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Taxikurier August und September 2026Seite 19
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Der Text wurde aus der damaligen Online-Ausgabe übernommen. Reihenfolge und Texterkennung können von der gestalteten Originalseite abweichen.
für alle Geschmäcker etwas geboten und diverse Sperrungen, In der Seidlstraße einwärts zwischen Karl- und Marsstraße entfällt
Einbahnregelungen und dergleichen finden sich in der Herzog- bis voraussichtlich Juli 2027 eine Fahrspur infolge einer Hochbau-
Wilhelm-, Prälat-Zistl-, Fürstenfelder, Rosen- und Neuturmstraße, maßnahme. Hier baut Apple an der Zukunft und das hoffentlich so,
außerdem Rosental, Oberanger, Rindermarkt, schließlich noch der dass es auch für uns Taxler ein bissel was bringen wird.
Marienhof. Wahrscheinlich wäre die Aufzählung kürzer gewesen,
wenn ich nur die befahrbaren Straßen genannt hätte… Nach momentanem Stand wird es bis Mitte November 2026 in der
Augustenstraße zwischen Gabelsberger- und Theresienstraße eine
Ein weiteres Ewigkeitswerk spielt sich in der Schwanthalerstraße Einbahnregelung in Richtung Süden geben. Der Abschnitt wird
ab. Angeblich soll aber noch im August – und zwar in diesem Jahr umgestaltet. Also mehr Geh- und Radweg, weniger Parkraum und
– die Verlegerei der Fernwärme- und Fernkälteleitungen zu einem vielleicht noch ein paar neue Bäume. Danach dürfte sich die Ein-
Ende kommen. Das Ganze läuft wie bislang unter Fahrspurreduzie- bahnregelung „bewährt“ haben und als Dauerlösung bestehen
rungen und Einbahnregelungen einwärts in Richtung Altstadtring. bleiben.
Die Umleitungen verlaufen über die Bayerstraße, die Landwehr-
straße und die Lindwurmstraße. Nachdem in diesen Straßen über- Die Pettenkoferstraße bekommt eine neue Fernwärmeleitung und
wiegend nur eine Spur zur Verfügung steht, empfiehlt es sich, wird bis Anfang September zwischen Schillerstraße und Georg-
grundsätzlich noch weiträumiger zu umfahren. Hirth-Platz nach Westen zur Einbahnstraße.
Eine Baustelle am Ende der Bayerstraße zur Grasserstraße beim
Europäischen Patentamt ist im offiziellen Baustellenverzeichnis Norden
gar nicht verzeichnet. Wahrscheinlich ist es gar keine. Es fragt sich
also, was da gebaut wird. Möglicherweise handelt es sich um die Das Hauptärgernis dieses weiten Stadtumgriffs befindet sich dieses
Überprüfung eines eingereichten Patents, die auf die Straße ver- Jahr noch bis mindestens Anfang Dezember in der Landshuter
legt werden muss. Rätsel über Rätsel, über die gerne im Stau an Allee. Die Brücke über die Dachauer Straße wird saniert und das
der auswärts einspurigen Verkehrsführung nachgedacht werden führt zwischen Georg-Brauchle-Ring und Dom-Pedro-Straße bis
darf. Betrifft übrigens auch die Fahrgäste der beiden Trambahn- dahin zum Verlust einer Fahrspur pro Richtung. Da diese Straße –
linien, die ebenfalls nicht wirklich vorankommen. Der Weg ist auch wenn das offiziell immer noch gerne ignoriert zu werden
das Ziel. Aber: Kaum naht der Redaktionsschluss, da kommt die scheint – wesentlicher Teil nicht nur einer innerstädtischen Haupt-
Auflösung: Es handelt sich um Arbeiten am Stromnetz. Wie lange, straße ist (manche kennen das als „Mittlerer Ring“), sondern eben
bleibt ein Geheimnis. Wirklich viele Arbeitende fallen einem dort auch Teil einer europäischen Hauptverbindung von Nord nach Süd
jedenfalls nicht ins Auge. (oder umgekehrt) ist, ist bis zum Ende der Maßnahme, so notwen-
dig sie auch sein mag, mit erheblichen Stauungen zu rechnen.
Die Hackerbrücke ist ebenfalls nur eingeschränkt befahrbar. Hier Immerhin denkt man wohl nicht daran, im Zuge dieser Arbeiten
handelt es sich um eine „schadstofftechnische Probesanierung“ – Radwege einzubauen…
was immer das nun wieder sein mag. Einspurige Verkehrsführung
mit Baustellenampel und das soll bis Ende August dauern. Weiter abgewürgt wird der Autoverkehr in der Karl-Theodor-Straße,
wo zwischen Belgradstraße und Borschtallee der zweite Bauab-
Geradezu erträglich mutet da schon die Baustelle in der schnitt im Rahmen des „Radlentscheids“ umgesetzt wird. Bis Mitte
Theresienstraße an. Zwischen Barer und Luisenstraße erstreckt November steht für den Autoverkehr nur eine Fahrspur zur Verfü-
sich das Baufeld der mehrjährigen Sanierung der Neuen gung. Hinterher auch. Die Folgen – bei allen Sicherheitsbedenken
Pinakothek und die Staubildung hält sich überraschenderweise hinsichtlich der „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer – können wei-
einigermaßen in Grenzen. ter ostwärts erlitten und besichtigt werden, wo es nach erfolgter
Umsetzung der dortigen Bauarbeiten von der Rhein- über die Pots-
Das Karree Paul-Heyse-, Bayer-, Mitterer- und Schwanthalerstraße damer zur Dietlindenstraße zum permanenten Dauerstau kommt –
(ehemaliges Postgebäude bzw. Elementum) wird umgewandelt in mit allen weiteren negativen Folgen (vor allem die Luftqualität
die schöne neue Bürowelt „THE VERSE“. Das Baufeld in diesem dürfte leiden). Hier wurde ganze Arbeit geleistet, diese zu ver-
Bereich verlagert sich „bis Juli 2027“ mehr und mehr auf die Stra- schlechtern. Es darf in Erinnerung gerufen werden, dass dieser
ße. In der Mittererstraße musste (?) die Einbahnregelung zur Streckenabschnitt mal als Teil des Mittleren Rings gedacht war.
Schwanthalerstraße umgedreht werden. Deshalb mussten leider, Übrig geblieben ist ein asphaltierter Feldweg. ➔
leider die dortigen Taxistandplätze entfallen. Aber die waren ja
eh nur vorübergehend dort eingerichtet. So steht’s jedenfalls
bei muenchen.de.
Für die Paul-Heyse-Straße selbst ist zusätzlich zwischen
Schwanthaler- und Landwehrstraße eine private Hochbaumaß-
nahme im Gange. Bis ca. Ende Februar 2028 ist pro Richtung
nur je ein Fahrstreifen vorhanden.
AUGUST ⁄ SEPTEMBER 2026 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19