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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier April 2019

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2019. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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➔ STEHT DAS TAXI-GESETZ VOR DEM AUS?
MINISTER WELCHE ROLLE BUNDESVERKEHRSMINISTER ANDREAS SCHEUER SPIELT
MIETWAGEN WELCHE ÄNDERUNGEN DEM TAXI DEN TODESSTOSS VERSETZEN KÖNNTEN
MESSE WELCHE NEUEN REKORDE DIE BAUMA 2019 ANSTEUERT
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 59. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE APRIL 2019
SCHEUERS PLAN

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Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran.
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Die Inzahlungnahme des Altfahrzeugs durch uns muss bis spätestens drei Kalendermonate nach Zulassung des erworbenen 
Fahrzeugs erfolgen. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, 
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Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn 
automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, 
Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, 
Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge 
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Fahrleistung von /one.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km.
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Anzahlung (entspricht der MwSt.): /four.lf./zero.lf/one.lf/three.lf,/five.lf/eight.lf €
Nettodarlehensbetrag: /two.lf/one.lf./one.lf/one.lf/eight.lf,/four.lf/two.lf €
Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf %
Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf %
Laufzeit: /four.lf/seven.lf Monate
Schlussrate: /four.lf/three.lf/nine.lf,/eight.lf/three.lf €
Gesamtbetrag: /two.lf/five.lf./one.lf/three.lf/two.lf,/zero.lf/zero.lf €
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Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de
taxi@mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: istockphoto
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 06
In eigener Sache ⁄ Aufruf 07
Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 08
Titelthema ⁄ Scheuers Plan – Steht das Taxi-Gesetz vor dem Aus? 10 
bauma 2019 ⁄ Besucher, Umsatz und Verkehr 18
In eigener Sache ⁄ Zivilcourage – Es gibt sie noch 23
VIP im Taxi ⁄ Richy Müller 24
Stadtinfo ⁄ Markt der Sinne – Praterinsel 25
Stadtinfo ⁄ Champions-League-Finale 2021 – Endspiel in München? 25
Stadtinfo ⁄ Krone-Jubiläum – Der Circus Krone verlängert in München 25
Stadtkunde München ⁄ Schwanthalerhöhe-Westend 26
Wissenswertes ⁄ Frühlingszeit, Schrebergartenzeit 28
Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Starkbier im Vatikan 29
Saisonales Thema ⁄ Ostern 30
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 32
Messe München ⁄ Das aktuelle Programm 35
Service ⁄ Veranstaltungskalender April 2019 36
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise April 2019 38
Ausbildungstermine ⁄ April 2019 39
Impressum 39
istockphoto
APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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Sixt – verlässlicher Partner des 
Taxigewerbes
Im März 2019 startete die Kooperation der 
Münchner Taxizentralen IsarFunk und Taxi- 
München eG mit dem Mobilitätsdienstleister 
SIXT. Unser gemeinsames Ziel ist es, verlorene Kunden wieder zurück in das Taxi zu bringen und dem Kunden Mehrwerte anzubieten. 
Weltweit agierende Konzerne drängen bei 
Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter darauf, 
künftig auch Taxifahrten über eine zentrale 
Abrechnungsstelle laufen zu lassen. SIXT 
ride hat mehr als nur einen Fuß in vielen 
Reisebuchungsportalen, über die Kunden die 
komplette Reisekette buchen können. Jetzt 
ist auch das Taxi ein Glied dieser Kette.
Um Ihre Fragen zu beantworten, wurde ein 
Video erstellt, das über den Hintergrund 
der Kooperation informiert. Dieses können 
Sie unter youtu.be ⁄ PVX7DQ0Ha8I aufrufen.
Informationen vom KVR
Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) teilt mit, 
dass die Abteilung des Gewerblichen Kraftverkehrs (Taxibüro) ab sofort bei zukünftigem 
Schriftverkehr nur noch unter nachfolgender, 
geänderter Anschrift zu erreichen ist:
Kreisverwaltungsreferat 111 ⁄ 23
Ruppertstraße 19 
80466 München
Die Räumlichkeiten, Telefon- und Faxnummern bleiben unverändert. Im Weiteren Informationen des KVR-Kontrolldienstes:
➔ Im Rahmen von durchgeführten Betriebs prüfungen fiel auf, dass die in § 7 
Abs. 3 Taxitarifordnung festgelegten 
Mindestangaben auf ausgestellten Quittungen häufig nicht vorhanden sind. Wir 
bitten bei der Ausstellung von Quittungen die Einhaltung dieser Vorgaben zu 
beachten.
➔ Zudem sind Fahrzeug- und Personallisten, welche im Vorfeld einer Betriebsprüfung versandt werden, vollständig 
ausgefüllt und unterschrieben am Tag 
der Prüfung den Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern des Kreisverwaltungsreferats zu übergeben.
➔ Zudem möchten wir auf das bestehende 
Hauptuntersuchungskonzept hinweisen. 
Gemäß § 41 Abs. 2 BOKraft sind Unternehmen dazu verpflichtet, Ausfertigungen von Hauptuntersuchungsberichten 
unverzüglich der Genehmigungsbehörde 
vorzulegen. Die Übersendung einer Kopie genügt derzeit. 
Sollten an einem Fahrzeug, welches zur gewerblichen Personenbeförderung eingesetzt 
wird, durch eine anerkannte Prüforganisation geringe Mängel bescheinigt worden 
sein, so ist der Unternehmer ⁄ die Unternehmerin dazu verpflichtet, die attestierten 
geringen Mängel innerhalb eines Monats 
abzustellen. Zuwiderhandlungen gegen diese Verpflichtung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, welche mit Geldbuße geahndet 
werden kann. Das Kreisverwaltungsreferat 
bittet daher, neben der Übersendung des 
Prüfberichtes, um fristgerechte Übersendung eines Nachweises, aus welchem 
 hervor geht, dass die geringen Mängel 
fristgerecht abgestellt wurden.
Wurden einem Fahrzeug, welches zur gewerblichen Personenbeförderung eingesetzt 
wird, durch eine anerkannte Prüforganisation erhebliche Mängel bescheinigt, so darf 
das Fahrzeug aufgrund des § 3 Abs. 1 Satz 
2 BOKraft erst wieder in der gewerblichen 
Personenbeförderung eingesetzt werden, 
wenn die erheblichen Mängel vollständig 
abgestellt wurden. Ausschlaggebender Zeitpunkt ist hier die tatsächliche Abstellung 
der Mängel und nicht die erfolgte Nachprüfung. Zuwiderhandlungen führen zur Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens 
und ggf. zum Erlass einer Verwaltungsmaßnahme. Bei der Übersendung des Hauptuntersuchungsberichts ist darauf zu achten, 
dass der Bericht über die bestandene Nachkontrolle und der Bericht der Erstuntersuchung an das Kreisverwaltungsreferat übersandt werden. Auch kann den Berichten 
zugleich ein Rechnungsbeleg über die erfolgreiche Abstellung der Mängel beigelegt 
werden.
➔ Aus gegebenem Anlass machen wir außerdem auf die bestehende Betriebspflicht im Taxenverkehr (§ 21 PBefG) 
aufmerksam. Eine Betriebspflichtverletzung liegt immer dann vor, wenn ein 
Unternehmer den ihm genehmigten Betrieb nicht den öffentlichen Verkehrsinteressen entsprechend aufrecht erhalten 
kann und das hierfür genehmigte Fahrzeug, ohne vorherige Entbindung von 
der Betriebspflicht, nicht in der gewerblichen Personenbeförderung eingesetzt 
wird. Gemäß § 21 Abs. 4 Satz 4 PBefG 
hat der Unternehmer seinen Betrieb so 
lange aufrecht zu erhalten, bis die Genehmigungsbehörde über den vorliegenden Antrag entschieden hat. Zuwiderhandlungen können zum Erlass einer 
Verwaltungsmaßnahme führen.
(Quelle: KVR München)
➔ DIE GENOSSENSCHAFT
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4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Datenfunk-Tipps
Kündigung der Lieferung von Akkus 
für iPAQs
Unser Lieferant hat die weitere Lieferung 
von Akkus für iPAQs mit sofortiger Wirkung 
eingestellt, da der Hersteller (Duracell) keine Akkus mehr für iPAQs produziert. Mit 
dem noch vorhandenen Lagerbestand werden wir noch bis Mitte oder Ende April 2019 
auskommen. Danach werden wir Sie nicht 
mehr mit Akkus versorgen können. Es ist 
ein Schritt, der nicht ganz überraschend 
kommt, da iPAQS seit etlichen Jahren nicht 
mehr hergestellt werden. Die logische Konsequenz ist, dass Zulieferfirmen irgendwann 
auch das Zubehör für Produkte, die schon 
seit geraumer Zeit auf „End of Life“ stehen, 
nicht mehr produzieren.
Zur Erinnerung: Die Produktion der Verbindungskabel zwischen iPAQ und DevBox wurde ja bereits letztes Jahr eingestellt und 
kann von uns seither ebenfalls nicht mehr 
geliefert werden. Da wir keine Ersatzteile 
mehr bekommen können, werden wir in 
 absehbarer Zeit auch keinen Support mehr 
für die alten iPAQ-Geräte leisten können.
Um das vorhersehbare Problem für Sie zu 
lösen, haben wir in Zusammenarbeit mit der 
Firma HALE und unserem Softwarehaus vor 
einigen Jahren schon ein spezielles Datenfunk-Terminal entwickeln lassen, das inzwischen bei fast 800 Taxis im Einsatz ist. Die 
Geräte funktionieren nach Aussage der Nutzer sehr gut. Da aber nicht alle Kolleginnen 
und Kollegen sich dieses Terminal anschaffen wollen, haben wir uns um eine weitere 
Alternative bemüht. Diese sogenannte 
„Android-Variante“ befindet sich derzeit in 
der letzten Testphase und die Rückmeldungen der Probanten sind durchweg positiv. 
Daher gehen wir davon aus, dass wir dieses 
System vermutlich ab April anbieten können. Bei der „Android-Variante“ bekommen 
Sie von uns eine Bluetooth-Box inkl. Verkabelung und eine com4cab-Lizenz zum Preis 
von 575 Euro netto. Das Datenfunkendgerät 
ist ein Android-Smartphone mit einem Mindestbetriebssystem Android 7. Dieses Smartphone kommt von Ihnen und auf dieses 
 müssen Sie das Taxiprogramm (com4cab) 
installieren. Hierfür bekommen Sie von uns 
den Link zum Herunterladen des Programms 
und die notwendigen Anweisungen zur 
 Installation. Ein Drucker ist nicht dabei, 
außer Sie wählen unser ingenico-Karten- 
Terminal für die Akzeptanz von EC- und 
 Kreditkarten; dann hätten Sie den Drucker 
inklusive. (NL)
Trauer um Barbara Scheuble-Schaefer
Die Grand Dame der Münchner SPD ist im Alter von 76 Jahren verstorben. 
Sie gehörte zu den streitbaren Kommunalpolitikern, die auch gegen den 
 Mainstream ihre Meinung vertrat.
Als Vorsitzende der Taxikommission der Landeshauptstadt München wurde sie oft für 
ihre positive Haltung gegenüber den Münchner Taxifahrern gescholten. Für deren 
 Probleme hatte sie immer ein offenes Ohr. So stellte sie sich 2006 gegen die Neuzulassungen von Taxikonzessionen wegen der WM, setzte sich für den Erhalt oder die Einrichtung von Taxistandplätzen ein und bekämpfte den Wegfall der Taxifarbe. Frau 
Scheuble-Schaefer gehörte zu den Stadtratsmitgliedern, die das Taxi als Teil des ÖPNV 
verstanden und in einigen Fälle auch durchaus Privilegien gewährten. Dabei ging es 
ihr aber immer um das Wohl von Fahrgästen und Fiakern gleichermaßen. 
Mehr als 35 Jahre lang gehörte sie dem Münchner Stadtparlament an. Themen wie die 
innere Sicherheit, Bürgerservice und Tierschutz waren ihr wichtig. Im Mittelpunkt ihres 
Handelns standen immer das Wohl der Stadt und deren Einwohner - parteipolitische 
Dogmen mussten hinten anstehen. Eine unbequeme Position zu vertreten ist heute 
 leider vielen fremd oder zu anstrengend. Barbara Scheuble-Schaefer war da ganz anders. Die Redakteurin bildete sich eine Meinung und war anschließend auch bereit, 
 dafür einzustehen.
Von 1978 bis 2014 prägte sie als ehrenamtliche Stadträtin die Entwicklung Münchens 
mit. Für ihre Verdienste um die Stadt und deren kommunale Selbstverwaltung wurde 
Barbara Scheuble-Schaefer mit der Kommunalen Verdienstmedaille geehrt. Sie war 
 Inhaberin der Goldenen Bürgermedaille, der Jubiläumsmedaille der Landeshauptstadt 
München sowie der Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden 
 Münchens“ in Gold. 
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen dieser außergewöhnlichen Frau. Ihr Engagement 
wird uns in dankbarer Erinnerung bleiben. (BH)
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APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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➔ DER LANDESVERBAND
Bundesminister Scheuer veröffentlicht 
Vereinfachungen für die Förderung der 
Elektromobilität im Taxi-Bereich
Bei dem Spitzengespräch im Dezember 
letzten Jahres bei Bundesverkehrsminister 
Andreas Scheuer war neben dem Hauptthema „PBefG-Novelle“ auch ein Besprechungsschwerpunkt die Frage, wie es mit 
den alternativen Antrieben im Taxi- und 
Mietwagenbereich weitergeht. 
Der Bundesverband kritisierte zu dem Thema, dass die bisherige Gestaltung der Förderrichtlinien für die Anschaffung von alternativ angetriebenen Fahrzeugen und 
Infrastruktur, welche zudem durch letztlich 
drei Ministerien verwaltet werden, so nicht 
zur kleinständischen Struktur des Gewerbes 
passt. Der Verkehrsminister forderte den 
Verband damals auf, die Probleme auch belegt vorzutragen, dann werde er sich dafür 
einsetzen, dass z. B. im Taxibereich einzelne Fahrzeuge gefördert werden können. 
Bundesminister Scheuer hat Wort gehalten 
und Ende Februar mitgeteilt, dass er den 
Empfehlungen des Verbandes zur Stärkung 
von E-Taxiflotten gerne beitritt. Dazu im 
Einzelnen:
In der Förderrichtlinie Elektromobilität ist 
die Förderfähigkeit für die Beschaffung von 
Elektrofahrzeugen an eine Bestellmenge 
von mindestens fünf Fahrzeugen gebunden. 
Im Rahmen der letzten Aufrufe zur Förderrichtlinie hat das BMVI insbesondere die 
Situation im Taxigewerbe bedacht und eine 
Mindestbestellmenge von nur zwei Fahrzeugen vorgesehen. Zudem können sich 
gleichartige Taxiunternehmer zusammenschließen, um gemeinsam ein Fördervorhaben zur Beschaffung von E-Taxis durchzuführen. Im Zuge der Weiterentwicklung 
der Förderrichtlinie werde das Ministerium 
weitere Vereinfachungen prüfen.
Des Weiteren pflichtet Bundesminister 
Scheuer der Verbands-Ansicht bei, dass die 
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FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG
Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben 
ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. 
Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. 
Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. 
Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, 
Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de
Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden.
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

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getrennte Ressortzuständigkeit die Umsetzung von Elektromobilitätsvorhaben 
 erschwert. Zu diesem Zweck wurde die 
„Lotsenstelle Fonds Nachhaltige Mobilität“ 
im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingerichtet. Als zentrale und ressortübergreifende Beratungsstelle berät und unterstützt sie Kommunen 
und Unternehmen zu den Förderrichtlinien 
des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017 – 
2020“ . 
Die Lotsenstelle erreichen sie sowohl 
 telefonisch als auch per E-Mail unter: 
Telefon: 030 1 83 00 65 41 
E-Mail: LoMo@bmvi.bund.de
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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interessanten Lebensgeschichten erfahren haben. Ob im Kalten Krieg geflüchtet oder 
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Vollständiger Name, Geburtsdatum, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
Bitte fügen Sie eine kurze Information über den Schwerpunkt ihrer Geschichte, 
 Herkunft, erlernter Beruf, Hobbys und wie Sie nach München gekommen sind bei.
Wir freuen uns auf spannende Geschichten! (BH)
Interessante Lebensgeschichten gesucht
➔ AUFRUF

Seite 8

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Täter 1:
Männlich, ca. 25–30 Jahre, ca. 190 cm groß, dick/korpulent, 
schmutzige, ungepflegte Hände, Drei-Tage-Bart, helle Haut; 
 bekleidet mit blauer Jeans, dunkelblauer Mantel, knöchelhohe 
„Gucci-Schuhe“ mit rot/grünen Streifen und weißer Sohle; 
 bewaffnet mit Pfefferspray.
Täter 2:
Männlich, ca. 20–25 Jahre alt, ca. 170–175 cm groß, schlank, 
dunkler Teint, bekleidet mit braunem Jackett, Perücke mit glatten, 
schwarzen, schulterlangen Haaren und bewaffnet mit Pfefferspray. 
Zeugenaufruf: 
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, 
Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen.
Raub einer Armbanduhr – Forstenried
Ein 48-jähriger Münchner inserierte in einem Online-Verkaufsportal 
eine hochwertige Herrenarmbanduhr. Daraufhin vereinbarte er am 
Donnerstag, 14.02.2019, einen Besichtigungstermin mit einem 
potenziellen Käufer an seiner Wohnanschrift in der Mindelheimer 
Straße. Gegen 18.20 Uhr fuhr der Käufer mit einer weiteren männlichen Person mit einem Taxi zur Wohnanschrift des 48-Jährigen. 
Hierbei ging einer der Männer in dessen Wohnung, der andere wartete unten im Taxi. Nun ließ sich die Person die Uhr zeigen, man 
konnte sich jedoch nicht auf einen Preis einigen. Zu diesem Zeitpunkt war auch der Sohn des 48-Jährigen in der Wohnung anwesend. Da es zu keinem Verkauf kam, bat der 48-Jährige den Mann 
wieder aus seiner Wohnung. 
Ohne Vorwarnung sprühte der unbekannte Mann dem 48-Jährigen 
Pfefferspray ins Gesicht und nahm die Uhr sowie die Zertifikate an 
sich. Bei der anschließenden Flucht kam es im Hausflur zu einem 
Gerangel, bei dem auch der Sohn des 48-Jährigen dazukam. Hierbei setzte der Unbekannte erneut Pfefferspray ein und konnte 
letztlich aus dem Hausgang flüchten. Anschließend stieg er in das 
wartende Taxi, wo auch die andere Person wartete. Der Taxifahrer 
fuhr jedoch nicht los, weshalb der Unbekannte, der zuvor Pfefferspray versprühte, wieder aus dem Taxi ausstieg und Richtung Autobahn davonlief. Der zweite Mann bezahlte den Taxifahrer, stieg 
dann ebenfalls aus, begab sich zu dem Geschädigten und sprühte 
erneut mit Pfefferspray in dessen Richtung. 
Anschließend flüchtete auch er. Der 48-Jährige und sein Sohn 
wurden durch das Pfefferspray leicht verletzt und in einem Krankenhaus behandelt. 
Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Unbekannten 
verlief ergebnislos. Die beiden Personen wurden durch den Geschädigten wie folgt beschrieben: 
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
WICHTIGE INFORMATION
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n
T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7
I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F )
k o n t a k t @ e r - t a x . d e
• S p i e g e lt a x a me t e r
• Ta x i - Da c h ze i c h e n
• Ce y- S ys t e m
• S p r e c h fu n k g e r ät e
• Da t e n fu n k - S ys t e me
• Ta x i - No t a la r ma n la g e n
• Qu i t t u n g s d r u c k e r
• Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g
• K o n fo r mi t ät s be we r t u n g
E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g
T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g
ER - TAX
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SCHEUERS PLAN
➔ STEHT DAS TAXI-GESETZ VOR DEM AUS?
UMSTRITTENES PAPIER AUS DEM BUNDESVERKEHRS MINISTERIUM 
WILL GESETZLICHE REGELN AUFWEICHEN
In Berlin haben am Donnerstag, 21. Februar 2019, über 1.500 Frauen und Männer 
aus dem Taxigewerbe gegen Pläne aus 
dem Bundesverkehrsministerium demonstriert. Hintergrund der Demonstration war 
ein Arbeitspapier, das wenige Tage zuvor 
veröffentlicht wurde. „Wir müssen Herrn 
Scheuer die deutliche Frage stellen: 
 Wollen Sie einen öffentlichen Personennahverkehr für die Bürger? Oder wollen 
Sie Beförderung zum Spielball privater 
wirtschaftlicher Interessen machen?“, 
sagte BZP-Präsident Michael Müller vor 
den Demonstranten. 
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer 
(CSU) stellte sich den Protesten und erntete neben anfänglichen Buhrufen auch 
viel Respekt: „Das Taxigewerbe bleibt für 
mich ein wichtiger Teil der öffentlichen 
Daseinsvorsorge. Wir wollen nichts beschränken, sondern wir werden mit Ihnen 
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
TITELTHEMA

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darüber diskutieren, wie wir die Attraktivität der Personenbeförderung verbessern 
können.“ Es werde breite Prozesse geben, 
in denen sich der Bundesverband und das 
Gewerbe einbringen könnten. „Es sei klar, 
dass wir in dieser Gesetzesnovelle Ihre 
 Interessen berücksichtigen wollen, aber 
auch neue Mobilitätsformen“, sagte 
Scheuer und verwies darauf, dass auch das 
Taxigewerbe von der Digitalisierung profitiere. Schließlich wolle man mehr Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsangebote bringen, dazu gehöre auch 
das Taxi, stellte Scheuer klar.
Zuvor hatte BZP-Präsident Michael Müller 
deutlich gemacht: „Die Vorschläge des Ministeriums gehen alle einseitig zu Gunsten 
von Uber & Co. und zu Lasten des Taxis. 
Die Existenz des Taxigewerbes ist direkt 
bedroht!“ . Müller betonte: Rückkehrpflicht 
und Einzelplatzvermietung seien juristische Kategorien aus dem Personenbeförderungsgesetz und für Laien nicht immer 
begreifbar. In der Praxis aber ist jeder betroffen. Daher muss geklärt werden: Sollen 
die Städte und Gemeinden über ihre Verkehrsangebote mit Bussen, Bahnen und 
Taxis bis hin zur Festlegung der Tarife 
weiter selbst entscheiden dürfen? Oder 
soll ihnen die Entscheidung abgenommen 
werden? „Dann muss sich jedermann darüber im Klaren sein, dass künftig große 
Konzerne über die Mobilität jedes einzelnen Bundesbürgers bestimmen. Ganz zu 
schweigen von den Gewinnen aus dem 
 Geschäft, die dann auch nach Übersee 
fließen!“ skizzierte Müller das Szenario.
Zugleich kündigte die Branche weitere 
Proteste an, falls die umstrittenen Pläne 
nicht zurückgenommen würden. „Wer die 
Axt an unsere Existenz, unsere Arbeitsplätze und unsere Rolle für die Mobilität 
der Zukunft legt, muss spüren, dass wir 
uns wehren. Wir rufen dem Verkehrsminister zu: Nicht mit uns!“ 
Das Arbeitspapier aus dem Bundesverkehrsministerium sieht die Abschaffung 
der Rückkehrpflicht und die Aufhebung 
des Einzelplatzvermietungsverbots für 
Mietwagen vor. Beide Vorschriften sind im 
Personenbeförderungsgesetz verankert.
REAKTIONEN AUS DER POLITIK
Noch im Februar wurde bei den Fraktionen 
im Deutschen Bundestag nachgefragt, wie 
die Politik das Arbeitspapier aus dem Bundesverkehrsministerium beurteilt. Bis zum 
Redaktionsschluss haben wir folgende 
Antworten erhalten:
➔ Detlef Müller: Mitglied des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, 
Sprecher der Landesgruppe Sachsen der 
SPD-Bundestagsfraktion:
„Bei der in dieser Legislaturperiode geplanten Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) wird es auch um 
die gesetzliche Regelung der sogenannten 
„neuartigen digitalen Mobilitätsdienstleister“ (prominentestes Beispiel: UBER) gehen. Zweifellos bedarf das PBefG der Modernisierung, um auf neue Entwicklungen 
durch die Digitalisierung und auf die Entstehung neuer, flexibler, App-gestützter 
Mobilitätsformen reagieren zu können. 
Deswegen ist klar, dass der Rechtsrahmen 
für die plattformbasierten Mobilitätsdienstleister in angemessener Weise geöffnet werden muss.
Dabei dürfen wir aber das Taxigewerbe 
nicht im Regen stehen lassen! Die Taxiunternehmen leisten einen wichtigen Beitrag 
zur mobilen Daseinsvorsorge in der Stadt 
wie auf dem Land, garantieren faire Preise 
für die Fahrgäste und auskömmliche Löhne für die Taxifahrerinnen und Taxifahrer. 
Ich werde mich dafür einsetzen, dass dies 
im Grundsatz auch so bleibt. Denn für 
mich gilt: Eine Öffnung des Rechtsrahmens darf nicht zu einer „Kannibalisierung“ des ÖPNV durch App-gestützte neuartige Mobilitätsformen, nicht zu mehr 
Autoverkehr auf den Straßen und nicht zu 
Lasten des Taxigewerbes als Bestandteil 
der mobilen Daseinsvorsorge führen. Ein 
Unterbietungswettbewerb zu Lasten der 
Taxis durch in den Innenstädten kreisende 
private Fahrdienste wird mit mir nicht zu 
machen sein. Auf dem Land aber braucht 
es ein stabiles, engmaschiges, zuverlässiges ÖPNV-Angebot.“
➔ Harald Wolf (Verkehrspolitischer 
 Sprecher der Linksfraktion Berlin) und 
 Kristian Ronneburg (Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Klimaschutz):
„Die Linksfraktion Berlin steht an der 
 Seite der Taxifahrerinnen und Taxifahrer, 
die mit ihren Fahrten einen wesentlichen 
Anteil am öffentlichen Mobilitätsangebot 
der Stadt haben und einen guten Job 
 machen. Sie müssen rund um die Uhr verfügbar sein, haben eine Tarif- und Beförderungspflicht, Dienste wie UberX & Co. 
haben all diese Pflichten nicht und sollen 
jetzt nach dem Willen des Bundesverkehrsministers auch noch mit mehr Rechten ausgestattet werden. ➔
BTMV - FAIRPLAYAPP
Die Berliner Taxivereinigung e.V. hat eine App entwickelt, mit der mögliche Verstöße 
gegen die personenbeförderungsrechtlichen Vorschriften, wie z.B. Einhaltung der 
Rückkehrpflicht, gesammelt werden sollen. "Wer sich an die Regeln hält, hat auch 
nichts zu befürchten", teilt der Vorsitzende der Taxi-Vereinigung mit. Mit den Daten 
soll geprüft werden, ob sich alle Markteilnehmer an die Regeln halten. 
Die App ist nun auch für den Großraum München freigeschaltet. Die Anwendung ist 
öffentlich zugänglich und verlangt nach einem Account auf dem Server der Taxivereinigung Berlin, um die Verstöße-Datenbank zu erreichen. Die App braucht Rechte für 
Zugriff auf Kamera und Standort, um den Verstoß akkurat und unveränderbar aufzunehmen. Das Foto bzw. die Fotos sind die Grundlage des Verstoßes und eine Kopie deren verbleibt auf dem Nutzergerät. Rechtliche Hinweise und Bestimmungen finden Sie 
auf der Webseite https://berliner-taxi-vereinigung.de/btv-gdpr. Kontakt mit dem Urheber ist unter info@berliner-taxi-vereinigung.de gewährleistet.
APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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Die Pläne des Verkehrsministers sind eine 
Kapitulationserklärung. Statt Regelungen 
abzuschaffen, muss vielmehr endlich 
 geltendes Recht im Mietwagenverkehr 
durchgesetzt werden. Statt die Rückkehrpflicht für Mietwagen aufzuheben, sollte 
der Bund eine Kennzeichnungspflicht 
für Mietwagen einführen, damit Bundesländer wie Berlin Verstöße gegen das 
 Personenbeförderungsrecht besser ahnden 
können.
Häufig haben Mietwagenfirmen ihren Betriebssitz in Brandenburg, um Kontrollen 
durch das Land Berlin zu erschweren. 
Wir fordern deshalb, dass Möglichkeiten 
der länderübergreifenden Arbeit deutlich 
 erweitert werden. Es kann nicht sein, 
dass das Landesamt für Bürger- und 
 Ordnungsangelegenheiten (LABO) keine 
Möglichkeit hat, die Betriebsunterlagen 
von Unternehmen zu kontrollieren, 
wenn diese ihren Sitz in einem anderen 
Bundesland haben.“
LEGAL – EGAL – SCHEISSEGAL
Die „Eckpunkte für eine Novellierung des 
Personenbeförderungsrechts“ aus dem 
Bundesverkehrsministerium haben hohe 
Wellen geschlagen. Andreas Scheuer ist 
Respekt zu zollen, dass er sich der aufgebrachten Taximeute vor seiner Behörde 
gestellt hat: „Keiner will das Taxigewerbe 
verdrängen“, versicherte der Minister. 
Aber genau das würde durch die bekannt 
gewordenen Pläne geschehen. Aber was 
erzürnt die Taxifahrer eigentlich so stark? 
Dieser Frage wollen wir nachgehen und 
Ihnen die Antworten liefern: 
Sünde 1: Wegfall der Rückkehrpflicht 
für Mietwagen 
Dies ist der Totalangriff auf das ÖPNV- 
Verkehrsmittel Taxi. Die Rückkehrpflicht 
für Mietwagen ist ganz wesentliches Abgrenzungsinstrument zwischen den Verkehrsformen Taxi und Mietwagen – die 
völlig unterschiedliche Aufgaben und 
Pflichten haben. Die Rückkehrpflicht soll 
die Funktionsfähigkeit des Taxis mit 
 seinen ÖPNV-Pflichten Beförderungs-, 
 Tarif- und Betriebspflicht sichern. Ohne 
Rückkehrpflicht fällt dieser Grenzzaun. 
Mietwagen werden sich überall dort aufstellen, wo die Kunden sind: Flughäfen, 
Bahnhöfe, Hotels, Messen, Geschäftszentren, Ausgehviertel, kurzum: alle City-
Hot spots. Oder sie kreisen im Suchverkehr 
nach Kunden und blasen unnötig Abgase 
in die Luft, siehe New York, London, 
Amsterdam und viele andere Beispiele. 
 Allein in New York sind 80.000 Uber- 
Fahrzeuge unterwegs, die den Verkehrskollaps verstärken.
Taxis erleiden einen zusätzlichen Wettbewerbsnachteil, da sie sich nur an den behördlich genehmigten Halteplätzen in der 
Betriebssitzgemeinde aufstellen dürfen. 
Aus den umliegenden Landkreisen fahren 
jeden Morgen hunderte von Mietwagen 
nach München, in Erwartung von Uber- 
Aufträgen. Soviel zum gebetsmühlenartig 
vorgetragenen Argument des Umweltschutzes. Diese Fahrten werden (noch) 
mit aggressiven Dumping-Preisen angeboten, die Uber & Co. mit ihren milliardenschweren Kassen subventioniert. Die 
 neuen Player picken sich die Rosinen aus 
dem Kuchen, die Krümel in Gestalt der 
aufwendigen und betriebswirtschaftlich 
verlustträchtigen „Sozial“-Fahrten werden 
dem Taxigewerbe überlassen. Diese Fahrten können nicht mehr durch einträgliche 
Touren quersubventioniert werden. Das 
Taxi als Instrument der Daseinsvorsorge 
ist dem Untergang geweiht. 
 Sünde 2: Sitzplatzweise Vermietung 
für Mietwagen
Durch Wegfall des Einzelsitzplatzvermietungsverbotes im Mietwagenverkehr wird 
der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) 
ein Mitbewerber geschaffen, der die hoch 
 frequentierten Linien angreifen wird. Bei 
Rückgang der Fahrgastzahlen haben die 
verbleibenden Kunden die Zeche zu zahlen, 
oder die Linienbedienung muss aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden. 
Durch diese Kannibalisierung wird die 
Funktionsfähigkeit der Verkehrsgesellschaften bedroht. Nach dem Papier des Bundesministers muss eine positive Feststellung 
und qualifizierte Begründung der Verkehrsbehörde vorliegen, dass einzelne ertragreiche Linien von Bus und Bahn gefährdet seien. Nur dann wären neue Anbieter 
abzulehnen. Nachdenken, Herr Minister: 
Wenn nachgewiesen werden kann, dass 
eine Linie nicht mehr funktioniert, dann 
funktioniert sie bereits nicht mehr und die 
Kunden haben sich Alternativen gesucht. 
Höher kann man juristische Hürden für die 
Städte und Gemeinden kaum setzen. 
Ohne Linienverkehr müsste es doch auch 
ein gutes Geschäft für Taxis geben? Das 
ist zu kurz gedacht. In einen Gelenkbus 
der MVG passen etwa 100 Fahrgäste. Sollten sich jeweils fünf dieser Fahrgäste einen Personenkraftwagen teilen, werden 
dafür 20 Autos benötigt, die Stoßstange 
an Stoßstange etwa 100 Meter Verkehrsfläche benötigen. Im Gegensatz zu 
den 18 Metern Länge des Busses. Im Übrigen: Eine vollbesetzte U-Bahn fasst etwa 
900 Personen, eine Straßenbahn mehr als 
200. Ohne Öffentlichen Linienverkehr wird 
der Straßenverkehr zusammenbrechen. Wir 
glauben nicht, dass unsere Fahrgäste für 
eine Beförderung unterhalb der Schrittgeschwindigkeit bezahlen werden. Wer es 
mit dem Schutz des öffentlichen Nahverkehrs wirklich ernst meint, muss die Beweislast umkehren: Wer Sammelverkehre 
eröffnen möchte, muss nachweisen, dass 
durch Mietwagen-Pooling das öffentliche 
Verkehrsinteresse nicht berührt wird bzw. 
diesem entgegensteht. 
 Sünde 3: Dessen Brot ich ess, 
dessen Lied ich sing
Mietwagen könnten sich künftig nach den 
Plänen des Bundesverkehrsministeriums 
überall bereithalten, sie hätten alle Rechte und keine Pflichten. Die Existenzen des 
Taxigewerbes und der Öffentlichen Linienverkehre, mit Tarif- und Beförderungspflicht, sind dadurch massiv bedroht. Aus 
unserer Sicht wurden im Papier des Ministeriums nur die Interessen von Uber & Co. 
eingearbeitet. Die Vorschläge des deut-
TITELTHEMA
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

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schen Taxigewerbes zur Modernisierung 
der Vorschriften verhallten ungehört. Daher muss geklärt werden: Wer hat das 
Schriftstück eigentlich geschrieben? 
Wir vertreten die Meinung, die Städte und 
Gemeinden sollen weiter selbst über ihre 
Verkehrsangebote mit Bussen, Bahnen 
und Taxis bis hin zur Festlegung der Tarife 
entscheiden. Der Bürger will eine Vielfalt 
von Mobilitätsangeboten, die zumindest 
in den Ballungsräumen schon zur Verfügung stehen. Oder soll ihnen die Entscheidung abgenommen werden? Dann muss 
sich jedermann darüber im Klaren sein, 
dass künftig große Konzerne über die Mobilität jedes einzelnen Bundesbürgers bestimmen. Und die Gewinne fließen nach 
Übersee.
Weiter muss gefragt werden, warum sich 
die neuen Mobilitätsanbieter an ein (wie 
auch immer) geändertes Personenbeförderungsgesetz halten sollen? Für die Durchsetzung von Regeln und Gesetzen müssen 
die zuständigen Behörden gestärkt werden, personell und mit Mitteln ausgestattet, um ihre Aufgaben auftragsgemäß 
 erledigen zu können. Angesichts der Neigung von Uber, sämtliche Widersacher und 
Widerstände mit einer aggressiven Klageflut aufzureiben, dürfte die Neigung der 
Kommunen zu solchen Maßnahmen nur 
wenig ausgeprägt sein. Vielmehr ist zu erwarten, dass Uber auch neue Spiel regeln 
schlicht ignoriert und/oder mit einem 
Heer von Anwälten angreift.
Fazit: Das „Gesamtpaket“ aus dem 
 Ministerium ist verheerend. Mit der Abschaffung der Rückkehrpflicht und der 
pauschalen Aufhebung des Verbots der 
Einzelplatzvermietung würde die Lunte an 
das ÖPNV-Verkehrsmittel Taxi und damit 
für jedermann verfügbare Mobilität gelegt.
FAIRER WETTBEWERB FÜR DIE MOBILITÄT VON MORGEN
Das Personenbeförderungsgesetz soll in 
der aktuellen Legislaturperiode novelliert 
werden. Diese Reform muss die Potenziale 
der Digitalisierung nutzen, die Verlässlichkeit der Personenbeförderung erhalten 
und gute Arbeitsbedingungen sicherstellen. Leitmotiv muss die Festlegung des 
Koalitionsvertrags sein, „dass ein fairer 
Ausgleich (level playing field) zwischen 
den unterschiedlichen Beförderungsformen gewahrt bleibt.“
Unsere Branche will diese Modernisierung 
mitgestalten. Dazu hat der Deutsche Taxiund Mietwagenverband die wichtigsten 
Anforderungen an die Reform wie folgt 
zusammengetragen:
Fairer Wettbewerb der Anbieter
Taxis sind Teil der Daseinsvorsorge und 
des Öffentlichen Personennahverkehrs. Als 
solches sind sie verpflichtet, Beförderung 
für jedermann, rund um die Uhr, flächendeckend und zu festen Preisen anzubieten. Um diese besondere Funktion auch 
weiterhin erfüllen zu können, müssen sie 
aktiv vor unfairem Wettbewerb geschützt 
werden.
Die Rückkehrpflicht für auftragslose Mietwagen muss beibehalten werden. Das System Taxi als Teil der Daseinsvorsorge wäre 
mit dem Wegfall der Rückkehrpflicht am 
Ende. Wird die Rückkehrpflicht abgeschafft, öffnet die Politik alle Schleusen 
für Unternehmen wie Uber. Die Realität 
sähe dann folgendermaßen aus:
➔ Unternehmen wie Uber können betriebswirtschaftlich entscheiden, wann 
und wo es lukrative Fahrten gibt 
und nur diese Nachfrage bedienen. 
 Taxis können das nicht: sie haben 
eine Betriebs- und Beförderungspflicht 
und müssen rund um die Uhr jeglichen 
Bedarf abdecken, ob lukrativ oder 
nicht.
➔ Unternehmen wie Uber handeln nach 
dem klassischen Marktprinzip: Angebot 
und Nachfrage. Ist die Nachfrage groß, 
steigt der Preis. Eine Uber-Fahrt am 
Silvesterabend ist bei gleicher Strecke 
mindestens doppelt so teuer wie an 
normalen Tagen. Das können Taxis 
nicht, sie müssen immer und überall 
denselben Preis anbieten, der behördlich festgeschrieben ist.
➔ Unternehmen wie Uber übernehmen 
keine Verantwortung als Arbeitgeber. 
Sie stellen sich als eine Vermittlungsplattform dar, die 25% vom Ertrag der 
von ihr vermittelten Fahrten bekommt. 
Ob der Fahrer angestellt ist – und 
wenn ja, unter welchen Bedingungen 
–, oder ob er seine Pausen und Arbeitszeiten einhält, wird von Unternehmen wie Uber nicht überprüft. Das 
Taxigewerbe hingegen ist Arbeitgeber: 
es übernimmt Verantwortung, zahlt 
Mindestlohn und Abgaben für seine 
Angestellten, sowie Steuern.
➔ Unternehmen wie Uber unterliegen 
nicht dem Konzessionsrecht. Die Anzahl der Autos ist durch den Staat 
nicht regulierbar. Bei Taxis ist das 
 anders: hier werden Konzessionen vergeben. Wenn man die Rückkehrpflicht 
abschafft, wird es zu einem Verkehrskollaps in unseren Städten kommen, 
denn die Anzahl der herumfahrenden 
und nach Kunden suchenden „Mietwagen“ wird sprunghaft ansteigen – 
und die Politik kann (dann) nichts 
mehr dagegen unternehmen. Zu beobachten ist dieses Phänomen bereits in 
vielen Städten wie z.B. in New York, 
San Francisco und Amsterdam.
Der Erhalt der Rückkehrpflicht ist Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Umwelt-
WHATSAPP-GRUPPE
Um die Aktionsfähigkeit und Mobilisierbarkeit der Branche sicherzustellen hat der 
Deutsche Taxi- und Mietwagenverband ein WhatsApp-Info-Kanal eingerichtet. Hier erhalten Sie neue Informationen über die geplante Änderung des PBefG. Bei Interesse 
bitte eine WhatsApp mit "Start" an folgende Nummer senden: 0176-40453576
APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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schutz. Er ist die zentrale Forderung des 
Taxigewerbes. Einen fairen Wettbewerb 
kann es nur mit Erhalt der Rückkehrpflicht 
geben.
Kommunale Aufsichtsbehörden müssen – 
mehr als bisher – durch regelmäßige 
 Kontrollen sicherstellen, dass die Regeln 
für die Personenbeförderung eingehalten 
werden. Die Kontingentierung der Lizenzen einerseits und die Überprüfung der 
Berufszugangsvoraussetzungen nach dem 
„Hamburger Modell“ andererseits sind 
wichtige Grundpfeiler, die einen fairen 
Wettbewerb sicherstellen.
Gute Arbeit für Fahrerinnen und 
Fahrer
Um auch in Zukunft einen flächendeckenden Taxiservice anbieten zu können, muss 
das Taxigewerbe weiterhin ein attraktiver 
Arbeitgeber sein. Sichere und gute Arbeitsplätze gibt es nicht mit Dumping- 
Löhnen. 
Dumping-Anbietern, die ihre Fahrer in 
eine prekäre Selbständigkeit mit Dumping- 
Löhnen zwingen, darf nicht der Weg bereitet werden. Für Taxifahrer und Mietwagenfahrer sollten gleiche Voraussetzungen 
gelten.
Mehr Sicherheit für alle Fahrgäste
Jede Person, die Menschen in ihrem Fahrzeug gewerbsmäßig befördert, muss dazu 
nachprüfbar qualifiziert sein. Sie trägt in 
besonderem Maße Verantwortung für den 
Fahrgast und die anderen Verkehrsteilnehmer. Das muss für alle Anbieter gleichermaßen gelten. 
Wir fordern deswegen, dass für alle Formen der gewerblichen Personenbeförderung mit PKW eine einheitliche Qualifikation vorgeschrieben wird, die auf 
Sicherheit und Service ausgerichtet ist.
Auch aus steuerlichen, versicherungsrechtlichen und wettbewerblichen Gründen muss private Mitnahme klar von 
 gewerblicher Beförderung abgegrenzt werden: Die Kostenbeteiligung darf nicht 
mehr als 30 Cent pro Kilometer betragen. 
Wir schlagen dafür einen dynamischen 
Verweis auf die Regelung im Bundesreisekostengesetz vor.
Darüber hinaus ist eine eindeutige 
 Kenntlichmachung von Fahrzeugen der 
 gewerblichen Personenbeförderung 
 anhand besonderer KFZ-Kennzeichen 
 notwendig.
Damit die Ämter auch die Möglichkeit 
 haben, nachzuprüfen, ob Personen diese 
Qualifikation erworben haben, fordern wir, 
dass das elektronische Zentralregister für 
Güter- und Personenkraftverkehrsunternehmen mit Bus auf Taxi- und Mietwagenbetreiber ausgeweitet wird.
Echter Verbraucherschutz durch 
Verlässlichkeit und Transparenz
Die Tarifpflicht für Taxis muss beibehalten 
werden. Taxis sollten künftig allerdings 
auch pauschale Festpreise für vorbestellte 
Fahrten anbieten können, die in den Tarifordnungen festgelegt werden müssen. Damit haben auch Taxikunden die Möglichkeit, vorab eine verbindliche Preisauskunft 
zu erhalten. Für Ride-Sharing mit Taxis 
müssen transparente Regeln für die 
 Aufteilung des Fahrpreises geschaffen 
 werden.
Chancen der Digitalisierung nutzen
Die Digitalisierung bietet die Chance, den 
Verkehr neu und besser zu organisieren. 
Sie darf aber nicht dazu führen, dass die 
bestehenden und bewährten Strukturen in 
der öffentlichen Daseinsversorgung zerstört werden.
Das Taxigewerbe hat in den letzten Jahren 
mit der Einführung der nationalen und sogar internationalen gewerbeeigenen Apps 
– die mittlerweile flächendeckend vermitteln – bewiesen, dass wir uns nicht den 
neuen Möglichkeiten der Digitalisierung 
verschließen. Im Gegenteil: das Taxigewerbe ist für die Zukunft aufgestellt und 
wird die Chancen der Digitalisierung auch 
weiterhin nutzen. 
Darüber hinaus müssen Daten verantwortungsvoll genutzt werden. Bei der 
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
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Personenbeförderung entstehen heute 
eine Vielzahl von Daten über Fahrzeuge, 
Kunden und Touren. Der Schutz dieser 
 Daten vor Missbrauch muss an erster 
 Stelle stehen. Die Daten können und 
 sollten jedoch auch genutzt werden, 
um Verkehrsströme und -planungen zu 
 optimieren und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (u.a. Steuerrecht) 
 sicherzustellen. Die Daten aus Fiskaltaxametern und geeigneten Instrumenten 
für Mietwagen sollten den Behörden 
 deshalb zu Verfügung gestellt werden. 
Als unterstützende Maßnahme sollte 
eine allgemeine Belegerteilungspflicht 
eingeführt werden.
Ride-Sharing für alle ermöglichen
Das Taxigewerbe bietet bereits heute Ride-Sharing an. Unter anderem mit dem 
Betrieb von Anruf-Sammel-Taxis haben wir 
jahrzehntelange Erfahrung. Ride-Sharing 
muss zukünftig im Personenbeförderungsgesetz explizit geregelt werden. 
Dazu gehört für uns:
➔ Taxis müssen in die Sharing-Modelle 
eingebunden werden oder solche Verkehre selbst durchführen dürfen.
➔ Sharing-Verkehre müssen der Betriebs-, 
Beförderungs- und Tarifpflicht unterliegen. Das heißt: Wer sie anbietet, 
muss das für alle tun – rund um die 
Uhr und zu verlässlichen Preisen und 
ohne Rosinenpickerei.
➔ Ride-Sharing soll den Linienverkehr des 
ÖPNV ergänzen und seine Wirtschaftlichkeit nicht gefährden.
Elektro-Taxis auf die Straße bringen
Wir wollen Elektro-Taxis und anderen 
Fahrzeugen mit alternativen Antrieben 
zum Durchbruch verhelfen. Dafür müssen 
technische, bürokratische und finanzielle 
Hindernisse beseitigt werden. Erste 
Schritte dafür sind:
➔ Elektro-Taxis sollten sich beim 
 Aufladen an öffentlichen Ladeplätzen 
bereithalten dürfen.
➔ Vorhandene Taxi-Warteplätze müssen 
schnellstmöglich mit Ladegeräten 
 ausgestattet werden.
➔ Weil Elektro-Taxis aufgrund der 
 Ladezeiten heute noch nicht im 
Mehrschicht-Betrieb rund um die 
Uhr gefahren werden können, sollte 
der Betrieb von zwei Fahrzeugen 
mit Wechselkennzeichen zugelassen 
werden.
Die Taxi- und Mietwagenbranche steht für 
die Mobilitätswende bereit. Gemeinsam 
mit Bund, Ländern und Kommunen wollen 
wir alternativen Antrieben zum Durchbruch verhelfen und uns an die Spitze 
 dieser Entwicklung setzen.
 
(Quelle: Deutscher Taxi- und 
Mietwagenverband)
TAXI DEUTSCHLAND WARNT VOR AUFHEBUNG DER 
RÜCKKEHRPFLICHT FÜR MIETWAGEN
Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft 
für Taxizentralen ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss. Die Genossenschaft der Taxizentralen betreibt die 
App „Taxi Deutschland“, an die bereits 
rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, den „Taxi 
 Messenger“ auf Facebook sowie die mobile 
Taxirufnummer 22456, die aus jedem 
 Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale 
verbindet. 
Dieter Schlenker, Vorstandsvorsitzender 
von Taxi Deutschland, gab zu den Vorschlägen des Bundesverkehrsministers 
 folgendes Statement ab: „Wir warnen vor 
einer Aufhebung der Rückkehrpflicht für 
Mietwagen. Die Rückkehrpflicht von Mietwagen führt nicht zu mehr Verkehr – auf 
Fahrgäste wartende und deshalb herumfahrende Mietwagen verstopfen die Innenstädte deutlich mehr“, sagt Schlenker. 
Auch die vorgesehene Reservierung bestimmter Bereiche, wie Flughäfen oder 
Bahnhöfe für Taxis, sieht Taxi Deutschland 
kritisch. „Das klappt schon heute nicht“, 
so Schlenker, „in allen Städten, wo Uber 
mit Mietwagenunternehmen operiert, gibt 
es Beschwerden über auf Fahrgäste wartende Mietwagen, die gegen die Rückkehrpflicht verstoßen.“
Schlenker warnt auch vor dem dann nötig 
werdenden „Schutzmechanismus für den 
öffentlichen Personennahverkehr“ . Hier 
soll eine Genehmigung des Verkehrs mit 
Mietwagen verboten werden können, 
wenn die zuständige Verkehrsbehörde 
feststelle, dass durch den Mietwagenverkehr „einzelne ertragreiche Linien“ von 
Bus und Bahn gefährdet würden. „Das 
schafft ein weiteres Bürokratiemonster, 
das im Alltag dann nicht funktionieren 
und durch Widerspruchsverfahren zum 
zahnlosen Tiger werden wird“, sagt 
Schlenker voraus. 
„Wer heute schon sehen möchte, wozu 
diese beabsichtigten Änderungen 
führen werden, kann sich gerne über die 
Zustände in amerikanischen Großstädten, 
wie New York oder Seattle, informieren“, 
so Schlenker, „dort versucht man nun händeringend der Flut an Mietwagen Herr zu 
werden, die die Straßen verstopfen. Allein 
in New York sind heute schon 80.000 ➔ 
APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

Seite 16

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Uber-Fahrzeuge unterwegs, dazu kommen 
noch 23.000 Lyft-Fahrzeuge, die viele 
Meilen während der Suche nach Fahrgästen fahren und damit die Verkehrsbelastung in der Stadt massiv erhöht haben. 
Wir haben heute die Chance, die Verkehrsprobleme von morgen zu vermeiden. Mit 
der Abschaffung der Rückkehrpflicht für 
Mietwagen schaffen wir heute den Kollaps 
der Innenstädte von morgen.“
Taxi Deutschland weist darauf hin, dass 
die Fahrdienste sich dort tummeln, wo der 
meiste Umsatz zu erwarten ist. „Das ist 
definitiv nicht die Kleinstadt oder das 
Dorf, den Umsatz macht man da, wo die 
meisten Menschen wohnen und arbeiten“, 
erklärt Dieter Schlenker, „wer glaubt, dass 
die Mobilitätsanbieter aufs Land gehen 
und dort Krankentransporte und Seniorenmobilität anbieten wollen, der irrt“ .
„Die Digitalisierung wird als trojanisches 
Pferd genutzt“, glaubt Schlenker, „man 
suggeriert der Politik, dass neue, innovative Lösungen und Bestellmöglichkeiten 
Verkehrsprobleme lösen können und stellt 
das Taxi-Gewerbe als die Droschkenkutscher von vorgestern dar. Tatsächlich haben wir bei Taxi Deutschland seit 2010 
unsere eigene App, mit der die Beförderungsgäste ihr Taxi in ganz Deutschland 
bequem bestellen und bezahlen können. 
Damit sind wir Uber & Co. weit voraus.
Mit dem Verweis auf die Digitalisierung 
lenken die Konzerne nur von den Auswirkungen der von ihnen gewünschten 
Änderungen ab.“
WAS SAGT DIE PRESSE? 
➔ Berliner Zeitung: Immer mehr Chauffeurdienste untergraben das Gesetz, 
das die Taxifahrer schützen soll. Ausgerechnet die BVG beteiligt sich an einem Feldzug, der dem Taxigewerbe die 
Existenzgrundlage entzieht, kritisiert 
Gunnar Schupelius.
➔ Gründerszene: Mytaxi vermittelt Taxen 
über seine App, während Uber mit 
Partnerfirmen wie dem Berliner Chauffeurservice Safedriver zusammenarbeitet. In anderen Ländern vermittelt 
Uber freiberufliche Fahrer – das ist in 
Deutschland allerdings bislang nicht 
erlaubt.
➔ Automobilwoche: Sixt startet inte griertes Vermiet-Carsharing-Ridehailing- 
Taxi-Produkt „One“ . Damit machen die 
Pullacher auch dem ehemaligen Partner 
bei DriveNow – BMW – und dessen 
 Allianz mit Daimler Konkurrenz.
➔ Junge Woche: Uber ist ein Spekulantenprojekt in Multimilliardendimension. 2009 in San Francisco gegründet 
zur Onlinevermittlung von Fahrdiensten, breitete es sich – trotz Rückschlägen – im vergangenen Jahrzehnt über 
fast den gesamten Globus aus. Beteiligungen von berühmt-berüchtigten Investoren wie Goldman Sachs, Google 
Ventures und Benchmark Capital sorgten für die nötige Finanzkraft; willfährige Politiker für die Umgestaltung der 
gesetzlichen Rahmenbedingungen. Das 
Geschäftsmodell ist klar: Man pumpt 
Geld in einen ohnehin umkämpften 
Markt, ruiniert die Konkurrenz oder 
 unterwirft sie dem eigenen Imperium.
➔ Wirtschaftswoche: Wie Sammeltaxis 
den Markt zerstören. Die Berliner 
 Verkehrsbetriebe bringen mit einem 
Sammeltaxi das klassische Transportgewerbe gegen sich auf. Das ist nur 
der Anfang. Die Politik will solche 
 Geschäftsmodelle bald bundesweit 
 erlauben.
➔ derFreitag: Die Plattformen gewinnen, 
die Ökologie nicht. Die unsichtbare 
Hand des Marktes soll in Zukunft viel 
stärker die Personenbeförderung lenken. Konkret: Taxis sollen verstärkte 
Konkurrenz durch andere Fahrdienstvermittlungen erfahren. Schon das 
Wort Fahrdienstvermittlung hat nichts 
von der Leichtigkeit des Taxi-Begriffs. 
Das Taxigewerbe, nicht für Spitzenlöhne bekannt, schreit auf.
➔ rp-online: Knapp vier Monate später 
(Anm: nach dem Start in Düsseldorf) 
ist die Kritik am System Uber immer 
noch groß: Fahrer berichten von miesen Arbeitsbedingungen, Aufsichtsbehörden ermitteln wegen Verstößen 
gegen geltendes Recht – und die 
 Taxi-Fahrer monieren Wettbewerbsverzerrung.
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
TITELTHEMA

Seite 17

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OBEN HUI UNTEN PFUI 
(Ein Kommentar von Max Dumbo)
Oben ist Hamburg
Dort gibt es ein Verwaltungsgericht mit 
fleißigen Richtern, die sich auf über 
40 Seiten Urteilsbegründung erfolgreich 
angestrengt haben, über den Antrag eines 
Hamburger Taxiunternehmers zu entscheiden und sie sind hierbei sehr weit in die 
Materie des Personenbeförderungsgesetzes, aber vor allem auch tief in die Grundsätze des Verwaltungsrechts, insbesondere 
der Verwaltungsgerichtsordnung, eingestiegen. 
Der Antrag des Kollegen, der übrigens 
nicht anwaltlich vertreten war, zielte sinngemäß darauf ab, am Genehmigungsverfahren für das Sharing Car System Clever 
Shuttle als Beteiligter zugelassen zu werden, was die Behörde zunächst abgelehnt 
hatte. Es wäre den Hamburger Richtern 
ein leichtes gewesen, den Antrag mit der 
gleichen Argumentation wie der der Behörde abzulehnen, indem sie auf die fehlende Antragsbefugnis abgestellt hätten, 
kein Hahn hätte danach gekräht. Aber die 
Hamburger Richter haben sich richtig viel 
Mühe gemacht und den Casus gründlichst 
von jeder Seite aus beleuchtet. Im Ergebnis urteilten sie – grob vereinfacht ausgedrückt –, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die zuständige Hamburger 
Behörde bei der Zulassung des Ride Sharing 
Dienstes Clever Shuttle Überschneidungen 
mit dem des Taxengewerbes nicht ausreichend gewürdigt haben könnte.
Was heißt das nun? Erstmal nichts 
 Konkretes. Es handelte sich „nur“ um ein 
Begleitverfahren und „nur“ um die Frage, 
ob ein Taxiunternehmen überhaupt befugt 
ist, Rechtsmittel zu ergreifen, wenn die 
Behörde Ausnahmegenehmigungen für 
Dienste nach dem § 2 Abs. 7 PBefG 
 erteilt, die das Taxengewerbe inhaltlich 
streifen, also wesensgleiche Züge 
 aufweisen. 
Dennoch ist dieser Beschluss aus Hamburg 
ein juristischer Meilenstein und ich habe 
riesigen Respekt vor den beteiligten 
 Juristen: Richterin Stößel, Richterin 
 Carstensen und Richter Larsen. 
Für Nichtjuristen ist das Urteil zugegeben 
kaum lesbar, wer es trotzdem versuchen 
möchte, möge im worldwideweb zu Aktenzeichen 5 E 4748/18 Beschluss des Verwaltungsgericht Hamburg vom 20.12.2018 
suchen. Richtig spannend wird es ab 
Seite 37ff. 
Unten ist Passau
Dort wurde der hiesige Bundesminister für 
Verkehr und digitale Infrastruktur geboren 
und hat dort noch seinen Wahlkreis. Der 
Mann hat das erste Staatsexamen für 
Lehramt (Realschule) errungen und dann 
noch Politikwissenschaften nachstudiert. 
Der Titel der Abschlussarbeit im Jahr 2001 
lautete: Wahlkampf der CSU – eine Betrachtung am Beispiel der Medientouren 
des Ministerpräsidenten und Parteichefs 
Dr. Stoiber. Den Doktortitel gab es hierfür 
aus Prag. Sagen wir mal so, es scheint, 
der Mann hat Talent sich bei den richtigen 
Menschen zur richtigen Zeit beliebt zu 
machen und unermüdlich strategisch an 
der eigenen Zukunft zu basteln. Wir wollen mal abwarten in welchen Vorstand es 
ihn nach Beendigung des Ministeramtes 
verschlägt. Vielleicht irgendetwas mit 
 Automobilen, oder gar mit digitalen 
 Mobilitätsvermittlungsarten großer Automobilkonzerne, das würde ja gut zum 
 Lebenslauf passen.
Noch brühwarm ereilte uns via dem „Handelsblatt“ die Mitteilung über ein Eckpapier aus dem Hause des Verkehrsministers, 
wonach unter anderem die Rückkehrverpflichtung im PBefG wegfallen solle. Weiter wusste das Handelsblatt zu berichten, 
dass Daimler-Chef Dieter Zetsche und 
BMW-Boss Harald Krüger in die Hauptstadt 
reisen, um persönlich die Gründung eines 
deutschen Mobilitätskonzerns, der vom 
Taxidienst über das Carsharing bis zur 
Parkplatzvermittlung alles aus einer Hand 
anbietet, vorzustellen. An dieser Stelle 
sollte man kurz den Film anhalten und zurückspulen. Moment mal, da gründen die 
größten Automobilkonzerne dieses Landes 
einen gemeinsamen Konzern, obwohl die 
derzeitige Gesetzeslage diesem Unterfangen noch deutlich entgegenstehen dürfte 
und zeitgleich lüpft der Minister seine 
passenden Eckpunkte aus dem Ärmel und 
keine der angesehenen Zeitungen in diesem Land stört sich daran. Finde den Fehler. Man möchte der schreibenden Zunft 
zurufen, dann haltet doch den Mund und 
plappert nicht brav nach, dann veröffentlicht doch einfach das Eckpunktepapier 
aus dem Ministerium, dann können wir 
Untertanen selber lesen, was die Herren 
Autodicke eier ihrem Kämmerer Scheuer, 
Andi ins Hausaufgabenheft diktiert haben.
Es ist tatsächlich nichts weiter als ein 
einziges fettes „FUCK YOU WIR HATTEN 
SCHÖNE JAHRE DU IDIOT ABER JETZT 
BRAUCHEN WIR DICH NICHT MEHR 
 BEGREIF ES ENDLICH UND GIB AUF“ in 
Richtung des Taxengewerbes.
APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

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Als die erste bauma 1954 auf der Münchner 
Theresienhöhe eröffnet wurde, konnte niemand auch nur ansatzweise erahnen, dass 
diese Messe das internationale Aushängeschild der Baumaschinenbranche werden 
würde. Neun Jahre nach Ende des Krieges 
begann sich zaghaft die Wirtschaft zu erholen. Die Städte mussten wieder aufgebaut werden, um der Wohnungsnot Herr zu 
werden und die Industrie benötigte dringend Hallen für die Produktion. So wurde 
die Baubranche schnell zu einem wichtigen 
Wirtschaftsfaktor der jungen Bundesrepublik.
Unter dem Titel „ Baumaschinen und Geräte im Einsatz“ konnten 8000 Fachbesucher 
auf einer Freigeländefläche von 12.000 
Quadratmetern die Exponate von 58 Ausstellern aus Deutschland bewundern. Zwei 
Jahre später bereits verdoppelten sich die 
Aussteller- und Besucherzahlen. Der Veranstalter änderte den etwas sperrigen Name 
in „bauma“ und schon 1958 beteiligten 
sich 13 Firmen aus dem Ausland an der 
sich etablierenden Messe.
Schnell wurde die Ausstellungsfläche zu 
klein. Dies hatte zur Folge, dass die Präsentation auf einen Teilbereich des ehemaligen Flughafens Oberwiesenfeld – heute 
Olympiapark – umzog. Der Zuschlag für die 
Sommerspiele 1972 des Internationalen 
Olympischen Komitees hatte zur Folge, 
dass die bauma 1967 wegen der beginnenden Bauarbeiten wieder auf das Messegelände in der Münchner Innenstadt zurückkehren musste. Neben den Hallen auf der 
Theresienhöhe wurde auch die Theresienwiese genutzt, da die Zahl der Aussteller 
immer weiter gestiegen war. 
Im Jahre 1969 übernahm die Messe 
 München GmbH die Organisation. Die beginnenden siebziger Jahre des vorigen 
Jahrhunderts brachten das Ende des 
 Wirtschaftswunders und damit auch den 
vorübergehenden Niedergang der Baubranche. Die internationale Krisenstimmung 
der Wirtschaft tat ihr Übriges. Zwischen 
1973 und 1977 wurde die bauma ausgesetzt. Danach änderte die Messegesellschaft den ursprünglichen zweijährigen 
Rhythmus in einen Dreijahresturnus. 
1998 eröffnete die bauma das neue Messegelände in Riem. Die Ausstellungsflächen 
erstrecken sich über alle Hallen und nutzen 
auch das für die bauma vergrößerte Freigelände mit 614.000 Quadratmetern, was sie 
zur flächenmäßig größten Messe der Branche macht. Mehr als 500.000 Besucher, fast 
die Hälfte davon aus dem Ausland, nutzen 
seither die Gelegenheit, aller drei Jahre 
nach München zu kommen und das einmalige Zusammenspiel von Mining- und Baubranche zu erleben, Ideen auszutauschen 
und Geschäfte abzuschließen. Die Einbeziehung der Bergbauindustrie, das umfangreiche Rahmenprogramm und die Möglichkeit, 
bestehende Geschäftsbeziehungen zu pflegen und neue zu knüpfen, haben die bauma zur international führenden und größten Weltleitmesse der Baubranche gemacht. 
Neben den hunderttausenden Fachleuten 
kommen auch viele Besucher nach Riem, 
die eigentlich nichts mit der Baubranche zu 
tun haben. Aber die monströsen Krane, 
haushohe Baumaschinen und Fördergeräte 
ganz nah zu besichtigen, lässt nicht nur 
Kinderherzen höher schlagen. Manch 
ein Vater wird da plötzlich wieder zum 
Kind und so lässt die bauma Träume wahr 
werden.
Die bauma als Mutter aller großen internationalen Baumessen zu bezeichnen, würde 
wohl zu weit gehen, aber das Konzept hat 
sich bewährt. Seit 2014 findet in Shanghai 
die bauma China statt. Die bauma Expo 
 Conexpo India feierte 2011 in Mumbai Premiere und ist für den Subkontinent zu einer 
Messeinstitution geworden. Auch Afrika mit 
seiner Rohstoffförderindustrie gibt sich seit 
einigen Jahren die Ehre. Johannisburg in 
Südafrika ist aller drei Jahre der Gastgeber 
der bauma Conexpo Africa. 
In diesem Jahr greift die bauma aktuelle 
und zukünftige Themen wie Elektromobilität und autonomes Fahren, vernetzte 
 Baustellen, Arbeitssicherheit oder auch 
Nachhaltigkeit auf.
Das Angebot erstreckt sich auf Maschinen 
und Geräte für den Hoch-, Tief-, Kanal-, 
Straßen-, Gleis-, Stollen und Tunnelbau, 
Baufahrzeuge, Hebezeuge und Fördermittel, 
Maschinen und Anlagen für die Zement-, 
Kalk-, Gips-, Sand-, Kies-, Schotter-, Betonstein-, Betonfertigteil-, Kunst- und 
 Natursteinindustrie, Antriebs- und Fluidtechnik, Ausrüstungen und Verschleißteile 
für Bau- und Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge und Bergbaumaschinen. So werden 
auch in diesem bauma-Jahr wieder neue 
Maßstäbe gesetzt. (BH)
➔ BAUMA 2019
Die größte Messe der Welt bringt Besucher, Umsatz und Verkehr
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

Seite 19

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bauma und Verkehr
Viele Besucher und Aussteller verursachen 
auch Unmengen an Verkehr. Durch die 
stets wachsende Ausstellungsfläche der 
bauma wird die zur Verfügung bleibende 
Verkehrsfläche immer kleiner. Die beiden 
zentralen Herausforderungen sind daher 
zum einen die Koordination der Verkehrsströme, um dem Chaos einen Rahmen zu 
geben, und zum anderen das Parkflächenmanagement für täglich bis zu 20.000 
Fahrzeuge. Für die Abteilung Sicherheit 
und Verkehr bringt jede bauma die spannende Frage mit sich, wohin mit den vielen 
Fahrzeugen, denn Parkflächen werden mit 
zunehmender Bebauung der Messestadt 
 immer weniger. Auch die Bereitstellungsmöglichkeiten für die Münchner Taxis werden immer knapper. Doch die eigentliche 
Crux ist die verkehrliche Anbindung des 
Messegeländes an die Stadt. Mit den beiden Autobahn-Anschlussstellen München- 
Riem und Feldkirchen-West sowie dem 
 Nadelöhr Joseph-Wild- Straße liegt die Messestadt quasi wie eine Insel am östlichen 
Stadtrand. Flächen für Parkplätze finden 
sich nur noch weit außerhalb in den Gemeinden Feldkirchen und Aschheim, wo 
dann mit Shuttle-Bussen die Gäste zur 
Messe gebracht werden. 
Damit dieses verkehrliche Gesamtkonzept 
wie ein Uhrwerk ineinander greift und 
letztendlich auch noch funktioniert, bedarf 
es einer langfristigen Planung. In mehreren 
sogenannten verkehrlichen Abstimmungsgesprächen treffen sich alle relevanten Verkehrsexperten der betroffenen Institutionen, Behörden und Gewerbevertretungen, 
um stets auf gleichem Wissenstand an den 
Planungen beitragen zu können. (TK) 
Der Verkehrsplaner der Taxi-München eG, Herr Rainer Männicke, stellt im Gespräch mit dem Leiter der Abteilung 
Verkehr&Sicherheit der Messe München GmbH, Herrn Frank Pastior, sowie dem Leiter der Taxi-Zentrale der Taxi-München eG, 
Herrn Thomas Kroker, die umfangreichen Vorplanungen dar, die eine bauma mit sich bringt. 
TAXIKURIER: Herr Pastior, Sie sind Abteilungsleiter „Sicherheit und Verkehr“ bei 
der Messe München. Es ist wieder „bauma“ . 
Da kommt viel Verkehr zusammen. Können Sie uns einen kurzen Abriss Ihrer Verkehrsplanungen geben?
FRANK PASTIOR: Meine Abteilung koordiniert die gesamte Verkehrslogistik, die 
während Aufbau, Laufzeit und Abbau einer Messe zum Tragen kommt. Die Koordination des Güterverkehrs fordert uns in 
den Phasen von Auf- und Abbau, insbesondere bei der Zuweisung der Parkflächen und der Tore für den Lkw-Verkehr 
sowie der Zufahrtserlaubnisse für die einzelnen Fahrzeuge. Wir haben hierfür ein 
neues Logistiksystem entwickelt und eingeführt. Hierbei können sich die Lkw-Fahrer über das Internet einbuchen, wann sie 
in der Messe eintreffen. Sie erhalten dann 
gleich die räumliche Zuweisung. Wir haben dieses Konzept schon erprobt und es 
hat voll eingeschlagen. 
Der schwierigste Teil ist die Planung der 
Parkflächen. Die eigentlichen Parkflächen 
auf dem Messegelände stehen ja nicht zur 
Verfügung. Also müssen wir weitere finden. 
Und diese müssen teils erst ertüchtigt werden. Es müssen bis zu 20.000 Pkw und bis 
zu 1.000 Reisebusse pro Tag abgeparkt 
werden. Nicht nur die Bereitstellung der 
Flächen, sondern das gleichmäßige Befüllen und die Lenkung der Verkehrsströme 
zu den Parkplätzen ist die große Herausforderung. Und dann müssen natürlich noch 
Flächen für Taxis organisiert werden.
In Zusammenarbeit mit den Behörden und 
der Polizei erstellen wir Anfahrtspläne 
 sowohl für den Zuliefer- als auch für den 
immensen Besucherverkehr. Dafür haben 
wir ein eigenes Leitsystem entwickelt. 
TAXIKURIER: Ein Leitsystem? 
Dafür gibt es Navis.
FRANK PASTIOR: Eben nicht. Das Navi ist 
sehr allgemein. Das hilft im Umgriff der 
Messe überhaupt nicht. Wir hoffen, dass 
die Besucher bei Erreichen der Messe das 
Navi ausschalten. Wir haben auf dem Verkehrsflyer zur bauma extra ein Symbol 
„kein Navi“ aufgedruckt. Die Besucher sollten sich auf unser Leitsystem verlassen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zusammenarbeit mit Busunternehmen für 
unterschiedliche Shuttles, mit MVG und 
S-Bahn. Auch die Polizei ist eng eingebunden. Nur um ein paar Beispiele zu 
nennen.
TAXIKURIER: Wie steuern Sie das Ganze?
FRANK PASTIOR: Wir verfügen über eine 
eigene Verkehrsleitzentrale, in der alle 
Drähte zusammenlaufen. In dieser Zentrale befinden sich die Steuerungen der Verkehrs- und Parkleitsysteme der Messe 
München sowie der Autobahndirektion 
Südbayern. Je nach Größe der Veranstaltung wird die Verkehrsleitzentrale mit 
Vertretern von Polizei, KVR, Autobahndirektion und Taxi-Genossenschaft besetzt. 
Wir erkennen auf den Monitoren sofort, 
wo ein Störfall eintritt und können entsprechend reagieren.
TAXIKURIER: Sie waren bereits beim 
Bau des Messegeländes als Baustellen- 
Logistiker involviert. Wie verhält sich 
die heutige Verkehrsentwicklung im Vergleich zu den damaligen Planungen? ➔
INTERVIEW
APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

Seite 20

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FRANK PASTIOR: Als im Februar 1998 
mit der CBR (Caravan Boot Reise, heute 
„f.re.e“) die erste Messe ihre Tore öffnete, 
war der Verkehr für alle Beteiligten noch 
nicht zu kalkulieren. Wir wussten noch 
nicht, was uns eigentlich erwartet. Das 
Verkehrsaufkommen sowohl in der Messelogistik als auch von den Besuchern 
her war überraschend gewaltig. Und es 
hat ständig zugenommen. Das bestehende Straßennetz ist auf die Wohnbebauung der Messestadt, auf das Gewerbegebiet und auf die Zulieferung der 
 Messe zugeschnitten. Auf keinen Fall auf 
diese Verkehrsmassen, die mittlerweile 
auftreten.
TAXIKURIER: Liegt die Zunahme des 
 Verkehrs auch an der Zunahme der 
 Messen?
FRANK PASTIOR: Das geht Hand in Hand. 
Der Erfolg der Messe in München liegt 
nicht nur in der Messe selbst, sondern 
auch an der Attraktivität der Stadt für 
Geschäftsleute und Besucher insgesamt. 
Die Messe wurde 1998 mit zwölf Hallen 
eröffnet, heute sind es 18. Und die Anzahl der Messen ist mittlerweile so groß, 
dass es eines aufwändigen Logistikkonzepts bedarf, um den Aufbau, die 
Laufzeit und den Abbau der Messen 
 koordinieren zu können. 
TAXIKURIER: Dann gibt es sicher 
 Besprechungen auf großer Ebene?
FRANK PASTIOR: Wir halten seit zwei 
Jahren Besprechungen in der Messe ab, 
zu der alle beteiligten Firmen, Institutionen und Behörden kommen. Dies ist ein 
zentraler Baustein der Planungen. Nur 
wenn alle Beteiligten wissen, was jeder 
Beteiligte zum Gelingen des Ganzen beiträgt, kann die Messe reibungslos geplant 
werden und auch ablaufen. Es dürfen unter keinen Umständen Kommunikationslücken entstehen. 
TAXIKURIER: Herr Pastior, wir bedanken 
uns für das Gespräch.
TAXIKURIER: Herr Kroker, Sie leiten 
die Funk- und Telefonzentrale der Taxi- 
München eG und sind in dieser Funktion 
auch für die Belange der Messe München 
zuständig. Was verbinden Sie mit dem 
 Begriff „bauma“?
THOMAS KROKER: Die bauma ist die weltgrößte Messe für Baumaschinen. Sie findet 
alle drei Jahre statt und stellt die Taxizentrale jedesmal vor besondere Herausforderungen. Dies sind zum einen die Abläufe 
innerhalb der Zentrale, die Organisation der 
Taxiversorgung am Messegelände sowie die 
Sicherstellung der Taxiversorgung für unsere vielen tausend Stammkunden, damit 
 diese auch während der bauma zuverlässig 
ihr Taxi bekommen. 
TAXIKURIER: Haben Sie so etwas wie einen 
Grundsatz, nach dem Sie arbeiten?
THOMAS KROKER: Die Prämisse unseres 
Einsatzes an der Messe lautet: Dem Taxifahrer ein Maximum an Fahrten zu ermöglichen und gleichzeitig den Messebesuchern 
eine möglichst geringe Wartezeit auf ihr 
Taxi aufzubürden. 
TAXIKURIER: Muss die Personalplanung 
 anders gestaltet werden?
THOMAS KROKER: Während der bauma gilt 
für die Mitarbeiter der Zentrale eine Urlaubssperre, d.h. es darf niemand Urlaub 
nehmen. Damit steht die komplette Mannschaft für den Vermittlungsbetrieb zur 
Verfügung. Dieser Termin muss schon zwei 
Jahre vorher in die Arbeits- und Urlaubsplanung eingearbeitet werden. 
TAXIKURIER: Werden die Betriebsabläufe 
der Zentrale beeinflusst?
THOMAS KROKER: Die Betriebsabläufe 
 werden insofern beeinflusst, dass in einem 
Umkreis von etwa 4 km um das Messegelände die Möglichkeit, ein Taxi zu bestellen, stark eingeschränkt wird. Das allgemeine Taxiangebot ist aufgrund der Messe 
deutlich geringer. Wir müssen viel improvisieren.
TAXIKURIER: Wie informieren Sie Ihre 
 Kunden über die besonderen Gegebenheiten?
THOMAS KROKER: Wir passen unsere Bandansagen im Callcenter dem Messebedarf an 
und informieren unsere Anrufer bereits in 
der Warteschleife über die Auswirkungen 
des Messebetriebs auf das Taxigewerbe. 
TAXIKURIER: Sind sie auch vor 
Ort tätig?
THOMAS KROKER: Wir sind mit bis zu 
vier Außendienst-Mitarbeitern mit Funkfahrzeugen an den neuralgischen Punkten 
der Messe München präsent. Das sind 
 insbesondere die Haupteingänge Ost 
und West. Diese Kräfte haben die Taxisituation ständig im Auge und stehen in 
engem Kontakt mit unserer Funkzentrale. 
So können auch größere Mengen wartender Fahrgäste in kurzer Zeit abgeholt 
 werden. 
TAXIKURIER: Da arbeiten Sie sicher mit 
anderen Organisationen zusammen …
THOMAS KROKER: An dieser Stelle möchte ich besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Team „Verkehr und 
 Sicherheit“ der Messe München GmbH, 
der Polizeiinspektion 25, dem DIUS- 
Verkehrsdienst (Anm.: spezialisiert auf 
Lautsprecheransagen und -werbung) und 
VD Mayr (Anm.: Veranstaltungsdienst) 
hervorheben. Nur durch den direkten 
 Kontakt mit den Mitarbeitern der genannten Organisationen vor Ort lassen sich 
Problemsituationen schnell und unkompliziert lösen. 
TAXIKURIER: Müssen andere Taxibesteller 
aufgrund der bauma länger auf ihr Taxi 
warten?
THOMAS KROKER: Durch unser modernes 
computergestütztes Telefonsystem können wir Stammkunden in der Anruferschleife erkennen und mit entsprechender 
Priorität anders routen als Laufkunden. 
Mit unserem System DIALPLAN bietet sich 
dem Anrufer sogar die Möglichkeit, Sonderwünsche wie ein Großraumtaxi oder 
eine Vorbestellung mit Zimmernummer 
im Hotel allein über das Tastenfeld des 
Telefons zu buchen; also ohne einen 
 Telefonisten. Gerade die Hotellerie weiß 
dieses Angebot sehr zu schätzen und 
nimmt dieses gerne in Anspruch. 
TAXIKURIER: Gibt es dafür nicht 
die Apps?
THOMAS KROKER: In den dichten Zeiten 
stoßen andere Vermittlungsplattformen, 
wie z. B. Apps, schnell an die Grenzen 
 ihrer Möglichkeiten. 
TAXIKURIER: Wie erhalten Sie Ihren 
Stammkunden die Taxis?
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

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THOMAS KROKER: Wir statten viele 
Stammkunden mit unseren automatischen 
Bestellsystemen aus, um damit freie Slots 
in der telefonischen Annahme zu schaffen 
und die Wartezeit bei der Bestellung 
 eines Taxis erträglich zu halten.
TAXIKURIER: Macht sich die bauma auch 
am Wochenende und nachts in der Taxizentrale bemerkbar?
THOMAS KROKER: In der Zentrale beginnt die bauma bereits einige Wochen 
vor dem eigentlichen Messestart mit vielen Taxifahrten der Aufbaufirmen und dem 
Aufbaupersonal von und zur Messe. Ebenso verhält es sich nach der Messe in der 
Zeit des Abbaus. Während der Laufzeit ist 
insbesondere das Abend- und Nachtgeschäft überwiegend von der bauma dominiert. Es beginnt mit den Fahrten von der 
Messe zum Hotel, vom Hotel zum Restaurant oder Abendevent, von dort wieder 
zurück ins Hotel oder zu weiteren Zielen 
im Nachtleben. Dieses Geschäft ist bis in 
die frühen Morgenstunden spürbar. 
Eine deutliche Auftragsspitze bringt das 
Wochenende vor und die beiden Tage unmittelbar nach der bauma mit sich, wenn 
der An- und Abreiseverkehr der Messebesucher eintritt. In diesen Phasen kommt 
es vor, dass sogar am Flughafen München 
die Taxis zur Neige gehen und Fahrgäste 
dort auf Taxis warten. 
TAXIKURIER: Plant die Taxizentrale den 
Betrieb für die bauma für sich alleine?
THOMAS KROKER: Natürlich nicht. Das 
ginge ja auch nicht. Bereits zwei Jahre 
vor der Messe beginnen die regelmäßigen 
Verkehrsbesprechungen, an denen sämtliche beteiligten Verkehrsorganisationen 
teilnehmen und ihre Interessen zur Sprache bringen. 
TAXIKURIER: Gibt es noch den guten 
 alten Sprechfunk?
THOMAS KROKER: War früher der Sprechfunk das probate Mittel, um etwa 90 % 
der Münchner Taxler zu erreichen, so 
kommen wir damit heute nur noch an 
etwa 15 % der Fahrer heran. Beide Seiten 
– Taxler und Zentrale – müssen ihre Strategien ständig anpassen, um eine erfolgreiche Taxiversorgung bei Großmessen 
 bewerkstelligen zu können. 
TAXIKURIER: Haben Sie ein besonderes 
Verhältnis zur bauma?
THOMAS KROKER: Die bauma 2019 ist 
meine siebte bauma, bei der ich für das 
Taxigewerbe aktiv plane und im Einsatz 
bin. Es ist jedesmal eine neue Herausforderung. Die Verkehrssituation gestaltet 
sich von Jahr zu Jahr schwieriger, aber 
auch das Verhalten der Taxifahrer hat 
sich aufgrund moderner Vermittlungssysteme in den letzten 10 Jahren deutlich 
verändert. 
TAXIKURIER: 2020 fangen Sie dann 
schon für die nächste bauma in 2022 zu 
planen an?
THOMAS KROKER: Wahrscheinlich!
TAXIKURIER: Freuen Sie sich darauf?
THOMAS KROKER: Ganz bestimmt!
TAXIKURIER: Vielen Dank für diese 
 interessanten Aussagen. (RM)
STATISTIK
Ein Vergleich zwischen der bauma16 
und der bauma19
Flächenmäßig betrachtet handelt es 
sich bei der bauma um die weltweit 
größte Messe in der Branche. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich über sämtliche Hallen des Messegeländes und das 
gesamte Freigelände. 
2016 – Auf der letzten bauma vom 
11. bis 17. April 2016 waren 3.423 Aussteller aus 58 Ländern vertreten. Es 
 kamen rund 580.000 Besucher. Die 
 Besucher aus dem Ausland stammten 
aus 200 Ländern. Die Ausstellungsfläche 
betrug 605.000 m², wovon 180.000 m² 
auf Hallenfläche entfielen.
2019 – Auf der diesjährigen bauma vom 
8. bis 14. April haben sich 3.926 Aussteller aus 55 Ländern angemeldet. 
Die Liste hierfür ist 103 DIN-A-4-Seiten 
lang. Die Ausstellungsfläche wurde auf 
614.000 m2 erweitert. 
Es stehen dieses Jahr erstmalig 18 Hallen mit ca. 200.000 m2 zur Verfügung. 
Die Ausstellung gliedert sich in die 
 Bereiche:
➔ Rund um die Baustelle
➔ Bergbau, Rohstoffgewinnung und 
-verarbeitung
➔ Baustoffherstellung
➔ Zulieferer und Dienstleistungen.
Die wichtigsten Optimierungen
Vergrößerung der Gesamtfläche auf 
614.000 m2
➔ Optimierung der Hallenaufteilung 
(Erweiterung für Baumaschinen und 
Anbaugeräte allein auf fünf Hallen)
➔ Erweiterung und bessere Raum - 
auf teilung des Freigeländes Nord
➔ Zusätzliche Konferenzräume im 
 neuen Conference Center Nord
➔ Erweiterte Gastronomie
➔ Parkplätze
Nach letztem Stand stehen auf 24 Parkflächen insgesamt ca. 29.000 Parkplätze 
zur Verfügung. (RM ⁄ BH)
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APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

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Dieses Phänomen erstreckt sich nicht nur über die Hotels in der 
Landeshauptstadt. Auch im 70 km entfernten Rosenheim oder 
in Ingolstadt, ganz gleich ob Luxusherberge oder einfache Pension, eine Zimmer-Auslastung von bis zu 100 % lässt die Kassen 
klingeln. Explodierende Übernachtungspreise sind dabei keine 
Seltenheit, meist sogar ohne Frühstück, welches man sich nochmals teuer bezahlen lässt. Die Folge ist, dass viele Gäste auf 
die teure Tasse Kaffee im Hotel verzichten und stattdessen 
 Bäckereien oder Stehcafes mit ihrer Anwesenheit beehren. Wer 
dann abends von der Messe zurückkommt, ist ein potentieller 
Gast von Restaurants und Bars. 
Volle Hotels bedeuten auch viele Taxifahrten. In Zeiten großer 
Messen ist es mittels Telefon oft schwierig, in der Taxizen trale 
einen freien Mitarbeiter zu erreichen. Deshalb bietet die Taxi- 
München eG verschiedene automatische Bestell-Systeme, die 
eine schnelle und zuverlässige Taxiversorgung sicherstellen. 
 Folgende Übersicht soll einen kleinen Einblick in die Welt der 
Technik schaffen, derer sich die Hotellerie gerne bedient. Bei 
 Interesse wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice!
➔ AUTOBOOKING: Die Taxibestellung erfolgt durch einen einzigen Tastendruck am Telefon. Eine individuelle Telefonnummer 
wird einer Direkt- oder Schnellwahltaste zugeordnet. Innerhalb weniger Sekunden wird der Auftrag gebucht und an ein 
Taxi in Kundennähe vermittelt.
➔ DIALPLANVERFAHREN: Durch Rufnummernerkennung beim 
eingehenden Anruf schaltet sich die Telefonanlage auf das 
Buchungsprogramm „Vermittlung“ . Dabei erhält der Kunde 
eine menügeführte Auswahl zur Bestellung diverser Sonderwünsche, vom Combi bis zum Großraumtaxi, alles auch als 
Vorbestellung. Der Dialplan-Prozess ist das Herzstück der 
 Telefonanlage.
➔ INTERNETBOOKING: Nur für registrierte Kunden. Der Besteller 
bucht im Kundenportal, das neben vordefinierten Fahrten 
auch Abrechnungs- und Dauerauftragsfahrten zulässt und eine 
Verwaltung der gebuchten sowie bereits erledigten Fahrten 
bietet.
➔ TAXIBUTLER: Taxiruf per Knopfdruck auf dem Butler-Gerät. 
Nicht größer als eine Zigaretten-Schachtel, braucht der Taxibutler lediglich eine Steckdose, um sich im Netz einzubuchen 
und schnell und zuverlässig Taxis zu ordern, speziell für 
 Hotels mit der Option „Großraumtaxi“
➔ WebApp: Nachfolge-Lösung der ehemaligen Online-Bestellung: Für die schnelle Taxibestellung am PC mittels Browser. 
Es erfordert keine Zugangsdaten, jederzeit schnell und 
 zuverlässig ein Taxi zu ordern. (BH)
BAUMA 2019
➔ WARMER REGEN FÜR DIE HOTELLERIE UND GASTRONOMIE
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, während der bauma kurzfristig eine Bleibe für eine Nacht zu finden. 
Nicht selten sind Hotels bereits während der laufenden bauma für die nächste bauma drei Jahren später ausgebucht, 
weil bei Abreise die Folgebuchung für in drei Jahren erfolgt.
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

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INFORMATION
WERBEN IM TAXIKURIER
WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT …
Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München
Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877, E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de, Internet: www.taxi-muenchen.de
Was war geschehen? Er nahm an, dass der 
Taxifahrerin durch das Fenster der Autotür 
die Geldbörse, Handy und Schlüssel gestohlen worden waren. Was er nicht wusste, war die Tatsache, dass die Männer als 
Fahrgäste die Frau gewürgt hatten, um an 
deren Wertgegenstände zu gelangen. So 
achtete er auch nicht auf äußere Merkmale und rief nicht einmal die Polizei. Nachdem er den Tätern die entwendeten Gegenstände abgenommen hatte, gab er 
diese dem Opfer zurück. Als die Fahrerin 
ihm versichert hatte, dass es ihr gut ginge, war die Sache für ihn erledigt. Er 
staunte nicht schlecht, als zwei Stunden 
später die Polizei an seine Tür klopfte 
und um eine Aussage bat. 
Im Gespräch mit dem TAXIKURIER sagte 
er, dass er sich Vorwürfe mache, die Situation nicht richtig eingeschätzt zu haben. 
Er hätte doch noch die Taxlerin gefragt, 
ob er ruhig weiter fahren könne. Als ihm 
dann die Polizei sagte, was alles passiert 
war, hatte er das Gefühl, die arme Frau im 
Stich gelassen zu haben. Vielleicht hätte 
er auf Details geachtet und eine Fahndung 
nach den Tätern wäre erfolgreicher gewesen. Auf jeden Fall wäre er bei ihr geblieben und hätte auf die Polizei gewartet. 
Da sie aber sagte, dass gleich ein Kollege 
käme und er von dem körperlichen Angriff 
nichts wusste, fuhr er heim. Da er sehr 
müde war und sechs Tage hintereinander 
gearbeitet hatte, war er froh, den Heimweg 
antreten zu können. Helfen sei für ihn eine 
Selbstverständlichkeit. Aufmerksamkeit ist 
ihm fast unangenehm. Er wolle doch nur 
den Schwächeren helfen. Nicht ohne Grund 
arbeite er in einem Pflegeberuf. Solche Bescheidenheit ist leider heute selten geworden. Der couragierte 42 jährige arbeitet als 
Tierpfleger in München, nachdem er eine 
Maurerlehre abgeschlossen hat. Geboren ist 
er in einer Kleinstadt in Mecklenburg. 
Nach einigen Zwischenstationen in Norddeutschland lebt er seit 2011 in der Landeshauptstadt. Die Stadt sei schön, aber 
die Alpen sind der eigentliche Grund seiner 
Liebe zu Oberbayern. Seine Leidenschaft 
gilt neben den Tieren dem Bergwandern.
Es ist ermutigend, dass es bei allem Egoismus in der heutigen Zeit noch Menschen 
wie ihn gibt, für die Zivilcourage eine 
Selbstverständlichkeit ist. Die Taxi-München eG bedankte sich für das Engagement mit einem Präsent. (BH)
IN EIGENER SACHE
➔ ZIVILCOURAGE – ES GIBT SIE NOCH
Als am 2. Februar 2019 kurz vor Mitternacht Mario F. an einem Taxi in München-Zamdorf vorbei radelt, hört er Schreie und 
sieht zwei Männer wegrennen. Kurz entschlossen, ohne auch nur einen Gedanken an eine mögliche Gefahr zu verschwenden, 
 verfolgt er die Männer und nimmt ihnen die Beute ab. Was so einfach klingt, war rückblickend eine gewagte Aktion.
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APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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VIP IM TAXI
➔ RICHY MÜLLER
Am 10. April wird in der Komödie im Bayerischen Hof ein ganz besonderes Stück 
Premiere haben: RAIN MAN. Richy Müller, 
bekannt und beliebt beim deutschen 
Fernseh- und Theaterpublikum, wird in 
der Hauptrolle die Zuschauer begeistern.
Der bekannte Schauspieler, der 1979 im 
Alter von 24 Jahren sein Fernsehdebut 
mit dem Dreiteiler „Die große Flatter“ 
gab, ist seit dem weder aus der deutschen 
Fernsehlandschaft noch den Theaterbühnen wegzudenken. Seinem Rollennamen 
Richy verdankt er auch seinen Künstlernamen, denn eigentlich wurde er in Mannheim als Hans-Jürgen Müller geboren. 
Seine Bodenständigkeit hat er bis heute 
nicht verloren. Selbst sein künstlerischer 
Ausflug nach Hollywood konnte dem keinen Abbruch tun. 
Neben seinen vielfältigen Film-, Fernsehund Theaterverpflichtungen ist Richy 
 Müller ein begeisterter Motorsportler. Er 
besitzt eine internationale C-Lizenz und 
trat im Rahmen des Porsche Cups zwischen 2011 und 2013 in einem Porsche 
911 GT3 an. Diese Erfahrungen brachte er 
auch mehrfach als Experte bei Eurosportübertragungen der 24 Stunden Rennen 
von Le Mans ein. Trotz dieser vielen Aufgaben engagiert sich der Schauspieler für 
das Projekt ArcheIntensivKinder. Hierbei 
werden Kinder und deren Eltern unterstützt, die künstlich beatmet werden 
müssen und außerklinischer Intensivpflege bedürfen. Richy Müller wurde von den 
Initiatoren dieses Projektes angesprochen 
und der Gedanke, Kindern zu helfen, ihr 
Leben etwas angenehmer gestalten zu 
können, begeisterte ihn sofort. Ihm ist 
dabei besonders wichtig, dass alles, was 
er an Spenden generieren kann, ohne 
 Abzug bei den Kindern ankommt. 
Heute lebt der Mime nach einem langen 
Aufenthalt in Berlin am Chiemsee. Er sagt 
selbst, dass Bayern zu seiner Heimat geworden, das Chiemgau pure Medizin für 
ihn sei. Die Großstadt habe er lange genug erlebt und vermisse sie nie. „Do bin i 
dahoam“ hat er verinnerlicht und betont 
dies immer wieder. Wenn er nun in München auf der Theaterbühne steht, empfindet er das, wie alle seine Theaterverpflichtungen, als etwas Besonderes. Man trage 
ein komplettes Werk durch die chronologische Arbeit in sich und das hielte den 
Kopf in gutem Zustand, so Richy Müller 
selbst. Das Taxi benutzt er selten, da er 
selbst kaum ohne das eigene Auto unterwegs ist. Als Motorsportbegeisterter ist 
das nur all zu verständlich. Wenn er dann 
doch das eine oder andere Mal das Taxi 
nutzt, ist ihm besonders ein netter Fahrer 
wichtig. Er kann sich noch erinnern, dass 
der Erwerb eines Taxischeins keine leichte 
Aufgabe war. Deshalb amüsiert ihn besonders, wenn Taxler fast ausschließlich mit 
dem Navi unterwegs sind. Die Kenntnis 
vom kürzesten Weg von A nach B ohne 
Hilfsmitte scheint für ihn vom Aussterben 
bedroht. Kein gutes Aushängeschild für 
die Branche. (BH)
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
DAS STÜCK
Der Autohändler Charlie Babbitt steht kurz 
vor der Pleite, doch gibt er weiterhin den 
erfolgreichen Geschäftsmann, fädelt zwielichtige Geschäfte ein und scheucht seine 
Angestellten herum. Nach dem Tod seines 
Vaters, den er wegen eines Streites zehn 
Jahre nicht gesehen hatte, erlebt der gefühllose Yuppie eine böse Überraschung: 
das gesamte Vermögen in Höhe von mehreren Millionen Dollar geht an einen mysteriösen, anonymen Erben in einer Klinik. 
Mit einem Buick Roadmaster, seinem Erbschaftsanteil, macht er sich auf den Weg 
und versucht der Sache auf den Grund zu 
gehen – und begegnet so seinem autistischem Bruder Raymond, von dessen Existenz Charlie bislang überhaupt nichts 
wusste. Er entführt den Bruder und will 
ihn dazu bringen, ihm seinen ihm vermeintlich zustehenden Anteil zu überschreiben. Auf der tagelangen, durch 
 Raymonds Flugangst bedingten Autofahrt 
von Cincinnati nach Los Angeles muss 
Charlie erkennen, dass Raymond ein empfindsamer Mensch ist, der sich mit Abweichungen von seinem gewohnten Lebensrhythmus kaum arrangieren kann. Doch 
Raymond verfügt über verborgene, an 
 Genialität grenzende Begabungen – was 
den beiden einen überwältigenden Gewinn 
im Casino von Las Vegas einbringt. Und 
 Raymonds durch ein Schockerlebnis ausgelöste Erzählungen sind für den jüngeren 
Bruder nicht nur der Schlüssel zur längst 
verdrängten Kindheit – sie verwandeln den 
coolen Egozentriker Charlie allmählich 
auch in einen anderen Menschen.
Diese behutsam in die Gegenwart adaptierte Theaterfassung erzählt in dramatischer und konzentrierter Weise die Story 
des Oscar-prämierten Kinoerfolges aus 
dem Jahre 1988 mit Dustin Hoffman und 
Tom Cruise in den Hauptrollen.
➔ Premiere 10. April 2019 um 19.30 Uhr
➔ Weitere Vorstellungen vom 11. April bis 
28. April 2019
Weitere Informationen unter 
www.komoedie-muenchen.de
Raimond Spekking
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

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STADTINFO
➔ KRONE-JUBILÄUM 
Der Circus Krone verlängert in München 
Nach den drei Jubiläumsprogrammen im Circusgebäude an der 
Marsstraße eröffnet der größte Circus der Welt seine Tournee 
2019 mit einer Weltpremiere auf der Theresienwiese.
„Mandana – Circuskunst neu geträumt“ ist eine mitreißende Geschichte mit viel Humor und faszinierenden Circus-Elementen. 
Nostalgische Musik entführt den Zuschauer in die Welt des 
 Circus vor vielen Jahren, das Zelt verwandelt sich in einen goldenen Palast der 20er Jahre, eine ganz besondere Magie liegt 
in der Luft. Es ist keine gewöhnliche Circus-Vorstellung: Die 
Manege wird zum Innenhof eines Palastes, „Mandana“, die Pferdeprinzessin trifft auf die Liebe zum Löwenmann. Die Grenzen 
zwischen Tier und Mensch verschwimmen.
Es ist die Geschichte des Circus, eine Geschichte über die positive Kraft der Liebe, dargeboten mit atemberaubender Artistik, 
majestätischen Tieren und kunstvoller Komik.
Keine Bühne der Welt kann diese märchenhafte Geschichte besser erzählen, als der Circus Krone, dessen Leben und Leidenschaft seit über einem Jahrhundert der Verbindung von Mensch 
und Tier gehört. Preisgekrönte Akrobaten ziehen den Besucher 
in ihren Bann, Musik weckt die Sehnsucht nach einer längst 
vergangenen Zeit; edle Pferde und märchenhafte Kostüme verführen zum Träumen; Raubtiere lassen den Atem stocken und 
gleichzeitig die Harmonie zwischen Mensch und Tier erkennen. 
Das ist kein Circus, wie man ihn bisher kennt, und auch kein 
Theater – es ist Circusgeschichte, wie sie in dieser Form noch 
nie gezeigt wurde. „Mandana – Circuskunst neu geträumt“ ist 
für die ganze Familie. Für Menschen mit Fantasie, für Liebhaber 
des Circus, für anspruchsvolle Theaterkenner, für Neugierige, für 
Romantiker, für die, die gerne lachen und träumen ...
Auch das Münchner Taxigewerbe wird an dieser Veranstaltung 
wieder mit vielen Fahrten von und zur Theresienwiese profitieren! (TK)
➔ MARKT DER SINNE
➔ CHAMPIONS LEAGUE
STADTINFO
STADTINFO
Praterinsel 
Zum 26. Mal findet in diesem Frühjahr der Markt der Sinne auf 
der Praterinsel statt. Um 11 Uhr am Ostersonntag öffnet dieser 
beliebte Markt seine Pforten. Mehr als 100 Aussteller bieten den 
Besuchern drei Tage lang von 11 bis 19 Uhr köstliche Schmankerl 
und Getränke aus aller Welt und geben Einblicke in die Arbeit 
von Künstlern und Kunsthandwerkern. Für die kleinen Gäste hält 
der Markt ein Kasperltheater, Angebote zum Basteln und vieles 
mehr, bereit. Kinder bis zum Alter von 13 Jahren haben freien 
Eintritt, alle anderen zahlen 7 Euro. (BH)
Fußball UEFA Champions-League-Finale 2021 in München?
Der Stadtrat hat beschlossen, sich um die Austragung des UEFA 
Champions-League-Finales 2021 zu bewerben. Dazu OB Dieter 
Reiter: „Das Finale ‚dahoam‘ 2012 war ein tolles Fußballfest in 
unserer sportbegeisterten Stadt. Wir würden uns sehr freuen, 
wenn München neun Jahre später erneut Gastgeberin des 
Champions-League-Finales sein und die Fußballfans Europas 
willkommen heißen dürfte.“ 
München war letztmals 2012 Ausrichterin des Finalspiels. Es 
wird durchschnittlich von 160 Millionen TV-Zuschauern verfolgt. Darüber hinaus lockt diese Veranstaltung viele Touristen 
nach München; mit und ohne Besitz von Eintrittskarten. Beim 
letzten Finale 2012 verfolgten rund 180.000 Fußball-Fans das 
Spiel in München entweder live im Stadion oder beim Public 
Viewing. 
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APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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➔ SCHWANTHALERHÖHE-WESTEND
Aus dem Nichts zum Stadtteil
 STADTKUNDE MÜNCHEN
Eisenbahn
Diese städtebauliche Leere änderte sich 
recht schnell, als im Jahr 1839 König 
 Ludwig I. (1786–1868, Ludwigstraße von 
1822) die Bahnstrecke zwischen München 
und Lochhausen eröffnete, die bereits 1840 
bis nach Augsburg verlängert wurde, ausgehend vom damaligen Bahnhof bei der heutigen Hackerbrücke. Schon im Jahr 1854 
nahm die eingleisige Bahnstrecke nach 
Großhesselohe ihren Betrieb auf, die bald 
nach Holzkirchen verlängert wurde. Sie 
zweigte auf Höhe der Schrenkstraße nach 
Süden ab und verlief entlang der heutigen 
Ganghoferstraße, musste aber bereits 1860 
nach Westen auf ihre jetzige Trasse verlegt 
werden, weil der Zugverkehr stark zunahm. 
Das alte Bahngleis wurde 1868 entfernt 
und 1877 erhielt dort die Ganghoferstraße 
ihren Namen. Ein Blick auf den Stadtplan 
verdeutlicht diese Situation. Nebenbei bemerkt, entstand nördlich 1858 die Bahnlinie nach Landshut, die im Jahr 1892 
ebenfalls nach Westen um den Schlosspark 
herum verlegt wurde. Auf der alten Trasse 
entstand daraufhin die Landshuter Allee. 
Die ersten Straßen
Die Schwanthalerstraße wurde 1850 nach 
dem Bildhauer Ludwig von Schwanthaler 
(1802-1848) benannt, dessen Atelier sich 
am heutigen Standort des Deutschen Theaters befand und dessen bekanntestes Werk 
die Kolossalstatue der Bavaria ist, gegossen von 1844 bis 1850 in der Erzgießerei 
Ferdinand von Miller und dann 1850 auf 
der Theresienhöhe aufgestellt (Erzgießereistraße von 1840, Ferdinand-Miller-Platz 
von 1887, Bavariaring und Bavariastraße 
von 1886). Das sich westlich anschließende 
Gebiet erhielt daher 1873 den Namen 
Schwanthalerhöhe, weil es sich erhöht 
auf dem eiszeitlichen Ufer der Isar, seit 
1879 die Theresienhöhe, ausdehnte. Die 
Schwanthalerstraße wurde 1877 von der 
Ludwigsvorstadt aus bis zur Ganghoferstraße verlängert, wo sie auch heute noch 
endet. Die Westendstraße erhielt ihren 
 Namen im Jahr 1875, weil sie bis zur 
Ganghoferstraße nach Westen in Richtung 
zur damaligen Stadtgrenze führte, nach 
Laim, das erst 1900 eingemeindet wurde. 
Der alte Haderner Weg, benannt nach dem 
Dorf, wohin er führte, schloss sich bis zur 
Stadtgrenze an und wurde bereits kurz 
 darauf, im Jahr 1877, namentlich in die 
Westendstraße einbezogen. Aber es gab 
bereits zwei noch ältere Wege auf der 
 späteren Schwanthalerhöhe: Die 1825 benannte Parkstraße führte zum heutigen 
 Bavariapark und die Schießstättstraße von 
1853 bezog sich auf das Übungsgelände 
der Münchner Schützen beim Bavariapark. 
Politisch motivierte Straßennamen
Die Schwanthalerhöhe entwickelte sich zu 
einem dicht bebauten, schmucklosen Arbeiterviertel, in dem lediglich die Gebäude 
mit dem attraktiven Blick auf die Theresienwiese von finanziell besser Gestellten 
bewohnt wurden und daher ein gehobenes 
Äußeres erhielten. Die Arbeiterschaft tendierte infolge ihrer Unterdrückung und Armut politisch nach links, und daher wählte 
der Magistrat der königlichen Haupt- und 
Residenzstadt München im Jahr 1877 patriotisch empfundene Straßennamen für das 
Viertel aus. Auf diese Weise sollten die 
 Proletarier auf Schritt und Tritt an eine 
glorreiche Vergangenheit erinnert werden, 
die im Allgemeinen für die Mehrheit der 
Bevölkerung nie existiert hatte. Einige Beispiele seien genannt: Die Ganghoferstraße 
ist benannt nach Jörg von Halsbach, 
 genannt Ganghofer (gestorben 1488), 
dem Architekten des Alten Rathauses und 
der Frauenkirche; die Tulbeckstraße nach 
einer Münchner Patrizierfamilie des 13. bis 
15. Jahrhunderts; oder die Gollierstraße 
ebenfalls nach einer Familie von Patriziern 
aus dem 13. und 14. Jahrhundert. 
Industrie- und Gewerbestandort
Die ersten in der beengten Altstadt störenden Fabriken wurden seit 1841 in das neu 
entstehende Viertel verlegt. Dazu gehörten 
stark geruchsintensive Betriebe wie beispielsweise eine Schwefelsäurefabrik oder 
eine Leimfabrikation, aber auch Neugründungen wie die Gummifabrik Metzeler an 
der Trappentreustraße, die von 1888 bis 
1984 produzierte, und auf deren Gelände 
jetzt der Gewerbehof Westend steht. Dazu 
gehörte auch die bald weltweit tätige Firma Strobel, die von 1883 bis 2005 an der 
Heimeranstraße 68 Spezialnähmaschinen 
herstellte. Die Schwanthalerhöhe wurde 
 geprägt von den Neubauten der Brauereien, 
deren Lage in der Altstadt keinen Platz 
mehr für Expansion bot. So zog der Augustiner im Jahr 1885 von der Augustinerstraße in die Landsberger Straße, wo heute 
noch produziert wird – als einziger verbliebener Großbetrieb im 8. Stadtbezirk. 
Auch die Hacker- und Pschorr-Brauerei 
folgten, sind aber inzwischen infolge der 
Konzentration im Brauwesen verschwunden; es gibt ihr Bier nur noch als Marke. 
An ihrer Stelle befindet sich seit 1993 das 
Europäische Patentamt an der Bayer-, 
Landsberger und Grasserstraße. Lediglich 
der Name der Hackerbrücke von 1894 erinnert noch daran. Die Brauereien zogen 
ein verwandtes Gewerbe in das Neubaugebiet, nämlich den Holzkontor Klöpfer an 
Auf dem Gebiet des heutigen 8. Stadtbezirkes befanden sich Anfang des 19. Jahrhunderts Wiesen und Felder sowie lediglich 
zwei „Feuerstellen“, wie es damals aus Gründen der Besteuerung hieß, also zwei Häuser mit Landwirtschaft. Das Gelände, 
 damals als Sendlinger Haide bezeichnet, gehörte zum so genannten Burgfrieden. Dies bedeutete, dass es außerhalb der Stadtmauern lag, aber dennoch wirtschaftlich und politisch zur Stadt gehörte. Deshalb musste der heutige 8. Stadtbezirk auch nicht 
eingemeindet werden.
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

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der Barthstraße und die Fassfabrik Drexler 
zwischen der Westendstraße 93 und 95 
 sowie der Tulbeckstraße 26 und 28, inzwischen von Büro- und Wohngebäuden 
 ersetzt. Im Innenhof der ehemaligen 
Fassfabrik erinnern einige Denkmäler an 
die Firma, die hier von 1890 bis 1979 
 produzierte. 
Bebauung
Die Benennung der Westendstraße im Jahr 
1875 markierte den Beginn der Bebauung 
und die zahlreichen Benennungen des Jahres 1877 zeigen, dass das Stadtviertel in 
großer Geschwindigkeit wuchs. Fast alle 
Gebäude dieses ersten Bauabschnittes östlich der ehemaligen Bahntrasse entlang der 
Ganghoferstraße befanden sich in privatem 
Besitz und wiesen im Allgemeinen einen 
niedrigen Standard auf. Davon zeugten die 
vielen Wirtshäuser, in denen die Männer 
den beengten Wohnverhältnissen entflohen 
und Teile ihres ohnehin geringen Lohnes 
vertranken, oder die öffentlichen Badeanstalten. Auch entstanden Schulen, Kirchen und später Kinos zur Ablenkung. Der 
zweite Bauabschnitt entstand westlich der 
Ganghoferstraße, erkennbar beispielsweise 
am Benennungsjahr der Bergmannstraße 
von 1882 oder der Astallerstraße von 1893 
bis hin zur Fäustlestraße von 1926. Auch 
hier wurden Männer aus der fernen, näheren und nahen Vergangenheit geehrt, die 
sich im Sinne des jeweils herrschenden 
Systems verdient gemacht hatten, ohne 
aus Platzgründen jetzt auf Einzelne eingehen zu können. Genannt sei lediglich die 
Bergmannstraße von 1882, benannt nach 
Michael von Bergmann (1733–1783) anlässlich seines hundertsten Todesjahres, 
Münchner Bürgermeister und Mitglied der 
Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 
Im östlichen Bereich bereits bestehende 
Straßen erfuhren ihre namentliche Verlängerung. Dieser zweite Abschnitt ist das eigentliche Westend, nicht zu verwechseln 
mit der Schwanthalerhöhe. Es zeichnet sich 
dadurch aus, dass hier weniger privat besessene Mietshäuser stehen. Vielmehr ist 
es auffällig geprägt von den Wohnblöcken 
der Genossenschaften, die seit 1909 entstanden. Bei einer Genossenschaft zahlen 
die Mitglieder einen bestimmten Geldbetrag in eine gemeinsame Kasse, mit dem 
dann das Gebäude errichtet wird. Dadurch 
erhalten die Genossen ein Wohnrecht, das 
sie vor Kündigungen schützt. Der 8. Stadtbezirk gehört damals wie heute zu den am 
dichtesten besiedelten Gebieten Münchens. 
Altes Messegelände
Ab 1892 erwarb die Stadt München Grundstücke beiderseits des Bavariaparks, um ein 
dauerhaftes Messegelände anzulegen. Die 
erste Ausstellung fand im Jahr 1908 statt, 
und zwar zum 750-jährigen Jahrestag der 
Stadtgründung; das Thema lautete ganz 
allgemein „München 1908“ . Insbesondere 
nach Kriegsende und mit dem nachfolgenden westdeutschen Wirtschaftswunder 
 wurde der Platz immer beengter und man 
musste das Messegelände im Süden durch 
eine Überbauung der Gleisanlagen erweitern, womit die Ausbaugrenzen erreicht 
waren. Zur Erhaltung der internationalen 
Wettbewerbsfähigkeit des Standortes München beschloss der Stadtrat 1987 die Verlegung auf den ehemaligen Flughafen Riem, 
wo die Messe München seit 1998 einen steten Aufschwung nimmt. Seit 1998 erinnert 
die Benennung „Alter Messeplatz“ an diesen Teil der Stadtgeschichte, während der 
U-Bahnhof „Messegelände“ gleichzeitig in 
„Schwanthalerhöhe“ umbenannt wurde. Auf 
dem ehemaligen Messegelände entstand 
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APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

Seite 28

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Sehenswürdigkeiten
Mit dem Begriff „Schwanthalerhöhe“ verbindet man im Allgemeinen keine Sehenswürdigkeiten, und doch gibt es sie. Die 
Theresienwiese gehört zwar nicht zur 
Schwanthalerhöhe, sondern zur Ludwigsvorstadt, sehr wohl aber die 1850 fertig 
gestellte Kolossalstatue der Bavaria, die 
die Theresienwiese überragt und weltweit 
für Bayern schlechthin steht. Auch die 
1853 errichtete Ruhmeshalle mit ihren 
Köpfen verdienter, bayerischer Geistesgrößen gleich hinter der Bavaria gehört 
ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten des 
Viertels und der gesamten Stadt. Etwas 
versteckt liegt die sieben Hektar große 
Oase des Bavariaparks mit ihren imposanten Figuren. Und nicht zu vergessen das 
Verkehrszentrum des Deutschen Museums, 
das in drei denkmalgeschützten Jugendstilhallen der alten Messe seit 2003 eine 
 sensationelle Überfülle an historischen 
Fahrzeugen zeigt, darunter ein Münchner 
Mercedes-Taxi aus dem Jahr 1982 mit der 
Konzessionsnummer 613, das es in 23 Betriebsjahren auf 1.500.000 Kilometer gebracht hat. Nebenan steht ein mexikanisches VW-Käfer-Taxi mit zwei Türen, das 
heute noch das dortige Straßenbild prägt. 
Außerdem seien darüber hinaus die 1894 
erbaute Hackerbrücke und das Hauptzollamt von 1912 genannt, zwei Bauwerke, 
die vielen Bahnreisende ins Auge fallen. 
Der Spielplatz am 1983 benannten Georg- 
Freundorfer-Platz gleich beim Ganghofer- 
Stand gewann 2006 den Preis der „Stiftung 
Lebendige Stadt“ als der beste Spiel- und 
Freizeitplatz Deutschlands. Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art dürfte das 
Betongebirge hinter dem Stand Theresienhöhe sein, aufgetürmt 1972 in der typischen Olympia-Architektur. Dieser Baustil 
trägt den passenden Namen „Brutalismus“, 
und darauf waren die Architekten damals 
auch stolz. (BW)
WISSENSWERTES
Aber warum heißen diese so?
Wir reden also von diesen Kleingartenanlagen, innerstädtisch oder am Stadtrand 
 gelegen, Schrebergärten halt. Jeder kann sich etwas darunter vorstellen. Nur einer 
nicht: Dr. Daniel Gottlob Moritz Schreber. Der Reihe nach: 1797 vergab in dem kleinen, 
 (damals) dänischen Ort Kappeln an der Schlei, Nähe Ostsee, Carl von Hessen, als 
 königlicher Statthalter der dänischen Herzogtümer Schleswig und Holstein Bauplätze 
mit Gartenland an verarmte Bürger. Sie sollten dort Gemüse und Früchte anbauen, um 
sich selber helfen zu können. Nachdem das Modell erfolgreich war, verpachtete er 1807 
weitere Parzellen Land an bedürftige Bürger. Am 28. April 1814 gründete ein Prediger 
namens Schröder (mehr ist nicht bekannt) den ersten Kleingartenverein. Mit einer 
 revolutionären Idee: Alle Pächter haften gemeinschaftlich für den Pachtzins. Wer nicht 
zahlt, fliegt. Ganz einfach. 1826 gab es solche Parzellen in vielen Orten; nicht nur im 
dänischen Hoheitsgebiet, sondern auch in deutschen Städten.
Kommen wir nun zu Leipzig. 1832 wurde „in einer Sandgrube vor dem Sandtore“ eine 
Armengartenanlage errichtet. Trotz Pachtzins rentierte sich die Plackerei für Obst, 
 Gemüse und Kartoffeln. Aber die Industriezentren explodierten im damals beginnenden 
Industriezeitalter förmlich. Immer mehr Armenviertel entstanden und auch die Kinderarbeit grassierte, knochenharte Arbeit bis 14 Stunden, kaum zu essen, muffige Behausungen, schlechte Luft. Die Ausbeutung der Menschen, die vielen verkrümmten 
 Rücken, schmerzenden Muskeln und verstauchten Gelenke beobachtete auch der Leiter 
der „Orthopädisch-gymnastischen Heilanstalt Leipzig“, eben jener Dr. Daniel Gottlob 
Moritz Schreber. Er empfahl nachdrücklich Turnübungen. In einem Saal der Anstalt 
 entwickelte er die Kinesiatrik, eine Form der Bewegungstherapie. Damit wollte er 
 „Epilepsie, Kopfschmerzen, Verstopfung und periodisches Asthma“ heilen. Vehement 
warb er für öffentliche Spielflächen. Seine Schriften erreichten auch den Direktor der 
4. Bürgerschule, Ernst Innozenz Hauschild. Er erwarb einen Spielplatz für Kinder. Zum 
ehrenden Gedenken an den Anstaltsleiter nannte er den hierfür gegründeten Verein 
„Schreberverein“, der Platz wurde dann nur noch „Schreberplatz“ genannt. Dieser war 
da allerdings schon drei Jahre gestorben. Einige Jahre später legte der Oberlehrer Karl 
Gesell dort ein paar Beete an, um die Kinder der Gartenarbeit näher zu bringen. Aber 
wie das auch heute noch mit den Kindern ist: das Interesse war schnell wieder vorbei. 
Also mussten die Eltern ran. Alles wurde größer und schöner, dann auch eingezäunt. 
In den Satzungen der Vereine stand immer noch die Jugendarbeit – es gab Spielplätze, 
Eisbahnen und Badekolonien. Und daneben die Beete.
1895 ließ die Firma Alfred Krupp in Essen eine musterhafte Anlage für Arbeiter errichten: Eisenbahner konnten dort Obst und Gemüse anbauen sowie Kaninchen, Schafe 
und Ziegen halten. Im Grunde änderte sich dann nicht mehr viel. So ähnlich haben wir 
die Gärten heute auch noch. Und wir benennen sie nach einem Mann, der davon gar 
nichts wusste. (RM)
➔ FRÜHLINGSZEIT, SCHREBERGARTENZEIT
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

Seite 29

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WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… das Starkbier vom Vatikan als ungenießbar 
eingestuft wurde?
Im 17. Jahrhundert galt Alkoholverbot in der Fastenzeit zwischen Fasching und Ostern. Nach dem Motto „Flüssiges bricht 
Fasten nicht“ brauten findige Mönche des Paulanerordens ein 
spezielles Fastenbier. Um die notwendige Erlaubnis vom Heiligen 
Stuhl für Herstellung und Verzehr zu erhalten, schickten sie ein 
Fässchen davon nach Rom, wohlwissend, dass das ungekühlte 
Bier die sechswöchige Reise nicht überstehen konnte. 
Die Anekdote erzählt, dass der Papst das Gebräu sofort als grässlich und ungenießbar befand. Es sei eine der Fastenzeit angemessene Buße, allein davon Kosten zu müssen. Die begehrte 
 Erlaubnis wurde erteilt. Das Bier mit mindestens 6,5 Prozent 
 Alkoholgehalt und beachtlichen 16 Prozent Stammwürze und 
mehr erfreute sich schnell großer Beliebtheit, nicht nur in den 
Klöstern. Die Münchner Starkbierzeit war geboren. (FK)
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Seite 30

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Ostern war das Fest, dass bereits in der Urkirche begangen wurde. Die ersten Christen 
waren Juden und in dieser Tradition wurde 
das Pessachfest acht Tage begangen. Da 
schon lange bevor die Evangelien aufgeschrieben wurden, die mündliche Überlieferung das Datum des Todes und der Auferstehung Christi genau festmachen konnte, 
wurde am Pessachfest dieser Ereignisse 
 gedacht. 
Dieser Tatsache ist es geschuldet, dass wir 
bis heute alle Feste, die sich auf Ostern beziehen, in jedem Jahr an einem anderen Datum begehen. Dazu muss man sich in Erinnerung rufen, dass der jüdische Kalender ein 
Mondkalender ist. Die Monate sind wie bei 
einfachen Mondkalendern an den Mondphasen ausgerichtet. Neben einem Normaljahr 
mit 12 Mondmonaten, 354 Tage lang, gibt 
es Schaltjahre mit 13 Mondmonaten, 384 
Tage lang, zur Angleichung an das Sonnenjahr. Die kalendarischen Ausnahmeregeln 
können zu einer Verlängerung oder Verkürzung der Jahreslängen um jeweils einen Tag 
führen. Nun wäre der logische Schluss daraus, dass wir immer Ostern und Pessach am 
gleichen Datum feiern würden. Dem ist aber 
nicht so. Die Ursachen dafür sind religiöser 
und politischer Natur. Die frühen Kirchenväter wollten den Tag der Kreuzigung auf den 
Freitag und besonders den Tag der Auferstehung auf den Sonntag, den ersten Tag der 
Woche, fallen lassen. Dies ist aber unmöglich, da die Wochentage immer auf unterschiedliche Daten fallen. Das letzte Abendmahl soll der Überlieferung zu Folge am 
Sederabend des Pessachfestes stattgefunden 
haben, die Kreuzigung einen Tag später am 
15. Nisan. Dieses Problem wurde 325 auf 
dem Konzil von Nicäa gelöst. Die Bischöfe 
orientierten sich am ersten Vollmond nach 
Frühlingsanfang und legten den darauf folgenden Sonntag als Ostersonntag fest. Aus 
dieser Berechnung werden bis heute Ostern 
und die daraus resultierenden Daten und 
Feste zu Grunde gelegt. So ist Aschermittwoch immer 40 Tage vor dem Ostersonntag 
zu begehen. Christi Himmelfahrt fällt immer 
auf den 40. Tag nach Ostersonntag, Pfingstsonntag 50 Tage und Fronleichnam 60 Tage 
nach Ostern. Der Frühlingsanfang wurde als 
festes Datum, abweichend vom astronomischen Frühjahrsanfang (19.–21. März), auf 
den 21. März festgelegt. 
Als im Jahre 1582 Papst Gregor XIII. den 
gregorianischen Kalender im Bereich der 
Westkirche einführte, verschob sich das Datum und bis heute feiern deshalb Orthodoxe 
Christen und Katholiken an unterschiedlichen Daten die religiösen Feste. Diese 
 Abweichung kann bis zu fünf Wochen betragen. Im deutsch- und englischsprachigen 
Raum hat sich der Begriff Ostern bzw. 
 Eastern durchgesetzt. Ostern ist wahrscheinlich eine Herleitung von Ostara, der Göttin 
der Morgenröte. Die Forschung bietet noch 
einige andere Herkunftsansätze, aber eine 
Verbindung mit der Morgenröte bieten fast 
alle an. Das macht auch Sinn, denn die Beschreibungen in allen Evangelien nehmen 
Bezug auf den beginnenden Tag. Im Laufe 
der Geschichte wurde Ostern immer mit dem 
Erwachen der Natur als Symbol für die Überwindung der Todes, also dem weichenden 
Winter in Verbindung gebracht. Daraus entstanden viele Volksbräuche rund um das 
Fest. Besondere Bedeutung erlangten dabei 
das Ei und der Hase, beide als Fruchtbarkeitssymbole. Der Hase verdankt seine österliche Bedeutung wahrscheinlich einem 
Übersetzungsfehler. Hieronymus übersetzte 
Sprüche 30,26 das hebräische „schafan“, 
was eigentlich Klippschliefer bedeutet, mit 
„lepusculus“-Häschen. Daraus folgte wohl 
die Fehlübersetzung von Psalm 104,18: „Die 
hohen Berge gehören dem Steinbock, dem 
Hasen bieten die Felsen Zuflucht.“ Heute ist 
wieder vom Klippdachs, einem netten Nager, 
der einem zu groß ausgefallenen Meerschweinchen ähnelt, die Rede. Da aber über 
viele Jahrhunderte Hieronymus’ Übersetzung 
Ton angebend war, verdankt wohl diesem 
Fehler Meister Lampe seine unangefochtene 
Popularität. Allerdings wurde er erst in der 
Neuzeit zum Lieferanten der Ostereier, er 
fungierte eher als Pendant zum Osterlamm 
in der Symbolik von ängstlichem Sünder und 
Christus. Wie viele Traditionen ist auch das 
Motiv des Osterhasen von kommerziellen 
Verwendungen heute geprägt. So verdrängte 
er frühere Überbringer der Ostereier in vielen Regionen. Im Emmental in der Schweiz 
brachte der Kuckuck bis vor 150 Jahren 
noch die Eier, in Teilen von Westfalen war es 
der Osterfuchs, in Thüringen brachte der 
Storch und in Böhmen der Hahn die Eier 
zum Osterfest. 
Weiterhin gab es die Vorstellung, dass die 
Kirchenglocken, die am Gründonnerstag 
nach Rom fliegen, die Ostereier bei ihrer 
Rückkehr von dort mitbringen. So wurde die 
Stille zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag, es durfte nicht geläutet werden, 
und gleichzeitig die Existenz der versteckten 
Ostereier erklärt. Das Ei ist und bleibt das 
➔ OSTERN
Das höchste Fest im christlichen Kulturkreis
Nicht Weihnachten ist das höchste Fest der christlichen Kirchen, sondern Ostern. Weihnachten hat sich in den vergangenen 
100 Jahren zum Familienfest etabliert und durch die Lebensumstände der Bevölkerung an Stellenwert gewonnen. 
Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Adventszeit strenge Fastenzeit und erst am 25. Dezember bekamen 
 ausschließlich die Kinder, wenn überhaupt, kleine Geschenke.
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30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
SAISONALES THEMA

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Symbol, was sich in den Osterbräuchen in 
fast allen christlichen Regionen einen Platz 
behaupten konnte. Seine kunstvolle Bemalung wurde in einigen Regionen zum Exportschlager. Nicht nur Farben und Motive sind 
unglaublich filigran, auch Überzüge aus 
Klöppelspitze oder ausgesägte Schalen zeugen von der Kunstfertigkeit ihrer Schöpfer. 
Andernorts geht man mit den Eiern nicht so 
pfleglich um. So werden sie geschoben, geschmissen oder aneinander geklopft, zur 
Freude der Kinder, die damit Wettbewerbe 
austragen.
Ostern ist auch das Fest der Prozessionen. 
In der sorbisch-katholischen Oberlausitz um 
Bautzen ziehen beim Osterreiten am Ostersonntag mehrere Prozessionen von einer 
Pfarrgemeinde in die Nachbargemeinde, um 
die Botschaft der Auferstehung singend zu 
verkünden. An den neun sorbischen Prozessionen nehmen jährlich etwa 1.500 Reiter 
teil. In Schweden und Australien hat das 
Wasserschöpfen am Vorabend des Ostersonntags eine besondere Bedeutung. Es wird im 
Ostergottesdienst gesegnet und danach bespritzen sich die Besucher gegenseitig, das 
soll Glück bringen. In Mexiko feiern die 
Menschen eine Woche lang, was wieder an 
den Ursprung – das Pessachfest – erinnert, 
mit Musik und Tanz. 
Überall aber auf der Welt haben Speisen, die 
viele Eier enthalten, eine lange Tradition. 
Ob gekocht, als Aufläufe verarbeitet, in 
 Verbindung mit Lamm, gebraten oder in 
Salzlake eingelegt, der Verbrauch an Eiern 
weltweit bricht um die Osterzeit alle Rekorde. Um 70% steigt der Eierverbrauch im 
Durchschnitt zu Ostern. Und keine Angst, 
das Märchen vom bösen Cholesterin in den 
Eiern ist widerlegt. Das Frühstücksei ist 
 rehabilitiert. In diesem Sinne – frohe 
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APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ AUSGETRICKST – Ein Mann aus Aachen 
parkte Anfang Februar seinen ca. 80.000 
Euro teuren Privatwagen am Promenadeplatz und montierte danach ein Blaulicht 
am Dach des Autos. Dummerweise wurde er 
dabei von einem Parkwachtel beobachtet, 
der über Funk abfragte, ob es sich eventuell um einen Zivilwagen der Polizei handele. Nein. Der Schlauberger wollte damit die 
Parkgebühr für die Garage im Bayerischen 
Hof (37 Euro die Nacht) sparen, dafür ging 
er des Blaulichtaufsatzes verlustig und wird 
wegen Betrugs mehrere hundert Euronen 
berappen dürfen. 
Und ein weiterer Gelegenheitsdenker (65) 
hat in Oberfranken bewiesen, dass es den 
berühmten „Trick 17 mit Selbstüberlistung“ 
wirklich gibt: an einer Rastanlage tankte er 
für rund 130 Euro und brauste dann ohne 
zu zahlen davon. Da er ein, sagen wir mal, 
nicht ganz unauffälliges Auto fuhr, nämlich 
einen italienischen Sportwagen im Wert 
von ca. 250.000 Euro, konnte ihn die Polizei bald darauf in Bayreuth stoppen. Und 
weil wegen eines nicht bezahlten Bußgeldes noch ein Haftbefehl offen und der 
Wagen zudem nicht versichert war, wurde 
der Mann unter Zuhilfenahme von Abführmitteln (Handschellen) hinter schwedische 
Gardinen verbracht. 
➔ DEREGULIERUNG – Dieser Begriff muss 
jetzt spätestens auch uns Fiakern das Blut 
in den Adern gefrieren lassen: war es vor 
einigen Jahren die Deregulierung der Finanzmärkte, die den Verbrechern der internationalen Finanzmafia (z. B. dem damaligen Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann) 
für die wildesten Spekulationstricks Tür 
und Tor öffnete, was in der sogenannten 
„Finanzkrise“ 2008 (in Wirklichkeit der 
weltweit größte Finanzbetrug der Geschichte) endete, so ist es heute – ein paar 
 Nummern kleiner – die Deregulierung des 
deutschen Personenbeförderungsgesetzes 
(PBefG). Aber für uns Fiaker möglicherweise eine Katastrophe!
Eine Novellierung des PBefG steht an, worauf sich Anfang 2018 die GroKo-Parteien 
CDU, CSU und SPD grundsätzlich geeinigt 
haben. Seit Mitte Februar laufen die Beratungen im Bundestagsausschuss für Verkehr. Ihm liegt ein „Eckpunktepapier“ vor, 
welches vor der Öffentlichkeit noch geheimgehalten wird (Stand Ende Februar), 
der Tageszeitung „Handelsblatt“ aber offensichtlich bekannt ist. Danach fordert 
insbesondere das CSU-geführte (Andreas 
Scheuer) Bundesverkehrsministerium u. a. 
die Abschaffung der Rückkehrpflicht für 
Mietwagen.
Der FDP (Opposition im Bundestag) geht 
das nicht weit genug: die P-Scheinpflicht 
für alle und die Tarifpflicht für Taxis sollen 
auch noch wegfallen, um so den privaten 
„Fahrdienstleistern“ den Marktzugang zu 
erleichtern und damit der gesamten Branche mehr Wettbewerb zu bescheren. 
Schrottis Kommentare: vermutlich muss 
man über prähominide Cerebralstrukturen 
verfügen, wenn man die längst stattfindende Kannibalisierung des Personenbeförderungsgewerbes sowie die dadurch bedingte 
Zunahme an Autofahrten in anderen Städten, wie z. B. New York, derart hartnäckig 
ignorieren kann. So schrieb der Münchner 
Merkur am 30. Januar über die katastrophale Verkehrssituation in New York wörtlich: „Verblüffend ist, dass es gar nicht die 
Pendler sind, die das Problem verschärft 
haben. Seit 2010 hat sich die Zahl jener 
„black cars“, die für Mitfahr-Unternehmer 
wie Uber fahren, verdreifacht- rund 
110.000 von ihnen sind täglich in der 
Stadt unterwegs“ .
Wurden in New York für eine Taxilizenz 
(„yellow cab“) umgerechnet bis zu einer 
Million (!) Euro bezahlt, so sank dort der 
Preis für eine Konzession seit dem Auftreten von „Uber“, „Lyft“ und „Juno“ auf rund 
150.000 Euro – wodurch sich die Altersversorgung der Unternehmer weitgehend in 
Luft auflöste und die Umsätze der gelben 
Taxis um ca. 45 Prozent schrumpften, während die Kredite und sonstigen Fixkosten 
natürlich weiterliefen. Mit der zusätzlichen 
Folge übrigens, dass sich bis Jahresende 
2018 acht New Yorker Taxiunternehmer 
deshalb das Leben nahmen (Quelle: ARD- 
„Weltspiegel“ vom 26.1.2019 – im Internet 
als Video zu finden unter den Suchbegriffen 
„Taxi New York Weltspiegel“, ca. 28 Minuten). Aus diesen und vielen ähnlichen Erfahrungen in anderen Städten und Ländern 
der Welt könnte man eigentlich lernen, 
dass man die Büchse der Pandora nicht 
mehr zukriegt, wenn man sie mal geöffnet 
hat. Vielleicht liegt es aber auch gar nicht 
an einer intellektuellen Minderbegabung 
mancher bei uns handelnder Politiker, solche Fakten zu ignorieren. Steckt eventuell 
nur der schnöde Mammon dahinter? So hat 
z. B. die Ober-Dereguliererin namens FDP 
Anfang 2017 laut „TAXItimes“ eine Großspende in Höhe von 300.000 Euro erhalten, 
die von der „Ceterum-Holding“ kam, welche 
wiederum seit Mitte 2017 Mehrheitsgesellschafterin der „SafeDriver-Group Ennoo“ 
ist. Und die, was für ein Zufall, ist eine 
Mietwagenbetreiberin, die ausschließlich 
für Uber fährt, und im Internet fleißig 
Werbung für sich macht. Auszug gefällig? 
„Wir zahlen Ihnen einen Stundenlohn von 
bis zu 13,25 Euro pro Stunde plus Trinkgeld. Der Stundenlohn setzt sich zusammen 
aus – dem Grundlohn ⁄ -Zuschlägen für 
 ausgewählte Schichten ⁄ -Nachtzuschlag 
und ⁄ -einer Prämie für gute Leistungen 
(…).“ Erstmal fällt dem Meckerer Schrotti 
die Formulierungskunst auf, wenn von einem „Stundenlohn (…) pro Stunde“ die 
Rede ist. Oder „Wir zahlen Ihnen (…) 
Trinkgeld“ . Aha. Da zahlt also die Firma das 
Trinkgeld, oder wie? Viel schlimmer ist aber 
die offensichtliche Bauernfängerei, auf die 
bestimmt viele Leute hereinfallen, die bei 
„13,25 Euro“ zu lesen aufhören und auch 
das „von bis zu“ übersehen: wie hoch der 
„Grundlohn“ eigentlich ist, steht nämlich 
nicht drin. Der wäre das eigentlich Interessante, wenn die „ausgewählte(n) Schichten“ nicht frei sind oder wenn nur am Tag 
gefahren wird. Auch steht nirgends, wie 
gut die „gute(n) Leistungen“ sein müssen, 
um an eine wie auch immer aussehende 
Prämie zu kommen. Und schließlich ist das 
Ganze ein Bruttolohn, von dem also noch 
die üblichen Abzüge weggehen. Da ist 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
 UNTERHALTSAMES

Seite 33

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dann der Umzug ins Auto angesagt, weil’s 
auch nur für ein Zimmer in München und 
weit darüber hinaus bestimmt nicht mehr 
reicht. Die vorgenannte Ceterum Holding 
gehört übrigens dem Milliardär Lutz Helmig, welcher der Gründer der Helios- und 
Asklepioskliniken ist. Wahrscheinlich will er 
nach dem Krankenhausbereich jetzt auch 
noch das deutsche Personenbeförderungsgewerbe übernehmen. 
Zur politischen Wetterlage in Deutschland 
hat der Schreiber noch folgendes gefunden: 
der Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar (Grüne) hat laut „Handelsblatt“ (Bericht in der TAXItimes) klar Stellung gegen 
eine Deregulierung des Taximarktes bezogen und sich somit gegen Uber und Co. 
ausgesprochen. Die Fraktion „Die Linke“ 
hat im Münchner Stadtrat einen Antrag gestellt (MM vom 12.2.2019) mit der Forderung, OB Dieter Reiter solle bei der anstehenden Novellierung des PBefG darauf 
dringen, dass sich Uber und Co. in München nicht ausbreiten können. Zitat MM: 
„Die Linke will damit das Taxigewerbe stärken, da Plattformen wie Uber einerseits mit 
Dumpingpreisen lockten, aber in Spitzenzeiten Entgelte in astronomischen Höhen 
verlangen würden“ . Der Vertreter der SPD 
im Bundestagsausschuß, Detlef Müller, äusserte sich eher schwammig: er sehe die 
Chance, „sichtbare soziale Pflöcke in das 
Personenbeförderungsrecht einzuschlagen, 
aber auch grundsätzliche Weichen hin zu 
einer modernen Verkehrswelt zu stellen“ . 
(Handelsblatt ⁄ TAXItimes v. 13.2.2019)
Weitere Meinungsäußerungen hat der 
Schreiber nicht gefunden, also z. B. der AfD 
oder der Bundestagsfraktion der Linkspartei 
– was aber ausdrücklich nicht heißt, dass 
es solche nicht gäbe. Vielleicht weiß einer 
von Euch, Kolleginnen und Kollegen, mehr, 
und teilt es uns brieflich oder per Elektropost mit! Noch eine unschöne und eine 
 erfreuliche Nachricht: in den spanischen 
Städten Madrid und Barcelona streikten die 
Taxifahrer mehrere Tage im Januar und teils 
im Februar durchaus massiv mit dauerhaften Straßenblockaden usw. gegen Uber und 
„Cabify“ (sowas ähnliches). Während sie in 
Madrid nach 16 Tagen Anfang Februar den 
Streik erfolglos abbrechen mussten, erreichten die Kollegen in Barcelona doch 
tatsächlich, dass die katalanische Regionalregierung den vorgenannten Fahrdiensten ungenießbare Auflagen machte. Daraufhin stellten Uber und Co. zum 1.2.2019 
ihren Betrieb in Barcelona komplett ein! Zu 
den Aussichten bei uns: da sich die SPD in 
letzter Zeit wieder mehr ihrer sozialdemokratischen Wurzeln erinnert, was von manchen Zeitungen gleich sensationsheischend 
als „Linksruck“ bezeichnet wird, und sie 
 zudem im Herbst 2019 eine Fortsetzung 
der GroKo auf den Prüfstand stellen will, 
besteht noch ein Restfunke an Hoffnung, 
dass sie den Plänen der Union und der FDP 
einen Riegel vorschiebt. 
Sobald der Gesetzentwurf für ein novelliertes PBefG vorliegt, muss dieser auch noch 
durch den Bundesrat. Da die Linkspartei 
und die Grünen in einigen Bundesländern 
mitregieren (und derzeit je einen Ministerpräsidenten stellen), besteht zudem die 
Hoffnung, dass sich die Meinung von Herrn 
Gelbhaar und der Münchner Linkspartei 
(s. o.) bei der Abstimmung im Bundesrat 
entsprechend manifestiert und also die Grünen und die Linken dort den Gesetzentwurf 
durchfallen lassen – wozu sie zumindest bei 
dem derzeitigen Stimmenverhältnis im Bundesrat die Möglichkeit hätten. Aber momentan ist das alles nur Kaffeesatzleserei. Die 
Hoffnung stirbt jedenfalls zuletzt. ➔ 
––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
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APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

Seite 34

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➔ FRAUENPARKPLATZ – Die Stadt Eichstätt (ca. 14.000 Einwohner) im oberbayerischen Altmühltal wies im Jahre 2017 
 einen Teil der Stellfläche eines öffentlichen 
Parkplatzes als Frauenparkplatz aus, was 
jedoch einen findigen Jurastudenten auf 
den Plan rief: er verklagte die Stadt wegen 
Diskriminierung. Nach unserer Verfassung 
darf nämlich niemand (u. a.) aufgrund seines Geschlechts benachteiligt werden, was 
hier aber wegen eines teilweisen Parkverbotes für Männer der Fall gewesen wäre. 
Und: in der StVO, die auf öffentlichem 
Grund (wie im Falle Eichstätt) gilt, steht 
von Frauenparkplätzen nichts drin – also 
gibt es sie juristisch gar nicht. Und dann 
auch keine Strafe bei Zuwiderhandlung. Zu 
einem Urteil kam es nicht, da die Stadt 
dem Kläger vorher zusagte, die Sache ausdrücklich zu einer unverbindlichen Empfehlung herabzustufen. Bei privat betriebenen 
Parkplätzen ⁄ Parkhäusern wird’s schon komplizierter. Da kann in den AGB (Allgemeine 
Geschäftsbedingungen) etwas anderes geregelt sein. Das Abschleppen eines hier 
von einem Mann abgestellten Fahrzeuges 
würde bei normaler Parkdauer üblicher weise 
aber eher als unverhältnismäßig angesehen 
werden. 
➔ IRRFAHRT – Anfang Februar fuhr eine 
ältere Dame (83) mit dem Auto im niederbayerischen Bad Füssing zum Frühstücken, 
allerdings gleich durch ein Hotelfenster bis 
zum Buffet. Eigentlich wollte sie nur ausparken, hatte aber Vor- und Rückwärtsgang 
beim Automatikgetriebe verwechselt. Verletzt wurde niemand. Hopfen- und Kamillentee hatte wohl ein 23jähriger verwechselt, der, auch Anfang Februar, in Bremen 
in ein Modegeschäft fuhr und dann im Wagen weiterschlafen wollte. Keine Verletzten. Erst die Polizei konnte ihn zum Aussteigen überreden: 1,3 Promille. 
Aber auch Christian Schottenhamel, seit 
ca. einem Jahr Wirt am Nockherberg, erlitt 
am 8. Februar im eigenen Laden Ungemach: bei einer Veranstaltung wollte er 
mitsamt einem Sozius am Rücksitz mit einem Vespa-Roller durch sein Lokal fahren, 
um spektakulär ein Buffet zu eröffnen. 
Spektakulär war es dann auch: er fuhr 
gleich durch eine Papierwand gegen einen 
dahinter aufgestellten Ramazzotti-Stand, 
woraufhin sich der in den zerberstenden 
Flaschen enthaltene Sekundenkleber (laut 
Eigenwerbung ein Kräuterlikör) auf den 
 Boden und teilweise auch ihn und seinen 
Mitfahrer ergoss. Keine Verletzten. „Ich 
habe Gas und Bremse verwechselt“, erklärte Schottenhamel seinen peinlichen 
Knieschuss. Wobei Schrotti sich fragt, wie 
man bei einem Motorroller einen Drehgriff 
(Gas) mit einem Hebel (Vorderbremse) bzw. 
Pedal (Hinterradbremse) verwechseln kann. 
Vielleicht vorher schon zu viel am Kleber 
geschnüffelt? 
➔ ISARBELLE – Im vergangenen Herbst 
wurde mehrmals in München und Umgebung ein Pelikan gesichtet. Genauer 
 gesagt: ein „Rosapelikan“, bei denen die 
Männchen eine Flügelspannweite von 
3,60 Metern und ein Gewicht von 15 kg 
 erreichen können. 
In Hellabrunn war keines der Tiere abgängig. Erst als ein Tierpark in Ebbs (Tirol) 
vermeldete, einer seiner Rosapelikane sei 
verschwunden, klärte sich die Sache auf. 
Da hatte ihm der Landesbund für Vogelschutz (LBV) bereits den Namen „Isarbelle“ 
gegeben. Das Tier hat den Winter offenbar 
gut überstanden und wurde auch im Februar mehrmals gesichtet. Aber plötzlich 
tauchte noch ein zweiter solcher Riesenvogel in München auf, diesmal eine Rosapelikan-Dame, die freilich durch das Hellabrunner Volierennetz abgehauen war und 
dort bereits vermisst wurde. Sie ließ sich 
schnell wieder einfangen – ganz im Gegensatz zu Isarbelle, der sich seit Monaten allen Versuchen einer Arrestierung hartnäckig 
widersetzt. Aber, wer weiß ... Vielleicht haben sich die beiden ja während der gleichzeitigen Freiheit in München kennengelernt? Vielleicht besucht Isarbelle nächtens 
heimlich seine Hellabrun(n)hilde im Tierpark und redet mit ihr über eine gemeinsame Zukunft im Münchner Tierpark, dem 
von Ebbs, oder auch ganz in der Freiheit? 
Rosa(!)munde Pilcher, die jüngst verstorbene Autorin vieler Liebesromane, hätte daraus bestimmt eine herzerweichende Geschichte gemacht. Jetzt muss es halt 
Schrotti tun. Ach ja, auch ein Fischotter 
wurde kürzlich in den Münchner Isarauen 
durch eine Wildkamera portraitiert. Insgesamt dürften derzeit mindestens vier wildlebende Fischotter in München heimisch 
sein, wie der Verband der Isarfischer mitteilte: drei unterhalb des Maximilianeums 
– eine Fähe (Muttertier) mit zwei Jungtieren, sowie einer bei Hinterbrühl. Aber 
wir Fiaker – auch die Nachtfahrer- dürften 
die nachtaktiven, aber sehr scheuen „Zuagroasten“ wohl nie zu Gesicht bekommen.
➔ TRAMBAHN – Die Trambahngleise in der 
Maximilianstraße werden vom 25. März bis 
23. Juni komplett erneuert. Am Romanplatz dürften bei Erscheinen dieses Heftes 
die Umbaumaßnahmen schon begonnen 
haben. Einige irre Verkehrsführungen 
und die Verlegung des Taxistandes in die 
Romanstraße werden uns für längere Zeit 
in Verzückung bringen. 
➔ ÜBERFALL – Am Samstag, 23. Februar, 
überfiel ein Unbekannter abends gegen 
22 Uhr einen Uber-Fahrer in der Infanteriestraße, indem er ihm von hinten eine 
 Pistole an den Nacken hielt – damit will 
der Schreiber nach der vorherigen Wüterei 
gegen Uber jetzt übrigens nicht an niedere 
Instinkte appellieren, nach dem Motto „geschieht ihm recht“ oder sowas. Nein: herausragend an der Sache ist die besondere 
„Intelligenz“ des Täters, der offensichtlich 
ignorierte, dass die Uberisten bekanntlich 
ausnahmslos über bargeldlose Abrechnung 
fahren, also außer ihrem Privatgeld keine 
Abrechnungsbörse dabei haben. Und so war 
es auch: gerade mal 100 Euro waren die 
Beute aus diesem bewaffneten Raubüberfall, der üblicherweise mit ein paar Jährchen gesiebter Luft im Heim für betreutes 
Wohnen (St. Adelheim) honoriert wird. Bis 
zum Redaktionsschluss dieses Heftes konnte der Schreiber nichts darüber finden, ob 
die Polizei den Denksportler gefasst hat. 
Da er aber per Smartphone und unter Angabe von Konto- oder Kreditkartendaten 
bestellt haben muss, dürfte man ihm wohl 
bald auf den Fersen sein. 
➔ ZUM SCHLUSS – Anfang Februar ging 
die erst letztes Jahr aufgestellte Blitzer- 
Säule (Wert: ca. 100.000 Euro) vom „Platz 
der Opfer des Nationalsozialismus“ spurlos 
zu Verlust. Nur mehr ein paar Kabel ragten 
gar traurig aus der Erde, weshalb unsere 
Polizei sich mit dem frevelhaften Tun eines 
Raritätensammlers konfrontiert wähnte. 
Doch nichts dergleichen war geschehen. 
Vielmehr hatte das dafür offensichtlich zuständige Polizeiverwaltungsamt Straubing 
wegen einer geplanten Baumaßnahme den 
Raubritterkasten abmontieren lassen, ohne 
die Münchner Sheriffs davon in Kenntnis 
zu setzen. Jetzt müssen wir halt dort ein 
„Selfie“ von uns machen, während wir bei 
Orange über die Ampel brettern, und dieses 
dann an die Polizei schicken. Am besten an 
die in Straubing, weil dann erfahren’s die 
Münchner bestimmt nicht. (MS)
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

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MESSE MÜNCHEN
➔ DAS AKTUELLE PROGRAMM
 bauma 2019 – Die Messe der Superlative
bauma ist, wenn Baugeräte und Werkzeuge auf Mining-Fahrzeuge 
und Baukräne treffen. Die größte und – auf dem Gebiet der 
 Bauwirtschaft – wohl bedeutendste Fachmesse der Welt öffnet 
vom 8. bis 14. April wieder ihre Tore. Auf der bauma 2019, der 
Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, wird dabei die Baubranche in ihrer ganzen Breite und Tiefe wieder gespiegelt.
Über 3.500 Aussteller aus rund 60 Ländern und rund 600.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern treffen sich auf dem Messegelände. Jeder verfügbare Platz auf der auf 614.000 Quadratmeter 
erweiterten Gesamtausstellungsfläche ist belegt. Damit ist 
die bauma 2019 ein wichtiger Knotenpunkt für internationale 
Geschäfte und dient gleichzeitig als Informations- und Kontaktmesse, auf der sich Baufachleute aus aller Welt über den 
 neuesten Stand der Technik informieren können.
➔ bauma 2019 
Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, 
Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte 
Messe München 
8.–14. April 2019 
Montag bis Freitag: 9–18.30 Uhr 
Samstag: 8.30–18.30 Uhr 
Sonntag: 9.30–16.30 Uhr
Weitere Veranstaltungen im März ⁄ April 2019
➔ azubi- & studientage and more München 2019
 Die Messe für Bildung und Karriere München 
MOC Veranstaltungscenter München 
22.–23. März 2019 
Freitag: 9–14 Uhr, Samstag: 10–15 Uhr
➔ Moda Made in Italy
 Internationale Fachmesse für Schuhe 
MOC Veranstaltungscenter München 
24.–26. März 2019 
Sonntag und Montag: 9–18 Uhr, Dienstag: 9–16 Uhr
➔ 136. Kongress Deutsche Gesellschaft für Chirurgie
 Volle Kraft voraus – mit Herz, Hand und Verstand 
ICM – Internationales Congress Center München 
26.–29. März 2019 
Dienstag: 9–20 Uhr, Mittwoch: 7.30–17.30 Uhr 
Donnerstag: 7.30–18 Uhr, Freitag: 8.30–16.30 Uhr
➔ PSE Europe 2019
 Internationale Fachmesse für Polyurethan-Verarbeitung 
MOC Veranstaltungscenter München 
26.–28. März 2019 
Dienstag und Mittwoch: 9–17 Uhr, Donnerstag: 9–16 Uhr
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
atelier-tacke.de
Je nach Ihrem Bedarf sind unsere Ersatztaxen sowohl mit 
EG Datenfunk als auch mit Isarfunk ausgestattet . 
Wir verfügen über Mercedes Benz E-Klassen und bieten 
24 Stunden/ 7 Tage Service an. 
 
 Neue Adresse: Waldfriedhofstraße 30, 81377 München 
Tel: 089 / 90 16 40 87, Mobil 1: 0160 / 187 22 88, Mobil 2: 0163 / 470 70 36 
L E I H T A X I S E R V I C E 
 
APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

Seite 36

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER APRIL 2019
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Montag, 01. April 
 ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Pumuckl – Das Musical
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
U.M.P.A. Jazz Orchestra
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Altinger
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Spartacus
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Ludovico Einaudi
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Teresa Rizos
Dienstag, 02. April
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Schwanensee
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
La fanciulla del West
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der tapfere Soldat
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Klavierklasse Keiko 
Munekata-Timmerman
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Stuttgarter Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Carrousel
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert
 ➔ 20.30 Uhr, Neue Theaterfabrik, 
Enter Shikari
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Bono & Chen Classics
Mittwoch, 03. April
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären
 ➔ 18.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 
1. FC Heidenheim 1846
 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
Christian Uhde & Uli Bauer
 ➔ 19.30 Uhr, Funkhaus München, 
Die Feder der Frauen
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Strada
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Die rote Republik
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Anna Loos
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Dan Sperry
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gernot Hassknecht
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Aurora
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Sharon van Etten
Donnerstag, 04. April
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Starkbierfest im Augustiner Keller
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Warten auf Godot
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christoph Sieber
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Ein ungleiches Paar
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Hugo Helmig
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Mark Forster
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Nicole Jäger
Freitag, 05. April
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären
 ➔ 18.15 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Così fan tutte
 ➔ 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Starkbierfest im Augustiner Keller
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Jazz & Rocktime
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Warten auf Godot
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Audi Dome, 
FC Bayern München – 
Herbalife Gran Canaria
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christoph Sieber
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Ein ungleiches Paar
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Subway to Sally
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Die rote Republik
Samstag, 06. April
 ➔ 10.00 Uhr, Nationaltheater, 
Ballett extra – (Fast) Die Kameliendame
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Musikseminar – Kinderkonzert
 ➔ 17.15 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, 
Die Schlagernacht des Jahres 2019
 ➔ 18.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 
Borussia Dortmund
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Carmen
 ➔ 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Starkbierfest im Augustiner Keller
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Glaube Liebe Hoffnung
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Clara Schumann zum 200. Geburtstag
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Die rote Republik
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Hoffmanns Erzählungen
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Martin Frank
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Piet Klocke
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Soy de Cuba
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters
 ➔ 20.30 Uhr, Zenith, Manowar
Sonntag, 07. April
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Sonntags-Ausflüge 
im Großraum München
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
1. Nymphenburger Matinée
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Bastien und Bastienne
 ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Mavra ⁄ Iolanta
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchener Kammerorchester
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Olchis
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Fall für Felix Spürnase
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Mozart
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Strada
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Emma in Love
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ole Lehmann
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Leise Töne
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Frowin
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Amsterdam (DSE)
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Zauber des Orients
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Capimo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Patrick Salmen
Montag, 08. April 
 ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Pasadena Roof Orchestra & Berlin 
Comedian Harmonists
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Amy Macdonald
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Vivaldi
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Henning Wehland
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jess Jochimsen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce
Dienstag, 09. April
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Die rote Republik
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, The Magical 18
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Emma in Love
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Fainschmitz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jess Jochimsen
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kakkmaddafakka
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Simply The Best – Das Musical
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
Mittwoch, 10. April
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, The Magical 18
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Emma in Love
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Send in the Clowns
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
The World of Hans Zimmer – 
A Symphonic Celebration 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Till Reiners
Donnerstag, 11. April
 ➔ 14.00 Uhr, Circus Krone, 
Yakari 2 – Geheimnis des Lebens
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Der Froschkönig
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Junge Solisten
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
BallettFestwoche 2019
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Strada
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Die rote Republik
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Emma in Love
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Han’s Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Waldheim, Helmut A. Binser
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Mario Barth
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Matthias Ningel
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchener Kammerorchester – 
13. AIDS-Konzert
Freitag, 12. April
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Die Nacht des Schreckens
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
BallettFestwoche 2019
36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

Seite 37

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➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Perlenfischer
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
The Elvis Presley Show
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Helene Bockhorst
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Herman van Veen
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, John 
McLaughlin & The 4th Dimension
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nessi 
Tausendschön
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, The Analogues
Samstag, 13. April
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
BallettFestwoche 2019 <br> Onegin
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der tapfere Soldat
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Der Gott des Gemetzels
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität ⁄ Audimax, Josef Hader
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Magie – mit Stil, Charme und 
Methode
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Michael Wollny, Nils Landgren, 
Wolfgang Haffner, & Lars Danielsson
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nessi Tausendschön
Sonntag, 14. April
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Sonntags-Ausflüge 
im Großraum München
 ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
BallettFestwoche 2019
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
 ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, 
FC Bayern München – 
Basketball Löwen Braunschweig
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Der Zauberer von Oz
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Dschungelbuch
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Perlenfischer
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango
 ➔ 18.15 Uhr, Nationaltheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Reiner Kröhnert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Hanna Sikasa – Origin
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität ⁄ Audimax, Josef Hader
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
Montag, 15. April 
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
BallettFestwoche 2019
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Beirut
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Prost, Onkel Erich!
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Tony Carey
Dienstag, 16. April
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
BallettFestwoche 2019
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Apparat
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Bilderbuch
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Großstadt Boazn
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Werner Schmidbauer, Martin Kälberer & 
Pippo Pollina
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Kelvin Jones
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
Mittwoch, 17. April
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Alice im Wunderland
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Harry Potter und der Gefangene von 
Askaban – in Concert
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Florian Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Helgi Jonsson
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Jazz im Hofspielhaus
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Mike & The Mechanics
 ➔ 20.30 Uhr, Zenith, Capital Bra
Donnerstag, 18. April
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Der Froschkönig
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Harry Potter und der Gefangene von 
Askaban – in Concert
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Anna Karenina
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Thank you for the music
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, The Vintage Love 
– Eine romantische Mondnacht
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Thorsten Otto
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & 
Theater, André Hartmann
Freitag, 19. April
 ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, 
J.S. Bach – Matthäus-Passion BWV 244
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Aladin und die Wunderlampe
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
J. S. Bach – Matthäus-Passion BWV 244
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & 
Theater, André Hartmann
Samstag, 20. April
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Harry Potter und der Gefangene von 
Askaban – in Concert
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 
SV Werder Bremen
 ➔ 18.15 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Turandot
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der tapfere Soldat
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Der Theaterbesuch und weitere 
Katastrophen
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Falco – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Soldout
Sonntag, 21. April
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Sonntags-Ausflüge 
im Großraum München
 ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, 
FC Bayern München – 
HAKRO Crailsheim Merlins
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der tapfere Soldat
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Aryana Sayeed – The Diva
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Falco – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Spider Murphy Gang
Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH
Brudermühlstr. 48a
81371 München
Tel.: 089/89 80 61-0
Fax: 089/89 80 61-20
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VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM APRIL 2019
 ➔ 01.04.-07.04. täglich ab 11.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Starkbierfest
 ➔ 01.04.-07.04. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Noch einmal verliebt
 ➔ 02.04.-30.04. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Humorzone
 ➔ 02.04.-30.04. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Pater Brown & Der grüne Mann
 ➔ 02.04.-14.04. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Thriller Live
 ➔ 02.04.-06.04. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze Lindner
 ➔ 02.04.-06.04. Di-Sa 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Abendland
 ➔ 03.04.-13.04. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Törless
 ➔ 06.04.-28.04. Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Equila
 ➔ 09.04.-20.04. Di-Sa 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 12.04.-30.04. Di-So 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Abendland
 ➔ 15.04.-28.04. Di-Do+So 19.30 Uhr, Sa+Mo 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland
 ➔ 17.04.-23.04. Di-Do 19.30 Uhr, Sa-Mo 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Mamma Mia!
 ➔ 24.04.-29.04. Mi-Fr+Mo 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Afrika! Afrika!
 ➔ 26.04.-30.04. Fr-Di 19.30 Uhr, Volkstheater, 15. Radikal jung 2019
APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37

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Montag, 22. April 
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionetten theater, Die Abenteuer des kleinen Bären
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Winnetou – 
Der Schatz im Silbersee – In Concert
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Perlenfischer
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Elvis - Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Spider Murphy Gang
Dienstag, 23. April
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Ronja Räubertochter
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Saturday Night Fever – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Shy Martin
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Spider Murphy Gang
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven 
Kemmler
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
Mittwoch, 24. April
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ritter Rost und die Zauberfee
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Turandot
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Herr Schröder Live
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Kapuze
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Maite Kelly
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol
Donnerstag, 25. April
 ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Anna Piechotta
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Ben Schmid
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Disturbed
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Felix Lobrecht
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Luis aus Südtirol
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Reezy
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol
Freitag, 26. April
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Beat it! Live
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Beier & Hang
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
NIGHT of the JUMPs 2019
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Maurer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol
Samstag, 27. April
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
NIGHT of the JUMPs 2019
 ➔ 19.00 Uhr, Zenith, Rita Ora
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Turandot
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
4. The Belly Dancers of Munich
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Beat it! Live
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Chris Kolonko
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
CubaBoarisch 2.0
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Maurer
Sonntag, 28. April
 ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Sonntags-Ausflüge 
im Großraum München
 ➔ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Chris Kolonko
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Claus von Wagner
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Italienische Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Bonnie Tyler
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Cem Yilmaz
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gunkl und Harald Lesch
Montag, 29. April 
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bumillo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, LaLeLu
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
RebellComedy
Dienstag, 30. April
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Lange Nacht des Streichquartetts
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Sommerabend
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
On the Town
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Bernd Regenauer
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Farid
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Han's Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerischer Rundfunk, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Mary Roos & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Tom Ehrlich
 ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, 
FC Bayern München – 
Brose Bamberg
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Mi. 03.04. 19.00 Uhr: Vernissage Holz Stein Gold, 
Ausstellungsdauer: 04.04.2019 bis 29.04.2019
Fr. 05.04. 19.30 Uhr: Bernd Weikl 
Singen – Theorie und Praxis einer Gesangsstunde
Fr. 05.04. 14.30 Uhr: Kreative Schreibwerkstatt für Kinder – 
Geschichten hinter historischen Mauern
Fr. 26.04. 20.30 Uhr: PAO – Petra Scheeser & Oliver Hahn Duo 
 präsentieren jazz and beyond
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden 
Ort für Veranstaltungen jeder Art.
Schnell. Preiswert. Kompetent.
Rainer Spitzenberger
38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019

Seite 39

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
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Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
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Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
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Formenreich, Büro für Gestaltung
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Grundkurs (Ortskunde-Unterricht)
Montag, 01.04., 15.04., 29.04, jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 03.04., 10.04., 17.04., 24.04., jeweils von 10 bis 13 Uhr 
Samstag, 06.04., 13.04., 20.04., 27.04., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 08.04., 17.30 Uhr
Samstag, 13.04., 9 Uhr
Ostermontag kein Unterricht! 
Samstag, 27.04., 9 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 11.04., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 12.04., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 17.04., von 15 bis 17 Uhr
➔ Dauer: ca. 2 Std.
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 2 ⁄ 2019 vom 12. März bis 9. April 2019
➔ Kurs 3 ⁄ 2019 vom 7. Mai bis 6. Juni 2019
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ APRIL 2019
AUSBILDUNG
APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39

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TOYOTA
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80687 München
T elefon: 089/547 177-95
info.lbs@toyota-dit.de
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80807 München
T elefon: 089/3509667-30
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- 6,1-Zoll Display mit T ouchscreenfunktion
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