TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier April 2019
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2019. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
40 von 40 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ STEHT DAS TAXI-GESETZ VOR DEM AUS? MINISTER WELCHE ROLLE BUNDESVERKEHRSMINISTER ANDREAS SCHEUER SPIELT MIETWAGEN WELCHE ÄNDERUNGEN DEM TAXI DEN TODESSTOSS VERSETZEN KÖNNTEN MESSE WELCHE NEUEN REKORDE DIE BAUMA 2019 ANSTEUERT OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 59. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE APRIL 2019 SCHEUERS PLAN
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Stand /zero.lf/two.lf//two.lf/zero.lf/one.lf/nine.lf. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. /one.lf Vom /two.lf/four.lf./zero.lf/one.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/nine.lf bis zum /three.lf/zero.lf./zero.lf/four.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/nine.lf erhalten Sie beim Erwerb (Kauf, Leasing, Finanzierung) eines Neu- oder Jahreswagens der Marke Volkswagen Pkw mit mindestens Abgasnorm Euro /six.lf eine modellabhängige Wechselprämie bei gleichzeitiger Inzahlungnahme eines Altfahrzeugs (beliebiger Hersteller) mit der Abgasnorm Euro /four.lf oder Euro /five.lf mit Dieselmotorisierung. Das Angebot gilt für private und gewerbliche Einzelkunden, die ein am Stichtag /zero.lf/one.lf./zero.lf/one.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/nine.lf auf sie zugelassenes Fahrzeug in Zahlung geben. Die Inzahlungnahme des Altfahrzeugs durch uns muss bis spätestens drei Kalendermonate nach Zulassung des erworbenen Fahrzeugs erfolgen. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/five.lf kW (/one.lf/one.lf/five.lf PS), /seven.lf-Gang-DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/three.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/two.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /one.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Fahrzeugpreis: /two.lf/five.lf./one.lf/three.lf/two.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg inkl. Wechselprämie (inkl. MwSt.): /four.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €/one.lf Anzahlung (entspricht der MwSt.): /four.lf./zero.lf/one.lf/three.lf,/five.lf/eight.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/one.lf./one.lf/one.lf/eight.lf,/four.lf/two.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf % Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf % Laufzeit: /four.lf/seven.lf Monate Schlussrate: /four.lf/three.lf/nine.lf,/eight.lf/three.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/five.lf./one.lf/three.lf/two.lf,/zero.lf/zero.lf € /four.lf/seven.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/three.lf/nine.lf,/nine.lf/seven.lf € /two.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: istockphoto Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 06 In eigener Sache ⁄ Aufruf 07 Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 08 Titelthema ⁄ Scheuers Plan – Steht das Taxi-Gesetz vor dem Aus? 10 bauma 2019 ⁄ Besucher, Umsatz und Verkehr 18 In eigener Sache ⁄ Zivilcourage – Es gibt sie noch 23 VIP im Taxi ⁄ Richy Müller 24 Stadtinfo ⁄ Markt der Sinne – Praterinsel 25 Stadtinfo ⁄ Champions-League-Finale 2021 – Endspiel in München? 25 Stadtinfo ⁄ Krone-Jubiläum – Der Circus Krone verlängert in München 25 Stadtkunde München ⁄ Schwanthalerhöhe-Westend 26 Wissenswertes ⁄ Frühlingszeit, Schrebergartenzeit 28 Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Starkbier im Vatikan 29 Saisonales Thema ⁄ Ostern 30 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 32 Messe München ⁄ Das aktuelle Programm 35 Service ⁄ Veranstaltungskalender April 2019 36 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise April 2019 38 Ausbildungstermine ⁄ April 2019 39 Impressum 39 istockphoto APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Sixt – verlässlicher Partner des Taxigewerbes Im März 2019 startete die Kooperation der Münchner Taxizentralen IsarFunk und Taxi- München eG mit dem Mobilitätsdienstleister SIXT. Unser gemeinsames Ziel ist es, verlorene Kunden wieder zurück in das Taxi zu bringen und dem Kunden Mehrwerte anzubieten. Weltweit agierende Konzerne drängen bei Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter darauf, künftig auch Taxifahrten über eine zentrale Abrechnungsstelle laufen zu lassen. SIXT ride hat mehr als nur einen Fuß in vielen Reisebuchungsportalen, über die Kunden die komplette Reisekette buchen können. Jetzt ist auch das Taxi ein Glied dieser Kette. Um Ihre Fragen zu beantworten, wurde ein Video erstellt, das über den Hintergrund der Kooperation informiert. Dieses können Sie unter youtu.be ⁄ PVX7DQ0Ha8I aufrufen. Informationen vom KVR Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) teilt mit, dass die Abteilung des Gewerblichen Kraftverkehrs (Taxibüro) ab sofort bei zukünftigem Schriftverkehr nur noch unter nachfolgender, geänderter Anschrift zu erreichen ist: Kreisverwaltungsreferat 111 ⁄ 23 Ruppertstraße 19 80466 München Die Räumlichkeiten, Telefon- und Faxnummern bleiben unverändert. Im Weiteren Informationen des KVR-Kontrolldienstes: ➔ Im Rahmen von durchgeführten Betriebs prüfungen fiel auf, dass die in § 7 Abs. 3 Taxitarifordnung festgelegten Mindestangaben auf ausgestellten Quittungen häufig nicht vorhanden sind. Wir bitten bei der Ausstellung von Quittungen die Einhaltung dieser Vorgaben zu beachten. ➔ Zudem sind Fahrzeug- und Personallisten, welche im Vorfeld einer Betriebsprüfung versandt werden, vollständig ausgefüllt und unterschrieben am Tag der Prüfung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreisverwaltungsreferats zu übergeben. ➔ Zudem möchten wir auf das bestehende Hauptuntersuchungskonzept hinweisen. Gemäß § 41 Abs. 2 BOKraft sind Unternehmen dazu verpflichtet, Ausfertigungen von Hauptuntersuchungsberichten unverzüglich der Genehmigungsbehörde vorzulegen. Die Übersendung einer Kopie genügt derzeit. Sollten an einem Fahrzeug, welches zur gewerblichen Personenbeförderung eingesetzt wird, durch eine anerkannte Prüforganisation geringe Mängel bescheinigt worden sein, so ist der Unternehmer ⁄ die Unternehmerin dazu verpflichtet, die attestierten geringen Mängel innerhalb eines Monats abzustellen. Zuwiderhandlungen gegen diese Verpflichtung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, welche mit Geldbuße geahndet werden kann. Das Kreisverwaltungsreferat bittet daher, neben der Übersendung des Prüfberichtes, um fristgerechte Übersendung eines Nachweises, aus welchem hervor geht, dass die geringen Mängel fristgerecht abgestellt wurden. Wurden einem Fahrzeug, welches zur gewerblichen Personenbeförderung eingesetzt wird, durch eine anerkannte Prüforganisation erhebliche Mängel bescheinigt, so darf das Fahrzeug aufgrund des § 3 Abs. 1 Satz 2 BOKraft erst wieder in der gewerblichen Personenbeförderung eingesetzt werden, wenn die erheblichen Mängel vollständig abgestellt wurden. Ausschlaggebender Zeitpunkt ist hier die tatsächliche Abstellung der Mängel und nicht die erfolgte Nachprüfung. Zuwiderhandlungen führen zur Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens und ggf. zum Erlass einer Verwaltungsmaßnahme. Bei der Übersendung des Hauptuntersuchungsberichts ist darauf zu achten, dass der Bericht über die bestandene Nachkontrolle und der Bericht der Erstuntersuchung an das Kreisverwaltungsreferat übersandt werden. Auch kann den Berichten zugleich ein Rechnungsbeleg über die erfolgreiche Abstellung der Mängel beigelegt werden. ➔ Aus gegebenem Anlass machen wir außerdem auf die bestehende Betriebspflicht im Taxenverkehr (§ 21 PBefG) aufmerksam. Eine Betriebspflichtverletzung liegt immer dann vor, wenn ein Unternehmer den ihm genehmigten Betrieb nicht den öffentlichen Verkehrsinteressen entsprechend aufrecht erhalten kann und das hierfür genehmigte Fahrzeug, ohne vorherige Entbindung von der Betriebspflicht, nicht in der gewerblichen Personenbeförderung eingesetzt wird. Gemäß § 21 Abs. 4 Satz 4 PBefG hat der Unternehmer seinen Betrieb so lange aufrecht zu erhalten, bis die Genehmigungsbehörde über den vorliegenden Antrag entschieden hat. Zuwiderhandlungen können zum Erlass einer Verwaltungsmaßnahme führen. (Quelle: KVR München) ➔ DIE GENOSSENSCHAFT Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019 AKTUELLE INFORMATIONEN
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Datenfunk-Tipps Kündigung der Lieferung von Akkus für iPAQs Unser Lieferant hat die weitere Lieferung von Akkus für iPAQs mit sofortiger Wirkung eingestellt, da der Hersteller (Duracell) keine Akkus mehr für iPAQs produziert. Mit dem noch vorhandenen Lagerbestand werden wir noch bis Mitte oder Ende April 2019 auskommen. Danach werden wir Sie nicht mehr mit Akkus versorgen können. Es ist ein Schritt, der nicht ganz überraschend kommt, da iPAQS seit etlichen Jahren nicht mehr hergestellt werden. Die logische Konsequenz ist, dass Zulieferfirmen irgendwann auch das Zubehör für Produkte, die schon seit geraumer Zeit auf „End of Life“ stehen, nicht mehr produzieren. Zur Erinnerung: Die Produktion der Verbindungskabel zwischen iPAQ und DevBox wurde ja bereits letztes Jahr eingestellt und kann von uns seither ebenfalls nicht mehr geliefert werden. Da wir keine Ersatzteile mehr bekommen können, werden wir in absehbarer Zeit auch keinen Support mehr für die alten iPAQ-Geräte leisten können. Um das vorhersehbare Problem für Sie zu lösen, haben wir in Zusammenarbeit mit der Firma HALE und unserem Softwarehaus vor einigen Jahren schon ein spezielles Datenfunk-Terminal entwickeln lassen, das inzwischen bei fast 800 Taxis im Einsatz ist. Die Geräte funktionieren nach Aussage der Nutzer sehr gut. Da aber nicht alle Kolleginnen und Kollegen sich dieses Terminal anschaffen wollen, haben wir uns um eine weitere Alternative bemüht. Diese sogenannte „Android-Variante“ befindet sich derzeit in der letzten Testphase und die Rückmeldungen der Probanten sind durchweg positiv. Daher gehen wir davon aus, dass wir dieses System vermutlich ab April anbieten können. Bei der „Android-Variante“ bekommen Sie von uns eine Bluetooth-Box inkl. Verkabelung und eine com4cab-Lizenz zum Preis von 575 Euro netto. Das Datenfunkendgerät ist ein Android-Smartphone mit einem Mindestbetriebssystem Android 7. Dieses Smartphone kommt von Ihnen und auf dieses müssen Sie das Taxiprogramm (com4cab) installieren. Hierfür bekommen Sie von uns den Link zum Herunterladen des Programms und die notwendigen Anweisungen zur Installation. Ein Drucker ist nicht dabei, außer Sie wählen unser ingenico-Karten- Terminal für die Akzeptanz von EC- und Kreditkarten; dann hätten Sie den Drucker inklusive. (NL) Trauer um Barbara Scheuble-Schaefer Die Grand Dame der Münchner SPD ist im Alter von 76 Jahren verstorben. Sie gehörte zu den streitbaren Kommunalpolitikern, die auch gegen den Mainstream ihre Meinung vertrat. Als Vorsitzende der Taxikommission der Landeshauptstadt München wurde sie oft für ihre positive Haltung gegenüber den Münchner Taxifahrern gescholten. Für deren Probleme hatte sie immer ein offenes Ohr. So stellte sie sich 2006 gegen die Neuzulassungen von Taxikonzessionen wegen der WM, setzte sich für den Erhalt oder die Einrichtung von Taxistandplätzen ein und bekämpfte den Wegfall der Taxifarbe. Frau Scheuble-Schaefer gehörte zu den Stadtratsmitgliedern, die das Taxi als Teil des ÖPNV verstanden und in einigen Fälle auch durchaus Privilegien gewährten. Dabei ging es ihr aber immer um das Wohl von Fahrgästen und Fiakern gleichermaßen. Mehr als 35 Jahre lang gehörte sie dem Münchner Stadtparlament an. Themen wie die innere Sicherheit, Bürgerservice und Tierschutz waren ihr wichtig. Im Mittelpunkt ihres Handelns standen immer das Wohl der Stadt und deren Einwohner - parteipolitische Dogmen mussten hinten anstehen. Eine unbequeme Position zu vertreten ist heute leider vielen fremd oder zu anstrengend. Barbara Scheuble-Schaefer war da ganz anders. Die Redakteurin bildete sich eine Meinung und war anschließend auch bereit, dafür einzustehen. Von 1978 bis 2014 prägte sie als ehrenamtliche Stadträtin die Entwicklung Münchens mit. Für ihre Verdienste um die Stadt und deren kommunale Selbstverwaltung wurde Barbara Scheuble-Schaefer mit der Kommunalen Verdienstmedaille geehrt. Sie war Inhaberin der Goldenen Bürgermedaille, der Jubiläumsmedaille der Landeshauptstadt München sowie der Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Gold. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen dieser außergewöhnlichen Frau. Ihr Engagement wird uns in dankbarer Erinnerung bleiben. (BH) GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DER LANDESVERBAND Bundesminister Scheuer veröffentlicht Vereinfachungen für die Förderung der Elektromobilität im Taxi-Bereich Bei dem Spitzengespräch im Dezember letzten Jahres bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer war neben dem Hauptthema „PBefG-Novelle“ auch ein Besprechungsschwerpunkt die Frage, wie es mit den alternativen Antrieben im Taxi- und Mietwagenbereich weitergeht. Der Bundesverband kritisierte zu dem Thema, dass die bisherige Gestaltung der Förderrichtlinien für die Anschaffung von alternativ angetriebenen Fahrzeugen und Infrastruktur, welche zudem durch letztlich drei Ministerien verwaltet werden, so nicht zur kleinständischen Struktur des Gewerbes passt. Der Verkehrsminister forderte den Verband damals auf, die Probleme auch belegt vorzutragen, dann werde er sich dafür einsetzen, dass z. B. im Taxibereich einzelne Fahrzeuge gefördert werden können. Bundesminister Scheuer hat Wort gehalten und Ende Februar mitgeteilt, dass er den Empfehlungen des Verbandes zur Stärkung von E-Taxiflotten gerne beitritt. Dazu im Einzelnen: In der Förderrichtlinie Elektromobilität ist die Förderfähigkeit für die Beschaffung von Elektrofahrzeugen an eine Bestellmenge von mindestens fünf Fahrzeugen gebunden. Im Rahmen der letzten Aufrufe zur Förderrichtlinie hat das BMVI insbesondere die Situation im Taxigewerbe bedacht und eine Mindestbestellmenge von nur zwei Fahrzeugen vorgesehen. Zudem können sich gleichartige Taxiunternehmer zusammenschließen, um gemeinsam ein Fördervorhaben zur Beschaffung von E-Taxis durchzuführen. Im Zuge der Weiterentwicklung der Förderrichtlinie werde das Ministerium weitere Vereinfachungen prüfen. Des Weiteren pflichtet Bundesminister Scheuer der Verbands-Ansicht bei, dass die ANZEIGE ANSPRECHEND UND AUTHENTISCH FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden. 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
getrennte Ressortzuständigkeit die Umsetzung von Elektromobilitätsvorhaben erschwert. Zu diesem Zweck wurde die „Lotsenstelle Fonds Nachhaltige Mobilität“ im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingerichtet. Als zentrale und ressortübergreifende Beratungsstelle berät und unterstützt sie Kommunen und Unternehmen zu den Förderrichtlinien des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017 – 2020“ . Die Lotsenstelle erreichen sie sowohl telefonisch als auch per E-Mail unter: Telefon: 030 1 83 00 65 41 E-Mail: LoMo@bmvi.bund.de Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02 Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. IN EIGENER SACHE Immer wieder berichten Fahrgäste davon, dass sie im Gespräch mit Taxlern von deren interessanten Lebensgeschichten erfahren haben. Ob im Kalten Krieg geflüchtet oder als Wissenschaftler nebenbei Taxi gefahren und dann im Gewerbe geblieben, ob zur See gefahren oder der Liebe wegen in München sesshaft geworden, schreiben Sie uns. Der TAXIKURIER plant, die vielfältigen interessantesten Lebensgeschichten und das Potential unserer Kollegen vorzustellen. ➔ Folgende Angaben sollte Ihre Bewerbung enthalten: Vollständiger Name, Geburtsdatum, Telefonnummer, E-Mail-Adresse Bitte fügen Sie eine kurze Information über den Schwerpunkt ihrer Geschichte, Herkunft, erlernter Beruf, Hobbys und wie Sie nach München gekommen sind bei. Wir freuen uns auf spannende Geschichten! (BH) Interessante Lebensgeschichten gesucht ➔ AUFRUF
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Täter 1: Männlich, ca. 25–30 Jahre, ca. 190 cm groß, dick/korpulent, schmutzige, ungepflegte Hände, Drei-Tage-Bart, helle Haut; bekleidet mit blauer Jeans, dunkelblauer Mantel, knöchelhohe „Gucci-Schuhe“ mit rot/grünen Streifen und weißer Sohle; bewaffnet mit Pfefferspray. Täter 2: Männlich, ca. 20–25 Jahre alt, ca. 170–175 cm groß, schlank, dunkler Teint, bekleidet mit braunem Jackett, Perücke mit glatten, schwarzen, schulterlangen Haaren und bewaffnet mit Pfefferspray. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. Raub einer Armbanduhr – Forstenried Ein 48-jähriger Münchner inserierte in einem Online-Verkaufsportal eine hochwertige Herrenarmbanduhr. Daraufhin vereinbarte er am Donnerstag, 14.02.2019, einen Besichtigungstermin mit einem potenziellen Käufer an seiner Wohnanschrift in der Mindelheimer Straße. Gegen 18.20 Uhr fuhr der Käufer mit einer weiteren männlichen Person mit einem Taxi zur Wohnanschrift des 48-Jährigen. Hierbei ging einer der Männer in dessen Wohnung, der andere wartete unten im Taxi. Nun ließ sich die Person die Uhr zeigen, man konnte sich jedoch nicht auf einen Preis einigen. Zu diesem Zeitpunkt war auch der Sohn des 48-Jährigen in der Wohnung anwesend. Da es zu keinem Verkauf kam, bat der 48-Jährige den Mann wieder aus seiner Wohnung. Ohne Vorwarnung sprühte der unbekannte Mann dem 48-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht und nahm die Uhr sowie die Zertifikate an sich. Bei der anschließenden Flucht kam es im Hausflur zu einem Gerangel, bei dem auch der Sohn des 48-Jährigen dazukam. Hierbei setzte der Unbekannte erneut Pfefferspray ein und konnte letztlich aus dem Hausgang flüchten. Anschließend stieg er in das wartende Taxi, wo auch die andere Person wartete. Der Taxifahrer fuhr jedoch nicht los, weshalb der Unbekannte, der zuvor Pfefferspray versprühte, wieder aus dem Taxi ausstieg und Richtung Autobahn davonlief. Der zweite Mann bezahlte den Taxifahrer, stieg dann ebenfalls aus, begab sich zu dem Geschädigten und sprühte erneut mit Pfefferspray in dessen Richtung. Anschließend flüchtete auch er. Der 48-Jährige und sein Sohn wurden durch das Pfefferspray leicht verletzt und in einem Krankenhaus behandelt. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Unbekannten verlief ergebnislos. Die beiden Personen wurden durch den Geschädigten wie folgt beschrieben: ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT WICHTIGE INFORMATION 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019 F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München • Tel.: 089 30748047 Ihr Ansprechpartner: Günther Kurrer (GF) kontakt@er-tax.de • Spiegeltaxameter • Taxi-Dachzeichen • Cey-System • Sprechfunkgeräte • Lichtschrankenüberwachung • Datenfunk-Systeme • Taxi-Notalarmanlagen • Quittungsdrucker • Konformitätsbewertung • Sitzüberwachung F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH ER-TAX - für Ihren Erfolg AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. Truderinger Straße 330 • 81825 München www.autoglaskraft.de Telefon 089 / 6 90 87 82 istockphoto
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
www.volkswagen-taxi.de Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. * S tand 03/2019. Besonders für Sie. Der Passat Variant1 als Taxi. Den Wunsch des Fahrgasts, schnell und sicher Ziele zu erreichen, erfüllt der Passat Variant perfekt. Im großzügigen Innenraum finden bis zu vier Fahrgäste reichlich Platz – und dank bis zu 1.780 Liter Ladevolumen auch deren Reisegepäck. Und damit Sie sich noch besser auf den Verkehr und Ihre Fahrgäste konzentrieren können, erhalten Sie durch optionale Assistenten wie die City-Notbremsfunktion oder die Fußgängererkennung mehr Unterstützung pro Kilometer. 1 Kraftsto ffverbrauch in l/100 km: 5,7–5,3 (kombiniert), CO 2 -Emissionen in g/km: 150,0–138,0 (kombiniert).* Fahrgasttraum. GRABARZ & PARTNER Volkswagen AG Job-Nr. A-VDM-34-190299-A Sonderfahrzeuge Taxi: Passat Variant/Fahrgasttraum (PV3430_Ansatz) Format 210 x 297 mm Grundreinzeichnung DU 00.00. VW_SF_Taxi_PV_210x297_16206_tk.indd 1 27.02.19 09:01
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
SCHEUERS PLAN ➔ STEHT DAS TAXI-GESETZ VOR DEM AUS? UMSTRITTENES PAPIER AUS DEM BUNDESVERKEHRS MINISTERIUM WILL GESETZLICHE REGELN AUFWEICHEN In Berlin haben am Donnerstag, 21. Februar 2019, über 1.500 Frauen und Männer aus dem Taxigewerbe gegen Pläne aus dem Bundesverkehrsministerium demonstriert. Hintergrund der Demonstration war ein Arbeitspapier, das wenige Tage zuvor veröffentlicht wurde. „Wir müssen Herrn Scheuer die deutliche Frage stellen: Wollen Sie einen öffentlichen Personennahverkehr für die Bürger? Oder wollen Sie Beförderung zum Spielball privater wirtschaftlicher Interessen machen?“, sagte BZP-Präsident Michael Müller vor den Demonstranten. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) stellte sich den Protesten und erntete neben anfänglichen Buhrufen auch viel Respekt: „Das Taxigewerbe bleibt für mich ein wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir wollen nichts beschränken, sondern wir werden mit Ihnen 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019 TITELTHEMA
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
darüber diskutieren, wie wir die Attraktivität der Personenbeförderung verbessern können.“ Es werde breite Prozesse geben, in denen sich der Bundesverband und das Gewerbe einbringen könnten. „Es sei klar, dass wir in dieser Gesetzesnovelle Ihre Interessen berücksichtigen wollen, aber auch neue Mobilitätsformen“, sagte Scheuer und verwies darauf, dass auch das Taxigewerbe von der Digitalisierung profitiere. Schließlich wolle man mehr Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsangebote bringen, dazu gehöre auch das Taxi, stellte Scheuer klar. Zuvor hatte BZP-Präsident Michael Müller deutlich gemacht: „Die Vorschläge des Ministeriums gehen alle einseitig zu Gunsten von Uber & Co. und zu Lasten des Taxis. Die Existenz des Taxigewerbes ist direkt bedroht!“ . Müller betonte: Rückkehrpflicht und Einzelplatzvermietung seien juristische Kategorien aus dem Personenbeförderungsgesetz und für Laien nicht immer begreifbar. In der Praxis aber ist jeder betroffen. Daher muss geklärt werden: Sollen die Städte und Gemeinden über ihre Verkehrsangebote mit Bussen, Bahnen und Taxis bis hin zur Festlegung der Tarife weiter selbst entscheiden dürfen? Oder soll ihnen die Entscheidung abgenommen werden? „Dann muss sich jedermann darüber im Klaren sein, dass künftig große Konzerne über die Mobilität jedes einzelnen Bundesbürgers bestimmen. Ganz zu schweigen von den Gewinnen aus dem Geschäft, die dann auch nach Übersee fließen!“ skizzierte Müller das Szenario. Zugleich kündigte die Branche weitere Proteste an, falls die umstrittenen Pläne nicht zurückgenommen würden. „Wer die Axt an unsere Existenz, unsere Arbeitsplätze und unsere Rolle für die Mobilität der Zukunft legt, muss spüren, dass wir uns wehren. Wir rufen dem Verkehrsminister zu: Nicht mit uns!“ Das Arbeitspapier aus dem Bundesverkehrsministerium sieht die Abschaffung der Rückkehrpflicht und die Aufhebung des Einzelplatzvermietungsverbots für Mietwagen vor. Beide Vorschriften sind im Personenbeförderungsgesetz verankert. REAKTIONEN AUS DER POLITIK Noch im Februar wurde bei den Fraktionen im Deutschen Bundestag nachgefragt, wie die Politik das Arbeitspapier aus dem Bundesverkehrsministerium beurteilt. Bis zum Redaktionsschluss haben wir folgende Antworten erhalten: ➔ Detlef Müller: Mitglied des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, Sprecher der Landesgruppe Sachsen der SPD-Bundestagsfraktion: „Bei der in dieser Legislaturperiode geplanten Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) wird es auch um die gesetzliche Regelung der sogenannten „neuartigen digitalen Mobilitätsdienstleister“ (prominentestes Beispiel: UBER) gehen. Zweifellos bedarf das PBefG der Modernisierung, um auf neue Entwicklungen durch die Digitalisierung und auf die Entstehung neuer, flexibler, App-gestützter Mobilitätsformen reagieren zu können. Deswegen ist klar, dass der Rechtsrahmen für die plattformbasierten Mobilitätsdienstleister in angemessener Weise geöffnet werden muss. Dabei dürfen wir aber das Taxigewerbe nicht im Regen stehen lassen! Die Taxiunternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur mobilen Daseinsvorsorge in der Stadt wie auf dem Land, garantieren faire Preise für die Fahrgäste und auskömmliche Löhne für die Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Ich werde mich dafür einsetzen, dass dies im Grundsatz auch so bleibt. Denn für mich gilt: Eine Öffnung des Rechtsrahmens darf nicht zu einer „Kannibalisierung“ des ÖPNV durch App-gestützte neuartige Mobilitätsformen, nicht zu mehr Autoverkehr auf den Straßen und nicht zu Lasten des Taxigewerbes als Bestandteil der mobilen Daseinsvorsorge führen. Ein Unterbietungswettbewerb zu Lasten der Taxis durch in den Innenstädten kreisende private Fahrdienste wird mit mir nicht zu machen sein. Auf dem Land aber braucht es ein stabiles, engmaschiges, zuverlässiges ÖPNV-Angebot.“ ➔ Harald Wolf (Verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion Berlin) und Kristian Ronneburg (Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Klimaschutz): „Die Linksfraktion Berlin steht an der Seite der Taxifahrerinnen und Taxifahrer, die mit ihren Fahrten einen wesentlichen Anteil am öffentlichen Mobilitätsangebot der Stadt haben und einen guten Job machen. Sie müssen rund um die Uhr verfügbar sein, haben eine Tarif- und Beförderungspflicht, Dienste wie UberX & Co. haben all diese Pflichten nicht und sollen jetzt nach dem Willen des Bundesverkehrsministers auch noch mit mehr Rechten ausgestattet werden. ➔ BTMV - FAIRPLAYAPP Die Berliner Taxivereinigung e.V. hat eine App entwickelt, mit der mögliche Verstöße gegen die personenbeförderungsrechtlichen Vorschriften, wie z.B. Einhaltung der Rückkehrpflicht, gesammelt werden sollen. "Wer sich an die Regeln hält, hat auch nichts zu befürchten", teilt der Vorsitzende der Taxi-Vereinigung mit. Mit den Daten soll geprüft werden, ob sich alle Markteilnehmer an die Regeln halten. Die App ist nun auch für den Großraum München freigeschaltet. Die Anwendung ist öffentlich zugänglich und verlangt nach einem Account auf dem Server der Taxivereinigung Berlin, um die Verstöße-Datenbank zu erreichen. Die App braucht Rechte für Zugriff auf Kamera und Standort, um den Verstoß akkurat und unveränderbar aufzunehmen. Das Foto bzw. die Fotos sind die Grundlage des Verstoßes und eine Kopie deren verbleibt auf dem Nutzergerät. Rechtliche Hinweise und Bestimmungen finden Sie auf der Webseite https://berliner-taxi-vereinigung.de/btv-gdpr. Kontakt mit dem Urheber ist unter info@berliner-taxi-vereinigung.de gewährleistet. APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Pläne des Verkehrsministers sind eine Kapitulationserklärung. Statt Regelungen abzuschaffen, muss vielmehr endlich geltendes Recht im Mietwagenverkehr durchgesetzt werden. Statt die Rückkehrpflicht für Mietwagen aufzuheben, sollte der Bund eine Kennzeichnungspflicht für Mietwagen einführen, damit Bundesländer wie Berlin Verstöße gegen das Personenbeförderungsrecht besser ahnden können. Häufig haben Mietwagenfirmen ihren Betriebssitz in Brandenburg, um Kontrollen durch das Land Berlin zu erschweren. Wir fordern deshalb, dass Möglichkeiten der länderübergreifenden Arbeit deutlich erweitert werden. Es kann nicht sein, dass das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) keine Möglichkeit hat, die Betriebsunterlagen von Unternehmen zu kontrollieren, wenn diese ihren Sitz in einem anderen Bundesland haben.“ LEGAL – EGAL – SCHEISSEGAL Die „Eckpunkte für eine Novellierung des Personenbeförderungsrechts“ aus dem Bundesverkehrsministerium haben hohe Wellen geschlagen. Andreas Scheuer ist Respekt zu zollen, dass er sich der aufgebrachten Taximeute vor seiner Behörde gestellt hat: „Keiner will das Taxigewerbe verdrängen“, versicherte der Minister. Aber genau das würde durch die bekannt gewordenen Pläne geschehen. Aber was erzürnt die Taxifahrer eigentlich so stark? Dieser Frage wollen wir nachgehen und Ihnen die Antworten liefern: Sünde 1: Wegfall der Rückkehrpflicht für Mietwagen Dies ist der Totalangriff auf das ÖPNV- Verkehrsmittel Taxi. Die Rückkehrpflicht für Mietwagen ist ganz wesentliches Abgrenzungsinstrument zwischen den Verkehrsformen Taxi und Mietwagen – die völlig unterschiedliche Aufgaben und Pflichten haben. Die Rückkehrpflicht soll die Funktionsfähigkeit des Taxis mit seinen ÖPNV-Pflichten Beförderungs-, Tarif- und Betriebspflicht sichern. Ohne Rückkehrpflicht fällt dieser Grenzzaun. Mietwagen werden sich überall dort aufstellen, wo die Kunden sind: Flughäfen, Bahnhöfe, Hotels, Messen, Geschäftszentren, Ausgehviertel, kurzum: alle City- Hot spots. Oder sie kreisen im Suchverkehr nach Kunden und blasen unnötig Abgase in die Luft, siehe New York, London, Amsterdam und viele andere Beispiele. Allein in New York sind 80.000 Uber- Fahrzeuge unterwegs, die den Verkehrskollaps verstärken. Taxis erleiden einen zusätzlichen Wettbewerbsnachteil, da sie sich nur an den behördlich genehmigten Halteplätzen in der Betriebssitzgemeinde aufstellen dürfen. Aus den umliegenden Landkreisen fahren jeden Morgen hunderte von Mietwagen nach München, in Erwartung von Uber- Aufträgen. Soviel zum gebetsmühlenartig vorgetragenen Argument des Umweltschutzes. Diese Fahrten werden (noch) mit aggressiven Dumping-Preisen angeboten, die Uber & Co. mit ihren milliardenschweren Kassen subventioniert. Die neuen Player picken sich die Rosinen aus dem Kuchen, die Krümel in Gestalt der aufwendigen und betriebswirtschaftlich verlustträchtigen „Sozial“-Fahrten werden dem Taxigewerbe überlassen. Diese Fahrten können nicht mehr durch einträgliche Touren quersubventioniert werden. Das Taxi als Instrument der Daseinsvorsorge ist dem Untergang geweiht. Sünde 2: Sitzplatzweise Vermietung für Mietwagen Durch Wegfall des Einzelsitzplatzvermietungsverbotes im Mietwagenverkehr wird der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ein Mitbewerber geschaffen, der die hoch frequentierten Linien angreifen wird. Bei Rückgang der Fahrgastzahlen haben die verbleibenden Kunden die Zeche zu zahlen, oder die Linienbedienung muss aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden. Durch diese Kannibalisierung wird die Funktionsfähigkeit der Verkehrsgesellschaften bedroht. Nach dem Papier des Bundesministers muss eine positive Feststellung und qualifizierte Begründung der Verkehrsbehörde vorliegen, dass einzelne ertragreiche Linien von Bus und Bahn gefährdet seien. Nur dann wären neue Anbieter abzulehnen. Nachdenken, Herr Minister: Wenn nachgewiesen werden kann, dass eine Linie nicht mehr funktioniert, dann funktioniert sie bereits nicht mehr und die Kunden haben sich Alternativen gesucht. Höher kann man juristische Hürden für die Städte und Gemeinden kaum setzen. Ohne Linienverkehr müsste es doch auch ein gutes Geschäft für Taxis geben? Das ist zu kurz gedacht. In einen Gelenkbus der MVG passen etwa 100 Fahrgäste. Sollten sich jeweils fünf dieser Fahrgäste einen Personenkraftwagen teilen, werden dafür 20 Autos benötigt, die Stoßstange an Stoßstange etwa 100 Meter Verkehrsfläche benötigen. Im Gegensatz zu den 18 Metern Länge des Busses. Im Übrigen: Eine vollbesetzte U-Bahn fasst etwa 900 Personen, eine Straßenbahn mehr als 200. Ohne Öffentlichen Linienverkehr wird der Straßenverkehr zusammenbrechen. Wir glauben nicht, dass unsere Fahrgäste für eine Beförderung unterhalb der Schrittgeschwindigkeit bezahlen werden. Wer es mit dem Schutz des öffentlichen Nahverkehrs wirklich ernst meint, muss die Beweislast umkehren: Wer Sammelverkehre eröffnen möchte, muss nachweisen, dass durch Mietwagen-Pooling das öffentliche Verkehrsinteresse nicht berührt wird bzw. diesem entgegensteht. Sünde 3: Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing Mietwagen könnten sich künftig nach den Plänen des Bundesverkehrsministeriums überall bereithalten, sie hätten alle Rechte und keine Pflichten. Die Existenzen des Taxigewerbes und der Öffentlichen Linienverkehre, mit Tarif- und Beförderungspflicht, sind dadurch massiv bedroht. Aus unserer Sicht wurden im Papier des Ministeriums nur die Interessen von Uber & Co. eingearbeitet. Die Vorschläge des deut- TITELTHEMA 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
schen Taxigewerbes zur Modernisierung der Vorschriften verhallten ungehört. Daher muss geklärt werden: Wer hat das Schriftstück eigentlich geschrieben? Wir vertreten die Meinung, die Städte und Gemeinden sollen weiter selbst über ihre Verkehrsangebote mit Bussen, Bahnen und Taxis bis hin zur Festlegung der Tarife entscheiden. Der Bürger will eine Vielfalt von Mobilitätsangeboten, die zumindest in den Ballungsräumen schon zur Verfügung stehen. Oder soll ihnen die Entscheidung abgenommen werden? Dann muss sich jedermann darüber im Klaren sein, dass künftig große Konzerne über die Mobilität jedes einzelnen Bundesbürgers bestimmen. Und die Gewinne fließen nach Übersee. Weiter muss gefragt werden, warum sich die neuen Mobilitätsanbieter an ein (wie auch immer) geändertes Personenbeförderungsgesetz halten sollen? Für die Durchsetzung von Regeln und Gesetzen müssen die zuständigen Behörden gestärkt werden, personell und mit Mitteln ausgestattet, um ihre Aufgaben auftragsgemäß erledigen zu können. Angesichts der Neigung von Uber, sämtliche Widersacher und Widerstände mit einer aggressiven Klageflut aufzureiben, dürfte die Neigung der Kommunen zu solchen Maßnahmen nur wenig ausgeprägt sein. Vielmehr ist zu erwarten, dass Uber auch neue Spiel regeln schlicht ignoriert und/oder mit einem Heer von Anwälten angreift. Fazit: Das „Gesamtpaket“ aus dem Ministerium ist verheerend. Mit der Abschaffung der Rückkehrpflicht und der pauschalen Aufhebung des Verbots der Einzelplatzvermietung würde die Lunte an das ÖPNV-Verkehrsmittel Taxi und damit für jedermann verfügbare Mobilität gelegt. FAIRER WETTBEWERB FÜR DIE MOBILITÄT VON MORGEN Das Personenbeförderungsgesetz soll in der aktuellen Legislaturperiode novelliert werden. Diese Reform muss die Potenziale der Digitalisierung nutzen, die Verlässlichkeit der Personenbeförderung erhalten und gute Arbeitsbedingungen sicherstellen. Leitmotiv muss die Festlegung des Koalitionsvertrags sein, „dass ein fairer Ausgleich (level playing field) zwischen den unterschiedlichen Beförderungsformen gewahrt bleibt.“ Unsere Branche will diese Modernisierung mitgestalten. Dazu hat der Deutsche Taxiund Mietwagenverband die wichtigsten Anforderungen an die Reform wie folgt zusammengetragen: Fairer Wettbewerb der Anbieter Taxis sind Teil der Daseinsvorsorge und des Öffentlichen Personennahverkehrs. Als solches sind sie verpflichtet, Beförderung für jedermann, rund um die Uhr, flächendeckend und zu festen Preisen anzubieten. Um diese besondere Funktion auch weiterhin erfüllen zu können, müssen sie aktiv vor unfairem Wettbewerb geschützt werden. Die Rückkehrpflicht für auftragslose Mietwagen muss beibehalten werden. Das System Taxi als Teil der Daseinsvorsorge wäre mit dem Wegfall der Rückkehrpflicht am Ende. Wird die Rückkehrpflicht abgeschafft, öffnet die Politik alle Schleusen für Unternehmen wie Uber. Die Realität sähe dann folgendermaßen aus: ➔ Unternehmen wie Uber können betriebswirtschaftlich entscheiden, wann und wo es lukrative Fahrten gibt und nur diese Nachfrage bedienen. Taxis können das nicht: sie haben eine Betriebs- und Beförderungspflicht und müssen rund um die Uhr jeglichen Bedarf abdecken, ob lukrativ oder nicht. ➔ Unternehmen wie Uber handeln nach dem klassischen Marktprinzip: Angebot und Nachfrage. Ist die Nachfrage groß, steigt der Preis. Eine Uber-Fahrt am Silvesterabend ist bei gleicher Strecke mindestens doppelt so teuer wie an normalen Tagen. Das können Taxis nicht, sie müssen immer und überall denselben Preis anbieten, der behördlich festgeschrieben ist. ➔ Unternehmen wie Uber übernehmen keine Verantwortung als Arbeitgeber. Sie stellen sich als eine Vermittlungsplattform dar, die 25% vom Ertrag der von ihr vermittelten Fahrten bekommt. Ob der Fahrer angestellt ist – und wenn ja, unter welchen Bedingungen –, oder ob er seine Pausen und Arbeitszeiten einhält, wird von Unternehmen wie Uber nicht überprüft. Das Taxigewerbe hingegen ist Arbeitgeber: es übernimmt Verantwortung, zahlt Mindestlohn und Abgaben für seine Angestellten, sowie Steuern. ➔ Unternehmen wie Uber unterliegen nicht dem Konzessionsrecht. Die Anzahl der Autos ist durch den Staat nicht regulierbar. Bei Taxis ist das anders: hier werden Konzessionen vergeben. Wenn man die Rückkehrpflicht abschafft, wird es zu einem Verkehrskollaps in unseren Städten kommen, denn die Anzahl der herumfahrenden und nach Kunden suchenden „Mietwagen“ wird sprunghaft ansteigen – und die Politik kann (dann) nichts mehr dagegen unternehmen. Zu beobachten ist dieses Phänomen bereits in vielen Städten wie z.B. in New York, San Francisco und Amsterdam. Der Erhalt der Rückkehrpflicht ist Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Umwelt- WHATSAPP-GRUPPE Um die Aktionsfähigkeit und Mobilisierbarkeit der Branche sicherzustellen hat der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband ein WhatsApp-Info-Kanal eingerichtet. Hier erhalten Sie neue Informationen über die geplante Änderung des PBefG. Bei Interesse bitte eine WhatsApp mit "Start" an folgende Nummer senden: 0176-40453576 APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
schutz. Er ist die zentrale Forderung des Taxigewerbes. Einen fairen Wettbewerb kann es nur mit Erhalt der Rückkehrpflicht geben. Kommunale Aufsichtsbehörden müssen – mehr als bisher – durch regelmäßige Kontrollen sicherstellen, dass die Regeln für die Personenbeförderung eingehalten werden. Die Kontingentierung der Lizenzen einerseits und die Überprüfung der Berufszugangsvoraussetzungen nach dem „Hamburger Modell“ andererseits sind wichtige Grundpfeiler, die einen fairen Wettbewerb sicherstellen. Gute Arbeit für Fahrerinnen und Fahrer Um auch in Zukunft einen flächendeckenden Taxiservice anbieten zu können, muss das Taxigewerbe weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber sein. Sichere und gute Arbeitsplätze gibt es nicht mit Dumping- Löhnen. Dumping-Anbietern, die ihre Fahrer in eine prekäre Selbständigkeit mit Dumping- Löhnen zwingen, darf nicht der Weg bereitet werden. Für Taxifahrer und Mietwagenfahrer sollten gleiche Voraussetzungen gelten. Mehr Sicherheit für alle Fahrgäste Jede Person, die Menschen in ihrem Fahrzeug gewerbsmäßig befördert, muss dazu nachprüfbar qualifiziert sein. Sie trägt in besonderem Maße Verantwortung für den Fahrgast und die anderen Verkehrsteilnehmer. Das muss für alle Anbieter gleichermaßen gelten. Wir fordern deswegen, dass für alle Formen der gewerblichen Personenbeförderung mit PKW eine einheitliche Qualifikation vorgeschrieben wird, die auf Sicherheit und Service ausgerichtet ist. Auch aus steuerlichen, versicherungsrechtlichen und wettbewerblichen Gründen muss private Mitnahme klar von gewerblicher Beförderung abgegrenzt werden: Die Kostenbeteiligung darf nicht mehr als 30 Cent pro Kilometer betragen. Wir schlagen dafür einen dynamischen Verweis auf die Regelung im Bundesreisekostengesetz vor. Darüber hinaus ist eine eindeutige Kenntlichmachung von Fahrzeugen der gewerblichen Personenbeförderung anhand besonderer KFZ-Kennzeichen notwendig. Damit die Ämter auch die Möglichkeit haben, nachzuprüfen, ob Personen diese Qualifikation erworben haben, fordern wir, dass das elektronische Zentralregister für Güter- und Personenkraftverkehrsunternehmen mit Bus auf Taxi- und Mietwagenbetreiber ausgeweitet wird. Echter Verbraucherschutz durch Verlässlichkeit und Transparenz Die Tarifpflicht für Taxis muss beibehalten werden. Taxis sollten künftig allerdings auch pauschale Festpreise für vorbestellte Fahrten anbieten können, die in den Tarifordnungen festgelegt werden müssen. Damit haben auch Taxikunden die Möglichkeit, vorab eine verbindliche Preisauskunft zu erhalten. Für Ride-Sharing mit Taxis müssen transparente Regeln für die Aufteilung des Fahrpreises geschaffen werden. Chancen der Digitalisierung nutzen Die Digitalisierung bietet die Chance, den Verkehr neu und besser zu organisieren. Sie darf aber nicht dazu führen, dass die bestehenden und bewährten Strukturen in der öffentlichen Daseinsversorgung zerstört werden. Das Taxigewerbe hat in den letzten Jahren mit der Einführung der nationalen und sogar internationalen gewerbeeigenen Apps – die mittlerweile flächendeckend vermitteln – bewiesen, dass wir uns nicht den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung verschließen. Im Gegenteil: das Taxigewerbe ist für die Zukunft aufgestellt und wird die Chancen der Digitalisierung auch weiterhin nutzen. Darüber hinaus müssen Daten verantwortungsvoll genutzt werden. Bei der istockphoto 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019 TITELTHEMA
Seite 15
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Personenbeförderung entstehen heute eine Vielzahl von Daten über Fahrzeuge, Kunden und Touren. Der Schutz dieser Daten vor Missbrauch muss an erster Stelle stehen. Die Daten können und sollten jedoch auch genutzt werden, um Verkehrsströme und -planungen zu optimieren und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (u.a. Steuerrecht) sicherzustellen. Die Daten aus Fiskaltaxametern und geeigneten Instrumenten für Mietwagen sollten den Behörden deshalb zu Verfügung gestellt werden. Als unterstützende Maßnahme sollte eine allgemeine Belegerteilungspflicht eingeführt werden. Ride-Sharing für alle ermöglichen Das Taxigewerbe bietet bereits heute Ride-Sharing an. Unter anderem mit dem Betrieb von Anruf-Sammel-Taxis haben wir jahrzehntelange Erfahrung. Ride-Sharing muss zukünftig im Personenbeförderungsgesetz explizit geregelt werden. Dazu gehört für uns: ➔ Taxis müssen in die Sharing-Modelle eingebunden werden oder solche Verkehre selbst durchführen dürfen. ➔ Sharing-Verkehre müssen der Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht unterliegen. Das heißt: Wer sie anbietet, muss das für alle tun – rund um die Uhr und zu verlässlichen Preisen und ohne Rosinenpickerei. ➔ Ride-Sharing soll den Linienverkehr des ÖPNV ergänzen und seine Wirtschaftlichkeit nicht gefährden. Elektro-Taxis auf die Straße bringen Wir wollen Elektro-Taxis und anderen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben zum Durchbruch verhelfen. Dafür müssen technische, bürokratische und finanzielle Hindernisse beseitigt werden. Erste Schritte dafür sind: ➔ Elektro-Taxis sollten sich beim Aufladen an öffentlichen Ladeplätzen bereithalten dürfen. ➔ Vorhandene Taxi-Warteplätze müssen schnellstmöglich mit Ladegeräten ausgestattet werden. ➔ Weil Elektro-Taxis aufgrund der Ladezeiten heute noch nicht im Mehrschicht-Betrieb rund um die Uhr gefahren werden können, sollte der Betrieb von zwei Fahrzeugen mit Wechselkennzeichen zugelassen werden. Die Taxi- und Mietwagenbranche steht für die Mobilitätswende bereit. Gemeinsam mit Bund, Ländern und Kommunen wollen wir alternativen Antrieben zum Durchbruch verhelfen und uns an die Spitze dieser Entwicklung setzen. (Quelle: Deutscher Taxi- und Mietwagenverband) TAXI DEUTSCHLAND WARNT VOR AUFHEBUNG DER RÜCKKEHRPFLICHT FÜR MIETWAGEN Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss. Die Genossenschaft der Taxizentralen betreibt die App „Taxi Deutschland“, an die bereits rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, den „Taxi Messenger“ auf Facebook sowie die mobile Taxirufnummer 22456, die aus jedem Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale verbindet. Dieter Schlenker, Vorstandsvorsitzender von Taxi Deutschland, gab zu den Vorschlägen des Bundesverkehrsministers folgendes Statement ab: „Wir warnen vor einer Aufhebung der Rückkehrpflicht für Mietwagen. Die Rückkehrpflicht von Mietwagen führt nicht zu mehr Verkehr – auf Fahrgäste wartende und deshalb herumfahrende Mietwagen verstopfen die Innenstädte deutlich mehr“, sagt Schlenker. Auch die vorgesehene Reservierung bestimmter Bereiche, wie Flughäfen oder Bahnhöfe für Taxis, sieht Taxi Deutschland kritisch. „Das klappt schon heute nicht“, so Schlenker, „in allen Städten, wo Uber mit Mietwagenunternehmen operiert, gibt es Beschwerden über auf Fahrgäste wartende Mietwagen, die gegen die Rückkehrpflicht verstoßen.“ Schlenker warnt auch vor dem dann nötig werdenden „Schutzmechanismus für den öffentlichen Personennahverkehr“ . Hier soll eine Genehmigung des Verkehrs mit Mietwagen verboten werden können, wenn die zuständige Verkehrsbehörde feststelle, dass durch den Mietwagenverkehr „einzelne ertragreiche Linien“ von Bus und Bahn gefährdet würden. „Das schafft ein weiteres Bürokratiemonster, das im Alltag dann nicht funktionieren und durch Widerspruchsverfahren zum zahnlosen Tiger werden wird“, sagt Schlenker voraus. „Wer heute schon sehen möchte, wozu diese beabsichtigten Änderungen führen werden, kann sich gerne über die Zustände in amerikanischen Großstädten, wie New York oder Seattle, informieren“, so Schlenker, „dort versucht man nun händeringend der Flut an Mietwagen Herr zu werden, die die Straßen verstopfen. Allein in New York sind heute schon 80.000 ➔ APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Uber-Fahrzeuge unterwegs, dazu kommen noch 23.000 Lyft-Fahrzeuge, die viele Meilen während der Suche nach Fahrgästen fahren und damit die Verkehrsbelastung in der Stadt massiv erhöht haben. Wir haben heute die Chance, die Verkehrsprobleme von morgen zu vermeiden. Mit der Abschaffung der Rückkehrpflicht für Mietwagen schaffen wir heute den Kollaps der Innenstädte von morgen.“ Taxi Deutschland weist darauf hin, dass die Fahrdienste sich dort tummeln, wo der meiste Umsatz zu erwarten ist. „Das ist definitiv nicht die Kleinstadt oder das Dorf, den Umsatz macht man da, wo die meisten Menschen wohnen und arbeiten“, erklärt Dieter Schlenker, „wer glaubt, dass die Mobilitätsanbieter aufs Land gehen und dort Krankentransporte und Seniorenmobilität anbieten wollen, der irrt“ . „Die Digitalisierung wird als trojanisches Pferd genutzt“, glaubt Schlenker, „man suggeriert der Politik, dass neue, innovative Lösungen und Bestellmöglichkeiten Verkehrsprobleme lösen können und stellt das Taxi-Gewerbe als die Droschkenkutscher von vorgestern dar. Tatsächlich haben wir bei Taxi Deutschland seit 2010 unsere eigene App, mit der die Beförderungsgäste ihr Taxi in ganz Deutschland bequem bestellen und bezahlen können. Damit sind wir Uber & Co. weit voraus. Mit dem Verweis auf die Digitalisierung lenken die Konzerne nur von den Auswirkungen der von ihnen gewünschten Änderungen ab.“ WAS SAGT DIE PRESSE? ➔ Berliner Zeitung: Immer mehr Chauffeurdienste untergraben das Gesetz, das die Taxifahrer schützen soll. Ausgerechnet die BVG beteiligt sich an einem Feldzug, der dem Taxigewerbe die Existenzgrundlage entzieht, kritisiert Gunnar Schupelius. ➔ Gründerszene: Mytaxi vermittelt Taxen über seine App, während Uber mit Partnerfirmen wie dem Berliner Chauffeurservice Safedriver zusammenarbeitet. In anderen Ländern vermittelt Uber freiberufliche Fahrer – das ist in Deutschland allerdings bislang nicht erlaubt. ➔ Automobilwoche: Sixt startet inte griertes Vermiet-Carsharing-Ridehailing- Taxi-Produkt „One“ . Damit machen die Pullacher auch dem ehemaligen Partner bei DriveNow – BMW – und dessen Allianz mit Daimler Konkurrenz. ➔ Junge Woche: Uber ist ein Spekulantenprojekt in Multimilliardendimension. 2009 in San Francisco gegründet zur Onlinevermittlung von Fahrdiensten, breitete es sich – trotz Rückschlägen – im vergangenen Jahrzehnt über fast den gesamten Globus aus. Beteiligungen von berühmt-berüchtigten Investoren wie Goldman Sachs, Google Ventures und Benchmark Capital sorgten für die nötige Finanzkraft; willfährige Politiker für die Umgestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Das Geschäftsmodell ist klar: Man pumpt Geld in einen ohnehin umkämpften Markt, ruiniert die Konkurrenz oder unterwirft sie dem eigenen Imperium. ➔ Wirtschaftswoche: Wie Sammeltaxis den Markt zerstören. Die Berliner Verkehrsbetriebe bringen mit einem Sammeltaxi das klassische Transportgewerbe gegen sich auf. Das ist nur der Anfang. Die Politik will solche Geschäftsmodelle bald bundesweit erlauben. ➔ derFreitag: Die Plattformen gewinnen, die Ökologie nicht. Die unsichtbare Hand des Marktes soll in Zukunft viel stärker die Personenbeförderung lenken. Konkret: Taxis sollen verstärkte Konkurrenz durch andere Fahrdienstvermittlungen erfahren. Schon das Wort Fahrdienstvermittlung hat nichts von der Leichtigkeit des Taxi-Begriffs. Das Taxigewerbe, nicht für Spitzenlöhne bekannt, schreit auf. ➔ rp-online: Knapp vier Monate später (Anm: nach dem Start in Düsseldorf) ist die Kritik am System Uber immer noch groß: Fahrer berichten von miesen Arbeitsbedingungen, Aufsichtsbehörden ermitteln wegen Verstößen gegen geltendes Recht – und die Taxi-Fahrer monieren Wettbewerbsverzerrung. istockphoto 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019 TITELTHEMA
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
OBEN HUI UNTEN PFUI (Ein Kommentar von Max Dumbo) Oben ist Hamburg Dort gibt es ein Verwaltungsgericht mit fleißigen Richtern, die sich auf über 40 Seiten Urteilsbegründung erfolgreich angestrengt haben, über den Antrag eines Hamburger Taxiunternehmers zu entscheiden und sie sind hierbei sehr weit in die Materie des Personenbeförderungsgesetzes, aber vor allem auch tief in die Grundsätze des Verwaltungsrechts, insbesondere der Verwaltungsgerichtsordnung, eingestiegen. Der Antrag des Kollegen, der übrigens nicht anwaltlich vertreten war, zielte sinngemäß darauf ab, am Genehmigungsverfahren für das Sharing Car System Clever Shuttle als Beteiligter zugelassen zu werden, was die Behörde zunächst abgelehnt hatte. Es wäre den Hamburger Richtern ein leichtes gewesen, den Antrag mit der gleichen Argumentation wie der der Behörde abzulehnen, indem sie auf die fehlende Antragsbefugnis abgestellt hätten, kein Hahn hätte danach gekräht. Aber die Hamburger Richter haben sich richtig viel Mühe gemacht und den Casus gründlichst von jeder Seite aus beleuchtet. Im Ergebnis urteilten sie – grob vereinfacht ausgedrückt –, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die zuständige Hamburger Behörde bei der Zulassung des Ride Sharing Dienstes Clever Shuttle Überschneidungen mit dem des Taxengewerbes nicht ausreichend gewürdigt haben könnte. Was heißt das nun? Erstmal nichts Konkretes. Es handelte sich „nur“ um ein Begleitverfahren und „nur“ um die Frage, ob ein Taxiunternehmen überhaupt befugt ist, Rechtsmittel zu ergreifen, wenn die Behörde Ausnahmegenehmigungen für Dienste nach dem § 2 Abs. 7 PBefG erteilt, die das Taxengewerbe inhaltlich streifen, also wesensgleiche Züge aufweisen. Dennoch ist dieser Beschluss aus Hamburg ein juristischer Meilenstein und ich habe riesigen Respekt vor den beteiligten Juristen: Richterin Stößel, Richterin Carstensen und Richter Larsen. Für Nichtjuristen ist das Urteil zugegeben kaum lesbar, wer es trotzdem versuchen möchte, möge im worldwideweb zu Aktenzeichen 5 E 4748/18 Beschluss des Verwaltungsgericht Hamburg vom 20.12.2018 suchen. Richtig spannend wird es ab Seite 37ff. Unten ist Passau Dort wurde der hiesige Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur geboren und hat dort noch seinen Wahlkreis. Der Mann hat das erste Staatsexamen für Lehramt (Realschule) errungen und dann noch Politikwissenschaften nachstudiert. Der Titel der Abschlussarbeit im Jahr 2001 lautete: Wahlkampf der CSU – eine Betrachtung am Beispiel der Medientouren des Ministerpräsidenten und Parteichefs Dr. Stoiber. Den Doktortitel gab es hierfür aus Prag. Sagen wir mal so, es scheint, der Mann hat Talent sich bei den richtigen Menschen zur richtigen Zeit beliebt zu machen und unermüdlich strategisch an der eigenen Zukunft zu basteln. Wir wollen mal abwarten in welchen Vorstand es ihn nach Beendigung des Ministeramtes verschlägt. Vielleicht irgendetwas mit Automobilen, oder gar mit digitalen Mobilitätsvermittlungsarten großer Automobilkonzerne, das würde ja gut zum Lebenslauf passen. Noch brühwarm ereilte uns via dem „Handelsblatt“ die Mitteilung über ein Eckpapier aus dem Hause des Verkehrsministers, wonach unter anderem die Rückkehrverpflichtung im PBefG wegfallen solle. Weiter wusste das Handelsblatt zu berichten, dass Daimler-Chef Dieter Zetsche und BMW-Boss Harald Krüger in die Hauptstadt reisen, um persönlich die Gründung eines deutschen Mobilitätskonzerns, der vom Taxidienst über das Carsharing bis zur Parkplatzvermittlung alles aus einer Hand anbietet, vorzustellen. An dieser Stelle sollte man kurz den Film anhalten und zurückspulen. Moment mal, da gründen die größten Automobilkonzerne dieses Landes einen gemeinsamen Konzern, obwohl die derzeitige Gesetzeslage diesem Unterfangen noch deutlich entgegenstehen dürfte und zeitgleich lüpft der Minister seine passenden Eckpunkte aus dem Ärmel und keine der angesehenen Zeitungen in diesem Land stört sich daran. Finde den Fehler. Man möchte der schreibenden Zunft zurufen, dann haltet doch den Mund und plappert nicht brav nach, dann veröffentlicht doch einfach das Eckpunktepapier aus dem Ministerium, dann können wir Untertanen selber lesen, was die Herren Autodicke eier ihrem Kämmerer Scheuer, Andi ins Hausaufgabenheft diktiert haben. Es ist tatsächlich nichts weiter als ein einziges fettes „FUCK YOU WIR HATTEN SCHÖNE JAHRE DU IDIOT ABER JETZT BRAUCHEN WIR DICH NICHT MEHR BEGREIF ES ENDLICH UND GIB AUF“ in Richtung des Taxengewerbes. APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Als die erste bauma 1954 auf der Münchner Theresienhöhe eröffnet wurde, konnte niemand auch nur ansatzweise erahnen, dass diese Messe das internationale Aushängeschild der Baumaschinenbranche werden würde. Neun Jahre nach Ende des Krieges begann sich zaghaft die Wirtschaft zu erholen. Die Städte mussten wieder aufgebaut werden, um der Wohnungsnot Herr zu werden und die Industrie benötigte dringend Hallen für die Produktion. So wurde die Baubranche schnell zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor der jungen Bundesrepublik. Unter dem Titel „ Baumaschinen und Geräte im Einsatz“ konnten 8000 Fachbesucher auf einer Freigeländefläche von 12.000 Quadratmetern die Exponate von 58 Ausstellern aus Deutschland bewundern. Zwei Jahre später bereits verdoppelten sich die Aussteller- und Besucherzahlen. Der Veranstalter änderte den etwas sperrigen Name in „bauma“ und schon 1958 beteiligten sich 13 Firmen aus dem Ausland an der sich etablierenden Messe. Schnell wurde die Ausstellungsfläche zu klein. Dies hatte zur Folge, dass die Präsentation auf einen Teilbereich des ehemaligen Flughafens Oberwiesenfeld – heute Olympiapark – umzog. Der Zuschlag für die Sommerspiele 1972 des Internationalen Olympischen Komitees hatte zur Folge, dass die bauma 1967 wegen der beginnenden Bauarbeiten wieder auf das Messegelände in der Münchner Innenstadt zurückkehren musste. Neben den Hallen auf der Theresienhöhe wurde auch die Theresienwiese genutzt, da die Zahl der Aussteller immer weiter gestiegen war. Im Jahre 1969 übernahm die Messe München GmbH die Organisation. Die beginnenden siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts brachten das Ende des Wirtschaftswunders und damit auch den vorübergehenden Niedergang der Baubranche. Die internationale Krisenstimmung der Wirtschaft tat ihr Übriges. Zwischen 1973 und 1977 wurde die bauma ausgesetzt. Danach änderte die Messegesellschaft den ursprünglichen zweijährigen Rhythmus in einen Dreijahresturnus. 1998 eröffnete die bauma das neue Messegelände in Riem. Die Ausstellungsflächen erstrecken sich über alle Hallen und nutzen auch das für die bauma vergrößerte Freigelände mit 614.000 Quadratmetern, was sie zur flächenmäßig größten Messe der Branche macht. Mehr als 500.000 Besucher, fast die Hälfte davon aus dem Ausland, nutzen seither die Gelegenheit, aller drei Jahre nach München zu kommen und das einmalige Zusammenspiel von Mining- und Baubranche zu erleben, Ideen auszutauschen und Geschäfte abzuschließen. Die Einbeziehung der Bergbauindustrie, das umfangreiche Rahmenprogramm und die Möglichkeit, bestehende Geschäftsbeziehungen zu pflegen und neue zu knüpfen, haben die bauma zur international führenden und größten Weltleitmesse der Baubranche gemacht. Neben den hunderttausenden Fachleuten kommen auch viele Besucher nach Riem, die eigentlich nichts mit der Baubranche zu tun haben. Aber die monströsen Krane, haushohe Baumaschinen und Fördergeräte ganz nah zu besichtigen, lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Manch ein Vater wird da plötzlich wieder zum Kind und so lässt die bauma Träume wahr werden. Die bauma als Mutter aller großen internationalen Baumessen zu bezeichnen, würde wohl zu weit gehen, aber das Konzept hat sich bewährt. Seit 2014 findet in Shanghai die bauma China statt. Die bauma Expo Conexpo India feierte 2011 in Mumbai Premiere und ist für den Subkontinent zu einer Messeinstitution geworden. Auch Afrika mit seiner Rohstoffförderindustrie gibt sich seit einigen Jahren die Ehre. Johannisburg in Südafrika ist aller drei Jahre der Gastgeber der bauma Conexpo Africa. In diesem Jahr greift die bauma aktuelle und zukünftige Themen wie Elektromobilität und autonomes Fahren, vernetzte Baustellen, Arbeitssicherheit oder auch Nachhaltigkeit auf. Das Angebot erstreckt sich auf Maschinen und Geräte für den Hoch-, Tief-, Kanal-, Straßen-, Gleis-, Stollen und Tunnelbau, Baufahrzeuge, Hebezeuge und Fördermittel, Maschinen und Anlagen für die Zement-, Kalk-, Gips-, Sand-, Kies-, Schotter-, Betonstein-, Betonfertigteil-, Kunst- und Natursteinindustrie, Antriebs- und Fluidtechnik, Ausrüstungen und Verschleißteile für Bau- und Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge und Bergbaumaschinen. So werden auch in diesem bauma-Jahr wieder neue Maßstäbe gesetzt. (BH) ➔ BAUMA 2019 Die größte Messe der Welt bringt Besucher, Umsatz und Verkehr istockphoto 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
bauma und Verkehr Viele Besucher und Aussteller verursachen auch Unmengen an Verkehr. Durch die stets wachsende Ausstellungsfläche der bauma wird die zur Verfügung bleibende Verkehrsfläche immer kleiner. Die beiden zentralen Herausforderungen sind daher zum einen die Koordination der Verkehrsströme, um dem Chaos einen Rahmen zu geben, und zum anderen das Parkflächenmanagement für täglich bis zu 20.000 Fahrzeuge. Für die Abteilung Sicherheit und Verkehr bringt jede bauma die spannende Frage mit sich, wohin mit den vielen Fahrzeugen, denn Parkflächen werden mit zunehmender Bebauung der Messestadt immer weniger. Auch die Bereitstellungsmöglichkeiten für die Münchner Taxis werden immer knapper. Doch die eigentliche Crux ist die verkehrliche Anbindung des Messegeländes an die Stadt. Mit den beiden Autobahn-Anschlussstellen München- Riem und Feldkirchen-West sowie dem Nadelöhr Joseph-Wild- Straße liegt die Messestadt quasi wie eine Insel am östlichen Stadtrand. Flächen für Parkplätze finden sich nur noch weit außerhalb in den Gemeinden Feldkirchen und Aschheim, wo dann mit Shuttle-Bussen die Gäste zur Messe gebracht werden. Damit dieses verkehrliche Gesamtkonzept wie ein Uhrwerk ineinander greift und letztendlich auch noch funktioniert, bedarf es einer langfristigen Planung. In mehreren sogenannten verkehrlichen Abstimmungsgesprächen treffen sich alle relevanten Verkehrsexperten der betroffenen Institutionen, Behörden und Gewerbevertretungen, um stets auf gleichem Wissenstand an den Planungen beitragen zu können. (TK) Der Verkehrsplaner der Taxi-München eG, Herr Rainer Männicke, stellt im Gespräch mit dem Leiter der Abteilung Verkehr&Sicherheit der Messe München GmbH, Herrn Frank Pastior, sowie dem Leiter der Taxi-Zentrale der Taxi-München eG, Herrn Thomas Kroker, die umfangreichen Vorplanungen dar, die eine bauma mit sich bringt. TAXIKURIER: Herr Pastior, Sie sind Abteilungsleiter „Sicherheit und Verkehr“ bei der Messe München. Es ist wieder „bauma“ . Da kommt viel Verkehr zusammen. Können Sie uns einen kurzen Abriss Ihrer Verkehrsplanungen geben? FRANK PASTIOR: Meine Abteilung koordiniert die gesamte Verkehrslogistik, die während Aufbau, Laufzeit und Abbau einer Messe zum Tragen kommt. Die Koordination des Güterverkehrs fordert uns in den Phasen von Auf- und Abbau, insbesondere bei der Zuweisung der Parkflächen und der Tore für den Lkw-Verkehr sowie der Zufahrtserlaubnisse für die einzelnen Fahrzeuge. Wir haben hierfür ein neues Logistiksystem entwickelt und eingeführt. Hierbei können sich die Lkw-Fahrer über das Internet einbuchen, wann sie in der Messe eintreffen. Sie erhalten dann gleich die räumliche Zuweisung. Wir haben dieses Konzept schon erprobt und es hat voll eingeschlagen. Der schwierigste Teil ist die Planung der Parkflächen. Die eigentlichen Parkflächen auf dem Messegelände stehen ja nicht zur Verfügung. Also müssen wir weitere finden. Und diese müssen teils erst ertüchtigt werden. Es müssen bis zu 20.000 Pkw und bis zu 1.000 Reisebusse pro Tag abgeparkt werden. Nicht nur die Bereitstellung der Flächen, sondern das gleichmäßige Befüllen und die Lenkung der Verkehrsströme zu den Parkplätzen ist die große Herausforderung. Und dann müssen natürlich noch Flächen für Taxis organisiert werden. In Zusammenarbeit mit den Behörden und der Polizei erstellen wir Anfahrtspläne sowohl für den Zuliefer- als auch für den immensen Besucherverkehr. Dafür haben wir ein eigenes Leitsystem entwickelt. TAXIKURIER: Ein Leitsystem? Dafür gibt es Navis. FRANK PASTIOR: Eben nicht. Das Navi ist sehr allgemein. Das hilft im Umgriff der Messe überhaupt nicht. Wir hoffen, dass die Besucher bei Erreichen der Messe das Navi ausschalten. Wir haben auf dem Verkehrsflyer zur bauma extra ein Symbol „kein Navi“ aufgedruckt. Die Besucher sollten sich auf unser Leitsystem verlassen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zusammenarbeit mit Busunternehmen für unterschiedliche Shuttles, mit MVG und S-Bahn. Auch die Polizei ist eng eingebunden. Nur um ein paar Beispiele zu nennen. TAXIKURIER: Wie steuern Sie das Ganze? FRANK PASTIOR: Wir verfügen über eine eigene Verkehrsleitzentrale, in der alle Drähte zusammenlaufen. In dieser Zentrale befinden sich die Steuerungen der Verkehrs- und Parkleitsysteme der Messe München sowie der Autobahndirektion Südbayern. Je nach Größe der Veranstaltung wird die Verkehrsleitzentrale mit Vertretern von Polizei, KVR, Autobahndirektion und Taxi-Genossenschaft besetzt. Wir erkennen auf den Monitoren sofort, wo ein Störfall eintritt und können entsprechend reagieren. TAXIKURIER: Sie waren bereits beim Bau des Messegeländes als Baustellen- Logistiker involviert. Wie verhält sich die heutige Verkehrsentwicklung im Vergleich zu den damaligen Planungen? ➔ INTERVIEW APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
FRANK PASTIOR: Als im Februar 1998 mit der CBR (Caravan Boot Reise, heute „f.re.e“) die erste Messe ihre Tore öffnete, war der Verkehr für alle Beteiligten noch nicht zu kalkulieren. Wir wussten noch nicht, was uns eigentlich erwartet. Das Verkehrsaufkommen sowohl in der Messelogistik als auch von den Besuchern her war überraschend gewaltig. Und es hat ständig zugenommen. Das bestehende Straßennetz ist auf die Wohnbebauung der Messestadt, auf das Gewerbegebiet und auf die Zulieferung der Messe zugeschnitten. Auf keinen Fall auf diese Verkehrsmassen, die mittlerweile auftreten. TAXIKURIER: Liegt die Zunahme des Verkehrs auch an der Zunahme der Messen? FRANK PASTIOR: Das geht Hand in Hand. Der Erfolg der Messe in München liegt nicht nur in der Messe selbst, sondern auch an der Attraktivität der Stadt für Geschäftsleute und Besucher insgesamt. Die Messe wurde 1998 mit zwölf Hallen eröffnet, heute sind es 18. Und die Anzahl der Messen ist mittlerweile so groß, dass es eines aufwändigen Logistikkonzepts bedarf, um den Aufbau, die Laufzeit und den Abbau der Messen koordinieren zu können. TAXIKURIER: Dann gibt es sicher Besprechungen auf großer Ebene? FRANK PASTIOR: Wir halten seit zwei Jahren Besprechungen in der Messe ab, zu der alle beteiligten Firmen, Institutionen und Behörden kommen. Dies ist ein zentraler Baustein der Planungen. Nur wenn alle Beteiligten wissen, was jeder Beteiligte zum Gelingen des Ganzen beiträgt, kann die Messe reibungslos geplant werden und auch ablaufen. Es dürfen unter keinen Umständen Kommunikationslücken entstehen. TAXIKURIER: Herr Pastior, wir bedanken uns für das Gespräch. TAXIKURIER: Herr Kroker, Sie leiten die Funk- und Telefonzentrale der Taxi- München eG und sind in dieser Funktion auch für die Belange der Messe München zuständig. Was verbinden Sie mit dem Begriff „bauma“? THOMAS KROKER: Die bauma ist die weltgrößte Messe für Baumaschinen. Sie findet alle drei Jahre statt und stellt die Taxizentrale jedesmal vor besondere Herausforderungen. Dies sind zum einen die Abläufe innerhalb der Zentrale, die Organisation der Taxiversorgung am Messegelände sowie die Sicherstellung der Taxiversorgung für unsere vielen tausend Stammkunden, damit diese auch während der bauma zuverlässig ihr Taxi bekommen. TAXIKURIER: Haben Sie so etwas wie einen Grundsatz, nach dem Sie arbeiten? THOMAS KROKER: Die Prämisse unseres Einsatzes an der Messe lautet: Dem Taxifahrer ein Maximum an Fahrten zu ermöglichen und gleichzeitig den Messebesuchern eine möglichst geringe Wartezeit auf ihr Taxi aufzubürden. TAXIKURIER: Muss die Personalplanung anders gestaltet werden? THOMAS KROKER: Während der bauma gilt für die Mitarbeiter der Zentrale eine Urlaubssperre, d.h. es darf niemand Urlaub nehmen. Damit steht die komplette Mannschaft für den Vermittlungsbetrieb zur Verfügung. Dieser Termin muss schon zwei Jahre vorher in die Arbeits- und Urlaubsplanung eingearbeitet werden. TAXIKURIER: Werden die Betriebsabläufe der Zentrale beeinflusst? THOMAS KROKER: Die Betriebsabläufe werden insofern beeinflusst, dass in einem Umkreis von etwa 4 km um das Messegelände die Möglichkeit, ein Taxi zu bestellen, stark eingeschränkt wird. Das allgemeine Taxiangebot ist aufgrund der Messe deutlich geringer. Wir müssen viel improvisieren. TAXIKURIER: Wie informieren Sie Ihre Kunden über die besonderen Gegebenheiten? THOMAS KROKER: Wir passen unsere Bandansagen im Callcenter dem Messebedarf an und informieren unsere Anrufer bereits in der Warteschleife über die Auswirkungen des Messebetriebs auf das Taxigewerbe. TAXIKURIER: Sind sie auch vor Ort tätig? THOMAS KROKER: Wir sind mit bis zu vier Außendienst-Mitarbeitern mit Funkfahrzeugen an den neuralgischen Punkten der Messe München präsent. Das sind insbesondere die Haupteingänge Ost und West. Diese Kräfte haben die Taxisituation ständig im Auge und stehen in engem Kontakt mit unserer Funkzentrale. So können auch größere Mengen wartender Fahrgäste in kurzer Zeit abgeholt werden. TAXIKURIER: Da arbeiten Sie sicher mit anderen Organisationen zusammen … THOMAS KROKER: An dieser Stelle möchte ich besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Team „Verkehr und Sicherheit“ der Messe München GmbH, der Polizeiinspektion 25, dem DIUS- Verkehrsdienst (Anm.: spezialisiert auf Lautsprecheransagen und -werbung) und VD Mayr (Anm.: Veranstaltungsdienst) hervorheben. Nur durch den direkten Kontakt mit den Mitarbeitern der genannten Organisationen vor Ort lassen sich Problemsituationen schnell und unkompliziert lösen. TAXIKURIER: Müssen andere Taxibesteller aufgrund der bauma länger auf ihr Taxi warten? THOMAS KROKER: Durch unser modernes computergestütztes Telefonsystem können wir Stammkunden in der Anruferschleife erkennen und mit entsprechender Priorität anders routen als Laufkunden. Mit unserem System DIALPLAN bietet sich dem Anrufer sogar die Möglichkeit, Sonderwünsche wie ein Großraumtaxi oder eine Vorbestellung mit Zimmernummer im Hotel allein über das Tastenfeld des Telefons zu buchen; also ohne einen Telefonisten. Gerade die Hotellerie weiß dieses Angebot sehr zu schätzen und nimmt dieses gerne in Anspruch. TAXIKURIER: Gibt es dafür nicht die Apps? THOMAS KROKER: In den dichten Zeiten stoßen andere Vermittlungsplattformen, wie z. B. Apps, schnell an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. TAXIKURIER: Wie erhalten Sie Ihren Stammkunden die Taxis? 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
THOMAS KROKER: Wir statten viele Stammkunden mit unseren automatischen Bestellsystemen aus, um damit freie Slots in der telefonischen Annahme zu schaffen und die Wartezeit bei der Bestellung eines Taxis erträglich zu halten. TAXIKURIER: Macht sich die bauma auch am Wochenende und nachts in der Taxizentrale bemerkbar? THOMAS KROKER: In der Zentrale beginnt die bauma bereits einige Wochen vor dem eigentlichen Messestart mit vielen Taxifahrten der Aufbaufirmen und dem Aufbaupersonal von und zur Messe. Ebenso verhält es sich nach der Messe in der Zeit des Abbaus. Während der Laufzeit ist insbesondere das Abend- und Nachtgeschäft überwiegend von der bauma dominiert. Es beginnt mit den Fahrten von der Messe zum Hotel, vom Hotel zum Restaurant oder Abendevent, von dort wieder zurück ins Hotel oder zu weiteren Zielen im Nachtleben. Dieses Geschäft ist bis in die frühen Morgenstunden spürbar. Eine deutliche Auftragsspitze bringt das Wochenende vor und die beiden Tage unmittelbar nach der bauma mit sich, wenn der An- und Abreiseverkehr der Messebesucher eintritt. In diesen Phasen kommt es vor, dass sogar am Flughafen München die Taxis zur Neige gehen und Fahrgäste dort auf Taxis warten. TAXIKURIER: Plant die Taxizentrale den Betrieb für die bauma für sich alleine? THOMAS KROKER: Natürlich nicht. Das ginge ja auch nicht. Bereits zwei Jahre vor der Messe beginnen die regelmäßigen Verkehrsbesprechungen, an denen sämtliche beteiligten Verkehrsorganisationen teilnehmen und ihre Interessen zur Sprache bringen. TAXIKURIER: Gibt es noch den guten alten Sprechfunk? THOMAS KROKER: War früher der Sprechfunk das probate Mittel, um etwa 90 % der Münchner Taxler zu erreichen, so kommen wir damit heute nur noch an etwa 15 % der Fahrer heran. Beide Seiten – Taxler und Zentrale – müssen ihre Strategien ständig anpassen, um eine erfolgreiche Taxiversorgung bei Großmessen bewerkstelligen zu können. TAXIKURIER: Haben Sie ein besonderes Verhältnis zur bauma? THOMAS KROKER: Die bauma 2019 ist meine siebte bauma, bei der ich für das Taxigewerbe aktiv plane und im Einsatz bin. Es ist jedesmal eine neue Herausforderung. Die Verkehrssituation gestaltet sich von Jahr zu Jahr schwieriger, aber auch das Verhalten der Taxifahrer hat sich aufgrund moderner Vermittlungssysteme in den letzten 10 Jahren deutlich verändert. TAXIKURIER: 2020 fangen Sie dann schon für die nächste bauma in 2022 zu planen an? THOMAS KROKER: Wahrscheinlich! TAXIKURIER: Freuen Sie sich darauf? THOMAS KROKER: Ganz bestimmt! TAXIKURIER: Vielen Dank für diese interessanten Aussagen. (RM) STATISTIK Ein Vergleich zwischen der bauma16 und der bauma19 Flächenmäßig betrachtet handelt es sich bei der bauma um die weltweit größte Messe in der Branche. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich über sämtliche Hallen des Messegeländes und das gesamte Freigelände. 2016 – Auf der letzten bauma vom 11. bis 17. April 2016 waren 3.423 Aussteller aus 58 Ländern vertreten. Es kamen rund 580.000 Besucher. Die Besucher aus dem Ausland stammten aus 200 Ländern. Die Ausstellungsfläche betrug 605.000 m², wovon 180.000 m² auf Hallenfläche entfielen. 2019 – Auf der diesjährigen bauma vom 8. bis 14. April haben sich 3.926 Aussteller aus 55 Ländern angemeldet. Die Liste hierfür ist 103 DIN-A-4-Seiten lang. Die Ausstellungsfläche wurde auf 614.000 m2 erweitert. Es stehen dieses Jahr erstmalig 18 Hallen mit ca. 200.000 m2 zur Verfügung. Die Ausstellung gliedert sich in die Bereiche: ➔ Rund um die Baustelle ➔ Bergbau, Rohstoffgewinnung und -verarbeitung ➔ Baustoffherstellung ➔ Zulieferer und Dienstleistungen. Die wichtigsten Optimierungen Vergrößerung der Gesamtfläche auf 614.000 m2 ➔ Optimierung der Hallenaufteilung (Erweiterung für Baumaschinen und Anbaugeräte allein auf fünf Hallen) ➔ Erweiterung und bessere Raum - auf teilung des Freigeländes Nord ➔ Zusätzliche Konferenzräume im neuen Conference Center Nord ➔ Erweiterte Gastronomie ➔ Parkplätze Nach letztem Stand stehen auf 24 Parkflächen insgesamt ca. 29.000 Parkplätze zur Verfügung. (RM ⁄ BH) istockphoto APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Dieses Phänomen erstreckt sich nicht nur über die Hotels in der Landeshauptstadt. Auch im 70 km entfernten Rosenheim oder in Ingolstadt, ganz gleich ob Luxusherberge oder einfache Pension, eine Zimmer-Auslastung von bis zu 100 % lässt die Kassen klingeln. Explodierende Übernachtungspreise sind dabei keine Seltenheit, meist sogar ohne Frühstück, welches man sich nochmals teuer bezahlen lässt. Die Folge ist, dass viele Gäste auf die teure Tasse Kaffee im Hotel verzichten und stattdessen Bäckereien oder Stehcafes mit ihrer Anwesenheit beehren. Wer dann abends von der Messe zurückkommt, ist ein potentieller Gast von Restaurants und Bars. Volle Hotels bedeuten auch viele Taxifahrten. In Zeiten großer Messen ist es mittels Telefon oft schwierig, in der Taxizen trale einen freien Mitarbeiter zu erreichen. Deshalb bietet die Taxi- München eG verschiedene automatische Bestell-Systeme, die eine schnelle und zuverlässige Taxiversorgung sicherstellen. Folgende Übersicht soll einen kleinen Einblick in die Welt der Technik schaffen, derer sich die Hotellerie gerne bedient. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice! ➔ AUTOBOOKING: Die Taxibestellung erfolgt durch einen einzigen Tastendruck am Telefon. Eine individuelle Telefonnummer wird einer Direkt- oder Schnellwahltaste zugeordnet. Innerhalb weniger Sekunden wird der Auftrag gebucht und an ein Taxi in Kundennähe vermittelt. ➔ DIALPLANVERFAHREN: Durch Rufnummernerkennung beim eingehenden Anruf schaltet sich die Telefonanlage auf das Buchungsprogramm „Vermittlung“ . Dabei erhält der Kunde eine menügeführte Auswahl zur Bestellung diverser Sonderwünsche, vom Combi bis zum Großraumtaxi, alles auch als Vorbestellung. Der Dialplan-Prozess ist das Herzstück der Telefonanlage. ➔ INTERNETBOOKING: Nur für registrierte Kunden. Der Besteller bucht im Kundenportal, das neben vordefinierten Fahrten auch Abrechnungs- und Dauerauftragsfahrten zulässt und eine Verwaltung der gebuchten sowie bereits erledigten Fahrten bietet. ➔ TAXIBUTLER: Taxiruf per Knopfdruck auf dem Butler-Gerät. Nicht größer als eine Zigaretten-Schachtel, braucht der Taxibutler lediglich eine Steckdose, um sich im Netz einzubuchen und schnell und zuverlässig Taxis zu ordern, speziell für Hotels mit der Option „Großraumtaxi“ ➔ WebApp: Nachfolge-Lösung der ehemaligen Online-Bestellung: Für die schnelle Taxibestellung am PC mittels Browser. Es erfordert keine Zugangsdaten, jederzeit schnell und zuverlässig ein Taxi zu ordern. (BH) BAUMA 2019 ➔ WARMER REGEN FÜR DIE HOTELLERIE UND GASTRONOMIE Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, während der bauma kurzfristig eine Bleibe für eine Nacht zu finden. Nicht selten sind Hotels bereits während der laufenden bauma für die nächste bauma drei Jahren später ausgebucht, weil bei Abreise die Folgebuchung für in drei Jahren erfolgt. istockphoto 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
INFORMATION WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877, E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de, Internet: www.taxi-muenchen.de Was war geschehen? Er nahm an, dass der Taxifahrerin durch das Fenster der Autotür die Geldbörse, Handy und Schlüssel gestohlen worden waren. Was er nicht wusste, war die Tatsache, dass die Männer als Fahrgäste die Frau gewürgt hatten, um an deren Wertgegenstände zu gelangen. So achtete er auch nicht auf äußere Merkmale und rief nicht einmal die Polizei. Nachdem er den Tätern die entwendeten Gegenstände abgenommen hatte, gab er diese dem Opfer zurück. Als die Fahrerin ihm versichert hatte, dass es ihr gut ginge, war die Sache für ihn erledigt. Er staunte nicht schlecht, als zwei Stunden später die Polizei an seine Tür klopfte und um eine Aussage bat. Im Gespräch mit dem TAXIKURIER sagte er, dass er sich Vorwürfe mache, die Situation nicht richtig eingeschätzt zu haben. Er hätte doch noch die Taxlerin gefragt, ob er ruhig weiter fahren könne. Als ihm dann die Polizei sagte, was alles passiert war, hatte er das Gefühl, die arme Frau im Stich gelassen zu haben. Vielleicht hätte er auf Details geachtet und eine Fahndung nach den Tätern wäre erfolgreicher gewesen. Auf jeden Fall wäre er bei ihr geblieben und hätte auf die Polizei gewartet. Da sie aber sagte, dass gleich ein Kollege käme und er von dem körperlichen Angriff nichts wusste, fuhr er heim. Da er sehr müde war und sechs Tage hintereinander gearbeitet hatte, war er froh, den Heimweg antreten zu können. Helfen sei für ihn eine Selbstverständlichkeit. Aufmerksamkeit ist ihm fast unangenehm. Er wolle doch nur den Schwächeren helfen. Nicht ohne Grund arbeite er in einem Pflegeberuf. Solche Bescheidenheit ist leider heute selten geworden. Der couragierte 42 jährige arbeitet als Tierpfleger in München, nachdem er eine Maurerlehre abgeschlossen hat. Geboren ist er in einer Kleinstadt in Mecklenburg. Nach einigen Zwischenstationen in Norddeutschland lebt er seit 2011 in der Landeshauptstadt. Die Stadt sei schön, aber die Alpen sind der eigentliche Grund seiner Liebe zu Oberbayern. Seine Leidenschaft gilt neben den Tieren dem Bergwandern. Es ist ermutigend, dass es bei allem Egoismus in der heutigen Zeit noch Menschen wie ihn gibt, für die Zivilcourage eine Selbstverständlichkeit ist. Die Taxi-München eG bedankte sich für das Engagement mit einem Präsent. (BH) IN EIGENER SACHE ➔ ZIVILCOURAGE – ES GIBT SIE NOCH Als am 2. Februar 2019 kurz vor Mitternacht Mario F. an einem Taxi in München-Zamdorf vorbei radelt, hört er Schreie und sieht zwei Männer wegrennen. Kurz entschlossen, ohne auch nur einen Gedanken an eine mögliche Gefahr zu verschwenden, verfolgt er die Männer und nimmt ihnen die Beute ab. Was so einfach klingt, war rückblickend eine gewagte Aktion. HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
VIP IM TAXI ➔ RICHY MÜLLER Am 10. April wird in der Komödie im Bayerischen Hof ein ganz besonderes Stück Premiere haben: RAIN MAN. Richy Müller, bekannt und beliebt beim deutschen Fernseh- und Theaterpublikum, wird in der Hauptrolle die Zuschauer begeistern. Der bekannte Schauspieler, der 1979 im Alter von 24 Jahren sein Fernsehdebut mit dem Dreiteiler „Die große Flatter“ gab, ist seit dem weder aus der deutschen Fernsehlandschaft noch den Theaterbühnen wegzudenken. Seinem Rollennamen Richy verdankt er auch seinen Künstlernamen, denn eigentlich wurde er in Mannheim als Hans-Jürgen Müller geboren. Seine Bodenständigkeit hat er bis heute nicht verloren. Selbst sein künstlerischer Ausflug nach Hollywood konnte dem keinen Abbruch tun. Neben seinen vielfältigen Film-, Fernsehund Theaterverpflichtungen ist Richy Müller ein begeisterter Motorsportler. Er besitzt eine internationale C-Lizenz und trat im Rahmen des Porsche Cups zwischen 2011 und 2013 in einem Porsche 911 GT3 an. Diese Erfahrungen brachte er auch mehrfach als Experte bei Eurosportübertragungen der 24 Stunden Rennen von Le Mans ein. Trotz dieser vielen Aufgaben engagiert sich der Schauspieler für das Projekt ArcheIntensivKinder. Hierbei werden Kinder und deren Eltern unterstützt, die künstlich beatmet werden müssen und außerklinischer Intensivpflege bedürfen. Richy Müller wurde von den Initiatoren dieses Projektes angesprochen und der Gedanke, Kindern zu helfen, ihr Leben etwas angenehmer gestalten zu können, begeisterte ihn sofort. Ihm ist dabei besonders wichtig, dass alles, was er an Spenden generieren kann, ohne Abzug bei den Kindern ankommt. Heute lebt der Mime nach einem langen Aufenthalt in Berlin am Chiemsee. Er sagt selbst, dass Bayern zu seiner Heimat geworden, das Chiemgau pure Medizin für ihn sei. Die Großstadt habe er lange genug erlebt und vermisse sie nie. „Do bin i dahoam“ hat er verinnerlicht und betont dies immer wieder. Wenn er nun in München auf der Theaterbühne steht, empfindet er das, wie alle seine Theaterverpflichtungen, als etwas Besonderes. Man trage ein komplettes Werk durch die chronologische Arbeit in sich und das hielte den Kopf in gutem Zustand, so Richy Müller selbst. Das Taxi benutzt er selten, da er selbst kaum ohne das eigene Auto unterwegs ist. Als Motorsportbegeisterter ist das nur all zu verständlich. Wenn er dann doch das eine oder andere Mal das Taxi nutzt, ist ihm besonders ein netter Fahrer wichtig. Er kann sich noch erinnern, dass der Erwerb eines Taxischeins keine leichte Aufgabe war. Deshalb amüsiert ihn besonders, wenn Taxler fast ausschließlich mit dem Navi unterwegs sind. Die Kenntnis vom kürzesten Weg von A nach B ohne Hilfsmitte scheint für ihn vom Aussterben bedroht. Kein gutes Aushängeschild für die Branche. (BH) Prominente berichten über ihre Erfahrungen DAS STÜCK Der Autohändler Charlie Babbitt steht kurz vor der Pleite, doch gibt er weiterhin den erfolgreichen Geschäftsmann, fädelt zwielichtige Geschäfte ein und scheucht seine Angestellten herum. Nach dem Tod seines Vaters, den er wegen eines Streites zehn Jahre nicht gesehen hatte, erlebt der gefühllose Yuppie eine böse Überraschung: das gesamte Vermögen in Höhe von mehreren Millionen Dollar geht an einen mysteriösen, anonymen Erben in einer Klinik. Mit einem Buick Roadmaster, seinem Erbschaftsanteil, macht er sich auf den Weg und versucht der Sache auf den Grund zu gehen – und begegnet so seinem autistischem Bruder Raymond, von dessen Existenz Charlie bislang überhaupt nichts wusste. Er entführt den Bruder und will ihn dazu bringen, ihm seinen ihm vermeintlich zustehenden Anteil zu überschreiben. Auf der tagelangen, durch Raymonds Flugangst bedingten Autofahrt von Cincinnati nach Los Angeles muss Charlie erkennen, dass Raymond ein empfindsamer Mensch ist, der sich mit Abweichungen von seinem gewohnten Lebensrhythmus kaum arrangieren kann. Doch Raymond verfügt über verborgene, an Genialität grenzende Begabungen – was den beiden einen überwältigenden Gewinn im Casino von Las Vegas einbringt. Und Raymonds durch ein Schockerlebnis ausgelöste Erzählungen sind für den jüngeren Bruder nicht nur der Schlüssel zur längst verdrängten Kindheit – sie verwandeln den coolen Egozentriker Charlie allmählich auch in einen anderen Menschen. Diese behutsam in die Gegenwart adaptierte Theaterfassung erzählt in dramatischer und konzentrierter Weise die Story des Oscar-prämierten Kinoerfolges aus dem Jahre 1988 mit Dustin Hoffman und Tom Cruise in den Hauptrollen. ➔ Premiere 10. April 2019 um 19.30 Uhr ➔ Weitere Vorstellungen vom 11. April bis 28. April 2019 Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de Raimond Spekking 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
STADTINFO ➔ KRONE-JUBILÄUM Der Circus Krone verlängert in München Nach den drei Jubiläumsprogrammen im Circusgebäude an der Marsstraße eröffnet der größte Circus der Welt seine Tournee 2019 mit einer Weltpremiere auf der Theresienwiese. „Mandana – Circuskunst neu geträumt“ ist eine mitreißende Geschichte mit viel Humor und faszinierenden Circus-Elementen. Nostalgische Musik entführt den Zuschauer in die Welt des Circus vor vielen Jahren, das Zelt verwandelt sich in einen goldenen Palast der 20er Jahre, eine ganz besondere Magie liegt in der Luft. Es ist keine gewöhnliche Circus-Vorstellung: Die Manege wird zum Innenhof eines Palastes, „Mandana“, die Pferdeprinzessin trifft auf die Liebe zum Löwenmann. Die Grenzen zwischen Tier und Mensch verschwimmen. Es ist die Geschichte des Circus, eine Geschichte über die positive Kraft der Liebe, dargeboten mit atemberaubender Artistik, majestätischen Tieren und kunstvoller Komik. Keine Bühne der Welt kann diese märchenhafte Geschichte besser erzählen, als der Circus Krone, dessen Leben und Leidenschaft seit über einem Jahrhundert der Verbindung von Mensch und Tier gehört. Preisgekrönte Akrobaten ziehen den Besucher in ihren Bann, Musik weckt die Sehnsucht nach einer längst vergangenen Zeit; edle Pferde und märchenhafte Kostüme verführen zum Träumen; Raubtiere lassen den Atem stocken und gleichzeitig die Harmonie zwischen Mensch und Tier erkennen. Das ist kein Circus, wie man ihn bisher kennt, und auch kein Theater – es ist Circusgeschichte, wie sie in dieser Form noch nie gezeigt wurde. „Mandana – Circuskunst neu geträumt“ ist für die ganze Familie. Für Menschen mit Fantasie, für Liebhaber des Circus, für anspruchsvolle Theaterkenner, für Neugierige, für Romantiker, für die, die gerne lachen und träumen ... Auch das Münchner Taxigewerbe wird an dieser Veranstaltung wieder mit vielen Fahrten von und zur Theresienwiese profitieren! (TK) ➔ MARKT DER SINNE ➔ CHAMPIONS LEAGUE STADTINFO STADTINFO Praterinsel Zum 26. Mal findet in diesem Frühjahr der Markt der Sinne auf der Praterinsel statt. Um 11 Uhr am Ostersonntag öffnet dieser beliebte Markt seine Pforten. Mehr als 100 Aussteller bieten den Besuchern drei Tage lang von 11 bis 19 Uhr köstliche Schmankerl und Getränke aus aller Welt und geben Einblicke in die Arbeit von Künstlern und Kunsthandwerkern. Für die kleinen Gäste hält der Markt ein Kasperltheater, Angebote zum Basteln und vieles mehr, bereit. Kinder bis zum Alter von 13 Jahren haben freien Eintritt, alle anderen zahlen 7 Euro. (BH) Fußball UEFA Champions-League-Finale 2021 in München? Der Stadtrat hat beschlossen, sich um die Austragung des UEFA Champions-League-Finales 2021 zu bewerben. Dazu OB Dieter Reiter: „Das Finale ‚dahoam‘ 2012 war ein tolles Fußballfest in unserer sportbegeisterten Stadt. Wir würden uns sehr freuen, wenn München neun Jahre später erneut Gastgeberin des Champions-League-Finales sein und die Fußballfans Europas willkommen heißen dürfte.“ München war letztmals 2012 Ausrichterin des Finalspiels. Es wird durchschnittlich von 160 Millionen TV-Zuschauern verfolgt. Darüber hinaus lockt diese Veranstaltung viele Touristen nach München; mit und ohne Besitz von Eintrittskarten. Beim letzten Finale 2012 verfolgten rund 180.000 Fußball-Fans das Spiel in München entweder live im Stadion oder beim Public Viewing. istockphoto APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ SCHWANTHALERHÖHE-WESTEND Aus dem Nichts zum Stadtteil STADTKUNDE MÜNCHEN Eisenbahn Diese städtebauliche Leere änderte sich recht schnell, als im Jahr 1839 König Ludwig I. (1786–1868, Ludwigstraße von 1822) die Bahnstrecke zwischen München und Lochhausen eröffnete, die bereits 1840 bis nach Augsburg verlängert wurde, ausgehend vom damaligen Bahnhof bei der heutigen Hackerbrücke. Schon im Jahr 1854 nahm die eingleisige Bahnstrecke nach Großhesselohe ihren Betrieb auf, die bald nach Holzkirchen verlängert wurde. Sie zweigte auf Höhe der Schrenkstraße nach Süden ab und verlief entlang der heutigen Ganghoferstraße, musste aber bereits 1860 nach Westen auf ihre jetzige Trasse verlegt werden, weil der Zugverkehr stark zunahm. Das alte Bahngleis wurde 1868 entfernt und 1877 erhielt dort die Ganghoferstraße ihren Namen. Ein Blick auf den Stadtplan verdeutlicht diese Situation. Nebenbei bemerkt, entstand nördlich 1858 die Bahnlinie nach Landshut, die im Jahr 1892 ebenfalls nach Westen um den Schlosspark herum verlegt wurde. Auf der alten Trasse entstand daraufhin die Landshuter Allee. Die ersten Straßen Die Schwanthalerstraße wurde 1850 nach dem Bildhauer Ludwig von Schwanthaler (1802-1848) benannt, dessen Atelier sich am heutigen Standort des Deutschen Theaters befand und dessen bekanntestes Werk die Kolossalstatue der Bavaria ist, gegossen von 1844 bis 1850 in der Erzgießerei Ferdinand von Miller und dann 1850 auf der Theresienhöhe aufgestellt (Erzgießereistraße von 1840, Ferdinand-Miller-Platz von 1887, Bavariaring und Bavariastraße von 1886). Das sich westlich anschließende Gebiet erhielt daher 1873 den Namen Schwanthalerhöhe, weil es sich erhöht auf dem eiszeitlichen Ufer der Isar, seit 1879 die Theresienhöhe, ausdehnte. Die Schwanthalerstraße wurde 1877 von der Ludwigsvorstadt aus bis zur Ganghoferstraße verlängert, wo sie auch heute noch endet. Die Westendstraße erhielt ihren Namen im Jahr 1875, weil sie bis zur Ganghoferstraße nach Westen in Richtung zur damaligen Stadtgrenze führte, nach Laim, das erst 1900 eingemeindet wurde. Der alte Haderner Weg, benannt nach dem Dorf, wohin er führte, schloss sich bis zur Stadtgrenze an und wurde bereits kurz darauf, im Jahr 1877, namentlich in die Westendstraße einbezogen. Aber es gab bereits zwei noch ältere Wege auf der späteren Schwanthalerhöhe: Die 1825 benannte Parkstraße führte zum heutigen Bavariapark und die Schießstättstraße von 1853 bezog sich auf das Übungsgelände der Münchner Schützen beim Bavariapark. Politisch motivierte Straßennamen Die Schwanthalerhöhe entwickelte sich zu einem dicht bebauten, schmucklosen Arbeiterviertel, in dem lediglich die Gebäude mit dem attraktiven Blick auf die Theresienwiese von finanziell besser Gestellten bewohnt wurden und daher ein gehobenes Äußeres erhielten. Die Arbeiterschaft tendierte infolge ihrer Unterdrückung und Armut politisch nach links, und daher wählte der Magistrat der königlichen Haupt- und Residenzstadt München im Jahr 1877 patriotisch empfundene Straßennamen für das Viertel aus. Auf diese Weise sollten die Proletarier auf Schritt und Tritt an eine glorreiche Vergangenheit erinnert werden, die im Allgemeinen für die Mehrheit der Bevölkerung nie existiert hatte. Einige Beispiele seien genannt: Die Ganghoferstraße ist benannt nach Jörg von Halsbach, genannt Ganghofer (gestorben 1488), dem Architekten des Alten Rathauses und der Frauenkirche; die Tulbeckstraße nach einer Münchner Patrizierfamilie des 13. bis 15. Jahrhunderts; oder die Gollierstraße ebenfalls nach einer Familie von Patriziern aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Industrie- und Gewerbestandort Die ersten in der beengten Altstadt störenden Fabriken wurden seit 1841 in das neu entstehende Viertel verlegt. Dazu gehörten stark geruchsintensive Betriebe wie beispielsweise eine Schwefelsäurefabrik oder eine Leimfabrikation, aber auch Neugründungen wie die Gummifabrik Metzeler an der Trappentreustraße, die von 1888 bis 1984 produzierte, und auf deren Gelände jetzt der Gewerbehof Westend steht. Dazu gehörte auch die bald weltweit tätige Firma Strobel, die von 1883 bis 2005 an der Heimeranstraße 68 Spezialnähmaschinen herstellte. Die Schwanthalerhöhe wurde geprägt von den Neubauten der Brauereien, deren Lage in der Altstadt keinen Platz mehr für Expansion bot. So zog der Augustiner im Jahr 1885 von der Augustinerstraße in die Landsberger Straße, wo heute noch produziert wird – als einziger verbliebener Großbetrieb im 8. Stadtbezirk. Auch die Hacker- und Pschorr-Brauerei folgten, sind aber inzwischen infolge der Konzentration im Brauwesen verschwunden; es gibt ihr Bier nur noch als Marke. An ihrer Stelle befindet sich seit 1993 das Europäische Patentamt an der Bayer-, Landsberger und Grasserstraße. Lediglich der Name der Hackerbrücke von 1894 erinnert noch daran. Die Brauereien zogen ein verwandtes Gewerbe in das Neubaugebiet, nämlich den Holzkontor Klöpfer an Auf dem Gebiet des heutigen 8. Stadtbezirkes befanden sich Anfang des 19. Jahrhunderts Wiesen und Felder sowie lediglich zwei „Feuerstellen“, wie es damals aus Gründen der Besteuerung hieß, also zwei Häuser mit Landwirtschaft. Das Gelände, damals als Sendlinger Haide bezeichnet, gehörte zum so genannten Burgfrieden. Dies bedeutete, dass es außerhalb der Stadtmauern lag, aber dennoch wirtschaftlich und politisch zur Stadt gehörte. Deshalb musste der heutige 8. Stadtbezirk auch nicht eingemeindet werden. 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
der Barthstraße und die Fassfabrik Drexler zwischen der Westendstraße 93 und 95 sowie der Tulbeckstraße 26 und 28, inzwischen von Büro- und Wohngebäuden ersetzt. Im Innenhof der ehemaligen Fassfabrik erinnern einige Denkmäler an die Firma, die hier von 1890 bis 1979 produzierte. Bebauung Die Benennung der Westendstraße im Jahr 1875 markierte den Beginn der Bebauung und die zahlreichen Benennungen des Jahres 1877 zeigen, dass das Stadtviertel in großer Geschwindigkeit wuchs. Fast alle Gebäude dieses ersten Bauabschnittes östlich der ehemaligen Bahntrasse entlang der Ganghoferstraße befanden sich in privatem Besitz und wiesen im Allgemeinen einen niedrigen Standard auf. Davon zeugten die vielen Wirtshäuser, in denen die Männer den beengten Wohnverhältnissen entflohen und Teile ihres ohnehin geringen Lohnes vertranken, oder die öffentlichen Badeanstalten. Auch entstanden Schulen, Kirchen und später Kinos zur Ablenkung. Der zweite Bauabschnitt entstand westlich der Ganghoferstraße, erkennbar beispielsweise am Benennungsjahr der Bergmannstraße von 1882 oder der Astallerstraße von 1893 bis hin zur Fäustlestraße von 1926. Auch hier wurden Männer aus der fernen, näheren und nahen Vergangenheit geehrt, die sich im Sinne des jeweils herrschenden Systems verdient gemacht hatten, ohne aus Platzgründen jetzt auf Einzelne eingehen zu können. Genannt sei lediglich die Bergmannstraße von 1882, benannt nach Michael von Bergmann (1733–1783) anlässlich seines hundertsten Todesjahres, Münchner Bürgermeister und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Im östlichen Bereich bereits bestehende Straßen erfuhren ihre namentliche Verlängerung. Dieser zweite Abschnitt ist das eigentliche Westend, nicht zu verwechseln mit der Schwanthalerhöhe. Es zeichnet sich dadurch aus, dass hier weniger privat besessene Mietshäuser stehen. Vielmehr ist es auffällig geprägt von den Wohnblöcken der Genossenschaften, die seit 1909 entstanden. Bei einer Genossenschaft zahlen die Mitglieder einen bestimmten Geldbetrag in eine gemeinsame Kasse, mit dem dann das Gebäude errichtet wird. Dadurch erhalten die Genossen ein Wohnrecht, das sie vor Kündigungen schützt. Der 8. Stadtbezirk gehört damals wie heute zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Münchens. Altes Messegelände Ab 1892 erwarb die Stadt München Grundstücke beiderseits des Bavariaparks, um ein dauerhaftes Messegelände anzulegen. Die erste Ausstellung fand im Jahr 1908 statt, und zwar zum 750-jährigen Jahrestag der Stadtgründung; das Thema lautete ganz allgemein „München 1908“ . Insbesondere nach Kriegsende und mit dem nachfolgenden westdeutschen Wirtschaftswunder wurde der Platz immer beengter und man musste das Messegelände im Süden durch eine Überbauung der Gleisanlagen erweitern, womit die Ausbaugrenzen erreicht waren. Zur Erhaltung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standortes München beschloss der Stadtrat 1987 die Verlegung auf den ehemaligen Flughafen Riem, wo die Messe München seit 1998 einen steten Aufschwung nimmt. Seit 1998 erinnert die Benennung „Alter Messeplatz“ an diesen Teil der Stadtgeschichte, während der U-Bahnhof „Messegelände“ gleichzeitig in „Schwanthalerhöhe“ umbenannt wurde. Auf dem ehemaligen Messegelände entstand eine Vielzahl von Wohnungen in verschiedenen Preisklassen. ➔ Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo . - Fr . 08:00 bis 12:00 Mo . / Do . 14:00 bis 18:00 AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Sehenswürdigkeiten Mit dem Begriff „Schwanthalerhöhe“ verbindet man im Allgemeinen keine Sehenswürdigkeiten, und doch gibt es sie. Die Theresienwiese gehört zwar nicht zur Schwanthalerhöhe, sondern zur Ludwigsvorstadt, sehr wohl aber die 1850 fertig gestellte Kolossalstatue der Bavaria, die die Theresienwiese überragt und weltweit für Bayern schlechthin steht. Auch die 1853 errichtete Ruhmeshalle mit ihren Köpfen verdienter, bayerischer Geistesgrößen gleich hinter der Bavaria gehört ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten des Viertels und der gesamten Stadt. Etwas versteckt liegt die sieben Hektar große Oase des Bavariaparks mit ihren imposanten Figuren. Und nicht zu vergessen das Verkehrszentrum des Deutschen Museums, das in drei denkmalgeschützten Jugendstilhallen der alten Messe seit 2003 eine sensationelle Überfülle an historischen Fahrzeugen zeigt, darunter ein Münchner Mercedes-Taxi aus dem Jahr 1982 mit der Konzessionsnummer 613, das es in 23 Betriebsjahren auf 1.500.000 Kilometer gebracht hat. Nebenan steht ein mexikanisches VW-Käfer-Taxi mit zwei Türen, das heute noch das dortige Straßenbild prägt. Außerdem seien darüber hinaus die 1894 erbaute Hackerbrücke und das Hauptzollamt von 1912 genannt, zwei Bauwerke, die vielen Bahnreisende ins Auge fallen. Der Spielplatz am 1983 benannten Georg- Freundorfer-Platz gleich beim Ganghofer- Stand gewann 2006 den Preis der „Stiftung Lebendige Stadt“ als der beste Spiel- und Freizeitplatz Deutschlands. Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art dürfte das Betongebirge hinter dem Stand Theresienhöhe sein, aufgetürmt 1972 in der typischen Olympia-Architektur. Dieser Baustil trägt den passenden Namen „Brutalismus“, und darauf waren die Architekten damals auch stolz. (BW) WISSENSWERTES Aber warum heißen diese so? Wir reden also von diesen Kleingartenanlagen, innerstädtisch oder am Stadtrand gelegen, Schrebergärten halt. Jeder kann sich etwas darunter vorstellen. Nur einer nicht: Dr. Daniel Gottlob Moritz Schreber. Der Reihe nach: 1797 vergab in dem kleinen, (damals) dänischen Ort Kappeln an der Schlei, Nähe Ostsee, Carl von Hessen, als königlicher Statthalter der dänischen Herzogtümer Schleswig und Holstein Bauplätze mit Gartenland an verarmte Bürger. Sie sollten dort Gemüse und Früchte anbauen, um sich selber helfen zu können. Nachdem das Modell erfolgreich war, verpachtete er 1807 weitere Parzellen Land an bedürftige Bürger. Am 28. April 1814 gründete ein Prediger namens Schröder (mehr ist nicht bekannt) den ersten Kleingartenverein. Mit einer revolutionären Idee: Alle Pächter haften gemeinschaftlich für den Pachtzins. Wer nicht zahlt, fliegt. Ganz einfach. 1826 gab es solche Parzellen in vielen Orten; nicht nur im dänischen Hoheitsgebiet, sondern auch in deutschen Städten. Kommen wir nun zu Leipzig. 1832 wurde „in einer Sandgrube vor dem Sandtore“ eine Armengartenanlage errichtet. Trotz Pachtzins rentierte sich die Plackerei für Obst, Gemüse und Kartoffeln. Aber die Industriezentren explodierten im damals beginnenden Industriezeitalter förmlich. Immer mehr Armenviertel entstanden und auch die Kinderarbeit grassierte, knochenharte Arbeit bis 14 Stunden, kaum zu essen, muffige Behausungen, schlechte Luft. Die Ausbeutung der Menschen, die vielen verkrümmten Rücken, schmerzenden Muskeln und verstauchten Gelenke beobachtete auch der Leiter der „Orthopädisch-gymnastischen Heilanstalt Leipzig“, eben jener Dr. Daniel Gottlob Moritz Schreber. Er empfahl nachdrücklich Turnübungen. In einem Saal der Anstalt entwickelte er die Kinesiatrik, eine Form der Bewegungstherapie. Damit wollte er „Epilepsie, Kopfschmerzen, Verstopfung und periodisches Asthma“ heilen. Vehement warb er für öffentliche Spielflächen. Seine Schriften erreichten auch den Direktor der 4. Bürgerschule, Ernst Innozenz Hauschild. Er erwarb einen Spielplatz für Kinder. Zum ehrenden Gedenken an den Anstaltsleiter nannte er den hierfür gegründeten Verein „Schreberverein“, der Platz wurde dann nur noch „Schreberplatz“ genannt. Dieser war da allerdings schon drei Jahre gestorben. Einige Jahre später legte der Oberlehrer Karl Gesell dort ein paar Beete an, um die Kinder der Gartenarbeit näher zu bringen. Aber wie das auch heute noch mit den Kindern ist: das Interesse war schnell wieder vorbei. Also mussten die Eltern ran. Alles wurde größer und schöner, dann auch eingezäunt. In den Satzungen der Vereine stand immer noch die Jugendarbeit – es gab Spielplätze, Eisbahnen und Badekolonien. Und daneben die Beete. 1895 ließ die Firma Alfred Krupp in Essen eine musterhafte Anlage für Arbeiter errichten: Eisenbahner konnten dort Obst und Gemüse anbauen sowie Kaninchen, Schafe und Ziegen halten. Im Grunde änderte sich dann nicht mehr viel. So ähnlich haben wir die Gärten heute auch noch. Und wir benennen sie nach einem Mann, der davon gar nichts wusste. (RM) ➔ FRÜHLINGSZEIT, SCHREBERGARTENZEIT istockphoto istockphoto 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 29
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … das Starkbier vom Vatikan als ungenießbar eingestuft wurde? Im 17. Jahrhundert galt Alkoholverbot in der Fastenzeit zwischen Fasching und Ostern. Nach dem Motto „Flüssiges bricht Fasten nicht“ brauten findige Mönche des Paulanerordens ein spezielles Fastenbier. Um die notwendige Erlaubnis vom Heiligen Stuhl für Herstellung und Verzehr zu erhalten, schickten sie ein Fässchen davon nach Rom, wohlwissend, dass das ungekühlte Bier die sechswöchige Reise nicht überstehen konnte. Die Anekdote erzählt, dass der Papst das Gebräu sofort als grässlich und ungenießbar befand. Es sei eine der Fastenzeit angemessene Buße, allein davon Kosten zu müssen. Die begehrte Erlaubnis wurde erteilt. Das Bier mit mindestens 6,5 Prozent Alkoholgehalt und beachtlichen 16 Prozent Stammwürze und mehr erfreute sich schnell großer Beliebtheit, nicht nur in den Klöstern. Die Münchner Starkbierzeit war geboren. (FK) Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen: Preisgünstige Sondertarife für Taxen und Mietwagen Besondere Flottenkonditionen ab 3 Konzessionen Sondereinstufungen für Neueinsteiger Rechtschutz- und Betriebshaftpflichtkonzepte Taxi-Schutzbrief inkl. Leistung für Leihtaxi Carl-Zeiss-Str. 49 85521 Riemerling/Ottobrunn T elefon 089 / 58 90 96 70 Web www.fvo-finanz.de E-Mail info@fvo-finanz.de UNTER STÜTZER DES TA XI GEWERBES Ihr Spezialist für T axiversicherungen in München INFORMATION WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! istockphoto
Seite 30
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Ostern war das Fest, dass bereits in der Urkirche begangen wurde. Die ersten Christen waren Juden und in dieser Tradition wurde das Pessachfest acht Tage begangen. Da schon lange bevor die Evangelien aufgeschrieben wurden, die mündliche Überlieferung das Datum des Todes und der Auferstehung Christi genau festmachen konnte, wurde am Pessachfest dieser Ereignisse gedacht. Dieser Tatsache ist es geschuldet, dass wir bis heute alle Feste, die sich auf Ostern beziehen, in jedem Jahr an einem anderen Datum begehen. Dazu muss man sich in Erinnerung rufen, dass der jüdische Kalender ein Mondkalender ist. Die Monate sind wie bei einfachen Mondkalendern an den Mondphasen ausgerichtet. Neben einem Normaljahr mit 12 Mondmonaten, 354 Tage lang, gibt es Schaltjahre mit 13 Mondmonaten, 384 Tage lang, zur Angleichung an das Sonnenjahr. Die kalendarischen Ausnahmeregeln können zu einer Verlängerung oder Verkürzung der Jahreslängen um jeweils einen Tag führen. Nun wäre der logische Schluss daraus, dass wir immer Ostern und Pessach am gleichen Datum feiern würden. Dem ist aber nicht so. Die Ursachen dafür sind religiöser und politischer Natur. Die frühen Kirchenväter wollten den Tag der Kreuzigung auf den Freitag und besonders den Tag der Auferstehung auf den Sonntag, den ersten Tag der Woche, fallen lassen. Dies ist aber unmöglich, da die Wochentage immer auf unterschiedliche Daten fallen. Das letzte Abendmahl soll der Überlieferung zu Folge am Sederabend des Pessachfestes stattgefunden haben, die Kreuzigung einen Tag später am 15. Nisan. Dieses Problem wurde 325 auf dem Konzil von Nicäa gelöst. Die Bischöfe orientierten sich am ersten Vollmond nach Frühlingsanfang und legten den darauf folgenden Sonntag als Ostersonntag fest. Aus dieser Berechnung werden bis heute Ostern und die daraus resultierenden Daten und Feste zu Grunde gelegt. So ist Aschermittwoch immer 40 Tage vor dem Ostersonntag zu begehen. Christi Himmelfahrt fällt immer auf den 40. Tag nach Ostersonntag, Pfingstsonntag 50 Tage und Fronleichnam 60 Tage nach Ostern. Der Frühlingsanfang wurde als festes Datum, abweichend vom astronomischen Frühjahrsanfang (19.–21. März), auf den 21. März festgelegt. Als im Jahre 1582 Papst Gregor XIII. den gregorianischen Kalender im Bereich der Westkirche einführte, verschob sich das Datum und bis heute feiern deshalb Orthodoxe Christen und Katholiken an unterschiedlichen Daten die religiösen Feste. Diese Abweichung kann bis zu fünf Wochen betragen. Im deutsch- und englischsprachigen Raum hat sich der Begriff Ostern bzw. Eastern durchgesetzt. Ostern ist wahrscheinlich eine Herleitung von Ostara, der Göttin der Morgenröte. Die Forschung bietet noch einige andere Herkunftsansätze, aber eine Verbindung mit der Morgenröte bieten fast alle an. Das macht auch Sinn, denn die Beschreibungen in allen Evangelien nehmen Bezug auf den beginnenden Tag. Im Laufe der Geschichte wurde Ostern immer mit dem Erwachen der Natur als Symbol für die Überwindung der Todes, also dem weichenden Winter in Verbindung gebracht. Daraus entstanden viele Volksbräuche rund um das Fest. Besondere Bedeutung erlangten dabei das Ei und der Hase, beide als Fruchtbarkeitssymbole. Der Hase verdankt seine österliche Bedeutung wahrscheinlich einem Übersetzungsfehler. Hieronymus übersetzte Sprüche 30,26 das hebräische „schafan“, was eigentlich Klippschliefer bedeutet, mit „lepusculus“-Häschen. Daraus folgte wohl die Fehlübersetzung von Psalm 104,18: „Die hohen Berge gehören dem Steinbock, dem Hasen bieten die Felsen Zuflucht.“ Heute ist wieder vom Klippdachs, einem netten Nager, der einem zu groß ausgefallenen Meerschweinchen ähnelt, die Rede. Da aber über viele Jahrhunderte Hieronymus’ Übersetzung Ton angebend war, verdankt wohl diesem Fehler Meister Lampe seine unangefochtene Popularität. Allerdings wurde er erst in der Neuzeit zum Lieferanten der Ostereier, er fungierte eher als Pendant zum Osterlamm in der Symbolik von ängstlichem Sünder und Christus. Wie viele Traditionen ist auch das Motiv des Osterhasen von kommerziellen Verwendungen heute geprägt. So verdrängte er frühere Überbringer der Ostereier in vielen Regionen. Im Emmental in der Schweiz brachte der Kuckuck bis vor 150 Jahren noch die Eier, in Teilen von Westfalen war es der Osterfuchs, in Thüringen brachte der Storch und in Böhmen der Hahn die Eier zum Osterfest. Weiterhin gab es die Vorstellung, dass die Kirchenglocken, die am Gründonnerstag nach Rom fliegen, die Ostereier bei ihrer Rückkehr von dort mitbringen. So wurde die Stille zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag, es durfte nicht geläutet werden, und gleichzeitig die Existenz der versteckten Ostereier erklärt. Das Ei ist und bleibt das ➔ OSTERN Das höchste Fest im christlichen Kulturkreis Nicht Weihnachten ist das höchste Fest der christlichen Kirchen, sondern Ostern. Weihnachten hat sich in den vergangenen 100 Jahren zum Familienfest etabliert und durch die Lebensumstände der Bevölkerung an Stellenwert gewonnen. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Adventszeit strenge Fastenzeit und erst am 25. Dezember bekamen ausschließlich die Kinder, wenn überhaupt, kleine Geschenke. istockphoto 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019 SAISONALES THEMA
Seite 31
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Symbol, was sich in den Osterbräuchen in fast allen christlichen Regionen einen Platz behaupten konnte. Seine kunstvolle Bemalung wurde in einigen Regionen zum Exportschlager. Nicht nur Farben und Motive sind unglaublich filigran, auch Überzüge aus Klöppelspitze oder ausgesägte Schalen zeugen von der Kunstfertigkeit ihrer Schöpfer. Andernorts geht man mit den Eiern nicht so pfleglich um. So werden sie geschoben, geschmissen oder aneinander geklopft, zur Freude der Kinder, die damit Wettbewerbe austragen. Ostern ist auch das Fest der Prozessionen. In der sorbisch-katholischen Oberlausitz um Bautzen ziehen beim Osterreiten am Ostersonntag mehrere Prozessionen von einer Pfarrgemeinde in die Nachbargemeinde, um die Botschaft der Auferstehung singend zu verkünden. An den neun sorbischen Prozessionen nehmen jährlich etwa 1.500 Reiter teil. In Schweden und Australien hat das Wasserschöpfen am Vorabend des Ostersonntags eine besondere Bedeutung. Es wird im Ostergottesdienst gesegnet und danach bespritzen sich die Besucher gegenseitig, das soll Glück bringen. In Mexiko feiern die Menschen eine Woche lang, was wieder an den Ursprung – das Pessachfest – erinnert, mit Musik und Tanz. Überall aber auf der Welt haben Speisen, die viele Eier enthalten, eine lange Tradition. Ob gekocht, als Aufläufe verarbeitet, in Verbindung mit Lamm, gebraten oder in Salzlake eingelegt, der Verbrauch an Eiern weltweit bricht um die Osterzeit alle Rekorde. Um 70% steigt der Eierverbrauch im Durchschnitt zu Ostern. Und keine Angst, das Märchen vom bösen Cholesterin in den Eiern ist widerlegt. Das Frühstücksei ist rehabilitiert. In diesem Sinne – frohe Ostern! (BH) Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
Seite 32
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ TAXLER-LEXIKON ➔ AUSGETRICKST – Ein Mann aus Aachen parkte Anfang Februar seinen ca. 80.000 Euro teuren Privatwagen am Promenadeplatz und montierte danach ein Blaulicht am Dach des Autos. Dummerweise wurde er dabei von einem Parkwachtel beobachtet, der über Funk abfragte, ob es sich eventuell um einen Zivilwagen der Polizei handele. Nein. Der Schlauberger wollte damit die Parkgebühr für die Garage im Bayerischen Hof (37 Euro die Nacht) sparen, dafür ging er des Blaulichtaufsatzes verlustig und wird wegen Betrugs mehrere hundert Euronen berappen dürfen. Und ein weiterer Gelegenheitsdenker (65) hat in Oberfranken bewiesen, dass es den berühmten „Trick 17 mit Selbstüberlistung“ wirklich gibt: an einer Rastanlage tankte er für rund 130 Euro und brauste dann ohne zu zahlen davon. Da er ein, sagen wir mal, nicht ganz unauffälliges Auto fuhr, nämlich einen italienischen Sportwagen im Wert von ca. 250.000 Euro, konnte ihn die Polizei bald darauf in Bayreuth stoppen. Und weil wegen eines nicht bezahlten Bußgeldes noch ein Haftbefehl offen und der Wagen zudem nicht versichert war, wurde der Mann unter Zuhilfenahme von Abführmitteln (Handschellen) hinter schwedische Gardinen verbracht. ➔ DEREGULIERUNG – Dieser Begriff muss jetzt spätestens auch uns Fiakern das Blut in den Adern gefrieren lassen: war es vor einigen Jahren die Deregulierung der Finanzmärkte, die den Verbrechern der internationalen Finanzmafia (z. B. dem damaligen Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann) für die wildesten Spekulationstricks Tür und Tor öffnete, was in der sogenannten „Finanzkrise“ 2008 (in Wirklichkeit der weltweit größte Finanzbetrug der Geschichte) endete, so ist es heute – ein paar Nummern kleiner – die Deregulierung des deutschen Personenbeförderungsgesetzes (PBefG). Aber für uns Fiaker möglicherweise eine Katastrophe! Eine Novellierung des PBefG steht an, worauf sich Anfang 2018 die GroKo-Parteien CDU, CSU und SPD grundsätzlich geeinigt haben. Seit Mitte Februar laufen die Beratungen im Bundestagsausschuss für Verkehr. Ihm liegt ein „Eckpunktepapier“ vor, welches vor der Öffentlichkeit noch geheimgehalten wird (Stand Ende Februar), der Tageszeitung „Handelsblatt“ aber offensichtlich bekannt ist. Danach fordert insbesondere das CSU-geführte (Andreas Scheuer) Bundesverkehrsministerium u. a. die Abschaffung der Rückkehrpflicht für Mietwagen. Der FDP (Opposition im Bundestag) geht das nicht weit genug: die P-Scheinpflicht für alle und die Tarifpflicht für Taxis sollen auch noch wegfallen, um so den privaten „Fahrdienstleistern“ den Marktzugang zu erleichtern und damit der gesamten Branche mehr Wettbewerb zu bescheren. Schrottis Kommentare: vermutlich muss man über prähominide Cerebralstrukturen verfügen, wenn man die längst stattfindende Kannibalisierung des Personenbeförderungsgewerbes sowie die dadurch bedingte Zunahme an Autofahrten in anderen Städten, wie z. B. New York, derart hartnäckig ignorieren kann. So schrieb der Münchner Merkur am 30. Januar über die katastrophale Verkehrssituation in New York wörtlich: „Verblüffend ist, dass es gar nicht die Pendler sind, die das Problem verschärft haben. Seit 2010 hat sich die Zahl jener „black cars“, die für Mitfahr-Unternehmer wie Uber fahren, verdreifacht- rund 110.000 von ihnen sind täglich in der Stadt unterwegs“ . Wurden in New York für eine Taxilizenz („yellow cab“) umgerechnet bis zu einer Million (!) Euro bezahlt, so sank dort der Preis für eine Konzession seit dem Auftreten von „Uber“, „Lyft“ und „Juno“ auf rund 150.000 Euro – wodurch sich die Altersversorgung der Unternehmer weitgehend in Luft auflöste und die Umsätze der gelben Taxis um ca. 45 Prozent schrumpften, während die Kredite und sonstigen Fixkosten natürlich weiterliefen. Mit der zusätzlichen Folge übrigens, dass sich bis Jahresende 2018 acht New Yorker Taxiunternehmer deshalb das Leben nahmen (Quelle: ARD- „Weltspiegel“ vom 26.1.2019 – im Internet als Video zu finden unter den Suchbegriffen „Taxi New York Weltspiegel“, ca. 28 Minuten). Aus diesen und vielen ähnlichen Erfahrungen in anderen Städten und Ländern der Welt könnte man eigentlich lernen, dass man die Büchse der Pandora nicht mehr zukriegt, wenn man sie mal geöffnet hat. Vielleicht liegt es aber auch gar nicht an einer intellektuellen Minderbegabung mancher bei uns handelnder Politiker, solche Fakten zu ignorieren. Steckt eventuell nur der schnöde Mammon dahinter? So hat z. B. die Ober-Dereguliererin namens FDP Anfang 2017 laut „TAXItimes“ eine Großspende in Höhe von 300.000 Euro erhalten, die von der „Ceterum-Holding“ kam, welche wiederum seit Mitte 2017 Mehrheitsgesellschafterin der „SafeDriver-Group Ennoo“ ist. Und die, was für ein Zufall, ist eine Mietwagenbetreiberin, die ausschließlich für Uber fährt, und im Internet fleißig Werbung für sich macht. Auszug gefällig? „Wir zahlen Ihnen einen Stundenlohn von bis zu 13,25 Euro pro Stunde plus Trinkgeld. Der Stundenlohn setzt sich zusammen aus – dem Grundlohn ⁄ -Zuschlägen für ausgewählte Schichten ⁄ -Nachtzuschlag und ⁄ -einer Prämie für gute Leistungen (…).“ Erstmal fällt dem Meckerer Schrotti die Formulierungskunst auf, wenn von einem „Stundenlohn (…) pro Stunde“ die Rede ist. Oder „Wir zahlen Ihnen (…) Trinkgeld“ . Aha. Da zahlt also die Firma das Trinkgeld, oder wie? Viel schlimmer ist aber die offensichtliche Bauernfängerei, auf die bestimmt viele Leute hereinfallen, die bei „13,25 Euro“ zu lesen aufhören und auch das „von bis zu“ übersehen: wie hoch der „Grundlohn“ eigentlich ist, steht nämlich nicht drin. Der wäre das eigentlich Interessante, wenn die „ausgewählte(n) Schichten“ nicht frei sind oder wenn nur am Tag gefahren wird. Auch steht nirgends, wie gut die „gute(n) Leistungen“ sein müssen, um an eine wie auch immer aussehende Prämie zu kommen. Und schließlich ist das Ganze ein Bruttolohn, von dem also noch die üblichen Abzüge weggehen. Da ist Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019 UNTERHALTSAMES
Seite 33
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
dann der Umzug ins Auto angesagt, weil’s auch nur für ein Zimmer in München und weit darüber hinaus bestimmt nicht mehr reicht. Die vorgenannte Ceterum Holding gehört übrigens dem Milliardär Lutz Helmig, welcher der Gründer der Helios- und Asklepioskliniken ist. Wahrscheinlich will er nach dem Krankenhausbereich jetzt auch noch das deutsche Personenbeförderungsgewerbe übernehmen. Zur politischen Wetterlage in Deutschland hat der Schreiber noch folgendes gefunden: der Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar (Grüne) hat laut „Handelsblatt“ (Bericht in der TAXItimes) klar Stellung gegen eine Deregulierung des Taximarktes bezogen und sich somit gegen Uber und Co. ausgesprochen. Die Fraktion „Die Linke“ hat im Münchner Stadtrat einen Antrag gestellt (MM vom 12.2.2019) mit der Forderung, OB Dieter Reiter solle bei der anstehenden Novellierung des PBefG darauf dringen, dass sich Uber und Co. in München nicht ausbreiten können. Zitat MM: „Die Linke will damit das Taxigewerbe stärken, da Plattformen wie Uber einerseits mit Dumpingpreisen lockten, aber in Spitzenzeiten Entgelte in astronomischen Höhen verlangen würden“ . Der Vertreter der SPD im Bundestagsausschuß, Detlef Müller, äusserte sich eher schwammig: er sehe die Chance, „sichtbare soziale Pflöcke in das Personenbeförderungsrecht einzuschlagen, aber auch grundsätzliche Weichen hin zu einer modernen Verkehrswelt zu stellen“ . (Handelsblatt ⁄ TAXItimes v. 13.2.2019) Weitere Meinungsäußerungen hat der Schreiber nicht gefunden, also z. B. der AfD oder der Bundestagsfraktion der Linkspartei – was aber ausdrücklich nicht heißt, dass es solche nicht gäbe. Vielleicht weiß einer von Euch, Kolleginnen und Kollegen, mehr, und teilt es uns brieflich oder per Elektropost mit! Noch eine unschöne und eine erfreuliche Nachricht: in den spanischen Städten Madrid und Barcelona streikten die Taxifahrer mehrere Tage im Januar und teils im Februar durchaus massiv mit dauerhaften Straßenblockaden usw. gegen Uber und „Cabify“ (sowas ähnliches). Während sie in Madrid nach 16 Tagen Anfang Februar den Streik erfolglos abbrechen mussten, erreichten die Kollegen in Barcelona doch tatsächlich, dass die katalanische Regionalregierung den vorgenannten Fahrdiensten ungenießbare Auflagen machte. Daraufhin stellten Uber und Co. zum 1.2.2019 ihren Betrieb in Barcelona komplett ein! Zu den Aussichten bei uns: da sich die SPD in letzter Zeit wieder mehr ihrer sozialdemokratischen Wurzeln erinnert, was von manchen Zeitungen gleich sensationsheischend als „Linksruck“ bezeichnet wird, und sie zudem im Herbst 2019 eine Fortsetzung der GroKo auf den Prüfstand stellen will, besteht noch ein Restfunke an Hoffnung, dass sie den Plänen der Union und der FDP einen Riegel vorschiebt. Sobald der Gesetzentwurf für ein novelliertes PBefG vorliegt, muss dieser auch noch durch den Bundesrat. Da die Linkspartei und die Grünen in einigen Bundesländern mitregieren (und derzeit je einen Ministerpräsidenten stellen), besteht zudem die Hoffnung, dass sich die Meinung von Herrn Gelbhaar und der Münchner Linkspartei (s. o.) bei der Abstimmung im Bundesrat entsprechend manifestiert und also die Grünen und die Linken dort den Gesetzentwurf durchfallen lassen – wozu sie zumindest bei dem derzeitigen Stimmenverhältnis im Bundesrat die Möglichkeit hätten. Aber momentan ist das alles nur Kaffeesatzleserei. Die Hoffnung stirbt jedenfalls zuletzt. ➔ ––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
Seite 34
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ FRAUENPARKPLATZ – Die Stadt Eichstätt (ca. 14.000 Einwohner) im oberbayerischen Altmühltal wies im Jahre 2017 einen Teil der Stellfläche eines öffentlichen Parkplatzes als Frauenparkplatz aus, was jedoch einen findigen Jurastudenten auf den Plan rief: er verklagte die Stadt wegen Diskriminierung. Nach unserer Verfassung darf nämlich niemand (u. a.) aufgrund seines Geschlechts benachteiligt werden, was hier aber wegen eines teilweisen Parkverbotes für Männer der Fall gewesen wäre. Und: in der StVO, die auf öffentlichem Grund (wie im Falle Eichstätt) gilt, steht von Frauenparkplätzen nichts drin – also gibt es sie juristisch gar nicht. Und dann auch keine Strafe bei Zuwiderhandlung. Zu einem Urteil kam es nicht, da die Stadt dem Kläger vorher zusagte, die Sache ausdrücklich zu einer unverbindlichen Empfehlung herabzustufen. Bei privat betriebenen Parkplätzen ⁄ Parkhäusern wird’s schon komplizierter. Da kann in den AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) etwas anderes geregelt sein. Das Abschleppen eines hier von einem Mann abgestellten Fahrzeuges würde bei normaler Parkdauer üblicher weise aber eher als unverhältnismäßig angesehen werden. ➔ IRRFAHRT – Anfang Februar fuhr eine ältere Dame (83) mit dem Auto im niederbayerischen Bad Füssing zum Frühstücken, allerdings gleich durch ein Hotelfenster bis zum Buffet. Eigentlich wollte sie nur ausparken, hatte aber Vor- und Rückwärtsgang beim Automatikgetriebe verwechselt. Verletzt wurde niemand. Hopfen- und Kamillentee hatte wohl ein 23jähriger verwechselt, der, auch Anfang Februar, in Bremen in ein Modegeschäft fuhr und dann im Wagen weiterschlafen wollte. Keine Verletzten. Erst die Polizei konnte ihn zum Aussteigen überreden: 1,3 Promille. Aber auch Christian Schottenhamel, seit ca. einem Jahr Wirt am Nockherberg, erlitt am 8. Februar im eigenen Laden Ungemach: bei einer Veranstaltung wollte er mitsamt einem Sozius am Rücksitz mit einem Vespa-Roller durch sein Lokal fahren, um spektakulär ein Buffet zu eröffnen. Spektakulär war es dann auch: er fuhr gleich durch eine Papierwand gegen einen dahinter aufgestellten Ramazzotti-Stand, woraufhin sich der in den zerberstenden Flaschen enthaltene Sekundenkleber (laut Eigenwerbung ein Kräuterlikör) auf den Boden und teilweise auch ihn und seinen Mitfahrer ergoss. Keine Verletzten. „Ich habe Gas und Bremse verwechselt“, erklärte Schottenhamel seinen peinlichen Knieschuss. Wobei Schrotti sich fragt, wie man bei einem Motorroller einen Drehgriff (Gas) mit einem Hebel (Vorderbremse) bzw. Pedal (Hinterradbremse) verwechseln kann. Vielleicht vorher schon zu viel am Kleber geschnüffelt? ➔ ISARBELLE – Im vergangenen Herbst wurde mehrmals in München und Umgebung ein Pelikan gesichtet. Genauer gesagt: ein „Rosapelikan“, bei denen die Männchen eine Flügelspannweite von 3,60 Metern und ein Gewicht von 15 kg erreichen können. In Hellabrunn war keines der Tiere abgängig. Erst als ein Tierpark in Ebbs (Tirol) vermeldete, einer seiner Rosapelikane sei verschwunden, klärte sich die Sache auf. Da hatte ihm der Landesbund für Vogelschutz (LBV) bereits den Namen „Isarbelle“ gegeben. Das Tier hat den Winter offenbar gut überstanden und wurde auch im Februar mehrmals gesichtet. Aber plötzlich tauchte noch ein zweiter solcher Riesenvogel in München auf, diesmal eine Rosapelikan-Dame, die freilich durch das Hellabrunner Volierennetz abgehauen war und dort bereits vermisst wurde. Sie ließ sich schnell wieder einfangen – ganz im Gegensatz zu Isarbelle, der sich seit Monaten allen Versuchen einer Arrestierung hartnäckig widersetzt. Aber, wer weiß ... Vielleicht haben sich die beiden ja während der gleichzeitigen Freiheit in München kennengelernt? Vielleicht besucht Isarbelle nächtens heimlich seine Hellabrun(n)hilde im Tierpark und redet mit ihr über eine gemeinsame Zukunft im Münchner Tierpark, dem von Ebbs, oder auch ganz in der Freiheit? Rosa(!)munde Pilcher, die jüngst verstorbene Autorin vieler Liebesromane, hätte daraus bestimmt eine herzerweichende Geschichte gemacht. Jetzt muss es halt Schrotti tun. Ach ja, auch ein Fischotter wurde kürzlich in den Münchner Isarauen durch eine Wildkamera portraitiert. Insgesamt dürften derzeit mindestens vier wildlebende Fischotter in München heimisch sein, wie der Verband der Isarfischer mitteilte: drei unterhalb des Maximilianeums – eine Fähe (Muttertier) mit zwei Jungtieren, sowie einer bei Hinterbrühl. Aber wir Fiaker – auch die Nachtfahrer- dürften die nachtaktiven, aber sehr scheuen „Zuagroasten“ wohl nie zu Gesicht bekommen. ➔ TRAMBAHN – Die Trambahngleise in der Maximilianstraße werden vom 25. März bis 23. Juni komplett erneuert. Am Romanplatz dürften bei Erscheinen dieses Heftes die Umbaumaßnahmen schon begonnen haben. Einige irre Verkehrsführungen und die Verlegung des Taxistandes in die Romanstraße werden uns für längere Zeit in Verzückung bringen. ➔ ÜBERFALL – Am Samstag, 23. Februar, überfiel ein Unbekannter abends gegen 22 Uhr einen Uber-Fahrer in der Infanteriestraße, indem er ihm von hinten eine Pistole an den Nacken hielt – damit will der Schreiber nach der vorherigen Wüterei gegen Uber jetzt übrigens nicht an niedere Instinkte appellieren, nach dem Motto „geschieht ihm recht“ oder sowas. Nein: herausragend an der Sache ist die besondere „Intelligenz“ des Täters, der offensichtlich ignorierte, dass die Uberisten bekanntlich ausnahmslos über bargeldlose Abrechnung fahren, also außer ihrem Privatgeld keine Abrechnungsbörse dabei haben. Und so war es auch: gerade mal 100 Euro waren die Beute aus diesem bewaffneten Raubüberfall, der üblicherweise mit ein paar Jährchen gesiebter Luft im Heim für betreutes Wohnen (St. Adelheim) honoriert wird. Bis zum Redaktionsschluss dieses Heftes konnte der Schreiber nichts darüber finden, ob die Polizei den Denksportler gefasst hat. Da er aber per Smartphone und unter Angabe von Konto- oder Kreditkartendaten bestellt haben muss, dürfte man ihm wohl bald auf den Fersen sein. ➔ ZUM SCHLUSS – Anfang Februar ging die erst letztes Jahr aufgestellte Blitzer- Säule (Wert: ca. 100.000 Euro) vom „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ spurlos zu Verlust. Nur mehr ein paar Kabel ragten gar traurig aus der Erde, weshalb unsere Polizei sich mit dem frevelhaften Tun eines Raritätensammlers konfrontiert wähnte. Doch nichts dergleichen war geschehen. Vielmehr hatte das dafür offensichtlich zuständige Polizeiverwaltungsamt Straubing wegen einer geplanten Baumaßnahme den Raubritterkasten abmontieren lassen, ohne die Münchner Sheriffs davon in Kenntnis zu setzen. Jetzt müssen wir halt dort ein „Selfie“ von uns machen, während wir bei Orange über die Ampel brettern, und dieses dann an die Polizei schicken. Am besten an die in Straubing, weil dann erfahren’s die Münchner bestimmt nicht. (MS) 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 35
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
MESSE MÜNCHEN ➔ DAS AKTUELLE PROGRAMM bauma 2019 – Die Messe der Superlative bauma ist, wenn Baugeräte und Werkzeuge auf Mining-Fahrzeuge und Baukräne treffen. Die größte und – auf dem Gebiet der Bauwirtschaft – wohl bedeutendste Fachmesse der Welt öffnet vom 8. bis 14. April wieder ihre Tore. Auf der bauma 2019, der Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, wird dabei die Baubranche in ihrer ganzen Breite und Tiefe wieder gespiegelt. Über 3.500 Aussteller aus rund 60 Ländern und rund 600.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern treffen sich auf dem Messegelände. Jeder verfügbare Platz auf der auf 614.000 Quadratmeter erweiterten Gesamtausstellungsfläche ist belegt. Damit ist die bauma 2019 ein wichtiger Knotenpunkt für internationale Geschäfte und dient gleichzeitig als Informations- und Kontaktmesse, auf der sich Baufachleute aus aller Welt über den neuesten Stand der Technik informieren können. ➔ bauma 2019 Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte Messe München 8.–14. April 2019 Montag bis Freitag: 9–18.30 Uhr Samstag: 8.30–18.30 Uhr Sonntag: 9.30–16.30 Uhr Weitere Veranstaltungen im März ⁄ April 2019 ➔ azubi- & studientage and more München 2019 Die Messe für Bildung und Karriere München MOC Veranstaltungscenter München 22.–23. März 2019 Freitag: 9–14 Uhr, Samstag: 10–15 Uhr ➔ Moda Made in Italy Internationale Fachmesse für Schuhe MOC Veranstaltungscenter München 24.–26. März 2019 Sonntag und Montag: 9–18 Uhr, Dienstag: 9–16 Uhr ➔ 136. Kongress Deutsche Gesellschaft für Chirurgie Volle Kraft voraus – mit Herz, Hand und Verstand ICM – Internationales Congress Center München 26.–29. März 2019 Dienstag: 9–20 Uhr, Mittwoch: 7.30–17.30 Uhr Donnerstag: 7.30–18 Uhr, Freitag: 8.30–16.30 Uhr ➔ PSE Europe 2019 Internationale Fachmesse für Polyurethan-Verarbeitung MOC Veranstaltungscenter München 26.–28. März 2019 Dienstag und Mittwoch: 9–17 Uhr, Donnerstag: 9–16 Uhr Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de atelier-tacke.de Je nach Ihrem Bedarf sind unsere Ersatztaxen sowohl mit EG Datenfunk als auch mit Isarfunk ausgestattet . Wir verfügen über Mercedes Benz E-Klassen und bieten 24 Stunden/ 7 Tage Service an. Neue Adresse: Waldfriedhofstraße 30, 81377 München Tel: 089 / 90 16 40 87, Mobil 1: 0160 / 187 22 88, Mobil 2: 0163 / 470 70 36 L E I H T A X I S E R V I C E APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
Seite 36
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER APRIL 2019 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Montag, 01. April ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Pumuckl – Das Musical ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, U.M.P.A. Jazz Orchestra ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Michael Altinger ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Spartacus ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Ludovico Einaudi ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Teresa Rizos Dienstag, 02. April ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Schwanensee ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, La fanciulla del West ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der tapfere Soldat ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Klavierklasse Keiko Munekata-Timmerman ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Stuttgarter Philharmoniker ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Carrousel ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert ➔ 20.30 Uhr, Neue Theaterfabrik, Enter Shikari ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Bono & Chen Classics Mittwoch, 03. April ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 18.30 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – 1. FC Heidenheim 1846 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, Christian Uhde & Uli Bauer ➔ 19.30 Uhr, Funkhaus München, Die Feder der Frauen ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Die rote Republik ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Anna Loos ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Dan Sperry ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gernot Hassknecht ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Aurora ➔ 21.00 Uhr, Strom, Sharon van Etten Donnerstag, 04. April ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, Starkbierfest im Augustiner Keller ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Warten auf Godot ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Christoph Sieber ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Ein ungleiches Paar ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Hugo Helmig ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Mark Forster ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Nicole Jäger Freitag, 05. April ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 18.15 Uhr, Bayerische Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Così fan tutte ➔ 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, Starkbierfest im Augustiner Keller ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Jazz & Rocktime ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Warten auf Godot ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – Herbalife Gran Canaria ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Christoph Sieber ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Ein ungleiches Paar ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Maxi Schafroth ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Subway to Sally ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Die rote Republik Samstag, 06. April ➔ 10.00 Uhr, Nationaltheater, Ballett extra – (Fast) Die Kameliendame ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Münchner Musikseminar – Kinderkonzert ➔ 17.15 Uhr, Bayerische Staatsoper, Die Entführung aus dem Serail ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, Die Schlagernacht des Jahres 2019 ➔ 18.30 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – Borussia Dortmund ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Carmen ➔ 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, Starkbierfest im Augustiner Keller ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Glaube Liebe Hoffnung ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Clara Schumann zum 200. Geburtstag ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Die rote Republik ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Hoffmanns Erzählungen ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Martin Frank ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Piet Klocke ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Soy de Cuba ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 20.30 Uhr, Zenith, Manowar Sonntag, 07. April ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Sonntags-Ausflüge im Großraum München ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 1. Nymphenburger Matinée ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Bastien und Bastienne ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Mavra ⁄ Iolanta ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchener Kammerorchester ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Olchis ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Fall für Felix Spürnase ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Mozart ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Emma in Love ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Ole Lehmann ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Leise Töne ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Michael Frowin ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Amsterdam (DSE) ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Zauber des Orients ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Capimo ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Patrick Salmen Montag, 08. April ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, Die Kameliendame ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Pasadena Roof Orchestra & Berlin Comedian Harmonists ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Amy Macdonald ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Vivaldi ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Henning Wehland ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jess Jochimsen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce Dienstag, 09. April ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Die rote Republik ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, The Magical 18 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Emma in Love ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Fainschmitz ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jess Jochimsen ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kakkmaddafakka ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Simply The Best – Das Musical ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 10. April ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Rundfunkorchester ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, The Magical 18 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Emma in Love ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Luise Kinseher ➔ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Send in the Clowns ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, The World of Hans Zimmer – A Symphonic Celebration ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Till Reiners Donnerstag, 11. April ➔ 14.00 Uhr, Circus Krone, Yakari 2 – Geheimnis des Lebens ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für Kinder, Der Froschkönig ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Junge Solisten ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, BallettFestwoche 2019 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Die rote Republik ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Emma in Love ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Han’s Klaffl ➔ 20.00 Uhr, Waldheim, Helmut A. Binser ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Mario Barth ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Ningel ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchener Kammerorchester – 13. AIDS-Konzert Freitag, 12. April ➔ 19.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Die Nacht des Schreckens ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, BallettFestwoche 2019 36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 37
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Perlenfischer ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, The Elvis Presley Show ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Franziska Wanninger ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Helene Bockhorst ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Herman van Veen ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, John McLaughlin & The 4th Dimension ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nessi Tausendschön ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, The Analogues Samstag, 13. April ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, BallettFestwoche 2019 <br> Onegin ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der tapfere Soldat ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Der Gott des Gemetzels ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität ⁄ Audimax, Josef Hader ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Magie – mit Stil, Charme und Methode ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Michael Wollny, Nils Landgren, Wolfgang Haffner, & Lars Danielsson ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nessi Tausendschön Sonntag, 14. April ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Sonntags-Ausflüge im Großraum München ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, BallettFestwoche 2019 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – Basketball Löwen Braunschweig ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für Kinder, Der Zauberer von Oz ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Dschungelbuch ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Perlenfischer ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango ➔ 18.15 Uhr, Nationaltheater, Der Widerspenstigen Zähmung ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Reiner Kröhnert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Hanna Sikasa – Origin ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität ⁄ Audimax, Josef Hader ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth Montag, 15. April ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, BallettFestwoche 2019 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Beirut ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Prost, Onkel Erich! ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Tony Carey Dienstag, 16. April ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, BallettFestwoche 2019 ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Apparat ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Bilderbuch ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Großstadt Boazn ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Werner Schmidbauer, Martin Kälberer & Pippo Pollina ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Kelvin Jones ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 17. April ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Alice im Wunderland ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Harry Potter und der Gefangene von Askaban – in Concert ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Florian Wagner ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Helgi Jonsson ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Jazz im Hofspielhaus ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Mike & The Mechanics ➔ 20.30 Uhr, Zenith, Capital Bra Donnerstag, 18. April ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für Kinder, Der Froschkönig ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Harry Potter und der Gefangene von Askaban – in Concert ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Anna Karenina ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Thank you for the music ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, The Vintage Love – Eine romantische Mondnacht ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Thorsten Otto ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & Theater, André Hartmann Freitag, 19. April ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, J.S. Bach – Matthäus-Passion BWV 244 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für Kinder, Aladin und die Wunderlampe ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, J. S. Bach – Matthäus-Passion BWV 244 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, David Leukert ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & Theater, André Hartmann Samstag, 20. April ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Harry Potter und der Gefangene von Askaban – in Concert ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – SV Werder Bremen ➔ 18.15 Uhr, Bayerische Staatsoper, Turandot ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der tapfere Soldat ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, David Leukert ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Der Theaterbesuch und weitere Katastrophen ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Falco – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Soldout Sonntag, 21. April ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Sonntags-Ausflüge im Großraum München ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – HAKRO Crailsheim Merlins ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der tapfere Soldat ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Aryana Sayeed – The Diva ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Falco – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM APRIL 2019 ➔ 01.04.-07.04. täglich ab 11.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Starkbierfest ➔ 01.04.-07.04. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Noch einmal verliebt ➔ 02.04.-30.04. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Humorzone ➔ 02.04.-30.04. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Pater Brown & Der grüne Mann ➔ 02.04.-14.04. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Thriller Live ➔ 02.04.-06.04. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze Lindner ➔ 02.04.-06.04. Di-Sa 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Abendland ➔ 03.04.-13.04. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Törless ➔ 06.04.-28.04. Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Equila ➔ 09.04.-20.04. Di-Sa 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 12.04.-30.04. Di-So 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Abendland ➔ 15.04.-28.04. Di-Do+So 19.30 Uhr, Sa+Mo 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland ➔ 17.04.-23.04. Di-Do 19.30 Uhr, Sa-Mo 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Mamma Mia! ➔ 24.04.-29.04. Mi-Fr+Mo 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Afrika! Afrika! ➔ 26.04.-30.04. Fr-Di 19.30 Uhr, Volkstheater, 15. Radikal jung 2019 APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37
Seite 38
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Montag, 22. April ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionetten theater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Winnetou – Der Schatz im Silbersee – In Concert ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Der fliegende Holländer ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Perlenfischer ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Elvis - Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang Dienstag, 23. April ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für Kinder, Ronja Räubertochter ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Saturday Night Fever – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Shy Martin ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 24. April ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ritter Rost und die Zauberfee ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Turandot ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Herr Schröder Live ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Kapuze ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Maite Kelly ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol Donnerstag, 25. April ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, Der fliegende Holländer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Anna Piechotta ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Ben Schmid ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Disturbed ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Felix Lobrecht ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Luis aus Südtirol ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Reezy ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol Freitag, 26. April ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Beat it! Live ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Beier & Hang ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, NIGHT of the JUMPs 2019 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Maurer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol Samstag, 27. April ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, NIGHT of the JUMPs 2019 ➔ 19.00 Uhr, Zenith, Rita Ora ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Turandot ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 4. The Belly Dancers of Munich ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Beat it! Live ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Chris Kolonko ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, CubaBoarisch 2.0 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Maurer Sonntag, 28. April ➔ 10.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Sonntags-Ausflüge im Großraum München ➔ 16.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Chris Kolonko ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Der fliegende Holländer ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Claus von Wagner ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Italienische Nacht ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bonnie Tyler ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Cem Yilmaz ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gunkl und Harald Lesch Montag, 29. April ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Maria Stuarda ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bumillo ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, LaLeLu ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, RebellComedy Dienstag, 30. April ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Lange Nacht des Streichquartetts ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Sommerabend ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, On the Town ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bernd Regenauer ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Farid ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Han's Klaffl ➔ 20.00 Uhr, Bayerischer Rundfunk, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Mary Roos & Band ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Tom Ehrlich ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – Brose Bamberg (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Mi. 03.04. 19.00 Uhr: Vernissage Holz Stein Gold, Ausstellungsdauer: 04.04.2019 bis 29.04.2019 Fr. 05.04. 19.30 Uhr: Bernd Weikl Singen – Theorie und Praxis einer Gesangsstunde Fr. 05.04. 14.30 Uhr: Kreative Schreibwerkstatt für Kinder – Geschichten hinter historischen Mauern Fr. 26.04. 20.30 Uhr: PAO – Petra Scheeser & Oliver Hahn Duo präsentieren jazz and beyond Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. Schnell. Preiswert. Kompetent. Rainer Spitzenberger 38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2019
Seite 39
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Jörg Wohlfahrt, Reinhard Zielinski Grundkurs (Ortskunde-Unterricht) Montag, 01.04., 15.04., 29.04, jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 03.04., 10.04., 17.04., 24.04., jeweils von 10 bis 13 Uhr Samstag, 06.04., 13.04., 20.04., 27.04., jeweils von 10 bis 13 Uhr Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Montag, 08.04., 17.30 Uhr Samstag, 13.04., 9 Uhr Ostermontag kein Unterricht! Samstag, 27.04., 9 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 11.04., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 12.04., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 17.04., von 15 bis 17 Uhr ➔ Dauer: ca. 2 Std. ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 2 ⁄ 2019 vom 12. März bis 9. April 2019 ➔ Kurs 3 ⁄ 2019 vom 7. Mai bis 6. Juni 2019 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ APRIL 2019 AUSBILDUNG APRIL 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39
Seite 40
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
TOYOTA (Anzeige U4-Platzierung) DIESE PREISE KOMMEN WIE GERUFEN Landsberger Straße 222 80687 München T elefon: 089/547 177-95 info.lbs@toyota-dit.de Frankfurter Ring 166 80807 München T elefon: 089/3509667-30 info.ffr@toyota-dit.de Neumarkter Straße 80 81673 München T elefon: 089/437370-25 info.nms@toyota-dit.de Prius + MPV Hybrid Comfort 1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), Systemleistung 73 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe, Neuwagen. Ausstattungs-Highlights: - T axi-Paket - Bremsassistent - Berganfahrassistent - Pre-Crash Safety Sytem - Reifendruckwarnsystem - Spurhalteassistent - el. Außenspiegel einklappbar und beheizt - Privacy-Glas - Wärmeschutzverglasung - Nebelscheinwerfer - Regensensor - LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent - LED-T agfahrlicht - Multimedia Audiosystem T oyota T ouch 2 - 6,1-Zoll Display mit T ouchscreenfunktion - Start-Stopp-System - Start-Stopp-System - Smart-Key-System - Bluetooth-Freisprecheinrichtung - USB / AUX Anschlüsse - Rückfahrkamera - Klimaautomatik - Lederausstattung - Leichtmetall-Felgen Anzahlung 2.030,00 € Nettodarlehensbetrag 25.201,68 € Bearbeitungsgebühr 0,00 € Sollzins geb. p.a. 3,99 % eff ektiver Jahreszins 3,99 % Vertragslaufzeit 48 Monate Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3.9/3.9/3.5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieeffizienyklasse A+. UPE 1) 36.509,41 € Ihr Preisvorteil 2) 6.519,41 € Hauspreis 29.990 € Monatl. Finanzierungsrate 3) (inkl. MwSt.und Fracht) 569 € 1) Unverbindliche Preisempfehlung des Hersteller/Importeurs/Listenpreis. 2) Preisvorteil gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Hersteller/Importeurs/Listenpreis. 3) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln, für die das Autohaus als ungebundener Vertreter tätig ist. Das Angebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt Darlehensverträge verschiedener Darlehensgeber. Abbildung zeigt Sonderausstattung.