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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2019

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2019. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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➔ DIE BAYERISCHE LANDESHAUPTSTADT ALS REISEZIEL
WANDEL DER FREMDENVERKEHR AUF DEM WEG ZUM BEDEUTENDSTEN WIRTSCHAFTSFAKTOR
KRITIK OFFENER BRIEF AN OB REITER AUFGRUND DER WARTEZEITEN IM KVR
VORREITER HAMBURG SETZT NEUES VERFAHREN ZUR MIETWAGEN-GENEHMIGUNG IN KRAFT
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 59. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE AUGUST 2019
TOURISMUS

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Thomas Kroker (TK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
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Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung:
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Engelhardstraße 6, 81369 München 
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Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr.
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
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in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
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stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Thomas Kroker, Jörg Wohlfahrt
Grundkurs (Ortskunde-Unterricht)
Montag, 05.08., 19.08., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 07.08., 14.08., 21.08., 28.08., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 03.08., 10.08.,17.08., 24.08., 31.08., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Samstag, 03.08., 9.00 Uhr
Montag, 12.08., 17.30 Uhr
Samstag, 17.08., 9.00 Uhr
Montag, 26.08., 17.30 Uhr
Samstag, 31.08., 9.00 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 22.08., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 23.08., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 28.08., von 15 bis 17 Uhr
➔ Dauer: ca. 2 Std.
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5 ⁄ 2019 vom 10. September bis 10. Oktober 2019
➔ Kurs 6 ⁄ 2019 vom 05. November bis 03. Dezember 2019
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ AUGUST 2019
AUSBILDUNG
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019

Seite 3

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung ⁄ Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen ⁄ Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Ausbildungstermine ⁄ August 2019 02
Impressum 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 
Offener Brief an den Oberbürgermeister 08
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
Titelthema ⁄ Tourismus – Die bayerische Landeshauptstadt als Reiseziel 13
24
Stadtinfo ⁄ Kultur pur 20
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 21
Technik ⁄ Allianz Zentrum für Technik – Im Gespräch mit Dr. Lauterwasser 22
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 26
VIP im Taxi ⁄ Simone Rethel-Heesters 29
Jubiläum ⁄ 70 Jahre Funkstreife 30
Service ⁄ Veranstaltungskalender August 2019 32
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise August 2019 32
Taxi-Ticker ⁄ Kurzmeldungen aus der Branche 34
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Mariensäule 34
Messe München ⁄ Vorschau 35
atelier-tacke.de
AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Taxistand Pasing Bahnhof Süd
Bravo Hamburg! Um Missverständnisse 
gleich auszuschließen: Natürlich wird in 
Bayern niemand als „Sau-Preiß“ aufgrund 
seiner Sprache oder Herkunft beschimpft. 
Vielleicht machen sich die Bewohner der 
südlichen Landesteile hin und wieder 
mit einem gewissen Augenzwinkern 
über Norddeutsche lustig. Aber nicht in 
diesem Fall!
Am Mittwoch, den 26. Juni 2019, informierte die Hamburger Verkehrsgewerbeaufsicht (BSU) im Rahmen eines Infotages 
über die neuen Regeln, die für Mietwagenunternehmen erlassen wurden. Hintergrund 
ist der verstärkte Anstieg von Anträgen auf 
Konzessionen, vornehmlich aus Berlin, die 
allem Anschein nach taxiähnlichen Verkehr 
durchführen wollen. Dirk Ritter, Sachgebietsleiter der BSU, zeigte erneut Rückgrat 
und stellte sich den etwa 90 Teilnehmern 
und deren kritischen Fragen. „Wir wollen in 
Hamburg keinen Kampf gegen Mietwagen 
führen“, betonte Ritter – allerdings muss 
die Aufsichtsbehörde überwachen, dass 
sich jede Verkehrsform an die Spielregeln 
hält. Nur so kann ein fairer Wettbewerb 
stattfinden. 
Mit dem bereits veröffentlichten Merkblatt 
„Hinweise für Antragstellungen im Mietwagenverkehr“ (www.hamburg.de⁄mietwagen⁄) 
stellt Hamburg die Befreiung zum Einbau 
eines Wegstreckenzählers ausnahmslos 
ein. Der Mietwagenverkehr soll wie das 
 Taxigewerbe mit digitalen Aufzeichnungen 
überprüfbar werden – inklusive INSIKA- 
Verfahren. Die Protokollierung und Verschlüsselung über eine von der Bundesdruckerei ausgegebenen TIM-Karte dient 
der Manipulationssicherheit der Daten. 
Der elektronische Wegstreckenzähler muss 
die gesamte zurückgelegte Wegstrecke 
 aufzeichen (Totalkilometerzähler des Wegstreckenzählers), die für jede einzelne 
Fahrt zurückgelegte Wegstrecke mit Angaben zu Tag und Uhrzeit (Besetztkilometerzähler des Wegstreckenzählers) und bei 
ANZEIGE
ANSPRECHEND UND AUTHENTISCH
FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG
Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben 
ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. 
Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. 
Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. 
Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, 
Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de
Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden.
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Beschäftigung von Fahrpersonal für jede 
Person den jeweiligen Schichtbeginn und 
das Schichtende (Schichtanmeldung und 
Schichtabmeldung am Wegstreckenzähler). 
Damit werde auch die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Bestimmungen wie Mindestlohn möglich. Für den Fall, dass Pausen über die gesetzlich vorgeschriebenen 
Zeiten hinaus (mehr als 30 bzw. 45 Minuten) gemacht und Schichtzeiten dadurch 
verlängert werden, sind diese elektronisch 
oder händisch nachvollziehbar und überprüfbar aufzuzeichnen. Die BSU werde im 
Rahmen von Wiedererteilungen von Mietwagengenehmigungen und Betriebsprüfungen ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes – so wie 
dies bereits seit Jahren für das Taxigewerbe 
passiert – legen.
Ritter stellte nochmals klar, dass auch für 
den Mietwagenverkehr die Einzelaufzeichnungspflicht aller Geschäftsvorfälle nach 
der Abgabenordnung (AO) gelte. Die Pflicht 
zur Aufzeichnung ist nur erfüllt, wenn elektronische Aufzeichnungen zu jeder einzelnen Fahrt mit Angaben zum Fahrpreis gesichert und im Ursprungszustand unverändert 
gespeichert, aufbewahrt und am Betriebssitz verfügbar gehalten werden. Allerdings 
räumte er den Mietwagenunternehmern die 
Möglichkeit ein, in diesem Sinne auch Daten von Fahrtenvermittlern verwenden zu 
können, sofern die vorgenannten Anforderungen erfüllt sind. 
Die buchmäßige Erfassung des Auftragseingangs nach § 49 Abs. 4 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) könne ebenso elektronisch erfolgen. Allerdings sei dem Gesetz 
zu entnehmen, dass in diesen Fällen auch 
der Rechner am Betriebssitz installiert sein 
muss, über den die Aufträge abgewickelt 
und dokumentiert werden. Die Weiterleitung 
von Kundenanfragen an Angestellte ist 
 weiterhin verboten, sofern diese nicht am 
Betriebssitz dafür beschäftigt sind. Auch 
dürfen die im Geschäft angenommenen 
 Beförderungsaufträge nur an das eigene 
Fahrpersonal weitergegeben werden. Ritter 
kündigte an, dies zukünftig im Rahmen 
von Betriebsprüfungen zu kontrollieren.
Zur Gründung eines Verkehrsbetriebes verlangen die Hamburger eine Kalkulation, 
mit Nachweis der verfügbaren Mittel für 
die erforderlichen Startinvestitionen und 
eine Ertrags- und Kostenvorschau. Dies soll 
aufzeigen, dass im laufenden Betrieb ausreichend Umsätze und Einkünfte zu erwarten sind, um die variablen und fixen Kosten 
zu decken (vor allem Personal-, Fahrzeug-, 
Betriebssitz- und Vermittlungskosten), sowie dass ein Angreifen des Eigenkapitals 
oder sogar eine Überschuldung ausgeschlossen ist. Neben dem obligatorischen 
Nachweis über ausreichend Stellplätze auf 
Privatgrund, muss der Mietwagenunternehmer in Hamburg auf Grund der Rückkehrpflicht für das Fahrpersonal ausreichend 
Pausen- und Hygieneräume zur Verfügung 
stellen (Arbeitsstättenverordnung). Dies ist 
mit Vorlage entsprechender Mietverträge 
nachzuweisen.
Zusammengefasst wird das als „Hamburger 
Modell“ auf den Mietwagenverkehr ausgeweitet. Das als Vorbild geltende Verfahren 
konnte schon die Steuer- und Abgabensünder im Hamburger Taxigewerbe deutlich 
reduzieren. Wer fairen Wettbewerb will, 
muss sich den gleichen Bedingungen unterwerfen. Aus dem tiefen Süden der Republik rufen wir daher mit lauter Stimme zu: 
Bravo Hamburg!
Ausweitung des Alkoholverbotes 
am Hauptbahnhof
Seit Januar 2017 gilt zwischen 22 Uhr und 
6 Uhr rund um den Hauptbahnhof München 
ein Verbot für alkoholische Getränke, wenn 
solche außerhalb von gastronomischen 
 Einrichtungen konsumiert werden. Ab 
1. August 2019 wird das Alkoholverbot 
auf 24 Stunden ausgeweitet. 
Insgesamt macht das Bahnhofsareal nur 
0,25 % der Fläche der Landeshauptstadt 
aus. Hier fanden aber 27 % aller unter Alkoholeinfluss begangenen Straftaten statt. 
Nach Einführung der Regelung gingen die 
sogenannten Rohheitsdelikte im ersten 
 Kalenderjahr um 40 % zurück. Darunter fallen u. a. Körperverletzung, Raub, Nötigung, 
Bedrohung. Dieses Ergebnis soll mit der 
Ausweitung nochmals verbessert und der 
Hauptbahnhof noch sicherer werden. Die 
Absicht dahinter ist deutlich erkennbar: Es 
geht um die Trinkerszene, die am Bahnhof 
zu finden ist und die Passanten, Anwohner 
und Gewerbetreibende belästigt, so KVR-
Chef Dr. Thomas Böhle. Die Landeshauptstadt München betreibt seit Jahren einen 
eigenen Kontrolldienst, der zwischenzeitlich aufgestockt wurde. 
Am 26. Juni 2019 hatte es sich eine Gruppe alkoholisierter Männer direkt neben dem 
Taxistandplatz auf der Nordseite des Bahnhofes gemütlich gemacht. Fahrgäste mussten sich durch den Pulk drängen, um einzusteigen. Dabei wurden weibliche Kunden 
auch schon mal mit unanständigen Bemerkungen belegt. Das Unbehagen war deutlich zu spüren. Pünktlich um 22 Uhr erschien ein Trupp von fünf Mitarbeitern des 
KVR-Kontrolldienstes, der die trinkende 
Versammlung nach einiger Zeit mit offenbar unvermeidbaren Diskussionen schließlich auflöste. Der Vorplatz des Bahnhofes 
konnte wieder dem Sinn entsprechend 
 genutzt werden. 
Wir sprechen an dieser Stelle unseren Dank 
für die Maßnahmen aus. Das tun wir im Interesse aller Taxifahrerinnen und Taxifahrer, 
die am Hauptbahnhof ordentlich ihrer Arbeit nachkommen wollen. Die Ausweitung 
des Alkoholverbotes auf die Tagesstunden 
dient zudem einem freundlicheren Erscheinungsbild der Landeshauptstadt und hinterlässt bei Reisegästen sicher einen besseren Eindruck. München kämpft aber nicht 
allein mit dem Problem. Auch in Nürnberg 
gibt es seit November ein ganztägiges 
 Alkoholverbot rund um den Bahnhof.
Wir trauern um unsere 
langjährigen Kollegen
Manfred Göpfert 
(ehemals Taxi 28)
Herr Göpfert verstarb 
am 22. Juni 2019 im Alter 
von 73 Jahren.
Dalibor Lippmann
(ehemals Taxi 2396)
Herr Lippmann verstarb 
am 23. Juni 2019 im Alter 
von 70 Jahren.
Heinz Schmidt 
(Mitglied der Taxi-München eG 
seit 1971, ehemals Taxi 1472). 
Herr Schmidt verstarb 
am 2. Juli 2019 im Alter 
von 85 Jahren.
AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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Neue Straßennamen
➔ Federgrasweg
Das bayerische Federgras (stipa pulcherrima ssp. bavarica) gehört zur Familie der 
Süßgräser. Es kommt weltweit nur an einem Standort vor, an einem vollsonnigen 
Steilhang bzw. Felsen im Donautal. Die 
Pflanze wird 0,3 bis 1 m hoch und blüht 
von Mai bis Juni. Sie ist gut an ihren sehr 
langen Grannen zu erkennen. Das bayerische Federgras ist vom Aussterben bedroht 
und streng geschützt.
Verlauf: Von der Bocksdornstraße aus 
ca. 125 m nach Süden, wo er in einem 
Wendehammer endet.
Stadtbezirk: 24. Stadtbezirk 
Feldmoching-Hasenbergl
Standplatz: Fasanerie
Rund ums liebe Geld
Zur Mitte des Jahres traten einige 
 Änderungen in Kraft. Einiges ist teurer 
 geworden, anderes billiger.
➔ Höhere Eichgebühren
Im Mai 2019 wurden die bundesweit 
 gül tigen Eichgebühren deutlich angehoben. 
Die Prüfung eines Taxameters inklusive 
Wegstreckensignalgeber liegt nun bei 
84,40 Euro (bisher 76,80 Euro). Erst jetzt 
wurde uns bekannt, dass die Gebühren ab 
dem 1. Januar 2021 nochmal um 6,8 % 
steigen werden. Damit drängt sich der Verdacht auf, dass die Eichbehörde in Zukunft 
ausschließlich vom Taxigewerbe bezahlt 
werden soll. Der Mietwagenverkehr beantragt reihenweise Ausnahmen zum Wegfall 
der Eichgeräte. Ausnahmen sollten jedoch 
Ausnahmen bleiben – und nicht zum Regelfall werden.
➔ Längere Abgabefrist für die 
 Steuererklärung
Bislang musste die Steuererklärung für das 
vergangene Jahr immer bis zum 31. Mai 
eingereicht werden. Ab diesem Jahr hatte 
man dafür zwei Monate länger Zeit, denn 
das Finanzamt erwartet die Steuererklärung 
für 2018 erstmals zum 31. Juli. Sollte die 
Steuerklärung von einem Steuerberater 
 erstellt werden, muss diese sogar erst bis 
zum 28. Februar 2020 eingereicht werden. 
Für verspätete Steuererklärungen droht 
ein Zuschlag, der sich an der Höhe der 
festgesetzten Steuer orientiert, mindestens 
25 Euro für jeden angefangenen Monat 
der Verspätung.
Standplatz-News
➔ Hauptbahnhof
Die erste Befürchtung ist eingetreten: 
Die Bauzeit für die 2. S-Bahn-Stammstrecke wurde um zwei Jahre verlängert. Damit 
ist Betriebsbeginn erst 2028. Das bedeutet 
auch eine Verlängerung der Bautätigkeiten 
rund um den Hauptbahnhof um zwei Jahre.
➔ Bahnhof Nord ⁄ Arnulfstraße
Die Haltestelle des „Allgäu-Airport-Express“ 
wurde in der Seidlstraße Westseite nördlich 
der Arnulfstraße eingerichtet. Weitere Verschiebungen von Busverbindungen folgen 
demnächst. Bis Oktober muss auch die 
Schallschutzwand stehen. Der Taxi-Standplatz ist vorerst noch nicht betroffen, wird 
jedoch im Anschluss reduziert werden.
➔ Bahnhof Mitte ⁄ Bahnhofplatz
Am 06.04.2020 ist Baubeginn für das dritte 
Gleis. Damit wird der Bahnhofplatz gesperrt 
und es fallen einige Fahrbeziehungen weg. 
Näheres berichten wir zu gegebener Zeit.
➔ Bahnhof Süd ⁄ Bayerstaße
Mitte 2020 wird der Standplatz auf etwa 
die Hälfte reduziert. Wir haben bereits eine 
Planung eingebracht, wonach eine nicht 
benötigte Fahrspur der Bayerstraße als 
 Taxistandplatz ausgewiesen wird. Hierfür 
wird es aber noch viele Gespräche geben. 
Wir stehen in direkter Konkurrenz zu fünf 
wegfallenden Radabstellanlagen. Nach 
 Antrag der Grünen im Stadtrat ist die Stadt 
verpflichtet, Ersatz zu schaffen. 
Insgesamt gesehen wird es ab 2020 großflächige Verkehrsumlenkungen geben, 
 welche schon im weiten Umfeld des Zentrums Auswirkungen haben werden. Es gibt 
im Zentrum über 100 Baustellen. Wenn 
2020 auch noch die Paul-Heyse-Unterführung saniert wird, stehen echte Probleme heran. Wir werden wieder berichten.
➔ Sophienstraße
Der Standplatz wurde um die bisherigen 
drei Privat-Parkplätze verlängert, auf zwei 
Jahre zur Probe. Sollte der Platz nicht ausreichend angenommen werden, wird er wieder auf die jetzige Größe von zwei Stellplätzen verkürzt. Wir fordern die Taxler auf, 
diesen Standplatz anzunehmen; vor allem 
im Hinblick auf die weggefallenen Plätze 
am Hauptbahnhof. Wann die Umbeschilderung erfolgt, können wir nicht sagen.
➔ Reitknechtstraße
Der Standplatz wurde vor den Haupteingang 
der Diskothek Backstage verlegt. (RM)
➔ Niedrigere U2-Umlage
Die Umlage U2 ist eine Pflichtabgabe aller 
Arbeitgeber, die Minijobber beschäftigen. 
Sie dient der Entgeltfortzahlung bei Mutterschaft und muss auch entrichtet werden, 
wenn nur männliche Minijobber beschäf -
tigt sind. Ab dem 1.6.2019 ist die U2- 
Umlage von 0,24 % auf 0,19 % gesunken. 
Alle Informationen hierzu finden Sie auf 
der Homepage der Minijob-Zentrale unter: 
www.minijob-zentrale.de
➔ Höhere Grenze für Gleitzonenregelung
Die bisherige Gleitzone bei einem Beschäftigungsverhältnis war zwischen 
450,01 Euro und 850 Euro definiert. Die 
Neuausrichtung der Gleitzone zeigt sich 
auch in einer veränderten Begrifflichkeit. 
Im Gesetz wird nun von einem Übergangsbereich gesprochen. Ab dem 01.07.2019 
wurde der obere Grenzwert des Übergangsbereichs auf 1.300 Euro angehoben, der 
nicht regelmäßig überschritten werden 
darf. Bei mehreren Beschäftigungsverhältnissen ist das insgesamt erzielte Arbeitsentgelt maßgebend.
➔ Höhere Pfändungsgrenzen
Die Pfändungsgrenzen wurden zum 1. Juli 
um vier Prozent erhöht. Personen, bei 
 denen gepfändet wird, haben nun mehr 
Geld zur Verfügung. Bei der Pfändung des 
Einkommens steht den Betroffenen auf 
 unterster Stufe nun ein Freibetrag von 
1179,99 Euro im Monat zu. Beim Pfändungsschutzkonto stehen Betroffenen zukünftig 1178,59 Euro zu. Und auch die 
Freibeträge für Personen, denen Schuldner 
Unterhalt gewähren, wurden geändert. Der 
zusätzliche Freibetrag für die erste Person 
liegt ab Juli bei 443,57 Euro, für die zweite bis fünfte Person bei 247,12 Euro.
➔ Höheres Porto für Briefe
Zum 1. Juli 2019 erhöhte die Deutsche 
Post das Porto für Briefe und Karten. Ein 
Standardbrief kostet nun 80 Cent statt 
70 Cent und der Preis für eine Postkarte, 
die im Inland verschickt wird, wurde um 
15 Cent auf 60 Cent erhöht. Auch andere 
Briefarten wurden ab dem 1. Juli teurer:
➔ Postkarte: 60 Cent 
➔ Standardbrief: 80 Cent 
➔ Kompaktbrief: 95 Cent 
➔ Großbrief: 1,55 Euro 
➔ Maxibrief: 2,70 Euro
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019

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Datenfunk-Tipps
Ablauf bei fahrpreispflichtigen Aufträgen mit der neuen 
 Android-Variante
Da die manuelle Fahrpreisübermittlung bei der neuen Android- 
Variante etwas anders funktioniert als bei den bisherigen 
 Systemen, wollen wir Ihnen hier die Vorgehensweise detailliert 
schildern.
In der Abbildung 1 sehen Sie den normalen „Android-Bildschirm“ . 
Bekommen Sie einen Auftrag, wird dieser sowohl grafisch 
 (Abbildung 2) angezeigt, als auch akustisch durch Klingeln 
 darauf hingewiesen.
Für die Annahme des Auftrags tippen Sie auf das Feld 
 „Annehmen“ . 
Handelt es sich hierbei um einen fahrpreispflichtigen Auftrag, 
so erscheint im Display im unteren Bereich des Bildschirms eine 
Schaltfläche mit „Preismeldung“ (Abbildung 3). Wenn Sie die 
Fahrt ausgeführt haben, erscheint entweder der Fahrpreis des 
Taxameters gleich automatisch auf Ihrem Bildschirm, oder Sie 
können – wie nachfolgend beschrieben – den Fahrpreis auch 
 manuell an den Server der Zentrale übermitteln.
Hierfür müssen Sie auf die Schaltfläche „Preismeldung“ tippen 
(Abbildung 3) und können dann im Anschluss Fahrpreis und 
Mehrwertsteuersatz eingeben (Abbildungen 4–6).
Zum Abschluss (nach Eingabe von Fahrpreis und Auswahl des 
MwSt-Satzes) können Sie den Fahrpreis über die Schaltfläche 
„ok“ an den Server der Zentrale senden (Abbildung 7). (NL) 
Abbildung 1 (Android-Bildschirm)
Abbildung 5 (MwSt-Auswahl)
Abbildung 2 (Eingang neuer Auftrag)
Abbildung 6 (MwSt-Eingabe)
Abbildung 3 (Preismeldung)
Abbildung 7 (Fahrpreis abschicken)
Abbildung 4 (Fahrpreiseingabe)
AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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OFFENER BRIEF
Landeshauptstadt München
Direktorium
Herrn Oberbürgermeister 
Dieter Reiter
Marienplatz 8
80331 München
Offener Brief des Münchner Taxigewerbes an den Herrn Oberbürgermeister
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
wie im Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 28. Mai 2019 nachzulesen war, will die Stadtkämmerei anstatt der 
 beantragten 1.867 Stellen nur 450 genehmigen. Mit diesem offenen Brief möchten wir Sie auf akute Probleme bezüglich 
des Kundenservices der Landeshauptstadt München ansprechen. 
Seit Jahren beobachten wir mit Sorge eine erhebliche Zunahme der Warte- und Bearbeitungszeiten in den kommunalen 
Behörden. Es mag ja sein, dass mit Terminvereinbarung die durchschnittliche Wartezeit in den Bürgerbüros nur mehr 
rund vier bis sechs Minuten beträgt – wenn man denn einen Termin hat! Auf Grund des Personalengpasses sind aber 
 wochenlang gar keine Termine verfügbar. Bei einer Anfrage über das Terminvergabesystem der Führerscheinstelle wurde 
am 17. Juni 2019 um 15:00 Uhr der nächstmöglichste Termin zur Verlängerung des Personenbeförderungsscheins am 
24. August 2019 angegeben. Das entspricht 68 Tagen, mehr als 9 Wochen oder über 2 Monate. Ähnlich verhalten sich 
die Bearbeitungszeiten von Neu- und Änderungsanträgen zu Taxistandplätzen in der Abteilung Verkehrsmanagement. 
Während solche Anliegen von der Verwaltung anderer Städten und Gemeinden innerhalb von wenigen Tagen erledigt 
 werden, sind in München Bearbeitungszeiten von einem Jahr bis zu drei Jahren der Regelfall. 
Diese Verzögerungen sind eine Schande für die Landeshauptstadt und spiegeln u. E. den tatsächlichen Zustand der 
 Verwaltung wider. Es wäre zu einfach nun darauf zu verweisen, dass die Situation nur eine Momentaufnahme darstellt. 
In Tat und Wahrheit muss der aktuelle Zustand das Resultat jahrelanger Untätigkeit auf verantwortlicher Ebene sein. 
 Daher empfinden wir es als äußerst beunruhigend, dass diametral entgegen dem anhaltenden Zustrom von Einwohnern 
und Gewerbebetrieben die Personalkapazitäten in den Behörden nicht aufgestockt sondern eingeschränkt werden sollen. 
Das ist in Sachen Terminvergabe-Wartezeit weder angemessen noch bürgerfreundlich.
Das Taxigewerbe in München kämpft seit einigen Jahren an allen Fronten gegen unlautere Konkurrenz. Die Durchführung 
von effektiven Kontrollen und Maßnahmen gegen Personenbeförderer mit Betriebssitz außerhalb des Münchner Burgfriedens, die auf Münchner Stadtgebiet (Illegal? Wir wissen es nicht!) ihren Geschäften nachgehen, obliegt jedoch 
 vorrangig der Genehmigungsbehörde. Und genau hier liegt die Wurzel allen Übels: weil sich die personelle Situation 
vor allem in München als – gelinde gesagt – desolat darstellt, wähnen sich solche Betriebe in Sicherheit und betreiben 
unentdeckt ihr Geschäft. Das schadet nicht nur den etwa 2.000 in München ansässigen, ordentlichen Gewerbebetrieben 
im Taxi- und Mietwagenverkehr mit ihren 8.000 angestellten Fahrern sondern verhindert auch Gewerbesteuererträge, 
die zur Erneuerung der Infrastruktur oder für eine bessere Personaldecke der Ordnungsbehörde dringend benötigt würden, 
mit Verlaub: ein volkswirtschaftlicher Irrsinn.
Als Gewerbevertretung der Münchner Taxiunternehmen fordern wir einen funktionierenden und vor allem personell 
 entsprechend ausgestatteten Kontrolldienst, der nicht nur das örtliche Taxigewerbe überwacht, sondern insbesondere und 
ausdrücklich aus genannten Gründen zur Abwehr illegaler Schmarotzer zur Verfügung steht. Viele tausend Arbeitsplätze 
in der bayerischen Landeshauptstadt hängen hiervon ab. 
Wir bitten Sie eindringlich, unsere – vielleicht auch polemisierende – Kritik bei Ihrer zukünftigen Planung zu berücksichtigen und in den entsprechenden Referaten dafür Sorge zu tragen, dass sich die Situation zeitnah spürbar ver bessert. 
Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, insbesondere die kleinen und mittelständischen Gewerbetreibenden in 
 München werden es Ihnen danken.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Kuhle (Vorstand) Jörg Wohlfahrt (Vorstand)
Verteiler:
KVR, Herr Dr. Böhle
Führerscheinstelle, Frau Dr. Wehr
Stadträte der Taxikommission
Stadtratsfraktionen
Presse
im Juni 2019
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019

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➔ DER LANDESVERBAND
myTaxi wird zu FREE NOW
Anfang Juli ging die Pressemeldung um, 
dass der Taxi-Vermittler myTaxi Geschichte 
ist. Im Laufe des Jahres wird das Mobilitätsangebot in FREE NOW umbenannt. Die bisherige App wird entsprechend abgeändert 
und bekommt ein neues Logo. Nutzer müssen sich aber keine neue App herunterladen, 
ein Update genügt. Die Taxipreise bleiben 
unangetastet, verspricht das Unternehmen. 
Damit soll den privaten Fahrdiensten wie 
Uber und Co. Paroli geboten werden. 
„Wir müssen unser Angebot in der schnelllebigen und komplexen Mobilitätsbranche 
erweitern und wettbewerbsfähig bleiben“, 
teilt der bisherige myTaxi-Deutschlandchef 
Alexander Mönch mit. Ob Taxi, Funk-Mietwagen mit Fahrer oder E-Scooter – Nutzer 
sollen sämtliche Angebote über die neue 
App buchen können. Damit sollen neue 
Kunden erschlossen werden. Unklar dagegen ist die Aussage: „Taxifahrer können 
künftig quasi als private Chauffeure bei 
FREE NOW an Bord bleiben.“ 
„Daimler und BMW haben ihre Kräfte gebündelt, um einen neuen europäischen 
 Power-Mobilitätsanbieter zu erschaffen. 
mytaxi wird stolzes Mitglied einer neuen 
Markenfamilie, und verwandelt sich im Laufe des Jahres in FREE NOW. Gemeinsam mit 
anderen beliebten Diensten wie car2go und 
DriveNow gestalten wir die Zukunft urbaner 
Mobilität. Die neue Markenfamilie wird bald 
in ganz Europa eine hohe Sichtbarkeit haben. Und das bedeutet: mehr Taxigeschäft! 
Du kannst dich schon bald auf viele neue 
Fahrgäste und Touren freuen. Denn FREE 
NOW wird die Zahl seiner Nutzer in den 
nächsten zwei Jahren mehr als verdoppeln 
– verglichen mit der Kundenanzahl aller 
bisherigen Dienste zusammengerechnet.“ 
(www.mytaxi.com)
„Denkbar sind dabei auch Kooperationen 
mit anderen Anbietern sowie Akquisitionen 
von Start-ups oder etablierten Playern“, 
sagte Daimler-Chef Zetsche dem Tagesspiegel am 22.02.2019. Im Moment gebe es 
dafür zwar keine konkreten Pläne oder 
 Ziele, aber „das kann sich schon nächste 
Woche ändern“ .
Michael Müller, Präsident des Bundesverbands Taxi und Mietwagen e.V. meint dazu: 
„BMW und Daimler versuchen panisch, Uber 
hinterherzulaufen. Das ist keine Option für 
die Verbraucher. Denn nur das Taxi garantiert die Mobilität für alle durch feste 
 Tarife, die von den Kommunen festgelegt 
werden. FREE NOW ist offenbar nur ein 
Uber-Imitat, das zu mehr Verkehr und weiteren Staus in den Innenstädten führen 
wird.“
Positionspapier CDU ⁄ CSU-Fraktion 
im Deutschen Bundestag
Am 25. Juni 2019 wurde von den Bundestags-Fraktionen ein Papier beschlossen, 
welches sich mit Klimaschutz und Mobilität 
beschäftigt. Darin ist zu lesen, dass diese 
nicht im Widerspruch zueinanderstehen 
müssen. Ganz im Gegenteil: Die CDU ⁄ CSU- 
Fraktion betrachtet die innovative Weiterentwicklung diverser Formen von Mobilität 
als essentiell, um die Klimaschutzziele zu 
erreichen. 
Die Entwicklung alternativer Antriebstechniken stellt danach einen wichtigen Eckpfeiler dar. Nach allen Prognosen wird das 
Verkehrsaufkommen in Deutschland weiter 
wachsen. Der öffentliche Personennahverkehr und der Verkehrsraum insgesamt stoßen in Ballungsräumen zu Spitzenzeiten an 
ihre Kapazitätsgrenzen. Verkehrslärm und 
lokale Luftschadstoffe beeinträchtigen die 
Lebensqualität insbesondere in Städten. 
Der Mobilitätssektor wird einen Beitrag 
dazu leisten müssen, klimaschädliche Emissionen zu senken. Um aber die Mobilität 
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019

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von Personen und Gütern sicherzustellen, 
ist in allen Bereichen der Mobilität unumgänglich, alternative Technologien einzusetzen und dabei nicht-fossile Brennstoffe 
und Energieträger zu verwenden. 
Batterieelektrische Mobilität bietet viele 
Chancen. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass selbst mit einem sehr stark subventionierten Markthochlauf der batterieelektrischen Mobilität die Klimaziele nicht 
erreicht werden können. Das Positionspapier sieht einen Wettbewerb der Technologien und einen Mix der Antriebslösungen 
mit Brennstoffzellen, batteriebetriebener 
Elektromobilität und regenerativen Kraftstoffen vor. So könnten rund 13 Prozent 
des Transportenergiebedarfs in der EU 
durch erneuerbare Kraftstoffe allein aus 
Biomasse gedeckt werden. Flüssige Kraftstoffe aus erneuerbarem Strom weisen 
ebenfalls ein erhebliches Potenzial auf, 
 befinden sich aber bisher noch nicht in 
der großtechnischen Herstellung. 
Gerade in den Verkehrsbereichen, für die 
der batteriebetriebene Elektroantrieb keine 
Alternative bietet und die damit nur 
schwer zu defossilisieren sind, kann der 
Einsatz von regenerativen Kraftstoffen 
 einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz 
leisten.
Mit einer gemeinsamen Forschungsinitiative „Energiewende im Verkehr“ und der 
Nachhaltigen Mobilitätsoffensive „Synthetische Kraftstoffe“ (NaMoSyn) soll laut 
Strategie die Forschung zu strombasierten 
Kraftstoffen vorangetrieben und deren Praxiserprobung als nachhaltige Alternative zu 
fossilen Kraftstoffen unterstützt werden. 
Weiter sollen Maßnahmen zur Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Energien gefördert werden, die der Marktvorbereitung 
zu wettbewerbsfähigen Produkten dienen. 
Dafür sollen zwei Milliarden Euro ab 2021 
zur Verfügung gestellt werden.
(Quellenachweis: Positionspapier der 
CDU⁄CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag 
v. 25. Juni 2019)
Klärung der Betrugsfälle dauert an
Die Aufarbeitung des Bestechungsskandals 
bei der IHK Nürnberg ist nicht sehr weit 
gediehen. In 208 Fällen wurde die Prüfung 
zum Taxi- und Mietwagenunternehmer erkauft. Bis zu 6.500 Euro sollen für eine der 
bundesweit gültigen Bestätigungen bezahlt 
worden sein. 
Die Wut im Taxi-Gewerbe wächst: „Wir haben den Eindruck, die ganze Sache soll unter den Teppich gekehrt werden“, so Leszek 
Nadolski, Vorsitzender der Berliner Taxi- 
Innung. Die Betrüger stammten überwiegend aus der Bundeshauptstadt, die ihren 
Wohnsitz kurzfristig in Nürnberg angemeldet hatten. „Die Abwanderung der Lizenz- 
Bewerber hätte hier allen auffallen müssen. Und der Anstieg von erfolgreichen 
Prüfungsergebnissen auf 99 Prozent kann 
auch in Nürnberg nicht unbemerkt geblieben sein“, so Nadolski. Tatsächlich 
liegt die Durchfallquote in Bayern bei rund 
60 Prozent. 
„Ich bin mit der bisherigen Vorgehensweise 
absolut unzufrieden“, stößt Wolfgang 
 Ziegler ins gleiche Horn. Der Vorstand der 
Nürnberger Taxigenossenschaft hat den 
Ermittlungsbehörden zahlreiche Informationen und Hinweise zukommen lassen: 
„Bisher ist aber noch nichts Konkretes passiert.“ Die Nürnberger Staatsanwaltschaft 
––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
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AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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leitet das Verfahren gegen den hauptbeschuldigten IHK-Prüfer sowie seinen 
 Kollegen wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit und Falschbeurkundungen. „Wir ermitteln insgesamt gegen mehr als 200 Beschuldigte“ teilt die Sprecherin mit. „Und 
wenn die Ermittlungsergebnisse gerichtsfest sein sollen, dann dauere das eben 
 seine Zeit.“ 
Für den Entzug einer unrechtmäßig erworbenen Taxi-Lizenz sind die Ordnungsbehörden der jeweiligen Stadt oder des Landratsamtes zuständig. Voraussetzung dafür ist 
wiederum die Aberkennung der Fachprüfungsbescheinigung durch die ausstellende 
IHK. Und die muss den Beschuldigten zuvor anhören. „Bisher ist an 47 der 208 
 betroffenen Taxiunternehmer ein Anhörungsschreiben ergangen“, teilte ein IHK- 
Sprecher am 7. Juni 2019 mit. Der Rest 
soll noch in diesem Monat erfolgen. Zur 
 Erinnerung: Der Skandal flog Anfang Dezember 2018, also vor gut sieben Monaten, 
auf. Kurz darauf erklärte die IHK gegenüber 
dem Bayerischen Rundfunk, dass jene, 
die nachweislich bestochen haben, die 
 Prüfungsbestätigung entzogen werde. 
„Ich erwarte eine zügige und lückenlose 
Aufklärung der Fälle, nicht eine Verzögerungstaktik“ poltert Frank Kuhle, Vorsitzender des Bayerischen Landesverbandes der 
Taxi- und Mietwagenunternehmen. „Jeder 
Tag, an dem die Betrüger den ordentlichen 
Taxiunternehmen das Geld klauen können, 
mindert das Vertrauen in den Rechtsstaat 
und schadet dem Ansehen der IHK“, so 
Kuhle, selber Mitglied der Vollversammlung 
bei der IHK für München und Oberbayern. 
Drei Taxi-Unternehmer haben laut Angaben 
der IHK Nürnberg ihre Prüfungsbescheinigung inzwischen kommentarlos zurückgegeben. Andere haben die Angelegenheit 
einem Anwalt übergeben.
Laut Nadolski wurden viele der Betrüger in 
Berlin als Geschäftsführer einer Taxi-GmbH 
eingesetzt, zwei-Jahres-Betriebe, die meist 
nach 18 bis 24 Monaten über das osteuropäische Ausland weiterverkauft werden. 
Vielleicht soll das Problem auch nur ausgesessen werden. „Hier haben zwei oder drei 
Hintermänner über 1.000 Fahrzeuge laufen. 
Und die Behörden reagieren nicht. Das ist 
pure Verschleierungstaktik!" Der Innungs- 
Vertreter unterstützte daher auch die Taxi- 
Demo am 6. Juni 2019 in Berlin, die sich 
diesmal nicht direkt gegen die Pläne aus 
dem Bundesverkehrsministerium richtete. 
Im Fokus stand die Senatorin für Umwelt, 
Verkehr und Klimaschutz. Der Vorwurf: Die 
Verkehrssenatorin soll endlich ihren Job 
machen und das rechtswidrige Treiben 
stoppen.
Unfall mit Polizei beim Linksabbiegen
Überholt ein Polizeifahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit und unter Einsatz von 
Blaulicht ein anderes Fahrzeug und kommt 
es dabei zu einem Unfall, weil das überholte Fahrzeug nach links abbiegt, so haftet 
der Linksabbieger allein für die Unfallfolgen. Dies hat das Landgericht Bonn entschieden.
In den frühen Morgenstunden wollte ein 
Autofahrer von der Straße nach links auf 
den Parkplatz einer Bäckerei abbiegen, als 
ein Polizeifahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit und eingeschaltetem Blaulicht links überholte. Da der PKW-Fahrer 
das Polizeifahrzeug übersah, kam es zu einer Kollision. Der Verkehrsteilnehmer war 
durch das Blaulicht hinreichend gewarnt, 
da das Polizeifahrzeug angesichts der Dunkelheit für aufmerksame Verkehrsteilnehmer 
gut wahrnehmbar gewesen sei, so die 
 Richter. Dass die Beamten mit überhöhter 
Geschwindigkeit fuhren, sei unerheblich. 
Denn der Fahrer eines Einsatzfahrzeugs ist 
nach § 35 Abs. 1 StVO grundsätzlich von 
den allgemeinen Geschwindigkeitsbeschränkungen befreit. Weiter gehören 
Links abbieger nicht zu den Verkehrsteilnehmern, die sich auf ein Vorfahrtsrecht 
berufen können. Das Polizeifahrzeug musste die Geschwindigkeit nicht reduzieren. 
Der Pkw-Fahrer habe seine doppelte Rückschaupflicht nach § 9 Abs. 1 Satz 4 StVO 
verletzt.
(LG Bonn v. 25.01.2017, Az: 1 O 134 ⁄ 16)
Sicherheitsabstand bei geöffneter 
Fahrzeugtür
Der Seitenabstand beim Passieren eines 
parkenden Pkw soll regelmäßig einen Meter 
betragen. Wird der Abstand unterschritten 
und kommt es dadurch zu einer Kollision 
mit einer bereits geöffneten Fahrzeugtür, 
so haftet der Fahrzeugführer weit überwiegend für den Schaden. Dies hat das Landgericht Arnsberg entschieden.
Die Halterin eines parkenden Fahrzeugs 
hatte die Fahrzeugtür in einem Winkel von 
etwa 40–45 Grad geöffnet, so dass sie etwa 
50–60 cm in den Straßenraum reinragte. 
Die Fahrzeughalterin beugte sich in das 
Fahrzeug und wollte ihr Kind abschnallen. 
Obwohl die geöffnete Fahrzeugtür erkennbar war, fuhr ein PKW-Fahrer gegen die 
 geöffnete Tür.
Das Amtsgericht wies die Klage des 
PKW-Fahrers auf Schadenersatz komplett 
ab. Dieser habe alleinige Verantwortung für 
den Unfall. Das sah das Landgericht in der 
zweiten Instanz etwas anders: Werde beim 
Ein- oder Austeigen ein anderer Verkehrsteilnehmer geschädigt, so das Landgericht, 
spreche der Beweis des ersten Anscheins 
für eine fahrlässige Sorgfaltspflichtverletzung des Ein- bzw. Aussteigenden. Das 
habe die Beklagte nicht widerlegen können. Es ist unerheblich, dass die Fahrzeugtür bereits geöffnet war und sie sich zum 
Abschnallen des Kindes in das Fahrzeug 
 gebeugt hatte. Sie habe nicht darauf vertrauen dürfen, dass der herannahende 
 Verkehr während des Abschnallvorgangs 
ausreichend Sicherheitsabstand einhalten 
würde. Vielmehr hätte Sie sich vergewissern 
müssen, ob Fahrzeugverkehr herannaht, 
um gegebenenfalls den Abschnallvorgang 
unterbrechen und die geöffnete Tür wieder 
schließen zu können.
Nach Auffassung des Landgerichts war dem 
Kläger aber ebenfalls ein Verkehrsverstoß 
zur Last zu legen, da er mit zu geringem 
Seitenabstand an dem Pkw der Beklagten 
vorbeigefahren sei. Zwar gebe es zum Seitenabstand beim Passieren eines parkenden 
Fahrzeugs keine starren Regeln. Regelmäßig sei aber ein Abstand von einem Meter 
einzuhalten. Nach § 1 Abs. 2 StVO bestehe 
die Pflicht, in einem so groß bemessenen 
Abstand an einer geöffneten Fahrzeugtür 
vorbeizufahren, dass es auch bei einer Vergrößerung des Öffnungswinkels nicht zu einer Kollision kommen kann. Notfalls müsse 
vor der geöffneten Tür angehalten werden. 
Die Haftungsverteilung erfolgte 80 % zu 
20 % zu Lasten des Klägers.
(LG Arnsberg, Urteil v. 02.08.2017, 
Az: 3 S 198/16)
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019

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➔ DIE BAYERISCHE LANDESHAUPTSTADT ALS REISEZIEL
TOURISMUS
Der Begriff des Fremdenverkehrs kam nach 1800 auf, als sich infolge der Industriellen Revolution eine Schicht des Bürger tums 
entwickelte, die nun über das Geld verfügte, sich den in allen Bevölkerungsgruppen vorhandenen Wunsch nach dem Kennenlernen fremder Gegenden auch finanziell leisten konnte. Allerdings war dies ein zwar teures, dafür aber sehr anstrengendes und 
unkomfortables Vergnügen für ganz Wenige. Denn bis zum Aufkommen der Eisenbahn 1825 in Großbritannien und 1835 in 
Deutschland musste man sich auf schlechten Straßen und in holprigen Kutschen durchrütteln lassen, um die Ziele der Sehnsucht 
zu erreichen – und das über viele Wochen hinweg und wieder zurück in die Heimat.
atelier-tacke.de
AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
TITELTHEMA

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München befand sich damals im Aufbruch. 
Die einengende mittelalterliche Stadtmauer 
wurde abgetragen und neue, repräsentative 
Vorstädte und Straßen wurden angelegt, 
beispielsweise die Maxvorstadt, die Ludwigstraße oder die Maximilianstraße. Dazu 
 kamen in der Altstadt selbst Sehenswürdigkeiten wie die Frauenkirche und auch bereits das Hofbräuhaus, der touristische 
Dauerbrenner schlechthin schon damals. 
Und das alles ließ sich sogar recht bequem 
erreichen, seit München im Jahr 1839 an 
das Eisenbahnnetz angeschlossen war. Anfangs noch ein reiner Städtetourismus, änderte sich dies recht schnell mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes: Die Bahnstrecke 
in Richtung Alpen erreichte in baulichen 
Etappen im Jahr 1889 die Orte Garmisch 
und Partenkirchen, im selben Jahr ebenfalls in Etappen die Linie nach Füssen, womit auch das soeben fertig gestellte Neuschwanstein, damals bereits der Traum aller 
Fremden, erreichbar wurde. Und seit 1889 
konnte man mit der Bahn auch Salzburg 
 erreichen, womit München innerhalb eines 
einzigen Jahres mit dem Alpenraum verknüpft war. Kultur und Natur – diese beiden Hauptbestandteile des Tourismus 
 verbanden sich nun von München, der 
Haupt- und Residenzstadt, ausgehend auf 
das Angenehmste und für den heimischen 
Geldbeutel Lukrativste und die Stadt entwickelte sich zu einem der beliebtesten 
Touristenziele weltweit.
Tourismus als Wirtschaftsfaktor
Wie bereits angedeutet, ließ der Tourismus 
damals schon die Kassen der Hoteliers, 
Gastronomen, Stadtführer und Fiaker klingeln – so wie heute eben auch, wenn damals auch im bescheideneren Umfang. 
Nicht zu vergessen die Bordelle: In der Vorstadt Lehel lagen drei dieser Einrichtungen 
nebeneinander. Sie trugen die viel sagenden Namen „Himmelreich“ und „Paradies“ 
und nach ihnen wurden später Straßen 
 benannt. Außerdem das Etablissement 
„Diana bad“, bezeichnet nach der römischen 
Göttin der Jagd und dann später in der 
 Dianastraße verewigt. Das „Dianabad“ war 
– wie man liest – eine „beliebte Ausflugsgaststätte mit Badegelegenheit“ – so kann 
man das natürlich auch umschreiben. Hier 
im nördlichen Lehel befand sich also sozusagen der Stahlgruberring des 19. Jahrhunderts. 
Versuchte Vertuschung anno 1854
Infolge der allgemeinen, mangelnden Hygiene und der noch nicht vorhandenen Kanalisation brach im Jahr 1854 in München 
eine der nicht seltenen Cholera-Epidemien 
aus. König Maximilian II. (1811–1864) 
 eröffnete am 15. Juli 1854 bei strahlend 
blauem Himmel die Allgemeine Deutsche 
Industrieausstellung, die im soeben fertig 
gestellten Glaspalast stattfand. Dieses 
234 Meter lange technische Meisterwerk 
aus Gusseisen und Glas stand im heutigen 
Alten Botanischen Garten entlang der Sophienstraße, bis es 1931 abbrannte. Zahlreiche Fürsten, darunter die Könige von 
Preußen und Sachsen sowie 1.400 wohlhabende Fremde, waren nach München gereist, um an der Eröffnung teilzunehmen. 
Die Stadt präsentierte sich als bedeutendes 
Kunst- und Industriezentrum, man hoffte 
auf Investitionen und weiteren Fremdenverkehr. Zu den Feierlichkeiten gehörte 
auch die festliche Aufführung von Goethes 
„Faust“ im Hoftheater in der Residenz am 
18. Juli. Während der Vorführung brach bei 
einem aus Zürich angereisten Herrn die 
„Brechruhr“ aus, das heißt er entleerte sich 
spontan inmitten der Sitzreihen, so wie das 
leider auch bei uns im Wagen geschehen 
kann – ein Albtraum, der glücklicherweise 
nur selten Wirklichkeit wird. Der Theaterarzt diagnostizierte einen Fall von Cholera, 
einer Infektionskrankheit mit wässrigem 
Durchfall, Erbrechen und zu niedriger Körpertemperatur, und alarmierte die Behöratelier-tacke.de
➔ DER FREMDENVERKEHR IM WANDEL
Berlin nannte sich Athen an der Spree, Paris das Athen an der Seine und sicherlich gab es noch etliche andere Städte dieser 
 Sorte „Athen“ . Und hier wollte München selbstverständlich nicht zurückstehen: Es nannte sich „Athen an der Isar“ . „Athen“ 
steht dabei für die antike Stadt Athen in Griechenland, den Ursprung der Künste, der Wissenschaften, der Philosophie sowie 
der beeindruckenden Architektur, also alles, was für das tägliche Leben zwar nicht so wichtig war, für den gebildeten 
Geschmack der Wenigen allerdings umso wichtiger.
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
TITELTHEMA

Seite 15

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den. Am 29. Juli war schließlich der erste 
Cholera-Tote zu beklagen. Wegen der vielen 
Fremden in der Stadt und den damit zusammenhängenden Verdienstmöglichkeiten 
wurden Gerüchte über den Ausbruch der 
gefürchteten Seuche dementiert. Am 4. August konnte man den „Münchner Neuesten 
Nachrichten“ sogar folgende offizielle Mitteilung entnehmen: „In den letzten Tagen 
sind, ohne Zweifel in Folge der außergewöhnlichen Hitze, Durchfälle und Brechdurchfälle vorgekommen, und sind daran 
namentlich einige kleine Kinder, alte und 
kränkliche Personen gestorben. Überladung 
des Magens mit Kartoffeln, Gurken und dergleichen war in den meisten Fällen als veranlassende Ursache nachzuweisen.“ Am 
5. August beschlagnahmte die Polizei in 
Ansbach die aktuelle Ausgabe des dortig 
erscheinenden „Morgenblattes“, weil in 
ihm wahrheitsgemäß über die Gesundheitsverhältnisse in München berichtet wurde. 
Telegrafisch schickte man gleichzeitig die 
Warnung in die Hauptstadt, es seien bereits einige Exemplare per Post unterwegs, 
so dass diese dann in München von den 
Behörden abgefangen wurden. Als allerdings allein am 6. August 13 Menschen an 
der angeblichen Magenüberfüllung starben, 
ließ sich der Ausbruch der Cholera nicht 
mehr verheimlichen. Während der heißen 
Jahreszeit starben nun allerdings täglich 
bis zu achtzig Menschen an der Epidemie. 
Insgesamt infizierten sich rund 6.000 Menschen, von denen 3.000 starben. In einem 
Bericht wird die Stimmung in der Stadt 
 geschildert: „Ein schwefelgrauer Dampf 
schien über der Stadt zu liegen, auf den 
Straßen sah man nur noch die bekannten 
schwarzen Wagen. Schwer wie Blei stockte 
das Blut auch in den Adern der Gesunden, 
als wäre die Luft vergiftet.“ Dementsprechend wenige Touristen ließen sich in der 
Stadt blicken: Hielten sich am 8. August 
noch 5.200 der betuchten Fremden in München auf, so waren es am 16. September 
nur noch 66 Unerschrockene, vermutlich 
die damalige Version der Abenteuertouristen. Die einsetzende kältere Witterung ließ 
schließlich die Zahl der Toten abnehmen 
und die Fremden wieder nach München 
strömen: Nachdem die Behörden am 1. Oktober die Seuche für überwunden erklärt 
hatten, konnte die Fremdenpolizei schon 
bald wieder täglich rund 8.000 Touristen in 
München melden. Als die Industrieausstellung am 15. Oktober 1854 ihre Pforten 
schloss, hatten sich trotz Cholera 197.000 
Menschen den technischen Fortschritt angesehen. Der Choleratod forderte aber auch 
weiterhin seine Opfer, wenn auch nur einzelne. Das prominenteste war Alt-Königin 
Therese (1792–1854), Mutter des Königs 
Maximilian II. und Gattin des bereits 1848 
abgedankten Königs Ludwig I. Sie erlag am 
26. Oktober der Seuche. Ihr Mann und begnadeter Frauenheld hielt sich während 
dieser Zeit in seiner Residenz in Nizza an 
der Côte d’Azur auf, wo er erst 1868 starb.
Tourismus in der ersten Hälfte 
20. Jahrhundert
Im Jahr 1900 besuchten rund 400.000 
Fremde München und ließen dabei 
24.000.000 Mark in der Stadt, also im 
Durchschnitt 60 Mark pro Person. Diese 
60 Mark entsprachen einem Vielfachen des 
heutigen Wertes eines Euro, lassen sich 
demnach also nicht so einfach leicht vergleichen. Allerdings zeigt diese Zahl eine 
Verschiebung des Tourismus in München: 
Nicht mehr hauptsächlich nur Betuchte 
 besuchten die Stadt, sondern auch Mittelständler, die sich einen bescheidenen 
 Aufenthalt leisten konnten. Dies änderte 
sich allerdings mit dem Ersten Weltkrieg 
(1914–1918) und den darauf folgenden 
wirtschaftlichen Krisen. Während die Geldigen wie üblich von keiner Krise betroffen 
waren, musste sich die breite Bevölkerung 
mit dem bescheiden, was vom Budget fürs 
Reisen übrig blieb, nämlich nichts. Dies änderte sich im Dritten Reich (1933–1945), 
als der Staat das Reisen seiner Volksgenosssen in die Hand nahm, natürlich nicht 
ohne politische Hintergedanken. Im Baedeker-Reiseführer von 1942 beispielsweise 
liest man über München neben den üblichen Touristen-Zielen: „Die Nationalsozialistische Bewegung nahm von München 
 ihren Ausgang und hat nach wechselvollen 
Kämpfen von hier aus das Reich erobert.“ 
Unter „Gedenkstätten“ erfährt man neben 
anderen: „Sterneckerbräu, Tal Nr. 54 (heute 
38), in dessen Bräustüberl 1920 die erste 
Geschäftsstelle der NSDAP eingerichtet 
wurde“; „Braunes Haus“; „Königsplatz mit 
Führerbau“; „Hofbräuhaus, in dessen Festsaal Adolf Hitler am 24. Februar 1920 in der 
ersten Massenversammlung das Programm 
des Nationalsozialismus verkündete“; usw. 
usw. Allerdings musste die geneigte Leserschaft gleichzeitig zur Kenntnis nehmen, 
dass viele Kraftfahrzeuge für Kriegszwecke 
eingezogen worden waren: „Kraftdroschken: Fremdenrundfahrten Dauer etwa 1½ 
Std.: 1942 eingestellt.“ Außerdem waren 
einige touristische Hauptattraktionen nicht 
mehr zugänglich, beispielsweise: „Alte und 
Neue Pinakothek: 1942 geschlossen. Während des Krieges wurden verschiedene 
Sammlungen geschlossen oder in Sicherheit 
gebracht.“
Bunkerhotels
Nach dem Zweiten Weltkrieg war es in 
Deutschland zunächst schwierig, überhaupt 
reisen zu können. Die Zonengrenzen der 
 alliierten Besatzungszonen waren für die 
Mehrheit der Bevölkerung unpassierbar. 
Und dennoch: Im heute noch stehenden 
Hochbunker an der Hotterstraße 10 etablierte sich im Jahr 1947 das „Bunkerhotel 
City“ . Es ist davon auszugehen, dass es 
nicht das einzige seiner Art in München 
war, denn diese Bunker waren während des 
AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

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Krieges für die Zivilbevölkerung mit Hochbetten und sanitären Anlagen ausgestattet 
und nicht zerstört worden. Im „City“ standen nun 106 Betten zur Verfügung, allerdings musste die Bettwäsche von den 
 Gästen selbst mitgebracht werden. Eigenartigerweise hat die Faszination der Bunker 
als Wohngelegenheiten die Zeiten überdauert. Hingewiesen sei hier auf die zu Wohnungen teuer umgebauten Bunker an der 
Sachsenstraße oder an der Ecke Ungerer- ⁄ 
Crailsheimstraße. Und auch ein Bunkerhotel 
hat sich erst kürzlich neu etabliert, nämlich das „Hotel im Bunker“ in der Lautenschlägerstraße 26 direkt beim Bahnhof 
 Allach, jetzt als „Art-Hotel“ firmierend. 
Die Werbung seiner Betreiber lautet: „Seit 
Dezember 2014 dürfen wir Sie in unserem 
neuen und wohl außergewöhnlichsten 
 Hotel und Boardinghaus im Münchner 
Stadtteil Allach im historischen Hochbunker begrüßen. Nach drei Jahren Umbau und 
Abschluss der Renovierungsarbeiten bietet 
das Hotel im Bunker Platz für 16 exklusive 
und individuell gestaltete Studios und 
 Suiten. Vereint mit geschichtsträchtigem 
Gemäuer und moderner Innenausstattung 
wird Ihnen unser ,Hotel im Bunker ’ alle 
Annehmlichkeiten des modernen Wohnens 
bieten.“
Wirtschaftswunder der 1950er 
und 1960er Jahre
Der Anfang der 1950er Jahre verzeichnete 
nicht nur in Westdeutschland, sondern in 
vielen Ländern der Welt einen Anstieg der 
Reisetätigkeit vieler Bevölkerungsschichten, weil die Löhne langsam, aber stetig 
stiegen und infolge der technischen und 
sozialen Entwicklung die Freizeit deutlich 
zunahm. In München entstanden die touristischen Sehenswürdigkeiten aus den Ruinen des Krieges neu und neue Attraktionen 
wie das Olympiagelände kamen hinzu. 
Da als wirtschaftliche Grundlage des Tourismus im Wesentlichen die Kulturgüter, die 
Atmos phäre und die Natur des Reiseortes 
gelten, hatte München bald wieder genug 
zu bieten und der Tourismus legte von Jahr 
zu Jahr zu.
XX. Olympische Sommerspiele 1972
Die Olympiade des Jahres 1972 brachte 
nicht nur den beschleunigten Umbau der 
Stadt auf den Weg, sondern als das Weltereignis des Sports schlechthin einen ungeahnten Aufschwung des Fremdenverkehrs, der seitdem unvermindert anhält. 
Es war dies der endgültige Wendepunkt 
nach oben für den Tourismus in München, 
ohne hier aus Platzgründen einzelne Zahlen 
zu nennen. Die Stadt stieg durch die Spiele 
1972 und verstärkt noch durch das End -
spiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 
(Niederlande 1 : 2 Westdeutschland) zu 
 einer internationalen Metropole auf.
Das Jahr 2009 
Für das hier genannte Jahr seien allerdings 
doch Entwicklungen aufgeführt, um das 
Ausmaß des touristischen Aufschwungs 
aufzuzeigen. Bereits im Jahr 2008 hatte 
die US-amerikanische Zeitschrift „National 
Geographic Traveler“ München im weltweiten Ranking der besten 110 historischen 
Orte auf Rang 30 gesetzt. Die Zahl der Gäste betrug 2009 4.950.000 Millionen, davon 
2.200.000 Millionen aus dem Ausland. Die 
US-Amerikaner waren mit 300.000 Gästen 
die größte ausländische Reisegruppe, gefolgt von Italienern (260.000) und Briten 
(170.000). Eine Besonderheit Münchens in 
den Sommermonaten waren die 135.000 
arabischen Touristen aus der Golfregion, 
die in der Innenstadt nicht nur einkauften, 
sondern sich häufig während ihres Aufenthalts in Münchner Kliniken medizinisch 
versorgen ließen. 
Das Jahr 2011
Das Statistische Handbuch der Stadt München nennt für 2011 folgende, hier leicht 
gerundete Zahlen: In 393 Beherbergungsbetrieben mit insgesamt 58.000 Betten 
verbrachten 6.000.000 Gäste durchschnittlich 2,0 Nächte. Aus Deutschland stammten 3.400.000 Gäste, aus dem Ausland 
2.600.000, darunter aus den USA 310.000, 
aus Italien 254.000, aus Großbritannien 
221.000, aus der Schweiz 190.000 und aus 
Österreich 182.000. Außerdem besuchten 
rund 102.000 Touristen aus den Golfstaaten unsere Stadt.
Das Jahr 2018
Die offiziellen Statistiken für 2018 zeigen 
die enorme Zunahme des Fremdenverkehrs 
nach München. In inzwischen 450 Beherbergungsbetrieben mit 80.000 Betten 
 ergab sich weiterhin eine durchschnittliche Verweildauer von 2,0 Nächten. Es 
 kamen 7.800.000 Touristen an, davon aus 
Deutschland 4.200.000, das heißt aus 
dem Ausland 3.600.000. Und hier wiederum 
aus den USA 440.000, aus Großbritannien 
260.000, Italien 260.000, aus Österreich 
207.000 und der Schweiz 226.000. Aus 
„Asien“ stammten 1.000.000 Touristen, 
wobei nicht einzeln ausgeführt wird, woher 
konkret aus Asien: China, Japan, Indien, 
Türkei, Arabien – Asien ist groß. Damit 
stand München auf Platz 23 der meistbesuchten Städte weltweit und belegte 
den ersten Platz in Deutschland prozentual 
bezogen auf seine Einwohnerzahl. So, 
und jetzt geht das Rechnen los: Zwischen 
den wenigen Jahren zwischen 2009 und 
2018 ergab sich somit eine unglaubliche 
Steigerung der Touristenzahlen um 158 
Prozent, davon der ausländischen um sogar 
164 Prozent. Und die Kurve zeigt weiterhin 
nach oben, allein schon sichtbar an der 
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019

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Eröffnung immer neuer Hotels. Und dies ist 
ein großes Kompliment an unsere Stadt.
Außenansicht: Warum München?
In ausländischen Stadtführern wird darauf 
hingewiesen, dass Deutschland eines der 
sichersten Länder der Welt und München 
die sicherste Großstadt in Deutschland sei, 
und zwar dank der hohen Polizeipräsenz. 
Man könne sich in München tags wie 
nachts sicher in der Öffentlichkeit bewegen, selbst als Frau und im öffentlichen 
Nahverkehr, auch in der U-Bahn tief unter 
der Erde. Dann sei München eine sehr saubere Stadt, viel sauberer als andere Städte 
gleicher Größe auch in Deutschland. Immer 
wieder kommt dabei die problematisch 
 wirkende Gegend um den Hauptbahnhof 
zur Sprache. Diese sei eine Ausnahme vom 
Münchner Normalzustand, teilweise verschmutzt und von eigenartigen Gestalten 
bevölkert, aber ohne sichtbare Prostitution. Insgesamt gesehen allerdings sei 
selbst dieses Viertel sicher und wird als 
Beispiel dafür aufgeführt, dass in München 
verschiedene Kulturen friedlich zusammenleben. Zurückgeführt wird dies alles auf 
das viele Geld, das sich in München angesammelt hat, und auf den Wohlstand, der 
negative Erscheinungen mindert. Dann 
die Prachtstraßen, die Einkaufsmöglichkeiten, die Architektur, die Museen, das 
viele Grün in der Stadt, und und und. Aber 
ein wenig aufpassen sollte man selbst bei 
uns auf Taschendiebe, Trickser und ähnliche Personenkreise – wie überall sonst 
eben auch. 
Sehenswürdigkeiten 2018
Einige der Hauptattraktionen Münchens 
seien hier genannt, weil eine vollständige 
Aufzählung unmöglich ist. Diese Auswahl 
wird bestimmt durch ihre Nennung in 
fremdsprachigen Reiseführern. Das am 
stärksten besuchte Museum ist die Pinakothek der Moderne mit 350.000 verkauften 
Eintrittskarten, wobei sich schwerlich feststellen lässt, wie viele der Interessierten 
davon Touristen sind. Dann der Englische 
Garten, bei dem aber auch nicht zwischen 
einheimischen und fremden Besuchern unterschieden werden kann. Dies ist auch der 
Fall beim Olympiapark, der über 4,1 Millionen Besucher anzog, von denen mehr als 
2,7 Millionen 400 Veranstaltungen besuchten und rund 1,4 Millionen die Freizeitund Tourismuseinrichtungen nutzten. Dann 
Schlosspark und Schloss Nymphenburg, wo 
am 25. August 1845 der angeblich verrückte König Ludwig II., the Mad King, le Fou 
Roi, geboren wurde. Insgesamt 300.000 
Besucher ließen sich Besuch und Spaziergang nicht entgehen, viele sicherlich Einheimische. Fast 1,5 Millionen Menschen 
ließen sich im Deutschen Museum und seinen Ablegern auf der Theresienhöhe (Landverkehr) und in Oberschleißheim (Luftverkehr) von Naturwissenschaft und Technik 
faszinieren, die meisten davon im Stammhaus auf der Museumsinsel. Dann natürlich 
das Hofbräuhaus, das wohl berühmteste 
Wirtshaus der Welt. Es weist noch andere 
Örtlichkeiten auf, aber seine Hauptattraktion dürfte die Schwemme im Erdgeschoss 
sein. Bis zu 30.000 Besucher täglich steuern diese an Spitzentagen an. Laut Eigenwerbung sind die Hälfte der Durstigen 
Stammgäste – eine Behauptung, die die 
Auswärtigen zum Besuch animieren soll. 
Dass dies aber nicht der Wirklichkeit entspricht, kann man eigenäugig vom Bräuhaus-Stand aus beobachten, denn fast ausschließlich Fremde aus aller Welt streben 
in die Schwemme, oft angeführt von der 
Reiseleitung mit einer Fahne in der Hand, 
die zur besseren Sichtbarkeit an einer Stange befestigt ist. Schloss Neuschwanstein 
liegt bekanntlich nicht in München, wird 
hier aber für einen Vergleich benötigt. 
Über 1,6 Millionen Menschen reisten dortatelier-tacke.deatelier-tacke.de

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hin, um dem Mad King zu huldigen. Aber 
dies ist gar nichts im Vergleich zu einer 
Münchner Attraktion aus dem Jahr 2007: 
Mit der BMW-Welt hat sich die Firma eine 
Attraktion geschaffen, die jährlich von 
über drei Millionen Gästen aus Nah und 
Fern und ganz Fern besucht wird. Manche 
davon holen sich dort ihren nagelneuen 
BMW ab, in der Hoffnung, anschließend auf 
den deutschen Autobahnen das Gaspedal 
richtig durchdrücken zu können, nachdem 
überall sonst Geschwindigkeits-Beschränkungen bestehen. Vorher noch speist man 
im hauseigenen Sterne-Lokal und kann sodann das gegenüber liegende Werk besichtigen. Die BMW-Welt ist somit das beliebteste touristische Ziel in Bayern. Ein 
weiterer, diesmal internationaler Vergleich 
dazu: Das Weltkulturerbe des Tower of 
 London zieht jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher an und dafür zahlt man umgerechnet 31 Euro Eintritt pro Erwachsenem. Die Fahrt mit dem Taxi vom Münchner 
Hauptbahnhof zur BMW-Welt dagegen 
kommt für ein bis vier Personen auf rund 
20 Euro insgesamt und dann ist der Eintritt kostenlos und nicht für vier Personen 
124 Euro, ohne Anfahrt. Vom jährlichen 
Oktoberfest mit seinen über 6,5 Millionen 
Besuchern muss hier nicht gesondert gesprochen werden. Es ist weltweit bekannt 
und wird daher schon seit längerem nicht 
mehr vom Fremdenverkehrsamt beworben, 
weil es ein Selbstläufer geworden ist. 
 Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung 
stammen die meisten Besucher allerdings 
aus München und der Region.
Wirtschaftsfaktor
„Ohne Moos nichts los“, das wissen wir 
alle. Allein das Oktoberfest spült während 
seiner 16 Tage einen Gesamtumsatz von 
1.000.000.000 Euro nach München und seine Region. Der touristische Umsatz im Jahr 
2018 betrug über 7.000.000.000 Euro. Im 
Fall von München spielt der sogenannte 
Medizintourismus aus Arabien und der Russischen Föderation eine weitere wichtige 
Rolle im Wirtschaftsleben. Ganz allgemein 
zeigt sich hier die Entwicklung hin zum 
Städtetourismus. Die Tourismus-Branche 
zählt weltweit zu den größten Wirtschaftszweigen. Mit rund 100 Millionen Beschäftigten gilt der Tourismus als einer der 
 bedeutendsten Arbeitgeber überhaupt. 
Ähnlich unserer Freunde von Uber fischen 
auch im touristischen Bereich Plattformen 
wie Airbnb im Trüben, ohne selbst Dienstleistungen zu erbringen. Die Stadt München darf nun laut einem Gerichtsurteil von 
Airbnb verlangen, seine „Partner“, also illegalen Vermieter und Zweckentfremder von 
dringend benötigtem Wohnraum, offen zu 
legen. Dass sich Airbnb dagegen mit allen 
Mitteln wehrt, sagt über den Charakter 
 dieser Geschäftemacherei mehr aus als 
 viele Worte. (BW)
Auf zwei Adressen sollten wir bei Nachfrage 
hinweisen können. Da ist einmal das Fremdenverkehrsamt im Neuen Rathaus am 
 Marienplatz 8, wo man alles Wissenswerte 
für einen Aufenthalt in München erfahren 
kann: Tel. (089) 233 965 00, Öffnungszeiten Mo. bis Sa. 9.30–19.30 Uhr, 
So. 10–18 Uhr). Und dann eine weniger bekannte, aber umso lohnenswertere Adresse 
nicht weit weg, der sogenannte Infopoint 
im Alten Hof 1, Tel. (089) 210 140 50, 
 Öffnungszeiten täglich 10–18 Uhr, aber 
seltsamerweise sonntags und feiertags 
 geschlossen), der Informationen zu den 
rund 1.350 Museen und Schlössern in ganz 
 Bayern sowie Führer zu den einzelnen 
Münchner Stadtbezirken bereithält. Im 
 historischen Gewölbekeller gewährt eine 
Dauerausstellung mit Multimediaschau interessante Einblicke in die Stadtgeschichte 
Münchens, zu deren frühen Höhepunkten 
die Kaiserburg, der Alte Hof eben, zählt.
atelier-tacke.de
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019

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Engelhardstraße 6 
81369 München
 
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München ist weiterhin bei Touristen beliebt – das geht aus der 
erfolgreichen Tourismusbilanz für das erste Halbjahr 2018 
 hervor. Nicht nur bei den Ankünften haben die Zahlen deutlich 
zugelegt. (Stand 30.8.2018)
3,8 Millionen Besucher und 7,7 Millionen Übernachtungen
Ein Plus von 6,7 Prozent bei den Ankünften und insgesamt 
10,8 Prozent mehr Übernachtungen in München – das ist die erfolgreiche Tourismusbilanz von Januar bis Juni 2018. Insgesamt 
kamen im ersten Halbjahr 3,8 Millionen Gäste in der Landeshauptstadt an und sorgten für 7,7 Millionen Übernachtungen.
Sehr positiv entwickelten sich sowohl der Inlandsmarkt mit 
2,2 Millionen Ankünften (+7,1 Prozent) und 4,1 Millionen Übernachtungen (+10,9 Prozent) als auch die Auslandsmärkte mit 
1,6 Millionen Ankünften (+ 6,2 Prozent) und 3,9 Millionen 
Übernachtungen (+10,7 Prozent). Das Verhältnis der nationalen 
zu den internationalen Übernachtungen bleibt damit ausgeglichen. Die Aufenthaltsdauer der Besucher hat sich gegenüber 
dem Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent auf durchschnittlich 
2,03 Nächte erhöht. Bei steigendem Hotelangebot ist die 
 Zimmerauslastung mit 72 Prozent zwischen Januar und Juni 
 nahezu gleichgeblieben, die Bettenauslastung mit 56 Prozent 
sogar leicht gestiegen.
Statistik-Auszug (Januar bis Dezember 2017)
Ankünfte gesamt 7,8 Millionen
Ankünfte aus dem Ausland ca. 3,5 Millionen
Ankünfte aus dem Inland ca. 4,2 Millionen
Übernachtungen 2017 rund 15,7 Millionen
Übernachtungen aus Deutschland knapp 8 Millionen
Übernachtungen aus der Schweiz 452.000
Übernachtungen aus Österreich 414.000
Übernachtungen Europa gesamt 4,2 Millionen
Übernachtungen Asien gesamt 1,9 Millionen
Übernachtungen Nord- und Südamerika 1,4 Millionen
Touristisch bedingter Umsatz über 7 Milliarden ⁄ Jahr
(Quelle: www.muenchen.de)
➔ FAKTEN UND ZAHLEN
BILANZ
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➔ Münchner Sommernachtstraum
Am 20. Juli wird im Olympiapark wieder Münchens Sommernachtstraum wahr. Der Veranstalter, die Flughafen München 
GmbH, bietet dem Publikum einen besonderen Höhepunkt im 
umfangreichen Open Air Sommer der Landeshauptstadt.
Tagsüber werden zu Füßen des Olympiaturms regionale Musiker 
aufspielen. Daneben kreieren die Blumenkünstler Bettina und 
Heinrich Bunzler einen sechs Meter hohen botanischen Torbogen 
und auf der großen Bühne werden Kim Wilde und Milo das Publikum begeistern. 
Höhepunkt des Sommernachtstraums wird wieder das gigan tische 
Feuerwerk sein, das zu Filmmusikklängen mit ausge klügelter 
 Pyrotechnik, Licht-, Laser- und Feuereffekten ins zeniert wird. 
Für die Zuschauer wurde durch ein 360-Grad- Arragement der 
Feuerwerks in stal lation die Sicht deutlich verbessert. 
➔ Kocherlball
Der 21. Juli ist in diesem Jahr wieder der Tradition gewidmet. 
Der beliebte Kocherlball wird am Chinesischen Turm Tänzerinnen 
und Tänzer in den frühen Morgenstunden begeistern. Dazu bieten 
wegen der hohen Nachfrage viele Tanzschulen Kurse für Volkstänze an.
Die Teilnehmer am ersten Kocherlball 1880 hätten sich sicher 
nicht träumen lassen, welche Tradition, wenn auch mit Unterbrechung, sie begründeten. Schließlich waren die Hausangestellten, 
wie Dienstmädchen, Köche und Hausdiener, aber auch Soldaten 
und einige Handwerksburschen nicht die Privilegierten der Gesellschaft und Freizeit war rar.
Deshalb versammelten sie sich einmal im Jahr im Englischen 
 Garten in den frühen Morgenstunden, um für kurze Zeit dem Alltag zu entfliehen und bei Tanz und Musik das Leben zu genießen. Umso trauriger war für sie das Verbot der Kocherlbälle. 1904 
wurde wegen „mangelnder Sittlichkeit“ dieses vergnügliche 
Fest beendet. Erst 1989, zur 200-Jahr-Feier des Englischen 
 Gartens, erinnerten sich die Bürger dieser Tradition und ließen 
sie wieder aufleben. Seit dem wird der Ball einmal jährlich an 
 einem Juli-Sonntag veranstaltet. Im vergangenen Jahr kamen 
11.000 Tanzbegeisterte, um den Ball zu genießen. Wer einen der 
begehrten Plätze im Biergarten ergattern will, sollte sehr früh 
aufstehen und die Atmosphäre des erwachenden Tages inmitten 
des Englischen Gartens genießen.
➔ Japanfest
Zwischen japanischem Teehaus 
und Eisbach wird am 21. Juli 
das Japanfest gefeiert. Das 
Land der aufgehenden Sonne 
stellt sich den Münchnern vor. 
Dabei geht es mit vielen Mitmachaktionen, Bühnenperformances und Sportvorführungen 
um das Eintauchen in die japanische Kultur. Vielen ist das ferne 
asiatische Land fremd. Hier kann man es kennenlernen. So werden die Gäste eine japanische Teezeremonie begleiten oder auch 
beim Haiku, dem Gedicht aus 17 Silben, sich ausprobieren können. Der Eintritt ist frei.
➔ Impark Sommerfestival 2019 
Zum 38. Mal findet vom 25. Juli bis 18. August im Olympiapark 
das Sommerfestival impark statt. 25 Tage lang können die Besucher Kultur, Spiel und Spaß, aber auch Shoppingerlebnisse vom 
Feinsten, genießen. Die Marktstände bieten originelle Geschenke, 
Kunsthandwerk und kulinarische Produkte aus der Region an. Für 
Groß und Klein sorgen die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften 
für Volksfestfeeling. Die Jüngsten werden an den Dienstagen 
während des Festivals besonders bevorzugt und können sich auf 
besondere Angebote der Anbieter freuen.
Am 3. August kommt „Der Gute Nachtflohmarkt“ auf das impark 
Sommerfest. Neben 200 Verkaufsständen sind der Streetfoodmarkt und die Livemusik sicher wieder Publikumsmagnete. 
Auf der Seebühne Theatron werden täglich ab 19 Uhr bei freiem 
Eintritt Künstler das Publikum begeistern. Am 1. August und 
14. August sind die grandiosen Feuerwerke zu sehen und werden 
für eine besondere Atmosphäre sorgen.
Die Öffnungszeiten des Festivals: 
Montag bis Donnerstag 12–23 Uhr 
Freitag bis Sonntag 11–23 Uhr 
Feuerwerkstage 12–23.30 Uhr
➔ KULTUR PUR
STADTINFO
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019

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Kirchtrudering – Versuchter Raub zum Nachteil eines 
Taxifahrers 
Am Mittwoch, 05.06.2019, gegen 23.40 Uhr, nahm ein 45-jähriger 
Taxifahrer an der Bushaltestelle „Karl-Marx-Ring“ zwei Fahrgäste 
auf. Einer von den Fahrgästen platzierte sich auf dem Beifahrersitz, der andere auf der Rücksitzbank. Am Zielort der Graf-Ottenburg-Straße wollte der Taxifahrer den Fahrpreis kassieren. Der 
Fahrgast auf dem Beifahrersitz tat zunächst so, als wolle er zahlen. Derweil sprühte jedoch der Fahrgast von der Rücksitzbank mit 
einer nicht geklärten Flüssigkeit dem Taxifahrer ins Gesicht. Der 
Fahrgast auf dem Beifahrersitz versuchte unterdessen ihm die 
Geldbörse zu entreißen. 
Da der Raub im Versuch endete, flüchteten beide Fahrgäste zu Fuß 
in nördliche Richtung. Dadurch, dass der Taxifahrer Brillenträger 
ist, konnte ein Großteil des Sprays von den Augen abgehalten 
 werden, so dass es zu keinen Verletzungen kam. Der Taxifahrer 
 beschreibt die ihm unbekannten Fahrgäste wie folgt: 
Unbekannter Täter 1: Männlich, ca. 18 Jahre alt, ca. 180 cm 
groß, kräftig, Schwarzafrikaner, schwarze kurzrasierte Haare, 
schwarzer Kapuzenpulli; schwarze Hose, schwarze Umhängetasche 
„Gucci“ mit rot ⁄ grünem Trageriemen
Unbekannter Täter 2: Männlich, ca. 18 Jahre alt, ca. 185 cm 
groß, schlank, Schwarzafrikaner, kurze schwarze Haare; schwarze 
Kleidung; führte ein Deospray mit sich. 
Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, 
Kommissariat 21, Tel. (089) 2910 - 0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Auslobung: Die Taxi-München eG hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung 
in Höhe von 500 Euro ausgesetzt, die unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt wird. 
Altstadt – Trunkenheitsfahrt mit E-Scooter
Am Freitag, dem 28.06.2019, gegen 4.00 Uhr, bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion 14 zwei junge Männer, die zusammen auf 
einem E-Scooter auf der Müllerstraße unterwegs waren. Beim 
Bremsvorgang an einer Ampel stürzten sie beinah, woraufhin sie 
durch die Polizeibeamten kontrolliert wurden.
Bei beiden wurde starker Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest beim 20-jährigen Münchner ergab einen Wert über 1,1 mg 
pro Liter. Der 23-jährige Münchner wollte den Alkoholtest nicht 
durchführen. Da beide aktiv in das Lenk- und Fahrgeschehen eingriffen und somit Fahrzeugführer waren, wurde bei beiden eine 
Blutentnahme durchgeführt. Sie wurden wegen Trunkenheit im 
Verkehr und einer Verkehrsordnungswidrigkeit angezeigt, da sie zu 
zweit auf einem E-Scooter fuhren. 
In diesem Zusammenhang weist die Polizei München darauf hin, 
dass E-Scooter nur durch eine Person genutzt werden dürfen. Für 
das Fahren unter Alkoholeinfluss gelten die gleichen Grenzen wie 
bei Kraftfahrzeugen.
➔ Wer einen E-Scooter mit mehr als 0,5 Promille führt, begeht 
eine Ordnungswidrigkeit.
➔ Wer mit mehr als 1,1 Promille unterwegs ist, eine Straftat. 
 Sollte man in Folge des Alkohols nicht fahrtüchtig sein, ist es 
sogar möglich, dass man ab 0,3 Promille eine Anzeige erhält.
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die zur Verfügung gestellten Textvorlagen.
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WICHTIGE INFORMATIONEN
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

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➔ ALLIANZ ZENTRUM FÜR TECHNIK (AZT) 
TECHNIK
Die Allianz selbst ist 128 Jahre alt. Das Allianz Zentrum für 
 Technik wurde 1932 als Materialprüfstelle zur Untersuchung technischer Schäden gegründet. Im Jahr 1971 erweiterte Prof. Max 
Danner das Institut um den Geschäftsbereich Kraftfahrzeugtechnik. Seit 2007 firmiert der Geschäftsbereich als eigenständige 
GmbH unter dem Namen AZT Automotive GmbH.
Als Forschungsinstitut der Allianz Deutschland AG untersucht das 
Allianz Zentrum Fragestellungen aus den Bereichen Kraftfahrzeugtechnik und Straßenverkehrssicherheit. Ziele der Aktivitäten 
sind die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Schadenprävention und die Verringerung der Schadenkosten in der Fahrzeugversicherung durch Schadenvermeidung, verbessertes Crashverhalten, erhöhte Reparaturfreundlichkeit und wirtschaftliche 
Reparatur- und Kalkulationsverfahren. Die Aufgabengebiete 
 umfassen Reparaturtechnik, Fahrzeugtechnik & Sicherheit, 
 Unfallforschung und Training. In diesen Bereichen wird mit 
 Technikzentren weltweit kooperiert.
Schadenprävention und Verkehrssicherheit
Weltweit sterben nach Aussagen der Weltgesundheitsorganisation 
jährlich mehr als 1,2 Millionen Menschen im Straßenverkehr. 
Bis zu 50 Millionen Menschen werden verletzt. Seit über 40 Jahren begleitet das AZT die Entwicklung der Verkehrssicherheit 
und trägt durch Forschung und Präventionskampagnen zu mehr 
Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bei.
Aktuelle Themen sind unter anderem:
➔ Ablenkung im Straßenverkehr
➔ Sicherheit von Fußgängern und Fahrradfahren
➔ Besondere Risiken von verschiedenen Altersgruppen 
(Kinder, Junge Fahrer, Senioren)
➔ Sicherheitspotentiale und Standards von Fahrerassistenzsystemen und des automatisierten Fahrens
➔ Ladungssicherung im PKW
Reparaturforschung
Ein hoher Anteil der Schadenkosten in der Autoversicherung 
sind Reparaturkosten. Das AZT untersucht und begleitet neue 
Entwicklungen in den Bereichen Lack und Karosserieinstandsetzung mit dem Ziel fachgerechte und wirtschaftliche Reparaturlösungen zu fördern.
Anhand der Reparatur realer Fahrzeugschäden untersuchen ausgebildete Experten nach etablierten Industriestandards Reparaturzeiten und Materialverbräuche. Die Zeitstudien werden sowohl 
im AZT als auch in unabhängigen externen Werkstätten durchgeführt. Ziel der Untersuchungen ist es, Grundlagen für die 
 korrekte Kalkulation von Fahrzeugschäden zu ermitteln.
Unfallforschung
„Aus Schaden wird man klug“ sagt ein altes Sprichwort. In 
 Unfallforschungsprojekten im Allianz Zentrum für Technik werden 
Informationen aus Fahrzeugschäden im Detail analysiert. Wir 
 arbeiten eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen (insbesondere 
der Hochschule München und der Technischen Universität 
 München) zusammen. Zu den Kooperationspartnern gehören 
Fahrzeughersteller, Automobilzulieferer genauso wie weltweite 
Partner.
Anhand repräsentativer Stichproben aus versicherten Schäden 
lassen sich wertvolle Informationen zu Unfällen und Schäden 
 gewinnen. Zum Beispiel können Unfallabläufe, die Häufigkeit 
 bestimmter Unfalltypen oder Vermeidungspotentiale erforscht 
werden. Die Erkenntnisse dienen in vielfältiger Weise der 
 Schadenprävention und der Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr.
Die Untersuchungen umfassen unter anderem:
➔ Kollisionen von PKW mit Sach- und Personenschäden
➔ Schwerstunfälle
➔ Schäden beim Parken und Rangieren
➔ Schutzpotentiale von modernen Fahrerassistenzsystemen
➔ Unfälle von Oldtimern
Die Ergebnisse fließen nicht nur in die Produktentwicklung der 
Allianz Gesellschaften ein, sondern werden auch von Fahrzeugherstellern in der Fahrzeugentwicklung und Systemoptimierung 
von Fahrerassistenzsystemen genutzt.
Deutsche Kommission für Lack und 
Karosserieinstandsetzung
2005 wurde im Allianz Zentrum für Technik in Ismaning die 
 Deutsche Kommission für Lack und Karosserieinstandsetzung ins 
Leben gerufen. Die Kommission ist mit Vertretern aus allen 
 Bereichen der Unfallinstandsetzung besetzt.
Ziel des Gremiums ist es, die Handlungsfähigkeit aller am Unfallreparaturgeschäft Beteiligten, angesichts neuer technologischer 
Herausforderungen, auch in Zukunft sicher zu stellen. Zu diesem 
Zweck spricht die Deutsche Kommission für Lack und Karosserieinstandsetzung Handlungsempfehlungen aus, die als Basis für 
eine fachgerechte und wirtschaftlich sinnvolle Unfallinstandsetzung dienen.
Ein Bericht über die AZT Automotive GmbH, dem Kompetenzzentrum der Allianz für Automobiltechnik, 
Reparaturforschung, Weiterbildung und Schadenverhütung
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Steinschlag in der (Verbundglas-)Scheibe. 
Mal weg von der Werbung – nicht alles darf repariert werden:
Betrachtet man die Steinschlag-Glasschäden etwas genauer, kann 
man feststellen, dass es verschiedene Arten von Steinschlagschäden gibt. Steinschlagschäden werden unterteilt in: 
➔ Sternbruch, Kuhaugenbruch, Trümmerbruch und Bienenflügel.
Die Risse dürfen nicht länger als 50 mm und der Einschlagkrater 
nicht größer als 5 mm sein. Zu beachten ist, dass sich der reparaturwürdige Glasbruchschaden in der äußeren Scheibe befindet. 
Abplatzungen auf der Scheibe sind keine Steinschläge und können demzufolge auch nicht repariert werden. Eine Beschädigung 
der Zwischenfolie schließt ebenfalls eine Reparatur aus.
Generell ist von einer Reparatur im Bereich von 10 cm zum 
 Scheibenrahmen (schwarzer Siebdruck) bei eingeklebten Scheiben 
abzuraten, da in diesem Bereich erhöhte Spannungen auftreten 
können und daher eine Reparatur nur eingeschränkt möglich ist.
Gesetzlich ausgeschlossen ist die Bearbeitung des sogenannten 
Sichtbereiches. Unter diesem versteht man einen 290 mm breiten, parallel zur Mittelebene der Fahrzeuglängsachse verlaufenden Streifen, ausgehend von der Lenkradmitte (d. h. 145 mm 
nach links und 145 mm nach rechts), der an der Ober- und 
 Unterkante durch das Wischerfeld begrenzt wird.
Bei der Reparatur sollte darauf hingewiesen werden, dass die 
Stabilität der Scheibe vollständig wieder hergestellt werden 
kann, die optische Qualität aber nur bis zu einem gewissen Grad, 
was bedeutet, dass die Schadstelle in der Regel bei genauer 
 Betrachtung zu sehen sein kann. (RM)
➔ Downloads unter: www.azt-automotive.com ⁄ de ⁄ downloads
 
➔ INTERVIEW
Interview mit dem Geschäftsführer des Allianz Zentrums für 
Technik, Herrn Dr. Christoph Lauterwasser.
TAXIKURIER – Herr Dr. Lauterwasser, der Name „Allianz Zentrum für 
Technik“ ist allgemein recht bekannt. Wenn man jemanden fragt, 
was das ist, dann kommt stets die Antwort: ja, das sind die, die ein 
Auto mit einem Dummy gegen die Wand krachen lassen. Aber Ihre 
Firma ist weit mehr. Haben Sie aus Ihrer Arbeit heraus einen Punkt, 
der ganz besonders hervor sticht?
DR. LAUTERWASSER – Für mich ist die Statistik über die Verkehrstoten in Deutschland ein wichtiges Maß. Die Verkehrstoten sind von 
etwa 21.000 aus den Sechzigerjahren auf gut 3.177 in 2017 gesunken. Ich freue mich, wenn wir hier Beiträge leisten können.
TAXIKURIER – Sie arbeiten mit vielen Bereichen des Allianz- 
Konzerns zusammen. Arbeiten Sie ganz allein?
DR. LAUTERWASSER – Keineswegs. Wir sind ja nur 28 Mitarbeiter. 
Mit diesem Team decken wir die wichtigsten technologischen Aspekte ab, die auf die Verkehrssicherheit und die Autoversicherung einen 
Einfluss haben. Ganz wichtig ist es deshalb, in den verschiedenen 
Projekten wertvolle Unterstützung durch Kollegen aus den jeweiligen Fachabteilungen oder aus anderen Allianz-Einheiten zu 
 erhalten. Wir haben aber auch ein sehr gutes externes Netzwerk. 
In der Unfallforschung z. B. arbeiten wir eng mit Fahrzeugherstellern 
und diversen Hochschulen zusammen. Viele Studierende schreiben 
bei uns Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten. Dadurch erreichen 
wir auch eine stete Verjüngung und bleiben zeitgemäß.
TAXIKURIER – Ihre Crashtests sind mit ausschlaggebend für 
die Typklasse und damit für die Versicherungsprämie der Kfz- 
Versicherung.
DR. LAUTERWASSER – Richtig. Aber wir machen nicht die Typklasse. 
Unsere Rolle ist es, die internationalen technischen Standards, die 
zur Ermittlung der Typklasse herangezogen werden, laufend weiterzuentwickeln. Dazu gehören insbesondere die Crashtests. Die Typklasse legt dann auf Basis von Schadendaten ein Treuhänder im 
 Auftrag des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) fest. Ich bin beratendes Mitglied in dem Gremium. 
TAXIKURIER – Schauen wir uns einmal den Bereich Reparaturtechnik an. Gibt es bei Blech noch etwas zu entwickeln?
DR. LAUTERWASSER – Bei Blech – genauer Stahl und Aluminium – 
sind die wesentlichen Verfahrensweisen in der Reparaturbranche gut 
etabliert. Interessant und herausfordernd sind aber neue Materialien 
wie Karbon, die teilweise im Fahrzeugbau eingesetzt werden und 
mit denen wir uns zunehmend beschäftigen. ➔
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TAXIKURIER – Viele Teile eines Autos sind aus Kunststoff. 
Wie gehen Sie damit um?
DR. LAUTERWASSER – Viele Teile sind im Austausch so teuer, dass 
sich eine Reparatur lohnt und Kunststoff lässt sich zuverlässig reparieren. Die Klebe- und Schweißtechnik für diese Materialien hat 
 große Fortschritte gemacht. Für uns zählt: die Instandsetzung muss 
wirtschaftlich und nachhaltig sein. 
TAXIKURIER – Das gilt dann auch für die Instandsetzung 
 klassischer Werkstoffe?
DR. LAUTERWASSER – Die Instandsetzung von metallischen Außenhautteilen wie z. B. einer Seitenwand ist enorm wichtig für wirtschaftliche Reparaturen. Neben dem Schweißen wird heute zudem 
geklebt und genietet. Diese Verfahren haben sich mittlerweile etabliert, gerade um unterschiedliche Werkstoffe wie Aluminium und 
Stahl zu verbinden. Das geht schneller, ist billiger und auch leichter 
zu reparieren. 
TAXIKURIER – Auch Karbon hält in den Fahrzeugbau Einzug. 
Wie sieht es hier aus?
DR. LAUTERWASSER – Beim Karbon treten nicht die vom Stahl 
 bekannten Dellen auf. Hier entstehen neue Schadenbilder, die wir 
untersucht haben. Gemeinsam mit Fahrzeugherstellern haben wir 
Reparaturverfahren evaluiert. Bei Hagel wurde das Auftreten von 
verdeckten Schäden befürchtet. Deswegen haben wir in einem Forschungsprojekt künstliche Hagelkörner unterschiedlicher Größe und 
Masse mit einer Spezialkanone auf ein Auto-Karbondach geschossen. 
Ein Ergebnis dieser Versuche war, dass Hagelschäden in der Karbonstruktur auch äußerlich sichtbar sind und versteckte Schäden nicht 
auftraten. Solche Erkenntnisse sind wichtig für alle Beteiligten: 
 Karbonfabrikation, Autohersteller, Versicherer, Werkstätten und 
nicht zuletzt den Autobesitzer. Insgesamt zeigte sich eine gute 
 Widerstandsfähigkeit des Materials gegenüber Hagel.
TAXIKURIER – Die Autos sind immer mehr mit sog. Fahrassistenzsystemen auch unter der Außenhaut bestückt. Das wirft doch zusätzliche Probleme bei Reparaturen auf.
DR. LAUTERWASSER – Das ist in der Tat so. Eine neue Herausforderung für die Branche. Hier müssen alle Beteiligten dringend mit der 
fortschreitenden Technik Schritt halten. 
TAXIKURIER – Ein Beispiel?
DR. LAUTERWASSER – Nehmen wir die Radarsensoren. Hier gilt: 
nach einem Schaden im Bereich des Sensors muss dieser entsprechend ausgerichtet und kalibriert werden. Das ist über die verschiedenen Hersteller und Modelle durchaus komplex und hat zunehmenden Einfluss auf die Reparatur und die damit verbundenen Kosten. 
TAXIKURIER – Dem stehen Werkstätten zusehends ratlos 
 gegenüber?
DR. LAUTERWASSER – Nicht unbedingt. Die Vertrags- und Markenwerkstätten haben entsprechende Ausrüstung und Mitarbeiter-Ausbildung. Aber natürlich müssen sich auch die freien Werkstätten auf 
die neuen Herausforderungen einstellen. Es bedarf einer speziellen 
technischen Ausrüstung und auch der entsprechenden Fachkenntnis. 
Jede Marke hat eigene Vorgaben und die Werkstätten brauchen geeignete Tools zur Kalibrierung. Bei unseren Tests haben wir gesehen, 
dass die richtige Kalibrierung nach Herstellervorgaben für das einwandfreie Funktionieren der Systeme unerlässlich ist. Wir arbeiten 
ständig an einer Optimierung. Die Systeme sollen in den relevanten 
Situationen richtig funktionieren und die Reparatur im Schadenfall 
muss korrekt und wirtschaftlich ausgeführt werden. Zu diesen Fragestellungen stehen wir deshalb in engem Austausch mit der Reparaturbranche sowie den Fahrzeugherstellern.
TAXIKURIER – Auf Ihrer Website beschreiben Sie die Grundlagen, 
wann eine Windschutzscheibe repariert werden kann und darf. Ist 
der Austausch so viel teurer?
DR. LAUTERWASSER – Die Diskrepanz zwischen Reparatur- und Austauschkosten wird wohl in Zukunft noch deutlich zunehmen. In den 
Frontscheiben werden immer mehr Kamerasysteme verbaut. Da wird 
der Tausch einer Scheibe aufgrund der Ersatzteilpreise und der notwendigen Kalibrierung deutlich teurer. Gerade hier ist eine Reparatur 
mit einer Arbeitszeit von unter einer Stunde natürlich sehr viel wirtschaftlicher.
TAXIKURIER – Einmal weg von der Technik. Haben Sie in Sachen 
Assistenzsysteme einen Rat für die Taxler?
DR. LAUTERWASSER – Taxiunternehmer sollten beim Autokauf nicht 
so sehr auf Schnickschnack schauen. Sie sollten die verfügbaren 
 Assistenzsysteme genau dahingehend anschauen, ob sie ihnen bei 
ihrer täglichen Fahrt in der Stadt helfen. Da ist einmal der Front- 
Notbremsassistent, der einen Auffahrunfall verhindern kann. Des 
Weiteren spielen Park- und Rangierassistenten eine sehr wichtige 
Rolle, da sie sehr häufige Schäden vermeiden helfen und auch hier 
sind automatische Notbremssysteme nach unseren Testerfahrungen 
eine sehr hilfreiche Unterstützung. Mit Blick auf die Verkehrssicherheit sehen wir im städtischen Bereich wichtige Potenziale bezüglich 
der Fußgänger-Erkennung. Hier können durch automatisches Notbremsen Unfälle vermieden werden, vor allem in Situationen, in 
 denen der Fahrer den Fußgänger, der plötzlich auftaucht, zu spät 
 sehen würde. 
TAXIKURIER – Sie bearbeiten aber auch andere Themen: Welche 
Rolle spielen die Sitze bei einem Unfall?
DR. LAUTERWASSER – Der häufigste Personenschaden, den wir in 
der Schadenbearbeitung regulieren, sind Beschwerden im Bereich 
der Halswirbelsäule beim Heckaufprall. Durch die Erarbeitung von 
Wissen und Standards konnte das Allianz Zentrum für Technik die 
Entwicklung von Sitzen mit gestalten, die einen besseren Schutz für 
die Fahrzeuginsassen bieten. Diese Standards sind heute Bestandteil 
der Tests von Verbraucherschutzorganisationen wie dem ADAC.
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TAXIKURIER – Apropos Wirbelsäule. Ich habe neben Ihrer Crashbahn einen Dummy gesehen, der schon fast wie ein Roboter 
 aussieht.
DR. LAUTERWASSER – Das ist unser Biorid-Dummy, der über eine 
technisch nachgebildete Wirbelsäule verfügt, mit einzelnen Elementen wie beim Knochenaufbau des Menschen. Damit können wir exakt 
messen, welche Kräfte bei einem Unfall auf die Wirbelsäule einwirken. Diese Crash-Daten ermöglichen es auch, Schäden korrekt zu regulieren, da man anhand dessen die Belastung auf die Wirbelsäule 
der Insassen bei realen Unfällen besser beurteilen kann. Eigentlich 
ist der BioRid aber heute das primäre Werkzeug der Sitzentwickler. 
Seit es ihn gibt, kann man Sitze mit gutem Schutzpotential gezielt 
bauen.
TAXIKURIER – Man hört recht oft, dass Autos auf eine Weise geklaut werden, indem per Funk von der Straße aus der Autoschlüssel 
in der Wohnung „kopiert“ wird und mit diesen Daten das Auto 
 geöffnet wird. Was kann man daran ändern?
DR. LAUTERWASSER – Das AZT beschäftigt sich schon seit vielen 
Jahren mit dem Thema Fahrzeugdiebstahl und geeigneten technischen Gegenmaßnahmen. So wurden Anfang der 90er Jahre z. B. 
Anforderungen an eine elektronische Wegfahrsperre im AZT spezifiziert, die dann zur verpflichtenden Einführung in allen Neufahrzeugen geführt haben. Zeitweilig wurde sogar in Fahrzeugscheinen 
der Text „Anerkannte Wegfahrsperre gemäß AZT ⁄ TUEV“ eingetragen. 
Auch an den von Ihnen beschriebenen neuen Diebstahlmethoden 
mittels moderner IT-Technik forschen wir. Um auf Ihre Frage zurück 
zu kommen: Die Verlängerung des Funksignals des Schlüssels zum 
Auto ist tatsächlich ein Beispiel für moderne Diebstahlmethoden. 
Hier wird oft em pfohlen, den Schlüssel in eine Blechschachtel zu legen, wenn man zu Hause ist. Wenn der Besitzer des Fahrzeugs ganz 
sicher gehen will, kann er das System je nach Fahrzeug selbst abschalten oder notfalls in der Werkstatt deaktivieren lassen. Natürlich 
müssen hier auch die Hersteller reagieren. Ein Beispiel sind Schlüssel, die registrieren, ob sie in Bewegung sind. Das heißt, hängt man 
den Schlüssel daheim auf oder legt ihn ab, dann ist er nach einiger 
Zeit im Ruhezustand und funkt nicht mehr. Erst auf dem Weg zum 
Auto registriert er Bewegungen und funkt dann auch wieder.
TAXIKURIER – Sie haben sich auch mit dem Smartphone als 
„Schlüssel“ beschäftigt. Was hat es damit auf sich?
DR. LAUTERWASSER – Mercedes, BMW und Audi haben dies schon 
im Angebot. Es gibt einen Virtuellen Fahrzeugschlüssel, einfach gesagt eine „Schlüssel-App“ . Dieses System ist zwar komfortabel, es 
öffnet allerdings neue Risiken. Die Sicherheit muss nun weitere und 
neue – virtuelle – Bereiche umfassen. 
TAXIKURIER – Wie kann man das verstehen? Es sollte doch damit 
sicherer sein.
DR. LAUTERWASSER – In erster Linie dient diese Funktion als 
 Komfortfunktion für den Kunden, weil er den herkömmlichen Autoschlüssel nicht mehr dabei haben muss. Aber natürlich müssen hier 
strenge Maßstäbe an die Sicherheit gestellt werden, denn während 
der Schlüssel nur mit dem Auto redet, ist ein Smartphone mit dem 
Internet verbunden: Wie sicher ist die App auf dem Smartphone? 
Wie ist es mit Hackerangriffen auf das Handy? Insbesondere im Falle 
eines Fahrzeugdiebstahls wird auch relevant, welcher Personenkreis 
über eine Berechtigung zur Nutzung des Fahrzeugs verfügt hat und 
wie diese Berechtigungen wieder entzogen werden können. Das 
spielt natürlich auch beim Verkauf eine wichtige Rolle. Es muss dann 
sichergestellt werden, dass alle Zugriffsdaten, zum Beispiel für den 
Partner und die das Auto nutzenden Kinder, zuverlässig gelöscht 
werden können.
TAXIKURIER – Das macht mich ganz nervös …
DR. LAUTERWASSER – Das braucht es aus unserer Sicht nicht. 
Es ist wie in vielen anderen Lebensbereichen, denken Sie an Online- 
Banking, eine Frage der Gestaltung der IT-Sicherheit und des Umgangs der Nutzer damit.
TAXIKURIER – Das heißt, dass der Autoklau heute ein elektronisches Problem darstellt. Metallbügel und Schraubenzieher haben 
wohl ausgedient. 
DR. LAUTERWASSER – Die IT-Sicherheit des Fahrzeugs hat schon 
heute den höchsten Stellenwert bezüglich der Diebstahlsicherheit. 
Ein Fremdzugriff muss bestmöglich ausgeschlossen werden. Daran 
arbeiten wir mit und stellen unsere Erkenntnisse den Herstellern zur 
Verfügung.
TAXIKURIER – Sind wir im Jahrzehnt des autonomen Fahrens? 
Und wie sieht Ihre Firma die nächste Zeit?
DR. LAUTERWASSER – Nein. Ganz sicher nicht. Wann das überhaupt 
kommt und in welchem Umfang, ist seriös noch schwer abzuschätzen. Das Jahrzehnt bis 2030 wird das Jahrzehnt der Assistenzsysteme. Hier wird sich sehr viel tun. Automatisierung wird es aber trotzdem geben, vor allem auf der Autobahn und beim Parken. Aber 
ge rade im komplexen Stadtverkehr muss lange Zeit noch jeder selber 
fahren. Der Bereich der Fahrzeugtechnologie ist sehr dynamisch. 
 Neben unseren klassischen Aufgabenfeldern wie Crashtests und 
 Reparaturtechnik werden die neuen Aufgabenfelder Vernetzung, 
IT-Sicherheit, Elektrifizierung, Fahrassistenz, Automatisierung und 
Sensorik zunehmend an Bedeutung gewinnen. 
TAXIKURIER – In Ihrem Zentrum sind also auch künftig die 
 Arbeitsplätze sicher.
DR. LAUTERWASSER – Die Themen gehen uns mit Sicherheit nicht 
aus und sie sind von hoher Relevanz für die Allianz als Versicherer. 
TAXIKURIER – Herr Dr. Lauterwasser, wir danken Ihnen für diesen 
umfangreichen Einblick. (Das Interview führte Rainer Männicke, der 
sich bei dieser Gelegenheit einen Crashtest-Schlitten und echte 
Dummys aus der Nähe anschauen durfte.)
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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ALTSTADTRING – Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) München hat 
Ende Juni genügend Unterschriften für ein 
Bürgerbegehren gesammelt und dazu Pläne 
vorgelegt, die insbesondere uns Berufskraftfahrern trotz sommerlicher Temperaturen das Blut in den Adern gefrieren lassen: 
zu den üblichen Folterinstrumenten, wie 
wegfallenden Fahrspuren z. B. in der Sonnen- und Blumenstraße, kommt noch ein 
besonderes Schmankerl in Gestalt einer 
Einbahnregelung für die Frauenstraße dazu. 
Natürlich immer zugunsten überbreiter 
Radwege, damit sich die Herrschaften bequem gegenseitig überholen können. „Freie 
Fahrt für freie Radler“ halt. 
Leider fordert der ADFC nicht zugleich die 
Kennzeichenpflicht für Fahrräder (bei den 
neuen E-Tretrollern geht’s doch auch), um 
erstens mal die Rambos unter den Radfahrern identifizieren zu können und zweitens 
die Pedalisten wenigstens über eine Versicherungspflicht ein bisserl an den Kosten 
zu beteiligen. Das würde übrigens ganz 
 nebenbei den Fahrraddiebstahl erschweren 
(Identifikation geklauter Radl anhand des 
Nummernschildes, wie bei Autos auch) und 
zudem das auch von vielen Radlern beklagte Problem eindämmen, dass nämlich z. B. 
an S-Bahnhöfen etliche Schrotträder teils 
jahrelang unberührt Stellplätze belegen 
und vor sich hingammeln, die niemandem 
zugeordnet und deshalb nicht so einfach 
entfernt werden können. Aber bei dem derzeitigen Hype um die bayerischen Grünen 
mit ihrer Vorsitzenden, der personifizierten 
Kukident-Werbung Katharina Schulze, die 
über Weihnachten schon mal schnell umweltfreundlich nach Los Angeles jettet, und 
den Bundesvorsitzenden Robert Habeck mit 
seiner sorgsam gestylten „Ich bin gerade 
aus dem Bett aufgestanden“-Frisur, und 
 zumal vor der Kommunalwahl im Frühjahr 
2020, würden die meisten anderen Politiker 
doch lieber eine Tarantel mit ihrer Zahnbürste kämmen, als hier auch nur das geringste Wort gegen den ADFC oder eine 
 andere Tarnorganisation der Grünen abzulassen. So haben OB Reiter (SPD) und 
 wesentliche Teile des Stadtrates bereits 
pflichtschuldigst ihre Sympathie für die 
Vorschläge der Ober-Radler erkennen lassen. War nicht anders zu erwarten. Entschieden ist noch nichts, ab 2020 könnte 
es aber lustig werden.
➔ MAUT – Am Dienstag, 18.6., war der 
Spuk vorbei: der Europäische Gerichtshof 
(EuGH) erklärte die Pläne der Bundesregierung, eigentlich der CSU, zur Einführung 
einer PKW-Maut auf deutschen Autobahnen 
für rechtswidrig. Eine Berufungsinstanz 
gibt es, ähnlich wie bei Urteilen des Bundesverfassungsgerichts, nicht, womit diese 
Entscheidung also endgültig ist.
Zum Bundestagswahlkampf 2013 hatten 
Horst Seehofer, damals Ministerpräsident 
und CSU-Vorsitzender, und Alexander 
Dobrindt als damaliger CSU-Generalsekretär 
die „Ausländermaut“ aus dem Hut gezaubert. Auf den ersten Blick tatsächlich eine 
bestechende Idee: wohl jeder von uns hat 
sich schon grün und blau geärgert über die 
Abzocke z. B. auf österreichischen Autobahnen mit ihrer „Pickerl-Pflicht“, während 
die Ösis und alle anderen Mautkassierer bei 
uns kostenlos fahren dürfen. Dumm nur, 
und das ist der zweite Blick, dass sämtliche 
europäischen Nachbarn die Maut für Alle 
(!) erheben, also auch für ihre Inländer, 
während nach den Plänen der CSU nur alle 
Fahrer von nicht in Deutschland zugelassenen Autos (eben kurz: „Ausländer“) abkassiert werden sollten. Um diese nach dem 
EU-Recht verbotene Diskriminierung zu 
 kaschieren, sollten zwar alle Fahrer zur 
Kasse gebeten werden, für die inländischen 
PKW, im Jahresschnitt ca. 93 % der Wagen 
auf deutschen Autobahnen, sollte es aber 
eine vollständige (!) Kompensation durch 
eine entsprechende Rückerstattung der 
Kfz-Steuer geben. Ein wahrlich absurdes 
Verwaltungsmonster, um am Ende gerade 
mal rund sieben Prozent aller PKW-Fahrer 
auf unseren Autobahnen zu schröpfen. Und 
die „Ausländermaut“ mutierte sprachlich, 
in gewohnter Verbalkosmetik, plötzlich zur 
„Infrastrukturabgabe“ . Der Generalanwalt 
beim EuGH und die Europäische Kommission schlossen sich dieser schrägen Gesetzesauslegung an und sahen ebenfalls keine 
Kollision mit den europäischen Rechtsgrundsätzen. 
Da hatten die Brüsseler Lobbyisten (wie 
übrigens auch in Sachen Uber) offensichtlich ganze Arbeit geleistet. Sobald diese 
Herrschaften nämlich mit dem Scheckbüchlein wedeln, geht die Sonne auf 
Wunsch auch schon mal im Westen auf. 
Wer zahlt, schafft an. Wenn das nur endlich 
für uns Steuerzahler gelten würde, die 
wir den ganzen Zirkus letztlich komplett 
 finanzieren!
Anders als die europäischen Lobby-Günstlinge beurteilte freilich der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages 
in einem Gutachten die Rechtslage und 
schätzte die Mautpläne 2017 als rechtswidrig ein – um dafür von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer „fachliche Ignoranz“ attestiert zu bekommen. Nunmehr 
hat also auch der EuGH fachliche Ignoranz 
bewiesen und diesem geplanten Taschenspielertrick von Seehofer, Dobrindt und 
Scheuer ein Ende bereitet. Seehofer reagierte darauf (Münchner Merkur vom 
19. ⁄ 20.6.2019) mit der Aussage „Mein 
Gott, man muss Gerichtsurteile akzeptieren. Aber man muss sie nicht verstehen. 
Und ich verstehe es nicht.“ Da fragt sich 
Schrotti, in welchem Zustand des politischdemenziellen Syndroms man angekommen 
sein muss, um das nicht zu verstehen! 
Aber wirklich erledigt ist die Sache noch 
längst nicht: so erklärte unser aller Freund 
Andreas Scheuer bereits, die PKW-Maut 
sei nunmehr „in dieser Form vom Tisch“ – 
was die Frage provoziert: in welcher Form 
soll sie dann kommen? Da momentan fast 
alle Parteien den Grünen hinterherhecheln 
wie ein Rüde der läufigen Hündin käme 
die PKW-Maut für Alle, also ohne Rückerstattung, doch gerade recht. Außerdem 
hat Uber-Andi gegen alle Warnungen von 
Fachleuten bereits Verträge mit Firmen 
 abgeschlossen, welche die Maut zukünftig 
 erheben sollten. Da werden heftige Schadensersatzklagen auf ihn bzw. uns Steuer-
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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 UNTERHALTSAMES

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zahler zukommen – weit über die bisher 
schon verbratenen ca. 56 Millionen für 
 Planung und Beraterverträge hinaus.
Aber der Fundus an Schnapsideen unseres 
Freundes ist damit noch längst nicht erschöpft, wie gleich anschließend zu lesen 
ist:
➔ MOTORRAD – Jetzt also hat Scheuer die 
Öffentlichkeit und, ganz nebenbei, seine 
Parteikollegen mit folgendem Plan gleichermaßen überrascht und verzückt: wer 
mindestens 25 Jahre alt ist und seit fünf 
Jahren den PKW-Führerschein besitzt, soll 
zukünftig nach dem Absolvieren von 90 Minuten Theorie und sechs Fahrstunden auf 
einem Übungsplatz ohne Prüfung (!) kleinere Motorräder mit maximal 125 Kubik 
und 100 km ⁄ h fahren dürfen. Etliche Fachleute warnen bereits davor. Derart ungeübte Fahrer (wie gesagt: ohne Prüfung!) würden die Zahl der verunglückten Motorradler 
in die Höhe schnellen lassen- so z. B. die 
Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), 
die pikanterweise zu Scheuers Verkehrsministerium gehört. Seine eigenen Fachleute also. Aber wahrscheinlich leiden die 
ebenfalls unter „fachlicher Ignoranz“, wie 
auch Scheuers CSU-Parteifreund Joachim 
Herrmann, bayerischer Innenminister, 
selbst seit Jahrzehnten passionierter Motorradfahrer, der mit kaum verhohlenem 
Entsetzen auf Scheuers neuesten Hirnschiss 
 reagierte.
Ach ja, da war doch noch was: seit Ende 
Juni sind bei uns Elektro-Tretroller auf öffentlichem Grund erlaubt, sofern sie ein 
Versicherungskennzeichen haben und nicht 
schneller als 20 km ⁄ h laufen. Ursprünglich 
wollte Scheuer die Dinger auch auf Gehwegen fahren lassen und konnte erst durch 
massive Proteste, auch aus den Reihen seiner Parteifreunde, von dieser krassen Fehlentscheidung abgebracht werden. Und war 
es nicht er, der auf Befehl der Auto-Bosse 
jegliche Hardware-Nachrüstung älterer Diesel verweigerte, um anschließend ex cathedra Werbung für den Kauf von Neuwagen 
aus deutscher Produktion zu machen?
Da drängt sich einmal mehr der Verdacht 
auf, dass der ehemalige Herr „Dr.“ Scheuer 
fachlich, charakterlich und intellektuell als 
Bundesminister heillos überfordert ist. 
Könnte man diesen Leuchtturm der Unbestechlichkeit nicht endlich an einer für ihn 
geeigneten Stelle unterbringen? Nein, eine 
Behindertenwerkstatt oder eine betreute 
Wohngemeinschaft scheiden aus, weil das 
gegenüber den dort lebenden und arbeitenden Menschen gemein wäre, aber wie wär's 
z. B. mit Sandkörner-Zählen in der Sahara? 
Da könnte er jedes Mal nach „drei“ wieder 
mit „eins“ anfangen, ohne irgendeinen 
Schaden anzurichten – und man könnte 
seine Motivation bestimmt deutlich steigern, indem man ihm verspricht, dass er 
die Sandkörner nach dem Zählen mitnehmen darf. Aber auch als Brezensalzer oder 
Heckschütze auf einem Bierwagen – natürlich nur mit einer Spritzpistole – könnte er 
 allenfalls begrenzt Schaden anrichten. 
Oder, oder …
Aber offensichtlich genügt bereits der IQ 
einer eingeweichten Semmel, um uns als 
Bundesminister vorgesetzt zu werden. Mit 
uns ko ma’s ja macha. ➔
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
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➔ NEU – Vor einem Jahr hat die MVG eine 
neue Ringbuslinie in Betrieb genommen, 
die von der TELA-Post über den Hbf, die 
 Giselastraße (Englischer Garten) und den 
Haidenauplatz im Kreis fährt, und zwar als 
Linie 58 im und als 68 gegen den Uhrzeigersinn. Mitte Juni 2019 wurde eine erste 
Bilanz gezogen: auf manchen Teilstrecken 
sind doppelt so viele Fahrgäste im Bus als 
früher bei den alten Verbindungen. Diese 
Ringlinie kann somit als voller Erfolg bezeichnet werden, denn wer zusätzlich mit 
dem Bus fährt, verlängerte früher vielleicht 
noch mit dem eigenen Wagen den Stau. 
Ein Erfolg übrigens ganz ohne neue Trambahngleise. Könnte man da nicht in der 
Fürstenrieder Straße …? Nein. Kann man 
nicht. Weil gegen ideologisches Sektierertum weder Argumente noch Zahlen etwas 
ausrichten können. Die Erde ist und bleibt 
eine Scheibe.
➔ NOTFALL – Am Montag, 24.6., abends 
gegen 20.30 Uhr bemerkte ein Fahrer (47) 
auf der A 8 bei Langwied ein Fahrzeug, das 
mit 30 bis 40 km ⁄ h Schlangenlinien fuhr. 
Am Steuer: eine ca. 40-jährige Frau, die, 
wie sich später herausstellte, wegen Unterzuckerung fast ohnmächtig war. Die anderen Verkehrsteilnehmer hatten die Situation bereits erkannt und entsprechenden 
Abstand gehalten. Der geistesgegenwärtige 
Seat-Fahrer und der Lenker eines Porsche 
setzen sich mit ihren Autos vor bzw. neben 
den Wagen der Frau und konnten sie sogar 
ohne jeglichen Blechschaden zum Anhalten 
animieren. Die Frau und ihr achtjähriges 
Mädel, das während der Horrorfahrt noch 
vergeblich versucht hatte, die Mutter 
 irgendwie wieder fit zu machen, blieben 
unverletzt. Setzen, eins!
➔ SOMMERSTRASSEN – Nein, nicht die 
Sommerstraße in Untergiesing ist gemeint, 
sondern das Eck Schwanthaler- ⁄ Parkstraße 
sowie der Alpenplatz in Obergiesing. Wie 
im letzten Heft berichtet werden diese Orte 
als temporäre Fußgängerzonen tatsächlich 
zu „Sommerstraßen“ umgewidmet, allerdings erst im Jahr 2020, wie der Stadtrat 
Ende Juni beschlossen hat. 
Dagegen ist das „Isarflussbad“ endlich vom 
Tisch. Ganz vom Tisch? – nein; der umtriebige Selbstvermarkter Benjamin David, 
wohl ein genetischer Zwilling von Uber- 
Andi Scheuer, hat aus seinen Gehirn- und 
Darmwindungen wieder mal einen neuen 
Flatus hervorgebracht: schwimmende Inseln, die mit starken Trossen am Isarufer 
befestigt werden sollen. Auch Schwimmkurse für Kinder könnten dort abgehalten 
werden. Und wie immer, wenn Herr David 
ein Stöckchen hinhält, fühlen sich ein 
paar Mitglieder des Stadtrates dazu bemüßigt, drüber zu springen. Die in diesem 
Fall schon bekannte seltsame Allianz aus 
CSU, Grünen und FDP will jetzt doch tatsächlich auch diese Variante noch prüfen 
lassen.
Statt eines eigenen Kommentars will 
Schrotti hierzu den Vorsitzenden der 
SPD-Fraktion im Stadtrat, Alexander Reissl, 
zu Wort kommen lassen. Nach einigen 
 Anmerkungen über die Kommerzialisierung 
des kalten Wildflusses sagte er wörtlich 
laut Münchner Merkur (MM) vom 27.6.2019: 
„Und da schlägt es ja dem Fass den Boden 
aus, wenn sich jemand hinstellt und als 
mögliche Nutzung einen Schwimmkurs für 
Kinder anbieten will. In der Isar! Der Typ 
gehört ja eigentlich schon prophylaktisch 
eingesperrt.“ 
Damit ist alles gesagt. Oder fast alles: man 
könnte die Liste der Aspiranten noch um 
ein paar Namen ergänzen!
➔ ZUM SCHLUSS – Da wäre noch zu berichten über ein paar besonders Schlaue, 
wie z. B. einen Mann, der am 15.6. nach 
 einem unfallbedingten Stau auf der A 92 
(Deggendorf) wendete und durch die Rettungsgasse zurückfuhr, ebenso wie zwei 
PKW-Fahrer und ein Wohnmobilfahrer mitsamt Pferdeanhänger, die am 17.6. auf der 
Lindauer Autobahn nach dem Hagelschauer 
dieselbe zündende Idee hatten. Ein Busfahrer hatte unweit davon zwar nicht gewendet, wollte aber durch die Rettungsgasse 
zur nächsten Ausfahrt fahren und begründete dies hernach damit, er hätte dringend 
eine Toilette gebraucht. Frage Schrotti: War 
es denn nicht, wie heute üblich, ein Bus 
mit Klo, also ein Klobus?
Besonders fiel dem Schreiber aber die Meldung unter der Überschrift „Taxifahrer 
schlägt auf Fahrgäste ein“ im MM vom 
5.6.2019 auf: Im Landkreis Schweinfurt beschwerten sich die Fahrgäste (23 und 27) 
mutmaßlich nicht zu Unrecht bei einem 
 Taxilenker über dessen Fahrstil, der nicht 
nur deutlich zu schnell fuhr, sondern währenddessen auch noch telefonierte. Der 
Mann zog darauf einen Baseballschläger 
heraus, den er bestimmt nur rein zufällig 
dabei hatte, und verletzte einen der Fahrgäste damit.
Das erinnert uns an die Horrorfahrt (gottlob ohne das Baseball-Finale), die der 
U-Bahnfahrer Alexander B. in seinem Leserbrief vom Juli-Heft ausführlich schilderte. 
Aber natürlich kann nicht jeder Fahrgast 
ein Erlebnis dieser Art mit einem solch 
köstlichen Humor verarbeiten – zur nochmaligen Lektüre wärmstens empfohlen!
Früher gab es mal den Begriff „Dum-Dum-
Geschoss" für eine fiese Gewehrmunition, 
die sich im Zielkörper – für diesen besonders verheerend – in etliche Einzelteile zerlegt. Benannt übrigens nach der indischen 
Stadt Dum Dum in der Nähe von Kalkutta, 
in deren Munitionsfabrik diese Teile erstmals industriell gefertigt wurden.
Offensichtlich gibt es aber auch Dumm- 
Dumm(!)-Geschosse, die sich als Taxifahrer 
ausgeben und ihrer Intelligenz sowie dem 
Wagen unter ihrem Hintern ungezügelt freien Lauf geben. Nur leider zerlegen sich 
diese Typen beim Auftreffen auf das Zielobjekt, hier also den Fahrgast, nicht selber. 
Hoffentlich ist stattdessen das KVR dabei 
behilflich.
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019

Seite 29

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VIP IM TAXI
➔ SIMONE RETHEL-HEESTERS
Auf der Bühne der Komödie im Bayerischen Hof wird im August ein echtes 
Münchner Kindl stehen. Simone Rethel, 
aufgewachsen in Schwabing, ist München 
immer treu geblieben. Seit 1965 steht sie 
vor der Kamera oder begeistert das Theaterpublikum. Dabei kehrte sie immer wieder in ihre Heimatstadt gern zurück. Die 
vielseitige Künstlerin, Simone Rethel fotografiert, malt und schreibt Bücher neben der Schauspielerei, empfindet Ruhe 
als anstrengend. Ruhe, so sagt sie selbst, 
bedeutet Stillstand. 
Neben ihren künstlerischen Aktivitäten 
engagierte sich die beliebte Schauspielerin für die Initiative „Altern mit Würde“ . 
Ihr ist besonders wichtig, dass die ältere 
Generation nicht abgeschoben wird, sondern weiter am Leben teilhaben und teilnehmen kann. Jeder sollte das Recht 
 haben, wenn er das möchte, sein Leben 
aktiv zu gestalten. Dazu gehört auch die 
Mobilität. Simone Rethel ist begeisterte 
Autofahrerin. Wenn sie Taxi fährt, dann 
dreht sich das Gespräch meist um die 
 leidige Dieselproblematik. Die Künstlerin 
ist selbst Dieselfahrerin und schwört auf 
die Sparsamkeit ihres Dieselautos. Im 
 Gespräch betont sie, wie sparsam und 
schnell ihr Auto von Starnberg nach Berlin fährt. Sie fliegt nicht und benutzt 
auch nie den Zug, dafür fährt sie zu gern 
mit dem Auto, das ihr die nötige Flexibilität garantiert. Dieser Liebe zum Auto ist 
es auch zu verdanken, dass sie selbst relativ wenig mit dem Taxi fährt. Mit ihrem 
verstorbenen Ehemann, Johannes Heesters, 
fuhr sie öfters mit dem Taxi. Die beiden 
hatten in München und in Starnberg jeweils einen Taxifahrer, der sie immer sicher 
zum Ziel brachte. 
Am 1. August um 19.30 Uhr hat das Stück 
„Wir sind die Neuen“ in der Komödie im 
Bayerischen Hof Premiere. Simone Rethel 
als Anne, Joachim H. Luger als Johannes, 
und Lutz Reichert als Eddi, sind nicht mehr 
die Jüngsten. Doch nicht zuletzt aus finanziellen Gründen beschließen die drei Alt-
68er, ihre Wohngemeinschaft aus Studententagen wieder aufleben zu lassen und 
ziehen zusammen. Und weil man einen Umzug mit einer ordentlichen Einweihungsparty 
feiern muss, stellen die drei sich noch am 
gleichen Abend der Nachbar-WG vor.
Die Studenten Barbara, Thorsten und 
 Katharina allerdings sind von den lebenslustigen Alten alles andere als begeistert. 
Während die nämlich nachts laut Musik 
hören, trinken, rauchen und philosophieren, pochen die Examen-gestressten 
Youngster auf Einhaltung der Nachtruhe, 
um tagsüber zu lernen, an ihrer selbstoptimierten Work-Life-Balance und einem 
lückenlosen Karriereprofil arbeiten zu 
können. Und sie stellen auch gleich klar, 
nicht für Altenpflege, Computerservice 
und Apothekengänge zur Verfügung zu 
stehen. Doch bald schon zeigt sich, wer 
in dieser Hausgemeinschaft wem unter 
die Arme greifen muss. (BH)
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
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➔ Weitere Vorstellungen vom 2. August bis 8. September 2019 
(Außer am 26. und 27. August)
➔ Montag bis Samstag 19.30 Uhr
➔ Sonntag und Feiertag 18 Uhr
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AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

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➔ 70 JAHRE FUNKSTREIFE
Das Verkehrszentrum des Deutschen 
 Museums stand am 22. Juni 2019 ganz im 
Zeichen eines besonderen Jubiläums. Vor 
70 Jahren, am 1. Juni 1949, erhielt die 
Münchner Stadtpolizei die ersten Funkstreifenwagen, fünf Mercedes 170 V. Da 
im Verlauf der Nachkriegszeit die schweren 
Straftaten wie Raub und Mord drastisch 
 zugenommen hatten, entschloss sich der 
Stadtrat, die im Aufbau begriffene Münchner Stadtpolizei mit modernster Technik 
auszustatten. Damit war die Landeshauptstadt die erste deutsche Stadt, die ihre Polizei mit frequenzmodulierten Funkgeräten 
in sogenannten Radiostreifenwagen ausrüstete. Der Dienst als Funkstreifenbeamter 
war heiß begehrt. Einen Mercedes und ab 
1954 einen BMW 501, den Barockengel, zu 
fahren, war der Wunsch vieler. Über Funk 
waren die Beamten jederzeit erreichbar und 
konnten so besonders schnell am Einsatzort sein. 
Der Verein „Münchner Blaulicht – Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen“ nahm dieses Jubiläum zum Anlass, 
 einen ganzen Tag den Münchnern die Gelegenheit zu geben, historisches und aktuelles über ihre Streifenpolizei zu erfahren. 
Der Verein wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, durch die gezielte Förderung 
der Präventionsarbeit und der Begegnung 
 zwischen der Bevölkerung und ihrer Polizei, 
die Verantwortung für mehr Sicherheit zu 
wecken, diese dauerhaft zu unterstützen 
und die Rolle und Aufgabe der Polizei 
in Zeit und Geschichte transparent zu 
 machen. 
Das umfangreiche Programm, das viele 
 Besucher anlockte, war geprägt von einem 
Wechselspiel von Filmen, Gesprächsrunden 
und Vorführungen. Eine Ausstellung von 
historischen und aktuellen Dienstfahrzeugen machte das gelungene Konzept komplett. Die Präsentation der Motorradstaffel, 
die die Geschicklichkeit und Fahrsicherheit 
der Beamten zeigte, war nur eines der 
 Höhepunkte der Veranstaltung. Eine Modenschau, die die veränderten Uniformen 
im Laufe der letzten 70 Jahre zeigte, ließ 
einige Besucher schmunzeln. 
Besonders berührend waren die Berichte 
der Zeitzeugen. Der Film „Rettung aus dem 
Eis“, eine Nachstellung einer dramatischen 
Rettungsaktion aus dem Jahre 1953, und 
die folgende Gesprächsrunde mit den Akteuren waren für das Publikum besonders 
spannend.
Ein 11-jähriger Junge war am 15. Februar 
1953 ins Eis der Isar eingebrochen. Als 
 erste am Unglücksort trafen drei Beamte 
der Münchner Stadtpolizei ein. Ohne zu 
 zögern sprangen zwei von ihnen in die eiskalte Isar, tauchten mehrmals und zogen 
den Jungen unter dem Eis hervor. Nach 
acht Stunden gelang wie durch ein Wunder 
die Reanimation. Der heute 77-jährige 
kann sich an die Rettungsaktion nicht erinnern. Erst als er im Krankenhaus erwachte, 
wurde ihm bewusst, was geschehen war. 
Er hatte immer wieder Kontakt zu seinen 
Rettern, von denen leider heute keiner 
mehr am Leben ist. In der Gesprächsrunde 
schilderten der Gerettete und der Sohn 
 einer der Retter die dramatische Aktion. 
In einer weiteren Gesprächsrunde zum 
 Thema „Streifendienst früher und heute“ 
wurde den Zuhörern bewusst, wie sehr sich 
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30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
JUBILÄUM

Seite 31

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die Einstellungen zur Polizei und die Arbeit 
für die Polizei verändert hat. Pensionierte 
Streifenpolizisten berichteten von Einsätzen, die manchmal für skurrile Momente 
sorgten. Wenn in den 1950er Jahren noch 
zu wenige Fahrzeuge vorhanden waren und 
die Beamten die Prostituierten zum Gesundheitscheck in die Innenstadt bringen 
mussten, war dies nur mit der Tram möglich. Wenn die Damen des Gewerbes dann 
versuchten, die Polizisten vor den Fahrgästen mit verfänglichen Bemerkungen in 
Verlegenheit zu bringen, waren die Lacher 
vorprogrammiert. 
Die Streifenbeamten heute im aktiven 
Dienst haben da ganz andere Probleme. Der 
Respekt vor dem Dienst und der Uniform 
ist vielfach verloren gegangen. Wer macht 
sich noch Gedanken darüber, dass in der 
Uniform ein Mensch zugegen ist, der für 
die Sicherheit der Mitbürger im schlimmsten Fall sein Leben riskiert? Auf dem Weg 
zum Verkehrszentrum ist ein Graffito zu 
 sehen mit dem Text: Fuck Bullen. Weder 
fallen solche Schmierereien unter das Toleranzgebot noch unter die Meinungsfreiheit. 
Vielleicht kommt der Schmierfink bald in 
eine Situation, in der er froh und dankbar 
ist, dass die Polizei ihn vor einem anderen 
schützt. Oder aber er oder sie ist solch ein 
Zeitgenosse, der im Notfall Polizei, Feuerwehrler oder Notarzt beschimpft, bespuckt 
oder schlimmeres. Umso erstaunlicher ist 
es, als dann im Gespräch eine junge Streifenbeamtin zu Wort kam, die voller Stolz 
und Freude von ihrer Arbeit berichtete und 
von Berufung für den Polizeidienst sprach.
Es ist ihr und uns allen zu wünschen, dass 
sie trotz aller Widrigkeiten diese Einstellung nicht gegen Resignation eintauscht.
Das Resümee dieser gelungenen Veranstaltung ist die Erkenntnis, dass die Sicherheit 
jedes Bürgers von den Männern und Frauen 
abhängt, die bereit sind, ihre Fähigkeiten 
und, wenn nötig, auch ihr Leben für uns 
einzusetzen, ohne dabei das Ansehen der 
Person zu berücksichtigen. Dafür sollte 
 jeder ihnen den nötigen Respekt und Dankbarkeit zollen, die sie jeden Tag verdienen.
Und wenn beim nächsten Mal eine Kontrolle ansteht, ein freundliches „Grüß Gott“ 
dem Menschen in der Uniform gegenüber 
entspannt die Situation. Fragen Sie sich 
einfach, wie Sie behandelt werden möchten! (BH)
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AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER AUGUST 2019
Donnerstag, 01. August
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Ende des Regens
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Indien
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Kurt Knabenschuh & Otiz
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Släpstick
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Fernanda 
Santanna & Marco Lobo feat. Trio Elf 
– The Brazilian Album
Freitag, 02. August 
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Ende des Regens
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Indien
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Kurt Knabenschuh & Otiz
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Släpstick
Samstag, 03. August 
 ➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 16.01 Uhr, Dantestadion, 
American Football Männer
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 
68er Spätlese
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Austria 4+
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Honett
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Indien
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Släpstick
 ➔ 21.00 Uhr, Westpark, Kino, 
 
Mond & Sterne im August 2019
Sonntag, 04. August 
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Sonntags-Ausflüge 
im Großraum München
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater München, 
Die Männerfalle – Wie man den Mann 
behält
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mulo Francel & Friends
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Släpstick
Montag, 05. August 
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Museum, 
Verkehrszentrum, Blade Night 2019
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Ende des Regens
Dienstag, 06. August 
 ➔ 18.15 Uhr, Dantestadion, 
Nordic Walking
 ➔ 19.30 Uhr, Sportanlage Sachsenstraße, 
Boot Camp
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage Werk, Anthrax
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
Mittwoch, 07. August 
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Museum, 
Verkehrszentrum, Von der Pferdetram 
zur Straßenbahn
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Ende des Regens
Donnerstag, 08. August
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 
Die Männerfalle – Wie man den Mann 
behält
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Die Sommernacht der klassischen 
Balladen
Freitag, 09. August 
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 
68er Spätlese
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Romeo + Julia
Samstag, 10. August 
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Das Mädl aus der Vorstadt
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Don Juan
Sonntag, 11. August 
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Sonntags-Ausflüge 
im Großraum München
 ➔ 14.00 Uhr, Rotkreuzplatz, 
Bluesfest auf dem Rotkreuzplatz
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football Frauen
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Don Juan
Montag, 12. August 
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Museum, 
Verkehrszentrum, Blade Night 2019
Dienstag, 13. August 
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Museum, 
Verkehrszentrum, Von Kutschen, 
Pferdebahnen und Dampfrössern
 ➔ 18.15 Uhr, Dantestadion, 
Nordic Walking
 ➔ 19.30 Uhr, Sportanlage Sachsenstraße, 
Boot Camp
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
Mittwoch, 14. August 
 ➔ 09.30 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Tag im Münchner 
Marionettentheater
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
Donnerstag, 15. August
 ➔ 09.00 Uhr, Deutsches Museum, 
Kosmos Café
 ➔ 10.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
Lascaux – Die Bilderwelt der Eiszeit
 ➔ 15.00 Uhr, Olympiapark Süd, 
Umsonst & Draußen
Freitag, 16. August 
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
 ➔ 15.00 Uhr, Olympiapark, 
 
Design- & Antikmarkt
 ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, 50 Jahre 
Woodstock – 1 Day of Peace & Music
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
 
Don Juan
 ➔ 20.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 
Hertha BSC Berlin
Samstag, 17. August 
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football Frauen
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
 ➔ 15.00 Uhr, Olympiapark,
 
Design- & Antikmarkt
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, 
 
Roberto Martinez Martinez
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Romeo + Julia
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
Mi. 05.08. 20.00 Uhr, Sommerkino: Joan Miró – Le feu intérieur. Dokumentation von Albert Solé
Fr. 09.08. 19.30 Uhr, Sommernächte im Innenhof: Flamenco mit Gisa Michelon
Sa. 10.08. 19.30 Uhr, Sommernächte im Innenhof: Flamenco mit Gisa Michelon
So. 11.08. 20.30 Uhr, 5. Münchner Pianistenfestival 
Fr. 16.08. 19.30 Uhr, Sommernächte im Innenhof: Flez Orange
Mo 19.08. 20.00 Uhr, Sommerkino: Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis. Spielfilm von Konrad Wolf
Sa. 26.08. 20.00 Uhr, Sommerkino: Volver – Zurückkehren. Spielfilm von Pedro Almodóvar
Sa. 31.08. 19.30 Uhr, Sommernächte im Innenhof: La Noche de Salsa
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort 
für Veranstaltungen jeder Art.
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
SERVICE

Seite 33

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Sonntag, 18. August 
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Sonntags-Ausflüge 
im Großraum München
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen 
Maus
 ➔ 15.00 Uhr, Olympiapark, 
Design- & Antikmarkt
Montag, 19. August 
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Museum, 
Verkehrszentrum, Blade Night 2019
Dienstag, 20. August 
 ➔ 18.15 Uhr, Dantestadion, 
Nordic Walking
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nepo Fritz
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
Mittwoch, 21. August 
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen 
Maus
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nepo Fritz
Donnerstag, 22. August
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Museum, 
Verkehrszentrum, Von Kutschen, 
Pferdebahnen und Dampfrössern
 ➔ 20.00 Uhr, St. Markus, 
Münchner Orgelsommer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Schwarze Grütze
Freitag, 23. August 
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 
Eva & Lilith – Strapse oder Bügelbrett
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiastadion, 
Metallica
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Schwarze Grütze
Samstag, 24. August 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 
Eva & Lilith – Strapse oder Bügelbrett
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Robert Griess
Sonntag, 25. August 
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Sonntags-Ausflüge 
im Großraum München
 ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wie machten sich Prinzen und 
Prinzessinen schön? 
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, M. Eggert – 
Die Tiefe des Raumes. Ein Fußballoratorium
Montag, 26. August 
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Museum, 
Verkehrszentrum, Blade Night 2019
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Italia con Amore
Dienstag, 27. August 
 ➔ 18.15 Uhr, Dantestadion, 
Nordic Walking
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Italia con Amore
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
Mittwoch, 28. August 
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Das Gespenst von Canterville
Donnerstag, 29. August
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Das Gespenst von Canterville
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
Freitag, 30. August 
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 
Belladonna – Wie soll die Frau sein
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Severin Groebner
Samstag, 31. August 
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, American 
Football Männer
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Das Gespenst von Canterville
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 
Belladonna – Wie soll die Frau sein
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
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VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM AUGUST 2019
 ➔ 01.08.-31.08. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee im Juni 2019
 ➔ 01.08.-31.08. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Song Trang
 ➔ 01.08.-31.08. Sa 15.00 Uhr, Alte Pinakothek, We are family
 ➔ 01.08.-31.08. Do-Di 20.00 Uhr, Staatliche Antikensammlungen, Philoktet
 ➔ 01.08.-29.08. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 01.08.-25.08. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Wir sind die Neuen
 ➔ 01.08.-18.08. Mo-So 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Musiksommer 2019
 ➔ 01.08.-18.08. Do-So 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 01.08.-10.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara
 ➔ 06.08.-11.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Chicago – The Musical
 ➔ 06.08.-11.08. Di-So 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Zauberflöte Reloaded
 ➔ 12.08.-17.08. Mo+Di+Do-Sa 20.00 Uhr, Metropoltheater, Zwei alte Mimen warten in der Kantine auf ...?
 ➔ 13.08.-17.08. Di-Sa 21.00 Uhr, Unterfahrt, Enders Room – Hikikomori
 ➔ 17.08.-31.08. täglich 11.00 Uhr, Orleansplatz, Bayernmarkt
 ➔ 17.08.-31.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 16.00 Uhr, Deutsches Theater, Dornröschen – Das Musical
 ➔ 20.08.-31.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Fisch zu viert
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AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

Seite 34

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TAXI-TICKER – KURZMELDUNGEN AUS DER BRANCHE
02.06.19 Erfurt Streit mit Gruppe eskaliert, weil 
 Taxifahrer hinten mitfahren soll?
03.06.19 Oberhausen A 42: Taxifahrer hilft Unfallopfer. 
Fahrgast stürzt Böschung runter.
06.06.19 Österreich Uber will nach Graz, Salzburg und 
Linz expandieren.
06.06.19 Berlin Gegen unlauteren Wettbewerb. 
 Taxi-Demo vor Verkehrsbehörde.
07.06.19 Leipzig Stadt will 15 Euro je Taxi für Standplatz bei Gotik-Treffen. Gruselig.
13.06.19 Erlangen Taxi wird gerammt und schießt quer 
über Bundesstraße.
13.06.19 Moers Jugendlicher Radler fährt stehendes 
Taxi an und flüchtet. 
14.06.19 Kalifornien Google will warnen, wenn Taxi von 
schnellster (!) Route abweicht.
15.06.19 Mendig Bierglas nach Taxi geworfen. Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.
16.06.19 Essen Raub auf einen Taxifahrer (72). 
 Mehrere hundert Euro Beute.
16.06.19 Wittlich Rentner verkeilt Auto in Waschanlage 
und fährt mit Taxi zum Golfen.
19.06.19 Hagen Taxi-Fahrer wehrt sich gegen Mann 
mit Pistole. Keine Beute.
21.06.19 Palma d. M. Taxi rast auf Bürgersteig und kracht 
in Anwesen. Niemand verletzt.
22.06.19 Münster SUV fährt über Rot, rammt Taxi und 
flüchtet.
22.06.19 Bünde Flüchtiger Mann will Taxi nicht 
 zahlen. Von Polizei verhaftet.
23.06.19 Berlin Jedes vierte Berliner Taxi mit 
 Hybrid-Antrieb unterwegs.
24.06.19 Kassel 14-jährige berauben Taxifahrer um 
2 Uhr nachts. Festnahme.
24.06.19 Den Haag Start mit 35 Toyota Mirai Brennstoffzellen-Taxis.
24.06.19 Voerde Jugendlichen ist „übel“ und fliehen. 
Polizei schnappt Taxi-Zechpreller.
25.06.19 Hamburg Unfall zw. Taxi und Bus löste Großalarm mit 45 Einsatzkräfte aus.
25.06.19 Potsdam Taxi-Fahrer kritisieren das Verkehrskonzept der Stadt.
26.06.19 Berlin An Taxi gepinkelt: Schlägerei vor 
 Disko mit zehn bis zwölf Personen.
26.06.19 Karlsruhe Stadt prüft Taxisharing als mögliche 
Alternative zu Nachtlinien.
27.06.19 Iserlohe Mann schlägt auf Taxifahrer ein und 
klaut Autoschlüssel. Festnahme.
27.06.19 Marrakesch Ex-Fußballer Mario Basler fährt Taxi 
für TV-Show in Marokko.
28.06.19 Berlin Letzte Station der „Scheuerwehr“-Tour 
durch alle 16 Bundesländer.
istockphoto
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019

Seite 35

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MESSE MÜNCHEN
➔ MÜNCHEN-RIEM ALS BESUCHERMAGNET
Die bayerische Landeshauptstadt ist ein Magnet für Besucher aus 
aller Welt – nicht nur der Kultur und Kulinarik wegen, sondern 
auch dank der Messestadt Riem. Ein wichtiger Faktor: Die Messe 
München. Mit bekannten Weltleitmessen wie der Baumaschinenmesse bauma, der Immobilienmesse EXPO REAL oder der weltweit 
führenden Fachmesse für Umwelttechnologien IFAT ist sie ein 
zentraler Treffpunkt für internationale Unternehmen und Geschäftsreisende. Und die Messe macht sich bezahlt – und das für 
alle! In einem bauma-Jahr sind es 3,6 Milliarden Euro, die durch 
das Messegeschäft an Umsatz in der Region entstehen. Das hat 
eine Studie des ifo-Instituts ergeben. 
Die nächsten Messetermine im Überblick
➔ MUNICH FABRICS START
 Fachbesuchermesse der Textil- und Modebranchen 
 MOC Veranstaltungscenter München 
 3. September bis 5. September 2019
 Dienstag: 9.30–18.30 Uhr
 Mittwoch: 9.30–18.30 Uhr 
 Donnerstag: 9.30–16 Uhr 
➔ Moda Made in Italy
 Internationale Fachmesse für Schuhe
 MOC Veranstaltungscenter München
 29. September bis 1. Oktober 2019
 Sonntag: 9–18 Uhr
 Montag: 9–18 Uhr
 Dienstag: 9–16 Uhr
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
atelier-tacke.de
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AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

Seite 36

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Corolla Touring Sports Hybrid
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T axi-Paket, T eilleder-Ausstattung, Navigationssystem, T oyota T ouch 
& Go Plus, Sitzheizung vorne, Bluetooth Freisprecheinrichtung, 16“ 
Leichtmetallfelgen miot Bereifung 205/55 R16, Start-Stop-System, 
2-Zonen-Klimaautomatik, USB/AUX Anschlüsse, LED-T agfahrlicht, Spurhalte-Assistent, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung, T empomat, 
Berganfahrhilfe, Geschwindigkeitsbegrenzer mit Memory-Funktion u.v.m.
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Anzahlung 4.336,48 €
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Gesamtbetrag 30.688,48 €
Frachtkosten 795,00 €
 
Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 3,4/3,8/3,7 l/100 km. 
CO2-Emission komb. 84 g/km. Energieeffi zienzklasse A+
RAV4 Hybrid
2.5 Hybrid mit 131 kW (178 PS), Automatikgetriebe CVT (4x2), 
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Ausstattungs-Highlights:
Lederausstattung, T oter-Winkel-Warner, LED-T agfahrlicht, Spurhalte-Assistent, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung, T empomat, 
Fahrer-Aufmerksamkeitsassistent, Bluetooth Freisprecheinrichtung, Navigationssystem T oyota T ouch & Go Plus, Sprachsteuerung, Regensensor, el. 
Fensterheber vorn und hinten, Sitzheizung vorne, 2-Zonen-Klimaautomatik, 17“ Leichtmetallfelgen silbern mit Bereifung 225/65 R17 u.v.m.
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Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 4,3/4,7/4,5 l/100 km. 
CO2-Emission komb. 102 g/km. Energieeffi zienzklasse A+
Camry Limousine Hybrid
2.5 VVT-i mit 131 kW (178 PS), Stufenlose Automatik, 
Business Edition, 5-türig
 
Ausstattungs-Highlights:
Pre-Collision System, Lederausstattung, LED-T agfahrlicht, Spurhalteassistent, Einparkhilfe vorn und hinten, Verkehrszeichenerkennung, 
T empomat, Berganfahrhilfe, Smart-Key-System, Sitzheizung vorn, 
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9-Speichen-Design u.v.m. 
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Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 4,8/4,2/4,3 l/100 km. 
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