TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2019
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2019. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
36 von 36 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DIE BAYERISCHE LANDESHAUPTSTADT ALS REISEZIEL WANDEL DER FREMDENVERKEHR AUF DEM WEG ZUM BEDEUTENDSTEN WIRTSCHAFTSFAKTOR KRITIK OFFENER BRIEF AN OB REITER AUFGRUND DER WARTEZEITEN IM KVR VORREITER HAMBURG SETZT NEUES VERFAHREN ZUR MIETWAGEN-GENEHMIGUNG IN KRAFT OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 59. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE AUGUST 2019 TOURISMUS
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Thomas Kroker, Jörg Wohlfahrt Grundkurs (Ortskunde-Unterricht) Montag, 05.08., 19.08., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 07.08., 14.08., 21.08., 28.08., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Samstag, 03.08., 10.08.,17.08., 24.08., 31.08., jeweils von 10 bis 13 Uhr Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Samstag, 03.08., 9.00 Uhr Montag, 12.08., 17.30 Uhr Samstag, 17.08., 9.00 Uhr Montag, 26.08., 17.30 Uhr Samstag, 31.08., 9.00 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 22.08., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 23.08., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 28.08., von 15 bis 17 Uhr ➔ Dauer: ca. 2 Std. ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 5 ⁄ 2019 vom 10. September bis 10. Oktober 2019 ➔ Kurs 6 ⁄ 2019 vom 05. November bis 03. Dezember 2019 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ AUGUST 2019 AUSBILDUNG 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung ⁄ Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen ⁄ Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Ausbildungstermine ⁄ August 2019 02 Impressum 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Offener Brief an den Oberbürgermeister 08 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10 Titelthema ⁄ Tourismus – Die bayerische Landeshauptstadt als Reiseziel 13 24 Stadtinfo ⁄ Kultur pur 20 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 21 Technik ⁄ Allianz Zentrum für Technik – Im Gespräch mit Dr. Lauterwasser 22 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 26 VIP im Taxi ⁄ Simone Rethel-Heesters 29 Jubiläum ⁄ 70 Jahre Funkstreife 30 Service ⁄ Veranstaltungskalender August 2019 32 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise August 2019 32 Taxi-Ticker ⁄ Kurzmeldungen aus der Branche 34 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Mariensäule 34 Messe München ⁄ Vorschau 35 atelier-tacke.de AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DIE GENOSSENSCHAFT Taxistand Pasing Bahnhof Süd Bravo Hamburg! Um Missverständnisse gleich auszuschließen: Natürlich wird in Bayern niemand als „Sau-Preiß“ aufgrund seiner Sprache oder Herkunft beschimpft. Vielleicht machen sich die Bewohner der südlichen Landesteile hin und wieder mit einem gewissen Augenzwinkern über Norddeutsche lustig. Aber nicht in diesem Fall! Am Mittwoch, den 26. Juni 2019, informierte die Hamburger Verkehrsgewerbeaufsicht (BSU) im Rahmen eines Infotages über die neuen Regeln, die für Mietwagenunternehmen erlassen wurden. Hintergrund ist der verstärkte Anstieg von Anträgen auf Konzessionen, vornehmlich aus Berlin, die allem Anschein nach taxiähnlichen Verkehr durchführen wollen. Dirk Ritter, Sachgebietsleiter der BSU, zeigte erneut Rückgrat und stellte sich den etwa 90 Teilnehmern und deren kritischen Fragen. „Wir wollen in Hamburg keinen Kampf gegen Mietwagen führen“, betonte Ritter – allerdings muss die Aufsichtsbehörde überwachen, dass sich jede Verkehrsform an die Spielregeln hält. Nur so kann ein fairer Wettbewerb stattfinden. Mit dem bereits veröffentlichten Merkblatt „Hinweise für Antragstellungen im Mietwagenverkehr“ (www.hamburg.de⁄mietwagen⁄) stellt Hamburg die Befreiung zum Einbau eines Wegstreckenzählers ausnahmslos ein. Der Mietwagenverkehr soll wie das Taxigewerbe mit digitalen Aufzeichnungen überprüfbar werden – inklusive INSIKA- Verfahren. Die Protokollierung und Verschlüsselung über eine von der Bundesdruckerei ausgegebenen TIM-Karte dient der Manipulationssicherheit der Daten. Der elektronische Wegstreckenzähler muss die gesamte zurückgelegte Wegstrecke aufzeichen (Totalkilometerzähler des Wegstreckenzählers), die für jede einzelne Fahrt zurückgelegte Wegstrecke mit Angaben zu Tag und Uhrzeit (Besetztkilometerzähler des Wegstreckenzählers) und bei ANZEIGE ANSPRECHEND UND AUTHENTISCH FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden. 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019 AKTUELLE INFORMATIONEN
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Beschäftigung von Fahrpersonal für jede Person den jeweiligen Schichtbeginn und das Schichtende (Schichtanmeldung und Schichtabmeldung am Wegstreckenzähler). Damit werde auch die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Bestimmungen wie Mindestlohn möglich. Für den Fall, dass Pausen über die gesetzlich vorgeschriebenen Zeiten hinaus (mehr als 30 bzw. 45 Minuten) gemacht und Schichtzeiten dadurch verlängert werden, sind diese elektronisch oder händisch nachvollziehbar und überprüfbar aufzuzeichnen. Die BSU werde im Rahmen von Wiedererteilungen von Mietwagengenehmigungen und Betriebsprüfungen ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes – so wie dies bereits seit Jahren für das Taxigewerbe passiert – legen. Ritter stellte nochmals klar, dass auch für den Mietwagenverkehr die Einzelaufzeichnungspflicht aller Geschäftsvorfälle nach der Abgabenordnung (AO) gelte. Die Pflicht zur Aufzeichnung ist nur erfüllt, wenn elektronische Aufzeichnungen zu jeder einzelnen Fahrt mit Angaben zum Fahrpreis gesichert und im Ursprungszustand unverändert gespeichert, aufbewahrt und am Betriebssitz verfügbar gehalten werden. Allerdings räumte er den Mietwagenunternehmern die Möglichkeit ein, in diesem Sinne auch Daten von Fahrtenvermittlern verwenden zu können, sofern die vorgenannten Anforderungen erfüllt sind. Die buchmäßige Erfassung des Auftragseingangs nach § 49 Abs. 4 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) könne ebenso elektronisch erfolgen. Allerdings sei dem Gesetz zu entnehmen, dass in diesen Fällen auch der Rechner am Betriebssitz installiert sein muss, über den die Aufträge abgewickelt und dokumentiert werden. Die Weiterleitung von Kundenanfragen an Angestellte ist weiterhin verboten, sofern diese nicht am Betriebssitz dafür beschäftigt sind. Auch dürfen die im Geschäft angenommenen Beförderungsaufträge nur an das eigene Fahrpersonal weitergegeben werden. Ritter kündigte an, dies zukünftig im Rahmen von Betriebsprüfungen zu kontrollieren. Zur Gründung eines Verkehrsbetriebes verlangen die Hamburger eine Kalkulation, mit Nachweis der verfügbaren Mittel für die erforderlichen Startinvestitionen und eine Ertrags- und Kostenvorschau. Dies soll aufzeigen, dass im laufenden Betrieb ausreichend Umsätze und Einkünfte zu erwarten sind, um die variablen und fixen Kosten zu decken (vor allem Personal-, Fahrzeug-, Betriebssitz- und Vermittlungskosten), sowie dass ein Angreifen des Eigenkapitals oder sogar eine Überschuldung ausgeschlossen ist. Neben dem obligatorischen Nachweis über ausreichend Stellplätze auf Privatgrund, muss der Mietwagenunternehmer in Hamburg auf Grund der Rückkehrpflicht für das Fahrpersonal ausreichend Pausen- und Hygieneräume zur Verfügung stellen (Arbeitsstättenverordnung). Dies ist mit Vorlage entsprechender Mietverträge nachzuweisen. Zusammengefasst wird das als „Hamburger Modell“ auf den Mietwagenverkehr ausgeweitet. Das als Vorbild geltende Verfahren konnte schon die Steuer- und Abgabensünder im Hamburger Taxigewerbe deutlich reduzieren. Wer fairen Wettbewerb will, muss sich den gleichen Bedingungen unterwerfen. Aus dem tiefen Süden der Republik rufen wir daher mit lauter Stimme zu: Bravo Hamburg! Ausweitung des Alkoholverbotes am Hauptbahnhof Seit Januar 2017 gilt zwischen 22 Uhr und 6 Uhr rund um den Hauptbahnhof München ein Verbot für alkoholische Getränke, wenn solche außerhalb von gastronomischen Einrichtungen konsumiert werden. Ab 1. August 2019 wird das Alkoholverbot auf 24 Stunden ausgeweitet. Insgesamt macht das Bahnhofsareal nur 0,25 % der Fläche der Landeshauptstadt aus. Hier fanden aber 27 % aller unter Alkoholeinfluss begangenen Straftaten statt. Nach Einführung der Regelung gingen die sogenannten Rohheitsdelikte im ersten Kalenderjahr um 40 % zurück. Darunter fallen u. a. Körperverletzung, Raub, Nötigung, Bedrohung. Dieses Ergebnis soll mit der Ausweitung nochmals verbessert und der Hauptbahnhof noch sicherer werden. Die Absicht dahinter ist deutlich erkennbar: Es geht um die Trinkerszene, die am Bahnhof zu finden ist und die Passanten, Anwohner und Gewerbetreibende belästigt, so KVR- Chef Dr. Thomas Böhle. Die Landeshauptstadt München betreibt seit Jahren einen eigenen Kontrolldienst, der zwischenzeitlich aufgestockt wurde. Am 26. Juni 2019 hatte es sich eine Gruppe alkoholisierter Männer direkt neben dem Taxistandplatz auf der Nordseite des Bahnhofes gemütlich gemacht. Fahrgäste mussten sich durch den Pulk drängen, um einzusteigen. Dabei wurden weibliche Kunden auch schon mal mit unanständigen Bemerkungen belegt. Das Unbehagen war deutlich zu spüren. Pünktlich um 22 Uhr erschien ein Trupp von fünf Mitarbeitern des KVR-Kontrolldienstes, der die trinkende Versammlung nach einiger Zeit mit offenbar unvermeidbaren Diskussionen schließlich auflöste. Der Vorplatz des Bahnhofes konnte wieder dem Sinn entsprechend genutzt werden. Wir sprechen an dieser Stelle unseren Dank für die Maßnahmen aus. Das tun wir im Interesse aller Taxifahrerinnen und Taxifahrer, die am Hauptbahnhof ordentlich ihrer Arbeit nachkommen wollen. Die Ausweitung des Alkoholverbotes auf die Tagesstunden dient zudem einem freundlicheren Erscheinungsbild der Landeshauptstadt und hinterlässt bei Reisegästen sicher einen besseren Eindruck. München kämpft aber nicht allein mit dem Problem. Auch in Nürnberg gibt es seit November ein ganztägiges Alkoholverbot rund um den Bahnhof. Wir trauern um unsere langjährigen Kollegen Manfred Göpfert (ehemals Taxi 28) Herr Göpfert verstarb am 22. Juni 2019 im Alter von 73 Jahren. Dalibor Lippmann (ehemals Taxi 2396) Herr Lippmann verstarb am 23. Juni 2019 im Alter von 70 Jahren. Heinz Schmidt (Mitglied der Taxi-München eG seit 1971, ehemals Taxi 1472). Herr Schmidt verstarb am 2. Juli 2019 im Alter von 85 Jahren. AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Neue Straßennamen ➔ Federgrasweg Das bayerische Federgras (stipa pulcherrima ssp. bavarica) gehört zur Familie der Süßgräser. Es kommt weltweit nur an einem Standort vor, an einem vollsonnigen Steilhang bzw. Felsen im Donautal. Die Pflanze wird 0,3 bis 1 m hoch und blüht von Mai bis Juni. Sie ist gut an ihren sehr langen Grannen zu erkennen. Das bayerische Federgras ist vom Aussterben bedroht und streng geschützt. Verlauf: Von der Bocksdornstraße aus ca. 125 m nach Süden, wo er in einem Wendehammer endet. Stadtbezirk: 24. Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl Standplatz: Fasanerie Rund ums liebe Geld Zur Mitte des Jahres traten einige Änderungen in Kraft. Einiges ist teurer geworden, anderes billiger. ➔ Höhere Eichgebühren Im Mai 2019 wurden die bundesweit gül tigen Eichgebühren deutlich angehoben. Die Prüfung eines Taxameters inklusive Wegstreckensignalgeber liegt nun bei 84,40 Euro (bisher 76,80 Euro). Erst jetzt wurde uns bekannt, dass die Gebühren ab dem 1. Januar 2021 nochmal um 6,8 % steigen werden. Damit drängt sich der Verdacht auf, dass die Eichbehörde in Zukunft ausschließlich vom Taxigewerbe bezahlt werden soll. Der Mietwagenverkehr beantragt reihenweise Ausnahmen zum Wegfall der Eichgeräte. Ausnahmen sollten jedoch Ausnahmen bleiben – und nicht zum Regelfall werden. ➔ Längere Abgabefrist für die Steuererklärung Bislang musste die Steuererklärung für das vergangene Jahr immer bis zum 31. Mai eingereicht werden. Ab diesem Jahr hatte man dafür zwei Monate länger Zeit, denn das Finanzamt erwartet die Steuererklärung für 2018 erstmals zum 31. Juli. Sollte die Steuerklärung von einem Steuerberater erstellt werden, muss diese sogar erst bis zum 28. Februar 2020 eingereicht werden. Für verspätete Steuererklärungen droht ein Zuschlag, der sich an der Höhe der festgesetzten Steuer orientiert, mindestens 25 Euro für jeden angefangenen Monat der Verspätung. Standplatz-News ➔ Hauptbahnhof Die erste Befürchtung ist eingetreten: Die Bauzeit für die 2. S-Bahn-Stammstrecke wurde um zwei Jahre verlängert. Damit ist Betriebsbeginn erst 2028. Das bedeutet auch eine Verlängerung der Bautätigkeiten rund um den Hauptbahnhof um zwei Jahre. ➔ Bahnhof Nord ⁄ Arnulfstraße Die Haltestelle des „Allgäu-Airport-Express“ wurde in der Seidlstraße Westseite nördlich der Arnulfstraße eingerichtet. Weitere Verschiebungen von Busverbindungen folgen demnächst. Bis Oktober muss auch die Schallschutzwand stehen. Der Taxi-Standplatz ist vorerst noch nicht betroffen, wird jedoch im Anschluss reduziert werden. ➔ Bahnhof Mitte ⁄ Bahnhofplatz Am 06.04.2020 ist Baubeginn für das dritte Gleis. Damit wird der Bahnhofplatz gesperrt und es fallen einige Fahrbeziehungen weg. Näheres berichten wir zu gegebener Zeit. ➔ Bahnhof Süd ⁄ Bayerstaße Mitte 2020 wird der Standplatz auf etwa die Hälfte reduziert. Wir haben bereits eine Planung eingebracht, wonach eine nicht benötigte Fahrspur der Bayerstraße als Taxistandplatz ausgewiesen wird. Hierfür wird es aber noch viele Gespräche geben. Wir stehen in direkter Konkurrenz zu fünf wegfallenden Radabstellanlagen. Nach Antrag der Grünen im Stadtrat ist die Stadt verpflichtet, Ersatz zu schaffen. Insgesamt gesehen wird es ab 2020 großflächige Verkehrsumlenkungen geben, welche schon im weiten Umfeld des Zentrums Auswirkungen haben werden. Es gibt im Zentrum über 100 Baustellen. Wenn 2020 auch noch die Paul-Heyse-Unterführung saniert wird, stehen echte Probleme heran. Wir werden wieder berichten. ➔ Sophienstraße Der Standplatz wurde um die bisherigen drei Privat-Parkplätze verlängert, auf zwei Jahre zur Probe. Sollte der Platz nicht ausreichend angenommen werden, wird er wieder auf die jetzige Größe von zwei Stellplätzen verkürzt. Wir fordern die Taxler auf, diesen Standplatz anzunehmen; vor allem im Hinblick auf die weggefallenen Plätze am Hauptbahnhof. Wann die Umbeschilderung erfolgt, können wir nicht sagen. ➔ Reitknechtstraße Der Standplatz wurde vor den Haupteingang der Diskothek Backstage verlegt. (RM) ➔ Niedrigere U2-Umlage Die Umlage U2 ist eine Pflichtabgabe aller Arbeitgeber, die Minijobber beschäftigen. Sie dient der Entgeltfortzahlung bei Mutterschaft und muss auch entrichtet werden, wenn nur männliche Minijobber beschäf - tigt sind. Ab dem 1.6.2019 ist die U2- Umlage von 0,24 % auf 0,19 % gesunken. Alle Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der Minijob-Zentrale unter: www.minijob-zentrale.de ➔ Höhere Grenze für Gleitzonenregelung Die bisherige Gleitzone bei einem Beschäftigungsverhältnis war zwischen 450,01 Euro und 850 Euro definiert. Die Neuausrichtung der Gleitzone zeigt sich auch in einer veränderten Begrifflichkeit. Im Gesetz wird nun von einem Übergangsbereich gesprochen. Ab dem 01.07.2019 wurde der obere Grenzwert des Übergangsbereichs auf 1.300 Euro angehoben, der nicht regelmäßig überschritten werden darf. Bei mehreren Beschäftigungsverhältnissen ist das insgesamt erzielte Arbeitsentgelt maßgebend. ➔ Höhere Pfändungsgrenzen Die Pfändungsgrenzen wurden zum 1. Juli um vier Prozent erhöht. Personen, bei denen gepfändet wird, haben nun mehr Geld zur Verfügung. Bei der Pfändung des Einkommens steht den Betroffenen auf unterster Stufe nun ein Freibetrag von 1179,99 Euro im Monat zu. Beim Pfändungsschutzkonto stehen Betroffenen zukünftig 1178,59 Euro zu. Und auch die Freibeträge für Personen, denen Schuldner Unterhalt gewähren, wurden geändert. Der zusätzliche Freibetrag für die erste Person liegt ab Juli bei 443,57 Euro, für die zweite bis fünfte Person bei 247,12 Euro. ➔ Höheres Porto für Briefe Zum 1. Juli 2019 erhöhte die Deutsche Post das Porto für Briefe und Karten. Ein Standardbrief kostet nun 80 Cent statt 70 Cent und der Preis für eine Postkarte, die im Inland verschickt wird, wurde um 15 Cent auf 60 Cent erhöht. Auch andere Briefarten wurden ab dem 1. Juli teurer: ➔ Postkarte: 60 Cent ➔ Standardbrief: 80 Cent ➔ Kompaktbrief: 95 Cent ➔ Großbrief: 1,55 Euro ➔ Maxibrief: 2,70 Euro 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Datenfunk-Tipps Ablauf bei fahrpreispflichtigen Aufträgen mit der neuen Android-Variante Da die manuelle Fahrpreisübermittlung bei der neuen Android- Variante etwas anders funktioniert als bei den bisherigen Systemen, wollen wir Ihnen hier die Vorgehensweise detailliert schildern. In der Abbildung 1 sehen Sie den normalen „Android-Bildschirm“ . Bekommen Sie einen Auftrag, wird dieser sowohl grafisch (Abbildung 2) angezeigt, als auch akustisch durch Klingeln darauf hingewiesen. Für die Annahme des Auftrags tippen Sie auf das Feld „Annehmen“ . Handelt es sich hierbei um einen fahrpreispflichtigen Auftrag, so erscheint im Display im unteren Bereich des Bildschirms eine Schaltfläche mit „Preismeldung“ (Abbildung 3). Wenn Sie die Fahrt ausgeführt haben, erscheint entweder der Fahrpreis des Taxameters gleich automatisch auf Ihrem Bildschirm, oder Sie können – wie nachfolgend beschrieben – den Fahrpreis auch manuell an den Server der Zentrale übermitteln. Hierfür müssen Sie auf die Schaltfläche „Preismeldung“ tippen (Abbildung 3) und können dann im Anschluss Fahrpreis und Mehrwertsteuersatz eingeben (Abbildungen 4–6). Zum Abschluss (nach Eingabe von Fahrpreis und Auswahl des MwSt-Satzes) können Sie den Fahrpreis über die Schaltfläche „ok“ an den Server der Zentrale senden (Abbildung 7). (NL) Abbildung 1 (Android-Bildschirm) Abbildung 5 (MwSt-Auswahl) Abbildung 2 (Eingang neuer Auftrag) Abbildung 6 (MwSt-Eingabe) Abbildung 3 (Preismeldung) Abbildung 7 (Fahrpreis abschicken) Abbildung 4 (Fahrpreiseingabe) AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
OFFENER BRIEF Landeshauptstadt München Direktorium Herrn Oberbürgermeister Dieter Reiter Marienplatz 8 80331 München Offener Brief des Münchner Taxigewerbes an den Herrn Oberbürgermeister Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wie im Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 28. Mai 2019 nachzulesen war, will die Stadtkämmerei anstatt der beantragten 1.867 Stellen nur 450 genehmigen. Mit diesem offenen Brief möchten wir Sie auf akute Probleme bezüglich des Kundenservices der Landeshauptstadt München ansprechen. Seit Jahren beobachten wir mit Sorge eine erhebliche Zunahme der Warte- und Bearbeitungszeiten in den kommunalen Behörden. Es mag ja sein, dass mit Terminvereinbarung die durchschnittliche Wartezeit in den Bürgerbüros nur mehr rund vier bis sechs Minuten beträgt – wenn man denn einen Termin hat! Auf Grund des Personalengpasses sind aber wochenlang gar keine Termine verfügbar. Bei einer Anfrage über das Terminvergabesystem der Führerscheinstelle wurde am 17. Juni 2019 um 15:00 Uhr der nächstmöglichste Termin zur Verlängerung des Personenbeförderungsscheins am 24. August 2019 angegeben. Das entspricht 68 Tagen, mehr als 9 Wochen oder über 2 Monate. Ähnlich verhalten sich die Bearbeitungszeiten von Neu- und Änderungsanträgen zu Taxistandplätzen in der Abteilung Verkehrsmanagement. Während solche Anliegen von der Verwaltung anderer Städten und Gemeinden innerhalb von wenigen Tagen erledigt werden, sind in München Bearbeitungszeiten von einem Jahr bis zu drei Jahren der Regelfall. Diese Verzögerungen sind eine Schande für die Landeshauptstadt und spiegeln u. E. den tatsächlichen Zustand der Verwaltung wider. Es wäre zu einfach nun darauf zu verweisen, dass die Situation nur eine Momentaufnahme darstellt. In Tat und Wahrheit muss der aktuelle Zustand das Resultat jahrelanger Untätigkeit auf verantwortlicher Ebene sein. Daher empfinden wir es als äußerst beunruhigend, dass diametral entgegen dem anhaltenden Zustrom von Einwohnern und Gewerbebetrieben die Personalkapazitäten in den Behörden nicht aufgestockt sondern eingeschränkt werden sollen. Das ist in Sachen Terminvergabe-Wartezeit weder angemessen noch bürgerfreundlich. Das Taxigewerbe in München kämpft seit einigen Jahren an allen Fronten gegen unlautere Konkurrenz. Die Durchführung von effektiven Kontrollen und Maßnahmen gegen Personenbeförderer mit Betriebssitz außerhalb des Münchner Burgfriedens, die auf Münchner Stadtgebiet (Illegal? Wir wissen es nicht!) ihren Geschäften nachgehen, obliegt jedoch vorrangig der Genehmigungsbehörde. Und genau hier liegt die Wurzel allen Übels: weil sich die personelle Situation vor allem in München als – gelinde gesagt – desolat darstellt, wähnen sich solche Betriebe in Sicherheit und betreiben unentdeckt ihr Geschäft. Das schadet nicht nur den etwa 2.000 in München ansässigen, ordentlichen Gewerbebetrieben im Taxi- und Mietwagenverkehr mit ihren 8.000 angestellten Fahrern sondern verhindert auch Gewerbesteuererträge, die zur Erneuerung der Infrastruktur oder für eine bessere Personaldecke der Ordnungsbehörde dringend benötigt würden, mit Verlaub: ein volkswirtschaftlicher Irrsinn. Als Gewerbevertretung der Münchner Taxiunternehmen fordern wir einen funktionierenden und vor allem personell entsprechend ausgestatteten Kontrolldienst, der nicht nur das örtliche Taxigewerbe überwacht, sondern insbesondere und ausdrücklich aus genannten Gründen zur Abwehr illegaler Schmarotzer zur Verfügung steht. Viele tausend Arbeitsplätze in der bayerischen Landeshauptstadt hängen hiervon ab. Wir bitten Sie eindringlich, unsere – vielleicht auch polemisierende – Kritik bei Ihrer zukünftigen Planung zu berücksichtigen und in den entsprechenden Referaten dafür Sorge zu tragen, dass sich die Situation zeitnah spürbar ver bessert. Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, insbesondere die kleinen und mittelständischen Gewerbetreibenden in München werden es Ihnen danken. Mit freundlichen Grüßen Frank Kuhle (Vorstand) Jörg Wohlfahrt (Vorstand) Verteiler: KVR, Herr Dr. Böhle Führerscheinstelle, Frau Dr. Wehr Stadträte der Taxikommission Stadtratsfraktionen Presse im Juni 2019 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Stand /zero.lf 4//two.lf/zero.lf/one.lf/nine.lf. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/five.lf kW (/one.lf/one.lf/five.lf PS), /seven.lf-Gang-DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/three.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/two.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Ein Finanzierungsbeispiel: Fahrzeugpreis: 29.132,/zero.lf0 € 6.500,00 € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: Nettodarlehensbetrag: /two.lf2.632,00 € /four.lf8 Monate Sollzinssatz (gebunden) p. a.: Effektiver Jahreszins: Laufzeit: Gesamtbetrag: 30.064,/zero.lf4 € /four.lf8 mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/nine.lf0,/seven.lf3 € 1 Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München 1,99% 1,97%
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DER LANDESVERBAND myTaxi wird zu FREE NOW Anfang Juli ging die Pressemeldung um, dass der Taxi-Vermittler myTaxi Geschichte ist. Im Laufe des Jahres wird das Mobilitätsangebot in FREE NOW umbenannt. Die bisherige App wird entsprechend abgeändert und bekommt ein neues Logo. Nutzer müssen sich aber keine neue App herunterladen, ein Update genügt. Die Taxipreise bleiben unangetastet, verspricht das Unternehmen. Damit soll den privaten Fahrdiensten wie Uber und Co. Paroli geboten werden. „Wir müssen unser Angebot in der schnelllebigen und komplexen Mobilitätsbranche erweitern und wettbewerbsfähig bleiben“, teilt der bisherige myTaxi-Deutschlandchef Alexander Mönch mit. Ob Taxi, Funk-Mietwagen mit Fahrer oder E-Scooter – Nutzer sollen sämtliche Angebote über die neue App buchen können. Damit sollen neue Kunden erschlossen werden. Unklar dagegen ist die Aussage: „Taxifahrer können künftig quasi als private Chauffeure bei FREE NOW an Bord bleiben.“ „Daimler und BMW haben ihre Kräfte gebündelt, um einen neuen europäischen Power-Mobilitätsanbieter zu erschaffen. mytaxi wird stolzes Mitglied einer neuen Markenfamilie, und verwandelt sich im Laufe des Jahres in FREE NOW. Gemeinsam mit anderen beliebten Diensten wie car2go und DriveNow gestalten wir die Zukunft urbaner Mobilität. Die neue Markenfamilie wird bald in ganz Europa eine hohe Sichtbarkeit haben. Und das bedeutet: mehr Taxigeschäft! Du kannst dich schon bald auf viele neue Fahrgäste und Touren freuen. Denn FREE NOW wird die Zahl seiner Nutzer in den nächsten zwei Jahren mehr als verdoppeln – verglichen mit der Kundenanzahl aller bisherigen Dienste zusammengerechnet.“ (www.mytaxi.com) „Denkbar sind dabei auch Kooperationen mit anderen Anbietern sowie Akquisitionen von Start-ups oder etablierten Playern“, sagte Daimler-Chef Zetsche dem Tagesspiegel am 22.02.2019. Im Moment gebe es dafür zwar keine konkreten Pläne oder Ziele, aber „das kann sich schon nächste Woche ändern“ . Michael Müller, Präsident des Bundesverbands Taxi und Mietwagen e.V. meint dazu: „BMW und Daimler versuchen panisch, Uber hinterherzulaufen. Das ist keine Option für die Verbraucher. Denn nur das Taxi garantiert die Mobilität für alle durch feste Tarife, die von den Kommunen festgelegt werden. FREE NOW ist offenbar nur ein Uber-Imitat, das zu mehr Verkehr und weiteren Staus in den Innenstädten führen wird.“ Positionspapier CDU ⁄ CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Am 25. Juni 2019 wurde von den Bundestags-Fraktionen ein Papier beschlossen, welches sich mit Klimaschutz und Mobilität beschäftigt. Darin ist zu lesen, dass diese nicht im Widerspruch zueinanderstehen müssen. Ganz im Gegenteil: Die CDU ⁄ CSU- Fraktion betrachtet die innovative Weiterentwicklung diverser Formen von Mobilität als essentiell, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Entwicklung alternativer Antriebstechniken stellt danach einen wichtigen Eckpfeiler dar. Nach allen Prognosen wird das Verkehrsaufkommen in Deutschland weiter wachsen. Der öffentliche Personennahverkehr und der Verkehrsraum insgesamt stoßen in Ballungsräumen zu Spitzenzeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Verkehrslärm und lokale Luftschadstoffe beeinträchtigen die Lebensqualität insbesondere in Städten. Der Mobilitätssektor wird einen Beitrag dazu leisten müssen, klimaschädliche Emissionen zu senken. Um aber die Mobilität Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo . - Fr . 08:00 bis 12:00 Mo . / Do . 14:00 bis 18:00 Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 istockphoto 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
von Personen und Gütern sicherzustellen, ist in allen Bereichen der Mobilität unumgänglich, alternative Technologien einzusetzen und dabei nicht-fossile Brennstoffe und Energieträger zu verwenden. Batterieelektrische Mobilität bietet viele Chancen. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass selbst mit einem sehr stark subventionierten Markthochlauf der batterieelektrischen Mobilität die Klimaziele nicht erreicht werden können. Das Positionspapier sieht einen Wettbewerb der Technologien und einen Mix der Antriebslösungen mit Brennstoffzellen, batteriebetriebener Elektromobilität und regenerativen Kraftstoffen vor. So könnten rund 13 Prozent des Transportenergiebedarfs in der EU durch erneuerbare Kraftstoffe allein aus Biomasse gedeckt werden. Flüssige Kraftstoffe aus erneuerbarem Strom weisen ebenfalls ein erhebliches Potenzial auf, befinden sich aber bisher noch nicht in der großtechnischen Herstellung. Gerade in den Verkehrsbereichen, für die der batteriebetriebene Elektroantrieb keine Alternative bietet und die damit nur schwer zu defossilisieren sind, kann der Einsatz von regenerativen Kraftstoffen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Mit einer gemeinsamen Forschungsinitiative „Energiewende im Verkehr“ und der Nachhaltigen Mobilitätsoffensive „Synthetische Kraftstoffe“ (NaMoSyn) soll laut Strategie die Forschung zu strombasierten Kraftstoffen vorangetrieben und deren Praxiserprobung als nachhaltige Alternative zu fossilen Kraftstoffen unterstützt werden. Weiter sollen Maßnahmen zur Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Energien gefördert werden, die der Marktvorbereitung zu wettbewerbsfähigen Produkten dienen. Dafür sollen zwei Milliarden Euro ab 2021 zur Verfügung gestellt werden. (Quellenachweis: Positionspapier der CDU⁄CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag v. 25. Juni 2019) Klärung der Betrugsfälle dauert an Die Aufarbeitung des Bestechungsskandals bei der IHK Nürnberg ist nicht sehr weit gediehen. In 208 Fällen wurde die Prüfung zum Taxi- und Mietwagenunternehmer erkauft. Bis zu 6.500 Euro sollen für eine der bundesweit gültigen Bestätigungen bezahlt worden sein. Die Wut im Taxi-Gewerbe wächst: „Wir haben den Eindruck, die ganze Sache soll unter den Teppich gekehrt werden“, so Leszek Nadolski, Vorsitzender der Berliner Taxi- Innung. Die Betrüger stammten überwiegend aus der Bundeshauptstadt, die ihren Wohnsitz kurzfristig in Nürnberg angemeldet hatten. „Die Abwanderung der Lizenz- Bewerber hätte hier allen auffallen müssen. Und der Anstieg von erfolgreichen Prüfungsergebnissen auf 99 Prozent kann auch in Nürnberg nicht unbemerkt geblieben sein“, so Nadolski. Tatsächlich liegt die Durchfallquote in Bayern bei rund 60 Prozent. „Ich bin mit der bisherigen Vorgehensweise absolut unzufrieden“, stößt Wolfgang Ziegler ins gleiche Horn. Der Vorstand der Nürnberger Taxigenossenschaft hat den Ermittlungsbehörden zahlreiche Informationen und Hinweise zukommen lassen: „Bisher ist aber noch nichts Konkretes passiert.“ Die Nürnberger Staatsanwaltschaft ––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
leitet das Verfahren gegen den hauptbeschuldigten IHK-Prüfer sowie seinen Kollegen wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit und Falschbeurkundungen. „Wir ermitteln insgesamt gegen mehr als 200 Beschuldigte“ teilt die Sprecherin mit. „Und wenn die Ermittlungsergebnisse gerichtsfest sein sollen, dann dauere das eben seine Zeit.“ Für den Entzug einer unrechtmäßig erworbenen Taxi-Lizenz sind die Ordnungsbehörden der jeweiligen Stadt oder des Landratsamtes zuständig. Voraussetzung dafür ist wiederum die Aberkennung der Fachprüfungsbescheinigung durch die ausstellende IHK. Und die muss den Beschuldigten zuvor anhören. „Bisher ist an 47 der 208 betroffenen Taxiunternehmer ein Anhörungsschreiben ergangen“, teilte ein IHK- Sprecher am 7. Juni 2019 mit. Der Rest soll noch in diesem Monat erfolgen. Zur Erinnerung: Der Skandal flog Anfang Dezember 2018, also vor gut sieben Monaten, auf. Kurz darauf erklärte die IHK gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, dass jene, die nachweislich bestochen haben, die Prüfungsbestätigung entzogen werde. „Ich erwarte eine zügige und lückenlose Aufklärung der Fälle, nicht eine Verzögerungstaktik“ poltert Frank Kuhle, Vorsitzender des Bayerischen Landesverbandes der Taxi- und Mietwagenunternehmen. „Jeder Tag, an dem die Betrüger den ordentlichen Taxiunternehmen das Geld klauen können, mindert das Vertrauen in den Rechtsstaat und schadet dem Ansehen der IHK“, so Kuhle, selber Mitglied der Vollversammlung bei der IHK für München und Oberbayern. Drei Taxi-Unternehmer haben laut Angaben der IHK Nürnberg ihre Prüfungsbescheinigung inzwischen kommentarlos zurückgegeben. Andere haben die Angelegenheit einem Anwalt übergeben. Laut Nadolski wurden viele der Betrüger in Berlin als Geschäftsführer einer Taxi-GmbH eingesetzt, zwei-Jahres-Betriebe, die meist nach 18 bis 24 Monaten über das osteuropäische Ausland weiterverkauft werden. Vielleicht soll das Problem auch nur ausgesessen werden. „Hier haben zwei oder drei Hintermänner über 1.000 Fahrzeuge laufen. Und die Behörden reagieren nicht. Das ist pure Verschleierungstaktik!" Der Innungs- Vertreter unterstützte daher auch die Taxi- Demo am 6. Juni 2019 in Berlin, die sich diesmal nicht direkt gegen die Pläne aus dem Bundesverkehrsministerium richtete. Im Fokus stand die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Der Vorwurf: Die Verkehrssenatorin soll endlich ihren Job machen und das rechtswidrige Treiben stoppen. Unfall mit Polizei beim Linksabbiegen Überholt ein Polizeifahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit und unter Einsatz von Blaulicht ein anderes Fahrzeug und kommt es dabei zu einem Unfall, weil das überholte Fahrzeug nach links abbiegt, so haftet der Linksabbieger allein für die Unfallfolgen. Dies hat das Landgericht Bonn entschieden. In den frühen Morgenstunden wollte ein Autofahrer von der Straße nach links auf den Parkplatz einer Bäckerei abbiegen, als ein Polizeifahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit und eingeschaltetem Blaulicht links überholte. Da der PKW-Fahrer das Polizeifahrzeug übersah, kam es zu einer Kollision. Der Verkehrsteilnehmer war durch das Blaulicht hinreichend gewarnt, da das Polizeifahrzeug angesichts der Dunkelheit für aufmerksame Verkehrsteilnehmer gut wahrnehmbar gewesen sei, so die Richter. Dass die Beamten mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren, sei unerheblich. Denn der Fahrer eines Einsatzfahrzeugs ist nach § 35 Abs. 1 StVO grundsätzlich von den allgemeinen Geschwindigkeitsbeschränkungen befreit. Weiter gehören Links abbieger nicht zu den Verkehrsteilnehmern, die sich auf ein Vorfahrtsrecht berufen können. Das Polizeifahrzeug musste die Geschwindigkeit nicht reduzieren. Der Pkw-Fahrer habe seine doppelte Rückschaupflicht nach § 9 Abs. 1 Satz 4 StVO verletzt. (LG Bonn v. 25.01.2017, Az: 1 O 134 ⁄ 16) Sicherheitsabstand bei geöffneter Fahrzeugtür Der Seitenabstand beim Passieren eines parkenden Pkw soll regelmäßig einen Meter betragen. Wird der Abstand unterschritten und kommt es dadurch zu einer Kollision mit einer bereits geöffneten Fahrzeugtür, so haftet der Fahrzeugführer weit überwiegend für den Schaden. Dies hat das Landgericht Arnsberg entschieden. Die Halterin eines parkenden Fahrzeugs hatte die Fahrzeugtür in einem Winkel von etwa 40–45 Grad geöffnet, so dass sie etwa 50–60 cm in den Straßenraum reinragte. Die Fahrzeughalterin beugte sich in das Fahrzeug und wollte ihr Kind abschnallen. Obwohl die geöffnete Fahrzeugtür erkennbar war, fuhr ein PKW-Fahrer gegen die geöffnete Tür. Das Amtsgericht wies die Klage des PKW-Fahrers auf Schadenersatz komplett ab. Dieser habe alleinige Verantwortung für den Unfall. Das sah das Landgericht in der zweiten Instanz etwas anders: Werde beim Ein- oder Austeigen ein anderer Verkehrsteilnehmer geschädigt, so das Landgericht, spreche der Beweis des ersten Anscheins für eine fahrlässige Sorgfaltspflichtverletzung des Ein- bzw. Aussteigenden. Das habe die Beklagte nicht widerlegen können. Es ist unerheblich, dass die Fahrzeugtür bereits geöffnet war und sie sich zum Abschnallen des Kindes in das Fahrzeug gebeugt hatte. Sie habe nicht darauf vertrauen dürfen, dass der herannahende Verkehr während des Abschnallvorgangs ausreichend Sicherheitsabstand einhalten würde. Vielmehr hätte Sie sich vergewissern müssen, ob Fahrzeugverkehr herannaht, um gegebenenfalls den Abschnallvorgang unterbrechen und die geöffnete Tür wieder schließen zu können. Nach Auffassung des Landgerichts war dem Kläger aber ebenfalls ein Verkehrsverstoß zur Last zu legen, da er mit zu geringem Seitenabstand an dem Pkw der Beklagten vorbeigefahren sei. Zwar gebe es zum Seitenabstand beim Passieren eines parkenden Fahrzeugs keine starren Regeln. Regelmäßig sei aber ein Abstand von einem Meter einzuhalten. Nach § 1 Abs. 2 StVO bestehe die Pflicht, in einem so groß bemessenen Abstand an einer geöffneten Fahrzeugtür vorbeizufahren, dass es auch bei einer Vergrößerung des Öffnungswinkels nicht zu einer Kollision kommen kann. Notfalls müsse vor der geöffneten Tür angehalten werden. Die Haftungsverteilung erfolgte 80 % zu 20 % zu Lasten des Klägers. (LG Arnsberg, Urteil v. 02.08.2017, Az: 3 S 198/16) 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DIE BAYERISCHE LANDESHAUPTSTADT ALS REISEZIEL TOURISMUS Der Begriff des Fremdenverkehrs kam nach 1800 auf, als sich infolge der Industriellen Revolution eine Schicht des Bürger tums entwickelte, die nun über das Geld verfügte, sich den in allen Bevölkerungsgruppen vorhandenen Wunsch nach dem Kennenlernen fremder Gegenden auch finanziell leisten konnte. Allerdings war dies ein zwar teures, dafür aber sehr anstrengendes und unkomfortables Vergnügen für ganz Wenige. Denn bis zum Aufkommen der Eisenbahn 1825 in Großbritannien und 1835 in Deutschland musste man sich auf schlechten Straßen und in holprigen Kutschen durchrütteln lassen, um die Ziele der Sehnsucht zu erreichen – und das über viele Wochen hinweg und wieder zurück in die Heimat. atelier-tacke.de AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13 TITELTHEMA
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
München befand sich damals im Aufbruch. Die einengende mittelalterliche Stadtmauer wurde abgetragen und neue, repräsentative Vorstädte und Straßen wurden angelegt, beispielsweise die Maxvorstadt, die Ludwigstraße oder die Maximilianstraße. Dazu kamen in der Altstadt selbst Sehenswürdigkeiten wie die Frauenkirche und auch bereits das Hofbräuhaus, der touristische Dauerbrenner schlechthin schon damals. Und das alles ließ sich sogar recht bequem erreichen, seit München im Jahr 1839 an das Eisenbahnnetz angeschlossen war. Anfangs noch ein reiner Städtetourismus, änderte sich dies recht schnell mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes: Die Bahnstrecke in Richtung Alpen erreichte in baulichen Etappen im Jahr 1889 die Orte Garmisch und Partenkirchen, im selben Jahr ebenfalls in Etappen die Linie nach Füssen, womit auch das soeben fertig gestellte Neuschwanstein, damals bereits der Traum aller Fremden, erreichbar wurde. Und seit 1889 konnte man mit der Bahn auch Salzburg erreichen, womit München innerhalb eines einzigen Jahres mit dem Alpenraum verknüpft war. Kultur und Natur – diese beiden Hauptbestandteile des Tourismus verbanden sich nun von München, der Haupt- und Residenzstadt, ausgehend auf das Angenehmste und für den heimischen Geldbeutel Lukrativste und die Stadt entwickelte sich zu einem der beliebtesten Touristenziele weltweit. Tourismus als Wirtschaftsfaktor Wie bereits angedeutet, ließ der Tourismus damals schon die Kassen der Hoteliers, Gastronomen, Stadtführer und Fiaker klingeln – so wie heute eben auch, wenn damals auch im bescheideneren Umfang. Nicht zu vergessen die Bordelle: In der Vorstadt Lehel lagen drei dieser Einrichtungen nebeneinander. Sie trugen die viel sagenden Namen „Himmelreich“ und „Paradies“ und nach ihnen wurden später Straßen benannt. Außerdem das Etablissement „Diana bad“, bezeichnet nach der römischen Göttin der Jagd und dann später in der Dianastraße verewigt. Das „Dianabad“ war – wie man liest – eine „beliebte Ausflugsgaststätte mit Badegelegenheit“ – so kann man das natürlich auch umschreiben. Hier im nördlichen Lehel befand sich also sozusagen der Stahlgruberring des 19. Jahrhunderts. Versuchte Vertuschung anno 1854 Infolge der allgemeinen, mangelnden Hygiene und der noch nicht vorhandenen Kanalisation brach im Jahr 1854 in München eine der nicht seltenen Cholera-Epidemien aus. König Maximilian II. (1811–1864) eröffnete am 15. Juli 1854 bei strahlend blauem Himmel die Allgemeine Deutsche Industrieausstellung, die im soeben fertig gestellten Glaspalast stattfand. Dieses 234 Meter lange technische Meisterwerk aus Gusseisen und Glas stand im heutigen Alten Botanischen Garten entlang der Sophienstraße, bis es 1931 abbrannte. Zahlreiche Fürsten, darunter die Könige von Preußen und Sachsen sowie 1.400 wohlhabende Fremde, waren nach München gereist, um an der Eröffnung teilzunehmen. Die Stadt präsentierte sich als bedeutendes Kunst- und Industriezentrum, man hoffte auf Investitionen und weiteren Fremdenverkehr. Zu den Feierlichkeiten gehörte auch die festliche Aufführung von Goethes „Faust“ im Hoftheater in der Residenz am 18. Juli. Während der Vorführung brach bei einem aus Zürich angereisten Herrn die „Brechruhr“ aus, das heißt er entleerte sich spontan inmitten der Sitzreihen, so wie das leider auch bei uns im Wagen geschehen kann – ein Albtraum, der glücklicherweise nur selten Wirklichkeit wird. Der Theaterarzt diagnostizierte einen Fall von Cholera, einer Infektionskrankheit mit wässrigem Durchfall, Erbrechen und zu niedriger Körpertemperatur, und alarmierte die Behöratelier-tacke.de ➔ DER FREMDENVERKEHR IM WANDEL Berlin nannte sich Athen an der Spree, Paris das Athen an der Seine und sicherlich gab es noch etliche andere Städte dieser Sorte „Athen“ . Und hier wollte München selbstverständlich nicht zurückstehen: Es nannte sich „Athen an der Isar“ . „Athen“ steht dabei für die antike Stadt Athen in Griechenland, den Ursprung der Künste, der Wissenschaften, der Philosophie sowie der beeindruckenden Architektur, also alles, was für das tägliche Leben zwar nicht so wichtig war, für den gebildeten Geschmack der Wenigen allerdings umso wichtiger. 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019 TITELTHEMA
Seite 15
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
den. Am 29. Juli war schließlich der erste Cholera-Tote zu beklagen. Wegen der vielen Fremden in der Stadt und den damit zusammenhängenden Verdienstmöglichkeiten wurden Gerüchte über den Ausbruch der gefürchteten Seuche dementiert. Am 4. August konnte man den „Münchner Neuesten Nachrichten“ sogar folgende offizielle Mitteilung entnehmen: „In den letzten Tagen sind, ohne Zweifel in Folge der außergewöhnlichen Hitze, Durchfälle und Brechdurchfälle vorgekommen, und sind daran namentlich einige kleine Kinder, alte und kränkliche Personen gestorben. Überladung des Magens mit Kartoffeln, Gurken und dergleichen war in den meisten Fällen als veranlassende Ursache nachzuweisen.“ Am 5. August beschlagnahmte die Polizei in Ansbach die aktuelle Ausgabe des dortig erscheinenden „Morgenblattes“, weil in ihm wahrheitsgemäß über die Gesundheitsverhältnisse in München berichtet wurde. Telegrafisch schickte man gleichzeitig die Warnung in die Hauptstadt, es seien bereits einige Exemplare per Post unterwegs, so dass diese dann in München von den Behörden abgefangen wurden. Als allerdings allein am 6. August 13 Menschen an der angeblichen Magenüberfüllung starben, ließ sich der Ausbruch der Cholera nicht mehr verheimlichen. Während der heißen Jahreszeit starben nun allerdings täglich bis zu achtzig Menschen an der Epidemie. Insgesamt infizierten sich rund 6.000 Menschen, von denen 3.000 starben. In einem Bericht wird die Stimmung in der Stadt geschildert: „Ein schwefelgrauer Dampf schien über der Stadt zu liegen, auf den Straßen sah man nur noch die bekannten schwarzen Wagen. Schwer wie Blei stockte das Blut auch in den Adern der Gesunden, als wäre die Luft vergiftet.“ Dementsprechend wenige Touristen ließen sich in der Stadt blicken: Hielten sich am 8. August noch 5.200 der betuchten Fremden in München auf, so waren es am 16. September nur noch 66 Unerschrockene, vermutlich die damalige Version der Abenteuertouristen. Die einsetzende kältere Witterung ließ schließlich die Zahl der Toten abnehmen und die Fremden wieder nach München strömen: Nachdem die Behörden am 1. Oktober die Seuche für überwunden erklärt hatten, konnte die Fremdenpolizei schon bald wieder täglich rund 8.000 Touristen in München melden. Als die Industrieausstellung am 15. Oktober 1854 ihre Pforten schloss, hatten sich trotz Cholera 197.000 Menschen den technischen Fortschritt angesehen. Der Choleratod forderte aber auch weiterhin seine Opfer, wenn auch nur einzelne. Das prominenteste war Alt-Königin Therese (1792–1854), Mutter des Königs Maximilian II. und Gattin des bereits 1848 abgedankten Königs Ludwig I. Sie erlag am 26. Oktober der Seuche. Ihr Mann und begnadeter Frauenheld hielt sich während dieser Zeit in seiner Residenz in Nizza an der Côte d’Azur auf, wo er erst 1868 starb. Tourismus in der ersten Hälfte 20. Jahrhundert Im Jahr 1900 besuchten rund 400.000 Fremde München und ließen dabei 24.000.000 Mark in der Stadt, also im Durchschnitt 60 Mark pro Person. Diese 60 Mark entsprachen einem Vielfachen des heutigen Wertes eines Euro, lassen sich demnach also nicht so einfach leicht vergleichen. Allerdings zeigt diese Zahl eine Verschiebung des Tourismus in München: Nicht mehr hauptsächlich nur Betuchte besuchten die Stadt, sondern auch Mittelständler, die sich einen bescheidenen Aufenthalt leisten konnten. Dies änderte sich allerdings mit dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) und den darauf folgenden wirtschaftlichen Krisen. Während die Geldigen wie üblich von keiner Krise betroffen waren, musste sich die breite Bevölkerung mit dem bescheiden, was vom Budget fürs Reisen übrig blieb, nämlich nichts. Dies änderte sich im Dritten Reich (1933–1945), als der Staat das Reisen seiner Volksgenosssen in die Hand nahm, natürlich nicht ohne politische Hintergedanken. Im Baedeker-Reiseführer von 1942 beispielsweise liest man über München neben den üblichen Touristen-Zielen: „Die Nationalsozialistische Bewegung nahm von München ihren Ausgang und hat nach wechselvollen Kämpfen von hier aus das Reich erobert.“ Unter „Gedenkstätten“ erfährt man neben anderen: „Sterneckerbräu, Tal Nr. 54 (heute 38), in dessen Bräustüberl 1920 die erste Geschäftsstelle der NSDAP eingerichtet wurde“; „Braunes Haus“; „Königsplatz mit Führerbau“; „Hofbräuhaus, in dessen Festsaal Adolf Hitler am 24. Februar 1920 in der ersten Massenversammlung das Programm des Nationalsozialismus verkündete“; usw. usw. Allerdings musste die geneigte Leserschaft gleichzeitig zur Kenntnis nehmen, dass viele Kraftfahrzeuge für Kriegszwecke eingezogen worden waren: „Kraftdroschken: Fremdenrundfahrten Dauer etwa 1½ Std.: 1942 eingestellt.“ Außerdem waren einige touristische Hauptattraktionen nicht mehr zugänglich, beispielsweise: „Alte und Neue Pinakothek: 1942 geschlossen. Während des Krieges wurden verschiedene Sammlungen geschlossen oder in Sicherheit gebracht.“ Bunkerhotels Nach dem Zweiten Weltkrieg war es in Deutschland zunächst schwierig, überhaupt reisen zu können. Die Zonengrenzen der alliierten Besatzungszonen waren für die Mehrheit der Bevölkerung unpassierbar. Und dennoch: Im heute noch stehenden Hochbunker an der Hotterstraße 10 etablierte sich im Jahr 1947 das „Bunkerhotel City“ . Es ist davon auszugehen, dass es nicht das einzige seiner Art in München war, denn diese Bunker waren während des AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Krieges für die Zivilbevölkerung mit Hochbetten und sanitären Anlagen ausgestattet und nicht zerstört worden. Im „City“ standen nun 106 Betten zur Verfügung, allerdings musste die Bettwäsche von den Gästen selbst mitgebracht werden. Eigenartigerweise hat die Faszination der Bunker als Wohngelegenheiten die Zeiten überdauert. Hingewiesen sei hier auf die zu Wohnungen teuer umgebauten Bunker an der Sachsenstraße oder an der Ecke Ungerer- ⁄ Crailsheimstraße. Und auch ein Bunkerhotel hat sich erst kürzlich neu etabliert, nämlich das „Hotel im Bunker“ in der Lautenschlägerstraße 26 direkt beim Bahnhof Allach, jetzt als „Art-Hotel“ firmierend. Die Werbung seiner Betreiber lautet: „Seit Dezember 2014 dürfen wir Sie in unserem neuen und wohl außergewöhnlichsten Hotel und Boardinghaus im Münchner Stadtteil Allach im historischen Hochbunker begrüßen. Nach drei Jahren Umbau und Abschluss der Renovierungsarbeiten bietet das Hotel im Bunker Platz für 16 exklusive und individuell gestaltete Studios und Suiten. Vereint mit geschichtsträchtigem Gemäuer und moderner Innenausstattung wird Ihnen unser ,Hotel im Bunker ’ alle Annehmlichkeiten des modernen Wohnens bieten.“ Wirtschaftswunder der 1950er und 1960er Jahre Der Anfang der 1950er Jahre verzeichnete nicht nur in Westdeutschland, sondern in vielen Ländern der Welt einen Anstieg der Reisetätigkeit vieler Bevölkerungsschichten, weil die Löhne langsam, aber stetig stiegen und infolge der technischen und sozialen Entwicklung die Freizeit deutlich zunahm. In München entstanden die touristischen Sehenswürdigkeiten aus den Ruinen des Krieges neu und neue Attraktionen wie das Olympiagelände kamen hinzu. Da als wirtschaftliche Grundlage des Tourismus im Wesentlichen die Kulturgüter, die Atmos phäre und die Natur des Reiseortes gelten, hatte München bald wieder genug zu bieten und der Tourismus legte von Jahr zu Jahr zu. XX. Olympische Sommerspiele 1972 Die Olympiade des Jahres 1972 brachte nicht nur den beschleunigten Umbau der Stadt auf den Weg, sondern als das Weltereignis des Sports schlechthin einen ungeahnten Aufschwung des Fremdenverkehrs, der seitdem unvermindert anhält. Es war dies der endgültige Wendepunkt nach oben für den Tourismus in München, ohne hier aus Platzgründen einzelne Zahlen zu nennen. Die Stadt stieg durch die Spiele 1972 und verstärkt noch durch das End - spiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 (Niederlande 1 : 2 Westdeutschland) zu einer internationalen Metropole auf. Das Jahr 2009 Für das hier genannte Jahr seien allerdings doch Entwicklungen aufgeführt, um das Ausmaß des touristischen Aufschwungs aufzuzeigen. Bereits im Jahr 2008 hatte die US-amerikanische Zeitschrift „National Geographic Traveler“ München im weltweiten Ranking der besten 110 historischen Orte auf Rang 30 gesetzt. Die Zahl der Gäste betrug 2009 4.950.000 Millionen, davon 2.200.000 Millionen aus dem Ausland. Die US-Amerikaner waren mit 300.000 Gästen die größte ausländische Reisegruppe, gefolgt von Italienern (260.000) und Briten (170.000). Eine Besonderheit Münchens in den Sommermonaten waren die 135.000 arabischen Touristen aus der Golfregion, die in der Innenstadt nicht nur einkauften, sondern sich häufig während ihres Aufenthalts in Münchner Kliniken medizinisch versorgen ließen. Das Jahr 2011 Das Statistische Handbuch der Stadt München nennt für 2011 folgende, hier leicht gerundete Zahlen: In 393 Beherbergungsbetrieben mit insgesamt 58.000 Betten verbrachten 6.000.000 Gäste durchschnittlich 2,0 Nächte. Aus Deutschland stammten 3.400.000 Gäste, aus dem Ausland 2.600.000, darunter aus den USA 310.000, aus Italien 254.000, aus Großbritannien 221.000, aus der Schweiz 190.000 und aus Österreich 182.000. Außerdem besuchten rund 102.000 Touristen aus den Golfstaaten unsere Stadt. Das Jahr 2018 Die offiziellen Statistiken für 2018 zeigen die enorme Zunahme des Fremdenverkehrs nach München. In inzwischen 450 Beherbergungsbetrieben mit 80.000 Betten ergab sich weiterhin eine durchschnittliche Verweildauer von 2,0 Nächten. Es kamen 7.800.000 Touristen an, davon aus Deutschland 4.200.000, das heißt aus dem Ausland 3.600.000. Und hier wiederum aus den USA 440.000, aus Großbritannien 260.000, Italien 260.000, aus Österreich 207.000 und der Schweiz 226.000. Aus „Asien“ stammten 1.000.000 Touristen, wobei nicht einzeln ausgeführt wird, woher konkret aus Asien: China, Japan, Indien, Türkei, Arabien – Asien ist groß. Damit stand München auf Platz 23 der meistbesuchten Städte weltweit und belegte den ersten Platz in Deutschland prozentual bezogen auf seine Einwohnerzahl. So, und jetzt geht das Rechnen los: Zwischen den wenigen Jahren zwischen 2009 und 2018 ergab sich somit eine unglaubliche Steigerung der Touristenzahlen um 158 Prozent, davon der ausländischen um sogar 164 Prozent. Und die Kurve zeigt weiterhin nach oben, allein schon sichtbar an der 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Eröffnung immer neuer Hotels. Und dies ist ein großes Kompliment an unsere Stadt. Außenansicht: Warum München? In ausländischen Stadtführern wird darauf hingewiesen, dass Deutschland eines der sichersten Länder der Welt und München die sicherste Großstadt in Deutschland sei, und zwar dank der hohen Polizeipräsenz. Man könne sich in München tags wie nachts sicher in der Öffentlichkeit bewegen, selbst als Frau und im öffentlichen Nahverkehr, auch in der U-Bahn tief unter der Erde. Dann sei München eine sehr saubere Stadt, viel sauberer als andere Städte gleicher Größe auch in Deutschland. Immer wieder kommt dabei die problematisch wirkende Gegend um den Hauptbahnhof zur Sprache. Diese sei eine Ausnahme vom Münchner Normalzustand, teilweise verschmutzt und von eigenartigen Gestalten bevölkert, aber ohne sichtbare Prostitution. Insgesamt gesehen allerdings sei selbst dieses Viertel sicher und wird als Beispiel dafür aufgeführt, dass in München verschiedene Kulturen friedlich zusammenleben. Zurückgeführt wird dies alles auf das viele Geld, das sich in München angesammelt hat, und auf den Wohlstand, der negative Erscheinungen mindert. Dann die Prachtstraßen, die Einkaufsmöglichkeiten, die Architektur, die Museen, das viele Grün in der Stadt, und und und. Aber ein wenig aufpassen sollte man selbst bei uns auf Taschendiebe, Trickser und ähnliche Personenkreise – wie überall sonst eben auch. Sehenswürdigkeiten 2018 Einige der Hauptattraktionen Münchens seien hier genannt, weil eine vollständige Aufzählung unmöglich ist. Diese Auswahl wird bestimmt durch ihre Nennung in fremdsprachigen Reiseführern. Das am stärksten besuchte Museum ist die Pinakothek der Moderne mit 350.000 verkauften Eintrittskarten, wobei sich schwerlich feststellen lässt, wie viele der Interessierten davon Touristen sind. Dann der Englische Garten, bei dem aber auch nicht zwischen einheimischen und fremden Besuchern unterschieden werden kann. Dies ist auch der Fall beim Olympiapark, der über 4,1 Millionen Besucher anzog, von denen mehr als 2,7 Millionen 400 Veranstaltungen besuchten und rund 1,4 Millionen die Freizeitund Tourismuseinrichtungen nutzten. Dann Schlosspark und Schloss Nymphenburg, wo am 25. August 1845 der angeblich verrückte König Ludwig II., the Mad King, le Fou Roi, geboren wurde. Insgesamt 300.000 Besucher ließen sich Besuch und Spaziergang nicht entgehen, viele sicherlich Einheimische. Fast 1,5 Millionen Menschen ließen sich im Deutschen Museum und seinen Ablegern auf der Theresienhöhe (Landverkehr) und in Oberschleißheim (Luftverkehr) von Naturwissenschaft und Technik faszinieren, die meisten davon im Stammhaus auf der Museumsinsel. Dann natürlich das Hofbräuhaus, das wohl berühmteste Wirtshaus der Welt. Es weist noch andere Örtlichkeiten auf, aber seine Hauptattraktion dürfte die Schwemme im Erdgeschoss sein. Bis zu 30.000 Besucher täglich steuern diese an Spitzentagen an. Laut Eigenwerbung sind die Hälfte der Durstigen Stammgäste – eine Behauptung, die die Auswärtigen zum Besuch animieren soll. Dass dies aber nicht der Wirklichkeit entspricht, kann man eigenäugig vom Bräuhaus-Stand aus beobachten, denn fast ausschließlich Fremde aus aller Welt streben in die Schwemme, oft angeführt von der Reiseleitung mit einer Fahne in der Hand, die zur besseren Sichtbarkeit an einer Stange befestigt ist. Schloss Neuschwanstein liegt bekanntlich nicht in München, wird hier aber für einen Vergleich benötigt. Über 1,6 Millionen Menschen reisten dortatelier-tacke.deatelier-tacke.de
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
hin, um dem Mad King zu huldigen. Aber dies ist gar nichts im Vergleich zu einer Münchner Attraktion aus dem Jahr 2007: Mit der BMW-Welt hat sich die Firma eine Attraktion geschaffen, die jährlich von über drei Millionen Gästen aus Nah und Fern und ganz Fern besucht wird. Manche davon holen sich dort ihren nagelneuen BMW ab, in der Hoffnung, anschließend auf den deutschen Autobahnen das Gaspedal richtig durchdrücken zu können, nachdem überall sonst Geschwindigkeits-Beschränkungen bestehen. Vorher noch speist man im hauseigenen Sterne-Lokal und kann sodann das gegenüber liegende Werk besichtigen. Die BMW-Welt ist somit das beliebteste touristische Ziel in Bayern. Ein weiterer, diesmal internationaler Vergleich dazu: Das Weltkulturerbe des Tower of London zieht jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher an und dafür zahlt man umgerechnet 31 Euro Eintritt pro Erwachsenem. Die Fahrt mit dem Taxi vom Münchner Hauptbahnhof zur BMW-Welt dagegen kommt für ein bis vier Personen auf rund 20 Euro insgesamt und dann ist der Eintritt kostenlos und nicht für vier Personen 124 Euro, ohne Anfahrt. Vom jährlichen Oktoberfest mit seinen über 6,5 Millionen Besuchern muss hier nicht gesondert gesprochen werden. Es ist weltweit bekannt und wird daher schon seit längerem nicht mehr vom Fremdenverkehrsamt beworben, weil es ein Selbstläufer geworden ist. Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung stammen die meisten Besucher allerdings aus München und der Region. Wirtschaftsfaktor „Ohne Moos nichts los“, das wissen wir alle. Allein das Oktoberfest spült während seiner 16 Tage einen Gesamtumsatz von 1.000.000.000 Euro nach München und seine Region. Der touristische Umsatz im Jahr 2018 betrug über 7.000.000.000 Euro. Im Fall von München spielt der sogenannte Medizintourismus aus Arabien und der Russischen Föderation eine weitere wichtige Rolle im Wirtschaftsleben. Ganz allgemein zeigt sich hier die Entwicklung hin zum Städtetourismus. Die Tourismus-Branche zählt weltweit zu den größten Wirtschaftszweigen. Mit rund 100 Millionen Beschäftigten gilt der Tourismus als einer der bedeutendsten Arbeitgeber überhaupt. Ähnlich unserer Freunde von Uber fischen auch im touristischen Bereich Plattformen wie Airbnb im Trüben, ohne selbst Dienstleistungen zu erbringen. Die Stadt München darf nun laut einem Gerichtsurteil von Airbnb verlangen, seine „Partner“, also illegalen Vermieter und Zweckentfremder von dringend benötigtem Wohnraum, offen zu legen. Dass sich Airbnb dagegen mit allen Mitteln wehrt, sagt über den Charakter dieser Geschäftemacherei mehr aus als viele Worte. (BW) Auf zwei Adressen sollten wir bei Nachfrage hinweisen können. Da ist einmal das Fremdenverkehrsamt im Neuen Rathaus am Marienplatz 8, wo man alles Wissenswerte für einen Aufenthalt in München erfahren kann: Tel. (089) 233 965 00, Öffnungszeiten Mo. bis Sa. 9.30–19.30 Uhr, So. 10–18 Uhr). Und dann eine weniger bekannte, aber umso lohnenswertere Adresse nicht weit weg, der sogenannte Infopoint im Alten Hof 1, Tel. (089) 210 140 50, Öffnungszeiten täglich 10–18 Uhr, aber seltsamerweise sonntags und feiertags geschlossen), der Informationen zu den rund 1.350 Museen und Schlössern in ganz Bayern sowie Führer zu den einzelnen Münchner Stadtbezirken bereithält. Im historischen Gewölbekeller gewährt eine Dauerausstellung mit Multimediaschau interessante Einblicke in die Stadtgeschichte Münchens, zu deren frühen Höhepunkten die Kaiserburg, der Alte Hof eben, zählt. atelier-tacke.de 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
INFORMATION WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Wachstum in allen wichtigen Märkten München ist weiterhin bei Touristen beliebt – das geht aus der erfolgreichen Tourismusbilanz für das erste Halbjahr 2018 hervor. Nicht nur bei den Ankünften haben die Zahlen deutlich zugelegt. (Stand 30.8.2018) 3,8 Millionen Besucher und 7,7 Millionen Übernachtungen Ein Plus von 6,7 Prozent bei den Ankünften und insgesamt 10,8 Prozent mehr Übernachtungen in München – das ist die erfolgreiche Tourismusbilanz von Januar bis Juni 2018. Insgesamt kamen im ersten Halbjahr 3,8 Millionen Gäste in der Landeshauptstadt an und sorgten für 7,7 Millionen Übernachtungen. Sehr positiv entwickelten sich sowohl der Inlandsmarkt mit 2,2 Millionen Ankünften (+7,1 Prozent) und 4,1 Millionen Übernachtungen (+10,9 Prozent) als auch die Auslandsmärkte mit 1,6 Millionen Ankünften (+ 6,2 Prozent) und 3,9 Millionen Übernachtungen (+10,7 Prozent). Das Verhältnis der nationalen zu den internationalen Übernachtungen bleibt damit ausgeglichen. Die Aufenthaltsdauer der Besucher hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent auf durchschnittlich 2,03 Nächte erhöht. Bei steigendem Hotelangebot ist die Zimmerauslastung mit 72 Prozent zwischen Januar und Juni nahezu gleichgeblieben, die Bettenauslastung mit 56 Prozent sogar leicht gestiegen. Statistik-Auszug (Januar bis Dezember 2017) Ankünfte gesamt 7,8 Millionen Ankünfte aus dem Ausland ca. 3,5 Millionen Ankünfte aus dem Inland ca. 4,2 Millionen Übernachtungen 2017 rund 15,7 Millionen Übernachtungen aus Deutschland knapp 8 Millionen Übernachtungen aus der Schweiz 452.000 Übernachtungen aus Österreich 414.000 Übernachtungen Europa gesamt 4,2 Millionen Übernachtungen Asien gesamt 1,9 Millionen Übernachtungen Nord- und Südamerika 1,4 Millionen Touristisch bedingter Umsatz über 7 Milliarden ⁄ Jahr (Quelle: www.muenchen.de) ➔ FAKTEN UND ZAHLEN BILANZ istockphoto
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ Münchner Sommernachtstraum Am 20. Juli wird im Olympiapark wieder Münchens Sommernachtstraum wahr. Der Veranstalter, die Flughafen München GmbH, bietet dem Publikum einen besonderen Höhepunkt im umfangreichen Open Air Sommer der Landeshauptstadt. Tagsüber werden zu Füßen des Olympiaturms regionale Musiker aufspielen. Daneben kreieren die Blumenkünstler Bettina und Heinrich Bunzler einen sechs Meter hohen botanischen Torbogen und auf der großen Bühne werden Kim Wilde und Milo das Publikum begeistern. Höhepunkt des Sommernachtstraums wird wieder das gigan tische Feuerwerk sein, das zu Filmmusikklängen mit ausge klügelter Pyrotechnik, Licht-, Laser- und Feuereffekten ins zeniert wird. Für die Zuschauer wurde durch ein 360-Grad- Arragement der Feuerwerks in stal lation die Sicht deutlich verbessert. ➔ Kocherlball Der 21. Juli ist in diesem Jahr wieder der Tradition gewidmet. Der beliebte Kocherlball wird am Chinesischen Turm Tänzerinnen und Tänzer in den frühen Morgenstunden begeistern. Dazu bieten wegen der hohen Nachfrage viele Tanzschulen Kurse für Volkstänze an. Die Teilnehmer am ersten Kocherlball 1880 hätten sich sicher nicht träumen lassen, welche Tradition, wenn auch mit Unterbrechung, sie begründeten. Schließlich waren die Hausangestellten, wie Dienstmädchen, Köche und Hausdiener, aber auch Soldaten und einige Handwerksburschen nicht die Privilegierten der Gesellschaft und Freizeit war rar. Deshalb versammelten sie sich einmal im Jahr im Englischen Garten in den frühen Morgenstunden, um für kurze Zeit dem Alltag zu entfliehen und bei Tanz und Musik das Leben zu genießen. Umso trauriger war für sie das Verbot der Kocherlbälle. 1904 wurde wegen „mangelnder Sittlichkeit“ dieses vergnügliche Fest beendet. Erst 1989, zur 200-Jahr-Feier des Englischen Gartens, erinnerten sich die Bürger dieser Tradition und ließen sie wieder aufleben. Seit dem wird der Ball einmal jährlich an einem Juli-Sonntag veranstaltet. Im vergangenen Jahr kamen 11.000 Tanzbegeisterte, um den Ball zu genießen. Wer einen der begehrten Plätze im Biergarten ergattern will, sollte sehr früh aufstehen und die Atmosphäre des erwachenden Tages inmitten des Englischen Gartens genießen. ➔ Japanfest Zwischen japanischem Teehaus und Eisbach wird am 21. Juli das Japanfest gefeiert. Das Land der aufgehenden Sonne stellt sich den Münchnern vor. Dabei geht es mit vielen Mitmachaktionen, Bühnenperformances und Sportvorführungen um das Eintauchen in die japanische Kultur. Vielen ist das ferne asiatische Land fremd. Hier kann man es kennenlernen. So werden die Gäste eine japanische Teezeremonie begleiten oder auch beim Haiku, dem Gedicht aus 17 Silben, sich ausprobieren können. Der Eintritt ist frei. ➔ Impark Sommerfestival 2019 Zum 38. Mal findet vom 25. Juli bis 18. August im Olympiapark das Sommerfestival impark statt. 25 Tage lang können die Besucher Kultur, Spiel und Spaß, aber auch Shoppingerlebnisse vom Feinsten, genießen. Die Marktstände bieten originelle Geschenke, Kunsthandwerk und kulinarische Produkte aus der Region an. Für Groß und Klein sorgen die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften für Volksfestfeeling. Die Jüngsten werden an den Dienstagen während des Festivals besonders bevorzugt und können sich auf besondere Angebote der Anbieter freuen. Am 3. August kommt „Der Gute Nachtflohmarkt“ auf das impark Sommerfest. Neben 200 Verkaufsständen sind der Streetfoodmarkt und die Livemusik sicher wieder Publikumsmagnete. Auf der Seebühne Theatron werden täglich ab 19 Uhr bei freiem Eintritt Künstler das Publikum begeistern. Am 1. August und 14. August sind die grandiosen Feuerwerke zu sehen und werden für eine besondere Atmosphäre sorgen. Die Öffnungszeiten des Festivals: Montag bis Donnerstag 12–23 Uhr Freitag bis Sonntag 11–23 Uhr Feuerwerkstage 12–23.30 Uhr ➔ KULTUR PUR STADTINFO istockphoto istockphoto istockphoto 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Kirchtrudering – Versuchter Raub zum Nachteil eines Taxifahrers Am Mittwoch, 05.06.2019, gegen 23.40 Uhr, nahm ein 45-jähriger Taxifahrer an der Bushaltestelle „Karl-Marx-Ring“ zwei Fahrgäste auf. Einer von den Fahrgästen platzierte sich auf dem Beifahrersitz, der andere auf der Rücksitzbank. Am Zielort der Graf-Ottenburg-Straße wollte der Taxifahrer den Fahrpreis kassieren. Der Fahrgast auf dem Beifahrersitz tat zunächst so, als wolle er zahlen. Derweil sprühte jedoch der Fahrgast von der Rücksitzbank mit einer nicht geklärten Flüssigkeit dem Taxifahrer ins Gesicht. Der Fahrgast auf dem Beifahrersitz versuchte unterdessen ihm die Geldbörse zu entreißen. Da der Raub im Versuch endete, flüchteten beide Fahrgäste zu Fuß in nördliche Richtung. Dadurch, dass der Taxifahrer Brillenträger ist, konnte ein Großteil des Sprays von den Augen abgehalten werden, so dass es zu keinen Verletzungen kam. Der Taxifahrer beschreibt die ihm unbekannten Fahrgäste wie folgt: Unbekannter Täter 1: Männlich, ca. 18 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftig, Schwarzafrikaner, schwarze kurzrasierte Haare, schwarzer Kapuzenpulli; schwarze Hose, schwarze Umhängetasche „Gucci“ mit rot ⁄ grünem Trageriemen Unbekannter Täter 2: Männlich, ca. 18 Jahre alt, ca. 185 cm groß, schlank, Schwarzafrikaner, kurze schwarze Haare; schwarze Kleidung; führte ein Deospray mit sich. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. (089) 2910 - 0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Auslobung: Die Taxi-München eG hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt, die unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt wird. Altstadt – Trunkenheitsfahrt mit E-Scooter Am Freitag, dem 28.06.2019, gegen 4.00 Uhr, bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion 14 zwei junge Männer, die zusammen auf einem E-Scooter auf der Müllerstraße unterwegs waren. Beim Bremsvorgang an einer Ampel stürzten sie beinah, woraufhin sie durch die Polizeibeamten kontrolliert wurden. Bei beiden wurde starker Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest beim 20-jährigen Münchner ergab einen Wert über 1,1 mg pro Liter. Der 23-jährige Münchner wollte den Alkoholtest nicht durchführen. Da beide aktiv in das Lenk- und Fahrgeschehen eingriffen und somit Fahrzeugführer waren, wurde bei beiden eine Blutentnahme durchgeführt. Sie wurden wegen Trunkenheit im Verkehr und einer Verkehrsordnungswidrigkeit angezeigt, da sie zu zweit auf einem E-Scooter fuhren. In diesem Zusammenhang weist die Polizei München darauf hin, dass E-Scooter nur durch eine Person genutzt werden dürfen. Für das Fahren unter Alkoholeinfluss gelten die gleichen Grenzen wie bei Kraftfahrzeugen. ➔ Wer einen E-Scooter mit mehr als 0,5 Promille führt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. ➔ Wer mit mehr als 1,1 Promille unterwegs ist, eine Straftat. Sollte man in Folge des Alkohols nicht fahrtüchtig sein, ist es sogar möglich, dass man ab 0,3 Promille eine Anzeige erhält. Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die zur Verfügung gestellten Textvorlagen. istockphoto WICHTIGE INFORMATIONEN ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ ALLIANZ ZENTRUM FÜR TECHNIK (AZT) TECHNIK Die Allianz selbst ist 128 Jahre alt. Das Allianz Zentrum für Technik wurde 1932 als Materialprüfstelle zur Untersuchung technischer Schäden gegründet. Im Jahr 1971 erweiterte Prof. Max Danner das Institut um den Geschäftsbereich Kraftfahrzeugtechnik. Seit 2007 firmiert der Geschäftsbereich als eigenständige GmbH unter dem Namen AZT Automotive GmbH. Als Forschungsinstitut der Allianz Deutschland AG untersucht das Allianz Zentrum Fragestellungen aus den Bereichen Kraftfahrzeugtechnik und Straßenverkehrssicherheit. Ziele der Aktivitäten sind die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Schadenprävention und die Verringerung der Schadenkosten in der Fahrzeugversicherung durch Schadenvermeidung, verbessertes Crashverhalten, erhöhte Reparaturfreundlichkeit und wirtschaftliche Reparatur- und Kalkulationsverfahren. Die Aufgabengebiete umfassen Reparaturtechnik, Fahrzeugtechnik & Sicherheit, Unfallforschung und Training. In diesen Bereichen wird mit Technikzentren weltweit kooperiert. Schadenprävention und Verkehrssicherheit Weltweit sterben nach Aussagen der Weltgesundheitsorganisation jährlich mehr als 1,2 Millionen Menschen im Straßenverkehr. Bis zu 50 Millionen Menschen werden verletzt. Seit über 40 Jahren begleitet das AZT die Entwicklung der Verkehrssicherheit und trägt durch Forschung und Präventionskampagnen zu mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bei. Aktuelle Themen sind unter anderem: ➔ Ablenkung im Straßenverkehr ➔ Sicherheit von Fußgängern und Fahrradfahren ➔ Besondere Risiken von verschiedenen Altersgruppen (Kinder, Junge Fahrer, Senioren) ➔ Sicherheitspotentiale und Standards von Fahrerassistenzsystemen und des automatisierten Fahrens ➔ Ladungssicherung im PKW Reparaturforschung Ein hoher Anteil der Schadenkosten in der Autoversicherung sind Reparaturkosten. Das AZT untersucht und begleitet neue Entwicklungen in den Bereichen Lack und Karosserieinstandsetzung mit dem Ziel fachgerechte und wirtschaftliche Reparaturlösungen zu fördern. Anhand der Reparatur realer Fahrzeugschäden untersuchen ausgebildete Experten nach etablierten Industriestandards Reparaturzeiten und Materialverbräuche. Die Zeitstudien werden sowohl im AZT als auch in unabhängigen externen Werkstätten durchgeführt. Ziel der Untersuchungen ist es, Grundlagen für die korrekte Kalkulation von Fahrzeugschäden zu ermitteln. Unfallforschung „Aus Schaden wird man klug“ sagt ein altes Sprichwort. In Unfallforschungsprojekten im Allianz Zentrum für Technik werden Informationen aus Fahrzeugschäden im Detail analysiert. Wir arbeiten eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen (insbesondere der Hochschule München und der Technischen Universität München) zusammen. Zu den Kooperationspartnern gehören Fahrzeughersteller, Automobilzulieferer genauso wie weltweite Partner. Anhand repräsentativer Stichproben aus versicherten Schäden lassen sich wertvolle Informationen zu Unfällen und Schäden gewinnen. Zum Beispiel können Unfallabläufe, die Häufigkeit bestimmter Unfalltypen oder Vermeidungspotentiale erforscht werden. Die Erkenntnisse dienen in vielfältiger Weise der Schadenprävention und der Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr. Die Untersuchungen umfassen unter anderem: ➔ Kollisionen von PKW mit Sach- und Personenschäden ➔ Schwerstunfälle ➔ Schäden beim Parken und Rangieren ➔ Schutzpotentiale von modernen Fahrerassistenzsystemen ➔ Unfälle von Oldtimern Die Ergebnisse fließen nicht nur in die Produktentwicklung der Allianz Gesellschaften ein, sondern werden auch von Fahrzeugherstellern in der Fahrzeugentwicklung und Systemoptimierung von Fahrerassistenzsystemen genutzt. Deutsche Kommission für Lack und Karosserieinstandsetzung 2005 wurde im Allianz Zentrum für Technik in Ismaning die Deutsche Kommission für Lack und Karosserieinstandsetzung ins Leben gerufen. Die Kommission ist mit Vertretern aus allen Bereichen der Unfallinstandsetzung besetzt. Ziel des Gremiums ist es, die Handlungsfähigkeit aller am Unfallreparaturgeschäft Beteiligten, angesichts neuer technologischer Herausforderungen, auch in Zukunft sicher zu stellen. Zu diesem Zweck spricht die Deutsche Kommission für Lack und Karosserieinstandsetzung Handlungsempfehlungen aus, die als Basis für eine fachgerechte und wirtschaftlich sinnvolle Unfallinstandsetzung dienen. Ein Bericht über die AZT Automotive GmbH, dem Kompetenzzentrum der Allianz für Automobiltechnik, Reparaturforschung, Weiterbildung und Schadenverhütung 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Steinschlag in der (Verbundglas-)Scheibe. Mal weg von der Werbung – nicht alles darf repariert werden: Betrachtet man die Steinschlag-Glasschäden etwas genauer, kann man feststellen, dass es verschiedene Arten von Steinschlagschäden gibt. Steinschlagschäden werden unterteilt in: ➔ Sternbruch, Kuhaugenbruch, Trümmerbruch und Bienenflügel. Die Risse dürfen nicht länger als 50 mm und der Einschlagkrater nicht größer als 5 mm sein. Zu beachten ist, dass sich der reparaturwürdige Glasbruchschaden in der äußeren Scheibe befindet. Abplatzungen auf der Scheibe sind keine Steinschläge und können demzufolge auch nicht repariert werden. Eine Beschädigung der Zwischenfolie schließt ebenfalls eine Reparatur aus. Generell ist von einer Reparatur im Bereich von 10 cm zum Scheibenrahmen (schwarzer Siebdruck) bei eingeklebten Scheiben abzuraten, da in diesem Bereich erhöhte Spannungen auftreten können und daher eine Reparatur nur eingeschränkt möglich ist. Gesetzlich ausgeschlossen ist die Bearbeitung des sogenannten Sichtbereiches. Unter diesem versteht man einen 290 mm breiten, parallel zur Mittelebene der Fahrzeuglängsachse verlaufenden Streifen, ausgehend von der Lenkradmitte (d. h. 145 mm nach links und 145 mm nach rechts), der an der Ober- und Unterkante durch das Wischerfeld begrenzt wird. Bei der Reparatur sollte darauf hingewiesen werden, dass die Stabilität der Scheibe vollständig wieder hergestellt werden kann, die optische Qualität aber nur bis zu einem gewissen Grad, was bedeutet, dass die Schadstelle in der Regel bei genauer Betrachtung zu sehen sein kann. (RM) ➔ Downloads unter: www.azt-automotive.com ⁄ de ⁄ downloads ➔ INTERVIEW Interview mit dem Geschäftsführer des Allianz Zentrums für Technik, Herrn Dr. Christoph Lauterwasser. TAXIKURIER – Herr Dr. Lauterwasser, der Name „Allianz Zentrum für Technik“ ist allgemein recht bekannt. Wenn man jemanden fragt, was das ist, dann kommt stets die Antwort: ja, das sind die, die ein Auto mit einem Dummy gegen die Wand krachen lassen. Aber Ihre Firma ist weit mehr. Haben Sie aus Ihrer Arbeit heraus einen Punkt, der ganz besonders hervor sticht? DR. LAUTERWASSER – Für mich ist die Statistik über die Verkehrstoten in Deutschland ein wichtiges Maß. Die Verkehrstoten sind von etwa 21.000 aus den Sechzigerjahren auf gut 3.177 in 2017 gesunken. Ich freue mich, wenn wir hier Beiträge leisten können. TAXIKURIER – Sie arbeiten mit vielen Bereichen des Allianz- Konzerns zusammen. Arbeiten Sie ganz allein? DR. LAUTERWASSER – Keineswegs. Wir sind ja nur 28 Mitarbeiter. Mit diesem Team decken wir die wichtigsten technologischen Aspekte ab, die auf die Verkehrssicherheit und die Autoversicherung einen Einfluss haben. Ganz wichtig ist es deshalb, in den verschiedenen Projekten wertvolle Unterstützung durch Kollegen aus den jeweiligen Fachabteilungen oder aus anderen Allianz-Einheiten zu erhalten. Wir haben aber auch ein sehr gutes externes Netzwerk. In der Unfallforschung z. B. arbeiten wir eng mit Fahrzeugherstellern und diversen Hochschulen zusammen. Viele Studierende schreiben bei uns Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten. Dadurch erreichen wir auch eine stete Verjüngung und bleiben zeitgemäß. TAXIKURIER – Ihre Crashtests sind mit ausschlaggebend für die Typklasse und damit für die Versicherungsprämie der Kfz- Versicherung. DR. LAUTERWASSER – Richtig. Aber wir machen nicht die Typklasse. Unsere Rolle ist es, die internationalen technischen Standards, die zur Ermittlung der Typklasse herangezogen werden, laufend weiterzuentwickeln. Dazu gehören insbesondere die Crashtests. Die Typklasse legt dann auf Basis von Schadendaten ein Treuhänder im Auftrag des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) fest. Ich bin beratendes Mitglied in dem Gremium. TAXIKURIER – Schauen wir uns einmal den Bereich Reparaturtechnik an. Gibt es bei Blech noch etwas zu entwickeln? DR. LAUTERWASSER – Bei Blech – genauer Stahl und Aluminium – sind die wesentlichen Verfahrensweisen in der Reparaturbranche gut etabliert. Interessant und herausfordernd sind aber neue Materialien wie Karbon, die teilweise im Fahrzeugbau eingesetzt werden und mit denen wir uns zunehmend beschäftigen. ➔ AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
TAXIKURIER – Viele Teile eines Autos sind aus Kunststoff. Wie gehen Sie damit um? DR. LAUTERWASSER – Viele Teile sind im Austausch so teuer, dass sich eine Reparatur lohnt und Kunststoff lässt sich zuverlässig reparieren. Die Klebe- und Schweißtechnik für diese Materialien hat große Fortschritte gemacht. Für uns zählt: die Instandsetzung muss wirtschaftlich und nachhaltig sein. TAXIKURIER – Das gilt dann auch für die Instandsetzung klassischer Werkstoffe? DR. LAUTERWASSER – Die Instandsetzung von metallischen Außenhautteilen wie z. B. einer Seitenwand ist enorm wichtig für wirtschaftliche Reparaturen. Neben dem Schweißen wird heute zudem geklebt und genietet. Diese Verfahren haben sich mittlerweile etabliert, gerade um unterschiedliche Werkstoffe wie Aluminium und Stahl zu verbinden. Das geht schneller, ist billiger und auch leichter zu reparieren. TAXIKURIER – Auch Karbon hält in den Fahrzeugbau Einzug. Wie sieht es hier aus? DR. LAUTERWASSER – Beim Karbon treten nicht die vom Stahl bekannten Dellen auf. Hier entstehen neue Schadenbilder, die wir untersucht haben. Gemeinsam mit Fahrzeugherstellern haben wir Reparaturverfahren evaluiert. Bei Hagel wurde das Auftreten von verdeckten Schäden befürchtet. Deswegen haben wir in einem Forschungsprojekt künstliche Hagelkörner unterschiedlicher Größe und Masse mit einer Spezialkanone auf ein Auto-Karbondach geschossen. Ein Ergebnis dieser Versuche war, dass Hagelschäden in der Karbonstruktur auch äußerlich sichtbar sind und versteckte Schäden nicht auftraten. Solche Erkenntnisse sind wichtig für alle Beteiligten: Karbonfabrikation, Autohersteller, Versicherer, Werkstätten und nicht zuletzt den Autobesitzer. Insgesamt zeigte sich eine gute Widerstandsfähigkeit des Materials gegenüber Hagel. TAXIKURIER – Die Autos sind immer mehr mit sog. Fahrassistenzsystemen auch unter der Außenhaut bestückt. Das wirft doch zusätzliche Probleme bei Reparaturen auf. DR. LAUTERWASSER – Das ist in der Tat so. Eine neue Herausforderung für die Branche. Hier müssen alle Beteiligten dringend mit der fortschreitenden Technik Schritt halten. TAXIKURIER – Ein Beispiel? DR. LAUTERWASSER – Nehmen wir die Radarsensoren. Hier gilt: nach einem Schaden im Bereich des Sensors muss dieser entsprechend ausgerichtet und kalibriert werden. Das ist über die verschiedenen Hersteller und Modelle durchaus komplex und hat zunehmenden Einfluss auf die Reparatur und die damit verbundenen Kosten. TAXIKURIER – Dem stehen Werkstätten zusehends ratlos gegenüber? DR. LAUTERWASSER – Nicht unbedingt. Die Vertrags- und Markenwerkstätten haben entsprechende Ausrüstung und Mitarbeiter-Ausbildung. Aber natürlich müssen sich auch die freien Werkstätten auf die neuen Herausforderungen einstellen. Es bedarf einer speziellen technischen Ausrüstung und auch der entsprechenden Fachkenntnis. Jede Marke hat eigene Vorgaben und die Werkstätten brauchen geeignete Tools zur Kalibrierung. Bei unseren Tests haben wir gesehen, dass die richtige Kalibrierung nach Herstellervorgaben für das einwandfreie Funktionieren der Systeme unerlässlich ist. Wir arbeiten ständig an einer Optimierung. Die Systeme sollen in den relevanten Situationen richtig funktionieren und die Reparatur im Schadenfall muss korrekt und wirtschaftlich ausgeführt werden. Zu diesen Fragestellungen stehen wir deshalb in engem Austausch mit der Reparaturbranche sowie den Fahrzeugherstellern. TAXIKURIER – Auf Ihrer Website beschreiben Sie die Grundlagen, wann eine Windschutzscheibe repariert werden kann und darf. Ist der Austausch so viel teurer? DR. LAUTERWASSER – Die Diskrepanz zwischen Reparatur- und Austauschkosten wird wohl in Zukunft noch deutlich zunehmen. In den Frontscheiben werden immer mehr Kamerasysteme verbaut. Da wird der Tausch einer Scheibe aufgrund der Ersatzteilpreise und der notwendigen Kalibrierung deutlich teurer. Gerade hier ist eine Reparatur mit einer Arbeitszeit von unter einer Stunde natürlich sehr viel wirtschaftlicher. TAXIKURIER – Einmal weg von der Technik. Haben Sie in Sachen Assistenzsysteme einen Rat für die Taxler? DR. LAUTERWASSER – Taxiunternehmer sollten beim Autokauf nicht so sehr auf Schnickschnack schauen. Sie sollten die verfügbaren Assistenzsysteme genau dahingehend anschauen, ob sie ihnen bei ihrer täglichen Fahrt in der Stadt helfen. Da ist einmal der Front- Notbremsassistent, der einen Auffahrunfall verhindern kann. Des Weiteren spielen Park- und Rangierassistenten eine sehr wichtige Rolle, da sie sehr häufige Schäden vermeiden helfen und auch hier sind automatische Notbremssysteme nach unseren Testerfahrungen eine sehr hilfreiche Unterstützung. Mit Blick auf die Verkehrssicherheit sehen wir im städtischen Bereich wichtige Potenziale bezüglich der Fußgänger-Erkennung. Hier können durch automatisches Notbremsen Unfälle vermieden werden, vor allem in Situationen, in denen der Fahrer den Fußgänger, der plötzlich auftaucht, zu spät sehen würde. TAXIKURIER – Sie bearbeiten aber auch andere Themen: Welche Rolle spielen die Sitze bei einem Unfall? DR. LAUTERWASSER – Der häufigste Personenschaden, den wir in der Schadenbearbeitung regulieren, sind Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule beim Heckaufprall. Durch die Erarbeitung von Wissen und Standards konnte das Allianz Zentrum für Technik die Entwicklung von Sitzen mit gestalten, die einen besseren Schutz für die Fahrzeuginsassen bieten. Diese Standards sind heute Bestandteil der Tests von Verbraucherschutzorganisationen wie dem ADAC. 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
TAXIKURIER – Apropos Wirbelsäule. Ich habe neben Ihrer Crashbahn einen Dummy gesehen, der schon fast wie ein Roboter aussieht. DR. LAUTERWASSER – Das ist unser Biorid-Dummy, der über eine technisch nachgebildete Wirbelsäule verfügt, mit einzelnen Elementen wie beim Knochenaufbau des Menschen. Damit können wir exakt messen, welche Kräfte bei einem Unfall auf die Wirbelsäule einwirken. Diese Crash-Daten ermöglichen es auch, Schäden korrekt zu regulieren, da man anhand dessen die Belastung auf die Wirbelsäule der Insassen bei realen Unfällen besser beurteilen kann. Eigentlich ist der BioRid aber heute das primäre Werkzeug der Sitzentwickler. Seit es ihn gibt, kann man Sitze mit gutem Schutzpotential gezielt bauen. TAXIKURIER – Man hört recht oft, dass Autos auf eine Weise geklaut werden, indem per Funk von der Straße aus der Autoschlüssel in der Wohnung „kopiert“ wird und mit diesen Daten das Auto geöffnet wird. Was kann man daran ändern? DR. LAUTERWASSER – Das AZT beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Fahrzeugdiebstahl und geeigneten technischen Gegenmaßnahmen. So wurden Anfang der 90er Jahre z. B. Anforderungen an eine elektronische Wegfahrsperre im AZT spezifiziert, die dann zur verpflichtenden Einführung in allen Neufahrzeugen geführt haben. Zeitweilig wurde sogar in Fahrzeugscheinen der Text „Anerkannte Wegfahrsperre gemäß AZT ⁄ TUEV“ eingetragen. Auch an den von Ihnen beschriebenen neuen Diebstahlmethoden mittels moderner IT-Technik forschen wir. Um auf Ihre Frage zurück zu kommen: Die Verlängerung des Funksignals des Schlüssels zum Auto ist tatsächlich ein Beispiel für moderne Diebstahlmethoden. Hier wird oft em pfohlen, den Schlüssel in eine Blechschachtel zu legen, wenn man zu Hause ist. Wenn der Besitzer des Fahrzeugs ganz sicher gehen will, kann er das System je nach Fahrzeug selbst abschalten oder notfalls in der Werkstatt deaktivieren lassen. Natürlich müssen hier auch die Hersteller reagieren. Ein Beispiel sind Schlüssel, die registrieren, ob sie in Bewegung sind. Das heißt, hängt man den Schlüssel daheim auf oder legt ihn ab, dann ist er nach einiger Zeit im Ruhezustand und funkt nicht mehr. Erst auf dem Weg zum Auto registriert er Bewegungen und funkt dann auch wieder. TAXIKURIER – Sie haben sich auch mit dem Smartphone als „Schlüssel“ beschäftigt. Was hat es damit auf sich? DR. LAUTERWASSER – Mercedes, BMW und Audi haben dies schon im Angebot. Es gibt einen Virtuellen Fahrzeugschlüssel, einfach gesagt eine „Schlüssel-App“ . Dieses System ist zwar komfortabel, es öffnet allerdings neue Risiken. Die Sicherheit muss nun weitere und neue – virtuelle – Bereiche umfassen. TAXIKURIER – Wie kann man das verstehen? Es sollte doch damit sicherer sein. DR. LAUTERWASSER – In erster Linie dient diese Funktion als Komfortfunktion für den Kunden, weil er den herkömmlichen Autoschlüssel nicht mehr dabei haben muss. Aber natürlich müssen hier strenge Maßstäbe an die Sicherheit gestellt werden, denn während der Schlüssel nur mit dem Auto redet, ist ein Smartphone mit dem Internet verbunden: Wie sicher ist die App auf dem Smartphone? Wie ist es mit Hackerangriffen auf das Handy? Insbesondere im Falle eines Fahrzeugdiebstahls wird auch relevant, welcher Personenkreis über eine Berechtigung zur Nutzung des Fahrzeugs verfügt hat und wie diese Berechtigungen wieder entzogen werden können. Das spielt natürlich auch beim Verkauf eine wichtige Rolle. Es muss dann sichergestellt werden, dass alle Zugriffsdaten, zum Beispiel für den Partner und die das Auto nutzenden Kinder, zuverlässig gelöscht werden können. TAXIKURIER – Das macht mich ganz nervös … DR. LAUTERWASSER – Das braucht es aus unserer Sicht nicht. Es ist wie in vielen anderen Lebensbereichen, denken Sie an Online- Banking, eine Frage der Gestaltung der IT-Sicherheit und des Umgangs der Nutzer damit. TAXIKURIER – Das heißt, dass der Autoklau heute ein elektronisches Problem darstellt. Metallbügel und Schraubenzieher haben wohl ausgedient. DR. LAUTERWASSER – Die IT-Sicherheit des Fahrzeugs hat schon heute den höchsten Stellenwert bezüglich der Diebstahlsicherheit. Ein Fremdzugriff muss bestmöglich ausgeschlossen werden. Daran arbeiten wir mit und stellen unsere Erkenntnisse den Herstellern zur Verfügung. TAXIKURIER – Sind wir im Jahrzehnt des autonomen Fahrens? Und wie sieht Ihre Firma die nächste Zeit? DR. LAUTERWASSER – Nein. Ganz sicher nicht. Wann das überhaupt kommt und in welchem Umfang, ist seriös noch schwer abzuschätzen. Das Jahrzehnt bis 2030 wird das Jahrzehnt der Assistenzsysteme. Hier wird sich sehr viel tun. Automatisierung wird es aber trotzdem geben, vor allem auf der Autobahn und beim Parken. Aber ge rade im komplexen Stadtverkehr muss lange Zeit noch jeder selber fahren. Der Bereich der Fahrzeugtechnologie ist sehr dynamisch. Neben unseren klassischen Aufgabenfeldern wie Crashtests und Reparaturtechnik werden die neuen Aufgabenfelder Vernetzung, IT-Sicherheit, Elektrifizierung, Fahrassistenz, Automatisierung und Sensorik zunehmend an Bedeutung gewinnen. TAXIKURIER – In Ihrem Zentrum sind also auch künftig die Arbeitsplätze sicher. DR. LAUTERWASSER – Die Themen gehen uns mit Sicherheit nicht aus und sie sind von hoher Relevanz für die Allianz als Versicherer. TAXIKURIER – Herr Dr. Lauterwasser, wir danken Ihnen für diesen umfangreichen Einblick. (Das Interview führte Rainer Männicke, der sich bei dieser Gelegenheit einen Crashtest-Schlitten und echte Dummys aus der Nähe anschauen durfte.) AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ TAXLER-LEXIKON ➔ ALTSTADTRING – Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) München hat Ende Juni genügend Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt und dazu Pläne vorgelegt, die insbesondere uns Berufskraftfahrern trotz sommerlicher Temperaturen das Blut in den Adern gefrieren lassen: zu den üblichen Folterinstrumenten, wie wegfallenden Fahrspuren z. B. in der Sonnen- und Blumenstraße, kommt noch ein besonderes Schmankerl in Gestalt einer Einbahnregelung für die Frauenstraße dazu. Natürlich immer zugunsten überbreiter Radwege, damit sich die Herrschaften bequem gegenseitig überholen können. „Freie Fahrt für freie Radler“ halt. Leider fordert der ADFC nicht zugleich die Kennzeichenpflicht für Fahrräder (bei den neuen E-Tretrollern geht’s doch auch), um erstens mal die Rambos unter den Radfahrern identifizieren zu können und zweitens die Pedalisten wenigstens über eine Versicherungspflicht ein bisserl an den Kosten zu beteiligen. Das würde übrigens ganz nebenbei den Fahrraddiebstahl erschweren (Identifikation geklauter Radl anhand des Nummernschildes, wie bei Autos auch) und zudem das auch von vielen Radlern beklagte Problem eindämmen, dass nämlich z. B. an S-Bahnhöfen etliche Schrotträder teils jahrelang unberührt Stellplätze belegen und vor sich hingammeln, die niemandem zugeordnet und deshalb nicht so einfach entfernt werden können. Aber bei dem derzeitigen Hype um die bayerischen Grünen mit ihrer Vorsitzenden, der personifizierten Kukident-Werbung Katharina Schulze, die über Weihnachten schon mal schnell umweltfreundlich nach Los Angeles jettet, und den Bundesvorsitzenden Robert Habeck mit seiner sorgsam gestylten „Ich bin gerade aus dem Bett aufgestanden“-Frisur, und zumal vor der Kommunalwahl im Frühjahr 2020, würden die meisten anderen Politiker doch lieber eine Tarantel mit ihrer Zahnbürste kämmen, als hier auch nur das geringste Wort gegen den ADFC oder eine andere Tarnorganisation der Grünen abzulassen. So haben OB Reiter (SPD) und wesentliche Teile des Stadtrates bereits pflichtschuldigst ihre Sympathie für die Vorschläge der Ober-Radler erkennen lassen. War nicht anders zu erwarten. Entschieden ist noch nichts, ab 2020 könnte es aber lustig werden. ➔ MAUT – Am Dienstag, 18.6., war der Spuk vorbei: der Europäische Gerichtshof (EuGH) erklärte die Pläne der Bundesregierung, eigentlich der CSU, zur Einführung einer PKW-Maut auf deutschen Autobahnen für rechtswidrig. Eine Berufungsinstanz gibt es, ähnlich wie bei Urteilen des Bundesverfassungsgerichts, nicht, womit diese Entscheidung also endgültig ist. Zum Bundestagswahlkampf 2013 hatten Horst Seehofer, damals Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender, und Alexander Dobrindt als damaliger CSU-Generalsekretär die „Ausländermaut“ aus dem Hut gezaubert. Auf den ersten Blick tatsächlich eine bestechende Idee: wohl jeder von uns hat sich schon grün und blau geärgert über die Abzocke z. B. auf österreichischen Autobahnen mit ihrer „Pickerl-Pflicht“, während die Ösis und alle anderen Mautkassierer bei uns kostenlos fahren dürfen. Dumm nur, und das ist der zweite Blick, dass sämtliche europäischen Nachbarn die Maut für Alle (!) erheben, also auch für ihre Inländer, während nach den Plänen der CSU nur alle Fahrer von nicht in Deutschland zugelassenen Autos (eben kurz: „Ausländer“) abkassiert werden sollten. Um diese nach dem EU-Recht verbotene Diskriminierung zu kaschieren, sollten zwar alle Fahrer zur Kasse gebeten werden, für die inländischen PKW, im Jahresschnitt ca. 93 % der Wagen auf deutschen Autobahnen, sollte es aber eine vollständige (!) Kompensation durch eine entsprechende Rückerstattung der Kfz-Steuer geben. Ein wahrlich absurdes Verwaltungsmonster, um am Ende gerade mal rund sieben Prozent aller PKW-Fahrer auf unseren Autobahnen zu schröpfen. Und die „Ausländermaut“ mutierte sprachlich, in gewohnter Verbalkosmetik, plötzlich zur „Infrastrukturabgabe“ . Der Generalanwalt beim EuGH und die Europäische Kommission schlossen sich dieser schrägen Gesetzesauslegung an und sahen ebenfalls keine Kollision mit den europäischen Rechtsgrundsätzen. Da hatten die Brüsseler Lobbyisten (wie übrigens auch in Sachen Uber) offensichtlich ganze Arbeit geleistet. Sobald diese Herrschaften nämlich mit dem Scheckbüchlein wedeln, geht die Sonne auf Wunsch auch schon mal im Westen auf. Wer zahlt, schafft an. Wenn das nur endlich für uns Steuerzahler gelten würde, die wir den ganzen Zirkus letztlich komplett finanzieren! Anders als die europäischen Lobby-Günstlinge beurteilte freilich der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages in einem Gutachten die Rechtslage und schätzte die Mautpläne 2017 als rechtswidrig ein – um dafür von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer „fachliche Ignoranz“ attestiert zu bekommen. Nunmehr hat also auch der EuGH fachliche Ignoranz bewiesen und diesem geplanten Taschenspielertrick von Seehofer, Dobrindt und Scheuer ein Ende bereitet. Seehofer reagierte darauf (Münchner Merkur vom 19. ⁄ 20.6.2019) mit der Aussage „Mein Gott, man muss Gerichtsurteile akzeptieren. Aber man muss sie nicht verstehen. Und ich verstehe es nicht.“ Da fragt sich Schrotti, in welchem Zustand des politischdemenziellen Syndroms man angekommen sein muss, um das nicht zu verstehen! Aber wirklich erledigt ist die Sache noch längst nicht: so erklärte unser aller Freund Andreas Scheuer bereits, die PKW-Maut sei nunmehr „in dieser Form vom Tisch“ – was die Frage provoziert: in welcher Form soll sie dann kommen? Da momentan fast alle Parteien den Grünen hinterherhecheln wie ein Rüde der läufigen Hündin käme die PKW-Maut für Alle, also ohne Rückerstattung, doch gerade recht. Außerdem hat Uber-Andi gegen alle Warnungen von Fachleuten bereits Verträge mit Firmen abgeschlossen, welche die Maut zukünftig erheben sollten. Da werden heftige Schadensersatzklagen auf ihn bzw. uns Steuer- Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019 UNTERHALTSAMES
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
zahler zukommen – weit über die bisher schon verbratenen ca. 56 Millionen für Planung und Beraterverträge hinaus. Aber der Fundus an Schnapsideen unseres Freundes ist damit noch längst nicht erschöpft, wie gleich anschließend zu lesen ist: ➔ MOTORRAD – Jetzt also hat Scheuer die Öffentlichkeit und, ganz nebenbei, seine Parteikollegen mit folgendem Plan gleichermaßen überrascht und verzückt: wer mindestens 25 Jahre alt ist und seit fünf Jahren den PKW-Führerschein besitzt, soll zukünftig nach dem Absolvieren von 90 Minuten Theorie und sechs Fahrstunden auf einem Übungsplatz ohne Prüfung (!) kleinere Motorräder mit maximal 125 Kubik und 100 km ⁄ h fahren dürfen. Etliche Fachleute warnen bereits davor. Derart ungeübte Fahrer (wie gesagt: ohne Prüfung!) würden die Zahl der verunglückten Motorradler in die Höhe schnellen lassen- so z. B. die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die pikanterweise zu Scheuers Verkehrsministerium gehört. Seine eigenen Fachleute also. Aber wahrscheinlich leiden die ebenfalls unter „fachlicher Ignoranz“, wie auch Scheuers CSU-Parteifreund Joachim Herrmann, bayerischer Innenminister, selbst seit Jahrzehnten passionierter Motorradfahrer, der mit kaum verhohlenem Entsetzen auf Scheuers neuesten Hirnschiss reagierte. Ach ja, da war doch noch was: seit Ende Juni sind bei uns Elektro-Tretroller auf öffentlichem Grund erlaubt, sofern sie ein Versicherungskennzeichen haben und nicht schneller als 20 km ⁄ h laufen. Ursprünglich wollte Scheuer die Dinger auch auf Gehwegen fahren lassen und konnte erst durch massive Proteste, auch aus den Reihen seiner Parteifreunde, von dieser krassen Fehlentscheidung abgebracht werden. Und war es nicht er, der auf Befehl der Auto-Bosse jegliche Hardware-Nachrüstung älterer Diesel verweigerte, um anschließend ex cathedra Werbung für den Kauf von Neuwagen aus deutscher Produktion zu machen? Da drängt sich einmal mehr der Verdacht auf, dass der ehemalige Herr „Dr.“ Scheuer fachlich, charakterlich und intellektuell als Bundesminister heillos überfordert ist. Könnte man diesen Leuchtturm der Unbestechlichkeit nicht endlich an einer für ihn geeigneten Stelle unterbringen? Nein, eine Behindertenwerkstatt oder eine betreute Wohngemeinschaft scheiden aus, weil das gegenüber den dort lebenden und arbeitenden Menschen gemein wäre, aber wie wär's z. B. mit Sandkörner-Zählen in der Sahara? Da könnte er jedes Mal nach „drei“ wieder mit „eins“ anfangen, ohne irgendeinen Schaden anzurichten – und man könnte seine Motivation bestimmt deutlich steigern, indem man ihm verspricht, dass er die Sandkörner nach dem Zählen mitnehmen darf. Aber auch als Brezensalzer oder Heckschütze auf einem Bierwagen – natürlich nur mit einer Spritzpistole – könnte er allenfalls begrenzt Schaden anrichten. Oder, oder … Aber offensichtlich genügt bereits der IQ einer eingeweichten Semmel, um uns als Bundesminister vorgesetzt zu werden. Mit uns ko ma’s ja macha. ➔ Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02 Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ NEU – Vor einem Jahr hat die MVG eine neue Ringbuslinie in Betrieb genommen, die von der TELA-Post über den Hbf, die Giselastraße (Englischer Garten) und den Haidenauplatz im Kreis fährt, und zwar als Linie 58 im und als 68 gegen den Uhrzeigersinn. Mitte Juni 2019 wurde eine erste Bilanz gezogen: auf manchen Teilstrecken sind doppelt so viele Fahrgäste im Bus als früher bei den alten Verbindungen. Diese Ringlinie kann somit als voller Erfolg bezeichnet werden, denn wer zusätzlich mit dem Bus fährt, verlängerte früher vielleicht noch mit dem eigenen Wagen den Stau. Ein Erfolg übrigens ganz ohne neue Trambahngleise. Könnte man da nicht in der Fürstenrieder Straße …? Nein. Kann man nicht. Weil gegen ideologisches Sektierertum weder Argumente noch Zahlen etwas ausrichten können. Die Erde ist und bleibt eine Scheibe. ➔ NOTFALL – Am Montag, 24.6., abends gegen 20.30 Uhr bemerkte ein Fahrer (47) auf der A 8 bei Langwied ein Fahrzeug, das mit 30 bis 40 km ⁄ h Schlangenlinien fuhr. Am Steuer: eine ca. 40-jährige Frau, die, wie sich später herausstellte, wegen Unterzuckerung fast ohnmächtig war. Die anderen Verkehrsteilnehmer hatten die Situation bereits erkannt und entsprechenden Abstand gehalten. Der geistesgegenwärtige Seat-Fahrer und der Lenker eines Porsche setzen sich mit ihren Autos vor bzw. neben den Wagen der Frau und konnten sie sogar ohne jeglichen Blechschaden zum Anhalten animieren. Die Frau und ihr achtjähriges Mädel, das während der Horrorfahrt noch vergeblich versucht hatte, die Mutter irgendwie wieder fit zu machen, blieben unverletzt. Setzen, eins! ➔ SOMMERSTRASSEN – Nein, nicht die Sommerstraße in Untergiesing ist gemeint, sondern das Eck Schwanthaler- ⁄ Parkstraße sowie der Alpenplatz in Obergiesing. Wie im letzten Heft berichtet werden diese Orte als temporäre Fußgängerzonen tatsächlich zu „Sommerstraßen“ umgewidmet, allerdings erst im Jahr 2020, wie der Stadtrat Ende Juni beschlossen hat. Dagegen ist das „Isarflussbad“ endlich vom Tisch. Ganz vom Tisch? – nein; der umtriebige Selbstvermarkter Benjamin David, wohl ein genetischer Zwilling von Uber- Andi Scheuer, hat aus seinen Gehirn- und Darmwindungen wieder mal einen neuen Flatus hervorgebracht: schwimmende Inseln, die mit starken Trossen am Isarufer befestigt werden sollen. Auch Schwimmkurse für Kinder könnten dort abgehalten werden. Und wie immer, wenn Herr David ein Stöckchen hinhält, fühlen sich ein paar Mitglieder des Stadtrates dazu bemüßigt, drüber zu springen. Die in diesem Fall schon bekannte seltsame Allianz aus CSU, Grünen und FDP will jetzt doch tatsächlich auch diese Variante noch prüfen lassen. Statt eines eigenen Kommentars will Schrotti hierzu den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Stadtrat, Alexander Reissl, zu Wort kommen lassen. Nach einigen Anmerkungen über die Kommerzialisierung des kalten Wildflusses sagte er wörtlich laut Münchner Merkur (MM) vom 27.6.2019: „Und da schlägt es ja dem Fass den Boden aus, wenn sich jemand hinstellt und als mögliche Nutzung einen Schwimmkurs für Kinder anbieten will. In der Isar! Der Typ gehört ja eigentlich schon prophylaktisch eingesperrt.“ Damit ist alles gesagt. Oder fast alles: man könnte die Liste der Aspiranten noch um ein paar Namen ergänzen! ➔ ZUM SCHLUSS – Da wäre noch zu berichten über ein paar besonders Schlaue, wie z. B. einen Mann, der am 15.6. nach einem unfallbedingten Stau auf der A 92 (Deggendorf) wendete und durch die Rettungsgasse zurückfuhr, ebenso wie zwei PKW-Fahrer und ein Wohnmobilfahrer mitsamt Pferdeanhänger, die am 17.6. auf der Lindauer Autobahn nach dem Hagelschauer dieselbe zündende Idee hatten. Ein Busfahrer hatte unweit davon zwar nicht gewendet, wollte aber durch die Rettungsgasse zur nächsten Ausfahrt fahren und begründete dies hernach damit, er hätte dringend eine Toilette gebraucht. Frage Schrotti: War es denn nicht, wie heute üblich, ein Bus mit Klo, also ein Klobus? Besonders fiel dem Schreiber aber die Meldung unter der Überschrift „Taxifahrer schlägt auf Fahrgäste ein“ im MM vom 5.6.2019 auf: Im Landkreis Schweinfurt beschwerten sich die Fahrgäste (23 und 27) mutmaßlich nicht zu Unrecht bei einem Taxilenker über dessen Fahrstil, der nicht nur deutlich zu schnell fuhr, sondern währenddessen auch noch telefonierte. Der Mann zog darauf einen Baseballschläger heraus, den er bestimmt nur rein zufällig dabei hatte, und verletzte einen der Fahrgäste damit. Das erinnert uns an die Horrorfahrt (gottlob ohne das Baseball-Finale), die der U-Bahnfahrer Alexander B. in seinem Leserbrief vom Juli-Heft ausführlich schilderte. Aber natürlich kann nicht jeder Fahrgast ein Erlebnis dieser Art mit einem solch köstlichen Humor verarbeiten – zur nochmaligen Lektüre wärmstens empfohlen! Früher gab es mal den Begriff „Dum-Dum- Geschoss" für eine fiese Gewehrmunition, die sich im Zielkörper – für diesen besonders verheerend – in etliche Einzelteile zerlegt. Benannt übrigens nach der indischen Stadt Dum Dum in der Nähe von Kalkutta, in deren Munitionsfabrik diese Teile erstmals industriell gefertigt wurden. Offensichtlich gibt es aber auch Dumm- Dumm(!)-Geschosse, die sich als Taxifahrer ausgeben und ihrer Intelligenz sowie dem Wagen unter ihrem Hintern ungezügelt freien Lauf geben. Nur leider zerlegen sich diese Typen beim Auftreffen auf das Zielobjekt, hier also den Fahrgast, nicht selber. Hoffentlich ist stattdessen das KVR dabei behilflich. AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 29
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
VIP IM TAXI ➔ SIMONE RETHEL-HEESTERS Auf der Bühne der Komödie im Bayerischen Hof wird im August ein echtes Münchner Kindl stehen. Simone Rethel, aufgewachsen in Schwabing, ist München immer treu geblieben. Seit 1965 steht sie vor der Kamera oder begeistert das Theaterpublikum. Dabei kehrte sie immer wieder in ihre Heimatstadt gern zurück. Die vielseitige Künstlerin, Simone Rethel fotografiert, malt und schreibt Bücher neben der Schauspielerei, empfindet Ruhe als anstrengend. Ruhe, so sagt sie selbst, bedeutet Stillstand. Neben ihren künstlerischen Aktivitäten engagierte sich die beliebte Schauspielerin für die Initiative „Altern mit Würde“ . Ihr ist besonders wichtig, dass die ältere Generation nicht abgeschoben wird, sondern weiter am Leben teilhaben und teilnehmen kann. Jeder sollte das Recht haben, wenn er das möchte, sein Leben aktiv zu gestalten. Dazu gehört auch die Mobilität. Simone Rethel ist begeisterte Autofahrerin. Wenn sie Taxi fährt, dann dreht sich das Gespräch meist um die leidige Dieselproblematik. Die Künstlerin ist selbst Dieselfahrerin und schwört auf die Sparsamkeit ihres Dieselautos. Im Gespräch betont sie, wie sparsam und schnell ihr Auto von Starnberg nach Berlin fährt. Sie fliegt nicht und benutzt auch nie den Zug, dafür fährt sie zu gern mit dem Auto, das ihr die nötige Flexibilität garantiert. Dieser Liebe zum Auto ist es auch zu verdanken, dass sie selbst relativ wenig mit dem Taxi fährt. Mit ihrem verstorbenen Ehemann, Johannes Heesters, fuhr sie öfters mit dem Taxi. Die beiden hatten in München und in Starnberg jeweils einen Taxifahrer, der sie immer sicher zum Ziel brachte. Am 1. August um 19.30 Uhr hat das Stück „Wir sind die Neuen“ in der Komödie im Bayerischen Hof Premiere. Simone Rethel als Anne, Joachim H. Luger als Johannes, und Lutz Reichert als Eddi, sind nicht mehr die Jüngsten. Doch nicht zuletzt aus finanziellen Gründen beschließen die drei Alt- 68er, ihre Wohngemeinschaft aus Studententagen wieder aufleben zu lassen und ziehen zusammen. Und weil man einen Umzug mit einer ordentlichen Einweihungsparty feiern muss, stellen die drei sich noch am gleichen Abend der Nachbar-WG vor. Die Studenten Barbara, Thorsten und Katharina allerdings sind von den lebenslustigen Alten alles andere als begeistert. Während die nämlich nachts laut Musik hören, trinken, rauchen und philosophieren, pochen die Examen-gestressten Youngster auf Einhaltung der Nachtruhe, um tagsüber zu lernen, an ihrer selbstoptimierten Work-Life-Balance und einem lückenlosen Karriereprofil arbeiten zu können. Und sie stellen auch gleich klar, nicht für Altenpflege, Computerservice und Apothekengänge zur Verfügung zu stehen. Doch bald schon zeigt sich, wer in dieser Hausgemeinschaft wem unter die Arme greifen muss. (BH) Prominente berichten über ihre Erfahrungen Dorothee FalkeDennis Häntzschel Schnell. Preiswert. Kompetent. ➔ Weitere Vorstellungen vom 2. August bis 8. September 2019 (Außer am 26. und 27. August) ➔ Montag bis Samstag 19.30 Uhr ➔ Sonntag und Feiertag 18 Uhr Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
Seite 30
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ 70 JAHRE FUNKSTREIFE Das Verkehrszentrum des Deutschen Museums stand am 22. Juni 2019 ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums. Vor 70 Jahren, am 1. Juni 1949, erhielt die Münchner Stadtpolizei die ersten Funkstreifenwagen, fünf Mercedes 170 V. Da im Verlauf der Nachkriegszeit die schweren Straftaten wie Raub und Mord drastisch zugenommen hatten, entschloss sich der Stadtrat, die im Aufbau begriffene Münchner Stadtpolizei mit modernster Technik auszustatten. Damit war die Landeshauptstadt die erste deutsche Stadt, die ihre Polizei mit frequenzmodulierten Funkgeräten in sogenannten Radiostreifenwagen ausrüstete. Der Dienst als Funkstreifenbeamter war heiß begehrt. Einen Mercedes und ab 1954 einen BMW 501, den Barockengel, zu fahren, war der Wunsch vieler. Über Funk waren die Beamten jederzeit erreichbar und konnten so besonders schnell am Einsatzort sein. Der Verein „Münchner Blaulicht – Polizeiverein für Prävention und Bürgerbegegnungen“ nahm dieses Jubiläum zum Anlass, einen ganzen Tag den Münchnern die Gelegenheit zu geben, historisches und aktuelles über ihre Streifenpolizei zu erfahren. Der Verein wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, durch die gezielte Förderung der Präventionsarbeit und der Begegnung zwischen der Bevölkerung und ihrer Polizei, die Verantwortung für mehr Sicherheit zu wecken, diese dauerhaft zu unterstützen und die Rolle und Aufgabe der Polizei in Zeit und Geschichte transparent zu machen. Das umfangreiche Programm, das viele Besucher anlockte, war geprägt von einem Wechselspiel von Filmen, Gesprächsrunden und Vorführungen. Eine Ausstellung von historischen und aktuellen Dienstfahrzeugen machte das gelungene Konzept komplett. Die Präsentation der Motorradstaffel, die die Geschicklichkeit und Fahrsicherheit der Beamten zeigte, war nur eines der Höhepunkte der Veranstaltung. Eine Modenschau, die die veränderten Uniformen im Laufe der letzten 70 Jahre zeigte, ließ einige Besucher schmunzeln. Besonders berührend waren die Berichte der Zeitzeugen. Der Film „Rettung aus dem Eis“, eine Nachstellung einer dramatischen Rettungsaktion aus dem Jahre 1953, und die folgende Gesprächsrunde mit den Akteuren waren für das Publikum besonders spannend. Ein 11-jähriger Junge war am 15. Februar 1953 ins Eis der Isar eingebrochen. Als erste am Unglücksort trafen drei Beamte der Münchner Stadtpolizei ein. Ohne zu zögern sprangen zwei von ihnen in die eiskalte Isar, tauchten mehrmals und zogen den Jungen unter dem Eis hervor. Nach acht Stunden gelang wie durch ein Wunder die Reanimation. Der heute 77-jährige kann sich an die Rettungsaktion nicht erinnern. Erst als er im Krankenhaus erwachte, wurde ihm bewusst, was geschehen war. Er hatte immer wieder Kontakt zu seinen Rettern, von denen leider heute keiner mehr am Leben ist. In der Gesprächsrunde schilderten der Gerettete und der Sohn einer der Retter die dramatische Aktion. In einer weiteren Gesprächsrunde zum Thema „Streifendienst früher und heute“ wurde den Zuhörern bewusst, wie sehr sich Eine Zeitreise durch 70 Jahre Streifendienst Bilder: atelier-tacke.de GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019 JUBILÄUM
Seite 31
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
die Einstellungen zur Polizei und die Arbeit für die Polizei verändert hat. Pensionierte Streifenpolizisten berichteten von Einsätzen, die manchmal für skurrile Momente sorgten. Wenn in den 1950er Jahren noch zu wenige Fahrzeuge vorhanden waren und die Beamten die Prostituierten zum Gesundheitscheck in die Innenstadt bringen mussten, war dies nur mit der Tram möglich. Wenn die Damen des Gewerbes dann versuchten, die Polizisten vor den Fahrgästen mit verfänglichen Bemerkungen in Verlegenheit zu bringen, waren die Lacher vorprogrammiert. Die Streifenbeamten heute im aktiven Dienst haben da ganz andere Probleme. Der Respekt vor dem Dienst und der Uniform ist vielfach verloren gegangen. Wer macht sich noch Gedanken darüber, dass in der Uniform ein Mensch zugegen ist, der für die Sicherheit der Mitbürger im schlimmsten Fall sein Leben riskiert? Auf dem Weg zum Verkehrszentrum ist ein Graffito zu sehen mit dem Text: Fuck Bullen. Weder fallen solche Schmierereien unter das Toleranzgebot noch unter die Meinungsfreiheit. Vielleicht kommt der Schmierfink bald in eine Situation, in der er froh und dankbar ist, dass die Polizei ihn vor einem anderen schützt. Oder aber er oder sie ist solch ein Zeitgenosse, der im Notfall Polizei, Feuerwehrler oder Notarzt beschimpft, bespuckt oder schlimmeres. Umso erstaunlicher ist es, als dann im Gespräch eine junge Streifenbeamtin zu Wort kam, die voller Stolz und Freude von ihrer Arbeit berichtete und von Berufung für den Polizeidienst sprach. Es ist ihr und uns allen zu wünschen, dass sie trotz aller Widrigkeiten diese Einstellung nicht gegen Resignation eintauscht. Das Resümee dieser gelungenen Veranstaltung ist die Erkenntnis, dass die Sicherheit jedes Bürgers von den Männern und Frauen abhängt, die bereit sind, ihre Fähigkeiten und, wenn nötig, auch ihr Leben für uns einzusetzen, ohne dabei das Ansehen der Person zu berücksichtigen. Dafür sollte jeder ihnen den nötigen Respekt und Dankbarkeit zollen, die sie jeden Tag verdienen. Und wenn beim nächsten Mal eine Kontrolle ansteht, ein freundliches „Grüß Gott“ dem Menschen in der Uniform gegenüber entspannt die Situation. Fragen Sie sich einfach, wie Sie behandelt werden möchten! (BH) Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
Seite 32
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER AUGUST 2019 Donnerstag, 01. August ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Der Watzmann ruft ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Ende des Regens ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Indien ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Kurt Knabenschuh & Otiz ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Släpstick ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Fernanda Santanna & Marco Lobo feat. Trio Elf – The Brazilian Album Freitag, 02. August ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Der Watzmann ruft ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Ende des Regens ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Indien ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Kurt Knabenschuh & Otiz ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Släpstick Samstag, 03. August ➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, Der Watzmann ruft ➔ 16.01 Uhr, Dantestadion, American Football Männer ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 68er Spätlese ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Austria 4+ ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Honett ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Indien ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Släpstick ➔ 21.00 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne im August 2019 Sonntag, 04. August ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Sonntags-Ausflüge im Großraum München ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Der Watzmann ruft ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater München, Die Männerfalle – Wie man den Mann behält ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mulo Francel & Friends ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Släpstick Montag, 05. August ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Blade Night 2019 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Ende des Regens Dienstag, 06. August ➔ 18.15 Uhr, Dantestadion, Nordic Walking ➔ 19.30 Uhr, Sportanlage Sachsenstraße, Boot Camp ➔ 20.00 Uhr, Backstage Werk, Anthrax ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 07. August ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Von der Pferdetram zur Straßenbahn ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Ende des Regens Donnerstag, 08. August ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, Die Männerfalle – Wie man den Mann behält ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Die Sommernacht der klassischen Balladen Freitag, 09. August ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 68er Spätlese ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Romeo + Julia Samstag, 10. August ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Das Mädl aus der Vorstadt ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Don Juan Sonntag, 11. August ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Sonntags-Ausflüge im Großraum München ➔ 14.00 Uhr, Rotkreuzplatz, Bluesfest auf dem Rotkreuzplatz ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, American Football Frauen ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Don Juan Montag, 12. August ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Blade Night 2019 Dienstag, 13. August ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Von Kutschen, Pferdebahnen und Dampfrössern ➔ 18.15 Uhr, Dantestadion, Nordic Walking ➔ 19.30 Uhr, Sportanlage Sachsenstraße, Boot Camp ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 14. August ➔ 09.30 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Tag im Münchner Marionettentheater ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox Donnerstag, 15. August ➔ 09.00 Uhr, Deutsches Museum, Kosmos Café ➔ 10.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, Lascaux – Die Bilderwelt der Eiszeit ➔ 15.00 Uhr, Olympiapark Süd, Umsonst & Draußen Freitag, 16. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 15.00 Uhr, Olympiapark, Design- & Antikmarkt ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, 50 Jahre Woodstock – 1 Day of Peace & Music ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Don Juan ➔ 20.30 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – Hertha BSC Berlin Samstag, 17. August ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, American Football Frauen ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 15.00 Uhr, Olympiapark, Design- & Antikmarkt ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Roberto Martinez Martinez ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Romeo + Julia (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ Mi. 05.08. 20.00 Uhr, Sommerkino: Joan Miró – Le feu intérieur. Dokumentation von Albert Solé Fr. 09.08. 19.30 Uhr, Sommernächte im Innenhof: Flamenco mit Gisa Michelon Sa. 10.08. 19.30 Uhr, Sommernächte im Innenhof: Flamenco mit Gisa Michelon So. 11.08. 20.30 Uhr, 5. Münchner Pianistenfestival Fr. 16.08. 19.30 Uhr, Sommernächte im Innenhof: Flez Orange Mo 19.08. 20.00 Uhr, Sommerkino: Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis. Spielfilm von Konrad Wolf Sa. 26.08. 20.00 Uhr, Sommerkino: Volver – Zurückkehren. Spielfilm von Pedro Almodóvar Sa. 31.08. 19.30 Uhr, Sommernächte im Innenhof: La Noche de Salsa Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019 SERVICE
Seite 33
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Sonntag, 18. August ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Sonntags-Ausflüge im Großraum München ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 15.00 Uhr, Olympiapark, Design- & Antikmarkt Montag, 19. August ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Blade Night 2019 Dienstag, 20. August ➔ 18.15 Uhr, Dantestadion, Nordic Walking ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nepo Fritz ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 21. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nepo Fritz Donnerstag, 22. August ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Von Kutschen, Pferdebahnen und Dampfrössern ➔ 20.00 Uhr, St. Markus, Münchner Orgelsommer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Schwarze Grütze Freitag, 23. August ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, Eva & Lilith – Strapse oder Bügelbrett ➔ 20.00 Uhr, Olympiastadion, Metallica ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Schwarze Grütze Samstag, 24. August ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, Eva & Lilith – Strapse oder Bügelbrett ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Robert Griess Sonntag, 25. August ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Sonntags-Ausflüge im Großraum München ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Wie machten sich Prinzen und Prinzessinen schön? ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, M. Eggert – Die Tiefe des Raumes. Ein Fußballoratorium Montag, 26. August ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Blade Night 2019 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Italia con Amore Dienstag, 27. August ➔ 18.15 Uhr, Dantestadion, Nordic Walking ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Italia con Amore ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 28. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Das Gespenst von Canterville Donnerstag, 29. August ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Das Gespenst von Canterville ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner Freitag, 30. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, Belladonna – Wie soll die Frau sein ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner Samstag, 31. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, American Football Männer ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Das Gespenst von Canterville ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, Belladonna – Wie soll die Frau sein ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner istockphoto VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM AUGUST 2019 ➔ 01.08.-31.08. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee im Juni 2019 ➔ 01.08.-31.08. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Song Trang ➔ 01.08.-31.08. Sa 15.00 Uhr, Alte Pinakothek, We are family ➔ 01.08.-31.08. Do-Di 20.00 Uhr, Staatliche Antikensammlungen, Philoktet ➔ 01.08.-29.08. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park ➔ 01.08.-25.08. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Wir sind die Neuen ➔ 01.08.-18.08. Mo-So 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Musiksommer 2019 ➔ 01.08.-18.08. Do-So 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Entführung aus dem Serail ➔ 01.08.-10.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 06.08.-11.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Chicago – The Musical ➔ 06.08.-11.08. Di-So 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Zauberflöte Reloaded ➔ 12.08.-17.08. Mo+Di+Do-Sa 20.00 Uhr, Metropoltheater, Zwei alte Mimen warten in der Kantine auf ...? ➔ 13.08.-17.08. Di-Sa 21.00 Uhr, Unterfahrt, Enders Room – Hikikomori ➔ 17.08.-31.08. täglich 11.00 Uhr, Orleansplatz, Bayernmarkt ➔ 17.08.-31.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 16.00 Uhr, Deutsches Theater, Dornröschen – Das Musical ➔ 20.08.-31.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Fisch zu viert ➔ 27.08.-31.08. Di-Sa 21.00 Uhr, Unterfahrt, Andromeda Mega Express Orchestra AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. Truderinger Straße 330 • 81825 München www.autoglaskraft.de Telefon 089 / 6 90 87 82F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München • Tel.: 089 30748047 Ihr Ansprechpartner: Günther Kurrer (GF) kontakt@er-tax.de • Spiegeltaxameter • Taxi-Dachzeichen • Cey-System • Sprechfunkgeräte • Lichtschrankenüberwachung • Datenfunk-Systeme • Taxi-Notalarmanlagen • Quittungsdrucker • Konformitätsbewertung • Sitzüberwachung F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH ER-TAX - für Ihren Erfolg AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
Seite 34
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen: Preisgünstige Sondertarife für Taxen und Mietwagen Besondere Flottenkonditionen ab 3 Konzessionen Sondereinstufungen für Neueinsteiger Rechtschutz- und Betriebshaftpflichtkonzepte Taxi-Schutzbrief inkl. Leistung für Leihtaxi Carl-Zeiss-Str. 49 85521 Riemerling/Ottobrunn T elefon 089 / 58 90 96 70 Web www.fvo-finanz.de E-Mail info@fvo-finanz.de UNTER STÜTZER DES TA XI GEWERBES Ihr Spezialist für T axiversicherungen in München … sich alle Entfernungsangaben zu München auf Autobahnen in Bayern auf die Mariensäule auf dem Marienplatz beziehen? (BH) WUSSTEN SIE SCHON, DASS … TAXI-TICKER – KURZMELDUNGEN AUS DER BRANCHE 02.06.19 Erfurt Streit mit Gruppe eskaliert, weil Taxifahrer hinten mitfahren soll? 03.06.19 Oberhausen A 42: Taxifahrer hilft Unfallopfer. Fahrgast stürzt Böschung runter. 06.06.19 Österreich Uber will nach Graz, Salzburg und Linz expandieren. 06.06.19 Berlin Gegen unlauteren Wettbewerb. Taxi-Demo vor Verkehrsbehörde. 07.06.19 Leipzig Stadt will 15 Euro je Taxi für Standplatz bei Gotik-Treffen. Gruselig. 13.06.19 Erlangen Taxi wird gerammt und schießt quer über Bundesstraße. 13.06.19 Moers Jugendlicher Radler fährt stehendes Taxi an und flüchtet. 14.06.19 Kalifornien Google will warnen, wenn Taxi von schnellster (!) Route abweicht. 15.06.19 Mendig Bierglas nach Taxi geworfen. Strafanzeige wegen Sachbeschädigung. 16.06.19 Essen Raub auf einen Taxifahrer (72). Mehrere hundert Euro Beute. 16.06.19 Wittlich Rentner verkeilt Auto in Waschanlage und fährt mit Taxi zum Golfen. 19.06.19 Hagen Taxi-Fahrer wehrt sich gegen Mann mit Pistole. Keine Beute. 21.06.19 Palma d. M. Taxi rast auf Bürgersteig und kracht in Anwesen. Niemand verletzt. 22.06.19 Münster SUV fährt über Rot, rammt Taxi und flüchtet. 22.06.19 Bünde Flüchtiger Mann will Taxi nicht zahlen. Von Polizei verhaftet. 23.06.19 Berlin Jedes vierte Berliner Taxi mit Hybrid-Antrieb unterwegs. 24.06.19 Kassel 14-jährige berauben Taxifahrer um 2 Uhr nachts. Festnahme. 24.06.19 Den Haag Start mit 35 Toyota Mirai Brennstoffzellen-Taxis. 24.06.19 Voerde Jugendlichen ist „übel“ und fliehen. Polizei schnappt Taxi-Zechpreller. 25.06.19 Hamburg Unfall zw. Taxi und Bus löste Großalarm mit 45 Einsatzkräfte aus. 25.06.19 Potsdam Taxi-Fahrer kritisieren das Verkehrskonzept der Stadt. 26.06.19 Berlin An Taxi gepinkelt: Schlägerei vor Disko mit zehn bis zwölf Personen. 26.06.19 Karlsruhe Stadt prüft Taxisharing als mögliche Alternative zu Nachtlinien. 27.06.19 Iserlohe Mann schlägt auf Taxifahrer ein und klaut Autoschlüssel. Festnahme. 27.06.19 Marrakesch Ex-Fußballer Mario Basler fährt Taxi für TV-Show in Marokko. 28.06.19 Berlin Letzte Station der „Scheuerwehr“-Tour durch alle 16 Bundesländer. istockphoto 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2019
Seite 35
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
MESSE MÜNCHEN ➔ MÜNCHEN-RIEM ALS BESUCHERMAGNET Die bayerische Landeshauptstadt ist ein Magnet für Besucher aus aller Welt – nicht nur der Kultur und Kulinarik wegen, sondern auch dank der Messestadt Riem. Ein wichtiger Faktor: Die Messe München. Mit bekannten Weltleitmessen wie der Baumaschinenmesse bauma, der Immobilienmesse EXPO REAL oder der weltweit führenden Fachmesse für Umwelttechnologien IFAT ist sie ein zentraler Treffpunkt für internationale Unternehmen und Geschäftsreisende. Und die Messe macht sich bezahlt – und das für alle! In einem bauma-Jahr sind es 3,6 Milliarden Euro, die durch das Messegeschäft an Umsatz in der Region entstehen. Das hat eine Studie des ifo-Instituts ergeben. Die nächsten Messetermine im Überblick ➔ MUNICH FABRICS START Fachbesuchermesse der Textil- und Modebranchen MOC Veranstaltungscenter München 3. September bis 5. September 2019 Dienstag: 9.30–18.30 Uhr Mittwoch: 9.30–18.30 Uhr Donnerstag: 9.30–16 Uhr ➔ Moda Made in Italy Internationale Fachmesse für Schuhe MOC Veranstaltungscenter München 29. September bis 1. Oktober 2019 Sonntag: 9–18 Uhr Montag: 9–18 Uhr Dienstag: 9–16 Uhr Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de atelier-tacke.de istockphotoistockphoto AUGUST 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
Seite 36
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Corolla Touring Sports Hybrid 2.0 Hybrid mit 112 kW (152 PS), Stufenlose Automatik, Business Edition, 5-türig Ausstattungs-Highlights: T axi-Paket, T eilleder-Ausstattung, Navigationssystem, T oyota T ouch & Go Plus, Sitzheizung vorne, Bluetooth Freisprecheinrichtung, 16“ Leichtmetallfelgen miot Bereifung 205/55 R16, Start-Stop-System, 2-Zonen-Klimaautomatik, USB/AUX Anschlüsse, LED-T agfahrlicht, Spurhalte-Assistent, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung, T empomat, Berganfahrhilfe, Geschwindigkeitsbegrenzer mit Memory-Funktion u.v.m. Unverbindliche Preisempfehlung 1 34.141,20 € Hauspreis 28.690,00 € Monatliche Finanzierungsrate 3 549 € Anzahlung 4.336,48 € Nettodarlehensbetrag 24.353,52 € Gesamtbetrag 30.688,48 € Frachtkosten 795,00 € Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 3,4/3,8/3,7 l/100 km. CO2-Emission komb. 84 g/km. Energieeffi zienzklasse A+ RAV4 Hybrid 2.5 Hybrid mit 131 kW (178 PS), Automatikgetriebe CVT (4x2), Business Edition, 5-türig Ausstattungs-Highlights: Lederausstattung, T oter-Winkel-Warner, LED-T agfahrlicht, Spurhalte-Assistent, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung, T empomat, Fahrer-Aufmerksamkeitsassistent, Bluetooth Freisprecheinrichtung, Navigationssystem T oyota T ouch & Go Plus, Sprachsteuerung, Regensensor, el. Fensterheber vorn und hinten, Sitzheizung vorne, 2-Zonen-Klimaautomatik, 17“ Leichtmetallfelgen silbern mit Bereifung 225/65 R17 u.v.m. Unverbindliche Preisempfehlung 1 40.053,10 € Hauspreis 33.990,00 € Monatliche Finanzierungsrate 3 649 € Anzahlung 5.200,35 € Nettodarlehensbetrag 28.789,65 € Gesamtbetrag 36.352,35 € Frachtkosten 895,00 € Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 4,3/4,7/4,5 l/100 km. CO2-Emission komb. 102 g/km. Energieeffi zienzklasse A+ Camry Limousine Hybrid 2.5 VVT-i mit 131 kW (178 PS), Stufenlose Automatik, Business Edition, 5-türig Ausstattungs-Highlights: Pre-Collision System, Lederausstattung, LED-T agfahrlicht, Spurhalteassistent, Einparkhilfe vorn und hinten, Verkehrszeichenerkennung, T empomat, Berganfahrhilfe, Smart-Key-System, Sitzheizung vorn, 2-Zonen-Klimaautomatik, Privacy-Glas, 17“-Leichtmetallfelgen im 9-Speichen-Design u.v.m. Unverbindliche Preisempfehlung 1 41.763,10 € Hauspreis 34.690,00 € Monatliche Finanzierungsrate 2 659 € Anzahlung 5.456,59 € Nettodarlehensbetrag 29.233,41,43 € Gesamtbetrag 37.088,59 € Frachtkosten 895,00 € Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 4,8/4,2/4,3 l/100 km. CO2-Emission komb. 98 g/km. Energieeffi zienzklasse A+ Landsberger Straße 222 80687 München T elefon: 089/547 177-95 info.lbs@toyota-dit.de Frankfurter Ring 166 80807 München T elefon: 089/3509667-30 info.ff r@toyota-dit.de Neumarkter Straße 80 81673 München T elefon: 089/437370-25 info.nms@toyota-dit.de München GmbH DIE TAXI-SPEZIALISTEN FÜR MÜNCHEN Ihr persönlicher Ansprechpartner Atilla Döger T elefon: 089 / 54 71 77 211 atilla.doeger@toyota-dit.de DIE TAXI-SPEZIALISTEN FÜR MÜNCHEN 1) Unverbiche Preisempfehlung des Herstellers/Importeurs. 2) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota Allee 5, 50858 Köln, Laufzeit 48 Monate, Laufl eistung 10.000km/Jahr, Sollzins geb. p.a. 3,92%, eff . Jahreszins 3,99%. Bearbeitungsgebühr 0 €. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Finanzierungsverträge der T oyota Kreditbank GmbH. Abb. zeigen Sonderausstattung.