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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2018

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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➔ KULTURELLE BEZIEHUNGEN INTERNATIONALER METROPOLEN
PARTNERSTÄDTE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE SEPTEMBER 2018
ZU GAST LEBEN UND TAXIFAHREN IN MÜNCHENS SCHWESTERSTÄDTEN
STVO WANN ES FAHRVERBOTE UND PUNKTE GIBT
GROSS-DEMO AM 18. SEPTEMBER GEHEN MÜNCHENS TAXLER AUF DIE STRASSE
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
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Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
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Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
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Michael Schrottenloher (MS), 
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kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Grundkurs
Montag, 03.09., 17.09., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 05.09., 12.09., 19.09., 26.09., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 01.09., 08.09., 15.09., 22.09., 29.09., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Samstag, 01.09., von 9 bis 10 Uhr
Montag, 10.09., von 17.30 bis 18.30 Uhr
Samstag, 15.09., von 9 bis 10 Uhr
Montag, 24.09., von 17.30 bis 18.30 Uhr
Samstag, 29.09., von 9 bis 10 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 20.09., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 21.09., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 19.09., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5 ⁄ 2018 28. August bis 25. September 2018
➔ Kurs 6 ⁄ 2018 06. November bis 4. Dezember 2018
➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
AUSBILDUNG
➔ SEPTEMBER 2018
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
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➔ INHALT
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www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ September 2018 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Leserbrief ⁄ 11
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 12
Titelthema ⁄ Partnerstädte
In eigener Sache ⁄ Taxi-Demo am 18. September 2018 23
Stadtkunde München ⁄ Die Isartalbahn 24
Wissenswertes ⁄ StVO – Wann es Fahrverbote und Punkte gibt 26
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28
Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Plastilin 30
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 30
Messe München ⁄ Aktuelles Programm 31
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise September 2018 31
VIP im Taxi ⁄ Bernd Helfrich 32
Service ⁄ Veranstaltungskalender September 2018 34
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SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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Ordentliche Generalversammlung 
der Taxi-München eG
Am Dienstag, 26. Juni 2018, wurde zur 
 Mitgliederversammlung der Taxi-München eG 
in den Augustiner-Keller eingeladen. Kurz 
nach 10 Uhr eröffnete der Vorsitzende des 
Aufsichtsrates, Herr Max Weiland, die Veranstaltung und begrüßte die Mitglieder, 
den Vertreter des Genossenschaftsverband 
Bayern e.V. sowie den Rechtsbeistand der 
Taxi-München eG, Herrn von Véver. Sein 
Dank galt auch den Mitgliedern von Vorstand und Aufsichtsrat und den Mitarbeitern 
der Genossenschaft. Von der Landeshauptstadt München konnte er Herrn Stadtrat 
Dr. Reinhold Babor, in Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter, sowie Herrn 
Reinhard Wenzl vom KVR-München begrüßen. Er hieß die Herren Robert Schmid, 
 Johannes Huber und Bernd Obkirchner von 
der MAHAG München willkommen und 
 dankte für die Übernahme der Kosten des 
Mittagessens für Mitglieder und Gäste. 
Im Anschluss richtete Herr Dr. Babor ein 
Grußwort an die Anwesenden. Der Münchner Stadtrat erklärte, dass er während des 
Studiums in den 1950er-Jahren selbst Taxi 
gefahren sei und deshalb Zuneigung und 
Verständnis für das Taxigewerbe habe. Er 
stellte auch fest, dass gerade für ältere 
Leute das Taxi sehr wichtig sei und schloss 
mit dem Wunsch, dass der Berufsstand des 
Taxifahrers mehr gewürdigt werden sollte. 
Der Versammlungsleiter stellte im weiteren 
Verlauf die form- und fristgerechte Einladung zur Generalversammlung der Taxi- 
München eG fest. Die Tagesordnung wurde 
ohne Anträge einstimmig genehmigt:
T A G E S O R D N U N G
➔ Begrüßung und Genehmigung der 
 Tagesordnung
➔ Bericht des Vorstandes über das 
 Geschäftsjahr 2017
➔ Vortrag des Jahresabschlusses 2017
➔ Bericht des Aufsichtsrates
➔ Beschlussfassung über den Umfang der 
Bekanntgabe des Prüfungsberichtes 
und entsprechender Bekanntgabe des 
Prüfungsberichtes
➔ Aussprachen zu den Berichten
7. Beschlussfassung der 
 Generalversammlung
a) Genehmigung des Jahresabschlusses 
2017
b) Behandlung des Bilanzgewinnes
c) Entlastung des Vorstandes 
d) Entlastung des Aufsichtsrates
8. Wahlen 
a) Vorstand für den vorzeitig 
 ausschei denden Herrn Alfons Haller, 
vormals Taxi 1953
b) Aufsichtsrat für die turnusgemäß 
 ausscheidenden 
Herrn Werner Hillermann, Taxi 2060, 
Herrn Wilhelm Kling, Taxi 254, 
Herrn Rudolf Rötzer, vormals Taxi 793 
c) eventuelle Nachwahl für den Aufsichtsrat 
9. Beschlussfassung über Satzungsänderung zur Aufnahme von § 7a 
 Datenschutz
10. Verlosung Hale TT-01 Datenfunkset
11. Verschiedenes
Herr Weiland bat die Generalversammlung 
zu einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder. Die Versammlung erhob 
sich während des Vorlesens der Namen der 
Verstorbenen von den Plätzen. Im Anschluss übergab er das Wort an den Vorstand für den Bericht über das Geschäftsjahr 2017.
Im ersten Teil informierte der Vorsitzende 
des Vorstandes, Herr Frank Kuhle, über die 
allgemeine Entwicklung bei der Genossenschaft. So hat sich die Zahl der angeschlossenen Mitgliedsunternehmen um 29 auf 
1.760 verringert, was u.a. in der weiterhin 
anhaltenden Reduktion und Konzentration 
der Münchner Taxibetriebe begründet liegt. 
Er teilte mit, dass die Genehmigungsurkunden in immer schneller werdenden Intervallen wechseln und schon mal nach wenigen 
Monaten wieder einen neuen Besitzer haben 
können. Damit stelle sich die Frage, ob der 
langjährige, zuverlässige und erfolgreiche 
Taxiunternehmer zum Auslaufmodell wird. 
Bei den Aufträgen in der Telefonzentrale 
musste ein Rückgang von 2,6 Prozent hingenommen werden. Auffällig hierbei war besonders die sinkende Nachfrage von Großraumfahrzeugen, die im Jahresvergleich um 
mehr als 10 Prozent weniger bestellt wurden. Die Anzahl der Beschäftigungsverhältnisse hat sich im Vergleich zu 2016 bei der 
Taxi-München eG nicht ver ändert. Durch den 
Rückgang der telefonischen Fahrtaufträge in 
der Zentrale konnten Mitarbeiter verstärkt 
in Bereichen eingesetzt werden, die Wachstums potential haben, wie z. B. Schülerfahrten, Schienenersatzverkehre und Personalfahrten für MVG oder BMW. Durch die 
Ein führung von Prüfalgorithmen und konsequenter Verfolgung bei Missbrauchsfällen, 
etwa durch Doppel- und Dreifachbestellungen über andere Vermittlungssysteme, 
 konnte der Anteil der Leerfahrten im vergangenen Jahr um fast 16 Prozent reduziert 
werden. Die Fehlfahrtquote lag somit bei 
knapp unter 3 Prozent aller Fahrtaufträge. 
Herr Kuhle berichtete weiter von laufenden 
Verhandlungen mit dem Schulreferat, um die 
Akzeptanz und die Ausführungsbedingungen 
bei dieser Fahrtengruppe ab dem nächsten 
Schuljahr zu verbessern. Zudem führe der 
Vorstand intensive Gespräche mit wohlwollenden Partnern, die zum Beispiel den 
Münchner Bürgern eine Mobilitätsflatrate 
anbieten, oder Bestellungen aus dem Einzelhandel mit dem Taxi nach Hause verbringen 
lassen wollen. Die Umtriebe finanzkräftiger 
Investorengruppen machen neue Partnerschaften notwendig. Es dürfte nicht abge-
➔ DIE GENOSSENSCHAFT
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

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lehnt werden, eingefahrene Wege zu verlassen oder neue Horizonte zu erschließen. Der 
Vorsitzende berichtete davon, bereits in einzelnen Projekten mit örtlichen Mitbewerbern 
zusammenzuarbeiten, wie z.B. beim Antrag 
auf Tarifanpassung, der im Vorfeld mit allen 
maßgebenden Beteiligten besprochen wurde. Nach seiner Meinung stärkt eine gemeinsame Vorgehensweise das Gewerbe und muss 
in Zukunft auf allen Ebenen intensiviert 
werden. 
Gewerbepolitisch mussten aber in letzter 
Zeit tiefe Magenschwinger verkraften werden, so Kuhle. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts über mögliche Fahrverbote für 
Dieselfahrzeuge wird große Auswirkungen 
auf das Gewerbe haben. Zudem hätte der 
Bundesgerichtshof die Chance verpasst, das 
von Konzernen und Inverstoren betriebene 
Preisdumping im Taximarkt wirkungsvoll zu 
unterbinden. Die noch nicht rechtskräftige 
Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichthofs zur Ahndung von unerlaubter 
Bereithaltung durch die Ordnungsbehörden 
könnte sogar zu einem Bumerang für das 
Gewerbe werden. In diesem Zusammenhang 
stellte Kuhle klar, dass die Bereithaltung 
von Taxis außerhalb der genehmigten Stellplätze auch weiterhin nicht erlaubt sei. Derzeit könne ein Fehlverhalten aber nicht im 
Rahmen eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens durch die Genehmigungsbehörde belangt werden. Im Wiederholungsfall sei aber 
zu befürchten, dass dadurch die persönliche 
Zuverlässigkeit in Zweifel gezogen wird, die 
sowohl für Fahrer als auch für Unternehmer 
gilt. Herr Kuhle bat um besonnenes Verhalten, da die vor 2 Jahren beim BGH eingereichte Klage gegen den Fahrtvermittler 
Uber am 11. Oktober 2018 verhandelt werden soll. Eines der Hauptargumente hierbei 
seien Verstöße gegen die Rückkehrpflicht, 
die von den Teilnehmern der amerikanischen 
Investorengruppe im großen Stil betrieben 
werden. Die Forderung nach Einhaltung der 
gesetzlichen Vorschriften bei anderen Marktteilnehmern muss aber ungehört verhallen, 
wenn sich das Taxigewerbe selber nicht an 
die Spielregeln halte. 
Im weiteren Verlauf berichtete der Vorsitzende des Vorstandes über die Einführung 
von Fahrzeugaußenwerbung bei der Genossenschaft. Er stellte das Design vor, welches 
bereits in drei deutschen Städten Verwendung findet, um den Wiedererkennungseffekt bei Reisenden zu stärken. Die Taxi- 
München eG wird die Werbung mit 30 Euro 
netto pro Kalendermonat und Fahrzeug bezahlen. Die Laufzeit der Taxiwerbung ist 
zeitlich nicht eingeschränkt, geplant sei 
bis zu 500 Fahrzeuge damit auszurüsten. 
Der Finanzbedarf in Höhe von 200.000 Euro 
pro Kalenderjahr könnte aber nicht durch 
Einsparungen gedeckt werden. Der Vorsitzende übernahm die undankbare Aufgabe, 
den Mitgliedern eine Erhöhung der Teilnahmegebühren ab dem nächsten Jahr zu 
verkünden. Dabei versprach er jedoch, dass 
die Einnahmen durch die Werbungen die 
Anpassung der Beiträge weit übersteigen 
werden. Zuletzt informierte Herr Kuhle über 
eine Veranstaltung am 21. Juli 2018, bei 
der die Genossenschaft mit allen Unternehmern, deren Familien, Freunden und Fahrern das 100-jährige Bestehen feiern wird. 
Er übergab im Anschluss das Wort an seinen Vorstandskollegen, der den Mitgliedern 
den Bericht zur wirtschaftlichen Lage der 
 Genossenschaft vortrug.
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ANSPRECHEND UND AUTHENTISCH
FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG
Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben 
ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. 
Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. 
Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. 
Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, 
Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de
Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden.
SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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Herr Reinhard Zielinski informierte die Teilnehmer der Generalversammlung ausführlich über die Geschäftsbereiche Umsatzentwicklung, Vermögens- und Finanzlage, 
Investitionen und Immobilien. Ein Rückgang musste bei allgemeinen Gebühreneingängen und besonders bei den Kreditkartenabrechnungen verzeichnet werden, die 
auch durch die Senkung der Abrechnungsgebühren auf 3 Prozent des Umsatzes verursacht wurden. Dem entgegen standen 
Mehreinnahmen bei der Immobilienverwaltung und bei den sonstigen Erlösen. Im Gesamten waren die Umsatzerlöse in 2017 
rund 5 Prozent niedriger als im Vorjahr. 
Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 
591 TEUR Euro investiert, was ein Plus von 
203 TEUR gegenüber 2016 darstellt. Alle 
Investitionen dienten der Verbesserung des 
operativen Geschäfts, der Effizienzsteigerung sowie der Werterhaltung und wurden 
ausschließlich mit Eigenmitteln finanziert. 
Die Darlehenstilgung erfolgte wie geplant. 
Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital hat sich im Geschäftsjahr 2017 durch 
die erneute Thesaurierung des Gewinns von 
73,6 % um 3,4 Prozent-Punkte auf 77,0 % 
im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Im Geschäftsjahr 2017 erreichte die Taxi-München eG im Bereich Wohnraumvermietung 
erneut eine hundertprozentige Auslastung. 
Bei den Gewerbeimmobilien konnte eine 
Etage in Engelhardstraße nur noch zu 40 % 
vermietet werden. Das Jahresergebnis im 
Immobilienbereich lag bei 1.099 TEUR 
EURO. Dagegen erwirtschaftete der Geschäftsbereich der Auftragsvermittlung 
 einen negativen Deckungsbeitrag in Höhe 
von 140 TEUR.
Zur Entwicklung und Lage der Taxi-München eG berichtete Herr Zielinski, dass 
nachhaltige Kostenkontrolle in die Lage 
versetzte, Investitionen in die Modernisierung des Unternehmens vorzunehmen. Die 
Genossenschaft hat im vergangenen Jahr 
die Ausgaben für Werbemaßnahmen erneut 
gesteigert und die technische Betriebsausstattung erweitert. Mit dem bestehenden 
Risikomanagement wurden Markt-, Kredit-, 
Einnahmen- und Kostenrisiken überwacht, 
so dass rechtzeitig gegengesteuert werden 
konnte. Bestandsgefährdende Risiken bestanden zu keiner Zeit. 
Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet der 
Vorstand zwar mit Einnahmen auf Vorjahreshöhe und einem wieder leicht ansteigenden Finanzergebnis, jedoch wird ein 
weiterer Rückgang der Kreditkartenumsätze prognostiziert und es stehen Ausgaben 
in Höhe von rund 200 TEUR Euro an, die 
für die im 2. HJ einzuführende Eigenwerbung an Fahrzeugen der Taxi-München eG 
aufgebracht werden müssen. Er bat hierbei 
um Unterstützung, damit die auf den 
Markt drängenden Konkurrenten nicht 
 ungebremst das Taxigewerbe verdrängen 
können.
Anschließend trug Herr Reinhard Zielinski 
den Bericht zum Jahresabschluss 2017 vor. 
Es folgten Erläuterungen zu einzelnen 
 Positionen der Aktiv- und Passivseite der 
Bilanz sowie zu den Kassen- und Bankbeständen. Da die Anforderungen hinsichtlich 
des technologischen Fortschrittes und erheblicher erforderlicher Erhaltungsaufwendungen in den Immobilienbestand, aber 
auch weiter notwendige Verbesserungen 
bei Logistik und Ablauforganisation vorgenommen werden müssen, appellierte 
Herr Zielinski an die Mitglieder, den Jahresüberschuss 2017 im Unternehmen zu belassen und zur weiteren Rücklagenbildung 
zu verwenden.
Im Anschluss trug der Vorsitzende des 
Aufsichtsrates, Herr Max Weiland, den 
 Bericht des Aufsichtsrates vor. Den gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen entsprechend, hat der Aufsichtsrat 2017 die Geschäftsleitung laufend 
geprüft. In allen Geschäftsbereichen wurden die vorgeschriebenen Revisionen 
durchgeführt. Die satzungsgemäße Jahresinventur wurde vom Vorstand vollzogen 
und vom Aufsichtsrat geprüft. In elf Aufsichtsratssitzungen und zehn gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand wurden 
die Belange der Genossenschaft diskutiert 
und erforderliche Beschlüsse gefasst. Zusätzlich wurde eine konstituierende Sitzung abgehalten. Der Aufsichtsrat hat den 
Jahresabschluss, den Lagebericht und den 
Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung eines 
Gewinnvortrages geprüft, für in Ordnung 
befunden und befürwortet den Vorschlag 
des Vorstandes, den Gewinn in die anderen Ergebnisrücklagen vorzutragen. Der 
Vorschlag entspricht den Vorschriften der 
Satzung. Es folgte der Bericht der gesetzlichen Prüfer, der wie von den Mitgliedern 
beschlossen, in einer Zusammenfassung 
vorgetragen wurde. Herr Paasch vom Genossenschaftsverband Bayern (GVB) trug 
vor, dass die Einrichtungen, die wirtschaftlichen Verhältnisse sowie die Geschäftsführung der Genossenschaft Gegenstand der Prüfung waren. Zudem wurde 
gemäß § 53 Abs. 2 GenG der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Genossenschaft bewertet. 
Die Prüfung ergab, dass die Buchführung 
 formell und materiell den gesetzlichen 
Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung sowie den 
 ergänzenden Bestimmungen der Satzung 
entspricht. Der Jahresabschluss der Taxi- 
München eG wurde aus der Buchführung 
und den weiteren geprüften Unterlagen 
richtig abgeleitet und vermittelt insgesamt unter Beachtung der Grundsätze 
 ordnungsmäßiger Buchführung ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und 
 Ertragslage. Die Vermögens- und Finanzlage sowie die Rechtsverhältnisse waren 
geordnet. Der Geschäftsbetrieb hielt 
sich in dem durch die Satzung vorgegebenen Rahmen. Die Zahlungsfähigkeit 
war stets gegeben. Der Aufsichtsrat 
ist seiner Überwachungsaufgabe nachgekommen. 
Im Rahmen der Aussprache zu den Berichten wurden Fragen zur der Bilanzposition 
„Sonstige Vermögensgegenstände“, zu den 
Rückgängen der Kreditkartenabrechnungen 
und den Personalkosten gestellt. Ein Mitglied kritisierte die geplante Tarifanpassung in München, die den Mitbewerbern in 
die Hände spielen könnte. Alle Fragen wurden von den entsprechenden Personen ausführlich beantwortet. Nach der Mittagspause beschloss die Mitgliederversammlung die 
Genehmigung des Jahresabschlusses 2017 
und Behandlung des Bilanzgewinnes. Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit jeweils 
deutlicher Mehrheit entlastet. In den nachfolgenden Wahlgängen wurde Herr Jörg 
Wohlfahrt in den Vorstand bis zur GV 2019 
gewählt. Die Positionen im Aufsichtsrat bis 
2021 wurden von Herrn Willi Kling und 
Herrn Jürgen Zech besetzt, in einer Nachwahl wurde Herr Hilmar Schopf bis 2019 in 
den Aufsichtsrat gewählt.
Als weiterer Tagesordnungspunkt stand die 
Aufnahme einer Datenschutzerklärung in 
die Satzung der Genossenschaft an. Herr 
Kuhle erklärte den Mitgliedern den Zweck 
der Maßnahme und bat um deren Zustimmung. Die Mitglieder votierten einstimmig 
für die Aufnahme des neuen § 7 a Datenschutz in die Satzung der Taxi-München eG. 
In der darauf folgenden Verlosung gewann 
der Mehrwagenunternehmer Johann Rampfl 
das von der Genossenschaft zur Verfügung 
gestellte Datenfunkgerät im Wert von 
1455,00 Euro netto. Unter Sonstiges gab 
es noch vereinzelte Wortmeldungen. Die 
Versammlung wurde von Herrn Max Weiland 
um 16 Uhr geschlossen. (FK)
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018

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Dashcams – ja, aber 
Dashcams, also kleine Videokameras am 
 Armaturenbrett, die während der Fahrt das 
Verkehrsgeschehen vor dem eigenen Fahrzeug aufzeichnen, gehören in Russland für 
viele Autofahrer längst zur Grundausstattung, um sich bei provozierten Unfällen 
Recht zu verschaffen oder gegen Polizeiwillkür zu wappnen. Denn mit den Videos 
der Dashcam bzw. dem Registrator, wie die 
kleinen Kameras auf Russisch heißen, lässt 
sich im Zweifel die eigene Unschuld dokumentieren. 
Jüngst hat auch der Bundesgerichtshof für 
Deutschland die Auswertung von Armaturenbrett-Kameras in Zivilprozessen erlaubt. 
Allerdings stufte das oberste deutsche Gericht Dashcam-Aufnahmen nur als begrenzt 
zulässige Beweismittel ein. Was bedeutet 
der Richterspruch nun in der Praxis? Abzuwägen war zwischen den allgemeinen Persönlichkeitsrechten der einen Partei und 
den Beweisinteressen der anderen Partei. 
In dem Rechtsstreit ging es um einen Unfall, der sich auf zwei parallel verlaufenden 
Abbiegerspuren ereignet hatte. Jeder der 
beiden Beteiligten wies dem jeweils anderen die Schuld dafür zu. Allerdings konnte 
der Kläger hierzu Aufzeichnungen seiner im 
Auto angebrachten Dashcam vorlegen. Das 
brachte ihm in den ersten Instanzen jedoch keinen Vorteil: Denn Amts- und Landgericht waren nicht bereit, das entsprechende Beweisvideo zuzulassen bzw. 
lehnten es wegen Verstoßes gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen ab. Allerdings ließ das Landgericht wegen der 
 Relevanz des Falls Revision zu.
Die Richter des BGH hoben dann das Urteil 
des Landgerichts auf und verwiesen die 
 Sache zur erneuten Verhandlung zurück an 
jene frühere Instanz. In ihrer Entscheidung 
zu den Dashcam-Aufnahmen stellte der 
BGH im Wesentlichen fest, dass solche 
 Videoaufzeichnungen im Zivilprozess als 
Beweismittel verwertet werden dürfen, 
 obwohl sie gegen das Datenschutzrecht 
verstoßen. 
Die Richter erklärten sogar, dass auch 
eine permanente, anlasslose Aufzeichnung 
einer Dashcam im Einzelfall zur Klärung 
 einer Unfallhaftung herangezogen werden 
dürfe. Allerdings machte das Gericht ebenfalls deutlich, dass eine solche Kamera 
im Auto grundsätzlich keinesfalls immer 
und überall aufzeichnen darf. Denn eben 
dies würde gegen das Datenschutzrecht 
verstoßen. 
Konkret stellten die Richter dazu fest, dass 
sich ein Verkehrsteilnehmer mit der Teilnahme am Straßenverkehr in einen öffentlichen Raum begebe, in dem er für andere 
jederzeit sichtbar und beobachtbar sei. Bei 
der Abwägung der Rechtsgüter der Unfallgegner kam das Gericht zu dem Schluss, 
dass der Anspruch auf eine korrekte Aufklärung des Unfallhergangs im Einzelfall Vorrang vor dem Datenschutz haben könne.
Aus dem BGH-Urteil folgt nach Einschätzung von Experten, dass der permanente 
Einsatz von Dashcams weiterhin verboten 
bleibt, weil er nach Ansicht der Richter 
nicht erforderlich ist. In Bezug auf die 
 gerichtliche Verwertbarkeit von Dashcam- 
Aufnahmen muss demnach immer eine Interessen- und Güterabwägung im Einzelfall 
vorgenommen werden. Damit verbieten 
sich dann auch fortwährende Aufzeichnungen von „Hilfspolizisten“, denen es vor allem darum geht, andere Verkehrsteilnehmer 
zu „erziehen“ . Aus Sicht der obersten Datenschutz-Aufsichtsbehörden ist der Einsatz von Dashcams grundsätzlich nur dann 
tolerabel, wenn es sich ausschließlich um 
persönliche oder familiäre Aufnahmen handelt. Demnach ist gegen das Filmen von 
Fahrten durch landschaftlich schöne Regionen nichts einzuwenden. 
Allerdings ist auch bei privaten Videos Vorsicht geboten. Dazu stellt der Landesdatenschutzbeauftragte Baden-Württembergs 
fest: „Das unbemerkte Filmen von Autofahrern und Fußgängern auf öffentlichen Straßen ist ein erheblicher Eingriff in das informationelle Selbstbestimmungsrecht und 
grundsätzlich nicht mit dem deutschen Datenschutzrecht zu vereinbaren.“ Wenn also 
eine Dashcam-Aufnahme den Rahmen des 
Privaten verlässt, etwa um einen Verkehrssünder bei der Polizei anzuzeigen, ist das 
grundsätzlich ein Verstoß gegen das 
Datenschutzrecht. Andererseits kann ein 
Dashcam-Video in einem Zivilprozess im 
Einzelfall zur Klärung eines Unfallhergangs 
herangezogen werden, wie der BGH bestätigte. Die Abwägung der gegenläufigen 
Rechtsinteressen Datenschutz und Beweissicherung obliegt demnach jeweils den 
 zuständigen Richtern.
(Quellennachweis: GOSLAR INSTITUT)
Start von Münchens größter 
eTaxi-Flotte
Das Münchner Taxi Zentrum (MTZ) startet 
bei der Elektromobilität durch und bringt 
zehn emissionsfreie Autos an den Start. 
Künftig befördert das MTZ mit den I-PACE- 
Modellen aus dem Hause Jaguar seine 
 Fahrgäste umweltfreundlich zu deren 
 Zielen.
Am Mittwoch, 25. Juli 2018, wurden die 
Fahrzeuge offiziell an den MTZ-Geschäftsführer Gregor Beiner auf dem Max-Joseph-
Platz vor der Bayerischen Staatsoper übergeben. Zu dem fanden sich Josef Schmid 
(2. Bürgermeister der Landeshauptstadt 
München), ADAC Südbayern-Vorsitzender 
Dr. Gerd Ennser, Prof. Dr. Ralf Speth (CEO 
Jaguar Land Rover) und Münchens Umweltreferentin Stephanie Jacobs ein. 
München ist wie Stuttgart, Hamburg oder 
Düsseldorf ebenfalls von Dieselfahrverboten betroffen, nun wurde ein deutliches 
 Signal für umweltfreundlichere Fahrzeugflotten gesetzt. Die Landeshauptstadt 
 fördert im Rahmen der Initiative E-Mobil 
den Betrieb von eTaxis. In München gibt 
es derzeit einen Zuschuss von 20 Cent 
für jeden gefahrenen Fahrgastkilometer. 
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SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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Insgesamt stellte der Stadtrat 2 Millionen 
Euro für die Förderung von eTaxis zur 
 Verfügung. Das reicht für zirka 250 Erdumrundungen. 
Warum sich das MTZ für Jaguar entschieden 
hat? Das Modell I-PACE hat laut Herstellerangaben eine maximale Reichweite von 
470 km, teilte Beiner mit: „außerdem biete 
der Jaguar im Vergleich zu anderen Modellen ausreichend Platz für Passagiere und 
Gepäck.“ Die Medienvertreter konnten im 
Anschluss eine Probefahrt absolvieren und 
das Fahrzeug auf Herz und Nieren testen. 
(FK)
Standplatzarbeit
Fürstenried 1
Jetzt ist er endgültig komplett: der Standplatz Fürstenried 1 in der Züricher Straße. 
Auf Wunsch des BA19 sollte er aus der Winterthurer Straße raus. Wir haben uns auf 
den Parkstreifen am U-Bahnhof geeinigt. 
Nach dem Beschluss des BA19 wurde dieser 
Standort eingerichtet und die Rufsäule aufgestellt. Das Problem war, dass die Taxis 
nur in Richtung Osten (Stadt) abfahren 
konnten. Mit Zustimmung der MVG besteht 
nun – beschildert – die Ausnahme für Taxis 
für den Geradeauspfeil. Damit können die 
Taxis durch die Bushaltestelle am U-Bahnhof wenden und somit alle Richtungen 
 anfahren. Die Taxler sind gebeten, auf 
die Fahrgäste der Busse, welche den 
 Fahrstreifen queren, besondere Rücksicht 
zu nehmen. Wir sagen danke dem BA19 
und der MVG.
Hauptbahnhof
Nächstes Jahr wird es ernst. Um die wichtigste und zentrale Botschaft gleich vorweg 
zu nehmen: Ab Ende 2019 wird es für mindestens zehn Jahre keinen Taxistand mehr 
am Hauptbahnhof geben. In einer Besprechung der MVG (!), welche sich im Grunde 
nur um die Verlegung des dritten Tramgleises auf dem Bahnhofs-Vorplatz kümmert, 
wurden uns die dort bekannten Schritte der 
Baustelleneinrichtung bekannt gegeben. 
Es sei gleich erwähnt, dass wir bisher 
(Stand 30.07.) weder vonseiten der Stadt, 
noch von der Bahn oder dem Baukonsortium Informationen erhalten haben. Deshalb 
ein besonderer Dank an die MVG!
Ab März 2019 wird der Bus- und Taxiplatz 
in der Arnulfstraße vollständig gesperrt. 
An der Straßenkante wird eine Lärmschutzwand aufgebaut. Es ist dann nur noch eine 
Durchfahrt zum Bahnhofsplatz möglich. Es 
soll ein kleiner Taxi-Stellplatz (2–3 Fahrzeuge) etwa bei der Polizei eingerichtet 
werden. Im Sommer/Herbst 2019 wird der 
Vorplatz des Hauptbahnhofs gesperrt. Die 
Luisenstraße wird von Norden her vor der 
Gleisbaustelle abgeriegelt und mit einer 
Wende versehen. Nahe der Straßenbahn- 
Haltestelle wird eine Lärmschutzwand aufgebaut. Damit ist natürlich auch dieser 
 Taxistand verschwunden. Noch 2019 soll 
mit dem Abriss der Schalterhalle begonnen 
werden. 
Anfang 2020 wird mit dem Abriss des 
Starnberger Flügelbahnhofs begonnen. Damit wird die Arnulfstraße vor der Baustelle 
zur Sackgasse mit einer Wendeschleife. 
Eine Durchfahrt zum Bahnhofsplatz ist 
nicht mehr möglich (und damit auch kein 
Taxi-Standplatz). Dieser Zustand dürfte 
wohl über 10 Jahre anhalten. Es wird davon ausgegangen, dass auch nach Beendigung der Gleisbauarbeiten keine Durchfahrt 
mehr geöffnet wird. Wenn das dritte Straßenbahngleis 2021 bis zur Bayerstraße 
 gezogen wird, gibt es auch dort deutliche 
Einschränkungen. 
Der Taxi-Standplatz Bahnhof Süd wird ab 
September 2019 eine Baustellen-Einrichtungsfläche. Die Bushaltestellen könnten 
alle in die Elisenstraße – wahrscheinlich 
beidseitig – und in die Sonnenstraße am 
Karstadt verlegt werden. Ein Taxi-Nacht- 
Standplatz vor dem Karstadt könnte 
 erhalten bleiben. Die Durchfahrt der 
Arnulf straße von der Dachauer Straße her 
 Richtung Seidlstraße ist wohl zu keinem 
Baustadium gefährdet (Hotels!). Ob 
eine Fahrspur von der Bayerstraße nach 
Norden über den Bahnhofsvorplatz zur 
 Luisenstraße erhalten bleibt, war nicht 
 bekannt. 
Die Bahn hat Ende Juli ihre geplanten Baumaßnahmen veröffentlicht. Das ist schon 
mal ein erster Schritt hin zur Information. 
Jedoch muss man hier vorsichtig sein. Das 
sind Absichtserklärungen! Konkret werden 
die Maßnahmen erst, wenn ein detaillierter 
Plan auf dem Tisch liegt. Und das ist – bis 
Drucklegung – noch nicht der Fall.
Wenn die Baumaßnahmen anlaufen, die 
 Taxis „vertrieben“ sind und das Chaos 
 beginnt, werden wir vor Ort sein. Dann 
werden wir wohl der Stadt klar machen 
müssen, dass in den umliegenden Straßen 
umfangreiche Aufstellflächen für Taxis bereitgestellt werden müssen. Bisher ist noch 
niemand bereit, darüber nachzudenken. 
Alle beteiligten Behörden und Stellen sind 
noch damit beschäftigt, das künftige Bahnhofschaos in brauchbare Bahnen zu lenken. 
Es war auch noch nicht bekannt, wie die 
Menschenströme, welche den Bahnhof verlassen, durch die Baustellen gelenkt werden sollen. Wir werden wieder berichten. 
(RM)
MVG more
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) 
hilft bei der Organisation der persönlichen 
Mobilität und baut die App „MVG more“ 
weiter aus. Ab August 2018 erhalten die 
Nutzer neben Informationen über den 
 Öffentlichen Linienverkehr, Carsharing- 
Autos und Mietfahrräder auch die Zahl der 
am nächsten Standplatz bereitstehenden 
Taxis angezeigt. 
Bürger haben damit einen schnellen Überblick, welche Mobilitätsdienstleistungen 
aktuell in der gewählten Umgebung zur 
Verfügung stehen. Die Daten für die Taxistandplätze werden in Echtzeit von der 
 Taxi-München eG bereitgestellt. Zudem 
kann bei Bedarf ein Taxi aus der App 
 heraus bestellt werden. Wir sehen darin 
 einen wichtigen Schritt, die öffentlichen 
Verkehrs träger zu stärken und die Angebote 
zusammen zu führen. Die Apps „MVG more“ 
ist kostenlos bei Google Play (Android) 
und im App Store (iOS) erhältlich. (FK)
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018

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Die Umsetzung der Aufträge der „Taxi-Deutschland-App“ mit anschließender Bezahlung über die App wurde seit Ende Juli 2018 
auch für iPAQ- und HTC-Endgeräte durchgeführt. Die Umsetzung für 
HALE TT-01 wurde bereits im Juni 2018 gemacht und im Juli- 
Kurier 2018 ausführlich beschrieben.
Um eine bekannte und nicht verwirrende Kenntlichmachung solcher 
Aufträge für die Fahrer zu gewährleisten, haben wir uns auch für die 
iPAQ- und HTC-Endgeräte für ein Procedere entschieden, das die 
Fahrer bereits von anderen fahrpreispflichtigen Aufträgen kennen.
Bei Aufträgen mit gewünschter „TD APP Zahlung“ muss die Fahrt 
mit einer TD-App- Zahlung abgeschlossen werden.
Ähnlich wie bei rückmeldepflichtigen Aufträgen wird die Taxi nummer 
orange nach „Einstiegsmeldung“ bzw. „Taxameter an“ im Einstiegsbereich (siehe Abbildung 1).
Bei „Taxameter aus“ bzw. „Klick auf gelbe Taxinummer“ kommt man 
automatisch in die TD-App Zahlung, ohne dass der Menüpunkt aufgerufen werden muss.
Bei „Taxameter aus“ wird zunächst der Fahrdatensatz angezeigt und 
ist zu bestätigen. Bei „Klick auf gelbe Taxinummer“ (Fahrt ohne 
Taxameter) ist stattdessen die Fahrpreiseingabe auszufüllen.
Der nächste Schritt ist dann in beiden Fällen die (voreingestellte) 
TD-App Zahlung.
Nach Absenden des Fahrpreises (siehe Abbildung 2) muss dann auf 
die Bestätigung des App-Kunden gewartet werden 
(siehe Abbildung 3).
Zum Abschluss und als Bestätigung der App-Zahlung bekommt man 
am Display eine entsprechende Mitteilung (siehe Abbildung 4).
Wichtiger Hinweis: 
Wenn der Kunde sich zum Schluss überlegen sollte, dass er doch bar 
bezahlen möchte, so muss er nur die App-Zahlung auf seinem 
Smartphone abbrechen, damit Sie auf Ihrem Display die Fahrpreispflicht verlieren. Unser Datenfunkbüro steht Ihnen gerne für weitere 
Auskünfte zur Verfügung! (NL)
Datenfunk-Tipps
„Taxi-Deutschland App“-Aufträge mit der Option „App-Zahlung“ (Teil 2 – iPAQ und HTC)
Nachtrag zur „Sprach-Variante“ („Push-to-Talk“) bei den HALE TT-01-Geräten
Abbildung 1 Abbildung 2 Abbildung 3 Abbildung 4
Im Juli-Kurier 2016 haben wir eingehend die Funktionsweise dieser 
sogenannten „Push-to-Talk“-Variante (Ersatz für bisherigen Sprechfunk) bei den HALE-Geräten beschrieben. Diese Beschreibung haben 
wir in der Folge allen Unternehmern, die bei uns ein HALE TT-01 mit 
der beschriebenen Variante käuflich erworben haben, bei der Auslieferung mitgegeben. Aktuell müssen wir aber feststellen, dass viele 
Fahrer nicht wissen, wie sie das Gerät bedienen müssen und fragen 
deshalb sehr oft am Rückfragefunk nach. Um dieses Problem zu beheben, können Sie sich entweder von unserer Homepage den entsprechenden Teil des TAXIKURIER des Monats Juli 2016 als pdf-Datei 
downloaden (herunterladen) oder im inzwischen eigens hierfür eingerichteten Service-Portal „Push-to-Talk“ (siehe Abbildung 5) Ihres 
Datenfunkgerätes (HALE TT-01) die entsprechende Kurzinformation 
über die Funktionsweise nachlesen. (NL)
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018

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LESERBRIEF
NEUE ADRESSE
Zum Artikel: DER TAXISTAND
Die Mitglieder der zuständigen Bezirksausschüsse bzw. auch die 
zuständigen Mitarbeiter des KVR sollte man mal einladen in ein 
Taxi auf der Fahrerseite am Harras oder am Pasinger Marienplatz einzusteigen und dann gefahrlos das Telefon zu bedienen 
oder Fahrgästen beim Einsteigen, Rollator einladen etc. zu helfen. Besonders am Harras bleiben nur Zentimeter zwischen Fahrertür und den Gelenkbussen der MVG oder einem Sattelschlepper, die an der Abbiegeampel halten oder vorbeibrausen. Und 
das obwohl zwischen der Post und dem Taxistand immens viel 
– kaum genützter Platz – verbleibt; ebenso in Pasing zwischen 
dem Hotel Post und dem Radweg neben dem Taxistand.
Diese beiden Beispiele sind besonders gravierend, da sie erst in 
jüngerer Zeit neu eingerichtet wurden und hier wohl bewusst 
mit der Gesundheit von uns Taxlern gespielt wird, auf Kosten 
von was? Mehr Platz zum Flanieren? 40–50 cm mehr Platz in 
der Breite wären schon ein Gewinn, aber wer kümmert sich 
schon um die Taxifahrer – die Bezirksausschüsse ganz offensichtlich nicht! Natürlich gibt es noch mehr negative Beispiele, 
aber wie z. B. am Rosenheimerplatz, dessen Standplatz ja schon 
lange derart besteht, gibt es wenig Raum für eine Änderung. 
Vorbildlich dagegen der Platz am Isartor – da sieht man wie es 
auch sein könnte!
Resümee: so sehr viel bringt der direkte, gute Kontakt zum KVR 
auch wieder nicht – sh. Harras und Pasing ...
Liebe Grüße
Anton Jakob
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der 
Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht über einstimmen.
Die Führerscheinstelle zieht um: Ab Montag, dem 17. September 2018, befindet sich die Führerscheinstelle in der Garmischer Straße 19-21. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert. 
Wegen des Umzugs bleibt die Führerscheinstelle am Donnerstag, 13. und Freitag, 14. September, ganztägig geschlossen. 
Bitte beachten Sie, dass alle Anliegen auch weiterhin nur mit 
gebuchten Terminen bearbeitet werden und keine unangemeldeten Besuche möglich sind. Die Wartezeit auf einen Termin 
liegt momentan bei 5 bis 8 Wochen. Wir bitten, dies zu beachten und vor allem bei Verlängerung des Taxischeins frühzeitig 
Termine zu buchen!
Neue Straßennamen 
➔ Am Torfstich
Ludwigsfeld geht auf ein Moorhufendorf zurück, eine Ansiedlung, 
die sich Ende des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem 
dortigen Torfabbau gegründet hat.
Verlauf – Von der Straße „Auf den Schrederwiesen“ südlich des 
Anwesens Hausnummer 60 etwa 200 Meter nach Nordosten.
Stadtbezirk: 24. Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl 
Standplatz: „Kristall“
➔ Katzensteinweg
Katzensteinweg, nach der Burg Katzenstein in Dischingen, Landkreis Heidenheim. Burg Katzenstein ist eine der ältesten Stauferburgen aus dem 11. Jahrhundert. Die um 1000 errichtete Kapelle 
enthält Fresken aus der Spätromanik und Frühgotik.
Verlauf – Der Weg verläuft in Verlängerung der Hornberger Straße 
zunächst etwa 300 Meter nach Süden, dann im rechten Winkel 
 abknickend 80 Meter nach Osten bis zur Zwingenberger Straße. 
 
Stadtbezirk: 22. Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied 
Standplatz: „Limes“
➔ Georg-Kronawitter-Platz
Georg Kronawitter, geboren am 21.04.1928 in Oberthann, gestorben am 28.04.2016 in München, Politiker. Georg Kronawitter 
 studierte nach einer Lehrerausbildung Wirtschaftswissenschaften, 
Pädagogik und Soziologie in München. Von 1966 bis 1972 und von 
1994 bis 1998 war er Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Von 
1972 bis 1978 sowie von 1984 bis 1993 war er Oberbürgermeister 
in München. In seiner Amtszeit wurde der Münchner Verkehrs- und 
Tarifverbund ausgebaut und das Kulturzentrum Gasteig eröffnet. 
Während seiner ersten Amtszeit als Oberbürgermeister gab Georg 
Kronawitter entscheidende Impulse für die Errichtung des Westparks. Für seinen Einsatz für soziale Gerechtigkeit wurde er 1993 
Ehrenbürger der Stadt München, ausgezeichnet wurde er mit der 
Ludwig-Thoma-Madaille, der goldenen Bürgermedaille der Landeshauptstadt München und dem Bayerischen Verdienstorden.
Verlauf – Platz zwischen Fürstenfelder Straße und Färbergraben 
auf Höhe der Passagen „Hofstatt“ und „Kaufinger Tor“ .
Stadtbezirk: 1. Stadtbezirk Altstadt-Lehel 
Standplatz: Färbergraben
➔ FAHRERLAUBNISBEHÖRDE
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SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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Dreimonatige HU-Überziehung zeugt 
von fehlender Zuverlässigkeit
Taxiunternehmer müssen unabhängig von 
den Hauptuntersuchungsterminen dafür 
sorgen, dass sich ihre Fahrzeuge stets in 
vorschriftsmäßigem Zustand befinden 
(§ 2, § 3 Abs. 1 Satz 2 BOKraft). Wenn ein 
Unternehmer den Termin zur Hauptuntersuchung um drei Monate überzieht, spricht 
dies für fehlende Zuverlässigkeit, sodass 
die Behörde die Genehmigung zu widerrufen 
hat. Im vorliegenden Fall trat erschwerend 
hinzu, dass der Unternehmer Taxifahrten 
trotz Kündigung der Haftpflichtversicherung durch den Versicherer, also ohne Haftpflichtschutz, durchgeführt hat.
(Bayer. Verwaltungsgerichtshof mit Urteil 
vom 7.5.2018 AZ: 11 B 18.12)
Neues Kapitel in der BZP-Geschichte
Am 7. November 2017 stimmten die Delegierten des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP) einstimmig für die 
Verlegung der Hauptgeschäftsstelle nach 
Berlin. Damit soll die Nähe zur Politik gestärkt und die Kommunikation mit den Entscheidungsträgern erleichtert werden. Die 
neue Geschäftsstelle wird ab Ende des Jahres in der Dorotheenstraße 37, 10117 Berlin, eingerichtet. Die Räume liegen sehr 
zentral – keine 200 Meter vom bisherigen 
Hauptstadtbüro und ebenfalls nur einen 
Steinwurf vom U-, S- und Regionalbahnhof 
Friedrichstraße. Ab 1. November läuft der 
Mietvertrag, der eigentliche Umzug soll 
 wenige Tage danach erfolgen. Bitte haben 
Sie Verständnis, wenn die Erreichbarkeit 
der Geschäftsstelle während des Umzuges 
nur eingeschränkt möglich ist.
(Quelle: BZP)
Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern
Die Stellvertretende Ministerpräsidentin und 
Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) hat 
den Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern 
vorgestellt. 100 Millionen Euro zusätzlich 
werden in den öffentlichen Nahverkehr investiert. Neue Bustangenten in Stadt und 
Land werden die Verkehrsnetze im Freistaat 
leistungsfähiger machen und die Hauptverkehrsachsen in den Ballungsräumen entlasten. Dazu Aigner: „Der Verkehr nimmt eine 
Schlüsselrolle in Ökologie, Wirtschaft und 
Gesellschaft ein. Mit einem vielschichtigen, 
intelligenten und finanzstarken Maßnahmenpaket stellt die Bayerische Staatsregierung hier die Weichen für die Zukunft.“ Alle 
Regionen Bayerns sollen vom Ausbau der 
Staatsstraßen profitieren, für die ein Rekord-Etat von 310 Millionen Euro zur Verfügung steht. Zusätzlich investiert der Freistaat in die Digitalisierung der Mobilität, 
um konsequent alle Möglichkeiten für die 
Optimierung des Verkehrs zu nutzen. Ziel 
ist: Weniger Staus und mehr Innovationen. 
In der Broschüre „Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr wird 
ein Bekenntnis zur Straße als Verkehrsträger Nummer eins, auch in absehbarer Zukunft, abgegeben: „Weil fließender Verkehr 
der Lebensquell einer boomenden Volkswirtschaft und zudem Garant für Lebensqualität 
ist“ . Ein großer Teil des Nachtragshaushaltes wird für den Ausbau des öffentlichen 
Verkehrs zur Verfügung gestellt. Das beinhaltet ein besseres flächendeckendes Angebot und Investitionen in moderne und 
emissionsarme Fahrzeuge. Im ländlichen 
Raum will die Staatsregierung ein bayernweites Mobilitätsangebot unter der Marke 
„SmartBus“ einführen: für alle, von morgens 
bis abends. Zudem sollen Bürgerbusse stärker gefördert werden, die aus dem Ehrenamt 
heraus betrieben werden. Die Zunahme am 
Verkehr belastet die bestehende Infrastruktur besonders in den großen Städten, auch 
der Ausbau des ÖPNV stößt mangels Flächen 
an seine Grenzen. Deshalb gibt es Überlegungen, hier den Mobilitätsmix zu erweitern. „Wir prüfen, den Luftraum zu nutzen 
und Seilbahnen zum Einsatz zu bringen. Wir 
sehen das als Option für die großen Städte 
– und München könnte den Anfang machen.“ Großes Potential wird auch in der 
Intelligenten Verkehrssteuerung gesehen, 
dazu gehören Instrumente wie variable 
Tempolimits, witterungsabhängige Anzeigen, temporäre Seitenstreifenfreigaben oder 
digitales Parkraummanagement. In naher 
Zukunft sollen solche „Technologien made 
in Bavaria“ Standard sein. (FK)
GVB – 125-jähriges Verbandsjubiläum
In vielen Städten ist das Taxigewerbe in Form 
von Genossenschaften organisiert. Genossenschaften sind ein unverzichtbarer Bestandteil 
der mittelständischen bayerischen Wirtschaft. 
Das ist beim Jubiläumsverbandstag des 
 Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) am 
12. Juli 2018 in Unterschleißheim deutlich 
geworden. „Über den Freistaat und die bayerischen Genossenschaften können wir übereinstimmend feststellen: Sie haben sich über 
die letzten Jahrhunderte prächtig entwickelt. 
Beide präsentieren sich wirtschaftlich erfolgreich und kerngesund“, sagte Wolfgang Altmüller, Vorsitzender des Verbandsrats und 
 ehrenamtlicher Verbandspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), in seiner 
Ansprache. Er hob hervor, dass die 1.260 genossenschaftlichen Mitgliedsunternehmen 
rund 50.000 Menschen Arbeit geben und dieses Jahr aufgrund der guten Geschäftslage 
voraussichtlich mehr als 450 Millionen Euro 
an Steuern abführen.
 
➔ DER LANDESVERBAND
www.weisser-ring.de
Gefährde Dich nicht selbst.
Kümmere Dich um das Opfer.
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018

Seite 13

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Söder: „Genossenschaften tragen 
Mittelstand im Herzen“
„Genossenschaften spielen eine herausragende Rolle im wirtschaftlichen und sozialen Gefüge“, sagte Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder in seiner Festrede. 
Und weiter: „Genossenschaften tragen den 
für Bayern so wichtigen Mittelstand im 
Herzen und sind fest verankert in der Region. Sie leben die Prinzipien Selbsthilfe, 
Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. 
Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. 
ist ein starker und unverzichtbarer Partner 
für die Menschen und die bayerische 
 Wirtschaft. Herzlichen Glückwunsch zum 
125-jährigen Gründungsjubiläum und 
 Danke für das, was Sie jeden Tag an so vielen Stellen und mit so vielen Menschen 
tun.“ Söder nahm damit Bezug auf die Verbandsgründung im Jahr 1893 in München. 
Zum Verbandsjubiläum hat der GVB eine 
Chronik zur bayerischen Genossenschaftsgeschichte veröffentlicht. „Die Chronik ist 
eine Schatzkiste voller Genossenschaftsgeschichte“, sagte GVB-Präsident Jürgen 
Gros. Angereichert mit umfangreichem, 
teils unveröffentlichtem Bildmaterial stellt 
Autor Reinhard Heydenreuter auf mehr als 
200 Seiten die Entwicklung der Genossenschaften im Freistaat dar. Dabei orientiert 
sich die Chronologie des Buchs an den Meilensteinen der bayerischen Geschichte. 
Denn: „Die Genossenschaftsgeschichte ist 
ein Spiegel der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen 
in Bayern und reicht bis ins Frühmittelalter 
zurück“, so Gros. Wer Interesse an der Chronik hat, kann eine elektronische Ausgabe 
kostenfrei online unter www.gv-bayern.de/
chronik abrufen. 
(Quelle: GVB)
Toyota sucht Deutschlands besten 
Taxifahrer
Hybridautos sind mittlerweile fest im Straßenbild verankert – auch und gerade als 
Taxis. Die alternativ angetriebenen Fahrzeuge sind perfekt für das harte Geschäft 
geeignet. Der CO2-Ausstoß sinkt gegenüber 
Dieselfahrzeugen um bis zu 50 Prozent. Außerdem sind die alternativen Modelle deutlich leiser, was die Fahrt sowohl für den Taxifahrer als auch für die Gäste besonders 
angenehm macht, ohne an Fahrdynamik 
einzubüßen. Auch in 2018 will Toyota wissen: Wer steuert sein Hybridtaxi am sparsamsten durch den Großstadt-Dschungel. 
In acht deutschen Städten wird live gemessen, wer den größten Anteil elektrisch 
fährt und damit die geringsten Emissionen 
verursacht. Zudem wird der Verbrauch auf 
100 km und die Durchschnittsgeschwindigkeit erfasst. Unterstützt von den Vertragspartnern vor Ort, wird noch bis Ende September das effizienteste Taxi ermittelt. Wer 
am häufigsten elektrisch und somit lokal 
emissionsfrei unterwegs ist, gewinnt nicht 
nur den Titel des sparsamsten Hybrid-Taxifahrers, sondern verschiedene Preise wie 
ein Toyota Entertainment-System mit 
DVD-Player und zwei Bildschirmen sowie 
eine Tankfüllung für sein Fahrzeug.
Die Ergebnisse der Taxi Challenge 2018 
 finden Sie unter: 
www.toyota.de/taxi-challenge
Mitgeführte Blitzer-App ist Verkehrsordnungswidrigkeit
Führt ein Autofahrer ein Smartphone mit 
sich, auf dem eine Blitzer-App installiert 
und aufgerufen ist, begeht er eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 23 Abs. 1c StVO. 
Denn in diesem Fall stellt das Smartphone 
ein zur Anzeige von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen unzulässiges Gerät dar. Dies 
hat das Oberlandesgericht Rostock entschieden. Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Das Amtsgericht Güstrow 
hatte einen Autofahrer im September 2016 
wegen des fahrlässigen Betreibens eines 
technischen Geräts, das dafür bestimmt ist, 
Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen, zu einer Geldbuße von 75 Euro verurteilt. Hintergrund dessen war, dass der 
Betroffene mit seinem eingeschalteten 
Smartphone, auf dem eine Blitzer-App installiert und aufgerufen war, gefahren ist. 
Der Betroffene legte gegen die Verurteilung 
Rechtsbeschwerde ein. Das Oberlandesgericht Rostock bestätigte die Entscheidung 
des Amtsgerichts und wies daher die 
Rechtsbeschwerde des Betroffenen zurück. 
Zwar möge ein Smartphone an sich nicht 
dazu bestimmt sein, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen, so das 
Oberlandesgericht. Bei multifunktionalen 
Geräten, die zuvörderst anderen Zwecken 
als der Anzeige von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen dienen, wird deren Bestimmung für diesen Zweck aber dadurch 
 herbeigeführt, dass sie entweder durch 
nachträgliche Eingriffe in deren Konstruktion oder durch das Aufspielen und Aufrufen einer zusätzlichen Software in die Lage 
versetzt werden, auch Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen. Letzteres 
war hier der Fall. Dass Mobiltelefone mit 
installierter und aufgerufener Blitzer-App 
nicht selbst nach Verkehrsüberwachungsmaßnahmen suchen, sei nach Ansicht des 
Oberlandes gerichts unerheblich. Allein die 
technisch eröffnete Möglichkeit, sich nur 
anlassbezogen verkehrsgerecht zu verhalten, sich aber ansonsten über bestehende 
Geschwindigkeitsbeschränkungen hinwegsetzen zu können, solle mit der Regelung präventiv unterbunden werden.
(Oberlandesgericht Rostock vom 22.02.2017 
Az: 21 Ss OWi 38/17 (Z))
Schnell. Preiswert. Kompetent.
SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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➔ VERONA
➔ BORDEAUX
➔ EDINBURGH
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
TITELTHEMA

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➔ CINCINNATI
➔ HARARE
➔ KIEW
➔ SAPPORO
PARTNERSTÄDTE

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Im Jahr 836 wurde in Europa die erste 
Städtefreundschaft zwischen Paderborn und 
Le Mans (Frankreich) besiegelt. Städtefreundschaften sind eine schwächere Form 
der Partnerschaft und bestehen meist nur 
für eine begrenzte Zeit oder im Rahmen 
 eines bestimmten Projektes. 1967 ging die 
Freundschaftsbeziehung der beiden Städte 
in eine offizielle Städtepartnerschaft über. 
In Deutschland konnte Kiel, Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, die erste 
 interkommunale Verbindung im Jahr 1925 
feiern und wurde Partnerstadt von Sonderburg in Dänemark. 1986 gab es sogar eine 
deutsch-deutsche Städtepartnerschaft 
 zwischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt, 
drei Jahre bevor die Berliner Mauer fiel. Die 
Stadt Köln ist bis heute 21 Verbindungen 
eingegangen und hat damit die meisten 
Partnerschaften in Deutschland. Ulm hat 
als einzige deutsche Großstadt keine offizielle Partnerstadt.
Als Vorbild für Städtepartnerschaften diente der Deutsche Städtetag, der 1905 in 
Berlin gegründet wurde. Bereits seit den 
vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts gab 
es in Deutschland lose Städteverbindungen 
auf Provinzial- und Landesebene, die Anfang des 20. Jahrhunderts in den Städtetag 
zusammengeführt wurden. 1933 erfolgte 
die Zwangsvereinigung mit anderen kommunalen Spitzenverbänden zum Deutschen 
Gemeindetag. Nach dessen Auflösung durch 
den Alliierten Kontrollrat entstand der 
Deutsche Städtetag 1945 aufs Neue. Sein 
erster Repräsentant war der damalige 
 Oberbürgermeister von Köln, Dr. Hermann 
Pünder. Zwischen 1970 und 1971 war Münchens Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen 
Vogel der Präsident des Deutschen Städtetags. OB Christian Ude repräsentierte den 
Städtetag von 2005 bis 2009 und zwischen 
2011 und 2013.
Gründung einer Städtepartnerschaft
Im Vorfeld einer möglichen Partnerschaft 
wird geprüft, ob bereits Verbindungen in 
wirtschaftlicher, politischer oder historischer Sicht bestehen. Kriterien wie Größe 
und Struktur der Städte, zum Beispiel ländlich geprägt oder Wirtschaftsraum, aber 
auch die Lage zueinander sind von Bedeutung. Stets hilfreich sind persönliche Kontakte, z. B. zwischen Bürgermeistern oder 
Leitern von Schulen und Universitäten. 
Es sind aber auch nur einfache Gemeinsamkeiten auf denen eine Verbindung beruht, 
wie ein gleichlautender Ortsname. So gibt 
es Städtepartnerschaften zwischen der 
deutschen Gemeinde Soest und einem 
 Namensvetter in den Niederlanden, oder 
zwischen Coburg und einer ebenso bezeichneten Stadt in Canada. Nicht unerwähnt 
sollten der französische Ort Y und die walisischen Gemeinde Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch 
 bleiben, eine Partnerschaft zwischen dem 
Ort mit dem kürzesten und dem längsten 
Namen in Europa.
Wird eine Verbindung angedacht, finden 
gegenseitige Besuche der Verwaltungsspitzen statt. In einem intensiven Austausch wird geprüft, welche Vorteile 
eine Partnerschaft bringen kann. Positive Aspekte können Erfahrungen transnationaler Zusammenarbeit oder eine Erweiterung der interkulturellen Kompetenzen sein. Stimmen alle Beteiligten zu, 
wird meist in einer offiziellen Zeremonie 
der Beginn einer Städtepartnerschaft 
 besiegelt und in einer Partnerschaftsurkunde festgehalten.
Was macht eine Städtepartnerschaft aus?
Städtepartnerschaften sollen Offenheit und 
Internationalität der Stadt, ihrer Verwaltung und deren Bewohnern demonstrieren. 
Die Verbindungen nur als „Kommunaltourismus“ zu bezeichnen, wird der Idee nicht 
gerecht. Menschen aus verschiedenen 
 Ländern zusammenzuführen, einen Erfahrungsaustausch ermöglichen, durch 
 freundschaftliche Beziehungen die Völkerverständigung fördern und damit die 
Kriegsgefahr vermindern, war der ursprüngliche Gedanke. Die Städtepartnerschaften 
heute sind jedoch einem Wandlungsprozess 
ausgesetzt. Durch die globale Vernetzung 
ist ein Erfahrungsaustausch vor Ort nicht 
mehr unbedingt notwendig. Es wird verstärkt nach anderen Formen von Kooperationen gesucht. Die Initiative hierzu geht 
meist von den Verwaltungen der Städte 
aus, gelegentlich auch von Vereinen oder 
Lehranstalten.
Je nach Engagement findet ein Austausch 
von Kulturgütern oder gemeinsame Veranstaltungen im Bereich Musik, Sport und 
Bildung statt. Ob und wie eine Städtepartnerschaft aber gelebt wird, ist sehr unterschiedlich. Einen bislang einmaligen Weg, 
die Städtepartnerschaften dauerhaft lebendig zu gestalten, geht die Stadt Osnabrück: 
Sie tauscht mit den freundschaftlich verbundenen Gemeinden so genannte Städtebotschafter aus. Dabei handelt es sich 
um junge Leute, die ein Jahr lang in der 
jeweiligen Partnerstadt leben und in deren 
Verwaltung mitarbeiten. Dort erfüllen sie 
alle Aufgaben, die im Zusammenhang mit 
der Partnerschaft anfallen.
Gemeinden, die intensive europäische 
 Partnerschaftskontakte unterhalten, 
 können sich auch um Auszeichnungen 
des Europarates bewerben. Hierbei gibt 
es folgende Formen von Ehrungen: „Europadiplom“, „Ehrenfahne“, „Europaplakette“ 
und „Europapreis“ . Diese werden stufenweise vergeben, so dass zuerst das Europadiplom zugesprochen werden muss. Wird 
dieses gewährt, kann sich die Kommune 
später um die Ehrenfahne usw. bewerben.
Münchner Städtepartnerschaften
Die Städtepartnerschaften, die teilweise 
schon seit über 60 Jahren Bestand haben, 
sind mittlerweile traditionell verwachsen. 
Die Fülle von Aktivitäten – dargestellt in 
den jährlichen Bekanntgaben – zeigt, wie 
lebendig die Städtepartnerschaften immer 
noch sind, auch und vor allem über die 
rein formelle Besuchsebene hinaus. Die 
Partnerschaften werden von der Stadtregierung als aktive Verbindungen in die 
Welt gesehen. Auch wenn heute in einem 
zusammengewachsenen Europa und in 
 einer globalisierten Welt andere Kontaktaufnahmen möglich sind, bestehen Städtepartnerschaften in ihrem historischen 
Kontext neben moderneren Formen internationaler Zusammenarbeit doch weiterhin 
mit Erfolg fort.
… oder Städtepartnerschaften ⁄ Gemeindepartnerschaften werden zwischen Städten und Gemeinden mit dem Ziel geschlossen, 
sich kulturell und wirtschaftlich auszutauschen. Die meisten Partnerschaften bestehen zwischen Städten in verschiedenen Ländern.
➔ PARTNERSTÄDTE
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
TITELTHEMA

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Wandskulptur von Münchens Partnerstädten in der Eingangshalle im Neuen Rathaus
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Edinburgh seit 1954
Die älteste Partnerschaft besteht zwischen 
der bayerischen und der schottischen 
Hauptstadt. Den ersten Anlauf, sich zu 
 Partnerstädten zusammen zu tun, hatte es 
schon 1914 gegeben, was aber durch Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhindert 
wurde. 1954 besuchte der Schulrat von 
Edinburgh (korrekte Aussprache „Ädinbörra“) seine Münchner Amtskollegen. 
Vom damals vereinbarten Austausch von 
Lehrer- und Schülergruppen waren beide 
Stadtparlamente sofort begeistert. Oberbürgermeister Thomas Wimmer und Lord 
Provost John G. Banks konnten noch im 
gleichen Jahr eine Städtepartnerschaft 
 unterzeichnen. 
Die Sonderschau „Handwerkskunst“ im Rahmen der Heim + Handwerk auf dem Münchner Messegelände wurde 2003 exklusiv 
Edinburgh gewidmet. Zum 50. Geburtstag 
der Städtepartnerschaft wurde 2004 die 
Fläche westlich der Willy-Brandt-Allee als 
Edinburghplatz benannt. 2006 konnten 
16 Münchner Schülerinnen und Schüler zu 
einem einwöchigen Sprachkurs inklusive 
kulturellem Rahmenprogramm nach Edinburgh mit anschließendem Sportcamp in 
den Highlands reisen. Angelehnt an die 
Städtepartnerschaft Edinburgh-München 
gibt es seit 1980 auch eine Kirchenpartnerschaft auf Dekanatsebene mit der 
„Edinburgh Presbytery“, der schottischreformierten Kirche.
2014 war für München und seine Partnerstädte ein außergewöhnliches Jahr. Denn 
bei vier der insgesamt sieben partnerschaftlichen Verbindungen gab es Jubiläen 
zu feiern. Vermutlich zum ersten Mal in der 
Münchner Geschichte waren am 12. Mai 
2014 auf dem Viktualienmarkt schottische 
Dudelsack-Klänge zu hören. Die Partnerstadt Edinburgh eröffnete damit die Feierlichkeiten. An einem Stand wurden schottische Spezialitäten präsentiert, von Gin 
über Kuchen bis zu geräuchertem Fisch.
Verona seit 1960
Wer von Bayern über den Brenner nach Italien reist, trifft auf die zwischen Mailand 
und Venedig gelegene Stadt in Oberitalien. 
Da München auch als nördlichste Stadt Italiens bezeichnet wird, war die Partnerschaft 
mit einer Metropole aus Bella Italia quasi 
Pflicht. Die bayerische Landeshauptstadt 
bezog lange Zeit Obst und Gemüse überwiegend aus der Großmarkthalle in Verona, 
dem Veronamercato. Der ehemalige Münchner OB Thomas Wimmer fädelte die Verbindung nach einem Besuch in der italienischen Stadt ein. Obwohl beeindruckt, sagte 
er nach seiner Rückkehr erst einmal nur: 
„Hoas wars" (hochdeutsch: heiß war es). 
Am 17. März 1960 wurde die Städtepartnerschaft unterschrieben. 
1974 stiftete Verona der bayerischen Landeshauptstadt das Denkmal der „Bezaubernden Julia“ . Die Bronzestatue mit dem 
traurigen Blick steht bis heute an der östlichen Seite des Alten Münchner Rathauses 
und wird gerne mit Blumen geschmückt. 
Im Vorfeld wurde den Italienern ein Partnerschaftsbrunnen geschenkt, der sich an 
der Piazza Bra befindet. Bei einem Besuch 
2014 wunderte sich Alt-OB Ude über vermeintliche ägyptische Pyramiden an dem 
gestifteten Brunnen, tatsächlich wurden 
aber die Alpen im Hintergrund des Münchener Stadtwappens symbolisiert.
Im Mai 2010 wurde zum 40. Geburtstag 
auf der Piazza Bra, gleich neben der weltbekannten Arena von Verona (Arena De 
 Verona), ein Münchner Festzelt mit Maibaum aufgebaut. Von Wiesnstimmung und 
Feierlaune war zu lesen. 2012 gab es auf 
dem Münchner Christkindlmarkt einen 
Stand mit Spezialitäten und Informationen 
aus der Partnerstadt. Einen Veronaplatz 
oder eine Veronastraße gibt es in München 
allerdings nicht.
Bordeaux seit 1964
Bereits in den fünfziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts entwickelten sich erste 
Kontakte zwischen Bordeaux und München. 
Dank zahlreicher Austauschbesuche und 
gemeinsamer Interessen konnten 1964 
die Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel 
und Jacques Chaban-Delmas die offizielle 
Partnerschaft besiegeln.
2000 gab es ein gemeinsames Konzert des 
Deutsch-Französischen Chores München 
und des Ensembles Martenot aus der Stadt 
an der Garonne. Gemeinsam mit dem Verein 
„Zusammen aktiv bleiben“, dem Seniorenbeirat und der Inneren Mission organisierte 
das Sozialreferat eine Reise nach Bordeaux, 
an der 25 Seniorinnen und Senioren teilnahmen. Im Jahr 2005 begann auch ein 
Austausch junger Bands aus den Bereichen 
Rock, Pop und Hip-Hop zwischen den Städten. Pro Jahr nehmen bis zu 200 Schüler 
an Austauschprogrammen zwischen Münchner und Bordelaiser Schulen teil.
Der Bordeauxplatz in München Haidhausen 
ist nach der Partnerstadt im Südwesten 
Frankreichs benannt. Etwa 200 Meter vom 
Ostbahnhof entfernt, gehört der Platz mit 
Sicherheit zu den schönsten im Franzosenviertel. 2016 wurde das Juwel der Treffpunkt für hunderte Pokémon-Spieler, die 
mit Partys bis spät in die Nacht die dortigen Anwohner nervten.
Sapporo seit 1972
Die am weitesten entfernte Partnerstadt 
ist Sapporo, gelegen auf Japans zweitgrößter Hauptinsel Hokkaido. 1972 fanden 
in München die Olympischen Sommerspiele 
statt, im gleichen Jahr wurde die Winterolympiade in Sapporo ausgetragen. Zwischen diesen Events, am 28. August des 
Jahres, unterzeichneten Oberbürgermeister 
Georg Kronawitter und sein japanischer 
Kollege Takeshi Itagaki das offizielle Partnerschaftsdokument.
Eine Betriebs-Fußballmannschaft aus 
 Sapporo war im Jahr 2000 zu Gast in 
 München und trat gegen ein hiesiges 
Team an. Die Philharmoniker der bayerischen Landeshauptstadt waren 2001 
auf Japantournee und spielten im November ein Konzert in Sapporo. 2002 
wurde in der Hauptstadt Hokkaidos der 
erste „Münchner Weihnachtsmarkt“ abgehalten. Oberbürgermeister Fumio Ueda 
aus der Partnerstadt informierte sich 
2005 über die Münchner Abfallwirtschaft 
und das Fußgängerzonenkonzept. In 
2011 spielte das Sapporo Symphonieorchester ein Konzert in der Münchner 
Philharmonie.
Der Sapporobogen, der sich vom Olympiapark über die Parkharfe bis in die Borstei 
erstreckt, wurde bereits 1971 nach der japanischen Stadt benannt. Sapporo liegt 
8.747 Kilometer Luftlinie von München 
entfernt.
Cincinnati seit 1989
Die Beziehungen mit der im Bundesstaat 
Ohio gelegenen Handelsmetropole begannen 1981 mit engagierter Freiwilligenarbeit. Die von München nach Cincinatti ausgewanderte Dolmetscherin Auguste Kent, 
Direktorin und Gründerin der Tri-State 
 German-American School in Ohio, war treibende Kraft der Verbindung. Am 18. September 1989 wurde die Städtepartnerschaft 
geschlossen.
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
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2001 spielten die Musiker der Cincinnati 
Philharmonie im Münchner Gasteig. Ein 
 Besuch von Honors Plus-Studenten der 
 Universität Cincinnati fand 2005 statt. 
Nachwuchskräfte des gehobenen Verwaltungsdienstes absolvierten ein Auslandspraktikum bei der Stadtverwaltung Cincinnati. Auf Anregung der Partnerstadt wurde 
das Baumhaus am Neuhofer Berg im Münchner Stadtteil Sendling gebaut. Seit Jahren 
wird ein Oktoberfest in Cincinnati, zeitgleich mit der Münchner Wiesn, abgehalten. 
2014 besuchten Feuerwehrleute aus Cincinnati die Berufsfeuerwehr München. Bis heute nehmen Lehrer und Schüler aus beiden 
Städten an Austauschprogrammen teil.
Nach der Partnerstadt wurde 1954 eine 
Straße in der Siedlung am Perlacher Forst 
benannt. Das im Volksmund bezeichnete 
„Ami-Gelände“ entstand ab 1953, um den 
Wohnraumbedarf der amerikanischen Soldaten zu decken. 2012 wurde auch Auguste 
Kent mit einem Platz geehrt, der zwischen 
dem S-Bahnhof Fasangarten und der 
 Cincinnatistraße liegt.
Kiew seit 1989
Mit dem Ziel einer Ost-West-Annäherung wurde am 6. Oktober 1989 die Städtepartnerschaft noch vor dem Berliner Mauerfall geschlossen. Der Beginn der Partnerschaft war 
stark von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 geprägt, von der die nur 100 km 
entfernte Stadt bis heute betroffen ist.
Seit der ersten Stunde wurde die Partnerschaft durch Austauschprogramme von 
Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern 
 sowie Auszubildenden aus Münchner und 
Kiewer Lehranstalten mit Leben gefüllt. 
 Eigene Schulpartnerschaften wurden geschlossen, Begegnungen zwischen Kirchengemeinden organisiert und ein Informationstransfer der beiden Stadtverwaltungen 
etabliert. Im Rahmen der Städtepartnerschaft pflegt die Berufsschule für Kraftfahrzeugtechnik München seit 1991 eine Partnerschaft mit der Kiewer Berufsschule für 
Baumechanisierung und Transportwesen. 
2003 präsentierten sich Kiewer Betriebe im 
Rahmen einer Unternehmensbörse mit den 
Schwerpunkten Medizin, Mess- und Regeltechnik, Unterhaltungselektronik, Hochund Tiefbau sowie Bootsbau. 2014 beschloss die Vollversammlung des Münchner 
Stadtrates die Städtepartnerschaft aktiv für 
eine Stärkung der Zivilgesellschaft in Kiew 
und eine Förderung der Menschenrechtsarbeit zu nutzen.
Harare seit 1996
Mit der Hauptstadt Simbabwes wurden in 
den ersten Jahren Projekte zum fachlichen 
Erfahrungsaustausch aufgenommen, vor allem in den Bereichen der Wasserversorgung 
und Müllentsorgung, für Schulen und die 
berufliche Bildung. Diese begannen 
schwungvoll, kamen aber bald wegen der 
schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vollständig zum 
Erliegen. Eine ungelöste Nachfolgefrage, 
das unbedingte Machtstreben einer Partei 
und ein gescheitertes Konfliktmanagement 
sorgten seit der Unabhängigkeit im Jahr 
1980 für einen massiven Rückgang des 
Bruttosozialproduktes. Von Anfang an wurde diese Städtepartnerschaft aber durch 
engagierte bürgerschaftliche Aktivitäten 
und Begegnungen begleitet. Das zivilgesellschaftliche Standbein war wichtig, da 
die offiziellen Beziehungen zwischen beiden Städten mehrmals abgebrochen werden 
mussten. 
Erst seit 2008 gab es wieder einen gewählten Stadtrat und Bürgermeister in Harare. 
Die Beziehungen konnten erneut aufgenommen werden, auch wenn die politische 
Lage weiterhin schwierig war. Die desolate 
wirtschaftliche Situation im Land und der 
weitgehende Zusammenbruch der Gesundheitssysteme führten zu einer schlimmen 
Cholera-Epidemie in Simbabwe, der mehrere 
tausend Menschen zum Opfer fielen. Der 
Münchner Stadtrat stellte eine Soforthilfe 
von 100.000 Euro zur Bekämpfung der 
 Epidemie zur Verfügung, Spendenaufrufe 
bei der Münchner Bevölkerung erbrachten 
weitere 30.000 Euro. Die Gelder wurden 
eingesetzt, um Wasseraufbereitungstabletten an die Bevölkerung zu verteilen und 
die städtischen Kliniken in Harare mit 
 notwendigen Medikamenten und Hygieneartikeln zu versorgen. Zudem wurden vorsichtig erste kleinere Kooperationsprojekte 
mit der Stadt Harare begonnen, um den demokratisch orientierten Kräften in Harare 
zur Seite zu stehen und die Partnerstadt 
bei der Bewältigung ihrer enormen Probleme zu unterstützen. (FK)
Quellennachweis: 
http://kommunalwiki.boell.de/index.php/
St%C3%A4dtepartnerschaft
http://www.akp-redaktion.de/2010/310_
schwerpunkt_staedtepartnerschaften.pdf
https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Partnerstaedte.html
Name Staat gegründet Einwohnerzahl Bevölkerungsdichte 
Einw. ⁄ km²
Höhe ü.nN. Entfernung in 
km (Luftlinie)
Bordeaux Frankreich 300 v. Chr. 250.000 5.059 1-42 m 999
Cincinnati USA (Ohio) 1788 300.000 1.479 147 m 7.279
Edinburgh Schottland (Großbritannien) 1093 500.000 1.880 47 m 1.327
Harare Simbabwe (Hauptstadt) 1890 1.500.000 1.703 1.490 m 7.586
Kiew Ukraine (Hauptstadt) um 840 2.900.000 3.465 179 m 1.393
Sapporo Japan 1869 2.000.000 1.741 26 m 8.747
Verona Italien 550 v. Chr. 260.000 1.245 59 m 303
Kurzinformationen über die Partnerstädte Münchens
(BH)
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➔ TAXIFAHREN IN DEN PARTNERSTÄDTEN MÜNCHENS
Bordeaux
Wie in München unterliegen die Taxipreise 
in Bordeaux der behördlichen Aufsicht. Das 
Departement Gironde legt den gültigen 
 Taxitarif in einer Verordnung fest. Aktuell 
beträgt der Grundpreis 2,00 Euro. Der gefahrene Kilometer wird zwischen 7 Uhr und 
19 Uhr mit 1,66 Euro berechnet. An Feiertagen und in den Nachstunden kostet der 
Fahrgastkilometer 2,50 Euro. Die lizensierten Taxiunternehmer sind an diese Beförderungsentgelte im Pflichtfahrtgebiet Gironde 
gebunden. Die Zulassung als Taxifahrer ähnelt sehr den Anforderungen in Deutschland. Selbst die bürokratischen Hürden sind 
vergleichbar. Auch eine Ortskundeprüfung 
und ein Sicherheitstraining sind Voraussetzung für die Berechtigung, ein Taxi zu 
fahren.
Mit Erlass vom 11. August 2017 sollte ein 
vereinfachtes Verfahren eingeführt werden. 
Bei Nachweis von zwei Jahren Vollzeitbeschäftigung als Taxifahrer muss nur noch 
ein Mobilitätslehrgang in einem Ausbildungszentrum absolviert werden. Nach Erhalt des Befähigungsnachweises ist das 
Original an die Präfektur weiterzuleiten. Im 
Anschluss hat der Fahrer dort persönlich 
seine Taxi-Karte zu beantragen. Die Präfektur leitet die gesamte Akte des Taxifahrers 
an das Amt für Wahlen und allgemeine Verwaltung weiter, die nach Prüfung ein Verfahren zum Beantragen einer Berufskarte 
bei der nationalen Druckerei einleitet. Die 
Zeit, um die Karte endgültig zu erhalten, 
beträgt etwa acht Wochen. Das alles klingt 
nicht nur recht bürokratisch und kompliziert, sondern überholt sogar den viel gescholtenen deutschen Amtsschimmel locker 
auf der Außenspur.
Cincinnati
Jeder, der in Cincinnati jemals versucht hat 
ein Taxi zu rufen, weiß, wie schwierig dies 
ist. Selbstbewusst auf die Straße zu gehen 
und mit dem Arm zu schwingen, reicht 
 normalerweise nicht aus. Um die Transportstandards zu erhöhen, hat der Stadtrat 
2012 eine Taxi-Reform beschlossen. Es 
wurden zusätzliche Taxistandplätze in Gebieten mit der größten Nachfrage geschaffen, eine verpflichtende Schulung eingeführt, die Beschilderungen standardisiert 
und eine bereits bestehende Taxi-Hotline 
erweitert. Zudem wurde der verpflichtende 
Taxitarif erheblich angehoben. Seitdem 
wird pro Meile bis zu 2,00 US-Dollar 
(1,71 Euro) berechnet. Die „Drop“-Gebühr 
(Grundpreis) stieg von 3,40 auf 4,00 Dollar 
(3,42 Euro). In Amerika wird im Dienstleistungsgewerbe ein Trinkgeld in Höhe 
von 15–20 % erwartet. 
Die Eigenverantwortlichkeit der Taxifahrer 
ist in den USA viel größer als in Europa. 
Zwar gibt es weniger bürokratische Vorschriften, dafür ist jeder für sich selbst 
verantwortlich und ein staatliches soziales 
Netz ist nur in Ansätzen vorhanden. Zu erwähnen ist noch, dass es in Cincinnati am 
Taxistandplatz verboten ist, im Fahrzeug 
eines Kollegen zu sitzen. Wer dabei erwischt wird, bekommt von der Polizei einen 
Strafzettel über 104 Dollar (88,80 Euro).
Edinburgh
Auch in Schottland werden die Taxipreise 
von der Stadtverwaltung festgelegt, die im 
Pflichtfahrtgebiet der Stadt Edinburgh anzuwenden sind. In jedes Taxi muss ein 
Taxameter eingebaut werden, welches die 
Beförderungskosten berechnet. Der Grundpreis liegt am Tag bei 2,10 Pfund Sterling 
(2,36 Euro) und nachts bei 3,10 Pfund 
(3,49 Euro). Pro Kilometer werden zwischen 1,90 (2,14 Euro) und 2,27 Pfund 
(2,56 Euro) und pro Minute 0,38 Pfund 
(0,43 Euro) berechnet. Mit knapp 
500.000 Einwohner verfügt Edinburgh über 
1.316 lizensierte Taxis, dazu kommen etwa 
1.500 Mietwagen. 5.340 Fahrer haben eine 
Zulassung für die Personenbeförderung. 
Die Lizenzvergabe unterliegt strengen Vorgaben. Neben den Vergabebedingungen, 
die den unseren ähnlich sind, muss bei 
 körperlichen oder seelischen Beschwerden 
oder im Alter ab 65 Jahren eine jährliche 
ärztliche Untersuchung nachgewiesen werden. Besonders streng wird vom Stadtrat 
auf das Erscheinungsbild von Fahrzeugen 
und Fahrern geachtet. Die Taxifahrer sollen 
laut Vorschrift „sauber und ordentlich in 
ihrer Person oder Kleidung“ sein und „sich 
in einer ordentlichen und zivilen Weise 
 verhalten und zu keiner Zeit im Fahrzeug 
rauchen.“ Fahrzeuge mit Beulen oder 
 Kratzern sind unverzüglich aus dem Verkehr 
zu ziehen bzw. zu reparieren. Die Stadt 
führt regelmäßig Kontrollen durch, bei 
 denen besonders auf die Sauberkeit der 
Fahrzeuge, auch im Innenraum, geachtet 
wird.
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Harare
In ganz Simbabwe gibt es lediglich 20 Taxiunternehmen. 15 davon haben ihren Sitz 
in der Hauptstadt. Der größte Taxidienstleister in Harare ist City Hopper Mini Cap 
mit mehr als 90 Fahrzeugen. Theoretisch 
beträgt der Grundpreis für eine Taxifahrt 
3,00 US-Dollar (2,56 Euro) und für jeden 
gefahrenen Kilometer soll 1,00 Dollar 
(0,85 Euro) verlangt werden. Für eine 
 Stunde Wartezeit werden 5,00 Dollar 
(4,27 Euro) vorgeschlagen. Die genannten 
Preise gelten als Richtlinien bzw. als geschätzte Tarife. Darauf wird offiziell hingewiesen. Der tatsächliche Fahrpreis ist abhängig von der Tageszeit, Mautgebühren, 
Bauarbeiten und anderen Unwägbarkeiten. 
Die Taxipreise beinhalten eine Haftpflichtversicherung und einen Abschleppservice. 
Dieser ist notwendig, da das Straßennetz 
gerade außerhalb der Stadt oft sehr marode 
ist. Trotzdem gilt das Taxi in Harare als zuverlässiges Transportmittel, das rund um 
die Uhr zur Verfügung steht.
In Zusammenarbeit mit dem Verkehrssicherheitsrat Simbabwes werden regelmäßig Treffen, Kurse und Sensibilisierungskampagnen zur Verhütung von Unfällen 
durchgeführt. Für Touristen und Geschäftskunden werden Gutscheinbücher angeboten, ähnlich unseren Fahrschecks, um 
 Bargeldtransaktionen zu vermeiden. Eine 
strikte Trennung von Taxi und Mietwagen 
gibt es nicht. Reisende können auch 
bei den örtlichen Taxiunternehmen einen 
Mietwagen buchen. 
Kiew
In Kiew gilt es als Abenteuer, mit dem Taxi 
zu fahren, sei es als Taxifahrer oder als 
Fahrgast. Offiziell ist zum Fahren eines Taxis eine Genehmigung erforderlich, ähnlich 
unserem Personenbeförderungsschein. Diese kann aber gegen eine „Gebühr“ problemlos erworben werden. Der Tarif ist Verhandlungssache. Da Korruption weit verbreitet 
ist, muss der Fahrer eine Gratwanderung 
zwischen Einnahmen und Ausgaben beherrschen. Selbst Verkehrspolizisten verlangen 
immer wieder Geld, um Verwarnungen 
zu „vergessen“ . Dies ist auch den viel zu 
niedrigen Gehältern geschuldet, die ein 
Auskommen auf legalem Wege praktisch 
unmöglich machen.
Die auf Fotos vom internationalen Flughafen zu sehenden einheitlichen Taxis 
sind in der Realität kaum vorhanden. 
 Beförderungen werden fast immer mit 
„ungekennzeichneten“ Fahrzeugen durchgeführt. Einige haben drei oder mehr 
Fahrzeuge und werben dafür offen auf 
 Internetseiten. Mund zu Mund Propaganda 
sorgt für das Image. Der marode wirtschaftliche Zustand des Landes und die 
nicht offiziellen Nebenabgaben machen es 
für Normalbürger fast unmöglich, legal 
ein Gewerbe zu betreiben. Die meisten 
Einheimischen versuchen der Misere im 
Taxibereich mit Blablacar zu begegnen. 
Die Mitfahrzentrale ist die einzige halbwegs zuverlässige Möglichkeit in Kiew von 
A nach B zu gelangen.
 ER-TAX GmbH, Taxiausrüstung, Frankfurter Ring 97, 80807 München
 KFZ Fuhrparkservice Hefele, Hans-Preißinger-Str. 8, 81379 München
 Christian Kugler Taxameterservice, Pilotystraße 10, 80538 München 
 K & G Technik, Handels und Service GmbH, Occamstraße 20, 80802 München
 A & S Kfz-Service, Kfz-Meisterwerkstatt Öztürk Gdbr, Erdinger Straße 43, 85356 Freising
 TRAUMCAR-AUTOVERMIETUNG und Taxiverleih GmbH, Engelhardstraße 6, 81369 München
Autorisierte Kundendienste von 
HALE electronic in München und Freising:
Die Zukunft im Taxi
SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

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Sapporo
Tagsüber haben es die Taxifahrer in japanischen Großstädten schwer, denn der öffentliche Personennahverkehr ist sehr gut 
ausgebaut und organisiert. Wenn aber um 
Mitternacht die Züge und Linienbusse den 
Verkehr einstellen, schlägt die Stunde des 
Taxis. Der plötzliche Anstieg der Nachfrage 
sorgt dann für lange Warteschlangen und 
-zeiten, besonders an Freitagen und an 
Samstagen. Trotzdem gelten die japanischen Taxifahrer als äußerst korrekt und 
zuverlässig.
Die Taxipreise werden in der Regel nach gefahrenen Metern abgerechnet. Der Grundpreis beginnt bei 400 Yen was etwa drei 
Euros entspricht und deckt die ersten zwei 
Kilometer ab. Aller 300 bis 400 Meter wer-
Verona
Nach der von der Stadtverwaltung erlassenen Taxitarifordnung beträgt der Grundpreis in der italienischen Metropole derzeit 
5,60 Euro. Pro gefahrenem Kilometer muss 
der Fahrgast 0,97 Euro bezahlen, eine Minute Wartezeit kostet 0,43 Euro. Zwischen 
22 und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen erhöht sich der Grundpreis auf 
6,08 Euro. Die Taxen sind mit geeichten 
Taxametern ausgestattet.
Bei der Genossenschaft Unione Radio Taxi 
Verona sind rund 180 Fahrzeuge angeschlossen. Die Fahrzeuge dürfen nicht älter 
als vier Jahre sein und sind videoüberwacht. Das Unternehmen wirbt damit, dass 
die Fahrer in den Nachtstunden die Kunden 
bis zur Haustür bringen bzw. warten, bis 
sich die Haustür hinter dem Fahrgast 
schließt. 15 Fahrzeuge der Genossenschaft 
sind für den Transport von Behinderten geeignet. Beliebt bei Kunden und Geschäftsleuten sind aufladbare Geldkarten, die den 
Bargeldtransfer ersparen. (BH)
den 80–90 Yen (ca. 0,65 Euro) fällig. 
Nachts muss der Fahrgast mit 20 % Aufschlag rechnen. Standplätze gibt es überall 
im Zentrum von Sapporo. Die lizensierten 
Taxis sind an einem grünen Nummernschild 
erkennbar. Trinkgeld ist in Japan nicht üblich und kann sogar als Beleidigung aufgefasst werden.
Für ausländische Fahrgäste ist der Zustieg 
in ein japanisches Taxis ungewohnt. Die 
hintere linke Tür (Linksverkehr) wird vom 
Fahrer mit einer Fernbedienung geöffnet 
oder geschlossen. Das dient der Sicherheit 
und hat sich seit Jahren bewährt. Eine 
Ortskundeprüfung gibt es nicht, da Straßennamen mehrfach vorhanden sind und 
die Hausnummern nach dem Termin der 
Baufertigstellung des Hauses ausgegeben 
werden.
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
TITELTHEMA

Seite 23

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Am Dienstag, 18. September 2018, demonstrieren wir 
 gemeinsam gegen die von Uber und Co. diktierten Änderungen des Personenbeförderungsgesetzes. Wir fordern von der 
Politik einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren 
 Arbeitsplätzen und aktives Handeln gegen die subventionierte Marktverdrängung. Wettbewerb soll die Qualität 
 steigern, nicht die Taschen von Investoren füllen. Rund 
21.000 Taxiunternehmen und gut 255.000 Arbeitsplätze 
sind in Deutschland bedroht. Wenn einer im Wahlkampf zu 
schimpfen hat, dann sind es die Wähler, nicht die Politiker.
Unterstützen Sie uns mit Ihrer Teilnahme!
Alle Informationen zur Demonstration erhalten Sie über 
die Internetseite des Bayerischen Landesverbandes unter 
➔ www.taxi-bayern.de 
und auf der Homepage der Münchner Taxigenossenschaft unter 
➔ www.taxi-muenchen.de
➔ TAXI-DEMO
➔ AM 18. SEPTEMBER 2018
IN EIGENER SACHE

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Isartalbahn
Die private Bayerische Lokalbahn Aktien- 
Gesellschaft (LAG) erbaute ab 1890 die 
Isartalbahn von München nach Bichl, deren 
nördlicher Endpunkt ab 1891 der Isartalbahnhof südöstlich des Südbahnhofs war. 
Während der Personenverkehr getrennt 
blieb, entstand für den Güterverkehr eine 
Verbindung zum Südring der Königlich- 
Bayerischen Staatsbahn. Die Brücke am 
Übergang der Lagerhausstraße zur Schäftlarnstraße besteht heute noch. Der 90 Meter lange, stattliche Isartalbahnhof mit der 
Adresse Schäftlarnstraße 9 steht unter 
Denkmalschutz und wird heute von der 
 Johanniter-Unfallhilfe genutzt. Seit 1898 
rollte der Verkehr schließlich bis zum 
Bahnhof Bichl, wo man in die Staatsbahn 
nach Kochel umsteigen konnte. Ihren Namen trug die Bahnlinie, obwohl sie südlich 
von Wolfratshausen entlang der Loisach 
verlief. Im Jahr 1938 übernahm die Deutsche Reichsbahn den Betrieb. 
Verlauf im Stadtgebiet
Vom Isartalbahnhof aus verlief die Strecke 
nach Süden direkt östlich parallel zur 
Schäftlarnstraße und verließ nach nur zwei 
Kilometern bereits das damalige Stadtgebiet, denn Thalkirchen wurde erst im Jahr 
1900 eingemeindet. Weiter ging es entlang 
der Maria-Einsiedel-Straße, wo noch einige 
Gleise übrig geblieben sind, bis zur Benediktbeuerer Straße. Von dort führt seit 
2000 ein Fuß- und Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse bis fast zur Stadtgrenze, 
und zwar westlich parallel zur Heilmannstraße. Dieser Weg erhielt 2003 den Namen 
Isartalbahnweg mit der offiziellen Erläuterung: „Der Fuß- und Radweg verläuft auf 
der ehemaligen Gleistrasse der Isartalbahn 
zwischen Isartalbahnhof und Wolfratshausen, die 1891 eröffnet und 1964 stillgelegt 
wurde.“ An der Kreuzung des Radweges mit 
der Josephinenstraße erklärt ein beigefügtes Schild: „Auf dieser Trasse führte von 
1891–1964 von Thalkirchen – zeitweise bis 
Kochel – eine Eisenbahnlinie.“ 
Bahnhöfe
Auf dem heutigen Stadtgebiet wurden neben dem Isartalbahnhof drei weitere Bahnhöfe angefahren: Thalkirchen an der Ecke 
der Tierparkstraße zur Maria-Einsiedel-Straße (2010 abgerissen, heute Wohnhäuser), 
Maria Einsiedel (bereits 1918 aufgelassen, 
spurenlos verschwunden) sowie Prinz- 
Ludwig-Höhe bei der Heinrich-Vogl-Straße, 
heute ebenfalls verschwunden. Südlich von 
München folgt die heutige S-Bahn nach 
Wolfratshausen der historischen Trasse, 
 beginnend mit dem Bahnhof Großhesselohe-Isartalbahnhof, dessen zweiter 
 Namenbestandteil die Erinnerung wach 
hält. Die Bahnhöfe waren beziehungsweise 
sind hier Pullach, Pullach-Gartenstadt (in 
Betrieb 1934–1964), Höllriegelskreuth, 
 Buchenhain, Baierbrunn, Hohenschäftlarn, 
Ebenhausen-Schäftlarn, Icking und 
 schließlich Wolfratshausen. Dann ging er 
weiter mit den Haltepunkten Degerndorf, 
Bolzwang, Eurasburg, Beuerberg, Fletzen, 
Bocksberg, Bad Heilbrunn und schließlich 
Bichl. Die Strecke hatte eine Gesamtlänge 
von 51 Kilometern und wurde von 1891 
bis 1964 befahren. 
Nutzung
Der Güterverkehr erreichte bereits kurz nach 
der Eröffnung der Strecke in den Jahren 
1892 bis 1893 seine größte Auslastung. 
 Damals suchte eine doppelte Katastrophe 
die Wälder um München heim: Einem ungewöhnlich starken Befall von Raupen folgten 
orkanartige Stürme, die dem durch den 
Schädlingsbefall bereits geschwächten 
Wald den Rest gaben. Das geschädigte Holz 
musste rasch abtransportiert werden und 
für den Münchner Süden übernahm die 
Isartalbahn diese Aufgabe. In Vorbereitung 
zum Zweiten Weltkrieg (1939–1945) entstand seit 1938 in den Wäldern südlich von 
Wolfratshausen eine große Sprengstofffabrik, die heutige Stadt Geretsried. Auf einem eigenen Gleisanschluss gelangten deren Produkte über Wolfratshausen auf der 
Isartalbahn nach München und von hier an 
die Fronten. Neben den berufsbedingten 
Pendlern nutzten zumeist an Wochenenden 
und Feiertagen zahlreiche Menschen die 
Strecke als Ausflugsbahn, sodass die Isartalbahn an Feiertagen bis zu 20.000 Personen beförderte. Zunächst mit Dampflokomotiven, startete 1900 der elektrische 
Betrieb. In jenem Jahr beförderte die 
 Isartalbahn 1,2 Millionen Personen, 1923 
bereits 2,3 Millionen Menschen. Danach 
sanken die Zahlen kontinuierlich und die 
Verluste überstiegen dementsprechend die 
Einnahmen. Der zunehmende Straßenverkehr nach dem Krieg ließ die Nutzung der 
Isartalbahn zusätzlich sinken, so dass der 
Personenverkehr 1964 eingestellt wurde. 
Im Jahr 1989 beendete die Deutsche Bundesbahn den Güterverkehr zwischen Großhesselohe und Thalkirchen, der zuletzt nur 
noch aus sehr wenigen Zügen bestand, 
endgültig.
Erpressung
Die Königlich-Bayerische Staatsbahn plante 
seit 1894 eine Linie von Penzberg nach 
 Kochel und die Lokalbahn gleichzeitig ihre 
Verlängerung von Wolfratshausen nach 
Bichl, wo man nach Kochel umsteigen 
konnte. Beide Strecken nahmen dann im 
➔ DIE ISARTALBAHN
Ein Vorläufer des heutigen Personennahverkehrs 
atelier-tacke.de
Im Jahr 1871 begann der Betrieb auf dem südlichen Eisenbahnring zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof und 
der Südbahnhof an der Ruppert- ⁄ Ecke Tumblingerstraße eröffnete ebenfalls in jenem Jahr. Der Personenverkehr 
wurde 1985 nach der Eröffnung des U-Bahnhofes Poccistraße (1978) eingestellt, das Bahnhofsgebäude im Jahr 2005 
 abgerissen und das Areal inzwischen neu bebaut.
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
 STADTKUNDE MÜNCHEN

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Denkmalschutz
Die Denkmalschutzliste lässt über den Isartalbahnhof an der Schäftlarnstraße 9 wissen: 
„Neurenaissance-Rohbacksteinbau mit kräftiger Risalitgliederung, um 1892“ . An der Benediktbeuerer Straße 20-22 steht das alte 
Betriebswerk mit der heutigen Adresse Isarwinkel. In der Denkmalschutzliste liest man 
dazu: „Ehemaliges Betriebswerk der Isartalbahn als Teil des Bahnhofs Thalkirchen, ab 
1890 durch die Lokalbahn AG München errichtete Wartungs- und Deponieranlage mit 
Kraftzentrale; Bautengruppe in Sichtziegelbauweise im Stil der Indus triearchitektur des 
späten 19. Jahrhunderts“ . Dort waren alle Lokomotiven, Güterwagen und Personenwagen 
beheimatet, die auf der Isartalbahn fuhren. 
Die erhalten gebliebenen Gebäude wurden 
von 2014 bis 2015 im Zuge einer Neugestaltung des Areals saniert und sind gewerblich genutzt. An der Stadtgrenze überspannt eine nicht mehr genutzte Brücke 
die Gleise nach Holzkirchen. Auch sie steht 
unter Denkmalschutz: „Brücke der Isartalbahn, um 1890 als dreiteilige Eisenkonstruktion zwischen betonierten Widerlagern 
errichtet; Teil der 1891 eröffneten Isartalbahnstrecke München-Ebenhausen; westlich des Staatsbahnhofs Großhesselohe.“ 
(BW)
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Jahr 1898 ihren Betrieb auf. Die Strecke 
der Staatsbahn über Tutzing war allerdings 
von München aus um 15 Kilometer länger 
als die private Konkurrenz, weswegen die 
Gefahr bestand, dass etliche Fahrgäste die 
Isartalbahn benutzen würden. Und deshalb 
erhielt die Isartalbahn ihre staatliche Konzession nur unter der Voraussetzung, dass 
sie höhere Kilometertarife verlangte als die 
Staatsbahn.
Tarifverbund
Ausgangspunkt der Strecke nach Bichl im 
Stadtgebiet München war der Isartalbahnhof, und zwar im Personenverkehr ohne 
Anbindung an die anderen Münchener 
Bahnhöfe. Seit 1892 verkehrte daher eine 
Pferdetrambahn – seit 1895 eine Elektrische – vom Färbergraben über den Knotenpunkt Sendlinger-Tor-Platz, die Thalkirchner Straße und Lagerhausstraße zum 
Isartalbahnhof. Für Ausflügler gab es eine 
so genannte Rundreisekarte. Sie kostete 
50 Pfennige und beinhaltete eine Straßenbahnfahrt von einer beliebigen Haltestelle 
in München aus nach Grünwald, die Ermäßigung des Brückenzolls auf der Großhesseloher Brücke von 10 auf 5 Pfennige, die 
Rückfahrt von Höllriegelskreuth zum Isartalbahnhof mit der Bahn und die Rückfahrt 
zu einer beliebigen Haltestelle der Münchner Straßenbahn.
Straßennamen
Noch während der aktiven Zeit der Isartalbahn entstanden entlang der Trasse – 
 direkt anliegend oder etwas entfernt – 
Straßen nach Orten, die an der Bahn lagen. 
Ausgangsbenennung war die 1893 benannte Schäftlarnstraße, von der Karl Graf von 
Rambaldi (1842–1922, Rambaldistraße von 
1930) in seinem Werk „Die Münchener Straßennamen und ihre Bedeutung“ von 1894 
schreibt: „Liegt beim Isarthalbahnhofe zwischen der Staub- und Dreimühlenstraße 
und geht in südlicher Richtung. Mit Rücksicht auf das an der Isarthalbahn liegende 
Kloster Schäftlarn, das mit der Stadt München in uralten Beziehungen stand und 
schon vor der Gründung Münchens Besitzungen auf der Stätte desselben hatte.“ 
Die schmutzige Staubstraße erhielt im Jahr 
1903 den besser klingenden und auch geografisch passenden Namen Isartalstraße. 
Kurz hinter ihrem Übergang in die Schäftlarnstraße lag der Isartalbahnhof. Nicht in 
alphabetischer oder zeitlicher Hinsicht folgen nun die diesbezüglichen Benennungen, 
sondern in geografischer Reihe von München bis Bichl, um den Verlauf der ehemaligen Bahnstrecke zu illustrieren: Großhesseloher Straße von 1900; Pullacher Straße 
von 1900 und Pullacher Platz von 1924; 
Schwaneckstraße von 1930, Ausflugsort 
über dem Isartal bei Pullach; Höllriegelskreuther Straße von 1926; Baierbrunner 
Straße von 1900, liegt an einer Bahnlinie, 
die sich in Großhesselohe mit der Isartalbahn vereinigte; Georgensteinstraße von 
1951, sagenumwobener Felsen in der Isar 
unterhalb Baierbrunn; Schäftlarnstraße von 
1893; Irschenhauser Straße von 1900, Ausflugsort von Ebenhausen aus; Wolfratshauser Straße, uralte Fernstraße aus römischantiken Zeiten, benannt seit Menschengedenken; Peretshofener Straße von 1956, 
Ausflugsort und Aussichtpunkt von Eurasburg aus erreichbar; Beuerberger Straße 
von 1931 und schließlich die Bichler Straße von 1935. Drei dieser Straßen lagen 
südlich der Dietramszeller Straße, wo sich 
heute Grünflächen und Freizeitanlagen befinden. Die Straßen wurden Ende 1913 als 
Bauland ausgewiesen und benannt, aber 
infolge des Ersten Weltkrieges (1914–1918) 
nicht bebaut: Ebenhauser Straße, Ickinger 
Straße sowie Eurasburger Straße. Die Heilbrunner Straße von 1925 im Bäderviertel 
von Berg am Laim stellt hierbei einen Ausreißer dar.
 
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SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

Seite 26

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Abstand
➔ Weniger als 3 ⁄ 10 des halben Tachowertes: 1 Monat, bei 2 ⁄ 10 
sind es 2 Monate, bei 1 ⁄ 10 gleich 3 Monate. 
Was bedeutet das im Einzelnen?
➔ Beispiel Mittlerer Ring: Bei Tempo 60 ist der halbe 
Tacho wert 30, 3 ⁄ 10 davon sind 9 m. Das wäre dann 1 Monat. 
 Unter 6 m sind 2 Monate, bei unter 3 m 3 Monate Fahr - 
 ver bot fällig.
➔ Beispiel Autobahn: Bei Tempo 130 ist der halbe Tachowert 
65, 3 ⁄ 10 davon sind 19,5 m, also 1 Monat. Unter 13 m 
 drohen 2 Monate, bei unter 6,5 m 3 Monate Fahrverbot. 
Verdeutlichen wir uns aber, was „Geschwindigkeit“ heißt: 
Wenn ich bei Tempo 130 nur eine einzige Sekunde lang nicht 
nach vorne schaue, bin ich 36 m gefahren! Dann habe ich 
noch nicht erkannt, reagiert, geschweige denn gebremst! 
Da erscheint 1 Monat Fahrverbot direkt als „gering fügig“…
➔ Nur am Rande: es wären am Ende 160 m bis zum Stillstand. 
Auch am Mittleren Ring sind es immer noch 53 m.
Alkohol ⁄ Drogen 
➔ Atemalkoholkonzentration 0,25 mg ⁄ l Blut oder 0,5 Promille 
oder mehr: 1 Monat, wenn schon ein Eintrag vorliegt: 3 Monate
➔ Gleiches gilt für die Einnahme berauschender Mittel, wobei 
die Droge und deren Konzentration erst festgestellt werden 
muss. Danach richtet sich dann das Fahrverbot.
➔ Bei unsicherer Fahrweise und anderen sog. „Ausfallerscheinungen“ reduziert sich der Wert auf 0,3 Promille.
➔ Wenn man in der Führerschein-Probezeit oder als junger 
 Fahrer unter 21 Jahren alkoholische Getränke zu sich genommen hat, verlängert sich die Probezeit auf 4 Jahre und man 
muss in ein Aufbauseminar. Das kann sich steigern auf bis zu 
3 Monate Fahrverbot und 1.500 Euro Geldbuße. Weiterhin 
droht eine MPU. Mehrfachverstöße, hoher Alkoholgehalt oder 
ein Unfall verkomplizieren die Sache noch weiter. Unter Umständen kann auch die Fahrerlaubnis wegen Ungeeignetheit 
entzogen werden. 
Autobahn ⁄ Kraftfahrstraße
➔ Entgegen der Fahrtrichtung, Wenden, Rückwärtsfahren: 1 Monat
➔ Das gilt auch auf Ein- und Ausfahrten, Nebenfahrbahnen und 
Seitenstreifen.
Bahnübergänge
➔ Überholen am Bahnübergang bei unklarer Verkehrslage 
(z. B. Gegenverkehr) mit Gefährdung anderer: 1 Monat
➔ Überqueren des Bahnübergangs trotz roten oder gelben 
 Blinklichts: 1 Monat
➔ Überqueren des Bahnübergangs, obwohl sich die Schranken 
 senkten oder ein Bediensteter „Halt“ gebot oder ein Pfeifsignal eines Zuges hörbar war: 1 Monat
➔ Ist die Schranke schon zu: 3 Monate
Geschwindigkeit 
➔ Im Bußgeldkatalog (Bußgeldrechner im Internet-Auftritt der 
Bayer. Polizei) gibt es 522 Tatbestände für Verstöße gegen 
Geschwindigkeitsvorschriften. Deutschland – Deine Gesetze! 
➔ Eine Überschreitung der Geschwindigkeit innerorts um mehr 
als 30 km ⁄ h und außerorts um mehr als 40 km ⁄ h bedeutet 
1 Monat Fahrverbot. Werden innerhalb von 12 Monaten zwei 
Überschreitungen von mehr als 25 km ⁄ h festgestellt, kommt 
schon hier ein Fahrverbot infrage. Das steigert sich auf 
3 Monate, wenn innerorts um mehr als 60 km ⁄ h und außerorts um mehr als 70 km ⁄ h zu schnell gefahren wird.
Rennen
➔ Es gibt einen neuen „Bußgeldkatalog Illegale Autorennen“ . 
Kein Wunder, wenn man sieht, wie viele Tote es hier in letzter 
Zeit gegeben hat. Allerdings müssen die jeweiligen Umstände 
genau untersucht werden. Ein spezieller Fall führte sogar in 
einer erstinstanzlichen Verhandlung zu einem Mord-Urteil. 
Wenn dies gehalten hätte, wären die Beteiligten eine lange 
Zeit nicht gefahren …
➔ Aber die neuen Strafen sind immer noch happig – vor allem 
 gerechter gegenüber der alten Regelung. Jetzt heißt es:
➔ Wenn nichts passiert: Veranstaltung oder Teilnahme als Kraftfahrer an einem verbotenen Autorennen: Freiheitsstrafe bis 
zu 2 Jahren oder Geldstraße, Fahrerlaubnisentzug. 
Wichtig hierbei ist die Dauer der Sperre!
➔ Bei Gefährdung: Freiheitsstrafe bis 5 Jahre oder Geldstrafe, 
 Fahrerlaubnisentzug. 
➔ Bei Personenschaden: Freiheitsstrafe 1 Jahr (damit 
 Verbrechen!) bis 10 Jahre, Fahrerlaubnisentzug.
Rettungsgasse
➔ Keine vorschriftsmäßige Rettungsgasse gebildet: 1 Monat 
(wer weiß es noch? Der auf der linksten Spur fährt nach links, 
der rechts daneben nach rechts (auf seiner Spur). Egal, wie 
 viele Spuren die Autobahn hat. Und nicht auf den Standstreifen.)
Rotlicht
➔ Missachtung des Rotlichts mit Gefährdung anderer oder 
 Unfall: 1 Monat
➔ Missachtung des Rotlichts länger als 1 sek: ebenfalls 1 Monat
 Überholen
➔ Wenn man beim Verkehrszeichen „Überholverbot“ überholt 
und dabei nicht übersehen kann, ob während des gesamten 
Überholvorgangs eine Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist, gibt es bei Gefährdung oder einem Unfall 
1 Monat Fahrverbot. Bei einem Überholen mit Überfahren 
der Fahrstreifenbegrenzung oder wenn man den Pfeilen auf 
der Fahrbahn nicht folgt, gilt das Gleiche. 
➔ STVO – WANN ES FAHRVERBOTE UND PUNKTE GIBT
WISSENSWERTES
Betrachtungen einiger Tathandlungen und deren Fahrverbotsfolgen (Bußgelder und Punkte bleiben unbeachtet)
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018

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Unfallflucht
➔ Eigentlich Fahrerflucht, richtig heißt es „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ . Und das ist eine Straftat nach dem StGB. 
Hier ist ein Fahrverbot von 1 bis 6 Monaten zu erwarten, 
je nach Schwere des Vorwurfes. Bei hohen Sachschäden oder 
Personenschäden kann auch die Fahrerlaubnis entzogen 
 werden.
Telefonieren
➔ Jede Benutzung eines elektronischen Gerätes, das man in 
die Hand nimmt und ⁄ oder hält, ist verboten. Da darf man 
noch nicht einmal auf die Uhr schauen! Wird man erwischt, 
ist neben einem mittlerweile sehr hohen Bußgeld bei Gefährdung oder einem Unfall ein einmonatiges Fahrverbot vorgeschrieben.
Wiederholte Verstöße
➔ Bayer. Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 27.11.2003: 
„Allein die wiederholte Begehung gleichartiger Verkehrsverstöße in zeitlich engem Zusammenhang dokumentiert daher 
die verkehrsfeindliche Gesinnung im Sinne des § 25 I StVG. 
Auf Grund einer Reihe von gleichartiger Vorahndungen ging 
das Amtsgericht von einer beharrlichen Pflichtverletzung im 
Sinne des StVG aus, die die Verhängung eines Fahrverbots 
 gebiete.“
➔ Das ist jetzt kein Automatismus. Es zählen immer die jeweiligen Fälle. Aber diese Möglichkeit der Verhängung eines Fahrverbots sollte nicht unterschätzt werden. Wer also z. B. regelmäßig wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wird, kann, 
auch wenn jedesmal ein Fahrverbot nicht vorgesehen ist, 
trotzdem damit belegt werden. (RM)
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Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ANTENNE – Jede Art von Funk, also 
auch unser altehrwürdiger Sprechfunk, ist 
auf Antennen angewiesen. Dabei denken 
wir mit Wehmut an unseren ehemaligen 
Antennenstandort in der Müllerstraße 7, 
dem damaligen Heizkraftwerk, welches zwischenzeitlich zu einem Millionärsghetto 
umgebaut worden ist.
Die Genossenschaft hat aus der Not eine 
Tugend gemacht und sendet seit einiger 
Zeit auf den Kanälen 1 (Antennenstandort 
Marktstraße), 3 (Standort Neue Messe) und 
5 (Engelhardstraße) parallel.
Aber auch der Empfänger (= Taxi) braucht 
eine Antenne, damit die lichtvollen Worte 
der Engelhardshöhe letztlich aus dem 
 Lautsprecher kommen können. Und daran 
hapert es zunehmend. 
Dass es in letzter Zeit zu immer mehr Verständigungsproblemen am Taxifunk kommt, 
liegt wesentlich an den Stummelantennen 
oder gar den Scheibenantennen der Taxis. 
Früher, als wir (Fahrer und Zentrale) noch 
nur auf den Sprechfunk angewiesen waren, 
waren die Funkantennen der Taxis wesentlich länger als heute. Und das war eben 
kein Zufall. Die physikalischen Gesetze haben sich seither nämlich nicht geändert! 
Zwar sind wir seit der Einführung des Datenfunks zur Auftragsvermittlung nicht 
mehr auf die alten Sprechfunkgeräte angewiesen, aber für die zahlreichen Rückfragen 
(„Zentrale, der Fahrgast reagiert nicht aufs 
Läuten, könnten Sie dort mal anrufen?“) 
sind ⁄ wären sie in funktionsfähiger Form 
schon noch sehr hilfreich und würden das 
Abarbeiten solcher Ersuchen deutlich beschleunigen. Die Funker der Zentrale, zum 
hundertsten Male sei es hier erwähnt, arbeiten nämlich ansonsten auch als Aufnahmetelefonisten und tragen somit zur Erhöhung der Auftragszahlen bei. Erschwerend 
kommt noch hinzu, dass regelmäßig ca. 
zehn Prozent der Fiaker am Händi gar nicht 
erreichbar sind, weil sie die Kiste versehentlich auf „stumm“ geschaltet oder 
gleich komplett zuhause vergessen haben, 
oder es unterließen, uns ihre geänderte 
Rückrufnummer mitzuteilen. Wenn z. B. 
eine Schüler- oder MVG- Fahrt zu platzen 
droht, gehen bei dem Versuch, mit einem 
Fahrer in Kontakt zu kommen, schon mal 
mehrere Minuten drauf, in denen der Zentralist statt dessen viele schöne Aufträge 
hätte annehmen können. 
Kurzum, liebe Unternehmer, sorgt doch bitte dafür, dass die Funkgeräte in Ordnung 
und mit vernünftigen Antennen ausgestattet sind!
➔ CHAOS-SAMSTAG – Der 7. Juli 2018, 
ein Samstag, stellte uns abends und nachts 
vor einige Herausforderungen der besonderen – der Münchner – Art: im Olympiagelände fand mal wieder der „Sommernachtstraum“ mit Feuerwerk usw. statt, zu dem 
sich ca. 30.000 Besucher einfanden. Freilich nicht zu verwechseln mit dem parallel 
laufenden, proppenvollen Sommer-Tollwood 
im Südteil des Olympiaparks. 
Schon seit Nachmittag war (nur) der 
Königs platz gesperrt, denn dieser war der 
Ausgangspunkt eines Radlcorsos, der dann 
um 20.30 Uhr startete und die rund 16.000 
Teilnehmer auf einem 16 Kilometer langen 
Weg nach Thalkirchen und – auf anderer 
Strecke – wieder zurück zum Königsplatz 
führte. Neben uns durften auch Busse und 
Trambahnen die Route nicht queren. Ende 
gegen 23 Uhr, was natürlich nicht bedeutete, dass sich die Radler dann schlagartig 
in Luft aufgelöst hätten. 
Als Sahnehäubchen kamen kurz darauf 
noch die kroatischen Fußballfans dazu, 
denn ihre Mannschaft war nach Verlängerung und Elfmeterschießen siegreich aus 
dem WM-Spiel hervorgegangen. Eine mehrstündige Sperrung der Leopoldstraße folgte, denn wie könnte man einen Fußballsieg 
anders feiern, als grölend und hupend die 
Schwabinger Hauptschlagader dichtzumachen. Geradezu ein „Muss“– wäre es auch 
für die Fans der deutschen Mannschaft 
 gewesen, aber da waren die Müllers, 
 Boatengs, Neuers usw. bekanntlich längst 
im Urlaub. 
Ein alter Science-fiction-Film aus den Fünfzigern hat den Titel „Der Tag, an dem die 
Erde stillstand“ – dies war freilich die 
Nacht, in der München stillstand.
Schrottis Meinung zu solchen Verkehrsbehinderungsorgien wie Radlcorso, Stadtmarathon, Bladenight usw. ist ja hinlänglich bekannt; dass so etwas aber auch 
noch parallel zu einer Großveranstaltung 
im Olympiapark genehmigt wird, hätte 
er noch nicht einmal der Münchner Stadtverwaltung zugetraut. 
Ach ja, und dann gab es natürlich noch die 
unvermeidlichen Cerebralartisten unter den 
Kunden, die in der Zentrale anriefen und, 
mitten in einem Pulk von hunderten anderer Leute stehend, ultimativ ein Taxi zum 
Olympiapark verlangten und im Falle der 
Nichterfüllung dieses Kundenwunsches 
uns armen Callgirls und -boys (schließlich 
arbeiten wir, neudeutsch, in einem Callcenter) mit Erschießen, Vierteilen, Rädern 
oder sonstigen medizinischen Eingriffen 
drohten. 
Der Fairneß halber sei gesagt, dass die 
 klare Mehrheit der Anrufer verständnisvoll 
reagierte. Andererseits: wie unterbelichtet 
muss man denn sein, um mitten aus der 
Menschenmasse heraus überhaupt noch ein 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
 UNTERHALTSAMES

Seite 29

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Taxi bestellen zu wollen? Glauben die, sie 
hätten Mister Spock am Telefon, der genau 
ihnen ein freies Taxi vor die Füße beamen 
kann – wobei übrigens die Nebenstehenden 
vom plötzlich landenden Taxi erschlagen 
würden? Ist das einfach die Nintendo-Generation, die sich im Computerspiel wähnt 
und mit den Gegebenheiten der Realität 
nicht mehr zurecht kommt? Da haben die 
Älteren von uns dereinst viel realistischere 
Sachen gespielt: Bauklötze, Lego, Doktor 
… äh, das Letzte lassen wir weg …
➔ FDP – Im Bundestagswahlkampf 2017 
hatten unsere (wirtschafts-) liberalen 
Freunde u.a. angekündigt: „Die Digitalisierung bietet auch viele Chancen für kreative 
Geschäftsmodelle. Uber und Airbnb sind 
bekannte Beispiele der Share Economy. Das 
wollen wir fördern.“ Dazwischen zur Erläuterung: „Airbnb“ ist für das Hotelgewerbe 
etwa das, was 'Uber' für uns Taxler ist, 
nämlich eine Vermittlungsplattform für 
 Urlauber und z. B. Medizintouristen, die 
unter Umgehung in Deutschland geltender 
Gesetze (Zweckentfremdung von privatem 
Wohnraum, Steuer, …) zur Schädigung 
des Hotelgewerbes und zur Erhöhung der 
Wohnungsknappheit beiträgt. Aber weiter 
mit der Politik: im ZDF-Sommerinterview 
am 22.7.2018 erklärte FDP-Chef Christian 
Lindner mit Blick auf „Uber“ wörtlich: 
„Wir wollen auf der anderen Seite, beispielsweise beim Taxigewerbe, überflüssige 
Bürokratie abbauen, so dass die Bürgerinnen und Bürger entscheiden: was setzt 
sich durch.“
Da erinnert sich Schrotti an Helmut Dietls 
geniale Serie „Kir Royal“, in der Mario 
Adorf in der Rolle als rheinischer Großindustrieller seinem Gegenüber droht „ich 
scheiß’ dich zu mit meinem Geld“ . Und genau das droht uns, wenn sich die marktradikalen Deregulierer um Herrn Lindner 
durchsetzen und uns kleine Fiakerlein den 
milliardenschweren amerikanischen Heuschrecken zum Fraß vorwerfen. Dann können wir auf Rikscha umsatteln oder als 
 Brezensalzer bei Müllerbrot anheuern. 
➔ FLUGTAXIS – Zwischenzeitlich geht 
nicht mehr nur ein CSU- Stadtratsmitglied 
von der baldigen Verfügbarkeit von Flugtaxis aus (s. letztes Heft), auch unser 
 neuer Ministerpräsident Maggus Söder 
glaubt schon daran. Und tatsächlich: es 
gibt Leute, die bereits an elektrisch betriebenen Flugautos herumtüfteln. So verlautbarte die Firma Lilium aus Gilching vor 
 circa einem Jahr, ihr Prototyp sei bereits 
geflogen. Dabei handelt es sich übrigens 
um eine Art futuristischen Hubschrauber, 
der also mithilfe mehrerer elektrisch betriebener Propeller senkrecht starten und 
dann geradeaus fliegen können soll. Angeblich 300 Kilometer weit bei 300 km ⁄ h 
Tempo. Von diesem angeblichen Jungfernflug gibt es von der genannten Firma auch 
ein nettes Filmchen im Internet, welches 
aber nach Schrottis unmaßgeblicher Meinung aus einer reinen Computeranimation 
besteht. Fake Flys, sozusagen. Aus sämtlichen Zeitungsberichten und Internetauftritten über diese ⁄ von diesen Tüftlern geht 
jedoch nicht hervor, wie das allesentscheidende Problem gelöst werden soll, nämlich, 
woher der Strom für die angekündigten 
Flugleistungen kommen soll. Bekanntlich 
bringen es die besten derzeit verfügbaren 
Batterien (eigentlich Akkus) bei Tesla angeblich auf ca. 500 Kilometer Reichweite, 
wobei die aber nur für den Vortrieb sorgen 
müssen und nicht, wie bei einem Fluggerät, auch noch für den Kampf gegen die 
Schwerkraft. Mit anderen Worten: wer den 
Stein der Weisen gefunden hätte und bereits über solche Stromspeicher verfügte, 
der wäre längst Milliardär, denn die Autoindustrie würde sie ihm aus den Händen 
reißen! 
Der Schreiber mutmaßt eher, dass Baron 
Münchhausen auf der Kanonenkugel neben 
der Kiste herreitet und dabei das Verlängerungskabel abspult …
➔ SEILBAHN – Wesentlich realistischer ist 
die Idee, mit der lt. Münchner Merkur vom 
12.7.2018 die Stadt München, das bayerische Verkehrsministerium und der Schörghuber-Konzern schwanger gehen: eine circa 
viereinhalb Kilometer lange Kabinenseilbahn zwischen den U-Bahnhöfen Oberwiesenfeld und Studentenstadt (unser Freimann-Stand) soll in einer Höhe von 50 bis 
60 Metern über der Straße stündlich rund 
4.500 Menschen befördern können – und 
damit 50 Prozent mehr als eine Trambahnlinie. Bei zwei Zwischenstationen und 
 einem Tempo von 29 km ⁄ h betrüge die 
 Gesamtfahrzeit etwa 15 Minuten. Der 
Stromverbrauch und die Lärmentwicklung 
wären geringer als bei einer Trambahnlinie, 
wie auch die Baukosten mit derzeit grob 
geschätzten 50 Millionen Euro. Bauzeit: 
zwei bis zweieinhalb Jahre. 
Anders als bei einer Trambahnlinie müsste 
nicht einmal der Autoverkehr eingeschränkt 
werden, was für unsere Stadtrats-Grünen 
vermutlich ein böser Wehrmutstropfen 
wäre. Aber Onkel Schrotti, sonst eher zur 
gesunden Skepsis neigend, findet die Idee 
richtig gut. Schließlich müssen Seilbahnen 
nicht erst neu erfunden werden (vergl. 
Flugtaxis), sondern sind bereits seit vielen 
Jahrzehnten eine erprobte Technik. Wie 
wäre es denn, bei dieser Gelegenheit auch 
gleich nochmal die Trambahn-Westtangente 
zu überdenken?
➔ ÜBERFLÜSSIG – Aber jetzt zur aktuellen Schnapsidee (s. auch letztes Heft) 
 eines Teiles unserer Rathäusler: jetzt hat 
doch der Stadtrat tatsächlich mit knapper 
Mehrheit aus CSU, FDP und Grünen dafür 
gestimmt, eine „vertiefende Untersuchung“ 
für die Realisierung eines Isar-Flussbades 
nördlich der Corneliusbrücke in Auftrag zu 
geben. Die zu untersuchende Variante soll 
sich in einem Kostenrahmen von 10 bis 
19 Millionen Euro bewegen. Und das für 
eine voraussichtliche Nutzungszeit von gerade mal ca. 60 Tagen im Jahr, weil die Isar 
ansonsten eher mit frischeren Temperaturen aufzuwarten pflegt. 
Die haben wohl zu heiß (bzw. in der Isar: 
zu kalt) gebadet! (MS)
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SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
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1890 entwickelte Franz Kolb, ein Münchner Apotheker nahe 
des Kapuzinerplatzes, das Plastilin, den Hauptbestandteil jeder 
Knete, mit dem Kinder jeden Alters gern spielen. (BH)
Freimann – Fremdenfeindlicher Angriff auf Taxifahrer 
Bereits am Mittwoch, 13.06.2018, gegen 22.50 Uhr, sollte ein 
61-jähriger deutscher Taxifahrer mit Migrationshintergrund zwei 
Männer mit seinem Taxi in ein Bordell nach Freimann fahren. 
Auf der Fahrt dorthin wurde er von den Männern mit den Worten „Hurensohn“ und „afrikanisches Hurennegersohn“ beleidigt. 
Außerdem drohten sie ihn zu schlagen, wenn er das Taxameter 
nicht ausschalten würde. 
Der 61-Jährige tat dies nicht und verlangte am Zielort im 
 Helene-Wessel-Bogen den Fahrpreis von ca. 8 Euro. Die Männer 
gaben ihm nun 50 Euro und er gab ihnen das Wechselgeld zurück. Plötzlich wurde er von den Männern ins Gesicht geschlagen und an den Haaren gezogen. Der 61-Jährige konnte aus 
seinem Fahrzeug flüchten, wurde aber von den beiden Männern 
zu Boden gezogen. Diese traten und schlugen nun mehrfach 
auf den am Boden liegenden 61-Jährigen ein, wobei sie auch 
gegen den Kopf schlugen und traten. Ein Zeuge alarmierte die 
Polizei. 
Die beiden Männer konnten jedoch mit dem Fahrt- und 
 Wechselgeld flüchten. 
Täterbeschreibung:
Beide ca. 20–30 Jahre alt, ca. 160 cm groß, ein Täter war dick, 
hatte kurze braune Haare, trug ein blau-weiß kariertes Hemd 
und eine lange Hose. Der andere Täter war schlank, hatte kurze 
schwarze Haare, trug ein schwarzes T-Shirt und eine lange 
Hose. 
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, 
werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, 
Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen 
Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen. (TK)
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018

Seite 31

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Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden 
Ort für Veranstaltungen jeder Art.
Di. 11.09. 19.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung 
Manfred Henninger: Ein Gigant der Farben im Kunstkabinett. 
Ausstellungsdauer: 12.09.2018 bis 14.09.2018
Mi. 19.09. 19.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung 
Elisabeth Sorger: Art is in ... im Kunstkabinett
Ausstellungsdauer: 20.09.2018 bis 05.10.2018
Mi. 26.09. 19.00 Uhr, Iris von Huene: Now and erverywhere 
im Innenhof, Ausstellungsdauer: 27.09.2018 bis 06.01.2018
Fr. 28.09. 20.30 Uhr, Opera in Jazz: „Amore e Morte“ 
mit Maximilian Geller (sax), Brigitte Geller (voc, sopran), 
Walter Lang (p), Manolo Diaz (b), Hajo von Hadeln (dr)
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
MESSE MÜNCHEN
➔ AKTUELLES PROGRAMM
➔ Command Control 2018 
 Die CEOs, Geschäftsführer und Entscheider kommen zum 
Leading Summit for Cyber Security
Cyber Security ist eine der großen Herausforderungen der Digitalisierung. Denn wenn alles digital und vernetzt wird – wie bleibt 
dann die Sicherheit im Netz gewährleistet? Die Messe München 
bietet dafür ein neues, innovatives Veranstaltungskonzept: 
Die „Command Control“ thematisiert Cybersicherheit und ist die 
Dialogplattform für CEOs, Geschäftsführer sowie alle weiteren 
Entscheidungsträger, die an der Digitalisierung eines Unternehmens beteiligt sind. Spannende Impulsreden und Paneldiskussionen, exklusive Networking-Events, branchenübergreifende 
Best-Practice-Workshops und fünf interaktive Installationen 
 bieten die Basis für einen branchen- und bereichsübergreifenden 
Austausch und machen Zusammenhänge erlebbar.
➔ Command Control 2018 
ICM – Internationales Congress Center München 
 20. bis 22. September 2018
 Donnerstag und Freitag 8–18 Uhr, Samstag 8–16.30 Uhr
Die Veranstaltungen im September ⁄ Oktober 2018
➔ Viszeralmedizin 2018 
73. Jahrestagung der DGVS mit Sektion Endoskopie 
 ICM – Internationales Congress Center München
 12. bis 15. September 2018
 Mittwoch und Donnerstag 7–19 Uhr
 Freitag 7.30–19 Uhr, Samstag 7.30–13.30 Uhr
➔ iba 2018
 Die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks 
 Messe München
 15. bis 20. September 2018
 Samstag bis Mittwoch 9.30–18 Uhr
 Donnerstag 9.30–17 Uhr
➔ bits & pretzels
 The Founders Festival 2018
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 30. September bis 1. Oktober 2018
 Sonntag und Montag 8–18 Uhr
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SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

Seite 32

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VIP IM TAXI
➔ BERND HELFRICH
Der gebürtige Münchner Bernd Helfrich steht im September auf 
der Komödienbühne seiner Heimatstadt, der Komödie im Bayerischen Hof, mit dem Stück „Landeier-Bauern suchen Frauen“ . Er 
selbst bezeichnet dieses Engagement als ein Zurück zu seinen 
Münchner Wurzeln und genießt die Zeit in der Landeshauptstadt. 
Eigentlich wollte Bernd Helfrich Fußballer werden. In einer Jugendmannschaft hat er mit Franz Beckenbauer das Leder getreten und denkt noch heute gern an diese Zeit zurück. Später blieb 
er dem Sport treu und war ein gefragter Eishockeytorwart bei 
den SB Rosenheim. Trotz dieser Begabungen entschied er sich 
für die Schauspielerei. Dies war sicherlich auch der Tatsache 
 geschuldet, dass seine Mutter Amsi Kern das Chiemgauer Volkstheater leitete. In den Anfangsjahren seiner Karriere stach er als 
jugendlicher Held mit bayerischem Dialekt hervor und da diese 
Kombination selten im deutschen Fernsehen war, sicherten sich 
viele Regisseure ihn als Besetzung dieses Genres. Das Publikum 
ist bis heute von seinen Rollen in Serien wie dem „Königlich 
Bayerischen Amtsgericht“ oder „Forsthaus Falkenau“, um nur 
 einige zu nennen, begeistert. 
1984 übernahm er die Leitung des Chiemgauer Volkstheaters 
von seiner Mutter. Er begreift sich als Volksschauspieler und sagt 
selbst, dass er Theater für das Volk spielt. Dies spürt der Zuschauer und die Fans danken es ihm. Mehr als 150 Fernsehaufzeichnungen seines Theaters begeisterten das Publikum nicht 
nur im bayerischen Raum. Wenn er auf der Bühne steht, sind die 
guten Einschaltquoten garantiert. Mit Witz und Charme ist bei 
den von ihm inszenierten Stücken der Erfolg vorprogrammiert. 
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler und Regisseur ist er 
 seiner Harley treu geblieben. Wenn es die Zeit erlaubt, fährt er 
Motorrad. Aber auch das Fahren von Pferdekutschen hat er erlernt, einen Kutschenführerschein gemacht und fährt, wenn es 
die Zeit erlaubt, mit den eigenen Pferden vor der Kutsche durch 
das Chiemgau.
Taxifahren ist für Bernd Helfrich eher selten. Aber wenn er denn 
ein Taxi braucht, dann freut er sich, wenn er einen echten 
Münchner Fiaker trifft. Er sagt selbst, dass diese Spezies leider 
ausstirbt. Einen hat er besonders ins Herz geschlossen: Isaak 
Cisse. Es fasziniert ihn so sehr, dass dieser Mann aus dem Senegal ihn mit urbayerischem Dialekt begrüßt. Mit ihm sei die Fahrt 
immer ein Erlebnis. Leider musste er auch schon andere Erfahrungen machen. Er war mit seinem Auto angereist und lies dieses 
am Stadtrand von München stehen, um dann mit dem Taxi zur 
Wiesn zu fahren. Der herbeigerufene Taxler erklärte ihm, dass um 
die Wiesn herum zu viel Verkehr sei und er deshalb dorthin nicht 
fahren werde. Bernd Helfrich verstand die Welt nicht mehr. Ihn 
ärgert auch, wenn der Fahrer keine ausreichenden Deutschkenntnisse mitbringt und dann auch noch keine Straßenkenntnisse besitzt und den Fahrgast auffordert, ihm zu sagen, wo die Straße 
sei und wie er dahin käme. Das ist kein Aushängeschild für das 
Münchner Taxigewerbe.
Das Stück
Heiratswillige Frauen dringend gesucht: In tiefer, gottverlassener 
Provinz führen die Jungbauern Jan, Jens und Richard ein beschauliches Dasein — als Singles wider Willen. Die Jungs stehen 
vor einer schier unlösbaren Aufgabe: Wie gewinnt man die moderne Großstadtfrau für ein Eheleben auf dem Lande? Mit einer 
Kontaktanzeige? Über die Partnervermittlung „mit Niveau"? 
Oder doch bei der Junggesellen-Versteigerung am Schützenfest? 
Videobotschaft heißt das Zauberwort: Zwischen Schwein, Schaf 
und Scheune gehen die drei per YouTube auf Brautschau in der 
ganzen Welt!
Ein Feuerwerk der guten Laune, diese frische, freche und 
 besondere Komödie – nackte Tatsachen inklusive! (BH)
➔ Vorstellungen: 12. September bis 28. Oktober 2018
➔ Montag bis Samstag 19.30 Uhr, Sonn- und Feiertage 18 Uhr
Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
Foto: Tina Kern
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018

Seite 33

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER SEPTEMBER 2018
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Samstag, 01. September
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus
 ➔ 15.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wolferl hat keine Zeit
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Herren)
 ➔ 17.30 Uhr, GOP, Dummy
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Hatzius
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Schwarze Grütze
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
The Spirit of Falco
 ➔ 20.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & 
Sterne im September 2018
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Matthias Gmelin 
Quintett feat. Joe Chambers
Sonntag, 02. September
 ➔ 14.30 Uhr, GOP, Dummy
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
 ➔ 15.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wolferl hat keine Zeit
 ➔ 17.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey: EHC Red Bull München – 
TPS Turk
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Nils Heinrich
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Thomas Anders & 
Modern Talking Band
 ➔ 20.30 Uhr, Westpark, Kino, 
Mond & Sterne im September 2018
Montag, 03. September
 ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
fastfood theater
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Al Di Meola
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Götz Frittrang
Dienstag, 04. September
 ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, 
Der große deutsche Schlager Circus
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christoph Reuter
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Frank
 ➔ 20.30 Uhr, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München
Mittwoch, 05. September
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, 
Orgelkonzerte im Münchner Dom 2018 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bernd Stelter
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Simon & Jan
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Dummy
Donnerstag, 06. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Dominik Herzog
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Hofesh Shechter 
Company – Grand Finale
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Simon & Jan
Freitag, 07. September
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alf Poier
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Florian Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Hofesh Shechter 
Company – Grand Finale
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Robert Griess
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Supertramp’s Roger Hodgson & band
 ➔ 20.30 Uhr, Isartal, 
Munich Swing Orchestra
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, I Heart Sharks
Samstag, 08. September
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, 
 
American Football (Herren)
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Marionettentheater, Hänsel und Gretel
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 
Einstürzende Neubauten
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maren Kroymann
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Roland Hefter
 ➔ 20.00 Uhr, Strom, Sophie Hunger
Sonntag, 09. September
 ➔ 13.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ritter Rost und die Zauberfee
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Kom(m)ödchenensemble
Montag, 10. September
 ➔ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Kina Grannis
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Severin Groebner
Dienstag, 11. September
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alexander Liegl
 ➔ 20.30 Uhr, Inlineskating: 
 Dienstags-Skaten in und um 
München
Mittwoch, 12. September
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ritter Rost und die Zauberfee
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, 
Orgelkonzerte im Münchner Dom 2018 
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Bake This
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Günther *Gunkl* Paal
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Lars Redlich
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Marian Hill
Donnerstag, 13. September
 ➔ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Günther *Gunkl* Paal
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Vocal Recall
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, Hurra!
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Aristocrats
Freitag, 14. September
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ritter Rost und die Zauberfee
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Arnulf Rating
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, Hurra!
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
Der kleine Prinz
Samstag, 15. September
 ➔ 15.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ritter Rost und die Zauberfee
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 
Bayer 04 Leverkusen
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, "Kingdom Hearts" 
Orchestra – World Tour
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Arnulf Rating
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Come together
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
 
It takes two
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Klavierabend, 
Horacio Lavandera
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Lady Lords & Company
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Pigor und Eichhorn
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, Hurra!
Sonntag, 16. September
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, M-net 
Münchner Outdoor-Sportfestival
 ➔ 14.00 Uhr, Krist & Münch, 
 
Kinder-Zaubershow Nr. 1
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Fall für Felix Spürnase
 ➔ 15.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 16.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Straubing Tigers
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Offenes Singen
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Tilman Birr
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Night Game
Montag, 17. September
 ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
fastfood theater
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stephan Zinner
Dienstag, 18. September
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Strada
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.30 Uhr, Inlineskating: 
Dienstags-Skaten in und um 
München
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM SEPTEMBER 2018
 ➔ 01.09.-30.09. Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila
 ➔ 01.09.-30.09. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Mamma Mia!
 ➔ 01.09.-30.09. täglich 15.00 Uhr, Deutsches Museum, Mitmach-Programm
 ➔ 01.09.-29.09. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Sherlock Holmes & Der Tod des Bayernkönigs
 ➔ 01.09.-15.09. täglich 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2018
 ➔ 01.09.-09.09. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie
 ➔ 02.09.-16.09. Mi+Do+Sa+So 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Così fan tutte
 ➔ 03.09.-27.09. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 03.09.-12.09. täglich 11.00 Uhr, Bayerischer Rundfunk-Funkhochhaus, Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 05.09.-09.09. täglich 10.00 Uhr, Gasteig, Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 06.09.-15.09. Do-Sa 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
 ➔ 07.09.-23.09. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Dummy 
 ➔ 10.09.-14.09. täglich 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 12.09.-30.09. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Landeier – Bauern suchen Frauen
 ➔ 19.09.-29.09. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Kein Honigschlecken
 ➔ 21.09.-29.09. Mo-Sa Schottenhamels Löwenbräukeller, Wiesnzelt
 ➔ 22.09.-30.09. Oktoberfest 2018
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
 
SERVICE

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Mittwoch, 19. September
 ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, 
Orgelkonzerte im Münchner Dom 2018 
 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
Christoph Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Amjad
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Andrè 
Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
Donnerstag, 20. September
 ➔ 14.00 Uhr, Alter Botanischer Garten, 
Zirkus Pumpernudl
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dagmar Schönleber
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Dave Davis
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Poodles
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Bad Sounds
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
Freitag, 21. September
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Augsburger Panther
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, De-Phazz
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Ecco Meineke
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Gaggi’s Tanzparty
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Jeff Lynne’s ELO
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rio del Isar
 ➔ 20.00 Uhr, Neue Theaterfabrik, Saxon
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, fünferl
Samstag, 22. September
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Jubiläumsfestwoche – Die Meistersinger 
von Nürnberg 19.00 Uhr, Gasteig, 
ODEON- Jugendsinfonieorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair 
Lady
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Glitterama
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nora 
Boekler
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
Sonntag, 23. September
 ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Jubiläumsfestwoche – Die Meistersinger 
von Nürnberg
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La 
Strada
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Klavierrecital 
Yi-Chih Lu
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Thomas 
Maurer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Chris 
Boettcher
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kafka und 
Satie
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Rea Garvey
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Songbook
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Ocean Alley
Montag, 24. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Herbert und 
Schnipsi
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi 
Zimmerschied
Dienstag, 25. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gunkl und 
Harald Lesch
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi 
Zimmerschied
 ➔ 20.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – FC Augsburg
 ➔ 20.30 Uhr, Inlineskating: 
Dienstags-Skaten in und um 
München
Mittwoch, 26. September
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Jubiläumsfestwoche – 
Le nozze di Figaro
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Matt Gresham
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Salim Samatou
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Sigi Popp
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Dummy
Donnerstag, 27. September
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Marat ⁄ Sade
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Astrid 
Hofmann – Toll Toller Tolerant
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Biffy Clyro
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Renè Sydow
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce
Freitag, 28. September
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Jubiläumsfestwoche – 
Le nozze di Figaro
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Musica Viva
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Krefeld Pinguine
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, UR
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein liederliches Stück
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Nick Woodland
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Till Reiners
Samstag, 29. September
 ➔ 11.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Jubiläumswoche – Liedmatinée
 ➔ 17.30 Uhr, GOP, Dummy
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Verlobung in St. Domingo
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die lustige Witwe
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, L’Ebreo
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Marat ⁄ Sade
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, The Story So Far
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, UR
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Dieter Nuhr
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Katrin Bauernfeind Live
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Maria Maschenka
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Martin Großmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
Sonntag, 30. September
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Dantons Tod
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
S. Prokofjew – Peter und der Wolf op. 67
 ➔ 14.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Kölner Haie
 ➔ 14.30 Uhr, GOP, Dummy
 ➔ 15.00 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Der Wiesnräuber
 ➔ 15.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Jubiläumsfestwoche – Die Meistersinger 
von Nürnberg
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Die lustige Witwe
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Don Juan
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Austria 
4+ - Eing’schenkt und aufg’wärmt
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
 
Josipa Lisac + Rembetika
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, UR
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der kleine Prinz
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, The Rasmus
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SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

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Ihr Preisvorteil 2) 6.519,41 € Hauspreis 29.990 €
Monatl. Finanzierungsrate 3) (inkl. MwSt.und Fracht) 569 €
1) Unverbindliche Preisempfehlung des Hersteller/Importeurs/Listenpreis. 2) Preisvorteil gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Hersteller/Importeurs/Listenpreis. 3) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln, für die das Autohaus als ungebundener Vertreter tätig ist. Das Angebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus 
vermittelt Darlehensverträge verschiedener Darlehensgeber. Abbildung zeigt Sonderausstattung.