TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier März 2019
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2019. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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DER LANDTAG ➔ EIN BESUCH IM MAXIMILIANEUM NEU GEWÄHLT JUNGE ABGEORDNETE UND IHRE POSITION ZUM TAXIGEWERBE NEUER TARIF AB DEM 1. MÄRZ WIRD ES KOMPLIZIERT! NEUES URTEIL AUCH DER BGH STUFT UBER ALS VERKEHRSDIENSTLEISTER EIN OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 59. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MÄRZ 2019
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Jörg Wohlfahrt, Reinhard Zielinski Grundkurs (Ortskunde-Unterricht) Montag, 04.03., 18.03., jeweils 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 13.03., 20.03., 27.03., jeweils 17.30–19.30 Uhr Samstag, 02.03., 09.03., 16.03., 23.03., 30.03., jeweils 10.00–13.00 Uhr (am Aschermittwoch, 06.03., findet kein Unterricht statt) Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Samstag, 02.03., 9.00 Uhr Montag, 11.03., 17.30 Uhr Samstag, 16.03., 9.00 Uhr Montag, 25.03., 17.30 Uhr Samstag, 30.03., 9.00 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 21.03., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 22.03., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 27.03., von 15 bis 17 Uhr ➔ Dauer: ca. 2 Std. ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 2 ⁄ 2019 vom 12. März bis 9. April 2019 ➔ Kurs 3 ⁄ 2019 vom 7. Mai bis 6. Juni 2019 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ MÄRZ 2019 AUSBILDUNG 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung ⁄ Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen ⁄ Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Februar 2019 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 11 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 12 Titelthema ⁄ Der Landtag – Ein Besuch im Maximilianeum 14 14 VIP im Taxi ⁄ Gila von Weitershausen 24 Wissenswertes ⁄ Bayern auf dem zweiten Platz im Stau-Ranking 25 Stadtinfo ⁄ 100 Jahre Krone-Bau – Circus Krone feiert Jubiläum 25 Mobilitätsdienstleistung ⁄ SIXT-Fakten 26 Mobilitätsdienstleistung ⁄ SIXT-Statements 28 Erlebnis im Taxi ⁄ Geburtshelfer wider Willen 30 Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Bad Füssing 31 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 32 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise März 2019 35 Service ⁄ Veranstaltungskalender März 2019 36 Messe München ⁄ Das aktuelle Programm 39 atelier-tacke.de MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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Informationen für die Auftragsvermittlung Im Koalitionsvertrag der derzeitigen Bundesregierung ist die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internetzugang vorgesehen. Derzeit wird von den Netzbetreibern die Installation des 5G-Netzes vorbereitet, das wesentlich höhere Übertragungsraten ermöglicht. Im Gegenzug gibt es Überlegungen, die deutlich langsamere Verbindungstechnik 2G abzuschalten. Sollte dies geschehen, werden die alten Datenfunkendgeräte von HP (silberfarben) und HTC (schwarz) aller Voraussicht nicht mehr funktionieren. Die Genossenschaft wird daher neben dem professionellen Endgerät HALE TT-01 in Zukunft auch eine kleinere Lösung auf Smartphone-Basis anbieten. Dabei ist jedoch darauf hinzuweisen, dass Leistungsumfang und Möglichkeiten bei der Sparversion reduziert sind. Bei dem neuen Android-System ist keine auftragsgestützte Navigation möglich, ebenso ist die, aller Voraussicht nach kommende, digitale Aufzeichnungspflicht in Verbindung mit INSIKA-Verschlüsselung nicht über dieses Endgerät möglich. Allerdings kann das von der Genossenschaft für Mitglieder zur Verfügung gestellte Kreditkartenterminal mit allen Funktionen angeschlossen werden. Für die Android-Lösung benötigt der Teilnehmer ein eigenes Smartphone mit Betriebssystem Android-Version 7 oder höher, eine Datenkarte sowie eine Fahrzeughalterung mit Stromversorgung. Zurzeit befinden wir uns im Echtzeitbetrieb in der letzten Phase des Testbetriebes. Wir gehen davon aus, das Android-System noch im März 2019 für alle Mitglieder freigeben zu können. Wie gehabt können unsere Mitglieder die technische Ausrüstung erwerben, auch mit Ratenzahlung, oder das Equipment gegen eine zusätzliche monat liche Gebühr mieten. Die geringere Leistungsfähigkeit im Vergleich zum HALE TT-01 spiegelt sich im Preis wider: Alle benötigten und von uns zur Verfügung gestellten Komponenten (Bluetooth-Combox, Lizenzgebühren, Anschlusskabel und -adapter) können von Mitgliedern zum Preis von 575,00 Euro netto erworben werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Funkdienststellenleitung, die Ihnen gerne detaillierte Auskünfte über die Datenfunksysteme erteilt. Neben der Umstellung der Datenfunknetze sind auch die Analogfrequenzen im Fokus der Netzbetreiber. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass noch in 2020 die ersten Analogfrequenzen seitens der Bundesnetzagentur gekündigt werden. Daraus ergibt sich, dass wir mittelfristig den Sprechfunkbetrieb beenden müssen. An einer Ersatzlösung wird derzeit intensiv gearbeitet. Mit Blick in die Zukunft werden wir ab sofort jedoch nicht mehr auf den Einbau von Sprechfunkgeräten bestehen. Solange die Sprechfunkfrequenzen in Betrieb sind, können Sie diese selbstverständlich wie gewohnt nutzen. (FK) Anmeldung Bürgerbüros Das KVR informiert, dass der Besuch in den Bürgerbüros des Kreisverwaltungsreferats planbar werden soll. Ab dem 14. Januar arbeiten alle Bürgerbüros mit Terminvereinbarung. Damit gibt es praktisch keine Wartezeiten mehr vor Ort. Bürger müssen lediglich am vereinbarten Datum zur vereinbarten Uhrzeit ins Bürgerbüro kommen. Die Termine können auf drei Wegen vereinbart werden. Online unter buergerbueromuenchen.de, telefonisch über die Behördennummer 115 oder das Bürgerbüro- Servicetelefon 233 96 000 und persönlich vor Ort an den Serviceschaltern der Bürgerbüros. Häufig müssen Sie auch gar nicht mehr zum Amt kommen. Meldebescheinigungen, Melderegisterauskünfte, Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Bescheinigungen über den Aufenthaltstitel und vieles mehr können Sie von zu Hause online bestellen. Alle Online-Services der Stadt München finden Sie unter muenchen.de/onlineservices. Standplatz-News Was kommt 2019 an Baustellen auf uns zu, welche einen Standplatz betreffen? Fernwärme, Fernkälte, Gasleitungen, Glasfaserkabel, Gleiserneuerungen, 2. Stammstrecke – um nur die wichtigsten Gründe für Baustellen zu nennen. 2019 wird ein schlimmes „Aufreiß-Jahr“ mit ganz erheblichen Einschränkungen im Zentrum. Die angegebenen Baubeginnzeiten sind Planungszeiten. Wann tatsächlich gearbeitet wird, ist immer erst kurz vorher bekannt. Hier eine Aufstellung der Baustellen, welche uns derzeit bekannt sind. ➔ Romanplatz – Ab Anfang März wird der Platz komplett umgestaltet, die Gleise erneuert. Es wird ein drittes Gleis für die künftige Tram-Westtangente eingebaut. Der Standplatz wird in die Romanstraße verlegt. Dort soll auch die endgültige Position nach Ende der Bauarbeiten sein. Diese werden vsl. bis Ende des Jahres dauern. ➔ Sendlinger Straße – Ab Mai wird die restliche Sendlinger Straße als Fußgängerzone hergerichtet. Während der Bauarbeiten bleibt eine Fahrspur erhalten. Damit können die Arztpraxen weiterhin angefahren werden. ➔ Siegestor – Ab März wird rund um das Siegestor die gesamte Straßenprofilierung geändert. Der Taxistandplatz wird wieder an gleicher Stelle eingerichtet. Die Bauarbeiten dauern bis September 2020. Bis 2021 werden neue Bäume gepflanzt. ➔ Maximilianstraße – Ab März werden die Tramgleise zwischen Hofgraben und Max-II-Denkmal – und in Abschnitten weiter bis Maria-Theresia-Straße – erneuert. Hotel Vier Jahreszeiten: Standplatz wird von Anfang Mai an für etwa sechs Wochen in die Wurzerstraße verlegt. Neben der Rohrverlegung für Fernkälte und Fernwärme erfolgt noch die Gleiserneuerung mit Umlegung des Verkehrs. ➔ DIE GENOSSENSCHAFT 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019 AKTUELLE INFORMATIONEN
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Max-Joseph-Platz: Ab 25.03. wird der Standplatz für etwa sechs Wochen vsl. auf die Platzfläche verlegt. Wegen der Gleiserneuerung wird die Fläche für den Verkehr benötigt, die gegenüber liegende Seite ebenso. Bedarfs-Standplatz am Thomas- Wimmer- Ring: Ab Anfang Mai eingeschränkt oder nicht nutzbar. Näheres ist derzeit nicht bekannt. ➔ Willibaldplatz – Ab März wird der Willibaldplatz umgestaltet. Der Standplatz im Innenbereich wird aufgelöst. Laut Planung sollen wir auf die angrenzende Straße in der Parkbucht in Fahrtrichtung verlegt werden. Aber diese Planung ist völlig unbrauchbar. Wir haben bereits einen Antrag auf einen Standplatz diagonal gegenüber bei den Wohnhäusern gestellt. Das Ergebnis steht noch aus. ➔ Hauptbahnhof – In der Gesamtheit bleibt es dabei, dass alle drei Standplätze ersatzlos wegfallen werden. Wir drängen aber trotzdem auf Ersatzplätze, auch wenn uns allseits wenige Chancen eingeräumt werden. Hbf Nord ⁄ Arnulfstraße: Ab Mai wir die Oberfläche umgestaltet, eine Schallschutzwand entlang der Arnulfstraße aufgestellt. Teile des Standplatzes werden noch eine Zeit lang erhalten bleiben. Sollte er wegfallen (Zeitpunkt unbekannt), wird versucht, auf der gegenüber liegenden Seite einen Ersatzplatz zu finden. Allerdings haben Stellplätze für Fahrzeuge der Bundespolizei Vorrang. Der zuerst angepeilte Abriss des Starnberger Flügelbahnhofs wird wohl sehr viel später kommen. Die Schienen in der Arnulfstraße kommen raus (durch den Einbau des 3. Gleises vor dem Bahnhof fährt ohnehin keine Tram), der Verkehr wird über diese freie Fläche geführt. Hbf Mitte ⁄ Bahnhofsplatz: Die MVG wird das dritte Gleis auf dem Bahnhofsvorplatz verlegen und den Kreuzungsbereich am nördlichen Ende ebenfalls umgestalten. Es gab einen Erörterungstermin am 26.11.2018 in der Regierung von Oberbayern über Einwendungen der Planunterlagen. Über einen Beschluss der Regierung ist uns bisher nichts bekannt. Also wissen wir auch nicht, wann tatsächlich mit den Bauvorbereitungen begonnen wird. Bekannt ist, dass die Bahn ab Februar am nördlichen Ende unmittelbar vor dem Bahnhof eine Baueinrichtungsfläche herstellen wird. Dazu wird der nördliche Teil des Taxistandplatzes wegfallen. Ab April wird der Standplatz dann endgültig aufgehoben. Der gesamte Vorplatz vor dem Gebäude wird mit einer Schallschutzwand versehen. Es geht um den Bahnhofsneubau (und damit zuerst um einen Abriss) und Bauarbeiten für die 2. Stammstrecke. Hbf Süd ⁄ Bayerstraße: Hierüber ist noch nichts bekannt. Es droht aber immer noch die Baueinrichtungsfläche. ➔ Schillerstraße – Ab April wird der Standplatz nach Süden verschoben. Im Laufe des Jahres kann er auch ganz wegfallen, wenn die Baustelle Richtung Schwanthalerstraße wandert. Neben der Fernkälte und Fern wärme kommt ein ANZEIGE ANSPRECHEND UND AUTHENTISCH FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden. MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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Hotelneubau Schillerstraße 3 und die Gebäudesanierung Bayerstraße 25 (Eckgebäude). Damit werden die verbliebenen Verkehrsflächen für den Verkehr benötigt. ➔ Rosental und Viktualienmarkt – Ab 11.03. bis 30.06. werden wohl beide Standplätze wegfallen (abwechselnd bei zwei Bauphasen). Der Rosentalstand könnte auch verschoben werden. Genaueres ist noch nicht bekannt. Über diese Baustelle muss das Rathaus noch entscheiden. ➔ Hotel Mandarin Anfahrt – Ab 20.03. für etwa sechs Monate Verlegung in die Marienstraße Ostseite in die Parkbucht. ➔ Promenadeplatz – Der Standplatz vor dem Hotel Bayerischer Hof und der Nachrückplatz auf der Südseite werden zeitweise eingeschränkt. Hier kommen die Langtransporte für die Schachtung des Marienhofes (z.B. Tiefenbohrmaschinen oder Spundwände für die Tiefenbohrung) durch. Die Schleppkurven könnten in die Standplätze reichen. Näheres ist nicht bekannt. ➔ Ettstraße – Der Platz wird zeitweilig für sechs Wochen wegfallen. Zeitpunkt unbekannt. ➔ Leonrodplatz – Die Durchfahrt für den Standplatz fällt weg. Neue Zufahrt muss noch gefunden werden (Baueinrichtungsfläche für Gleiserneuerung). ➔ Amalienstraße – Die Kreuzung mit der Theresienstraße könnte während der Rohrverlegungen umgestaltet werden und damit der Standplatz in der Amalienstraße betroffen sein. ➔ Herzog-Heinrich-Straße – während des Oktoberfestes, aber der Zeitpunkt für die Baustelle steht noch nicht fest. ➔ Balanstraße 105 Ecke Chiemgaustraße – Der Standplatz muss verlegt werden. Der Zeitpunkt für die Baustelle steht noch nicht fest. ➔ Marsstraße – In der 2. Jahreshälfte wird vor dem Kronebau die Straße aufgerissen. Verlegung in die Wredestraße ist in Planung. Ausblick auf künftige Baustellen, die größere Verkehrsbeeinträchtigungen mit sich bringen: 2020: Die Rohrverlegungen treffen die Schwanthalerstraße. Die Standplätze vor dem Deutschen Theater und an der Mittererstraße müssen verlegt werden. 2021: Erneuerung des Tram-Gleises in der Zweibrückenstraße, der Ludwigsbrücke und dem Gasteig (zwischen Thierschstraße und Innere Wiener Straße) mit neuer größerer Haltestelle auf der Museumsbrücke. 2023: Isarring: Ring-Überbau (Tunnel) zur Verbindung des Englischen Gartens. 2024: Umprofilierung und Tieferlegung der Rosenheimer Straße zwischen Orleansstraße und St.-Martin-Straße mit Erneuerung der Bahnüberführung. Wir werden weiter berichten. (RM) Anmeldung zum Shuttle-Service „Münchner Stoff Frühling 2019“ Von Freitag, den 22. März, bis Montag, den 25. März 2019, findet die Messe „Münchner Stoff Frühling“ statt. Die Taxi-München eG hat auch in diesem Jahr wieder den Zuschlag für die Organisation und Ausrichtung des Shuttle-Service erhalten. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Shuttle-Service sind folgende Kriterien: ➔ Taxibus für 8 Fahrgäste ➔ keine Außenwerbung ➔ Datenfunk ➔ Sprechfunk mit betriebsbereitem Kanal 7 ➔ optisch einwandfreie und gepflegte Fahrzeuge. Die Bezahlung erfolgt entsprechend der vertraglichen Sondervereinbarung nach einer Stundenpauschale. Die Anmeldung für den Shuttle-Service ist ab Dienstag, 12. März 2019, 8 Uhr nur persönlich in der Engelhardstraße 6, 1. Stock Rückgebäude, im Kunden-Büro bei Frau Weigl oder Herrn Luber möglich. Eine Teilnahme im vergangenen Jahr garantiert nicht die Teilnahme in 2019. Entscheidend ist die Reihenfolge der Anmeldung! Wir weisen darauf hin, dass die eingesetzten Fahrzeuge während der gesamten Laufzeit der Veranstaltung die oben genannten Kriterien erfüllen müssen. (TK) Änderung der Taxitarifordnung ⁄ Neuer Taxitarif Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat in seiner Sitzung vom 23.01.2019 eine Änderung der Taxitarifordnung beschlossen, welche zum 1. März 2019 in Kraft treten wird. Die Neufassung der Taxi tarifordnung sieht folgende Änderungen vor: ➔ Grundpreis: 3,50 Euro (unverändert) ➔ Mindestfahrpreis: 3,70 Euro (unverändert) ➔ Kilometer 0 bis 5: 2,00 Euro/km (bisher 1,90 Euro/km) ➔ Kilometer 5 bis 10: 1,80 Euro/km (bisher 1,70 Euro/km) ➔ ab 10 Kilometer: 1,70 Euro/km (bisher 1,60 Euro/km) ➔ Wartezeit: 30,00 Euro/Std (bisher 28,00 Euro/Std), entspricht 0,50 Euro/Minute bzw. 0,20 Euro pro 25,7 Sekunden 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019
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Gestrichen wurde die Bestimmung, dass der Taxitarif auch für Besorgungsfahrten (Auftragsfahrten ohne Personenbeförderung) anzuwenden ist. Hierzu werden wir für Besorgungsfahrten, die über unsere Zentrale vermittelt werden, in Kürze eine Neuregelung schaffen und bekanntgeben, um unseren Kunden weiterhin transparente Fahrpreise anzubieten. Eine einschneidende Änderung erfolgt bei den anzuwendenden Zuschlägen. Die Zuschlagseinheit bei Bestellung, Gepäck und Tieren wurde von bisher 0,60 Euro erhöht auf nun 0,70 Euro erhöht. Damit ergeben sich folgende Zuschläge: ➔ Bestellung: 1,40 Euro (bisher 1,20 Euro) ➔ Gepäck: 0,70 Euro (bisher 0,60 Euro) (Ab einer Größe von 55 x 40 x 20 cm) ➔ Tiere: 0,70 Euro (bisher 0,60 Euro) Völlig neu geregelt wurden die Zuschläge für Großraumtaxis und Combifahrzeuge. Neu ist ein Bestell-Zuschlag für Kombitaxis mit größerer Ladefläche oder für Großraumtaxis: Wird ein Kombitaxi oder ein Großraumtaxi für weniger als fünf Fahrgäste bestellt, ist ein Zuschlag von 5,00 Euro zu erheben. (Ein Kombitaxi ist ein Fahrzeug entsprechend der EU-Fahrzeugklasse M1AC mit Platz für 50 kg Gepäck in abgetrenntem Laderaum). Der Großraumtaxi-Zuschlag beträgt bei Beförderung von fünf bis acht Personen 7,00 Euro. Bei beiden Zuschlägen (5,00 Euro und 7,00 Euro) sind jeweils drei Gepäckstücke enthalten. Der Festpreis für die Fahrt zwischen Flughafen und Messe München beträgt ab dem 1. März 67,00 Euro (bisher 63,00 Euro). In diesem Festpreis sind die Zuschläge für Bestellung, Combi und Gepäck bereits enthalten. Es kommt lediglich der Großraumzuschlag zur Anwendung, falls mehr als vier Fahrgäste befördert werden. Wir versuchen, spätestens ab Freitag, den 1. März 2019, die neue Auflage der Taxitarifordnung in gedruckter Form sowie die Aufkleber für das Armaturenbrett bei uns in der Verwaltung an der Kasse für Sie bereitzuhalten. Der Abgabepreis für eine Taxitarifordnung beträgt 4,00 Euro inkl. MwSt. (TK) ––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND istockphoto MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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DATENFUNK-TIPPS APP-Aufträge mit anschließender Bezahlung per APP Da es bei diesem Thema immer wieder zu Problemen zwischen Kunden und Taxifahrern kommt, möchten wir in dieser Ausgabe nochmals ausführlich auf die unterschiedlichen Möglichkeiten hinsichtlich der Bezahlung der mit Taxi- Deutschland-APP bestellten Aufträge eingehen. Es kann nicht sein, dass die Taxi-München eG neue Auftragsarten für Kunden und Unternehmer erschließt und diese dann bei der Umsetzung vor Ort nicht funktionieren, weil Fahrer über diese neue Bezahloptionen nicht Bescheid wissen, obwohl diese bereits mehrfach im Taxikurier veröffentlicht wurden. Zukünftig werden wir bei Kundenbeschwerden die verantwortlichen Fahrer solange für alle Taxi-Deutschland-Aufträge sperren, bis diese ihre „Wissenslücke“ durch eine Nachschulung bei der Taxi-München eG geschlossen haben. Die Möglichkeiten der bargeldlosen Bezahlung mit der Taxi-Deutschland-APP: 1. Die häufigste Variante ist, dass der Kunde bei Bestellung über die Taxi-Deutschland- APP auswählt, dass er die Fahrt mittels APP bezahlen will. Dabei kann der Kunde in der APP zwischen den Bezahlvarianten per „APP-Zahlung“ oder auf „Rechnung“ wählen. Für unsere Taxiunternehmer spielt es keine Rolle, welche dieser Bezahlvarianten der Kunde gewählt hat, da diese im Datenfunkterminal als „fahrpreispflichtig“ gekennzeichnet sind. Die Handhabung fahrpreispflichtiger Auf- Wenn Sie jetzt „OK“ drücken, gelangen Sie zu nachfolgender Seite: Abbildung 5 Sie können jetzt optional einen Ausdruck der Kopie der Taxi-Deutschland-Zahlung machen, oder das Dialogfeld über das Symbol „3 Kreise“ verlassen. ➔ weitere Schritte bei iPAQ oder HTC: Nach Drücken der orangen Taxinummer und Eingabe des Fahrpreises (oder Übernahme des Fahrpreises vom Taxameter) – wie bei fahrpreispflichtigen Aufträgen bereits gewohnt, gelangen Sie zu nachfolgendem Bildschirm: Abbildung 6 Hier tippen Sie auf den grünen Haken und es erscheint z.B. nachfolgender Hinweis: Abbildung 7 Im Anschluss muss der Kunde an seinem Smartphone tätig werden und Sie erhalten abschließend folgende Mitteilung über die erfolgreiche Bezahlung: und iPAQ/HTC, für APP-Aufträge, die vom Kunden bereits vorab so bestellt wurden, dass sie über die APP bezahlt werden: In diesen ist der Auftrag im Display des Datenfunks abschließend als „fahrpreispflichtig“ gekennzeichnet. Abbildung 1 (HALE TT-01) Abbildung 2 (iPAQ) ➔ weitere Schritte bei HALE TT-01: Nach Tippen auf die gelbe Taxinummer und nach Absenden der Zahlung durch das Datenfunk- Endgerätes (hier HALE TT-01) erhalten Sie folgenden Hinweis: Abbildung 3 Im Anschluss muss der Kunde an seinem Smartphone tätig werden und Sie erhalten abschließend folgende Mitteilung über die erfolgreiche Bezahlung: Abbildung 4 träge ist nahezu allen Fahrern bekannt und sollte in der Folge auch bei der Abwicklung dieser fahrpreispflichtigen APP-Aufträge kein Problem darstellen. 2. Der Kunde kann die mit der Taxi-Deutschland-APP bestellte Fahrt mit „EC-Karte“ oder „Kreditkarte“ direkt im Fahrzeug bezahlen, ohne Daten bei Taxi- Deutschland zu hinterlegen. Wie bei allen anderen Auftragsgruppen erhalten diese Fahrten nur jene Fahrzeuge, die bei uns für die Annahme von Kreditkarten oder Girocards hinterlegt sind. Der Fahrer erhält mit der Auftragsvermittlung den Hinweis, dass der Kunde die Fahrt per „EC- oder Kreditkarte“ bezahlt. 3. Der Kunde kann eine Taxifahrt auch dann mit der Taxi- Deutschland-APP bargeldlos bezahlen, wenn er das Taxi nicht über die APP bestellt hat. Das funktioniert aber nur, wenn das Taxi bei der Taxi-München eG angeschlossen ist und über ein Datenfunksystem verfügt. Der Bezahlvorgang muss vom Taxifahrer am Datenfunk über den Menüpunkt „TD App Zahlung“ angestoßen werden. Nach Eingabe des Fahrpreises wird dieser dem Kunden auf sein Smartphone an die Taxi Deutschland App gesendet. Der Kunde startet die Bezahlvariante in seiner App, muss auf seinem Handy die Taxinummer eingeben, mit seiner PIN bestätigen und erhält den Fahrpreis vom Taxi auf sein Smartphone. Anschließend bestätigt er den Fahrpreis (ggf. mit Trinkgeld). Der Taxifahrer erhält im Anschluss die Zahlungsbestätigung. Damit ist der Bezahlvorgang abgeschlossen. Variante 1: Schritte für Abwicklung der APP-Zahlung am HALE TT-01 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019 DATENFUNK-TIPPS
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DATENFUNK-TIPPS ➔ Bei HALE TT-01: Hier muss der Fahrer über das Menü die App-Zahlung initialisieren. Abbildung 9 Anschließend den Fahrpreis manuell oder durch Fahrpreisübernahme abschicken. Abbildung 10 Der Kunde muss dann auf seinem Smartphone in der Taxi Deutschland App die bargeldlose Zahlung starten, die Taxinummer eingeben, mit PIN bestätigen und abschließend den vom Taxifahrer erhaltenen Fahrpreis ggf. mit Trinkgeld bestätigen. ➔ Bei iPAQ/HTC: Hier muss der Fahrer über das nachfolgende Menü (Untermenü von „Kasse“) die App-Zahlung initialisieren. Abbildung 11 Abbildung 8 Variante 2: Normale Abrechnung über Kredit- oder EC-Karte. Variante 3: Schritte für Abwicklung der APP-Zahlung am HALE TT-01, iPAQ ⁄ HTC, für APP-Aufträge, wenn der Kunde erst nach Abschluss der Fahrt mitteilt, dass er über die APP bezahlen will: Anschließend den Fahrpreis manuell oder durch Fahrpreisübernahme abschicken. Abbildung 12 Der Kunde muss dann auf seinem Smartphone in der Taxi Deutschland App die bargeldlose Zahlung starten, die Taxinummer eingeben, mit PIN bestätigen und abschließend den vom Taxifahrer erhaltenen Fahrpreis ggf. mit Trinkgeld bestätigen. (NL) Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02 Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
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➔ KARTEN-TERMINALS DER TAXI-MÜNCHEN EG TECHNIK Wichtiges Software-Update Wegen systembedingen Umstellungen bei Ingenico müssen ab sofort sämtliche Karten-Terminals der Firma Ingenico auf einen aktuellen Softwarestand gebracht werden, da ansonsten Kreditund EC-Kartenzahlungen in naher Zukunft mit der alten Software nicht mehr möglich sein werden. Betroffen sind alle iCT250-Terminals, die Sie von der Taxi-München eG auf Leihbasis erhalten haben. Nachdem wir inzwischen das Vorgehen mit dem Hersteller soweit vereinfachen konnten, dass jeder selbst in der Lage sein sollte, das Software-Update durchführen zu können, erhalten Sie nachfolgend die detaillierte Beschreibung der hierzu notwendigen Vorgehensweise. Bitte beachten Sie, dass der Vorgang ca. 30 Minuten dauern wird und während dieser Dauer sollte die Datenverbindung zum Server der Firma Ingenico nicht abreißen; was bedeutet, dass Sie sich während dieser Zeit mit Ihrem Taxi nicht bewegen sollten. Screenshots während der genannten Schritte für das Download der Software: Screenshots während des Neustartes, das automatisch nach dem erfolgreichen Download und der Installation der neuen Software erfolgt: Bild 1 Bild 5 Bild 2 Bild 6 Bild 3 Bild 7 Bild 4 Das Software-Update sollte im Laufe des Februars 2019 durchgeführt werden. Vorgehensweise: ➔ F-Taste 2x drücken bis Funktionscode gefordert wird und „740“ eingeben (Bild 1) + mit „OK“ bestätigen. ➔ Händler-Passwort „12345“ eingeben + mit „OK“ bestätigen (Bild 2). ➔ Serviceruf durchführen mit „JA“ oder „OK“ bestätigen (Bild 3). ➔ Bevor der Download beginnt wird ein Kassenschnitt ausgeführt. ➔ Anschließend beginnt der Download (Bild 4). Nach dem erfolgreichen Download nimmt sich das Terminal wieder automatisch in Betrieb. Im Zuge dessen wird auch nochmal ein Kassenschnitt durchgeführt (Bilder 5–7). Dieser gesamte Vorgang kann ca. 30 Minuten dauern! Hinweise: ➔ Sollte das Software-Update an Ihrem Gerät bereits durchgeführt worden sein, führt das Gerät nach dem Abruf des Software-Update sofort einen Neustart durch und ist binnen 1–2 Minuten wieder betriebsbereit. ➔ Wenn Sie das Software- Update unterbrechen, kann es in der Folge passieren, dass Ihr Karten-Terminal anschließend nicht mehr funktionsfähig ist! (NL) 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019
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F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München • Tel.: 089 30748047 Ihr Ansprechpartner: Günther Kurrer (GF) kontakt@er-tax.de • Spiegeltaxameter • Taxi-Dachzeichen • Cey-System • Sprechfunkgeräte • Lichtschrankenüberwachung • Datenfunk-Systeme • Taxi-Notalarmanlagen • Quittungsdrucker • Konformitätsbewertung • Sitzüberwachung F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH ER-TAX - für Ihren Erfolg AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. Truderinger Straße 330 • 81825 München www.autoglaskraft.de Telefon 089 / 6 90 87 82 Raub auf Taxifahrerin - Zamdorf Am Samstag, 02.02.2019, gegen 23.25 Uhr, nahm eine 56-jährige Münchner Taxifahrerin am Ostbahnhof zwei Fahrgäste auf. Als Fahrtziel wurde hier zunächst die Süßkindstraße genannt. Einer der beiden Männer nahm am Beifahrersitz, der andere am Rücksitz Platz. Nach Erreichen der Süßkindstraße wurde die 56-Jährige dann noch weiter in die Lüderitzstraße auf Höhe Haus-Nr. 47 gelotst. Dies war gegen 23.35 Uhr. Dort wurde sie plötzlich unvermittelt von dem Mann auf dem Rücksitz mit dem Unterarm von hinten gewürgt. Nun wurde Geld von ihr gefordert. Während sie fixiert war, durchsuchte der zweite Mann das Taxi nach Wertsachen. Die beiden nahmen schließlich das Mobiltelefon, ein Ausweismäppchen und die Schlüssel des Taxis an sich und flüchteten aus dem Taxi in Richtung Nettelbeckstraße. Ein aufmerksamer 42-jähriger Zeuge, der zufällig am Tatort vorbeikam, verfolgte die beiden Täter nun mit seinem Fahrrad. Er stellte sie in Tatortnähe und forderte die gestohlenen Gegenstände zurück. Die beiden Männer händigten ihm nun alles aus und flohen. Der 42-Jährige fuhr zurück zur Taxifahrerin und übergab alles an sie. Eine polizeiliche Sofortfahndung nach den beiden Tätern verlief leider ohne Ergebnisse. Täterbeschreibung Täter 1: Männlich, ca. 23 Jahre alt, ca. 170 cm groß, kurze, schwarze Haare, orientalisches Aussehen, trug evtl. eine schwarze Kapuze, sprach akzentfrei Deutsch, ist nach eigenen Angaben aus dem Irak Täter 2: Männlich, ca. 23 Jahre alt, ca. 170 cm groß, kurze, schwarze Haare, orientalisches Aussehen, schwarz gekleidet, sprach ebenfalls akzentfrei Deutsch und kommt auch nach eigenen Angaben aus dem Irak Zeugenaufruf Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Lüderitzstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Telefon (089) 29 10 - 0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Falscher Polizeibeamter / Zeugenaufruf Wer hatte am Montag, den 5. November 2018, in der Zeit von 11.30 bis 13.30 Uhr eine Fahrt vom Hauptbahnhof nach Pasing in die Fritz-Berne-Straße und evtl. nach einer längeren Wartezeit wieder zurück zum Hauptbahnhof? Wer hatte an diesem Tag evtl. eine Fahrt von der Fritz-Berne-Straße zum Hauptbahnhof mit einem oder zwei jüngeren Männern arabischen Aussehens. Meldung bitte im Kriminalfachdezernat 3, AG Phänomene, Landsberger Straße 315, 80687 München, Telefon (089) 54 65 20. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. istockphoto WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT istockphoto MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
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➔ DER LANDESVERBAND BGH Urteilsbegründung Uber Black Die Begründung des Urteils gegen Uber Black liegt nun vor: der BGH stuft Uber Black als Verkehrsdienstleister ein und bestätigt das Verbot der Smartphone-Applikation Uber Black wegen unzulässiger Annahme von Beförderungsaufträgen durch Mietwagenfahrer (Az. l ZR 3 ⁄ 16). Der Bundesgerichtshof stellte klar fest, dass das inzwischen eingestellte Produkt Uber Black gegen das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) verstößt. Mit Mietwagen, so der 1. Zivilsenat des Bundesgerichtes, dürfen nur Fahraufträge ausgeführt werden, die am Betriebssitz des Unternehmens eingegangen sind. Nur Taxifahrer dürfen ihre Aufträge direkt vom Fahrgast annehmen, Mietwagenfahrer nicht. Auch dann nicht, wenn das Unternehmen zeitgleich informiert wird – unabhängig davon, ob die Auftragserteilung durch die Fahrgäste selbst oder für sie handelnde Vermittler erfolgt. Die Bestimmungen des § 49 Abs. 4 PBefG über die Ausführung von Beförderungsaufträgen durch Mietwagen sind Marktverhaltensregelungen im Sinne des Wettbewerbsrechts, denen Uber als Verkehrsdienstleister unterliegt. In der vorliegenden Urteilsbegründung bestätigt der BGH nun das Urteil des Kammergerichts Berlin klar. Hier die wesentlichen Punkte: ➔ Zwar stelle ein Vermittlungsdienst, der in der Herstellung einer Verbindung zwischen einem Fahrer und einem Fahrgast besteht, grundsätzlich eine Dienstleistung dar, die sich von einer (reinen) Verkehrsdienstleistung unterscheidet, die in der körperlichen Handlung der Beförderung von Personen oder Waren von einem Ort zum anderen mittels eines Fahrzeugs besteht. Jedoch sei ein Vermittlungsdienst dann als Verkehrsdienstleistung im Sinne des Art. 2 Abs. 2 Buchst. d der Richtlinie 2006 ⁄ 123 ⁄ EG einzustufen, wenn er integraler Bestandteil einer Gesamtdienstleistung ist, die hauptsächlich aus einer Verkehrsdienstleistung besteht. Dies sei etwa der Fall, wenn der Anbieter des Vermittlungsdienstes entscheidenden Einfluss auf die Bedingungen der Leistungserbringung nimmt und die Fahrgäste ohne den Vermittlungsdienst die konkreten Dienste des jeweils darüber vermittelten Fahrers nicht in Anspruch nehmen würden (mit Bezug auf EuGH, GRUR 2018, 308 Rn. 39 Elite Taxi). Unabhängig von der Eigenschaft der kooperierenden Mietwagenunternehmer als selbständige und den Weisungen von Uber nicht unterworfene Unternehmen organisiere Uber eine an sich gebundene Flotte von Fahrzeugen mit Fahrern mit einem einheitlichen Marktauftritt, in dem die zur Flotte gehörenden Fahrzeuge in der Werbung als „Uber“ bezeichnet werden. Die Preisgestaltung, Abwicklung des Zahlungsverkehrs und die Werbung für bei allen Fahrzeugen der Flotte gültige Rabattaktionen erfolgten durch Uber; für die Fahraufträge gelten die Uber-Bedingungen. Der Vermittlungsdienst sei damit integraler Bestandteil einer hauptsächlich aus einer Verkehrsdienstleistung bestehenden Gesamtdienstleistung, die in Anlehnung an die EuGH-Rechtsprechung als „Dienstleistungen im Bereich des Verkehrs“ anzusehen sind (vgl. BGH l ZR 3 ⁄ 16, Randnummern 46-50). Dabei sei es auch ohne Bedeutung, dass es beim EuGH zugrundeliegenden spanischen Fall um ein Geschäftsmodell handelte, in dem das eigene Fahrzeug nutzende Privatfahrer die Verkehrsdienstleistung erbrachten. Damit unterliege Uber eindeutig als Verkehrsdienstleister nationalem Recht (BGH, Randnummern 52–55). ➔ Konkret verstößt Uber nach den Feststellungen des BGH gegen die in § 49 PBefG geregelten Grundsätze des Mietwagenverkehrs, speziell § 49 Abs. 4 Satz 2 PBefG, wonach mit „Mietwagen nur Beförderungsaufträge ausgeführt werden dürfen, die am Betriebssitz oder in der Wohnung des Unternehmers eingegangen sind“ . ➔ Aus dem Gesamtzusammenhang der in § 49 Abs. 4 PBefG getroffenen Regelungen ergebe sich, dass es sich bei den fernmündlich während der Fahrt erhaltenen Beförderungsaufträgen im Sinne von Satz 3 dieser Bestimmung (Rückkehrpflicht) nur um solche handeln kann, die zuvor gemäß Satz 2 am Betriebssitz des Unternehmers eingegangen und dem Fahrer von dort mitgeteilt worden sind. Dabei erfasse der Übermittlungsweg „fernmündlich“ zwar im Taco Company in der Maxvorstadt Sonderangebot für Taxifahrer • alle Kaffees/Tee nur 2,50 € Cappucino, Americano, Latte Macchiato, Doppel-Espresso, Tee, Bio-Schokolade Mit Bio-Milch • 10% Rabatt auf alle Speisen (Tacos, Burritos, Salate, Suppen) und Kaltgetränke Amalienstraße 69 (gleich hinter der Uni) Mo-Fr 8:00-20:00 Uhr, Sa 09:30-20:00 Uhr www.taco-company.de | 089/90143881 Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019
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Hinblick auf die zwischenzeitliche technische Entwicklung ohne weiteres auch die Benachrichtigung des Fahrers per E-Mail, SMS oder auf einem anderen Weg mobiler Kommunikation. Unverändert gelte aber nach wie vor, dass der Beförderungsauftrag nicht unmittelbar dem Fahrer erteilt werden darf, sondern zuerst am Betriebssitz des Unternehmens eingehen muss. Nur dieses Verständnis sei mit der vom Gesetzgeber beabsichtigten Abgrenzung zwischen Taxi- und Mietwagenverkehr vereinbar (vgl. BGH, Randnummer 33). Dabei sei entscheidendes Abgrenzungsmerkmal, dass die unmittelbare Annahme von Beförderungsaufträgen durch den Fahrer während der Fahrt Taxen vorbehalten ist. Die zwingende Bedingung, dass Miet wagen erteilte Beförderungsaufträge zunächst am Betriebssitz des Unternehmers eingehen müssen, sei nicht erfüllt, wenn der Fahrer unmittelbar und gleichzeitig mit dem Betriebssitz Uber von einem Beförderungsauftrag unterrichtet wird. Die unmittelbare Auftragserteilung an Fahrer von Mietwagen sei unabhängig davon unzulässig, ob sie durch die Fahrgäste selbst oder für sie handelnde Vermittler erfolgt (vgl. BGH, Randnummer 34). Dabei handele es sich um gegenüber Uber und auch gegenüber mit dieser kooperierenden Mietwagenunternehmen geltende, verfassungsrechtlich unbedenkliche Berufsausübungsregelungen, die als gesetzliche Abgrenzung der Berufsbilder des Mietwagen- und Taxiunternehmers dem Schutz der Existenzund Funktionsfähigkeit des Taxenverkehrs dienen, an dem ein wichtiges Interesse der Allgemeinheit besteht (in Anlehnung an BVerfGE 81, 70, Randnummern 84 bis 97). Auf der Grundlage der BVerfG-Rechtsprechung, so der BGH, ist auch das Gebot des Auftragseingangs am Betriebssitz verfassungsgemäß. Andernfalls könnte die Aufzeichnungspflicht nicht damit gerechtfertigt werden, die Einhaltung dieses Gebots zu gewährleisten (BGH, Randnummer 38). ➔ Unabhängig von der Fragestellung, ob Uber selber Adressat der Marktverhaltensregelungen des § 49 Abs. 4 PBefG ist, haftet Uber nach Feststellung des BGH zumindest als Teilnehmer an den Wettbewerbsverstößen der kooperierenden Mietwagenunternehmen und der bei diesen tätigen Fahrern (BGH, Randnummern 29, 62-65). Denn Uber war bewusst, dass die Beförderungsaufträge unmittelbar den Mietwagenfahrern zugeleitet wurden und hat damit zumindest bedingt vorsätzlich den Wettbewerbsverstoß durch diese gefördert. Hinreichendes Indiz hierfür ist nach Auffassung des BGH die gleichzeitig neben dem Fahrer erfolgende Benachrichtigung des Mietwagenunternehmers, die der Umgehung des § 49 Abs. 4 PBefG dient. ➔ Weiter verwirft der BGH auch die Argumentation von Uber, dass der Taxiverkehr aufgrund der geänderten gesellschaftlichen Verhältnisse nicht mehr dieselbe Bedeutung wie zum Zeitpunkt der BVerfG-Entscheidung im Jahr 1989 hat. So habe Uber keine für den Streitfall erhebliche Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse dargelegt, die zu zwischenzeitlich abweichenden verfassungsrechtlichen Beurteilung des § 49 Abs. 4 PBefG und insbesondere des Satzes 2 dieser Bestimmung Anlass geben könnte. ➔ Auch aus dem XX. Hauptgutachten der Monopolkommission, das eine Liberalisierung des Taxi-Konzessionierungssystems und den Wegfall des § 49 Abs. 4 Satz 2 PBefG befürwortet, ergeben sich nach Auffassung des BGH mangels juristischer Bewertung in dem Gutachten keine Anhaltspunkte für eine Verfassungswidrigkeit (vgl. BGH, Randnummer 4l). Dagegen erklärt der BGH die Argumentation des klagenden Taxiunternehmers für plausibel, wonach gerade in großen Städten der Autobesitz wegen mangelnden Parkraums, aber auch aus finanziellen Gründen rückläufig ist, so dass allen Formen des öffentlichen Personennahverkehrs einschließlich der Taxen gesteigerte Bedeutung zukommt. Summa summarum sieht der BGH keinen Anlass einer veränderten verfassungsrechtlichen Bewertung des § 49 PBefG. Trotz aller juristischen Tricks und Finessen hat Uber vor dem BGH eine saftige Niederlage eingesteckt. Mit seiner sorgfältigen Argumentation wiegt das Bundesgericht nicht nur nationales Personenbeförderungsrecht und Europarecht im aktuellen Kontext sachgerecht ab, sondern betont auch die unveränderte Bedeutung der verfassungsrechtlich geschützten Funktionsfähigkeit des Taxiverkehrs. Es stärkt damit dem Taxigewerbe in schwierigen Zeiten den Rücken. Auch wenn die streitgegenständliche App Uber Black in Deutschland vom Markt genommen wurde, müssen sich nicht nur gegenwärtige und zukünftige App-Angebote des US-Konzerns, sondern auch andere Wettbewerber des Taxigewerbes und deren Angebote an den Maßstäben der Entscheidung messen lassen. (Quelle: BZP) Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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Das Maximilianeum gehört ohne Frage zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten Münchens, allein schon wegen seiner exponierten Lage am Ende der repräsentativen Maximilianstraße und erhöht am Hochufer der Isar. DER LANDTAG ➔ EIN BESUCH IM MAXIMILIANEUM Fotos: atelier-tacke.de MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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Geplanter Zweck Die Säkularisation des Jahres 1803 hatte die Aufhebung der katholischen Klöster und Schulen und deren Besitz gebracht. Dies bedeutete einen großen materiellen Gewinn für den bayerischen Staat, aber auch einen Rückschlag für die höhere Bildung der heranwachsenden männlichen Jugend, denn die katholische Kirche war hauptsächliche Trägerin dieser Bildung. Das Königreich Bayern sah sich nun gezwungen, die höhere Bildung selbst in die Hand zu nehmen. Maximilian II. plante jetzt in diesem Zusammenhang, „auf der Isarhöhe bei München einen großen Nationalbau zur Hebung des monarchischen nationalen Volksgeistes“ errichten zu lassen mit dem Ziel, „talentvollen bayerischen Jünglingen jeglichen Standes die Erreichung jener Stufe wissenschaftlicher und geistiger Ausbildung zu erleichtern, welche zur Lösung der höheren Aufgaben des Staatsdienstes erforderlich ist“ . Diese Jünglinge sollten nach ihren Schulleistungen ausgewählt werden und aus dem gesamten Königreich, zu dem bis 1945 auch das heutige Bundesland Rheinland- Pfalz sowie ein Teil des südlichen Saarlandes gehörte, stammen können. Damit die jungen Herren ohne finanzielle Probleme an der Münchner Universität studieren konnten, hatte Maximilian II. bereits 1852 eine Stiftung eingerichtet und mit Geld ausgestattet. In der Stiftungsurkunde heißt es: „Diese Anstalt ist bestimmt, die vorhandenen Unterrichtsanstalten zu ergänzen. Jeder Bayer, welchen Standes er auch sei, kann in dieselbe eintreten, zeigt er sich hierfür befähigt.“ Nicht wie damals üblich der familiäre Hintergrund, sondern ausschließlich die geistigen und „sittlichen“ Verdienste sollten für die Aufnahme in diese Anstalt Bedingungen sein. Weiterhin nimmt man zur Kenntnis: „Mein Volk besitzt Eigenschaften des Geistes und des Herzens wie nicht leicht ein anderes; es braucht ihm nur Gelegenheit gegeben werden, sie zu entfalten.“ Wohnen sollten die Begabten kostenfrei im „Nationalbau“, der nach dem König selbst benannt wurde, nämlich im Maximilianeum hoch über der Altstadt. Als Stipendiaten werden bis heute jährlich sechs bis acht Abiturienten aus Bayern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ausgewählt, die ohne materielle Sorgen ursprünglich Rechts- und Staatswissenschaft, inzwischen aber auch andere Fächer studieren können. Der Stiftung gehören bis heute die Gebäude des Maximilianeums. Vorbild König Ludwig I. lebte von 1786 bis 1868 und regierte von 1825 bis 1848. Unter seiner Herrschaft entstand die erste Prachtstraße Münchens, die, von der Altstadt ausgehend, in Richtung Norden führte und die städtebauliche Verbindung mit Schwabing herstellte. Zu seinem 36sten Geburtstag machte sich der Noch-Kronprinz 1822 ein wahrhaft fürstliches Geschenk und befahl, die Straße nach sich selbst zu benennen, nämlich Ludwigstraße. Optisch abgeschlossen wurde der Boulevard von zwei beeindruckenden Gebäuden, nämlich der Feldherrnhalle und dem Siegestor, und am Odeonsplatz kam ein Standbild von Ludwig I. selbst zu stehen. Damit war das Baumuster für weitere Prachtstraßen in München vorgegeben. Städtebauliche Situation der Maximilianstraße Ludwigs erstgeborener Sohn Maximilian II. lebte von 1811 bis 1864 und regierte von 1848 bis zu seinem Tod. Maximilian wollte nicht hinter seinem Vater hintanstehen und ließ seine eigene Prachtstraße – im rechten Winkel zur Ludwigstraße – anlegen, um die Vorstadt Lehel an die Altstadt anzubinden. Das Lehel stellte bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein hochwassergefährdetes Gebiet dar, das den Launen der Isar ausgeliefert war. Erst die Kanalisierung des Flusses und die daraus resultierende Absenkung des Wasserspiegels um mehrere Meter ermöglichte die städtische Bebauung des Geländes, so wie wir sie heute kennen. Dennoch erwies sich eine Aufschüttung vor Anlage der Prachtstraße als notwendig, heute noch sichtbar an der Absenkung zur Alfons- Goppel-Straße, zum Kosttor, zur Adelgundenstraße und zur Sankt-Anna-Straße hin. Die Straße und ihre imposanten Gebäude entstanden seit 1853 nach Plänen des Architekten Friedrich Bürklein (1813–1872), der im Jahr 1888 seine eigene Straße erhielt, interessanterweise und typisch für die Herrschaftsverhältnisse im Schatten der von ihm entworfenen Gebäude. Bereits 1858 hatte Maximilian II. die Benennung der repräsentativen Straße nach sich selbst angeordnet plus die Errichtung seines Max-II-Denkmales, das allerdings erst ein Jahr nach seinem Tod aufgestellt werden konnte. Im Gegensatz zur Ludwigstraße gibt es aber nur einen optischen Abschluss, und zwar stadtauswärts das Maximilianeum am östlichen Isarufer, das allerdings hoch über der Stadt thront. Die Maximilianstraße sollte neben der Anbindung des Lehels darüber hinaus die Altstadt mit dem 1854 eingemeindeten Haidhausen auf der linken Seite der Isar verbinden, erreichbar über die Maximiliansbrücke, errichtet ab 1857 unter Leitung von Arnold Zenetti (1824-1891, Zenettiplatz und -straße von 1893). Auf Haidhauser Seite hieß der Straßenzug bis zum heutigen Max-Weber-Platz seit 1867 Äußere Maximilianstraße und erhielt aus praktischen Gründen im Jahr 1956 ihre jetzige Bezeichnung Max-Planck-Straße. Architektur-Wettbewerb Die Erwartungen des Königs an das Äußere seines geplanten Maximilianeums waren so hochgesteckt, dass er die Entwürfe verschiedener Architekten ablehnte. Schließlich entschloss er sich 1850 zu einer in Deutsch, Englisch und Französisch abgefassten „Einladung zu einer Preisbewerbung“, einem der größten internationalen Architekturwettbewerbe des 19. Jahrhunderts. Der Ausschreibungstext beengte die potentiellen Bewerber bis ins Kleinste. So konnte es nicht verwundern, dass der vorgesehene Teilnahmeschluss mangels Bewerber zweimal verlängert werden musste und die Jury schließlich über nur 17 Einsendungen zu entscheiden hatte. Der erste Preis wurde 1854 zwar dem Berliner Oberbaurat Wilhelm Stier zuerkannt, doch lehnte Maximilian II. auch diesen Entwurf ab. Er beauftragte schließlich Friedrich Bürklein, der auf die königlichen Vorstellungen und Wünsche einzugehen bereit war. Friedrich Bürklein Friedrich Bürklein lebte von 1813 bis zu seinem trostlosen Tod im Jahr 1872. Als Architekt arbeitete er im gesamten Königreich Bayern hauptsächlich für die öffentliche Hand, wobei sein Schwerpunkt auf Bahnhofsgebäuden lag. Allein in München zeichnete er hier für folgende Bauwerke verantwortlich: den Alten Pasinger Bahnhof plus das ehemalige Pumpenhaus an der Kaflerstraße 16 zur Betankung von Dampflokomotiven auch des Münchner Hauptbahnhofes mit dem weichen Wasser der Würm, weil das Wasser der Isar für diesen Zweck zu kalkhaltig war; den alten Ostbahnhof sowie den im Zweiten Weltkrieg zerstörten Hauptbahnhof; außerdem die Frauengebäranstalt in der Sonnenstraße 24–26, jetzt ein Veranstaltungsort sowie die Isarklinik in einem. Sein größtes Bau- Fotos: atelier-tacke.de 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019 TITELTHEMA
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projekt war jedoch die Maximilianstraße und das Maximilianeum. Mit diesen repräsentativen und zugleich funktionalen, ästhetisch und technisch überzeugenden Gebäuden erwarb er sich großes Ansehen, auch bei König Maximilian II. Kurz vor dem Tod seines Förderers König Maximilian II. im Jahr 1864 allerdings gewannen Bürkleins Kritiker und Neider, die seinen Baustil als Kachelofenstil abqualifiziert hatten, die Oberhand und der König servierte Bürklein ab. Bereits diese Kritik hatte Bürklein noch im Amt sehr zugesetzt, nun aber verfiel der sensible Künstler in Depressionen. Er starb mit lediglich 59 Jahren in geistiger Umnachtung in einem Pflegeheim. Sein Grab fand er auf dem Alten Südlichen Friedhof in München (Gräberfeld 13, Reihe 1, Platz 7). Der Grundstein Die feierliche Grundsteinlegung fand am 6. Oktober 1857 bei regnerischem und stürmischem Wetter statt. So stürmisch, dass das für den König und seine Ehrengäste vorgesehene Zeltdach weggeblasen wurde und die Herrschaften in ihren Mänteln und Hüten dem Wetter trotzen mussten. Architekt Bürklein nahm Maximilian II. in Empfang und geleitete ihn auf die nunmehr ungeschützte Tribüne. Ein Chor sang das eigens von Generalmusikdirektor Franz Lachner (1803–1890, Lachnerstraße von 1890) komponierte Festlied mit dem Text: „Auf den Höhen soll es ragen, edler Bildung sichrer Hort, reiche Geistesfrucht zu tragen, als ein stiller Musenort, Bayerns hoffnungsvollen Söhnen bauet Max hier ein Asyl, alles Wahren, Guten, Schönen Sterne sind ihr leuchtend Ziel.“ Anschließend führte der König in traditioneller Form die ersten drei Schläge auf den Grundstein aus. Weder die Redner noch später die Zeitungen berichteten über den Inhalt des Grundsteines, dessen Existenz im Laufe der Zeit in Vergessenheit geriet. Dieses Geheimnis sollte erst sehr viel später, nämlich im Jahr 1998, durch einen Zufall gelüftet werden. Inhalt des Grundsteines Bei Bauarbeiten im Februar 1998 kam in einem Hohlraum eine Bleikassette ans Tageslicht, die sich schnell als der vergessenen Grundstein herausstellte. Dieser enthielt Portraits von König Maximilian II. und seiner Frau Marie von Preußen (1825– 1889), gemalt auf Nymphenburger Porzellan, die Grundstein-Urkunde mit Bauplänen sowie sämtliche im Jahr 1857 im Königreich Bayern kursierende Münzen, vom Golddukaten bis zum Heller. Die eigentliche Sensation allerdings stellte ein ursprünglich voll funktionstüchtiges Modell einer britischen Dampflokomotive im Maßstab 1:10 dar. Sie befand sich in einer Glasvitrine und gehörte zur Baureihe Patentee, der auch der Adler zuzurechnen ist, der erstmals 1835 in Deutschland einen Zug zwischen Nürnberg und Fürth, also in Bayern, antrieb. Vermutlich war es Friedrich Bürklein, der dem König diese ungewöhnliche Idee vermittelt hatte, denn Bürklein besaß als Architekt vieler bayerischer Bahnhöfe eine Nähe zu diesem neuartigen Verkehrsmittel, mit dem die industrielle Entwicklung Bayerns begann. Darüber hinaus nahm im Oktober 1857 ein wichtiges Teilstück der Bahnlinie München-Rosenheim-Salzburg ihren Betrieb auf und der alte, 1858 eröffnete Rosenheimer Bahnhof stand gerade nach Bürkleins Plänen kurz vor der Fertigstellung. Die Lokomotive ist 57,5 Zentimeter lang, 20 Zentimeter breit und mit Kamin 47 Zentimeter hoch; der Tender hat eine Länge von 88 Zentimeter, eine Breite von 21 Zentimeter und eine Höhe von 27 Zentimeter. Das aus Eisen, Messing, Kupfer und Holz bestehende Modell wiegt insgesamt 20 Kilogramm und trägt die Signierung „Blochmann Dresden 1838“ . Hergestellt hat das Modell im Jahr 1838 Rudolf Blochmann (1784–1871) in seinem Atelier für optische und mechanische Messinstrumente in Dresden. Dieses älteste erhaltene Dampflokomotiven-Modell in Deutschland, ein einzigartiges Zeitzeugnis aus der Frühphase der Industrialisierung, gehört der Stiftung Maximilianeum und wird im Steinernen Saal des Gebäudes ausgestellt. Baugeschichte Die Bauarbeiten zogen sich von 1857 bis 1874 hin, bedingt allein schon durch die komplizierte Hanglage mit ihren versteckten Wasserläufen. Die Erdarbeiten und die Errichtung der umfangreichen Konstruktionen zur Stützung im Untergrund dauerten lange. Selbst heute noch dürfen zwei Straßenbahnen nicht gleichzeitig entlang der Außenmauer aufwärts und abwärts fahren und der Einbau der Tiefgarage unter dem Maximilianeum im Jahr 1993 erforderte umfangreiche Sicherungsarbeiten. Maximilian II. starb überraschend im Jahr 1864 und sein Sohn Ludwig II. (1845–1886) trat die Herrschaft an. Maximilian II. hatte die Baukosten weitgehend aus seinen privaten Mitteln bestritten, nun mussten sie aus den Zinserträgen der Stiftung finanziert werden, weshalb sich die Fertigstellung des Gebäudes hinzog und ganze 17 Jahre lang dauerte. Der Baukomplex steht heute verständlicherweise unter Denkmalschutz mit der Begründung: „Maximilianstil, 1857–74 von Friedrich Bürklein; auf hoher Terrasse am östlichen Isarhang, von kreisförmiger Quadermauer umgeben.“ MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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Studierende Die Stiftung Maximilianeum ermöglicht bis heute hoch begabten Abiturienten und seit 1980 auch hoch begabten Abiturientinnen ein von materiellen Sorgen freies Studium. Nachdem die Vergangenheit bekanntlich einen langen Atem hat, stammen diese gemäß der Stiftungsurkunde aus dem Jahr 1852 nicht nur aus dem heutigen Bayern, sondern auch aus seinen ehemaligen linksrheinischen Gebieten in Rheinland-Pfalz und dem Saarpfalz-Kreis, der dem heutigen Saarland zugehört. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen wohnen im Maximilianeum. In den oben genannten Gebieten erreichen jährlich etwa 400 Abiturienten einen Notendurchschnitt von 1,0. Aufgenommen werden aber jährlich nur sechs bis acht Kandidaten und Kandidatinnen. Seit der Gründung der Anstalt haben rund 800 Studenten und Studentinnen die Vorzüge der Stiftung genossen. Bayerischer Landtag und Senat Das Gebäude des Bayerischen Landtages an der Prannerstraße 8 (damals 16–23) wurde im Krieg 1944 durch Bomben zerstört. Am 1. Dezember 1946 fand die erste Landtagswahl nach dem Krieg statt und der neue Landtag konstituierte sich am 16. Dezember 1946 in der teilzerstörten Universität, wo er zum Januar 1947 blieb. Seine nächste Station bis Mai 1947 war die stark zerstörte Residenz, anschließend tagte man bis Januar 1949 in der unzerstört gebliebenen Oberfinanzdirektion an der Sophienstraße 6. Im Januar 1949 schließlich fand der Landtag im Maximilianeum seine endgültige Bleibe bis zum heutigen Tag. Die bis dahin stets klamme finanzielle Situation der Stiftung besserte und stabilisierte sich durch diesen Einzug erheblich, denn der Landtag zahlte jährlich 70.000 DM an Miete und – was besonders wichtig war – übernahm die Unterhaltspflicht für die Gebäude. Im Laufe der Zeit kamen zur Max-Planck-Straße hin etliche notwendige Neubauten hinzu. Ebenfalls 1946 bildete sich der Bayerische Senat, eine zweite Kammer der Volksvertretung neben dem Bayerischen Landtag und ebenfalls seit 1949 im Maximilianeum ansässig. Seine 60 Mitglieder wurden nach einem festen Sitzverhältnis intern von den sozialen, wirtschaftlichen, gemeindlichen und kulturellen Körperschaften für sechs Jahre gewählt, beispielsweise den Religionsgemeinschaften, den Gewerkschaften und auch den Genossenschaften. Der Senat hatte im Wesentlichen beratende und gutachterliche Aufgaben. Ein Einspruch des Senats konnte vom Landtag mit einfacher Mehrheit überstimmt werden. In einem im Jahr 1998 abgehaltene Volksentscheid zum Anliegen „Schlanker Staat ohne Senat“ entschied sich die Mehrheit der Teilnehmenden für die Abschaffung des Senats. Bannmeile Das Bayerische Versammlungsgesetz aus dem Jahr 2008 verbietet Versammlungen im direkten Umfeld des Landtages, um die Arbeit seiner Abgeordneten nicht durch direkt einwirkende Proteste einzuschränken. In diesem befriedeten Bezirk sind Versammlungen unter freiem Himmel grundsätzlich verboten. Die Grenzen dieser Bannmeile verlaufen im Uhrzeigersinn von der Ludwigsbrücke entlang des westlichen Isarufers zur Prinzregentenbrücke, hinauf zum Friedensengel, entlang der Ismaninger Straße und Inneren Wiener Straße, den Gasteig wieder hinunter und zurück zur Ludwigsbrücke. Sehenswürdigkeit Von der 1863 für den Verkehr geöffneten Maximiliansbrücke aus sieht man nördlich vom Maximilianeum die goldene Statue des Friedensengels von 1899 sowie südlich das 1985 eröffnete Kulturzentrum des Gasteigs, wie sie zusammen mit dem Maximilianeum aus den Grünanlagen herausragen. Eine besonders sehenswerte städtebauliche Situation, insbesondere beim Untergang der Sonne, die das Maximilianeum in Gold- und Rottöne taucht. Viele nichtdeutsche Fahrgäste sind darüber hinaus erstaunt, dass der deutsche Föderalismus Bayern ein eigenes Parlament außerhalb der Hauptstadt Berlin ermöglicht. (BW) Fotos: atelier-tacke.de 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019 TITELTHEMA
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➔ VIER ABGEORDNETE – FÜNF FRAGEN INTERVIEW Am 14. Oktober 2018 wurde in Bayern ein neuer Landtag gewählt, dessen Abgebordnete am 5. November zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammenkamen. An diesem Tag nahmen die neu gewählten Abgeordneten zum ersten Mal ihre Plätze im Plenarsaal ein. Viele Parlamentarier der alten Garde waren 2018 nicht mehr zur Landtagswahl angetreten oder sie wurden nicht wieder gewählt. Das machte den Weg frei für den parlamentarischen Nachwuchs. Vertreter von fast allen Parteien, die nun neu im Maximilianeum sitzen, standen dem TAXIKURIER Rede und Antwort und erzählten von ihren ersten Erfahrungen bei der neuen Tätigkeit als Abgeordneter. Von der CSU stand Benjamin Miskowitsch (35) aus dem Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost unserem Magazin Rede und Antwort. Alexander Hold (56), Vizepräsident des bayerischen Landtages, beantwortete für die FREIEN WÄHLER unsere Fragen. Der 38-jährige Sebastian Körber sitzt für die Farben der FDP im Parlament und ist verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Außerdem sitzt er dem Ausschuss für „Wohnen, Bau und Verkehr“ im Bayerischen Landtag vor. Die Partei der GRÜNEN wird durch Benni Adjei (28) für den Stimmkreis München Moosach vertreten, der sich ebenfalls mit unseren Fragen auseinandersetzte. Von der SPD und von AFD erhielten wir leider gar keine Antworten. TAXIKURIER: Als neu gewählter Abgeordneter ist Ihr Arbeitsplatz seit dem 5. November 2018 das Maximilianeum. Welche Erwartungen hatten Sie, als Sie dieses historische Gebäude an diesem Tag betraten? BENJAMIN MISKOWITSCH: Am ersten Tag bin ich schon sehr demütig und gespannt in das Maximilianeum gegangen. Es ist etwas Besonderes, dass man dort arbeiten darf. Die Erwartungen sind natürlich groß. Nach der Wahl ist man hochmotiviert, man will sofort mit der Arbeit beginnen. Es dauert allerdings ein wenig, bis sich der Landtag und seine Gremien konstituieren. Mittlerweile sind auch die Ausschüsse eingesetzt und arbeiten. Und dann ist man plötzlich mittendrin. ALEXANDER HOLD: Das imposante Gebäude lässt keinen Zweifel am Gewicht der Aufgabe aufkommen. Trotzdem bin ich in der freudigen Erwartung durchs Tor gegangen, die nächsten fünf Jahre hier ganz unverkrampft und über alle Parteigrenzen hinweg etwas zum Wohl der Menschen in Bayern zu bewegen. SEBASTIAN KÖRBER: Mit großer Freude und Dankbarkeit betrete ich die historischen Räume des Maximilianeums jeden Tag aufs Neue. Mit der Fraktion der Freien Demokraten ist nun endlich wieder eine Partei im „Hohen Haus“ vertreten, die sich für die Mitte der Gesellschaft und deren Interessen einsetzt. Persönlich habe ich als gelernter Architekt natürlich große Sympathie für die vielen historischen Details in den Räumen und entdecke hier jeden Tag etwas Neues. Ferner erwarte ich mir, dass ich mein Praxiswissen, welches ich auch täglich in meinem Beruf mitnehme, einbringen und auch hierzu meine Argumente und Beispiele in die Diskussion für die besten Lösungen einbringen kann. BENJAMIN ADJEI: Ich bin mit sehr viel Vorfreude in das Amt gestartet, habe aber gleichwohl auch Respekt vor meiner neuen Aufgabe. Wir haben als Grüne ein sehr gutes Ergebnis erzielt und sind nun in der Rolle der Oppositionsführerin. Dadurch können wir unsere Themen und Konzepte für ein modernes, zukunftsgerichtetes und ökologisches Bayern deutlicher und wahrnehmbarer in den politischen Diskurs einbringen. Gleichzeitig heißt dies Benjamin Miskowitsch (CSU) Alexander Hold (Freie Wähler) Sebastian Körber (FDP) Benjamin Adjei (Die Grünen) MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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aber auch, dass wir die Erwartungen, die unsere vielen Wählerinnen und Wähler in uns gesetzt haben, erfüllen müssen, auch ohne in der Regierung vertreten zu sein. Deshalb hoffe ich, dass die Staatregierung gute Vorschläge von uns aufnimmt und bereit ist konstruktiv zusammenzuarbeiten. TAXIKURIER: Was war für Sie besonders ungewohnt im täglichen Alltag als Abgeordneter? BENJAMIN MISKOWITSCH: Sehr ungewohnt ist, dass kein Tag wie der andere ist. Mal sind Termine in München, dann wieder im Stimmkreis. Mal beginnt der Tag schon sehr früh, mal erst später. Abgeordneter ist definitiv kein 8–17 Uhr Job. Mein Kalender ist voll mit Terminen, auch oft am Wochenende und ist mein wichtigster Begleiter. ALEXANDER HOLD: Überrascht hat mich die exakte Taktung der Sitzungstermine. In der Kommunalpolitik, aber auch in anderen Bereichen, weiß man nie so ganz genau, wie lange eine Sitzung dauert. Im Landtag sind Redezeiten auf die Minute genau festgelegt und Sitzungen beginnen nicht nur auf die Minute genau, sie haben auch ein exakt definiertes Ende. Angesichts der Sitzungen im Stundentakt ginge das aber auch nicht anders. SEBASTIAN KÖRBER: Da ich bereits einmal für die FDP im Deutschen Bundestag sitzen durfte, bin ich mit vielen Abläufen vertraut. Ungewohnt ist für mich, dass mit der AfD- Fraktion nun auch Politiker im Parlament vertreten sind, die sich nicht durch Argumente, Ideen und Vorschläge hervortun, sondern durch Populismus versuchen, sich um das Vortragen von Argumenten zu drücken. Ferner überrascht es mich auch nicht, dass mit den Freien Wählern in der Staatsregierung die CSU genauso weitermacht, wie bisher. Einen Unterschied zur CSU-Alleinregierung kann ich bisher nicht erkennen. BENJAMIN ADJEI: Im Moment ist noch alles in der Findungsphase. Mein Landtagsbüro werde ich erst ab Februar beziehen können und die Gremien sind bisher noch dabei, sich zu strukturieren. Das politische Tagesgeschäft fängt also gerade erst an. Trotzdem habe ich schon viele Termine und bin bayernweit unterwegs im Austausch mit Firmen, Hochschulen und Verbänden. Obwohl ich bisher als IT-Consultant einen sehr abwechslungsreichen Job hatte, ist das schon sehr ungewohnt aber auch super spannend – denn jeder Tag ist anders. TAXIKURIER: Wie vereinbaren Sie die grundgesetzlich verbriefte Unabhängigkeit im Abstimmungsverhalten als Abgeordneter mit dem sogenannten Fraktionszwang? BENJAMIN MISKOWITSCH: Wir diskutieren innerhalb der CSU- Landtagsfraktion im Vorfeld viel über anstehende Entscheidungen. Sowohl in den Ausschüssen und Arbeitskreisen, als auch in der Fraktion bilden sich dann Meinungen, die sodann gemeinsam nach außen vertreten werden. Viele Entscheidungen sind auch losgelöst von einem „Fraktionszwang“ . Die Bezeichnung „Zwang“ müsste eigentlich durch „Meinung“ getauscht werden, denn ich selbst wurde noch nie gezwungen, die Meinung der Fraktion mit zu tragen. Letztlich fühle ich mich aber vor allem meinem Gewissen und meinen Wählern verpflichtet. ALEXANDER HOLD: Dass ein Abgeordneter nur dem eigenen Gewissen verantwortlich ist, ist ein wichtiger Baustein einer funk tionierenden Demokratie. Gerade bei uns FREIEN WÄHLERN wird dieser Grundsatz besonders hoch gehalten. In der Regierungsverantwortung ergibt sich aber auch die Verpflichtung, innerhalb der Koalition dafür zu sorgen, dass gemeinsame Projekte auch eine gesicherte Mehrheit haben. Dies muss jeder unserer Abgeordneten für sich abwägen – ein Zwang entsteht daraus aber nicht. SEBASTIAN KÖRBER: Im Bayerischen Abgeordnetengesetz ist bereits im Artikel 1 klar geregelt, dass ich nur meinem Gewissen verantwortlich bin. So habe ich auch bereits in meiner Zeit im Deutschen Bundestag bei einigen Themen abweichend von der Meinung der Fraktion abgestimmt. Diese Unabhängigkeit werde ich mir auch im Bayerischen Landtag bewahren. Fotos: atelier-tacke.de 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019 TITELTHEMA
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BENJAMIN ADJEI: Bei uns in der Fraktion gibt es keinen Fraktionszwang. Natürlich besprechen wir Abstimmungen im Vorfeld und versuchen mit einer einheitlichen Stimme zu sprechen. Und es gehört nun mal zum demokratischen Diskurs, sich innerhalb einer Fraktion auf gute Kompromisse zu einigen. Bei sehr kontroversen Themen nimmt es bei uns aber niemand übel, wenn doch mal jemand anders als die Fraktionsmehrheit abstimmt. TAXIKURIER: Haben Sie einen Bezug zum Taxigewerbe? Welche Erfahrungen haben Sie beim Taxifahren gemacht? BENJAMIN MISKOWITSCH: Ich bin ein zufriedener Nutzer von Taxis. Im Taxi ergibt sich oft ein netter „Ratsch“ und verkürzt die Zeit bis zum Ziel. Zwischen zwei Terminen ist eine Taxifahrt eine gute Gelegenheit, einmal kurz durchzuschnaufen. ALEXANDER HOLD: Ich habe als Student alle möglichen Jobs nebenbei erledigt. Der Klassiker Taxifahren war nicht dabei. Aber das Taxifahren als Fahrgast hat mich in meinem Berufsleben doch sehr stark begleitet. Diesen Fahrten verdanke ich manch sehr intensives Gespräch. Es ist sogar schon vorgekommen, dass ich am späten Abend vor einem Hotel oder vor der eigenen Haustür angesichts wunderbar tiefsinniger Diskussionen mit Philosophen, Politologen oder einfach Lebenskünstlern am Lenkrad noch über eine Stunde im Taxi sitzen blieb. SEBASTIAN KÖRBER: In meinem Berufsalltag oder bei Urlaubsreisen fahre ich immer wieder mit dem Taxi und schätze es sehr, dass ich hier schnell und effektiv von A nach B befördert werden kann. Dankbar bin ich auch immer, wenn ich nach einem schönen Abend mit Freunden vielleicht mal ein Glas zu viel getrunken habe und mich darauf verlassen kann, auch deutlich nach Mitternacht, sicher nach Hause gefahren zu werden. Ich bewundere es auch, wie gut viele Taxifahrer einschätzen können, ob der Gast sich etwa gerade unterhalten möchte oder nicht. Außerdem bin ich auch immer für Insidertipps der Taxifahrer dankbar, wenn ich etwa Restaurantempfehlungen oder andere Geheimtipps benötige. BENJAMIN ADJEI: Ich persönlich habe keinen direkten Bezug zum Taxigewerbe und fahre auch nur sehr selten Taxi. Die Verfügbarkeit von Taxiangeboten ist für mich aber ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge. TAXIKURIER: Wie stehen Sie zur Liberalisierung des Personenbeförderungsrechts? BENJAMIN MISKOWITSCH: Ich sehe das durchaus kritisch. Die Branche steht sicherlich vor großen Herausforderungen, was zunächst der Digitalisierung geschuldet ist. Ein bestehendes Gewerbe und ein bewährtes System sollten aber nicht so einfach aufgegeben werden. Qualität und Sicherheit dürfen keinesfalls auf der Strecke bleiben. Hier ist der Staat gefordert, einen angemessenen Ordnungsrahmen zu schaffen, der sowohl den Bedürfnissen der Taxiunternehmen als auch denen der Kunden gerecht wird. ALEXANDER HOLD: In diesem Bereich werden uns in den nächsten Jahren schon aufgrund neuer Technologien (wie autonomes Fahren) so oder so gravierende Umwälzungen bevorstehen. Die Erfahrungen damit sollten wir abwarten. Wo neue Angebote in verkehrsschwachen Gebieten oder Zeiten das Angebot an Bussen und Bahnen ergänzen können, sollten wir dies mit der gebotenen Vorsicht, aber ohne Denkverbote diskutieren. Im Übrigen wäre in der derzeit schwierigen Situation der Branche eine Liberalisierung Gift für die Sicherheit und die Verlässlichkeit des Taxiverkehrs. SEBASTIAN KÖRBER: Die Große Koalition in Berlin will die gesetzlichen Rahmenbedingungen für digitale Mobilitätsangebote verbessern. Auch hat der Bundesgerichtshof hier deutlich gemacht, dass Handlungsbedarf besteht. Die Digita lisierung zieht auch im Bereich der Personenbeförderung mit dem Pkw ein. Gesetzliche Veränderungen sind daher unabdingbar, so dass eine Novelle des Personenbeförderungsgesetzes notwendig ist. Da Taxis als ein wesentlicher Bestandteil des Öffentlichen Nahverkehrs anzusehen sind, müssen hier faire und gleiche Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer im Bereich der Personenbeförderung hergestellt werden, ohne sich neuen Modellen und Möglichkeiten zu verschließen. Im Bayerischen Landtag haben wir hierauf nur bedingt Einfluss. Ich werde persönlich immer ein Taxi bestellen, wenn ich sicher von A nach B befördert werden möchte, da ich da weiß, woran ich bin. Gerne stehe ich hierzu auch im Namen meiner Fraktion für Gespräche und Anregungen zur Verfügung. BENJAMIN ADJEI: Die Digitalisierung führt in vielen Bereichen zu grundlegenden Veränderungen – auch im Bereich der Personenbeförderung. Besonders im ländlichen Raum sind Taxi-Dienstleistungen häufig unrentabel und immer mehr auf dem Rückzug. Gleich zei - tig ist das Nahverkehrsangebot in diesen Gebieten auch meist eher schlecht ausgebaut. Hier kann dem Taxigewerbe durch moderne und flexible Taxi-Sharing-Angebote weiterhin eine wichtige Rolle in der Daseinsvorsorge geboten werden. Zudem lässt sich durch eine landesweite Mobilitäts-App, die verschiedene Verkehrsträger (Bus, Bahn, Taxi, Bike- und Carsharing) zu sammenführt und gleichzeitig eine einfache Abrechnung ermöglicht, eine flexible und ökologische Verkehrsgestaltung erreichen. Ich finde es wichtig, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, ohne jedoch bewährte Regulationen aufzulösen. Entsprechend sollte das Personenbeförderungsrecht den Gegebenheiten der heutigen Zeit angepasst, nicht aber völlig dereguliert bzw. liberalisiert werden. TAXIKURIER: Wir danken den Abgeordneten für die Beantwortung unserer Fragen. (BH) MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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Als am 15. Juni 1311 der Wittelsbacher Herzog Otto III. von Niederbayern dem niederbayerischen Adel als Gegenleistung für eine neue Steuer eine Ständevertretung gewährte, war dies der Beginn einer langen parlamentarischen Geschichte in Bayern. Die sogenannte landständische Vertretung wurde auch „Landschaft“ genannt und kam zu den sogenannten „Landtagen“ zusammen. Zu den Landständen gehörten der Adel, die Geistlichkeit und Vertreter von Städten und Märkten. Mit der Wiedervereinigung der Herzogtümer Ober- und Niederbayern unter Herzog Albrecht IV. zu Beginn des 16. Jahrhunderts tagten die Landstände in Straubing, Landshut, Ingolstadt und München, später nur noch in München. Etwa 150 Jahre später, der Zeit des Absolutismus, wurde die Macht der Landstände immer mehr verdrängt. 1669 versammelte sich der altbayerische „Landtag“ ein letztes Mal. Eine erneute Einberufung fand nicht mehr statt. Als 150 Jahre später die napoleonische Zeit in Bayern Einzug hielt und 1808 Bayern während der gleichnamigen Kriege fast bankrott war, schien nur eine moderne Verfassung mit einer Volksvertretung die Einheit des Staates zu retten. König Max I. Joseph erließ am 1. Mai 1808 eine Konstitution, die einige bürgerliche Rechte einräumte. Durch eine gleichzeitig erlassene Verordnung löste der König die alten „Landschaften“ auf. Die in der Konstitution angekündigte neue Volksvertretung wurde nie einberufen. Zehn Jahre später wurde dann die erste bayerische Verfassung erlassen, die aber ohne ein Parlament zustande kam. Nach englischem Vorbild wurde eine Ständeversammlung bestimmt, die aus zwei gleichberechtigten Kammern bestand. In der ersten Kammer, der „Kammer der Reichsräte“, saßen hochrangige Vertreter des Adels, der Geistlichkeit und vom König ernannte Personen. Abhängig von der Steuerleistung durften nach sogenanntem Zensuswahlrecht bayerische Bürger die zweite Kammer wählen. Erst 1848 wurden dann Wahlkreise eingeführt und jeder männliche steuerzahlende Bürger ab 25 Jahren war aktiv und passiv wahlberechtigt. Der Beginn des 20. Jahrhunderts war auch der Anfang der parlamentarischen Geschichte in Bayern, wie wir Parlamentarismus heute verstehen. Bereits 1906 setzten Zentrumspartei und Sozialdemokraten die direkte Mehrheitswahl durch. Von diesem Zeitpunkt an war die Wahl allgemein, gleich, unmittelbar und geheim, wenn auch nur für Männer. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und den revolutionären Wirren im November 1918 wurde aus dem Königreich Bayern eine Republik, ausgerufen vom Führer der USPD, Kurt Eisner. Er ließ sich ohne Legitimation durch eine freie Wahl zum Ministerpräsidenten ausrufen. Erst am 12. Januar 1919 wählten die Bayern zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen souveränen Landtag. Das Wahlrecht galt nun auch für alle Bayern, egal ob männlich oder weiblich. 14 Jahre konnte der bayerische Landtag die erste parlamentarische Demokratie auf bayerischen Boden führen und prägen. Am 29. April 1933 tagte dieses Gremium zum letzten Mal, bevor es 1934 ersatzlos wie alle Länderparlamente Deutschlands von den Nationalsozialisten aufgelöst wurde. Fotos zeigen, dass diese Sitzung bereits unter dem riesigen Hakenkreuz stattfand – ein Menetekel für eine schreckliche Zukunft der Parlamentarier. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem anfänglichen Verbot einer eigenständigen politischen Betätigung der bayerischen Bevölkerung wurden durch die amerikanische Militärregierung in Bayern wieder Parteien zugelassen. Am 26. Februar 1946 trat in der Aula der Münchner Universität ein „Beratender Landesausschuss“ als Vorparlament zusammen. Die amerikanische Militärregierung hatte bereits Dr. Wilhelm Hoegner (1887–1980) von der SPD als Ministerpräsidenten eingesetzt. 128 Parlamentarier, von Parteien berufen und vom Ministerpräsidenten ernannt, berieten in insgesamt drei Sitzungen über die erste freie Wahl und das weitere Vorgehen auf dem Weg zum neuen bayerischen Parlament. Der erste landesweite Urnengang für die verfassungsgebende Versammlung in Bayern wurde am 30. Juni 1946 durchgeführt. Der Verfassungsentwurf wurde vom Wahlvolk ein halbes Jahr später, am 1. Dezember 1946, gebilligt. Gleichzeitig konnten die Bürger seit 1932 erstmals wieder einen Landtag wählen. Da das Parlamentsgebäude in der Prannerstraße durch Bomben zerstört worden war, tagten die Volksvertreter am 16. Dezember 1946 in der Aula der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Die 180 Abgeordneten waren sich der geschichtlichen Bedeutung dieser konstituierenden Sitzung bewusst. Die Mitglieder aus fünf Parteien (CSU, SPD, FDP, KPD und WAV) einte der Wille nach einem demokratischen Neuanfang. Allein die Vita vieler Abgeordneter war Garant für den Wunsch nach Schaffung eines demokratisch-parlamentarischen Freistaates Bayern. 70 Volksvertreter waren in der Nazizeit in Konzen- ➔ DER BAYERISCHE LANDTAG Von der landständischen Vertretung zum obersten Staatsorgan 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019 TITELTHEMA
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trationslagern oder anderen Gefängnissen inhaftiert und sieben hatten Erfahrungen in der Emigration und/oder dem Widerstand. Die drei ersten Landtagspräsidenten, Michael Horlacher, Georg Stang und Alois Hundhammer (alle BVP-CSU) waren im KZ Dachau inhaftiert. Ein Novum in der parlamentarischen Geschichte des Freistaates war es, dass bis zum Inkrafttreten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949 der Bayerische Landtag im Wortsinne souverän war, er also keine übergeordnete Gewalt hatte. Die ersten Jahre waren geprägt von der Wiederherstellung der Rechtsgrundlagen des Staates, Ernährungsund Versorgungsfragen, Wiederaufbaumaßnahmen, Entnazifizierung und die Behebung der Flüchtlingsnot. Am 19. und 20. Mai 1949 fand die Debatte um das Grundgesetz statt. Nach 15-stündiger Debatte lehnte der Landtag mit 101 gegen 63 Stimmen bei neun Enthaltungen den Entwurf als einziges Land ab, bejahte aber gleichzeitig die Rechtsverbindlichkeit. „Wenn die deutsche Bundesrepublik auf Grund der vorgeschriebenen Genehmigungen und Abstimmungen zustande kommt, dann ist Bayern ein Teil dieses Bundesstaates, ob wir zum Grundgesetz ja oder nein sagen“, erklärte der bayerische Ministerpräsident Hans Ehard damals. Aus diesem Grund gilt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland seit dem 23. Mai 1949 auch in Bayern, auch wenn der Freistaat ihm bis heute niemals offiziell zugestimmt hat. Hintergrund war u.a. auch die deutsche Frage in Zusammenhang mit einer Weststaatsgründung. Die ersten Jahre des Landtages waren geprägt durch die sich im Auf- und Umbruch befindliche Parteienlandschaft des Freistaates. Neugründungen wie die CSU, der BHE (Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten), die FDP, die Bayernpartei und die WAV (Wirtschaftliche Aufbauvereinigung) suchten ihren Platz im politischen Gefüge. Andere Gruppierungen wie z.B. die Bayerische Heimat- und Königspartei wurden bereits nach sechs Monaten wieder verboten. Relativ schnell stabilisierte sich das Parteienspektrum Bayerns, was auch für die Reife der Wähler in der wiedergewonnenen Demokratie sprach. Die SPD konnte zu ihrer alten Stärke und Stammwählern zurück finden. Der neugegründeten CSU gelang es, den Wählerschwund der Bayernpartei für sich zu nutzen und dem Wunsch der Wähler nach konservativer Stabilität eine neue Heimat zu geben. Damit war die Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung gelegt, der ohne ein stabiles demokratisches Gerüst unmöglich gewesen wäre. Als 1966 die NPD in den Landtag mit 7,4 % einzog, war der Aufschrei in Deutschland groß. Diese vierjährige Episode zeigte aber nur, dass eine gesunde Demokratie Solches aushalten kann und muss. Dies sollten wir uns auch heute immer wieder vergegenwärtigen. In den Anfangsjahren war vergleichbar die KPD vertreten, ohne dem Land Schaden zufügen zu können. Die Zahl der Abgeordneten ohne Überhangmandate ist auf 180 festgelegt und lehnt sich seit 2003 wieder an die Ursprünge von 1946 an. Zwischen 1950 und 2003 waren es 204 Parlamentssitze. Das Wählbarkeitsalter hatte 1946 noch 25 Jahre betragen. 1970 wurde die Altersgrenze auf 21 Jahre festgesetzt. Im Jahre 2003 stellte der Landtag die Weichen für eine Verfassungsänderung. Als Anpassung an die Wählbarkeit zum Deutschen Bundestag wurde nun festgelegt: „Wählbar ist jeder wahlfähige Staatsbürger, der das 18. Lebensjahr vollendet hat“ (Art. 13 Abs. 2 der Bayerischen Verfassung). Das Durchschnittsalter der Mitglieder des Bayerischen Landtages liegt wie 1946 bei etwa 50 Jahren. Interessanterweise war ab 1966, und nicht mit dem Einzug der Grünen 1986, eine Verjüngung um etwa fünf Jahre zu beobachten, die aber wieder stetig auf den Ausgangswert stieg. Der Frauenanteil, der in der ersten Legislaturperiode bei 1,7 % lag, stieg bis heute auf mehr als 30 %. Damit befindet sich Bayern im guten Mittelfeld, was nicht heißt, dass sich diese Quote nicht noch verbessern könnte. Dabei sollte aber bitte auf Qualifikation und nicht auf Quotenfrauen gesetzt werden. Mit der konstituierenden Sitzung am 5. November 2018 begann die 18. Wahlperiode des Bayerischen Landtags. Bei der Landtagswahl am 14. Oktober 2018 schafften sechs Parteien den Einzug in den Landtag. In der 18. Wahlperiode (2018 bis 2023) stellt die Christlich-Soziale Union (CSU) 85 Abgeordnete, die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 38 Abgeordnete, die FREIEN WÄHLER 27 Abgeordnete, die AfD 22 Abgeordnete, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 22 Abgeordnete und die FDP 11 Abgeordnete. Bei aller Politikerschelte sollten wir als Wähler, aber auch die Abgeordneten, immer in dem Bewusstsein agieren, dass wir unserem demokratischen Parlamentarismus mit dem Schutz der Menschenrechte und Grundwerte unsere Freiheit und unseren Wohlstand zu verdanken haben. Schützen wir diese nicht, egal ob sie aus dem rechten oder linken Parteienspektrum angegriffen werden, verlieren wir alles, was unsere Vorfahren aufgebaut haben – ein starkes Bayern. (BH) Fotos: atelier-tacke.de MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
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VIP IM TAXI ➔ GILA VON WEITERSHAUSEN Eine Preußin, die Bayern – und besonders München – in ihr Herz geschlossen hat, ist Gila von Weitershausen. Die Tochter eines preußischen Offiziers steht seit mehr als 50 Jahren auf der Bühne und vor der Kamera und hat seit Jahrzehnten einen festen Platz in den Herzen der Zuschauer. Sie avancierte zur Grand Dame der deutschen Film- und Theaterszene. Ihre Medienpräsenz beweist die Gunst einer großen Fangemeinde. Gila von Weitershausen, eigentlich Gisela Freiin von Weitershausen, entstammt einer schlesischen Offiziersfamilie. Noch im Krieg geboren, erlebte sie mit ihren fünf Geschwistern, die sie Gila nannten, die Wirren des Kriegsendes und die Härten der Nachkriegszeit. Die Eltern erzogen die Kinder trotz aller Entbehrungen liberal und frei. Disziplin, Verlässlichkeit und gutes Benehmen waren tragende Eckpunkte. Diese Tugenden sind der beliebten Schauspielerin bis heute wichtig. In unzähligen Filmen und Serien verkörperte sie die verschiedensten Frauengestalten. Scheinbar mühelos gelang es ihr, die Rollen glaubhaft mit Leben zu füllen. Darunter waren auch Rollen wie die der Ruth Mönkmann in „Blut und Ehre – eine Jugend unter Hitler“ . Das Thema interessierte sie seit ihrer Kindheit, denn wie in vielen deutschen Familien wurde diese Thematik, wenn überhaupt, nur aus der Opferrolle heraus beleuchtet. Ob „Herrliche Zeiten im Spessart“ oder „Traumschiff“, ob als Frau des Landarztes oder in der SOKO Köln, seit 50 Jahren berührt sie die Menschen, ob auf nachdenkliche, dramatische oder humoristische Weise, aber immer mit einer angemessenen Ernsthaftigkeit dem Beruf gegenüber. Das spürt und dankt ihr das Publikum. In Bayern ist Gila von Weitershausen aufgewachsen, München zur Heimat geworden. Hier schöpft sie Kraft und Mut. Sie sagt selbst, dass die Landeshauptstadt trotz der vielen Menschen als Großstadt klein geblieben ist. Der Einzelne verliert sich nicht. Was kaum zu glauben ist, am 21. März begeht diese große Schauspielerin ihren 75. Geburtstag. Dieses Ereignis hält sie nicht davon ab, auf der Bühne zu stehen. Sie findet es gerade toll, ihren Geburtstag mit Ihrer Arbeit zu begehen. Die Familie wird in der Vorstellung sein und danach wird gefeiert. Die Schauspielerin hat eine Ausbildung in München und Los Angeles genossen und auch in Paris gelebt. In der französischen Hauptstadt wollte sie nie Auto bzw. Taxi fahren. Ihr war der ständige Stau unerträglich. Also war nur die Metro eine Alternative. Leider befürchtet sie, dass München auf dem besten Wege dahin ist. Seit 20 Jahren vertritt sie die Meinung, dass endlich der Altstadtbereich für den Individualverkehr gesperrt werden, dafür aber die Taxis und Busse engmaschig den Personentransport übernehmen sollten. Für die Ignoranz den Taxis gegenüber hat die Schauspielerin kein Verständnis. Auf die Frage, wie sie mit den Münchner Taxlern zufrieden sei, antwortet sie prompt mit der Nennung der Telefonnummer 21610. „Da rufe ich an und das Taxi ist da.“ Im Gegensatz zu den Berliner Taxlern sind die Münchner nicht so ruppig. Seit 50 Jahren fährt Gila von Weitershausen in München Taxi und das immer mit einem guten Gefühl. Tun wir alles, damit es auch weiterhin so bleibt. Das Stück Es beginnt auf einem Hundespielplatz in Hoboken, New Jersey – direkt gegenüber von Manhattan. Ralph hat keinen Hund – und so richtig weiß er auch gar nicht, warum er hier sitzt. Doch wenn eine Frau wie Carol vorbeikommt, deren ganzer Lebensinhalt in Tarzan zu bestehen scheint, ihrem Chihuahua-Mischlingshündchen, annektiert er einfach mal einen fremden Hund, um ins Gespräch zu kommen. Denn Ralph heißt eigentlich Rafael, er ist Italiener. Und er redet gern. Er macht gern Komplimente. Und er macht gern Scherze. Aber sein Humor ist nicht jedermanns Sache – vor allem nicht Carols. Noch nicht … Und dann ist da noch Rose, Ralphs Schwester. Sie wacht mit Argusaugen über ihren Bruder, ist neugierig und bestimmend, sie mag keine Hunde und sie mag es nicht, wenn ihr Bruder Damenbekanntschaften macht. Doch eigentlich hat auch sie nur Angst vor dem Alleinsein. Carol kommt zum Hundespielplatz zurück. Und Ralph redet. Erzählt von seiner großen Leidenschaft, der Oper, von seinem Vorsingen an der Met, von seinem Traum, einmal in die alte Heimat zu fliegen, einmal in die Scala zu gehen. Und Carol hört zu. Carol, die noch nie in der Oper war. So fasziniert hört sie zu, dass sie Tarzans Verschwinden nicht bemerkt. Doch Ralph wird Tarzan zurückbringen – er hat’s ja versprochen! Eine Liebesgeschichte, ganz schlicht, ganz einfach, ganz ehrlich, ganz wundervoll. Die Dialoge der Protagonisten sprühen vor Charme und Esprit, wir durchleben mit ihnen das gesamte Gefühlsspektrum frisch Verliebter: Annäherung und Ablehnung – Verlangen und Distanz. Dass das Liebespaar in dieser bezaubernden Geschichte die 70 bereits überschritten hat, ist dabei nicht nur kein Hindernis für die Liebe, sondern verleiht dieser Komödie eine großartige Tiefe: Wie geht man mit großen, zärtlichen Gefühlen um, wenn die Zeit knapp wird? Wenn über Wünschen und Sehnsüchten das Damoklesschwert der menschlichen Endlichkeit schwebt? Noch einmal verliebt ist eine Hommage an das Leben in jedem Alter, wunderbar einfach und plausibel gesponnen, heiter und leicht. Das i-Tüpfelchen auf dieser bitter-süßen Romanze aber sind die Szenenübergänge: Ein junger Sänger verkörpert Ralphs Erinnerung an seine eigene Jugend und seine Vorstellung davon, was aus ihm hätte werden können, hätte ihn nur damals der Rückruf aus der Met erreicht … Der großartige junge Münchner Bariton Niklas Clarin macht aus einem schon überdurchschnittlichen Theaterabend eine kleine musikalische Sternstunde. ➔ Premiere 27. Februar 2019, 19.30 Uhr ➔ Weitere Vorstellungen vom vom 28. Februar bis 7. April 2019 (außer 18. und 19. März 2019) Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de Prominente berichten über ihre Erfahrungen Foto: Thomas Lüders 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019
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STADTINFO ➔ 100 JAHRE KRONE-BAU Vom 1. März 2019 bis zum 31. März 2019 präsentiert der Circus Krone sein letztes von drei Jubiläumsprogrammen im Circusgebäude in der Marsstraße. Für die richtig lauten Lacher werden im März-Programm klassische Clowns von internationalem Format sorgen, das Clown-Trio Balder. Im tierischen Bereich setzt Krone – wie seit über 100 Jahren – auf Pferde, Elefanten, Löwen & Co. Actionreich wird es im dritten Programm mit einer Motorrad-Hochseil-Show der Extraklasse, Artistik auf schwankenden Masten in schwindelerregender Höhe sowie Rola-Rola Artistik mit atemberaubenden Stunts. Eine charmante Tango- Jonglage sowie Handstand-Artisten der Extraklasse werden Sie zudem begeistern. (TK) ➔ Täglich wochentags: 15 Uhr und 20 Uhr (Montag: spielfrei) ➔ Sonntag: 14.30 Uhr und 18.30 Uhr ➔ In der Faschingswoche Mo.–Sa. 15 Uhr und 20 Uhr ➔ STOP AND GO WICHTIGE INFORMATION Bayern auf dem zweiten Platz im Stau-Ranking Deutschlandweit bildeten sich täglich 2000 Staus auf unseren Straßen. 2018 stieg die Zahl um 5 Prozent. Auf bayerischen Auto bahnen gab es mehr Stillstand als je zuvor. Auf mehr als 275.000 Kilometern standen die Autofahrer in fast 130.000 Staus. Die zur Ruhe gezwungenen Fahrzeuglenker verbrachten 75.000 Stunden in ihren stehenden Fahrzeugen. Spitzenreiter war, wie schon in den vergangenen Jahren, die A 3 zwischen Suben und Passau. Dieser Streckenabschnitt ist nur 16 km lang, konnte aber 911 km Stau im vergangenen Jahr verzeichnen. Damit wurde der deutschlandweite Rekord gehalten. Rekordmeister beim Stauvorkommen insgesamt ist Nordrhein-Westfalen. Ein Drittel aller Staus in Deutschland verzeichnete der ADAC in diesem Bundesland mit 35 Prozent. Auf Platz 2 liegt Bayern mit 17 Prozent aller Staus, gefolgt von Baden-Württemberg mit 11 Prozent. Damit spielten sich rund zwei Drittel des gesamten Staugeschehens in diesen drei Bundesländern ab. Alle in Deutschland registrierten Staus haben eine Strecke, die 38-mal um den Globus reichen würde. Der bundesweit längste Stau baute sich am Donnerstag, 26. April 2018, auf der A 8 zwischen der Anschlussstelle Holzkirchen-Süd und dem Autobahndreieck Inntal auf. Hier war über den Zeitraum von zehn Stunden hinweg ein Stau von bis zu 33 Kilometern entstanden. An diesem Tag wurde aufgrund eines italienischen Feiertags am Vortag am Grenzübergang Kiefersfelden von den Tiroler Behörden je Stunde nur eine begrenzte Anzahl an Lkw durchgelassen. Das gleiche Problem war auch auf der A 93 zu verzeichnen. Dort kam es am Donnerstag nach Pfingsten 2018 zu 24 km Stau, die A 8 zwischen Anger und Bad Reichenhall konnte ähnliche Staulängen vorweisen. Besonders stauanfällig waren auch im vergangenen Jahr die A 99, Ost- und Westumfahrungen, und die A 9 zwischen Garching Süd und dem Autobahnkreuz München Nord. Dort hat auch in diesem Jahr wieder der genervte Fahrer die Chance, von Norden kommend, ab Garching, die A 99 Ostumfahrung bis zum Kreuz München Süd und weiter auf der A 8 in Richtung Holzkirchen übergangslos als Parkplatz zu nutzen. Leider wird uns die Ostumfahrung der A 99 durch Dauerbaustellen und darin stattfindenden LKW-Unfällen noch weitere Jahre die Freude der stetigen Entschleunigung machen. (BH) Circus Krone München istockphoto MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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ON-DEMAND-FAHRTEN Wer vor drei Monaten auf der Europäischen Taximesse genau hingeschaut hat, konnte schon ahnen, in welche Richtung sich Sixt demnächst bewegen wird – das weltweit tätige Münchner Unternehmen war dort erstmals mit einem Stand vertreten und zeigte ein Münchner Taxi. Das war kein Zufall, denn zu diesem Zeitpunkt waren die Gespräche zwischen Sixt und den beiden Münchner Taxizentralen IsarFunk und Taxi-München eG sowie dem Taxiverband München bereits weit fortgeschritten. Ziel der Verhandlungen: die Integration des Münchner Taxigewerbes in die Sixt-Mobilitäts-App. Mit diesem neuen Service soll die Palette der Sixt-Mobilitätslösungen sinnvoll um On-Demand- Fahrten erweitert werden. Dafür will Sixt auf vorhandene und für das Unternehmen wertvolle Strukturen des Taxigewerbes zurückgreifen. Eine bedeutende Entscheidung des Konzerns, an deren Umsetzung ein ganzes Team seit Monaten arbeitet, wie die Projektverantwortlichen Konrad Thoma und Johannes Boeinghoff auf Seite 29 beschreiben. Auch die Münchner Taxizentralen sehen in der Kooperation mit Sixt eine klassische Win-win-Situation, was sowohl Christian Hess von IsarFunk als auch Frank Kuhle von der Taxi München eG auf den nachfolgenden Seiten erläutern. Neben München wird auch das Taxigewerbe in weiteren deutschen Städten eingebunden sein, dort ebenfalls über die Zentralen. Für den Kunden funktioniert der Service so: Die Startadresse wird entweder manuell in die Sixt-App eingegeben oder über das Standort-Tracking ermittelt. Bei der Zieladresse werden auch Abkürzungen wie beispielsweise HBF für Hauptbahnhof oder OEZ für Olympia-Einkaufszentrum erkannt. Ist die Strecke definiert, erhält der Kunde eine realitätsnahe Fahrpreisschätzung und kann derzeit zwischen vier Fahrzeugkategorien auswählen: „Großraum-“, „Premium-“, „Elektro-“ oder „Standardtaxi“ . Bereits bei der Registrierung hinterlegt der Kunde seine Kreditkarte, sodass jede Taxifahrt bargeldlos abläuft. Sobald ein Fahrzeug vermittelt wurde, sieht der Kunde die Anfahrt des Taxis in der App. Über den Fahrpreis wird der Kunde per E-Mail informiert. Durch die E-Mail erhält er außerdem die Möglichkeit, Fahrt und Fahrer zu bewerten – sofern eine Bewertung nicht schon direkt über die App erfolgt ist. Auch für den Fahrer ist die durch Sixt vermittelte Fahrt unkompliziert: Am Ende der Fahrt muss weder ein Voucher abgegeben noch eine Kreditkarte gelesen und auch keine Bestätigung per Handy transferiert werden. ➔ SIXT UND TAXI – GEMEINSAM FÜR DEN KUNDEN In seiner App will der finanzstarke Mobilitätsdienstleister Sixt für seine Kunden zukünftig auch On-Demand-Fahrten integrieren. Mit den beiden Zentralen IsarFunk und Taxi-München eG ist das Taxigewerbe in München dabei bereits an Bord. Teamwork: Bei der Integration des Taxigewerbes in die Sixt-App haben viele Mitarbeiter des Pullacher Unternehmens mitgewirkt. 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019
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UBER-Kunden zurückholen Viele der Funktionalitäten kennen Kunden von den Apps von taxi.eu, Taxi Deutschland oder auch von Uber. Und gerade letzteres Unternehmen ist das Argument, das aus Sicht des Taxigewerbes für eine Zusammenarbeit mit Sixt gesprochen hat. Vor allem die ausländischen Kunden, die mittlerweile größtenteils die Uber-App nutzen, lassen sich über Vertriebspartner wie Sixt wieder zum Taxi zurückholen. Auch weltweit agierende Konzerne drängen bei Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter darauf, künftig auch Taxifahrten über eine zentrale Abrechnungsstelle laufen zu lassen. Und last, but not least hat Sixt mehr als nur einen Fuß in vielen Reisebuchungsportalen, über die Kunden längst die komplette Reisekette buchen können. Jetzt ist auch das Taxi ein Glied dieser Kette. Für Sixt ist dabei besonders wichtig, einen verlässlichen Partner an der Seite zu haben. Diesen hat der Konzern mit dem Taxigewerbe in München und den beiden Münchner Zentralen gefunden. Die Münchner Taxi-Zentralen vereinen mehr Fahrzeuge als mytaxi und eine wesentlich höhere Verfügbarkeit als das Unternehmen Uber – das noch dazu als Fahrtenvermittler in München mit einer wesentlich kleineren Fahrzeugflotte arbeitet. Diese Kriterien waren für den Aufbau und Abschluss der langfristigen Vereinbarung mit den beiden Taxizentralen entscheidend. Bargeldlose Fahrten Damit alle Taxibestellungen kompatibel sind mit den Vermittlungssystemen von IsarFunk und der Taxi München eG, hat man eine Schnittstelle zu fms bzw. Gefos geschaffen. Die Verteilung orientiert sich an der jeweiligen Flottenstärke. Die Weiterentwicklung der Vermittlung wird durch regelmäßige Feedbackgespräche mit Sixt vorangetrieben, um so in Zusammenarbeit das Kundenerlebnis zu verbessern und das Taxi im digitalen Wettbewerb noch leistungsfähiger zu machen. Für die Anschlusspartner der Funkzentralen sind die über die Sixt-App vermittelten Fahrten ganz normale Aufträge von „ihrer Zentrale“ – so wie jeder andere Auftrag auch, nur eben bargeldlos. Die Fahrer senden den Fahrpreis über das Display an die Zentrale, die wiederum schreiben den Betrag dem Taxiunternehmen gut und stellen ihn Sixt in Rechnung. Sixt wiederum klärt die Abrechnung direkt mit seinen Kunden. Aktuell wird der neue Service von allen Beteiligten getestet, um ihn bei Bedarf vor dem Start verbessern zu können. Für den reibungslosen Ablauf – und somit ein reibungsloses Kundenerlebnis – ist aber nicht nur eine einwandfrei funktionierende Technologie notwendig. Die Fahrer müssen in den Systemen der Zentrale angemeldet und mit dem Konzept der beleglosen Rechnungsfahrt über das Datenfunkgerät vertraut sein. Nur so kann eine Zusammenarbeit entstehen, die in einem hart umkämpften Gewerbe für jede Seite das Wichtigste hervorbringt: das Beste für den Kunden. (Jürgen Hartmann, Beitrag aus Taxi Times München) Wenn ein Kunde die Fahrzeugkategorie „Premium“ auswählt, bekommt er mindestens eine E-Klasse geschickt. Je nach Verfügbarkeit steht in der Sixt-App auch die Bestellung eines E-Taxis zur Auswahl. INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877, E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de, Internet: www.taxi-muenchen.de MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
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Frank Kuhle, Vorstand der Taxi-München eG: „Mit Sixt hat das Taxigewerbe einen Partner, um verschiedene Verkehrsdienstleistungen unter einem Dach zu vereinen. Das ist ein großer Schritt in Richtung Mobilitätsplattform. Ein Feld, das wir nicht reinen Internetvermittlern ohne eigene Fahrzeuge überlassen können. Große Konzerne aus den USA und aus Asien versuchen ebenso wie sämtliche Automobilkonzerne dieser Welt, den Markt der Personenbeförderung völlig neu zu regeln und aufzuteilen. Das erhöht den Druck auf die kleineren Firmen, die eigenen Stärken zu bündeln und überlebensfähige Lösungen anzubieten. Der einzelne Taxiunternehmer kann da nicht gegenhalten, auch nicht die regionale Taxizentrale. Ebenso wenig wird sich das Leihwagenunternehmen behaupten können, das weiterhin ausschließlich auf die Vermietung seiner Pkw setzt. Für ausländische Kunden Der Kunde will einfache Strukturen. Mit der Kooperation ermöglichen wir auch ausländischen Gästen den vollen Zugriff auf die Dienstleistungen des Taxigewerbes, im Gegenzug vervollständigen wir das Angebot von Sixt. Die Taxizentralen und der aus München stammende Autovermieter ergänzen sich hervorragend, um den Kunden Alternativen zu den kapitalstarken Investorengruppen im Bereich der Mobilität zu bieten. Das schützt vor Preiswillkür und ist richtig so, da eine Beförderung von Menschen mehr als Daten- oder Kapitaltransfer ist. Wir freuen uns, mit Sixt einen zuverlässigen und vertrauensvollen Partner gefunden zu haben, der wie das Taxigewerbe die Wünsche und Anforderungen der Kunden berücksichtigt, und sind sicher, mit unserem Angebot zu überzeugen.“ ON-DEMAND-FAHRTEN ➔ DAS SAGEN DIE BETEILIGTEN Bei Kooperationen sprechen die Partner gerne von der sogenannten „Win-win-Situation” . Wo sehen Sixt und die Taxizentralen ihre Vorteile? Frank Kuhle zählt die Argumente der Taxi-München eG auf, für IsarFunk beantwortet Christian Hess die Frage. Stellvertretend für das Sixt-Team äußern sich Johannes Boeinghoff und Konrad Thoma. Frank Kuhle istockphoto 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019
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Christian Hess, Geschäftsführer der IsarFunk Taxizentrale GmbH & Co. KG: „Wir freuen uns, dass IsarFunk als Teil des Münchner Taxi gewerbes jetzt mit einem Partner zusammenarbeiten kann, der all das schätzt, was unsere Branche ausmacht: Gemeint ist unser spontanes Mobilitätsversprechen, die Preisstabilität und die 24/7-Verfügbarkeit, gepaart mit einem hohen Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsstandard sowohl beim Fahrpersonal als auch bei den Fahrzeugen. Um als Taxigewerbe unsere bisherige wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch wichtige Position innerhalb der Personenbeförderung zu behalten, müssen wir mit einer Stimme sprechen und Kooperationen eingehen. Dazu braucht es neben einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen den örtlichen Taxizentralen auch jene Zusammenarbeit mit externen Anbietern, wie wir sie jetzt mit der Taxi-München eG und Sixt vereinbaren konnten. Kunden wollen die große, die allumfassende Lösung. Am liebsten einen Ansprech- und Abrechnungspartner für alle weltweiten Aktivitäten. Sixt hat viele solcher Kunden und wird künftig auch die Taxibestellung anbieten können. Das sind Kunden, die wir sonst an Uber oder mytaxi verlieren könnten – wenn es nicht sogar schon passiert ist. Das Versprechen von Sixt, hier in München, aber auch in anderen Städten ausschließlich mit den Taxizentralen zusammenzuarbeiten, ist ein großer Vertrauensbeweis in unsere Stärke als Taxizentrale, aber auch in die Leistungsfähigkeit aller Unternehmer und Fahrer. Das haben wir uns über all die Jahre und Jahrzehnte erarbeitet und das macht uns heute zu einem gleichberechtigten Partner im Haifischbecken der Personenbeförderung. Ich wünsche uns allen gute (zusätzliche) Umsätze und zufriedene Taxikunden.“ Johannes Boeinghoff, Geschäftsführer der Sixt Ride GmbH & Co. KG: „Das Taxigewerbe und Sixt – das sind zwei starke Partner. Beide sind ein fester Begriff in der Mobilität und sind für Reisende in Deutschland die erste Wahl, um mit einem Auto unkompliziert und flexibel ans Ziel zu kommen. Insofern ist es ein logischer Schritt, unsere Stärken und Kompetenzen nun im Bereich der On-Demand-Fahrten zu vereinen. Für die Taxibranche bringt diese Partnerschaft mehrere Vorteile: Wir eröffnen den Zentralen, die mit uns zusammenarbeiten, zusätzliche Zielgruppen. Besucher aus dem Ausland etwa sind es bislang gewohnt, für ihre Fahrten andere Produkte als klassische Taxis zu nutzen. Künftig können wir diese Fahrgäste ganz einfach an die Zentralen vermitteln. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Zunahme von Taxi-Ausschreibungen seitens der Unternehmen. Durch die Zusammenarbeit mit Sixt wird das Taxigewerbe von mehreren unserer Stärken profitieren, darunter dem hohen Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens, unseren Erfahrungen im Bereich Geschäftskunden oder Services, sowie ein einheitlicher Buchungs- und Zahlungsweg. So können Unternehmen des Taxigewerbes ihre Chancen bei Ausschreibungen nachhaltig erhöhen. Zudem profitieren die Taxis von unseren bestehenden Partnerschaften mit Anbietern aus dem Reisegewerbe. Wir haben ein schlagkräftiges Team für die Vermarktung von Taxi-Buchungen aufgebaut und freuen uns sehr auf die künftige Zusammenarbeit mit unserem neuen langfristigen Partner, dem Taxigewerbe. Wir sind sicher, dass diese Partnerschaft ein attraktives Angebot für die Fahrgäste sowie nicht zuletzt zahlreiche Vorteile für die Zentralen schaffen wird.“ Konrad Thoma, Geschäftsführer der Sixt Ride GmbH & Co. KG: „Das Taxigewerbe ist ein starker und zuverlässiger Partner im Angebot von sogenannten On-Demand-Fahrten. Die Taxibranche agiert auf einem hohen technologischen Niveau, bietet komfortable und zuverlässige Mobilitätsservices für seine Kunden und vielfach zukunftsstarke Lösungen wie etwa Carpooling. Wir haben die ersten Testfahrten mit unseren Partnern aus dem Taxigewerbe absolviert und sind für die weitere Zusammenarbeit sehr zuversichtlich. So haben wir viele sympathische und freundliche Fahrer kennengelernt. Und wir haben wichtige Erfahrungen mit der Abrechnung der Fahrten gemacht, damit sie reibungslos verläuft. Gemeinsam mit den Zentralen werden wir daran arbeiten, die Buchungs- und Zahlungsprozesse weiter zu optimieren – um den Kunden ein besonders attraktives Angebot und den Fahrern einwandfreie Prozesse zu eröffnen. Wir sind überzeugt, dass alle Beteiligten von dieser Partnerschaft profitieren werden.“ Johannes Boeinghoff (links) und Konrad ThomaChristian Hess MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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IN EIGENER SACHE Schwangere fahren häufig mit dem Taxi zur Entbindung und jeder ist wohl froh, wenn die Mutter mit dem Kleinen im Mutterleib, mit Betonung auf „im Mutterleib“, wohlbehalten der Klinik übergeben wurde. In der Nacht vom 9. auf den 10. Januar 2019 sollte es anders kommen. Hardy Schottmüller stand mit seinem Taxi am Harras und erhielt kurz vor halb eins einen Auftrag in Sendling. Eine Schwangere sollte abgeholt und nach Pasing ins Krankenhaus gefahren werden. Eigentlich nichts Ungewöhnliches! An der Abholadresse angekommen, merkte der Taxler schon, dass es der Frau nicht besonders gut ging. Der Ehemann konnte seine schwangere Frau nicht begleiten, da die drei Kinder der Familie betreut werden mussten. Hartmut Schottmüller war klar, dass hier Eile geboten war. Die Fruchtblase war bereits geplatzt und dem Stöhnen der Frau entnahm er, dass die Wehen im Gange waren. Um einen Beistand bei der bevorstehenden Geburt zu haben, wollte die werdende Mutter mit dem Taxi noch ihre Schwester und den Schwager abholen und dann schnell in die Klinik fahren. Als er auf dem Weg nach Pasing auf der Landsberger Straße die Friedenheimer Brücke passierte, wollte er seinen Fahrgästen Mut machen und teilte mit, dass sie in zehn Minuten das Krankenhaus erreichen würden. Der Nachwuchs hatte sich aber bereits auf den Weg gemacht und in Höhe des Laimer Bahnhofs hörte unser Taxler ein Kind schreien. Ab 00:46 Uhr war München um ein echtes Kindl reicher. Nun hatte er einen Fahrgast mehr in seinem Taxi. Für ihn gab es nur noch einen Gedanken: Mutter und Kind schnellstens in ärztliche Obhut übergeben. Keine Sekunde dachte er daran anzuhalten. Die Frage des Schwagers der Frau, ob er eine Schere hätte, brachte unseren tapferen Taxler auch nicht aus dem Konzept. Er versuchte die Polizei anzurufen, was zwar gelang, aber die Beamten erkannten den Ernst der Lage nicht und verwiesen auf die Kollegen der Feuerwehr. Diese hielten unser Taxi zuerst für einen Krankenwagen, weil die Meldung über eine Geburt im Taxi so surreal für sie war. Das Taxi hatte nun bereits den Pasinger Marienplatz erreicht und die Meldung war vom Bearbeiter des Notrufes an das Krankenhaus Pasing weiter geleitet worden. Herr Schottmüller war also auf sich allein gestellt, hatte die Warnblinkanlage eingeschaltet und Gas gegeben, immer in der Hoffnung, dass alles gut gehen würde und er den Neubürger mit seiner Mutter unbeschadet in der Klinik abliefern kann. Dort wurde er schon erwartet. Krankenschwestern und eine Gynäkologin nahmen die Fahrgäste in Empfang und noch im Taxi wurde die Nabelschnur fachmännisch durchtrennt. Hartmut Schottmüller sagte später, er habe ja eine Schere im Taxi gehabt, aber Anhalten und damit Zeit verlieren, war für ihn nie eine Option. Als Mutter und Kind versorgt waren, machte er sich daran, sein Taxi zu inspizieren und mit der Reinigung zu beginnen. Das sollte er aber nicht allein bewerkstelligen müssen. Es kamen einige Schwestern und reinigten ihm mit Desinfektionsmittel fachmännisch die Rückbank. Dafür war er sehr dankbar. Als die Aufregung etwas nachließ, fuhr er die nächste Tankstelle an, kaufte einen Snack und einen starken Kaffee und informierte dann die Zentrale über „seine Entbindung“ im Taxi. Aber statt sich eine Pause zu gönnen, holte er wie gewohnt eine Stammkundin ab und beendete am frühen Morgen seine Schicht. Gegen Mittag erhielt unser Taxler dann eine Info, dass er sich dringend im Standesamt Pasing melden müsse. Die Frage der Dame war erheiternd: „Wissen Sie denn, wann das Kind in Ihrem Fahrzeug entschlüpft ist?“ Da sage noch einer, Beamten hätten keinen Humor. Seit 1969 fährt Hartmut Schottmüller Taxi. Heute ist er 71 Jahre alt und fährt seit 25 Jahren nachts durch die Stadt, aber so eine Fahrt hatte er noch nie. Sicherlich war es der langen Berufserfahrung zu verdanken, dass er in jedem Augenblick die Ruhe bewahrt hat und so Mutter und Kind unbeschadet in die Obhut des Krankenhauses bringen konnte. Die Taxi-München eG hat der Familie gratuliert und die neue Mitbürgerin mit einem kleinen Präsent bedacht. Die Kleine hat noch zwei Schwestern und einen Bruder. Auch wenn ihr Papa lieber noch einen Sohn gehabt hätte, ist er jetzt froh und dankbar, dass alles so gut ausgegangen ist. (BH) ➔ GEBURTSHELFER WIDER WILLEN Hartmut Schottmüller ist das passiert, was vielen Taxlerkollegen den Schweiß auf die Stirn treibt, wenn sie nur daran denken. Schnell. Preiswert. Kompetent. 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019
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WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … Bad Füssing sein heilsames Thermalwasser der Suche nach Rohöl zu verdanken hat? Bei den ersten Bohrungen 1938 hofften die Ingenieure, Erdöl zu finden. Die Nationalsozialisten, die die Suche in Auftrag gegeben hatten, brauchten dringend Treibstoff für ihren geplanten Krieg. Stattdessen aber sprudelte 56 Grad heißes Wasser aus dem Boden. Dessen wohltuende Wirkung entdeckten nach dem Zweiten Weltkrieg als Erste die amerikanischen Besatzungssoldaten. Ironie der Geschichte! (BH) Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 INFORMATION WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! istockphoto
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ AUTONOMES FAHREN – Dieses erlebte ein Mann am frühen Morgen des 8. Januar mal anders, nachdem er mit seinem Smart in der Ingolstädter Straße auf das vorausfahrende Fahrzeug einer Frau aufgefahren war. Als er und die Geschädigte sich die Bescherung ansahen, heulte laut Polizeibericht der noch laufende Motor des Smart plötzlich von selbst auf und der führerlose Wagen fuhr nochmal in das andere Auto, wobei diesmal freilich die Unfallgegnerin mittelschwer verletzt wurde. Ein Kandidat für echtes autonomes Fahren – oder besser gleich für einen Führerschein entzug und eine Dauerkarte des MVV – wäre definitiv der 25-Jährige, der am 10. Januar auf der A 95 kurz hinter der Stadtgrenze bei Fürstenried mit seinem Porsche bei schneebedeckter Fahrbahn ein anderes Auto überholen wollte und (laut eigener Aussage) bei 160 km ⁄ h ins Schleudern kam. Er benutzte einen Schneehaufen als Sprungschanze, fällte einen 20 cm dicken Baum in der Höhe von drei Metern und blieb mit seinem Wagen nach einem Flug von insgesamt 70 Metern an einem weiteren Baum hängen. Finale in Blech. Leichte Verletzungen und 80.000 Euro Sachschaden. Wahrscheinlich hatte er sich gedacht „was Kingsley Coman (der Bayernspieler) kann, das kann ich auch“, denn der war praktisch an gleicher Stelle schon am 23. Dezember mit seinem 720 PS starken McLaren (des braucht ma scho) überfordert und hatte, immerhin standesgemäß, ohne Feindeinwirkung, gleich 240.000 Euro in den Sand gesetzt. Oder vielmehr über eine Strecke von 150 Metern in Einzelteilen auf der Fahrbahn verteilt. „Dene Rotzlöffen wer i’s zoagn“ dachte sich daraufhin der 97-jährige englische Prinz Philip, Ehemann der ebenso unverwüstlichen Lisbeth, als er am 17. Januar beim Ausfahren von einem seiner Land güter auf die Hauptstraße mit seinem SUV ein anderes Auto übersah, in dem zwei Frauen und ein zehn Monate altes Baby saßen. Die wurden allesamt leicht verletzt, während der alte Haudegen trotz mindestens eines Überschlages unverletzt blieb. Zwei Tage später wurde er schon wieder am Steuer eines anderen Wagens gesichtet. Seine vorherigen Unfallgegnerinnen warteten eineinhalb Wochen auf eine Entschuldigung des Prinzgemahles, bis dieser sich unter dem Druck der empörten Öffentlichkeit dazu bequemte, ein paar Floskeln des Bedauerns zu Papier zu bringen. Schuld war überhaupt nur die Sonne, denn die hatte ihn vor dem genannten Unfall nach eigener Aussage geblendet. Und wenn man nichts sieht, fährt man halt einfach los. Das macht man auch bei Prinzens so. ➔ FEUERWERK – Bei der Knallerei zu Silvester wird nach Auswertung der Meßstellen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt ungefähr so viel Feinstaub freigesetzt, wie der gesamte Straßenverkehr Deutschlands in zwei Monaten produziert. Da bekommt der oberste Prozeßbeauftragte der hier schon mehrfach behandelten Abmahnsekte „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH), Jürgen Resch, bestimmt Dollarpupillen und überlegt bereits, wen er jetzt verklagen könnte. ➔ FLUGBEREITSCHAFT – Da wir ja bald alle Flugtaxis durch die Lüfte steuern werden, sei nochmal ein Blick zu unserer künftigen Konkurrenz von der Flugbereitschaft der Bundeswehr (den Regierungsfliegern) gestattet: da wollte in der zweiten Januarwoche unser Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU), der übrigens, nebenbei bemerkt, auch nach Ansicht von Nicht-Parteifreunden eine recht vernünftige Arbeit macht, die afrikanischen Staaten Malawi, Sambia und Namibia besuchen. Malawi ging noch. Doch der Weiterflug nach Sambia, ähem, verzögerte sich etwas, da an der Maschine irgendein Ventil kaputt war. Zwar wurden flugs (ein schönes Wort in diesem Zusammenhang) ein paar deutsche Mechaniker eingeflogen (!), die aber nichts machen konnten, weil das Ersatzteil in Südafrika festhing. Immerhin ging es nach 24 Stunden doch weiter nach Sambia. Aber nicht mehr weg. Weil sich vor dem Weiterflug nach Namibia ein erneuter Defekt am Flieger einstellte, musste die bereits an Bord befindliche Regierungsdelegation wieder aussteigen, Namibia ausfallen lassen und per Linienflug in die deutschen Lande zurückkehren. Müller schäumte vor Wut, und die Selbstverteidigungministerin Ursula von der Leyen, oberste Chefin der Flugbereitschaft, drückte ihr Bedauern aus. Vermutlich auch gegenüber dem Bundespräsidenten Steinmeier, der am 29. Januar mit seiner Regierungsmaschine „Theodor Heuss“, einer A 340, wegen eines Problemes mit der Druckluft mehrere Stunden im äthiopischen Addis Abeba auf die Heimreise warten durfte … Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019 UNTERHALTSAMES
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A propos Bedauern: auch der 1958 für die Bundesmarine als Schulschiff gebaute Dreimaster „Gorch Fock“ liegt seit rund drei Jahren auf einer Werft bei Bremen, übrigens für die klitzekleine Liegegebühr von 10.000 Euro pro Tag. Die Kosten für die Reparatur waren ursprünglich mit rund 10 Millionen Euro veranschlagt. Nachdem sich noch ein paar weitere belanglose Stellen (z.B. der gesamte Kiel) als unrettbar herausgestellt hatten, liegt die Kostenschätzung jetzt bei 135 Millionen. Die bisher bereits ausgegebenen Gelder belaufen sich lt. Süddeutscher Zeitung vom 26. ⁄ 27. Januar auf die Summe von rund 70 Millionen Euro. Ach ja, einer der Spitzenbeamten in Flinten-Uschis Ministerium hat zwischenzeitlich eingeräumt, von einer der beauftragten Firmen als kleinen Dank für die Auftragserteilung ein besonders günstiges Darlehen über 800.000 Euro für private Zwecke bekommen zu haben. Noch Fragen? ➔ NACHWUCHSGEWINNUNG – Am frühen Morgen des 10. Januar gegen 00.30 Uhr zeigte unser Kollege Hartmut Schottmüller im Dienst einiges Geschick bei der Gewinnung zusätzliche Fahrgäste: während einer Fahrt mit drei Kunden von Sendling nach Pasing stöhnte und schrie eine der Frauen an Bord ständig, was der Hardy freilich von seinen Fahrgästen ohnehin gewohnt ist. Beim Laimer Bahnhof fand sich ein weiterer Fahrgast im Taxi ein, allerdings ohne dazu extra zugestiegen zu sein. Diese Person begann jetzt ebenfalls zu schreien, während sich die Erst-Stöhnerin langsam beruhigte. Kollege Hardy, des Geschreis langsam überdrüssig, rief die Feuerwehr an und ließ einen gebührenden Empfang der – zwischenzeitlich – vier Personen in der Pasinger Klinik vorbereiten. Kurzum: wir gratulieren unserem frischgebackenen „Papi“, der vom Münchner Merkur (MM, 12. ⁄ 13. Januar) für seine Nervenstärke zurecht gelobt wurde, zu dieser außergewöhnlichen Fahrt und vor allem zum glücklichen Ausgang der Geburt in seinem Taxi! ➔ RENTE – Daimler-Chef Dieter Zetsche wird im Mai dieses Jahres seinen Vorstands posten aufgeben. Ab 2020 wird er eine Rente in Höhe von 1,05 Millionen Euro jährlich erhalten. „Darüber hinaus können weitere Ansprüche entstehen“, erklärte ein Firmensprecher. ➔ SCHWABINGER TOR – Das neu bebaute Areal in der Leopoldstraße, wo es früher mal einen „Metro“-Großmarkt und noch früher das „Holiday Inn Nord“ gab, wird die Münchner bald mit tollen neuen Läden und, natürlich, einem neuen Hotel erfreuen. Oder zumindest einen kleinen Teil von uns. Zitat MM vom 23.1.: „Im Februar und März öffnen gleich mehrere Projekte ihre Pforten und mit ihnen hält der Luxus Einzug“ . Endlich! In der neuen Herberge „Hyatt-Hotel Andaz“ kosten die Zimmer zwischen 300 und 5.000 Euro pro Nacht, womit also auch für den kleinen Geldbeutel etwas dabei ist. „Die Bar und die Terrasse im 13. Stock sind für jedermann zugänglich“ lesen wir weiter in der Zeitung und werden vermutlich erst beim Versuch dort eingelassen zu werden erfahren, dass dazu ein bescheidener Obolus zu entrichten ist. Aber auch speziell an die Damenwelt wird im neuen Areal gedacht: ein Schönheitssalon namens „Beauty carousel“ dreht sich 60 Minuten im Kreis. „Auf einem eigenen Monitor kann die Kundin online shoppen und Selfies machen“ . Da fragt sich Schrotti, was daran so neu sein soll. Sowas ähnliches gibt es nämlich schon auf der Wiesn – zwar ohne Monitore aber dafür mit Blasmusik, unter dem Namen „Krinoline“ . Da kommt dem Schreiber die Idee, wie es denn wäre, wenn man das „Beauty carousel“, sagen wir mal, ein bisserl „anheizen“ könnte! Ein paar Umdrehungen pro Minute (in der ersten Stufe) oder Sekunde (in der Version für Fortgeschrittene) zusätzlich würden den Spaßfaktor für die Kundinnen bestimmt erhöhen, zumal ein Großteil der Damen garantiert sowieso mit irgendwelchen 400-PS-Schüsseln aus Grünwald, Ellenbogenhausen oder Starnberg anreisen und folglich höhere Geschwindigkeiten gewöhnt sein wird. Ach, träumen wird man ja noch dürfen. ➔ 2. STAMMSTRECKE – Die Fertigstellung der zweiten S-Bahnröhre wird sich um zwei weitere Jahre bis 2028 hinziehen. Das ist den Planern jetzt (!) eingefallen, weil ja auch noch die geplante neue U 9 den Hauptbahnhof unterqueren muss. Wo kimmt denn die jetz auf oamoi her? ➔ TARIFERHÖHUNG – Zum 1. März tritt der neue Taxitarif in Kraft, bei dem die „Grundgebühr“ gleich bleibt. Der Kilometer wird jeweils 10 Cent teurer, ebenso der Gepäckzuschlag. Ob jedoch die Idee, für die Bestellung (!) eines Combis zukünftig 5 Euro extra aufzurufen, besonders glücklich ist, bezweifelt der Schreiber hier ausdrücklich. Aber er wurde ja, wie so viele andere auch, nicht gefragt. ➔ TEMPOLIMIT – Kurz vor Redaktionsschluss dieses Heftes kochte wieder mal die Diskussion über ein allgemeines Tempolimit von 130 km ⁄ h für Autobahnen auf. Die DUH verlangt, wie könnte es anders sein, nur 120 km ⁄ h als Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen und 80 km ⁄ h auf Bundesstraßen. Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU) lehnte das sofort klar ab und musste sich dazu wohl nicht einmal, wie sonst üblich, erst einen Befehl der Autobosse erteilen lassen. Etwas weniger klar drückte sich die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) aus, als sie am Sonntag, 27.1., in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ von Thomas Walde satte fünf (!) Mal vergeblich nach ihrer persönlichen Meinung zu dem Thema befragt wurde. Wie ein mit Vaseline eingeschmierter Aal wand sie sich um die Beantwortung der Frage herum und hätte beim sechsten Versuch wahrscheinlich noch ein Kochrezept zum Besten gegeben, wenn Walde nicht die Segel gestrichen hätte. Schrottis persönliche Meinung dazu: eigentlich gar keine. Sein 22 Jahre alter Fiesta, vor vier Jahren mal für 900 Euro gekauft, läuft eh nur knapp über 130 und wird sowieso nur für Kurzstrecken benützt. Und sein 37 Jahre alter Oldtimer VW LT 28, knapp zwei Tonnen schwer, 75 PS, würde 130 Sachen ohnehin nur im freien Fall schaffen. Halt, stopp, da gibt’s aber noch ein Motorrad … Also doch eine Meinung: Tempolimit nix gut! Allerdings, wer wegen GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
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unangepasster Geschwindigkeit einen Unfall verursacht (s. ganz oben), sollte nicht einfach mit ein paar Markl Bußgeld davonkommen. Und „unangepasst“ – das können auch 30 km ⁄ h schon sein, wenn ein Kleinkind am Gehwegrand herumturnt. Umgekehrt können 200 km ⁄ h bei freier Autobahn und einwandfreien Verhältnissen völlig angemessen sein. ➔ VERSUCH – Nach einem Bericht des ZDF-Mittagsmagazines vom 17. Januar haben ein paar Ingenieure einen gebrauchten BMW X 6 Diesel mit Originalteilen („Made in Germany“) der Firma BMW nachgerüstet und so beim selben Fahrzyklus den tatsächlichen Stickoxidausstoß von über 800 auf 219 Mikrogramm pro Kilometer senken können. Besonders interessant: die Teile mussten, obwohl in Deutschland produziert, in den USA bestellt werden, da sie für den deutschen Markt nicht ausgeliefert werden. Und: der immerhin sechs Jahre alte Wagen war bereits ab Werk für diese Nachrüstung ausgelegt. Die Kosten der Aktion beliefen sich deshalb nur auf rund 1.500 Euro. In Trump’s own Country ist also schon seit Jahren für vergleichsweise billiges Geld das möglich, was bei uns nach Aussagen aller deutschen Autobauer (also auch BMW) aus welchen Gründen auch immer unmöglich sein soll. Leute, wir werden so verarscht … Dazu passt es, dass sich Ende Januar 112 Fachleute zu Wort gemeldet und die geltenden Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub in der Atemluft für mutmaßlich völlig überzogen erklärt haben. Und zwar keine selbsternannten „Experten“, sondern u.a. der ehemalige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (Lungenheilkunde), Dieter Köhler, der Leiter der Abteilung Kinderpneumologie in der Haunerschen Kinderklinik, Matthias Griese, der ehemalige Chefarzt der Gautinger Lungenklinik, Karl Häußinger, sowie der leitende Physiotherapeut am Herzzentrum München, Lukas Hermann. Also keine Hinterbänkler aus der Ärzteschaft, die auch mal in der Zeitung stehen wollen, sondern echte Fachleute. Dazu ein paar Auszüge aus der Erklärung (Quelle: Münchner Merkur vom 24.1.2019): „Es ist sehr wahrscheinlich, dass die wissenschaftlichen Daten, die zu diesen scheinbar hohen Todeszahlen führen, einen systematischen Fehler enthalten. Eine genaue Analyse der Daten zeigt, dass diese extrem einseitig interpretiert wurden, immer mit der Zielsetzung, dass Feinstaub und NOx schädlich sein müssen. Andere Interpretationen der Daten sind aber möglich, wenn nicht viel wahrscheinlicher.“ Die Experten stellen einen Vergleich mit der Schädlichkeit von Zigarettenrauch an: „Die Konzentration an Feinstaub im Hauptstrom des Zigarettenrauches (...) ist damit bis zu 1 Million Mal größer als der Grenzwert. (...) Raucher (eine Packung ⁄ Tag angenommen) erreichen in weniger als zwei Monaten die Feinstaubdosis, die sonst ein 80-jähriger Nichtraucher im Leben einatmen würde. Beim NOx sind die Unterschiede ähnlich, wenn auch etwas geringer. (...) Rauchen verkürzt die Lebenserwartung etwa um zehn Jahre, wenn über 40 bis 50 Jahre eine Packung am Tag geraucht wird. Würde die Luftverschmutzung ein solches Risiko darstellen und entsprechend hohe Todeszahlen generieren, so müssten die meisten Raucher nach wenigen Monaten alle versterben, was offensichtlich nicht der Fall ist.“ Wir werden also doppelt für dumm verkauft: einerseits mit offensichtlich absurden Grenzwerten, für die es keine seriöse Basis gibt, und andererseits von der Autoindustrie, die diese Grenzwerte, so schwachsinnig sie auch sein mögen, mühelos einhalten könnte. Das wird alles auf unserem Buckel ausgetragen: so gilt seit dem 1. Januar in Stuttgart für die Innenstadt ein Fahrverbot für Euro-4-Diesel und darunter, mit einer Übergangsfrist bis April 2019 für Anwohner. Danach dürfen sie mit ihren Autos, auch wenn sie in der Innenstadt wohnen oder arbeiten, nicht mehr fahren. Für Handwerker usw. gibt es lediglich zeitlich begrenzte Ausnahmeregelungen. Und dann „isch over“, wie Wolfgang Schäuble sagen würde. Stuttgart ist übrigens nicht weit von München … Das ist nicht weniger als eine faktische Enteignung der Autobesitzer und die pathologischen Autohasser einerseits sowie die Herrschaften von der Autoindustrie andererseits, die sich schon auf viele zusätzliche Neuwagenverkäufe freuen, klopfen sich ausnahmsweise gegenseitig auf die Schulter! ➔ UBER – Der Münchner Merkur (MM) berichtete am 30.1.2019 u.a. über die Verkehrssituation in New York, das ebenfalls schon seit Jahrzehnten unter dem ständig zunehmenden Verkehr leidet. Zitat aus dem Bericht: „Verblüffend ist, dass es gar nicht die Pendler sind, die das Problem verschärft haben. Seit 2010 hat sich die Zahl jener ,black cars‘, die für Mitfahr-Unternehmer wie Uber fahren, verdreifacht – rund 110.000 von ihnen sind täglich in der Stadt unterwegs“ . Die Kollegen in Barcelona und in Madrid protestierten Ende Januar massiv gegen unsere Freunde von „Uber“ und legten über mehrere Tage wichtige Straßen ihrer Städte durch Blockaden komplett still. Bei Redaktionsschluss noch kein Ergebnis. ➔ VERKEHRSKONZEPT FÜR MÜNCHEN – Am 30. Januar kam es im Münchner Stadtrat zu einer längeren Debatte über ein künftiges Konzept, wie der absehbare totale Verkehrskollaps abgewendet werden kann. Dabei meldete sich der SPD-Mann Jens Röver folgendermaßen zu Wort: „Ja, wir wollen eine autofreie Innenstadt, ja, wir wollen viel mehr Busspuren und mehr Investitionen in die E- Mobilität und Car- Sharing“ . Und seine Fraktionskollegin Bettina Messinger wurde (ebenfalls im MM vom 31. Januar) zitiert: „Wir wollen mehr Platz schaffen für Menschen, die zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt unterwegs sind.“ Ob Frau Messinger mit den „öffentlichen Verkehrsmitteln“ auch die Taxis meint, kann längst nicht als gesichert angesehen werden. Und ob Herr Röver auch an eine Mitbenutzung der Busspuren durch uns Taxler denkt, leider ebenso wenig. Überhaupt kam das Wort „Taxi“ leider wieder einmal in keinem einzigen der abgedruckten Zitate vor, was uns, gelinde gesagt, nervös machen sollte. ➔ WEITE REISEN – „Eigentlich wollt i a Weltreise macha, aber dann bin i woanders hing’fahrn“, sagte dereinst Karl Valentin. Aber anders als er, der weite Reisen hasste und deshalb sogar lukrative Auftrittsangebote in Amerika absagte (kein Scherz!), haben andere Leute da schon weit weniger Vorbehalte: Reisen bildet, das lehrt uns schon Goethe, und so zog es die bayerische Grünen-Vorsitzende Katharina Schulze über Weihnachten 2018 nach Kalifornien. Damit auch alle von ihrem Bildungshunger erfahren, veröffentlichte sie im Internet ein Foto ihres Eisbechers, den sie unter US-amerikanischer Sonne vor die Kamera hielt. Ein „Shitstorm“ (zu Deutsch etwa: elektronischer Durchfall) war die Folge, weil u.a. einige besonders Findige den Eisbecher und den darin befindlichen Löffel als aus nicht recyclingfähigen Material be- 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019
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stehend erkannt hatten. Viele aber, und nicht zuletzt Schrotti, fragen sich, wie Frau Sch. eigentlich nach Kalifornien gekommen ist - mit dem Tretboot etwa, durch den Panamakanal zur amerikanischen Westküste? Kurzum: auf (hin und zurück) insgesamt ca. 19.000 Kilometern Strecke in mehr als zehntausend Metern Flughöhe Kerosinabgase über dem Rest der Menschheit zu verteilen, ist schon in Ordnung, wenn man Grünen-Vorsitzende ist. Da hat man ja qua Amt die Deutungshoheit darüber, wer eine Umweltsau ist und wer nicht. „Wasser predigen und Wein saufen“ nennt man das wohl. Auch Cem Özdemir, der ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen, sendete herzliche Grüße aus seinem letzten Weihnachtsurlaub, den er in den südamerikanischen Anden verbracht hatte. Flugstrecke hin und zurück ca. 22.000 Kilometer. Da erinnert sich der Schreiber an den damaligen 3. Bürgermeister Münchens, Hep Monatzeder („Hep“ ist nicht die Abkürzung von „Hepatitis"; eigentlich heißt er mit Vornamen Joseph), der seinen Osterurlaub 2012 auf den Philippinen verbracht und dazu insgesamt ca. 21.000 Flugkilometer zurückgelegt hatte. Dort hatte er sich ein Moped ausgeliehen – nein, kein Radl – und war bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt worden. Erst dadurch war die halbe Weltreise bekannt geworden, die Monatz eder eigentlich gerne geheim gehalten hätte. Statt weiterer Kommentare dazu ein Zitat von Bernhard Freidank, ca. 1170– 1230: „Kommt ein Ochs in fremdes Land, wird er doch als Rind erkannt.“ ➔ ZUM SCHLUSS – Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover führt jetzt (kein Witz) verbindlich für ihre Verwaltung eine neue Sprachregelung ein – zum Zwecke der „Aufhebung des sprachlichen Geschlechterdualismus“ (MM vom 23.1.2019). So soll z.B. aus dem „Rednerpult“ das „Redepult“ werden – weil „Redner“ halt die grammatikalisch männliche Form ist und sich die Rednerinnen dadurch diskriminiert fühlen könnten. Aus „Teamleiter“ wird „Teamleitung“, aus „Lehrern“ werden „Lehrende“, aus „Studenten“ jetzt „Studierende“ und so weiter. Auch der alte „Fachmann“ hat ausgedient (jetzt „Fachleute“) – aber da fragt sich Schrotti, was eigentlich aus dem alten „Flachmann“ wird, den mancher Zeitgenosse – Verzeihung: Zeitgeniessende – zum Zwecke der schnellen Einnahme eines hochprozentigen Schlückchens in der Innentasche mitführt. „Flachleute“, oder was? Wenn die neutrale Form nicht möglich oder nicht angezeigt ist, muss der „Gender-Star“ zum Einsatz kommen, also z. B. „Redner* innen“ oder „Fahrer*innen“ . Wenn ein Text von einem Redner – zefix – Redenden vorgetragen wird, so ist (alles kein Witz!) beim Sternchen eine Atempause zu machen, also z. B. „Liebe Wähler*(Atempause) innen“ . Da haben sich die in Hannover*in aber was einfallen lassen! Wer jetzt meint, das sei der typische Schmarrn eines Sozis im Rathaus von Hannover, hat Unrecht. Schmarrn zwar schon, aber auch die vom politisch anderen Ufer haben die Zeichen der Zeit erkannt. So führt auch die Stadt Augsburg den neuen Gendersprech ein, obwohl sie von einem Oberbürgerinnen- und Bürgermeister mit dem Parteibuch der CSU regiert wird! Allerdings lehnt der dortige OB Kurt Gribl den „Gender-Star“ ab, weil er nicht den Regeln der deutschen Rechtschreibung entspreche. Noch nicht. Also, liebe Leser*(Atempause) innen, übt schon mal fleißig, auf dass Ihr nicht wegen falscher Anrede Euerer Mitfahrer*(Atempause)innen von der Sprachpolizei verhaftet werdet! (MS) Mi. 13.03. 19:00 Uhr: Vernissage Bernd Sannwald, Clubräume Ausstellungsdauer: 14.03.2019 bis 27.04.2019 Sa. 16.03. 19:30 Uhr: Münchner Klaviertrio Di. 26.03. 19:30 Uhr: Die Schumanns und Johannes Brahms Ein Vortrag mit Prof. Dr. C. Bernd Sucher und zwei Schauspielstudenten Fr. 29.03. 20:30 Uhr: Andrea Hermenau – Tim Collins Duo Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE Je nach Ihrem Bedarf sind unsere Ersatztaxen sowohl mit EG Datenfunk als auch mit Isarfunk ausgestattet . Wir verfügen über Mercedes Benz E-Klassen und bieten 24 Stunden/ 7 Tage Service an. Neue Adresse: Waldfriedhofstraße 30, 81377 München Tel: 089 / 90 16 40 87, Mobil 1: 0160 / 187 22 88, Mobil 2: 0163 / 470 70 36 L E I H T A X I S E R V I C E Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MÄRZ 2019 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Freitag, 01. März ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Don Karlos ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Backyard Babies, The Bones & Audrey Horne ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Symphonie fantastique ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, The Lemonheads ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Angelika Beier ➔ 20.00 Uhr, Augustiner-Keller, Ball des Faschingsclubs Laim e.V. ➔ 20.00 Uhr, Pepper Theater, Beschränkung ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Cantosonor ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Die Puderdose ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, Die große Ballnacht der Damischen Ritter ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Onegin ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Rock Meets Classic ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Rosengala 2019 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Stefan Otto ➔ 20.00 Uhr, Max Emanuel Brauerei, Weiße Feste ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Alinea Samstag, 02. März ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 18.15 Uhr, Deutsches Theater, Rock That Swing Ball ➔ 18.45 Uhr, Bayerische Staatsoper, Onegin ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Così fan tutte ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Hauptsache ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dämonen ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, Großer Faschingsball ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Angelika Beier ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Blaulicht Fasching ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Florence + The Machine ➔ 20.00 Uhr, Strom, Fortnight Circus ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Frank Lüdecke ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Heino ➔ 20.00 Uhr, Max Emanuel Brauerei, Weiße Feste ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Ólafur Arnalds ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Carneval in Rio Sonntag, 03. März ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, More Letters of Note ➔ 14.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, EHC Red Bull München – Fischtown Pinguins Bremerhaven ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – Eisbären Bremerhaven ➔ 15.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Fröhliche Valentinade ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Orchester der KlangVerwaltung ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Die Liebe ist ein seltsames Spiel ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Drei Männer im Schnee ➔ 18.00 Uhr, Deutsches Theater, Jamboree Ball ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, München – Weltstadt mit Herz in Sand gemalt ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Elektra ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Melissa Etheridge ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Said & Brenk Sinatra ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Timi Hendrix ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Fiesta Latina Montag, 04. März ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Helge Schneider ➔ 18.00 Uhr, Ratskeller München, Rosenmontag im Münchner Ratskeller ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Elektra ➔ 19.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Medizinerball Classic ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Ammunition ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Bastille ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Brandford Marsalis, Saxofon & Quartett ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Saba ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Sirenia ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Teresa Rizos ➔ 20.00 Uhr, Max Emanuel Brauerei, Weiße Feste ➔ 21.00 Uhr, Strom, SWMRS Dienstag, 05. März ➔ 16.00 Uhr, Deutsches Theater, Karneval wie dazumal ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Don Giovanni ➔ 19.00 Uhr, Hofbräukeller, Kehraus der Faschingsgesellschaft Gleisenia ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der Spieler ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Herakles ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, King Arthur ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Abay ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Coach Esume ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Buchinger ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Post Malone ➔ 20.00 Uhr, Max Emanuel Brauerei, Schwarzes Fest ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Perturbator Mittwoch, 06. März ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Drei Männer im Schnee ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Glaube Liebe Hoffnung ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Dave Matthews Band ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Lizzy Aumeier ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Lucia Cadotsch – Speak Low ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Buchinger ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Midas Fall ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rhapsody Of Fire Donnerstag, 07. März ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, Das hässliche Entlein ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der Spieler ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Drei Männer im Schnee ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Andrea Bongers ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Haken ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mauser ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Michelle David & The Gospel Sessions ➔ 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Robotermärchen oder Traum und Terror ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Australian Pink Floyd Show ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wellküren ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – Maccabi Fox Tel Aviv Freitag, 08. März ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Don Giovanni ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der nackte Wahnsinn ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, King Arthur ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Andy Sauerwein ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, En suite – Allein mit Audrey Hepburn ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Jazsour ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Madchild ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Osan Yaran ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Quadro Nuevo & Prof. Harald Lesch ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wellküren ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Windhand Samstag, 09. März ➔ 15.00 Uhr, Olympiahalle, Cavalluna – Welt der Fantasie ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – VfL Wolfsburg ➔ 18.00 Uhr, Schauburg, Das hässliche Entlein ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Eine Odyssee ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Herakles ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, King Arthur ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, Onegin ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Der Nino aus Wien ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Duell der Magier – Master of Illusions ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Janine Jansen, Violine ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Marat ⁄ Sade ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Münchner Irische Nacht 2019 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Oomph! Sonntag, 10. März ➔ 11.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, La fanciulla del West ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – Saxophone Worlds ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, Cavalluna – Welt der Fantasie VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MÄRZ 2019 ➔ 01.03-31.02. Di+Do 20.00 Uhr, Mi+Fr+Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Circus Krone, 100 Jahre Circus Krone – 3. Jubiläumsprogramm ➔ 01.03.-31.03. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Noch einmal verliebt ➔ 01.03.-31.03. Di+Mi 18.30 Uhr, Do+Fr 19.30 Uhr, Sa 15.30 Uhr, So 14.30 Uhr, Werk7, Die fabelhafte Welt der Amélie ➔ 01.03.-17.03. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Fashion ➔ 01.03.-15.03. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 02.03.-31.03. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Pater Brown & Der grüne Mann ➔ 02.03.-31.03. Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Equila ➔ 03.03.-31.03. So 13.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Kinder können Kunst ... ➔ 07.03.-30.03. Do-Sa Augustiner-Keller, Starkbierfest im Augustiner Keller ➔ 14.03.-30.03. Mo-Sa 18.00 Uhr, Löwenbräukeller, Starkbierfest im Löwenbräukeller ➔ 14.03.-23.03. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Kleiner Mann, was nun? ➔ 15.03.-31.03. täglich ab 11.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Starkbierfest ➔ 15.03.-30.03. Mi-So 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die Bakchen - Lasst uns tanzen ➔ 16.03.-30.03. Fr+Sa 20.00 Uhr, Prinzregententheater, John & Jen ➔ 20.03.-30.03. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Törless ➔ 20.03.-28.03. Di-So 20.00 Uhr, Metropoltheater, Das Abendland ➔ 21.03.-31.03. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Humorzone ➔ 21.03.-30.03. Do-Sa 20.00 Uhr, Pepper Theater, Arsen und Spitzenhäubchen ➔ 23.03.-31.03. Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 26.03.-30.03. Di 11.00 Uhr, Mi-Sa 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret ➔ 29.03.-31.03. 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➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte für Kinder ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, Das hässliche Entlein ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Grenzenlos ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Don Giovanni ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Don Juan ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Drei Männer im Schnee ➔ 18.00 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Mitch Ryder ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Balkon ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Ude & Friends ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Jan-Peter Petersen ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Skryabin ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Aline Frazão ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Puderdose ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Erste Allgemeine Verunsicherung ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, The Music of Game of Thrones ➔ 21.00 Uhr, Strom, Megan Davies Montag, 11. März ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Das hässliche Entlein ➔ 18.15 Uhr, Schauburg, Feile deine Texte ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der nackte Wahnsinn ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, GOP, GOP Comedy Club ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Melanie Haupt, Judith Jakob & Stephanie Theiß ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Moritz Krämer & Band ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Sinfonietta Isartal ➔ 20.45 Uhr, Backstage, Blaze Bayley ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Christian Elsässer Jazz Orchestra Dienstag, 12. März ➔ 09.00 Uhr, Schauburg, Das hässliche Entlein ➔ 18.30 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Starkbieranstich 2019 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Der Widerspenstigen Zähmung ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Volksfeind ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven – Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, O.R.K. & Lifesigns ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Leonhardsberger ➔ 21.00 Uhr, Strom, Döll Mittwoch, 13. März ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Ass-Dur ➔ 20.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, Barbara Schöneberger ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Dirty Shirt ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Homevideo ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Lil Xan ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lisa Eckhart ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Silvia Doberenz ➔ 21.00 Uhr, Strom, Brendan Perry ➔ 21.00 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – FC Liverpool Donnerstag, 14. März ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Don Giovanni ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Manticora, Loch Vostok & Hexed ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Bembers ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Geldkomplex ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die lächerliche Finsternis ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Nathan Gray ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Wal de Mar und die Wasserköpfe ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Zu Tisch bei König Ludwig II ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & Theater, Angelika Beier ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Generations Freitag, 15. März ➔ 11.00 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Così fan tutte ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Dinosaurier – Im Reich der Giganten ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Eine Odyssee ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Der Widerspenstigen Zähmung ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Herakles ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Endspiel ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vogelfrey ➔ 20.00 Uhr, Neue Theaterfabrik, White Lies ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & Theater, Angelika Beier Samstag, 16. März ➔ 11.00 Uhr, Olympiahalle, Dinosaurier – Im Reich der Giganten ➔ 13.00 Uhr, Deutsches Museum, Wissenschaftler sein für einen Tag ➔ 14.00 Uhr, Haus der Kunst, Natur und Film – Natur und Ton ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, Lumi ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, La fanciulla del West ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Fabelhafte Welt der Filmmusik ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der nackte Wahnsinn ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Emerson String Quartett ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im Olympiaturm, Flo’s Overdrive – Good Rockin’ Stuff ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, G.Rag y los Hermanos Patchekos ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Gruppe Kildan ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Kurze Interviews mit fiesen Männern ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Le Fly ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & Theater, Angelika Beier ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Capsize ➔ 21.00 Uhr, Strom, Lina Maly Sonntag, 17. März ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Andreas Ottensamer, Klarinette ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Connexions ➔ 11.00 Uhr, Olympiahalle, Dinosaurier – Im Reich der Giganten ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh, die wollt ins Kino gehen! ➔ 14.00 Uhr, Schauburg, Lumi ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – Mitteldeutscher Basketball Club ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Pinocchio ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Der Spieler ➔ 18.00 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – 1. FSV Mainz ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Gitarrenkonzert ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Michael Altinger ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Musik einer Liebe ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Robert Palfrader ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Royal ➔ 21.00 Uhr, Strom, 102 Boyz Montag, 18. März ➔ 18.30 Uhr, Muffatwerk, Hoodie Allen ➔ 18.30 Uhr, Gasteig, 3. Jugendkonzert der Münchner Philharmoniker ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Onegin ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Susi oder so – Kaiserin von Österreich ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Big Country ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Felix Oliver Schepp ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Marat ⁄ Sade ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Mike Shinoda ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Komponisten in Bayern ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Laibach Dienstag, 19. März ➔ 11.00 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, La fanciulla del West ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Italia con Amore ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Herbert Grönemeyer ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kelvyn Colt ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Moskauer Kathedralchor ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Normandie ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Soen ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Schreckenberger ➔ 21.00 Uhr, Strom, Gus Dapperton Mittwoch, 20. März ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die Möwe ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen: Preisgünstige Sondertarife für Taxen und Mietwagen Besondere Flottenkonditionen ab 3 Konzessionen Sondereinstufungen für Neueinsteiger Rechtschutz- und Betriebshaftpflichtkonzepte Taxi-Schutzbrief inkl. Leistung für Leihtaxi Carl-Zeiss-Str. 49 85521 Riemerling/Ottobrunn T elefon 089 / 58 90 96 70 Web www.fvo-finanz.de E-Mail info@fvo-finanz.de UNTER STÜTZER DES TA XI GEWERBES Ihr Spezialist für T axiversicherungen in München MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37
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➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, L’Ancêtre ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Jannik Brunke ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Endspiel ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Herbert Grönemeyer ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Michael Wigge ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Stefan Jürgens ➔ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Sweeter than roses Donnerstag, 21. März ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Pumuckl – Das Musical ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf bayrisch ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Shawn Mendes ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – FC Barcelona Lassa ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Colter Wall ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Volksfeind ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gayle Tufts ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Josef Brustmann ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Michael Fitz ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Orchestre Symphonique de Montréal ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Thomas Godoj ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Emile Parisien Quartet ➔ 21.00 Uhr, Strom, Skinny Lister Freitag, 22. März ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Pumuckl – Das Musical ➔ 17.00 Uhr, Flaucheranlagen, Yamabushi resurrection – eine Rekonstruktion ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, La fanciulla del West ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, L’Ancêtre ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Eine göttliche Komödie. Dante < > Pasolini ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, ABBAmania – The Show ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfons ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Amsterdam (DSE) ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Bengio ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Doro ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Josef Brustmann ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Juliane Braun Samstag, 23. März ➔ 10.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Ballett extra – (fast) Spartacus ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Stephan Zinner ➔ 14.30 Uhr, Nationaltheater, Die Sara, die zum Circus will ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 17.00 Uhr, Flaucheranlagen, Yamabushi resurrection – eine Rekonstruktion ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dämonen ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die schmutzigen Hände ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, L a vita è un Pied-à-terre ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Carmina Burana ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Katie Freudenschuss ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Majka ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Nugat ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Till Reiners & Moritz Neumeier Sonntag, 24. März ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – Saxophone Worlds ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Chinese Whispers ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, The Golden Violin ➔ 15.00 Uhr, Theater im Marstall, Das Bayerische Aschenputtel ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer Wirtshaus & Theater, Hans Hrasko ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Prague Royal Philharmonic ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 56. Regionalwettbewerb München „Jugend musiziert“ 2019 ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Parsifal ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Così fan tutte ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Der Spieler ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Amsterdam (DSE) ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die Möwe ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Cabaret ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Mozart ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Revolverheld ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rias Kammerchor & Akademie für Alte Musik Berlin Montag, 25. März ➔ 16.00 Uhr, Residenztheater, Alice im Wunderland ➔ 18.15 Uhr, Schauburg, Feile deine Texte ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 21. Münchner Rudelsingen ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Spartacus ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Christine Eixenberger ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Die größten Musical Hits aller Zeiten ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Estas Tonne, Gitarre ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Martin Puntigam & Matthias Egersdörfer ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Newton Faulkner ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Thunder Dienstag, 26. März ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, La fanciulla del West ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, L’Ancêtre ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der nackte Wahnsinn ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Klavierklasse Noriko Kondo ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blonder Engel ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die lächerliche Finsternis ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, LEA ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Quill ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Weval ➔ 21.00 Uhr, Strom, Yassin Mittwoch, 27. März ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Eine göttliche Komödie. Dante < > Pasolini ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die lächerliche Finsternis ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Dominik Plangger ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Horst Evers ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Incantation ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, MadeinTYO ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.30 Uhr, Strom, Tiwayo Donnerstag, 28. März ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, L’Ancêtre ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Parsifal ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, The Harlem Globetrotters ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die lächerliche Finsternis ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ennio Marchetto ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Mauro Peter, Tenor ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Skyharbor ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The BossHoss ➔ 21.00 Uhr, Strom, Jon & Roy Freitag, 29. März ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Wanze ➔ 18.45 Uhr, Nationaltheater, Spartacus ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Das Große Schlagerfest – Die Party des Jahres 2019 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Eine göttliche Komödie. Dante < > Pasolini ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Eva Eiselt ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Jan Philipp Zymny ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ruffiction + Russkaja ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Stephan Lucas + Stephan Zinner Samstag, 30. März ➔ 10.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, SpielOper – Die Entführung aus dem Serail ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Ratatouille in Concert ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, Lumi ➔ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Kannst du pfeifen, Johanna ➔ 18.00 Uhr, Schauburg, Peter und der Wolf ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Verdi-Gala ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, La fanciulla del West ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, L’Ancêtre ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Elektra ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La bohème ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im Olympiaturm, Black Purple – Black Night ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Ein ungleiches Paar ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Emma in Love ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Johann König ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Peter Vollmer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Scharrenberg ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Tina Teubner ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Turbobier ➔ 20.30 Uhr, Strom, Dust Bolt Sonntag, 31. März ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, FC Bayern München – MHP Riesen Ludwigsburg ➔ 15.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, DeSchoWieda ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Ratatouille in Concert ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Parsifal ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger Klavierabende – Schwanengesang ➔ 18.00 Uhr, München Marriott Hotel, ABBA Deluxe ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Pumuckl – Das Musical ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Children of Tomorrow ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Elektra ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Emma in Love ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Griechischer Liederabend ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Ein ungleiches Paar ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Familie Lässig ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Jadu ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jagd auf 007 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Meisterkonzert ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Simo istockphoto (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2019
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MESSE MÜNCHEN ➔ DAS AKTUELLE PROGRAMM Glanz und Glamour – INHORGENTA MUNICH 2019 Am 22. Februar startet die Internationale Fachmesse für Uhren, Schmuck und Edelsteine auf dem Münchner Messegelände. Prachtvolle Schmuckkollektionen, inspirierender Design-Schmuck, edle Chronometer und sportliche Smartwatches. Auf der INHORGENTA MUNICH, einer der führenden Fachmessen für Uhren, Schmuck und Edelsteine, präsentieren über 1.000 Aussteller aus über 40 Ländern ihre neuesten Kreationen. In sechs Messehallen dürfen die rund 27.000 Fachbesucher die vielfältigen Kostbarkeiten der Branche bewundern. Tägliche After Show Parties, die glamourösen Jewelry Shows und die Verleihung des Branchenpreises INHORGENTA AWARD am Messesonntag zählen zu den Highlights. Im Mittelpunkt der diesjährigen INHORGENTA MUNICH und ihres umfassenden Seminarprogramms stehen die Themen Digitalisierung und E-Commerce. ➔ INHORGENTA MUNICH 2019 Internationale Fachmesse für Uhren, Schmuck und Edelsteine Messe München, Eingang West 22.–25.02.2019 Freitag bis Sonntag: 9–18 Uhr Montag: 9–17 Uhr Weitere Veranstaltungen im März 2019 ➔ CCE International 2019 Internationale Fachmesse für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie Messe München, Eingang Ost 12.–14. März 2019 Dienstag und Mittwoch: 9–17 Uhr Donnerstag: 9–16 Uhr ➔ ICE Europe 2019 Internationale Leitmesse für die Veredelung und Verarbeitung von Papier, Film & Folie Messe München, Eingang Ost 12.–14. März 2019 Dienstag und Mittwoch: 9–17 Uhr Donnerstag: 9–16 Uhr ➔ Internationale Handwerksmesse Messe fürs Bauen, Sanieren und Modernisieren Messe München, Eingang West und Nord 13.–17. März 2019 Mittwoch bis Sonntag: 9.30–18 Uhr ➔ Handwerk und Design Auf der Internationalen Handwerksmesse Messe München, Eingang West 13.–17. März 2019 Mittwoch bis Sonntag: 9.30–18 Uhr ➔ Garten München Süddeutschlands größte Indoor-Gartenmesse Messe München, Eingang Nord 13.–17. März 2019 Mittwoch bis Sonntag: 9-30–18 Uhr ➔ Industrieforum Pneumologie ICM – Internationales Congress Center München 13.–16. März 2019 Mittwoch 12–19 Uhr Donnerstag bis Samstag: 8–18 Uhr ➔ 60. Kongress der DGP ICM – Internationales Congress Center München 13.–16. März 2019 Mittwoch: 8–18 Uhr Donnerstag: 6.15–21 Uhr Freitag: 6.15–18 Uhr Samstag: 6.15–12 Uhr ➔ LOPEC Internationale Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik Messe München 19.–21. März 2019 Dienstag: 9–18 Uhr Mittwoch: 9–19.30 Uhr Donnerstag: 9–17 Uhr Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de atelier-tacke.de MÄRZ 2019 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39
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