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Taxikurier Februar und März 2026Seite 25
Archivierte Ausgabe. Angaben beziehen sich auf den Erscheinungszeitpunkt.

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Dirk Höpner (München-Liste)
Im Sommer 2019 gründete sich mit Blick
auf die Kommunalwahl 2020 die München-
Liste. Hauptthema der Wählergruppe:
die Kritik am Wachstum der Stadt. Dirk
Höpner schaffte es damals als Einziger
von der Liste in den Stadtrat. Nun wurde
er einstimmig als Kandidat für die Wahl
zum Oberbürgermeister gewählt. Beruflich
ist er als Geschäftsführer bei einem
Inklusionsunternehmen der Stiftung
Pfennigparade tätig.
Felix Sproll (Volt)
Seit knapp sechs Jahren vertritt Felix
Sproll seine Partei als Einzelkämpfer im
Stadtrat. Nun führt er sie als OB-Kandidat
in den Wahlkampf. Der im Jahr 1992 ge-
borene Finanzberater kann bereits ausgie-
bige Erfahrung in der Regierungsarbeit
vorweisen. Die ersten fünf Jahre hatte er
sich der SPD in einer gemeinsamen Fraktion
angeschlossen, dann wechselte er im Mai 2025
als dritter Partner zu Grüne/Rosa Liste.
Ein starkes Europa ist das Kern anliegen von Volt, daneben will
sich Sproll für die Wirtschaft, ein tragfähiges soziales Netz und
den Klimaschutz einsetzen.
Philipp Drabinski (Die Partei)
Da ein Duo bekanntermaßen aus zwei
Personen besteht, aber nur eine offiziell
als Kandidat antreten kann, musste sich
„Die Partei“ entscheiden. Nominiert hatte
sie treu ihrer Rolle als Münchner Ableger
der Satirepartei von Martin Sonneborn
erst einmal zwei Personen, im Originalton
der Partei als „Doppel-Wumms“.
Mit der Bekanntgabe des Wahlamts ist nun klar, Philipp Drabinski
ist der Kandidat, der auf dem Wahlzettel stehen wird. Das wohl
kürzestes Wahlprogramm, das er mit der anderen Wumms-Hälfte
Liliane Just teilt, fassen die beiden so zusammen: „Mit Haltung,
Humor und Hopfen“ wollten sie München regieren. Im Wahlkampf
setzt Philipp Drabinski bewusst für klare Kurs korrekturen ein: für
das Aus des Verbrenner-Verbots, für ein Tempolimit von 300 km/h
auf dem Mittleren Ring und dafür, die Formel 1 nach München zu
holen, da München zu wenig Großveranstaltungen anbietet. Sein
Ziel ist ein Münchner Altstadtring als Rennstrecke – mit mobilen
Baustellen-Schikanen für maximalen Fahrspaß - nicht nur wäh-
rend des Rennwochenendes.
FEBRUAR ⁄ MÄRZ 2026 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25