TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Mai 2018
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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ÜBER 300 MARKTSTÄNDE VOLKSFEST, GAUDI UND JAHRMARKT AM MARIAHILFPLATZ URTEIL BGH ERKLÄRT RABATT- UND BONUSAKTIONEN IM TAXIGEWERBE FÜR RECHTENS UNZUVERLÄSSIG MIETWAGENUNTERNEHMER DARF KEIN MITGLIED DER TAXI-EG WERDEN ➔ MÜNCHENS SCHÖNSTER JAHRMARKT OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE DIE AUER DULT MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MAI 2018
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77 , Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7 , 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Grundkurs Montag, 14.05, 28.05., jeweils von 17 .30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., 30.05, jeweils von 17 .30 bis 19.30 Uhr Samstag, 05.05., 12.05., 19.05., 26.05., jeweils von 10 bis 13 Uhr Leistungskurs Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt! Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Montag, 07 .05., von 17 .30 bis 19 Uhr Samstag, 12.05., von 8.30 bis 10 Uhr Samstag, 26.05., von 8.30 bis 10 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 17 .05., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 18.05., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 16.05., von 15 bis 17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 4 ⁄ 2018 05. Juni bis 03. Juli 2018 ➔ Kurs 5 ⁄ 2018 28. August bis 25. September 2018 ➔ Kurs 6 ⁄ 2018 06. November bis 4. Dezember 2018 ➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367 , E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de AUSBILDUNG ➔ MAI 2018 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7 .30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Mai 2018 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Benediktiner kloster Weihenstephan 11 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 12 Titelthema ⁄ Die Auer Dult 14 Titelthema ⁄ Die Auer Dult – Interview mit Alfred Huber 18 Titelthema ⁄ Die Auer Dult – Interview mit Josef Schmid 19 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 20 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Erste Motorrad-Massenproduktion 20 Preisausschreiben ⁄ Lösungen und Gewinner Taxirätsel ⁄ Teil 3 21 Stadtkunde München ⁄ Brauereien gestern und heute 22 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 26 Museumsreihe ⁄ Paläontologisches Museum München 28 VIP im Taxi ⁄ Alexandra Gräfin von Schwerin 30 Stadtinfo ⁄ Lange Nacht der Musik 31 Stadtinfo ⁄ Frühlingsfest 31 Messe München ⁄ Aktuelles Programm 32 Service ⁄ Veranstaltungskalender Mai 2018 33 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Mai 2018 35 atelier-tacke.de MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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So geht’s nicht! Rund um den Jahreswechsel fielen unseren Außendienstmitarbeitern mehrere Mietwagen aus dem Landkreis München auf, mit Farbton RAL 1015 (hellelfenbein), in denen Taxameter eingebaut worden waren. Weitere Beobachtungen stärkten den Verdacht, dass die Fahrer der in München bereitgehaltenen Fahrzeuge Aufträge über die Plattform „myTaxi“ annahmen. In mindestens einem der Mietwagen wurde zudem ein Taxidachzeichen auf der Hutablage mitgeführt. Wie sich herausstellte, hatte der Landkreisunternehmer Anträge auf Erteilung von Mietwagenkonzessionen in der Landeshauptstadt gestellt und zeitgleich die Übertragung eines Münchner Taxibetriebes mit drei Fahrzeugen geplant. Nach eigener Aussage wurden die Mietwagen aus dem Landkreis schon einmal für den Taxieinsatz ausgestattet. Eine Anfrage beim Landesver - band Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen ergab, dass dieser Verkehrsunternehmer immer wieder abweichende Betriebssitzadressen in unterschiedlichen Gemeinden im Landkreis sowie in der Landeshauptstadt München angab, in einem Fall gab es sogar eine Abweichung beim Geburtsdatum! Beobachtungen eines Zeugen ergaben ferner, dass in einem Mietwagen des Unter - nehmens, der mit einer Regelmäßigkeit auf Parkplätzen in der Nähe der Schillerstraße und der Schwanthalerstraße angetroffen werden konnte, die Taxivermittlungsapp „myTaxi“ in Betrieb war und der sich im Fahrzeug befindliche Fahrer auf Fahrtaufträge von myTaxi wartete und diese auch ausführte. Somit lag der dringende Ver - dacht nahe, dass der Verkehrsunternehmer seinen Mietwagen außerhalb der Betriebssitzgemeinde bereithält und mit diesem Mietwagen Taxiverkehr durchführt. Festgestellt wurde von Augenzeugen auch ein Taxameter im Fahrzeug, obwohl nur eine Mietwagengenehmigung vorlag. Dieser Sachverhalt wurde der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt München, gemeldet. Wie das Landratsamt München zwischenzeitlich festgestellt hat, wurden in mindestens einem – vermutlich aber in mehreren – der mit Betriebssitz Unterföhring genehmigten Mietwagen Taxameter eingebaut. Exakt diese drei Fahrzeuge werden mittler - weile mit einer Genehmigung für Taxiver - kehr von einem gleichnamigen Unternehmen mit Betriebssitz in München-Stadt betrieben. Eine Aufzählung der hier feststellbaren Verstöße gegen Ordnungen und Gesetze würde den Rahmen sprengen. Zugleich verlegte dieses Verkehrsunter - nehmen nach Eintrag im Handelsregister seinen Mietwagenbetriebssitz von Unter - föhring nach München. Eine Anfrage bei der zuständigen Genehmigungsbehörde er - gab, dass die Verlegung des Betriebssitzes der Behörde nicht bekannt war! Zur Aufklärung des genauen Sachverhaltes empfahlen wir eine Auslesung der Taxameterdaten durch das Hauptzollamt München sowie einer Prüfung des Auftragseingangsbuches des Mietwagenbetriebs durch die Genehmigungsbehörde, so wie es im PBefG gefordert ist. Im gleichen Zeitraum stellte ein Mitarbeiter der Taxi-München eG am schwarzen Brett im Taxishop einen Werbe-Aushang dieses Unternehmens fest, auf welchem das Verkehrsunternehmen händeringend nach Fahrpersonal suchte. Dabei warb es mit falschen Angaben, wie z. B. einer fehlerhaften Anzahl an genehmigten Taxikonzessionen und unrichtigen Namensnennungen der Firma. Die Taxi-München eG ließ den Wer - beaushang entfernen und den Betrieb diesbezüglich auf dem Rechtsweg abmahnen. Einige Wochen nachdem der Unternehmer mit seinen drei Münchner Taxis den Betrieb aufgenommen hatte, erschien er bei der Taxi-München eG und beantragte die Mitgliedschaft sowie die Teilnahme der Fahr - zeuge am Vermittlungsbetrieb. Aufgrund der bis dahin der Taxi-München eG bekannten Unzuverlässigkeit wurde dem Taxi unter - nehmer die Aufnahme in die Taxi- München eG sowie die Teilnahme am Vermittlungsbetrieb verwehrt. Neben den eigentlichen Aufgaben einer Taxigenossenschaft ist auch die Abwehr und Kontrolle illegaler Konkurrenz ein Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Wie wichtig unsere Kontrolltätigkeiten sind, beweist dieses Beispiel umfassend. (FK) Mehr Verkehr durch Fahrdienstvermittler Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung und der HUSS-VERLAG GmbH deuten erste Studien aus US-Großstädten darauf hin, dass Uber, Lyft & Co für eine Zunahme des Verkehrs sorgen und eher den Umweltverbund aus ÖPNV und Fahrrad verdrängen. Es ist das große Versprechen der neuen Fahrdienstanbieter wie Uber, Lyft & Co: Wir entlasten die Städte vom Verkehr. Doch erste Erkenntnisse und Studien aus der Praxis in US-Großstädten deuten eher auf das Gegenteil hin. Darüber berichtet auch die Süddeutsche Zeitung (SZ). In der Tendenz würden die bequem per Smartphone buchbaren Dienste die Menschen aus Bussen, Bahnen, Fahrrädern abziehen oder auch vom Fußweg abhalten und dafür Autos als Alternative in das ohnehin dichte Verkehrsgetümmel schicken. Es gebe einen wachsenden Konsens darüber, dass Ride-Sharing zur Verstopfung des Verkehrs beiträgt, zitiert die SZ einen an den Studien beteiligten Wissenschaftler. Exemplarisch dafür ist die Studie aus Boston unter 944 Nutzern, von denen 60 Prozent angaben, ohne die App am Smartphone hätten sie die öffentlichen Verkehrsmittel, das Fahrrad oder die Füße genutzt – oder, besonders dramatisch, ganz auf den Weg verzichtet. Die Dienste würden oft auch nicht genutzt, so ermittelte die Studie weiter, um den Weg zur Bahn- oder Bushaltestelle zu bewältigen, sondern die gesamte ➔ DIE GENOSSENSCHAFT 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018 AKTUELLE INFORMATIONEN
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Strecke per Fahrdienst zurückzulegen. „Ride-Sharing ergänzt die öffentlichen Ver - kehrsmittel nicht, sondern schmälert sie“, sagte Alison Felix, eine Mitverfasserin der Studie, der SZ. Die Nutzerbefragungen decken sich mit den Verkehrsanalysen. Eine Studie für New York vom Dezember konstatierte, dass die große Zunahme von Fahr - dienstautos zur Verlangsamung des Ver - kehrs in Manhattan beiträgt. Die Rede ist von vielen einzeln besetzten Fahrzeugen mit Fahrern, die nur auf ihren nächsten Auftrag warteten. Dass eher eine zusätzliche Nachfrage generiert wird, darauf deuten auch Daten aus San Francisco hin. Fahrer, die per App geordert werden können, würden an einem normalen Wochentag zwölfmal mehr Fahrten durchführen als konventionelle Taxis. Der Hauptgrund für die Nutzer, auch das macht die Bostoner Studie klar, ist der hohe Komfort, den die App sicherstellt. Schnellerer Service und rascheres Fortkommen wären die Hauptargumente. Auch der neue Uber-Ride-Hailing-Dienst „Express- Pool“, der ähnlich wie Moia von VW oder Via von Daimler „Ride-Pooling“-Fahrzeuge anbietet, macht den öffentlichen Verkehrsmitteln offenbar starke Konkurrenz. Der Test in Boston und San Francisco lief so gut, dass man den Dienst rund um die Uhr laufen lässt, wie seit kurzem auch in weiteren amerikanischen Großstädten. Die Ser - vices seien so billig, dass sie mit ziemlicher Sicherheit Leute von den öffentlichen Ver - kehrsmitteln abziehen würden, analysiert der Bostoner Wissenschaftler. Die ersten Erkenntnisse aus der schönen neuen Mobilitätswelt sind ernüchternd. Da dachte man gerade noch, die coolen neuen Fahrdienste mit ihren hippen Apps könnten den Verkehr reduzieren helfen und die „Öffis" ergänzen, doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Sie wecken zusätzlichen Bedarf und mehren den Verkehr, gerade weil sie die Mobilität so einfach und bequem wie nie zuvor machen. Wieder nichts gewonnen für die Umwelt oder die Entschlackung der Städte, so paradox es erscheinen mag. In der Umweltwissenschaft kennt man dieses Phänomen als Rebound-Effekt. Eine nachhaltige und stadtverträgliche Mobilität wird vermutlich nicht bequem per App zu haben sein wie ein Uber- oder Lyft-Taxi, da mögen die Fahrzeuge noch so an Effizienz zulegen im Zuge der allgemein voranschreitenden Elek - trifizierung. Man muss abwarten, ob sich das über die lange Frist einschleift und Uber, Lyft&Co wirklich zur Ergänzung, nicht zur Verdrängung beitragen. Wäre ja auch zu schön gewesen. (Quelle: Süddeutsche Zeitung ⁄ Vision mobility) Persönliche Zuverlässigkeit Nach § 13 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) darf eine Verkehrsgenehmigung nur erteilt werden, wenn u. a. ➔ die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit des Betriebs gewährleistet sind, ➔ der Antragsteller als Unternehmer oder die für die Führung der Geschäfte bestellte Person fachlich geeignet ist und ➔ keine Tatsachen vorliegen, die die Unzuverlässigkeit des Antragstellers als Unternehmer oder der für die Führung der Geschäfte bestellten Personen dartun. Eine konkrete Definition des Begriffs Unzuverlässigkeit findet sich im PBefG nicht. Anhaltspunkte für die Unzuverlässigkeit des Unternehmens oder der für die Führung der Geschäfte bestellten Person ergeben sich nach der gängigen Rechtsprechung insbesondere bei schweren Verstößen gegen die Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes oder der auf diesem Gesetz beruhenden Rechtsverordnungen und bei schweren Verstößen gegen im Interesse der Verkehrs- und Betriebssicherheit erlassene Vorschriften sowie bei Verfehlungen gegen arbeits- oder sozialrechtlicher Pflichten. Oder anders ausgedrückt: Die Zuverlässigkeit ist nur gegeben, wenn ein Verkehrsunternehmer in der Ausübung seines Gewerbes die Gewähr dafür bietet, dass die Allgemeinheit vor Schäden und Gefahren bewahrt bleibt und alles zur Sicherheit und zum Schutz der Allgemeinheit Erforderliche unternimmt. Für eine Bewertung sind das Gesamtverhalten und die Gesamtpersönlichkeit des Unternehmers maßgebend. Wer nun aber glaubt, weniger schwerwiegende Verstöße gegen die Bestimmungen des PBefG sind unproblematisch, der irrt. Eine Häufung von Vorfällen wird in der Regel genauso behandelt wie ein einzelner schwerer Verstoß. Anfang des Jahres lehnte das Oberverwaltungsgericht NRW die Zuverlässigkeit eines selbstfahrenden Unter - nehmers ab, da dieser trotz in der Ver - gangenheit erfolgtem Führerscheinentzug zahlreiche und beachtliche Verstöße gegen straßenverkehrsrechtliche Vorschriften beging. Dies lässt auf einen schwerwiegenden charakterlichen Hang zur Nichtbeachtung gesetzlicher Vorschriften schließen, so das Gericht. Daraus ergibt sich, dass der Antragsteller auch im Übrigen bei der Führung seines Unternehmens die für den Straßenpersonenverkehr geltenden Vorschriften missachten oder die Allgemeinheit bei dem Betrieb seines Unternehmens schädigen oder gefährden könnte (Oberverwaltungsgericht NRW vom 15.1.2018, Az: 13 B 12 ⁄ 18). Der Verwaltungsgerichtshof Bayern urteilte ebenso: Einem Taxiunternehmer, der wegen Vorenthaltens und Veruntreuung von Ar - beitsentgelt in 36 Fällen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist, kann die Genehmigungsbehörde ohne weiteres die Genehmigungen zum Betrieb von Taxen und Mietwagen widerrufen. Die Frage der Unzuverlässigkeit wird nicht davon tangiert, dass die Taten schon längere Zeit zurückliegen. Gleiches gilt für die Tatsache, dass der Betreffende seit drei Jahren seinen Betrieb ordnungsgemäß führt, weil Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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dies nicht ohne weiteres auf Einsicht und charakterliche Läuterung hinweist (Verwaltungsgerichtshof Bayern v. 17 .1.2018, AZ: 11 CS 17 .2555). Bei drohendem Entzug hilft eine schnelle Übertragung des Betriebes in der Regel nicht. Nach Urteil des Verwaltungsgerichtes Köln ist ein übertragungswilliger Unternehmer kein „verdienter Altkonzessionär“ i. S. d. Rechtsprechung, sofern schwerwiegende Verstöße gegen ihn vorliegen. Denn wie die Neuerteilung ist auch die Übertragung ein verwaltungsrechtlicher Akt, der einer Prüfung der Persönlichen Zuverlässigkeit unterliegt. Unternehmer sind also gut beraten, keine Zweifel bezüglich ihrer Geschäftsführung aufkommen zu lassen. Und schließlich: Wenn man als Unternehmer nichts unternehmen müsste, hieße es wohl eher Unterlasser. (FK) BGH-Urteil zu Rabatten im Taxiverkehr Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 29. März 2018 über die Zulässigkeit bestimmter Bonusaktionen für die Smartphone-App „My Taxi“ entschieden. Die Klägerin ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss von Taxizentralen in Deutschland. Sie betreibt die Taxi-Bestell- App „Taxi Deutschland“. Die Beklagte ver - mittelt Taxi-Dienstleistungen über die Smartphone-App „My Taxi“. Die Klägerin beanstandet vier Bonusaktionen der Beklagten, bei denen registrierte Nutzer lediglich die Hälfte des regulären Fahrpreises zu zahlen hatten. Die andere Hälfte des Fahrpreises erhielt der Taxifahrer abzüglich Vermittlungsgebühren von der Beklagten. Die Klägerin hält die Bonusaktionen für wettbewerbswidrig, weil sie gegen die Pflicht zur Einhaltung der behördlich festgesetzten Taxitarife verstießen. Sie nimmt die Beklagte auf Unterlassung in Anspruch. Der Bundesgerichtshof hat der Revision stattgegeben und die Klage abgewiesen. Die Bonusaktionen der Beklagten verstoßen nicht gegen die tarifliche Preisbindung für Taxiunternehmer. Die Beklagte ist selbst kein Taxiunternehmer, für den die Festpreise gelten. Ihre Tätigkeit beschränkt sich auf die Vermittlung von Fahraufträgen, die von unabhängigen Taxiunternehmen selbständig durchgeführt werden. Diese Taxiunternehmen können uneingeschränkt die Dienste anderer Vermittler, wie etwa der Klägerin, in Anspruch nehmen. Die Beklagte haftet auch nicht als Anstifterin oder Gehilfin für Wettbewerbsverstöße der ihre Vermittlungsleistungen in Anspruch nehmenden Taxiunternehmer. Die Beteiligung der Taxiunternehmer an den Bonusaktionen der Beklagten ist mit dem Personenbeförderungsgesetz vereinbar. Die Bestimmungen der § 51 Abs. 5, § 39 Abs. 3 PBefG zur Tarifpflicht im Taxiverkehr sind zwar Marktverhaltensregelungen im Sinne von § 3a UWG. Der Taxiunternehmer darf keinen Nachlass auf die tariflichen Festpreise gewähren. Wird der Festpreis vollständig an ihn gezahlt, liegt jedoch kein Verstoß gegen die Tarifpflicht vor. Bei der Prüfung eines Verstoßes gegen die Tarifpflicht kommt es also darauf an, ob das Vermögen des Taxiunternehmers nach Beförderung des Fahrgastes in Höhe des Festpreises vermehrt wird. Wie der Fahrgast das Entgelt finanziert, ist ohne Bedeutung. Bei den Aktionen der Beklagten erhalten die Taxiunternehmen den vollen tariflichen Festpreis. Soweit die Beklagte dabei eine Provision von 7 % des Fahrpreises abzieht, handelt es sich um eine zulässige Vergütung ihrer Vermittlungsleistung. Sinn und Zweck der Tarifpflicht des Taxiunternehmers gebieten kein anderes Ergebnis. Die Funk - tionsfähigkeit des Taxiverkehrs wird durch die beanstandeten Werbeaktionen der Beklagten nicht beeinträchtigt. Solange den Taxiunternehmen ausreichende Vermittlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, besteht kein Grund, den Wettbewerb im Bereich der Taxivermittlung im Interesse der Funktionsfähigkeit des Taxiverkehrs einzuschränken. Auch eine unzulässige gezielte Behinderung der Klägerin durch die Beklagte (§ 4 Nr. 4 UWG) liegt nicht vor. Die nicht kostendeckende Erbringung einer Dienstleistung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen verboten, und zwar insbesondere dann, wenn sie zur Verdrängung von Mitbewerbern geeignet ist und in Verdrängungsabsicht erfolgt. Hier fehlt jedoch eine Eignung zur Verdrängung, weil die Aktionen der Beklagten sowohl räumlich auf mehrere deutsche Großstädte als auch zeitlich beschränkt waren. (BGH, Urteil vom 29. März 2018 – I ZR 34 ⁄ 17) Dieter Schlenker, Vorstands - vorsitzender der Taxi Deutschland eG zur BGH-Entscheidung: „Mit großer Enttäuschung haben wir das Urteil des BGH bezüglich der Rabattaktionen von mytaxi zur Kenntnis genommen. Die knappe Begründung in der Presseerklärung des Gerichts lässt erkennen, dass die Richter den Kern der Auseinandersetzung nicht vollständig gewürdigt haben. Die von mytaxi gewährten hohen Fahrpreisrabatte müssen am Ende von den Taxiunternehmen über die an mytaxi zu zahlenden Vermittlungsgebühren getragen werden. Wenn die örtlichen Taxigenossenschaften erst einmal vom Markt verdrängt sind, hat mytaxi freie Bahn, die Vermittlungsgebühren willkürlich festzusetzen. Bereits in der Vergangenheit hat mytaxi versucht, Vermittlungsprovisionen von bis zu 30 % des Fahrpreises einzuführen. In der Presseerklärung des BGH wird dazu ausgeführt, dass kein Grund bestehe, den Wettbewerb zwischen den Taxivermittlungen im Interesse der Funktionsfähigkeit des Taxigewerbes einzuschränken, solange den Taxiunternehmen ausreichende Ver - mittlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Richter haben verkannt, dass die aggressive Marktstrategie von mytaxi geradezu darauf angelegt ist, die alternativen Vermittlungsmöglichkeiten für die Taxiunternehmen auszuschalten. Wenn ein Eingreifen des Wettbewerbsrechts erst möglich sein soll, wenn keine ausreichenden Ver - mittlungsmöglichkeiten mehr bestehen, ist es zu spät. Die von den vielen Kleinstunternehmen getragenen genossenschaftlichen Zusammenschlüsse werden dann vom Markt verdrängt sein. Weder die Taxiunter - nehmen noch die Fahrgäste werden davon profitieren.“ Statement Deutscher Taxi- und Mietwagenverband BZP: Zur Entscheidung des Bundesgerichtshofes erklärt Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZP: „Nach den Entscheidungen des Land- und des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main gegen Taxirabatte hatten wir auch heute auf eine Bestätigung gehofft. Nun sehen wir den fairen Wettbewerb in der Taxibranche gefährdet. Denn das Gewerbe wird von kleinen Unternehmen getragen, die Rabattschlachten großer Konzerne nicht mitgehen können. Dumpingpreise können die Taxilandschaft in Deutschland brachial verändern. Wir befürchten nun, dass viele kleine Taxi-Unternehmen und die von diesen in Selbstorganschaft betriebenen Vermittlungszentralen in den Ruin getrieben werden. Am Ende bleiben nur die großen 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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Konzerne übrig, die jetzt schon mit subventionierten Angeboten in den Markt eingreifen und ihn verzerren. Wenn die kleinen Anbieter aussteigen müssen, bleiben nur noch die großen. Sie können dann die Preise diktieren und neue Anbieter notfalls auch mit weiteren millionenschweren Rabattschlachten aus dem Markt drängen. Das Gericht hat heute die Chance vertan, einen fairen Wettbewerb in der Taxibranche zu gewährleisten.“ Der Streit um die Rabatte auf Taxipreise beschäftigt die Gerichte in Deutschland schon länger. Im Jahr 2015 hatte mytaxi damit geworben, bei Bestellungen 50 Prozent der Taxikosten zu erstatten. Daraufhin hatte die Taxi Deutschland Servicegenossenschaft für Taxizentralen Klage beim Landgericht Frankfurt am Main eingereicht. Dieses Gericht als auch das nachfolgende Oberlandesgericht in Frankfurt am Main hielten die Rabatte für unzulässig. Saisonbeginn am Gärtnerplatz Mit den ersten warmen Tagen geht sie wieder los, die Feier-Saison am Gärtnerplatz. Schön für die Münchner. Schön für Taxis. Aber nicht so schön – nein, überhaupt nicht – für die Anwohner, die vor dem Lärm nicht flüchten können. Es gibt rundherum über 100 Wohnungen, welche direkt auf den Gärtnerplatz weisen. Dazu kommen hunderte Wohnungen im unmittelbaren Umfeld. Und das sind nicht nur große Wohnungen, bei denen das Schlafzimmer „hintenraus“ liegt. Die Menschen in den kleinen Wohnungen und Apartments haben keine Wahl: ihr Schlafzimmerfenster zeigt auf den Gärtnerplatz. Leider stören nicht nur Partygäste, auch Taxifahrer tragen ihren Teil zum Lärmpegel bei. Wiederholtes Umkreisen des Gärtnerplatzes, bis zum Drehwurm oder zielloses Herumfahren mit offenen Fenstern und lauter Musik, um Partywillige in das Auto zu locken, sind Beispiele dafür. Wettrennen mit Vollgas um den vermeintlichen Fahrgast als Erster zu erreichen bringen Anwohner um ihren Schlaf und selten mehr Geld für den Taxifahrer. Das Taxigewerbe sollte hier Vorbild sein (schlechte Vorbilder grölen genug herum): An- und Abfahrt mit „leisem“ Motor, keine Rufe wie „he, braucht’s a Taxi“ über den ganzen Platz, Fenster zu oder Radio und Funk leise. Helfen wir mit, denn auch die genervten Anwohner sind unsere Fahrgäste. (RM) Standplatz Max-Joseph-Platz Leider hat die Stadt für das Taxigewerbe immer noch keine brauchbare Lösung gefunden. Der Standplatz ist und bleibt zu klein. Also stauen sich wartende Taxis in der Maximilianstraße zurück bis an die Oper. Aber hier ist eine Haltestelle der Stadtrundfahrten. Sie wurde deshalb eingerichtet, um das Bus-Chaos vor den Treppen der Oper zu beenden. Jedoch ist eine Bushaltestelle nun mal eine Bushaltestelle. Auch wenn zum Ein- und Aussteigen gehalten werden darf, so dürfen Busse auf keinen Fall behindert werden. Und geparkt werden darf schon gar nicht. Leider ist dies aber der Fall. Wir bekommen immer wieder – berechtigte – Beschwerden seitens der Busunternehmen. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass die Taxi-München eG Anteilseigner an den „Münchner Stadtrundfahrten“ ist. Deshalb unsere Bitte: nicht in der Haltestelle der Stadtrundfahrten vor der Oper bereitstellen! (RM) Taxis in der Fußgängerzone Herr Dr. Reinhold Babor, Stadtrat und Seniorenbeauftragter der CSU-Fraktion im Münchner Rathaus, hat Ende März 2018 einen Antrag auf Zulassung von Taxis in der Fußgängerzone beantragt, sofern Kranke von oder zu einer Arztpraxis begleitet wer - den müssen. Um Missbrauch zu vermeiden, soll die Behörde Einfahrtserlaubnisse ausstellen, die gut sichtbar am Fahrzeug anzubringen sind. Der Antrag wird wie folgt begründet: Der Transport mit dem Taxi zum Arzt ver - hindert dann in vielen Fällen den kostspieligen Transport mit dem Rettungsdienst oder gar dem Notarztwagen. Die Beförderung zum Arzt mit dem Taxi ist für Personen mit Mobilitätseinschränkungen besonders wichtig. Aber auch viele ältere Menschen in schwierigen Gesundheitssituationen sind auf Taxis angewiesen. Daher befürwortet auch der Seniorenbeirat die Lösung, Taxis im Krankeneinsatz zu Ärzten in die Fußgängerzone einfahren zu lassen. Ein ähnlicher Ausweis für Taxis, wie ihn auch Ärzte haben, könnte vielen helfen, schnell zum Arzt zu kommen, wäre eine menschenfreundliche Maßnahme, die die Genehmigungsbehörde nicht außer Acht lassen darf. Wir unterstützen die Initiative, da gerade ältere und kranke Menschen oftmals auf die Dienstleistungen unseres Gewerbes angewiesen sind. Mit der Erlaubnis, direkt zu den Arztpraxen vorzufahren, kann unsere Weltstadt ein Herz für die mobilitätseingeschränkten Bürger zeigen. (FK) Neue Straßennamen ➔ Am Ausbesserungswerk (12. Stadtbezirk Schwabing-Freimann) Das Ausbesserungswerk München-Freimann der Deutschen Reichs- und Bundesbahn sowie der Deutschen Bahn AG bestand von 1925 bis 1995. Es wurden u.a. Güterwagen, Dampf- und Elektrolokomotiven unterhalten. Östlich des Werkes errichtete die Reichsbahn Ende der 1920er Jahre Wohnungen für die Beschäftigten des Werkes, weitere Wohnungen kamen im Laufe der Jahre hinzu. 1941 ⁄ 42 wurde die mit 36.680 m² größte Schnell. Preiswert. Kompetent. MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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Halle Süddeutschlands, die Halle 24, gebaut. Über viele Jahre hatten Tausende ihren Arbeitsplatz im Ausbesserungswerk und lebten in unmittelbarer Umgebung. 1995 wurde das Ausbesserungswerk geschlossen. Mehrere Hallen und der Wasserturm stehen heute unter Denkmalschutz. Ausflug – Auf dem Areal steht die denkmalgeschützte Kulturhalle Zenith, eine ehemalige Werkshalle in Eisenkonstruktion. Sie wur - de zwischen 1916 und 1918 im Auftrag von König Ludwig III. von Bayern von der Firma Krupp erbaut. Das historische Industriebauwerk erfüllte in der Folgezeit die verschiedensten Funktionen: Von der Presswerkstatt der Kruppschen Geschützwerke in den 20er Jahren über die Kesselschmiede für Lokomotiven in der Ära der Reichsbahn, dem späteren Bundesbahn – Ausbesserungswerk und die S-Bahn-Reparaturwerkstätten bis hin zur jetzigen Nutzung als Kulturhalle. Gleich daneben steht das Kesselhaus. Ihre für hohe Nutzlasten ausgelegte und schwere Stahlrahmenkonstruktion beeindruckt noch heute. Teile der Kessel anlage und der alte Schornstein sind original erhalten geblieben und haben in der fast einhundertjährigen Geschichte des Kesselhauses viel miterlebt: Im Jahr 1915 eröffnete der Essener Krupp- Konzern ein Zweigwerk auf dem Gelände. Vier Jahre später wurde der Rüstungsbetrieb eingestellt und unter neuem Namen konzentrierte sich fortan die „Bayerische Maschinenwerke Fritz Neumeyer KG“ auf die Produktion von Turbinen, Traktoren und Lokomotiven. 1925 wurde das Werk ausgebaut und zum Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) umfunktioniert. Trotz schwerer Bombenschäden ab Juni 1940 erfüllte das Kesselhaus diese Funktion ganze 70 Jahre lang bis zur endgültigen Schließung des Ausbesserungswerks im Jahr 1995. Nachdem das Kesselhaus daraufhin über zehn Jahre lang leer stand, wurde es unter seinem jetzigen Betreiber Wolfgang Nöth aufwändig zur Veranstaltungshalle umgebaut. Die erste Veranstaltung fand im Februar 2007 statt. Verlauf – Von der Lilienthalallee aus nach Westen in einem Wendehammer endend, von dort aus weiter als Geh-und Radweg bis zur Maria-Probst-Straße. ➔ Angela-Molitoris-Platz (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing) Angela Molitoris, geb. am 22.10.1912 in Deggendorf, gest. am 02.05.2002 in München, Wirtschaftswissenschaftlerin; Studium an der Technischen Universität München, Kanzlerin der TUM, sie gilt als Wegbereiterin des Campus in Garching, Zonta-Mitglied (Anm. d. Red: int. Club von Frauen in verantwortungsvollen Positionen), geehrt wurde Angela Molitoris mit der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens und mit der Ernennung zur Ehrensenatorin der TUM. Verlauf – Platz am östlichen Ende der Hermine-von-Parish-Straße, an deren Einmündung in die Berduxstraße. ➔ Angela-von-den-Driesch-Weg (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing) Angela von den Driesch, geboren am 11.07 .1934 in Dresden, gestorben am 04.01.2012 in München, Archäozoologin, 1972 Habilitation im Bereich Tiermedizin an der Universität München, Professorin für Paläoanatomie, Domestikationsforschung und Geschichte der Tiermedizin; von 1993 bis 2000 Vorstand des „Instituts für Paläoanatomie und Geschichte der Tiermedizin“, Mitglied des „Deutschen Archäologischen Instituts“. Als international anerkannte Fachfrau auf dem Gebiet der Archäozoologie begleitete sie archäologische Grabungen auf der Iberischen Halbinsel, im Alpenraum, in Anatolien, Ägypten und Tunesien. Verlauf – Weg für Fuß- und Radverkehr, von der Baumbachstraße nach Osten zur Erna-Eckstein-Straße, von dort nach Nordosten Richtung Bahnlinie München- Ingolstadt, dann nach Nordwesten, parallel zur Bahnlinie München-Ingolstadt, bis zur Bärmannstraße. ➔ Angelika-Lex-Weg (8. Stadtbezirk Schwanthalerhöhe) Angelika Lex, geboren am 22.06.1958 in Rosenheim, gestorben am 09.12.2015 in München, Juristin, Kommunalpolitikerin; von 1990 bis 1995 Mitglied des Münchner Stadtrats, Richterin am Bayerischen Verfassungsgerichtshof, wegen ihres engagierten Eintretens für Grund- und Bürgerrechte, in der Flüchtlings- und Migrationspolitik, sowie gegen Rassismus und Rechtsextremismus wurde sie mit dem Georg-Elser-Preis der Stadt München ausgezeichnet. Verlauf – Von der Kazmairstraße nach Süden bis zur Heimeranstraße. ➔ Erna-Eckstein-Straße (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing) Erna Eckstein, geb. am 15.11.1890 in Augsburg, gest. am 14.12.1949 in München, Lehrerin, von 1927 bis zu ihrem Tod unterrichtete sie an der Grotheschule in Pasing, Erna Eckstein hat viele Schülerinnen positiv geprägt und während der NS-Zeit, im Rahmen des für sie Möglichen, Gegnerschaft zur verordneten Indoktrination gezeigt. Verlauf – Vom Angela-von-den-Driesch- Weg nach Norden zur Hermine-von- Parish- Straße. ➔ Franz-Langinger-Straße (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing) Franz Langinger, geboren am 22.12.1885, gestorben Juni 1960; er war von 1928– 1933 Pasinger Stadtrat, aufgrund seiner politischen Gesinnung wurde er während der NS-Zeit seines Amtes enthoben und im KZ Dachau inhaftiert, nach Kriegsende engagierte sich Franz Langinger wieder politisch in der Gewerkschaftsbewegung und in der Arbeiterwohlfahrt. Ab 1945 war er Leiter des Wohnungsamtes. Verlauf – Von der Erna-Eckstein-Straße nach Westen bis zur Baumbachstraße. ➔ Hermine-von-Parish-Straße (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing) Hermine von Parish, geboren am 10.04.1907 in Rom, gestorben am 31.10.1998 in München, zusammen mit ihrer Mutter gründete sie in den Dreißiger - jahren in ihrer Nymphenburger Villa eine Kostümpuppenmanufaktur und nach dem Zweiten Weltkrieg eine staatlich anerkannte private Kunstschule. Sie sammelte Bücher, Zeitschriften, Kataloge, Original-Grafiken und jegliches Bildmaterial zum Thema Kostümgeschichte. So entstand in der Villa mit ca. 40.000 Büchern aus fünf Jahrhunderten, ca. 40.000 Grafiken und zahllosen Fotografien eine weltweit einzigartige Sammlung, die Parish-Kostümbibliothek. 1970 vermachte sie ihr Lebenswerk ihrer Heimatstadt München und wurde dafür 1980 mit der Medaille „München leuchtet“ in Gold ausgezeichnet. Die Kostümbibliothek ist heute als öffentliche, wissenschaftliche Spezialbibliothek eingerichtet, die überwiegend von Modedesignern, Studenten und Kostümbildnern für Theater, Oper, Film und Fernsehen als gefragte und unentbehrliche Anlaufstelle genutzt wird. Verlauf – Sackstraße, von der Peter- Anders-Straße zunächst nach Nordosten, dann nach Nordwesten verlaufend. 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten jährlichen Fahrleistung. Hauspreis (brutto): /two.lf/six.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /four.lf./two.lf/six.lf/four.lf,/six.lf/three.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./four.lf/three.lf/nine.lf,/seven.lf/seven.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf % Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/three.lf./three.lf/five.lf/four.lf,/four.lf/zero.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/eight.lf/six.lf,/five.lf/five.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
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➔ Rhea-Lüst-Straße (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing) Rhea Lüst, geb. am 06.04.1921 in Hannover, gest. am 12.11.1993 in München, Astronomin, Promotion an der Universität Göttingen; Mitarbeiterin des Physikers Ludwig F. Biermann am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Göttingen, später in München (Garching); mit Ludwig Biermann erarbeitete sie wichtige Forschungsergebnisse u. a. zur Vorhersage des „solaren Windes“ aus der Analyse des Verhaltens von Kometenschweifen; von 1970 bis 1973 war sie Präsidentin der International Astronomical Union. Verlauf – Sackstraße, von der Peter- Anders-Straße zunächst nach Nordosten, dann nach Nordwesten verlaufend. ➔ Ziegelstadelweg (14. Stadtbezirk Berg am Laim) Ziegelstadel, Ortschaften oder Gebäude in denen Backsteine oder Ziegel gebrannt wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gab es in München mehrere Ziegeleien, u. a. auch in Berg am Laim. Hier wurden aus den dortigen Lössablagerungen Ziegel hergestellt. Verlauf – Fußweg, der von der Kreiller - straße zunächst nach Südwesten, dann im rechten Winkel abknickend nach Nordwesten bis zur Gustav-Schwab-Straße ver - läuft. (RM) Kommentare aus dem Bewertungssystem Fahrgäste, die ihr Taxi bei der Taxi-München eG bestellen, können nach Durchführung eine Bewertung über ihr Smartphone abgeben. Das Fahrpersonal erhält die Bewertung in anonymisierter Form direkt auf unserem Datenfunkdisplay im Fahrzeug, mit einer Verzögerung von etwa einer Stunde. Unsere Mitglieder können die Kundenmeinungen über ihre Fahrzeuge im Unter - nehmerportal einsehen. Erfreut können wir berichten, dass sich die Fahrerbewertungen im vergangenen Jahr nochmals verbessert haben. Aktuell liegt der Durchschnitt aller Bewertungen bei unglaublichen 4,6 Punkten von 5 möglichen. Viele Fahrerrinnen und Fahrer haben zwischenzeitlich eine hohe Zahl von guten Bewertungen, dass niemand mehr an einen Zufall glauben kann. Wir danken allen diesen Kolleginnen und Kollegen auf diesem Weg, denn nur durch gute Dienstleistung können wir die Kundengewinnung durch den Geldbeutel, wie es viele gewerbefremde Vermittler betreiben, verhindern. Sicher sind wir nicht per - fekt, aber wir arbeiten daran. Im Weiteren finden Sie wohlwollende, aber auch kritische Kommentare von unseren Kunden: ➔ Ging alles schnell. Auto war passend zum Wetter angenehm klimatisiert und der Fahrer sehr freundlich. ➔ Das Fahrzeug ist 454.847 km gefahren. Es duftet nach altem Auto und ich sitze auf Schonbezügen. Wie waren die Fahr - preise, als dieses Fahrzeug akzeptabel war? ➔ Tempo 40 ist mir zu langsam. ➔ Fahrer mit sehr guter Ortskunde. Kannte kleine Straße und hat Verkehr gut umfahren. ➔ Bitte richten Sie dem außerordentlich zuvorkommenden und sehr professionellen Taxifahrer meinen riesengroßen Dank aus. Als ich nach Hause kam, war mein Handy bereits da. Er hatte es gebracht. Das war eine riesige Freude und Erleichterung. ➔ Große Runde zum Zielort. 3 Euro teurer als sonst. ➔ Wir sind seit vielen Jahren Kunden der Taxizentrale München und immer wieder dankbar für die freundliche und kompetente Bedienung durch Ihr Personal. ➔ Fahrer hat sich verfahren, weil er die Zieladresse falsch verstanden hatte. Kein EC-Kartengerät vorhanden. Das sollte heute Standard sein. ➔ Ein kluger, besonnener und hilfsbereiter Fahrer. Wirklich sehr gut. ➔ Pünktlich und freundlich und alle Morgenstaus und Baustellen vermieden. ➔ Ich bat nicht zu klingeln. Kinder aufzuwecken ist nervig. ➔ Alles wie es sein sollte, auch ohne Zigarette. ➔ Super netter Fahrer. Solche bräuchtet ihr mehr. ➔ Furchtbare Fahrerin. Fährt über Randstein weil Brille abgelegt. ➔ Quiztaxi durch München. Selten so viel gelernt und geschmunzelt auf einer Taxifahrt. ➔ Der hat sich nicht ausgekannt. ➔ Alles perfekt. Vielen Dank und einen schönen Abend. ➔ Trinkgeld trotz gegenteiliger Bitte auf Fahrpreis aufgeschlagen und Quittung nicht unterschrieben. ➔ Sehr zufrieden mit Freundlichkeit, Pünktlichkeit und Fahrstil. ➔ Taxi verraucht. Beim Einsteigen nicht geholfen, wie Tür aufhalten oder Gepäck übernehmen. ➔ Super Service. Kaum aufgelegt war das Taxi schon da. Fast zu früh. ➔ Fährt zu schnell, in der Mitte der zwei Spuren, ist abgelenkt durch Handy. ➔ Netter Fahrer und schnellstmögliche Strecke zum HBF. Konnte Zug erreichen. Vielen Dank. ➔ Keiner gekommen :-( ➔ Sehr schnelle Abwicklung und sehr freundlicher Fahrer. Danke. ➔ Der unhöflichste Fahrer seit 35 Jahren. Ein Rüpel !!! ➔ Professionelle positive Erledigung unseres Fahrwunsches. Jederzeit wieder. ➔ Taxifahrer war meine Rettung. ➔ Schrecklicher Fahrer. ➔ Sehr netter Fahrer, jedoch nicht vollständig ortkundig. ➔ Die Leute in der Zentrale sind blöd und lassen uns in der Kälte stehen. (FK) AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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Verkehrsunfallstatistik 2017 Das Polizeipräsidium München hat die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2017 ver öffentlicht. Danach wurden 27 Menschen bei Unfällen getötet, davon 22 in der Stadt und fünf im Landkreis München: „Das ist ein Anstieg von 42,1 Prozent“, sagte Polizeivizepräsident Werner Feiler in einer Pressekonferenz. Von den Getöteten saßen acht in einem Auto, fünf waren mit Krafträdern unterwegs, weitere fünf mit dem Fahrrad und neun Fußgänger waren betroffen. Bei fünf der Fälle im Zuständigkeitsbereich der Münchner Polizei war Alkohol im Spiel. Insgesamt nahm die Zahl der Alkoholunfälle im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent zu. Den Anstieg der Alkoholfahrten sieht die Polizei ebenso kritisch wie einen weiteren zunehmenden Faktor für Unfälle: Ablenkung. 11.153 Kraftfahrer und 2.663 Radfahrer wurden in 2017 wegen Nutzung eines mobilen Kommunikationsgerätes verwarnt oder angezeigt. Zusammengefasst gab es zu 53.229 Verkehrsunfälle im Raum München, eine Reduzierung um 2,8 % gegenüber 2016. Erfreulicherweise gingen knapp 70 % aller Unfälle mit Blechschäden aus und auch die Zahl verunfallter Senioren ist um 6,1 % auf 3.885 gesunken. In Bayern gab es in 2017 weniger Verkehrstote und Verletzte, das ist die positive Botschaft der Verkehrsunfallstatistik. 608 Menschen verloren nach Informationen des Innenministeriums bei Verkehrsunfällen ihr Leben, acht Verkehrstote weniger als 2016 (616). „Das ist die niedrigste Zahl der Verkehrstoten in Bayern seit Beginn der Unfallaufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren“, erklärte Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann und ergänzte: "Einige außergewöhnlich schwere Verkehrsunfälle mit mehreren Toten waren mit ursächlich dafür, dass die Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr nicht noch deutlicher niedriger lag." Von den Verkehrstoten waren 73 Fußgänger (2016: 80), 70 Radfahrer (2016: 68) und 123 Motorradfahrer (2016: 133). Die hohe Zahl der getöteten Motorradfahrer macht deutlich, dass die Maßnahmen zur Motorradsicherheit nochmals deutlich ver - stärkt werden müssen, betonte der Minister: „Deshalb werden wir heuer die Motorradsicherheit in den Mittelpunkt unserer Verkehrs sicherheitsarbeit und zahlreicher Maßnahmen stellen.“ Verletzt wurden 69.659 Menschen in Bayern im letzten Jahr, ein Rückgang von 2.104 im Vergleich zum Vorjahr. Dabei registrierte die Bayerische Polizei insgesamt 1,7 Prozent mehr Verkehrs unfälle als 2016 (398.100). Für diese Entwicklung hauptverantwortlich ist die Steigerung der Zahl der Wildunfälle um 5,5 Prozent auf 74.215 (2016: 70.314). Die Schulwegunfälle gingen um 4,2 Prozent auf 682 zurück. Nach zwei Jahren ohne tödlichen Schulwegunfall kam allerdings im letzten Jahr ein Kind auf dem Schulweg ums Leben. (FK) Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen: Preisgünstige Sondertarife für Taxen und Mietwagen Besondere Flottenkonditionen ab 3 Konzessionen Sondereinstufungen für Neueinsteiger Rechtschutz- und Betriebshaftpflichtkonzepte NEU: Taxi-Schutzbrief inkl. Leistung für Leihtaxi Carl-Zeiss-Str. 49 85521 Riemerling/Ottobrunn T elefon 089 / 58 90 96-70 TAXIVERSICHERUNG Web www.fvo-finanz.de E-Mail info@fvo-finanz.de UNTER STÜTZER DES TA XI GEWERBES WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … als älteste gewerbliche Brauerei der Welt das Benediktiner kloster Weihenstephan bei München gilt? Bereits im Jahr 1040 erhielt das Kloster die Brau- und Schanklizenz. (BH) istockphoto istockphoto MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
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BVerwG-Urteil zu Dieselfahrverboten stößt bei Fuhrparkbetreibern auf Ablehnung Die Dataforce Verlagsgesellschaft hat kurz nach dem Urteilsspruch des BVerwG in einer Online-Blitzumfrage Fuhrparkleiter, Firmenwagenfahrer und weitere Interessier - te befragt, wie sie das Urteil einschätzen und welche Konsequenzen sie erwarten. Fast drei Viertel der Umfrageteilnehmer bewertete den Urteilsspruch negativ, darunter 43 Prozent als „gar nicht gut“ und 29 Prozent als „weniger gut“. Nur 12 Prozent begrüßten das Urteil als „sehr gut“. Bei den erwarteten Auswirkungen des Urteils stehen Dieselfahrverbote an erster Stelle, was dafür spricht, dass infolge des Urteils die Nachfrage nach gebrauchten Euro 5 und älteren Dieselfahrzeugen weiter einbricht. So erwarten 70 Prozent der Befragten, dass einige Städte nun Einschränkungen verhängen werden. Auch hier gibt es wieder Unterschiede zwischen den Gruppen. Möglicherweise erwarten deswegen mehr Fuhrparkleiter Fahrverbote, weil sie diese als Bedrohung empfinden, wohingegen die Befragten ohne Bezug zur Autoindustrie Fahrverbote begrüßen würden, aber befürchten, dass sie von der Politik trotz des Urteils nicht umgesetzt werden. Dicht gefolgt von den Fahrverboten rechnen 69 Prozent mit einen „Rückgang von Neuzulassungen bei Dieselfahrzeugen“. Hier gibt es kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen. Mit 44 Prozent rechnet außerdem immerhin knapp die Hälfte der Teilnehmenden damit, dass infolge des Ur - teils private oder Flottenfahrzeuge ausgetauscht werden. Weniger als 26 Prozent sehen durch das Urteil als Auslöser für einen „Umstieg auf umweltfreundliche Technologien“. Eine mögliche Erklärung für dieses Abstimmungsverhalten ist, dass eher ein Wechsel von Diesel zu Benzin als zu alter - nativen Antrieben erwartet wird und die Teilnehmer den Ottomotor nicht als umweltfreundliche Alternative zum Diesel sehen. Werden durch das Urteil mehr Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen? Zu dieser Frage waren die Umfrageteilnehmer insgesamt skeptisch, wenngleich es hier die größten Unterschiede zwischen den Gruppen gab. Nur 7 Prozent der Fuhr - parkleiter und genau einer der 18 an der Umfrage teilnehmenden Mitarbeiter aus der Automobilindustrie halten dies für realistisch. Im Gegensatz dazu erwarten immer - hin 23 Prozent der Befragten, die keinen Bezug zur Autoindustrie haben, eine ver - stärkte Nutzung von Bus und Bahn. (Quelle: Dataforce Verlagsgesellschaft für Business Informationen mbH) Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) zum Urteil des BVerWG Bezüglich des Urteils, das Fahrverbote für Dieselautos zur Luftreinhaltung erlaubt, verwies bdo-Präsident Karl Hülsmann auf die Bedeutung des Busverkehrs für die Reduzierung von Emissionen: „Busse tragen als öffentliches Verkehrsmittel entscheidend dazu bei, die Zahl der Pkw – und damit auch die Menge der Abgase – in den Innenstädten zu reduzieren. Lediglich vier Prozent der Stickoxid-Emissionen sind auf Busse zurückzuführen. Busse sind daher mit Blick auf die Abgasbelastung durch den Verkehrssektor eben gerade nicht Teil des Problems, sondern ausdrücklich Teil der Lösung. Wir appellieren heute an Entscheidungsträger, die wichtige Rolle des öffentlichen Verkehrs mit Bussen anzuerkennen und sie von etwaigen Fahrverboten auszunehmen. Wir brauchen jetzt eine Stärkung des Busverkehrs. Insbesondere ein Ausbau der Angebote für Pendler im weiteren Umfeld von Städten ist wichtig, da mit diesen Berufstätige in die Lage versetzt werden, nicht mehr mit ihrem Privatwagen ins Zentrum fahren zu müssen. Das wäre ein großer Fortschritt für die Stadtluft – und damit auch gut für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger.“ (Quelle: www.omnibusrevue.de) Daimler will als Erster Robotaxis anbieten Die Meldung ist ein Paukenschlag. Daimler will im Rennen um den ersten kommerziellen Einsatz von Robotaxis gemeinsam mit Bosch seine Fahrzeuge schneller als die Google-Schwester Waymo auf die Straße bringen. „Die Kooperation mit Bosch läuft sehr gut. Wer übliche Produktentstehungszeiten kennt, weiß, dass die Einführung entsprechender Systeme in greifbare Nähe rückt“, sagte Daimler-Strategiechef Wilko Stark. „Bereits in den kommenden Monaten wer - den erste Testfahrzeuge auf den Straßen zu sehen sein“, verkündete Bosch-Chef Volkmar Denner mit Blick auf die Kooperation mit Daimler. „Wir werden neben hoch automatisierten Fahrzeugen mit Level 3 auch vollautomatisierte Fahrzeuge – also Level 4/5 – in absehbarer Zeit auf die Straße bringen“, betonte der Daimler- Strategiechef. Anfang des nächsten Jahr - zehnts soll der reguläre Betrieb starten. Das Daimler-Angebot sei als integriertes System von Anfang an als Robotaxi konzi- ➔ DER LANDESVERBAND Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf Taxihandel Günther_neu 07.09.2004 10:12 U Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf Taxihandel Günther_neu 07.09.2004 10:12 U Tel - Fax 08121-254049 taxihandel-guenther@web.de 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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piert, nach Informationen der Automobilwoche handelt es sich dabei um die V-Klasse. „Der große Unterschied zu anderen Wettbewerbern ist, dass wir unser Fahrzeug von Anfang an als Robotaxi konzipieren und nicht das Technik-Kit auf ein Serienfahrzeug aufsetzen. Wir werden keine Bastellösung haben“, betonte Stark und ergänzte, man wolle so schnell wie möglich Mobilitätsdienste mit eigenen Robotaxis anbieten. Am autonomen Fahrzeug versuchen sich viele. Aber: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Zunächst geht es um die Technologie. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind bei weitem noch nicht so weit. Da gehen nach Expertenmeinung noch etliche Jahre ins Land. Was aber viel schwerer wiegt – der Service fehlt ohne Fahrer oder Fahrerin: Das Auto allein ver - staut kein Rollstühle, trägt keine Koffer, holt niemanden von der Dialyse ab, gibt keine Ausgehtipps, empfiehlt keine Restaurants, kennt keine kurzfristigen Staus und, und, und. Kurzum: Der Service wird entscheiden. Und da ist der Mensch immer noch der Maschine überlegen. Auch in technischer Hinsicht sind noch lange nicht alle Probleme gelöst. Am 18. März 2018 ist der erste Mensch durch ein selbstfahrendes Auto ums Leben gekommen. Ein Roboterwagen des Fahr - dienst-Vermittlers Uber erfasste eine Fußgängerin in Tempe (Arizona), die die Straße überquerte. Die 49-jährige starb im Krankenhaus. „Der Unfall zeigt, dass die Technologie noch weit davon entfernt sei, sicher für Passagiere, Fußgänger und andere Fahrer zu sein“, warnte US-Senator Richard Blumenthal. (Quelle: BZP) Grimaldi-Studie Im Auftrag der europäischen Kommission befasste sich das Grimaldi-Institut intensiv mit dem europäischen Markt in Bezug auf Taxis, Mietwagen mit Fahrer, sowie den zu dieser Zeit existierenden Sharing-Diensten. Die Studie stellt zunächst den Status quo der gesetzlichen Lage aller Mitgliedsstaaten bezüglich des Personenbeförderungsmarktes zusammen. Auch werden vergangene Regulierungen oder Liberalisierungen und deren Folgen berücksichtigt. Des Weiteren erarbeitete die Studie mehrere Tabellen hinsichtlich der Marktlage, Anzahl von Fahrern, verfügbaren Wagen und Sharing- Diensten. Die Marktanalyse befasst sich mit der Nachfrage an Taxis und Mietwagen mit Fahrern. Sie geht der Frage nach, wie viele sich für welches Mittel entscheiden und warum. Auf Grundlage aller Statistiken und Daten, gibt die Studie eine abschließende Empfehlung. Diese gleicht im Kern den Empfehlungen der nationalen Monopolkommissionen, welche zu weiten Teilen auch als Quellen angegeben werden. Die Studie kommt zum Schluss, dass der Taxi-Markt europaweit strengen Regulierungen unterworfen ist, die über die Grenzen hinweg das Ziel verfolgen, den ÖPNV sicher und qualitativ hochwertig zu gestalten. Abseits dieser Daseinsversorgung erkennt das Institut an, dass das Angebot und die Nachfrage alternativer Personenbeförderung im Bestellmarkt gewachsen sind. Auf Grundlage dieser Daten wird eine Lockerung der Marktzugangsbeschränkungen empfohlen. Im quantitativen Bereich sollen die Behörden von der Praxis absoluter Zahlen wegrücken und Lizenzvergabebeschränkungen lockern. Diese blockierten möglichen Wettbewerb und die damit einhergehenden Besserungen des Marktes durch Konkurrenz. Darüber hinaus fördern die hohen Kosten einer Prüfung den Wechsel angehender Fahrer hin zu Mietwagenkonzepten. Hier müsse dringend die Sicherheit und Qualität erhöht werden. Die Rückkehrpflicht für Mietwagen und die klare Trennung dieser zu Taxis sei schwer zu rechtfertigen. Ein langsamer aber steter Schwund dieser Grenze sei wünschenswert. Rückkehrpflichten führten zu unnötigem Verkehr. Die Studie wünscht im ersten Schritt eine Erleichterung für Fahrer vom Taxi zum Mietwagen zu wechseln. Die qualitativen Zugangsbeschränkungen werden durchaus als notwendig erachtet. Umfang, Kosten und Länge der Prüfung sollten in manchen Ländern überdacht werden (nicht DE). Tarifstrukturen sind grundsätzlich positiv. Eine Obergrenze wird als notwendig erachtet, nach unten hin solle Preiswettkampf jedoch erlaubt sein. Besonderes Augenmerk wird noch auf die Informations- Asymmetrien gelegt. Zukünftig solle vor Antritt einer Fahrt der Kunde den Preis der Beförderung kennen. Auch Name, Bild, Kennzeichen und Rating des Fahrers müssten zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zur Grimaldi- Studie und eine vom Deutschen Taxi- und Mietwagengewerbe abgegebene Betrachtung und Kritik finden Landesverbandsmitglieder auf unserer Internetseite www.taxi-bayern.de (Quelle: BZP) Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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Die Au geographisch Der heutige Münchner Stadtteil Au er - scheint erstmals im Jahr 1340 in einem Dokument, und zwar als Awe ze Gyesingen. Nachdem Awe – im heutigen Deutsch Au – Land am Wasser bedeutet, war es also das Land am Wasser bei Giesing. Tatsächlich wurde dieses Land vom Wasser der damals noch ungebändigt dahinfließenden Isar geprägt, wie die sprechenden Straßennamen Birkenau, Obere und Untere Weidenstraße (alle aus dem Jahr 1856) zeigen. Sie erinnern an zwei Baumarten, die bevorzugt in Feuchtgebieten gedeihen. Die urkundliche Nennung der Au fällt zeitlich zusammen mit dem Aushub des Auer Mühlbaches, der über ein Netz von Nebenbächen Mühlen, Sägewerke und Färbereien mit Wasser und Energie versorgte, aber auch Abfälle aller Art entsorgte und sonstigen Zwecken diente. Folgende drei heute noch bestehende Straßennamen seien in diesem Zusammenhang genannt: Am Feuerbächl und Entenbachstraße (beide von 1857) sowie die Kühbachstraße von 1876. Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Isar in Dämmen kanalisiert und damit die Ufer - bereiche entwässert, so wie wir es heute kennen, und damit konnte schließlich die großstädtische Bebauung beginnen. Und damit hängt die Eingemeindung der Au nach München im Jahr 1854 zusammen. Die Au politisch Im Jahr 1808 fand die Stadterhebung mit der amtlichen Bezeichnung Vor-Stadt Au statt. Die Au lag demnach vor, also außer - halb der mittelalterlichen Stadtbefestigungen der Haupt- und Residenzstadt München, war aber in wirtschaftlicher Hinsicht für München unverzichtbar. Ihre zumeist ärmliche Bewohnerschaft arbeitete mehr - heitlich in niederen Tätigkeiten in der Stadt, durfte aber erst am Morgen die Stadt über deren Tore, in diesem Fall das Isartor, betreten und musste dieselbe abends auf demselben Weg wieder verlassen, denn die allermeisten Auer besaßen nicht die Bür - gerschaft, für die sie teuer hätten bezahlen müssen, aber nicht konnten. Auf der einen Seite konnten sie sich das auch gar nicht leisten, auf der anderen Seite waren die Städter darüber nicht unglücklich, dass die zumeist mittellosen Vorstädter nicht dauer - haft in München wohnten und dadurch eventuelle Unterstützungskosten verur - sachten. Aber immerhin unterhielt die nunmehrige Vorstadt ein eigenes Bürgermilitär, das sich wichtig Nationalgarde der Vorstadt Au nannte. Zu jeder Stadt gehört natürlich auch ein Wappen. Die königliche Regierung verlieh ein solches anno 1808 an die Au: In Blau auf grünem Dreiberg mit drei silbernen Lilien mit grünem Stiel und Blättern. Das Wappen steht für das zur Au gehörige und bereits 1803 aufgehobene Kloster Lilienberg (Straße Am Lilienberg, Zeit der Benennung unbekannt). Im Jahr 1818 wurde das Königreich Bayern in Gemeinden eingeteilt. Hierbei entstand gemeinsam mit Untergiesing die Gemeinde Au, deren erhalten gebliebener Ortskern als Herbergenviertel nördlich des heutigen Maria hilfplatzes liegt. Hier kann man heute noch die damaligen Lebens- und Wohnbedin gungen nachempfinden. Die Au wurde zusammen mit Giesing und Haidhausen am 1. Oktober 1854 nach München eingemeindet, womit die Ausdehnung Münchens in die Gebiete östlich der Isar begann. Heute bilden die Au und Haidhausen den 5. Stadtbezirk. Jede Geschichte hat ihre Vorgeschichte, so auch die der Auer Dult. Man muss hier aber thematisch etwas ausholen, um ein Gesamtbild des Stadtteiles allgemein und der Veranstaltung im Besonderen zu erhalten. ➔ DIE AUER DULT Münchens schönster Jahrmarkt atelier-tacke.de 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018 TITELTHEMA
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Die Mariahilfkirche Die Geschichte der Mariahilfkirche geht zurück bis ins Jahr 1463. Damals wurde an der Westseite des heutigen Mariahilfplatzes vom Isar-Hochwasser ein Kreuz angeschwemmt und zur Erinnerung daran eine kleine Kreuzkapelle errichtet. Die Bevölkerung in der Au nahm im Laufe der Zeit stark zu, so dass man bereits 1621 am Südende, dem heutigen Standort des Landratsamtes, eine zweite, größere Kirche er - richtete. Sie büßte allerdings 1799 ihre Würde als Pfarrkirche ein und ihr Inventar wurde verschleudert und gestohlen. Seit dem Jahr 1804 diente die ehemalige Kirche als Lagerhaus und wurde schließlich 1901 abgerissen. Eine dritte Kirche entstand zwischen 1632 und 1639 und wurde Heimat einer Marienstatue, zu der viele Menschen wallfahrteten, um von der Muttergottes Hilfe in misslichen Lebenslagen zu erbitten. So entstand der Name Mariahilf. Doch auch diese dritte Kirche in der Au erwies sich bald angesichts der wachsenden Bevölkerung als zu klein. Die Gebäude der Au gruppierten sich um einen 22.000 Quadratmeter großen, quadratischen Platz, der als Waren- und Viehmarkt der Gebiete östlich der Isar diente. In seiner Mitte stand die Mariahilf-Kirche, weshalb er Mariahilfplatz hieß. Die heutige, neugotische Mariahilf-Kirche entstand zwischen 1831 und 1839 nach Plänen des Architekten Joseph Ohlmüller. Nach ihrer Einweihung durch den Münchner Erzbischof Lothar von Gebsattel wurde die alte Kirche im Jahr 1840 abgerissen. Durch die Luftangriffe während des Zweiten Weltkrieges erlitt die Kirche Mariahilf 1943 und 1944 sehr starke Schäden. Das neue Gebäude im alten Stil konnte 1953 fertig gestellt werden, aber erst im Jahr 1993 waren alle Schäden endgültig behoben. Die Straßennamen Viele der heutigen Straßennamen in der unmittelbaren Umgebung des Mariahilfplatzes spiegeln die Vergangenheit der Gegend wider. Im Rahmen der Eingemeindung 1854 übernahm die Stadt München etwas verspätet im Jahr 1857 folgende Benennungen: Mariahilfplatz, Entenbachstraße sowie den Fischerweg nach den dort am Auer Mühlbach Tätigen, außerdem Am Neudeck nach einem dortigen Jagdschloss, von wo der Adel die in der damaligen Wildnis reichlich vorhandenen Tiere zu erlegen suchte. Der Bereiteranger erinnert an die Pferde, die dort eingeritten wurden. Das Herbergsvier - tel, das bislang ohne Straßennamen auskam, erhielt 1857 die Sammtstraße, benannt nach den örtlichen Färbern von Samt und anderen Textilien. Außerdem Am Herr - gottseck nach den zahlreichen Kreuzen an den ärmlichen Häusern, von deren Anbringung sich die Bewohnerschaft eine bessere Zukunft versprach, im Allgemeinen natür - lich vergebens. Ebenfalls 1857 wurde von München die Falkenstraße übernommen, benannt nach der Falkenjagd, die vom Jagdschloss Neudeck aus betrieben wurde. Im Verlauf der christlichen Kreuzzüge des 12. und 13. Jahrhunderts in den Nahen Osten gegen die Moslime hatte man bei den Arabern Geschmack an diesem Zeitvertreib gefunden. Im 19. Jahrhundert nun erachtete man es als geistreich oder lustig oder was auch immer, sinnlose, aber thematisch verwandte, benachbarte Straßenbenennun- Formenreich atelier-tacke.de MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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gen zu erfinden. Zwei Beispiele sind die Hirten- und Lämmerstraße (jeweils aus der Zeit um 1850) am Hauptbahnhof oder die dortigen Salz- und Pfefferstraße, beide aus dem Jahr 1876. Die Salzstraße war nach den Salzspeichern am heutigen Starnberger Flügelbahnhof benannt und erhielt nach deren Abbruch 1890 den Namen Arnulfstraße. Geblieben ist uns aber bis heute die Pfefferstraße. Doch zurück in die Au: Die Falkenstraße lag nicht weit weg von der Entenbachstraße und gab hiermit außer - dem den Anlass für die Taubenstraße von 1877 und gleich auch noch die Schwalbenstraße von 1905, zwei der bevorzugten Opfer der benachbarten Falken. Nach der Eingemeindung mussten 1857 zwei Straßen umbenannt werden, weil sie bereits in München vorhanden waren. Es war dies die Theresienstraße, die ihre neue Bezeichnung Ohlmüllerstraße erhielt nach dem Architek - ten Daniel O. (1791–1839), nach dessen Plänen die Mariahilfkirche erbaut wurde. Und die Kreuzstraße, benannt nach dem besagten angeschwemmten Kreuz aus dem 15. Jahrhundert. Aus ihr wurde die Lilienstraße nach dem 1803 aufgelösten Kloster. Später kamen noch hinzu die Mariahilfstraße von 1872, die Gebsattelstraße (1896) nach dem Münchner Bischof Lothar von G. (1761–1846) sowie die Schweiger - straße (1898) nach der Schauspielerfamilie S., die unter anderem an einem Theater an der Lilienstraße ihr Bestes gegeben hatten. Wie so oft zeigt sich auch hier, dass Straßennamen häufig das Gedächtnis der Stadt sind. Die Dult Die erste Münchner Dult, die Jakobi-Dult, wurde im Jahr 1310 auf dem Weiten Anger, dem späteren Heumarkt und seit 1886 dem heutigen Sankt-Jakobs-Platz veranstaltet, und zwar am 25. Juli, dem Namenstag des Heiligen Jakob. Diese Fixierung auf religiöse Feiertage war den beschwerlichen Ver - kehrsbedingungen des Mittelalters geschuldet. Die Händler mussten sich rechtzeitig auf den Weg machen, um am festgelegten Feiertag am Ziel ankommen zu können. Im Fall der Jakobi-Dult erinnert heute noch die uralte Bezeichnung Dultstraße von vor 1490 an diese Verkaufsmesse aus lang ver - gangenen Tagen. Das Wort Dult steht für den Begriff Markt bei einer Kirche und der Begriff Jahrmarkt erinnert an die mittelalterliche Praxis nicht nur in München, atelier-tacke.de 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018 TITELTHEMA
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dass jedes Jahr am selben Tag die Messe an einem bestimmten Tag begann. Der Begriff Messe wiederum zeigt, dass diese Veranstaltungen mit einer Messe in der Kir - che begannen. Während des Festes wurden rund um eine Kirche Waren zum Verkauf angeboten. Im Verlauf der Zeit änderten die Dulten ihre Bedeutung. Aus dem kirchlich geprägten Ereignis wurde zunehmend ein Markt mit Verkaufsständen und Jahrmarkt- Attraktionen. Das Marktgeschehen in München nahm ständig zu und dehnte sich immer weiter aus, so dass der Jahrmarkt im Jahr 1792 in die Kaufinger- und Neuhauser Straße verlegt wurde. Diese breite Ost-West-Durchgangsstraße erwies sich aber ebenfalls schnell als zu klein. Die Auer Dult Kurfürst Karl Theodor (1724–1799, die Karl-Theodor-Straße von 1893 ist nicht ihm, sondern dem Augenarzt Karl Theodor, Herzog in Bayern, 1839–1910, gewidmet) verlieh daher 1796 der erst seit 1854 zu München gehörigen Vor-Stadt Au das Recht, zweimal jährlich eine Dult abzuhalten, weil sich dort mit dem Mariahilfplatz ein geeignetes, großes Grundstück befand. Diese Dulten fanden am besagten Jakobs- Tag, dem 25. Juli, sowie an Kirchweih, dem dritten Sonntag im Oktober, statt. Die damalige Entwicklung eines Messestandortes verlief ganz ähnlich wie heute: Ein zunehmend einengender Standort musste aufgegeben und ins Umland ausgesiedelt wer - den. Um die Überlastung weiterhin zu verringern, vermehrte und spezialisierte man die Messetermine. Bis 1904 fand die Auer Dult zweimal pro Jahr statt: als Jakobi-Dult Ende Juli bis Anfang August und als Kirchweih-Dult in der zweiten Oktober - hälfte. Seit 1905 gibt es noch eine dritte Dult, die Mai-Dult von Ende April bis Anfang Mai. Seitdem sind die Dulten alljähr - lich außer während der Kriegs- und Nachkriegsjahre 1943 bis 1946 abgehalten worden, wobei jede Dult neun Tage dauert. Heute Die heutigen Auer Dulten in ihrer Gesamtheit gelten als der größte Geschirrmarkt Europas und sogar als die bekanntesten Dulten überhaupt. Auf alle Fälle besuchen jedes Jahr fast 300.000 Menschen den Mariahilfplatz, um an den rund 300 Ständen das fast unübersehbare Angebot an fabrik - neuen wie auch gebrauchten, oft sogar antiquarischen Haushaltswaren zu begutachten und zu kaufen. Außerdem werden Naturheilmittel, Gebrauchsgegenstände aller Art, alte Bücher, Landkarten, Bilder und Möbel angeboten. Auch Kleidung gehört zum Sortiment. Ähnlich einem orientalischen Bazar, sind die Stände mit ähnlichem Angebot in eigenen Straßen angeordnet, etwa in der Antiquitätenstraße. Neben dem Markttreiben gehört natürlich auch eine vielfältige Gastronomie zum abgerundeten Gesamtbild der Auer Dult. Außerdem finden sich kleine, familienfreundliche Fahrgeschäfte wie ein Kinderkarussell und ein kleines Riesenrad, also eher ein Zwergenrad, eine Schiffsschaukel und andere Unterhaltungen auf dem Mariahilfplatz. Zusammen mit dem Bierzelt und dessen Biergarten ist die Auer Dult als typisch Münchner Traditionsveranstaltung eine ruhige und überschaubare Alternative zum Oktober- und Frühlingsfest auf der Theresienwiese. Heuer finden die Mai-Dult vom 28. April bis zum 6. Mai, die Jakobi- Dult vom 28. Juli bis zum 5. August und die Kirchweih-Dult vom 20. Oktober bis zum 28. Oktober statt. (BW) MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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INTERVIEW TAXIKURIER: Die Auer Dult ist untrennbar mit der Mariahilfkirche verbunden. Wie lange gehören Sie schon dem Pfarrgemeinderat an und woher rührt Ihre enge Beziehung zur Gemeinde der Mariahilfkirche? ALFRED HUBER: Ich bin in die Gemeinde hineingeboren worden und seit 1998 im Pfarrgemeinderat; seit 2002 dessen Vorsitzender. Die Beziehung entstand schon im Kleinkindalter, geprägt durch das Glaubensvorbild vor allem der Großmutter und des Onkels. TAXIKURIER: Welche Bedeutung hat die Auer Dult für Ihre Kirchengemeinde? ALFRED HUBER: Die Dult war von Ihrer Entstehung her ein Kirchenfest und ist deshalb auch heute noch fester Bestandteil des Kirchenjahres. Wir haben auch zu jeder der drei Dulten thematische Ausstellungen im Seitenraum des Haupteingangs. Unter dem Turm betreibt die Pfarrei durch Ehrenamtliche einen kleinen Verkaufsstand. Dort sind auch die Berechtigungskarten zur kostenlosen Turmführung erhältlich. An jedem Werktag während der Dulten wird um 12 Uhr eine kurze Meditation und um 15 Uhr ein 20-minütiges Orgelkonzert angeboten. Außerdem kommen sehr viele Dultbesucher in unsere Kirche, um vor dem Gnadenbild der Auer Madonna Opferkerzen aufzustellen. TAXIKURIER: Wenn um die Mariahilfkirche Dult ist, kommt es sicher auch zu erheblichen Einschränkungen für Gottesdienstbesucher. Wie gehen Sie damit um, wenn während der Gottesdienste der Lärmpegel vor dem Gotteshaus steigt? ALFRED HUBER: Die Beeinträchtigungen halten sich in Grenzen. Mit den Schaustellern ist vereinbart, dass die Musik am Sonntag erst um 11 Uhr einsetzt. Wir haben ganz bewusst während der Dulten unser Hauptportal ganztägig offen. TAXIKURIER: Wie viele Besucher nehmen das Angebot einer Turmbesteigung an? ALFRED HUBER: Die während der Dulten angebotenen stündlichen Turm- und Carillonführungen sind aus versicherungsrechtlichen Gründen auf jeweils 12 Personen (und Kinder erst ab 10 Jahren) beschränkt und daher fast immer ausgebucht. Pro Jahr begrüßen wir ca. 1.500 Besucher zu diesen Führungen. TAXIKURIER: Können auch Kirchenführungen in Anspruch genommen werden? ALFRED HUBER: Kirchenführung ist bei jeder der drei Dulten täglich um 15 Uhr, sonst nach vorheriger Vereinbarung. Dieses Angebot nehmen im Jahr etwa 400 Münchner und deren Gäste wahr. Wir bedanken uns bei Alfred Huber für das interessante Gespräch. (BH) ➔ ALFRED HUBER Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der Pfarrgemeinde Mariahilf, Herr Alfred Huber, hat eine enge Bindung zur Auer Dult. Wir sprachen mit ihm über die Beziehung der Kirchengemeinde zum Volksfest rund um die Mariahilfkirche. atelier-tacke.de 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018 TITELTHEMA
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INTERVIEW TAXIKURIER: Herr Schmid, bei vielen weckt der Besuch der Auer Dult Erinnerungen an die Kindheit. Woran denken Sie gerne zurück, wenn Sie mit Ihrer Familie die Auer Dult besuchen und was gefällt Ihnen dort besonders gut? JOSEF SCHMID: Ich denke gerne an den ersten Besuch mit meinen Kindern auf der Dult zurück. Ihnen, aber auch meiner Frau und mir hat insbesondere das Herumstöbern bei den Antiquitäten- Händlern und Trödlern gefallen, weil den alten und gebrauchten Sachen immer ein gewisser Mantel der Geschichte anhängt. TAXIKURIER: Welche Änderungen und neue Attraktionen erwarten den Besucher auf der Auer Maidult 2018? JOSEF SCHMID: Die Auer Dult ist vor allem eine Traditionsver - anstaltung. Wer hier nach neuen Hightech-Attraktionen sucht, sucht auf der Dult vergeblich. Schiffschaukel, Kettenflieger, Russenrad und Autoskooter sind gesetzt, weil die Besucher diese traditionellen Attraktionen lieben. Neuheiten gibt es zwar auch immer wieder, aber eher im Bereich der Händler in der Neuheitengasse. Das Beste ist sowieso sich über die Dult treiben zu lassen und auf Entdeckungsreise zu gehen. TAXIKURIER: Wie viele Schausteller und Marktkaufleute bewer - ben sich um einen Platz auf der Auer Dult und nach welchen Kriterien werden diese ausgewählt? JOSEF SCHMID: Bei uns gehen für jede Dult 500 bis 600 Bewer - bungen ein. Dabei stehen insgesamt ungefähr 300 Standplätze zur Verfügung. Die Auswahl der Beschicker – also der Marktkaufleute und Schausteller – erfolgt nach Kriterienkatalog und einem Punktesystem. Dabei werden unter anderem Kriterien wie Zuverlässig keit des Bewerbers, Optik und Ausstattung der Stände, das Warenangebot oder die Ökologie abgefragt. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl in seiner Sparte, zum Beispiel „Wurstbratereien“ oder „Warenverkauf“ bekommt dann eine Zulassung. TAXIKURIER: Erfordern die zahlreichen Besucher der drei Dulten auch ein Verkehrs- und Parkplatzkonzept, oder ist die Anzahl derer, die mit dem Auto anfahren, verschwindend gering? JOSEF SCHMID: Da die Auer Dult am Mariahilfplatz in einem normalen Anwohnerparkgebiet veranstaltet wird, sind keine Parkplätze vorhanden. Wir wissen aus Erhebungen, dass knapp zwei Drittel unserer Besucherinnen und Besucher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Dult kommen. Mit Bus und Tram ist die Dult auch sehr gut an den ÖPNV angebunden. Zudem befinden sich vor dem nördlichen Eingang zur Dult am Mariahilfplatz sowie südlich in der Ohlmüllerstraße zwei Taxistandplätze. TAXIKURIER: Wie sieht das Sicherheitskonzept aus und welche Auswirkungen hat dieses für die Besucher? JOSEF SCHMID: Wir haben einen Ordnungsdienst, der auf dem Gelände präsent ist. Die Polizei ist mit einem Streifendienst vor Ort und jederzeit ansprechbar. Und für medizinische Notfälle gibt es eine Sanitätsstation. Wir wollen den Besuchern ein Gefühl der Sicherheit geben, aber sie beim Bummeln über die Auer Dult nicht einschränken. Wir danken Herrn Bürgermeister Josef Schmid für das Gespräch. (BH) ➔ JOSEF SCHMID Neben dem größten Volksfest der Welt, dem Oktoberfest, gibt es in München auch eine ganze Reihe kleinerer Festivitäten, wie z. B. das Frühlingsfest oder die drei Auer Dulten. All diese Feste stehen unter der Regie des Referates für Arbeit und Wirtschaft. Der Chef dieses Referates, Bürgermeister Josef Schmid (CSU), ist damit auch der verant wortliche Leiter der Münchner Volksfeste. In einem Gespräch über die Auer Dult stand Josef Schmid dem TAXIKURIER Rede und Antwort. M I T U N S K O M M E N S I E E N T S P A N N T E R D U R C H D I E M A I K R A W A L L E ! Versicherungsbüro Crasselt GmbH Machtlfinger Str. 26 81379 München Telefon: 089 74 28 72 10 Telefax: 089 74 28 72 20 E-Mail E-Mail: mail@vb-crasselt.de Internet: www.vb-crasselt.de Versicherungsbüro CRASSELT GmbH Versicherungsbüro CRASSELT GmbH Seit 1948 Seit 1948 V C Ein gutes Gefühl inklusive. Ein gutes Gefühl inklusive. MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Altstadt – Mann in Gewahrsam setzt Zelle unter Wasser und beleidigt Polizeibeamte Am Samstag, 03.03.2018, gegen 07 .20 Uhr, befand sich ein 19-jähriger Münchner am Maximiliansplatz. Dort schlug er einen 41-jährigen Taxifahrer und beschädigte dessen Taxi. Durch die verständigte Polizei wurden vor Ort die Anzeigen aufgenommen. Da sich der 19-Jährige sehr aggressiv verhielt, wurde er zur Unter - bindung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion 11 (Altstadt) gebracht. Die dortige Zelle über - schwemmte der 19-Jährige mit Wasser aus der Toilette. Außerdem betätigte er permanent den Alarmknopf der Zelle. Aus diesen Gründen sollte er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München zugeführt werden. Beim Verbringen des 19-Jährigen zum Streifenwagen beleidigte er fortwährend die eingesetzten Polizeibeamten. Während der Fahrt versuchte der 19-Jährige außerdem einen 30-jährigen Polizeibeamten in den Finger zu beißen. Der Polizeibeamte konnte seine Hand noch rechtzeitig wegziehen und wurde durch den Vorfall nicht verletzt. Der 19-Jährige konnte ohne weitere Vorfälle zur Haftanstalt gebracht werden. Sendling – Festnahme nach Raub auf Taxifahrer Am Freitagabend, 02.03.2018, gegen 20.30 Uhr ließ sich ein 38-jähriger Rumäne mit einem Taxi in die Boschetsrieder Straße im Stadtteil Sendling fahren. Als der 43-Jährige Taxifahrer das Fahrgeld in Höhe von 16,10 Euro verlangte, versetzte der Täter dem Taxifahrer einen Faustschlag ins Gesicht und flüchtete ohne zu bezahlen aus dem Fahrzeug. Der Taxifahrer, der durch den Faustschlag eine deutliche Schwellung im Gesicht erlitten hatte, verständigte die Polizei und verfolgte den Flüchtenden. Zivilen Beamten der Polizeiinspektion 29 gelang die Festnahme des Rumänen noch in unmittelbarer Tatortnähe. Auf der Polizeiinspektion stellte sich bei den folgenden Ermittlungen heraus, dass gegen den wohnsitzlosen 38-Jährigen ein Haftbefehl bestand, weshalb er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht wurde. Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. (TK) istockphoto Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 Kfz-Meisterbetrieb für alle Fabrikate gut • preiswert • schnell • zuverlässig Sonderpreis Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … die erste Massenpro duk tion von motorisierten Fahrzeugen in München erfolgte? Die erste Fabrik, die Motorräder in großer Stückzahl herstellte, wurde von Heinrich und Wilhelm Hildebrand und Alois Wolfmüller 1894 eröffnet und produzierte in den ersten zwei Jahren 1.000 Maschinen. (BH) 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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➔ GEWINNER RÄTSEL TEIL 3 PREISAUSSCHREIBEN (APRIL-AUSGABE) Bei der Auflösung in der letzten Ausgabe des TAXIKURIER war bei Frage 9 eine falsche Lösung angegeben. Anstatt A, B und D hätte an dieser Stelle A, C und D stehen müssen. Selbstverständlich wurden die richtigen Lösungen für die Verlosung gewertet. Nachfolgend die Auflösung für den dritten Teil: ➔ Frage 11: 80466 bzw. 80337 (Kreisverwaltungsreferat) ➔ Frage 12: Taxischein ➔ Frage 13: 1559 (Adam Ries) ➔ Frage 14: 14 Uhr (2. Satz einen Buchstaben auslassen, 3. Satz zwei Buchstaben auslassen usw.) ➔ Frage 15: 90 Linden (Obelisk im Luitpoldpark) Die Gewinner der Monatspreise für die April-Ausgabe: ➔ Die Jahresvermittlungsgebühr bei der Taxi-München eG gewann Herr Reinhard Neumann. ➔ 1 x zwei Eintrittskarten VIP Business Seats Gold Allianz- Arena, gestiftet von der SIGNAL IDUNA Gruppe, im Wert von 1.000 Euro brutto gewann Herr Uwe Hornauer. ➔ Ein HALE Taxameter MCT-06, gestiftet von der HALE electronic GmbH, im Wert von 458,15 Euro brutto erhält Herr Marino Bartoli. ➔ Jeweils einen Biergartenguide 2018 mit 43 Freibier- Gutscheinen erhalten Herr Martin Brunnhuber und Herr Thomas Gollmann-Günthert. Die Gewinner wurden bereits von uns informiert. Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02Neue Adresse! Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
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Aus demselben Grund ließ man die Finger vom Wasser und bevorzugte Getränke, die mittels Erhitzung entstanden, nämlich Branntwein und Bier. Auch Wein konnte genossen werden, da die Weinreben das Wasser vorher auf natürliche Weise gefiltert hatten. Die Weinstraße erinnert daran, benannt um das Jahr 1300. So kam es, dass früher Alkohol in Mengen getrunken wurde, die für heutige Verhältnisse unglaublich erscheinen. Erst Max von Pettenkofer (1818–1901, Pettenkoferstraße von 1901) erkannte die Zusammenhänge zwischen Frisch- und Abwasser und gab in München den Anstoß für eine getrennte Ver- und Entsorgung. Vom Mittelalter bis 1800 München zählte um das Jahr 1800 rund 38.000 Einwohner, die sich größtenteils innerhalb des heutigen Altstadtringes zusammendrängten. Damals besaßen die Bierbrauer auch das Recht, ihre Getränke auszuschenken und außerdem Fremde zu beherbergen. Zur Kühlung und Lagerung des Bieres dienten die Keller der Gebäude. Eine Vielzahl von Brauereien ging ihrem Geschäft nach, natürlich mit einem für heutige Verhältnisse verschwindend geringen Ausstoß, und nach nur wenigen sind heute noch Verkehrswege in der Altstadt benannt. Es waren folgende Betriebe: Bachl-, Bichl-, Eberl-, Faber-, Franziskaner-, Fuchs-, Gilgenrainer-, Hacker-, Haller-, Hallmair-, Höger-, Kappler-, Löwenhauser-, Menter-, Metzger-, Oberottl-, Oberpollinger-, Oberspaten-, Paulaner-, Schleibinger-, Schütz-, Soller-, Spöckmayr-, Unterkandlersowie der Unterpollingerbräu. Heutige Straßen in der Altstadt sind nach Brauereien benannt nach dem Augustinerbräu (Augustinerstraße, benannt vor 1523), Dürnbräustraße (nach 1607), Löwenbräu (Löwengrube vor 1640), Maderbräustraße (nach 1642), Singlspielerstraße (nach 1673) und Sterneckerstraße (vor 1696). Und nicht zu vergessen die Bräuhausstraße, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts ihren heutigen Namen erhielt und davor Bierführergassl geheißen hatte. Stimmungsbild von 1780 Im Jahr 1780, also rund hundert Jahre vor Pettenkofer, unternahm ein gewisser Kaspar Riesbeck – gebürtig im zivilisierten Frankfurt am Main – eine Reise durch Bayern und auch München. Er kam zu der wenig schmeichelhaften Erkenntnis: „Karikaturen, wie sie Bayern liefert, übertreffen alles, was man von der Art sehen kann.“ Die Stadt München als Ganzes erschien ihm dabei als ein Sodom und Gomorrha, eine Höhle des Lasters und Müßiggangs. Unter anderem musste er folgendes beobachten: „Alle Abende ertönen die Straßen von dem Gesumse der Saufgelage in den unzähligen Schänken. Wer nur ein wenig den Herrn machen kann, muss seine Mätresse haben; die übrigen tummeln sich um einen sehr wohlfeilen Preis auf den öffentlichen Plätzen umher. Alles begrüßt sich mit Schimpfworten, alles wetteifert im Saufen, und überall steht neben der Kirche eine Schänke und ein Bordell.“ Erstaunt stellte er außerdem fest: „Eine Gesellschaft solcher Braven kam daselbst auf eine Erfindung, die mit einem Zug den bayerischen Charak - ter in ein sehr helles Licht setzt: Sie fanden es sehr beschwerlich, bei ihren Saufgelagen vom Tische aufstehen zu müssen, um wieder von sich zu geben, was sie ver - schluckt hatten. Der Wirt musste ihnen also einen Trog unter dem sehr langen Tisch anbringen lassen, worin jeder sein Wasser ließ, ohne sich von der Stelle zu regen.“ Herr Riesbeck schloss seinen Erlebnisbericht mit der niederschmetternden Erkenntnis: „Die Einwohner der Hauptstadt sind das weichste, furchtsamste und kriecherischste Volk von der Welt, ohne alle Schnellkraft.“ Industrialisierung im 19. Jahrhundert Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und dem mit ihr einhergehenden rasanten Bevölkerungswachstum dehnte sich die Stadt weit über ihre mittelalterlichen Grenzen aus. Die Stadtbefestigungen wur - den abgetragen und die umliegenden Dör - fer eingemeindet, beginnend 1854 mit Giesing, Haidhausen und der Au. Die großen Brauereien folgten dieser Entwicklung und verlagerten ihre Produktionsstätten in die neuen Stadtgebiete, und hier an das Hochufer der Isar im Osten sowie das weniger steile Ufer im Westen, heute noch erkennbar am Übergang Bayer-/Landsberger Straße sowie im Verlauf der Arnulfstraße, Marsstraße und der Nymphenburger Straße. In die Ufer wurden die Bierkeller gegraben, in denen der nunmehr ins Vielfache gesteiger - te Ausstoß gelagert wurde. Gleichzeitig wurden Herstellung und Abfüllung des Bieres immer stärker von Maschinen übernommen. Wer sich von den kleinen Brauereien in der Altstadt diese Entwicklung nicht leisten konnte, musste den Betrieb einstellen und führte die Immobilien anderen Nutzungen zu. Manchmal erhielten sich aber auch die lukrativen Schankhäuser wie der Augustiner in der Neuhauser Straße 27 , der Franziskaner an der Residenzstraße 9 und das Alte Hackerhaus an der Sendlinger Straße 14. Es kam aber auch zu einigen Neugründungen in der Hoffnung auf den Durst der zunehmenden Bevölkerung. Die ➔ BRAUEREIEN GESTERN UND HEUTE Über die Entwicklung des Bierbrauens in München Heute kann man Wasser unbedenklich direkt aus dem Wasserhahn trinken und nimmt dabei auch noch gesundheitsfördernde Mineralien und Spurenelemente zu sich. Früher wäre dies ein riskantes Unterfangen gewesen. Man wusste damals nicht, dass man Frischwasser und gebrauchtes Wasser trennen muss. Lediglich aus bitterer Erfahrung hatte man gelernt, dass frisch aussehendes Wasser oft nicht zum Trinken wie auch nicht zum Waschen geeignet war, ohne allerdings die Zusammenhänge zu kennen. Deshalb wusch man sich lieber nicht und wenn gelegentlich doch, dann nur mit abgekochtem Wasser, das wusste man aus Erfahrung. istockphoto 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018 STADTKUNDE MÜNCHEN
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Aussicht auf den Export nach außerhalb Münchens und sogar ins Ausland machte ebenfalls manchen Bankkredit für die teuren Maschinen locker. Drei neue Brauerei-Standorte entstanden so im 19. Jahr - hundert: In der Maxvorstadt (Arzbergerbräu [heute Justizzentrum an der Nymphenbur - ger Straße 16], Spatenbräu, Löwenbräu), Schwanthalerhöhe (Hacker und Pschorr [heute Europäisches Patentamt] sowie der Augustiner) und der Schwerpunkt Au und Haidhausen (Bürgerbräu, Eberlbräu, Leistbräu, Franziskaner, Hofbräu, Paulaner, Münchner-Kindl-Bräu, Unionsbräu, Stubenvoll-Bräu). Die Kellerstraße von 1856 bezieht sich darauf. An diese erste Welle der Konzentration im Brauereigewerbe erinnern in den damaligen Neubaugebieten Benennungen, die sich in der Nachbarschaft der neuen Brauereien befanden: Franziskaner - straße von 1896, Hackerbrücke (1870), Hopfenstraße (1894), Paulanerplatz (1857), Spatenstraße (1875) sowie die Stubenvollstraße von 1927 . Die heute für den Verkehr gesperrte, über die Theresienwiese führende Matthias-Pschorr-Straße erhielt schließlich 1932 ihren Namen. Bierkeller Die Begriffe Bierkeller und Biergarten gehören heute zusammen wie der Henkel zum Masskrug: Vor der Erfindung der maschinellen Kühlung mittels elektrischen Stromes im Jahr 1876 durch Carl von Linde (1842– 1934, Doktor-Carl-von-Linde-Straße von 1982) wurde das Bier unter der Erde in Gewölben aus Ziegeln gelagert. Dazu boten sich die Abhänge des Urstromtales der Isar an, weil man sich von dort leichter unter die Erde graben konnte. Um das Bier noch zusätzlich vor der sommerlichen Sonne zu schützen, wurden über den Kellern Bäume gepflanzt, und zwar die mit dem dichtesten Laub, dem der Kastanien. Die Keller dienten lediglich der Lagerung des Bieres, es gab keine Ausschankgenehmigung. Dennoch wurde hier unten illegal Bier verkauft und dieser weit verbreitete Zustand wurde erst 1912 von Prinzregent Luitpold (1821– 1912, Prinzregentenstraße von 1890, Prinzregentenplatz von 1896) allerhöchst abgesegnet. Da aber weiterhin keine Speisen verkauft werden durften, brachten die Besucher der Bierkeller ihr Essen selbst mit. Im Sommer bot es sich an, das Treiben in den Kellern nach oben unter die schattigen Bäume zu verlegen. Und daher stammt die kundenfreundliche Sitte, dass man in den Biergärten zwar die Getränke beim Wirt kaufen muss, sich aber die sonstige Verpflegung selbst mitbringen kann. Daneben war und ist es aber auch möglich, Essen an Ort und Stelle zu erwerben. Nach dem ganzjährigen Ausschank im Keller und dem Umzug in den Biergarten im Sommer folgte ein dritter Schritt: Der Bau von ständig nutzbaren Brauereigaststätten, die seitdem trotz ihrer oberirdischen Lage ebenfalls Keller heißen. Einzelne Brauereien: Augustiner Der Augustiner-Bräu produziert heute noch an seinem Standort des späten 19. Jahr - hunderts. Er gehörte zum Kloster der gleichnamigen Mönche zwischen der Augustiner- und Ettstraße und besteht seit mindestens 1328. Damit ist die Brauerei die älteste noch bestehende in München. Im Jahr 1829 erwarb das Ehepaar Anton und Therese Wagner die Augustiner- Brauerei. Seither befand sie sich im Familienbesitz, bis Rudolf Wagner 1981 kinder - los starb und die Brauerei an eine Erbengemeinschaft fiel, unter anderen an Edith Haberland-Wagner. In ihrem Testament ver - fügte sie die Gründung der gemeinnützigen Edith-Haberland-Wagner-Stiftung, der sie ihren Mehrheitsanteil vermachte, um eine Übernahme und anschließende Zerschlagung durch größere Brauereigruppen zu verhindern und vor allem um die 350 Ar - beitsplätze der Mitarbeiter zu erhalten. So hatte beispielsweise der international tätige Oetker-Konzern Interesse an einer Übernahme gezeigt. Im Jahr 1885 zog der Augustiner in seine heutigen, denkmalgeschützten Gebäude an der Landsberger Straße 31 und 35. Der Augustiner ist Bayerns größte Privatbrauerei. Löwenbräu Eine Vorgängerin der Löwenbrauerei wurde erstmals 1524 erwähnt, und zwar im Gebäude Löwengrube 17 . Dieser Name stammt von dem Fresko „Daniel in der Löwengrube“, einem Motiv aus dem Alten Testament, das an dem Anwesen angebracht war. Der Name Löwenbräu hingegen wurde erst 1746 erstmals im Biersudverzeichnis von München erwähnt. Im Jahr 1826 wurde der Braubetrieb am neu erworbenen Gelände an der Nymphenburger Straße 4 aufgenommen und der Löwenbräukeller entstand schließlich 1883. Im Jahr 1997 fusionierten Spatenbräu und Löwenbräu, die Spaten- Löwenbräu-Gruppe wiederum wurde im Jahr 2003 vom belgischen Interbrew- Konzern übernommen. Innerhalb dieses Konglomerates sind Löwenbräu und Spaten nur noch lokale Größen. Die Betriebsgebäude zwischen Dachauer ⁄ Sand- und istockphoto istockphoto MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
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Nymphenburger Straße wurden 2007 für eine äußerst lukrative Neubebauung abgerissen. Lediglich im verbliebenen Sudhaus und Gärkeller an der Nymphenburger/Ecke Sandstraße entstehen Biere der deutschen Marken des Weltkonzernes, nämlich Spaten, Franziskaner, sogar Beck’s sowie natürlich Löwenbräu selbst. Paulaner Die Paulaner-Mönche brauten seit dem Jahr 1634 in der Neuhauser Straße ihr Bier für den Eigenbedarf, unter anderem den star - ken Salvator für die Fastenzeit, während der die Mönche nichts Festes essen durften. Im Jahr 1813 gelangte die Brauerei in Privatbesitz und fusionierte mit der zweiten Brauerei der Paulaner in der Au an der Ohlmüllerstraße, dort wo der Auer Mühlbach die benötigte Energie spendet. 1861 verlegte man große Teile des Betriebes auf das Hochufer zwischen Regerund Hochstraße, wo auch der Salvatorkeller entstand. Im Jahr 1928 erfolgte die Fusion mit der Brauerei der Gebrüder Thomas zum Paulaner- Salvator-Thomas-Bräu. Nachdem die Brauerei die Kapazitätsgrenze in der Regerstraße 28 erreicht hatte, wurde 2014 im Stadtteil Langwied der Grundstein für den Brauereineubau gelegt, Bierkeller und Biergarten verblieben in der Au. Seit Februar 2016 wird das Bier komplett in Langwied produziert und die dortige Mälzereistraße von 2015 bezieht sich darauf mit der Erklärung: „In einer Mälzerei wird durch Mälzung (kontrollierter Keimvorgang) aus Braugetreide Malz hergestellt.“ Auch hier verwertete man das frei gewordenen Betriebsgelände außerordentlich profitabel. Neben etlichen Brauereien außerhalb Münchens gehört auch Hacker-Pschorr zu Paulaner. Seit 1993 entstanden auf dem ehemaligen Gelände der im Jahr 1972 fusionierten Hacker- und Pschorr-Brauereien entlang der Bayer- und Landsberger Straße Teile des Europäischen Patentamtes, auch dies ein ausgesprochen lukratives Grundstücksgeschäft in bester Innenstadtlage. Paulaner hatte die beiden Brauereien übernommen und die Produktionsstätten wurden mit denen der Mutter zusammengelegt. Die Paulaner befindet sich heute zu 51,1 Prozent im Eigentum der Schörghuber Unternehmensgruppe und zu 49,9 Prozent im Besitz der niederländischen Heineken International B.V. Staatliches Hofbräu Bereits 1589 entstand das Hofbräuhaus am Platzl zur Versorgung der Residenz. Im Jahr 1896 verlagerte man den Betrieb nach Haidhausen an die Innere Wiener Straße, wo bis 1988 gebraut wurde. Seitdem wird im äußersten Osten der Stadt in Riem produziert, und zwar an der aussagekräftigen Hofbräuallee von 1987 , weil bekanntlich nur Brauereien, die innerhalb des Stadtgebietes liegen, auf dem Oktoberfest vertreten sein dürfen. Das ehemalige Betriebsgelände fand zahlungskräftige Käufer, die darauf die entsprechenden Gewerbe- und Wohnimmobilien errichteten, während Brauereigaststätte und Biergarten bestehen blieben. Konzentration im 20. Jahrhundert Infolge des zunehmenden technischen Fortschrittes und des damit einhergehenden erhöhten Finanzbedarfes ergaben sich in den letzten hundert Jahren eine Reihe weiterer Fusionen im Brauereiwesen, beispielsweise die Einverleibung des Haidhauser Unionsbräus durch die Löwenbrauerei. Vom Unionsbräu sind an der Einsteinstraße 42 lediglich noch die Brauereigaststätte, der Biergarten und die Keller - gewölbe als Ort von Musik und Theater erhalten geblieben, außerdem namentlich versteckt Schüleinplatz und Schüleinstraße von 1920, benannt nach Joseph Schülein (1854-1938), dem damals noch aktuellen und lebenden Besitzer des Unionsbräus. Im Jahr 1885 im großstädtisch werdenden Haidhausen auf freiem Feld gegründet, übernahm Schülein 1905 die Münchner- Kindl-Brauerei am Rosenheimer Berg (heute Motorama) und fusionierte 1921 beide Braustätten mit dem Löwenbräu auf der westlichen Seite der Stadt an der Nymphenburger Straße 4. Somit steht der Unionsbräu als typisch für den Konzentrationsprozess im Münchner Brauwesen. Forschungsbrauerei Neueren Datums ist die Forschungsbrauerei an der Unterhachinger Straße 78, die seit dem Jahr 1930 besteht. Ihr Gründer Gottfried Jakob eröffnete sie mit dem Ziel, neue Brauverfahren und Biersorten zu entwickeln. Eine Besonderheit stellt die Winterpause zwischen Oktober und März dar. Der Saisonbeginn ist zum Starkbier - anstich in der Fastenzeit Mitte März, das Saisonende zur Kirchweih am dritten Sonntag im Oktober. Die Forschungsbrauerei fühlt sich der Tradition verpflichtet, sie ist die einzige Münchner Familienbrauerei, die ihre Biere noch handwerklich braut, unter Verzicht auf jede Automatisierung. Als Besonderheit sind die Biere nicht filtriert und pasteurisiert, sicherlich mit ein Grund, warum sie im „Buch der hundert besten Biere der Welt“ aufgeführt sind. Internationale Konzentration im 21. Jahrhundert Seit 2002 gehört der Paulaner-Verbund zur BHI (Brau-Holding International), die ein Joint Venture zwischen der Schörghuber Unternehmensgruppe (51,1 Prozent) und der niederländischen Heineken-Gruppe (49,9 Prozent) ist. Seit 2008 gehört die Spaten-Franziskaner-Löwenbräu-Gruppe zur brasilianisch-belgisch-US-amerikanischen Anheuser-Busch-InBev (AB-InBev), der gemessen am Absatzvolumen größten Brauereigruppe der Welt. Im Oktober 2015 meldete AB-InBev die Übernahme der britischen SABMiller, des bis dahin weltweit zweitgrößten Brauereikonzerns, womit nunmehr der bei weitem allergrößte Bierkonzern der Welt entstanden war. Seine Münchner Marken sind damit nur noch lokale Größen im weltumspannenden Imperium. Dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516, dem ältesten Lebensmittelgesetz der Welt, gebührt Dank, dass angesichts dieser Entwicklungen unsere Biere weiterhin genießbar bleiben. Fazit Es gibt noch einige wenige typische Münchner Brauereien, die sich in privatem Besitz befinden und sich der großen nationalen wie internationalen Konzentration im Brauereiwesen verweigert haben. Abgesehen vom Augustiner sind dies Brauereien, die sich bewusst auf den lokalen Markt beschränken wie beispielsweise der Giesinger Bräu, der erst 2007 gegründet wurde, und sich wachsender Beliebtheit erfreuen. (BW) 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ WESTTANGENTE – Die Trambahnlinie vom Roman- bis zum Ratzingerplatz, eine neun Kilometer lange Strecke mit 17 Haltestellen, wird kommen. Nachdem die CSU schon bald nach der Stadtratswahl von 2014 umgefallen war und bei Bildung der rot-schwarzen Mehrheit im Münchner Rathaus der SPD die Erfüllung dieses Her - zenswunsches zugebilligt hatte, wurden zwischenzeitlich die entsprechenden Beschlüsse gefasst. In der Fürstenrieder- und Wotanstraße wird pro Richtung jeweils eine Fahrspur wegfallen. Im nördlichen Teil der Wotanstraße wird ein Vorbeifahren an der Trambahn nicht möglich sein, weil es dort insbesondere im Bereich der Kurven zu eng ist. Wenn die Trambahn hält, werden auch die Autos stehen. Die Laimer Unterführung wird durch eine neu zu bauende „Umweltverbundröhre“ ergänzt, die von der Tram, städtischen Bussen und Radlern befahren werden darf. Vom Taxi ist in diesem Zusammenhang selbstverständlich, wie immer, nichts zu hören und zu lesen. Der Bau, das ist vielleicht die einzige gute Nachricht, wird voraussichtlich erst 2024 beginnen und 2027 beendet werden. Die Kosten werden sich nach derzeitigem (!) Stand auf ca. 170 Millionen Euro belaufen – diese Zahl soll hiermit ausdrücklich für die Nachwelt festgehalten werden. Oder für uns selbst, wenn wir uns dereinst verwundert die Augen reiben werden, nachdem die endgültigen Zahlen irgendwann vorgelegt wurden. Schrottis Kommentar: für dieses Geld hätte man selbst bei einer ganztägigen Taktver - kürzung auf fünf Minuten wahrscheinlich die nächsten 100 Jahre die Personal- und Spritkosten für die Busse zahlen können, die dort schließlich seit anno tobak ver - kehren. Es ist ja nicht so, dass die MVG- Kunden hier bisher auf Eselskarren oder Postkutschen angewiesen wären. Und bis 2027 werden vielleicht schon alle städtischen Busse vollelektrisch unterwegs sein, weshalb spätestens dann auch das Argument der Abgasvermeidung nicht mehr sticht. Die durch den Wegfall der Fahr - spuren stattdessen erzwungenen zusätzlichen Staus werden vielmehr zur Erhöhung der Abgasmengen beim Individualverkehr sorgen. Denn das Angebot, mit der MVG ohne Umsteigen vom Ratzinger- zum Romanplatz zu fahren, existiert schon seit Jahrzehnten. Nur halt mit dem Bus, nicht mit der Tram. Dass mit der – natürlich rundum bevorzugten – heiligen Funkenkutsche die Gesamtstrecke ein paar Minuten schneller als mit dem Bus bewältigt werden kann, ist keine (vorläufig angesetzten) 170 Millionen Euro wert. Aber mit Leuten, die ein ideologisches Brett vor dem Kopf haben (Trambahn für 170 Millionen = toll, Linienbus für Null = pfui) kann man halt leider nur so gut diskutieren wie mit einem leeren Aschenbecher. ➔ VERMESSEN – Wieder- und wohl auch nicht zum letzten Mal – zum Thema Stick - oxide: der Münchner Merkur berichtete am 13. März, dass nach einer Untersuchung des Landesamtes für Umwelt (LfU) aus dem Jahre 2012 die Werte der Stickoxide an der Landshuter Allee schon wenige Meter von der Messstelle entfernt deutlich abfallen. Diese befindet sich direkt am Straßenrand der Landshuter Allee zwischen Schlör- und Hirschbergstraße in Fahrtrichtung zur Donnersbergerbrücke. Und zwar, jetzt kommts, ca. zehn Meter nach einer Bushaltestelle. Das heißt, der Bus bläst während des War - tens an der Haltestelle und auch bei der Abfahrt seine Abgase fast direkt in die Messanlage rein. Die Folge sind durchschnittlich 85 Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter Luft. Genau auf der drüberen Straßenseite sind es (Stand 2012) 54 Mikrogramm und im Abstand von nur 100 bis 200 Metern, z. B. in der Blutenburg-, Schlör- oder Hirschbergstraße, landen wir bei 28 bis 39 Mikrogramm. Es ist also, gelinde gesagt, schon seltsam, dass man absichtlich an einer solchen Stelle misst, die schon für die aller - nächste Umgebung wahrlich nicht repräsentativ ist. Das LfU, welches die eben genannten Messwerte ermittelt hat, ist aber für den absurden Standort der Messstation hinter der Bushaltestelle selbst verantwortlich- wie z. B. auch für die Station mitten in der Kreuzung Sonnenstraße ⁄ Schwan thalerstraße. Da wohnen ja so viele Leute. Welche Absicht darf man dahinter vermuten? Der LfU-Präsident Claus Kumutat jedenfalls weist böse Absichten weit von sich und beruft sich auf Vorschriften der EU- Kommission. Seltsamerweise beruft sich z. B. auch die mit München ver - gleichbare Stadt Wien darauf, misst aber nicht direkt an den Hauptverkehrsstraßen, sondern gute 100 Meter entfernt in den angrenzenden Quartieren. Man kann ein und dieselbe Vorschrift also so oder auch ganz anders auslegen. Dazu noch ein Gag des Grünen-Fraktionschefs im Münchner Stadtrat, Florian Roth: unmittelbar nach dem Diesel-Urteil aus Leipzig forderte er (Münchner Merkur vom 28. Februar), die Stadt müsse nunmehr mit konkreten Vorarbeiten für Fahrverbote beginnen. Vor allem in hoch belasteten Straßen, bei denen es verkehrlich gute Alternativen gebe. Schrotti empfiehlt hier bei Sperrung der Landshuter Allee das Ausweichen über die parallele Schulstraße, die doch wirklich eine verkehrlich gute Alternative darstellt. Oder meinte er evtl. den ÖPNV (natürlich ohne Taxi)? Wie wäre es denn mit der über - füllten U-Bahn, oder mit der S-Bahn, die mal kommt oder auch nicht („Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ , Schlagersänger Christian Anders im Jahre 1972). Der Schreiber erinnert sich dunkel, dass die Grünen in München 24 Jahre lang von 1990 bis 2014 im Rathaus mitregierten und, dank des völligen Wegduckens der SPD bei diesem Thema, quasi freie Hand im Bereich der Verkehrspolitik hatten. Aber an den Staus mit entsprechendem Mief und dem zusammenbrechenden MVV sind sie natür - lich nicht schuld. Das waren, wie immer, die anderen. So einfach ist das. Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018 UNTERHALTSAMES
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➔ VERPLANT – Am Dienstag, 20. März, fand um 17 .15 Uhr ein besonderes Ereignis statt, nämlich der kalendarische Frühlingsanfang. Am Morgen danach gegen 6 Uhr war für den Schreiber nach der Nachtschicht auf der Engelhardshöhe erstmal Scheibenkratzen angesagt – bei Schneefall übrigens. Putzige Räum- und Streufahrzeuge wuselten auf Straßen und Gehwegen herum, um bei minus zwei Grad die spätweihnachtliche weiße Pracht zu beseitigen. Da hatte es auch nicht geholfen, dass Schrotti zur vorhergehenden Nachtarbeit in der wohlbeheizten Zentrale mit seinem schicken Hawaiihemd ein textiles Statement zum Frühlingsbeginn gesetzt hatte – sehr zur „Freude“ der anderen Zentralisten, die sich diesen Anblick acht Stunden lang antun mussten. Wie gesagt: hat nichts geholfen. Dafür ereilte uns am darauffolgenden Wochenende die Uhrumstellung zur Sommerzeit bei nächtlichen Temperaturen um minus vier Grad in München. Am 25. März! Aber das hatte den Vorteil, dass man ab dann die Langlaufloipen am Mittleren Ring schon bis ca. 20 Uhr ohne Straßenbeleuchtung erkennen konnte. Wer weiß, vielleicht hat Petrus bis zum Er - scheinen dieses Heftes auf seinem himmlischen Wettercomputer endlich das richtige Programm (München, nicht Sibirien!) aufgerufen und wir schwitzen wenigstens vor - übergehend mal bei tropischen Temperaturen – um uns dann über „diese dreckige Sauhitz’n“ aufzuregen. Aber genau darüber regt sich der Schreiber als erklärter Winter- Hasser viel lieber auf. ➔ ZUM SCHLUSS – In der Nachtschicht vom 24. auf 25. März war ein Fiaker besonders vom Pech verfolgt: nachdem er schon rund um Mitternacht von der Zentrale mit drei Leerfahrten hintereinander beglückt worden war (bzw. von lieben Kollegen, die beim Abholen der jeweiligen Kundschaft behilflich waren), kam frühmorgens noch eine Vorbestellung dazu, die kurz vorm Eintreffen des Fiakers von der Kundschaft storniert wurde. Im verbürgten Fußballer- Sprech könnte man das etwa so ausdrücken: zuerst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu (J. Wegmann). Aber da muss man einfach die Köpfe hochkrempeln (L. Podolski), auch wenn das alles von den Medien hochsterilisiert wird (B. Labbadia). Selbst wenn man vom feeling her anfangs noch ein gutes Gefühl hatte (A. Möller). Manchmal weiß man einfach nicht, wo der Wurm hängt (F. Hayer). Und mal verliert man, mal gewinnen die anderen (O. Rehhagel). Aber auch in solchen Situationen sollte man den Sand nicht in den Kopf stecken, sondern positiv in die Zukunft schauen nach dem Motto „I look not back, I look in front“ und „I hope, we have a little bit lucky“ (3 x L. Matthäus). Vielleicht kommt ja endlich mal eine gute Fahrt, z. B. Mailand oder Madrid, egal, Hauptsache Italien (A. Möller). Schließlich war der Kollege bis dahin ohne Tal und Fehdel (J. Hageleit) gefahren und hatte auch kein anderes Auto leicht retuschiert (O. Thon). Und dann werden die Karten neu gewürfelt (O. Kahn), denn es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage (F. Beckenbauer), auch wenn eigentlich beides über - wiegt (L. Podolski). Bekanntlich hat jede Seite zwei Medaillen (M. Basler) und man darf nie an seiner Chancenlosigkeit zweifeln (R. Golz), wenn das Chancenplus ausgeglichen ist (L. Matthäus). Für die vier Leerfahrten gilt: der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser (F. Beckenbauer). In so einer Schicht muss man einfach die Hosen runterlassen und sein wahres Gesicht zeigen (A. Strehmel). Auch wenn man von sich sagen kann: ich bin eigentlich ganz anders, nur habe ich leider überhaupt keine Zeit dazu. Manchmal ist halt die Realität anders als die Wirklichkeit (2 x B. Vogts). Schrotti, der als Zentralist dieser Nachtschicht in einer gut intrigierten Truppe (L. Matthäus) arbeitete, versuchte, den Kollegen nach dem vierten Blitz mit dem Spruch „Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär“ (H. Krankl) aufzubauen und hat es ihm dann auch verbal gesagt (M. Basler). Aber je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt (M. Reif). Und nach dem Motto: wir sind hierher gefahren und haben gesagt, okay, wenn wir verlieren, fahren wir wieder nach Hause (M. Rehmer), verabschiedete sich der Fiaker not amused (ausnahmsweise: Queen Elisabeth) mit Horst Hrubesch: „Ich sage nur ein Wort: vielen Dank“. Da ging er, ein großer Spieler. Ein Mann wie Steffi Graf (J. Dahlmann). Aber auch eine Kollegin hat es in der selben Nacht gut erwischt: gleich zwei Mal wurde ihr das Taxi per Schubumkehr des kundschaftlichen Mageninhaltes verunreinigt. Aber es hätte noch unangenehmer kommen können, denn manchmal „hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief es ganz flüssig“ (P . Breitner). Immerhin: zwei Chancen, ein Tor, das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung (R. Wohlfahrt). War die Kollegin einfach zu wild gefahren? – Dann sollte sie nochmal an ihrem rechten Fuß feilen (M. Tarnat). Oder hatten die Fahrgäste das Falsche gegessen? Eventuell Spätzle – die hat Thorsten Legat noch nie gegessen, obwohl er Geflügel im Allgemeinen ganz gerne mag. Vorher stand es noch 1 : 1, aber es hätte auch umgekehrt laufen können (H. Faßbender). Ohne Fahr - gäste wäre das nicht passiert, weil wir immer am besten spielen, wenn der Gegner nicht da ist (O. Rehhagel). Da die Kollegin am Sprechfunk wegen schlechter Verbindung nicht verständlich ankam und ihre geänderte Handynummer der Zentrale nicht mitgeteilt hatte, folgte sie Jörg Wontorras Rat „Telefonieren Sie mit uns oder rufen Sie uns an“, so dass endlich Hilfe organisiert werden konnte. Kollegen kamen hinzu und versuchten, kein Gegentor zu kassieren, was bis zum Gegentor auch recht gut geklappt hat (T. Häßler). Schließlich konnte der Verursacher der Sauerei bereits vor dem Eintreffen der Polizei dazu überredet werden, nach seinem Mageninhalt auch noch seine Personalien rauszurücken, weil ein Kollege ganz wunderbar seinen Körper zwischen sich und den Gegner schob (U. Lattek). Jedenfalls bis 6 Uhr ist dann nichts mehr passiert, weil sich am Spielstand nichts mehr ändert, außer, einer schießt noch ein Tor (F. Beckenbauer). Nix für unguat, Kollege 941 und Kollegin 452, hoffentlich könnt Ihr zwischenzeitlich über diese denkwürdige Nachtschicht auch schon wieder schmunzeln. Pessimist zerknirscht: „Es ist so furchtbar, es kann nicht mehr schlimmer kommen“. Optimist euphorisch: „Doch!“. Naa, liaba ned! (MS) GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
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Ein vollständiges Skelett von dieser Qualität konnte viele Fragen zur Evolution von Elefanten und Mammuts beantworten. Im Lichthof des Gebäudes hat der Urzeitriese ein neues Zuhause gefunden und beeindruckt die Besucher mit seinen drei Metern Schulterhöhe und fünf Metern Körperlänge. Er lebte vor 12 Millionen Jahren, lange vor der letzten Eiszeit, in Mitteleuropa. Der rechteckige Lichthof, der sich über drei Obergeschosse erstreckt, beherbergt viele solcher beeindruckender Skelette. Die Großtiere der Eiszeit, wie Säbelzahntiger, Riesenhirsch und Höhlenbär, bilden den Rahmen für den Urelefanten. Darüber in luftiger Höhe hängen Flugsaurierskelette. Im Eingangsbereich sitzt eine Gruppe Schulanfänger und bestaunt die urzeitlichen Riesen. Die Kleinen lauschen begeistert einer Studentin, die ihnen vom Leben auf der Erde vor Millionen von Jahren erzählt. Ammoniten und andere Fossilien Der Lichthof wird umrahmt von drei Etagen, deren Galerien immer wieder einen Blick auf das Herzstück der Ausstellung gestatten. So stehe ich in der zweiten Etage auf Höhe der Flugsaurier. Sicherlich sind solche Einblicke besonders für Kinder ein besonderer Spaß. In den Vitrinen sind ver - steinerte Hölzer zu entdecken, aber auch die verschiedensten Fossilien in ihrer großen Vielfalt mit gut verständlichen Er - klärungen. Auch der evolutionäre Aspekt spielt eine große Rolle. So wird auf lebende Fossilien eingegangen. Dabei handelt es sich um Tiere und Pflanzen, die alle erdge- ➔ PALÄONTOLOGISCHES MUSEUM Richard-Wagner-Straße 10 Wer Dinosaurier mag und nicht nur „Jurassic Park“ liebt, der ist in diesem Museum genau richtig. Da das Paläontologische Museum der öffentlich zugängliche Teil der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie ist, sucht der Besucher einen Museumshinweis am Gebäude Richard-Wagner-Straße 10 vergeblich. Also betrete ich das Haus D und sehe durch eine Glastür bereits den Schädel des Urelefanten von Mühldorf. Das Skelett wurde im Uferschlamm des Inns 1971 entdeckt. Paläontologisches Museum schichtlichen Katastrophen überstanden haben und bis heute nicht ausgestorben sind. Den Gestaltern der Ausstellung ist besonders am regionalen Bezug gelegen. Viele Fossilien und Skelette stammen aus Bayern. Eine ganze Abteilung widmet sich der Fossilienlagerstätte Brunn in der Ober - pfalz. Der ehemalige, nun aufgelassene Steinbruch, ist ein wahres Fenster in die Erdgeschichte. In den Plattenkalken haben Wissenschaftler und Laien tausende gut erhaltener Fossilien gefunden, die in einem Ozean vor ca. 150 Millionen Jahren auf den Grund sanken und mit dem Sediment verschmolzen. Viele dieser Fundstücke kann man hier bewundern. Fossil des Monats In jedem Monat des Jahres wird ein besonderes Fossil als „Fossil des Monats“ vorgestellt. So konnte man im Februar 2017 die Versteinerung eines Urtümlichen Panzer - wurm (Plumulites tafennaensis) bewundern, der in Marokko gefunden wurde. Lange Zeit rechneten die Wissenschaftler nicht damit, dass Ringel- oder Gliederwür - mer (Anneliden) Spuren als Fossilien hinterließen, da es sich um weichhäutige Lebewesen handelte. Das ausgestellte Stück ist besonders gut mit den Schuppenplatten erhalten. Ein Abstecher in die Geologie Vom Erdgeschoss aus gibt es einen Durchgang zum Geologischen Museum. Hier wer - den sehr anschaulich die verschiedensten Gesteinsarten erklärt. Eine Vitrine beschäftigt sich mit dem Nördlinger Ries. Ein Meteorit mit einem Durchmesser von knapp istockphoto 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018 MUSEUMSREIHE
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einem Kilometer prallte mit 70.000 km ⁄ h auf die Erde vor 15 Millionen Jahren. Die Glutwolke muss bis 30 km hoch gewesen sein und die Verwüstungen unvorstellbar. Der 15 km große Krater war etwa 4.000 m tief. Im Laufe der Zeit verflachte er und Wasser sammelte sich zu einem großen See. So kehrte das Leben zurück. Erklärungen z. B. zur Plattentektonik, Ausstellungen über Rohstoffe, Bayerns geologische Geschichte u.a. runden das Bild ab. Interessant ist es, dass sich zwischen den Vitrinen mit den Exponaten die Türen zu einigen Vorlesungssäälen befinden. Das macht dem Besucher bewusst, dass es sich hier um Forschungsmuseen handelt. Wenn man den Eingang Luisenstraße nutzt, steht man zuerst im Foyer des Fachbereiches Geologie der LMU München. Hier wie auch im Paläontologischen Museum begegne ich immer wieder Studenten, die von einem Hörsaal zum anderen eilen – für den Außenstehenden eine interessante Erfahrung. Für mich war besonders die paläontologische Ausstellung ein Erlebnis. Besonders gelungen ist der immer wiederkehrende regionale Bezug der Exponate. Nicht nur für Kinder wird hier Erdgeschichte lebendig. (BH) Da beide Museen ein Teil des Studiengeschehens sind, sind die Öffnungszeiten ungewöhnlich: Montag bis Donnerstag: 8–16 Uhr Freitag: 8–14 Uhr Jeden ersten Sonntag im Monat: 10–16 Uhr. Der Eintritt ist frei. INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Formenreich MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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➔ ALEXANDRA GRÄFIN VON SCHWERIN Am 26. April 2018 wird für Alexandra Gräfin von Schwerin ein besonderer Tag, denn sie steht an diesem Tag zum ersten Mal in München auf der Bühne und wird in dem Stück „Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit“ ihr Publikum diesmal mit komödiantischem Talent begeistern. Die bekannte deutsche Schauspielerin gastierte schon auf vielen deutschen Bühnen in den verschiedensten Rollen, nur nie in der Landeshauptstadt. In Berlin hat sie ihr Schauspielstudium absolviert und Engagements an großen Theatern wie dem Wiener Burgtheater, dem Schauspielhaus Frankfurt und den Opern in Brüssel, Lyon und Straßburg angenommen. Nur eben München war nie dabei. Trotz ihrer Bühnenpräsenz ist sie aus dem deutschen Fernsehen kaum weg zu denken. Neben umfangreichen Drehterminen engagiert sich Gräfin von Schwerin für den schauspielerischen Nachwuchs. 2006 gründete sie in Köln eine Schauspielschule für Kinder. Das „juniorhouse“ liegt ihr besonders am Herzen. Sie legt Wert darauf, dass in dieser Schule die Kinder neben der schauspielerischen auch eine gleichwertige pädagogische Ausbildung erhalten. Das Selbstbewusstsein und die Stärkung der Persönlichkeit sind ebenso wie die Förderung des künstlerischen Talentes wichtig. So kommt es selten vor, dass Eltern ihre Kinder in dieser Schule anmelden, um kleine Stars aus ihnen zu machen. Als Dozentin lässt sie es sich nicht nehmen, ihre Erfahrungen und Wissen an den Nachwuchs weiter zu geben. Die in Stuttgart geborene, aber in Österreich aufgewachsene, Schauspielerin hat nach wie vor eine enge Bindung zu ihrer Heimat und der Familie. Ihre Privatsphäre ist ihr wichtig, ein Drängen an die Öffentlichkeit ihr fremd. Auf München freut sich Alexandra Gräfin von Schwerin sehr. Die Stadt mit ihren großartigen kulturellen Angeboten begeistert sie. Gefragt nach ihren Taxierfahrungen erzählt sie gern von den freundlichen Kölner Taxlern. Immer wieder ist sie überrascht, wenn die Fahrer ohne Aufforderung über das Leben, den Karneval oder das Wetter philosophieren und von ihren Fahrgästen nicht unbedingt eine Reaktion erwarten. Ihre hohe Meinung über unser Gewerbe entstammt folgender Geschichte: Eine Freundin von ihr war hoch schwanger und zwei Wochen vor dem Geburtstermin wollte das Kleine vorfristig auf die Welt. Die Fruchtblase war geplatzt, der Ehemann nicht erreichbar und Gräfin von Schwerin packte die Freundin schnell entschlossen in ihr Auto und fuhr los. Da sie verständlicher Weise sehr nervös war, schlug sich dies auch in ihrem Fahrstil nieder und in einem Kreisverkehr rammte sie ein Taxi. Der Fahrer beruhigte die Damen, ließ sich schnell die Telefonnummer von ihr geben, über - nahm die Gebärende und brachte diese in seinem Taxi rasch in die Klinik. Mutter und Kind haben das Geschehen gut überstanden. Noch heute ist Alexandra von Schwerin von der Ruhe und Professionalität dieses Taxlers begeistert. Zum Stück Serge und Marianne sind glücklich verheiratet, seit 25 Jahren. Sie stehen füreinander ein und haben sich den Zusammenhalt und den Schwung in ihrer Beziehung bewahrt. Und dennoch wirft sie ein kleiner Autounfall komplett aus der Bahn. Denn Mariannes Unfallgegner hat eine Cousine namens Sophie, die zufällig genau die Sophie ist, die vor langer Zeit einmal Serges Nachbarin war. Marianne war immer überzeugt, dass da etwas war zwischen Serge und Sophie, aber Beweise hatte sie nicht und Serge hatte eine Affäre immer vehement bestritten. Doch jetzt kommt dieses kleine Sandkorn im Getriebe einer Ehe wieder in Bewegung und ja, Serge „gesteht“. Gesteht, vor 25 Jahren mit Sophie geschlafen zu haben, bevor er Marianne kennengelernt hatte: „In einem früheren Leben, längst verjährt.“ Doch so einfach macht es ihm Marianne nicht: „Es gibt kein früheres Leben, man hat nur ein Leben …“ Nach so vielen Jahren glaubt man, den anderen gut zu kennen, doch manchmal stimmt das eben nicht. Und als Marianne jetzt das Telefon in die Hand nimmt, ist hinterher nichts mehr so wie es war … . Eine lustige, tragische Komödie mit vielen überraschenden Wendungen, typisch für Éric Assous. Wer ACHTERBAHN und GLÜCK gemocht hat, wird dieses Stück lieben. (BH) ➔ Premiere 26. April 2018 um 19.30 Uhr ➔ Weitere Vorstellungen vom 27 . April bis 10. Juni 2018 Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de VIP IM TAXI Foto: Ruth KappusFoto: La Rocca Prominente berichten über ihre Erfahrungen 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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istockphoto STADTINFO Am Samstag, 28. April 2018, verwandelt sich München ab 20 Uhr zu einem klingenden Gesamtkunstwerk. 400 Konzerte an mehr als 100 unterschiedlichen Lokalitäten werden den erwarteten 20.000 Besuchern angeboten. Mit einem Ticket für 15 Euro, das zugleich als Eintritts- und Fahr - karte gilt, ist der interessierte Musikliebhaber dabei. Im Zehnminutentakt werden die MVG-Sonderbusse die Spielorte via vier verschiedener Routen anfahren. Neben den großen und kleinen Kulturstätten der Landeshauptstadt öffnen auch öffentliche Einrichtungen ihre Pfor - ten, die sonst nichts oder nur sehr wenig mit Kunst und Kultur zu tun haben. Allein der Gasteig bietet mit mehr als 30 Bands und Ensembles in allen Sälen und Bühnen eine unglaubliche Vielfalt an musikalischen Erlebnissen an. Wer erwartet schon im Bayerischen Staatsministerium des Inneren und für Integration die Möglichkeit, gleich zwei hochrangige Orchester in Aktion zu erleben? Das Polizeiorchester Bayern und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wer - den dort im alten Odeon konzertieren. Damit wird an die Tradition des Gebäudes als Konzerthaus erinnert. Die Münchner Symphoniker werden in der Stadtsparkasse im Tal die gesamte Bandbreite von Klassik über Jazz bis Hip-Hop dem Publikum bieten. Die mehr als 250 Künstler und Ensembles bieten jedem etwas. (BH) Weitere Informationen unter www.muenchner.de ⁄ musiknacht ⁄ ➔ LANGE NACHT DER MUSIK istockphoto AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. 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Münchner Frühlingsfest Das Münchner Frühlingsfest startet in diesem Jahr am 20. April. Bis zum 6. Mai können die Freunde der „kleinen Schwester der Wiesn“ auf der Theresienwiese Volksfestluft schnuppern. Bevor in den zwei großen Festzelten Bayernland und Hippodrom gefeiert wird, erfolgt traditionsgemäß der Festbieranstich. Neben den mehr als 100 Schaustellern werden ein Riesenflohmarkt, das Old timertreffen und die beiden Feuerwerke die Besucher - magneten dieser familienfreundlichen Veranstaltung sein. (BH) Öffnungszeiten: ➔ Zelte Eröffnungstag (20.4.): 16 bis 23.15 Uhr Montag bis Donnerstag: 11 bis 23 Uhr Freitag (außer Eröffnung): ab 11 bis 23.15 Uhr Samstag ⁄ Sonntag: 11 bis 23 Uhr Ausschankende gegen 22.30 Uhr ➔ Fahr- und Spielgeschäfte Montag bis Donnerstag: 12 bis 23 Uhr Freitag, Samstag: 11 bis 23.30 Uhr Sonntag ⁄ Feiertag: 11 bis 23 Uhr ➔ Kinderfahrgeschäfte, Verkaufsstände und Imbissbuden Montag bis Donnerstag: 11 bis 23 Uhr Freitag, Samstag: 11 bis 23.30 Uhr Erster Samstag (Riesenflohmarkt): 7 bis 23.30 Uhr Sonntag ⁄ Feiertag: 11 bis 23 Uhr STADTINFO ➔ MÜNCHNER FRÜHLINGSFEST istockphoto MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
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MESSE MÜNCHEN ➔ AKTUELLES PROGRAMM atelier-tacke.de ➔ Eröffnung der Messehallen C5 und C6 zur IFAT 2018 Nach zwei Jahren Bauzeit eröffnet die Messe München erstmals zur IFAT 2018, die von 14. bis 18. Mai stattfindet, ihre neuen Hallen C5 und C6. Im Zuge der Flächenerweiterung wurde die Hallenverteilung zur IFAT angepasst: Die Themen Wasser ⁄ Abwasser befinden sich im westlichen Bereich des Messegeländes (Eingang West); die Themen Abfall ⁄ Recycling im östlichen Part (Eingang Ost). Taxifahrern wird empfohlen, mit allen Messegästen den Eingang Nord anzufahren. Hier erhalten die Besucher Zugang zu beiden Bereichen, außerdem erhalten Taxifahrer an der dortigen Taxibar Kaffee und Brezen. Um die Messebesucher auf die neue Hallenverteilung hinzuweisen, hat Messe München einen Flyer mit einem Messeplan aufgelegt. Alle Taxifahrer werden gebeten, diesen Faltplan während der Fahrt zur Messe an die Fahrgäste zu verteilen. Die Faltpläne sind erhältlich bei der Taxi München eG in der Engelhardstraße 6. ➔ IFAT 2018 Die IFAT ist die weltweit führende Branchenveranstaltung für Umwelttechnologien. Zur letzten Veranstaltung im Mai 2016 kamen 3.097 Aussteller aus 59 Ländern und 136.885 Besucher aus 168 Ländern. Die IFAT hat einen zweijährlichen Turnus und findet vom 14. bis zum 18. Mai 2018 auf dem gesamten Gelände der Messe München statt. An allen Eingängen befinden sich Taxi standplätze, zusätzlich sind aufgrund der großen Taxinachfrage an den beiden Eingängen WEST und OST die zusätzlichen Taxi speicher in Betrieb. Die Veranstaltungen im Mai 2018 ➔ IFAT 2018 Branchenveranstaltung für Umwelttechnologien 14. bis 18. Mai 2018 Montag bis Donnerstag 9–18 Uhr Freitag 9–16 Uhr ➔ HIGH END Die Erlebnis-Messe für exzellente Unterhaltungselektronik MOC Veranstaltungscenter München 10. bis 13. Mai 2018 Donnerstag bis Sonntag 10–18 Uhr Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MAI 2018 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Dienstag, 01. Mai ➔ 16.00 Uhr, Pathos Theater, Pink for girls & blue or boys ➔ 17 .00 Uhr, Feierwerk, Laut.Stark 18 ➔ 19.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Akademischer Orchester - verband München ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Lisa Stansfield ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Axel Rudi Pell ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die Furien ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Hairspray – Das Broadway Musical ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, J. W. Goethe - Faust I ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ugly Kid Joe ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Indra Rios-Moore Mittwoch, 02. Mai ➔ 10.00 Uhr, Pathos Theater, Pink for girls & blue or boys ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lucrezia Borgia ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Don Pasquale ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Goethes Fäuste – stark gekürzt ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Junk ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Carmela de Feo ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Das Paradies ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Fall Patricia Highsmith ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Hairspray – Das Broadway Musical ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Philharmoniker Abonnentenorchester ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Skid Row ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Microband ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Andreas Martin Hofmeir & Band ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Mark Guiliana Jazz Quartet Donnerstag, 03. Mai ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Mefistofele ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Fall Patricia Highsmith ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Dnepr Diaries ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Für immer schön ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Reiner Kröhnert ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Zwischen Mars und Venus XI ➔ 20.15 Uhr, Mathäser Filmpalast, Royal Ballet – Manon ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Joseph J. Jones ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Microband ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Human Element ➔ 21.00 Uhr, Strom, Steaming Satellites Freitag, 04. Mai ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Alice im Wunderland ➔ 19.30 Uhr, Paulaner am Nockher - berg, Nacht der Tracht 2018 ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Fall Patricia Highsmith ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der große Gatsby ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Volksfeind ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Erschlagt die Armen! ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Martin Kälberer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Reiner Kröhnert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Zyprischer Frühling 2018 Let the Spirit Flower ➔ 20.30 Uhr, Strom, Hugo Helmig ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Microband ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Dan Tepfer Trio Samstag, 05. Mai ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Italienische Nacht ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Alice im Wunderland ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der große Gatsby ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Don Pasquale ➔ 19.30 Uhr, Paulaner am Nockher - berg, Nacht der Tracht 2018 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Fall Patricia Highsmith ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, In einem Jahr mit 13 Monden ➔ 20.00 Uhr, Backstage, J.B.O. + Rammelhof ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, maschek Sonntag, 06. Mai ➔ 09.00 Uhr, Blumengroßmarkthalle, Sendling: Modelleisenbahn- & Zubehör-Markt ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Jazz Brunch im Palais Keller ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Matinée der Heinz-Bosl-Stiftung ⁄ Junior Company ➔ 13.00 Uhr, Olympiapark, Wings for life run ➔ 17 .00 Uhr, Gasteig, Faust im Kino ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Julia Chalfin & André Hartmann ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Maria Stuarda ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Rückkehr in die Wüste ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Mauser ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Mefistofele ➔ 19.00 Uhr, Bayerisches Staatsministerium des Innern und für Integration, Stars & Rising Stars-Festival Vesselina Kasarova ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Amenra + Myrkur ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Horisont & Dead Lord ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Jethro Tull’s Martin Barre & Band ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Nick Woodland Montag, 07. Mai ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lucrezia Borgia ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Artemis Quartett ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bonfire ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Glaube Liebe Hoffnung ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Musik-Forum München – Studio für Neue Musik Dienstag, 08. Mai ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, Fuck you, mon amour ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Don Pasquale ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Gerd Baumann & Marcus H. Rosenmüller ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, High on Fire + Motorowl ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Hochschulsymphonieorchester München ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Little Simz ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Münchner Philharmoniker OFF OFF ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Philipp Lahm ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Simply the Best – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Schreckenberger ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vargas Blues Band ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 09. Mai ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, Fuck you, mon amour ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Rundfunkorchester ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Balkandina ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Ein Teil von jeder Kraft ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Elvis – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe ➔ 20.30 Uhr, Hofspielhaus, Beats and Bauer ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Beats and Bauer ➔ 21.00 Uhr, Strom, Elisa ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Peter Erskine & Dr. Um Band ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Shame Donnerstag, 10. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, Pferd International ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Heitere Matinée ➔ 13.30 Uhr, Gasteig, Various Voices – 14. Europäisches LGBTI Chorfestival ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Anna Karenina ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Elvis – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Jesper Binzer ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Stephan Zinner ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Onyx ➔ 21.00 Uhr, Strom, Ahzumjot ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Charlie Barnes Freitag, 11. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, Pferd International ➔ 13.30 Uhr, Gasteig, Various Voices – 14. Europäisches LGBTI Chorfestival ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Artaserse ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Portrait Wayne McGregor Borderlands ⁄ Kairos ⁄ Kreation ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Write & Play ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Das letzte Band ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Erschlagt die Armen! ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Hair – Let the sunshine in ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Olexesh ➔ 20.30 Uhr, Strom, Max von Milland Samstag, 12. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, Pferd International ➔ 13.30 Uhr, Gasteig, Various Voices – 14. Europäisches LGBTI Chorfestival ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, Fußball (Männer): FC Bayern München – VfB Suttgart ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Gezeichneten ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Rudi Zapf & Ingrid Westermeier ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Für immer schön ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Hair – Let the sunshine in ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Joachim Witt ➔ 20.00 Uhr, Städtisches Willi-Graf- Gymnasium, Jubiläumskonzert 40 Jahre Coro Latino München ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Various Voices – 14. Europäisches LGBTI Chorfestival ➔ 20.30 Uhr, Strom, Sean Koch Sonntag, 13. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, Pferd International ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Aus einem Totenhaus MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33 SERVICE
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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Franz fisch frische Fische ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Jazz Brunch im Palais Keller ➔ 17 .00 Uhr, Gasteig, Faust im Kino ➔ 18.00 Uhr, München Marriott Hotel, Der Spuk von Darkwood Castle ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Junk ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Gitarrenkonzert ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, String of Pearls – Mothers doing it for themselves! ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Homevideo ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lucia di Lammermoor ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Artaserse ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Movements + Red Apollo ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schöne Neue Welt ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Tri State Corner + C.O.P UK + Luke Gasser ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Hair – Let the sunshine in ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Maxi Schafroth ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Amplifier Montag, 14. Mai ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Der Balkon ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schöne Neue Welt ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, APPLAUS Series 2018 The Core of AMM meets Vandermark ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ecco Meineke ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Jerusalem Quartet ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Musik-Forum München – Studio für Neue Musik ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Studiokonzert Festival der ARD- Preisträger ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Vanessa Mai ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, William McCarthy Dienstag, 15. Mai ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Gezeichneten ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Artaserse ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bodo Wartke ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze Lindner ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Demokratische Nacht – Du Prolet! ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Jex Thoth ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Juliane Braun ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Mauli ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 16. Mai ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, Fuck you, mon amour ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni Höfner ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Alfred Huber – Faustus op. 33 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Demokratische Nacht - Du Prolet! ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Eckart von Hirschhausen ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Volksfeind ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Thundermother ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Sprungbrett 2018 – Hauptrunde I von II ➔ 21.00 Uhr, Strom, Langhorne Slim Donnerstag, 17. Mai ➔ 18.30 Uhr, Staatsoper, Lucia di Lammermoor ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Don Karlos ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, Fuck you, mon amour ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Aperitif mit dem Teufel ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Black Rat Concerts ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Bobby McFerrin – Circlesongs ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Corinna Ruba & Die Geschwister Roters ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Corn Dawg – The Tour ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Eckart von Hirschhausen ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Münchener Kammerorchester MKO Songbook ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Philipp Lahm ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Doors Alive ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Sprungbrett 2018 – Hauptrunde II von II ➔ 21.00 Uhr, Strom, Ed Prosek Freitag, 18. Mai ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Don Pasquale ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schöne Neue Welt ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 9. KLANGfest 2018 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Aperitif mit dem Teufel ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Geldkomplex ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Stahlmann ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Suzie Diamonds & Käptn Wheelchair ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, The Elvis Presley Show ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Freitag ➔ 20.30 Uhr, Neue Theaterfabrik, Kamasi Washington ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Les Discrets ➔ 21.00 Uhr, Strom, HGich.T Samstag, 19. Mai ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Gezeichneten ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Don Giovanni ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Aperitif mit dem Teufel ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, The Elvis Presley Show ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Freitag ➔ 20.30 Uhr, Strom, Dennis Lloyd ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Louis Berry Sonntag, 20. Mai ➔ 14.00 Uhr, Viktualienmarkt, Faust in allen Gassen ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Aperitif mit dem Teufel ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Lucia di Lammermoor ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Semino Ross ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, First Hate ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, WWE live ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Children of Tomorrow (UA) Montag, 21. Mai ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Aus einem Totenhaus ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Don Giovanni ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Malta Philharmonic Orchestra Dienstag, 22. Mai ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Junk ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Phädras Nacht ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Raymonda ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Mittermeier ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Damned Mittwoch, 23. Mai ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Im Weißen Rössl ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Kinder der Sonne ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Raymonda ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bullet ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Florian Simbeck ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Gregory Porter & Orchestra Neue Philharmonie Frankfurt ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl! ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Mittermeier VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MAI 2018 ➔ 01.05.-31.05. Di-Sa 19.30 Uhr, So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ➔ 01.05.-31.05. täglich 10.00 Uhr, Kunsthalle München, Du bist Faust - Goethes Drama in der Kunst ➔ 01.05.-31.05. Di+Mi 18.30 Uhr, Do+Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, WERK7 – Theater im Werksviertel München, Fack ju Göhte – Se Mjusicäl ➔ 01.05.-31.05. Di-So 10.00 Uhr, Staatliche Münzsammlung, Faust / Gesichter ➔ 01.05.-31.05. Di-So 13.00 Uhr, Museum Reich der Kristalle, Goethe und die Naturwissenschaften ➔ 01.05.-31.05. täglich 20.30 Uhr, mbeam – Atelier für Lichtkunst, Gold oder Liebe ➔ 01.05.-27 .05. Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila ➔ 01.05.-25.05. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Immer wenn das Licht ausgeht ➔ 01.05.-06.05. täglich 11.00 Uhr, MTTC Iphitos e. V., BMW Open 2018 ➔ 01.05.-06.05. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17 .30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP , Grand Hotel ➔ 02.05.-31.05. Mi-So 10.00 Uhr, MUCA Museum of Urban and Contemporary Art, Wahn I Sinn – Herakut ➔ 03.05.-31.05. Di-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner ➔ 04.05.-0-.05. Fr+Mo+Di 11.00 Uhr, Sa+So 15.00 Uhr, Mi 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Komik – Motion – Theater ➔ 08.05.-12.05. täglich 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Falco – Das Musical ➔ 10.05.-19.05. Do-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Wahlverwandschaften ➔ 11.05.-31.05. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 17 .30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP , Grand Hotel ➔ 16.05.-31.05. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Wahnsinn ➔ 16.05.-26.05. Mi-Sa 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Sigi Zimmerschied istockphoto 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Black Map ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Manuel Valera Trio ➔ 21.00 Uhr, Volkstheater, Tom Wu Donnerstag, 24. Mai ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Jagdszenen aus Niederbayern ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Der Meister und Margarita ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Stepfather Fred ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Timo Wopp ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter Freitag, 25. Mai ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Maria Stuarda ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Das letzte Band ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Der Meister und Margarita ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Nora oder Ein Puppenheim ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Timo Wopp ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter Samstag, 26. Mai ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Tanz den Gasteig – Walpurgisnacht Vol. II ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Aus einem Totenhaus ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zirkusprinzessin ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Das letzte Band ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jan Philipp Zymny ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Klavierabend Pathik ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kuttner erklärt die Welt ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter Sonntag, 27. Mai ➔ 16.30 Uhr, Circus Krone, Fantasy ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zirkusprinzessin ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Don Karlos ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Schweinestall ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Männerschnupfen ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Matuschik ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Spartacus ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gestrandet ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Mrs. Nina Chartier ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! Montag, 28. Mai ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Richard III ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schöne Neue Welt ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Alexander Herrmann – Schnell mal was gutes ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Leonhardsberger und die Pompfüneberer Dienstag, 29. Mai ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Don Giovanni ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Sturm ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Richard III ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Alexander Herrmann – Schnell mal was gutes ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Elwood & Reßle ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Fewjar ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sebastian Sick ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Senna Gammour ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München Mittwoch, 30. Mai ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Aus einem Totenhaus ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Balkon ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Wartesaal ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Am Kältepol – Erzählungen aus dem Gulag ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Volksfeind ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Elles ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tino Bomelino ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Abschlusskonzerte ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Lazys Donnerstag, 31. Mai ➔ 10.00 Uhr, Wittelsbacher Platz, 22. Hamburger Fischmarkt ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, Raymonda ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Maria Stuarda ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Alex Burkhard ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Don Broco ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Lenny Kravitz ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Paul Panzer ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Sarah Laux ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Verstehen Sie den Dschihadismus in acht Schritten! ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wigald Boning & Bernhard Hoëcker Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE Mi. 02.05. 19:30 Uhr, Man liest Polt – musikalische Lesung mit Dieter Fischer und Ina Meling Mi. 02.05. 19:00 Uhr, Vernissage der Ausstellung von Johannes Seyerlein: Spuren der Transzendenz. Ausstellungsdauer: 03.05.2018 bis 30.05.2018 Fr. 04.05. 19:30 Uhr, Taschenphilharmonie: Hörakademie V, Beethoven – Sinfonie Nr. 4 in B-Dur Sa. 05.05. 20:00 Uhr, La Triviata – Die Impro-Oper: Lass dich eropern! Fr. 11.05. 19:30 Uhr, 4. Portraitkonzert der Bayerischen Staatsoper So. 13.05. 11:00 Uhr, Münchner Philharmoniker: 7 . Kammerkonzert – „Kaleidoskop der Klassischen Moderne“ Do. 17 .05. 19:30 Uhr, Klavierabend mit Yojo Christen Fr. 18.05. 20:30 Uhr, Jazz and beyond: Colorbox – Instrumentaler Song-Jazz feiert die Melodie Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ Rainer Spitzenberger MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
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