TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2018
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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BRÜCKEN UND TUNNEL VON DEN ERSTEN PLANUNGEN BIS ZUM JAHR 2018 VOM LÄRM ZUM FEINSTAUB WIE SICH DIE UMWELTBELASTUNGEN SEIT 1973 VERÄNDERTEN BUNDESSTRASSE 2R 28 KILOMETER RINGSTRASSE VERBINDEN 6 AUTOBAHNEN ➔ DIE STAUREICHSTE STRASSE DEUTSCHLANDS OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE DER MITTLERE RING MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE AUGUST 2018
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Grundkurs Montag, 06.08., 20.08., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 01.08., 08.08., 22.08., 29.08., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Samstag, 04.08., 11.08., 18.08., 25.08., jeweils von 10 bis 13 Uhr Leistungskurs Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt! Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Samstag, 04.08., von 9 bis 10 Uhr Montag, 13.08., von 17.30 bis 18.30 Uhr Samstag, 18.08, von 9 bis 10 Uhr Montag, 27.08., von 17.30 bis 18.30 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 23.08., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 24.08., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 22.08., von 15 bis 17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 5 ⁄ 2018 28. August bis 25. September 2018 ➔ Kurs 6 ⁄ 2018 06. November bis 4. Dezember 2018 ➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de AUSBILDUNG ➔ AUGUST 2018 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Juli 2018 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08 Titelthema ⁄ Die staureichste Straße Deutschlands 10 Neutraler Fakten-Check ⁄ Der Diesel 18 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 22 Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Erster tödlicher Autounfall 25 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 26 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise August 2018 27 VIP im Taxi ⁄ Saskia Valencia 28 Service ⁄ Veranstaltungskalender August 2018 30 atelier-tacke.de AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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Köln: Versuch der Einflussnahme durch mytaxi auf GV Am 20.06.2018 stand in der Generalversammlung der TAXI RUF Köln eG das turnusmäßig aus dem Vorstand ausscheidende Mitglied Aleksandar Dragicevic zur Wiederwahl. Herr Dragicevic war und ist mit seinen beiden Vorstandskollegen Oguzhan Ogul und Borzoyeh Mohsenzadeh die treibende Kraft hinsichtlich der von der TAXI RUF eG erstrittenen gerichtlichen Entscheidungen gegen die besser als mytaxi bekannte Intelligent Apps GmbH. Mytaxi hat durch den unten angehängten Text, der vorab an die dort angemeldeten Taxiunternehmer und -fahrer verschickt wurde, Einfluss auf die in der GV zur Abstimmung stehenden Tagesordnungspunkte zu nehmen versucht, wo u.a die Wiederwahl des mytaxi offensichtlich nicht genehmen Vorstandsmitglieds Aleksandar Dragicevic zur Bescheidung anstand. Das ist ein so ungewöhnlicher Vorgang, dass wir diesen Brief im Sinne aller unserer Genossinnen und Genossen veröffentlichen, um diesbezüglich für absolute Transparenz zu sorgen. Der Originaltext lautet wörtlich: „Liebe Kölner Taxiunternehmer, liebe Kölner Taxifahrer, das erste Halbjahr 2018 neigt sich schon wieder dem Ende zu. Das ist für uns ein Anlass, Ihnen für das beste Halbjahr in der über siebenjährigen Kölner mytaxi Geschichte zu danken. Der Bruttoumsatz der bei uns vermittelten Fahrer ist im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um über 70 % gestiegen. Die Anzahl der aktiven Fahrer konnte um ein Drittel gesteigert werden. Fahrgäste werden in durchschnittlich vier Minuten bedient. Diese positive Entwicklung zeigt, dass es für Fahrgäste offenbar im Trend liegt, die Taxi- Mobilität über die digitale App-Technologie von mytaxi zu organisieren. Wir sind gleichzeitig sehr stolz auf alle Fahrer. Ohne Sie wäre dieses Ergebnis nicht möglich! Unser Dank gilt ausdrücklich auch unserem Kooperationspartner taxi17, der ebenfalls ein Wachstum verzeichnen kann. Ein schönes Beispiel, dass eine klassische Taxizentrale und eine digitale Plattform beidseitig gewinnbringend voneinander profitieren können. Ein anderes Bild vermittelt leider das „kölsche Original“ Taxi-Ruf. Die Genossenschaft verschwendet ihre Energie in der juristischen Verfolgung der eigenen Beitragszahler, die mytaxi Touren durchführen. Die anstehende Generalversammlung der Genossenschaft beschäftigt sich konsequenterweise mit zahlreichen Satzungsänderungen, die ihre Mitglieder in ihren unternehmerischen Freiheiten weiter einschränken wird. Jeder, der diese Praxis für unfair und falsch hält, sollte von seinem Stimmrecht Gebrauch machen. Wir versprechen Ihnen, jede Silbe von Satzung sowie Fahr- und Funkdienstordnung unter die juristische Lupe zu nehmen.“ Der Inhalt des Anschreibens spricht nach unserer Bewertung für sich. Mytaxi selbst ist – wie jedermann unter bundesanzeiger. de öffentlich nachlesen kann – hochdefizitär und führt vor diesem Hintergrund bei der Eigenbewertung offensichtlich lieber den nach dortigen Angaben gestiegenen „Bruttoumsatz“ als den insgesamt eingefahrenen Millionenverlust an. Der oben bereits angesprochene Versuch der Einflussnahme auf die Generalversammlung und die damit einhergehenden Herabwürdigungsversuche der Genossenschaft sind dabei evident. Besonders ist zudem, dass mytaxi im Sinne einer Rechtsberatung eine juristische Untersuchung der hiesigen Satzung sowie der Fahr-/Funkdienstordnung ankündigt. (Pressemitteilung der TAXI RUF Köln eG) Emission oder Immission? Das Wort Emission ist vom Lateinischen „emittere“ abgeleitet, was Austrag oder Ausstoß bedeutet. Wenn von Emission die Rede ist, handelt es sich um den Ausstoß von Störfaktoren in die Umwelt. Dabei ist nicht jede Emission umweltrechtlich relevant. Es ist auch unerheblich, ob der Emitter einen natürlichen oder künstlichen Ursprung hat. Es gibt natürliche Emitter, die erhebliche, für den Menschen schädliche, Emissionen ausstoßen. Beispiele dafür sind Sümpfe oder auch Rinder, die große Mengen von Methan an die Umwelt abgeben, aber auch Gesteine, die Radioaktivität oder Schwermetalle absondern können. Für die Umwelttechnik und das Umweltrecht ist daher eher die Immission von Bedeutung. Immission, aus dem Lateinischen immissio für Hineinlassen, beschreibt die Auswirkungen der Emission auf die Umwelt, den Menschen, die Natur. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz umfasst allgemeine Grundlagen und Regelungen zum Schutz von Menschen sowie Tieren, Pflanzen und Sachen vor Luftverunreinigungen, Geräuschen, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnlichen Umwelteinwirkungen. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass – besonders bei natürlichen Emittenten – es oft unmöglich ist, natürliche Emissionen zu verhindern. Deshalb muss sich der Gesetzgeber auf die Auswirkungen der Emissionen konzentrieren und zum Schutz von Natur und Umwelt Vorschriften erlassen, um Gefahren abzuwehren. Ein Beispiel dafür ist die Festsetzung der Verwendung von Quellwasser als Trinkwasser. Liegt der Grenzwert für Arsen einer Quelle über dem unschädlichen Maß, wird der Verwendungszweck eingeschränkt bzw. die Trinkwasserentnahme verboten. Da das Wasser auf natürlichem Wege Arsen durch das Gestein aufnimmt und dieser natürliche Vorgang nicht eingeschränkt werden kann, muss sich auf die Immission beschränkt werden. ➔ DIE GENOSSENSCHAFT 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018 AKTUELLE INFORMATIONEN
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Luftverschmutzung ist kein Problem, das erst die Menschen der modernen Neuzeit betraf. Bereits im Mittelalter wurde in manchen Gegenden Deutschlands die Luft „dick“ . Der Bergbau und die Köhlerei verschlangen riesige Mengen an Holz. Zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges gab es kaum noch große Waldgebiete. Eine kurze Erholungsphase durch die drastische Dezimierung der Bevölkerung konnte ab 1750 nicht verhindern, dass es kaum noch Holz in Mitteleuropa gab. In den Wintern wurden Zaunpfähle, Geländer und Treppen verbrannt. Die Städte versanken in Fäkalien und der Rauch der Feuerstätten machte den Menschen das Atmen schwer. Im Zuge der beginnenden Industrialisierung wurde die Lage kaum besser. Viele Menschen strömten in die Zentren und die ungefilterten Ab gase der Fabriken legten sich über die Städte. Durch die Verwendung von Kohle anstatt Holz als Brennmaterial konnte sich zwar der Wald erholen, sorgte aber nun durch die chemische Zusammensetzung der Verbrennungsgase für hohe Schadstoff werte in der Luft. Vielen sind noch die Probleme durch den sauren Regen zu Beginn der 1980er Jahre in Erinnerung. Unsere deutsch-romantische Beziehung zum Wald war wohl auch ausschlaggebend für das Umdenken in der Gesellschaft. Die Romantiker des frühen 19. Jahrhunderts haben den Verlust des Waldes als Sinnbild für die Vernichtung der Naturressourcen tief in das Bewusstsein unserer Bevölkerung verankert und damit einer neuen Umweltbewegung den Weg geebnet. Wenn man die Schadstoffwerte in den Städten vom Ende des 20. Jahrhunderts mit denen von heute vergleicht, ist heute, trotz der gestiegenen Kapazität des Verkehrs, die Luft deutlich sauberer als damals. Dies heißt nicht, dass wir uns mit dem Erreichten zufrieden geben sollen, aber vielleicht relativiert dies unser stetiges Schlechtreden der modernen Welt. (BH) Wiener Platz mit verlängerter Aufstellzeit Am Wiener Platz haben wir – leider vergeblich – versucht, einen anderen Stellplatz zu bekommen. Jedoch wurde uns als Kompromiss eine Verlängerung der Aufstellzeit genehmigt. Jetzt dürfen sich Taxis schon ab 20.00 Uhr aufstellen und können damit Gäste aus der Ladenschlusszeit bedienen. Die Endzeit von 5.00 Uhr ist geblieben. (RM) Autonome Autos könnten zum Verkehrskollaps führen Bislang malten Experten ein schönes Bild von der neuen Verkehrswelt: Selbstfahrende Autos kommen mit Hilfe einer App per Knopfdruck und weil man die Roboterautos nur bei Bedarf ruft, auf der zu fahrenden Strecke sogar Personen dazu steigen können, braucht man zukünftig auch viel weniger Autos, um mehr Menschen transportieren zu können. Das heißt: weniger Verkehr auf den Straßen. Diese Vision ist ein Irrtum. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Weltwirtschaftsforums. Ganz im Gegenteil, es würde sogar zu mehr Staus auf den Straßen kommen - vor allem in den Innenstädten, so die Forscher. Anhand eines Verkehrssimulationsmodells, in die Daten und Siedlungsstruktur der Stadt Boston einflossen, wurden die zukünftigen Verkehrsströme berechnet. Eines der konkreten Ergebnisse lautet, dass sich durch verstärkten Einsatz von selbstfahrenden Autos in der Innenstadt von Boston die durchschnittliche Fahrzeit um 5,5 Prozent erhöhen würde. Dies läge hauptsächlich daran, dass diese autonomen Autos den Nutzer nicht nur von Tür-zu-Tür kutschiert, sondern gleichzeitig eine einfache und schnelle Buchung sowie günstige Fahrpreise anbieten. „Bei Fahrten, die kürzer sind als vier Meilen werden sich die Nutzer künftig vermutlich eher für autonome Taxis oder Shuttles mit geringer Kapazität entscheiden, anstatt den ÖPNV zu nutzen – also Busse oder Züge, die viele Menschen gleichzeitig befördern können“, sagt Nikolaus Lang, Senior Partner bei Boston Consulting und Mitautor der Studie. Und genau hier entsteht das Problem: Kurze Strecken – wie sie häufig in der Innenstadt der Fall sind – werden dann trotzdem mit dem Auto bestritten. Das führe zu mehr Autos auf den Straßen und dadurch zu einem höheren Verkehrsaufkommen. (Quelle: Welt) Unfall mit Fußgänger: Haftung eines Fahrzeughalters kann im Einzelfall vollständig entfallen ➔ Autofahrer kann bei grob verkehrswidrigem Verhalten des Fußgängers kein Verschulden angelastet werden. Das Oberlandesgericht Nürnberg hat entschieden, dass die Betriebsgefahr, die von einem Kraftfahrzeug ausgeht, bei grob verkehrswidrigem Verhalten eines Fußgängers vollständig entfallen kann, wobei dies jeweils im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung zu klären ist. Die Klägerin des zugrunde liegenden Streitfalls ist die Krankenkasse der Geschädigten. Diese hatte zunächst aus einem neben einer siebenspurigen Fahrbahn im Stadtgebiet von Fürth geparkten Pick-up ein mannshohes Plakat ausgeladen. Dieses Plakat wollte die Geschädigte auf einem Grünstreifen aufstellen, welcher sich zwischen den ersten vier Fahrbahnen und den folgenden drei Fahrbahnen befand. Nur wenige Meter von dem geparkten Pick-up entfernt hätte die Geschädigte an einer Ampelanlage gefahrlos die Straße überqueren und zu dem Grünstreifen gelangen können. Sie wollte jedoch unmittelbar am Ausladeort mit dem großen Plakat in Händen über die Straße gehen, wobei sie insgesamt vier Spuren hätte überqueren müssen. Der Beklagte, welcher mit seinem GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Wir trauern um unseren langjährigen Kollegen Peter Kamrath (Taxi 2176) Herr Kamrath verstarb am 5. Juni 2018 im Alter von 75 Jahren. AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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Pkw den zweiten Fahrstreifen befuhr, erfasste jedoch die Geschädigte, welche schwere Verletzungen erlitt. Die Klägerin verlangte vom Beklagten Schadensersatz für aufgewendete Heilbehandlungskosten und auch die Feststellung, dass dieser den künftig noch entstehenden Schaden zu ersetzen hat. Dabei ging sie von einer Haftungsquote von 50 % aus. Das Landgericht Nürnberg-Fürth gab der Klage mit einer Haftungsquote von 1 ⁄ 3 zu Lasten des Beklagten statt. Gegen dieses Urteil legten beide Parteien Berufung ein. Das Oberlandesgericht Nürnberg wies die Berufung der Klägerin zurück und hob auf die Berufung des Beklagten hin das Urteil des Landgerichts Nürnberg- Fürth auf und wies die Klage ab. Das Oberlandesgericht ging von einer Allein haftung der Geschädigten aus. Der Beklagte habe nicht damit rechnen müssen, dass diese plötzlich die Straße überqueren werde. Der Pick-up sei neben der Fahrbahn geparkt worden und habe kein Verkehrs hindernis dargestellt. Es habe für den Beklagten ferngelegen, damit zu rechnen, dass „jemand mit einer mannshohen Plakatwand nicht den 15 m entfernten ampelgeregelten Fußgängerüberweg nehmen würde, sondern versuchen könnte, die vier Fahrbahnen zu dem bewachsenen Trennstreifen in einem Zug zu überqueren.“ Der Beklagte habe deshalb auch nicht schon beim ersten Schritt der Geschädigten auf die Fahrbahn mit einer Vollbremsung reagieren müssen. Zwar hätte er bremsen müssen, als die Geschädigte weiter auf die Fahrbahn lief, da sei der Unfall aber selbst mit einer Vollbremsung nicht mehr vermeidbar gewesen. Die Geschädigte habe sich grob verkehrswidrig verhalten. Sie hätte die mehrspurige Straße nur an der Ampel überqueren dürfen. Zudem habe sie sich auch beim Überqueren der Straße nicht richtig verhalten, weil das sich annähernde Fahrzeug des Beklagten für sie erkennbar war und sie deshalb hätte stehen bleiben müssen, zumal sie ein sperriges Plakat mit sich führte. (Oberlandesgericht Nürnberg, Urteil vom 31.01.2018 – 4 U 1386 ⁄ 17) Datenfunk-Tipps ➔ „Taxi-Deutschland App“-Aufträge mit der Option „App-Zahlung“ Da es immer wieder zu Irritationen und verärgerten Kunden im Zusammenhang mit App-Bestellungen kam, weil die Fahrer nicht wussten, dass die Fahrt auch über die App bezahlt werden kann (oder vorgaben von App-Zahlungen noch nie etwas gehört zu haben), mussten wir das Procedere bei diesen Aufträgen ändern. Dem Fahrer soll jetzt sofort klar werden, dass er vom Kunden kein Bargeld kassieren darf. Um eine bekannte und nicht verwirrende Kenntlichmachung solcher Aufträge für die Fahrer zu gewährleisten, haben wir uns für ein Procedere entschieden, das die Fahrer bereits von anderen fahrpreispflichtigen Aufträgen kennen. Die Umsetzung des nachfolgend geschilderten Procederes konnte bis dato nur für das HALE TT-01 gemacht werden, die entsprechenden Änderungen für iPAQ- und HTC-Endgeräte werden folgen. Bei Aufträgen mit gewünschter „TD APP Zahlung“ muss die Fahrt mit einer TD-App- Zahlung abgeschlossen werden. Ähnlich wie bei rückmeldepflichtigen Aufträgen wird die Taxinummer gelb nach „Einstiegsmeldung“ bzw. „Taxameter an“ im Einstiegsbereich (siehe Abbildung 1). Bei „Taxameter aus“ bzw. „Klick auf gelbe Taxinummer“ kommt man automatisch in die TD-App Zahlung, ohne dass der Menüpunkt aufgerufen werden muss. Bei „Taxameter aus“ wird zunächst der Fahrdatensatz angezeigt und ist zu bestätigen. Bei „Klick auf gelbe Taxinummer“ (Fahrt ohne Taxameter) ist stattdessen die Fahrpreiseingabe auszufüllen. Der nächste Schritt ist dann in beiden Fällen die (voreingestellte) TD-App Zahlung. Nach Absenden des Fahrpreises muss dann auf die Bestätigung des App-Kunden gewartet werden (siehe Abbildung 2). Unser Datenfunkbüro steht Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung! (NL) Der Fahrgast muss jetzt über das Zahlungssymbol die Zahlung abschließen. Bitte warten ... 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Im Aktionszeitraum vom /zero.lf/one.lf./zero.lf/four.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf bis /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf erhalten Sie beim Erwerb (Kauf, Leasing, Finanzierung) eines ausgewählten Fahrzeugmodells der Marke Volkswagen Pkw und nachgewiesener Verwertung Ihres Diesel-Pkw-Altfahrzeugs (Schadstoffklasse Euro /one.lf–/four.lf) eine modellabhängige Umweltprämie. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer. Das zu verschrottende Altfahrzeug muss zum Zeitpunkt der Neufahrzeugbestellung mindestens /six.lf Monate auf Sie zugelassen sein und bis spätestens einen Kalendermonat nach Zulassung des Neufahrzeugs durch einen zertifizierten Verwerter verschrottet werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten jährlichen Fahrleistung. Hauspreis (brutto): /two.lf/two.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/nine.lf/nine.lf € inkl. Überführungskosten nach München inkl. Diesel-Umweltprämie: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf Anzahlung: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /one.lf/seven.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/nine.lf/nine.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf % Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/three.lf./four.lf/two.lf/two.lf,/eight.lf/eight.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /three.lf/eight.lf/three.lf,/eight.lf/one.lf € /two.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Noch /three.lf/zero.lf verfügbare Fahrzeuge vor der Wies’n mit Diesel-Umweltprämie bis zum /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf sichern. /one.lf
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Regionalkonferenz zur Zukunft der Mobilität Am Samstag, den 9. Juni 2018, lud die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen um 10.00 Uhr zu einer Veranstaltung im Bayerischen Landtag ein. Verschiedene Referentinnen und Referenten berichteten über die Möglichkeiten der Digitalisierung und über Lösungsansätze für die Mobilität der Zukunft. So stellte ein Vertreter des Landratsamtes München das Konzept eines Radschnellweges zwischen der Universitätsstadt Garching und der Landeshauptstadt vor. Eine Professorin der Hochschule RheinMain fasste die Ergebnisse eines Modellprojektes mit Brennstoffzellen- Bussen im Linienverkehr zusammen. Für das Taxi- und Mietwagengewerbe nahm Herr Frank Kuhle als Vorsitzender des Landesverbandes teil, der einen Vortrag über die Auswirkungen neuer Bedienungsformen auf das Personenbeförderungsgewerbe hielt. Er informierte die Teilnehmer über den Druck auf das Gewerbe, der überwiegend durch nicht korrekte sowie illegale Handlungsweisen neuer Marktteilnehmer ausgeübt wird. Es wäre vorrangig Aufgabe der Behörden, dem Einhalt zu gebieten, auch und vor allem weil Nachweise über unkorrektes Verhalten ohne entsprechende Befugnisse nur sehr schwierig erbracht werden können. Eine Kapitulation stehe aber nicht zur Diskussion, da heute schon Existenzgrundlagen vernichtet werden und dadurch die soziale Ungerechtigkeit steigt. Neue Untersuchungen aus dem Herkunftsland von Uber zeigten zudem auf, dass nach der Marktverdrängungsphase die durchschnittlichen Beförderungskosten bei den neuen Anbietern höher liegen, als im Vergleich zum traditionellen Taxigewerbe. Durch die Zunahme von zahlreichen Fahrdienstautos hat sich der Verkehr in New York inzwischen verlangsamt. In Boston ergab eine Studie, dass Systeme ohne Gewinnerzielungsabsicht sogar die Bürger von Bussen, Bahnen und Fahrrädern abziehen. Die größte Gefahr ist aber in einer 2-Klassen-Gesellschaft zu sehen, wenn z. B. in einer Silvesternacht von Uber für eine 20-Dollar-Taxifahrt 700 Dollar verlangt werden. Bürger mit Durchschnittseinkommen können sich das nicht leisten. In der Krankenversicherung müssen gesetzlich Versicherte monatelang auf einen Behandlungstermin warten, vielleicht in Zukunft auch auf eine bezahlbare Beförderungsmöglichkeit zum Arzt. Mobilität – außer zu Fuß gehen oder Radfahren – ist energieintensiv. Die Energiekosten werden langfristig steigen. So müsse doch stark in Zweifel gezogen werden, wenn verkehrsfremde Akteure dauerhaft günstigere Verkehrsangebote versprechen. Vielmehr würde das System der kreativen Destruktion gefahren, in Kurzform: erst ruinieren – dann kassieren. Herr Kuhle warnte deutlich vor den Auswirkungen der Marktverdrängung. Mobilitätsdienstleistungen in Deutschland gehören zur Daseinsvorsorge. Wie Stromanschluss und Wasserleitung dürfen Grundbedürfnisse nicht zum Spielball privater Investoren werden. Daher müssten sich im Interesse der Menschen alle Ebenen von Politik, Verwaltung und Gesellschaft der Herausforderung annehmen, da ohne bezahlbare Mobilität die Wirtschaft nicht funktioniert und die Lebensqualität der Menschen leidet. Zudem kritisierte er die Vorgehensweise staatlicher Konzerne, wie Deutsche Bahn AG, aber auch die Automobilindustrie, die unter dem Deckmantel von Experimentierklauseln einen Versuchsballon nach dem anderen starten, zu Lasten der Steuerzahler oder Autokäufer. In keinem einzigen Fall konnte bisher nachgewiesen werden, dass nach dem Herumexperimentieren auch die Wirtschaftlichkeit gegeben ist. So wäre es doch sinnvoller, eine Zusammenarbeit mit dem vorhandenen Gewerbe zu suchen, anstatt das Rad, oder in unserem Fall den Verkehr, an sich immer wieder neu erfinden zu wollen. Der Vorsitzende des Landesverbandes teilte den Teilnehmern mit, dass sich das von ihm vertretene Gewerbe nicht als Teil des Problems sehe, sondern als Teil der Lösung. Im Anschluss gab es eine Runde, bei der die Veranstaltungsteilnehmer einzelne Aspekte und Informationen hinterfragen und vertiefen konnten. Herr Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen und der verkehrspolitische Sprecher, Herr Markus Ganserer, signalisierten dabei deutlich die Unterstützung für das Personenbeförderungsgewerbe. Der Grundsatz „same business – same rules“ sei von allen Marktteilnehmern einzuhalten, ebenso wie Vorschriften, die sich aus den unterschiedlichen Gesetzen ergeben. Der bayerische Landeserverband bedankt sich bei der Fraktion und den Teilnehmern für die Gelegenheit, die Auswirkungen der neuen Mobilitäts konzepte aus Sicht des Gewerbes darstellen zu dürfen. Die Veranstaltung endete um 15.30 Uhr. (FK) Uber will betrunkene Fahrgäste erkennen Uber will wissen, ob seine Fahrgäste betrunken sind – und zwar bevor diese von einem Fahrer oder einer Fahrerin abgeholt werden. Dazu will das Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) nutzen. Vor einiger Zeit meldete Uber ein entsprechendes Patent an, das vor kurzem öffentlich wurde. Um vorherzusagen, ob jemand zu viel getrunken hat, schaut sich die KI an, wie eine Person die Uber-App normalerweise benutzt. Dabei werden verschiedenen Faktoren berücksichtigt: Zum Beispiel, wie viele Tippfehler jemand beim Schreiben macht oder wie präzise man auf Links oder Buttons klickt. Aber auch wie schnell jemand läuft oder wie lange man gebraucht hat, um Uber zu rufen, wird einbezogen. Anhand dieser Parameter erkennt die KI dann ein ungewöhnliches Verhalten. Dazu kommen dann noch Informationen wie: Wo wurde das Uber bestellt und zu welcher Uhrzeit? Angeblich will Uber die Erkennung nur zum Schutz der Fahrerinnen und Fahrer einsetzen, die über den Zustand des/der Fahrgäs- ➔ DER LANDESVERBAND 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
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te vorgewarnt werden sollen. Nur in einem Nebensatz der Pressemitteilung ist nachzulesen: „Oder der Fahrgast wird gar nicht mehr mitgenommen.“ Entgegen den öffentlichen Verkehrssystemen, wie in Deutschland das Taxigewerbe, hat der amerikanische Vermittler keine Pflicht zur Beförderung und keine Tarifpflicht. Der Gedanke scheint nicht absurd, dass unerwünschte Fahrgäste auch durch übertrieben hohe Fahrpreise abgehalten werden können. Oder vielleicht: Wer betrunken ist, muss mehr bezahlen. Viel Spaß beim kommenden Oktoberfest in München. (Quelle: neuepresse.de) Linksabbiegen mit Schienenverkehr: Vorrang für Straßenbahnen gilt auch bei Grünphase Straßenbahnen haben auch dann Vorrang, wenn die Ampel einer über die Schienen führenden Fahrspur für Kraftfahrzeuge grün ist. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm und bestätigte damit das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Bielefeld. Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Der seinerzeit 79 Jahre alte Kläger aus Bielefeld befuhr im November 2015 mit seinem Pkw BMW die Artur-Ladebeck- Straße in Bielefeld in Fahrtrichtung Innenstadt. Der Kläger beabsichtigte mittels eines sogenannten U-Turns zu wenden. Hierzu musste er einer Linksabbiegerspur folgend die für beide Fahrtrichtungen in der Straßenmitte befindlichen Straßenbahngleise überfahren. Der Kläger fuhr bei Grünlicht der für ihn geltenden Ampelanlage in den Gleisbereich ein. Als er sich mit seinem Fahrzeug auf den Gleisen befand, erfasste die aus gleicher Richtung kommende Straßenbahn der beklagten Verkehrsbetriebe den BMW. Kurz zuvor hatte eine weitere Straßenbahn aus der Gegenrichtung die Unfallstelle passiert. Durch den Unfall wurde das Fahrzeug des Klägers beschädigt, der Kläger erlitt erhebliche Verletzungen. Kläger verlangt Schadensersatz und Schmerzensgeld Von den beklagten Verkehrsbetrieben und dem ebenfalls beklagten Straßenbahnfahrer verlangte der Kläger materiellen und immateriellen Schadensersatz, unter anderem ein Schmerzensgeld in Höhe von 18.000 Euro. Dabei behauptete er, vor der Kollision mehrere Sekunden auf den Gleisen gestanden zu haben. Sofern der Straßenbahnfahrer rechtzeitig gebremst hätte, wäre der Unfall laut Kläger vermieden worden. Die Beklagten wandten demgegenüber ein, dass allein der Kläger für den Unfall verantwortlich sei, weil er ohne die Vorfahrt der Straßenbahn zu beachten, auf die Schienen gefahren sei und vor dem Zusammenstoß dort nicht bereits einige Zeit gestanden habe. OLG: Kläger ist für Unfallfolgen zu 100 % selbst verantwortlich Die Schadensersatzklage des Klägers blieb erfolglos. In Ergänzung der erstinstanzlichen Beweisaufnahme holte das Oberlandesgericht Hamm ein Sachverständigengutachten zum Unfallhergang ein und bestätigte im Anschluss die klageabweisende Entscheidung des Landgerichts. Für die Unfallfolgen sei der Kläger zu 100 % selbst verantwortlich, so das Oberlandesgericht. Ein Verschulden der Verkehrsbetriebe oder des Straßenbahnfahrers liege nicht vor. Straßenverkehrsordnung sieht Vorrangregelung zu Gunsten der Schienenbahn vor Auf eine Änderung der Ampelphasenschaltung hätten die Verkehrsbetriebe nicht hinwirken müssen. Die zum Zeitpunkt des Unfalls vorhandene Ampelphasenschaltung – mit Grünlicht für linksabbiegende Kraftfahrzeuge, die die Straßenbahnschienen kreuzen, und ebenfalls Grünlicht für die Straßenbahn – sei rechtlich zulässig. Bei einer derartigen Ampelphasenschaltung greife die in der Straßenverkehrsordnung gesetzlich geregelte Vorrangregelung zu Gunsten der Schienenbahn, die auch gegenüber einem bei Grünlicht abbiegenden Linksabbieger gelte. Zwar sei es zwecks Vermeidung von Unfällen sicherer, wenn – wie nach der Änderung der Schaltung an der Unfallstelle im Sommer 2016 – durch eine Ampelschaltung ein gleichzeitiges Befahren des Bahnübergangs durch Individualverkehr und durch eine Straßenbahn ausgeschlossen sei. Auf eine solche Lösung habe aber kein Verkehrsteilnehmer Anspruch. Anhalten der Bahn wäre nicht mehr möglich gewesen Verkehrsverstöße des beklagten Straßenbahnfahrers seien ebenfalls nicht feststellbar. Die durchgeführte Beweisaufnahme habe ergeben, dass der Kläger sein Fahrzeug aus einer Warteposition neben den Gleisen erst zu einem Zeitpunkt auf das Gleisbett gelenkt habe, zu dem sich die von dem Straßenbahnfahrer geführte Straßenbahn schon so weit angenähert hatte, dass ein Anhalten der Bahn nicht mehr möglich gewesen sei. Der Vortrag des Klägers, sein Pkw habe zum Zeitpunkt der Kollision bereits auf den Schienen gestanden und sei nicht mehr in Bewegung gewesen, sei durch die Beweisaufnahme widerlegt. Nach dieser sei weder eine Geschwindigkeitsüberschreitung des Straßenbahnfahrers noch eine verspätete Reaktion des Fahrers auf die Fahrweise des Klägers bewiesen. Alleinverantwortung für Unfall liegt bei Pkw-Fahrer Vielmehr sei der Kläger für den Unfall allein verantwortlich. Er habe seinen Pkw wenden wollen. Dabei habe er sich so verhalten müssen, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen gewesen wäre. Um diesen Sorgfaltsanforderungen zu genügen, hätte er – ungeachtet des Grünlichts der für ihn geltenden Lichtzeichenanlage – die in seine Fahrtrichtung fahrende Stadtbahn passieren lassen müssen und erst dann auf die Schienen fahren dürfen. (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 13.04.2018 – 7U36 ⁄ 17) Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
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Planungen Wo der Mittlere Ring heute verläuft, muss im TAXIKURIER nicht beschrieben werden. Interessant hingegen ist, wo sein Verlauf seit den 1920er Jahren geplant war und wie sich der Ring dann tatsächlich entwickelte, bis er zu den XX. Olympischen Sommerspielen vom August 1972 seinen jetzigen Verlauf annahm. Die Idee, die Verkehrsströme in München auf Ringstraßen zu bündeln, ist fast so alt wie das Automobil selbst. Schon in den zwanziger Jahren entstanden entsprechende Planungen, die immer wieder überarbeitet und immer wieder infolge von Wirtschaftskrisen und Krieg in den Schubladen verschwanden. Der Generalbaulinienplan Groß-München 1927 und der Verkehrs- und Wirtschaftsplan 1938 sahen die folgende Route vor, beginnend im Norden und dann im Uhrzeigersinn weiter: Isarring, Richard-Strauss-Straße, Ampfingstraße, Aschheimer Straße, Melusinenstraße, Claudius-Keller-Straße, Werinherstraße mit anschließendem Abfahrt zur Isar, Candidstraße, Brudermühlbrücke, Brudermühlstraße, Heckenstallerstraße, Garmischer Straße, Trappentreustraße, Donnersbergerbrücke, Donnerbergerstraße, Rotkreuzplatz, Leonrodstraße, Schwere- Reiter-Straße, Ackermannstraße, Karl-Theodor-Straße, Rheinstraße, Potsdamer Straße, Dietlindenstraße und wieder auf den Isarring. An der Bebauung aus den 1920er Jahren kann man heute noch vielfach diese Planungen erkennen, beispielsweise an der Rheinstraße und insbesondere im Südosten an der Ampfingstraße, Aschheimer Straße, Melusinenstraße, Claudius-Keller-Straße sowie Werinherstraße. Die Baufronten ziehen sich dort in weitem Schwung dahin, wobei die Wohnhäuser Platz für vier, wenn nicht sogar sechs Fahrspuren lassen. Eine Studie aus dem Nachkriegsjahr 1946 nahm das Ringkonzept wieder auf und sah einen Ausbau mit drei Fahrspuren pro Richtung, einem Mittelstreifen, beidseitigen Radwegen, Baumreihen und Gehwegen vor. Verlauf bis 1971 Mit der Richard-Strauss-Straße begann 1955 der Ausbau des Mittleren Ringes. Man wählte ein der Autobahn angenähertes Profil, um die geforderte Leistungsfähigkeit zu erreichen: zwei durch einen Mittelstreifen getrennte Fahrbahnen, dazu die erwähnten Radwege, Baumreihen und Gehwege. Soweit möglich, wurden direkte Grundstückszufahrten vermieden. Gutachter sagten damals eine Sättigungsgrenze für München von 200.000 Kraftfahrzeugen voraus; heute verkehren rund 800.000 Autos auf den Straßen der Stadt. Diese Fachleute stellten eine Reihe alternativer Hauptstraßensysteme zur Diskussion, die alle am Rand der Altstadt sternförmig verknüpft werden sollten, am heutigen Altstadtring. Im Mai 1958 zog dann der Stadtrat einen Schlussstrich unter diese Debatten und beschloss, die Stern-Konzepte fallen zu lassen und dafür den Mittleren Ring zu bauen. Er sollte pro Stunde und Richtung 1.500 Fahrzeuge aufnehmen können und bei Bedarf kreuzungsfrei gestaltet werden können. Tatsächlich sind es heute 15.000 pro Stunde und Richtung, und das im werktäglichen 24-Stunden-Mittel. Einige der heutigen, wichtigen Teilstücke waren erst seit der 1960er Jahren befahrbar, beispielsweise der Leuchtenberg-Tunnel seit 1960, der Isarring seit 1966, die Heckenstallerstraße seit 1963 und die Garmischer Straße durchgängig auch erst seit 1963. Deshalb suchte sich der Hauptverkehr andere Wege durch die Stadt und Hauptverkehr bedeutete Personenwagen plus Lastkraftwagen. Erst seit Ende der 1970er Jahre wurde der Autobahnring Abschnitt für Abschnitt befahrbar und nahm den Verkehr auf, der mit München nichts direkt zu tun hatte. Verlauf seit 1971 Das Internationale Olympische Komitee vergab 1966 die XX. Olympischen Sommerspiele für 1972 an München. Dadurch flossen vom Bund und vom Land Bayern verstärkt Gelder in die Stadt und beschleunigten viele städtebauliche Entwicklungen, die ansonsten länger gebraucht hätten, eben auch die Fertigstellung des Mittleren Ringes, der zu einem durchgehend befahr- Der Mittlere Ring trägt die offizielle Bezeichnung Bundesstraße 2 Ring, kurz B 2 R. Er hat eine Länge von rund 28 Kilometern und ist Deutschlands staureichster Verkehrsweg, wie wir alle, insbesondere von Montag bis Freitag, wissen. An diesen Wochentagen bewegt sich der Verkehr zwischen 7.00 und 19.00 Uhr mit einer so genannten Reisegeschwindigkeit von durchschnittlich 15 Stundenkilometern dahin. Rund 700.000 Fahrzeuge, darunter viele Pendler aus dem Umland, sind täglich auf dem Mittleren Ring unterwegs. In München selbst hat sich die Zahl der Kraftfahrzeuge von 61.000 im Jahr 1950 auf 800.000 im Jahr 2016 verdreizehnfacht, während sich die Bewohnerschaft von 830.000 auf 1.500.000 lediglich knapp verdoppelte. ➔ DER MITTLERE RING Die staureichste Strasse Deutschlands atelier-tacke.de 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018 TITELTHEMA
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baren Straßenzug von unterschiedlicher Ausbauqualität wurde. Dabei verschob sich im Norden die geplante Linienführung nach außen, weil das Olympiagelände im Jahr 1971 über den Georg-Brauchle-Ring erschlossen wurde. Am 17. September 1971 gab Bundesverkehrsminister Georg Leber (1920–2012) das letzte Teilstück des Mittleren Ringes, den Verkehrsknoten auf dem Olympiagelände, für den Verkehr frei. Das Jahr 1972 brachte dann mit der Fertigstellung der Donnersbergerbrücke, der daraus folgenden Verlegung des Ringes in die Landshuter Allee und dem Abriss der gesamten westlichen Gebäudefront der Trappentreustraße zur Straßenverbreiterung die endgültige Schließung des Mittleren Ringes. Tunnel Das Konzept für den Ausbau des Mittleren Ringes war in groben Linien bereits festgelegt, als im Jahr 1960 der 167 Meter lange Leuchtenberg-Tunnel unter den Gleisen des Ostbahnhofes eröffnet wurde. Ihm schloss sich 1964 der südlich benachbarte Innsbrucker-Ring-Tunnel mit 194 Metern an. Im Folgenden werden in zeitlicher Abfolge weitere Tunnels mit ihrer Länge aufgezählt. Auf die Nennung ihrer Baukosten wird verzichtet, weil sich diese nur schwer vergleichen lassen: Biederstein-Tunnel 1966 (300 Meter), Candid-Tunnel 1969 (250 Meter) und der Landshuter-Allee-Tunnel 1979 mit seinen 360 Metern. Dieses Bauwerk sollte ein Pilotprojekt für den weiteren Ausbau des Mittleren Ringes werden, denn die Behörden prüften drei Varianten: eine überirdische Führung mit nunmehr vier Spuren pro Richtung, eine Führung durch einen Graben wie beim McGraw-Graben oder eine Untertunnelung. Man entschied sich für die letztere Lösung, so wie wir sie heute kennen, und damit für weitere Tunnels in der Zukunft. Im Jahr 1984 kam der Trappentreu-Tunnel mit seinen 550 Metern hinzu und dann 1988 der Brudermühl-Tunnel mit 780 Metern. Im Jahr 1996 gab es den ersten Bürgerentscheid in der Geschichte der Stadt. Es ging dabei um die Frage weiterer Tunnels am Mittleren Ring mit zwei konkurrierenden Bürgerbegehren namens „Drei Tunnels braucht der Ring“ und die Gegeninitiative „Das bessere Bürgerbegehren“ . Beide erhielten jeweils die Mehrheit der Ja-Stimmen. Entscheidend war damit das Ergebnis der Stichfrage: Die Befürworter AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
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des kreuzungsfreien Ausbaus der Mittleren Ringes hatten am Ende mit 50,7 Prozent nur äußerst knapp die Nase vorn, die Tunnelgegner erreichten 49,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich 32,2 Prozent. Die Entscheidung dieser Minderheit der Wahlberechtigten bedeutete, dass die finanziellen und ingenieurtechnischen Vorbereitungen für den Bau des Petuel- Tunnels, des Richard-Strauss-Tunnels sowie des Luise-Kiesselbach-Tunnels nun konkret aufgenommen wurden. Der Petuel-Tunnel eröffnete im Jahr 2002 mit 1.473 Metern. Auf seinem Dach, wo vorher der Verkehr geflossen und oft auch gestanden war, entstand eine Parklandschaft, wodurch die gesamte Umgebung aufgewertet wurde. Als nächster nahm der Effnerplatz-Tunnel seinen Betrieb 2006 mit 100 Metern auf, gefolgt 2009 vom Richard-Strauß-Tunnel mit 1.500 Metern. Als bislang letzter Tunnel öffnete sich der Luise-Kiesselbach- Tunnel unter der Garmischer Straße und der Heckenstallerstraße im Jahr 2015 mit 1.530 Metern dem Verkehr. Insgesamt sind derzeit also über 7 Kilometer von rund 28 Kilometern, also ein Viertel des Mittleren Ringes, untertunnelt. Dadurch unterbrechen Ampeln den Verkehr nur noch im südlichen Bereich, nämlich vom westlichen Beginn der Chiemgaustraße bis zum nördlichen Innsbrucker Ring. Tunnel, Anwohner, Feinstaub und Lärm Zwei Jahre vor Baubeginn des Tunnels unter der Landshuter Allee erschien in der Süddeutschen Zeitung vom 26. September 1973 ein Artikel, der beispielhaft auch für die späteren Diskussionen über den Bau von Tunneln steht: „Allerdings warnte Stadtbaurat Uli Zech [1927-2010, d.V.] vor zu optimistischen Erwartungen der Anlieger. Durch den Bau des Tunnels glaubt man, etwas 50 bis 60 Prozent des jetzigen Verkehrs abziehen zu können. Das bedeutet aber immerhin noch einen erheblichen Anteil an Verkehr auf der Anliegerstraße. Bei dieser Größenordnung erreicht man eine Absenkung des Lärmpegels von heute 79 Dezibel auf etwa 75 Dezibel, was immer noch weit über dem Durchschnitt liegt.“ Hier muss angemerkt werden, dass zehn Dezibel mehr eine Verzehnfachung der Schallenergie bedeuten, drei Dezibel eine Verdoppelung. Der Unterschied zwischen 79 und 75 Dezibel ist demnach mehr als eine Verdoppelung des Lärms. Zurück zum Stadtbaurat, der außerdem einen Appell an die Autoindustrie richtete: „Zech stellte fest, dass man keinesfalls nur durch den Straßenbau zu einer Verringerung der Umweltbelästigung kommen kann. Genauso wie es notwendig ist, dass die Industrie abgasärmere oder abgasfreie Fahrzeuge herstellt, müssen auch Anstrengungen unternommen werden, den verursachten Lärm einzudämmen, um tatsächlich zu einer wesentlichen Verbesserung zu gelangen.“ atelier-tacke.de
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Tunnel-Planung Englischer Garten Bereits 1963 hatte das Tiefbaureferat im Vorfeld über den Isarring geschrieben: „Der Isarring ist ein Bauwerk der Superlative: das modernste, teuerste und landschaftlich schönste Teilstück des Mittleren Ringes – und das in der Planung seinerzeit umstrittenste.“ Damals bereits, weil der Ring den Englischen Garten durchschneidet. Eröffnet 1966 und damals ein vierspuriger Verkehrsweg, wird er heute von rund 100.000 Autos täglich befahren. Die nördliche Fahrbahn erhielt 2016 mit der Einfädelung der Ifflandstraße eine dritte Spur, wodurch die auf dem Isarring ständig drohenden Staus aber auch nicht verhindert werden können. Eine Bürgerinitiative setzte sich jahrelang dafür ein, den Isarring in einen 380 Meter langen, aufgeschütteten Tunnel zu verlegen und dadurch die Teilung des Englischen Gartens aufzuheben. Im Juni 2017 beschloss der Münchner Stadtrat einstimmig dieses Projekt für derzeit veranschlagte 125.000.000 Euro, mit dessen Verwirklichung 2028 gerechnet wird. An der Verkehrssituation auf der Straße wird dieser Tunnel vermutlich nichts ändern, aber wer weiß, was in zehn Jahren sein wird. Die drei wichtigsten Brücken Im Jahr 1904 entstand mit der Brudermühlbrücke eine schmale Überfahrtsmöglichkeit über die südliche Isar. Nach ihrer schweren Beschädigung während des Krieges 1943 wurde sie als Fußgängersteg wieder begehbar gemacht und schließlich für den Mittleren Ring 1953 neu errichtet. Dabei konnten die Pfeiler und Widerlager der alten Brücke wiederverwendet werden. Zwischen 1969 und 1988 erhielt die Brücke durch Anbauten im Norden und dann in Süden ihre heutige Breite. Es dauerte bis 1963, dass die John-F.-Kennedy-Brücke für den Isarring fertig gestellt wurde. Eigentlich sollte sie Herzog-Heinrich-Brücke heißen, nach Herzog Heinrich dem Löwen (1129–1195), während dessen Herrschaft über Bayern im Jahr 1158 München gegründet wurde. Dieser bereits beschlossenen Benennung kam allerdings die Weltpolitik dazwischen. Am 22. November 1963 wurde der US-Präsidenten John F. Kennedy (1917–1963) ermordet und angesichts dieses einschneidenden Ereignisses erhielt der Neubau seinen Namen. Bei der Eröffnung am 18. Dezember 1963 waren nicht nur Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel, der katholische Weihbischof Johannes Neu- häusler (1888–1973) und der protestantische Kreisdekan Hans Schmidt (1903–1991) anwesend, sondern der politischen Namengebung entsprechend auch der US-Botschafter in Bonn, George McGhee (1912– 2005). Die Eröffnung nahm damit einen hochpolitischen Charakter an. Vogel erklärte in seiner Rede, John F. Kennedys Name solle mit seinem Tode nicht vergehen: „Er soll als Name dieser Brücke in unserem Alltag lebendig bleiben und uns an das erinnern, was ihm wohl das Wichtigste in all seinem Tun und Streben war: die Freiheit und die Einheit der Welt und die Zusammenarbeit aller Völker und Menschen guten Willens. So wie diese Brücke die Bezirke im Osten und Westen der Stadt näher bringt, so hat Kennedy die Völker im Westen und Osten einander näher zu bringen versucht.“ Botschafter McGhee führte aus: „Es ist eine hohe Ehre, dass dieses Bauwerk dem Gedenken des amerikanischen Präsidenten geweiht wird. Es ist darüber hinaus eine Bestätigung dafür, wie sehr Kennedy dazu beigetragen hat, Ihr und mein Land einander näher zu bringen. Die Brücke wird kommenden Generationen der Bevölkerung Münchens und Millionen amerikanischen Besuchern dieser Stadt ein Symbol des Sinngehalts dieser Beziehungen sein.“ Am 24. Mai 1964 bedankte sich der Bruder des Ermordeten, Edward Kennedy (1932–2009), persönlich im Namen seiner Familie bei der AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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Stadtverwaltung für die Namengebung und besichtigte die Brücke. Als Herzog- Heinrich-Brücke firmiert seitdem der Isarübergang des Föhringer Ringes. Die Donnersbergerbrücke entstand 1874 als eiserne Fußgängerbrücke, auf der man den breiten Gleiskörper überqueren konnte. Im Jahr 1900 zur Straßen- und Trambahnbrücke und infolge des zunehmenden Autoverkehrs nochmals 1935 erweitert, erhielt sie Mitte der 1960er Jahre im Rahmen der Planungen des durchgehenden Mittleren Ringes eine wichtige Übergangsfunktion. Mit ihrer Fertigstellung im Mai 1972 rechtzeitig zur Olympiade wurde der Durchgangsverkehr vom Rotkreuzplatz und von der Donnersbergerstraße in die Landshuter Allee verlegt. Die Donnersbergerbrücke ist das wichtigste Verkehr-Bauwerk weltweit: Während unter ihr die am stärksten genutzte Bahnstrecke Europas verläuft, fahren auf ihr mit über 100.000 Kraftfahrzeugen pro Tag auch die meisten Autos in Europa. Der ursprüngliche Eiserne Steg fiel nicht der Verschrottung zum Opfer: Heute noch überspannt er die Gleisanlagen des Rosenheimer Bahnhofes. McGraw-Graben als Besonderheit Die Verkehrsführung des Mittleren Ringes führt nach dem Candid-Tunnel dem Gefühl nach geradeaus weiter und nicht auf die beiden rechten Fahrspuren, wo bald eine Ampel wartet und der Mittlere Ring dann scharf links in der Chiemgaustraße weitergeht. Der Grund liegt in einer historischen Kuriosität, die früher aber gar nicht als solche empfunden wurde. Die ehemalige Reichszeugmeisterei der NSDAP diente seit 1945 der US-Armee als Militärregierung für Bayern und darüber hinaus als Hauptquartier für Europa-Süd. Die ebenerdig verlaufende Tegernseer Landstraße war seit 1945 zwischen Chiemgaustraße und Stadelheimer Straße für den Autoverkehr gesperrt. Dadurch sollte der militärische Bereich der US-Armee gegenüber der zivilen, deutschen Umgebung abgesperrt werden. Außerdem sollte verhindert werden, dass scheinbare Privatfahrzeuge das Gelände durchquerten, von denen aus in Wirklichkeit Spionage durch Geheimdienste des sowjetisch beherrschten Ostblocks betrieben wurden. Auf dem Weg von und nach Süden mussten die Autofahrer also Umwege in Kauf nehmen. Das ständig wachsende Verkehrsaufkommen in und durch München machte den Ausbau des Mittleren Ringes notwendig, insbesondere auch weil 1966 die XX. Olympischen Sommerspiele 1972 nach München vergeben worden waren. Die dadurch notwendig gewordenen Baumaßnahmen machten eine Öffnung der Tegernseer Landstraße im Bereich des US-Hauptquartiers notwendig. Das Militär allerdings sah sich weiterhin als Ziel sowjetischer oder anderer kommunistischer Spionage – der Kalte Krieg endete bekanntlich erst im Jahr 1991. Deshalb musste ein Kompromiss gefunden werden, und das war der McGraw-Graben, der 1973 dem Verkehr übergeben wurde. Auf einer Länge von 770 Metern und einer Breite von 22 Metern wurde das Militärgelände in zwei Teile zerschnitten und ein Trog ausgehoben. Damit auf beiden Seiten an der Oberfläche noch genügend Verkehrsraum übrig blieb, kragten die beiden Grabenwände um je 3,50 Meter über, so dass in der Grabenmitte eine lichte Öffnung von lediglich 15 Metern Breite blieb. Je eine Überführung im Norden und Süden diente dem öffentlichen Verkehr. Innerhalb des Kasernengeländes verbanden vier Brücken die östliche mit der westlichen Hälfte, so dass das militärische Areal zusammenhängend und gleichzeitig weiterhin für die Außenwelt abgeriegelt blieb. Seit 1973 passierten nun also Privatfahrzeuge das hoch sensible Hauptquartier Europa-Süd der US-Streitkräfte, allerdings so weit nach unten abgesenkt, dass eventuelle, gegnerische Horch- und Peilversuche zur Erfolglosigkeit verurteilt waren, so hoffte man jedenfalls. Die US-Armee zog sich 1992 – nach Ende des Kalten Krieges – komplett aus München zurück und ihre Gebäude gingen in zivile Nutzungen über und sind seitdem frei befahrbar, so auch der Komplex an der Tegernseer Landstraße. Geblieben ist die auffällige Verkehrsführung des McGraw- Grabens als Hinterlassenschaft des Wettrüstens zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion. Autobahnen In den 1930er Jahren entstanden drei nach München führende Autobahnen: Die von Augsburg kommende mündete in die Adolf-Hitler-Straße, im Juli 1945 in Verdistraße umbenannt und die Autobahn Salzburg in die Rosenheimer Straße, so wie heute auch. Der Verkehr von und auf die Autobahn Nürnberg rollte auf der schmalen Freisinger Landstraße mitten durch Freimann, seit 1950 die Situlistraße, nachdem diese Bezeichnung auf die damals neu angelegte Bundesstraße 11 übertragen worden war. Der stetig zunehmende Straßenverkehr nach 1945 ließ die verschiedensten Planungsvarianten entstehen. Eine ihrer radikalsten dürfte die im Juni 1954 vorgestellte gewesen sein: Die drei Autobahnen samt ihren Ab- und Zufahrten sollten teils atelier-tacke.de 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018 TITELTHEMA
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als Hochstraßen, teils als Einschnitte in die Innenstadt geführt werden. Zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke sollten die vier- bis sechsspurigen Trassen über den Gleisanlagen verknotet und mit dem städtischen Straßennetz verbunden werden. Die Autobahn Stuttgart beispielsweise wäre vierspurig und teilweise auf Stelzen durch den Grünzug Am Durchblick, westlich und südlich um den Nymphenburger Schlosspark und sodann über den Hirschgarten hinweg parallel zu den Bahnanlagen verlaufen. Von dieser damals als „großzügig“ und „modernst“ empfundenen Lösung ließ der traditionelle Geldmangel nur die Hochbrücke Freimann, den so genannten Tatzelwurm, entstehen. Die Kosten beliefen sich damals auf für heutige Verhältnisse unglaublich lächerliche 9.000.000 DM, also theoretisch umgerechnet 4.500.000 Euro. Aber das ist lange her und lässt sich jetzt nicht mehr sinnvoll vergleichen. Seit 1960 verlängert die Hochbrücke die A 9 hin zur Schenkendorfstraße, die damals bereits in die Planungen zum Mittleren Ring einbezogen war, und vermittelt uns Heutigen noch einen Eindruck vom glücklicherweise verhinderten Experten-Wahnsinn. Die heute in den Mittleren Ring mündenden Autobahnen nach Lindau, Garmisch-Partenkirchen, beginnender Autobahnring, Salzburg, Passau, Nürnberg sowie Stuttgart erhielten im Laufe der Zeit immer wieder geänderte und perfektionierte Zu- und Abfahrten, beispielsweise durch den bereits genannten McGraw-Graben. Anspruch und Wirklichkeit Bereits 1970 hatte Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel von einer USA-Reise die Erkenntnis mitgebracht, dass man selbst mit finanziellen Kraftakten im Straßenbau nicht mit der zunehmenden Motorisierung Schritt halten könne. Und am 23. März 1973 stellte die „Süddeutsche Zeitung“ „Eine Grundsatzfrage an alle Bürger: Die Zukunft des Autos im Stadtverkehr“ . Über den Mittleren Ring und die auf und an ihm herrschenden Zustände konnte man lesen: „Der Mittlere Ring, viel gelobt und oft belästert, ist heute wichtigster Bestandteil des Münchner Hauptstraßennetzes. Der Individualverkehr wäre ohne ihn im mittleren Stadtbereich zum Erliegen verdammt. Der Mittlere Ring ist aber auch Quelle ständigen Ärgers. Einerseits für die Anlieger, die sich Tag und Nacht vom lärmenden und giftige Abgase produzierenden Straßenverkehr aufs Übelste belästigt fühlen. Andererseits für die Kraftfahrer, die auf seinen noch nicht voll ausgebauten Strecken täglich beträchtliche Zeitverluste in Kauf zu nehmen haben.“ (BW) Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02Neue Adresse! Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
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atelier-tacke.de ➔ ISARRING ➔ RICHARD-STRAUSS-STRASSE ➔ LEUCHTENBERGRING ➔ INNSBRUCKER RING ➔ CHIEMGAUSTRASSE ➔ TEGERNSEER LANDSTRASSE ➔ CANDIDSTRASSE ➔ BRUDERMÜHLSTRASSE ➔ HECKENSTALLERSTRASSE ➔ GARMISCHER STRASSE ➔ TRAPPENTREUSTRASSE ➔ DONNERSBERGERBRÜCKE ➔ LANDSHUTER ALLEE ➔ GEORG-BRAUCHLE-RING ➔ PETUELRING ➔ SCHENKENDORFSTRASSE VERLAUF MITTLERER RING Der Mittlere Ring verläuft als Ringstraße vollständig innerhalb des Stadtgebietes Münchens. Er ist durchgehend mindestens vierstreifig ausgebaut und verläuft über längere Strecken kreuzungsfrei. 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018 TITELTHEMA
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➔ DAS RÜCKGRAT DES STRASSENVERKEHRS IN MÜNCHEN Der Mittlere Ring (Orange dargestellt) hat eine Gesamtlänge von etwa 28 Kilometern und gilt als Deutschlands staureichste Strecke. Seinen Namen trägt der Mittlere Ring aufgrund seiner konzentrischen Lage zwischen dem Altstadtring (Innerer Ring) und dem (nicht fertiggestellten) Äußeren Ring bzw. dem Autobahnring in München. Nürnberg A 9 PassauA 94 Garmisch Partenkirchen A 95 Rosenheim/Salzburg/InnsbruckA 8 NeufahrnA 92 SuttgartA 8 A 99 Sauerlach A 995 Lindau/Bodensee A 96 A 99 ER-TAX GmbH, Taxiausrüstung, Frankfurter Ring 97, 80807 München KFZ Fuhrparkservice Hefele, Hans-Preißinger-Str. 8, 81379 München Christian Kugler Taxameterservice, Pilotystraße 10, 80538 München K & G Technik, Handels und Service GmbH, Occamstraße 20, 80802 München A & S Kfz-Service, Kfz-Meisterwerkstatt Öztürk Gdbr, Erdinger Straße 43, 85356 Freising TRAUMCAR-AUTOVERMIETUNG und Taxiverleih GmbH, Engelhardstraße 6, 81369 München ACHTUNG: Die Firma Adler Taxameter & Funktechnik, Heidemannstraße 37, 80939 München, ist kein autorisierter HALE-Kundendienst. Dieses Unternehmen ist nicht berechtigt, an eichpflichtigen Taxametern und Wegstreckenzählern der Firma HALE electronic Einstellungen vorzunehmen. Es wird auch nicht von HALE beliefert. Autorisierte Kundendienste von HALE electronic in München und Freising: Formenreich AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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atelier-tacke.de Erster „Klick“ Eine der wichtigsten Erkenntnisse von Rudolf Diesel war sicherlich: Luft arbeitet, wenn man sie zusammenpresst. Seine weiteren Stationen: Schulabschluss als Jahrgangsbester, Industrieschule Augsburg, Technische Hochschule München – mit der besten Abschlussnote die bis dahin jemals geschrieben wurde. Zweiter „Klick“ Plötzlich stand da ein Professor namens Carl von Linde vor ihm. Dieser erzählte von einer Kältemaschine, die von einer Dampfmaschine angetrieben wurde, aber absolut unwirtschaftlich war: nur 10 % der verfeuerten Kohle konnten in Energie umgesetzt werden. Dritter „Klick“ „Kreisprocess“ . So nannte Rudolf Diesel seine Erkenntnis, dass man eine Maschine konstruieren müsse, die Energie vollständig in Arbeit umsetzt. Der „Motor“ als solcher war eigentlich schon da: der Kölner Ingenieur Nicolaus A. Otto stellte schon 1876 einen Viertaktmotor vor, der von einer Benzin-Luft-Mischung angetrieben wurde, die von einem Vergaser in den Zylinder geleitet und mit einer Zündkerze gezündet wird. Wir kennen das heute noch als „Ottomotor“ . Der Tüftler Er zeichnete, berechnete, probierte. Doch erst im zweiten Anlauf bekam er ein Patent auf einen Motor mit Selbstzündung. Dann musste er einen Hersteller finden. Der Augsburger Dampfmaschinen-Hersteller Heinrich von Buz sagte zwar zu, aber erst, nachdem Diesel den Innendruck seiner Maschine von 60 auf 44 bar gesenkt hatte. Denn mehr konnte man sich damals noch nicht vorstellen, geschweigen denn konstruieren. Zusätzlich stieg noch der Stahlproduzent Krupp ein. Aller Anfang ist immer schwer Der erste Motor brachte satte 3 PS. Nicht viel, aber das Ding funktionierte. Im Jahr 1895 überstand ein Motor einen 111-Stunden-Dauertest. Die Revolution fand dann aber erst in Schiffsbäuchen statt: Endlich keine riesigen Kohleberge mehr, dafür mehr Kraft und weniger Dreck. 1903 liefen die ersten Schiffe mit Dieselmotor vom Stapel. Das erste Dieselkraftwerk der Welt stand in Kiew zur Stromerzeugung. Es wurde 1904 errichtet und erst 1955 abgeschaltet. 1912 fuhr in der Schweiz die erste Diesellok. 1921 baute Diesel den ersten Motor in einen Traktor ein. Schauen wir uns das Prinzip der Maschine an. Was ist ein Dieselmotor? Ein Dieselmotor ist ein Verbrennungsmotor, der nach dem 1893 von Rudolf Diesel erfundenen Verfahren arbeitet. Am 17. Februar 1894 lief der erste Prototyp des neuen Motors aus eigener Kraft. Charakteristisches Merkmal ist die Selbstzündung des eingespritzten Kraftstoffes mittels der Verbrennungsluft, die durch Komprimieren erhitzt wird. Dieselmotoren gibt es als Zweitakt- oder Viertakt-Hubkolbenmotoren; Diesel-Drehkolbenmotoren sind bisher nicht über das Versuchsstadium hinausgekommen. Während beim Ottomotor dem Brennraum beim Ansaugtakt eine dosierte Menge eines zündfähigen Kraftstoff-Luft-Gemisches zugeführt wird, erhält der Dieselmotor dabei ausschließlich immer eine volle Zylinderfüllung Luft (oder ein Luft-Abgasgemisch), die beim Turbodiesel Drücke bis zu zwei bar aufweisen kann. Diese Luft wird beim Verdichtungstakt komprimiert und dadurch auf etwa 700 bis 900 °C erhitzt (Kompressionswärme). Kurz vor dem oberen Totpunkt des Kolbens beginnt die Einspritzung unter Feinstverteilung und Zerstäubung des Kraftstoffes in die heiße Luft im Brennraum. Bei modernen direkt einspritzenden Dieselmotoren wird dies dadurch unterstützt, dass die Luft tangential angesaugt wird, was zu einem Wirbel um die Zylinderachse führt. Die hohe Temperatur reicht aus, um den Kraftstoff von der Oberfläche beginnend zu verdampfen und das Dampf-Luft-Gemisch zu zünden. Was wird im Dieselmotor verbrannt? Prinzipiell sind Dieselmotoren Vielstoffmotoren und können daher mit allen Kraftstoffen betrieben werden, die ➔ bei der Betriebstemperatur des Motors von der Einspritzpumpe gefördert werden können, ➔ sich gut zerstäuben lassen, ➔ ausreichende Zündwilligkeit haben, ➔ NEUTRALER FAKTENCHECK Der Diesel – Von der Selbstzündung in eine ungewisse Zukunft istockphoto WISSENSWERTES Wer war Rudolf Diesel? Geboren 1858 in Paris als Sohn eines Lederwarenmachers. Nach Umzug der Eltern nach London wegen des Krieges von 1870 verarmte die Familie, sodass der Papa den Sprössling nach Augsburg zu seinem Bruder schickte. Dort ging er zur Schule. Hier entdecke Rudolf ein Feuerzeug, das eigentlich eine Pumpe aus Glas mit einem gummidichten Kolben und einem trockenen Zündschwamm war. Pumpte er nun Luft in das Glas, verdichtete sich das Gemisch (wohl eher zwangsläufig) und entwickelte eine ausreichende Hitze, wodurch sich der Schwamm entzündete und man daran eine Zigarette anzünden konnte (was damals an Schulen noch durchaus üblich war). 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
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➔ somit möglichst wenig Zündverzug aufweisen und ➔ nach Möglichkeit einen hohen Brennbzw. Heizwert haben. In der Regel besteht Dieselmotorenkraftstoff aus schwersiedenden und langkettigen Kohlenwasserstoffen (C9 bis C30). In der Praxis erfüllen flüssige, aus fossilen Energieträgern destillierte Kraftstoffe wie Gasöle und Teeröle diese Anforderungen. Neben flüssigen Kraftstoffen sind auch gasförmige Kraftstoffe geeignet. Seit 1993 ist Dieselmotorkraftstoff in der EN 590 genormt und wird schlicht Diesel genannt. Werden Dieselmotoren mit falschem Kraftstoff betrieben, dann können Verkokungen der Einspritzdüse oder Klopfen (Nageln) auftreten. Verunreinigungen des Kraftstoffes, wie etwa durch Staub, Rost, Sand und Wasser wirken sich ebenfalls negativ auf den Dieselmotor aus. Der erste Dieselmotor war für den Gebrauch von Mineralöl konstruiert. Den Einsatz von Kraftstoff auf Basis von Pflanzenölen testete Rudolf Diesel im Rahmen der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 (sieh an, sieh an! Also keine Erfindung der heutigen „Grünen“). Nach dem Ersten Weltkrieg wurden überwiegend minderwertige, gar billige Öle als Kraftstoffe eingesetzt, weil sie nicht besteuert wurden. Bis in die 1930er- Jahre waren Benzin, Petroleum, Schmieröl, Gasöl und Pflanzenöle sowie Mischungen dieser Kraftstoffe üblich. Mit dem Voranschreiten der Dieselmotorentechnik wurden qualitativ hochwertigere Kraftstoffe unabdingbar. In der Praxis wurden Gasöl, Steinkohlenteeröl und Öl aus Kohlenschwelung genutzt. Bis in die 1940er-Jahre hinein gab es keinen genormten Dieselmotorentreibstoff, erstmals wurde Dieselkraftstoff nach dem Zweiten Weltkrieg genormt. Ist Diesel ein Abfallprodukt? Im Grunde war die gesamte Benzinpalette einmal ein Abfall. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde aus Erdöl ausschließlich Lampenöl (Petroleum) hergestellt. Etwas anderes brauchte man auch (noch) nicht. Das Rohöl wurde erhitzt, bis es verdampfte. Von den entstehenden Gasen verflüssigten sich einige Anteile beim Abkühlen wieder. Das war das Lampenöl. Andere Teile blieben gasförmig, man nannte sie „Gasoline“ . Das war eigentlich der Abfall. Erst der Ottomotor ließ im Jahr 1876 erkennen, dass man mit diesem „Abfall“ Geld machen konnte. Die Geburtsstunde des Benziners. Die Herstellung von Dieselöl: Das Rohöl durchläuft (sehr einfach ausgedrückt) drei Stationen: ➔ Destillation. Die unterschiedlichen Siedetemperaturen von Öl-Teilen ergeben verschiedene Rohkraftstoffe. ➔ Konversion (Umwandlung der Moleküle). ➔ Veredelung. Durch Hinzufügen und Verändern verschiedener Komponennten entsteht „der Diesel“ (laut Duden, auch wenn oftmals „das Diesel“ gesagt wird). Welche Motor-Typen gibt es? Dieselmotoren werden als Zweitaktmotoren oder als Viertaktmotoren mit und ohne Aufladung ausgeführt. Es gibt sie ferner in wasser- oder in luftgekühlter Bauweise. Zweitakt-Dieselmotoren werden oft als Großmotoren in Schiffen eingesetzt, welche thermodynamisch die effizientesten Verbrennungskraftmaschinen darstellen. Kleinere Einheiten werden bei Diesellokomotiven, Lastkraftwagen und bei Luftfahrtantrieben verwendet. Eine besondere Form des Diesel-Zweitakters ist der Gegenkolbenmotor. In Deutschland fand er als Flugmotor Verwendung. Heute ist er jedoch ungebräuchlich. Häufiger ist der Viertakt-Dieselmotor, dessen Hauptanwendungen im Antrieb von Diesellokomotiven, Dieseltriebwagen, Kraftfahrzeugen, Baumaschinen und Generatoren liegen. Er arbeitet bei häufigem Lastwechsel wirtschaftlicher als der Zweitakter. Das Know-How liegt im Einspritzverfahren Hier gibt es das Vorkammer-, Wirbelkammer- und Lanova-Einspritzverfahren und das Acro-Luftspeicherverfahren. Dann haben wir noch die Direkteinspritzung. Jetzt braucht man aber noch eine Pumpe: eine Einzel-, Vierteiler- oder Reihen- Einspritzpumpe. Anfangs war die Lufteinblasung gebräuchlich. Neben der Einzelstempelpumpe gibt es noch Pumpe- Düse-Einspritzsysteme und die Common- Rail-Einspritzung. Je nachdem, ob es ein Dual-Fuel-Dieselmotor oder ein Gas-Dieselmotor ist. Um einen Dieselmotor zu starten, muss die Einspritzpumpe so eingestellt werden, dass eine ausreichende Kraftstoffmenge gefördert werden kann, anschließend muss die Kurbelwelle in eine ausreichend schnelle Drehbewegung versetzt werden, sodass durch die Kompression die Selbstzündung in Gang kommt. Das Drehen der Kurbelwelle kann zum Beispiel durch eine Kurbel oder einen Seilzug von Hand, einen Anlassermotor oder Druckluft bewerkstelligt Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 Ausstehende Betriebsprüfung? Wir helfen ihnen sehr gerne! 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werden. Ein vorheriges Einschalten von elektrischen Komponenten ist grundsätzlich nicht notwendig, diese dienen bei einfachen Motoren lediglich der Überwachung. Prinzipiell sind keine Starthilfen für einen Dieselmotor vonnöten. Kammermotoren haben jedoch solch schlechte Starteigenschaften, dass die Vorkammer bzw. Wirbelkammer vor dem Starten in der Regel mit einer Glühkerze einige Sekunden vorgeglüht wird, um den Startvorgang zu beschleunigen bzw. ermöglichen. Bei Motoren mit Direkteinspritzung wird manchmal eine Vorglühanlage eingebaut, um ein übermäßiges Rußen des Motors im kalten Betriebszustand durch ein voriges Aufheizen des Brennraumes zu vermeiden. Da keine Zündung und generell kein elektrisches System für das Aufrechterhalten des Motorlaufs benötigt wird, kann das Abschalten eines solchen auch den Motor nicht stoppen. Bei älteren Fahrzeugen mit Dieselmotor stoppte daher selbst das Abziehen des Schlüssels die Maschine nicht. Zum Stoppen wird der Gashebel in die Nullstellung gebracht oder die Motorstaubremse bis zum Absterben des Motors betätigt. Bei modernen Fahrzeugmotoren wird das elektronisch geregelt, sodass sich das Verhalten des Zündschlüssels eines modernen Diesel-Pkw nicht von demjenigen eines Pkw mit Ottomotor unterscheidet. Was kommt hinten raus? Die Kraftstoffe des Dieselmotors setzen sich primär aus Kohlenstoff und Wasserstoff zusammen, der für die Verbrennung nötige Sauerstoff entstammt der Ansaugluft. Da in der Luft auch Stickstoff enthalten ist, muss auch dieser berücksichtigt werden. Im Brennraum des Dieselmotors findet zwischen Kraftstoff und Ansaugluft eine chemische Reaktion statt, bei der die chemisch im Kraftstoff gebundene Energie umgewandelt wird. Dabei verändert sich die Zusammensetzung des Kraftstoffes, Abgase entstehen. Wird der ideale Dieselmotor mit idealem Luftüberschuss betrieben – werden also alle brennbaren Bestandteile des Kraftstoffes durch eine optimale Sauerstoffzufuhr auf die Endstufe der Oxidation gebracht – ist die Verbrennung vollständig. Das Abgas besteht dann aus Kohlenstoffdioxid, Wasser, Stickstoff und gegebenenfalls dem überschüssigen Sauerstoff. Unvollständig verbrannte Bestandteile findet man im Dieselmotorabgas des idealen Motors fast nicht. Allerdings tritt auch der Zustand der unvollständigen Verbrennung auf, bei der einige Kraftstoffbestandteile nicht vollständig umgewandelt werden. Grund dafür kann ein Luftmangel, eine unzureichende Vermischung von Kraftstoff mit der Luft oder eine unvollständige Verbrennung durch teilige Abkühlung des Brennraums sein. Findet im Dieselmotor aufgrund von Luftmangel oder niedrigen Temperaturen eine unvollständige Verbrennung statt, werden die Kohlenstoffbestandteile des Kraftstoffes nicht umgewandelt und bleiben als Dieselruß übrig, die Verbrennung des Motors wird rauchend. Woraus setzt sich das Abgas zusammen? (Werte annähernd, je nach Quelle) Stickstoff (N 2) = 72,1 Volumen-% Wasser (H2O) = 13,8 % Kohlenstoffdioxid (CO2) = 12,3 % Sauerstoff (O2) = 0,7 % Stickoxide (NOX) = 0,13 % Kohlenstoffmonoxid (CO) = 0,09 % Kohlenwasserstoff (HC) = 0,09 % Ruß = 0,0008 % Mittels Abgasrückführung wird der Stickoxidausstoß des Dieselmotors zwar positiv beeinflusst, es muss hier allerdings ein Kompromiss zwischen vertretbaren Stickoxid- und Partikelwerten im Abgas eingegangen werden, da bei hohen Abgasrückführungsraten zwar Motorleistung und Stickoxidwerte absinken, der Rußpartikelausstoß aber in nicht tolerierbarem Maß ansteigt. Was genau sind die gefährlichen Stoffe? Kohlendioxid (CO 2) CO2 entsteht bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe – bei Kraftfahrzeugen sind das Benzin, Diesel, Erdgas oder Flüssiggas (LPG). Kohlendioxid ist auch ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre, allerdings in der sehr geringen Konzentration von knapp 0,04 Prozent. In dieser Konzentration ist es für Menschen ungefährlich. Es ist jedoch ein Treibhausgas und führt zur Erderwärmung (neben Methan, Fluorkohlenwasserstoffen und Distickstoffoxid). Bei der CO 2-Emission haben Dieselmotoren einen Vorteil gegenüber Benzinern, weil der Wirkungsgrad höher ist (33 Prozent zu etwa 25 Prozent), sie also weniger Kraftstoff für die gleiche Motorleistung verbrauchen. Jedoch schwindet dieses Plus mit der oft höheren Leistung von Dieselmotoren und dem Trend zu großen und schweren Autos wie SUV’s. Der CO 2-Ausstoß bei Kraftfahrzeugen kann vor allem über einen geringeren Spritverbrauch gesenkt werden. Dabei gab es in den letzten Jahren Fortschritte. Die Motoren wurden effizienter, bessere Getriebe, Leichtbau und Start- Stopp reduzierten den Verbrauch. Auch die Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen, die Landwirtschaft und Entwaldung führen zur Erderwärmung. Hinzu kommen natürliche Klimaschwankungen. Stickstoffoxide (NO X) Stickoxide gelangen aus Verbrennungsprozessen meist als Stickstoffmonoxid (NO) in die Atmosphäre. NOX-Emissionen entstehen vor allem bei hohen Verbrennungstemperaturen wie im Dieselmotor und wenn die Abgase schnell abkühlen. Beim Ottomotor reduziert der G-Kat den Ausstoß. Die Stickoxide reagieren mit Luftsauerstoff teils zum giftigen Stickstoffdioxid (NO 2). Die Verbindungen kommen in der Natur selbst nur in geringen Mengen vor. Sie stammen also vor allem aus Autos und Kraftwerken. Stickstoffdioxid greift die Schleimhäute und Augen an, kann zu Entzündungen der Atemwege führen und langfristig Asthma und Bronchitis auslösen. Auch Herz- und Kreislaufprobleme sind möglich. Stickoxide führen auch zur Bildung von Salpetersäure und saurem Regen. Weitere negative Auswirkungen sind Bildung von sogenanntem Ozon- oder Sommersmog unter UV-Einwirkung. Außerdem tragen Stickoxide durch die Reaktion mit Ammo niak zur Feinstaubkonzentration bei. Feinstaub Unter Feinstaub versteht man für unser Auge unsichtbare Partikel in der Luft mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer – also kleiner als ein hundertstel Millimeter. Diese sogenannten PM10-Partikel entstehen beim Reifen- und Bremsenabrieb an Fahrzeugen, auf Baustellen oder in der Industrieproduktion, bei der Düngung und Abfallbeseitigung – oder eben in Dieselmotoren. Auch Vulkane, Waldbrände, Kamine, Zigaretten und Kerzen setzen große Mengen Feinstaub frei. Je kleiner die Schwebeteilchen sind, desto leichter können sie in die Lunge eindringen. Noch problematischer sind ultrafeine 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
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Teilchen von unter 0,1 Mikrometer, die über die Lungenbläschen ins Blut gelangen und dort Entzündungen auslösen können. Welche Schäden die Minipartikel im Körper anrichten ist noch nicht vollständig geklärt. Als gesichert gilt, dass mit hoher Feinstaubkonzentration die Zahl tödlich verlaufender Schlaganfälle, Herzleiden und Atemwegserkrankungen steigt. Vergleichsstudien zeigten eine Zunahme der Risikofaktoren auch bei Diabetes und Lungenkrebs. Feinstaub war lange vor allem ein Problem bei Dieselmotoren mit Direkteinspritzung. Seit der Jahrtausendwende sind durch Einführung des Partikelfilters und EU-Auflagen die Emissionen deutlich gesunken. Kohlenwasserstoffe (HC) Kohlenwasserstoffe werden in Ottomotoren oder Heizkraftwerken bei nicht vollständiger Verbrennung frei. Sie sind teils giftig oder krebserregend. Außerdem tragen sie zur Bildung von Sommersmog bei. Ferner zählen zu den vom Autoverkehr produzierten Schadstoffen flüchtige Verbindungen, etwa Benzindämpfe beim Tanken. Doch die Belastung dadurch ist in den letzten Jahren stark gesunken. In Ostdeutschland etwa sorgten bis zum Mauerfall Zweitaktmotoren für hohe Werte. Die meisten Tankstellen haben heute Zapfsäulen mit Gasrückführung. (RM) Kohlenmonoxid (CO) CO entsteht ebenfalls bei unvollständiger Verbrennung von Kraft- und Brennstoffen vor allem in Ottomotoren, etwa bei nicht erreichter Betriebstemperatur oder im Leerlauf. Kohlenmonoxid ist gefährlicher für den menschlichen Organismus als CO 2. Das geruchlose Gas blockiert beim Atmen die Sauerstoffaufnahme im Blut, belastet so das Herz-Kreislauf-System und führt in hoher Konzentration zum Tod durch Ersticken. Die Einführung des Dreiwegekatalysators bei Ottomotoren führte seit den 90er-Jahren zu einer erheblichen Reduktion der CO-Emissionen. In Dieselfahrzeugen sorgte der Oxidationskatalysator für eine Reduzierung. istockphoto AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ FLUSSBAD – Die nächste Schnapsidee des umtriebigen Herrn Benjamin David („Urbanauten“, „Isarlust e.V.“) hat es bis in den Stadtrat geschafft, nämlich der Plan, an der Isar ein Flussbad zu bauen. Nach einer Machbarkeitsstudie, von der Stadt in Auftrag gegeben, würde ein Flussbad zwischen Cornelius- und Maximiliansbrücke (1,8 km) in einem Kostenrahmen von 16 bis 34 Millionen Euro liegen. Dazu ein längeres Zitat aus dem Münchner Merkur vom 23. ⁄ 24.06.2018: „In beiden Varianten sind laut Experten Aufenthaltsbereiche in Form eines Balkones über die Isar hinaus denkbar. Oder es entstünden neue Brücken, die ein unmittelbares Flusserlebnis direkt am Wasser ermöglichen. Als Zu- und Abgänge könnten einzelne Treppen oder Rampenkonstruktionen in Betracht kommen. Vorstellbar wären auch Sitzstufenkonstruktionen. Optionen für Gebäudetypen wären einzeln stehende Container oder durchgehende Wände zur Aufnahme von Funktionsräumen wie zum Beispiel Toiletten und Garderobe. (…) Betrieben werden könnte das Flussbad von einem Verein oder einer Bürgerinitiative, sagt Benjamin David.“ (Zitat Ende) Neben den genannten Aktionen wären auch umfangreiche Baumaßnahmen zur Flussregulierung (Fließgeschwindigkeit, Rechen zum Absondern von Treibholz…) erforderlich. Der Stadtrat soll am 10. Juli (nach Redaktionsschluß dieses TAXIKURIER) darüber entscheiden, ob weiter in die Planung eingetreten wird. Der 2. Bürgermeister Josef Schmid (CSU), SPD- Stadtrat Jens Röver und natürlich die Grünen, deren Mitglied Herr David ist, haben in Gestalt ihres Fraktionsvorsitzenden Florian Roth bereits Sympathie dafür erkennen lassen. Schrottis Kommentar: ja, haben die bei der Stadt noch alle Tassen im Schrank? Da wurde die Isar jahrelang südlich der Wittelsbacher Brücke für teures Geld renaturiert, um sie eventuell jetzt im Bereich der Innenstadt mit tribünenartigen Bauten, Balkonen, Containergarderoben und -toiletten usw. zu verschandeln. Als wäre ein „unmittelbares Flusserlebnis direkt am Wasser“ (s. o.) nicht kostenlos dadurch zu erzielen, dass man in den Isarauen spazierengeht oder zum Baden an den (renaturierten) Flaucher oder in das Thalkirchner Freibad „Maria Neibiesel“ – Verzeihung – „Maria Einsiedel“ geht, wo man sich im fließenden Isarwasser treiben lassen kann. So ein gequirlter Bockmist! Im oben zitierten MM-Artikel lässt David die Katze aus dem Sack, wenn er meint, das Bad könne von „einem Verein oder einer Bürgerinitiative“ betrieben werden. Muss man denn wirklich Hellseher sein, um draufzukommen, dass dieser Verein oder diese BI „Isarlust“ oder „Urbanauten“ (beide angeführt von Herrn D.) heißen wird? Das macht er doch seit Jahren mit seinem als gemeinnützige Wohltat getarnten, in Wirklichkeit rein kommerziellen „Kulturstrand“ auf öffentlichem Grund höchst erfolgreich vor. Wieviel allein die erwähnte Machbarkeitsstudie uns Steuerzahler gekostet hat, ging aus der Zeitung leider nicht hervor. Es dürfte aber locker ein sechsstelliger Betrag sein. Und wo im Falle der Verwirklichung die Endkosten dieses Flussbades liegen würden (16–34 Millionen) – dazu muss man auch kein Hellseher sein! Wie lange fällt der Münchner Stadtrat denn noch auf diesen professionellen Selbstvermarkter herein? Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto Unsere Fahrzeuge sind sowohl mit Isarfunk als auch mit EG Datenfunk ausgestattet. Mercedes E-Klassen 24 Stunden Service Neue Adresse: Waldfriedhofstraße 30 81377 München Tel: 089/ 90 16 40 87 Mobil: 0160/ 187 22 88 Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo . - Fr . 08:00 bis 12:00 Mo . / Do . 14:00 bis 18:00 istockphoto 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018 UNTERHALTSAMES
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➔ HAFT – Der Audi-Chef Rupert Stadler wurde vor einigen Wochen im Rahmen des Diesel- Abgasbetruges wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft genommen. Zur Erläuterung: Verdunkelungsgefahr sieht die Staatsanwaltschaft, wenn der Verdächtigte – noch in Freiheit – ihn belastende Zeugen und ⁄ oder Beweismittel beeinflussen könnte. Mercedes rief im Juni alleine in Deutschland 238.000 Dieselfahrzeuge wegen „fehlerhafter“ Software in die Werkstätten zurück, europaweit sogar 774.000 Autos, nachdem man zuvor gebetsmühlenartig betont hatte, in die Abgasbetrügereien nicht verwickelt zu sein. Die Firma Volkswagen überwies im Juni sang- und klanglos ein von der Staatsanwaltschaft Braunschweig verhängtes Bußgeld in Höhe von einer Milliarde Euro an das Land Niedersachsen (Miteigentümer von VW), wartete also noch nicht einmal ein rechtskräftiges Urteil ab. Das ist natürlich ein warmer Regen für dieses Bundesland, indirekt bezahlt freilich von den Anteilseignern, zu denen durchaus auch Kleinaktionäre gehören, die sich dereinst mal ein paar Markl in VW-Aktien für die Alterssicherung zurückgelegt haben. Und, natürlich, werden diese Summen letztlich auf die zukünftigen Käufer von VW- oder Mercedes-Autos „umgelegt“, weil das Geld ja irgendwie wieder reinkommen muss. Umgelegt gehören da schon andere. Nein, bevor Schrotti hier des Aufrufes zum Mord geziehen wird: so weit soll es bitte nicht kommen. Warum sich aber Herr Winterkorn, langjähriger VW-Chef bis 2015, immer noch nicht mit freiheitsentziehenden Maßnahmen konfrontiert sieht, erschließt sich dem Schreiber nicht. Oder weshalb Dieter Zetsche, als langjähriger und immer noch amtierender (!) Mercedes-Boss, weiterhin die Gelegenheit zum Vernichten ihn belastender Akten erhält, kann Schrotti nicht nachvollziehen. ➔ STANDPLÄTZE (1) – Im vorletzten Heft haben wir noch ausführlich über das Thema berichtet und die aktualisierte Liste der Bedarfsstandplätze abgedruckt, doch nach einigen Zeitungsberichten sah es so aus, als würde sich das alles in Luft auflösen: am 20. Juni hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die Standplatzordnung der Landeshauptstadt München in Teilen unwirksam sei. Geklagt hatte ein Taxler, der sich nach einer unerlaubten Bereitstellung vor Schumanns Bar (Odeonsplatz) eine Strafe der Stadt München (Kreisverwaltungsreferat, KVR) über 200 Euro eingefangen hatte. Also der Reihe nach: Im Personenbeförderungsgesetz (PBefG), einem Bundesgesetz, ist geregelt, dass freie Taxis nur an behördlich zugelassenen Stellen (also Taxiständen) bereitgestellt werden dürfen. Die Festlegung dieser Stellen, ob beschildert oder als Bedarfsstandplätze, obliegt den jeweiligen Gemeinden – z. B. in der Standplatzordnung der Landeshauptstadt München. Und jetzt kommt der Knackpunkt: da der Verstoß gegen die „Standplatzpflicht“ bereits eine Zuwiderhandlung gegen das PBefG darstellt, wäre nach dem aktuellen Gerichtsurteil die normale Bußgeldstelle für die Ahndung zuständig gewesen, und nicht die Stadt München in Gestalt des KVR. In mehreren Zeitungen wurde die Sache so dargestellt, wie z. B. im Münchner Merkur (MM) vom 21. 6. 2018: dicke Überschrift „Gericht erlaubt Taxlern wildes Warten“ und dann in der Unter- Überschrift: „Taxler dürfen in München künftig überall auf Fahrgäste warten (...) Denn bisher regelt eine städtische Verordnung, wo Taxen stehen dürfen. Das wäre nun nichtig“ . Diese Interpretation des Urteiles krankt an dem klitzekleinen Fehler, dass sie komplett falsch ist. Zur Klarstellung: in dem Urteil geht es nicht darum, ob die Bereitstellung vorm „Schumanns“ erlaubt war – das ist sie nämlich nach wie vor nicht! Sondern nur darum, ob dieser Verstoß durch die LH München oder die „normale“ Bußgeldstelle zu ahnden gewesen wäre, von der wir z. B. auch die Belobigungen wegen zu langsamen Fahrens oder zu grüner Ampeln bekommen. Die verbindliche Gültigkeit der (Bedarfs-)Standplätze wurde vom BayVGH nicht angezweifelt! Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; die Stadt will nach Vorliegen der schriftlichen Urteilsbegründung prüfen, ob sie dagegen in Revision geht und hat ab dann einen Monat Zeit dazu. Für die „Unerlaubten Bereitsteller“ ändert sich also nur, von wem sie zukünftig den Bußgeldbescheid zugestellt bekommen. Und vielleicht die Höhe des Bußgeldes. Mehr aber auch nicht! ➔ STANDPLÄTZE (2) – Der Freimann- Stand ist seit Jahrzehnten ein Ärgernis, da er zu einer Zeit so schmal angelegt worden ist, als der Mercedes „Strich Acht“, das damals gängige Taxi, noch als Inbegriff einer fetten Limousine galt. Und damals gab es nur eine Zentrale, keine Bestell-Apps, bei Mercedes keine Combis (erst der 123er wurde optional als solcher angeboten), und gar keine Taxibusse. Die Taxis fuhren in der Reihenfolge vom Stand ab, in der sie eingefahren waren. Heute ist das bekanntlich anders, so dass plötzlich z. B. das dritte Fahrerlaubnisverordnung (FEV) Leistungs-, Sehtest sowie ärztliche Untersuchungen. PIMA Gesundheitszentrum München Ingolstädter Straße 5 80807 München Ohne Voranmeldung. Donnerstag: 09:00 Uhr - 16:00 Uhr Beratungshotline. Tel.: +49 89 5880115 - 94 Mo. - Fr. 09:00 Uhr - 16:00 Uhr Ohne Voranmeldung! Schon ab 99,00€! Schnell, flexibel & unkompliziert! www.pima.deTAXILKW BUS AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
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Taxi benötigt wird, weil es ein Bus ist, bestimmte Kindersitze dabei hat oder weshalb auch immer. Und dann wird es zwischen den scharfen Bordsteinkanten rechts und links von der einzigen Spur so richtig interessant … Kurzum, die rechte Begrenzung gehört schon längst ersatzlos beseitigt, so dass man – wie am Fürstenried 2 – linksbündig stehen, aber nach rechts jederzeit auch nach dem Ersten frei abfahren kann. Das scheitert freilich daran, dass dieses Gelände der MVG gehört, die keinen Handlungsbedarf sieht. Außerdem hat sie Umbaupläne in der Schublade, wonach hier künftig zwei Bushaltespuren nebeneinander eingerichtet werden sollen. Wodurch übrigens die Zukunft unseres Standplatzes an dieser Stelle ohnehin gefährdet wäre. Das ist alles noch längst nicht spruchreif, aber am jetzigen Zustand wird sich absehbar leider nichts ändern. ➔ STANDPLÄTZE (3) – Der Stand am Goetheplatz gehört zu der immer seltener werdenden Art der „reinen“ Taxistände, ist also keine umfunktionierte vormalige Parkspur, bei der man Angst um den linken Außenspiegel haben muss. Jetzt freilich droht Ungemach, da nach dem Willen des zuständigen Bezirksausschusses (BA 2) im Rahmen von Verschönerungsmaßnahmen am Goetheplatz nicht nur die Zahl der dort herumlungernden Berufsalkoholiker und lustig spielenden Ratten und Mäuse reduziert werden soll, sondern auch die der Taxis. Zitat MM vom 4. Juli zu den Plänen des BA: „Eine weitere Idee für mehr Aufenthaltsqualität ist es, den Taxistand, wenn möglich, zu verkleinern (…)“ . Ja, natürlich ginge das. Am besten gleich ganz abschaffen, rät Schrotti. Oder, als gnädige Überlebenshilfe für uns, zumindest eine Lösung wie am Harras, wo unser ehemaliger Stand einer romantischen Steinplattenausstellung weichen musste. Herrschaftseit’n! Ach ja, auch der Leonrodplatz soll „verschönert“ werden (alle zucken zusammen), und am Romanplatz steht wegen der depperten Trambahn-Westtangente die Verlegung unseres Standes in eine Parkspur entlang der Romanstraße bevor. ➔ STANDPLÄTZE (4) – Der Fraktionsvorsitzende der Münchner Rathaus-CSU, Manuel Pretzl, fordert die DB auf, beim anstehenden Umbau des Hauptbahnhofes Landeplätze für Flugtaxis einzuplanen. Wirklich! Schrottis Kommentar: bis zur Fertigstellung des neuen Hauptbahnhofes am Sankt Nimmerleinstag (2. Stammstrecke), also wenn die meisten von uns längst unter der Erde liegen, gibt es vielleicht tatsächlich schon elektrisch betriebene Flug-Autos und folglich auch Flug-Taxis. Wünschenswert wäre es jedoch, dass die CSU und alle anderen Stadtratsfraktionen sich lieber um die aktuellen und zukünftigen „normalen“ Taxistände kümmern würden. Da gäbe es – s. o. – genug zu tun, freilich wären Schlagzeilen in den Zeitungen dafür eher unwahrscheinlich. Leider. ➔ ZEBRASTREIFEN – Nach einem Unfall beim Zebrastreifen in der Welfenstraße am 19. Juni fordern nunmehr Anwohner, dort stattdessen eine Ampelanlage zu installieren. Im Münchner Merkur (MM) vom 21.06.2018 posieren der leicht verletzte Achtjährige und seine Mutter im Bild; dem Text des Berichtes ist zu entnehmen, dass Busse und Autos hier zwischen Wohnbebauung, Kitas und Schulen durch die Welfenstraße „donnern“ und viele sich dabei nicht an die 50 km ⁄ h halten würden. Allerdings steht auch drin, dass zwei Tage zuvor der Bub von einem Wagen angefahren worden war, „(…) als er gerade mit seinem Radl über den Zebrastreifen fuhr“ . Aha. Vielleicht sollte die aufgebrachte Mutter ihrem Filius mal erklären, dass der Zebrastreifen offiziell „Fußgängerüberweg“ heißt und definitiv nur Fußgängern (!) Vorrang vor dem anderen Verkehr einräumt. Und dass Autofahrer deshalb nicht damit rechnen müssen, dass ein parallel zur Straße fahrender Radler plötzlich nach links abbiegt, um mit deutlich höherem Tempo als ein Geher sein vermeintliches Vorrecht einzufordern. Wäre der Bub ordnungsgemäß vom Drahtesel abgestiegen und hätte ihn über den Zebrastreifen geschoben (dann ist er Fußgänger), wäre er vom Autofahrer vielleicht früher erkannt worden und der Unfall nicht passiert. Und ob er sich an das rote Licht einer Fußgängerampel halten würde, darf zumindest angezweifelt werden. Aber schuld sind bekanntlich immer die anderen. ➔ ZUM SCHLUSS – Im letzten Heft berichtete der Schreiber vom Verschwinden der Fußgängerampel Brudermühl- ⁄ Urbanstraße. Sie ist aber nicht verschwunden. Es gab sie nie. So, wie es eine Kreuzung bzw. Einmündung Brudermühl- ⁄ Urbanstraße nie gegeben hat. Das sind nämlich Parallelsraßen, die sich erst kurz hinter München (in der Unendlichkeit) treffen. Also: gemeint war natürlich Brudermühl- ⁄ Bruderhofstraße! Und diese Ampel hat es wirklich gegeben und gibt es jetzt nicht mehr. Der Schreiber bittet diesen peinlichen Fehler zu entschuldigen und bietet an, als Zeichen der Reue vorübergehend zu erröten. Das ist tatsächlich aber längst geschehen, nachdem ihn nämlich Zentralisten-Kollege Frey nach der Lektüre des Artikels äußerlich mit väterlicher Milde, aber doch durchscheinender leichter Häme (verdächtiges Zucken der Mundwinkel), auf diesen vermeintlichen Umbau unserer Stadt hingewiesen hatte. (MS) Schnell. Preiswert. Kompetent. Formenreich 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT WICHTIGE INFORMATIONEN kannte Täter war zunächst flüchtig. Die Ermittlungen wurden von der Münchner Mordkommission übernommen. Hierbei konnte im Laufe der vergangenen Woche nun ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 41-jährigen Münchner. Am Freitag, 29.06.2018, wurde der nunmehr Beschuldigte vernommen. In seiner Vernehmung räumte er zwar ein, mit dem 43-Jährigen ein Drogengeschäft abgewickelt zu haben, bestritt jedoch, etwas mit dessen Tötung zu tun zu haben. Aufgrund von Widersprüchen in seinen Aussagen erhärtete sich schließlich der Tatverdacht so stark gegen den 41-Jährigen, dass er noch am 29.06.2018 vorläufig festgenommen wurde. Von der Staatsanwaltschaft München I wurde am 30.06.2018 ein Haftbefehl wegen Totschlags beantragt und am selben Tag vom Ermittlungsrichter gegen den 41-Jährigen erlassen. Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache dauern an. Ludwigsvorstadt – Motorradfahrer kollidiert mit vor ihm wendenden Taxi, 1 Person getötet Am Freitag, 22.06.2018, gegen 11.20 Uhr hielt ein 52-jähriger Münchner mit seinem Taxi, Mercedes-Benz, auf dem rechten Parkstreifen der Paul-Heyse-Straße, Höhe Hausnummer 8, stadtauswärts. Er beabsichtigte, über die insgesamt vier Fahrstreifen der Paul-Heyse-Straße zu wenden, um anschließend sein Fahrzeug auf dem gegenüberliegenden Parkstreifen ein zuparken. Zur gleichen Zeit befuhr ein 33-jähriger Münchner mit seinem Motorrad die Paul-Heyse-Straße stadteinwärts. Der Taxifahrer erkannte den ihm entgegenkommenden Motorradfahrer. Er be urteilte den vorhandenen Abstand zwischen sich und dem Motorrad fälschlicherweise als ausreichend bzw. unterschätzte die Geschwindigkeit des Motorrads. Der Taxifahrer begann das Wendemanöver und erreichte mit der Fahrzeugspitze den gegenüberliegenden Parkstreifen. Aufgrund des vor ihm wendenden Taxis leitete der Motorradfahrer eine Vollbremsung ein. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kam ins Schlin- Altstadt – Radfahrerin missachtet Rotlicht, prallt gegen querendes Taxi und verletzt sich schwer Am Samstag, 23.06.2018, gegen 06.00 Uhr, befuhr eine 34-jährige alkoholisierte Radfahrerin aus München den südlichen Radweg der Pacellistraße verbotswidrig gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung. Die Frau wollte den Maximiliansplatz geradeaus überqueren. Sie fuhr bei für sie geltendem Rotlicht in den Kreuzungsbereich ein. Zur selben Zeit befuhr ein 57-jähriger Taxifahrer aus München den Lenbachplatz in nordöstliche Richtung, ebenfalls in der Absicht, die Kreuzung am Maximiliansplatz bei für ihn geltendem Grünlicht geradeaus zu überqueren. Im Kreuzungsbereich prallte die Radfahrerin frontal gegen die rechte Seite des Taxis und stürzte auf die Fahrbahn. Die Radfahrerin verletzte sich schwer und musste mit einem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Klinikum befördert werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv. Am Taxi und Rad entstand jeweils leichter Sachschaden. Untergiesing – Streit gipfelt in Tötungsdelikt; Festnahme eines Tatverdächtigen Wie bereits berichtet, wurde am Freitag, 22.06.2018, gegen 14.40 Uhr ein am Boden liegender blutender 43-jähriger Münchner im Bereich des Oxnerweges in Untergiesing aufgefunden. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er trotz ständiger Reanimationsmaßnahmen seinen Verletzungen erlag. Die Ermittlungen vor Ort ergaben schließlich, dass der 43-Jährige zunächst einen verbalen Streit mit einem ca. 30 bis 45 Jahre alten Mann hatte. Im weiteren Verlauf kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in deren Folge der Geschädigte, mit Hilfe eines scharfkantigen Gegenstandes, vermutlich mit einem Messer, tödlich verletzt wurde. Der unbe- F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München • Tel.: 089 30748047 Ihr Ansprechpartner: Günther Kurrer (GF) kontakt@er-tax.de • Spiegeltaxameter • Taxi-Dachzeichen • Cey-System • Sprechfunkgeräte • Lichtschrankenüberwachung • Datenfunk-Systeme • Taxi-Notalarmanlagen • Quittungsdrucker • Konformitätsbewertung • Sitzüberwachung F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH ER-TAX - für Ihren Erfolg Kfz-Meisterbetrieb für alle Fabrikate gut • preiswert • schnell • zuverlässig Sonderpreis Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
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gern und stürzte zur rechten Seite. Anschließend rutschte er mitsamt dem Motorrad eine kurze Distanz über die Fahrbahn. Schließlich prallte er mit dem Körper gegen das rechte Heck des Taxis. Das führerlose Motorrad kollidierte gegen die linke Heckseite und prallte in Richtung Fahrbahn ab. Es rutschte impulsbedingt und rotierend noch mehrere Meter weiter. Der 32-jährige Münchner kam schwerstverletzt hinter dem Taxi auf der Fahrbahn zum Liegen. Er wurde unter laufender Reanimation mittels Rettungswagen in ein Münchener Klinikum verbracht, wo er wenig später seinen Verletzungen erlag. Am Kraftrad entstand schwerer Sachschaden, das Taxi wurde leicht beschädigt. Zur Klärung des Sachverhalts wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen, welcher ein unfallanalytisches Gutachten erstellen wird. Während der Unfallaufnahme wurde die Paul-Heyse-Straße zwischen Bayerstraße und Schwanthalerstraße für die Dauer von vier Stunden vollständig gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. (TK) istockphoto AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. Truderinger Straße 330 • 81825 München www.autoglaskraft.de Telefon 089 / 6 90 87 82 Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. Mi. 01.08. 19.30 Uhr, Flamencoabend mit Montserrat Suarez im Innenhof Do. 02.08. 19.30 Uhr, Flamencoabend mit Montserrat Suarez im Innenhof So. 05.08. 19.30 Uhr, Georg Kreisler-Abend im Innenhof Do. 09.08. 19.30 Uhr, Flamencoabend mit Gisa Michelón im Innenhof Fr. 10.08. 19.30 Uhr, Sommersalon mit Albrecht von Weech im Innenhof Sa. 11.08. 19.30 Uhr, Flamencoabend mit Gisa Michelón im Innenhof Fr. 17.08. 20.30 Uhr, 4. Münchner Pianisten-Festival Fr. 31.08. 19.30 Uhr, Konzert mit Buck Roger & the Sidetrackers im Innenhof Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
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VIP IM TAXI ➔ SASKIA VALENCIA Eine Frau, die München in ihr Herz geschlossen hat, ist Saskia Valencia. Die Zuschauer sind begeistert von der gut aussehenden Schauspielerin, die neben ihren zahlreichen Theaterverpflichtungen eine unglaubliche Vielzahl von Publikumsrennern des deutschen Fernsehens bereichert. Seit 1996 ist sie aus unserer Fernsehlandschaft nicht mehr weg zu denken. Ob in Kommissar Rex, Traumschiff, Traumhotel, Bergdoktor oder Rosenheim Cops, Saskia Valencia verkörpert alle Rollen mit Bravour und großem schauspielerischem Können. Exotische Drehorte sollten aber nicht darüber hinweg täuschen, dass diese fleißige bodenständige Schauspielerin harte Kämpfe im Leben austragen musste. Mit 23 Jahren verließ sie nach zähem Ringen mit der DDR-Staatsmacht die DDR mit ihrem damals 18 Monate alten Kind, um ihrem Ehemann, einem kolumbianischen Ingenieur, in den Westen zu folgen. Ihre Erfahrungen aus dieser Zeit möchte sie irgendwann niederschreiben, bedauert auch, dass das Interesse an der Geschichte des geteilten Deutschland gering ist. Das Theater ist für sie der Garant für ihre Unabhängigkeit. Sie hält nichts vom sogenannten schnellen Mammon, legt Wert auf finanzielle Sicherheit und gilt als äußerst zuverlässig. Ihre Theatertourneen und Drehtermine lassen kaum Zeit für Familie und Freunde. Trotzdem schafft sie sich immer wieder Auszeiten, um neue Kraft zu tanken. Als gebürtige Norddeutsche hätte sie es nie für möglich gehalten, dass sie sich so in München verliebt. Sie weiß die Menschlichkeit der Bayern zu schätzen und empfindet die Stadt als sehr aufgeräumt. Seit dem vergangenen Jahr hat sie kein Auto mehr und fährt viel Taxi. Dabei ist es ihr sehr wichtig, dass das Taxi sauber ist und gut riecht. Am Liebsten ist ihr ein Mercedes. Vor einiger Zeit war sie zu einem Event eingeladen und ihre Nachbarin hatte ihr in die von Escada zur Verfügung gestellte Robe geholfen, oder besser gesagt, die Nachbarin hatte sie eingeknöpft. Auf dem Heimweg in der Nacht halb drei wurde ihr im Taxi klar, dass sie niemals allein aus dem Kleid kommen würde. Schlafen darin ging auch nicht, da das Kleid unversehrt am nächsten Tag zurückgegeben werden musste. Also entschloss sie sich, den Fahrer um Hilfe zu bitten. Der junge Mann war sichtlich konsterniert, ob des Ansinnens. Aber er tat es dann doch und knöpfte fast ängstlich das Kleid am Rücke auf. Glücklich in der Wohnung angekommen, stellte sie fest, dass in der Aufregung das Handy im Taxi zurück geblieben war. Aber auch dieses Problem konnte am nächsten Tag von dem hilfsbereiten Taxler gelöst werden. Ab August gastiert nun Saskia Valencia in der Komödie im Bayerischen Hof und freut sich darauf, nicht jeden Abend ein anderes Hotelzimmer beziehen zu müssen sondern ihre Neuhausener Wohnung ein wenig genießen zu können. (BH) Das Stück Eine Handvoll skurriler Figuren und Woody Allens melancholischer Witz – das sind die Zutaten für diese Komödie, die sich an Ingmar Bergmans Schwarzweiß-Film Das Lächeln einer Sommernacht anlehnt, der seinerseits auf Motiven aus Shakespeares Sommernachtstraum aufbaut. Kurz gesagt dreht sich alles um die Frage, wer wann was mit wem hatte, hat oder haben wird. Der Banker und Hobby-Erfinder Andrew und seine Ehefrau Adrian haben jede Menge Probleme im Bett. Und sie haben Besuch – zwei befreundete Paare kommen übers Wochenende: Adrians Cousin, der schöngeistige Philosoph Leopold, ist mit seiner Verlobten Ariel angereist, die er am nächsten Tag ehelichen will. Doch der Gastgeber erkennt in Ariel eine erotische Begegnung aus Jugendtagen wieder – für ihn der Strohhalm, an den er sich gerne klammern würde, um seiner trostlosen Ehe zu entfliehen. Aber auch der Arzt und Frauenschwarm Maxwell, der mit seiner attraktiven Krankenschwester Dulcy aufs Land gekommen ist, hat ein Auge auf Ariel geworfen. Und Leopold? Anstatt bei so viel männlicher Aufmerksamkeit seiner Verlobten gegenüber eifersüchtig zu werden, macht er sich Gedanken darüber, wie er seinerseits Dulcy für die Gestaltung seines letzten Abends als Junggeselle gewinnen könnte … Bei einem gemeinsamen Ausflug in den nahegelegenen Wald kommen die Beziehungen ins Wanken, und die Spannungen nehmen zu … Liebevoll-ironisch, mit rhetorischer Finesse, dezent-satirischer Komik und einem feinen Gespür für verborgene Begierden zeichnet Woody Allen seine Figuren – wunderbar durchgeknallte Charaktere. Ein Fest für Schauspieler. ➔ Premiere 1. August 2018, 19.30 Uhr ➔ Weitere Vorstellungen vom 2. August bis 9. September 2018 Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de Prominente berichten über ihre Erfahrungen Foto: Marina Maisel Foto: Ailine Liefeld 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER AUGUST 2018 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Mittwoch, 01. August ➔ 14.30 Uhr, Pinakothek der Moderne, Struktur des Zerfalls ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzerte im Münchner Dom ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musiksommer 2018 – Streetwork präsentiert ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Dalriada, Triddana, Reysswolf & Mornir ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Kinder des Olymp ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Rebecca Trescher, Ensemble 11 Donnerstag, 02. August ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musiksommer 2018 – Stadtteil goes Theatron ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Paprika & Lessi ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof der Residenz, Woodstock – The Story ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Zwei alte Mimen warten in der Kantine auf …? ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Bernie Holzner Trio ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Rebecca Trescher, Ensemble 11 Freitag, 03. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne ➔ 18.00 Uhr, Museum Villa Stuck, Buntes Abend-Festprogramm im Hause Stuck ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Italienische Opernnacht ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musiksommer 2018 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof der Residenz, Brunnenhof Open Air Haindling ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Zwei alte Mimen warten in der Kantine auf …? ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Honett ➔ 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Moby Dick ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Itchy, Cadet Carter, Hafensaengers & 49 Days u.w. ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Rebecca Trescher, Ensemble 11 Samstag, 04. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Rocksommer ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor ➔ 20.00 Uhr, Backstage, State Zero, Nordn & Naechte u.w. ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, ➔ Rebecca Trescher, Ensemble 11 Sonntag, 05. August ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 3. Nymphenburger ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mit Blüten und Blitzen ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Damen): Munich Rangers – Munich Cowboys ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musiksommer 2018 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivi Vassileva, Percussion ➔ 19.30 Uhr, Backstage, H2O + Sworn Enemy + Amplified Hate + In Other Climes u.w. ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor Montag, 06. August ➔ 16.30 Uhr, Haus der Kunst, Kind hört mit – VIvan Sundaram: Umbrüche ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Rocksommer ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Kinder des Olymp ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller Dienstag, 07. August ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Kinder des Olymp ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Armored Saint ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Lagwagon, The Lillingtons & Spoilers ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 08. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzerte im Münchner Dom 2018 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof der Residenz, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Frank Donnerstag, 09. August ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Evergreen Terrace ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Joan As Police Woman ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Misery Index & Hierophant ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor Freitag, 10. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 18.00 Uhr, Giesinger Stehausschank, Giesinger Rockpalast Sommerfest ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor Samstag, 11. August ➔ 13.00 Uhr, Deutsches Museum, Wissenschaftler sein für einen Tag ➔ 15.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Alles ist in Bewegung ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Damen): Munich Cowboys – Mainz Golden Eagles ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des Korbinian Fox ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Da Huawa, Da Meier und I ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, J. S. Bach – Goldberg-Variationen Sonntag, 12. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Kinder des Olymp ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Thunderpussy Montag, 13. August ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musiksommer 2018 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Kinder des Olymp Dienstag, 14. August ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Kinder des Olymp ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Gyze ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 15. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Kinder des Olymp ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Merauder Donnerstag, 16. August ➔ 19.00 Uhr, Giesinger Stehausschank, Giesinger goes Rockin’ & Rollin’ ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Agnostic Front Freitag, 17. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Angelmaker + Exhorder ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Hilltop Hoods ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Chemical Brothers Samstag, 18. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Herren): Munich Cowboys – Marburg Mercenaries VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM AUGUST 2018 ➔ 01.08.-31.08. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Dummy ➔ 01.08.-31.08. täglich 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2018 ➔ 01.08.-31.08. täglich 21.00 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne ➔ 01.08.-31.08. täglich 15.00 Uhr, Deutsches Museum, Mitmach-Programm ➔ 01.08.-31.08. täglich 13.00 Uhr, Flughafen München, Airport-Kids-Tour ➔ 01.08.-31.08. Di+Mi 18.30 Uhr, Do+Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Werk7, Fack ju Göhte – Se Mjusicäl ➔ 01.08.-31.08. Mo-Sa 19.30 Uhr, So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie ➔ 01.08.-19.08. täglich 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musiksommer 2018 ➔ 01.08.-18.08. Mo-Fr 10.00 Uhr, Olympiapark, Ferien-Spielstadt Mini-München ➔ 01.08.-12.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 11.30 Uhr, Deutsches Theater, Vom Fischer und seiner Frau – Das Musical ➔ 01.08.-11.08. Di-So 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 01.08.-05.08. täglich 19.00 Uhr, Prinzregententheater, A Spider Murphy Story ➔ 02.08.-30.08. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park ➔ 03.08.-19.08. Mi-So 19.30 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg ➔ 07.08.-17.08. Di-So 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Rocksommer ➔ 07.08.-11.08. täglich 21.00 Uhr, Unterfahrt, Eight Cylinder Bigband ➔ 08.08.-12.08. täglich 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Besuch der alten Dame ➔ 08.08.-11.08. täglich 20.00 Uhr, Metropoltheater, Zwei alte Mimen warten in der Kantine auf ...? ➔ 10.08.-31.08. Fr 20.00 Uhr, Isartal, Gaggi's Tanzparty ➔ 13.08.-25.08. Mo-Sa 09.00 Uhr, Waldwiese am Perlacher Forst, Zirkus Simsala ➔ 14.08.-25.08. täglich 13.00 Uhr, Waldwiese am Perlacher Forst, Zirkus Ganz Spontan ➔ 15.08.-31.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Mamma Mia! ➔ 16.08.-25.08. Do-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Massimo Rocchi ➔ 17.08.-31.08. Mi-Sa 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Siegfried - Götterschweiß und Heldenblut ➔ 21.08.-31.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Sherlock Holmes & Der Tod des Bayernkönigs 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018 SERVICE
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➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musiksommer 2018 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Münchner im Himmel & Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, The Elvis Presley Show ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Wheel Sonntag, 19. August ➔ 14.00 Uhr, Rotkreuzplatz, Bluesfest auf dem Rotkreuzplatz ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Damen): Munich Rangers – Mainz Golden Eagles ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen Bären ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Rocksommer ➔ 19.00 Uhr, Münchener Tierpark Hellabrunn, Welt-Orang-Utan-Tag Montag, 20. August ➔ 20.00 Uhr, Backstage, JD McPherson ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller Dienstag, 21. August ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Devildriver ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 22. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzerte im Münchner Dom Donnerstag, 23. August ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Brändle, Schwager & May feat. Julian Wasserfuhr ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Pangea Freitag, 24. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Wintersun ➔ 20.30 Uhr, Allianz Arena, Fußball (Männer): FC Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Guido May – Groove Extravaganza feat. Pee Wee Ellis Samstag, 25. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Guido May – Groove Extravaganza feat. Pee Wee Ellis ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Old Stuff Sonntag, 26. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Gustav Mahler – 8. Symphonie Montag, 27. August ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Nervosa ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Ro Clausmann Dienstag, 28. August ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, Dienstags-Skaten in und um München ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, B’Loose ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Matthias Gmelin Quintett feat. Joe Chambers Mittwoch, 29. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzerte im Münchner Dom ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Street Dogs, Sheer Terror & Arrested Denial ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Matthias Gmelin Quintett feat. Joe Chambers Donnerstag, 30. August ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Munich String Band ➔ 20.30 Uhr, Backstage, The Devon Allman Project ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Matthias Gmelin Quintett feat. Joe Chambers Freitag, 31. August ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey: EHC Red Bull München – Yunost Minsk ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Britta T. & Band ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Die Buschtrommel ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Matthias Gmelin Quintett feat. Joe Chambers istockphoto ANZEIGE ORIGINELL UND AUTHENTISCH FAHRZEUGWERBUNG DER TAXI-MÜNCHEN EG Als Teil der Corporate Identity bietet die Taxi-München eG ihren Mitgliedsbetrieben ab sofort Fahrzeugwerbung zur Förderung der Tourenvermittlung an. Bei Teilnahme erhalten Sie pro Taxi und Monat 30 Euro zzgl. USt. für die von uns angemieteten Flächen der seitlichen Fahrzeugtüren. Die Mindestlaufzeit beträgt 6 Monate. Der Zuschlag wird in der Reihenfolge der Vormerkungen erteilt. Das Angebot muss bei hoher Nachfrage eingeschränkt werden. Interesse? Wenden Sie sich bitte an Herrn Wohlfahrt, Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden. AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
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