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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Mai 2018

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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ÜBER 300 MARKTSTÄNDE VOLKSFEST, GAUDI UND JAHRMARKT AM MARIAHILFPLATZ
URTEIL BGH ERKLÄRT RABATT- UND BONUSAKTIONEN IM TAXIGEWERBE FÜR RECHTENS
UNZUVERLÄSSIG MIETWAGENUNTERNEHMER DARF KEIN MITGLIED DER TAXI-EG WERDEN
➔ MÜNCHENS SCHÖNSTER JAHRMARKT
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
DIE AUER DULT
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MAI 2018

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
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Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77 , Fax: (0 89) 77 24 62
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Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
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Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
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Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
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kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Grundkurs
Montag, 14.05, 28.05., jeweils von 17 .30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., 30.05, jeweils von 17 .30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 05.05., 12.05., 19.05., 26.05., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 07 .05., von 17 .30 bis 19 Uhr
Samstag, 12.05., von 8.30 bis 10 Uhr
Samstag, 26.05., von 8.30 bis 10 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 17 .05., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 18.05., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 16.05., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 4 ⁄ 2018 05. Juni bis 03. Juli 2018 
➔ Kurs 5 ⁄ 2018 28. August bis 25. September 2018
➔ Kurs 6 ⁄ 2018 06. November bis 4. Dezember 2018
➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr
 
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367 , E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
AUSBILDUNG
➔ MAI 2018
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7 .30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Mai 2018 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Benediktiner kloster Weihenstephan 11
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 12
Titelthema ⁄ Die Auer Dult 14
Titelthema ⁄ Die Auer Dult – Interview mit Alfred Huber 18
Titelthema ⁄ Die Auer Dult – Interview mit Josef Schmid 19
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 20
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Erste Motorrad-Massenproduktion 20
Preisausschreiben ⁄ Lösungen und Gewinner Taxirätsel ⁄ Teil 3 21
Stadtkunde München ⁄ Brauereien gestern und heute 22
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 26
Museumsreihe ⁄ Paläontologisches Museum München 28
VIP im Taxi ⁄ Alexandra Gräfin von Schwerin 30
Stadtinfo ⁄ Lange Nacht der Musik 31
Stadtinfo ⁄ Frühlingsfest 31
Messe München ⁄ Aktuelles Programm 32
Service ⁄ Veranstaltungskalender Mai 2018 33
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Mai 2018 35
atelier-tacke.de
MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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So geht’s nicht! 
Rund um den Jahreswechsel fielen unseren 
Außendienstmitarbeitern mehrere Mietwagen aus dem Landkreis München auf, mit 
Farbton RAL 1015 (hellelfenbein), in denen 
Taxameter eingebaut worden waren. Weitere Beobachtungen stärkten den Verdacht, 
dass die Fahrer der in München bereitgehaltenen Fahrzeuge Aufträge über die 
Plattform „myTaxi“ annahmen. In mindestens einem der Mietwagen wurde zudem 
ein Taxidachzeichen auf der Hutablage 
 mitgeführt.
Wie sich herausstellte, hatte der Landkreisunternehmer Anträge auf Erteilung 
von Mietwagenkonzessionen in der Landeshauptstadt gestellt und zeitgleich die 
Übertragung eines Münchner Taxibetriebes 
mit drei Fahrzeugen geplant. Nach eigener 
Aussage wurden die Mietwagen aus dem 
Landkreis schon einmal für den Taxieinsatz 
ausgestattet. Eine Anfrage beim Landesver -
band Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen ergab, dass dieser Verkehrsunternehmer immer wieder abweichende 
Betriebssitzadressen in unterschiedlichen 
Gemeinden im Landkreis sowie in der Landeshauptstadt München angab, in einem 
Fall gab es sogar eine Abweichung beim 
Geburtsdatum! 
Beobachtungen eines Zeugen ergaben 
 ferner, dass in einem Mietwagen des Unter -
nehmens, der mit einer Regelmäßigkeit auf 
Parkplätzen in der Nähe der Schillerstraße 
und der Schwanthalerstraße angetroffen 
werden konnte, die Taxivermittlungsapp 
„myTaxi“ in Betrieb war und der sich im 
Fahrzeug befindliche Fahrer auf Fahrtaufträge von myTaxi wartete und diese auch 
ausführte. Somit lag der dringende Ver -
dacht nahe, dass der Verkehrsunternehmer 
seinen Mietwagen außerhalb der Betriebssitzgemeinde bereithält und mit diesem 
Mietwagen Taxiverkehr durchführt. Festgestellt wurde von Augenzeugen auch ein 
Taxameter im Fahrzeug, obwohl nur eine 
Mietwagengenehmigung vorlag. Dieser 
Sachverhalt wurde der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt 
 München, gemeldet. 
Wie das Landratsamt München zwischenzeitlich festgestellt hat, wurden in mindestens einem – vermutlich aber in mehreren 
– der mit Betriebssitz Unterföhring genehmigten Mietwagen Taxameter eingebaut. 
Exakt diese drei Fahrzeuge werden mittler -
weile mit einer Genehmigung für Taxiver -
kehr von einem gleichnamigen Unternehmen mit Betriebssitz in München-Stadt 
betrieben. Eine Aufzählung der hier feststellbaren Verstöße gegen Ordnungen und 
Gesetze würde den Rahmen sprengen. 
Zugleich verlegte dieses Verkehrsunter -
nehmen nach Eintrag im Handelsregister 
 seinen Mietwagenbetriebssitz von Unter -
föhring nach München. Eine Anfrage bei 
der zuständigen Genehmigungsbehörde er -
gab, dass die Verlegung des Betriebssitzes 
der Behörde nicht bekannt war! Zur Aufklärung des genauen Sachverhaltes empfahlen 
wir eine Auslesung der Taxameterdaten 
durch das Hauptzollamt München sowie 
 einer Prüfung des Auftragseingangsbuches 
des Mietwagenbetriebs durch die Genehmigungsbehörde, so wie es im PBefG 
 gefordert ist.
Im gleichen Zeitraum stellte ein Mitarbeiter der Taxi-München eG am schwarzen 
Brett im Taxishop einen Werbe-Aushang 
dieses Unternehmens fest, auf welchem das 
Verkehrsunternehmen händeringend nach 
Fahrpersonal suchte. Dabei warb es mit falschen Angaben, wie z. B. einer fehlerhaften 
Anzahl an genehmigten Taxikonzessionen 
und unrichtigen Namensnennungen der 
 Firma. Die Taxi-München eG ließ den Wer -
beaushang entfernen und den Betrieb diesbezüglich auf dem Rechtsweg abmahnen.
Einige Wochen nachdem der Unternehmer 
mit seinen drei Münchner Taxis den Betrieb 
aufgenommen hatte, erschien er bei der 
 Taxi-München eG und beantragte die Mitgliedschaft sowie die Teilnahme der Fahr -
zeuge am Vermittlungsbetrieb. Aufgrund 
der bis dahin der Taxi-München eG bekannten Unzuverlässigkeit wurde dem Taxi unter -
nehmer die Aufnahme in die Taxi- München 
eG sowie die Teilnahme am Vermittlungsbetrieb verwehrt. 
Neben den eigentlichen Aufgaben einer 
 Taxigenossenschaft ist auch die Abwehr 
und Kontrolle illegaler Konkurrenz ein 
 Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Wie 
wichtig unsere Kontrolltätigkeiten sind, 
 beweist dieses Beispiel umfassend. (FK)
Mehr Verkehr durch Fahrdienstvermittler
Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung und der HUSS-VERLAG GmbH deuten 
erste Studien aus US-Großstädten darauf 
hin, dass Uber, Lyft & Co für eine Zunahme 
des Verkehrs sorgen und eher den Umweltverbund aus ÖPNV und Fahrrad verdrängen.
Es ist das große Versprechen der neuen 
Fahrdienstanbieter wie Uber, Lyft & Co: Wir 
entlasten die Städte vom Verkehr. Doch 
erste Erkenntnisse und Studien aus der Praxis in US-Großstädten deuten eher auf das 
Gegenteil hin. Darüber berichtet auch die 
Süddeutsche Zeitung (SZ). In der Tendenz 
würden die bequem per Smartphone buchbaren Dienste die Menschen aus Bussen, 
Bahnen, Fahrrädern abziehen oder auch 
vom Fußweg abhalten und dafür Autos als 
Alternative in das ohnehin dichte Verkehrsgetümmel schicken. Es gebe einen wachsenden Konsens darüber, dass Ride-Sharing 
zur Verstopfung des Verkehrs beiträgt, zitiert die SZ einen an den Studien beteiligten Wissenschaftler.
Exemplarisch dafür ist die Studie aus Boston 
unter 944 Nutzern, von denen 60 Prozent 
angaben, ohne die App am Smartphone 
hätten sie die öffentlichen Verkehrsmittel, 
das Fahrrad oder die Füße genutzt – oder, 
besonders dramatisch, ganz auf den Weg 
verzichtet. Die Dienste würden oft auch 
nicht genutzt, so ermittelte die Studie weiter, um den Weg zur Bahn- oder Bushaltestelle zu bewältigen, sondern die gesamte 
➔ DIE GENOSSENSCHAFT
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Strecke per Fahrdienst zurückzulegen. 
 „Ride-Sharing ergänzt die öffentlichen Ver -
kehrsmittel nicht, sondern schmälert sie“, 
sagte Alison Felix, eine Mitverfasserin der 
Studie, der SZ. Die Nutzerbefragungen decken sich mit den Verkehrsanalysen. Eine 
Studie für New York vom Dezember konstatierte, dass die große Zunahme von Fahr -
dienstautos zur Verlangsamung des Ver -
kehrs in Manhattan beiträgt. Die Rede ist 
von vielen einzeln besetzten Fahrzeugen 
mit Fahrern, die nur auf ihren nächsten 
Auftrag warteten. Dass eher eine zusätzliche Nachfrage generiert wird, darauf 
 deuten auch Daten aus San Francisco hin. 
Fahrer, die per App geordert werden können, würden an einem normalen Wochentag 
zwölfmal mehr Fahrten durchführen als 
konventionelle Taxis.
Der Hauptgrund für die Nutzer, auch das 
macht die Bostoner Studie klar, ist der 
hohe Komfort, den die App sicherstellt. 
Schnellerer Service und rascheres Fortkommen wären die Hauptargumente. Auch der 
neue Uber-Ride-Hailing-Dienst „Express- 
Pool“, der ähnlich wie Moia von VW oder 
Via von Daimler „Ride-Pooling“-Fahrzeuge 
anbietet, macht den öffentlichen Verkehrsmitteln offenbar starke Konkurrenz. Der 
Test in Boston und San Francisco lief so 
gut, dass man den Dienst rund um die Uhr 
laufen lässt, wie seit kurzem auch in weiteren amerikanischen Großstädten. Die Ser -
vices seien so billig, dass sie mit ziemlicher 
Sicherheit Leute von den öffentlichen Ver -
kehrsmitteln abziehen würden, analysiert 
der Bostoner Wissenschaftler.
Die ersten Erkenntnisse aus der schönen 
neuen Mobilitätswelt sind ernüchternd. 
Da dachte man gerade noch, die coolen 
neuen Fahrdienste mit ihren hippen Apps 
könnten den Verkehr reduzieren helfen und 
die „Öffis" ergänzen, doch das Gegenteil 
scheint der Fall zu sein: Sie wecken zusätzlichen Bedarf und mehren den Verkehr, 
 gerade weil sie die Mobilität so einfach 
und bequem wie nie zuvor machen. Wieder 
nichts gewonnen für die Umwelt oder die 
Entschlackung der Städte, so paradox es 
 erscheinen mag. In der Umweltwissenschaft kennt man dieses Phänomen als 
 Rebound-Effekt. Eine nachhaltige und 
stadtverträgliche Mobilität wird vermutlich 
nicht bequem per App zu haben sein wie 
ein Uber- oder Lyft-Taxi, da mögen die 
Fahrzeuge noch so an Effizienz zulegen im 
Zuge der allgemein voranschreitenden Elek -
trifizierung. Man muss abwarten, ob sich 
das über die lange Frist einschleift und 
Uber, Lyft&Co wirklich zur Ergänzung, nicht 
zur Verdrängung beitragen. Wäre ja auch zu 
schön gewesen.
(Quelle: Süddeutsche Zeitung ⁄ 
Vision mobility)
Persönliche Zuverlässigkeit
Nach § 13 Personenbeförderungsgesetz 
(PBefG) darf eine Verkehrsgenehmigung 
nur erteilt werden, wenn u. a.
➔ die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit des Betriebs gewährleistet sind,
➔ der Antragsteller als Unternehmer oder 
die für die Führung der Geschäfte bestellte Person fachlich geeignet ist und
➔ keine Tatsachen vorliegen, die die Unzuverlässigkeit des Antragstellers als Unternehmer oder der für die Führung der 
Geschäfte bestellten Personen dartun.
Eine konkrete Definition des Begriffs Unzuverlässigkeit findet sich im PBefG nicht. 
Anhaltspunkte für die Unzuverlässigkeit 
des Unternehmens oder der für die Führung 
der Geschäfte bestellten Person ergeben 
sich nach der gängigen Rechtsprechung 
insbesondere bei schweren Verstößen gegen die Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes oder der auf diesem Gesetz 
beruhenden Rechtsverordnungen und bei 
schweren Verstößen gegen im Interesse der 
Verkehrs- und Betriebssicherheit erlassene 
Vorschriften sowie bei Verfehlungen gegen 
arbeits- oder sozialrechtlicher Pflichten. 
Oder anders ausgedrückt: Die Zuverlässigkeit ist nur gegeben, wenn ein Verkehrsunternehmer in der Ausübung seines Gewerbes die Gewähr dafür bietet, dass die 
Allgemeinheit vor Schäden und Gefahren 
bewahrt bleibt und alles zur Sicherheit und 
zum Schutz der Allgemeinheit Erforderliche 
unternimmt. Für eine Bewertung sind das 
Gesamtverhalten und die Gesamtpersönlichkeit des Unternehmers maßgebend. 
Wer nun aber glaubt, weniger schwerwiegende Verstöße gegen die Bestimmungen 
des PBefG sind unproblematisch, der irrt. 
Eine Häufung von Vorfällen wird in der Regel genauso behandelt wie ein einzelner 
schwerer Verstoß. Anfang des Jahres lehnte 
das Oberverwaltungsgericht NRW die Zuverlässigkeit eines selbstfahrenden Unter -
nehmers ab, da dieser trotz in der Ver -
gangenheit erfolgtem Führerscheinentzug 
zahlreiche und beachtliche Verstöße gegen 
straßenverkehrsrechtliche Vorschriften beging. Dies lässt auf einen schwerwiegenden 
charakterlichen Hang zur Nichtbeachtung 
gesetzlicher Vorschriften schließen, so das 
Gericht. Daraus ergibt sich, dass der Antragsteller auch im Übrigen bei der Führung seines Unternehmens die für den Straßenpersonenverkehr geltenden Vorschriften 
missachten oder die Allgemeinheit bei dem 
Betrieb seines Unternehmens schädigen 
oder gefährden könnte (Oberverwaltungsgericht NRW vom 15.1.2018, Az: 13 B 
12 ⁄ 18).
Der Verwaltungsgerichtshof Bayern urteilte 
ebenso: Einem Taxiunternehmer, der wegen 
Vorenthaltens und Veruntreuung von Ar -
beitsentgelt in 36 Fällen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist, kann die Genehmigungsbehörde ohne weiteres die 
Genehmigungen zum Betrieb von Taxen 
und Mietwagen widerrufen. Die Frage der 
Unzuverlässigkeit wird nicht davon tangiert, dass die Taten schon längere Zeit zurückliegen. Gleiches gilt für die Tatsache, 
dass der Betreffende seit drei Jahren seinen Betrieb ordnungsgemäß führt, weil 
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Strafsachen
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MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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dies nicht ohne weiteres auf Einsicht und 
charakterliche Läuterung hinweist (Verwaltungsgerichtshof Bayern v. 17 .1.2018, AZ: 
11 CS 17 .2555).
Bei drohendem Entzug hilft eine schnelle 
Übertragung des Betriebes in der Regel 
nicht. Nach Urteil des Verwaltungsgerichtes 
Köln ist ein übertragungswilliger Unternehmer kein „verdienter Altkonzessionär“ 
i. S. d. Rechtsprechung, sofern schwerwiegende Verstöße gegen ihn vorliegen. Denn 
wie die Neuerteilung ist auch die Übertragung ein verwaltungsrechtlicher Akt, der 
einer Prüfung der Persönlichen Zuverlässigkeit unterliegt. Unternehmer sind also gut 
 beraten, keine Zweifel bezüglich ihrer Geschäftsführung aufkommen zu lassen. Und 
schließlich: Wenn man als Unternehmer 
nichts unternehmen müsste, hieße es wohl 
eher Unterlasser. (FK)
BGH-Urteil zu Rabatten im Taxiverkehr
Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 29. März 2018 über die 
Zulässigkeit bestimmter Bonusaktionen für 
die Smartphone-App „My Taxi“ entschieden. Die Klägerin ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss von Taxizentralen in 
Deutschland. Sie betreibt die Taxi-Bestell- 
App „Taxi Deutschland“. Die Beklagte ver -
mittelt Taxi-Dienstleistungen über die 
Smartphone-App „My Taxi“. Die Klägerin 
beanstandet vier Bonusaktionen der Beklagten, bei denen registrierte Nutzer lediglich die Hälfte des regulären Fahrpreises 
zu zahlen hatten. Die andere Hälfte des 
Fahrpreises erhielt der Taxifahrer abzüglich 
Vermittlungsgebühren von der Beklagten. 
Die Klägerin hält die Bonusaktionen für 
wettbewerbswidrig, weil sie gegen die 
Pflicht zur Einhaltung der behördlich 
 festgesetzten Taxitarife verstießen. Sie 
nimmt die Beklagte auf Unterlassung in 
Anspruch.
Der Bundesgerichtshof hat der Revision 
stattgegeben und die Klage abgewiesen. 
Die Bonusaktionen der Beklagten verstoßen nicht gegen die tarifliche Preisbindung 
für Taxiunternehmer. Die Beklagte ist selbst 
kein Taxiunternehmer, für den die Festpreise gelten. Ihre Tätigkeit beschränkt sich 
auf die Vermittlung von Fahraufträgen, die 
von unabhängigen Taxiunternehmen selbständig durchgeführt werden. Diese Taxiunternehmen können uneingeschränkt die 
Dienste anderer Vermittler, wie etwa der 
Klägerin, in Anspruch nehmen. 
Die Beklagte haftet auch nicht als Anstifterin oder Gehilfin für Wettbewerbsverstöße 
der ihre Vermittlungsleistungen in Anspruch nehmenden Taxiunternehmer. Die 
Beteiligung der Taxiunternehmer an den 
Bonusaktionen der Beklagten ist mit dem 
Personenbeförderungsgesetz vereinbar. Die 
Bestimmungen der § 51 Abs. 5, § 39 Abs. 3 
PBefG zur Tarifpflicht im Taxiverkehr sind 
zwar Marktverhaltensregelungen im Sinne 
von § 3a UWG. Der Taxiunternehmer darf 
keinen Nachlass auf die tariflichen Festpreise gewähren. Wird der Festpreis vollständig an ihn gezahlt, liegt jedoch kein 
Verstoß gegen die Tarifpflicht vor. Bei der 
Prüfung eines Verstoßes gegen die Tarifpflicht kommt es also darauf an, ob das 
Vermögen des Taxiunternehmers nach Beförderung des Fahrgastes in Höhe des Festpreises vermehrt wird. Wie der Fahrgast das 
Entgelt finanziert, ist ohne Bedeutung. 
Bei den Aktionen der Beklagten erhalten 
die Taxiunternehmen den vollen tariflichen 
Festpreis. Soweit die Beklagte dabei eine 
Provision von 7 % des Fahrpreises abzieht, 
handelt es sich um eine zulässige Vergütung ihrer Vermittlungsleistung. Sinn und 
Zweck der Tarifpflicht des Taxiunternehmers 
gebieten kein anderes Ergebnis. Die Funk -
tionsfähigkeit des Taxiverkehrs wird durch 
die beanstandeten Werbeaktionen der Beklagten nicht beeinträchtigt. Solange den 
Taxiunternehmen ausreichende Vermittlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, 
besteht kein Grund, den Wettbewerb im 
Bereich der Taxivermittlung im Interesse 
der Funktionsfähigkeit des Taxiverkehrs 
einzuschränken.
Auch eine unzulässige gezielte Behinderung der Klägerin durch die Beklagte (§ 4 
Nr. 4 UWG) liegt nicht vor. Die nicht kostendeckende Erbringung einer Dienstleistung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen verboten, und zwar insbesondere 
dann, wenn sie zur Verdrängung von Mitbewerbern geeignet ist und in Verdrängungsabsicht erfolgt. Hier fehlt jedoch eine Eignung zur Verdrängung, weil die Aktionen 
der Beklagten sowohl räumlich auf mehrere 
deutsche Großstädte als auch zeitlich beschränkt waren. (BGH, Urteil vom 29. März 
2018 – I ZR 34 ⁄ 17)
Dieter Schlenker, Vorstands - 
vorsitzender der Taxi Deutschland eG 
zur BGH-Entscheidung:
„Mit großer Enttäuschung haben wir das 
Urteil des BGH bezüglich der Rabattaktionen von mytaxi zur Kenntnis genommen. 
Die knappe Begründung in der Presseerklärung des Gerichts lässt erkennen, dass die 
Richter den Kern der Auseinandersetzung 
nicht vollständig gewürdigt haben. Die von 
mytaxi gewährten hohen Fahrpreisrabatte 
müssen am Ende von den Taxiunternehmen 
über die an mytaxi zu zahlenden Vermittlungsgebühren getragen werden. Wenn die 
örtlichen Taxigenossenschaften erst einmal 
vom Markt verdrängt sind, hat mytaxi freie 
Bahn, die Vermittlungsgebühren willkürlich 
festzusetzen. Bereits in der Vergangenheit 
hat mytaxi versucht, Vermittlungsprovisionen von bis zu 30 % des Fahrpreises einzuführen. 
In der Presseerklärung des BGH wird dazu 
ausgeführt, dass kein Grund bestehe, den 
Wettbewerb zwischen den Taxivermittlungen im Interesse der Funktionsfähigkeit 
des Taxigewerbes einzuschränken, solange 
den Taxiunternehmen ausreichende Ver -
mittlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Richter haben verkannt, dass die 
aggressive Marktstrategie von mytaxi geradezu darauf angelegt ist, die alternativen 
Vermittlungsmöglichkeiten für die Taxiunternehmen auszuschalten. Wenn ein Eingreifen des Wettbewerbsrechts erst möglich 
sein soll, wenn keine ausreichenden Ver -
mittlungsmöglichkeiten mehr bestehen, ist 
es zu spät. Die von den vielen Kleinstunternehmen getragenen genossenschaftlichen Zusammenschlüsse werden dann vom 
Markt verdrängt sein. Weder die Taxiunter -
nehmen noch die Fahrgäste werden davon 
profitieren.“
Statement Deutscher Taxi- und 
 Mietwagenverband BZP:
Zur Entscheidung des Bundesgerichtshofes 
erklärt Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZP: 
„Nach den Entscheidungen des Land- und 
des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main 
gegen Taxirabatte hatten wir auch heute 
auf eine Bestätigung gehofft. Nun sehen 
wir den fairen Wettbewerb in der Taxibranche gefährdet. Denn das Gewerbe wird von 
kleinen Unternehmen getragen, die Rabattschlachten großer Konzerne nicht mitgehen 
können. Dumpingpreise können die Taxilandschaft in Deutschland brachial verändern. Wir befürchten nun, dass viele kleine 
Taxi-Unternehmen und die von diesen in 
Selbstorganschaft betriebenen Vermittlungszentralen in den Ruin getrieben 
 werden. Am Ende bleiben nur die großen 
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018

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Konzerne übrig, die jetzt schon mit subventionierten Angeboten in den Markt eingreifen und ihn verzerren. Wenn die kleinen Anbieter aussteigen müssen, bleiben 
nur noch die großen. Sie können dann die 
Preise diktieren und neue Anbieter notfalls 
auch mit weiteren millionenschweren Rabattschlachten aus dem Markt drängen. Das 
Gericht hat heute die Chance vertan, einen 
fairen Wettbewerb in der Taxibranche zu 
gewährleisten.“
Der Streit um die Rabatte auf Taxipreise 
beschäftigt die Gerichte in Deutschland 
schon länger. Im Jahr 2015 hatte mytaxi 
damit geworben, bei Bestellungen 50 Prozent der Taxikosten zu erstatten. Daraufhin 
hatte die Taxi Deutschland Servicegenossenschaft für Taxizentralen Klage beim 
Landgericht Frankfurt am Main eingereicht. 
Dieses Gericht als auch das nachfolgende 
Oberlandesgericht in Frankfurt am Main 
hielten die Rabatte für unzulässig.
Saisonbeginn am Gärtnerplatz
Mit den ersten warmen Tagen geht sie wieder los, die Feier-Saison am Gärtnerplatz. 
Schön für die Münchner. Schön für Taxis. 
Aber nicht so schön – nein, überhaupt 
nicht – für die Anwohner, die vor dem Lärm 
nicht flüchten können. Es gibt rundherum 
über 100 Wohnungen, welche direkt auf 
den Gärtnerplatz weisen. Dazu kommen 
hunderte Wohnungen im unmittelbaren 
Umfeld. Und das sind nicht nur große Wohnungen, bei denen das Schlafzimmer „hintenraus“ liegt. Die Menschen in den kleinen Wohnungen und Apartments haben 
keine Wahl: ihr Schlafzimmerfenster zeigt 
auf den Gärtnerplatz. Leider stören nicht 
nur Partygäste, auch Taxifahrer tragen ihren Teil zum Lärmpegel bei. Wiederholtes 
Umkreisen des Gärtnerplatzes, bis zum 
Drehwurm oder zielloses Herumfahren mit 
offenen Fenstern und lauter Musik, um 
 Partywillige in das Auto zu locken, sind 
Beispiele dafür. Wettrennen mit Vollgas um 
den vermeintlichen Fahrgast als Erster zu 
erreichen bringen Anwohner um ihren 
Schlaf und selten mehr Geld für den Taxifahrer.
Das Taxigewerbe sollte hier Vorbild sein 
(schlechte Vorbilder grölen genug herum): 
An- und Abfahrt mit „leisem“ Motor, keine 
Rufe wie „he, braucht’s a Taxi“ über den 
ganzen Platz, Fenster zu oder Radio und 
Funk leise. Helfen wir mit, denn auch die 
genervten Anwohner sind unsere Fahrgäste. 
(RM)
Standplatz Max-Joseph-Platz
Leider hat die Stadt für das Taxigewerbe 
immer noch keine brauchbare Lösung gefunden. Der Standplatz ist und bleibt zu 
klein. Also stauen sich wartende Taxis in 
der Maximilianstraße zurück bis an die 
Oper. Aber hier ist eine Haltestelle der 
Stadtrundfahrten. Sie wurde deshalb eingerichtet, um das Bus-Chaos vor den Treppen der Oper zu beenden. Jedoch ist eine 
Bushaltestelle nun mal eine Bushaltestelle. 
Auch wenn zum Ein- und Aussteigen gehalten werden darf, so dürfen Busse auf keinen Fall behindert werden. Und geparkt 
werden darf schon gar nicht. Leider ist dies 
aber der Fall. Wir bekommen immer wieder 
– berechtigte – Beschwerden seitens der 
Busunternehmen. Wir möchten auch darauf 
hinweisen, dass die Taxi-München eG Anteilseigner an den „Münchner Stadtrundfahrten“ ist. Deshalb unsere Bitte: nicht in 
der Haltestelle der Stadtrundfahrten vor 
der Oper bereitstellen! (RM)
Taxis in der Fußgängerzone
Herr Dr. Reinhold Babor, Stadtrat und 
 Seniorenbeauftragter der CSU-Fraktion im 
Münchner Rathaus, hat Ende März 2018 einen Antrag auf Zulassung von Taxis in der 
Fußgängerzone beantragt, sofern Kranke 
von oder zu einer Arztpraxis begleitet wer -
den müssen. Um Missbrauch zu vermeiden, 
soll die Behörde Einfahrtserlaubnisse ausstellen, die gut sichtbar am Fahrzeug anzubringen sind.
Der Antrag wird wie folgt begründet:
Der Transport mit dem Taxi zum Arzt ver -
hindert dann in vielen Fällen den kostspieligen Transport mit dem Rettungsdienst 
oder gar dem Notarztwagen. Die Beförderung zum Arzt mit dem Taxi ist für Personen mit Mobilitätseinschränkungen 
 besonders wichtig. Aber auch viele ältere 
Menschen in schwierigen Gesundheitssituationen sind auf Taxis angewiesen. Daher 
befürwortet auch der Seniorenbeirat die 
Lösung, Taxis im Krankeneinsatz zu Ärzten 
in die Fußgängerzone einfahren zu lassen. 
Ein ähnlicher Ausweis für Taxis, wie ihn 
auch Ärzte haben, könnte vielen helfen, 
schnell zum Arzt zu kommen, wäre eine 
menschenfreundliche Maßnahme, die die 
Genehmigungsbehörde nicht außer Acht 
lassen darf.
Wir unterstützen die Initiative, da gerade 
ältere und kranke Menschen oftmals auf die 
Dienstleistungen unseres Gewerbes angewiesen sind. Mit der Erlaubnis, direkt zu 
den Arztpraxen vorzufahren, kann unsere 
Weltstadt ein Herz für die mobilitätseingeschränkten Bürger zeigen. (FK)
Neue Straßennamen 
➔ Am Ausbesserungswerk 
 (12. Stadtbezirk Schwabing-Freimann)
Das Ausbesserungswerk München-Freimann 
der Deutschen Reichs- und Bundesbahn 
 sowie der Deutschen Bahn AG bestand von 
1925 bis 1995. Es wurden u.a. Güterwagen, 
Dampf- und Elektrolokomotiven unterhalten. 
Östlich des Werkes errichtete die Reichsbahn 
Ende der 1920er Jahre Wohnungen für die 
Beschäftigten des Werkes, weitere Wohnungen kamen im Laufe der Jahre hinzu. 
1941 ⁄ 42 wurde die mit 36.680 m² größte 
Schnell. Preiswert. Kompetent.
MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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Halle Süddeutschlands, die Halle 24, gebaut. Über viele Jahre hatten Tausende ihren Arbeitsplatz im Ausbesserungswerk und 
lebten in unmittelbarer Umgebung. 1995 
wurde das Ausbesserungswerk geschlossen. 
Mehrere Hallen und der Wasserturm stehen 
heute unter Denkmalschutz.
Ausflug – Auf dem Areal steht die denkmalgeschützte Kulturhalle Zenith, eine ehemalige Werkshalle in Eisenkonstruktion. Sie wur -
de zwischen 1916 und 1918 im Auftrag von 
König Ludwig III. von Bayern von der Firma 
Krupp erbaut. Das historische Industriebauwerk erfüllte in der Folgezeit die verschiedensten Funktionen: Von der Presswerkstatt 
der Kruppschen Geschützwerke in den 20er 
Jahren über die Kesselschmiede für Lokomotiven in der Ära der Reichsbahn, dem späteren Bundesbahn – Ausbesserungswerk und 
die S-Bahn-Reparaturwerkstätten bis hin zur 
jetzigen Nutzung als Kulturhalle. Gleich daneben steht das Kesselhaus. Ihre für hohe 
Nutzlasten ausgelegte und schwere Stahlrahmenkonstruktion beeindruckt noch 
 heute. Teile der Kessel anlage und der alte 
Schornstein sind original erhalten geblieben 
und haben in der fast einhundertjährigen 
Geschichte des Kesselhauses viel miterlebt: 
Im Jahr 1915 eröffnete der Essener Krupp- 
Konzern ein Zweigwerk auf dem Gelände. 
Vier Jahre später wurde der Rüstungsbetrieb 
eingestellt und unter neuem Namen konzentrierte sich fortan die „Bayerische 
 Maschinenwerke Fritz Neumeyer KG“ auf die 
Produktion von Turbinen, Traktoren und 
 Lokomotiven. 1925 wurde das Werk ausgebaut und zum Reichsbahnausbesserungswerk 
(RAW) umfunktioniert. Trotz schwerer Bombenschäden ab Juni 1940 erfüllte das Kesselhaus diese Funktion ganze 70 Jahre lang 
bis zur endgültigen Schließung des Ausbesserungswerks im Jahr 1995. Nachdem das 
Kesselhaus daraufhin über zehn Jahre lang 
leer stand, wurde es unter seinem jetzigen 
 Betreiber Wolfgang Nöth aufwändig zur 
 Veranstaltungshalle umgebaut. Die erste 
Veranstaltung fand im Februar 2007 statt. 
Verlauf – Von der Lilienthalallee aus nach 
Westen in einem Wendehammer endend, 
von dort aus weiter als Geh-und Radweg 
bis zur Maria-Probst-Straße.
➔ Angela-Molitoris-Platz 
 (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing)
Angela Molitoris, geb. am 22.10.1912 in 
Deggendorf, gest. am 02.05.2002 in 
 München, Wirtschaftswissenschaftlerin; 
Studium an der Technischen Universität 
München, Kanzlerin der TUM, sie gilt als 
Wegbereiterin des Campus in Garching, 
Zonta-Mitglied (Anm. d. Red: int. Club von 
Frauen in verantwortungsvollen Positionen), geehrt wurde Angela Molitoris mit 
der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens und mit der Ernennung zur Ehrensenatorin der TUM.
Verlauf – Platz am östlichen Ende der 
 Hermine-von-Parish-Straße, an deren 
 Einmündung in die Berduxstraße.
➔ Angela-von-den-Driesch-Weg 
 (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing)
Angela von den Driesch, geboren am 
11.07 .1934 in Dresden, gestorben am 
04.01.2012 in München, Archäozoologin, 
1972 Habilitation im Bereich Tiermedizin an 
der Universität München, Professorin für 
 Paläoanatomie, Domestikationsforschung 
und Geschichte der Tiermedizin; von 1993 
bis 2000 Vorstand des „Instituts für Paläoanatomie und Geschichte der Tiermedizin“, 
Mitglied des „Deutschen Archäologischen 
Instituts“. Als international anerkannte 
Fachfrau auf dem Gebiet der Archäozoologie 
begleitete sie archäologische Grabungen 
auf der Iberischen Halbinsel, im Alpenraum, 
in Anatolien, Ägypten und Tunesien.
Verlauf – Weg für Fuß- und Radverkehr, 
von der Baumbachstraße nach Osten zur 
Erna-Eckstein-Straße, von dort nach 
 Nordosten Richtung Bahnlinie München- 
Ingolstadt, dann nach Nordwesten, parallel 
zur Bahnlinie München-Ingolstadt, bis zur 
Bärmannstraße.
➔ Angelika-Lex-Weg 
 (8. Stadtbezirk Schwanthalerhöhe)
Angelika Lex, geboren am 22.06.1958 in 
Rosenheim, gestorben am 09.12.2015 in 
München, Juristin, Kommunalpolitikerin; 
von 1990 bis 1995 Mitglied des Münchner 
Stadtrats, Richterin am Bayerischen Verfassungsgerichtshof, wegen ihres engagierten 
Eintretens für Grund- und Bürgerrechte, in 
der Flüchtlings- und Migrationspolitik, sowie gegen Rassismus und Rechtsextremismus wurde sie mit dem Georg-Elser-Preis 
der Stadt München ausgezeichnet.
Verlauf – Von der Kazmairstraße nach 
 Süden bis zur Heimeranstraße.
➔ Erna-Eckstein-Straße 
 (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing)
Erna Eckstein, geb. am 15.11.1890 in 
Augsburg, gest. am 14.12.1949 in München, Lehrerin, von 1927 bis zu ihrem Tod 
unterrichtete sie an der Grotheschule in 
Pasing, Erna Eckstein hat viele Schülerinnen positiv geprägt und während der 
NS-Zeit, im Rahmen des für sie Möglichen, 
Gegnerschaft zur verordneten Indoktrination gezeigt.
Verlauf – Vom Angela-von-den-Driesch-
Weg nach Norden zur Hermine-von- Parish-
Straße.
➔ Franz-Langinger-Straße 
 (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing)
Franz Langinger, geboren am 22.12.1885, 
gestorben Juni 1960; er war von 1928–
1933 Pasinger Stadtrat, aufgrund seiner 
politischen Gesinnung wurde er während 
der NS-Zeit seines Amtes enthoben und 
im KZ Dachau inhaftiert, nach Kriegsende 
engagierte sich Franz Langinger wieder 
 politisch in der Gewerkschaftsbewegung 
und in der Arbeiterwohlfahrt. Ab 1945 war 
er Leiter des Wohnungsamtes.
Verlauf – Von der Erna-Eckstein-Straße 
nach Westen bis zur Baumbachstraße.
➔ Hermine-von-Parish-Straße 
 (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing)
Hermine von Parish, geboren am 
10.04.1907 in Rom, gestorben am 
31.10.1998 in München, zusammen mit 
 ihrer Mutter gründete sie in den Dreißiger -
jahren in ihrer Nymphenburger Villa eine 
Kostümpuppenmanufaktur und nach dem 
Zweiten Weltkrieg eine staatlich anerkannte private Kunstschule. Sie sammelte Bücher, Zeitschriften, Kataloge, Original-Grafiken und jegliches Bildmaterial zum Thema 
Kostümgeschichte. So entstand in der Villa 
mit ca. 40.000 Büchern aus fünf Jahrhunderten, ca. 40.000 Grafiken und zahllosen 
Fotografien eine weltweit einzigartige 
Sammlung, die Parish-Kostümbibliothek. 
1970 vermachte sie ihr Lebenswerk ihrer 
Heimatstadt München und wurde dafür 
1980 mit der Medaille „München leuchtet“ 
in Gold ausgezeichnet. Die Kostümbibliothek ist heute als öffentliche, wissenschaftliche Spezialbibliothek eingerichtet, 
die überwiegend von Modedesignern, 
 Studenten und Kostümbildnern für Theater, 
Oper, Film und Fernsehen als gefragte 
und unentbehrliche Anlaufstelle genutzt 
wird.
Verlauf – Sackstraße, von der Peter- 
Anders-Straße zunächst nach Nordosten, 
dann nach Nordwesten verlaufend.
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018

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➔ Rhea-Lüst-Straße 
 (21. Stadtbezirk Pasing-Obermenzing)
Rhea Lüst, geb. am 06.04.1921 in Hannover, 
gest. am 12.11.1993 in München, Astronomin, Promotion an der Universität Göttingen; Mitarbeiterin des Physikers Ludwig F. 
Biermann am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Göttingen, später in München 
(Garching); mit Ludwig Biermann erarbeitete sie wichtige Forschungsergebnisse u. a. 
zur Vorhersage des „solaren Windes“ aus der 
Analyse des Verhaltens von Kometenschweifen; von 1970 bis 1973 war sie Präsidentin 
der International Astronomical Union.
Verlauf – Sackstraße, von der Peter- 
Anders-Straße zunächst nach Nordosten, 
dann nach Nordwesten verlaufend.
➔ Ziegelstadelweg 
 (14. Stadtbezirk Berg am Laim)
Ziegelstadel, Ortschaften oder Gebäude in 
denen Backsteine oder Ziegel gebrannt 
wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts bis 
zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gab 
es in München mehrere Ziegeleien, u. a. 
auch in Berg am Laim. Hier wurden aus den 
dortigen Lössablagerungen Ziegel hergestellt.
Verlauf – Fußweg, der von der Kreiller -
straße zunächst nach Südwesten, dann im 
rechten Winkel abknickend nach Nordwesten bis zur Gustav-Schwab-Straße ver -
läuft. (RM)
Kommentare aus dem 
 Bewertungssystem
Fahrgäste, die ihr Taxi bei der Taxi-München eG bestellen, können nach Durchführung eine Bewertung über ihr Smartphone 
abgeben. Das Fahrpersonal erhält die Bewertung in anonymisierter Form direkt auf 
unserem Datenfunkdisplay im Fahrzeug, 
mit einer Verzögerung von etwa einer Stunde. Unsere Mitglieder können die Kundenmeinungen über ihre Fahrzeuge im Unter -
nehmerportal einsehen. 
Erfreut können wir berichten, dass sich die 
Fahrerbewertungen im vergangenen Jahr 
nochmals verbessert haben. Aktuell liegt 
der Durchschnitt aller Bewertungen bei unglaublichen 4,6 Punkten von 5 möglichen. 
Viele Fahrerrinnen und Fahrer haben zwischenzeitlich eine hohe Zahl von guten 
 Bewertungen, dass niemand mehr an einen 
Zufall glauben kann. 
Wir danken allen diesen Kolleginnen und 
Kollegen auf diesem Weg, denn nur durch 
gute Dienstleistung können wir die Kundengewinnung durch den Geldbeutel, wie 
es viele gewerbefremde Vermittler betreiben, verhindern. Sicher sind wir nicht per -
fekt, aber wir arbeiten daran. Im Weiteren 
finden Sie wohlwollende, aber auch kritische Kommentare von unseren Kunden:
➔ Ging alles schnell. Auto war passend 
zum Wetter angenehm klimatisiert und 
der Fahrer sehr freundlich.
➔ Das Fahrzeug ist 454.847 km gefahren. 
Es duftet nach altem Auto und ich sitze 
auf Schonbezügen. Wie waren die Fahr -
preise, als dieses Fahrzeug akzeptabel 
war?
➔ Tempo 40 ist mir zu langsam.
➔ Fahrer mit sehr guter Ortskunde. Kannte 
kleine Straße und hat Verkehr gut umfahren.
➔ Bitte richten Sie dem außerordentlich 
zuvorkommenden und sehr professionellen Taxifahrer meinen riesengroßen 
Dank aus. Als ich nach Hause kam, war 
mein Handy bereits da. Er hatte es gebracht. Das war eine riesige Freude und 
Erleichterung.
➔ Große Runde zum Zielort. 3 Euro teurer 
als sonst.
➔ Wir sind seit vielen Jahren Kunden 
der Taxizentrale München und immer 
wieder dankbar für die freundliche 
und kompetente Bedienung durch Ihr 
Personal.
➔ Fahrer hat sich verfahren, weil er die 
Zieladresse falsch verstanden hatte. 
Kein EC-Kartengerät vorhanden. Das 
sollte heute Standard sein.
➔ Ein kluger, besonnener und hilfsbereiter 
Fahrer. Wirklich sehr gut.
➔ Pünktlich und freundlich und alle 
 Morgenstaus und Baustellen vermieden.
➔ Ich bat nicht zu klingeln. Kinder 
 aufzuwecken ist nervig.
➔ Alles wie es sein sollte, auch ohne 
 Zigarette. 
➔ Super netter Fahrer. Solche bräuchtet 
ihr mehr.
➔ Furchtbare Fahrerin. Fährt über Randstein weil Brille abgelegt.
➔ Quiztaxi durch München. Selten so 
viel gelernt und geschmunzelt auf einer 
Taxifahrt.
➔ Der hat sich nicht ausgekannt.
➔ Alles perfekt. Vielen Dank und einen 
schönen Abend.
➔ Trinkgeld trotz gegenteiliger Bitte auf 
Fahrpreis aufgeschlagen und Quittung 
nicht unterschrieben.
➔ Sehr zufrieden mit Freundlichkeit, 
Pünktlichkeit und Fahrstil.
➔ Taxi verraucht. Beim Einsteigen nicht 
geholfen, wie Tür aufhalten oder Gepäck 
übernehmen.
➔ Super Service. Kaum aufgelegt war das 
Taxi schon da. Fast zu früh.
➔ Fährt zu schnell, in der Mitte der zwei 
Spuren, ist abgelenkt durch Handy.
➔ Netter Fahrer und schnellstmögliche 
Strecke zum HBF. Konnte Zug erreichen. 
Vielen Dank.
➔ Keiner gekommen :-(
➔ Sehr schnelle Abwicklung und sehr 
freundlicher Fahrer. Danke.
➔ Der unhöflichste Fahrer seit 35 Jahren. 
Ein Rüpel !!!
➔ Professionelle positive Erledigung unseres Fahrwunsches. Jederzeit wieder.
➔ Taxifahrer war meine Rettung.
➔ Schrecklicher Fahrer.
➔ Sehr netter Fahrer, jedoch nicht vollständig ortkundig.
➔ Die Leute in der Zentrale sind blöd und 
lassen uns in der Kälte stehen.
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018

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Verkehrsunfallstatistik 2017
Das Polizeipräsidium München hat die Verkehrsunfallstatistik für 
das Jahr 2017 ver öffentlicht. Danach wurden 27 Menschen bei 
Unfällen getötet, davon 22 in der Stadt und fünf im Landkreis 
München: „Das ist ein Anstieg von 42,1 Prozent“, sagte Polizeivizepräsident Werner Feiler in einer Pressekonferenz. Von den Getöteten saßen acht in einem Auto, fünf waren mit Krafträdern unterwegs, weitere fünf mit dem Fahrrad und neun Fußgänger waren 
betroffen. Bei fünf der Fälle im Zuständigkeitsbereich der Münchner Polizei war Alkohol im Spiel. Insgesamt nahm die Zahl der 
 Alkoholunfälle im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent zu.
Den Anstieg der Alkoholfahrten sieht die Polizei ebenso kritisch 
wie einen weiteren zunehmenden Faktor für Unfälle: Ablenkung. 11.153 Kraftfahrer und 2.663 Radfahrer wurden in 2017 
wegen Nutzung eines mobilen Kommunikationsgerätes verwarnt 
oder angezeigt. Zusammengefasst gab es zu 53.229 Verkehrsunfälle im Raum München, eine Reduzierung um 2,8 % gegenüber 2016. Erfreulicherweise gingen knapp 70 % aller Unfälle 
mit Blechschäden aus und auch die Zahl verunfallter Senioren 
ist um 6,1 % auf 3.885 gesunken.
In Bayern gab es in 2017 weniger Verkehrstote und Verletzte, 
das ist die positive Botschaft der Verkehrsunfallstatistik. 
608 Menschen verloren nach Informationen des Innenministeriums bei Verkehrsunfällen ihr Leben, acht Verkehrstote weniger 
als 2016 (616). „Das ist die niedrigste Zahl der Verkehrstoten 
in Bayern seit Beginn der Unfallaufzeichnungen vor mehr als 
60 Jahren“, erklärte Bayerns Innen- und Verkehrsminister 
 Joachim Herrmann und ergänzte: "Einige außergewöhnlich 
schwere Verkehrsunfälle mit mehreren Toten waren mit ursächlich dafür, dass die Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr 
nicht noch deutlicher niedriger lag." 
Von den Verkehrstoten waren 73 Fußgänger (2016: 80), 70 
Radfahrer (2016: 68) und 123 Motorradfahrer (2016: 133). Die 
hohe Zahl der getöteten Motorradfahrer macht deutlich, dass 
die Maßnahmen zur Motorradsicherheit nochmals deutlich ver -
stärkt werden müssen, betonte der Minister: „Deshalb werden 
wir heuer die Motorradsicherheit in den Mittelpunkt unserer 
Verkehrs sicherheitsarbeit und zahlreicher Maßnahmen stellen.“ 
Verletzt wurden 69.659 Menschen in Bayern im letzten Jahr, 
ein Rückgang von 2.104 im Vergleich zum Vorjahr. Dabei 
 registrierte die Bayerische Polizei insgesamt 1,7 Prozent mehr 
Verkehrs unfälle als 2016 (398.100). Für diese Entwicklung 
hauptverantwortlich ist die Steigerung der Zahl der Wildunfälle 
um 5,5 Prozent auf 74.215 (2016: 70.314). Die Schulwegunfälle gingen um 4,2 Prozent auf 682 zurück. Nach zwei Jahren 
ohne tödlichen Schulwegunfall kam allerdings im letzten Jahr 
ein Kind auf dem Schulweg ums Leben. (FK)
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Benediktiner kloster Weihenstephan bei München gilt?
Bereits im Jahr 1040 erhielt das Kloster die Brau- und 
Schanklizenz. (BH)
istockphoto
istockphoto
MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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BVerwG-Urteil zu Dieselfahrverboten 
stößt bei Fuhrparkbetreibern auf 
Ablehnung
Die Dataforce Verlagsgesellschaft hat kurz 
nach dem Urteilsspruch des BVerwG in 
 einer Online-Blitzumfrage Fuhrparkleiter, 
Firmenwagenfahrer und weitere Interessier -
te befragt, wie sie das Urteil einschätzen 
und welche Konsequenzen sie erwarten. 
Fast drei Viertel der Umfrageteilnehmer bewertete den Urteilsspruch negativ, darunter 
43 Prozent als „gar nicht gut“ und 29 Prozent als „weniger gut“. Nur 12 Prozent 
 begrüßten das Urteil als „sehr gut“. 
Bei den erwarteten Auswirkungen des 
 Urteils stehen Dieselfahrverbote an erster 
Stelle, was dafür spricht, dass infolge des 
Urteils die Nachfrage nach gebrauchten 
Euro 5 und älteren Dieselfahrzeugen weiter 
einbricht. So erwarten 70 Prozent der Befragten, dass einige Städte nun Einschränkungen verhängen werden. Auch hier gibt 
es wieder Unterschiede zwischen den Gruppen. Möglicherweise erwarten deswegen 
mehr Fuhrparkleiter Fahrverbote, weil sie 
diese als Bedrohung empfinden, wohingegen die Befragten ohne Bezug zur Autoindustrie Fahrverbote begrüßen würden, 
aber befürchten, dass sie von der Politik 
trotz des Urteils nicht umgesetzt werden.
Dicht gefolgt von den Fahrverboten rechnen 69 Prozent mit einen „Rückgang von 
Neuzulassungen bei Dieselfahrzeugen“. Hier 
gibt es kaum Unterschiede zwischen den 
einzelnen Gruppen. Mit 44 Prozent rechnet 
außerdem immerhin knapp die Hälfte der 
Teilnehmenden damit, dass infolge des Ur -
teils private oder Flottenfahrzeuge ausgetauscht werden. Weniger als 26 Prozent sehen durch das Urteil als Auslöser für einen 
„Umstieg auf umweltfreundliche Technologien“. Eine mögliche Erklärung für dieses 
Abstimmungsverhalten ist, dass eher ein 
Wechsel von Diesel zu Benzin als zu alter -
nativen Antrieben erwartet wird und die 
Teilnehmer den Ottomotor nicht als umweltfreundliche Alternative zum Diesel 
 sehen.
Werden durch das Urteil mehr Menschen 
auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen? 
Zu dieser Frage waren die Umfrageteilnehmer insgesamt skeptisch, wenngleich es 
hier die größten Unterschiede zwischen 
den Gruppen gab. Nur 7 Prozent der Fuhr -
parkleiter und genau einer der 18 an der 
Umfrage teilnehmenden Mitarbeiter aus der 
Automobilindustrie halten dies für realistisch. Im Gegensatz dazu erwarten immer -
hin 23 Prozent der Befragten, die keinen 
Bezug zur Autoindustrie haben, eine ver -
stärkte Nutzung von Bus und Bahn.
(Quelle: Dataforce Verlagsgesellschaft für 
Business Informationen mbH)
Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) zum Urteil des 
BVerWG
Bezüglich des Urteils, das Fahrverbote für 
Dieselautos zur Luftreinhaltung erlaubt, 
verwies bdo-Präsident Karl Hülsmann auf 
die Bedeutung des Busverkehrs für die Reduzierung von Emissionen: „Busse tragen 
als öffentliches Verkehrsmittel entscheidend dazu bei, die Zahl der Pkw – und damit auch die Menge der Abgase – in den 
Innenstädten zu reduzieren. Lediglich vier 
Prozent der Stickoxid-Emissionen sind auf 
Busse zurückzuführen. Busse sind daher 
mit Blick auf die Abgasbelastung durch den 
Verkehrssektor eben gerade nicht Teil des 
Problems, sondern ausdrücklich Teil der 
 Lösung. Wir appellieren heute an Entscheidungsträger, die wichtige Rolle des öffentlichen Verkehrs mit Bussen anzuerkennen 
und sie von etwaigen Fahrverboten auszunehmen. Wir brauchen jetzt eine Stärkung 
des Busverkehrs. Insbesondere ein Ausbau 
der Angebote für Pendler im weiteren Umfeld von Städten ist wichtig, da mit diesen 
Berufstätige in die Lage versetzt werden, 
nicht mehr mit ihrem Privatwagen ins Zentrum fahren zu müssen. Das wäre ein großer 
Fortschritt für die Stadtluft – und damit 
auch gut für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger.“
(Quelle: www.omnibusrevue.de)
Daimler will als Erster Robotaxis 
anbieten
Die Meldung ist ein Paukenschlag. Daimler 
will im Rennen um den ersten kommerziellen Einsatz von Robotaxis gemeinsam mit 
Bosch seine Fahrzeuge schneller als die 
Google-Schwester Waymo auf die Straße 
bringen. „Die Kooperation mit Bosch läuft 
sehr gut. Wer übliche Produktentstehungszeiten kennt, weiß, dass die Einführung 
entsprechender Systeme in greifbare Nähe 
rückt“, sagte Daimler-Strategiechef Wilko 
Stark.
„Bereits in den kommenden Monaten wer -
den erste Testfahrzeuge auf den Straßen 
zu sehen sein“, verkündete Bosch-Chef 
Volkmar Denner mit Blick auf die Kooperation mit Daimler. „Wir werden neben hoch 
automatisierten Fahrzeugen mit Level 3 
auch vollautomatisierte Fahrzeuge – also 
Level 4/5 – in absehbarer Zeit auf die 
 Straße bringen“, betonte der Daimler- 
Strategiechef. Anfang des nächsten Jahr -
zehnts soll der reguläre Betrieb starten. 
Das Daimler-Angebot sei als integriertes 
System von Anfang an als Robotaxi konzi-
 
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018

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piert, nach Informationen der Automobilwoche handelt es sich dabei um die V-Klasse. „Der große Unterschied zu anderen 
Wettbewerbern ist, dass wir unser Fahrzeug 
von Anfang an als Robotaxi konzipieren 
und nicht das Technik-Kit auf ein Serienfahrzeug aufsetzen. Wir werden keine 
 Bastellösung haben“, betonte Stark und 
 ergänzte, man wolle so schnell wie möglich 
Mobilitätsdienste mit eigenen Robotaxis 
anbieten.
Am autonomen Fahrzeug versuchen sich 
viele. Aber: Nichts wird so heiß gegessen, 
wie es gekocht wird. Zunächst geht es um 
die Technologie. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind bei weitem noch nicht 
so weit. Da gehen nach Expertenmeinung 
noch etliche Jahre ins Land. Was aber viel 
schwerer wiegt – der Service fehlt ohne 
Fahrer oder Fahrerin: Das Auto allein ver -
staut kein Rollstühle, trägt keine Koffer, 
holt niemanden von der Dialyse ab, gibt 
keine Ausgehtipps, empfiehlt keine Restaurants, kennt keine kurzfristigen Staus und, 
und, und. 
Kurzum: Der Service wird entscheiden. Und 
da ist der Mensch immer noch der Maschine 
überlegen. Auch in technischer Hinsicht 
sind noch lange nicht alle Probleme gelöst. 
Am 18. März 2018 ist der erste Mensch 
durch ein selbstfahrendes Auto ums Leben 
gekommen. Ein Roboterwagen des Fahr -
dienst-Vermittlers Uber erfasste eine Fußgängerin in Tempe (Arizona), die die Straße überquerte. Die 49-jährige starb im 
Krankenhaus. „Der Unfall zeigt, dass die 
Technologie noch weit davon entfernt sei, 
sicher für Passagiere, Fußgänger und andere Fahrer zu sein“, warnte US-Senator 
Richard Blumenthal. 
(Quelle: BZP)
Grimaldi-Studie
Im Auftrag der europäischen Kommission 
befasste sich das Grimaldi-Institut 
 intensiv mit dem europäischen Markt in 
Bezug auf Taxis, Mietwagen mit Fahrer, 
sowie den zu dieser Zeit existierenden 
Sharing-Diensten.
Die Studie stellt zunächst den Status quo 
der gesetzlichen Lage aller Mitgliedsstaaten bezüglich des Personenbeförderungsmarktes zusammen. Auch werden vergangene Regulierungen oder Liberalisierungen 
und deren Folgen berücksichtigt. Des Weiteren erarbeitete die Studie mehrere Tabellen hinsichtlich der Marktlage, Anzahl von 
Fahrern, verfügbaren Wagen und Sharing- 
Diensten. Die Marktanalyse befasst sich mit 
der Nachfrage an Taxis und Mietwagen mit 
Fahrern.
Sie geht der Frage nach, wie viele sich für 
welches Mittel entscheiden und warum. Auf 
Grundlage aller Statistiken und Daten, gibt 
die Studie eine abschließende Empfehlung. 
Diese gleicht im Kern den Empfehlungen 
der nationalen Monopolkommissionen, 
 welche zu weiten Teilen auch als Quellen 
angegeben werden. 
Die Studie kommt zum Schluss, dass der 
Taxi-Markt europaweit strengen Regulierungen unterworfen ist, die über die Grenzen hinweg das Ziel verfolgen, den ÖPNV 
sicher und qualitativ hochwertig zu gestalten. Abseits dieser Daseinsversorgung 
erkennt das Institut an, dass das Angebot 
und die Nachfrage alternativer Personenbeförderung im Bestellmarkt gewachsen 
sind. Auf Grundlage dieser Daten wird 
eine Lockerung der Marktzugangsbeschränkungen empfohlen. Im quantitativen Bereich sollen die Behörden von der 
Praxis absoluter Zahlen wegrücken und 
 Lizenzvergabebeschränkungen lockern. 
Diese blockierten möglichen Wettbewerb 
und die damit einhergehenden Besserungen des Marktes durch Konkurrenz. 
 Darüber hinaus fördern die hohen Kosten 
einer Prüfung den Wechsel angehender 
Fahrer hin zu Mietwagenkonzepten. 
Hier müsse dringend die Sicherheit und 
Qualität erhöht werden.
Die Rückkehrpflicht für Mietwagen und die 
klare Trennung dieser zu Taxis sei schwer 
zu rechtfertigen. Ein langsamer aber steter 
Schwund dieser Grenze sei wünschenswert. 
Rückkehrpflichten führten zu unnötigem 
Verkehr. Die Studie wünscht im ersten 
Schritt eine Erleichterung für Fahrer vom 
Taxi zum Mietwagen zu wechseln. Die 
 qualitativen Zugangsbeschränkungen 
 werden durchaus als notwendig erachtet. 
Umfang, Kosten und Länge der Prüfung 
sollten in manchen Ländern überdacht 
 werden (nicht DE).
Tarifstrukturen sind grundsätzlich positiv. 
Eine Obergrenze wird als notwendig erachtet, nach unten hin solle Preiswettkampf 
jedoch erlaubt sein. Besonderes Augenmerk wird noch auf die Informations- 
Asymmetrien gelegt. Zukünftig solle vor 
Antritt einer Fahrt der Kunde den Preis der 
Beförderung kennen. Auch Name, Bild, 
Kennzeichen und Rating des Fahrers müssten zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen zur Grimaldi- 
Studie und eine vom Deutschen Taxi- und 
Mietwagengewerbe abgegebene Betrachtung und Kritik finden Landesverbandsmitglieder auf unserer Internetseite 
www.taxi-bayern.de
(Quelle: BZP)
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MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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Die Au geographisch
Der heutige Münchner Stadtteil Au er -
scheint erstmals im Jahr 1340 in einem 
Dokument, und zwar als Awe ze Gyesingen. 
Nachdem Awe – im heutigen Deutsch Au – 
Land am Wasser bedeutet, war es also das 
Land am Wasser bei Giesing. Tatsächlich 
wurde dieses Land vom Wasser der damals 
noch ungebändigt dahinfließenden Isar geprägt, wie die sprechenden Straßennamen 
Birkenau, Obere und Untere Weidenstraße 
(alle aus dem Jahr 1856) zeigen. Sie erinnern an zwei Baumarten, die bevorzugt in 
Feuchtgebieten gedeihen. Die urkundliche 
Nennung der Au fällt zeitlich zusammen 
mit dem Aushub des Auer Mühlbaches, der 
über ein Netz von Nebenbächen Mühlen, 
Sägewerke und Färbereien mit Wasser und 
Energie versorgte, aber auch Abfälle aller 
Art entsorgte und sonstigen Zwecken diente. Folgende drei heute noch bestehende 
Straßennamen seien in diesem Zusammenhang genannt: Am Feuerbächl und Entenbachstraße (beide von 1857) sowie die 
Kühbachstraße von 1876. Erst seit Mitte 
des 19. Jahrhunderts wurde die Isar in 
Dämmen kanalisiert und damit die Ufer -
bereiche entwässert, so wie wir es heute 
kennen, und damit konnte schließlich die 
großstädtische Bebauung beginnen. Und 
damit hängt die Eingemeindung der Au 
nach München im Jahr 1854 zusammen. 
Die Au politisch
Im Jahr 1808 fand die Stadterhebung mit 
der amtlichen Bezeichnung Vor-Stadt Au 
statt. Die Au lag demnach vor, also außer -
halb der mittelalterlichen Stadtbefestigungen der Haupt- und Residenzstadt München, war aber in wirtschaftlicher Hinsicht 
für München unverzichtbar. Ihre zumeist 
ärmliche Bewohnerschaft arbeitete mehr -
heitlich in niederen Tätigkeiten in der 
Stadt, durfte aber erst am Morgen die Stadt 
über deren Tore, in diesem Fall das Isartor, 
betreten und musste dieselbe abends auf 
demselben Weg wieder verlassen, denn die 
allermeisten Auer besaßen nicht die Bür -
gerschaft, für die sie teuer hätten bezahlen 
müssen, aber nicht konnten. Auf der einen 
Seite konnten sie sich das auch gar nicht 
leisten, auf der anderen Seite waren die 
Städter darüber nicht unglücklich, dass die 
zumeist mittellosen Vorstädter nicht dauer -
haft in München wohnten und dadurch 
eventuelle Unterstützungskosten verur -
sachten. Aber immerhin unterhielt die nunmehrige Vorstadt ein eigenes Bürgermilitär, 
das sich wichtig Nationalgarde der Vorstadt 
Au nannte. Zu jeder Stadt gehört natürlich 
auch ein Wappen. Die königliche Regierung 
verlieh ein solches anno 1808 an die Au: 
In Blau auf grünem Dreiberg mit drei silbernen Lilien mit grünem Stiel und Blättern. Das Wappen steht für das zur Au 
 gehörige und bereits 1803 aufgehobene 
Kloster Lilienberg (Straße Am Lilienberg, 
Zeit der Benennung unbekannt). Im Jahr 
1818 wurde das Königreich Bayern in Gemeinden eingeteilt. Hierbei entstand gemeinsam mit Untergiesing die Gemeinde 
Au, deren erhalten gebliebener Ortskern als 
Herbergenviertel nördlich des heutigen 
Maria hilfplatzes liegt. Hier kann man heute 
noch die damaligen Lebens- und Wohnbedin gungen nachempfinden. Die Au wurde 
zusammen mit Giesing und Haidhausen am 
1. Oktober 1854 nach München eingemeindet, womit die Ausdehnung Münchens 
in die Gebiete östlich der Isar begann. 
Heute bilden die Au und Haidhausen den 
5. Stadtbezirk. 
Jede Geschichte hat ihre Vorgeschichte, so auch die der Auer Dult. Man muss hier aber thematisch etwas ausholen, 
um ein Gesamtbild des Stadtteiles allgemein und der Veranstaltung im Besonderen zu erhalten.
➔ DIE AUER DULT 
Münchens schönster Jahrmarkt
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
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Die Mariahilfkirche
Die Geschichte der Mariahilfkirche geht 
 zurück bis ins Jahr 1463. Damals wurde an 
der Westseite des heutigen Mariahilfplatzes 
vom Isar-Hochwasser ein Kreuz angeschwemmt und zur Erinnerung daran eine 
kleine Kreuzkapelle errichtet. Die Bevölkerung in der Au nahm im Laufe der Zeit 
stark zu, so dass man bereits 1621 am 
 Südende, dem heutigen Standort des Landratsamtes, eine zweite, größere Kirche er -
richtete. Sie büßte allerdings 1799 ihre 
Würde als Pfarrkirche ein und ihr Inventar 
wurde verschleudert und gestohlen. Seit 
dem Jahr 1804 diente die ehemalige Kirche 
als Lagerhaus und wurde schließlich 1901 
abgerissen. Eine dritte Kirche entstand 
zwischen 1632 und 1639 und wurde Heimat 
einer Marienstatue, zu der viele Menschen 
wallfahrteten, um von der Muttergottes 
Hilfe in misslichen Lebenslagen zu erbitten. So entstand der Name Mariahilf. Doch 
auch diese dritte Kirche in der Au erwies 
sich bald angesichts der wachsenden Bevölkerung als zu klein. Die Gebäude der Au 
gruppierten sich um einen 22.000 Quadratmeter großen, quadratischen Platz, der als 
Waren- und Viehmarkt der Gebiete östlich 
der Isar diente. In seiner Mitte stand die 
Mariahilf-Kirche, weshalb er Mariahilfplatz 
hieß. Die heutige, neugotische Mariahilf-Kirche entstand zwischen 1831 und 
1839 nach Plänen des Architekten Joseph 
Ohlmüller. Nach ihrer Einweihung durch 
den Münchner Erzbischof Lothar von 
Gebsattel wurde die alte Kirche im Jahr 
1840 abgerissen. Durch die Luftangriffe 
während des Zweiten Weltkrieges erlitt die 
Kirche Mariahilf 1943 und 1944 sehr starke 
Schäden. Das neue Gebäude im alten Stil 
konnte 1953 fertig gestellt werden, aber 
erst im Jahr 1993 waren alle Schäden endgültig behoben.
Die Straßennamen
Viele der heutigen Straßennamen in der 
unmittelbaren Umgebung des Mariahilfplatzes spiegeln die Vergangenheit der Gegend 
wider. Im Rahmen der Eingemeindung 1854 
übernahm die Stadt München etwas verspätet im Jahr 1857 folgende Benennungen: 
Mariahilfplatz, Entenbachstraße sowie den 
Fischerweg nach den dort am Auer Mühlbach Tätigen, außerdem Am Neudeck nach 
einem dortigen Jagdschloss, von wo der 
Adel die in der damaligen Wildnis reichlich 
vorhandenen Tiere zu erlegen suchte. Der 
Bereiteranger erinnert an die Pferde, die 
dort eingeritten wurden. Das Herbergsvier -
tel, das bislang ohne Straßennamen auskam, erhielt 1857 die Sammtstraße, benannt nach den örtlichen Färbern von Samt 
und anderen Textilien. Außerdem Am Herr -
gottseck nach den zahlreichen Kreuzen an 
den ärmlichen Häusern, von deren Anbringung sich die Bewohnerschaft eine bessere 
Zukunft versprach, im Allgemeinen natür -
lich vergebens. Ebenfalls 1857 wurde von 
München die Falkenstraße übernommen, 
benannt nach der Falkenjagd, die vom 
Jagdschloss Neudeck aus betrieben wurde. 
Im Verlauf der christlichen Kreuzzüge des 
12. und 13. Jahrhunderts in den Nahen Osten gegen die Moslime hatte man bei den 
Arabern Geschmack an diesem Zeitvertreib 
gefunden. Im 19. Jahrhundert nun erachtete man es als geistreich oder lustig oder 
was auch immer, sinnlose, aber thematisch 
verwandte, benachbarte Straßenbenennun-
Formenreich
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MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

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gen zu erfinden. Zwei Beispiele sind die 
Hirten- und Lämmerstraße (jeweils aus der 
Zeit um 1850) am Hauptbahnhof oder die 
dortigen Salz- und Pfefferstraße, beide aus 
dem Jahr 1876. Die Salzstraße war nach 
den Salzspeichern am heutigen Starnberger 
Flügelbahnhof benannt und erhielt nach 
deren Abbruch 1890 den Namen Arnulfstraße. Geblieben ist uns aber bis heute die 
Pfefferstraße. Doch zurück in die Au: Die 
Falkenstraße lag nicht weit weg von der 
Entenbachstraße und gab hiermit außer -
dem den Anlass für die Taubenstraße von 
1877 und gleich auch noch die Schwalbenstraße von 1905, zwei der bevorzugten 
 Opfer der benachbarten Falken. Nach der 
Eingemeindung mussten 1857 zwei Straßen 
umbenannt werden, weil sie bereits in 
München vorhanden waren. Es war dies die 
Theresienstraße, die ihre neue Bezeichnung 
Ohlmüllerstraße erhielt nach dem Architek -
ten Daniel O. (1791–1839), nach dessen 
Plänen die Mariahilfkirche erbaut wurde. 
Und die Kreuzstraße, benannt nach dem 
besagten angeschwemmten Kreuz aus dem 
15. Jahrhundert. Aus ihr wurde die Lilienstraße nach dem 1803 aufgelösten Kloster. 
Später kamen noch hinzu die Mariahilfstraße von 1872, die Gebsattelstraße 
(1896) nach dem Münchner Bischof Lothar 
von G. (1761–1846) sowie die Schweiger -
straße (1898) nach der Schauspielerfamilie 
S., die unter anderem an einem Theater 
an der Lilienstraße ihr Bestes gegeben hatten. Wie so oft zeigt sich auch hier, dass 
Straßennamen häufig das Gedächtnis der 
Stadt sind.
Die Dult
Die erste Münchner Dult, die Jakobi-Dult, 
wurde im Jahr 1310 auf dem Weiten Anger, 
dem späteren Heumarkt und seit 1886 dem 
heutigen Sankt-Jakobs-Platz veranstaltet, 
und zwar am 25. Juli, dem Namenstag des 
Heiligen Jakob. Diese Fixierung auf religiöse Feiertage war den beschwerlichen Ver -
kehrsbedingungen des Mittelalters geschuldet. Die Händler mussten sich rechtzeitig 
auf den Weg machen, um am festgelegten 
Feiertag am Ziel ankommen zu können. Im 
Fall der Jakobi-Dult erinnert heute noch 
die uralte Bezeichnung Dultstraße von vor 
1490 an diese Verkaufsmesse aus lang ver -
gangenen Tagen. Das Wort Dult steht für 
den Begriff Markt bei einer Kirche und der 
Begriff Jahrmarkt erinnert an die mittelalterliche Praxis nicht nur in München, 
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dass jedes Jahr am selben Tag die Messe 
an einem bestimmten Tag begann. Der 
 Begriff Messe wiederum zeigt, dass diese 
Veranstaltungen mit einer Messe in der Kir -
che begannen. Während des Festes wurden 
rund um eine Kirche Waren zum Verkauf angeboten. Im Verlauf der Zeit änderten die 
Dulten ihre Bedeutung. Aus dem kirchlich 
geprägten Ereignis wurde zunehmend ein 
Markt mit Verkaufsständen und Jahrmarkt- 
Attraktionen. Das Marktgeschehen in 
 München nahm ständig zu und dehnte sich 
immer weiter aus, so dass der Jahrmarkt 
im Jahr 1792 in die Kaufinger- und Neuhauser Straße verlegt wurde. Diese breite 
Ost-West-Durchgangsstraße erwies sich 
aber ebenfalls schnell als zu klein. 
Die Auer Dult
Kurfürst Karl Theodor (1724–1799, die 
Karl-Theodor-Straße von 1893 ist nicht 
ihm, sondern dem Augenarzt Karl Theodor, 
Herzog in Bayern, 1839–1910, gewidmet) 
verlieh daher 1796 der erst seit 1854 zu 
München gehörigen Vor-Stadt Au das 
Recht, zweimal jährlich eine Dult abzuhalten, weil sich dort mit dem Mariahilfplatz 
ein geeignetes, großes Grundstück befand. 
Diese Dulten fanden am besagten Jakobs- 
Tag, dem 25. Juli, sowie an Kirchweih, dem 
dritten Sonntag im Oktober, statt. Die damalige Entwicklung eines Messestandortes 
verlief ganz ähnlich wie heute: Ein zunehmend einengender Standort musste aufgegeben und ins Umland ausgesiedelt wer -
den. Um die Überlastung weiterhin zu 
verringern, vermehrte und spezialisierte 
man die Messetermine. Bis 1904 fand die 
Auer Dult zweimal pro Jahr statt: als Jakobi-Dult Ende Juli bis Anfang August und 
als Kirchweih-Dult in der zweiten Oktober -
hälfte. Seit 1905 gibt es noch eine dritte 
Dult, die Mai-Dult von Ende April bis Anfang Mai. Seitdem sind die Dulten alljähr -
lich außer während der Kriegs- und Nachkriegsjahre 1943 bis 1946 abgehalten 
worden, wobei jede Dult neun Tage dauert.
Heute
Die heutigen Auer Dulten in ihrer Gesamtheit gelten als der größte Geschirrmarkt 
Europas und sogar als die bekanntesten 
Dulten überhaupt. Auf alle Fälle besuchen 
jedes Jahr fast 300.000 Menschen den Mariahilfplatz, um an den rund 300 Ständen 
das fast unübersehbare Angebot an fabrik -
neuen wie auch gebrauchten, oft sogar 
 antiquarischen Haushaltswaren zu begutachten und zu kaufen. Außerdem werden 
Naturheilmittel, Gebrauchsgegenstände 
 aller Art, alte Bücher, Landkarten, Bilder 
und Möbel angeboten. Auch Kleidung 
 gehört zum Sortiment. Ähnlich einem 
 orientalischen Bazar, sind die Stände mit 
ähnlichem Angebot in eigenen Straßen 
 angeordnet, etwa in der Antiquitätenstraße. Neben dem Markttreiben gehört 
 natürlich auch eine vielfältige Gastronomie 
zum abgerundeten Gesamtbild der Auer 
Dult. Außerdem finden sich kleine, familienfreundliche Fahrgeschäfte wie ein Kinderkarussell und ein kleines Riesenrad, also 
eher ein Zwergenrad, eine Schiffsschaukel 
und andere Unterhaltungen auf dem Mariahilfplatz. Zusammen mit dem Bierzelt und 
dessen Biergarten ist die Auer Dult als 
 typisch Münchner Traditionsveranstaltung 
eine ruhige und überschaubare Alternative 
zum Oktober- und Frühlingsfest auf der 
Theresienwiese. Heuer finden die Mai-Dult 
vom 28. April bis zum 6. Mai, die Jakobi- 
Dult vom 28. Juli bis zum 5. August und 
die Kirchweih-Dult vom 20. Oktober bis 
zum 28. Oktober statt. (BW)
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INTERVIEW
TAXIKURIER: Die Auer Dult ist untrennbar mit der Mariahilfkirche 
verbunden. Wie lange gehören Sie schon dem Pfarrgemeinderat 
an und woher rührt Ihre enge Beziehung zur Gemeinde der Mariahilfkirche?
ALFRED HUBER: Ich bin in die Gemeinde hineingeboren worden 
und seit 1998 im Pfarrgemeinderat; seit 2002 dessen Vorsitzender. 
Die Beziehung entstand schon im Kleinkindalter, geprägt durch das 
Glaubensvorbild vor allem der Großmutter und des Onkels.
TAXIKURIER: Welche Bedeutung hat die Auer Dult für Ihre 
 Kirchengemeinde?
ALFRED HUBER: Die Dult war von Ihrer Entstehung her ein 
 Kirchenfest und ist deshalb auch heute noch fester Bestandteil 
des Kirchenjahres. Wir haben auch zu jeder der drei Dulten 
 thematische Ausstellungen im Seitenraum des Haupteingangs. 
Unter dem Turm betreibt die Pfarrei durch Ehrenamtliche einen 
kleinen Verkaufsstand. Dort sind auch die Berechtigungskarten 
zur kostenlosen Turmführung erhältlich. An jedem Werktag während der Dulten wird um 12 Uhr eine kurze Meditation und um 
15 Uhr ein 20-minütiges Orgelkonzert angeboten. Außerdem 
kommen sehr viele Dultbesucher in unsere Kirche, um vor dem 
Gnadenbild der Auer Madonna Opferkerzen aufzustellen.
TAXIKURIER: Wenn um die Mariahilfkirche Dult ist, kommt es 
 sicher auch zu erheblichen Einschränkungen für Gottesdienstbesucher. Wie gehen Sie damit um, wenn während der Gottesdienste der Lärmpegel vor dem Gotteshaus steigt?
ALFRED HUBER: Die Beeinträchtigungen halten sich in Grenzen. 
Mit den Schaustellern ist vereinbart, dass die Musik am Sonntag 
erst um 11 Uhr einsetzt. Wir haben ganz bewusst während der 
Dulten unser Hauptportal ganztägig offen.
TAXIKURIER: Wie viele Besucher nehmen das Angebot einer 
Turmbesteigung an?
ALFRED HUBER: Die während der Dulten angebotenen stündlichen Turm- und Carillonführungen sind aus versicherungsrechtlichen Gründen auf jeweils 12 Personen (und Kinder erst ab 
10 Jahren) beschränkt und daher fast immer ausgebucht. Pro 
Jahr begrüßen wir ca. 1.500 Besucher zu diesen Führungen.
TAXIKURIER: Können auch Kirchenführungen in Anspruch 
 genommen werden?
ALFRED HUBER: Kirchenführung ist bei jeder der drei Dulten 
täglich um 15 Uhr, sonst nach vorheriger Vereinbarung. Dieses 
Angebot nehmen im Jahr etwa 400 Münchner und deren Gäste 
wahr.
Wir bedanken uns bei Alfred Huber für das interessante Gespräch. 
(BH)
➔ ALFRED HUBER
Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der Pfarrgemeinde 
Mariahilf, Herr Alfred Huber, hat eine enge Bindung zur Auer 
Dult. Wir sprachen mit ihm über die Beziehung der Kirchengemeinde zum Volksfest rund um die Mariahilfkirche.
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INTERVIEW
TAXIKURIER: Herr Schmid, bei vielen weckt der Besuch der Auer 
Dult Erinnerungen an die Kindheit. Woran denken Sie gerne zurück, wenn Sie mit Ihrer Familie die Auer Dult besuchen und was 
gefällt Ihnen dort besonders gut?
JOSEF SCHMID: Ich denke gerne an den ersten Besuch mit meinen 
Kindern auf der Dult zurück. Ihnen, aber auch meiner Frau und 
mir hat insbesondere das Herumstöbern bei den Antiquitäten- 
Händlern und Trödlern gefallen, weil den alten und gebrauchten 
Sachen immer ein gewisser Mantel der Geschichte anhängt.
TAXIKURIER: Welche Änderungen und neue Attraktionen 
 erwarten den Besucher auf der Auer Maidult 2018?
JOSEF SCHMID: Die Auer Dult ist vor allem eine Traditionsver -
anstaltung. Wer hier nach neuen Hightech-Attraktionen sucht, 
sucht auf der Dult vergeblich. Schiffschaukel, Kettenflieger, 
 Russenrad und Autoskooter sind gesetzt, weil die Besucher diese 
traditionellen Attraktionen lieben. Neuheiten gibt es zwar auch 
immer wieder, aber eher im Bereich der Händler in der Neuheitengasse. Das Beste ist sowieso sich über die Dult treiben zu 
 lassen und auf Entdeckungsreise zu gehen.
TAXIKURIER: Wie viele Schausteller und Marktkaufleute bewer -
ben sich um einen Platz auf der Auer Dult und nach welchen 
 Kriterien werden diese ausgewählt?
JOSEF SCHMID: Bei uns gehen für jede Dult 500 bis 600 Bewer -
bungen ein. Dabei stehen insgesamt ungefähr 300 Standplätze 
zur Verfügung. Die Auswahl der Beschicker – also der Marktkaufleute und Schausteller – erfolgt nach Kriterienkatalog und 
einem Punktesystem. Dabei werden unter anderem Kriterien wie 
Zuverlässig keit des Bewerbers, Optik und Ausstattung der Stände, 
das Warenangebot oder die Ökologie abgefragt. Der Bewerber mit 
der höchsten Punktzahl in seiner Sparte, zum Beispiel „Wurstbratereien“ oder „Warenverkauf“ bekommt dann eine Zulassung.
TAXIKURIER: Erfordern die zahlreichen Besucher der drei Dulten 
auch ein Verkehrs- und Parkplatzkonzept, oder ist die Anzahl 
 derer, die mit dem Auto anfahren, verschwindend gering?
JOSEF SCHMID: Da die Auer Dult am Mariahilfplatz in einem 
 normalen Anwohnerparkgebiet veranstaltet wird, sind keine 
 Parkplätze vorhanden. Wir wissen aus Erhebungen, dass knapp 
zwei Drittel unserer Besucherinnen und Besucher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Dult kommen. Mit Bus und Tram ist 
die Dult auch sehr gut an den ÖPNV angebunden. Zudem befinden sich vor dem nördlichen Eingang zur Dult am Mariahilfplatz 
sowie südlich in der Ohlmüllerstraße zwei Taxistandplätze.
TAXIKURIER: Wie sieht das Sicherheitskonzept aus und welche 
Auswirkungen hat dieses für die Besucher?
JOSEF SCHMID: Wir haben einen Ordnungsdienst, der auf dem Gelände präsent ist. Die Polizei ist mit einem Streifendienst vor Ort und 
jederzeit ansprechbar. Und für medizinische Notfälle gibt es eine Sanitätsstation. Wir wollen den Besuchern ein Gefühl der Sicherheit geben, aber sie beim Bummeln über die Auer Dult nicht einschränken.
Wir danken Herrn Bürgermeister Josef Schmid für das Gespräch. (BH)
➔ JOSEF SCHMID 
Neben dem größten Volksfest der Welt, dem Oktoberfest, gibt es in München auch eine ganze Reihe kleinerer Festivitäten, 
wie z. B. das Frühlingsfest oder die drei Auer Dulten. All diese Feste stehen unter der Regie des Referates für Arbeit 
und Wirtschaft. Der Chef dieses Referates, Bürgermeister Josef Schmid (CSU), ist damit auch der verant wortliche Leiter der 
Münchner Volksfeste. In einem Gespräch über die Auer Dult stand Josef Schmid dem TAXIKURIER Rede und Antwort.
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WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Altstadt – Mann in Gewahrsam setzt Zelle unter Wasser 
und beleidigt Polizeibeamte
Am Samstag, 03.03.2018, gegen 07 .20 Uhr, befand sich ein 
19-jähriger Münchner am Maximiliansplatz. Dort schlug er einen 
41-jährigen Taxifahrer und beschädigte dessen Taxi. Durch die 
 verständigte Polizei wurden vor Ort die Anzeigen aufgenommen. 
Da sich der 19-Jährige sehr aggressiv verhielt, wurde er zur Unter -
bindung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und zur 
 Polizeiinspektion 11 (Altstadt) gebracht. Die dortige Zelle über -
schwemmte der 19-Jährige mit Wasser aus der Toilette. Außerdem 
betätigte er permanent den Alarmknopf der Zelle. Aus diesen Gründen sollte er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München zugeführt werden. Beim Verbringen des 19-Jährigen zum Streifenwagen 
beleidigte er fortwährend die eingesetzten Polizeibeamten. Während der Fahrt versuchte der 19-Jährige außerdem einen 30-jährigen Polizeibeamten in den Finger zu beißen. Der Polizeibeamte 
konnte seine Hand noch rechtzeitig wegziehen und wurde durch 
den Vorfall nicht verletzt. Der 19-Jährige konnte ohne weitere 
 Vorfälle zur Haftanstalt gebracht werden.
Sendling – Festnahme nach Raub auf Taxifahrer
Am Freitagabend, 02.03.2018, gegen 20.30 Uhr ließ sich ein 
38-jähriger Rumäne mit einem Taxi in die Boschetsrieder Straße 
im Stadtteil Sendling fahren. Als der 43-Jährige Taxifahrer das 
Fahrgeld in Höhe von 16,10 Euro verlangte, versetzte der Täter 
dem Taxifahrer einen Faustschlag ins Gesicht und flüchtete ohne 
zu bezahlen aus dem Fahrzeug. Der Taxifahrer, der durch den 
Faustschlag eine deutliche Schwellung im Gesicht erlitten hatte, 
verständigte die Polizei und verfolgte den Flüchtenden. Zivilen 
 Beamten der Polizeiinspektion 29 gelang die Festnahme des Rumänen noch in unmittelbarer Tatortnähe. Auf der Polizeiinspektion 
stellte sich bei den folgenden Ermittlungen heraus, dass gegen 
den wohnsitzlosen 38-Jährigen ein Haftbefehl bestand, weshalb er 
in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht wurde.
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen. (TK)
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018

Seite 21

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➔ GEWINNER RÄTSEL TEIL 3
PREISAUSSCHREIBEN (APRIL-AUSGABE)
Bei der Auflösung in der letzten Ausgabe des TAXIKURIER war bei 
Frage 9 eine falsche Lösung angegeben. Anstatt A, B und D hätte 
an dieser Stelle A, C und D stehen müssen. Selbstverständlich 
wurden die richtigen Lösungen für die Verlosung gewertet.
Nachfolgend die Auflösung für den dritten Teil:
➔ Frage 11: 80466 bzw. 80337 (Kreisverwaltungsreferat)
➔ Frage 12: Taxischein
➔ Frage 13: 1559 (Adam Ries)
➔ Frage 14: 14 Uhr (2. Satz einen Buchstaben auslassen, 
3. Satz zwei Buchstaben auslassen usw.)
➔ Frage 15: 90 Linden (Obelisk im Luitpoldpark)
Die Gewinner der Monatspreise für die April-Ausgabe:
➔ Die Jahresvermittlungsgebühr bei der Taxi-München eG 
gewann Herr Reinhard Neumann.
➔ 1 x zwei Eintrittskarten VIP Business Seats Gold Allianz- 
Arena, gestiftet von der SIGNAL IDUNA Gruppe, im Wert von 
1.000 Euro brutto gewann Herr Uwe Hornauer.
➔ Ein HALE Taxameter MCT-06, gestiftet von der HALE 
electronic GmbH, im Wert von 458,15 Euro brutto erhält 
Herr Marino Bartoli.
➔ Jeweils einen Biergartenguide 2018 mit 43 Freibier- 
Gutscheinen erhalten Herr Martin Brunnhuber und 
Herr Thomas Gollmann-Günthert.
Die Gewinner wurden bereits von uns informiert.
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
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Aus demselben Grund ließ man die Finger 
vom Wasser und bevorzugte Getränke, die 
mittels Erhitzung entstanden, nämlich 
Branntwein und Bier. Auch Wein konnte 
 genossen werden, da die Weinreben das 
Wasser vorher auf natürliche Weise gefiltert 
hatten. Die Weinstraße erinnert daran, 
 benannt um das Jahr 1300. So kam es, 
dass früher Alkohol in Mengen getrunken 
wurde, die für heutige Verhältnisse unglaublich erscheinen. Erst Max von Pettenkofer (1818–1901, Pettenkoferstraße 
von 1901) erkannte die Zusammenhänge 
zwischen Frisch- und Abwasser und gab in 
München den Anstoß für eine getrennte 
Ver- und Entsorgung. 
Vom Mittelalter bis 1800
München zählte um das Jahr 1800 rund 
38.000 Einwohner, die sich größtenteils 
 innerhalb des heutigen Altstadtringes 
 zusammendrängten. Damals besaßen die 
Bierbrauer auch das Recht, ihre Getränke 
auszuschenken und außerdem Fremde zu 
beherbergen. Zur Kühlung und Lagerung 
des Bieres dienten die Keller der Gebäude. 
Eine Vielzahl von Brauereien ging ihrem 
Geschäft nach, natürlich mit einem für 
heutige Verhältnisse verschwindend geringen Ausstoß, und nach nur wenigen sind 
heute noch Verkehrswege in der Altstadt 
benannt. Es waren folgende Betriebe: 
Bachl-, Bichl-, Eberl-, Faber-, Franziskaner-, 
Fuchs-, Gilgenrainer-, Hacker-, Haller-, 
Hallmair-, Höger-, Kappler-, Löwenhauser-, 
Menter-, Metzger-, Oberottl-, Oberpollinger-, 
Oberspaten-, Paulaner-, Schleibinger-, 
Schütz-, Soller-, Spöckmayr-, Unterkandlersowie der Unterpollingerbräu. Heutige Straßen in der Altstadt sind nach Brauereien 
benannt nach dem Augustinerbräu (Augustinerstraße, benannt vor 1523), Dürnbräustraße (nach 1607), Löwenbräu (Löwengrube vor 1640), Maderbräustraße (nach 
1642), Singlspielerstraße (nach 1673) und 
Sterneckerstraße (vor 1696). Und nicht zu 
vergessen die Bräuhausstraße, die gegen 
Ende des 18. Jahrhunderts ihren heutigen 
Namen erhielt und davor Bierführergassl 
geheißen hatte.
Stimmungsbild von 1780
Im Jahr 1780, also rund hundert Jahre 
vor Pettenkofer, unternahm ein gewisser 
Kaspar Riesbeck – gebürtig im zivilisierten 
Frankfurt am Main – eine Reise durch 
 Bayern und auch München. Er kam zu der 
wenig schmeichelhaften Erkenntnis: „Karikaturen, wie sie Bayern liefert, übertreffen 
alles, was man von der Art sehen kann.“ 
Die Stadt München als Ganzes erschien ihm 
dabei als ein Sodom und Gomorrha, eine 
Höhle des Lasters und Müßiggangs. Unter 
anderem musste er folgendes beobachten: 
„Alle Abende ertönen die Straßen von dem 
Gesumse der Saufgelage in den unzähligen 
Schänken. Wer nur ein wenig den Herrn 
machen kann, muss seine Mätresse haben; 
die übrigen tummeln sich um einen sehr 
wohlfeilen Preis auf den öffentlichen Plätzen umher. Alles begrüßt sich mit Schimpfworten, alles wetteifert im Saufen, und 
überall steht neben der Kirche eine Schänke und ein Bordell.“ Erstaunt stellte er 
 außerdem fest: „Eine Gesellschaft solcher 
Braven kam daselbst auf eine Erfindung, 
die mit einem Zug den bayerischen Charak -
ter in ein sehr helles Licht setzt: Sie fanden es sehr beschwerlich, bei ihren Saufgelagen vom Tische aufstehen zu müssen, 
um wieder von sich zu geben, was sie ver -
schluckt hatten. Der Wirt musste ihnen 
also einen Trog unter dem sehr langen 
Tisch anbringen lassen, worin jeder sein 
Wasser ließ, ohne sich von der Stelle zu 
 regen.“ Herr Riesbeck schloss seinen Erlebnisbericht mit der niederschmetternden 
 Erkenntnis: „Die Einwohner der Hauptstadt 
sind das weichste, furchtsamste und kriecherischste Volk von der Welt, ohne alle 
Schnellkraft.“
Industrialisierung im 19. Jahrhundert
Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und dem mit ihr einhergehenden rasanten Bevölkerungswachstum dehnte sich 
die Stadt weit über ihre mittelalterlichen 
Grenzen aus. Die Stadtbefestigungen wur -
den abgetragen und die umliegenden Dör -
fer eingemeindet, beginnend 1854 mit Giesing, Haidhausen und der Au. Die großen 
Brauereien folgten dieser Entwicklung und 
verlagerten ihre Produktionsstätten in die 
neuen Stadtgebiete, und hier an das Hochufer der Isar im Osten sowie das weniger 
steile Ufer im Westen, heute noch erkennbar am Übergang Bayer-/Landsberger Straße sowie im Verlauf der Arnulfstraße, Marsstraße und der Nymphenburger Straße. In 
die Ufer wurden die Bierkeller gegraben, in 
denen der nunmehr ins Vielfache gesteiger -
te Ausstoß gelagert wurde. Gleichzeitig 
wurden Herstellung und Abfüllung des Bieres immer stärker von Maschinen übernommen. Wer sich von den kleinen Brauereien 
in der Altstadt diese Entwicklung nicht 
leisten konnte, musste den Betrieb einstellen und führte die Immobilien anderen 
Nutzungen zu. Manchmal erhielten sich 
aber auch die lukrativen Schankhäuser wie 
der Augustiner in der Neuhauser Straße 27 , 
der Franziskaner an der Residenzstraße 9 
und das Alte Hackerhaus an der Sendlinger 
Straße 14. Es kam aber auch zu einigen 
Neugründungen in der Hoffnung auf den 
Durst der zunehmenden Bevölkerung. Die 
➔ BRAUEREIEN GESTERN UND HEUTE
Über die Entwicklung des Bierbrauens in München
Heute kann man Wasser unbedenklich direkt aus dem Wasserhahn trinken und nimmt dabei auch noch gesundheitsfördernde 
 Mineralien und Spurenelemente zu sich. Früher wäre dies ein riskantes Unterfangen gewesen. Man wusste damals nicht, dass man 
Frischwasser und gebrauchtes Wasser trennen muss. Lediglich aus bitterer Erfahrung hatte man gelernt, dass frisch aussehendes 
Wasser oft nicht zum Trinken wie auch nicht zum Waschen geeignet war, ohne allerdings die Zusammenhänge zu kennen. Deshalb 
wusch man sich lieber nicht und wenn gelegentlich doch, dann nur mit abgekochtem Wasser, das wusste man aus Erfahrung.
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
STADTKUNDE MÜNCHEN

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Aussicht auf den Export nach außerhalb 
Münchens und sogar ins Ausland machte 
ebenfalls manchen Bankkredit für die 
 teuren Maschinen locker. Drei neue Brauerei-Standorte entstanden so im 19. Jahr -
hundert: In der Maxvorstadt (Arzbergerbräu 
[heute Justizzentrum an der Nymphenbur -
ger Straße 16], Spatenbräu, Löwenbräu), 
Schwanthalerhöhe (Hacker und Pschorr 
[heute Europäisches Patentamt] sowie der 
Augustiner) und der Schwerpunkt Au und 
Haidhausen (Bürgerbräu, Eberlbräu, Leistbräu, Franziskaner, Hofbräu, Paulaner, 
Münchner-Kindl-Bräu, Unionsbräu, Stubenvoll-Bräu). Die Kellerstraße von 1856 bezieht sich darauf. An diese erste Welle der 
Konzentration im Brauereigewerbe erinnern 
in den damaligen Neubaugebieten Benennungen, die sich in der Nachbarschaft der 
neuen Brauereien befanden: Franziskaner -
straße von 1896, Hackerbrücke (1870), 
Hopfenstraße (1894), Paulanerplatz 
(1857), Spatenstraße (1875) sowie die 
Stubenvollstraße von 1927 . Die heute für 
den Verkehr gesperrte, über die Theresienwiese führende Matthias-Pschorr-Straße 
 erhielt schließlich 1932 ihren Namen.
Bierkeller
Die Begriffe Bierkeller und Biergarten gehören heute zusammen wie der Henkel zum 
Masskrug: Vor der Erfindung der maschinellen Kühlung mittels elektrischen Stromes 
im Jahr 1876 durch Carl von Linde (1842–
1934, Doktor-Carl-von-Linde-Straße von 
1982) wurde das Bier unter der Erde in 
 Gewölben aus Ziegeln gelagert. Dazu boten 
sich die Abhänge des Urstromtales der Isar 
an, weil man sich von dort leichter unter 
die Erde graben konnte. Um das Bier noch 
zusätzlich vor der sommerlichen Sonne zu 
schützen, wurden über den Kellern Bäume 
gepflanzt, und zwar die mit dem dichtesten 
Laub, dem der Kastanien. Die Keller dienten lediglich der Lagerung des Bieres, es 
gab keine Ausschankgenehmigung. Dennoch wurde hier unten illegal Bier verkauft 
und dieser weit verbreitete Zustand wurde 
erst 1912 von Prinzregent Luitpold (1821–
1912, Prinzregentenstraße von 1890, 
Prinzregentenplatz von 1896) allerhöchst 
abgesegnet. Da aber weiterhin keine Speisen verkauft werden durften, brachten die 
Besucher der Bierkeller ihr Essen selbst 
mit. Im Sommer bot es sich an, das Treiben 
in den Kellern nach oben unter die schattigen Bäume zu verlegen. Und daher stammt 
die kundenfreundliche Sitte, dass man in 
den Biergärten zwar die Getränke beim 
Wirt kaufen muss, sich aber die sonstige 
Verpflegung selbst mitbringen kann. Daneben war und ist es aber auch möglich, 
 Essen an Ort und Stelle zu erwerben. Nach 
dem ganzjährigen Ausschank im Keller 
und dem Umzug in den Biergarten im 
 Sommer folgte ein dritter Schritt: Der Bau 
von ständig nutzbaren Brauereigaststätten, die seitdem trotz ihrer oberirdischen 
Lage ebenfalls Keller heißen. 
Einzelne Brauereien: 
Augustiner
Der Augustiner-Bräu produziert heute noch 
an seinem Standort des späten 19. Jahr -
hunderts. Er 
 gehörte zum 
Kloster der 
gleichnamigen 
Mönche zwischen der 
 Augustiner- und 
Ettstraße und 
besteht seit 
mindestens 
1328. Damit ist 
die Brauerei 
die älteste noch 
bestehende in 
München. Im Jahr 1829 erwarb das Ehepaar 
Anton und Therese Wagner die Augustiner- 
Brauerei. Seither befand sie sich im Familienbesitz, bis Rudolf Wagner 1981 kinder -
los starb und die Brauerei an eine Erbengemeinschaft fiel, unter anderen an Edith 
Haberland-Wagner. In ihrem Testament ver -
fügte sie die Gründung der gemeinnützigen 
Edith-Haberland-Wagner-Stiftung, der sie 
ihren Mehrheitsanteil vermachte, um eine 
Übernahme und anschließende Zerschlagung durch größere Brauereigruppen zu 
verhindern und vor allem um die 350 Ar -
beitsplätze der Mitarbeiter zu erhalten. 
So hatte beispielsweise der international 
tätige Oetker-Konzern Interesse an einer 
Übernahme gezeigt. Im Jahr 1885 zog der 
Augustiner in seine heutigen, denkmalgeschützten Gebäude an der Landsberger 
Straße 31 und 35. Der Augustiner ist 
 Bayerns größte Privatbrauerei. 
Löwenbräu
Eine Vorgängerin der Löwenbrauerei wurde 
erstmals 1524 erwähnt, und zwar im Gebäude Löwengrube 17 . Dieser Name stammt 
von dem Fresko „Daniel in der Löwengrube“, 
einem Motiv 
aus dem Alten 
Testament, das 
an dem Anwesen 
angebracht 
war. Der Name 
Löwenbräu hingegen wurde erst 
1746 erstmals im 
Biersudverzeichnis von München 
erwähnt. Im Jahr 1826 wurde der Braubetrieb am neu erworbenen Gelände an der 
Nymphenburger Straße 4 aufgenommen 
und der Löwenbräukeller entstand schließlich 1883. Im Jahr 1997 fusionierten 
 Spatenbräu und Löwenbräu, die Spaten- 
Löwenbräu-Gruppe wiederum wurde im 
Jahr 2003 vom belgischen Interbrew- 
Konzern übernommen. Innerhalb dieses 
Konglomerates sind Löwenbräu und Spaten 
nur noch lokale Größen. Die Betriebsgebäude zwischen Dachauer ⁄ Sand- und 
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MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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Nymphenburger Straße wurden 2007 für 
eine äußerst lukrative Neubebauung abgerissen. Lediglich im verbliebenen Sudhaus 
und Gärkeller an der Nymphenburger/Ecke 
Sandstraße entstehen Biere der deutschen 
Marken des Weltkonzernes, nämlich Spaten, 
Franziskaner, sogar Beck’s sowie natürlich 
Löwenbräu selbst. 
Paulaner
Die Paulaner-Mönche brauten seit dem Jahr 
1634 in der Neuhauser Straße ihr Bier für 
den Eigenbedarf, unter anderem den star -
ken Salvator für die Fastenzeit, während 
der die Mönche nichts Festes essen durften. Im Jahr 1813 gelangte die Brauerei in 
Privatbesitz und fusionierte mit der zweiten Brauerei der Paulaner in der Au an der 
Ohlmüllerstraße, dort wo der Auer Mühlbach die benötigte Energie spendet. 1861 
verlegte man große Teile des Betriebes auf 
das Hochufer 
zwischen Regerund Hochstraße, 
wo auch der Salvatorkeller entstand. Im Jahr 
1928 erfolgte 
die Fusion mit 
der Brauerei der 
Gebrüder Thomas 
zum Paulaner- 
Salvator-Thomas-Bräu. Nachdem die Brauerei die Kapazitätsgrenze in der Regerstraße 
28 erreicht hatte, wurde 2014 im Stadtteil 
Langwied der Grundstein für den Brauereineubau gelegt, Bierkeller und Biergarten 
verblieben in der Au. Seit Februar 2016 
wird das Bier komplett in Langwied produziert und die dortige Mälzereistraße von 
2015 bezieht sich darauf mit der Erklärung: 
„In einer Mälzerei wird durch Mälzung 
(kontrollierter Keimvorgang) aus Braugetreide Malz hergestellt.“ 
Auch hier verwertete man das frei gewordenen Betriebsgelände außerordentlich profitabel. Neben etlichen Brauereien außerhalb 
Münchens gehört auch Hacker-Pschorr zu 
Paulaner. Seit 1993 entstanden auf dem 
ehemaligen Gelände der im Jahr 1972 fusionierten Hacker- und Pschorr-Brauereien 
entlang der Bayer- und Landsberger Straße 
Teile des Europäischen Patentamtes, auch 
dies ein ausgesprochen lukratives Grundstücksgeschäft in bester Innenstadtlage. 
Paulaner hatte die beiden Brauereien 
 übernommen und die Produktionsstätten 
wurden mit denen der Mutter zusammengelegt. Die Paulaner befindet sich heute zu 
51,1 Prozent im Eigentum der Schörghuber 
 Unternehmensgruppe und zu 49,9 Prozent 
im Besitz der niederländischen Heineken 
International B.V. 
Staatliches Hofbräu
Bereits 1589 entstand das Hofbräuhaus am 
Platzl zur Versorgung der Residenz. Im Jahr 
1896 verlagerte man den Betrieb nach 
Haidhausen an 
die Innere Wiener Straße, wo 
bis 1988 gebraut 
wurde. Seitdem 
wird im äußersten Osten der 
Stadt in Riem 
produziert, und 
zwar an der aussagekräftigen 
Hofbräuallee von 
1987 , weil bekanntlich nur 
Brauereien, die innerhalb des Stadtgebietes 
liegen, auf dem Oktoberfest vertreten sein 
dürfen. Das ehemalige Betriebsgelände 
fand zahlungskräftige Käufer, die darauf die 
entsprechenden Gewerbe- und Wohnimmobilien errichteten, während Brauereigaststätte und Biergarten bestehen blieben. 
Konzentration im 20. Jahrhundert
Infolge des zunehmenden technischen 
Fortschrittes und des damit einhergehenden erhöhten Finanzbedarfes ergaben 
sich in den letzten hundert Jahren eine 
Reihe weiterer Fusionen im Brauereiwesen, 
beispielsweise die Einverleibung des 
 Haidhauser Unionsbräus durch die Löwenbrauerei. Vom Unionsbräu sind an der 
 Einsteinstraße 42 lediglich noch die Brauereigaststätte, der Biergarten und die Keller -
gewölbe als Ort von Musik und Theater 
 erhalten geblieben, außerdem namentlich 
versteckt Schüleinplatz und Schüleinstraße 
von 1920, benannt nach Joseph Schülein 
(1854-1938), dem damals noch aktuellen 
und lebenden Besitzer des Unionsbräus. 
Im Jahr 1885 im großstädtisch werdenden 
Haidhausen auf freiem Feld gegründet, 
übernahm Schülein 1905 die Münchner- 
Kindl-Brauerei am Rosenheimer Berg 
 (heute Motorama) und fusionierte 1921 
beide Braustätten mit dem Löwenbräu 
auf der westlichen Seite der Stadt an der 
Nymphenburger Straße 4. Somit steht 
der Unionsbräu als typisch für den Konzentrationsprozess im Münchner Brauwesen.
Forschungsbrauerei
Neueren Datums ist die Forschungsbrauerei 
an der Unterhachinger Straße 78, die 
seit dem Jahr 1930 besteht. Ihr Gründer 
Gottfried Jakob eröffnete sie mit dem Ziel, 
neue Brauverfahren und Biersorten zu 
 entwickeln. Eine Besonderheit stellt die 
Winterpause zwischen Oktober und März 
dar. Der Saisonbeginn ist zum Starkbier -
anstich in der Fastenzeit Mitte März, das 
Saisonende zur Kirchweih am dritten Sonntag im Oktober. Die Forschungsbrauerei 
fühlt sich der Tradition verpflichtet, sie 
ist die einzige Münchner Familienbrauerei, 
die ihre Biere noch handwerklich braut, 
 unter Verzicht auf jede Automatisierung. 
Als Besonderheit sind die Biere nicht 
 filtriert und pasteurisiert, sicherlich mit 
ein Grund, warum sie im „Buch der hundert 
besten Biere der Welt“ aufgeführt sind.
Internationale Konzentration 
im 21. Jahrhundert
Seit 2002 gehört der Paulaner-Verbund zur 
BHI (Brau-Holding International), die ein 
Joint Venture zwischen der Schörghuber 
 Unternehmensgruppe (51,1 Prozent) und 
der niederländischen Heineken-Gruppe 
(49,9 Prozent) ist. Seit 2008 gehört die 
Spaten-Franziskaner-Löwenbräu-Gruppe zur 
brasilianisch-belgisch-US-amerikanischen 
Anheuser-Busch-InBev (AB-InBev), der 
 gemessen am Absatzvolumen größten 
 Brauereigruppe der Welt. Im Oktober 2015 
meldete AB-InBev die Übernahme der 
 britischen SABMiller, des bis dahin weltweit 
zweitgrößten Brauereikonzerns, womit nunmehr der bei weitem allergrößte Bierkonzern 
der Welt entstanden war. Seine Münchner 
Marken sind damit nur noch lokale Größen 
im weltumspannenden Imperium. Dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516, dem ältesten Lebensmittelgesetz der Welt, gebührt 
Dank, dass angesichts dieser Entwicklungen 
unsere Biere weiterhin genießbar bleiben.
Fazit
Es gibt noch einige wenige typische 
Münchner Brauereien, die sich in privatem 
Besitz befinden und sich der großen nationalen wie internationalen Konzentration im 
Brauereiwesen verweigert haben. Abgesehen vom Augustiner sind dies Brauereien, 
die sich bewusst auf den lokalen Markt beschränken wie beispielsweise der Giesinger 
Bräu, der erst 2007 gegründet wurde, und 
sich wachsender Beliebtheit erfreuen. (BW) 
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ WESTTANGENTE – Die Trambahnlinie 
vom Roman- bis zum Ratzingerplatz, eine 
neun Kilometer lange Strecke mit 17 Haltestellen, wird kommen. Nachdem die CSU 
schon bald nach der Stadtratswahl von 
2014 umgefallen war und bei Bildung der 
rot-schwarzen Mehrheit im Münchner 
 Rathaus der SPD die Erfüllung dieses Her -
zenswunsches zugebilligt hatte, wurden 
zwischenzeitlich die entsprechenden Beschlüsse gefasst. In der Fürstenrieder- und 
Wotanstraße wird pro Richtung jeweils eine 
Fahrspur wegfallen. Im nördlichen Teil der 
Wotanstraße wird ein Vorbeifahren an der 
Trambahn nicht möglich sein, weil es dort 
insbesondere im Bereich der Kurven zu eng 
ist. Wenn die Trambahn hält, werden auch 
die Autos stehen. Die Laimer Unterführung 
wird durch eine neu zu bauende „Umweltverbundröhre“ ergänzt, die von der Tram, 
städtischen Bussen und Radlern befahren 
werden darf. Vom Taxi ist in diesem Zusammenhang selbstverständlich, wie immer, 
nichts zu hören und zu lesen.
Der Bau, das ist vielleicht die einzige gute 
Nachricht, wird voraussichtlich erst 2024 
beginnen und 2027 beendet werden. Die 
Kosten werden sich nach derzeitigem (!) 
Stand auf ca. 170 Millionen Euro belaufen 
– diese Zahl soll hiermit ausdrücklich für 
die Nachwelt festgehalten werden. Oder für 
uns selbst, wenn wir uns dereinst verwundert die Augen reiben werden, nachdem die 
endgültigen Zahlen irgendwann vorgelegt 
wurden.
Schrottis Kommentar: für dieses Geld hätte 
man selbst bei einer ganztägigen Taktver -
kürzung auf fünf Minuten wahrscheinlich 
die nächsten 100 Jahre die Personal- und 
Spritkosten für die Busse zahlen können, 
die dort schließlich seit anno tobak ver -
kehren. Es ist ja nicht so, dass die MVG- 
Kunden hier bisher auf Eselskarren oder 
Postkutschen angewiesen wären. Und bis 
2027 werden vielleicht schon alle städtischen Busse vollelektrisch unterwegs sein, 
weshalb spätestens dann auch das Argument der Abgasvermeidung nicht mehr 
sticht. Die durch den Wegfall der Fahr -
spuren stattdessen erzwungenen zusätzlichen Staus werden vielmehr zur Erhöhung 
der Abgasmengen beim Individualverkehr 
sorgen. Denn das Angebot, mit der MVG 
ohne Umsteigen vom Ratzinger- zum Romanplatz zu fahren, existiert schon seit 
Jahrzehnten. Nur halt mit dem Bus, nicht 
mit der Tram. Dass mit der – natürlich 
rundum bevorzugten – heiligen Funkenkutsche die Gesamtstrecke ein paar Minuten 
schneller als mit dem Bus bewältigt werden 
kann, ist keine (vorläufig angesetzten) 
170 Millionen Euro wert.
Aber mit Leuten, die ein ideologisches 
Brett vor dem Kopf haben (Trambahn für 
170 Millionen = toll, Linienbus für Null = 
pfui) kann man halt leider nur so gut diskutieren wie mit einem leeren Aschenbecher.
➔ VERMESSEN – Wieder- und wohl auch 
nicht zum letzten Mal – zum Thema Stick -
oxide: der Münchner Merkur berichtete am 
13. März, dass nach einer Untersuchung 
des Landesamtes für Umwelt (LfU) aus dem 
Jahre 2012 die Werte der Stickoxide an der 
Landshuter Allee schon wenige Meter von 
der Messstelle entfernt deutlich abfallen. 
Diese befindet sich direkt am Straßenrand 
der Landshuter Allee zwischen Schlör- und 
Hirschbergstraße in Fahrtrichtung zur Donnersbergerbrücke. Und zwar, jetzt kommts, 
ca. zehn Meter nach einer Bushaltestelle. 
Das heißt, der Bus bläst während des War -
tens an der Haltestelle und auch bei der 
Abfahrt seine Abgase fast direkt in die 
Messanlage rein. Die Folge sind durchschnittlich 85 Mikrogramm Stickoxide pro 
Kubikmeter Luft.
Genau auf der drüberen Straßenseite sind 
es (Stand 2012) 54 Mikrogramm und im 
Abstand von nur 100 bis 200 Metern, z. B. 
in der Blutenburg-, Schlör- oder Hirschbergstraße, landen wir bei 28 bis 39 Mikrogramm. Es ist also, gelinde gesagt, schon 
seltsam, dass man absichtlich an einer solchen Stelle misst, die schon für die aller -
nächste Umgebung wahrlich nicht repräsentativ ist. Das LfU, welches die eben 
genannten Messwerte ermittelt hat, ist 
aber für den absurden Standort der Messstation hinter der Bushaltestelle selbst 
 verantwortlich- wie z. B. auch für die 
 Station mitten in der Kreuzung Sonnenstraße ⁄ Schwan thalerstraße. Da wohnen ja 
so viele Leute. Welche Absicht darf man 
dahinter vermuten? Der LfU-Präsident Claus 
Kumutat jedenfalls weist böse Absichten 
weit von sich und beruft sich auf Vorschriften der EU- Kommission. Seltsamerweise 
beruft sich z. B. auch die mit München ver -
gleichbare Stadt Wien darauf, misst aber 
nicht direkt an den Hauptverkehrsstraßen, 
sondern gute 100 Meter entfernt in den 
angrenzenden Quartieren. Man kann ein 
und dieselbe Vorschrift also so oder auch 
ganz anders auslegen.
Dazu noch ein Gag des Grünen-Fraktionschefs im Münchner Stadtrat, Florian Roth: 
unmittelbar nach dem Diesel-Urteil aus 
Leipzig forderte er (Münchner Merkur vom 
28. Februar), die Stadt müsse nunmehr mit 
konkreten Vorarbeiten für Fahrverbote 
 beginnen. Vor allem in hoch belasteten 
Straßen, bei denen es verkehrlich gute 
 Alternativen gebe.
Schrotti empfiehlt hier bei Sperrung 
der Landshuter Allee das Ausweichen 
über die parallele Schulstraße, die doch 
wirklich eine verkehrlich gute Alternative 
darstellt.
Oder meinte er evtl. den ÖPNV (natürlich 
ohne Taxi)? Wie wäre es denn mit der über -
füllten U-Bahn, oder mit der S-Bahn, die 
mal kommt oder auch nicht („Es fährt ein 
Zug nach Nirgendwo“ , Schlagersänger 
Christian Anders im Jahre 1972). Der 
Schreiber erinnert sich dunkel, dass die 
Grünen in München 24 Jahre lang von 1990 
bis 2014 im Rathaus mitregierten und, 
dank des völligen Wegduckens der SPD bei 
diesem Thema, quasi freie Hand im Bereich 
der Verkehrspolitik hatten. Aber an den 
Staus mit entsprechendem Mief und dem 
zusammenbrechenden MVV sind sie natür -
lich nicht schuld. Das waren, wie immer, 
die anderen. So einfach ist das.
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
UNTERHALTSAMES

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➔ VERPLANT – Am Dienstag, 20. März, 
fand um 17 .15 Uhr ein besonderes Ereignis 
statt, nämlich der kalendarische Frühlingsanfang. Am Morgen danach gegen 6 Uhr 
war für den Schreiber nach der Nachtschicht auf der Engelhardshöhe erstmal 
Scheibenkratzen angesagt – bei Schneefall 
übrigens. Putzige Räum- und Streufahrzeuge wuselten auf Straßen und Gehwegen 
 herum, um bei minus zwei Grad die spätweihnachtliche weiße Pracht zu beseitigen. 
Da hatte es auch nicht geholfen, dass 
Schrotti zur vorhergehenden Nachtarbeit in 
der wohlbeheizten Zentrale mit seinem 
schicken Hawaiihemd ein textiles Statement zum Frühlingsbeginn gesetzt hatte – 
sehr zur „Freude“ der anderen Zentralisten, 
die sich diesen Anblick acht Stunden lang 
antun mussten. Wie gesagt: hat nichts 
 geholfen. Dafür ereilte uns am darauffolgenden Wochenende die Uhrumstellung 
zur Sommerzeit bei nächtlichen Temperaturen um minus vier Grad in München. Am 
25. März! Aber das hatte den Vorteil, 
dass man ab dann die Langlaufloipen am 
Mittleren Ring schon bis ca. 20 Uhr ohne 
Straßenbeleuchtung erkennen konnte. 
Wer weiß, vielleicht hat Petrus bis zum Er -
scheinen dieses Heftes auf seinem himmlischen Wettercomputer endlich das richtige 
Programm (München, nicht Sibirien!) aufgerufen und wir schwitzen wenigstens vor -
übergehend mal bei tropischen Temperaturen – um uns dann über „diese dreckige 
Sauhitz’n“ aufzuregen. Aber genau darüber 
regt sich der Schreiber als erklärter Winter- 
Hasser viel lieber auf.
➔ ZUM SCHLUSS – In der Nachtschicht 
vom 24. auf 25. März war ein Fiaker besonders vom Pech verfolgt: nachdem er schon 
rund um Mitternacht von der Zentrale mit 
drei Leerfahrten hintereinander beglückt 
worden war (bzw. von lieben Kollegen, die 
beim Abholen der jeweiligen Kundschaft 
behilflich waren), kam frühmorgens noch 
eine Vorbestellung dazu, die kurz vorm 
 Eintreffen des Fiakers von der Kundschaft 
storniert wurde. Im verbürgten Fußballer- 
Sprech könnte man das etwa so ausdrücken: zuerst hat man kein Glück und dann 
kommt auch noch Pech dazu (J. Wegmann). 
Aber da muss man einfach die Köpfe hochkrempeln (L. Podolski), auch wenn das 
 alles von den Medien hochsterilisiert wird 
(B. Labbadia). Selbst wenn man vom 
 feeling her anfangs noch ein gutes Gefühl 
hatte (A. Möller). Manchmal weiß man einfach nicht, wo der Wurm hängt (F. Hayer). 
Und mal verliert man, mal gewinnen die 
anderen (O. Rehhagel).
Aber auch in solchen Situationen sollte 
man den Sand nicht in den Kopf stecken, 
sondern positiv in die Zukunft schauen 
nach dem Motto „I look not back, I look 
in front“ und „I hope, we have a little bit 
lucky“ (3 x L. Matthäus). Vielleicht kommt 
ja endlich mal eine gute Fahrt, z. B. Mailand oder Madrid, egal, Hauptsache Italien 
(A. Möller). Schließlich war der Kollege bis 
dahin ohne Tal und Fehdel (J. Hageleit) 
gefahren und hatte auch kein anderes Auto 
leicht retuschiert (O. Thon). Und dann 
 werden die Karten neu gewürfelt (O. Kahn), 
denn es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, 
Unentschieden oder Niederlage (F. Beckenbauer), auch wenn eigentlich beides über -
wiegt (L. Podolski). Bekanntlich hat jede 
Seite zwei Medaillen (M. Basler) und man 
darf nie an seiner Chancenlosigkeit zweifeln (R. Golz), wenn das Chancenplus ausgeglichen ist (L. Matthäus). Für die vier 
Leerfahrten gilt: der Grund war nicht die 
Ursache, sondern der Auslöser (F. Beckenbauer). In so einer Schicht muss man 
 einfach die Hosen runterlassen und sein 
wahres Gesicht zeigen (A. Strehmel). Auch 
wenn man von sich sagen kann: ich bin 
 eigentlich ganz anders, nur habe ich leider 
überhaupt keine Zeit dazu. Manchmal ist 
halt die Realität anders als die Wirklichkeit 
(2 x B. Vogts).
Schrotti, der als Zentralist dieser Nachtschicht in einer gut intrigierten Truppe (L. 
Matthäus) arbeitete, versuchte, den Kollegen nach dem vierten Blitz mit dem Spruch 
„Wir müssen gewinnen, alles andere ist 
 primär“ (H. Krankl) aufzubauen und hat es 
ihm dann auch verbal gesagt (M. Basler). 
Aber je länger das Spiel dauert, desto 
 weniger Zeit bleibt (M. Reif). Und nach 
dem Motto: wir sind hierher gefahren und 
haben gesagt, okay, wenn wir verlieren, 
fahren wir wieder nach Hause (M. Rehmer), 
verabschiedete sich der Fiaker not amused 
(ausnahmsweise: Queen Elisabeth) mit 
Horst Hrubesch: „Ich sage nur ein Wort: 
vielen Dank“. Da ging er, ein großer Spieler. 
Ein Mann wie Steffi Graf (J. Dahlmann). 
Aber auch eine Kollegin hat es in der 
 selben Nacht gut erwischt: gleich zwei Mal 
wurde ihr das Taxi per Schubumkehr des 
kundschaftlichen Mageninhaltes verunreinigt. Aber es hätte noch unangenehmer 
kommen können, denn manchmal „hatten 
alle die Hosen voll, aber bei mir lief es 
ganz flüssig“ (P . Breitner). Immerhin: zwei 
Chancen, ein Tor, das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung (R. Wohlfahrt). War die Kollegin einfach zu wild gefahren? – Dann sollte sie nochmal an ihrem 
rechten Fuß feilen (M. Tarnat). Oder hatten 
die Fahrgäste das Falsche gegessen? Eventuell Spätzle – die hat Thorsten Legat noch 
nie gegessen, obwohl er Geflügel im Allgemeinen ganz gerne mag. Vorher stand es 
noch 1 : 1, aber es hätte auch umgekehrt 
laufen können (H. Faßbender). Ohne Fahr -
gäste wäre das nicht passiert, weil wir immer am besten spielen, wenn der Gegner 
nicht da ist (O. Rehhagel). 
Da die Kollegin am Sprechfunk wegen 
schlechter Verbindung nicht verständlich 
ankam und ihre geänderte Handynummer 
der Zentrale nicht mitgeteilt hatte, folgte 
sie Jörg Wontorras Rat „Telefonieren Sie 
mit uns oder rufen Sie uns an“, so dass 
endlich Hilfe organisiert werden konnte. 
Kollegen kamen hinzu und versuchten, kein 
Gegentor zu kassieren, was bis zum Gegentor auch recht gut geklappt hat (T. Häßler). 
Schließlich konnte der Verursacher der 
 Sauerei bereits vor dem Eintreffen der 
 Polizei dazu überredet werden, nach seinem Mageninhalt auch noch seine Personalien rauszurücken, weil ein Kollege 
ganz wunderbar seinen Körper zwischen 
sich und den Gegner schob (U. Lattek). 
 Jedenfalls bis 6 Uhr ist dann nichts mehr 
passiert, weil sich am Spielstand nichts 
mehr ändert, außer, einer schießt noch ein 
Tor (F. Beckenbauer).
Nix für unguat, Kollege 941 und Kollegin 
452, hoffentlich könnt Ihr zwischenzeitlich 
über diese denkwürdige Nachtschicht auch 
schon wieder schmunzeln.
Pessimist zerknirscht: „Es ist so furchtbar, 
es kann nicht mehr schlimmer kommen“. 
Optimist euphorisch: „Doch!“. 
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MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

Seite 28

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Ein 
vollständiges 
Skelett von dieser Qualität konnte viele Fragen zur Evolution von Elefanten und Mammuts beantworten. Im Lichthof des Gebäudes hat der 
Urzeitriese ein neues Zuhause gefunden 
und beeindruckt die Besucher mit seinen 
drei Metern Schulterhöhe und fünf Metern 
Körperlänge. Er lebte vor 12 Millionen 
 Jahren, lange vor der letzten Eiszeit, in 
Mitteleuropa. Der rechteckige Lichthof, 
der sich über drei Obergeschosse erstreckt, 
beherbergt viele solcher beeindruckender 
Skelette. Die Großtiere der Eiszeit, wie 
 Säbelzahntiger, Riesenhirsch und Höhlenbär, bilden den Rahmen für den Urelefanten. Darüber in luftiger Höhe hängen Flugsaurierskelette. Im Eingangsbereich sitzt 
eine Gruppe Schulanfänger und bestaunt 
die urzeitlichen Riesen. Die Kleinen lauschen begeistert einer Studentin, die ihnen 
vom Leben auf der Erde vor Millionen von 
Jahren erzählt. 
Ammoniten und andere Fossilien
Der Lichthof wird umrahmt von drei Etagen, deren Galerien immer wieder einen 
Blick auf das Herzstück der Ausstellung gestatten. So stehe ich in der zweiten Etage 
auf Höhe der Flugsaurier. Sicherlich sind 
solche Einblicke besonders für Kinder ein 
besonderer Spaß. In den Vitrinen sind ver -
steinerte Hölzer zu entdecken, aber auch 
die verschiedensten Fossilien in ihrer 
 großen Vielfalt mit gut verständlichen Er -
klärungen. Auch der evolutionäre Aspekt 
spielt eine große Rolle. So wird auf lebende Fossilien eingegangen. Dabei handelt es 
sich um Tiere und Pflanzen, die alle erdge-
➔ PALÄONTOLOGISCHES MUSEUM
Richard-Wagner-Straße 10
Wer Dinosaurier mag und nicht nur „Jurassic Park“ liebt, der ist in diesem Museum genau richtig. Da das Paläontologische 
 Museum der öffentlich zugängliche Teil der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie ist, sucht der Besucher einen 
 Museumshinweis am Gebäude Richard-Wagner-Straße 10 vergeblich. Also betrete ich das Haus D und sehe durch eine Glastür 
 bereits den Schädel des Urelefanten von Mühldorf. Das Skelett wurde im Uferschlamm des Inns 1971 entdeckt. 
Paläontologisches Museum
schichtlichen Katastrophen überstanden 
haben und bis heute nicht ausgestorben 
sind. Den Gestaltern der Ausstellung ist 
besonders am regionalen Bezug gelegen. 
Viele Fossilien und Skelette stammen aus 
Bayern. Eine ganze Abteilung widmet sich 
der Fossilienlagerstätte Brunn in der Ober -
pfalz. Der ehemalige, nun aufgelassene 
Steinbruch, ist ein wahres Fenster in die 
Erdgeschichte. In den Plattenkalken 
haben Wissenschaftler und Laien 
tausende gut erhaltener Fossilien 
gefunden, die in einem Ozean 
vor ca. 150 Millionen Jahren auf 
den Grund sanken und mit dem 
 Sediment verschmolzen. Viele 
 dieser Fundstücke kann man hier 
bewundern. 
Fossil des Monats
In jedem Monat des Jahres wird ein besonderes Fossil als „Fossil des Monats“ vorgestellt. So konnte man im Februar 2017 die 
Versteinerung eines Urtümlichen Panzer -
wurm (Plumulites tafennaensis) bewundern, der in Marokko gefunden wurde. 
 Lange Zeit rechneten die Wissenschaftler 
nicht damit, dass Ringel- oder Gliederwür -
mer (Anneliden) Spuren als Fossilien hinterließen, da es sich um weichhäutige Lebewesen handelte. Das ausgestellte Stück 
ist besonders gut mit den Schuppenplatten 
erhalten.
Ein Abstecher in die Geologie
Vom Erdgeschoss aus gibt es einen Durchgang zum Geologischen Museum. Hier wer -
den sehr anschaulich die verschiedensten 
Gesteinsarten erklärt. Eine Vitrine beschäftigt sich mit dem Nördlinger Ries. Ein Meteorit mit einem Durchmesser von knapp 
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018
 MUSEUMSREIHE

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einem Kilometer prallte mit 70.000 km ⁄ h 
auf die Erde vor 15 Millionen Jahren. Die 
Glutwolke muss bis 30 km hoch gewesen 
sein und die Verwüstungen unvorstellbar. 
Der 15 km große Krater war etwa 4.000 m 
tief. Im Laufe der Zeit verflachte er und 
Wasser sammelte sich zu einem großen 
See. So kehrte das Leben zurück. 
Erklärungen z. B. zur Plattentektonik, Ausstellungen über Rohstoffe, Bayerns geologische Geschichte u.a. runden das Bild ab.
Interessant ist es, dass sich zwischen den 
Vitrinen mit den Exponaten die Türen zu 
einigen Vorlesungssäälen befinden. Das 
macht dem Besucher bewusst, dass es sich 
hier um Forschungsmuseen handelt. Wenn 
man den Eingang Luisenstraße nutzt, steht 
man zuerst im Foyer des Fachbereiches 
Geologie der LMU München. Hier wie auch 
im Paläontologischen Museum begegne 
ich immer wieder Studenten, die von 
einem Hörsaal zum anderen eilen – für 
den Außenstehenden eine interessante 
 Erfahrung. 
Für mich war besonders die paläontologische Ausstellung ein Erlebnis. Besonders 
gelungen ist der immer wiederkehrende 
 regionale Bezug der Exponate. Nicht 
nur für Kinder wird hier Erdgeschichte 
 lebendig. (BH)
Da beide Museen ein Teil des Studiengeschehens sind, sind die Öffnungszeiten 
ungewöhnlich:
Montag bis Donnerstag: 8–16 Uhr
Freitag: 8–14 Uhr 
Jeden ersten Sonntag im Monat: 
10–16 Uhr. Der Eintritt ist frei. 
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MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

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➔ ALEXANDRA GRÄFIN VON SCHWERIN
Am 26. April 2018 wird für Alexandra Gräfin von Schwerin ein 
besonderer Tag, denn sie steht an diesem Tag zum ersten Mal in 
München auf der Bühne und wird in dem Stück „Die Wahrheit 
und nichts als die Wahrheit“ ihr Publikum diesmal mit komödiantischem Talent begeistern. Die bekannte deutsche Schauspielerin 
gastierte schon auf vielen deutschen Bühnen in den verschiedensten Rollen, nur nie in der Landeshauptstadt. In Berlin hat 
sie ihr Schauspielstudium absolviert und Engagements an großen 
Theatern wie dem Wiener Burgtheater, dem Schauspielhaus 
Frankfurt und den Opern in Brüssel, Lyon und Straßburg angenommen. Nur eben München war nie dabei.
Trotz ihrer Bühnenpräsenz ist sie aus dem deutschen Fernsehen 
kaum weg zu denken. Neben umfangreichen Drehterminen engagiert sich Gräfin von Schwerin für den schauspielerischen Nachwuchs. 2006 gründete sie in Köln eine Schauspielschule für Kinder. Das „juniorhouse“ liegt ihr besonders am Herzen. Sie legt 
Wert darauf, dass in dieser Schule die Kinder neben der schauspielerischen auch eine gleichwertige pädagogische Ausbildung 
erhalten. Das Selbstbewusstsein und die Stärkung der Persönlichkeit sind ebenso wie die Förderung des künstlerischen Talentes 
wichtig. So kommt es selten vor, dass Eltern ihre Kinder in dieser 
Schule anmelden, um kleine Stars aus ihnen zu machen. Als 
 Dozentin lässt sie es sich nicht nehmen, ihre Erfahrungen und 
Wissen an den Nachwuchs weiter zu geben. 
Die in Stuttgart geborene, aber in Österreich aufgewachsene, 
Schauspielerin hat nach wie vor eine enge Bindung zu ihrer 
 Heimat und der Familie. Ihre Privatsphäre ist ihr wichtig, ein 
Drängen an die Öffentlichkeit ihr fremd. Auf München freut sich 
 Alexandra Gräfin von Schwerin sehr. Die Stadt mit ihren großartigen kulturellen Angeboten begeistert sie. Gefragt nach ihren 
Taxierfahrungen erzählt sie gern von den freundlichen Kölner 
Taxlern. Immer wieder ist sie überrascht, wenn die Fahrer ohne 
Aufforderung über das Leben, den Karneval oder das Wetter 
 philosophieren und von ihren Fahrgästen nicht unbedingt eine 
Reaktion erwarten. Ihre hohe Meinung über unser Gewerbe 
 entstammt folgender Geschichte:
Eine Freundin von ihr war hoch schwanger und zwei Wochen 
vor dem Geburtstermin wollte das Kleine vorfristig auf die Welt. 
Die Fruchtblase war geplatzt, der Ehemann nicht erreichbar und 
Gräfin von Schwerin packte die Freundin schnell entschlossen in 
ihr Auto und fuhr los. Da sie verständlicher Weise sehr nervös 
war, schlug sich dies auch in ihrem Fahrstil nieder und in einem 
Kreisverkehr rammte sie ein Taxi. Der Fahrer beruhigte die Damen, ließ sich schnell die Telefonnummer von ihr geben, über -
nahm die Gebärende und brachte diese in seinem Taxi rasch in 
die Klinik. Mutter und Kind haben das Geschehen gut überstanden. Noch heute ist Alexandra von Schwerin von der Ruhe und 
Professionalität dieses Taxlers begeistert. 
Zum Stück
Serge und Marianne sind glücklich verheiratet, seit 25 Jahren. 
Sie stehen füreinander ein und haben sich den Zusammenhalt 
und den Schwung in ihrer Beziehung bewahrt. Und dennoch wirft 
sie ein kleiner Autounfall komplett aus der Bahn. Denn Mariannes Unfallgegner hat eine Cousine namens Sophie, die zufällig 
genau die Sophie ist, die vor langer Zeit einmal Serges Nachbarin 
war. Marianne war immer überzeugt, dass da etwas war zwischen 
Serge und Sophie, aber Beweise hatte sie nicht und Serge hatte 
eine Affäre immer vehement bestritten.
Doch jetzt kommt dieses kleine Sandkorn im Getriebe einer 
Ehe wieder in Bewegung und ja, Serge „gesteht“. Gesteht, vor 
25 Jahren mit Sophie geschlafen zu haben, bevor er Marianne 
kennengelernt hatte: „In einem früheren Leben, längst verjährt.“ 
Doch so einfach macht es ihm Marianne nicht: „Es gibt kein 
 früheres Leben, man hat nur ein Leben …“
Nach so vielen Jahren glaubt man, den anderen gut zu kennen, 
doch manchmal stimmt das eben nicht. Und als Marianne jetzt 
das Telefon in die Hand nimmt, ist hinterher nichts mehr so wie 
es war … . Eine lustige, tragische Komödie mit vielen überraschenden Wendungen, typisch für Éric Assous. Wer ACHTERBAHN 
und GLÜCK gemocht hat, wird dieses Stück lieben. (BH)
➔ Premiere 26. April 2018 um 19.30 Uhr 
➔ Weitere Vorstellungen vom 27 . April bis 10. Juni 2018
Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de
VIP IM TAXI
Foto: Ruth KappusFoto: La Rocca
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018

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STADTINFO
Am Samstag, 28. April 2018, verwandelt sich München 
ab 20 Uhr zu einem klingenden Gesamtkunstwerk.
400 Konzerte an mehr als 100 unterschiedlichen Lokalitäten 
werden den erwarteten 20.000 Besuchern angeboten. Mit 
 einem Ticket für 15 Euro, das zugleich als Eintritts- und Fahr -
karte gilt, ist der interessierte Musikliebhaber dabei. Im 
Zehnminutentakt werden die MVG-Sonderbusse die Spielorte 
via vier verschiedener Routen anfahren.
Neben den großen und kleinen Kulturstätten der Landeshauptstadt öffnen auch öffentliche Einrichtungen ihre Pfor -
ten, die sonst nichts oder nur sehr wenig mit Kunst und 
 Kultur zu tun haben. Allein der Gasteig bietet mit mehr als 
30 Bands und Ensembles in allen Sälen und Bühnen eine 
 unglaubliche Vielfalt an musikalischen Erlebnissen an. Wer 
 erwartet schon im Bayerischen Staatsministerium des Inneren 
und für Integration die Möglichkeit, gleich zwei hochrangige 
Orchester in Aktion zu erleben? Das Polizeiorchester Bayern 
und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wer -
den dort im alten Odeon konzertieren. Damit wird an die 
 Tradition des Gebäudes als Konzerthaus erinnert. Die Münchner Symphoniker werden in der Stadtsparkasse im Tal die 
 gesamte Bandbreite von Klassik über Jazz bis Hip-Hop dem 
Publikum bieten. Die mehr als 250 Künstler und Ensembles 
bieten jedem etwas. (BH)
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54. Münchner Frühlingsfest
Das Münchner Frühlingsfest startet in 
diesem Jahr am 20. April. Bis zum 
6. Mai können die Freunde der „kleinen Schwester der Wiesn“ auf der 
Theresienwiese Volksfestluft schnuppern. Bevor in den zwei großen Festzelten Bayernland und Hippodrom 
 gefeiert wird, erfolgt traditionsgemäß 
der Festbieranstich. Neben den mehr 
als 100 Schaustellern werden ein Riesenflohmarkt, das Old timertreffen und 
die beiden Feuerwerke die Besucher -
magneten dieser familienfreundlichen 
Veranstaltung sein. (BH)
Öffnungszeiten:
➔ Zelte 
 Eröffnungstag (20.4.): 16 bis 23.15 Uhr 
 Montag bis Donnerstag: 11 bis 23 Uhr
 Freitag (außer Eröffnung): ab 11 bis 23.15 Uhr
 Samstag ⁄ Sonntag: 11 bis 23 Uhr
 Ausschankende gegen 22.30 Uhr
➔ Fahr- und Spielgeschäfte 
 Montag bis Donnerstag: 12 bis 23 Uhr
 Freitag, Samstag: 11 bis 23.30 Uhr
 Sonntag ⁄ Feiertag: 11 bis 23 Uhr
➔ Kinderfahrgeschäfte, Verkaufsstände und Imbissbuden
 Montag bis Donnerstag: 11 bis 23 Uhr
 Freitag, Samstag: 11 bis 23.30 Uhr
 Erster Samstag (Riesenflohmarkt): 7 bis 23.30 Uhr
 Sonntag ⁄ Feiertag: 11 bis 23 Uhr
STADTINFO
➔ MÜNCHNER FRÜHLINGSFEST
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MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

Seite 32

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MESSE MÜNCHEN
➔ AKTUELLES PROGRAMM
atelier-tacke.de
➔ Eröffnung der Messehallen C5 und C6 zur IFAT 2018
Nach zwei Jahren Bauzeit eröffnet die Messe München erstmals 
zur IFAT 2018, die von 14. bis 18. Mai stattfindet, ihre neuen 
Hallen C5 und C6. Im Zuge der Flächenerweiterung wurde die 
Hallenverteilung zur IFAT angepasst: Die Themen Wasser ⁄ Abwasser befinden sich im westlichen Bereich des Messegeländes 
 (Eingang West); die Themen Abfall ⁄ Recycling im östlichen Part 
(Eingang Ost). Taxifahrern wird empfohlen, mit allen Messegästen den Eingang Nord anzufahren. Hier erhalten die Besucher 
Zugang zu beiden Bereichen, außerdem erhalten Taxifahrer an 
der dortigen Taxibar Kaffee und Brezen. 
Um die Messebesucher auf die neue Hallenverteilung hinzuweisen, hat Messe München einen Flyer mit einem Messeplan aufgelegt. Alle Taxifahrer werden gebeten, diesen Faltplan während 
der Fahrt zur Messe an die Fahrgäste zu verteilen. Die Faltpläne 
sind erhältlich bei der Taxi München eG in der Engelhardstraße 6.
➔ IFAT 2018
Die IFAT ist die weltweit führende Branchenveranstaltung für 
Umwelttechnologien. Zur letzten Veranstaltung im Mai 2016 
 kamen 3.097 Aussteller aus 59 Ländern und 136.885 Besucher 
aus 168 Ländern. Die IFAT hat einen zweijährlichen Turnus und 
findet vom 14. bis zum 18. Mai 2018 auf dem gesamten Gelände 
der Messe München statt. An allen Eingängen befinden sich 
 Taxi standplätze, zusätzlich sind aufgrund der großen Taxinachfrage an den beiden Eingängen WEST und OST die zusätzlichen 
Taxi speicher in Betrieb.
Die Veranstaltungen im Mai 2018
➔ IFAT 2018
 Branchenveranstaltung für Umwelttechnologien 
14. bis 18. Mai 2018 
Montag bis Donnerstag 9–18 Uhr 
Freitag 9–16 Uhr 
➔ HIGH END 
 Die Erlebnis-Messe für exzellente Unterhaltungselektronik 
MOC Veranstaltungscenter München 
10. bis 13. Mai 2018 
Donnerstag bis Sonntag 10–18 Uhr
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018

Seite 33

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MAI 2018
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Dienstag, 01. Mai
 ➔ 16.00 Uhr, Pathos Theater, 
Pink for girls & blue or boys
 ➔ 17 .00 Uhr, Feierwerk, Laut.Stark 18
 ➔ 19.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Akademischer Orchester -
verband München
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Lisa Stansfield
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Axel Rudi Pell
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die Furien
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Hairspray – Das Broadway Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
J. W. Goethe - Faust I
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ugly Kid Joe
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Indra Rios-Moore
Mittwoch, 02. Mai
 ➔ 10.00 Uhr, Pathos Theater, 
Pink for girls & blue or boys
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lucrezia Borgia
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Don Pasquale
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Goethes Fäuste – stark gekürzt
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Junk
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Carmela de Feo
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Das Paradies
 ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, 
Der Fall Patricia Highsmith
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Hairspray – Das Broadway Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Philharmoniker 
Abonnentenorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Skid Row
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Microband
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
 
Andreas Martin Hofmeir & Band
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Mark Guiliana Jazz Quartet
Donnerstag, 03. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Mefistofele
 ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, 
Der Fall Patricia Highsmith
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Dnepr Diaries
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Heilig Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Helge Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Reiner Kröhnert
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Zwischen Mars und Venus XI
 ➔ 20.15 Uhr, Mathäser Filmpalast, 
Royal Ballet – Manon
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Joseph J. Jones
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Microband
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Human Element
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Steaming Satellites
Freitag, 04. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Alice im Wunderland
 ➔ 19.30 Uhr, Paulaner am Nockher -
berg, Nacht der Tracht 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, 
Der Fall Patricia Highsmith
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Erschlagt die Armen!
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Helge Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Martin Kälberer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Reiner Kröhnert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Zyprischer Frühling 
2018 Let the Spirit Flower
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Hugo Helmig
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Microband
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Dan Tepfer Trio 
Samstag, 05. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Italienische Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
 
Alice im Wunderland
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Don Pasquale
 ➔ 19.30 Uhr, Paulaner am Nockher -
berg, Nacht der Tracht 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone
 ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, 
Der Fall Patricia Highsmith
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Helge Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
In einem Jahr mit 13 Monden
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
J.B.O. + Rammelhof
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, maschek
Sonntag, 06. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Blumengroßmarkthalle, 
Sendling: Modelleisenbahn- & 
Zubehör-Markt
 ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Jazz Brunch im Palais Keller
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Matinée der 
Heinz-Bosl-Stiftung ⁄ Junior Company
 ➔ 13.00 Uhr, Olympiapark, 
 
Wings for life run
 ➔ 17 .00 Uhr, Gasteig, Faust im Kino
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Julia Chalfin & André Hartmann
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Rückkehr 
in die Wüste
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Mauser
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Mefistofele
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerisches Staatsministerium des Innern und für Integration, 
Stars & Rising Stars-Festival 
 
Vesselina Kasarova
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Amenra + Myrkur
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Helge Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Horisont & Dead Lord
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Jethro Tull’s Martin Barre & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Nick Woodland
Montag, 07. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lucrezia Borgia
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Artemis Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bonfire
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Glaube Liebe Hoffnung
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Musik-Forum München – 
 
Studio für Neue Musik
Dienstag, 08. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, 
Fuck you, mon amour
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Don Pasquale
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Gerd 
Baumann & Marcus H. Rosenmüller
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
 
High on Fire + Motorowl
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Hochschulsymphonieorchester München
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Little Simz
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Münchner 
Philharmoniker OFF OFF
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Philipp Lahm
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Simply the Best – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Schreckenberger
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Vargas Blues Band
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
Mittwoch, 09. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, 
Fuck you, mon amour
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Balkandina
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
 
Ein Teil von jeder Kraft
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Elvis – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
 ➔ 20.30 Uhr, Hofspielhaus, 
Beats and Bauer
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Beats and Bauer
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Elisa
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Peter Erskine & Dr. Um Band
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Shame
Donnerstag, 10. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, 
Pferd International
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Heitere Matinée
 ➔ 13.30 Uhr, Gasteig, Various Voices – 
14. Europäisches LGBTI Chorfestival 
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Anna Karenina
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Elvis – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Jesper Binzer
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Onyx
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Ahzumjot
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Charlie Barnes
Freitag, 11. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, 
Pferd International
 ➔ 13.30 Uhr, Gasteig, Various Voices – 
14. Europäisches LGBTI Chorfestival 
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Artaserse
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Portrait Wayne 
McGregor Borderlands ⁄ Kairos ⁄ Kreation
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Write & Play
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Das letzte Band
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Erschlagt die Armen!
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Hair – Let the sunshine in
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Olexesh
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Max von Milland
Samstag, 12. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, 
Pferd International
 ➔ 13.30 Uhr, Gasteig, Various Voices – 
14. Europäisches LGBTI Chorfestival 
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, Fußball 
(Männer): FC Bayern München – 
VfB Suttgart
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Gezeichneten
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Rudi Zapf & Ingrid Westermeier
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Im Weißen Rössl
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Hair – Let the sunshine in
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Joachim Witt
 ➔ 20.00 Uhr, Städtisches Willi-Graf- 
Gymnasium, Jubiläumskonzert 
40 Jahre Coro Latino München
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Various Voices 
– 14. Europäisches LGBTI Chorfestival 
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Sean Koch
Sonntag, 13. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, 
Pferd International
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
 
Aus einem Totenhaus
MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
SERVICE

Seite 34

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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Franz fisch frische Fische
 ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Jazz Brunch im Palais Keller
 ➔ 17 .00 Uhr, Gasteig, Faust im Kino
 ➔ 18.00 Uhr, München Marriott Hotel, 
Der Spuk von Darkwood Castle
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Junk
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Gitarrenkonzert
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
String of Pearls – Mothers doing it 
for themselves!
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Homevideo
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Artaserse
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, 
 
Movements + Red Apollo
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schöne Neue Welt
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Tri State Corner 
+ C.O.P UK + Luke Gasser
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Hair – Let the sunshine in
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Maxi Schafroth
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Amplifier
Montag, 14. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Balkon
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schöne Neue Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
APPLAUS Series 2018 The Core of AMM 
meets Vandermark
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ecco Meineke
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Heilig Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Jerusalem Quartet
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Musik-Forum München – 
 Studio für Neue Musik
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Studiokonzert Festival der ARD-
 
Preisträger
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Vanessa Mai
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, William McCarthy
Dienstag, 15. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Gezeichneten
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Artaserse
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Bodo Wartke
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze 
Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Demokratische Nacht – Du Prolet!
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Jex Thoth
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Juliane Braun
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Mauli
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
Mittwoch, 16. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, 
Fuck you, mon amour
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Im Weißen Rössl
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Alfred Huber – 
Faustus op. 33
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Demokratische Nacht - Du Prolet!
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Eckart von Hirschhausen
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Thundermother
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Sprungbrett 2018 
– Hauptrunde I von II
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Langhorne Slim
Donnerstag, 17. Mai
 ➔ 18.30 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Don Karlos
 ➔ 19.30 Uhr, Zentraltheater München, 
Fuck you, mon amour
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Aperitif mit dem Teufel
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Black Rat Concerts
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Bobby McFerrin – Circlesongs
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Corinna Ruba & Die Geschwister Roters
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Corn Dawg – The Tour
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Eckart von Hirschhausen
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Münchener Kammerorchester 
MKO Songbook
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Philipp Lahm
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Doors Alive
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Sprungbrett 2018 
– Hauptrunde II von II
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Ed Prosek
Freitag, 18. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Don Pasquale
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schöne Neue Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 9. KLANGfest 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Aperitif mit dem Teufel
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Stahlmann
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Suzie Diamonds & Käptn Wheelchair
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
The Elvis Presley Show
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Freitag
 ➔ 20.30 Uhr, Neue Theaterfabrik, 
Kamasi Washington
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Les Discrets
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, HGich.T
Samstag, 19. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Gezeichneten
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Aperitif mit dem Teufel
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
The Elvis Presley Show
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Freitag
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Dennis Lloyd
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Louis Berry
Sonntag, 20. Mai
 ➔ 14.00 Uhr, Viktualienmarkt, 
Faust in allen Gassen
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Aperitif mit dem Teufel
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Semino Ross
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Im Weißen Rössl
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Die Räuber
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, First Hate
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, WWE live
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Children of Tomorrow (UA)
Montag, 21. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Aus einem Totenhaus
 ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Malta Philharmonic Orchestra
Dienstag, 22. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Junk
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Im Weißen Rössl
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
 Phädras Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Raymonda
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Mittermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Damned
Mittwoch, 23. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Im Weißen Rössl
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
 Kinder der Sonne
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Raymonda
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bullet
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Florian Simbeck
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Gregory Porter & 
Orchestra Neue Philharmonie Frankfurt 
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl!
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Mittermeier
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MAI 2018
 ➔ 01.05.-31.05. Di-Sa 19.30 Uhr, So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit
 ➔ 01.05.-31.05. täglich 10.00 Uhr, Kunsthalle München, Du bist Faust - Goethes Drama in der Kunst
 ➔ 01.05.-31.05. Di+Mi 18.30 Uhr, Do+Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, 
WERK7 – Theater im Werksviertel München, Fack ju Göhte – Se Mjusicäl
 ➔ 01.05.-31.05. Di-So 10.00 Uhr, Staatliche Münzsammlung, Faust / Gesichter
 ➔ 01.05.-31.05. Di-So 13.00 Uhr, Museum Reich der Kristalle, Goethe und die Naturwissenschaften
 ➔ 01.05.-31.05. täglich 20.30 Uhr, mbeam – Atelier für Lichtkunst, Gold oder Liebe
 ➔ 01.05.-27 .05. Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila
 ➔ 01.05.-25.05. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Immer wenn das Licht ausgeht
 ➔ 01.05.-06.05. täglich 11.00 Uhr, MTTC Iphitos e. V., BMW Open 2018
 ➔ 01.05.-06.05. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17 .30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP , Grand Hotel
 ➔ 02.05.-31.05. Mi-So 10.00 Uhr, MUCA Museum of Urban and Contemporary Art, Wahn I Sinn – Herakut
 ➔ 03.05.-31.05. Di-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner
 ➔ 04.05.-0-.05. Fr+Mo+Di 11.00 Uhr, Sa+So 15.00 Uhr, Mi 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Komik – Motion – Theater
 ➔ 08.05.-12.05. täglich 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Falco – Das Musical
 ➔ 10.05.-19.05. Do-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Wahlverwandschaften
 ➔ 11.05.-31.05. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 17 .30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP , Grand Hotel
 ➔ 16.05.-31.05. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Wahnsinn
 ➔ 16.05.-26.05. Mi-Sa 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
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34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2018

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➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Black Map
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Manuel Valera Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Volkstheater, Tom Wu
Donnerstag, 24. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Jagdszenen aus Niederbayern
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Meister und Margarita
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Stepfather Fred
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Timo Wopp
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter
Freitag, 25. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Das letzte Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Meister und Margarita
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Heilig Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Nora oder Ein Puppenheim
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Timo Wopp
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter
Samstag, 26. Mai
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Tanz den Gasteig – 
Walpurgisnacht Vol. II
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Aus einem Totenhaus
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zirkusprinzessin
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Das letzte Band
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Jan Philipp Zymny
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klavierabend Pathik 
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kuttner erklärt die Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Blitzlichter
Sonntag, 27. Mai
 ➔ 16.30 Uhr, Circus Krone, Fantasy
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zirkusprinzessin
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Don Karlos
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Schweinestall
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Männerschnupfen
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Matthias Matuschik
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gestrandet
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Mrs. Nina Chartier
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
Montag, 28. Mai
 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schöne Neue Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Alexander Herrmann – 
Schnell mal was gutes
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stefan Leonhardsberger und die 
Pompfüneberer
Dienstag, 29. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Sturm
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Richard III
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Alexander Herrmann – 
Schnell mal was gutes
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Elwood & Reßle
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Fewjar
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sebastian Sick
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Senna Gammour
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
Mittwoch, 30. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Aus einem Totenhaus
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Balkon
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Wartesaal
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Am Kältepol – 
Erzählungen aus dem Gulag
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Elles
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Tino Bomelino
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
 Abschlusskonzerte
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Lazys
Donnerstag, 31. Mai
 ➔ 10.00 Uhr, Wittelsbacher Platz, 
22. Hamburger Fischmarkt
 ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, Raymonda
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alex Burkhard
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Don Broco
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Lenny Kravitz
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Paul Panzer
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Sarah Laux
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Verstehen Sie 
den Dschihadismus in acht Schritten!
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wigald 
Boning & Bernhard Hoëcker
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden 
Ort für Veranstaltungen jeder Art.
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
Mi. 02.05. 19:30 Uhr, Man liest Polt – musikalische Lesung mit Dieter Fischer und Ina Meling
Mi. 02.05. 19:00 Uhr, Vernissage der Ausstellung von Johannes Seyerlein: Spuren der Transzendenz. 
Ausstellungsdauer: 03.05.2018 bis 30.05.2018
Fr. 04.05. 19:30 Uhr, Taschenphilharmonie: Hörakademie V, Beethoven – Sinfonie Nr. 4 in B-Dur
Sa. 05.05. 20:00 Uhr, La Triviata – Die Impro-Oper: Lass dich eropern!
Fr. 11.05. 19:30 Uhr, 4. Portraitkonzert der Bayerischen Staatsoper
So. 13.05. 11:00 Uhr, Münchner Philharmoniker: 7 . Kammerkonzert – „Kaleidoskop der Klassischen Moderne“
Do. 17 .05. 19:30 Uhr, Klavierabend mit Yojo Christen
Fr. 18.05. 20:30 Uhr, Jazz and beyond: Colorbox – Instrumentaler Song-Jazz feiert die Melodie
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
Rainer Spitzenberger
MAI 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

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Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Scheinwerfer (LED-Abblendlicht)
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- Smart-Key System 
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Monatl. Finanzierungsrate 1) 469 € 
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