TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier September 2019
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2019. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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➔ SCHIENENERSATZVERKEHR IM ÜBERBLICK ERSATZVERKEHR DAS SEV-PROJEKT VON DEN ANFÄNGEN BIS HEUTE KEIN VERKEHR BAUSTELLEN AM HBF UND EVENTS IN DER LEOPOLDSTRASSE SORGEN FÜR STILLSTAND SCHÜLERVERKEHR BEDEUTENDER BAUSTEIN IM PORTFOLIO DER TAXIGENOSSENSCHAFT OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 59. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE SEPTEMBER 2019 TAXI STATT BAHN Zug fällt aus ! Weiterfahrt mit Taxi - SEV
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Stand /zero.lf/seven.lf//two.lf/zero.lf/one.lf/nine.lf. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. /one.lf Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/five.lf kW (/one.lf/one.lf/five.lf PS), /seven.lf-Gang-DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/four.lf/kombiniert /four.lf,/eight.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/seven.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa.Hale) ohne stillem Alarm, Multifunktions-Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-In, „First Edition“-Paket, Klimaanlage, Ganzjahresreifen, Navigationssystem „Discover Media“ , /one.lf zusätzlicher Fahrzeugschlüssel u. v. m. Ein Finanzierungsbeispiel: Fahrzeugpreis: /two.lf/nine.lf./three.lf/nine.lf/six.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /six.lf./five.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./eight.lf/nine.lf/six.lf,/zero.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf % Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Gesamtbetrag: /three.lf/six.lf./seven.lf/three.lf/five.lf,/zero.lf/zero.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/nine.lf/six.lf,/four.lf/five.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen.
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung ⁄ Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen ⁄ Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: iStockphoto Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10 Titelthema ⁄ Taxi statt Bahn – Schienenersatzverkehr im Überblick 12 Taxi-Service ⁄ Das „A“ und „O“ der täglichen Schülerfahrten 15 Taxi-Service ⁄ Sondersignale und Sonderfahrstreifen 18 Taxi-Service ⁄ Kindersicherung im Taxi 20 VIP im Taxi ⁄ Ralf Novak 21 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 22 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24 Stadtkunde München ⁄ Odeonsplatz 27 Taxi-Ticker ⁄ Kurzmeldungen aus der Branche 30 Wussten Sie schon, dass … ⁄ TSV 1860 30 Stadtinfo ⁄ Streetlife Festival und Corso Leopold 31 Service ⁄ Veranstaltungskalender September 2019 32 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise September 2019 33 Messe München ⁄ Starker Herbst 34 Ausbildungstermine ⁄ September 2019 35 Impressum 35 atelier-tacke.de Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Stand /zero.lf/seven.lf//two.lf/zero.lf/one.lf/nine.lf. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. /one.lf Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/five.lf kW (/one.lf/one.lf/five.lf PS), /seven.lf-Gang-DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/four.lf/kombiniert /four.lf,/eight.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/seven.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa.Hale) ohne stillem Alarm, Multifunktions-Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-In, „First Edition“-Paket, Klimaanlage, Ganzjahresreifen, Navigationssystem „Discover Media“ , /one.lf zusätzlicher Fahrzeugschlüssel u. v. m. Ein Finanzierungsbeispiel: Fahrzeugpreis: /two.lf/nine.lf./three.lf/nine.lf/six.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /six.lf./five.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./eight.lf/nine.lf/six.lf,/zero.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf % Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Gesamtbetrag: /three.lf/six.lf./seven.lf/three.lf/five.lf,/zero.lf/zero.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/nine.lf/six.lf,/four.lf/five.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Taxi Deutschland eG verklagt erneut Uber Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen eG mit Sitz in Frankfurt hat eine weitere Klage gegen Uber beim Landgericht eingereicht. Hintergrund sind die anhaltenden Verfehlungen der im Auftrag von Uber tätigen Unternehmen. Die wettbewerbsrechtliche Unterlassungsklage will u.a. die Frage klären, ob Uber Beihilfe zur Verletzung der gesetzlichen Pflichten leistet. Beim Uber-System gehen alle Anfragen zuerst bei der Vermittlungsplattform ein. Um dem Kunden einen Preisvorschlag zu unterbreiten, müssen Startpunkt und Ziel der jeweiligen Fahrt bekannt sein. Anschließend wird der Fahrtauftrag an den Betriebssitz eines angeschlossenen Unternehmens weitergeleitet, was den Vorschriften des PBefG entsprechen würde. Laut Klageschrift liegen Beweise vor, dass viele Subunternehmer über keine technischen oder personellen Möglichkeiten verfügen, die Auftragsannahme und Weiterleitung an ihre Fahrzeuge über den Betriebssitz überhaupt zu ermöglichen. Vielmehr werden die Aufträge von Uber direkt in die Fahrzeuge vermittelt. Welches im Verkehr mit Mietwagen der verbotenen Bereithaltung auf öffentlichem Verkehrsgrund Vorschub leistet. Die Uber-Fahrzeuge werden permanent über GPS geortet. Der Internetvermittler weiß damit sehr genau, wann und wo ein Fahrtauftrag endet und ob sich der Mietwagen auf dem Weg zurück zum Betriebssitz befindet. Auch wenn dies nicht geschieht, werden trotzdem Fahrten vermittelt. Was als Beihilfe zur Verletzung der Rückkehrpflicht angesehen werden könnte. Die Taxi Deutschland eG will im Interesse der ihr angeschlossenen Taxizentralen die permanenten und systematischen Verstöße gegen das PBefG nicht hinnehmen. Uber soll daher verpflichtet werden, die gesetzlichen Vorschriften zu respektieren und alle Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Verstöße der angeschlossenen Subunternehmer zu verhindern. Eine Entscheidung des Landgerichts Frankfurt wird noch in diesem Jahr erwartet. Über die Taxi Deutschland eG: Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss. Die Genossenschaft betreibt die App „Taxi Deutschland“, an die bereits rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, den „Taxi Messenger“ auf Facebook sowie die mobile Taxirufnummer 22456, die aus jedem Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale verbindet. Mitglieder der Genossenschaft sind Taxizentralen und Anbieter von Taxitechnik. Neben den Gründungsmitgliedern aus Frankfurt, Berlin und Hamburg sind dies auch die Branchenschwergewichte aus München, Düsseldorf, Bremen, Dortmund. Weitere Mitglieder kommen aus Bonn, Mannheim, Hanau, Offenbach, Rüsselsheim, Wiesbaden und Nürnberg. Rückblende Open-Air-Sommer Dieses Jahr war ein wirkliches Open-Air- Jahr im Olympiapark: zweimal Rammstein, Andreas Gabalier, Phil Collins, Bon Jovi, zweimal Pink und Metallica. Daneben war noch Elton John in der Olympiahalle. Das Sommer-Tollwood hatte unzählige Veranstaltungen und das öffentliche Fest „IMPARK“ lief ebenfalls, mit Kino am Olympiasee. Das waren Taxifahrten im Tausender-Rhythmus. Unangenehm waren die ständigen Sperrungen der Zufahrt des Spiridon-Louis-Ring am Parkdeck. Feuerwehr und Rettungsdienste haben den Veranstalter verpflichtet, die Zufahrt zum und vom Stadion uneingeschränkt freizuhalten. Leider wurde die ZU VERKAUFEN 2 x DB 212 Limousine Bj. 2012, braun, KM 100.000 und Bj. 2014, schwarz, KM 95.000, beide mit Taxivorrüstung und ausschließlich privat genutzt. 1 x DB 212 Bj. 09.2015, KM 195.000 und 1 x DB 213 Bj. 11/2018, KM 21.000, beide mit Taxameter, Kombi, schwarz mit Folie, sofort als Taxi einsetzbar. Verschiedenes wegen Betriebsauflösung zu verkaufen: Felgen, Taxileuchten, Datenfunkgeräte. Preise VB. 0171/367 75 06 oder 089/691 66 31 Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019 AKTUELLE INFORMATIONEN
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kleine Kreuzung unmittelbar unterhalb des Stadions an der Absperrung von Taxis über Stunden kunterbunt zugestellt. Das hat die Polizei veranlasst, keine Taxis mehr durch die Schranke fahren zu lassen. Dies hat teilweise zu heftigem Unmut geführt, weil sowohl einige Taxler als auch etliche Fahrgäste diese Maßnahme nicht billigten. Man könnte nun hergehen, und den Bereich P20 in der Parkharfe ständig als Taxistand für An- und Abfahrten zu verwenden. Dann aber müssten sowohl an der Zufahrt als auch an der Ausfahrt schon ab den Mittagsstunden Kräfte zur Regulierung und Fernhaltung Fremder abgestellt werden. Dies ist personell nicht darstellbar und finanziell unwirtschaftlich. Beim Konzert von Andreas Gabalier kam es zum Showdown: nichts ging mehr. Nirgends. Die Taxis stauten sich am Georg-Brauchle-Ring und in der Lerchenauer Straße. Die Taxi zufahrt am Georg- Brauchle-Ring wurde seitens der Polizei gesperrt, weil Taxis auf der dritten Spur des Mittleren Rings stehenblieben, um quer über die zwei rechts befindlichen stehenden Fahrspuren die Zufahrt zum Olympiaparkgelände zu erzwingen. Taxis, welche an der Zufahrt Lerchenauer Straße abgewiesen wurden, folgten der Aufforderung nicht oder versuchten in dem völlig verstopften Verkehrsbereich umzudrehen, um ihr Glück an anderer Stelle zu versuchen. Das verschlimmerte die Situation noch zusätzlich. Bei den Konzerten von Bon Jovi und Elton John haben wir eine Zählung durchgeführt. Bisher mussten wir mit Schätzungen Vorlieb nehmen. Diese lagen deutlich daneben, wie das Ergebnis zeigt: Zwischen 18 und 24 Uhr wurden am Parkdeck und am P20 insgesamt 1.047 anfahrende Taxis gezählt. Hochgerechnet auf den gesamten Tag gehen wir von mehr als 5.000 Fahrgästen aus, die an diesem Tag vom Taxigewerbe von und zum Olympiapark befördert wurden. Wir sind – schon einmal mit der ganzen Verkehrsführung am Ring – aber vor allem mit der Situation der Zufahrten für Taxis am Olympiapark völlig unzufrieden. Deshalb werden wir kurz nach der Wiesn – wie schon beim Hauptbahnhof – einen „Runden Tisch“ einberufen, der die Taxiproblematik aufgreift und mit allen Betroffenen und Entscheidungsträgern (Taxi eG, Polizei, KVR, Rotes Kreuz, Olympiapark GmbH) Lösungen erarbeitet. Wir hoffen dabei auf konstruktive Zusammenarbeit, um die Situation nachhaltig zu verbessern. Taxis am Hauptbahnhof – wie geht es weiter? Auf unsere Initiative hin trafen sich KVR, Baureferat, Deutsche Bahn, MVG/Straßenbahn, Polizeipräsidium München, Ingenieurbüro Vtg und die Taxi-München eG zu einem „Runden Tisch“, um den derzeitigen Erkenntnisstand der künftigen Baumaßnahmen und vor allem die Zukunft der Taxis rund um den Bahnhof auszutauschen und zu besprechen. Zusammengefasst ergab sich folgendes: Grundsätzlich sollen die Ausgänge Nord und Süd erhalten bleiben. Für den Zeitraum des Umbaus sind folgende Maßnahmen geplant: ➔ Hauptbahnhof Nord ⁄ Arnulfstraße Der Standplatz wird nach dem Oktoberfest verkleinert, bleibt aber grundsätzlich erhalten. Etwa auf Höhe der (ehemaligen) Polizeiinspektion wird eine Wendeschleife von der südlichen auf die nördliche Arnulfstraße eingebaut. Der Starnberger Flügelbahnhof wird voraussichtlich 2022/2023 abgerissen. ➔ Hauptbahnhof Süd ⁄ Bayerstraße Hier wird voraussichtlich ein sog. „Interimsbahnhof“ eingerichtet, der die wesentlichen Firmen und Geschäfte aufnimmt. Der Taxistandplatz wird aufgelöst. ➔ Hauptbahnhof Mitte ⁄ Bahnhofplatz Der Einbau des dritten Gleises beginnt im Frühjahr 2020. Dann werden auch Gleise und Weichen erneuert. Fahrbeziehungen werden auf ein Minimum reduziert. Die Tram in der Bayerstraße wird – bis auf die noch in 2021 kommende Gleissanierung – erhalten bleiben. Es gab verschiedene Vorschläge, wie man künftig Taxis direkt am Bahnhof aufstellen kann – vor allem in der Bayerstraße. Hierzu sind aber noch umfangreiche Abklärungen nötig, insbesondere, weil es noch andere Erfordernisse zu beachten gibt. So müssen z.B. Bushaltestellen für den SEV-Verkehr oder Radständer untergebracht werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Ausbildung zum Taxifahrer Seit dem Sommer des Jahres 2017 ist für den Erhalt der Fahrerlaubnis für Mietwagen kein Ortskundenachweis mehr erforderlich, mit der Folge, dass die Anzahl neuer Mietwagenfahrer seitdem stetig zunimmt, während bei der Ausbildung zum Taxifahrer ein starker Rückgang zu verzeichnen ist. Dieses Ungleichgewicht wirkt sich auch auf unsere Taxischule aus. Nachdem die Neuanmeldungen von Schülern stark rückläufig sind, können wir den Schulbetrieb unter den momentanen Voraussetzungen nicht aufrechterhalten und müssen deshalb bekanntgeben, dass wir zum Ende des Jahres 2019 den Schulbetrieb für die Vorbe reitung zur Ortskundeprüfung einstellen werden. Neue Straßennamen ➔ Am Eisfeld Ludwigsfeld geht auf ein Moorhufendorf zurück, eine Ansiedlung, die sich Ende des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem dortigen Torfabbau gegründet hat. Durch den Torfstich entstanden Tümpel, aus denen im Winter Eis gewonnen wurde. Die Ludwigsfelder lieferten das Eis auch an die Münchner Brauereien. Verlauf: Von der Straße „Auf den Schreder - wiesen“ aus ca. 130 m nach Süd westen, wo sie in einem Wendehammer endet. Stadtbezirk: 24. Stadtbezirk Feldmoching–Hasenbergl Standplatz: Kristall Darstellung: Auer Weber Architekten SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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Bericht über die Ordentliche Generalversammlung 2019 Die Taxi-München eG lud am Mittwoch, 26. Juni, zur Generalversammlung im Augustiner-Keller ein. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Max Weiland, begrüßte um 10 Uhr die Mitglieder, Gäste und Aussteller. Ein besonderer Dank galt dem Volkswagen Zentrum München, Schleibingerstr. 12–16, für die Übernahme der Kosten für das Mittagessen. Im Anschluss erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen, um den seit der letzten Generalversammlung verstorbenen Mitgliedern zu gedenken. Dabei ging er ausführlich auf den Werdegang des am 22.03.2019 verstorbenen Reinhard Zielinski ein, der bis zuletzt im Vorstand der Taxi-München eG tätig gewesen war. Zum Abschluss bedankte er sich für dessen Engagement und verabschiedete sich mit den Worten: „Servus Reinhard!“ Die Einladung zur Generalversammlung 2019 der Taxi-München eG erfolgte formund fristgerecht. Nach der Genehmigung der Tagesordnung wurde Herr Norbert Laermann als Protokollführer bestimmt. Für die Leitung des Wahlausschusses stellte sich Herr Thomas Paasch vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. zur Verfügung. Im Weiteren übergab Herr Weiland das Wort an den Vorstand der Genossenschaft, der über das Geschäftsjahr 2018 berichtete. Aus Sicht des Vorstandes war das vergangene Jahr schwierig. Die Umtriebe der gewerbefremden Vermittlungsplattformen in München nahmen zu, was sich auf die Kennzahlen der Genossenschaft auswirkte. Im Vergleich zu 2017 musste Vorstand Frank Kuhle über einen Rückgang von 3,6 Prozent bei den über die Taxizentrale der Taxi-München eG vermittelten Aufträge berichten. Zudem erfolgte ein Rückgang in 2018 sowohl bei den Mitgliedsbetrieben als auch bei den teilnehmenden Fahrzeugen. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, wurde die auf der letzten Generalversammlung angekündigte Möglichkeit zur Teilnahme an den Vermittlungsleistungen ohne Mitgliedschaft zwischenzeitlich umgesetzt. Weiter informierte Herr Kuhle darüber, dass der altgediente Sprechfunk aller Voraussicht nach im nächsten Kalenderjahr abgeschaltet werden muss. Selbst wenn andere Probleme lösbar wären, gäbe es in München keine Standorte für Sendemasten mehr, was sich bereits heute deutlich auf die Qualität des Analogfunks auswirke. Ebenso stehe die erste bei der Genossenschaft verwendete Gerätegeneration im Fokus. Die seit 2008 eingesetzte Technik von HP arbeite auf Basis des 2G-Netzes und werde in absehbarer Zeit nicht mehr im gewohnten Umfang funktionieren. Daher bietet die Genossenschaft seit Monaten, neben dem professionellen Endgerät von Hale, auch eine kleinere Lösung auf Android-Smartphones an. Gewerbepolitisch sah Frank Kuhle das Eckpunktepapier noch nicht als erledigt an, auch wenn dies inzwischen in die Behörden-Schublade gesteckt wurde. Derzeit würde eine Findungskommission eingerichtet, die aus Vertretern von Bundesländern und verschiedenen Bundestagsabgeordneten bestehe. Herr Kuhle kritisierte die Vorgehensweise, dass erneut über die Zukunft des Taxigewerbes diskutiert werde, unter Ausschluss der Betroffenen. Digitalisierung ja, aber nicht als Deckmäntelchen für unlauteres Handeln. Der Personenbeförderungsmarkt sei inzwischen pervertiert. Finanzkräftige Konzerne würden mit Geld um sich schmeißen wie andere mit Papiertaschentüchern, mit dem einzigen Ziel, die vorhandenen Gewerbetreibenden zu verdrängen. Wer kein einziges Auto betreibt, keinen einzigen Fahrer anstellt und keinen einzigen Kunden selber befördert, soll auch nicht die Marktspielregeln bestimmen, so Frank Kuhle. Der mit Millionen betriebenen Lobbyarbeit müsse etwas entgegengestellt werden. Dazu bedürfe es starker Partner, die sich bei der Politik Gehör verschaffen können. Der Kooperation des Taxigewerbes mit Sixt sind inzwischen ein Dutzend Taxizentralen in Deutschland und dem Ausland beigetreten. Daraus ergebe sich die Chance, verlorene Kunden zurückzugewinnen. Für internationale Geschäftsreisende bietet die Plattform eine Auswahl an Mobilitätsleistungen an. Die Abrechnung erfolgt aus einer Hand, egal ob ein Taxi in München, ein Limousinen-Service in Indien oder ein Leihwagen in Mallorca gebucht wird. Herr Kuhle berichtete von etwa 700 Aufträgen, die derzeit monatlich über die Sixt-Plattform bei der Taxi-München eG eingingen. Er ist davon überzeugt, dass die Vernetzung mit internationalen Buchungssystemen ein wichtiger Baustein ist, um auf dem Mobilitätsmarkt der Zukunft bestehen zu können. Im Anschluss übernahm Herr Jörg Wohlfahrt den Bericht über die wirtschaftliche Situation der Genossenschaft. Als Vorstandsmitglied musste er die Versammlung über einen Rückgang des Gesamtumsatzes von 3,5 Prozent informieren, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Überwiegend wäre dies auf verminderte Gebührenerlöse zurückzuführen, besonders im Bereich der Kreditkartenabrechnungen, zudem gab es weniger Gewinn aus der Beteiligung an den Münchner Stadtrundfahrten. Auf der Ausgabenseite mussten verstärkt Investitionen in den Immobilienbestand getätigt werden, die u.a. durch Schäden in der Bausubstanz notwendig wurden. Herr Wohlfahrt konnte trotz der angefallenen Investitionen von einem erfreulichen Deckungsbetrag aus den Immobilien für den allgemeinen Geschäftsbetrieb berichten. Die Anstrengungen der Taxi-München eG, die eigene App zu bewerben, wurden ausgeweitet. Hierzu gehören Schaltungen auf Infoscreens in U-Bahn- Stationen, aber auch eine spezielle Fahrzeugwerbung, die von einigen Mehrwagenunternehmer angestoßen wurde. Hierbei bat er die Unternehmer um Unterstützung, da gerade die bargeldlose Bezahlung über App nach seiner Meinung die Zahlart der Zukunft sei. Zum Ende des Kalenderjahres 2018 machten nur rund 60 Kollegen Gebrauch von der von der Genossenschaft bezahlten Taxiwerbung. Zum Zeitpunkt der Generalversammlung waren es 110. Vor- AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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ANZEIGE ANSPRECHEND UND AUTHENTISCH FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden. stand Jörg Wohlfahrt teilte mit, dass noch ein großes Kontingent für weitere Fahrzeuge zur Verfügung stehen würde. Zum Abschluss gab Herr Wohlfahrt einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. In 2019 geht der Vorstand wieder von einem Anstieg der Erlöse aus. Der Bilanzgewinn aus dem vergangenen Jahr soll den anderen Ergebnisrücklagen zugewiesen werden. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates trug Herr Max Weiland den Bericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrates vor. In zehn Aufsichtsratssitzungen und elf gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand wurden die Belange der Genossenschaft diskutiert und erforderliche Beschlüsse gefasst. In allen Geschäftsbereichen wurden die vorgeschriebenen Revisionen durchgeführt und die Jahresinventur satzungsgemäß geprüft. Von den Prüfern des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V. wurde von Mai bis Juni 2019 die gesetzliche Prüfung durchgeführt. Die Ergebnisse der Prüfung wurden vom Prüfungsleiter, Herrn Paasch, vorgetragen und erläutert. Festgestellt wurde, dass die Rechtsverhältnisse geordnet waren und sich der Geschäftsbetrieb im durch die Satzung vorgegebenen Rahmen hielt. Die Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft war geordnet und die Zahlungsfähigkeit stets gegeben. Herr Paasch berichtete, der Aufsichtsrat sei seiner Überwachungsaufgabe nachgekommen und nach den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen war die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung grundsätzlich gegeben. Bei der Aussprache zu den Berichten wurden zahlreiche verschiedene Themen vorgetragen, die vom Vorstand beantwortet wurden. Die Genehmigung des Jahresabschlusses 2018 erfolgte einstimmig, ebenso wie die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Behandlung des Bilanzgewinns. Die Generalversammlung entlastete Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2018. Als nächster Tagesordnungspunkt wurden die Wahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat durchgeführt. Herr Jörg Wohlfahrt schied turnusgemäß aus dem Vorstand aus und stellte sich der Wiederwahl. Die Mitglieder bestätigten Herr Wohlfahrt im Amt bis 2023. Im Anschluss erfolgte die Nachwahl für den verstorbenen Herrn Reinhard Zielinski gemäß der Satzung. Vom Aufsichtsrat wurde Herr Thomas Kroker vorgeschlagen, der von der Generalversammlung bis 2021 in den Vorstand gewählt wurde. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat stellten sich neun Kandidaten zur Verfügung. Gewählt wurden Herr Ertekin Kocer, Taxi 265 u. w., Herr Alican Kilic, Taxi 100 u. w. sowie Herr Deniz Köse, Taxi 128 und weitere. Alle drei Kandidaten nahmen die Wahl in den Aufsichtsrat der Taxi-München eG bis 2022 an. Der Gewinner des von der Genossenschaft verlosten Datenfunkgerätes Hale TT-01 im Wert von 1.455 Euro war das Mitglied Johann Rampfl. Um 16.10 Uhr schloss der Versammlungsleiter Herr Max Weiland die ordentliche Generalversammlung der Taxi- München eG und bedankte sich bei allen Mitgliedern für die Teilnahme. SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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Datenfunk-Tipps Manueller Modemneustart bei HALE TT- 01 im laufenden Betrieb Da auch die HALE TT-01-Geräte über das Mobilnetz an den Server der Zentrale angebunden sind, kann es auch bei diesen Geräten passieren, dass sie vorübergehend die Verbindung zum Mobilnetz und somit zu unserem Server verlieren. Im Normalfall erledigt sich ein temporärer Verbindungsabbruch binnen weniger Sekunden von selbst, da auch diese Geräte über eine Überwachungsroutine verfügen, die permanent kontrolliert, ob noch eine Verbindung zum Mobilnetz und dem Server der Zentrale besteht. In Ausnahmefällen kann aber das Gerät die Verbindung nicht mehr von selbst herstellen. Hier gibt es bei den HALE TT-01-Geräten eine elegante Variante, das Modem im laufenden Betrieb neu zu starten, ohne dass man das „com4cab“ beenden oder das Gerät ein- und ausschalten muss. Da sich auf dem Modem sowohl das Daten- als auch das GPS-Empfangsmodul befinden, werden beim Neustart beide (GSM und GPS) neu gestartet. Die meisten TT-01 Geräte verfügen inzwischen über die neue Firmware, die man am Gerät daran erkennen kann, dass auf diesen eine Softwareversion 2.2.xx (derzeit 2.2.51) läuft. Die Geräte mit der alten Firmware erkennt man an der Softwareversion 1.6.xx (derzeit 1.6.77). Procedere für Neustart des Modems bei Geräten mit neuer Firmware (2.2.xx): Abbildung 1 ➔ Hier auf die Telefontaste tippen Abbildung 2 ➔ Hier auf die Info-Taste tippen Abbildung 3 ➔ Hier auf die Pfeiltaste (die zweimal ums Eck geht) tippen ➔ Im Anschluss wird das Modem neu gestartet. Die 3 Anzeigen oben, die die Anbindung an den Server der Taxizentrale, die Aktivität des Mobilnetzes und die Empfangsbereitschaft für das GPS-Modul darstellen, werden vorübergehend ausgeschaltet und anschließen neu gestartet. ➔ In der Zwischenzeit können Sie wieder ins Taxiprogramm wechseln Procedere für Neustart des Modems bei Geräten mit alter Firmware (1.6.xx): Abbildung 4 ➔ Hier ebenfalls auf die Telefontaste tippen Abbildung 5 ➔ Hier gleich auf die Pfeiltaste (die zweimal ums Eck geht) tippen ➔ Im Anschluss wird das Modem neu gestartet. Die 3 Anzeigen oben, die die Anbindung an den Server der Taxizentrale, die Aktivität des Mobilnetzes und die Empfangsbereitschaft für das GPS-Modul darstellen, werden vorübergehend ausgeschaltet und anschließen neu gestartet. ➔ In der Zwischenzeit können Sie wieder ins Taxiprogramm wechseln Sollte dieser Modemneustart im laufenden Betrieb tatsächlich nicht zum gewünschten Erfolg führen, bleibt Ihnen immer noch die Möglichkeit des Neustarts des Gerätes. (NL) Abbildung 1 Abbildung 4 Abbildung 2 Abbildung 5 Abbildung 3 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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www.volkswagen-taxi.de Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. * S tand 03/2019. Besonders für Sie. Der Passat Variant1 als Taxi. Den Wunsch des Fahrgasts, schnell und sicher Ziele zu erreichen, erfüllt der Passat Variant perfekt. Im großzügigen Innenraum finden bis zu vier Fahrgäste reichlich Platz – und dank bis zu 1.780 Liter Ladevolumen auch deren Reisegepäck. Und damit Sie sich noch besser auf den Verkehr und Ihre Fahrgäste konzentrieren können, erhalten Sie durch optionale Assistenten wie die City-Notbremsfunktion oder die Fußgängererkennung mehr Unterstützung pro Kilometer. 1 Kraftsto ffverbrauch in l/100 km: 5,7–5,3 (kombiniert), CO 2 -Emissionen in g/km: 150,0–138,0 (kombiniert).* Fahrgasttraum. GRABARZ & PARTNER Volkswagen AG Job-Nr. A-VDM-34-190299-A Sonderfahrzeuge Taxi: Passat Variant/Fahrgasttraum (PV3430_Ansatz) Format 210 x 297 mm Grundreinzeichnung DU 00.00. VW_SF_Taxi_PV_210x297_16206_tk.indd 1 27.02.19 09:01
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➔ DER LANDESVERBAND DataGuard – Ihr Partner für den Datenschutz Im Juli 2019 hat der Landesverband einen Rahmenvertrag mit DataGuard geschlossen. Das Münchner Unternehmen ist einer der führenden Anbieter für externen Datenschutz in Deutschland mit eigener Technologie, die viele Datenschutzprozesse erleichtert. Und das für überschaubare Kosten. Taxi- und Mietwagenunternehmen haben mit vielen personenbezogenen Daten zu tun, die laut DSGVO als schützenswert gelten: GPS-Daten zur Ortung von Fahrzeugen, Transaktionsdaten bei Kartenzahlungen, Gesundheitsdaten bei Patiententransporten oder auch Angaben zu KFZ-Versicherungen. Damit der Umgang mit diesen mitunter sensiblen Daten reibungslos funktioniert, müssen alle Arbeitnehmer entsprechend informiert und ausgebildet sein. Entgegen der weitläufigen Annahme fallen hierunter nicht nur Büromitarbeiter, sondern auch Fahrer. Mitarbeiterschulungen und die Verpflichtung Daten zu schützen sind unter anderem der Grundstein des betrieblichen Datenschutzes und sichern den Verkehrsunternehmer ein Stück weit besser ab. DataGuard betreut bereits zahlreiche Unternehmen im Mobilitätssektor und ist in unserer Branche erfahren. Unternehmer werden Schritt für Schritt zur DSGVO-Konformität begleitet. Diesen steht eine eigene Webplattform zur Verfügung, mit deren Hilfe sich alle notwendigen Dokumente wie z.B. die Datenschutzerklärung für die firmeneigene Website mit nur wenigen Klicks automatisch erstellen lassen. Bei allen Fragen zu Datenschutz, DSGVO und Schulungen empfehlen wir unseren Kooperationspartner DataGuard. Das über hundertköpfige Team besteht aus einer Vielzahl von Juristen, Datenschutzbeauftragten und IT-Mitarbeitern. Mitglieder des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen profitieren auch von einer kostenlosen Erstberatung durch einen Spezialisten. Neugierig geworden? Alle Informationen zu der Kooperation finden Sie im Mitgliederbereich unserer Homepage unter www.taxi-bayern.de Sollten Sie den Zugang verlegt haben, erhalten Sie diesen von Frau Choleva unter Telefon: (089) 21 61 - 367. Oberbürgermeisterkandidaten bei der Taxi-Nürnberg eG Im Vorfeld der Kommunalwahl in Bayern am 15. März 2020 lud die Nürnberger Taxigenossenschaft im Rahmen ihrer Generalversammlung die drei Kandidaten für das höchste städtische Amt zu einer Podiumsdiskussion ein. Thorsten Brehm (SPD), Verena Osgyan (Bündnis 90/Die Grünen) und Marcus König (CSU) stellten sich den kritischen Fragen von Herrn Wolfgang Ziegler, Vorstand der Taxi-Nürnberg eG, und Frank Kuhle, Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Von Seiten der Politik war zu vernehmen, dass keiner der Teilnehmer das Eckpunktepapier aus dem Bundesverkehrsministerium als Musterlösung sah. Dazu gäbe es für die Mobilität der Zukunft zu viele unterschiedliche Herausforderungen. So weichen beispielsweise die Bedürfnisse der städtischen Bevölkerung deutlich von den Menschen im ländlichen Raum ab. Einigkeit herrschte auch, dass das Taxigewerbe in Zukunft als wichtiger Baustein im Mobilitätsmix erhalten bleiben muss. Als Teil des ÖPNV muss die Kooperation mit Öffentlichen Verkehrsträgern gestärkt werden, z.B. durch gemeinsame Sammelverkehre. Für einen Wegfall der Rückkehrpflicht machte sich keiner der OB-Kandidaten stark. Das wesentliche Abgrenzungsmerkmal zu den öffentlichen Verkehren muss erhalten werden und diene vor allem dem Verbraucherschutz. Jedoch wurde vom Taxigewerbe die Bereitschaft zum Umstieg auf schadstoffarme bzw. -freie Antriebsformen erwartet, sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Die Diskussion wurde sachlich geführt und endete nach einer Stunde. Herr Ziegler übergab im Anschluss an alle Teilnehmer ein kleines Präsent und bedankte sich herzlich für die Teilnahme. Umfrage E-Mobilität In einem EU geförderten Projekt (proEME – Promoting Electric Mobility in Urban Europe) erstellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) derzeit ein Nachfragemodell für batterie-elektrische Fahrzeuge im Wirtschaftsverkehr in Deutschland. Dazu soll der Fahrzeugbestand verschiedener Wirtschaftssektoren analysiert werden und auf geplante Anschaffungen elektrischer Fahrzeuge eingegangen werden. Hauptziel der Umfrage ist es, die Akzeptanz der Elektromobilität in Europa zu erhöhen, indem Kapazitäten, Netzwerke und Instrumente nach den Bedürfnissen aufgebaut werden. Die Ergebnisse sollen als Blaupause für die Weiterentwicklung des Elektrofahrzeug-Marktes dienen und die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Elektromobilität erweitern. Für weitere Informationen über das Projekt besuchen Sie gerne www.pro-eme.eu Die DLR hat dafür einen kurzen Fragebogen entwickelt, der unter www.taxi-bayern.de/ de/news heruntergeladen werden kann. Die Bearbeitung dauert etwa 5 Minuten. Über eine Teilnahme bis zum 30. August 2019 würden wir uns sehr freuen. Bitte senden Sie die ausgefüllten Fragebögen an Amelie.Ewert@dlr.de. 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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Unter dem Motto „Wir sitzen alle im selben Boot“ hat die Much Autohaus GmbH in Bad Tölz in diesem Jahr wieder zum Taxitreff gerufen. Am 23. Juli 2019 haben Kollegen aus ganz Deutschland einen außergewöhnlichen Tag erleben dürfen. Scheuerwehr – nicht nur auf den Straßen. Organisator Michael Much legte am Morgen mit rund 50 Teilnehmern in Bad Tölz ab und versorgte seine Gäste bis nach München mit kühlem Bier und regionalen Köstlichkeiten vom Grill. Für gute Laune sorgte eine mitreisende Kapelle. Wie man hört, ist kein Teilnehmer ohne Grund ins Wasser gefallen. Bilder zum Taxitreff 2019 finden Sie auf www.taxitreff.de oder auf der Interseite vom Much Autohaus unter www.taxifahrzeuge.de Der nächste Taxitreff findet in 2021 statt. Wir sind gespannt, was sich Michi Much wieder für die Kollegen einfallen lassen wird. Wir kämpfen um die Existenz unserer Branche. Herr Scheuer setzt sich für den Wegfall der Rückkehrpflicht ein. Dagegen zeigen wir Flagge und sind mit Aktionen und Demonstrationen aktiv. Jetzt wollen wir eine Schippe drauflegen! Ab sofort könnt ihr der Politik eure Meinung sagen: Mit dem Selfie-Generator des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen. ➔ Lade ein Foto von Dir hoch und beteilige dich an unserem Protest. Unter Deinem Bild ist Platz für deinen Text. Es wäre gut, wenn Du schreiben würdest, wie lange Du schon im Taxi Gewerbe bist – und was Dein Beruf Dir bedeutet. Wir sammeln eure Stimmen und werden ein Buch zusammenstellen, das jeder Politiker erhält. Macht alle mit – wir brauchen Euch! ➔ Selfie-Generator unter: www.verlaesslich-ist-modern.de ⁄ selfie ⁄ ➔ UNSER PROTEST BRAUCHT DEINE STIMME ➔ WIR SITZEN ALLE IN EINEM BOOT AKTION MUCH AUTOHAUS GMBH UNSERE TAXIS + = UNSERE JOBS DEINE MOBILITÄT! SCHEUERS ECKPUNKTE MÜSSEN WEG. Demonstration + Kundgebung gegenüber der Staatskanzlei Mittwoch, 13.03.2019 10 .00 –12.00 Uhr Franz-Josef-Strauß-Ring 1 80539 München V .i.S.d.P .: Thomas Grätz; Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e. V . (BZP); Dorotheenstraße 37; 10117 Berlin Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
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atelier-tacke.de ➔ TAXI STATT BAHN – SCHIENENERSATZVERKEHR IM ÜBERBLICK Unter Schienenersatzverkehr (abgekürzt SEV) versteht man die Bereitstellung und den Einsatz von Bussen und Taxis anstelle von Schienenfahrzeugen (S- und U-Bahn, Straßenbahn) für die weitere Bedienung der Linie. Generell sind beim Schienenersatzverkehr vier Arten zu unterscheiden … Ungeplanter Schienenersatzverkehr Zugausfälle können viele Gründe haben: Gleisschaden, Weichenschaden, Signalstörung, Fahrzeugschaden, Stellwerksstörung, Oberleitungsschaden im technischen Bereich oder auch Personen im Gleis, Notarzteinsatz, Polizeieinsatz, Erkrankung eines Fahrers im menschlichen Bereich. Kommt es in solchen Fällen zu Betriebsunterbrechungen, muss auf die Schnelle ein sogenannter SEV für den betroffenen Abschnitt organisiert werden. Die jeweilige Bahn hat üblicherweise keine unmittelbare Alternative für diese Fahrtstrecke. Außer den Bussen von Bahn, MVG und Privatunternehmen werden überwiegend Taxis eingesetzt; hierbei vor allem die Taxibusse. Dazu schickt unsere Taxizentrale im Auftrag und in enger Abstimmung mit dem betroffenen Verkehrsunternehmen die bestellte Anzahl von Taxis in den von der Unterbrechung betroffenen Abschnitt. Die Benutzung ist dabei für Fahrgäste mit gültigem Fahrschein ohne Zusatzkosten möglich, die Abrechnung erfolgt direkt zwischen dem Verkehrsbetrieb und den beteiligten Taxiunternehmen. Die Fahrer verkaufen keine Fahrkarten und kontrollieren diese auch nicht. Geplanter Schienenersatzverkehr Der geplante Schienenersatzverkehr wird meist bei Baumaßnahmen auf einer Bahnstrecke angeboten. Aufgrund der Vorlaufzeit können dabei die entsprechenden Ersatzfahrpläne rechtzeitig bekannt gegeben sowie die Stationen des Ersatzverkehrs ausgeschildert werden. Hier werden nur sporadisch Taxis eingesetzt. Regelmäßiger Schienenersatzverkehr Der regelmäßige Schienenersatzverkehr dient speziell dazu, die hohen Betriebskosten im Schienenverkehr in Grenzen zu halten, weshalb manche Schienenverbindungen in Randstunden bzw. Nebenverkehrszeiten im Schienenersatzverkehr betrieben werden. In München ist dies bisher noch nicht der Fall. Unterfall: Busnotverkehr als Linienersatzverkehr Im Busverkehr allerdings werden in diesem Sommer probeweise auf Nebenstrecken in Randbezirken, in denen nachts oder an Sonn- und Feiertagen kaum Fahrgäste im Bus sitzen, regulär Taxis eingesetzt. Dies ist für das Verkehrsunternehmen wirtschaftlicher. Wenn der Versuch positiv endet, soll der Taxibetrieb als Ersatz für die Linienbusse vermehrt eingesetzt werden. Dauerhafter Schienenersatzverkehr Der dauerhafte Schienenersatzverkehr ist hingegen keine temporäre Notlösung, sondern der Nachfolgebetrieb einer Bahnstrecke. In München tritt diese Form nicht auf. Haltestellen In der Regel halten Busse und Taxis im Schienenersatzverkehr an bereits bestehenden Bushaltestellen, sofern welche vorhanden sind. In München sind an den meisten Bahnhöfen eigene SEV-Haltestellen eingerichtet und beschildert. Damit besteht zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, die Ersatzhaltestellen sofort anfahren zu können. Bus-Notverkehr In naher Zukunft sollen auch Linienbusse bei Fahrzeugausfällen durch Taxibusse kurzfristig ersetzt werden. Erste Versuche brachten sehr gute Ergebnisse, vor allem auf kurzen Linien mit geringem Fahrgastaufkommen, wie z. B. zwischen Thalkirchen U-Bahn und Thalkirchen Campingplatz, ist der Ersatzverkehr mit Taxis eine optimale Lösung. 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019 TITELTHEMA
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➔ INTERVIEW IM GESPRÄCH TAXIKURIER: Seit wann führt die Taxi-München eG den Schienenersatzverkehr durch? THOMAS KROKER: Es war im Jahr 2005, damals war ich noch als Kundenbetreuer beschäftigt, als der erste Kontakt mit dem Regionalverkehr Oberbayern (RVO) zustande kam und erste Gespräche über die Einrichtung eines spontan abrufbaren SEV auf den S- Bahn- Ästen mit Taxis geführt wurden. Grund für diese Maßnahme waren umfangreiche Sanierungsarbeiten auf der Stammstrecke und den Tunnelbereichen, um die S-Bahn-Strecken für die neuen Zuggenerationen tauglich zu machen. Die ersten Schienenersatzverkehre waren geplante Schienenersatzverkehre als über lange Zeit an jedem Wochenende in den Nächten keine S-Bahn fahren konnte. Auf Grund großer Kundenzufriedenheit bei der Abwicklung des SEV mit Taxis bei diesen Baumaßnahmen wurde der Gedanke weiter gesponnen, eine Rückfallebene einzurichten, um auch bei spontanen Zugausfällen oder Streckenstörungen einen Notverkehr für die S-Bahn München vorzuhalten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Dienstleister grundsätzlich der Busbetrieb, also der Regionalverkehr Oberbayern ist und die S-Bahn München nur der Auftraggeber für diese Projekte. Mit Beginn des Jahres 2006 wurde der SEV mit Taxis als reguläre Rückfallebene aktiviert. Seit Januar 2006 fanden über 9.100 SEV-Einsätze statt. Seit dem Start wurde das Verfahren stets verfeinert, verbessert und optimiert, die Ansprechzeiten und die Erreichbarkeiten verkürzt. Durch die zunehmende Anzahl bereit gehaltener Taxibusse konnte eine wesentlich schnellere Abdeckung des Bedarfs erfolgen, wodurch die Wartezeiten für die Fahrgäste im SEV-Einsatz immer kürzer wurden. Auf Grund der erfolgreichen Umsetzung dieses Projekts kam im Jahr 2009 die MVG auf die Taxi-München eG zu und wünschte einen SEV für die städtischen Straßenbahnlinien. Mit der Einrichtung des SEV für die Straßenbahn konnten innerhalb weniger Minuten Streckenstörungen – oder Fahrzeugstörungen überbrückt werden. Vor allem im Innenstadtbereich erfolgt bei den SEV- Einsätzen für die Straßenbahn eine Anrückzeit von weniger als fünf Minuten, was für die ersten Fahrgäste bedeutet, dass sie nur wenige Minuten nach der Einsatzmeldung bereits im Taxi sitzen und befördert werden. TAXIKURIER: Welche verschiedenen Einsätze decken die Taxis mit dem SEV ab? THOMAS KROKER: Wir unterscheiden einen spontanen SEV und einen geplanten vorbestellten SEV. Ein vorbestellter SEV kommt immer dann zustande, wenn eine Reparatur oder Wartungsarbeiten auf einer Strecke keinen Zugverkehr vorübergehend zulässt. Der spontane SEV erfolgt im unvorhersehbaren Störungsfall bei S- oder Straßenbahn. Zusätzlich führen wir auch SEV für die Bayerische Oberlandbahn durch, sowie für DB Regio und ihre Regionalbahnen, wie die Südostbayernbahn zwischen München und Mühldorf und ähnlichen Strecken. In besonderen Lagen kommt der SEV auch zur Evakuierung von Fernzügen zum Einsatz. Solche Evakuierungen umfassen oft viele hundert Fahrgäste, oft in den Randgebieten des Zuständigkeitsbereiches der Taxi-München eG, was zu erheblichen Herausforderungen führt. TAXIKURIER: Wie erfolgt die Disposition eines SEV-Einsatzes? THOMAS KROKER: Die Abwicklung des SEV obliegt der Taxizentrale der Taxi-München eG. Der Einsatz wird durch den diensthabenden Notfalldisponenten des RVO ausgelöst oder durch die Einsatzleitzentrale der SWM. Bei Eingang eines solchen Einsatzauftrages bestellt der Disponent jeweils für den entsprechenden Streckenabschnitt eine gewisse Anzahl an Fahrzeugen und informiert, ob es ein Pendelverkehr oder ein Einmalverkehr in eine oder beide Fahrtrichtungen ist. Gleichzeitig gibt es eine Prognose, über welchen Zeitraum dieser Einsatz erfolgen soll. Durch ausgeklügelte Vermittlungssysteme werden in gewissen Vermittlungsstaffeln zuerst Großraumtaxis mit Sonderausbildung, im zweiten Schritt Großraumtaxis ohne Sonderausbildung, im dritten Schritt PKW-Fahrzeuge auf den entsprechenden Streckenabschnitten gleichmäßig verteilt. Somit ist sichergestellt, dass das Optimum an Fahrzeugen zum Einsatz kommt. Die Taxifahrer führen die entsprechenden Kennzeichnungsgegenstände im Fahrzeug mit. Dies waren bislang Hartplastikschilder, die im vergangenen Jahr durch Magnettafeln für die seitlichen Fahrzeugtüren ersetzt wurden. Diese Beschilderung ist von besonderer Bedeutung, denn es gibt häufig Missverständnisse bei der Ausführung der SEV, wenn Taxis an der Strecke entlang fahren, die nicht am SEV teilnehmen und plötzlich Fahrgäste befördern, die dann am Ende der Fahrt zahlen müssen. Für die Ausführung ist wichtig, dass die Taxifahrer nur die Haltestellen entlang des bestellten Streckenabschnitts bedienen und keine privaten Adressen oder andere Ziele anfahren dürfen. Die Taxizentrale begleitet und überwacht die Ausführung des SEV vom Anfang bis zum Ende. Wird der SEV durch den Disponenten der SWM oder des RVO beendet, so erhalten die Taxifahrer eine Nachricht auf ihr Datenfunkdisplay mit dem Hinweis, die Fahrgäste noch bis zur Zielhaltestelle zu befördern und dann den Einsatz zu beenden und die Fahrpreise zu melden. Zum Thema Schienenersatzverkehr und seine Auswirkungen auf die Arbeit der Taxi-München eG sprachen wir mit unserem neuen Vorstandsmitglied Herrn Thomas Kroker, der die Einführung des SEV mit Taxis von Beginn begleitete. atelier-tacke.de SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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TAXIKURIER: Benötigt ein Fahrer eine besondere Schulung, um am SEV teilnehmen zu dürfen? THOMAS KROKER: Beim Einsatz und bei der Vergabe der Fahrtaufträge erfolgt immer zuerst eine Auswahl nach den Ausbildungskriterien der Taxifahrer. Die Taxi-München eG bietet einmal monatlich eine Sonderausbildung für die Fahrer von Taxibussen und SEV-Fahrzeugen an. Dabei werden besonders die Anwendung des Taxitarifes sowie die Anfahrten an die verschiedenen Haltestellen von den richtigen Seiten geschult. Es gibt bei vielen SEV- Haltestellen eine besondere Anfahradresse: Als Beispiel nenne ich nur die Strecke der S7 von München nach Wolfratshausen, wo sich nahezu alle SEV-Haltestellen in den Orten befinden, während die Bahnhöfe jeweils abseits liegen. Hierzu gibt es auch Lagepläne von den Bahnhöfen, die auf der Homepage der S-Bahn München bzw. des MVG jederzeit einsehbar sind. TAXIKURIER: Welche Auswirkungen hat der SEV-Betrieb auf den Fuhrpark der Münchner Taxiunternehmen? THOMAS KROKER: Natürlich hat das SEV-Geschehen deutliche Spuren hinterlassen. Die Anzahl der Taxibusse ist um mehr als 20 % nach oben geschnellt, da der SEV-Einsatz einer der beliebtesten Aufträge ist, den ein Taxibus erhalten kann. TAXIKURIER: Welche Auswirkungen hat der SEV auf den normalen Vermittlungsbetrieb der Taxizentrale? THOMAS KROKER: Findet ein SEV Einsatz statt, ist das Kontingent an verfügbaren Taxibussen und anderen Fahrzeugen relativ schnell vergriffen. Dadurch kommt es zu Engpässen bei anderen Sparten im gesamten Vermittlungsbetrieb. Die Werbung für die Taxi-Deutschland APP – die echte Taxi-App – erstrahlt in neuem Glanz. Ab sofort stellen wir für interessierte Kolleginnen und Kollegen Aufkleber für die Werbung an den seitlichen Fahrzeugtüren kostenlos zur Verfügung. Die Anbringung der Werbung erfolgt durch einen Fachbetrieb und ist für unsere Mitglieder ebenfalls kostenlos. Eine Vergütung ist für diese Werbung nicht vorgesehen. Interessenten melden sich bitte im Büro der Taxi-München eG bei Frau Choleva, Telefon: (089) 21 61 - 367. Unterstützen auch Sie unsere App – nur gemeinsam sind wir stark! München und Taxi-Deutschland: Meine Stadt – Meine App! AKTION AUSSENWERBUNG TAXI-DEUTSCHLAND 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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➔ DAS „A“ UND „O“ DER TÄGLICHEN SCHÜLERFAHRTEN Sicherlich ist ein Grund dafür, dass ein Großteil der Fahrten gleichzeitig stattfinden. Der Schulbeginn um acht ist in München, wie in ganz Deutschland, die Regel. Vergabe der Schulfahrten Für die meisten Aufträge ist in der Landeshauptstadt das Schulreferat zuständig. Dieses vergibt zuerst einmal die Aufträge an die MVG, die die Schulbuslinien betreibt. Wo keine Linienbusse verkehren, werden Schulbusunternehmen beauftragt, die ein Ausschreibungsverfahren durchlaufen müssen. Wenn diese auf Grund von Kapazitäten oder Wirtschaftlichkeit keine Fahrten anbieten, kommt das Taxi ins Spiel. Die Beförderung von Kindern kann auch direkt vom Schulreferat an die Taxi-München eG erfolgen. Hierfür muss die Genossenschaft ebenfalls ein Ausschreibungsverfahren durchlaufen. Es handelt sich um Kinder, die aus den verschiedensten Gründen nicht in der Lage sind, mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren. Dies sind nicht nur Kinder mit Behinderung. Es können auch soziale Probleme für eine Hausabholung sprechen. Manchmal kommt es auch vor, dass die jungen Fahrgäste durch Umzug plötzlich sehr weite Schulwege zu bewältigen haben und ein Schulwechsel mitten im Schuljahr unzumutbar wäre. Auch dieser Personenkreis wird dann von uns transportiert. Neben dem Schulreferat erhält die Taxi-München eG auch Aufträge vom Kai-Service, einer Heil- und Sozialpädagogischen Tagesstätte, kleineren sozialen Einrichtungen der Kinderbetreuung und von Privatpersonen, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Kinder mit einem Taxi regelmäßig transportieren lassen. Außerdem werden Auszubildende befördert, die im ICP beschult und betreut werden. Die Altersklassen reichen vom dreijährigen Kindergartenkind bis zum Azubi mit 18 Jahren. Dadurch ist die Bandbreite und die Intensität der Betreuung durch die Taxifahrer sehr groß. Verwaltungsaufwand und Disposition Der Transport der Kinder bedeutet für die Verwaltung der Taxi-München eG einen erheblichen Verwaltungsaufwand. Am Anfang des Schuljahres werden von den Einrichtungen und dem Schulreferat die Kinder gemeldet. Dabei ist in den meisten Fällen völlig unklar, wann die Fahrgäste befördert werden müssen. Da viele Schulen die Stundenpläne erst endgültig in den ersten Wochen nach Beginn des Schuljahres bekannt geben, sind zumindest die Abholungen der Kinder bis Ende September ein organisatorisches Verwirrspiel. Trotz dieser Schwierigkeiten hat sich im Laufe der Jahre besonders zu den Schulen eine enge konstruktive Zusammenarbeit entwickelt. Zu den umfangreichen Dispositionsaufgaben, die auch die Zusammenfassung von Fahrten einzelner Kinder betreffen, gilt es auch die Kommunikation mit den Eltern, Einrichtungen und Fahrern zu bewältigen. Große Probleme bereiten Eltern, die die Kinder z.B. bei Krankheit nicht oder zu spät abmelden. Das produziert Leerfahrten und damit Frust bei den Taxlern. Eltern vergessen auch, dass der Taxifahrer nicht der persönliche Betreuer ihrer Kinder ist. Es handelt sich schließlich um einen Busersatz. Der Fahrer kann bei einer Sammelfahrt das Kind nicht von der Wohnungstür abholen, denn die anderen Kinder im Fahrzeug dürfen aus Sicherheitsgründen keinesfalls allein gelassen werden. Andererseits melden einige Fahrer nicht, wenn Kinder nicht mitgefahren sind. Dies ist sowohl ein Sicherheits- als auch ein Abrechnungsproblem. Sicherheit hat oberste Priorität Die Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität. Immer wieder gibt es Fälle, in denen Fahrer die Aufträge nicht vollständig gelesen haben und dann Kinder auf der Tour nicht mitgenommen wurden. Seit dem vergangenen Schuljahr müssen Schulkinder ihren Kindersitz mitbringen. Dies bedeutet eine große Erleichterung für die Taxler. Wenn nun einige Fahrer, die selbst Sitzerhöhungen haben, den Kindern einreden, das sei nicht nötig, zeugt das von Unkenntnis und Unkollegialität. Der Kollege nämlich, der das Kind dann wieder abholt, hat vielleicht keinen Kindersitz und kann das Kind dann nicht mitnehmen, da er auf die Vereinbarung vertraut. Besondere Verantwortung und Weitsicht ist beim Transport von den ganz Kleinen gefragt. Kindergartenkinder einfach an einer Straße abzusetzen, vielleicht noch auf der gegenüber liegenden Seite der Eingangstür TAXI-SERVICE Seit vielen Jahren werden von der Taxi-München eG regelmäßig Kinder befördert. Die Zahl der Kindergarten- und Schulkinder, die aus den verschiedensten Gründen das Taxi nutzen, steigt stetig. Mittlerweile sind es 600 junge Fahrgäste, die pro Tag etwa 350 Fahrten generieren. Leider werden nur ca. 20% dieser Fahrten von Festfahrern durchgeführt. istockphoto SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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von Wohnung oder Einrichtung, stellt ein unverantwortliches Maß an Inkompetenz dar. Diese Kinder müssen zwingend immer von der Wohnung abgeholt und in der Einrichtung den Erziehern übergeben werden. Bei der Rückfahrt muss der Fahrer auch sicherstellen, dass der junge Fahrgast einem Erziehungsberechtigten übergeben wird. Ehe der Fahrer, wie auch schon vorgekommen, das Kind fragt, wo es hingefahren werden soll, ist doch eher ein Anruf in der Zentrale angebracht. Nicht nur aus Sicherheitsgründen sollte dies jedem bewusst sein. Fahrten, die nicht dem im Auftrag definierten Ziel entsprechen, sind vom Besteller, also meist dem Schulreferat, nicht genehmigt und werden auch nicht bezahlt. Vor den Schulen ist besondere Vorsicht geboten. 2018 ist die Zahl der Schulwegunfälle in Bayern um 3,7% gestiegen. 703 Schulkinder wurden verletzt, vier tote Kinder waren in diesem Zusammenhang zu beklagen. Diese erschreckenden Zahlen sollten Mahnung sein, besonders vorsichtig vor den Schulen zu fahren. Dazu gehört auch, die Fußwege zu meiden, den Anweisungen des Lehrpersonals zu folgen und äußerste Vorsicht walten zu lassen. Einige Fahrer entwickeln im Laufe der Jahre eine enge Beziehung zu ihren Schützlingen. Das ist für alle Beteiligten, ob Kinder, Eltern oder Erzieher, sehr zu begrüßen. Leider schießt manchmal aber der Eine oder Andere über das Ziel hinaus. Schnappschüsse oder gut gemeinte Erinnerungsfotos sind zu unterlassen und haben strafrechtliche Relevanz. In Bezug auf kleine Geschenke oder Süßigkeiten ist Vorsicht geboten. Da viele Kinder dahingehend erzogen werden, keine Geschenke anzunehmen, werden die Kinder in Gewissensnöte gebracht. Das ist aber noch das kleinere Übel. Gerade in Zeiten von Allergien und Unverträglichkeiten kann das Bonbon des Taxlers zu katastrophalen Folgen führen. Daher der Appell an alle: Wenn den lieben Kleinen etwas Gutes getan werden soll, unbedingt den Kontakt mit Eltern oder Erzieher suchen und egal welche Sorgen oder Probleme auftauchen: Pflegen Sie den Kontakt mit der Zentrale oder der Sachbearbeiterin für Schulfahrten, Frau Weigl. Nur durch schnelle Information ist es möglich, auftretenden Problemen schnell zu begegnen und Lösungen zu finden. (BH) istockphoto 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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➔ INTERVIEW IM GESPRÄCH Um das Für und Wider der Schülerbeförderung durch die Taxi-München eG zu beleuchten, sprachen wir mit den Unternehmern Thomas Moitz und Roland Rippel. Thomas Moitz ist Festfahrer für Schülerfahrten seit vielen Jahren und ist von den Vorteilen überzeugt. Roland Rippel ist aus der Schülerbeförderung ausgestiegen. TAXIKURIER: Seit wann fahren Sie regelmäßig Kinder? THOMAS MOITZ: Ich bin seit 1993 Taxifahrer. 1996 habe ich mich selbstständig gemacht und 1998 dann für die Schülerbeförderung gemeldet. Seit nunmehr 21 Jahren, mit kleineren Unterbrechungen fahre ich Kindergarten- oder Schulkinder regelmäßig von und zu den Einrichtungen. TAXIKURIER: Wie viele Kinder werden am Tag von Ihnen befördert? THOMAS MOITZ: Bis 2001 habe ich noch mit einem Taxibus sieben bis acht Kinder täglich befördert. Heute sind es drei bis vier Kinder am Tag, die zur Schule, in den Kindergarten, in Einrichtungen und wieder nach Hause gefahren werden. TAXIKURIER: Welche Vorteile bieten aus Ihrer Sicht die regelmäßigen Festfahrten im Rahmen der Schülerbeförderung? THOMAS MOITZ: Die Regelmäßigkeit ist für mich neben dem finanziellen Anreiz das primäre Argument. Ich bin einige Zeit für eine renommierte Anwaltskanzlei gefahren, die europaweit im Einsatz war. Da musste ich auf Abruf bereit stehen. Die Fahrten waren zwar lukrativ, wie z.B. Touren nach Berlin, Frankfurt, Kärnten u.ä., aber der Stress war permanent dabei. Nicht selten musste ich nach einem Anruf sofort nach Berlin oder Frankfurt fahren und so waren eine Freizeitplanung und Familienleben kaum noch möglich. Seit ich meine regelmäßigen Fahrten habe, ist der Tag wohl strukturiert und planbar und der Umsatz stimmt auch. Ich fahre neben den Schülerfahrten auch noch Dialysen oder andere Krankenfahrten. So kann ich früh um 7 Uhr meinen Tag beginnen und habe meine Festfahrten über den Tag gut verteilt. Ein Warten am Standplatz ist so fast nie nötig und ich habe ganz normale regelmäßige Arbeitszeiten. So ist auch der Umsatz im Vorfeld planbar. Außerdem machen die Fahrten mit den gleichen Fahrgästen die Arbeit einfacher. Man kennt sich und weiß genau, welche Prioritäten gesetzt werden müssen. TAXIKURIER: Wie lösen Sie Probleme mit den manchmal nicht ganz einfachen jungen Fahrgästen? THOMAS MOITZ: Dadurch, dass ich immer dieselben Kinder befördere, baut sich ein Vertrauensverhältnis auf. Der gute Kontakt und das Setzen von Grenzen ist das A und O von Beginn an. Dazu ist mir wichtig, auch mit den Lehrern und Erziehern, natürlich auch mit den Eltern in engem Kontakt zu bleiben, um Schwierigkeiten sofort zu benennen und abzustellen. Durch die Regelmäßigkeit der Fahrten können sich beide Seiten aufeinander einstellen. TAXIKURIER: Herr Rippel, Sie nehmen heute nicht mehr an der Schülerbeförderung teil. Welche Gründe waren für diese Entscheidung ausschlaggebend? ROLAND RIPPEL: Ich bin seit 20 Jahren als Unternehmer Mitglied bei der Taxi-München eG. Ich habe viele Jahre Schülerfahrten durchgeführt. Mit zunehmendem Alter habe ich meine Arbeitszeit reduziert und fange erst mittags an. Dies ist aber nur ein Grund. Nachdem ich einen Neuwagen ohne integrierte Kindersitze gekauft habe, musste ich zuerst die Kindersitze mitführen. Auch nachdem die neue Regelung zum Zuge kam, dass die Kinder ihre Kindersitze selbst mitbringen müssen, wurden die Fahrten nicht leichter. Von sechs Fahrten hatten bei drei Fahrten die Kinder keine Kindersitze dabei. Dazu kam die Erkenntnis, dass viele der zu befördernden Kinder und Jugendlichen schwierig in ihrem Verhalten sind. Meiner Erfahrung nach werden viele Eltern immer nachlässiger in der Erziehung und den Kindern werden keine Grenzen gesetzt. TAXIKURIER: Trotz dieser persönlichen Entscheidung gegen die Teilnahme an der Schülerbeförderung raten Sie jungen Kollegen zu Teilnahme. Warum? ROLAND RIPPEL: Ja, unbedingt. Gerade für Kollegen, die neu ins Geschäft einsteigen, ist die Übernahme von Festfahrten im Rahmen der Schülerbeförderung eine durchaus attraktive stabile Einnahmequelle. TAXIKURIER: Was müsste sich ändern, damit Sie wieder an der Schülerbeförderung teilnehmen? ROLAND RIPPEL: Dies steht für mich eigentlich nicht mehr zur Disposition, da ich wie schon gesagt, seit einiger Zeit kürzer trete. Aber abgesehen davon, ist die mangelnde Erziehung der Kinder ein großes Problem. Wenn ein Kollege einen sehr hochwertigen Wagen fährt und nach der Schülerbeförderung einen Fahrgast zu einer Vorstandssitzung fahren muss, bleibt oft keine Zeit mehr, das Fahrzeug zu reinigen. Bei mir war das weniger das Problem, da meine drei heute erwachsenen Kinder selbst auch mal das Auto verschmutzt haben. Aber ich verstehe das Problem für die Kollegen sehr wohl. Schülerverkehr bedeutet mehr Aufwand und gute Nerven. Trotzdem ist meine essenzielle Botschaft an die jüngeren Kollegen: Die Übernahme von Festfahrten im Rahmen der Schülerbeförderung bedeutet stabiles Geld und ist schon deshalb attraktiv. TAXIKURIER: Wir bedanken uns bei den Kollegen Thomas Moitz und Roland Rippel für die Statements. (BH) SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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SONDERSIGNALE UND SONDERFAHRSTREIFEN In München gibt es zahlreiche Sonderfahrstreifen (dies ist ein Begriff aus der StVO und meint damit die entsprechenden Fahrspuren) für Busse, die durch verkehrsrechtliche Anordnung und entsprechender Ausschilderung mit Taxis befahren werden dürfen. Weiterhin werden Sonderfahrstreifen und Anlagen der MVG im Falle eines Schienenersatzverkehrs (kurz: SEV) befahren. Die Benützung durch Taxis ist ein Entgegenkommen der MVG und keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Dies bedeutet für das gesamte Taxigewerbe, dass wir auf diesen Spuren „Gast“ sind und uns deshalb entsprechend verhalten müssen. Wollen wir diese Spuren weiterhin befahren, müssen die besonderen Bestimmungen bekannt sein und auch eingehalten werden. Im Folgenden haben wir die uns betreffenden Bestimmungen zusammengefasst. Dazu geben wir einen Überblick über die üblichen Signale. Dazu gehören auch Tram-Signale, welche ein Taxifahrer zumindest wissen sollte. Wir bitten, die Angaben genau zu studieren und danach zu handeln. Was ist ein Planum Als Planum oder Planie bezeichnet man im Bauwesen allgemein die technisch bearbeitete Oberfläche einer Bodenschicht mit festgelegten Eigenschaften wie Ebenheit, Neigung und profilgerechte Lage. Es ist hierbei ein von der Straßenfahrbahn abgetrennter Bereich, welcher durch verschiedene Maßnahmen (z.B. höherer Randstein, Zaun, durchgezogene Linie) abgetrennt ist und nicht durch den Individualverkehr benutzt wird. Im Erdbau bildet das Planum die obere Abschlussfläche des Untergrunds und stellt gleichzeitig zusammen mit dem darunter befindlichen Boden das Widerlager für ein darüber liegendes Bauwerk (z. B. Straße oder Gleis) dar. Bei einer Verkehrsfläche liegt oberhalb des Planums der eigentliche Aufbau der Verkehrsfläche mit Frostschutzschicht, Tragschicht, Bettung und Belag. Im baurechtlichen Sinne ist ein Planum der Unterbau der eigentlich zu befahrenden Schicht. Die MVG spricht bei einem Sonderfahrstreifen (also auch bei Markierung) ganz allgemein von einem Planum. Im Folgenden sprechen wir nur noch von „Sonderfahrstreifen“ . Allgemeine Vorschriften und Hinweise Bei Einfahrt von Taxis in einen Sonderfahrstreifen sind diese gegenüber Fahrzeugen der MVG wartepflichtig. Beim Befahren des Sonderfahrstreifens ist auf eine den besonderen Verkehrsverhältnissen angepasste Fahrweise zu achten. Insbesondere ist der längere Bremsweg von Schienenfahrzeugen und Bussen zu berücksichtigen. Im Begegnungsverkehr ist im Zweifelsfall das Taxi warte- oder ausweichpflichtig. Das Vorbeifahren an stehenden Fahrzeugen ist unzulässig. Es ist nur in Ausnahmefällen – wie z. B. einem Unfall, einem liegen gebliebenen Fahrzeug oder das MVG-Fahrzeug steht auf einer Nebenspur – gestattet. Das Überholen von Fahrzeugen in diesen Bereichen ist strikt verboten. Es ist immer hinter dem MVG-Fahrzeug zu fahren und an Haltestellen zu warten. Kreuzungen dürfen dabei nicht verstellt werden. Die Fahrbahnmittenmarkierung darf nur in Ausnahmefällen (z. B. liegen gebliebenes Fahrzeug) überfahren werden. Eine Sonderfahrspur darf nur an solchen Stellen verlassen werden, wo kein Verstoß gegen die Verkehrsregeln bei Markierungen begangen wird. Das heißt, nur an solchen Stellen, welche auch von Linienbussen befahren werden. Anschließend ist dem Linienverlauf des Busses so weit zu folgen, bis die Fahrspur des Individualverkehrs erreicht ist. Bei durchgehenden Busspuren über Knotenpunkte hinweg ist diesen zu folgen. Wer im Verlauf einer Busspur abbiegen muss, darf diese nicht befahren. Spezieller Fall: Signal „Fahrt freigegeben nach § 9 StVO“ (Weißes Dreieck) Vor allem das Signal, welches ein weißes Dreieck mit Spitze nach unten zeigt, führt immer wieder zu Problemen. Nehmen wir als Beispiel die Kapuzinerstraße Richtung Baldeplatz an der Kreuzung Isartal- ⁄ Pestalozzistraße. Hier fährt das Taxi auf der Busspur (erlaubt!) bis zur Ampel. Der Individualverkehr hat „Rot“, das Sondersignal zeigt „Halt“ . Das Sondersignal schaltet auf das „weiße Dreieck“, während der Individualverkehr noch „Rot“ hat. Das Taxi muss jetzt – mit gegebener Vorsicht – losfahren. Bleibt das Taxi aber stehen, kommt es zu deutlichen Behinderungen des Busverkehrs. Der Bus unmittelbar dahinter müsste entweder sofort losfahren oder er kommt in voller Fahrt auf das Signal zu, um noch vor dem „Grün“ des Individualverkehrs auf die rechte Fahrspur einschwenken zu können. Ein weiteres Problem entsteht, wenn das Signal des Individualverkehrs bereits „Rot“ zeigt, aber das Signal des Sonderfahrstreifens noch „Fahrt freigegeben geradeaus“ (senkrechter Strich) zeigt. Hier darf das Taxi nicht bremsen. Es muss durchfahren. Ein dahinter fahrender Linienbus wird sonst zur Schnellbremsung gezwungen. Deshalb die Aufforderung an die Taxler: wenn Ihr Euch entschließt, den Sonderfahrstreifen zu benutzen, dann handelt auch nach den besonderen Lichtzeichen! Wir danken Herrn Winkler von der MVG, Herrn Galles vom KVR und Herrn Reisch vom PP München für die Beratung. (RM) Halt Fahrt freigegeben „geradeaus“ Fahrt freigegeben „besondere Vorsicht“ Halt zu erwarten Wartepfl icht bei Gegenverkehr Keine Weiterfahrt Ausführliche Beschreibung im TAXIKURIER 09 ⁄ 2019 (www.taxi-muenchen.de) Fahrt ist zu erwarten Fahrt geradeaus Fahrt nach rechts Fahrt nach links Kontakt hat angesprochen Türen schließen, Abfahrt zu erwarten Abfahren Fahrt freigegeben „nach rechts“ Fahrt freigegeben „nach links“ Fahrt freigegeben „besondere Vorsicht“ Fahrt nach rechts Fahrt nach links ÜBERSICHT FAHRSIGNALE WEICHENSIGNALE WEITERE ZEICHEN ⁄ SIGNALE WICHTIGE INFORMATION Nur diese Ausschilderung erlaubt das Befahren der Sonderspur Grundsatz: Das Befahren von Sonderspuren ist keine Pfl icht. Wer sie aber benützt, muss die Sondersignale beachten. Die Fahr signale sind dabei in jedem Fall zu beachten. Die anderen Signale dienen der Information. MVG-Fahrzeuge haben immer Vorrang Überholen ist strikt verboten Vorbeifahren nur an liegengebliebenen Fahrzeugen Keine Kreuzungen verstellen Keine Fahrbahnmarkierung überfahren Geschwindigkeit anpassen Busspur folgen Verlassen nur an zugelassenen Stellen www.taxi-muenchen.de SONDERSIGNALE SONDERFAHRSPUREN Ein Info-Flyer zu diesem Thema liegt kostenlos in der Genossen - schaft aus! 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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Halt Fahrt freigegeben „geradeaus“ Fahrt freigegeben „besondere Vorsicht“ Halt zu erwarten Wartepflicht bei Gegenverkehr Keine Weiterfahrt Fahrt ist zu erwartenFahrt geradeaus Fahrt nach rechts Fahrt nach links Kontakt hat angesprochen Türen schließen, Abfahrt zu erwarten Abfahren Fahrt freigegeben „nach rechts“ Fahrt freigegeben „nach links“ WEICHENSIGNALE WEITERE ZEICHEN ⁄ SIGNALE BENUTZUNG DES SONDERFAHRSTREIFENS NACH STVO Zeichen 245 1. Anderer Fahrverkehr als Omnibusse des Linienverkehrs sowie nach dem Personenbeförderungsrecht mit dem Schulbus- Schild zu kennzeichnende Fahrzeuge des Schüler- und Behindertenverkehrs dürfen Bussonderfahrstreifen nicht benutzen. 2. Mit Taxen darf der Sonderfahrstreifen nur benutzt werden, wenn dies durch Zusatzzeichen angezeigt ist. § 37⁄ II Nr. 4 Für Schienenbahnen können besondere Zeichen, auch in abweichenden Phasen, gegeben werden; dies gilt zudem für Taxen, soweit diese durch Zusatzzeichen dort ebenfalls zugelassen sind. Das bedeutet: In einem Sonderfahrstreifen sind die Sondersignale zu beachten. Diese gehen den allgemeinen Lichtzeichen vor. Ein Verstoß ist eine Ordnungswidrigkeit. Das heißt: wer bei einem „Querbalken“ trotzdem durchfährt, begeht einen Rotlichtverstoß. Bußgeldkatalog Bayern – für Taxifahrer ➔ 141202 15 Euro – Sie benutzten verbotswidrig einen Sonderfahrstreifen (Zeichen 245 für Omnibusse). ➔ 141203 35 Euro – Sie benutzten verbotswidrig einen Sonderfahrstreifen (Zeichen 245 für Omnibusse und behinderten den Linienverkehr). Die Verstöße gelten umgekehrt auch für den Individualverkehr, wenn dieser verbotswidrig eine Busspur benützt (und dabei den Taxiverkehr behindert). Zusammenfassung: Sonderstreifen nur benützen, wenn das „Taxi-frei“-Schild montiert ist. Dann sind auch die Sonderlichtzeichen zu beachten. Eine Verpflichtung zur Benutzung besteht nicht. Spezieller Fall „Fahrt freigegeben unter den Bestimmungen des § 9 StVO“ (Weißes Dreieck) § 9 Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren: Dieser Paragraph ist zwar eine Abbiegebestimmung, aber die darin enthaltenen besonderen Verhaltensregeln müssen beachtet werden. Auszüge: ➔ Muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen, Schienenfahrzeuge, Fahrräder mit Hilfsmotor und Fahrräder auch dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen Richtung fahren. Auf zu Fuß Gehende ist besondere Rücksicht zu nehmen; wenn nötig, ist zu warten. ➔ Wer nach links abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge, die ihrerseits nach rechts abbiegen wollen, durchfahren lassen. FAHRSIGNALE SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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KINDERSICHERUNG IM TAXI – DAS SAGT DIE STVO § 21 „In Kraftfahrzeugen dürfen nicht mehr Personen befördert werden, als mit Sicherheitsgurten ausgerüstete Sitzplätze vorhanden sind. Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, dürfen in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur mitgenommen werden, wenn Rückhalteeinrichtungen für Kinder benutzt werden, die in der Richtlinie des Rates (…) genannten Anforderungen genügen und für das Kind geeignet sind. Abweichend ist beim Verkehr mit Taxen auf Rücksitzen die Verpflichtung zur Sicherung von Kindern mit amtlich genehmigten und geeigneten Rückhalteeinrichtungen auf zwei Kinder mit einem Gewicht ab 9 kg beschränkt, wobei wenigstens für ein Kind mit einem Gewicht zwischen 9 und 18 kg eine Sicherung möglich sein muss; diese Ausnahmeregelung gilt nicht, wenn eine regelmäßige Beförderung von Kindern gegeben ist.“ Das bedeutet: Ein drittes Kind kann im Gelegenheitsverkehr – zwischen den beiden Kindersitzen – nur mit dem Sicherheitsgurt gesichert werden. Achtung: der letzte Passus bedeutet, dass bei Kindern, die z. B. regelmäßig in die Schule gefahren werden, jedes einzelne Kind einen geeigneten Kindersitz haben muss! Bei Verstoß droht ein Bußgeld von 30 Euro. Seit April 2008 dürfen nur noch Kindersitze nach der Prüfnorm ECE 44/03 oder 44/04 verwendet werden! Das Prüfzeichen garantiert, dass der Kindersitz über eine amtliche Zulassung verfügt. Diese Versionen stellen sicher, dass der Sitz dem neusten Stand der Technik entspricht. Schnell. Preiswert. Kompetent. istockphoto 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Christian Elsässer Jazz Orchestra VIP IM TAXI ➔ RALF NOVAK Ralf Novak gehört zu Deutschlands renommiertesten Theaterschauspielern. Für den gebürtigen Dresdner erfüllt sich der lang gehegte Wunsch, an der Komödie im Bayerischen Hof zu spielen. Mit Dietmar Schönherr war er vor 20 Jahren auf der „Münchner Tournee“ durch Deutschland, Österreich, der Schweiz und Lichtenstein unterwegs, aber nie in diesem Theater. Nach seiner Schauspielausbildung in Leipzig und einer beeindruckenden Karriere an DDR-Theatern und der Kabarettbühne Halle gelang es ihm, dem glücklichen Umstand geschuldet, damals mit einer Ungarin verheiratet zu sein, nach Ungarn umzusiedeln. Dies bot die Möglichkeit, ein knappes Jahr später in die Bundesrepublik zu flüchten. Immer dieses Ziel vor Augen, machte sich Ralf Novak auch keine Sorgen um seine weitere Karriere. Er sagt selbst, dass immer, wenn er ein Ziel vor Augen hat, die Angst verdrängt wird. Dieser Mut wurde belohnt. Bereits zwei Wochen nach seiner Ankunft in Gießen bekam er ein Angebot der Schlossfestspiele Ettlingen. Dieses Glück verließ ihn auch später nicht. Die Theaterintendanten schätzten die fundierte Ausbildung, für die die Theaterhochschule Leipzig berühmt war und engagierten den Schauspieler. So konnte sich Ralf Novak recht schnell auch in der Bundesrepublik einen Namen machen und das Theaterpublikum schloss ihn ins Herz. Immer wieder erhielt er auch Gastrollen in Fernsehserien. Diese Ausflüge in die Film- und Fernsehwelt waren aber immer nur Zwischenspiele für den Perfektionisten Ralf Novak. Sein Herz hängt am Theater. Die Arbeit vor der Kamera ist für ihn mit der Schauspielerei auf den Brettern, die die Welt bedeuten, nicht zu vergleichen. Er schwärmt vom Geruch, die die Theater dieser Welt ausströmen. Dort fühlt er sich sicher und wohl. Eigentlich wollte der Wahlhamburger nie mehr zurück in seine sächsische Heimat. Erst als seine zweite Frau, eine Hamburgerin, drängte, sie wolle endlich Dresden sehen, war er unter Protest bereit, diese Reise anzutreten. In Dresden angekommen, war plötzlich das lang vermisste Gefühl von Heimat und „Ankommen“ wieder da. Der Klang der heimatlichen Stimmen und der barocke Glanz taten Ihr Übriges. Diese Heimatverbundenheit verbindet ihn mit den Bayern. Wenn er nach München kommt, empfindet er die Bayern immer als sehr freundlich. Dies vermisst er manchmal in anderen Landstrichen dieses Landes. Nur mit der „Schicki-Micki- Szene“ und dem ständigen „Bussi links – Bussi rechts“ kann er nichts anfangen. Aber die richtigen Bayern hat er ins Herz geschlossen. Da Ralf Novak seit sieben Jahren nicht mehr Auto fährt, der Hamburger ÖPNV ist sehr gut ausgebaut und die Autos standen rum, nutzt er sehr häufig das Taxi. Die Münchner Taxler sind immer nett und gesprächig und er hat hier noch nie etwas Negatives erlebt. Schlecht schneiden bei ihm die Berliner Taxifahrer ab mit ihrer schimpfenden Art. Einem Taxler aus Ingolstadt ist der Schauspieler heute noch dankbar. Nach einem chirurgischen Eingriff wurde er von den Ärzten heim geschickt, obwohl die Wunde noch blutete und er sich schrecklich fühlte. Der gerufene Taxler war sehr zuvorkommend und schimpfte die ganze Zeit auf die Ärzte und das Gesundheitswesen. Bei der Ankunft an der Zieladresse half ihm der nette Herr aus dem Fahrzeug, was leider auch noch etwas vom Blut abbekommen hatte und brachte Ralf Novak in die Wohnung. Beim Bezahlen verweigerte der Taxler sogar die Annahme des Geldes für die Reinigungskosten. Am 11. September hat das Stück „Monsieur Claude und seine Töchter“ Premiere. Ralf Novak in der Rolle als Claude Verneuil ist Notar, stockkonservativ und erzkatholisch. Er und seine Frau Marie sind mit vier bezaubernd schönen Töchtern gesegnet. Leider gibt es bei den bisherigen Schwiegersöhnen aus Sicht des Herrn Papa einen Wermutstropfen. Alle drei sind nicht das, was sich der stolze Gaullist Claude als idealtypischen Franzosen so vorstellt. In Wirklichkeit passt es ihm gar nicht, dass es ein jüdischer Geschäftsmann, ein muslimischer Rechtsanwalt und ein chinesischer Banker bisher in den Schoß der Familie geschafft haben. Die Hoffnung des Vaters auf einen standesgemäßen Schwiegersohn richtet sich also ganz auf die jüngste Tochter Laura. Deren Auserwählter ist zwar Schauspieler, aber dass er Charles heißt – wie der verehrte ehemalige Staatspräsident de Gaulle – und Katholik ist, sorgt bei den geplagten Eltern für ausreichend Begeisterung. Ein Detail über ihren Verlobten hat sie allerdings verschwiegen: Charles stammt von der Elfenbeinküste und ist schwarz … (BH) Prominente berichten über ihre Erfahrungen Nina Graetzmacher ➔ Weitere Vorstellungen vom 13. September bis 3. November 2019 ➔ Montag bis Samstag 19.30 Uhr ➔ Sonntag und Feiertag 18 Uhr Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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Grasbrunn – Jugendlicher wird von Pkw erfasst und anschließend von Taxi überrollt, Taxifahrer flüchtet Am Freitag, 12.07.2019, gegen 23.55 Uhr, befuhr ein 48-jähriger Mann aus dem südlichen Münchner Landkreis mit seinem Pkw Ford die B304 in westliche Richtung Fahrtrichtung, um auf die BAB 99 in Fahrtrichtung Salzburg aufzufahren. Zum gleichen Zeitpunkt befand sich ein alkoholisierter 15-jähriger Schüler aus München auf der Fahrbahn der B304 auf Höhe der Überführung zur BAB 99. Der 48-jährige Fahrzeugführer erkannte den dunkel gekleideten Jugendlichen nicht und erfasst ihn mit der vorderen linken Fahrzeugseite. Daraufhin prallte der 15-Jährige linksseitig in die Frontscheibe des PKW und blieb im Anschluss auf dem zweiten Fahrstreifen liegen. Kurze Zeit später befuhr ein bislang unbekannter Taxifahrer den zweiten Fahrstreifen der B304 in westliche Richtung und überrollte den am Boden liegenden 15-Jährigen mit den rechten Rädern. Laut Zeugenangaben stoppte der Taxifahrer zunächst und fuhr an den Fahrbahnrand. Während sich hinzugekommene Ersthelfer um den verletzten Schüler kümmerten, entfernte sich der Taxifahrer in Richtung München. Der 15-Jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt, er wurde mit dem Rettungshubschrauber zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Die zunächst angenommenen lebensbedrohlichen Verletzungen bestätigten sich nicht. Am Pkw des 48-Jährigen entstand hoher Sachschaden. Die westliche Richtungsfahrbahn der B304 über die A99 musste für die Dauer der Unfallaufnahme für ca. zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Der Taxifahrer wurde wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 40 Jahre, helle, kurze, stoppelige Haare, rundes Gesicht, Drei-Tage-Bart, kräftige Statur, osteuropäischer Typ. Beim Taxi handelt es sich um einen PKW der Marke Daimler-Benz, Farbe: beige. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zu dem flüchtigen Taxifahrer oder dessen Fahrzeug (es ist nicht bekannt, ob am Taxi ein Schaden entstanden ist) machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen. Ludwigsvorstadt – Alkoholisierter Pkw-Fahrer fährt ungebremst auf Taxi auf. Eine Person schwer, vier Personen leicht verletzt Am Sonntag, 14.07.2019, gegen 1.45 Uhr, befuhr ein 69-jähriger Taxifahrer aus München mit seinem Mercedes die Lindwurmstraße in südwestliche Fahrtrichtung. Im Taxi befanden sich zu diesem Zeitpunkt drei Fahrgäste aus Schleswig-Holstein, ein 58-Jähriger mit seiner 54-jährigen Ehefrau und seiner 14-jährigen Tochter. An der Kreuzung zur Poccistraße wollte der Taxifahrer nach rechts in diese abbiegen. Aufgrund der Rotlicht zeigenden Ampel musste er verkehrsbedingt halten. Zum gleichen Zeitpunkt befuhr ein 22-Jähriger aus dem Landkreis München mit seinem Pkw VW die Lindwurmstraße ebenfalls in südwestliche Richtung. Laut Zeugenangaben war er hierbei mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Als die Ampel auf Grünlicht wechselte und der Taxifahrer losfahren wollte, fuhr der 22-Jährige mit seinem Fahrzeug nahezu ungebremst und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf das Taxi auf. Das Fahrzeug wurde durch die Kollision über die Kreuzung geschoben. Der Unfallverursacher, der Taxifahrer und das im Taxi befindliche Ehepaar wurden jeweils leicht verletzt, die 14jährige Tochter schwer. Alle Personen wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden durch den Unfall schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte beim 22-jährigen Fahrzeugführer eine starke Alkoholisierung festgestellt werden. Aufgrund dessen wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt. Während der Unfallaufnahme musste die Lindwurmstraße stadtauswärts sowie die Kreuzung zur Poccistraße für ca. zwei Stunden gesperrt werden. Es kam hierbei teilweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Schwabing – Mann nach Zusammenstoß mit Taxi verstorben Am Montag, 22.07.2019, gegen 1.10 Uhr, fuhr ein 38-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit seinem Taxi die Leopoldstraße stadtauswärts. Ein männlicher Fußgänger, dessen Identität bislang nicht festgestellt werden konnte, befand sich zu dieser Zeit im Bereich des Fahrbahnteilers auf Höhe des Bus- und U-Bahnhofes Münchner Freiheit. Er wollte die Fahrbahn in östlicher Richtung überqueren. istockphoto WICHTIGE INFORMATIONEN ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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Der Fußgänger trat unvermittelt und ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten, auf die Fahrbahn. Der Taxifahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste den Mann frontal. Mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer konnten den Verkehrsunfall beobachten. Der Fußgänger wurde durch den Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei ihm handelt es sich um einen 51-jährigen Münchner. Er verstarb am Dienstag, 23.07.2019, im Krankenhaus. An dem Taxi entstand ein Schaden von ca. 4.500 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Leopoldstraße für ca. drei Stunden stadtauswärts gesperrt werden. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Telefon (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen. Schwabing-West – Fahrer will polizeiliche Absperrung umgehen und fährt auf Polizeibeamten zu, dieser wird verletzt Aufgrund einer Veranstaltung auf dem Gelände des Olympiaparks wurden am Freitag, 27.07.2019, im Umfeld umfangreiche Verkehrsmaßnahmen durchgeführt. Verkehrsteilnehmer konnten von Spiridon-Louis-Ring aus nur nach rechts abbiegen. Die Einfahrt vom Spiridon-Louis-Ring nach links in die Lerchenauer Straße war mittels Pylonen für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Gegen 18.15 Uhr fuhr ein 23-jähriger Münchner mit seinem Taxi auf dem Spiridon-Louis-Ring. An der Einmündung zur Lerchenauer Straße wollte der 23-Jährige nach links abbiegen um die Lerchenauer Straße in Richtung Norden zu befahren. Der Taxifahrer fuhr in den Einmündungsbereich ein, hielt vor der Absperrung und stieg anschließend aus um eine Pylone wegzuräumen, damit er seine Fahrt fortsetzen konnte. Ein 30-jähriger Polizeibeamter, der vor Ort die Absperrungsmaßnahmen betreute, ging auf den 23-Jährigen zu, sprach ihn an und erklärte ihm die Notwendigkeit der Verkehrsmaßnahmen. Der 23-Jährige ignorierte den Polizeibeamten, stieg in sein Fahrzeug und fuhr los. Der Polizeibeamte stellte sich vor das Fahrzeug, um die Weiterfahrt des 23-Jährigen zu unterbinden. Dieser hielt jedoch nicht an, sondern fuhr mit seinem Fahrzeug auf den Polizeibeamten zu. Der Taxifahrer schob den Polizeibeamten mit seinem Fahrzeug zur Seite und lud ihn dabei kurzzeitig auf die Motorhaube auf. Hierbei wurde der Polizeibeamte leicht verletzt. Der Taxifahrer entfernte sich mit seinem Pkw in nördliche Richtung. Er konnte kurze Zeit später von einer Polizeistreife in der Lerchenauer Straße angehalten werden. Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie einer gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Altstadt – Fußgängerin bei Verkehrsunfall verletzt Am Dienstag, 05.08.2019, gegen 15.15 Uhr, befuhr ein 77-jähriger Taxifahrer mit seinem Pkw Daimler den Hofgraben und wollte am Einmündungsbereich zur Maximilianstraße nach links in diese abbiegen. Zur gleichen Zeit war eine 79-jährige Münchnerin zu Fuß auf dem Gehweg der Maximilianstraße unterwegs und wollte am Einmündungsbereich die Fahrbahn des Hofgrabens überqueren. Der Taxifahrer orientierte sich am bevorrechtigten Fahrverkehr der Maximilianstraße, fuhr an als er freie Fahrt hatte und übersah dabei die 79-jährige Fußgängerin, die bereits vor den Pkw getreten war. Der 77-Jährige stieß mit dem Pkw gegen die 79-Jährige, woraufhin diese rückwärts auf die Fahrbahn fiel. Das Fahrzeug überrollte die Beine der Münchnerin, wodurch sie schwer verletzt wurde. Die 79-Jährige wurde mit dem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die zur Verfügung gestellten Textvorlagen. Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen: Preisgünstige Sondertarife für Taxen und Mietwagen Besondere Flottenkonditionen ab 3 Konzessionen Sondereinstufungen für Neueinsteiger Rechtschutz- und Betriebshaftpflichtkonzepte Carl-Zeiss-Str. 49 85521 Riemerling/Ottobrunn T elefon 089 / 58 90 96 70 Web www.fvo-finanz.de E-Mail info@fvo-finanz.de UNTER STÜTZER DES TA XI GEWERBES Ihr Spezialist für T axiversicherungen in München SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ ÄNDERUNGEN – Anfang Juli teilten Ministerpräsident Söder, OB Reiter, Bundesverkehrsminister Scheuer und Bahn-Chef Lutz der Öffentlichkeit mit, dass es in München einen neuen U-Bahntunnel geben werde, der auf einer Länge von 10,5 Kilometer von der Poccistraße zur Münchner Freiheit führen wird. Der Streckenverlauf ist, grob gesagt, etwa parallel zur bestehenden Streckenführung der Linien U3 ⁄ U6 geplant. Neue Bahnhöfe für die zukünftige Linie „U9“ sollen am Esperantoplatz, dem HBF, den Pinakotheken und am Elisabethplatz entstehen, bevor am Feilitzschplatz wieder in die bestehende Strecke eingefädelt wird. Die bisherigen Bahnhöfe Implerstraße und Poccistraße sollen in einem neuen Bauwerk zusammengefasst werden. Die Kosten von derzeit angesetzten 3,5 Milliarden Euro sollen von der Stadt, dem Freistaat und dem Bund getragen werden. Fertigstellung: frühestens 2037. Freilich beeinflusst diese neue U-Bahnlinie auch den Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke, da somit ein weiterer Tunnel den Hauptbahnhof unterqueren muss. MP Söder sprach deshalb davon, die Fertigstellung der zweiten Stammstrecke werde sich „etwas verzögern“, wie ihn der Münchner Merkur (MM) am 3.7.19 zitierte – nämlich um zwei Jahre von Ende 2026 auf Ende 2028. Und das ist natürlich nur „etwas“ . Damit nicht genug: ebenfalls Anfang Juli wurde verkündet, dass das östliche Ende der zweiten Stammstrecke nicht mehr am Orleansplatz, sondern an der Friedenstraße liegen soll, womit das wachsende „Werksviertel“ mitsamt dem geplanten neuen Konzertsaal besser angebunden würde. Die Baukosten seien dadurch geringer, so ein Bahn-Sprecher, weil man nicht so tief graben müsse wie am Orleansplatz. Zudem würden drüben wesentlich weniger Anwohner durch die jahrelangen Baumaßnahmen belästigt. Und, so ergänzt Schrotti, die massiven Verkehrsbehinderungen am Orleansplatz, wo in einer ca. 40 Meter tiefen offenen Baugrube gearbeitet werden sollte, können dadurch entfallen. Aber das war’s noch lange nicht: am 12. Juli titelte der MM gar treffend: „Bahn zieht Fluchttunnel aus dem Hut“ . Wohl erst auf Nachfrage der Zeitung hatte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in gewohnter Salamitaktik eingeräumt, die Bahn habe ihm wiederum „vor wenigen Tagen mitgeteilt, (...) dass die zweite Stammstrecke nun mit einer sogenannten dritten Röhre ,zur Entfluchtung’ ausgestattet werden müsse“ . Mit anderen Worten: zwischen den beiden Gleisröhren muss also auch noch eine pa rallele Flucht-Röhre angelegt werden, die den Tunnel auf seiner gesamten Länge um ein paar Meter verbreitern wird. Dafür könnten einige der im Abstand von ca. 600 Metern geplanten Rettungsschächte entfallen, also – vereinfacht gesagt – Treppenhäuser, die im Notfall den Passagieren einen Weg an die Oberfläche ermöglichen. Obwohl wegen der dritten Röhre (Fluchttunnel) und der oben genannten Streckenänderung (Friedenstraße statt Orleansplatz) ein neues Planfeststellungsverfahren erforderlich ist, beharrt die Bahn darauf, der jüngst erst auf Ende 2028 verschobene Fertigstellungstermin sei zu halten. Bayerns Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel wird im MM vom 13. ⁄ 14. Juli zitiert: „Wir haben keinerlei Auswirkung auf Zeit- und Kostenrahmen. In diesem Zeitplan 2028 ist diese dritte Röhre mit enthalten“ . Der Landtagsabgeordnete der Grünen, Martin Runge, seit Jahren profilierter Kritiker der zweiten Stammstrecke, muss darüber „fast lachen“: schon 2008 und 2011 hatte er das jetzt umgeworfene Rettungskonzept scharf kritisiert und vergeblich auf die seit dem Jahr 2008 bestehenden Richtlinien verwiesen. Vielleicht wird er auch Recht behalten, wenn er auf die erfahrungsgemäße Dauer für die Genehmigung neuer Pläne von fünf bis sieben Jahren hinweist. Runge: „Das ist doch eine elende Flickschusterei“ . Das nächste Gerücht ist übrigens schon im Schwange, dass nämlich die Bahnsteige von 210 auf 320 Meter verlängert werden müssen, damit auch Regionalzüge dort halten können. Die Bahn weiß davon wie immer nichts. Sollte sich das Gerücht eines Tages bewahrheiten, werden uns die Herren das in gewohnter Weise zwischen Lottozahlen und Wetterbericht in einem Halbsatz mitteilen, um dann noch anzufügen, das sei doch schon immer klar gewesen und der Zeit- und Kostenrahmen werde davon selbstverständlich nicht tangiert. In Wirklichkeit ist bereits ohne die letztgenannte Verlängerung der Bahnsteige eine Verzögerung mindestens bis 2031 realistisch. Von einer selbstverständlich damit verbundenen massiven Kostensteigerung mal ganz abgesehen. „Stuttgart 21“ lässt einmal mehr grüßen! ➔ CO 2 – Kohlenstoffdioxid, kurz Kohlendioxid oder landläufig „Kohlensäure“, entsteht insbesondere bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie z. B. Erdöl – also beim herkömmlichen Automotor: Benzin oder Diesel. Dabei hat übrigens der Dieselmotor als besserer „Futterverwerter“ (höherer Wirkungsgrad) eine deutlich günstigere CO 2-Bilanz als der Benziner. Aber das nur nebenbei. Der Klimawandel und die damit einhergehende Erderwärmung sind nach Ansicht aller Wissenschaftler (außer Donald Trump, der AfD und weniger weiterer Hartnäckiger) darauf zurückzuführen, dass die Konzentration dieses Gases seit Beginn der Industrialisierung bis heute, also etwa in den letzten 250 Jahren, von 280 ppm (parts per million, also Teile pro Million Teile Luft), auf über 400 ppm zugenommen hat. Aber es habe doch, so die Zweifler, auch früher schon Klimaänderungen gegeben, wie die verschiedenen Eiszeiten bewiesen. Nur, und das ist der Haken an der Sache, ergaben sich diese Veränderungen im bisherigen Verlauf der Erdgeschichte in Zeiträumen von mehreren tausend Jahren. Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019 UNTERHALTSAMES
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Obwohl der Schreiber bei Erscheinen dieses TAXIKURIER schon in das siebte Lebensjahrzehnt eingetreten sein wird (= 60. Geburtstag), kann er sich aus seiner Jugendzeit noch erinnern, dass damals auch im höchsten Hochsommer tage- oder gar wochenlange Phasen mit Temperaturen von über 30 Grad eine Seltenheit waren. Heutzutage ist es eher die Ausnahme, wenn in Deutschland an einzelnen Sommertagen nicht die 40-Grad-Marke überschritten wird, wie zuletzt in Lingen (Niedersachsen) am 25. Juli mit 42,6 Grad Celsius. Und an die seit Menschengedenken in Deutschland noch nie erlebte Dürre des letzten Sommers erinnern wir uns noch alle. Kurzum, abgesehen vom wässrig-verklärten Blick des Schreibers, beweisen tatsächlich alle statistischen Daten, dass jede weitere Diskussion über dieses Thema („fake news“) müßig ist. Derzeit wird bei uns heftig diskutiert, wie wir den CO 2-Ausstoß verringern können. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) favorisiert eine CO2-Steuer. Diese würde z. B. auf den Liter Kraftstoff oder Heizöl aufgeschlagen, um so die Leute zum Energiesparen anzuregen – andere sagen: zu zwingen. Soziale Härten sollten durch entsprechende Ausgleichszahlungen ⁄ Rückerstattungen ausgeglichen werden. Da zuckt der ehemalige Verwaltungsbeamte Schrotti einmal mehr zusammen: schon wieder ein zusätzliches Verwaltungsmonster! Als hätte der öffentliche Dienst nichts Wichtigeres zu tun, als Geld erst einzukassieren und dann nach etlichen Millionen Einzelfallprüfungen ganz oder teilweise wieder zurückzuzahlen. Der Bund der Steuerzahler kritisiert diese Pläne zudem als „Ablasshandel“ – damit konnten sich in früheren Zeiten Menschen durch Zahlungen an die Kirche von ihren Sünden freikaufen. Andere plädieren für eine Verschärfung des Emissionshandels: dabei gibt es eine begrenzte Menge an Verschmutzungsrechten (Zertifikaten), die durch Industrieunternehmen- nicht etwa durch den einzelnen Bürger- für einen bestimmten Preis pro Tonne emittiertes CO 2 gekauft werden müssen. Eine Lenkungswirkung durch die Politik entsteht dadurch, dass die Gesamtmenge an CO 2, die durch Industriebetriebe z.B. im Bereich der EU produziert und in die Umwelt abgegeben werden darf, Stück um Stück reduziert und verteuert wird. Die Bereiche Gebäude und Verkehr, bislang beim Zertifikate- Handel außen vor, sollen künftig mit eingeschlossen werden. So könnten die Autokonzerne dazu verpflichtet werden, das bei einer üblichen Lebensfahrleistung eines Wagens anfallende CO 2 im Voraus „kaufen“ zu müssen. In der Folge könnte beispielsweise der Anschaffungspreis für den berühmten Grünwalder Hausfrauenpanzer deutlich ansteigen, dafür aber der Preis für einen spritsparenden Kleinwagen sinken. Übrigens hat die Zahl der neu zugelassenen SUVs und „Geländewagen“ im letzten Jahr erstmals die 30- Prozent-Marke aller deutschen PKW-Neuzulassungen überschritten. Die Verschärfung des Emissionshandels hat jedoch nach Schrottis Meinung den Nachteil, dass damit mal wieder alles in Richtung der EU geschoben wird. Also bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Aber mit unserer zukünftigen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird bestimmt alles besser. In den letzten fünfeinhalb Jahren als Verteidigungsministerin hat sie die Bundeswehr in eine echte Friedensarmee umgebaut, von der wirklich keine Gefahr mehr ausgeht. Übrigens bei einem Etat in 2019 von 43 Milliarden Euro, wobei die Umstandsuniformen für schwangere Soldatinnen – kein Witz! – kaum mehr zu Buche schlagen. Jetzt also kann sie als nächstes die Europäische Union auf Vordermann bringen. ➔ FLIEGEREI – Nach einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen fliegen von allen Anhängern der im Bundestag vertretenen Parteien die Grünen-Wähler am meisten: 46 Prozent von ihnen gaben an, in den letzten 12 Monaten mindestens einmal geflogen zu sein. Gleichzeitig räumten 58 Prozent dieser „Flieger“ (auch der Maximalwert unter allen Befragten) ein, dabei ein schlechtes Gewissen gehabt zu haben. Die wenigsten Flüge brachten mit 26 % die AfD-Anhänger zusammen. Dabei, so Schrottis Anmerkung, könnte man doch gerade in fremden Ländern mal andere Vorurteile kennenlernen. ➔ OBSTRUKTION – (Definition u. a.: das Verhindern von Entscheidungen durch den Missbrauch legaler Mittel) Einen offensichtlichen Fall von Obstruktion haben nach einem Bericht des MM vom 2. Juli 2019 der Bayerische Rundfunk und das Handelsblatt aufgedeckt: danach ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft gegen das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), welches dem Bundesverkehrsministerium unterstellt ist, wegen des Verdachts auf Strafvereitelung. Das KBA hatte bekanntlich jahrelang nichts von den illegalen Abschaltvorrichtungen bei den Dieselmotoren mitbekommen (wollen) und ist erst im Jahre 2015 durch die Erkenntnisse der US-amerikanischen Umweltbehörde aus seinem komatösen Tiefschlaf geschüttelt worden. Aber auch danach war die Vorgehensweise des KBA, gelinde gesagt, von großer Zurückhaltung geprägt, was den Umgang mit den Missetätern betraf. So informierte es nach der Entdeckung von vier Abschalteinrichtungen in der Software von Audi- Dieseln zuerst die Firma Audi- und nicht etwa die Staatsanwaltschaft, die bereits an der Sache dran war. Das KBA erklärte schließlich widerwillig eines der vier Abschaltsysteme für unzulässig; bei den drei anderen Softwaretricks erkannte es mit mildem Tadel, dass diese „Abgasstrategien (...) zweifelhaft hinsichtlich der Zulässigkeit“ sein. Und Uber-Andi nahm sein Ministerium, welches eigentlich das KBA beauf- SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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sichtigen sollte, ebenso heldenhaft wie selbstlos in Schutz: bei diesem Thema sei es im Umgang mit den Herstellern „sehr, sehr hart“ . In der Tat erinnern wir uns alle, mit welch gnadenloser Wucht er seine Wattebäuschchen gegen die Phalanx der verderbten Autobosse geschleudert hat! Die Münchner Strafverfolger sehen das freilich ein wenig anders. Die Staatsanwälte drohten dem KBA sogar eine Razzia an, sollte es nicht mit ihnen kooperieren. Zitat aus dem Schreiben eines Staatsanwaltes an KBA-Chef Ekhard Zinke: „Zum wiederholten Male sehe ich mich veranlasst, Sie darauf hinzuweisen, dass eine nur eingeschränkte Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden den Straftatbestand der (mindestens versuchten) Strafvereitelung erfüllen kann“ . Sehr, sehr hart, der Mann! ➔ PRÜFUNG – Dass das KBA aber auch sehr genau und langwierig prüfen kann, haben mehrere mittelständische Firmen erleben müssen, die Umrüstsätze für Euro- 5-Diesel anbieten wollten. Einige von ihnen konnte das KBA erfolgreich am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Aber die Bamberger Firma „Dr. Pley SCR technology“ hatte das Geld und die Nerven, Andis Buben eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) abzutrotzen: am Freitag, 26. Juli, bekamen sie die Genehmigung für ihre Bausätze. Zunächst zwar nur für ein Dieselmodell der Fa. Volvo; mit der Freigabe für Mercedesund BMW-Modelle, die die Firma Dr. Pley ebenfalls schon fertig hat, wird allerdings noch im August gerechnet. Nach einem Bericht der „heute“-Nachrichten vom 27. Juli hätten Mercedes und VW eine Kostenbeteiligung zugesagt. Weiteres und Genaueres war bis zum Redaktionsschluss nicht herauszubekommen. ➔ RADLRING – Die Grünen, die ÖDP und die Linken im Münchner Stadtrat waren Mit-Initiatoren des Bürgerbegehrens „Radentscheid“ und sammelten dazu rund 160.000 Unterschriften. Am 24. Juli hat das Stadtratsplenum mehrheitlich diesem Bürgerbegehren zugestimmt, womit jetzt also das Bekenntnis zu breiteren Radwegen, Lückenschlüssen und einem Altstadt-Radlring offiziell politischer Wille in München wurde. Eine Grundsatzentscheidung, sozusagen. Über die Details dazu darf nunmehr zwischen den Fraktionen ausführlich gestritten werden, also beispielsweise darüber, ob die Frauenstraße wirklich zur Einbahnstraße wird, oder ob die Sonnenstraße zugunsten breiterer Radwege Fahrspuren verlieren wird. Die Kommunalwahl in einem dreiviertel Jahr wirft ihre Schatten voraus. Es bleibt zu befürchten, dass wir Fiaker bei diesen emotionalideologischen Debatten wie immer hinten runterfallen werden, weil wir bei keiner der Parteien ⁄ Fraktionen einen Rückhalt haben und als Teil des ÖPNV immer nur dann wahrgenommen werden, wenn es um unsere Pflichten geht. Ist doch wahr. ➔ UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS – Verkehrsminister Scheuer wird sich nach seinem Maut-Desaster voraussichtlich auf einen Untersuchungsausschuß einrichten müssen. Das eigentliche Scheitern der Pläne kann ihm niemand anlasten; er persönlich hat das Thema ja nur von seinem Vorgänger Alexander Dobrindt geerbt. Sehr wohl aber wird er erklären müssen, weshalb er vor (!) der Entscheidung des EuGH bereits Verträge abgeschlossen hat, welche nunmehr Schadensersatzansprüche der verhinderten Mauteintreiber-Firmen in immenser Höhe begründen könnten. Zwar hat Scheuer „volle Transparenz“ bei der Aufklärung der Sache angekündigt, aber es darf bezweifelt werden, dass er den Sinn dieses komplizierten Wortes überhaupt kennt: bisher durften die Abgeordneten die Verträge nur in der Geheimschutzstelle des Bundestages einsehen, was bedeutet, dass sie keine Kopien davon anfertigen und auch nicht über das Gesehene berichten dürfen. Ein Teil der Verträge wurde zwischenzeitlich veröffentlicht, allerdings nur mit vielen geschwärzten Passagen. Der grüne BT-Abgeordnete Stephan Kühn, der schon Monate vor der EuGH-Entscheidung vergeblich um Einsicht in die Schriftstücke nachgesucht hatte, hat unterdessen Klage eingereicht, um die ungeschwärzte und komplette Herausgabe aller Verträge zu erzwingen. Was sind für Herrn Scheuer dann erst dunkle Machenschaften, wenn diese üble Hinhaltetaktik für ihn „volle Transparenz“ sein soll? ➔ ZUM SCHLUSS – Anfang September vor zwei Jahren wurde das unter Denkmalschutz stehende sog. „Uhrmacherhäusl“ in der Feldmüllersiedlung, Obere Grasstraße 1, in einer Nacht- und Nebelaktion illegal abgerissen. Die Empörung über den damals neuen Besitzer des ca. 150 Jahre alten winzigen Häusls war groß, stand (und steht) er doch im Verdacht, die Hütte nur deshalb erworben zu haben, um baldmöglich dort neu und wesentlich größer bauen zu können. Ähnliches soll der findige Geschäftsmann schon häufiger getan haben. OB Reiter versprach den erregten Bürgern daraufhin, die Stadt werde alle rechtlichen Instrumente anwenden, um den möglichst originalgetreuen Wiederaufbau des Gemäuers zu erzwingen. Das hat die Stadt dann auch getan. Oder zumindest: versucht. Denn die zuständige Lokalbaukommission (LBK) hat leider die falschen Instrumente ausgepackt, indem sie den Eigentümer per Bescheid zum Wiederaufbau verpflichtete. Der hat erwartungsgemäß dagegen geklagt und Mitte Juli vor dem Verwaltungsgericht Recht bekommen, weil nämlich nicht er das Häuschen abgerissen hat, sondern eine Baufirma. Er, so der Eigentümer, habe von der Aktion nichts gewußt und, Gott bewahre, sie schon gleich gar nie nicht net angeordnet. Das Gericht glaubte ihm das zwar nicht, konnte ihm aber mangels objektiver Tatsachen das Gegenteil nicht beweisen. Nach Eingang der Urteilsbegründung will die Stadt prüfen, ob sie dagegen Berufung einlegt, oder aber den Bauunternehmer als nächsten Kandidaten belangt. Jetzt ist Schrottis Verwaltungsstudium an der Beamtenfachhochschule zwar schon fast vier Jahrzehnte her, aber das haben wir bereits damals gelernt: dass nämlich ein Bescheid immer an den richtigen Adressaten gerichtet werden muss, wenn er eine Chance auf Rechtswirksamkeit haben soll. Nebenfach „formales Recht“ (Formen, Fristen, Zuständigkeiten), das Einmaleins im ersten Semester halt. Aber die Volljuristen im höheren Dienst der Stadt, ab „A 13“ nicht schlecht besoldet, haben da möglicherweise an der Universität was anderes gelernt. Als ehemaliger Praktiker, wenn auch in einem ganz anderen Fachgebiet, wagt der Schreiber hier gleich noch einen Ausblick auf den Fortgang der Sache: die Stadt belangt als nächstes den Bauunternehmer, der jedoch seinem damaligen Baggerfahrer, wohl ein türkischer Staatsangehöriger, nie einen Auftrag zum Abriss des Hauses gegeben haben will. Der Mann muss da irgendwas falsch verstanden haben. Am Schluss bleibt, wenn überhaupt noch greifbar, eben dieser Baggerfahrer übrig, der dann reumütig seinen Fehler einräumt. Von dem jedoch leider nichts zu holen sein wird. Aber, in das türkische Hinterland heimgekehrt, wird er sich dort plötzlich mehrere „Uhrmacherhäusl“ leisten können … „Manus munum lavat“, sagt der Lateiner. Eine Hand wäscht die andere. 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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Schwabinger Tor Im 14. Jahrhundert musste die Stadtmauer nach außen verlegt werden, weil Münchens Einwohnerzahl stark zunahm. Den Verlauf der ersten Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert kann man heute noch erkennen: Der namentliche Übergang der Weinstraße in die Theatinerstraße und der Dienerstraße in die Residenzstraße bezeichnet ihren Verlauf. Vor dem Bau der zweiten Mauer führten zwei anfangs nebeneinander verlaufende Straßen zum Dorf Schwabing: die Vordere Schwabinger Gasse und die Hintere Schwabinger Gasse, die nach dem Bau der Erweiterung nunmehr innerhalb der Stadt lagen. Außerhalb des neuen Schwabinger Tores führten der Schwabinger Weg nach Norden, der Feldmochinger Weg zum gleichnamigen Dorf im Nordwesten und der Fürstenweg nach Westen zum Schloss Nymphenburg. Aus ihm wurde 1808 die Königstraße und schließlich 1826 die Brienner Straße. Das Schwabinger Tor gehörte neben dem Isartor, dem Sendlinger Tor und dem Neuhauser Tor zu den vier Haupttoren der neuen Befestigung und befand sich auf dem heutigen Odeonsplatz. Entstanden um 1310, wurde es im Jahr 1817 abgebrochen, weil die technische Weiterentwicklung der Artillerie die mittelalterlichen Befestigungsanlagen sinnlos gemacht hatte. Außerdem führte die Industrielle Revolution zu einer rasanten Bevölkerungszunahme und zu einer Auslagerung der expandierenden Gewerbebetriebe in die so genannten Vorstädte außerhalb der Befestigungsanlagen. Zwischen 1841 und 1844 entstand die Feldherrnhalle auf dem Grundstück des Schwabinger Tores. Bereits vorher, um das Jahr 1680 herum, hatten die Vordere Schwabinger Gasse den Namen Residenzstraße und die Hintere Schwabinger Gasse den Namen Theatinerstraße erhalten. Name Westlich der heutigen Ludwigstraße führte ein unbefestigter Weg von der Residenz in Richtung Schwabing und zum dortigen Schloss Biederstein, das 1944 durch Bomben zerstört wurde. Die Biedersteiner Straße von 1896 erinnert daran. Dieser Weg war dem Adel vorbehalten, während die restliche Bevölkerung sich auf dem parallel verlaufenden Schwabinger Weg zu bewegen hatte. König Ludwig I. (1786–1868) befahl noch als Prinz den Bau der äußerst repräsentativen Ludwigstraße, die – gerahmt von staatlichen Gebäuden – nach Schwabing führen sollte. Dieser Prachtstraße ließ er an seinem 36sten Geburtstag, dem 25. August 1822, seinen eigenen Namen geben. Ausgangspunkt der Prachtstraße sollte ein ebenso prächtiger Platz werden, dem Ludwig am selben 25. August 1822 den Namen Fürstenplatz verlieh. Am 12. Januar 1827 geruhte der nunmehrige König, den Fürstenplatz in Odeonsplatz umzubenennen nach dem geplanten Konzertsaal des Odeons, dem heutigen Bayerischen Innenministerium am Odeonsplatz 3. Das Wort Odeon stammt aus dem Altgriechischen und bezeichnet ein rundes, theaterähnliches Gebäude für musikalische und schauspielerische Aufführungen. Um das Andenken an die bayerischen Fürsten zu erhalten, bekam an jenem Tag der dem Adel vorbehaltene Weg die offizielle Bezeichnung Fürstenstraße. Sie führte vom Wittelsbacherplatz – ebenfalls benannt am 12. Januar 1827 – in Richtung Norden, wo sie heute an der Theresienstraße endet. Erst im Jahr 1977 benannte der Stadtrat ihren südlichen Teil in Kardinal-Döpfner-Straße um, in Erinnerung an Julius Döpfner (1913–1976), der von 1961 bis 1976 als Erzbischof von München und Freising amtierte. Gebäude – Feldherrnhalle Der Odeonsplatz ist auf drei Seiten von Sehenswürdigkeiten gesäumt. Da ist zum einen die Feldherrnhalle, in Anlehnung an die Loggia dei Lanzi in Florenz auf dem Standort des Schwabinger Tores entstanden zwischen 1841 und 1844 nach Plänen des Architekten Friedrich von Gärtner (1792– 1847, Gärtnerplatz von 1863) und als Denkmal zu Ehren des bayerischen Heeres errichtet. Warum sie „Feldherrnhalle“ und nicht korrekt „Feldherrenhalle“ heißt, lässt sich nicht in Erfahrung bringen. Auf Florenz und die Architekten der Theatinerkirche bezieht sich die Aussage, München sei die nördlichste Stadt Italiens. Die beiden Feldherren stellen die bayerischen Heerführer Johann von Tilly (1559–1632, links, Tillystraße von 1890) aus dem Dreißigjährigen Krieg der Jahre 1618 bis 1648 sowie Karl von Wrede (1767–1838, rechts, Wredestraße von 1890) dar. Letzterer ließ seine Soldaten zuerst mit Frankreich und nach dessen Niederlage in Russland 1813 gegen Frankreich kämpfen und bluten. Gestalter der Figuren war Ludwig Schwanthaler (1802–1848, Schwanthalerstraße von 1850) und gegossen wurden sie aus erbeuteten Kanonen. In der Mitte im Hinter- ➔ ODEONSPLATZ Im Auftrag von König Ludwig I. von Bayern Der Odeonsplatz mit seiner beeindruckenden Bebauung gehört zu den wichtigsten Münchner Sehenswürdigkeiten. Von hier aus eröffnet sich ein Blick in die Brienner Straße und insbesondere in die Ludwigstraße und auf das Siegestor. Hinzu kommt noch die Sicht auf das neue München in der Ferne in Gestalt der beiden Hochlicht-Türme, auf Neudeutsch Highlight Towers. istockphoto istockphoto SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27 STADTKUNDE MÜNCHEN
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grund steht das später aufgestellte Bayerische Armeedenkmal mit der Inschrift „Dem treuen tapferen bayerischen Heere in Dankbarkeit und Anerkennung Luitpold Regent von Bayern 1892“ . Es ist ein Werk des Erzgießers Ferdinand von Miller (1813–1887, Ferdinand-Miller-Platz von 1887). Erst im Jahr 1906 schließlich fanden die beiden steinernen bayerischen Löwen ihren Platz in der Feldherrnhalle. Wilhelm von Rümann (1850-1906, Rümannstraße von 1906) schuf sie, und zwar nach einem lebenden Löwen aus dem Tierpark Hellabrunn namens Bubi. Die Feldherrnhalle steht in thematischer Verbindung zum einen Kilometer entfernten Siegestor, bei beiden geht es um Krieg. Gebäude – Theatinerkirche Anno 1659 legte Henriette Adelheid von Savoyen (1636–1676, Savoyenstraße von 1903), Gemahlin von Kurfürst Ferdinand Maria (1636–1679, Ferdinand-Maria-Straße von 1898), das Gelübde ab, als Dank für die Geburt eines Erbprinzen ein würdevolles Gotteshaus errichten zu lassen, und zwar gleich gegenüber der Residenz, wo sie Hof hielt. Nachdem der Kronprinz und spätere Kurfürst Max II. Emanuel (1662–1726) tatsächlich geboren worden war, erhielt Agostino Barelli (1627–1687, Barellistraße von 1905) aus Bologna den Auftrag zur Planung und die Grundsteinlegung erfolgte bereits 1663. Die Kirche ist dem heiligen Kajetan geweiht und diente dem Orden der Theatiner als Hauskirche, daher der heute geläufige Name. Sie ist die erste im Stil des italienischen Hochbarock erbaute Kirche nördlich der Alpen, Barelli lehnte seinen Entwurf an eine bestehende Kirche in Rom an. Darüber hinaus zeichneten folgende Architekten für den Bau verantwortlich: Enrico Zuccalli (1642–1724, Zuccallistraße von 1899) sowie Giovanni Viscardi (1645– 1713, Viscardigasse von 1931), stammend aus Italien beziehungsweise der italienischen Schweiz. Die Kirche wurde im Jahr 1675 geweiht, aber erst rund neunzig Jahre nach der Einweihung entwarf der französisch-stämmige François de Cuvilliés (1695–1768, Cuvilliésstraße von 1898) eine Fassade im Stil des Rokokos, die sein Sohn gleichen Namens (1731–1777) im Jahr 1768 vollendete. Die Adresse dieses Gebäudes mit multikulturellen Wurzeln lautet Theatinerstraße 22. Zahlreiche bayerische Herrscher aus dem Haus Wittelsbacher liegen hier begraben: Henriette Adelheid, Ferdinand Maria und Max Emanuel, sodann die Könige Maximilian I. Joseph (1756– 1825, Max-Joseph-Platz von 1805) und Maximilian II. (1811-1864, Maximilianstraße von 1858) sowie Otto, Prinz von Bayern und König von Griechenland (1815–1867, Ottostraße von 1817), um nur einige zu nennen. Bei manchen von ihnen sind allerdings nur die Körper ohne Herz hier bestattet. Die herausgeschnittenen Herzen befinden sich in der Gnadenkapelle des Wallfahrtsortes Altötting. Gebäude – Residenz Die Residenz entstand seit 1385 als nordöstlicher Teil der neuen Stadtbefestigungen des 14. Jahrhunderts. Mit ihren baulichen Erweiterungen bis zum Jahr 1842 entwickelte sie sich zu einer der größten Residenzen in Europa und damit zu einem Symbol für den Machtanspruch der Wittelsbacher und die politische Wichtigkeit des bayerischen Staates. Die Wittelsbacher unterhielten hier ihren Hofstaat und regierten Bayern ununterbrochen von 1180 bis zur Revolution des Jahres 1918, als sie vom Thron herabsteigen mussten, nicht aber auf diesen verzichteten. Keine andere Dynastie weltweit kann hier das Wasser reichen, abgesehen von der dänischen, die sich bis auf Harald Blauzahn (910–987) zurückführt. Der Funkstandard Bluetooth wurde nach Harald Blauzahn benannt und steht in Erinnerung an seine Fähigkeiten zur Vereinigung mehrerer Fürstentümer zu einem großen Königreich. Aber das nur am Rande. Die Münchner Residenz mit ihren Museen, Theatern und Innenhöfen kann hier aus Platzgründen nicht detailliert beschrieben werden. Die Residenzstraße liegt – wer hätte es gedacht? – entlang der Residenz. Auch der 1613 bis 1617 angelegte Hofgarten gehört zum ausgedehnten Gebäudekomplex. Gebäude – Ministerien Stadtauswärts links befindet sich am Odeonsplatz 3 das Bayerische Staatsministerium des Inneren im Gebäude des ehemaligen Konzertsaales des Odeon, errichtet 1826 bis 1828 nach Plänen von Leo von Klenze (1784–1864, Klenzestraße von 1830). Am Odeonsplatz 4 liegt das Bayerische Staatsministerium der Finanzen im ehemaligen Palais Leuchtenberg. Dieses Gebäude wurde ebenfalls nach Entwürfen von Klenze zwischen 1816 und 1821 erbaut und diente als Maßstab für die Gesamtbebauung der Ludwigstraße. Dabei nahm sich Klenze den Palazzo Farnese in Rom als Vorbild. Reiterstandbild Ludwig I. Entworfen von Ludwig von Schwanthaler und gegossen von Ferdinand von Miller, wurde das Denkmal am 25. August 1862, dem 76sten Geburtstag Ludwig I., enthüllt, und zwar in Abwesenheit des bereits 1848 abgedankten König. Eines der Hauptinteressen des Königs neben der Architektur galt den Frauen außerhalb seiner Ehe mit Therese von Sachsen-Hildburghausen (1792–1854, Theresienstraße von 1812, Theresienhöhe von 1879). Sie starb ebenfalls in seiner Abwesenheit an den Folgen der großen Cholera-Epidemie. Ludwig I. verschied am Schalttag, dem 29. Februar 1868, in seiner Winterresidenz in Nizza. Sein Leichnam wurde einbalsamiert, sein Herz entnommen und an diese Stelle sein Ehering (!) gelegt. Eine adlige Abordnung reiste per Eisenbahn aus München an und brachte Ludwigs Leichnam über Marseille, Lyon, seinem Geburtsort Straßburg und schließlich Ulm nach München zurück. Gemäß seinem Wunsch wurde der ehemalige König neben seiner Frau Therese in der Gruft der katholischen Kirche Sankt Bonifaz an der Karlstraße 34 beigesetzt. Weil Therese Protestantin gewesen war, durfte ihr Leichnam nicht durch die Kirche getragen, sondern musste durch eine Öffnung in der Außenmauer in den Keller verbracht werden. Ludwigs Herz befindet sich in der Gnadenkapelle des katholischen Wallfahrtsortes Altötting. istockphoto 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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Hitler-Ludendorff-Putsch Der Odeonsplatz genießt international leider auch einen negativen Ruf, weswegen viele Fremde ihn gezielt aufsuchen. Am 9. November 1923 fand hier der Hitler-Ludendorff-Putsch sein blutiges Ende. Unter Führung des Münchner Bürgers Adolf Hitler (1889–1945) und des Generals des Ersten Weltkrieges Ernst Ludendorff (1865–1937) wollten Rechtsradikale die Demokratie stürzen und durch eine Diktatur ersetzen. Dieses verhinderte die Bayerische Landespolizei, indem sie den Aufmarsch hier stoppte und den Putschversuch mit Waffengewalt beendete. Dabei kamen neben vier Polizisten auch sechzehn Nationalsozialisten ums Leben. Nachdem die NSDAP 1933 in Deutschland an die Macht gekommen war, wurden entsprechende Denkmäler an der Feldherrnhalle aufgestellt und es fanden alljährlich aus Anlass des Jahrestages pompöse Aufzüge auf dem Odeonsplatz statt, der letzte im Jahr 1944. Als Ludendorff am 20. Dezember 1937 gestorben war, erschien es nur sinnvoll, sein Staatsbegräbnis an der Feldherrnhalle beginnen und am Siegestor enden zu lassen. Später wurde auf der Ludwigstraße einem anderen Politiker ein Staatsbegräbnis zuteil, nämlich Franz Josef Strauß (1915– 1988, Franz-Josef-Strauß-Ring von 1989). Auf einer Lafette wurde der von einer bayerischen Fahne bedeckte Sarg ebenfalls vom Odeonsplatz zum Siegestor gefahren. Hier noch eine Bemerkung zur Viscardigasse gleich hinter der Feldherrnhalle: Seit 1856 gibt es in Haidhausen die Preysingstraße und gleichzeitig beim Odeonsplatz gab es die Preysinggasse. Nun wurde 1931 eine Umbenennung des weniger wichtigen Verkehrsweges wegen der Verwechslungsgefahr endgültig notwendig und aus der Preysinggasse wurde die Viscardigasse. Angeblich wichen Gegner des Dritten Reiches auf der Viscardigasse den genannten Denkmälern aus, um vor ihnen nicht den obligatorischen Hitler-Gruß zeigen zu müssen, und die Gasse erhielt den Beinamen „Drückebergergasse“ . Um an diesen angeblichen, stillen, zivilen Widerstand der Bewohner Münchens gegen das nationalsozialistische Regime zu erinnern, wurden 1995 Fußspuren in das Pflaster der Viscardigasse eingelassen. In Wirklichkeit kann man sich allerdings kaum vorstellen, dass sich ein Terror-Regime wie das Dritte Reich ein solches Verhalten hätte bieten lassen. Es handelt sich hier offensichtlich um eine Legende aus der Zeit nach 1945, als plötzlich die meisten Menschen behaupteten, Widerstand gegen das Dritte Reich geleistet zu haben, obwohl sie ihm tatsächlich angehangen hatten. Versammlungsort Weil sich nördlich des großen Odeonsplatzes auch noch die breite Ludwigstraße hinzieht, finden sehr viele Veranstaltungen vor der Feldherrnhalle statt, seien es klassische Konzerte, politische Demonstrationen, Märkte oder kulturelle Ereignisse jeder Art. Auch der Festzug des Oktoberfestes führt alljährlich hier vorbei. So kommt es, dass der Odeonsplatz nicht nur ein Magnet für Touristen ist, sondern auch fast wöchentlich in der Zeitung genannt wird. (BW) Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02 Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
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… der TSV 1860 München eigentlich 12 Jahre früher gegründet wurde? In den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden in Deutschland zahlreiche Turnvereine gegründet. Diese wurden von den staatlichen Behörden als Hort politischer Umtriebe zur Vorbereitung der bürgerlichen Demokratie angesehen. Das Streben nach politischer Freiheit und demokratischen Reformen gipfelte schließlich in der Märzrevolution von 1848. In dieser Zeit, am 15. Juli 1848, wurde der „Münchner Turnverein“ gegründet. Obwohl politisch nicht aktiv, war der Verein der Obrigkeit ein Dorn im Auge. Mit der Begründung, der Zusammenschluss sei eine „Anstalt moralischer Verpestung“ wurde der Verein 1850 verboten. Der Turnwart musste die Stadt verlassen. Die Mitglieder gründeten daraufhin einen Gesangsverein. Erst ab dem 17. Mai 1860 konnten die 120 verbliebenen Turner bzw. Sänger ihren „Münchner Turnverein“ wieder offiziell betreiben. Die Fußballabteilung kam am 6. März 1899 dazu. (FK) WUSSTEN SIE SCHON, DASS … TAXI-TICKER – KURZMELDUNGEN AUS DER BRANCHE 01.07.19 Berlin Taxifahrer mit Waffe vertrieben um Geldautomaten zu sprengen. 05.07.19 Bayreuth Fahrgast will Drogen in Taxi verstecken. Aufgeflogen. 06.07.19 Hamburg Rotlicht-Sünderin kracht am Geburtstag des Fahrers in Taxi. 06.06.19 Moosbach Katze springt unbemerkt in Taxi und fährt nach Viechtach. 06.07.19 Bad Ischl Im Gegenverkehr mit Moped in Taxi gekracht. 16-Jähriger tot. 07.07.19 Dresden SUV nimmt Taxi Vorfahrt. Vier Verletzte. 07.07.19 Wiesbaden Erstes Wasserstofftaxi nimmt Betrieb auf. 07.07.19 Ihrlerstein Betrunkener läuft von Gehweg unvermittelt vor Taxi. 08.07.19 Dortmund Zahlstreit im Taxi. Drei Polizisten teilweise schwer verletzt. 09.07.19 Hamburg Clever Shuttle-Fahrer nietete Blitzanlage um. 10.07.19 Mexiko 250.000 Uberfahrer ohne Krankenund Sozialversicherung? 11.07.19 Wien E-Scooter-Fahrer flüchtet. Polizei nimmt Verfolgung im Taxi auf. 10.07.19 Amerika Uber: Gegen Aufpreis kann schweigender Fahrer bestellt werden. 12.07.19 New York Yellow-Cab kracht in Restaurant. Acht Verletzte. 12.07.19 Bochum Linienbus muss wegen Taxi bremsen. Fahrgast im Bus verletzt. 13.07.19 Hamburg Taxi stößt mit Linienbus zusammen. Taxifahrer verletzt. 13.07.19 Kaufbeuren Fahrgäste stehlen unbemerkt Kopfstützen aus Taxi. 14.07.19 Schriesheim Krankenwagen fährt auf Taxi auf. Feuerwehr muss anrücken. 14.07.19 Grasbrunn Betrunkener Jugendlicher von Privatauto und Taxi angefahren. 14.07.19 München Alkoholisierter rammt wartendes Taxi an Ampel. 5 Verletzte. 15.07.19 Hamburg Nur 1 von 2223 Taxis vollelektrisch, aber 240 Hybridfahrzeuge. 15.07.19 Irkutsk Falscher Beamte kontrolliert Taxifahrer und verlangt Geld. 19.07.19 München Mann tritt unvermittelt auf Straße und wird von Taxi erfasst. Tot. 22.07.19 Unterhaching Opel wird von Taxi gerammt und kippt auf Seite. 22.07.19 Freising Zechpreller beschädigte Taxis: „Psychische Ausnahmesituation!“ 23.07.19 Nürnberg Tram erfasst unachtsames Taxi beim Wenden. 23.07.19 München Taxifahrer schiebt Absperrung zur Seite und fährt Polizisten an. 25.07.19 Bottrop Täter überfällt 4 Taxifahrer und stiehlt Fahrzeuge. Geschnappt. 25.07.19 Stuttgart Abgeschleppt vor Behindertenheim. Taxifahrer zu hilfsbereit? 27.07.19 Leck Unbekannter löst Radmuttern. Taxifahrer kann Unfall verhindern. 31.07.19 New York Geburtshilfe im Taxi. Fahrer wird im Internet gefeiert. 31.07.19 Berlin E-Rollerfahrer überholt abbiegendes Taxi auf Gegenspur. Crash. AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. Truderinger Straße 330 • 81825 München www.autoglaskraft.de Telefon 089 / 6 90 87 82 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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INFORMATION WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Streetlife Festival und Corso Leopold Am Samstag, 7. September, wird den Taxlern und ihren Fahrgästen ab 16 Uhr das Streetlife Festival mit dem Corso Leopold wieder das Leben schwer machen. Der Veranstalter, der Green City e.V., steht für die Idee, öffentliche Plätze zum Verweilen und Erleben zu gestalten, Straßen zum Flanieren und Erholen zu nutzen. Gesunde Mobilität statt Autoverkehr ist eine Forderung, die durchaus ihre Berechtigung hat. Nur leider vergessen viele, dass das Taxi eben auch zur gesunden Mobilität gehört, da es Teil des ÖPNV ist. Auch am darauffolgenden Sonntag, 8. September, werden von 11 bis 20 Uhr die Straßenkünstler, Vereine und Besucher die Straßen zwischen Odeonsplatz und Münchner Freiheit in Beschlag nehmen. Richtig viel Kunst, Politik, Spiel, Spaß und Kultur kann der interessierte Münchner auf dem Corso Leopold vom Siegestor bis zum Schwabinger Tor erleben. Auch die gesamte Münchner Freiheit ist Teil des Kulturprogramms. Auf rund 20 Programm- Plätzen bietet der Corso alles, was das Herz begehrt: Musik, Tanz und viele Informationen. Über 150 Initiativen und Vereine stellen sich an Ständen vor. ➔ MUSIK & STRASSENSPERRE! STADTINFO istockphoto F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München • Tel.: 089 30748047 Ihr Ansprechpartner: Günther Kurrer (GF) kontakt@er-tax.de • Spiegeltaxameter • Taxi-Dachzeichen • Cey-System • Sprechfunkgeräte • Lichtschrankenüberwachung • Datenfunk-Systeme • Taxi-Notalarmanlagen • Quittungsdrucker • Konformitätsbewertung • Sitzüberwachung F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH ER-TAX - für Ihren Erfolg
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER SEPTEMBER 2019 Sonntag, 01. September ➔ 11.00 Uhr, Orleansplatz, Bayernmarkt ➔ 11.30 Uhr, Pfälzer Residenz Weinstube, Jazzfrühschoppen ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 15.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Heldengeschichten ➔ 20.00 Uhr, Englischer Garten, Theater des hölzernen Gelächters Montag, 02. September ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Blade Night ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Shayna Steele Dienstag, 03. September ➔ 18.15 Uhr, Dantestadion, Nordic Walking ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, San2 & Sebastian ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten ➔ 20.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne im September 2019 Mittwoch, 04. September ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Jazz Summer Nights ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Elysium ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ernst Molden & Das Frauenorchester Donnerstag, 05. September ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Huckleberry Five ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, IsarRider ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Keøma ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Özcan Cosar Freitag, 06. September ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Backstage, King’s X ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Manfred Mann's Earth Band & Glenn Hughes ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Munich Swing Orchestra ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, SOLOzuVIERT Samstag, 07. September ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Gaggi’s Tanzparty ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helter Skelter ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, MacC&C Celtic Four ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Frank ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Protomen Sonntag, 08. September ➔ 09.00 Uhr, Olympiapark, Laufen: Women’s Run – Be active, be happy, be you ➔ 10.00 Uhr, Münchner Theater für Kinder, Oh, wie schön ist Panama ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 17.00 Uhr, Mohr Villa Freimann, Poesie auf zwei Gitarren ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Frank Montag, 09. September ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bernd Stelter ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Holy Modee x morten ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Martina Schwarzmann ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Marc Ribot Dienstag, 10. September ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Falk Schug ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Martina Schwarzmann ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Buchinger ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Zebrahead ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten ➔ 21.00 Uhr, Strom, Ice Nine Kills ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Mark Lettieri Trio Mittwoch, 11. September ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Tschaikowski-Gala ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Amanda Palmer ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Cyber-Gen ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Hozier ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Sarah Straub ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Sound of Nashville ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Tilmann Lucke ➔ 21.00 Uhr, Strom, Sam Outlaw Donnerstag, 12. September ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Benefizkonzert des Orchesters der Deutschen Kinderärzte in München ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Acres ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Andreas Weber ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Da Bobbe ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Honky Tonk Five ➔ 21.00 Uhr, Strom, SYML Freitag, 13. September ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Siam Sinfonietta – Thai Orchester Bangkok ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Dame – Zusatzshow ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, Kommissar Haderhei räumt auf ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Lindsey Stirling ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Mokoomba ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Monika Gruber und Andreas Rebers ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sebastian Schnoy ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, [Faun] ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Pothead ➔ 21.00 Uhr, Strom, Berge Samstag, 14. September ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 19.30 Uhr, Königsplatz, Anne-Sophie Mutter, Violine – Across the Stars ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Voices From Brazil ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Adept ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christoph & Lollo ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Dame ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Hoffmanns Erzählungen ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Lady Lords & Company ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, The Hep Cats ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, [Faun] Sonntag, 15. September ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, M-net Münchner Outdoor-Sportfestival ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 15.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Eine königliche Löwenjagd ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Hommage an Georges Bizet ➔ 19.00 Uhr, Königsplatz, Michael Patrick Kelly ➔ 19.00 Uhr, Isartal, Rock’n’Roll Fever ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Carmela de Feo ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatz, Gärtnerplatz-Open Air 2019 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, John Cleese – Last Time To See Me Before I Die ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Axxis ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Cassia Montag, 16. September ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Deva Premal & Miten ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Bugus ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Da Huawa, Da Meier und I ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Mathea ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Sleaford Mods ➔ 21.00 Uhr, Strom, Justin Jesso Dienstag, 17. September ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 20.00 Uhr, Zentraltheater München, Absolute Giganten ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Constanze Lindner ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Fatih Cevikkollu ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten Mittwoch, 18. September ➔ 20.00 Uhr, Zentraltheater München, Absolute Giganten ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Alexander Liegl ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Felix Lobrecht ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Franziska Wanninger & Martin Frank ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Idil Nuna Baydar alias Jilet Ayse ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Marti Brom & Band ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Masud ➔ 20.15 Uhr, Backstage, Faelder ➔ 21.00 Uhr, Strom, Pierce Brothers Donnerstag, 19. September ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Bewie Bauer ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Felix Lobrecht ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Lizzy Aumeier ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Macbeth ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Munich String Band ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Studio Eisbach ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Rhyus Fulber, The Priest, Craven, Krypthomorph ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Slatec Freitag, 20. September ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Otello ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Ali Azimi ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Britta T. & Band ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nikita Miller ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Steve Naghavi Samstag, 21. September ➔ 10.45 Uhr, Theresienwiese, 186. Münchner Oktoberfest – Einzug der Wiesn-Wirte ➔ 11.00 Uhr, Bayerische Philharmonie, Tag der offenen Tür der Bayerischen Philharmonie ➔ 14.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Abenteuer Oper ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – 1. FC Köln ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Jewels – Emeralds ⁄ Rubies ⁄ Diamonds ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Axel Pätz ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Bozo Vreco ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Nick Woodland ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Wiggerl ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Yann Tiersen ➔ 21.00 Uhr, Strom, Helmet Sonntag, 22. September ➔ 10.00 Uhr, Theresienwiese, 186. Münchner Oktoberfest – Trachten- und Schützenzug ➔ 14.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Abenteuer Oper ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf bayrisch ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sommerreise (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019 SERVICE
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➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, La traviata ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Roses of East ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Liederleben – 11. Liederabend ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, John Illsley & Band ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Johnny & The Yooahoos ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lisa Eckhart ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ram ➔ 21.00 Uhr, Strom, Stars Montag, 23. September ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lisa Fitz ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Alessandro De Santis Orchestra Dienstag, 24. September ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Otello ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Savoy Brown feat. Kim Simmonds ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, David Helbock ➔ 21.00 Uhr, Strom, Exclusive Mittwoch, 25. September ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, La traviata ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Rivers Of Nihil, Black Crown Initiate, Møl, Orbit Culture ➔ 20.00 Uhr, Zentraltheater München, Absolute Giganten ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Francesco Tristano ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Frank-Markus Barwasser als Erwin Pelzig ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Gwangju Cultural Foundation ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied Donnerstag, 26. September ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Michelle ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Frank-Markus Barwasser als Erwin Pelzig ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Heldmaschine ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Liberty String Revival ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Macbeth ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert Freitag, 27. September ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Jewels – Emeralds ⁄ Rubies ⁄ Diamonds ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dreiviertelblut ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Nico Sücker & Band ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Remode ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Simon Stäblein ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters Samstag, 28. September ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Hedda Gabler ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Voices of Women in Wartime ➔ 19.30 Uhr, Konzerthalle an der Quiddestraße, Wolfrang Krebs ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Dieter Nuhr ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Franziska Wanninger ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, ScienceBusters ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Skyline Riders ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, The Nice Nice ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Reis ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Thorsten Otto ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Fetty Wap ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Frank Wingold Entangled Music ➔ 21.00 Uhr, Strom, Little Hurricane Sonntag, 29. September ➔ 17.15 Uhr, Bayerische Staatsoper, La Traviata ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 19.00 Uhr, Bellevue di Monaco, #Love ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Bonny Tones ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Julia Michaels ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Creepshow ➔ 21.00 Uhr, Strom, Kate Nash Montag, 30. September ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Monarchy ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – Hamburg Towers VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM SEPTEMBER 2019 ➔ 01.09.-29.09. So 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating ➔ 01.09.-29.09. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Song Trang ➔ 01.09.-22.09. So 18.30 Uhr, Mi+Do+Sa 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Das Gespenst von Canterville ➔ 01.09.-14.09. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee im Juni 2019 ➔ 01.09.-13.09. Do-Di 20.00 Uhr, Staatliche Antikensammlungen, Philoktet ➔ 01.09.-09.09. täglich 13.00 Uhr, BMW Welt, Ferienspaß mit Köpfchen ➔ 01.09.-08.09. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Wir sind die Neuen ➔ 01.09.-06.09. So 11.00 Uhr, Mo-Fr 15.00 Uhr, Olympiapark, Lilalu Umsonst & Draußen ➔ 02.09.-26.09. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park ➔ 02.09.-06.09. täglich 10.00 Uhr, Gasteig, Internationaler Musikwettbewerb ➔ 03.09.-28.09. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Fisch zu viert ➔ 03.09.-12.09. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 03.09.-07.09. täglich 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Xaver Hellmeier, Eric Alexander & Vincent Herring ➔ 04.09.-10.09. täglich 10.00 Uhr, Funkhaus München, Intern. Musikwettbewerb ➔ 11.09.-30.09. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Monsieur Claude und seine Töchter ➔ 11.09.-28.09. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Tagebuch eines Wahnsinnigen ➔ 12.09.-21.09. Do-Sa 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 19.09.-28.09. Do-Sa 19.30 Uhr, Mohr Villa Freimann, Das Mädl aus der Vorstadt ➔ 20.09.-29.09. täglich 22.00 Uhr, Löwenbräukeller, Wiesnzelt ➔ 20.09.-29.09. Fr 16.00 Uhr, Sa+So 11.00 Uhr, Mariahilfplatz, Hard Drive ➔ 21.09.-30.09. täglich 10.00 Uhr, Theresienwiese, 186. Münchner Oktoberfest KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ So. 01.09. bis So. 08.09., täglich 10.30 Uhr bis 20.00 Uhr, Große Sommerausstellung: Joan Miró – Charme und Poesie der Farben Fr. 06.09. 19.30 Uhr, Montserrat Suarez „Noche Flamenco“ Mi. 18.09. 19.00 Uhr, Ausstellung: Hopfengärten & Schäffler Ausstellungsdauer: 19.09.2019 bis 12.10.2019 Fr. 20.09. 19.30 Uhr, Brachland. Ein Monolog von Brian Lausund. Eine Produktion des Theaters an der Rott, Eggenfelden Fr. 27.09. 20.30 Uhr, Jazz: Tuija Komi Quartett – Midnight Sun Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
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MESSE MÜNCHEN ➔ STARKER HERBST Im September und Oktober reiht sich bei der Messe München auch dieses Jahr wieder ein Messehighlight an das nächste: Im MOC Veranstaltungscenter München eröffnet die MUNICH FABRIC START den Messereigen. Zur renommierten internationalen Textilmesse werden vom 3.–5. September bis zu 20.000 Messebesucher an der Lilienthalallee erwartet. Das Oktober-Highlight auf dem Messegelände in Riem: Die EXPO REAL, größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa. Mehr als 2.000 Aussteller aus über 30 Ländern präsentieren sich auf dieser Geschäftsplattform für die gesamte Branche. Mehr als 45.000 Teilnehmer werden vom 7.–9. Oktober auf dem Messegelände erwartet. Die nächsten Messetermine im Überblick ➔ MUNICH FABRICS START Internationale Textilmesse MOC Veranstaltungscenter München 3. September bis 5. September 2019 Dienstag/Mittwoch: 9.30–18.30 Uhr Donnerstag: 9.30–16 Uhr ➔ Moda Made in Italy Führende Branchenmesse für Mode, Schuhe und Lederaccessoires MOC Veranstaltungscenter München 29. September bis 1. Oktober 2019 Sonntag/Montag: 9–18 Uhr Dienstag: 9–16 Uhr Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de ➔ EXPO REAL Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen Messe München 7.–9. Oktober 2019 Montag/Dienstag: 9–19 Uhr, Mittwoch: 9–16 Uhr ➔ inter airport Europe Internationale Fachmesse für Flughafen-Ausrüstung, Technologie, Design & Service Messe München 8.–11. Oktober 2019 Dienstag – Donnerstag: 9–17 Uhr, Freitag: 9–15 Uhr ➔ BABYWELT MÜNCHEN Deutschlands führende Messe rund ums Kind MOC Veranstaltungscenter München 11.–13. Oktober 2019 Freitag: 10–17 Uhr, Samstag: 10–18 Uhr, Sonntag: 10–17 Uhr atelier-tacke.de Messe München 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Thomas Kroker, Jörg Wohlfahrt Grundkurs (Ortskunde-Unterricht) Montag, 02.09., 16.09., 30.09., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 04.09., 11.09., 18.09., 25.09., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Samstag, 07.09., 14.09.,21.09., 28.09., jeweils von 10 bis 13 Uhr Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund stark rückläufiger Nachfrage ab Beginn des Jahres 2020 keine Vorbereitungskurse zur Ortskundeprüfung für Taxifahrer mehr anbieten können und den Schulungsbetrieb deshalb einstellen müssen. Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Montag, 09.09., 17.30 Uhr Samstag, 14.09. 9.00 Uhr Montag, 23.09., 17.30 Uhr Samstag, 28.09., 9.00 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 12.09., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 13.09., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 18.09., von 15 bis 17 Uhr ➔ Dauer: ca. 2 Std. ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 5 ⁄ 2019 vom 10. September bis 10. Oktober 2019 ➔ Kurs 6 ⁄ 2019 vom 05. November bis 03. Dezember 2019 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ SEPTEMBER 2019 AUSBILDUNG SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
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Corolla Touring Sports Hybrid 2.0 Hybrid mit 112 kW (152 PS), Stufenlose Automatik, Business Edition, 5-türig Ausstattungs-Highlights: T axi-Paket, T eilleder-Ausstattung, Navigationssystem, T oyota T ouch & Go Plus, Sitzheizung vorne, Bluetooth Freisprecheinrichtung, 16“ Leichtmetallfelgen miot Bereifung 205/55 R16, Start-Stop-System, 2-Zonen-Klimaautomatik, USB/AUX Anschlüsse, LED-T agfahrlicht, Spurhalte-Assistent, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung, T empomat, Berganfahrhilfe, Geschwindigkeitsbegrenzer mit Memory-Funktion u.v.m. Unverbindliche Preisempfehlung 1 34.141,20 € Hauspreis 28.690,00 € Monatliche Finanzierungsrate 3 549 € Anzahlung 4.336,48 € Nettodarlehensbetrag 24.353,52 € Gesamtbetrag 30.688,48 € Frachtkosten 795,00 € Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 3,4/3,8/3,7 l/100 km. CO2-Emission komb. 84 g/km. Energieeffi zienzklasse A+ RAV4 Hybrid 2.5 Hybrid mit 131 kW (178 PS), Automatikgetriebe CVT (4x2), Business Edition, 5-türig Ausstattungs-Highlights: Lederausstattung, T oter-Winkel-Warner, LED-T agfahrlicht, Spurhalte-Assistent, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung, T empomat, Fahrer-Aufmerksamkeitsassistent, Bluetooth Freisprecheinrichtung, Navigationssystem T oyota T ouch & Go Plus, Sprachsteuerung, Regensensor, el. Fensterheber vorn und hinten, Sitzheizung vorne, 2-Zonen-Klimaautomatik, 17“ Leichtmetallfelgen silbern mit Bereifung 225/65 R17 u.v.m. Unverbindliche Preisempfehlung 1 40.053,10 € Hauspreis 33.990,00 € Monatliche Finanzierungsrate 3 649 € Anzahlung 5.200,35 € Nettodarlehensbetrag 28.789,65 € Gesamtbetrag 36.352,35 € Frachtkosten 895,00 € Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 4,3/4,7/4,5 l/100 km. CO2-Emission komb. 102 g/km. Energieeffi zienzklasse A+ Camry Limousine Hybrid 2.5 VVT-i mit 131 kW (178 PS), Stufenlose Automatik, Business Edition, 5-türig Ausstattungs-Highlights: Pre-Collision System, Lederausstattung, LED-T agfahrlicht, Spurhalteassistent, Einparkhilfe vorn und hinten, Verkehrszeichenerkennung, T empomat, Berganfahrhilfe, Smart-Key-System, Sitzheizung vorn, 2-Zonen-Klimaautomatik, Privacy-Glas, 17“-Leichtmetallfelgen im 9-Speichen-Design u.v.m. Unverbindliche Preisempfehlung 1 41.763,10 € Hauspreis 34.690,00 € Monatliche Finanzierungsrate 2 659 € Anzahlung 5.456,59 € Nettodarlehensbetrag 29.233,41,43 € Gesamtbetrag 37.088,59 € Frachtkosten 895,00 € Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 4,8/4,2/4,3 l/100 km. CO2-Emission komb. 98 g/km. Energieeffi zienzklasse A+ Landsberger Straße 222 80687 München T elefon: 089/547 177-95 info.lbs@toyota-dit.de Frankfurter Ring 166 80807 München T elefon: 089/3509667-30 info.ff r@toyota-dit.de Neumarkter Straße 80 81673 München T elefon: 089/437370-25 info.nms@toyota-dit.de München GmbH DIE TAXI-SPEZIALISTEN FÜR MÜNCHEN Ihr persönlicher Ansprechpartner Atilla Döger T elefon: 089 / 54 71 77 211 atilla.doeger@toyota-dit.de DIE TAXI-SPEZIALISTEN FÜR MÜNCHEN 1) Unverbiche Preisempfehlung des Herstellers/Importeurs. 2) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota Allee 5, 50858 Köln, Laufzeit 48 Monate, Laufl eistung 10.000km/Jahr, Sollzins geb. p.a. 3,92%, eff . Jahreszins 3,99%. Bearbeitungsgebühr 0 €. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Finanzierungsverträge der T oyota Kreditbank GmbH. Abb. zeigen Sonderausstattung.