TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Mai 2019
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2019. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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➔ GEWERBEVERTRETUNG MIT LICHT UND SCHATTEN TAXI-DEMO RÜCKBLICK AUF DEN 13. MÄRZ AUF DER WIESN FRÜHLINGSFEST LÄDT EIN ZUM FEIERN NEUER NAME BZP WIRD ZUM BUNDESVERBAND TAXI UND MIETWAGEN E.V. OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 59. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MAI 2019 INSTITUTION IHK
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Jörg Wohlfahrt Grundkurs (Ortskunde-Unterricht) Montag, 13.05., 27.05. jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 08.05., 15.05., 22.05., 29.05., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Samstag, 04.05., 11.05., 18.05., 25.05., jeweils von 10 bis 13 Uhr Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Montag, 06.05., 17.30 Uhr Samstag, 11.05., 9.00 Uhr Montag, 20.05., 17.30 Uhr Samstag, 25.05., 9.00 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 16.05., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 17.05., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 22.05., von 15 bis 17 Uhr ➔ Dauer: ca. 2 Std. ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 3 ⁄ 2019 vom 7. Mai bis 6. Juni 2019 ➔ Kurs 4 ⁄ 2019 vom 25. Juni bis 23. Juli 2019 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ MAI 2019 AUSBILDUNG 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Ausbildungstermine ⁄ Mai 2019 02 Impressum 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Recht ⁄ Anspruch auf Schadensersatz 08 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10 Titelthema ⁄ Institution IHK – Gewerbevertretung mit Licht und Schatten 12 Wichtiger Hinweis ⁄ BZP firmiert mit neuem Namen 16 Wissenswertes ⁄ Der 1. Mai 16 VIP im Taxi ⁄ Jutta Speidel 18 Stadtinfo ⁄ Wings for Life World Run 19 Stadtinfo ⁄ 20. Lange Nacht der Musik 19 Museums-Reihe ⁄ Münchner Bank Museum 20 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Mai 2019 21 Taxi-Ticker ⁄ Kurzmeldung aus der Branche 22 Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Anders Celsius 22 Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 23 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24 Service ⁄ Veranstaltungskalender Mai 2019 28 Messe München ⁄ Das aktuelle Programm 31 atelier-tacke.de MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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Frühlingsfest 2019 Von Freitag, dem 26. April bis Sonntag, dem 12. Mai 2019, wird auf der Theresienwiese das 55. Münchner Frühlingsfest gefeiert. Zwei große Bierzelte und über 100 Fahrgeschäfte lohnen immer einen Besuch. Seit 1965 können die Münchner und ihre Gäste die Kleine Wiesn genießen. Ein Geschenk der Schausteller an die Besucher sind die beiden Feuerwerke, die jeweils an den beiden Freitagen gezündet werden. Die Eröffnungsfeier beginnt am Nachmittag zwischen Kongresshalle und Verkehrszentrum. Dort schenken die Brauereien Freibier aus. Um 15 Uhr startet der Festzug mit den Gespannen der Brauereien, Musikkapellen und dem Prunkwagen der Schausteller zum Festgelände auf der Theresienwiese. Eine Stunde später zapft Münchens zweiter Bürgermeister und Schirmherr Manuel Pretzl das erste Fass Festbier an. Auf dem Programm des diesjährigen Frühlingsfestes stehen u.a. der Riesenflohmarkt des BRK, das 16. ACM – Oldtimertreffen, der Tag des Brauchtums und das Blaulichtfestival. Seit 25 Jahren organisiert das BRK diesen außergewöhnlichen Flohmarkt. Jeweils bis zu 80.000 Gäste waren in den vergangenen Jahren auf Schnäppchenjagd. 2.000 Händler werden am Samstag, 27. April, ab 7 Uhr die Besucher zum Stöbern einladen. Ein ganz besonderer Höhepunkt wird auch in diesem Jahr wieder das 16. ACM – Oldtimertreffen sein. Am Sonntag, 28. April, wird die ganze Schönheit von vielen historischen Autoklassikern, hoffentlich bei Sonnenschein, zur Geltung kommen. Beim großen Korso sind die Liebhaberstücke in Aktion zu sehen. Danach können die Fans historischer Fahrzeuge unterhalb der Bavaria die edlen Karossen hautnah bewundern. Liebhaber bayerischer Traditionen kommen am Sonntag, 5. Mai, auf ihre Kosten. Am Tag des Brauchtums werden nicht nur Schuhplattlfähigkeiten zu bewundern sein. Drei Blaskapellen mit 70 Musikern geben ein Konzert. Trachtler, Musikanten und das Münchner Kindl werden über das Festgelände ziehen. Die Trachtengruppen werden, wetterabhängig, die Gäste der Festzelte oder auch unter freiem Himmel mit Musik und Tanz die Besucher faszinieren. Ein besonderes Highlight wird am letzten Samstag, 11. Mai, das Blaulichtfestival auf der Kleinen Wiesn sein. Ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei, Fachleute werden die Fragen der Gäste beantworten. Experten führen Einsatzfahrzeuge vor. Stündliche Vorführungen machen anschaulich, wie patientengerechte Rettungen bei Verkehrsunfällen von statten gehen. Es wird die Zusammenarbeit der Rettungskräfte dargestellt und auch Fragen nach den Einsatzmöglichkeiten und Berufsbildern der Rettungs- und Schutzkräfte beantwortet. Neben der Münchner Berufsfeuerwehr, der Münchner Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr sind u.a. das Technische Hilfswerk, die Johanniter, die Bundespolizei und das Bayerische Rote Kreuz vor Ort. Das 55. Münchner Frühlingsfest, die Kleine Wiesn, erfreut sich bei den Münchnern und ihren Gästen großer Beliebtheit, vielleicht auch, weil dieses Volksfest etwas familiärer als das Oktoberfest ist. Eventuell kann in diesem Jahr wieder ein Besucherrekord gemeldet werden. Wenn das Wetter mitspielt werden sicher wieder mehr als 400.000 Fans bayerischer Gemütlichkeit auf der Theresienwiese friedlich feiern und sich unterhalten lassen. Für die sichere Heimfahrt wurde am Bavariaring gegenüber des St.-Pauls- Platzes ein Taxistandplatz eingerichtet, ab 20 Uhr diesmal sogar noch mit einer Verlängerung für weitere sechs Fahrzeuge. (BH) Gärtnerplatz: auch 2019 wieder Partymeile zu erwarten Bald geht sie wieder los, die Feier-Saison am Gärtnerplatz. Schön für die Münchner, schön auch für Taxis – aber nicht so schön für die Anwohner, die nicht vor dem Lärm fliehen können. Es gibt rundherum über 100 Wohnungen, welche direkt auf den Gärtnerplatz weisen. Dazu kommen hunderte Wohnungen gleich daneben. Und das sind nicht nur große Wohnungen, bei denen das Schlafzimmer „hintenraus“ liegt. Die Menschen in den kleinen Wohnungen und Apartments haben keine Wahl: ihr Schlafzimmerfenster zeigt auf den Gärtnerplatz. Der Lärm kann sich nach oben hin sogar noch weiter entfalten. Hier stören nicht nur die Partygäste, auch der Fahrzeugverkehr gehört dazu. Unser Appell 2018 wurde von den Taxlern sehr gut umgesetzt. Dafür sei herzlich gedankt. Auch 2019 sollte das Taxigewerbe wieder Vorbild sein: An- und Abfahrt mit „leisem“ Motor, keine Rufe wie „brauchts es a Taxi?“, Fenster zu oder Radio aus, Funk leise. Auch ein kleines „Bitte leiser“ an die Gäste wäre nicht unhöflich, wie auch eine beschwichtigende Handbewegung. Es ist ein gutes Aushängeschild für unser Gewerbe, wenn wir wieder mithelfen, für mehr Ruhe für die geplagten Anwohner zu sorgen. (RM) ➔ DIE GENOSSENSCHAFT AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019 AKTUELLE INFORMATIONEN
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Zum Tode von Reinhard Zielinski Am Freitag, den 22. März 2019, ereilte uns die traurige Nachricht, dass unser langjähriges Vorstandsmitglied Reinhard Zielinski plötzlich und unerwartet verstorben ist. Geboren am 30. September 1950 in München, absolvierte Reinhard Zielinski nach der Schule eine Ausbildung zum Hotelkaufmann. Nur wenige Jahre später, im Sommer 1975, zog es Reinhard Zielinski von der Hotelbranche ins Taxigewerbe, und er wurde am 30.07.1975 Inhaber der Taxikonzession 2955, die er bis 2014 betrieb. In diesen fast 40 Jahren nahm die Gewerbepolitik stets einen hohen Stellenwert ein. Auf der Generalversammlung am 17. Juli 1989 kandidierte er zum ersten Mal bei den Wahlen zum Aufsichtsrat und wurde als Nachfolger von Gerhard Kroiß gewählt, der zu diesem Zeitpunkt in den Vorstand nachrückte. Im Jahr 1991 wurde Herr Zielinski nach turnusgemäßem Ausscheiden für weitere drei Jahre bis 1994 wiedergewählt, trat aber im Jahr 1992 von seinem Amt zurück. Sein nächstes Engagement erfolgte dann im Juli 2005: Die damalige Aufsichtsratsvorsitzende Christine Reindl wurde für alle überraschend nicht mehr in den Aufsichtsrat gewählt und hinterließ eine Lücke. Für diese Position stellte sich Reinhard Zielinski zur Verfügung. Mit seinem betriebswirtschaftlichen Hintergrundwissen und seiner Akribie wusste er von Beginn an zu überzeugen. In fast pastoraler Manier versuchte er, durch die Zuordnung von Aufgaben und deren Verantwortung auch die Fronten innerhalb des Aufsichtsrates abzubauen. Seine ruhige, besonnene Art entschärfte manch explosive Situation. Seine Stärke waren die Zahlen. So nannte ihn der damalige Aufsichtsrat Paul Rusch scherzhaft „Linsenzähler“, weil er jeden Cent im Sinne der Genossenschaft prüfte. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats begleitete er im Jahr 2007 die sogenannte „Geisterfahrer-Affäre“ . Die Folge dieser Affäre war, dass die Arbeit im Aufsichtsrat unter Querelen und Intrigen litt. Als keine vernünftige Zusammenarbeit mehr möglich war, legte Reinhard Zielinski sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates nieder, blieb aber Mitglied im Aufsichtsrat. Auf der Generalversammlung am 11.07.2007 wurde er dann in den Vorstand gewählt. Bis zu seinem Tode am 22. März 2019 war er federführend für die finanziellen und betriebswirtschaftlichen Belange sowie der Immobilien der Taxi-München eG zuständig. Reinhard Zielinski war ein Mann der leisen Töne. Stets bemüht um Deeskalation und diplomatische Lösungen im Streitfall. Trotz seiner ruhigen, ausgeglichenen Art stand stets ein klares Ziel im Mittelpunkt seines Handelns. Wer sich gegen die Interessen der Taxigenossenschaft stellte, oder diese gar zu schädigen suchte, hatte in Reinhard Zielinski einen knallharten Geschäftsmann gegenüber, dessen Ziel nur das Beste für die Taxi-München eG war. Wichtige Begleiter im Leben von Reinhard Zielinski waren immer der Sport und eine gesunde Lebensweise. Im privaten Umfeld war er das Herzstück seiner Familie. Durch den plötzlichen Tod des Ehemannes und Vaters zweier erwachsener Söhne sowie Großvaters mehrerer Enkelkinder wurde der Familie Zielinski der Mittelpunkt genommen. Unser Mitgefühl begleitet die Familie. In Anerkennung seines Wirkens und in Dankbarkeit nehmen Mitglieder und Mitarbeiter, Vorstand und Aufsichtsrat der Taxi-München eG Abschied von Herrn Reinhard Zielinski. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Standplatz-News Das Baustellenjahr hat begonnen. Hier die neuesten Trends im Überblick: (bis Drucklegung) ➔ Romanplatz Dieser wird eine verkehrlich äußerst einschneidende Baustelle. Der Standplatz ist in der Romanstraße eingerichtet, die Doppelrufsäule installiert. Für die Verparkung des rückwärtigen Teils hilft nur, ständig die 110 zu wählen und die Polizei um Erscheinen zu bitten: „Taxistand verparkt, Taxi kann nicht anfahren“ . Selbst wenn nur verwarnt wird, werden doch ständig Polizeieinsätze generiert. Das bringt uns häufigeren Polizeibesuch. ➔ Maximilianstraße Die Vorarbeiten zur Gleiserneuerung haben begonnen. Der Standplatz am Max-Joseph- Platz ist in die Einspurung auf dem Platz verschoben worden. Hier wird er bis mindestens Ende Juni bleiben. Dann beginnt Phase 2: Verschieben des Standplatzes am Hotel „Vier Jahreszeiten“ in die Wurzerstraße, Rückverlegung des Standplatzes am Max-Joseph-Platz. ➔ Willibaldplatz Der Standplatz vorerst baustellenbedingt schräg gegenüber auf die Agnes-Bernauer- Straße Nordseite östlich der Reutterstraße verlegt, vorübergehend befestigt und ausgeschildert. Wir haben gute Chancen, dass der Standplatz auch für die Zukunft übernommen bleibt. Nach den bisherigen Bauvorhaben wäre der bisherige Standplatz nach Ende der Baumaßnahmen nicht mehr zumutbar. ➔ Hauptbahnhof – Hbf-Nord: Das Damoklesschwert rückt näher. Wie viel noch übrig bleibt und wann es losgeht, ist noch nicht bekannt. ➔ istockphoto MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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– Hbf-Mitte: Die nördliche Hälfte ist schon weg, im Mai ist der Platz komplett Baustelle. Die Schalterhalle wird abgerissen. Ein Ersatz ist nicht in Sicht. – Hbf-Süd: Hier wissen wir noch gar nichts. Der Platz muss die zusätzlichen Taxis aus dem Standplatz Mitte aufnehmen. ➔ Rosental und Viktualienmarkt Der zuerst angekündigte Wegfall des Standplatzes am Viktualienmarkt für den 11.03. ist nicht eingetroffen. Die örtliche Lage ist so brisant, dass das Rathaus entscheiden muss. Genaues wissen wir noch nicht. ➔ Hotel Mandarin Anfahrt Der Standplatz ist in der Marienstraße Ostseite in der Parkbucht bis mindestens 30.06. ➔ Ettstraße Der Standplatz ist bereits wegen der Renovierung der Kirche verschoben. Wann die Fernkälte kommt und der Platz vollständig geräumt werden muss, ist noch nicht bekannt. ➔ Siegestor Seit dem 3. April wird der gesamte Verkehrsraum um das Siegestor erneuert und umgestaltet. Der Taxistandplatz rückte (dauerhaft) etwa 50 Meter nach Norden an den Rand der Leopoldstraße kurz vor dem Platz des Siegestors. Die Akademiestraße wird zwischen der Ludwigstraße und der Amalien straße in Richtung Westen auf gesamter Länge Einbahn geregelt. Die Bauzeit ist bis vsl. 30.08.2019 geplant. Wir werden weiter berichten. (RM) Neue Straßennamen ➔ Grete-Weil-Straße Grete Weil, geborene Dispeker, geboren am 18.07.1906 in Egern, gestorben am 14.05.1999 in Grünwald bei München, Schriftstellerin, Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Grete Weil war jüdischer Abstammung und wuchs in München in einem großbürgerlich-liberalen Milieu auf. Sie machte früh Bekanntschaft mit Intelektuellen und Künstlern und gehörte zum Freundeskreis um die Familie Mann. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik in München, Berlin und Paris und engagierte sich in einer linksorientierten Studentengruppe. Im Anschluss daran absolvierte sie 1933 bis 1935 eine fotografische Lehre. 1932 heiratete sie Edgar Weil, der als Dramaturg an den Münchner Kammerspielen arbeitete. 1933 entstand ihr erstes literarisches Werk, welches aber erst 1999 veröffentlicht wurde. 1935 folgte sie ihrem Mann nach Amsterdam und arbeitete dort als Fotografin. Nach der Besetzung der Niederlande durch die Wehrmacht 1940 versuchte das Paar nach Kuba auszureisen und scheiterte. Edgar Weil wurde verhaftet und 1941 im Konzentrationslager Mauthausen ermordet. Grete Weil nahm Kontakt zum niederländischen Widerstand auf. 1943 sollte sie deportiert werden, konnte jedoch flüchten und lebte bis zum Kriegsende versteckt hinter Bücherregalen bei einem Freund. Dort nahm sie ihre literarische Arbeit wieder auf. Nach dem Krieg ging sie zurück nach Deutschland und wurde 1947 als Widerstandskämpferin anerkannt. Sie lebte als Schriftstellerin in Darmstadt, Frankfurt am Main und später in Grünwald bei München. Grete Weil veröffentlichte Aufsätze und Romane und erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter den Geschwister-Scholl-Preis (1988), die Medaille „München leuchtet“ in Gold (1993) und den Bayerischen Verdienstorden (1996). Verlauf: Von der Aubinger Allee nach Osten zur Marie-Luise-Jahn-Straße. Stadtbezirk: 22 Aubing-Lochhausen-Langwied Standplatz: S-Bahnhhof Freiham ➔ Marie-Luise-Jahn-Straße Marie-Luise Jahn, geboren am 28.05.1918 in Gut Sandlack/Bartenstein, gestorben am 22.06.2010 in Bad Tölz, Ärztin, Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Marie-Luise Jahn wuchs auf einem Gut im ehemaligen Ostpreußen auf, besuchte 1934 bis 1937 ein Internat in Berlin und machte dort ihr Abitur. 1940 begann sie an der Münchner Universität ein Chemiestudium. Um die Jahreswende 1941/1942 lernte sie dort Hans Leipelt kenne, der mit den Geschwistern Scholl befreundet war und zum Hamburger Zweig der „Weißen Rose“ gehörte. Nach der Hinrichtung der Geschwister Scholl brachten Hans Leipelt und Marie- Luise Jahn im April 1943 das sechste Flugblatt der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ nach Hamburg, versahen es mit dem Zusatz „Und ihr Geist lebt trotzdem weiter!“, vervielfältigten und verbreiteten es. Außerdem sammelten sie Geld für die Witwe von Professor Kurt Huber. Im Oktober 1943 wurde Marie-Luise Jahn verhaftet. Sie wurde zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt und bis zur Befreiung 1945 im Gefängnis von Aichach interniert. Nach dem Krieg studierte sie an der Universität Tübingen Medizin und promovierte 1953. Bis 1988 war sie in Bad Tölz als Ärztin mit eigener Praxis tätig. Sie war von 1987 bis 2002 Vorstandsmitglied der Weißen Rose Stiftung und erhielt im Juli 2002 den Bayerischen Verdienstorden. Als Zeitzeugin engagierte sie sich in Schulen und Kirchen gegen das Vergessen. Ausflug in die kranke Welt der Nazis: Zusammen mit Leipelt wurde sie an die Gestapo verraten. 1944 wurde sie vom „Volksgerichtshof“ als Hochverräterin wegen des Hörens ausländischer Rundfunksender, der Wehrkraftzersetzung und der „Feindbegünstigung“ zu einer Zuchthausstrafe von zwölf Jahren verurteilt. Verlauf: Von der Grete-Weil-Straße bis zur Christel-Sembach-Krone-Straße Stadtbezirk: 22 Aubing-Lochhausen-Langwied Standplatz: S-Bahnhhof Freiham ➔ Ute-Strittmatter-Straße Ute Strittmatter, geboren am 12.06.1964 in München, gestorben am 14.12.2016 in München, Aktivistin für die Rechte und Inklusion von Frauen und Mädchen mit Behinderungen. Ute Strittmatter wuchs in München auf, besuchte dort die Schule und studierte im Anschluss daran Sozialpädagogik und Sozialwissenschaften. Sie saß seit ihrer Kindheit im Rollstuhl und benötigte persönliche Assistenz. Trotz ihrer schweren Behinderung lernte sie, sich selbstverständlich in der Welt der Menschen ohne Behinderung zu bewegen, erlebte dadurch aber auch Grenzen und Diskriminierung in Schule und Beruf. Um dem entgegenzuwirken, wurde sie zur Kämpferin für die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen mit Behinderung. 1999 war sie eine der Gründungsfrauen des Netzwerkes von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Bayern (kurz „Netzwerkfrauen – Bayern“), dessen Büro sie ab September 2000 leitete. Verlauf: Von der Aubinger Allee nach Osten zur Marie-Luise-Jahn-Straße. 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
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Stadtbezirk: 22 Aubing-Lochhausen-Langwied Standplatz: S-Bahnhhof Freiham ➔ Christel-Sembach-Krone-Straße Christel Sembach-Krone, geboren am 27.11.1936 in München, gestorben am 20.06.2017 in München, Zirkusdirektorin. Christel Sembach-Krone entstammt der Zirkusdynastie Krone und stand mit zehn Jahren das erste Mal in der Manege. Ab 1956 trat sie mit Pferden auf. 1995 übernahm sie die Leitung des Zirkusunternehmens. 1996 wurde sie mit der Medaille „München leuchtet“ ausgezeichnet, 1998 wurde ihr der Bayerische Verdienstorden verliehen und 1999 erhielt sie für ihr Lebenswerk und ihr hohes soziales Engagement das Große Bundesverdienstkreuz. Verlauf: Von der Aubinger Allee nach Osten zur Marie-Luise-Jahn-Straße. Stadtbezirk: 22 Aubing-Lochhausen-Langwied Standplatz: S-Bahnhhof Freiham ➔ Otto-Meitinger-Straße Otto Meitinger, geboren am 08.05.1927 in München, gestorben am 09.09.2017 in München, Architekt. Otto Meitinger studierte nach seinem Abitur in München an der Technischen Hochschule Architektur. In seiner Funktion als Leiter des Residenzbauamtes leitete er in den 1950er Jahren den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Münchener Residenz und des Cuvilliéstheaters. Ab 1976 war er an der Technischen Universität München tätig, zuerst als Ordinarius für Entwurf und Denkmalpflege, ab 1983 als Dekan der Fakultät für Architektur. Er war Mitglied in vielen Fachgremien und gründete zusammen mit seiner Frau und seiner Schwester die Meitinger Stiftung zur Förderung denkmalpflegerischer Projekte. Otto Meitinger erhielt im Jahr 2005 die Ehrenbürgerwürde der Landeshauptstadt München. Verlauf: Von der Aubinger Allee nach Osten zur Marie-Luise-Jahn-Straße. Stadtbezirk: 22 Aubing-Lochhausen-Langwied Standplatz: S-Bahnhhof Freiham ANZEIGE ANSPRECHEND UND AUTHENTISCH FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden. AKTUELLE PREISLISTE Kilometer Fahrpreis in Euro 1 7,40 2 9,70 3 12,00 4 14,30 5 16,60 6 18,70 7 20,90 8 23,00 9 25,20 10 27,30 11 29,30 12 31,20 13 33,20 14 35,10 15 37,10 16 38,90 17 40,70 18 42,60 19 44,40 20 46,30 25 55,50 30 64,70 35 73,90 40 83,10 Kilometer Fahrpreis in Euro 45 92,30 50 101,50 55 110,70 60 119,90 70 138,30 80 156,70 90 175,10 100 193,50 110 211,90 120 230,30 130 248,70 140 267,10 150 285,50 160 303,90 170 322,30 180 340,70 190 359,10 200 377,50 210 395,90 220 414,30 230 432,70 240 451,10 250 470,00 MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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RECHT Unternimmt ein Fahrzeugführer nach dem Anfahren an einer grünen Ampel eine Vollbremsung, um auf den nachfolgenden Fahrzeugführer disziplinarisch einzuwirken, haftet er vollständig für einen dadurch bedingten Auffahrunfall. Akte der Selbstjustiz dürfen im Straßenverkehr nicht hingenommen werden. Dies hat das Amtsgericht Solingen entschieden. In dem zugrunde liegenden Fall kam es im Juni 2015 in Solingen zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw-Fahrern. Der Fahrer eines Opel Corsa fühlte sich von der vorausfahrenden Fahrerin eines Opel Astra provoziert, da diese angeblich eine beleidigende Geste in seine Richtung vorgenommen habe. Er überholte daher die Autofahrerin und hielt an einer auf „Rot“ zeigenden Ampel an. Der Autofahrer stieg aus dem Fahrzeug aus und ging zur Autofahrerin, um sie zur Rede zu stellen. Anschließend begab er sich wieder zu seinem Fahrzeug und fuhr an, sobald die Ampel „Grün“ zeigte. Die hinter ihm befindliche Autofahrerin fuhr ebenfalls an. Plötzlich bremste der Autofahrer jedoch das Fahrzeug stark ab, wodurch es zu einem Auffahrunfall kam. Da das Fahrzeug der Autofahrerin dabei beschädigt wurde, erhob sie gegen den Autofahrer Klage auf Zahlung von Schadensersatz. Der Autofahrer gab an, die Vollbremsung ausgeführt zu haben, weil er ein Klappern gehört habe und daher von einem Getriebeschaden ausgegangen sei. Anspruch auf Schadensersatz wegen Auffahrunfall Das Amtsgericht Solingen entschied zu Gunsten der Klägerin. Ihr stehe gegen den Beklagten ein Anspruch auf Schadensersatz zu. Der Beklagte hafte vollständig für den Auffahrunfall. Der Klägerin sei keine Pflichtverletzung anzulasten. Kein Verstoß gegen Pflicht zur Einhaltung eines Mindestabstands Die Klägerin habe nach Auffassung des Amtsgerichts nicht gegen die aus § 4 Abs. 1 StVO ergebende Pflicht zur Einhaltung eines Mindestabstands verstoßen, da die Vorschrift beim Anfahren bei Grün nicht gelte. Andernfalls würden die Grünphasen nicht ausgenutzt und der Verkehr behindert werden, eventuelle Unaufmerksamkeit beim Anfahren aufgrund Vollbremsung aus disziplinarischen Gründen unbeachtlich. Zwar könne der Klägerin eventuell nach den Grundsätzen des Anscheinsbeweises eine fehlende Aufmerksamkeit oder erhöhte Bremsbereitschaft vorgeworfen werden, so das Amtsgericht. Das Verhalten des Beklagten habe aber ein Akt der Selbstjustiz dargestellt. Dieser dürfe im Straßenverkehr nicht hingenommen werden. Wer absichtlich nur deshalb scharf abbremst, um den nachfolgenden Verkehrsteilnehmer zu disziplinieren oder zu maßregeln, hafte für die Folgen eines Auffahrunfalls selbst dann zu 100 %, wenn der Nachfolgende den gegen ihn sprechenden Anscheinsbeweis dafür, dass er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt nicht beachtet habe, nicht entkräften könne. Behauptung zum Getriebeschaden nicht plausibel Das Amtsgericht hielt die Begründung des Beklagten zur Vollbremsung für nicht plausibel und nachvollziehbar. Es sei unklar, weshalb der Beklagte von dem Klappern auf einen Getriebeschaden geschlossen habe und warum wegen eines Getriebeschadens eine Vollbremsung notwendig sei. ➔ ANSPRUCH AUF SCHADENSERSATZ Wer auffährt, ist schuld, oder? Eine Vollbremsung aus disziplinarischen Gründen nach Anfahren an grüner Ampel begründet vollständige Haftung für Auffahrunfall: Akt der Selbstjustiz im Straßenverkehr nicht hinnehmbar (Amtsgericht Solingen, Urteil vom 06.01.2017 – 13 C 427/15 –) Je nach Ihrem Bedarf sind unsere Ersatztaxen sowohl mit EG Datenfunk als auch mit Isarfunk ausgestattet . Wir verfügen über Mercedes Benz E-Klassen und bieten 24 Stunden/ 7 Tage Service an. Neue Adresse: Waldfriedhofstraße 30, 81377 München Tel: 089 / 90 16 40 87, Mobil 1: 0160 / 187 22 88, Mobil 2: 0163 / 470 70 36 L E I H T A X I S E R V I C E istockphoto 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Stand /zero.lf 4//two.lf/zero.lf/one.lf/nine.lf. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/five.lf kW (/one.lf/one.lf/five.lf PS), /seven.lf-Gang-DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/three.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/two.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Ein Finanzierungsbeispiel: Fahrzeugpreis: 29.132,/zero.lf0 € 6.500,00 € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: Nettodarlehensbetrag: /two.lf2.632,00 € /four.lf8 Monate Sollzinssatz (gebunden) p. a.: Effektiver Jahreszins: Laufzeit: Gesamtbetrag: 30.064,/zero.lf4 € /four.lf8 mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/nine.lf0,/seven.lf3 € 1 Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München 1,99% 1,97%
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➔ DER LANDESVERBAND Private PKW-Nutzung im Taxi- und Mietwagengewerbe Die Besteuerung der Privatnutzung von Taxis und Mietwagen erfolgt auf der Grundlage des allgemeinen Listenpreises, nicht aber nach besonderen Herstellerpreislisten. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 8. November 2018, III R 13/16 zur Anwendung der sog. 1 %-Regelung entschieden. Für die Privatnutzung eines betrieblichen Kfz ist eine Entnahme gewinnerhöhend anzusetzen. Diese Entnahme ist grundsätzlich mit 1 % des Bruttolistenpreises pro Monat zu bewerten, wenn das Kfz zu mehr als 50 % betrieblich genutzt wird. Ein Unternehmer, der sein Fahrzeug auch privat nutzt und nach der sog. 1 %-Methode versteuert, hat als Listenpreis aber den Preis anzusetzen, den der Hersteller von Privatpersonen verlangt. Ein niedrigerer Listenpreis, den der Hersteller Taxiunternehmern anbietet, ist nicht zugrunde zu legen. Nicht in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen sind lediglich die Kosten für ausschließlich betrieblich nutzbare Sonderausstattungen (BMF v. 18.11.2009, BStBl I 2009, 1326 Rz. 10). Darunter sollten in unserem Gewerbe zumindest die Kosten für Taxameter- oder Wegstreckenzählereinbau, Anschlüsse für Taxidachzeichen und Überfallschutz-Alarmanlage fallen. Der Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung gilt auch für ältere und gebrauchte Kfz. Denn der Listenpreis deckt nicht nur die Anschaffungskosten ab, sondern auch den Unterhalt des Kfz wie z.B. Reparaturkosten; diese Unterhaltskosten sind bei älteren und gebrauchten Kfz höher als bei neuen Kfz. (FK) Kündigung des DMRZ-Rahmenvertrages Im März 2019 wurde allen Landesverbandsmitgliedern, die über die DMRZ abrechnen, ein neuer Vertrag angeboten. Die Unternehmer informierten uns daraufhin, dass die Preise offenbar deutlich angehoben werden sollen. Erst in der letzten Woche hat die DMRZ den Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V. über den Vorgang informiert. Dabei wurde von Seiten der DMRZ vorgeschlagen, den bestehenden Rahmenvertrag mit Wirkung zum 30.09.2019 erlöschen zu lassen und durch ein neues Vertragswerk zu ersetzen. Bisher haben unsere Mitglieder einen Rabatt auf die tatsächlich anfallenden Abrechnungsgebühren erhalten. Kosten traten also nur auf, sofern die DMRZ mit einer Abrechnung beauftragt wurde. Der neue Vertrag sieht pauschalierte Abrechnungsgebühren vor, die auch anfallen, sofern keine Abrechnung in einem Kalendermonat vorgenommen wird. Dies bedeutet gerade für Unternehmen mit wenigen Krankenfahrten eine deutliche Verschlechterung. Zudem werden keine generellen Rabatte auf die Abrechnungsgebühren mehr gewährt, sondern lediglich einmalige Vergünstigungen in Höhe von 30 Euro bzw. 60 Euro auf die Servicepakete. Weiter werden in dem nun angebotenen Rahmenvertrag von Seiten des Landesverbandes Unterstützungs- und Kontrollmaßnahmen verlangt, die bei uns zu einem deutlichen Anstieg des organisatorischen und verwaltungstechnischen Aufwandes führen. Der Vorstand des Landesverbandes hat die Vor- und Nachteile des neuen Vertrages sorgfältig abgewogen und ist einstimmig zu dem Schluss gekommen, dass eine Fortführung des Rahmenvertrages unter diesen Konditionen keinen wesentlichen Vorteil für unsere Mitglieder bringt. Daher werden wir auf Einhaltung der Kündigungsfrist des alten Vertrages zum 31.12.2019 bestehen und keinen neuen abschließen. Für Sie bedeutet dass, sollten Sie keinen neuen Vertrag unterschrieben haben, können Sie bis zum Ende diesen Kalenderjahres auf die derzeit bestehenden Konditionen bestehen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie die neu angebotenen Abrechnungspauschalen jederzeit auch ohne Rahmenvertrag in Anspruch nehmen können. Die angebotenen Rabatte auf die Servicegebühren sind sicher auch individuell zu vereinbaren. Sollte Sie das neue Angebot der DMRZ aber nicht überzeugen, möchten wir in Erinnerung bringen, dass wir auch mit den Abrechnungsfirmen „opta data Abrechnungs GmbH“ und „Rechenzentrum für Heilberufe GmbH (RZH)“ Rahmenverträge abgeschlossen haben. Informationen hierzu erhalten Sie im Intranet des Landesverbandes unter „Rahmenverträge“ . (FK) Minijobs an steigende Löhne anpassen Mit einem Dringlichkeitsantrag setzt sich die CSU-Landtagsfraktion dafür ein, dass die Minijobgrenze um 80 Euro auf 530 Euro erhöht wird. „Die Tariflöhne sind in den letzten Jahren stetig gestiegen, auch sonstige Gehälter sind durchschnittlich um rund drei Prozent pro Jahr gewachsen. Es ist längst überfällig, die Minijobber in Bayern an dieser positiven Entwicklung teilhaben zu lassen“, betont Thomas Huber, der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie im Bayerischen Landtag. Die Einkommensgrenze für Minijobs wurde vom Bund zuletzt 2013 von 400 auf 450 Euro angehoben und blieb seitdem unveristockphoto 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
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ändert. Gleichzeitig ist der Mindestlohn seit seiner Einführung von 8,50 Euro auf 9,19 Euro im Januar 2019 gestiegen. Nächstes Jahr ist eine weitere Erhöhung auf 9,35 Euro vorgesehen. „Wir wollen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Stunden nicht reduzieren müssen, um noch innerhalb der gegebenen Verdienstgrenze zu bleiben, sondern an den allgemeinen Gehaltssteigerungen teilhaben können“, sagt Huber. Für die CSU-Fraktion sei es wichtig, den Minijob durch regelmäßige Anpassungen für die Arbeitnehmer und die Unternehmen attraktiv zu gestalten. Es geht aber gerade auch um die vielen Minijobs, die zum Beispiel in Sportvereinen oder in anderen gesellschaftlichen Engagementbereichen eine wichtige Rolle spielen. „Die letzte Anpassung der Verdienstgrenze bei geringfügiger Beschäftigung liegt bereits mehr als sechs Jahre zurück“, sagt CSU-Wirtschaftspolitikerin Ulrike Scharf. „Die Löhne und Gehälter sind angestiegen. Das ist sehr erfreulich, führt aber für Minijobber dazu, dass sie oft weniger Stunden pro Monat arbeiten können. Das wollen aber oft weder die betroffenen Beschäftigten, noch die Arbeitgeber. Daher besteht hier Handlungsbedarf für den Bund“, macht Scharf deutlich. (Quelle: CSU Landtag) Kommentare zur Demonstration am 13. März 2019: ➔ Keine Fahrten vermitteln hört sich gut an, aber was soll das bringen? 15 Minuten sind doch ein Witz, macht daraus eine Stunde, dann ist das auch sicher zu bemerken. So aber nicht. ➔ Was soll das denn, schon wieder wird eine wichtige Aktion aus den eigenen Reihen schlecht gemacht! Es geht um die Symbolik, da ist es egal, ob 15 Minuten oder 75 Minuten. ➔ Ihr könnt froh sein, dass eine solche Aktion in Bayern stattfindet. In Hamburg können wir noch Lichtjahre darauf warten. Bravo Bayern! ➔ Mytaxi KAUFT sich Teilnehmer von einer politischen Demo weg, das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. ➔ So etwas ist üblich in Dritte-Welt-Ländern, wo Demonstranten meist gekauft werden, damit sie für die dortigen Herrscher demonstrieren. Links zur Demo: ➔ Bayerisches TV (ab Minute 6.00) www.br.de/mediathek/video/rundschau-1600-13032019-chaostage-ratlosigkeitin-bruessel-und-london-av:5c507319c65079001802f06d ➔ Nochmal der Bayerische Rundfunk www.br.de/nachrichten/bayern/taxler-protestieren-gegen-geplanteoeffnung- des-fahrdienstmarkts,RKbOCmW ➔ Die Süddeutsche Zeitung www.sueddeutsche.de/muenchen/uber-konkurrenz-gelbe-kampfansage-1.4366242 ➔ Die Abendzeitung www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.demo-vor-staatskanzlei-muenchen- taxifahrerprotestieren-gegen-uber-und-co.c3a20458-395d-4122-b4b5-a0884fe79f39.html ➔ Der Merkur news-buzz.de/6442/uber-raus-taxifahrer-kaempfen-gegen-wettbewerbsnachteile/ ➔ Dank dpa auch die BILD www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/muenchen-taxler- protestierengegen-scheuer-plaene-60643714.bild.html#fromWall ➔ Oder die Passauer Neue Presse www.pnp.de/nachrichten/bayern/3256058_Taxifahrer-protestieren-gegen- Plaene-des-Verkehrsministers.html ➔ Oder die Welt www.welt.de/regionales/bayern/article190216943/Bayerns-Taxifahrer-kaempfen- gegen- Scheuer-Plaene.html Und um eigene Berichterstattung ergänzt beispielsweise die ➔ Augsburger Allgemeine www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Taxifahrer-in-Bayern-streiken-gegen- Scheuers- Plaene-id53768631.html https://spd-stadtratsfraktion.nuernberg.de/detail/2019-03-13-spd-stadtratsfraktionunterstuetzt-protest-des-taxigewerbes-am-13-maerz/ Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
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Definition IHK Für die Schnelldefinition sei der gute alte Brockhaus befragt. Demnach handelt es sich bei einer IHK um eine „Selbstverwaltungsorganisation in Form einer Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Pflichtmitgliedschaft aller im Kammerbezirk tätigen Gewerbetreibenden, ohne das Handwerk.“ Zu ihren Aufgaben gehören „die Wahrnehmung der Gesamtinteressen der Gewerbetreibenden ihres Bezirkes, die Förderung der gewerblichen Wirtschaft, die Unterstützung und Beratung der Behörden durch Vorschläge, Gutachten und Berichte sowie die Mitwirkung an der Berufsausbildung…“ . Wenn man sich diese Definition auf der Zunge zergehen lässt, erscheint es in Anbetracht dessen, was dem Taxigewerbe gerade droht, wünschenswert, dass nicht nur die Münchner IHK ihre Stimme erhöbe, für die Einhaltung von Spielregeln und gegen den kalifornischen Raubtierkapitalismus. Denn dessen regelloses Gebaren ist mit dem Verhalten des Ehrbaren Kaufmanns, und darauf fußt das Selbstverständnis unserer IHK, rein gar nichts zu tun. Geschichtliches – im deutschen Reich und in München Der Grundgedanke des IHK-Wesens, nämlich Selbsthilfe durch Zusammenschluss, geht einige hundert Jahre zurück. So kam es im Jahre 1665 zur Gründung der Commerzdeputation in Hamburg, zehn Jahre später folgte Lübeck, 1710 Kassel und schließlich in Köln mit dem sogenannten Handelsvorstand, dem Vorläufer der 1797 gegründeten (Industrie- und) Handelskammer. Im süddeutschen Raum erfolgten Anfang des 19. Jahrhunderts Gründungen an mehreren Orten unter dem Einfluss der damaligen französischen Besatzung. Von einer „deutschen Handelskammer“ können wir mit der Begründung der heutigen „Bergischen IHK“ sprechen: 1830 wurde die Handelskammer von Elberfeld und Barmen ins Leben gerufen, heute IHK Wuppertal – Solingen – Remscheid. In ihr wurden von den angeschlossenen Unternehmern erstmals nicht nur die gewerbetechnischen Angelegenheiten gegenüber dem Kammerbezirk in eigener Verantwortung geregelt, sondern auch die entsprechenden Vertreter selbst gewählt. Darüber hinaus wurden Verwaltung und Politik in den die Wirtschaft betreffenden Fragen beraten. Hiervon ausgehend wurde die Bergische IHK zu einem Modell für die deutsche Kammergesetzgebung bzw. -organisation. In Bayern kam es durch Erlass von König Ludwig I. in München zur Gründung der Handelskammer im Jahre 1843. Im Rahmen einer „Allerhöchsten Verordnung, die Einführung von Handelskammern betreffend“ vom 19. September 1842 wurden schließlich insgesamt sechs solcher Kammern in Bayern gegründet. Ihre Anzahl erhöhte sich auf heutzutage zehn. Ab 1920 erfolgte reichsweit die Namenserweiterung auf „Industrie- und Handelskammer“ . Während der NS-Zeit erfolgte eine Gleichschaltung in Form des Führerprinzips, was unter anderem zur Folge hatte, dass die Kammern ihr Recht auf Selbstverwaltung verloren. Im Zuge einer Umbenennung in „Gauwirtschaftskammern“ wurden sie nach und nach in die staatlich gelenkte Wirtschaft überführt. Nach dem Kriegsende galt zunächst alliiertes Recht. Elf Jahre später regelte 1956 das Gesetz zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern die im wesentlichen noch heute geltenden Spielregeln, so auch die Pflichtmitgliedschaft aller Unternehmen eines Kammerbezirks. In München fand die Sitzung zur Eröffnung der Handelskammer am 30. Oktober 1842 im Alten Rathaus statt. Erster Präsident wurde der Eisenbahnpionier Joseph Anton von Maffei. Zwölf von König Ludwig berufene Vertreter aus dem „Handels-, Fabrikanten- und Gewerbsstand“ bildeten die ersten Mitglieder. Nach mehreren Umorganisationen wurde 1854 die „Kreis-Gewerbe- Handelskammer für Oberbayern“ gebildet. 1868 schließlich erfolgten unter König Ludwig II. weitere Regelungen. Darin wurden neben anderen Dingen die Erhebung von (Geld-)Beiträgen von Wahlberechtig- ➔ INSTITUTION IHK Fährt man mit Fahrgästen am Eck Maximiliansplatz/Max-Joseph-Straße vorbei, fallen die repräsentativen Gebäude auf der rechten Straßenseite ins Auge. Hier befindet sich der Hauptsitz der IHK für München und Oberbayern, der deutschlandweit größten dieser Institutionen. Immerhin 390.000 Unternehmen sind bei ihr Mitglied. Somit kann man von einem der größten europäischen Netzwerke für Unternehmer sprechen. Da lohnt ein genauerer Blick, auch vor dem Hintergrund, dass die IHK München im letzten Jahr ihr 175-jähriges Bestehen feiern konnte. 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019 TITELTHEMA
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ten, die verpflichtende Einstellung von Personal sowie die Angliederung von sogenannten Gremien (gemeint sind damit kleinere Bezirkseinheiten wie Rosenheim, Ingolstadt oder Berchtesgaden) geregelt. Mit der Reichseinigung von 1871 ergaben sich als wesentliche Aufgaben nicht nur der Münchner Kammer die Vereinheitlichung der Währung, von Maßen und Gewichten und die Schaffung einheitlicher Rechtsgrundlagen. Auch der Ausbau des Eisenbahnnetzes sowie der Aufbau der Sozialversicherung gehörten dazu. Die Kammer besaß in München zunächst keine eigenen Räumlichkeiten. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die in der Königlichen Münze gemieteten Räume endgültig zu klein. Man entschloss sich, gemeinsam mit der Vorläuferorganisation der heutigen Bayerischen Börse ein ausreichend großes und repräsentatives Gebäude am Maximiliansplatz zu errichten. Der 1901 von dem Architekten Friedrich von Thiersch konstruierte Bau ist noch heute ein echter Blickfang. Weitere Thiersch-Bauten in München sind u.a. das Palais Bernheimer, der Justizpalast, der Turm des Deutschen Museums, sowie Cornelius-, Reichenbach- und Maximiliansbrücke. Nachdem auch dieses Gebäude nicht mehr ausreichte, wurde im Jahr 1935 das in der Max-Joseph-Straße angrenzende Gebäude Nr. 2 für einen Kaufpreis von etwas über eine Million Reichsmark gekauft. Dieses aus dem Jahre 1911 stammende und von Gabriel von Seidl errichtete Wohn- und Geschäftsgebäude gehörte dem jüdischen Antiquitätenhändler Arnold S. Drey. Beide Gebäude wurden während des zweiten Weltkriegs stark zerstört. Für den Wiederaufbau des Gebäudekomplexes waren fünf Jahre vonnöten. Auch die fünfziger und sechziger Jahre standen noch im Zeichen von Konsolidierung und Reorganisation. Dazu trug die schon erwähnte bundesweite Vereinheitlichung des Kammerrechts bei. In deren Folge gab sich München eine neue Satzung und im Jahre 1957 wurde der Name auf Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern festgelegt. Weitere Meilensteine waren die Gründung der Münchener Messe- und Ausstellungsgesellschaft, in der die IHK (Gründungs-) Gesellschafter ist, sowie das Inkrafttreten des Berufsausbildungsgesetzes. Darin wurde nicht nur die Überwachung der betrieblichen Berufsausbildung im Rahmen des Dualen Ausbildungssystems festgelegt, sondern auch die Abnahme der entsprechenden Prüfungen. Insbesondere beim Letztgenannten ergaben sich schrittweise Erweiterungen – die Durchführung der Fachkundeprüfung zum Taxi- und Mietwagenunternehmer (kurz: FKP) ist nur eine davon. Organisation Aufgrund der entsprechenden gesetzlichen Regelungen ist jedes betroffene Unternehmen in Deutschland Pflichtmitglied „seiner“ IHK. Im Rahmen der Kammern werden die Mitglieder durch die alle drei bis sechs Jahre (je nach Kammerbezirk verschieden) zu wählenden Vollversammlungen vertreten. Die Wahlen zu den Vollversammlungen, die einem Parlament ähnlich sind, werden nach Branchen entsprechend durchgeführt. In der Münchner Kammer sitzen in dieser Wahlperiode 91 Repräsentanten. Diese decken 23 verschiedene Branchen aus den Bereichen Industrie (19 Vertreter), Handel (12 Vertreter) und Dienstleistungen (41 Vertreter) ab. Im Bereich Dienstleistungen wird die Branche Logistik/Verkehr/ Postdienste durch Johann Dettendorfer (Geschäftsführer der gleichnamigen Spedition) und Frank Kuhle (Vorstand der Taxi- München eG) vertreten. Zusätzlich sind 19 weitere Vertreter die Vorsitzenden der IHK-Regionalausschüsse Mitglieder in der Vollversammlung. Dieses Gremium beschließt über die Ausrichtung der IHK, die Aufgaben und über den Haushalt. Sie bestellt den Hauptgeschäftsführer der IHK und wählt den Präsidenten bzw. die Präsidiumsmitglieder. Die bereits erwähnten 19 Regionalausschüsse bilden die Vertretung der etwa 260.000 Mitglieder in der Region Oberbayern. Sie nehmen die wirtschaftlichen Inte ressen ihrer jeweiligen Region war. 18 Arbeitskreise und beratende Ausschüsse unterstützen die Vollversammlung und das Präsidium durch vertiefende Aufbereitung von Fachthemen sowie durch Empfehlungen, Stellungnahmen oder Resolutionen. An der Spitze der Kammer stehen das Präsidium mit dem gegenwärtigen Vorsitzenden Dr. Eberhard Sasse sowie die dreiköpfige Hauptgeschäftsführung unter der Leitung von Dr. Manfred Gößl. Für Deutschland insgesamt werden 79 Kammern gezählt. Wenig überraschend ist, dass Nordrhein-Westfalen mit 16 Kammern am stärksten vertreten ist, es folgen Baden- Württemberg mit zwölf und Hessen mit zehn Kammern. Neben den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen hat auch das Saarland nur eine Kammer. Aus Traditionsgründen nennen sich die Kammern in den beiden Hansestädten nur Handelskammer. Prüfungen Im Rahmen von Berufsausbildungen nimmt die IHK auch die hierzu anfallenden Prüfungen ab. Hierdurch wird im Rahmen des Dualen Ausbildungssystems ein hoher Qualitätsstandard der Ausbildung gesichert – was international fast mehr anerkannt wird als hierzulande. Vielleicht ist diese Qualität schon zu selbstverständlich. Eine der von der IHK abgenommenen Prüfungen betrifft das Taxi- und Mietwagengewerbe. Gemäß der hierzu erlassenen Prüfungsordnung wird den Kandidaten nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung die Fähigkeit zur Führung eines solchen Unternehmens bescheinigt. ➔ MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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Die Vorbereitung auf die Prüfung ist auf verschiedene Weise möglich: Entweder im Selbststudium der entsprechenden Literatur oder durch den Besuch eines Vorbereitungskurses (u. a.: Bayerischer Landesverband für das Taxi- und Mietwagengewerbe). Hier muss jeder Interessent für sich selbst entscheiden, welcher Weg der für ihn zweckmäßigste ist. Die Grundinformationen hat die IHK in einem Merkblatt „Informationen zum Berufszugang im Taxi-/Mietwagenverkehr“ zusammengefasst, das ausführlich alle Fragen, die im Vorfeld einer möglicherweise zu absolvierenden Prüfung auftauchen können, beantwortet. Übermäßig kompliziert ist das für die Prüfung erforderliche Fachwissen für das Taxigewerbe eigentlich nicht. Mit dem PBefG und der BOKraft existieren nämlich nur zwei Gesetze, die sich ausdrücklich an das Gewerbe richten und die man zum Bestehen der Prüfung verinnerlichen muss. Sogar bei der BOKraft sind es nur Teile, denn die Vorschriften über den Betrieb von Straßenbahnen oder Omnibussen mit Oberleitungen spielen für uns keine Rolle. Alle weiteren zu prüfenden Gesetze, Vorschriften, Anordnungen und Spielregeln gelten für alle anderen Menschen auch: Wenn ein Führerschein zu erwerben ist, kommen zum Beispiel die STVO, die STVZO und die FEV zur Anwendung. So kompliziert ist hier das Fachwissen nicht, das bei der gewerblichen Personenbeförderung ein Führerschein der Klasse B benötigt wird und man 21 Jahre alt sein muss. Wird ein Geschäft eröffnet und betrieben, sollten Rechengrundkenntnisse vorhanden sein, um die erforderlichen Kalkulationen anstellen zu können. Die erfolgreiche Anwendung eines Dreisatzes wirkt hier oft Wunder. Im gleichen Zuge zu nennen sind Grundkenntnisse hinsichtlich Steuerrecht und Buchführung – denn der Steuerberater ist kein Allheilmittel und Geld kostet er auch. Der gesetzlich erforderliche Inhalt einer Quittung oder Rechnung sollte erlernbar sein. Nicht zu vergessen ist Arbeitsvertragsrecht – schließlich kann, wer mag, ja seinen Betrieb unter Zuhilfenahme von Angestellten erweitern, was wiederum eine Erweiterung von Verantwortung mit sich bringt und noch Kenntnisse im Bereich der Sozialgesetzgebung erfordert. Für die Raubtierkapitalisten (siehe Absatz zwei oben!): Das ist der Bereich, der einen Haufen Extra-Kosten verursacht! In diesem Zusammenhang sei auch der Mindestlohn erwähnt. Dazu kommen Kenntnisse im Bereich der Unfallverhütung. Das umfasst dann die Kenntnis der Aufgaben einer Berufsgenossenschaft, die man noch intus haben muss. Die Aufzählung ist sicherlich nicht vollständig, aber wie schon erwähnt, das alles ist kein unmögliches Hexenwerk. Lediglich PBefG und BOKraft … ach ja, Kenntnisse über Taxitarif und Taxiordnung könnten hilfreich sein. Es soll nun niemand demotiviert werden. Die vorstehende Aufstellung soll lediglich zeigen, dass eine gute Vorbereitung auf die Prüfung nicht nur das A und O für ein erfolgreiches Bestehen der Prüfung ist. Es hilft später auch in der Gewerbetätigkeit. All die vorher genannten Themen werden bei der Prüfung durch den Fachausschuss der IHK abgefragt. Im schriftlichen Bereich gibt es zwei Prüfungen. Im ersten, dem sogenannten allgemeinen Teil sind 60 Punkte zu erreichen, im zweiten Teil über den technischen Betrieb sind es 52,5. In beiden Fragebögen werden offene Fragen gestellt, die direkt beantwortet werden müssen. Dazu kommen Multiple-Choice-Fragen, bei denen Antworten vorgegeben sind und die korrekten Antworten angekreuzt werden. Ferner gibt es, vor allem im zweiten Teil, auch Kalkulationsaufgaben, bei denen die Ergebnisse errechnet werden müssen. Jeder der beiden schriftlichen Prüfungsteile muss zu mindestens 50 Prozent korrekt gelöst sein. Ist das der Fall, kommt es zu einer mündlichen Prüfung, bei der maximal 37,5 Punkte erreicht werden können. Auch dieser Prüfungsteil muss zu mindestens 50 % richtig absolviert werden, um als bestanden zu gelten. Im Fall des Erreichens der Mindestpunktzahlen ist die Gesamtprüfung aber nicht automatisch bestanden, denn die Prüfungsordnung schreibt vor, dass von der erreichbaren Gesamtpunktzahl 150 auf jeden Fall 60% also 90 Punkte erreicht werden müssen (§ 9 und § 12 der Prüfungsordnung). Rechenbeispiel: 30 + 26,5 + 18,5 (also jeweils die Mindestpunktzahl) ergibt 75 Punkte. Zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung fehlen dann noch 15 Punkte. Eine gute Vorbereitung ist also die halbe Miete, denn: erreicht man in der schriftlichen Prüfung aus beiden Teilen 90 oder mehr Punkte, ist die Prüfung auch ohne mündlichen Teil bestanden. Das wäre doch ein erstrebenswertes Ziel. Wer jetzt noch Angst wegen der Rechtschreibung hat: Ja, die Prüfungssprache ist deutsch (§ 6,2 der Prüfungsordnung), aber Rechtschreibfehler werden nicht bewertet. Kritisches zur IHK Grundsätzlich hat sich das System der IHK in Deutschland bewährt. Immer wieder aber gibt es Kritik an der Pflichtmitgliedschaft, die als Zwang empfunden wird. Die Rechtsprechung hat sich hierzu geschickt aus der Affäre gezogen, indem in einem Urteil aus dem Jahr 2010 zwischen Pflicht und Zwang so differenziert wird, dass der bestehende Zustand als zulässig definiert werden kann. Im gleichen Zusammenhang ist 2017 eine Klage gegen den zu zahlenden Beitrag zurückgewiesen worden. Ferner wird häufig bemängelt, die IHK erweiterte ihre Aufgabenbereiche zu stark. Das wäre ein weites Feld, über das zu diskutieren lohnte, aber ganz sicher nicht nur im Zusammenhang mit den Kammern. Wünschenswert wäre zweifellos, wenn sich nicht nur die IHK München gelegentlich zu Wort melden würde, um allzu liberalistischen Tendenzen, die dem Geschäftsleben vor allem Unordnung aber keinen Mehrwert bringen, entgegenzutreten. (WH) Quellen: Brockhaus-Enzyklopädie, 21. Auflage, 2006, Band 13 – Angela Toussaint: Eine Zierde der Stadt, Verlagsanstalt „Bayerland“ Dachau, 1998 – Wikipedia, Stichworte „Industrie- und Handelskammer“, „Friedrich von Thiersch“ – Homepage der IHK für München und Oberbayern – Prüfungsordnung für Fachkundeprüfungen für den Straßenpersonen- und Güterverkehr, Stand 18.4.2018 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
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➔ WIRTSCHAFTSPOLITIK ➔ AUSSENWIRTSCHAFT ➔ BILDUNG ➔ BÜROKRATIEABBAU ➔ ENERGIE, UMWELT, ROHSTOFFE ➔ FACHKRÄFTE & ARBEITSMARKT ➔ FINANZPOLITIK ➔ FINANZIERUNG UND FÖRDERUNG ➔ GESUNDHEITSWIRTSCHAFT ➔ HANDEL ➔ IMMOBILIEN ➔ INDUSTRIE ➔ INNOVATION, MEDIEN & DIGITALISIERUNG ➔ RECHT & STEUERN ➔ TOURISMUS ➔ VERKEHR DIE POSITIONEN DER IHK IM ÜBERBLICK Die Interessenvertretung der regionalen Wirtschaft gegenüber der Politik ist eine der Kernaufgaben der IHK München und Oberbayern. Sie setzt sich bei den Verant wortlichen in Landes- und Bundesregierung für die Belange der oberbayerischen Wirtschaft ein. Mehr Informationen unter www.ihk-muenchen.de MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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Wer macht sich heute noch Gedanken darüber, warum wir am 1. Mai einen freien Tag genießen können? Ein Feiertag mit Geschichte … Eigentlich ist der 1. Mai ein Gedenktag für die in einem großen Streik ermordeten Polizisten und Arbeiter in Chicago 1886. Im Zuge der Industrialisierung wurde die Lage der Industriearbeiter in den USA, wie auch in Europa, immer unerträglicher. Zwar war es der Arbeiterbewegung gelungen, die Arbeitszeiten von 16 auf zehn Stunden zu verkürzen, trotzdem waren die Arbeitsbedingungen und Löhne indiskutabel. Die USA waren durch die zweite Welle der industriellen Revolution zur führenden Wirtschaftsmacht der Erde aufgestiegen. Am 1. Mai 1886 riefen Handels- und Arbeitergewerkschaften zu einem mehrtägigen Generalstreik auf. Dass die Aktion auf diesen Termin gelegt wurde, war allerdings kein Zufall. Am 1. Mai, dem sogenannten „Moving Day“, liefen in den USA traditionell alte Arbeitsverträge aus und es wurden neue geschlossen. Um den Achtstundentag endgültig durchzusetzen, beteiligten sich am ersten Tag des Generalstreiks in den USA rund 400.000 Beschäftigte aus 11.000 Betrieben. Ein Kundgebungsort war die Arbeiterstadt Chicago. Am dritten Streiktag, dem 3. Mai 1886, kam es dort am Chicagoer Haymarket Square bei einer Kundgebung zu einem blutigen Zwischenfall. Anarchisten und linke Radikale warfen eine Splitterbombe auf Polizeibeamte. Das Chaos brach aus. Die Polizei eröffnete das Feuer. Einige Demonstranten schossen zurück. Am Ende des Tages waren sieben Polizisten und mindestens vier Arbeiter tot sowie Dutzende verletzt. Trotz dieses schrecklichen Ereignisses hatten die Streikenden Erfolg. Ab 1890 wurde für die amerikanischen Industriearbeiter der Achtstundentag eingeführt. Die Arbeiter in Europas Fabriken konnten zu diesem Zeitpunkt davon nur träumen. Vom Erfolg der Amerikaner inspiriert, gingen ab 1890 immer am 1. Mai Europas Arbeiter auf die Straße, um für ihre Rechte, besonders den Achtstundentag, zu demonstrieren. BZP firmiert künftig als Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. Hamburg – Die Mitglieder des bisherigen Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands BZP e.V. haben sich am 26. März 2019 auf ihrer Frühjahrstagung in Hamburg mit großer Mehrheit für einen neuen Namen ausgesprochen. „Wir haben diesen neuen Namen vorgeschlagen, weil sich das Umfeld für Kommunikation rasant ändert. Botschaften müssen klarer werden“, sagte Verbandspräsident Michael Müller. „Ich freue mich, dass wir so viel Zuspruch für die Umbenennung bekommen haben“ . Parallel dazu wird künftig auch ein neues Logo die Rolle individueller Personenbeförderungen mit dem großen Schriftzug „Taxi“ in den Vordergrund stellen, welches aber immer mit dem ausgeschriebenen Begriff „Bundesverband Taxi und Mietwagen“ kombiniert wird. Der Verband blickt unter verschiedenen Namen auf eine über 70jährige Geschichte zurück. 1947 wurde die „Arbeitsgemeinschaft Personenverkehr für das Bundesgebiet e.V.“ gegründet. Die AGP blieb bis 1965 bestehen und wurde dann vom BZP (Bundeszentralverband Personenverkehr) abgelöst. Der Zusatz „Deutscher Taxi- und Mietwagenverband“ wurde 2000 aufgenommen. Aufgabe des Verbandes ist die berufliche, fachliche sowie gewerbe- und sozialpolitische Interessenvertretung der deutschen Taxi- und Mietwagenunternehmer. Einer der wesentlichen Schwerpunkte der Arbeit in den letzten Jahren ist der Erhalt eines Ordnungsrahmens für das Gewerbe, um letztlich einen Zugang zur Mobilität für alle zu gewährleisten. (Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V.) AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. 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MAI WISSENSWERTESWICHTIGER HINWEIS 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
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Trotz der sogenannten Sozialistengesetze im Deutschen Reich beteiligten sich 1890 rund 100.000 Arbeiter an den Demonstrationen. Die SPD forderte in den Folgejahren, den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag einzuführen. Erst 1919 erklärte die Nationalversammlung den „Tag der Arbeit“ zum Feiertag, aber nur für 1919. Zwar blieb der „Tag der Arbeit“ in Lübeck, Sachsen und Schaumburg-Lippe als gesetzlicher Feiertag bestehen, im übrigen Deutschland wurde er jedoch wieder abgeschafft. Erst mit der Machtübernahme der Nazis 1933 wurde der 1. Mai als gesetzlicher Feiertag deutschlandweit festgeschrieben. Die neuen Machthaber nutzten den Tag für propagandistische Aufmärsche und pompöse Machtdemonstrationen. Leider änderte sich nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches und dem Ende des Krieges im Osten Deutschlands in dieser Beziehung nicht viel. Die neuen kommunistischen Machthaber folgten dem Beispiel totalitärer Regime und missbrauchten ebenfalls den Tag für ihre Zwecke. So wurde die Bevölkerung gezwungen, in Paraden und Aufmärschen unter den Augen der Staatführung zu defilieren und den Diktatoren zu huldigen. Nach der Gründung der Bundesrepublik im westlichen Teil Deutschlands wurde der 1. Mai durch die neu gegründeten Gewerkschaften wieder zu seinen Ursprüngen als „Tag der Arbeit“ ins Leben gerufen. Neben Demonstrationen für höhere Löhne, kürzere Arbeitszeiten, Mitbestimmungsrechte u.v.m. wurden die Veranstaltungen immer mehr zu Familienfesten mit Konzerten und anderen Kulturveranstaltungen. Leider machten linksextreme Gruppen in Hamburg und besonders Berlin den friedlichen Charakter der Großveranstaltungen seit den 1980er Jahren immer wieder zunichte. Unwissentlich schloss sich so fast der Kreis, wenn man sich an die Ursprünge von 1886 erinnert. Auf Grund des Wohlstandes und der veränderten Arbeitsbedingungen ist die Bedeutung dieses Tages fast verloren gegangen. Die Meisten nutzen den Tag für Ausflüge mit der Familie und zur Erholung. Aber auch das ist eine Errungenschaft, die wir zum Teil auch denen zu verdanken haben, die vor mehr als einhundert Jahren für ihre Rechte auf die Straße gingen und dies auch mit dem Leben bezahlen mussten. Ursprünglich ist der 1. Mai ein Gedenktag für tote Polizisten und Arbeiter, die Opfer des Terrors wurden. (BH) INFORMATION WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! istockphoto
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VIP IM TAXI ➔ JUTTA SPEIDEL Eine Schauspielerin, die mit steter Präsens im deutschen Fernsehen glänzt, gastiert mit dem Stück „Sommerabend“ in der Komödie im Bayerischen Hof. Jutta Speidel kann auf eine fast 50-jährige Theater- und Filmkarriere zurück blicken. Als sie mit 15 Jahren zum ersten Mal vor der Kamera als Statistin in „Die Lümmel von der ersten Bank“ stand, war das der Beginn einer beispiellosen Laufbahn. Sie selbst hat diese Zeit als Privileg empfunden und da sie sehr früh den Wunsch hatte, Schauspielerin zu werden, hat sie diese anfänglichen Aufgaben sehr ernst genommen. Als geborene Münchnerin kennt sie ihre Stadt sehr genau. Sie hat ihre Heimatstadt immer als sehr weltoffen empfunden und wichtiger als Berlin erlebt. Hier wurden die politischen und kulturellen Veränderungen im Zuge der 68er Bewegung für sie zum prägenden Element für ihre Entwicklung. Diese Erfahrungen sind es wohl auch, die Jutta Speidel den Antrieb für ihr soziales Engagement gegeben haben. Seit vielen Jahren setzt sie sich für obdachlose Frauen und Kinder ein. Ihr Projekt „Horizont“ ist ein beeindruckendes Beispiel für die Zielstrebigkeit, die diese Künstlerin auszeichnet. Für sie ist es selbstverständlich, sich als Person des öffentlichen Lebens sozialpolitisch zu Wort zu melden und so aktiv Veränderungen herbei zu führen. Jutta Speidel sagte im Gespräch, dass gerade diese obdachlosen Frauen und ihre Kinder kaum wahrgenommen werden. Durch Zufall wurde sie auf dieses Problem aufmerksam und wusste sofort, dass sie etwas dagegen unternehmen musste. Auf die heutigen Verhältnisse angesprochen, meinte sie, dass auch diese Frauen Flüchtlinge seien. Die einen fliehen vor dem Krieg und kommen von weit her, für die anderen ist der Weg nur kürzer. Sie fliehen vor dem prügelnden Ehemann, das Ergebnis ist das Gleiche. Wenn die beliebte Schauspielerin in München oder Berlin unterwegs ist, fährt sie auch Taxi. Zwar bevorzugt sie in München tagsüber das Fahrrad oder Bus und Bahn, wenn Sie aber abends unterwegs ist, dann fährt sie Taxi. In Berlin sei das Taxifahren aufregender, da seien die Fahrer fast immer muslimisch geprägt und die Gespräche interessant. Münchner Taxler dagegen haben es manchmal mit ihr schwer. Jutta Speidel kennt eben ihre Stadt und diskutiert gern mit dem Fahrer, wenn dieser nicht den von ihr gewünschten Weg fährt. Sie sagt zum Thema Münchner Taxifahrer: „Es gibt einige, die ich immer anrufe, die ganz toll und sehr nett sind. Es gibt aber auch ordentliche Deppen!“ Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. (BH) Prominente berichten über ihre Erfahrungen DAS STÜCK „SOMMERABEND“ Als Maria und Martin auf dem Gartenfest eintreffen, ist es eigentlich schon zu spät: Ihre Eltern hatten sich früher am Abend getroffen, um sich vor der Hochzeit ihrer Kinder endlich kennenzulernen, doch jetzt sind drei Champagnerflaschen leer, die Karre gepflegter Konversation steckt tief im Dreck und in der Ferne zieht unüberhörbar ein Gewitter auf. Martins Vater Richard hat vergessen, seine Hose zu schließen, als er mit Marias Mutter Anna aus dem Weinkeller kommt, und an Madeleines Bluse stehen zwei Knöpfe zu viel offen, nachdem sie mit Marias Vater Wilhelm etwas zu lang im Gartenschuppen war, um einen Schirm zu holen. Jetzt fallen die Masken, die Fetzen fliegen, jetzt wird schmutzige Wäsche im Akkord gewaschen und jede kleine Schönheits-OP auf der einen Seite gegengerechnet mit Seitensprüngen, die nicht ohne Folgen blieben, auf der anderen. Schwerstarbeit für die beiden „Kinder“, die dem Treiben ebenso gelassen wie amüsiert zusehen, die Ehen ihrer Elternpaare vor der völligen Zerrüttung zu bewahren, um ihr eigenes Glück zu retten. Und es sieht tatsächlich so aus, als hätten Maria und Martin einen Plan. Kaum ist die Katze aus dem Sack, beruhigen sich tatsächlich die erregten Gemüter, und die Beziehungswaage pendelt zurück in ein – wie es scheint – höchst fragiles Gleichgewicht. Wie lange wird der Drache schlafen? Mit diesem Sommerabend, der mit dem heiteren und nahezu harmlosen Geplänkel eines Ehepaares beginnt, beweist Gabriel Barylli einmal mehr seine Meisterschaft, Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen spielerisch und humorvoll auszuloten. Doppelbödig und voller Ironie führt er uns vor, wie große und kleine Bosheiten, Intrigen und Eifersucht im Alkohol nach oben steigen und wie sich Konventionen und gute Erziehung dabei auflösen wie ein Schneckenhaus in Salzsäure. ➔ Premiere 30. April 2019 Beginn um 19.30 Uhr ➔ Weitere Vorstellungen vom 1. Mai bis 16. Juni 2019 (außer Montag 20. Mai 2019 und Dienstag 21. Mai 2019) Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de Barbara Volkmer 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
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STADTINFO ➔ GUTER ZWECK Wings for Life World Run Zum fünften Mal wird München am 5. Mai 2019 Teil des globalen Events „Wings for Life World Run“ sein. Um 11 Uhr UTC werden auf der ganzen Welt Läufer und Rollstuhlfahrer gemeinsam Städte läufe absolvieren. UTC ist die Universal time, die sich auf den Nullmeridian in Greenwich-Nullmeridian bezieht. Dementsprechend fällt der Startschuss am Olympiapark in München um 13 Uhr, in Taiwan z. B. 19 Uhr. Eine halbe Stunde später startet der sogenannte Catcher Car. Jeder, der von dem Fahrzeug überholt wird, scheidet aus. Erst wenn der letzte Läufer vom Catcher Car erreicht wurde, ist der Lauf beendet. Busshuttle an der Strecke bringen die Läufer zurück zum Olympiapark. Maximal 12.000 Teilnehmer können am Lauf in der Landeshauptstadt teilnehmen. Die Startgelder von je 49 Euro kommen zu 100 % der Wings for Life Stiftung zugute. Diese Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Forschungsprojekte zur Heilung von Rückenmarksverletzungen zu unterstützen. Aus diesem Grunde wird auch großer Wert auf die Teilnahme von Rollstuhlfahrern gelegt, die gemeinsam mit den Menschen ohne Handicap diesen besonderen Lauf absolvieren. Es geht dabei nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um die Solidarität mit Querschnittsgelähmten. Jeder Teilnehmer erhält eine Medaille, denn die gute Sache und der Spaß stehen im Fokus dieser besonderen Veranstaltung. (BH) ➔ ÜBER 100 LOCATIONS STADTINFO 20. Lange Nacht der Musik Am 4. Mai 2019 ist es zum 20. Mal so weit. In der Langen Nacht der Musik werden in mehr als 100 unterschiedlichen Orten der Stadt den musikbegeisterten Münchnern 400 Konzerte geboten. Um 20 Uhr beginnt diese außergewöhnliche Veranstaltung. Neben den großen Konzerthäusern wie dem Gasteig, sind es gerade die kleinen oder auch außergewöhnlichen Spielstätten, die diesen Event so besonders machen. So wird im Pressehaus von Münchner Merkur⁄tz oder auch im Gasthaus Isarthor Musik erklingen. In der stimmungsvoll beleuchteten Stadtsparkasse München im Tal geben sich die Münchner Symphoniker die Ehre. Das Polizeiorchester Bayern spielt im Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration. Kirchen, Clubs und auch Tanzschulen öffnen in dieser Nacht ihre Pforten für Orchester, Interpreten und Zuhörer. Geboten werden Klassik, Rock, Pop, Jazz, Swing, Salsa, Tango, Funk & Soul sowie Tanzkurse, Führungen und Performances – alles live und für jeden ist was dabei! Bis weit nach Mitternacht, bis drei Uhr, singen, spielen und tanzen die Künstler für das interessierte Publikum. Wer noch nicht nach Hause gehen möchte, kann im Night Club des Hotels Bayerischer Hof bei der Open-End-Party die Nacht ausklingen lassen. Die MVG wird mit Shuttle bussen, die auf vier Routen im 10-Minutentakt fahren, alle beteiligten Locations vernetzen. Alle Routen treffen sich auf dem Odeonsplatz. Das Lange-Nacht-Ticket kostet 18 Euro. (BH) M I T U N S K O M M E N S I E E N T S P A N N T E R D U R C H D I E M A I K R A W A L L E ! Versicherungsbüro Crasselt GmbH Machtlfinger Str. 26 81379 München Telefon: 089 74 28 72 10 Telefax: 089 74 28 72 20 E-Mail E-Mail: mail@vb-crasselt.de Internet: www.vb-crasselt.de Versicherungsbüro CRASSELT GmbH Versicherungsbüro CRASSELT GmbH Seit 1948 Seit 1948 V C Ein gutes Gefühl inklusive. Ein gutes Gefühl inklusive. istockphoto istockphoto MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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Am unteren Ende der Treppe angekommen empfängt den Besucher ein großer neutraler Raum. Dieser ist erfüllt von einer angenehmen Stimme, die Erläuterungen verschiedener Themen vorträgt. Hier sollte sich Zeit genommen werden, einmal in Ruhe die Informationen anzuhören, da sonst beim späteren Rundgang die Konzentration auf Schautafeln und Ausstellungsstücke leidet. Ein Banner erklärt Anspruch und Inhalt der Ausstellung und macht neugierig. Da ist von Banchi, Skonto, Giro und Co. die Rede, von verschiedenen Geldformen und von König Croesus. Das Thema ist umfangreicher und interessanter, als es auf den ersten Blick scheint. Die Münchner Bank eG ist die älteste Genossenschaftsbank Bayerns. Gegründet 1862 fühlt sie sich dem Genossenschaftsgedanken verpflichtet. Verschiedene historische Ausstellungsstücke wie Geldscheine und Bankbücher geben einen Einblick, wie Bankwesen vor der Einführung von Computern ausgesehen hat. Eine kleine Vitrine macht auf das Mitgliedernetzwerk aufmerksam, das aus mehr als 54.000 Mitgliedern besteht und die Verbundenheit mit der Landeshauptstadt dokumentiert. Die Ausstellung ist aber bei Weitem keine Werbedokumentation für die Bank. Beim Blick auf eine große Schautafel mit mehreren digitalen Angeboten wird klar, dass hier die Aufklärung und Weiterbildung die Anliegen sind. So wird leicht verständlich erklärt, wie Banken funktionieren, was Anlagen, Kredite und Zahlungsverkehr ausmacht und welche Ziele Geldgeschäfte haben sollten. Die Geschichte des Bankhauses nimmt einen weiteren Teil der Ausstellung ein. In mehr als 150 bewegten Jahren mussten viele Krisen gemeistert werden. Die Kriege und wirtschaftlichen Katastrophen verlangten den Menschen viel ab. Eindrucksvoll wird hier dokumentiert, wie viel ein Brot in Zeiten der Inflation gekostet hat. Eine historische Wage mit Brot und Geldscheinen aus dieser Zeit verdeutlicht das Elend. Dieses Brot musste für 33 Milliarden Mark, ein Pfund Fleisch für bis zu 180 Milliarden Mark, erworben werden. Erst die Währungsreform von 1923 beendete den Wahnsinn. Eine Billion Papiermark wurde in eine Rentenmark umgetauscht. Viele hatten damit ihr Vermögen verloren. Die Geschichte der Bank ist untrennbar mit der Entwicklung der Stadt und Bayerns verbunden. Fusionen und bedeutende Ereignisse, wie z. B. die Einführung des Euro, werden dokumentiert. Ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich der Geschichte des Geldes, die bis in die Steinzeit zurück reicht. Bereits im Tauschhandel wurden Gegenstände getauscht, die wie Geld verwendet wurden. Das Wort „Pfennig“ leitet sich vom lateinischen Begriff pecunia her, was eigentlich „Vieh“ bedeutet, und später als „Geld“ übersetzt wurde. Präzise verständliche Erklärungen geben einen Einblick in die Entwicklung des Geldes und Geldverkehrs. Der Weg vom Tauschhandel über Münz- und Papiergeld bis hin zu Buch- und elektronischem Geld wird eindrucksvoll dargestellt. Münzen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. bis ins späte Mittel alter sind ebenso interessant, wie die Darstellung der kurzen Geschichte der Fugger und Medicis als erste globale Banker der Welt. Die Geschichte der D-Mark und die Entwicklung moderner Bezahlsysteme klären den Besucher über Hintergründe und Zusammenhänge auf. Eine Kuriosität rundet die Ausstellung ab. Ein historisches Bett lädt nicht zum Ausruhen ein. An diesem wird erläutert, wie einige Begriffe und Redewendungen, die mit unserem Zahlungsmittel zu tun haben, entstanden sind. Im Mittelalter wurde das Ersparte meist zu Hause aufbewahrt. Dort war es nach Meinung der Bevölkerung am sichersten. Das Geld für schlechte Zeiten wurde in Strümpfen, dem sogenannten Sparstrumpf, unter der Matratze verwahrt. Die Redewendung „Etwas auf die hohe Kante legen“ kommt ebenfalls aus dieser Zeit. Die Kanten hoher, uneinsehbarer Möbelstücke, wie z. B. hölzerne Baldachine über dem Bett, waren beliebte Verstecke. Oft befanden sich in den Balken Geheimfächer. Auch viele alte Truhen besaßen an der oberen, hohen Kante eine Lade, in die Kostbarkeiten oder Geld gelegt werden konnten. Das kleine Museum kann jeder zu den Öffnungszeiten der München Bank eG eintrittsfrei besuchen. Für Schulklassen oder interessierte Gruppen werden Führungen angeboten. Das Gästebuch gibt darüber Auskunft, dass diese Führungen auf große Resonanz stoßen und hoch interessant sind. Gerade in der heutigen digitalisierten Zeit ist es wichtig, Grundlagen des Bankund Finanzwesens den Bürgern verständlich nahe zu bringen. Diesem Anspruch wird die interessante Ausstellung gerecht. Wünschenswert wäre eine Erweiterung, denn gerade das Thema Finanzen, Weltwirtschaft und Geldströme mit den für Viele undurchschaubaren Hintergründen macht verständliche Erklärungen in einem solchen Rahmen nötig. (BH) ➔ MÜNCHNER BANK MUSEUM Ort der Begegnung Formenreich.de Wer durch die Münchner Innenstadt schlendert oder das Jagd-und Fischereimuseum besucht hat, übersieht leicht den kleinen Hinweis in der Augustinerstraße am Eingang der Münchner Bank eG. Die meisten Besucher betreten die Bank, um schnell Geld abzuheben ohne aber die Treppe neben dem Fahrstuhl einfach neugierig hinunter zu steigen. Dort nämlich befindet sich ein kleines Bankmuseum, das sich der Bildung und Aufklärung verschrieben hat. 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019 MUSEUMS-REIHE
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Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02 Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. Rainer Spitzenberger Fr. 03.05. 19.30 Uhr, 4. Portraitkonzert mit dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper Sa. 04.05. ab 20.00 Uhr, Lange Nacht der Musik mit dem Sieger des Bayern 2 Heimatsoundwettbewerbs Buck Roger and the Sidetrackers Mi. 15.05. 19.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft: Malerei. Fotografie. Skulptur. Installation. Ausstellungsdauer: 16.05.2019 bis 21.06.2019 Fr. 17.05. 19:30 Uhr, B&M Dance Company: Auf der Suche nach Heimat Sa. 18.05. 19:30 Uhr, Harmonic Brass: Delicatessen Fr. 24.05. 20:30 Uhr, Jazz: Michael Hornstein – Jost-Heinrich Hecker Duo: Sax meets Cello Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
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WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … ursprünglich die von dem schwedischen Astronomen, Mathematiker und Physiker Anders Celsius (1701–1744) entwickelte Skala zur Temperaturmessung so angelegt war, dass Wasser bei Null Grad siedete und bei 100 Grad zu Eis gefror? Erst nach seinem Tod wurden von Carl von Linnè (1707–1778), einem Professorenkollege von Celsius an der Universität von Uppsala, die Fixpunkte der Skala vertauscht. Somit gefriert Wasser bei 0 °C und verdampft bei 100 °C, so wie wir es heute kennen. Bereits einige Jahre vor Celsius hatte Daniel Gabriel Fahrenheit (1686–1736), ein deutscher Physiker und Erfinder von Messinstrumenten, ein Messinstrument zur Temperaturmessung entwickelt, das als Nullpunkt seiner Skala die tiefste Temperatur, die er mit einer Eis-Salz-Kältemischung erzeugen konnte (–17,8 °C), festlegte. Beide Forscher benutzten Quecksilber als Substanz. Experimentiert wurde bereits zu Beginn der Renaissance mit verschiedenen Methoden, um die Temperatur zu messen. Besonders erwähnenswert sei hier das von den Medicis benutzte Grappa-Thermometer. Es war zwar höchst ungenau, aber hatte den Vorteil, dass der Inhalt der Glasröhren trinkbar und schmackhaft und nicht giftig war. (BH) Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen: Preisgünstige Sondertarife für Taxen und Mietwagen Besondere Flottenkonditionen ab 3 Konzessionen Sondereinstufungen für Neueinsteiger Rechtschutz- und Betriebshaftpflichtkonzepte Taxi-Schutzbrief inkl. Leistung für Leihtaxi Carl-Zeiss-Str. 49 85521 Riemerling/Ottobrunn T elefon 089 / 58 90 96 70 Web www.fvo-finanz.de E-Mail info@fvo-finanz.de UNTER STÜTZER DES TA XI GEWERBES Ihr Spezialist für T axiversicherungen in München istockphoto TAXI-TICKER – KURZMELDUNG AUS DER BRANCHE 19.02.19 New York Uber reicht Bundesklage gegen Obergrenze ein. 23.02.19 Buffalo Amerikaner feuert Waffe in Taxi ab. 03.03.19 Geretsried Betrunkene (34) randaliert mit zwei Promille im Taxi. 06.03.19 Dingolfing Frau (29) prellt Fahrer und lässt Ecstasy im Taxi liegen. 10.03.19 Bremen Taxifahrer (56) weicht aus und schrottet 21 Fahrräder. 11.03.19 Berlin Klaas Heufer-Umlauf fährt Koks-Taxi. Ganz und gar nicht lustig. 11.03.19 Aschaffenburg Irrer steigt in Taxi ein. Fahrer kämpft um sein Leben. 13.03.19 Unna Polizei nimmt „Eltern-Taxis“ ins Visier. 14.03.19 Deutschland Gewerbe kritisierte die DMRZ- Gebührenanpassung. 15.03.19 Ukraine Mitgeführte Katze soll vor Zechprellern im Taxi warnen. 18.03.19 Bad Laasphe Taxiunternehmer hat 18.770 Euro Schulden bei Tankstelle. 18.03.19 Stuttgart Ab 2021 will Daimler 10.000 Robotertaxis einsetzen. 18.03.19 Moordeich Fenster eingeschlagen. Geldbörse weg. Als Taxifahrer Kunden holt. 18.03.19 Berlin Drei Männer entführen polnisches Taxi. In Berlin zu Haft verurteilt. 19.03.19 Thailand Taxifahrer in Bangkok bringt Tasche mit 11.000 Euro zurück. 19.03.19 München Fahrgast schlägt Taxifahrer und wird versehentlich angefahren. 19.03.19 Stuttgart Taxifahrer (66) fährt in Pannenfahrzeug auf Standstreifen. 20.03.19 Heidelberg Mann (60) kracht in Taxi. Fahrgast und Fahrer werden verletzt. 20.03.19 Kanada Quebec will Taxis abschaffen. 500 Millionen Dollar Entschädigung. 20.03.19 Hamm Tankstellen-Räuber lässt sich Taxi rufen. 20.03.19 Stuttgart Clever-Shuttle will auf 100 Fahrzeuge aufstocken. 20.03.19 Zürich Tram prallt auf Taxi. Keiner Schuld? 21.03.19 Norwegen Oslo installiert drahtlose Ladesysteme für Elektrotaxis. 21.03.19 Hongkong Taxi-Beschwerden erreichen Rekordniveau in 2018. 21.03.19 Xanten Das Fifty-Fifty-Taxi floppt. Keine Nachfrage. 21.03.19 Lörrach Taxifahrer ohne Fahrerlaubnis verletzt Rollerfahrer. 21.03.19 Johannesburg Fünf Jahre für Taxistand? Fahrer protestieren mit brennenden Reifen. 22.03.19 Heidelberg Aggro-Gast (19) will Taxi-Preis verhandeln und rastet völlig aus. 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
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die Riesenburgstraße Richtung Aubing davon. Bei nächster Gelegenheit im Einmündungsbereich zur Kunreuthstraße wendete er sein Taxi. Der Taxifahrer übersah hierbei einen Fußgänger, der in diesem Moment die Kunreuthstraße überqueren wollte. Es handelte sich um den 43-jährigen Münchner, der ihn zuvor attackiert hatte. Der Fußgänger wurde von der rechten Fahrzeugfront des Taxis erfasst und zu Boden geschleudert. Hierbei wurde er schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich bei dem Unfall um keine vorsätzliche Tat. Der Taxifahrer hat den Fußgänger schlicht übersehen. Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Fachdienststelle für Verkehrsunfallaufnahme bei der Verkehrspolizeiinspektion München prüft nun alle relevanten Straftaten und Verstöße im Detail. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. Hauptbahnhof – Fahrgast beleidigt und verletzt Taxifahrer nach Streit Am Dienstag, 05.03.2019, gegen 3.40 Uhr, ließ sich ein 58-jähriger Münchner mit dem Taxi zum Hauptbahnhof fahren. Dort geriet er mit dem 37-jährigen Taxifahrer in Streit über den Fahrpreis und beleidigte diesen fremdenfeindlich. Als der 37-Jährige die Fahrzeugtür öffnete und den 58-Jährigen zum Aussteigen aufforderte, trat dieser nach ihm und flüchtete zunächst, kehrte jedoch kurze Zeit später an die Tatörtlichkeit zurück. Im Beisein der zwischenzeitlich von dem 37-Jährigen über den Notruf 110 verständigten Polizeibeamten zeigte der 58-Jährige unter dem Ausruf „Heil Hitler“ den sogenannten Hitlergruß. Der 58-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und nach dem Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen aus diesem entlassen. Neuaubing – Taxifahrer übersieht beim Wenden Fußgänger, dieser wird dabei schwer verletzt Am Samstag, 16.03.2019, gegen 4 Uhr, kam es während einer Taxifahrt in der Riesenburgstraße zu einem Streit zwischen dem Fahrer und seinen beiden Fahrgästen. Im Verlauf dieses Streites stiegen alle Beteiligten aus dem Fahrzeug aus. Der Streit eskalierte und der Taxifahrer wurde von einem der Beteiligten mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die beiden 41- und 43-jährigen Fahrgäste gingen davon, der Taxifahrer fuhr mit seinem Fahrzeug weiter. Der 55-jährige Münchner stellte jedoch schnell fest, dass ihm bei der Auseinandersetzung die Brille vom Kopf fiel und fuhr an den Ort der Auseinandersetzung in die Riesenburgstraße zurück. Dort traf er erneut auf seine Kontrahenten, die ihn abermals wüst beschimpften und körperlich attackierten. Der 55-Jährige flüchtete sich in sein Taxi und fuhr ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT WICHTIGE INFORMATION istockphoto Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ ABRISS – Ab dem 6. Mai wird die Schalterhalle des Hauptbahnhofes abgerissen, um Platz für die Baumaßnahmen zur 2. Stammstrecke zu haben. Die sich rechts und links anschließenden Segmente kommen ebenfalls unter den (Dampf-)Hammer, so dass nur die jeweiligen Eckteile zur Arnulf- und Bayerstraße stehenbleiben werden. Damit wird auch der Bahnhof Mitte-Stand mindestens für sehr lange Zeit verschwinden. ➔ BRENNSTOFFZELLE – Wasser besteht aus zwei Atomen Wasserstoff und einem Atom Sauerstoff – auch bekannt unter der chemischen Formel H2O. Wasser kann unter Energiezuführung in seine oben genannten Bestandteile aufgespalten werden. Der so gewonnene und gespeicherte reine Wasserstoff kann mit Sauerstoff aus der Außenluft in der Brennstoffzelle wieder zusammengeführt werden – und dabei entsteht elektrischer Strom, der z. B. für den Betrieb von Elektromotoren genützt werden kann. So funktioniert, einfach gesagt, ein Auto mit Brennstoffzellenantrieb. Der Vorteil besteht darin, dass bei diesem Vorgang keinerlei schädliche Abgase entstehen. Aus dem Auspuff eines solchen Autos kommt schlicht wieder Wasser bzw. Wasserdampf! Dabei handelt es sich also um einen unendlich wiederholbaren Kreislauf, bei dem man am Ende wieder da rauskommt, wo man angefangen hat, nämlich bei Wasser. Die Sache ist natürlich nur sinnvoll, wenn die eingangs erwähnte Energiezuführung für das Aufspalten der Wassermoleküle, also die Gewinnung reinen Wasserstoffs, aus regenerativen Quellen wie z. B. Wind- oder Sonnenstrom erfolgt. Ansonsten könnte man ja gleich weiterhin mit Erdöl oder Erdgas fahren, also Energieträgern, die aber nicht unendlich vorhanden sind und beim Verbrennungsvorgang in einem Motor mehr oder weniger Dreck machen. Die Gewinnung von Wasserstoff unter Verwendung regenerativer Energiequellen hat zudem den Vorteil, dass man sie auch dann vornehmen kann, wenn z. B. wie im letztjährigen Jahrhundertsommer Sonnenenergie im Überfluss vorhanden ist. Strom aus Wind- oder Wasserkraftwerken steht dagegen auch nachts oder an trüben Tagen zur Verfügung. Teilweise liefern solche alternativen Energien heute schon mehr Strom, als wir verbrauchen können. Dazu ein paar Zahlen: im Jahre 1999 wurden in Deutschland 29 Terawattstunden (TWh) Energie aus regenerativen Quellen wie u. a. Wind, Sonne oder Wasserkraft gewonnen. Ein Terawatt entspricht einer Billion Watt oder einer Milliarde Kilowatt. Im Jahre 2018 waren es schon 428 TWh, also etwa das Vierzehnfache von 1999. Lange Zeit machte die Speicherung von reinem Wasserstoff Schwierigkeiten, weil sich dieses extrem flüchtige Gas gerne auch durch Tanks und Dichtungen aus dem Staub macht. Dank neuer Materialien und Techniken ist die Speicherung von Wasserstoff in Drucktanks mit 700 Bar (z. B. im Auto) heute kein Problem mehr. Vor- und Nachteile im Vergleich zum reinen Elektroantrieb: Im Optimalfall kann ein Hausbesitzer, vereinfacht gesagt sein E-Auto, mittels einer Leitung direkt von der Photovoltaikanlage am Dach des Hauses zur Steckdose in der Garage aufladen. Umweltfreundlicher geht es wirklich nicht mehr. Ist jedoch während einer längeren Fahrt ein „Nachtanken“ erforderlich, so kann es mehrere Stunden dauern, bis die Batterien wieder vollgeladen sind. Einschub: der Begriff Batterie ist eigentlich falsch, weil darunter ein nicht (!) aufladbarer Stromspeicher zu verstehen ist. Richtig wäre die Bezeichnung Akkumulator, kurz Akku, also z. B. auch für die herkömmliche „Batterie“ in unseren Benzinund Dieselautos. Aber da sich der Begriff, gerade in der Autotechnik, schon seit anno tobak durchgesetzt hat, wollen wir es dabei belassen. Also: die Batterien sind (noch) sauschwer und nehmen viel Platz weg. Zudem ist deren Herstellung ihrerseits sehr energieaufwändig und benötigt seltene Grundstoffe, die teils nur in wenigen Ländern der Erde überhaupt vorhanden sind. Zudem: der Strom, der zum Aufladen der Batterien benötigt wird, muss „eins zu eins“ in einem wie auch immer gearteten Kraftwerk hergestellt werden, da es bislang keine nennenswerten Speichermöglichkeiten für elektrische Energie in großen Mengen gibt. Die Brennstoffzellen-Technik ist dagegen umständlicher, weil die Energie für die elektrischen Antriebsmotoren eines Autos erst über den Umweg der Herstellung reinen Wasserstoffs (s. o.) gewonnen werden muss. Dafür braucht ein solcher Wagen aber nur eine relativ kleine Puffer-Batterie. Und der Wasserstoff, den man in den Tank eines solchen Autos füllt, was übrigens nur ca. fünf Minuten dauert, kann von der Industrie – wie jetzt Benzin oder Diesel – quasi „auf Halde“ vorproduziert werden, bestenfalls in Zeiten mit einem Überschuss an Öko-Strom. Und in jedem Haus, das z. B. über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach verfügt, könnte Wasserstoff sogar vor Ort in einer kleinen Anlage im Keller hergestellt und in einem Tank gelagert werden – gerade dann besonders umweltfreundlich, wenn an Sonnentagen keine Energie für Heizung oder Beleuchtung benötigt wird. Die gigantischen Mineralöl- und Stromkonzerne freilich werden solche Entwicklungen mit allen Mitteln bekämpfen (und tun es vielleicht längst), da sie die dezentrale Energiegewinnung in Privathaushalten fürchten müssen wie der Teufel das Weihwasser. Aber genug Öl und „Kohle“ zum Schmieren der Lobbyisten in allen Parlamenten der Welt haben sie ja. Die werden es dann durch irgendwelche absurden Auflagen schon zu verhindern wissen. Zitat Roman Herzog, Bundespräsident von 1994–1999: „Bill Gates (Anm.: der Gründer von „Microsoft“) hat in einer Garage angefangen. In Deutschland würde er damit schon an der Gewerbeaufsicht scheitern“ . ➔ ENERGIEWENDE – Im Juni 2000 vereinbarte die Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder (rotgrüne Koalition von 1998–2005) mit den Energieversorgungsunternehmen den Ausstieg aus der Atom- Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019 UNTERHALTSAMES
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energie. Ein bestimmter Zeitpunkt dafür wurde nicht festgelegt, sondern „Reststrommengen“, welche die Unternehmen mit Atomkraftwerken (AKW) noch produzieren durften. Die Abschaltung der Anlagen wäre sukzessive von 2015 bis 2020 erfolgt. In 2002 wurde die Sache durch eine Novellierung des Atomgesetzes auch rechtlich abgesichert. Ferner wurde die Förderung regenerativer Energiegewinnung vereinbart. Im Jahre 2005 wurde Angela Merkel Bundeskanzlerin, zunächst in einer Großen Koalition mit der SPD bis 2009. Danach – bis 2013 – folgte die „schwarzgelbe“ Koalition (CDU ⁄ CSU und FDP), welche am 28.10. 2010 den zehn Jahre zuvor von Rot ⁄ Grün beschlossenen Atomausstieg rückgängig machte und den Energiekonzernen „Reststrommengen“ bis ca. 2036 zusagte – die sogenannte „Laufzeitverlängerung“ . Kein halbes Jahr später, im März 2011, ereignete sich die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima, woraufhin Frau Merkel, die immerhin einen Doktortitel ausgerechnet im Fach Physik (!) besitzt, erklärte, ihr sei nun klar geworden, dass die Atomkraft nicht sicher sei. Da schau her! Daraufhin wurde am 30.6.2011 die kurz zuvor beschlossene Laufzeitverlängerung der AKWs wieder zurückgenommen und wurden feste Abschaltzeitpunkte für die Anlagen, die letzten in 2022, festgelegt. Die sieben ältesten deutschen AKWs sowie der eigentlich noch nicht so alte Reaktor Krümmel in der Nähe von Hamburg, der für seine Pannenhäufigkeit berüchtigt war (von wegen „sichere Atomkraft“), wurden in 2011 mit sofortiger Wirkung dauerhaft stillgelegt. Das war der zweite Atomausstieg. Die Energiekonzerne haben zwischenzeitlich erfolgreich die BRD auf Schadensersatz verklagt, den ihnen das Bundesverfassungsgericht im Jahre 2016 dem Grunde nach zuerkannt hat. Dabei geht es, kurz gesagt, um die Differenz zwischen dem Gewinn, den die Konzerne tatsächlich machen konnten, also bis zur sofortigen Abschaltung der acht AKWs im Jahre 2011 (zweiter Atomausstieg durch Merkel), und dem Gewinn, der ihnen nach dem ersten, einvernehmlichen, Atomausstieg durch Kanzler Schröder (bis ca. 2020) möglich gewesen wäre. Die genauen Zahlen werden voraussichtlich erst in 2023 vorliegen; inklusive der an die Konzerne zurückzuerstattenden Brennelemente-Steuer dürfte die Zehnmilliardengrenze geknackt werden. Zu berappen von: uns Steuerzahlern. Noch ein Wort zur Atomkraft: die AKWs waren und sind nicht sicher! Da kann man über den steinzeitlichen russischen Schrottreaktor von Tschernobyl (Kernschmelze 1986) unsererseits noch die Nase rümpfen. Wenn aber in einem Hochtechnologie-Land wie Japan ein Reaktor in die Luft fliegt (2011), kann man, wie dann endlich auch Frau Dr. Merkel, schon ins Grübeln kommen. Dabei war es übrigens dem selbstmörderischen Einsatz einiger Arbeiter zur Stabilisierung des havarierten Reaktors zu verdanken, dass nicht auch noch der Großraum Tokio mit seinen rund zehn Millionen Einwohnern verstrahlt wurde. Natürlich sind Erdbeben mit anschließendem Tsunami bei uns eher selten. Aber eine Mischung aus dem Versagen von Mensch und Material kann auch bei uns niemand ausschließen. Man denke nur an den berüchtigten 11. September 2001 in den USA, oder beispielsweise an den Germanwings-Copiloten, der 2015 seine Maschine mit rund 150 Menschen an Bord absichtlich in eine Bergwand der französischen Alpen geflogen hat: wie wäre es denn stattdessen mit einem Atomkraftwerk gewesen? Oder wer kann ausschließen, dass so ein Irrer in der Schaltwarte eines AKW hockt und dort den Betrieb sabotiert? Atommüll: nach der deutschen Gesetzgebung müssen die hochradioaktiven Abfälle für eine Million Jahre (!) sicher gelagert werden können. Zum Zeitvergleich: der Mensch in seiner heutigen Ausprägung (homo sapiens) ist maximal 300.000 Jahre alt … Kein weiterer Kommentar dazu. Kommen wir lieber wieder zurück ins beschauliche München: ➔ FORUM SCHWANTHALERHÖHE – Eigentlich sollte ja schon am 21. März die große Sause stattfinden, aber jetzt wird sie sich wegen technischer Probleme doch noch voraussichtlich bis zum 6. Juni hinauszögern: die Eröffnung des neuen Einkaufstempels rechts hinter unserem Theresienhöhe- Stand. Der Münchner Merkur kündigte bereits am 11. März – wohl zutreffend – an: „Das Einkaufsquartier wird nicht nur die Nachbarn aus dem Westend anziehen“ . Ja, leider. Das hat’s mal wieder gebraucht, nämlich einen weiteren Verkehrsmagneten, noch dazu in der Innenstadt, mit den Ausmaßen eines PEP oder des OEZ und mit den üblichen Verdächtigen wie H&M, der amerikanischen Spielzeugkette, Apollo-Optik, Burger King, L’Osteria, Edeka, Lidl und vielen, vielen anderen alten Bekannten aus der Mode-, Einzelhandels- und Gastronomiebranche, die allesamt die kleineren Geschäfte in der Umgebung komplett plattmachen werden! Und die es in den vorgenannten Kommerztempeln wie auch der nahen Fußgängerzone längst bis zum Erbrechen gibt. Die dazugehörigen 1.000 (!) Tiefgaragenplätze werden dafür sorgen, dass auch jeder, der sich nur ein Brillengestell anschauen will (um es anschließend ein paar Pfennig billiger im Internet zu bestellen), schön mit dem Auto anfahren kann. Wohnungsnot? Schutz des Kleingewerbes? – Nie gehört! ➔ GASTEIG – Die Kulturzwingburg am „gachen Steig“ (für Beute-Bayern: steilen Berg) bedarf 35 Jahre nach ihrer Eröffnung angeblich einer Erneuerung, wie zumindest der Münchner Stadtrat schon vor einiger Zeit festgestellt hat. Totalabriss und Neubau sind zwar vom Tisch, aber die Frage nach „Grundsanierung“ oder „Generalsanierung“ erhitzt schon ebenso lang die Gemüter im Rathaus. Der Unterschied besteht, soweit der Schreiber das verstanden hat, darin, dass bei einer Grundsanierung (rund 300 Millionen Euro) „nur“ die überalterte Technik und die von den Hohepriestern des guten Klangs bemängelte Akustik des großen Saales ertüchtigt werden sollen, während bei der Generalsanierung (410– 450 Mio.) viele Räume und auch die Fassade komplett umgebaut werden sollen. Dazu gehört, unvermeidlicherweise, eine riesige Glasfront Richtung Ludwigsbrücke, die nach Schrottis Meinung aber zu Verwechslungen mit den Glaspalästen der zahlreichen Versicherungsunternehmen führen wird. Immerhin wäre dann aber der früher gelegentlich zu hörende Spottname als „Kulturvollzugsanstalt“ vom Tisch. ➔ GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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Für die Generalsanierung initiierte die Gasteig München GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadt München, einen Architekturwettbewerb und gab letztlich einen Siegerentwurf bekannt. Dummerweise hat die Vergabekammer Süd der Regierung von Oberbayern auf Klage der unterlegenen Wettbewerber diese Entscheidung wegen einiger Verfahrensfehler im Februar wieder einkassiert. Jetzt muss das Vergabeverfahren neu aufgerollt werden – oder soll, wie SPD und FDP im Stadtrat forderten, zugunsten der kleinen Lösung (Grundsanierung, 300 Mio.) ganz aufgegeben werden. Aber eine Mehrheit u. a. aus Grünen und CSU stimmte am 20. März dagegen und will einen neuen Wettbewerb für die Generalsanierung mit „geschärften Kriterien“ einläuten. An der jüngst so schmählich gescheiterten Erkürung des Wettbewerbssiegers war übrigens auch der damalige 2. Bürgermeister und Chef des Gasteig-Aufsichtsrates, Josef Schmid (jetzt für die CSU Mitglied des Landtages), beteiligt. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass die Rathaus-CSU jetzt keinen politischen Totalschaden eingestehen und das Ganze zur behebbaren Panne herunterspielen will. Wie lange sich das neue Auswahlverfahren hinziehen wird, kann jedoch derzeit niemand sagen. Schrotti, der Hellseher, kündigt aber jetzt bereits an, dass nach einer neuerlichen Entscheidung, wann auch immer die kommt und wie auch immer sie aussieht, die unterlegenen Kandidaten wieder wegen angeblicher Verfahrensfehler klagen werden. Auch wenn sie dann letztlich nicht Recht bekommen sollten, dürften die dadurch bedingten Verzögerungen wieder einmal immens sein. Umgekehrt erklärte Max Wagner, der Geschäftsführer der Gasteig München GmbH, dass bei einer Entscheidung für die kleinere Variante (Grundsanierung) mit Schadensersatzklagen aller beteiligten Architekten zu rechnen gewesen wäre. Schließlich hatten die sich mit finanziellem Aufwand an einem Wettbewerb beteiligt, der dann hernach rückwirkend abgeblasen worden wäre. Auch blöd! Da haben uns die Herren Wagner und Schmid ganz schön was eingebrockt. Aber von einer Schadensersatzklage der Stadt gegen diese beiden Herren, die, immerhin beide Volljuristen, noch nicht mal wissen, wie man so ein Verfahren wasserdicht über die Runden bringt, hat der Schreiber noch nichts gehört. Derweil werden im Ausweichquartier an der Ecke Schäftlarn- ⁄ Brudermühlstraße die Baumaßnahmen Anfang April trotzdem begonnen haben. Immerhin hat die Stadt die bisher dort ansässigen Gewerbebetriebe längst herausgekündigt. Wenigstens da wurden bestandskräftige Fakten geschaffen. ➔ INKLUSIONSTAXIS – Vorweg: der Begriff Inklusion bedeutet u.a. die Einbeziehung von Menschen, z. B. Behinderten, in die Gesellschaft. Mitte März hat die Stadtrats-CSU einen Antrag gestellt, die Stadt möge prüfen, „wie sie die Bereitstellung von barrierefreien Inklusionstaxis fördern kann“ (Zitat Münchner Merkur vom 16./17 März 2019). Taxis, so die Begründung, stellten als „Teil des öffentlichen Nahverkehrs“ eine wertvolle Ergänzung zur Mobilität in der Stadt dar. Deshalb solle dafür gesorgt werden, dass Menschen mit Behinderung flexibel und jederzeit mit geeigneten Taxis befördert werden können. Da fragt sich Schrotti nur, ob auch die amerikanischen Heuschrecken zur Vorhaltung behindertengerechter Fahrzeuge verpflichtet werden sollen. Wahrscheinlich eher nicht. Damit lässt sich nämlich nicht genügend Geld verdienen. Ist also nur was für uns. Schließlich sind wir ja, wenn es um die Mühseligen und Beladenen unserer Gesellschaft geht, plötzlich wieder „Teil des öffentlichen Nahverkehrs“ . ➔ MORD – Im Februar 2016 rasten zwei junge Männer mit ihren Autos (224 und 380 PS) abends beim Ausfechten eines Raserduells mit bis zu 170 Sachen über den Berliner Kurfürstendamm. Ein Mann, 69, der mit seinem Wagen bei Grün den Ku’damm queren wollte, überlebte das nicht: der 380-PS-Mercedes rammte ihn so auf der Fahrerseite, dass sein Wagen 70 Meter weggeschleudert wurde. Laut Gerichtsmediziner war nahezu jeder Knochen des Unfallopfers gebrochen. Der selbst fast unverletzte Unfallverursacher schrieb kurz darauf seinen Freunden, dass er sich wieder einen Mercedes zulegen werde. Und über seine beim Unfall schwer verletzte Beifahrerin meinte er dabei, sie sei nervig, „aber sie fickt halt gut“ . So sieht echte Reue aus. Die beiden Raser wurden 2017 erstinstanzlich wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Wegen Mängeln in der Urteilsbegründung verwies der Bundesgerichtshof (BGH) das Verfahren zurück an eine andere Strafkammer, die Ende März freilich wieder zum gleichen Ergebnis gelangte: Lebenslang. Da die Verteidiger erneut Revision einlegten ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Dagegen hat der BGH Anfang dieses Jahres bereits das erstinstanzliche Urteil eines Hamburger Gerichts bestätigt, welches einen Raser ebenfalls wegen Mordes zu Lebenslang verurteilt hatte. Der war mit einem gestohlenen Wagen auf der Flucht vor der Polizei durch Hamburg gerast und hatte dabei einen Menschen getötet und zwei schwer verletzt. Manchmal lassen sich Recht und Gerechtigkeit wohl doch noch in Einklang bringen! Gottlob um Dimensionen weniger dramatisch spielte sich ein Unfall ab, an dem am 3. Juli 2017 der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, beteiligt war: da fuhr er in Ettal (Landkreis GAP) rückwärts vom Parkplatz vor einer Bäckerei in die Hauptstraße, wobei eine auf der Straße fahrende Dame das Heck von Stückls Golf streifte und anschließend mit Karacho in eine Terrassenverglasung raste. Keine Verletzten, 30.000 Euro Sachschaden. Eigentlich keiner Erwähnung wert. Aber jetzt kommt’s: (Zitat Münchner Merkur vom 28..3.) „Die Mercedesfahrerin schilderte den Fall anders. ,Der kam immer näher zu mir‘, sagte sie über Stückl. Er sei soweit rückwärts gefahren, obwohl er längst schon wieder geradeaus fahren habe können. ,Ich dachte, wenn der weiter rückwärtsfährt, fährt er mir rein‘ . Deshalb habe sie nochmal Gas gegeben – und landete in der Fensterscheibe der Bäckerei.“ Das lasse man sich mal auf der Zunge zergehen: da sieht jemand einen anderen Autofahrer rückwärts auf die Straße rangieren, fürchtet sich angeblich vor einer drohenden Kollision, aber anstatt schlicht anzuhalten oder nur zu verlangsamen, gibt man einfach „nochmal Gas“! Übrigens wohl nicht zu knapp, wie die Folgen beweisen. Alleine diese Einlassung sollte dazu führen, dass so jemand zur MPU vorgeladen wird! Laut Zeitungsbericht bestätigten Zeugen übrigens Stückls Schilderung, wonach er vorsichtig und langsam aus dem Parkplatz ausgefahren sei. Die Richterin hat jetzt ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben. ➔ POLITIK – Noch am 22. März waren unsere obersten deutschen Taxler vom BZP bei Bundesverkehrsminister Scheuer zum Gespräch über dessen berüchtigte „Eckpunkte“ zur Novellierung des PBefG und waren hernach vorsichtig optimistisch, ein Umdenken erreicht zu haben. Pustekuchen. Vier Tage später wurde dem BZP seitens des Ministeriums sinngemäß mitgeteilt, dass Scheuers Entwurf unverändert so in die Beratungen gehen werde. Da ist beim Freund der Ami-Heuschrecken wohl alles von einem zum anderen Ohr durchgegan- 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
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gen, weil nichts dazwischen ist, was es aufgehalten hätte. Es lebe die Globalisierung! Anstatt weiterer Kommentare des Schreibers – hier ein paar Sprüche, die zwanglos zu Minister Scheuer und seinem glänzendem Verhältnis zur Fa. Uber passen könnten: Henry Kissinger (ehem. amerik. Außenminister): „Globalisierung ist nur ein anderes Wort für US-Herrschaft“ . Bayerischer Spruch: „Wer zahlt, schafft an“ . Angela Merkel: „Ich ahne, wovon ich spreche, meine Damen und Herren“ . Kabarettist Hagen Rether: „Demokratie ist, wenn man sich aussuchen kann, wer einen verarscht“ . Dieter Hildebrandt: „Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt“ . Konrad Adenauer: „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont“ . John Lennon: „Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele“ . Und Worte, die an unser Gewerbe gerichtet sein könnten: Immanuel Kant: „Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird“ . Bert Brecht: „Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ . Die beiden letzten Sprüche sollten sich besonders diejenigen „Kollegen“ hinter die Ohren schreiben, die sich am 13. März von myTaxi mit 50 Euro dazu bestechen ließen, die Demonstration der Münchner Taxler vor der Staatskanzlei zu unterlaufen. Es gibt Dinge, die auch Huren nicht für Geld machen! ➔ ZUM SCHLUSS – Blöd gelaufen ist es für den Fahrer eines Lieferwagens, der Mitte März auf einer Autobahn in Bayern einer Routinekontrolle unterzogen wurde: auf dem dreckigen Boden des Wagens ohne Kühlanlage befanden sich einige Döner- Spieße, die bereits angetaut waren und vor sich hingammelten. Frachtpapiere für die angebliche Lieferadresse in Salzburg konnte der Mann nicht vorweisen. Da er aber keinen Führerschein besaß und zudem unter Drogen stand, wäre die Fahrt freilich ohnehin beendet gewesen. Funker-Kollege Michi Rott meinte daraufhin, es hätten nur noch aus einer Kiste im Laderaum leichte Klopfzeichen gefehlt: „Sind wir schon über der Grenze?“ Auch ein 21-jähriger Porschefahrer, der sich am Freitagabend des 8. März in der Landsberger Straße mit zwei anderen Irren (VW Golf und BMW) ein Rennen geliefert hat, wurde dabei nicht vom Glück, aber von der Polizei verfolgt. Die Polizisten trafen hier sozusagen auf einen alten Bekannten, der erst am Sonntag zuvor in der Landshuter Allee mit 128 km ⁄ h gemessen worden war. Ob wenigstens diesmal der Führerschein dieses Anenze phalopathen gleich vor Ort sichergestellt wurde, stand leider nicht in der Zeitungsmeldung. Pech hatte auch ein 56-Jähriger mit ebenso subfontanell spärlicher Möblierung (= kein Hirn unter der Schädeldecke, wie der Anenzephalopath), der Mitte März in Dortmund der Polizei seinen Führerschein vorzeigte: Ausstellungsdatum war der 32. August 2017. Da der Wagen des Mannes schon seit Monaten stillgelegt war, wurde neben dem gefälschten Dokument auch gleich das Auto sichergestellt. Also dann, bis zum nächsten Heft, so am 33.14.2019 (MS) ––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MAI 2019 Mittwoch, 01. Mai ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für Kinder, Ronja Räubertochter ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Herbert Pixner Projekt ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bernd Regenauer ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Mumford & Sons ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Nico Santos Donnerstag, 02. Mai ➔ 14.00 Uhr, Deutsches Theater, The Hound of the Baskervilles ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Simon ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Turandot ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Maria Stuarda ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Bad Religion ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Günther *Gunkl* Paal ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Herbert und Schnipsi ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Au, Königinnen von Frankreich ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Wal de Mar und die Wasserköpfe ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & Theater, Bewie Bauer Freitag, 03. Mai ➔ 14.00 Uhr, Deutsches Theater, The Hound of the Baskervilles ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Simon ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Star Musical Dinner ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Szenen und Monologe ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Bernhard Paschke ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Glitterama ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Günther *Gunkl* Paal ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Im Auftrag des Herrn – Eine Verneigung vor Tom Waits ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Kurt Krömer ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Au, Königinnen von Frankreich ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Markus Langer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Buchinger Samstag, 04. Mai ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Peter Pan ➔ 14.30 Uhr, Nationaltheater, Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, Munich Cowboys – Kirchdorf Wildcats ➔ 18.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – Saxophone Worlds – Finale ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, Paul Panzer ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tosca ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, The Hound of the Baskervilles ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Anny Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Clavier in Nymphenburg ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Im Auftrag des Herrn – Eine Verneigung vor Tom Waits ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Au, Königinnen von Frankreich ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Buchinger Sonntag, 05. Mai ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating ➔ 12.30 Uhr, Gasteig, Timmy und die Musik in Amerika ➔ 13.00 Uhr, Olympiapark, Laufen: Wings for Life World Run ➔ 14.00 Uhr, Schauburg, Lumi ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, München Rangers – Landsberg X-PRESS ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für Kinder, Das kleine Gespenst ➔ 17.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tannhäuser ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Maria Stuarda ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Music for a while ➔ 18.00 Uhr, Circus Krone, Semino Rossi – unplugged ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnentenorchester der Münchner Philharmoniker ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, The Hound of the Baskervilles ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Christine Prayon ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Anna Mateur ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Vicky Leandros & George Dalaras Montag, 06. Mai ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, L’heure espagnole ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, fastfood theater ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Christine Eixenberger ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Marc-Uwe Kling ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Simply The Best – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, STEGREIF.orchester ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Reis Dienstag, 07. Mai ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Tianji Lin, Tenor & Jeong Meen Ahn, Bariton ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tosca ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Anne-Sophie-Mutter, Violine & Kammerorchester Wien-Berlin ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Dave Hause & The Mermaid ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Eckart von Hirschhausen ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Günter Grünwald ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Kabarett Kaktus 2018 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Dienstags-Skaten in und um München ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Hamilton De Holanda Trio Mittwoch, 08. Mai ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Ensemble-Liederabend Helena Zubanovich ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Frühlings Erwachen ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, L’heure espagnole ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Rundfunkorchester ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, Spartacus ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Academy of St Martin in the Fields ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Eckart von Hirschhausen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Frank ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Stefan Kröll ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Meier ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & Theater, Sven Kemmler Donnerstag, 09. Mai ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, Frühlings Erwachen ➔ 17.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tannhäuser ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Pumuckl - Das Musical ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Eva Wymola Trio – Musik für Maria Wimmer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Fil Bo Riva ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Ralf Schmitz ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon & Jan ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Wal de Mar und die Wasserköpfe ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Wally & Ami Warning Freitag, 10. Mai ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tosca ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Cecilia Bartoli, Mezzosopran & Les Musiciens du Prince ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Dido ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Tom & Basti ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – ratiopharm Ulm ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & Theater, Sven Kemmler Samstag, 11. Mai ➔ 14.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten ➔ 16.00 Uhr, Schauburg – Theater für junges Publikum der Landeshauptstadt München, holperdiestolper ➔ 18.45 Uhr, Bayerische Staatsoper, Spartacus ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, A Tribute to Freddie Mercury ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Juliane Braun ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Manuel Wolff ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Get Up Kids ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Tom Walker Sonntag, 12. Mai ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating im Großraum München ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Violine & Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der junge Lord ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tannhäuser ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger Klavierabende – Bilder einer Ausstellung ➔ 18.00 Uhr, Schauburg, Bodybild! VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MAI 2019 ➔ 01.05.-31.05. Mo-Sa 19.30 Uhr, So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Noch einmal verliebt ➔ 01.05.-25.05. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Pater Brown & Der grüne Mann ➔ 01.05.-12.05. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Humorzone ➔ 01.05.-05.05. täglich ab 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Maidult ➔ 02.05.-31.05. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Kennen Sie die Milchstraße? ➔ 02.05.-11.05. Do-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Weltverbesserer ➔ 04.05.-26.05. Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Equila ➔ 07.05.-11.05. täglich ab 10.00 Uhr, Viktualienmarkt, Münchner Brotmarkt 2019 ➔ 07.05.-11.05. täglich 20.00 Uhr, Metropoltheater, Lantana ➔ 08.05.-18.05. Mi-Sa 09.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Das Europa-Dings ➔ 10.05.-19.05. Fr-So 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 15.05.-26.05. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Wahnsinn! ➔ 19.05.-31.05. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Waschsalon (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019 SERVICE
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➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, String of Pearls ➔ 19.30 Uhr, Zenith, Gentleman ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfons ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert Montag, 13. Mai ➔ 18.30 Uhr, Metropoltheater, Helden – In dieser Welt ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Bodybild! ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Timo Wopp Dienstag, 14. Mai ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, Bodybild! ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Vitasek ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kasalla ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Timo Wopp ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Dienstags-Skaten in und um München ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Rat Boy ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jean-Paul Bourelly – Kiss The Sky Mittwoch, 15. Mai ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Bodybild! ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Pumuckl – Das Musical ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, Sissi Perlinger ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Notenlos ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Salut Salon – Liebe ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Songs from Above ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Thorsten Bär Donnerstag, 16. Mai ➔ 18.00 Uhr, Pathos Theater, Der Schimmelreiter ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Boyce Avenue ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dreiviertelblut ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hans Gerzlich ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Salut Salon – Liebe ➔ 21.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2019 Freitag, 17. Mai ➔ 09.00 Uhr, Schauburg, Das hässliche Entlein ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für Kinder, Ronja Räubertochter ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Pumuckl – Das Musical ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Anna Karenina ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hans Gerzlich ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Jürgen Drews & Band ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lars Reichow ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Zimmermann Trio ➔ 21.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2019 Samstag, 18. Mai ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – Eintracht Frankfurt ➔ 17.00 Uhr, Haus der Kunst, Ateliernacht ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, Bülent Ceylan ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Un ballo in maschera ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 20 Jahre Gospels at Heaven – Jubiläumskonzert ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hosea Ratschiller ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town Sonntag, 19. Mai ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating im Großraum München ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Alceste ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Symphonieorchester Wilde Gungl ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, München Rangers – Burghausen Crusaders ➔ 15.00 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Kinderkonzert ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, Das hässliche Entlein ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Luke Mockridge ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Symphonieorchester Wilde Gungl ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Anna Karenina ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Physiker ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Martin Zingsheim ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Nick Woodland ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Rainald Grebe Montag, 20. Mai ➔ 09.00 Uhr, Schauburg, Das hässliche Entlein ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Italia con Amore ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, fastfood theater ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christoph Reuter ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Joe Bonamassa ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller Dienstag, 21. Mai ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Das hässliche Entlein ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Susi oder so – Kaiserin von Österreich ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christof Spörk ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Elina Garanca, Mezzosopran ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Schiller Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 HALE electronic GmbH A-5020 Salzburg | vertrieb-d@hale.at www.fiskaltaxameter.expert | www.hale.at HALE Datendienste 2.0 Unternehmensdaten fiskaltauglich aufbewahren? Pausen und Arbeitszeit dokumentieren? Professionelle Fahrerabrechnung? Wählen Sie Ihre passende Lösung aus den HALE Datendiensten! Verwalten Sie drei Generationen von HALE Taxametern und Wegstreckenzählern mit einer Software-Lösung. Die Zukunft im Taxi. HALE Operations HALE INSIKA® HALE Cey online MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating in und um München Mittwoch, 22. Mai ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Das hässliche Entlein ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Spartacus ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, George Ezra ➔ 20.00 Uhr, Bayerischer Rundfunk, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jess Jochimsen ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Sissi Perlinger ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stermann & Grissemann ➔ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Vive l’amitié – Es lebe die Freundschaft! ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Trixie Whitley Donnerstag, 23. Mai ➔ 19.30 Uhr, Schauburg, Bühne frei für junge Nachwuchspoeten ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der junge Lord ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stermann & Grissemann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Ratzke Freitag, 24. Mai ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Der Junge mit dem Koffer ➔ 19.00 Uhr, Hofbräuhaus, Tanzfest ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Un ballo in maschera ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, C. Heiland ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Ehrlich Brothers ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Orchestre de Paris ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Out of the blue ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Stahlzeit ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Ratzke ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Werner Koczwara Samstag, 25. Mai ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, Munich Cowboys – Cologne Falconets ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der gestiefelte Kater ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, Der Junge mit dem Koffer ➔ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Il trittico ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Gladiator in Concert ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Constanze Lindner + Florian Schröder ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Giora Feidman & Quintett ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Altinger ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Robert Griess ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Sebastian Reich & Amanda ➔ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Nachtmusik der Moderne Sonntag, 26. Mai ➔ 09.30 Uhr, Schauburg, Der Junge mit dem Koffer ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating im Großraum München ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammer-Oper ➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & Theater, Sieben Schläfer ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der gestiefelte Kater ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Alceste ➔ 18.00 Uhr, Circus Krone, Alexander Herrmann – Schnell mal was Gutes ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der junge Lord ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Gladiator in Concert ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Elton John ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni. Höfner Montag, 27. Mai ➔ 11.30 Uhr, Schauburg, Der Junge mit dem Koffer ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Thorsten Havener ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, fastfood theater ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Accept ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Bach & Überbach ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Backstreet Boys ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Dominic Miller Band Dienstag, 28. Mai ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ballettsoirée – Atlantis ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Il trittico ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Schumann Quartett – Eröffnungskonzert ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Artemis Quartett & Aris Quartett ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Chin Meyer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, René Sydow ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Sweet ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating in und um München Mittwoch, 29. Mai ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Der Junge mit dem Koffer ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Alceste ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Bodo Wartke & Melanie Haupt ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, David Garrett ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Haindling ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Lisa Feller ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Suzi Quatro ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, TBC– Totales Bamberger Cabarett ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Veronika Faber ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, The Art Of The Quartet Donnerstag, 30. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage Riem, Pferd International ➔ 10.00 Uhr, Wittelsbacher Platz, 23. Hamburger Fischmarkt ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für Kinder, Der Zauberer von Oz ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der junge Lord ➔ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Il trittico ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, BR-Symphonieorchester ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Die Broccolis ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Enthauptung des Glücks ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Eagles ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher ➔ 20.00 Uhr, Backstage, dArtagnan Freitag, 31. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage Riem, Pferd International ➔ 10.00 Uhr, Wittelsbacher Platz, 23. Hamburger Fischmarkt ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Tür zu ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Aufgedreht ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 19.30 Uhr, Königsplatz, KISS ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, Spartacus ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, BR-Symphonieorchester ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Christian Ehring ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, DJ Bobo ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, It takes two ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Joachim Witt ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Maxi Schafroth (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) istockphoto 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2019
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MESSE MÜNCHEN ➔ ES BRUMMT AUF DEM MESSEGELÄNDE IM MAI Messehighlights wie „Die 66“ und „The smarter E Europe“ auf dem Programm Den Auftakt im Messereigen macht die Erlebnismesse „Die 66“ – Deutschlands größte 50plus Messe: Vom 3.–5. Mai 2019 liefern vier Themenwelten und ein buntes Rahmenprogramm wertvolle Inspiration und praktische Tipps für Menschen mitten im Leben. Vom 15.–17. Mai 2019 treffen sich die Vertreter der neuen Energiewirtschaft auf der „The smarter E Europe“, die 4 Fachmessen rund um die Themen Solarwirtschaft, Energienutzung und Elektromobilität unter einem Dach vereint. Auf der begleitenden Konferenz im ICM – Internationales Congress Center München vom 14.–15. Mai skizzieren Branchenexperten die Energiewelt von morgen. Rund 1.300 Aussteller sowie mehr als 50.000 Besucher aus 160 Ländern werden in München erwartet, die sich über aktuelle Marktentwicklungen und neuesten Technologien informieren. Die Messetermine im Überblick ➔ „Die 66“ 2019 Deutschlands größte 50plus Messe Messe München 03.–05. Mai 2019 Freitag, Samstag und Sonntag: 10–17 Uhr ➔ PERFORMANCE DAYS® FUNCTIONAL FABRIC FAIR Messe München 08.–09. Mai 2019 Mittwoch: 9–19 Uhr, Dienstag: 9–18 Uhr ➔ „The smarter E Europe“ Konferenz 14.–15. Mai Messe 15.–17. Mai Messe München Mittwoch und Donnerstag: 9–18 Uhr, Freitag: 9–17 Uhr ➔ ees Europe 2019 Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme ➔ EM-Power 2019 Fachmesse für intelligente Energienutzung in Industrie und Gebäuden ➔ Intersolar Europe 2019 Weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner. ➔ Power2Drive Europe 2019 Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität. ➔ European Sign Expo 2019 Europe’s largest annual exhibition dedicated to the signage and visual communications industry Messe München 14.–17. Mai 2019 Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 10–18 Uhr Freitag: 10–16 Uhr ➔ FESPA Global Print Expo 2019 Europe’s Largest Wide Format & Speciality Print Expo Messe München 14.–17. Mai 2019 Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 10–18 Uhr Freitag: 10–16 Uhr Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de Schnell. Preiswert. Kompetent. Messe München MAI 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
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