TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Juli 2018
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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STRASSENKUNST DER BOULEVARD LEOPOLD DAMALS UND HEUTE SCHLAGADER DIE LEOPOLDSTRASSE VOM SIEGESTOR BIS ZUR MÜNCHNER FREIHEIT SZENE UND KRAWALLE DAS SCHWABING DER 60ER UND 70ER-JAHRE ➔ EINE MÜNCHNER LEGENDE LEBT OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MYTHOS SCHWABING MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JULI 2018 100 JAHRE TAXI-MÜNCHEN EG Die große Feier für alle Mitglieder am Samstag, 21. Juli 2018 ab 14 Uhr im Augustiner Schützengarten
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Im Aktionszeitraum vom /zero.lf/one.lf./zero.lf/four.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf bis /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf erhalten Sie beim Erwerb (Kauf, Leasing, Finanzierung) eines ausgewählten Fahrzeugmodells der Marke Volkswagen Pkw und nachgewiesener Verwertung Ihres Diesel-Pkw-Altfahrzeugs (Schadstoffklasse Euro /one.lf–/four.lf) eine modellabhängige Umweltprämie. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer. Das zu verschrottende Altfahrzeug muss zum Zeitpunkt der Neufahrzeugbestellung mindestens /six.lf Monate auf Sie zugelassen sein und bis spätestens einen Kalendermonat nach Zulassung des Neufahrzeugs durch einen zertifizierten Verwerter verschrottet werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten jährlichen Fahrleistung. Hauspreis (brutto): /two.lf/two.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/nine.lf/nine.lf € inkl. Überführungskosten nach München inkl. Diesel-Umweltprämie: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf Anzahlung: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /one.lf/seven.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/nine.lf/nine.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf % Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/three.lf./four.lf/two.lf/two.lf,/eight.lf/eight.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /three.lf/eight.lf/three.lf,/eight.lf/one.lf € /two.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Noch /three.lf/zero.lf verfügbare Fahrzeuge vor der Wies’n mit Diesel-Umweltprämie bis zum /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf sichern. /one.lf
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Im Aktionszeitraum vom /zero.lf/one.lf./zero.lf/four.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf bis /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf erhalten Sie beim Erwerb (Kauf, Leasing, Finanzierung) eines ausgewählten Fahrzeugmodells der Marke Volkswagen Pkw und nachgewiesener Verwertung Ihres Diesel-Pkw-Altfahrzeugs (Schadstoffklasse Euro /one.lf–/four.lf) eine modellabhängige Umweltprämie. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer. Das zu verschrottende Altfahrzeug muss zum Zeitpunkt der Neufahrzeugbestellung mindestens /six.lf Monate auf Sie zugelassen sein und bis spätestens einen Kalendermonat nach Zulassung des Neufahrzeugs durch einen zertifizierten Verwerter verschrottet werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagen.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten jährlichen Fahrleistung. Hauspreis (brutto): /two.lf/two.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/nine.lf/nine.lf € inkl. Überführungskosten nach München inkl. Diesel-Umweltprämie: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf Anzahlung: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /one.lf/seven.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/nine.lf/nine.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf % Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/three.lf./four.lf/two.lf/two.lf,/eight.lf/eight.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /three.lf/eight.lf/three.lf,/eight.lf/one.lf € /two.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Noch /three.lf/zero.lf verfügbare Fahrzeuge vor der Wies’n mit Diesel-Umweltprämie bis zum /three.lf/zero.lf./zero.lf/six.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf sichern. /one.lf Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7 .30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Wichtige Information ⁄ Einladung Ordentliche Generalversammlung 05 Jubiläum ⁄ Einladung zur 100-Jahr-Feier der Taxi-München eG 09 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10 Titelthema ⁄ Mythos Schwabing – Eine Münchner Legende lebt 12 Messe München ⁄ Aktuelles Programm 23 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Juli 2018 23 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24 Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Wiener Würstchen 26 Stadtinfo ⁄ Volks-Sport und Volks-Tanz 26 Stadtkunde München ⁄ Das Münchner Stadtmuseum 28 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 30 Service ⁄ Veranstaltungskalender Juli 2018 32 Ausbildungstermine ⁄ Juli 2018 35 Impressum 35 atelier-tacke.de Fahrerlaubnisverordnung (FEV) Leistungs-, Sehtest sowie ärztliche Untersuchungen. PIMA Gesundheitszentrum München Ingolstädter Straße 5 80807 München Ohne Voranmeldung. Donnerstag: 09:00 Uhr - 16:00 Uhr Beratungshotline. Tel.: +49 89 5880115 - 94 Mo. - Fr. 09:00 Uhr - 16:00 Uhr Ohne Voranmeldung! Schon ab 99,00€! Schnell, flexibel & unkompliziert! www.pima.deTAXILKW BUS JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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Berichtigung Hauptzollamt In unserer letzten Ausgabe berichteten wir, dass das Gebäude des Hauptzollamtes in der Landsberger Straße 124 am 9. September 2018, dem Tag des Offenen Denkmals, zur öffentlichen Besichtigung die Tore öffnet. Die Pressestelle des Hauptzollamtes teilt uns nun mit, dass auch am Tag des Offenen Denkmals eine Besichtigung des Hauptzollamtes NICHT möglich ist. Wir bitten um Entschuldigung. (TK) Die MVG lässt den Tiger springen Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) erweitert ihr Angebot mit einem flexiblen Mobilitätsservice, der sich nach persönlichem Bedarf anfordern lässt. Kunden, die in etwa die gleiche Fahrtstrecke haben, teilen sich dann ein Auto mit Fahrer. Als Ergänzung zu U-Bahn, Tram, Bus, MVG Rad, CarSharing und Taxiverkehr können die Münchnerinnen und Münchner in Zukunft per Smartphone ein MVG- Fahrzeug bestellen. Das Angebot soll die Lücken schließen, die der klassische ÖPNV nicht bedienen kann. Autofahrer, aber auch Radfahrer und Fußgänger er - halten damit die Möglichkeit, den Weg zur nächsten Linienverkehrshaltestelle, U-Bahn- oder S-Bahnstation zu über - brücken. Der neue Fahrdienst wird in einer ersten Stufe zunächst nur an Samstagen zwischen 19 Uhr und 2 Uhr angeboten. Ab zweiter Stufe soll der MVG IsarTiger auch am Freitagabend fahren. Start der gewählten Verbindung ist immer ein MVG-Haltepunkt im Bediengebiet. Zu beachten ist: Der Tiger darf sein festgelegtes Revier nicht verlassen. Die Preise sind noch in der Entwicklung, so MVG-Projektleiter Andreas Steinbeißer. Spätestens ab Oktober, wenn jeder den Service kennen sollte, müssen die Fahrtkosten stehen. Diese werden sich aus einer Grundpauschale und einem Kilometerpreis zusammensetzen und preislich zwischen MVV-Tarif und Taxitarif liegen. In der letzten Ausbaustufe soll der neue MVG IsarTiger in Zusammenarbeit mit den Münchner Taxiunternehmen fahren. Eine Konkurrenz wolle man vermeiden, so Steinbeißer. Da das Taxigewerbe in den öffentlichen Personennahverkehr integriert ist, können beide Verkehrsträger von einer engeren Zusammenarbeit nur profitieren. Gemeinsam mit den Vertretern der Münchner Taxizentralen wurden im Vorfeld Gespräche geführt, um Kooperationen auszuloten und auszuarbeiten. Bis dahin wird der IsarTiger ausschließlich durch gasbetriebene VW Caddys der MVG betrieben, die von Mitarbeitern der Ver - kehrsgesellschaft gelenkt werden. Die genaue Fahrtroute im entsprechenden Be diengebiet legt ein Algorithmus unter Berücksichtigung der Buchungen fest, so dass sich die Kunden die Fahrtkosten teilen und die Fahrzeuge optimal ausgelastet sind. Ziel des Projektes ist es, Autofahrer, die bisher keine Kunden des ÖPNV sind, den Umstieg auf die öffentlichen Verkehrssysteme schmackhaft zu machen, was nur mit sicheren, bequemen und umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten erfolgreich sein kann. Die Reduzierung des Straßenverkehrs wird ein wesentlicher Beitrag für mehr Lebensqualität in unserer Stadt sein. (FK) Taxistand am Zentralen Omnibus- Bahnhof (ZOB) In den vergangenen Jahren, seit Freigabe der Liniengenehmigung für Fernbusse, hat sich die Taxinachfrage am ZOB um ein vielfaches erhöht. Waren die seit Inbetriebnahme des ZOB eingerichteten fünf Stellplätze vom ersten Tag an bereits zu wenig, so benötigt das Taxigewerbe inzwischen eine Aufstellfläche für 12 bis 15 Taxis, um der gestiegenen Nachfrage das passende Angebot zu bieten. ➔ DIE GENOSSENSCHAFT 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018 AKTUELLE INFORMATIONEN
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Das Parkplatzmanagement im ZOB betreibt das Bayerische Rote Kreuz, genauer gesagt die sogenannten Rot-Kreuz-Betriebe (RKB), also ein wirtschaftlich arbeitender Tochter - betrieb des BRK-Kreisverband München. Mit jedem zusätzlichen Taxistellplatz im ZOB gehen dem RKB Flächen verloren, die bei Nutzung durch zahlende Parker Umsatz bringen. Auch wenn nur 5 Taxistandplätze angeordnet und beschildert sind, so kommt es doch immer wieder zu Situationen, bei denen an die 20 Taxis auf ihre Fahrgäste warten, z.B. wenn Reisebusse mit Buszubringer-Service unserer großen Partner- Unternehmen ankommen und auf die vorbestellten Taxis warten. In vielen Gesprächen zwischen dem RKB und der Taxi München eG wurden zahlreiche Möglichkeiten erörtert, wie man das Taxiproblem in den Griff bekommen kann. Leider wird hier das Taxi nicht als Dienstleister anerkannt, das Fahrgäste, und damit den eigentlich Geschäftsgegenstand eines Busbahnhofs, von und zum ZOB befördert. Der aktuelle Stand der Gespräche sieht nun seitens der Rot-Kreuz-Betriebe die Absicht vor, die Bereitstellung am ZOB nur noch gegen Gebühr zu ermöglichen. Diese Lösung ist in keinster Weise im Sinne des Taxigewerbes, und vor allem auch nicht im Interesse unserer großen Partner-Unter - nehmen, die bereits signalisiert haben, unter diesen Umständen den ZOB nicht mehr anzufahren und auf andere Abfahrtsstellen zu wechseln. Parallel hierzu sind bereits Planungen in Vorbereitung, die Bereitstellung für den ZOB künftig außer - halb abzuwickeln. (TK) Nachdem es bei den Vorstellungen des RKB unseren Mitgliedern an den Geldbeutel gehen soll, möchten wir Ihnen den letzten Schriftwechsel mit den konkreten Vor stellungen des Roten Kreuzes nicht vor enthalten: Sehr geehrter Herr Kroker, nach über einem Jahr Prüfung und Klärung der technischen Voraussetzungen wollen wir nun endlich die Anfahrt von Taxis im ZOB München neu regeln. Die bisherige Lösung über Taxiknopf ein- und über Sprechtaste wieder auszufahren war ein Provisorium und nicht immer ideal (Sie erinnern sich an die Situation Ende August letzten Jahres, als Kollegen für ca. 15 Minuten nicht mehr ausfahren konnten). Statt Taxiknopf und Sprechtaste sollen Taxi mit einer so genannten Keycard (Transponderkarte, Parkkarte) ein- bzw. ausfahren. Die Karten sind an den Kassenautomaten aufladbar und hinterlegt ist der vergünstigte Taxitarif wie folgt: ➔ 0–20 Minuten 0,00 Euro ➔ 21–40 Minuten 0,50 Euro ➔ 41–60 Minuten 1,00 Euro Ab der 61. Minute gilt Normaltarif von 1,50 Euro je angefangene halbe Stunde. Der Tarif gilt täglich 24 Stunden ausschließlich für die gelben bzw. elfenbeinfarbigen Taxi nach Definition und ist nicht an Privatfahrzeuge übertragbar. Die Über - wachung erfolgt durch uns; bei Missbrauch wird die Karte sofort gesperrt und ggf. weitere Schritte gegen den Karteninhaber eingeleitet. Der Preis pro Karte beträgt 20 Euro. Darin enthalten sind die Kosten für Karte, Einrichtung und Bearbeitung sowie ein bereits aufgeladenes Guthaben von 10 Euro. Bei Verlust stellen wir gegen eine Bearbeitungsgebühr von 10 Euro eine neue Karte aus. Die Kartennummer bleibt. Das Gut- ➔ EINLADUNG ➔ DIENSTAG, 26. JUNI 2018 ➔ ARNULFSTRASSE 52 ➔ SAAL IM AUGUSTINER KELLER ➔ BEGINN: 10.00 UHR, EINLASS: 9.00 UHR WICHTIGE INFORMATION ⁄ GENOSSENSCHAFT DER MÜNCHNER TAXI-UNTERNEHMEN EG ORDENTLICHE GENERALVERSAMMLUNG Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post. MITMACHEN UND GEWINNEN Während der Generalversammlung erfolgt die Verlosung eines neuen Datenfunksystems vom Typ HALE TT-01 unter den anwesenden Mitgliedern. Viel Glück! JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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haben geht nicht verloren, es wird einfach auf die neue Karte übertragen. Für jede Aufladung (mindestens 10 Euro) kann eine Quittung am Kassenautomaten angefordert werden. Alle vorgenannten Beträge ver - stehen sich Brutto. Ein- und Ausfahrt er - folgt weiterhin über Arnulfstr. 17 (an der Spardabank) und unter der Hackerbrücke. Die Notwendigkeit der Sonderregelung für die Besucher der Diskothek „neuraum“ an den Wochenenden (Einfahrt über die Schranke für das Nebengebäude an der Arnulfstr. 19 und Ausfahrt über die rechte Busspur) möchten wir in diesem Rahmen ebenfalls neu überdenken, würden Sie aber hierüber noch gesondert informieren (Hintergrund: Einige Busunternehmer verlassen in dieser Zeit den ZOB über die rechte Busspur ohne Bezahlung).Die Verteilung der Karten sollte zentral über Ihre Innung er - folgen, da nur Sie Zugang zu den Unternehmensdaten, wie auch KFZ Kennzeichen und der bis zu 4-stelligen Taxinummer haben. Jede Karte soll einem Fahrzeug eindeutig zugeordnet werden.Selbstverständlich er - stellen wir noch eine gesonderte Bedienungsanleitung, die Sie dann zusammen mit den Karten an die jeweiligen Taxiunter - nehmer übergeben können. Die Umstellung soll zum 01.07 . spätestens 01.08.2018 erfolgen. Alle Fahrzeuge ohne Karte müssten ab dann den Normaltarif bezahlen. Welche Taxivereinigung sollen wir aus Ihrer Sicht ebenfalls anschreiben? Ich freue mich auf Ihr Feedback und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Mit freundlichen Grüßen Rot Kreuz Betriebe BRK-Kreisverband München Perchtinger Str. 5, 81379 München Datenfunk-Tipps ➔ HALE TT-01: Integriertes Taxameter Im Herbst 2017 hat die Firma HALE für ihr neues Terminal TT-01 mit integriertem Taxameter (ITM) endlich die europaweite Zulassung durch die Behörden erhalten. Seit Frühjahr 2018 ist die Erweiterung lieferbar. Um sicher zu gehen, dass das im HALE TT-01 integrierte Taxameter auch im Betriebsalltag zuverlässig läuft, haben drei Münchner Kollegen die Zusatzfunktion ausgiebig getestet. Das Ergebnis aller Kollegen ist positiv. Ausfälle wurden nicht bekannt und die vorhandenen Funktionen arbeiteten reibungslos mit dem integrierten Taxameter zusammen. Bei Neuanschaffung eines HALE TT-01 können Sie ab sofort das Gerät mit einem integrierten Taxameter bestellen. Für diese Erweiterung werden 250 Euro (netto) fällig. In diesem Zusammenhang ist für die Mitglieder der Taxi-München eG natürlich von Interesse, ob sie bereits vorhandenen HALE TT-01 nachrüsten lassen können. Der Hersteller bietet eine Umrüstung zu einem Preis von 240 Euro netto an. Im Zuge der Nachrüstung können Sie optional eine Garantieverlängerung Ihres Gerätes um ein Jahr für 60 Euro abschließen. Die Abwicklung wird über das Datenfunkbüro der Taxi- München eG durchgeführt. Während der Umrüstzeit stellt Ihnen die Taxi-München eG ein Leihgerät zur Verfügung. Wenn auf Ihrem Gerät ein Navigationssystem oder die Sprechfunkersatzlösung (Push-to-talk) installiert ist, können Sie selbstverständlich beides nach der Umrüstung auf Ihrem ITM weiterverwenden. Welche Vorteile bietet dem Unternehmer das HALE TT-01 mit ITM? Die Vorteile sind vielfältig. Die modernen Fahrzeuge haben alle immer weniger Platz, die Unterbringung von Datenfunkgerät, Sprechfunkgerät, Navigationssystem und Taxameter werden immer schwieriger. Mit der nun verfügbaren Ausbaustufe des HALE TT-01 brauchen Sie nur noch ein Gerät, auch bei Fahrzeugwechsel wird die Umrüstung entsprechend einfacher. Weiter können Sie mit einem HALE TT-01 Ihren buchhalterischen Aufwand (z.B. Ur - sprungsaufzeichnungen des Taxameters) minimieren. Unsere Lösung ist ohne weiteren Aufwand für die Teilnahme am HALE-Datencenter vorbereitet, um bereits heute schon die höchst wahrscheinlich kommenden Verpflichtung zur digitalen Aufzeichnung zu er - füllen. Ihre Umsätze werden über das HALE TT-01 sicher und nach den neuesten datenschutzrechtlichen Vorschriften auf einem HALE-Server gespeichert und gemäß den steuerrechtlichen Regelungen 10 Jahre aufbewahrt. Ihnen bleibt damit mehr Zeit zum aktiven Fahren. Sie können mit dem HALE TT-01 auch noch einen Schritt weiter gehen und das inzwischen steuerrechtlich anerkannte INSIKA-Verfahren wählen. Auch hier können Sie Ihre Umsatzdaten auf einem HALE-Server abspeichern und dort bearbeiten, die Unverfälschtheit der Daten wird durch das INSIKA-Verfahren nachgewiesen. Unser Datenfunkbüro steht Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung! (NL) 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
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www.volkswagen-taxi.de Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Besonders für Sie. Der Passat Variant1 als Taxi. Den Wunsch des Fahrgasts, schnell und sicher Ziele zu erreichen, erfüllt der Passat Variant perfekt. Im großzügigen Innenraum finden bis zu vier Fahrgäste reichlich Platz – und dank bis zu 1.780 Liter Ladevolumen auch deren Reisegepäck. Und damit Sie sich noch besser auf den Verkehr und Ihre Fahrgäste konzentrieren können, erhalten Sie durch optionale Assistenten wie die City-Notbremsfunktion oder die Fußgängererkennung mehr Unterstützung pro Kilometer. 1 Kraftsto ffverbrauch in l/100 km: 7,3–3,8 (kombiniert), CO 2 -Emissionen in g/km: 168–96 (kombiniert). Fahrgasttraum. GRABARZ & PARTNER Volkswagen AG Job-Nr. A-VW-26-170292-D Sonderfahrzeuge Taxi: Passat Variant/Fahrgasttraum (PV3430_Ansatz) Format 210 x 297 mm Grundreinzeichnung DU 00.00. VW_SF_Passat_210x297_15910.indd 1 11.05.18 08:35
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Das Poster „TaxiTalk“ der BZP ist im PDF-Format als Download unter www.taxi-muenchen.de oder unter www.taxi-bayern.de verfügbar. 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
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Sie erhalten hiermit die Nutzungsrechte für den Werbefilm. Das Video ist in enger Zusammenarbeit mit dem BZP und der Agentur Elephantlogic in Berlin entstanden. Es soll der Bevölkerung und Politik erklären, weshalb Ihre Arbeit für alle Menschen extrem wichtig ist und eine möglichst breite Öffentlichkeit erreichen. Unterstützen Sie unser Gewerbe, damit wir unsere Dienstleistungen auch in Zukunft sicher und zuverlässig anbieten können. Sie machen damit nicht nur gute Werbung für unsere Arbeit, sondern vor allem auch für sich selbst. Das Video finden Sie auf dem YouTube-Kanal der Taxi-München eG (Suchbegriffe „taxi münchen eg“) oder direkt beim BZP unter https://www.youtube.com/watch?v=gi_82MjWbLM. Zum Einspielen auf Ihrer Internetseite klicken Sie unterhalb des Videos auf „Teilen“ und anschließend auf „EINBETTEN“. Scrollen Sie im sich öffnenden Fenster herunter und entfernen Sie das Häkchen bei „Nach Ende des Videos vorgeschlagene Videos anzeigen“. Danach klicken Sie unterhalb auf „KOPIEREN“. In der Zwischenablage wurde damit ein HTML-Code gespeichert, den Sie auf Ihrer Homepage einbinden können. Alternativ können Sie den Film als .mp4-Format auf der Kampagnenseite www.verlässlich-ist-modern.de herunterladen und die Datei auf Ihrer Webseite integrieren. Des Weiteren können Sie ab sofort ein Poster im PDF-Format (siehe Abbildung linke Seite) von den Internetseiten der Taxi-München eG (www.taxi-muenchen.de) und des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. (www.taxi-bayern.de) herunterladen. Es soll dabei helfen, Ihre Mitarbeiter für gewerbepolitische Themenkomplexe zu sensibilisieren und stellt die Vorteile und Stärken der Branche in den Vordergrund. Knappe und schlüssige Argumente für den Umgang mit Themenfeldern wie Uber und Co. Wir empfehlen das Poster an für alle Mitarbeiter verfügbare Stellen anzubringen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! (FK) Im Rahmen der Kampagne „Verlässlich ist modern“ des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes (BZP) steht nun der Werbefilm „Warum sind unsere Taxis so wichtig?“ allen unseren Mitgliedsunternehmen zur Einbettung auf Ihren Internetseiten (natürlich kostenfrei) zur Verfügung. Werbefilm Jubiläum ➔ EINLADUNG zur 100-Jahr-Feier der Taxi-München eG Vor 283 Jahren wurde die Vorgängerorganisation der Münchner Taxigenossenschaft gegründet. Im November 1917 schlossen sich die Lohnkutscherinnung und die Innung des Kraftdroschkengewerbes zu einer gemeinsamen Wirtschaftsorganisation zusammen, der heutigen Taxi-München eG. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns einen besonderen Tag am ➔ Samstag, 21. Juli 2018 ab 14.00 Uhr ➔ im Augustiner Schützengarten ➔ Zielstattstraße 6, 81379 München zu feiern. Neben der Verlosung des Hauptpreises unseres 100-Jahre-Rätsels können Sie in einer Pferdekutsche Taxi fahren wie vor 100 Jahren. Für Musik, Speisen und Getränke ist ebenso gesorgt wie für einen Kinderspielplatz. Jedes Mitglied der Taxi-München eG erhält für diese Feier Ver - zehrsbons im Wert von 25,00 Euro, abzuholen bei Frau Meier in der Poststelle, 1. Stock Rückgebäude. Wir freuen uns darauf, mit unseren Mitgliedern sowie deren Familien und Freunden einen gemütlichen Tag zu verbringen. Übrigens: Die komplette Chronik der Taxi-München eG finden Sie auch online auf unserer Homepage www.taxi-muenchen.de unter TAXIKURIER, Ausgabe Dezember 2017 . (FK) ➔ VERLÄSSLICH IST MODERN Kfz-Meisterbetrieb für alle Fabrikate gut • preiswert • schnell • zuverlässig Sonderpreis Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
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Die Kontrolle der Rückkehrpflicht und ihre rechtlichen Grenzen Gastkommentar von Jürgen Hartmann, TAXItimes Mietwagenbetreiber und unbedarfte Politiker wollen die Rückkehrpflicht abschaffen, das Taxigewerbe wehrt sich dagegen. Dabei ist sie in der jetzigen Konstellation völlig wertlos. Es braucht einen Plan B. Wie lange kann man an der im Personenbeförderungsgesetz festgelegten Rückkehr - pflicht noch festhalten? Nicht nur die neuen Vermittlungsgurus wie Uber und Clever Shuttle fordern deren Abschaffung, auch Politiker werden nicht müde, diese immer wieder zu fordern. Zuletzt war das von der FDP-Abgeordneten Daniela Kluckert bei der Verbandstagung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands BZP Mitte Mai zu hören. Fast schon witzig ist dabei, dass Politik wie auch die Uber-Lobbyisten immer wieder das Märchen erzählen, eine Rückkehrpflicht sei ökologisch und ökonomisch unsinnig. Das mag aus Sicht eines App-Anbieters und seiner Mietwagenpartner bedingt zutreffen, aus gesellschaftsund verkehrspolitischer Sicht trifft genau das Gegenteil zu, weil die Mietwagenfahrer dann, während sie auf den nächsten Fahrtauftrag warten, im fließenden Verkehr kreisen oder wertvollen Parkraum wegnehmen. Wer diese Argumente kennt und trotzdem die Rückkehrpflicht aus ökologischer wie ökonomischer Sicht für unsinnig hält, mutiert einzig und allein zu Fürsprechern von Uber & Co. Eigentlich müsste man die Rückkehrpflicht aus einem ganz anderen Grund in Frage stellen. Sie hat die letzten Jahrzehnte funktioniert, weil das Mietwagengeschäft noch als Chauffeurservice betrieben wurde. Man bot höhere Qualität als das Taxi. Der (Stamm-)Kunde war bereit, dafür nicht nur einen höheren Preis zu bezahlen, sondern auch längere Wartezeiten in Kauf zu nehmen oder sogar ganz auf die Möglichkeit der Spontanbestellung zu verzichten. Ganz anders verhält es sich bei den Mietwagenbetrieben, die taxiähnlichen Verkehr durchführen. Deren Zahl ist in den letzten Jahren wettbewerbs- und funktionsstörend explodiert und wird durch die Abschaffung der Ortskundeverpflichtung im letzten Jahr nun nochmal exponentiell verstärkt. Diesen Mietwagenbetrieben geht es nicht um höhere Qualität, es geht nur um den günstigeren Preis bzw. um die Möglichkeit, ohne den Einsatz von Hardware den schnellen Umsatz zu machen. Wie beim Taxi ver - spricht man dem Kunden vor allem die schnelle Bedienung. Ein solches Geschäftsmodell verträgt sich natürlich nicht mit der Rückkehrpflicht zum Betriebssitz. Also umgeht man sie einfach, indem man sich unerlaubterweise so lange in der Nähe des vermeintlich am nächsten zu erwartenden Auftrags aufhält, bis die Bestellung eingeht. Das ist ein systematisch durchgeführter Gesetzesverstoß. In Aachen haben dagegen Taxifahrer Ende Mai mit einem Protestkorso durch die Innenstadt protestiert. Sie fordern mehr Kontrollen der Mietwagenfahrer und einen Stopp weiterer Zulassungen. Letzteres ist utopisch, denn eine Gemeinde darf bei Mietwagen – anders als bei Taxis – keine Begrenzung der Konzessionen einführen. Das wäre ein Verstoß gegen Artikel 12 des Grundgesetzes (freie Berufswahl). Aber auch eine Kontrolle der Rückkehr - pflicht stößt an rechtliche Grenzen. Weder Zoll noch Aufsichtsbehörde dürfen beispielsweise Mietwagen aus dem fließenden Verkehr heraus anhalten, das darf nur die Polizei. Auch die Kontrolle eines irgendwo am Straßenrand parkenden Mietwagenfahrers sei einem Zoll rechtlich nicht erlaubt, solange dieser äußerlich nicht von einem Privatwagen zu unterscheiden ist. In dieser Form ist die Rückkehrpflicht also ein Muster ohne Wert. An ihr festzuhalten ist wie Perlen vor die Säue werfen. Trotzdem wäre es kontraproduktiv, die Rückkehr - pflicht ersatzlos abzuschaffen. Vielmehr müssten Politik wie auch Taxigewerbe Möglichkeiten erarbeiten, um die Kontrollmöglichkeiten zu vereinfachen. Eine klare Kennzeichnung von Mietwagen beispielsweise durch Konzessionsnummern oder eine nur dem Mietwagen vorbehaltene Buchstabenkombination im Kfz-Kennzeichen wäre ein erster nötiger Schritt. Oder auch ein verpflichtend mitzuführender digitaler Fahrtenschreiber. Fakt ist: Es muss etwas passieren. Abschleppmaßnahme bei kurzfristig aufgestellten Halteverbotsschildern Ist ein ursprünglich erlaubt geparktes Kraftfahrzeug aus einer nachträglich eingerichteten Halteverbotszone abgeschleppt worden, muss der Verantwortliche die Kosten nur tragen, wenn das Verkehrszeichen mit einer Vorlaufzeit von mindestens drei vollen Tagen aufgestellt wurde. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht. Fahrzeuge dürfen also frühestens am vier - ten Tag nach Aufstellen des Verkehrszeichens auf Kosten der Verantwortlichen abgeschleppt werden, entschied der Bundesverwaltungsgerichtshof mit Urteil vom 24.05.2018 (Az: BVerwG 3 C 25.16). Die Klägerin des zugrunde liegenden Streitfalls stellte ihr Fahrzeug am 19. August 2013 vor dem Nachbarhaus ihrer Wohnung in Düsseldorf ab und flog anschließend in den Urlaub. Am Vormittag des darauffol- ➔ DER LANDESVERBAND Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. 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genden Tages wurden in diesem Straßenabschnitt zur Vorbereitung eines privaten Umzugs zwei mobile Halteverbotsschilder für den Zeitraum vom 23. bis zum 24. August, jeweils von 7 .00 bis 18.00 Uhr, aufgestellt. Am Nachmittag des 23. August 2013 beauftragte ein Mitarbeiter der beklagten Stadt ein Abschleppunternehmen mit der Entfernung des Fahrzeugs. Dort holte es die Klägerin am 5. September 2013 gegen Zahlung von 176,98 Euro ab. Die beklagte Stadt setzte für den Vorgang überdies eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 62 Euro fest. Die auf Erstattung der an den Abschleppunternehmer gezahlten Kosten und Aufhebung des Gebührenbescheids gerichtete Klage blieb in den Vor instanzen erfolglos. Das Bundesverwaltungsgericht gab der Klage im Revisionsverfahren statt. Obwohl der Normgeber das Parken im öffentlichen Straßenraum grundsätzlich unbefristet zugelassen hat, ist das Vertrauen in die Möglichkeit des dauerhaften Parkens an einer konkreten Stelle beschränkt. Der Verantwortliche muss daher Vorsorge für den Fall einer Änderung der Verkehrslage treffen. Das Bundesverwaltungsgericht entschied bereits im Jahr 1996, dass ein Fahrzeug jedenfalls am vierten Tag nach Aufstellen des Verkehrszeichens kostenpflichtig abgeschleppt werden kann. Im Anschluss hieran hatten die Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe der meisten Bundesländer entschieden, dass aus Gründen der Verhältnismäßigkeit ein Vorlauf von drei vollen Tagen aber auch mindestens erforderlich ist, das Fahrzeug also frühestens am vier - ten Tag nach dem Aufstellen des Verkehrszeichens auf Kosten des Verantwortlichen abgeschleppt werden kann. Diese Auffassung hat das Bundesverwaltungsgericht nun bestätigt. Der vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen vertretenen Auffassung, dass ein Vorlauf von 48 Stunden ausreichend und verhältnismäßig sei, weil die Straßenverkehrsbehörden anderenfalls auf Änderungen der Verkehrslagen nicht hinreichend flexibel reagieren könnten, folgte das Gericht nicht. Zum Einen sei die Möglichkeit, erfor - derliche Abschleppmaßnahmen tatsächlich durchführen zu können, nicht von der Frage abhängig, von wem die Kosten hierfür getragen werden müssen. Zum Anderen sei nicht erkennbar, dass die seit zwanzig Jahren in den übrigen Bundesländern praktizierte Vorlauffrist zu Funktionsdefiziten geführt hätte. Die Erforderlichkeit von Halteverbotsregelungen – etwa aus Anlass von Bauarbeiten, Straßenfesten oder Umzügen – sei regelmäßig auch im großstädtischen Raum deutlich vorher bekannt. Ausgehend hiervon würde die Obliegenheit, mindestens alle 48 Stunden nach dem abgestellten Fahrzeug zu schauen, die Ver - kehrsteilnehmer unangemessen belasten. Angemessen sei vielmehr ein Vorlauf von drei vollen Tagen. Eine stundenscharfe Berechnung des Vorlaufs wäre für den Ver - antwortlichen des Fahrzeugs schwer zu handhaben. Im vorliegenden Fall waren die Verkehrszeichen mit einem Vorlauf von 72 Stunden, nicht aber von drei vollen Tagen aufgestellt worden. Auf Kosten der Klägerin hätte das Fahrzeug frühestens am vierten Tag nach Aufstellung der Schilder, also am 24. August 2013 abgeschleppt wer - den können. (Quelle: BVerwG) Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. 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atelier-tacke.de 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018 TITELTHEMA
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➔ EINE MÜNCHNER LEGENDE LEBT MYTHOS SCHWABING JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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Eingemeindung Schwabings Das Gebiet der Königlichen Haupt- und Residenzstadt München umfasste im Norden die Maxvorstadt als planmäßig angelegtes Neubaugebiet aus dem frühen 19. Jahrhundert. Die Grenze der Maxvorstadt verläuft entlang der Georgenstraße, von dort ein kleines Stück nach Süden bis zum Siegestor und dann weiter nach Osten entlang der Schackstraße. Die Ludwig-Maximilians-Universität und die Akademie der Bildenden Künste befinden sich trotz weit verbreiteter Ansicht nicht in Schwabing, sondern in der Maxvorstadt, unser Siegestor-Stand hingegen liegt gerade eben noch auf Schwabinger Gebiet. Schwabing wurde im Jahr 1887 juristisch zur Stadt erhoben, weil sich auf seinem Gebiet eine enorme Bautätigkeit entfaltet hatte, komplett mit dem dazugehörigen Spekulations-Unwesen. Diese Stadt wurde dann nur dreieinhalb Jahre später, nämlich 1890, nach München eingemeindet. Siegestor Die Grenze zwischen München und Schwabing erhielt im Jahr 1852 ein symbolisches Stadttor ohne praktische Funktion und das ist das Siegestor mit seinem militaristischen Namen und in der Form eines Triumphbogens (Adresse Leopoldstraße 2). Sein Architekt war Friedrich von Gärtner (1792–1847 , Gärtnerplatz von 1863) und es ist dem antiken Konstantinsbogen aus dem 4. Jahrhundert nach Christus in Rom nachempfunden. Es sollte an die siegreichen Feldzüge Bayerns gegen Frankreich 1813–1815 erinnern. Das Bauwerk wurde 1944 bezeichnenderweise durch den Krieg stark beschädigt. Die Inschrift an der Südseite, die erst 1958 nach dem Wiederaufbau angebracht wurde, lautet daher: „Dem Sieg geweiht, im Kriege zerstört, zum Frieden mahnend.“ Die original verbliebene Inschrift an der Nordseite lautet: „Dem bayerischen Heere“. An der Nordseite deshalb, weil damit die aus der bayerischen Reichsfestung Ingolstadt (Ingolstädter Straße) nach München ziehenden Heere begrüßt werden sollten. Die Statue der Bavaria steht erst wieder seit 1972 auf dem Siegestor; sie lenkt vier Löwen, die sie auf einem Wagen ziehen, und schaut von der Stadt weg, den fiktiv ankommenden und insbesondere siegreichen Heeren entgegen. Benennung Die Gemeinde Schwabing benannte im Jahr 1873 eine auf ihrem Gebiet neu geplante Straße nach Prinzessin Gisela (1856–1932), der Tochter des österreichisch-ungarischen Kaisers Franz Joseph I. (1830–1916) und seiner Gemahlin, der bayerischen Prinzessin Elisabeth („Sissi“) (1837–1898). Man merkt jetzt schon die thematischen und geografischen Zusammenhänge, die später zur Benennung der Franz-Joseph-Straße (1893), des Elisabethplatzes (1897) und der Elisabethstraße (1898) führten, aber das ist ein anderes Thema. Der Anlass der Benennung der Giselastraße war ihre Hochzeit 1873 mit Prinz Leopold (1846–1930). Das Paar lebte mitsamt Hofstaat in einem Palais im heute denkmalgeschützten Leopoldpark (Adresse Leopoldstraße 11–15), das allerdings im Zweiten Weltkrieg (1939– 1945) zerstört wurde. Nach der Eingemein- Die beiden Begriffe „Schwabing“ und „Leopoldstraße“ stehen für pulsierendes Leben und (eingebildete) Freiheit, aber ob das auch tatsächlich zutrifft, sei der allgemeinen Diskussion überlassen. Auf alle Fälle ist die Leopoldstraße die Lebensader Schwabings, auch was den Verkehr angeht, und sie hat etliche Sehenswürdigkeiten zu bieten und blickt auf eine interessante Vergangenheit zurück. Der Mythos „Leopoldstraße“ lebt fort. Ob zu Recht oder Unrecht, das sei dahingestellt. ➔ MYTHOS SCHWABING Eine Münchner Legende lebt istockphoto 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018 TITELTHEMA
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dung Schwabings erhielt die Schwabinger Landstraße im Jahr 1890 die nahe liegende Bezeichnung Leopoldstraße. Die Schwabinger Landstraße gab es aber nördlich der Karl-Theodor-Straße weiterhin. Die stürmische städtebauliche Entwicklung führte zu einer immer dichter werdenden dortigen Bebauung und die Spekulanten und Bewohner wünschten sich eine edler klingende Straßenbenennung, denn sie wollten an keiner als peinlich und bäuerlich empfundenen Landstraße wohnen. Und deshalb verlängerte der Münchner Magistrat im Jahr 1909 die Leopoldstraße bis zur aktuellen Stadtgrenze nach Milbertshofen, das dann erst 1913 eingemeindet wurde und wo in jenem Jahr der Verkehrsweg namens Neufreimann die neue Bezeichnung Ingolstädter Straße erhielt. Und so kommt es, dass die Leopoldstraße an der Milbertshofener Straße sowie Domagkstraße ihren Namen in Ingolstädter Straße ändert. Problematische Benennung Leider ist die Benennung der Leopoldstraße nicht unproblematisch. Prinz Leopold amtierte im Ersten Weltkrieg (1914–1918) seit 1915 als bayerischer Generalfeldmarschall und Oberbefehlshaber der Ostfront und war damit der Hauptverantwortliche für hunderttausendfaches Sterben und Leiden. Im Jahr 1916 stieg er zum preußischen Generalfeldmarschall auf und erhielt 1917 darüber hinaus auch das Oberkommando über die österreichisch-ungarischen Kaiserlichen und Königlichen 2. und 3. Armeen. Damit zeichnete Leopold an leitender Stelle ver - antwortlich für das dortige Kriegsgeschehen. Nach Ausbruch der Revolution in Russland begannen im November 1917 die Friedensverhandlungen mit den Sowjets, die nach dem erneuten deutschen Vor - marsch bis zum März 1918 zum Friedensvertrag von Brest-Litowsk gezwungen wur - den. Dieser Gewaltfriede von deutscher Seite entsprach in seinen Bestimmungen dem späteren Frieden von Versailles von 1919 gegen Deutschland, über den seitdem so viel geklagt wurde. Bohème seit 1890 Das französische Wort bohème steht für Unordnung, für Bummler und für Tagedieb. Die Bohème bezeichnet eine Subkultur von Randgruppen, die sich selbst als Geistesriesen verstehen und sich daher nicht mit normalem Broterwerb belästigen lassen, sondern lieber schriftstellerische und künstlerischere Aktivitäten entfalten. Ob sie sich damit über Wasser halten können, ist Nebensache. Und deshalb halten diese Leute fortwährend Ausschau nach Menschen, die so wohlhabend und gleichzeitig so dumm sind, sie finanziell auszuhalten. Einige Wenige gelangen zu Lebzeiten zu Ruhm, meistens allerdings erst nach ihrem Tod in Armut. Seit seiner Eingemeindung nach München im Jahr 1890 galt Schwabing als DER Bohème-Stadtteil der Hauptstadt, wenn nicht sogar ganz Deutschlands schlechthin. Lebenskünstler und Lebenskünstlerinnen aus vielen Nationen fühlten sich vom Schwabinger Klima des Nichtstuns und der meist geldlosen Ungezwungenheit angezogen. Es würde hier zu weit führen, einzelne Namen zu nennen. Auf alle Fälle waren praktisch sämtliche Lebenskünstler Auswärtige und Ausländer. Der Erste Weltkrieg (1914–1918) brachte eine Welle der Fremdenfeindlichkeit mit sich und damit das Ende der multikulturellen Vielfalt in Schwabing. Die Ausländer mussten das Land verlassen, die Inländer kamen an die Fronten oder verfielen in dumpfes Schweigen, wenn sie nicht sogar ihre Bohèmie mit Rechtsradikalität vertauschten. Denn spätestens seit der Niederschlagung der linksradikalen Münchner Räterepublik Anfang Mai 1919 zeigten sich auffallend viele Schwabinger als Anhänger des aufkommenden Nationalsozialismus. Seit 1914 also war es vorbei mit dem Begriff „Schwabing“ und dem Ruf seiner Lebensader, der Leopoldstraße, und das für lange Zeit. Erst Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg (1939– 1945) begann sich wieder etwas aufrührerisches Leben zu regen. Und zwar wie seit 1890 auch gegen das als bürgerlich ver - krustet empfundene Leben der spießigen Langweiler, die weiterhin den Ton im öffentlichen Leben angaben. Schwabinger Szene 1960 Die Süddeutsche Zeitung stellte im Mai 1960 im Schwabinger Milieu Nachforschungen an und traf dabei unter anderem auf folgende Jugendliche: „Horst ist sein Name, 15 Jahre alt, seit einer Woche Kofferradiobesitzer.“ Außerdem: „Die junge Dame heißt Caroline, trägt knallenge rostrote Hosen, Marina-Vlady-Mähne und geht in die fünfte Klasse Wilhelmsoberrealschule, ihr Partner ist Unterprimaner mit Cäsarenschnitt.“ Ein anderer trug folgende „besondere Kennzeichen: Entenschwanzfrisur, Streichholz im Mundwinkel, blauer Pullover, Marke ,drei Nummern zu groß‘ und Khakihose mit messerscharfer Bügelfalte“. Ebenfalls die Süddeutsche Zeitung machte sich im Januar 1962 auf die Suche nach einem neuen Modetanz, dem Twist, der die Gemüter erhitzte. In einem Schwabinger Lokal wurde man fündig: „Da springen die Leute auf, der Bandleader ruft ,Twist, Twist‘, und schon beginnt ein seltsames Rühren und Schlingern und Schlenkern von Armen und Beinen. In der Dämmerung roter Lampen und grauer Rauchschwaden drehen sich sehr blonde und sehr rothaarige Mädchen mit lässigem Schwung um ihre bärtigen Partner.“ Ein vom Reporter dazu befragter älterer Herr gab zu Protokoll: „Ja mei, wenn der Mensch spinnt, dann muss er eben ein Zeichen geben.” Horst und Caroline werden übrigens heuer so um die 70 Jahre alt sein und vielleicht über die jetztige Jugend granteln, weil früher zu ihrer Zeit alles viel besser war. Schwabinger Krawalle 1962 Am 21. Juni 1962 kam es, angeheizt von dieser neuartigen Musik, zur Entladung der Spannungen zwischen den Generationen. Anwohner an der Leopold-/Ecke Martiusstraße fühlten sich nicht etwa vom Ver - kehrslärm, sondern von drei Gitarristen in ihrer Nachtruhe gestört und riefen die Polizei. Der damalige Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel schreibt in seinem Buch „Die Amtskette“ darüber: „Nach Einbruch der Dunkelheit lastet die Hitze noch lange auf den Straßen und Plätzen. In Schwabing sind an diesem Abend die Vorgärten und die Tische vor den Cafés, Eisdielen und Nachtlokalen bis auf den letzten Platz besetzt. Tausende flanieren die Leopoldstraße auf und ab. Gerüchte laufen um, das Über - fallkommando habe in der Nacht zuvor am Wedekindplatz eine große Gruppe von Studenten und Jugendlichen zerstreut und eine Anzahl von ihnen verhaftet. Manche JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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behaupten, die Polizei sei mit brutaler Här - te vorgegangen und habe auch vom Gummiknüppel Gebrauch gemacht. Die Stimmung ist nervös, man erwartet weitere Zwischenfälle. Einige erhoffen sie sogar.“ Tatsächlich sahen sich die Polizisten bei der Martiusstraße von einer wütenden Menschenmenge umringt, aus der heraus die Reifen ihres Streifenwagens zerstochen wurden. Als Mannschaftswagen der Polizei vorfuhren, von denen Beamte herabsprangen, um die Menge von der Fahrbahn weg an die Hauswände zu drängen, schlug die Stimmung um und Festnahmen folgten, oft beschleunigt durch Knüppelhiebe. Seit jenem Abend kam Schwabing nicht mehr zur Ruhe. Die Süddeutsche Zeitung meldete am 25. Juni: „Nacht für Nacht: Tumulte in Schwabing. Straßenschlachten zwischen Polizei und jungen Leuten. Im nächtlichen Schwabing herrscht Ausnahmezustand. Abend für Abend rotten sich Tausende von jungen Leuten zusammen.“ Die brodelnde Menge beschädigte in blinder Wut mit Fußtritten, Bierflaschen und Steinen Autos und Straßenbahnen. Sehr viele Schaulustige strömten Abend für Abend in der Hoffnung nach Schwabing, die sensationellen Krawalle besichtigen zu können. Die Polizei machte rücksichtslos vom Gummiknüppel Gebrauch. Cafés und Eisdielen wurden von den Beamten als vermeintliche oder tatsächliche Schlupflöcher der Randalierer kurz und klein geschlagen. Selbst der Direktor des Stadtjugendamtes, Kurt Seelmann (1900–1987), wurde von der Polizei verprügelt. In der Nacht zum 26. Juni flammten die Unruhen noch einmal auf, die Polizei griff in gewohnter Weise ein. Um 2 Uhr nachts kehrte schließlich Ruhe im Viertel ein. Die ungelenkten Aggressionen hatten sich erschöpft. Die Schwabinger Krawalle gingen als die ersten Jugendunruhen Westdeutschlands in die Geschichte ein. 198 Menschen waren vorübergehend festgenommen worden, aber nur zwei Rädelsführer konnten daraus ermittelt wer - den. Einer von ihnen war gar ein „bärtiger Franzose“, wie die Polizei wissen ließ. Eines der Merkmale der Krawalle war nämlich, dass gewaltbereite Menschen aus Nah und Fern nach München geströmt kamen, um in Schwabing mitrandalieren zu können. Ober - bürgermeister Vogel stellte auf einer Pressekonferenz fest: „Es ist vor allem der Pöbel aus allen Stadtvierteln aus den Schlupflöchern gekrochen, um in Schwabing sein Unwesen zu treiben.“ Mehr noch: Von den 198 Festgenommenen hatten nur 40 ihren Wohnsitz in München, 38 kamen sogar aus dem Ausland. Wüste Hass-Briefe – heute wären dies Hass-Mails – erreichten die Zeitungen. Eine Leserin schrieb beispielsweise: „Keiner von diesen Schwabinger Wirtschaftswunder-Verwahrlosten wäre in der Lage, im ganzen Jahr auch nur annähernd das zu leisten, was ein Polizist in allein zwei Stunden am Stachus z. B. zu leisten hat! So genannte Unschuldige, die dabei niedergeschlagen worden sein sollen, sind keine Unschuldigen. Keiner hatte dort etwas zu suchen, erst recht nicht Frauen, denen die doppelte Tracht Prügel gehört hätte!“ Ein Leser schrieb: „Auf meinem gepflegten Opel-Rekord tanzte eine Ausländerschickse mit ihrem Stingl, 17 bis 19 Jahre alt, mit ihren Pfennigabsätzen am Kofferraum und Dach herum. Ein Kerl hupte andauernd in meinem Wagen. Mir hat das Eingreifen der Polizei viel zu lange gedauert. Ich bin Antimilitarist, aber wenn ich da eine Maschinenpistole mit tausend Schuss Munition gehabt hätte wie im Krieg, ich hätte rundum in die Bande hineingeschossen. Wenn sie mich auch totgeschossen hätten oder ich wäre zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt worden, würde es mich nicht reuen.“ Wieder ein anderer sah das Abendland gefährdet: „Wenn Chruschtschow [1894–1971, sowjetischer Regierungschef, d.V.] sagt, er wolle keinen Krieg, er könne es abwarten, bis der Westen in sich zusammenbricht, dann glaubt er doch in erster Linie daran, dass seine Hoffnung durch den Ausverkauf unserer sittlichen und kulturellen Werte in dem einstmals so genannten christlichen Abendland erfüllt wird. Mit Badewannentangos und sonstigen vom Westen gepflogenen, auf allen Gebieten unseres Lebens ausartenden Abnormalitäten erntet man eben nur jene Früchte, welche zur Zeit in der Leopoldstraße feilgeboten werden.“ Nichts Neues seitdem also unter der Sonne, lediglich die Anlässe haben sich geändert. Es gab natürlich auch differenziertere Meinungen: „Ich frage, ob solche brutalen Maßnahmen notwendig sind? Ob nicht rechtzeitig durchgeführte, vorbeugende Maßnahmen dieses bedauerliche und nur schwer entschuldbare Vorgehen der Polizei hätten verhindern können?“ Auch im Polizeipräsidium erkannte man die offensichtliche Unfähigkeit der Polizei, mit kritischen Situationen und als bedrohlich empfundenen Menschenmengen konfliktbegrenzend umzugehen. Anstatt auf Gewalt begann man nun, verstärkt auf krisenentschärfende, psychologische Taktik zu vertrauen. Nach den Schwabinger Krawallen entstand der Posten des Polizeipsychologen, der erste seiner Art in Westdeutschland. Gammler und Rauschgift Seit den späten 1960er Jahren entwickelte sich München zur „heimlichen Hauptstadt Deutschlands“ und sogar zur „Weltstadt mit Herz“ – zwei Titel, die Lokalpatrioten auf der Zunge zergingen wie Butter. Der daatelier-tacke.de Formenreich 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
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durch ausgedrückte starke Zuzug nach München hatte aber auch seine Schattenseiten. Die Polizei sah sich genötigt, die Stadt als „Haschischmetropole“, später auch als „Fixerhauptstadt“ zu bezeichnen. Schwabing mit seinem Ruf als Amüsiervier - tel und der benachbarte Englische Garten wirkten anziehend auf eine Gruppe von Jugendlichen, die als Gammler bekannt waren und ihrer Ablehnung bürgerlicher Lebensformen durch unkonventionelle Kleidung, Gitarrenmusik, Nichtstun und eben Haschischrauchen Ausdruck verliehen. Seit dem Sommer 1966 führte die Polizei in unregelmäßigen Abständen Razzien in einschlägigen Lokalen und Örtlichkeiten durch, um dem um sich greifenden Rauschgiftgenuss und der Beschaffungskriminalität beizukommen. Diese Maßnahmen erwiesen sich aber als erfolglos gegenüber dem stark zunehmenden Drogenkonsum. Das Zentrum des Münchner Rauschgifthandels lag in Schwabing entlang der Leopoldstraße. Der Münchner Merkur brachte im November 1970 unter dem Titel „Hasch- Handel an jeder Schwabinger Ecke“ eine Schilderung: „Jährlich wird zentnerweise Haschisch nach München eingeschleust minus die paar Kilo, die der Polizei in die Hände fallen.“ Die Reporter beobachteten zum Beispiel: „Der bärtige Bursche mit dem bunten Schlapphut hebt im Vorbeigehen lässig den lederbefransten Arm. Der Polizeihauptmeister grüßt grinsend zurück. Ein Freund? Nein, ein Haschhändler.“ Oder: „An der Franz-Joseph-Straße steht auf dem Bürgersteig ein unbeleuchteter grüner Opel. Zwei bärtige Gammler auf den Vorder - sitzen. Als wir nach zehn Minuten erneut vorbeikommen, sitzt auf dem Rücksitz ein Mann mit buntem Polohemd und Bürstenschnitt: GI (US-Soldat, d.V.). Die Dollar des GIs wandern über deutsche Mittelsmänner in die Taschen persischer Hasch-Bosse.“ Außer Haschisch wurden aber auch Opiate vertrieben. Im Juli 1970 meldete der Polizeibericht den ersten Herointoten in München. Um der zunehmenden Rauschgiftsucht zu begegnen, begann im Oktober 1970 die erste städtische Drogenberatungsstelle in der Haimhauserstraße 13 ihre Ar - beit, die einen starken Zulauf verzeichnete. Erst einige Jahre später verlagerte sich der Rauschgifthandel in Richtung Hauptbahnhof und entlang der Leopoldstraße normalisierten sich die Verhältnisse. Das angebliche Lebensgefühl jener Schwabinger Jahre fand seinen Ausdruck in Filmen mit solch aussagekräftigen Titeln wie „Zur Sache, Schätzchen“, „Engelchen oder: Die Jungfrau von Bamberg“ und – nicht etwa der Bettelstudent, sondern – „Der Bettenstudent oder: Was mach’ ich mit den Mädchen?“ Gebrüder Samy Die Brüder Anusch (1935–1970) und Timur Samy (1940–2004) aus Persien waren Ende der 1960er Jahre zur folgenden, tief schür - fenden Erkenntnis gelangt: „Schwabing ist wie eine Frau. Wenn sie schön und attrak - tiv ist, kommen viele Verehrer. Dieses ständige Rendezvous ist unser Geschäft.“ Die bald als „Goldfinger“ und „Könige von Schwabing“ bekannten Unternehmer über - zogen Schwabing mit einer Vielzahl von Vergnügungsstätten, deren größte die seit 1967 bestehende Diskothek Blow Up (heute Theater der Jugend am Elisabethplatz) und das Citta 2000 an der Leopoldstraße 28 waren. Das im Januar 1969 eröffnete Citta 2000 war als Stadt in der Stadt konzipiert und symbolisierte das damalige Schwabing aus Schockfarben, Flower Power, Beat und Pop sowie Freiheit von bürgerlichen Zwängen. In verschiedenen Lokalen und kleinen Geschäften konnte man sein Geld ausgeben, wobei sich die neuartige „Dr. Müllers Formenreich JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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Sex-Boutique“ besonderen Interesses er - freute. Am Eröffnungstag jedenfalls musste sie mehrmals wegen Überfüllung geschlossen werden. Als städtebauliche Wegmarke galt die dreieinhalb Meter hohe, geöffnete goldene Hand vor dem Gebäude, die später versteigert wurde und verschwand. Das Citta 2000 entwickelte sich sehr schnell zu der Attraktion Schwabings schlechthin, in der ein Reporter einen „Massenauftrieb von Münchens langhaarigen und kurzberockten Pop-People“ und ein „lebensgefährliches Gedränge“ ausmachte. Ebenso galt das Etablissement als Hauptumschlagplatz für Rauschgifte in der Stadt. Als Anusch Samy 1970 bei einem Flugzeugunglück auf dem Weg zum Skiurlaub ins noble Sankt Moritz ums Leben kam, zeigte sich sein Bruder Timur nicht in der Lage, das komplizierte Geflecht aus Krediten und Finanzkunststücken des Unternehmens zu beherrschen. Erschwerend kam das bald nachlassende Interesse des Publikums an den Pop-Palästen hinzu. Das Blow Up musste bereits 1971 seinen Betrieb einstellen, ein Ver - gleichsverfahren gegen das Citta 2000 wur - de 1973 angestrengt. Anstatt eines Millionenvermögens hatte Anushs ahnungslose Witwe nur Schulden geerbt. Die Kredite konnten schon lange nicht mehr zurückgezahlt werden, und alle Vergnügungsstätten der Brüder waren bereits in andere Hände übergegangen. Nicht mehr im Porsche, sondern auf dem Fahrrad bewegte sich Timur nun durch Schwabing. Ein Reporter spürte ihn 1997 verarmt in Südspanien auf, allein und mit geschätzt 50 Katzen plus einem ausgemergelten Pferd. Der finanziell abgestürzte Vizekönig von Schwabing hatte alles verloren und verstarb schließlich im Jahr 2004 in trostloser Anonymität. Das sind die Geschichten, wie sie manchmal wohl nur das Leben schreiben kann. An der Kommerzialisierung der Leopoldstraße hat sich seitdem allerdings nichts geändert. Schürzenjäger Die Abendzeitung startete im Jahr 1968 ihre „Aktion: Schöne Münchnerin gesucht.“ Als Grund für diese Aktivitäten wurde genannt: „Für einen in Vorbereitung befindlichen Bildband werden die Bilder schöner, unbekannter Münchnerinnen gesucht.“ Und hierbei ging es um Schwabing und insbesondere die Leopoldstraße, wo sich angeblich diese Schönheiten mehr als anderswo in der Stadt tummelten. In diesem Zusammenhang erschien im Jahr 1969 der Spezial-Stadtführer „München für Schürzenjäger“. In seinem einleitenden Kapitel „Sie sollten auf Jagd gehen“ liest man: „Etwa 10.000 Mädchen zwischen 16 und 25 Jahren zieht es jedes Jahr nach München. Das wissen alle. Und die waschechten Münchnerinnen? Aus ihrem Kreis werden jährlich Hunderte von internationalen Fotomodell- Agenturen ausgewählt.“ Mehr noch: In der Zeitschrift „münchner leben“ erfuhr die geneigte Leserschaft im Mai 1973 über den „Heiratsmarkt München“: „Wie magnetisch werden sie angezogen vom Zauber Münchens, die süßen jungen Dinger vom Land und aus der Kleinstadt, Edelfräulein, Geldtöchter und Kellerkinder, die Naiven und die Seelchen, die Kratzbürsten und die Gänschen, die Intellektuellen, die Neugierigen und die Abenteurerinnen auch. Manche haben nur Rosinen im Kopf, das leichte Geld und das süße Leben. Die weitaus meisten aber angeln nach einem passablen Ehemann. Wenn zwei sich ,nett‘ finden, wird nicht mehr lange gewartet. 96 Prozent der unverheirateten jungen Münchner zwischen 17 und 25 erklärten bei einer Umfrage: Vom ersten Treff bis zum Geläut der Hochzeitsglocken dauert es allenfalls drei Monate.“ Papier ist geduldig, kann man angesichts dieses Unsinns da nur sagen. Streetlife Die etwa 3,6 Kilometer lange Leopoldstraße ist in ihrem südlichen Bereich auf beiden Seiten mit hohen Bäumen bestanden und weist dort breite Fahrradwege und Gehwege auf, wo sich bei entsprechendem Wetter in der Gastronomie eine Menge rührt und wo auch Künstler ihre zumeist kitschigen Machwerke zum Kauf anbieten. Deshalb trägt die Straße den inoffiziellen Namen „Boulevard Leopold“. Damit soll an das große Pariser Vorbild angeknüpft wer - den, wo angeblich joie de vivre und ähnliche Lebensfreuden vorherrschen. Dies ist ein ähnliches Zeichen für einen Minderwer - tigkeitskomplex wie bei den „Highlight Towers“ gegenüber dem angelsächsischen Sprachbereich, von denen noch die Rede sein wird. Hinsichtlich „Streetlife“ ist die Leopoldstraße die erste Adresse schlechthin. Jeden Sommer finden Veranstaltungen wie der München Marathon, der Corso Leopold, das Streetlife-Festival oder der irische Saint-Patrick’s-Day statt. Die Straße mitsamt der Ludwigstraße ist dann für den Verkehr gesperrt, ebenso wie sie nur problematisch befahren werden kann, wenn die Fußball-Anhänger der verschiedensten Nationen den Sieg ihrer jeweiligen Mannschaften und damit die Niederlage der anderen Mannschaften lautstark feiern. Aber ehrlich gesagt: Wenn die Leopoldstraße ab und zu am Wochenende für den Autover - kehr gesperrt ist, schadet das niemandem, sondern ist im Gegenteil als Gewinn an städtischem Leben zu begrüßen. Denkmalgeschützte Architektur Das oben beschriebene Siegestor steht selbstverständlich unter Denkmalschutz. Einige der anderen lediglich 28 denkmalgeschützten Gebäude an der langen Leopoldstraße seien hier aufgeführt: Das ehemalige herrschaftliche Wohnhaus mit der Hausnummer 4, das nun Anwaltskanzleien beherbergt, erbaut 1897 nach Plänen von Martin Dülfer (1859–1942, die Dülferstraße hat mit ihm nichts zu tun); Hausnummer 6, zur selben Zeit erbaut, stammt ebenfalls von Dülfer und dient nun den Zwecken der Allianz-Versicherung. Die Nummern 8 und 10 sind der Sitz einer Schweizer Versicherung und wurden von Friedrich Thiersch (1852–1921, die Thierschstraße ist nach seinem Großvater benannt) geplant. Die Hausnummern 4 bis 10 bilden eine beeindruckende Einheit. Manche Fahrgäste glauben daher, dies seien ausländische Botschaften. Ebenfalls von Dülfer stammt das auffällige Gebäude Nummer 77 mit seiner Jugendstil-Fassade gegenüber der Münchner Freiheit. Das letzte denkmalgeschützte Haus ist die mehrstöckige Nummer 153 an der Ecke zum Parzivalplatz, erbaut 1906 nach Entwürfen von Georg Dorner, dessen Lebensdaten selbst das Architekturmuseum nicht kennt. Bautätigkeit Der Zweite Weltkrieg brachte auch in der Leopoldstraße umfangreiche Zerstörungen. Doch auch danach verschwanden noch viele stehen gebliebene Gebäude. Man nennt dies die Zweite Zerstörung Münchens, denn erst 1973 trat das Bayerische Denkmalschutzgesetz in Kraft und bewahrte die atelier-tacke.de 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018 TITELTHEMA
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dann noch vorhandene, schützenswerte Bausubstanz vor dem Abriss. Beispielsweise entstanden auf Teilen des Leopoldparkes Gebäude der Universität, unter anderem der wegen seines rosafarbenen Anstriches so genannte Schweinchen-Bau an der Leopoldstraße 13. Die Leopoldstraße wird geprägt vom Abriss und Neubau seiner nicht geschützten Bausubstanz, denn hier winken den Spekulanten satte Gewinne. Genannt sei hier insbesondere der gesamte Bereich nördlich der Potsdamer Straße. Walking Man Im Eingangsbereich der Münchener Rück - versicherungs-Gesellschaft an der Leopoldstraße 36 steht die Stahlrohr-Konstruktion mit Glasfaser-Matten des US-amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky (geboren 1942). Das Werk wurde 1995 aufgestellt und erreicht eine beeindruckende Höhe von 17 Metern. Ein Kunstführer schreibt folgendes: „Der Walking Man über - nimmt im Gesamtkonzept des vom Künstler aufwendig ausgestatteten Neubaus der Münchener Rückversicherung die Funktion eines Image-Botschafters. Im Laufschritt verkündet er den zeitgenössischen, dynamischen Kunstsinn dieser Institution. Oder sollte die wie aufgeblasen erscheinende, synthetische Gestalt dieser Kunst-Betriebsamkeit mit Ironie begegnen? Borofsky wäre dies zuzutrauen.“ Wie auch immer: Der Walking Man erregt die Aufmerksamkeit aller auswärtigen Fahrgäste, die sich für die ihnen fremde Stadt interessieren und nicht auf ihr Smartphone starren. Münchner Freiheit Die namenlose Straßengabelung erhielt 1927 den Namen Feilitzschplatz, wurde 1933 in Danziger Freiheit umbenannt, 1945 zurückbenannt und schließlich 1946 zur Münchner Freiheit. Warum und wieso, kann hier aus Platzgründen nicht dargestellt werden, auf alle Fälle hält sich das Taxigewerbe an die ursprüngliche Benennung. Der Name Münchner Freiheit erinnert an die Freiheitsaktion Bayern, die am 28. April 1945, zwei Tage vor der kampflosen Befreiung Münchens durch die US-Armee, mit einem Aufstand versuchte, die bereits befohlene Zerstörung weiter Teile der Stadt zu verhindern. Der Aufstand schlug fehl und viele Aufständische wurden von den gerade eben noch herrschenden Nationalsozialisten erschossen, aber sie konnten ihr Ziel erreichen, dass nicht noch mehr von München in Kampfhandlungen zerstört wurde. Das dreieckige Grundstück zwischen der Leopold- und Ungererstraße war seit den Zerstörungen des Krieges eine leere Fläche mit einigen Behelfsbauten. Im Jahr 1962 beschloss der Stadtrat eine grundlegende Neugestaltung der Münchner Freiheit. Ein weiträumiger Verkehrsknoten sollte entstehen, ausgestattet mit einem unterirdischen Tiefbahnhof für die geplante U-Bahn. Dort wo die beiden großen Einfallstraßen aus dem Norden zusammentreffen, sollte ein 47 Meter hohes Gebäude als städtebaulicher Akzent die ankommenden Autofahrer begrüßen. Als Gegenstück zum Siegestor sollte es außerdem einen Teil der Leopoldstraße optisch abschließen. Das dann im Jahr 1964 fertg gestellte Hochhaus beher - bergte ein Hertie-Kaufhaus und war mit seiner pechschwarz verkleideten Fassade ein allerdings von Anfang an umstrittenes städtebaulich markantes Gebäude, das 1992 wieder abgerissen wurde und heute ein Karstadt ist. Ebenso umstritten war das 1972 eröffnete Forum, das den U-Bahnhof nach Norden hin mit der Oberfläche verbindet. Eine offizielle Beschreibung dieser Fußgängerzone lautet: „Großzügige Treppen, Podeste, Wassertreppen und Dachpilze schaffen eine Verbindung zwischen den verschiedenen Fußgängerebenen und Ver - weilzonen.“ Bei der Eröffnungsfeier war von „Kommunikationszentrum“ und sogar JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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„Hyde-Park-Atmosphäre in Schwabing“ die Rede. Inzwischen hat sich hier einiges Leben entwickelt, etwa der Schwabinger Weihnachtsmarkt. Früher wie heute ist die Münchner Freiheit und ihre Nebenstraßen das Zentrum des Schwabinger Vergnügungsviertels. Architektonisch fällt sie durch die Pilze auf, unter denen sich der öffentliche Nahverkehr bündelt. Highlight Towers Die Leopoldstraße wird im Norden optisch abgeschlossen von den Hochlicht-Türmen, auf Neudeutsch Highlight Towers. Geplant wurden sie vom Architekturbüro Jahn/ Murphy aus Chicago, das auch das Munich Airport Center und das ehemalige Kempinski und heutige Hilton am Flughafen sowie das Hochhaus namens m.pire mit dem auffällig vorstehenden Dach an der A 9 entwarf. Die beiden 2005 fertig gestellten Türme ragen 113 Meter beziehungsweise 126 Meter in die Höhe und wirken wie ein Eingangstor zur Stadt. Bis Ende der 1960er Jahre wurden Hochhäuser wie etwa das Hotel Deutscher Kaiser an der Arnulfstraße 2 auch in der inneren Stadt errichtet, seitdem nur noch außerhalb oder direkt knapp innerhalb des Mittleren Ringes. Der Baubeginn der Highlight Towers gab 2004 den Anlass für ein Volksbegehren. Eine knappe Mehrheit sprach sich dafür aus, dass zukünftig überhaupt keine Hochhäuser mehr über 100 Meter Höhe, also höher als die beiden Türme der Frauenkirche, genehmigt werden dürfen. Als Konsequenz musste etwa das Hochhaus des Süddeutschen Verlages an der Hultschiner Straße 8 von 145 Meter auf 103 Meter umgeplant werden. Niedriger ging es aus architektonischen und statischen Gründen nicht mehr. (BW) atelier-tacke.de Ausstehende Betriebsprüfung? Wir helfen ihnen sehr gerne! Tuba Metin - Unternehmensberatung Spezialisiert auf Taxiunternehmen Jetzt Termin vereinbaren 089 / 818 977 42 Landsbergerstr. 408 | 81241 München GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018 TITELTHEMA
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Der „Siegestor“ Der Platz am Rande des Rondells gleich nördlich des Siegestors ist etwas versteckt und aufgrund der zentralen Lage immer ein Garant für viele Einsteiger. Aber auch für die Funk- und Telefonvermittlung liegt er optimal und wird auch fleißig bedient: In den Jahren 2015 bis 2017 gab es von dort knapp 30.000 Funkaufträge. Universität, Akademie der Künste, viele Kanzleien und Firmen, aber auch Gastronomie machen diesen Taxistand zu jeder Tages- und Nachtzeit attraktiv. Spannend, was die Zukunft bringen wird: Das gesamte Straßenrondell soll umgebaut und neugestaltet werden. Sicher ist, dass der Taxistandplatz erhalten bleibt – Danke, liebe Stadt! Er rutscht nur etwas nach Norden. Der „Ainmiller“ In seiner Geschichte schon mehrmals ver - schoben, liegt der Stand aktuell nördlich der Franz-Joseph-Straße. Hier leben wir überwiegend vom Einsteiger-Geschäft, bedingt durch die ideale Lage im Herzen der Gastronomie rund um die Leopold- und Ainmillerstraße. Auch vom U-Bahnhof Giselastraße verirrt sich hier so mancher Fahr - gast ins Taxi. Die Funkvermittlungen stehen an dieser Adresse im Hintergrund: Zwischen 2015 und 2017 klingelte es an die 12.000 mal im Datenfunk. Trotzdem war in über 5.000 Fällen kein passendes Taxi am Stand, sodass die entsprechenden Aufträge an anderen Standplätzen vergeben werden mussten. Hier schlummert noch viel Potential, hier wäre vor allem tagsüber eine stärkere Präsenz wünschenswert, denn ein größtenteils verwaister Ainmiller-Stand ist Wasser auf die Mühlen derer, die uns diesen Platz kürzen und zu (gebührenpflichtigen) Parkplätzen umfunktionieren wollen, pecunia non olet! Im Jahr 2017 haben wir in Zusammenarbeit mit dem Planungsreferat (zuständig für Fahrradständer), dem Baureferat (zuständig für den Umbau), dem Kreisverwaltungsreferat (zuständig für die verkehrsrechtliche Anordnung), dem Bezirksausschuss (zuständig für die Anordnung dauerhafter Taxistandplätze) und der Polizei (zuständig für die Verkehrssicherheit) diesen Straßenabschnitt neu überdacht. Man kam gemeinsam zum Ergebnis, dem Fahrradgewirr an der Kreuzung ein Ende zu bereiten und auf der Straße einen anständigen Fahrradständer zu errichten. Dafür rutschte der Stand nach Norden und wurde dadurch um zwei Fahrzeuglängen kürzer. Uns Taxlern muss allerdings eines klar sein: wenn wir den Stand nicht besser bedienen, vor allem tagsüber, werden wir hier weitere Stellplätze verlieren. Das ständige Verpar - ken des Taxistandes ist ein klares Indiz für den immensen Parkplatzbedarf. Der „Feilitzsch“ Früher war der Taxistand einmal dort, wo sich heute das moderne Stationsdach über Straßenbahnen und Bussen wölbt. Heute befindet er sich südlich der Feilitzschstraße. Der Stand ist ein Renner. Er ist Teil des Gesamtkonzepts „Mobilitätsstation Münchner Freiheit“. Hier läuft alles zusammen: U-Bahn, Tram, Bus, Taxi, Bike & Ride, Park & Ride, Carsharing, MVG-Rad, Stattauto, E-Ladesäulen, Fußwege, Radwege, Straße. Obwohl wir hier mitunter die meisten Einsteiger zählen, können sich auch die Funkvermittlungen sehen lassen: Über 40.000 Aufträge in den vergangenen drei Jahren. Die komfortabel zurückversetzte Haltelinie an der Ampel ermöglicht eine problemlose Abfahrt auch bei dichtem Verkehr, und das in alle vier Richtungen. Äußerst negativ verändert hat sich der Verkehrsfluss seit Inbetriebnahme der Trambahnwendeschleife an der Münchner Freiheit und den damit verbundenen Eingriffen in die Ampelphasen: Der Rückstau in der Leopoldstraße reicht selbst bei durchschnittlichem Verkehrsaufkommen zurück bis zur Trautenwolfstraße, drei bis vier Grünphasen sind hier keine Seltenheit um die Kreuzung zu erreichen, aber Hauptsache, die heilige blaue Kuh hat freie Fahrt und kann wenden. Die hier angegebenen Vermittlungszahlen sind lediglich die Funkvermittlungen der Zentrale der Taxi-München eG. Hinzu kommen die Aufträge an unseren Rufsäulen, die Fahrten anderer Taxizentralen und Vermittlungs-Apps sowie vor allem eines: viele, viele Einsteiger und Aufhalter, rund um die Uhr, an allen Ecken, mit kurzen und weiten Strecken. Die Fahrten zählen kann niemand. Aber hier in Schwabing funktioniert das Verkehrsmittel „Taxi“ heute noch genauso wie in den 70er, 80er und 90er Jahren. Es ist Teil des täglichen Lebens, und das Besondere daran ist, dass es noch menschelt auf der Straße und auch im Taxi drin. Wer das jetzt nicht versteht, ist eingeladen, sich gelegentlich am Bahnhof Süd bereitzustellen. (RM) Die Leopoldstraße zwischen Siegestor und Münchner Freiheit ist quasi der Inbegriff des Schwabings der vergangenen vier Jahrzehnte. Straßenkunst und Gastronomie, aber auch die Heimat großer Konzerne haben dieses Stück München zu einem Mythos werden lassen. Ein Teil dieses Mythos ist auch das Taxi geworden, das vom Straßenbild und aus dem dortigen Leben nicht mehr wegzudenken ist. An dieser Stelle wollen wir die drei Taxistandplätze unter die Lupe nehmen, die diese herrliche Straße bedienen: ➔ STANDPLÄTZE JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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Schnell. Preiswert. Kompetent. Straßenkunst in der Leopoldstraße Sie gehören zur Leopoldstraße wie das Siegestor und der Walking Man: Entlang der Meile zwischen Ohmstraße und Martiusstraße bieten Münchner Künstler (und Händler) ihre Kunstwerke zum Verkauf. In den Sommermonaten bei schönem Wetter erwartet den Besucher des Boulevards hier ein Spektrum aller Genres der darstellenden Kunst. Doch nicht nur Kunstliebhaber kommen hier zum Zug, sondern es existiert ein Angebot in allen Preislagen, quasi für jedermanns Geldbörse. Es ist eine gelungene Mischung aus Krusch und Krempel, die hier den Besitzer wechselt, doch es gibt auch hochwertige Bilder in allen nur denkbaren Techniken. Ausschließlich eigenhändig hergestellte, bildkünstlerische Originalarbeiten wie Malereien, Grafiken, Originaldrucke oder -fotografien und auch handgefertigter Modeschmuck dürfen verkauft werden. Gebrauchsgegenstände und gewerblich gefertigte Massenware sind dagegen nicht zugelassen. Selbstverständlich bedarf es einer Genehmigung, um hier seine Kunstwerke an den Mann bringen zu dürfen: Das KVR prüft bei der Erteilung der Genehmigung auch ein vom Künstler vorzulegendes Verkaufsmuster. Die Künstler haben somit die Möglichkeit, einem breiten Publikum ihre Werke näher zu bringen und mit den Passanten ins Gespräch zu kommen. Schön, dass es das noch so gibt! (BH) Das erstes Elektro-Taxi Deutschlands Man schrieb Donnerstag, den 7 . Juli 2011, als um 11.03 Uhr ein Bericht veröffentlicht wurde über Deutschlands erstes Elektro-Taxi. Dieses stand am altehrwürdigen Taxistand am Münchner Siegestor, dort wo die Ludwigstraße endet und die Leopoldstraße beginnt. Es handelte sich um einen Mitsubishi I.MiEV, damals wahrlich ein Exot zwischen all den Daimlers, Toyotas und Volkswagen. Aber es war immerhin ein Anfang, auch wenn dieser ein schwerer war. Denn bereits damals wollte keiner so wirklich an die Leistungsfähigkeit der neuen Technologie glauben, und daran hat sich bis heute nicht wirklich viel geändert, auch nicht aus Sicht des Taxigewerbes. Des Pudels Kern war auch in 2011 bereits die Leistungsfähigkeit der Lithium-Ionen-Akkus. Die Autoindustrie versprach bis zu 150 Kilometer Fahrleistung, in der Praxis waren es doch eher 90 bis 100 Kilometer. Was hat sich in den vergangenen sieben Jahren getan? Wirklich zählbares gibt es nicht viel Deshalb halten wir uns an das Motto eine großen Mineralöl-Konzerns: Es gibt viel zu tun – warten wir’s ab. (RM) ➔ WER DARF WAS? ➔ DAMALS AM SIEGESTOR GUT ZU WISSEN ... GUT ZU WISSEN ... atelier-tacke.de 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018 TITELTHEMA
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MESSE MÜNCHEN ➔ AKTUELLES PROGRAMM ➔ INTERFORST 2018 13. Internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik Die INTERFORST ist die internationale Leitmesse für die Forstwirtschaft und Forsttechnik in der Messemetropole München. Als Kompetenztreff der Branche bringt sie Entscheider und Experten aus Industrie, Wissenschaft und Politik zusammen. Im Vier-Jahres-Turnus präsentiert die INTERFORST zukunftsweisende Lösungen für den großen Themenbereich Holz und Forst. Forstwirtschaft findet längst nicht mehr nur im Wald statt. Als moderner Wirtschaftsfaktor wird sie von Innovationsdenken, technischen Neuentwicklungen sowie durch das Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bestimmt – und das im internationalen Kontext. Auf über 70.000 Quadratmetern Bruttofläche findet man auf der INTERFORST Innovationen und die neuesten Produkte der Forstbranche. ➔ INTERFORST 2018 13. Internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik Messe München 18. bis 22. Juli 2018 Mittwoch bis Samstag 9–18 Uhr, Sonntag 9–16 Uhr Die Veranstaltungen im Juni ⁄ Juli 2018 ➔ ISPO Digitize Summit Digital Summit für die Sportartikelbranche ICM – Internationales Congress Center München 28. bis 29. Juni 2018 Donnerstag 8.30–18 Uhr, Freitag 8.30–16 Uhr ➔ TRENDSET mit Bijoutex Sommer 2018 Internationale Konsumgüter-Fachmesse für Lebensart Internationale Fachmesse für Modeschmuck und Accessoires Messe München 07 . bis 09. Juli 2018 Samstag und Sonntag 9–18 Uhr, Montag 9–17 Uhr ➔ ESC Congress 2018 Der weltweit größte kardiovaskuläre Kongress ICM – Internationales Congress Center München 25. bis 29. August 2018 Samstag bis Dienstag 7–20 Uhr, Mittwoch 7–14 Uhr Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. Mi. 04.07 . 19.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung „Vom Himmel durch die Welt zur Hölle“ im Rahmen des Faust-Festivals der Stadt München Fr. 06.07 . 19.30 Uhr, Austropop: Reif für die Insel Fr. 26.07 . 19.30 Uhr, Sommernächte im Innenhof: Chansons mit Edith Piaf Di. 31.07 . 19.30 Uhr, Sommernächte im Innenhof: Feuerbach Quartett Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 atelier-tacke.de JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ AUTONOMES FAHREN – Kürzlich ist in Kalifornien ein „Tesla S“ bei eingeschaltetem Autopilot auf ein unbesetzt abgestelltes Auto aufgefahren. Finale in Blech. Die Polizei war übrigens gleich vor Ort, da ihr der abgestellte Wagen gehörte. Der Auto-Pilot wurde leicht verletzt. ➔ BALD TEMPO 50 AM GANZEN RING? – Unter dieser Überschrift berichtete der Münchner Merkur (MM) am 23. Mai diesen Jahres, dass das KVR nunmehr eventuell doch generell alle 60er-Zonen auf 50 km ⁄ h begrenzen wolle. Dies beträfe – unvollständig aufgezählt – bekanntlich Teile des Mittleren Rings, der Dachauer- und Landsberger Straße oder z. B. der Ständlerstraße. „Bei der Prüfung im KVR geht es in erster Linie um Luftreinhaltung und die Belastung mit Stickstoffdioxid. Es werde aber auch untersucht, wie sich Tempo 50 auf Lärm und Verkehrssicherheit auswirken würde, sagte KVR-Sprecher Johannes Mayer. Und auf den Verkehrsfluss in der Stadt.“ (Zitat MM) Seltsam! Noch vor gut einem Jahr hatte KVR-Chef Thomas Böhle dem Stadtrat unter Berufung auf eine Expertise des Umweltreferates dargelegt, dass eine Reduzierung von 60 auf 50 km ⁄ h weder hinsichtlich des Stickstoffausstoßes noch des Straßenlärms oder eines verbesserten Ver - kehrsflusses irgendwelche positiven Effekte habe. (MM vom 6.4.2017 , Schrotti berichtete im Kurier 5 ⁄ 17 unter dem Stichwort „Alternative Fakten“) Geht die Sonne jetzt also doch im Westen auf? Sind die Fakten plötzlich noch alter - nativer als im letzten Jahr? Damals war man noch zu der ungeheuren Erkenntnis gelangt, dass insbesondere die ständigen Staus die Abgasbelastung in die Höhe treiben. Keiner hätt’s geahnt! Aber jetzt soll es doch an der Differenz zwischen 50 und 60 km ⁄ h liegen. Von der zuvor erwähnten Expertise des Umweltreferates redet niemand mehr. Wurde sie widerlegt? – Wohl kaum, weil sich die physikalischen Gesetze schon länger nicht mehr geändert haben. Vielmehr ist sie wohl im Giftschrank der Verwaltung verschwunden, weil sie dem albernen Aktionismus im Wege stand, der jetzt überall Platz greift- s. a. nächstes Thema. Da kommt man sich wirklich vor wie Randolph Patrick McMurphy (Jack Nicholson) im Film „Einer flog über das Kuckucksnest“ und fragt sich, wer hier eigentlich die Verrückten und wer die Normalen sind! ➔ FAHRVERBOTE – Der grüne Hamburger Umweltsenator Jens Kerstan hat also ernstgemacht und zwei Straßenabschnitte für alle Diesel unter Euro-Norm 6 gesperrt. Taxis sind aber generell davon ausgenommen. Das lässt hoffen, dass bei einem ähnlichen Kasperltheater in München (wie wär’s z.B. mit einer Sperrung der Landshuter Allee?) auch hier die Taxis von dem Fahrverbot ausgenommen werden. Nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich. Übrigens: die Umleitung für eine der beiden Hamburger Sperr - zonen ist viermal (!) so lang wie die Originalstrecke. Das wird die Umwelt bestimmt freuen. ➔ FUSSGÄNGERZONE – Eine Online-Petition geistert zur Zeit durch das Internet, mit der weitere Straßensperrungen in München gefordert werden. Am letzten Mai-Wochenende hatten sich laut MM dort 465 Befür - worter eingetragen. Die Stadtrats-FDP hat sich dem nun angeschlossen und kann sich Fußgängerzonen am Gärtnerplatz und ganz am Anfang der Thalkirchner Straße (zwischen Müller- und Fliegenstraße) vorstellen. Immerhin bemerkenswert: die Liberalen machen sich dabei Gedanken über unseren Taxistand, der von der ehemaligen Busdurchfahrt Müller- ⁄ Thalkirchner in die Müllerstraße (ohne genauere Angaben) ver - legt werden soll. Immerhin. Bei den anderen Parteien steht das Wort „Taxi“ bekanntlich noch nicht mal im Duden. Trotzdem Quatsch. ➔ NEUE AMPEL – Nein, sie ist noch nicht beschlossen, aber sie wird gewünscht. Und zwar für die Einmündung der Klenze- in die Wittelsbacherstraße von einer Mutter, deren Kind einen nahegelegenen Kindergar - ten besucht. Gemeinsam mit anderen Eltern will sie jetzt Unterschriften für eine Ampel sammeln, wie sie im örtlichen Bezirksausschuss berichtete (MM vom 7 .5.2018). Vermutlich wird sie, wenn das Kind auf die Schule wechselt, die Verlegung der Ampel auf den neuen Weg des Kindes fordern. Tatsächlich ist es für Fußgänger kein Vergnügen, an dieser Stelle die Wittelsbacherstraße zu überqueren. Schrottis Alternativvorschlag wäre jedoch ein Zebrastreifen, der eben nur dann den Verkehr aufhält, wenn auch wirklich ein Fußgänger hier queren will. So wahnsinnig oft wird das nicht vorkommen, da auf der Ostseite der Wittelsbacherstraße mangels Bebauung niemand wohnt. Zudem ist sie in diesem Bereich einspurig. Was spricht also gegen die einfache Lösung, die noch dazu viel billiger wäre? – Ach so, wir sind ja in München. Ich vergaß ... Stattdessen gingen wir sogar einer Ampelanlage verlustig, und zwar der Lightshow an der Brudermühl- ⁄ Ecke Urbanstraße. Auch da hätte ein Fußgängerüberweg (vulgo: Zebrastreifen) völlig genügt, da die Brudermühlstraße hier pro Richtung auch nur einspurig ist. Da ist also vor nicht einmal zwei Jahren eine Fußgängerampel aufgebaut worden, die nunmehr sang- und klanglos wieder verschwand. Schade ist es nicht darum – wohl aber um das Geld, das, wie so oft, von den Münchner „Verkehrsexperten“ sinnlos verpulvert worden ist. Haftet eigentlich jemand für diese Kosten? – z. B. derjenige, der seinerzeit den Bau der Anlage angeordnet hat? Daran, dass dies offensichtlich eine Fehlentscheidung war, kann jetzt wirklich nicht mehr gezweifelt werden. ➔ POST – Früher gab es mal den bösen Spruch, der Begriff „Post“ sei die Abkür - zung für „Personal ohne sinnvolle Tätigkeit“. Wie auch immer: sehr sinnvoll war die Entscheidung der Deutschen Post, mangels anderer Anbieter ihre rein elektrischen Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018 UNTERHALTSAMES
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Lieferfahrzeuge namens „Street Scooter“ selber zu bauen. Zwischenzeitlich ist die Nachfrage auch anderer Interessenten so hoch, dass in Düren ein weiteres Werk gebaut wird, um den jährlichen Ausstoß dieser Kisten auf 20.000 Stück verdoppeln zu können. Aber die deutschen Autobauer wollten sich mit solchen „peanuts“ bekanntlich nicht beschäftigen. Vielleicht auch besser so. Sonst hätten sie eventuell doch einen Verbrennungsmotor eingebaut (das „elektrische“ am Motor wären dann die Zündkerzen gewesen) und wären dann aus allen Wolken gefallen, wo denn jetzt die Abgase herkommen. So wie das kleine Kind angesichts seiner vollen Hose zur Mutti sagt „ich war’s aber nicht“. ➔ XAVER – Ja mei, kurz vor Weihnachten hat es Schrottis schnurrenden Sesselzer - kratzer final derbröselt, freilich im gesegneten Alter von 18½ Jahren. Seine Schwester Veronika, wie Xavi im Jahre 2000 als damals einjähriger Teenager aus dem Riemer Tierheim geholt (da hießen sie noch Kevin und Chantal, oder so ähnlich), war leider nur halb so alt geworden. „Mir kommt kein Viech mehr ins Haus“, sagte der Schreiber, nachdem Xaver verblichen war, „nicht eines!“ Und dabei bleibt es auch. Sondern zwei. Mia und Jasmin (ob es bei diesen Namen bleibt?), zwei Katzenschwestern von dreieinhalb Jahren, warten schon darauf, dass der rückfällig Gewordene sie von einem Gnadenhof östlich von München übernehmen kann. Aber nach einem Wasserschaden und dabei gleich in einem Aufwasch stattfindendem Umbau der Wohnung zieht sich das freilich gewaltig hin. Zumal Jasmin nach einem zu spät behandelten Katzenschnupfen blind ist und Veränderungen in der Wohnung noch weniger brauchen kann als eine „normale“ Katze. Was hat das jetzt mit dem Taxigewerbe zu tun? Stimmt: nichts. Überhaupt nichts. Manchmal muss man halt auch den Mut zu einer Themaverfehlung haben. Sagte schon der Schüler, der deswegen beim Deutsch-Aufsatz einen Sechser kassierte. ➔ ZWEITE STAMMSTRECKE – Diese Horror - baustellen interessieren uns freilich alle, und zwar nicht nur als Steuerzahler, sondern insbesondere als Berufskraftfahrer mit dem Arbeitsplatz „Münchner Straßen“. Aber jetzt kommts ganz dick: die Deutsche Bahn AG als Haupt-Bauherrin dieses Projekts kam kürzlich mit der Information aus der Hüfte, dass es zur Einhaltung des Kostenrahmens nötig sei, den sog. „Nukleus“, also das zentrale unterirdische Bauwerk unter dem Hauptbahnhof, abzuspecken. Dabei handelt es sich um den 41 Meter tief geplanten Bahnsteig der zweiten S-Bahn-Stammstrecke, der das bequeme Umsteigen zu den anderen Linien und auch den direkten unterirdischen Weg Richtung Schützenstraße ⁄ Stachus bieten soll. Oder: sollte. Jetzt erst rückte die DB damit raus, dass bisher keine einzige Firma (!) die Errichtung dieses Wunderbaus übernehmen will, weil die technischen Anforderungen einfach zu hoch und kompliziert sind. Schließlich soll der ganze, jetzt schon existierende, mehrere Stockwerke tief reichende Bau (1. Stammstrecke, zwei U-Bahnlinien, Tiefgaragen ...) nochmal nachträglich weiter unterkellert werden. Offensichtlich ein planungstechnisches Himmelfahrtskommando, an das sich niemand herantraut. Interessant ist nur, dass die DB die voraussichtlichen Kosten (letzter Stand: 3,8 Milliarden auf der nach oben offenen DB-Skala) immer nennt, ohne also zu wissen, wer zu welchem Preis diese Kiste überhaupt bauen kann und will. Das ist ungefähr so seriös, als wenn der Werkstattleiter dem Autofahrer sagt „die Reparatur wird 1.000 Euro kosten, ich weiß allerdings noch gar nicht, was kaputt ist und ob ich das überhaupt machen kann“. Oder wenn die Klapper - schlange zur Maus sagt „ich muss doch nur gähnen“. Die Zahlen der DB sind so glaubwürdig wie die vom Tagesschausprecher Jens Riewa mal versehentlich angekündigte „Lottovorhersage“! Nur zur Erinnerung: im Jahre 2001 war die Bahn mal von 500 Millionen Euro und einer Fertigstellung im Jahre 2010 ausgegangen. Darin waren noch die Haltestellen Max- Weber-Platz, Max II und Arnulfpark enthalten, die zwischenzeitlich ohnehin gestrichen wurden. Und trotzdem eine Kostensteigerung von 760 Prozent! Jetzt ist es quasi amtlich, dass wir – wie die Berliner mit ihrem Flughafen und die Baden-Württemberger mit „Stuttgart 21“ – auf ein finanzielles Desaster zusteuern. Vor wenigen Monaten sagte der DB-Chef Richard Lutz bezogen auf die Stuttgarter Geldvernichtungsmaschine sinngemäß, wenn wir damals schon gewußt hätten, was wir heute wissen, hätten wir nie damit angefangen. Lieber Herr Lutz, ziehen Sie doch wenigstens hier rechtzeitig die Reißleine! Auf Noch-nicht-wissen kann sich doch wirklich niemand mehr berufen. Oder wie ein anderer Tagesschausprecher (Klaus-Erich Bötzkes) mal so schön sagte: „Die Pfaffen spatzen es schon von den Dächern ...“ (MS) Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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STADTINFO STADTINFO ➔ VOLKS-SPORT ➔ VOLKS-TANZ F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München • Tel.: 089 30748047 Ihr Ansprechpartner: Günther Kurrer (GF) kontakt@er-tax.de • Spiegeltaxameter • Taxi-Dachzeichen • Cey-System • Sprechfunkgeräte • Lichtschrankenüberwachung • Datenfunk-Systeme • Taxi-Notalarmanlagen • Quittungsdrucker • Konformitätsbewertung • Sitzüberwachung F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH ER-TAX - für Ihren Erfolg 9. Münchner Sportfestival Auf dem Königsplatz wird am 1. Juli 2018 der Sport das Sagen haben. Das 9. Münchner Sportfestival bietet den Besuchern mehr als 90 Sportarten zum Ausprobieren. Mutige können sich an einer Boulderwand versuchen, eine Beach Area bietet den Volleyballern ein Strandflair, Wasserbecken können von Tauchfreunden genutzt werden und Radsportler zeigen ihr Können und artistische Meisterleistungen. Musik- und Tanzshows runden das Programm ab. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass alle Angebote kostenlos sind. Für das leibliche Wohl sorgen Gastrostationen mit Food Trucks und Biergarten. (BH) Kocherlball – Volkstanz im Englischen Garten Als 1904 der Kocherlball im Englischen Garten wegen „mangelnder Sittlichkeit“ verboten wurde, schien diese Tradition ihr Ende gefunden zu haben. Bis zu diesem Jahr hatten sich seit 1880 bis zu 8000 Dienstmädchen, Hausdiener, Soldaten, Köchinnen und Köche, ihnen verdankt der Ball seinen Namen, zusammen gefunden, um einmal im Jahr das Tanzbein beim Kocherlball zu schwingen. Man traf sich um 6 Uhr, da spätestens um 10 Uhr alle wieder zum Dienst bei ihren Herrschaften antreten mussten. Einmal im Jahr ausgelassen feiern musste reichen. Für heutige Generationen eine unvorstellbare Tatsache. Im Zuge der 200 Jahrfeier 1989 erinnerten sich die Organisatoren wieder an diese historische Feier und hauchten dem Event neues Leben ein. So wird auch in diesem Jahr am 15. Juli ab 6 Uhr rund um den Chinesischen Turm getanzt. Viele kommen schon viel früher, um die Stimmung des Morgens zu genießen und einen der begehrten Plätze an den Tischen zu ergattern. Bei schlechtem Wetter fällt der Kocherlball aus. Im vergangenen Jahr hatten die Teilnehmer Glück, denn pünktlich kurz vor sechs hörte der Regen auf. (BH) WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … es nicht die Österreicher waren, die das Wiener Würstchen erfanden? Johann Georg Lahner, seines Zeichens Schlachter, erfand diese Wurststpezialität. Lahner wurde in Bayern geboren, zog in seiner Jugend jedoch nach Frankfurt, um dort das Metzgerhandwerk zu erlernen. Als er mit der Lehre fertig war, zog es ihn nach Wien, wo er seine Kreation als „Frankfurter Würstchen“ anbot. Bis heute trägt dieses kulinarische Kultur - gut dort diesen Namen. (BH) AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. Truderinger Straße 330 • 81825 München www.autoglaskraft.de Telefon 089 / 6 90 87 82 istockphoto 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
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JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27 www.taxido.tv / info@taxido.tv ▶ KOSTENLOSE UNTE RHALTUNG FÜR DEN FAHR GAST ▶ WERBE EINAHME N OHNE AUFWAND ▶ ALLE S AUS EINE R HAND TAXIdo.tv IHR INFOTAINMENT IM TAXI
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Im Jahre 1888 wurde auf Initiative des Stadtarchivars Ernst von Destouches ein historisches Museum ins Leben gerufen. Mit der Maillinger-Sammlung erhielt es einen Bestand von über 100.000 graphischen Blätter, die kein anderes Thema hatten als „München“. Durch eine Lotterie wurde der ansehnliche Kaufpreis finanziert. Hinter dem schmiedeeisernen Eingangstor erschließt sich mir ein begrünter Innenhof, der ein wohltuender Kontrast zum steindominierten St.-Jakobs-Platz ist. Eine Pyramide aus Kanonenkugeln weckt mein Interesse. Diese Montage von 1891 besteht aus Munition des berühmten „Münchs“, einer Kanone, die 1482 in Augsburg für die Stadt München gegossen wurde. In der Mitte des 18. Jahrhunderts waren die Kugeln beim Bau der Ludwigsbrücke als Füllmaterial verwendet worden und beim Umbau 1891 wieder entdeckt. Nach Erwerb des Tickets beginnt für mich eine Zeitreise durch die Münchner Geschichte. Im ersten Ausstellungsraum begrüßt mich ein monumentales Standbild Heinrich des Löwen, der als der Stadtgründer gilt. Wer heute meint, dass die Münchner schon immer ihre historischen Wurzeln suchten, der irrt. Erst 1858 besann man sich auf die Gründungsgeschichte und beging erstmals ein Stadtjubiläum. Heinrich der Löwe ist für Bayern und die Münchner auch kein unproblematischer Gründervater. Er war Herzog von Sachsen und erhielt in dieser Funktion 1156 von Kaiser Barbarossa das bayerische Herzogtum. Selbstverständlich kommt niemand auf den Gedanken, den Bayern sächsische Wurzeln zu unterstellen, aber die heute oft geschmähten „Zuagroasten“ dürften darüber etwas schmunzeln. Neben dem Standbild befindet sich in einer Vitrine das angebliche Schlüsselbein dieses Herrschers. Eine Informationstafel erläutert das Dilemma dieses Exponates. Es stammt aus dem Besitz Ludwig I. Der Knochen wurde 1820 handschriftlich als linkes Schlüsselbein Heinrich des Löwen ausgewiesen und gelangte 1922 als Geschenk der Prinzessin Hildegard von Bayern, konserviert wie eine Reliquie, in den Besitz des Museum. 1935 wurde die Gruft im Braunschweiger Dom zu einer nationalsozialistischen Weihestätte umgebaut und dabei der Sarkophag Heinrichs geöffnet. Protokolle belegen, dass das Skelett vollständig vorhanden war. Leider ➔ DAS MÜNCHNER STADTMUSEUM St.-Jakobs-Platz Das größte kommunale Museum Deutschlands befindet sich am St.-Jakobs-Platz und wirkt gegenüber der Synagoge eher etwas unscheinbar. Wenn der Besucher durch die Toreinfahrt tritt, ist nicht zu erahnen, wie groß dieser Gebäudekomplex ist. Sein ältester Gebäudeteil ist das Zeughaus aus dem 15. Jahrhundert. wird niemand je erfahren, wessen Schlüsselbein hier ausgestellt ist. Bilder, Modelle und gut verständliche Er - läuterungen helfen zu verstehen, wie München entstand. Dabei werden auch alte Traditionen wie der Metzgersprung oder der Schäfflertanz erklärt. Breiten Raum nehmen die Ritter und ihre Turniere ein. Rüstungen und Waffen glänzen an den Wänden. Die Rosenkranzglocke der Münchner Frauenkirche ist ein besonderes Highlight der Ausstellung. Sie stammt aus dem Jahr 1452 und wiegt 45 Zentner. Wie die Menschen ohne moderne Technik die Glocke in den Turm der Kirche gebracht haben, ist bis heute eine Meisterleistung. Immer wieder klingt in der Präsentation der Zwiespalt der Stadtväter an, einerseits bürgerliches Selbstbewusstsein zur Schau zu stellen, andererseits oft nur den Willen der Landesfürsten durchzusetzen. Dieses Dilemma kannten viele Residenzstädte. Die Diskrepanz gipfelte manchmal auch in kuriosen Anweisungen. Um 1500 war der Einfluss des Herzogs besonders gravierend. So mussten die Stadtoberen den Bürgern sogar das Werfen von Schneebällen untersagen. Dies wäre unmenschlich und bedeute große Unzucht. Neben Gemälden und Heiligenbildern kann ich mir ein Bild über die Religiosität der Münchner machen. Die Reformation hatte kaum Einfluss auf die Stadt. Nun könnte daraus geschlossen werden, dass die Münchner nicht zu leben wussten. Dies ist falsch. Plötzlich stehe ich in einem Raum mit lauter bayerischen Köstlichkeiten. Der Kontrast ist gar nicht so groß zum vorherigen Thema, denn nicht umsonst, steht gleich neben jeder Kirche ein Wirtshaus. Auf einem Sushilaufband sind herrlich angerichtete Teller mit Münchner Spezialitäten zu bewundern. Von Weißwürsten über gesottenem Kalbsfuß bis zum Steckerl fisch ist alles dabei. Da die Köstlichkeiten nur aus Kunststoff sind, fehlt leider AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten.Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de Fotos: Formenreich 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018 STADTKUNDE MÜNCHEN
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der Duft der Speisen. Darstellungen von Altmünchner Küchen runden das Bild ab. Den großen Münchner Söhnen und Menschen, die sich um München verdient gemacht haben, ist eine Sammlung gewidmet. Neben einem Modell der Walhalla sind auch die Büsten von Kandidaten, die Einzug in die Walhalla halten sollten, zu sehen. Anschaulich werden die einzelnen Epochen an Hand von Möbeln, Bildern, Kupferstichen, aber auch Animationen er - läutert. Die Lebensader der Stadt, die Isar, wird in einem kleinen kinoähnlichen Raum gewürdigt. Hier laufen historische Filme über die Flößer, aber auch die Ausflugsflöße der Moderne. Besonderen Raum nimmt das Münchner Kindl ein. Figuren, Bilder und Erläuterungen helfen, die Ursprünge zu verstehen. Interessant ist die Entwicklung zu sehen, wie aus dem Wappenmönch des 18. Jahrhunderts die Verselbständigung und zugleich Verniedlichung der Figur wur - de. Auch die Sprache der Münchner wird beleuchtet. Wer weiß schon, dass Sprachforscher unterschiedliche Nuancen etwa zwischen Neuhausen und Westend heraushören können. Die Würdigung des Dialektes hat heute besonderen Wert. Für viele bayerische Worte gibt es einfach kein Synonym, z. B. „Derblecken“ ist solch ein typisches Beispiel. Leider hat gerade München das Problem, dass kaum noch bayerisch gesprochen wird, an den Schulen Dialekt verpönt ist und wer es dennoch spricht, als dümmlich oder zurück geblieben diskriminiert wird. Dabei ist gerade die Sprache, der eigene Dialekt, identitätsstiftend in einer globalisierten Welt, die oft als bedrohlich empfunden wird. Mit Hilfe von akustischen Beispielen wird die Entwicklung gut dargestellt. So kann der Dialog von Liesl Karlstadt mit Karl Valentin von 1940 über die „Semmelnknödeln“ angehört werden, aber auch moderne Beispiele von Tomas Wimmer oder Franz Beckenbauer. In einem Münchner Stadtmuseum darf natürlich der Bezug zum Bier nicht fehlen. Die Brauereien, ihre Geschichte und Geschichten, aber auch Maßkrüge, Bierfässer und Braugeräte sind zu bestaunen. Die Vielfalt ist beeindruckend. Puppentheater und Schaustellerei Nach diesen Einblicken in das historische München fahre ich in die dritte Etage. Dort befindet sich die Abteilung Puppentheater ⁄ Schaustellerei. Am Tag meines Besuches haben sich nur sehr wenige Besucher hier her verirrt. Liebevoll gestaltete Vitrinen geben Einblicke in die Kunst des Puppentheaters. Eine Großmutter hat ihre Enkelin auf dem Schoß und schaut mit ihr an einem Monitor eines der berühmten Kasperlestücke. Besonders fällt mir eine Erklärung ins Auge, die die Geschichte der Puppenbühne der Verkehrspolizei München beschreibt. Seit 50 Jahren spielen die Beamten in Schulen und Kindergärten Puppentheater für die Kinder, um die Gefahren und Regeln des Straßenverkehrs den Kleinen spielend näher zu bringen. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Besonders anrührend ist ein Brief einer Schülerin an die Polizei, in dem sie beschreibt, was sie vom „Verkehrskasperl“ alles gelernt hat und wie gut es ihr gefallen hat. Vorbei an einem lachenden Clown merke ich, dass ich in der Abteilung Schaustellerei angekommen bin. Eine besondere Attraktion ist für mich ein Schießautomat aus England von 1940. Mit Eisenkugeln konnte man auf ein Hitlerbild zielen und diesem die Metallzähne heraus schießen. Am Eingang eines Nebenraumes wird der Zugang nur für Erwachsene er - laubt. Die unappetitlichen Ausstellungsstücke geben Zeugnis von Geschmack und Zeitgeist des vorigen Jahrhunderts. Ein blutspuckender Geisterkopf ist nur ein Beispiel für diese Kuriositäten. Musik und Klang Die vierte Etage dieses Museums ist der Musik gewidmet. 1940 schenkte der Münchner Georg Neuner (1904–1962) dem Museum seine Musikinstrumentensammlung. Aus diesem Grundstock entstand im Laufe der Zeit eine moderne multifunktionale Ausstellung, die den Besucher zum Ausprobieren animiert. So kann der Besucher an Ver - suchsstationen Experimente mit Klang und Akustik durchführen. Künstler der Musik - hochschule spielen hier auch an historischen Instrumenten. Zuhören ist unbedingt erwünscht. Neben den europäischen Musik - instrumenten werden Instrumenten aus Afrika und Asien ausgestellt. In der Sammlung Musik werden Sonntagsmatineen und Abendkonzerte mit namhaften Künstlern sowie mit Laienmusikern und dem musikalischen Nachwuchs veranstaltet. Nationalsozialismus in München Mit dem Fahrstuhl fahre ich wieder hinunter ins Erdgeschoss. Dort befindet sich etwas Abseits die Ausstellung „Nationalsozialismus in München“. Dieser Teil der Münchner Geschichte wird besonders unter dem Aspekt „München-Hauptstadt der Bewegung“ analysiert. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medienund Rüstungsstandort. Zeitlich beginnt die Dokumentation im Jahre 1918. Für meine Generation immer wieder erschütternd ist die Darstellung der Anfänge des Nationalsozialismus, die Einflussnahme auf alle Bereiche des täglichen Lebens und die Indok - trination der Bevölkerung. Zwangsläufig sehe ich Parallelen aus meinen Erfahrungen mit Diktatur und Antisemitismus. Erschreckend ist auch, dass einige Stücke, wie z. B. die riesigen Globen, die in der Reichskanzlei und in den Räumen auf dem Ober - salzberg standen, durchaus ästhetische Ausstrahlung haben. Nach diesen Eindrücken kann der Besucher den großen Museumsshop besuchen. Gut finde ich, dass dieser auch zu erreichen ist, ohne das Museum durchquert zu haben. Dies ist nicht in allen Münchner Museen so. Wer Geschenke oder Münchner Andenken sucht, ist hier genau richtig. Wieder im schattigen Innenhof angekommen, kann sich dort jeder bei einer Stärkung eine Erholungspause gönnen. Neben den Dauer - ausstellungen könnte der Gast nun noch eine der Sonderausstellungen oder eine Vorstellung im Filmmuseum besuchen. Dieses Museum ist immer einen Besuch wert. Der Eintrittspreis ist mit vier Euro ausgesprochen moderat. Wer Gäste hat, sollte unbedingt hierher kommen und Zeit mitbringen und sicherlich lernen auch die Münchner immer wieder etwas Neues über ihre Stadt. (BH) JULI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT WICHTIGE INFORMATIONEN (zwei BMW und ein Renault) auf der Leopoldstraße auf Höhe des Siegestores auf, welche sich dort offensichtlich ein illegales Rennen lieferten. Die Fahrzeuge überholten das Zivilfahrzeug in sehr aggressiver Fahrweise und mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Dabei wechselten die Fahrzeuge ohne den Blinker zu benutzen wiederholt den Fahrstreifen. Ein Taxi musste stehen bleiben, um einen Unfall zu verhindern. Augenscheinlich gehörten die drei Fahrzeuge zusammen. An der Potsdamer Straße ⁄ Germaniastraße konnten alle drei Fahrzeuge nach einer Verfolgungsfahrt von ca. 1,5 Kilometern angehalten werden. Bei den kontrollierten Fahrern handelt es sich um eine 20-Jährige, einen 20-Jährigen und einen 22-Jährigen, alle aus München, bzw. Landkreis München. Gegen die Fahrerin sowie die beiden Fahrer wurde eine Anzeige wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen erstellt. Durch die Staatsanwaltschaft wurde die Beschlagnahme der drei Führerscheine der Fahrer sowie der drei an dem Autorennen beteiligten Pkw angeordnet. Die Fahrzeuge wurden in die polizeiliche Verwahrstelle geschleppt. Isarvorstadt – Fußgänger überquert Fahrbahn, wird von Taxi erfasst und verletzt sich schwer Am Freitag, 27 .04.2018, gegen 00.05 Uhr, überquerte nach bisherigen Erkenntnissen ein 51-jähriger Fußgänger aus dem Landkreis Neumarkt die Fraunhoferstraße auf Höhe der Baader - straße. Er querte zuerst die stadteinwärts verlaufende Fahr - bahn, hielt kurz auf der Halteinsel der Trambahn an und querte anschließend die stadtauswärts verlaufende Fahrbahn. Zur selben Zeit befuhr ein 51-jähriger Münchner mit seinem Mercedes-Taxi und vier Fahrgästen die Fraunhoferstraße stadtauswärts. Der Taxifahrer erfasste trotz einer Bremsung den Fußgänger. Dieser wurde auf die Motorhaube aufgeladen und prallte gegen die Windschutzscheibe. Der Taxifahrer bremste sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab, wodurch der Fußgänger von der Motorhaube fiel und mit dem Kopf gegen den Masten einer Fußgängerampel stieß. Passanten, die den Unfall nicht beobachtet, aber akustisch mitbekommen hatten, drehten sich unmittelbar nach dem Zusammenstoß zum Ereignis um und gaben an, dass die dortige Fußgängerampel Rotlicht zeigte. Lehel – Pkw-Fahrer fährt bei Rotlicht in die Kreuzung ein und stößt mit einem Taxi zusammen – 5 Personen leicht verletzt Am Freitag, 06.04.2018, gegen 17 .00 Uhr, fuhr ein 27-Jähriger mit seinem Pkw Peugeot auf der Prinzregentenstraße stadtauswärts. Im Fahrzeug befanden sich noch Bekannte des 27-Jährigen, ein 20-Jähriger aus Bielefeld und seine 53-jährige Mutter. Am Kreuzungsbereich zur Oettingenstraße missachtete der 27-Jährige die rote Ampel und es kam zum Zusammenstoß mit einem Pkw Toyota eines 68-Jährigen, der mit seinem Taxi auf der Oettingenstraße in südlicher Richtung fuhr. Der 68-Jährige war bei Grün in den Kreuzungsbereich eingefahren. Im Fahr - zeug des 68-Jährigen befand sich eine 81-jährige Mitfahrerin. Der 27-Jährige prallte mit der Front seines Peugeot gegen die rechte Seite des Toyota, der daraufhin auf die linke Fahrzeugseite kippte. Der Peugeot stieß anschließend noch gegen einen auf dem Gehweg befindlichen Begrenzungspfosten, welcher abbrach. Die Fahrzeuglenker und ihre Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen und kamen zur ambulanten Behandlung in verschiedene Münchner Krankenhäuser. An den Fahrzeugen der Beteiligten entstanden Sachschäden von ca. 8.300 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Toyota des 68-Jährigen wurde durch die Taxifirma privat versorgt. Der Peugeot wurde zum Zwecke der Eigentumssicherung zur Polizeiverwahrstelle geschleppt. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten war die Oettingenstraße ab dem genannten Kreuzungsbereich stadteinwärts für zwei Stunden komplett gesperrt. Von der Prinzregentenstraße mussten bis zum Abschluss der Unfallaufnahme die beiden rechten Fahrstreifen stadtauswärts für eineinhalb Stunden gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Schwabing – Verbotenes Autorennen auf der Leopoldstraße Einem Streifenteam der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) fielen am Samstag, 07 .04.2018, gegen 00.50 Uhr, drei Fahrzeuge 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018
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INFORMATION WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Der 51-Jährige wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt und durch den Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Taxifahrer und seine Fahrgäste wurden nicht verletzt. Am Taxi entstand ein leichter Sachschaden von ca. 1.500 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es aufgrund der Nachtzeit zu keinerlei Verkehrsbehinderungen. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zu den geltenden Ampelschaltungen zur Unfallzeit, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Telefon: (089) 62 16 - 33 22, in Verbindung zu setzen. Milbertshofen – Zusammenstoß zweier Pkw nach Linksabbiegevorgang Am Samstag, 12.05.2018, gegen 22.05 Uhr, fuhr ein 20-Jähriger mit seinem Pkw BMW die Knorrstraße stadtauswärts (nördliche Richtung) und wollte an der Kreuzung zum Frankfurter Ring nach links abbiegen. Dabei übersah er einen 37-jährigen Taxifahrer, der zur gleichen Zeit die Knorrstraße stadteinwärts fuhr. Durch den darauffolgenden Zusammenstoß wurde der 58-jährige Fahrgast im Taxi des 37-Jährigen schwer verletzt. Der 20-Jährige und der 37-Jährige wurden jeweils leicht verletzt. Der entstandene Gesamtsachschaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Während der Unfallaufnahme kam es zu Ver - kehrsbehinderungen, da ein Fahrstreifen für etwa 1,5 Stunden komplett gesperrt werden musste. Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. (TK) istockphoto
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JULI 2018 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Sonntag, 01. Juli ➔ 10.00 Uhr, Königsplatz, 9. M-net Münchner Sportfestival ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, Laufen: Bavarian Run ➔ 11.30 Uhr, Englischer Garten, Commedia im Park ➔ 12.00 Uhr, HochX Theater und Live Art, Elefant aus dem Ei ➔ 13.00 Uhr, Deutsches Museum, Robotikkurs für Fortgeschrittene ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Herren): Munich Rangers – Würzburg Panthers ➔ 15.00 Uhr, Viktualienmarkt, Faust in allen Gassen ➔ 15.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Tiere im Museum – das gibt’s doch gar nicht oder? ➔ 16.00 Uhr, Fußball- Weltmeisterschaft, Achtelfinale ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Parsifal ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Don Karlos ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Semele ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sommerkonzert der Städtischen Sing- und Musikschule München ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Exodus ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Julia Chalfin & André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Prima – Eine skurril komische Collage ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Chessboard Montag, 02. Juli ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Himmel und Hände ➔ 16.00 Uhr, Fußball- Weltmeisterschaft, Achtelfinale ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Frühlings Erwachen ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Der fliegende Holländer ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, fastfood theater ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Erschlagt die Armen! ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Heinrichs Frust und Gretchens ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Christian Elsässer Jazz Orchestra ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Wolves In The Throne Room Dienstag, 03. Juli ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, Frühlings Erwachen ➔ 16.00 Uhr, Fußball- Weltmeisterschaft, Achtelfinale ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Festspiel-Gala Edita Gruberova ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Medea ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Für immer schön ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe ➔ 20.00 Uhr, GOP , Zoophobia – Eine artistische Fabel ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Albert Hammond Jr. ➔ 20.30 Uhr, Pasinger Fabrik, The Urban Trio Mittwoch, 04. Juli ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Himmel und Hände ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Mein Fahrrad hat einen Platten ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Master-Prüfungskonzert Neue Musik ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, Bigband-Jazz im Doppelpack ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Arabella ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der tapfere Soldat ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Konzert zum Semesterabschluss ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Junge Choreographen ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Ron Carter – The Golden Striker Trio Donnerstag, 05. Juli ➔ 17 .00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Parsifal ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger Sommer Aris Quartett ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schöne Neue Welt ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof der Residenz, Bigband Fink & Steinbach ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Crowbar & Church of Misery ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Frauenzimmer ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Heinrichs Frust und Gretchens Frage ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Junge Choreographen ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Suite Ensuite ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan und Bator ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, Die Besten Filmsongs aller Zeiten Freitag, 06. Juli ➔ 10.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, holperdiestolper ➔ 15.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Farbenfrohe Bilderreise ➔ 16.00 Uhr, Fußball- Weltmeisterschaft, Viertelfinale ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, L’elisir d’amore ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Janoska Ensemble ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Kinder der Sonne ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schöne Neue Welt ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Semele ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, LuK – LudwigUndKunst ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Junge Choreographen ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Open Air ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Wir wollen es wieder tun Samstag, 07. Juli ➔ 16.00 Uhr, Fußball- Weltmeisterschaft, Viertelfinale ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Kinderkonzert ➔ 16.00 Uhr, Museum Brandhorst, Musik in Bildern ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, Münchner Sommernachtstraum ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Don Juan ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Arabella ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Klassik-Open-Air für Familien ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Isny Opernfestival 2018 – Kammerkonzert ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der tapfere Soldat ➔ 19.40 Uhr, Backstage, Thy Art is Murder ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Hoëcker ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Café Faux Pas ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dogtown Munich ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Nora oder Ein Puppenheim ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Open Air ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters Sonntag, 08. Juli ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Fantastisch komprimiert ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, holperdiestolper ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Schloss Nymphenburg, ein Sommertraum ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Herren): Munich Cowboys – Ingolstadt Dukes ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Landesjugend- Akkordeonorchester Bayern ➔ 17 .00 Uhr, Max-Joseph-Platz, Oper für alle – Parsifal ➔ 17 .00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Parsifal ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der tapfere Soldat ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Spirit of India – Langer Abend der Indischen Musik ➔ 18.00 Uhr, Theater im Marstall, Auf ewig unser Gestern ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Spanische Sommernacht ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bananafishbones ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Café Faux Pas ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dogtown Munich ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Eyehategod ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Semesterabschlusskonzert ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Wien um 1900 Montag, 09. Juli ➔ 09.00 Uhr, TUM Campus im Olympiapark, Beachvolleyball ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, holperdiestolper ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Don Karlos ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tosca ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Annihilator – Backstage at Backstage ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Für Peter Ruzicka – Portrait zum 70. Geburtstag ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Michl Dienstag, 10. Juli ➔ 09.00 Uhr, TUM Campus im Olympiapark, Beachvolleyball ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Children of Tomorrow (UA) ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Don Giovanni ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 19.30 Uhr, Bayerische Staatsoper, Portrait Wayne McGregor Borderlands ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Phädras Nacht ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Faust II – Erlösung! ➔ 20.00 Uhr, Fußball- Weltmeisterschaft, Halbfinale Mittwoch, 11. Juli ➔ 09.00 Uhr, TUM Campus im Olympiapark, Beachvolleyball ➔ 10.30 Uhr, Theater im Marstall, Homevideo ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, i-Solo ➔ 20.00 Uhr, Fußball- Weltmeisterschaft, Halbfinale ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jazznacht der Hochschule Musik & Theater München ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 2. Festspiel-Kammerkonzert ➔ 20.00 Uhr, >Bayerische Staatsoper, Anja Harteros & Wolfram Rieger ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Richard III ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner Donnerstag, 12. Juli ➔ 09.00 Uhr, TUM Campus im Olympiapark, Beachvolleyball ➔ 18.00 Uhr, Schauburg, Girls, Gals, Sisters! ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Don Karlos ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, In den Straßen keine Blumen ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Stray From The Path ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, Belladonna – Wie soll die Frau sein ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Geldkomplex ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und Live Art, Emina – Unchained ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Margarete Folgenschwer oder Die Gretchen-Wette ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, La femme c’est moi ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Mola Freitag, 13. Juli ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, Rudern: 9. Drachenbootrennen der TUM und der LMU ➔ 18.00 Uhr, Theater im Marstall, Auf ewig unser Gestern ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Don Juan ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Jahreskonzert des Jugend- Sinfonieorchesters ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Lucky Bastrards Backstageklub ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Tosca ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Verdi-Nacht ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Eine ImproShow ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, In den Straßen keine Blumen 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018 SERVICE
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➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Bal du 14 Juillet ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Descendents ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, fastfood theater ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Klassik am Odeonsplatz 2018 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Soldout Samstag, 14. Juli ➔ 16.00 Uhr, Fußball- Weltmeisterschaft, Spiel um Platz 3 ➔ 16.00 Uhr, Volkstheater, Lucky Bastrards Backstageklub ➔ 16.00 Uhr, Galli Theater München, Märchenkarussell ➔ 18.30 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Café Faux Pas ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Blasorchester St. Michael München-Perlach ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Il trittico ➔ 19.00 Uhr, Schauburg, Nothing Twice ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Bis ans Ende ihrer Tage ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Franziska Wanninger ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Junk ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Klassik am Odeonsplatz 2018 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Günther Groissböck & Gerold Huber ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Reggae Summer 2018 ➔ 22.00 Uhr, Neues Rathaus, Christopher Street Day – 16. CSD-Rathausclubbing Sonntag, 15. Juli ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Orlando Paladino ➔ 11.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Sinfonieorchester München Andechs ➔ 17 .00 Uhr, Fußball- Weltmeisterschaft, Finale ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Christopher Marlowe – Doctor Faustus ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 18.00 Uhr, Schauburg, Eins zu Eins ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Le nozze di Figaro ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Café Faux Pas ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl! ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Jagdszenen aus Niederbayern ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 3. Festspiel-Kammerkonzert Montag, 16. Juli ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Eins zu Eins ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Alles auf Anfang ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Il trittico ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth ➔ 19.30 Uhr, Schauburg, >25Feet ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, fastfood theater ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, King Crimson ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Coro de la Universidad Autónoma de Bucaramanga ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das blaue blaue Meer ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Theaterbar ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Tyler Bryant & The Shakedown ➔ 20.30 Uhr, Reithalle München, Die Vorübergehenden ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Earforce Dienstag, 17. Juli ➔ 09.30 Uhr, Schauburg, 25Feet ➔ 18.00 Uhr, Olympiastadion München, Laufen: B2Run München ➔ 18.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Le nozze di Figaro ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, King Crimson ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Lehman Brothers – Aufstieg und Fall einer Dynastie ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 4. Festspiel-Kammerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Krassimira Stoyanova & Jendrik Springer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Stephan Zinner Mittwoch, 18. Juli ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Don Juan ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schöne Neue Welt ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, !!Faust Fake Faust!? ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Foxfinder ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Frauenzeitalter ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gayle Tufts ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Lizzy Aumeier ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Canciones populares ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Stephan Zinner ➔ 20.30 Uhr, Gasteig, Christian Überschall – Von Speed Dating bis Nordic Stalking ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Yellowjackets Donnerstag, 19. Juli ➔ 10.00 Uhr, Schauburg, Love ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, So klingt Tiflis – Mehrstimmig, modern, georgisch ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Vanitas. Natura morta in un atto ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger Sommer Quartonal ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, !!Faust Fake Faust!? ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Black Rat Concerts ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Frauenzeitalter ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger, Multi-Percussion ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Stefan Otto ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wolfgang Krebs Freitag, 20. Juli ➔ 11.00 Uhr, Funkhaus München, Abschlusskonzert re:compose ➔ 11.00 Uhr, Schauburg, R.E.S.P .E.C.T. ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Horses ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Das Rheingold ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Clemente Trio ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Insgeheim Lohengrin ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Vanitas. Natura morta in un atto ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, Eheurlaub ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Franziska zu Reventlow ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Frauenzeitalter ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, HG Butzko ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger, Multi-Percussion ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Festspielkonzert ATTACCA ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tina Häussermann Samstag, 21. Juli ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Herren): Munich Cowboys – Kirchdorf Wildcats ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, Der Bär, der nicht da war ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 19.00 Uhr, Münchener Tierpark Hellabrunn, AOK Aktionswochenende ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Jahreskonzert des Sinfonieorchesters ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Doktor Faust ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Musikmetropolen der Welt – Münchner Gschichtn ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Alfred Mittermeier ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Schlangenei ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Duo Aubert – Hoefs – Brazil Klassik ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Frauenzeitalter ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Stephan Lucas ➔ 20.30 Uhr, Reithalle München, Die Vorübergehenden ➔ 20.30 Uhr, Marstallplatz, Oper für alle 2018 Sonntag, 22. Juli ➔ 11.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, 12. Tag der Laienmusik ➔ 14.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Wasser Marsch ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Herren): Munich Rangers – Burghausen Crusaders ➔ 16.00 Uhr, Schauburg, The Burg ➔ 17 .00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Die Walküre ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Gitarrenkonzert ➔ 18.00 Uhr, Schloss Fürstenried, Open-Air-Konzert ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Pumuckl – Das Musical ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Schöne Neue Welt ➔ 19.00 Uhr, Münchener Tierpark Hellabrunn, AOK Aktionswochenende Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen: Preisgünstige Sondertarife für Taxen und Mietwagen Besondere Flottenkonditionen ab 3 Konzessionen Sondereinstufungen für Neueinsteiger Rechtschutz- und Betriebshaftpflichtkonzepte NEU: Taxi-Schutzbrief inkl. 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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Ein Volksfeind ➔ 19.30 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Arienabend des Opernstudios 2018 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Romeo + Julia ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce ➔ 20.30 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Cembalo-Matinée ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, King Luis & Pestalozzi-Bigband ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Münchner Musikkritiker machen Musik Montag, 23. Juli ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Pumuckl – Das Musical ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Orlando Paladino ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, fastfood theater ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Strada ➔ 19.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Jazzsommer im Bayerischen Hof ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gankino Circus ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, In einem Jahr mit 13 Monden ➔ 20.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Piotr Beczala & Helmut Deutsch ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, VolxGesang ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, King Luis & Pestalozzi-Bigband ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazzsommer im Bayerischen Hof Dienstag, 24. Juli ➔ 10.30 Uhr, Olympiapark Süd, Kids Carraldo ➔ 17 .00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Siegfried ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 19.30 Uhr, Olympiapark, Laufen: Sommernachtslauf ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger Sommer Quatuor Akos ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, !!Faust Fake Faust!? ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Chick Corea & The Akoustic Band ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Philipp Lahm ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Hellfreaks & Buried in Smoke ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazzsommer im Bayerischen Hof Mittwoch, 25. Juli ➔ 10.30 Uhr, Olympiapark Süd, Kids Carraldo ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Orlando Paladino ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, La traviata ➔ 19.00 Uhr, Sammlung Schack, Nachtstimmungen – In der Einsamkeit der Nacht ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, !!Faust Fake Faust!? ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Mad Sin, The SIlver Shine & Krashkarma ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Fräulein Julie ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazzsommer im Bayerischen Hof Donnerstag, 26. Juli ➔ 10.30 Uhr, Olympiapark Süd, Kids Carraldo ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Les Vêpres siciliennes ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Giesinger Kulturpreis 2018 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Cris Cosmo & Rob Schröder ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Am Kältepol – Erzählungen aus dem Gulag ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Big Sandy & The Flyrite Boys ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Junk ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Fräulein Julie ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazzsommer im Bayerischen Hof Freitag, 27. Juli ➔ 16.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Götterdämmerung ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Orlando Paladino ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Der Balkon ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, GOP , Dummy ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Volksfeind ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lars Reichow ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Magie unterm Sternenzelt ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Noche de Cumbia ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Mozart ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Shoshin & Captain Asshole ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Chaos Blast Zone ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Fräulein Julie Samstag, 28. Juli ➔ 11.00 Uhr, Dantestadion, American Football (Damen): Munich Cowboys – Cologne Falconets ➔ 16.00 Uhr, Feierwerk, 10 Jahre Sound of Munich Now – Open Air ➔ 17 .30 Uhr, GOP , Dummy ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, La traviata ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Moses ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, MUT ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bumillo ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, Dietrich ""Piano"" Paul ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 5. Festspiel-Kammerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Romeo + Julia ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 13. Deutsche Luftgitarrenmeisterschaft ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Fräulein Julie ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazzsommer im Bayerischen Hof Sonntag, 29. Juli ➔ 14.30 Uhr, GOP , Dummy ➔ 15.00 Uhr, Viktualienmarkt, Faust in allen Gassen ➔ 16.30 Uhr, Sendlinger Tor Kino, André Rieu – Amore: My Tribute to Love ➔ 17 .00 Uhr, Prinzregententheater, Orlando Paladino ➔ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Les Vêpres siciliennes ➔ 19.00 Uhr, Olympiastadion München, Ed Sheeran ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Moses ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Luke Noa ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg Montag, 30. Juli ➔ 10.00 Uhr, Glyptothek, Die Welt der griechischen Mythologie ➔ 10.00 Uhr, Staatliche Antikensammlungen, Die Welt der griechischen Mythologie ➔ 19.00 Uhr, Olympiastadion München, Ed Sheeran ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Aus einem Totenhaus ➔ 19.00 Uhr, Bayerische Staatsoper, Moses ➔ 19.30 Uhr, Wirtshaus im Schlachthof, fastfood theater ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ministry ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg Dienstag, 31 Juli ➔ 10.00 Uhr, Glyptothek, Die Welt der griechischen Mythologie ➔ 10.00 Uhr, Staatliche Antikensammlungen, Die Welt der griechischen Mythologie ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Wie das Auto laufen lernte ➔ 16.00 Uhr, Nationaltheater. Parsifal ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, A Spider Murphy Story ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Helmet, Smoke The Sky, Ondt Blod & The Cromptons ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Rebecca Trescher Ensemble 11 VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JULI 2018 ➔ 01.07 .-31.07 . täglich 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2018 ➔ 01.07 .-31.07 . täglich 21.15 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne ➔ 01.07 .-31.07 . täglich 15.00 Uhr, Deutsches Museum, Mitmach-Programm ➔ 01.07 .-31.07 . täglich 10.00 Uhr, Kunsthalle München, Du bist Faust - Goethes Drama in der Kunst ➔ 01.07 .-31.07 . So-Do 10.00 Uhr, Staatliche Münzsammlung, Faust ⁄ Gesichter ➔ 01.07 .-29.07 . Sa-So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila ➔ 01.07 .-29.07 . Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Mirandolina ➔ 01.07 .-29.07 . So 13.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Kinder können Kunst ... ➔ 01.07 .-22.07 . Mo-Fr 14.00 Uhr, Sa+So 11.00 Uhr, Olympiapark Süd, Tollwood Sommerfestival ➔ 01.07 .-21.07 . Fr-So 20.00 Uhr, Sa 17 .30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP , Kawumm ➔ 01.07 .-21.07 . Do-Sa 19.30 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg ➔ 01.07 .-06.07 . täglich 22.00 Uhr, Gasteig, Faust aufs Auge - Filmfest München ➔ 02.07 .-30.07 . Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park ➔ 03.07 .-21.07 . Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Sherlock Holmes & Der Tod des Bayernkönigs ➔ 03.07 .-31.07 . Di 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating ➔ 05.07 .-28.07 . Do-Sa 21.00 Uhr, Münchner Sommertheater im Englischen Garten, Tartuffe ➔ 06.07 .-15.07 . Fr-So 20.00 Uhr, Lunatico im Theatron des Ostparks, Ein Sommernachtstraum ➔ 13.07-29.07 . Fr+Sa 20.00 Uhr, So 19.30 Uhr, Galli Theater München, Männerschlussverkauf ➔ 17 .07-21.07 . Di 11.00 Uhr, Mi+Do 14.00 Uhr, Fr+Sa 20.00 Uhr, Deutsches Theater, The Hound of the Baskervilles ➔ 19.07 .-28.07 . Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran ➔ 19.07 .-27 .07 . Di-Sa 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jesus Christ Superstar ➔ 24.07 .-29.07 . Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Yamato – The Drummers of Japan Chousensha ➔ 25.07 .-29.07 . Mi-Mo 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller istockphoto 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2018 SERVICE
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DIESE PREISE KOMMEN WIE GERUFEN Landsberger Straße 222 80687 München T elefon: 089/547 177-95 info.lbs@toyota-dit.de Frankfurter Ring 166 80807 München T elefon: 089/3509667-30 info.ffr@toyota-dit.de Neumarkter Straße 80 81673 München T elefon: 089/437370-25 info.nms@toyota-dit.de Prius + MPV Hybrid Comfort 1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), Systemleistung 73 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe, Neuwagen. Ausstattungs-Highlights: - T axi-Paket - Bremsassistent - Berganfahrassistent - Pre-Crash Safety Sytem - Reifendruckwarnsystem - Spurhalteassistent - el. Außenspiegel einklappbar und beheizt - Privacy-Glas - Wärmeschutzverglasung - Nebelscheinwerfer - Regensensor - LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent - LED-T agfahrlicht - Multimedia Audiosystem T oyota T ouch 2 - 6,1-Zoll Display mit T ouchscreenfunktion - Start-Stopp-System - Start-Stopp-System - Smart-Key-System - Bluetooth-Freisprecheinrichtung - USB / AUX Anschlüsse - Rückfahrkamera - Klimaautomatik - Lederausstattung - Leichtmetall-Felgen Anzahlung 2.030,00 € Nettodarlehensbetrag 25.201,68 € Bearbeitungsgebühr 0,00 € Sollzins geb. p.a. 3,99 % eff ektiver Jahreszins 3,99 % Vertragslaufzeit 48 Monate Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3.9/3.9/3.5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieeffizienyklasse A+. UPE 1) 36.509,41 € Ihr Preisvorteil 2) 6.519,41 € Hauspreis 29.990 € Monatl. Finanzierungsrate 3) (inkl. MwSt.und Fracht) 569 € 1) Unverbindliche Preisempfehlung des Hersteller/Importeurs/Listenpreis. 2) Preisvorteil gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Hersteller/Importeurs/Listenpreis. 3) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln, für die das Autohaus als ungebundener Vertreter tätig ist. Das Angebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt Darlehensverträge verschiedener Darlehensgeber. Abbildung zeigt Sonderausstattung.