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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juli 2018

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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STRASSENKUNST DER BOULEVARD LEOPOLD DAMALS UND HEUTE
SCHLAGADER DIE LEOPOLDSTRASSE VOM SIEGESTOR BIS ZUR MÜNCHNER FREIHEIT
SZENE UND KRAWALLE DAS SCHWABING DER 60ER UND 70ER-JAHRE
➔ EINE MÜNCHNER LEGENDE LEBT
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MYTHOS SCHWABING
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JULI 2018
100 JAHRE TAXI-MÜNCHEN EG
Die große Feier für alle Mitglieder
am Samstag, 21. Juli 2018 ab 14 Uhr
im Augustiner Schützengarten

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Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran.
Bernd Obkirchner 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf
Johannes Huber 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf
/one.lf Im Aktionszeitraum vom /zero.lf/one.lf./zero.lf/four.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf bis /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf erhalten Sie beim Erwerb (Kauf, Leasing, Finanzierung) eines ausgewählten 
Fahrzeugmodells der Marke Volkswagen Pkw und nachgewiesener Verwertung Ihres Diesel-Pkw-Altfahrzeugs (Schadstoffklasse 
Euro /one.lf–/four.lf) eine modellabhängige Umweltprämie. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer. Das zu 
verschrottende Altfahrzeug muss zum Zeitpunkt der Neufahrzeugbestellung mindestens /six.lf Monate auf Sie zugelassen sein und 
bis spätestens einen Kalendermonat nach Zulassung des Neufahrzeugs durch einen zertifizierten Verwerter verschrottet werden. 
Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. 
/two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner 
Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen 
Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von 
Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG
Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf.
Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn 
automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, 
Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, 
Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge 
in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m.
Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten 
jährlichen Fahrleistung.
Hauspreis (brutto): /two.lf/two.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/nine.lf/nine.lf €
inkl. Überführungskosten nach München
inkl. Diesel-Umweltprämie: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
/one.lf 
Anzahlung: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Nettodarlehensbetrag: /one.lf/seven.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/nine.lf/nine.lf €
Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf %
Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf %
Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate
Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Gesamtbetrag: /two.lf/three.lf./four.lf/two.lf/two.lf,/eight.lf/eight.lf €
/four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /three.lf/eight.lf/three.lf,/eight.lf/one.lf € /two.lf
Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de
taxi@mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
Noch /three.lf/zero.lf verfügbare Fahrzeuge vor 
der Wies’n mit Diesel-Umweltprämie 
bis zum /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf sichern.
/one.lf

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Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran.
Bernd Obkirchner 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf
Johannes Huber 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf
/one.lf Im Aktionszeitraum vom /zero.lf/one.lf./zero.lf/four.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf bis /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf erhalten Sie beim Erwerb (Kauf, Leasing, Finanzierung) eines ausgewählten 
Fahrzeugmodells der Marke Volkswagen Pkw und nachgewiesener Verwertung Ihres Diesel-Pkw-Altfahrzeugs (Schadstoffklasse 
Euro /one.lf–/four.lf) eine modellabhängige Umweltprämie. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer. Das zu 
verschrottende Altfahrzeug muss zum Zeitpunkt der Neufahrzeugbestellung mindestens /six.lf Monate auf Sie zugelassen sein und 
bis spätestens einen Kalendermonat nach Zulassung des Neufahrzeugs durch einen zertifizierten Verwerter verschrottet werden. 
Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. 
/two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner 
Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen 
Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von 
Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG
Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf.
Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn 
automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, 
Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, 
Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge 
in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m.
Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten 
jährlichen Fahrleistung.
Hauspreis (brutto): /two.lf/two.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/nine.lf/nine.lf €
inkl. Überführungskosten nach München
inkl. Diesel-Umweltprämie: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
/one.lf 
Anzahlung: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Nettodarlehensbetrag: /one.lf/seven.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/nine.lf/nine.lf €
Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf %
Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf %
Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate
Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Gesamtbetrag: /two.lf/three.lf./four.lf/two.lf/two.lf,/eight.lf/eight.lf €
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MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
Noch /three.lf/zero.lf verfügbare Fahrzeuge vor 
der Wies’n mit Diesel-Umweltprämie 
bis zum /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf sichern.
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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7 .30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Wichtige Information ⁄ Einladung Ordentliche Generalversammlung 05
Jubiläum ⁄ Einladung zur 100-Jahr-Feier der Taxi-München eG 09
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
Titelthema ⁄ Mythos Schwabing – Eine Münchner Legende lebt 12
Messe München ⁄ Aktuelles Programm 23
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Juli 2018 23
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24
Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Wiener Würstchen 26
Stadtinfo ⁄ Volks-Sport und Volks-Tanz 26
Stadtkunde München ⁄ Das Münchner Stadtmuseum 28
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 30
Service ⁄ Veranstaltungskalender Juli 2018 32
Ausbildungstermine ⁄ Juli 2018 35
Impressum 35
atelier-tacke.de
Fahrerlaubnisverordnung (FEV)
Leistungs-, Sehtest sowie 
ärztliche Untersuchungen.
PIMA Gesundheitszentrum München
Ingolstädter Straße 5
80807 München
 
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JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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Berichtigung Hauptzollamt
In unserer letzten Ausgabe berichteten wir, 
dass das Gebäude des Hauptzollamtes in 
der Landsberger Straße 124 am 9. September 2018, dem Tag des Offenen Denkmals, 
zur öffentlichen Besichtigung die Tore öffnet. Die Pressestelle des Hauptzollamtes 
teilt uns nun mit, dass auch am Tag des 
 Offenen Denkmals eine Besichtigung des 
Hauptzollamtes NICHT möglich ist. Wir 
 bitten um Entschuldigung. (TK)
Die MVG lässt den Tiger springen
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) 
erweitert ihr Angebot mit einem flexiblen 
Mobilitätsservice, der sich nach persönlichem Bedarf anfordern lässt. Kunden, die 
in etwa die gleiche Fahrtstrecke haben, 
 teilen sich dann ein Auto mit Fahrer.
Als Ergänzung zu U-Bahn, Tram, Bus, 
MVG Rad, CarSharing und Taxiverkehr 
 können die Münchnerinnen und Münchner 
in Zukunft per Smartphone ein MVG- 
Fahrzeug bestellen. Das Angebot soll 
die Lücken schließen, die der klassische 
ÖPNV nicht bedienen kann. Autofahrer, 
aber auch Radfahrer und Fußgänger er -
halten damit die Möglichkeit, den Weg 
zur nächsten Linienverkehrshaltestelle, 
U-Bahn- oder S-Bahnstation zu über -
brücken.
Der neue Fahrdienst wird in einer ersten 
Stufe zunächst nur an Samstagen zwischen 19 Uhr und 2 Uhr angeboten. Ab 
zweiter Stufe soll der MVG IsarTiger auch 
am Freitagabend fahren. Start der gewählten Verbindung ist immer ein MVG-Haltepunkt im Bediengebiet. Zu beachten ist: 
Der Tiger darf sein festgelegtes Revier 
nicht verlassen. Die Preise sind noch in 
der Entwicklung, so MVG-Projektleiter 
Andreas Steinbeißer. Spätestens ab Oktober, wenn jeder den Service kennen sollte, 
müssen die Fahrtkosten stehen. Diese 
werden sich aus einer Grundpauschale und 
einem Kilometerpreis zusammensetzen 
und preislich zwischen MVV-Tarif und 
 Taxitarif liegen. 
In der letzten Ausbaustufe soll der neue 
MVG IsarTiger in Zusammenarbeit mit den 
Münchner Taxiunternehmen fahren. Eine 
Konkurrenz wolle man vermeiden, so 
 Steinbeißer. Da das Taxigewerbe in den 
 öffentlichen Personennahverkehr integriert 
ist, können beide Verkehrsträger von 
einer engeren Zusammenarbeit nur profitieren. Gemeinsam mit den Vertretern der 
Münchner Taxizentralen wurden im Vorfeld 
Gespräche geführt, um Kooperationen 
 auszuloten und auszuarbeiten. 
Bis dahin wird der IsarTiger ausschließlich 
durch gasbetriebene VW Caddys der MVG 
betrieben, die von Mitarbeitern der Ver -
kehrsgesellschaft gelenkt werden. Die 
 genaue Fahrtroute im entsprechenden 
 Be diengebiet legt ein Algorithmus unter 
 Berücksichtigung der Buchungen fest, so 
dass sich die Kunden die Fahrtkosten teilen 
und die Fahrzeuge optimal ausgelastet 
sind. Ziel des Projektes ist es, Autofahrer, 
die bisher keine Kunden des ÖPNV sind, 
den Umstieg auf die öffentlichen Verkehrssysteme schmackhaft zu machen, was nur 
mit sicheren, bequemen und umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten erfolgreich sein 
kann. Die Reduzierung des Straßenverkehrs 
wird ein wesentlicher Beitrag für mehr 
 Lebensqualität in unserer Stadt sein. (FK)
Taxistand am Zentralen Omnibus- 
Bahnhof (ZOB)
In den vergangenen Jahren, seit Freigabe 
der Liniengenehmigung für Fernbusse, hat 
sich die Taxinachfrage am ZOB um ein vielfaches erhöht. Waren die seit Inbetriebnahme des ZOB eingerichteten fünf Stellplätze vom ersten Tag an bereits zu wenig, 
so benötigt das Taxigewerbe inzwischen 
eine Aufstellfläche für 12 bis 15 Taxis, um 
der gestiegenen Nachfrage das passende 
Angebot zu bieten. 
➔ DIE GENOSSENSCHAFT
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Das Parkplatzmanagement im ZOB betreibt 
das Bayerische Rote Kreuz, genauer gesagt 
die sogenannten Rot-Kreuz-Betriebe (RKB), 
also ein wirtschaftlich arbeitender Tochter -
betrieb des BRK-Kreisverband München. Mit 
jedem zusätzlichen Taxistellplatz im ZOB 
gehen dem RKB Flächen verloren, die bei 
Nutzung durch zahlende Parker Umsatz 
bringen. Auch wenn nur 5 Taxistandplätze 
angeordnet und beschildert sind, so kommt 
es doch immer wieder zu Situationen, bei 
denen an die 20 Taxis auf ihre Fahrgäste 
warten, z.B. wenn Reisebusse mit Buszubringer-Service unserer großen Partner- 
Unternehmen ankommen und auf die 
 vorbestellten Taxis warten. 
In vielen Gesprächen zwischen dem RKB 
und der Taxi München eG wurden zahlreiche 
Möglichkeiten erörtert, wie man das Taxiproblem in den Griff bekommen kann. Leider wird hier das Taxi nicht als Dienstleister anerkannt, das Fahrgäste, und damit 
den eigentlich Geschäftsgegenstand eines 
Busbahnhofs, von und zum ZOB befördert. 
Der aktuelle Stand der Gespräche sieht nun 
seitens der Rot-Kreuz-Betriebe die Absicht 
vor, die Bereitstellung am ZOB nur noch 
gegen Gebühr zu ermöglichen. Diese Lösung ist in keinster Weise im Sinne des 
 Taxigewerbes, und vor allem auch nicht im 
Interesse unserer großen Partner-Unter -
nehmen, die bereits signalisiert haben, 
 unter diesen Umständen den ZOB nicht 
mehr anzufahren und auf andere Abfahrtsstellen zu wechseln. Parallel hierzu sind 
bereits Planungen in Vorbereitung, die 
 Bereitstellung für den ZOB künftig außer -
halb abzuwickeln. (TK) 
Nachdem es bei den Vorstellungen des 
RKB unseren Mitgliedern an den Geldbeutel gehen soll, möchten wir Ihnen den 
letzten Schriftwechsel mit den konkreten 
Vor stellungen des Roten Kreuzes nicht 
 vor enthalten:
Sehr geehrter Herr Kroker,
nach über einem Jahr Prüfung und Klärung der technischen Voraussetzungen 
wollen wir nun endlich die Anfahrt von 
Taxis im ZOB München neu regeln. Die 
 bisherige Lösung über Taxiknopf ein- und 
über Sprechtaste wieder auszufahren war 
ein Provisorium und nicht immer ideal 
(Sie erinnern sich an die Situation Ende 
August letzten Jahres, als Kollegen für 
ca. 15 Minuten nicht mehr ausfahren 
 konnten).
Statt Taxiknopf und Sprechtaste sollen Taxi 
mit einer so genannten Keycard (Transponderkarte, Parkkarte) ein- bzw. ausfahren. 
Die Karten sind an den Kassenautomaten 
aufladbar und hinterlegt ist der vergünstigte Taxitarif wie folgt:
➔ 0–20 Minuten 0,00 Euro
➔ 21–40 Minuten 0,50 Euro
➔ 41–60 Minuten 1,00 Euro
Ab der 61. Minute gilt Normaltarif von 
1,50 Euro je angefangene halbe Stunde.
Der Tarif gilt täglich 24 Stunden ausschließlich für die gelben bzw. elfenbeinfarbigen Taxi nach Definition und ist nicht 
an Privatfahrzeuge übertragbar. Die Über -
wachung erfolgt durch uns; bei Missbrauch 
wird die Karte sofort gesperrt und ggf. 
 weitere Schritte gegen den Karteninhaber 
eingeleitet.
Der Preis pro Karte beträgt 20 Euro. Darin 
enthalten sind die Kosten für Karte, Einrichtung und Bearbeitung sowie ein bereits 
aufgeladenes Guthaben von 10 Euro. Bei 
Verlust stellen wir gegen eine Bearbeitungsgebühr von 10 Euro eine neue Karte 
aus. Die Kartennummer bleibt. Das Gut-
➔ EINLADUNG
➔ DIENSTAG, 26. JUNI 2018
➔ ARNULFSTRASSE 52
➔ SAAL IM AUGUSTINER KELLER
➔ BEGINN: 10.00 UHR, EINLASS: 9.00 UHR
WICHTIGE INFORMATION ⁄ GENOSSENSCHAFT DER MÜNCHNER TAXI-UNTERNEHMEN EG
ORDENTLICHE
GENERALVERSAMMLUNG
Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post.
MITMACHEN UND GEWINNEN
Während der Generalversammlung erfolgt die Verlosung
eines neuen Datenfunksystems vom Typ HALE TT-01
unter den anwesenden Mitgliedern. Viel Glück!
JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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haben geht nicht verloren, es wird einfach 
auf die neue Karte übertragen. Für jede 
Aufladung (mindestens 10 Euro) kann eine 
Quittung am Kassenautomaten angefordert 
werden. Alle vorgenannten Beträge ver -
stehen sich Brutto. Ein- und Ausfahrt er -
folgt weiterhin über Arnulfstr. 17 (an der 
Spardabank) und unter der Hackerbrücke. 
Die Notwendigkeit der Sonderregelung für 
die Besucher der Diskothek „neuraum“ 
an den Wochenenden (Einfahrt über die 
Schranke für das Nebengebäude an der 
 Arnulfstr. 19 und Ausfahrt über die rechte 
Busspur) möchten wir in diesem Rahmen 
ebenfalls neu überdenken, würden Sie aber 
hierüber noch gesondert informieren (Hintergrund: Einige Busunternehmer verlassen 
in dieser Zeit den ZOB über die rechte Busspur ohne Bezahlung).Die Verteilung der 
Karten sollte zentral über Ihre Innung er -
folgen, da nur Sie Zugang zu den Unternehmensdaten, wie auch KFZ Kennzeichen und 
der bis zu 4-stelligen Taxinummer haben. 
Jede Karte soll einem Fahrzeug eindeutig 
zugeordnet werden.Selbstverständlich er -
stellen wir noch eine gesonderte Bedienungsanleitung, die Sie dann zusammen 
mit den Karten an die jeweiligen Taxiunter -
nehmer übergeben können.
Die Umstellung soll zum 01.07 . spätestens 
01.08.2018 erfolgen. Alle Fahrzeuge ohne 
Karte müssten ab dann den Normaltarif 
 bezahlen. Welche Taxivereinigung sollen 
wir aus Ihrer Sicht ebenfalls anschreiben?
Ich freue mich auf Ihr Feedback und 
 wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Mit freundlichen Grüßen
Rot Kreuz Betriebe
BRK-Kreisverband München
Perchtinger Str. 5, 81379 München
Datenfunk-Tipps
➔ HALE TT-01: Integriertes Taxameter 
Im Herbst 2017 hat die Firma HALE für ihr neues Terminal TT-01 mit integriertem 
 Taxameter (ITM) endlich die europaweite Zulassung durch die Behörden erhalten. 
Seit Frühjahr 2018 ist die Erweiterung lieferbar. Um sicher zu gehen, dass das im 
HALE TT-01 integrierte Taxameter auch im Betriebsalltag zuverlässig läuft, haben drei 
Münchner Kollegen die Zusatzfunktion ausgiebig getestet. Das Ergebnis aller Kollegen 
ist positiv. Ausfälle wurden nicht bekannt und die vorhandenen Funktionen arbeiteten 
reibungslos mit dem integrierten Taxameter zusammen. Bei Neuanschaffung eines 
HALE TT-01 können Sie ab sofort das Gerät mit einem integrierten Taxameter bestellen. 
Für diese Erweiterung werden 250 Euro (netto) fällig.
In diesem Zusammenhang ist für die Mitglieder der Taxi-München eG natürlich von 
 Interesse, ob sie bereits vorhandenen HALE TT-01 nachrüsten lassen können. Der 
 Hersteller bietet eine Umrüstung zu einem Preis von 240 Euro netto an. Im Zuge der 
Nachrüstung können Sie optional eine Garantieverlängerung Ihres Gerätes um ein Jahr 
für 60 Euro abschließen. Die Abwicklung wird über das Datenfunkbüro der Taxi- 
München eG durchgeführt. Während der Umrüstzeit stellt Ihnen die Taxi-München eG 
ein Leihgerät zur Verfügung. Wenn auf Ihrem Gerät ein Navigationssystem oder die 
Sprechfunkersatzlösung (Push-to-talk) installiert ist, können Sie selbstverständlich 
beides nach der Umrüstung auf Ihrem ITM weiterverwenden.
Welche Vorteile bietet dem Unternehmer das HALE TT-01 mit ITM?
Die Vorteile sind vielfältig. Die modernen Fahrzeuge haben alle immer weniger Platz, 
die Unterbringung von Datenfunkgerät, Sprechfunkgerät, Navigationssystem und Taxameter werden immer schwieriger. Mit der nun verfügbaren Ausbaustufe des HALE TT-01 
brauchen Sie nur noch ein Gerät, auch bei Fahrzeugwechsel wird die Umrüstung entsprechend einfacher.
Weiter können Sie mit einem HALE TT-01 Ihren buchhalterischen Aufwand (z.B. Ur -
sprungsaufzeichnungen des Taxameters) minimieren. Unsere Lösung ist ohne weiteren 
Aufwand für die Teilnahme am HALE-Datencenter vorbereitet, um bereits heute schon 
die höchst wahrscheinlich kommenden Verpflichtung zur digitalen Aufzeichnung zu er -
füllen. Ihre Umsätze werden über das HALE TT-01 sicher und nach den neuesten datenschutzrechtlichen Vorschriften auf einem HALE-Server gespeichert und gemäß den 
steuerrechtlichen Regelungen 10 Jahre aufbewahrt. Ihnen bleibt damit mehr Zeit zum 
aktiven Fahren. Sie können mit dem HALE TT-01 auch noch einen Schritt weiter gehen 
und das inzwischen steuerrechtlich anerkannte INSIKA-Verfahren wählen. Auch hier 
können Sie Ihre Umsatzdaten auf einem HALE-Server abspeichern und dort bearbeiten, 
die Unverfälschtheit der Daten wird durch das INSIKA-Verfahren nachgewiesen.
Unser Datenfunkbüro steht Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung! (NL)
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018

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www.volkswagen-taxi.de
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Besonders für Sie. Der Passat Variant1 als Taxi. 
Den Wunsch des Fahrgasts, schnell und sicher Ziele zu erreichen, erfüllt der Passat Variant 
perfekt. Im großzügigen Innenraum finden bis zu vier Fahrgäste reichlich Platz – und dank bis zu 
1.780 Liter Ladevolumen auch deren Reisegepäck. Und damit Sie sich noch besser auf den 
Verkehr und Ihre Fahrgäste konzentrieren können, erhalten Sie durch optionale Assistenten wie 
die City-Notbremsfunktion oder die Fußgängererkennung mehr Unterstützung pro Kilometer.
1 Kraftsto ffverbrauch in l/100 km: 7,3–3,8 (kombiniert), CO 2 -Emissionen in g/km: 168–96 (kombiniert).
 Fahrgasttraum. 
GRABARZ & PARTNER   Volkswagen AG   Job-Nr. A-VW-26-170292-D   Sonderfahrzeuge Taxi: Passat Variant/Fahrgasttraum (PV3430_Ansatz) 
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Das Poster „TaxiTalk“ der BZP ist im PDF-Format als Download unter www.taxi-muenchen.de oder unter www.taxi-bayern.de verfügbar.
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018

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Sie erhalten hiermit die Nutzungsrechte für den Werbefilm. Das 
Video ist in enger Zusammenarbeit mit dem BZP und der Agentur Elephantlogic in Berlin entstanden. Es soll der Bevölkerung 
und Politik erklären, weshalb Ihre Arbeit für alle Menschen 
 extrem wichtig ist und eine möglichst breite Öffentlichkeit 
 erreichen. Unterstützen Sie unser Gewerbe, damit wir unsere 
Dienstleistungen auch in Zukunft sicher und zuverlässig anbieten können. Sie machen damit nicht nur gute Werbung für 
unsere Arbeit, sondern vor allem auch für sich selbst.
Das Video finden Sie auf dem YouTube-Kanal der Taxi-München eG 
(Suchbegriffe „taxi münchen eg“) oder direkt beim BZP unter 
https://www.youtube.com/watch?v=gi_82MjWbLM. 
Zum Einspielen auf Ihrer Internetseite klicken Sie unterhalb 
des Videos auf „Teilen“ und anschließend auf „EINBETTEN“. 
Scrollen Sie im sich öffnenden Fenster herunter und entfernen 
Sie das Häkchen bei „Nach Ende des Videos vorgeschlagene 
 Videos anzeigen“. Danach klicken Sie unterhalb auf „KOPIEREN“. 
In der Zwischenablage wurde damit ein HTML-Code gespeichert, 
den Sie auf Ihrer Homepage einbinden können. Alternativ 
 können Sie den Film als .mp4-Format auf der Kampagnenseite 
www.verlässlich-ist-modern.de herunterladen und die Datei 
auf Ihrer Webseite integrieren. Des Weiteren können Sie ab sofort ein Poster im PDF-Format (siehe Abbildung linke Seite) von 
den Internetseiten der Taxi-München eG (www.taxi-muenchen.de) 
und des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. (www.taxi-bayern.de) herunterladen. 
Es soll dabei helfen, Ihre Mitarbeiter für gewerbepolitische 
Themenkomplexe zu sensibilisieren und stellt die Vorteile und 
Stärken der Branche in den Vordergrund. Knappe und schlüssige 
Argumente für den Umgang mit Themenfeldern wie Uber und 
Co. Wir empfehlen das Poster an für alle Mitarbeiter verfügbare 
Stellen anzubringen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! (FK)
Im Rahmen der Kampagne „Verlässlich ist modern“ des 
Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes (BZP) steht nun 
der Werbefilm „Warum sind unsere Taxis so wichtig?“ allen 
unseren Mitgliedsunternehmen zur Einbettung auf Ihren 
 Internetseiten (natürlich kostenfrei) zur Verfügung.
Werbefilm Jubiläum
➔ EINLADUNG 
zur 100-Jahr-Feier der Taxi-München eG
Vor 283 Jahren wurde die Vorgängerorganisation der Münchner 
Taxigenossenschaft gegründet. Im November 1917 schlossen 
sich die Lohnkutscherinnung und die Innung des Kraftdroschkengewerbes zu einer gemeinsamen Wirtschaftsorganisation 
 zusammen, der heutigen Taxi-München eG. 
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns einen 
besonderen Tag am 
➔ Samstag, 21. Juli 2018 ab 14.00 Uhr
➔ im Augustiner Schützengarten 
➔ Zielstattstraße 6, 81379 München
zu feiern. Neben der Verlosung des Hauptpreises unseres 
100-Jahre-Rätsels können Sie in einer Pferdekutsche Taxi 
 fahren wie vor 100 Jahren. Für Musik, Speisen und Getränke 
ist ebenso gesorgt wie für einen Kinderspielplatz. 
Jedes Mitglied der Taxi-München eG erhält für diese Feier Ver -
zehrsbons im Wert von 25,00 Euro, abzuholen bei Frau Meier in 
der Poststelle, 1. Stock Rückgebäude. Wir freuen uns darauf, 
mit unseren Mitgliedern sowie deren Familien und Freunden 
 einen gemütlichen Tag zu verbringen.
Übrigens: Die komplette Chronik der Taxi-München eG finden 
Sie auch online auf unserer Homepage www.taxi-muenchen.de 
unter TAXIKURIER, Ausgabe Dezember 2017 . (FK)
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JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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Die Kontrolle der Rückkehrpflicht 
und ihre rechtlichen Grenzen
Gastkommentar von Jürgen Hartmann, 
TAXItimes
Mietwagenbetreiber und unbedarfte Politiker wollen die Rückkehrpflicht abschaffen, 
das Taxigewerbe wehrt sich dagegen. Dabei 
ist sie in der jetzigen Konstellation völlig 
wertlos. Es braucht einen Plan B.
Wie lange kann man an der im Personenbeförderungsgesetz festgelegten Rückkehr -
pflicht noch festhalten? Nicht nur die 
 neuen Vermittlungsgurus wie Uber und 
 Clever Shuttle fordern deren Abschaffung, 
auch Politiker werden nicht müde, diese 
immer wieder zu fordern. Zuletzt war das 
von der FDP-Abgeordneten Daniela Kluckert 
bei der Verbandstagung des Deutschen 
Taxi- und Mietwagenverbands BZP Mitte 
Mai zu hören. Fast schon witzig ist dabei, 
dass Politik wie auch die Uber-Lobbyisten 
immer wieder das Märchen erzählen, eine 
Rückkehrpflicht sei ökologisch und ökonomisch unsinnig. Das mag aus Sicht eines 
App-Anbieters und seiner Mietwagenpartner bedingt zutreffen, aus gesellschaftsund verkehrspolitischer Sicht trifft genau 
das Gegenteil zu, weil die Mietwagenfahrer 
dann, während sie auf den nächsten Fahrtauftrag warten, im fließenden Verkehr 
kreisen oder wertvollen Parkraum wegnehmen. Wer diese Argumente kennt und trotzdem die Rückkehrpflicht aus ökologischer 
wie ökonomischer Sicht für unsinnig hält, 
mutiert einzig und allein zu Fürsprechern 
von Uber & Co.
Eigentlich müsste man die Rückkehrpflicht 
aus einem ganz anderen Grund in Frage 
stellen. Sie hat die letzten Jahrzehnte 
funktioniert, weil das Mietwagengeschäft 
noch als Chauffeurservice betrieben wurde. 
Man bot höhere Qualität als das Taxi. Der 
(Stamm-)Kunde war bereit, dafür nicht nur 
einen höheren Preis zu bezahlen, sondern 
auch längere Wartezeiten in Kauf zu nehmen oder sogar ganz auf die Möglichkeit 
der Spontanbestellung zu verzichten.
Ganz anders verhält es sich bei den Mietwagenbetrieben, die taxiähnlichen Verkehr 
durchführen. Deren Zahl ist in den letzten 
Jahren wettbewerbs- und funktionsstörend 
explodiert und wird durch die Abschaffung 
der Ortskundeverpflichtung im letzten Jahr 
nun nochmal exponentiell verstärkt. Diesen 
Mietwagenbetrieben geht es nicht um höhere Qualität, es geht nur um den günstigeren Preis bzw. um die Möglichkeit, ohne 
den Einsatz von Hardware den schnellen 
Umsatz zu machen. Wie beim Taxi ver -
spricht man dem Kunden vor allem die 
schnelle Bedienung. Ein solches Geschäftsmodell verträgt sich natürlich nicht mit 
der Rückkehrpflicht zum Betriebssitz. Also 
umgeht man sie einfach, indem man sich 
unerlaubterweise so lange in der Nähe des 
vermeintlich am nächsten zu erwartenden 
Auftrags aufhält, bis die Bestellung eingeht. Das ist ein systematisch durchgeführter Gesetzesverstoß. In Aachen haben 
dagegen Taxifahrer Ende Mai mit einem 
Protestkorso durch die Innenstadt protestiert. Sie fordern mehr Kontrollen der Mietwagenfahrer und einen Stopp weiterer Zulassungen. Letzteres ist utopisch, denn 
eine Gemeinde darf bei Mietwagen – anders 
als bei Taxis – keine Begrenzung der Konzessionen einführen. Das wäre ein Verstoß 
gegen Artikel 12 des Grundgesetzes (freie 
Berufswahl).
Aber auch eine Kontrolle der Rückkehr -
pflicht stößt an rechtliche Grenzen. Weder 
Zoll noch Aufsichtsbehörde dürfen beispielsweise Mietwagen aus dem fließenden 
Verkehr heraus anhalten, das darf nur die 
Polizei. Auch die Kontrolle eines irgendwo 
am Straßenrand parkenden Mietwagenfahrers sei einem Zoll rechtlich nicht erlaubt, 
solange dieser äußerlich nicht von einem 
Privatwagen zu unterscheiden ist.
In dieser Form ist die Rückkehrpflicht also 
ein Muster ohne Wert. An ihr festzuhalten 
ist wie Perlen vor die Säue werfen. Trotzdem wäre es kontraproduktiv, die Rückkehr -
pflicht ersatzlos abzuschaffen. Vielmehr 
müssten Politik wie auch Taxigewerbe 
 Möglichkeiten erarbeiten, um die Kontrollmöglichkeiten zu vereinfachen. Eine klare 
Kennzeichnung von Mietwagen beispielsweise durch Konzessionsnummern oder eine 
nur dem Mietwagen vorbehaltene Buchstabenkombination im Kfz-Kennzeichen wäre 
ein erster nötiger Schritt. Oder auch ein 
verpflichtend mitzuführender digitaler 
Fahrtenschreiber. Fakt ist: Es muss etwas 
passieren.
Abschleppmaßnahme bei kurzfristig 
aufgestellten Halteverbotsschildern
Ist ein ursprünglich erlaubt geparktes 
Kraftfahrzeug aus einer nachträglich eingerichteten Halteverbotszone abgeschleppt 
worden, muss der Verantwortliche die Kosten nur tragen, wenn das Verkehrszeichen 
mit einer Vorlaufzeit von mindestens drei 
vollen Tagen aufgestellt wurde. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht. 
Fahrzeuge dürfen also frühestens am vier -
ten Tag nach Aufstellen des Verkehrszeichens auf Kosten der Verantwortlichen 
abgeschleppt werden, entschied der 
 Bundesverwaltungsgerichtshof mit Urteil 
vom 24.05.2018 (Az: BVerwG 3 C 25.16).
Die Klägerin des zugrunde liegenden Streitfalls stellte ihr Fahrzeug am 19. August 
2013 vor dem Nachbarhaus ihrer Wohnung 
in Düsseldorf ab und flog anschließend in 
den Urlaub. Am Vormittag des darauffol-
 
➔ DER LANDESVERBAND
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018

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genden Tages wurden in diesem Straßenabschnitt zur Vorbereitung eines privaten 
Umzugs zwei mobile Halteverbotsschilder 
für den Zeitraum vom 23. bis zum 24. August, jeweils von 7 .00 bis 18.00 Uhr, aufgestellt. Am Nachmittag des 23. August 
2013 beauftragte ein Mitarbeiter der beklagten Stadt ein Abschleppunternehmen 
mit der Entfernung des Fahrzeugs. Dort 
holte es die Klägerin am 5. September 
2013 gegen Zahlung von 176,98 Euro ab. 
Die beklagte Stadt setzte für den Vorgang 
überdies eine Verwaltungsgebühr in Höhe 
von 62 Euro fest. Die auf Erstattung der 
an den Abschleppunternehmer gezahlten 
Kosten und Aufhebung des Gebührenbescheids gerichtete Klage blieb in den 
 Vor instanzen erfolglos. Das Bundesverwaltungsgericht gab der Klage im Revisionsverfahren statt. Obwohl der Normgeber das 
Parken im öffentlichen Straßenraum grundsätzlich unbefristet zugelassen hat, ist das 
Vertrauen in die Möglichkeit des dauerhaften Parkens an einer konkreten Stelle beschränkt. Der Verantwortliche muss daher 
Vorsorge für den Fall einer Änderung der 
Verkehrslage treffen. Das Bundesverwaltungsgericht entschied bereits im Jahr 1996, 
dass ein Fahrzeug jedenfalls am vierten Tag 
nach Aufstellen des Verkehrszeichens kostenpflichtig abgeschleppt werden kann. Im 
Anschluss hieran hatten die 
 Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe der meisten Bundesländer 
entschieden, dass aus Gründen der Verhältnismäßigkeit ein Vorlauf von drei vollen 
Tagen aber auch mindestens erforderlich 
ist, das Fahrzeug also frühestens am vier -
ten Tag nach dem Aufstellen des Verkehrszeichens auf Kosten des Verantwortlichen 
abgeschleppt werden kann. Diese Auffassung hat das Bundesverwaltungsgericht 
nun bestätigt. Der vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen 
vertretenen Auffassung, dass ein Vorlauf 
von 48 Stunden ausreichend und verhältnismäßig sei, weil die Straßenverkehrsbehörden anderenfalls auf Änderungen der 
Verkehrslagen nicht hinreichend flexibel 
 reagieren könnten, folgte das Gericht 
nicht. Zum Einen sei die Möglichkeit, erfor -
derliche Abschleppmaßnahmen tatsächlich 
durchführen zu können, nicht von der Frage 
abhängig, von wem die Kosten hierfür getragen werden müssen. Zum Anderen 
sei nicht erkennbar, dass die seit zwanzig 
Jahren in den übrigen Bundesländern praktizierte Vorlauffrist zu Funktionsdefiziten geführt hätte. Die Erforderlichkeit von 
 Halteverbotsregelungen – etwa aus Anlass 
von Bauarbeiten, Straßenfesten oder Umzügen – sei regelmäßig auch im großstädtischen Raum deutlich vorher bekannt. 
Ausgehend hiervon würde die Obliegenheit, 
mindestens alle 48 Stunden nach dem abgestellten Fahrzeug zu schauen, die Ver -
kehrsteilnehmer unangemessen belasten. 
Angemessen sei vielmehr ein Vorlauf von 
drei vollen Tagen. Eine stundenscharfe 
 Berechnung des Vorlaufs wäre für den Ver -
antwortlichen des Fahrzeugs schwer zu 
handhaben. Im vorliegenden Fall waren 
die Verkehrszeichen mit einem Vorlauf von 
72 Stunden, nicht aber von drei vollen 
 Tagen aufgestellt worden. Auf Kosten der 
Klägerin hätte das Fahrzeug frühestens am 
vierten Tag nach Aufstellung der Schilder, 
also am 24. August 2013 abgeschleppt wer -
den können.
(Quelle: BVerwG)
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
TITELTHEMA

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➔ EINE MÜNCHNER LEGENDE LEBT
MYTHOS SCHWABING
JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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Eingemeindung Schwabings
Das Gebiet der Königlichen Haupt- und Residenzstadt München umfasste im Norden 
die Maxvorstadt als planmäßig angelegtes 
Neubaugebiet aus dem frühen 19. Jahrhundert. Die Grenze der Maxvorstadt verläuft 
entlang der Georgenstraße, von dort ein 
kleines Stück nach Süden bis zum Siegestor 
und dann weiter nach Osten entlang der 
Schackstraße. Die Ludwig-Maximilians-Universität und die Akademie der Bildenden 
Künste befinden sich trotz weit verbreiteter 
Ansicht nicht in Schwabing, sondern in der 
Maxvorstadt, unser Siegestor-Stand hingegen liegt gerade eben noch auf Schwabinger Gebiet. Schwabing wurde im Jahr 1887 
juristisch zur Stadt erhoben, weil sich auf 
seinem Gebiet eine enorme Bautätigkeit 
entfaltet hatte, komplett mit dem dazugehörigen Spekulations-Unwesen. Diese Stadt 
wurde dann nur dreieinhalb Jahre später, 
nämlich 1890, nach München eingemeindet.
Siegestor
Die Grenze zwischen München und Schwabing erhielt im Jahr 1852 ein symbolisches 
Stadttor ohne praktische Funktion und das 
ist das Siegestor mit seinem militaristischen Namen und in der Form eines Triumphbogens (Adresse Leopoldstraße 2). 
Sein Architekt war Friedrich von Gärtner 
(1792–1847 , Gärtnerplatz von 1863) und 
es ist dem antiken Konstantinsbogen aus 
dem 4. Jahrhundert nach Christus in Rom 
nachempfunden. Es sollte an die siegreichen Feldzüge Bayerns gegen Frankreich 
1813–1815 erinnern. Das Bauwerk wurde 
1944 bezeichnenderweise durch den Krieg 
stark beschädigt. Die Inschrift an der Südseite, die erst 1958 nach dem Wiederaufbau angebracht wurde, lautet daher: „Dem 
Sieg geweiht, im Kriege zerstört, zum Frieden mahnend.“ Die original verbliebene Inschrift an der Nordseite lautet: „Dem bayerischen Heere“. An der Nordseite deshalb, 
weil damit die aus der bayerischen Reichsfestung Ingolstadt (Ingolstädter Straße) 
nach München ziehenden Heere begrüßt 
werden sollten. Die Statue der Bavaria 
steht erst wieder seit 1972 auf dem Siegestor; sie lenkt vier Löwen, die sie auf einem 
Wagen ziehen, und schaut von der Stadt 
weg, den fiktiv ankommenden und insbesondere siegreichen Heeren entgegen. 
Benennung
Die Gemeinde Schwabing benannte im Jahr 
1873 eine auf ihrem Gebiet neu geplante 
Straße nach Prinzessin Gisela (1856–1932), 
der Tochter des österreichisch-ungarischen 
Kaisers Franz Joseph I. (1830–1916) und 
seiner Gemahlin, der bayerischen Prinzessin Elisabeth („Sissi“) (1837–1898). Man 
merkt jetzt schon die thematischen und 
geografischen Zusammenhänge, die später 
zur Benennung der Franz-Joseph-Straße 
(1893), des Elisabethplatzes (1897) und 
der Elisabethstraße (1898) führten, aber 
das ist ein anderes Thema. Der Anlass der 
Benennung der Giselastraße war ihre Hochzeit 1873 mit Prinz Leopold (1846–1930). 
Das Paar lebte mitsamt Hofstaat in einem 
Palais im heute denkmalgeschützten Leopoldpark (Adresse Leopoldstraße 11–15), 
das allerdings im Zweiten Weltkrieg (1939–
1945) zerstört wurde. Nach der Eingemein-
Die beiden Begriffe „Schwabing“ und „Leopoldstraße“ stehen für pulsierendes Leben und (eingebildete) Freiheit, aber ob 
das auch tatsächlich zutrifft, sei der allgemeinen Diskussion überlassen. Auf alle Fälle ist die Leopoldstraße die Lebensader 
 Schwabings, auch was den Verkehr angeht, und sie hat etliche Sehenswürdigkeiten zu bieten und blickt auf eine interessante 
 Vergangenheit zurück. Der Mythos „Leopoldstraße“ lebt fort. Ob zu Recht oder Unrecht, das sei dahingestellt.
➔ MYTHOS SCHWABING
Eine Münchner Legende lebt
istockphoto
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
TITELTHEMA

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dung Schwabings erhielt die Schwabinger 
Landstraße im Jahr 1890 die nahe liegende 
Bezeichnung Leopoldstraße. Die Schwabinger Landstraße gab es aber nördlich der 
Karl-Theodor-Straße weiterhin. Die stürmische städtebauliche Entwicklung führte zu 
einer immer dichter werdenden dortigen 
Bebauung und die Spekulanten und Bewohner wünschten sich eine edler klingende 
Straßenbenennung, denn sie wollten an 
keiner als peinlich und bäuerlich empfundenen Landstraße wohnen. Und deshalb 
verlängerte der Münchner Magistrat im Jahr 
1909 die Leopoldstraße bis zur aktuellen 
Stadtgrenze nach Milbertshofen, das dann 
erst 1913 eingemeindet wurde und wo in 
jenem Jahr der Verkehrsweg namens Neufreimann die neue Bezeichnung Ingolstädter Straße erhielt. Und so kommt es, dass 
die Leopoldstraße an der Milbertshofener 
Straße sowie Domagkstraße ihren Namen in 
 Ingolstädter Straße ändert. 
Problematische Benennung
Leider ist die Benennung der Leopoldstraße 
nicht unproblematisch. Prinz Leopold amtierte im Ersten Weltkrieg (1914–1918) seit 
1915 als bayerischer Generalfeldmarschall 
und Oberbefehlshaber der Ostfront und war 
damit der Hauptverantwortliche für hunderttausendfaches Sterben und Leiden. Im 
Jahr 1916 stieg er zum preußischen Generalfeldmarschall auf und erhielt 1917 darüber hinaus auch das Oberkommando über 
die österreichisch-ungarischen Kaiserlichen 
und Königlichen 2. und 3. Armeen. Damit 
zeichnete Leopold an leitender Stelle ver -
antwortlich für das dortige Kriegsgeschehen. Nach Ausbruch der Revolution in 
Russland begannen im November 1917 die 
Friedensverhandlungen mit den Sowjets, 
die nach dem erneuten deutschen Vor -
marsch bis zum März 1918 zum Friedensvertrag von Brest-Litowsk gezwungen wur -
den. Dieser Gewaltfriede von deutscher 
Seite entsprach in seinen Bestimmungen 
dem späteren Frieden von Versailles von 
1919 gegen Deutschland, über den seitdem 
so viel geklagt wurde. 
Bohème seit 1890 
Das französische Wort bohème steht für 
Unordnung, für Bummler und für Tagedieb. 
Die Bohème bezeichnet eine Subkultur von 
Randgruppen, die sich selbst als Geistesriesen verstehen und sich daher nicht mit 
normalem Broterwerb belästigen lassen, 
sondern lieber schriftstellerische und 
künstlerischere Aktivitäten entfalten. Ob 
sie sich damit über Wasser halten können, 
ist Nebensache. Und deshalb halten diese 
Leute fortwährend Ausschau nach Menschen, die so wohlhabend und gleichzeitig 
so dumm sind, sie finanziell auszuhalten. 
 Einige Wenige gelangen zu Lebzeiten zu 
Ruhm, meistens allerdings erst nach ihrem 
Tod in Armut. Seit seiner Eingemeindung 
nach München im Jahr 1890 galt Schwabing als DER Bohème-Stadtteil der Hauptstadt, wenn nicht sogar ganz Deutschlands 
schlechthin. Lebenskünstler und Lebenskünstlerinnen aus vielen Nationen fühlten 
sich vom Schwabinger Klima des Nichtstuns 
und der meist geldlosen Ungezwungenheit 
angezogen. Es würde hier zu weit führen, 
einzelne Namen zu nennen. Auf alle Fälle 
waren praktisch sämtliche Lebenskünstler 
Auswärtige und Ausländer. Der Erste Weltkrieg (1914–1918) brachte eine Welle der 
Fremdenfeindlichkeit mit sich und damit 
das Ende der multikulturellen Vielfalt in 
Schwabing. Die Ausländer mussten das 
Land verlassen, die Inländer kamen an die 
Fronten oder verfielen in dumpfes Schweigen, wenn sie nicht sogar ihre Bohèmie 
mit Rechtsradikalität vertauschten. Denn 
spätestens seit der Niederschlagung der 
linksradikalen Münchner Räterepublik Anfang Mai 1919 zeigten sich auffallend viele 
Schwabinger als Anhänger des aufkommenden Nationalsozialismus. Seit 1914 also 
war es vorbei mit dem Begriff „Schwabing“ 
und dem Ruf seiner Lebensader, der Leopoldstraße, und das für lange Zeit. Erst 
Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg (1939–
1945) begann sich wieder etwas aufrührerisches Leben zu regen. Und zwar wie seit 
1890 auch gegen das als bürgerlich ver -
krustet empfundene Leben der spießigen 
Langweiler, die weiterhin den Ton im 
 öffentlichen Leben angaben. 
Schwabinger Szene 1960
Die Süddeutsche Zeitung stellte im Mai 
1960 im Schwabinger Milieu Nachforschungen an und traf dabei unter anderem auf 
folgende Jugendliche: „Horst ist sein 
Name, 15 Jahre alt, seit einer Woche 
 Kofferradiobesitzer.“ Außerdem: „Die junge 
Dame heißt Caroline, trägt knallenge 
rostrote Hosen, Marina-Vlady-Mähne und 
geht in die fünfte Klasse Wilhelmsoberrealschule, ihr Partner ist Unterprimaner mit 
Cäsarenschnitt.“ Ein anderer trug folgende 
„besondere Kennzeichen: Entenschwanzfrisur, Streichholz im Mundwinkel, blauer 
Pullover, Marke ,drei Nummern zu groß‘ und 
Khakihose mit messerscharfer Bügelfalte“. 
Ebenfalls die Süddeutsche Zeitung machte 
sich im Januar 1962 auf die Suche nach 
 einem neuen Modetanz, dem Twist, der die 
Gemüter erhitzte. In einem Schwabinger 
Lokal wurde man fündig: „Da springen die 
Leute auf, der Bandleader ruft ,Twist, 
Twist‘, und schon beginnt ein seltsames 
Rühren und Schlingern und Schlenkern von 
Armen und Beinen. In der Dämmerung roter Lampen und grauer Rauchschwaden drehen sich sehr blonde und sehr rothaarige 
Mädchen mit lässigem Schwung um ihre 
bärtigen Partner.“ Ein vom Reporter dazu 
befragter älterer Herr gab zu Protokoll: „Ja 
mei, wenn der Mensch spinnt, dann muss 
er eben ein Zeichen geben.” Horst und 
 Caroline werden übrigens heuer so um die 
70 Jahre alt sein und vielleicht über die 
jetztige Jugend granteln, weil früher zu 
 ihrer Zeit alles viel besser war.
Schwabinger Krawalle 1962
Am 21. Juni 1962 kam es, angeheizt von 
dieser neuartigen Musik, zur Entladung der 
Spannungen zwischen den Generationen. 
Anwohner an der Leopold-/Ecke Martiusstraße fühlten sich nicht etwa vom Ver -
kehrslärm, sondern von drei Gitarristen 
in ihrer Nachtruhe gestört und riefen die 
Polizei. Der damalige Oberbürgermeister 
Hans-Jochen Vogel schreibt in seinem Buch 
„Die Amtskette“ darüber: „Nach Einbruch 
der Dunkelheit lastet die Hitze noch lange 
auf den Straßen und Plätzen. In Schwabing 
sind an diesem Abend die Vorgärten und 
die Tische vor den Cafés, Eisdielen und 
Nachtlokalen bis auf den letzten Platz besetzt. Tausende flanieren die Leopoldstraße 
auf und ab. Gerüchte laufen um, das Über -
fallkommando habe in der Nacht zuvor am 
Wedekindplatz eine große Gruppe von Studenten und Jugendlichen zerstreut und 
eine Anzahl von ihnen verhaftet. Manche 
JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

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behaupten, die Polizei sei mit brutaler Här -
te vorgegangen und habe auch vom Gummiknüppel Gebrauch gemacht. Die Stimmung ist nervös, man erwartet weitere 
Zwischenfälle. Einige erhoffen sie sogar.“ 
Tatsächlich sahen sich die Polizisten bei 
der Martiusstraße von einer wütenden Menschenmenge umringt, aus der heraus die 
Reifen ihres Streifenwagens zerstochen 
wurden. 
Als Mannschaftswagen der Polizei vorfuhren, von denen Beamte herabsprangen, um 
die Menge von der Fahrbahn weg an die 
Hauswände zu drängen, schlug die Stimmung um und Festnahmen folgten, oft beschleunigt durch Knüppelhiebe. Seit jenem 
Abend kam Schwabing nicht mehr zur 
Ruhe. Die Süddeutsche Zeitung meldete am 
25. Juni: „Nacht für Nacht: Tumulte in 
Schwabing. Straßenschlachten zwischen 
Polizei und jungen Leuten. Im nächtlichen 
Schwabing herrscht Ausnahmezustand. 
Abend für Abend rotten sich Tausende von 
jungen Leuten zusammen.“ Die brodelnde 
Menge beschädigte in blinder Wut mit Fußtritten, Bierflaschen und Steinen Autos und 
Straßenbahnen. Sehr viele Schaulustige 
strömten Abend für Abend in der Hoffnung 
nach Schwabing, die sensationellen Krawalle besichtigen zu können. Die Polizei 
machte rücksichtslos vom Gummiknüppel 
Gebrauch. Cafés und Eisdielen wurden von 
den Beamten als vermeintliche oder tatsächliche Schlupflöcher der Randalierer 
kurz und klein geschlagen. Selbst der Direktor des Stadtjugendamtes, Kurt Seelmann (1900–1987), wurde von der Polizei 
verprügelt. In der Nacht zum 26. Juni 
flammten die Unruhen noch einmal auf, die 
Polizei griff in gewohnter Weise ein. Um 
2 Uhr nachts kehrte schließlich Ruhe im 
Viertel ein. Die ungelenkten Aggressionen 
hatten sich erschöpft. Die Schwabinger 
Krawalle gingen als die ersten Jugendunruhen Westdeutschlands in die Geschichte ein. 198 Menschen waren vorübergehend 
festgenommen worden, aber nur zwei Rädelsführer konnten daraus ermittelt wer -
den. Einer von ihnen war gar ein „bärtiger 
Franzose“, wie die Polizei wissen ließ. Eines der Merkmale der Krawalle war nämlich, 
dass gewaltbereite Menschen aus Nah und 
Fern nach München geströmt kamen, um in 
Schwabing mitrandalieren zu können. Ober -
bürgermeister Vogel stellte auf einer Pressekonferenz fest: „Es ist vor allem der 
 Pöbel aus allen Stadtvierteln aus den 
Schlupflöchern gekrochen, um in Schwabing sein Unwesen zu treiben.“ Mehr noch: 
Von den 198 Festgenommenen hatten nur 
40 ihren Wohnsitz in München, 38 kamen 
sogar aus dem Ausland. Wüste Hass-Briefe 
– heute wären dies Hass-Mails – erreichten 
die Zeitungen. Eine Leserin schrieb beispielsweise: „Keiner von diesen Schwabinger Wirtschaftswunder-Verwahrlosten wäre 
in der Lage, im ganzen Jahr auch nur annähernd das zu leisten, was ein Polizist in 
allein zwei Stunden am Stachus z. B. zu 
leisten hat! So genannte Unschuldige, die 
dabei niedergeschlagen worden sein sollen, 
sind keine Unschuldigen. Keiner hatte dort 
etwas zu suchen, erst recht nicht Frauen, 
denen die doppelte Tracht Prügel gehört 
hätte!“ Ein Leser schrieb: „Auf meinem 
 gepflegten Opel-Rekord tanzte eine Ausländerschickse mit ihrem Stingl, 17 bis 
19 Jahre alt, mit ihren Pfennigabsätzen am 
Kofferraum und Dach herum. Ein Kerl hupte 
andauernd in meinem Wagen. Mir hat das 
Eingreifen der Polizei viel zu lange gedauert. Ich bin Antimilitarist, aber wenn ich 
da eine Maschinenpistole mit tausend 
Schuss Munition gehabt hätte wie im Krieg, 
ich hätte rundum in die Bande hineingeschossen. Wenn sie mich auch totgeschossen hätten oder ich wäre zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt worden, würde 
es mich nicht reuen.“ Wieder ein anderer 
sah das Abendland gefährdet: „Wenn 
Chruschtschow [1894–1971, sowjetischer 
Regierungschef, d.V.] sagt, er wolle keinen 
Krieg, er könne es abwarten, bis der Westen in sich zusammenbricht, dann glaubt 
er doch in erster Linie daran, dass seine 
Hoffnung durch den Ausverkauf unserer 
sittlichen und kulturellen Werte in dem 
einstmals so genannten christlichen 
Abendland erfüllt wird. Mit Badewannentangos und sonstigen vom Westen gepflogenen, auf allen Gebieten unseres Lebens 
ausartenden Abnormalitäten erntet man 
eben nur jene Früchte, welche zur Zeit in 
der Leopoldstraße feilgeboten werden.“ 
Nichts Neues seitdem also unter der Sonne, 
lediglich die Anlässe haben sich geändert. 
Es gab natürlich auch differenziertere 
 Meinungen: „Ich frage, ob solche brutalen 
Maßnahmen notwendig sind? Ob nicht 
rechtzeitig durchgeführte, vorbeugende 
Maßnahmen dieses bedauerliche und nur 
schwer entschuldbare Vorgehen der Polizei 
hätten verhindern können?“ Auch im Polizeipräsidium erkannte man die offensichtliche Unfähigkeit der Polizei, mit kritischen 
Situationen und als bedrohlich empfundenen Menschenmengen konfliktbegrenzend 
umzugehen. Anstatt auf Gewalt begann 
man nun, verstärkt auf krisenentschärfende, psychologische Taktik zu vertrauen. 
Nach den Schwabinger Krawallen entstand 
der Posten des Polizeipsychologen, der 
 erste seiner Art in Westdeutschland.
Gammler und Rauschgift
Seit den späten 1960er Jahren entwickelte 
sich München zur „heimlichen Hauptstadt 
Deutschlands“ und sogar zur „Weltstadt mit 
Herz“ – zwei Titel, die Lokalpatrioten auf 
der Zunge zergingen wie Butter. Der daatelier-tacke.de
Formenreich
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durch ausgedrückte starke Zuzug nach 
München hatte aber auch seine Schattenseiten. Die Polizei sah sich genötigt, die 
Stadt als „Haschischmetropole“, später 
auch als „Fixerhauptstadt“ zu bezeichnen. 
Schwabing mit seinem Ruf als Amüsiervier -
tel und der benachbarte Englische Garten 
wirkten anziehend auf eine Gruppe von 
 Jugendlichen, die als Gammler bekannt 
 waren und ihrer Ablehnung bürgerlicher 
 Lebensformen durch unkonventionelle Kleidung, Gitarrenmusik, Nichtstun und eben 
Haschischrauchen Ausdruck verliehen. Seit 
dem Sommer 1966 führte die Polizei in 
 unregelmäßigen Abständen Razzien in 
 einschlägigen Lokalen und Örtlichkeiten 
durch, um dem um sich greifenden Rauschgiftgenuss und der Beschaffungskriminalität beizukommen. Diese Maßnahmen erwiesen sich aber als erfolglos gegenüber dem 
stark zunehmenden Drogenkonsum. 
Das Zentrum des Münchner Rauschgifthandels lag in Schwabing entlang der Leopoldstraße. Der Münchner Merkur brachte im 
November 1970 unter dem Titel „Hasch- 
Handel an jeder Schwabinger Ecke“ eine 
Schilderung: „Jährlich wird zentnerweise 
Haschisch nach München eingeschleust 
 minus die paar Kilo, die der Polizei in die 
Hände fallen.“ Die Reporter beobachteten 
zum Beispiel: „Der bärtige Bursche mit dem 
bunten Schlapphut hebt im Vorbeigehen 
lässig den lederbefransten Arm. Der Polizeihauptmeister grüßt grinsend zurück. 
Ein Freund? Nein, ein Haschhändler.“ Oder: 
„An der Franz-Joseph-Straße steht auf dem 
Bürgersteig ein unbeleuchteter grüner 
Opel. Zwei bärtige Gammler auf den Vorder -
sitzen. Als wir nach zehn Minuten erneut 
vorbeikommen, sitzt auf dem Rücksitz ein 
Mann mit buntem Polohemd und Bürstenschnitt: GI (US-Soldat, d.V.). Die Dollar des 
GIs wandern über deutsche Mittelsmänner 
in die Taschen persischer Hasch-Bosse.“ 
Außer Haschisch wurden aber auch Opiate 
vertrieben. Im Juli 1970 meldete der Polizeibericht den ersten Herointoten in München. Um der zunehmenden Rauschgiftsucht zu begegnen, begann im Oktober 
1970 die erste städtische Drogenberatungsstelle in der Haimhauserstraße 13 ihre Ar -
beit, die einen starken Zulauf verzeichnete. 
Erst einige Jahre später verlagerte sich der 
Rauschgifthandel in Richtung Hauptbahnhof und entlang der Leopoldstraße normalisierten sich die Verhältnisse. Das angebliche Lebensgefühl jener Schwabinger Jahre 
fand seinen Ausdruck in Filmen mit solch 
aussagekräftigen Titeln wie „Zur Sache, 
Schätzchen“, „Engelchen oder: Die Jungfrau von Bamberg“ und – nicht etwa der 
Bettelstudent, sondern – „Der Bettenstudent 
oder: Was mach’ ich mit den Mädchen?“ 
Gebrüder Samy
Die Brüder Anusch (1935–1970) und Timur 
Samy (1940–2004) aus Persien waren Ende 
der 1960er Jahre zur folgenden, tief schür -
fenden Erkenntnis gelangt: „Schwabing ist 
wie eine Frau. Wenn sie schön und attrak -
tiv ist, kommen viele Verehrer. Dieses ständige Rendezvous ist unser Geschäft.“ Die 
bald als „Goldfinger“ und „Könige von 
Schwabing“ bekannten Unternehmer über -
zogen Schwabing mit einer Vielzahl von 
Vergnügungsstätten, deren größte die seit 
1967 bestehende Diskothek Blow Up (heute 
Theater der Jugend am Elisabethplatz) und 
das Citta 2000 an der Leopoldstraße 28 
waren. Das im Januar 1969 eröffnete Citta 
2000 war als Stadt in der Stadt konzipiert 
und symbolisierte das damalige Schwabing 
aus Schockfarben, Flower Power, Beat und 
Pop sowie Freiheit von bürgerlichen Zwängen. In verschiedenen Lokalen und kleinen 
Geschäften konnte man sein Geld ausgeben, wobei sich die neuartige „Dr. Müllers 
Formenreich
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Sex-Boutique“ besonderen Interesses er -
freute. Am Eröffnungstag jedenfalls musste 
sie mehrmals wegen Überfüllung geschlossen werden. Als städtebauliche Wegmarke 
galt die dreieinhalb Meter hohe, geöffnete 
goldene Hand vor dem Gebäude, die später 
versteigert wurde und verschwand. Das 
 Citta 2000 entwickelte sich sehr schnell zu 
der Attraktion Schwabings schlechthin, in 
der ein Reporter einen „Massenauftrieb von 
Münchens langhaarigen und kurzberockten 
Pop-People“ und ein „lebensgefährliches 
Gedränge“ ausmachte. Ebenso galt das 
 Etablissement als Hauptumschlagplatz für 
Rauschgifte in der Stadt. Als Anusch Samy 
1970 bei einem Flugzeugunglück auf dem 
Weg zum Skiurlaub ins noble Sankt Moritz 
ums Leben kam, zeigte sich sein Bruder 
Timur nicht in der Lage, das komplizierte 
Geflecht aus Krediten und Finanzkunststücken des Unternehmens zu beherrschen. 
Erschwerend kam das bald nachlassende 
Interesse des Publikums an den Pop-Palästen hinzu. Das Blow Up musste bereits 
1971 seinen Betrieb einstellen, ein Ver -
gleichsverfahren gegen das Citta 2000 wur -
de 1973 angestrengt. Anstatt eines Millionenvermögens hatte Anushs ahnungslose 
Witwe nur Schulden geerbt. Die Kredite 
konnten schon lange nicht mehr zurückgezahlt werden, und alle Vergnügungsstätten 
der Brüder waren bereits in andere Hände 
übergegangen. Nicht mehr im Porsche, sondern auf dem Fahrrad bewegte sich Timur 
nun durch Schwabing. Ein Reporter spürte 
ihn 1997 verarmt in Südspanien auf, allein 
und mit geschätzt 50 Katzen plus einem 
ausgemergelten Pferd. Der finanziell abgestürzte Vizekönig von Schwabing hatte 
 alles verloren und verstarb schließlich im 
Jahr 2004 in trostloser Anonymität. Das 
sind die Geschichten, wie sie manchmal 
wohl nur das Leben schreiben kann. An der 
Kommerzialisierung der Leopoldstraße hat 
sich seitdem allerdings nichts geändert. 
Schürzenjäger
Die Abendzeitung startete im Jahr 1968 
ihre „Aktion: Schöne Münchnerin gesucht.“ 
Als Grund für diese Aktivitäten wurde genannt: „Für einen in Vorbereitung befindlichen Bildband werden die Bilder schöner, 
unbekannter Münchnerinnen gesucht.“ Und 
hierbei ging es um Schwabing und insbesondere die Leopoldstraße, wo sich angeblich diese Schönheiten mehr als anderswo 
in der Stadt tummelten. In diesem Zusammenhang erschien im Jahr 1969 der Spezial-Stadtführer „München für Schürzenjäger“. In seinem einleitenden Kapitel „Sie 
sollten auf Jagd gehen“ liest man: „Etwa 
10.000 Mädchen zwischen 16 und 25 Jahren zieht es jedes Jahr nach München. Das 
wissen alle. Und die waschechten Münchnerinnen? Aus ihrem Kreis werden jährlich 
Hunderte von internationalen Fotomodell- 
Agenturen ausgewählt.“ Mehr noch: In der 
Zeitschrift „münchner leben“ erfuhr die geneigte Leserschaft im Mai 1973 über den 
„Heiratsmarkt München“: „Wie magnetisch 
werden sie angezogen vom Zauber Münchens, die süßen jungen Dinger vom Land 
und aus der Kleinstadt, Edelfräulein, Geldtöchter und Kellerkinder, die Naiven und 
die Seelchen, die Kratzbürsten und die 
Gänschen, die Intellektuellen, die Neugierigen und die Abenteurerinnen auch. Manche 
haben nur Rosinen im Kopf, das leichte 
Geld und das süße Leben. Die weitaus 
meisten aber angeln nach einem passablen 
Ehemann. Wenn zwei sich ,nett‘ finden, 
wird nicht mehr lange gewartet. 96 Prozent 
der unverheirateten jungen Münchner zwischen 17 und 25 erklärten bei einer Umfrage: Vom ersten Treff bis zum Geläut der 
Hochzeitsglocken dauert es allenfalls drei 
Monate.“ Papier ist geduldig, kann man 
 angesichts dieses Unsinns da nur sagen. 
Streetlife
Die etwa 3,6 Kilometer lange Leopoldstraße ist in ihrem südlichen Bereich auf beiden Seiten mit hohen Bäumen bestanden 
und weist dort breite Fahrradwege und 
Gehwege auf, wo sich bei entsprechendem 
Wetter in der Gastronomie eine Menge 
rührt und wo auch Künstler ihre zumeist 
kitschigen Machwerke zum Kauf anbieten. 
Deshalb trägt die Straße den inoffiziellen 
Namen „Boulevard Leopold“. Damit soll an 
das große Pariser Vorbild angeknüpft wer -
den, wo angeblich joie de vivre und ähnliche Lebensfreuden vorherrschen. Dies ist 
ein ähnliches Zeichen für einen Minderwer -
tigkeitskomplex wie bei den „Highlight 
 Towers“ gegenüber dem angelsächsischen 
Sprachbereich, von denen noch die Rede 
sein wird. Hinsichtlich „Streetlife“ ist die 
Leopoldstraße die erste Adresse schlechthin. Jeden Sommer finden Veranstaltungen 
wie der München Marathon, der Corso Leopold, das Streetlife-Festival oder der irische 
Saint-Patrick’s-Day statt. Die Straße mitsamt der Ludwigstraße ist dann für den 
Verkehr gesperrt, ebenso wie sie nur problematisch befahren werden kann, wenn die 
Fußball-Anhänger der verschiedensten 
 Nationen den Sieg ihrer jeweiligen Mannschaften und damit die Niederlage der anderen Mannschaften lautstark feiern. Aber 
ehrlich gesagt: Wenn die Leopoldstraße ab 
und zu am Wochenende für den Autover -
kehr gesperrt ist, schadet das niemandem, 
sondern ist im Gegenteil als Gewinn an 
städtischem Leben zu begrüßen.
Denkmalgeschützte Architektur
Das oben beschriebene Siegestor steht 
selbstverständlich unter Denkmalschutz. 
 Einige der anderen lediglich 28 denkmalgeschützten Gebäude an der langen Leopoldstraße seien hier aufgeführt: Das ehemalige 
herrschaftliche Wohnhaus mit der Hausnummer 4, das nun Anwaltskanzleien beherbergt, erbaut 1897 nach Plänen von 
Martin Dülfer (1859–1942, die Dülferstraße 
hat mit ihm nichts zu tun); Hausnummer 6, 
zur selben Zeit erbaut, stammt ebenfalls 
von Dülfer und dient nun den Zwecken der 
Allianz-Versicherung. Die Nummern 8 und 
10 sind der Sitz einer Schweizer Versicherung und wurden von Friedrich Thiersch 
(1852–1921, die Thierschstraße ist nach 
seinem Großvater benannt) geplant. Die 
Hausnummern 4 bis 10 bilden eine beeindruckende Einheit. Manche Fahrgäste glauben daher, dies seien ausländische Botschaften. Ebenfalls von Dülfer stammt das 
auffällige Gebäude Nummer 77 mit seiner 
Jugendstil-Fassade gegenüber der Münchner Freiheit. Das letzte denkmalgeschützte 
Haus ist die mehrstöckige Nummer 153 an 
der Ecke zum Parzivalplatz, erbaut 1906 
nach Entwürfen von Georg Dorner, dessen 
Lebensdaten selbst das Architekturmuseum 
nicht kennt. 
Bautätigkeit
Der Zweite Weltkrieg brachte auch in der 
Leopoldstraße umfangreiche Zerstörungen. 
Doch auch danach verschwanden noch viele stehen gebliebene Gebäude. Man nennt 
dies die Zweite Zerstörung Münchens, denn 
erst 1973 trat das Bayerische Denkmalschutzgesetz in Kraft und bewahrte die 
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dann noch vorhandene, schützenswerte 
Bausubstanz vor dem Abriss. Beispielsweise 
entstanden auf Teilen des Leopoldparkes 
Gebäude der Universität, unter anderem der 
wegen seines rosafarbenen Anstriches so 
genannte Schweinchen-Bau an der Leopoldstraße 13. Die Leopoldstraße wird geprägt vom Abriss und Neubau seiner nicht 
geschützten Bausubstanz, denn hier winken den Spekulanten satte Gewinne. Genannt sei hier insbesondere der gesamte 
Bereich nördlich der Potsdamer Straße. 
Walking Man
Im Eingangsbereich der Münchener Rück -
versicherungs-Gesellschaft an der Leopoldstraße 36 steht die Stahlrohr-Konstruktion 
mit Glasfaser-Matten des US-amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky (geboren 1942). Das Werk wurde 1995 aufgestellt und erreicht eine beeindruckende 
Höhe von 17 Metern. Ein Kunstführer 
schreibt folgendes: „Der Walking Man über -
nimmt im Gesamtkonzept des vom Künstler 
aufwendig ausgestatteten Neubaus der 
Münchener Rückversicherung die Funktion 
eines Image-Botschafters. Im Laufschritt 
verkündet er den zeitgenössischen, dynamischen Kunstsinn dieser Institution. Oder 
sollte die wie aufgeblasen erscheinende, 
synthetische Gestalt dieser Kunst-Betriebsamkeit mit Ironie begegnen? Borofsky 
wäre dies zuzutrauen.“ Wie auch immer: 
Der Walking Man erregt die Aufmerksamkeit 
aller auswärtigen Fahrgäste, die sich für 
die ihnen fremde Stadt interessieren und 
nicht auf ihr Smartphone starren. 
Münchner Freiheit
Die namenlose Straßengabelung erhielt 
1927 den Namen Feilitzschplatz, wurde 
1933 in Danziger Freiheit umbenannt, 1945 
zurückbenannt und schließlich 1946 zur 
Münchner Freiheit. Warum und wieso, kann 
hier aus Platzgründen nicht dargestellt 
werden, auf alle Fälle hält sich das Taxigewerbe an die ursprüngliche Benennung. Der 
Name Münchner Freiheit erinnert an die 
Freiheitsaktion Bayern, die am 28. April 
1945, zwei Tage vor der kampflosen Befreiung Münchens durch die US-Armee, mit einem Aufstand versuchte, die bereits befohlene Zerstörung weiter Teile der Stadt zu 
verhindern. Der Aufstand schlug fehl und 
viele Aufständische wurden von den gerade 
eben noch herrschenden Nationalsozialisten erschossen, aber sie konnten ihr Ziel 
erreichen, dass nicht noch mehr von München in Kampfhandlungen zerstört wurde. 
Das dreieckige Grundstück zwischen der 
 Leopold- und Ungererstraße war seit den 
Zerstörungen des Krieges eine leere Fläche 
mit einigen Behelfsbauten. Im Jahr 1962 
beschloss der Stadtrat eine grundlegende 
Neugestaltung der Münchner Freiheit. Ein 
weiträumiger Verkehrsknoten sollte entstehen, ausgestattet mit einem unterirdischen 
Tiefbahnhof für die geplante U-Bahn. Dort 
wo die beiden großen Einfallstraßen aus 
dem Norden zusammentreffen, sollte ein 
47 Meter hohes Gebäude als städtebaulicher Akzent die ankommenden Autofahrer 
begrüßen. Als Gegenstück zum Siegestor 
sollte es außerdem einen Teil der Leopoldstraße optisch abschließen. Das dann im 
Jahr 1964 fertg gestellte Hochhaus beher -
bergte ein Hertie-Kaufhaus und war mit 
seiner pechschwarz verkleideten Fassade 
ein allerdings von Anfang an umstrittenes 
städtebaulich markantes Gebäude, das 
1992 wieder abgerissen wurde und heute 
ein Karstadt ist. Ebenso umstritten war das 
1972 eröffnete Forum, das den U-Bahnhof 
nach Norden hin mit der Oberfläche verbindet. Eine offizielle Beschreibung dieser 
Fußgängerzone lautet: „Großzügige Treppen, Podeste, Wassertreppen und Dachpilze 
schaffen eine Verbindung zwischen den 
verschiedenen Fußgängerebenen und Ver -
weilzonen.“ Bei der Eröffnungsfeier war 
von „Kommunikationszentrum“ und sogar 
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„Hyde-Park-Atmosphäre in Schwabing“ die 
Rede. Inzwischen hat sich hier einiges 
 Leben entwickelt, etwa der Schwabinger 
Weihnachtsmarkt. Früher wie heute ist die 
Münchner Freiheit und ihre Nebenstraßen 
das Zentrum des Schwabinger Vergnügungsviertels. Architektonisch fällt sie durch die 
Pilze auf, unter denen sich der öffentliche 
Nahverkehr bündelt. 
Highlight Towers
Die Leopoldstraße wird im Norden optisch 
abgeschlossen von den Hochlicht-Türmen, 
auf Neudeutsch Highlight Towers. Geplant 
wurden sie vom Architekturbüro Jahn/ 
Murphy aus Chicago, das auch das Munich 
Airport Center und das ehemalige Kempinski und heutige Hilton am Flughafen sowie 
das Hochhaus namens m.pire mit dem auffällig vorstehenden Dach an der A 9 entwarf. Die beiden 2005 fertig gestellten 
 Türme ragen 113 Meter beziehungsweise 
126 Meter in die Höhe und wirken wie ein 
Eingangstor zur Stadt. Bis Ende der 1960er 
Jahre wurden Hochhäuser wie etwa das Hotel Deutscher Kaiser an der Arnulfstraße 2 
auch in der inneren Stadt errichtet, seitdem nur noch außerhalb oder direkt knapp 
innerhalb des Mittleren Ringes. Der Baubeginn der Highlight Towers gab 2004 den 
Anlass für ein Volksbegehren. Eine knappe 
Mehrheit sprach sich dafür aus, dass zukünftig überhaupt keine Hochhäuser mehr 
über 100 Meter Höhe, also höher als die 
beiden Türme der Frauenkirche, genehmigt 
werden dürfen. Als Konsequenz musste 
etwa das Hochhaus des Süddeutschen 
 Verlages an der Hultschiner Straße 8 
von 145 Meter auf 103 Meter umgeplant 
werden. Niedriger ging es aus architektonischen und statischen Gründen nicht 
mehr. (BW)
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
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Der „Siegestor“
Der Platz am Rande des Rondells gleich 
nördlich des Siegestors ist etwas versteckt 
und aufgrund der zentralen Lage immer ein 
Garant für viele Einsteiger. Aber auch für 
die Funk- und Telefonvermittlung liegt er 
optimal und wird auch fleißig bedient: In 
den Jahren 2015 bis 2017 gab es von dort 
knapp 30.000 Funkaufträge. Universität, 
Akademie der Künste, viele Kanzleien und 
Firmen, aber auch Gastronomie machen 
diesen Taxistand zu jeder Tages- und 
Nachtzeit attraktiv. Spannend, was die Zukunft bringen wird: Das gesamte Straßenrondell soll umgebaut und neugestaltet 
werden. Sicher ist, dass der Taxistandplatz 
erhalten bleibt – Danke, liebe Stadt! Er 
rutscht nur etwas nach Norden.
Der „Ainmiller“
In seiner Geschichte schon mehrmals ver -
schoben, liegt der Stand aktuell nördlich 
der Franz-Joseph-Straße. Hier leben wir 
überwiegend vom Einsteiger-Geschäft, bedingt durch die ideale Lage im Herzen der 
Gastronomie rund um die Leopold- und 
Ainmillerstraße. Auch vom U-Bahnhof Giselastraße verirrt sich hier so mancher Fahr -
gast ins Taxi. Die Funkvermittlungen stehen an dieser Adresse im Hintergrund: 
Zwischen 2015 und 2017 klingelte es an 
die 12.000 mal im Datenfunk. Trotzdem 
war in über 5.000 Fällen kein passendes 
Taxi am Stand, sodass die entsprechenden 
Aufträge an anderen Standplätzen vergeben 
werden mussten. Hier schlummert noch 
viel Potential, hier wäre vor allem tagsüber 
eine stärkere Präsenz wünschenswert, denn 
ein größtenteils verwaister Ainmiller-Stand 
ist Wasser auf die Mühlen derer, die uns 
diesen Platz kürzen und zu (gebührenpflichtigen) Parkplätzen umfunktionieren 
wollen, pecunia non olet!
Im Jahr 2017 haben wir in Zusammenarbeit 
mit dem Planungsreferat (zuständig für 
Fahrradständer), dem Baureferat (zuständig 
für den Umbau), dem Kreisverwaltungsreferat (zuständig für die verkehrsrechtliche Anordnung), dem Bezirksausschuss 
(zuständig für die Anordnung dauerhafter 
Taxistandplätze) und der Polizei (zuständig 
für die Verkehrssicherheit) diesen Straßenabschnitt neu überdacht. Man kam gemeinsam zum Ergebnis, dem Fahrradgewirr an 
der Kreuzung ein Ende zu bereiten und auf 
der Straße einen anständigen Fahrradständer zu errichten. Dafür rutschte der Stand 
nach Norden und wurde dadurch um zwei 
Fahrzeuglängen kürzer. 
Uns Taxlern muss allerdings eines klar sein: 
wenn wir den Stand nicht besser bedienen, 
vor allem tagsüber, werden wir hier weitere 
Stellplätze verlieren. Das ständige Verpar -
ken des Taxistandes ist ein klares Indiz für 
den immensen Parkplatzbedarf.
Der „Feilitzsch“
Früher war der Taxistand einmal dort, wo 
sich heute das moderne Stationsdach über 
Straßenbahnen und Bussen wölbt. Heute 
befindet er sich südlich der Feilitzschstraße. Der Stand ist ein Renner. Er ist Teil des 
Gesamtkonzepts „Mobilitätsstation Münchner Freiheit“. Hier läuft alles zusammen: 
U-Bahn, Tram, Bus, Taxi, Bike & Ride, 
Park & Ride, Carsharing, MVG-Rad, Stattauto, E-Ladesäulen, Fußwege, Radwege, 
Straße. Obwohl wir hier mitunter die meisten Einsteiger zählen, können sich auch 
die Funkvermittlungen sehen lassen: Über 
40.000 Aufträge in den vergangenen drei 
Jahren. Die komfortabel zurückversetzte 
Haltelinie an der Ampel ermöglicht eine 
problemlose Abfahrt auch bei dichtem 
 Verkehr, und das in alle vier Richtungen. 
Äußerst negativ verändert hat sich der 
 Verkehrsfluss seit Inbetriebnahme der 
 Trambahnwendeschleife an der Münchner 
Freiheit und den damit verbundenen Eingriffen in die Ampelphasen: Der Rückstau 
in der Leopoldstraße reicht selbst bei 
durchschnittlichem Verkehrsaufkommen 
 zurück bis zur Trautenwolfstraße, drei bis 
vier Grünphasen sind hier keine Seltenheit 
um die Kreuzung zu erreichen, aber Hauptsache, die heilige blaue Kuh hat freie Fahrt 
und kann wenden.
Die hier angegebenen Vermittlungszahlen 
sind lediglich die Funkvermittlungen der 
Zentrale der Taxi-München eG. Hinzu kommen die Aufträge an unseren Rufsäulen, 
die Fahrten anderer Taxizentralen und 
 Vermittlungs-Apps sowie vor allem eines: 
viele, viele Einsteiger und Aufhalter, rund 
um die Uhr, an allen Ecken, mit kurzen und 
weiten Strecken. Die Fahrten zählen kann 
niemand. Aber hier in Schwabing funktioniert das Verkehrsmittel „Taxi“ heute noch 
genauso wie in den 70er, 80er und 90er 
Jahren. Es ist Teil des täglichen Lebens, 
und das Besondere daran ist, dass es noch 
menschelt auf der Straße und auch im Taxi 
drin. Wer das jetzt nicht versteht, ist eingeladen, sich gelegentlich am Bahnhof Süd 
bereitzustellen. (RM)
Die Leopoldstraße zwischen Siegestor und Münchner Freiheit ist quasi der Inbegriff des Schwabings der vergangenen 
vier Jahrzehnte. Straßenkunst und Gastronomie, aber auch die Heimat großer Konzerne haben dieses Stück München zu 
einem Mythos werden lassen. Ein Teil dieses Mythos ist auch das Taxi geworden, das vom Straßenbild und aus dem 
dortigen Leben nicht mehr wegzudenken ist. An dieser Stelle wollen wir die drei Taxistandplätze unter die Lupe nehmen, 
die diese herrliche Straße bedienen:
➔ STANDPLÄTZE
JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

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Schnell. Preiswert. Kompetent.
Straßenkunst in der Leopoldstraße
Sie gehören zur Leopoldstraße wie das Siegestor und der 
 Walking Man: Entlang der Meile zwischen Ohmstraße und 
 Martiusstraße bieten Münchner Künstler (und Händler) ihre 
Kunstwerke zum Verkauf. In den Sommermonaten bei schönem 
Wetter erwartet den Besucher des Boulevards hier ein Spektrum 
aller Genres der darstellenden Kunst. Doch nicht nur Kunstliebhaber kommen hier zum Zug, sondern es existiert ein Angebot 
in allen Preislagen, quasi für jedermanns Geldbörse. Es ist eine 
gelungene Mischung aus Krusch und Krempel, die hier den Besitzer wechselt, doch es gibt auch hochwertige Bilder in allen 
nur denkbaren Techniken. Ausschließlich eigenhändig hergestellte, bildkünstlerische Originalarbeiten wie Malereien, Grafiken, Originaldrucke oder -fotografien und auch handgefertigter 
 Modeschmuck dürfen verkauft werden. Gebrauchsgegenstände 
und gewerblich gefertigte Massenware sind dagegen nicht 
 zugelassen.
Selbstverständlich bedarf es einer Genehmigung, um hier seine 
Kunstwerke an den Mann bringen zu dürfen: Das KVR prüft 
bei der Erteilung der Genehmigung auch ein vom Künstler 
 vorzulegendes Verkaufsmuster. Die Künstler haben somit die 
Möglichkeit, einem breiten Publikum ihre Werke näher zu 
 bringen und mit den Passanten ins Gespräch zu kommen. 
Schön, dass es das noch so gibt! (BH)
Das erstes Elektro-Taxi Deutschlands
Man schrieb Donnerstag, den 7 . Juli 2011, als um 11.03 Uhr 
ein Bericht veröffentlicht wurde über Deutschlands erstes 
 Elektro-Taxi. Dieses stand am altehrwürdigen Taxistand am 
Münchner Siegestor, dort wo die Ludwigstraße endet und 
die Leopoldstraße beginnt. Es handelte sich um einen Mitsubishi I.MiEV, damals wahrlich ein Exot zwischen all den 
Daimlers, Toyotas und Volkswagen.
Aber es war immerhin ein Anfang, auch wenn dieser ein 
 schwerer war. Denn bereits damals wollte keiner so wirklich 
an die Leistungsfähigkeit der neuen Technologie glauben, und 
daran hat sich bis heute nicht wirklich viel geändert, auch 
nicht aus Sicht des Taxigewerbes. Des Pudels Kern war auch in 
2011 bereits die Leistungsfähigkeit der Lithium-Ionen-Akkus. 
Die Autoindustrie versprach bis zu 150 Kilometer Fahrleistung, 
in der Praxis waren es doch eher 90 bis 100 Kilometer. Was 
hat sich in den vergangenen sieben Jahren getan? Wirklich 
zählbares gibt es nicht viel Deshalb halten wir uns an das 
Motto eine großen Mineralöl-Konzerns: Es gibt viel zu tun – 
warten wir’s ab. (RM)
➔ WER DARF WAS? ➔ DAMALS AM SIEGESTOR
GUT ZU WISSEN ... GUT ZU WISSEN ...
atelier-tacke.de
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
 
TITELTHEMA

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MESSE MÜNCHEN
➔ AKTUELLES PROGRAMM
➔ INTERFORST 2018 
 13. Internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und 
Forsttechnik
Die INTERFORST ist die internationale Leitmesse für die Forstwirtschaft und Forsttechnik in der Messemetropole München. Als 
Kompetenztreff der Branche bringt sie Entscheider und Experten 
aus Industrie, Wissenschaft und Politik zusammen. 
Im Vier-Jahres-Turnus präsentiert die INTERFORST zukunftsweisende Lösungen für den großen Themenbereich Holz und Forst. 
Forstwirtschaft findet längst nicht mehr nur im Wald statt. Als 
moderner Wirtschaftsfaktor wird sie von Innovationsdenken, 
technischen Neuentwicklungen sowie durch das Zusammenspiel 
von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bestimmt – und das im 
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JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ AUTONOMES FAHREN – Kürzlich ist in 
Kalifornien ein „Tesla S“ bei eingeschaltetem Autopilot auf ein unbesetzt abgestelltes Auto aufgefahren. Finale in Blech. 
Die Polizei war übrigens gleich vor Ort, 
da ihr der abgestellte Wagen gehörte. Der 
Auto-Pilot wurde leicht verletzt. 
➔ BALD TEMPO 50 AM GANZEN RING? –
Unter dieser Überschrift berichtete der 
Münchner Merkur (MM) am 23. Mai diesen 
Jahres, dass das KVR nunmehr eventuell 
doch generell alle 60er-Zonen auf 50 km ⁄ h 
begrenzen wolle. Dies beträfe – unvollständig aufgezählt – bekanntlich Teile des 
Mittleren Rings, der Dachauer- und Landsberger Straße oder z. B. der Ständlerstraße. 
„Bei der Prüfung im KVR geht es in erster 
Linie um Luftreinhaltung und die Belastung 
mit Stickstoffdioxid. Es werde aber auch 
untersucht, wie sich Tempo 50 auf Lärm 
und Verkehrssicherheit auswirken würde, 
sagte KVR-Sprecher Johannes Mayer. Und 
auf den Verkehrsfluss in der Stadt.“ (Zitat 
MM) Seltsam! Noch vor gut einem Jahr 
hatte KVR-Chef Thomas Böhle dem Stadtrat 
unter Berufung auf eine Expertise des Umweltreferates dargelegt, dass eine Reduzierung von 60 auf 50 km ⁄ h weder hinsichtlich des Stickstoffausstoßes noch des 
Straßenlärms oder eines verbesserten Ver -
kehrsflusses irgendwelche positiven Effekte 
habe. (MM vom 6.4.2017 , Schrotti berichtete im Kurier 5 ⁄ 17 unter dem Stichwort 
„Alternative Fakten“)
Geht die Sonne jetzt also doch im Westen 
auf? Sind die Fakten plötzlich noch alter -
nativer als im letzten Jahr? Damals war 
man noch zu der ungeheuren Erkenntnis 
gelangt, dass insbesondere die ständigen 
Staus die Abgasbelastung in die Höhe treiben. Keiner hätt’s geahnt! Aber jetzt soll 
es doch an der Differenz zwischen 50 und 
60 km ⁄ h liegen. Von der zuvor erwähnten 
Expertise des Umweltreferates redet niemand mehr. Wurde sie widerlegt? – Wohl 
kaum, weil sich die physikalischen Gesetze 
schon länger nicht mehr geändert haben. 
Vielmehr ist sie wohl im Giftschrank der 
Verwaltung verschwunden, weil sie dem 
 albernen Aktionismus im Wege stand, der 
jetzt überall Platz greift- s. a. nächstes 
Thema.
Da kommt man sich wirklich vor wie Randolph Patrick McMurphy (Jack Nicholson) 
im Film „Einer flog über das Kuckucksnest“ 
und fragt sich, wer hier eigentlich die 
 Verrückten und wer die Normalen sind!
➔ FAHRVERBOTE – Der grüne Hamburger 
Umweltsenator Jens Kerstan hat also ernstgemacht und zwei Straßenabschnitte für 
alle Diesel unter Euro-Norm 6 gesperrt. Taxis sind aber generell davon ausgenommen. 
Das lässt hoffen, dass bei einem ähnlichen 
Kasperltheater in München (wie wär’s z.B. 
mit einer Sperrung der Landshuter Allee?) 
auch hier die Taxis von dem Fahrverbot 
ausgenommen werden. Nicht sicher, aber 
sehr wahrscheinlich. Übrigens: die Umleitung für eine der beiden Hamburger Sperr -
zonen ist viermal (!) so lang wie die Originalstrecke. Das wird die Umwelt bestimmt 
freuen. 
➔ FUSSGÄNGERZONE – Eine Online-Petition geistert zur Zeit durch das Internet, mit 
der weitere Straßensperrungen in München 
gefordert werden. Am letzten Mai-Wochenende hatten sich laut MM dort 465 Befür -
worter eingetragen. Die Stadtrats-FDP hat 
sich dem nun angeschlossen und kann sich 
Fußgängerzonen am Gärtnerplatz und ganz 
am Anfang der Thalkirchner Straße (zwischen Müller- und Fliegenstraße) vorstellen. Immerhin bemerkenswert: die Liberalen machen sich dabei Gedanken über 
unseren Taxistand, der von der ehemaligen 
Busdurchfahrt Müller- ⁄ Thalkirchner in die 
Müllerstraße (ohne genauere Angaben) ver -
legt werden soll. Immerhin. Bei den anderen Parteien steht das Wort „Taxi“ bekanntlich noch nicht mal im Duden. Trotzdem 
Quatsch. 
➔ NEUE AMPEL – Nein, sie ist noch nicht 
beschlossen, aber sie wird gewünscht. Und 
zwar für die Einmündung der Klenze- in die 
Wittelsbacherstraße von einer Mutter, deren Kind einen nahegelegenen Kindergar -
ten besucht. Gemeinsam mit anderen Eltern 
will sie jetzt Unterschriften für eine Ampel 
sammeln, wie sie im örtlichen Bezirksausschuss berichtete (MM vom 7 .5.2018).
Vermutlich wird sie, wenn das Kind auf die 
Schule wechselt, die Verlegung der Ampel 
auf den neuen Weg des Kindes fordern. 
Tatsächlich ist es für Fußgänger kein 
 Vergnügen, an dieser Stelle die Wittelsbacherstraße zu überqueren. Schrottis 
 Alternativvorschlag wäre jedoch ein Zebrastreifen, der eben nur dann den Verkehr 
aufhält, wenn auch wirklich ein Fußgänger 
hier queren will. So wahnsinnig oft wird 
das nicht vorkommen, da auf der Ostseite 
der Wittelsbacherstraße mangels Bebauung 
niemand wohnt. Zudem ist sie in diesem 
Bereich einspurig. Was spricht also gegen 
die einfache Lösung, die noch dazu viel 
billiger wäre? – Ach so, wir sind ja in München. Ich vergaß ... 
Stattdessen gingen wir sogar einer Ampelanlage verlustig, und zwar der Lightshow 
an der Brudermühl- ⁄ Ecke Urbanstraße. 
Auch da hätte ein Fußgängerüberweg 
 (vulgo: Zebrastreifen) völlig genügt, da die 
Brudermühlstraße hier pro Richtung auch 
nur einspurig ist. Da ist also vor nicht 
 einmal zwei Jahren eine Fußgängerampel 
aufgebaut worden, die nunmehr sang- und 
klanglos wieder verschwand. Schade ist es 
nicht darum – wohl aber um das Geld, das, 
wie so oft, von den Münchner „Verkehrsexperten“ sinnlos verpulvert worden ist. 
Haftet eigentlich jemand für diese Kosten? 
– z. B. derjenige, der seinerzeit den Bau der 
Anlage angeordnet hat? Daran, dass dies 
offensichtlich eine Fehlentscheidung war, 
kann jetzt wirklich nicht mehr gezweifelt 
werden. 
➔ POST – Früher gab es mal den bösen 
Spruch, der Begriff „Post“ sei die Abkür -
zung für „Personal ohne sinnvolle Tätigkeit“. Wie auch immer: sehr sinnvoll war 
die Entscheidung der Deutschen Post, mangels anderer Anbieter ihre rein elektrischen 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
UNTERHALTSAMES

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Lieferfahrzeuge namens „Street Scooter“ 
selber zu bauen. Zwischenzeitlich ist die 
Nachfrage auch anderer Interessenten so 
hoch, dass in Düren ein weiteres Werk 
 gebaut wird, um den jährlichen Ausstoß 
dieser Kisten auf 20.000 Stück verdoppeln 
zu können. Aber die deutschen Autobauer 
wollten sich mit solchen „peanuts“ bekanntlich nicht beschäftigen. Vielleicht 
auch besser so. Sonst hätten sie eventuell 
doch einen Verbrennungsmotor eingebaut 
(das „elektrische“ am Motor wären dann 
die Zündkerzen gewesen) und wären dann 
aus allen Wolken gefallen, wo denn jetzt 
die Abgase herkommen. So wie das kleine 
Kind angesichts seiner vollen Hose zur 
Mutti sagt „ich war’s aber nicht“.
➔ XAVER – Ja mei, kurz vor Weihnachten 
hat es Schrottis schnurrenden Sesselzer -
kratzer final derbröselt, freilich im gesegneten Alter von 18½ Jahren. Seine 
Schwester Veronika, wie Xavi im Jahre 
2000 als damals einjähriger Teenager aus 
dem Riemer Tierheim geholt (da hießen sie 
noch Kevin und Chantal, oder so ähnlich), 
war leider nur halb so alt geworden. 
„Mir kommt kein Viech mehr ins Haus“, 
sagte der Schreiber, nachdem Xaver verblichen war, „nicht eines!“ Und dabei bleibt 
es auch. Sondern zwei. Mia und Jasmin (ob 
es bei diesen Namen bleibt?), zwei Katzenschwestern von dreieinhalb Jahren, warten 
schon darauf, dass der rückfällig Gewordene sie von einem Gnadenhof östlich von 
München übernehmen kann. Aber nach 
 einem Wasserschaden und dabei gleich in 
einem Aufwasch stattfindendem Umbau der 
Wohnung zieht sich das freilich gewaltig 
hin. Zumal Jasmin nach einem zu spät behandelten Katzenschnupfen blind ist und 
Veränderungen in der Wohnung noch weniger brauchen kann als eine „normale“ 
 Katze. Was hat das jetzt mit dem Taxigewerbe zu tun? Stimmt: nichts. Überhaupt 
nichts. Manchmal muss man halt auch den 
Mut zu einer Themaverfehlung haben. Sagte schon der Schüler, der deswegen beim 
Deutsch-Aufsatz einen Sechser kassierte.
➔ ZWEITE STAMMSTRECKE – Diese Horror -
baustellen interessieren uns freilich alle, 
und zwar nicht nur als Steuerzahler, sondern insbesondere als Berufskraftfahrer mit 
dem Arbeitsplatz „Münchner Straßen“. Aber 
jetzt kommts ganz dick: die Deutsche Bahn 
AG als Haupt-Bauherrin dieses Projekts kam 
kürzlich mit der Information aus der Hüfte, 
dass es zur Einhaltung des Kostenrahmens 
nötig sei, den sog. „Nukleus“, also das 
zentrale unterirdische Bauwerk unter dem 
Hauptbahnhof, abzuspecken. Dabei handelt 
es sich um den 41 Meter tief geplanten 
Bahnsteig der zweiten S-Bahn-Stammstrecke, der das bequeme Umsteigen zu 
den anderen Linien und auch den direkten 
unterirdischen Weg Richtung Schützenstraße ⁄ Stachus bieten soll. Oder: sollte. 
Jetzt erst rückte die DB damit raus, dass 
bisher keine einzige Firma (!) die Errichtung dieses Wunderbaus übernehmen will, 
weil die technischen Anforderungen einfach zu hoch und kompliziert sind. Schließlich soll der ganze, jetzt schon existierende, mehrere Stockwerke tief reichende Bau 
(1. Stammstrecke, zwei U-Bahnlinien, Tiefgaragen ...) nochmal nachträglich weiter 
unterkellert werden. Offensichtlich ein planungstechnisches Himmelfahrtskommando, 
an das sich niemand herantraut. 
Interessant ist nur, dass die DB die voraussichtlichen Kosten (letzter Stand: 3,8 Milliarden auf der nach oben offenen DB-Skala) 
immer nennt, ohne also zu wissen, wer zu 
welchem Preis diese Kiste überhaupt bauen 
kann und will. Das ist ungefähr so seriös, 
als wenn der Werkstattleiter dem Autofahrer sagt „die Reparatur wird 1.000 Euro 
kosten, ich weiß allerdings noch gar nicht, 
was kaputt ist und ob ich das überhaupt 
machen kann“. Oder wenn die Klapper -
schlange zur Maus sagt „ich muss doch nur 
gähnen“. Die Zahlen der DB sind so glaubwürdig wie die vom Tagesschausprecher 
Jens Riewa mal versehentlich angekündigte 
„Lottovorhersage“!
Nur zur Erinnerung: im Jahre 2001 war die 
Bahn mal von 500 Millionen Euro und einer 
Fertigstellung im Jahre 2010 ausgegangen. 
Darin waren noch die Haltestellen Max- 
Weber-Platz, Max II und Arnulfpark enthalten, die zwischenzeitlich ohnehin gestrichen wurden. Und trotzdem eine Kostensteigerung von 760 Prozent! Jetzt ist es 
quasi amtlich, dass wir – wie die Berliner 
mit ihrem Flughafen und die Baden-Württemberger mit „Stuttgart 21“ – auf ein finanzielles Desaster zusteuern. Vor wenigen 
Monaten sagte der DB-Chef Richard Lutz 
bezogen auf die Stuttgarter Geldvernichtungsmaschine sinngemäß, wenn wir damals schon gewußt hätten, was wir heute 
wissen, hätten wir nie damit angefangen. 
Lieber Herr Lutz, ziehen Sie doch wenigstens hier rechtzeitig die Reißleine! Auf 
Noch-nicht-wissen kann sich doch wirklich 
niemand mehr berufen. 
Oder wie ein anderer Tagesschausprecher 
(Klaus-Erich Bötzkes) mal so schön sagte: 
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9. Münchner Sportfestival
Auf dem Königsplatz wird am 1. Juli 2018 der Sport das Sagen 
haben. Das 9. Münchner Sportfestival bietet den Besuchern 
mehr als 90 Sportarten zum Ausprobieren. Mutige können sich 
an einer Boulderwand versuchen, eine Beach Area bietet den 
Volleyballern ein Strandflair, Wasserbecken können von Tauchfreunden genutzt werden und Radsportler zeigen ihr Können 
und artistische Meisterleistungen.
Musik- und Tanzshows runden das Programm ab. Besonders 
 erwähnenswert ist die Tatsache, dass alle Angebote kostenlos 
sind. Für das leibliche Wohl sorgen Gastrostationen mit 
Food Trucks und Biergarten. (BH)
Kocherlball – Volkstanz im Englischen Garten
Als 1904 der Kocherlball im Englischen Garten wegen „mangelnder Sittlichkeit“ verboten wurde, schien diese Tradition 
ihr Ende gefunden zu haben. Bis zu diesem Jahr hatten sich 
seit 1880 bis zu 8000 Dienstmädchen, Hausdiener, Soldaten, 
Köchinnen und Köche, ihnen verdankt der Ball seinen Namen, 
zusammen gefunden, um einmal im Jahr das Tanzbein beim 
Kocherlball zu schwingen. Man traf sich um 6 Uhr, da spätestens um 10 Uhr alle wieder zum Dienst bei ihren Herrschaften 
antreten mussten. Einmal im Jahr ausgelassen feiern musste 
reichen. Für heutige Generationen eine unvorstellbare Tatsache. Im Zuge der 200 Jahrfeier 1989 erinnerten sich die 
 Organisatoren wieder an diese historische Feier und hauchten 
dem Event neues Leben ein. 
So wird auch in diesem Jahr am 15. Juli ab 6 Uhr rund um 
den Chinesischen Turm getanzt. Viele kommen schon viel früher, um die Stimmung des Morgens zu genießen und einen der 
begehrten Plätze an den Tischen zu ergattern. Bei schlechtem 
Wetter fällt der Kocherlball aus. Im vergangenen Jahr hatten 
die Teilnehmer Glück, denn pünktlich kurz vor sechs hörte der 
Regen auf. (BH)
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… es nicht die Österreicher waren, die das 
Wiener Würstchen erfanden?
Johann Georg Lahner, seines Zeichens Schlachter, erfand 
diese Wurststpezialität. Lahner wurde in Bayern geboren, 
zog in seiner Jugend jedoch nach Frankfurt, um dort das 
Metzgerhandwerk zu erlernen. Als er mit der Lehre fertig war, 
zog es ihn nach Wien, wo er seine Kreation als „Frankfurter 
Würstchen“ anbot. Bis heute trägt dieses kulinarische Kultur -
gut dort diesen Namen. (BH)
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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018

Seite 27

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JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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Im Jahre 1888 wurde auf Initiative des 
Stadtarchivars Ernst von Destouches ein 
historisches Museum ins Leben gerufen. 
Mit der Maillinger-Sammlung erhielt es einen Bestand von über 100.000 graphischen 
Blätter, die kein anderes Thema hatten als 
„München“. Durch eine Lotterie wurde der 
ansehnliche Kaufpreis finanziert. 
Hinter dem schmiedeeisernen Eingangstor 
erschließt sich mir ein begrünter Innenhof, 
der ein wohltuender Kontrast zum steindominierten St.-Jakobs-Platz ist. Eine Pyramide aus Kanonenkugeln weckt mein Interesse. Diese Montage von 1891 besteht aus 
Munition des berühmten „Münchs“, einer 
Kanone, die 1482 in Augsburg für die Stadt 
München gegossen wurde. In der Mitte des 
18. Jahrhunderts waren die Kugeln beim 
Bau der Ludwigsbrücke als Füllmaterial 
 verwendet worden und beim Umbau 1891 
wieder entdeckt. Nach Erwerb des Tickets 
beginnt für mich eine Zeitreise durch die 
Münchner Geschichte. Im ersten Ausstellungsraum begrüßt mich ein monumentales 
Standbild Heinrich des Löwen, der als der 
Stadtgründer gilt. Wer heute meint, dass 
die Münchner schon immer ihre historischen Wurzeln suchten, der irrt. Erst 1858 
besann man sich auf die Gründungsgeschichte und beging erstmals ein Stadtjubiläum. Heinrich der Löwe ist für Bayern 
und die Münchner auch kein unproblematischer Gründervater. Er war Herzog von 
Sachsen und erhielt in dieser Funktion 
1156 von Kaiser Barbarossa das bayerische 
Herzogtum. Selbstverständlich kommt niemand auf den Gedanken, den Bayern sächsische Wurzeln zu unterstellen, aber die 
heute oft geschmähten „Zuagroasten“ dürften darüber etwas schmunzeln. Neben dem 
Standbild befindet sich in einer Vitrine das 
angebliche Schlüsselbein dieses Herrschers. 
Eine Informationstafel erläutert das Dilemma dieses Exponates. Es stammt aus dem 
Besitz Ludwig I. Der Knochen wurde 1820 
handschriftlich als linkes Schlüsselbein 
Heinrich des Löwen ausgewiesen und gelangte 1922 als Geschenk der Prinzessin 
Hildegard von Bayern, konserviert wie eine 
Reliquie, in den Besitz des Museum. 1935 
wurde die Gruft im Braunschweiger Dom zu 
einer nationalsozialistischen Weihestätte 
umgebaut und dabei der Sarkophag Heinrichs geöffnet. Protokolle belegen, dass das 
Skelett vollständig vorhanden war. Leider 
➔ DAS MÜNCHNER STADTMUSEUM
St.-Jakobs-Platz
Das größte kommunale Museum Deutschlands befindet sich am St.-Jakobs-Platz und wirkt gegenüber der Synagoge eher 
etwas unscheinbar. Wenn der Besucher durch die Toreinfahrt tritt, ist nicht zu erahnen, wie groß dieser Gebäudekomplex ist. 
Sein ältester Gebäudeteil ist das Zeughaus aus dem 15. Jahrhundert.
wird niemand je erfahren, wessen Schlüsselbein hier ausgestellt ist.
Bilder, Modelle und gut verständliche Er -
läuterungen helfen zu verstehen, wie München entstand. Dabei werden auch alte 
 Traditionen wie der Metzgersprung oder der 
Schäfflertanz erklärt. Breiten Raum nehmen 
die Ritter und ihre Turniere ein. Rüstungen 
und Waffen glänzen an den Wänden. Die 
Rosenkranzglocke der Münchner Frauenkirche ist ein besonderes Highlight der 
Ausstellung. Sie stammt aus dem Jahr 1452 
und wiegt 45 Zentner. Wie die Menschen 
ohne moderne Technik die Glocke in den 
Turm der Kirche gebracht haben, ist bis 
heute eine Meisterleistung. Immer wieder 
klingt in der Präsentation der Zwiespalt der 
Stadtväter an, einerseits bürgerliches 
Selbstbewusstsein zur Schau zu stellen, 
 andererseits oft nur den Willen der Landesfürsten durchzusetzen. Dieses Dilemma 
kannten viele Residenzstädte. Die Diskrepanz gipfelte manchmal auch in kuriosen 
Anweisungen. Um 1500 war der Einfluss 
des Herzogs besonders gravierend. So 
mussten die Stadtoberen den Bürgern sogar 
das Werfen von Schneebällen untersagen. 
Dies wäre unmenschlich und bedeute große 
Unzucht. Neben Gemälden und Heiligenbildern kann ich mir ein Bild über die Religiosität der Münchner machen. Die Reformation hatte kaum Einfluss auf die Stadt. Nun 
könnte daraus geschlossen werden, dass 
die Münchner nicht zu leben wussten. Dies 
ist falsch. Plötzlich stehe ich in einem 
Raum mit lauter bayerischen Köstlichkeiten. Der Kontrast ist gar nicht so groß 
zum vorherigen Thema, denn nicht umsonst, steht gleich neben jeder Kirche ein 
Wirtshaus. Auf einem Sushilaufband sind 
herrlich angerichtete Teller mit Münchner 
 Spezialitäten zu bewundern. Von Weißwürsten über gesottenem Kalbsfuß bis zum 
Steckerl fisch ist alles dabei. Da die Köstlichkeiten nur aus Kunststoff sind, fehlt leider 
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
 STADTKUNDE MÜNCHEN

Seite 29

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der Duft der Speisen. Darstellungen von Altmünchner Küchen runden das Bild ab.
Den großen Münchner Söhnen und Menschen, die sich um München verdient gemacht haben, ist eine Sammlung gewidmet. Neben einem Modell der Walhalla sind 
auch die Büsten von Kandidaten, die Einzug in die Walhalla halten sollten, zu 
 sehen. Anschaulich werden die einzelnen 
Epochen an Hand von Möbeln, Bildern, 
Kupferstichen, aber auch Animationen er -
läutert. Die Lebensader der Stadt, die Isar, 
wird in einem kleinen kinoähnlichen Raum 
gewürdigt. Hier laufen historische Filme 
über die Flößer, aber auch die Ausflugsflöße der Moderne. Besonderen Raum nimmt 
das Münchner Kindl ein. Figuren, Bilder 
und Erläuterungen helfen, die Ursprünge zu 
verstehen. Interessant ist die Entwicklung 
zu sehen, wie aus dem Wappenmönch des 
18. Jahrhunderts die Verselbständigung 
und zugleich Verniedlichung der Figur wur -
de. Auch die Sprache der Münchner wird 
beleuchtet. Wer weiß schon, dass Sprachforscher unterschiedliche Nuancen etwa 
zwischen Neuhausen und Westend heraushören können. Die Würdigung des Dialektes 
hat heute besonderen Wert. Für viele bayerische Worte gibt es einfach kein Synonym, 
z. B. „Derblecken“ ist solch ein typisches 
Beispiel.
Leider hat gerade München das Problem, 
dass kaum noch bayerisch gesprochen wird, 
an den Schulen Dialekt verpönt ist und 
wer es dennoch spricht, als dümmlich oder 
zurück geblieben diskriminiert wird. Dabei 
ist gerade die Sprache, der eigene Dialekt, 
identitätsstiftend in einer globalisierten 
Welt, die oft als bedrohlich empfunden 
wird. Mit Hilfe von akustischen Beispielen 
wird die Entwicklung gut dargestellt. So 
kann der Dialog von Liesl Karlstadt mit Karl 
Valentin von 1940 über die „Semmelnknödeln“ angehört werden, aber auch moderne 
Beispiele von Tomas Wimmer oder Franz 
Beckenbauer. In einem Münchner Stadtmuseum darf natürlich der Bezug zum Bier 
nicht fehlen. Die Brauereien, ihre Geschichte und Geschichten, aber auch Maßkrüge, 
Bierfässer und Braugeräte sind zu bestaunen. Die Vielfalt ist beeindruckend.
Puppentheater und Schaustellerei
Nach diesen Einblicken in das historische 
München fahre ich in die dritte Etage. Dort 
befindet sich die Abteilung Puppentheater ⁄ 
Schaustellerei. Am Tag meines Besuches 
haben sich nur sehr wenige Besucher hier 
her verirrt. Liebevoll gestaltete Vitrinen 
geben Einblicke in die Kunst des Puppentheaters. Eine Großmutter hat ihre Enkelin 
auf dem Schoß und schaut mit ihr an 
 einem Monitor eines der berühmten 
 Kasperlestücke. Besonders fällt mir eine 
 Erklärung ins Auge, die die Geschichte der 
Puppenbühne der Verkehrspolizei München 
beschreibt. Seit 50 Jahren spielen die 
 Beamten in Schulen und Kindergärten 
 Puppentheater für die Kinder, um die Gefahren und Regeln des Straßenverkehrs 
den Kleinen spielend näher zu bringen. Der 
Erfolg gibt ihnen Recht. Besonders anrührend ist ein Brief einer Schülerin an die 
 Polizei, in dem sie beschreibt, was sie vom 
„Verkehrskasperl“ alles gelernt hat und wie 
gut es ihr gefallen hat. Vorbei an einem 
 lachenden Clown merke ich, dass ich in der 
 Abteilung Schaustellerei angekommen bin. 
Eine besondere Attraktion ist für mich ein 
Schießautomat aus England von 1940. Mit 
Eisenkugeln konnte man auf ein Hitlerbild 
zielen und diesem die Metallzähne heraus 
schießen. Am Eingang eines Nebenraumes 
wird der Zugang nur für Erwachsene er -
laubt. Die unappetitlichen Ausstellungsstücke geben Zeugnis von Geschmack und 
Zeitgeist des vorigen Jahrhunderts. Ein 
blutspuckender Geisterkopf ist nur ein 
 Beispiel für diese Kuriositäten. 
Musik und Klang
Die vierte Etage dieses Museums ist der 
Musik gewidmet. 1940 schenkte der Münchner Georg Neuner (1904–1962) dem Museum seine Musikinstrumentensammlung. Aus 
diesem Grundstock entstand im Laufe der 
Zeit eine moderne multifunktionale Ausstellung, die den Besucher zum Ausprobieren animiert. So kann der Besucher an Ver -
suchsstationen Experimente mit Klang und 
Akustik durchführen. Künstler der Musik -
hochschule spielen hier auch an historischen Instrumenten. Zuhören ist unbedingt 
erwünscht. Neben den europäischen Musik -
instrumenten werden Instrumenten aus 
 Afrika und Asien ausgestellt. In der Sammlung Musik werden Sonntagsmatineen und 
Abendkonzerte mit namhaften Künstlern 
sowie mit Laienmusikern und dem musikalischen Nachwuchs veranstaltet.
Nationalsozialismus in München
Mit dem Fahrstuhl fahre ich wieder hinunter ins Erdgeschoss. Dort befindet sich 
 etwas Abseits die Ausstellung „Nationalsozialismus in München“. Dieser Teil der 
Münchner Geschichte wird besonders unter 
dem Aspekt „München-Hauptstadt der Bewegung“ analysiert. Münchens Verflechtung 
als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung 
des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, 
wie die Bedeutung der Stadt als Medienund Rüstungsstandort. Zeitlich beginnt die 
Dokumentation im Jahre 1918. Für meine 
Generation immer wieder erschütternd ist 
die Darstellung der Anfänge des Nationalsozialismus, die Einflussnahme auf alle Bereiche des täglichen Lebens und die Indok -
trination der Bevölkerung. Zwangsläufig 
sehe ich Parallelen aus meinen Erfahrungen 
mit Diktatur und Antisemitismus. Erschreckend ist auch, dass einige Stücke, wie 
z. B. die riesigen Globen, die in der Reichskanzlei und in den Räumen auf dem Ober -
salzberg standen, durchaus ästhetische 
Ausstrahlung haben. 
Nach diesen Eindrücken kann der Besucher 
den großen Museumsshop besuchen. Gut 
finde ich, dass dieser auch zu erreichen ist, 
ohne das Museum durchquert zu haben. 
Dies ist nicht in allen Münchner Museen so. 
Wer Geschenke oder Münchner Andenken 
sucht, ist hier genau richtig. Wieder im 
schattigen Innenhof angekommen, kann 
sich dort jeder bei einer Stärkung eine 
 Erholungspause gönnen. Neben den Dauer -
ausstellungen könnte der Gast nun noch 
eine der Sonderausstellungen oder eine 
Vorstellung im Filmmuseum besuchen. 
 Dieses Museum ist immer einen Besuch 
wert. 
Der Eintrittspreis ist mit vier Euro ausgesprochen moderat. Wer Gäste hat, sollte 
unbedingt hierher kommen und Zeit mitbringen und sicherlich lernen auch die 
Münchner immer wieder etwas Neues über 
ihre Stadt. (BH)
JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
WICHTIGE INFORMATIONEN 
(zwei BMW und ein Renault) auf der Leopoldstraße auf Höhe 
des Siegestores auf, welche sich dort offensichtlich ein illegales 
Rennen lieferten. 
Die Fahrzeuge überholten das Zivilfahrzeug in sehr aggressiver 
Fahrweise und mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Dabei 
wechselten die Fahrzeuge ohne den Blinker zu benutzen wiederholt den Fahrstreifen. Ein Taxi musste stehen bleiben, um 
einen Unfall zu verhindern. Augenscheinlich gehörten die drei 
Fahrzeuge zusammen. 
An der Potsdamer Straße ⁄ Germaniastraße konnten alle drei 
Fahrzeuge nach einer Verfolgungsfahrt von ca. 1,5 Kilometern 
angehalten werden. Bei den kontrollierten Fahrern handelt es 
sich um eine 20-Jährige, einen 20-Jährigen und einen 22-Jährigen, alle aus München, bzw. Landkreis München. Gegen die 
Fahrerin sowie die beiden Fahrer wurde eine Anzeige wegen 
verbotenem Kraftfahrzeugrennen erstellt. Durch die Staatsanwaltschaft wurde die Beschlagnahme der drei Führerscheine 
der Fahrer sowie der drei an dem Autorennen beteiligten 
Pkw angeordnet. Die Fahrzeuge wurden in die polizeiliche 
 Verwahrstelle geschleppt. 
Isarvorstadt – Fußgänger überquert Fahrbahn, 
wird von Taxi erfasst und verletzt sich schwer 
Am Freitag, 27 .04.2018, gegen 00.05 Uhr, überquerte nach 
 bisherigen Erkenntnissen ein 51-jähriger Fußgänger aus dem 
Landkreis Neumarkt die Fraunhoferstraße auf Höhe der Baader -
straße. Er querte zuerst die stadteinwärts verlaufende Fahr -
bahn, hielt kurz auf der Halteinsel der Trambahn an und querte 
anschließend die stadtauswärts verlaufende Fahrbahn. 
Zur selben Zeit befuhr ein 51-jähriger Münchner mit seinem 
Mercedes-Taxi und vier Fahrgästen die Fraunhoferstraße 
stadtauswärts. Der Taxifahrer erfasste trotz einer Bremsung den 
Fußgänger. Dieser wurde auf die Motorhaube aufgeladen und 
prallte gegen die Windschutzscheibe. Der Taxifahrer bremste 
sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab, wodurch der Fußgänger 
von der Motorhaube fiel und mit dem Kopf gegen den Masten 
einer Fußgängerampel stieß. Passanten, die den Unfall nicht 
beobachtet, aber akustisch mitbekommen hatten, drehten sich 
unmittelbar nach dem Zusammenstoß zum Ereignis um und 
 gaben an, dass die dortige Fußgängerampel Rotlicht zeigte. 
Lehel – Pkw-Fahrer fährt bei Rotlicht in die 
Kreuzung ein und stößt mit einem Taxi zusammen – 
5 Personen leicht verletzt 
Am Freitag, 06.04.2018, gegen 17 .00 Uhr, fuhr ein 27-Jähriger 
mit seinem Pkw Peugeot auf der Prinzregentenstraße stadtauswärts. Im Fahrzeug befanden sich noch Bekannte des 27-Jährigen, ein 20-Jähriger aus Bielefeld und seine 53-jährige Mutter. 
Am Kreuzungsbereich zur Oettingenstraße missachtete der 
27-Jährige die rote Ampel und es kam zum Zusammenstoß mit 
einem Pkw Toyota eines 68-Jährigen, der mit seinem Taxi auf 
der Oettingenstraße in südlicher Richtung fuhr. Der 68-Jährige 
war bei Grün in den Kreuzungsbereich eingefahren. Im Fahr -
zeug des 68-Jährigen befand sich eine 81-jährige Mitfahrerin. 
Der 27-Jährige prallte mit der Front seines Peugeot gegen die 
rechte Seite des Toyota, der daraufhin auf die linke Fahrzeugseite kippte. Der Peugeot stieß anschließend noch gegen einen 
auf dem Gehweg befindlichen Begrenzungspfosten, welcher 
 abbrach.
Die Fahrzeuglenker und ihre Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen und kamen zur ambulanten Behandlung in verschiedene 
Münchner Krankenhäuser. An den Fahrzeugen der Beteiligten 
entstanden Sachschäden von ca. 8.300 Euro. Beide Fahrzeuge 
waren nicht mehr fahrbereit. Der Toyota des 68-Jährigen wurde 
durch die Taxifirma privat versorgt. Der Peugeot wurde zum 
Zwecke der Eigentumssicherung zur Polizeiverwahrstelle geschleppt. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten war die 
 Oettingenstraße ab dem genannten Kreuzungsbereich stadteinwärts für zwei Stunden komplett gesperrt. Von der Prinzregentenstraße mussten bis zum Abschluss der Unfallaufnahme 
die beiden rechten Fahrstreifen stadtauswärts für eineinhalb 
Stunden gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Schwabing – Verbotenes Autorennen 
auf der Leopoldstraße 
Einem Streifenteam der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) fielen am Samstag, 07 .04.2018, gegen 00.50 Uhr, drei Fahrzeuge 
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018

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INFORMATION
WERBEN IM TAXIKURIER
WIR UNTERBREITEN IHNEN
GERNE EIN ANGEBOT …
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG 
Engelhardstraße 6 
81369 München
 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
HIER 
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STEHEN!
Der 51-Jährige wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt 
und durch den Rettungsdienst zur stationären Behandlung in 
ein Krankenhaus gebracht. Der Taxifahrer und seine Fahrgäste 
wurden nicht verletzt. Am Taxi entstand ein leichter Sachschaden von ca. 1.500 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es 
aufgrund der Nachtzeit zu keinerlei Verkehrsbehinderungen. 
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang 
 machen können, insbesondere zu den geltenden Ampelschaltungen zur Unfallzeit, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, 
Telefon: (089) 62 16 - 33 22, in Verbindung zu setzen. 
Milbertshofen – Zusammenstoß zweier Pkw 
nach Linksabbiegevorgang 
Am Samstag, 12.05.2018, gegen 22.05 Uhr, fuhr ein 20-Jähriger mit seinem Pkw BMW die Knorrstraße stadtauswärts (nördliche Richtung) und wollte an der Kreuzung zum Frankfurter Ring 
nach links abbiegen. Dabei übersah er einen 37-jährigen Taxifahrer, der zur gleichen Zeit die Knorrstraße stadteinwärts fuhr. 
Durch den darauffolgenden Zusammenstoß wurde der 58-jährige 
Fahrgast im Taxi des 37-Jährigen schwer verletzt. Der 20-Jährige und der 37-Jährige wurden jeweils leicht verletzt. 
Der entstandene Gesamtsachschaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Während der Unfallaufnahme kam es zu Ver -
kehrsbehinderungen, da ein Fahrstreifen für etwa 1,5 Stunden 
komplett gesperrt werden musste.
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen. (TK)
istockphoto

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JULI 2018
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Sonntag, 01. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Königsplatz, 
9. M-net Münchner Sportfestival
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, 
Laufen: Bavarian Run
 ➔ 11.30 Uhr, Englischer Garten, 
Commedia im Park
 ➔ 12.00 Uhr, HochX Theater und Live Art, 
Elefant aus dem Ei
 ➔ 13.00 Uhr, Deutsches Museum, 
Robotikkurs für Fortgeschrittene
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, American 
Football (Herren): 
Munich Rangers – Würzburg Panthers
 ➔ 15.00 Uhr, Viktualienmarkt, 
Faust in allen Gassen
 ➔ 15.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Tiere im Museum – das gibt’s 
doch gar nicht oder?
 ➔ 16.00 Uhr, Fußball- 
Weltmeisterschaft, Achtelfinale
 ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Parsifal
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Don Karlos
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Semele
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Sommerkonzert der Städtischen 
Sing- und Musikschule München
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Exodus
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
Julia Chalfin & André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Prima – Eine skurril komische Collage
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Chessboard
Montag, 02. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, 
Himmel und Hände
 ➔ 16.00 Uhr, Fußball- 
Weltmeisterschaft, Achtelfinale
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Strada
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlings Erwachen
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
fastfood theater
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Erschlagt die Armen!
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 
Heinrichs Frust und Gretchens 
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Christian Elsässer Jazz Orchestra
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Wolves In The Throne Room
Dienstag, 03. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, 
Frühlings Erwachen
 ➔ 16.00 Uhr, Fußball- 
Weltmeisterschaft, Achtelfinale
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Festspiel-Gala Edita Gruberova
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Medea
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Malmsheimer
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
 ➔ 20.00 Uhr, GOP , 
Zoophobia – Eine artistische Fabel
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Albert Hammond Jr.
 ➔ 20.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
The Urban Trio
Mittwoch, 04. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, 
Himmel und Hände
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Museum, 
Verkehrszentrum, 
Mein Fahrrad hat einen Platten
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Master-Prüfungskonzert Neue Musik
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Bigband-Jazz im Doppelpack
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Arabella
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der tapfere Soldat
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Malmsheimer
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Konzert zum 
 Semesterabschluss
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Junge Choreographen
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Ron Carter – The Golden Striker Trio
Donnerstag, 05. Juli
 ➔ 17 .00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Parsifal
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer Aris Quartett
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
 
Schöne Neue Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof der Residenz, 
Bigband Fink & Steinbach
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Crowbar & Church of Misery
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Frauenzimmer
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Heinrichs Frust und Gretchens Frage 
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Junge Choreographen
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Suite Ensuite
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan und Bator
 ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, 
Die Besten Filmsongs aller Zeiten 
Freitag, 06. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, holperdiestolper
 ➔ 15.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, 
Farbenfrohe Bilderreise 
 ➔ 16.00 Uhr, Fußball- 
Weltmeisterschaft, Viertelfinale
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
L’elisir d’amore
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Janoska Ensemble
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
 
Kinder der Sonne
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schöne Neue Welt
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Semele
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
LuK – LudwigUndKunst
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Junge Choreographen
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Open Air
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir wollen es wieder tun
Samstag, 07. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Fußball- 
Weltmeisterschaft, Viertelfinale
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Kinderkonzert
 ➔ 16.00 Uhr, Museum Brandhorst, 
Musik in Bildern
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, 
Münchner Sommernachtstraum 
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Don Juan
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Arabella
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klassik-Open-Air für Familien
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
 
Isny Opernfestival 2018 – 
 Kammerkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Der tapfere Soldat
 ➔ 19.40 Uhr, Backstage, Thy Art is Murder
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Hoëcker
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Café Faux Pas
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Dogtown Munich
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Nora oder Ein Puppenheim
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Open Air
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters
Sonntag, 08. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Fantastisch komprimiert
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, holperdiestolper
 ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Schloss Nymphenburg, 
 
ein Sommertraum
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Herren): 
Munich Cowboys – Ingolstadt Dukes
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Landesjugend- 
Akkordeonorchester Bayern
 ➔ 17 .00 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Oper für alle – Parsifal
 ➔ 17 .00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Parsifal
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der tapfere Soldat
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Spirit of India – 
Langer Abend der Indischen Musik
 ➔ 18.00 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Auf ewig unser Gestern
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Heilig Abend
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Spanische Sommernacht
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Bananafishbones
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Café Faux Pas
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
 
Dogtown Munich
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Eyehategod
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Semesterabschlusskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Wien um 1900
Montag, 09. Juli
 ➔ 09.00 Uhr, TUM Campus im 
Olympiapark, Beachvolleyball
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, holperdiestolper
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Don Karlos
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tosca
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Annihilator – Backstage at Backstage
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Für Peter Ruzicka – 
Portrait zum 70. Geburtstag
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Michl
Dienstag, 10. Juli
 ➔ 09.00 Uhr, TUM Campus im 
Olympiapark, Beachvolleyball
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 
Children of Tomorrow (UA)
 ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Portrait Wayne McGregor Borderlands 
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Phädras Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 
Faust II – Erlösung!
 ➔ 20.00 Uhr, Fußball- 
Weltmeisterschaft, Halbfinale
Mittwoch, 11. Juli
 ➔ 09.00 Uhr, TUM Campus im 
Olympiapark, Beachvolleyball
 ➔ 10.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Homevideo
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, i-Solo
 ➔ 20.00 Uhr, Fußball- 
Weltmeisterschaft, Halbfinale
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jazznacht der 
Hochschule Musik & Theater München
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
2. Festspiel-Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, >Bayerische Staatsoper, 
Anja Harteros & Wolfram Rieger
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Richard III
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
Donnerstag, 12. Juli
 ➔ 09.00 Uhr, TUM Campus im 
Olympiapark, Beachvolleyball
 ➔ 18.00 Uhr, Schauburg, 
 
Girls, Gals, Sisters!
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Don Karlos
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
In den Straßen keine Blumen
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Strada
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, 
Stray From The Path
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 
Belladonna – Wie soll die Frau sein
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und Live Art, 
Emina – Unchained
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Margarete Folgenschwer oder 
Die Gretchen-Wette
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
La femme c’est moi
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Mola
Freitag, 13. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, 
Rudern: 9. Drachenbootrennen der TUM 
und der LMU
 ➔ 18.00 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Auf ewig unser Gestern
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Don Juan
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Jahreskonzert des Jugend- 
Sinfonieorchesters
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
 
Lucky Bastrards Backstageklub
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tosca
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Verdi-Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Eine ImproShow
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
 
In den Straßen keine Blumen
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
SERVICE

Seite 33

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➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Bal du 14 Juillet
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Descendents
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
fastfood theater
 ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Soldout
Samstag, 14. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Fußball- 
Weltmeisterschaft, Spiel um Platz 3
 ➔ 16.00 Uhr, Volkstheater, 
Lucky Bastrards Backstageklub
 ➔ 16.00 Uhr, Galli Theater München, 
Märchenkarussell
 ➔ 18.30 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Café Faux Pas
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Blasorchester 
St. Michael München-Perlach
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Il trittico
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Nothing Twice
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Bis ans Ende ihrer Tage
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Strada
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Junk
 ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Günther Groissböck & Gerold Huber
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 
Reggae Summer 2018
 ➔ 22.00 Uhr, Neues Rathaus, 
Christopher Street Day – 
16. CSD-Rathausclubbing
Sonntag, 15. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Orlando Paladino
 ➔ 11.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Sinfonieorchester München 
Andechs
 ➔ 17 .00 Uhr, Fußball- 
Weltmeisterschaft, Finale
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Christopher Marlowe – Doctor Faustus
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Strada
 ➔ 18.00 Uhr, Schauburg, Eins zu Eins
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Le nozze di Figaro
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Café Faux Pas
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl!
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Jagdszenen aus Niederbayern
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
3. Festspiel-Kammerkonzert
Montag, 16. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Eins zu Eins
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Alles auf Anfang
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Il trittico
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg, >25Feet
 ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
fastfood theater
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, King Crimson
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Coro de la 
Universidad Autónoma de Bucaramanga
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
 
Das blaue blaue Meer
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Theaterbar
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Tyler Bryant & The Shakedown
 ➔ 20.30 Uhr, Reithalle München, 
Die Vorübergehenden
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Earforce
Dienstag, 17. Juli
 ➔ 09.30 Uhr, Schauburg, 25Feet
 ➔ 18.00 Uhr, Olympiastadion 
München, Laufen: B2Run München
 ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Le nozze di Figaro
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner 
Kaspar und das ewig’ Leben
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, King Crimson
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
La Strada
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Lehman Brothers – Aufstieg und Fall 
einer Dynastie
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
4. Festspiel-Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Krassimira Stoyanova & Jendrik 
Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Stephan Zinner
Mittwoch, 18. Juli
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Don Juan
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schöne Neue Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
!!Faust Fake Faust!?
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Foxfinder
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Frauenzeitalter
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gayle Tufts
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Lizzy Aumeier
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Canciones populares
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Stephan Zinner
 ➔ 20.30 Uhr, Gasteig, 
Christian Überschall – Von Speed 
Dating bis Nordic Stalking
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Yellowjackets
Donnerstag, 19. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Love
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, So klingt Tiflis – 
Mehrstimmig, modern, georgisch
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Vanitas. Natura morta in un atto
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer Quartonal
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
!!Faust Fake Faust!?
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Black Rat Concerts
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Frauenzeitalter
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger, 
Multi-Percussion
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Stefan Otto
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 
Wolfgang Krebs
Freitag, 20. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Funkhaus München, 
Abschlusskonzert re:compose
 ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, R.E.S.P .E.C.T.
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Horses
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Das Rheingold
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Clemente Trio
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Insgeheim Lohengrin
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Vanitas. Natura morta in un atto
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, 
Eheurlaub
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 
Franziska zu Reventlow
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Frauenzeitalter
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, HG Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger, 
Multi-Percussion
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Festspielkonzert ATTACCA
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Tina Häussermann
Samstag, 21. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Herren): 
Munich Cowboys – Kirchdorf Wildcats
 ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, 
Der Bär, der nicht da war
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Münchener Tierpark 
Hellabrunn, AOK Aktionswochenende
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Jahreskonzert des Sinfonieorchesters
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Doktor Faust
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Musikmetropolen der Welt – 
 
Münchner Gschichtn
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alfred Mittermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Schlangenei
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Duo Aubert – Hoefs – Brazil Klassik
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Frauenzeitalter
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Stephan Lucas
 ➔ 20.30 Uhr, Reithalle München, 
 
Die Vorübergehenden
 ➔ 20.30 Uhr, Marstallplatz, 
Oper für alle 2018
Sonntag, 22. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor
 ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, 
12. Tag der Laienmusik
 ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wasser Marsch
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
 
American Football (Herren): 
Munich Rangers – Burghausen Crusaders
 ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, The Burg
 ➔ 17 .00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Die Walküre
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Gitarrenkonzert
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Fürstenried, 
Open-Air-Konzert 
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Pumuckl – Das Musical
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 
 
Schöne Neue Welt
 ➔ 19.00 Uhr, Münchener Tierpark 
Hellabrunn, AOK Aktionswochenende
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in München
JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

Seite 34

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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Arienabend des Opernstudios 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Romeo + Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce
 ➔ 20.30 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Cembalo-Matinée
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
 
King Luis & Pestalozzi-Bigband
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Münchner Musikkritiker machen Musik
Montag, 23. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Pumuckl – Das Musical
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Orlando Paladino
 ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
fastfood theater
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
La Strada
 ➔ 19.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Jazzsommer im Bayerischen Hof
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gankino Circus
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
In einem Jahr mit 13 Monden
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Piotr Beczala & Helmut Deutsch
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
VolxGesang
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
 
King Luis & Pestalozzi-Bigband
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Jazzsommer im 
Bayerischen Hof
Dienstag, 24. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Olympiapark Süd, 
Kids Carraldo
 ➔ 17 .00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Siegfried
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiapark, 
Laufen: Sommernachtslauf
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer Quatuor Akos
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
!!Faust Fake Faust!?
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Chick Corea & The Akoustic Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Philipp Lahm
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Hellfreaks & Buried in Smoke
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Jazzsommer im 
Bayerischen Hof
Mittwoch, 25. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Olympiapark Süd, 
Kids Carraldo
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Orlando Paladino
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
 
La traviata
 ➔ 19.00 Uhr, Sammlung Schack, 
Nachtstimmungen – 
In der Einsamkeit der Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
!!Faust Fake Faust!?
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Mad Sin, 
The SIlver Shine & Krashkarma
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Fräulein Julie
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
 
Jazzsommer im Bayerischen Hof
Donnerstag, 26. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Olympiapark Süd, 
Kids Carraldo
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Les Vêpres siciliennes
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Giesinger Kulturpreis 2018
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
Cris Cosmo & Rob Schröder
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Am Kältepol – 
Erzählungen aus dem Gulag
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Big Sandy & The Flyrite Boys
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Junk
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Fräulein Julie
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
 
Jazzsommer im Bayerischen Hof
Freitag, 27. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
Götterdämmerung
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Orlando Paladino
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Der Balkon
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Eines langen Tages Reise in die Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, GOP , Dummy
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lars Reichow
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Magie unterm Sternenzelt
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Noche de Cumbia
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
 
Shoshin & Captain Asshole
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Chaos Blast Zone
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Fräulein Julie
Samstag, 28. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Damen): 
Munich Cowboys – Cologne Falconets
 ➔ 16.00 Uhr, Feierwerk, 
10 Jahre Sound of Munich Now – 
Open Air
 ➔ 17 .30 Uhr, GOP , Dummy
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, 
La traviata
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Moses
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, MUT
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bumillo
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
Dietrich ""Piano"" Paul
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
5. Festspiel-Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Romeo + Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
 
13. Deutsche Luftgitarrenmeisterschaft
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Fräulein Julie
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
 
Jazzsommer im Bayerischen Hof
Sonntag, 29. Juli
 ➔ 14.30 Uhr, GOP , Dummy
 ➔ 15.00 Uhr, Viktualienmarkt, 
Faust in allen Gassen
 ➔ 16.30 Uhr, Sendlinger Tor Kino, 
André Rieu – Amore: My Tribute to Love
 ➔ 17 .00 Uhr, Prinzregententheater, 
Orlando Paladino
 ➔ 18.00 Uhr, Nationaltheater, 
 
Les Vêpres siciliennes
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiastadion 
München, Ed Sheeran
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Moses
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Luke Noa
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg
Montag, 30. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Glyptothek, 
Die Welt der griechischen Mythologie
 ➔ 10.00 Uhr, Staatliche Antikensammlungen, Die Welt der griechischen 
Mythologie
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiastadion 
München, Ed Sheeran
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Aus einem Totenhaus
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Moses
 ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, 
fastfood theater
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ministry
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg
Dienstag, 31 Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Glyptothek, 
Die Welt der griechischen Mythologie
 ➔ 10.00 Uhr, Staatliche Antikensammlungen, Die Welt der griechischen 
Mythologie
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Museum, 
Verkehrszentrum, 
 
Wie das Auto laufen lernte
 ➔ 16.00 Uhr, Nationaltheater. Parsifal
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
A Spider Murphy Story
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Helmet, Smoke The Sky, Ondt Blod & 
The Cromptons
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Rebecca Trescher Ensemble 11
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JULI 2018
 ➔ 01.07 .-31.07 . täglich 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2018
 ➔ 01.07 .-31.07 . täglich 21.15 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne
 ➔ 01.07 .-31.07 . täglich 15.00 Uhr, Deutsches Museum, Mitmach-Programm
 ➔ 01.07 .-31.07 . täglich 10.00 Uhr, Kunsthalle München, Du bist Faust - Goethes Drama in der Kunst
 ➔ 01.07 .-31.07 . So-Do 10.00 Uhr, Staatliche Münzsammlung, Faust ⁄ Gesichter
 ➔ 01.07 .-29.07 . Sa-So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila
 ➔ 01.07 .-29.07 . Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Mirandolina
 ➔ 01.07 .-29.07 . So 13.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Kinder können Kunst ...
 ➔ 01.07 .-22.07 . Mo-Fr 14.00 Uhr, Sa+So 11.00 Uhr, Olympiapark Süd, Tollwood Sommerfestival
 ➔ 01.07 .-21.07 . Fr-So 20.00 Uhr, Sa 17 .30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP , Kawumm
 ➔ 01.07 .-21.07 . Do-Sa 19.30 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg
 ➔ 01.07 .-06.07 . täglich 22.00 Uhr, Gasteig, Faust aufs Auge - Filmfest München
 ➔ 02.07 .-30.07 . Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 03.07 .-21.07 . Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Sherlock Holmes & Der Tod des Bayernkönigs
 ➔ 03.07 .-31.07 . Di 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating
 ➔ 05.07 .-28.07 . Do-Sa 21.00 Uhr, Münchner Sommertheater im Englischen Garten, Tartuffe
 ➔ 06.07 .-15.07 . Fr-So 20.00 Uhr, Lunatico im Theatron des Ostparks, Ein Sommernachtstraum
 ➔ 13.07-29.07 . Fr+Sa 20.00 Uhr, So 19.30 Uhr, Galli Theater München, Männerschlussverkauf
 ➔ 17 .07-21.07 . Di 11.00 Uhr, Mi+Do 14.00 Uhr, Fr+Sa 20.00 Uhr, Deutsches Theater, The Hound of the Baskervilles
 ➔ 19.07 .-28.07 . Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
 ➔ 19.07 .-27 .07 . Di-Sa 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jesus Christ Superstar
 ➔ 24.07 .-29.07 . Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Yamato – The Drummers of Japan Chousensha
 ➔ 25.07 .-29.07 . Mi-Mo 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller
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34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
SERVICE

Seite 35

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
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stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Grundkurs
Montag, 09.07 ., 23.07 ., jeweils von 17 .30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 04.07 ., 11.07 ., 18.07 ., 25.07 ., jeweils von 17 .30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 07 .07 ., 14.07 ., 21.07 ., 28.07 ., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 02.07 ., von 17 .30 bis 18.30 Uhr
Samstag, 07 .07 ., von 9 bis 10 Uhr
Montag, 16.07 ., von 17 .30 bis 18.30 Uhr
Samstag, 21.07 ., von 9 bis 10 Uhr
Montag, 30.07 ., von 17 .30 bis 18.30 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 19.07 ., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 20.07 ., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 18.07 ., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5 ⁄ 2018 28. August bis 25. September 2018
➔ Kurs 6 ⁄ 2018 06. November bis 4. Dezember 2018
➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr
 
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367 , E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
AUSBILDUNG
➔ JULI 2018
JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

Seite 36

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DIESE PREISE KOMMEN WIE GERUFEN
Landsberger Straße 222
80687 München
T elefon: 089/547 177-95
info.lbs@toyota-dit.de
Frankfurter Ring 166
80807 München
T elefon: 089/3509667-30
info.ffr@toyota-dit.de
Neumarkter Straße 80
81673 München
T elefon: 089/437370-25
info.nms@toyota-dit.de
Prius + MPV Hybrid Comfort
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), Systemleistung 73 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe, Neuwagen.
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket
- Bremsassistent
- Berganfahrassistent
- Pre-Crash Safety Sytem
- Reifendruckwarnsystem
- Spurhalteassistent
- el. Außenspiegel einklappbar und beheizt
- Privacy-Glas
- Wärmeschutzverglasung
- Nebelscheinwerfer
- Regensensor
- LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent
- LED-T agfahrlicht
- Multimedia Audiosystem T oyota T ouch 2
- 6,1-Zoll Display mit T ouchscreenfunktion
- Start-Stopp-System
- Start-Stopp-System
- Smart-Key-System
- Bluetooth-Freisprecheinrichtung
- USB / AUX Anschlüsse
- Rückfahrkamera
- Klimaautomatik
- Lederausstattung
- Leichtmetall-Felgen
Anzahlung 2.030,00 €
Nettodarlehensbetrag 25.201,68 €
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
Sollzins geb. p.a. 3,99 %
eff ektiver Jahreszins 3,99 %
Vertragslaufzeit 48 Monate
Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3.9/3.9/3.5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieeffizienyklasse A+.
UPE 1) 36.509,41 € 
Ihr Preisvorteil 2) 6.519,41 € Hauspreis 29.990 €
Monatl. Finanzierungsrate 3) (inkl. MwSt.und Fracht) 569 €
1) Unverbindliche Preisempfehlung des Hersteller/Importeurs/Listenpreis. 2) Preisvorteil gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Hersteller/Importeurs/Listenpreis. 3) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln, für die das Autohaus als ungebundener Vertreter tätig ist. Das Angebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus 
vermittelt Darlehensverträge verschiedener Darlehensgeber. Abbildung zeigt Sonderausstattung.