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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Mai 2019

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2019. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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➔ GEWERBEVERTRETUNG MIT LICHT UND SCHATTEN
TAXI-DEMO RÜCKBLICK AUF DEN 13. MÄRZ
AUF DER WIESN FRÜHLINGSFEST LÄDT EIN ZUM FEIERN
NEUER NAME BZP WIRD ZUM BUNDESVERBAND TAXI UND MIETWAGEN E.V.
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 59. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MAI 2019
INSTITUTION IHK

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Thomas Kroker (TK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung:
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
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Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373
E-Mail: reich@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr.
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
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stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Jörg Wohlfahrt 
Grundkurs (Ortskunde-Unterricht)
Montag, 13.05., 27.05. jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 08.05., 15.05., 22.05., 29.05., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 04.05., 11.05., 18.05., 25.05., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 06.05., 17.30 Uhr
Samstag, 11.05., 9.00 Uhr
Montag, 20.05., 17.30 Uhr
Samstag, 25.05., 9.00 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 16.05., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 17.05., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 22.05., von 15 bis 17 Uhr
➔ Dauer: ca. 2 Std.
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 3 ⁄ 2019 vom 7. Mai bis 6. Juni 2019
➔ Kurs 4 ⁄ 2019 vom 25. Juni bis 23. Juli 2019
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ MAI 2019
AUSBILDUNG
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Ausbildungstermine ⁄ Mai 2019 02
Impressum 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 
Recht ⁄ Anspruch auf Schadensersatz 08 
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
Titelthema ⁄ Institution IHK – Gewerbevertretung mit Licht und Schatten 12
Wichtiger Hinweis ⁄ BZP firmiert mit neuem Namen 16
Wissenswertes ⁄ Der 1. Mai 16
VIP im Taxi ⁄ Jutta Speidel 18
Stadtinfo ⁄ Wings for Life World Run 19
Stadtinfo ⁄ 20. Lange Nacht der Musik 19
Museums-Reihe ⁄ Münchner Bank Museum 20
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Mai 2019 21
Taxi-Ticker ⁄ Kurzmeldung aus der Branche 22
Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Anders Celsius 22
Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 23
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24
Service ⁄ Veranstaltungskalender Mai 2019 28
Messe München ⁄ Das aktuelle Programm 31
atelier-tacke.de
MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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Frühlingsfest 2019
Von Freitag, dem 26. April bis Sonntag, 
dem 12. Mai 2019, wird auf der Theresienwiese das 55. Münchner Frühlingsfest 
 gefeiert. Zwei große Bierzelte und über 
100 Fahrgeschäfte lohnen immer einen Besuch. Seit 1965 können die Münchner und 
ihre Gäste die Kleine Wiesn genießen. Ein 
Geschenk der Schausteller an die Besucher 
sind die beiden Feuerwerke, die jeweils an 
den beiden Freitagen gezündet werden.
Die Eröffnungsfeier beginnt am Nachmittag 
zwischen Kongresshalle und Verkehrszentrum. Dort schenken die Brauereien Freibier 
aus. Um 15 Uhr startet der Festzug mit den 
Gespannen der Brauereien, Musikkapellen 
und dem Prunkwagen der Schausteller zum 
Festgelände auf der Theresienwiese. Eine 
Stunde später zapft Münchens zweiter Bürgermeister und Schirmherr Manuel Pretzl 
das erste Fass Festbier an. 
Auf dem Programm des diesjährigen Frühlingsfestes stehen u.a. der Riesenflohmarkt 
des BRK, das 16. ACM – Oldtimertreffen, 
der Tag des Brauchtums und das Blaulichtfestival.
Seit 25 Jahren organisiert das BRK diesen 
außergewöhnlichen Flohmarkt. Jeweils bis 
zu 80.000 Gäste waren in den vergangenen 
Jahren auf Schnäppchenjagd. 2.000 Händler 
werden am Samstag, 27. April, ab 7 Uhr die 
Besucher zum Stöbern einladen. 
Ein ganz besonderer Höhepunkt wird auch 
in diesem Jahr wieder das 16. ACM – Oldtimertreffen sein. Am Sonntag, 28. April, 
wird die ganze Schönheit von vielen historischen Autoklassikern, hoffentlich bei 
 Sonnenschein, zur Geltung kommen. Beim 
großen Korso sind die Liebhaberstücke in 
Aktion zu sehen. Danach können die Fans 
historischer Fahrzeuge unterhalb der Bavaria die edlen Karossen hautnah bewundern.
Liebhaber bayerischer Traditionen kommen 
am Sonntag, 5. Mai, auf ihre Kosten. Am 
Tag des Brauchtums werden nicht nur 
Schuhplattlfähigkeiten zu bewundern sein. 
Drei Blaskapellen mit 70 Musikern geben 
ein Konzert. Trachtler, Musikanten und das 
Münchner Kindl werden über das Festgelände ziehen. Die Trachtengruppen werden, 
wetterabhängig, die Gäste der Festzelte 
oder auch unter freiem Himmel mit Musik 
und Tanz die Besucher faszinieren.
Ein besonderes Highlight wird am letzten 
Samstag, 11. Mai, das Blaulichtfestival auf 
der Kleinen Wiesn sein. Ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei, Fachleute werden 
die Fragen der Gäste beantworten. Experten führen Einsatzfahrzeuge vor. Stündliche 
Vorführungen machen anschaulich, wie 
patientengerechte Rettungen bei Verkehrsunfällen von statten gehen. Es wird die 
Zusammenarbeit der Rettungskräfte dargestellt und auch Fragen nach den Einsatzmöglichkeiten und Berufsbildern der Rettungs- und Schutzkräfte beantwortet. 
Neben der Münchner Berufsfeuerwehr, der 
Münchner Polizei und der Freiwilligen 
 Feuerwehr sind u.a. das Technische Hilfswerk, die Johanniter, die Bundespolizei 
und das Bayerische Rote Kreuz vor Ort. 
Das 55. Münchner Frühlingsfest, die Kleine 
Wiesn, erfreut sich bei den Münchnern und 
ihren Gästen großer Beliebtheit, vielleicht 
auch, weil dieses Volksfest etwas familiärer 
als das Oktoberfest ist. Eventuell kann in 
diesem Jahr wieder ein Besucherrekord gemeldet werden. Wenn das Wetter mitspielt 
werden sicher wieder mehr als 400.000 
Fans bayerischer Gemütlichkeit auf der 
Theresienwiese friedlich feiern und sich 
 unterhalten lassen.
Für die sichere Heimfahrt wurde am Bavariaring gegenüber des St.-Pauls- Platzes ein 
Taxistandplatz eingerichtet, ab 20 Uhr diesmal sogar noch mit einer Verlängerung für 
weitere sechs Fahrzeuge. (BH)
Gärtnerplatz: auch 2019 wieder 
Partymeile zu erwarten
Bald geht sie wieder los, die Feier-Saison 
am Gärtnerplatz. Schön für die Münchner, 
schön auch für Taxis – aber nicht so schön 
für die Anwohner, die nicht vor dem Lärm 
fliehen können.
Es gibt rundherum über 100 Wohnungen, 
welche direkt auf den Gärtnerplatz weisen. 
Dazu kommen hunderte Wohnungen gleich 
daneben. Und das sind nicht nur große 
Wohnungen, bei denen das Schlafzimmer 
„hintenraus“ liegt. Die Menschen in den 
kleinen Wohnungen und Apartments haben 
keine Wahl: ihr Schlafzimmerfenster zeigt 
auf den Gärtnerplatz. Der Lärm kann sich 
nach oben hin sogar noch weiter entfalten. 
Hier stören nicht nur die Partygäste, auch 
der Fahrzeugverkehr gehört dazu. 
Unser Appell 2018 wurde von den Taxlern 
sehr gut umgesetzt. Dafür sei herzlich 
 gedankt. 
Auch 2019 sollte das Taxigewerbe wieder 
Vorbild sein: An- und Abfahrt mit „leisem“ 
Motor, keine Rufe wie „brauchts es a 
Taxi?“, Fenster zu oder Radio aus, Funk 
leise. Auch ein kleines „Bitte leiser“ an die 
Gäste wäre nicht unhöflich, wie auch eine 
beschwichtigende Handbewegung. Es ist 
ein gutes Aushängeschild für unser Gewerbe, wenn wir wieder mithelfen, für mehr 
Ruhe für die geplagten Anwohner zu sorgen. (RM)
➔ DIE GENOSSENSCHAFT
AUTO-ANKA UF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger St r. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Zum Tode von Reinhard Zielinski
Am Freitag, den 22. März 2019, ereilte uns die traurige Nachricht, dass unser langjähriges Vorstandsmitglied Reinhard Zielinski plötzlich und unerwartet verstorben ist. 
Geboren am 30. September 1950 in München, absolvierte Reinhard Zielinski nach der 
Schule eine Ausbildung zum Hotelkaufmann. Nur wenige Jahre später, im Sommer 
1975, zog es Reinhard Zielinski von der Hotelbranche ins Taxigewerbe, und er wurde 
am 30.07.1975 Inhaber der Taxikonzession 2955, die er bis 2014 betrieb. In diesen 
fast 40 Jahren nahm die Gewerbepolitik stets einen hohen Stellenwert ein. Auf der 
 Generalversammlung am 17. Juli 1989 kandidierte er zum ersten Mal bei den Wahlen 
zum Aufsichtsrat und wurde als Nachfolger von Gerhard Kroiß gewählt, der zu diesem 
Zeitpunkt in den Vorstand nachrückte. Im Jahr 1991 wurde Herr Zielinski nach turnusgemäßem Ausscheiden für weitere drei Jahre bis 1994 wiedergewählt, trat aber im 
Jahr 1992 von seinem Amt zurück. 
Sein nächstes Engagement erfolgte dann im Juli 2005: Die damalige Aufsichtsratsvorsitzende Christine Reindl wurde für alle überraschend nicht mehr in den Aufsichtsrat 
gewählt und hinterließ eine Lücke. Für diese Position stellte sich Reinhard Zielinski zur 
Verfügung. Mit seinem betriebswirtschaftlichen Hintergrundwissen und seiner Akribie 
wusste er von Beginn an zu überzeugen. In fast pastoraler Manier versuchte er, durch 
die Zuordnung von Aufgaben und deren Verantwortung auch die Fronten innerhalb des 
Aufsichtsrates abzubauen. Seine ruhige, besonnene Art entschärfte manch explosive 
Situation. Seine Stärke waren die Zahlen. So nannte ihn der damalige Aufsichtsrat Paul 
Rusch scherzhaft „Linsenzähler“, weil er jeden Cent im Sinne der Genossenschaft 
 prüfte. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats begleitete er im Jahr 2007 die sogenannte 
„Geisterfahrer-Affäre“ . Die Folge dieser Affäre war, dass die Arbeit im Aufsichtsrat unter Querelen und Intrigen litt. Als keine vernünftige Zusammenarbeit mehr möglich 
war, legte Reinhard Zielinski sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates nieder, blieb 
aber Mitglied im Aufsichtsrat. Auf der Generalversammlung am 11.07.2007 wurde er 
dann in den Vorstand gewählt. Bis zu seinem Tode am 22. März 2019 war er federführend für die finanziellen und betriebswirtschaftlichen Belange sowie der Immobilien 
der Taxi-München eG zuständig. 
Reinhard Zielinski war ein Mann der leisen Töne. Stets bemüht um Deeskalation und 
diplomatische Lösungen im Streitfall. Trotz seiner ruhigen, ausgeglichenen Art stand 
stets ein klares Ziel im Mittelpunkt seines Handelns. Wer sich gegen die Interessen 
der Taxigenossenschaft stellte, oder diese gar zu schädigen suchte, hatte in Reinhard 
Zielinski einen knallharten Geschäftsmann gegenüber, dessen Ziel nur das Beste für die 
Taxi-München eG war.
Wichtige Begleiter im Leben von Reinhard Zielinski waren immer der Sport und eine 
gesunde Lebensweise. Im privaten Umfeld war er das Herzstück seiner Familie. Durch 
den plötzlichen Tod des Ehemannes und Vaters zweier erwachsener Söhne sowie Großvaters mehrerer Enkelkinder wurde der Familie Zielinski der Mittelpunkt genommen. 
Unser Mitgefühl begleitet die Familie.
In Anerkennung seines Wirkens und in Dankbarkeit nehmen Mitglieder und Mitarbeiter, 
Vorstand und Aufsichtsrat der Taxi-München eG Abschied von Herrn Reinhard Zielinski. 
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. 
Standplatz-News
Das Baustellenjahr hat begonnen. 
Hier die neuesten Trends im Überblick: 
(bis Drucklegung)
➔ Romanplatz
Dieser wird eine verkehrlich äußerst einschneidende Baustelle. Der Standplatz ist 
in der Romanstraße eingerichtet, die Doppelrufsäule installiert. Für die Verparkung 
des rückwärtigen Teils hilft nur, ständig die 
110 zu wählen und die Polizei um Erscheinen zu bitten: „Taxistand verparkt, Taxi 
kann nicht anfahren“ . Selbst wenn nur verwarnt wird, werden doch ständig Polizeieinsätze generiert. Das bringt uns häufigeren Polizeibesuch.
➔ Maximilianstraße
Die Vorarbeiten zur Gleiserneuerung haben 
begonnen. Der Standplatz am Max-Joseph-
Platz ist in die Einspurung auf dem Platz 
verschoben worden. Hier wird er bis mindestens Ende Juni bleiben. Dann beginnt 
Phase 2: Verschieben des Standplatzes am 
Hotel „Vier Jahreszeiten“ in die Wurzerstraße, Rückverlegung des Standplatzes am 
Max-Joseph-Platz.
➔ Willibaldplatz
Der Standplatz vorerst baustellenbedingt 
schräg gegenüber auf die Agnes-Bernauer- 
Straße Nordseite östlich der Reutterstraße 
verlegt, vorübergehend befestigt und ausgeschildert. Wir haben gute Chancen, dass 
der Standplatz auch für die Zukunft übernommen bleibt. Nach den bisherigen Bauvorhaben wäre der bisherige Standplatz 
nach Ende der Baumaßnahmen nicht mehr 
zumutbar.
➔ Hauptbahnhof
– Hbf-Nord: Das Damoklesschwert rückt 
näher. Wie viel noch übrig bleibt und 
wann es losgeht, ist noch nicht bekannt. ➔
 istockphoto
MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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– Hbf-Mitte: Die nördliche Hälfte ist 
schon weg, im Mai ist der Platz komplett Baustelle. Die Schalterhalle wird 
abgerissen. Ein Ersatz ist nicht in Sicht. 
– Hbf-Süd: Hier wissen wir noch gar 
nichts. Der Platz muss die zusätzlichen 
Taxis aus dem Standplatz Mitte aufnehmen.
➔ Rosental und Viktualienmarkt
Der zuerst angekündigte Wegfall des Standplatzes am Viktualienmarkt für den 11.03. 
ist nicht eingetroffen. Die örtliche Lage ist 
so brisant, dass das Rathaus entscheiden 
muss. Genaues wissen wir noch nicht. 
➔ Hotel Mandarin Anfahrt
Der Standplatz ist in der Marienstraße 
 Ostseite in der Parkbucht bis mindestens 
30.06.
➔ Ettstraße
Der Standplatz ist bereits wegen der Renovierung der Kirche verschoben. Wann die 
Fernkälte kommt und der Platz vollständig 
geräumt werden muss, ist noch nicht bekannt.
➔ Siegestor
Seit dem 3. April wird der gesamte Verkehrsraum um das Siegestor erneuert und 
umgestaltet. Der Taxistandplatz rückte 
(dauerhaft) etwa 50 Meter nach Norden an 
den Rand der Leopoldstraße kurz vor dem 
Platz des Siegestors. Die Akademiestraße 
wird zwischen der Ludwigstraße und der 
Amalien straße in Richtung Westen auf gesamter Länge Einbahn geregelt. Die Bauzeit 
ist bis vsl. 30.08.2019 geplant. Wir werden 
weiter berichten. (RM)
Neue Straßennamen 
➔ Grete-Weil-Straße
Grete Weil, geborene Dispeker, geboren 
am 18.07.1906 in Egern, gestorben am 
14.05.1999 in Grünwald bei München, 
Schriftstellerin, Widerstandskämpferin 
 gegen den Nationalsozialismus. 
Grete Weil war jüdischer Abstammung und 
wuchs in München in einem großbürgerlich-liberalen Milieu auf. Sie machte früh 
Bekanntschaft mit Intelektuellen und 
Künstlern und gehörte zum Freundeskreis 
um die Familie Mann. Nach dem Abitur 
 studierte sie Germanistik in München, Berlin und Paris und engagierte sich in einer 
linksorientierten Studentengruppe. Im Anschluss daran absolvierte sie 1933 bis 1935 
eine fotografische Lehre. 1932 heiratete 
sie Edgar Weil, der als Dramaturg an den 
Münchner Kammerspielen arbeitete. 1933 
entstand ihr erstes literarisches Werk, welches aber erst 1999 veröffentlicht wurde. 
1935 folgte sie ihrem Mann nach Amsterdam und arbeitete dort als Fotografin. 
Nach der Besetzung der Niederlande durch 
die Wehrmacht 1940 versuchte das Paar 
nach Kuba auszureisen und scheiterte. 
 Edgar Weil wurde verhaftet und 1941 im 
Konzentrationslager Mauthausen ermordet. 
Grete Weil nahm Kontakt zum niederländischen Widerstand auf. 1943 sollte sie deportiert werden, konnte jedoch flüchten 
und lebte bis zum Kriegsende versteckt 
hinter Bücherregalen bei einem Freund. 
Dort nahm sie ihre literarische Arbeit wieder auf. Nach dem Krieg ging sie zurück 
nach Deutschland und wurde 1947 als 
 Widerstandskämpferin anerkannt. Sie lebte 
als Schriftstellerin in Darmstadt, Frankfurt 
am Main und später in Grünwald bei München. Grete Weil veröffentlichte Aufsätze 
und Romane und erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter den Geschwister-Scholl-Preis 
(1988), die Medaille „München leuchtet“ 
in Gold (1993) und den Bayerischen Verdienstorden (1996).
Verlauf: Von der Aubinger Allee nach 
Osten zur Marie-Luise-Jahn-Straße.
Stadtbezirk: 22 
Aubing-Lochhausen-Langwied
Standplatz: S-Bahnhhof Freiham
➔ Marie-Luise-Jahn-Straße
Marie-Luise Jahn, geboren am 28.05.1918 
in Gut Sandlack/Bartenstein, gestorben 
am 22.06.2010 in Bad Tölz, Ärztin, 
 Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. 
Marie-Luise Jahn wuchs auf einem Gut im 
ehemaligen Ostpreußen auf, besuchte 1934 
bis 1937 ein Internat in Berlin und machte 
dort ihr Abitur. 1940 begann sie an der 
Münchner Universität ein Chemiestudium. 
Um die Jahreswende 1941/1942 lernte sie 
dort Hans Leipelt kenne, der mit den Geschwistern Scholl befreundet war und zum 
Hamburger Zweig der „Weißen Rose“ gehörte. Nach der Hinrichtung der Geschwister 
Scholl brachten Hans Leipelt und Marie- 
Luise Jahn im April 1943 das sechste Flugblatt der studentischen Widerstandsgruppe 
„Weiße Rose“ nach Hamburg, versahen es 
mit dem Zusatz „Und ihr Geist lebt trotzdem weiter!“, vervielfältigten und verbreiteten es. Außerdem sammelten sie Geld für 
die Witwe von Professor Kurt Huber. Im 
 Oktober 1943 wurde Marie-Luise Jahn verhaftet. Sie wurde zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt und bis zur Befreiung 1945 
im Gefängnis von Aichach interniert. Nach 
dem Krieg studierte sie an der Universität 
Tübingen Medizin und promovierte 1953. 
Bis 1988 war sie in Bad Tölz als Ärztin mit 
eigener Praxis tätig. Sie war von 1987 bis 
2002 Vorstandsmitglied der Weißen Rose 
Stiftung und erhielt im Juli 2002 den 
 Bayerischen Verdienstorden. Als Zeitzeugin 
engagierte sie sich in Schulen und Kirchen 
gegen das Vergessen.
Ausflug in die kranke Welt der Nazis: Zusammen mit Leipelt wurde sie an die Gestapo verraten. 1944 wurde sie vom „Volksgerichtshof“ als Hochverräterin wegen 
des Hörens ausländischer Rundfunksender, 
der Wehrkraftzersetzung und der „Feindbegünstigung“ zu einer Zuchthausstrafe 
von zwölf Jahren verurteilt.
Verlauf: Von der Grete-Weil-Straße bis zur 
Christel-Sembach-Krone-Straße
Stadtbezirk: 
22 Aubing-Lochhausen-Langwied
Standplatz: S-Bahnhhof Freiham
➔ Ute-Strittmatter-Straße
Ute Strittmatter, geboren am 12.06.1964 
in München, gestorben am 14.12.2016 in 
München, Aktivistin für die Rechte und 
 Inklusion von Frauen und Mädchen mit 
 Behinderungen. 
Ute Strittmatter wuchs in München auf, 
 besuchte dort die Schule und studierte im 
Anschluss daran Sozialpädagogik und Sozialwissenschaften. Sie saß seit ihrer Kindheit 
im Rollstuhl und benötigte persönliche Assistenz. Trotz ihrer schweren Behinderung 
lernte sie, sich selbstverständlich in der 
Welt der Menschen ohne Behinderung zu 
bewegen, erlebte dadurch aber auch Grenzen und Diskriminierung in Schule und Beruf. Um dem entgegenzuwirken, wurde sie 
zur Kämpferin für die Gleichberechtigung 
von Mädchen und Frauen mit Behinderung. 
1999 war sie eine der Gründungsfrauen des 
Netzwerkes von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Bayern (kurz 
„Netzwerkfrauen – Bayern“), dessen Büro 
sie ab September 2000 leitete.
Verlauf: Von der Aubinger Allee nach 
Osten zur Marie-Luise-Jahn-Straße.
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019

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Stadtbezirk: 22 
Aubing-Lochhausen-Langwied
Standplatz: S-Bahnhhof Freiham
➔ Christel-Sembach-Krone-Straße
Christel Sembach-Krone, geboren am 
27.11.1936 in München, gestorben am 
20.06.2017 in München, Zirkusdirektorin.
Christel Sembach-Krone entstammt der Zirkusdynastie Krone und stand mit zehn Jahren das erste Mal in der Manege. Ab 1956 
trat sie mit Pferden auf. 1995 übernahm 
sie die Leitung des Zirkusunternehmens. 
1996 wurde sie mit der Medaille „München 
leuchtet“ ausgezeichnet, 1998 wurde ihr 
der Bayerische Verdienstorden verliehen 
und 1999 erhielt sie für ihr Lebenswerk 
und ihr hohes soziales Engagement das 
Große Bundesverdienstkreuz.
Verlauf: Von der Aubinger Allee nach 
Osten zur Marie-Luise-Jahn-Straße.
Stadtbezirk: 22 
Aubing-Lochhausen-Langwied
Standplatz: S-Bahnhhof Freiham
➔ Otto-Meitinger-Straße
Otto Meitinger, geboren am 08.05.1927 in 
München, gestorben am 09.09.2017 in München, Architekt. Otto Meitinger studierte 
nach seinem Abitur in München an der Technischen Hochschule Architektur. In seiner 
Funktion als Leiter des Residenzbauamtes 
leitete er in den 1950er Jahren den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Münchener 
Residenz und des Cuvilliéstheaters. Ab 1976 
war er an der Technischen Universität München tätig, zuerst als Ordinarius für Entwurf 
und Denkmalpflege, ab 1983 als Dekan der 
Fakultät für Architektur. Er war Mitglied in 
vielen Fachgremien und gründete zusammen 
mit seiner Frau und seiner Schwester die 
Meitinger Stiftung zur Förderung denkmalpflegerischer Projekte. Otto Meitinger erhielt 
im Jahr 2005 die Ehrenbürgerwürde der Landeshauptstadt München.
Verlauf: Von der Aubinger Allee nach 
Osten zur Marie-Luise-Jahn-Straße.
Stadtbezirk: 22 
Aubing-Lochhausen-Langwied
Standplatz: S-Bahnhhof Freiham
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Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, 
Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de
Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden.
AKTUELLE PREISLISTE
Kilometer
Fahrpreis 
in Euro
 1 7,40
 2 9,70
 3 12,00
 4 14,30
 5 16,60
 6 18,70
 7 20,90
 8 23,00
 9 25,20
10 27,30
11 29,30
12 31,20
13 33,20
14 35,10
15 37,10
16 38,90
17 40,70
18 42,60
19 44,40
20 46,30
25 55,50
30 64,70
35 73,90
40 83,10
Kilometer
Fahrpreis 
in Euro
45 92,30
50 101,50
55 110,70
60 119,90
70 138,30
80 156,70
90 175,10
100 193,50
110 211,90
120 230,30
130 248,70
140 267,10
150 285,50
160 303,90
170 322,30
180 340,70
190 359,10
200 377,50
210 395,90
220 414,30
230 432,70
240 451,10
250 470,00
MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

Seite 8

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RECHT
Unternimmt ein Fahrzeugführer nach 
dem Anfahren an einer grünen Ampel eine 
Vollbremsung, um auf den nachfolgenden 
Fahrzeugführer disziplinarisch einzuwirken, haftet er vollständig für einen dadurch bedingten Auffahrunfall. Akte der 
Selbstjustiz dürfen im Straßenverkehr 
nicht hingenommen werden. Dies hat das 
Amtsgericht Solingen entschieden.
In dem zugrunde liegenden Fall kam es im 
Juni 2015 in Solingen zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw-Fahrern. Der 
Fahrer eines Opel Corsa fühlte sich von der 
vorausfahrenden Fahrerin eines Opel Astra 
provoziert, da diese angeblich eine beleidigende Geste in seine Richtung vorgenommen habe. Er überholte daher die 
 Autofahrerin und hielt an einer auf „Rot“ 
zeigenden Ampel an. Der Autofahrer stieg 
aus dem Fahrzeug aus und ging zur Autofahrerin, um sie zur Rede zu stellen. Anschließend begab er sich wieder zu seinem 
Fahrzeug und fuhr an, sobald die Ampel 
„Grün“ zeigte. Die hinter ihm befindliche 
Autofahrerin fuhr ebenfalls an. Plötzlich 
bremste der Autofahrer jedoch das Fahrzeug stark ab, wodurch es zu einem Auffahrunfall kam. Da das Fahrzeug der Autofahrerin dabei beschädigt wurde, erhob sie 
gegen den Autofahrer Klage auf Zahlung von 
Schadensersatz. Der Autofahrer gab an, die 
Vollbremsung ausgeführt zu haben, weil er 
ein Klappern gehört habe und daher von 
 einem Getriebeschaden ausgegangen sei.
Anspruch auf Schadensersatz 
wegen Auffahrunfall
Das Amtsgericht Solingen entschied zu 
Gunsten der Klägerin. Ihr stehe gegen den 
Beklagten ein Anspruch auf Schadensersatz 
zu. Der Beklagte hafte vollständig für den 
Auffahrunfall. Der Klägerin sei keine Pflichtverletzung anzulasten.
Kein Verstoß gegen Pflicht zur Einhaltung 
eines Mindestabstands
Die Klägerin habe nach Auffassung des 
Amtsgerichts nicht gegen die aus § 4 Abs. 1 
StVO ergebende Pflicht zur Einhaltung eines 
Mindestabstands verstoßen, da die Vorschrift beim Anfahren bei Grün nicht gelte. 
Andernfalls würden die Grünphasen nicht 
ausgenutzt und der Verkehr behindert werden, eventuelle Unaufmerksamkeit beim Anfahren aufgrund Vollbremsung aus disziplinarischen Gründen unbeachtlich. Zwar 
könne der Klägerin eventuell nach den 
Grundsätzen des Anscheinsbeweises eine 
fehlende Aufmerksamkeit oder erhöhte 
Bremsbereitschaft vorgeworfen werden, so 
das Amtsgericht. Das Verhalten des Beklagten habe aber ein Akt der Selbstjustiz 
dargestellt. Dieser dürfe im Straßenverkehr 
nicht hingenommen werden. Wer absichtlich nur deshalb scharf abbremst, um den 
nachfolgenden Verkehrsteilnehmer zu disziplinieren oder zu maßregeln, hafte für 
die Folgen eines Auffahrunfalls selbst dann 
zu 100 %, wenn der Nachfolgende den 
 gegen ihn sprechenden Anscheinsbeweis 
dafür, dass er die im Verkehr erforderliche 
Sorgfalt nicht beachtet habe, nicht entkräften könne.
Behauptung zum Getriebeschaden 
nicht plausibel
Das Amtsgericht hielt die Begründung des 
Beklagten zur Vollbremsung für nicht plausibel und nachvollziehbar. Es sei unklar, 
weshalb der Beklagte von dem Klappern 
auf einen Getriebeschaden geschlossen 
habe und warum wegen eines Getriebeschadens eine Vollbremsung notwendig sei.
➔ ANSPRUCH AUF SCHADENSERSATZ
Wer auffährt, ist schuld, oder? Eine Vollbremsung aus disziplinarischen Gründen nach Anfahren an grüner Ampel 
begründet vollständige Haftung für Auffahrunfall: Akt der Selbstjustiz im Straßenverkehr nicht hinnehmbar 
(Amtsgericht Solingen, Urteil vom 06.01.2017 – 13 C 427/15 –)
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019

Seite 9

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➔ DER LANDESVERBAND
Private PKW-Nutzung im Taxi- und 
Mietwagengewerbe
Die Besteuerung der Privatnutzung von 
 Taxis und Mietwagen erfolgt auf der Grundlage des allgemeinen Listenpreises, nicht 
aber nach besonderen Herstellerpreislisten. 
Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit 
 Urteil vom 8. November 2018, III R 13/16 
zur Anwendung der sog. 1 %-Regelung 
 entschieden. 
Für die Privatnutzung eines betrieblichen 
Kfz ist eine Entnahme gewinnerhöhend anzusetzen. Diese Entnahme ist grundsätzlich 
mit 1 % des Bruttolistenpreises pro Monat 
zu bewerten, wenn das Kfz zu mehr als 
50 % betrieblich genutzt wird. Ein Unternehmer, der sein Fahrzeug auch privat 
nutzt und nach der sog. 1 %-Methode versteuert, hat als Listenpreis aber den Preis 
anzusetzen, den der Hersteller von Privatpersonen verlangt. Ein niedrigerer Listenpreis, den der Hersteller Taxiunternehmern 
anbietet, ist nicht zugrunde zu legen. 
Nicht in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen sind lediglich die Kosten für ausschließlich betrieblich nutzbare Sonderausstattungen (BMF v. 18.11.2009, BStBl I 
2009, 1326 Rz. 10). Darunter sollten in unserem Gewerbe zumindest die Kosten für 
Taxameter- oder Wegstreckenzählereinbau, 
Anschlüsse für Taxidachzeichen und Überfallschutz-Alarmanlage fallen. Der Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung 
gilt auch für ältere und gebrauchte Kfz. 
Denn der Listenpreis deckt nicht nur die 
Anschaffungskosten ab, sondern auch den 
Unterhalt des Kfz wie z.B. Reparaturkosten; 
diese Unterhaltskosten sind bei älteren und 
gebrauchten Kfz höher als bei neuen Kfz. 
(FK)
Kündigung des DMRZ-Rahmenvertrages
Im März 2019 wurde allen Landesverbandsmitgliedern, die über die DMRZ abrechnen, 
ein neuer Vertrag angeboten. Die Unternehmer informierten uns daraufhin, dass 
die Preise offenbar deutlich angehoben 
werden sollen. Erst in der letzten Woche 
hat die DMRZ den Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V. 
über den Vorgang informiert. Dabei wurde 
von Seiten der DMRZ vorgeschlagen, den 
bestehenden Rahmenvertrag mit Wirkung 
zum 30.09.2019 erlöschen zu lassen und 
durch ein neues Vertragswerk zu ersetzen. 
Bisher haben unsere Mitglieder einen Rabatt auf die tatsächlich anfallenden Abrechnungsgebühren erhalten. Kosten traten 
also nur auf, sofern die DMRZ mit einer Abrechnung beauftragt wurde. Der neue Vertrag sieht pauschalierte Abrechnungsgebühren vor, die auch anfallen, sofern keine 
Abrechnung in einem Kalendermonat vorgenommen wird. Dies bedeutet gerade für 
Unternehmen mit wenigen Krankenfahrten 
eine deutliche Verschlechterung. Zudem 
werden keine generellen Rabatte auf die 
Abrechnungsgebühren mehr gewährt, sondern lediglich einmalige Vergünstigungen 
in Höhe von 30 Euro bzw. 60 Euro auf die 
Servicepakete. Weiter werden in dem nun 
angebotenen Rahmenvertrag von Seiten 
des Landesverbandes Unterstützungs- und 
Kontrollmaßnahmen verlangt, die bei uns 
zu einem deutlichen Anstieg des organisatorischen und verwaltungstechnischen 
Aufwandes führen. 
Der Vorstand des Landesverbandes hat die 
Vor- und Nachteile des neuen Vertrages 
sorgfältig abgewogen und ist einstimmig 
zu dem Schluss gekommen, dass eine Fortführung des Rahmenvertrages unter diesen 
Konditionen keinen wesentlichen Vorteil 
für unsere Mitglieder bringt. Daher werden 
wir auf Einhaltung der Kündigungsfrist des 
alten Vertrages zum 31.12.2019 bestehen 
und keinen neuen abschließen. Für Sie bedeutet dass, sollten Sie keinen neuen Vertrag unterschrieben haben, können Sie bis 
zum Ende diesen Kalenderjahres auf die 
derzeit bestehenden Konditionen bestehen. 
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass 
Sie die neu angebotenen Abrechnungspauschalen jederzeit auch ohne Rahmenvertrag 
in Anspruch nehmen können. Die angebotenen Rabatte auf die Servicegebühren sind 
sicher auch individuell zu vereinbaren. 
Sollte Sie das neue Angebot der DMRZ aber 
nicht überzeugen, möchten wir in Erinnerung bringen, dass wir auch mit den Abrechnungsfirmen „opta data Abrechnungs 
GmbH“ und „Rechenzentrum für Heilberufe 
GmbH (RZH)“ Rahmenverträge abgeschlossen haben. Informationen hierzu erhalten 
Sie im Intranet des Landesverbandes unter 
„Rahmenverträge“ . (FK)
Minijobs an steigende Löhne anpassen
Mit einem Dringlichkeitsantrag setzt sich 
die CSU-Landtagsfraktion dafür ein, dass 
die Minijobgrenze um 80 Euro auf 530 Euro 
erhöht wird. „Die Tariflöhne sind in den 
letzten Jahren stetig gestiegen, auch sonstige Gehälter sind durchschnittlich um rund 
drei Prozent pro Jahr gewachsen. Es ist 
längst überfällig, die Minijobber in Bayern 
an dieser positiven Entwicklung teilhaben 
zu lassen“, betont Thomas Huber, der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses 
für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie 
im Bayerischen Landtag. 
Die Einkommensgrenze für Minijobs wurde 
vom Bund zuletzt 2013 von 400 auf 450 
Euro angehoben und blieb seitdem unveristockphoto
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019

Seite 11

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ändert. Gleichzeitig ist der Mindestlohn 
seit seiner Einführung von 8,50 Euro auf 
9,19 Euro im Januar 2019 gestiegen. 
Nächstes Jahr ist eine weitere Erhöhung 
auf 9,35 Euro vorgesehen. „Wir wollen, 
dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 
ihre Stunden nicht reduzieren müssen, um 
noch innerhalb der gegebenen Verdienstgrenze zu bleiben, sondern an den allgemeinen Gehaltssteigerungen teilhaben 
 können“, sagt Huber. 
Für die CSU-Fraktion sei es wichtig, den 
 Minijob durch regelmäßige Anpassungen 
für die Arbeitnehmer und die Unternehmen 
attraktiv zu gestalten. Es geht aber gerade 
auch um die vielen Minijobs, die zum Beispiel in Sportvereinen oder in anderen 
 gesellschaftlichen Engagementbereichen 
eine wichtige Rolle spielen. 
„Die letzte Anpassung der Verdienstgrenze 
bei geringfügiger Beschäftigung liegt bereits mehr als sechs Jahre zurück“, sagt 
CSU-Wirtschaftspolitikerin Ulrike Scharf. 
„Die Löhne und Gehälter sind angestiegen. 
Das ist sehr erfreulich, führt aber für Minijobber dazu, dass sie oft weniger Stunden 
pro Monat arbeiten können. Das wollen 
aber oft weder die betroffenen Beschäftigten, noch die Arbeitgeber. Daher besteht 
hier Handlungsbedarf für den Bund“, 
macht Scharf deutlich.
(Quelle: CSU Landtag)
Kommentare zur Demonstration 
am 13. März 2019:
➔ Keine Fahrten vermitteln hört sich gut 
an, aber was soll das bringen? 15 Minuten sind doch ein Witz, macht daraus 
eine Stunde, dann ist das auch sicher zu 
bemerken. So aber nicht.
➔ Was soll das denn, schon wieder wird 
eine wichtige Aktion aus den eigenen 
Reihen schlecht gemacht! Es geht um 
die Symbolik, da ist es egal, ob 15 Minuten oder 75 Minuten.
➔ Ihr könnt froh sein, dass eine solche 
Aktion in Bayern stattfindet. In Hamburg können wir noch Lichtjahre darauf 
warten. Bravo Bayern!
➔ Mytaxi KAUFT sich Teilnehmer von einer 
politischen Demo weg, das muss man 
sich einmal auf der Zunge zergehen 
 lassen.
➔ So etwas ist üblich in Dritte-Welt-Ländern, wo Demonstranten meist gekauft 
werden, damit sie für die dortigen Herrscher demonstrieren.
Links zur Demo:
➔ Bayerisches TV (ab Minute 6.00) 
www.br.de/mediathek/video/rundschau-1600-13032019-chaostage-ratlosigkeitin-bruessel-und-london-av:5c507319c65079001802f06d
➔ Nochmal der Bayerische Rundfunk 
www.br.de/nachrichten/bayern/taxler-protestieren-gegen-geplanteoeffnung- des-fahrdienstmarkts,RKbOCmW
➔ Die Süddeutsche Zeitung 
www.sueddeutsche.de/muenchen/uber-konkurrenz-gelbe-kampfansage-1.4366242
➔ Die Abendzeitung 
www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.demo-vor-staatskanzlei-muenchen- taxifahrerprotestieren-gegen-uber-und-co.c3a20458-395d-4122-b4b5-a0884fe79f39.html
➔ Der Merkur 
news-buzz.de/6442/uber-raus-taxifahrer-kaempfen-gegen-wettbewerbsnachteile/
➔ Dank dpa auch die BILD 
www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/muenchen-taxler- protestierengegen-scheuer-plaene-60643714.bild.html#fromWall
➔ Oder die Passauer Neue Presse 
www.pnp.de/nachrichten/bayern/3256058_Taxifahrer-protestieren-gegen- 
Plaene-des-Verkehrsministers.html
➔ Oder die Welt 
www.welt.de/regionales/bayern/article190216943/Bayerns-Taxifahrer-kaempfen- gegen-
Scheuer-Plaene.html
Und um eigene Berichterstattung ergänzt beispielsweise die 
➔ Augsburger Allgemeine 
www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Taxifahrer-in-Bayern-streiken-gegen- Scheuers-
Plaene-id53768631.html 
https://spd-stadtratsfraktion.nuernberg.de/detail/2019-03-13-spd-stadtratsfraktionunterstuetzt-protest-des-taxigewerbes-am-13-maerz/
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MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

Seite 12

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Definition IHK
Für die Schnelldefinition sei der gute alte 
Brockhaus befragt. Demnach handelt es 
sich bei einer IHK um eine „Selbstverwaltungsorganisation in Form einer Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Pflichtmitgliedschaft aller im Kammerbezirk 
tätigen Gewerbetreibenden, ohne das 
Handwerk.“ Zu ihren Aufgaben gehören 
„die Wahrnehmung der Gesamtinteressen 
der Gewerbetreibenden ihres Bezirkes, 
die Förderung der gewerblichen Wirtschaft, 
die Unterstützung und Beratung der Behörden durch Vorschläge, Gutachten und 
Berichte sowie die Mitwirkung an der 
 Berufsausbildung…“ . 
Wenn man sich diese Definition auf der 
Zunge zergehen lässt, erscheint es in Anbetracht dessen, was dem Taxigewerbe gerade 
droht, wünschenswert, dass nicht nur die 
Münchner IHK ihre Stimme erhöbe, für die 
Einhaltung von Spielregeln und gegen den 
kalifornischen Raubtierkapitalismus. Denn 
dessen regelloses Gebaren ist mit dem Verhalten des Ehrbaren Kaufmanns, und darauf 
fußt das Selbstverständnis unserer IHK, 
rein gar nichts zu tun. 
Geschichtliches – im deutschen Reich 
und in München
Der Grundgedanke des IHK-Wesens, nämlich 
Selbsthilfe durch Zusammenschluss, geht 
einige hundert Jahre zurück. So kam es im 
Jahre 1665 zur Gründung der Commerzdeputation in Hamburg, zehn Jahre später 
folgte Lübeck, 1710 Kassel und schließlich 
in Köln mit dem sogenannten Handelsvorstand, dem Vorläufer der 1797 gegründeten 
(Industrie- und) Handelskammer. Im süddeutschen Raum erfolgten Anfang des 
19. Jahrhunderts Gründungen an mehreren 
Orten unter dem Einfluss der damaligen 
französischen Besatzung. 
Von einer „deutschen Handelskammer“ 
können wir mit der Begründung der heutigen „Bergischen IHK“ sprechen: 1830 
 wurde die Handelskammer von Elberfeld 
und Barmen ins Leben gerufen, heute IHK 
Wuppertal – Solingen – Remscheid. In ihr 
wurden von den angeschlossenen Unternehmern erstmals nicht nur die gewerbetechnischen Angelegenheiten gegenüber 
dem Kammerbezirk in eigener Verantwortung geregelt, sondern auch die entsprechenden Vertreter selbst gewählt. Darüber 
hinaus wurden Verwaltung und Politik in 
den die Wirtschaft betreffenden Fragen beraten. Hiervon ausgehend wurde die Bergische IHK zu einem Modell für die deutsche 
Kammergesetzgebung bzw. -organisation. 
In Bayern kam es durch Erlass von König 
Ludwig I. in München zur Gründung der 
Handelskammer im Jahre 1843. Im Rahmen 
einer „Allerhöchsten Verordnung, die Einführung von Handelskammern betreffend“ 
vom 19. September 1842 wurden schließlich insgesamt sechs solcher Kammern in 
Bayern gegründet. Ihre Anzahl erhöhte 
sich auf heutzutage zehn. Ab 1920 erfolgte 
reichsweit die Namenserweiterung auf 
 „Industrie- und Handelskammer“ . 
Während der NS-Zeit erfolgte eine Gleichschaltung in Form des Führerprinzips, was 
unter anderem zur Folge hatte, dass die 
Kammern ihr Recht auf Selbstverwaltung 
verloren. Im Zuge einer Umbenennung in 
„Gauwirtschaftskammern“ wurden sie nach 
und nach in die staatlich gelenkte Wirtschaft überführt. 
Nach dem Kriegsende galt zunächst alliiertes Recht. Elf Jahre später regelte 1956 das 
Gesetz zur vorläufigen Regelung des Rechts 
der Industrie- und Handelskammern die im 
wesentlichen noch heute geltenden Spielregeln, so auch die Pflichtmitgliedschaft 
aller Unternehmen eines Kammerbezirks. 
In München fand die Sitzung zur Eröffnung 
der Handelskammer am 30. Oktober 1842 
im Alten Rathaus statt. Erster Präsident 
wurde der Eisenbahnpionier Joseph Anton 
von Maffei. Zwölf von König Ludwig berufene Vertreter aus dem „Handels-, Fabrikanten- und Gewerbsstand“ bildeten die ersten 
Mitglieder. Nach mehreren Umorganisationen wurde 1854 die „Kreis-Gewerbe- 
Handelskammer für Oberbayern“ gebildet. 
1868 schließlich erfolgten unter König 
Ludwig II. weitere Regelungen. Darin wurden neben anderen Dingen die Erhebung 
von (Geld-)Beiträgen von Wahlberechtig-
➔ INSTITUTION IHK
Fährt man mit Fahrgästen am Eck Maximiliansplatz/Max-Joseph-Straße vorbei, fallen die repräsentativen Gebäude auf der 
 rechten Straßenseite ins Auge. Hier befindet sich der Hauptsitz der IHK für München und Oberbayern, der deutschlandweit 
 größten dieser Institutionen. Immerhin 390.000 Unternehmen sind bei ihr Mitglied. Somit kann man von einem der größten 
 europäischen Netzwerke für Unternehmer sprechen. Da lohnt ein genauerer Blick, auch vor dem Hintergrund, dass die 
IHK München im letzten Jahr ihr 175-jähriges Bestehen feiern konnte.
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
TITELTHEMA

Seite 13

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ten, die verpflichtende Einstellung von 
 Personal sowie die Angliederung von sogenannten Gremien (gemeint sind damit 
kleinere Bezirkseinheiten wie Rosenheim, 
Ingolstadt oder Berchtesgaden) geregelt. 
Mit der Reichseinigung von 1871 ergaben 
sich als wesentliche Aufgaben nicht nur der 
Münchner Kammer die Vereinheitlichung 
der Währung, von Maßen und Gewichten 
und die Schaffung einheitlicher Rechtsgrundlagen. Auch der Ausbau des Eisenbahnnetzes sowie der Aufbau der Sozialversicherung gehörten dazu. Die Kammer 
besaß in München zunächst keine eigenen 
Räumlichkeiten. Ende des 19. Jahrhunderts 
wurden die in der Königlichen Münze gemieteten Räume endgültig zu klein. Man 
entschloss sich, gemeinsam mit der Vorläuferorganisation der heutigen Bayerischen 
Börse ein ausreichend großes und repräsentatives Gebäude am Maximiliansplatz zu 
errichten. Der 1901 von dem Architekten 
Friedrich von Thiersch konstruierte Bau ist 
noch heute ein echter Blickfang. Weitere 
Thiersch-Bauten in München sind u.a. das 
Palais Bernheimer, der Justizpalast, der 
Turm des Deutschen Museums, sowie Cornelius-, Reichenbach- und Maximiliansbrücke. 
Nachdem auch dieses Gebäude nicht mehr 
ausreichte, wurde im Jahr 1935 das in der 
Max-Joseph-Straße angrenzende Gebäude 
Nr. 2 für einen Kaufpreis von etwas über 
eine Million Reichsmark gekauft. Dieses 
aus dem Jahre 1911 stammende und von 
Gabriel von Seidl errichtete Wohn- und 
 Geschäftsgebäude gehörte dem jüdischen 
Antiquitätenhändler Arnold S. Drey. Beide 
Gebäude wurden während des zweiten 
Weltkriegs stark zerstört. Für den Wiederaufbau des Gebäudekomplexes waren fünf 
Jahre vonnöten. Auch die fünfziger und 
sechziger Jahre standen noch im Zeichen 
von Konsolidierung und Reorganisation. 
Dazu trug die schon erwähnte bundesweite 
Vereinheitlichung des Kammerrechts bei. 
In deren Folge gab sich München eine neue 
Satzung und im Jahre 1957 wurde der 
Name auf Industrie- und Handelskammer 
für München und Oberbayern festgelegt.
Weitere Meilensteine waren die Gründung 
der Münchener Messe- und Ausstellungsgesellschaft, in der die IHK (Gründungs-)
Gesellschafter ist, sowie das Inkrafttreten 
des Berufsausbildungsgesetzes. Darin wurde nicht nur die Überwachung der betrieblichen Berufsausbildung im Rahmen des 
 Dualen Ausbildungssystems festgelegt, 
sondern auch die Abnahme der entsprechenden Prüfungen. Insbesondere beim 
Letztgenannten ergaben sich schrittweise 
Erweiterungen – die Durchführung der 
Fachkundeprüfung zum Taxi- und Mietwagenunternehmer (kurz: FKP) ist nur eine 
davon.
Organisation
Aufgrund der entsprechenden gesetzlichen 
Regelungen ist jedes betroffene Unternehmen in Deutschland Pflichtmitglied „seiner“ IHK. Im Rahmen der Kammern werden 
die Mitglieder durch die alle drei bis sechs 
Jahre (je nach Kammerbezirk verschieden) 
zu wählenden Vollversammlungen vertreten. Die Wahlen zu den Vollversammlungen, die einem Parlament ähnlich sind, 
werden nach Branchen entsprechend durchgeführt. In der Münchner Kammer sitzen 
in dieser Wahlperiode 91 Repräsentanten. 
Diese decken 23 verschiedene Branchen 
aus den Bereichen Industrie (19 Vertreter), 
Handel (12 Vertreter) und Dienstleistungen 
(41 Vertreter) ab. Im Bereich Dienstleistungen wird die Branche Logistik/Verkehr/
Postdienste durch Johann Dettendorfer 
(Geschäftsführer der gleichnamigen Spedition) und Frank Kuhle (Vorstand der Taxi- 
München eG) vertreten. Zusätzlich sind 
19 weitere Vertreter die Vorsitzenden der 
IHK-Regionalausschüsse Mitglieder in der 
Vollversammlung. Dieses Gremium beschließt über die Ausrichtung der IHK, die 
Aufgaben und über den Haushalt. Sie bestellt den Hauptgeschäftsführer der IHK 
und wählt den Präsidenten bzw. die Präsidiumsmitglieder. 
Die bereits erwähnten 19 Regionalausschüsse bilden die Vertretung der etwa 
260.000 Mitglieder in der Region Oberbayern. Sie nehmen die wirtschaftlichen Inte 
ressen ihrer jeweiligen Region war. 18 Arbeitskreise und beratende Ausschüsse 
unterstützen die Vollversammlung und das 
Präsidium durch vertiefende Aufbereitung 
von Fachthemen sowie durch Empfehlungen, Stellungnahmen oder Resolutionen.
An der Spitze der Kammer stehen das Präsidium mit dem gegenwärtigen Vorsitzenden 
Dr. Eberhard Sasse sowie die dreiköpfige 
Hauptgeschäftsführung unter der Leitung 
von Dr. Manfred Gößl.
Für Deutschland insgesamt werden 79 Kammern gezählt. Wenig überraschend ist, dass 
Nordrhein-Westfalen mit 16 Kammern am 
stärksten vertreten ist, es folgen Baden- 
Württemberg mit zwölf und Hessen mit 
zehn Kammern. Neben den Stadtstaaten 
Berlin, Hamburg und Bremen hat auch das 
Saarland nur eine Kammer. Aus Traditionsgründen nennen sich die Kammern in den 
beiden Hansestädten nur Handelskammer. 
Prüfungen
Im Rahmen von Berufsausbildungen nimmt 
die IHK auch die hierzu anfallenden Prüfungen ab. Hierdurch wird im Rahmen des 
Dualen Ausbildungssystems ein hoher Qualitätsstandard der Ausbildung gesichert – 
was international fast mehr anerkannt wird 
als hierzulande. Vielleicht ist diese Qualität 
schon zu selbstverständlich. 
Eine der von der IHK abgenommenen Prüfungen betrifft das Taxi- und Mietwagengewerbe. Gemäß der hierzu erlassenen 
 Prüfungsordnung wird den Kandidaten 
nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung 
die Fähigkeit zur Führung eines solchen 
Unternehmens bescheinigt. ➔ 
MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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Die Vorbereitung auf die Prüfung ist auf 
verschiedene Weise möglich: Entweder im 
Selbststudium der entsprechenden Literatur 
oder durch den Besuch eines Vorbereitungskurses (u. a.: Bayerischer Landesverband für das Taxi- und Mietwagengewerbe). 
Hier muss jeder Interessent für sich selbst 
entscheiden, welcher Weg der für ihn 
zweckmäßigste ist. Die Grundinformationen 
hat die IHK in einem Merkblatt „Informationen zum Berufszugang im Taxi-/Mietwagenverkehr“ zusammengefasst, das ausführlich alle Fragen, die im Vorfeld einer 
möglicherweise zu absolvierenden Prüfung 
auftauchen können, beantwortet.
Übermäßig kompliziert ist das für die Prüfung erforderliche Fachwissen für das Taxigewerbe eigentlich nicht. Mit dem PBefG 
und der BOKraft existieren nämlich nur 
zwei Gesetze, die sich ausdrücklich an das 
Gewerbe richten und die man zum Bestehen der Prüfung verinnerlichen muss. Sogar 
bei der BOKraft sind es nur Teile, denn die 
Vorschriften über den Betrieb von Straßenbahnen oder Omnibussen mit Oberleitungen spielen für uns keine Rolle. Alle weiteren zu prüfenden Gesetze, Vorschriften, 
Anordnungen und Spielregeln gelten für 
alle anderen Menschen auch: Wenn ein 
Führerschein zu erwerben ist, kommen zum 
Beispiel die STVO, die STVZO und die FEV 
zur Anwendung. So kompliziert ist hier das 
Fachwissen nicht, das bei der gewerblichen 
Personenbeförderung ein Führerschein der 
Klasse B benötigt wird und man 21 Jahre 
alt sein muss. 
Wird ein Geschäft eröffnet und betrieben, 
sollten Rechengrundkenntnisse vorhanden 
sein, um die erforderlichen Kalkulationen 
anstellen zu können. Die erfolgreiche Anwendung eines Dreisatzes wirkt hier oft 
Wunder. Im gleichen Zuge zu nennen sind 
Grundkenntnisse hinsichtlich Steuerrecht 
und Buchführung – denn der Steuerberater 
ist kein Allheilmittel und Geld kostet er 
auch. Der gesetzlich erforderliche Inhalt 
 einer Quittung oder Rechnung sollte erlernbar sein. Nicht zu vergessen ist Arbeitsvertragsrecht – schließlich kann, wer mag, 
ja seinen Betrieb unter Zuhilfenahme von 
Angestellten erweitern, was wiederum eine 
Erweiterung von Verantwortung mit sich 
bringt und noch Kenntnisse im Bereich der 
Sozialgesetzgebung erfordert. Für die Raubtierkapitalisten (siehe Absatz zwei oben!): 
Das ist der Bereich, der einen Haufen 
 Extra-Kosten verursacht! 
In diesem Zusammenhang sei auch der 
Mindestlohn erwähnt. Dazu kommen Kenntnisse im Bereich der Unfallverhütung. Das 
umfasst dann die Kenntnis der Aufgaben 
einer Berufsgenossenschaft, die man noch 
intus haben muss. Die Aufzählung ist sicherlich nicht vollständig, aber wie schon 
erwähnt, das alles ist kein unmögliches 
 Hexenwerk. Lediglich PBefG und BOKraft …
ach ja, Kenntnisse über Taxitarif und Taxiordnung könnten hilfreich sein. 
Es soll nun niemand demotiviert werden. 
Die vorstehende Aufstellung soll lediglich 
zeigen, dass eine gute Vorbereitung auf die 
Prüfung nicht nur das A und O für ein erfolgreiches Bestehen der Prüfung ist. Es 
hilft später auch in der Gewerbetätigkeit. 
All die vorher genannten Themen werden 
bei der Prüfung durch den Fachausschuss 
der IHK abgefragt. Im schriftlichen Bereich 
gibt es zwei Prüfungen. Im ersten, dem sogenannten allgemeinen Teil sind 60 Punkte 
zu erreichen, im zweiten Teil über den 
technischen Betrieb sind es 52,5. In beiden Fragebögen werden offene Fragen gestellt, die direkt beantwortet werden müssen. Dazu kommen Multiple-Choice-Fragen, 
bei denen Antworten vorgegeben sind und 
die korrekten Antworten angekreuzt werden. Ferner gibt es, vor allem im zweiten 
Teil, auch Kalkulationsaufgaben, bei denen 
die Ergebnisse errechnet werden müssen. 
Jeder der beiden schriftlichen Prüfungsteile 
muss zu mindestens 50 Prozent korrekt gelöst sein. Ist das der Fall, kommt es zu einer mündlichen Prüfung, bei der maximal 
37,5 Punkte erreicht werden können. Auch 
dieser Prüfungsteil muss zu mindestens 
50 % richtig absolviert werden, um als bestanden zu gelten. Im Fall des Erreichens 
der Mindestpunktzahlen ist die Gesamtprüfung aber nicht automatisch bestanden, 
denn die Prüfungsordnung schreibt vor, 
dass von der erreichbaren Gesamtpunktzahl 
150 auf jeden Fall 60% also 90 Punkte erreicht werden müssen (§ 9 und § 12 der 
Prüfungsordnung). Rechenbeispiel: 30 + 
26,5 + 18,5 (also jeweils die Mindestpunktzahl) ergibt 75 Punkte. Zum erfolgreichen 
Bestehen der Prüfung fehlen dann noch 
15 Punkte. Eine gute Vorbereitung ist also 
die halbe Miete, denn: erreicht man in der 
schriftlichen Prüfung aus beiden Teilen 90 
oder mehr Punkte, ist die Prüfung auch 
ohne mündlichen Teil bestanden. Das wäre 
doch ein erstrebenswertes Ziel. Wer jetzt 
noch Angst wegen der Rechtschreibung 
hat: Ja, die Prüfungssprache ist deutsch 
(§ 6,2 der Prüfungsordnung), aber Rechtschreibfehler werden nicht bewertet. 
Kritisches zur IHK
Grundsätzlich hat sich das System der IHK 
in Deutschland bewährt. Immer wieder 
aber gibt es Kritik an der Pflichtmitgliedschaft, die als Zwang empfunden wird. Die 
Rechtsprechung hat sich hierzu geschickt 
aus der Affäre gezogen, indem in einem 
 Urteil aus dem Jahr 2010 zwischen Pflicht 
und Zwang so differenziert wird, dass der 
bestehende Zustand als zulässig definiert 
werden kann. Im gleichen Zusammenhang 
ist 2017 eine Klage gegen den zu zahlenden Beitrag zurückgewiesen worden. Ferner 
wird häufig bemängelt, die IHK erweiterte 
ihre Aufgabenbereiche zu stark. Das wäre 
ein weites Feld, über das zu diskutieren 
lohnte, aber ganz sicher nicht nur im Zusammenhang mit den Kammern. Wünschenswert wäre zweifellos, wenn sich 
nicht nur die IHK München gelegentlich zu 
Wort melden würde, um allzu liberalistischen Tendenzen, die dem Geschäftsleben 
vor allem Unordnung aber keinen Mehrwert 
bringen, entgegenzutreten. (WH)
Quellen: Brockhaus-Enzyklopädie, 21. Auflage, 2006, Band 13 – Angela Toussaint: 
Eine Zierde der Stadt, Verlagsanstalt 
 „Bayerland“ Dachau, 1998 – Wikipedia, 
Stichworte „Industrie- und Handelskammer“, „Friedrich von Thiersch“ – Homepage 
der IHK für München und Oberbayern – 
Prüfungsordnung für Fachkundeprüfungen 
für den Straßenpersonen- und Güterverkehr, Stand 18.4.2018
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019

Seite 15

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➔ WIRTSCHAFTSPOLITIK
➔ AUSSENWIRTSCHAFT
➔ BILDUNG
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➔ ENERGIE, UMWELT, ROHSTOFFE
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➔ RECHT & STEUERN
➔ TOURISMUS
➔ VERKEHR
DIE POSITIONEN DER IHK IM ÜBERBLICK
Die Interessenvertretung der regionalen Wirtschaft gegenüber der Politik ist eine der 
Kernaufgaben der IHK München und Oberbayern. Sie setzt sich bei den Verant wortlichen 
in Landes- und Bundesregierung für die Belange der oberbayerischen Wirtschaft ein. 
Mehr Informationen unter www.ihk-muenchen.de
MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

Seite 16

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Wer macht sich heute noch Gedanken darüber, warum wir 
am 1. Mai einen freien Tag genießen können? Ein Feiertag 
mit Geschichte …
Eigentlich ist der 1. Mai ein Gedenktag für die in einem großen 
Streik ermordeten Polizisten und Arbeiter in Chicago 1886. Im 
Zuge der Industrialisierung wurde die Lage der Industriearbeiter 
in den USA, wie auch in Europa, immer unerträglicher. Zwar war 
es der Arbeiterbewegung gelungen, die Arbeitszeiten von 16 
auf zehn Stunden zu verkürzen, trotzdem waren die Arbeitsbedingungen und Löhne indiskutabel. Die USA waren durch die 
zweite Welle der industriellen Revolution zur führenden Wirtschaftsmacht der Erde aufgestiegen. Am 1. Mai 1886 riefen 
Handels- und Arbeitergewerkschaften zu einem mehrtägigen 
 Generalstreik auf.
Dass die Aktion auf diesen Termin gelegt wurde, war allerdings 
kein Zufall. Am 1. Mai, dem sogenannten „Moving Day“, liefen 
in den USA traditionell alte Arbeitsverträge aus und es wurden 
neue geschlossen.
Um den Achtstundentag endgültig durchzusetzen, beteiligten 
sich am ersten Tag des Generalstreiks in den USA rund 400.000 
Beschäftigte aus 11.000 Betrieben. Ein Kundgebungsort war 
die Arbeiterstadt Chicago. Am dritten Streiktag, dem 3. Mai 
1886, kam es dort am Chicagoer Haymarket Square bei einer 
Kundgebung zu einem blutigen Zwischenfall. Anarchisten und 
linke Radikale warfen eine Splitterbombe auf Polizeibeamte. 
Das Chaos brach aus. Die Polizei eröffnete das Feuer. Einige 
 Demonstranten schossen zurück. Am Ende des Tages waren 
 sieben Polizisten und mindestens vier Arbeiter tot sowie Dutzende verletzt. Trotz dieses schrecklichen Ereignisses hatten 
die Streikenden Erfolg. Ab 1890 wurde für die amerikanischen 
Industriearbeiter der Achtstundentag eingeführt. Die Arbeiter 
in Europas Fabriken konnten zu diesem Zeitpunkt davon nur 
träumen. Vom Erfolg der Amerikaner inspiriert, gingen ab 1890 
immer am 1. Mai Europas Arbeiter auf die Straße, um für ihre 
Rechte, besonders den Achtstundentag, zu demonstrieren.
BZP firmiert künftig als Bundesverband Taxi 
und Mietwagen e.V. 
Hamburg – Die Mitglieder des bisherigen Deutschen Taxi- und 
Mietwagenverbands BZP e.V. haben sich am 26. März 2019 auf 
ihrer Frühjahrstagung in Hamburg mit großer Mehrheit für 
 einen neuen Namen ausgesprochen. „Wir haben diesen neuen 
Namen vorgeschlagen, weil sich das Umfeld für Kommunikation 
rasant ändert. Botschaften müssen klarer werden“, sagte Verbandspräsident Michael Müller. „Ich freue mich, dass wir so viel 
Zuspruch für die Umbenennung bekommen haben“ .
Parallel dazu wird künftig auch ein neues Logo die Rolle individueller Personenbeförderungen mit dem großen Schriftzug 
„Taxi“ in den Vordergrund stellen, welches aber immer mit dem 
ausgeschriebenen Begriff „Bundesverband Taxi und Mietwagen“ 
kombiniert wird.
Der Verband blickt unter verschiedenen Namen auf eine über 
70jährige Geschichte zurück. 1947 wurde die „Arbeitsgemeinschaft Personenverkehr für das Bundesgebiet e.V.“ gegründet. 
Die AGP blieb bis 1965 bestehen und wurde dann vom BZP 
(Bundeszentralverband Personenverkehr) abgelöst. Der Zusatz 
„Deutscher Taxi- und Mietwagenverband“ wurde 2000 aufgenommen.
Aufgabe des Verbandes ist die berufliche, fachliche sowie gewerbe- und sozialpolitische Interessenvertretung der deutschen 
Taxi- und Mietwagenunternehmer. Einer der wesentlichen 
Schwerpunkte der Arbeit in den letzten Jahren ist der Erhalt 
 eines Ordnungsrahmens für das Gewerbe, um letztlich einen 
 Zugang zur Mobilität für alle zu gewährleisten.
(Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V.)
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➔ DER 1. MAI 
WISSENSWERTESWICHTIGER HINWEIS
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019

Seite 17

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Trotz der sogenannten Sozialistengesetze im Deutschen Reich 
beteiligten sich 1890 rund 100.000 Arbeiter an den Demonstrationen. Die SPD forderte in den Folgejahren, den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag einzuführen. Erst 1919 erklärte die Nationalversammlung den „Tag der Arbeit“ zum Feiertag, aber nur 
für 1919. Zwar blieb der „Tag der Arbeit“ in Lübeck, Sachsen 
und Schaumburg-Lippe als gesetzlicher Feiertag bestehen, im 
übrigen Deutschland wurde er jedoch wieder abgeschafft. Erst 
mit der Machtübernahme der Nazis 1933 wurde der 1. Mai als 
gesetzlicher Feiertag deutschlandweit festgeschrieben. Die 
 neuen Machthaber nutzten den Tag für propagandistische Aufmärsche und pompöse Machtdemonstrationen. Leider änderte 
sich nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches und dem 
Ende des Krieges im Osten Deutschlands in dieser Beziehung 
nicht viel. Die neuen kommunistischen Machthaber folgten dem 
Beispiel totalitärer Regime und missbrauchten ebenfalls den 
Tag für ihre Zwecke. So wurde die Bevölkerung gezwungen, in 
Paraden und Aufmärschen unter den Augen der Staatführung zu 
defilieren und den Diktatoren zu huldigen. 
Nach der Gründung der Bundesrepublik im westlichen Teil 
Deutschlands wurde der 1. Mai durch die neu gegründeten Gewerkschaften wieder zu seinen Ursprüngen als „Tag der Arbeit“ 
ins Leben gerufen. Neben Demonstrationen für höhere Löhne, 
kürzere Arbeitszeiten, Mitbestimmungsrechte u.v.m. wurden die 
Veranstaltungen immer mehr zu Familienfesten mit Konzerten 
und anderen Kulturveranstaltungen. Leider machten linksextreme Gruppen in Hamburg und besonders Berlin den friedlichen 
Charakter der Großveranstaltungen seit den 1980er Jahren immer wieder zunichte. Unwissentlich schloss sich so fast der 
Kreis, wenn man sich an die Ursprünge von 1886 erinnert.
Auf Grund des Wohlstandes und der veränderten Arbeitsbedingungen ist die Bedeutung dieses Tages fast verloren gegangen. 
Die Meisten nutzen den Tag für Ausflüge mit der Familie und 
zur Erholung. Aber auch das ist eine Errungenschaft, die wir 
zum Teil auch denen zu verdanken haben, die vor mehr als einhundert Jahren für ihre Rechte auf die Straße gingen und dies 
auch mit dem Leben bezahlen mussten. Ursprünglich ist der 
1. Mai ein Gedenktag für tote Polizisten und Arbeiter, die Opfer 
des Terrors wurden. (BH)
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Seite 18

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VIP IM TAXI
➔ JUTTA SPEIDEL
Eine Schauspielerin, die mit steter Präsens im deutschen Fernsehen glänzt, 
 gastiert mit dem Stück „Sommerabend“ in 
der Komödie im Bayerischen Hof.
Jutta Speidel kann auf eine fast 50-jährige Theater- und Filmkarriere zurück blicken. Als sie mit 15 Jahren zum ersten 
Mal vor der Kamera als Statistin in „Die 
Lümmel von der ersten Bank“ stand, war 
das der Beginn einer beispiellosen Laufbahn. Sie selbst hat diese Zeit als Privileg 
empfunden und da sie sehr früh den 
Wunsch hatte, Schauspielerin zu werden, 
hat sie diese anfänglichen Aufgaben sehr 
ernst genommen.
Als geborene Münchnerin kennt sie ihre 
Stadt sehr genau. Sie hat ihre Heimatstadt immer als sehr weltoffen empfunden und wichtiger als Berlin erlebt. Hier 
wurden die politischen und kulturellen 
Veränderungen im Zuge der 68er Bewegung für sie zum prägenden Element für 
ihre Entwicklung. Diese Erfahrungen sind 
es wohl auch, die Jutta Speidel den Antrieb für ihr soziales Engagement gegeben 
haben. Seit vielen Jahren setzt sie sich 
für obdachlose Frauen und Kinder ein. Ihr 
Projekt „Horizont“ ist ein beeindruckendes Beispiel für die Zielstrebigkeit, die 
diese Künstlerin auszeichnet. 
Für sie ist es selbstverständlich, sich als 
Person des öffentlichen Lebens sozialpolitisch zu Wort zu melden und so aktiv Veränderungen herbei zu führen. Jutta Speidel sagte im Gespräch, dass gerade diese 
obdachlosen Frauen und ihre Kinder kaum 
wahrgenommen werden. Durch Zufall wurde sie auf dieses Problem aufmerksam 
und wusste sofort, dass sie etwas dagegen unternehmen musste. 
Auf die heutigen Verhältnisse angesprochen, meinte sie, dass auch diese Frauen 
Flüchtlinge seien. Die einen fliehen vor 
dem Krieg und kommen von weit her, für 
die anderen ist der Weg nur kürzer. Sie 
fliehen vor dem prügelnden Ehemann, das 
Ergebnis ist das Gleiche.
Wenn die beliebte Schauspielerin in München oder Berlin unterwegs ist, fährt sie 
auch Taxi. Zwar bevorzugt sie in München 
tagsüber das Fahrrad oder Bus und Bahn, 
wenn Sie aber abends unterwegs ist, dann 
fährt sie Taxi. In Berlin sei das Taxifahren 
aufregender, da seien die Fahrer fast immer muslimisch geprägt und die Gespräche 
interessant. Münchner Taxler dagegen haben es manchmal mit ihr schwer. Jutta 
Speidel kennt eben ihre Stadt und diskutiert gern mit dem Fahrer, wenn dieser 
nicht den von ihr gewünschten Weg fährt. 
Sie sagt zum Thema Münchner Taxifahrer:
„Es gibt einige, die ich immer anrufe, die 
ganz toll und sehr nett sind. Es gibt aber 
auch ordentliche Deppen!“ Dem ist wohl 
nichts hinzuzufügen. (BH)
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
DAS STÜCK „SOMMERABEND“
Als Maria und Martin auf dem Gartenfest 
eintreffen, ist es eigentlich schon zu spät: 
Ihre Eltern hatten sich früher am Abend 
getroffen, um sich vor der Hochzeit ihrer 
Kinder endlich kennenzulernen, doch jetzt 
sind drei Champagnerflaschen leer, die 
Karre gepflegter Konversation steckt tief 
im Dreck und in der Ferne zieht unüberhörbar ein Gewitter auf. Martins Vater 
Richard hat vergessen, seine Hose zu 
schließen, als er mit Marias Mutter Anna 
aus dem Weinkeller kommt, und an Madeleines Bluse stehen zwei Knöpfe zu viel 
offen, nachdem sie mit Marias Vater Wilhelm etwas zu lang im Gartenschuppen 
war, um einen Schirm zu holen. Jetzt fallen die Masken, die Fetzen fliegen, jetzt 
wird schmutzige Wäsche im Akkord gewaschen und jede kleine Schönheits-OP auf 
der einen Seite gegengerechnet mit Seitensprüngen, die nicht ohne Folgen blieben, auf der anderen. Schwerstarbeit für 
die beiden „Kinder“, die dem Treiben 
ebenso gelassen wie amüsiert zusehen, 
die Ehen ihrer Elternpaare vor der völligen 
Zerrüttung zu bewahren, um ihr eigenes 
Glück zu retten. Und es sieht tatsächlich 
so aus, als hätten Maria und Martin einen 
Plan. Kaum ist die Katze aus dem Sack, 
beruhigen sich tatsächlich die erregten 
Gemüter, und die Beziehungswaage pendelt zurück in ein – wie es scheint – 
höchst fragiles Gleichgewicht. Wie lange 
wird der Drache schlafen? Mit diesem 
Sommerabend, der mit dem heiteren und 
nahezu harmlosen Geplänkel eines Ehepaares beginnt, beweist Gabriel Barylli 
einmal mehr seine Meisterschaft, Höhen 
und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen spielerisch und humorvoll auszuloten. Doppelbödig und voller Ironie führt 
er uns vor, wie große und kleine Bosheiten, Intrigen und Eifersucht im Alkohol 
nach oben steigen und wie sich Konventionen und gute Erziehung dabei auflösen 
wie ein Schneckenhaus in Salzsäure.
➔ Premiere 30. April 2019 
Beginn um 19.30 Uhr
➔ Weitere Vorstellungen 
vom 1. Mai bis 16. Juni 2019 
(außer Montag 20. Mai 2019 
und Dienstag 21. Mai 2019)
Weitere Informationen unter 
www.komoedie-muenchen.de
Barbara Volkmer
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019

Seite 19

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STADTINFO
➔ GUTER ZWECK 
Wings for Life World Run
Zum fünften Mal wird München am 5. Mai 2019 Teil des globalen 
Events „Wings for Life World Run“ sein. Um 11 Uhr UTC werden 
auf der ganzen Welt Läufer und Rollstuhlfahrer gemeinsam 
Städte läufe absolvieren. UTC ist die Universal time, die sich auf 
den Nullmeridian in Greenwich-Nullmeridian bezieht. Dementsprechend fällt der Startschuss am Olympiapark in München um 
13 Uhr, in Taiwan z. B. 19 Uhr. Eine halbe Stunde später startet 
der sogenannte Catcher Car. Jeder, der von dem Fahrzeug überholt wird, scheidet aus. Erst wenn der letzte Läufer vom Catcher 
Car erreicht wurde, ist der Lauf beendet. Busshuttle an der Strecke bringen die Läufer zurück zum Olympiapark. Maximal 12.000 
Teilnehmer können am Lauf in der Landeshauptstadt teilnehmen. 
Die Startgelder von je 49 Euro kommen zu 100 % der Wings for 
Life Stiftung zugute. Diese Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, 
Forschungsprojekte zur Heilung von Rückenmarksverletzungen zu 
unterstützen. Aus diesem Grunde wird auch großer Wert auf die 
Teilnahme von Rollstuhlfahrern gelegt, die gemeinsam mit den 
Menschen ohne Handicap diesen besonderen Lauf absolvieren. 
Es geht dabei nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um die 
 Solidarität mit Querschnittsgelähmten. Jeder Teilnehmer erhält 
eine Medaille, denn die gute Sache und der Spaß stehen im 
 Fokus dieser besonderen Veranstaltung. (BH)
➔ ÜBER 100 LOCATIONS
STADTINFO
20. Lange Nacht der Musik 
Am 4. Mai 2019 ist es zum 20. Mal so weit. In der Langen Nacht 
der Musik werden in mehr als 100 unterschiedlichen Orten der 
Stadt den musikbegeisterten Münchnern 400 Konzerte geboten. 
Um 20 Uhr beginnt diese außergewöhnliche Veranstaltung.
Neben den großen Konzerthäusern wie dem Gasteig, sind es gerade die kleinen oder auch außergewöhnlichen Spielstätten, die 
diesen Event so besonders machen. So wird im Pressehaus von 
Münchner Merkur⁄tz oder auch im Gasthaus Isarthor Musik erklingen. In der stimmungsvoll beleuchteten Stadtsparkasse München 
im Tal geben sich die Münchner Symphoniker die Ehre. Das Polizeiorchester Bayern spielt im Bayerischen Staatsministerium des 
Inneren, für Sport und Integration. Kirchen, Clubs und auch 
Tanzschulen öffnen in dieser Nacht ihre Pforten für Orchester, Interpreten und Zuhörer. Geboten werden Klassik, Rock, Pop, Jazz, 
Swing, Salsa, Tango, Funk & Soul sowie Tanzkurse, Führungen 
und Performances – alles live und für jeden ist was dabei! Bis 
weit nach Mitternacht, bis drei Uhr, singen, spielen und tanzen 
die Künstler für das interessierte Publikum. Wer noch nicht nach 
Hause gehen möchte, kann im Night Club des Hotels Bayerischer 
Hof bei der Open-End-Party die Nacht ausklingen lassen.
Die MVG wird mit 
Shuttle bussen, die auf 
vier Routen im 10-Minutentakt fahren, alle 
 beteiligten Locations 
vernetzen. Alle Routen 
treffen sich auf dem 
Odeonsplatz. 
Das Lange-Nacht-Ticket 
kostet 18 Euro. (BH)
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MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

Seite 20

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Am unteren Ende der Treppe angekommen 
empfängt den Besucher ein großer neutraler Raum. Dieser ist erfüllt von einer angenehmen Stimme, die Erläuterungen verschiedener Themen vorträgt. Hier sollte 
sich Zeit genommen werden, einmal in 
Ruhe die Informationen anzuhören, da 
sonst beim späteren Rundgang die Konzentration auf Schautafeln und Ausstellungsstücke leidet. Ein Banner erklärt Anspruch 
und Inhalt der Ausstellung und macht neugierig. Da ist von Banchi, Skonto, Giro und 
Co. die Rede, von verschiedenen Geldformen und von König Croesus. Das Thema ist 
umfangreicher und interessanter, als es auf 
den ersten Blick scheint.
Die Münchner Bank eG ist die älteste Genossenschaftsbank Bayerns. Gegründet 
1862 fühlt sie sich dem Genossenschaftsgedanken verpflichtet. Verschiedene historische Ausstellungsstücke wie Geldscheine 
und Bankbücher geben einen Einblick, wie 
Bankwesen vor der Einführung von Computern ausgesehen hat. Eine kleine Vitrine 
macht auf das Mitgliedernetzwerk aufmerksam, das aus mehr als 54.000 Mitgliedern 
besteht und die Verbundenheit mit der 
Landeshauptstadt dokumentiert. Die Ausstellung ist aber bei Weitem keine Werbedokumentation für die Bank. Beim Blick 
auf eine große Schautafel mit mehreren digitalen Angeboten wird klar, dass hier die 
Aufklärung und Weiterbildung die Anliegen 
sind. So wird leicht verständlich erklärt, 
wie Banken funktionieren, was Anlagen, 
Kredite und Zahlungsverkehr ausmacht und 
welche Ziele Geldgeschäfte haben sollten. 
Die Geschichte des Bankhauses nimmt 
 einen weiteren Teil der Ausstellung ein. In 
mehr als 150 bewegten Jahren mussten 
viele Krisen gemeistert werden. Die Kriege 
und wirtschaftlichen Katastrophen verlangten den Menschen viel ab. Eindrucksvoll 
wird hier dokumentiert, wie viel ein Brot 
in Zeiten der Inflation gekostet hat. Eine 
historische Wage mit Brot und Geldscheinen aus dieser Zeit verdeutlicht das Elend. 
Dieses Brot musste für 33 Milliarden Mark, 
ein Pfund Fleisch für bis zu 180 Milliarden 
Mark, erworben werden. Erst die Währungsreform von 1923 beendete den Wahnsinn. 
Eine Billion Papiermark wurde in eine Rentenmark umgetauscht. Viele hatten damit 
ihr Vermögen verloren. 
Die Geschichte der Bank ist untrennbar mit 
der Entwicklung der Stadt und Bayerns verbunden. Fusionen und bedeutende Ereignisse, wie z. B. die Einführung des Euro, 
werden dokumentiert. Ein weiterer Teil der 
Ausstellung widmet sich der Geschichte des 
Geldes, die bis in die Steinzeit zurück 
reicht. Bereits im Tauschhandel wurden Gegenstände getauscht, die wie Geld verwendet wurden. Das Wort „Pfennig“ leitet sich 
vom lateinischen Begriff pecunia her, was 
eigentlich „Vieh“ bedeutet, und später als 
„Geld“ übersetzt wurde. Präzise verständliche Erklärungen geben einen Einblick in 
die Entwicklung des Geldes und Geldverkehrs. Der Weg vom Tauschhandel über 
Münz- und Papiergeld bis hin zu Buch- und 
elektronischem Geld wird eindrucksvoll dargestellt. Münzen aus dem 7. Jahrhundert 
v. Chr. bis ins späte Mittel alter sind ebenso 
interessant, wie die Darstellung der kurzen 
Geschichte der Fugger und Medicis als erste 
globale Banker der Welt. Die Geschichte der 
D-Mark und die Entwicklung moderner Bezahlsysteme klären den Besucher über Hintergründe und Zusammenhänge auf.
Eine Kuriosität rundet die Ausstellung ab. 
Ein historisches Bett lädt nicht zum Ausruhen ein. An diesem wird erläutert, wie 
einige Begriffe und Redewendungen, die 
mit unserem Zahlungsmittel zu tun haben, 
entstanden sind. 
Im Mittelalter wurde das Ersparte meist zu 
Hause aufbewahrt. Dort war es nach Meinung der Bevölkerung am sichersten. Das 
Geld für schlechte Zeiten wurde in Strümpfen, dem sogenannten Sparstrumpf, unter 
der Matratze verwahrt. Die Redewendung 
„Etwas auf die hohe Kante legen“ kommt 
ebenfalls aus dieser Zeit. Die Kanten hoher, 
uneinsehbarer Möbelstücke, wie z. B. hölzerne Baldachine über dem Bett, waren beliebte Verstecke. Oft befanden sich in den 
Balken Geheimfächer. Auch viele alte Truhen besaßen an der oberen, hohen Kante 
eine Lade, in die Kostbarkeiten oder Geld 
gelegt werden konnten. 
Das kleine Museum kann jeder zu den Öffnungszeiten der München Bank eG eintrittsfrei besuchen. Für Schulklassen oder 
interessierte Gruppen werden Führungen 
angeboten. Das Gästebuch gibt darüber 
Auskunft, dass diese Führungen auf große 
Resonanz stoßen und hoch interessant 
sind. Gerade in der heutigen digitalisierten 
Zeit ist es wichtig, Grundlagen des Bankund Finanzwesens den Bürgern verständlich 
nahe zu bringen. Diesem Anspruch wird die 
interessante Ausstellung gerecht. Wünschenswert wäre eine Erweiterung, denn 
gerade das Thema Finanzen, Weltwirtschaft 
und Geldströme mit den für Viele undurchschaubaren Hintergründen macht verständliche Erklärungen in einem solchen Rahmen 
nötig. (BH)
➔ MÜNCHNER BANK MUSEUM
Ort der Begegnung
Formenreich.de
Wer durch die Münchner Innenstadt schlendert oder das Jagd-und Fischereimuseum besucht hat, übersieht leicht den kleinen 
Hinweis in der Augustinerstraße am Eingang der Münchner Bank eG. Die meisten Besucher betreten die Bank, um schnell Geld 
abzuheben ohne aber die Treppe neben dem Fahrstuhl einfach neugierig hinunter zu steigen. Dort nämlich befindet sich ein 
kleines Bankmuseum, das sich der Bildung und Aufklärung verschrieben hat.
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
MUSEUMS-REIHE

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WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… ursprünglich die von dem schwedischen Astronomen, 
 Mathematiker und Physiker Anders Celsius (1701–1744) 
entwickelte Skala zur Temperaturmessung so angelegt 
war, dass Wasser bei Null Grad siedete und bei 100 Grad 
zu Eis gefror?
Erst nach seinem Tod wurden von Carl von Linnè (1707–1778), 
einem Professorenkollege von Celsius an der Universität von 
Uppsala, die Fixpunkte der Skala vertauscht. Somit gefriert 
Wasser bei 0 °C und verdampft bei 100 °C, so wie wir es heute 
kennen. Bereits einige Jahre vor Celsius hatte Daniel Gabriel 
Fahrenheit (1686–1736), ein deutscher Physiker und Erfinder 
von Messinstrumenten, ein Messinstrument zur Temperaturmessung entwickelt, das als Nullpunkt seiner Skala die tiefste Temperatur, die er mit einer Eis-Salz-Kältemischung erzeugen konnte (–17,8 °C), festlegte. Beide Forscher benutzten Quecksilber 
als Substanz. Experimentiert wurde bereits zu Beginn der 
Renaissance mit verschiedenen Methoden, um die Temperatur 
zu messen. Besonders erwähnenswert sei hier das von den 
 Medicis benutzte Grappa-Thermometer. Es war zwar höchst ungenau, aber hatte den Vorteil, dass der Inhalt der Glasröhren 
trinkbar und schmackhaft und nicht giftig war. (BH)
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TAXI-TICKER – KURZMELDUNG AUS DER BRANCHE
19.02.19 New York Uber reicht Bundesklage gegen 
 Obergrenze ein.
23.02.19 Buffalo Amerikaner feuert Waffe in Taxi ab.
03.03.19 Geretsried Betrunkene (34) randaliert mit 
zwei Promille im Taxi.
06.03.19 Dingolfing Frau (29) prellt Fahrer und lässt 
 Ecstasy im Taxi liegen.
10.03.19 Bremen Taxifahrer (56) weicht aus und 
schrottet 21 Fahrräder.
11.03.19 Berlin Klaas Heufer-Umlauf fährt Koks-Taxi. 
Ganz und gar nicht lustig.
11.03.19 Aschaffenburg Irrer steigt in Taxi ein. Fahrer kämpft 
um sein Leben.
13.03.19 Unna Polizei nimmt „Eltern-Taxis“ ins Visier.
14.03.19 Deutschland Gewerbe kritisierte die DMRZ- 
Gebührenanpassung.
15.03.19 Ukraine Mitgeführte Katze soll vor Zechprellern im Taxi warnen.
18.03.19 Bad Laasphe Taxiunternehmer hat 18.770 Euro 
Schulden bei Tankstelle.
18.03.19 Stuttgart Ab 2021 will Daimler 10.000 Robotertaxis einsetzen.
18.03.19 Moordeich Fenster eingeschlagen. Geldbörse 
weg. Als Taxifahrer Kunden holt.
18.03.19 Berlin Drei Männer entführen polnisches Taxi. 
In Berlin zu Haft verurteilt.
19.03.19 Thailand Taxifahrer in Bangkok bringt Tasche 
mit 11.000 Euro zurück.
19.03.19 München Fahrgast schlägt Taxifahrer und wird 
versehentlich angefahren.
19.03.19 Stuttgart Taxifahrer (66) fährt in Pannenfahrzeug auf Standstreifen.
20.03.19 Heidelberg Mann (60) kracht in Taxi. Fahrgast 
und Fahrer werden verletzt.
20.03.19 Kanada Quebec will Taxis abschaffen. 
500 Millionen Dollar Entschädigung. 
20.03.19 Hamm Tankstellen-Räuber lässt sich Taxi rufen.
20.03.19 Stuttgart Clever-Shuttle will auf 100 Fahrzeuge 
aufstocken.
20.03.19 Zürich Tram prallt auf Taxi. Keiner Schuld?
21.03.19 Norwegen Oslo installiert drahtlose Ladesysteme 
für Elektrotaxis.
21.03.19 Hongkong Taxi-Beschwerden erreichen Rekordniveau in 2018.
21.03.19 Xanten Das Fifty-Fifty-Taxi floppt. Keine 
Nachfrage.
21.03.19 Lörrach Taxifahrer ohne Fahrerlaubnis verletzt 
Rollerfahrer.
21.03.19 Johannesburg Fünf Jahre für Taxistand? Fahrer 
 protestieren mit brennenden Reifen.
22.03.19 Heidelberg Aggro-Gast (19) will Taxi-Preis 
 verhandeln und rastet völlig aus.
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019

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die Riesenburgstraße Richtung Aubing davon. Bei nächster Gelegenheit im Einmündungsbereich zur Kunreuthstraße wendete er 
sein Taxi. 
Der Taxifahrer übersah hierbei einen Fußgänger, der in diesem 
 Moment die Kunreuthstraße überqueren wollte. Es handelte sich 
um den 43-jährigen Münchner, der ihn zuvor attackiert hatte. Der 
Fußgänger wurde von der rechten Fahrzeugfront des Taxis erfasst 
und zu Boden geschleudert. Hierbei wurde er schwer verletzt und 
musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein 
Münchner Krankenhaus eingeliefert werden. Nach derzeitigem 
 Ermittlungsstand handelt es sich bei dem Unfall um keine vorsätzliche Tat. Der Taxifahrer hat den Fußgänger schlicht übersehen. 
Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Fachdienststelle für Verkehrsunfallaufnahme bei 
der Verkehrspolizeiinspektion München prüft nun alle relevanten 
Straftaten und Verstöße im Detail. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen.
Hauptbahnhof – Fahrgast beleidigt und verletzt 
Taxifahrer nach Streit 
Am Dienstag, 05.03.2019, gegen 3.40 Uhr, ließ sich ein 58-jähriger Münchner mit dem Taxi zum Hauptbahnhof fahren. Dort geriet 
er mit dem 37-jährigen Taxifahrer in Streit über den Fahrpreis und 
beleidigte diesen fremdenfeindlich. Als der 37-Jährige die Fahrzeugtür öffnete und den 58-Jährigen zum Aussteigen aufforderte, 
trat dieser nach ihm und flüchtete zunächst, kehrte jedoch kurze 
Zeit später an die Tatörtlichkeit zurück. 
Im Beisein der zwischenzeitlich von dem 37-Jährigen über den 
Notruf 110 verständigten Polizeibeamten zeigte der 58-Jährige 
unter dem Ausruf „Heil Hitler“ den sogenannten Hitlergruß. 
Der 58-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und nach dem 
 Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen aus diesem entlassen.
Neuaubing – Taxifahrer übersieht beim Wenden 
Fußgänger, dieser wird dabei schwer verletzt 
Am Samstag, 16.03.2019, gegen 4 Uhr, kam es während einer 
 Taxifahrt in der Riesenburgstraße zu einem Streit zwischen dem 
Fahrer und seinen beiden Fahrgästen. Im Verlauf dieses Streites 
stiegen alle Beteiligten aus dem Fahrzeug aus. Der Streit eskalierte und der Taxifahrer wurde von einem der Beteiligten mit der 
Faust ins Gesicht geschlagen.
Die beiden 41- und 43-jährigen Fahrgäste gingen davon, der Taxifahrer fuhr mit seinem Fahrzeug weiter. Der 55-jährige Münchner 
stellte jedoch schnell fest, dass ihm bei der Auseinandersetzung 
die Brille vom Kopf fiel und fuhr an den Ort der Auseinandersetzung in die Riesenburgstraße zurück. Dort traf er erneut auf seine 
Kontrahenten, die ihn abermals wüst beschimpften und körperlich 
attackierten. Der 55-Jährige flüchtete sich in sein Taxi und fuhr 
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
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MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ABRISS – Ab dem 6. Mai wird die 
Schalterhalle des Hauptbahnhofes abgerissen, um Platz für die Baumaßnahmen zur 
2. Stammstrecke zu haben. Die sich rechts 
und links anschließenden Segmente kommen ebenfalls unter den (Dampf-)Hammer, 
so dass nur die jeweiligen Eckteile zur 
 Arnulf- und Bayerstraße stehenbleiben 
werden. Damit wird auch der Bahnhof 
 Mitte-Stand mindestens für sehr lange Zeit 
verschwinden.
➔ BRENNSTOFFZELLE – Wasser besteht 
aus zwei Atomen Wasserstoff und einem 
Atom Sauerstoff – auch bekannt unter der 
chemischen Formel H2O. Wasser kann unter 
Energiezuführung in seine oben genannten 
Bestandteile aufgespalten werden. Der so 
gewonnene und gespeicherte reine Wasserstoff kann mit Sauerstoff aus der Außenluft 
in der Brennstoffzelle wieder zusammengeführt werden – und dabei entsteht elektrischer Strom, der z. B. für den Betrieb von 
Elektromotoren genützt werden kann. So 
funktioniert, einfach gesagt, ein Auto mit 
Brennstoffzellenantrieb. 
Der Vorteil besteht darin, dass bei diesem 
Vorgang keinerlei schädliche Abgase entstehen. Aus dem Auspuff eines solchen 
 Autos kommt schlicht wieder Wasser bzw. 
Wasserdampf! Dabei handelt es sich also 
um einen unendlich wiederholbaren Kreislauf, bei dem man am Ende wieder da rauskommt, wo man angefangen hat, nämlich 
bei Wasser. Die Sache ist natürlich nur 
sinnvoll, wenn die eingangs erwähnte 
Energiezuführung für das Aufspalten der 
Wassermoleküle, also die Gewinnung reinen 
Wasserstoffs, aus regenerativen Quellen 
wie z. B. Wind- oder Sonnenstrom erfolgt. 
Ansonsten könnte man ja gleich weiterhin 
mit Erdöl oder Erdgas fahren, also Energieträgern, die aber nicht unendlich vorhanden sind und beim Verbrennungsvorgang 
in einem Motor mehr oder weniger Dreck 
machen.
Die Gewinnung von Wasserstoff unter Verwendung regenerativer Energiequellen hat 
zudem den Vorteil, dass man sie auch dann 
vornehmen kann, wenn z. B. wie im letztjährigen Jahrhundertsommer Sonnenenergie im Überfluss vorhanden ist. Strom aus 
Wind- oder Wasserkraftwerken steht dagegen auch nachts oder an trüben Tagen zur 
Verfügung. Teilweise liefern solche alternativen Energien heute schon mehr Strom, 
als wir verbrauchen können. 
Dazu ein paar Zahlen: im Jahre 1999 wurden in Deutschland 29 Terawattstunden 
(TWh) Energie aus regenerativen Quellen 
wie u. a. Wind, Sonne oder Wasserkraft 
 gewonnen. Ein Terawatt entspricht einer 
Billion Watt oder einer Milliarde Kilowatt. 
Im Jahre 2018 waren es schon 428 TWh, 
also etwa das Vierzehnfache von 1999. 
Lange Zeit machte die Speicherung von 
 reinem Wasserstoff Schwierigkeiten, weil 
sich dieses extrem flüchtige Gas gerne auch 
durch Tanks und Dichtungen aus dem Staub 
macht. Dank neuer Materialien und Techniken ist die Speicherung von Wasserstoff 
in Drucktanks mit 700 Bar (z. B. im Auto) 
heute kein Problem mehr.
Vor- und Nachteile im Vergleich zum 
 reinen Elektroantrieb: 
Im Optimalfall kann ein Hausbesitzer, vereinfacht gesagt sein E-Auto, mittels einer 
Leitung direkt von der Photovoltaikanlage 
am Dach des Hauses zur Steckdose in der 
Garage aufladen. Umweltfreundlicher geht 
es wirklich nicht mehr. Ist jedoch während 
einer längeren Fahrt ein „Nachtanken“ erforderlich, so kann es mehrere Stunden 
dauern, bis die Batterien wieder vollgeladen sind. Einschub: der Begriff Batterie ist 
eigentlich falsch, weil darunter ein nicht 
(!) aufladbarer Stromspeicher zu verstehen 
ist. Richtig wäre die Bezeichnung Akkumulator, kurz Akku, also z. B. auch für die herkömmliche „Batterie“ in unseren Benzinund Dieselautos. Aber da sich der Begriff, 
gerade in der Autotechnik, schon seit anno 
tobak durchgesetzt hat, wollen wir es dabei belassen. Also: die Batterien sind 
(noch) sauschwer und nehmen viel Platz 
weg. Zudem ist deren Herstellung ihrerseits 
sehr energieaufwändig und benötigt seltene Grundstoffe, die teils nur in wenigen 
Ländern der Erde überhaupt vorhanden 
sind. Zudem: der Strom, der zum Aufladen 
der Batterien benötigt wird, muss „eins zu 
eins“ in einem wie auch immer gearteten 
Kraftwerk hergestellt werden, da es bislang 
keine nennenswerten Speichermöglichkeiten für elektrische Energie in großen Mengen gibt. Die Brennstoffzellen-Technik ist 
dagegen umständlicher, weil die Energie 
für die elektrischen Antriebsmotoren eines 
Autos erst über den Umweg der Herstellung 
reinen Wasserstoffs (s. o.) gewonnen werden muss. Dafür braucht ein solcher Wagen 
aber nur eine relativ kleine Puffer-Batterie. 
Und der Wasserstoff, den man in den Tank 
eines solchen Autos füllt, was übrigens nur 
ca. fünf Minuten dauert, kann von der 
 Industrie – wie jetzt Benzin oder Diesel – 
quasi „auf Halde“ vorproduziert werden, 
bestenfalls in Zeiten mit einem Überschuss 
an Öko-Strom. Und in jedem Haus, das z. B. 
über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach 
verfügt, könnte Wasserstoff sogar vor Ort 
in einer kleinen Anlage im Keller hergestellt und in einem Tank gelagert werden – 
gerade dann besonders umweltfreundlich, 
wenn an Sonnentagen keine Energie für 
Heizung oder Beleuchtung benötigt wird. 
Die gigantischen Mineralöl- und Stromkonzerne freilich werden solche Entwicklungen 
mit allen Mitteln bekämpfen (und tun es 
vielleicht längst), da sie die dezentrale 
Energiegewinnung in Privathaushalten 
fürchten müssen wie der Teufel das 
Weihwasser. Aber genug Öl und „Kohle“ 
zum Schmieren der Lobbyisten in allen 
 Parlamenten der Welt haben sie ja. Die 
werden es dann durch irgendwelche absurden Auflagen schon zu verhindern wissen.
Zitat Roman Herzog, Bundespräsident von 
1994–1999: „Bill Gates (Anm.: der Gründer 
von „Microsoft“) hat in einer Garage angefangen. In Deutschland würde er damit 
schon an der Gewerbeaufsicht scheitern“ .
➔ ENERGIEWENDE – Im Juni 2000 vereinbarte die Bundesregierung unter Kanzler 
Gerhard Schröder (rotgrüne Koalition von 
1998–2005) mit den Energieversorgungsunternehmen den Ausstieg aus der Atom-
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
 UNTERHALTSAMES

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energie. Ein bestimmter Zeitpunkt dafür 
wurde nicht festgelegt, sondern „Reststrommengen“, welche die Unternehmen 
mit Atomkraftwerken (AKW) noch produzieren durften. Die Abschaltung der Anlagen 
wäre sukzessive von 2015 bis 2020 erfolgt. 
In 2002 wurde die Sache durch eine Novellierung des Atomgesetzes auch rechtlich 
abgesichert. Ferner wurde die Förderung regenerativer Energiegewinnung vereinbart.
Im Jahre 2005 wurde Angela Merkel Bundeskanzlerin, zunächst in einer Großen Koalition mit der SPD bis 2009. Danach – bis 
2013 – folgte die „schwarzgelbe“ Koalition 
(CDU ⁄ CSU und FDP), welche am 28.10. 
2010 den zehn Jahre zuvor von Rot ⁄ Grün 
beschlossenen Atomausstieg rückgängig 
machte und den Energiekonzernen „Reststrommengen“ bis ca. 2036 zusagte – die 
sogenannte „Laufzeitverlängerung“ . Kein 
halbes Jahr später, im März 2011, ereignete sich die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima, woraufhin Frau Merkel, 
die immerhin einen Doktortitel ausgerechnet im Fach Physik (!) besitzt, erklärte, ihr 
sei nun klar geworden, dass die Atomkraft 
nicht sicher sei. Da schau her! Daraufhin 
wurde am 30.6.2011 die kurz zuvor beschlossene Laufzeitverlängerung der AKWs 
wieder zurückgenommen und wurden feste 
Abschaltzeitpunkte für die Anlagen, die 
letzten in 2022, festgelegt. Die sieben ältesten deutschen AKWs sowie der eigentlich noch nicht so alte Reaktor Krümmel in 
der Nähe von Hamburg, der für seine Pannenhäufigkeit berüchtigt war (von wegen 
„sichere Atomkraft“), wurden in 2011 mit 
sofortiger Wirkung dauerhaft stillgelegt. 
Das war der zweite Atomausstieg.
Die Energiekonzerne haben zwischenzeitlich erfolgreich die BRD auf Schadensersatz 
verklagt, den ihnen das Bundesverfassungsgericht im Jahre 2016 dem Grunde 
nach zuerkannt hat. Dabei geht es, kurz 
gesagt, um die Differenz zwischen dem Gewinn, den die Konzerne tatsächlich machen 
konnten, also bis zur sofortigen Abschaltung der acht AKWs im Jahre 2011 (zweiter 
Atomausstieg durch Merkel), und dem Gewinn, der ihnen nach dem ersten, einvernehmlichen, Atomausstieg durch Kanzler 
Schröder (bis ca. 2020) möglich gewesen 
wäre. 
Die genauen Zahlen werden voraussichtlich 
erst in 2023 vorliegen; inklusive der an die 
Konzerne zurückzuerstattenden Brennelemente-Steuer dürfte die Zehnmilliardengrenze geknackt werden. Zu berappen von: 
uns Steuerzahlern. 
Noch ein Wort zur Atomkraft: die AKWs waren und sind nicht sicher! Da kann man 
über den steinzeitlichen russischen 
Schrottreaktor von Tschernobyl (Kernschmelze 1986) unsererseits noch die Nase 
rümpfen. Wenn aber in einem Hochtechnologie-Land wie Japan ein Reaktor in die 
Luft fliegt (2011), kann man, wie dann 
endlich auch Frau Dr. Merkel, schon ins 
Grübeln kommen. Dabei war es übrigens 
dem selbstmörderischen Einsatz einiger 
 Arbeiter zur Stabilisierung des havarierten 
Reaktors zu verdanken, dass nicht auch 
noch der Großraum Tokio mit seinen rund 
zehn Millionen Einwohnern verstrahlt wurde. Natürlich sind Erdbeben mit anschließendem Tsunami bei uns eher selten. Aber 
eine Mischung aus dem Versagen von 
Mensch und Material kann auch bei uns 
niemand ausschließen. Man denke nur an 
den berüchtigten 11. September 2001 in 
den USA, oder beispielsweise an den 
 Germanwings-Copiloten, der 2015 seine 
Maschine mit rund 150 Menschen an Bord 
absichtlich in eine Bergwand der französischen Alpen geflogen hat: wie wäre es 
denn stattdessen mit einem Atomkraftwerk 
gewesen? Oder wer kann ausschließen, 
dass so ein Irrer in der Schaltwarte eines 
AKW hockt und dort den Betrieb sabotiert?
Atommüll: nach der deutschen Gesetzgebung müssen die hochradioaktiven Abfälle 
für eine Million Jahre (!) sicher gelagert 
werden können. Zum Zeitvergleich: der 
Mensch in seiner heutigen Ausprägung 
(homo sapiens) ist maximal 300.000 Jahre 
alt …
Kein weiterer Kommentar dazu. Kommen 
wir lieber wieder zurück ins beschauliche 
München:
➔ FORUM SCHWANTHALERHÖHE – Eigentlich sollte ja schon am 21. März die große 
Sause stattfinden, aber jetzt wird sie sich 
wegen technischer Probleme doch noch voraussichtlich bis zum 6. Juni hinauszögern: 
die Eröffnung des neuen Einkaufstempels 
rechts hinter unserem Theresienhöhe- 
Stand. Der Münchner Merkur kündigte bereits am 11. März – wohl zutreffend – an: 
„Das Einkaufsquartier wird nicht nur die 
Nachbarn aus dem Westend anziehen“ . Ja, 
leider. Das hat’s mal wieder gebraucht, 
nämlich einen weiteren Verkehrsmagneten, 
noch dazu in der Innenstadt, mit den Ausmaßen eines PEP oder des OEZ und mit den 
üblichen Verdächtigen wie H&M, der amerikanischen Spielzeugkette, Apollo-Optik, 
Burger King, L’Osteria, Edeka, Lidl und vielen, vielen anderen alten Bekannten aus 
der Mode-, Einzelhandels- und Gastronomiebranche, die allesamt die kleineren Geschäfte in der Umgebung komplett plattmachen werden! Und die es in den 
vorgenannten Kommerztempeln wie auch 
der nahen Fußgängerzone längst bis zum 
Erbrechen gibt. Die dazugehörigen 1.000 
(!) Tiefgaragenplätze werden dafür sorgen, 
dass auch jeder, der sich nur ein Brillengestell anschauen will (um es anschließend 
ein paar Pfennig billiger im Internet zu bestellen), schön mit dem Auto anfahren 
kann. Wohnungsnot? Schutz des Kleingewerbes? – Nie gehört! 
➔ GASTEIG – Die Kulturzwingburg am 
 „gachen Steig“ (für Beute-Bayern: steilen 
Berg) bedarf 35 Jahre nach ihrer Eröffnung 
angeblich einer Erneuerung, wie zumindest 
der Münchner Stadtrat schon vor einiger 
Zeit festgestellt hat. Totalabriss und Neubau sind zwar vom Tisch, aber die Frage 
nach „Grundsanierung“ oder „Generalsanierung“ erhitzt schon ebenso lang die Gemüter im Rathaus. Der Unterschied besteht, 
soweit der Schreiber das verstanden hat, 
darin, dass bei einer Grundsanierung (rund 
300 Millionen Euro) „nur“ die überalterte 
Technik und die von den Hohepriestern 
des guten Klangs bemängelte Akustik des 
großen Saales ertüchtigt werden sollen, 
während bei der Generalsanierung (410–
450 Mio.) viele Räume und auch die Fassade komplett umgebaut werden sollen. Dazu 
gehört, unvermeidlicherweise, eine riesige 
Glasfront Richtung Ludwigsbrücke, die nach 
Schrottis Meinung aber zu Verwechslungen 
mit den Glaspalästen der zahlreichen Versicherungsunternehmen führen wird. Immerhin wäre dann aber der früher gelegentlich 
zu hörende Spottname als „Kulturvollzugsanstalt“ vom Tisch. ➔ 
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Für die Generalsanierung initiierte die 
 Gasteig München GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadt München, 
 einen Architekturwettbewerb und gab 
letztlich einen Siegerentwurf bekannt. 
Dummerweise hat die Vergabekammer Süd 
der Regierung von Oberbayern auf Klage 
der unterlegenen Wettbewerber diese Entscheidung wegen einiger Verfahrensfehler 
im Februar wieder einkassiert. Jetzt muss 
das Vergabeverfahren neu aufgerollt werden 
– oder soll, wie SPD und FDP im Stadtrat 
forderten, zugunsten der kleinen Lösung 
(Grundsanierung, 300 Mio.) ganz aufgegeben werden. Aber eine Mehrheit u. a. aus 
Grünen und CSU stimmte am 20. März 
 dagegen und will einen neuen Wettbewerb 
für die Generalsanierung mit „geschärften 
 Kriterien“ einläuten. An der jüngst so 
schmählich gescheiterten Erkürung des 
Wettbewerbssiegers war übrigens auch der 
damalige 2. Bürgermeister und Chef des 
Gasteig-Aufsichtsrates, Josef Schmid (jetzt 
für die CSU Mitglied des Landtages), beteiligt. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass 
die Rathaus-CSU jetzt keinen politischen 
Totalschaden eingestehen und das Ganze 
zur behebbaren Panne herunterspielen will.
Wie lange sich das neue Auswahlverfahren 
hinziehen wird, kann jedoch derzeit 
 niemand sagen. Schrotti, der Hellseher, 
 kündigt aber jetzt bereits an, dass nach 
 einer neuerlichen Entscheidung, wann auch 
immer die kommt und wie auch immer sie 
aussieht, die unterlegenen Kandidaten 
 wieder wegen angeblicher Verfahrensfehler 
klagen werden. Auch wenn sie dann letztlich nicht Recht bekommen sollten, dürften 
die dadurch bedingten Verzögerungen 
 wieder einmal immens sein. 
Umgekehrt erklärte Max Wagner, der Geschäftsführer der Gasteig München GmbH, 
dass bei einer Entscheidung für die kleinere 
Variante (Grundsanierung) mit Schadensersatzklagen aller beteiligten Architekten zu 
rechnen gewesen wäre. Schließlich hatten 
die sich mit finanziellem Aufwand an einem 
Wettbewerb beteiligt, der dann hernach 
rückwirkend abgeblasen worden wäre. Auch 
blöd! Da haben uns die Herren Wagner 
und Schmid ganz schön was eingebrockt. 
Aber von einer Schadensersatzklage der 
Stadt gegen diese beiden Herren, die, 
 immerhin beide Volljuristen, noch nicht 
mal wissen, wie man so ein Verfahren 
 wasserdicht über die Runden bringt, hat 
der Schreiber noch nichts gehört. Derweil 
werden im Ausweichquartier an der Ecke 
Schäftlarn- ⁄ Brudermühlstraße die Baumaßnahmen Anfang April trotzdem begonnen 
haben. Immerhin hat die Stadt die bisher 
dort ansässigen Gewerbebetriebe längst 
 herausgekündigt. Wenigstens da wurden 
bestandskräftige Fakten geschaffen.
➔ INKLUSIONSTAXIS – Vorweg: der 
 Begriff Inklusion bedeutet u.a. die Einbeziehung von Menschen, z. B. Behinderten, 
in die Gesellschaft. Mitte März hat die 
Stadtrats-CSU einen Antrag gestellt, die 
Stadt möge prüfen, „wie sie die Bereitstellung von barrierefreien Inklusionstaxis 
 fördern kann“ (Zitat Münchner Merkur vom 
16./17 März 2019). Taxis, so die Begründung, stellten als „Teil des öffentlichen 
Nahverkehrs“ eine wertvolle Ergänzung zur 
Mobilität in der Stadt dar. Deshalb solle 
dafür gesorgt werden, dass Menschen mit 
Behinderung flexibel und jederzeit mit geeigneten Taxis befördert werden können. 
Da fragt sich Schrotti nur, ob auch die 
amerikanischen Heuschrecken zur Vorhaltung behindertengerechter Fahrzeuge verpflichtet werden sollen. Wahrscheinlich 
eher nicht. Damit lässt sich nämlich nicht 
genügend Geld verdienen. Ist also nur was 
für uns. Schließlich sind wir ja, wenn es 
um die Mühseligen und Beladenen unserer 
Gesellschaft geht, plötzlich wieder „Teil des 
öffentlichen Nahverkehrs“ .
➔ MORD – Im Februar 2016 rasten zwei 
junge Männer mit ihren Autos (224 und 
380 PS) abends beim Ausfechten eines 
 Raserduells mit bis zu 170 Sachen über den 
Berliner Kurfürstendamm. Ein Mann, 69, 
der mit seinem Wagen bei Grün den 
Ku’damm queren wollte, überlebte das 
nicht: der 380-PS-Mercedes rammte ihn so 
auf der Fahrerseite, dass sein Wagen 70 
Meter weggeschleudert wurde. Laut Gerichtsmediziner war nahezu jeder Knochen 
des Unfallopfers gebrochen. Der selbst fast 
unverletzte Unfallverursacher schrieb kurz 
darauf seinen Freunden, dass er sich wieder 
einen Mercedes zulegen werde. Und über 
seine beim Unfall schwer verletzte Beifahrerin meinte er dabei, sie sei nervig, „aber 
sie fickt halt gut“ . So sieht echte Reue aus. 
Die beiden Raser wurden 2017 erstinstanzlich wegen Mordes zu lebenslanger Haft 
verurteilt. Wegen Mängeln in der Urteilsbegründung verwies der Bundesgerichtshof 
(BGH) das Verfahren zurück an eine andere 
Strafkammer, die Ende März freilich wieder 
zum gleichen Ergebnis gelangte: Lebenslang. Da die Verteidiger erneut Revision 
einlegten ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Dagegen hat der BGH Anfang dieses Jahres bereits das erstinstanzliche Urteil eines Hamburger Gerichts bestätigt, 
welches einen Raser ebenfalls wegen Mordes zu Lebenslang verurteilt hatte. Der war 
mit einem gestohlenen Wagen auf der 
Flucht vor der Polizei durch Hamburg gerast 
und hatte dabei einen Menschen getötet 
und zwei schwer verletzt. Manchmal lassen 
sich Recht und Gerechtigkeit wohl doch 
noch in Einklang bringen!
Gottlob um Dimensionen weniger dramatisch spielte sich ein Unfall ab, an dem am 
3. Juli 2017 der Intendant des Münchner 
Volkstheaters, Christian Stückl, beteiligt 
war: da fuhr er in Ettal (Landkreis GAP) 
rückwärts vom Parkplatz vor einer Bäckerei 
in die Hauptstraße, wobei eine auf der 
Straße fahrende Dame das Heck von Stückls 
Golf streifte und anschließend mit Karacho 
in eine Terrassenverglasung raste. Keine 
Verletzten, 30.000 Euro Sachschaden. Eigentlich keiner Erwähnung wert. Aber jetzt 
kommt’s: (Zitat Münchner Merkur vom 
28..3.) „Die Mercedesfahrerin schilderte 
den Fall anders. ,Der kam immer näher zu 
mir‘, sagte sie über Stückl. Er sei soweit 
rückwärts gefahren, obwohl er längst schon 
wieder geradeaus fahren habe können. ,Ich 
dachte, wenn der weiter rückwärtsfährt, 
fährt er mir rein‘ . Deshalb habe sie nochmal 
Gas gegeben – und landete in der Fensterscheibe der Bäckerei.“ Das lasse man sich 
mal auf der Zunge zergehen: da sieht jemand einen anderen Autofahrer rückwärts 
auf die Straße rangieren, fürchtet sich angeblich vor einer drohenden Kollision, aber 
anstatt schlicht anzuhalten oder nur zu 
verlangsamen, gibt man einfach „nochmal 
Gas“! Übrigens wohl nicht zu knapp, wie 
die Folgen beweisen. Alleine diese Einlassung sollte dazu führen, dass so jemand 
zur MPU vorgeladen wird! Laut Zeitungsbericht bestätigten Zeugen übrigens Stückls 
Schilderung, wonach er vorsichtig und 
langsam aus dem Parkplatz ausgefahren 
sei. Die Richterin hat jetzt ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben.
➔ POLITIK – Noch am 22. März waren 
 unsere obersten deutschen Taxler vom BZP 
bei Bundesverkehrsminister Scheuer zum 
Gespräch über dessen berüchtigte „Eckpunkte“ zur Novellierung des PBefG und 
waren hernach vorsichtig optimistisch, ein 
Umdenken erreicht zu haben. Pustekuchen. 
Vier Tage später wurde dem BZP seitens des 
Ministeriums sinngemäß mitgeteilt, dass 
Scheuers Entwurf unverändert so in die 
 Beratungen gehen werde. Da ist beim 
Freund der Ami-Heuschrecken wohl alles 
von einem zum anderen Ohr durchgegan-
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gen, weil nichts dazwischen ist, was 
es aufgehalten hätte. Es lebe die Globalisierung!
Anstatt weiterer Kommentare des Schreibers – hier ein paar Sprüche, die zwanglos 
zu Minister Scheuer und seinem glänzendem Verhältnis zur Fa. Uber passen 
könnten: Henry Kissinger (ehem. amerik. 
Außenminister): „Globalisierung ist nur 
ein anderes Wort für US-Herrschaft“ . 
 Bayerischer Spruch: „Wer zahlt, schafft 
an“ . Angela Merkel: „Ich ahne, wovon ich 
spreche, meine Damen und Herren“ . Kabarettist Hagen Rether: „Demokratie ist, 
wenn man sich aussuchen kann, wer einen 
verarscht“ . Dieter Hildebrandt: „Politik ist 
der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt“ . 
Konrad Adenauer: „Wir leben alle unter 
dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht 
alle den gleichen Horizont“ . John Lennon: 
 „Unsere Gesellschaft wird von Verrückten 
geführt, für verrückte Ziele“ .
Und Worte, die an unser Gewerbe gerichtet 
sein könnten: Immanuel Kant: „Wer sich 
zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn 
er getreten wird“ . Bert Brecht: „Wo Recht 
zu Unrecht wird, wird Widerstand zur 
Pflicht“ . Die beiden letzten Sprüche sollten 
sich besonders diejenigen „Kollegen“ 
 hinter die Ohren schreiben, die sich am 
13. März von myTaxi mit 50 Euro dazu 
 bestechen ließen, die Demonstration der 
Münchner Taxler vor der Staatskanzlei zu 
unterlaufen. Es gibt Dinge, die auch Huren 
nicht für Geld machen!
➔ ZUM SCHLUSS – Blöd gelaufen ist es 
für den Fahrer eines Lieferwagens, der 
 Mitte März auf einer Autobahn in Bayern 
einer Routinekontrolle unterzogen wurde: 
auf dem dreckigen Boden des Wagens ohne 
Kühlanlage befanden sich einige Döner- 
Spieße, die bereits angetaut waren und vor 
sich hingammelten. Frachtpapiere für die 
angebliche Lieferadresse in Salzburg konnte 
der Mann nicht vorweisen. Da er aber 
 keinen Führerschein besaß und zudem 
 unter Drogen stand, wäre die Fahrt freilich 
ohnehin beendet gewesen. Funker-Kollege 
Michi Rott meinte daraufhin, es hätten nur 
noch aus einer Kiste im Laderaum leichte 
Klopfzeichen gefehlt: „Sind wir schon über 
der Grenze?“ Auch ein 21-jähriger Porschefahrer, der sich am Freitagabend des 
8. März in der Landsberger Straße mit zwei 
anderen Irren (VW Golf und BMW) ein 
 Rennen geliefert hat, wurde dabei nicht 
vom Glück, aber von der Polizei verfolgt. 
Die Polizisten trafen hier sozusagen auf 
 einen alten Bekannten, der erst am Sonntag zuvor in der Landshuter Allee mit 
128 km ⁄ h gemessen worden war. Ob wenigstens diesmal der Führerschein dieses 
Anenze phalopathen gleich vor Ort sichergestellt wurde, stand leider nicht in der 
Zeitungsmeldung.
Pech hatte auch ein 56-Jähriger mit 
 ebenso subfontanell spärlicher Möblierung 
(= kein Hirn unter der Schädeldecke, wie 
der Anenzephalopath), der Mitte März 
in Dortmund der Polizei seinen Führerschein vorzeigte: Ausstellungsdatum war 
der 32. August 2017. Da der Wagen des 
Mannes schon seit Monaten stillgelegt war, 
wurde neben dem gefälschten Dokument 
auch gleich das Auto sichergestellt.
Also dann, bis zum nächsten Heft, so am 
33.14.2019 (MS)
––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
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DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MAI 2019
Mittwoch, 01. Mai
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Ronja Räubertochter
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Herbert Pixner Projekt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Bernd Regenauer
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Mumford & Sons
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Nico Santos
Donnerstag, 02. Mai
 ➔ 14.00 Uhr, Deutsches Theater, 
The Hound of the Baskervilles
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Simon
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Turandot
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Bad Religion
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Günther *Gunkl* Paal
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Herbert und Schnipsi
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Au, 
Königinnen von Frankreich
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines 
Spiel, Wal de Mar und die Wasserköpfe
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & 
Theater, Bewie Bauer
Freitag, 03. Mai
 ➔ 14.00 Uhr, Deutsches Theater, 
The Hound of the Baskervilles
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Simon
 ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Star Musical Dinner
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Szenen und Monologe
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Bernhard Paschke
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Glitterama
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Günther *Gunkl* Paal
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Im Auftrag 
des Herrn – Eine Verneigung vor 
Tom Waits
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Kurt Krömer
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Au, 
Königinnen von Frankreich
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Markus Langer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Buchinger
Samstag, 04. Mai
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Peter Pan
 ➔ 14.30 Uhr, Nationaltheater, 
Die Geschichte von Babar, dem kleinen 
Elefanten
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, Munich 
Cowboys – Kirchdorf Wildcats
 ➔ 18.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award – Saxophone Worlds – Finale
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, Paul Panzer
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tosca
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
The Hound of the Baskervilles
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Anny Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Clavier in Nymphenburg
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Im Auftrag des Herrn – 
Eine Verneigung vor Tom Waits
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Au, 
Königinnen von Frankreich
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Buchinger
Sonntag, 05. Mai
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating
 ➔ 12.30 Uhr, Gasteig, 
Timmy und die Musik in Amerika
 ➔ 13.00 Uhr, Olympiapark, Laufen: 
Wings for Life World Run
 ➔ 14.00 Uhr, Schauburg, Lumi
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
München Rangers – Landsberg X-PRESS
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Das kleine Gespenst
 ➔ 17.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Tannhäuser
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Music for a while
 ➔ 18.00 Uhr, Circus Krone, 
Semino Rossi – unplugged
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnentenorchester der Münchner 
Philharmoniker
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
The Hound of the Baskervilles
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Christine Prayon
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Anna Mateur
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Vicky Leandros & George Dalaras
Montag, 06. Mai 
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
L’heure espagnole
 ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
fastfood theater
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christine Eixenberger
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Marc-Uwe Kling
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Simply The Best – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
STEGREIF.orchester
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Reis
Dienstag, 07. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Tianji 
Lin, Tenor & Jeong Meen Ahn, Bariton
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tosca
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Anne-Sophie-Mutter, 
Violine & Kammerorchester Wien-Berlin
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Dave Hause & The Mermaid
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Eckart von Hirschhausen
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Günter Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Kabarett Kaktus 2018
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Dienstags-Skaten in und um 
München
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Hamilton De Holanda Trio
Mittwoch, 08. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Ensemble-Liederabend 
Helena Zubanovich
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlings Erwachen
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
L’heure espagnole
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Spartacus
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Academy of St Martin in the Fields
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Eckart von Hirschhausen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Frank
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Stefan Kröll
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Meier
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & 
Theater, Sven Kemmler
Donnerstag, 09. Mai
 ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlings Erwachen
 ➔ 17.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Tannhäuser
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Pumuckl - Das Musical
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Eva 
Wymola Trio – Musik für Maria Wimmer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Fil Bo Riva
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Ralf Schmitz
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon & Jan
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines 
Spiel, Wal de Mar und die Wasserköpfe
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Wally & Ami Warning
Freitag, 10. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tosca
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Cecilia Bartoli, Mezzosopran & 
Les Musiciens du Prince
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Dido
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Tom & Basti
 ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, FC Bayern 
München – ratiopharm Ulm
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & 
Theater, Sven Kemmler
Samstag, 11. Mai
 ➔ 14.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Die Geschichte von Babar, dem kleinen 
Elefanten
 ➔ 16.00 Uhr, Schauburg – Theater für 
junges Publikum der Landeshauptstadt 
München, holperdiestolper
 ➔ 18.45 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Spartacus
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Im Weißen Rössl
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
A Tribute to Freddie Mercury
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Juliane Braun
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Manuel Wolff
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Get Up Kids
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Tom Walker
Sonntag, 12. Mai
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating im Großraum 
München
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Violine & Kammerorchester des 
BR-Symphonieorchesters
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der junge Lord
 ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Tannhäuser
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Klavierabende – 
Bilder einer Ausstellung
 ➔ 18.00 Uhr, Schauburg, Bodybild!
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MAI 2019
 ➔ 01.05.-31.05. Mo-Sa 19.30 Uhr, So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Noch einmal verliebt
 ➔ 01.05.-25.05. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Pater Brown & Der grüne Mann
 ➔ 01.05.-12.05. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Humorzone
 ➔ 01.05.-05.05. täglich ab 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Maidult
 ➔ 02.05.-31.05. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Kennen Sie die Milchstraße?
 ➔ 02.05.-11.05. Do-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Weltverbesserer
 ➔ 04.05.-26.05. Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Equila
 ➔ 07.05.-11.05. täglich ab 10.00 Uhr, Viktualienmarkt, Münchner Brotmarkt 2019
 ➔ 07.05.-11.05. täglich 20.00 Uhr, Metropoltheater, Lantana
 ➔ 08.05.-18.05. Mi-Sa 09.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Das Europa-Dings
 ➔ 10.05.-19.05. Fr-So 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox
 ➔ 15.05.-26.05. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Wahnsinn!
 ➔ 19.05.-31.05. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Waschsalon
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
SERVICE

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➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Im Weißen Rössl
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
String of Pearls
 ➔ 19.30 Uhr, Zenith, Gentleman
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfons
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
Montag, 13. Mai 
 ➔ 18.30 Uhr, Metropoltheater, 
Helden – In dieser Welt
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Bodybild!
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Timo Wopp
Dienstag, 14. Mai
 ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, Bodybild!
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Vitasek
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kasalla
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Timo Wopp
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Dienstags-Skaten in und um 
München
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Rat Boy
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Jean-Paul Bourelly 
– Kiss The Sky
Mittwoch, 15. Mai
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Bodybild!
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Pumuckl – Das Musical
 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
Sissi Perlinger
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Notenlos
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Salut Salon – Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Songs from Above
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Thorsten Bär
Donnerstag, 16. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Pathos Theater, 
Der Schimmelreiter
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Boyce Avenue
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hans Gerzlich
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Salut Salon – Liebe
 ➔ 21.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2019
Freitag, 17. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Schauburg, 
Das hässliche Entlein
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Ronja Räubertochter
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Pumuckl – Das Musical
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Anna Karenina
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hans Gerzlich
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Jürgen Drews & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lars Reichow
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Zimmermann Trio
 ➔ 21.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2019
Samstag, 18. Mai
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 
Eintracht Frankfurt
 ➔ 17.00 Uhr, Haus der Kunst, Ateliernacht
 ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, 
Bülent Ceylan
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Un ballo in maschera
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
20 Jahre Gospels at Heaven – 
Jubiläumskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hosea Ratschiller
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
Sonntag, 19. Mai
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating im Großraum 
München
 ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Alceste
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Symphonieorchester Wilde Gungl
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
München Rangers – 
Burghausen Crusaders
 ➔ 15.00 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Kinderkonzert
 ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, 
Das hässliche Entlein
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Luke Mockridge
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Symphonieorchester Wilde Gungl 
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Anna Karenina
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Physiker
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Martin Zingsheim
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Nick Woodland
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Rainald Grebe
Montag, 20. Mai 
 ➔ 09.00 Uhr, Schauburg, 
Das hässliche Entlein
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Italia con Amore
 ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
fastfood theater
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christoph Reuter
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Joe Bonamassa
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
Dienstag, 21. Mai
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, 
Das hässliche Entlein
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
Monika Gruber
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Susi oder so – Kaiserin von Österreich
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christof Spörk
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Elina Garanca, 
Mezzosopran
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Schiller
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MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

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➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating in und um München
Mittwoch, 22. Mai
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, 
Das hässliche Entlein
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
Monika Gruber
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Spartacus
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
George Ezra
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerischer Rundfunk, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jess Jochimsen
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Sissi Perlinger
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stermann & Grissemann
 ➔ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Vive 
l’amitié – Es lebe die Freundschaft!
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Trixie Whitley
Donnerstag, 23. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg, 
Bühne frei für junge Nachwuchspoeten
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der junge Lord
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
Monika Gruber
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stermann & Grissemann
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Ratzke
Freitag, 24. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, 
Der Junge mit dem Koffer
 ➔ 19.00 Uhr, Hofbräuhaus, Tanzfest
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Un ballo in maschera
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
C. Heiland
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Ehrlich Brothers
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Orchestre de Paris
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Out of the blue
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Stahlzeit
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Ratzke
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Koczwara
Samstag, 25. Mai
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
Munich Cowboys – Cologne Falconets
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der gestiefelte Kater
 ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, 
Der Junge mit dem Koffer
 ➔ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Il trittico
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Gladiator in Concert
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Constanze Lindner + Florian Schröder
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Giora Feidman & Quintett
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Altinger
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Robert Griess
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Sebastian Reich & Amanda
 ➔ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, 
Nachtmusik der Moderne
Sonntag, 26. Mai
 ➔ 09.30 Uhr, Schauburg, 
Der Junge mit dem Koffer
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating im Großraum 
München
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Kammer-Oper
 ➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & 
Theater, Sieben Schläfer
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der gestiefelte Kater
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Alceste
 ➔ 18.00 Uhr, Circus Krone, 
Alexander Herrmann – 
Schnell mal was Gutes
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der junge Lord
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Gladiator in Concert
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Elton John
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni. Höfner
Montag, 27. Mai 
 ➔ 11.30 Uhr, Schauburg, 
Der Junge mit dem Koffer
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Thorsten Havener
 ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
fastfood theater
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Accept
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Bach & Überbach
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Backstreet Boys
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Dominic Miller Band
Dienstag, 28. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Ballettsoirée – Atlantis
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Il trittico
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Schumann Quartett – Eröffnungskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Artemis Quartett & Aris Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Chin Meyer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
René Sydow
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Sweet
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating in und um München
Mittwoch, 29. Mai
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, 
Der Junge mit dem Koffer
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Alceste
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Bodo Wartke & Melanie Haupt
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
David Garrett
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Haindling
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Lisa Feller
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Suzi Quatro
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
TBC– Totales Bamberger Cabarett
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Veronika Faber
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, The Art Of The Quartet
Donnerstag, 30. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage Riem, 
Pferd International
 ➔ 10.00 Uhr, Wittelsbacher Platz, 
23. Hamburger Fischmarkt
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Der Zauberer von Oz
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der junge Lord
 ➔ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Il trittico
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
BR-Symphonieorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Die Broccolis
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die Enthauptung des Glücks
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Eagles
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, dArtagnan
Freitag, 31. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage Riem, 
Pferd International
 ➔ 10.00 Uhr, Wittelsbacher Platz, 
23. Hamburger Fischmarkt
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Tür zu
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Aufgedreht
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus
 ➔ 19.30 Uhr, Königsplatz, KISS
 ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Spartacus
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
BR-Symphonieorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christian Ehring
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, DJ Bobo
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
It takes two
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Joachim Witt
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Maxi Schafroth
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
istockphoto
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019

Seite 31

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MESSE MÜNCHEN
➔ ES BRUMMT AUF DEM MESSEGELÄNDE IM MAI
Messehighlights wie „Die 66“ und „The smarter E Europe“ 
auf dem Programm 
Den Auftakt im Messereigen macht die Erlebnismesse „Die 66“ – 
Deutschlands größte 50plus Messe: Vom 3.–5. Mai 2019 liefern 
vier Themenwelten und ein buntes Rahmenprogramm wertvolle 
Inspiration und praktische Tipps für Menschen mitten im Leben.
Vom 15.–17. Mai 2019 treffen sich die Vertreter der neuen Energiewirtschaft auf der „The smarter E Europe“, die 4 Fachmessen rund 
um die Themen Solarwirtschaft, Energienutzung und Elektromobilität unter einem Dach vereint. Auf der begleitenden Konferenz im 
ICM – Internationales Congress Center München vom 14.–15. Mai 
skizzieren Branchenexperten die Energiewelt von morgen. 
Rund 1.300 Aussteller sowie mehr als 50.000 Besucher aus 
160 Ländern werden in München erwartet, die sich über aktuelle 
Marktentwicklungen und neuesten Technologien informieren.
Die Messetermine im Überblick
➔ „Die 66“ 2019
 Deutschlands größte 50plus Messe
 Messe München
 03.–05. Mai 2019
 Freitag, Samstag und Sonntag: 10–17 Uhr
➔ PERFORMANCE DAYS®
 FUNCTIONAL FABRIC FAIR
 Messe München
 08.–09. Mai 2019
 Mittwoch: 9–19 Uhr, Dienstag: 9–18 Uhr
➔ „The smarter E Europe“
 Konferenz 14.–15. Mai
 Messe 15.–17. Mai
 Messe München
 Mittwoch und Donnerstag: 9–18 Uhr, Freitag: 9–17 Uhr
 ➔ ees Europe 2019
 Europas größte Fachmesse für Batterien und 
 Energiespeichersysteme
 ➔ EM-Power 2019
 Fachmesse für intelligente Energienutzung in Industrie 
und Gebäuden
 ➔ Intersolar Europe 2019
 Weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und 
ihre Partner.
 ➔ Power2Drive Europe 2019
 Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität.
➔ European Sign Expo 2019
 Europe’s largest annual exhibition dedicated to the signage 
and visual communications industry
 Messe München
 14.–17. Mai 2019
 Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 10–18 Uhr
 Freitag: 10–16 Uhr
➔ FESPA Global Print Expo 2019
 Europe’s Largest Wide Format & Speciality Print Expo
 Messe München 
 14.–17. Mai 2019
 Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 10–18 Uhr
 Freitag: 10–16 Uhr
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
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Messe München
MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

Seite 32

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- 6,1-Zoll Display mit T ouchscreenfunktion
- Start-Stopp-System
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