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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juli 2019

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2019. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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➔ 105 AUSLANDSVERTRETUNGEN IN MÜNCHEN
GESPRÄCH 1 EINE KONSULIN UND ZWEI KONSULN IM INTERVIEW
GESPRÄCH 2 DER LANDESVERBAND BEIM BAYERISCHEN VERKEHRSMINISTER
GESPRÄCH 3 GREGOR BEINER UND SEINE E-JAGUAR-FLOTTE
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 59. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JULI 2019
KONSULATE

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Thomas Kroker (TK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung:
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373
E-Mail: reich@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr.
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Jörg Wohlfahrt 
Grundkurs (Ortskunde-Unterricht)
Montag, 08.07., 22.07., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 03.07., 10.07., 17.07., 24.07., 31.07., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 06.07., 13.07., 20.07., 27.07., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 01.07., 17.30 Uhr
Samstag, 06.07., 9.00 Uhr
Montag, 15.07., 17.30 Uhr
Samstag, 20.07., 9.00 Uhr
Montag, 29.07., 17.30 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 18.07., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 19.07., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 24.07., von 15 bis 17 Uhr
➔ Dauer: ca. 2 Std.
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 4 ⁄ 2019 vom 25. Juni bis 23. Juli 2019
➔ Kurs 5 ⁄ 2019 vom 10. September bis 10. Oktober 2019
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ JULI 2019
AUSBILDUNG
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung ⁄ Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen ⁄ Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Ausbildungstermine ⁄ Juli 2019 02
Impressum 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Service ⁄ Spiegeltechnologie „Night Vision Safety System“ von HALE 13 
Titelthema ⁄ Konsulate – 105 Auslandsvertretungen in München 14
VIP im Taxi ⁄ Isabel Varell 24
Taxi-Ticker ⁄ Kurzmeldungen aus der Branche 25
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 26
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Leuchte, Lampe, Ampel 26
Leserbrief ⁄ „The Fast and the Furious“ 27
Kurioses aus der „Taxi-Welt“ ⁄ Baby an Bord 27
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28
Stadtinfo ⁄ Tollwood Sommerfestival und Magdalenenfest 31
Im Gespräch ⁄ E-Mobilität im Münchner Taxi-Zentrum 32
Service ⁄ Veranstaltungskalender Juli 2019 36
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Juli 2019 38
Messe München ⁄ Das aktuelle Programm 39
atelier-tacke.de
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Wir kämpfen um die Existenz unserer Branche! Herr Scheuer setzt sich für den 
 Wegfall der Rückkehrpflicht ein. Dagegen zeigen wir Flagge und sind mit Aktionen und 
Demonstrationen aktiv. Jetzt wollen wir eine Schippe drauf legen! Ab sofort könnt Ihr 
der Politik Eure Meinung sagen: Mit dem Selfie-Generator des Bundesverbandes Taxi + 
Mietwagen. Lade ein Foto von Dir hoch und beteilige Dich an unserem Protest. Unter 
Deinem Bild ist Platz für Deinen Text. Es wäre gut, wenn Du schreiben würdest, wie 
lange Du schon im Taxi-Gewerbe bist – und was Dein Beruf Dir bedeutet. Wir sammeln 
Eure Stimmen und werden ein Buch zusammenstellen, das jeder Politiker erhält. Macht 
alle mit – wir brauchen Euch!
➔ Profilbild-Generator unter: www.verlaesslich-ist-modern.de ⁄scheuerwehr-2
➔ UNSER PROTEST BRAUCHT DEINE STIMME
AKTIONTaxistand Pasing Bahnhof Süd
Der Bezirksausschuss des 21. Stadtbezirks 
(Pasing) musste sich mit einer Beschwerde befassen, weil Taxis im verkehrsberuhigten Bereich am Pasinger Bahnhof zum 
einen zu schnell fahren und zum anderen 
am dortigen Taxistand die Motoren laufen 
lassen.Wir bitten daher alle Kollegen, ihr 
Verhalten entsprechend auszurichten und 
keinen Anlass mehr für Beschwerden zu 
geben. Die Einrichtung des Taxistandes 
an der jetzigen Stelle erforderte viel Energie und Geduld, sodass dieser Standort 
nicht auf Grund von Beschwerden leichtfertig wieder in die Diskussion von Politik 
und Presse kommen sollte. Wir danken für 
Ihre Unterstützung.
ANZEIGE
ANSPRECHEND UND AUTHENTISCH
FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG
Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben 
ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. 
Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. 
Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. 
Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, 
Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de
Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden.
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019
AKTUELLE INFORMATIONEN

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➔ EINLADUNG
➔ MITTWOCH, 26. JUNI 2019
➔ ARNULFSTRASSE 52
➔ SAAL IM AUGUSTINER KELLER
➔ BEGINN: 10.00 UHR, EINLASS: 9.00 UHR
WICHTIGE INFORMATION ⁄ GENOSSENSCHAFT DER MÜNCHNER TAXI-UNTERNEHMEN EG
ORDENTLICHE
GENERALVERSAMMLUNG
Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post.
MITMACHEN UND GEWINNEN
Während der Generalversammlung erfolgt die Verlosung
eines neuen Datenfunksystems vom Typ HALE TT-01
unter den anwesenden Mitgliedern. Viel Glück!
Schienen-Ersatz-Verkehr
Leider müssen wir feststellen, dass es im 
Rahmen von SEV-Einsätzen immer häufiger 
zu Beschwerden kommt. Kontrollen durch 
unseren Außendienst und auch durch unsere Auftraggeber haben gezeigt, dass viele 
Taxis die erforderliche Kennzeichnung mit 
den Magnet-Schildern an den Türen nicht 
anbringen. Die ordentliche Kenntlichmachung des Taxis als SEV-Fahrzeug ist 
 Bestandteil unserer Kooperationsvereinbarung. Sollte es künftig dahingehend zu 
weiteren Beschwerden kommen, sieht sich 
unser Auftraggeber außerstande und auch 
nicht willens, für unvollständig oder mangelhaft erbrachte Leistungen zu bezahlen. 
Es ist daher künftig verstärkt mit Kontrollen bei den SEV-Einsätzen durch die 
Auftraggeber und auch durch die Taxi- 
München eG zu rechnen. Sollten dabei 
 Beanstandungen erfolgen, behalten wir 
uns vor, entsprechende Taxis noch vor Ort 
aus dem laufenden Einsatz herauszunehmen und für den weiteren Einsatz zu 
 sperren. Wir appellieren deshalb an alle 
Unternehmen, die mit Ihren Fahrzeugen 
am SEV teilnehmen möchten: Prüfen Sie 
bitte, ob Sie die Kooperationsvereinbarung 
für die Teilnahme am SEV unterzeichnet 
 haben. Führen Sie in den Fahrzeugen die 
erforderliche Anzahl an Magnetschildern 
mit. Wie Sie wissen, sind ausschließlich die 
Magnetschilder für die Fahrzeugtüren zulässig, die Benutzung von Hartplastiktafeln 
im Wageninneren ist nicht gestattet. Bei 
der Vermittlung dieser Aufträge ist unser 
Ziel, ausschließlich Fahrzeuge einzusetzen, 
für die eine Koopera tionsvereinbarung 
 vorliegt. Aufgrund der hohen Anzahl an 
SEV-Fahrten in den vergangenen Jahren 
sollte möglichst jedes Taxi, besonders aber 
die Großraumfahrzeuge und Taxibusse, diese Voraussetzungen erfüllen. Magnetschilder erhalten Sie bei der Taxi-München eG 
in der Verwaltung im ersten Stock an der 
Kasse.
Taxi-Situation rund um den 
 Hauptbahnhof
Im Hinblick auf die bevorstehenden verkehrlichen Maßnahmen und deren Auswirkungen rund um den Hauptbahnhof 
 wegen Abriss und Neubau des Bahnhofs 
 sowie wegen des Baus der zweiten S-Bahn-
Stamm strecke lud die Taxi-München eG am 
Dienstag, 4. Juni 2019, zu einer großen 
Gesprächsrunde ein. Zahlreiche Vertreter 
fast aller zuständigen Behörden, Institutionen und Firmen wie der Deutschen 
Bahn, dem Polizeipräsidium München, 
mehrerer Polizeidienststellen, des Bauund des Kreisverwaltungsreferats, ein Vertreter der S-Bahn München sowie der 
Baustellenko ordinator der Landeshauptstadt München folgten unserer Einladung 
in die Engel hardstraße. Der leitende Bauingenieur stellte alle Maßnahmen vor. 
Nachdem diese Runde nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe stattfand, berich -
ten wir ausführlich über die Ergebnisse 
und die Zukunft des Hauptbahnhofs in 
den nächsten Aus gaben des TAXIKURIER.
Wir trauern um unseren 
langjährigen Kollegen
Eberhard Koros 
(ehemals Taxi 1839)
Herr Koros verstarb am 
20. April 2019 im Alter von 
55 Jahren.
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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Datenfunk-Tipps
Datenschutzabfragen für besondere Aufträge
Wie Sie inzwischen sicher alle wissen, ist im Mai 2018 die „Europäische Datenschutz-Grundverordnung“ (EU-DSGVO) und somit 
auch das neue deutsche Datenschutzgesetz (DSG neu) in Kraft 
 getreten. Dies hat zur Folge, dass sich alle Firmen verpflichtend 
an die Inhalte dieser Gesetze halten und bei Zuwiderhandlungen 
mit Strafen rechnen müssen. Sollten Auftraggeber von uns Daten 
oder Informationen wünschen, die eigentlich nicht für die Durchführung eines Auftrages erforderlich sind, brauchen wir für die 
Weitergabe Ihr Einverständnis. 
So ist beispielsweise bei App-Aufträgen von Kundenseite erwünscht, vorab ein Bild vom vermittelten Fahrer zu erhalten. 
Das schafft Vertrauen und vermeidet Leerfahrten. Dazu benötigen 
wir aber Ihre Erlaubnis. Sollten Sie damit nicht einverstanden 
sein, werden diese Aufträge nicht an Sie vermittelt. Eine Übertragung des Fotos findet nicht statt.
Um uns und Ihnen Aufwand zu ersparen, haben wir ein elektronisches System für datenschutzrechtliche Einverständniserklärungen entwickelt. Ab sofort finden Sie im Menu Ihres Datenfunkgerätes ein neues Symbol mit der Bezeichnung „Datenschutz“ 
(siehe Abbildung 1). Bei den iPAQ- und HTC-Geräten finden Sie 
dieses Symbol unter der Rubrik „Serviceanfragen“ .
Abbildung 1 – Menupunkt „Datenschutz“ mit 
 Paragraphen-Symbol 
Liegt eine neue Datenschutzanfrage vor, bekommen Sie bei der 
Fahreranmeldung einen Hinweis. Bei jeder Anfrage wird ein kurzer 
Link auf unsere Homepage mitgeschickt, über den Sie sich in aller 
Ruhe über den Hintergrund der Anfrage, welche Aufträge oder 
welchen Empfängerkreis es betrifft und über alle datenschutzrechtlichen Angaben informieren können. 
Solange Sie keine Entscheidung treffen, wird Ihnen die Option 
„später“ angeboten (Abbildung 2).
Abbildung 2 – Beispiel Anfrage mit Auswahl 
„ja“ – bedeutet, dass Sie für den jeweiligen Fall Ihr Einverständnis geben und ab sofort die Aufträge hierzu vermittelt bekommen. 
„nein“ – bedeutet, dass Sie diese Einwilligung und diese Fahrten 
ablehnen. 
„später“– bedeutet, dass Sie sich noch nicht entschieden haben. Solange dies nicht geschieht, gilt der Status „später“ wie 
eine Ablehnung. Bei der nächsten Fahreranmeldung erhalten Sie 
 erneut den Hinweis, dass noch eine ungeklärte Anfrage vorliegt.
Da wir damit rechnen müssen, dass es in Zukunft verschiedene 
Einverständniserklärungen für unterschiedliche Auftragsgruppen 
 geben wird, erhalten Sie bei Aufruf des Menus „Datenschutz“ eine 
Übersicht aller Ihrer bisher getroffenen Entscheidungen. Für jede 
Anfrage – hier „Muster 1“ und „Muster 2“ – sehen Sie den derzeitigen Status (Abbildung 3). 
Abbildung 3 – Übersicht mit aktuellem Status 
Jede einzelne Anfrage können Sie durch Antippen des entsprechenden Eintrages aufrufen. Dabei ist wichtig: Hier können Sie 
 jederzeit Ihre Entscheidung ändern, z.B. eine bereits erteilte 
 Zustimmung widerrufen.
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

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Ballnath Assekuranz
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in der Auftragsannahme unserer Taxi-Zentrale in München-Sendling suchen wir 
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Wenn Sie Interesse an einer abwechslungsreichen Tätigkeit in einer modernen Taxizentrale haben und 
Spät-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste für Sie kein Hindernis sind, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige 
Bewerbung inklusive Lebenslauf per Email unter info@taxi-muenchen.de oder per Post an die 
Taxi-München eG, Taxizentrale, Engelhardstraße 6, 81369 München.
www.taxi-muenchen.de
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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➔ DER LANDESVERBAND
Gespräch mit dem Bayerischen 
Verkehrsminister
Am 23. Mai 2019 fand ein Treffen mit 
Herrn Staatsminister Dr. Hans Reichhart 
und Herrn Ministerialrat Carsten Fregin, 
Abteilungsleiter im Bayerischen Verkehrsministerium, im Bayerischen Landtag statt. 
Gemeinsam mit den Vertretern des Taxiund Mietwagengewerbes in Bayern, Herrn 
Frank Kuhle und Herrn Wolfgang Ziegler, 
wurden die kommenden Herausforderungen 
im Zuge der geplanten Novellierung des 
Personenbeförderungsgesetzes angesprochen und verschiedene Lösungsansätze 
 diskutiert. Auf Grund der zahlreichen Themen wurde eine Zusammenfassung der 
 unterschiedlichen Punkte erbeten, die wir 
Ihnen hiermit gerne als Argumentationshilfe oder Diskussionsgrundlage zur Verfügung stellen. Das Gespräch verlief in 
 offener und lockerer Atmosphäre und 
 dauerte etwa 60 Minuten.
Positionen des Bayerischen Landesverbandes der Taxi- und Mietwagenunternehmer e.V.:
I. Einheitsgewerbe
Dem Taxigewerbe kommt als Teil des 
 öf fent lichen Personennahverkehrs eine 
Sonderstellung zu. Diese Sonderstellung 
beinhaltet Pflichten, insbesondere Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht, und 
greift damit massiv in die Vertragsfreiheit 
der Taxiunternehmer ein. Die gesetzlichen 
hohen Anforderungen an den Taxibetrieb, 
den Taxiunternehmer und den Taxifahrer 
dienen dem Schutz der Fahrgäste, z. B. vor 
Preiswillkür. Ungeachtet davon wird gelegentlich die Frage aufgeworfen, ob die 
Trennung von Taxi- und Mietwagenverkehr 
noch zeitgemäß sei. Die Rechtsprechung 
hat im Verlauf der Jahrzehnte seit Existenz 
des PBefG immer wieder Gelegenheit gehabt, zu diesbezüglichen Fragen Stellung 
zu nehmen, zuletzt im BGH-Urteil vom 
 Dezember 2018. 
In der Diskussion sollte unstreitig sein, 
dass der privatrechtliche Mietwagenverkehr 
niemals vollumfänglich den Pflichten des 
Taxigewerbes unterworfen werden kann. 
Die besonderen Taxipflichten sind das 
 Ergebnis der Eingliederung in den ÖPNV 
und können dem freien Markt nicht auferlegt werden. Eine Gleichsetzung der Verkehrsformen kann also nur das Ziel verfolgen, den Verkehr mit Taxis abzuschaffen. 
Daraus resultiert eine Verknappung des 
 Mobilitätsangebotes. Der Bürger hätte 
nicht mehr die Auswahl zwischen dem 
 regulierten Taxiverkehr und privaten Mobilitätsangeboten. Nach unserer Einschätzung wäre eine Gleichsetzung zudem auch 
verfassungsrechtlich problematisch, da die 
dem Taxigewerbe zugewiesene Daseinsvorsorgefunktion nicht mehr erfüllt werden 
kann. Das neu geschaffene Einheitsgewerbe 
wird Leistungen nur zu Zeiten und an Orten 
anbieten, an denen es sich wirtschaftlich 
lohnt. Das Ziel einer flächendeckenden 
Grundversorgung ist nicht mehr aufrecht 
zu erhalten.
II. Rückkehrpflicht
Die Rückkehrpflicht ist das zentrale 
Abgren zungselement zwischen den Verkehrsformen Taxi und Mietwagen. Als 
 Ausgleich zur auferlegten Tarif- und Beförderungspflicht ist nur dem Taxigewerbe 
die Annahme von Fahrtaufträgen auf 
 öf fentlichem Verkehrsgrund gestattet. Ihre 
Rechtfertigung findet die Abgrenzung 
 darin, dass der Mietwagenverkehr nicht 
den ÖPNV-Pflichten unterliegt.
Durch Bereithaltung des Mietwagenverkehrs 
auf öffentlichen Flächen, ohne Beförderungspflicht und Preisfestlegung, wäre der 
Verkehr mit Taxis auf Grund von mangelnder Flexibilität einem ungleichen Wettbewerb ausgesetzt. Das gilt auch für den 
 öffentlichen Linienverkehr, dem Fahrgäste 
an Haltestellen durch Rabattschlachten abgeworben werden könnten. Der Zuschussbedarf zu Lasten der Steuerzahler würde 
steigen. Die Streichung der Rückkehrpflicht 
im Mietwagenverkehr gefährdet also ÖPNV 
und Taxiverkehr gleichermaßen. 
Der Einrede, ein Wegfall der Rückkehrpflicht im Mietwagenverkehr würde besonders ökologischen Gründen dienen, treten 
wir vehement entgegen. Studien aus den 
USA belegen eine Zunahme der Verkehrsbelastung und eine damit verbundene Absenkung der durchschnittlichen Geschwindigkeit aller Verkehrsteilnehmer. Angemerkt 
sei hierbei, dass sich die privatrechtlichen 
 Mobilitätsanbieter in Amerika im öffentlichen Verkehrsraum bereithalten dürfen. 
In Deutschland werden Mietwagen durch 
die digitalisierte Auftragsannahme leer und 
ohne konkreten Beförderungsauftrag von 
teilweise bis zu 50 km entfernten Betriebssitzen zu Ballungsräumen gefahren. Das 
 erzeugt unnötig höheren Schadstoffausstoß. Vorsorglich treten wir dem Argument 
entgegen, dass sich die Verhältnisse der 
Besetztkilometer zu den Leerkilometern im 
Taxi- und Mietwagenverkehr wesentlich 
 unterscheiden. Während im Taxiverkehr das 
Verhältnis zwischen Leer- und Besetztfahrten von ca. 50:50 beträgt, weist der Mietwagenverkehr nach entsprechenden Verkehrsuntersuchungen eine Quote von 
ca. 40 % Besetztfahrten zu 60 % Leerfahrten aus. (vgl. die Marktuntersuchungen von 
Linne + Krause, FG Düsseldorf, Urt. vom 
03.06.2008, 14 V 1214 ⁄ 08 A (E)). Bekanntermaßen wird die Rückkehrpflicht im 
 Besonderen von über digitale Vermittlungsplattformen vermittelten Marktteilnehmern 
missachtet. Damit müsste deren Leerfahrtenanteil um einen wesentlichen Faktor 
niedriger liegen. Die Rückkehrpflicht führt 
demnach nicht zu einer signifikant höheren 
Leerfahrtenquote im Mietwagenverkehr. 
Eine unzumutbare Umweltbelastung ist 
durch die Rückkehrpflicht nicht zu verzeichnen.
Zudem ist die Frage zu klären, ob die Rückkehrpflicht nur für den Mietwagenverkehr 
aufgehoben werden soll. Das Taxigewerbe 
unterliegt nach Durchführung einer Fahrt 
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

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zu einem außerhalb gelegenen Ziel auch 
einer Rückkehrpflicht zu der in der Genehmigungsurkunde aufgeführten Betriebssitzgemeinde. Dies dient einerseits dem 
Verbraucherschutz, da in jedem Genehmigungsbereich ein anderer Taxitarif fest gelegt werden kann. Zum anderen wirkt die 
Regelung als Schutz der örtlichen Verkehrsunternehmen und stellt die Aufrechterhaltung eines funktionierenden, öffentlichen 
Gelegenheitsverkehrs mit Taxis sicher. 
Zusammenfassend stellt der Vorschlag zur 
Abschaffung der Rückkehrpflicht eine 
 ein seitige Begünstigung des Mietwagen -
ver kehrs zum Nachteil aller anderen 
 Ver kehrs träger dar. Sollte dies trotzdem in 
 Erwägung gezogen werden, sind zumindest 
andere Abgrenzungselemente zur Trennung 
der Verkehrsformen und -arten zwingend 
notwendig. Hier könnte beispielsweise eine 
Zeitspanne angedacht werden, die zwischen 
Auftragsannahme und Durchführung liegen 
muss. Bereits in Barcelona praktiziert, wird 
damit die spontane Fahrgastaufnahme im 
Mietwagenverkehr verhindert und für einen 
fairen Wettbewerb zwischen den Verkehrsformen gesorgt. 
III. Digitalisierung
Die Digitalisierung bietet die Chance, den 
Verkehr neu und besser zu organisieren. Sie 
darf aber nicht dazu führen, dass bestehende und bewährte Strukturen zerstört werden oder die im Gewerbe tätigen Unternehmer und Beschäftigten durch Missbrauch 
ihre Existenzgrundlagen verlieren. Die Taxiund Mietwagenbranche will die Modernisierung mitgestalten, um auch in Zukunft 
 einen flächendeckenden Service anzubieten 
und sichere und gute Arbeitsplätze zu 
schaffen. 
Die Internettechnologie ermöglicht die 
 Organisation von Sammelfahrten, im Weiteren „Ride-Sharing“ genannt. Für diese 
 Sharing-Modelle müssen transparente Regeln für den Zugang, die Durchführung und 
die Aufteilung des Fahrpreises geschaffen 
werden. Das heißt: Wer sie anbietet, muss 
das für alle Kunden tun und zu verlässlichen Preisen. Daher halten wir eine Genehmigungspflicht für Sammelverkehre für 
 erforderlich. Vorgeschlagen wird die Einführung einer besonderen Vorschrift im 
PBefG, die vorhandene Verkehre ergänzen, 
aber nicht ersetzen soll. Darin können die 
spezifischen Fragen zum Ride-Sharing unter 
Berücksichtigung der öffentlichen Verkehrsinteressen und des Verbraucherschutzes 
 geregelt werden.
Besonders in Ballungsräumen ist bei 
der Organisation und Durchführung von 
 Ride-Sharing darauf zu achten, dass keine 
übermäßige Konkurrenz zu den ÖPNV- 
An geboten eröffnet wird. Die verkehrsund umweltpolitischen Vorteile von Sammelverkehren können sich schnell in zusätzliche Belastungen wandeln, wenn deren 
Zunahme ein Verlust von Fahrgästen im 
ÖPNV gegenübersteht. Daher muss Ride- 
Sharing in die Nahverkehrspläne der 
 Ballungsräume eingearbeitet und mit dem 
 übrigen Verkehrsangebot abgestimmt 
 werden. 
In der Fläche muss das Taxi- und Mietwagengewerbe zwingend in das Ride- 
Sharing-Angebot einbezogen werden. Nur 
so können die Mobilitätsbedürfnisse der 
Bürger im ländlichen Raum weiter bedient 
werden. Hierfür ist eine effektive Kooperation mit den Linienverkehren notwendig. 
Daher sollte unsere Branche frühzeitig in 
eine Nahverkehrsplanung eingebunden 
 werden. 
Betreiber von Ride-Sharing-Plattformen 
müssen im Interesse des Bürgers Neutralität wahren. Dafür sind geeignete Regeln 
zu schaffen, die alle an einer Plattform 
teilnehmenden Verkehrsunternehmer den 
gleichen Bedingungen unterwerfen. Nur so 
können einheitliche Qualität, Sicherheit 
und Service gewährleistet werden. 
Bei der Personenbeförderung entsteht heute eine Vielzahl von Daten über Fahrzeuge, 
Kunden und Touren. Der Schutz dieser Daten vor Missbrauch muss an oberster Stelle 
stehen. Der Besitzer umfangreicher Datensammlungen hat die besten Ressourcen, 
um innovativ tätig zu werden. Problematisch ist dabei, dass damit auch Missbrauch 
betrieben werden kann. Verkehrsdaten sollten zur Optimierung von Verkehrsströmen 
und -planungen verwendet werden und 
können die Einhaltung der gesetzlichen 
Vorschriften (u. a. Steuerrecht) stärken. 
Neben den Daten aus Fiskaltaxametern und 
geeigneten Instrumenten im Mietwagenverkehr sollten den Behörden daher auch 
Daten aus den Ride-Sharing-Diensten zur 
Verfügung gestellt werden.
Die Digitalisierung sollte nicht nur für neue 
Angebote und Dienste in Betracht gezogen 
werden. Vielmehr ergeben sich damit auch 
weitreichende Potenziale, die Verlässlichkeit und Sicherheit in der Personenbeförderung zu erhalten und gute Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.
IV. Kontrollmaßnahmen der Behörden
Vorab sei darauf hingewiesen, dass die Hilflosigkeit von Ordnungsbehörden nicht als 
Argumentation zu einer Gesetzesänderung 
angeführt werden kann. Kommunale Aufsichtsbehörden müssen – mehr als bisher – 
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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durch regelmäßige Kontrollen sicherstellen, 
dass die Regeln für die Personenbeförderung von allen Marktteilnehmern eingehalten werden. Nur so bleibt das Vertrauen in 
die staatlichen Organe und in die vom 
Staat beauftragten Behörden gewahrt.
Kontrollmaßnahmen dienen dem Arbeits-, 
Verbraucher- und Umweltschutz sowie der 
Einhaltung von steuer- und arbeitsrechtlichen Vorschriften. Dies gilt sowohl im 
 Verkehr mit Taxis als auch im Mietwagenverkehr. Die politische Zielrichtung der 
 besseren Kontrolle in Bezug auf Ordnungswidrigkeiten, Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft ist derzeit nicht zu erfüllen. 
Aufsichtsbehörden müssen personelle, 
fachliche und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, um ihren Aufgaben 
zeitnah und zielführend nachzukommen. 
Dies kann unserer Auffassung nach nur 
durch Unterstützung von Bund und Ländern 
geschehen. 
Um die Kontrolltätigkeiten effektiver zu 
gestalten, sollte das bereits eingeführte 
elektronische Zentralregister für Güter- und 
Omnibusverkehr auf Taxi- und Mietwagenbetreiber ausgeweitet werden. Damit wird 
sichergestellt, dass Verkehrsunternehmer 
trotz wiederholter schwerwiegender Verstöße nicht auf Unkenntnis in anderen Genehmigungsbereichen hoffen können. Zudem 
wird somit eine Angleichung der Verfahrensweisen erwirkt. Beispielsweise wird die 
Einschätzung der persönlichen Zuverlässigkeit sehr unterschiedlich von den Genehmigungsbehörden praktiziert.
Im Zuge der Einführung eines fiskaltauglichen Taxameters müssen wir im Interesse 
eines fairen Wettbewerbes und der Gleichbehandlung auf ein geeignetes Eichgerät 
zur Aufzeichnung und Speicherung von 
 Daten im Mietwagenverkehr bestehen. 
Letztlich dürfte den Wegstreckenzähler im 
Mietwagenverkehr vom Taxameter nur unterscheiden, dass keine laufende Ausweisung des Fahrpreises erfolgt. Alle anderen 
Daten, wie Datum, Uhrzeit, gefahrene- und 
Besetzt-Kilometer können mit den bereits 
heute im Verkehr befindlichen Mietwagengeräten erfasst werden. Dazu ist es jedoch 
unabdingbar, dass Ausnahmegenehmigungen zum Wegfall des Wegstreckenzählers im 
Mietwagenverkehr gestrichen werden. 
Die im PBefG enthaltene Reglung zur Aufzeichnung der angenommenen Beförderungsaufträge im Mietwagenverkehr muss 
in der heutigen Form auf den Prüfstand 
 gestellt werden. Die Vorschrift dient vor 
 allem dazu, den Mietwagenunternehmer 
bei Zustieg des Kunden auf öffentlichem 
Verkehrsgrund durch den Nachweis des zuvor angenommenen Auftrages zu entlasten. 
Eine elektronische Form der Aufzeichnung 
könnte die Vorschrift beleben. In Anlehnung an die Grundsätze zum Datenzugriff 
und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen 
(GDPdU) sollten die Daten unveränderbar, 
in chronologischer Reihenfolge und maschinell auswertbar aufgezeichnet und den 
zuständigen Kontrollbehörden auf Anfrage 
in auswertbarem Datenformat zur Verfügung gestellt werden.
Weiter fordern wir die Einführung einer 
Kennzeichnung für Fahrzeuge in der gewerblichen Personenbeförderungen. Ein im 
Verkehr befindliches Taxi ist an den vorgeschriebenen Ausstattungsmerkmalen 
(Farbe, Taxidachzeichen, Ordnungsnummer) 
leicht zu erkennen. Anders sieht es aus, 
wenn das Fahrzeug aus dem Taxiverkehr 
genommen wird und beispielsweise als 
Mietwagen im Freistellungsverkehr oder 
privat eingesetzt wird. Es gibt mehrere 
 Fälle, in denen Beförderungen mit nicht – 
oder nicht mehr – zugelassenen Taxis 
durchgeführt wurden, die leicht nachgerüstet werden können.
Am Mietwagen dürfen keine sichtbaren 
Merkmale verwendet werden, die zu einer 
Verwechslung mit dem Taxiverkehr führen. 
Sehr wohl haben aber die (ordentlichen) 
Mietwagenunternehmer hohes Interesse 
 daran, vom Kunden bei Abholung des Fahrgastes erkannt zu werden. Wir sprechen 
uns daher für eine Lösung mit einer abweichenden Grundfarbe des amtlichen Kennzeichens aus, wie beispielsweise in Holland 
praktiziert. Dabei sollte zwischen Taxi- und 
Mietwagenverkehr unterschieden werden. 
Weiter muss für Mischkonzessionen eine 
Lösung gefunden werden. Der Eingriff in 
die Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) 
sollte gering sein. Jedoch ist darauf zu 
achten, dass künftig bei Abmeldung eines 
gewerblichen Fahrzeuges die entsprechende 
Kennzeichnung ebenfalls entfällt, um Missbrauch zu vermeiden. 
Die vorgenannten Bausteine dienen den 
Verkehrsbedürfnissen und Sicherheitsinteressen der Bürger und erleichtern die 
Kontrolltätigkeiten der Behörden. Durch die 
Maßnahmen wird wieder ein Level-Playing- 
Field geschaffen, das gleiche und faire 
Wettbewerbsbedingungen für alle Teilnehmer des Marktes schafft.
V. Ausnahmen von der gewerblichen bzw. 
entgeltlichen Personenbeförderung
Die private Mitnahme von Personen muss 
aus steuerlichen, versicherungsrechtlichen 
und wettbewerblichen Gründen eindeutig 
von der gewerblichen Personenbeförderung 
abgegrenzt werden. Die bisherige Reglung 
ist dafür nicht geeignet. Die variablen 
Fahrzeugkosten können nur unzureichend 
berechnet bzw. nachgewiesen werden. 
In Anlehnung an das Bundesreisekostengesetz schlagen wir daher eine Fixierung 
der maximalen Kostenbeteiligung in Höhe 
von 30 Cent pro Kilometer vor. Dieser 
Grenz wert ist für jedermann leicht verständlich und nachvollziehbar.
Wir sehen dringenden Handlungsbedarf, die 
Verordnung über die Befreiung bestimmter 
Beförderungsfälle von den Vorschriften des 
Personenbeförderungsgesetzes (FrStllgV) zu 
überarbeiten. Nach unserer Auffassung ist 
das Regelwerk unklar formuliert, verwirrend 
und als Abgrenzungsvorschrift ungeeignet. 
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

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genannt, der trotz Freistellung von den 
Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes, der Fahrzeugausrüstung nach der 
dem Gesetz anhängenden Betriebsordnung 
(BOKraft) unterliegt. 
VI. Taxiverkehr
Die Anpassung an technische Entwicklungen wird befürwortet. Das Taxigewerbe 
steht für die Mobilitätswende bereit und 
will die Weichenstellungen mitgestalten. 
Neben der bereits zuvor beschriebenen 
Möglichkeit auch Ride-Sharing-Verkehre 
anzubieten, sehen wir einen wichtigen Meilenstein für die Modernisierung des Taxigewerbes im Angebot von pauschalierten 
Festpreisen. Dabei gilt weiterhin: Taxitarife 
werden unter Berücksichtigung der öffentlichen Verkehrsinteressen von den örtlichen 
Genehmigungsbehörden festgesetzt. Sie 
dienen sowohl den Verbrauchern als auch 
den Angestellten als Schutz vor einem 
 ruinösen Preiswettbewerb im Taximarkt.
Wir schlagen daher eine Regelung zur 
 Bildung eines Preiskorridors vor, der sich 
an dem von der jeweiligen Behörde festgelegten Taxitarif orientiert. Denkbar wäre 
ein Verhandlungsspielraum in Höhe von 
10 % in beide Richtungen, die als Oberbzw. Untergrenze definiert werden. Unstreitig sollte sein, dass Entgeltverhandlungen 
im Taxiverkehr nicht vor Ort stattfinden 
können. Die Preisfindung sollte ausschließlich über Vermittler erfolgen, damit der 
Bürger auch die Gelegenheit hat, sich im 
Vorfeld über Angebote zu informieren. 
 Zudem sind diese Fahrten ausnahmslos 
 bargeldlos abzurechnen. Zum einen kann 
dadurch Missbrauch vermieden werden, 
zum anderen dient die Abrechnung des 
 Vermittlers mit dem Leistungserbringer 
 gemäß den steuerrechtlichen Vorschriften 
bis zu 10 Jahre als Nachweis einer ordentlichen Verfahrensweise. Der vorgeschlagene 
Tarifkorridor im Taxiverkehr kommt den 
 üblichen Marktmechanismen entgegen, 
 insbesondere der Preisfindung gemäß 
 Angebot und Nachfrage. Um zu verhindern, 
dass kapitalkräftige Vermittler durch Rabatte den Taxitarif aushöhlen, indem sie, 
um Marktanteile zu gewinnen, den Kunden 
 Beförderungsleistungen weit unter den 
Kosten anbieten, sollte Vermittlern die 
 Gewährung von Rabatten außerhalb des 
 Tarifkorridors grundsätzlich untersagt 
 werden.
Dagegen sprechen wir uns deutlich gegen 
eine Festlegung des Taxitarifs als Obergrenze aus. Die Verkehrsunternehmer haben 
beim Einsatz von Fahrpersonal eine schmale Nettoumsatzrendite. Sollten die Angestellten mit dem Kunden vor Ort weitreichende Preisnachlässe vereinbaren, ist die 
Wirtschaftlichkeit der Taxibetriebe gefährdet. Zudem könnte die Beförderungspflicht 
mit der Argumentation ausgehebelt werden, dass ein Fahrpreis nicht ausgehandelt 
werden konnte. Ein Gegenbeweis dürfte nur 
schwer zu erbringen sein.
Grundsätzlich halten wir eine Ortskundeprüfung sowohl für Taxi- und Mietwagenfahrer für erforderlich. Durch den einseitigen Wegfall der Ortskundeprüfung für 
Mietwagenfahrer entstand dem Taxiverkehr 
ein erheblicher Nachteil bei der Gewinnung 
von Fahrpersonal. Gerade in großen Städten müssen Taxifahrer eine mehrmonatige 
Ausbildung durchlaufen, während Mietwagenfahrer ohne weiteren Eignungsnachweis 
ihre Tätigkeit unmittelbar aufnehmen 
 können. Im Rahmen eines fairen Wettbewerbs (level playing field) müssen Verpflichtungen für beide Gruppen in gleicher 
Weise bestehen und dürfen nicht einseitig 
nur Taxis betreffen und damit schlechter 
stellen. Daher fordern wir im Rahmen der 
Reform des PBefG die Einführung einheitlicher Qualifikationsvoraussetzungen für 
Taxi- und Mietwagenfahrer. Dazu gehört 
auch der Nachweis ausreichender Ortskenntnisse. Sollte die Politik diese Forderung nicht erfüllen, wäre die einzige 
rich tige Konsequenz die Abschaffung oder 
Aussetzung der Ortskundeprüfung für 
Taxifahrer, um weitere Wettbewerbsnachteile für das Taxigewerbe zu vermeiden.
Aus Sicht des bayerischen Landesverban -
des ist in der Gesamtschau an der Kontingentierung des Taxigewerbes festzuhalten. 
Die getätigten Investitionen in den Taxibetrieb werden von den vielen Klein- und 
Kleinstunternehmern in unserem Gewerbe 
als Altersvorsorge eingeplant, sofern der 
Betrieb später gegen Zahlung einer Ablöse 
an einen Nachfolger übergeben wird.
 Weiter kann ein Wegfall der Kontingentierung den Verkehrsmarkt erheblich stören, 
wie das zum Beispiel in der Stadt Berlin 
geschehen ist. Sollte eine Aufhebung der 
Kontingentierung trotzdem angedacht werden, ist für einen angemessenen Übergangszeitraum zu sorgen, damit sich die 
Verkehrsunternehmer auf die neue Situation einstellen können. Wir gehen hierbei 
von 10 Jahren aus, da eine Aufrechterhaltung der Funk tions fähigkeit des örtlichen 
Taxigewerbes bei gleichzeitiger Aufhebung 
der Kontingentierung nach unserer Auffassung nur von einer intensiven Überprüfung 
und Überwachung der Marktteilnehmer 
durch die zuständigen Genehmigungsbehörden erfolgen darf. Solange dies nicht 
gesichert ist, empfehlen wir dringend an 
der bisherigen Entscheidungsfreiheit der 
Kommunen festzuhalten.
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

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1. Ein vorwärts gerichteter Sensor erkennt schwaches Umgebungslicht und signalisiert dem Spiegel, auf blendendes 
Licht zu achten.
2. Ein rückwärts gerichteter Sensor nimmt blendendes Licht 
der hinterher fahrenden Fahrzeuge wahr und sendet Spannung 
im Verhältnis zur Intensität des festgestellten Blendlichts an 
das EC-Gel des Spiegels.
3. Der Spiegel blendet im Verhältnis zum blendenden Licht 
 stufenlos ab und hört damit auf, wenn das Blendlicht nicht 
mehr wahrgenommen wird.
4. Die Information wird an die Taxameterelektronik gesendet, 
um das Taxameterdisplay entsprechend nachzuregeln.
5. Zusätzlich werden auch die beiden Außenspiegel mit abgedunkelt (bei Mercedes, Audi und zukünftig auch bei VW).
Weitere Informationen unter: www.hale.at⁄de
➔ NIGHT VISION SAFETY SYSTEM
 
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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➔ 105 AUSLANDSVERTRETUNGEN IN MÜNCHEN
KONSULATE
Die Botschaften – auch als Gesandtschaften bezeichnet – befinden sich in der 
Hauptstadt und vertreten die diplomatischen Interessen ihrer Regierung gegenüber der Regierung des Gastlandes. Ein 
Konsulat hingegen ist eine Einrichtung, die 
von einem Staat im Ausland eingerichtet 
wird, um dort Fragen des Handels und des 
kulturellen Austausches zu regeln, sowie 
die Interessen der einzelnen Staatsbürger 
zu vertreten, beispielsweise Pass- und 
Reiseangelegenheiten, Beglaubigungen 
oder standesamtliche Beurkundungen. 
Die Konsulate betreuen so genannte Konsulatsbezirke. In München sind dies Bayern, 
manchmal auch Baden-Württemberg oder 
sogar ganz Süddeutschland. Je nach Wichtigkeit des Standortes im Ausland gibt es 
Generalkonsulate und Konsulate, die mit 
Beamten besetzt werden, oder Honorarkonsulate, in denen sich ein Land von einer 
einheimischen Person vertreten lässt. So 
unterhalten beispielsweise die USA oder 
Russland in München Generalkonsulate, 
während sich etwa der karibische Inselstaat 
Barbados von der Honorarkonsulin und 
 Unternehmerin Regine Sixt vertreten lässt. 
Kurfürstentum Bayern 1623-1805
Das Herzogtum Bayern erhielt im Jahr 1623 
die Kurwürde, also das Recht, die deutschen Kaiser zu wählen. Seit Maximilian I. 
(1573–1651) entwickelte sich das neue 
Kurfürstentum Bayern langsam aber stetig 
in Richtung eines modernen Staates mit 
festen Verwaltungsstrukturen, so wie wir 
ihn heute kennen. Und dazu gehörten auch 
eine Außenpolitik mit Beziehungen zu anderen Staaten und damit die Einrichtung 
von bayerischen Gesandtschaften in den 
ausländischen Hauptstädten sowie ausländischen Gesandtschaften in der Hauptstadt 
München. Ein Beispiel dafür ist die ehrgeizige Außenpolitik des Kurfürsten Max Emanuel (1679–1726). Ihm war Bayern nicht 
wohlhabend und daher nicht auspressbar 
genug, weshalb er sein Kurfürstentum mit 
dem reichen Belgien tauschen wollte. 
Als Verbündeter Frankreichs erlebte er 1704 
in der Schlacht von Höchstädt eine Niederlage gegen die verbündeten Armeen aus 
 britischen, holländischen, dänischen, preußischen, hannoveranischen, hessischen und 
österreichischen Einheiten. Maximilian 
musste ins Exil flüchten, während Bayern 
von österreichischen Truppen besetzt wurde. 
Die direkte Folge war der Bauernaufstand 
von 1705 gegen die brutale öster reichische 
Besatzungspolitik, der am 25. Dezember 
1705 bei der Sendlinger Kirche an der heutigen Kreuzung der Lindwurm- mit der Plinganserstraße sein blutiges Ende fand. Ihren 
Ausdruck fand diese Außenpolitik in der 
französischen Gesandtschaft, die bereits 
1624 in München entstanden war. 
Im Jahr 1745 kamen die Vertretungen des 
deutschen Kaisers – traditionsgemäß der 
österreichische König – und 1784 die des 
Vatikans, die päpstliche Nuntiatur, hinzu, 
weil Bayern das wichtigste katholische 
Land in Deutschland außer Österreich war. 
Königreich Bayern 1806-1918
Am 1. Januar 1806 stieg Bayern zum 
 Königreich auf, und zwar von Gnaden des 
französischen Kaisers Napoleon I. (1769–
1821). Der bayerische Kurfürst Maximilian 
IV. Joseph (1756–1825) wurde damit zu 
König Maximilian I. Joseph (Max-Joseph-
Platz von 1806, Max-Joseph-Straße von 
1807, Maximiliansplatz von 1808). Die 
 Tradition der engen bayerisch-französischen Beziehungen setzte sich damit also 
fort, und Bayern war nunmehr ein völlig 
 eigenständiger, unabhängiger Staat. Außer 
der französischen Gesandtschaft ließen 
sich wichtige Staaten in München vertreten 
und umgekehrt das Königreich Bayern in 
den jeweiligen Hauptstädten, beispielsweise das Zarenreich Russland, Großbritannien, das Königreich Preußen oder Österreich-Ungarn. 
Mit der Gründung des deutschen Kaiserreichs 1871 wurde die Außenpolitik Auf - 
gabe des Reichs. Dennoch zogen anschließend nicht alle Staaten ihre diplomatischen Missionen aus München ab. Am 
V orabend des Ersten Weltkrieges 1914 
 bestanden so neben der päpstlichen Nuntiatur acht auswärtige Gesandtschaften 
in München, nämlich aus Frankreich, Großbritannien, Russland, Italien, Österreich- 
Ungarn, Preußen, Sachsen und Baden. 
Zu Beginn des Ersten Weltkrieges (1914–
1918) schlossen die Botschaften der gegen 
Deutschland kämpfenden Staaten, also 
Frankreich, Großbritannien, Russland und 
Italien. 
In München gehen 105 (Stand November 2018) Honorarkonsulate, Honorar-Generalkonsulate, Konsulate sowie 
Generalkonsulate ihren Aufgaben nach. Das Wort „Konsulat“ leitet sich vom lateinischen „Consul“ ab, dem Titel 
des höchsten Staatsbeamten in der antiken römischen Republik (509 bis 27 vor Christus).
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019
TITELTHEMA

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KONSULATE
Freistaat Bayern 1918–1933
Nach dem Ersten Weltkrieg entstand die 
demokratisch verfasste Weimarer Republik 
und innerhalb ihr der Freistaat Bayern mit 
stark eingeschränkten Sonderrechten, beispielsweise die Schulpolitik. Dennoch 
 be stand das bayerische Außenministerium 
weiter, und zwar am Promenadeplatz an der 
Ecke zur Kardinal-Faulhaber-Straße, jetzt 
zum Hotel Bayerischer Hof gehörig. 
Der Bayerische Ministerpräsident amtierte 
dort gleichzeitig als bayerischer Außenminister. Dieses Außenministerium blieb 
notwendig, weil sich auch im Freistaat 
noch zwei Botschaften befanden. Einmal 
die päpstliche Nuntiatur als einzige in 
Deutschland mit ihrem Nuntius Eugenio 
 Pacelli (1876-1958), seit 1939 Papst Pius 
XII. Anlässlich seines 75. Geburtstages 
1951 benannte der Stadtrat ihm zu Ehren 
und wegen seiner angeblichen Verdienste 
um München die Pfandhausstraße in Pacellistraße um. Die Nuntiatur befand sich an 
der Brienner Straße zwischen Königs- und 
Karolinenplatz und fiel dem Bombenkrieg 
zum Opfer. Der Vatikan eröffnete im Jahr 
1920 eine zweite Nuntiatur in der Reichshauptstadt Berlin, die bald wichtiger wurde 
als die in München. Pacelli verließ München 1925 in Richtung Berlin, und die 
Münchner Nuntiatur schloss schließlich 
1934 ihre Pforten. Dies war Ausdruck der 
Tatsache, dass im Dritten Reich (1933–
1945) auch die letzten Reste der Eigenständigkeit der deutschen Länder beseitigt 
wurden. 
Frankreich wiederbelebte seine bei Kriegsausbruch geschlossene, traditionsreiche 
Gesandtschaft in München 1920, so dass es 
nun in Deutschland auch zwei davon gab, 
eine in Berlin und eine in München. Es versteht sich von selbst, dass die Berliner 
wichtiger war, weswegen der französische 
Amtsträger in München seit 1920, Aimé 
 Leroy, gleichzeitig als Generalkonsul in 
Genf arbeiten konnte. Leroy ging seiner 
 Tätigkeit im Erdgeschoss des prachtvollen 
Gebäudes an der Steinsdorffstraße 10 nach. 
Nach der Schließung der hiesigen Botschaft 
1933 und Umwandlung in ein Generalkonsulat vertrat Leroy sein Land in Norwegen 
und dann in Portugal. Ebenfalls 1933 beendete daher das bayerische Außenministerium seine Tätigkeit. 
In München unterhielten nunmehr 41 Staaten ihre Konsulate, bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) war ihre Zahl 
auf 34 zurückgegangen. Während des Krieges ließen sich lediglich einige neutrale 
oder mit Deutschland verbündete Staaten 
in München konsularisch vertreten. 
Freistaat Bayern 1945–1955
Das Generalkonsulat der USA war am 8. Dezember 1941 geschlossen worden, drei Tage 
vor der deutschen Kriegserklärung an die 
USA. Die US-Armee marschierte am 30. April 1945 in München ein und übernahm die 
Macht in der Stadt und der Freistaat Bayern 
entstand wieder am 19. September 1945. 
Am 26. März 1946 nahm das Generalkonsulat seine Arbeit wieder auf, und zwar im 
Gebäude des heutigen Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft 
und Forsten an der Ludwigstraße 2. Allerdings kümmerte sich das Generalkonsulat 
weniger um die Belange der in München 
und Bayern lebenden US-Bürger, die als 
 Militärangehörige der Armee unterstanden. 
Vielmehr bearbeitete man die unzähligen 
Anträge auf Auswanderung in die USA, die 
von Deutschen und hier infolge der Kriegswirren gestrandeten Ausländern gestellt 
wurden. Die Süddeutsche Zeitung titelte 
1946: „Das Tor der 1.000 Hoffnungen“ und 
berichtete von den Menschenmassen, die 
sich in den Gängen stauten, um der Hoffnungslosigkeit und dem Chaos in Deutschland zu entkommen. Da die Linienflüge, 
die vom Flughafen Riem starteten, nicht 
ausreichten, mussten Sondermaschinen der 
US-Luftwaffe eingesetzt werden. 
Am 10. Mai 1960 bestieg der 1.000.000ste 
deutsche Auswanderer zusammen mit 87 
anderen in Riem eine Sondermaschine in 
Richtung USA, abgewickelt über das Generalkonsulat in München. Ähnlich verhielt 
es sich mit dem britischen Generalkonsulat, 
ebenfalls in der Ludwigstraße 2 ansässig. 
Seine Hauptaufgabe war die Organisation 
der Auswanderung von überlebenden Juden 
nach Palästina, über das damals noch 
Groß britannien die Kontrolle ausübte. 
Ebenso nicht mit eigenen Bürgern, sondern 
vielmehr mit Ausreisewilligen, beschäftigten sich die so genannten Auswanderungs- 
Missionen verschiedener Staaten in München bis hin ins Jahr 1955. 
Gezielt suchten sie nach Deutschen mit 
ganz bestimmten Berufen, die der hiesigen 
Armut entgehen wollten. Zum Beispiel 
 warben Chile und Venezuela um deutsche 
Bauern, die dort siedeln wollten und dafür 
eigene Kolonien mit komplett eingerichteten Häusern und Ausrüstungen versprochen 
erhielten. Australien benötigte Feldarbeiter 
sowie Hausangestellte, Kanada denselben 
Personenkreis plus Krankenschwestern. 
 Außerdem suchte Belgien nach qualifizierten Bergarbeitern und auch der Iran 
zeigte sich an Fachkräften verschiedener 
Qualifikation interessiert. Auf diese Weise 
verließen Zehntausende Deutsche ihre 
 Heimat in der Hoffnung auf ein besseres 
Leben in der Ferne. Nichts Neues also unter 
der Sonne.
Normalisierung
Im Jahr 1950 gab es lediglich elf Konsulate 
in München, darunter auch das des Staates 
Israel, der 1948 gegründet worden war. 
Seine Aufgabe bestand in der Organisation 
der Auswanderung der jüdischen Überlebenden der Konzentrationslager nach Israel. Das Konsulat schloss seine Pforten 
schon wieder 1953. 
Im Jahr 1975 unterhielten wieder 66 Staaten Generalkonsulate und Konsulate in 
München – Ausdruck der Normalisierung 
der Beziehungen nach dem Krieg und auch 
der wachsenden wirtschaftlichen Kraft der 
Bundesrepublik Deutschland und insbesondere Münchens. 
Heute
Weltweit gibt es derzeit 206 Staaten, von 
denen 105 (Stand November 2018) eine 
Vertretung in München unterhalten. In 
der Stadt mit ihren 1.500.000 Einwohnern 
haben 35 Prozent eine nicht-deutsche 
 Herkunft aus insgesamt 180 Nationen. 
Die größten Nationalitätengruppen bilden 
an erster Stelle die Türken, gefolgt von 
Kroaten, Österreichern, Italienern, Griechen, Bosniern, Serben, Polen, Irakern, 
Franzosen und Angehörige der Russischen 
Föderation. Die einzelnen EU-Ausländer 
 unter ihnen können sich innerhalb der EU 
frei bewegen, ihre Konsulate kümmern sich 
daher in erster Linie um kulturelle und 
wirtschaftliche Angelegenheiten. 
Bei Nicht-EU-Ausländern sieht dies anders 
aus, denn sie müssen in ihren jeweiligen 
Konsulaten auch ihre persönlichen Belange 
regeln lassen, beispielsweise Ausweis- 
Angelegenheiten oder Geburtsurkunden. 
Nachdem in Bayern sehr viele türkische 
Staatsbürger leben, gibt es nicht nur ein 
Generalkonsulat in München mit dem Konsulatsbezirk Ober- und Niederbayern sowie 
Schwaben, sondern auch eines in Nürnberg 
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

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mit dem Konsulatsbezirk Nordbayern. Und 
hier zeigt sich die Taxi-Relevanz der Konsulate: Wer von außerhalb Münchens kommt 
und die Dienste eines zuständigen Konsulats in Anspruch nehmen muss, fährt oft 
mit der Bahn an und setzt dann die Fahrt 
mit dem Taxi fort. Hierbei ist folgendes zu 
bemerken: Konsulate und insbesondere 
 Generalkonsulate benötigen große Immobilien für ihre Tätigkeit und ziehen daher nur 
sehr selten um. Im Gegensatz dazu stehen 
Honorarkonsulate, die häufiger ihre Adresse 
wechseln können, weil sie manchmal nur 
aus wenigen Räumen innerhalb einer anderen Einrichtung bestehen.
Europäische Union in München
Auch die Europäische Kommission unterhält 
eine Vertretung in München, und zwar im 
Europäischen Patentamt am Bob-van- 
Benthem-Platz 1 mit Zufahrt von der Corneliusstraße und zuständig für Bayern und 
Baden-Württemberg. Weil die EU kein 
 Nationalstaat, sondern ein Staatenbund 
ist, tritt ihre Vertretung nicht als Konsulat 
auf, sondern als Ansprechpartner. Ihre Aufgabe sieht die Stelle in der Information 
und Diskussion über europäische Probleme, 
darüber hinaus beherbergt sie das Europäischen Dokumentationszentren für ganz 
Deutschland. 
Bayern in Berlin und Brüssel
Die Bundesrepublik Deutschland besteht 
aus 16 Bundesländern, die natürlich keine 
eigenständigen Staaten sind und daher in 
Berlin keine Konsulate, sondern lediglich 
Repräsentanzen unterhalten. Bayern ist 
 bekanntlich ein ganz besonderes Land, und 
dies erkennt man an der Lage seiner Repräsentanz in einem aufwändig hergerichteten, historischen Gebäude in Berlin an der 
Behrenstraße 21, offiziell bezeichnet als 
„Vertretung des Freistaates Bayern beim 
Bund-Bayerische Staatkanzlei“ . 
Gleich hinter dem Brandenburger Tor und 
in Nachbarschaft der Botschaften der Großmächte Frankreich, Großbritannien, Russland sowie der USA zeigt hier der Freistaat Bayern Flagge. Auch bei der Europäischen Union in Brüssel ist der Freistaat 
vertreten und nutzt dafür seit 2001 ein 
aus dem Jahr 1905 stammendes, ebenfalls 
historisches Gebäude an prominenter 
 Stelle, nämlich an der Rue du Remorqueur 
in unmittelbarer Nachbarschaft zum Europäischen Parlament.
Falsche Konsuln 
Das Wort „Konsul“ umweht ein Geruch von 
Wichtigkeit und Exklusivität, so dass sich 
auch selbst ernannte Konsuln im Scheinwerferlicht der daran interessierten Öffentlichkeit sonnen, obwohl sie keinen Staat 
vertreten, sondern sich ihren Titel irgendwo gekauft oder sonst wie besorgt haben. 
Ein Beispiel ist der schillernde Titelhändler 
Hans-Hermann Weyer, der sich in den Medien als „Konsul Weyer“ bezeichnen lässt 
und selbst sogar als „Consul Weyer Graf von 
Yorck“ auftritt. Er würde sich sicherlich 
noch mehr aufblasen, wenn die Yorckstraße 
in Neuhausen nach ihm benannt wäre, 
ist sie aber nicht. Sie entstand im Jahr 
1921 und erinnert an den preußischen 
 General Ludwig Graf Yorck von Wartenberg 
(1759–1830). (BW)
„Corps Consulaire“: Kennzeichen an Kraftfahrzeugen konsularischer Vertretungen
istockphoto
CC
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

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Die konsularische Landschaft der Landeshauptstadt ist sehr vielfältig. Sowohl die Struktur als auch die Konsularbezirke 
 unterscheiden sich zwischen den verschiedenen General- und Honorarkonsulaten. Wir sprachen mit der Generalkonsulin der 
USA in Bayern, Frau Meghan Gregonis, dem Generalkonsul der Republik Österreich, Herrn Josef Saiger, und dem Honorarkonsul der Demokratischen Sozialistischen Republik Sri Lanka, Herrn Hans Hammer.
➔ INTERVIEW
TITELTHEMA
Die USA unterhalten in München ihr wohl bedeutendstes 
 Gene ralkonsulat in Europa. Die Generalkonsulin Meghan Gregonis 
gewährte im Gespräch mit dem TAXIKURIER interessante Einblicke in die Deutsch-Amerikanischen Beziehungen und ihre 
 Arbeit in der Landeshauptstadt.
TAXIKURIER – Frau Generalkonsulin Gregonis, was verbindet Sie 
mit Europa?
MEGHAN GREGONIS – So viel! Ich denke wirklich, dass es auf 
die Werte ankommt, die die Vereinigten Staaten und Europa teilen. Ich habe in Italien studiert und dort habe ich beschlossen, 
die Vereinigten Staaten als Diplomatin im Ausland zu vertreten. 
Mein Aufenthalt in Italien war jedoch vor allem von den vielen 
deutschen Gymnasiasten inspiriert, die ich davor getroffen hatte.
Wir hatten eine Reihe von deutschen Schülerinnen und Schülern 
an meiner High School in Philadelphia zu Gast. Die Möglichkeit, 
als Gymnasiastin Ideen auszutauschen – ganz ehrlich und offen 
– hat mich tief beeindruckt. Und dann haben meine Eltern und 
Schwestern auch noch zwei deutsche Mädchen aufgenommen, 
nachdem ich mein Elternhaus in Richtung Universität verlassen 
hatte. Diese Gelegenheiten zeigen den Studenten, dass wir so 
viele gemeinsame Werte teilen und in dieser globalen Welt so 
eng verbunden sind. Ich ermutige alle jungen Menschen, solche 
Möglichkeiten wahrzunehmen.
TAXIKURIER – Sie können eine beeindruckende internationale 
Diplomatenkarriere vorweisen. Ob in Islamabad, Riad, Rom oder 
Jerusalem, weltweit waren sie an den diplomatischen Vertretungen der USA tätig. Was war für Sie als Frau die schwierigste 
 Aufgabe?
MEGHAN GREGONIS – Ich kann nicht sagen, dass eine Aufgabe 
schwieriger war als eine andere. Jede Aufgabe hat einzigartige 
Herausforderungen mit sich gebracht. Dazu muss ich sagen, dass 
das Geschlecht meinen Job nicht schwieriger, aber vielleicht meine Erfahrungen noch einzigartiger gemacht hat. In Saudi-Arabien 
zum Beispiel, einer Gesellschaft mit Geschlechtertrennung, habe 
ich mein Land genauso gut vertreten wie meine männlichen 
 Kollegen. Aber ich hatte einen einzigartigen Zugang zur familiären Seite dieser Kultur, die stark und reichhaltig ist und einige 
großartige weibliche Führungskräfte hervorgebracht hat.
TAXIKURIER: Erfolgte die Berufung zur Generalkonsulin durch 
den Präsidenten und welche Rolle spielt dabei die Botschaft in 
Berlin?
MEGHAN GREGONIS – All unsere Diplomaten sind damit beauftragt, die Politik unseres Landes voranzubringen, und dazu gehören auch die Initiativen des Weißen Hauses. Es gibt einen 
enormen Koordinationsaufwand zwischen Berlin und Washington. 
Deswegen stehe ich in engem Kontakt mit Berlin, um auf dem 
Laufenden zu bleiben und unsere Bemühungen abzustimmen. Ich 
bin Berufsdiplomatin und das Verfahren zur Auswahl einer Generalkonsulin ähnelt eigentlich dem, welches wir im privaten Sektor sehen. Ich habe eine Bewerbung eingereicht, die aufzeigte, 
wie meine Qualifikationen in München von Nutzen sein würden. 
Und das Komitee, das Führungskräfte für Einsätze auf der ganzen 
Welt auswählt, hat mich für diese Aufgabe bestimmt. Ich gehe 
davon aus, dass viel harte Arbeit und etwas Glück mich hierher 
gebracht haben! 
TAXIKURIER – War die Berufung nach Bayern Ihr Wunsch und 
wie empfinden Sie die im Gegensatz zu den bisherigen Stationen 
 sicher ruhiger wirkende bayerische Hauptstadt?
MEGHAN GREGONIS – Zweifellos war München meine mit Abstand erste Wahl! Die Partnerschaft zwischen den USA und Bayern ist so reichhaltig, dass es ein Privileg ist, hier als führende 
Vertreterin der USA zu fungieren. Und ich habe die große Chance, 
mit so vielen wunderbaren Partnern und Kontakten zusammenzuarbeiten – vom Amerikahaus in München und dem Deutsch-Amerikanischen Institut in Nürnberg bis hin zu Politik, Wissenschaft, 
Medien und so vielen unserer Alumni-Kontakte in ganz Bayern. 
Und nicht zu vergessen: In Bayern sind rund 15.000 US-Soldaten 
und ihre Familien zu Hause, auf einem der weltweit führenden 
Ausbildungsstützpunkten, wo die NATO jährlich 41.000 Soldaten 
trainiert. Außerdem sind mehr als 200 amerikanische Unternehmen hier vertreten. Die Vereinigten Staaten sind Bayerns Handelspartner Nummer eins und große amerikanische Kontingente 
nehmen an zwei der jährlichen Höhepunkte in Bayern teil: Dem 
Oktoberfest und der Münchner Sicherheitskonferenz. Tatsächlich 
führte in diesem Jahr unser Vizepräsident die größte US-Delegation in der Geschichte der Münchner Sicherheitskonferenz an. 
Ich würde also nicht sagen, dass München ein ruhiger Posten 
ist – es ist tatsächlich ziemlich viel los hier!
TAXIKURIER – Wie würden Sie derzeit die Beziehungen zwischen 
den USA und Deutschland beschreiben?
MEGHAN GREGONIS – Stark, tief und langlebig. Wir sind Freunde, Partner und NATO-Verbündete. Diese Bindungen reichen von 
den geteilten Werten wie Demokratie und Grundfreiheiten bis hin 
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zu den persönlichen Freundschaften, die wir in unseren Gesellschaften teilen. Als Repräsentantin von Bayerns wichtigstem 
Handelspartner bin ich stolz darauf, dass dieser Teil der Beziehung weiter wächst. 800 bayerische Unternehmen investieren in 
den Vereinigten Staaten und finden dort ein angenehmes Klima, 
weil das amerikanische Bild von Deutschland so positiv ist. Dies 
rührt von so vielen Deutschen her, die im Laufe der Jahre in die 
Vereinigten Staaten einwanderten, und von den Hunderttausenden amerikanischer Soldaten, die stolz darauf waren, Deutschland in der Nachkriegszeit als Heimat zu bezeichnen. Die meisten 
Menschen wissen nicht, dass etwa 15 % der US-Bevölkerung – 
über 45 Millionen Menschen – ihre Wurzeln in Deutschland 
 haben. Und wussten Sie, dass es 33 Städtepartnerschaften 
 zwischen US-amerikanischen und bayerischen Städten gibt? 
TAXIKURIER – Haben die Deutschen in den vergangenen Jahren 
vergessen, was sie den Vereinigten Staaten zu verdanken haben? 
Gibt es einen Unterschied in den Anschauungen zwischen Bayern 
und Berlin im Denken und Handeln?
MEGHAN GREGONIS – Niemand sollte die Rolle vergessen, die 
die Vereinigten Staaten in der Nachkriegszeit gespielt haben. 
Die USA halfen Europa beim Wiederaufbau und unterstützten es 
dabei, sich zu der Wirtschaftsmacht zu entwickeln, die es heute 
ist. Dank der NATO-Allianz lebt Europa seit 70 Jahren in Frieden. 
Die Bindungen zwischen den Vereinigten Staaten und Bayern sowie ganz Deutschland sind in dieser langjährigen Partnerschaft 
verwurzelt. Und ich muss sagen, dass wir weiterhin in die Beziehung investieren, weil wir wissen, dass wir gemeinsam stärker 
sind, als Partner und Freunde. Deshalb unterstützen wir weiterhin Programme wie den Schüleraustausch, das International 
 Visitor Leadership Program des Außenministeriums, Pressereisen 
und Stipendien sowie Studienplätze, die dazu beitragen, diese 
 Bindung kontinuierlich zu pflegen und zu stärken.
TAXIKURIER – Wie wurden Sie hier aufgenommen und welche 
Probleme oder auch angenehme Überraschungen gab es für Sie 
und Ihre Familie?
MEGHAN GREGONIS – Die Anzahl der Partner, die wir hier haben, ist wirklich beeindruckend. Überall finde ich alte und neue 
Freunde der Vereinigten Staaten, die alle möglichen wunderbaren 
Ideen haben, wie wir zusammenarbeiten können. Obwohl ich alle 
diese Ideen unterstützen möchte, ist mein Zeitbudget immer ein 
einschränkender Faktor. Ich kann nur eine begrenzte Anzahl von 
Aktivitäten in einen Tag packen! Aber die Qualität von Austausch 
und Partnerschaft ist vielleicht wichtiger als das Volumen der 
 Engagements. Ich bin immer wieder beeindruckt von der Qualität 
des Ideenaustausches – immer direkt, offen und ehrlich – auf 
den ich zähle, um Möglichkeiten zur Stärkung unserer Partnerschaft zu finden.
TAXIKURIER – Was schätzen Sie an München?
MEGHAN GREGONIS – München ist eine besondere Stadt und die 
Region Bayern ist genauso besonders. Ich liebe die Mischung aus 
Tradition und Moderne sehr. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn 
ich Dirndl und Lederhosen im täglichen Gebrauch sehe, nicht nur 
bei besonderen Anlässen. Und ich kann nicht genug von den 
Grünflächen Münchens bekommen. Sie können mich bei schönem 
Wetter immer draußen beim Genießen der Natur finden. 
TAXIKURIER – Ist es Ihnen oder Ihrer Familie möglich, hier 
Taxi zu fahren, oder ist es aus sicherheitsrelevanten Gründen 
schwierig?
MEGHAN GREGONIS – Obwohl ich aus Sicherheitsgründen nicht 
kommentieren kann, wie ich in München unterwegs bin, kann ich 
sagen, dass ich hier fast alle Verkehrsmittel benutzt habe, einschließlich Taxis. Die Taxi App ist so komfortabel – sie ist beim 
gesamten Team des Konsulats sehr beliebt. 
TAXIKURIER – Sie und Ihr Mann sind begeisterte Fahrradfahrer. 
Wann ist es Ihnen bei einem so dichten Terminkalender wie dem 
Ihren möglich, Stadt und Land zu erkunden? Stellt das nicht 
auch Ihr Sicherheitspersonal vor besondere Herausforderungen, 
dieser so sportlichen Chefin gerecht zu werden?
MEGHAN GREGONIS – Ja, mein Mann und ich trainieren hier 
weiter. Ich mache das Radfahren zu einer Priorität, weil ich es 
für wichtig halte, ein Gegengewicht zu meinem vollen Terminkalender zu haben. Ich habe letztes Jahr die BR Radltour mit 
 Menschen aus ganz Bayern genossen. Hoffentlich werde ich dieses Jahr noch mehr Engagements im Sinne der „Radldiplomatie“ 
haben. Wer sagt denn, dass man diplomatische Geschäfte nicht 
mit Vergnügen verbinden kann?
Meghan Gregonis
Generalkonsulin der 
 Vereinigten Staaten 
von Amerika
Foto: Generalkonsulat der 
Vereinigten Staaten von Amerika
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

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Interview mit Josef Saiger – dem Generalkonsul der Republik 
 Österreich für Bayern und Baden Württemberg – gab dem 
 TAXIKURIER einen Einblick in seine Aufgaben und Tätigkeiten im 
Rahmen eines Interviews in seiner Residenz. Wir trafen einen 
 Diplomaten, der neben Freude an seiner Arbeit unaufdringliche 
Bürgernähe vermittelt. 
TAXIKURIER – Sie sind seit dem 15. Januar 2018 Jahr österreichischer Generalkonsul in München. Welche Unterschiede 
zu Ihren vorherigen diplomatischen Stationen in Moskau, 
Athen, Kairo oder Istanbul sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
JOSEF SAIGER – Ich bin bereits seit 29 Jahren im diplomatischen 
Dienst. Meine diplomatische Karriere begann in Moskau. Dort war 
gerade die Zeit der Perestroika angebrochen. Meine Familie, ich 
habe zwei Söhne, erlebten dort eine spannende Zeit des Umbruchs. 
Wir waren Zeugen der Unruhen während des Wechsels von Michail 
Gorbatschow zu Boris Jelzin. Wir erlebten neben den politischen 
Wirren auch die Mangelwirtschaft, die meine Frau immer wieder 
vor Probleme bei der Bewirtung unserer Gäste stellte. Prägend 
war für uns dann auch die Zeit in Ankara, später Istanbul. In 
den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts war die Türkei ein 
blühendes Land, das einen starken wirtschaftlichen Aufschwung 
erlebte. Mir war immer bei der Entscheidung, eine diplomatische 
Position zu übernehmen, wichtig, dass die Städte eine gute deutsche Schule für unsere Söhne bieten konnten.
Das war auch in Kairo der Fall. Wir erlebten Ägypten als tolles 
Land, dass bei uns tiefe Eindrücke hinterließ. Das Interessante 
an unseren Auslandsaufenthalten war, dass wir immer in Länder 
gegangen sind, in denen wir quasi exotische Fremdsprachen lernen mussten. Das ist besonders den Kindern zu Gute gekommen. 
So ist Bayern für mich die erste Auslandsstation, wo ich mich 
meiner Muttersprache bedienen darf und keine exotische Fremdsprache lernen muss. München ist aber nicht weniger spannend. 
Ich bin zuständig für Bayern und Baden Württemberg. Wir betreuen die hier lebenden Auslandsösterreicherinnen und Auslands österreicher. Etwas 140.000 sind offiziell gemeldet, darüber 
hinaus schätzen wir, dass noch einige 10.000 hier leben und 
 arbeiten. Wir sehen uns als Partner und Unterstützer unserer 
Landsleute. Besonders bei Pass- oder auch Staatsbürgerschaftsangelegenheiten stehen wir diesen Menschen mit Rat und Tat zur 
Seite. Außerdem sind wir eine von drei österreichischen Vertretungsbehörden in der Schengenzone, die Visabefugnis haben. 
Dies ist besonders wichtig für Menschen, die sich bereits im 
Schengengebiet befinden, aber ein Visum für Österreich benötigen. Dies trifft z. B. auf Studenten zu.
TAXIKURIER – Von wem wurden Sie in die Funktion des Generalkonsuls berufen? 
JOSEF SAIGER – Botschafter oder auch Generalkonsuln werden 
auf Vorschlag des Außenministers/der Außenministerin der 
 Republik Österreich durch einen Ministerratsbeschluss durch den 
Bundespräsidenten mit der Leitung einer österreichischen 
 Vertretung betraut.
TAXIKURIER – Welche Voraussetzungen muss man für den diplomatischen Dienst in Österreich mitbringen?
JOSEF SAIGER – Im diplomatischen Dienst Österreichs gibt es 
drei Karrieremöglichkeiten. Das Eine ist der Fachdienst. Dabei 
handelt es sich um Assistenten, Sekretärinnen und Sekretäre. Das 
Zweite ist der gehobene Dienst für die Maturanten und dann 
noch den höheren Dienst, das ist die Akademikerlaufbahn. Alle 
müssen ein Auswahlverfahren des Außenministeriums durchlaufen. Es genügt nicht, diesen Test mit einem schriftlichen und 
mündlichen Teil nur zu bestehen, denn nur die Besten haben 
eine Chance auf eine Stelle im diplomatischen Dienst.
TAXIKURIER – Welche Schwerpunkte setzen Sie bei Ihrer Tätigkeit in München und welche Dinge sind Ihnen besonders wichtig?
JOSEF SAIGER – Besonders wichtig ist mir eine serviceorientierte 
Betreuung aller Auslandsösterreicherinnen und Auslandsösterreicher. Wir verstehen uns als kompetente Servicestelle für Österreicherinnen und Österreicher und auch für Menschen, die ein 
 Leben in Österreich planen. Daneben sind die Pflege und der 
weitere Ausbau der sehr guten wirtschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Österreich 
und Bayern und Baden Württemberg ein weiterer Schwerpunkt 
unserer Arbeit. Bayern und Baden Württemberg sind zwei der 
wichtigsten Handelspartner der Republik Österreich. 
TAXIKURIER – Den Bayern wird ja eine besondere emotionale 
Nähe zu Österreich nachgesagt. Welche Gemeinsamkeiten bemerken Sie und welche Unterschiede sind auffällig?
JOSEF SAIGER – Es gibt sehr sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen Bayern und Österreichern. Es gibt ja eine geschichtlich 
 bedingte, sehr weit zurück reichende gute Beziehung auf Grund 
der gemeinsamen Interessenlagen der beiden Länder. Die Republik Österreich und der Freistaat Bayern sehen sich als privilegierte Partner mit so manchen gemeinsamen Interessen. Dies 
kam besonders in den letzten Jahren wieder zum Tragen. Es gibt 
ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, die Mentalität ist sehr ähnlich, wir sprechen die gleiche Sprache. Viele gelebte Städtepartnerschaften zeigen die kulturellen Gemeinsamkeiten. Dazu zählt 
auch die Küche der beiden Länder. Meine Frau betont aber immer, 
dass die Küche in vielen Bereichen sehr ähnlich ist, aber regional 
ihren eigenen Touch hat, was manche Zutaten oder Varianten 
 beweisen. Nachdem viele Bayern ihre Wochenenden in Tirol 
 verbringen, ist aber immer ein guter genussvoller Austausch im 
Gange. 
Aufgefallen ist mir in Bayern, dass hier das Brauchtum sehr stark 
gelebt wird, sei es die oft getragene Tracht, die Musik oder das 
Theater. Traditionen werden hier intensiver gelebt und machen ja 
auch die Identität der Menschen aus. 
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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TAXIKURIER – Fahren Sie in München Taxi oder ist dies aus 
 Sicherheitsgründen nicht möglich?
JOSEF SAIGER – München ist eine wunderbar sichere Stadt. Ich 
habe nie das Gefühl der Unsicherheit. Ich fahre meist dann Taxi, 
wenn ich bei einer Veranstaltung länger bin und meinen Fahrer 
nicht so lange auf mich warten lassen will. Ich muss sagen, dass 
ich mit allen Taxifahrern, mit denen ich bis jetzt gefahren bin, 
nur positive Erfahrungen gemacht habe. Ich versuche gern, mit 
den Menschen ins Gespräch zu kommen. Da merkt man gleich, mit 
wem man es zu tun hat und es waren immer positive Erlebnisse.
TAXIKURIER – Welche Unterschiede gibt es aus Ihrer Sicht 
 zwischen dem Taxiverkehr in Bayern und Österreich?
JOSEF SAIGER – Hier ist es mir ein paar Mal schon passiert, dass 
mich der Taxifahrer gefragt hat, wo sich die Zieladresse befindet. 
Ich habe das nie negativ empfunden und die Frage war auch immer nett gestellt. Oft musste ich den Fahrern sagen, wohin sie 
fahren mussten. Diese Erfahrung habe ich in Wien noch nicht 
 gemacht. Aber vielleicht habe ich in Wien auch immer nur Glück 
gehabt. Trotzdem hatte ich in München immer sehr nette Fahrerinnen und Fahrer und es war immer eine Freude, mit diesen 
Menschen zu fahren.
Josef Saiger
Generalkonsul der Republik 
 Österreich für Bayern 
und Baden Württemberg
Sri Lanka, eine Insel im Süden des indischen Subkontinentes, 
so groß wie Bayern und bewohnt von etwa 21 Millionen Einwohnern unterhält in München, in unmittelbarer Nachbarschaft der 
Taxi-München eG, ein Honorarkonsulat. Als 1990 das Land für 
den boomenden Wirtschaftsstandort München einen Honorarkonsul suchte, fiel die Wahl auf den Vater von Hans Hammer, der 
durch seine wirtschaftlichen Aktivitäten und Entwicklungshilfe 
international einen exzellenten Ruf, jedoch bis zu diesem Zeitpunkt keine Verbindung zu Sri Lanka, hatte.
Hans Hammer, Vorstandsvorsitzender der Hammer AG, folgte 
 seinem Vater 1999 als Honorarkonsul auf diese Position. Neben 
seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Hammer AG ist 
Hans Hammer heute der Honorarkonsul der Demokratischen 
Sozia listischen Republik Sri Lanka, Vizepräsident des Wirtschaftsbeirates Bayern und Schatzmeister der CSU München.
TAXIKURIER – Herr Hammer, was verbindet Sie mit Sri Lanka?
Hans Hammer – Das ist eine stete Entwicklung. Wir haben 
 bayrische Unternehmen betreut, die in Sri Lanka aktiv sind oder 
sein wollten, sowie Firmen aus Sri Lanka begleitet, die mit Bayern Interessen verknüpfen. Wir haben das Land durch viele Auf 
und Abs begleitet, wie auch Naturkatastrophen wie den Tsunami 
von 2004. So wächst man in diese Aufgabe hinein. Es entwickeln 
sich persönliche Beziehungen, ob Delegationsreisende, die zu 
Besuch in Bayern sind, oder auch Reisen in das Land selbst. Es 
bilden sich Freundschaften mit Menschen vor Ort oder Menschen, 
die hier leben. Auch politische Kontakte entstehen. So war der 
jetzige Sprecher des Parlaments Sri Lankas in den 90er Jahren 
Botschafter des Landes in Deutschland, damals noch in Bonn. 
Besonders erwähnenswert ist für mich, dass der Konflikt 
 zwischen Tamilen und Singhalesen nie hierher getragen wurde. 
Die Sri Lanker leben hier friedlich miteinander und haben so 
die heutige Entwicklung im Land vorausgenommen. 
TAXIKURIER – Welche Aufgaben erfüllt das Konsulat?
Hans Hammer – Für die politische Beziehungspflege ist die 
 Botschaft in Berlin zuständig. Unser Schwerpunkt liegt in 
der Pflege und Herstellung wirtschaftlicher Kontakte zwischen 
Bayern und Sri Lanka. Außerdem unterstützen wir den Austausch zwischen Bildungseinrichtungen wie Universitäten und 
Schulen. Sri Lanka verfügt über ein gutes Bildungssystem. 92 % 
der Singh alesen und Tamilen können Lesen und Schreiben, einer 
der höchsten Werte in Asien. Darauf ist man zu Recht stolz. Mit 
 Sirimavo Bandaranaike hatte das Land die erste frei gewählte 
 Regierungschefin der Erde bereits 1960, also eine progressive 
Tradition.
Natürlich betreuen wir auch die hier lebenden Bürger Sri Lankas 
in verwaltungsrelevanten Angelegenheiten. Als Honorarkonsulat 
dürfen wir keine Dokumente ausstellen, aber wir nehmen z. B. 
Anträge in Passangelegenheiten entgegen. Die Ausstellung selbst 
übernimmt die Botschaft. Etwa 8.000 Singhalesen und Tamilen 
leben in München, in ganz Bayern etwa 20.000. Viele sind im 
Zuge des Konfliktes in den 1980er und 1990er Jahren hierher 
 gekommen und alle sind sehr gut integriert. Außerdem beraten 
wir Deutsche, die nach Sri Lanka reisen wollen, ob im Urlaub 
oder aus geschäftlichen Gründen. 
TAXIKURIER – Wie finanziert sich das Konsulat?
Foto: Generalkonsulat der 
Republik Österreich
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

Seite 21

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Hans Hammer
Honorarkonsul von Sri Lanka
Hans Hammer – Ich bin Honorarkonsul. Der Begriff Honorar 
kommt eigentlich ursprünglich von Honorat und daher, dass ursprünglich Persönlichkeiten vor Ort dafür honoriert wurden, die 
Vertretung eines Landes hier vor Ort zu übernehmen. Das hat 
sich schon vor langer Zeit zumindest in Deutschland gewandelt. 
Das „Honorar“ ist heute die Anerkennung, die der Posten mit 
sich bringt. Ein Land, das einen Honorarkonsul sucht, setzt 
fast immer voraus, dass dieser alle Unkosten selbst trägt und 
so ist es auch in meinem Fall. Die Kosten der Räumlichkeiten 
im Rahmen der Hammer AG sowie alle anderen Kosten trage 
ich selbst.
Es gehört Idealismus dazu, aber es ist befriedigend, wenn man 
ein Projekt weitergebracht hat oder auch eine Idee in die Tat 
umsetzen konnte. Es ist unsere Art von Entwicklungshilfe. 
 Weder ich noch die Hammer AG unterhalten heute Geschäftsbeziehungen nach Sri Lanka.
TAXIKURIER – Wie ist Ihre Beziehung zum Taxigewerbe?
Hans Hammer – Meine Familie und ich, wir fahren viel Taxi. 
So ist es für mich selbstverständlich, dass ich bei Besuchen von 
Veranstaltungen oft mit dem Taxi fahre, denn auch nach einem 
Glas Wein setze ich mich selbst nicht mehr ans Steuer meines 
Autos. Außerdem ist die leidige Parkplatzsuche in München 
mühsam. Auch meine Kinder lasse ich immer wieder Taxi fahren, da übernehme ich gern die Kosten für das letzte Taxi in der 
Nacht, in der Gewissheit, dass sie heil zu Hause ankommen 
oder wenn sie im radial angelegten ÖPNV-System von München 
erst in die Stadt und wieder hinaus fahren müssten. Wichtig ist 
es, dass das Fahrzeug schnell vor Ort ist und der Fahrer gute 
Ortskenntnisse besitzt. Die Qualität des deutschen Taxigewerbes weiß ich seit meinem Aufenthalt in den USA zu schätzen.
TAXIKURIER – Wir bedanken uns bei Frau Generalkonsulin 
 Gregonis, Herrn Generalkonsul Saiger und Herrn Konsul Hammer 
für die uns gewährten Einblicke. (BH)
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Engelhardstraße 6 
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Foto: Honorarkonsulat 
von Sri Lanka

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➔ Afghanistan 
Generalkonsulat der Islamischen Republik 
Afghanistan 
Nördliche Münchener Straße 12, (Grünwald)
➔ Albanien 
Generalkonsulat der Republik Albanien 
Ehrenbreitsteiner Straße 28
➔ Angola 
Honorarkonsulat der Republik Angola 
Ismaninger Straße 102
➔ Antigua und Barbuda 
Honorarkonsulat von Antigua und Barbuda 
Amalienstraße 11
➔ Äthiopien 
Honorarkonsulat der Demokratischen Republik 
Äthiopien 
Ismaninger Straße 140
➔ Bangladesch 
Honorargeneralkonsulat der Volksrepublik 
 Bangladesch 
Wittelsbacher Platz 1
➔ Barbados 
Honorargeneralkonsulat von Barbados 
Seitzstraße 9-11
➔ Belarus (vormals Weißrussland) 
Generalkonsulat der Republik Belarus 
Georg-Meisenbach-Straße 1
➔ Belgien 
Honorarkonsulat des Königreichs Belgien 
Altheimer Eck 13
➔ Belgien 
Handelsabteilung 
Maximiliansplatz 12a
➔ Benin 
Honorarkonsulat der Republik Benin 
Tengstraße 27
➔ Bolivien 
Honorarkonsulat des Plurinationalen Staates 
 Bolivien 
Effnerstraße. 46
➔ Bosnien und Herzegowina 
Generalkonsulat von Bosnien und Herzegowina 
Karlstraße 60
➔ Botsuana 
Honorarkonsulat der Republik Botsuana 
Theresienhöhe 12
➔ Brasilien 
Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien 
Sonnenstraße 31
➔ Bulgarien 
Generalkonsulat der Republik Bulgarien 
Walhallastraße 7
➔ Burkina Faso 
Honorarkonsulat der Republik Burkina Faso 
Maximilianstr. 54
➔ Chile 
Generalkonsulat der Republik Chile 
Innere Wiener Straße 11a
➔ China 
Generalkonsulat der Volksrepublik China 
Romanstraße 107
➔ Dänemark 
Generalkonsulat des Königreichs Dänemark 
Türkenstraße 7
➔ Ecuador 
Honorarkonsulat der Republik Ecuador 
Liebigstraße 22
➔ El Salvador 
Honorargeneralkonsulat der Republik El Salvador 
Promenadeplatz 11
➔ Elfenbeinküste 
Honorarkonsulat der Republik Elfenbeinküste 
Residenzstraße 24
➔ Estland 
Honorarkonsulat der Republik Estland 
Gut Keferloh 1a, Grasbrunn
➔ Finnland 
Honorarkonsulat der Republik Finnland 
Maria-Theresia-Straße 6
➔ Frankreich 
Generalkonsulat der Französischen Republik 
Heimeranstraße 31
➔ Georgien 
Honorarkonsulat von Georgien 
Ottostraße 13
➔ Ghana 
Honorarkonsulat der Republik Ghana 
Waldstraße 7
➔ Griechenland 
Generalkonsulat der Griechischen Republik 
Möhlstraße 22
➔ Großbritannien 
Generalkonsulat des Vereinigten Königreiches 
 Großbritannien und Nordirland 
Möhlstraße 5
➔ Guatemala 
Honorarkonsulat der Republik Guatemala 
Grafinger Straße 2
➔ Guinea 
Honorarkonsulat der Republik Guinea 
Landsberger Straße 439
➔ Honduras 
Honorarkonsulat der Republik Honduras 
Widenmayerstraße 6
➔ Indien 
Generalkonsulat der Republik Indien 
 Widenmayerstraße 15
➔ Indonesien 
Honorarkonsulat der Republik Indonesien 
Maria-Theresia-Straße 6
➔ Iran 
Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran 
Mauerkircherstraße 59
➔ Irland 
Honorargeneralkonsulat der Republik Irland 
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➔ Island 
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Mühldorfer Straße 15
➔ Israel 
Generalkonsulat der Staates Israel 
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➔ Italien 
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Möhlstraße 3
➔ Jamaika 
Honorarkonsulat von Jamaika 
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➔ Japan 
Generalkonsulat von Japan 
Karl-Scharnagl-Ring 7
➔ Kanada 
Konsulat von Kanada 
Tal 29
➔ Kasachstan 
Konsulat der Republik Kasachstan 
Redwitzstraße 4
➔ Katar Staat 
Generalkonsulat des Staates Katar 
Arabellastraße 6 (Westin Grand)
➔ Kirgisische Republik 
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Hans-Urmiller-Ring 46a (Wolfratshausen)
➔ Kongo 
Honorarkonsulat der Republik Kongo 
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➔ Korea 
Honorarkonsulat der Republik Korea 
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➔ Kosovo 
Generalkonsulat der Republik Kosovo 
Ehrenbreitsteiner Straße 28
➔ Kroatien 
Generalkonsulat der Republik Kroatien 
Oberföhringer Str. 6
➔ Lesotho 
Honorarkonsulat des Königreichs Lesotho 
Ottostraße 5
➔ Lettland 
Honorarkonsulat der Republik Lettland 
Ohmstraße 20
➔ Liberia 
Honorarkonsulat der Republik Liberia 
Schatzbogen 39
➔ Liechtenstein 
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➔ Litauen 
Honorarkonsulat der Republik Litauen 
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➔ Luxemburg 
Honorarkonsulat des Großherzogtums Luxemburg 
Fischerschlößlstraße 17a (Schäftlarn)
➔ Madagaskar 
Honorarkonsulat der Republik Madagaskar 
Kafkastraße 6
➔ Malediven 
Honorarkonsulat der Republik der Malediven 
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➔ Mali 
Honorarkonsulat der Republik Mali 
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➔ Malta 
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➔ Marokko 
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➔ Mauritius 
Honorarkonsulat der Republik Mauritius 
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➔ Mazedonien 
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jugoslawischen Republik Mazedonien 
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➔ Moldau 
Honorarkonsulat der Republik Moldau 
Ohmstraße 18
➔ Monaco 
Honorarkonsulat des Fürstentums Monaco 
Brienner Straße 28
➔ KONSULATE IN MÜNCHEN
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

Seite 23

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➔ Mongolei 
Honorargeneralkonsulat der Mongolei 
Reitmorstraße 15
➔ Montenegro 
Generalkonsulat von Montenegro 
Fürstenstraße 6
➔ Mosambik 
Honorargeneralkonsulat der Republik Mosambik 
Bayerstraße 33
➔ Nepal 
Honorargeneralkonsulat von Nepal 
Residenzstaße 25
➔ Nicaragua 
Honorarkonsulat der Republik Nicaragua 
Osterwaldstraße 95
➔ Niederlande 
Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande 
Nymphenburger Straße 20a
➔ Norwegen 
Honorarkonsulat des Königreichs Norwegen 
Maffeistraße 3
➔ Österreich 
Generalkonsulat der Österreichischen Republik 
Ismaninger Straße 136
➔ Österreich 
Handelsabteilung 
Ludwigstraße 19
➔ Pakistan 
Honorarkonsulat der Islamischen Republik Pakistan 
Habenschadenstraße 13 (Pullach)
➔ Panama 
Honorarkonsulat der Republik Panama 
Robert-Bosch-Straße 14 (Sauerlach)
➔ Paraguay 
Honorarkonsulat der Republik Paraguay 
Bomhardtstraße 12 (Grünwald)
➔ Peru 
Generalkonsulat der Republik Peru 
Herzog-Heinrich-Straße 23
➔ Philippinen 
Honorarkonsulat der Republik Philippinen 
Habenschadenstraße 16 (Pullach)
➔ Polen 
Generalkonsulat der Republik Polen 
Röntgenstraße 5
➔ Portugal 
Honorarkonsulat der Portugiesischen Republik 
Möhlstraße 6
➔ Ruanda 
Honorarkonsulat der Republik Ruanda 
Benediktenweg 11d (Tutzing)
➔ Rumänien 
Generalkonsulat von Rumänien 
Richard-Strauss-Straße 149
➔ Russland 
Generalkonsulat der Russischen Föderation 
Maria-Theresia-Straße 17
➔ Sambia 
Honorarkonsulat der Republik Sambia 
Residenzstraße 24
➔ San Marino 
Honorarkonsulat der Republik San Marino 
Maximilianstraße 2
➔ Schweden 
Honorarkonsulat des Königreichs Schweden 
Brienner Straße 9
➔ Schweiz 
Generalkonsulat der Schweiz 
Prinzregentenstraße 20
➔ Serbien 
Generalkonsulat der Republik Serbien 
Bömerwaldplatz 2
➔ Sierra Leone 
Honorarkonsulat der Republik Sierra Leone 
Schloßstraße 14b (Grünwald)
➔ Singapur 
Honorarkonsulat der Republik Singapur 
Maximilianstaße 32
➔ Slowakei 
Generalkonsulat der Slowakischen Republik 
Vollmannstraße 25d
➔ Slowenien 
Generalkonsulat der Republik Slowenien 
Lindwurmstraße 14
➔ Spanien 
Generalkonsulat des Königreichs Spanien 
Oberföhringer Straße 45
➔ Sri Lanka 
Honorarkonsulat der Demokratischen 
Sozialistischen Republik Sri Lanka 
Sylvensteinstraße 2
➔ Südafrika 
Generalkonsulat der Republik Südafrika 
Sendlinger-Tor-Platz 5
➔ Thailand 
Honorargeneralkonsulat des Königreichs Thailand 
Prinzenstraße 13
➔ Togo 
Honorarkonsulat der Republik Togo 
Reitmorstraße 14
➔ Trinidad und Tobago 
Honorarkonsulat der Republik Trinidad und Tobago 
Leipziger Straße 16 (Unterhaching)
➔ Tschechische Republik 
Generalkonsulat der Tschechischen Republik 
Libellenstraße 1
➔ Tunesien 
Konsulat der Tunesischen Republik 
Herzog-Heinrich-Straße 1
➔ Türkei 
Generalkonsulat der Republik Türkei 
Menzinger Straße 3
➔ Ugand 
Honorarkonsulat der Republik Uganda 
Neckarstraße 14
➔ Ukraine 
Generalkonsulat der Ukraine 
Lessingstraße 14
➔ Ungarn 
Generalkonsulat der Republik Ungarn 
Vollmannstraße 2
➔ Uruguay 
Honorarkonsulat der Republik Uruguay 
Sendlinger-Tor-Platz 8
➔ USA 
Generalkonsulat der Vereinigen Staaten von Amerika 
Königinstraße 5
➔ Vereinigte Arabische Emirate 
Generalkonsulat der Vereinigten Arabischen Emirate 
Lohengrinstraße 21
➔ Zypern 
Honorarkonsulat der Republik Zypern 
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JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

Seite 24

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VIP IM TAXI
➔ ISABEL VARELL
Wenn man in unserem Land nach Künstlern sucht, die Singen, 
Tanzen, Schauspielern, Moderieren und Bücher schreiben können, 
ist Isabel Varell eine der wenigen, die dies alles mit sehr viel 
Herzblut und hoher Qualität bietet. Die gebürtige Rheinländerin, 
die heute dafür dankbar ist, dass andere Menschen ihr immer 
viel zugetraut haben und sich selbst immer gern den Aufgaben 
gestellt hat, ohne zaudern, hat einen vollen Terminkalender. 
Ob als Moderatorin in der ARD Produktion „Live nach Neun“, 
als Schauspielerin, Sängerin oder auch Autorin, immer spürt das 
Publikum, dass die aktuelle Arbeit für sie derzeit am Wichtigsten 
ist. Alles macht ihr Spaß und diese Energie gibt sie an die Menschen in ihrer Umgebung weiter. 
Ihre Kraftquelle hat sie vom Herrgott mitbekommen, wie sie 
selbst sagt, aber dieser Akku muss mit Disziplin und Ausdauer am 
Laufen gehalten werden. So hält sie sich mit Yoga und Laufsport 
fit. Diese Kondition ist es auch, die sie bei ihrem Engagement in 
der Komödie im Bayerischen Hof ab dem 19.6. brauchen wird. 
Diese Zweimannkomödie verlangt konditionell von ihr viel ab. In 
dem turbulenten Stück, ganz unkonventionell und sehr modern, 
spielt Isabel Varell eine übergriffige Frau, die laut und nicht immer vornehm, einem Mann nahe kommen will. Die Rolle lässt 
 keinen Raum für Erholungspausen für die Darstellerin. Aber Isabel 
Varell sagt selbst, dass gerade solche Rollen sie reizen. Theaterspielen ist etwas Besonderes für sie. Jeder Abend ist anders. 
Nichts wiederholt sich. Die Reaktion des Publikums lässt immer 
wieder eine neue Atmosphäre entstehen. Diese Nähe erlaubt aber 
auch keine Fehler, ist auch Ansporn, denn die Menschen im 
 Zuschauerraum haben sich eine gute Vorstellung verdient. 
Isabel Varell ist sehr gern in München und liebt diese Stadt, ihre 
Architektur und das Flair. Sie wird in der Nähe des Viktualienmarktes wohnen, den sie so gern immer wieder erkundet. 
In ihrem Leben ist die beliebte Künstlerin schon viel mit dem 
Taxi gefahren und möchte diese tolle Erfindung – wie sie selbst 
das Taxi nennt – nicht missen. Gerade die Vielfalt der beruflichen 
Hintergründe, Lebensläufe und Nationalitäten der Fahrerinnen 
und Fahrer machen ihr besonderen Spaß und jedes Mal ist sie 
wieder gespannt auf die Begegnungen. Besonders die weiblichen 
Fahrer bewundert sie und die immer wieder spannenden Gespräche sind für sie interessant. Wenn sie mit dem schweren 
 Koffer an einem Bahnhof ankommt und dann nur für eine Kurzstrecke in ein Taxi steigt, würde sie sich wünschen, dass ihr 
nicht so oft ein schlechtes Gefühl vermittelt würde. Sie denkt 
dann auch immer an Kranke oder Senioren, die ja das gleiche 
Problem wie sie haben und dann vielleicht gar nicht erst den 
 Taxiservice in Anspruch nehmen. Ein nörgelnder, schimpfender 
Taxler ist für jeden Fahrgast eine Zumutung. Als besonders unangenehm empfindet Isabel Varell schlechte Gerüche im Taxi. 
Sie berichtet von Taxis, in denen man merkt, dass der Fahrer 
penible Ordnung und Sauberkeit hält. Wenn sie aber am frühen 
Morgen zum Flughafen München muss und das Taxi nach Rauch 
und Schweiß riecht, dann erträgt sie die Fahrt nur schwer. Sie 
sagt selbst, dass sie das nicht verstehen kann, denn das Taxi 
ist ein sehr intimer Raum und die Menschen sitzen näher beieinander als in einem Restaurant. Da sollte es doch selbstverständlich sein, auf Sauberkeit und Hygiene zu achten. Wie recht 
sie hat! (BH)
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
Jürgen Frahm
Jürgen Frahm
Max Heydenreich
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

Seite 25

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TAXI-TICKER – KURZMELDUNGEN AUS DER BRANCHE
04.05.19 Saarland Frauenbeauftragte machen Front 
 gegen Bordell-Werbung auf Taxis.
05.05.19 Houston Amerikanerin bestellt Fahrdienst Lyft 
und wird von Fahrer belästigt.
06.05.19 Mettenheim Betrunkene hüpfen vor Taxi und 
 wollen überfahren werden.
07.05.19 Wien Gericht weist Uber-Klage wegen 
 Kontrollen durch Taxi 40100 ab. 
08.05.19 USA Uber-Fahrer streiken in Chicago, 
San Francisco, L.A. und New York.
09.05.19 San Francisco Universitäts-Studie: 44 % mehr Stau 
wegen neuer Fahrdienste.
09.05.19 Berlin Vom Taxi zum Fahrrad: Uber verleiht 
nun E-Bikes.
10.05.19 Düsseldorf Handelsblatt: Verkehrsminister 
 Scheuers Pläne stehen vor dem Aus.
11.05.19 Bad Berleburg Taxifahrten umsonst? 20-Jähriger zu 
1.350 Euro Geldbuße verurteilt. 
11.05.19 Hamburg Abendblatt testet ob Moia, Taxi, 
U-Bahn schneller ist? Taxi gewinnt.
12.05.19 Marburg Widerlich: Falschparker spuckt 
70-jähriger Taxi-Oma ins Gesicht. 
18.05.19 Garmisch-P. Zwei Männer streiten sich um ein 
Taxi. Ein Schwerverletzter.
18.05.19 Stuttgart Betrunkener Autofahrer rammt Taxi. 
100 000 Euro Schaden.
18.05.19 Oldenburg Taxifahrer lehnt Überbesetzung ab. 
Brutal attackiert. 
20.05.19 Frankfurt Eltern vergessen Neugeborenes im 
Taxi.
22.05.19 Köln Geldbörse mit 1000 Euro zurück 
 gebracht. Taxifahrer: „Ehrensache“
23.05.19 Frankfurt Hunderte Taxifahrer protestieren 
 gegen Marktöffnung für Uber.
23.05.19 Berlin Start-Up: Flug-Taxi kostet vielleicht 
das Doppelte einer Taxifahrt.
24.05.19 Triberg Supermarkt zu: Senioren erhalten 
 Taxi-Gutscheine für Einkauf.
25.05.19 Augsburg Frau übergibt sich in Taxi und schlägt 
Fahrer.
26.05.19 Neunkirchen Betrunkener fährt lieber selber und 
kracht in bestelltes Taxi.
27.05.19 Amberg Taxifahrer fährt in Bushaltestelle. 
Schild trifft 62-Jährige.
27.05.19 Zell 19-Jähriger fährt ungebremst in Taxi. 
4 Verletzte und Sachschaden.
27.05.19 Luxemburg Taxiausrüster fms will AG gründen und 
Investoren gewinnen.
27.05.19 Köln Taxler kracht in Zufahrtsschranke. 
Großer Stau am Flughafen.
29.05.19 Australien Am Great Barrier Reef gibt es jetzt 
Taxi-U-Boote für Touristen.
 
DAS STÜCK
Bei Adam und Eva ist sie das erste Mal schiefgegangen, die 
 Sache mit der platonischen Liebe – die Folgen sind bekannt. 
Seitdem haben sich Generationen von Philosophen mit ihrer 
Möglichkeit oder Unmöglichkeit beschäftigt. Hollywood 
schließlich bescherte der Psychologie sogar das „Harry-und- 
Sally-Syndrom“ . Aber niemand hat bis heute abschließend die 
Frage beantwortet: Können Mann und Frau einfach nur gute 
Freunde sein – oder kommt zwangsläufig irgendwann die 
Schlange dazwischen? 
Hier ist es die fröhliche Floristin Charlotte mit ihrer Vorliebe 
für Schlager und Chansons. Sie ist attraktiv, wenn auch nicht 
mehr ganz so jung und frisch, wie sie es gerne wäre – und sie 
ist verliebt. Seit fünf Jahren. Platonisch – notgedrungen, denn 
das Objekt ihrer Leidenschaft, der gut aussehende Valentin, 
sieht in ihr nur einen guten Kumpel, einen Freund, mit dem 
man unkomplizierte Abende vor dem Fernseher oder beim Fußball verbringen kann, mehr nicht. All die Jahre, die sie sich nun 
kennen, hatte sie nie den Mut, Valentin ihre Liebe zu gestehen 
– doch das soll sich jetzt endlich ändern: Charlotte hat beschlossen, es ihm zu sagen. Heute. In ihrem Blumenladen. 
Denn was eignete sich besser für ein Liebesgeständnis als die 
Sprache der Blumen? Valentin aber kennt weder die Symbolik 
von Rosen und Männertreu, noch kapiert er, was Charlotte ihm 
Geheimnisvolles sagen möchte: Hat sie sich in einen Kunden 
verliebt? Oder in den Japaner von neulich beim Karaoke? Ist sie 
etwa schwanger? Hauptsache, es ist nichts Unangenehmes, 
denn er freut sich nach einem anstrengenden Arbeitstag doch 
nur auf einen richtigen Kumpelsabend. Aus dem aber wird 
nichts, denn Charlottes heimliche Liebe bleibt nicht das einzige 
Geheimnis, das an diesem Abend gelüftet wird. Und zu behaupten, dass Valentin seiner Freundin auch nicht alles über sein 
Leben erzählt hätte, wäre – gelinde gesagt – eine starke Untertreibung …
Wunderbar humorvoll – mit umwerfendem Wortwitz und vielen mitreißenden bekannten und weniger bekannten Musikstücken – geht der französische Autor in dieser schwungvollen 
Komödie der ewigen Frage nach: Kann es platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau geben? Muss die Liebe der 
Freundschaft immer in die Parade fahren? Und er stellt ein 
Paar auf die Bühne, das dieses Rätsel beinahe gelöst hätte, 
wäre da nicht Amors Pfeil geflogen.
➔ Vorstellungen vom 20. Juni bis 28. Juli 2019
➔ Außer 8. und 9. Juli 2019
Weitere Informationen unter 
www.komoedie-muenchen.de
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

Seite 26

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Olympiapark – Fußgänger beim Überqueren der 
Fahrbahn angefahren und verletzt. Fahrer flüchtet 
von der Unfall stelle
Am Freitag, 10.05.2019, gegen 23.30 Uhr, überquerte ein 21- jähriger Münchner zu Fuß die Fahrbahn der Ackermannstraße vom 
Olympiapark aus kommend. 
Zur gleichen Zeit fuhr ein Taxifahrer auf der Ackermannstraße in 
Richtung Westen. Ein Zeuge konnte beobachten, wie der Fußgänger von diesem Taxi erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert 
wurde. Der Fahrer des Taxis entfernte sich anschließend von der 
Unfallstelle, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Bei dem 
Taxi handelt es sich um einen Mercedes mit der seitlichen Aufschrift myTaxi. 
Der Fußgänger wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Im Krankenhaus wurde an den Händen des 21-Jährigen blaue Farbe festgestellt. Bei einer Nachschau an der Unfallörtlichkeit in der 
Ackermannstraße wurden an fünf geparkten Fahrzeugen Beschädigungen in Form von Schmierschriften in blauer Farbe festgestellt. 
Unter den Schmierschriften befanden sich u.a. Hakenkreuze. Bei 
dem 21-Jährigen konnte ein blauer Stift festgestellt werden. Es 
besteht der Verdacht, dass der 21-Jährige der Verursacher dieser 
Schmierschriften ist. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung 
an Kraftfahrzeugen und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
Zeugenaufruf: 
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen 
können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Telefon: (089) 6216 - 3322, 
in Verbindung zu setzen.
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen.
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… Ampel ursprünglich „Lampe“ oder „Leuchte“ bedeutete?
Vom Lateinischen ampulla, was für kleine Flasche für Salben 
oder Öle stand, entwickelte sich die spätere Bedeutung „Leuchte“ oder „Lampe“ . Lampen hängen oft an der Decke, daher sprechen wir auch von „Blumenampeln“ . Da in den meisten Ländern 
die Lichtzeichenanlagen über den Straßen hängen, setzte sich 
der Begriff „Ampel“ langsam im täglichen Sprachgebrauch der 
Gegenwart durch. Nach Errichtung der ersten Lichtanlage zur 
Verkehrsregelung in Deutschland auf dem Potsdamer Platz in 
Berlin 1924 nahm das Wort nach und nach seine heutige Bedeutung als Verkürzung von Verkehrsampel an. Andere Quellen 
nennen eine Anlage, die bereits 1922 am Hamburger Stephansplatz aufgestellt wurde, als erste Ampel Deutschlands. 1927 
folgte Münchens erste Ampelanlage am Bahnhofsplatz. 
Die erste Lichtsignalanlage der 
Welt wurde am 10. Dezember 
1868 in London auf dem Parliament Square aufgestellt. Sie 
wurde mit Gaslicht betrieben 
und explodierte nach kurzer 
Zeit.
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

Seite 27

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LESERBRIEF
Am 24. Mai 2019 erreichte uns folgende Fahrgastbeschwerde. 
Nachdem sich der Verfasser mächtig ins Zeug gelegt hat und 
den Vorfall in Worten inszenierte, wollen wir unseren Lesern 
dieses Schreiben nicht vorenthalten!
Sehr geehrte Damen und Herren,
als mich heute Morgen um 04.50 Uhr in Fröttmaning das Taxi 1214 
zu meinem Dienst bei der MVG abholte, ahnte ich noch nichts 
schlimmes … Doch es kam alles anders! 
Kennen Sie den Film „The Fast and the Furious“? Ich durfte heute 
Komparse im neunten Teil der Filmreihe sein (dieser erscheint übrigens am 20.05.2020 in den deutschen Kinos). Leider saß jedoch 
nicht Vin Diesel am Steuer sondern einer Ihrer „Fahrer“ . Es fing 
 damit an, dass ihr enthusiastisch veranlagter Kollege anscheinend 
heute früh zum ersten Mal das Gaspedal entdeckt hat und ausprobieren wollte, was der Karren so alles hergibt. Wir fuhren (mit 
noch zwei meiner Kollegen) in Fröttmaning auf die Autobahn. Dort 
noch nicht mal drauf, brach das Heck des „Fluchtwagens“ leicht 
aus. Diese (un)gewollte Drifteinlage hielt ihn jedoch nicht davon 
ab, auf der Autobahn „Vollgas“ zu geben (140 km ⁄ h ist für ein 
 Hybridfahrzeug nicht schlecht). Nach dem er das dritte 80 km ⁄ h 
Schild entdeckte, fiel ihm wieder ein, dass es ja noch ein Pedal 
gibt. Sie ahnen was jetzt kommt … Er deaktivierte mit seinem 
 Notaus-Schalter (Bremspedal) den Warpantrieb und aktivierte zeitgleich den Rückwärts-Schub, sodass meinen MVG-Kollegen und mir 
das Abendessen des jeweils anderen fast näher kam, als uns lieb 
war. Nachdem wir die Ausfahrt München-Schwabing der A9 noch 
bekommen und Gott sei Dank lebend verlassen haben, behielt er 
diesen „Alarm für Cobra 11“-würdigen Fahrstil (ein wahres Stakkato von Bremse und Gas) innerstädtisch bei (teilweise 75 km ⁄ h bei 
erlaubten 50). Da unser selbsternannter Mariokart-Worldcup-Champion anscheinend aus Frust über fehlende Bananenschalen an einigen Ampeln für das seelische Gleichgewicht „Kavalierstarts“ hinlegte, erlaubte ich meine Kollegen zu fragen, ob es denn jemand 
eilig hätte. Dies wurde mit kreidebleichem Gesichtsausdruck verneint. Allem Anschein nach hat der Fahrer diesen Wink mit dem 
Zaunpfahl nicht verstanden und setzte sein imaginäres Rennen 
 gegen die Zeit fort. Im Betriebshof angekommen, stiegen wir aus, 
holten tief Luft und schickten ein Stoßgebet gen Himmel. 
Ich bitte darum, dass Sie dem verantwortlichen Fahrer eine Nachschulung geben, was Fahrgastbeförderung bedeutet. Des Weiteren bitte ich Sie, uns diesen Kollegen nicht mehr zu schicken, da 
ich sonst nicht mehr von einer Anzeige absehen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander B.
(U-Bahn-Fahrer bei der MVG – dessen Fahrgäste noch nie während 
der Fahrt Ihr Testament verfassen mussten)
Als ein Fahrgast im Mai am Hamburger Airport in ein Taxi 
 einstieg, bemerkte er einen Säugling auf der Rückbank.
Der Taxifahrer hatte vor seiner Mittagspause ein Paar aus einer Klinik abgeholt und nach Hause gefahren. Danach 
fuhr er sein Taxi in eine Tiefgarage und 
legte seine Mittagspause ein. Auch auf 
dem Weg zum Flughafen bemerkte er 
das schlafende Baby nicht. 
Als sich Fahrer und Fahrgast vom ersten Schreck erholt hatten, 
verständigte der Taxler sofort die Polizei. Diese war schon von 
den Eltern alarmiert worden. Die frisch gebackenen Eltern hatten das Neugeborene im Taxi vergessen. 
Nachdem das Taxi wieder los gefahren war, bemerkte der Vater 
das Missgeschick, konnte aber den Wagen nicht mehr einholen. 
Auch über die Taxizentrale war eine Identifikation des Taxis 
nicht möglich. Die „am Boden zerstörten Eltern“ holten dann 
unverzüglich ihr Baby im Polizeikommissariat in Hamburg 
Bramfeld ab und vielleicht hat der neue Erdenbürger ja gleich 
bei seinem ersten Abenteuer einen besonderen Bezug zur Taxibranche entwickelt. Die Fahrt scheint ihm ja gefallen zu haben!
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Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ BÖRSE – Am Freitag, 10. Mai, gingen 
unsere Freunde von „Uber“ an die New 
 Yorker Börse, um für die weitere Expansion 
Geld bei Anlegern einzusammeln. Schließlich macht das Unternehmen seit seiner 
Gründung 2011 ständig kräftige Verluste. 
Zunächst hatte der aktuelle Ober-Uber 
 namens Dara Khosrowshahi (für den Namen 
kann wohl nicht mal er selbst was) mit 
mindestens 90 Milliarden Dollar Einnahmen 
aus den Anteilsverkäufen gerechnet. Die 
einzelne Aktie wurde mit 45 Dollar pro 
Stück angeboten, sank dann aber am ersten Handelstag auf 41,57 Dollar. Auch drei 
Wochen später (Redaktionsschluss dieses 
TK) bewegte sich ihr Handelswert um die 
41 Dollar. Kommt da ein bisserl Schadenfreude auf? Nein: sehr viel! Im Münchner 
Merkur vom 8. Mai berichtete dessen USA- 
Korrespondent Friedemann Diederichs ausführlich über Uber: er, Diederichs, fuhr 
selbst ein Jahr lang aus journalistischem 
Interesse („Des Geldes wegen lohnt es sich 
nicht“) einmal pro Woche, Samstagnacht, 
für unsere Lieblinge. Nachfolgend sei etwas 
ausführlicher aus diesem Bericht zitiert:
„Die wohl wichtigste Erkenntnis zuerst: 
Die Strategie von Uber, mit seinen Niedrig-Tarifen traditionelle Taxis an den Rand 
der Existenz zu drängen und sich wesentliche Marktanteile zu sichern, funktioniert 
nur, weil die Firma über einen nicht enden 
wollenden Strom an Fahrern verfügt, die 
als moderne Sklaven für einen Hungerlohn 
Passagiere befördern und teilweise sogar 
dafür ihre Wagen auf Pump kaufen. Und 
das ohne Krankenversicherung, garantierten Minimallohn oder Überstundenvergütung. Einer in den USA veröffentlichten 
Studie zufolge soll der Stundenlohn bei 
achteinhalb Dollar liegen – weniger, als 
Angestellte in Schnell restaurants durch das 
Grillen von Burgern verdienen. (…)“ Ist 
das fair? Gary Davies analysiert die Geschäftsmodelle von Uber und Co. Er sagt: 
Ubers Brot und Butter ist, tausende von 
„Angestellten“ zu finden, die dumm genug 
sind, sich als „unabhängige Unternehmer“ 
zu betätigen, die Billigarbeit leisten und 
Geld einem Konzern verschaffen, dessen 
 ultimatives Ziel es ist, die gleichen Fahrer 
 irgendwann durch selbstfahrende Autos zu 
ersetzen." 
Nach einem Bericht der „Taxi-Times“ vom 
28. Mai hat die Fraktion der Linkspartei im 
Bundestag unter dem Titel „Taxigewerbe 
schützen“ einen Antrag eingebracht, der 
sich scharf gegen Bundesverkehrsminister 
Scheuers berüchtigte „Eckpunkte“ abgrenzt, der die Fahrdienste Uber und Co. 
sowie Vermittler wie myTaxi usw. in die 
Schranken weisen soll und eine Rückkehr 
zur klaren Unterscheidung von Taxi- und 
Mietwagenverkehr fordert. Nach diesem 
 Antrag soll die Vermittlung und Ausführung 
solcher Arten der Personenbeförderung dem 
Taxigwerbe als „… unverzichtbarer Teil 
des ÖPNV“ in Ergänzung des öffentlichen 
Linienverkehrs verbleiben und nicht internationalen Konzernen überlassen werden, 
die im „gesetzlichen Graubereich“ agieren.
Schrotti, der Ex-SPDler, hofft inständig, 
dass sich seine ehemalige Partei endlich 
wieder ihrer sozialdemokratischen Wurzeln 
erinnert und hier ebenfalls klare Kante 
zeigt. Aber bislang hört er von dort eher 
großkoalitionäres Harmoniegeschwurbel, 
wie z.B. von SPD-Fraktionsvize Sören Bartol 
im Merkur vom 6. Mai, der dort indirekt 
 zitiert wird: er, Bartol, könne bei Scheuer 
„noch keine klare Linie erkennen“ . Einschub 
Schrotti: wir Taxler schon! Dann Bartol 
wörtlich zitiert: „Ich halte persönlich 
nichts von der Abschaffung der Rückkehrpflicht von Mietwagen“ . Na toll: diese und 
ähnliche, früher hier schon zitierte, „persönliche Meinung“en von Bundestags-Sozis 
gibt es durchaus, aber halt keine klare 
Festlegung der Fraktions- und Parteispitze. 
Da könnte die SPD ja als „linke“ Partei 
 gelten – igitt!
Aktuelle Ergänzung: wenige Stunden vor 
Fertigstellung dieses „Taxler-Lexikon“ 
 wurde bekannt, dass Andrea Nahles als 
 Vorsitzende der SPD und ihrer Bundestagsfraktion zurückgetreten ist. Wer neue(r) 
Parteivorsitzende(r) wird, ist Anfang Juni 
nicht absehbar. Und ob die SPD die Große 
Koalition (GroKo) verläßt, ebensowenig. 
Wenn ja, so könnte es – wie schon Ende 
2017 – zu einem neuen Anlauf für eine 
„Jamaika“-Koalition aus Union, Grünen 
und FDP kommen, wobei wir Taxler mindestens beim Zusammenspiel von Union und 
FDP schlechte Karten hätten. Wie sich 
die Grünen in einer solchen Koalition zu 
Scheuers Plänen verhalten würden, steht 
in den Sternen. Vielleicht würden sie dann 
im Rahmen des üblichen Koalitionsgeschachers im Gegenzug zur Einführung einer 
CO²-Steuer den Plänen von CDU ⁄ CSU und 
FDP zustimmen.
Wenn die SPD jedoch in der GroKo bliebe 
und sich zudem endlich hochoffiziell gegen 
Uber-Andis (Scheuer) Pläne zur faktischen 
Abschaffung des Taxigewerbes positionieren würde, hätten wir zumindest bis zur 
nächsten regulären Bundestagswahl 2021 
unsere Ruhe. Aber das ist alles nur Kaffeesatzleserei.
➔ FLUSSBAD – Schon im letzten Jahr 
 berichtete der Schreiber hier mehrmals 
über die – seiner Meinung nach – grandiose Schnapsidee, an der innerstädtischen 
Isar, etwa zwischen Cornelius- und Ludwigsbrücke, ein „Isar-Flussbad“ zu bauen. 
Das hätte u.a. bedeutet, die erst vor wenigen Jahren renaturierten Uferränder einzufassen, Terrassen für Gastronomie anzulegen und Umkleidekabinen zu errichten. 
Und: das Ganze einzuzäunen – natürlich 
gegen Eintrittsgebühr, wo bisher das Baden 
kostenlos war. Na gut, mit dem Baden in 
der Isar isses so eine Sache – schließlich 
wärmt sich das Luder auf den vielleicht 
80 Kilometern vom Karwendelgebirge bis 
nach München auch in den wärmsten Sommern selten über 20 Grad auf – aber das 
ist selbstverständlich nur ein „Totschlagsargument“ der ewigen Meckerer. Dennoch: 
eine Mehrheit aus CSU, Grünen und FDP im 
Münchner Rathaus war im Juli 2018 dafür, 
in eine „vertiefte Planung“ einzusteigen. 
Mitte Mai 2019 vollzog die FDP eine Kehrtwende, womit die erforderliche Stadtratsmehrheit weg gewesen wäre. Jetzt hat die 
FDP ihr Nein wieder relativiert, da die 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019
 UNTERHALTSAMES

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Münchner Stadtentwässerung (MSE) zufällig 
genau im betreffenden Bereich ohnehin 
 einige Baumaßnahmen, wie Kanalerneuerungen usw., vornehmen muss. Nunmehr 
will also die FDP erst noch prüfen lassen, 
ob bei Nutzung von „Synergieeffekten“ 
(m.a.W.: wenn man da sowieso schon 
 herumbauen muss) die bisher veranschlagten Kosten des Flußbades von derzeit geschätzten 19 Millionen Euro verringert 
 werden könnten. Schrottis Kommentar: 
der Schmarrn ist also noch immer nicht 
endgültig vom Tisch. Verlangt doch einfach 
Eintritt für das Großlappener Klärwerk! Ein 
Haferl Kaffee oder Bier am Rande des Faulbeckens, beim Duft wie von frisch geodelten Wiesen, serviert von Kellnerinnen in 
dunkel besprenkelten Gummistiefeln, wäre 
doch ein echtes Erlebnis, welches einem 
den Kreislauf der Natur so richtig nahe 
brächte. Und das Baden in der Isar wäre 
für die Hartgesottenen weiterhin überall 
kostenlos.
➔ MÜNCHEN IM SOMMER – Im Münchner 
Stadtrat wird bei Redaktionsschluss darüber 
debattiert, ob der Alpenplatz in Obergiesing, der Bereich Schwanthaler- ⁄ Parkstraße 
und eventuell auch die Westenriederstraße 
über den Sommer zeitweilig zu Fußgängerzonen bzw. verkehrsberuhigten Zonen werden sollen.
Im gen. Bereich auf der Schwanthalerhöhe sollen am Straßenrand sogenannte 
„Parklets“ aufgestellt werden – hölzerne 
Podeste mit Bänken und Tischen, die zum 
gemütlichen Verweilen einladen sollen. In 
Berlin gab es 2016 solche Versuche bereits, 
wobei die Konstruktionen (Einzelpreis: 
50.000 Euro) sehr zum Ärger der Anwohner 
nicht nur Parkplätze am Straßenrand belegten, sondern insbesondere die Trinkerszene, 
Vandalen und Grafitti-Schmierer anlockten 
und damit wesentlich zu einer weiteren 
nächtlichen Ruhestörung beitrugen.
Im Bereich Alpenplatz ⁄ Edelweißstraße soll 
über den Sommer für zehn Wochen eine 
Fußgängerzone eingerichtet werden, um 
die „Aufenthaltsqualität“ zu erhöhen. Einige Mitglieder des Stadtrates hatten sich 
diese Idee bei einem Kegelausflug, äh, 
 Verzeihung, bei einer steuerfinanzierten 
Informationsreise nach Stockholm im Sommer 2018 in der schwedischen Hauptstadt 
abgeschaut. Okay, es mag ja sein, dass in 
Skandinavien der Sommer wesentlich kürzer 
und zugleich der Preis für alkoholische 
 Getränke dramatisch höher ist als bei uns. 
Mag auch sein, dass Stockholm diese Aktion nur zum Zwecke der Förderung des 
Tourismus gestartet hat (lt. „wikipedia“), 
was München vielleicht nicht mehr unbedingt braucht. Und es mag auch sein, dass 
dadurch in einem Stadtviertel, dessen Häuser ohnehin kaum über Tiefgaragen verfügen, weitere Parkplätze wegfallen – aber 
was ficht das die „grüne“ Vorsitzende des 
örtlichen Bezirksausschusses (BA) Carmen 
Dullinger-Ostwald an, die diese Idee ganz 
toll findet? Der CSU-Sprecher im BA, Stefan 
Reinwald, befürchtet einen „Schildbürgerstreich“ durch zunehmenden Parksuchverkehr in den geplanten zehn Wochen der 
Aktion, worauf die Frau Vorsitzende souverän kontert: „davon sind ja auch noch 
sechs Wochen Sommerferien“ (MM vom 
16.5.). Ist doch logisch, weil die Leute 
 bekanntlich zu ihren Urlaubsflügen das 
Auto im Handgepäck mitnehmen. Aber 
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
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dafür werden die verbliebenen Anwohner, 
die sich keinen Sommerurlaub leisten können, eingehakt im Kreis mit den restlichen 
Anwohnern und angelockten Touristen auf 
der Straße, Sirtaki tanzend, die Völkerverständigung feiern und sich am Trubel vor 
ihren Schlafzimmern auch dann noch erfreuen, wenn sie schon im Bett liegen und 
sich auf das Aufstehen nächsten Morgen 
freuen. Schließlich müssen ein paar Leute 
den Laden auch am Laufen halten, wenn 
die anderen im Urlaub sind. Und Frau Dullinger-Ostwald wird im Herbst den kleinen 
Mädchen und Buben der „Zurückgebliebenen“ bestimmt sehr einfühlsam erklären 
können, weshalb es jetzt plötzlich nicht 
mehr ratsam ist, mitten auf der Straße die 
Puppen zu wickeln oder Spielzeugautos zu 
reparieren.
➔ MÜNCHEN IM HERBST – Da kommt was 
auf uns zu: nein, natürlich nicht das Oktoberfest. Also schon, aber das haken wir 
ja routiniert ab. Dafür bekommen wir ab 
20. September, also mit der Eröffnung der 
diesjährigen Wiesn, als special-feature eine 
Sperrung der Laimer Unterführung für die 
Dauer von voraussichtlich drei Monaten – 
geplant bis 20. Dezember. Die berüchtigte 
Trambahn-„Westtangente“ wirft ihre Schatten voraus, weil die Elektrische auf ihrem 
Weg von der Fürstenrieder- in die Wotanstraße schließlich auch irgendwie die 
Eisen bahngleise queren muss. Dazu wird 
östlich, also stadteinwärts gleich neben 
der bisherigen Röhre, ein neuer Tunnel 
 gegraben, der jetzt schon den schönen 
 Namen „Umweltverbundröhre“ trägt und 
natürlich nicht für Autos vorgesehen ist. 
Aber die brauchen auch spätestens ab dann 
keine zweite Fahrspur pro Richtung mehr, 
die in den letzten Jahrzehnten so hilfreich 
gewesen wäre, weil wegen der neuen Tram 
in der Fürstenrieder- und Wotanstraße ohnehin jeweils eine Fahrspur wegfällt. Im 
nördlichen Teil der Wotanstraße dürfen die 
Autos dann hinter der Trambahn her zuckeln 
und jede ihrer Haltestellen genießen, weil 
es da ja bereits heute nur je eine Fahrspur 
pro Richtung gibt. Ach ja, die Beleuchtung 
der alten Röhre muss auch noch erneuert 
werden, weshalb man auf eine Sperrung 
von insgesamt geplanten drei Monaten 
kommt.
In der Fraunhoferstraße sollen 120 Parkplätze wegfallen, damit die Gehwege breiter werden können und – vor allem – ein 
großzügiger Radweg abmarkiert werden 
kann. Die Anwohner, für die es bei der alten Bausubstanz hier kaum Tiefgaragenplätze gibt, wird’s bestimmt freuen. Ebenso 
wie die Anwohner der Ludwig- und Leopoldstraße (bis zur Münchner Freiheit): 
da gibt es zwar beidseitig Radwege, aber 
die SPD und die Grünen im Rathaus halten 
die für viel zu schmal. Die Radverkehrsbeauftragte der SPD-Fraktion, Bettina 
 Messinger, und ihr grüner Gesinnungsgenosse Herbert Danner kündigen bereits an, 
dass im genannten Bereich entweder mindestens 900 Parkplätze oder aber „die ein 
oder andere Fahrspur geopfert werden“ 
müssten. 
Das erinnert den Schreiber an die Zeiten der 
Heiligen Inquisition, als den Delinquenten 
großzügig die Wahl gelassen wurde, ob sie 
vor der lethalen Erhitzung auf dem Scheiterhaufen noch gefoltert oder aber gleich 
hingerichtet werden wollten. Das Endergebnis stand jedenfalls so oder so bereits fest.
➔ ZUM SCHLUSS – Einen raffinierten Plan 
heckte in der Nacht vom 24. auf 25. Mai 
ein 54-jähriger Autofahrer im Kreis Rosenheim aus, nachdem er an einer Autobahnbaustelle (erlaubt: 60 km ⁄ h) von einem 
mobilen Radargerät mit rund 200 Sachen 
geblitzt worden war: er fuhr zurück, bohrte 
ein Loch in die Anlage und füllte Benzin 
ein, um das Photostudio abzufackeln. Da 
die Kiste aber über eine Alarmanlage verfügte, war zwischenzeitlich die Polizei eingetroffen. Die Daten konnten noch ausgelesen werden. Etwas zu schnell war Anfang 
Mai auch ein 20-jähriger auf einer Berliner 
Stadtautobahn (erlaubt: 80) unterwegs, als 
er – nach Abzug der Toleranz – 222 km ⁄ h 
auf das Erinnerungsphoto brachte. Wegen 
mehrerer Tempoverstöße hatte der Mann 
bereits vorher eine Verlängerung der Probezeit verpasst bekommen … Unter der Rubrik „Urteil der Woche“ teilte das Münchner 
Amtsgericht lt. MM vom 14. Mai 2019 folgendes mit: ein Jahr zuvor, am 23. Mai 
2018, war ein 24jähriger mit seinem Auto 
am Mittleren Ring unterwegs und wurde 
dort zwischen 00.19 Uhr und 01.27 Uhr 
insgesamt elf Mal (!) geblitzt. An den verschiedenen Meßstellen war er mit 94 bis zu 
114 km ⁄ h registriert worden. Zusammenaddiert wären 3.670 Euro Bußgeld fällig 
geworden. Vor Gericht machte der Mann keine Angaben zu seinen Beweggründen; eine 
eventuelle Alkoholisierung bzw. Beeinflussung durch sonstige Drogen konnte nachträglich natürlich nicht mehr bewiesen 
 werden. Und da der arme Junge als Meisterschüler wenig verdiente und zudem nach 
den jeweiligen Einzelverstößen nicht über 
die Verwerflichkeit seiner Missetaten belehrt 
werden konnte, bekam er vom Gericht einen 
kräftigen Rabatt, musste nur 1.504 Euro 
 bezahlen und seinen Führerschein lediglich 
für drei Monate abgeben. Ist doch schön, 
dass den anderen Verkehrsteilnehmern ein 
solcher Intelligenzasket nach nur dreimonatiger Sperre wieder als Sparringspartner zur 
Verfügung gestellt wurde! 
Und noch so ein Denksportler war am 
 Freitag, 10. Mai, nachmittags in München 
unterwegs: bereits in der Einsteinstraße 
fiel er wegen überhöhtem Tempo und 
 aggressiver Fahrweise auf; auf der Riemer 
Autobahn bedrängte er danach mehrere 
 Vorausfahrende, fuhr zu dicht auf und 
 zeigte schließlich einem der Fahrer beim 
Rechtsüberholen den Mittelfinger. Der solcherart Beglückte und sein Beifahrer waren 
allerdings Zivilpolizisten, die den Mann, 
 einen 48-jährigen aus dem Landkreis EBE, 
in Riem herauszogen und bei ihm „drogentypische Ausfallerscheinungen“ feststellten. Gibt‘s dafür beim Münchner Amtsgericht auch einen Rabatt?
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30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

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Tollwood Sommerfestival 2019
Am 26. Juni ist es wieder soweit. Das Tollwood Sommerfestival 
wird den Besuchern bis zum 21. Juli auf ca. 30.000 qm im Olympiapark 500 Veranstaltungen bieten. Für jeden der erwarteten 
900.000 Besucher wird etwas Interessantes dabei sein. 
Das erste Tollwood Festival fand im Sommer 1988 auf dem Gelände des Olympiaparks Süd statt. Der Veranstalter, die Tollwood 
GmbH, ist eine privatwirtschaftliche Gesellschaft für kulturelle 
Veranstaltungen und Umweltaktivitäten. Der beliebte „Markt der 
Ideen“ mit seinen 220 Ständen aus 20 Ländern finanziert zum 
größten Teil die kulturellen Veranstaltungen und ökologischen 
Projekte. Seit Anbeginn ist das Festival darauf ausgerichtet, 
Spiegelbild einer multikulturellen Gesellschaft zu sein. Deswegen 
sind Toleranz, Internationalität und Offenheit die Grundpfeiler 
eines jeden Festivals. Dies spiegelt sich auf allen Ebenen wider, 
in der Programmatik ebenso wie in der Struktur des „Marktes der 
Ideen“ oder in der Auswahl der gastronomischen Angebote.
In diesem Jahr steht das Tollwood Sommerfestival unter dem 
Motto „REICHT LEICHT!“ . Damit wollen die Veranstalter auf den 
Konsumwahnsinn und seine Folgen für die Erde hinweisen und 
die Besucher zum Nachdenken anregen. Es soll nicht um Askese 
gehen, was auch bei dem reichhaltigen gastronomischen Angebot ein Widerspruch in sich wäre. Es geht darum, Lust und Bedürfnis mit Maß und Ziel zu stillen. Wie viel Paar Schuhe können 
zwei Füße tragen? Wer weniger Fleisch verzehrt, lebt gesünder 
und rettet, so vermessen das auch klingt, ein bisschen Regenwald. Das umfangreiche Kinderprogramm vereint pädagogischen 
Anspruch mit Spaß und Unterhaltung.
Eine Besonderheit in diesem Jahr werden die Tauschschränke neben der Kasse sein. Unter dem Motto „Tauschen, Finden, Freuen“ 
kann jeder Dinge, die er nicht mehr braucht, in die Schränke einsortieren und sich etwas, was ihn interessiert, dafür mitnehmen. 
Mit gelebtem Umweltschutz, denn Wiederverwertung und Ressourcenschonung lassen den ökologischen Fußabdruck ein wenig 
kleiner werden, kann jeder mit gutem Gewissen vielleicht ein 
 Objekt finden, das ihm besondere Freude macht. Ob Bücher 
oder Haushaltsgegenstände, die schon ewig ungenutzt die Küche 
 verzieren, ein anderer hat vielleicht gerade diesen Gegenstand 
schon seit Langem gesucht. Wie in jedem Jahr werden viele 
Künstler mit Musik und Tanz das Publikum b egeistern. Besondere 
Höhepunkte werden sicher die Abschiedskonzerte der Ersten Allgemeinen Verunsicherung sein. Die EAV wird noch einmal live mit 
drei Konzerten Abschied vom Münchner Publikum nehmen. Diese 
Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen. Das Tollwood 
Sommerfestival wird am Mittwoch, 26.6., seine Pforten öffnen. 
Montags bis freitags können die Besucher ab 14 Uhr, samstags 
und sonntags ab 11 Uhr das Festgelände erkunden. Bis nach 
 Mitternacht kann man es sich schmecken lassen und die 
Atmosphäre genießen.
Magdalenenfest 2019
Das Magdalenenfest im Hirschgarten erwartet vom 6. bis 21. Juli 
seine Gäste. Dieses Volksfest bietet den Münchnern und ihren 
Gästen mitten in der Stadt ein Markttreiben im Grünen. Es kann 
auf eine lange Tradition zurück schauen. Bereits 1728 ist das 
Magdalenenfest urkundlich belegt. Bis 1958 fand es im Schlosspark Nymphenburg statt. Der Hirschgarten macht dieses Volksfest heute zu etwas ganz Besonderem. Das Magdalenenfest ist 
das einzige Volksfest der Stadt, das noch komplett auf einer grünen Wiese veranstaltet wird. Die Nähe zum beliebten Biergarten, 
die Schausteller und die ca. 25 Stände, die für die Münchner die 
 „Minidult“ sind, machen einen Besuch zum Erlebnis. Die Kinder 
toben sich an Attraktionen wie Auto-Scooter und Kinderkarussell 
aus oder trauen sich mal etwas Ungewöhnliches wie Bungee- 
Trampolin. Die etwas Älteren freuen sich vor dem Biergenuss 
oder dem Verzehr der Genüsse der Wurstbraterei auf eine Runde 
mit dem Kettenkarussell. 
Das Magdalenenfest ist mit seiner Überschaubarkeit besonders 
für Familien und Besucher, die vor den Menschenmassen der 
Wiesn zurückschrecken, eine wunderbare Alternative in mitten 
der Natur. 
➔ 500 VERANSTALTUNGEN – 900.000 BESUCHER
STADTINFO
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

Seite 32

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➔ IM GESPRÄCH
Interview mit dem Geschäftsführer des „Münchner Taxi-Zentrums“ Gregor Beiner
atelier-tacke.de
TAXIKURIER – Herr Beiner. Wir sitzen hier 
in einem E-Jaguar. Warum dieses Fahrzeug?
GREGOR BEINER – Das ist ganz einfach 
beantwortet: wir beschäftigen uns seit 
zwei Jahren mit der E-Mobilität. Jaguar bot 
das einzige Fahrzeug mit der geforderten 
Qualität und Reichweite. Die Reichweite 
ist ein zentraler Punkt. Eigentlich gab es 
vorher nur Tesla, und sonst nichts. Aber 
Tesla hat sich für uns nicht ergeben. Das 
Gesamtpaket hat für uns nicht gepasst. 
Wir haben uns auch ein chinesisches Produkt angeschaut und Kontakt zu BYD in 
China aufgenommen. Das Auto machte 
 einen soliden Eindruck, wir haben es getestet. Aber am Ende war die Reichweite 
für uns zu knapp und das Raumangebot für 
den Fahrer nicht ausreichend. Außerdem 
fokussiert der Konzern den Verkauf von 
Stückzahlen, mit denen wir ganz München 
ausrüsten könnten.
TAXIKURIER – Für Sie war also zuerst „das 
Auto“ wichtig.
GREGOR BEINER – Jaguar hat schon immer 
Autos produziert. Da konnten wir uns 
gleich auf das „Auto“ verlassen. Wir haben 
erfahren, dass Jaguar ein E-Taxi-Konzept 
aufgestellt hat. Deshalb haben wir uns an 
die Konzernzentrale in England gewandt 
und erhielten Zuspruch von der Konzernspitze. Herr Dr. Speth sieht das Taxigewerbe als einen wichtigen Partner für den 
 Konzern. Ganz im Gegensatz zu anderen 
Automobilkonzernen möchte Jaguar mit 
dem Gewerbe zusammenarbeiten. Das gab 
uns ein gutes Gefühl. Wir wussten, wir 
 werden ernst genommen. Jaguar hat uns 
gleich von Anfang an unterstützt und Herr 
Dr. Speth fand auch den Standort München 
besonders. 
TAXIKURIER – Jaguar war schon so weit, 
ein taxitaugliches Fahrzeug zu liefern?
GREGOR BEINER – Jaguar lieferte dann das 
Gesamtpaket „Taxi“ und hat alle Hebel in 
Bewegung gesetzt, die Voraussetzungen für 
ein deutsches Taxi zu erfüllen. Man stelle 
sich vor: sie haben in einem halben Jahr 
die Konformität erreicht. Es dauerte vom 
ersten Kontakt bis zum Einsteigen in das 
erste Taxi nicht mal ein Jahr: von Oktober 
2017 bis Juli 2018. Das bietet keine andere 
Marke.
TAXIKURIER – Keine deutsche Marke?
GREGOR BEINER – Unsere deutschen Marken haben die Entwicklung schlichtweg 
verschlafen. Da gibt es nichts, was auch 
nur annähernd mit Jaguar aktuell mithalten kann.
TAXIKURIER – Hat die Firma Jaguar das 
Auto gleich mit taxispezifischer Technik 
ausgerüstet?
GREGOR BEINER – Die Firma INTAX macht 
das. In enger Abstimmung mit Jaguar 
konnte hierfür die richtige Basis geschaffen 
werden. Auch INTAX hat sich ordentlich ins 
Zeug gelegt, damit der I-Pace schnellstens 
umgerüstet wurde.
TAXIKURIER – Wird es schon in „Taxigelb“ 
(hellelfenbein) angeboten?
GREGOR BEINER – Die Farbe gibt es nicht 
serienmäßig, aber INTAX foliert auch. Das 
war also kein Problem.
TAXIKURIER – Warum sind Sie ausgerechnet im August 2018 gestartet?
GREGOR BEINER – Die Flotte sollte noch 
vor den Sommerferien laufen. Das war 
 unser Ziel. Das Datum hat sich auch aus 
dem vorher Gesagten ergeben. Wir hätten 
die Fahrzeuge gerne auch schon 2017 gehabt, denn da lief die Förderung der Stadt 
München an. Jedoch gab es zu diesem 
 Zeitpunkt noch kein passendes Produkt.
TAXIKURIER – Fahren Sie nur im Stadtgebiet? Wie sieht es mit dem Flughafen aus?
GREGOR BEINER – Wir fahren alles! Es 
handelt sich um ein vollwertiges Taxi, was 
uns immer wichtig war. Wir wollten keine 
Einschränkungen erleben.
TAXIKURIER – Was ist mit dem Umland? 
Wie weit „raus“ fahren die Fahrzeuge?
GREGOR BEINER – (Lacht) Einfach Alles! 
Wir waren in Passau, am Memminger Flughafen und in Nürnberg. Zum Beispiel. Falls 
notwendig, kann dann einfach vor Ort für 
die Rückfahrt geladen werden.
TAXIKURIER – Wie lange fahren die Fahrzeuge tatsächlich bis zum Laden?
GREGOR BEINER – Die Fahrzeuge fahren 
in zwei Blöcken: bis zu 10 Stunden fahren, 
dann zwei Stunden laden. Damit sind die 
Fahrzeuge überlappend 24 Stunden verfügbar. Wir sind damit das erste Unternehmen 
deutschlandweit, das einen Mehrschichtenbetrieb mit einer reinen Elektroflotte 
durchführt. Die Autos kommen nach der 
Die Diskussion um E-Mobilität nimmt auch am Taxigewerbe einen hohen Stellenwert ein. Seit einigen 
Jahren fördert die Landeshauptstadt München die Anschaffung und den Unterhalt elektrischer Fahrzeuge. 
Vor einigen Monaten nahm das Taxizentrum München zehn neue E-Taxis des Herstellers Jaguar in die 
große Taxiflotte auf. Der TAXIKURIER war vor Ort und führte eine Gespräch mit dem Geschäftsführer des 
Münchner Taxizentrum, Herrn Gregor Beiner.
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

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Schicht mit immer noch 30–40 % Ladekapazität zurück. Wir haben in München 
somit kein Reichweitenproblem.
TAXIKURIER – Wie ist die Ladezeit im 
Schnitt?
GREGOR BEINER – Wir laden dann etwa eineinhalb Stunden am Schnelllader DC 50 KW. 
Wir haben 5 Ladestationen, die sowohl mit 
einem herkömmlichen Stecker für das einfache Laden als auch mit dem Spezialstecker CCS für das Schnellladen ausgestattet 
sind. Zusätzlich bietet die Ladestation auch 
den CHAdeMo-Stecker an. Damit könnte 
also jedes Elektrofahrzeug an unseren Stationen laden. Die Ladeinfrastruktur wurde 
in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken in 
atemberaubend kurzer Zeit installiert. Die 
haben sich richtig reingehängt. Denn wir 
mussten die Strom-Kapazitäten vor Ort 
 verdoppeln.
TAXIKURIER – Sie sagten, jeder könne 
 laden. Haben Sie etwas Bestimmtes vor?
GREGOR BEINER – Wir wollen ein Elek tro-
Ladezentrum werden und dazu bauen wir 
den e-Mobilitäts-Hub auf. Bei uns sollen 
künftig alle Elektrotaxis laden können. 
Wir haben aufgrund unseres Schichtbe triebes an jeder Ladesäule theoretisch noch 
16 Stunden Ladezeit frei!
TAXIKURIER – Wie viele Fahrten unternehmen Ihre Fahrzeuge pro Tag oder Woche?
GREGOR BEINER – Wir fahren ganz normalen Taxibetrieb. Die Autos laufen so, wie 
sie gebraucht und gerufen werden. So sind 
wir in den ersten sechs Monaten schon 
240.000 km mit der e-Flotte unterwegs 
 gewesen. Die Besetzt-Kilometer liegen bei 
mehr als 50 %.
TAXIKURIER – Können Sie eine Empfehlung für Einzelunternehmer geben?
GREGOR BEINER – Absolut. Es rechnet 
sich. Der Anschaffungspreis ist derzeit 
noch höher als bei anderen Autos. Das wird 
sich aber in der Zukunft deutlich ändern. 
Wenn man aber die geringeren Betriebskosten, kaum Verschleiß und damit kaum 
Werkstattkosten, die Kilometerleistung und 
dann noch die Förderung durch die Stadt 
München einrechnet, dann liegt man unterm Strich sogar günstiger als bei vielen 
Diesel oder Hybrid-Benzinern. Dazu kommt 
unsere Erwartung, dass der Wiederverkaufswert nach – sagen wir mal – drei bis vier 
Jahren höher sein wird.
TAXIKURIER – Was machen Sie, wenn 
ein anderer Hersteller mit einem besseren 
 Angebot kommt?
GREGOR BEINER – Aktuell gibt es keinen 
Hersteller, der im Bereich Taxi-eMobilität 
ein passendes Produkt liefern könnte. Dazu 
kommt auch immer wieder die Notwendigkeit, dass eine Marke bereit sein muss, 
das Auto auch als Taxi anzubieten. Dahin 
scheint es kurzfristig keine Entwicklung zu 
geben. Wir arbeiten eng mit Jaguar Land 
Rover zusammen, um auch in der Zukunft 
passende Produkte fürs Gewerbe zu haben. 
Verlässlichkeit ist in der aktuellen Zeit 
enorm wichtig, wo der Druck auf unser 
 Gewerbe zunimmt. 
TAXIKURIER – Wie sieht es mit dem Reparaturservice bei Schäden aus? Wie schnell 
sind Ersatzteile vorhanden?
GREGOR BEINER – Wir sind mit der Firma 
„Avalon“, dem Service-Partner von Jaguar 
Land Rover, verbunden. Dort haben wir Priorisierung für unsere Fahrzeuge. Das heißt, 
dass diese sofort behandelt werden. Ersatzteile sind immer vorrätig oder kommen justin-time. Außerdem haben wir ein 13. Fahrzeug in Reserve. Auch einem Brexit schauen 
wir entspannt entgegen, denn die Fahrzeuge werden in Graz ⁄ Österreich produziert.
TAXIKURIER – Wird von Kunden explizit 
der I-Pace angefordert?
GREGOR BEINER – Sehr gerne sogar. Und 
das auch an Standplätzen. Viele Kunden 
können nicht glauben, dass sie in einem 
Jaguar sitzen. Und dann fährt dieser auch 
noch elektrisch. Nach der Fahrt ist jeder 
Kunde über die Fahrqualität begeistert. Ich 
denke, die Kunden werden in Sachen Umweltschutz auch hier wählerischer.
TAXIKURIER – Kommen wir zur Preisgestaltung: verlangen Sie einen höheren 
Fahrpreis aufgrund des höheren Anschaffungspreises?
GREGOR BEINER – Dafür gibt es nur ein 
Wort: Taxitarif. Und wir sind froh darüber. 
Denn damit grenzen wir uns auch gegen 
unlautere Wettbewerber wie z. B. Uber ab. 
Andere Anbieter verlangen bei hoher Auftragslage oder bei teuren Autos einen höheren Preis. Das schreckt Kunden ab oder 
versperrt ihnen den Zugang zur eMobilität. 
Uns ist es wichtig, diese Erfahrung für 
 jeden möglich zu machen.
TAXIKURIER – Ich bin begeistert von der 
technischen Ausstattung. Was bietet das 
Fahrzeug hier?
GREGOR BEINER – Jaguar hat schon bei 
der Konstruktion des Fahrzeugs größten 
Wert auf Kundenfreundlichkeit gelegt. Und 
wir auch. Stichwort: Konnektivität. Das 
heißt: vorne und hinten USB-Ports und 
WLAN. Das lieben Touristen wie Geschäftsleute. Für den Fahrer steht die neueste 
Technik in den Bedienungs- und Anzeigefeldern zur Verfügung. Und er kann sich 
sein eigenes Profil anlegen. Wir haben eine 
„Ionisierungskanone“ . Damit werden Gerüche im Fahrzeug neutralisiert. Wir fahren 
somit nicht nur emissionslos, sondern machen die Luft noch ein Bisschen besser.
TAXIKURIER – Was fühlt der Fahrgast?
Für den Fahrgast ist die Reise wie ein 
schwebender Teppich. Kein Motorgeräusch, 
angenehme gleichmäßige Beschleunigung, 
durch das „One-Pedal-System“ auch gleichmäßigere Verzögerung, der Innenraum ist 
deutlich größer, hinten besteht eine bessere Kopffreiheit, weil die Karosserie über 
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der Scheibe erst ein Stück senkrecht nach 
oben geht. Damit können auch große Personen hinten bequem sitzen, ohne ständig 
mit den Haaren die Innenverkleidung zu 
streifen.
TAXIKURIER – Wie sehen die Fahrer das 
Fahrzeug?
GREGOR BEINER – Die Fahrer reagieren 
 extrem positiv auf das neue Fahrgefühl. 
Man merkt Ihnen die Freude an, dieses 
Fahrzeug fahren zu dürfen. Um dem Gefühl 
noch einen weiteren Punkt in Sachen 
 gemeinsame Identität zu geben, tragen 
alle E-Fahrer ein weißes Hemd. Und das 
machen sie gerne. Die Identifikation mit 
ihrem Job ist gestiegen und damit auch 
die Freude, eine besondere Dienstleistung 
anzubieten.
Ich bekomme sehr viele positive Rückmeldungen sowohl von den Fahrern als auch 
von Kunden. Dies bestätigt uns in unserer 
Arbeit und ist enorm wichtig für das Gewerbe. Wir müssen uns mit fortschrittlichen 
Produkten und bester Qualität von der Konkurrenz absetzen und damit den Kunden 
begeistern.
TAXIKURIER – Sie sagten: Schichtbetrieb. 
Sie haben einen „Dienstplan“?
GREGOR BEINER – Unser Arbeitszeitmodell 
ist auf ein optimales Verhältnis von Arbeit 
und Freizeit ausgelegt und erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben. Die Fahrer sind maximal neun Stunden unterwegs und verdienen in dieser Zeit meist mehr als zuvor. 
Damit steigt auch die Lebensqualität. Und 
die Qualität der Fahrer bleibt erhalten, weil 
diese nicht übermüdet sind.
TAXIKURIER – Haben Sie weitere Anschaffungen geplant?
GREGOR BEINER – Aktuell beobachten 
wir den Markt, aber die eMobilität ist der 
richtige Weg und die Zukunft. Der Verbrennungsmotor wird zum Auslaufmodell. Wir 
wollen nicht mit der Zeit gehen, sondern 
diese gestalten. Wir haben seit sieben Jahren keinen Diesel mehr und fahren seitdem 
mit Erdgas oder mit Hybriden. 
TAXIKURIER – Herr Beiner, wir danken 
 Ihnen für Ihre Ausführungen.
Das Interview führte Rainer Männicke. 
 Dabei durfte er die Annehmlichkeiten des 
Fahrzeugs selbst kennenlernen und auch 
eine Runde drehen. (RM)
Daten und Fakten zum Jaguar I-Pace
Das fünfsitzige „Sport Utility Vehicle“ ist 
4,7 Meter lang und 1,9 Meter breit und hat 
ein Leergewicht von 2,2 Tonnen. Durch den 
kurzen Vorderbau und den langen Radstand 
rückt die Fahrgastkabine weit nach vorne 
und nutzt die Vorteile des fehlenden Verbrennungsmotors aus. Der Innenraum ist 
mit Touchscreens ausgestattet und zeichnet sich durch edle Materialien wie Holz 
und Leder aus. 
Beim Fahrwerk greift der I-Pace auf die Achsen des Jaguar F-Pace zurück – also Doppelquerlenker-Vorder- und Integral-Link-Hinterachse. Der niedrige Schwerpunkt – die 
Batterien liegen zentral zwischen den Achsen im Unterboden – trägt ebenfalls zu 
einem dynamischen Fahrverhalten bei.
Der Antrieb erfolgt über die in Vorderund Hinterachse integrierten permanentmagnet erregten Synchronmaschinen mit 
 einer Spitzenleistung von jeweils 147 kW 
(200 PS), das maximale Drehmoment beträgt 348 Nm. Insgesamt ergibt sich somit 
eine Systemleistung von 294 kW (400 PS) 
und ein maximales Drehmoment von 696 
Nm. Die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs ist elektronisch auf 200 km ⁄ h begrenzt, von 0 auf 100 km ⁄ h beschleunigt 
der Wagen in 4,8 Sekunden.
Zur Maximierung der Reichweite trägt der 
Wärmepumpen-Kreislauf bei, der deutlich 
effizienter als eine herkömmliche Widerstandsheizung arbeitet. Der Jaguar I-Pace 
hat mit umgeklappter Rückbank eine Laderaumkapazität von 1.453 Litern. Zusätzlich 
gibt es vorne ein Ablagefach mit 27 Litern 
Größe.
Der Einstiegspreis des Jaguar I-Pace liegt 
bei 77.850 Euro. Auf der Rückbank des 
vollwertigen Fünfsitzers haben Taxi-Kunden 
890 Millimeter Beinfreiheit. Auch für größeres Gepäck als nur die Aktentasche ist 
dank eines 656 Liter fassenden Kofferraums 
ausreichend Platz. Mit der 90kWh Lithium- 
Ionen-Batterie – auf die Jaguar acht Jahre 
Garantie gewährt – steht eine Reichweite 
von 480 Kilometern (im WLTP-Zyklus unter 
Idealbedingungen nach Herstellerangabe, 
nach ADAC-Ecotest 365 km) zur Verfügung. 
An einer 100 kW Schnellladesäule mit 
Gleichstrom ist der Akku in 40 Minuten 
wieder zu 80 Prozent gefüllt. Der Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus (NEFZ) 
liegt laut Herstellerangaben bei 24,2 kWh 
pro 100 Kilometer.
Wer sind die Konkurrenten?
Audi e-tron, VW I.D., Mercedes EQ und 
BMW iX3/iNext. Diese kommen aber erst in 
den nächsten zwei bis drei Jahren in den 
Handel. Dann wird man weiter sehen.
Für jeden „elektrischen“ Fahrgast-Kilometer 
gibt es 20 Cent Förderung 
Ermöglicht wird dies durch die Initiative 
E-Mobil der Landeshauptstadt München, 
die mit ihrem Förderprogramm den Betrieb 
von eTaxis im Münchner Stadtgebiet unterstützt. Die Stadt bezuschusst jeden gefahrenen Fahrgast-Kilometer mit 20 Cent. 
 Insgesamt stellt die Landeshauptstadt 
München damit 2 Millionen Euro für den 
Einsatz von eTaxis zur Verfügung. Das 
reicht für zirka 250 Erdumrundungen. 
Auf Münchens Straßen sind heute rund 
3.400 Taxis mit einer Jahresfahrleistung von 
190 Millionen Kilometern unterwegs.
Geschäftsführer Gregor Beiner (links) und Rainer Männicke (Taxi-München eG)
atelier-tacke.de
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

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Landsberger Straße 222
80687 München
T elefon: 089/547 177-95
info.lbs@toyota-dit.de
Frankfurter Ring 166
80807 München
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info.ff r@toyota-dit.de
Neumarkter Straße 80
81673 München
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1) Unverbiche Preisempfehlung des Herstellers/Importeurs. 2) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota Allee 5, 50858 Köln, Laufzeit 48 Monate, Laufl eistung 10.000km/Jahr, Sollzins geb. p.a. 
3,92%, eff . Jahreszins 3,99%. Bearbeitungsgebühr 0 €. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Finanzierungsverträge der T oyota Kreditbank GmbH. Abb. zeigen Sonderausstattung.
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 Schnell verfügbare Fahrzeuge aus unserem T axipool ( Prius, Prius+, Corolla 1,8 TS, Corolla 2,0 TS, 
 RAV4, Proace Verso). Genauere Infos fi nden Sie 
 unter www.dit-muenchen.de
 Ihr persönlicher Ansprechpartner
 Atilla Döger
 T elefon: 089 / 54 71 77 211 
 atilla.doeger@toyota-dit.de
Einladung zum T axi-Familientag
Hiermit laden wir Sie und Ihre Familie herzlich zu unserem 
Familientag am Samstag, den 29.06.2019 
von 10.00 bis 15.00 Uhr 
in der Landsberger Straße 222 ein. 
Neben jeder Menge Informationen erwarten Sie viel Spaß 
bei einem bunten Rahmenprogramm. 
Wir freuen uns schon auf Sie, Ihre Familie und Freunde.
Unsere Highlights für Sie:
 Präsentation des neuen T oyota Camry 
 (Das weltweit meist verkaufte T axi) 
 Attraktive Angebote am Aktionstag
 Vorstellung des neuen Lexus ES.
 Sehen Sie auch die aktuellen Modelle von Corolla TS, 
 Prius, Prius+ und RAV4
 Für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt. 
 Für unsere Kleinen gibt‘s Kinderschminken 
 und einen tollen Kicker. 
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JULI 2019
Montag, 01. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
La traviata
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino
 ➔ 19.30 Uhr, Reaktorhalle, 
Die Brüste des Tiresias
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
À Jour – Cecil Hotel 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Günter 
Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Uni-Konzert
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, ZZ Top
Dienstag, 02. Juli
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Physiker
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
Space Night in Concert II
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Bakchen – Lasst uns tanzen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Salome
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Spin! – Das Neue 
Varieté dreht sich
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Lori Williams – 
From Blues to Swing to Soul
 ➔ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Minutemade for Dance
Mittwoch, 03. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Museum Brandhorst, Freistil
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Norma
 ➔ 19.30 Uhr, Reaktorhalle, 
Die Brüste des Tiresias
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Big Sandy & The Fly Rite Boys
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der Souffleur
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Bakchen – Lasst uns tanzen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Herakles
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Begehren
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Philip H. Anselmo & The Illegals
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Julian Lage Trio
Donnerstag, 04. Juli
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Für 
immer schön
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Frida 
Kahlo
 ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Jewels – Emeralds / Rubies / Diamonds
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Warten auf Godot
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Huckleberry Five
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Knedl & Kraut
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Maipus Versuchung
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Sandmann
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.30 Uhr, Hofspielhaus, 
Bilder einer großen Liebe
Freitag, 05. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Le nozze di Figaro
 ➔ 18.30 Uhr, Olympiastadion, 
Bon Jovi
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Ela fliegt auf
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Elton John – Zusatzkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino
 ➔ 19.30 Uhr, Reaktorhalle, 
Die Brüste des Tiresias
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Frida Kahlo
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Jung + Laut
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Rattlesnake Torpedos
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Richie Kotzen + Storm Hammer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.30 Uhr, Hofspielhaus, 
Bilder einer großen Liebe
Samstag, 06. Juli
 ➔ 09.00 Uhr, Bezirkssportanlage, 
Rugby – Bayerische 7er Meisterschaften
 ➔ 14.00 Uhr, Fröttmaninger Berg, 
Auf zu neuen Schafen!
 ➔ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Frida Kahlo
 ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, Tür zu
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
N Chamber I
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Lustspielhaus, 
5 ⁄ 8erl in Ehr’n
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Glaube Liebe Hoffnung
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Liliom
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Frank Smilgies
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Infinium
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Oper für alle 2019 Vol. I
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Havanna meets München 
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Neil Young
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Rattlesnake Torpedos
 ➔ 20.30 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
Sonntag, 07. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, Laufen: 
10. Bavarian Run
 ➔ 10.00 Uhr, Königsplatz, M-net 
Münchner Sportfestival
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating
 ➔ 11.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Frauen)
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 14.00 Uhr, Fröttmaninger Berg, 
Auf zu neuen Schafen!
 ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
N Chamber II
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Männer)
 ➔ 15.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
LebensLied – 
Havanna meets München II
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
 Jahresschlusskonzert des Fördervereins 
Münchener Musikseminar e.V.
 ➔ 18.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
Almsommer 2019
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Atlantis – Ein Expeditionsballett
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Le nozze di Figaro
 ➔ 19.00 Uhr, Altes Rathaus, Christopher 
Street Day – 3. Regenbogenkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dämonen
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
An Evening with Mark Knopfler 
& Band
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die bitteren Tränen der Petra von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Philippe Jaroussky, 
Countertenor & Ensemble Artaserse
 ➔ 20.30 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
Montag, 08. Juli 
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Susi oder so – 
Kaiserin von Österreich
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Altinger und Liegl
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die bitteren Tränen der Petra von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Men At Work
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Erwin Schrott in Concert
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Nora oder Ein Puppenheim
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Tyga
Dienstag, 09. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Ela fliegt auf
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Italia con Amore
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Burt Bacharach
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die bitteren Tränen der Petra von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Kurze Interviews mit fiesen Männern
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Beethoven & Schubert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Siamese
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Michl
 ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, 
Minutemade for Dance
Mittwoch, 10. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Ela fliegt auf
 ➔ 11.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Das Sams – Ein Wochenende voller 
Samstage
 ➔ 16.00 Uhr, Alte Pinakothek, Freistil
 ➔ 18.30 Uhr, Sammlung Schack, 
MIK – Musik im Kunstareal
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Bigband-Jazz im Doppelpack
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Salome
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Napalm Death
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Physiker
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Liliom
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Joss Stone & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Punk Rock
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, JD Allen Trio
Donnerstag, 11. Juli 
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Solisten der Barenboim Said Akademie 
Berlin
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bullet
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Foreigner
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Maipus Versuchung
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Sandmann
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Punk Rock
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Stray Cats
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Wolfgang Krebs
Freitag, 12. Juli
 ➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
TKKG – Freundschaft in Gefahr
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, Rudern: 
Drachenbootrennen der TUM 
und der LMU
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Otello
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Clemente Trio
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Liliom
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
Samstag, 13. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Frauen) 
 ➔ 11.00 Uhr, Neues Rathaus, 
Blasmusik, Tracht und Poesie
 ➔ 12.00 Uhr, Olympiapark, 
CHIBA 24hrace München
 ➔ 15.00 Uhr, Schauburg, 
Das hässliche Entlein
 ➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
TKKG – Freundschaft in Gefahr
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Männer)
 ➔ 16.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Maipus Versuchung
 ➔ 17.00 Uhr, Bayerische Volkssternwarte 
München, Familien-Mondnacht
 ➔ 18.00 Uhr, Museum Villa Stuck, 
Münchener Kammerorchester
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Akçag und Elene Khonelidze
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Balkon
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Turandot
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
The Erlkings
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der Souffleur
 ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
Sonntag, 14. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating
 ➔ 13.00 Uhr, Olympiapark, 
CHIBA 24hrace München
 ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wasser marsch
 ➔ 16.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Jeffrey Backus Duo
 ➔ 16.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Maipus Versuchung
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Liliom
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Karl V.
 ➔ 18.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Oliver!
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Festspielkonzert ATTACCA
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar und das ewig’ 
Leben
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Symphonisches 
Orchester München Andechs
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019
SERVICE

Seite 37

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➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Limp Bizkit
Montag, 15. Juli 
 ➔ 17.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Oliver!
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die Möwe
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
 Sinfoniekonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar und das ewig’ 
Leben
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Altinger und Liegl
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Cat Power with Band
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Leonce und Lena
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Sinn
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Super Tramp’s Roger Hodgson
Dienstag, 16. Juli
 ➔ 17.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Oliver!
 ➔ 18.00 Uhr, Olympiastadion, 
Laufen: B2Run München
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Turandot
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Was wir wollen …!
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Physiker
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die schmutzigen Hände
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Jazznacht der Hochschule für Musik 
und Theater München
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Jessica Lynn & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Leonce und Lena
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Sinn
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Wofgang Niedecken 
& Bundesjazzorchester
Mittwoch, 17. Juli
 ➔ 17.00 Uhr, Schauburg, 
Ungerecht? Echt!
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Physiker
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Abdelkarim
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Kinder des Olymp
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Liederabend
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Moka Efti Orchestra
Donnerstag, 18. Juli 
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Alceste
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Nähe
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer 
<br>Quatuor Van Kuijk
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Schule für 
Bairische Musik Wastl-Fanderl-Schule, 
Singkreis
 ➔ 19.30 Uhr, Tollwood Sommerfestival, 
Tollwood Sommerfestival 2019 
<br>Erste Allgemeine Verunsicherung
 ➔ 19.30 Uhr, Tollwood Sommerfestival, 
Tollwood Sommerfestival 2019 
<br>Helmut Schleich
 ➔ 19.30 Uhr, Tollwood Sommerfestival, 
Tollwood Sommerfestival 2019 
<br>Secret Gigs
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, free & easy 
<br>Wiener Blond
 ➔ 20.00 Uhr, Ars Musica – 
Bühne im Stemmerhof, Acoustic One
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Leonce und Lena
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Lizzy Aumeier
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Martin Grubinger & The Percussive 
Planet Ensemble
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Munich String Band
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 
<br>Liederabend
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und Live Art, 
Silicon Delphi
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
<br>CJ Ramone, Deine Cousine, 
Shorline & IQ Zero
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
<br>Everlast
Freitag, 19. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Die verkaufte Braut
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Ana de la Vega, Flöte
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Schlangenei
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
F. Liszt – Faust-Sinfonie
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Faust-Sinfonie
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Cagey Strings
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Chris Boettcher
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der Souffleur
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Kinder des Olymp
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger 
& The Percussive Planet Ensemble
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Verra
Samstag, 20. Juli
 ➔ 15.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Sommerfest
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, 
Münchner Sommernachtstraum 2019
 ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, Twogether
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die Möwe
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Spanische Sommernacht
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
The Beach Boys
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Band Olga Show
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Chick Corea & The Spanish Heart Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce
 ➔ 20.30 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
Sonntag, 21. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating 
 ➔ 11.00 Uhr, Tollwood Sommerfestival, 
Tollwood Sommerfestival 2019 
<br>Bungee-Trampolin
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wie machten sich Prinzen und 
Prinzessinen schön?
 ➔ 15.00 Uhr, Unterfahrt, 
King Luis & Pestalozzi Big Band
 ➔ 17.00 Uhr, Asam-Schlössl, Clara 
Schumann Klaviertrio München
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Fürstenried, 
Open-Air-Serenade
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 
Warten auf Godot
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Andrea Chénier
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Nora oder Ein Puppenheim
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Die vier Elemente – Wasser
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Bananafishbones
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Queens Of Heart
 ➔ 20.30 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
Montag, 22. Juli 
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Die verkaufte Braut
 ➔ 19.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Jazzsommer im Bayerischen Hof
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Szenen und Monologe
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Altinger und Liegl
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, Bachs Welt
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
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Privatinsolvenzen
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JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37

Seite 38

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➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Jazzsommer im Bayerischen Hof
Dienstag, 23. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Szenen und Monologe
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Sandmann
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Sound Art + Drama Tricolore 2
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Jazzsommer im Bayerischen Hof
Mittwoch, 24. Juli
 ➔ 17.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wohin gehst du, wenn du sagst, 
dass du nach Hause gehst?
 ➔ 19.00 Uhr, Zenith, Tash Sultana
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Dimensionen: Anderswelt
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Punk Rock
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Decapitated, 
Aborted & Ambers
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Jazzsommer im Bayerischen Hof
Donnerstag, 25. Juli 
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Andrea Chénier
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Die Buschtrommel
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
4. Festspiel-Kammerkonzert 
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Black Peaks, 
Black Tape Lion & The Deadnotes
 ➔ 20.30 Uhr, Hofspielhaus, 
Bilder einer großen Liebe
 ➔ 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Finalissimo – Das Beste kommt zum 
Schluss
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Munich Rocks! Fun for Free
Freitag, 26. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
La fanciulla del West
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiastadion, P!nk
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Britta T. & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Die Buschtrommel
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Don Juan
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Magie unterm Sternenzelt
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Landesamt für 
Steuern, Semesterabschlusskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Otto
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Jazzsommer im 
Bayerischen Hof
Samstag, 27. Juli
 ➔ 15.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klassik-Open-Air für Familien
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, American 
Football (Männer)
 ➔ 17.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Die 
Meistersinger von Nürnberg
 ➔ 17.45 Uhr, BMW Museum, 
Nachts im Museum
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klassik-Open-Air für Familien – 
Scheherazade
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiastadion, P!nk 
Zusatzkonzert
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Life of Agony, 
All Hail The Yeti & Tenside
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Die Buschtrommel
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
The Hep Cats
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Jazzsommer im Bayerischen Hof
Sonntag, 28. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating 
 ➔ 11.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Frauen
 ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Eine kleine Weltreise
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Männer) 
 ➔ 17.45 Uhr, BMW Museum, 
Nachts im Museum
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
L’elisir d’amore
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Wingenfelder, 
Kensington Road & Vor Rotterdam
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Romeo + Julia
 ➔ 20.30 Uhr, Hofspielhaus, 
Bilder einer großen Liebe
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Maria Grand Trio
Montag, 29. Juli 
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
La fanciulla del West
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, 
The Intersphere & Dankeschatz
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, Bachs Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Liederabend
 ➔
Dienstag, 30. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
L’elisir d’amore
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Cigar, 
Hit The Switch & Straightline
Mittwoch, 31. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Die Meistersinger von Nürnberg
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Cypecore, Knaat, 
Amplified Memory & Asmoday
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Kurt Knabenschuh & Otiz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Cryssis 
unplugged & Die Nachtwächter
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JULI 2019
 ➔ 01.07.–31.07. Mo–So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee im Juni 2019
 ➔ 01.07.–29.07. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 01.07.–28.07. Mo–Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Diese Nacht – oder nie!
 ➔ 01.07.–26.07. Mo–Fr ab 14.00 Uhr, Sa+So ab 11.00 Uhr, Tollwood Sommerfestival, Olympiapark Süd
 ➔ 01.07.–19.07. Mo–So 21.15 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne im Juli 2019
 ➔ 02.07.–30.07. Di 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating
 ➔ 02.07.–30.07. Di 18.15 Uhr, Dantestadion, Nordic Walking
 ➔ 07.07.–20.07. Di–Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Fisch zu viert
 ➔ 02.07.–07.07. Di–Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Deutsches Theater, Star Dust
 ➔ 03.07.–31.07. Mi 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzerte
 ➔ 03.07.–14.07. Mi–Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Waschsalon
 ➔ 04.07.–27.07. Do–Sa 21.00 Uhr, Amphitheater im Englischen Garten, Das Mädl aus der Vorstadt
 ➔ 04.07.–14.07. Do–So 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 15.07.–24.07. Mo–Mi 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 16.07.–21.07. Di–Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Titanic – The Musical
 ➔ 18.07.–23.07. Do–Di 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.07.–31.07. Mi–Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Song Trang
 ➔ 23.07.–31.07. Mo–Sa 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Ende des Regens
 ➔ 23.07.–30.07. Di+Fr+So 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Agrippina
 ➔ 25.07.–31.07. Mo–So 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Musiksommer 2019
 ➔ 25.07.–31.07. Di–Sa 19.30 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Der Watzmann ruft
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
Mi. 03.07. 19 Uhr, Vernissage der Ausstellung von Cornelia von Seidlein im Kunstkabinett. Ausstellungsdauer: 04.07. bis 29.07.2019
Fr. 19.07. 20:30 Uhr, Jazz and beyond: Enji Erkhem Quintett – Mongolia goes Jazz
Do. 25.07. 19:30 Uhr, Sommernächte im Künstlerhaus: Montserrat Suarez „Noche Flamenco“ im innenhof
Fr. 26.07. 19:30 Uhr, Sommernächte im Künstlerhaus: Montserrat Suarez „Noche Flamenco“ im innenhof
Mo. 29.07. 20:00 Uhr, Sommerkino im Künstlerhaus: Liebeszauber, Regie: Carlos Saura, Spielfilm von 1978, 103 Min., FSK 6
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort 
für Veranstaltungen jeder Art.
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2019

Seite 39

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MESSE MÜNCHEN
➔ SPORTLICHE PREMIERE – OUTDOOR BY ISPO IN MÜNCHEN
Neuer Standort, neuer Name, neues Konzept: 
Die OutDoor by ISPO vom 30. Juni bis 3. Juli 2019 
ist ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungskalender 
der Messe München.
Die größte Outdoor-Fachmesse Europas findet erstmals in München statt. Von 1993 bis einschließlich Juni 2018 war Friedrichshafen der Messestandort. Im Zentrum steht ein modernes Outdoor-Verständnis, wie es vom Konsumenten bereits gelebt wird. 
Neben klassischen Aktivitäten wie Klettern und Wandern gehören 
dazu unter anderem auch Segmente wie Bike, Trailrunning, 
Wassersport und Urban Outdoor. Ergänzt wird das Angebot um 
übergreifende Themen wie Nachhaltigkeit und Technologie.
Vorhang auf für die neuesten Trends in Sachen Wohnen, Essen, 
Freizeit und Schenken im Winter 2019 heißt es dann vom 6. bis 
8. Juli 2019: auf der TrendSet Sommer 2019 zeigen Aussteller 
aus rund 40 Ländern der Welt ihre neuen und innovativen 
 Produkte aus Interiors & Lifestyle. 
Die Messetermine im Überblick
➔ LASER World of PHOTONICS 2019
 Weltleitmesse und Kongress für Komponenten, Systeme 
und Anwendungen der Optischen Technologien
 Messe München
 24. bis 27. Juni 2019
 Montag: 9–17 Uhr 
 Dienstag: 9–18 Uhr
 Mittwoch: 9–18 Uhr
 Donnerstag: 9–16 Uhr
➔ OutDoor by ISPO
 Die internationale Outdoor-Messe auf dem Weg 
zu neuen Horizonten!
 Messe München
 30. Juni bis 3. Juli 2019
 Sonntag: 9–18 Uhr
 Montag: 9–18 Uhr
 Dienstag: 9–18 Uhr 
 Mittwoch: 9–17 Uhr
➔ TrendSet 2019
 Internationale Fachmesse für Interiors, Inspiration 
und Lifestyle
 Messe München
 6. bis 8. Juli 2019
 Samstag: 9–18 Uhr
 Sonntag: 9–18 Uhr
 Montag: 9–17 Uhr
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
atelier-tacke.de
Messe München
JULI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39

Seite 40

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Corolla Touring Sports Hybrid
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CO2-Emission komb. 102 g/km. Energieeffi zienzklasse A+
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2-Zonen-Klimaautomatik, Privacy-Glas, 17“-Leichtmetallfelgen im 
9-Speichen-Design u.v.m.
 
Unverbindliche Preisempfehlung 1 41.763,10 €
Hauspreis 34.690,00 €
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Finanzierungsrate 2 659 €
Anzahlung 5.456,59 €
Nettodarlehensbetrag 29.233,41,43 €
Gesamtbetrag 37.088,59 €
Frachtkosten 895,00 €
 
Kraftstoff verbrauch innerorts/außerorts/komb. 4,8/4,2/4,3 l/100 km. 
CO2-Emission komb. 98 g/km. Energieeffi zienzklasse A+
Landsberger Straße 222
80687 München
T elefon: 089/547 177-95
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