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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier November 2018

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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➔ LÖSUNGEN FÜR MOBILITÄT IN DER ZUKUNFT
SMARTER TOGETHER
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE NOVEMBER 2018
TAXI-DEMO 700 TAXIFAHRER DEMONSTRIEREN AUF DER LUDWIGSTRASSE
JUBILÄUM DER FREISTAAT BAYERN FEIERT SEINEN 100. GEBURTSTAG
OBERWIESENFELD NACH ÜBER DREI JAHREN WURDE DER TAXISTAND VERLÄNGERT
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
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Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
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Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
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Engelhardstraße 6, 81369 München 
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Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
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Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
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Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Jörg Wohlfahrt, Reinhard Zielinski 
Grundkurs
Montag, 12.11., 26.11., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 07.11, 14.11, 21.11., 28.11., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 03.11., 10.11., 17.11., 24.11., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 05.11., 17.30 Uhr
Samstag, 10.11., 8.30 Uhr
Montag, 19.11., von 17.30 Uhr
Samstag, 24.11., 8.30 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 22.11., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 23.11., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 21.11., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 6 ⁄ 2018 vom 6. November bis 4. Dezember 2018
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
AUSBILDUNG
➔ NOVEMBER 2018
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ November 2018 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 11
Stadtinfo ⁄ Lange Nacht der Museen 12
Stadtinfo ⁄ Münchner Wissenschaftstage 12
Titelthema ⁄ Smarter Together – Lösungen für Mobilität in der Zukunft 14
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise November 2018 19
Wissenswertes ⁄ 100 Jahre Freistaat Bayern 20
Baustellenbericht ⁄ Herbst ⁄ Winter 22
Stadtkunde München ⁄ Ramersdorf 24
VIP im Taxi ⁄ Hardy Krüger jr. 27
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28
Service ⁄ Veranstaltungskalender November 2018 32
Messe München ⁄ Aktuelles Programm 35
atelier-tacke.de
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
NOVEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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Taxi-Demonstrationen in Bayern 
am 18. September 2018
Am Dienstag, den 18. September 2018, 
 demonstrierten auf der Münchner Ludwigstraße vor dem Siegestor an die 700 Taxifahrer gegen die geplanten Änderungen im 
Personenbeförderungsrecht und den damit 
einhergehenden nachteiligen Veränderungen für das Taxigewerbe. Am gleichen 
Tag fand eine weitere Demonstration in 
Nürnberg mit etwa 300 Teilnehmern statt.
Unter der Schirmherrschaft des „Landesverbands Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V.“ organisierte die Taxi- 
München eG in enger Zusammenarbeit mit 
dem Taxiverband München sowie der Taxizentrale Isarfunk eine Sternfahrt aus zwei 
Richtungen in die Ludwigstraße bis vor das 
Siegestor. Dort konnten bei einer Schlusskundgebung Vertreter aus dem Deutschen 
Bundestag, dem Bayerischen Landtag sowie 
aus der Münchner Kommunalpolitik als 
Redner gewonnen werden. In Nürnberg rief 
die Taxi-Nürnberg eG zur Kundgebung auf, 
zu der auch Taxiunternehmer aus Berlin 
 anreisten. 
Eine herbe Enttäuschung war das Verhalten 
der Christlich-Sozialen Union (CSU), welche 
den aktuellen (Scheuer) wie auch die vorangegangenen (Ramsauer, Dobrindt) Bundesminister für Verkehr stellt. Scheinbar 
hat das Taxigewerbe hier inzwischen eine 
Priorität inne, die es nicht mal mehr erfordert, auf eine Einladung zu antworten, ja 
es erfolgte nicht einmal eine Absage, obwohl sich auch die CSU mitten im bayerischen Wahlkampf befindet. Und wo bitte 
findet eine Partei ein besseres Auditorium 
als vor zahlreichen mittelständischen 
 Unternehmern? Auf Nachfrage haben wir 
zumindest eine Absage des amtierenden 
bayerischen Ministerpräsidenten Markus 
Söder (CSU) auf unsere Einladung erhalten, 
der aber momentan auch an unzähligen 
Fronten kämpfen muss.
Wenn Sie diesen Beitrag lesen, liegen die 
Landtagswahlen in Bayern bereits schon 
wieder einige Wochen zurück. Die Arbeit 
hört aber nicht auf. Politik, Behörden 
und auch die Bürger müssen stets darin erinnert werden, dass der Verkehr mit Taxis 
zur Daseinsvorsorge gehört und nicht zum 
Spielplatz für private Investoren werden 
darf. Hier kann jeder seinen Teil beitragen, 
sei es als Gewerbevertreter gegenüber den 
Entscheidungsträgern oder als Fahrer, der 
mit seine Kunden spricht. 
Aber zurück zur Demo: In München sammelten sich mehrere hundert Taxifahrer an 
den Startpunkten in der Olympia-Parkharfe 
sowie am Busparkplatz in der Hansastraße. 
An dieser Stelle danken wir den Herren 
 Koser und Rettenbacher vom Bayerischen 
Roten Kreuz für die Überlassung dieser 
 Aufstellflächen. Die Sternfahrt zum Veranstaltungsort wurde vorbildlich durch die 
Polizei geregelt, auch hier gebührt unser 
Dank den eingesetzten Beamten. Durch die 
Fahrzeugkolonnen kam es zu Behinderungen für andere Verkehrsteilnehmer. Als 
Entschuldigung verteilte ein Promotion- 
Team an genervt Autofahrer und Passanten 
eine Tüte Gummibärchen und Informationsmaterial, um über den Hintergrund der 
 Demonstration zu informieren.
Übrigens legen wir großen Wert darauf, 
dass die Veranstaltung eine Demonstration 
war und kein Streik. Einem automobilkonzerngesteuerten App-Vermittler ist der Unterschied offenbar nicht geläufig, wie wir 
der Presse entnehmen mussten. Das Gabler 
Wirtschaftslexikon definiert einen Streik 
wie folgt: „Kampfmaßnahme der Arbeitnehmerseite im Arbeitskampf; gemeinsame und 
planmäßige Arbeitsniederlegung durch eine 
größere Anzahl von Arbeitnehmern mit 
dem Ziel, einen bestimmten Kampfzweck zu 
erreichen und nach Erreichung des Kampfzweckes die Arbeit wieder aufzunehmen.“ 
Bei den Veranstaltungen in München und 
Nürnberg haben die Taxiunternehmer, also 
die Arbeitgeberseite, unter anderem für die 
Interessen und Rechte ihrer angestellten 
Fahrer demonstriert. Trotzdem hat jeder 
Kunde sein Taxi bekommen – ohne dass in 
dieser Zeit unsere Fahrpreise in die Höhe 
schossen, wie es bei anderen Transporteuren durchaus üblich ist.
Vor der Bühne am Münchner Siegestor bot 
sich bei hochsommerlichen Temperaturen 
eine imposante Kulisse: Taxis, soweit das 
Auge reichte. In fünf Reihen geparkt machten an die 700 Taxifahrer ihrem Unmut Luft 
und bewiesen durch ihre Präsenz die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation: Die 
Stadt München wird überschwemmt mit 
Mietwagen-Neuzulassungen. Ebenso drängen auswärtige Beförderer aus ganz Bayern 
ins Münchner Stadtgebiet und nutzen den 
vermeintlich rechtsfreien Raum aus. Die 
Behörden tun sich schwer gegen den Wildwuchs anzukämpfen. Verstöße gegen die 
Rückkehrpflicht im Mietwagenverkehr, unerlaubte Auftragsannahme durch das Fahrpersonal auf öffentlichem Verkehrsgrund, 
oder die Unterhaltung von Schein-Betriebssitzen sind mittlerweile täglich und flächendeckend zu beobachten. Mindestlohn, 
Aufzeichnungspflichten, Schwarzarbeit und 
Schattenwirtschaft sind aber weder ein 
 Privileg noch eine Erfindung des Taxigewerbes. Hier muss der Fokus viel mehr auf 
 diese Marktteilnehmer gerichtet werden, 
die alle anderen Vorschriften und Gesetze 
ebenso ignorieren. 
Im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung wurde die Erneuerung des Personenbeförderungsrechts festgeschrieben. 
Mittlerweile liegen Änderungsvorschläge 
der Mietwagen-Lobbyisten vor, die 1:1 ins 
Gesetz einfließen sollen, während das Taxigewerbe bei der Politik kein Gehör findet. 
„Wir sind das Taxigewerbe – Billige Kopien 
sind die Anderen“ war daher der Tenor der 
Schlusskundgebung, die vom Chefredakteur 
der Fachzeitschrift Taxi-Times, Jürgen Hartmann, moderiert wurde. Die Demonstration 
wurde von allen Münchner Gewerbevertretungen unterstützt. Neben dem Bayerischen Landesverband waren Vertreter des 
Taxiverbands München sowie der IsarFunk- 
Taxizentrale und der Taxi-München eG vor 
Ort, um gemeinsam für den Erhalt des Taxigewerbes zu kämpfen. Dabei wurde kein 
Blatt vor den Mund genommen.
➔ DIE GENOSSENSCHAFT
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

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„Es wäre das erste Mal in der Bundesrepublik, dass ein Gesetzgeber es zulässt, eine 
ganze Branche den Bach runtergehen zu 
lassen“ machte der Vorsitzende des Landesverbandes, Frank Kuhle, deutlich und kritisierte die politische Ignoranz gegenüber 
den 250.000 Beschäftigten und den Millionen Kunden der Taxibranche: „Die Mobilitätsbedürfnisse der Bürger dürfen nicht 
zum Spielplatz von Investoren werden.“ 
Und weiter: „Eine Novellierung der Personenbeförderungsrichtlinien könne weder 
am Kundenschutz oder am Taxigewerbe 
 vorbei diskutiert werden“, so Kuhle.
Bundestagsabgeordneter Florian Post (SPD) 
nannte das Geschäftsmodell von Uber „ein 
Paradebeispiel für Rosinenpickerei“, das 
keine Beförderungsgarantie oder Preissicherheit bietet. „Das ist für mich das 
 perfekte Beispiel von Marktradikalismus in 
schärfster Form. Das lehnen wir ganz klar 
ab.“ Dem Taxigewerbe sprach er aber Mut 
zu: „kein Gesetz verlässt das Parlament so, 
wie es eingebracht wurde. Selbstverständlich werden auch Vertreter des Taxigewerbes als Sachverständige gehört und nicht 
nur Lobbyisten, die im Vorfeld mit Politikern Kaffee trinken oder Essen gehen“, so 
der Bundestagsabgeordnete. 
Der Landtagsabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher der Grünen in Bayern, 
Markus Ganserer, sprach sogar von einer 
PR-Lüge: „Die neuen Mitbewerber wollen 
nicht teilen, sondern den Markt für sich 
 alleine“, so Ganserer, und das wäre „keine 
Sharing Economy, sondern auf gut bayerisch eine gscherte Economy und da machen wir nicht mit.“ 
Der Stadtrat und seniorenpolitische Sprecher der Münchner CSU, Dr. Reinhold Babor, 
warnte ebenfalls vor den Folgen einer 
 Freigabe. Allein in München gibt es über 
300.000 Menschen über 65 Jahre und „eine 
Aufweichung der Vorschriften bringt Nachteile besonders für ältere und mobilitätseingeschränkte Bürger.“ Diese brauchen 
aber eine zuverlässige und sichere Beförderung – kein Chaos. 
An vielen Taxis waren Botschaften angebracht, wie: „Schluss mit der Uberisierung 
– Fairplay gilt auch digital“, „Bits und 
 Bytes tragen keine Koffer“ oder „Nur Taxi 
kann Rollstuhl, Kinderwagen, Krankentransport“ . Alle Redner versprachen, sich für das 
Taxigewerbe einzusetzen, müssen aber 
letztendlich ihren Worten auch Taten folgen lassen. Um seine Solidarität mit dem 
Münchner Taxigewerbe zum Ausdruck zu 
bringen, besuchte Alt-OB Christian Ude die 
Veranstaltung und erklärte sich zu einer 
spontanen Rede bereit: „Funktionierende 
Strukturen dürfen nicht leichtfertig zerstört 
werden. Taxifahrer müssen den Fahrgästen 
immer und immer wieder über ihre Probleme berichten, denn schnell kann es zu spät 
sein.“ Das Taxigewerbe sichert den Kunden 
zu jeder Zeit ein Beförderungsangebot zu 
einem verlässlichen Preis. Es schützt also 
nicht nur den Taxiunternehmer vor unwirtschaftlichen Leistungen, es schützt vor 
 allen Dingen den Kunden vor überhöhten 
Preisen.
Auch in Nürnberg berichtete Wolfgang 
 Ziegler, Vorstandsmitglied im Bayerischen 
Landesverband und in der Nürnberger 
Taxigenossenschaft, über den Hintergrund 
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ANSPRECHEND UND AUTHENTISCH
FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG
Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben 
ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. 
Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. 
Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. 
Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, 
Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de
Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden.
NOVEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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der Demonstrationen: „Wir wollen die öffentliche Diskussion anregen und verhindern, dass Änderungen am PBefG hinter 
verschlossenen Türen vorgenommen werden.“ Ride-Sharing oder Ride-Pooling könne man auch als Sammelverkehr mit PKW 
ins Deutsche übersetzen, was das Taxigewerbe z. B. in Form von AST-Verkehren 
schon lange vornehmlich im ländlichen 
 Bereich durchführt. „Änderungen am 
PBefG haben Auswirkungen auf alle Bürger 
in allen Städten“, warnte Ziegler die 
300 Teilnehmer. Deshalb: „Hände weg 
vom Taxitarif!“
Sebastian Brehm, Bundestagsabgeordneter 
für die CSU aus dem Wahlkreis Nürnberg, 
erklärte sich solidarisch mit dem Gewerbe: 
„Wir werden nicht zulassen, dass internationale Großkonzerne den Markt komplett 
übernehmen und den Mittelstand kaputtmachen. Wir stehen zu den Taxiunternehmern und Taxifahrern, weil sie Löhne 
und Gehälter und damit Steuern zahlen. 
Deshalb haben Sie als Taxifahrerin und 
 Taxifahrer meine volle Rückendeckung in 
Berlin.“ 
Markus Ganserer von den Bayerischen Grünen konnte trotz enggepacktem Terminkalender auch den fränkischen Kollegen seine 
uneingeschränkte Unterstützung zusichern: 
„Dank Taxi werden kranke und mobilitätseingeschränkt Bürger befördert, auch wenn 
der Weg nur zwei Kilometer lang ist, und 
wenn es mal besonders eilig ist, sogar bis 
nach München. Er teilte mit, dass er Uber- 
Vertreter gleich wieder heimgeschickt hat, 
als diese mit ihm reden wollten. Denn: 
„Der Rechtsstaat gilt für alle, auch für große amerikanische Unternehmen, die sich 
hier nicht wie wildgewordene Cowboys aufführen können.“ 
Weitere Unterstützung kam in Nürnberg 
auch von Natascha Kohnen, Landtagsabgeordnete der SPD und Spitzenkandidatin in 
Bayern: „Taxiverkehr muss in Städten und 
Landkreisen funktionieren. Wir werden es 
nicht zulassen, dass internationale Konzerne kommen, Milliarden auf dem Kapitalmarkt einsammeln und die Branche mit 
Dumpingangeboten kaputtmacht.“ Das ist 
nicht im Sinne der SPD. Man brauche auch 
in Zukunft feste Strukturen und Verlässlichkeit bei Taxifahrten. 
Die nahe Zukunft wird zeigen, wann wir 
das nächste Mal demonstrieren müssen. 
Ein herzliches Dankeschön an alle, die 
durch die aktive Mitwirkung und persönliches Engagement die Demonstrationen zu 
einem Erfolg werden ließen. Besonders 
 hervorzuheben ist die Moderation beider 
Veranstaltungen von Jürgen Hartmann, 
Taxi-Times, dem es trotz der schweren 
 Themen stets gelungen ist, die Veranstaltungen mit Charme und Witz zu begleiten. 
(TK ⁄ FK)
Was sagt die Presse?
Süddeutsche Zeitung: „Taxifahrer in 
München und Nürnberg protestieren 
gegen Uber“
Im Kampf gegen konkurrierende Fahrdienstleister wie Uber hat das traditionelle Taxi- 
Gewerbe in München und Nürnberg gleiche 
Wettbewerbsbedingungen gefordert. Mit 
Protestfahrten in beiden Städten forderten 
mehrere Hundert Taxifahrer am Dienstag, 
bei der Politik mit dem eigenen Anliegen 
stärker Gehör zu finden.
Taxi-Times: „Taxidemo in München: Bits 
und Bytes tragen keine Koffer“
750 Taxis haben am Dienstag in München 
mit einer Sternfahrt und auf einer Kundgebung demonstriert. Sie wollen keine Aufweichung des Personenbeförderungsgesetzes nach den Vorstellungen der digitalen 
Wettbewerber.
Taxi-Times: „Taxidemo in Nürnberg: 
Hände weg vom Taxitarif“
Rund 300 Taxis haben am Dienstagabend 
eine viel befahrene Straße in Nürnberg 
 blockiert. Die Demonstration stand unter 
dem Motto „Hände weg vom Taxitarif – 
Uber darf keine Gesetze diktieren“ .
Bayerischer Rundfunk: „Taxidemos 
in München und Nürnberg gegen 
‚Uberi sierung‘“
Die Münchner Ludwigstraße war gesperrt 
und zum Großteil von Taxis zugeparkt. 
Auf den Fahrzeugen waren Losungen wie 
„Bits und Bytes tragen keine Koffer“ und 
„Stirbt das Taxigewerbe, zahlt der Fahrgast“ angebracht.
Die Welt: „Taxifahrer in München und 
Nürnberg protestieren gegen Uber“
Mit Protestfahrten in beiden Städten forderten mehrere Hundert Taxifahrer am 
Dienstag, bei der Politik mit dem eigenen 
Anliegen stärker Gehör zu finden. Während 
für die eigenen Fahrer umfangreiche 
 Pflichten und Auflagen gälten, zahlten 
die Wettbewerber teils nicht einmal den 
Mindestlohn an ihre Fahrer, sagte Florian 
Bachmann vom Taxi-Verband München 
am Dienstag.
Süddeutsche Zeitung – Regionalausgabe 
Bayern Region: „Voll in Fahrt“
„Wir sind Taxi, alles andere billige Kopien“, 
ist das Motto der Demonstration, zu der 
die beiden Münchner Taxizentralen, die 
Verbände und viele Taxiunternehmer aufgerufen haben und die so ähnlich auch in 
Nürnberg stattfindet. „Wir verstehen uns 
als Teil des öffentlichen Verkehrs“, sagen 
unisono Frank Kuhle, Vorsitzender des 
 Landesverbands der bayerischen Taxiund Mietwagenunternehmen, und Florian 
Bachmann, Sprecher des Münchner Taxi- 
Verbands. 
95.5 Charivari München: „Münchens 
Taxifahrer demonstrieren“
Münchens Taxifahrer leiden an Umsatzschwund. Insbesondere Anbieter wie Uber 
seien verantwortlich für sinkende Umsätze 
im klassischen Taxibetrieb. Während jeder 
Taxifahrer – auch bei einer Bestellung per 
Taxi-App – eindeutige Verbraucherschutzregeln und Tarifbestimmungen erfüllen 
muss, würden Anbieter wie „Uber“ diese 
unterlaufen.
Abendzeitung München: „Ludwigstraße 
lahmgelegt – Münchner Taxifahrer 
demonstrieren gegen Uber“
Die Münchner Taxler fühlen sich unfair 
 behandelt und fürchten Verdrängung – 
 dagegen haben sie jetzt demonstriert. 
 Autofahrer in der Maxvorstand und in 
Schwabing hatten das Nachsehen.
Münchner Merkur: „Den Taxlern reicht’s“
Damit diese Regeln erhalten bleiben und 
Anwendung finden, versammelten sich gestern Vormittag insgesamt 600 Taxler und 
fuhren in der Kolonne Richtung Innenstadt. 
Dort blockierten sie bis in den Nachmittag 
die Ludwigstraße. Auch in Nürnberg wurde 
protestiert. Denn, „wenn die dieselbe Tätigkeit wie wir ausführen, müssen die auch 
dieselben Regeln haben“, schimpften die 
Taxler am Dienstag.
Heise Online: „Anti-UBER-Demo in 
München: Taxi ist sexy“
Ob der Münchner Triumphbogen, ursprünglich dem Bayerischen Heere gewidmet, aber 
auch für einen glorreichen Sieg des Heeres 
bayerischer Kraftdroschken über das noch 
immer mit seinen in und um München herumlungernden Pseudotaxis des gesetzeswidrig agierenden US-Konzerns stehen 
wird, bleibt weiter ungewiss. Die Uber- 
Autos verstopfen jedenfalls noch immer 
den Verkehr und besetzen weiterhin den 
hartnäckig umkämpften Parkraum in der 
bayerischen Landeshauptstadt.
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018

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Reporter24.com: „Taxifahrer demonstrieren in Nürnberg und München“
Hunderte Taxifahrer haben heute in 
 Nürnberg und München demonstriert. Sie 
warnen vor Änderungen im Personenbeförderungsgesetz durch Konkurrenten wie 
Uber oder My Taxi.
Radio Eins: „Uber weist Vorwürfe des 
bayerischen Taxigewerbes zurück“
Der Fahrdienstleister Uber hat die Kritik 
des bayerischen Taxigewerbes am eigenen 
Geschäftsmodell zurückgewiesen. Die Prüfungen der Industrie- und Handelskammern 
für Mietwagen-Fahrer seien die gleichen 
wie bei Taxi-Unternehmern, erwiderte Uber 
in der Stellungnahme.
Radio 8 Nürnberg: „Protestfahrten 
gegen Uber“
In Nürnberg sind am Abend viele Taxifahrer 
unterwegs gewesen und haben ihrem Ärger 
Luft gemacht. Dahinter steckte nämlich 
eine Protestaktion. Traditionelle Taxi- 
Unternehmen fühlen sich im Vergleich zu 
anderen Anbietern ungerecht behandelt.
Radio Plassenburg: „Taxifahrer in 
München und Nürnberg protestieren 
gegen Uber“
Das Unternehmen MyTaxi, das unter dem 
Dach von Daimler Taxi-Fahrten per App 
vermittelt, äußerte Verständnis für die 
 Sorgen des Gewerbes, kritisierte aber den 
Streik als Mittel.
Nürnberger Nachrichten: „Engpässe und 
Staus drohen: Taxifahrer demonstrieren“
Die Taxi-Zentralen in Erlangen, Fürth und 
Nürnberg sowie der Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer 
protestieren dagegen, dass das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) nach Maßgaben des Online-Vermittlungsdienstes 
Uber geändert wird.
Nürnberger Zeitung: „Billigkonkurrenz 
bedroht die Taxis“
Die Taxifahrer protestieren mit der Aktion 
gegen eine geplante Gesetzesänderung, die 
es digitalen Anbietern wie Uber erleichtern 
könnte, in Deutschland Fuß zu fassen. Die 
bayerische Landespolitik verspricht Rückendeckung.
Die Linke Kreisverband München: 
„Regulierter Taxibetrieb statt Profite für 
Uber und Co.“
Der heutige Protest der der Taxifahrerinnen 
und Taxifahrer ist wichtig, um auf die Risiken der Liberalisierung der Personenbeförderung aufmerksam zu machen. Konzerne 
wir der US-amerikanische Dienstleister Uber 
wollen die Mindeststandards senken und 
damit in einem ruinösen Preiskampf die 
 Taxiunternehmen verdrängen. Genau dazu 
wurden im aktuellen Koalitionsvertrag der 
Bundesregierung die Weichen gestellt.
Video-Berichte:
www.ardmediathek.de ⁄ tv ⁄ Frankenschauaktuell ⁄ Taxifahrer-Demo ⁄ BR-Fernsehen ⁄ 
Video?bcastId=14913732&documentId=56145044
www.br.de ⁄ mediathek ⁄ video ⁄ taxifahrerdemo-taxifahrer-demo-av:5ba13bf233443e-
0018d78ce7
www.br.de ⁄ nachricht ⁄ streit-umtaxikonzept-uber-100.html
Vermittlungsgebühren in 2019
Seit 2004 sind die Umlagen für unsere Mitglieder stabil. Nun wurde eine Änderung 
notwendig. Mit der Gebührenanpassung 
gleichen wir nicht nur gestiegene Kosten 
der letzten Jahre aus, ein Großteil der 
 Mittel wird für die Eigenwerbung auf den 
Mitgliedsfahrzeugen verwendet. 
Wir haben für unsere Entscheidung alle von 
uns angebotenen Leistungen überprüft und 
uns im Anschluss gegen eine lineare Anhebung entschieden. Die Anpassung richtet 
sich nach der Leistungsabnahme und dem 
damit verbundenen Nutzen für unsere Mitgliedsbetriebe. Auf Grund der Personalkosten in der Vermittlungszentrale wurde der 
monatliche Beitrag für die Funkvermittlung 
um 5 Euro auf 45 Euro erhöht, der Mehrwagenzuschlag steigt um 2 Euro pro Monat, 
die Werbungspauschale monatlich von 
6,66 Euro auf 10 Euro. Der Kollege mit einem Taxi ohne Funkvermittlung wird so mit 
7,46 % mehr belastet, ein Mehrwagenfahrzeug in der Vollvermittlung mit 10,69 %. 
Die Gebührenrechnungen werden wie gewohnt in den ersten Wochen des neuen Jahres verschickt. Die Umlagen sind bis zum 
31. März 2019 zu entrichten. Bei vorzeitiger 
Zahlung bis zum 31. Januar 2019 wird ein 
Rabatt in Höhe von 5 % gewährt. Dabei gilt 
das Datum des Zahlungseinganges bei der 
Taxi-München eG. Bei nicht fristgerechter 
Zahlung können Taxis ohne vorherige Ankündigung von den Vermittlungsleistungen der 
Taxi-München eG ausgeschlossen werden.
Umlagen 2019
Teilnahmegebühr inklusive Telefoneinrichtungen: 
➔ 456 Euro ⁄ Jahr (bisher: 456 Euro)
Gebühren für Datenfunkvermittlung: 
➔ 540 Euro ⁄ Jahr (bisher: 480 Euro)
Mehrwagenzuschlag ab dem zweiten Taxi: 
➔ 168 Euro ⁄ Jahr (bisher: 144 Euro)
Werbungspauschale pro Taxi: 
➔ 120 Euro ⁄ Jahr (bisher: 80 Euro)
Die Bearbeitungsgebühr für bargeldlosen 
Zahlungsverkehr, mit Ausnahme von Girokarten, liegt unverändert bei 3,00 % netto 
vom Umsatz. Für Girokarten fällt eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1,26 % 
 netto an. Alle Beträge verstehen sich zzgl. 
der gesetzlichen Mehrwertsteuer in Höhe 
von 19 %. Die Umlagen enthalten die Gebühr für die Bereitstellung auf den von der 
 Taxi-München eG angemieteten Taxistandplätzen auf Bahngrund sowie den Beitrag 
zum Landesverband. (FK)
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NOVEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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Feedback der Feuerwehr zum ersten 
Wiesnwochenende
Auf Nachfrage des TAXIKURIERS erhielten 
wir von Brandoberinspektor Florian Hörhammer, dem Pressesprecher der Berufsfeuerwehr München, die Mitteilung, dass 
am ersten Wiesnwochenende die Mannschaft der Wiesnwache zu sechs Feuerwehreinsätzen auf dem Festgelände ausrückte. Wirklich Spektakuläres war nicht 
dabei. Lediglich der umgestürzte Zaun von 
der „Oidn Wiesn“ musste gesichert werden. 
Außerdem waren die Führungsdienste für 
die Vorgehensweise zur Unwetterwarnung 
am Sonntagabend für den Veranstalter 
 beratend tätig.
Die Wachabteilungsführer der Feuerwache 3 
meldeten, dass es keine Probleme mit den 
Taxis im Bereich Heimeranstraße und Alter 
Messeplatz gab. Dies ist insofern erfreulich, 
weil es hier in den vergangenen Jahren immer wieder mal Schwierigkeiten mit unerlaubt bereitgestellten und auch wendenden 
Taxis gab. Vielleicht ist diese Verbesserung 
ja ein erster Schritt für einen neuen Taxistand am Alten Messeplatz zur Wiesn 2019, 
denn brauchen würden wir diesen Standplatz dringend. (BH)
SEV-Magnetschilder
Zur verbesserten Kenntlichmachung der 
 Taxis im SEV-Einsatz stehen ab sofort 
 Magnetschilder zur Verfügung. Neben den 
seitlichen Türen darf aufgrund einer Allgemeinverfügung der LH München auch auf 
der (vorderen) Motorhaube ein SEV-Schild 
angebracht werden. Die Magnetschilder sind 
erhältlich bei der Taxi-München eG, der 
Preis für drei Stück im Set beträgt 12 Euro 
zzgl. MwSt. Wir bitten, insbesondere die 
 Taxibusse mit diesen Schildern auszustatten, um ein einheitliches Erscheinungsbild 
zu präsentieren und damit unsere Dienstleistung abermals aufzuwerten. (TK)
Standplatzarbeit: 
Neuer Taxistand am Stahlgruberring
Am Stahlgruberring wurde vor der Hausnummer 20 gegenüber dem Laufhaus Cesars 
World ein Taxistand eingerichtet, der täglich von 22 bis 6 Uhr genutzt werden kann. 
Wir bedanken uns hierfür ganz besonders 
beim Bezirksausschuss Trudering sowie bei 
Herrn Stadler von der Polizeiinspektion 25, 
durch deren Engagement dieser neue Taxistand in relativ kurzer Zeit ermöglicht werden konnte. (TK)
Standplatzarbeit: 
Taxistand am Oberwiesenfeld oder 
die unendliche Geschichte
Im Dezember 2010 eröffnete die U-Bahn 
die Verlängerung der Linie 3 nach Moosach. Wenige Monate vorher nahm in 
der Moosacher Straße 80 das große Hotel 
Leonardo Royal den Betrieb auf. Bereits 
in 2008 wurde im Zuge der Fertigstellung 
der Fahrbahnen und Parkplatzanlagen 
in der Moosacher Straße ein Taxistand für 
vier Taxis sowie ein Behindertenparkplatz 
für neun Fahrzeuge eingerichtet, beides 
 voneinander baulich durch eine flache 
Aufpflasterung in der Größe 2 x 2 Meter 
getrennt.
Seit Einrichtung dieser Plätze wurden hier 
selten Nutzer der Behindertenparkplätze 
gesehen, dafür aber wurde der Taxistand 
vom ersten Tag an intensiv genutzt. Mit 
zunehmender Anzahl an Gewerbebetrieben, 
Schulen und vor allem Hotels am Oberwiesenfeld erfreute sich dieser Taxistand 
großer Beliebtheit. Die vier Stellplätze 
reichten schon bald nicht mehr aus, und 
die Taxis standen regelmäßig überzählig 
hinten im rechten Fahrstreifen der Moosacher Straße und verursachten hier Behinderungen.
Im April 2015, nach weiteren Hotel-Eröffnungen am Oberwiesenfeld, entschied sich 
nach interner Beratung die Taxi-München 
eG, eine Verlängerung dieses Taxistandplatzes einzureichen und dabei die ungenutzten Behindertenparkplätze in Taxistellplätze umzuwandeln. 
Am 25. Juni 2015 beantragte die Taxi- 
München eG schriftlich beim zuständigen 
Mitarbeiter im KVR die Verlängerung des 
Taxistandplatzes um weitere vier Taxis auf 
 damit insgesamt acht Taxistellplätze und 
eine entsprechende Reduzierung der Behindertenparkplätze von neun auf fünf.
Am Freitag, den 15. Juli 2015 erfolgte eine 
sogenannte Bereisung, also ein Termin mit 
Vertretern mehrerer Behörden vor Ort, wo 
man sich zusammen mit Polizei, KVR und 
Gewerbevertretung auf die gewünschte Verlängerung verständigen konnte. Dabei war 
vonnöten, dass durch das Baureferat die 
Aufpflasterung entfernt und der Übergang 
planiert wird, um ein ungehindertes Aufstellen der Taxis zu ermöglichen. 
Im Juli 2016 stellten wir fest, dass dieser 
Antrag inzwischen ein Jahr im KVR unbearbeitet vorliegt und auch an das Baureferat 
noch keine Anfrage zum Abtragen der Aufpflasterung erfolgte.
Auch im September 2016 erhielten wir 
abermals die Auskunft, dass der zuständige 
Sachbearbeiter, für den es keine Urlaubsoder Krankheitsvertretung gibt, aufgrund 
Überlastung durch andere Tätigkeiten noch 
immer keine Zeit für die Bearbeitung unseres Antrags gefunden hätte. Daraufhin 
wandten wir uns an die Behördenleitung 
und erhielten von der damaligen Stadtdirektorin Frau Dr. Vollmer ein Schreiben, 
in dem uns ein persönliches Gespräch zur 
Klärung der Sache mit der Hauptabteilungsleiterin Frau Effner zugesagt wurde. 
Dieses Gespräch fand kurz darauf statt, 
 allerdings ohne die verhinderte Hauptabteilungsleiterin Effner, dafür mit dem 
Abteilungsleiter, Herrn Geck. In diesem 
 Gespräch erklärte uns Herr Geck die dramatischen Personalengpässe im KVR und sicherte uns aber zu, dass noch im Jahr 2016 
die drei ältesten, also die am längsten 
 unbearbeiteten Vorgänge zum Abschluss 
gebracht werden würden. (An dieser Stelle 
sei angemerkt, dass es zu dieser Zeit eine 
endlos lange Liste unbearbeiteter Vorgänge 
gab). Im Anschluss an das Gespräch mit 
Herrn Geck erfolgte eine Aussprache mit 
dem Sachbearbeiter selbst sowie zwei Vorstandsmitgliedern der Taxi-München eG 
und dem Verfasser dieses Berichts.
Im Oktober 2016 trat der im Polizeipräsidium München für Verkehrsrecht zuständige 
Erster Polizeihauptkommissar Rainer Männicke seinen Ruhestand an und begann im 
November seine Tätigkeit als Teilzeitbeschäftigter im Verkehrsplanungsbüro der 
Taxi-München eG. Ein absoluter Fachmann 
und Kenner der Szene wechselte quasi zum 
„Feind“, der noch in dienstlicher Eigenschaft bei der Bereisung anwesend war und 
der Verlängerung zustimmte. Ende 2016 
stellten wir fest, dass immer noch kein 
 einziges Projekt und kein einziger Antrag 
erledigt wurden.
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018

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Ab Januar 2017 erfolgten regelmäßige, 
 monatliche Gespräche zwischen Herrn 
 Männicke von der Taxi-München eG und 
dem zuständigen Sachbearbeiter für Taxistandplätze im KVR. Dabei wurde uns immer wieder mitgeteilt, dass auch im zweiten Jahr nach Antragstellung dieser immer 
noch unbearbeitet auf dem Schreibtisch 
des Beamten liegt. Die Unzufriedenheit 
seitens der Taxi-München eG nahm mit jedem verstrichenen Monat zu, und nachdem 
auch seitens der Behördenleitung, auch 
nach dem Wechsel des Referenten, niemand 
im Hause des KVR Interesse an den Belangen des Taxigewerbes zeigte, entschied 
man sich in der Taxigenossenschaft, einen 
anderen Weg zu gehen:
Aufgrund der Generalvollmacht des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München liegt die Entscheidungskompetenz 
bei Neueinrichtung, Veränderung oder 
 Auflösung eines Taxistandplatzes beim jeweiligen Bezirksausschuss. Nun ist es so 
geregelt, dass Anträge von Stadtrat oder 
Bezirksausschuss innerhalb von drei Monaten durch die Behörde zu erledigen sind. 
Ein „Verhungern lassen“ am ausgestreckten 
Arm, wie in diesem Fall durch den Sachbearbeiter, ist bei einem Antrag über den BA 
nicht möglich. Daher wandten wir uns Anfang 2018 direkt an den zuständigen Bezirksausschuss 11 mit dem Vorsitzenden 
Fredy Hummel-Haslauer. Die BA-Mitglieder 
zeigten hier großes Verständnis für unsere 
Belange, setzten den Verlängerungsantrag 
spontan auf die Tagesordnung und beschlossen die Umsetzung. Nach gut zwei 
Monaten konnten wir den Vollzug feststellen. Dies war auch nur deshalb möglich, 
weil sich der BA direkt mit dem Baureferat 
kurzschloss. Dieses entfernte innerhalb 
kürzester Zeit die Aufpflasterung und sorgte für die Beschilderung des verlängerten 
Standplatzes. An dieser Stelle ein herzliches Vergeltsgott dem Bezirksausschuss 11, 
der durch sein vorbildliches Engagement 
diesem Trauerspiel ein Ende setzte und 
nach drei Jahren, drei Monaten und drei 
Tagen unseren Antrag Wirklichkeit werden 
ließ. Zum Vergleich: Baubeginn der Allianz 
Arena war am 21. Oktober 2002, das erste 
Spiel am 19. Mai 2005, also nur zwei Jahre 
und sieben Monate. Aber da war auch nicht 
das KVR die maßgebende Behörde. (TK)
Winterzeit
Am 28. Oktober 2018 werden die Uhren 
von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Durch 
die Zeitverschiebung wird die Nacht von 
Samstag auf Sonntag 1 Stunde länger. Die 
doppelt vorhandene Stunde von 2 Uhr bis 
3 Uhr wird amtlich als 2A und 2B bezeichnet. Bitte achten Sie auf die Zeitumstellung besonders bei Terminen und Vorbestellungen in diesem Zeitraum.
In Deutschland geschieht die Zeitumstellung zweimal im Jahr. Am letzten Sonntag 
im März erfolgt die Zeitumstellung von 
Winterzeit auf Sommerzeit und am letzten 
Sonntag im Oktober von Sommerzeit auf 
Winterzeit. (FK)
Neue Straßennamen 
➔ Annemarie-Renger-Straße
Annemarie Renger, geboren 07.10.1919 in 
Leipzig, gestorben 03.03.2008 in Remagen, 
deutsche Politikerin. Nach dem Besuch des 
Lyzeums absolvierte Annemarie Renger, geborene Wildung eine Verlagslehre in Berlin. 
Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete 
sie bis 1945 als Verlagskauffrau. Als überzeugte Sozialdemokratin trat sie nach dem 
Krieg in die SPD ein und arbeitete als 
 Chefsekretärin für den Vorsitzenden Kurt 
Schumacher. Ab 1946 leitete sie das Büro 
des SPD-Parteivorstandes. 1953 wurde sie 
in den Bundestag gewählt und gehörte diesem bis 1990 an. Von 1962 bis 1973 war 
sie im SPD-Bundesvorstand, von 1970–73 
im Präsidium. 1972 wurde sie als erste Frau 
zur Präsidentin des Deutschen Bundestags 
gewählt. Annemarie Renger war unter Anderem Präsidentin des Arbeiter-Samariter- 
Bundes und engagierte sich besonders für 
das deutsch-jüdisch-israelische Verhältnis.
Verlauf: Von der Aubinger Allee nach 
 Westen zur Hans-Dietrich-Genscher-Straße
Stadtbezirk: 22. Aubing-Lochhausen- 
Langwied
Standplatz: S-Bahnhof Freiham
➔ Hans-Dietrich-Genscher-Straße
Hans-Dietrich Genscher, geboren 
21.03.1927 in Halle (Saale), gestorben 
31.03.2016 in Wachtberg-Pech, deutscher 
Politiker. Hans-Dietrich Genscher besuchte 
bis 1943 in Halle das Städtische Reformrealgymnasium. Er nahm am Zweiten Weltkrieg teil und geriet 1945 in Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung legte er 
1946 die Ergänzungsreifeprüfung ab.
Danach folgte bis 1949 das Studium der 
Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Halle-Wittenberg und Leipzig. 
1952 übersiedelte Genscher in die Bundesrepublik Deutschland und trat der FDP bei. 
Er arbeitete erst als Referendar beim Hanseatischen Oberlandesgericht und nach 
dem zweiten juristischen Staatsexamen 
1954 in einer Bremer Anwaltskanzlei. Im 
gleichen Jahr wurde er zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungdemokraten in Bremen gewählt. Genscher war von 
1959 an erst FDP-Fraktionsgeschäftsführer, 
dann stellvertretender Bundesvorsitzender 
und schließlich 1974 bis 1983 Bundesvorsitzender der FDP. 1969 war er maßgeblich 
an der Bildung der sozialliberalen Koalition 
in der Bundesrepublik beteiligt. Er war von 
1969 bis 1974 Bundesinnenminister und 
von 1974 bis 1992 Bundesaußenminister 
und Vizekanzler.
Verlauf: Von der Bodenseestraße nach 
 Norden zur Annemarie-Renger-Straße
Stadtbezirk: 22. Stadtbezirk Aubing- 
Lochhausen-Langwied
Standplatz: S-Bahnhof Freiham
➔ Hildegard-Hamm-Brücher-Straße
Hildegard Hamm-Brücher, geboren 
11.05.1921 in Essen, gestorben 07.12.2016 
in München, deutsche Politikerin. Hildegard Brücher lebte bis zum Tod ihrer Eltern 
in Berlin und zog 1932 mit ihren Geschwistern nach Dresden zu ihrer Großmutter. 
 Zunächst besuchte sie dort das Mädchengymnasium, das Abitur legte sie 1939 in 
Konstanz ab. Anschließend studierte sie in 
München Chemie und promovierte 1945. 
Während des Studiums hatte sie Kontakt zu 
Mitgliedern der Widerstandsgruppe „Weiße 
Rose“ . Nach dem Krieg war sie Wissenschaftsredakteurin bei der Neuen Zeitung, 
1949 und 1950 studierte sie im Rahmen eines Stipendiums Politische Wissenschaften 
an der Universität in Harvard. Sie kandidierte 1948 für die FDP für den Münchner 
Stadtrat, dem sie bis 1954 angehörte. 1963 
wurde sie in den Bundesvorstand der FDP 
gewählt. Von 1950 bis 1966 sowie 1970 
bis 1976 war sie Mitglied des Bayerischen 
Landtages, 1976 bis 1990 des Deutschen 
Bundestages. 1976 bis 1982 bekleidete sie 
das Amt der Staatsministerin im Auswärtigen Amt in der Regierung Schmidt. 1994 
trat sie für die FDP zur Wahl des Bundespräsidenten an, unterlag jedoch Roman 
Herzog. 2002 trat sie aus der FDP aus. 
 Hildegard Hamm-Brücher engagierte sich 
stets für Demokratie und rief sowohl den 
Hildegard Hamm-Brücher-Förderpreis für 
Demokratie, als auch den Münchner Bürgerpreis gegen Vergessen – für Demokratie, 
ins Leben.
NOVEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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Datenfunk-Tipps
Verlauf: Von der Bodenseestraße nach 
 Norden zur Helmut-Schmidt-Allee.
Stadtbezirk: 22. Stadtbezirk Aubing- 
Lochhausen-Langwied
Standplatz: S-Bahnhof Freiham
➔ Roman-Herzog-Straße
Roman Herzog, geboren 05.04.1934 in 
Landshut, gestorben 10.01.2017 in Bad 
Mergentheim, deutscher Politiker. Roman 
Herzog studierte nach seinem Abitur im 
Jahr 1953 in München Rechtswissenschaften. 1957 machte er das erste, 1961 das 
zweite juristische Staatsexamen und promovierte 1958 zum Dr. jur. 
Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher 
Assistent und später Privatdozent an der 
Universität München wechselte er 1965 an 
die Freie Universität Berlin. 1969 ging er 
nach Speyer an die Deutsche Hochschule 
für Verwaltungswissenschaften und war 
dort 1971 und 1972 Rektor. 1970 trat Herzog in die CSU ein und gehörte ab 1979 
dem Bundesverband an. 1973 bis 1978 war 
er Staats sekretär in Rheinland-Pfalz, von 
1978 bis 1980 Minister für Kultus und danach bis 1983 Innenminister des Landes 
Baden-Württemberg. 1983 wurde er zum 
Vizepräsidenten und 1987 zum Präsidenten 
des Bundesverfassungsgerichtes ernannt. 
Beim Einigungsvertrag zwischen der letzten 
Regierung der DDR und der Bundesregierung 1990, spielte er eine wichtige Rolle. 
Roman Herzog war von 1994 bis 1999 
deutscher Bundespräsident.
Verlauf: Von der Aubinger Allee nach 
 Westen bis zur Hans-Dietrich- Genscher-
Straße.
Stadtbezirk: 22. Stadtbezirk Aubing- 
Lochhausen-Langwied
Standplatz: S-Bahnhof Freiham 
(RM)
Direktaufträge der Zentrale
Auf vielfachen Wunsch der Mitglieder haben wir die Anzeige von Direktaufträgen am 
Datenfunkgerät umgestellt.
Direktaufträge sind direkt durch den Disponenten an das Taxi zugewiesene Aufträge, 
wenn die Automatik einen Auftrag nicht vermitteln konnte. Bei diesen Aufträgen werden 
von den Funkdisponenten der Zentrale die Taxis geortet und dem nächstgelegen Taxi 
direkt zugeteilt, es geht kein Angebot und keine Bewerbung voraus. 
Bis dato konnte der ⁄ die Fahrer ⁄ in zum einen die Annahme nicht ablehnen und zum 
anderen nicht unterscheiden, um welche Art von Auftrag es sich handelte, weil bei 
beiden Typen der Begriff „Raumauftrag“ angezeigt wurde.
Das ist jetzt korrigiert und Sie erkennen derartige Aufträge im Display als 
„Direktauftrag“ . Diese müssen Sie zukünftig nicht mehr annehmen, sondern können 
entscheiden, ob Sie den Auftrag annehmen wollen ⁄ können oder nicht. (NL)
Abbildung 1 (HALE TT-01)
Abbildung 2 (iPAQ)
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018

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➔ DER LANDESVERBAND
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
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Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
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Grundverordnung nicht wesentlich geändert. Eine Pflicht zur Löschung dieser Daten bestehe nicht, da die Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich sind. 
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Seite 12

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Die 20. Lange Nacht der Münchner Museen
Am Samstag, den 20. Oktober 2018, heißt es zum 20. Mal 
„Spot an und Türen auf!“ zur Langen Nacht der Münchner 
 Museen. Auch zur Jubiläumsnacht laden wieder über 
90 Museen, Sammlungen und Galerien zum nächtlichen 
 Rundgang durch Kunst, Kultur, Naturwissenschaft und 
Technik ein. 
Im Kunstareal haben alle Pinakotheken und Museen geöffnet. 
Die Alte Pinakothek präsentiert sich in neuem Glanz, das 
 Staatliche Museum Ägyptischer Kunst hält für Wissbegierige 
„Uschebtis“ (= Antworter) parat, während die Glyptothek 
 Sonderführungen zum berühmten Barberinischen Faun bietet. 
Ebenfalls einen nächtlichen Besuch abstatten kann man dem 
Lenbachhaus, dem Amerikahaus, dem NS-Dokumentationszentrum oder der Hochschule für Film und Fernsehen, während 
man im Paläontologischen Museum den Archaeopteryx bestaunen und viel über die Entwicklungsgeschichte des Lebens 
 lernen kann.
Im Münchner Norden gibt es gleich an zwei Orten eine Lange- 
Nacht-Premiere: In der FC Bayern Erlebniswelt wird durch 
 Ausstellungen und Führungen der Mythos FC Bayern dokumentiert, und die BMW Group Classic zeigt ihre sonst nicht öffentlich zugängliche Fahrzeugsammlung.
Im Münchner Stadtmuseum locken nicht nur die Ausstellungen 
zur Münchner Geschichte, sondern auch ein außergewöhnliches 
Rahmenprogramm mit Führungen, Konzerten und Theater. Den 
Wandel des Münchner Nahverkehrs kann man im MVG Museum 
erleben. Mit dem Oldtimershuttle geht es vom Odeonsplatz in 
die Ständlerstraße und zurück. Alle Häuser sind mit extra eingerichteten Shuttlebussen der MVG miteinander vernetzt. Im 
Deutschen Museum lautet das Motto: „Von der Steinzeit zur 
Mensch-Maschine – Eine Chronologie der Technik.“ Von hier aus 
heißt es „Einsteigen und Geschichte erleben“ mit dem Rollenden Museum, denn Oldtimer pendeln von der Museumsinsel zum 
Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe. 
In manchen Museen beginnt die Museumsnacht bereits am 
Nachmittag: Von 14 bis 18 Uhr wird für den Nachwuchs ein 
Kinderprogramm geboten: Von der Antike bis zum Design von 
morgen gibt es Führungen, Workshops und verschiedenste Mitmachangebote. Feiern kann man in der Museumsnacht natürlich 
auch: Die traditionelle Lange-Nacht-Party findet im Night Club 
des Hotels Bayerischer Hof statt. (BH)
(Quelle: Münchner Kultur GmbH)
18. Münchner Wissenschaftstage 
Vom 10. bis 13. November 2018 finden die 18. Münchner 
 Wissenschaftstage unter dem Motto „Arbeitswelten – Ideen 
für eine bessere Zukunft“ statt.
Mehr als 300 Experten treten in den Dialog mit interessierten 
Laien. Das Thema Arbeitswelt, deren Digitalisierung und die 
Auswirkungen auf die Menschen steht diesmal im Mittelpunkt 
der Veranstaltungen. 28 Vorträge und vier Themenabende, über 
20 Marktstände, viele Workshops und ein attraktives Kinderprogramm erwarten den Besucher in der Alten Kongresshalle auf 
der Theresienhöhe. Im gegenüberliegenden Verkehrszentrum 
des Deutschen Museums finden weitere Veranstaltungen statt. 
Spezielle Workshops und Führungen wenden sich an Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte. Kinder von vier bis sieben 
Jahren und ihre Eltern können gemeinsam in einem offenen 
Angebot am Samstag- und Sonntagvormittag Roboter nach 
 eigenen Vorstellungen aus Pappe, Folien, Holz und einfachen 
LED-Verbindungen bauen.
In den Vorträgen erläutern Spitzenwissenschaftler in der Alten 
Kongresshalle die neuen Triebkräfte, die unsere Arbeitswelt 
 verändern. Sie erklären, was Roboter und Künstliche Intelligenz 
eigentlich können. Sie fragen, wie viele und welche Arbeitsplätze durch sie in Gefahr sind und welche neu geschaffen werden. Sie fragen: „Wie wirkt sich die zunehmende Digitalisierung 
auf die Psyche aus?“, „Ist die sozial-ökologische Transformation 
der Arbeitsgesellschaft möglich?“, „Wo bleibt die Würde des 
Menschen in der künftigen Arbeitswelt?“ oder „Welche Chancen 
und Risiken bietet die Migration für die Arbeitswelt und die 
Wirtschaft?“ . 
In Workshops, Führungen und Vorträgen wird dezentral im 
Großraum München unter anderem gezeigt, wie man mit 
3D-Druckern und Lasercuttern umgeht, was Architektur, Design 
und Arbeit miteinander verbindet und was uns die großen 
 Philosophen zum Thema Arbeit zu sagen haben.
Die Kapazitäten einiger Räume, Führungen und Workshops sind 
begrenzt; deshalb benötigen manche Angebote eine Anmeldung. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei.
Das vollständige Programm, weitere Informationen, Anmeldekontakte und Kennzeichnung freier bzw. ausgebuchter Angebote finden Sie unter: www.muenchner-wissenschaftstage.de 
(BH)
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018

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T6 Caravelle Trendline 2.0 l TDI BMT 9-Sitzer
110 kW (150 PS), 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
Kraftstoffverbrauch l/100 km nach NEFZ*: 
innerorts: 7,3; außerorts: 5,9 ; kombiniert: 6,4 
CO
2 -Emissionen kombiniert: 168 g/km, Effizienzklasse: B
Lackierung: Hellelfenbein
Ausstattung: 
· Langer Radstand: 3.400 mm
· Klimaanlage
· Licht & Sicht
· Mobiltelefon-Schnittstelle
· Sitzheizung
· Alarmanlage für Taxi mit Vorbereitung für passiven Alarm
· elektrische Fensterheber und elektrisch verstell- und 
beheizbare Außenspiegel
· Funkvorbereitung Taxi/Funkmietwagen mit Antenne
· Geschwindigkeitsregelanlage (Tempomat)
· Kraftstofftank mit 80 l Tankvolumen
· Radio „Composition Audio“
· Sitzbezüge in Kunstleder
· Taxameter Microtax-06 (Fa. HALE)
· Vorbereitung für Taxi-Dachzeichen (Fa. Kienzle)
MAHAG Hauspreis
*Die nach Maßgabe des WLTP ermittelten Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte werden von den NEFZ-Werten sehr wahrscheinlich abweichen. Zum heutigen Tag können wir Ihnen die nach Maßgabe der WLTP 
ermittelten Werte für die Fahrzeuge aber leider noch nicht mitteilen, sondern nur die aktuellen NEFZ-Werte. Sobald uns die offiziellen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte nach dem neuen Prüfzyklus WLTP für die 
neuen Modelle vorliegen, werden wir Sie im Falle einer Bestellung unverzüglich unterrichten. Für den Fall, dass Sie die Lieferung eines Fahrzeugs des neuen Modells nicht wünschen, bieten wir Ihnen an, innerhalb 
von 14 Tagen nach Mitteilung der Werte vom Vertrag zurückzutreten. Details erklärt Ihnen unser Verkaufsteam.
1 TaxiGarantiePLUS wird als Versicherungsleistung durch Mobile Garantie Deutschland erbracht und durch die Volkswagen AG vermittelt. Weitere Informationen über die Leistungen und Ausschlüsse der Baugruppengarantie TaxiGarantie PLUS entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Mobile Garantie Deutschland für Volkswagen Nutzfahrzeuge. 2 Gültig bei Inzahlungnahme eines nicht Volkswagen 
Konzernprodukts. Das Fahrzeug muss mind. 3 Monate auf Sie zugelassen sein. 3 Ein Finanzierungsangebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig. Für Laufzeiten von 12 bis 48 Monaten. 
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Julian Schöllhammer
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EVAP Abgasnorm
+
B
A+
A
B
C
D
E
F
G
CO₂-Effizienz 
Auf der Grundlage der gemessenen C0₂-
Emissionen unter Berücksichtigung der 
Masse des Fahrzeuges ermittelt.

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atelier-tacke.de
➔ SMARTER TOGETHER
Lösungen für Mobilität in der Zukunft
Im Rahmen des EU-Projektes „Smarter Together“, dem Smart-City-Leuchtturmprojekt im Rahmen des Programms „Horizont 
2020“ der Europäischen Union, wurde den SWM die Leitung des Tasks 4.5 „Nachhaltige Mobilität für München“ übertragen. 
Neu im Stadtbild: Die Mobilitätsstation
Mobilitätsstationen zielen darauf ab, einen 
Beitrag zu nachhaltiger Mobilität in Stadtentwicklungsgebieten zu leisten. Durch 
Hervorbringen einer gleichwertigen Alternative zum Pkw soll der Mensch motiviert 
werden, Autonutzung und Autobesitz zu 
reduzieren. Die Stärke von Mobilitätsstationen liegt daher in der Bereitstellung 
eines breiten, einfach nutzbaren und 
wohnortnahen Angebotes an Mobilitätsalternativen. 
Mobilitätsstationen sind ein bauliches 
 Abbild eines sich wandelnden Mobilitätsverhaltens. Statt starr an einem Verkehrsmittel verhaftet zu sein, entscheidet der 
Nutzer immer häufiger nach rationalen 
 Kriterien und persönlichen Präferenzen, 
welches Verkehrsmittel er für einen Weg 
benutzt. Auch der öffentliche Verkehr muss 
auf diese Änderungen reagieren und ebenfalls eine Veränderung von bestehenden 
Angeboten einleiten. Das Auto ist nicht 
mehr das Statussymbol wie früher (na ja, 
bis auf einige Ausnahmen …). Vor allem 
junge Menschen wollen unabhängig und 
umweltfreundlich unterwegs sein. Der Anteil der unter-dreißig-Jährigen in Innenstädten, die gar kein Auto mehr haben, hat 
die 50 %-Marke schon überschritten.
Vier Gründe für Mobilitätsstationen
1. Mobilitätsstationen stärken den 
Umweltverbund
2. Mobilitätsstationen fördern die 
 Multimodalität
3. Mobilitätsstationen schaffen eine 
 Mobilitätsgarantie
4. Mobilitätsstationen tragen zum 
Ausbau der E-Ladeinfrastruktur bei
Vorteile für die Mobilität in neuen 
Stadtentwicklungsgebieten
1. Mobilitätsstationen reduzieren 
 Stell plätze
2. Mobilitätsstationen bündeln Angebote 
und erhöhen damit deren Sichtbarkeit
3. Mobilitätsstationen tragen zu einer 
 Erhöhung der Aufenthaltsqualität im 
Quartier bei
4. Mobilitätsstationen schaffen leistbare 
Mobilitätsangebote
Die multimodale, intermodale und 
multioptionale Verkehrsmittelnutzung 
nimmt zu
Die Fixierung auf ein Verkehrsmittel hat in 
den letzten Jahren stetig abgenommen und 
somit werden im weiteren Zeitverlauf immer häufiger verschiedene Verkehrsmittel 
genutzt. Je nach Altersklassen profitieren 
hiervon der Radverkehr und der ÖPNV, damit auch das Taxi. Es handelt sich hierbei 
um ein multimodales Verkehrsverhalten, 
also um die grundsätzliche Nutzung verschiedener Verkehrsmittel innerhalb eines 
bestimmten Zeitraums (Woche, Monat). 
 Potenzial für ein multimodales Verkehrsverhalten besteht vor allem bei Haushalten, 
die weniger Pkw besitzen als fahrberechtigte Haushaltsmitglieder. Hier ist anzunehmen, dass nicht alle Haushaltsmitglieder 
ständig einen Pkw zur Verfügung haben 
und somit auch andere
Verkehrsmittel nutzen, um ihre täglichen 
Aktivitäten wahrzunehmen. 
Sowohl gesellschaftliche und politische als 
auch technologische Entwicklungen lassen 
darauf schließen, dass sich der Trend zu 
multimodalem Verhalten weiter verstärken 
und somit auch eine verstärkte Nachfrage 
nach multimodalen Angeboten entstehen 
wird.
Beim intermodalen Verkehrsverhalten 
 werden unterschiedliche Verkehrsmittel auf 
 einem Weg genutzt, um die Vorteile des 
 jeweiligen Verkehrsmittels miteinander 
kombinieren zu können. So wird beispielsweise das Fahrrad für den Weg zur nächsten Haltestelle von Tram oder Bahn genutzt 
und von dort aus der Weg auf der Schiene 
fortgesetzt. Dies ist auch der größte Anteil 
an den möglichen Kombinationen. Multioptionalität prägt zunehmend das Mobilitätsverhalten. Multioptionale Mobilität 
meint, dass die Personen, welche verschiedene Verkehrsmittel nutzen auch verschiedene Optionen haben, wie sie ihre Wünsche 
oder Bedürfnisse rund um die Mobilität 
 erfüllen können. Diese Optionen finden 
 zuerst im Kopf statt. 
atelier-tacke
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018
TITELTHEMA

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Im Gegensatz dazu steht die monomo dale 
Verkehrsmittelnutzung: Es wird ständig nur 
ein Verkehrsmittel zur Mobilität verwendet; 
z. B. eine Person fährt immer mit dem Auto.
Elektrik ist nicht gleich Elektrik
Batterieelektrische Fahrzeuge (BEV – Battery 
Electric Vehicle) werden nur mit elektrischem 
Strom betrieben. Die Batterie wird an Ladepunkten aufgenommen und versorgt den 
Elektromotor. Plug-In-Hybride (PHEV – Plugin-Hybrid Electric Vehicle) haben einen 
 Netzanschluss, der neben der Betankung mit 
Kraftstoff für die Energie bereitstellung verwendet werden kann. Batterieelektrische 
Fahrzeuge mit Range Extender (REEV – Range Extended Electric Vehicle) sind neben der 
Batterie mit zusätzlichen Aggregaten, die 
die Reichweite des Fahrzeugs erhöhen, ausgestattet. Meist wird dazu ein Generator 
 eingesetzt. Dieser versorgt den Akkumulator 
und Elektromotor mit Strom.
CarSharing ist nicht gleich CarSharing
Hinsichtlich der beteiligten Akteure lässt 
sich kommerzielles Carsharing („Businessto-Consumer“-Angebote) vom privaten 
Carsharing („Consumer-to-Consumer“- 
Angebote) unterscheiden. Beim privaten 
Carsharing erfolgt die gemeinsame Autonutzung zwischen Privatpersonen. Die Vermittlung kann professionell organisiert und 
von kommerziell ausgerichteten Anbietern 
durchgeführt werden oder eben privat bzw. 
nachbarschaftlich. Grundsätzlich sollen 
 autobesitzende mit autolosen Nutzern zusammengebracht werden und die Nutzung 
einfach und sicher gestaltet werden. Beim 
Peer-to-peer-Carsharing bringen Autobesitzer ihr privates Fahrzeug in einen Pool ein, 
aus dem andere private Interessenten unter 
Einschaltung einer internet-basierten Vermittlungsplattform gegen Zahlung einer 
Gebühr Autos ausleihen können. 
Das Car Pooling entspricht Fahrgemeinschaften, bei der die Teilnehmer Fahrten 
gemeinsam in einem Fahrzeug zurücklegen. 
Die Organisation erfolgt meist über internetgestützte Vermittlungsplattformen. In 
jüngerer Zeit entwickelten sich – unter Anwendung moderner IuK-Techniken – auch 
Portale, die spontane Mitnahmen/Mitfahrten nach dem Prinzip des Trampens ermöglichen. Bei Business-to-Consumer-Angeboten wird die gemeinschaftliche Nutzung der 
Kraftfahrzeuge von Carsharing-Anbietern 
organisiert, die in unterschiedlichen 
Rechtsformen (Vereine, Genossenschaften, 
Unternehmen) organisiert sein können. 
Die Anbieter verfügen in der Regel über 
verschiedene Fahrzeugtypen, die den registrierten Vereinsmitgliedern oder Kunden 
minuten-, stunden- oder tageweise überlassen werden.
Kommerzielle Carsharing-Angebote können 
unterschieden werden in stationsbasierte 
und stationsungebundene Angebote, auch 
Fix- oder Flex-bzw. free-floating-Angebote 
genannt. Beim stationsbasierten Carsharing 
kann das Fahrzeug nach vorheriger verbindlicher Buchung selbstständig an den Stationen eines dezentralen Stationsnetzes 
ausgeliehen und an der gleichen Station 
wieder zurückgegeben werden. Dabei wählt 
der Nutzer die Start- und Rückgabezeit, 
den Fahrzeugtyp sowie die gewünschte 
Carsharing-Station.
Free-floating-Carsharing-Angebote ermöglichen die stationsunabhängige und zeitlich 
flexible Nutzung von Carsharing-Fahrzeugen, die an einem beliebigen öffentlichen 
Stellplatz innerhalb eines definierten Geschäftsgebiets ausgeliehen und zurückgegeben werden. Die Geschäftsmodelle erfordern grundsätzlich keine Vorab-Buchung, 
diese ist jedoch bei manchen Anbietern 
 gefordert.
Fachbegriffe
Postfossile Mobilität
„Die postfossile Mobilität ist die durch 
 erneuerbare Energieträger, hohe Energieeffizienz und Körperkraft ermöglichte 
 Bewegung und Beweglichkeit im Sinne von 
Potenzialen für die Ortsveränderung von 
Personen, Gütern und Informationen.“ 
(Schindler, 2009, S. 129)
Alternative Antriebsformen
Im Bestreben, konventionelle Antriebe 
sparsamer, umweltfreundlicher und vom 
Erdöl unabhängiger zu machen, zeichnen 
sich folgende Wege ab:
➔ Verbesserung der Verbrauchswerte 
 klassischer Verbrennungsmotoren
➔ Ersatz von Benzin und Diesel durch Gas 
(Erdgas, Autogas)
➔ Ersatz von klassischen Treibstoffen 
durch Biokraftstoffe
➔ die Elektromobilität.
Biokraftstoffe
Biokraftstoffe sind flüssige oder gasförmige 
Treibstoffe, die aus der Biomasse nachwachsender Rohstoffe für den Betrieb von 
Verbrennungsmotoren hergestellt werden.
Mobilitätsstationen in München
Im Projektgebiet Neuaubing – Westkreuz – 
Freiham werden acht Mobilitätsstationen 
errichtet. Die E-Mobilitätsstationen werden 
in einer einheitlichen, wiedererkennbaren 
Gestaltung errichtet. Es werden Fahrradständer für Rad, Pedelecs und e-Lastenräder errichtet. Dazu erhält jede Station 
eine E-Lade säule sowie eine Infostele mit 
Monitor. Dazu kommen Stellplätze für 
 stationäres Car-Sharing bzw. Laden von 
Elektrofahr zeugen mit speziellen Piktogrammen und Markierungsstreifen. Zudem 
werden zwei e-Mobilitätsstationen mit 
Quartiersboxen ausgestattet. 
An den E-Mobilitätsstationen verknüpft 
die MVG das Kernangebot des Öffentlichen 
Personennahverkehrs (ÖPNV) mit weiteren 
Mobilitätsbausteinen: MVG Rad, MVG eRad, 
MVG eTrike, sowie E-Carsharing-Fahrzeuge 
von STATTAUTO und Ladesäulen. Zur Information und als zentraler Zugang zur Buchung dienen digitale Informationsstelen 
vor Ort und die München SmartCity App. 
Die Standorte der ersten vier 
 E-Mobilitätsstationen:
➔ Am Westkreuz 
Friedrichshafener Straße 11
➔ Neuaubing 
Bodenseestraße 238
➔ Aubing 
Colmdorfstraße 34
➔ Wiesentfelser Straße 53
Bis Ende 2018 werden weitere vier E-Mobilitätsstationen eröffnet.
An der Mobilitätsstation Westkreuz testen 
SWM ⁄ MVG auch eine Quartiersbox. Eine 
zweite Box soll bis Ende 2018 im Quartier 
in Betrieb gehen.
NOVEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

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Definitionen: Was ist eSharing?
Die SWM ⁄ MVG liefern mit den E-Ladesäulen 
die Infrastruktur für den Einsatz von 
E-Carsharing-Fahrzeugen. An zwei Stationen wird es eine E-Ladesäule für jeweils 
zwei Fahrzeuge von STATTAUTO geben, 
an den anderen sechs Stationen ist je 
ein Parkplatz für privates Laden und ein 
Parkplatz für STATTAUTO vorgesehen.
Was passiert an den Infostelen?
An den weithin sichtbaren Infostelen mit 
dem markanten „M“ im Kopf finden sich 
alle Informationen zum Mobilitätsangebot 
vor Ort: Wo steht das nächste verfügbare 
MVG Rad? Wann fährt der nächste Bus? 
Antworten auf all diese Fragen findet sich 
an den Stelen mit den interaktiven Bildschirmen und in der SmartCity App. Man 
findet auch Infos zu nahegelegenen Restaurants, Sehenswürdigkeiten, städtischen 
Dienstleistungen, Ärzten und vielem mehr. 
An der Stele und in der App findet man 
gleich alle Infos dazu, wie man am bequemsten an den gewünschten Ort kommt. 
MVG eRad und eTrike
Ganz neu in der MVG Radfamilie ist das 
MVG eRad. Es handelt sich dabei um ein 
motorunterstütztes Elektrorad, mit dem 
auch weitere Distanzen ohne große Anstrengung zurückgelegt werden können. 
Die eRäder stehen an allen acht Stationen 
zur Verfügung und müssen auch an einer 
dieser Stationen zurückgegeben werden, 
um den Akku wieder aufzuladen.
Auch neu ist das MVG eTrike, das im Projektgebiet Neuaubing-Westkreuz zur Verfügung steht. Es handelt sich dabei um ein 
eigens entwickeltes, motorunterstütztes 
Lastendreirad, mit dem sich etwa Einkäufe 
bequem transportieren lassen. Dank der 
dreirädrigen Konstruktion ist das eTrike 
auch für mobilitätseingeschränkte Personen geeignet. Übrigens: Da passt ein 
 Kasten Bier rein!
Erste Mobilitätsstation am 
Domagkpark eröffnet
Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnete 
am 31. Mai 2016 die erste E-Mobilitätsstation Münchens im Neubaugebiet Domagkpark. Die Station ist Herzstück des Mobilitätskonzeptes für das gesamte Quartier. 
Zum Ausleihen stehen zwei E-Scooter, zwei 
E-Bikes, zwei Lastenräder – davon ein 
E-Lastenrad und 5 PKW zur Verfügung, 
die alle über die Buchungsplattform von 
STATTAUTO München geordert werden 
 können.
Die Station ist im WOGENO-Haus Fritz- 
Winter-Straße verortet. Der Strom wird 
über eine PV-Anlage auf dem Dach gewonnen und über Ladepunkte in die Fahrzeuge 
eingespeist. Demnächst wird ein Speicher 
installiert, um jederzeit CO
2-freie Mobilität 
zu gewährleisten. In der Tiefgarage wird 
flexibles Parkplatzmanagement in Kooperation mit ParkU erprobt. Freie Stellplätze 
können durch Dritte genutzt werden, die 
Buchung und Abrechnung erfolgt über eine 
App, der Zugang zur Tiefgarage über einen 
Sensor.
Schließlich ist im WOGENO-Haus die Radlstation von Dynamo Fahrradservice angesiedelt, die sich auch um die Wartung der 
Zweiräder der Mobilitätsstation kümmert. 
Es stellt sich nur die Frage: Wenn schon 
sämtliche Leitungen verlegt wurden, warum 
ist die Station dann nicht gleich auch ein 
WLAN-Punkt?
Neue Mobilitätsstationen in München 
mit Anbindung für car2go Kunden
An den Mobilitätsstationen Parkstadt 
Schwabing und Domagkpark wird es insgesamt 13 Stellplätze für Anbieter von 
free-floating Carsharing geben. Im Verlauf 
des Jahres werden zudem 15 weitere Carund Bikesharing-Parkplätze in der Gertrud- 
Grunow-Straße sowie der Max-Bill-Straße 
eingerichtet, also ebenfalls in Laufnähe zu 
den beiden neuen Mobilitätsstationen. 
2019 soll in München eine weitere Mobilitätsstation in der Anni-Albers-Straße hinzukommen, ebenfalls mit Stellplätzen für 
free-floating Carsharing.
Am Standort München können die rund 
80.000 car2go Nutzerinnen und Nutzer auf 
insgesamt 550 car2go Fahrzeuge zurückgreifen. Das Münchner Geschäftsgebiet 
 umfasst 89 Quadratkilometer.
Rückblick: Münchens erste 
 Mobilitätsstation
2014 haben die SWM und die MVG an der 
Münchner Freiheit Münchens erste Mobilitätsstation eröffnet. Ziel war es, den öffentlichen Personennahverkehr mit neuen 
individuellen und flexiblen Mobilitätsangeboten zu verknüpfen. So gibt es neben dem 
Angebot von U-Bahn, Bus und Tram dort 
eine MVG Radstation, eine Ladesäule für 
E-Fahrzeuge, einen Stellplatz für STATTAUTO 
und Parkplätze für Carsharer wie DrvieNow 
und car2go. Eine weithin sichtbare Stele 
mit interaktivem Bildschirm informiert über 
alle Mobilitätsangebote vor Ort.
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018
TITELTHEMA

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Komplettiert wird das Angebot durch 
P+R-Parkplätze, B+R-Stellplätze und einen 
Taxistand in unmittelbarer Umgebung. 
So soll den Bürgerinnen und Bürgern der 
Umstieg vom eigenen Auto hin zu nachhaltigeren Fortbewegungsformen erleichtert 
werden. Es handelt sich hier um ein Pilotprojekt unter Realbedingungen, bei dem 
technische, rechtliche und betriebliche 
 Aspekte erprobt werden sollen. 2017 wurde 
etwa in Zusammenarbeit mit dem Münchner 
Sart-Up „Park Here“ eine energieautarke 
Parksensorik verbaut, die via App in Echtzeit über den Belegungszustand der vorhandenen Parkplätze informiert.
Was bedeutet das für das Taxi 
in München heute und in Zukunft?
Der Kampf um die Kunden wird weiter bestehen bleiben. Aber auch die Notwendigkeit des Taxis im heutigen Sinne wird sich 
nicht ändern. Das Taxigewerbe in München 
hat einen guten Stand und einen guten 
Ruf. Das muss erhalten und in die Zukunft 
mitgenommen werden. Ein missgünstiger 
Blick auf die neuen und immer mehr um 
sich greifenden Mobilitätsangebote bedeuten Stagnation im Gewerbeangebot und 
 damit ein Zurückbleiben. 
Die neuen Mobilitätsangebote müssen jeden Tag neu im Kopf aufgenommen und als 
eine Chance, in diesem Marktsegment mitzulaufen, angesehen werden. Jede Veränderung des Mobilitätsverhaltens muss als eine 
neue Chance für das Taxi beurteilt werden. 
Das gilt auch für die Technik. Das Elektrotaxi rundweg abzulehnen, nur weil es derzeit keine brauchbare Lade-Infrastruktur 
gibt, erinnert mich an die erste Eisenbahn. 
Diese wurde als extrem gesundheitsgefährdend und für den menschlichen Körper und 
Geist als völlig inakzeptabel betrachtet, 
angesichts der irrwitzigen Geschwindigkeit 
von 30 km/h. Die einen nahmen weiterhin 
das Pferd. Die anderen packten die Chance 
beim Schopf und wurden reich. Es gibt einfach zu viele Facetten des menschlichen 
Lebens, als dass man die Mobilität vollständig dem Angebot von ÖPNV und 
Leih-Transportmitteln überlassen kann. 
Aber ändern wird sich trotzdem Vieles:
➔ Der Benzinmotor wird bald nur noch im 
Museum zu sehen sein.
➔ Der Taxler muss sich mit den anderen 
Mobilitätsangeboten vernetzen.
➔ Es muss beim Taxler ein Umdenken 
stattfinden: der Kunde sucht sich raumgreifend ein Mobilitätsangebot. Und 
hier muss das Taxi mit auftauchen.
➔ Service, Pünktlichkeit, Freundlichkeit, 
Sauberkeit, Verfügbarkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis: diese Begriffe werden 
auch künftig zentraler Bestandteil der 
Akzeptanz eines Taxis beim Kunden 
bleiben.
Selbst wenn eines Tages Flugtaxis vor dem 
Münchner Hauptbahnhof starten und landen sollten (oder werden?): Der Gast muss 
deswegen auch erst dorthin kommen oder 
will von dort aus weiter. Dann sollte das 
(Fahr-)Taxi bereit stehen. (RM)
Bestand an Elektrofahrzeugen in Deutschland aus (BMVI 01.01.2016)
Kraftfahrzeuge
Hybridfahrzeuge 131.186
Elektrofahrzeuge 37.951 (darunter 7.300 Krafträder)
Lastkraftwagen 4.367
Elektro-Fahrräder 720.000 Zuwachs von 19 % (2017)
Carsharing mit Veränderung zum Vorjahr
Anzahl Fahrberechtigte 1.260.000 Zuwachs von 21,2 %
zum 01.01.2018 2,1 Mio. Zuwachs von 67 %
München 2017 1.900
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Lokale Gewerbetreibende können Ihre Produkte ebenfalls in die Quartiersbox legen 
und somit Ihren Kunden eine Abholung 
rund um die Uhr ermöglichen.
Der Paketbote kommt just immer dann, 
wenn man nicht da ist? Das gehört mit der 
Quartiersbox der Vergangenheit an. Sie 
kann von Unternehmen und Privatleuten 
genutzt werden und dient auch dem lokalen Handel als Lieferstation. Empfindlichere 
Ware ist mit ihr kein Problem: Es gibt 
Raumtemperatur-, Kühl- und sogar Tiefkühlfächer. Sie kann schon bald den Alltag 
der Bürger vereinfachen. 
So einfach läuft’s mit 
der Quartiersbox
Warenbestellung:
1. Auf www.getnow.de, dem Kooperationspartner der Quartiersboxen gehen.
2. Postleitzahl der Lieferadresse der Quartiersbox (81243) angeben, aus über 
12.000 Artikeln die gewünschten Waren 
aussuchen und in den Warenkorb legen.
3. Als Wunsch-Liefermöglichkeit die 
 Quartiersbox auswählen, das gewünschte Abhol fenster und die Zahlungsart 
festlegen und dann die Bestellung 
 abschließen.
4. Anschließend erhält man eine Bestätigungsmail mit einem entsprechenden 
Abholcode.
5. Die Bestellung wird zum gewünschten 
Zeitpunkt in der Quartiersbox hinterlegt. 
Zur Abholung einfach den Abholcode an 
der Quartiersbox scannen oder eingeben. Das Fach mit Ihrem Einkauf öffnet 
sich und die Bestellung steht zur Entnahme bereit. Je nach Bestellung werden auch mehrere Fächer mit einem 
 Bestellvorgang belegt. Bei Entnahme 
öffnen sich die Fächer nacheinander. 
Die Produkte werden aus einem Fach 
entnommen, wieder geschlossen und 
das nächste Fach öffnet sich automatisch. Am Ende alle Fächer wieder 
schließen. 
Hier kann man auch ein 
Schließfach buchen 
Gegenstände einschließen und bei 
Bedarf teilen:
1. Klicken auf www.getnow.de auf das 
 Banner „Schließfachbuchungen“ .
2. Formular für die verbindliche Fachbuchung ausfüllen. Einmalig registrieren 
oder mit den bestehenden SWM ⁄ MVG 
Benutzerdaten einloggen. Anschließend 
die Fachbuchung bestätigen.
3. Es folgt eine Bestätigungsmail mit 
PIN-Nummer und einem entsprechenden 
QR-Code.
4. Am Bedienterminal der Quartiersbox 
die PIN-Nummer eingeben oder den 
QR-Code einscannen. Das zugeteilte 
Fach öffnet sich automatisch. Gegenstände dort einlegen und Fach schließen. Um Gegenstände zu teilen, wird 
die PIN-Nummer an den Abholenden 
weitergegeben.
5. Zur Wiederentnahme der hinterlegten 
Gegenstände, am Bedienterminal die 
PIN-Nummer eingeben oder den QR-
Code scannen. Das entsprechende Fach 
öffnet sich automatisch. Rechtzeitig 
vor Ablauf des gebuchten Zeitraums 
alle Gegenstände entnehmen und das 
Fach schließen. (RM)
Schnell. Preiswert. Kompetent.
➔ WAS IST EINE QUARTIERSBOX?
Dorthin kann man sich Einkäufe und Waren von teilnehmenden Shops liefern lassen und ganz flexibel abholen. 
Die Quartiersboxen bieten zusätzlich eine intelligente Schließfachfunktion: Die Fächer kann man für sich selbst 
als normales Schließfach mieten oder zum Teilen von Waren oder Werkzeug nutzen. Der Tauschpartner kann die 
Sachen an der Quartiersbox abholen und nach Benutzung wieder dort deponieren.
Foto: SWM
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018
TITELTHEMA

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INFORMATION
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Engelhardstraße 6 
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Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
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der Bayerischen Staatsoper
Mo. 05.11., 19.30 Uhr, Uraufführung: Macbeth – Modernes 
Musiktheater nach William Shakespeare
Di. 06.11., 10.00 Uhr, Schulaufführung: Macbeth – Modernes 
Musiktheater nach William Shakespeare
Di. 06.11., 19.30 Uhr, Macbeth – Modernes Musiktheater 
nach William Shakespeare
Sa. 10.11., 19.30 Uhr, Mein alter Simpl VI mit Toni Netzle
Di. 13.11., 19.30 Uhr, Ein Abend mit Dagmar Nick im 
 Gespräch mit Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Borchmeyer
Fr. 16.11., 19.30 Uhr, Konzert mit Uwaga!
Mo. 19.11., 19.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung von 
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Fotografien aus 30 Jahren
Sa. 24.11., 17.00 Uhr, Bucherzählungen für Kinder mit Anja 
Bever: „Hinter verzauberten Fenstern“ von Cornelia Funke
Fr. 30.11., 20.30 Uhr, Matthias Bublath’s Solo Piano Visions
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KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
Rainer Spitzenberger

Seite 20

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Seit September 1917 diskutiert, wurde am 
2. November 1918 eine umfangreiche Verfassungsreform durch ein Abkommen zwischen der Kgl. Staatsregierung und allen 
Landtagsfraktionen geschlossen, die unter 
anderen die Einführung des Verhältniswahlrechts vorsah. König Ludwig III. stimmte 
noch am selben Tage der Umwandlung der 
konstitutionellen in eine parlamentarische 
Monarchie zu. Dieser Schritt kam für den 
König zu spät. Am 7. November 1918 proklamierte der Journalist und USPD Politiker 
Kurt Eisner den Freistaat Bayern und erklärte den König für abgesetzt. Die Monarchie hatte längst ihren Rückhalt verloren. 
Ohne einen Schuss abzugeben konnten alle 
Münchner Kasernen, Polizeistationen und 
Zeitungen von den Aufständischen eingenommen werden. Angeblich soll Ludwig III. 
die Lage völlig falsch eingeschätzt haben. 
Erst ein Passant soll ihm die Nachricht über 
die revolutionäre Lage im Englischen Garten bei einem Spaziergang mitgeteilt haben. Als er ins Schloss zurückkehrte, fand 
er dieses fast menschenleer vor. Seine Minister rieten ihm zur Flucht. Am 13. November 1918 entband Ludwig III. mit der 
Anifer Erklärung die bayerischen Beamten 
und Soldaten ihres Treueeides und stellte 
damit den Fortgang der Verwaltung sicher, 
verweigerte jedoch die Abdankung. Mit seiner Absetzung endete die 738 Jahre währende Herrschaft der Wittelsbacher Dynastie über Bayern. 
Kurt Eisner und das erste Jahrzehnt
Kurt Eisner wurde von den Arbeiter- und 
Soldatenräten zum ersten Ministerpräsidenten des jungen Freistaates erklärt. Seine 
separatistischen Visionen konnte er aber 
nicht verwirklichen. So schwebte ihm eine 
Herauslösung Bayerns aus Deutschland vor. 
Eine Donauförderation, ein Staatenbund 
Bayern-Österreich-Tschechoslowakei, sollte 
Bayern eine neue Perspektive geben. Eisner 
verlor 1919 die Landtagswahl. Am 21. Februar wurde er von einem Studenten, der der 
völkisch-nationalen Thule-Bewegung angehörte, an der Seite des Hotels Bayerischer 
Hof erschossen. Er war gerade auf dem Weg 
in den Landtag, um seine Rücktrittsrede zu 
halten. Der Mord an Eisner war der Beginn 
einer langen Reihe von rechten und linken 
Attentaten. Bis zum Hitlerputsch 1923 
wurde der junge Freistaat durch bewaffnete 
Verbände, wiederholte Regierungswechsel, 
Hyperinflation und wirtschaftliche Instabilität erschüttert. Erst unter Ministerpräsident Heinrich Held von der Bayerischen 
Volkspartei stabilisierte sich die Lage. Trotz 
dieser Geburtswehen des demokratischen 
Bayerns gelang es, die Akzeptanz für die 
neue Ordnung schneller als anderswo in 
Deutschland zu festigen.
Vielleicht spielt dabei die Grundhaltung der 
Bayern eine entscheidende Rolle. Thomas 
Mann schrieb 1923 in der New Yorker Zeitschrift „The Dial“: „Bayern und München 
im Besonderen war demokratisch, lange 
 bevor in Deutschland von ‚Demokratie‘ 
in irgendeinem revolutionären Sinne die 
Rede war. Es war und ist demokratisch im 
folkhaft-volkstümlichen, das heißt also: 
in konservativem Geiste.“
Nationalsozialismus und 
Zweiter Weltkrieg
Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, was 
dem bayerischen Freistaat noch bevor 
stand. Als 1929 die Weltwirtschaftskrise 
die Arbeitslosigkeit in die Höhe trieb, profitierte die NSDAP mit ihren Versprechungen. Bei den Wahlen 1932 lag sie mit der 
Bayerischen Volkspartei gleich auf. 32,5 % 
der Bayern gaben der NSDAP ihre Stimme. 
Trotz dieses Ergebnisses stießen die Nazis 
nach der Machtübernahme immer wieder in 
Bayern an ihre Grenzen. Die Kirchen und 
das katholische Milieu ließen die Gleichschaltungsmaßnahmen schwieriger werden 
als in anderen Gegenden. Trotzdem nahm 
die Akzeptanz zu. So brannten auch in 
Bayern die Synagogen am 9. November 
1938. Zuvor errichteten die Machthaber in 
Dachau das erste Konzentrationslager für 
politische Gegner. So stammten aber auch 
die ersten Gefangenen aus Bayern. Etwa 
1,5 Millionen bayerische Soldaten kämpften ab 1939 im 2. Weltkrieg. Davon gerieten etwa zwei Drittel in Gefangenschaft. 
Bayerns letzter König, Ludwig III., sah im Ersten Weltkrieg seine Chance, Bayern als Gegengewicht zu Preußen zu etablieren. 
So forderte er wiederholt vom Deutschen Kaiser das Elsass und Teile Belgiens für Bayern. Die Bevölkerung hatte bereits ab 1915 
wenig Verständnis für diese Großmachtphantasien. Der Hunger wurde immer mehr zur existentiellen Bedrohung und der Unmut 
wuchs. Als 1917 sogenannte Hungerdemonstrationen immer häufiger wurden, spitzte sich die Lage zu. 
➔ 100 JAHRE FREISTAAT BAYERN
Vom Königreich zur Demokratie
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018
WISSENSWERTES

Seite 21

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Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder
Als der Zweite Weltkrieg und damit die 
 Gewaltherrschaft der Nazis 1945 zu Ende 
ging, hatte der Freistaat das Glück, von 
den Amerikanern befreit zu werden. Diese 
ermöglichten die Erneuerung von Staatlichkeit und Demokratie in Bayern. Bald wählte 
die Bevölkerung Gemeinderäte, Kreistage 
und schließlich eine verfassungsgebende 
Landesversammlung und den Landtag. Nach 
1945 stieg die Bevölkerungszahl um mehr 
als zwei Millionen an. Dies war der hohen 
Zahl der Flüchtlinge geschuldet. 
Bereits 1946 trat die neue Verfassung des 
Freistaats Bayern in Kraft. Die ersten Aufgaben der bayerischen Nachkriegspolitik 
waren der Kampf gegen Hunger, Knappheit 
und Wohnungsnot sowie die Unterbringung 
von über zwei Millionen Flüchtlingen und 
Heimatvertriebenen.
Dank der Hilfe aus den USA und der hohen 
Arbeitsleistung der Bayern erholte sich die 
Wirtschaft nach der Währungsreform 1948 
rasch. Der erste Ministerpräsident, Wilhelm 
Hoegner, und auch sein Nachfolger, Hans 
Ehard, setzten sich besonders für eine starke Rolle des föderalen Gedankens in der 
neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland ein.
Die 1960er Jahre standen ganz im Zeichen 
des Wandels vom Agrar- zum Industriestaat 
Bayern. Der Freistaat gründete Gymnasien 
und Universitäten, die Städte wuchsen immer schneller und die Infrastruktur legte 
die Grundlagen für das Wachstum der bayerischen Wirtschaft. So war der Zuschlag für 
München als Austragungsort der Olympischen Spiele 1972 nicht nur ein Glücksfall 
für den Freistaat, sondern auch das Ergebnis der Leistung seiner Bewohner. Selbst 
der Strukturwandel in Industrie und Landwirtschaft in den siebziger und achtziger 
Jahren des vorigen Jahrhunderts ging in 
Bayern reibungsloser als in anderen Bundesländern von statten. 
Heute kann der Freistaat Bayern mit Stolz 
auf seine Geschichte zurückblicken. Trotz 
der blutigen Anfänge wurde aus einem 
 Agrarstaat ein weltweit begehrter Industriestandort, Forschungs- und Bildungsstätte und Traumziel vieler Nichtbayern. Allein 
die Wirtschaftskraft übersteigt die vieler 
europäischer Staaten. Das Zusammenspiel 
von florierender Wirtschaft, stabilen politischen Verhältnissen, unvergleichlichen 
Kulturstätten und einer sagenhaft schönen 
Natur lässt den Freistaat Bayern auch voller 
Optimismus auf das nächste Jahrhundert 
schauen. (BH)
NOVEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

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Innenstadt
Beginnen wir mit unserem Baustellen- 
Überblick in der Innenstadt. Unverändert 
ist das Stauvergnügen am Sendlinger Tor. 
Wir konnten uns schon seit geraumer Zeit an 
die hier eingerichteten Verschwenkungen 
gewöhnen und dürfen das noch bis vsl. 
 Mitte 2022 tun. Zwei Jahre früher soll die 
Tief garage am Thomas-Wimmer-Ring 
 vollendet sein. Wenigstens sieht man hier 
sichtbare Fortschritte beim Baugeschehen, 
was an manch anderer Baustelle nicht immer so ausschaut. Noch bis Ende November 
laufen die Arbeiten im Altstadtringtunnel. 
Diese waren jedoch nur der Aufgalopp für 
die ab ca. März 2019 beginnenden „großen“ 
Umbauarbeiten. Das dicke Ende kommt also 
noch. Noch bis Ende Dezember beglücken 
uns die Arbeiten am Fernkälte- und Fernwärmenetz im Bereich Maximiliansplatz. 
Schmalere Fahrbahnen auf dem Platz und 
Sperrungen oder Einbahnregelungen in 
den umliegenden Straßen sind die unerfreuliche Begleiterscheinung. Pünktlich 
zur Wiesn begannen ähnliche Arbeiten im 
Bereich der Kreuzung Seidl- ⁄ Marsstraße, 
wo wir uns seither und noch mindestens 
bis Mitte Dezember im Stau vereint fühlen 
dürfen. 
München-Nord
Einigermaßen verschont wird der Norden 
der Stadt. Die Arbeiten zum Austausch der 
Trambahngleise einschließlich des barrierefreien Umbaus von Haltestellen in der 
Schleißheimer Straße kommen an ihr Ende 
und dürften allerspätestens Anfang Dezember beendet sein. Erwähnenswert ist in diesem Stadtbereich dann noch der, wie das 
immer so schön im Amtsdeutsch heißt, 
„erstmalige Straßenausbau“ der Ludwigsfelder Straße. Nach kaum 50 Jahren wird 
dieser bislang bessere Feldweg endlich für 
den Verkehr der heutigen Zeit ertüchtigt. In 
mehreren Bauabschnitten wird bis voraussichtlich August 2019 gearbeitet. Dabei ist 
im Allgemeinen eine Einbahnregelung in 
Richtung Westen vorgesehen. Der Verkehr 
aus Richtung Allach wird folgerichtig über 
die Eversbusch- und Otto-Warburg-Straße 
umgeleitet. 
München-Ost
Im Osten der Stadt sollten die langwierigen 
Bauarbeiten zum Austausch der Trambahngleise in der Ismaninger Straße mit Erscheinen dieses TAXIKURIER beendet sein. 
Hoffentlich halten die Gleise eine Weile 
und – hoffentlich – auch die komischen 
Gummipuffer, die ja schon vor Jahren in der 
Maximilianstraße so völlig erfolgsfrei Verwendung fanden. Noch bis Ende 2019 verwirklicht sich der Stadtteil Trudering mit 
dem „Projekt Aktive Zentren Trudering“ . 
Nachdem heuer schon einiges an Vorleistungen erbracht wurde, ist für die kommende 
Bausaison die Truderinger Straße zwischen 
Bajuwaren- und Friesenstraße an der Reihe. 
Was immer das dann wieder an Behinderungen mit sich bringen wird. 
Im Süden der Stadt wird die Schönstraße 
umgebaut. Immerhin soll hier ein kleines 
Wunder geschehen. Denn ursprünglich war 
hierfür das ganze kommende Jahr vorgesehen. Jetzt soll schon „Mitte 2019“ alles 
fertig sein. Wir werden es sehen. Noch bis 
Mitte November dauert eine Sanierung der 
Kreuzung Heinrich-Wieland- ⁄ Quiddestraße ⁄ Karl-Marx-Ring. Es kann nur von 
Osten nach Westen – und umgekehrt – 
 gefahren werden und ein Abbiegen in die 
Heinrich-Wieland-Straße ist nicht möglich. 
Gleich in der Nähe, sozusagen an der nächsten Kreuzung Staudinger- ⁄ Plettstraße 
 findet noch ein Straßenumbau statt, der 
bis Ende November dauern soll. 
München-West
Im westlichen Bereich begannen vor einiger 
Zeit die Vorbereitungen zur sogenannten 
Verschönerung des Romanplatzes. Gemeint 
sind damit vor allem die Umbauten im Bereich der Haltestellen, die üblicherweise auf 
Kosten des Autoverkehrs stattfinden. Das 
wird auch hier nicht anders sein. Hauptsache ist, dass nicht ein ähnlich missglücktes 
Konstrukt, wie an der Münchner Freiheit 
entsteht, wo nun wirklich nichts verbessert 
wurde. Der Wirrwarr ist bei weitem größer 
als früher und das hochgelobte exzeptionell 
„schöne“ Dach der Haltestelle ist alles andere als toll. Vor allem von oben und glücklicherweise sieht man das von unten nicht so. 
Was das alles kostet, spielt keine entscheidende Rolle und Fragen danach werden 
nicht gestellt. Sie sind ja auch gar nicht erwünscht, denn dann könnte auch rauskommen, dass die Trambahnseligkeit gar nicht 
soooo toll ist, wie man sie uns immer verkaufen will. Wie dem auch sei, zusätzlich ist 
ein paar Meter weiter in der Arnulfstraße in 
Höhe der Nibelungenstraße bis ca. Ende November der Bau einer provisorischen Wendeschleife in Arbeit, was zur Folge hat, dass 
pro Richtung nur eine Spur verbleibt. In der 
Wotanstraße wird bis Mitte Dezember in 
Vorbereitung auf die geplanten Verschlimmbesserungen eine Wasserleitung verlegt. Das 
führt dazu, dass aus der Wotanstraße nur 
eine Geradeausspur (wie bislang) und nur 
eine Linksabbiegespur (von dreien) übrig 
bleibt. 
Bis Mitte Dezember darf in der Dachauer 
Straße einwärts zwischen Landshuter Allee 
und Sprunerstraße Stauvergnügen betrieben 
werden. Hier wird ein Haus an das Fernwärmenetz angeschlossen. Weshalb auf gut 
500 Meter auch besichtigt werden kann, 
dass unter der heutigen Asphaltschicht noch 
das gute alte Kopfsteinpflaster liegt, welches nun vorübergehend wieder mit freige-
➔ BAUSTELLEN HERBST ⁄ WINTER
Das wohl größte Chaos seit langem …
iStockphoto
... haben wir baustellentechnisch, Gott sei Dank, hinter uns. So viele Sommerbaustellen wie heuer waren noch nie zu 
 verzeichnen. Die einzige Entschuldigung, die man gelten lassen kann ist, dass dieses hochkonzentriert zusammengefasste 
 Abarbeiten der Einzelmaßnahmen in der Zukunft einen noch länger anhaltenden Stauärger vermeiden kann.
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018
 BAUSTELLENBERICHT

Seite 23

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legt wird. Man könnte ja, wie am Marienhof 
noch zusätzlich archäologische Ausgrabungen zur jüngeren Münchner Stadtgeschichte 
durchführen… Gleiches böte sich an für die 
Baustelle in Dachauer Straße auswärts zwischen Maßmann- und Lothstraße. Hier steht 
bis Mitte Dezember wegen der „Verbesserung der Radwegeverkehrsführung“ nur eine 
Fahrspur zur Verfügung. Das Großkunstwerk 
in der Menzinger Straße ab der Dall-Armi- 
Straße zum Wintrichring dürfte vsl. noch in 
diesem Jahr fertig werden. Schön, wenn das 
alles wäre. Aber wir sprachen ja gerade, der 
aufmerksame Leser wird es bemerkt haben, 
von auswärts. Preisfrage: Was fehlt? Antwort: Die Gegenrichtung einwärts. Die 
kommt 2019 dran. Mit den entsprechenden 
Behinderungen. Was gibt es zu gewinnen? 
Wie bei den manchmal schwer zu ertragenden „Stephans“ in Bayern 3 am Samstagvormittag: Nichts! Positiv ist, dass eine 
 angedrohte weitere Großbaustelle in ihren 
Auswirkungen mal nicht ganz so dramatisch 
sein dürfte, wie es der angekündigte Bau 
 einer Wasserleitung in der Landsberger 
Straße zwischen dem Laimer Kreisel und 
Am Knie vermuten lassen könnte. Da diese 
Arbeiten mittels „unter irdischer Vortriebsweise“ stattfinden, ist lediglich der Bau 
 eines Start- und zweier Zielschächte erforderlich. In deren Bereich wird die Fahrbahn 
verschwenkt. Die vor handenen Fahrspuren 
bleiben jedoch bestehen. Das wäre ja für 
2019 wenigstens ein kleiner Lichtblick. Man 
wird als Autofahrer bescheiden …
Auf den Autobahnen …
… um München herum wird fleißig gewerkelt. 
Am Dreieck Feldmoching (A 92 ⁄ A 99) 
 finden umfangreiche Brückenerneuerungen 
statt. Im Zuge dessen kommt es auch im 
kommenden Jahr immer wieder zu Sperrungen von Verbindungsrampen zwischen beiden 
Autobahnen. Dazu gibt es Fahrspurreduzierungen und –verschwenkungen. Auf der 
A 99 findet im Bereich des Autobahnringes 
München-Ost der achtspurige Ausbau statt. 
Dies wird noch für geraume Zeit für erhebliche Stauungen sorgen. Fallweise kommt es in 
diesem Zusammenhang auch zu Behinderungen im Bereich der zu erweiternden Brücken 
und in den Straßen, die unter ihnen durchführen. Beispiel gefällig: Die Verbindung 
 Unterföhring – Ismaning war in diesem 
Jahr immer wieder mal kurzfristig gesperrt. 
Damit sollte hier, wie an ähnlichen Stellen, 
auch im kommenden Jahr gerechnet werden. 
Im Kreuz München-Ost (A 94 ⁄ A 99) wird 
das Brückenbauwerk wegen maroden Zustands komplett erneuert. Bis Ende 2019 
muss in allen Richtungen mit mehr oder weniger starken Behinderungen gerechnet werden. Blicken wir noch zur A 96. Diese wird 
zwischen Germering und Oberpfaffenhofen 
sechsspurig ausgebaut. Es ist auch für das 
kommende Jahr noch mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Und da der Verkehr 
generell weiter zunehmen dürfte, ist zumindest schon mal angedacht, dass auch der 
westliche Autobahnring sechsspurig ausgebaut werden sollte. Ohne jetzt den Besserwisser zu geben: Das war eigentlich schon 
klar, als dieses Autobahnteilstück eröffnet 
wurde. Es sei nochmals als Hinweis für die 
städtischen Planer deutlich herausgestellt: 
Auch in München wächst die Einwohnerzahl 
ungebrochen und damit – ob man es nun 
leiden mag oder nicht – auch der innerstädtische Verkehr. Was zu einem Anwachsen 
der zugelassen steuerpflichtigen Kfz führen 
wird. Radfahrer zahlen keine Steuern, stellen aber jede Menge kostspiegliger Ansprüche. Wer zahlt? Keine Überraschung: Der 
 Autofahrer! Zu guter Letzt, in der Einleitung 
schon angedeutet, sei noch eine mittlerweile abgeschlossene Maßnahme auf der A 9 
angesprochen. Hier wurden die Rastplätze 
Echinger Gfild und Brunngras über einen 
langen Zeitraum aufwendig erweitert. Die 
wenigsten der erforderlichen Arbeiten betrafen die Fahrspuren auf der Autobahn. Fürsorglich war während der gesamten Bauzeit 
hier die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 
dauerhaft auf Tempo 80 reduziert. Bei allem 
Respekt für Sicherheit auf Baustellen wäre 
zu überlegen, ob das so umfangreich angeordnet werden muss. Betreffen die Bauarbeiten die Zu- und Abfahrten der Rastplätze, 
ist das ohne Wenn und Aber in Ordnung. 
Insbesondere im letzen halben Jahr fanden 
jedoch eher überhaupt keine Arbeiten mehr 
statt, nicht im Bereich der Zu- und Abfahrten, nicht auf den Rastplätzen. Dass man 
dann über die Sinnhaftigkeit solcher Anordnungen schwer in Zweifel ist, kann wohl 
kaum verwundern. 
Was bleibt? 
Auch im kommenden Jahr stark sein, denn 
– auch wenn wir uns das noch so sehr wünschen – Besserung in unserem Sinne ist eher 
nicht zu erwarten. Deshalb: Gut informiert 
ist, wer immer wieder mal in den Computer 
schaut. Auf der Homepage der Genossenschaft unter www.taxi-muenchen.de finden 
sich so ziemlich alle Baustellen in München 
und Umgebung. Wie immer genügen zwei 
Klicks zum Baustellenbericht und der Profifahrer weiß, wann und wo er streckenmäßig 
eine Alternative in petto haben sollte. (WH)
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NOVEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

Seite 24

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➔ RAMERSDORF
Vom Dorf zum Stadtteil 
Fotos: Formenreich
Vorgeschichte
Das unscheinbare Dorf gruppierte sich um 
die Kirche Mariä Himmelfahrt an der Aribonenstraße 9. Einige der dortigen Gebäude 
aus dem ländlich-vorstädtischen 19. Jahrhundert stehen unter Denkmalschutz. Der 
Gasthof Alter Wirt an der Aribonenstraße 6 
hingegen, der ursprünglich aus dem 
17. Jahrhundert stammt, verlor 2013 seinen Status als Denkmal, nachdem er umfassend umgestaltet worden war. Die Aribonen waren ein Adelsgeschlecht aus dem 
deutschen Südosten, das im 12. Jahrhundert ausstarb und schließlich im Jahr 1960 
in München ihre Straße erhielt. Die benachbarte Ramersdorfer Straße entstand 
bereits 1914 zur Erhaltung des Ortsnamens. 
Die dörfliche Bewohnerschaft lebte von der 
Landwirtschaft oder arbeitete in den Ziegeleien, aus deren Produktion zahlreiche Gebäude in München entstanden. Seit dem 
Gemeinde-Edikt von 1818 bestand Ramersdorf als begrenzt eigenständige Gemeinde 
im Kreis Oberbayern und wurde schließlich 
am 1. Januar 1864 nach München eingemeindet. 
Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt
Die auch als Maria Ramersdorf bezeichnete 
Kirche liegt meist unbeachtet seitlich der 
Verkehrsströme auf der Rosenheimer Straße 
und dem Mittleren Ring, obwohl ihr Turm 
weithin sichtbar ist. Dieses Zentrum des alten Dorfkerns muss man gezielt aufsuchen 
und wird eine unerwartete, barocke Pracht 
und dörflich Ruhe inmitten der Stadt finden. Die Ausstattung der Kirche stammt 
unter anderem von Erasmus Grasser (1450–
1518, Grasserstraße von 1886) und Jan 
Pollack (1435–1519, Jan-Pollack-Straße 
von 1931). Die Kirche steht – heute noch 
erkennbar – auf einem Hügel, der früher als 
Friedhof genutzt wurde. 
Dieser ist mit einer Mauer umschlossen, die 
ein eigenes Torhaus, heute Mesnerhaus genannt, besitzt. Eine Passionskapelle wurde 
im 17. Jahrhundert an die Innenseite der 
Friedhofsmauer angebaut. Im 18. Jahrhundert wurde noch ein kurfürstliches Jagdhaus in die Mauer eingesetzt. Dies deutet 
darauf hin, dass die bayerischen Herrscher 
hier der Jagd frönten. 
Sie ritten dafür zum nicht weit südlich 
 liegenden Fasangarten oder nach Perlach, 
dessen Name ursprünglich „Wald mit Bären 
und Wildschweinen“ bedeutete. Die katholische Kirche Maria Ramersdorf gehört zu 
den ältesten und wichtigsten Wallfahrtskirchen im Erzbistum München und Freising, 
die erstmals 1315 urkundlich in Erscheinung tritt, allerdings ursprünglich aus dem 
11. Jahrhundert stammen dürfte. Seit dem 
14. Jahrhundert war ein Marienbild Ziel der 
Wallfahrten. Eine dieser Wallfahrten heißt 
Frauendreißiger, nach der seit 2013 die 
Frauendreißigerstraße an der Ottobrunner 
Straße heißt. Während des Dreißigjährigen 
Krieges (1618–1648) belagerte im Jahr 
1632 der schwedische König Gustav Adolf 
(1594–1632, Gustav-Adolf-Straße von 
1938) die Stadt München. 
Um ihrer Zerstörung zu entgehen, musste 
die Stadt 42 Geiseln stellen, die nach 
Augsburg verbracht wurden. Nach ihrer Befreiung kehrten sie in ihre Heimat zurück 
und stifteten zum Dank für ihre glückliche 
Rückkehr im Jahr 1635 ein Votivbild für 
Maria Ramersdorf, wo eine Tafel das Schicksal dieser Gefangenen wach hält. Anlässlich 
der Eingemeindung von Laim 1900 benannte der Magistrat dort die Straßen großer 
Gebiete nach diesen Geiseln, beispielsweise 
die Agricolastraße oder die Aindorferstraße. Das gesamte Ensemble der Kirche Maria 
Ramersdorf steht unter Denkmalschutz und 
stellt eine bemerkenswert geschlossene 
Baugruppe dar.
Bauliche Entwicklung
In Ramersdorf gab es viele freie Flächen 
und Grund und Boden waren preiswert. Seit 
1900 entstanden große Wohnanlagen für 
die schnell wachsende Bevölkerung. Dies 
fand beispielsweise seinen Ausdruck im 
Bau der Volksschule an der Führichstraße 53 
Während München im Jahr 1158 gegründet wurde, erwähnte eine um das Jahr 1010 herum datierte Urkunde erstmals 
eine Ansiedlung Rumoltesdorf, benannt nach einem fränkischen Adligen Rumolt, der damals hier das Sagen hatte. Zu seiner 
 Erinnerung entstand 1954 die Ramoltstraße. 
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018
 STADTKUNDE MÜNCHEN

Seite 25

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in den Jahren 1915 bis 1918, die schon 
1933 wieder erweitert werden musste. 
Wollani- ⁄ Maria-Lehner-Straße
Die erste große Baumaßnahme war die 
Wohnanlage für den Verein für Verbesserung der Wohnungsverhältnisse zwischen 
der Wollanistraße und der Maria-Lehner- 
Straße (beide von 1907) aus den Jahren 
1907 bis 1927. Die lange Bauzeit erklärt 
sich aus der Unterbrechung durch den 
 Ersten Weltkrieg (1914–1918), während 
dem der Wohnungsbau daniederlag. Die 
 Anlage gilt als Musterbeispiel malerischen 
Städtebaus und steht deshalb unter 
 Denkmalschutz. 
GEWOFAG
Die städtische Gemeinnützige Wohnungsfürsorge Aktiengesellschaft (GEWOFAG) 
entstand im Jahr 1928 auf Initiative von 
Karl Preis (1884–1946), dem damaligen 
Leiter des Münchner Wohnungs- und Siedlungsreferates und Stadtrat der Münchner 
SPD. Ziel war es, die damalige katastrophale Wohnungsnot zu lindern, und zu diesem 
Zweck reiste Oberbürgermeister Karl Scharnagl (1881–1963, Karl-Scharnagl-Ring von 
1964) mit dem Dampfer nach New York, um 
Kredite als Anschubfinanzierung lockerzumachen. Als erste von fünf Großwohnsiedlungen der GEWOFAG entstand Neu-Ramersdorf, das 1928 bis 1930 nördlich des alten 
Dorfkernes entlang der Anzinger Straße 
(1924), der Melusinenstraße (1929) und 
dem Piusplatz (1931) erbaut wurde und die 
erste Siedlung des sozialen Wohnungsbaus 
in München überhaupt war. Infolge der 
Weltwirtschaftskrise seit 1929 konnten allerdings anfangs nur 1.350 von geplanten 
3.500 Wohneinheiten fertig gestellt werden. Der Melusinenplatz, der bereits 1899 
auf offenem Feld benannt worden war, erhielt im Jahr 1946 Karl Preis zu Ehren seinen heutigen Namen Karl-Preis-Platz. Bis 
Ende März 2018 befand sich die Zentrale 
der GEWOFAG in der Kirchseeoner Straße 3, 
seitdem werden die rund 35.000 Wohnungen vom Gustav-Heinemann-Ring 111 aus 
verwaltet.
Mustersiedlung
Zwischen Frauenchiemseestraße und Herrenchiemseestraße öffnete 1934 anlässlich 
der Deutschen Siedlungsausstellung die 
Mustersiedlung Ramersdorf ihre Türen. 
Mit Beginn des Dritten Reiches 1933 hatte 
der Nationalsozialist Guido Harbers (1897–
1977) Karl Preis als Wohnungsreferenten 
abgelöst. Über „Sinn und Ziel“ der Siedlungsausstellung schrieb Harbers nun: 
„Die Ausstellung geht von dem nationalen 
Grundgedanken aus, dem Deutschen im 
 eigenen Land das Leben wieder lebenswert 
zu machen. Ihm liegt der soziale Gedanke 
inne, der gesunden deutschen Familie ihren 
weiteren Erholungs- und Bewegungsraum 
in der deutschen Landschaft sowie ihren 
eigenen Lebensraum auf eigener Scholle zu 
verschaffen und zu erhalten.“ Anders ausgedrückt: Im Rahmen der Aufrüstung zum 
Zweiten Weltkrieg (1939–1945) sollten die 
Bewohner auf ihren großen Grundstücken 
zur Selbstversorgung schreiten, um das 
Deutsche Reich unabhängiger von Lebensmittel-Importen zu machen. ➔
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Seite 26

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Es versteht sich von selbst, dass nur bewährte Nationalsozialisten die Häuser beziehen durften. Dies war auch der Grund, 
warum die gesamte Siedlung 1945 von der 
US-Armee beschlagnahmt wurde und bis 
1955 blieb. Heute merkt man von der Entstehungszeit der Mustersiedlung nichts 
mehr. Auch nicht davon, dass die Straßen 
seit 1934 nach toten Nationalsozialisten 
des Hitler-Putsches von 1923 benannt 
 waren, an deren Stelle dann gleich nach 
Kriegsende 1945 idyllisch klingende Örtlichkeiten des Chiemgaus traten. Als thematischer Aufhänger diente hier die bereits 
seit 1905 bestehende Chiemgaustraße. So 
wurde aus der Allfahrt straße der Schlechinger Weg, aus der Bauriedlstraße die Bernauer Straße, aus der Casellastraße die 
Herrenchiemseestraße, aus der Ehrlichstraße die Stephanskirchener Straße, aus der 
Hechenbergerstraße die Krottenmühlstraße, 
aus der Laforcestraße die Hohenaschauer 
Straße, aus der Neu bauerstraße die Törwanger Straße sowie schließlich aus der 
Scheubner-Richter-Straße die Frauenchiemseestraße. Die gesamte Mustersiedlung 
steht inzwischen unter Denkmalschutz. 
Ein Wort noch zur protestantischen Gustav-
Adolf-Kirche an der Hohenaschauer Straße 1. 
Entworfen von Guido Harbers selbst und 
fertig gestellt 1935, muss ihr Name als 
 direkter Affront gegen die von den Nationalsozialisten ungeliebte katholische 
 Kirche gewertet werden, wenn man die 
 unmittelbare Nähe von Maria Ramersdorf 
berücksichtigt.
US-Siedung Triester Straße 
Entlang der Rosenheimer Straße zwischen 
Wageneggerstraße (1909) und Wilramstraße (1907) entstanden zwischen 1925 und 
1927 Mietshäuser, die heute unter Denkmalschutz stehen. Die Wohnanlage dahinter, entlang der Triester Straße, gibt es seit 
1949. Auftraggeber für die 450 Wohneinheiten war die US-Armee, Auftragnehmer 
die GEWOFAG. Die zunächst von Armee- 
Angehörigen genutzten Wohnungen sollten 
später der Münchner Bevölkerung zur 
 Verfügung stehen. 
Das Geschäft an der Wageneggerstraße war 
ein PX-Laden zur Versorgung der US-Bürger 
und das eigene Kraftwerk dort sorgte für 
eine unabhängige Stromversorgung. Mit der 
Fertigstellung der US-Siedlung im Perlacher 
Forst 1955 wurden die Wohnungen ebenso 
wie die Häuser der Mustersiedlung freigegeben. 
Autogerechtes Viertel
Der Siegeszug des Automobils begann in 
den 1920er Jahren. In jenen Jahren wandelte sich Ramersdorf vom Dorf zum Stadtteil Münchens und dies lässt sich bis heute 
an den Baulinien erkennen. Die Häuserfronten lassen viel Platz für breite Verkehrsschneisen, denn man plante damals 
im großen Stil die autogerechte Stadt, was 
sich gerade in Ramersdorf zeigt. Die Überlegungen des Generalbaulinien-Planes aus 
dem Jahr 1927 sahen den Bau eines Mittleren Ringes vor, der sich in Ramersdorf entlang der Ampfingstraße (1876), Aschheimer 
Straße (1937), Melusinenstraße (1929), 
Claudius-Keller-Straße (1919) sowie Werinherstraße (1898) hinziehen sollte. Gleichzeitig waren breite Zufahrtsstraßen beziehungsweise Abflussmöglichkeiten in der 
Planung, nämlich die Anzinger (1924) und 
Bad-Schachener-Straße (1926). Die Weltwirtschaftskrise und der Zweite Weltkrieg 
verzögerten diese Vorhaben, aber die Häuserfronten haben sich erhalten. Ende der 
1950er Jahre wurde die Trasse des Mittleren Ringes nach Osten verschoben und 
 verläuft damit weiterhin auf Ramersdorfer 
Gebiet, nämlich auf der Chiemgaustraße 
(1905) und dem Innsbrucker Ring (1959). 
Zu diesem Thema gehört auch die Rosenheimer Straße, die bis 1875 den ländlichen 
Namen Ramersdorfer Lüften trug. Das alte 
Dorf Ramersdorf lag an dieser Fernstraße, 
die – wie sollte es anders sein – München 
und Rosenheim verband. Bereits in den 
1920er Jahren wurde die Autobahn von 
Salzburg nach München angedacht und die 
Häuserfronten dementsprechend weit auseinander angelegt, um den erwarteten Verkehr bis zum Marienplatz zu leiten. Dies 
gelang allerdings lediglich bis zur Bahnunterführung des Ostbahnhofes. Als dann 
1934 diese Autobahn tatsächlich angelegt 
wurde, verlor die östlich parallel verlaufende Rosenheimer Straße ihre Bedeutung an 
den modernen Verkehrsweg. 
Von Ramersdorf bis zum Pfanzeltplatz in 
Perlach gab es die Äußere Rosenheimer 
Straße, die weiter über Neubiberg bis nach 
Ottobrunn verlief, wo man bekanntlich 
heute noch die Rosenheimer Landstraße 
hat. Die Äußere Rosenheimer Straße wurde 
1956 in Rosenheimer Straße und gleichzeitig in die heutige Neubiberger Straße umbenannt und 1960 wurde aus der südlichen 
Rosenheimer die Ottobrunner Straße. Zurück zur Autobahn Salzburg: Am 21. März 
1934 erfolgte der erste Spatenschicht bei 
Unterhaching durch Adolf Hitler höchstpersönlich. Bereits im Jahr 1931 hatte die 
Ständlerstraße ihren Namen erhalten und 
verlief anfangs lediglich auf Giesinger Gebiet. Nachdem der Stadtrat 1965 den Bau 
von Neuperlach beschlossen hatte, wurde 
die Ständlerstraße entlang der Grenze zwischen Ramersdorf und Perlach verlängert, 
um den neuen Stadtteil zu erschließen. 
Ihre Trasse wurde vierspurig angelegt, wie 
man heute noch erkennen kann, auch wenn 
sie schließlich teilweise nur zweispurig 
ausgeführt wurde. Auf alle Fälle kam Ramersdorf auf diese Weise sogar zu einem eigenen autobahn ähnlichen Kreuz, das allerdings den Namen Anschlussstelle 
München-Perlach trägt.
Heute
Die oben beschriebenen Wohnanlagen in 
Ramersdorf bestechen durch ihre großen 
Innenhöfe und ruhigen Anliegerstraßen. 
Inzwischen ist das ehemalige Dorfgebiet 
weitgehend mit Wohnhäusern bebaut, eine 
Entwicklung, die weiterhin anhält. (BW)
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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018

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VIP IM TAXI
➔ HARDY KRÜGER JR.
Vom 31. Oktober bis 16. Dezember erwartet das Münchner Publikum in der Komödie am Bayerische Hof einen der beliebtesten 
Schauspieler unseres Landes – Hardy Krüger jr.
Wenn auf einen Künstler das Wort „multikulti“ zutrifft, dann auf 
ihn. Im Tessin als Sohn von Hardy Krüger und der Italienerin 
Francesca Marazzi geboren, verbrachte er seine frühe Kindheit in 
Tansania. Seine schauspielerische Ausbildung erhielt er in den 
USA, bevor er nach München kam und dort zum Koch avancierte. 
Doch rasch bekam er erste Rollenangebote und etablierte sich in 
der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Auf die Frage, was er 
als seine Heimat empfindet, antwortet der sympathische Künstler, dass es für ihn diesen Begriff im ursprünglichen Sinne nicht 
gibt. Er sei immer da zu Hause, wo seine Liebsten sind. Er begreift sich als ein Reisender, der nie ankommen will. Heute lebt 
er in Berlin, erinnert sich an München aber als seine erste Station nach der Ausbildung, als die Stadt, in der er eine wichtige 
und schöne Zeit seines Lebens verbrachte und in der seine Söhne 
leben. Hardy Krüger jr. hatte das Glück, nie im Schatten seines 
berühmten Vaters zu stehen. Ihm war es stets wichtig, als eigenständige Person wahrgenommen zu werden. Er sagt selbst, dass 
sein Vater und er ganz verschiedene Generationen sind, was sich 
auch im Schauspielberuf widerspiegelt.
Heute kann Hardy Krüger jr. auf eine sehr erfolgreiche Schauspielkarriere zurückblicken. Vielen wird er unvergessen als Förster 
in der Serie „Forsthaus Falkenau“ in Erinnerung geblieben sein. 
Neben den vielen Film- und Fernsehrollen seiner Karriere brillierte Krüger 2004 als Adjutant Werner von Haeften in „Stauffenberg“ . Die Vorbereitungen auf diese historische Rolle waren für 
den Schauspieler Ehre und Herausforderung zugleich. Dabei suchte er den Kontakt mit den noch lebenden Verwandten, hörte ihre 
persönlichen Geschichten, arbeitete sich durch Bilder und Briefe 
und war sich immer der großen Verantwortung bewusst, die es 
mit sich bringt, einer historische Person Leben einzuhauchen. 
Diese Arbeit war für ihn inspirierend und bedrückend zugleich.
Neben seinen vielen Film- und Fernsehengagements ist Hardy 
Krüger jr. auch immer wieder auf den Theaterbühnen unseres 
Landes zu sehen. Damit nicht genug, in diesem Jahr erschien 
sein erster Roman „Der leise Ruf des Schmetterlings“, in dem er 
auch autobiographische Aspekte verarbeitete.
Wenn nun der beliebte Künstler in unserer Landeshauptstadt gastiert, wird er auch auf das Taxi als Verkehrsmittel zurückgreifen. 
Wie er uns selbst verriet, fährt er häufig und gern Taxi. Für ihn 
sind die Taxifahrer das Spiegelbild der jeweiligen Stadt, in der 
er sich gerade aufhält. Dieser Aussage sollten sich alle unsere 
Kollegen jeden Tag bewusst sein.
Auf Erlebnisse im Taxi angesprochen, verriet Hardy Krüger jr., 
dass er es fast als bedrückend empfand, als ein Berliner Taxifahrer, der sich als Türke mit deutschem Pass zu erkennen gab, 
ihm erzählte, dass er Probleme mit einigen türkischen Landsleuten hätte und er in einige Stadtviertel nicht fährt, um keine 
Schwierigkeiten zu bekommen.
In Wien stieg der Schauspieler einmal in ein Taxi ein, dessen 
Fahrer ein Inder mit einem riesigen Turban war. Dieser drehte 
sich zu ihm um und fragte in schönstem Wienerisch, wo er den 
hin wolle. Hardy Krüger jr. war begeistert. So wird man immer 
wieder überrascht.
Das Stück
Zwei Selbstmordkandidaten, die das Schicksal in einem Hotel zusammenführt: Arthur, geschieden, Sportlehrer und Nichtraucher, 
leidet unheilbar an Lungenkrebs. Er hat sich für ein letztes 
 „Festmahl“ ganz alleine nach Amsterdam zurückgezogen, um am 
nächsten Tag in einer Sterbeklinik seinem Leben ein würdevolles 
Ende zu setzen. Alles ist friedlich, nur die laute Musik aus dem 
Nachbarzimmer stört. Als Arthur nach nebenan stürmt, um sich 
zu beschweren, macht er die Bekanntschaft der jungen Claire, 
die gerade dabei ist, sich ihrerseits einen Strick um den Hals zu 
legen: Sie hat bei einem Autounfall Mann und Kind in den Tod 
gefahren, kommt über das Trauma nicht hinweg.
Die folgende sarkastische Auseinandersetzung zwischen den 
 beiden über den Sinn und Unsinn von Leben und Tod, von sterben wollen und sterben müssen, mündet schließlich in den Beschluss, den letzten Abend gemeinsam zu verbringen – in dieser 
herrlichen Stadt, die so viel mehr zu bieten hat als Sterbekliniken. Am nächsten Morgen – gemeinsam in Arthurs Bett – erinnern sich beide an eine berauschte, rauschende Liebesnacht. 
Aber: Was war das jetzt? Schlussakkord oder Ouvertüre? Wie 
rechtfertigt man den eigenen Todeswunsch, wenn man den anderen vom Leben überzeugen will? Claire setzt alles daran, Arthur 
zum Weiterleben zu motivieren …
Stefan Vögel versteht es, aus einer traurigen Ausgangssituation 
eine federleichte Komödie wachsen zu lassen – das beherrschen 
nur Ausnahmeautoren dieses Genres. Man spürt die schmerzvollen Seiten irdischen Daseins und muss trotzdem lachen. In klugen, witzigen Dialogen kreisen die beiden Lebensmüden um die 
Dinge, die das Leben wirklich ausmachen, und sie beschließen, 
sich diesem Leben zu stellen und es auszukosten. Bis zum letzten Augenblick. Ein bezauberndes Spiel um die menschliche Existenz, die sich tapfer ihren Weg zum Happy End erkämpft. (BH) 
➔ Premiere 31. Oktober 2018, 19.30 Uhr
➔ Weitere Vorstellungen vom 1.11.2018 bis 16.12.2018
Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
NOVEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ANALPHABETEN – Laut einer Studie des 
DGB gibt es unter Bayerns Berufstätigen 
ca. 500.000 funktionale Analphabeten, die 
also sehr schlecht oder gar nicht lesen und 
schreiben können. Schrotti war ganz entsetzt, als ihm diese Meldung vorgelesen 
wurde. Auch für das Münchner Taxigewerbe 
scheint dies zu gelten, wie man aus den 
Fehlleistungen einiger Superhelden unserer 
Zunft schlussfolgern kann. Da gibt es z. B. 
immer wieder die Künstler, die trotz genauester Anfahrtsbeschreibung zum S-Bahnhof 
Harthaus bei MVG-Aufträgen irgendwo südlich des Bahngleises herumgeistern, während der Kunde zum dritten Mal reklamiert 
und die MVG-Leitstelle bereits die Einsatzpläne umschreiben muss. Oder die Spezialisten, die einen Datenfunkauftrag in ihr 
privates Navi eintippen und dabei zu ganz 
erstaunlichen Ergebnissen kommen. Nur 
leider nie zum wartenden Fahrgast. Aber, 
ehrlich sei’s berichtet, auch der hier schreibende Schlaumeier hat als Fiaker u. a. auch 
schon dieses Eigentor geschossen: nach einem Datenfunkauftrag in die „Isabellastraße 13, xx” fuhr er in die Elisabethstraße 13 
und meldete nach erfolgloser Suche an der 
Klingeltafel an die Zentrale, in der Elisabethstraße 13 gebe es keinen „xx“ – las die 
falsche Adresse also auch noch vor, während die Richtige auf dem Display stand. 
„Ja, megst du vielleicht dein’ Auftrag amoi 
richtig lesen?“, war die pädagogisch einfühlsame Antwort der Kollegin von Kanal 4, 
welche zu einer blitzartigen Aufhebung aller Denk- und Leseblockaden führte. Aber 
das bleibt bitte unter uns!
➔ AUTOFREIE INNENSTADT – Bei der Diskussion über den „Masterplan“ des Münchner Oberbürgermeisters Reiter für eine 
 autofreie Innenstadt hat sich insofern etwas getan, als man zwischenzeitlich auch 
die Existenz des Münchner Taxigewerbes 
zur Kenntnis genommen hat. Im Münchner 
Merkur (MM) vom 5. 9. 2018 wird der SPD- 
Stadtrat Jens Röver indirekt zitiert, „... 
Auch das Taxigewerbe sei zu berücksichtigen ...“ und an anderer Stelle „Der Masterplan solle (...) neben den Anwohnern und 
dem ÖPNV, Taxis und dem Radverkehr auch 
das Gewerbe und den Lieferverkehr berücksichtigen“ . Na also, geht doch – wenngleich aus dem zweiten Zitat zu folgern ist, 
dass das Taxi wohl nicht zum ÖPNV gehören soll. Sei’s drum! Das ist halt so eine 
„durchdachte“ Formulierung, wie man sie 
oft lesen oder in Fernsehnachrichten hören 
muss, wie z. B. „Er hatte Drogen und Alkohol zu sich genommen!“ Bevor wir uns drüber aufregen, soll’s uns wurscht sein. 
➔ CLEVER? – Ein Schulbusfahrer in Frankreich ließ einen Schüler in das Testgerät 
des Busses blasen, da das Gefährt neuerer 
Bauart ohne diese vorherige Alkoholkontrolle nicht anspringen konnte. Weil die 
 Sache erst nachträglich bekannt wurde, 
konnte ihm eine Fahrt unter Alkoholeinfluss nicht nachgewiesen werden und es 
kam nur zu einer Strafe von 370 Euro. 
(MM vom 7.9.). 
Dazu auch eine Geschichte, die Schrotti 
von seinem dienstältesten (Schul-)Freund, 
heute Rechtsanwalt, aus dessen Studienzeiten mal gehört hat: zwei Hanseln waren 
mit dem Auto unterwegs und fuhren, mittelschwer bezecht, auf menschenleerer 
Straße in einen Graben, aus dem sie nicht 
mehr herauskamen. Als die Polizei eintraf, 
saßen sie beide auf der Rücksitzbank und 
bezichtigten den jeweils anderen, er sei 
der Fahrer gewesen
 …
➔ CLUBS – Die an der Hofer Straße gelegenen Etablissements aus dem Bereich der 
vergleichenden Anatomie, früher mal als 
„Puffs“ oder – von gebildeten Menschen – 
als „Bordelle“ bezeichnet, sollen bald Konkurrenz bekommen. Jedenfalls, wenn es 
nach den Plänen eines Investors geht, der 
dort (Hofer Straße 21-25, leerstehendes 
Bürogebäude) ein Altersheim bauen will. 
Verzeihung: eine Senioren-Wohnanlage mit 
350 bis 500 Plätzen. 
Die zukünftigen Bewohnerinnen der Anlage dürften den Altersdurchschnitt der 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018
 UNTERHALTSAMES

Seite 29

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weiblichen Bevölkerung in dieser Straße 
nur unwesentlich erhöhen, und die 
 älteren Herren werden vielleicht nicht 
mehr nur über versteifte Gelenke klagen. Interessant ist, dass es dann eine 
Fahrverbindung zwischen der Hofer und 
der Neubiberger Straße geben soll – 
derzeit beides Sackgassen, deren Enden 
tatsächlich nur ca. 30 Meter auseinander 
liegen. Frage: Warum bedarf es erst eines neuen Altenheimes für diesen überfälligen Schachzug unserer genialen 
Verkehrs planer?
➔ HINDERNIS – Die „Alpina“-Achterbahn 
hatte bereits ihren Platz auf der Wiesn bezogen und war schon teilweise aufgebaut, 
als ein Mitarbeiter der Stadt bemerkte, 
dass sie nicht ganz am richtigen Platz 
stand. Da, wo sie gerade aufgebaut wurde, 
behinderte sie einen geplanten Rettungsweg und musste deshalb ab- und knapp 
daneben erneut aufgebaut werden. Die 
Betreiber nahmen die Sache auf die eigene Kappe und räumten ein, man habe die 
Standortvergabe der Stadt wohl nicht korrekt umgesetzt. (MM vom 11.9.)
Aber jetzt, geneigte Leserinnen und Leser, 
stellen wir uns einmal vor, ein aufmerksamer städtischer Mitarbeiter oder einfach 
nur ein Spaziergänger würde entdecken, 
dass sich auf bzw. unter der Theresienwiese 
ein Exemplar des besonders seltenen 
blauäugigen Rüsselmaulwurfes angesiedelt 
hat, oder ein Schwarm der gelbgebänderten 
Springwürmer (eine zuvor als ausgestorben 
geltende Unterart des irischen Regenwurmes). Gar nicht auszudenken! Die Wiesn 
müsste sich dann einen neuen Standort 
 suchen, ebenso wie das Winter-Tollwood, 
wenn dort gerade die zweischnäbelige 
Weihnachtsgans ihre Küken bebrütet. 
➔ SMOMBIES – Dieser Begriff brachte es 
2015 zum „Jugendwort des Jahres“ und ist 
zusammengesetzt aus den Wörtern „Smartphone“ und „Zombies“ . Beides kennen auch 
diejenigen unter uns, die noch kein kluges 
Telefon haben und die Filme über die Untoten nie gesehen haben. Letztere kamen 
nämlich jüngst ganz real wieder einmal 
16 Tage lang als Fahrgäste noch häufiger 
vor als in Nicht-Wiesnzeiten. Und 
 „Smombies“ sind halt diejenigen, die 
sich aus dem echten Leben weitgehend 
verabschiedet haben und nur mehr in der 
virtuellen Welt des (mobilen) Internets 
 leben. 
Der Schreiber hat es wirklich schon mit eigenen Augen gesehen, wie eine junge Frau 
am helllichten Tag, während des Gehens 
auf ihrem Smartphone herumtippend, gegen ein Parkverbotsschild gelaufen ist! Und 
regelmäßig können er und sein Spezi beim 
sonntäglichen Treff im Augustiner (Neuhauser Straße) kopfschüttelnd beobachten, 
wie vier oder fünf Leute am Tisch allesamt 
fasziniert auf ihren Deppenkisten herumhacken und währenddessen minutenlang kein 
Wort reden. Wahrscheinlich chatten sie 
miteinander, weil sie die Sprache bereits 
verlernt haben. Jeder von uns hat schon 
Leute im Auto gehabt (besonders häufig 
bei Damen osteuropäischer Herkunft zu beobachten), die bereits beim Einsteigen in 
ihr Händi oder Smartphone reinquatschen, 
natürlich ohne „Grüß Gott“ oder „Hallo“ 
Platz nehmen und erst auf mehrmalige 
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GEWERBES

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zu nennen. Und die auch am Ziel noch eine 
Stunde lang weiterquasseln würden, wenn 
man sie nicht mit erhobener Stimme zum 
Zahlen und Aussteigen überreden würde. 
Die Zentralisten dürfen sich mit ca. zehn 
Prozent der Anrufer herumschlagen, die 
 irgendwelche Phantasieadressen angeben 
(z. B. Hausnummern, die es in der Straße 
gar nicht gibt), bis aufs Messer darauf bestehen, dass sie GENAU HIER stehen, und 
dann quasi zum Beweis der Angaben auf 
ihre aktuelle Google-Maps-Ortung verweisen. Wahrscheinlich machen sich solche 
Leute in der eigenen Wohnung ins Gewand, 
weil ihnen ihr Smartphone den falschen 
Weg zum Klo angezeigt hat. Und dann 
muss ihnen noch eine App erklären, ob 
man zuerst die Hose runterlassen muss 
oder zuerst … 
➔ TARIFREFORM – Der Münchner Verkehrsverbund (MVV) hatte seine geplante 
Tarifreform nach langen Verhandlungen fast 
unterschriftsreif, als der damalige Wahlkämpfer Markus Söder (CSU) Anfang September 2018 die Idee eines 365-Euro- 
Tickets (für ein Jahr und den gesamten 
MVV-Bereich) aus dem Hut zauberte. 
Gut, ganz so neu war die Idee zwar nicht, 
hatten die Grünen im Landtag das doch 
 bereits 2015 gefordert – was natürlich von 
der CSU-Mehrheit abgeschmettert worden 
war. Aber was soll’s: im Wahlkampf und vor 
allem bei schlechten Umfrageergebnissen 
kann man früher abgelehnte Anträge der 
Konkurrenz schon mal mit der eigenen Unterschrift versehen und sie plötzlich ganz 
toll finden. Weniger toll fanden sie insbesondere die zum MVV-Bereich gehörenden 
Landkreise, welche deutliche Mindereinnahmen befürchteten, und zogen die Zustimmung zur fast fertigen Tarifreform (s. o.) 
zurück. Schließlich sei sie hinfällig, wenn 
vor ihrem Inkrafttreten schon wieder die 
nächste Reform im Rohr sei. Söders Verkehrsministerin Ilse Aigner und andere waren daraufhin bemüht, die Sache nur als 
Gedankenspiel ihres Ministerpräsidenten 
herunter zu reden. Dass es nur ein weiterer 
Versuchsballon des hyperaktiven, um sein 
Stimmenergebnis fürchtenden Wahlkämpfers war, konnte man zwischen den Zeilen 
herauslesen. 
Zum Redaktionsschluss dieses TAXIKURIER 
war die Sache noch in der Schwebe. Ach ja, 
was hat das mit unserem Taxigewerbe zu 
tun? – Einiges! Weil ein gut funktionierender und preislich attraktiver MVV mit einer 
übersichtlicheren Tarifstruktur als bisher 
ein paar Leute mehr aus ihren eigenen 
 Autos in die Busse und Bahnen lockt. Die 
gehen uns im Straßenverkehr schon mal 
nicht mehr im Weg um. Einerseits werden 
dadurch auch Kunden vom Taxi weggelockt; 
andererseits werden Einige ihr eigenes 
Auto schlicht ganz aufgeben und deshalb 
früher oder später auch mal im Taxi sitzen, 
wo sie früher noch mit dem eigenen Wagen 
gefahren wären, wenn z. B. die MVV-Verbindung ungünstig ist, Gepäck zu befördern 
ist oder man schlicht und einfach keine 
Lust mehr hat, sich an eine Haltestelle zu 
begeben. Und: bisherige Gelegenheits- 
Autofahrer werden bald feststellen, dass 
eine Mischung aus MVV- und Taxinutzung 
finanziell wesentlich günstiger ist, als ein 
niegelnagelneues Auto meist nur in der 
 Garage stehen zu haben. 
➔ TAXI-DEMO – Die Kundgebung der 
Münchner Taxler am 18.9. mit ca. 900 Teilnehmern ⁄ Autos (laut MM vom 19.9.) war 
ein erfreuliches Zeichen für den Zusammenhalt der Münchner Fiaker. Die Redner, darunter eG-Chef Frank Kuhle, verwiesen auf 
die unlauteren Geschäftspraktiken insbesondere von „Uber“ und die drohende 
 Liberalisierung des Taximarktes, die gerade 
durch diese Firma mittels höchst intensiver 
Lobbyarbeit zu ihren Gunsten gestaltet 
werden soll. Ein herzlicher Dank an die 
Teilnehmer und besonders auch an die 
 Organisatoren, die im Vorfeld wieder einmal mit viel, viel Zusatzarbeit beschäftigt 
waren!
➔ ZUBEHÖR – Als der Schreiber im Jahre 
2008 nach längerer Front-Abstinenz wieder 
mit dem aktiven Fiakern begann, hatten 
sich die Autos ziemlich verändert. Insbesondere eine Nachtschicht auf einer damals 
brandneuen E-Klasse bleibt in Erinnerung: 
der Wagen hatte in den Speichen des Lenkrades viele putzige Knöpfchen und zudem 
im Armaturenbrett ein Display, auf dem 
man zahlreiche interessante Dinge abrufen 
konnte. Oder: hätte abrufen können. 
Schrotti hat’s nämlich bis heute nicht mit 
dieser neumodischen, depperten Knöpferldrückerei. 
Zur vorhergehenden Schicht, auf einem 
nicht so neuen Wagen, hatte er sich vom 
Unternehmer u.a. noch erklären lassen, wo 
der Schalter für die Alarmanlage ist (ein 
und aus, ist ja nicht immer der Selbe) und 
wo man z. B. die Reklame von Hand einund ausschalten kann.
Jetzt aber diese rollende Playstation: kein 
Schalter für die Reklame! Ein schneller Anruf beim Unternehmer brachte vorübergehende Erhellung, dass man dazu nämlich 
mit einer der Lenkradtasten ein „Menü“ 
aufrufen müsse („erscheint am Display“) 
und so die Funktion für die Reklame erreiche. Aha. Kurzum: irgendwann erschienen 
auf dem Mäusekino nur mehr kyrillische 
Schriftzeichen (oder waren es chinesische?), und je hektischer der Schreiber mit 
Schweißperlen auf der gefletschten Stirn 
an den Knöpferln herumdrückte, desto 
schlimmer wurde es: das Schiebedach 
ging auf und die Klimaanlage lief los, der 
Kofferraumdeckel ging nach oben und die 
Rückenlehne nach vorne, die Innenbeleuchtung wurde zum Stroboskop, das 
 Radio brüllte immer lauter, die Außenspiegel klappten sich ein und aus, das Gebläse wurde zum Orkan und die Heckscheibe begann zu glühen. Oder so ähnlich. 
Vielleicht war’s in Wirklichkeit nicht ganz 
so schlimm, aber das arme Schrottilein 
fühlte sich jedenfalls wie Charlie Chaplin in 
„Moderne Zeiten“ oder wie Loriot, als der 
beim Versuch, ein schief hängendes Bild 
gerade zu rücken, so nebenbei ein Wartezimmer in Trümmer legte. Wahrscheinlich 
hatte der Wagen auch noch einen von außen verstellbaren Innenspiegel, ein extriges ABS für den Reservereifen, ausfahrbare 
Schwimmflügel für größere Pfützen, per 
„Menü“ einstellbare Kolbenrückholfedern 
sowie einen spritsparenden Dreitakt-Modus. 
Was man halt so braucht. Aber da der 
Schreiber in der restlichen Schicht das 
Lenkrad, wie ein Gehirnchirurg bei der OP, 
nur mehr mit besonders spitzen Fingern 
anlangte, konnte er wenigstens den Test 
dieser Funktionen umgehen. 
Schon seltsam: während das Händi am 
Steuer – zu Recht – nicht benützt werden 
darf, dürfen die Autofahrer mit solchen 
„Features“ (zu deutsch: überflüssiger 
Schnickschnack) zur Verzweiflung gebracht 
werden. Ach, waren das noch Zeiten, als 
selbst bei teuren Autos die wesentlichen 
Funktionen mit vielleicht vier Kipp- oder 
Drehschaltern bedient werden konnten, die 
man auch in stockdunkler Nacht an der gewohnten Stelle ertasten konnte, ohne den 
Blick von der Fahrbahn nehmen zu müssen! 
Das einzige, was der Schreiber noch in jedem Taxi vermisst hat, ist ein Schleudersitz 
für besonders nette Beifahrer. Käme z. B. 
gerade in der Laimer Unterführung bei der 
Kundschaft bestimmt sehr gut an. Nach 
diesem Erfahrungsbericht wisst Ihr jetzt jedenfalls, weshalb Schrotti auch heute noch 
gelegentlich schreiend und nassgeschwitzt 
aus üblen Albträumen erwacht. (MS)
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018

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IM TAXI

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER NOVEMBER 2018
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Donnerstag, 01. November
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne
 ➔ 17.15 Uhr, Nationaltheater, Jewels
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Dantons Tod
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
EHC Red Bull München – Eisbären Berlin
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Let it Be
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Beat it!
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Mann ist Mann
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Martin Zingsheim + Matthias Matuschik
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Atmen
Freitag, 02. November
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Rigoletto
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Cinderella
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Der Wildschütz
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Let it Be
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Beat it!
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Glitterama
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sebastian Schnoy
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Stefan Kröll
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, 
Stu Larsen & Natsuki Kurai
Samstag, 03. November
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne
 ➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, Let it Be
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Arien zeigen
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – SC Freiburg
 ➔ 16.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Italia con Amore
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Cinderella
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Die lustige Witwe
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Jewels
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
3 Männer nur mit Gitarre
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Benjamin Eisenberg
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Clavier in Nymphenburg
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
Der kleine Prinz
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg, 
 
Girls Boys Love Crash
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Jan Philipp Zymny
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, 
Sharon Shannon + Band
Sonntag, 04. November
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
BR-Symphonieorchester – 
Brandenburgische Konzerte
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Ludwig van Beethoven
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Olchis
 ➔ 14.00 Uhr, Nationaltheater, 
Mädchen-SpielBallett – 
Alice im Wunderland
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Let it Be
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater für 
Kinder, Die kleine Hexe
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Kasperl und die wilden Tiere
 ➔ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Cinderella
 ➔ 17.00 Uhr, St. Maximilian, 
 
J. S. Bach – Messe h-Moll
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Dantons Tod
 ➔ 18.00 Uhr, Nationaltheater, 
 
Eugen Onegin
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Wi kiip in tatsch – 
Das Theater ist ein Tollhaus
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Barbara Dennerlein Duo – Stardust
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Atmen
 ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, Vincent Gross
 ➔ 20.00 Uhr, Hofbräuhaus, 
Der varreckte Hof
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Sir John Eliot 
Gardiner & Orchestre Révolutionnaire 
et Romantique
 ➔ 21.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Diva – Les grandes allures
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Kennedy Administration
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Welshly Arms
Montag, 05. November
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Cinderella
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Juliane Braun
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Khalid Bounouar
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Michael Quast & Philipp Moselter
 ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, 
Geliebt, gehasst und trotzdem treu
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Coathangers
Dienstag, 06. November
 ➔ 10.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
 
Anna Karenina
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
BR Klassik Studiokonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Horst Evers
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Reineke Fuchs
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Joe Louis Walker
Mittwoch, 07. November
 ➔ 10.00 Uhr, Gasteig, HeimSpiel
 ➔ 16.30 Uhr, Schauburg, Theater-LAB
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Eugen Onegin
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Prague Royal Philharmonic
 ➔ 21.00 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – AEK Athen
Donnerstag, 08. November
 ➔ 19.00 Uhr, Hofbräuhaus, Kathreintanz
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Hans Sigl – Auf einmal war ich Arzt
 ➔ 20.00 Uhr, Audi Dome, FC Bayern 
München – Darussafaka Istanbul
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
Geflügelte Worte
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, JIM Jazzfest 
München 2018 – Nils Kugelmann Trio
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Atmen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Nicole Jäger + Ralf Winkelbeiner
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
 
Flo & Wisch
 ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, 
Geliebt, gehasst und trotzdem treu
 ➔ 21.30 Uhr, Gasteig, 
JIM Jazzfest München 2018 – 
Ströer Bros. & Tom Hauser
Freitag, 09. November
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der Brandner Kaspar schaut 
ins Paradies
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater 
für Kinder, Der kleine Lord
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären
 ➔ 18.40 Uhr, Zenith, Powerwolf
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Wiener Blut
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, BR-Symphonieorchester – Sonderkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
Der kleine Prinz
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
JIM Jazzfest München 2018 – 
Chop e Espresso
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Quast & Philipp Moselter
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Scala & Kolacny Brothers
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Soul meets Classic – 
Mano Michael & friends
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
d’Hundskrippln
 ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, 
Geliebt, gehasst und trotzdem treu
Samstag, 10. November
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären
 ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, 
Himmel und Hände
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Jahreszeiten – 
Herbst ⁄ Winter von J. Haydn
 ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Les Vêpres siciliennes
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Black Eyed Peas
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, ECM
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, JIM Jazzfest 
München 2018 - Giedrius Nakas Trio
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Leonhardsberger & Die Pompfüneberger
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Maxi Gstettenbauer
 ➔ 20.00 Uhr, Harry Klein, Münchener 
Kammerorchester – BMW Clubkonzerte
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, Rocks n’ Pebbles
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
Veronika von Quast & Barbara Dorsch
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Vijay Iyer Sextet & Nik Bärtsch’s Ronin
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters
 ➔ 21.30 Uhr, Gasteig, 
JIM Jazzfest München 2018 – Embryo
Sonntag, 11. November
 ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
40 Jahre Jubiläum: Matinee der 
Heinz-Bosl-Stiftung
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Ein Frühlingsprodukt im Herbst
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Tannhäuser – Der singende Ritter
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ude & Friends
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen!
 ➔ 15.00 Uhr, Feierwerk, Bummelkasten
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater 
für Kinder, Der Zauberer von Oz
 ➔ 17.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, 
Domkonzert
 ➔ 18.00 Uhr, München Marriott Hotel, 
ABBA Deluxe
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 18.00 Uhr, Audi Dome, FC Bayern 
München – EWE Baskets Oldenburg
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Wiener Blut
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Eugen Onegin
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Leonhardsberger & Die Pompfüneberger
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Atmen
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
The World of Hans Zimmer – 
A Symphonic Celebration
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Voodoo Jürgens singt Ludwig Hirsch
Montag, 12. November
 ➔ 09.00 Uhr, Schauburg, 
Himmel und Hände
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Susi oder so – Kaiserin von 
Österreich
 ➔ 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, 
 
Die Montagsmörder
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, 
Frauenstimmen – Frauen im Laufe 
 
der Zeit
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Kohlstedt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sisters of comedy
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
VolxGesang
 ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, 
 
Geliebt, gehasst und trotzdem treu
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, My Baby
Dienstag, 13. November
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Les Vêpres siciliennes
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Susi oder so – Kaiserin von 
Österreich
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Kylie Minogue
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Stephan Lucas
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Thomas Maurer
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Middle Kids
Mittwoch, 14. November
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, 
Hilfe, die Herdmanns kommen
 ➔ 14.30 Uhr, Nationaltheater, 
Franziska und die Wölfe
 ➔ 19.00 Uhr, Zenith, 
Bring Me The Horizon
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Nightwish
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
August Burns Red
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018

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➔ 19.30 Uhr, Funkhaus München, 
Rundfunkorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
TBC – Totales Bamberger Cabaret
 ➔ 20.03 Uhr, Isartal, 
 
Sissy Engl und Sigi Popp
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Muriel König
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
Donnerstag, 15. November
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, 
Hilfe, die Herdmanns kommen
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Eugen Onegin
 ➔ 19.00 Uhr, Hofbräuhaus, Kathreintanz
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Dantons Tod
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, 
Frauenstimmen – Frauen im Laufe 
 
der Zeit
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Katinka Buddenkotte
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Robotermärchen oder Traum und Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, 
 
FC Bayern München – CSKA Moskau
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Muriel König
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Natalie Prass
Freitag, 16. November
 ➔ 18.00 Uhr, Schauburg, 
Hilfe, die Herdmanns kommen
 ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, cro
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
23. Münchner Bluesnacht
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Falk Plücker
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, 
Frauenstimmen - Frauen im Laufe 
 
der Zeit
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ohne Rolf
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Axxis
Samstag, 17. November
 ➔ 14.00 Uhr, Bezirkssportanlage, 
Rugby: München RFC – Heidelberger TV
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Theater 
für Kinder, Rumpelstilzchen
 ➔ 16.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Italia con Amore
 ➔ 18.45 Uhr, Nationaltheater, 
 
Alice im Wunderland
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, 
 
Hilfe, die Herdmanns kommen
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Arienabend des Opernstudios
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Der Wildschütz
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Andreas Gabalier
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christian Ehring
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, Prognostic
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Ralph Ruthe
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Sven Ratzke
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Sächsische Staatskapelle Dresden
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
The New Whistle Test
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Theater wie anno dazumal
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Tom Walker
Sonntag, 18. November
 ➔ 10.00 Uhr, Bayerische Philharmonie, 
Bayerische Philharmonie, Circle Singing
 ➔ 11.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Otello
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Schloss-Matinée – Flötentöne zum 
Träumen
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Prager Symphoniker 
– S. Rachmaninows Klavierkonzerte
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
 
Daniel Ottensamer, 
Klarinette & Westdeutsche Sinfonia
 ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, Tür zu
 ➔ 16.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey: EHC Red Bull München – 
Straubing Tigers
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Markus Maria 
Winkler & Jürgen Wegscheider
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Pumuckl – Das Musical
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
 
12. Nacht der Pianisten
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Constanze Lindner
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Quadro Nuevo meets Cairo Steps – 
Flying Carpet
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 
Sissi Perlinger
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Theater wie anno dazumal
Montag, 19. November
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, 
Hilfe, die Herdmanns kommen
 ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Pumuckl - Das Musical
 ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Franziska und die Wölfe
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
 
Münchner Symphoniker
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Wolfgang Ambros – Ambros Pur! Vol. 5
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christine Prayon
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Godsmack
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Studio für Neue Musik
Dienstag, 20. November
 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
Alfred Dorfer
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, 
 
Wir kommen
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Holly Golightly & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Janine Jansen, 
Violine & Swedish Radio Symphony 
Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Strom, Mudhoney
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Shinedown
 ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, Basketball: 
 
FC Bayern München – Olympiacos Piraeus
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
 
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Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145
Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr
NOVEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

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Mittwoch, 21. November
 ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Franziska und die Wölfe
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der verschwundene 
Wunschzettel
 ➔ 15.00 Uhr, Schauburg, Tanz Trommel
 ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, 
 
Wir kommen
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Jazz im Hofspielhaus – 
Von Jazz bis James Bond
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Katie Melua feat. Gori Women’s Choir
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Rick Hollander Quartet feat. Brian Levy
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Robotermärchen oder Traum und Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Volkssternwarte 
München, Unheimliche Welten
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Wolfgang Krebs
Donnerstag, 22. November
 ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Franziska und die Wölfe
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Alice im Wunderland
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Joja Wendt
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, 
Polly’s Disaster
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
 
The Big Chris Barber Band – 
Giants of Jazz
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Ensemble Südsehen
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Alexander Knapp
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Otis Taylor Band
Freitag, 23. November
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der verschwundene 
Wunschzettel
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Ein Zauberlehrling für Aschenputtel
 ➔ 17.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Pumuckl – Das Musical
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
 
Alte Mädchen
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Otello
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
EHC Red Bull München – Fischtown 
Pinguins Bremerhaven
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Faisal Kawusi
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Klassik Radio 
live in Concert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, 
Polly’s Disaster
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Robotermärchen oder Traum und Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Spätromantische Träume
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, The KVB
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Tobias Mann
 ➔ 20.30 Uhr, Neue Theaterfabrik, MC50
Samstag, 24. November
 ➔ 14.30 Uhr, Nationaltheater, 
Franziska und die Wölfe
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der verschwundene 
Wunschzettel
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 
Fortuna Düsseldorf
 ➔ 16.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Udo Jürgens – Sein Leben, 
seine Liebe, seine Musik
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Alte Mädchen
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlings Erwachen
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Helpiness
 ➔ 19.00 Uhr, Hofbräuhaus, Kathreintanz
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Wiener Blut
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Black Stone Cherry
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Faisal Kawusi
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, French Connection
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Ingo Börchers
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Jan-Christof Scheibe
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Method!sch inkorrekt
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Simply Soul
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Spider Murphy Gang 
Unplugged
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
 
The King's Singers
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Vokal Total – A-Cappella-Festival
Sonntag, 25. November
 ➔ 13.15 Uhr, Nationaltheater, 
Alice im Wunderland
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der verschwundene 
Wunschzettel
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Hänsel und Gretel
 ➔ 15.00 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Loreen schießt in die Luft
 ➔ 18.00 Uhr, München Marriott Hotel, 
Der Teufel der Rennbahn
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Juliane Braun
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
G. Verdi – I Due Foscari
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Movie Night 2018 
– Filmfoniker
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 19.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Sigi Sommer Taler 2018
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Reiner Kröhnert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Altinger
Montag, 26. November
 ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlings Erwachen
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Kiew Theater Ballett – Cinderella
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Kiew Theater Ballett – Der Nussknacker
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Wiener Blut
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Cr7z
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hans Gerzlich
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Tim Bendzko
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Larkin Poe
Dienstag, 27. November
 ➔ 11.00 Uhr, Isartor, 
Die Münchner Feuerzangenbowle
 ➔ 17.00 Uhr, Marienplatz, 
Münchner Christkindl- & Kripperlmarkt
 ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, 
Wir kommen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Avishai Cohen Trio
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Hans Gerzlich
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger, 
Percussion & Sydney Symphony 
Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Tahnee
 ➔ 21.00 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 
Benfica Lissabon
Mittwoch, 28. November
 ➔ 10.00 Uhr, Marienplatz, 
Münchner Christkindl- & Kripperlmarkt
 ➔ 11.00 Uhr, Isartor, 
Die Münchner Feuerzangenbowle
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Teddys großes Weihnachtsabenteuer
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Otello
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Disneys Die Schöne und das Biest
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
EHC Red Bull München – 
Krefeld Pinguine
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Mozart
 ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, 
Wir kommen
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Budapest Festival Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Prodigy
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Holger Paetz
Donnerstag, 29. November
 ➔ 10.00 Uhr, Marienplatz, 
Münchner Christkindl- & Kripperlmarkt
 ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 11.00 Uhr, Isartor, 
Die Münchner Feuerzangenbowle
 ➔ 12.00 Uhr, Chinesischer Turm, 
Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm
 ➔ 16.00 Uhr, Leonrodplatz, Märchenbazar
 ➔ 18.30 Uhr, Olympiahalle, Slayer
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Così fan tutte
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Disneys Die Schöne und das Biest
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Max Raabe & Palast Orchester
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rolando Villazón
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Holger Paetz
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Hunna
Freitag, 30. November
 ➔ 10.00 Uhr, Marienplatz, 
Münchner Christkindl- & Kripperlmarkt
 ➔ 11.00 Uhr, Isartor, 
Die Münchner Feuerzangenbowle
 ➔ 12.00 Uhr, Chinesischer Turm, 
Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Stadtbibliothek, 
Hugo Cabret
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Teddys großes Weihnachts
-
abenteuer
 ➔ 16.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Aschenputtels Schwestern
 ➔ 16.00 Uhr, Leonrodplatz, Märchenbazar
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Freiheit, 
Schwabinger Weihnachtsmarkt
 ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Nothing Twice
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Alice im Wunderland
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Disneys Die Schöne und das Biest
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bumillo
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
Jess Jochimsen
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Max Raabe & Palast Orchester
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Sylvia Brécko
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Atmen
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM NOVEMBER 2018
 ➔ 01.11.-30.11. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Trust me
 ➔ 01.11.-30.11. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Arthur & Claire
 ➔ 01.11.-30.11. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Und dann gab's keines mehr
 ➔ 01.11.-30.11. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, FeierAbend!
 ➔ 03.11.-25.11. Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila
 ➔ 04.11.-08.11. So-Do 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, There’s no TIM like the present
 ➔ 06.11.-09.11. + 26.11-29.11. täglich 20.00 Uhr, Rationaltheater, Jetlag
 ➔ 07.11.-30.11. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Chagrin pour soi
 ➔ 08.11.-25.11. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Der Medicus
 ➔ 09.11.-30.11. Mo+Mi-Fr 19.00 Uhr, Sa 19.30 Uhr, So 15.00 Uhr, Table Magic Theater, 10 Jahre Alexander Krist
 ➔ 09.11.-24.11. Fr+Sa 20.00 Uhr, Gaststätte Zunfthaus, Immer dieser Zirkus
 ➔ 15.11-29.11. Do-Sa 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann
 ➔ 16.11-30.11. Fr-So 20.00 Uhr, Theater im Kloster, 8 Frauen
 ➔ 17.11-30.11. täglich Flughafen München, 20. Wintermarkt am Flughafen
 ➔ 21.11-29.11. Mi-Fr 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft
 ➔ 22.11-30.11. Mo-Fr 14.00 Uhr, Sa+So 12.00 Uhr, St.-Martins-Platz Moosach, 5. Moosacher Hüttenzauber 2018
 ➔ 23.11-30.11. Mo-Fr 14.00 Uhr, Sa+So 11.00 Uhr, Theresienwiese, Tollwood Winterfestival 2018
 ➔ 23.11-30.11. Mo-Fr 15.00 Uhr, Sa+So 11.00 Uhr, Festival Gelände, 10. Bogenhauser Weihnachtszauberwald
 ➔ 26.11-30.11. täglich 10.30 Uhr, Sendlinger Tor, Christkindlmarkt am Sendlinger Tor
 ➔ 26.11-30.11. täglich 11.00 Uhr, Wittelsbacher Platz, Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2018

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MESSE MÜNCHEN
➔ AKTUELLES PROGRAMM
➔ Medizin-Kongress und Elektronik-Messe 
Rund 100.000 Besucher werden erwartet
In den kommenden Wochen ragen drei große Veranstaltungen 
aus dem Kalender der Messe München heraus: Der Kongress der 
Onkologen ESMO, zu dem mehr als 25.000 Mediziner erwartet 
werden, die Weltleitmesse „electronica“ und die Münchner 
 Medientage.
Die Weltleitmesse der Elektroindustrie, die „electronica“, findet 
seit 1964 im Zweijahres-Turnus statt. Und dieses Jahr ist sie so 
groß wie nie zuvor: Erstmals werden in 17 Hallen Technologien, 
Produkte und Lösungen der gesamten Elektronik vorgeführt. Bei 
der vorigen Veranstaltung 2016 zählte die Messe fast 74.000 Besucher und 3.000 Aussteller. Vor allem für Entwickler und 
 Designer von applikationsbezogenen Elektronikschaltungen und 
-Produkten, aber auch für Experten der Telekommunikations-, 
Maschinenbau- oder EDV-Branche, lohnt sich der Besuch der 
„electronica“ .
Die Veranstaltungen im Oktober ⁄ November 2018
➔ eMove360° Europe 2018 
 Internationale Fachmesse für Mobilität 4.0 
Messe München
 16. bis 18. Oktober 2018 
Dienstag und Mittwoch 9–18 Uhr, Donnerstag 9–17 Uhr
➔ Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) 
Securing access to optimal cancer care 
ICM – Internationales Congress Center München 
19. bis 23. Oktober 2018 
Freitag 13–17 Uhr, Samstag und Sonntag 10–17 Uhr 
Montag 10–16.30 Uhr
➔ electronica 2018 
Weltleitmesse und Konferenz der Elektronik 
Messe München 
13. bis 16. November 2018 
Dienstag bis Donnerstag 9–18 Uhr, Freitag 9–17 Uhr
➔ 32. MEDIENTAGE MÜNCHEN 
Weichen stellen. Die neuen Gesetze der Medienwelt 
Messe München, Conference Center Nord 
24. bis 26. Oktober 2018 
Mittwoch bis Freitag 9–18 Uhr
➔ THE MUNICH SHOW – MINERALIENTAGE MÜNCHEN 2018 
World of Minerals, Gems, Jewellery & Fossils 
Messe München, Eingang Ost 
26. bis 28. Oktober 2018 
Freitag bis Sonntag 9–18 Uhr
➔ 27. SPIELWIESN – Das Spiele-Paradies 
Vier Hallen, drei Freizeitmessen, ein Ticket! 
MOC Veranstaltungscenter München 
16. bis 18. November 2018 
Freitag 13–23 Uhr, Samstag 10–20 Uhr, Sonntag 10–18 Uhr
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
atelier-tacke.de
NOVEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

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DIESE PREISE KOMMEN WIE GERUFEN
Landsberger Straße 222
80687 München
T elefon: 089/547 177-95
info.lbs@toyota-dit.de
Frankfurter Ring 166
80807 München
T elefon: 089/3509667-30
info.ffr@toyota-dit.de
Neumarkter Straße 80
81673 München
T elefon: 089/437370-25
info.nms@toyota-dit.de
Prius + MPV Hybrid Comfort
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), Systemleistung 73 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe, Neuwagen.
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket
- Bremsassistent
- Berganfahrassistent
- Pre-Crash Safety Sytem
- Reifendruckwarnsystem
- Spurhalteassistent
- el. Außenspiegel einklappbar und beheizt
- Privacy-Glas
- Wärmeschutzverglasung
- Nebelscheinwerfer
- Regensensor
- LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent
- LED-T agfahrlicht
- Multimedia Audiosystem T oyota T ouch 2
- 6,1-Zoll Display mit T ouchscreenfunktion
- Start-Stopp-System
- Start-Stopp-System
- Smart-Key-System
- Bluetooth-Freisprecheinrichtung
- USB / AUX Anschlüsse
- Rückfahrkamera
- Klimaautomatik
- Lederausstattung
- Leichtmetall-Felgen
Anzahlung 2.030,00 €
Nettodarlehensbetrag 25.201,68 €
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
Sollzins geb. p.a. 3,99 %
eff ektiver Jahreszins 3,99 %
Vertragslaufzeit 48 Monate
Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3.9/3.9/3.5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieeffizienyklasse A+.
UPE 1) 36.509,41 € 
Ihr Preisvorteil 2) 6.519,41 € Hauspreis 29.990 €
Monatl. Finanzierungsrate 3) (inkl. MwSt.und Fracht) 569 €
1) Unverbindliche Preisempfehlung des Hersteller/Importeurs/Listenpreis. 2) Preisvorteil gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Hersteller/Importeurs/Listenpreis. 3) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln, für die das Autohaus als ungebundener Vertreter tätig ist. Das Angebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus 
vermittelt Darlehensverträge verschiedener Darlehensgeber. Abbildung zeigt Sonderausstattung.