Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2019

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2019. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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➔ SCHIENENERSATZVERKEHR IM ÜBERBLICK
ERSATZVERKEHR DAS SEV-PROJEKT VON DEN ANFÄNGEN BIS HEUTE 
KEIN VERKEHR BAUSTELLEN AM HBF UND EVENTS IN DER LEOPOLDSTRASSE SORGEN FÜR STILLSTAND 
SCHÜLERVERKEHR BEDEUTENDER BAUSTEIN IM PORTFOLIO DER TAXIGENOSSENSCHAFT
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 59. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE SEPTEMBER 2019
TAXI STATT BAHN
Zug fällt aus !
Weiterfahrt mit Taxi - SEV

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Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran.
Bernd Obkirchner 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf
Johannes Huber 
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Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Stand /zero.lf/seven.lf//two.lf/zero.lf/one.lf/nine.lf. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
/one.lf Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher.
Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/five.lf kW (/one.lf/one.lf/five.lf PS), /seven.lf-Gang-DSG
Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/four.lf/kombiniert /four.lf,/eight.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/seven.lf.
Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % 
abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa.Hale) ohne stillem Alarm, Multifunktions-Lederlenkrad, Radio 
„Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Vorbereitung für 
Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-In, „First Edition“-Paket, Klimaanlage, Ganzjahresreifen, Navigationssystem „Discover Media“ , /one.lf zusätzlicher Fahrzeugschlüssel u. v. m.
Ein Finanzierungsbeispiel:
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inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg
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Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./eight.lf/nine.lf/six.lf,/zero.lf/zero.lf €
Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf %
Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf %
Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate
Gesamtbetrag: /three.lf/six.lf./seven.lf/three.lf/five.lf,/zero.lf/zero.lf €
/four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/nine.lf/six.lf,/four.lf/five.lf €
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Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de
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Volkswagen Zentrum München
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Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir 
als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen 
Vertragsunterlagen zusammenstellen.

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung ⁄ Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen ⁄ Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: iStockphoto
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
Titelthema ⁄ Taxi statt Bahn – Schienenersatzverkehr im Überblick 12 
Taxi-Service ⁄ Das „A“ und „O“ der täglichen Schülerfahrten 15
Taxi-Service ⁄ Sondersignale und Sonderfahrstreifen 18
Taxi-Service ⁄ Kindersicherung im Taxi 20
VIP im Taxi ⁄ Ralf Novak 21
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 22
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24
Stadtkunde München ⁄ Odeonsplatz 27
Taxi-Ticker ⁄ Kurzmeldungen aus der Branche 30
Wussten Sie schon, dass … ⁄ TSV 1860 30
Stadtinfo ⁄ Streetlife Festival und Corso Leopold 31
Service ⁄ Veranstaltungskalender September 2019 32
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise September 2019 33
Messe München ⁄ Starker Herbst 34
Ausbildungstermine ⁄ September 2019 35
Impressum 35
atelier-tacke.de
Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran.
Bernd Obkirchner 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf
Johannes Huber 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf
Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Stand /zero.lf/seven.lf//two.lf/zero.lf/one.lf/nine.lf. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
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Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/five.lf kW (/one.lf/one.lf/five.lf PS), /seven.lf-Gang-DSG
Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/four.lf/kombiniert /four.lf,/eight.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/seven.lf.
Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % 
abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa.Hale) ohne stillem Alarm, Multifunktions-Lederlenkrad, Radio 
„Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Vorbereitung für 
Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-In, „First Edition“-Paket, Klimaanlage, Ganzjahresreifen, Navigationssystem „Discover Media“ , /one.lf zusätzlicher Fahrzeugschlüssel u. v. m.
Ein Finanzierungsbeispiel:
Fahrzeugpreis: /two.lf/nine.lf./three.lf/nine.lf/six.lf,/zero.lf/zero.lf €
inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg
Anzahlung: /six.lf./five.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./eight.lf/nine.lf/six.lf,/zero.lf/zero.lf €
Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf %
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Gesamtbetrag: /three.lf/six.lf./seven.lf/three.lf/five.lf,/zero.lf/zero.lf €
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Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de
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Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir 
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Vertragsunterlagen zusammenstellen.
 SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Taxi Deutschland eG verklagt 
erneut Uber
Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft 
für Taxizentralen eG mit Sitz in Frankfurt 
hat eine weitere Klage gegen Uber beim 
Landgericht eingereicht. Hintergrund sind 
die anhaltenden Verfehlungen der im 
 Auftrag von Uber tätigen Unternehmen. 
Die wettbewerbsrechtliche Unterlassungsklage will u.a. die Frage klären, ob Uber 
Beihilfe zur Verletzung der gesetzlichen 
Pflichten leistet. Beim Uber-System gehen 
alle Anfragen zuerst bei der Vermittlungsplattform ein. Um dem Kunden einen 
 Preisvorschlag zu unterbreiten, müssen 
Startpunkt und Ziel der jeweiligen Fahrt 
bekannt sein. Anschließend wird der Fahrtauftrag an den Betriebssitz eines angeschlossenen Unternehmens weitergeleitet, 
was den Vorschriften des PBefG entsprechen würde. 
Laut Klageschrift liegen Beweise vor, dass 
viele Subunternehmer über keine technischen oder personellen Möglichkeiten 
 verfügen, die Auftragsannahme und Weiterleitung an ihre Fahrzeuge über den Betriebssitz überhaupt zu ermöglichen. Vielmehr werden die Aufträge von Uber direkt 
in die Fahrzeuge vermittelt. Welches im 
Verkehr mit Mietwagen der verbotenen 
 Bereithaltung auf öffentlichem Verkehrsgrund Vorschub leistet. Die Uber-Fahrzeuge 
werden permanent über GPS geortet. Der 
Internetvermittler weiß damit sehr genau, 
wann und wo ein Fahrtauftrag endet und 
ob sich der Mietwagen auf dem Weg zurück 
zum Betriebssitz befindet. Auch wenn dies 
nicht geschieht, werden trotzdem Fahrten 
vermittelt. Was als Beihilfe zur Verletzung 
der Rückkehrpflicht angesehen werden 
könnte. 
Die Taxi Deutschland eG will im Interesse 
der ihr angeschlossenen Taxizentralen die 
permanenten und systematischen Verstöße 
gegen das PBefG nicht hinnehmen. Uber 
soll daher verpflichtet werden, die gesetzlichen Vorschriften zu respektieren und alle 
Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Verstöße der angeschlossenen Subunternehmer zu verhindern. Eine Entscheidung des 
Landgerichts Frankfurt wird noch in diesem 
Jahr erwartet.
Über die Taxi Deutschland eG:
Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft für 
Taxizentralen ist ein genossenschaftlicher 
Zusammenschluss. Die Genossenschaft betreibt die App „Taxi Deutschland“, an die 
bereits rund 2.600 Städte und Gemeinden 
bundesweit angebunden sind, den „Taxi 
Messenger“ auf Facebook sowie die mobile 
Taxirufnummer 22456, die aus jedem Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale verbindet. 
Mitglieder der Genossenschaft sind Taxizentralen und Anbieter von Taxitechnik. Neben 
den Gründungsmitgliedern aus Frankfurt, 
Berlin und Hamburg sind dies auch die 
Branchenschwergewichte aus München, 
 Düsseldorf, Bremen, Dortmund. Weitere 
 Mitglieder kommen aus Bonn, Mannheim, 
Hanau, Offenbach, Rüsselsheim, Wiesbaden 
und Nürnberg.
Rückblende Open-Air-Sommer 
Dieses Jahr war ein wirkliches Open-Air-
Jahr im Olympiapark: zweimal Rammstein, 
Andreas Gabalier, Phil Collins, Bon Jovi, 
zweimal Pink und Metallica. Daneben 
war noch Elton John in der Olympiahalle. 
Das Sommer-Tollwood hatte unzählige 
 Veranstaltungen und das öffentliche Fest 
„IMPARK“ lief ebenfalls, mit Kino am 
 Olympiasee. Das waren Taxifahrten im 
 Tausender-Rhythmus.
Unangenehm waren die ständigen Sperrungen der Zufahrt des Spiridon-Louis-Ring am 
Parkdeck. Feuerwehr und Rettungsdienste 
haben den Veranstalter verpflichtet, die 
 Zufahrt zum und vom Stadion uneingeschränkt freizuhalten. Leider wurde die 
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4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
AKTUELLE INFORMATIONEN

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kleine Kreuzung unmittelbar unterhalb des 
Stadions an der Absperrung von Taxis über 
Stunden kunterbunt zugestellt. Das hat die 
Polizei veranlasst, keine Taxis mehr durch 
die Schranke fahren zu lassen. Dies hat 
teilweise zu heftigem Unmut geführt, weil 
sowohl einige Taxler als auch etliche Fahrgäste diese Maßnahme nicht billigten. 
Man könnte nun hergehen, und den Bereich 
P20 in der Parkharfe ständig als Taxistand 
für An- und Abfahrten zu verwenden. Dann 
aber müssten sowohl an der Zufahrt als 
auch an der Ausfahrt schon ab den Mittagsstunden Kräfte zur Regulierung und 
Fernhaltung Fremder abgestellt werden. 
Dies ist personell nicht darstellbar und 
 finanziell unwirtschaftlich. 
Beim Konzert von Andreas Gabalier kam 
es zum Showdown: nichts ging mehr. 
 Nirgends. Die Taxis stauten sich am 
 Georg-Brauchle-Ring und in der Lerchenauer Straße. Die Taxi zufahrt am Georg- 
Brauchle-Ring wurde seitens der Polizei 
 gesperrt, weil Taxis auf der dritten Spur 
des Mittleren Rings stehenblieben, um quer 
über die zwei rechts befindlichen stehenden Fahrspuren die Zufahrt zum Olympiaparkgelände zu erzwingen. Taxis, welche an 
der Zufahrt Lerchenauer Straße abgewiesen 
wurden, folgten der Aufforderung nicht 
oder versuchten in dem völlig verstopften 
Verkehrsbereich umzudrehen, um ihr Glück 
an anderer Stelle zu versuchen. Das verschlimmerte die Situation noch zusätzlich. 
Bei den Konzerten von Bon Jovi und Elton 
John haben wir eine Zählung durchgeführt. 
Bisher mussten wir mit Schätzungen Vorlieb nehmen. Diese lagen deutlich daneben, wie das Ergebnis zeigt: Zwischen 
18 und 24 Uhr wurden am Parkdeck und 
am P20 insgesamt 1.047 anfahrende Taxis 
gezählt. Hochgerechnet auf den gesamten 
Tag gehen wir von mehr als 5.000 Fahrgästen aus, die an diesem Tag vom Taxigewerbe von und zum Olympiapark befördert 
wurden. 
Wir sind – schon einmal mit der ganzen 
Verkehrsführung am Ring – aber vor allem 
mit der Situation der Zufahrten für Taxis 
am Olympiapark völlig unzufrieden. Deshalb werden wir kurz nach der Wiesn – wie 
schon beim Hauptbahnhof – einen „Runden 
Tisch“ einberufen, der die Taxiproblematik 
aufgreift und mit allen Betroffenen und 
Entscheidungsträgern (Taxi eG, Polizei, 
KVR, Rotes Kreuz, Olympiapark GmbH) 
 Lösungen erarbeitet. Wir hoffen dabei 
auf konstruktive Zusammenarbeit, um die 
Situation nachhaltig zu verbessern.
Taxis am Hauptbahnhof – wie geht es weiter?
Auf unsere Initiative hin trafen sich KVR, Baureferat, Deutsche Bahn, MVG/Straßenbahn, Polizeipräsidium München, Ingenieurbüro Vtg und die Taxi-München eG zu einem 
„Runden Tisch“, um den derzeitigen Erkenntnisstand der künftigen Baumaßnahmen 
und vor allem die Zukunft der Taxis rund um den Bahnhof auszutauschen und zu 
 besprechen. Zusammengefasst ergab sich folgendes: Grundsätzlich sollen die Ausgänge 
Nord und Süd erhalten bleiben. Für den Zeitraum des Umbaus sind folgende Maßnahmen geplant:
➔ Hauptbahnhof Nord ⁄ Arnulfstraße 
Der Standplatz wird nach dem Oktoberfest verkleinert, bleibt aber grundsätzlich erhalten. Etwa auf Höhe der (ehemaligen) Polizeiinspektion wird eine Wendeschleife 
von der südlichen auf die nördliche Arnulfstraße eingebaut. Der Starnberger Flügelbahnhof wird voraussichtlich 2022/2023 abgerissen. 
➔ Hauptbahnhof Süd ⁄ Bayerstraße 
Hier wird voraussichtlich ein sog. „Interimsbahnhof“ eingerichtet, der die wesentlichen Firmen und Geschäfte aufnimmt. Der Taxistandplatz wird aufgelöst.
➔ Hauptbahnhof Mitte ⁄ Bahnhofplatz 
Der Einbau des dritten Gleises beginnt im Frühjahr 2020. Dann werden auch Gleise 
und Weichen erneuert. Fahrbeziehungen werden auf ein Minimum reduziert. Die 
Tram in der Bayerstraße wird – bis auf die noch in 2021 kommende Gleissanierung 
– erhalten bleiben. Es gab verschiedene Vorschläge, wie man künftig Taxis direkt 
am Bahnhof aufstellen kann – vor allem in der Bayerstraße. Hierzu sind aber noch 
umfangreiche Abklärungen nötig, insbesondere, weil es noch andere Erfordernisse 
zu beachten gibt. So müssen z.B. Bushaltestellen für den SEV-Verkehr oder Radständer untergebracht werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Ausbildung zum Taxifahrer
Seit dem Sommer des Jahres 2017 ist für 
den Erhalt der Fahrerlaubnis für Mietwagen 
kein Ortskundenachweis mehr erforderlich, 
mit der Folge, dass die Anzahl neuer Mietwagenfahrer seitdem stetig zunimmt, 
 während bei der Ausbildung zum Taxifahrer 
ein starker Rückgang zu verzeichnen ist. 
Dieses Ungleichgewicht wirkt sich auch auf 
unsere Taxischule aus. Nachdem die Neuanmeldungen von Schülern stark rückläufig 
sind, können wir den Schulbetrieb unter 
den momentanen Voraussetzungen nicht 
aufrechterhalten und müssen deshalb bekanntgeben, dass wir zum Ende des Jahres 
2019 den Schulbetrieb für die Vorbe reitung 
zur Ortskundeprüfung einstellen werden.
Neue Straßennamen
➔ Am Eisfeld
Ludwigsfeld geht auf ein Moorhufendorf 
zurück, eine Ansiedlung, die sich Ende des 
18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit 
dem dortigen Torfabbau gegründet hat. 
Durch den Torfstich entstanden Tümpel, 
aus denen im Winter Eis gewonnen wurde. 
Die Ludwigsfelder lieferten das Eis auch an 
die Münchner Brauereien.
Verlauf: Von der Straße „Auf den Schreder -
wiesen“ aus ca. 130 m nach Süd westen, wo 
sie in einem Wendehammer endet.
Stadtbezirk: 24. Stadtbezirk 
Feldmoching–Hasenbergl 
Standplatz: Kristall
Darstellung: Auer Weber Architekten
SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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Bericht über die Ordentliche 
 Generalversammlung 2019
Die Taxi-München eG lud am Mittwoch, 
26. Juni, zur Generalversammlung im 
 Augustiner-Keller ein. Der Vorsitzende des 
Aufsichtsrates, Herr Max Weiland, begrüßte 
um 10 Uhr die Mitglieder, Gäste und Aussteller. Ein besonderer Dank galt dem 
Volkswagen Zentrum München, Schleibingerstr. 12–16, für die Übernahme der 
 Kosten für das Mittagessen. Im Anschluss 
erhoben sich die Anwesenden von ihren 
Plätzen, um den seit der letzten Generalversammlung verstorbenen Mitgliedern zu 
gedenken. Dabei ging er ausführlich auf 
den Werdegang des am 22.03.2019 verstorbenen Reinhard Zielinski ein, der bis zuletzt im Vorstand der Taxi-München eG 
 tätig gewesen war. Zum Abschluss bedankte er sich für dessen Engagement und 
 verabschiedete sich mit den Worten: 
 „Servus Reinhard!“ 
Die Einladung zur Generalversammlung 
2019 der Taxi-München eG erfolgte formund fristgerecht. Nach der Genehmigung 
der Tagesordnung wurde Herr Norbert 
 Laermann als Protokollführer bestimmt. Für 
die Leitung des Wahlausschusses stellte 
sich Herr Thomas Paasch vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. zur Verfügung. 
Im Weiteren übergab Herr Weiland das Wort 
an den Vorstand der Genossenschaft, der 
über das Geschäftsjahr 2018 berichtete.
Aus Sicht des Vorstandes war das vergangene Jahr schwierig. Die Umtriebe der gewerbefremden Vermittlungsplattformen in 
München nahmen zu, was sich auf die 
Kennzahlen der Genossenschaft auswirkte. 
Im Vergleich zu 2017 musste Vorstand 
Frank Kuhle über einen Rückgang von 
3,6 Prozent bei den über die Taxizentrale 
der Taxi-München eG vermittelten Aufträge 
berichten. Zudem erfolgte ein Rückgang in 
2018 sowohl bei den Mitgliedsbetrieben als 
auch bei den teilnehmenden Fahrzeugen. 
Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, 
wurde die auf der letzten Generalversammlung angekündigte Möglichkeit zur Teilnahme an den Vermittlungsleistungen ohne 
Mitgliedschaft zwischenzeitlich umgesetzt. 
Weiter informierte Herr Kuhle darüber, dass 
der altgediente Sprechfunk aller Voraussicht nach im nächsten Kalenderjahr abgeschaltet werden muss. Selbst wenn andere 
Probleme lösbar wären, gäbe es in München keine Standorte für Sendemasten 
mehr, was sich bereits heute deutlich auf 
die Qualität des Analogfunks auswirke. 
Ebenso stehe die erste bei der Genossenschaft verwendete Gerätegeneration im Fokus. Die seit 2008 eingesetzte Technik von 
HP arbeite auf Basis des 2G-Netzes und 
werde in absehbarer Zeit nicht mehr im 
 gewohnten Umfang funktionieren. Daher 
bietet die Genossenschaft seit Monaten, 
neben dem professionellen Endgerät von 
Hale, auch eine kleinere Lösung auf Android-Smartphones an. Gewerbepolitisch 
sah Frank Kuhle das Eckpunktepapier noch 
nicht als erledigt an, auch wenn dies inzwischen in die Behörden-Schublade gesteckt wurde. Derzeit würde eine Findungskommission eingerichtet, die aus Vertretern 
von Bundesländern und verschiedenen 
Bundestagsabgeordneten bestehe. Herr 
Kuhle kritisierte die Vorgehensweise, dass 
erneut über die Zukunft des Taxigewerbes 
diskutiert werde, unter Ausschluss der Betroffenen. Digitalisierung ja, aber nicht als 
Deckmäntelchen für unlauteres Handeln. 
Der Personenbeförderungsmarkt sei inzwischen pervertiert. Finanzkräftige Konzerne 
würden mit Geld um sich schmeißen wie 
andere mit Papiertaschentüchern, mit dem 
einzigen Ziel, die vorhandenen Gewerbetreibenden zu verdrängen. Wer kein einziges Auto betreibt, keinen einzigen Fahrer 
anstellt und keinen einzigen Kunden selber 
befördert, soll auch nicht die Marktspielregeln bestimmen, so Frank Kuhle. Der mit 
Millionen betriebenen Lobbyarbeit müsse 
etwas entgegengestellt werden. Dazu bedürfe es starker Partner, die sich bei der 
Politik Gehör verschaffen können. Der Kooperation des Taxigewerbes mit Sixt sind 
inzwischen ein Dutzend Taxizentralen in 
Deutschland und dem Ausland beigetreten. 
Daraus ergebe sich die Chance, verlorene 
Kunden zurückzugewinnen. Für internationale Geschäftsreisende bietet die Plattform 
eine Auswahl an Mobilitätsleistungen an. 
Die Abrechnung erfolgt aus einer Hand, 
egal ob ein Taxi in München, ein Limousinen-Service in Indien oder ein Leihwagen 
in Mallorca gebucht wird. Herr Kuhle berichtete von etwa 700 Aufträgen, die derzeit monatlich über die Sixt-Plattform bei 
der Taxi-München eG eingingen. Er ist 
 davon überzeugt, dass die Vernetzung mit 
internationalen Buchungssystemen ein 
wichtiger Baustein ist, um auf dem Mobilitätsmarkt der Zukunft bestehen zu können. 
Im Anschluss übernahm Herr Jörg Wohlfahrt den Bericht über die wirtschaftliche 
Situation der Genossenschaft. Als Vorstandsmitglied musste er die Versammlung 
über einen Rückgang des Gesamtumsatzes 
von 3,5 Prozent informieren, im Vergleich 
zum Vorjahreszeitraum. Überwiegend wäre 
dies auf verminderte Gebührenerlöse zurückzuführen, besonders im Bereich der 
Kreditkartenabrechnungen, zudem gab es 
weniger Gewinn aus der Beteiligung an den 
Münchner Stadtrundfahrten. Auf der Ausgabenseite mussten verstärkt Investitionen 
in den Immobilienbestand getätigt werden, 
die u.a. durch Schäden in der Bausubstanz 
notwendig wurden. Herr Wohlfahrt konnte 
trotz der angefallenen Investitionen von 
einem erfreulichen Deckungsbetrag aus den 
Immobilien für den allgemeinen Geschäftsbetrieb berichten. Die Anstrengungen der 
Taxi-München eG, die eigene App zu bewerben, wurden ausgeweitet. Hierzu gehören 
Schaltungen auf Infoscreens in U-Bahn- 
Stationen, aber auch eine spezielle Fahrzeugwerbung, die von einigen Mehrwagenunternehmer angestoßen wurde. Hierbei 
bat er die Unternehmer um Unterstützung, 
da gerade die bargeldlose Bezahlung über 
App nach seiner Meinung die Zahlart der 
Zukunft sei. Zum Ende des Kalenderjahres 
2018 machten nur rund 60 Kollegen Gebrauch von der von der Genossenschaft 
 bezahlten Taxiwerbung. Zum Zeitpunkt der 
Generalversammlung waren es 110. Vor-
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(auch Totalschaden)
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Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
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Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
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6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019

Seite 7

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Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben 
ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. 
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Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. 
Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, 
Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de
Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden.
stand Jörg Wohlfahrt teilte mit, dass noch 
ein großes Kontingent für weitere Fahrzeuge zur Verfügung stehen würde. Zum Abschluss gab Herr Wohlfahrt einen Ausblick 
auf das laufende Geschäftsjahr. In 2019 
geht der Vorstand wieder von einem Anstieg der Erlöse aus. Der Bilanzgewinn aus 
dem vergangenen Jahr soll den anderen 
 Ergebnisrücklagen zugewiesen werden.
Als Vorsitzender des Aufsichtsrates trug 
Herr Max Weiland den Bericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrates vor. In zehn Aufsichtsratssitzungen und elf gemeinsamen 
Sitzungen mit dem Vorstand wurden die 
Belange der Genossenschaft diskutiert und 
erforderliche Beschlüsse gefasst. In allen 
Geschäftsbereichen wurden die vorgeschriebenen Revisionen durchgeführt und die 
Jahresinventur satzungsgemäß geprüft. 
Von den Prüfern des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V. wurde von Mai bis Juni 
2019 die gesetzliche Prüfung durchgeführt. 
Die Ergebnisse der Prüfung wurden vom 
Prüfungsleiter, Herrn Paasch, vorgetragen 
und erläutert. Festgestellt wurde, dass die 
Rechtsverhältnisse geordnet waren und 
sich der Geschäftsbetrieb im durch die 
 Satzung vorgegebenen Rahmen hielt. Die 
Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft war geordnet und die Zahlungsfähigkeit stets gegeben. Herr Paasch berichtete, der Aufsichtsrat sei seiner Überwachungsaufgabe nachgekommen und nach 
den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen war die Ordnungsmäßigkeit der 
 Geschäftsführung grundsätzlich gegeben. 
Bei der Aussprache zu den Berichten wurden zahlreiche verschiedene Themen vorgetragen, die vom Vorstand beantwortet 
wurden. Die Genehmigung des Jahresabschlusses 2018 erfolgte einstimmig, 
ebenso wie die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Behandlung des 
Bilanzgewinns. Die Generalversammlung 
entlastete Vorstand und Aufsichtsrat für 
das Geschäftsjahr 2018. 
Als nächster Tagesordnungspunkt wurden 
die Wahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat 
durchgeführt. Herr Jörg Wohlfahrt schied 
turnusgemäß aus dem Vorstand aus und 
stellte sich der Wiederwahl. Die Mitglieder 
bestätigten Herr Wohlfahrt im Amt bis 
2023. Im Anschluss erfolgte die Nachwahl 
für den verstorbenen Herrn Reinhard Zielinski gemäß der Satzung. Vom Aufsichtsrat 
wurde Herr Thomas Kroker vorgeschlagen, 
der von der Generalversammlung bis 2021 
in den Vorstand gewählt wurde. Bei den 
Wahlen zum Aufsichtsrat stellten sich 
neun Kandidaten zur Verfügung. Gewählt 
 wurden Herr Ertekin Kocer, Taxi 265 u. w., 
Herr Alican Kilic, Taxi 100 u. w. sowie Herr 
Deniz Köse, Taxi 128 und weitere. Alle drei 
Kandidaten nahmen die Wahl in den Aufsichtsrat der Taxi-München eG bis 2022 an. 
Der Gewinner des von der Genossenschaft 
verlosten Datenfunkgerätes Hale TT-01 
im Wert von 1.455 Euro war das Mitglied 
Johann Rampfl. Um 16.10 Uhr schloss der 
Versammlungsleiter Herr Max Weiland die 
ordentliche Generalversammlung der Taxi- 
München eG und bedankte sich bei allen 
Mitgliedern für die Teilnahme.
SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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Datenfunk-Tipps
Manueller Modemneustart bei HALE TT-
01 im laufenden Betrieb
Da auch die HALE TT-01-Geräte über das 
Mobilnetz an den Server der Zentrale angebunden sind, kann es auch bei diesen 
Geräten passieren, dass sie vorübergehend 
die Verbindung zum Mobilnetz und somit 
zu unserem Server verlieren. Im Normalfall 
erledigt sich ein temporärer Verbindungsabbruch binnen weniger Sekunden von 
selbst, da auch diese Geräte über eine 
Überwachungsroutine verfügen, die permanent kontrolliert, ob noch eine Verbindung zum Mobilnetz und dem Server der 
Zentrale besteht. 
In Ausnahmefällen kann aber das Gerät die 
Verbindung nicht mehr von selbst herstellen. Hier gibt es bei den HALE TT-01-Geräten eine elegante Variante, das Modem im 
laufenden Betrieb neu zu starten, ohne 
dass man das „com4cab“ beenden oder das 
Gerät ein- und ausschalten muss.
Da sich auf dem Modem sowohl das 
 Daten- als auch das GPS-Empfangsmodul 
befinden, werden beim Neustart beide 
(GSM und GPS) neu gestartet. 
Die meisten TT-01 Geräte verfügen inzwischen über die neue Firmware, die man am 
Gerät daran erkennen kann, dass auf diesen eine Softwareversion 2.2.xx (derzeit 
2.2.51) läuft. 
Die Geräte mit der alten Firmware erkennt 
man an der Softwareversion 1.6.xx (derzeit 1.6.77).
Procedere für Neustart des Modems bei 
Geräten mit neuer Firmware (2.2.xx):
Abbildung 1
➔ Hier auf die Telefontaste tippen
Abbildung 2
➔ Hier auf die Info-Taste tippen
Abbildung 3
➔ Hier auf die Pfeiltaste (die zweimal 
ums Eck geht) tippen
➔ Im Anschluss wird das Modem neu gestartet. Die 3 Anzeigen oben, die die 
Anbindung an den Server der Taxizentrale, die Aktivität des Mobilnetzes und die 
Empfangsbereitschaft für das GPS-Modul 
darstellen, werden vorübergehend ausgeschaltet und anschließen neu gestartet.
➔ In der Zwischenzeit können Sie wieder 
ins Taxiprogramm wechseln
Procedere für Neustart des Modems bei 
Geräten mit alter Firmware (1.6.xx):
Abbildung 4
➔ Hier ebenfalls auf die Telefontaste 
 tippen
Abbildung 5
➔ Hier gleich auf die Pfeiltaste (die 
 zweimal ums Eck geht) tippen
➔ Im Anschluss wird das Modem neu 
 gestartet. Die 3 Anzeigen oben, die 
die Anbindung an den Server der Taxizentrale, die Aktivität des Mobilnetzes 
und die Empfangsbereitschaft für das 
GPS-Modul darstellen, werden vorübergehend ausgeschaltet und anschließen 
neu gestartet.
➔ In der Zwischenzeit können Sie wieder 
ins Taxiprogramm wechseln
Sollte dieser Modemneustart im laufenden 
Betrieb tatsächlich nicht zum gewünschten Erfolg führen, bleibt Ihnen immer 
noch die Möglichkeit des Neustarts des 
Gerätes. (NL)
Abbildung 1
Abbildung 4
Abbildung 2
Abbildung 5
Abbildung 3
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019

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www.volkswagen-taxi.de
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Den Wunsch des Fahrgasts, schnell und sicher Ziele zu erreichen, erfüllt der Passat Variant 
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Verkehr und Ihre Fahrgäste konzentrieren können, erhalten Sie durch optionale Assistenten wie 
die City-Notbremsfunktion oder die Fußgängererkennung mehr Unterstützung pro Kilometer.
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Seite 10

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➔ DER LANDESVERBAND
DataGuard – Ihr Partner für den 
Datenschutz
Im Juli 2019 hat der Landesverband einen 
Rahmenvertrag mit DataGuard geschlossen. 
Das Münchner Unternehmen ist einer der 
führenden Anbieter für externen Datenschutz in Deutschland mit eigener Technologie, die viele Datenschutzprozesse erleichtert. Und das für überschaubare Kosten.
Taxi- und Mietwagenunternehmen haben 
mit vielen personenbezogenen Daten zu 
tun, die laut DSGVO als schützenswert gelten: GPS-Daten zur Ortung von Fahrzeugen, 
Transaktionsdaten bei Kartenzahlungen, 
 Gesundheitsdaten bei Patiententransporten 
oder auch Angaben zu KFZ-Versicherungen. 
Damit der Umgang mit diesen mitunter 
 sensiblen Daten reibungslos funktioniert, 
müssen alle Arbeitnehmer entsprechend 
 informiert und ausgebildet sein. Entgegen 
der weitläufigen Annahme fallen hierunter 
nicht nur Büromitarbeiter, sondern auch 
Fahrer. Mitarbeiterschulungen und die Verpflichtung Daten zu schützen sind unter 
 anderem der Grundstein des betrieblichen 
Datenschutzes und sichern den Verkehrsunternehmer ein Stück weit besser ab.
DataGuard betreut bereits zahlreiche Unternehmen im Mobilitätssektor und ist in unserer Branche erfahren. Unternehmer werden 
Schritt für Schritt zur DSGVO-Konformität 
begleitet. Diesen steht eine eigene Webplattform zur Verfügung, mit deren Hilfe 
sich alle notwendigen Dokumente wie z.B. 
die Datenschutzerklärung für die firmeneigene Website mit nur wenigen Klicks automatisch erstellen lassen. Bei allen Fragen 
zu Datenschutz, DSGVO und Schulungen 
empfehlen wir unseren Kooperationspartner 
DataGuard. Das über hundertköpfige Team 
besteht aus einer Vielzahl von Juristen, Datenschutzbeauftragten und IT-Mitarbeitern. 
Mitglieder des Landesverbandes Bayerischer 
Taxi- und Mietwagenunternehmen profitieren auch von einer kostenlosen Erstberatung 
durch einen Spezialisten. Neugierig geworden? Alle Informationen zu der Kooperation 
finden Sie im Mitgliederbereich unserer 
Homepage unter www.taxi-bayern.de 
Sollten Sie den Zugang verlegt haben, 
erhalten Sie diesen von Frau Choleva unter 
Telefon: (089) 21 61 - 367.
Oberbürgermeisterkandidaten 
bei der Taxi-Nürnberg eG
Im Vorfeld der Kommunalwahl in Bayern am 
15. März 2020 lud die Nürnberger Taxigenossenschaft im Rahmen ihrer Generalversammlung die drei Kandidaten für das höchste 
städtische Amt zu einer Podiumsdiskussion 
ein. Thorsten Brehm (SPD), Verena Osgyan 
(Bündnis 90/Die Grünen) und Marcus König 
(CSU) stellten sich den kritischen Fragen 
von Herrn Wolfgang Ziegler, Vorstand der 
 Taxi-Nürnberg eG, und Frank Kuhle, Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer 
Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. 
Von Seiten der Politik war zu vernehmen, 
dass keiner der Teilnehmer das Eckpunktepapier aus dem Bundesverkehrsministerium 
als Musterlösung sah. Dazu gäbe es für die 
Mobilität der Zukunft zu viele unterschiedliche Herausforderungen. So weichen beispielsweise die Bedürfnisse der städtischen 
Bevölkerung deutlich von den Menschen im 
ländlichen Raum ab. Einigkeit herrschte 
auch, dass das Taxigewerbe in Zukunft als 
wichtiger Baustein im Mobilitätsmix erhalten bleiben muss. Als Teil des ÖPNV muss 
die Kooperation mit Öffentlichen Verkehrsträgern gestärkt werden, z.B. durch gemeinsame Sammelverkehre. Für einen Wegfall 
der Rückkehrpflicht machte sich keiner der 
OB-Kandidaten stark. Das wesentliche Abgrenzungsmerkmal zu den öffentlichen 
 Verkehren muss erhalten werden und diene 
vor allem dem Verbraucherschutz. Jedoch 
wurde vom Taxigewerbe die Bereitschaft 
zum Umstieg auf schadstoffarme bzw. -freie 
Antriebsformen erwartet, sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind. 
Die Diskussion wurde sachlich geführt und 
endete nach einer Stunde. Herr Ziegler übergab im Anschluss an alle Teilnehmer ein 
kleines Präsent und bedankte sich herzlich 
für die Teilnahme.
Umfrage E-Mobilität
In einem EU geförderten Projekt (proEME – 
Promoting Electric Mobility in Urban 
 Europe) erstellt das Deutsche Zentrum für 
Luft- und Raumfahrt (DLR) derzeit ein 
 Nachfragemodell für batterie-elektrische 
Fahrzeuge im Wirtschaftsverkehr in Deutschland. Dazu soll der Fahrzeugbestand verschiedener Wirtschaftssektoren analysiert 
werden und auf geplante Anschaffungen 
elektrischer Fahrzeuge eingegangen werden. 
Hauptziel der Umfrage ist es, die Akzeptanz 
der Elektromobilität in Europa zu erhöhen, 
indem Kapazitäten, Netzwerke und Instrumente nach den Bedürfnissen aufgebaut 
werden. Die Ergebnisse sollen als Blaupause 
für die Weiterentwicklung des Elektrofahrzeug-Marktes dienen und die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Elektromobilität 
erweitern. Für weitere Informationen 
über das Projekt besuchen Sie gerne 
www.pro-eme.eu 
Die DLR hat dafür einen kurzen Fragebogen 
entwickelt, der unter www.taxi-bayern.de/
de/news heruntergeladen werden kann. 
Die Bearbeitung dauert etwa 5 Minuten. 
Über eine Teilnahme bis zum 30. August 
2019 würden wir uns sehr freuen. Bitte 
senden Sie die ausgefüllten Fragebögen an 
Amelie.Ewert@dlr.de.
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019

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Unter dem Motto „Wir sitzen alle im selben Boot“ hat die Much Autohaus 
GmbH in Bad Tölz in diesem Jahr wieder zum Taxitreff gerufen. Am 23. Juli 
2019 haben Kollegen aus ganz Deutschland einen außergewöhnlichen Tag 
erleben dürfen. 
Scheuerwehr – nicht nur auf den Straßen. Organisator Michael Much legte 
am Morgen mit rund 50 Teilnehmern in Bad Tölz ab und versorgte seine 
Gäste bis nach München mit kühlem Bier und regionalen Köstlichkeiten 
vom Grill. Für gute Laune sorgte eine mitreisende Kapelle. Wie man hört, 
ist kein Teilnehmer ohne Grund ins Wasser gefallen. 
Bilder zum Taxitreff 2019 finden Sie auf www.taxitreff.de oder auf der 
 Interseite vom Much Autohaus unter www.taxifahrzeuge.de
Der nächste Taxitreff findet in 2021 statt. Wir sind gespannt, was sich 
 Michi Much wieder für die Kollegen einfallen lassen wird.
Wir kämpfen um die Existenz unserer Branche. Herr Scheuer setzt sich für den Wegfall der 
Rückkehrpflicht ein. Dagegen zeigen wir Flagge und sind mit Aktionen und Demonstrationen aktiv. Jetzt wollen wir eine Schippe drauflegen! Ab sofort könnt ihr der Politik eure 
Meinung sagen: Mit dem Selfie-Generator des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen.
➔ Lade ein Foto von Dir hoch und beteilige dich an unserem Protest. 
 Unter Deinem Bild ist Platz für deinen Text. Es wäre gut, wenn Du schreiben würdest, 
wie lange Du schon im Taxi Gewerbe bist – und was Dein Beruf Dir bedeutet. 
 Wir sammeln eure Stimmen und werden ein Buch zusammenstellen, das jeder Politiker 
erhält. Macht alle mit – wir brauchen Euch!
➔ Selfie-Generator unter: www.verlaesslich-ist-modern.de ⁄ selfie ⁄ 
➔ UNSER PROTEST BRAUCHT DEINE STIMME
➔ WIR SITZEN ALLE IN EINEM BOOT
AKTION
MUCH AUTOHAUS GMBH
UNSERE TAXIS 
+
=
UNSERE JOBS 
DEINE MOBILITÄT! 
SCHEUERS 
ECKPUNKTE 
MÜSSEN WEG.
Demonstration + Kundgebung 
gegenüber der Staatskanzlei
Mittwoch, 13.03.2019 
10 .00 –12.00 Uhr 
Franz-Josef-Strauß-Ring 1 
80539 München
V .i.S.d.P .: Thomas Grätz; Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e. V . (BZP); Dorotheenstraße 37; 10117 Berlin
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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atelier-tacke.de
➔ TAXI STATT BAHN – SCHIENENERSATZVERKEHR IM ÜBERBLICK
Unter Schienenersatzverkehr (abgekürzt SEV) versteht man die Bereitstellung und den Einsatz von Bussen und Taxis anstelle 
von Schienenfahrzeugen (S- und U-Bahn, Straßenbahn) für die weitere Bedienung der Linie. Generell sind beim Schienenersatzverkehr vier Arten zu unterscheiden …
Ungeplanter Schienenersatzverkehr 
Zugausfälle können viele Gründe haben: 
Gleisschaden, Weichenschaden, Signalstörung, Fahrzeugschaden, Stellwerksstörung, 
Oberleitungsschaden im technischen Bereich oder auch Personen im Gleis, Notarzteinsatz, Polizeieinsatz, Erkrankung eines 
Fahrers im menschlichen Bereich. Kommt 
es in solchen Fällen zu Betriebsunterbrechungen, muss auf die Schnelle ein sogenannter SEV für den betroffenen Abschnitt 
organisiert werden. Die jeweilige Bahn hat 
üblicherweise keine unmittelbare Alternative für diese Fahrtstrecke. 
Außer den Bussen von Bahn, MVG und Privatunternehmen werden überwiegend Taxis 
eingesetzt; hierbei vor allem die Taxibusse. 
Dazu schickt unsere Taxizentrale im Auftrag 
und in enger Abstimmung mit dem betroffenen Verkehrsunternehmen die bestellte Anzahl von Taxis in den von der Unterbrechung 
betroffenen Abschnitt. Die Benutzung ist 
dabei für Fahrgäste mit gültigem Fahrschein 
ohne Zusatzkosten möglich, die Abrechnung 
erfolgt direkt zwischen dem Verkehrsbetrieb 
und den beteiligten Taxiunternehmen. Die 
Fahrer verkaufen keine Fahrkarten und kontrollieren diese auch nicht.
Geplanter Schienenersatzverkehr
Der geplante Schienenersatzverkehr wird 
meist bei Baumaßnahmen auf einer Bahnstrecke angeboten. Aufgrund der Vorlaufzeit können dabei die entsprechenden 
 Ersatzfahrpläne rechtzeitig bekannt gegeben sowie die Stationen des Ersatzverkehrs 
 ausgeschildert werden. Hier werden nur 
sporadisch Taxis eingesetzt.
Regelmäßiger Schienenersatzverkehr
Der regelmäßige Schienenersatzverkehr 
dient speziell dazu, die hohen Betriebskosten im Schienenverkehr in Grenzen zu 
halten, weshalb manche Schienenverbindungen in Randstunden bzw. Nebenverkehrszeiten im Schienenersatzverkehr betrieben werden. In München ist dies bisher 
noch nicht der Fall.
Unterfall: Busnotverkehr als 
Linienersatzverkehr
Im Busverkehr allerdings werden in diesem 
Sommer probeweise auf Nebenstrecken in 
Randbezirken, in denen nachts oder an 
Sonn- und Feiertagen kaum Fahrgäste im 
Bus sitzen, regulär Taxis eingesetzt. Dies ist 
für das Verkehrsunternehmen wirtschaftlicher. Wenn der Versuch positiv endet, soll 
der Taxibetrieb als Ersatz für die Linienbusse 
vermehrt eingesetzt werden. 
Dauerhafter Schienenersatzverkehr
Der dauerhafte Schienenersatzverkehr ist 
hingegen keine temporäre Notlösung, sondern der Nachfolgebetrieb einer Bahnstrecke. 
In München tritt diese Form nicht auf. 
Haltestellen
In der Regel halten Busse und Taxis im 
Schienenersatzverkehr an bereits bestehenden Bushaltestellen, sofern welche vorhanden sind. In München sind an den meisten 
Bahnhöfen eigene SEV-Haltestellen eingerichtet und beschildert. Damit besteht zu 
jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, die Ersatzhaltestellen sofort anfahren zu können. 
Bus-Notverkehr
In naher Zukunft sollen auch Linienbusse 
bei Fahrzeugausfällen durch Taxibusse 
kurzfristig ersetzt werden. Erste Versuche 
brachten sehr gute Ergebnisse, vor allem 
auf kurzen Linien mit geringem Fahrgastaufkommen, wie z. B. zwischen Thalkirchen 
U-Bahn und Thalkirchen Campingplatz, ist 
der Ersatzverkehr mit Taxis eine optimale 
Lösung.
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
TITELTHEMA

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➔ INTERVIEW
IM GESPRÄCH
TAXIKURIER: Seit wann führt die Taxi-München eG den 
 Schienenersatzverkehr durch?
THOMAS KROKER: Es war im Jahr 2005, damals war ich noch 
als Kundenbetreuer beschäftigt, als der erste Kontakt mit dem 
Regionalverkehr Oberbayern (RVO) zustande kam und erste 
 Gespräche über die Einrichtung eines spontan abrufbaren SEV 
auf den S- Bahn- Ästen mit Taxis geführt wurden. Grund für diese 
 Maßnahme waren umfangreiche Sanierungsarbeiten auf der 
Stammstrecke und den Tunnelbereichen, um die S-Bahn-Strecken 
für die neuen Zuggenerationen tauglich zu machen. Die ersten 
Schienenersatzverkehre waren geplante Schienenersatzverkehre 
als über lange Zeit an jedem Wochenende in den Nächten keine 
S-Bahn fahren konnte. Auf Grund großer Kundenzufriedenheit bei 
der Abwicklung des SEV mit Taxis bei diesen Baumaßnahmen 
wurde der Gedanke weiter gesponnen, eine Rückfallebene einzurichten, um auch bei spontanen Zugausfällen oder Streckenstörungen einen Notverkehr für die S-Bahn München vorzuhalten.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Dienstleister 
grundsätzlich der Busbetrieb, also der Regionalverkehr Oberbayern ist und die S-Bahn München nur der Auftraggeber für diese 
Projekte. Mit Beginn des Jahres 2006 wurde der SEV mit Taxis als 
reguläre Rückfallebene aktiviert. Seit Januar 2006 fanden über 
9.100 SEV-Einsätze statt. Seit dem Start wurde das Verfahren 
stets verfeinert, verbessert und optimiert, die Ansprechzeiten 
und die Erreichbarkeiten verkürzt. Durch die zunehmende Anzahl 
bereit gehaltener Taxibusse konnte eine wesentlich schnellere 
Abdeckung des Bedarfs erfolgen, wodurch die Wartezeiten für die 
Fahrgäste im SEV-Einsatz immer kürzer wurden.
Auf Grund der erfolgreichen Umsetzung dieses Projekts kam im 
Jahr 2009 die MVG auf die Taxi-München eG zu und wünschte 
 einen SEV für die städtischen Straßenbahnlinien. Mit der Einrichtung des SEV für die Straßenbahn konnten innerhalb weniger 
 Minuten Streckenstörungen – oder Fahrzeugstörungen überbrückt 
werden. Vor allem im Innenstadtbereich erfolgt bei den SEV- 
 Einsätzen für die Straßenbahn eine Anrückzeit von weniger als 
fünf Minuten, was für die ersten Fahrgäste bedeutet, dass sie nur 
wenige Minuten nach der Einsatzmeldung bereits im Taxi sitzen 
und befördert werden.
TAXIKURIER: Welche verschiedenen Einsätze decken die Taxis 
mit dem SEV ab?
THOMAS KROKER: Wir unterscheiden einen spontanen SEV und 
einen geplanten vorbestellten SEV. Ein vorbestellter SEV kommt 
immer dann zustande, wenn eine Reparatur oder Wartungsarbeiten auf einer Strecke keinen Zugverkehr vorübergehend zulässt. 
Der spontane SEV erfolgt im unvorhersehbaren Störungsfall bei 
S- oder Straßenbahn. Zusätzlich führen wir auch SEV für die 
 Bayerische Oberlandbahn durch, sowie für DB Regio und ihre Regionalbahnen, wie die Südostbayernbahn zwischen München und 
Mühldorf und ähnlichen Strecken. In besonderen Lagen kommt 
der SEV auch zur Evakuierung von Fernzügen zum Einsatz. Solche 
Evakuierungen umfassen oft viele hundert Fahrgäste, oft in den 
Randgebieten des Zuständigkeitsbereiches der Taxi-München eG, 
was zu erheblichen Herausforderungen führt.
TAXIKURIER: Wie erfolgt die Disposition eines SEV-Einsatzes?
THOMAS KROKER: Die Abwicklung des SEV obliegt der Taxizentrale der Taxi-München eG. Der Einsatz wird durch den diensthabenden Notfalldisponenten des RVO ausgelöst oder durch die 
Einsatzleitzentrale der SWM. Bei Eingang eines solchen Einsatzauftrages bestellt der Disponent jeweils für den entsprechenden 
Streckenabschnitt eine gewisse Anzahl an Fahrzeugen und informiert, ob es ein Pendelverkehr oder ein Einmalverkehr in eine 
oder beide Fahrtrichtungen ist. Gleichzeitig gibt es eine Prognose, über welchen Zeitraum dieser Einsatz erfolgen soll. Durch 
ausgeklügelte Vermittlungssysteme werden in gewissen Vermittlungsstaffeln zuerst Großraumtaxis mit Sonderausbildung, im 
zweiten Schritt Großraumtaxis ohne Sonderausbildung, im dritten Schritt PKW-Fahrzeuge auf den entsprechenden Streckenabschnitten gleichmäßig verteilt. Somit ist sichergestellt, dass das 
Optimum an Fahrzeugen zum Einsatz kommt.
Die Taxifahrer führen die entsprechenden Kennzeichnungsgegenstände im Fahrzeug mit. Dies waren bislang Hartplastikschilder, 
die im vergangenen Jahr durch Magnettafeln für die seitlichen 
Fahrzeugtüren ersetzt wurden. Diese Beschilderung ist von besonderer Bedeutung, denn es gibt häufig Missverständnisse bei 
der Ausführung der SEV, wenn Taxis an der Strecke entlang 
 fahren, die nicht am SEV teilnehmen und plötzlich Fahrgäste 
 befördern, die dann am Ende der Fahrt zahlen müssen. Für die 
Ausführung ist wichtig, dass die Taxifahrer nur die Haltestellen 
entlang des bestellten Streckenabschnitts bedienen und keine 
privaten Adressen oder andere Ziele anfahren dürfen. Die Taxizentrale begleitet und überwacht die Ausführung des SEV vom 
Anfang bis zum Ende. Wird der SEV durch den Disponenten der 
SWM oder des RVO beendet, so erhalten die Taxifahrer eine Nachricht auf ihr Datenfunkdisplay mit dem Hinweis, die Fahrgäste 
noch bis zur Zielhaltestelle zu befördern und dann den Einsatz 
zu beenden und die Fahrpreise zu melden. 
Zum Thema Schienenersatzverkehr und seine Auswirkungen auf die Arbeit der Taxi-München eG sprachen wir mit unserem 
neuen Vorstandsmitglied Herrn Thomas Kroker, der die Einführung des SEV mit Taxis von Beginn begleitete.
atelier-tacke.de
SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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TAXIKURIER: Benötigt ein Fahrer eine besondere Schulung, um 
am SEV teilnehmen zu dürfen?
THOMAS KROKER: Beim Einsatz und bei der Vergabe der Fahrtaufträge erfolgt immer zuerst eine Auswahl nach den Ausbildungskriterien der Taxifahrer. Die Taxi-München eG bietet einmal 
monatlich eine Sonderausbildung für die Fahrer von Taxibussen 
und SEV-Fahrzeugen an. Dabei werden besonders die Anwendung 
des Taxitarifes sowie die Anfahrten an die verschiedenen Haltestellen von den richtigen Seiten geschult. Es gibt bei vielen SEV- 
Haltestellen eine besondere Anfahradresse: Als Beispiel nenne 
ich nur die Strecke der S7 von München nach Wolfratshausen, wo 
sich nahezu alle SEV-Haltestellen in den Orten befinden, während 
die Bahnhöfe jeweils abseits liegen. Hierzu gibt es auch Lagepläne von den Bahnhöfen, die auf der Homepage der S-Bahn München bzw. des MVG jederzeit einsehbar sind. 
TAXIKURIER: Welche Auswirkungen hat der SEV-Betrieb auf den 
Fuhrpark der Münchner Taxiunternehmen?
THOMAS KROKER: Natürlich hat das SEV-Geschehen deutliche 
Spuren hinterlassen. Die Anzahl der Taxibusse ist um mehr als 
20 % nach oben geschnellt, da der SEV-Einsatz einer der beliebtesten Aufträge ist, den ein Taxibus erhalten kann.
TAXIKURIER: Welche Auswirkungen hat der SEV auf den normalen Vermittlungsbetrieb der Taxizentrale?
THOMAS KROKER: Findet ein SEV Einsatz statt, ist das Kontingent an verfügbaren Taxibussen und anderen Fahrzeugen relativ 
schnell vergriffen. Dadurch kommt es zu Engpässen bei anderen 
Sparten im gesamten Vermittlungsbetrieb.
Die Werbung für die Taxi-Deutschland APP – die echte Taxi-App – erstrahlt in neuem Glanz. 
Ab sofort stellen wir für interessierte Kolleginnen und Kollegen Aufkleber für die Werbung an den 
 seitlichen Fahrzeugtüren kostenlos zur Verfügung. Die Anbringung der Werbung erfolgt durch einen 
Fachbetrieb und ist für unsere Mitglieder ebenfalls kostenlos. Eine Vergütung ist für diese Werbung 
nicht vorgesehen. Interessenten melden sich bitte im Büro der Taxi-München eG bei Frau Choleva, 
Telefon: (089) 21 61 - 367. Unterstützen auch Sie unsere App – nur gemeinsam sind wir stark! 
München und Taxi-Deutschland: Meine Stadt – Meine App!
AKTION
AUSSENWERBUNG TAXI-DEUTSCHLAND
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019

Seite 15

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➔ DAS „A“ UND „O“ DER TÄGLICHEN SCHÜLERFAHRTEN
Sicherlich ist ein Grund dafür, dass ein 
Großteil der Fahrten gleichzeitig stattfinden. Der Schulbeginn um acht ist in München, wie in ganz Deutschland, die Regel. 
Vergabe der Schulfahrten
Für die meisten Aufträge ist in der Landeshauptstadt das Schulreferat zuständig. Dieses vergibt zuerst einmal die Aufträge an 
die MVG, die die Schulbuslinien betreibt. 
Wo keine Linienbusse verkehren, werden 
Schulbusunternehmen beauftragt, die ein 
Ausschreibungsverfahren durchlaufen müssen. Wenn diese auf Grund von Kapazitäten 
oder Wirtschaftlichkeit keine Fahrten anbieten, kommt das Taxi ins Spiel. Die Beförderung von Kindern kann auch direkt 
vom Schulreferat an die Taxi-München eG 
erfolgen. Hierfür muss die Genossenschaft 
ebenfalls ein Ausschreibungsverfahren 
durchlaufen. Es handelt sich um Kinder, die 
aus den verschiedensten Gründen nicht in 
der Lage sind, mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren. 
Dies sind nicht nur Kinder mit Behinderung. Es können auch soziale Probleme für 
eine Hausabholung sprechen. Manchmal 
kommt es auch vor, dass die jungen Fahrgäste durch Umzug plötzlich sehr weite 
Schulwege zu bewältigen haben und ein 
Schulwechsel mitten im Schuljahr unzumutbar wäre. Auch dieser Personenkreis 
wird dann von uns transportiert. Neben 
dem Schulreferat erhält die Taxi-München 
eG auch Aufträge vom Kai-Service, einer 
Heil- und Sozialpädagogischen Tagesstätte, 
kleineren sozialen Einrichtungen der Kinderbetreuung und von Privatpersonen, die 
aus den unterschiedlichsten Gründen ihre 
Kinder mit einem Taxi regelmäßig transportieren lassen. Außerdem werden Auszubildende befördert, die im ICP beschult und 
betreut werden. Die Altersklassen reichen 
vom dreijährigen Kindergartenkind bis zum 
Azubi mit 18 Jahren. Dadurch ist die Bandbreite und die Intensität der Betreuung 
durch die Taxifahrer sehr groß.
Verwaltungsaufwand und Disposition
Der Transport der Kinder bedeutet für die 
Verwaltung der Taxi-München eG einen erheblichen Verwaltungsaufwand. Am Anfang 
des Schuljahres werden von den Einrichtungen und dem Schulreferat die Kinder gemeldet. Dabei ist in den meisten Fällen 
völlig unklar, wann die Fahrgäste befördert 
werden müssen. Da viele Schulen die Stundenpläne erst endgültig in den ersten Wochen nach Beginn des Schuljahres bekannt 
geben, sind zumindest die Abholungen der 
Kinder bis Ende September ein organisatorisches Verwirrspiel. Trotz dieser Schwierigkeiten hat sich im Laufe der Jahre besonders zu den Schulen eine enge konstruktive 
Zusammenarbeit entwickelt. 
Zu den umfangreichen Dispositionsaufgaben, die auch die Zusammenfassung von 
Fahrten einzelner Kinder betreffen, gilt es 
auch die Kommunikation mit den Eltern, 
Einrichtungen und Fahrern zu bewältigen. 
Große Probleme bereiten Eltern, die die 
Kinder z.B. bei Krankheit nicht oder zu spät 
abmelden. Das produziert Leerfahrten und 
damit Frust bei den Taxlern. Eltern vergessen auch, dass der Taxifahrer nicht der persönliche Betreuer ihrer Kinder ist. Es handelt sich schließlich um einen Busersatz. 
Der Fahrer kann bei einer Sammelfahrt das 
Kind nicht von der Wohnungstür abholen, 
denn die anderen Kinder im Fahrzeug dürfen aus Sicherheitsgründen keinesfalls allein gelassen werden. Andererseits melden 
einige Fahrer nicht, wenn Kinder nicht mitgefahren sind. Dies ist sowohl ein Sicherheits- als auch ein Abrechnungsproblem. 
Sicherheit hat oberste Priorität
Die Sicherheit der Kinder hat oberste Priorität. Immer wieder gibt es Fälle, in denen 
Fahrer die Aufträge nicht vollständig gelesen haben und dann Kinder auf der Tour 
nicht mitgenommen wurden. 
Seit dem vergangenen Schuljahr müssen 
Schulkinder ihren Kindersitz mitbringen. 
Dies bedeutet eine große Erleichterung für 
die Taxler. Wenn nun einige Fahrer, die 
selbst Sitzerhöhungen haben, den Kindern 
einreden, das sei nicht nötig, zeugt das 
von Unkenntnis und Unkollegialität. Der 
Kollege nämlich, der das Kind dann wieder 
abholt, hat vielleicht keinen Kindersitz und 
kann das Kind dann nicht mitnehmen, da 
er auf die Vereinbarung vertraut.
Besondere Verantwortung und Weitsicht ist 
beim Transport von den ganz Kleinen gefragt. Kindergartenkinder einfach an einer 
Straße abzusetzen, vielleicht noch auf der 
gegenüber liegenden Seite der Eingangstür 
TAXI-SERVICE
Seit vielen Jahren werden von der Taxi-München eG regelmäßig Kinder befördert. Die Zahl der Kindergarten- und Schulkinder, 
die aus den verschiedensten Gründen das Taxi nutzen, steigt stetig. Mittlerweile sind es 600 junge Fahrgäste, die pro Tag etwa 
350 Fahrten generieren. Leider werden nur ca. 20% dieser Fahrten von Festfahrern durchgeführt.
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SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

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von Wohnung oder Einrichtung, stellt ein 
unverantwortliches Maß an Inkompetenz 
dar. Diese Kinder müssen zwingend immer 
von der Wohnung abgeholt und in der Einrichtung den Erziehern übergeben werden. 
Bei der Rückfahrt muss der Fahrer auch sicherstellen, dass der junge Fahrgast einem 
Erziehungsberechtigten übergeben wird. 
Ehe der Fahrer, wie auch schon vorgekommen, das Kind fragt, wo es hingefahren 
werden soll, ist doch eher ein Anruf in der 
Zentrale angebracht. Nicht nur aus Sicherheitsgründen sollte dies jedem bewusst 
sein. Fahrten, die nicht dem im Auftrag definierten Ziel entsprechen, sind vom Besteller, also meist dem Schulreferat, nicht 
genehmigt und werden auch nicht bezahlt. 
Vor den Schulen ist besondere Vorsicht 
 geboten. 2018 ist die Zahl der Schulwegunfälle in Bayern um 3,7% gestiegen. 
703 Schulkinder wurden verletzt, vier tote 
Kinder waren in diesem Zusammenhang zu 
beklagen. Diese erschreckenden Zahlen 
sollten Mahnung sein, besonders vorsichtig 
vor den Schulen zu fahren. Dazu gehört 
auch, die Fußwege zu meiden, den Anweisungen des Lehrpersonals zu folgen und 
äußerste Vorsicht walten zu lassen.
Einige Fahrer entwickeln im Laufe der Jahre 
eine enge Beziehung zu ihren Schützlingen. Das ist für alle Beteiligten, ob Kinder, 
Eltern oder Erzieher, sehr zu begrüßen. Leider schießt manchmal aber der Eine oder 
Andere über das Ziel hinaus. Schnappschüsse oder gut gemeinte Erinnerungsfotos sind 
zu unterlassen und haben strafrechtliche 
Relevanz. In Bezug auf kleine Geschenke 
oder Süßigkeiten ist Vorsicht geboten. Da 
viele Kinder dahingehend erzogen werden, 
keine Geschenke anzunehmen, werden die 
Kinder in Gewissensnöte gebracht. Das ist 
aber noch das kleinere Übel. Gerade in Zeiten von Allergien und Unverträglichkeiten 
kann das Bonbon des Taxlers zu katastrophalen Folgen führen. 
Daher der Appell an alle: Wenn den lieben 
Kleinen etwas Gutes getan werden soll, 
 unbedingt den Kontakt mit Eltern oder Erzieher suchen und egal welche Sorgen oder 
Probleme auftauchen: Pflegen Sie den Kontakt mit der Zentrale oder der Sachbearbeiterin für Schulfahrten, Frau Weigl. Nur 
durch schnelle Information ist es möglich, 
auftretenden Problemen schnell zu begegnen und Lösungen zu finden. (BH)
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➔ INTERVIEW
IM GESPRÄCH
Um das Für und Wider der Schülerbeförderung durch die Taxi-München eG zu beleuchten, sprachen wir mit den 
Unternehmern Thomas Moitz und Roland Rippel. Thomas Moitz ist Festfahrer für Schülerfahrten seit vielen Jahren 
und ist von den Vorteilen überzeugt. Roland Rippel ist aus der Schülerbeförderung ausgestiegen.
TAXIKURIER: Seit wann fahren Sie regelmäßig Kinder?
THOMAS MOITZ: Ich bin seit 1993 Taxifahrer. 1996 habe ich 
mich selbstständig gemacht und 1998 dann für die Schülerbeförderung gemeldet. Seit nunmehr 21 Jahren, mit kleineren Unterbrechungen fahre ich Kindergarten- oder Schulkinder regelmäßig 
von und zu den Einrichtungen. 
TAXIKURIER: Wie viele Kinder werden am Tag von Ihnen befördert?
THOMAS MOITZ: Bis 2001 habe ich noch mit einem Taxibus sieben 
bis acht Kinder täglich befördert. Heute sind es drei bis vier Kinder 
am Tag, die zur Schule, in den Kindergarten, in Einrichtungen und 
wieder nach Hause gefahren werden. 
TAXIKURIER: Welche Vorteile bieten aus Ihrer Sicht die regelmäßigen Festfahrten im Rahmen der Schülerbeförderung?
THOMAS MOITZ: Die Regelmäßigkeit ist für mich neben dem finanziellen Anreiz das primäre Argument. Ich bin einige Zeit für eine 
 renommierte Anwaltskanzlei gefahren, die europaweit im Einsatz 
war. Da musste ich auf Abruf bereit stehen. Die Fahrten waren zwar 
lukrativ, wie z.B. Touren nach Berlin, Frankfurt, Kärnten u.ä., aber 
der Stress war permanent dabei. Nicht selten musste ich nach einem 
Anruf sofort nach Berlin oder Frankfurt fahren und so waren eine 
Freizeitplanung und Familienleben kaum noch möglich. Seit ich 
 meine regelmäßigen Fahrten habe, ist der Tag wohl strukturiert und 
planbar und der Umsatz stimmt auch. Ich fahre neben den Schülerfahrten auch noch Dialysen oder andere Krankenfahrten. So kann ich 
früh um 7 Uhr meinen Tag beginnen und habe meine Festfahrten 
über den Tag gut verteilt. Ein Warten am Standplatz ist so fast nie 
nötig und ich habe ganz normale regelmäßige Arbeitszeiten. So ist 
auch der Umsatz im Vorfeld planbar. Außerdem machen die Fahrten 
mit den gleichen Fahrgästen die Arbeit einfacher. Man kennt sich 
und weiß genau, welche Prioritäten gesetzt werden müssen.
TAXIKURIER: Wie lösen Sie Probleme mit den manchmal nicht 
ganz einfachen jungen Fahrgästen?
THOMAS MOITZ: Dadurch, dass ich immer dieselben Kinder befördere, baut sich ein Vertrauensverhältnis auf. Der gute Kontakt und das 
Setzen von Grenzen ist das A und O von Beginn an. Dazu ist mir 
wichtig, auch mit den Lehrern und Erziehern, natürlich auch mit den 
Eltern in engem Kontakt zu bleiben, um Schwierigkeiten sofort zu 
benennen und abzustellen. Durch die Regelmäßigkeit der Fahrten 
können sich beide Seiten aufeinander einstellen. 
TAXIKURIER: Herr Rippel, Sie nehmen heute nicht mehr an der 
Schülerbeförderung teil. Welche Gründe waren für diese Entscheidung ausschlaggebend?
ROLAND RIPPEL: Ich bin seit 20 Jahren als Unternehmer Mitglied 
bei der Taxi-München eG. Ich habe viele Jahre Schülerfahrten 
 durchgeführt. Mit zunehmendem Alter habe ich meine Arbeitszeit 
reduziert und fange erst mittags an. Dies ist aber nur ein Grund. 
Nachdem ich einen Neuwagen ohne integrierte Kindersitze gekauft 
habe, musste ich zuerst die Kindersitze mitführen. Auch nachdem 
die neue Regelung zum Zuge kam, dass die Kinder ihre Kindersitze 
selbst mitbringen müssen, wurden die Fahrten nicht leichter. Von 
sechs Fahrten hatten bei drei Fahrten die Kinder keine Kindersitze 
dabei. Dazu kam die Erkenntnis, dass viele der zu befördernden 
 Kinder und Jugendlichen schwierig in ihrem Verhalten sind. Meiner 
Erfahrung nach werden viele Eltern immer nachlässiger in der 
 Erziehung und den Kindern werden keine Grenzen gesetzt. 
TAXIKURIER: Trotz dieser persönlichen Entscheidung gegen die 
 Teilnahme an der Schülerbeförderung raten Sie jungen Kollegen zu 
Teilnahme. Warum?
ROLAND RIPPEL: Ja, unbedingt. Gerade für Kollegen, die neu ins 
Geschäft einsteigen, ist die Übernahme von Festfahrten im Rahmen 
der Schülerbeförderung eine durchaus attraktive stabile Einnahmequelle. 
TAXIKURIER: Was müsste sich ändern, damit Sie wieder an der 
Schülerbeförderung teilnehmen?
ROLAND RIPPEL: Dies steht für mich eigentlich nicht mehr zur 
 Disposition, da ich wie schon gesagt, seit einiger Zeit kürzer trete. 
Aber abgesehen davon, ist die mangelnde Erziehung der Kinder ein 
großes Problem. Wenn ein Kollege einen sehr hochwertigen Wagen 
fährt und nach der Schülerbeförderung einen Fahrgast zu einer Vorstandssitzung fahren muss, bleibt oft keine Zeit mehr, das Fahrzeug 
zu reinigen. Bei mir war das weniger das Problem, da meine drei 
heute erwachsenen Kinder selbst auch mal das Auto verschmutzt 
 haben. Aber ich verstehe das Problem für die Kollegen sehr wohl. 
Schülerverkehr bedeutet mehr Aufwand und gute Nerven. Trotzdem 
ist meine essenzielle Botschaft an die jüngeren Kollegen: Die Übernahme von Festfahrten im Rahmen der Schülerbeförderung bedeutet 
stabiles Geld und ist schon deshalb attraktiv.
TAXIKURIER: Wir bedanken uns bei den Kollegen Thomas Moitz und 
Roland Rippel für die Statements. (BH)
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SONDERSIGNALE UND SONDERFAHRSTREIFEN
In München gibt es zahlreiche Sonderfahrstreifen (dies ist ein Begriff aus der StVO 
und meint damit die entsprechenden Fahrspuren) für Busse, die durch verkehrsrechtliche Anordnung und entsprechender 
Ausschilderung mit Taxis befahren werden 
dürfen. Weiterhin werden Sonderfahrstreifen und Anlagen der MVG im Falle eines 
Schienenersatzverkehrs (kurz: SEV) befahren. Die Benützung durch Taxis ist ein 
Entgegenkommen der MVG und keineswegs eine Selbstverständlichkeit.
Dies bedeutet für das gesamte Taxigewerbe, dass wir auf diesen Spuren „Gast“ sind 
und uns deshalb entsprechend verhalten 
müssen. Wollen wir diese Spuren weiterhin befahren, müssen die besonderen 
 Bestimmungen bekannt sein und auch 
eingehalten werden. 
Im Folgenden haben wir die uns betreffenden Bestimmungen zusammengefasst. 
Dazu geben wir einen Überblick über die 
üblichen Signale. Dazu gehören auch 
Tram-Signale, welche ein Taxifahrer zumindest wissen sollte. Wir bitten, die 
 Angaben genau zu studieren und danach 
zu handeln. 
Was ist ein Planum
Als Planum oder Planie bezeichnet man im 
Bauwesen allgemein die technisch bearbeitete Oberfläche einer Bodenschicht mit 
festgelegten Eigenschaften wie Ebenheit, 
Neigung und profilgerechte Lage. Es ist 
hierbei ein von der Straßenfahrbahn abgetrennter Bereich, welcher durch verschiedene Maßnahmen (z.B. höherer 
Randstein, Zaun, durchgezogene Linie) 
abgetrennt ist und nicht durch den Individualverkehr benutzt wird.
Im Erdbau bildet das Planum die obere 
Abschlussfläche des Untergrunds und 
stellt gleichzeitig zusammen mit dem darunter befindlichen Boden das Widerlager 
für ein darüber liegendes Bauwerk (z. B. 
Straße oder Gleis) dar. 
Bei einer Verkehrsfläche liegt oberhalb 
des Planums der eigentliche Aufbau der 
Verkehrsfläche mit Frostschutzschicht, 
Tragschicht, Bettung und Belag. Im baurechtlichen Sinne ist ein Planum der 
 Unterbau der eigentlich zu befahrenden 
Schicht. 
Die MVG spricht bei einem Sonderfahrstreifen (also auch bei Markierung) ganz 
allgemein von einem Planum. Im Folgenden sprechen wir nur noch von „Sonderfahrstreifen“ .
Allgemeine Vorschriften und Hinweise
Bei Einfahrt von Taxis in einen Sonderfahrstreifen sind diese gegenüber Fahrzeugen der MVG wartepflichtig. 
Beim Befahren des Sonderfahrstreifens ist 
auf eine den besonderen Verkehrsverhältnissen angepasste Fahrweise zu achten. 
Insbesondere ist der längere Bremsweg 
von Schienenfahrzeugen und Bussen zu 
berücksichtigen. Im Begegnungsverkehr 
ist im Zweifelsfall das Taxi warte- oder 
ausweichpflichtig.
Das Vorbeifahren an stehenden Fahrzeugen ist unzulässig. Es ist nur in Ausnahmefällen – wie z. B. einem Unfall, einem 
liegen gebliebenen Fahrzeug oder das 
MVG-Fahrzeug steht auf einer Nebenspur 
– gestattet. 
Das Überholen von Fahrzeugen in diesen 
Bereichen ist strikt verboten. Es ist immer 
hinter dem MVG-Fahrzeug zu fahren und 
an Haltestellen zu warten. Kreuzungen 
dürfen dabei nicht verstellt werden. 
Die Fahrbahnmittenmarkierung darf nur in 
Ausnahmefällen (z. B. liegen gebliebenes 
Fahrzeug) überfahren werden. 
Eine Sonderfahrspur darf nur an solchen 
Stellen verlassen werden, wo kein Verstoß 
gegen die Verkehrsregeln bei Markierungen begangen wird. Das heißt, nur an 
 solchen Stellen, welche auch von Linienbussen befahren werden. Anschließend ist 
dem Linienverlauf des Busses so weit zu 
folgen, bis die Fahrspur des Individualverkehrs erreicht ist. Bei durchgehenden 
Busspuren über Knotenpunkte hinweg ist 
diesen zu folgen. Wer im Verlauf einer 
Busspur abbiegen muss, darf diese nicht 
befahren. 
Spezieller Fall: Signal „Fahrt freigegeben 
nach § 9 StVO“ (Weißes Dreieck)
Vor allem das Signal, welches ein weißes 
Dreieck mit Spitze nach unten zeigt, führt 
immer wieder zu Problemen. Nehmen wir 
als Beispiel die Kapuzinerstraße Richtung 
Baldeplatz an der Kreuzung Isartal- ⁄ 
Pestalozzistraße. Hier fährt das Taxi auf 
der Busspur (erlaubt!) bis zur Ampel. Der 
Individualverkehr hat „Rot“, das Sondersignal zeigt „Halt“ . Das Sondersignal 
schaltet auf das „weiße Dreieck“, während 
der Individualverkehr noch „Rot“ hat. Das 
Taxi muss jetzt – mit gegebener Vorsicht 
– losfahren. Bleibt das Taxi aber stehen, 
kommt es zu deutlichen Behinderungen 
des Busverkehrs. 
Der Bus unmittelbar dahinter müsste entweder sofort losfahren oder er kommt in 
voller Fahrt auf das Signal zu, um noch 
vor dem „Grün“ des Individualverkehrs auf 
die rechte Fahrspur einschwenken zu können. Ein weiteres Problem entsteht, wenn 
das Signal des Individualverkehrs bereits 
„Rot“ zeigt, aber das Signal des Sonderfahrstreifens noch „Fahrt freigegeben 
 geradeaus“ (senkrechter Strich) zeigt. 
Hier darf das Taxi nicht bremsen. Es muss 
durchfahren. Ein dahinter fahrender 
 Linienbus wird sonst zur Schnellbremsung 
gezwungen. 
Deshalb die Aufforderung an die Taxler: 
wenn Ihr Euch entschließt, den Sonderfahrstreifen zu benutzen, dann handelt 
auch nach den besonderen Lichtzeichen!
Wir danken Herrn Winkler von der MVG, 
Herrn Galles vom KVR und Herrn Reisch 
vom PP München für die Beratung. (RM)
Halt
Fahrt 
freigegeben
„geradeaus“
Fahrt 
freigegeben
„besondere
Vorsicht“
Halt zu erwarten
Wartepfl icht bei 
Gegenverkehr
Keine Weiterfahrt
Ausführliche Beschreibung
im TAXIKURIER 09 ⁄ 2019
(www.taxi-muenchen.de)
Fahrt ist zu erwarten
Fahrt geradeaus
Fahrt nach rechts
Fahrt nach links
Kontakt hat angesprochen
Türen schließen, 
Abfahrt zu erwarten
Abfahren
Fahrt 
freigegeben
„nach rechts“
Fahrt 
freigegeben
„nach links“
Fahrt 
freigegeben
„besondere
Vorsicht“
Fahrt nach rechts
Fahrt nach links
  ÜBERSICHT
FAHRSIGNALE
WEICHENSIGNALE
WEITERE ZEICHEN 
⁄ SIGNALE
WICHTIGE INFORMATION
  Nur diese Ausschilderung erlaubt das Befahren der Sonderspur 
Grundsatz: Das Befahren von Sonderspuren ist keine Pfl icht. 
Wer sie aber benützt, muss die Sondersignale beachten. Die 
Fahr signale sind dabei in jedem Fall zu beachten. Die anderen 
Signale dienen der Information.
  MVG-Fahrzeuge haben immer Vorrang
  Überholen ist strikt verboten
  Vorbeifahren nur an liegengebliebenen Fahrzeugen
  Keine Kreuzungen verstellen
  Keine Fahrbahnmarkierung überfahren
  Geschwindigkeit anpassen
  Busspur folgen
  Verlassen nur an zugelassenen Stellen
www.taxi-muenchen.de
  SONDERSIGNALE
  SONDERFAHRSPUREN
Ein Info-Flyer 
zu diesem Thema 
liegt kostenlos 
in der Genossen - 
schaft aus!
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019

Seite 19

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Halt
Fahrt 
freigegeben
„geradeaus“
Fahrt 
freigegeben
„besondere
Vorsicht“
Halt zu erwarten
Wartepflicht bei 
 
Gegenverkehr
Keine Weiterfahrt
Fahrt ist zu erwartenFahrt geradeaus
Fahrt nach rechts
Fahrt nach links
Kontakt hat angesprochen
Türen schließen, 
Abfahrt zu erwarten
Abfahren
Fahrt 
freigegeben
„nach rechts“
Fahrt 
freigegeben
„nach links“
WEICHENSIGNALE WEITERE ZEICHEN ⁄ SIGNALE
BENUTZUNG DES SONDERFAHRSTREIFENS NACH STVO
Zeichen 245
1. Anderer Fahrverkehr als Omnibusse des Linienverkehrs sowie 
nach dem Personenbeförderungsrecht mit dem Schulbus- 
Schild zu kennzeichnende Fahrzeuge des Schüler- und Behindertenverkehrs dürfen Bussonderfahrstreifen nicht benutzen.
2. Mit Taxen darf der Sonderfahrstreifen nur benutzt werden, wenn 
dies durch Zusatzzeichen angezeigt ist.
 § 37⁄ II Nr. 4
Für Schienenbahnen können besondere Zeichen, auch in abweichenden Phasen, gegeben werden; dies gilt zudem für Taxen, 
 soweit diese durch Zusatzzeichen dort ebenfalls zugelassen sind.
Das bedeutet: In einem Sonderfahrstreifen sind die Sondersignale zu beachten. Diese gehen den allgemeinen Lichtzeichen 
vor. Ein Verstoß ist eine Ordnungswidrigkeit. Das heißt: wer bei 
einem „Querbalken“ trotzdem durchfährt, begeht einen Rotlichtverstoß.
Bußgeldkatalog Bayern – für Taxifahrer
➔ 141202 15 Euro – Sie benutzten verbotswidrig einen Sonderfahrstreifen (Zeichen 245 für Omnibusse).
➔ 141203 35 Euro – Sie benutzten verbotswidrig einen Sonderfahrstreifen (Zeichen 245 für Omnibusse und behinderten den 
Linienverkehr).
Die Verstöße gelten umgekehrt auch für den Individualverkehr, 
wenn dieser verbotswidrig eine Busspur benützt (und dabei den 
Taxiverkehr behindert).
Zusammenfassung:
Sonderstreifen nur benützen, wenn das „Taxi-frei“-Schild montiert ist. Dann sind auch die Sonderlichtzeichen zu beachten. 
Eine Verpflichtung zur Benutzung besteht nicht. 
Spezieller Fall „Fahrt freigegeben unter den Bestimmungen 
des § 9 StVO“ (Weißes Dreieck)
§ 9 Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren: Dieser Paragraph 
ist zwar eine Abbiegebestimmung, aber die darin enthaltenen 
 besonderen Verhaltensregeln müssen beachtet werden. Auszüge: 
➔ Muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen, Schienenfahrzeuge, Fahrräder mit Hilfsmotor und Fahrräder auch 
dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen 
Richtung fahren. Auf zu Fuß Gehende ist besondere Rücksicht 
zu nehmen; wenn nötig, ist zu warten.
➔ Wer nach links abbiegen will, muss entgegenkommende 
 Fahrzeuge, die ihrerseits nach rechts abbiegen wollen, durchfahren lassen.
FAHRSIGNALE
SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

Seite 20

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KINDERSICHERUNG IM TAXI – DAS SAGT DIE STVO § 21
„In Kraftfahrzeugen dürfen nicht mehr 
Personen befördert werden, als mit Sicherheitsgurten ausgerüstete Sitzplätze vorhanden sind. Kinder bis zum vollendeten 
12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm 
sind, dürfen in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur mitgenommen werden, wenn 
Rückhalteeinrichtungen für Kinder benutzt 
werden, die in der Richtlinie des Rates 
(…) genannten Anforderungen genügen 
und für das Kind geeignet sind. 
Abweichend ist beim Verkehr mit Taxen 
auf Rücksitzen die Verpflichtung zur 
 Sicherung von Kindern mit amtlich genehmigten und geeigneten Rückhalteeinrichtungen auf zwei Kinder mit einem Gewicht 
ab 9 kg beschränkt, wobei wenigstens 
für ein Kind mit einem Gewicht zwischen 
9 und 18 kg eine Sicherung möglich sein 
muss; diese Ausnahmeregelung gilt nicht, 
wenn eine regelmäßige Beförderung von 
Kindern gegeben ist.“
Das bedeutet: 
Ein drittes Kind kann im Gelegenheitsverkehr – zwischen den beiden Kindersitzen 
– nur mit dem Sicherheitsgurt gesichert 
 werden.
Achtung: 
der letzte Passus bedeutet, dass bei Kindern, die z. B. regelmäßig in die Schule 
gefahren werden, jedes einzelne Kind 
 einen geeigneten Kindersitz haben muss! 
Bei Verstoß droht ein Bußgeld von 
30 Euro. 
Seit April 2008 dürfen nur noch Kindersitze nach der Prüfnorm ECE 44/03 oder 
44/04 verwendet werden! Das Prüfzeichen 
garantiert, dass der Kindersitz über eine 
amtliche Zulassung verfügt. Diese Versionen stellen sicher, dass der Sitz dem 
neusten Stand der Technik entspricht.
Schnell. Preiswert. Kompetent.
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019

Seite 21

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➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, 
Christian Elsässer Jazz Orchestra
VIP IM TAXI
➔ RALF NOVAK
Ralf Novak gehört zu Deutschlands renommiertesten Theaterschauspielern. Für 
den gebürtigen Dresdner erfüllt sich der 
lang gehegte Wunsch, an der Komödie im 
Bayerischen Hof zu spielen. Mit Dietmar 
Schönherr war er vor 20 Jahren auf der 
„Münchner Tournee“ durch Deutschland, 
Österreich, der Schweiz und Lichtenstein 
unterwegs, aber nie in diesem Theater.
Nach seiner Schauspielausbildung in 
 Leipzig und einer beeindruckenden Karriere an DDR-Theatern und der Kabarettbühne Halle gelang es ihm, dem glücklichen 
Umstand geschuldet, damals mit einer 
Ungarin verheiratet zu sein, nach Ungarn 
umzusiedeln. Dies bot die Möglichkeit, 
ein knappes Jahr später in die Bundesrepublik zu flüchten. Immer dieses Ziel 
vor Augen, machte sich Ralf Novak auch 
keine Sorgen um seine weitere Karriere. Er 
sagt selbst, dass immer, wenn er ein Ziel 
vor Augen hat, die Angst verdrängt wird. 
Dieser Mut wurde belohnt. Bereits zwei 
Wochen nach seiner Ankunft in Gießen 
bekam er ein Angebot der Schlossfestspiele Ettlingen. Dieses Glück verließ ihn 
auch später nicht. Die Theaterintendanten schätzten die fundierte Ausbildung, 
für die die Theaterhochschule Leipzig 
 berühmt war und engagierten den Schauspieler. So konnte sich Ralf Novak recht 
schnell auch in der Bundesrepublik einen 
Namen machen und das Theaterpublikum 
schloss ihn ins Herz. Immer wieder erhielt 
er auch Gastrollen in Fernsehserien. 
Diese Ausflüge in die Film- und Fernsehwelt waren aber immer nur Zwischenspiele für den Perfektionisten Ralf Novak. 
Sein Herz hängt am Theater. Die Arbeit 
vor der Kamera ist für ihn mit der Schauspielerei auf den Brettern, die die Welt 
bedeuten, nicht zu vergleichen. Er 
schwärmt vom Geruch, die die Theater 
dieser Welt ausströmen. Dort fühlt er sich 
sicher und wohl. Eigentlich wollte der 
Wahlhamburger nie mehr zurück in seine 
sächsische Heimat. Erst als seine zweite 
Frau, eine Hamburgerin, drängte, sie wolle endlich Dresden sehen, war er unter 
Protest bereit, diese Reise anzutreten. In 
Dresden angekommen, war plötzlich das 
lang vermisste Gefühl von Heimat und 
 „Ankommen“ wieder da. Der Klang der heimatlichen Stimmen und der barocke Glanz 
taten Ihr Übriges. Diese Heimatverbundenheit verbindet ihn mit den Bayern. Wenn er 
nach München kommt, empfindet er die 
Bayern immer als sehr freundlich. Dies vermisst er manchmal in anderen Landstrichen 
dieses Landes. Nur mit der „Schicki-Micki- 
Szene“ und dem ständigen „Bussi links – 
Bussi rechts“ kann er nichts anfangen. 
Aber die richtigen Bayern hat er ins Herz 
geschlossen. 
Da Ralf Novak seit sieben Jahren nicht 
mehr Auto fährt, der Hamburger ÖPNV ist 
sehr gut ausgebaut und die Autos standen 
rum, nutzt er sehr häufig das Taxi. Die 
Münchner Taxler sind immer nett und gesprächig und er hat hier noch nie etwas 
Negatives erlebt. Schlecht schneiden bei 
ihm die Berliner Taxifahrer ab mit ihrer 
schimpfenden Art. Einem Taxler aus Ingolstadt ist der Schauspieler heute noch 
 dankbar. Nach einem chirurgischen Eingriff 
wurde er von den Ärzten heim geschickt, 
obwohl die Wunde noch blutete und er sich 
schrecklich fühlte. Der gerufene Taxler war 
sehr zuvorkommend und schimpfte die 
ganze Zeit auf die Ärzte und das Gesundheitswesen. Bei der Ankunft an der Zieladresse half ihm der nette Herr aus dem 
Fahrzeug, was leider auch noch etwas vom 
Blut abbekommen hatte und brachte Ralf 
Novak in die Wohnung. Beim Bezahlen 
 verweigerte der Taxler sogar die Annahme 
des Geldes für die Reinigungskosten. 
Am 11. September hat das Stück „Monsieur 
Claude und seine Töchter“ Premiere. Ralf 
Novak in der Rolle als Claude Verneuil ist 
Notar, stockkonservativ und erzkatholisch. Er und seine Frau Marie sind mit 
vier bezaubernd schönen Töchtern gesegnet. Leider gibt es bei den bisherigen 
Schwiegersöhnen aus Sicht des Herrn 
Papa einen Wermutstropfen. Alle drei sind 
nicht das, was sich der stolze Gaullist 
Claude als idealtypischen Franzosen so 
vorstellt. In Wirklichkeit passt es ihm gar 
nicht, dass es ein jüdischer Geschäftsmann, ein muslimischer Rechtsanwalt und 
ein chinesischer Banker bisher in den 
Schoß der Familie geschafft haben. Die 
Hoffnung des Vaters auf einen standesgemäßen Schwiegersohn richtet sich also 
ganz auf die jüngste Tochter Laura. Deren 
Auserwählter ist zwar Schauspieler, aber 
dass er Charles heißt – wie der verehrte 
ehemalige Staatspräsident de Gaulle – 
und Katholik ist, sorgt bei den geplagten 
Eltern für ausreichend Begeisterung. Ein 
Detail über ihren Verlobten hat sie allerdings verschwiegen: Charles stammt von 
der Elfenbeinküste und ist schwarz …
(BH)
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
Nina Graetzmacher
➔ Weitere Vorstellungen vom 13. September bis 3. November 2019
➔ Montag bis Samstag 19.30 Uhr
➔ Sonntag und Feiertag 18 Uhr
Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de
SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

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Grasbrunn – Jugendlicher wird von Pkw erfasst und 
anschließend von Taxi überrollt, Taxifahrer flüchtet
Am Freitag, 12.07.2019, gegen 23.55 Uhr, befuhr ein 48-jähriger 
Mann aus dem südlichen Münchner Landkreis mit seinem Pkw Ford 
die B304 in westliche Richtung Fahrtrichtung, um auf die BAB 99 
in Fahrtrichtung Salzburg aufzufahren. Zum gleichen Zeitpunkt 
 befand sich ein alkoholisierter 15-jähriger Schüler aus München 
auf der Fahrbahn der B304 auf Höhe der Überführung zur BAB 99. 
Der 48-jährige Fahrzeugführer erkannte den dunkel gekleideten 
Jugendlichen nicht und erfasst ihn mit der vorderen linken Fahrzeugseite. Daraufhin prallte der 15-Jährige linksseitig in die 
 Frontscheibe des PKW und blieb im Anschluss auf dem zweiten 
Fahrstreifen liegen. Kurze Zeit später befuhr ein bislang unbekannter Taxifahrer den zweiten Fahrstreifen der B304 in westliche 
 Richtung und überrollte den am Boden liegenden 15-Jährigen mit 
den rechten Rädern. Laut Zeugenangaben stoppte der Taxifahrer 
zunächst und fuhr an den Fahrbahnrand. Während sich hinzugekommene Ersthelfer um den verletzten Schüler kümmerten, 
 entfernte sich der Taxifahrer in Richtung München. 
Der 15-Jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt, er wurde 
mit dem Rettungshubschrauber zur stationären Behandlung in ein 
Krankenhaus transportiert. Die zunächst angenommenen lebensbedrohlichen Verletzungen bestätigten sich nicht. Am Pkw des 
48-Jährigen entstand hoher Sachschaden. Die westliche Richtungsfahrbahn der B304 über die A99 musste für die Dauer der 
Unfallaufnahme für ca. zweieinhalb Stunden gesperrt werden. 
Der Taxifahrer wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 40 Jahre, helle, kurze, stoppelige Haare, rundes 
 Gesicht, Drei-Tage-Bart, kräftige Statur, osteuropäischer Typ. 
Beim Taxi handelt es sich um einen PKW der Marke Daimler-Benz, 
Farbe: beige.
Zeugenaufruf: 
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zu dem flüchtigen Taxifahrer oder dessen Fahrzeug (es ist 
nicht bekannt, ob am Taxi ein Schaden entstanden ist) machen 
können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in 
Verbindung zu setzen.
Ludwigsvorstadt – Alkoholisierter Pkw-Fahrer fährt 
 ungebremst auf Taxi auf. Eine Person schwer, vier Personen 
leicht verletzt
Am Sonntag, 14.07.2019, gegen 1.45 Uhr, befuhr ein 69-jähriger 
Taxifahrer aus München mit seinem Mercedes die Lindwurmstraße 
in südwestliche Fahrtrichtung. Im Taxi befanden sich zu diesem 
Zeitpunkt drei Fahrgäste aus Schleswig-Holstein, ein 58-Jähriger 
mit seiner 54-jährigen Ehefrau und seiner 14-jährigen Tochter.
An der Kreuzung zur Poccistraße wollte der Taxifahrer nach rechts 
in diese abbiegen. Aufgrund der Rotlicht zeigenden Ampel musste 
er verkehrsbedingt halten. 
Zum gleichen Zeitpunkt befuhr ein 22-Jähriger aus dem Landkreis 
München mit seinem Pkw VW die Lindwurmstraße ebenfalls in südwestliche Richtung. Laut Zeugenangaben war er hierbei mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Als die Ampel auf 
Grünlicht wechselte und der Taxifahrer losfahren wollte, fuhr der 
22-Jährige mit seinem Fahrzeug nahezu ungebremst und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf das Taxi auf. Das Fahrzeug 
wurde durch die Kollision über die Kreuzung geschoben. 
Der Unfallverursacher, der Taxifahrer und das im Taxi befindliche 
Ehepaar wurden jeweils leicht verletzt, die 14jährige Tochter 
schwer. Alle Personen wurden mit dem Rettungswagen in ein 
 Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden durch den Unfall 
schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten 
abgeschleppt werden. 
Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte beim 22-jährigen Fahrzeugführer eine starke Alkoholisierung festgestellt werden. Aufgrund dessen wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein 
Führerschein sichergestellt. Während der Unfallaufnahme musste 
die Lindwurmstraße stadtauswärts sowie die Kreuzung zur Poccistraße für ca. zwei Stunden gesperrt werden. Es kam hierbei 
 teilweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Schwabing – Mann nach Zusammenstoß mit Taxi verstorben
Am Montag, 22.07.2019, gegen 1.10 Uhr, fuhr ein 38-Jähriger aus 
dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit seinem Taxi die Leopoldstraße 
stadtauswärts. Ein männlicher Fußgänger, dessen Identität bislang 
nicht festgestellt werden konnte, befand sich zu dieser Zeit im 
 Bereich des Fahrbahnteilers auf Höhe des Bus- und U-Bahnhofes 
Münchner Freiheit. Er wollte die Fahrbahn in östlicher Richtung 
überqueren. 
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WICHTIGE INFORMATIONEN
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019

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Der Fußgänger trat unvermittelt und ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten, auf die Fahrbahn. Der Taxifahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste den Mann frontal. 
Mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer konnten den Verkehrsunfall beobachten. Der Fußgänger wurde durch den Zusammenstoß 
lebensgefährlich verletzt und musste mit dem Rettungswagen in 
ein Krankenhaus gebracht werden. Bei ihm handelt es sich um einen 51-jährigen Münchner. Er verstarb am Dienstag, 23.07.2019, 
im Krankenhaus.
An dem Taxi entstand ein Schaden von ca. 4.500 Euro. Während 
der Unfallaufnahme musste die Leopoldstraße für ca. drei Stunden 
stadtauswärts gesperrt werden. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen. 
Zeugenaufruf: 
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen 
können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Telefon (089) 6216-3322, 
in Verbindung zu setzen.
Schwabing-West – Fahrer will polizeiliche Absperrung umgehen und fährt auf Polizeibeamten zu, dieser wird verletzt
Aufgrund einer Veranstaltung auf dem Gelände des Olympiaparks 
wurden am Freitag, 27.07.2019, im Umfeld umfangreiche Verkehrsmaßnahmen durchgeführt. Verkehrsteilnehmer konnten von 
 Spiridon-Louis-Ring aus nur nach rechts abbiegen. Die Einfahrt 
vom Spiridon-Louis-Ring nach links in die Lerchenauer Straße 
war mittels Pylonen für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Gegen 18.15 Uhr fuhr ein 23-jähriger Münchner mit seinem Taxi 
auf dem Spiridon-Louis-Ring. An der Einmündung zur Lerchenauer 
Straße wollte der 23-Jährige nach links abbiegen um die Lerchenauer Straße in Richtung Norden zu befahren. Der Taxifahrer fuhr 
in den Einmündungsbereich ein, hielt vor der Absperrung und 
stieg anschließend aus um eine Pylone wegzuräumen, damit er 
seine Fahrt fortsetzen konnte.
Ein 30-jähriger Polizeibeamter, der vor Ort die Absperrungsmaßnahmen betreute, ging auf den 23-Jährigen zu, sprach ihn an und 
erklärte ihm die Notwendigkeit der Verkehrsmaßnahmen. Der 
23-Jährige ignorierte den Polizeibeamten, stieg in sein Fahrzeug 
und fuhr los. Der Polizeibeamte stellte sich vor das Fahrzeug, um 
die Weiterfahrt des 23-Jährigen zu unterbinden. Dieser hielt jedoch nicht an, sondern fuhr mit seinem Fahrzeug auf den Polizeibeamten zu. Der Taxifahrer schob den Polizeibeamten mit seinem 
Fahrzeug zur Seite und lud ihn dabei kurzzeitig auf die Motorhaube auf. Hierbei wurde der Polizeibeamte leicht verletzt. Der 
 Taxifahrer entfernte sich mit seinem Pkw in nördliche Richtung. 
Er konnte kurze Zeit später von einer Polizeistreife in der Lerchenauer Straße angehalten werden. Gegen den 23-Jährigen wird nun 
wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie 
 einer gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
Altstadt – Fußgängerin bei Verkehrsunfall verletzt 
Am Dienstag, 05.08.2019, gegen 15.15 Uhr, befuhr ein 77-jähriger 
Taxifahrer mit seinem Pkw Daimler den Hofgraben und wollte am 
Einmündungsbereich zur Maximilianstraße nach links in diese abbiegen. Zur gleichen Zeit war eine 79-jährige Münchnerin zu Fuß 
auf dem Gehweg der Maximilianstraße unterwegs und wollte am 
Einmündungsbereich die Fahrbahn des Hofgrabens überqueren. 
Der Taxifahrer orientierte sich am bevorrechtigten Fahrverkehr der 
Maximilianstraße, fuhr an als er freie Fahrt hatte und übersah dabei die 79-jährige Fußgängerin, die bereits vor den Pkw getreten 
war. Der 77-Jährige stieß mit dem Pkw gegen die 79-Jährige, woraufhin diese rückwärts auf die Fahrbahn fiel. Das Fahrzeug überrollte die Beine der Münchnerin, wodurch sie schwer verletzt wurde. Die 79-Jährige wurde mit dem Rettungswagen zur stationären 
Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die zur Verfügung gestellten Textvorlagen.
 
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SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ÄNDERUNGEN – Anfang Juli teilten 
 Ministerpräsident Söder, OB Reiter, Bundesverkehrsminister Scheuer und Bahn-Chef 
Lutz der Öffentlichkeit mit, dass es in München einen neuen U-Bahntunnel geben 
werde, der auf einer Länge von 10,5 Kilometer von der Poccistraße zur Münchner 
Freiheit führen wird. Der Streckenverlauf 
ist, grob gesagt, etwa parallel zur bestehenden Streckenführung der Linien U3 ⁄ U6 
geplant. Neue Bahnhöfe für die zukünftige 
Linie „U9“ sollen am Esperantoplatz, dem 
HBF, den Pinakotheken und am Elisabethplatz entstehen, bevor am Feilitzschplatz 
wieder in die bestehende Strecke eingefädelt wird. Die bisherigen Bahnhöfe Implerstraße und Poccistraße sollen in einem 
neuen Bauwerk zusammengefasst werden. 
Die Kosten von derzeit angesetzten 3,5 
Milliarden Euro sollen von der Stadt, dem 
Freistaat und dem Bund getragen werden. 
Fertigstellung: frühestens 2037.
Freilich beeinflusst diese neue U-Bahnlinie 
auch den Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke, da somit ein weiterer Tunnel den 
Hauptbahnhof unterqueren muss. 
MP Söder sprach deshalb davon, die Fertigstellung der zweiten Stammstrecke werde 
sich „etwas verzögern“, wie ihn der Münchner Merkur (MM) am 3.7.19 zitierte – nämlich um zwei Jahre von Ende 2026 auf Ende 
2028. Und das ist natürlich nur „etwas“ . 
Damit nicht genug: ebenfalls Anfang Juli 
wurde verkündet, dass das östliche Ende 
der zweiten Stammstrecke nicht mehr am 
Orleansplatz, sondern an der Friedenstraße 
liegen soll, womit das wachsende „Werksviertel“ mitsamt dem geplanten neuen 
Konzertsaal besser angebunden würde. 
Die Baukosten seien dadurch geringer, so 
ein Bahn-Sprecher, weil man nicht so tief 
graben müsse wie am Orleansplatz. Zudem 
würden drüben wesentlich weniger Anwohner durch die jahrelangen Baumaßnahmen 
belästigt. Und, so ergänzt Schrotti, die 
massiven Verkehrsbehinderungen am 
 Orleansplatz, wo in einer ca. 40 Meter tiefen offenen Baugrube gearbeitet werden 
sollte, können dadurch entfallen.
Aber das war’s noch lange nicht: am 
12. Juli titelte der MM gar treffend: „Bahn 
zieht Fluchttunnel aus dem Hut“ . Wohl erst 
auf Nachfrage der Zeitung hatte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in gewohnter Salamitaktik eingeräumt, die Bahn habe ihm 
wiederum „vor wenigen Tagen mitgeteilt, 
(...) dass die zweite Stammstrecke nun mit 
einer sogenannten dritten Röhre ,zur Entfluchtung’ ausgestattet werden müsse“ . 
Mit anderen Worten: zwischen den beiden 
Gleisröhren muss also auch noch eine 
 pa rallele Flucht-Röhre angelegt werden, 
die den Tunnel auf seiner gesamten Länge 
um ein paar Meter verbreitern wird. Dafür 
könnten einige der im Abstand von ca. 
600 Metern geplanten Rettungsschächte 
entfallen, also – vereinfacht gesagt – 
 Treppenhäuser, die im Notfall den Passagieren einen Weg an die Oberfläche 
 ermöglichen. 
Obwohl wegen der dritten Röhre (Fluchttunnel) und der oben genannten Streckenänderung (Friedenstraße statt Orleansplatz) 
ein neues Planfeststellungsverfahren erforderlich ist, beharrt die Bahn darauf, der 
jüngst erst auf Ende 2028 verschobene Fertigstellungstermin sei zu halten. Bayerns 
Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel wird im MM 
vom 13. ⁄ 14. Juli zitiert: „Wir haben keinerlei Auswirkung auf Zeit- und Kostenrahmen. In diesem Zeitplan 2028 ist diese 
dritte Röhre mit enthalten“ . 
Der Landtagsabgeordnete der Grünen, 
 Martin Runge, seit Jahren profilierter Kritiker der zweiten Stammstrecke, muss darüber „fast lachen“: schon 2008 und 2011 
hatte er das jetzt umgeworfene Rettungskonzept scharf kritisiert und vergeblich auf 
die seit dem Jahr 2008 bestehenden Richtlinien verwiesen. Vielleicht wird er auch 
Recht behalten, wenn er auf die erfahrungsgemäße Dauer für die Genehmigung 
neuer Pläne von fünf bis sieben Jahren 
hinweist. Runge: „Das ist doch eine elende 
Flickschusterei“ .
Das nächste Gerücht ist übrigens schon im 
Schwange, dass nämlich die Bahnsteige 
von 210 auf 320 Meter verlängert werden 
müssen, damit auch Regionalzüge dort halten können. Die Bahn weiß davon wie immer nichts. Sollte sich das Gerücht eines 
Tages bewahrheiten, werden uns die Herren 
das in gewohnter Weise zwischen Lottozahlen und Wetterbericht in einem Halbsatz 
mitteilen, um dann noch anzufügen, das 
sei doch schon immer klar gewesen und der 
Zeit- und Kostenrahmen werde davon 
selbstverständlich nicht tangiert. In Wirklichkeit ist bereits ohne die letztgenannte 
Verlängerung der Bahnsteige eine Verzögerung mindestens bis 2031 realistisch. Von 
einer selbstverständlich damit verbundenen 
massiven Kostensteigerung mal ganz abgesehen. „Stuttgart 21“ lässt einmal mehr 
grüßen! 
➔ CO
2 – Kohlenstoffdioxid, kurz Kohlendioxid oder landläufig „Kohlensäure“, entsteht insbesondere bei der Verbrennung 
fossiler Energieträger wie z. B. Erdöl – also 
beim herkömmlichen Automotor: Benzin 
oder Diesel. Dabei hat übrigens der Dieselmotor als besserer „Futterverwerter“ (höherer Wirkungsgrad) eine deutlich günstigere 
CO
2-Bilanz als der Benziner. Aber das nur 
nebenbei.
Der Klimawandel und die damit einhergehende Erderwärmung sind nach Ansicht 
 aller Wissenschaftler (außer Donald Trump, 
der AfD und weniger weiterer Hartnäckiger) 
darauf zurückzuführen, dass die Konzentration dieses Gases seit Beginn der 
 Industrialisierung bis heute, also etwa in 
den letzten 250 Jahren, von 280 ppm 
(parts per million, also Teile pro Million 
Teile Luft), auf über 400 ppm zugenommen 
hat. 
Aber es habe doch, so die Zweifler, auch 
früher schon Klimaänderungen gegeben, 
wie die verschiedenen Eiszeiten bewiesen. 
Nur, und das ist der Haken an der Sache, 
ergaben sich diese Veränderungen im bisherigen Verlauf der Erdgeschichte in Zeiträumen von mehreren tausend Jahren. 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
 UNTERHALTSAMES

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Obwohl der Schreiber bei Erscheinen dieses 
TAXIKURIER schon in das siebte Lebensjahrzehnt eingetreten sein wird (= 60. Geburtstag), kann er sich aus seiner Jugendzeit noch erinnern, dass damals auch im 
höchsten Hochsommer tage- oder gar wochenlange Phasen mit Temperaturen von 
über 30 Grad eine Seltenheit waren. Heutzutage ist es eher die Ausnahme, wenn in 
Deutschland an einzelnen Sommertagen 
nicht die 40-Grad-Marke überschritten wird, 
wie zuletzt in Lingen (Niedersachsen) am 
25. Juli mit 42,6 Grad Celsius. Und an die 
seit Menschengedenken in Deutschland 
noch nie erlebte Dürre des letzten Sommers 
erinnern wir uns noch alle. Kurzum, abgesehen vom wässrig-verklärten Blick des 
Schreibers, beweisen tatsächlich alle statistischen Daten, dass jede weitere Diskussion über dieses Thema („fake news“) 
 müßig ist. Derzeit wird bei uns heftig diskutiert, wie wir den CO
2-Ausstoß verringern 
können. 
Bundesumweltministerin Svenja Schulze 
(SPD) favorisiert eine CO2-Steuer. Diese 
würde z. B. auf den Liter Kraftstoff oder 
Heizöl aufgeschlagen, um so die Leute zum 
Energiesparen anzuregen – andere sagen: 
zu zwingen. Soziale Härten sollten durch 
entsprechende Ausgleichszahlungen ⁄ Rückerstattungen ausgeglichen werden. Da 
zuckt der ehemalige Verwaltungsbeamte 
Schrotti einmal mehr zusammen: schon 
wieder ein zusätzliches Verwaltungsmonster! Als hätte der öffentliche Dienst nichts 
Wichtigeres zu tun, als Geld erst einzukassieren und dann nach etlichen Millionen 
Einzelfallprüfungen ganz oder teilweise 
wieder zurückzuzahlen. Der Bund der Steuerzahler kritisiert diese Pläne zudem als 
„Ablasshandel“ – damit konnten sich in 
früheren Zeiten Menschen durch Zahlungen 
an die Kirche von ihren Sünden freikaufen. 
Andere plädieren für eine Verschärfung des 
Emissionshandels: dabei gibt es eine begrenzte Menge an Verschmutzungsrechten 
(Zertifikaten), die durch Industrieunternehmen- nicht etwa durch den einzelnen Bürger- für einen bestimmten Preis pro Tonne 
emittiertes CO
2 gekauft werden müssen. 
Eine Lenkungswirkung durch die Politik 
entsteht dadurch, dass die Gesamtmenge 
an CO
2, die durch Industriebetriebe z.B. im 
Bereich der EU produziert und in die Umwelt abgegeben werden darf, Stück um 
Stück reduziert und verteuert wird. 
Die Bereiche Gebäude und Verkehr, bislang 
beim Zertifikate- Handel außen vor, sollen 
künftig mit eingeschlossen werden. So 
könnten die Autokonzerne dazu verpflichtet werden, das bei einer üblichen Lebensfahrleistung eines Wagens anfallende CO
2 
im Voraus „kaufen“ zu müssen. 
In der Folge könnte beispielsweise der 
 Anschaffungspreis für den berühmten 
 Grünwalder Hausfrauenpanzer deutlich ansteigen, dafür aber der Preis für einen 
spritsparenden Kleinwagen sinken. Übrigens hat die Zahl der neu zugelassenen 
SUVs und „Geländewagen“ im letzten Jahr 
erstmals die 30- Prozent-Marke aller deutschen PKW-Neuzulassungen überschritten. 
Die Verschärfung des Emissionshandels hat 
jedoch nach Schrottis Meinung den Nachteil, dass damit mal wieder alles in Richtung der EU geschoben wird. Also bis zum 
Sankt-Nimmerleins-Tag. Aber mit unserer 
zukünftigen EU-Kommissionspräsidentin 
Ursula von der Leyen wird bestimmt alles 
besser. In den letzten fünfeinhalb Jahren 
als Verteidigungsministerin hat sie die 
Bundeswehr in eine echte Friedensarmee 
umgebaut, von der wirklich keine Gefahr 
mehr ausgeht. Übrigens bei einem Etat in 
2019 von 43 Milliarden Euro, wobei die 
Umstandsuniformen für schwangere Soldatinnen – kein Witz! – kaum mehr zu Buche 
schlagen. Jetzt also kann sie als nächstes 
die Europäische Union auf Vordermann 
bringen. 
➔ FLIEGEREI – Nach einer Umfrage der 
Forschungsgruppe Wahlen fliegen von allen 
Anhängern der im Bundestag vertretenen 
Parteien die Grünen-Wähler am meisten: 
46 Prozent von ihnen gaben an, in den 
letzten 12 Monaten mindestens einmal 
 geflogen zu sein. Gleichzeitig räumten 
58 Prozent dieser „Flieger“ (auch der Maximalwert unter allen Befragten) ein, dabei 
ein schlechtes Gewissen gehabt zu haben. 
Die wenigsten Flüge brachten mit 26 % die 
AfD-Anhänger zusammen. Dabei, so Schrottis Anmerkung, könnte man doch gerade in 
fremden Ländern mal andere Vorurteile 
kennenlernen.
➔ OBSTRUKTION – (Definition u. a.: das 
Verhindern von Entscheidungen durch den 
Missbrauch legaler Mittel)
Einen offensichtlichen Fall von Obstruktion 
haben nach einem Bericht des MM vom 
2. Juli 2019 der Bayerische Rundfunk und 
das Handelsblatt aufgedeckt: danach ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft 
gegen das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), 
welches dem Bundesverkehrsministerium 
unterstellt ist, wegen des Verdachts auf 
Strafvereitelung. Das KBA hatte bekanntlich jahrelang nichts von den illegalen 
 Abschaltvorrichtungen bei den Dieselmotoren mitbekommen (wollen) und ist erst im 
Jahre 2015 durch die Erkenntnisse der 
US-amerikanischen Umweltbehörde aus seinem komatösen Tiefschlaf geschüttelt worden. Aber auch danach war die Vorgehensweise des KBA, gelinde gesagt, von großer 
Zurückhaltung geprägt, was den Umgang 
mit den Missetätern betraf. So informierte 
es nach der Entdeckung von vier Abschalteinrichtungen in der Software von Audi- 
Dieseln zuerst die Firma Audi- und nicht 
etwa die Staatsanwaltschaft, die bereits an 
der Sache dran war. Das KBA erklärte 
schließlich widerwillig eines der vier Abschaltsysteme für unzulässig; bei den drei 
anderen Softwaretricks erkannte es mit mildem Tadel, dass diese „Abgasstrategien 
(...) zweifelhaft hinsichtlich der Zulässigkeit“ sein. Und Uber-Andi nahm sein Ministerium, welches eigentlich das KBA beauf-
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sichtigen sollte, ebenso heldenhaft wie 
selbstlos in Schutz: bei diesem Thema sei 
es im Umgang mit den Herstellern „sehr, 
sehr hart“ . In der Tat erinnern wir uns alle, 
mit welch gnadenloser Wucht er seine Wattebäuschchen gegen die Phalanx der verderbten Autobosse geschleudert hat!
Die Münchner Strafverfolger sehen das freilich ein wenig anders. Die Staatsanwälte 
drohten dem KBA sogar eine Razzia an, 
sollte es nicht mit ihnen kooperieren. Zitat 
aus dem Schreiben eines Staatsanwaltes an 
KBA-Chef Ekhard Zinke: „Zum wiederholten 
Male sehe ich mich veranlasst, Sie darauf 
hinzuweisen, dass eine nur eingeschränkte 
Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden den Straftatbestand der (mindestens versuchten) Strafvereitelung erfüllen 
kann“ . Sehr, sehr hart, der Mann! 
➔ PRÜFUNG – Dass das KBA aber auch 
sehr genau und langwierig prüfen kann, 
haben mehrere mittelständische Firmen 
 erleben müssen, die Umrüstsätze für Euro- 
5-Diesel anbieten wollten. Einige von ihnen konnte das KBA erfolgreich am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Aber die 
Bamberger Firma „Dr. Pley SCR technology“ 
hatte das Geld und die Nerven, Andis Buben eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) abzutrotzen: am Freitag, 26. Juli, bekamen sie die Genehmigung für ihre 
Bausätze.
Zunächst zwar nur für ein Dieselmodell der 
Fa. Volvo; mit der Freigabe für Mercedesund BMW-Modelle, die die Firma Dr. Pley 
ebenfalls schon fertig hat, wird allerdings 
noch im August gerechnet. Nach einem Bericht der „heute“-Nachrichten vom 27. Juli 
hätten Mercedes und VW eine Kostenbeteiligung zugesagt. Weiteres und Genaueres 
war bis zum Redaktionsschluss nicht herauszubekommen.
➔ RADLRING – Die Grünen, die ÖDP und 
die Linken im Münchner Stadtrat waren 
Mit-Initiatoren des Bürgerbegehrens „Radentscheid“ und sammelten dazu rund 
160.000 Unterschriften. 
Am 24. Juli hat das Stadtratsplenum mehrheitlich diesem Bürgerbegehren zugestimmt, womit jetzt also das Bekenntnis zu 
breiteren Radwegen, Lückenschlüssen und 
einem Altstadt-Radlring offiziell politischer 
Wille in München wurde. Eine Grundsatzentscheidung, sozusagen. Über die Details 
dazu darf nunmehr zwischen den Fraktionen ausführlich gestritten werden, also 
beispielsweise darüber, ob die Frauenstraße 
wirklich zur Einbahnstraße wird, oder ob 
die Sonnenstraße zugunsten breiterer Radwege Fahrspuren verlieren wird. Die Kommunalwahl in einem dreiviertel Jahr wirft 
ihre Schatten voraus. Es bleibt zu befürchten, dass wir Fiaker bei diesen emotionalideologischen Debatten wie immer hinten 
runterfallen werden, weil wir bei keiner der 
Parteien ⁄ Fraktionen einen Rückhalt haben 
und als Teil des ÖPNV immer nur dann 
wahrgenommen werden, wenn es um unsere Pflichten geht. Ist doch wahr. 
➔ UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS – 
 Verkehrsminister Scheuer wird sich nach 
seinem Maut-Desaster voraussichtlich auf 
einen Untersuchungsausschuß einrichten 
müssen. Das eigentliche Scheitern der Pläne kann ihm niemand anlasten; er persönlich hat das Thema ja nur von seinem Vorgänger Alexander Dobrindt geerbt. Sehr 
wohl aber wird er erklären müssen, weshalb 
er vor (!) der Entscheidung des EuGH bereits Verträge abgeschlossen hat, welche 
nunmehr Schadensersatzansprüche der 
 verhinderten Mauteintreiber-Firmen in 
 immenser Höhe begründen könnten. 
Zwar hat Scheuer „volle Transparenz“ bei 
der Aufklärung der Sache angekündigt, aber 
es darf bezweifelt werden, dass er den Sinn 
dieses komplizierten Wortes überhaupt 
kennt: bisher durften die Abgeordneten 
die Verträge nur in der Geheimschutzstelle 
des Bundestages einsehen, was bedeutet, 
dass sie keine Kopien davon anfertigen und 
auch nicht über das Gesehene berichten 
dürfen. Ein Teil der Verträge wurde zwischenzeitlich veröffentlicht, allerdings 
nur mit vielen geschwärzten Passagen. Der 
grüne BT-Abgeordnete Stephan Kühn, der 
schon Monate vor der EuGH-Entscheidung 
vergeblich um Einsicht in die Schriftstücke 
nachgesucht hatte, hat unterdessen Klage 
eingereicht, um die ungeschwärzte und 
komplette Herausgabe aller Verträge zu erzwingen. Was sind für Herrn Scheuer dann 
erst dunkle Machenschaften, wenn diese 
üble Hinhaltetaktik für ihn „volle Transparenz“ sein soll? 
➔ ZUM SCHLUSS – Anfang September vor 
zwei Jahren wurde das unter Denkmalschutz stehende sog. „Uhrmacherhäusl“ in 
der Feldmüllersiedlung, Obere Grasstraße 1, 
in einer Nacht- und Nebelaktion illegal abgerissen. Die Empörung über den damals 
neuen Besitzer des ca. 150 Jahre alten 
winzigen Häusls war groß, stand (und 
steht) er doch im Verdacht, die Hütte nur 
deshalb erworben zu haben, um baldmöglich dort neu und wesentlich größer bauen 
zu können. Ähnliches soll der findige Geschäftsmann schon häufiger getan haben.
OB Reiter versprach den erregten Bürgern 
daraufhin, die Stadt werde alle rechtlichen 
Instrumente anwenden, um den möglichst 
originalgetreuen Wiederaufbau des Gemäuers zu erzwingen. Das hat die Stadt dann 
auch getan. Oder zumindest: versucht. 
Denn die zuständige Lokalbaukommission 
(LBK) hat leider die falschen Instrumente 
ausgepackt, indem sie den Eigentümer per 
Bescheid zum Wiederaufbau verpflichtete. 
Der hat erwartungsgemäß dagegen geklagt 
und Mitte Juli vor dem Verwaltungsgericht 
Recht bekommen, weil nämlich nicht er das 
Häuschen abgerissen hat, sondern eine 
Baufirma. Er, so der Eigentümer, habe von 
der Aktion nichts gewußt und, Gott bewahre, sie schon gleich gar nie nicht net angeordnet. Das Gericht glaubte ihm das zwar 
nicht, konnte ihm aber mangels objektiver 
Tatsachen das Gegenteil nicht beweisen. 
Nach Eingang der Urteilsbegründung will 
die Stadt prüfen, ob sie dagegen Berufung 
einlegt, oder aber den Bauunternehmer 
als nächsten Kandidaten belangt. Jetzt ist 
Schrottis Verwaltungsstudium an der Beamtenfachhochschule zwar schon fast vier 
Jahrzehnte her, aber das haben wir bereits 
damals gelernt: dass nämlich ein Bescheid 
immer an den richtigen Adressaten gerichtet werden muss, wenn er eine Chance auf 
Rechtswirksamkeit haben soll. Nebenfach 
„formales Recht“ (Formen, Fristen, Zuständigkeiten), das Einmaleins im ersten 
 Semester halt. Aber die Volljuristen im 
 höheren Dienst der Stadt, ab „A 13“ nicht 
schlecht besoldet, haben da möglicherweise an der Universität was anderes gelernt. Als ehemaliger Praktiker, wenn auch 
in einem ganz anderen Fachgebiet, wagt 
der Schreiber hier gleich noch einen Ausblick auf den Fortgang der Sache: die Stadt 
belangt als nächstes den Bauunternehmer, 
der jedoch seinem damaligen Baggerfahrer, 
wohl ein türkischer Staatsangehöriger, nie 
einen Auftrag zum Abriss des Hauses gegeben haben will. Der Mann muss da irgendwas falsch verstanden haben. 
Am Schluss bleibt, wenn überhaupt noch 
greifbar, eben dieser Baggerfahrer übrig, 
der dann reumütig seinen Fehler einräumt. 
Von dem jedoch leider nichts zu holen sein 
wird. Aber, in das türkische Hinterland 
heimgekehrt, wird er sich dort plötzlich 
mehrere „Uhrmacherhäusl“ leisten 
 können …
„Manus munum lavat“, sagt der Lateiner. 
Eine Hand wäscht die andere.
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019

Seite 27

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Schwabinger Tor
Im 14. Jahrhundert musste die Stadtmauer 
nach außen verlegt werden, weil Münchens 
Einwohnerzahl stark zunahm. Den Verlauf 
der ersten Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert kann man heute noch erkennen: 
Der namentliche Übergang der Weinstraße 
in die Theatinerstraße und der Dienerstraße 
in die Residenzstraße bezeichnet ihren 
 Verlauf. Vor dem Bau der zweiten Mauer 
führten zwei anfangs nebeneinander verlaufende Straßen zum Dorf Schwabing: die 
Vordere Schwabinger Gasse und die Hintere 
Schwabinger Gasse, die nach dem Bau der 
Erweiterung nunmehr innerhalb der Stadt 
lagen. Außerhalb des neuen Schwabinger 
Tores führten der Schwabinger Weg nach 
Norden, der Feldmochinger Weg zum 
gleichnamigen Dorf im Nordwesten und der 
Fürstenweg nach Westen zum Schloss 
Nymphenburg. Aus ihm wurde 1808 die 
 Königstraße und schließlich 1826 die 
 Brienner Straße. 
Das Schwabinger Tor gehörte neben dem 
Isartor, dem Sendlinger Tor und dem Neuhauser Tor zu den vier Haupttoren der 
 neuen Befestigung und befand sich auf 
dem heutigen Odeonsplatz. Entstanden um 
1310, wurde es im Jahr 1817 abgebrochen, 
weil die technische Weiterentwicklung der 
Artillerie die mittelalterlichen Befestigungsanlagen sinnlos gemacht hatte. Außerdem führte die Industrielle Revolution 
zu einer rasanten Bevölkerungszunahme 
und zu einer Auslagerung der expandierenden Gewerbebetriebe in die so genannten 
Vorstädte außerhalb der Befestigungsanlagen. Zwischen 1841 und 1844 entstand 
die Feldherrnhalle auf dem Grundstück des 
Schwabinger Tores. Bereits vorher, um das 
Jahr 1680 herum, hatten die Vordere 
Schwabinger Gasse den Namen Residenzstraße und die Hintere Schwabinger Gasse 
den Namen Theatinerstraße erhalten.
Name
Westlich der heutigen Ludwigstraße führte 
ein unbefestigter Weg von der Residenz in 
Richtung Schwabing und zum dortigen 
Schloss Biederstein, das 1944 durch Bomben zerstört wurde. Die Biedersteiner Straße von 1896 erinnert daran. Dieser Weg 
war dem Adel vorbehalten, während die 
restliche Bevölkerung sich auf dem parallel 
verlaufenden Schwabinger Weg zu bewegen 
hatte. König Ludwig I. (1786–1868) befahl 
noch als Prinz den Bau der äußerst repräsentativen Ludwigstraße, die – gerahmt 
von staatlichen Gebäuden – nach Schwabing führen sollte. Dieser Prachtstraße ließ 
er an seinem 36sten Geburtstag, dem 25. 
August 1822, seinen eigenen Namen geben. Ausgangspunkt der Prachtstraße sollte 
ein ebenso prächtiger Platz werden, dem 
Ludwig am selben 25. August 1822 den Namen Fürstenplatz verlieh. Am 12. Januar 
1827 geruhte der nunmehrige König, den 
Fürstenplatz in Odeonsplatz umzubenennen 
nach dem geplanten Konzertsaal des 
Odeons, dem heutigen Bayerischen Innenministerium am Odeonsplatz 3. Das Wort 
Odeon stammt aus dem Altgriechischen 
und bezeichnet ein rundes, theaterähnliches Gebäude für musikalische und schauspielerische Aufführungen. Um das Andenken an die bayerischen Fürsten zu erhalten, 
bekam an jenem Tag der dem Adel vorbehaltene Weg die offizielle Bezeichnung 
Fürstenstraße. Sie führte vom Wittelsbacherplatz – ebenfalls benannt am 12. Januar 1827 – in Richtung Norden, wo sie heute 
an der Theresienstraße endet. Erst im Jahr 
1977 benannte der Stadtrat ihren südlichen 
Teil in Kardinal-Döpfner-Straße um, in 
 Erinnerung an Julius Döpfner (1913–1976), 
der von 1961 bis 1976 als Erzbischof von 
München und Freising amtierte.
Gebäude – Feldherrnhalle 
Der Odeonsplatz ist auf drei Seiten von 
 Sehenswürdigkeiten gesäumt. Da ist zum 
einen die Feldherrnhalle, in Anlehnung an 
die Loggia dei Lanzi in Florenz auf dem 
Standort des Schwabinger Tores entstanden 
zwischen 1841 und 1844 nach Plänen des 
Architekten Friedrich von Gärtner (1792–
1847, Gärtnerplatz von 1863) und als 
Denkmal zu Ehren des bayerischen Heeres 
errichtet. Warum sie „Feldherrnhalle“ und 
nicht korrekt „Feldherrenhalle“ heißt, lässt 
sich nicht in Erfahrung bringen. Auf Florenz und die Architekten der Theatinerkirche bezieht sich die Aussage, München sei 
die nördlichste Stadt Italiens. Die beiden 
Feldherren stellen die bayerischen Heerführer Johann von Tilly (1559–1632, links, 
 Tillystraße von 1890) aus dem Dreißigjährigen Krieg der Jahre 1618 bis 1648 sowie Karl von Wrede (1767–1838, rechts, 
Wredestraße von 1890) dar. Letzterer ließ 
seine Soldaten zuerst mit Frankreich und 
nach dessen Niederlage in Russland 1813 
gegen Frankreich kämpfen und bluten. Gestalter der Figuren war Ludwig Schwanthaler (1802–1848, Schwanthalerstraße von 
1850) und gegossen wurden sie aus erbeuteten Kanonen. In der Mitte im Hinter-
➔ ODEONSPLATZ
Im Auftrag von König Ludwig I. von Bayern
Der Odeonsplatz mit seiner beeindruckenden Bebauung gehört zu den wichtigsten Münchner Sehenswürdigkeiten. Von hier 
aus eröffnet sich ein Blick in die Brienner Straße und insbesondere in die Ludwigstraße und auf das Siegestor. Hinzu kommt 
noch die Sicht auf das neue München in der Ferne in Gestalt der beiden Hochlicht-Türme, auf Neudeutsch Highlight Towers.
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SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
STADTKUNDE MÜNCHEN

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grund steht das später aufgestellte Bayerische Armeedenkmal mit der Inschrift „Dem 
treuen tapferen bayerischen Heere in Dankbarkeit und Anerkennung Luitpold Regent 
von Bayern 1892“ . Es ist ein Werk des Erzgießers Ferdinand von Miller (1813–1887, 
Ferdinand-Miller-Platz von 1887). Erst im 
Jahr 1906 schließlich fanden die beiden 
steinernen bayerischen Löwen ihren Platz 
in der Feldherrnhalle. Wilhelm von Rümann 
(1850-1906, Rümannstraße von 1906) 
schuf sie, und zwar nach einem lebenden 
Löwen aus dem Tierpark Hellabrunn namens Bubi. Die Feldherrnhalle steht in thematischer Verbindung zum einen Kilometer 
entfernten Siegestor, bei beiden geht es 
um Krieg.
Gebäude – Theatinerkirche
Anno 1659 legte Henriette Adelheid von 
Savoyen (1636–1676, Savoyenstraße von 
1903), Gemahlin von Kurfürst Ferdinand 
Maria (1636–1679, Ferdinand-Maria-Straße 
von 1898), das Gelübde ab, als Dank für 
die Geburt eines Erbprinzen ein würdevolles Gotteshaus errichten zu lassen, und 
zwar gleich gegenüber der Residenz, wo sie 
Hof hielt. Nachdem der Kronprinz und spätere Kurfürst Max II. Emanuel (1662–1726) 
tatsächlich geboren worden war, erhielt 
Agostino Barelli (1627–1687, Barellistraße 
von 1905) aus Bologna den Auftrag zur 
Planung und die Grundsteinlegung erfolgte 
bereits 1663. Die Kirche ist dem heiligen 
Kajetan geweiht und diente dem Orden der 
Theatiner als Hauskirche, daher der heute 
geläufige Name. Sie ist die erste im Stil des 
italienischen Hochbarock erbaute Kirche 
nördlich der Alpen, Barelli lehnte seinen 
Entwurf an eine bestehende Kirche in Rom 
an. Darüber hinaus zeichneten folgende 
 Architekten für den Bau verantwortlich: 
Enrico Zuccalli (1642–1724, Zuccallistraße 
von 1899) sowie Giovanni Viscardi (1645–
1713, Viscardigasse von 1931), stammend 
aus Italien beziehungsweise der italienischen Schweiz. Die Kirche wurde im Jahr 
1675 geweiht, aber erst rund neunzig Jahre 
nach der Einweihung entwarf der französisch-stämmige François de Cuvilliés 
(1695–1768, Cuvilliésstraße von 1898) 
eine Fassade im Stil des Rokokos, die sein 
Sohn gleichen Namens (1731–1777) im 
Jahr 1768 vollendete. Die Adresse dieses 
Gebäudes mit multikulturellen Wurzeln lautet Theatinerstraße 22. Zahlreiche bayerische Herrscher aus dem Haus Wittelsbacher 
liegen hier begraben: Henriette Adelheid, 
Ferdinand Maria und Max Emanuel, sodann 
die Könige Maximilian I. Joseph (1756–
1825, Max-Joseph-Platz von 1805) und Maximilian II. (1811-1864, Maximilianstraße 
von 1858) sowie Otto, Prinz von Bayern 
und König von Griechenland (1815–1867, 
Ottostraße von 1817), um nur einige zu 
nennen. Bei manchen von ihnen sind 
 allerdings nur die Körper ohne Herz hier 
bestattet. Die herausgeschnittenen Herzen 
befinden sich in der Gnadenkapelle des 
Wallfahrtsortes Altötting.
Gebäude – Residenz
Die Residenz entstand seit 1385 als 
nordöstlicher Teil der neuen Stadtbefestigungen des 14. Jahrhunderts. Mit ihren 
baulichen Erweiterungen bis zum Jahr 1842 
entwickelte sie sich zu einer der größten 
Residenzen in Europa und damit zu einem 
Symbol für den Machtanspruch der Wittelsbacher und die politische Wichtigkeit des 
bayerischen Staates. Die Wittelsbacher unterhielten hier ihren Hofstaat und regierten 
Bayern ununterbrochen von 1180 bis zur 
Revolution des Jahres 1918, als sie vom 
Thron herabsteigen mussten, nicht aber auf 
diesen verzichteten. Keine andere Dynastie 
weltweit kann hier das Wasser reichen, 
 abgesehen von der dänischen, die sich bis 
auf Harald Blauzahn (910–987) zurückführt. Der Funkstandard Bluetooth wurde 
nach Harald Blauzahn benannt und steht in 
Erinnerung an seine Fähigkeiten zur Vereinigung mehrerer Fürstentümer zu einem 
großen Königreich. Aber das nur am Rande. 
Die Münchner Residenz mit ihren Museen, 
Theatern und Innenhöfen kann hier aus 
Platzgründen nicht detailliert beschrieben 
werden. Die Residenzstraße liegt – wer 
hätte es gedacht? – entlang der Residenz. 
Auch der 1613 bis 1617 angelegte Hofgarten gehört zum ausgedehnten Gebäudekomplex.
Gebäude – Ministerien
Stadtauswärts links befindet sich am 
Odeonsplatz 3 das Bayerische Staatsministerium des Inneren im Gebäude des ehemaligen Konzertsaales des Odeon, errichtet 
1826 bis 1828 nach Plänen von Leo von 
Klenze (1784–1864, Klenzestraße von 
1830). Am Odeonsplatz 4 liegt das Bayerische Staatsministerium der Finanzen im 
ehemaligen Palais Leuchtenberg. Dieses 
Gebäude wurde ebenfalls nach Entwürfen 
von Klenze zwischen 1816 und 1821 erbaut 
und diente als Maßstab für die Gesamtbebauung der Ludwigstraße. Dabei nahm 
sich Klenze den Palazzo Farnese in Rom als 
Vorbild. 
Reiterstandbild Ludwig I. 
Entworfen von Ludwig von Schwanthaler 
und gegossen von Ferdinand von Miller, 
wurde das Denkmal am 25. August 1862, 
dem 76sten Geburtstag Ludwig I., enthüllt, 
und zwar in Abwesenheit des bereits 
1848 abgedankten König. Eines der Hauptinteressen des Königs neben der Architektur galt den Frauen außerhalb seiner Ehe 
mit Therese von Sachsen-Hildburghausen 
(1792–1854, Theresienstraße von 1812, 
Theresienhöhe von 1879). Sie starb ebenfalls in seiner Abwesenheit an den Folgen 
der großen Cholera-Epidemie. Ludwig I. 
verschied am Schalttag, dem 29. Februar 
1868, in seiner Winterresidenz in Nizza. 
Sein Leichnam wurde einbalsamiert, sein 
Herz entnommen und an diese Stelle sein 
Ehering (!) gelegt. Eine adlige Abordnung 
reiste per Eisenbahn aus München an und 
brachte Ludwigs Leichnam über Marseille, 
Lyon, seinem Geburtsort Straßburg und 
schließlich Ulm nach München zurück. Gemäß seinem Wunsch wurde der ehemalige 
König neben seiner Frau Therese in der 
Gruft der katholischen Kirche Sankt Bonifaz 
an der Karlstraße 34 beigesetzt. Weil Therese Protestantin gewesen war, durfte ihr 
Leichnam nicht durch die Kirche getragen, 
sondern musste durch eine Öffnung in der 
Außenmauer in den Keller verbracht werden. Ludwigs Herz befindet sich in der 
 Gnadenkapelle des katholischen Wallfahrtsortes Altötting.
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Hitler-Ludendorff-Putsch
Der Odeonsplatz genießt international leider auch einen negativen Ruf, weswegen 
viele Fremde ihn gezielt aufsuchen. Am 
9. November 1923 fand hier der Hitler-Ludendorff-Putsch sein blutiges Ende. Unter 
Führung des Münchner Bürgers Adolf Hitler 
(1889–1945) und des Generals des Ersten 
Weltkrieges Ernst Ludendorff (1865–1937) 
wollten Rechtsradikale die Demokratie 
 stürzen und durch eine Diktatur ersetzen. 
Dieses verhinderte die Bayerische Landespolizei, indem sie den Aufmarsch hier 
stoppte und den Putschversuch mit Waffengewalt beendete. Dabei kamen neben 
vier Polizisten auch sechzehn Nationalsozialisten ums Leben. Nachdem die NSDAP 
1933 in Deutschland an die Macht gekommen war, wurden entsprechende Denkmäler 
an der Feldherrnhalle aufgestellt und es 
fanden alljährlich aus Anlass des Jahrestages pompöse Aufzüge auf dem Odeonsplatz statt, der letzte im Jahr 1944. Als 
 Ludendorff am 20. Dezember 1937 gestorben war, erschien es nur sinnvoll, sein 
Staatsbegräbnis an der Feldherrnhalle beginnen und am Siegestor enden zu lassen. 
Später wurde auf der Ludwigstraße einem 
anderen Politiker ein Staatsbegräbnis zuteil, nämlich Franz Josef Strauß (1915–
1988, Franz-Josef-Strauß-Ring von 1989). 
Auf einer Lafette wurde der von einer bayerischen Fahne bedeckte Sarg ebenfalls vom 
Odeonsplatz zum Siegestor gefahren. Hier 
noch eine Bemerkung zur Viscardigasse 
gleich hinter der Feldherrnhalle: Seit 1856 
gibt es in Haidhausen die Preysingstraße 
und gleichzeitig beim Odeonsplatz gab es 
die Preysinggasse. 
Nun wurde 1931 eine Umbenennung des 
weniger wichtigen Verkehrsweges wegen 
der Verwechslungsgefahr endgültig notwendig und aus der Preysinggasse wurde die 
Viscardigasse. Angeblich wichen Gegner des 
Dritten Reiches auf der Viscardigasse den 
genannten Denkmälern aus, um vor ihnen 
nicht den obligatorischen Hitler-Gruß zeigen zu müssen, und die Gasse erhielt den 
Beinamen „Drückebergergasse“ . Um an diesen angeblichen, stillen, zivilen Widerstand 
der Bewohner Münchens gegen das nationalsozialistische Regime zu erinnern, wurden 1995 Fußspuren in das Pflaster der 
Viscardigasse eingelassen. In Wirklichkeit 
kann man sich allerdings kaum vorstellen, 
dass sich ein Terror-Regime wie das Dritte 
Reich ein solches Verhalten hätte bieten 
lassen. Es handelt sich hier offensichtlich 
um eine Legende aus der Zeit nach 1945, 
als plötzlich die meisten Menschen behaupteten, Widerstand gegen das Dritte 
Reich geleistet zu haben, obwohl sie ihm 
tatsächlich angehangen hatten.
Versammlungsort
Weil sich nördlich des großen Odeonsplatzes auch noch die breite Ludwigstraße 
hinzieht, finden sehr viele Veranstaltungen 
vor der Feldherrnhalle statt, seien es klassische Konzerte, politische Demonstrationen, Märkte oder kulturelle Ereignisse jeder 
Art. Auch der Festzug des Oktoberfestes 
führt alljährlich hier vorbei. So kommt es, 
dass der Odeonsplatz nicht nur ein Magnet 
für Touristen ist, sondern auch fast wöchentlich in der Zeitung genannt wird. 
(BW)
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… der TSV 1860 München eigentlich 
12 Jahre früher gegründet wurde?
In den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden in 
Deutschland zahlreiche Turnvereine gegründet. Diese wurden 
von den staatlichen Behörden als Hort politischer Umtriebe zur 
Vorbereitung der bürgerlichen Demokratie angesehen. Das 
 Streben nach politischer Freiheit und demokratischen Reformen 
gipfelte schließlich in der Märzrevolution von 1848. In dieser 
Zeit, am 15. Juli 1848, wurde der „Münchner Turnverein“ 
 gegründet. Obwohl politisch nicht aktiv, war der Verein der 
 Obrigkeit ein Dorn im Auge. Mit der Begründung, der Zusammenschluss sei eine „Anstalt moralischer Verpestung“ wurde der 
Verein 1850 verboten. Der Turnwart musste die Stadt verlassen. 
Die Mitglieder gründeten daraufhin einen Gesangsverein. Erst 
ab dem 17. Mai 1860 konnten die 120 verbliebenen Turner bzw. 
Sänger ihren „Münchner Turnverein“ wieder offiziell betreiben. 
Die Fußballabteilung kam am 6. März 1899 dazu. (FK)
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
TAXI-TICKER – KURZMELDUNGEN AUS DER BRANCHE 
01.07.19 Berlin Taxifahrer mit Waffe vertrieben um 
Geldautomaten zu sprengen.
05.07.19 Bayreuth Fahrgast will Drogen in Taxi verstecken. Aufgeflogen.
06.07.19 Hamburg Rotlicht-Sünderin kracht am Geburtstag des Fahrers in Taxi.
06.06.19 Moosbach Katze springt unbemerkt in Taxi und 
fährt nach Viechtach.
06.07.19 Bad Ischl Im Gegenverkehr mit Moped in Taxi 
gekracht. 16-Jähriger tot.
07.07.19 Dresden SUV nimmt Taxi Vorfahrt. Vier Verletzte.
07.07.19 Wiesbaden Erstes Wasserstofftaxi nimmt 
Betrieb auf.
07.07.19 Ihrlerstein Betrunkener läuft von Gehweg 
 unvermittelt vor Taxi. 
08.07.19 Dortmund Zahlstreit im Taxi. Drei Polizisten 
 teilweise schwer verletzt.
09.07.19 Hamburg Clever Shuttle-Fahrer nietete 
 Blitzanlage um. 
10.07.19 Mexiko 250.000 Uberfahrer ohne Krankenund Sozialversicherung?
11.07.19 Wien E-Scooter-Fahrer flüchtet. Polizei 
nimmt Verfolgung im Taxi auf.
10.07.19 Amerika Uber: Gegen Aufpreis kann schweigender Fahrer bestellt werden.
12.07.19 New York Yellow-Cab kracht in Restaurant. 
Acht Verletzte. 
12.07.19 Bochum Linienbus muss wegen Taxi bremsen. 
Fahrgast im Bus verletzt.
13.07.19 Hamburg Taxi stößt mit Linienbus zusammen. 
Taxifahrer verletzt.
13.07.19 Kaufbeuren Fahrgäste stehlen unbemerkt 
 Kopfstützen aus Taxi.
14.07.19 Schriesheim Krankenwagen fährt auf Taxi auf. 
 Feuerwehr muss anrücken.
14.07.19 Grasbrunn Betrunkener Jugendlicher von 
 Privatauto und Taxi angefahren.
14.07.19 München Alkoholisierter rammt wartendes Taxi 
an Ampel. 5 Verletzte.
15.07.19 Hamburg Nur 1 von 2223 Taxis vollelektrisch, 
aber 240 Hybridfahrzeuge.
15.07.19 Irkutsk Falscher Beamte kontrolliert 
 Taxifahrer und verlangt Geld.
19.07.19 München Mann tritt unvermittelt auf Straße 
und wird von Taxi erfasst. Tot.
22.07.19 Unterhaching Opel wird von Taxi gerammt und kippt 
auf Seite.
22.07.19 Freising Zechpreller beschädigte Taxis: 
 „Psychische Ausnahmesituation!“
23.07.19 Nürnberg Tram erfasst unachtsames Taxi beim 
Wenden.
23.07.19 München Taxifahrer schiebt Absperrung zur 
 Seite und fährt Polizisten an.
25.07.19 Bottrop Täter überfällt 4 Taxifahrer und 
stiehlt Fahrzeuge. Geschnappt.
25.07.19 Stuttgart Abgeschleppt vor Behindertenheim. 
Taxifahrer zu hilfsbereit?
27.07.19 Leck Unbekannter löst Radmuttern. Taxifahrer kann Unfall verhindern.
31.07.19 New York Geburtshilfe im Taxi. Fahrer wird im 
Internet gefeiert.
31.07.19 Berlin E-Rollerfahrer überholt abbiegendes 
Taxi auf Gegenspur. Crash. 
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30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019

Seite 31

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City e.V., steht für die Idee, öffentliche Plätze zum Verweilen 
und Erleben zu gestalten, Straßen zum Flanieren und Erholen 
zu nutzen. Gesunde Mobilität statt Autoverkehr ist eine Forderung, die durchaus ihre Berechtigung hat. Nur leider vergessen 
viele, dass das Taxi eben auch zur gesunden Mobilität gehört, 
da es Teil des ÖPNV ist. Auch am darauffolgenden Sonntag, 
8. September, werden von 11 bis 20 Uhr die Straßenkünstler, 
Vereine und Besucher die Straßen zwischen Odeonsplatz und 
Münchner Freiheit in Beschlag nehmen. 
Richtig viel Kunst, Politik, Spiel, Spaß und Kultur kann der 
 interessierte Münchner auf dem Corso Leopold vom Siegestor 
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER SEPTEMBER 2019
Sonntag, 01. September
 ➔ 11.00 Uhr, Orleansplatz, Bayernmarkt
 ➔ 11.30 Uhr, Pfälzer Residenz Weinstube, 
Jazzfrühschoppen
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 15.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Heldengeschichten
 ➔ 20.00 Uhr, Englischer Garten, 
 
Theater des hölzernen Gelächters
Montag, 02. September
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Museum, 
Verkehrszentrum, Blade Night
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters
 ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, 
 
Shayna Steele
Dienstag, 03. September
 ➔ 18.15 Uhr, Dantestadion, 
Nordic Walking
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
San2 & Sebastian
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten
 ➔ 20.30 Uhr, Westpark, Kino, 
Mond & Sterne im September 2019
Mittwoch, 04. September 
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Jazz Summer Nights
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Elysium
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Ernst Molden & Das Frauenorchester
Donnerstag, 05. September 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Huckleberry Five
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
IsarRider
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Keøma
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Özcan Cosar
Freitag, 06. September 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, King’s X
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Manfred Mann's Earth Band 
& Glenn Hughes
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, 
Munich Swing Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
SOLOzuVIERT
Samstag, 07. September 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Gaggi’s Tanzparty
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helter Skelter
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
MacC&C Celtic Four
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Frank
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Protomen
Sonntag, 08. September
 ➔ 09.00 Uhr, Olympiapark, 
Laufen: Women’s Run – Be active, 
be happy, be you
 ➔ 10.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Oh, wie schön ist Panama
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 17.00 Uhr, Mohr Villa Freimann, 
Poesie auf zwei Gitarren
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Frank
Montag, 09. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bernd Stelter
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Holy Modee x morten
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martina Schwarzmann
 ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, 
Marc Ribot
Dienstag, 10. September
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Falk Schug
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martina Schwarzmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Buchinger
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Zebrahead
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Ice Nine Kills
 ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, 
Mark Lettieri Trio
Mittwoch, 11. September 
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Tschaikowski-Gala
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Amanda Palmer
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André 
Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Cyber-Gen
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Hozier
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Sarah Straub
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
 
Sound of Nashville
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Tilmann Lucke
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Sam Outlaw
Donnerstag, 12. September 
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Benefizkonzert des 
Orchesters der Deutschen Kinderärzte 
in München
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Acres
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Andreas Weber
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Da Bobbe
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
 
Honky Tonk Five
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, SYML
Freitag, 13. September 
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
 
Siam Sinfonietta – Thai Orchester 
Bangkok
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Dame – Zusatzshow
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 
Kommissar Haderhei räumt auf
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Lindsey Stirling
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Mokoomba
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Monika Gruber und Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sebastian Schnoy
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, [Faun]
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Pothead
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Berge
Samstag, 14. September 
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 19.30 Uhr, Königsplatz, 
Anne-Sophie Mutter, 
Violine – Across the Stars
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Voices From Brazil
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Adept
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christoph & Lollo
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Dame
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Hoffmanns Erzählungen
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Lady Lords & Company
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
The Hep Cats
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, [Faun]
Sonntag, 15. September
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, M-net 
Münchner Outdoor-Sportfestival
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen 
Maus
 ➔ 15.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Eine königliche Löwenjagd
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
 
Hommage an Georges Bizet
 ➔ 19.00 Uhr, Königsplatz, 
Michael Patrick Kelly
 ➔ 19.00 Uhr, Isartal, Rock’n’Roll Fever
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Carmela de Feo
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatz, 
 Gärtnerplatz-Open Air 2019
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, John Cleese – 
 
Last Time To See Me Before I Die
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Axxis
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Cassia
Montag, 16. September
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Deva Premal & Miten
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Bugus
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Da Huawa, Da Meier und I
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Mathea
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Sleaford Mods
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Justin Jesso
Dienstag, 17. September
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 20.00 Uhr, Zentraltheater München, 
Absolute Giganten
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Fatih Cevikkollu
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten
Mittwoch, 18. September 
 ➔ 20.00 Uhr, Zentraltheater München, 
Absolute Giganten
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alexander Liegl
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Felix Lobrecht
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Franziska Wanninger & Martin Frank
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Idil Nuna Baydar alias Jilet Ayse
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
 
Marti Brom & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Masud
 ➔ 20.15 Uhr, Backstage, Faelder
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Pierce Brothers
Donnerstag, 19. September 
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Bewie Bauer
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Felix Lobrecht
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Lizzy Aumeier
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
 
Kleines Spiel, Macbeth
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Munich String Band
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Studio Eisbach
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Rhyus Fulber, 
The Priest, Craven, Krypthomorph
 ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Slatec
Freitag, 20. September 
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Otello
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
My Fair Lady
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Ali Azimi
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Britta T. & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nikita Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Steve Naghavi
Samstag, 21. September 
 ➔ 10.45 Uhr, Theresienwiese, 
186. Münchner Oktoberfest – 
Einzug der Wiesn-Wirte
 ➔ 11.00 Uhr, Bayerische Philharmonie, 
Tag der offenen Tür der Bayerischen 
Philharmonie
 ➔ 14.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Abenteuer Oper
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 1. FC Köln
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Jewels – Emeralds ⁄ Rubies ⁄ Diamonds
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Axel Pätz
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Bozo Vreco
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Nick Woodland
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Wiggerl
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Yann Tiersen
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Helmet
Sonntag, 22. September
 ➔ 10.00 Uhr, Theresienwiese, 
186. Münchner Oktoberfest – 
Trachten- und Schützenzug
 ➔ 14.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Abenteuer Oper
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Opern auf bayrisch
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sommerreise
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019
SERVICE

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➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
La traviata
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Roses of East
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Liederleben – 11. Liederabend
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
John Illsley & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Johnny & The Yooahoos
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lisa Eckhart
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ram
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Stars
Montag, 23. September
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lisa Fitz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, 
Alessandro De Santis Orchestra
Dienstag, 24. September
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Otello
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Savoy Brown feat. Kim Simmonds
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten
 ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, 
David Helbock
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Exclusive
Mittwoch, 25. September 
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
La traviata
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Rivers Of Nihil, 
Black Crown Initiate, Møl, Orbit Culture
 ➔ 20.00 Uhr, Zentraltheater München, 
Absolute Giganten
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Francesco Tristano
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Frank-Markus Barwasser als Erwin Pelzig
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Gwangju Cultural Foundation
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
Donnerstag, 26. September 
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Michelle
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Frank-Markus Barwasser als Erwin Pelzig
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Heldmaschine
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Liberty String Revival
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Macbeth
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
Freitag, 27. September 
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Jewels – Emeralds ⁄ Rubies ⁄ Diamonds
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Nico Sücker & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Remode
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Simon Stäblein
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters
Samstag, 28. September 
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Hedda Gabler
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Voices of Women in Wartime
 ➔ 19.30 Uhr, Konzerthalle an der 
Quiddestraße, Wolfrang Krebs
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
 
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche 
Lücke
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Dieter Nuhr
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 ScienceBusters
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
 
Skyline Riders
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, The Nice Nice
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Reis
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Thorsten Otto
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Fetty Wap
 ➔ 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Frank 
Wingold Entangled Music
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Little Hurricane
Sonntag, 29. September
 ➔ 17.15 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
La Traviata
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 19.00 Uhr, Bellevue di Monaco, #Love
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Bonny Tones
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Julia Michaels
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Creepshow
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Kate Nash
Montag, 30. September
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Monarchy
 ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, 
FC Bayern München – 
Hamburg Towers
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM SEPTEMBER 2019
 ➔ 01.09.-29.09. So 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating
 ➔ 01.09.-29.09. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Song Trang
 ➔ 01.09.-22.09. So 18.30 Uhr, Mi+Do+Sa 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Das Gespenst von Canterville
 ➔ 01.09.-14.09. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee im Juni 2019
 ➔ 01.09.-13.09. Do-Di 20.00 Uhr, Staatliche Antikensammlungen, Philoktet
 ➔ 01.09.-09.09. täglich 13.00 Uhr, BMW Welt, Ferienspaß mit Köpfchen
 ➔ 01.09.-08.09. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Wir sind die Neuen
 ➔ 01.09.-06.09. So 11.00 Uhr, Mo-Fr 15.00 Uhr, Olympiapark, Lilalu Umsonst & Draußen
 ➔ 02.09.-26.09. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 02.09.-06.09. täglich 10.00 Uhr, Gasteig, Internationaler Musikwettbewerb
 ➔ 03.09.-28.09. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Fisch zu viert
 ➔ 03.09.-12.09. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
 ➔ 03.09.-07.09. täglich 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Xaver Hellmeier, Eric Alexander & Vincent Herring
 ➔ 04.09.-10.09. täglich 10.00 Uhr, Funkhaus München, Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 11.09.-30.09. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Monsieur Claude und seine Töchter
 ➔ 11.09.-28.09. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Tagebuch eines Wahnsinnigen
 ➔ 12.09.-21.09. Do-Sa 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 19.09.-28.09. Do-Sa 19.30 Uhr, Mohr Villa Freimann, Das Mädl aus der Vorstadt
 ➔ 20.09.-29.09. täglich 22.00 Uhr, Löwenbräukeller, Wiesnzelt
 ➔ 20.09.-29.09. Fr 16.00 Uhr, Sa+So 11.00 Uhr, Mariahilfplatz, Hard Drive
 ➔ 21.09.-30.09. täglich 10.00 Uhr, Theresienwiese, 186. Münchner Oktoberfest
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
So. 01.09. bis So. 08.09., täglich 10.30 Uhr bis 20.00 Uhr, Große Sommerausstellung: Joan Miró – Charme und Poesie der Farben
Fr. 06.09. 19.30 Uhr, Montserrat Suarez „Noche Flamenco“
Mi. 18.09. 19.00 Uhr, Ausstellung: Hopfengärten & Schäffler Ausstellungsdauer: 19.09.2019 bis 12.10.2019
Fr. 20.09. 19.30 Uhr, Brachland. Ein Monolog von Brian Lausund. Eine Produktion des Theaters an der Rott, Eggenfelden
Fr. 27.09. 20.30 Uhr, Jazz: Tuija Komi Quartett – Midnight Sun
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort 
für Veranstaltungen jeder Art.
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

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MESSE MÜNCHEN
➔ STARKER HERBST
Im September und Oktober reiht sich bei der Messe München 
auch dieses Jahr wieder ein Messehighlight an das nächste: Im 
MOC Veranstaltungscenter München eröffnet die MUNICH FABRIC 
START den Messereigen. Zur renommierten internationalen Textilmesse werden vom 3.–5. September bis zu 20.000 Messebesucher 
an der Lilienthalallee erwartet.
Das Oktober-Highlight auf dem Messegelände in Riem: Die EXPO 
REAL, größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen in 
 Europa. Mehr als 2.000 Aussteller aus über 30 Ländern präsentieren sich auf dieser Geschäftsplattform für die gesamte Branche. 
Mehr als 45.000 Teilnehmer werden vom 7.–9. Oktober auf dem 
Messegelände erwartet.
Die nächsten Messetermine im Überblick
➔ MUNICH FABRICS START
 Internationale Textilmesse 
 MOC Veranstaltungscenter München 
 3. September bis 5. September 2019
 Dienstag/Mittwoch: 9.30–18.30 Uhr
 Donnerstag: 9.30–16 Uhr 
➔ Moda Made in Italy
 Führende Branchenmesse für Mode, Schuhe und Lederaccessoires
 MOC Veranstaltungscenter München
 29. September bis 1. Oktober 2019
 Sonntag/Montag: 9–18 Uhr
 Dienstag: 9–16 Uhr 
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
➔ EXPO REAL 
 Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen 
 Messe München 
 7.–9. Oktober 2019
 Montag/Dienstag: 9–19 Uhr, Mittwoch: 9–16 Uhr 
➔ inter airport Europe
 Internationale Fachmesse für Flughafen-Ausrüstung, 
 Technologie, Design & Service
 Messe München 
 8.–11. Oktober 2019
 Dienstag – Donnerstag: 9–17 Uhr, Freitag: 9–15 Uhr 
➔ BABYWELT MÜNCHEN 
 Deutschlands führende Messe rund ums Kind
 MOC Veranstaltungscenter München
 11.–13. Oktober 2019
 Freitag: 10–17 Uhr, Samstag: 10–18 Uhr, Sonntag: 10–17 Uhr 
atelier-tacke.de
Messe München
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2019

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
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Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Thomas Kroker (TK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
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Benedikt Weyerer (BW) 
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Formenreich, Büro für Gestaltung
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Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
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Druck: Peradruck GmbH
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Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
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und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
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die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Thomas Kroker, Jörg Wohlfahrt
Grundkurs (Ortskunde-Unterricht)
Montag, 02.09., 16.09., 30.09., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 04.09., 11.09., 18.09., 25.09., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 07.09., 14.09.,21.09., 28.09., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund stark rückläufiger Nachfrage ab Beginn 
des Jahres 2020 keine Vorbereitungskurse zur Ortskundeprüfung für Taxifahrer mehr 
anbieten können und den Schulungsbetrieb deshalb einstellen müssen.
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 09.09., 17.30 Uhr
Samstag, 14.09. 9.00 Uhr
Montag, 23.09., 17.30 Uhr
Samstag, 28.09., 9.00 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 12.09., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 13.09., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 18.09., von 15 bis 17 Uhr
➔ Dauer: ca. 2 Std.
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5 ⁄ 2019 vom 10. September bis 10. Oktober 2019
➔ Kurs 6 ⁄ 2019 vom 05. November bis 03. Dezember 2019
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ SEPTEMBER 2019
AUSBILDUNG
SEPTEMBER 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

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& Go Plus, Sitzheizung vorne, Bluetooth Freisprecheinrichtung, 16“ 
Leichtmetallfelgen miot Bereifung 205/55 R16, Start-Stop-System, 
2-Zonen-Klimaautomatik, USB/AUX Anschlüsse, LED-T agfahrlicht, Spurhalte-Assistent, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung, T empomat, 
Berganfahrhilfe, Geschwindigkeitsbegrenzer mit Memory-Funktion u.v.m.
Unverbindliche Preisempfehlung 1 34.141,20 €
Hauspreis 28.690,00 €
Monatliche
Finanzierungsrate 3 549 €
Anzahlung 4.336,48 €
Nettodarlehensbetrag 24.353,52 €
Gesamtbetrag 30.688,48 €
Frachtkosten 795,00 €
 
Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 3,4/3,8/3,7 l/100 km. 
CO2-Emission komb. 84 g/km. Energieeffi zienzklasse A+
RAV4 Hybrid
2.5 Hybrid mit 131 kW (178 PS), Automatikgetriebe CVT (4x2), 
Business Edition, 5-türig
 
Ausstattungs-Highlights:
Lederausstattung, T oter-Winkel-Warner, LED-T agfahrlicht, Spurhalte-Assistent, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung, T empomat, 
Fahrer-Aufmerksamkeitsassistent, Bluetooth Freisprecheinrichtung, Navigationssystem T oyota T ouch & Go Plus, Sprachsteuerung, Regensensor, el. 
Fensterheber vorn und hinten, Sitzheizung vorne, 2-Zonen-Klimaautomatik, 17“ Leichtmetallfelgen silbern mit Bereifung 225/65 R17 u.v.m.
Unverbindliche Preisempfehlung 1 40.053,10 €
Hauspreis 33.990,00 €
Monatliche
Finanzierungsrate 3 649 €
Anzahlung 5.200,35 €
Nettodarlehensbetrag 28.789,65 €
Gesamtbetrag 36.352,35 €
Frachtkosten 895,00 €
 
Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 4,3/4,7/4,5 l/100 km. 
CO2-Emission komb. 102 g/km. Energieeffi zienzklasse A+
Camry Limousine Hybrid
2.5 VVT-i mit 131 kW (178 PS), Stufenlose Automatik, 
Business Edition, 5-türig
 
Ausstattungs-Highlights:
Pre-Collision System, Lederausstattung, LED-T agfahrlicht, Spurhalteassistent, Einparkhilfe vorn und hinten, Verkehrszeichenerkennung, 
T empomat, Berganfahrhilfe, Smart-Key-System, Sitzheizung vorn, 
2-Zonen-Klimaautomatik, Privacy-Glas, 17“-Leichtmetallfelgen im 
9-Speichen-Design u.v.m. 
Unverbindliche Preisempfehlung 1 41.763,10 €
Hauspreis 34.690,00 €
Monatliche
Finanzierungsrate 2 659 €
Anzahlung 5.456,59 €
Nettodarlehensbetrag 29.233,41,43 €
Gesamtbetrag 37.088,59 €
Frachtkosten 895,00 €
 
Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 4,8/4,2/4,3 l/100 km. 
CO2-Emission komb. 98 g/km. Energieeffi zienzklasse A+
Landsberger Straße 222
80687 München
T elefon: 089/547 177-95
info.lbs@toyota-dit.de
Frankfurter Ring 166
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1) Unverbiche Preisempfehlung des Herstellers/Importeurs. 2) Ein 
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