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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2018

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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BRÜCKEN UND TUNNEL VON DEN ERSTEN PLANUNGEN BIS ZUM JAHR 2018
VOM LÄRM ZUM FEINSTAUB WIE SICH DIE UMWELTBELASTUNGEN SEIT 1973 VERÄNDERTEN
BUNDESSTRASSE 2R 28 KILOMETER RINGSTRASSE VERBINDEN 6 AUTOBAHNEN
➔ DIE STAUREICHSTE STRASSE DEUTSCHLANDS
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
DER MITTLERE RING
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE AUGUST 2018

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
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Engelhardstraße 6, 81369 München
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Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
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Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
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Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
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kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Grundkurs
Montag, 06.08., 20.08., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 01.08., 08.08., 22.08., 29.08., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 04.08., 11.08., 18.08., 25.08., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Samstag, 04.08., von 9 bis 10 Uhr
Montag, 13.08., von 17.30 bis 18.30 Uhr
Samstag, 18.08, von 9 bis 10 Uhr
Montag, 27.08., von 17.30 bis 18.30 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 23.08., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 24.08., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 22.08., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5 ⁄ 2018 28. August bis 25. September 2018
➔ Kurs 6 ⁄ 2018 06. November bis 4. Dezember 2018
➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
AUSBILDUNG
➔ AUGUST 2018
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Juli 2018 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Titelthema ⁄ Die staureichste Straße Deutschlands 10
Neutraler Fakten-Check ⁄ Der Diesel 18
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 22
Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Erster tödlicher Autounfall 25
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 26
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise August 2018 27
VIP im Taxi ⁄ Saskia Valencia 28
Service ⁄ Veranstaltungskalender August 2018 30
atelier-tacke.de
AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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Köln: Versuch der Einflussnahme 
durch mytaxi auf GV
Am 20.06.2018 stand in der Generalversammlung der TAXI RUF Köln eG das turnusmäßig aus dem Vorstand ausscheidende 
Mitglied Aleksandar Dragicevic zur Wiederwahl. Herr Dragicevic war und ist mit seinen beiden Vorstandskollegen Oguzhan 
Ogul und Borzoyeh Mohsenzadeh die 
 treibende Kraft hinsichtlich der von der 
TAXI RUF eG erstrittenen gerichtlichen 
Entscheidungen gegen die besser als 
mytaxi bekannte Intelligent Apps GmbH. 
Mytaxi hat durch den unten angehängten 
Text, der vorab an die dort angemeldeten 
Taxiunternehmer und -fahrer verschickt 
wurde, Einfluss auf die in der GV zur Abstimmung stehenden Tagesordnungspunkte 
zu nehmen versucht, wo u.a die Wiederwahl des mytaxi offensichtlich nicht genehmen Vorstandsmitglieds Aleksandar 
Dragicevic zur Bescheidung anstand.
Das ist ein so ungewöhnlicher Vorgang, 
dass wir diesen Brief im Sinne aller unserer 
Genossinnen und Genossen veröffentlichen, 
um diesbezüglich für absolute Transparenz 
zu sorgen. Der Originaltext lautet wörtlich:
„Liebe Kölner Taxiunternehmer, 
liebe Kölner Taxifahrer,
das erste Halbjahr 2018 neigt sich schon 
wieder dem Ende zu. Das ist für uns ein 
Anlass, Ihnen für das beste Halbjahr in 
der über siebenjährigen Kölner mytaxi 
 Geschichte zu danken.
Der Bruttoumsatz der bei uns vermittelten 
Fahrer ist im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um über 70 % gestiegen. Die Anzahl 
der aktiven Fahrer konnte um ein Drittel 
gesteigert werden. Fahrgäste werden in 
durchschnittlich vier Minuten bedient.
Diese positive Entwicklung zeigt, dass es für 
Fahrgäste offenbar im Trend liegt, die Taxi- 
Mobilität über die digitale App-Technologie 
von mytaxi zu organisieren. Wir sind gleichzeitig sehr stolz auf alle Fahrer. Ohne Sie 
wäre dieses Ergebnis nicht möglich!
Unser Dank gilt ausdrücklich auch unserem 
Kooperationspartner taxi17, der ebenfalls 
ein Wachstum verzeichnen kann. Ein schönes Beispiel, dass eine klassische Taxizentrale und eine digitale Plattform beidseitig 
gewinnbringend voneinander profitieren 
können.
Ein anderes Bild vermittelt leider das „kölsche Original“ Taxi-Ruf. Die Genossenschaft 
verschwendet ihre Energie in der juristischen Verfolgung der eigenen Beitragszahler, die mytaxi Touren durchführen.
Die anstehende Generalversammlung der 
Genossenschaft beschäftigt sich konsequenterweise mit zahlreichen Satzungsänderungen, die ihre Mitglieder in ihren 
unternehmerischen Freiheiten weiter einschränken wird. Jeder, der diese Praxis für 
unfair und falsch hält, sollte von seinem 
Stimmrecht Gebrauch machen. 
Wir versprechen Ihnen, jede Silbe von Satzung sowie Fahr- und Funkdienstordnung 
unter die juristische Lupe zu nehmen.“
Der Inhalt des Anschreibens spricht nach 
unserer Bewertung für sich. Mytaxi selbst 
ist – wie jedermann unter bundesanzeiger.
de öffentlich nachlesen kann – hochdefizitär und führt vor diesem Hintergrund bei 
der Eigenbewertung offensichtlich lieber 
den nach dortigen Angaben gestiegenen 
„Bruttoumsatz“ als den insgesamt eingefahrenen Millionenverlust an.
Der oben bereits angesprochene Versuch 
der Einflussnahme auf die Generalversammlung und die damit einhergehenden Herabwürdigungsversuche der Genossenschaft 
sind dabei evident. Besonders ist zudem, 
dass mytaxi im Sinne einer Rechtsberatung 
eine juristische Untersuchung der hiesigen 
Satzung sowie der Fahr-/Funkdienstordnung ankündigt.
(Pressemitteilung der TAXI RUF Köln eG)
Emission oder Immission?
Das Wort Emission ist vom Lateinischen 
„emittere“ abgeleitet, was Austrag oder 
Ausstoß bedeutet. Wenn von Emission die 
Rede ist, handelt es sich um den Ausstoß 
von Störfaktoren in die Umwelt. Dabei ist 
nicht jede Emission umweltrechtlich relevant. Es ist auch unerheblich, ob der Emitter einen natürlichen oder künstlichen Ursprung hat. Es gibt natürliche Emitter, die 
erhebliche, für den Menschen schädliche, 
Emissionen ausstoßen. Beispiele dafür sind 
Sümpfe oder auch Rinder, die große Mengen von Methan an die Umwelt abgeben, 
aber auch Gesteine, die Radioaktivität oder 
Schwermetalle absondern können. 
Für die Umwelttechnik und das Umweltrecht ist daher eher die Immission von Bedeutung. Immission, aus dem Lateinischen 
immissio für Hineinlassen, beschreibt die 
Auswirkungen der Emission auf die Umwelt, 
den Menschen, die Natur.
Das Bundes-Immissionsschutzgesetz umfasst 
allgemeine Grundlagen und Regelungen zum 
Schutz von Menschen sowie Tieren, Pflanzen 
und Sachen vor Luftverunreinigungen, Geräuschen, Erschütterungen, Licht, Wärme, 
Strahlen und ähnlichen Umwelteinwirkungen. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass 
– besonders bei natürlichen Emittenten – es 
oft unmöglich ist, natürliche Emissionen zu 
verhindern. Deshalb muss sich der Gesetzgeber auf die Auswirkungen der Emissionen 
konzentrieren und zum Schutz von Natur 
und Umwelt Vorschriften erlassen, um Gefahren abzuwehren.
Ein Beispiel dafür ist die Festsetzung der 
Verwendung von Quellwasser als Trinkwasser. Liegt der Grenzwert für Arsen einer 
Quelle über dem unschädlichen Maß, wird 
der Verwendungszweck eingeschränkt bzw. 
die Trinkwasserentnahme verboten. Da das 
Wasser auf natürlichem Wege Arsen durch 
das Gestein aufnimmt und dieser natürliche 
Vorgang nicht eingeschränkt werden kann, 
muss sich auf die Immission beschränkt 
werden. 
➔ DIE GENOSSENSCHAFT
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Luftverschmutzung ist kein Problem, das 
erst die Menschen der modernen Neuzeit 
 betraf. Bereits im Mittelalter wurde in manchen Gegenden Deutschlands die Luft „dick“ . 
Der Bergbau und die Köhlerei verschlangen 
riesige Mengen an Holz. Zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges gab es kaum noch große 
Waldgebiete. Eine kurze Erholungsphase 
durch die drastische Dezimierung der Bevölkerung konnte ab 1750 nicht verhindern, 
dass es kaum noch Holz in Mitteleuropa 
gab. In den Wintern wurden Zaunpfähle, 
 Geländer und Treppen verbrannt. Die Städte 
versanken in Fäkalien und der Rauch der 
Feuerstätten machte den Menschen das 
 Atmen schwer. Im Zuge der beginnenden Industrialisierung wurde die Lage kaum besser. 
Viele Menschen strömten in die Zentren und 
die ungefilterten Ab gase der Fabriken legten 
sich über die Städte. Durch die Verwendung 
von Kohle anstatt Holz als Brennmaterial 
konnte sich zwar der Wald erholen, sorgte 
aber nun durch die chemische Zusammensetzung der Verbrennungsgase für hohe 
Schadstoff werte in der Luft.
Vielen sind noch die Probleme durch den 
sauren Regen zu Beginn der 1980er Jahre 
in Erinnerung. Unsere deutsch-romantische 
Beziehung zum Wald war wohl auch ausschlaggebend für das Umdenken in der 
 Gesellschaft. Die Romantiker des frühen 
19. Jahrhunderts haben den Verlust des 
Waldes als Sinnbild für die Vernichtung der 
Naturressourcen tief in das Bewusstsein 
unserer Bevölkerung verankert und damit 
einer neuen Umweltbewegung den Weg 
 geebnet.
Wenn man die Schadstoffwerte in den 
Städten vom Ende des 20. Jahrhunderts 
mit denen von heute vergleicht, ist heute, 
trotz der gestiegenen Kapazität des Verkehrs, die Luft deutlich sauberer als damals. Dies heißt nicht, dass wir uns mit 
dem Erreichten zufrieden geben sollen, 
aber vielleicht relativiert dies unser stetiges Schlechtreden der modernen Welt. (BH)
Wiener Platz mit verlängerter 
 Aufstellzeit
Am Wiener Platz haben wir – leider vergeblich – versucht, einen anderen Stellplatz zu 
bekommen. Jedoch wurde uns als Kompromiss eine Verlängerung der Aufstellzeit 
 genehmigt. Jetzt dürfen sich Taxis schon 
ab 20.00 Uhr aufstellen und können damit 
Gäste aus der Ladenschlusszeit bedienen. 
Die Endzeit von 5.00 Uhr ist geblieben. 
(RM)
Autonome Autos könnten zum 
 Verkehrskollaps führen
Bislang malten Experten ein schönes Bild 
von der neuen Verkehrswelt: Selbstfahrende 
Autos kommen mit Hilfe einer App per 
Knopfdruck und weil man die Roboterautos 
nur bei Bedarf ruft, auf der zu fahrenden 
Strecke sogar Personen dazu steigen können, braucht man zukünftig auch viel weniger Autos, um mehr Menschen transportieren zu können. Das heißt: weniger Verkehr 
auf den Straßen. 
Diese Vision ist ein Irrtum. Zu diesem 
Schluss kommt eine neue Studie des Weltwirtschaftsforums. Ganz im Gegenteil, es 
würde sogar zu mehr Staus auf den Straßen 
kommen - vor allem in den Innenstädten, 
so die Forscher. Anhand eines Verkehrssimulationsmodells, in die Daten und Siedlungsstruktur der Stadt Boston einflossen, 
wurden die zukünftigen Verkehrsströme berechnet. Eines der konkreten Ergebnisse 
lautet, dass sich durch verstärkten Einsatz 
von selbstfahrenden Autos in der Innenstadt von Boston die durchschnittliche 
Fahrzeit um 5,5 Prozent erhöhen würde. 
Dies läge hauptsächlich daran, dass diese 
autonomen Autos den Nutzer nicht nur von 
Tür-zu-Tür kutschiert, sondern gleichzeitig 
eine einfache und schnelle Buchung sowie 
günstige Fahrpreise anbieten. 
„Bei Fahrten, die kürzer sind als vier Meilen werden sich die Nutzer künftig vermutlich eher für autonome Taxis oder Shuttles 
mit geringer Kapazität entscheiden, anstatt 
den ÖPNV zu nutzen – also Busse oder 
Züge, die viele Menschen gleichzeitig befördern können“, sagt Nikolaus Lang, Senior Partner bei Boston Consulting und Mitautor der Studie. Und genau hier entsteht 
das Problem: Kurze Strecken – wie sie häufig in der Innenstadt der Fall sind – werden 
dann trotzdem mit dem Auto bestritten. 
Das führe zu mehr Autos auf den Straßen 
und dadurch zu einem höheren Verkehrsaufkommen.
(Quelle: Welt)
Unfall mit Fußgänger: 
Haftung eines Fahrzeughalters kann 
im Einzelfall vollständig entfallen 
➔ Autofahrer kann bei grob verkehrswidrigem Verhalten des Fußgängers kein 
Verschulden angelastet werden.
Das Oberlandesgericht Nürnberg hat entschieden, dass die Betriebsgefahr, die von 
einem Kraftfahrzeug ausgeht, bei grob verkehrswidrigem Verhalten eines Fußgängers 
vollständig entfallen kann, wobei dies 
 jeweils im Rahmen der vorzunehmenden 
Abwägung zu klären ist.
Die Klägerin des zugrunde liegenden Streitfalls ist die Krankenkasse der Geschädigten. Diese hatte zunächst aus einem neben 
einer siebenspurigen Fahrbahn im Stadtgebiet von Fürth geparkten Pick-up ein 
mannshohes Plakat ausgeladen. Dieses 
 Plakat wollte die Geschädigte auf einem 
Grünstreifen aufstellen, welcher sich zwischen den ersten vier Fahrbahnen und den 
folgenden drei Fahrbahnen befand. Nur 
 wenige Meter von dem geparkten Pick-up 
entfernt hätte die Geschädigte an einer 
Ampelanlage gefahrlos die Straße überqueren und zu dem Grünstreifen gelangen 
 können. Sie wollte jedoch unmittelbar am 
Ausladeort mit dem großen Plakat in 
 Händen über die Straße gehen, wobei sie 
insgesamt vier Spuren hätte überqueren 
müssen. Der Beklagte, welcher mit seinem 
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Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
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Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
Wir trauern um unseren 
langjährigen Kollegen
Peter Kamrath 
(Taxi 2176)
Herr Kamrath verstarb am 
5. Juni 2018 im Alter von 
75 Jahren.
AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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Pkw den zweiten Fahrstreifen befuhr, erfasste jedoch die Geschädigte, welche 
schwere Verletzungen erlitt.
Die Klägerin verlangte vom Beklagten 
Schadensersatz für aufgewendete Heilbehandlungskosten und auch die Feststellung, dass dieser den künftig noch entstehenden Schaden zu ersetzen hat. Dabei 
ging sie von einer Haftungsquote von 50 % 
aus. Das Landgericht Nürnberg-Fürth gab 
der Klage mit einer Haftungsquote von 1 ⁄ 3 
zu Lasten des Beklagten statt.
Gegen dieses Urteil legten beide Parteien 
Berufung ein. Das Oberlandesgericht Nürnberg wies die Berufung der Klägerin zurück 
und hob auf die Berufung des Beklagten 
hin das Urteil des Landgerichts Nürnberg- 
Fürth auf und wies die Klage ab. Das Oberlandesgericht ging von einer Allein haftung 
der Geschädigten aus. Der Beklagte habe 
nicht damit rechnen müssen, dass diese 
plötzlich die Straße überqueren werde. Der 
Pick-up sei neben der Fahrbahn geparkt 
worden und habe kein Verkehrs hindernis 
dargestellt. Es habe für den Beklagten 
ferngelegen, damit zu rechnen, dass „jemand mit einer mannshohen Plakatwand 
nicht den 15 m entfernten ampelgeregelten 
Fußgängerüberweg nehmen würde, sondern 
versuchen könnte, die vier Fahrbahnen zu 
dem bewachsenen Trennstreifen in einem 
Zug zu überqueren.“
Der Beklagte habe deshalb auch nicht 
schon beim ersten Schritt der Geschädigten 
auf die Fahrbahn mit einer Vollbremsung 
reagieren müssen. Zwar hätte er bremsen 
müssen, als die Geschädigte weiter auf die 
Fahrbahn lief, da sei der Unfall aber selbst 
mit einer Vollbremsung nicht mehr vermeidbar gewesen. Die Geschädigte habe 
sich grob verkehrswidrig verhalten. Sie hätte die mehrspurige Straße nur an der Ampel überqueren dürfen. Zudem habe sie sich 
auch beim Überqueren der Straße nicht 
richtig verhalten, weil das sich annähernde 
Fahrzeug des Beklagten für sie erkennbar 
war und sie deshalb hätte stehen bleiben 
müssen, zumal sie ein sperriges Plakat mit 
sich führte.
(Oberlandesgericht Nürnberg, 
Urteil vom 31.01.2018 – 4 U 1386 ⁄ 17)
Datenfunk-Tipps
➔ „Taxi-Deutschland App“-Aufträge mit der Option „App-Zahlung“
Da es immer wieder zu Irritationen und verärgerten Kunden im Zusammenhang mit 
App-Bestellungen kam, weil die Fahrer nicht wussten, dass die Fahrt auch über die App 
bezahlt werden kann (oder vorgaben von App-Zahlungen noch nie etwas gehört zu haben), mussten wir das Procedere bei diesen Aufträgen ändern. Dem Fahrer soll jetzt 
sofort klar werden, dass er vom Kunden kein Bargeld kassieren darf. Um eine bekannte 
und nicht verwirrende Kenntlichmachung solcher Aufträge für die Fahrer zu gewährleisten, haben wir uns für ein Procedere entschieden, das die Fahrer bereits von anderen 
fahrpreispflichtigen Aufträgen kennen. Die Umsetzung des nachfolgend geschilderten 
Procederes konnte bis dato nur für das HALE TT-01 gemacht werden, die entsprechenden Änderungen für iPAQ- und HTC-Endgeräte werden folgen. 
Bei Aufträgen mit gewünschter „TD APP Zahlung“ muss die Fahrt mit einer TD-App- 
Zahlung abgeschlossen werden. Ähnlich wie bei rückmeldepflichtigen Aufträgen wird 
die Taxinummer gelb nach „Einstiegsmeldung“ bzw. „Taxameter an“ im Einstiegsbereich 
(siehe Abbildung 1).
Bei „Taxameter aus“ bzw. „Klick auf gelbe Taxinummer“ kommt man automatisch in die 
TD-App Zahlung, ohne dass der Menüpunkt aufgerufen werden muss. Bei „Taxameter aus“ 
wird zunächst der Fahrdatensatz angezeigt und ist zu bestätigen. Bei „Klick auf gelbe 
 Taxinummer“ (Fahrt ohne Taxameter) ist stattdessen die Fahrpreiseingabe auszufüllen.
Der nächste Schritt ist dann in beiden Fällen die (voreingestellte) TD-App Zahlung.
Nach Absenden des Fahrpreises muss dann auf die Bestätigung des App-Kunden gewartet werden (siehe Abbildung 2).
Unser Datenfunkbüro steht Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung! (NL)
Der Fahrgast muss jetzt über das
Zahlungssymbol die Zahlung abschließen.
Bitte warten ...
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018

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Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran.
Bernd Obkirchner 
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Johannes Huber 
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Noch /three.lf/zero.lf verfügbare Fahrzeuge vor 
der Wies’n mit Diesel-Umweltprämie 
bis zum /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf sichern.
/one.lf

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Regionalkonferenz zur Zukunft 
der Mobilität
Am Samstag, den 9. Juni 2018, lud die 
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen um 
10.00 Uhr zu einer Veranstaltung im Bayerischen Landtag ein. Verschiedene Referentinnen und Referenten berichteten über 
die Möglichkeiten der Digitalisierung und 
über Lösungsansätze für die Mobilität der 
Zukunft. So stellte ein Vertreter des Landratsamtes München das Konzept eines 
Radschnellweges zwischen der Universitätsstadt Garching und der Landeshauptstadt vor. Eine Professorin der Hochschule 
RheinMain fasste die Ergebnisse eines 
 Modellprojektes mit Brennstoffzellen- 
Bussen im Linienverkehr zusammen.
Für das Taxi- und Mietwagengewerbe nahm 
Herr Frank Kuhle als Vorsitzender des Landesverbandes teil, der einen Vortrag über 
die Auswirkungen neuer Bedienungsformen 
auf das Personenbeförderungsgewerbe 
hielt. Er informierte die Teilnehmer über 
den Druck auf das Gewerbe, der überwiegend durch nicht korrekte sowie illegale 
Handlungsweisen neuer Marktteilnehmer 
ausgeübt wird. Es wäre vorrangig Aufgabe 
der Behörden, dem Einhalt zu gebieten, 
auch und vor allem weil Nachweise über 
unkorrektes Verhalten ohne entsprechende 
Befugnisse nur sehr schwierig erbracht 
werden können. Eine Kapitulation stehe 
aber nicht zur Diskussion, da heute schon 
Existenzgrundlagen vernichtet werden 
und dadurch die soziale Ungerechtigkeit 
steigt. 
Neue Untersuchungen aus dem Herkunftsland von Uber zeigten zudem auf, dass 
nach der Marktverdrängungsphase die 
durchschnittlichen Beförderungskosten bei 
den neuen Anbietern höher liegen, als im 
Vergleich zum traditionellen Taxigewerbe. 
Durch die Zunahme von zahlreichen Fahrdienstautos hat sich der Verkehr in New 
York inzwischen verlangsamt. In Boston 
 ergab eine Studie, dass Systeme ohne Gewinnerzielungsabsicht sogar die Bürger von 
Bussen, Bahnen und Fahrrädern abziehen. 
Die größte Gefahr ist aber in einer 2-Klassen-Gesellschaft zu sehen, wenn z. B. in 
 einer Silvesternacht von Uber für eine 
20-Dollar-Taxifahrt 700 Dollar verlangt 
werden. Bürger mit Durchschnittseinkommen können sich das nicht leisten. In der 
Krankenversicherung müssen gesetzlich 
Versicherte monatelang auf einen Behandlungstermin warten, vielleicht in Zukunft 
auch auf eine bezahlbare Beförderungsmöglichkeit zum Arzt.
Mobilität – außer zu Fuß gehen oder Radfahren – ist energieintensiv. Die Energiekosten werden langfristig steigen. So müsse doch stark in Zweifel gezogen werden, 
wenn verkehrsfremde Akteure dauerhaft 
günstigere Verkehrsangebote versprechen. 
Vielmehr würde das System der kreativen 
Destruktion gefahren, in Kurzform: erst ruinieren – dann kassieren. Herr Kuhle warnte 
deutlich vor den Auswirkungen der Marktverdrängung. Mobilitätsdienstleistungen in 
Deutschland gehören zur Daseinsvorsorge. 
Wie Stromanschluss und Wasserleitung dürfen Grundbedürfnisse nicht zum Spielball 
privater Investoren werden. Daher müssten 
sich im Interesse der Menschen alle Ebenen 
von Politik, Verwaltung und Gesellschaft 
der Herausforderung annehmen, da ohne 
bezahlbare Mobilität die Wirtschaft nicht 
funktioniert und die Lebensqualität der 
Menschen leidet. Zudem kritisierte er die 
Vorgehensweise staatlicher Konzerne, wie 
Deutsche Bahn AG, aber auch die Automobilindustrie, die unter dem Deckmantel von 
Experimentierklauseln einen Versuchsballon 
nach dem anderen starten, zu Lasten der 
Steuerzahler oder Autokäufer. In keinem 
einzigen Fall konnte bisher nachgewiesen 
werden, dass nach dem Herumexperimentieren auch die Wirtschaftlichkeit gegeben 
ist. So wäre es doch sinnvoller, eine Zusammenarbeit mit dem vorhandenen Gewerbe zu suchen, anstatt das Rad, oder in 
unserem Fall den Verkehr, an sich immer 
wieder neu erfinden zu wollen. Der Vorsitzende des Landesverbandes teilte den Teilnehmern mit, dass sich das von ihm vertretene Gewerbe nicht als Teil des Problems 
sehe, sondern als Teil der Lösung.
Im Anschluss gab es eine Runde, bei der 
die Veranstaltungsteilnehmer einzelne Aspekte und Informationen hinterfragen und 
vertiefen konnten. Herr Ludwig Hartmann, 
Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen und der verkehrspolitische Sprecher, 
Herr Markus Ganserer, signalisierten dabei 
deutlich die Unterstützung für das Personenbeförderungsgewerbe. Der Grundsatz 
„same business – same rules“ sei von allen 
Marktteilnehmern einzuhalten, ebenso wie 
Vorschriften, die sich aus den unterschiedlichen Gesetzen ergeben. Der bayerische 
Landeserverband bedankt sich bei der 
 Fraktion und den Teilnehmern für die Gelegenheit, die Auswirkungen der neuen 
Mobilitäts konzepte aus Sicht des Gewerbes 
darstellen zu dürfen. Die Veranstaltung 
 endete um 15.30 Uhr. (FK)
Uber will betrunkene Fahrgäste 
erkennen
Uber will wissen, ob seine Fahrgäste betrunken sind – und zwar bevor diese von 
einem Fahrer oder einer Fahrerin abgeholt 
werden. Dazu will das Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) nutzen. Vor einiger 
Zeit meldete Uber ein entsprechendes Patent an, das vor kurzem öffentlich wurde.
Um vorherzusagen, ob jemand zu viel getrunken hat, schaut sich die KI an, wie 
eine Person die Uber-App normalerweise 
benutzt. Dabei werden verschiedenen Faktoren berücksichtigt: Zum Beispiel, wie 
 viele Tippfehler jemand beim Schreiben 
macht oder wie präzise man auf Links oder 
Buttons klickt. Aber auch wie schnell jemand läuft oder wie lange man gebraucht 
hat, um Uber zu rufen, wird einbezogen. 
Anhand dieser Parameter erkennt die KI 
dann ein ungewöhnliches Verhalten. Dazu 
kommen dann noch Informationen wie: Wo 
wurde das Uber bestellt und zu welcher 
Uhrzeit?
Angeblich will Uber die Erkennung nur zum 
Schutz der Fahrerinnen und Fahrer einsetzen, die über den Zustand des/der Fahrgäs-
 
➔ DER LANDESVERBAND
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018

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te vorgewarnt werden sollen. Nur in einem 
Nebensatz der Pressemitteilung ist nachzulesen: „Oder der Fahrgast wird gar nicht 
mehr mitgenommen.“
Entgegen den öffentlichen Verkehrssystemen, wie in Deutschland das Taxigewerbe, 
hat der amerikanische Vermittler keine 
Pflicht zur Beförderung und keine Tarifpflicht. Der Gedanke scheint nicht absurd, 
dass unerwünschte Fahrgäste auch durch 
übertrieben hohe Fahrpreise abgehalten 
werden können. Oder vielleicht: Wer betrunken ist, muss mehr bezahlen. Viel Spaß 
beim kommenden Oktoberfest in München.
(Quelle: neuepresse.de)
Linksabbiegen mit Schienenverkehr: 
Vorrang für Straßenbahnen gilt auch 
bei Grünphase
Straßenbahnen haben auch dann Vorrang, 
wenn die Ampel einer über die Schienen 
führenden Fahrspur für Kraftfahrzeuge grün 
ist. Dies entschied das Oberlandesgericht 
Hamm und bestätigte damit das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Bielefeld.
Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Der seinerzeit 79 Jahre alte Kläger aus 
Bielefeld befuhr im November 2015 mit seinem Pkw BMW die Artur-Ladebeck- Straße in 
Bielefeld in Fahrtrichtung Innenstadt. Der 
Kläger beabsichtigte mittels eines sogenannten U-Turns zu wenden. Hierzu musste 
er einer Linksabbiegerspur folgend die für 
beide Fahrtrichtungen in der Straßenmitte 
befindlichen Straßenbahngleise überfahren. 
Der Kläger fuhr bei Grünlicht der für ihn 
 geltenden Ampelanlage in den Gleisbereich 
ein. Als er sich mit seinem Fahrzeug auf den 
Gleisen befand, erfasste die aus gleicher 
Richtung kommende Straßenbahn der beklagten Verkehrsbetriebe den BMW. Kurz 
 zuvor hatte eine weitere Straßenbahn aus 
der Gegenrichtung die Unfallstelle passiert. 
Durch den Unfall wurde das Fahrzeug des 
Klägers beschädigt, der Kläger erlitt erhebliche Verletzungen.
Kläger verlangt Schadensersatz und 
Schmerzensgeld
Von den beklagten Verkehrsbetrieben und 
dem ebenfalls beklagten Straßenbahnfahrer verlangte der Kläger materiellen 
und immateriellen Schadensersatz, unter 
anderem ein Schmerzensgeld in Höhe von 
18.000 Euro. Dabei behauptete er, vor der 
Kollision mehrere Sekunden auf den Gleisen 
gestanden zu haben. Sofern der Straßenbahnfahrer rechtzeitig gebremst hätte, 
wäre der Unfall laut Kläger vermieden worden. Die Beklagten wandten demgegenüber 
ein, dass allein der Kläger für den Unfall 
verantwortlich sei, weil er ohne die Vorfahrt der Straßenbahn zu beachten, auf 
die Schienen gefahren sei und vor dem 
 Zusammenstoß dort nicht bereits einige 
Zeit gestanden habe.
OLG: Kläger ist für Unfallfolgen zu 
100 % selbst verantwortlich
Die Schadensersatzklage des Klägers blieb 
erfolglos. In Ergänzung der erstinstanzlichen Beweisaufnahme holte das Oberlandesgericht Hamm ein Sachverständigengutachten zum Unfallhergang ein und 
bestätigte im Anschluss die klageabweisende Entscheidung des Landgerichts. Für die 
Unfallfolgen sei der Kläger zu 100 % selbst 
verantwortlich, so das Oberlandesgericht. 
Ein Verschulden der Verkehrsbetriebe oder 
des Straßenbahnfahrers liege nicht vor.
Straßenverkehrsordnung sieht 
Vorrangregelung zu Gunsten der 
Schienenbahn vor
Auf eine Änderung der Ampelphasenschaltung hätten die Verkehrsbetriebe nicht 
 hinwirken müssen. Die zum Zeitpunkt des 
Unfalls vorhandene Ampelphasenschaltung 
– mit Grünlicht für linksabbiegende Kraftfahrzeuge, die die Straßenbahnschienen 
kreuzen, und ebenfalls Grünlicht für die 
Straßenbahn – sei rechtlich zulässig. Bei 
 einer derartigen Ampelphasenschaltung 
greife die in der Straßenverkehrsordnung 
gesetzlich geregelte Vorrangregelung zu 
Gunsten der Schienenbahn, die auch gegenüber einem bei Grünlicht abbiegenden 
 Linksabbieger gelte. Zwar sei es zwecks 
 Vermeidung von Unfällen sicherer, wenn – 
wie nach der Änderung der Schaltung an der 
Unfallstelle im Sommer 2016 – durch eine 
Ampelschaltung ein gleichzeitiges Befahren 
des Bahnübergangs durch Individualverkehr 
und durch eine Straßenbahn ausgeschlossen 
sei. Auf eine solche Lösung habe aber kein 
Verkehrsteilnehmer Anspruch.
Anhalten der Bahn wäre nicht mehr 
möglich gewesen
Verkehrsverstöße des beklagten Straßenbahnfahrers seien ebenfalls nicht feststellbar. Die durchgeführte Beweisaufnahme 
habe ergeben, dass der Kläger sein Fahrzeug 
aus einer Warteposition neben den Gleisen 
erst zu einem Zeitpunkt auf das Gleisbett 
gelenkt habe, zu dem sich die von dem Straßenbahnfahrer geführte Straßenbahn schon 
so weit angenähert hatte, dass ein Anhalten 
der Bahn nicht mehr möglich gewesen sei. 
Der Vortrag des Klägers, sein Pkw habe zum 
Zeitpunkt der Kollision bereits auf den 
Schienen gestanden und sei nicht mehr in 
Bewegung gewesen, sei durch die Beweisaufnahme widerlegt. Nach dieser sei weder 
eine Geschwindigkeitsüberschreitung des 
Straßenbahnfahrers noch eine verspätete 
Reaktion des Fahrers auf die Fahrweise des 
Klägers bewiesen.
Alleinverantwortung für Unfall liegt 
bei Pkw-Fahrer
Vielmehr sei der Kläger für den Unfall allein 
verantwortlich. Er habe seinen Pkw wenden 
wollen. Dabei habe er sich so verhalten 
müssen, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen gewesen 
wäre. Um diesen Sorgfaltsanforderungen zu 
genügen, hätte er – ungeachtet des Grünlichts der für ihn geltenden Lichtzeichenanlage – die in seine Fahrtrichtung fahrende Stadtbahn passieren lassen müssen und 
erst dann auf die Schienen fahren dürfen.
(Oberlandesgericht Hamm, 
Urteil vom 13.04.2018 – 7U36 ⁄ 17)
Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
ANWALTSKANZLEI
MICHAEL BAUER
SILVIA KOBER
Schwerpunkt Strafrecht
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Unfallabwicklung
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AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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Planungen
Wo der Mittlere Ring heute verläuft, muss 
im TAXIKURIER nicht beschrieben werden. 
Interessant hingegen ist, wo sein Verlauf 
seit den 1920er Jahren geplant war und 
wie sich der Ring dann tatsächlich entwickelte, bis er zu den XX. Olympischen 
Sommerspielen vom August 1972 seinen 
jetzigen Verlauf annahm. Die Idee, die Verkehrsströme in München auf Ringstraßen 
zu bündeln, ist fast so alt wie das Automobil selbst. Schon in den zwanziger Jahren 
entstanden entsprechende Planungen, die 
immer wieder überarbeitet und immer wieder infolge von Wirtschaftskrisen und Krieg 
in den Schubladen verschwanden. Der Generalbaulinienplan Groß-München 1927 
und der Verkehrs- und Wirtschaftsplan 
1938 sahen die folgende Route vor, beginnend im Norden und dann im Uhrzeigersinn 
weiter: Isarring, Richard-Strauss-Straße, 
Ampfingstraße, Aschheimer Straße, Melusinenstraße, Claudius-Keller-Straße, Werinherstraße mit anschließendem Abfahrt zur 
Isar, Candidstraße, Brudermühlbrücke, 
 Brudermühlstraße, Heckenstallerstraße, 
Garmischer Straße, Trappentreustraße, 
 Donnersbergerbrücke, Donnerbergerstraße, 
Rotkreuzplatz, Leonrodstraße, Schwere- 
Reiter-Straße, Ackermannstraße, Karl-Theodor-Straße, Rheinstraße, Potsdamer Straße, 
Dietlindenstraße und wieder auf den Isarring. An der Bebauung aus den 1920er Jahren kann man heute noch vielfach diese 
Planungen erkennen, beispielsweise an der 
Rheinstraße und insbesondere im Südosten 
an der Ampfingstraße, Aschheimer Straße, 
Melusinenstraße, Claudius-Keller-Straße sowie Werinherstraße. Die Baufronten ziehen 
sich dort in weitem Schwung dahin, wobei 
die Wohnhäuser Platz für vier, wenn nicht 
sogar sechs Fahrspuren lassen. Eine Studie 
aus dem Nachkriegsjahr 1946 nahm das 
Ringkonzept wieder auf und sah einen Ausbau mit drei Fahrspuren pro Richtung, einem Mittelstreifen, beidseitigen Radwegen, 
Baumreihen und Gehwegen vor.
Verlauf bis 1971
Mit der Richard-Strauss-Straße begann 
1955 der Ausbau des Mittleren Ringes. Man 
wählte ein der Autobahn angenähertes Profil, um die geforderte Leistungsfähigkeit zu 
erreichen: zwei durch einen Mittelstreifen 
getrennte Fahrbahnen, dazu die erwähnten 
Radwege, Baumreihen und Gehwege. Soweit möglich, wurden direkte Grundstückszufahrten vermieden. Gutachter sagten 
 damals eine Sättigungsgrenze für München 
von 200.000 Kraftfahrzeugen voraus; heute 
verkehren rund 800.000 Autos auf den 
Straßen der Stadt. Diese Fachleute stellten 
eine Reihe alternativer Hauptstraßensysteme zur Diskussion, die alle am Rand der 
Altstadt sternförmig verknüpft werden sollten, am heutigen Altstadtring. Im Mai 
1958 zog dann der Stadtrat einen Schlussstrich unter diese Debatten und beschloss, 
die Stern-Konzepte fallen zu lassen und dafür den Mittleren Ring zu bauen. Er sollte 
pro Stunde und Richtung 1.500 Fahrzeuge 
aufnehmen können und bei Bedarf kreuzungsfrei gestaltet werden können. Tatsächlich sind es heute 15.000 pro Stunde 
und Richtung, und das im werktäglichen 
24-Stunden-Mittel. Einige der heutigen, 
wichtigen Teilstücke waren erst seit der 
1960er Jahren befahrbar, beispielsweise 
der Leuchtenberg-Tunnel seit 1960, der 
Isarring seit 1966, die Heckenstallerstraße 
seit 1963 und die Garmischer Straße durchgängig auch erst seit 1963. Deshalb suchte 
sich der Hauptverkehr andere Wege durch 
die Stadt und Hauptverkehr bedeutete Personenwagen plus Lastkraftwagen. Erst seit 
Ende der 1970er Jahre wurde der Autobahnring Abschnitt für Abschnitt befahrbar 
und nahm den Verkehr auf, der mit München nichts direkt zu tun hatte.
Verlauf seit 1971
Das Internationale Olympische Komitee 
vergab 1966 die XX. Olympischen Sommerspiele für 1972 an München. Dadurch 
 flossen vom Bund und vom Land Bayern 
verstärkt Gelder in die Stadt und beschleunigten viele städtebauliche Entwicklungen, 
die ansonsten länger gebraucht hätten, 
eben auch die Fertigstellung des Mittleren 
Ringes, der zu einem durchgehend befahr-
Der Mittlere Ring trägt die offizielle Bezeichnung Bundesstraße 2 Ring, kurz B 2 R. Er hat eine Länge von rund 28 Kilometern 
und ist Deutschlands staureichster Verkehrsweg, wie wir alle, insbesondere von Montag bis Freitag, wissen. An diesen Wochentagen bewegt sich der Verkehr zwischen 7.00 und 19.00 Uhr mit einer so genannten Reisegeschwindigkeit von durchschnittlich 
15 Stundenkilometern dahin. Rund 700.000 Fahrzeuge, darunter viele Pendler aus dem Umland, sind täglich auf dem Mittleren 
Ring unterwegs. In München selbst hat sich die Zahl der Kraftfahrzeuge von 61.000 im Jahr 1950 auf 800.000 im Jahr 2016 
 verdreizehnfacht, während sich die Bewohnerschaft von 830.000 auf 1.500.000 lediglich knapp verdoppelte. 
➔ DER MITTLERE RING 
Die staureichste Strasse Deutschlands
atelier-tacke.de
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
TITELTHEMA

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baren Straßenzug von unterschiedlicher 
Ausbauqualität wurde. Dabei verschob sich 
im Norden die geplante Linienführung nach 
außen, weil das Olympiagelände im Jahr 
1971 über den Georg-Brauchle-Ring erschlossen wurde. Am 17. September 1971 
gab Bundesverkehrsminister Georg Leber 
(1920–2012) das letzte Teilstück des Mittleren Ringes, den Verkehrsknoten auf dem 
Olympiagelände, für den Verkehr frei. Das 
Jahr 1972 brachte dann mit der Fertigstellung der Donnersbergerbrücke, der daraus 
folgenden Verlegung des Ringes in die 
Landshuter Allee und dem Abriss der 
 gesamten westlichen Gebäudefront der 
Trappentreustraße zur Straßenverbreiterung 
die endgültige Schließung des Mittleren 
Ringes.
Tunnel
Das Konzept für den Ausbau des Mittleren 
Ringes war in groben Linien bereits festgelegt, als im Jahr 1960 der 167 Meter lange 
Leuchtenberg-Tunnel unter den Gleisen des 
Ostbahnhofes eröffnet wurde. Ihm schloss 
sich 1964 der südlich benachbarte Innsbrucker-Ring-Tunnel mit 194 Metern an. Im 
Folgenden werden in zeitlicher Abfolge 
weitere Tunnels mit ihrer Länge aufgezählt. 
Auf die Nennung ihrer Baukosten wird verzichtet, weil sich diese nur schwer vergleichen lassen: Biederstein-Tunnel 1966 (300 
Meter), Candid-Tunnel 1969 (250 Meter) 
und der Landshuter-Allee-Tunnel 1979 mit 
seinen 360 Metern. Dieses Bauwerk sollte 
ein Pilotprojekt für den weiteren Ausbau 
des Mittleren Ringes werden, denn die Behörden prüften drei Varianten: eine überirdische Führung mit nunmehr vier Spuren 
pro Richtung, eine Führung durch einen 
Graben wie beim McGraw-Graben oder eine 
Untertunnelung. Man entschied sich für die 
letztere Lösung, so wie wir sie heute kennen, und damit für weitere Tunnels in der 
Zukunft. Im Jahr 1984 kam der Trappentreu-Tunnel mit seinen 550 Metern hinzu 
und dann 1988 der Brudermühl-Tunnel mit 
780 Metern. Im Jahr 1996 gab es den ersten Bürgerentscheid in der Geschichte der 
Stadt. Es ging dabei um die Frage weiterer 
Tunnels am Mittleren Ring mit zwei konkurrierenden Bürgerbegehren namens „Drei 
Tunnels braucht der Ring“ und die Gegeninitiative „Das bessere Bürgerbegehren“ . 
Beide erhielten jeweils die Mehrheit der 
Ja-Stimmen. Entscheidend war damit das 
Ergebnis der Stichfrage: Die Befürworter 
AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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des kreuzungsfreien Ausbaus der Mittleren 
Ringes hatten am Ende mit 50,7 Prozent 
nur äußerst knapp die Nase vorn, die Tunnelgegner erreichten 49,3 Prozent. Die 
Wahlbeteiligung lag bei lediglich 32,2 Prozent. Die Entscheidung dieser Minderheit 
der Wahlberechtigten bedeutete, dass die 
finanziellen und ingenieurtechnischen 
 Vorbereitungen für den Bau des Petuel- 
Tunnels, des Richard-Strauss-Tunnels sowie 
des Luise-Kiesselbach-Tunnels nun konkret 
aufgenommen wurden. Der Petuel-Tunnel 
eröffnete im Jahr 2002 mit 1.473 Metern. 
Auf seinem Dach, wo vorher der Verkehr 
geflossen und oft auch gestanden war, 
 entstand eine Parklandschaft, wodurch die 
gesamte Umgebung aufgewertet wurde. 
Als nächster nahm der Effnerplatz-Tunnel 
seinen Betrieb 2006 mit 100 Metern auf, 
gefolgt 2009 vom Richard-Strauß-Tunnel 
mit 1.500 Metern. Als bislang letzter 
 Tunnel öffnete sich der Luise-Kiesselbach- 
Tunnel unter der Garmischer Straße und 
der Heckenstallerstraße im Jahr 2015 mit 
1.530 Metern dem Verkehr. Insgesamt sind 
derzeit also über 7 Kilometer von rund 
28 Kilometern, also ein Viertel des Mittleren Ringes, untertunnelt. Dadurch unterbrechen Ampeln den Verkehr nur noch im 
südlichen Bereich, nämlich vom westlichen 
Beginn der Chiemgaustraße bis zum nördlichen Innsbrucker Ring.
Tunnel, Anwohner, Feinstaub und Lärm 
Zwei Jahre vor Baubeginn des Tunnels 
 unter der Landshuter Allee erschien in der 
Süddeutschen Zeitung vom 26. September 
1973 ein Artikel, der beispielhaft auch für 
die späteren Diskussionen über den Bau 
von Tunneln steht: „Allerdings warnte 
Stadtbaurat Uli Zech [1927-2010, d.V.] vor 
zu optimistischen Erwartungen der Anlieger. Durch den Bau des Tunnels glaubt 
man, etwas 50 bis 60 Prozent des jetzigen 
Verkehrs abziehen zu können. Das bedeutet 
aber immerhin noch einen erheblichen 
 Anteil an Verkehr auf der Anliegerstraße. 
Bei dieser Größenordnung erreicht man 
eine Absenkung des Lärmpegels von heute 
79 Dezibel auf etwa 75 Dezibel, was immer 
noch weit über dem Durchschnitt liegt.“ 
Hier muss angemerkt werden, dass zehn 
Dezibel mehr eine Verzehnfachung der 
Schallenergie bedeuten, drei Dezibel 
eine Verdoppelung. Der Unterschied zwischen 79 und 75 Dezibel ist demnach 
mehr als eine Verdoppelung des Lärms. 
 Zurück zum Stadtbaurat, der außerdem 
 einen Appell an die Autoindustrie richtete: 
„Zech stellte fest, dass man keinesfalls nur 
durch den Straßenbau zu einer Verringerung der Umweltbelästigung kommen kann. 
Genauso wie es notwendig ist, dass die 
 Industrie abgasärmere oder abgasfreie 
Fahrzeuge herstellt, müssen auch Anstrengungen unternommen werden, den verursachten Lärm einzudämmen, um tatsächlich zu einer wesentlichen Verbesserung 
zu gelangen.“
atelier-tacke.de

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Tunnel-Planung Englischer Garten
Bereits 1963 hatte das Tiefbaureferat im 
Vorfeld über den Isarring geschrieben: 
„Der Isarring ist ein Bauwerk der Superlative: das modernste, teuerste und landschaftlich schönste Teilstück des Mittleren 
Ringes – und das in der Planung seinerzeit 
umstrittenste.“ Damals bereits, weil der 
Ring den Englischen Garten durchschneidet. Eröffnet 1966 und damals ein vierspuriger Verkehrsweg, wird er heute von 
rund 100.000 Autos täglich befahren. Die 
nördliche Fahrbahn erhielt 2016 mit der 
Einfädelung der Ifflandstraße eine dritte 
Spur, wodurch die auf dem Isarring ständig 
drohenden Staus aber auch nicht verhindert werden können. Eine Bürgerinitiative 
setzte sich jahrelang dafür ein, den Isarring in einen 380 Meter langen, aufgeschütteten Tunnel zu verlegen und dadurch 
die Teilung des Englischen Gartens aufzuheben. Im Juni 2017 beschloss der Münchner Stadtrat einstimmig dieses Projekt für 
derzeit veranschlagte 125.000.000 Euro, 
mit dessen Verwirklichung 2028 gerechnet 
wird. An der Verkehrssituation auf der 
 Straße wird dieser Tunnel vermutlich 
nichts ändern, aber wer weiß, was in zehn 
Jahren sein wird.
Die drei wichtigsten Brücken
Im Jahr 1904 entstand mit der Brudermühlbrücke eine schmale Überfahrtsmöglichkeit über die südliche Isar. Nach ihrer 
schweren Beschädigung während des 
 Krieges 1943 wurde sie als Fußgängersteg 
wieder begehbar gemacht und schließlich 
für den Mittleren Ring 1953 neu errichtet. 
Dabei konnten die Pfeiler und Widerlager 
der alten Brücke wiederverwendet werden. 
Zwischen 1969 und 1988 erhielt die Brücke 
durch Anbauten im Norden und dann in 
 Süden ihre heutige Breite. Es dauerte bis 
1963, dass die John-F.-Kennedy-Brücke 
für den Isarring fertig gestellt wurde. Eigentlich sollte sie Herzog-Heinrich-Brücke 
heißen, nach Herzog Heinrich dem Löwen 
(1129–1195), während dessen Herrschaft 
über Bayern im Jahr 1158 München gegründet wurde. Dieser bereits beschlossenen Benennung kam allerdings die Weltpolitik dazwischen. Am 22. November 1963 
wurde der US-Präsidenten John F. Kennedy 
(1917–1963) ermordet und angesichts dieses einschneidenden Ereignisses erhielt der 
Neubau seinen Namen. Bei der Eröffnung 
am 18. Dezember 1963 waren nicht nur 
Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel, der 
katholische Weihbischof Johannes Neu- häusler (1888–1973) und der protestantische Kreisdekan Hans Schmidt (1903–1991) 
anwesend, sondern der politischen Namengebung entsprechend auch der US-Botschafter in Bonn, George McGhee (1912–
2005). Die Eröffnung nahm damit einen 
hochpolitischen Charakter an. Vogel erklärte in seiner Rede, John F. Kennedys Name 
solle mit seinem Tode nicht vergehen: „Er 
soll als Name dieser Brücke in unserem 
 Alltag lebendig bleiben und uns an das erinnern, was ihm wohl das Wichtigste in all 
seinem Tun und Streben war: die Freiheit 
und die Einheit der Welt und die Zusammenarbeit aller Völker und Menschen guten 
Willens. So wie diese Brücke die Bezirke im 
Osten und Westen der Stadt näher bringt, 
so hat Kennedy die Völker im Westen und 
Osten einander näher zu bringen versucht.“ 
Botschafter McGhee führte aus: „Es ist eine 
hohe Ehre, dass dieses Bauwerk dem Gedenken des amerikanischen Präsidenten 
 geweiht wird. Es ist darüber hinaus eine 
Bestätigung dafür, wie sehr Kennedy dazu 
beigetragen hat, Ihr und mein Land einander näher zu bringen. Die Brücke wird 
kommenden Generationen der Bevölkerung 
Münchens und Millionen amerikanischen 
Besuchern dieser Stadt ein Symbol des 
Sinngehalts dieser Beziehungen sein.“ Am 
24. Mai 1964 bedankte sich der Bruder des 
Ermordeten, Edward Kennedy (1932–2009), 
persönlich im Namen seiner Familie bei der 
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Stadtverwaltung für die Namengebung 
und besichtigte die Brücke. Als Herzog- 
Heinrich-Brücke firmiert seitdem der Isarübergang des Föhringer Ringes. 
Die Donnersbergerbrücke entstand 1874 
als eiserne Fußgängerbrücke, auf der man 
den breiten Gleiskörper überqueren konnte. 
Im Jahr 1900 zur Straßen- und Trambahnbrücke und infolge des zunehmenden Autoverkehrs nochmals 1935 erweitert, erhielt 
sie Mitte der 1960er Jahre im Rahmen der 
Planungen des durchgehenden Mittleren 
Ringes eine wichtige Übergangsfunktion. 
Mit ihrer Fertigstellung im Mai 1972 rechtzeitig zur Olympiade wurde der Durchgangsverkehr vom Rotkreuzplatz und von 
der Donnersbergerstraße in die Landshuter 
Allee verlegt. Die Donnersbergerbrücke ist 
das wichtigste Verkehr-Bauwerk weltweit: 
Während unter ihr die am stärksten genutzte Bahnstrecke Europas verläuft, fahren 
auf ihr mit über 100.000 Kraftfahrzeugen 
pro Tag auch die meisten Autos in Europa. 
Der ursprüngliche Eiserne Steg fiel nicht 
der Verschrottung zum Opfer: Heute noch 
überspannt er die Gleisanlagen des Rosenheimer Bahnhofes.
McGraw-Graben als Besonderheit
Die Verkehrsführung des Mittleren Ringes 
führt nach dem Candid-Tunnel dem Gefühl 
nach geradeaus weiter und nicht auf die 
beiden rechten Fahrspuren, wo bald eine 
Ampel wartet und der Mittlere Ring dann 
scharf links in der Chiemgaustraße weitergeht. Der Grund liegt in einer historischen 
Kuriosität, die früher aber gar nicht als 
 solche empfunden wurde. Die ehemalige 
Reichszeugmeisterei der NSDAP diente seit 
1945 der US-Armee als Militärregierung für 
Bayern und darüber hinaus als Hauptquartier für Europa-Süd. Die ebenerdig verlaufende Tegernseer Landstraße war seit 1945 
zwischen Chiemgaustraße und Stadelheimer 
Straße für den Autoverkehr gesperrt. Dadurch sollte der militärische Bereich der 
US-Armee gegenüber der zivilen, deutschen 
Umgebung abgesperrt werden. Außerdem 
sollte verhindert werden, dass scheinbare 
Privatfahrzeuge das Gelände durchquerten, 
von denen aus in Wirklichkeit Spionage 
durch Geheimdienste des sowjetisch beherrschten Ostblocks betrieben wurden. Auf 
dem Weg von und nach Süden mussten die 
Autofahrer also Umwege in Kauf nehmen. 
Das ständig wachsende Verkehrsaufkommen 
in und durch München machte den Ausbau 
des Mittleren Ringes notwendig, insbesondere auch weil 1966 die XX. Olympischen 
Sommerspiele 1972 nach München vergeben worden waren. Die dadurch notwendig 
gewordenen Baumaßnahmen machten eine 
Öffnung der Tegernseer Landstraße im Bereich des US-Hauptquartiers notwendig. 
Das Militär allerdings sah sich weiterhin 
als Ziel sowjetischer oder anderer kommunistischer Spionage – der Kalte Krieg endete bekanntlich erst im Jahr 1991. Deshalb 
musste ein Kompromiss gefunden werden, 
und das war der McGraw-Graben, der 1973 
dem Verkehr übergeben wurde. Auf einer 
Länge von 770 Metern und einer Breite von 
22 Metern wurde das Militärgelände in zwei 
Teile zerschnitten und ein Trog ausgehoben. Damit auf beiden Seiten an der Oberfläche noch genügend Verkehrsraum übrig 
blieb, kragten die beiden Grabenwände um 
je 3,50 Meter über, so dass in der Grabenmitte eine lichte Öffnung von lediglich 
15 Metern Breite blieb. Je eine Überführung im Norden und Süden diente dem 
 öffentlichen Verkehr. Innerhalb des Kasernengeländes verbanden vier Brücken die 
östliche mit der westlichen Hälfte, so dass 
das militärische Areal zusammenhängend 
und gleichzeitig weiterhin für die Außenwelt abgeriegelt blieb. Seit 1973 passierten 
nun also Privatfahrzeuge das hoch sensible 
Hauptquartier Europa-Süd der US-Streitkräfte, allerdings so weit nach unten 
 abgesenkt, dass eventuelle, gegnerische 
Horch- und Peilversuche zur Erfolglosigkeit 
verurteilt waren, so hoffte man jedenfalls. 
Die US-Armee zog sich 1992 – nach Ende 
des Kalten Krieges – komplett aus München 
zurück und ihre Gebäude gingen in zivile 
Nutzungen über und sind seitdem frei 
 befahrbar, so auch der Komplex an der 
 Tegernseer Landstraße. Geblieben ist die 
auffällige Verkehrsführung des McGraw- 
Grabens als Hinterlassenschaft des Wettrüstens zwischen den beiden Supermächten 
USA und Sowjetunion.
Autobahnen
In den 1930er Jahren entstanden drei 
nach München führende Autobahnen: Die 
von Augsburg kommende mündete in die 
Adolf-Hitler-Straße, im Juli 1945 in Verdistraße umbenannt und die Autobahn Salzburg in die Rosenheimer Straße, so wie 
heute auch. Der Verkehr von und auf die 
Autobahn Nürnberg rollte auf der schmalen 
Freisinger Landstraße mitten durch Freimann, seit 1950 die Situlistraße, nachdem 
diese Bezeichnung auf die damals neu angelegte Bundesstraße 11 übertragen worden war. Der stetig zunehmende Straßenverkehr nach 1945 ließ die verschiedensten 
Planungsvarianten entstehen. Eine ihrer 
 radikalsten dürfte die im Juni 1954 vorgestellte gewesen sein: Die drei Autobahnen 
samt ihren Ab- und Zufahrten sollten teils 
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
TITELTHEMA

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als Hochstraßen, teils als Einschnitte in 
die Innenstadt geführt werden. Zwischen 
Hacker- und Donnersbergerbrücke sollten 
die vier- bis sechsspurigen Trassen über 
den Gleisanlagen verknotet und mit dem 
städtischen Straßennetz verbunden werden. Die Autobahn Stuttgart beispielsweise 
wäre vierspurig und teilweise auf Stelzen 
durch den Grünzug Am Durchblick, westlich 
und südlich um den Nymphenburger 
Schlosspark und sodann über den Hirschgarten hinweg parallel zu den Bahnanlagen 
verlaufen. Von dieser damals als „großzügig“ und „modernst“ empfundenen Lösung 
ließ der traditionelle Geldmangel nur die 
Hochbrücke Freimann, den so genannten 
Tatzelwurm, entstehen. Die Kosten beliefen 
sich damals auf für heutige Verhältnisse 
unglaublich lächerliche 9.000.000 DM, also 
theoretisch umgerechnet 4.500.000 Euro. 
Aber das ist lange her und lässt sich jetzt 
nicht mehr sinnvoll vergleichen. Seit 1960 
verlängert die Hochbrücke die A 9 hin zur 
Schenkendorfstraße, die damals bereits in 
die Planungen zum Mittleren Ring einbezogen war, und vermittelt uns Heutigen noch 
einen Eindruck vom glücklicherweise verhinderten Experten-Wahnsinn. Die heute in 
den Mittleren Ring mündenden Autobahnen 
nach Lindau, Garmisch-Partenkirchen, beginnender Autobahnring, Salzburg, Passau, 
Nürnberg sowie Stuttgart erhielten im Laufe der Zeit immer wieder geänderte und 
perfektionierte Zu- und Abfahrten, beispielsweise durch den bereits genannten 
McGraw-Graben.
Anspruch und Wirklichkeit
Bereits 1970 hatte Oberbürgermeister 
Hans-Jochen Vogel von einer USA-Reise die 
Erkenntnis mitgebracht, dass man selbst 
mit finanziellen Kraftakten im Straßenbau 
nicht mit der zunehmenden Motorisierung 
Schritt halten könne. Und am 23. März 
1973 stellte die „Süddeutsche Zeitung“ 
„Eine Grundsatzfrage an alle Bürger: Die 
Zukunft des Autos im Stadtverkehr“ . Über 
den Mittleren Ring und die auf und an ihm 
herrschenden Zustände konnte man lesen: 
„Der Mittlere Ring, viel gelobt und oft belästert, ist heute wichtigster Bestandteil 
des Münchner Hauptstraßennetzes. Der 
 Individualverkehr wäre ohne ihn im mittleren Stadtbereich zum Erliegen verdammt. 
Der Mittlere Ring ist aber auch Quelle ständigen Ärgers. Einerseits für die Anlieger, 
die sich Tag und Nacht vom lärmenden und 
giftige Abgase produzierenden Straßenverkehr aufs Übelste belästigt fühlen. Andererseits für die Kraftfahrer, die auf seinen 
noch nicht voll ausgebauten Strecken täglich beträchtliche Zeitverluste in Kauf zu 
nehmen haben.“ (BW)
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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➔ ISARRING
➔ RICHARD-STRAUSS-STRASSE
➔ LEUCHTENBERGRING
➔ INNSBRUCKER RING 
➔ CHIEMGAUSTRASSE
➔ TEGERNSEER LANDSTRASSE
➔ CANDIDSTRASSE
➔ BRUDERMÜHLSTRASSE
➔ HECKENSTALLERSTRASSE
➔ GARMISCHER STRASSE
➔ TRAPPENTREUSTRASSE
➔ DONNERSBERGERBRÜCKE
➔ LANDSHUTER ALLEE
➔ GEORG-BRAUCHLE-RING
➔ PETUELRING
➔ SCHENKENDORFSTRASSE
VERLAUF MITTLERER RING
Der Mittlere Ring verläuft als Ringstraße vollständig innerhalb 
des Stadtgebietes Münchens. Er ist durchgehend mindestens vierstreifig 
ausgebaut und verläuft über längere Strecken kreuzungsfrei.
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
TITELTHEMA

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➔ DAS RÜCKGRAT DES STRASSENVERKEHRS IN MÜNCHEN
Der Mittlere Ring (Orange dargestellt) hat eine Gesamtlänge von etwa 28 Kilometern und gilt als Deutschlands 
staureichste Strecke. Seinen Namen trägt der Mittlere Ring aufgrund seiner konzentrischen Lage zwischen dem Altstadtring 
(Innerer Ring) und dem (nicht fertiggestellten) Äußeren Ring bzw. dem Autobahnring in München. 
Nürnberg
A 9
PassauA 94
Garmisch Partenkirchen A 95 Rosenheim/Salzburg/InnsbruckA 8
NeufahrnA 92
SuttgartA 8
A 99
Sauerlach
A 995
Lindau/Bodensee
A 96
A 99
 ER-TAX GmbH, Taxiausrüstung, Frankfurter Ring 97, 80807 München
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 Christian Kugler Taxameterservice, Pilotystraße 10, 80538 München 
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ACHTUNG: Die Firma Adler Taxameter & Funktechnik, Heidemannstraße 37, 80939 München, ist kein autorisierter HALE-Kundendienst. Dieses Unternehmen ist 
nicht berechtigt, an eichpflichtigen Taxametern und Wegstreckenzählern der Firma HALE electronic Einstellungen vorzunehmen. Es wird auch nicht von HALE beliefert.
Autorisierte Kundendienste von 
HALE electronic in München und Freising:
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AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

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Erster „Klick“
Eine der wichtigsten Erkenntnisse von 
Rudolf Diesel war sicherlich: Luft arbeitet, 
wenn man sie zusammenpresst.
Seine weiteren Stationen: Schulabschluss 
als Jahrgangsbester, Industrieschule Augsburg, Technische Hochschule München – 
mit der besten Abschlussnote die bis dahin 
jemals geschrieben wurde. 
Zweiter „Klick“
Plötzlich stand da ein Professor namens 
Carl von Linde vor ihm. Dieser erzählte von 
einer Kältemaschine, die von einer Dampfmaschine angetrieben wurde, aber absolut 
unwirtschaftlich war: nur 10 % der verfeuerten Kohle konnten in Energie umgesetzt 
werden. 
Dritter „Klick“
„Kreisprocess“ . So nannte Rudolf Diesel seine Erkenntnis, dass man eine Maschine 
konstruieren müsse, die Energie vollständig 
in Arbeit umsetzt. Der „Motor“ als solcher 
war eigentlich schon da: der Kölner Ingenieur Nicolaus A. Otto stellte schon 1876 
einen Viertaktmotor vor, der von einer Benzin-Luft-Mischung angetrieben wurde, die 
von einem Vergaser in den Zylinder geleitet 
und mit einer Zündkerze gezündet wird. Wir 
kennen das heute noch als „Ottomotor“ . 
Der Tüftler
Er zeichnete, berechnete, probierte. Doch 
erst im zweiten Anlauf bekam er ein Patent 
auf einen Motor mit Selbstzündung. Dann 
musste er einen Hersteller finden. Der 
Augsburger Dampfmaschinen-Hersteller 
Heinrich von Buz sagte zwar zu, aber erst, 
nachdem Diesel den Innendruck seiner 
 Maschine von 60 auf 44 bar gesenkt hatte. 
Denn mehr konnte man sich damals noch 
nicht vorstellen, geschweigen denn konstruieren. Zusätzlich stieg noch der Stahlproduzent Krupp ein. 
Aller Anfang ist immer schwer
Der erste Motor brachte satte 3 PS. Nicht 
viel, aber das Ding funktionierte. Im Jahr 
1895 überstand ein Motor einen 111-Stunden-Dauertest. Die Revolution fand dann 
aber erst in Schiffsbäuchen statt: Endlich 
keine riesigen Kohleberge mehr, dafür mehr 
Kraft und weniger Dreck. 1903 liefen die 
ersten Schiffe mit Dieselmotor vom Stapel. 
Das erste Dieselkraftwerk der Welt stand in 
Kiew zur Stromerzeugung. Es wurde 1904 
errichtet und erst 1955 abgeschaltet. 1912 
fuhr in der Schweiz die erste Diesellok. 
1921 baute Diesel den ersten Motor in 
 einen Traktor ein.
Schauen wir uns das Prinzip der 
Maschine an. Was ist ein Dieselmotor?
Ein Dieselmotor ist ein Verbrennungsmotor, 
der nach dem 1893 von Rudolf Diesel erfundenen Verfahren arbeitet. Am 17. Februar 1894 lief der erste Prototyp des neuen 
Motors aus eigener Kraft. Charakteristisches Merkmal ist die Selbstzündung des 
eingespritzten Kraftstoffes mittels der 
 Verbrennungsluft, die durch Komprimieren 
erhitzt wird. Dieselmotoren gibt es als 
Zweitakt- oder Viertakt-Hubkolbenmotoren; 
Diesel-Drehkolbenmotoren sind bisher nicht 
über das Versuchsstadium hinausgekommen. 
Während beim Ottomotor dem Brennraum 
beim Ansaugtakt eine dosierte Menge eines 
zündfähigen Kraftstoff-Luft-Gemisches zugeführt wird, erhält der Dieselmotor dabei 
ausschließlich immer eine volle Zylinderfüllung Luft (oder ein Luft-Abgasgemisch), 
die beim Turbodiesel Drücke bis zu zwei bar 
aufweisen kann. Diese Luft wird beim Verdichtungstakt komprimiert und dadurch auf 
etwa 700 bis 900 °C erhitzt (Kompressionswärme). 
Kurz vor dem oberen Totpunkt des Kolbens 
beginnt die Einspritzung unter Feinstverteilung und Zerstäubung des Kraftstoffes in 
die heiße Luft im Brennraum. Bei modernen direkt einspritzenden Dieselmotoren 
wird dies dadurch unterstützt, dass die Luft 
tangential angesaugt wird, was zu einem 
Wirbel um die Zylinderachse führt. Die 
hohe Temperatur reicht aus, um den Kraftstoff von der Oberfläche beginnend zu verdampfen und das Dampf-Luft-Gemisch zu 
zünden.
Was wird im Dieselmotor verbrannt?
Prinzipiell sind Dieselmotoren Vielstoffmotoren und können daher mit allen Kraftstoffen betrieben werden, die 
➔ bei der Betriebstemperatur des Motors 
von der Einspritzpumpe gefördert 
 werden können, 
➔ sich gut zerstäuben lassen, 
➔ ausreichende Zündwilligkeit haben, 
➔ NEUTRALER FAKTENCHECK
Der Diesel – Von der Selbstzündung in eine ungewisse Zukunft
istockphoto
WISSENSWERTES
Wer war Rudolf Diesel? Geboren 1858 in Paris als Sohn eines Lederwarenmachers. Nach Umzug der Eltern nach London wegen 
des Krieges von 1870 verarmte die Familie, sodass der Papa den Sprössling nach Augsburg zu seinem Bruder schickte. Dort ging 
er zur Schule. Hier entdecke Rudolf ein Feuerzeug, das eigentlich eine Pumpe aus Glas mit einem gummidichten Kolben und 
einem trockenen Zündschwamm war. Pumpte er nun Luft in das Glas, verdichtete sich das Gemisch (wohl eher zwangsläufig) und 
entwickelte eine ausreichende Hitze, wodurch sich der Schwamm entzündete und man daran eine Zigarette anzünden konnte 
(was damals an Schulen noch durchaus üblich war).
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018

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➔ somit möglichst wenig Zündverzug 
 aufweisen und
➔ nach Möglichkeit einen hohen Brennbzw. Heizwert haben. 
In der Regel besteht Dieselmotorenkraftstoff aus schwersiedenden und langkettigen Kohlenwasserstoffen (C9 bis C30). In 
der Praxis erfüllen flüssige, aus fossilen 
Energieträgern destillierte Kraftstoffe wie 
Gasöle und Teeröle diese Anforderungen. 
Neben flüssigen Kraftstoffen sind auch 
 gasförmige Kraftstoffe geeignet. Seit 1993 
ist Dieselmotorkraftstoff in der EN 590 
genormt und wird schlicht Diesel genannt. 
Werden Dieselmotoren mit falschem Kraftstoff betrieben, dann können Verkokungen 
der Einspritzdüse oder Klopfen (Nageln) 
auftreten. Verunreinigungen des Kraftstoffes, wie etwa durch Staub, Rost, Sand und 
Wasser wirken sich ebenfalls negativ auf 
den Dieselmotor aus. 
Der erste Dieselmotor war für den Gebrauch 
von Mineralöl konstruiert. Den Einsatz von 
Kraftstoff auf Basis von Pflanzenölen testete Rudolf Diesel im Rahmen der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 (sieh an, 
sieh an! Also keine Erfindung der heutigen 
„Grünen“). Nach dem Ersten Weltkrieg wurden überwiegend minderwertige, gar billige 
Öle als Kraftstoffe eingesetzt, weil sie 
nicht besteuert wurden. Bis in die 1930er- 
Jahre waren Benzin, Petroleum, Schmieröl, 
Gasöl und Pflanzenöle sowie Mischungen 
dieser Kraftstoffe üblich. Mit dem Voranschreiten der Dieselmotorentechnik wurden 
qualitativ hochwertigere Kraftstoffe unabdingbar. In der Praxis wurden Gasöl, Steinkohlenteeröl und Öl aus Kohlenschwelung 
genutzt. Bis in die 1940er-Jahre hinein 
gab es keinen genormten Dieselmotorentreibstoff, erstmals wurde Dieselkraftstoff 
nach dem Zweiten Weltkrieg genormt.
Ist Diesel ein Abfallprodukt?
Im Grunde war die gesamte Benzinpalette 
einmal ein Abfall. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde aus Erdöl ausschließlich 
Lampenöl (Petroleum) hergestellt. Etwas 
anderes brauchte man auch (noch) nicht. 
Das Rohöl wurde erhitzt, bis es verdampfte. 
Von den entstehenden Gasen verflüssigten 
sich einige Anteile beim Abkühlen wieder. 
Das war das Lampenöl. Andere Teile blieben gasförmig, man nannte sie „Gasoline“ . 
Das war eigentlich der Abfall. Erst der 
 Ottomotor ließ im Jahr 1876 erkennen, 
dass man mit diesem „Abfall“ Geld machen 
konnte. Die Geburtsstunde des Benziners. 
Die Herstellung von Dieselöl:
Das Rohöl durchläuft (sehr einfach ausgedrückt) drei Stationen:
➔ Destillation. Die unterschiedlichen Siedetemperaturen von Öl-Teilen ergeben 
verschiedene Rohkraftstoffe.
➔ Konversion (Umwandlung der Moleküle). 
➔ Veredelung. Durch Hinzufügen und Verändern verschiedener Komponennten 
entsteht „der Diesel“ (laut Duden, auch 
wenn oftmals „das Diesel“ gesagt wird).
Welche Motor-Typen gibt es?
Dieselmotoren werden als Zweitaktmotoren 
oder als Viertaktmotoren mit und ohne Aufladung ausgeführt. Es gibt sie ferner in 
wasser- oder in luftgekühlter Bauweise. 
Zweitakt-Dieselmotoren werden oft als 
Großmotoren in Schiffen eingesetzt, welche thermodynamisch die effizientesten 
Verbrennungskraftmaschinen darstellen. 
Kleinere Einheiten werden bei Diesellokomotiven, Lastkraftwagen und bei Luftfahrtantrieben verwendet. Eine besondere Form 
des Diesel-Zweitakters ist der Gegenkolbenmotor. In Deutschland fand er als Flugmotor Verwendung. Heute ist er jedoch 
 ungebräuchlich. 
Häufiger ist der Viertakt-Dieselmotor, 
 dessen Hauptanwendungen im Antrieb 
von Diesellokomotiven, Dieseltriebwagen, 
Kraftfahrzeugen, Baumaschinen und Generatoren liegen. Er arbeitet bei häufigem 
Lastwechsel wirtschaftlicher als der 
Zweitakter.
Das Know-How liegt im Einspritzverfahren
Hier gibt es das Vorkammer-, Wirbelkammer- und Lanova-Einspritzverfahren und 
das Acro-Luftspeicherverfahren. Dann 
 haben wir noch die Direkteinspritzung. 
Jetzt braucht man aber noch eine Pumpe: 
eine Einzel-, Vierteiler- oder Reihen- 
Einspritzpumpe. Anfangs war die Lufteinblasung gebräuchlich. Neben der Einzelstempelpumpe gibt es noch Pumpe- 
Düse-Einspritzsysteme und die Common- 
Rail-Einspritzung. Je nachdem, ob es ein 
Dual-Fuel-Dieselmotor oder ein Gas-Dieselmotor ist. 
Um einen Dieselmotor zu starten, muss die 
Einspritzpumpe so eingestellt werden, dass 
eine ausreichende Kraftstoffmenge gefördert werden kann, anschließend muss die 
Kurbelwelle in eine ausreichend schnelle 
Drehbewegung versetzt werden, sodass 
durch die Kompression die Selbstzündung 
in Gang kommt. Das Drehen der Kurbelwelle kann zum Beispiel durch eine Kurbel 
oder einen Seilzug von Hand, einen Anlassermotor oder Druckluft bewerkstelligt 
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AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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werden. Ein vorheriges Einschalten von 
elektrischen Komponenten ist grundsätzlich nicht notwendig, diese dienen bei einfachen Motoren lediglich der Überwachung. 
Prinzipiell sind keine Starthilfen für einen 
Dieselmotor vonnöten. Kammermotoren 
 haben jedoch solch schlechte Starteigenschaften, dass die Vorkammer bzw. Wirbelkammer vor dem Starten in der Regel mit 
einer Glühkerze einige Sekunden vorgeglüht wird, um den Startvorgang zu beschleunigen bzw. ermöglichen. Bei Motoren 
mit Direkteinspritzung wird manchmal eine 
Vorglühanlage eingebaut, um ein übermäßiges Rußen des Motors im kalten Betriebszustand durch ein voriges Aufheizen 
des Brennraumes zu vermeiden. 
Da keine Zündung und generell kein elektrisches System für das Aufrechterhalten 
des Motorlaufs benötigt wird, kann das Abschalten eines solchen auch den Motor 
nicht stoppen. Bei älteren Fahrzeugen mit 
Dieselmotor stoppte daher selbst das Abziehen des Schlüssels die Maschine nicht. 
Zum Stoppen wird der Gashebel in die Nullstellung gebracht oder die Motorstaubremse bis zum Absterben des Motors betätigt. 
Bei modernen Fahrzeugmotoren wird das 
elektronisch geregelt, sodass sich das Verhalten des Zündschlüssels eines modernen 
Diesel-Pkw nicht von demjenigen eines Pkw 
mit Ottomotor unterscheidet. 
Was kommt hinten raus?
Die Kraftstoffe des Dieselmotors setzen 
sich primär aus Kohlenstoff und Wasserstoff 
zusammen, der für die Verbrennung nötige 
Sauerstoff entstammt der Ansaugluft. Da 
in der Luft auch Stickstoff enthalten ist, 
muss auch dieser berücksichtigt werden. 
Im Brennraum des Dieselmotors findet 
 zwischen Kraftstoff und Ansaugluft eine 
chemische Reaktion statt, bei der die 
 chemisch im Kraftstoff gebundene Energie 
umgewandelt wird. Dabei verändert sich die 
Zusammensetzung des Kraftstoffes, Abgase 
entstehen. Wird der ideale Dieselmotor mit 
idealem Luftüberschuss betrieben – werden 
also alle brennbaren Bestandteile des 
Kraftstoffes durch eine optimale Sauerstoffzufuhr auf die Endstufe der Oxidation 
gebracht – ist die Verbrennung vollständig. 
Das Abgas besteht dann aus Kohlenstoffdioxid, Wasser, Stickstoff und gegebenenfalls dem überschüssigen Sauerstoff. Unvollständig verbrannte Bestandteile findet 
man im Dieselmotorabgas des idealen Motors fast nicht. Allerdings tritt auch der 
 Zustand der unvollständigen Verbrennung 
auf, bei der einige Kraftstoffbestandteile 
nicht vollständig umgewandelt werden. 
Grund dafür kann ein Luftmangel, eine unzureichende Vermischung von Kraftstoff mit 
der Luft oder eine unvollständige Verbrennung durch teilige Abkühlung des Brennraums sein. Findet im Dieselmotor aufgrund 
von Luftmangel oder niedrigen Temperaturen eine unvollständige Verbrennung statt, 
werden die Kohlenstoffbestandteile des 
Kraftstoffes nicht umgewandelt und bleiben als Dieselruß übrig, die Verbrennung 
des Motors wird rauchend.
Woraus setzt sich das Abgas 
 zusammen?
(Werte annähernd, je nach Quelle)
Stickstoff (N
2) = 72,1 Volumen-%
Wasser (H2O) = 13,8 %
Kohlenstoffdioxid (CO2) = 12,3 %
Sauerstoff (O2) = 0,7 %
Stickoxide (NOX) = 0,13 %
Kohlenstoffmonoxid (CO) = 0,09 %
Kohlenwasserstoff (HC) = 0,09 %
Ruß = 0,0008 %
Mittels Abgasrückführung wird der Stickoxidausstoß des Dieselmotors zwar positiv 
beeinflusst, es muss hier allerdings ein 
Kompromiss zwischen vertretbaren Stickoxid- und Partikelwerten im Abgas eingegangen werden, da bei hohen Abgasrückführungsraten zwar Motorleistung und 
Stickoxidwerte absinken, der Rußpartikelausstoß aber in nicht tolerierbarem Maß 
ansteigt. 
Was genau sind die gefährlichen 
Stoffe?
Kohlendioxid (CO
2) 
CO2 entsteht bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe – bei Kraftfahrzeugen sind das Benzin, Diesel, Erdgas 
oder Flüssiggas (LPG). Kohlendioxid ist 
auch ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre, allerdings in der sehr geringen 
Konzentration von knapp 0,04 Prozent. In 
dieser Konzentration ist es für Menschen 
ungefährlich. Es ist jedoch ein Treibhausgas und führt zur Erderwärmung (neben 
Methan, Fluorkohlenwasserstoffen und 
 Distickstoffoxid). 
Bei der CO
2-Emission haben Dieselmotoren 
einen Vorteil gegenüber Benzinern, weil 
der Wirkungsgrad höher ist (33 Prozent zu 
etwa 25 Prozent), sie also weniger Kraftstoff für die gleiche Motorleistung verbrauchen. Jedoch schwindet dieses Plus mit der 
oft höheren Leistung von Dieselmotoren 
und dem Trend zu großen und schweren 
Autos wie SUV’s. Der CO
2-Ausstoß bei Kraftfahrzeugen kann vor allem über einen geringeren Spritverbrauch gesenkt werden. 
Dabei gab es in den letzten Jahren Fortschritte. Die Motoren wurden effizienter, 
bessere Getriebe, Leichtbau und Start-
Stopp reduzierten den Verbrauch. Auch die 
Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen, die Landwirtschaft und Entwaldung 
führen zur Erderwärmung. Hinzu kommen 
natürliche Klimaschwankungen.
Stickstoffoxide (NO
X) 
Stickoxide gelangen aus Verbrennungsprozessen meist als Stickstoffmonoxid (NO) in 
die Atmosphäre. NOX-Emissionen entstehen 
vor allem bei hohen Verbrennungstemperaturen wie im Dieselmotor und wenn die 
 Abgase schnell abkühlen. Beim Ottomotor 
reduziert der G-Kat den Ausstoß. 
Die Stickoxide reagieren mit Luftsauerstoff 
teils zum giftigen Stickstoffdioxid (NO
2). 
Die Verbindungen kommen in der Natur 
selbst nur in geringen Mengen vor. Sie 
stammen also vor allem aus Autos und 
Kraftwerken. Stickstoffdioxid greift die 
Schleimhäute und Augen an, kann zu Entzündungen der Atemwege führen und langfristig Asthma und Bronchitis auslösen. 
Auch Herz- und Kreislaufprobleme sind 
möglich. Stickoxide führen auch zur Bildung von Salpetersäure und saurem Regen. 
Weitere negative Auswirkungen sind Bildung von sogenanntem Ozon- oder Sommersmog unter UV-Einwirkung. Außerdem 
tragen Stickoxide durch die Reaktion mit 
Ammo niak zur Feinstaubkonzentration bei. 
Feinstaub 
Unter Feinstaub versteht man für unser 
Auge unsichtbare Partikel in der Luft mit 
einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer – also kleiner als ein hundertstel 
Millimeter. Diese sogenannten PM10-Partikel entstehen beim Reifen- und Bremsenabrieb an Fahrzeugen, auf Baustellen oder 
in der Industrieproduktion, bei der Düngung und Abfallbeseitigung – oder eben in 
Dieselmotoren. Auch Vulkane, Waldbrände, 
Kamine, Zigaretten und Kerzen setzen große Mengen Feinstaub frei. 
Je kleiner die Schwebeteilchen sind, desto 
leichter können sie in die Lunge eindringen. Noch problematischer sind ultrafeine 
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018

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Teilchen von unter 0,1 Mikrometer, die 
über die Lungenbläschen ins Blut gelangen 
und dort Entzündungen auslösen können. 
Welche Schäden die Minipartikel im Körper 
anrichten ist noch nicht vollständig geklärt. Als gesichert gilt, dass mit hoher 
Feinstaubkonzentration die Zahl tödlich 
verlaufender Schlaganfälle, Herzleiden und 
Atemwegserkrankungen steigt. Vergleichsstudien zeigten eine Zunahme der Risikofaktoren auch bei Diabetes und Lungenkrebs. Feinstaub war lange vor allem ein 
Problem bei Dieselmotoren mit Direkteinspritzung. Seit der Jahrtausendwende sind 
durch Einführung des Partikelfilters und 
EU-Auflagen die Emissionen deutlich 
 gesunken.
Kohlenwasserstoffe (HC) 
Kohlenwasserstoffe werden in Ottomotoren 
oder Heizkraftwerken bei nicht vollständiger Verbrennung frei. Sie sind teils giftig 
oder krebserregend. Außerdem tragen sie 
zur Bildung von Sommersmog bei. 
Ferner zählen zu den vom Autoverkehr 
 produzierten Schadstoffen flüchtige 
 Verbindungen, etwa Benzindämpfe beim 
Tanken. Doch die Belastung dadurch ist 
in den letzten Jahren stark gesunken. 
In Ostdeutschland etwa sorgten bis zum 
Mauerfall Zweitaktmotoren für hohe 
Werte. Die meisten Tankstellen haben 
heute Zapfsäulen mit Gasrückführung. 
(RM)
Kohlenmonoxid (CO) 
CO entsteht ebenfalls bei unvollständiger 
Verbrennung von Kraft- und Brennstoffen 
vor allem in Ottomotoren, etwa bei nicht 
erreichter Betriebstemperatur oder im Leerlauf. Kohlenmonoxid ist gefährlicher für 
den menschlichen Organismus als CO
2. 
Das geruchlose Gas blockiert beim Atmen 
die Sauerstoffaufnahme im Blut, belastet 
so das Herz-Kreislauf-System und führt in 
hoher Konzentration zum Tod durch Ersticken. Die Einführung des Dreiwegekatalysators bei Ottomotoren führte seit den 
90er-Jahren zu einer erheblichen Reduktion 
der CO-Emissionen. In Dieselfahrzeugen 
sorgte der Oxidationskatalysator für eine 
Reduzierung.
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AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ FLUSSBAD – Die nächste Schnapsidee 
des umtriebigen Herrn Benjamin David 
(„Urbanauten“, „Isarlust e.V.“) hat es bis 
in den Stadtrat geschafft, nämlich der 
Plan, an der Isar ein Flussbad zu bauen. 
Nach einer Machbarkeitsstudie, von der 
Stadt in Auftrag gegeben, würde ein Flussbad zwischen Cornelius- und Maximiliansbrücke (1,8 km) in einem Kostenrahmen 
von 16 bis 34 Millionen Euro liegen. Dazu 
ein längeres Zitat aus dem Münchner 
 Merkur vom 23. ⁄ 24.06.2018:
„In beiden Varianten sind laut Experten 
Aufenthaltsbereiche in Form eines Balkones 
über die Isar hinaus denkbar. Oder es entstünden neue Brücken, die ein unmittelbares Flusserlebnis direkt am Wasser ermöglichen. Als Zu- und Abgänge könnten 
einzelne Treppen oder Rampenkonstruktionen in Betracht kommen. Vorstellbar wären 
auch Sitzstufenkonstruktionen. Optionen 
für Gebäudetypen wären einzeln stehende 
Container oder durchgehende Wände zur 
Aufnahme von Funktionsräumen wie zum 
Beispiel Toiletten und Garderobe. (…) Betrieben werden könnte das Flussbad von 
 einem Verein oder einer Bürgerinitiative, 
sagt Benjamin David.“ (Zitat Ende)
Neben den genannten Aktionen wären auch 
umfangreiche Baumaßnahmen zur Flussregulierung (Fließgeschwindigkeit, Rechen 
zum Absondern von Treibholz…) erforderlich. Der Stadtrat soll am 10. Juli (nach 
 Redaktionsschluß dieses TAXIKURIER) darüber entscheiden, ob weiter in die Planung 
eingetreten wird. Der 2. Bürgermeister 
 Josef Schmid (CSU), SPD- Stadtrat Jens 
 Röver und natürlich die Grünen, deren 
 Mitglied Herr David ist, haben in Gestalt 
ihres Fraktionsvorsitzenden Florian Roth 
bereits Sympathie dafür erkennen lassen.
Schrottis Kommentar: ja, haben die bei der 
Stadt noch alle Tassen im Schrank? Da wurde die Isar jahrelang südlich der Wittelsbacher Brücke für teures Geld renaturiert, 
um sie eventuell jetzt im Bereich der Innenstadt mit tribünenartigen Bauten, Balkonen, Containergarderoben und -toiletten 
usw. zu verschandeln. Als wäre ein „unmittelbares Flusserlebnis direkt am Wasser“ 
(s. o.) nicht kostenlos dadurch zu erzielen, 
dass man in den Isarauen spazierengeht 
oder zum Baden an den (renaturierten) 
Flaucher oder in das Thalkirchner Freibad 
„Maria Neibiesel“ – Verzeihung – „Maria 
Einsiedel“ geht, wo man sich im fließenden 
Isarwasser treiben lassen kann.
So ein gequirlter Bockmist!
Im oben zitierten MM-Artikel lässt David 
die Katze aus dem Sack, wenn er meint, 
das Bad könne von „einem Verein oder 
 einer Bürgerinitiative“ betrieben werden. 
Muss man denn wirklich Hellseher sein, um 
draufzukommen, dass dieser Verein oder 
diese BI „Isarlust“ oder „Urbanauten“ (beide angeführt von Herrn D.) heißen wird? 
Das macht er doch seit Jahren mit seinem 
als gemeinnützige Wohltat getarnten, in 
Wirklichkeit rein kommerziellen „Kulturstrand“ auf öffentlichem Grund höchst erfolgreich vor. Wieviel allein die erwähnte 
Machbarkeitsstudie uns Steuerzahler gekostet hat, ging aus der Zeitung leider nicht 
hervor. Es dürfte aber locker ein sechsstelliger Betrag sein. Und wo im Falle der Verwirklichung die Endkosten dieses Flussbades liegen würden (16–34 Millionen) – dazu 
muss man auch kein Hellseher sein!
Wie lange fällt der Münchner Stadtrat denn 
noch auf diesen professionellen Selbstvermarkter herein?
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
UNTERHALTSAMES

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➔ HAFT – Der Audi-Chef Rupert Stadler 
wurde vor einigen Wochen im Rahmen des 
Diesel- Abgasbetruges wegen Flucht- und 
Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft 
genommen. Zur Erläuterung: Verdunkelungsgefahr sieht die Staatsanwaltschaft, 
wenn der Verdächtigte – noch in Freiheit – 
ihn belastende Zeugen und ⁄ oder Beweismittel beeinflussen könnte.
Mercedes rief im Juni alleine in Deutschland 238.000 Dieselfahrzeuge wegen „fehlerhafter“ Software in die Werkstätten zurück, europaweit sogar 774.000 Autos, 
nachdem man zuvor gebetsmühlenartig 
 betont hatte, in die Abgasbetrügereien 
nicht verwickelt zu sein.
Die Firma Volkswagen überwies im Juni 
sang- und klanglos ein von der Staatsanwaltschaft Braunschweig verhängtes 
Bußgeld in Höhe von einer Milliarde Euro 
an das Land Niedersachsen (Miteigentümer 
von VW), wartete also noch nicht einmal 
ein rechtskräftiges Urteil ab.
Das ist natürlich ein warmer Regen für dieses Bundesland, indirekt bezahlt freilich 
von den Anteilseignern, zu denen durchaus 
auch Kleinaktionäre gehören, die sich dereinst mal ein paar Markl in VW-Aktien für 
die Alterssicherung zurückgelegt haben. 
Und, natürlich, werden diese Summen 
letztlich auf die zukünftigen Käufer von 
VW- oder Mercedes-Autos „umgelegt“, weil 
das Geld ja irgendwie wieder reinkommen 
muss. Umgelegt gehören da schon andere. 
Nein, bevor Schrotti hier des Aufrufes zum 
Mord geziehen wird: so weit soll es bitte 
nicht kommen. Warum sich aber Herr Winterkorn, langjähriger VW-Chef bis 2015, immer noch nicht mit freiheitsentziehenden 
Maßnahmen konfrontiert sieht, erschließt 
sich dem Schreiber nicht. Oder weshalb 
Dieter Zetsche, als langjähriger und immer 
noch amtierender (!) Mercedes-Boss, weiterhin die Gelegenheit zum Vernichten ihn 
belastender Akten erhält, kann Schrotti 
nicht nachvollziehen.
➔ STANDPLÄTZE (1) – Im vorletzten Heft 
haben wir noch ausführlich über das Thema 
berichtet und die aktualisierte Liste der 
Bedarfsstandplätze abgedruckt, doch nach 
einigen Zeitungsberichten sah es so aus, 
als würde sich das alles in Luft auflösen: 
am 20. Juni hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die 
Standplatzordnung der Landeshauptstadt 
München in Teilen unwirksam sei. Geklagt 
hatte ein Taxler, der sich nach einer unerlaubten Bereitstellung vor Schumanns Bar 
(Odeonsplatz) eine Strafe der Stadt München (Kreisverwaltungsreferat, KVR) über 
200 Euro eingefangen hatte.
Also der Reihe nach: Im Personenbeförderungsgesetz (PBefG), einem Bundesgesetz, 
ist geregelt, dass freie Taxis nur an behördlich zugelassenen Stellen (also Taxiständen) bereitgestellt werden dürfen. Die 
Festlegung dieser Stellen, ob beschildert 
oder als Bedarfsstandplätze, obliegt den jeweiligen Gemeinden – z. B. in der Standplatzordnung der Landeshauptstadt München. Und jetzt kommt der Knackpunkt: da 
der Verstoß gegen die „Standplatzpflicht“ 
bereits eine Zuwiderhandlung gegen das 
PBefG darstellt, wäre nach dem aktuellen 
Gerichtsurteil die normale Bußgeldstelle 
für die Ahndung zuständig gewesen, und 
nicht die Stadt München in Gestalt des 
KVR.
In mehreren Zeitungen wurde die Sache so 
dargestellt, wie z. B. im Münchner Merkur 
(MM) vom 21. 6. 2018: dicke Überschrift 
„Gericht erlaubt Taxlern wildes Warten“ und 
dann in der Unter- Überschrift: „Taxler dürfen in München künftig überall auf Fahrgäste warten (...) Denn bisher regelt eine 
städtische Verordnung, wo Taxen stehen 
dürfen. Das wäre nun nichtig“ .
Diese Interpretation des Urteiles krankt an 
dem klitzekleinen Fehler, dass sie komplett 
falsch ist. Zur Klarstellung: in dem Urteil 
geht es nicht darum, ob die Bereitstellung 
vorm „Schumanns“ erlaubt war – das ist sie 
nämlich nach wie vor nicht! Sondern nur 
darum, ob dieser Verstoß durch die LH 
München oder die „normale“ Bußgeldstelle 
zu ahnden gewesen wäre, von der wir z. B. 
auch die Belobigungen wegen zu langsamen Fahrens oder zu grüner Ampeln bekommen. Die verbindliche Gültigkeit der 
(Bedarfs-)Standplätze wurde vom BayVGH 
nicht angezweifelt!
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; die 
Stadt will nach Vorliegen der schriftlichen 
Urteilsbegründung prüfen, ob sie dagegen 
in Revision geht und hat ab dann einen 
Monat Zeit dazu. Für die „Unerlaubten Bereitsteller“ ändert sich also nur, von wem 
sie zukünftig den Bußgeldbescheid zugestellt bekommen. Und vielleicht die Höhe 
des Bußgeldes. Mehr aber auch nicht!
➔ STANDPLÄTZE (2) – Der Freimann- 
Stand ist seit Jahrzehnten ein Ärgernis, da 
er zu einer Zeit so schmal angelegt worden 
ist, als der Mercedes „Strich Acht“, das damals gängige Taxi, noch als Inbegriff einer 
fetten Limousine galt. Und damals gab es 
nur eine Zentrale, keine Bestell-Apps, bei 
Mercedes keine Combis (erst der 123er wurde optional als solcher angeboten), und 
gar keine Taxibusse. Die Taxis fuhren in der 
Reihenfolge vom Stand ab, in der sie eingefahren waren. Heute ist das bekanntlich 
anders, so dass plötzlich z. B. das dritte 
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Taxi benötigt wird, weil es ein Bus ist, bestimmte Kindersitze dabei hat oder weshalb auch immer. Und dann wird es zwischen den scharfen Bordsteinkanten rechts 
und links von der einzigen Spur so richtig 
interessant … Kurzum, die rechte Begrenzung gehört schon längst ersatzlos beseitigt, so dass man – wie am Fürstenried 2 – 
linksbündig stehen, aber nach rechts 
jederzeit auch nach dem Ersten frei abfahren kann. Das scheitert freilich daran, dass 
dieses Gelände der MVG gehört, die keinen 
Handlungsbedarf sieht. Außerdem hat sie 
Umbaupläne in der Schublade, wonach hier 
künftig zwei Bushaltespuren nebeneinander 
eingerichtet werden sollen. Wodurch übrigens die Zukunft unseres Standplatzes an 
dieser Stelle ohnehin gefährdet wäre. Das 
ist alles noch längst nicht spruchreif, aber 
am jetzigen Zustand wird sich absehbar leider nichts ändern.
➔ STANDPLÄTZE (3) – Der Stand am 
 Goetheplatz gehört zu der immer seltener 
werdenden Art der „reinen“ Taxistände, ist 
also keine umfunktionierte vormalige 
Parkspur, bei der man Angst um den linken 
Außenspiegel haben muss. Jetzt freilich 
droht Ungemach, da nach dem Willen des 
zuständigen Bezirksausschusses (BA 2) im 
Rahmen von Verschönerungsmaßnahmen 
am Goetheplatz nicht nur die Zahl der dort 
herumlungernden Berufsalkoholiker und 
lustig spielenden Ratten und Mäuse reduziert werden soll, sondern auch die der 
 Taxis. Zitat MM vom 4. Juli zu den Plänen 
des BA: „Eine weitere Idee für mehr Aufenthaltsqualität ist es, den Taxistand, 
wenn möglich, zu verkleinern (…)“ . Ja, natürlich ginge das. Am besten gleich ganz 
abschaffen, rät Schrotti. Oder, als gnädige 
Überlebenshilfe für uns, zumindest eine 
Lösung wie am Harras, wo unser ehemaliger 
Stand einer romantischen Steinplattenausstellung weichen musste. Herrschaftseit’n!
Ach ja, auch der Leonrodplatz soll „verschönert“ werden (alle zucken zusammen), 
und am Romanplatz steht wegen der depperten Trambahn-Westtangente die Verlegung unseres Standes in eine Parkspur 
entlang der Romanstraße bevor.
➔ STANDPLÄTZE (4) – Der Fraktionsvorsitzende der Münchner Rathaus-CSU, 
Manuel Pretzl, fordert die DB auf, beim 
 anstehenden Umbau des Hauptbahnhofes 
Landeplätze für Flugtaxis einzuplanen. 
Wirklich!
Schrottis Kommentar: bis zur Fertigstellung 
des neuen Hauptbahnhofes am Sankt Nimmerleinstag (2. Stammstrecke), also wenn 
die meisten von uns längst unter der Erde 
liegen, gibt es vielleicht tatsächlich schon 
elektrisch betriebene Flug-Autos und folglich auch Flug-Taxis. Wünschenswert wäre 
es jedoch, dass die CSU und alle anderen 
Stadtratsfraktionen sich lieber um die aktuellen und zukünftigen „normalen“ Taxistände kümmern würden. Da gäbe es – s. o. – 
genug zu tun, freilich wären Schlagzeilen 
in den Zeitungen dafür eher unwahrscheinlich. Leider.
➔ ZEBRASTREIFEN – Nach einem Unfall 
beim Zebrastreifen in der Welfenstraße am 
19. Juni fordern nunmehr Anwohner, dort 
stattdessen eine Ampelanlage zu installieren. Im Münchner Merkur (MM) vom 
21.06.2018 posieren der leicht verletzte 
Achtjährige und seine Mutter im Bild; dem 
Text des Berichtes ist zu entnehmen, dass 
Busse und Autos hier zwischen Wohnbebauung, Kitas und Schulen durch die Welfenstraße „donnern“ und viele sich dabei 
nicht an die 50 km ⁄ h halten würden. Allerdings steht auch drin, dass zwei Tage zuvor 
der Bub von einem Wagen angefahren worden war, „(…) als er gerade mit seinem 
Radl über den Zebrastreifen fuhr“ . Aha. 
Vielleicht sollte die aufgebrachte Mutter 
ihrem Filius mal erklären, dass der Zebrastreifen offiziell „Fußgängerüberweg“ 
heißt und definitiv nur Fußgängern (!) Vorrang vor dem anderen Verkehr einräumt. 
Und dass Autofahrer deshalb nicht damit 
rechnen müssen, dass ein parallel zur Straße fahrender Radler plötzlich nach links 
abbiegt, um mit deutlich höherem Tempo 
als ein Geher sein vermeintliches Vorrecht 
einzufordern. Wäre der Bub ordnungsgemäß 
vom Drahtesel abgestiegen und hätte ihn 
über den Zebrastreifen geschoben (dann ist 
er Fußgänger), wäre er vom Autofahrer 
vielleicht früher erkannt worden und der 
Unfall nicht passiert. Und ob er sich an das 
rote Licht einer Fußgängerampel halten 
würde, darf zumindest angezweifelt werden. Aber schuld sind bekanntlich immer 
die anderen.
➔ ZUM SCHLUSS – Im letzten Heft berichtete der Schreiber vom Verschwinden der 
Fußgängerampel Brudermühl- ⁄ Urbanstraße. 
Sie ist aber nicht verschwunden. Es gab sie 
nie. So, wie es eine Kreuzung bzw. Einmündung Brudermühl- ⁄ Urbanstraße nie gegeben hat. Das sind nämlich Parallelsraßen, 
die sich erst kurz hinter München (in der 
Unendlichkeit) treffen. Also: gemeint war 
natürlich Brudermühl- ⁄ Bruderhofstraße! 
Und diese Ampel hat es wirklich gegeben 
und gibt es jetzt nicht mehr. Der Schreiber 
bittet diesen peinlichen Fehler zu entschuldigen und bietet an, als Zeichen der Reue 
vorübergehend zu erröten. Das ist tatsächlich aber längst geschehen, nachdem ihn 
nämlich Zentralisten-Kollege Frey nach der 
Lektüre des Artikels äußerlich mit väterlicher Milde, aber doch durchscheinender 
leichter Häme (verdächtiges Zucken der 
Mundwinkel), auf diesen vermeintlichen 
Umbau unserer Stadt hingewiesen hatte. 
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018

Seite 25

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ihre sechzehnjährige Tochter May überquerten gerade eine Straße auf dem Areal des Crystal Palace in London, als ein Auto mit 
einer Geschwindigkeit von ca. 6,4 km/h mit ihr zusammen 
stieß. Sie fiel und erlitt eine schwere Kopfverletzung, an der sie 
wenige Minuten später verstarb. Die Geschwindigkeit des Wagens wurde von Augenzeugen als „rücksichtsloses Tempo, fast 
wie ein Feuerwehrwagen“ beschrieben.
Beim folgenden Gerichtsverfahren wurde der Fahrer des Automobils frei gesprochen, da es sich um einen Unfall handelte. 
Nach Abschluss des Verfahrens sagte der Richter, dass er hoffe, 
dass so etwas nie wieder passieren werde. (BH)

Seite 26

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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
WICHTIGE INFORMATIONEN 
kannte Täter war zunächst flüchtig. Die Ermittlungen wurden 
von der Münchner Mordkommission übernommen. Hierbei konnte im Laufe der vergangenen Woche nun ein Tatverdächtiger 
 ermittelt werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um 
einen 41-jährigen Münchner.
Am Freitag, 29.06.2018, wurde der nunmehr Beschuldigte vernommen. In seiner Vernehmung räumte er zwar ein, mit dem 
43-Jährigen ein Drogengeschäft abgewickelt zu haben, bestritt 
jedoch, etwas mit dessen Tötung zu tun zu haben. Aufgrund 
von Widersprüchen in seinen Aussagen erhärtete sich schließlich der Tatverdacht so stark gegen den 41-Jährigen, dass er 
noch am 29.06.2018 vorläufig festgenommen wurde. Von der 
Staatsanwaltschaft München I wurde am 30.06.2018 ein Haftbefehl wegen Totschlags beantragt und am selben Tag vom Ermittlungsrichter gegen den 41-Jährigen erlassen. Die weiteren 
Ermittlungen in dieser Sache dauern an.
Ludwigsvorstadt – Motorradfahrer kollidiert mit vor ihm 
wendenden Taxi, 1 Person getötet
Am Freitag, 22.06.2018, gegen 11.20 Uhr hielt ein 52-jähriger 
Münchner mit seinem Taxi, Mercedes-Benz, auf dem rechten 
Parkstreifen der Paul-Heyse-Straße, Höhe Hausnummer 8, 
stadtauswärts. Er beabsichtigte, über die insgesamt vier Fahrstreifen der Paul-Heyse-Straße zu wenden, um anschließend 
sein Fahrzeug auf dem gegenüberliegenden Parkstreifen 
 ein zuparken.
Zur gleichen Zeit befuhr ein 33-jähriger Münchner mit seinem 
Motorrad die Paul-Heyse-Straße stadteinwärts. Der Taxifahrer 
erkannte den ihm entgegenkommenden Motorradfahrer. Er 
 be urteilte den vorhandenen Abstand zwischen sich und dem 
Motorrad fälschlicherweise als ausreichend bzw. unterschätzte 
die Geschwindigkeit des Motorrads. Der Taxifahrer begann das 
Wendemanöver und erreichte mit der Fahrzeugspitze den gegenüberliegenden Parkstreifen. Aufgrund des vor ihm wendenden Taxis leitete der Motorradfahrer eine Vollbremsung ein. 
 Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kam ins Schlin-
Altstadt – Radfahrerin missachtet Rotlicht, prallt gegen 
querendes Taxi und verletzt sich schwer 
Am Samstag, 23.06.2018, gegen 06.00 Uhr, befuhr eine 34-jährige alkoholisierte Radfahrerin aus München den südlichen Radweg der Pacellistraße verbotswidrig gegen die vorgeschriebene 
Fahrtrichtung. Die Frau wollte den Maximiliansplatz geradeaus 
überqueren. Sie fuhr bei für sie geltendem Rotlicht in den Kreuzungsbereich ein.
Zur selben Zeit befuhr ein 57-jähriger Taxifahrer aus München 
den Lenbachplatz in nordöstliche Richtung, ebenfalls in der 
 Absicht, die Kreuzung am Maximiliansplatz bei für ihn geltendem Grünlicht geradeaus zu überqueren. Im Kreuzungsbereich 
prallte die Radfahrerin frontal gegen die rechte Seite des Taxis 
und stürzte auf die Fahrbahn. Die Radfahrerin verletzte sich 
schwer und musste mit einem Rettungsdienst zur stationären 
Behandlung in ein Münchner Klinikum befördert werden. Ein 
durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv. Am Taxi und 
Rad entstand jeweils leichter Sachschaden.
Untergiesing – Streit gipfelt in Tötungsdelikt; 
Festnahme eines Tatverdächtigen 
Wie bereits berichtet, wurde am Freitag, 22.06.2018, gegen 
14.40 Uhr ein am Boden liegender blutender 43-jähriger 
Münchner im Bereich des Oxnerweges in Untergiesing aufgefunden. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er trotz ständiger Reanimationsmaßnahmen seinen 
Verletzungen erlag. Die Ermittlungen vor Ort ergaben schließlich, dass der 43-Jährige zunächst einen verbalen Streit mit einem ca. 30 bis 45 Jahre alten Mann hatte. Im weiteren Verlauf 
kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in deren Folge 
der Geschädigte, mit Hilfe eines scharfkantigen Gegenstandes, 
vermutlich mit einem Messer, tödlich verletzt wurde. Der unbe-
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gern und stürzte zur rechten Seite. Anschließend rutschte er 
mitsamt dem Motorrad eine kurze Distanz über die Fahrbahn. 
Schließlich prallte er mit dem Körper gegen das rechte Heck 
des Taxis. Das führerlose Motorrad kollidierte gegen die linke 
Heckseite und prallte in Richtung Fahrbahn ab. Es rutschte 
 impulsbedingt und rotierend noch mehrere Meter weiter. Der 
32-jährige Münchner kam schwerstverletzt hinter dem Taxi auf 
der Fahrbahn zum Liegen.
Er wurde unter laufender Reanimation mittels Rettungswagen 
in ein Münchener Klinikum verbracht, wo er wenig später seinen Verletzungen erlag. Am Kraftrad entstand schwerer Sachschaden, das Taxi wurde leicht beschädigt. Zur Klärung des 
Sachverhalts wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft ein 
Sachverständiger hinzugezogen, welcher ein unfallanalytisches 
Gutachten erstellen wird. Während der Unfallaufnahme wurde 
die Paul-Heyse-Straße zwischen Bayerstraße und Schwanthalerstraße für die Dauer von vier Stunden vollständig gesperrt. Es 
kam zu Verkehrsbehinderungen.
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen. (TK)
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Montserrat Suarez im Innenhof
Do. 02.08. 19.30 Uhr, Flamencoabend mit 
Montserrat Suarez im Innenhof
So. 05.08. 19.30 Uhr, Georg Kreisler-Abend im Innenhof
Do. 09.08. 19.30 Uhr, Flamencoabend mit 
Gisa Michelón im Innenhof
Fr. 10.08. 19.30 Uhr, Sommersalon mit 
Albrecht von Weech im Innenhof
Sa. 11.08. 19.30 Uhr, Flamencoabend mit 
Gisa Michelón im Innenhof
Fr. 17.08. 20.30 Uhr, 4. Münchner Pianisten-Festival
Fr. 31.08. 19.30 Uhr, Konzert mit Buck Roger & 
the Sidetrackers im Innenhof
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AUGUST 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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VIP IM TAXI
➔ SASKIA VALENCIA
Eine Frau, die München in ihr Herz geschlossen hat, ist Saskia 
Valencia. Die Zuschauer sind begeistert von der gut aussehenden 
Schauspielerin, die neben ihren zahlreichen Theaterverpflichtungen eine unglaubliche Vielzahl von Publikumsrennern des deutschen Fernsehens bereichert. Seit 1996 ist sie aus unserer Fernsehlandschaft nicht mehr weg zu denken. Ob in Kommissar Rex, 
Traumschiff, Traumhotel, Bergdoktor oder Rosenheim Cops, 
 Saskia Valencia verkörpert alle Rollen mit Bravour und großem 
schauspielerischem Können. Exotische Drehorte sollten aber 
nicht darüber hinweg täuschen, dass diese fleißige bodenständige Schauspielerin harte Kämpfe im Leben austragen musste. Mit 
23 Jahren verließ sie nach zähem Ringen mit der DDR-Staatsmacht die DDR mit ihrem damals 18 Monate alten Kind, um ihrem Ehemann, einem kolumbianischen Ingenieur, in den Westen 
zu folgen. Ihre Erfahrungen aus dieser Zeit möchte sie irgendwann niederschreiben, bedauert auch, dass das Interesse an der 
Geschichte des geteilten Deutschland gering ist. 
Das Theater ist für sie der 
 Garant für ihre Unabhängigkeit. 
Sie hält nichts vom sogenannten 
schnellen Mammon, legt Wert 
auf finanzielle Sicherheit und 
gilt als äußerst zuverlässig. Ihre 
Theatertourneen und Drehtermine lassen kaum Zeit für Familie 
und Freunde. Trotzdem schafft 
sie sich immer wieder Auszeiten, 
um neue Kraft zu tanken. Als 
gebürtige Norddeutsche hätte 
sie es nie für möglich gehalten, 
dass sie sich so in München verliebt. Sie weiß die Menschlichkeit der Bayern zu schätzen und 
empfindet die Stadt als sehr 
aufgeräumt. 
Seit dem vergangenen Jahr hat sie kein Auto mehr und fährt viel 
Taxi. Dabei ist es ihr sehr wichtig, dass das Taxi sauber ist und 
gut riecht. Am Liebsten ist ihr ein Mercedes. Vor einiger Zeit war 
sie zu einem Event eingeladen und ihre Nachbarin hatte ihr in 
die von Escada zur Verfügung gestellte Robe geholfen, oder besser gesagt, die Nachbarin hatte sie eingeknöpft. Auf dem Heimweg in der Nacht halb drei wurde ihr im Taxi klar, dass sie niemals allein aus dem Kleid kommen würde. Schlafen darin ging 
auch nicht, da das Kleid unversehrt am nächsten Tag zurückgegeben werden musste. Also entschloss sie sich, den Fahrer um Hilfe 
zu bitten. Der junge Mann war sichtlich konsterniert, ob des Ansinnens. Aber er tat es dann doch und knöpfte fast ängstlich das 
Kleid am Rücke auf. Glücklich in der Wohnung angekommen, 
stellte sie fest, dass in der Aufregung das Handy im Taxi zurück 
geblieben war. Aber auch dieses Problem konnte am nächsten 
Tag von dem hilfsbereiten Taxler gelöst werden. Ab August gastiert nun Saskia Valencia in der Komödie im Bayerischen Hof und 
freut sich darauf, nicht jeden Abend ein anderes Hotelzimmer 
beziehen zu müssen sondern ihre Neuhausener Wohnung ein 
 wenig genießen zu können. (BH) 
Das Stück
Eine Handvoll skurriler Figuren und Woody Allens melancholischer Witz – das sind die Zutaten für diese Komödie, die sich an 
Ingmar Bergmans Schwarzweiß-Film Das Lächeln einer Sommernacht anlehnt, der seinerseits auf Motiven aus Shakespeares 
Sommernachtstraum aufbaut. Kurz gesagt dreht sich alles um die 
Frage, wer wann was mit wem hatte, hat oder haben wird.
Der Banker und Hobby-Erfinder Andrew und seine Ehefrau Adrian 
haben jede Menge Probleme im Bett. Und sie haben Besuch – 
zwei befreundete Paare kommen übers Wochenende: Adrians 
Cousin, der schöngeistige Philosoph Leopold, ist mit seiner Verlobten Ariel angereist, die er am nächsten Tag ehelichen will. 
Doch der Gastgeber erkennt in Ariel eine erotische Begegnung 
aus Jugendtagen wieder – für ihn der Strohhalm, an den er sich 
gerne klammern würde, um seiner trostlosen Ehe zu entfliehen.
Aber auch der Arzt und Frauenschwarm Maxwell, der mit seiner 
attraktiven Krankenschwester Dulcy aufs Land gekommen ist, 
hat ein Auge auf Ariel geworfen. Und Leopold? Anstatt bei so 
viel männlicher Aufmerksamkeit seiner Verlobten gegenüber 
 eifersüchtig zu werden, macht er sich Gedanken darüber, wie er 
seinerseits Dulcy für die Gestaltung seines letzten Abends als 
Junggeselle gewinnen könnte … 
Bei einem gemeinsamen Ausflug in den nahegelegenen Wald 
kommen die Beziehungen ins Wanken, und die Spannungen 
 nehmen zu
 … 
Liebevoll-ironisch, mit rhetorischer Finesse, dezent-satirischer 
Komik und einem feinen Gespür für verborgene Begierden zeichnet Woody Allen seine Figuren – wunderbar durchgeknallte 
 Charaktere. Ein Fest für Schauspieler.
➔ Premiere 1. August 2018, 19.30 Uhr
➔ Weitere Vorstellungen vom 2. August bis 9. September 2018
Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
Foto: Marina Maisel
Foto: Ailine Liefeld
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER AUGUST 2018
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Mittwoch, 01. August
 ➔ 14.30 Uhr, Pinakothek der Moderne, 
Struktur des Zerfalls
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, 
Orgelkonzerte im Münchner Dom 
 ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Theatron Musiksommer 2018 – 
 
Streetwork präsentiert
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Dalriada, 
Triddana, Reysswolf & Mornir
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Kinder des Olymp
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Rebecca Trescher, Ensemble 11
Donnerstag, 02. August
 ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Theatron Musiksommer 2018 – 
Stadtteil goes Theatron
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Paprika & Lessi
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof der Residenz, 
Woodstock – The Story
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
 
Zwei alte Mimen warten in der Kantine 
auf …?
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
 
Bernie Holzner Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Rebecca Trescher, Ensemble 11
Freitag, 03. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne
 ➔ 18.00 Uhr, Museum Villa Stuck, 
 
Buntes Abend-Festprogramm 
im Hause Stuck
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Italienische Opernnacht
 ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Theatron Musiksommer 2018 
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof der Residenz, 
Brunnenhof Open Air Haindling
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Zwei alte Mimen warten in der Kantine 
auf …?
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Honett
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
 
Moby Dick
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Itchy, Cadet 
Carter, Hafensaengers & 49 Days u.w.
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
 
Rebecca Trescher, Ensemble 11
Samstag, 04. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Rocksommer
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
 
State Zero, Nordn & Naechte u.w.
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
 ➔ Rebecca Trescher, Ensemble 11
Sonntag, 05. August
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
3. Nymphenburger 
 ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mit Blüten und Blitzen
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Damen): 
Munich Rangers – Munich Cowboys
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Mondlaterne
 ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Theatron Musiksommer 2018 
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Faltsch Wagoni
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivi Vassileva, Percussion
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
H2O + Sworn Enemy + Amplified Hate + 
In Other Climes u.w.
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor
Montag, 06. August
 ➔ 16.30 Uhr, Haus der Kunst, 
Kind hört mit – VIvan Sundaram: 
Umbrüche
 ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Rocksommer
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
 
Kinder des Olymp
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
Dienstag, 07. August
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Kinder des Olymp
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Armored Saint
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Lagwagon, 
The Lillingtons & Spoilers
 ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, 
Dienstags-Skaten in und um 
München
Mittwoch, 08. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, 
Orgelkonzerte im Münchner Dom 2018 
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof der Residenz, 
Der Brandner Kaspar und das ewig’ 
Leben
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Frank
Donnerstag, 09. August
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Evergreen Terrace
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Joan As Police Woman
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Misery Index & Hierophant
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor
Freitag, 10. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
 ➔ 18.00 Uhr, Giesinger Stehausschank, 
Giesinger Rockpalast Sommerfest
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor
Samstag, 11. August
 ➔ 13.00 Uhr, Deutsches Museum, 
Wissenschaftler sein für einen Tag
 ➔ 15.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, 
Alles ist in Bewegung
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Damen): 
Munich Cowboys – Mainz Golden Eagles
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die fantastische Reise des 
Korbinian Fox
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Da Huawa, Da Meier und I
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
J. S. Bach – Goldberg-Variationen
Sonntag, 12. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Kinder des Olymp
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Thunderpussy
Montag, 13. August
 ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Theatron Musiksommer 2018 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Kinder des Olymp
Dienstag, 14. August
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Kinder des Olymp
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Gyze
 ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, 
Dienstags-Skaten in und um 
München
Mittwoch, 15. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
 
Kinder des Olymp
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Merauder
Donnerstag, 16. August
 ➔ 19.00 Uhr, Giesinger Stehausschank, 
Giesinger goes Rockin’ & Rollin’
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Agnostic Front
Freitag, 17. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
 
Angelmaker + Exhorder
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Hilltop Hoods
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, 
The Chemical Brothers
Samstag, 18. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Herren): 
Munich Cowboys – Marburg Mercenaries
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM AUGUST 2018
 ➔ 01.08.-31.08. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Dummy 
 ➔ 01.08.-31.08. täglich 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2018
 ➔ 01.08.-31.08. täglich 21.00 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne
 ➔ 01.08.-31.08. täglich 15.00 Uhr, Deutsches Museum, Mitmach-Programm
 ➔ 01.08.-31.08. täglich 13.00 Uhr, Flughafen München, Airport-Kids-Tour
 ➔ 01.08.-31.08. Di+Mi 18.30 Uhr, Do+Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Werk7, Fack ju Göhte – Se Mjusicäl
 ➔ 01.08.-31.08. Mo-Sa 19.30 Uhr, So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie
 ➔ 01.08.-19.08. täglich 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musiksommer 2018
 ➔ 01.08.-18.08. Mo-Fr 10.00 Uhr, Olympiapark, Ferien-Spielstadt Mini-München
 ➔ 01.08.-12.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 11.30 Uhr, Deutsches Theater, Vom Fischer und seiner Frau – Das Musical
 ➔ 01.08.-11.08. Di-So 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara
 ➔ 01.08.-05.08. täglich 19.00 Uhr, Prinzregententheater, A Spider Murphy Story
 ➔ 02.08.-30.08. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 03.08.-19.08. Mi-So 19.30 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg
 ➔ 07.08.-17.08. Di-So 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Rocksommer
 ➔ 07.08.-11.08. täglich 21.00 Uhr, Unterfahrt, Eight Cylinder Bigband
 ➔ 08.08.-12.08. täglich 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Besuch der alten Dame
 ➔ 08.08.-11.08. täglich 20.00 Uhr, Metropoltheater, Zwei alte Mimen warten in der Kantine auf ...?
 ➔ 10.08.-31.08. Fr 20.00 Uhr, Isartal, Gaggi's Tanzparty
 ➔ 13.08.-25.08. Mo-Sa 09.00 Uhr, Waldwiese am Perlacher Forst, Zirkus Simsala
 ➔ 14.08.-25.08. täglich 13.00 Uhr, Waldwiese am Perlacher Forst, Zirkus Ganz Spontan
 ➔ 15.08.-31.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Mamma Mia!
 ➔ 16.08.-25.08. Do-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Massimo Rocchi
 ➔ 17.08.-31.08. Mi-Sa 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Siegfried - Götterschweiß und Heldenblut
 ➔ 21.08.-31.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Sherlock Holmes & Der Tod des Bayernkönigs
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2018
SERVICE

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➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Theatron Musiksommer 2018 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Münchner im Himmel & 
 
Der Brandner Kaspar schaut ins 
Paradies
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
 
The Elvis Presley Show
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Wheel
Sonntag, 19. August
 ➔ 14.00 Uhr, Rotkreuzplatz, 
Bluesfest auf dem Rotkreuzplatz
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Damen): 
Munich Rangers – Mainz Golden Eagles
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer des kleinen 
Bären
 ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Rocksommer
 ➔ 19.00 Uhr, Münchener Tierpark 
Hellabrunn, Welt-Orang-Utan-Tag
Montag, 20. August
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, JD McPherson
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
Dienstag, 21. August
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Devildriver
 ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, 
Dienstags-Skaten in und um 
München
Mittwoch, 22. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, 
Orgelkonzerte im Münchner Dom 
Donnerstag, 23. August
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Brändle, 
Schwager & May feat. Julian Wasserfuhr
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Pangea
Freitag, 24. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Wintersun
 ➔ 20.30 Uhr, Allianz Arena, 
Fußball (Männer): 
FC Bayern München – 
TSG 1899 Hoffenheim
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Guido May – 
Groove Extravaganza feat. Pee Wee Ellis
Samstag, 25. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Spuk im Spielzeugladen
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
 
Guido May – Groove Extravaganza feat. 
Pee Wee Ellis
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Old Stuff
Sonntag, 26. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Gustav Mahler – 8. Symphonie
Montag, 27. August
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Nervosa
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Ro Clausmann
Dienstag, 28. August
 ➔ 20.30 Uhr, Nationaltheater, 
Dienstags-Skaten in und um 
München
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, B’Loose
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Matthias Gmelin Quintett feat. Joe 
Chambers
Mittwoch, 29. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, 
Orgelkonzerte im Münchner Dom 
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Street Dogs, 
Sheer Terror & Arrested Denial
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Sven Kemmler
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Matthias Gmelin Quintett feat. Joe 
Chambers
Donnerstag, 30. August
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Munich String Band
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
The Devon Allman Project
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Matthias Gmelin 
Quintett feat. Joe Chambers
Freitag, 31. August
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Abenteuer der kleinen Maus
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey: 
 
EHC Red Bull München – Yunost Minsk
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Britta T. & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Die Buschtrommel
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Matthias Gmelin Quintett feat. Joe 
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Telefon: (089) 2161 - 881 oder per E-Mail: joerg.wohlfahrt@taxi-muenchen.de
Fahrzeug-Anforderungen: Gepflegter Zustand, freie Türflächen, einige Fahrzeug-Typen können nicht beklebt werden.
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80687 München
T elefon: 089/547 177-95
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Frankfurter Ring 166
80807 München
T elefon: 089/3509667-30
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