Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juli 2017

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2017. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.

36 von 36 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.

Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →

Seite 1

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

VERKEHRSZENTRALE SCHALTWARTE FÜR DEN MÜNCHNER STRASSENVERKEHR
ZUSAMMENBRUCH DER VERKEHRSSTILLSTAND VOM 26. APRIL 2017
VOLKSBEGEHREN SO PLANEN „DIE GRÜNEN“ DEN RADVERKEHR IN DER STADT
➔ EINE MILLIONENSTADT STEHT STILL
VERKEHRSINFARKT
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 57. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JULI 2017

Seite 2

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Michelle Moultrie, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ JULI 2017
Grundkurs
Montag, 10.07., 24.07., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 05.07., 12.07., 19.07., 26.07., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 01.07., 08.07., 15.07., 22.07., 29.07., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 08.07., 15.07., 22.07., 29.07., jeweils von 13 bis 17 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich!
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 03.07., von 17.30 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, 08.07., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 17.07., von 17.30 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, 22.07., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 31.07., von 17.30 Uhr bis 19 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 20.07., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 21.07., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 19.07., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5 ⁄ 2017 vom 26. September bis 26. Oktober 2017
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017

Seite 3

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Juli 2017 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
➔ Verkehrsinfarkt ⁄ Eine Millionenstadt steht still 10
➔ Das Verkehrschaos vom 26. April ⁄ Nichts geht mehr … 12
➔ Verkehrsprobleme ⁄ Gründe für Staus in München 13
➔ Schlagwort Verkehrsinfarkt ⁄ Interview in der Schaltwarte 17
➔ Das Rad ⁄ Wichtigstes Verkehrsmittel Münchens? 20
➔ Grüne Welle und grüner Pfeil ⁄ Wie sieht die Zukunft für Radfahrer aus? 21
Wussten Sie schon … ⁄ Radfahrer und Ampeln 21
VIP im Taxi ⁄ Ralf Bauer 22
Stadtkunde München ⁄ Die Bavaria 24
Wussten Sie schon … ⁄ Radfahrstreifen und Schutzstreifen 26
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Juli 2017 26
Stadtinfo München ⁄ Kultareal-Fest und Tollwood Sommerfestival 27
Letzte Meldung ⁄ Open-Air-Konzerte Olympiastadion 27
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28
Service ⁄ Veranstaltungskalender Juli 2017 32 
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 35
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
atelier-tacke.de
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

Seite 4

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Standplatzarbeit
Nachfolgend geben wir Ihnen Informationen rund um die Münchner Taxistandplätze:
➔ Ziemssenstraße: neuer Standplatz 
am Beethovenplatz
Wie wir im Juni-Heft bereits berichteten, 
kann der Standplatz Ziemssenstraße seit 
Mitte Mai nicht mehr genutzt werden. 
Wir haben als Ersatz einen neuen Standplatz in der Goethestraße südlich der 
 Nußbaumstraße für 6 Fahrzeuge beantragt. 
In einem gemeinsamen Ortstermin mit 
 Bezirksausschuss, Polizei, KVR und der 
 Taxi-München eG wurde darüber beraten. 
Der Bezirksausschuss will den neuen Standplatz in der Sitzung am 30. Mai beschließen. Die Umsetzung soll so schnell wie 
möglich – außerhalb üblicher behördlicher 
Routinen – erfolgen. Den Beteiligten 
 sprechen wir unseren Dank für die schnelle 
Unterstützung aus.
Die Uni München teilte uns die Zufahrtsregelung für das Klinikgelände mit:
An der Schranke zieht der Taxifahrer ein 
 Ticket. Damit hat er 30 Minuten freien Aufenthalt zum Bringen ⁄ Holen eines Patienten. Bei der Ausfahrt wird das Ticket in den 
Automaten gesteckt und es erfolgt kostenfrei die Ausfahrt. Ist kein Parkplatz mehr 
frei, wird auch kein Ticket vergeben. 
Dann drückt der Taxifahrer die Info- 
Taste zur Leitwarte der Betreibergesellschaft und teilt mit, dass ein Taxi zum 
Bringen ⁄ Holen eines Patienten einfährt. 
Daraufhin wird die Schranke geöffnet. 
Bei der Ausfahrt (auch: wenn der Aufenthalt länger als 30 Minuten dauern 
 musste) wieder den Info-Knopf drücken 
und die Ausfahrt ankündigen. Bereitstellungen oder Bereithaltungen im 
Areal sind nicht mehr möglich und 
werden uns von der Betreibergesellschaft 
mitgeteilt.
Weitere Informationen können auch auf der 
entsprechenden Website eingeholt werden: 
www.klinikum.uni-muenchen.de
Die Ziemssenstraße ist (Richtung Lindwurmstraße) nach wie vor Einbahnstraße. 
Das Gelände kann also nur über die Nußbaum- oder die Schillerstraße angefahren 
werden. Der Stand wird weiterhin den 
 Namen „Beethovenplatz“ (Kurz: „Beethoven“) tragen, um nicht mit dem Stand 
am Goetheplatz verwechselt zu werden.
➔ Am Nordring
Der Platz wurde seit der Neubebauung 
kaum mehr angefahren, die Standplatzfläche daher verringert. Die Beschilderung 
wurde angepasst.
➔ Dallmayr
Geduld! Wegen der Mega-Baustelle muss 
der Platz noch öfters verschoben werden. 
Das KVR hat uns aber zugesichert, alles 
Mögliche zu tun, damit immer ein Standplatz zur Verfügung steht. Hier sagen wir 
Danke. Die Taxifahrer bitten wir, vor Ort 
flexibel zu reagieren.
➔ Landsberger ⁄ Trappentreu
Es gingen Beschwerden bei der Stadt ein, 
dass der Standplatz „nicht genutzt“ wird. 
Wir haben der Stadt eine Stellungnahme 
über die Taxivermittlungen von diesem 
Platz aus geschickt, die deutlich macht, 
dass der Standplatz für das Gewerbe und 
Kunden durchaus wichtig ist.
➔ Neu: Ständlerstraße 
am MVG-Museum
Wegen vieler Veranstaltungen haben wir 
hier einen zeitlich eingeschränkten Standplatz beantragt. Wie bereits vom Bezirksausschuss beschlossen, wird künftig die 
Bereithaltung am Wochenende in den 
Nachtstunden möglich sein. Die Einrichtung soll zeitnah erfolgen. (RM)
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017
AKTUELLE INFORMATIONEN

Seite 5

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Kosten digitale Aufzeichnung
Spätestens seit diesem Jahr sind verstärkte 
Aufzeichnungs- und Aufbewahrungsverpflichtungen mit fiskalischem Hintergrund 
wirksam. Viele Unternehmer investieren 
verstärkt in technische Ausrüstung, um 
ihre Steuerehrlichkeit zu beweisen. Wer 
am besten abgesichert sein will, nutzt 
 zudem das digitale Signiersystem Insika, 
um die Unverfälschtheit seiner elektronischen Daten nachzuweisen.
Um an der digitalen Vermittlung der Taxi- 
München eG teilzunehmen, brauchen Sie 
ein Datenfunkendgerät. Etwa 2.000 Kollegen nutzen hierfür immer noch die alten 
Gerätetypen iPAQ oder HTC. Sollte ein Hale 
Taxamater MTC-06 oder SPT-02 im Fahrzeug 
verbaut sein, benötigten Sie für die digitale und signierte Online-Aufzeichnung 
über das Hale-Datencenter zusätzlich die 
Signier einheit SEI. Diese kann nach unseren Informationen für etwa 850 Euro nachgerüstet werden. Besitzen Sie ein Fahrzeug 
mit Spiegeltaxameter SPT-03, fallen Kosten 
für die SEI nicht an, da im Fahrzeug ein 
Online-Modem und Insika integriert sind. 
Hier ist jedoch zu bedenken, dass bei 
 einem Fahrzeugwechsel erneut Kosten 
 auftreten, da Modem, Insika und Spiegeltaxameter regelmäßig nicht in andere 
Fahrzeugtypen übernommen werden 
 können.
Besitzer eines Datenfunkendgerätes Hale 
TT-01 dürften im Vergleich am besten abschneiden. Ab September 2017 soll auch 
der integrierte Taxameter ITM angeboten 
werden. Da Modem und Insika-Einheit aber 
heute schon im Datenfunkgerät verbaut 
sind, fallen Kosten für eine SEI ebenfalls 
nicht an. Die Komplettausstattung kann 
aber in jedes andere Fahrzeug verbaut werden. Zudem brauchen Sie bei beiden zuerst 
genannten Lösungen noch ein Sprechfunkgerät. Das Hale TT-01 kann für einmalige 
70 Euro mit der Sprechfunkersatzlösung 
Push-to-Talk ausgerüstet werden. Auch die 
Implementierung eines Navigationssystems 
ist gegen Aufpreis möglich. Weiter kann an 
das Hale TT-01 unser Kreditkartenterminal 
Ingenico iCT 250 angeschlossen werden, 
mit dem die Akzeptanz von Kreditkarten, 
Girokarten und NFC-Karten ermöglicht wird. 
Das Terminal stellt die Taxi-München eG 
noch mindestens im laufenden Jahr ohne 
Aufpreis zur Verfügung. (FK)
Verlosung Generalversammlung 2017
Auf der Generalversammlung am 26. Juni 
2017 wird ein Datenfunksystem (Hale 
TT-01) im Wert von 1613,00 Euro inklusive 
Navigation verlost. Nachfolgend finden 
Sie die Teilnahme bedingung:
➔ Gewinnen können nur Mitglieder der 
 Taxi-München eG, die zum Zeitpunkt der 
Ziehung persönlich anwesend sind.
➔ Für die Verlosung ist der obere Teil der 
von uns ausgegebenen Stimmkarte, mit 
aufgedruckter einmaliger Stimmkartennummer entscheidend.
➔ Der Gewinner wird im Rahmen einer Ziehung über die von uns bei Ausgabe notierten Stimmkartennummer ermittelt.
➔ Nach Bekanntgabe hat sich der Gewinner sofort beim Ziehungsleiter zu 
melden und durch Personalausweis 
oder Reisepass zu identifizieren.
➔ Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat 
sind von der Verlosung ausgeschlossen. 
(FK)
➔ EINLADUNG
➔ MONTAG, 26. JUNI 2017
➔ BEGINN: 10.00 UHR, EINLASS 9.00 UHR
➔ SAAL IM AUGUSTINER KELLER
➔ ARNULFSTRASSE 52
WICHTIGE INFORMATION ⁄ GENOSSENSCHAFT DER MÜNCHNER TAXI-UNTERNEHMEN EG
Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post.
ORDENTLICHE
GENERALVERSAMMLUNG
MITMACHEN UND GEWINNEN!
Während der Generalversammlung erfolgt die Verlosung 
eines neuen Datenfunksystems vom Typ HALE TT-01 
unter den anwesenden Mitgliedern. Viel Glück!
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

Seite 6

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Diebe in der Engelhardstraße
Wir staunten nicht schlecht, als wir am 
Morgen des 10. Juli 2017 leere Blumenkübel im Innenhof unseres Betriebsgeländes feststellen mussten. Über Nacht wurde 
der Bewuchs aus allen Pflanzentrögen 
 gerissen und größtenteils mitgenommen. 
Auf Grund der unsachgemäßen Arbeit gehen wir nicht von einem Täter mit grünem 
Daumen aus, zwei linke Hände dürften 
wahrscheinlicher sein. 
Um das suboptimierte Potenzial des 
 unbekannten Pflanzenfreundes zu fördern, 
bekommt dieser ein Taschenbuch 
 „Gärtnern für Dummies“ (Verlag Wiley Vch, 
ISBN 978-3-527-71062-1). Bei Interesse 
benötigen wir einen geeigneten Berechtigungsnachweis, z.B. eine unserer ehemaligen Akazien. Sollte der Beweis postalisch versendet werden, bitte gültige 
Kontaktdaten nicht vergessen, für unsere 
Antwort. Der Rechtsweg ist hierbei 
 ausgeschlossen. (FK)
BZP-Kampagne: 
„Verlässlich ist modern“
Das Taxigewerbe schreckt vor Veränderungen nicht zurück. Es müssen aber Veränderungen sein, die die Mobilität der Menschen in diesem Land dauerhaft sichern. 
Ein bewährtes System den kurzfristigen 
Profitinteressen neuer Anbieter zu opfern, 
halten wir für überaus gefährlich. 
Wir sind 250.000 Frauen und Männer, die 
tagtäglich dafür sorgen, dass Sie gut ankommen. Überall in Deutschland. Rund um 
die Uhr. Unsere größte Stärke ist Verlässlichkeit. Sie beruht auf fairen gesetzlichen 
Rahmenbedingungen. Mit der bundesweiten Werbekampagne „Verlässlich ist 
 modern“ will die Taxi-Branche ihre Stärken 
im öffentlichen Personennahverkehr 
 verdeutlichen.
„Verlässlich ist modern“ wird auch auf die 
Straßen der bayerischen Landeshauptstadt 
ausgerollt – und darüber hinaus. Für die 
politische Ebene ist Berlin entscheidend, 
jeder Abgeordnete hat aber einen Wahlkreis, in dem er sich mindestens die Hälfte 
seiner Zeit aufhält. Wirte und Taxifahrer 
werden von der Politik ernst genommen, 
wenn sie mit einer Stimme sprechen. Denn 
sie haben viele Kontakte zu den Wählern. 
Sei es bei den Wirten am Tresen. Oder bei 
den Taxifahrern auf der Rücksitzbank.
Weiter sind kleine Autoaufkleber mit dem 
Kampagnenlogo erhältlich, mit den Maßen 
19,8 cm x 6,5 cm. Diese dürfen auch 
 außerhalb der seitlichen Fahrzeugtüren, 
z.B. auf der Heckfläche, angebracht 
 werden. Eine entsprechende Bestätigung 
der Münchner Ordnungsbehörde wurde 
 eingeholt und liegt vor.
 
Die Taxi-München eG sucht zur Unterstützung der Kampagne Mitgliedsfahrzeuge mit 
werbefreien Türflächen. Für eine wirksame 
Außendarstellung in der Öffentlichkeit soll 
unsere Botschaft mit verschiedenen Kampagnenmotiven bis zur Bundestagswahl 
 angebracht werden. Die Genossenschaft 
trägt gerne die Kosten für Erstellung und 
An bringung der Folien. Ein monatliches 
Entgelt für diese Eigenwerbung ist nicht 
 vorgesehen. 
Sollte Sie uns Fahrzeugflächen zur Verfügung stellen können, nehmen Sie bitte 
Kontakt mit Frau Choleva, Tel. (089) 2161-
367 auf. Die Beklebung wird an einem 
noch zu bestimmenden Termin stattfinden. 
Das übrige Kampagnenmaterial erhalten Sie 
bei der Taxi-München eG, Engelhardstr. 6 
Rückgebäude, 1. Stock Hauptkasse. (FK)
Wir müssen Überzeugungsarbeit leisten: 
Hinterm Lenkrad genauso wie in Zentralen, 
Unternehmen und in der Öffentlichkeit. 
Jede einzelne Kollegin oder Kollege kann 
sich einbringen – jederzeit und überall. Die 
Branche muss zeigen, was sie drauf hat.
Ab Erscheinen dieser Ausgaben stellt die 
Taxi-München eG allen Unternehmern und 
Fahrern Kampagnenmaterial kostenlos zur 
Verfügung – solange der Vorrat reicht. Neben Infoflyern gibt es Pledge-Cards und 
Postkarten, mit verschiedenen Motiven 
und Erklärungen zur Kampagne. Eine Übersicht aller verfügbaren Mittel finden Sie 
unter www.verlaesslich-ist-modern.taxi
WICHTIGE INFORMATION
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017

Seite 7

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Datenfunk-Tipps
An dieser Stelle informieren wir Sie über 
einen geänderten Menüpunkt im Informationsportal des Datenfunks seit Ende April 
2017. Vorab mussten wir bei iPAQ- und 
HTC-Endgeräte ein Softwareupdate mit 
 einem neuen Sicherheitszertifikat einspielen, damit diese Geräte auch nach dem 
28.04.2017 online Softwareupdates erhalten. Im Anschluss wurde für alle Endgeräte ein Update durchgeführt, das verschiedenen Programmverbesserungen in 
Bezug auf Stabilität und Ausfallsicherung 
beinhaltete. 
Mit dem Update wurde auch der Menüpunkt „Rufsäulenberechtigung“ im Informationsportal umbenannt. Mit dem nun 
als „Berechtigung prüfen“ vorhandenen 
Programmteil können Datenfunknutzer 
neben der Rufsäulenberechtigung zusätzlich die Berechtigungen zur Aufstellung 
auf von der Taxi-München eG angemieteten Flächen an Bahnhöfen abfragen.
Die „Berechtigungsabfrage“ 
 funktioniert jetzt wie folgt:
Bei den Taxis funktioniert die neue 
 Berechtigungsabfrage ab folgenden 
Softwareversionen:
➔ iPAQ und HTC: 
ab SW-Version 1.148.0.28 
➔ HALE TT-01: 
ab SW-Version 1.6.66 (bei Firmware 
1.5x) und ab 2.1.2 (bei Firmware 2.x)
3. Taxi ist weder für Rufsäulenbenutzung, 
noch für Bahnhofsbenutzung berechtigt
Bild 1 bei HALE TT-01 
(Menüpunkt „Berechtigung prüfen“)
Bild 2 bei iPAQ und HTC 
(Menüpunkt „Berechtigung prüfen“)
Bild 3 bei HALE TT-01
Es erscheint nun nachfolgende Maske, 
bei der Sie die abzufragende Taxinummer 
über das Zahlenfeld eingeben und anschließend mit dem grünen Haken bestätigen 
müssen:
Sie können nun folgende Ergebnisse 
 erhalten:
1. Taxi ist berechtigt für Rufsäulen- und 
Bahnhofsbenutzung
2. Taxi ist nicht für Rufsäulen, aber für 
die Bahnhofsbenutzung berechtigt
Bild 4 bei HALE TT-01
Bild 5 bei HALE TT-01
Bild 6 bei HALE TT-01 (NL)
In allen Endgeräten (Bild 1: HALE TT-01, 
Bild 2: iPAQ und HTC) müssen Sie im 
 Informationsportal den Menüpunkt 
 „Berechtigung prüfen“ antippen.
 ER-TAX GmbH, Taxiausrüstung, Frankfurter Ring 97, 80807 München
 KFZ Fuhrparkservice Hefele, Hans-Preißinger-Str. 8, 81379 München
 Christian Kugler Taxameterservice, Pilotystraße 10, 80538 München
 TRAUMCAR-AUTOVERMIETUNG und Taxiverleih GmbH, Richelstraße 6, 80634 München
 A & S Kfz-Service, Kfz-Meisterwerkstatt Öztürk Gdbr, Erdinger Straße 43, 85356 Freising
ACHTUNG: Die Firma Adler Taxameter & Funktechnik, Heidemannstraße 37, 80939 München, ist kein autorisierter HALE-Kundendienst. Dieses Unternehmen ist nicht 
berechtigt an eichpflichtigen Taxametern und Wegstreckenzählern der Firma HALE electronic Einstellungen vorzunehmen. Es wird auch nicht von HALE beliefert.
Autorisierte Kundendienste von 
HALE electronic in München und Freising:
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

Seite 8

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

BGH bestätigt Verbot von 
Uber Black, aber …
Am 18. Mai 2017 bestätigt der Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil der Vorinstanz 
grundsätzlich, leitete das Verfahren jedoch 
an den Europäischen Gerichtshof weiter. 
Das Kammergericht (KG) Berlin hatte am 
11. Dezember 2015 geurteilt, dass der 
amerikanische Fahrtenvermittler mit seinem Angebot Uber Black gegen deutsches 
Recht verstoße. Hauptvorwurf waren 
 systematische Verstöße gegen § 49 Abs. 4 
PBefG, wonach Mietwagen nur für Fahraufträge gestellt werden dürfen, die zuvor am 
Unternehmenssitz eingegangen sind. Diese 
Einschränkungen für den Mietwagenverkehr 
seien auch verfassungsrechtlich unbedenklich. Der Eingriff in die Berufsfreiheit von 
Uber sowie der Mietwagenunternehmer 
sei als bloße Berufsausübungsregelung 
durch den Schutz der Funktionsfähigkeit 
des Taxenverkehrs gerechtfertigt. Der BGH 
folgt damit insoweit dem BVerfG, das 
 bereits 1989 mit dieser Begründung eine 
Grundrechtsverletzung verneint hat.
Bei Uber, so die Argumentation, gingen die 
Aufträge aber nicht am Sitz des Unternehmens ein, sondern über die App auf einem 
Uber-Server. Dabei ist es nach Auffassung 
des BGH unerheblich, dass die Beauftragung des Fahrers nicht durch den Fahrgast 
selbst, sondern erst durch Uber erfolgt. 
Ebenso werde ein Verstoß gegen das PBefG 
nicht dadurch ausgeräumt, dass zeitgleich 
mit dem Fahrer auch der Mietwagenunternehmer über den Auftrag informiert wird. 
Nun muss in Luxemburg geprüft werden, ob 
ein Verbot von Uber Black mit EU-Recht 
kollidiert. Eine ähnliche Fragestellung behandelt der EuGH bereits in dem anhängigen Vorabentscheidungsersuchen zu „Uber 
Pop“, in dem Generalanwalt Szpunar am 
11. Mai 2017 seine Schlussanträge vorgelegt und eine Verkehrsdienstleistung bejaht 
hat. Für Uber gelte deshalb der durch das 
Unionsrecht für Dienste der Informationsgesellschaft gewährleistete Grundsatz des 
freien Dienstleistungsverkehrs nicht, so 
das Resümee des Generalanwaltes. In 
den meisten Fällen folgt der EuGH dessen 
Schlussfolgerungen. 
Allerdings muss vor dem Hintergrund der 
Unterschiede in den Produkten „Uber Pop“ 
und „Uber Black“ abgewartet werden, ob 
auch hier die Anwendbarkeit der Dienstleistungsfreiheit verneint wird. Denn Ubers 
Tätigkeit beschränkt sich hier in größerem 
Maße auf eine Vermittlertätigkeit als bei 
„Uber Pop“, wo man durchaus Uber sogar 
als den eigentlichen Verkehrsunternehmer 
betrachten kann. Dennoch nimmt Uber 
auch hier durch die Zuweisung der Aufträge 
und die Abwicklung des Zahlungsverkehrs 
noch derart entscheidenden Einfluss auf 
die Beförderungsleistung, dass es dem 
 Unternehmen nach hiesiger Auffassung 
nicht gelingen dürfte, sich als reiner 
 „Informations-Dienstleister“ darzustellen.
Sofern der EuGH auch im Fall „Uber Black“ 
zu diesem Ergebnis kommen, wäre Uber in 
Deutschland allein dem nationalen Verkehrsgewerberecht unterworfen, die Unvereinbarkeit des Uber-Geschäftsmodells mit 
dem Personenbeförderungsrecht wegen 
 Verstoßes gegen § 49 Abs. 4 PBefG dann 
auch höchstrichterlich bestätigt. 
(Quelle: BZP)
Verhalten im Kreuzungsbereich
Immer wieder kommt es vor, dass ein 
 Fahrzeugführer bei Grün in den Kreuzungsbereich eingefahren ist, aber während der 
eigenen Grünphase nicht überqueren oder 
verlassen kann. Um Stauungen zu vermeiden, ist diesen Nachzüglern üblicherweise 
die Möglichkeit zu geben, die Kreuzung zu 
räumen (sog. „Nachzüglervorrang“). 
Das OLG Hamm (Az: 7 U 22 ⁄ 16) musste 
über einen Fall entscheiden, bei dem sich 
eine Kollision ereignete, nachdem der Querverkehr bereits 19 Sekunden Grünlicht hatte. Der in der Kreuzung stehende Kraftfahrer 
vertraute „blindlings" darauf, dass er vorgelassen werde. Je weiter aber der Farbwechsel auf Grün zurückliegt, umso mehr darf 
der bei Grün An- oder Durchfahrende auf 
eine freie Kreuzung ohne weitere Verkehrsteilnehmer aus dem Querverkehr der vorhergehenden Phase vertrauen. Dem Nachzügler war in diesem Fall vorzuwerfen, 
dass er erheblich gegen die allgemeine 
Sorgfaltspflicht aus § 1 Abs. 2 StVO verstoßen hatte. Wegen des langen Aufenthalts 
im Kreuzungsbereich war er gehalten, eine 
Gefährdung des Querverkehrs auszuschließen. Dieses Verschulden wog so schwer, 
dass dahinter die Betriebsgefahr des von 
der Seite einfahrenden Fahrzeuges vollständig zurücktrat. Der im Kreuzungsbereich 
stehende Verkehrsteilnehmer durfte nicht 
(mehr) auf den Nachzüglerstatus vertrauen, 
sondern hatte Vorrang zu gewähren.
Die Klägerin erhielt den Schaden komplett 
ersetzt. Diese Entscheidung ist besonders 
bedeutsam, da bei Unfällen mit Nachzüglern im Kreuzungsbereich die Gerichte regelmäßig eine Haftungsteilung vornehmen. 
(FK)
➔ DER LANDESVERBAND
AKTUELLE INFORMATIONEN 
Stimmer & Sohn GmbH
L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en
A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3
Taxiwerkstätte
• Un fallin stan dsetz un g
• Kfz-R epar atu r wer kstätte
• spon tan e Hilfe
60
Jahre
Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
D r . H a n s B a k e v. B a k i n
85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23
Taxi, Mietwagen, Bus, LKW
Erst- und Verlängerungs US
T . 0 89/ 37 0 65 6 90
Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5
Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1 
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017

Seite 9

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Touran Taxi Wochen.
Nur solange der Vorrat reicht.
Bernd Obkirchner 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf
Johannes Huber 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf
/one.lf Das Angebot gilt nur bei gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, Porsche, SEAT, ŠKO-
DA) mit mindestens /four.lf Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns. /two.lf Ein Angebot 
der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam 
mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für gewerbliche 
Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen 
erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG
Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf.
Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn 
automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, 
Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, 
Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge 
in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m.
Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen
Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km.
Hauspreis (brutto): /two.lf/five.lf./four.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg
Anzahlung: /six.lf./nine.lf/nine.lf/nine.lf,/zero.lf/zero.lf €
Nettodarlehensbetrag: /one.lf/eight.lf./four.lf/zero.lf/one.lf,/zero.lf/zero.lf €
Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf %
Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf %
Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate
Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Gesamtbetrag: /two.lf/six.lf./one.lf/five.lf/zero.lf,/five.lf/two.lf €
/four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /three.lf/nine.lf/eight.lf,/nine.lf/nine.lf € /one.lf,/two.lf
Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de
taxi@mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
Zusätzliche Wechsel-/
Loyalitätsprämie: /five.lf/zero.lf/zero.lf,– €.
/one.lf

Seite 10

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Beispiel S-Bahn: München wurde 1957 
zur Millionenstadt. Zehn Jahre später 
 überschritt die Bevölkerung des Münchner 
Umlandes auch die Millionengrenze. So 
 waren es nach dem Zweiten Weltkrieg rund 
24.000 Pendler täglich, die die Münchner 
Vorortzüge benutzten. 1950 verdoppelte 
sich die Zahl und im Jahr 1961 nutzten 
täglich 114.300 Pendler die Vorortzüge. 
Nach Planungen der Deutschen Bundesbahn 
im Jahr 1963 war ein Stundentakt als 
Grundtakt auf allen S-Bahn-Linien vorgesehen. In den Hauptverkehrszeiten wurde 
wegen des höheren Verkehrsaufkommens 
mit einem 20-Minuten-Takt geplant. 1972 
ging die Deutsche Bundesbahn von einem 
20- und 40-Minuten-Takt aus, da man sich 
1963 im Verkehrsaufkommen verschätzt 
hatte.
Nach der Eröffnung des S-Bahn-Netzes 
nutzten Anfang des Jahres 1972 ungefähr 
150.000 bis 160.000 Fahrgäste die S-Bahn 
München täglich. Die Prognosen vor der 
 Eröffnung des S-Bahn-Netzes, die 240.000 
Fahrgäste voraussahen, waren Ende des 
Jahres mit 250.000 Fahrgästen täglich 
schon überschritten, nach einem Jahr lag 
die Zahl der täglichen Fahrgäste bereits bei 
400.000. Zunächst konnte aufgrund Fahrzeugmangels nur ein 40-Minuten-Takt angeboten werden, der abschnittsweise auf 
20 Minuten verdichtet wurde. Im Jahr 1987 
nutzten 639.000 Fahrgäste an Werktagen 
täglich die S-Bahn München. Dies lag vor 
allem daran, dass die Einwohnerzahlen im 
Münchner Umland stiegen, vom Wachstum 
am meisten betroffen waren die Gemeinden 
mit einem direkten S-Bahn-Anschluss. Die 
Fahrgastzahlen stiegen in den nächsten 
Monaten weiter an.
Dies zeigt: Der gesamte Ausbau des 
S-Bahn-Streckennetzes geschah immer 
erst, nachdem die Züge heillos überlastet 
waren. Nicht ein einziges Mal wurde für 
die Zukunft gebaut und geplant, sondern 
immer nur nachgerüstet. Bis heute. Bestes 
Gegenbeispiel ist Wien (etwa gleiche 
 Größe, ähnliche Einwohnerzahl). Dort wurden infrastrukturelle Voraussetzungen 
 geschaffen, d. h. es kamen zuerst U-Bahn, 
Straßenbahn und Bus, bereits bevor die 
Häuser fertig waren. Da zogen die Bürger 
in eine fertige Infrastruktur. Deshalb hat 
Wien keinen Verkehrsinfarkt.
Auch heute noch haben wir in München 
meist den 20-Minuten-Takt und nur stundenweise einen 10-Minuten-Takt. Verglichen mit dem Anstieg der Einwohner in 
Stadt und Umland, den Tagesgästen und 
Touristen – eine Blamage.
Die MVV-Fahrgastzahlen stiegen im Jahre 
2015 um 1,84 Prozent und beliefen sich 
auf 692,06 Millionen Personen (fast zwei 
Millionen pro Tag). Die Personenkilometer 
kletterten in 2015 um 1,85 Prozent auf 
6.999 Millionen Kilometer. 
(Quelle: MVV) 
Laut Statistischem Bundesamt nutzen 
30 Millionen Menschen täglich Bus und 
Bahn in deutschen Ballungsgebieten. Noch 
nie waren so viele Menschen im Nahverkehr 
unterwegs wie derzeit. Und diese Zahlen 
steigen stetig. Man könnte jetzt diese Reihe beliebig fortsetzen. Was bleibt? Eine 
ständig steigende Zahl von mobilen Menschen im immer gleichen Raum. München 
ist auch noch die „Hauptstadt der Pendler“ . 
Wen wundert’s, dass viele Menschen das 
Auto nehmen, weil der ÖPNV nicht annähernd eine Alternative bietet? An den 
Stadträndern gibt es Bahnhöfe. Und dann? 
Ende der Fahnenstange. Das Umland wurde 
überhaupt noch nicht aufgerüstet.
Und was macht München dagegen? Eine 
Mischung aus Nichts und Debattieren. Seit 
Jahrzehnten bekommt man immer wieder 
von Mitgliedern der Bezirksausschüsse und 
des Rathauses zu hören (und zu lesen), 
Münchner Verkehrspolitik – Steuern wir in den Verkehrsinfarkt? Amelia Meyer wurde am 8. Mai 2015 geboren. 
Damit war Amelia der 1,5-millionste Einwohner der Landeshauptstadt München. Die Million wurde im Jahr 1957 erreicht. 
Das bedeutet in knapp 60 Jahren einen Zuwachs von 50% – und die Entwicklung bewegt sich in einem Tempo, das niemals 
schneller war als heute. Und die politisch Verantwortlichen? Waren noch nie so langsam wie heute.
➔ VERKEHRSINFARKT – EINE MILLIONENSTADT STEHT STILL 
istockphotoistockphoto
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017
TITELTHEMA

Seite 11

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

dass man „das Auto nicht verteufeln dürfe“ 
oder Verkehrsveränderungen „nicht auf 
Kosten des Autos“ durchführen dürfe. Dies 
hat dazu geführt, dass heute immer noch 
90 Prozent der Verkehrsfläche von nur noch 
etwa 50 Prozent Autoverkehr in Anspruch 
genommen werden. Neue Stadtteile schießen wie Pilze aus dem Boden. Nicht aber 
parallel dazu der öffentliche Nahverkehr 
inkl. Radwege. Es entstehen Stadtteile in 
Vierteln, die keine vernünftige Straßenanbindung haben. Aber daran wird auch 
nichts verändert. Gerade mal zu Bushaltestellen kann man sich durchringen. Oder 
halten Sie die Anbindung von Freiham für 
gelungen? Warum wird nicht jetzt schon 
parallel die Strab dorthin gebaut? 
Die Taxis jedoch sind schon da. Jeder, der 
Taxi fährt, spart der Stadt ein (oder mehr) 
Auto(s). Aber es gab und gibt keine Standplatzplanung seitens der Stadt. Gebaut 
wurden das Olympiastadion mit Halle und 
Bad, die Allianz-Arena, die Messe, das ICM, 
nun das neue Eissportstadion; oder die 
Bahnhöfe Pasing oder Giesing – alles ohne 
geplante Taxistandplätze. Auch im Plan des 
Vorplatzes des künftigen Hauptbahnhofes 
ist kein Taxi-Standplatz vorgesehen. 
 Derweil fahren bei einem Champions- 
League-Spiel in der Arena über 750 Taxis 
an und nach dem Spiel wieder ab.
Wo sind die Visionäre in München geblieben? Sie haben einst den Mittleren Ring, 
den Altstadtring, die Fußgängerzone, den 
Schnellbahn-Nahverkehr und andere Dinge 
ins Leben gerufen – immer gegen heftigen 
Widerstand. Heute aber triumphiert in 
München der Widerstand. Ein Widerstand 
gegen die Zukunft der Mobilität. Wann wachen die Verantwortlichen endlich auf? 
Wann hört das Parteiengezänk auf und 
fängt die gemeinsame Arbeit für die Menschen im Großraum München an? Man hält 
lieber an überkommenen Verkehrsadern 
wie der Leopold-/Ludwigstraße, der Rosenheimer- oder der Lindwurmstraße fest. 
Straßen, die im heutigen Zustand niemandem wirklich etwas bringen. 
Der Bürger muss sich vom Gedanken lösen, 
dass er mit dem Auto alles erreichen kann. 
Was München braucht (und schon vor vielen Jahren hätte in Angriff genommen werden müssen), ist ein Mobilitätskonzept. 
Aber versuchen Sie einmal, Radschnellwege 
auf die Straße zu bringen. Der Aufschrei 
der Autofahrer ist gewiss. Bushaltestelle? 
Ja, brauche ich. Aber nicht vor meinem 
Haus. Tram? Ganz wichtig. Aber in der 
 anderen Straße.
Warum wird der zweite S-Bahn-Tunnel erst 
jetzt „durchgeboxt“? Warum sind bei der 
S-Bahn weder der Süd- noch der Nordring 
ausgebaut? Warum dürfen ein paar hundert 
Gegner, die eine laute Minderheit bilden, 
eine von der eher stillen Masse der Menschen befürwortete Straßenbahn in der 
Fürstenrieder Straße verhindern? Auch hier 
könnte man die Liste ewig lang fortsetzen.
Es muss endlich ein Umdenken stattfinden, 
wonach ein Autoverkehr nur noch an solchen Stellen möglich ist, wo er sein MUSS. 
Dies ist der Aufhänger! Die Menschen in 
München und Umland müssen ein umfassendes, funktionierendes, bezahlbares und 
zeitlich attraktives Mobilitäts-Gesamtangebot bekommen. Das Auto darf dann nur 
noch Ersatz sein.
Mobilität ist auch eine Erziehungssache. 
Sonst würden die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr und die Radnutzer nicht 
so eklatant ansteigen. Wer als Kind mit 
dem Rad in die Schule fuhr, dann mit dem 
Rad und der U-Bahn in die Uni, anschließend mit Rad oder Tram in die Stadt, dort 
ein Leihrad, Leihauto oder ein Taxi nutzte, 
um abends mit der S-Bahn zu einem anderen Ziel zu gelangen – der wird das eigene 
Auto gar nicht mehr nehmen wollen. Er 
sieht es als Freizeitgerät, mit dem er an 
schönen Tagen ins Umland fährt.
Hierzu aber ist eine Milliarden-Investition 
für die nächsten Jahre in die Hand zu nehmen, um die Stadt als Mobilitätsgebiet für 
die Zukunft lebenswert zu machen. Derzeit 
aber stauen sich nur noch die Blechschlangen. Nächste Haltestelle: Verkehrsinfarkt! 
(RM)
istockphotoistockphoto
atelier-tacke.de
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

Seite 12

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

tig gesperrt, dann aber nach einigen Minuten wieder freige geben. Der dadurch ausgelöste Stau löste sich bis gegen 9.40 Uhr 
wieder auf.
Weitere polizeiliche Verkehrsmaßnahmen 
anlässlich des Präsidentenbesuchs wurden 
vom Polizeipräsidium München vorerst geheim gehalten, zum Schutze des Bundespräsidenten. Erste Station war um 9.30 Uhr 
der Besuch in der Bayerischen Staatskanzlei. Bis Donnerstagabend folgten mehrere 
Treffen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. 
Im Verlauf des Nachmittags wurden durch 
Präsidentenbesuch diverse Strecken zwischen dem Promenadeplatz und der Prinzregentenstraße (Käfer) zeitweise komplett 
gesperrt. Die Baustellen am Sendliger- Tor-
Platz sowie in der Dachauer Straße zwischen Leonrodplatz und Landshuter Allee 
taten ein Übriges dazu, um ab etwa 16 Uhr 
den Innenstadtverkehr zum völligen Erliegen zu bringen. Fahrzeiten im Taxi von 
60 Minuten und mehr für Strecken von zwei 
bis drei Kilometer waren angesagt, die 
 Nerven von Kunden und Fahrpersonal unterlagen einer Belastungsprobe. Ein nahtloser Übergang dieser fatalen Situation 
folgte dann durch den Anfahrtsverkehr zur 
Allianz Arena zum DFB-Pokal-Halbfinale. 
Die Strecken über Schwabing zur A 9 sowie 
der mittlere Ring waren von stehendem 
Verkehr geprägt, die Alternative über Neuherberg und die A99 war auch nach kurzer 
Zeit überlastet und damit stehend. Fahrzeiten von der Stadtmitte zum Stadion lagen 
bei 90 Minuten und länger. In der Dachauer 
Straße sorgte zeitgleich eine Baustelle zwischen Leonrodplatz und Landshuter Allee 
für Rückstau bis zum Stigl maierplatz. 
Die verkehrlichen Ereignisse an diesem Tag 
geben ein Beispiel, wie auf den ersten 
Blick belanglose Eingriffe in den Straßenverkehr eine Millionenstadt zum Stillstand 
bringen. (TK)
Nichts geht mehr dank Fußball und Bundespräsident.
➔ DAS VERKEHRSCHAOS VOM 26. APRIL 2017
Wir schreiben Mittwoch den 26. April 2017. 
In der Bayerischen Landeshauptstadt findet 
um 20.30 Uhr das Halbfinale um den DFB- 
Pokal zwischen dem FC Bayern München 
und Borussia Dortmund statt. Ebenfalls zu 
Gast in der Stadt sind der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie Bundesinnenminister Thomas de Maiziere. Das 
Protokoll sieht für diese Ehrengäste auch in 
der Verkehrsplanung Sperrungen und Aufhebungen vor. Bereits am Mittwochmorgen 
sorgte die Ankunft des Bundespräsidenten 
am Flughafen München ⁄ Franz Josef Strauß 
und ein Unfall auf der B 301 zwischen Freising und dem Airport für das erste Chaos. 
Dieser Unfall wurde erst um 11.10 Uhr geräumt. Ab 9 Uhr wurde die Zentralallee in 
Richtung A 92 ab dem Besucherhügel phasenweise gesperrt, um den Konvoi des Bundespräsidenten vom Flughafen polizeilich 
gesichert nach München zu eskortieren. 
Auch die Auffahrten zur A 92 zwischen dem 
Flughafen und München wurden während 
der Durchfahrt des Konvois jeweils kurzzeiistockphoto
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017
 
TITELTHEMA

Seite 13

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Die Verkehrsprobleme in München werden immer größer – aber ist das unvermeidlich? Und: was sind überhaupt 
 „Verkehrsprobleme“? Sind es nur die allgegenwärtigen Staus, oder vielmehr auch die Luftverschmutzung mit „Klimakillern“ 
und Feinstaub, von denen vor 30 Jahren noch niemand gesprochen hat?
➔ VERKEHRSPROBLEME
Dazu die nächsten Fragen: kommen CO2 
und Feinstaub eigentlich nur oder überwiegend vom innerstädtischen Straßenverkehr? Oder auch von den Gebäudeheizungen (Heizöl ist nichts anderes als Dieselöl), 
dem Heizkraftwerk Nord in Oberföhring, in 
dem seit Jahrzehnten und noch für viele 
weitere Jahre Kohle verbrannt wird, und – 
so absurd es im Moment klingen mag – 
auch vom weltweiten Schiffsverkehr, über 
den mehr als 90 Prozent des Welthandels 
meist mit ungereinigten Diesel- und besonders dreckigen Schwerölmotoren abgewickelt wird? 
Die Luft - und die durch sie weltweit verbreiteten Gase (z. B. CO
2) und gesundheitsschädlichen Schwebstoffe aus kleinsten 
Partikeln („Feinstaub“) – kennt bekanntlich 
keine Grenzen.
So weit will und kann – mangels Fachwissen – der Schreiber hier nicht gehen 
und sich doch nur auf die Situation auf 
Münchens Straßen beschränken. Eines ist 
freilich klar: je länger die Staus werden 
und je höher dadurch der Spritverbrauch 
pro gefahrenem (oder gestandenem) 
 Kilometer wird, desto höher ist die Belastung der Umwelt. Und desto höher fallen 
auch die volkswirtschaftlichen Schäden 
durch sinnlos verplemperte Zeit von Lieferanten, Handwerkern und Dienstleistern 
(z. B. Taxi) aus.
Gründe für Staus in München:
Baustellen
Im Herbst 2013 hat sich der Schreiber 
über die ca. zweieinhalbmonatige Sperrung 
der Tierparkstraße (und automatisch 
damit auch der Tierpark- bzw. Thalkirchner 
Brücke) hier im TAXIKURIER aufgeregt. 
Zwischen Grünwald und der Brudermühlbrücke gab es keine Möglichkeit mehr, mit 
dem Auto die Isar zu überqueren. Tatsächlich wurde dort nur die Straße neu geteert 
– sonst nichts. Die Sache hätte bequem in 
einer Woche (statt in zehn) erledigt werden können, und zwar ohne Nacht- oder 
Sonntagsschichten. 
Aber das – und die monatelange Verengung 
der Dachauer Straße stadtauswärts auf eine 
Fahrspur Höhe Lothstraße wegen Baumaßnahmen, während die Baufirma pleite ging, 
auch 2013, usw. usw. – ist ja nur Vergangenheit. Wirklich? 
Aktuelles Beispiel: die Durchfahrt vom Bavariaring Richtung Martin-Greif-Straße auf 
der stadteinwärtigen Seite des Brausebades 
ist seit mindestens einem halben Jahr gesperrt (Stand Mai 2017). Auf den Grundstücken Bavariaring 7–9 klafft eine riesige 
Baulücke; ein Investor baut dort laut Bautafel das „Bavaria-Palais“ mit Wohnungen 
von 31–144 Quadratmetern. Die Straße 
selbst ist von der Baumaßnahme gar nicht 
betroffen; zwei Kräne stehen innerhalb der 
genannten Grundstücksgrenzen.
Wie sich der Schreiber bei einer Ortsbegehung am 12. Mai 2017 überzeugen konnte, 
wird dieser „freilaufende Rechtsabbieger“ 
(also die ampelfreie Rechtsquerung Richtung Martin-Greif-Straße) ausschließlich 
als Materiallager mißbraucht! Auf oder 
 unter der Straße wird gar nichts gemacht, 
lediglich palettenweise Bretter usw. sowie 
Baumaschinen sind dort abgestellt. Ein 
 Inverstor, der absehbarerweise hernach 
 seine Mieter oder Käufer bis auf die Unterhose ausziehen wird, darf zum Zwecke 
der Kosten ersparnis – und zu Lasten des 
Straßenverkehres – in dieser Lage seit 
 mindestens einem halben Jahr wegen des 
Neubaus einer privaten Wohnanlage einen 
freilaufenden Rechtsabbieger blockieren. 
Der Rechtsabbiegerverkehr läuft seither 
über die Ampel zwischen Brausebad und 
Theresienwiese. Pro Grünphase kommen 
durchschnittlich fünf Autos drüber. 
Nachts mehr, tagsüber (wegen Radlern 
und Fußgängern) weniger.
Etliche weitere Beispiele hat der Schreiber 
schon in der Vergangenheit hier im TAXI-
KURIER benannt; die Wiederholungen seien 
uns allen erspart. 
Generell gilt leider unverändert – und zwar 
egal, ob es sich um eine städtische oder 
private (s. o.) Baumaßnahme handelt: zuerst wird ein Straßenteil abgesperrt, und 
dann hat die Baufirma alle Zeit der 
Welt, wann sie ihre Tätigkeit zu beenden 
gedenkt.
Lösungsvorschlag: am Bavariaring 7–9 
(obiges Beispiel) bekommt die Baufirma 
bzw. der Bauherr einen Zeitraum von einer 
Woche vorgegeben, innerhalb dessen die 
Vorbereitungsmaßnahmen für das Aufstellen der Kräne usw. abgeschlossen sein 
müssen. Ab dann muss zumindest eine 
Fahrspur des freilaufenden Rechtsabbiegers 
(er wäre breit genug) wieder befahrbar 
sein, ansonsten wird es richtig teuer!
Eine knallharte Fristsetzung hätte auch 
2013 die Endlossperre der Tierparkstraße 
drastisch verkürzt, ebenso die mehrmonatige Halbsperrung der Brienner Straße zwischen Augusten- und Dachauer Straße und 
so weiter und so weiter. 
Warum das nicht geschieht, bleibt wohl ein 
Rätsel. Oder vielleicht doch nicht: Baufirmen, die sich einer engen Zeitvorgabe beugen müssen, werden den Preis dafür höher 
ansetzen. Das ist betriebswirtschaftlich 
nachvollziehbar. Jedoch hat der Schreiber 
schon vor über 35 Jahren in seinem Verwaltungsrechtsstudium im Nebenfach 
„Haushaltsrecht“ gelernt, dass nicht nur 
der günstigste Preis, sondern auch andere 
istockphoto
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

Seite 14

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Faktoren in die Entscheidung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge einfließen sollen. 
Also hier z. B. die Beeinträchtigung der Bevölkerung durch zeitlich weit überzogene 
Endlosbaustellen. 
Fahrspurmarkierungen
Ein Beispiel: seit geschätzt mindestens 
 einem dreiviertel Jahr werden die Fahrspuren der Brudermühlstraße in Fahrtrichtung 
Plinganser ⁄ Heckenstaller im Kreuzungsbereich mit der Thalkirchner Straße wegen 
einer Baustelle nach rechts verschwenkt. 
Während ansonsten in München jeder Fliegenschiss mit großflächigen Schildern angekündigt wird (die Krönung ist vielleicht 
an der Tierparkbrücke zu finden: „Einsturzgefahr bei Überlastung“ – wer hätte das 
gedacht?!) findet man hier als Vorankündigung: nichts! Lediglich gelbe Bodenmarkierungen, die selbst am hellichtenTage kaum 
mehr zu erkennen sind, erklären die frühere 
Linksabbiegerspur (Richtung Thalkirchen) 
zur verbindlichen Geradeausspur mit Fahrbahnverschwenkung noch im Kreuzungsbereich. Da viele Fahrer diese völlig ungenügenden Straßenmalereien nicht richtig 
zu deuten wissen kommt es ständig zu 
 Beinaheunfällen und „Rangeleien“ darüber, 
wer in welcher Spur fahren darf. Zwei 
Blechschäden hat der Schrotti dort schon 
mit eigenen Augen gesehen.
Der Schreiber verwendet dieses Wort eher 
selten, aber das ist wirklich: skandalös! 
Schließlich kann es auch an die Gesundheit 
der Verkehrsteilnehmer gehen, wenn ein 
Nutzer der linken Spur vom Nebenmann, 
der die Verschwenkung nicht erkannt hat, 
in den Gegenverkehr gedrängt wird. Das ist 
nicht mehr lustig. 
Abgesehen von der geschilderten Unfallgefahr hemmt dieses Kasperltheater den 
Verkehrsfluss Richtung Heckenstallerstraße 
so massiv, dass es alleine deshalb zu völlig 
überflüssigen Rückstaus kommt.
Weitere Beispiele: (auszugsweise)
➔ In der Leopoldstraße zwischen dem 
Mittleren Ring und dem Feilitzschplatz 
erlebt man in beiden Richtungen, dass 
ohne jegliche Vorankündigung eine vermeintliche Geradeausspur durch aufgemalte Bodenpfeile plötzlich zur verbindlichen Rechts- oder Linksabbiegespur 
erklärt wird. Folge: erhöhte Unfallgefahr 
und zusätzliche Rückstaus durch hektische Fahrbahnwechslerei derer, die ohne 
eigenes Zutun plötzlich in der falschen 
Spur sind. 
➔ Landaubogen (früher: Leonhard- Moll-
Bogen) Richtung Garmischer Straße: 
nach der S-Kurve müssen alle, die Richtung Lindauer Autobahn nach links abbiegen wollen, die Fahrspur wechseln, 
weil erst unmittelbar vor der Kreuzung 
zwei zusätzliche Linksabbiegerspuren 
angeboten werden. Lediglich geschätzte 
10 Prozent der Verkehrsteilnehmer wollen geradeaus in die Tübinger Straße 
fahren – aber nur sie können das ohne 
Fahrspurwechsel tun. Folge: wie oben. 
➔ Plinganserstraße stadteinwärts vor der 
Lindenschmitstraße: vor einigen Monaten ist die rechte Spur durch Fahrbahnpfeile zur verbindlichen Rechtsabbiegerspur (in die Lindenschmit) erklärt 
worden. Keine Vorankündigung. Folge: 
wie oben.
Und so weiter und so weiter ...
Willkürliche Einbahnregelungen 
und Sperrungen
Ein Beispiel:
Noch aus der grün-roten Steinzeit der 
Münchner Stadtgeschichte (Anfang der 
1990er Jahre) stammt die katastrophale 
Zerstückelung einiger Straßenzüge zwischen Theresienhöhe und Trappentreustraße: mal 100 Meter Einbahn in diese 
Richtung, mal 100 Meter in die andere 
Richtung z. B. in der Gollier-, Kazmairund Westendstraße.
Oder die aufgehobene Kreuzung im Rücken 
unseres „Ganghofer“-Standes (Kazmair⁄ 
Ganghofer). Die Hausmeister vom Theresienhöhe- und Ganghoferstand können ganze 
Opern davon singen. Und die Nicht-Hausmeister, aus deren Navi schon der Rauch 
aufsteigt, während die Kundschaft am 
 Beifahrersitz immer schmallippiger wird, 
erst recht. 
Der Schreiber hat tagsüber mit dem Motorrad mal die Strecke vom Ganghofer-Stand 
zur Kazmairstraße 47 (das ist das Haus auf 
der stadteinwärtigen Seite der ehemaligen 
Kreuzung Ganghofer- ⁄ Kazmairstraße) ausgemessen. Luftlinie bzw. wenn die Kreuzung noch in jeder Richtung befahrbar 
wäre, sind das etwa 50 Meter. Bei der Anfahrt mit dem Taxi sind das jetzt jedoch, 
egal, ob über Gerolt- und Tulbeckstraße 
oder über Heimeran-, Ligsalz- und Gollierstraße, jeweils ca. 650 Meter! 
Da hier noch Menschen wohnen und zahlreiche Kneipen und kleinere Geschäfte existieren, gibt es auch einen entsprechenden 
Lieferverkehr. Wie kommt wohl das Bier in 
die Zapfhähne? – Per Pipeline? Wie kommen die Zeitschriften in den Schreibwarenladen? – Per Hubschrauber? Wie kommen 
die Oberschlauen, die sich jeden einzelnen 
Zahnstocher per Internetbestellung in die 
Wohnung liefern lassen („ich lebe umweltbewusst und brauche kein Auto“) an ihre 
Ware? Und nicht zuletzt: wie kommen 
Fahrgast und Taxler zueinander?
Als Lösungsvorschlag schwebt dem Schreiber nicht vor, alle Straßen zwischen Theresienhöhe und Trappentreustraße wieder 
in alle Richtungen (also ohne Einbahnregelungen) freizugeben. Dazu wären die 
istockphotoistockphoto
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017
 
TITELTHEMA

Seite 15

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

meisten von ihnen auch zu eng. Aber eine 
sinnvolle und logisch nachvollziehbare 
 Lösung wäre es z. B., in diesem Bereich die 
West endstraße durchgehend (!) als Einbahn 
stadtauswärts zu führen, die Gollierstraße 
durchgehend (!) als Einbahn stadteinwärts 
und die Kazmairstraße wiederum durchgehend (!) als Einbahn stadtauswärts – 
das klappt doch in der Maxvorstadt mit 
Amalien- und Türkenstraße oder mit 
 Gabelsberger- und Theresienstraße als 
 gegenläufigen Einbahnstraßen in vergleichbarer Form seit Jahrzehnten recht gut. 
Ein weiteres Beispiel: Die Klugstraße in 
Gern endet stadteinwärts kurz vor der 
Dachauer Straße als Sackgasse. Die restlichen ca. 50 Meter sind nur Rad- und Fußweg. Wer mit dem Auto aus diesem Viertel 
zum nördlichen Mittleren Ring muss, hat 
nur die Wahl zwischen Pest und Cholera: 
entweder über Haneberg- oder Dom Pedro- 
Straße auf die chronisch verstopfte Landshuter Allee Richtung Donnerbrücke und 
dann irgendwann umdrehen, oder aber die 
andere Ochsentour über Dante-, Baldurund Dachauer Straße bis zur Brücke unter 
der Landshuter Allee. Jeweils ein Umweg 
von mindestens zwei Kilometern mit 
 etlichen Ampeln!
Es würde völlig genügen, die Sperrung 
der Klugstraße aufzuheben und sie als einspurige Einbahnstraße Richtung Dachauer 
Straße freizugeben. Es ist ja nicht grundsätzlich abzulehnen, dass man bestimmte 
Viertel vom Durchgangsverkehr freihalten 
will – aber dann sollte man wenigstens 
das Abfließen (!) des Verkehrs aus diesen 
Quartieren nicht auch noch behindern.
Ein letztes Beispiel hierzu: warum ist eigentlich die Matthias-Pschorr-Straße, also 
die Querung mitten durch die Theresienwiese vom Esperantoplatz zur Bavaria, 
ganzjährig gesperrt? Im Gegensatz zum 
 Bavariaring wohnt hier niemand, und das 
Oktoberfest dauert maximal (wie dieses 
Jahr) nur 18 Tage. 
Ampeln, freilaufende Rechtsabbieger 
und „RiLSA“
Ach, wie hat sich Schrotti in den letzten 
13 Jahren hier im Taxikurier schon an dem 
Thema abgearbeitet.
Schier unfassbare Rotlichtstafetten in 
Hauptstraßen und 24-stündige Dauerbrenner, die schon tagsüber weitgehend 
überflüssig sind, sorgen in jeglicher 
 Hinsicht für dicke Luft.
Zwei Beispiele:
➔ Kreuzung Kapuziner-⁄ Thalkirchner 
 Straße (übrigens mal ein positives 
 Beispiel) 
Wer die Kapuzinerstraße stadteinwärts fuhr 
und nach links in die Thalkirchner Straße 
(Richtung Großmarkthalle) abbiegen wollte, hatte jahrzehntelang an der genannten 
Kreuzung 24-stündig eine eigene Linksabbiegerampel zu beachten. Wer sie nicht 
mehr schaffte, hatte zwei volle Ampelphasen (erst den Querverkehr und dann 
die eigenen Geradeausfahrer) abzuwarten. 
Dann kam vor wenigen Jahren der Umbau, 
in dessen Folge eine Fahrspur wegfiel und 
folglich kein Platz mehr für eine eigene 
Linksabbiegerspur war. Und plötzlich, 
 simsalabim, konnte die schikanöse Linksab biegerampel nach Jahrzehnten der Überflüssigkeit doch noch ersatzlos wegfallen. 
Tatsächlich: den Radlern sei’s gedankt!
➔ Wolfratshauser Straße ⁄ Siemensallee
Leider geht es, wie meist, auch anders: wer 
die Wolfratshauser stadtauswärts fuhr und 
nach rechts in die Siemensallee abbiegen 
wollte, kam seit anno tobak in den Genuss 
eines freilaufenden (also ampelfreien) 
Rechtsabbiegers. Wer wiederum von der 
Siemensallee nach rechts (stadtauswärts) 
abbiegen wollte, erfreute sich am Anblick 
eines blechernen Grünpfeiles. Zudem wurde 
früher in den Nachtstunden die Ampel 
ganz abgeschaltet. Seit dem endlosen 
 Umbau (ca. zwei Jahre lang) hat sich das 
geändert: der freilaufende Rechtsabbieger 
und der Blechpfeil sind ersatzlos weggefallen – und die Ampel ist jetzt 365 Tage 
im Jahr 24-stündig in Betrieb.
Jetzt kommt „RiLSA“ ins Spiel, nämlich 
die „Richtlinien für Licht-Signal-Anlagen“ 
(also Ampeln): an Ampelanlagen, die mit 
akustischen Hinweissignalen für Sehbehinderte ausgestattet sind (das sind die Klick- 
Geräusche, die von den hüfthoch angebrachten gelben Kasterln am Ampelmast 
pro duziert werden), sollen die grünen 
Blech pfeile und freilaufende Rechtsabbieger keine Verwendung mehr finden, weil 
dies die Sehbehinderten verwirren könnte. 
Sie vertrauen auf „grün“ (Klickgeräusch), 
aber trotzdem queren Autos ihre Gehbahn. 
Dem Schreiber stellen sich dazu einige 
 Fragen, die er hiermit an die geneigte 
 Leserschaft weiter gibt: 1.: was hat die 
 Klickerei ausgerechnet an der Einmündung 
Wolfratshauser ⁄ Siemensalle verloren? 
Ist hier wirklich mit einem erhöhten Aufkommen an Blinden ⁄ Sehbehinderten zu 
rechnen? Tatsächlich ist an der genannten 
Stelle schlicht überhaupt nicht mit einem 
nennenswerten Aufkommen an Fußgängern 
zu rechnen! 
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

Seite 16

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Was soll also das inflationär zunehmende 
Ausstatten von immer mehr Ampelanlagen 
mit akustischen Signalgebern? – Als würde 
München nur aus Sehbehinderten und völlig Blinden bestehen – die meisten davon 
sitzen leider noch immer selbst hinterm 
Steuer. Übrigens auch im Taxigewerbe ...
Die „Klickampeln“ sollten auf die unmittelbare Umgebung von Blindenheimen 
beschränkt werden. Dies geht im Umkehrschluss auch aus den Verwaltungsvor schrtiften zur Straßenverkehrsordung 
 hervor, wonach an Kreuzungen und Einmündungen, die häufig (!) von Gehund Sehbehinderten frequentiert werden, 
auf den Grünpfeil verzichtet werden soll. 
„Häufig“ an der genannten Einmündung? – 
Quatsch! Quätscher! 
Öffentliche Veranstaltungen
Am 26. Mai gelang es dem Schreiber tagsüber selbst, in die Falle zu tappen: wegen 
des Aufbaus einer Open-air-Veranstaltung 
am Königsplatz war es zu umfänglichen 
Sperrungen gekommen, infolge derer die 
Brienner-, Arcis- und Luisenstraße nicht 
mehr befahrbar waren. Chaos pur. Da half 
auch das Motorrad, ohnehin etwa so breit 
wie ein (alter) Fiat 500, nicht mehr weiter. 
Aber auch der Radl-Corso, der München- 
Marathon, das Streetlife-Festival und 
und und ... werden von derselben Stadt 
 bereitwillig genehmigt, welche zeitgleich 
Krokodilstränen wegen der erhöhten 
 Luftverschmutzung vergießt. 
Da haben wir zwar einen Olympiapark, eine 
(Ende Mai nicht belegte) Theresienwiese 
usw., alle am ÖPNV bestens angebunden, 
aber die Feste müssen zur Erhöhung des 
Spaßfaktors für die Beteiligten halt doch 
auf öffentlichen Straßen stattfinden. Einfach unverständlich.
Vorrangschaltungen
Das vielleicht krasseste Beispiel ist die 
 Arnulfstraße, in der nicht nur der Querverkehr Sendepause hat, wenn eine Trambahn 
naht, sondern auch der Parallelverkehr.
Eine weitere, umfangreiche Aufzählung 
 solcher Schildbürgerstreiche wäre möglich, 
soll uns allen aber erspart werden. Wir 
 erleben diese Absurditäten ja täglich.
Eigene Schuld der Autofahrer
Leider ein sehr wichtiger Punkt bei der 
 Suche nach der Ursache für die häufigen 
Staus.
➔ Rücksichtsloses Verhalten: das Einfahren 
in bereits verstopfte Kreuzungen, das 
Halten in zweiter Reihe, obwohl fünf 
Meter danach eine Parklücke oder zumindest eine Einfahrt wäre, oder das 
chronische Verweigern des rechtzeitigen 
(!) Blinkens sind staufördernde Unsitten, die leider auch sehr oft bei Taxlern 
zu beobachten sind. Manche finden es 
besonders cool, den linken Arm aus dem 
geöffneten Fenster hängen zu lassen 
und dabei ihre Goldketterl oder Rolex- 
Imitate zur Schau zu stellen, anstatt 
den Blinker zu betätigen.
Das ist aber nicht cool, sondern ein 
 Zeichen mangelnder Intelligenz.
Wer sein Handwerkszeug nicht beherrscht, 
sollte den Beruf wechseln.
➔ Sinnlose Fahrten: die hier vom Schreiber 
schon so oft genannte Grünwalder 
 Millionärsgattin, die mit dem häuslichen 
Dritt-SUV wegen einem Bund Petersilie 
zum Viktualienmarkt fährt, gehört mit 
allen anderen Privatfahrern, denen es 
zuhause einfach nur langweilig ist, zu 
den Hauptverursachern der Misere.
Aber gerade diese Leute bringt man mit 
den heute üblichen Schikanen nicht zum 
Umdenken, weil sie es sowieso nicht eilig 
haben.
Die Leidtragenden sind wir Taxler und alle 
anderen, deren Arbeitsplatz ganz oder 
 teilweise die Straße ist: Lieferanten, 
 Handwerker auf dem Weg zum Kunden 
(z. B. Installateure, weil gerade irgendwo 
ein Klo überläuft), ambulante Pflegedienste, Kinder- und Behindertentransporte, Reisebusse auf dem Weg vom oder zum 
ZOB und so weiter und so weiter. Sie alle 
können nur bedingt oder gar nicht auf die 
verkehrsarmen Zeiten in der Nacht oder am 
Sonntag ausweichen. Aber sie ⁄ wir werden 
alle über einen Kamm geschoren, wenn mit 
ideologischen Scheuklappen pauschal über 
„die Autofahrer“ hergezogen wird.
Wer in einer Millionenstadt leben will, am 
besten mittendrin im angesagtesten Viertel, und morgens beim Bäcker oder Metzger 
nicht vor leeren Regalen stehen will, muss 
auch für befahrbare Straßen sorgen.
Der Kampf gegen sinnlose Privatfahrten ist 
legitim – und käme gerade uns und allen 
anderen motorisierten Dienstleistern und 
Versorgern recht. Wer dieses Ziel verfolgt, 
hätte in uns Taxlern, Lieferanten usw. 
 keine Gegner, sondern Unterstützer! 
Aber leider waren und sind die zuvor beschriebenen Maßnahmen der letzten Jahre 
aus dem mittelalterlichen Folterkeller der 
ideologischen Sektiererei nur geeignet, das 
Kind mit dem Bade auszuschütten. Schade. 
(MS)
istockphoto
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017
 TITELTHEMA

Seite 17

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ SCHLAGWORT VERKEHRSINFARKT
Informationen aus der Verkehrs-Schaltwarte der Landeshauptstadt. 
Aus verschiedenen Gründen kommt der Straßenverkehr in 
München immer wieder zum Erliegen. Damit es schnellstmöglich 
wieder läuft, gibt es eine Schaltwarte, in der alle Fäden des 
Straßenverkehrs zusammenlaufen: Die Verkehrszentrale, kurz nur 
„VIZ“ im TBZ, dem technischen Betriebszentrum vom Baureferat 
der LH München. Unsere Redakteure Rainer Männicke und Birgit 
 Heller waren im technischen Allerheiligsten und wurden von 
 Stefan Hoigt, KVR, Sachgebietsleiter für Netzsteuerung und 
Netzoptimierung, Joachim Stiegler, Baureferat und Martin Breitschopf, dem Leiter der Verkehrszentrale, durch das technische 
Herz geführt.
TAXIKURIER: In der Verkehrszentrale laufen alle Informationen 
über den Straßenverkehr in München zusammen. Wer ist hier 
 alles beteiligt und was sind die Aufgaben?
Stefan Hoigt: Hier sind Kreisverwaltungsreferat, Baureferat 
und Polizei in einem Raum miteinander verbunden. Nur diese 
Symbiose erlaubt es, den Verkehr in München großflächig und in 
Echtzeit zu beobachten und auf Störungen verschiedener Art 
schnellstens einzugehen. Grob eingeteilt kann man sagen, dass 
das KVR für die Beobachtung, Bewertung und Beeinflussung des 
Verkehrsgeschehens zuständig ist. Von der Verkehrsleitzentrale 
werden über 1.100 Lichtzeichenanlagen, Wechselwegweiser, Parkleitsysteme aber auch die Münchener Straßentunnel beeinflusst.
Die Tunnelsicherheit ist dabei ein eigener, sehr spezieller Aufgabenbereich, der eine besondere Bedeutung speziell im Bereich 
der Sicherheit hat. Hier ist es besonders wichtig schnell, sicher 
und gezielt auf Ereignisse zu reagieren. In den Tunneln haben 
wir alle 60 Meter eine Videokamera, die über ein automatisches 
INTERVIEW
atelier-tacke.de
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Detektionssystem zähfließenden Verkehr, Stau, Pannenstreifenbelegung, Fußgänger, Geisterfahrer und Rauch erkennt.
Ampelschaltungen im Stadtgebiet erfolgen i.d.R. nicht als Einzelmaßnahme. Wichtig hierbei ist, dass ganze Streckenzüge beeinflusst werden. Auf Grund von Schutzzeiten dauert eine Programmumschaltung an Ampeln circa 60 Sekunden. Um negative 
Auswirkungen auf den Verkehrsablauf zu minimieren ist es deshalb wichtig, häufige Programmwechsel zu vermeiden. Nur bei 
größeren Ereignissen oder Störungen (länger als 15 Minuten) ist 
deshalb eine Programmumschaltung sinnvoll.
Das Baureferat ist für die die technische Seite verantwortlich. 
Es reagiert bei Störungen z. B. in einem Tunnel, bei Ampeln und 
Lichtmasten, bei Beleuchtungen und Verkehrsleiteinrichtungen. 
Hier liegt die Verantwortung für etwa 1.100 Ampeln und 125.000 
Lichtpunkten. Beide Behörden sitzen in einer Reihe vor den gleichen Monitoren. Bei der direkten Arbeit kann ein Außenstehender kaum die Verantwortungsbereiche unterscheiden.
Die Polizei ist vor allem der direkte Draht in die Einsatzzentrale 
des Polizeipräsidiums, damit Streifenfahrzeuge schnellstmöglich 
zum Einsatzort entsandt werden können. Weiterhin beziehen wir 
auch ergänzende Informationen von dort. Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen nur innerhalb der Münchner Straßentunnel 
Videoaufzeichnungen gemacht werden. Hier ist technisch sichergestellt, dass keine personenbezogenen Daten aufgenommen 
werden. Die Videoaufzeichnungen werden nicht für die Strafverfolgung genutzt. Videokameras können aber immer nur einen 
kleinen Ausschnitt des gesamten Verkehrsgeschehens liefern. 
Überall wo die Kameras nicht hinschauen, sind wir auf die Informationen der Polizei angewiesen.
TAXIKURIER: Oft reichen bereits kleine Ursachen für weitreichende Störungen im Verkehr aus. Wie schnell können Sie auf 
kritische Ereignisse reagieren und mit welchen Mitteln kann die 
Verkehrszentrale dann gegensteuern?
Stefan Hoigt: München wächst ständig. Damit auch der Straßenverkehr. Wir sind jetzt schon fünf bis sechs Stunden täglich an 
der Kapazitätsgrenze der Verkehrsabläufe angelangt. Es gibt keine Ausweichstrecken mehr, also kann man in dieser Zeit auch 
nicht mehr steuernd eingreifen. Mehr Grün für den einen Stau 
bedeutet mehr Rot für den anderen. Wir könnten noch Zeit einsparen, wenn wir andere Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer) benachteiligen. In puncto Sicherheit werden wir auch künftig keine Kompromisse machen. Wir werden immer sicherstellen, 
dass über ausreichende Schutzzeiten niemand gefährdet wird.
Des einen Freud ist des anderen Leid: die Beschleunigung es 
ÖPNV. Dies ist ein sinnvoller, politischer Wille der Stadtführung. 
Busse und Straßenbahnen greifen direkt in die Ampelschaltung 
ein. Dies geht natürlich zu Lasten der anderen Verkehrsteilnehmer bzw. grüner Wellen. Wir arbeiten ständig an einer Optimierung und Verbesserung der Beschleunigung und versuchen dabei 
die negativen Auswirkungen zu reduzieren. Aber auch hier gibt 
es technische Grenzen. Unsere Ampeln haben eine tages- und 
uhrzeitabhängige Programmierung. So weiß das Programm, wann 
Montag oder Sonntag ist, wann Berufs- oder Ausflugsverkehr ist, 
ob Arbeits- oder Feiertag. Die Ampeln reagieren dann in ihren 
Umlaufzeiten und ihrer Koordinierung entsprechend.
TAXIKURIER: Mit welchem Personalaufwand bewerkstelligen Sie 
den Betrieb und welche Fachkräfte stehen außerhalb des Normalbetriebs zur Verfügung?
Stefan Hoigt: Allein im operativen Bereich haben wir 17 Mitarbeiter m/w für den Verkehrsbereich und 21 Mitarbeiter m ⁄ w 
für die technische Überwachung. Das läuft im 3-Schichten- 
Betrieb. Hier ist auch das Servicetelefon besetzt. Dazu kommt 
Personal für Planung, Instandhaltung, Versorgung, Programmierung und Aufrechterhaltung des Normalbetriebs. Alles in allem 
etwa 300 Personen.
Joachim Stiegler: Die VIZ macht den „Erstzugriff“, damit es 
 wieder läuft. Gerichtet ist damit allerdings nicht alles, sondern 
die Verkehrssicherheit ist wieder hergestellt. Wir haben hierfür 
Technisches Betriebszentrum (Baureferat Landeshauptstadt München) 
atelier-tacke.de
atelier-tacke.de
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017
TITELTHEMA

Seite 19

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

tagsüber drei Teams, nachmittags zwei Teams und nachts ein 
Team unterwegs, die dann vor Ort den Normalbetrieb so weit als 
möglich wieder herstellen. In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der VIZ, die mit den Schaltungen unterstützen, beheben wir 
etwa 90 Prozent aller Störungen in kurzer Zeit. Dann gibt es natürlich bei uns und bei Fachfirmen Rufbereitschaften. Dies kann 
aber – gerade bei Firmen – unter Umständen ziemlich dauern, bis 
von dort jemand kommt. Aber, wie schon gesagt, das sind nur 
wenige Fälle.
TAXIKURIER: Welche Situation ist Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben, weil Sie Ihren Betrieb vor außergewöhnliche 
 Herausforderungen stellte?
Stefan Hoigt: Da fällt mir ein Trafobrand durch einen Blitzschlagt vor einigen Jahren ein. Da lag ein Stadtteil im Dunkeln. 
Damals konnten auch viele Polizeifahrzeuge nicht mehr ausrücken, weil die Garagentore nicht mehr liefen. Die Kommunikation 
der Ampeln läuft dann noch bis zu 30 Minuten weiter, auch wenn 
sie abgeschaltet sind. Aber dann ist der Saft weg. Unsere Rechner und die Tunnel haben Notstromaggregate. Die laufen immer. 
Grundsätzlich bedeuten unplanbare Dinge wie Natur gewalten 
oder große Technikausfälle den größten Stress für uns. Auf so 
 etwas kann man sich nicht wirklich vorbeireiten. 
Aber wir sind so gut aufgestellt und eingespielt, dass wir uns 
 jeder dieser Herausforderungen stellen können.
TAXIKURIER: Ein abschließendes Wort?
Stefan Hoigt: Ja, gerne. Ich möchte den Taxlern ganz herzlich 
danken. Wir haben das Projekt „Bei Anruf Licht“ . Die Taxler rufen 
unser Servicetelefon häufig an und melden uns ausgefallene 
Lichtmasten, Beleuchtungen oder Ampeln. Hierfür sind wir herzlich dankbar.
TAXIKURIER: Wir danken Ihnen für diese ausführlichen 
 Informationen. (RM)
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
/x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen,
Wochenende).
/x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei
Ihnen angelie fert.
Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
/x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend
Ihren Erfordernissen programmiert.
/x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem.
/x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über
uns ab.
/x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen
Formalität en.
/x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes
Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
/x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften
Hersteller.
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1
Martin Breitschopf, Joachim Stiegler und Stefan Hoigt (v.l.n.r.)

Seite 20

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ DAS RAD – WICHTIGSTES VERKEHRSMITTEL MÜNCHENS?
Werfen wir einen Blick auf die Berliner 
 Initiative. Alle Radwege sollen eine Mindestbreite von 2 m erhalten. Kreuzungsfreie Schnellwege und die grüne Welle für 
Radler runden das Szenario ab. Zusätzlich 
wird eine Fachabteilung für Radverkehr 
in der Verwaltung gefordert. Die Rot-Rot-
Grüne Landesregierung Berlins sieht sich 
gezwungen, eine sogenannte Radgesetzgebung für die Hauptstadt in einen Gesetzestext zu übertragen. Dies ist aber laut 
Rechtsgutachten derzeit praktisch unmöglich, da dies der Straßenverkehrsordnung 
in vielen Teilen widerspricht und die STVO 
ist Bundessache. 
Die Initiatoren des Münchner Bürgerentscheides wollen sich nach Aussage des 
 Grünen Bundestagsabgeordneten Janecek 
an den Berliner Forderungen orientieren. 
Besonders die Formulierung „Umverteilung 
von Straßenraum vom Auto aufs Rad“ wirft 
Fragen auf. Allein die in einem internen 
Hintergrundpapier (AZ) zwei Meter breiten 
Radverkehrs anlagen an Hauptstraßen 
lässt bei Autofahrern leichte Panikgefühle 
aufkommen. Dafür muss sicherlich die 
eine oder andere Fahrspur weichen.
Aber damit nicht genug. Der Bau von 
30 Kilometer Radschnellwegen ins Umland 
und die Schaffung einer Nord-Süd- sowie 
einer Ost-West-Tangente, die eine schnelle 
Durchquerung der Altstadt ermöglichen, 
sind eine Forderung. 50.000 Radabstellplätze an Haltestellen, Kreuzungen und 
Straßen sollen gebaut werden. Die Kosten 
für alle Maßnahmen dürften schnell in 
den mehrstelligen Millionenbereich gehen. 
Die Menge an Baustellen in Kreuzungsbereichen lassen nichts Gutes erahnen.
Wie komme ich ohne Auto 
in die Stadt?
Die Wohnraumsituation Münchens zwingt 
368.000 sozialversicherungspflichtige Bürger täglich aus dem Umland zum und vom 
Arbeitsplatz zu pendeln. Das ist eine Steigerung seit dem Jahr 2000 von 21 Prozent 
und macht München zur Pendlerhauptstadt 
Deutschlands. Arbeitszeiten, unzureichende 
ÖPNV-Angebote oder gar keine ÖPNV-Anbindung des ländlichen Raumes zwingen 
zur Benutzung des Autos. Die Arbeitsämter 
verlangen von Arbeitssuchenden Arbeitsstellen anzunehmen, die bis zu zwei Stunden Fahrzeit vom Wohnort entfernt sind. 
Bereits hier stößt der beste Wille zum 
Radl fahren an seine Grenzen.
Innerstädtisch stellt sich die Frage, wie 
Mütter mit kleinen Kindern bei Wind und 
Wetter diese bei Krankheit zum Arzt bringen oder Familien Einkäufe erledigen sollen. Familienfreundlichkeit sieht anders 
aus. Es beziehen sich die Initiatoren auf 
den Berliner Entscheid. Damit verbunden 
wäre die Einrichtung einer städtischen Abteilung für Radverkehr. Dies hätte erhebliche Kosten zur Folge. Was sagt eigentlich 
der Bund der Steuerzahler dazu? Einerseits 
wird immer wieder berechtigter Weise gefordert, dass die Verwaltungsapparate verschlankt werden, andererseits sollen hier 
neue Verwaltungsstellen geschaffen werden. Den Münchnern wäre wohl mehr damit 
gedient, Stellen in den Bürgerbüros oder 
dem KVR zu schaffen, um die fast unerträglichen Wartezeiten auf ein normales Maß 
zu begrenzen.
Es geht bei weitem nicht darum, das Autofahren zu idealisieren. Nein, es geht um 
soziale Kompetenz und Ausgewogenheit für 
alle Teilnehmer des Straßenverkehrs. Einerseits wird mit Recht die hohe Feinstaubbelastung kritisiert, andererseits ist die 
grüne Welle schon lange Illusion, da Busse 
und Tram nach ihren Bedürfnissen die 
Schaltungen beeinflussen. Wenn nun auch 
noch eine grüne Welle an 20 Straßen für 
Radlfahrer eingeführt werden soll, bleiben 
noch mehr Fahrzeuge an den Ampeln 
 stehen und die Luftbelastung steigt. 
Selbstverständlich ist das Fahrrad ein wichtiges Fortbewegungsmittel der Münchner. 
Es kann aber das Auto nicht ersetzen oder 
aus der Stadt völlig verdrängen. Viele würden sicherlich gern ihre mobilen Gewohnheiten verändern, scheitern aber an der 
 Realität. Einige Forderungen des geplanten 
Bürgerentscheides sind im Ansatz problematisch, da im Gegensatz zu Berlin als 
Bundesland München keine gesetzgeberi-
Der Grünen liebste Kinder in München sind Fahrräder und deren Benutzer. Das ist hinlänglich bekannt. 
Nun plant diese Partei, einen Bürgerentscheid zu erzwingen, der dem Fahrrad größere Prioritäten einräumt. Dabei soll 
ein Berliner Volksbegehren vom Mai ⁄ Juni 2016 als Vorbild dienen.
istockphoto
istockphoto
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017
 
TITELTHEMA

Seite 21

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

sche Kompetenz besitzt. Wenn Berlin schon 
an den juristischen Anforderungen scheitert, sollten die Initiatoren im Vorfeld die 
Machbarkeit klären. Auch Forderungen nach 
einer Stärkung des ÖPNV gelten wie in der 
Vergangenheit nicht für das Taxigeschäft. 
Leider haben die Initiatoren bis heute 
nicht verstanden, dass Taxis zum ÖPNV 
 gehören und einen Teil der Attraktivität 
 einer Stadt ausmachen. Wer denkt an die 
tausenden Patienten, die mit dem Taxi ihre 
Arztbesuche oder Therapien absolvieren? 
Wer denkt an die Behinderten und Schulkinder, die mit dem Taxi täglich transportiert werden? München ist auch eine Stadt 
mit Events und Partymeile. Betrunken Fahrrad zu fahren, ist strafrechtlich relevant. 
Wie also schnell nach Hause kommen nach 
einem geselligen Abend? Schade, dass 
in unserem Land immer mit Feindbildern 
gearbeitet werden muss, auch wenn es 
nicht zugegeben wird. (BH) 
➔ GRÜNE WELLE UND GRÜNER PFEIL
Wie sieht die Zukunft für Radfahrer aus?
In Schwabing wird seit Mitte Mai die Grüne Welle für Radlfahrer vom Kreisverwaltungsreferat in der Schellingstraße getestet. Es handelt sich um einen Pilotversuch. Wenn 
dieser erfolgreich verläuft, soll flächendeckend die Grüne Welle für Radlfahrer eingeführt werden. Derzeit ist die Grüne Welle auf der Schellingstraße zwischen Luisenund Ludwigstraße eingerichtet. Die Strecke ist rund einen Kilometer lang. Die Ampeln 
sind so geschaltet, dass Radler problemlos durchfahren können. Allerdings muss man 
ziemlich fit sein. Wer auf der Grünen Welle reiten will, muss 20 km ⁄ h schaffen.
„Die belebte Straße im Univiertel mit Linienbussen, Autos und Radlern ist ein anspruchsvolles Umfeld für einen Test unter realistischen Bedingungen“, sagt KVR-Chef 
Thomas Böhle. Der Versuch wird von der TU München begleitet. Am Ende sollen Fakten 
belegen, welche Auswirkungen die Grüne Welle für Radler auf die übrigen Verkehrsteilnehmer hat. Es stellt sich die Frage, wie objektiv und unter welchen Voraussetzungen diese Fakten erhoben werden. Interessant wäre auch, die Auswirkungen auf die 
Feinstaubbelastung zu testen, da die PKW nun noch länger an den Ampeln stehen 
 werden, da sie nun zusätzlich zu den für Bus und Tram freigeschalteten Ampeln auch 
noch die Grüne Welle für Radfahrer abwarten müssen. Aber vielleicht kann man ja die 
Höchstgeschwindigkeit in der Stadt gleich mit 20 km ⁄ h ansetzen. So wäre dann die 
Grünphase der Grünen Welle für Radlfahrer angepasst. Leider vergessen dabei die Erfinder dieses verkehrs technischen Wahnsinns, dass die Feinstaubbelastung gerade bei 
sehr geringen Tempi sehr hoch ist. Also kann man auch gleich die Fahrzeuge an den 
roten Ampeln stehen lassen.
Bald soll es für Radler auch den Grünen Pfeil an Kreuzungen geben. „In vielen Fällen 
können Radfahrer an roten Ampeln rechts abbiegen, ohne dabei mit anderen Verkehrsteilnehmern in Konflikt zu geraten“, sagt Sabine Effner, Leiterin des Verkehrsmanagements im KVR.
An insgesamt 18 Stellen im Stadtgebiet soll der Grüne Abbiegepfeil angebracht 
 werden. Die Stadt hat bereits um Zustimmung des Innenministeriums gebeten. 
Der Versuch soll 2018 starten. Die entsprechenden Verkehrszeichen müssen noch 
 entworfen werden. Ein weiterer Pilotversuch wird im kommenden Jahr auf Fahrradstraßen durchgeführt: Radler sollen auf speziellen Routen Vorfahrt haben, getestet 
wird auf drei Strecken: 
➔ Menzinger Straße – Nymphenburg – Petuelring
➔ Clemensstraße
➔ eine künftige Route im Neubaugebiet Freiham Nord
Fahrradstraßen liegen meist in Tempo-30-Zonen. Dort gilt Rechts vor Links. „Das 
bremst den Fluss auf der Fahrradstraße und ist immer wieder auch Ursache von 
 Unfällen“, betont Thomas Böhle. Um die Beschilderung zu ändern und Radlern 
Vorrang zu geben, ist ebenfalls die Zustimmung des Innenministeriums erforderlich. 
Der Antrag der Stadt wird derzeit geprüft. (BH)
(Quellen: tz und br)
TESTPROJEKT
WUSSTEN SIE SCHON …
… dass Radfahrer seit dem 
01.01.2017 die Ampeln für den Autoverkehr beachten müssen, wenn sie 
keine eigene Signalisierung haben?
Die Jahrzehnte vor sich hingeschobene 
Ausnahmeregelung, wonach die Fußgängerampel dann gilt, wenn Rad- und 
Fußweg unmittelbar aneinander stoßen, 
ist damit erledigt. 
In München kein Problem. Alle betreffenden Ampelmasten sind mit doppelter 
Streuscheibe oder eigener Signalisierung 
für Radfahrer ausgerüstet. Woanders 
könnt’s anders ausschau’n … (RM)
istockphoto
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ RALF BAUER
Ab dem 11. Juli 2017 steht wieder in der 
Komödie im Bayerischen Hof „Das Lächeln 
der Frauen“ auf dem Programm. Ralf 
 Bauer wird neben der Hauptrolle auch 
 Regie führen. Der beliebte Schauspieler 
ist gerade aus Thailand zurück, wo er die 
Ruhe findet, die er für sein Buchprojekt 
braucht. Trotzdem ist der Spagat zwischen asiatischer Lebensweise und 
Münchner Großstadt für Ralf Bauer kein 
Problem. Seine Passion ist Yoga und 
das kann er im kleinsten Hotelzimmer 
machen, viel lieber aber im Grünen und 
davon hat München ja zum Glück genug. 
Neben seinen künstlerischen Aufgaben 
hat sich der Schauspieler der Tibethilfe 
verschrieben. Anfang des Jahres war er 
zum wiederholten Male mit einem tibetischen Mönch in Nordindien unterwegs 
und besuchte die Flüchtlingslager der 
Tibeter. Dabei engagiert er sich mit großem Erfolg besonders für die tibetischen 
Kinder, die besonders leiden. Als 2016 
Nepal von einem schweren Erdbeben 
 erschüttert wurde, waren die tibetischen 
Flüchtlinge besonders betroffen. Ein 
 tibetisches Kloster in Katmandu, das 
 besonders viele Kinder beherbergt, wurde 
schwer beschädigt. Ralf Bauer sammelt 
auch dafür unermüdlich Spenden und 
 betreut selbst mit Architekten und Bauleuten den Wiederaufbau.
Er bedauert, dass das Leiden der Tibeter 
aus den Augen der Weltöffentlichkeit fast 
verschwunden ist. China als Wirtschaftsmacht lockt die Mächtigen der Welt mit 
gigantischen Geschäftsabschlüssen. Da 
darf das besetzte kleine Land nicht das 
Bild verderben. Daran ändern auch Besuche des Dalai Lama bei Barak Obama oder 
Angela Merkel nichts. Wir sollten nicht 
vergessen, dass die Tibeter die Einzigen 
sind, die gewaltfrei gegen ihre Peiniger 
kämpfen, nur Gewalt gegen sich selber 
als Aufbegehren einsetzen. Die Selbstverbrennungen der tibetischen Mönche 
sollten uns zum Nachdenken zwingen. 
Trotz der unglaublichen Armut, die Ralf 
Bauer auf seinen Reisen sieht, ist er ein 
Künstler, der über sich selbst lachen 
kann. Er fährt mit Begeisterung in München Taxi. Da er von sich selbst sagt, dass 
er etwas zerstreut sei, vergisst er öfter sein 
Handy im Taxi. Schon drei Mal hat er sein 
Handy im Taxi liegen gelassen. Immer hat 
er es zurückbekommen. Am Liebsten fährt 
er mit Urbayern durch die Stadt. Einer hat 
ihm einen Schleichweg von seiner Wohnung zum Flughafen abseits der Autobahn 
gezeigt. Diesem Kollegen ist er bis heute 
dankbar, denn wenn das Wetter schön 
ist, nimmt er auch gern das Motorrad und 
fährt dann auf diesem Weg zum Münchner 
Airport. 
Wenn Ralf Bauer über seine Projekte berichtet, stellt sich die Frage, wie er alles 
unter einen Hut bringt. Seine künstlerischen Aufgaben sind ihm genauso wichtig, 
wie sein soziales Engagement. Im Gespräch 
mit ihm wird deutlich, dass er es sehr 
ernst meint mit der humanitären Hilfe. 
Vielleicht ist seine Bühnenarbeit auch ein 
Ausgleich für das unermessliche Leid, das 
er auf seinen Reisen immer wieder sieht.
Das Stück
„Es gibt keine Zufälle!” – Davon ist zumindest Aurélie Bredin überzeugt, die nach 
dem Tod ihres Vaters dessen Restaurant „Le 
Temps des Cerises“ übernommen hat. Aber 
an jenem schicksalhaften Freitag im November fällt ihr in einer kleinen Buchhandlung ein Roman mit dem Titel Das Lächeln 
der Frauen von einem gewissen Robert Miller in die Hände. Verwundert stößt sie auf 
einen Satz, der auf ihr Restaurant verweist. Und die Geschichte scheint nicht 
nur in ihrem Restaurant zu spielen, sondern auch aus ihrem Leben zu erzählen. 
Aurélie glaubt sich in ihrem tiefsten Wesen verstanden und setzt nun alles daran, 
den Autor des Buches kennenzulernen.
Ein einfacher Wunsch, aber ein schier 
 unmögliches Unterfangen, denn alle Versuche, mit dem scheuen Engländer in 
Kontakt zu treten, werden von seinem 
grantigen Lektor André Chabanais abgeblockt. Was sie nicht weiß: Hinter dem 
Autorennamen Robert Miller verbirgt sich 
André selbst, der aus purer Verzweiflung 
über die mangelnde Qualität der Romanvorschläge unter Pseudonym zu Stift und 
Papier gegriffen hat. Ein Geheimnis, das 
gewahrt bleiben muss.
Doch Aurélie gibt nicht auf, und während 
ihre Zuneigung zu André wächst, hofft sie 
in Robert Miller den Mann zu finden, der 
sie wirklich versteht. Als eines Tages tatsächlich eine Nachricht von dem zurückhalten-den Schriftsteller in ihren Briefkasten flattert, kommt es zu einer ganz 
anderen Begegnung, als sie es sich 
 vorgestellt hatte … (BH)
Vom 11. Juli bis 13. August 2017, 
Mo. bis Sa., 20 Uhr, So., 18 Uhr.
komoedie-presse@komoedie-muenchen.de
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
VIP IM TAXI
Foto: Kammertheater Karlsruhe Foto: Thomas Leidig
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017

Seite 23

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

www.volkswagen-taxi.de
Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis.
Besonders für Sie. Der Touran als Taxi. 
Mit variablem Raumkonzept.
Der Touran bietet mit seinen optionalen sieben Sitzplätzen nicht nur viel Platz – 
sondern auch reichlich Komfort und Flexibilität. So bringen Sie neben Ihren Fahrgästen 
dank im Handumdrehen umklappbarer Rücksitze auch größere Gegenstände 
problemlos ans Ziel. Und falls die Fahrgäste mal ein wenig kleiner sein sollten, hat der 
Touran auch hier eine Lösung parat: mit zwei optional integrierten Kindersitzen.
Viel Platz für viele. 
 Und vieles.
GRABARZ & PARTNER   Volkswagen AG   Job-Nr. A-VW-26-170292-D   Sonderfahrzeuge Taxi: Touran/Platz (TO1713_Taxi_Ansatz) 
Format 210 x 297 mm Grundreinzeichnung   DU 00.00.
VW_SF_Touran_TX_210x297_15320_TK.indd 1 29.05.17 10:15

Seite 24

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ DIE BAVARIA
Bayern wie es leibt und lebt
Zur Zeit der alten Römer gab es das Land 
Bayern bekanntlich noch lange nicht. Erst 
sehr viel später, nämlich anfangs des 
19. Jahrhunderts, kamen die damaligen 
bayerischen Herrscher, insbesondere König 
Ludwig I. aus dem Hause Wittelsbach, 
auf die Idee, ihrem Staat eine Symbolfigur 
zu verpassen. Um die angeblich uralten 
Herrschaftsansprüche der Wittelsbacher zu 
untermauern, schuf man sich die Bavaria, 
deren Name die lateinische Übersetzung 
für Bayern ist. Ähnliche Figuren sind die 
Marianne, die Symbolfigur für Frankreich, 
die Germania für Deutschland oder die 
1886 errichtete Freiheitsstatue vor 
New York. 
Die Attraktion
Die riesige Statue der Bavaria aus Bronze 
mit ihren 18 Metern Höhe und ihrem Löwen überragt die Theresienwiese, insbesondere weil sie darüber hinaus noch erhöht 
auf dem ehemaligen eiszeitlichen Hochufer 
der Isar steht und außerdem optisch von 
der Ruhmeshalle umrahmt wird. Als eines 
der Wahrzeichen Münchens ist sie ein beliebtes Fotomotiv für Münchner und Touristen, insbesondere während des Oktoberfestes. Sie steht für den Freistaat Bayern 
schlechthin und ist sozusagen das Gesicht 
Bayerns. Seit 2010 hält außerdem die 
Kunstfigur der Bavaria in Gestalt der 
Schauspielerin Luise Kinseher die Fastenpredigt beim Starkbieranstich auf dem 
Nockherberg.
Die Idee
Wie andere Sehenswürdigkeiten in München 
auch, entspringt die Ruhmeshalle dem Bestreben König Ludwigs I., seine Haupt- und 
Residenzstadt München zu einem neuen 
Athen der Künste und Wissenschaften 
nördlich der Alpen zu machen, zum Isar-
Athen. Sein Motto lautete dabei bekanntlich: „Ich will aus München eine Stadt 
 machen, die Teutschland so zur Ehre gereichen soll, daß keiner Teutschland kennt, 
wenn er nicht München gesehen hat.” Als 
ein Vorbild für die Bavaria stand Ludwig I. 
dabei der Koloss von Rhodos vor Augen, 
eine über 30 Meter hohe, monumentale 
Bronze-Statue des Sonnengottes Helios auf 
der griechischen Insel, die bereits damals 
zu den sieben Weltwundern zählte. Sie 
 wurde 292 vor Christus nach zwölfjähriger 
Bauzeit vollendet, stürzte allerdings nur 
66 Jahre später im Jahr 226 infolge eines 
Erdbebens in sich zusammen. Dieses 
Schicksal wird unserer Bavaria glücklicherweise erspart bleiben. 
Die Baugeschichte
Am 28. Mai 1837 wurde der Vertrag über 
die Herstellung der Bavaria zwischen König 
Ludwig I., dem Architekten Leo von Klenze, 
dem Bildhauer Ludwig Schwanthaler und 
den Erzgießern Johann Baptist Stiglmaier 
und dessen Neffen Ferdinand von Miller 
 unterzeichnet. Im Jahr 1844 begannen 
schließlich nach langen Vorbereitungen 
die Arbeiten für die riesige Statue. Klenze 
lieferte die Entwürfe, nach denen Schwanthaler die Formen aus Gips schuf, die man 
wiederum in der Königlichen Erzgießerei 
mit Bronze ausgoss. Sechs Jahre später, 
von Juni bis August 1850, wurden die vier 
Einzelteile der Bavaria auf eigens hierfür 
konstruierten Wagen, bedingt durch das 
enorme Gewicht gezogen von je zwölf Pferden, zum Aufstellungsort transportiert. Im 
Bronzehohlguss hergestellt, waren dies 
Brust, Hüfte sowie die untere Hälfte zusammen mit dem Löwen. Am 7. August 
1850 wurde als letztes der Kopf mit einem 
Festzug durch die Stadt zur Theresienhöhe 
transportiert, auf die Statue gehoben und 
montiert. Zum Oktoberfest des Jahres 
1850, welches das 25. Regierungsjahr Ludwigs gewesen wäre, stand die festliche Enthüllung der Bavaria an. Vor der Feier für 
den 1848 abgedankten König musste man 
zunächst Bedenken der Regierung ausräumen, die befürchtete, eine solche Veranstaltung könne als Demonstration gegen 
den regierenden König Maximilian II., Ludwigs Sohn, aufgefasst werden. Die Enthüllung fand schließlich am 9. Oktober 1850 
nach einem Festzug aller Gewerbe und 
Zünfte zur Theresienwiese statt und geriet 
erwartungsgemäß zu einer Huldigungsfeier 
für den ehemaligen König. 
Die Statue
Trotz seiner Abdankung war Ludwig I. seine 
allseits bekannte Unbescheidenheit aber 
geblieben, denn er verglich sich selbst mit 
dem römischen Kaiser Nero, der vom Jahr 
37 bis 68 gelebt und sich mit einer solchen 
Statue selbst verherrlicht hatte: „Nero und 
ich sind die einzigen, die so Großes gemacht haben, seit Nero keiner mehr.“ Tatsächlich war die Bavaria seit jener Zeit die 
erste Kolossalstatue, die gänzlich aus gegossener Bronze besteht; sie war und ist 
eine technische Meisterleistung. Die Statue 
misst 18,50 Meter Höhe und wiegt 87 Tonnen. Ihre Wirkung verstärkt sich noch, weil 
sie auf einem neun Meter hohen Sockel und 
dieser wiederum zwölf Meter über der Theresienwiese steht. Darüber hinaus vergrößern die Stufen zu ihr hinauf und die Ruhmeshalle hinter ihr den Eindruck, den sie 
auf die Besucher hinterlässt. In der linken 
Hand hält die Bavaria mit ausgestrecktem 
Arm einen Kranz, den sie symbolisch den 
in der Ruhmeshalle geehrten Persönlichkeiten spendet. Zu ihrer Rechten sitzt ein 
ernst dreinschauender und Ehrfurcht gebietender Löwe, das Symboltier des stark sein 
wollenden bayerischen Staates. Immerhin 
amtierte Ludwigs zweitgeborener Sohn 
Otto von 1832 bis 1862 als König von Griechenland. In ihrer rechten Hand trägt die 
Bavaria ein gezogenes Schwert, ebenfalls 
ein Symbol der Wehrhaftigkeit. 
Der Kopf
Der Kopf der Bavaria wurde aus der Bronze 
türkischer Kanonen gegossen, die 1827 im 
griechischen Befreiungskrieg in der Seeschlacht von Navarino (heute Pylos auf der 
Peloponnes) mit der ägyptisch-türkischen 
Flotte untergegangen, dann unter der Herristockphoto
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017
STADTKUNDE MÜNCHEN

Seite 25

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

schaft des oben genannten Königs Otto 
 gehoben und als Recyclingmaterial nach 
Europa verkauft worden waren, wobei 
 etliche davon nach Bayern gelangten. Im 
 Inneren der Bavaria führt eine steile und 
enge Wendeltreppe mit 118 Stufen in den 
Kopf zu einer Plattform mit zwei bronzenen 
Sitzbänken mit gegossenen Polstern. Vier 
Sichtluken bieten einen einmaligen Blick 
über die Theresienwiese und die umgebenden Stadtviertel. Die ab den 1870er Jahren 
geplante und bald dann auch durchgeführte Bebauung der östlichen Theresienwiese 
sah eine ovale Begrenzung der verbleibenden Freifläche vor, bei der alle einmündenden Straßen radial auf die Bavaria zulaufen. Der Aufstieg empfiehlt sich allerdings 
nur bis zu einer gewissen Leibesfülle und 
ist lediglich für nur wenige Personen 
gleichzeitig möglich. Wer es bis oben geschafft hat, findet dort eine Gedenktafel 
mit der Inschrift: „Dieser Koloss von 
 Ludwig I König von Bayern errichtet ist 
 erfunden und modelliert von Ludwig von 
Schwanthaler und wurde in den Jahren 
MDCCCXXXXIV (=1844) bis MDCCCL (=1850) 
in Erz gegossen und aufgestellt von 
Ferdi nand Miller.“
Die Finanzierung
Wie alle Nationaldenkmäler Ludwigs I. waren die Bavaria und auch die Ruhmeshalle 
private Projekte des Königs, die er manchmal persönlich finanzierte, meist allerdings 
aus der Staatskasse finanzieren ließ. Am 
20. März 1848 dankte Ludwig I. unter 
Druck zugunsten seines Sohnes Maximilian 
II. ab, was nicht ohne Folgen für die Weiterführung des Projektes der Bavaria blieb. 
Maximilian II. verpflichtete sich zwar zur 
Fortführung des Unternehmens seines Vaters, sein Budget dafür sah aber lediglich 
9.000 Gulden pro Jahr vor, was völlig unzureichend war. Ferdinand von Miller, der die 
Gusskosten aus eigener Tasche vorstrecken 
musste, geriet darüber in ernste Geldnot. 
Erst als der abgedankte König die Finanzierung aus seiner Privatschatulle wieder 
übernahm, konnte die Fertigstellung der 
Bavaria gesichert werden. Ferdinand von 
Miller blieb auf einem Teil der Kosten sitzen, der Werbeeffekt für die Erzgießerei 
war in der Folge jedoch so groß, dass die 
Kosten durch eine Vielzahl von Folgeaufträgen reichlich aufgewogen wurden. Die 
Gießerei konnte sowieso schon eine Reihe 
bedeutender Werke aufweisen, jetzt aber 
trafen internationale Aufträge ein, beispielsweise aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, aus Schweden, aus den USA, 
Italien, Peru, Ungarn, Russland, der Türkei, 
Venezuela, Kolumbien oder Serbien. Aus 
der Vielzahl der Aufträge aus den USA seien 
lediglich genannt das Abraham Lincoln Memorial und das Portal an der Ostseite des 
Kapitols in der Hauptstadt Washington oder 
das Kriegerdenkmal The Sentinel und der 
Tyler Davidson Fountain in Münchens Partnerstadt seit 1989, Cincinnati. Um diesen 
Brunnen herum findet übrigens das jährliche Oktoberfest unserer Partnerstadt statt. 
Insgesamt kostete die Bavaria 286.346 Gulden und das Grundstück 13.784 Gulden.
Die Straßennamen
Mit dem Guss und der Aufstellung der 
 Bavaria waren sehr viele Menschen beschäftigt, die allerdings ohne namentliche 
Erwähnung geblieben sind, lediglich einige 
wenige Prominente fanden in Platz- und 
Straßenbenennungen dauerhafte Erwähnung. Es sind dies in alphabetischer Reihenfolge: Ferdinand-Miller-Platz von 1887 
nach Ferdinand von M. (1813–1887), Klenzestraße von 1830 nach Leo von K. (1784–
1864), Ludwigstraße von 1822 nach König 
Ludwig I. (1786–1868, regierte 1825–
1848), Maximilianstraße nach König Maximilian II. (1811–1864, regierte 1848–
1864), Ottostraße von 1818 nach Prinz O. 
(1815–1867, König von Griechenland 
1832–1862), Schwanthalerstraße von 1850 
nach Ludwig von S. (1802–1848) sowie der 
Stiglmaierplatz von 1845 nach Johann 
Baptist S. (1791–1844). Hinzu kommen 
noch die sich selbst erklärenden Erzgießereistraße von 1824 und die benachbarte 
Sandstraße von 1811 nach den dortigen 
Sandgruben, deren Material für den Guss 
unentbehrlich war. Und nicht zu vergessen 
natürlich Bavariaring und Bavariastraße, 
beide benannt im Jahr 1886. (BW)
Öffnungszeiten und Preise
1. April bis 15. Oktober: 
täglich 9–18 Uhr (während des Oktoberfestes bis 20 Uhr). Letzter Einlass 30 Min. 
vor Ende der Öffnungszeit.
(16. Oktober bis 31. März geschlossen)
Regulär: 3,50 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro.
istockphoto
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
Taxihandel Günther_neu 07.09.2004 10:12 U
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
Taxihandel Günther_neu 07.09.2004 10:12 U
Tel - Fax 08121-254049
taxihandel-guenther@web.de
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

Seite 26

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

WUSSTEN SIE SCHON …
… den Unterschied zwischen Radfahrstreifen 
und Schutzstreifen?
Ein Radfahrstreifen ist eine Radverkehrsanlage am Fahrbahnrand. Er ist mit einer durchgezogenen Linie von der Fahrbahn 
für Kraftfahrzeuge abgetrennt und mit dem Verkehrszeichen 
237 gekennzeichnet. Die Benutzungspflicht für Radfahrer ergibt 
sich aus dem Verkehrszeichen! Eine Wiederholung auf der Fahrbahn ist üblich, aber hat rechtlich keine Wirkung. Er ist Sonderweg für Radfahrer, andere Verkehrsteilnehmer dürfen ihn 
nicht benutzen, auch nicht zum Halten und Parken. Nur das 
Überqueren, z. B. zum Erreichen von Parkständen, ist unter 
 Beachtung des Radverkehrs erlaubt. Die Roteinfärbung dient 
der Erhöhung der Sicherheit, vor allem an Kreuzungen.
Ein Schutzstreifen ist eine Radverkehrsanlage, die mit einer 
schmalen unterbrochenen Markierung und dem weißen Sinnbild 
„Fahrrad“ auf der Fahrbahn markiert werden. Eine Benutzungspflicht ist nicht gegeben (kein Zeichen 237). Schutzstreifen 
dürfen bei Bedarf überfahren werden. Der Radverkehr darf dabei 
nicht gefährdet werden. Das Halten auf Schutzstreifen ist 
 gestattet, das Parken verboten. 
Und dann gibt es noch den Radweg. 
Das ist eine bauliche Anlage. 
Ob er benutzungspflichtig ist, hängt 
allein vom Zeichen 237 ab. (RM)
istockphotoistockphoto
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden 
Ort für Veranstaltungen jeder Art.
Di. 11.07., Start der großen Sommerausstellung Salvador Dalí – 
Biblia Sacra (Ausstellungsdauer bis zum 3.9.2017)
(Juli 2017, Druckgrafik-Workshops für Kinder und Erwachsene im 
Rahmen der Ausstellung Salvador Dalí – Biblia Sacra)
Mo. 10.07. und Di. 11.07., jeweils 19.30 Uhr – 
Luther – Rebell Gottes ⁄ Das Musicalereignis des Jahres als 
Rock-Oratorium
Mi. 19.07. 19.30 Uhr, Anthony und Joseph Paratore, 
das berühmte Pianistenduo 
Fr. 14.07. und So. 16.7., jeweils 19.30 Uhr 
Montserrat Suárez – Flamenco puro!
Sa. 22.07. So. 23.07. ⁄ Fr. 28.07. ⁄ Sa. 29.07. ⁄ 
jeweils 19.30 Uhr, Gisa Michelón en Flamenco y otros Amores
Do. 13.07. 19.30 Uhr, Schauplatz Bibel: Liebe – 
Lesung mit Prof. Dr. C Bernd Sucher
Di. 18.07. 19.30 Uhr, Schauplatz Bibel: Geld – 
Lesung mit Prof. Dr. C Bernd Sucher
Mo. 17.07. 20.00 Uhr, Messias – Film von Roberto Rosselini 
im Montagskino im Künstlerhaus
Mo. 24.07. 20.00 Uhr, Lourdes – Film von Jessica Hausner 
im Montagskino im Künstlerhaus
Mo. 31.07. 20.00 Uhr, Das 1. Evangelium Matthäus – 
Film von Pier Paolo Pasolini im Montagskino im Künstlerhaus
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
Radfahrstreifen
Schutzstreifen
Rainer Spitzenberger
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017

Seite 27

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Kfz-Meisterbetrieb
für aller Fabrikate
gut • preiswert • schnell • zuverlässig
Sonderpreis
 
Reparatur/Inspektion
Unfallinstandsetzung
TÜV & AU, und vieles mehr
EURO-TAXI Handels GmbH München
Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145
Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr
STADTINFO LETZTE MELDUNG
➔ KUNSTAREAL-FEST ➔ OPEN-AIR-KONZERTE
➔ TOLLWOOD SOMMERFESTIVAL
Kunst in all ihren Facetten erleben kann der Münchener und seine 
Gäste am 24. und 25.6.2017. An diesen beiden Tagen findet das 
3. Kunstareal-Fest in München statt. Hier stehen Kunst, Kultur und 
Wissen im Vordergrund. Auf 500 mal 500 Meter präsentiert das 
Kunstareal in der Maxvorstadt über 5.000 Jahre Kulturgeschichte. 
➔ Samstag, 24.06.17, ab 10 Uhr 
➔ Sonntag, 25.06.17, ab 10 Uhr 
Kunst in der Maxvorstadt
Beim Kunstareal-Fest sind 18 Museen, sechs Hochschulen, zahlreiche kulturelle Institutionen und mehr als 40 Galerien bei freiem 
Eintritt zu besichtigen – außerdem gibt es ein Open-Air-Programm. 
Auch das im Jahr 2015 eröffnete NS-Dokumentationszentrum ist 
dabei. Die Besucher können beim Kunstareal-Fest Orte der Kreativität und des Wissens einmal aus einer neuen Perspektive erleben. 
Experten, Kuratoren und Künstler gewähren den Besuchern spannende Einblicke in den Kunstbetrieb, seine Intentionen, Techniken 
und Abläufe hinter den Kulissen. Konzerte und Filmscreenings 
 ergänzen das Angebot der bildenden Kunst und garantieren ein 
umfassendes Kulturerlebnis. Besondere Akzente setzt das Museum 
Brandhorst mit der bunten Fassade oder das Lenbachhaus mit 
 einer Kombination aus Moderne und historischer Villa.
„Mit dem zweiten Kunstareal-Fest wird die Idee des Kunstareals 
 erlebbar. Das sehr ambitionierte Programm, das die Institutionen 
auf die Beine gestellt haben, zeigt einmal mehr, dass Kunst mal 
Kultur mal Wissen Erlebnis hoch drei ist“, so Guido Redlich, Vorsitzender des Förderkreises Kunstareal und Stiftungsrat der Stiftung 
Pinakothek der Moderne. (Quelle: muenchen.de)
Vom 21.06. bis 16.07.2017 vereint das Tollwood Sommerfestival 
Kultur, Lebensfreude und Nachhaltigkeit. Die Besucher dürfen sich 
auf Konzerte, den “Markt der Ideen” und zahlreiche Theater- und 
Performances-Gruppen freuen.
Im großen Musik-Zelt geben sich zahlreiche nationale und internationale Stars der Musikszene die Ehre, wie z.B. die neuen Stars 
am Austropop-Himmel Seiler & Speer, die Münchner Brass- und 
Hip-Hop-Combo Moop Mama, der britische Chartstürmer Passenger, 
die Stuttgarter Hip-Hop-Helden Freundeskreis mit der schwäbischen Soulkönigin Joy Denalane, der italienische Bluesvirtuose 
Zucchero, die britische 80er-Legende Steve Winwood oder der 
 Pionier des österreichischen Electroswings Parov Stelar. Das Konzert 
der Fantastischen Vier, präsentiert von kulturIMBLOG, ist bereits 
ausverkauft. Hans-Jürgen Buchner samt seiner Band alias Haindling 
gibt sich auf dem Sommertollwood mit Alphörnern, Saxophonen, 
Trompeten, afrikanischen Trommeln und der Tuba die Ehre. 
(Quelle: muenchen.de)
Am Samstag, dem 1. Juli sowie am Samstag, dem 22. Juli 
sorgen zwei ausverkaufte Konzerte im Olympiastadion für 
viele zusätzliche Taxifahrten. Andreas Gaballier (01.07.17) 
und Robbie Williams (22.07.17) rocken den Olympiapark. 
Zufahrt für Taxis wieder über den Block 20 der Parkharfe. 
(TK)
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

Seite 28

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ADFC – Der im Jahre 1979 gegründete 
Allgemeine Deutsche Fahrrad- Club, nicht zu 
verwechseln mit dem ADAC, führte im 
Herbst 2016 unter ca. 120.000 Radfahrern 
eine bundesweite Befragung durch mit dem 
Ziel, die radlfreundlichste Stadt Deutschlands zu ermitteln. Die Städte Münster, 
Karlsruhe und Freiburg landeten dabei in 
dieser Reihenfolge auf den Plätzen eins bis 
drei, während München nach Platz 11 
(2012) und 12 (2014) nunmehr auf Platz 13 
in der Reihenfolge (neudeutsch: „Ranking“) 
abgesackt ist. Sabine Nallinger, die gescheiterte OB-Kandidatin der Grünen von 2014, 
die zwar in Berlin als Vorständlerin der 
 Klimaschutzstiftung „Zwei Grad“ ein eigenes Büro belegt, aber ihr Münchner Stadtratsmandat nie aufgegeben hat (da sieht 
man halt, wer wirklich wichtig ist und überall gebraucht wird), hat natürlich die passende Erklärung dafür: „Seit die Grünen 
nicht mehr in der Stadtrats-Koalition sind, 
herrscht bezüglich des Fahrradverkehrs Ratlosigkeit“ (Münchner Merkur 20. ⁄ 21. Mai 
2017).
Das wird’s wohl sein. 
Interessieren würde es den Schreiber schon, 
ob Frau Sabine „Oberwichtig“ Nallinger zwischen München und Berlin wirklich immer 
nur mit dem Radl oder der Eisenbahn unterwegs ist, oder ob sie nicht doch auch mal 
einen billigen, zeitsparenden und „umweltfreundlichen“ Schnäppchen-Flug nimmt …
aber das nur am Rande.
Anmerkung 1: Leider geht aus dem Zeitungsbericht nicht hervor, ob die Befragung 
nur unter den ca. 160.00 Mitgliedern des 
ADFC erfolgte. Wenn ja, wäre das etwa so 
repräsentativ, als würde man die Mitglieder 
des (hier von Schrotti erfundenen) ADRC 
(Allg. Deutscher Raucher- Club) zum Thema 
„Rauchverbote“ befragen. 
Anmerkung 2: München ist in den letzten 
zehn Jahren um etwa so viele Bürger gewachsen, wie jeweils die vorgenannten betulichen Provinzhauptstädte Münster und 
Karlsruhe (beide ca. 310.000) und erst 
recht Freiburg (227.000) überhaupt an Einwohnern vorweisen können. Vielleicht gibt 
es da andere Prioritäten, als die Breite der 
Radwege und radlergerechte Ampelschaltungen (dazu unten mehr) zu optimieren. 
Anmerkung 3: anlässlich einiger privater 
Kurzaufenthalte in Münster staunte der 
Schreiber schon Anfang der 1990er Jahre 
Bauklötze, wie diszipliniert die Radler dort 
unterwegs waren: da wurde doch tatsächlich an roten Ampeln noch gehalten und 
praktisch ausnahmslos die richtige Straßenseite „beradelt“! Pedal-Rambos auf Gehwegen usw. waren und sind dort übrigens 
auch heute noch die absolute Minderheit – 
während jeder, der sich in München auf ein 
Radl setzt, einen Heiligenschein verliehen 
bekommt, der dann praktischerweise nächtens auch gleich die „eigentlich“ (in München mit Anführungszeichen) vorgeschriebene Beleuchtung ersetzt …
Witz: ein Vampir radelt alleine auf einem 
Tandem. Die Polizei hält ihn auf. Polizist: 
„Haben Sie was getrunken?“ 
Vampir: „Nicht viel, nur zwei Radler“ .
Ach, gäbe es doch mehr – Polizisten.
➔ ESC – Nein, das ist nicht die „Elektronische Schleuder-Controlle“ oder der „Europäische Säufer-Covent“, sondern der Schlagerwettbewerb, der früher mal als „Grohprie 
della Schosoh“ (oder so ähnlich) bekannt 
war. Nach zwei letzten Plätzen in 2015 und 
2016 hat die deutsche Interpretin „Levina“ 
jetzt die knallharte Trendwende eingeleitet: 
vorletzter Platz. Donnerkeil! Ein Kommentator sah bzw. hörte das Liedlein unter der 
Rubrik „stört nicht beim Bügeln“ . 
Vielleicht sollte die Taxi-München eG mal 
einen Fiaker-Chor gründen und das alte, 
schon vom damaligen Bundespräsidenten 
Walter Scheel in den 1970er Jahren intonierte Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ 
zum ESC anmelden. Oder was Bayerisches, 
z. B. „Zipfe eine, Zipfe ausse, aber heit 
gehts guat“ . Schrotti würde sich freiwillig 
als „Background-Dancer“ mit dem 
„Watschentanz“ einbringen (natürlich 
 bevorzugt im aktiven Teil), und auch als 
Schuhplattler sowie rhythmische Baumsäger, Kuhglockenbimmler oder Goaßlschnoizer würden sich bestimmt einige 
 Freiwillige finden lassen. Zum Ende des 
 Beitrages könnten sich alle Beteiligten 
 gegenseitig Weißbier über den Kopf schütten – und schon wäre der Sieg sicher. 
Warum fragt mich eigentlich keiner?
➔ GRÜNE WELLE – Ja, es gibt sie. Und 
zwar neuerdings in der Schellingstraße. 
Für Radfahrer. Aber, welche Enttäuschung, 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
Unsere Fahrzeuge sind sowohl mit 
Isarfunk als auch mit EG Datenfunk 
ausgestattet.
Mercedes E-Klassen
24 Stunden Service
Tel: 089/ 90 16 40 87
Mobil: 0160/ 187 22 88
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017
UNTERHALTSAMES

Seite 29

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

trifft sie nicht auf die ungeteilte Zustimmung aller Pedalritter, ist sie doch auf ein 
Durchschnittstempo von 20 km ⁄ h ausgelegt. Es soll jedoch Radler geben, die mit 
ihren dünnen Hochgeschwindigkeitsreifen 
(„Dackelschneider“) eher 35 bis 40 Sachen 
auf die Piste bringen, was natürlich hier 
eine Selbstverständlichkeit sein muss, 
 während Mutti oder Papi mit Kindern 
oder der Oma im Anhänger nur alberne 
10 oder 15 Kilometer Schneckentempo 
 zustande bringen. Ganz nebenbei fährt 
auch noch ein Linienbus durch die 
 Schellingstraße, was die Sache nicht 
 unbedingt einfacher macht.
Der Schreiber traut der Stadt in solchen 
Dingen zwar nicht genügend Hinterkünftigkeit (für Beute-Bayern: verschrobenen 
 Humor) zu, aber letztlich läuft es genau 
 darauf hinaus. Hoffentlich müssen wir 
 Berufskraftfahrer nicht bald schlichtend 
eingreifen (oder zufällig gerade mit gläsernem Lächeln im Stau das Auto polieren), 
während sich die Radler gegenseitig die 
Köpfe einschlagen. Zahlen tun den ganzen 
Krampf ohnehin wir mit KfZ,- Mineralölund sonstigen Steuern sowie nochmal 
 längeren Wartezeiten, während die Radler 
als solche von der Finanzierung derartiger 
Schildbürgerstreiche vollkommen unbehelligt bleiben.
➔ LÄNGSTER WEG – oder auch: Du tippen, ich fahren! Am 16. Mai gegen 2 Uhr 
ergab es sich, dass ein Taxilenker eine 
 Abholung vom Schwabinger Krankenhaus 
Haupteingang erhielt zu einem Fahrgast, 
der in die Peter-Paul-Althaus-Straße (bei 
der Osterwald) gefahren werden wollte. Am 
Ziel kam es zu einem Disput über den Fahrpreis. Eine Ein-Euro-Münze verschwand zudem noch in den Katakomben zwischen den 
Vordersitzen, woraufhin der Fahrer meinte, 
der Kunde möge sich dieses Geldstück 
selbst wieder herausfischen. Dies trug nicht 
gerade zur Erheiterung des Fahrgastes bei. 
Nach dem Bezahlvorgang entfernte sich der 
Fahrer fluchtartig vom Ort des Geschehens, 
wobei dummerweise auf dem Rücksitz das 
Handy des Kunden verblieb. Dieser rief daraufhin die Polizei an, welche sich wiederum 
an die Zentrale wendete. Dadurch wurden 
wir erst auf die Sache aufmerksam.
Da der Auftrag über uns vermittelt worden 
war, konnten wir die Fahrtstrecke nachvollziehen: Herr Viehhacker (der altehrwürdige 
Begriff „Fiaker“ sei hier verweigert) hatte 
den Kunden vom Kölner Platz zunächst über 
den Scheidplatz- also die völlig falsche 
Richtung –, die Belgradstraße, den Petuelund Isarring zur Dietlindenstraße und dann 
über die Mannlich- und Osterwaldstraße 
zum Ziel kutschiert, was etwa das zweieinhalbfache des kürzesten Fahrweges ausmachte. Dieser hätte etwa elf Euro betragen, während der bereifte Betrüger deutlich 
über 20 Euro als Preis für seine tolle Dienstleistung kassierte.
Am Sprechfunk trotz mehrerer Rufe seiner 
Taxinummer natürlich keine Meldung des 
Fahrers.
Nach zwei Mitteilungen auf sein Mäusekino, 
er solle sich nunmehr sofort! auf Kanal 4 
melden, kam es endlich zu einem Kontakt 
mit dieser Leuchte des Dienstleistungsgewerbes: ja, das Handy habe er gefunden. 
Gefragt nach seinem etwas ungewöhnlichen 
Fahrweg erklärte er, er habe die Zieladresse 
(s. o.) nicht gekannt und den Fahrgast die 
Zieladresse in das Navi eintippen lassen. 
Dieses habe dann den genannten Fahrweg 
vorgegeben. Der Kunde sei übrigens am 
Ziel ort sehr ungehalten und laut geworden, 
weshalb er (der Fahrer) so überstürzt abgefahren sei. Die Story mit dem abgetauchten 
Geldstück, und dass der Kunde dieses selbst 
unter dem Sitz herauskramen solle, stammt 
übrigens vom Taxilenker. Wenn uns der 
Fahrgast das erzählt hätte, hätten wir es 
gar nicht geglaubt! Der Fahrer gab letztlich 
das Handy bei der Polizei in der Knorrstraße 
139 ab, die ja vorher schon in den Fall 
 involviert gewesen war. Hätte er es direkt 
beim Kunden abgeliefert, wäre er von 
 diesem eventuell standrechtlich erschlagen 
worden. Und das wäre doch ein herber 
 Verlust für das Münchner Taxigewerbe 
 gewesen!
Fazit: der Kunde ist mindestens um das 
Doppelte des regulären Fahrpreises betrogen worden und musste zudem noch bei 
der Polizei in der Knorrstraße vorstellig 
werden, um wieder an seine schnurlose 
Quasselkiste zu kommen.
Wenn das keine Werbung für uns ist!
Aber auch ein anderer „Kollege“, der irgendwann nachts vom Parzival-Stand den 
„Mildred-Scheel-Bogen“ (das war übrigens 
die vorletzte Ehefrau des vorher schon 
 genannten Ex-Bundespräsidenten) erhalten 
hatte, erwies sich als besondere Leuchte 
unseres Gewerbes: bei der Reklamation der 
Kundschaft nach 12 oder 13 Minuten teilte 
er mit, in der Isoldenstraße befinde sich 
eine Baustelle, weshalb er nicht anfahren 
könne. Auf den Hinweis, es gebe auch 
die Möglichkeit der Umfahrung über den 
Scheidplatz, die Belgrad- und Rümannstraße, um von Norden in die Isoldenstraße 
zu kommen (da geht der M.-S.-Bogen ab), 
was um diese Uhrzeit (3 oder 4 Uhr) einen 
Zeitaufwand von etwa drei Minuten ausmache, wurde er ungehalten: er brauche 
keine Belehrungen, sei schon seit 27 Jahren Taxifahrer und so weiter. 
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Diesem Lenkradfesthalter, der früher schon 
Zentralisten als „Rassisten“ beschimpft 
 hatte, wurde der Auftrag entzogen und an 
ein anderes Taxi – jetzt vom „Kölner“ – 
weitergegeben. Nach weiteren drei Minuten 
hatten die Kunden endlich ihr Taxi. 
So einfach wäre es gewesen. 
Niemand ist so überflüssig, dass er nicht 
noch als schlechtes Beispiel dienen könnte!
➔ MVG-AUFTRÄGE – Immer wieder fallen 
dank der automatischen Fahrpreiskontrolle 
einige haarsträubende Umwege auf, wenn 
nach Ansicht mancher Taxler z. B. der kürzeste Weg von der Hans-Thonauer-Straße 
zur Einstein 148 komplett über den Mittleren Ring führt (mal nördlich, mal südlich), 
oder vom Englschalkinger-Stand nach 
 Fürstenried über den Petuelring und die 
Landshuter Allee. Die häufigste Ausrede für 
 solche Glanzleistungen der Navigationskunst ist dann die, der MVG-Fahrer habe 
den Weg so angeschafft.
Herrschaften: die MVGler haben uns gar 
nichts anzuschaffen, da sie den Fahrpreis ja 
auch nicht selbst bezahlen müssen. Die 
MVG (Münchner Verkehrs-Gesellschaft) ist 
Auftraggeberin der Fahrten und verlangt 
von uns den streckenmäßig kürzesten und 
nicht etwa den bequemsten Weg! Steigen 
Sie doch mal in eine Trambahn oder einen 
Bus ein und versuchen, dem Fahrer Ihre 
Wunschstrecke zu diktieren. Da stehen wohl 
bald die liebenswürdigen Herren mit den 
weißen Turnschuhen und der wärmenden 
(Zwangs-)Jacke neben Ihnen.
Übrigens ist zu den einschlägigen Zeiten 
(etwa zwischen 1 und 5 Uhr) die „großzügige“ Schleife über den Mittleren Ring auch 
zeitlich nicht kürzer.
Ein Beispiel: am 21. Mai gegen 2 Uhr bekam der Schreiber nach längerem Brüten 
am „Eichstätter“ einen MVG-Auftrag mit 
 einem Fahrgast von der Hans-Thonauerzur Quiddestraße. Als Fahrtstrecke wurde 
genommen: Tübinger ⁄ Hansa ⁄ Herzog-Ernst-
Platz ⁄ Pocci ⁄ Ruppert ⁄ Tumblinger ⁄ Kapuziner ⁄ 
Giesinger Berg ⁄ Deisenhofener ⁄ Werinher ⁄ 
Karl-Preis ⁄ Bad Schachener ⁄ Heinrich- 
Wieland-Straße.
Dauer der Fahrt vom Einschalten der Uhr bis 
zur Fahrpreisübermittlung laut Computerprotokoll: 18 Minuten! Dabei hat der 
Schreiber, der seit seinem letzten Zwangsurlaub (Fahrverbot im Februar 2017) quasi 
noch unter Bewährung steht, an keiner 
Stelle das Tempo um mehr als 20 km⁄ h 
überschritten und keine Ampel bei „kirschgrün“ genommen. Wer den Auftrag über den 
Kiesselbachtunnel usw. (Mittlerer Ring Süd) 
ohne Punktegefahr in weniger als 18 Minuten gefahren hätte, möge sich bitte melden. Der kriegt von Schrotti persönlich die 
silberne Radkappe in Gold umgehängt!
➔ TOTAL VERPEILT – In einer Nacht im 
März bestellte eine Frau in akzentfrei deutscher Sprache ein Taxi mit Babyschale zum 
Ärztehaus in der Isenschmidstraße 19. Ein 
(Taxibus-)Kollege fuhr schließlich aus einigen Kilometern Entfernung an, um freilich 
an der genannten Adresse niemanden vorzufinden. Alles dunkel, kein Mensch. Rückruf bei der Bestellerin: ja, sie stehe noch da 
und warte immer noch auf das Taxi. Der 
Kollege wiederum, als glaubwürdig und zuverlässig bekannt, schwor alle Eide, an der 
richtigen Adresse zu stehen, was die GPS- 
Ortung übrigens auch bestätigte. Frau (am 
Telefon): „ich lese Ihnen die Adresse vor: 
ISENSCHMIDSTRASSE 19!“ . Der Funker, zufällig Schrotti, hatte einen seiner berühmten Geistesblitze und bat den Fahrer, es 
„auf blöd“ mal in der Harlachinger Kinderklinik zu probieren. Ist ja nicht so weit 
weg. Gesagt, getan. Der Kollege fuhr rüber 
und fand genau dort ein anders Taxi vor, 
welches gerade die Dame mit ihrem Baby 
aufnahm. Weil die Taxizentrale nicht imstande gewesen sei, ihr einen Wagen zu 
schicken, habe sie zwischenzeitlich per 
„Smartphone“ nochmal bestellt und sei 
jetzt zuverlässig bedient worden. Basta.
„Smart“ heißt übersetzt eigentlich etwa 
„klug“ oder „intelligent“ . Das war die Bestellerin wohl nur bedingt. An der Außenmauer direkt rechts neben dem Eingang 
des Harlachinger Kinderbaus (am Rondell) 
befindet sich ein Schild mit dem Hinweis 
auf die „Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Kinderärzte“ in der Isenschmidstraße 19 – und genau diese Adresse 
(aber nur die) hatte uns die Frau beharrlich 
vorgelesen.
Was für ein Glück, dass sie nicht unter 
 einem Feuerlöscher die Adresse dessen Wartungsdienstes in Ebersberg oder Augsburg 
entdeckt hat …
Manchmal ist das „phone“ wohl smarter als 
sein Besitzer. Und hoffentlich erben nicht 
alle Kinder die Intelligenz ihrer Eltern. (MS)
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
AUTO-ANKA UF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger St r. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
ANWALTSKANZLEI
MICHAEL BAUER
SILVIA KOBER
Schwerpunkt Strafrecht
Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
Unfallabwicklung
Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017

Seite 31

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

www.taxido.tv / info@taxido.tv
▶ KOSTENLOSE UNTE RHALTUNG FÜR DEN FAHR GAST 
▶ WERBE EINAHME N OHNE AUFWAND
▶ ALLE S AUS EINE R HAND
TAXIdo.tv 
IHR INFOTAINMENT
IM TAXI

Seite 32

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JULI 2017
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Samstag, 01. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiastadion 
München, Andreas Gabalier 2017
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan 2 Zuhause im Zoo
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Die Gezeichneten
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Phädras Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer 
Armida Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 Freilicht-Theater Eine Sommernacht
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michl Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Junge Choreografen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Robert Griess
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Tyler Bryant & The Shakedown
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Wise Guys – 
 Letztes Konzert in München
 ➔ 20.30 Uhr, Postpalast, Münchner 
Opernfestspiele 2017 Prozessor IV
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan 2 Der Eindringling
 ➔ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, 
Nachtmusik der Moderne
Sonntag, 02. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Königsplatz, 
M-net Münchner Sportfestival
 ➔ 11.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Helmut Schleich
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, 
Sizhukong-Ensemble
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Abenteuer des guten Soldaten 
Svejk im Weltkrieg
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Die Frau ohne Schatten
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Junge Choreografen
 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 
Dogtown Munich
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Jahreskonzert des 
Jugend-Sinfonieorchesters
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Sommerkonzert 2017
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind jung. Wir sind stark.
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
D.R.I., Deafness by Noise, 
Bloodsheed Remains
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Indika
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Wise Guys – 
Letztes Konzert in München
 ➔ 20.30 Uhr, Postpalast, Münchner 
Opernfestspiele 2017 Prozessor IV
Montag, 03. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Abschlusskonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Alice im Wunderland
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Rückkehr in die Wüste
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kreise ⁄ Visionen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Devil 
Wears Prada, As Time Went By, Zephyr
 ➔ 20.30 Uhr, Postpalast, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Greek
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
The Black Dahlia Murder
Dienstag, 04. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Don’t forget
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Die Gezeichneten
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Abschlusskonzert 
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Auditorium ⁄ 
Musiklabor München, 
Bigband-Jazz im Doppelpack
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Phädras Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Jugend ohne Gott
 ➔ 20.15 Uhr, Gasteig, 
Jazznacht der Hochschule für Musik 
und Theater München
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Hazmat Modine
 ➔ 20.30 Uhr, Postpalast, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Greek
 ➔ 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Die große Schau
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Ziggy Alberts
Mittwoch, 05. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Volkstheater, Das Schloss
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Die Frau ohne Schatten
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Musikalischer Sommer
 ➔ 19.00 Uhr, Dom zu Unserer lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Zement
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer 
Arabella Steinbacher
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
In einem Jahr mit 13 Monden
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Jugend ohne Gott
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Faceless
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Tito & Tarantula
 ➔ 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Die große Schau
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Lemon Twigs
Donnerstag, 06. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Sturm
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Matenrou Opera
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
La Cenerentola
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Hilltop Hoods 
+ Robert Glasper Experiment
Freitag, 07. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Welt ⁄ Bühne IV
 ➔ 18.30 Uhr, Backstage, Trveheim
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Die Gezeichneten
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Sinfonieorchester der Städtischen 
Sing- und Musikschule
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Spanische Sommernacht
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die beiden Blinden
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 8 Frauen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Simon Pearce
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Öffentliches Vorspiel
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Black Opera
Samstag, 08. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Öffentliches Vorspiel
 ➔ 18.00 Uhr, Museum Villa Stuck, 
Münchener Kammerorchester 
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Die Zauberflöte
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, i-Solo
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan 2 Zuhause im Zoo
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Sing, Swing, Strings!
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 8 Frauen
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Herr Karl
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JULI 2017
 ➔ 01.-31.07. täglich 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2017
 ➔ 01.-31.07. täglich 21.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne
 ➔ 01.-31.07. täglich 21.00 Uhr, Alter Viehhof, Viehhof-Kino
 ➔ 01.-30.07. Fr-So 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Cenerentola
 ➔ 01.-22.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Lust auf Mord
 ➔ 01.-16.07. täglich ab 14.00 Uhr, Olympiapark, Tollwood Sommerfestival 2017
 ➔ 01.-09.07. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Sister Act
 ➔ 01.-09.07. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Lovely Bastards & friends
 ➔ 01.-09.07. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Kerle im Herbst
 ➔ 01.-09.07. Fr+Sa 21.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Ostpark, Shakespeare’s Cymbeline
 ➔ 03.-31.07. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 04.-12.07. Di-Fr 20.00 Uhr, Metropoltheater, Betrunkene
 ➔ 06.-29.07. Do-Sa 21.00 Uhr, Münchner Sommertheater im Englischen Garten, Der zerbrochene Krug
 ➔ 07.-29.07. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Tante und ich
 ➔ 07.-13.07. täglich 19.00 Uhr, Schwere Reiter, 10 Jahre Rampenlichter
 ➔ 08.-12.07. Sa 18.00 Uhr, So-Mi 11.00 Uhr, Postpalast, Münchner Opernfestspiele 2017
 ➔ 11.-30.07. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Das Lächeln der Frauen
 ➔ 11.-16.07. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 14.00 Uhr, Deutsches Theater, Tanguera
 ➔ 14.-30.07. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Impulse
 ➔ 14.-23.07. Mi-Fr 09.00 Uhr, Sa+So 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Märchen
 ➔ 15.-29.07. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Ben Hur
 ➔ 17.-27.07. täglich 21.30 Uhr, Königsplatz, Kino Open Air
 ➔ 18.-30.07. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 14.00 Uhr, Deutsches Theater, Cats
 ➔ 18.-22-07. täglich 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
 ➔ 20.-25.07. So-Di+Do+Fr 20.00 Uhr, Sa 20.30 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air La Cenerentola
 ➔ 25.-31.07. täglich 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die Furien
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017
SERVICE

Seite 33

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Draußen vor der Tür
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Herbert und Schnipsi
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Isar-Nix und der Almkönig
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Koffin Kats
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ratos de Porao
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan 2 Der Eindringling
Sonntag, 09. Juli
 ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, 
11. Tag der Laienmusik
 ➔ 18.00 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Oper für Alle
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Tannhäuser
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Sommerkonzert der Städtischen 
Sing- und Musikschule
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Herr Karl
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan 1, Foxfinder
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Betrunkene
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Das Hand buch für den Neustart 
der Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 8 Frauen
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 Freilicht-Theater Herbstmilch
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Orden Ogan, 
Mob Rules, Human Fortress
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan 1, Alles muss glänzen
Montag, 10. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Spartacus
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Verstehen Sie den Dschihadismus 
in acht Schritten!
Dienstag, 11. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Die Gezeichneten
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Baumeister Solness
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer 
Dover Quartet
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
George Benson & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mauser
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Sammlung Schack, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Oberon, König der Elfen
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Talib Kweli and The Soul Rebels
Mittwoch, 12. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Dom zu Unserer lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Indika
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Lehman Brothers – 
Aufstieg und Fall einer Dynastie
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner 
Lach- und Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und 
Live Art, Das Unverständnis
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich & Uwe Steimle
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Glorreichen
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 8 Frauen
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Festspiel-Liederabend, Anja Harteros
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Trombone Shorty & Orleans Avenue
Donnerstag, 13. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Olympiastadion 
München, B2Run München
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
BR-Symphonieorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Rückkehr in die Wüste
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
paradies fluten
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, 
Here Comes The Kraken, Parazit, 
Sonido Maton
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 8 Frauen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner 
Lach- und Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und 
Live Art, Das Unverständnis
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Draußen vor der Tür
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich & Uwe Steimle
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kreise ⁄ Visionen
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, LA-33
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Mothership
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, 
Rocket from the Crypt
Freitag, 14. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Räuber
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Jenufa
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Sturm
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner 
Lach- und Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und 
Live Art, Das Unverständnis
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Draußen vor der Tür
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
LuK – LudwigUndKunst
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Glorreichen
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Prinz Chaos II.
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, House Of Pain
Samstag, 15. Juli
 ➔ 17.00 Uhr, Villa Flora – 
 Schwanthalerhöhe, 
Nachtkonsum Sommer Special
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Räuber
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Nabucco
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Medea
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Glorreichen
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die vierzig Tage des Musa Dagh
 ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz 2017
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, L. van Beethoven – 
 Symphonie Nr. 9 
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Ryan Adams
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 22.00 Uhr, Neues Rathaus, 
Christopher Street Day – 
15. CSD-Rathausclubbing
Sonntag, 16. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Oberon
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football 
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Alexander's Feast or The Power 
of Music
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan 1, Foxfinder
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Schellack-Ensemble
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Eine ImproShow
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 Freilicht-Theater Eine Sommernacht
 ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz 2017
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, 
Semesterabschlusskonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Devendra Banhart
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan 1, Alles muss glänzen
Montag, 17. Juli
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bayerischer Kabarettpreis 2017
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
Dienstag, 18. Juli
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Troerinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Dogtown Munich
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Frankfurter Ring 97 • 80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
kontakt@er-tax.de
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
- Spiegeltaxameter
- MCT-05 und MCT-06 (Neu)
- Cey-System 
- Quittungsdrucker 
Alles aus einer Hand !
Kundendienst Kundendienst
AUTOGLAS-KRAFT
Sonderkonditionen für Taxis
Versicherungsabwicklung • Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur
Während einer Kaffeepause bei uns
wechseln wir Ihre Scheibe.
Albert-Schweitzer-Str. 68 • 82008 Unterhaching
(Agip-Tankstelle) www.autoglaskraft.de
Wir sind umgezogen
Telefon 089 / 6 90 87 82
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

Seite 34

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Mittwoch, 19. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
La forza del destino
 ➔ 19.00 Uhr, Dom zu Unserer lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
paradies fluten
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl!
 ➔ 20.00 Uhr, S-Bahnhof Untermenzing, 
La Brass Banda, Killamonjambo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Gitarrenkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
free & easy Ignite
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Dollars für Deadbeats
Donnerstag, 20. Juli
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer 
Klavierduo Shalamov
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Digital ist besser – AFK M 94,5 Fest
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mauser
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Festspiel-Liederabend 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Wolfgang Krebs
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Glorreichen
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Furien
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Celso Piña Y Su Ronda Bogotá
Freitag, 21. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Semiramide
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan 2 Zuhause im Zoo
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Oberon
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Wiener Blut
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Glorreichen
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Furien
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Digital ist besser – AFK M 94,5 Fest
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Romeo + Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Vor dem Ruhestand
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
 ➔ 20.30 Uhr, Circus Krone, 
Konstantin Wecker – Poesie und 
Widerstand – Zusatztermin
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan 2 Der Eindringling
Samstag, 22. Juli
 ➔ 18.30 Uhr, Circus Krone, 
Kampfsport-Gala 2017
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Lady Macbeth von Mzensk
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiastadion 
München, Robbie Williams
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Schweinestall
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Wiener Blut
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Glorreichen
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Jagdszenen aus Niederbayern
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Romeo + Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
24 Jahre Muffatwerk – Das Fest
Sonntag, 23. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, Bavarian Run
 ➔ 11.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football 
 ➔ 11.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Brahms’ fremde Freunde
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football 
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
La forza del destino
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerisches Landesamt 
für Steuern, Sommerkonzert 
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, 
Hexenjagd
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Furienmer, Ensemble des 
Münchner Bachorchesters
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Theaterbar
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
 ➔ 20.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Classic Jazz and Swing
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Residente
Montag, 24. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Semiramide
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Oberon
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Wiener Blut
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, free & easy 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Troerinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
In einem Jahr mit 13 Monden
Dienstag, 25. Juli
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
school’s out
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kreise ⁄ Visionen
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Festspiel-Nachtkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
Mittwoch, 26. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2017 La Favorite
 ➔ 19.00 Uhr, Dom zu Unserer Lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, free & easy
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiapark, 
 Sommernachtslauf
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
Donnerstag, 27. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Les Contes d’Hoffmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl!
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rasputin – Liebe, Glaube, Zärtlichkeit
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Munich Rocks! Fun for Free
Freitag, 28. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Andrea Chénier
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Postpalast, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Philipp Weber
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind Gefangene
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
20.30 Uhr, Feierwerk, 
Chaos blast zone
Samstag, 29. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football 
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, 
Münchner Sommernachtstraum 2017
 ➔ 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Acting for Dancers
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
La Favorite
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
All you need is love! 
Das Beatles-Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die Kommune
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Maria Maschenka & Claudia Stump
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
12. Deutsche Luftgitarrenmeisterschaft
Sonntag, 30. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Les Contes d’Hoffmann
 ➔ 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Acting for Dancers
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, free & easy 
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
All you need is love! 
Das Beatles-Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Nino aus Wien
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die Kommune
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 Freilicht-Theater Eine Sommernacht
Montag, 31. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Andrea Chénier
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, GOP.extra – 
on the road
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
Soul Demise, Distate, Pequod
Schnell. Preiswert. Kompetent.
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2017

Seite 35

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Fürstenried West – 
Tötungsdelikt und schwerer Brandstiftung
Wie bereits berichtet, bemerkten Nachbarn am Montag, 15.05.17, 
gegen 22 Uhr, dass es in einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines 
Mehrfamilienhauses in Fürstenried West brennt. Die herbeigerufene 
Feuerwehr entdeckte in der Wohnung eine leblose Person, die geborgen werden konnte. Allerdings konnte nur noch der Tod des 
Mannes festgestellt werden. Wie sich herausstellte, handelte es 
sich bei dem Verstorbenen um den Mitbewohner der betroffenen 
Wohnung, einen 35-jährigen deutsch-irakischen selbständigen Unternehmer. Bei der Obduktion der Leiche wurde festgestellt, dass 
der 35-Jährige schon vor dem Brand durch mehrere Schüsse getötet woden war. 
Die Recherchen der Brand- und Mordermitler ergaben, dass der 
Mann bereits am Tag vor dem Brand, nämlich schon am Sonntag, 
14.05.17, gegen 22.45 Uhr, umgebracht worden war. Zu diesem 
Zeitpunkt hatten mehrere Anwohner Geräusche wie von Schüssen 
gehört. Außerdem waren insgesamt drei, in der Wohnanlage unbekannte Männer im direkten zeitlichen Zusammenhang beobachtet worden. Diese drei Männer konnten zunächst nicht identifiziert 
werden. Diese drei Männer konnten zwischenzeitlich ermittelt und 
festgenommen werden. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehle 
wegen der Beteiligung an einem Tötungsdelikt und schwerer 
Brandstiftung. Zur Aufklärung der Hintergründe, der Motivlage und 
des genauen Tathergangs sind weitere, zeit- und arbeitsintensive 
Ermittlungen, Recherchen und Auswertungen erforderlich.
➔ Die Mordkommission bittet die Bevölkerung 
um Unterstützung ihrer Arbeit!
Angeblich fuhren zwei der Tatverdächtigen am Sonntag, 
14.05.2017, gegen 23.15 Uhr, mit einem Taxi vom U-Bahnhof 
Fürstenried-West (oder in der Nähe) weg.
Zeugenaufruf: Personen, die am Sonntag, 14.05.17, oder am 
Montag, 15.05.17, jeweils in der Zeit von etwa 20 bis 23 Uhr, im 
Bereich des Tatortes, dem Luganoweg in Fürstenried West, oder 
den umliegenden Straßen oder am U-Bahnhof Fürstenried West, 
vedächtige Wahrnehmungen gemacht oder einen der drei abgebildeten Männer (alleine oder zusammen) gesehen haben, werden 
dringend gebeten, sich mit der Mordkommission München unter 
Tel. (089) 29 10 - 0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in 
 Verbindung zu setzen. Wer ist den Männern an diesem Tag, z. B. 
in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Taxi, begegnet oder kann 
Angaben zu deren Aufenthalt machen. Auf Wunsch können die 
Hinweise auch vertraulich behandelt werden.
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen.
Bilanz einer Geschwindigkeitsmessung 
an der Donnersbergerbrücke
Am Montag, 22.05.2017, in der Zeit von 4.30 Uhr bis 6.00 Uhr, 
führten Polizeibeamte der Münchner Verkehrspolizeiinspektion 
 Verkehrsüberwachung eine Geschwindigkeitsmessung auf der 
 Donnersbergerbrücke in nördlicher Fahrtrichtung durch. An dieser 
Stelle ist eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km ⁄ h erlaubt. Während der Messung passierten ca. 2.500 Fahrzeuge die Stelle. Davon 
wurden insgesamt 401 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit 
festgestellt.
Um 5.36 Uhr konnte ein BMW-Fahrer mit einer Geschwindigkeit 
von 112 km ⁄ h gemessen werden. Diesen erwartet nun eine Geldstrafe in Höhe von 480 Euro, drei Monate Fahrverbot und zwei 
Punkte in Flensburg. Zur Zeit der Messung ist somit fast jeder 
sechste zu schnell gefahren. In diesem Zusammenhang weist 
die Münchner Polizei erneut darauf hin, dass die Überschreitung 
der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten 
Hauptun fallursachen bei Verkehrsunfällen mit getöteten und 
schwerverletzten Verkehrsteilnehmern darstellt.
Mittersendling – Versuchter Raubüberfall auf Taxifahrer 
Ein 49-jähriger Taxifahrer wartete am Montag, 22.05.2017, gegen 
4.30 Uhr, in seinem Taxi an der Kreuzung Daiserstraße ⁄ Valleystraße auf Fahrgäste. Plötzlich riss ein Unbekannter die Fahrertür 
auf, schlug sofort auf ihn ein und verlangte mehrfach den Fahrzeugschlüssel. Der Taxifahrer setzte sich gegen den Angriff zur 
Wehr. Während der Auseinandersetzung versuchte der Angreifer 
mehrmals an den Fahrzeugschlüssel und den Geldbeutel des 
49-Jährigen zu gelangen. Er konnte das Mobiltelefon des Taxifahrers greifen und warf dieses zu Boden. Schließlich ließ der 
 Unbekannte, aufgrund der Gegenwehr, von dem Taxifahrer ab und 
flüchtete zu Fuß in Richtung Harras. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos. Der Taxifahrer wurde leicht 
verletzt. 
Täterbeschreibung: Männlich, ca. 30–36 Jahre alt, 170 cm groß, 
kräftige, muskulöse Statur, dunkle, kurzrasierte Haare, kräftiges 
Gesicht, großer Kopf, südosteuropäischer Typ, bekleidet mit 
schwarzem T-Shirt, beigefarbenen Cargo-Shorts und Turnschuhen.
Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, 
Kommissariat 21, Tel. (089) 29 10 - 0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (TK)
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
WICHTIGE INFORMATION
JULI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

Seite 36

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Auris T ouring Sports Hybrid Edition S
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Fernlichtassistent
- Abblendautomatik
- Rückfahrkamera
- Pre-Collision System
- Verkehrszeichenerkennung
- Geschwindigkeitsregelanlage
- Sitzheizung vorne
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
24.890 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 379 €
Anzahlung in Höhe der MwSt. 4.269,84 €
Nettodarlehensbetrag 20.620,16 €
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Prius+ MPV Hybrid Comfort
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Scheinwerfer (LED-Abblendlicht)
- Ledersitze (mit Sitzheizung Fahrer/Beifahrer)
- Rückfahrkamera
- T oyota T ouch & Go 2
- Geschwindigkeitsregelanlage, elektronisch
- Smart-Key System 
- Klimaautomatik 
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
30.690 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 469 € 
Anzahlung in Höhe der MwSt. 5.173,03 €
Nettodarlehensbetrag 25.516,97€
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Kraftstoffverbrauch und Energieeffizienz: Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9/3,9/3,5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieffizienzklasse A+.
1) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Das Angebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt Darlehensverträge mehrerer bestimmter 
Darlehensgeber. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.
HALLO TAXI!
JETZT AUF HYBRID-TECHNOLOGIE UMSTEIGEN!
DIESE PREISE KOMMEN WIE GERUFEN
3 x in München 
T axi-Kompetenz-Center:
80687 München I Landsberger Str. 222
T axi-Service-Stützpunkte:
80807 München I Frankfurter Ring 166
81673 München I Neumarkter Str. 80
Ihr T axi-Ansprechpartner 
(Landsberger Straße):
Peter Szitar
T el.: 089 / 547177-27
peter.szitar@toyota-dit.de
Ihr T axi-Ansprechpartner