TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier September 2018
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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➔ KULTURELLE BEZIEHUNGEN INTERNATIONALER METROPOLEN PARTNERSTÄDTE MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE SEPTEMBER 2018 ZU GAST LEBEN UND TAXIFAHREN IN MÜNCHENS SCHWESTERSTÄDTEN STVO WANN ES FAHRVERBOTE UND PUNKTE GIBT GROSS-DEMO AM 18. SEPTEMBER GEHEN MÜNCHENS TAXLER AUF DIE STRASSE OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Grundkurs Montag, 03.09., 17.09., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 05.09., 12.09., 19.09., 26.09., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Samstag, 01.09., 08.09., 15.09., 22.09., 29.09., jeweils von 10 bis 13 Uhr Leistungskurs Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt! Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Samstag, 01.09., von 9 bis 10 Uhr Montag, 10.09., von 17.30 bis 18.30 Uhr Samstag, 15.09., von 9 bis 10 Uhr Montag, 24.09., von 17.30 bis 18.30 Uhr Samstag, 29.09., von 9 bis 10 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 20.09., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 21.09., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 19.09., von 15 bis 17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 5 ⁄ 2018 28. August bis 25. September 2018 ➔ Kurs 6 ⁄ 2018 06. November bis 4. Dezember 2018 ➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de AUSBILDUNG ➔ SEPTEMBER 2018 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ September 2018 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Leserbrief ⁄ 11 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 12 Titelthema ⁄ Partnerstädte In eigener Sache ⁄ Taxi-Demo am 18. September 2018 23 Stadtkunde München ⁄ Die Isartalbahn 24 Wissenswertes ⁄ StVO – Wann es Fahrverbote und Punkte gibt 26 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28 Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Plastilin 30 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 30 Messe München ⁄ Aktuelles Programm 31 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise September 2018 31 VIP im Taxi ⁄ Bernd Helfrich 32 Service ⁄ Veranstaltungskalender September 2018 34 iStockphoto SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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Ordentliche Generalversammlung der Taxi-München eG Am Dienstag, 26. Juni 2018, wurde zur Mitgliederversammlung der Taxi-München eG in den Augustiner-Keller eingeladen. Kurz nach 10 Uhr eröffnete der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Max Weiland, die Veranstaltung und begrüßte die Mitglieder, den Vertreter des Genossenschaftsverband Bayern e.V. sowie den Rechtsbeistand der Taxi-München eG, Herrn von Véver. Sein Dank galt auch den Mitgliedern von Vorstand und Aufsichtsrat und den Mitarbeitern der Genossenschaft. Von der Landeshauptstadt München konnte er Herrn Stadtrat Dr. Reinhold Babor, in Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter, sowie Herrn Reinhard Wenzl vom KVR-München begrüßen. Er hieß die Herren Robert Schmid, Johannes Huber und Bernd Obkirchner von der MAHAG München willkommen und dankte für die Übernahme der Kosten des Mittagessens für Mitglieder und Gäste. Im Anschluss richtete Herr Dr. Babor ein Grußwort an die Anwesenden. Der Münchner Stadtrat erklärte, dass er während des Studiums in den 1950er-Jahren selbst Taxi gefahren sei und deshalb Zuneigung und Verständnis für das Taxigewerbe habe. Er stellte auch fest, dass gerade für ältere Leute das Taxi sehr wichtig sei und schloss mit dem Wunsch, dass der Berufsstand des Taxifahrers mehr gewürdigt werden sollte. Der Versammlungsleiter stellte im weiteren Verlauf die form- und fristgerechte Einladung zur Generalversammlung der Taxi- München eG fest. Die Tagesordnung wurde ohne Anträge einstimmig genehmigt: T A G E S O R D N U N G ➔ Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung ➔ Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2017 ➔ Vortrag des Jahresabschlusses 2017 ➔ Bericht des Aufsichtsrates ➔ Beschlussfassung über den Umfang der Bekanntgabe des Prüfungsberichtes und entsprechender Bekanntgabe des Prüfungsberichtes ➔ Aussprachen zu den Berichten 7. Beschlussfassung der Generalversammlung a) Genehmigung des Jahresabschlusses 2017 b) Behandlung des Bilanzgewinnes c) Entlastung des Vorstandes d) Entlastung des Aufsichtsrates 8. Wahlen a) Vorstand für den vorzeitig ausschei denden Herrn Alfons Haller, vormals Taxi 1953 b) Aufsichtsrat für die turnusgemäß ausscheidenden Herrn Werner Hillermann, Taxi 2060, Herrn Wilhelm Kling, Taxi 254, Herrn Rudolf Rötzer, vormals Taxi 793 c) eventuelle Nachwahl für den Aufsichtsrat 9. Beschlussfassung über Satzungsänderung zur Aufnahme von § 7a Datenschutz 10. Verlosung Hale TT-01 Datenfunkset 11. Verschiedenes Herr Weiland bat die Generalversammlung zu einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder. Die Versammlung erhob sich während des Vorlesens der Namen der Verstorbenen von den Plätzen. Im Anschluss übergab er das Wort an den Vorstand für den Bericht über das Geschäftsjahr 2017. Im ersten Teil informierte der Vorsitzende des Vorstandes, Herr Frank Kuhle, über die allgemeine Entwicklung bei der Genossenschaft. So hat sich die Zahl der angeschlossenen Mitgliedsunternehmen um 29 auf 1.760 verringert, was u.a. in der weiterhin anhaltenden Reduktion und Konzentration der Münchner Taxibetriebe begründet liegt. Er teilte mit, dass die Genehmigungsurkunden in immer schneller werdenden Intervallen wechseln und schon mal nach wenigen Monaten wieder einen neuen Besitzer haben können. Damit stelle sich die Frage, ob der langjährige, zuverlässige und erfolgreiche Taxiunternehmer zum Auslaufmodell wird. Bei den Aufträgen in der Telefonzentrale musste ein Rückgang von 2,6 Prozent hingenommen werden. Auffällig hierbei war besonders die sinkende Nachfrage von Großraumfahrzeugen, die im Jahresvergleich um mehr als 10 Prozent weniger bestellt wurden. Die Anzahl der Beschäftigungsverhältnisse hat sich im Vergleich zu 2016 bei der Taxi-München eG nicht ver ändert. Durch den Rückgang der telefonischen Fahrtaufträge in der Zentrale konnten Mitarbeiter verstärkt in Bereichen eingesetzt werden, die Wachstums potential haben, wie z. B. Schülerfahrten, Schienenersatzverkehre und Personalfahrten für MVG oder BMW. Durch die Ein führung von Prüfalgorithmen und konsequenter Verfolgung bei Missbrauchsfällen, etwa durch Doppel- und Dreifachbestellungen über andere Vermittlungssysteme, konnte der Anteil der Leerfahrten im vergangenen Jahr um fast 16 Prozent reduziert werden. Die Fehlfahrtquote lag somit bei knapp unter 3 Prozent aller Fahrtaufträge. Herr Kuhle berichtete weiter von laufenden Verhandlungen mit dem Schulreferat, um die Akzeptanz und die Ausführungsbedingungen bei dieser Fahrtengruppe ab dem nächsten Schuljahr zu verbessern. Zudem führe der Vorstand intensive Gespräche mit wohlwollenden Partnern, die zum Beispiel den Münchner Bürgern eine Mobilitätsflatrate anbieten, oder Bestellungen aus dem Einzelhandel mit dem Taxi nach Hause verbringen lassen wollen. Die Umtriebe finanzkräftiger Investorengruppen machen neue Partnerschaften notwendig. Es dürfte nicht abge- ➔ DIE GENOSSENSCHAFT 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018 AKTUELLE INFORMATIONEN
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lehnt werden, eingefahrene Wege zu verlassen oder neue Horizonte zu erschließen. Der Vorsitzende berichtete davon, bereits in einzelnen Projekten mit örtlichen Mitbewerbern zusammenzuarbeiten, wie z.B. beim Antrag auf Tarifanpassung, der im Vorfeld mit allen maßgebenden Beteiligten besprochen wurde. Nach seiner Meinung stärkt eine gemeinsame Vorgehensweise das Gewerbe und muss in Zukunft auf allen Ebenen intensiviert werden. Gewerbepolitisch mussten aber in letzter Zeit tiefe Magenschwinger verkraften werden, so Kuhle. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts über mögliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge wird große Auswirkungen auf das Gewerbe haben. Zudem hätte der Bundesgerichtshof die Chance verpasst, das von Konzernen und Inverstoren betriebene Preisdumping im Taximarkt wirkungsvoll zu unterbinden. Die noch nicht rechtskräftige Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichthofs zur Ahndung von unerlaubter Bereithaltung durch die Ordnungsbehörden könnte sogar zu einem Bumerang für das Gewerbe werden. In diesem Zusammenhang stellte Kuhle klar, dass die Bereithaltung von Taxis außerhalb der genehmigten Stellplätze auch weiterhin nicht erlaubt sei. Derzeit könne ein Fehlverhalten aber nicht im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens durch die Genehmigungsbehörde belangt werden. Im Wiederholungsfall sei aber zu befürchten, dass dadurch die persönliche Zuverlässigkeit in Zweifel gezogen wird, die sowohl für Fahrer als auch für Unternehmer gilt. Herr Kuhle bat um besonnenes Verhalten, da die vor 2 Jahren beim BGH eingereichte Klage gegen den Fahrtvermittler Uber am 11. Oktober 2018 verhandelt werden soll. Eines der Hauptargumente hierbei seien Verstöße gegen die Rückkehrpflicht, die von den Teilnehmern der amerikanischen Investorengruppe im großen Stil betrieben werden. Die Forderung nach Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bei anderen Marktteilnehmern muss aber ungehört verhallen, wenn sich das Taxigewerbe selber nicht an die Spielregeln halte. Im weiteren Verlauf berichtete der Vorsitzende des Vorstandes über die Einführung von Fahrzeugaußenwerbung bei der Genossenschaft. Er stellte das Design vor, welches bereits in drei deutschen Städten Verwendung findet, um den Wiedererkennungseffekt bei Reisenden zu stärken. Die Taxi- München eG wird die Werbung mit 30 Euro netto pro Kalendermonat und Fahrzeug bezahlen. Die Laufzeit der Taxiwerbung ist zeitlich nicht eingeschränkt, geplant sei bis zu 500 Fahrzeuge damit auszurüsten. Der Finanzbedarf in Höhe von 200.000 Euro pro Kalenderjahr könnte aber nicht durch Einsparungen gedeckt werden. Der Vorsitzende übernahm die undankbare Aufgabe, den Mitgliedern eine Erhöhung der Teilnahmegebühren ab dem nächsten Jahr zu verkünden. Dabei versprach er jedoch, dass die Einnahmen durch die Werbungen die Anpassung der Beiträge weit übersteigen werden. Zuletzt informierte Herr Kuhle über eine Veranstaltung am 21. Juli 2018, bei der die Genossenschaft mit allen Unternehmern, deren Familien, Freunden und Fahrern das 100-jährige Bestehen feiern wird. Er übergab im Anschluss das Wort an seinen Vorstandskollegen, der den Mitgliedern den Bericht zur wirtschaftlichen Lage der Genossenschaft vortrug. ANZEIGE ANSPRECHEND UND AUTHENTISCH FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden. SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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Herr Reinhard Zielinski informierte die Teilnehmer der Generalversammlung ausführlich über die Geschäftsbereiche Umsatzentwicklung, Vermögens- und Finanzlage, Investitionen und Immobilien. Ein Rückgang musste bei allgemeinen Gebühreneingängen und besonders bei den Kreditkartenabrechnungen verzeichnet werden, die auch durch die Senkung der Abrechnungsgebühren auf 3 Prozent des Umsatzes verursacht wurden. Dem entgegen standen Mehreinnahmen bei der Immobilienverwaltung und bei den sonstigen Erlösen. Im Gesamten waren die Umsatzerlöse in 2017 rund 5 Prozent niedriger als im Vorjahr. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 591 TEUR Euro investiert, was ein Plus von 203 TEUR gegenüber 2016 darstellt. Alle Investitionen dienten der Verbesserung des operativen Geschäfts, der Effizienzsteigerung sowie der Werterhaltung und wurden ausschließlich mit Eigenmitteln finanziert. Die Darlehenstilgung erfolgte wie geplant. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital hat sich im Geschäftsjahr 2017 durch die erneute Thesaurierung des Gewinns von 73,6 % um 3,4 Prozent-Punkte auf 77,0 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Im Geschäftsjahr 2017 erreichte die Taxi-München eG im Bereich Wohnraumvermietung erneut eine hundertprozentige Auslastung. Bei den Gewerbeimmobilien konnte eine Etage in Engelhardstraße nur noch zu 40 % vermietet werden. Das Jahresergebnis im Immobilienbereich lag bei 1.099 TEUR EURO. Dagegen erwirtschaftete der Geschäftsbereich der Auftragsvermittlung einen negativen Deckungsbeitrag in Höhe von 140 TEUR. Zur Entwicklung und Lage der Taxi-München eG berichtete Herr Zielinski, dass nachhaltige Kostenkontrolle in die Lage versetzte, Investitionen in die Modernisierung des Unternehmens vorzunehmen. Die Genossenschaft hat im vergangenen Jahr die Ausgaben für Werbemaßnahmen erneut gesteigert und die technische Betriebsausstattung erweitert. Mit dem bestehenden Risikomanagement wurden Markt-, Kredit-, Einnahmen- und Kostenrisiken überwacht, so dass rechtzeitig gegengesteuert werden konnte. Bestandsgefährdende Risiken bestanden zu keiner Zeit. Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet der Vorstand zwar mit Einnahmen auf Vorjahreshöhe und einem wieder leicht ansteigenden Finanzergebnis, jedoch wird ein weiterer Rückgang der Kreditkartenumsätze prognostiziert und es stehen Ausgaben in Höhe von rund 200 TEUR Euro an, die für die im 2. HJ einzuführende Eigenwerbung an Fahrzeugen der Taxi-München eG aufgebracht werden müssen. Er bat hierbei um Unterstützung, damit die auf den Markt drängenden Konkurrenten nicht ungebremst das Taxigewerbe verdrängen können. Anschließend trug Herr Reinhard Zielinski den Bericht zum Jahresabschluss 2017 vor. Es folgten Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Aktiv- und Passivseite der Bilanz sowie zu den Kassen- und Bankbeständen. Da die Anforderungen hinsichtlich des technologischen Fortschrittes und erheblicher erforderlicher Erhaltungsaufwendungen in den Immobilienbestand, aber auch weiter notwendige Verbesserungen bei Logistik und Ablauforganisation vorgenommen werden müssen, appellierte Herr Zielinski an die Mitglieder, den Jahresüberschuss 2017 im Unternehmen zu belassen und zur weiteren Rücklagenbildung zu verwenden. Im Anschluss trug der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Max Weiland, den Bericht des Aufsichtsrates vor. Den gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen entsprechend, hat der Aufsichtsrat 2017 die Geschäftsleitung laufend geprüft. In allen Geschäftsbereichen wurden die vorgeschriebenen Revisionen durchgeführt. Die satzungsgemäße Jahresinventur wurde vom Vorstand vollzogen und vom Aufsichtsrat geprüft. In elf Aufsichtsratssitzungen und zehn gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand wurden die Belange der Genossenschaft diskutiert und erforderliche Beschlüsse gefasst. Zusätzlich wurde eine konstituierende Sitzung abgehalten. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages geprüft, für in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes, den Gewinn in die anderen Ergebnisrücklagen vorzutragen. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. Es folgte der Bericht der gesetzlichen Prüfer, der wie von den Mitgliedern beschlossen, in einer Zusammenfassung vorgetragen wurde. Herr Paasch vom Genossenschaftsverband Bayern (GVB) trug vor, dass die Einrichtungen, die wirtschaftlichen Verhältnisse sowie die Geschäftsführung der Genossenschaft Gegenstand der Prüfung waren. Zudem wurde gemäß § 53 Abs. 2 GenG der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Genossenschaft bewertet. Die Prüfung ergab, dass die Buchführung formell und materiell den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung entspricht. Der Jahresabschluss der Taxi- München eG wurde aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen richtig abgeleitet und vermittelt insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Vermögens- und Finanzlage sowie die Rechtsverhältnisse waren geordnet. Der Geschäftsbetrieb hielt sich in dem durch die Satzung vorgegebenen Rahmen. Die Zahlungsfähigkeit war stets gegeben. Der Aufsichtsrat ist seiner Überwachungsaufgabe nachgekommen. Im Rahmen der Aussprache zu den Berichten wurden Fragen zur der Bilanzposition „Sonstige Vermögensgegenstände“, zu den Rückgängen der Kreditkartenabrechnungen und den Personalkosten gestellt. Ein Mitglied kritisierte die geplante Tarifanpassung in München, die den Mitbewerbern in die Hände spielen könnte. Alle Fragen wurden von den entsprechenden Personen ausführlich beantwortet. Nach der Mittagspause beschloss die Mitgliederversammlung die Genehmigung des Jahresabschlusses 2017 und Behandlung des Bilanzgewinnes. Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit jeweils deutlicher Mehrheit entlastet. In den nachfolgenden Wahlgängen wurde Herr Jörg Wohlfahrt in den Vorstand bis zur GV 2019 gewählt. Die Positionen im Aufsichtsrat bis 2021 wurden von Herrn Willi Kling und Herrn Jürgen Zech besetzt, in einer Nachwahl wurde Herr Hilmar Schopf bis 2019 in den Aufsichtsrat gewählt. Als weiterer Tagesordnungspunkt stand die Aufnahme einer Datenschutzerklärung in die Satzung der Genossenschaft an. Herr Kuhle erklärte den Mitgliedern den Zweck der Maßnahme und bat um deren Zustimmung. Die Mitglieder votierten einstimmig für die Aufnahme des neuen § 7 a Datenschutz in die Satzung der Taxi-München eG. In der darauf folgenden Verlosung gewann der Mehrwagenunternehmer Johann Rampfl das von der Genossenschaft zur Verfügung gestellte Datenfunkgerät im Wert von 1455,00 Euro netto. Unter Sonstiges gab es noch vereinzelte Wortmeldungen. Die Versammlung wurde von Herrn Max Weiland um 16 Uhr geschlossen. (FK) 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
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Dashcams – ja, aber Dashcams, also kleine Videokameras am Armaturenbrett, die während der Fahrt das Verkehrsgeschehen vor dem eigenen Fahrzeug aufzeichnen, gehören in Russland für viele Autofahrer längst zur Grundausstattung, um sich bei provozierten Unfällen Recht zu verschaffen oder gegen Polizeiwillkür zu wappnen. Denn mit den Videos der Dashcam bzw. dem Registrator, wie die kleinen Kameras auf Russisch heißen, lässt sich im Zweifel die eigene Unschuld dokumentieren. Jüngst hat auch der Bundesgerichtshof für Deutschland die Auswertung von Armaturenbrett-Kameras in Zivilprozessen erlaubt. Allerdings stufte das oberste deutsche Gericht Dashcam-Aufnahmen nur als begrenzt zulässige Beweismittel ein. Was bedeutet der Richterspruch nun in der Praxis? Abzuwägen war zwischen den allgemeinen Persönlichkeitsrechten der einen Partei und den Beweisinteressen der anderen Partei. In dem Rechtsstreit ging es um einen Unfall, der sich auf zwei parallel verlaufenden Abbiegerspuren ereignet hatte. Jeder der beiden Beteiligten wies dem jeweils anderen die Schuld dafür zu. Allerdings konnte der Kläger hierzu Aufzeichnungen seiner im Auto angebrachten Dashcam vorlegen. Das brachte ihm in den ersten Instanzen jedoch keinen Vorteil: Denn Amts- und Landgericht waren nicht bereit, das entsprechende Beweisvideo zuzulassen bzw. lehnten es wegen Verstoßes gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen ab. Allerdings ließ das Landgericht wegen der Relevanz des Falls Revision zu. Die Richter des BGH hoben dann das Urteil des Landgerichts auf und verwiesen die Sache zur erneuten Verhandlung zurück an jene frühere Instanz. In ihrer Entscheidung zu den Dashcam-Aufnahmen stellte der BGH im Wesentlichen fest, dass solche Videoaufzeichnungen im Zivilprozess als Beweismittel verwertet werden dürfen, obwohl sie gegen das Datenschutzrecht verstoßen. Die Richter erklärten sogar, dass auch eine permanente, anlasslose Aufzeichnung einer Dashcam im Einzelfall zur Klärung einer Unfallhaftung herangezogen werden dürfe. Allerdings machte das Gericht ebenfalls deutlich, dass eine solche Kamera im Auto grundsätzlich keinesfalls immer und überall aufzeichnen darf. Denn eben dies würde gegen das Datenschutzrecht verstoßen. Konkret stellten die Richter dazu fest, dass sich ein Verkehrsteilnehmer mit der Teilnahme am Straßenverkehr in einen öffentlichen Raum begebe, in dem er für andere jederzeit sichtbar und beobachtbar sei. Bei der Abwägung der Rechtsgüter der Unfallgegner kam das Gericht zu dem Schluss, dass der Anspruch auf eine korrekte Aufklärung des Unfallhergangs im Einzelfall Vorrang vor dem Datenschutz haben könne. Aus dem BGH-Urteil folgt nach Einschätzung von Experten, dass der permanente Einsatz von Dashcams weiterhin verboten bleibt, weil er nach Ansicht der Richter nicht erforderlich ist. In Bezug auf die gerichtliche Verwertbarkeit von Dashcam- Aufnahmen muss demnach immer eine Interessen- und Güterabwägung im Einzelfall vorgenommen werden. Damit verbieten sich dann auch fortwährende Aufzeichnungen von „Hilfspolizisten“, denen es vor allem darum geht, andere Verkehrsteilnehmer zu „erziehen“ . Aus Sicht der obersten Datenschutz-Aufsichtsbehörden ist der Einsatz von Dashcams grundsätzlich nur dann tolerabel, wenn es sich ausschließlich um persönliche oder familiäre Aufnahmen handelt. Demnach ist gegen das Filmen von Fahrten durch landschaftlich schöne Regionen nichts einzuwenden. Allerdings ist auch bei privaten Videos Vorsicht geboten. Dazu stellt der Landesdatenschutzbeauftragte Baden-Württembergs fest: „Das unbemerkte Filmen von Autofahrern und Fußgängern auf öffentlichen Straßen ist ein erheblicher Eingriff in das informationelle Selbstbestimmungsrecht und grundsätzlich nicht mit dem deutschen Datenschutzrecht zu vereinbaren.“ Wenn also eine Dashcam-Aufnahme den Rahmen des Privaten verlässt, etwa um einen Verkehrssünder bei der Polizei anzuzeigen, ist das grundsätzlich ein Verstoß gegen das Datenschutzrecht. Andererseits kann ein Dashcam-Video in einem Zivilprozess im Einzelfall zur Klärung eines Unfallhergangs herangezogen werden, wie der BGH bestätigte. Die Abwägung der gegenläufigen Rechtsinteressen Datenschutz und Beweissicherung obliegt demnach jeweils den zuständigen Richtern. (Quellennachweis: GOSLAR INSTITUT) Start von Münchens größter eTaxi-Flotte Das Münchner Taxi Zentrum (MTZ) startet bei der Elektromobilität durch und bringt zehn emissionsfreie Autos an den Start. Künftig befördert das MTZ mit den I-PACE- Modellen aus dem Hause Jaguar seine Fahrgäste umweltfreundlich zu deren Zielen. Am Mittwoch, 25. Juli 2018, wurden die Fahrzeuge offiziell an den MTZ-Geschäftsführer Gregor Beiner auf dem Max-Joseph- Platz vor der Bayerischen Staatsoper übergeben. Zu dem fanden sich Josef Schmid (2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München), ADAC Südbayern-Vorsitzender Dr. Gerd Ennser, Prof. Dr. Ralf Speth (CEO Jaguar Land Rover) und Münchens Umweltreferentin Stephanie Jacobs ein. München ist wie Stuttgart, Hamburg oder Düsseldorf ebenfalls von Dieselfahrverboten betroffen, nun wurde ein deutliches Signal für umweltfreundlichere Fahrzeugflotten gesetzt. Die Landeshauptstadt fördert im Rahmen der Initiative E-Mobil den Betrieb von eTaxis. In München gibt es derzeit einen Zuschuss von 20 Cent für jeden gefahrenen Fahrgastkilometer. Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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Insgesamt stellte der Stadtrat 2 Millionen Euro für die Förderung von eTaxis zur Verfügung. Das reicht für zirka 250 Erdumrundungen. Warum sich das MTZ für Jaguar entschieden hat? Das Modell I-PACE hat laut Herstellerangaben eine maximale Reichweite von 470 km, teilte Beiner mit: „außerdem biete der Jaguar im Vergleich zu anderen Modellen ausreichend Platz für Passagiere und Gepäck.“ Die Medienvertreter konnten im Anschluss eine Probefahrt absolvieren und das Fahrzeug auf Herz und Nieren testen. (FK) Standplatzarbeit Fürstenried 1 Jetzt ist er endgültig komplett: der Standplatz Fürstenried 1 in der Züricher Straße. Auf Wunsch des BA19 sollte er aus der Winterthurer Straße raus. Wir haben uns auf den Parkstreifen am U-Bahnhof geeinigt. Nach dem Beschluss des BA19 wurde dieser Standort eingerichtet und die Rufsäule aufgestellt. Das Problem war, dass die Taxis nur in Richtung Osten (Stadt) abfahren konnten. Mit Zustimmung der MVG besteht nun – beschildert – die Ausnahme für Taxis für den Geradeauspfeil. Damit können die Taxis durch die Bushaltestelle am U-Bahnhof wenden und somit alle Richtungen anfahren. Die Taxler sind gebeten, auf die Fahrgäste der Busse, welche den Fahrstreifen queren, besondere Rücksicht zu nehmen. Wir sagen danke dem BA19 und der MVG. Hauptbahnhof Nächstes Jahr wird es ernst. Um die wichtigste und zentrale Botschaft gleich vorweg zu nehmen: Ab Ende 2019 wird es für mindestens zehn Jahre keinen Taxistand mehr am Hauptbahnhof geben. In einer Besprechung der MVG (!), welche sich im Grunde nur um die Verlegung des dritten Tramgleises auf dem Bahnhofs-Vorplatz kümmert, wurden uns die dort bekannten Schritte der Baustelleneinrichtung bekannt gegeben. Es sei gleich erwähnt, dass wir bisher (Stand 30.07.) weder vonseiten der Stadt, noch von der Bahn oder dem Baukonsortium Informationen erhalten haben. Deshalb ein besonderer Dank an die MVG! Ab März 2019 wird der Bus- und Taxiplatz in der Arnulfstraße vollständig gesperrt. An der Straßenkante wird eine Lärmschutzwand aufgebaut. Es ist dann nur noch eine Durchfahrt zum Bahnhofsplatz möglich. Es soll ein kleiner Taxi-Stellplatz (2–3 Fahrzeuge) etwa bei der Polizei eingerichtet werden. Im Sommer/Herbst 2019 wird der Vorplatz des Hauptbahnhofs gesperrt. Die Luisenstraße wird von Norden her vor der Gleisbaustelle abgeriegelt und mit einer Wende versehen. Nahe der Straßenbahn- Haltestelle wird eine Lärmschutzwand aufgebaut. Damit ist natürlich auch dieser Taxistand verschwunden. Noch 2019 soll mit dem Abriss der Schalterhalle begonnen werden. Anfang 2020 wird mit dem Abriss des Starnberger Flügelbahnhofs begonnen. Damit wird die Arnulfstraße vor der Baustelle zur Sackgasse mit einer Wendeschleife. Eine Durchfahrt zum Bahnhofsplatz ist nicht mehr möglich (und damit auch kein Taxi-Standplatz). Dieser Zustand dürfte wohl über 10 Jahre anhalten. Es wird davon ausgegangen, dass auch nach Beendigung der Gleisbauarbeiten keine Durchfahrt mehr geöffnet wird. Wenn das dritte Straßenbahngleis 2021 bis zur Bayerstraße gezogen wird, gibt es auch dort deutliche Einschränkungen. Der Taxi-Standplatz Bahnhof Süd wird ab September 2019 eine Baustellen-Einrichtungsfläche. Die Bushaltestellen könnten alle in die Elisenstraße – wahrscheinlich beidseitig – und in die Sonnenstraße am Karstadt verlegt werden. Ein Taxi-Nacht- Standplatz vor dem Karstadt könnte erhalten bleiben. Die Durchfahrt der Arnulf straße von der Dachauer Straße her Richtung Seidlstraße ist wohl zu keinem Baustadium gefährdet (Hotels!). Ob eine Fahrspur von der Bayerstraße nach Norden über den Bahnhofsvorplatz zur Luisenstraße erhalten bleibt, war nicht bekannt. Die Bahn hat Ende Juli ihre geplanten Baumaßnahmen veröffentlicht. Das ist schon mal ein erster Schritt hin zur Information. Jedoch muss man hier vorsichtig sein. Das sind Absichtserklärungen! Konkret werden die Maßnahmen erst, wenn ein detaillierter Plan auf dem Tisch liegt. Und das ist – bis Drucklegung – noch nicht der Fall. Wenn die Baumaßnahmen anlaufen, die Taxis „vertrieben“ sind und das Chaos beginnt, werden wir vor Ort sein. Dann werden wir wohl der Stadt klar machen müssen, dass in den umliegenden Straßen umfangreiche Aufstellflächen für Taxis bereitgestellt werden müssen. Bisher ist noch niemand bereit, darüber nachzudenken. Alle beteiligten Behörden und Stellen sind noch damit beschäftigt, das künftige Bahnhofschaos in brauchbare Bahnen zu lenken. Es war auch noch nicht bekannt, wie die Menschenströme, welche den Bahnhof verlassen, durch die Baustellen gelenkt werden sollen. Wir werden wieder berichten. (RM) MVG more Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hilft bei der Organisation der persönlichen Mobilität und baut die App „MVG more“ weiter aus. Ab August 2018 erhalten die Nutzer neben Informationen über den Öffentlichen Linienverkehr, Carsharing- Autos und Mietfahrräder auch die Zahl der am nächsten Standplatz bereitstehenden Taxis angezeigt. Bürger haben damit einen schnellen Überblick, welche Mobilitätsdienstleistungen aktuell in der gewählten Umgebung zur Verfügung stehen. Die Daten für die Taxistandplätze werden in Echtzeit von der Taxi-München eG bereitgestellt. Zudem kann bei Bedarf ein Taxi aus der App heraus bestellt werden. Wir sehen darin einen wichtigen Schritt, die öffentlichen Verkehrs träger zu stärken und die Angebote zusammen zu führen. Die Apps „MVG more“ ist kostenlos bei Google Play (Android) und im App Store (iOS) erhältlich. (FK) 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten jährlichen Fahrleistung. Hauspreis (brutto): /two.lf/seven.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Überführungskosten Anzahlung: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf % Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/seven.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/seven.lf/three.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
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Die Umsetzung der Aufträge der „Taxi-Deutschland-App“ mit anschließender Bezahlung über die App wurde seit Ende Juli 2018 auch für iPAQ- und HTC-Endgeräte durchgeführt. Die Umsetzung für HALE TT-01 wurde bereits im Juni 2018 gemacht und im Juli- Kurier 2018 ausführlich beschrieben. Um eine bekannte und nicht verwirrende Kenntlichmachung solcher Aufträge für die Fahrer zu gewährleisten, haben wir uns auch für die iPAQ- und HTC-Endgeräte für ein Procedere entschieden, das die Fahrer bereits von anderen fahrpreispflichtigen Aufträgen kennen. Bei Aufträgen mit gewünschter „TD APP Zahlung“ muss die Fahrt mit einer TD-App- Zahlung abgeschlossen werden. Ähnlich wie bei rückmeldepflichtigen Aufträgen wird die Taxi nummer orange nach „Einstiegsmeldung“ bzw. „Taxameter an“ im Einstiegsbereich (siehe Abbildung 1). Bei „Taxameter aus“ bzw. „Klick auf gelbe Taxinummer“ kommt man automatisch in die TD-App Zahlung, ohne dass der Menüpunkt aufgerufen werden muss. Bei „Taxameter aus“ wird zunächst der Fahrdatensatz angezeigt und ist zu bestätigen. Bei „Klick auf gelbe Taxinummer“ (Fahrt ohne Taxameter) ist stattdessen die Fahrpreiseingabe auszufüllen. Der nächste Schritt ist dann in beiden Fällen die (voreingestellte) TD-App Zahlung. Nach Absenden des Fahrpreises (siehe Abbildung 2) muss dann auf die Bestätigung des App-Kunden gewartet werden (siehe Abbildung 3). Zum Abschluss und als Bestätigung der App-Zahlung bekommt man am Display eine entsprechende Mitteilung (siehe Abbildung 4). Wichtiger Hinweis: Wenn der Kunde sich zum Schluss überlegen sollte, dass er doch bar bezahlen möchte, so muss er nur die App-Zahlung auf seinem Smartphone abbrechen, damit Sie auf Ihrem Display die Fahrpreispflicht verlieren. Unser Datenfunkbüro steht Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung! (NL) Datenfunk-Tipps „Taxi-Deutschland App“-Aufträge mit der Option „App-Zahlung“ (Teil 2 – iPAQ und HTC) Nachtrag zur „Sprach-Variante“ („Push-to-Talk“) bei den HALE TT-01-Geräten Abbildung 1 Abbildung 2 Abbildung 3 Abbildung 4 Im Juli-Kurier 2016 haben wir eingehend die Funktionsweise dieser sogenannten „Push-to-Talk“-Variante (Ersatz für bisherigen Sprechfunk) bei den HALE-Geräten beschrieben. Diese Beschreibung haben wir in der Folge allen Unternehmern, die bei uns ein HALE TT-01 mit der beschriebenen Variante käuflich erworben haben, bei der Auslieferung mitgegeben. Aktuell müssen wir aber feststellen, dass viele Fahrer nicht wissen, wie sie das Gerät bedienen müssen und fragen deshalb sehr oft am Rückfragefunk nach. Um dieses Problem zu beheben, können Sie sich entweder von unserer Homepage den entsprechenden Teil des TAXIKURIER des Monats Juli 2016 als pdf-Datei downloaden (herunterladen) oder im inzwischen eigens hierfür eingerichteten Service-Portal „Push-to-Talk“ (siehe Abbildung 5) Ihres Datenfunkgerätes (HALE TT-01) die entsprechende Kurzinformation über die Funktionsweise nachlesen. (NL) 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
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LESERBRIEF NEUE ADRESSE Zum Artikel: DER TAXISTAND Die Mitglieder der zuständigen Bezirksausschüsse bzw. auch die zuständigen Mitarbeiter des KVR sollte man mal einladen in ein Taxi auf der Fahrerseite am Harras oder am Pasinger Marienplatz einzusteigen und dann gefahrlos das Telefon zu bedienen oder Fahrgästen beim Einsteigen, Rollator einladen etc. zu helfen. Besonders am Harras bleiben nur Zentimeter zwischen Fahrertür und den Gelenkbussen der MVG oder einem Sattelschlepper, die an der Abbiegeampel halten oder vorbeibrausen. Und das obwohl zwischen der Post und dem Taxistand immens viel – kaum genützter Platz – verbleibt; ebenso in Pasing zwischen dem Hotel Post und dem Radweg neben dem Taxistand. Diese beiden Beispiele sind besonders gravierend, da sie erst in jüngerer Zeit neu eingerichtet wurden und hier wohl bewusst mit der Gesundheit von uns Taxlern gespielt wird, auf Kosten von was? Mehr Platz zum Flanieren? 40–50 cm mehr Platz in der Breite wären schon ein Gewinn, aber wer kümmert sich schon um die Taxifahrer – die Bezirksausschüsse ganz offensichtlich nicht! Natürlich gibt es noch mehr negative Beispiele, aber wie z. B. am Rosenheimerplatz, dessen Standplatz ja schon lange derart besteht, gibt es wenig Raum für eine Änderung. Vorbildlich dagegen der Platz am Isartor – da sieht man wie es auch sein könnte! Resümee: so sehr viel bringt der direkte, gute Kontakt zum KVR auch wieder nicht – sh. Harras und Pasing ... Liebe Grüße Anton Jakob Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht über einstimmen. Die Führerscheinstelle zieht um: Ab Montag, dem 17. September 2018, befindet sich die Führerscheinstelle in der Garmischer Straße 19-21. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert. Wegen des Umzugs bleibt die Führerscheinstelle am Donnerstag, 13. und Freitag, 14. September, ganztägig geschlossen. Bitte beachten Sie, dass alle Anliegen auch weiterhin nur mit gebuchten Terminen bearbeitet werden und keine unangemeldeten Besuche möglich sind. Die Wartezeit auf einen Termin liegt momentan bei 5 bis 8 Wochen. Wir bitten, dies zu beachten und vor allem bei Verlängerung des Taxischeins frühzeitig Termine zu buchen! Neue Straßennamen ➔ Am Torfstich Ludwigsfeld geht auf ein Moorhufendorf zurück, eine Ansiedlung, die sich Ende des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem dortigen Torfabbau gegründet hat. Verlauf – Von der Straße „Auf den Schrederwiesen“ südlich des Anwesens Hausnummer 60 etwa 200 Meter nach Nordosten. Stadtbezirk: 24. Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl Standplatz: „Kristall“ ➔ Katzensteinweg Katzensteinweg, nach der Burg Katzenstein in Dischingen, Landkreis Heidenheim. Burg Katzenstein ist eine der ältesten Stauferburgen aus dem 11. Jahrhundert. Die um 1000 errichtete Kapelle enthält Fresken aus der Spätromanik und Frühgotik. Verlauf – Der Weg verläuft in Verlängerung der Hornberger Straße zunächst etwa 300 Meter nach Süden, dann im rechten Winkel abknickend 80 Meter nach Osten bis zur Zwingenberger Straße. Stadtbezirk: 22. Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied Standplatz: „Limes“ ➔ Georg-Kronawitter-Platz Georg Kronawitter, geboren am 21.04.1928 in Oberthann, gestorben am 28.04.2016 in München, Politiker. Georg Kronawitter studierte nach einer Lehrerausbildung Wirtschaftswissenschaften, Pädagogik und Soziologie in München. Von 1966 bis 1972 und von 1994 bis 1998 war er Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Von 1972 bis 1978 sowie von 1984 bis 1993 war er Oberbürgermeister in München. In seiner Amtszeit wurde der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund ausgebaut und das Kulturzentrum Gasteig eröffnet. Während seiner ersten Amtszeit als Oberbürgermeister gab Georg Kronawitter entscheidende Impulse für die Errichtung des Westparks. Für seinen Einsatz für soziale Gerechtigkeit wurde er 1993 Ehrenbürger der Stadt München, ausgezeichnet wurde er mit der Ludwig-Thoma-Madaille, der goldenen Bürgermedaille der Landeshauptstadt München und dem Bayerischen Verdienstorden. Verlauf – Platz zwischen Fürstenfelder Straße und Färbergraben auf Höhe der Passagen „Hofstatt“ und „Kaufinger Tor“ . Stadtbezirk: 1. Stadtbezirk Altstadt-Lehel Standplatz: Färbergraben ➔ FAHRERLAUBNISBEHÖRDE KLEINANZEIGE Oktoberfest-Vertretung ⁄ Alleinfahrer, 30 Jahre Erfahrung! Telefon: 0163 ⁄ 1736108 SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
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Dreimonatige HU-Überziehung zeugt von fehlender Zuverlässigkeit Taxiunternehmer müssen unabhängig von den Hauptuntersuchungsterminen dafür sorgen, dass sich ihre Fahrzeuge stets in vorschriftsmäßigem Zustand befinden (§ 2, § 3 Abs. 1 Satz 2 BOKraft). Wenn ein Unternehmer den Termin zur Hauptuntersuchung um drei Monate überzieht, spricht dies für fehlende Zuverlässigkeit, sodass die Behörde die Genehmigung zu widerrufen hat. Im vorliegenden Fall trat erschwerend hinzu, dass der Unternehmer Taxifahrten trotz Kündigung der Haftpflichtversicherung durch den Versicherer, also ohne Haftpflichtschutz, durchgeführt hat. (Bayer. Verwaltungsgerichtshof mit Urteil vom 7.5.2018 AZ: 11 B 18.12) Neues Kapitel in der BZP-Geschichte Am 7. November 2017 stimmten die Delegierten des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP) einstimmig für die Verlegung der Hauptgeschäftsstelle nach Berlin. Damit soll die Nähe zur Politik gestärkt und die Kommunikation mit den Entscheidungsträgern erleichtert werden. Die neue Geschäftsstelle wird ab Ende des Jahres in der Dorotheenstraße 37, 10117 Berlin, eingerichtet. Die Räume liegen sehr zentral – keine 200 Meter vom bisherigen Hauptstadtbüro und ebenfalls nur einen Steinwurf vom U-, S- und Regionalbahnhof Friedrichstraße. Ab 1. November läuft der Mietvertrag, der eigentliche Umzug soll wenige Tage danach erfolgen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Erreichbarkeit der Geschäftsstelle während des Umzuges nur eingeschränkt möglich ist. (Quelle: BZP) Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern Die Stellvertretende Ministerpräsidentin und Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) hat den Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern vorgestellt. 100 Millionen Euro zusätzlich werden in den öffentlichen Nahverkehr investiert. Neue Bustangenten in Stadt und Land werden die Verkehrsnetze im Freistaat leistungsfähiger machen und die Hauptverkehrsachsen in den Ballungsräumen entlasten. Dazu Aigner: „Der Verkehr nimmt eine Schlüsselrolle in Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft ein. Mit einem vielschichtigen, intelligenten und finanzstarken Maßnahmenpaket stellt die Bayerische Staatsregierung hier die Weichen für die Zukunft.“ Alle Regionen Bayerns sollen vom Ausbau der Staatsstraßen profitieren, für die ein Rekord-Etat von 310 Millionen Euro zur Verfügung steht. Zusätzlich investiert der Freistaat in die Digitalisierung der Mobilität, um konsequent alle Möglichkeiten für die Optimierung des Verkehrs zu nutzen. Ziel ist: Weniger Staus und mehr Innovationen. In der Broschüre „Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr wird ein Bekenntnis zur Straße als Verkehrsträger Nummer eins, auch in absehbarer Zukunft, abgegeben: „Weil fließender Verkehr der Lebensquell einer boomenden Volkswirtschaft und zudem Garant für Lebensqualität ist“ . Ein großer Teil des Nachtragshaushaltes wird für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zur Verfügung gestellt. Das beinhaltet ein besseres flächendeckendes Angebot und Investitionen in moderne und emissionsarme Fahrzeuge. Im ländlichen Raum will die Staatsregierung ein bayernweites Mobilitätsangebot unter der Marke „SmartBus“ einführen: für alle, von morgens bis abends. Zudem sollen Bürgerbusse stärker gefördert werden, die aus dem Ehrenamt heraus betrieben werden. Die Zunahme am Verkehr belastet die bestehende Infrastruktur besonders in den großen Städten, auch der Ausbau des ÖPNV stößt mangels Flächen an seine Grenzen. Deshalb gibt es Überlegungen, hier den Mobilitätsmix zu erweitern. „Wir prüfen, den Luftraum zu nutzen und Seilbahnen zum Einsatz zu bringen. Wir sehen das als Option für die großen Städte – und München könnte den Anfang machen.“ Großes Potential wird auch in der Intelligenten Verkehrssteuerung gesehen, dazu gehören Instrumente wie variable Tempolimits, witterungsabhängige Anzeigen, temporäre Seitenstreifenfreigaben oder digitales Parkraummanagement. In naher Zukunft sollen solche „Technologien made in Bavaria“ Standard sein. (FK) GVB – 125-jähriges Verbandsjubiläum In vielen Städten ist das Taxigewerbe in Form von Genossenschaften organisiert. Genossenschaften sind ein unverzichtbarer Bestandteil der mittelständischen bayerischen Wirtschaft. Das ist beim Jubiläumsverbandstag des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) am 12. Juli 2018 in Unterschleißheim deutlich geworden. „Über den Freistaat und die bayerischen Genossenschaften können wir übereinstimmend feststellen: Sie haben sich über die letzten Jahrhunderte prächtig entwickelt. Beide präsentieren sich wirtschaftlich erfolgreich und kerngesund“, sagte Wolfgang Altmüller, Vorsitzender des Verbandsrats und ehrenamtlicher Verbandspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), in seiner Ansprache. Er hob hervor, dass die 1.260 genossenschaftlichen Mitgliedsunternehmen rund 50.000 Menschen Arbeit geben und dieses Jahr aufgrund der guten Geschäftslage voraussichtlich mehr als 450 Millionen Euro an Steuern abführen. ➔ DER LANDESVERBAND www.weisser-ring.de Gefährde Dich nicht selbst. Kümmere Dich um das Opfer. Anzeige 56 x 60_Layout 1 22.09.15 09:43 Seite 1 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
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Söder: „Genossenschaften tragen Mittelstand im Herzen“ „Genossenschaften spielen eine herausragende Rolle im wirtschaftlichen und sozialen Gefüge“, sagte Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder in seiner Festrede. Und weiter: „Genossenschaften tragen den für Bayern so wichtigen Mittelstand im Herzen und sind fest verankert in der Region. Sie leben die Prinzipien Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. ist ein starker und unverzichtbarer Partner für die Menschen und die bayerische Wirtschaft. Herzlichen Glückwunsch zum 125-jährigen Gründungsjubiläum und Danke für das, was Sie jeden Tag an so vielen Stellen und mit so vielen Menschen tun.“ Söder nahm damit Bezug auf die Verbandsgründung im Jahr 1893 in München. Zum Verbandsjubiläum hat der GVB eine Chronik zur bayerischen Genossenschaftsgeschichte veröffentlicht. „Die Chronik ist eine Schatzkiste voller Genossenschaftsgeschichte“, sagte GVB-Präsident Jürgen Gros. Angereichert mit umfangreichem, teils unveröffentlichtem Bildmaterial stellt Autor Reinhard Heydenreuter auf mehr als 200 Seiten die Entwicklung der Genossenschaften im Freistaat dar. Dabei orientiert sich die Chronologie des Buchs an den Meilensteinen der bayerischen Geschichte. Denn: „Die Genossenschaftsgeschichte ist ein Spiegel der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Bayern und reicht bis ins Frühmittelalter zurück“, so Gros. Wer Interesse an der Chronik hat, kann eine elektronische Ausgabe kostenfrei online unter www.gv-bayern.de/ chronik abrufen. (Quelle: GVB) Toyota sucht Deutschlands besten Taxifahrer Hybridautos sind mittlerweile fest im Straßenbild verankert – auch und gerade als Taxis. Die alternativ angetriebenen Fahrzeuge sind perfekt für das harte Geschäft geeignet. Der CO2-Ausstoß sinkt gegenüber Dieselfahrzeugen um bis zu 50 Prozent. Außerdem sind die alternativen Modelle deutlich leiser, was die Fahrt sowohl für den Taxifahrer als auch für die Gäste besonders angenehm macht, ohne an Fahrdynamik einzubüßen. Auch in 2018 will Toyota wissen: Wer steuert sein Hybridtaxi am sparsamsten durch den Großstadt-Dschungel. In acht deutschen Städten wird live gemessen, wer den größten Anteil elektrisch fährt und damit die geringsten Emissionen verursacht. Zudem wird der Verbrauch auf 100 km und die Durchschnittsgeschwindigkeit erfasst. Unterstützt von den Vertragspartnern vor Ort, wird noch bis Ende September das effizienteste Taxi ermittelt. Wer am häufigsten elektrisch und somit lokal emissionsfrei unterwegs ist, gewinnt nicht nur den Titel des sparsamsten Hybrid-Taxifahrers, sondern verschiedene Preise wie ein Toyota Entertainment-System mit DVD-Player und zwei Bildschirmen sowie eine Tankfüllung für sein Fahrzeug. Die Ergebnisse der Taxi Challenge 2018 finden Sie unter: www.toyota.de/taxi-challenge Mitgeführte Blitzer-App ist Verkehrsordnungswidrigkeit Führt ein Autofahrer ein Smartphone mit sich, auf dem eine Blitzer-App installiert und aufgerufen ist, begeht er eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 23 Abs. 1c StVO. Denn in diesem Fall stellt das Smartphone ein zur Anzeige von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen unzulässiges Gerät dar. Dies hat das Oberlandesgericht Rostock entschieden. Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Das Amtsgericht Güstrow hatte einen Autofahrer im September 2016 wegen des fahrlässigen Betreibens eines technischen Geräts, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen, zu einer Geldbuße von 75 Euro verurteilt. Hintergrund dessen war, dass der Betroffene mit seinem eingeschalteten Smartphone, auf dem eine Blitzer-App installiert und aufgerufen war, gefahren ist. Der Betroffene legte gegen die Verurteilung Rechtsbeschwerde ein. Das Oberlandesgericht Rostock bestätigte die Entscheidung des Amtsgerichts und wies daher die Rechtsbeschwerde des Betroffenen zurück. Zwar möge ein Smartphone an sich nicht dazu bestimmt sein, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen, so das Oberlandesgericht. Bei multifunktionalen Geräten, die zuvörderst anderen Zwecken als der Anzeige von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen dienen, wird deren Bestimmung für diesen Zweck aber dadurch herbeigeführt, dass sie entweder durch nachträgliche Eingriffe in deren Konstruktion oder durch das Aufspielen und Aufrufen einer zusätzlichen Software in die Lage versetzt werden, auch Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen. Letzteres war hier der Fall. Dass Mobiltelefone mit installierter und aufgerufener Blitzer-App nicht selbst nach Verkehrsüberwachungsmaßnahmen suchen, sei nach Ansicht des Oberlandes gerichts unerheblich. Allein die technisch eröffnete Möglichkeit, sich nur anlassbezogen verkehrsgerecht zu verhalten, sich aber ansonsten über bestehende Geschwindigkeitsbeschränkungen hinwegsetzen zu können, solle mit der Regelung präventiv unterbunden werden. (Oberlandesgericht Rostock vom 22.02.2017 Az: 21 Ss OWi 38/17 (Z)) Schnell. Preiswert. Kompetent. SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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➔ VERONA ➔ BORDEAUX ➔ EDINBURGH iStockphoto 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018 TITELTHEMA
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➔ CINCINNATI ➔ HARARE ➔ KIEW ➔ SAPPORO PARTNERSTÄDTE
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Im Jahr 836 wurde in Europa die erste Städtefreundschaft zwischen Paderborn und Le Mans (Frankreich) besiegelt. Städtefreundschaften sind eine schwächere Form der Partnerschaft und bestehen meist nur für eine begrenzte Zeit oder im Rahmen eines bestimmten Projektes. 1967 ging die Freundschaftsbeziehung der beiden Städte in eine offizielle Städtepartnerschaft über. In Deutschland konnte Kiel, Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, die erste interkommunale Verbindung im Jahr 1925 feiern und wurde Partnerstadt von Sonderburg in Dänemark. 1986 gab es sogar eine deutsch-deutsche Städtepartnerschaft zwischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt, drei Jahre bevor die Berliner Mauer fiel. Die Stadt Köln ist bis heute 21 Verbindungen eingegangen und hat damit die meisten Partnerschaften in Deutschland. Ulm hat als einzige deutsche Großstadt keine offizielle Partnerstadt. Als Vorbild für Städtepartnerschaften diente der Deutsche Städtetag, der 1905 in Berlin gegründet wurde. Bereits seit den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland lose Städteverbindungen auf Provinzial- und Landesebene, die Anfang des 20. Jahrhunderts in den Städtetag zusammengeführt wurden. 1933 erfolgte die Zwangsvereinigung mit anderen kommunalen Spitzenverbänden zum Deutschen Gemeindetag. Nach dessen Auflösung durch den Alliierten Kontrollrat entstand der Deutsche Städtetag 1945 aufs Neue. Sein erster Repräsentant war der damalige Oberbürgermeister von Köln, Dr. Hermann Pünder. Zwischen 1970 und 1971 war Münchens Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel der Präsident des Deutschen Städtetags. OB Christian Ude repräsentierte den Städtetag von 2005 bis 2009 und zwischen 2011 und 2013. Gründung einer Städtepartnerschaft Im Vorfeld einer möglichen Partnerschaft wird geprüft, ob bereits Verbindungen in wirtschaftlicher, politischer oder historischer Sicht bestehen. Kriterien wie Größe und Struktur der Städte, zum Beispiel ländlich geprägt oder Wirtschaftsraum, aber auch die Lage zueinander sind von Bedeutung. Stets hilfreich sind persönliche Kontakte, z. B. zwischen Bürgermeistern oder Leitern von Schulen und Universitäten. Es sind aber auch nur einfache Gemeinsamkeiten auf denen eine Verbindung beruht, wie ein gleichlautender Ortsname. So gibt es Städtepartnerschaften zwischen der deutschen Gemeinde Soest und einem Namensvetter in den Niederlanden, oder zwischen Coburg und einer ebenso bezeichneten Stadt in Canada. Nicht unerwähnt sollten der französische Ort Y und die walisischen Gemeinde Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch bleiben, eine Partnerschaft zwischen dem Ort mit dem kürzesten und dem längsten Namen in Europa. Wird eine Verbindung angedacht, finden gegenseitige Besuche der Verwaltungsspitzen statt. In einem intensiven Austausch wird geprüft, welche Vorteile eine Partnerschaft bringen kann. Positive Aspekte können Erfahrungen transnationaler Zusammenarbeit oder eine Erweiterung der interkulturellen Kompetenzen sein. Stimmen alle Beteiligten zu, wird meist in einer offiziellen Zeremonie der Beginn einer Städtepartnerschaft besiegelt und in einer Partnerschaftsurkunde festgehalten. Was macht eine Städtepartnerschaft aus? Städtepartnerschaften sollen Offenheit und Internationalität der Stadt, ihrer Verwaltung und deren Bewohnern demonstrieren. Die Verbindungen nur als „Kommunaltourismus“ zu bezeichnen, wird der Idee nicht gerecht. Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenzuführen, einen Erfahrungsaustausch ermöglichen, durch freundschaftliche Beziehungen die Völkerverständigung fördern und damit die Kriegsgefahr vermindern, war der ursprüngliche Gedanke. Die Städtepartnerschaften heute sind jedoch einem Wandlungsprozess ausgesetzt. Durch die globale Vernetzung ist ein Erfahrungsaustausch vor Ort nicht mehr unbedingt notwendig. Es wird verstärkt nach anderen Formen von Kooperationen gesucht. Die Initiative hierzu geht meist von den Verwaltungen der Städte aus, gelegentlich auch von Vereinen oder Lehranstalten. Je nach Engagement findet ein Austausch von Kulturgütern oder gemeinsame Veranstaltungen im Bereich Musik, Sport und Bildung statt. Ob und wie eine Städtepartnerschaft aber gelebt wird, ist sehr unterschiedlich. Einen bislang einmaligen Weg, die Städtepartnerschaften dauerhaft lebendig zu gestalten, geht die Stadt Osnabrück: Sie tauscht mit den freundschaftlich verbundenen Gemeinden so genannte Städtebotschafter aus. Dabei handelt es sich um junge Leute, die ein Jahr lang in der jeweiligen Partnerstadt leben und in deren Verwaltung mitarbeiten. Dort erfüllen sie alle Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Partnerschaft anfallen. Gemeinden, die intensive europäische Partnerschaftskontakte unterhalten, können sich auch um Auszeichnungen des Europarates bewerben. Hierbei gibt es folgende Formen von Ehrungen: „Europadiplom“, „Ehrenfahne“, „Europaplakette“ und „Europapreis“ . Diese werden stufenweise vergeben, so dass zuerst das Europadiplom zugesprochen werden muss. Wird dieses gewährt, kann sich die Kommune später um die Ehrenfahne usw. bewerben. Münchner Städtepartnerschaften Die Städtepartnerschaften, die teilweise schon seit über 60 Jahren Bestand haben, sind mittlerweile traditionell verwachsen. Die Fülle von Aktivitäten – dargestellt in den jährlichen Bekanntgaben – zeigt, wie lebendig die Städtepartnerschaften immer noch sind, auch und vor allem über die rein formelle Besuchsebene hinaus. Die Partnerschaften werden von der Stadtregierung als aktive Verbindungen in die Welt gesehen. Auch wenn heute in einem zusammengewachsenen Europa und in einer globalisierten Welt andere Kontaktaufnahmen möglich sind, bestehen Städtepartnerschaften in ihrem historischen Kontext neben moderneren Formen internationaler Zusammenarbeit doch weiterhin mit Erfolg fort. … oder Städtepartnerschaften ⁄ Gemeindepartnerschaften werden zwischen Städten und Gemeinden mit dem Ziel geschlossen, sich kulturell und wirtschaftlich auszutauschen. Die meisten Partnerschaften bestehen zwischen Städten in verschiedenen Ländern. ➔ PARTNERSTÄDTE 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018 TITELTHEMA
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atelier-tacke.de Wandskulptur von Münchens Partnerstädten in der Eingangshalle im Neuen Rathaus SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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Edinburgh seit 1954 Die älteste Partnerschaft besteht zwischen der bayerischen und der schottischen Hauptstadt. Den ersten Anlauf, sich zu Partnerstädten zusammen zu tun, hatte es schon 1914 gegeben, was aber durch Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhindert wurde. 1954 besuchte der Schulrat von Edinburgh (korrekte Aussprache „Ädinbörra“) seine Münchner Amtskollegen. Vom damals vereinbarten Austausch von Lehrer- und Schülergruppen waren beide Stadtparlamente sofort begeistert. Oberbürgermeister Thomas Wimmer und Lord Provost John G. Banks konnten noch im gleichen Jahr eine Städtepartnerschaft unterzeichnen. Die Sonderschau „Handwerkskunst“ im Rahmen der Heim + Handwerk auf dem Münchner Messegelände wurde 2003 exklusiv Edinburgh gewidmet. Zum 50. Geburtstag der Städtepartnerschaft wurde 2004 die Fläche westlich der Willy-Brandt-Allee als Edinburghplatz benannt. 2006 konnten 16 Münchner Schülerinnen und Schüler zu einem einwöchigen Sprachkurs inklusive kulturellem Rahmenprogramm nach Edinburgh mit anschließendem Sportcamp in den Highlands reisen. Angelehnt an die Städtepartnerschaft Edinburgh-München gibt es seit 1980 auch eine Kirchenpartnerschaft auf Dekanatsebene mit der „Edinburgh Presbytery“, der schottischreformierten Kirche. 2014 war für München und seine Partnerstädte ein außergewöhnliches Jahr. Denn bei vier der insgesamt sieben partnerschaftlichen Verbindungen gab es Jubiläen zu feiern. Vermutlich zum ersten Mal in der Münchner Geschichte waren am 12. Mai 2014 auf dem Viktualienmarkt schottische Dudelsack-Klänge zu hören. Die Partnerstadt Edinburgh eröffnete damit die Feierlichkeiten. An einem Stand wurden schottische Spezialitäten präsentiert, von Gin über Kuchen bis zu geräuchertem Fisch. Verona seit 1960 Wer von Bayern über den Brenner nach Italien reist, trifft auf die zwischen Mailand und Venedig gelegene Stadt in Oberitalien. Da München auch als nördlichste Stadt Italiens bezeichnet wird, war die Partnerschaft mit einer Metropole aus Bella Italia quasi Pflicht. Die bayerische Landeshauptstadt bezog lange Zeit Obst und Gemüse überwiegend aus der Großmarkthalle in Verona, dem Veronamercato. Der ehemalige Münchner OB Thomas Wimmer fädelte die Verbindung nach einem Besuch in der italienischen Stadt ein. Obwohl beeindruckt, sagte er nach seiner Rückkehr erst einmal nur: „Hoas wars" (hochdeutsch: heiß war es). Am 17. März 1960 wurde die Städtepartnerschaft unterschrieben. 1974 stiftete Verona der bayerischen Landeshauptstadt das Denkmal der „Bezaubernden Julia“ . Die Bronzestatue mit dem traurigen Blick steht bis heute an der östlichen Seite des Alten Münchner Rathauses und wird gerne mit Blumen geschmückt. Im Vorfeld wurde den Italienern ein Partnerschaftsbrunnen geschenkt, der sich an der Piazza Bra befindet. Bei einem Besuch 2014 wunderte sich Alt-OB Ude über vermeintliche ägyptische Pyramiden an dem gestifteten Brunnen, tatsächlich wurden aber die Alpen im Hintergrund des Münchener Stadtwappens symbolisiert. Im Mai 2010 wurde zum 40. Geburtstag auf der Piazza Bra, gleich neben der weltbekannten Arena von Verona (Arena De Verona), ein Münchner Festzelt mit Maibaum aufgebaut. Von Wiesnstimmung und Feierlaune war zu lesen. 2012 gab es auf dem Münchner Christkindlmarkt einen Stand mit Spezialitäten und Informationen aus der Partnerstadt. Einen Veronaplatz oder eine Veronastraße gibt es in München allerdings nicht. Bordeaux seit 1964 Bereits in den fünfziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts entwickelten sich erste Kontakte zwischen Bordeaux und München. Dank zahlreicher Austauschbesuche und gemeinsamer Interessen konnten 1964 die Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und Jacques Chaban-Delmas die offizielle Partnerschaft besiegeln. 2000 gab es ein gemeinsames Konzert des Deutsch-Französischen Chores München und des Ensembles Martenot aus der Stadt an der Garonne. Gemeinsam mit dem Verein „Zusammen aktiv bleiben“, dem Seniorenbeirat und der Inneren Mission organisierte das Sozialreferat eine Reise nach Bordeaux, an der 25 Seniorinnen und Senioren teilnahmen. Im Jahr 2005 begann auch ein Austausch junger Bands aus den Bereichen Rock, Pop und Hip-Hop zwischen den Städten. Pro Jahr nehmen bis zu 200 Schüler an Austauschprogrammen zwischen Münchner und Bordelaiser Schulen teil. Der Bordeauxplatz in München Haidhausen ist nach der Partnerstadt im Südwesten Frankreichs benannt. Etwa 200 Meter vom Ostbahnhof entfernt, gehört der Platz mit Sicherheit zu den schönsten im Franzosenviertel. 2016 wurde das Juwel der Treffpunkt für hunderte Pokémon-Spieler, die mit Partys bis spät in die Nacht die dortigen Anwohner nervten. Sapporo seit 1972 Die am weitesten entfernte Partnerstadt ist Sapporo, gelegen auf Japans zweitgrößter Hauptinsel Hokkaido. 1972 fanden in München die Olympischen Sommerspiele statt, im gleichen Jahr wurde die Winterolympiade in Sapporo ausgetragen. Zwischen diesen Events, am 28. August des Jahres, unterzeichneten Oberbürgermeister Georg Kronawitter und sein japanischer Kollege Takeshi Itagaki das offizielle Partnerschaftsdokument. Eine Betriebs-Fußballmannschaft aus Sapporo war im Jahr 2000 zu Gast in München und trat gegen ein hiesiges Team an. Die Philharmoniker der bayerischen Landeshauptstadt waren 2001 auf Japantournee und spielten im November ein Konzert in Sapporo. 2002 wurde in der Hauptstadt Hokkaidos der erste „Münchner Weihnachtsmarkt“ abgehalten. Oberbürgermeister Fumio Ueda aus der Partnerstadt informierte sich 2005 über die Münchner Abfallwirtschaft und das Fußgängerzonenkonzept. In 2011 spielte das Sapporo Symphonieorchester ein Konzert in der Münchner Philharmonie. Der Sapporobogen, der sich vom Olympiapark über die Parkharfe bis in die Borstei erstreckt, wurde bereits 1971 nach der japanischen Stadt benannt. Sapporo liegt 8.747 Kilometer Luftlinie von München entfernt. Cincinnati seit 1989 Die Beziehungen mit der im Bundesstaat Ohio gelegenen Handelsmetropole begannen 1981 mit engagierter Freiwilligenarbeit. Die von München nach Cincinatti ausgewanderte Dolmetscherin Auguste Kent, Direktorin und Gründerin der Tri-State German-American School in Ohio, war treibende Kraft der Verbindung. Am 18. September 1989 wurde die Städtepartnerschaft geschlossen. 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018 TITELTHEMA
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2001 spielten die Musiker der Cincinnati Philharmonie im Münchner Gasteig. Ein Besuch von Honors Plus-Studenten der Universität Cincinnati fand 2005 statt. Nachwuchskräfte des gehobenen Verwaltungsdienstes absolvierten ein Auslandspraktikum bei der Stadtverwaltung Cincinnati. Auf Anregung der Partnerstadt wurde das Baumhaus am Neuhofer Berg im Münchner Stadtteil Sendling gebaut. Seit Jahren wird ein Oktoberfest in Cincinnati, zeitgleich mit der Münchner Wiesn, abgehalten. 2014 besuchten Feuerwehrleute aus Cincinnati die Berufsfeuerwehr München. Bis heute nehmen Lehrer und Schüler aus beiden Städten an Austauschprogrammen teil. Nach der Partnerstadt wurde 1954 eine Straße in der Siedlung am Perlacher Forst benannt. Das im Volksmund bezeichnete „Ami-Gelände“ entstand ab 1953, um den Wohnraumbedarf der amerikanischen Soldaten zu decken. 2012 wurde auch Auguste Kent mit einem Platz geehrt, der zwischen dem S-Bahnhof Fasangarten und der Cincinnatistraße liegt. Kiew seit 1989 Mit dem Ziel einer Ost-West-Annäherung wurde am 6. Oktober 1989 die Städtepartnerschaft noch vor dem Berliner Mauerfall geschlossen. Der Beginn der Partnerschaft war stark von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 geprägt, von der die nur 100 km entfernte Stadt bis heute betroffen ist. Seit der ersten Stunde wurde die Partnerschaft durch Austauschprogramme von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden aus Münchner und Kiewer Lehranstalten mit Leben gefüllt. Eigene Schulpartnerschaften wurden geschlossen, Begegnungen zwischen Kirchengemeinden organisiert und ein Informationstransfer der beiden Stadtverwaltungen etabliert. Im Rahmen der Städtepartnerschaft pflegt die Berufsschule für Kraftfahrzeugtechnik München seit 1991 eine Partnerschaft mit der Kiewer Berufsschule für Baumechanisierung und Transportwesen. 2003 präsentierten sich Kiewer Betriebe im Rahmen einer Unternehmensbörse mit den Schwerpunkten Medizin, Mess- und Regeltechnik, Unterhaltungselektronik, Hochund Tiefbau sowie Bootsbau. 2014 beschloss die Vollversammlung des Münchner Stadtrates die Städtepartnerschaft aktiv für eine Stärkung der Zivilgesellschaft in Kiew und eine Förderung der Menschenrechtsarbeit zu nutzen. Harare seit 1996 Mit der Hauptstadt Simbabwes wurden in den ersten Jahren Projekte zum fachlichen Erfahrungsaustausch aufgenommen, vor allem in den Bereichen der Wasserversorgung und Müllentsorgung, für Schulen und die berufliche Bildung. Diese begannen schwungvoll, kamen aber bald wegen der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vollständig zum Erliegen. Eine ungelöste Nachfolgefrage, das unbedingte Machtstreben einer Partei und ein gescheitertes Konfliktmanagement sorgten seit der Unabhängigkeit im Jahr 1980 für einen massiven Rückgang des Bruttosozialproduktes. Von Anfang an wurde diese Städtepartnerschaft aber durch engagierte bürgerschaftliche Aktivitäten und Begegnungen begleitet. Das zivilgesellschaftliche Standbein war wichtig, da die offiziellen Beziehungen zwischen beiden Städten mehrmals abgebrochen werden mussten. Erst seit 2008 gab es wieder einen gewählten Stadtrat und Bürgermeister in Harare. Die Beziehungen konnten erneut aufgenommen werden, auch wenn die politische Lage weiterhin schwierig war. Die desolate wirtschaftliche Situation im Land und der weitgehende Zusammenbruch der Gesundheitssysteme führten zu einer schlimmen Cholera-Epidemie in Simbabwe, der mehrere tausend Menschen zum Opfer fielen. Der Münchner Stadtrat stellte eine Soforthilfe von 100.000 Euro zur Bekämpfung der Epidemie zur Verfügung, Spendenaufrufe bei der Münchner Bevölkerung erbrachten weitere 30.000 Euro. Die Gelder wurden eingesetzt, um Wasseraufbereitungstabletten an die Bevölkerung zu verteilen und die städtischen Kliniken in Harare mit notwendigen Medikamenten und Hygieneartikeln zu versorgen. Zudem wurden vorsichtig erste kleinere Kooperationsprojekte mit der Stadt Harare begonnen, um den demokratisch orientierten Kräften in Harare zur Seite zu stehen und die Partnerstadt bei der Bewältigung ihrer enormen Probleme zu unterstützen. (FK) Quellennachweis: http://kommunalwiki.boell.de/index.php/ St%C3%A4dtepartnerschaft http://www.akp-redaktion.de/2010/310_ schwerpunkt_staedtepartnerschaften.pdf https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Partnerstaedte.html Name Staat gegründet Einwohnerzahl Bevölkerungsdichte Einw. ⁄ km² Höhe ü.nN. Entfernung in km (Luftlinie) Bordeaux Frankreich 300 v. Chr. 250.000 5.059 1-42 m 999 Cincinnati USA (Ohio) 1788 300.000 1.479 147 m 7.279 Edinburgh Schottland (Großbritannien) 1093 500.000 1.880 47 m 1.327 Harare Simbabwe (Hauptstadt) 1890 1.500.000 1.703 1.490 m 7.586 Kiew Ukraine (Hauptstadt) um 840 2.900.000 3.465 179 m 1.393 Sapporo Japan 1869 2.000.000 1.741 26 m 8.747 Verona Italien 550 v. Chr. 260.000 1.245 59 m 303 Kurzinformationen über die Partnerstädte Münchens (BH) SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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➔ TAXIFAHREN IN DEN PARTNERSTÄDTEN MÜNCHENS Bordeaux Wie in München unterliegen die Taxipreise in Bordeaux der behördlichen Aufsicht. Das Departement Gironde legt den gültigen Taxitarif in einer Verordnung fest. Aktuell beträgt der Grundpreis 2,00 Euro. Der gefahrene Kilometer wird zwischen 7 Uhr und 19 Uhr mit 1,66 Euro berechnet. An Feiertagen und in den Nachstunden kostet der Fahrgastkilometer 2,50 Euro. Die lizensierten Taxiunternehmer sind an diese Beförderungsentgelte im Pflichtfahrtgebiet Gironde gebunden. Die Zulassung als Taxifahrer ähnelt sehr den Anforderungen in Deutschland. Selbst die bürokratischen Hürden sind vergleichbar. Auch eine Ortskundeprüfung und ein Sicherheitstraining sind Voraussetzung für die Berechtigung, ein Taxi zu fahren. Mit Erlass vom 11. August 2017 sollte ein vereinfachtes Verfahren eingeführt werden. Bei Nachweis von zwei Jahren Vollzeitbeschäftigung als Taxifahrer muss nur noch ein Mobilitätslehrgang in einem Ausbildungszentrum absolviert werden. Nach Erhalt des Befähigungsnachweises ist das Original an die Präfektur weiterzuleiten. Im Anschluss hat der Fahrer dort persönlich seine Taxi-Karte zu beantragen. Die Präfektur leitet die gesamte Akte des Taxifahrers an das Amt für Wahlen und allgemeine Verwaltung weiter, die nach Prüfung ein Verfahren zum Beantragen einer Berufskarte bei der nationalen Druckerei einleitet. Die Zeit, um die Karte endgültig zu erhalten, beträgt etwa acht Wochen. Das alles klingt nicht nur recht bürokratisch und kompliziert, sondern überholt sogar den viel gescholtenen deutschen Amtsschimmel locker auf der Außenspur. Cincinnati Jeder, der in Cincinnati jemals versucht hat ein Taxi zu rufen, weiß, wie schwierig dies ist. Selbstbewusst auf die Straße zu gehen und mit dem Arm zu schwingen, reicht normalerweise nicht aus. Um die Transportstandards zu erhöhen, hat der Stadtrat 2012 eine Taxi-Reform beschlossen. Es wurden zusätzliche Taxistandplätze in Gebieten mit der größten Nachfrage geschaffen, eine verpflichtende Schulung eingeführt, die Beschilderungen standardisiert und eine bereits bestehende Taxi-Hotline erweitert. Zudem wurde der verpflichtende Taxitarif erheblich angehoben. Seitdem wird pro Meile bis zu 2,00 US-Dollar (1,71 Euro) berechnet. Die „Drop“-Gebühr (Grundpreis) stieg von 3,40 auf 4,00 Dollar (3,42 Euro). In Amerika wird im Dienstleistungsgewerbe ein Trinkgeld in Höhe von 15–20 % erwartet. Die Eigenverantwortlichkeit der Taxifahrer ist in den USA viel größer als in Europa. Zwar gibt es weniger bürokratische Vorschriften, dafür ist jeder für sich selbst verantwortlich und ein staatliches soziales Netz ist nur in Ansätzen vorhanden. Zu erwähnen ist noch, dass es in Cincinnati am Taxistandplatz verboten ist, im Fahrzeug eines Kollegen zu sitzen. Wer dabei erwischt wird, bekommt von der Polizei einen Strafzettel über 104 Dollar (88,80 Euro). Edinburgh Auch in Schottland werden die Taxipreise von der Stadtverwaltung festgelegt, die im Pflichtfahrtgebiet der Stadt Edinburgh anzuwenden sind. In jedes Taxi muss ein Taxameter eingebaut werden, welches die Beförderungskosten berechnet. Der Grundpreis liegt am Tag bei 2,10 Pfund Sterling (2,36 Euro) und nachts bei 3,10 Pfund (3,49 Euro). Pro Kilometer werden zwischen 1,90 (2,14 Euro) und 2,27 Pfund (2,56 Euro) und pro Minute 0,38 Pfund (0,43 Euro) berechnet. Mit knapp 500.000 Einwohner verfügt Edinburgh über 1.316 lizensierte Taxis, dazu kommen etwa 1.500 Mietwagen. 5.340 Fahrer haben eine Zulassung für die Personenbeförderung. Die Lizenzvergabe unterliegt strengen Vorgaben. Neben den Vergabebedingungen, die den unseren ähnlich sind, muss bei körperlichen oder seelischen Beschwerden oder im Alter ab 65 Jahren eine jährliche ärztliche Untersuchung nachgewiesen werden. Besonders streng wird vom Stadtrat auf das Erscheinungsbild von Fahrzeugen und Fahrern geachtet. Die Taxifahrer sollen laut Vorschrift „sauber und ordentlich in ihrer Person oder Kleidung“ sein und „sich in einer ordentlichen und zivilen Weise verhalten und zu keiner Zeit im Fahrzeug rauchen.“ Fahrzeuge mit Beulen oder Kratzern sind unverzüglich aus dem Verkehr zu ziehen bzw. zu reparieren. Die Stadt führt regelmäßig Kontrollen durch, bei denen besonders auf die Sauberkeit der Fahrzeuge, auch im Innenraum, geachtet wird. iStockphoto 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018 TITELTHEMA
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Harare In ganz Simbabwe gibt es lediglich 20 Taxiunternehmen. 15 davon haben ihren Sitz in der Hauptstadt. Der größte Taxidienstleister in Harare ist City Hopper Mini Cap mit mehr als 90 Fahrzeugen. Theoretisch beträgt der Grundpreis für eine Taxifahrt 3,00 US-Dollar (2,56 Euro) und für jeden gefahrenen Kilometer soll 1,00 Dollar (0,85 Euro) verlangt werden. Für eine Stunde Wartezeit werden 5,00 Dollar (4,27 Euro) vorgeschlagen. Die genannten Preise gelten als Richtlinien bzw. als geschätzte Tarife. Darauf wird offiziell hingewiesen. Der tatsächliche Fahrpreis ist abhängig von der Tageszeit, Mautgebühren, Bauarbeiten und anderen Unwägbarkeiten. Die Taxipreise beinhalten eine Haftpflichtversicherung und einen Abschleppservice. Dieser ist notwendig, da das Straßennetz gerade außerhalb der Stadt oft sehr marode ist. Trotzdem gilt das Taxi in Harare als zuverlässiges Transportmittel, das rund um die Uhr zur Verfügung steht. In Zusammenarbeit mit dem Verkehrssicherheitsrat Simbabwes werden regelmäßig Treffen, Kurse und Sensibilisierungskampagnen zur Verhütung von Unfällen durchgeführt. Für Touristen und Geschäftskunden werden Gutscheinbücher angeboten, ähnlich unseren Fahrschecks, um Bargeldtransaktionen zu vermeiden. Eine strikte Trennung von Taxi und Mietwagen gibt es nicht. Reisende können auch bei den örtlichen Taxiunternehmen einen Mietwagen buchen. Kiew In Kiew gilt es als Abenteuer, mit dem Taxi zu fahren, sei es als Taxifahrer oder als Fahrgast. Offiziell ist zum Fahren eines Taxis eine Genehmigung erforderlich, ähnlich unserem Personenbeförderungsschein. Diese kann aber gegen eine „Gebühr“ problemlos erworben werden. Der Tarif ist Verhandlungssache. Da Korruption weit verbreitet ist, muss der Fahrer eine Gratwanderung zwischen Einnahmen und Ausgaben beherrschen. Selbst Verkehrspolizisten verlangen immer wieder Geld, um Verwarnungen zu „vergessen“ . Dies ist auch den viel zu niedrigen Gehältern geschuldet, die ein Auskommen auf legalem Wege praktisch unmöglich machen. Die auf Fotos vom internationalen Flughafen zu sehenden einheitlichen Taxis sind in der Realität kaum vorhanden. Beförderungen werden fast immer mit „ungekennzeichneten“ Fahrzeugen durchgeführt. Einige haben drei oder mehr Fahrzeuge und werben dafür offen auf Internetseiten. Mund zu Mund Propaganda sorgt für das Image. Der marode wirtschaftliche Zustand des Landes und die nicht offiziellen Nebenabgaben machen es für Normalbürger fast unmöglich, legal ein Gewerbe zu betreiben. Die meisten Einheimischen versuchen der Misere im Taxibereich mit Blablacar zu begegnen. Die Mitfahrzentrale ist die einzige halbwegs zuverlässige Möglichkeit in Kiew von A nach B zu gelangen. ER-TAX GmbH, Taxiausrüstung, Frankfurter Ring 97, 80807 München KFZ Fuhrparkservice Hefele, Hans-Preißinger-Str. 8, 81379 München Christian Kugler Taxameterservice, Pilotystraße 10, 80538 München K & G Technik, Handels und Service GmbH, Occamstraße 20, 80802 München A & S Kfz-Service, Kfz-Meisterwerkstatt Öztürk Gdbr, Erdinger Straße 43, 85356 Freising TRAUMCAR-AUTOVERMIETUNG und Taxiverleih GmbH, Engelhardstraße 6, 81369 München Autorisierte Kundendienste von HALE electronic in München und Freising: Die Zukunft im Taxi SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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Sapporo Tagsüber haben es die Taxifahrer in japanischen Großstädten schwer, denn der öffentliche Personennahverkehr ist sehr gut ausgebaut und organisiert. Wenn aber um Mitternacht die Züge und Linienbusse den Verkehr einstellen, schlägt die Stunde des Taxis. Der plötzliche Anstieg der Nachfrage sorgt dann für lange Warteschlangen und -zeiten, besonders an Freitagen und an Samstagen. Trotzdem gelten die japanischen Taxifahrer als äußerst korrekt und zuverlässig. Die Taxipreise werden in der Regel nach gefahrenen Metern abgerechnet. Der Grundpreis beginnt bei 400 Yen was etwa drei Euros entspricht und deckt die ersten zwei Kilometer ab. Aller 300 bis 400 Meter wer- Verona Nach der von der Stadtverwaltung erlassenen Taxitarifordnung beträgt der Grundpreis in der italienischen Metropole derzeit 5,60 Euro. Pro gefahrenem Kilometer muss der Fahrgast 0,97 Euro bezahlen, eine Minute Wartezeit kostet 0,43 Euro. Zwischen 22 und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen erhöht sich der Grundpreis auf 6,08 Euro. Die Taxen sind mit geeichten Taxametern ausgestattet. Bei der Genossenschaft Unione Radio Taxi Verona sind rund 180 Fahrzeuge angeschlossen. Die Fahrzeuge dürfen nicht älter als vier Jahre sein und sind videoüberwacht. Das Unternehmen wirbt damit, dass die Fahrer in den Nachtstunden die Kunden bis zur Haustür bringen bzw. warten, bis sich die Haustür hinter dem Fahrgast schließt. 15 Fahrzeuge der Genossenschaft sind für den Transport von Behinderten geeignet. Beliebt bei Kunden und Geschäftsleuten sind aufladbare Geldkarten, die den Bargeldtransfer ersparen. (BH) den 80–90 Yen (ca. 0,65 Euro) fällig. Nachts muss der Fahrgast mit 20 % Aufschlag rechnen. Standplätze gibt es überall im Zentrum von Sapporo. Die lizensierten Taxis sind an einem grünen Nummernschild erkennbar. Trinkgeld ist in Japan nicht üblich und kann sogar als Beleidigung aufgefasst werden. Für ausländische Fahrgäste ist der Zustieg in ein japanisches Taxis ungewohnt. Die hintere linke Tür (Linksverkehr) wird vom Fahrer mit einer Fernbedienung geöffnet oder geschlossen. Das dient der Sicherheit und hat sich seit Jahren bewährt. Eine Ortskundeprüfung gibt es nicht, da Straßennamen mehrfach vorhanden sind und die Hausnummern nach dem Termin der Baufertigstellung des Hauses ausgegeben werden. iStockphoto Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018 TITELTHEMA
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INFORMATION WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Kfz-Meisterbetrieb für alle Fabrikate gut • preiswert • schnell • zuverlässig Sonderpreis Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr Am Dienstag, 18. September 2018, demonstrieren wir gemeinsam gegen die von Uber und Co. diktierten Änderungen des Personenbeförderungsgesetzes. Wir fordern von der Politik einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Arbeitsplätzen und aktives Handeln gegen die subventionierte Marktverdrängung. Wettbewerb soll die Qualität steigern, nicht die Taschen von Investoren füllen. Rund 21.000 Taxiunternehmen und gut 255.000 Arbeitsplätze sind in Deutschland bedroht. Wenn einer im Wahlkampf zu schimpfen hat, dann sind es die Wähler, nicht die Politiker. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Teilnahme! Alle Informationen zur Demonstration erhalten Sie über die Internetseite des Bayerischen Landesverbandes unter ➔ www.taxi-bayern.de und auf der Homepage der Münchner Taxigenossenschaft unter ➔ www.taxi-muenchen.de ➔ TAXI-DEMO ➔ AM 18. SEPTEMBER 2018 IN EIGENER SACHE
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Isartalbahn Die private Bayerische Lokalbahn Aktien- Gesellschaft (LAG) erbaute ab 1890 die Isartalbahn von München nach Bichl, deren nördlicher Endpunkt ab 1891 der Isartalbahnhof südöstlich des Südbahnhofs war. Während der Personenverkehr getrennt blieb, entstand für den Güterverkehr eine Verbindung zum Südring der Königlich- Bayerischen Staatsbahn. Die Brücke am Übergang der Lagerhausstraße zur Schäftlarnstraße besteht heute noch. Der 90 Meter lange, stattliche Isartalbahnhof mit der Adresse Schäftlarnstraße 9 steht unter Denkmalschutz und wird heute von der Johanniter-Unfallhilfe genutzt. Seit 1898 rollte der Verkehr schließlich bis zum Bahnhof Bichl, wo man in die Staatsbahn nach Kochel umsteigen konnte. Ihren Namen trug die Bahnlinie, obwohl sie südlich von Wolfratshausen entlang der Loisach verlief. Im Jahr 1938 übernahm die Deutsche Reichsbahn den Betrieb. Verlauf im Stadtgebiet Vom Isartalbahnhof aus verlief die Strecke nach Süden direkt östlich parallel zur Schäftlarnstraße und verließ nach nur zwei Kilometern bereits das damalige Stadtgebiet, denn Thalkirchen wurde erst im Jahr 1900 eingemeindet. Weiter ging es entlang der Maria-Einsiedel-Straße, wo noch einige Gleise übrig geblieben sind, bis zur Benediktbeuerer Straße. Von dort führt seit 2000 ein Fuß- und Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse bis fast zur Stadtgrenze, und zwar westlich parallel zur Heilmannstraße. Dieser Weg erhielt 2003 den Namen Isartalbahnweg mit der offiziellen Erläuterung: „Der Fuß- und Radweg verläuft auf der ehemaligen Gleistrasse der Isartalbahn zwischen Isartalbahnhof und Wolfratshausen, die 1891 eröffnet und 1964 stillgelegt wurde.“ An der Kreuzung des Radweges mit der Josephinenstraße erklärt ein beigefügtes Schild: „Auf dieser Trasse führte von 1891–1964 von Thalkirchen – zeitweise bis Kochel – eine Eisenbahnlinie.“ Bahnhöfe Auf dem heutigen Stadtgebiet wurden neben dem Isartalbahnhof drei weitere Bahnhöfe angefahren: Thalkirchen an der Ecke der Tierparkstraße zur Maria-Einsiedel-Straße (2010 abgerissen, heute Wohnhäuser), Maria Einsiedel (bereits 1918 aufgelassen, spurenlos verschwunden) sowie Prinz- Ludwig-Höhe bei der Heinrich-Vogl-Straße, heute ebenfalls verschwunden. Südlich von München folgt die heutige S-Bahn nach Wolfratshausen der historischen Trasse, beginnend mit dem Bahnhof Großhesselohe-Isartalbahnhof, dessen zweiter Namenbestandteil die Erinnerung wach hält. Die Bahnhöfe waren beziehungsweise sind hier Pullach, Pullach-Gartenstadt (in Betrieb 1934–1964), Höllriegelskreuth, Buchenhain, Baierbrunn, Hohenschäftlarn, Ebenhausen-Schäftlarn, Icking und schließlich Wolfratshausen. Dann ging er weiter mit den Haltepunkten Degerndorf, Bolzwang, Eurasburg, Beuerberg, Fletzen, Bocksberg, Bad Heilbrunn und schließlich Bichl. Die Strecke hatte eine Gesamtlänge von 51 Kilometern und wurde von 1891 bis 1964 befahren. Nutzung Der Güterverkehr erreichte bereits kurz nach der Eröffnung der Strecke in den Jahren 1892 bis 1893 seine größte Auslastung. Damals suchte eine doppelte Katastrophe die Wälder um München heim: Einem ungewöhnlich starken Befall von Raupen folgten orkanartige Stürme, die dem durch den Schädlingsbefall bereits geschwächten Wald den Rest gaben. Das geschädigte Holz musste rasch abtransportiert werden und für den Münchner Süden übernahm die Isartalbahn diese Aufgabe. In Vorbereitung zum Zweiten Weltkrieg (1939–1945) entstand seit 1938 in den Wäldern südlich von Wolfratshausen eine große Sprengstofffabrik, die heutige Stadt Geretsried. Auf einem eigenen Gleisanschluss gelangten deren Produkte über Wolfratshausen auf der Isartalbahn nach München und von hier an die Fronten. Neben den berufsbedingten Pendlern nutzten zumeist an Wochenenden und Feiertagen zahlreiche Menschen die Strecke als Ausflugsbahn, sodass die Isartalbahn an Feiertagen bis zu 20.000 Personen beförderte. Zunächst mit Dampflokomotiven, startete 1900 der elektrische Betrieb. In jenem Jahr beförderte die Isartalbahn 1,2 Millionen Personen, 1923 bereits 2,3 Millionen Menschen. Danach sanken die Zahlen kontinuierlich und die Verluste überstiegen dementsprechend die Einnahmen. Der zunehmende Straßenverkehr nach dem Krieg ließ die Nutzung der Isartalbahn zusätzlich sinken, so dass der Personenverkehr 1964 eingestellt wurde. Im Jahr 1989 beendete die Deutsche Bundesbahn den Güterverkehr zwischen Großhesselohe und Thalkirchen, der zuletzt nur noch aus sehr wenigen Zügen bestand, endgültig. Erpressung Die Königlich-Bayerische Staatsbahn plante seit 1894 eine Linie von Penzberg nach Kochel und die Lokalbahn gleichzeitig ihre Verlängerung von Wolfratshausen nach Bichl, wo man nach Kochel umsteigen konnte. Beide Strecken nahmen dann im ➔ DIE ISARTALBAHN Ein Vorläufer des heutigen Personennahverkehrs atelier-tacke.de Im Jahr 1871 begann der Betrieb auf dem südlichen Eisenbahnring zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof und der Südbahnhof an der Ruppert- ⁄ Ecke Tumblingerstraße eröffnete ebenfalls in jenem Jahr. Der Personenverkehr wurde 1985 nach der Eröffnung des U-Bahnhofes Poccistraße (1978) eingestellt, das Bahnhofsgebäude im Jahr 2005 abgerissen und das Areal inzwischen neu bebaut. 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018 STADTKUNDE MÜNCHEN
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Denkmalschutz Die Denkmalschutzliste lässt über den Isartalbahnhof an der Schäftlarnstraße 9 wissen: „Neurenaissance-Rohbacksteinbau mit kräftiger Risalitgliederung, um 1892“ . An der Benediktbeuerer Straße 20-22 steht das alte Betriebswerk mit der heutigen Adresse Isarwinkel. In der Denkmalschutzliste liest man dazu: „Ehemaliges Betriebswerk der Isartalbahn als Teil des Bahnhofs Thalkirchen, ab 1890 durch die Lokalbahn AG München errichtete Wartungs- und Deponieranlage mit Kraftzentrale; Bautengruppe in Sichtziegelbauweise im Stil der Indus triearchitektur des späten 19. Jahrhunderts“ . Dort waren alle Lokomotiven, Güterwagen und Personenwagen beheimatet, die auf der Isartalbahn fuhren. Die erhalten gebliebenen Gebäude wurden von 2014 bis 2015 im Zuge einer Neugestaltung des Areals saniert und sind gewerblich genutzt. An der Stadtgrenze überspannt eine nicht mehr genutzte Brücke die Gleise nach Holzkirchen. Auch sie steht unter Denkmalschutz: „Brücke der Isartalbahn, um 1890 als dreiteilige Eisenkonstruktion zwischen betonierten Widerlagern errichtet; Teil der 1891 eröffneten Isartalbahnstrecke München-Ebenhausen; westlich des Staatsbahnhofs Großhesselohe.“ (BW) Ausstehende Betriebsprüfung? Wir helfen ihnen sehr gerne! Tuba Metin - Unternehmensberatung Spezialisiert auf Taxiunternehmen Jetzt Termin vereinbaren 089 / 818 977 42 Landsbergerstr. 408 | 81241 München Jahr 1898 ihren Betrieb auf. Die Strecke der Staatsbahn über Tutzing war allerdings von München aus um 15 Kilometer länger als die private Konkurrenz, weswegen die Gefahr bestand, dass etliche Fahrgäste die Isartalbahn benutzen würden. Und deshalb erhielt die Isartalbahn ihre staatliche Konzession nur unter der Voraussetzung, dass sie höhere Kilometertarife verlangte als die Staatsbahn. Tarifverbund Ausgangspunkt der Strecke nach Bichl im Stadtgebiet München war der Isartalbahnhof, und zwar im Personenverkehr ohne Anbindung an die anderen Münchener Bahnhöfe. Seit 1892 verkehrte daher eine Pferdetrambahn – seit 1895 eine Elektrische – vom Färbergraben über den Knotenpunkt Sendlinger-Tor-Platz, die Thalkirchner Straße und Lagerhausstraße zum Isartalbahnhof. Für Ausflügler gab es eine so genannte Rundreisekarte. Sie kostete 50 Pfennige und beinhaltete eine Straßenbahnfahrt von einer beliebigen Haltestelle in München aus nach Grünwald, die Ermäßigung des Brückenzolls auf der Großhesseloher Brücke von 10 auf 5 Pfennige, die Rückfahrt von Höllriegelskreuth zum Isartalbahnhof mit der Bahn und die Rückfahrt zu einer beliebigen Haltestelle der Münchner Straßenbahn. Straßennamen Noch während der aktiven Zeit der Isartalbahn entstanden entlang der Trasse – direkt anliegend oder etwas entfernt – Straßen nach Orten, die an der Bahn lagen. Ausgangsbenennung war die 1893 benannte Schäftlarnstraße, von der Karl Graf von Rambaldi (1842–1922, Rambaldistraße von 1930) in seinem Werk „Die Münchener Straßennamen und ihre Bedeutung“ von 1894 schreibt: „Liegt beim Isarthalbahnhofe zwischen der Staub- und Dreimühlenstraße und geht in südlicher Richtung. Mit Rücksicht auf das an der Isarthalbahn liegende Kloster Schäftlarn, das mit der Stadt München in uralten Beziehungen stand und schon vor der Gründung Münchens Besitzungen auf der Stätte desselben hatte.“ Die schmutzige Staubstraße erhielt im Jahr 1903 den besser klingenden und auch geografisch passenden Namen Isartalstraße. Kurz hinter ihrem Übergang in die Schäftlarnstraße lag der Isartalbahnhof. Nicht in alphabetischer oder zeitlicher Hinsicht folgen nun die diesbezüglichen Benennungen, sondern in geografischer Reihe von München bis Bichl, um den Verlauf der ehemaligen Bahnstrecke zu illustrieren: Großhesseloher Straße von 1900; Pullacher Straße von 1900 und Pullacher Platz von 1924; Schwaneckstraße von 1930, Ausflugsort über dem Isartal bei Pullach; Höllriegelskreuther Straße von 1926; Baierbrunner Straße von 1900, liegt an einer Bahnlinie, die sich in Großhesselohe mit der Isartalbahn vereinigte; Georgensteinstraße von 1951, sagenumwobener Felsen in der Isar unterhalb Baierbrunn; Schäftlarnstraße von 1893; Irschenhauser Straße von 1900, Ausflugsort von Ebenhausen aus; Wolfratshauser Straße, uralte Fernstraße aus römischantiken Zeiten, benannt seit Menschengedenken; Peretshofener Straße von 1956, Ausflugsort und Aussichtpunkt von Eurasburg aus erreichbar; Beuerberger Straße von 1931 und schließlich die Bichler Straße von 1935. Drei dieser Straßen lagen südlich der Dietramszeller Straße, wo sich heute Grünflächen und Freizeitanlagen befinden. Die Straßen wurden Ende 1913 als Bauland ausgewiesen und benannt, aber infolge des Ersten Weltkrieges (1914–1918) nicht bebaut: Ebenhauser Straße, Ickinger Straße sowie Eurasburger Straße. Die Heilbrunner Straße von 1925 im Bäderviertel von Berg am Laim stellt hierbei einen Ausreißer dar. Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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Abstand ➔ Weniger als 3 ⁄ 10 des halben Tachowertes: 1 Monat, bei 2 ⁄ 10 sind es 2 Monate, bei 1 ⁄ 10 gleich 3 Monate. Was bedeutet das im Einzelnen? ➔ Beispiel Mittlerer Ring: Bei Tempo 60 ist der halbe Tacho wert 30, 3 ⁄ 10 davon sind 9 m. Das wäre dann 1 Monat. Unter 6 m sind 2 Monate, bei unter 3 m 3 Monate Fahr - ver bot fällig. ➔ Beispiel Autobahn: Bei Tempo 130 ist der halbe Tachowert 65, 3 ⁄ 10 davon sind 19,5 m, also 1 Monat. Unter 13 m drohen 2 Monate, bei unter 6,5 m 3 Monate Fahrverbot. Verdeutlichen wir uns aber, was „Geschwindigkeit“ heißt: Wenn ich bei Tempo 130 nur eine einzige Sekunde lang nicht nach vorne schaue, bin ich 36 m gefahren! Dann habe ich noch nicht erkannt, reagiert, geschweige denn gebremst! Da erscheint 1 Monat Fahrverbot direkt als „gering fügig“… ➔ Nur am Rande: es wären am Ende 160 m bis zum Stillstand. Auch am Mittleren Ring sind es immer noch 53 m. Alkohol ⁄ Drogen ➔ Atemalkoholkonzentration 0,25 mg ⁄ l Blut oder 0,5 Promille oder mehr: 1 Monat, wenn schon ein Eintrag vorliegt: 3 Monate ➔ Gleiches gilt für die Einnahme berauschender Mittel, wobei die Droge und deren Konzentration erst festgestellt werden muss. Danach richtet sich dann das Fahrverbot. ➔ Bei unsicherer Fahrweise und anderen sog. „Ausfallerscheinungen“ reduziert sich der Wert auf 0,3 Promille. ➔ Wenn man in der Führerschein-Probezeit oder als junger Fahrer unter 21 Jahren alkoholische Getränke zu sich genommen hat, verlängert sich die Probezeit auf 4 Jahre und man muss in ein Aufbauseminar. Das kann sich steigern auf bis zu 3 Monate Fahrverbot und 1.500 Euro Geldbuße. Weiterhin droht eine MPU. Mehrfachverstöße, hoher Alkoholgehalt oder ein Unfall verkomplizieren die Sache noch weiter. Unter Umständen kann auch die Fahrerlaubnis wegen Ungeeignetheit entzogen werden. Autobahn ⁄ Kraftfahrstraße ➔ Entgegen der Fahrtrichtung, Wenden, Rückwärtsfahren: 1 Monat ➔ Das gilt auch auf Ein- und Ausfahrten, Nebenfahrbahnen und Seitenstreifen. Bahnübergänge ➔ Überholen am Bahnübergang bei unklarer Verkehrslage (z. B. Gegenverkehr) mit Gefährdung anderer: 1 Monat ➔ Überqueren des Bahnübergangs trotz roten oder gelben Blinklichts: 1 Monat ➔ Überqueren des Bahnübergangs, obwohl sich die Schranken senkten oder ein Bediensteter „Halt“ gebot oder ein Pfeifsignal eines Zuges hörbar war: 1 Monat ➔ Ist die Schranke schon zu: 3 Monate Geschwindigkeit ➔ Im Bußgeldkatalog (Bußgeldrechner im Internet-Auftritt der Bayer. Polizei) gibt es 522 Tatbestände für Verstöße gegen Geschwindigkeitsvorschriften. Deutschland – Deine Gesetze! ➔ Eine Überschreitung der Geschwindigkeit innerorts um mehr als 30 km ⁄ h und außerorts um mehr als 40 km ⁄ h bedeutet 1 Monat Fahrverbot. Werden innerhalb von 12 Monaten zwei Überschreitungen von mehr als 25 km ⁄ h festgestellt, kommt schon hier ein Fahrverbot infrage. Das steigert sich auf 3 Monate, wenn innerorts um mehr als 60 km ⁄ h und außerorts um mehr als 70 km ⁄ h zu schnell gefahren wird. Rennen ➔ Es gibt einen neuen „Bußgeldkatalog Illegale Autorennen“ . Kein Wunder, wenn man sieht, wie viele Tote es hier in letzter Zeit gegeben hat. Allerdings müssen die jeweiligen Umstände genau untersucht werden. Ein spezieller Fall führte sogar in einer erstinstanzlichen Verhandlung zu einem Mord-Urteil. Wenn dies gehalten hätte, wären die Beteiligten eine lange Zeit nicht gefahren … ➔ Aber die neuen Strafen sind immer noch happig – vor allem gerechter gegenüber der alten Regelung. Jetzt heißt es: ➔ Wenn nichts passiert: Veranstaltung oder Teilnahme als Kraftfahrer an einem verbotenen Autorennen: Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Geldstraße, Fahrerlaubnisentzug. Wichtig hierbei ist die Dauer der Sperre! ➔ Bei Gefährdung: Freiheitsstrafe bis 5 Jahre oder Geldstrafe, Fahrerlaubnisentzug. ➔ Bei Personenschaden: Freiheitsstrafe 1 Jahr (damit Verbrechen!) bis 10 Jahre, Fahrerlaubnisentzug. Rettungsgasse ➔ Keine vorschriftsmäßige Rettungsgasse gebildet: 1 Monat (wer weiß es noch? Der auf der linksten Spur fährt nach links, der rechts daneben nach rechts (auf seiner Spur). Egal, wie viele Spuren die Autobahn hat. Und nicht auf den Standstreifen.) Rotlicht ➔ Missachtung des Rotlichts mit Gefährdung anderer oder Unfall: 1 Monat ➔ Missachtung des Rotlichts länger als 1 sek: ebenfalls 1 Monat Überholen ➔ Wenn man beim Verkehrszeichen „Überholverbot“ überholt und dabei nicht übersehen kann, ob während des gesamten Überholvorgangs eine Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist, gibt es bei Gefährdung oder einem Unfall 1 Monat Fahrverbot. Bei einem Überholen mit Überfahren der Fahrstreifenbegrenzung oder wenn man den Pfeilen auf der Fahrbahn nicht folgt, gilt das Gleiche. ➔ STVO – WANN ES FAHRVERBOTE UND PUNKTE GIBT WISSENSWERTES Betrachtungen einiger Tathandlungen und deren Fahrverbotsfolgen (Bußgelder und Punkte bleiben unbeachtet) 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
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Unfallflucht ➔ Eigentlich Fahrerflucht, richtig heißt es „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ . Und das ist eine Straftat nach dem StGB. Hier ist ein Fahrverbot von 1 bis 6 Monaten zu erwarten, je nach Schwere des Vorwurfes. Bei hohen Sachschäden oder Personenschäden kann auch die Fahrerlaubnis entzogen werden. Telefonieren ➔ Jede Benutzung eines elektronischen Gerätes, das man in die Hand nimmt und ⁄ oder hält, ist verboten. Da darf man noch nicht einmal auf die Uhr schauen! Wird man erwischt, ist neben einem mittlerweile sehr hohen Bußgeld bei Gefährdung oder einem Unfall ein einmonatiges Fahrverbot vorgeschrieben. Wiederholte Verstöße ➔ Bayer. Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 27.11.2003: „Allein die wiederholte Begehung gleichartiger Verkehrsverstöße in zeitlich engem Zusammenhang dokumentiert daher die verkehrsfeindliche Gesinnung im Sinne des § 25 I StVG. Auf Grund einer Reihe von gleichartiger Vorahndungen ging das Amtsgericht von einer beharrlichen Pflichtverletzung im Sinne des StVG aus, die die Verhängung eines Fahrverbots gebiete.“ ➔ Das ist jetzt kein Automatismus. Es zählen immer die jeweiligen Fälle. Aber diese Möglichkeit der Verhängung eines Fahrverbots sollte nicht unterschätzt werden. Wer also z. B. regelmäßig wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wird, kann, auch wenn jedesmal ein Fahrverbot nicht vorgesehen ist, trotzdem damit belegt werden. (RM) Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02Neue Adresse! Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. istockphoto
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ ANTENNE – Jede Art von Funk, also auch unser altehrwürdiger Sprechfunk, ist auf Antennen angewiesen. Dabei denken wir mit Wehmut an unseren ehemaligen Antennenstandort in der Müllerstraße 7, dem damaligen Heizkraftwerk, welches zwischenzeitlich zu einem Millionärsghetto umgebaut worden ist. Die Genossenschaft hat aus der Not eine Tugend gemacht und sendet seit einiger Zeit auf den Kanälen 1 (Antennenstandort Marktstraße), 3 (Standort Neue Messe) und 5 (Engelhardstraße) parallel. Aber auch der Empfänger (= Taxi) braucht eine Antenne, damit die lichtvollen Worte der Engelhardshöhe letztlich aus dem Lautsprecher kommen können. Und daran hapert es zunehmend. Dass es in letzter Zeit zu immer mehr Verständigungsproblemen am Taxifunk kommt, liegt wesentlich an den Stummelantennen oder gar den Scheibenantennen der Taxis. Früher, als wir (Fahrer und Zentrale) noch nur auf den Sprechfunk angewiesen waren, waren die Funkantennen der Taxis wesentlich länger als heute. Und das war eben kein Zufall. Die physikalischen Gesetze haben sich seither nämlich nicht geändert! Zwar sind wir seit der Einführung des Datenfunks zur Auftragsvermittlung nicht mehr auf die alten Sprechfunkgeräte angewiesen, aber für die zahlreichen Rückfragen („Zentrale, der Fahrgast reagiert nicht aufs Läuten, könnten Sie dort mal anrufen?“) sind ⁄ wären sie in funktionsfähiger Form schon noch sehr hilfreich und würden das Abarbeiten solcher Ersuchen deutlich beschleunigen. Die Funker der Zentrale, zum hundertsten Male sei es hier erwähnt, arbeiten nämlich ansonsten auch als Aufnahmetelefonisten und tragen somit zur Erhöhung der Auftragszahlen bei. Erschwerend kommt noch hinzu, dass regelmäßig ca. zehn Prozent der Fiaker am Händi gar nicht erreichbar sind, weil sie die Kiste versehentlich auf „stumm“ geschaltet oder gleich komplett zuhause vergessen haben, oder es unterließen, uns ihre geänderte Rückrufnummer mitzuteilen. Wenn z. B. eine Schüler- oder MVG- Fahrt zu platzen droht, gehen bei dem Versuch, mit einem Fahrer in Kontakt zu kommen, schon mal mehrere Minuten drauf, in denen der Zentralist statt dessen viele schöne Aufträge hätte annehmen können. Kurzum, liebe Unternehmer, sorgt doch bitte dafür, dass die Funkgeräte in Ordnung und mit vernünftigen Antennen ausgestattet sind! ➔ CHAOS-SAMSTAG – Der 7. Juli 2018, ein Samstag, stellte uns abends und nachts vor einige Herausforderungen der besonderen – der Münchner – Art: im Olympiagelände fand mal wieder der „Sommernachtstraum“ mit Feuerwerk usw. statt, zu dem sich ca. 30.000 Besucher einfanden. Freilich nicht zu verwechseln mit dem parallel laufenden, proppenvollen Sommer-Tollwood im Südteil des Olympiaparks. Schon seit Nachmittag war (nur) der Königs platz gesperrt, denn dieser war der Ausgangspunkt eines Radlcorsos, der dann um 20.30 Uhr startete und die rund 16.000 Teilnehmer auf einem 16 Kilometer langen Weg nach Thalkirchen und – auf anderer Strecke – wieder zurück zum Königsplatz führte. Neben uns durften auch Busse und Trambahnen die Route nicht queren. Ende gegen 23 Uhr, was natürlich nicht bedeutete, dass sich die Radler dann schlagartig in Luft aufgelöst hätten. Als Sahnehäubchen kamen kurz darauf noch die kroatischen Fußballfans dazu, denn ihre Mannschaft war nach Verlängerung und Elfmeterschießen siegreich aus dem WM-Spiel hervorgegangen. Eine mehrstündige Sperrung der Leopoldstraße folgte, denn wie könnte man einen Fußballsieg anders feiern, als grölend und hupend die Schwabinger Hauptschlagader dichtzumachen. Geradezu ein „Muss“– wäre es auch für die Fans der deutschen Mannschaft gewesen, aber da waren die Müllers, Boatengs, Neuers usw. bekanntlich längst im Urlaub. Ein alter Science-fiction-Film aus den Fünfzigern hat den Titel „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ – dies war freilich die Nacht, in der München stillstand. Schrottis Meinung zu solchen Verkehrsbehinderungsorgien wie Radlcorso, Stadtmarathon, Bladenight usw. ist ja hinlänglich bekannt; dass so etwas aber auch noch parallel zu einer Großveranstaltung im Olympiapark genehmigt wird, hätte er noch nicht einmal der Münchner Stadtverwaltung zugetraut. Ach ja, und dann gab es natürlich noch die unvermeidlichen Cerebralartisten unter den Kunden, die in der Zentrale anriefen und, mitten in einem Pulk von hunderten anderer Leute stehend, ultimativ ein Taxi zum Olympiapark verlangten und im Falle der Nichterfüllung dieses Kundenwunsches uns armen Callgirls und -boys (schließlich arbeiten wir, neudeutsch, in einem Callcenter) mit Erschießen, Vierteilen, Rädern oder sonstigen medizinischen Eingriffen drohten. Der Fairneß halber sei gesagt, dass die klare Mehrheit der Anrufer verständnisvoll reagierte. Andererseits: wie unterbelichtet muss man denn sein, um mitten aus der Menschenmasse heraus überhaupt noch ein Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018 UNTERHALTSAMES
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Taxi bestellen zu wollen? Glauben die, sie hätten Mister Spock am Telefon, der genau ihnen ein freies Taxi vor die Füße beamen kann – wobei übrigens die Nebenstehenden vom plötzlich landenden Taxi erschlagen würden? Ist das einfach die Nintendo-Generation, die sich im Computerspiel wähnt und mit den Gegebenheiten der Realität nicht mehr zurecht kommt? Da haben die Älteren von uns dereinst viel realistischere Sachen gespielt: Bauklötze, Lego, Doktor … äh, das Letzte lassen wir weg … ➔ FDP – Im Bundestagswahlkampf 2017 hatten unsere (wirtschafts-) liberalen Freunde u.a. angekündigt: „Die Digitalisierung bietet auch viele Chancen für kreative Geschäftsmodelle. Uber und Airbnb sind bekannte Beispiele der Share Economy. Das wollen wir fördern.“ Dazwischen zur Erläuterung: „Airbnb“ ist für das Hotelgewerbe etwa das, was 'Uber' für uns Taxler ist, nämlich eine Vermittlungsplattform für Urlauber und z. B. Medizintouristen, die unter Umgehung in Deutschland geltender Gesetze (Zweckentfremdung von privatem Wohnraum, Steuer, …) zur Schädigung des Hotelgewerbes und zur Erhöhung der Wohnungsknappheit beiträgt. Aber weiter mit der Politik: im ZDF-Sommerinterview am 22.7.2018 erklärte FDP-Chef Christian Lindner mit Blick auf „Uber“ wörtlich: „Wir wollen auf der anderen Seite, beispielsweise beim Taxigewerbe, überflüssige Bürokratie abbauen, so dass die Bürgerinnen und Bürger entscheiden: was setzt sich durch.“ Da erinnert sich Schrotti an Helmut Dietls geniale Serie „Kir Royal“, in der Mario Adorf in der Rolle als rheinischer Großindustrieller seinem Gegenüber droht „ich scheiß’ dich zu mit meinem Geld“ . Und genau das droht uns, wenn sich die marktradikalen Deregulierer um Herrn Lindner durchsetzen und uns kleine Fiakerlein den milliardenschweren amerikanischen Heuschrecken zum Fraß vorwerfen. Dann können wir auf Rikscha umsatteln oder als Brezensalzer bei Müllerbrot anheuern. ➔ FLUGTAXIS – Zwischenzeitlich geht nicht mehr nur ein CSU- Stadtratsmitglied von der baldigen Verfügbarkeit von Flugtaxis aus (s. letztes Heft), auch unser neuer Ministerpräsident Maggus Söder glaubt schon daran. Und tatsächlich: es gibt Leute, die bereits an elektrisch betriebenen Flugautos herumtüfteln. So verlautbarte die Firma Lilium aus Gilching vor circa einem Jahr, ihr Prototyp sei bereits geflogen. Dabei handelt es sich übrigens um eine Art futuristischen Hubschrauber, der also mithilfe mehrerer elektrisch betriebener Propeller senkrecht starten und dann geradeaus fliegen können soll. Angeblich 300 Kilometer weit bei 300 km ⁄ h Tempo. Von diesem angeblichen Jungfernflug gibt es von der genannten Firma auch ein nettes Filmchen im Internet, welches aber nach Schrottis unmaßgeblicher Meinung aus einer reinen Computeranimation besteht. Fake Flys, sozusagen. Aus sämtlichen Zeitungsberichten und Internetauftritten über diese ⁄ von diesen Tüftlern geht jedoch nicht hervor, wie das allesentscheidende Problem gelöst werden soll, nämlich, woher der Strom für die angekündigten Flugleistungen kommen soll. Bekanntlich bringen es die besten derzeit verfügbaren Batterien (eigentlich Akkus) bei Tesla angeblich auf ca. 500 Kilometer Reichweite, wobei die aber nur für den Vortrieb sorgen müssen und nicht, wie bei einem Fluggerät, auch noch für den Kampf gegen die Schwerkraft. Mit anderen Worten: wer den Stein der Weisen gefunden hätte und bereits über solche Stromspeicher verfügte, der wäre längst Milliardär, denn die Autoindustrie würde sie ihm aus den Händen reißen! Der Schreiber mutmaßt eher, dass Baron Münchhausen auf der Kanonenkugel neben der Kiste herreitet und dabei das Verlängerungskabel abspult … ➔ SEILBAHN – Wesentlich realistischer ist die Idee, mit der lt. Münchner Merkur vom 12.7.2018 die Stadt München, das bayerische Verkehrsministerium und der Schörghuber-Konzern schwanger gehen: eine circa viereinhalb Kilometer lange Kabinenseilbahn zwischen den U-Bahnhöfen Oberwiesenfeld und Studentenstadt (unser Freimann-Stand) soll in einer Höhe von 50 bis 60 Metern über der Straße stündlich rund 4.500 Menschen befördern können – und damit 50 Prozent mehr als eine Trambahnlinie. Bei zwei Zwischenstationen und einem Tempo von 29 km ⁄ h betrüge die Gesamtfahrzeit etwa 15 Minuten. Der Stromverbrauch und die Lärmentwicklung wären geringer als bei einer Trambahnlinie, wie auch die Baukosten mit derzeit grob geschätzten 50 Millionen Euro. Bauzeit: zwei bis zweieinhalb Jahre. Anders als bei einer Trambahnlinie müsste nicht einmal der Autoverkehr eingeschränkt werden, was für unsere Stadtrats-Grünen vermutlich ein böser Wehrmutstropfen wäre. Aber Onkel Schrotti, sonst eher zur gesunden Skepsis neigend, findet die Idee richtig gut. Schließlich müssen Seilbahnen nicht erst neu erfunden werden (vergl. Flugtaxis), sondern sind bereits seit vielen Jahrzehnten eine erprobte Technik. Wie wäre es denn, bei dieser Gelegenheit auch gleich nochmal die Trambahn-Westtangente zu überdenken? ➔ ÜBERFLÜSSIG – Aber jetzt zur aktuellen Schnapsidee (s. auch letztes Heft) eines Teiles unserer Rathäusler: jetzt hat doch der Stadtrat tatsächlich mit knapper Mehrheit aus CSU, FDP und Grünen dafür gestimmt, eine „vertiefende Untersuchung“ für die Realisierung eines Isar-Flussbades nördlich der Corneliusbrücke in Auftrag zu geben. Die zu untersuchende Variante soll sich in einem Kostenrahmen von 10 bis 19 Millionen Euro bewegen. Und das für eine voraussichtliche Nutzungszeit von gerade mal ca. 60 Tagen im Jahr, weil die Isar ansonsten eher mit frischeren Temperaturen aufzuwarten pflegt. Die haben wohl zu heiß (bzw. in der Isar: zu kalt) gebadet! (MS) Unsere Fahrzeuge sind sowohl mit Isarfunk als auch mit EG Datenfunk ausgestattet. Mercedes E-Klassen 24 Stunden Service Neue Adresse: Waldfriedhofstraße 30 81377 München Tel: 089/ 90 16 40 87 Mobil: 0160/ 187 22 88 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT WICHTIGE INFORMATIONEN F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München • Tel.: 089 30748047 Ihr Ansprechpartner: Günther Kurrer (GF) kontakt@er-tax.de • Spiegeltaxameter • Taxi-Dachzeichen • Cey-System • Sprechfunkgeräte • Lichtschrankenüberwachung • Datenfunk-Systeme • Taxi-Notalarmanlagen • Quittungsdrucker • Konformitätsbewertung • Sitzüberwachung F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH ER-TAX - für Ihren Erfolg istockphoto AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. Truderinger Straße 330 • 81825 München www.autoglaskraft.de Telefon 089 / 6 90 87 82 WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … ein Münchner Apotheker die Knete erfand? 1890 entwickelte Franz Kolb, ein Münchner Apotheker nahe des Kapuzinerplatzes, das Plastilin, den Hauptbestandteil jeder Knete, mit dem Kinder jeden Alters gern spielen. (BH) Freimann – Fremdenfeindlicher Angriff auf Taxifahrer Bereits am Mittwoch, 13.06.2018, gegen 22.50 Uhr, sollte ein 61-jähriger deutscher Taxifahrer mit Migrationshintergrund zwei Männer mit seinem Taxi in ein Bordell nach Freimann fahren. Auf der Fahrt dorthin wurde er von den Männern mit den Worten „Hurensohn“ und „afrikanisches Hurennegersohn“ beleidigt. Außerdem drohten sie ihn zu schlagen, wenn er das Taxameter nicht ausschalten würde. Der 61-Jährige tat dies nicht und verlangte am Zielort im Helene-Wessel-Bogen den Fahrpreis von ca. 8 Euro. Die Männer gaben ihm nun 50 Euro und er gab ihnen das Wechselgeld zurück. Plötzlich wurde er von den Männern ins Gesicht geschlagen und an den Haaren gezogen. Der 61-Jährige konnte aus seinem Fahrzeug flüchten, wurde aber von den beiden Männern zu Boden gezogen. Diese traten und schlugen nun mehrfach auf den am Boden liegenden 61-Jährigen ein, wobei sie auch gegen den Kopf schlugen und traten. Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Die beiden Männer konnten jedoch mit dem Fahrt- und Wechselgeld flüchten. Täterbeschreibung: Beide ca. 20–30 Jahre alt, ca. 160 cm groß, ein Täter war dick, hatte kurze braune Haare, trug ein blau-weiß kariertes Hemd und eine lange Hose. Der andere Täter war schlank, hatte kurze schwarze Haare, trug ein schwarzes T-Shirt und eine lange Hose. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. (TK) 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
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Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. Di. 11.09. 19.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung Manfred Henninger: Ein Gigant der Farben im Kunstkabinett. Ausstellungsdauer: 12.09.2018 bis 14.09.2018 Mi. 19.09. 19.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung Elisabeth Sorger: Art is in ... im Kunstkabinett Ausstellungsdauer: 20.09.2018 bis 05.10.2018 Mi. 26.09. 19.00 Uhr, Iris von Huene: Now and erverywhere im Innenhof, Ausstellungsdauer: 27.09.2018 bis 06.01.2018 Fr. 28.09. 20.30 Uhr, Opera in Jazz: „Amore e Morte“ mit Maximilian Geller (sax), Brigitte Geller (voc, sopran), Walter Lang (p), Manolo Diaz (b), Hajo von Hadeln (dr) Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE MESSE MÜNCHEN ➔ AKTUELLES PROGRAMM ➔ Command Control 2018 Die CEOs, Geschäftsführer und Entscheider kommen zum Leading Summit for Cyber Security Cyber Security ist eine der großen Herausforderungen der Digitalisierung. Denn wenn alles digital und vernetzt wird – wie bleibt dann die Sicherheit im Netz gewährleistet? Die Messe München bietet dafür ein neues, innovatives Veranstaltungskonzept: Die „Command Control“ thematisiert Cybersicherheit und ist die Dialogplattform für CEOs, Geschäftsführer sowie alle weiteren Entscheidungsträger, die an der Digitalisierung eines Unternehmens beteiligt sind. Spannende Impulsreden und Paneldiskussionen, exklusive Networking-Events, branchenübergreifende Best-Practice-Workshops und fünf interaktive Installationen bieten die Basis für einen branchen- und bereichsübergreifenden Austausch und machen Zusammenhänge erlebbar. ➔ Command Control 2018 ICM – Internationales Congress Center München 20. bis 22. September 2018 Donnerstag und Freitag 8–18 Uhr, Samstag 8–16.30 Uhr Die Veranstaltungen im September ⁄ Oktober 2018 ➔ Viszeralmedizin 2018 73. Jahrestagung der DGVS mit Sektion Endoskopie ICM – Internationales Congress Center München 12. bis 15. September 2018 Mittwoch und Donnerstag 7–19 Uhr Freitag 7.30–19 Uhr, Samstag 7.30–13.30 Uhr ➔ iba 2018 Die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks Messe München 15. bis 20. September 2018 Samstag bis Mittwoch 9.30–18 Uhr Donnerstag 9.30–17 Uhr ➔ bits & pretzels The Founders Festival 2018 ICM – Internationales Congress Center München 30. September bis 1. Oktober 2018 Sonntag und Montag 8–18 Uhr Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de atelier-tacke.de Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen: Preisgünstige Sondertarife für Taxen und Mietwagen Besondere Flottenkonditionen ab 3 Konzessionen Sondereinstufungen für Neueinsteiger Rechtschutz- und Betriebshaftpflichtkonzepte NEU: Taxi-Schutzbrief inkl. Leistung für Leihtaxi Carl-Zeiss-Str. 49 85521 Riemerling/Ottobrunn T elefon 089 / 58 90 96 70 Web www.fvo-finanz.de E-Mail info@fvo-finanz.de UNTER STÜTZER DES TA XI GEWERBES Ihr Spezialist für T axiversicherungen in München SEPTEMBER 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
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VIP IM TAXI ➔ BERND HELFRICH Der gebürtige Münchner Bernd Helfrich steht im September auf der Komödienbühne seiner Heimatstadt, der Komödie im Bayerischen Hof, mit dem Stück „Landeier-Bauern suchen Frauen“ . Er selbst bezeichnet dieses Engagement als ein Zurück zu seinen Münchner Wurzeln und genießt die Zeit in der Landeshauptstadt. Eigentlich wollte Bernd Helfrich Fußballer werden. In einer Jugendmannschaft hat er mit Franz Beckenbauer das Leder getreten und denkt noch heute gern an diese Zeit zurück. Später blieb er dem Sport treu und war ein gefragter Eishockeytorwart bei den SB Rosenheim. Trotz dieser Begabungen entschied er sich für die Schauspielerei. Dies war sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass seine Mutter Amsi Kern das Chiemgauer Volkstheater leitete. In den Anfangsjahren seiner Karriere stach er als jugendlicher Held mit bayerischem Dialekt hervor und da diese Kombination selten im deutschen Fernsehen war, sicherten sich viele Regisseure ihn als Besetzung dieses Genres. Das Publikum ist bis heute von seinen Rollen in Serien wie dem „Königlich Bayerischen Amtsgericht“ oder „Forsthaus Falkenau“, um nur einige zu nennen, begeistert. 1984 übernahm er die Leitung des Chiemgauer Volkstheaters von seiner Mutter. Er begreift sich als Volksschauspieler und sagt selbst, dass er Theater für das Volk spielt. Dies spürt der Zuschauer und die Fans danken es ihm. Mehr als 150 Fernsehaufzeichnungen seines Theaters begeisterten das Publikum nicht nur im bayerischen Raum. Wenn er auf der Bühne steht, sind die guten Einschaltquoten garantiert. Mit Witz und Charme ist bei den von ihm inszenierten Stücken der Erfolg vorprogrammiert. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler und Regisseur ist er seiner Harley treu geblieben. Wenn es die Zeit erlaubt, fährt er Motorrad. Aber auch das Fahren von Pferdekutschen hat er erlernt, einen Kutschenführerschein gemacht und fährt, wenn es die Zeit erlaubt, mit den eigenen Pferden vor der Kutsche durch das Chiemgau. Taxifahren ist für Bernd Helfrich eher selten. Aber wenn er denn ein Taxi braucht, dann freut er sich, wenn er einen echten Münchner Fiaker trifft. Er sagt selbst, dass diese Spezies leider ausstirbt. Einen hat er besonders ins Herz geschlossen: Isaak Cisse. Es fasziniert ihn so sehr, dass dieser Mann aus dem Senegal ihn mit urbayerischem Dialekt begrüßt. Mit ihm sei die Fahrt immer ein Erlebnis. Leider musste er auch schon andere Erfahrungen machen. Er war mit seinem Auto angereist und lies dieses am Stadtrand von München stehen, um dann mit dem Taxi zur Wiesn zu fahren. Der herbeigerufene Taxler erklärte ihm, dass um die Wiesn herum zu viel Verkehr sei und er deshalb dorthin nicht fahren werde. Bernd Helfrich verstand die Welt nicht mehr. Ihn ärgert auch, wenn der Fahrer keine ausreichenden Deutschkenntnisse mitbringt und dann auch noch keine Straßenkenntnisse besitzt und den Fahrgast auffordert, ihm zu sagen, wo die Straße sei und wie er dahin käme. Das ist kein Aushängeschild für das Münchner Taxigewerbe. Das Stück Heiratswillige Frauen dringend gesucht: In tiefer, gottverlassener Provinz führen die Jungbauern Jan, Jens und Richard ein beschauliches Dasein — als Singles wider Willen. Die Jungs stehen vor einer schier unlösbaren Aufgabe: Wie gewinnt man die moderne Großstadtfrau für ein Eheleben auf dem Lande? Mit einer Kontaktanzeige? Über die Partnervermittlung „mit Niveau"? Oder doch bei der Junggesellen-Versteigerung am Schützenfest? Videobotschaft heißt das Zauberwort: Zwischen Schwein, Schaf und Scheune gehen die drei per YouTube auf Brautschau in der ganzen Welt! Ein Feuerwerk der guten Laune, diese frische, freche und besondere Komödie – nackte Tatsachen inklusive! (BH) ➔ Vorstellungen: 12. September bis 28. Oktober 2018 ➔ Montag bis Samstag 19.30 Uhr, Sonn- und Feiertage 18 Uhr Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de Prominente berichten über ihre Erfahrungen Foto: Tina Kern 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER SEPTEMBER 2018 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Samstag, 01. September ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 15.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Wolferl hat keine Zeit ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Herren) ➔ 17.30 Uhr, GOP, Dummy ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Hatzius ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Schwarze Grütze ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, The Spirit of Falco ➔ 20.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne im September 2018 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Matthias Gmelin Quintett feat. Joe Chambers Sonntag, 02. September ➔ 14.30 Uhr, GOP, Dummy ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 15.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Wolferl hat keine Zeit ➔ 17.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey: EHC Red Bull München – TPS Turk ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Nils Heinrich ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Thomas Anders & Modern Talking Band ➔ 20.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne im September 2018 Montag, 03. September ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, fastfood theater ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Al Di Meola ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Götz Frittrang Dienstag, 04. September ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, Der große deutsche Schlager Circus ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christoph Reuter ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Frank ➔ 20.30 Uhr, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 05. September ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzerte im Münchner Dom 2018 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bernd Stelter ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Simon & Jan ➔ 20.00 Uhr, GOP, Dummy Donnerstag, 06. September ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Dominik Herzog ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Hofesh Shechter Company – Grand Finale ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Simon & Jan Freitag, 07. September ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alf Poier ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Florian Wagner ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Hofesh Shechter Company – Grand Finale ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Robert Griess ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Supertramp’s Roger Hodgson & band ➔ 20.30 Uhr, Isartal, Munich Swing Orchestra ➔ 21.00 Uhr, Strom, I Heart Sharks Samstag, 08. September ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Herren) ➔ 19.30 Uhr, Münchner Marionettentheater, Hänsel und Gretel ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Einstürzende Neubauten ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maren Kroymann ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Roland Hefter ➔ 20.00 Uhr, Strom, Sophie Hunger Sonntag, 09. September ➔ 13.30 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ritter Rost und die Zauberfee ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Kom(m)ödchenensemble Montag, 10. September ➔ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Kina Grannis ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner Dienstag, 11. September ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Alexander Liegl ➔ 20.30 Uhr, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 12. September ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ritter Rost und die Zauberfee ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzerte im Münchner Dom 2018 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Bake This ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Günther *Gunkl* Paal ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Lars Redlich ➔ 21.00 Uhr, Strom, Marian Hill Donnerstag, 13. September ➔ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Günther *Gunkl* Paal ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Vocal Recall ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, Hurra! ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Aristocrats Freitag, 14. September ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ritter Rost und die Zauberfee ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Arnulf Rating ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Franziska Wanninger ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, Hurra! ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz Samstag, 15. September ➔ 15.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ritter Rost und die Zauberfee ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – Bayer 04 Leverkusen ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, "Kingdom Hearts" Orchestra – World Tour ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Arnulf Rating ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Carmina Burana ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Come together ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, It takes two ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Klavierabend, Horacio Lavandera ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Lady Lords & Company ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Pigor und Eichhorn ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, Hurra! Sonntag, 16. September ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, M-net Münchner Outdoor-Sportfestival ➔ 14.00 Uhr, Krist & Münch, Kinder-Zaubershow Nr. 1 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Fall für Felix Spürnase ➔ 15.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 16.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Straubing Tigers ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Offenes Singen ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Tilman Birr ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Night Game Montag, 17. September ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, fastfood theater ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stephan Zinner Dienstag, 18. September ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.30 Uhr, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM SEPTEMBER 2018 ➔ 01.09.-30.09. Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila ➔ 01.09.-30.09. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Mamma Mia! ➔ 01.09.-30.09. täglich 15.00 Uhr, Deutsches Museum, Mitmach-Programm ➔ 01.09.-29.09. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Sherlock Holmes & Der Tod des Bayernkönigs ➔ 01.09.-15.09. täglich 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2018 ➔ 01.09.-09.09. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie ➔ 02.09.-16.09. Mi+Do+Sa+So 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Così fan tutte ➔ 03.09.-27.09. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park ➔ 03.09.-12.09. täglich 11.00 Uhr, Bayerischer Rundfunk-Funkhochhaus, Intern. Musikwettbewerb ➔ 05.09.-09.09. täglich 10.00 Uhr, Gasteig, Intern. Musikwettbewerb ➔ 06.09.-15.09. Do-Sa 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➔ 07.09.-23.09. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Dummy ➔ 10.09.-14.09. täglich 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 12.09.-30.09. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Landeier – Bauern suchen Frauen ➔ 19.09.-29.09. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Kein Honigschlecken ➔ 21.09.-29.09. Mo-Sa Schottenhamels Löwenbräukeller, Wiesnzelt ➔ 22.09.-30.09. Oktoberfest 2018 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2018 SERVICE
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Mittwoch, 19. September ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzerte im Münchner Dom 2018 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, Christoph Springer ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Amjad ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Andrè Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb Donnerstag, 20. September ➔ 14.00 Uhr, Alter Botanischer Garten, Zirkus Pumpernudl ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dagmar Schönleber ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Dave Davis ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Poodles ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Bad Sounds ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb Freitag, 21. September ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Augsburger Panther ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, De-Phazz ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Ecco Meineke ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Gaggi’s Tanzparty ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Jeff Lynne’s ELO ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Mathias Tretter ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rio del Isar ➔ 20.00 Uhr, Neue Theaterfabrik, Saxon ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, fünferl Samstag, 22. September ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Jubiläumsfestwoche – Die Meistersinger von Nürnberg 19.00 Uhr, Gasteig, ODEON- Jugendsinfonieorchester ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Glitterama ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nora Boekler ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas Sonntag, 23. September ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Jubiläumsfestwoche – Die Meistersinger von Nürnberg ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Klavierrecital Yi-Chih Lu ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Maurer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Chris Boettcher ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kafka und Satie ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Rea Garvey ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Songbook ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Ocean Alley Montag, 24. September ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Herbert und Schnipsi ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied Dienstag, 25. September ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gunkl und Harald Lesch ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.30 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – FC Augsburg ➔ 20.30 Uhr, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 26. September ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Jubiläumsfestwoche – Le nozze di Figaro ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Matt Gresham ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Salim Samatou ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Sigi Popp ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, GOP, Dummy Donnerstag, 27. September ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Marat ⁄ Sade ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Astrid Hofmann – Toll Toller Tolerant ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Biffy Clyro ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Renè Sydow ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce Freitag, 28. September ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Jubiläumsfestwoche – Le nozze di Figaro ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Musica Viva ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Krefeld Pinguine ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, UR ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Ein liederliches Stück ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Nick Woodland ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Till Reiners Samstag, 29. September ➔ 11.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Jubiläumswoche – Liedmatinée ➔ 17.30 Uhr, GOP, Dummy ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die Verlobung in St. Domingo ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustige Witwe ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, L’Ebreo ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Marat ⁄ Sade ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, The Story So Far ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, UR ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Dieter Nuhr ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Katrin Bauernfeind Live ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Maria Maschenka ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Martin Großmann ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz Sonntag, 30. September ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Dantons Tod ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, S. Prokofjew – Peter und der Wolf op. 67 ➔ 14.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Kölner Haie ➔ 14.30 Uhr, GOP, Dummy ➔ 15.00 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Der Wiesnräuber ➔ 15.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Jubiläumsfestwoche – Die Meistersinger von Nürnberg ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustige Witwe ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Don Juan ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Austria 4+ - Eing’schenkt und aufg’wärmt ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Josipa Lisac + Rembetika ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, UR ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Der kleine Prinz ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.30 Uhr, Backstage, The Rasmus istockphoto Fahrerlaubnisverordnung (FEV) Leistungs-, Sehtest sowie ärztliche Untersuchungen. PIMA Gesundheitszentrum München Ingolstädter Straße 5 80807 München Ohne Voranmeldung. Donnerstag: 09:00 Uhr - 16:00 Uhr Beratungshotline. 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