TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier April 2018
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE APRIL 2018 ÜBER DEN FLUSS MÜNCHEN HAT MEHR BRÜCKEN ALS VENEDIG IN DER LUFT DROHNEN AUF DEM VORMARSCH INS VERDERBEN EIN UBER-PIONIER PACKT AUS ➔ INGENIEURSBAUWERKE, SCHMUCKSTÜCKE UND DENKMÄLER OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE BRÜCKEN MITMACHEN UND GEWINNEN! DAS GROSSE TAXIRÄTSEL TEIL 3
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77 , Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7 , 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Grundkurs Montag, 16.04., 30.04., jeweils von 17 .30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 04.04., 11.04., 18.04., 25.04., jeweils von 17 .30 bis 19.30 Uhr Samstag, 07 .04., 14.04., 21.04., 28.04., jeweils von 10 bis 13 Uhr Leistungskurs Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt! Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Montag, 09.04., von 17 .30 bis 19 Uhr Samstag, 14.04., von 8.30 bis 10 Uhr Montag, 23.04., von 17 .30 bis 19 Uhr Samstag, 28.04., von 8.30 bis 10 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 19.04., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 20.04., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 18.04., von 15 bis 17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 3 ⁄ 2 0 18 10. April bis 15. Mai 2018 ➔ Kurs 4 ⁄ 2 0 18 05. Juni bis 03. Juli 2018 ➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367 , E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de AUSBILDUNG ➔ APRIL 2018 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7 .30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ April 2018 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Interview ⁄ Fahren für „Uber“ 08 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 11 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 12 Stadtinfo ⁄ Skatemunich 13 Stadtkunde München ⁄ Karlstor 14 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 16 Preisausschreiben Teil 2 ⁄ Lösungen und Gewinner Taxirätsel ⁄ Teil 2 18 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Baudenkmäler 18 Mitmachen und Gewinnen! ⁄ Das große Taxirätsel ⁄ Teil 3 19 Titelthema ⁄ Brücken 24 Wissenswertes ⁄ Über sieben Brücken ... 31 Drohnen ⁄ Versuch einer Übersicht 32 Information ⁄ Brückentage 35 Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Älteste Kirche Deutschlands 35 Messe München ⁄ Aktuelles Programm 36 Service ⁄ Veranstaltungskalender April 2018 37 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise April 2018 39 atelier-tacke.de APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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BVerwG: Dieselfahrverbote sind zulässig Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig urteilte am Dienstag, 27 . Februar 2018, dass deutsche Städte eigenständig Fahr - verbote verhängen dürfen, um den Stick - oxid-Ausstoß einzudämmen. Hintergrund war eine Klage der deutschen Umwelthilfe, die die Luftqualitätsziele in Stuttgart und Düsseldorf nur mit Fahrverboten erreichbar sieht. Hinsichtlich des Luftreinhalteplans Stuttgart hat das Verwaltungsgericht festgestellt, dass lediglich ein Verkehrsverbot für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren unterhalb der Schadstoffklasse Euro 6 sowie für alle Kraftfahrzeuge mit Ottomotoren unterhalb der Schadstoffklasse Euro 3 in der Umweltzone Stuttgart eine geeignete Luftreinhaltemaßnahme darstellen. Bei der Umsetzung der Maßnahme ist jedoch sicherzustellen, dass der auch im Unionsrecht verankerte Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. Insoweit ist hinsichtlich der Umweltzone Stuttgart eine phasenweise Einführung von Verkehrsverboten, die in einer ersten Stufe nur ältere Fahrzeuge (etwa bis zur Abgasnorm Euro 4) betrifft, zu prüfen. Zur Her - stellung der Verhältnismäßigkeit dürfen Euro-5-Fahrzeuge jedenfalls nicht vor dem 1. September 2019 (mithin also vier Jahre nach Einführung der Abgasnorm Euro 6) mit Verkehrsverboten belegt werden. Darüber hinaus bedarf es hinreichender Ausnahmen, z. B. für Handwerker oder bestimmte Anwohnergruppen. Hinsichtlich des Luftreinhalteplans Düsseldorf hat das Verwaltungsgericht festgestellt, dass Maßnahmen zur Begrenzung der von Dieselfahrzeugen ausgehenden Emissionen nicht ernsthaft in den Blick genommen worden sind. Dies ist nachzuholen. Ergibt sich bei der Prüfung, dass sich Verkehrsverbote für Diesel-Kraftfahr - zeuge als die einzig geeigneten Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung überschrittener NO-Grenzwerte darstellen, sind diese – unter Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit – in Betracht zu ziehen. Das Gericht erklärte, die Fahrverbote wür - den nur in wenigen Ballungsräumen eingeführt, eine bundesweite Rechtsgrundlage sei damit nicht erforderlich. Die zuständigen Landesbehörden hätten es in der Hand, einen „Flickenteppich“ von Regelungen zu verhindern. Entschädigungen für die Besitzer seien ebenfalls nicht notwendig, da es weder eine finanzielle Ausgleichspflicht gibt noch sei von einem Zusammenbruch des Diesel-Gebrauchtwagenmarktes auszugehen. (Quelle: BVerwG) Statement BZP zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts erklärt Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZP: „Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband bedauert die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts. Mobilität für alle kann nun in den Innenstädten auf der Kippe stehen. Gleichwohl ist uns die Qualität der Luft nicht gleichgültig. Unser Ver - band fordert bereits seit längerem ein staatliches ,Konjunkturprogramm Elektromobilität‘. Wir wollen unsere Dienstleistungen mit einer möglichst umweltfreundlichen Fahrzeugflotte erbringen. Unser Ziel ist das emissionsfreie Taxi. Für den Durchbruch der E-Mobilität fordern wir die Kommunen auf, in Kooperation mit lokalen oder überörtlichen Energieanbietern eine flächendeckende und ausreichende Ladeinfrastruktur bereitzustellen. Wichtig ist dabei: Die Ladestruktur muss dem gewerblichen Verkehr vorbehalten bleiben. Ohne privat und gewerblich getrennte Netze sind Hürden im täglichen Betrieb vorprogrammiert. Das vorwiegend mittelständisch geprägte Taxi- und Mietwagengewerbe kann den kompletten Umstieg auf E-Mobilität aber nicht allein bewältigen, wir brauchen dazu Förderprogramme. E-Taxis sind teurer in der Anschaffung und im Unterhalt. Denn während Fahrzeuge mit Kraftstoff innerhalb von Minuten betankt sind, müssen E-Autos länger für die Vollladung stehen. Dies lässt sich nur bedingt an Standplätzen realisieren, denn Taxi-Kunden erwarten einen Fahrtantritt sofort – und nicht nach Ende des Ladens der Batterie. Diese Einschränkungen müssen zumindest teilweise durch staatliche Förderung ausgeglichen werden. Von der Autoindustrie erwarten wir ange- ➔ DIE GENOSSENSCHAFT GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018 AKTUELLE INFORMATIONEN
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messene finanzielle Anreize für den Fahr - zeugtausch auf emissionsarme Taxis mit den neuesten Abgas- bzw. umweltfreundlichsten Antriebstechnologien zu bezahlbaren Preisen.“ (Quelle: BZP) Kommentare zum Urteil des BVerwG ➔ Bundesregierung Ziel der Bundesregierung ist es weiterhin, Fahrverbote wo immer möglich, zu vermeiden. Deshalb hat die Bundesregierung das Sofortprogramm „Saubere Luft 2017 bis 2020“ aufgelegt und wird die darin enthaltenen Maßnahmen mit Nachdruck umsetzen. Zu dem Maßnahmenpaket gehören Förderprogramme für Elektrobusse, mehr Elektromobilität und ein besseres öffentliches Nahverkehrsangebot. Damit will die Bundesregierung die Städte unterstützen, die Grenzwerte so schnell wie möglich einzuhalten. Im Rahmen des Nationalen Forums Diesel untersucht eine Arbeitsgruppe die technischen Möglichkeiten und Wirtschaftlichkeit von Nachrüstungen. Auf Grundlage dieser Gutachten wird das weitere Vorgehen festgelegt. ➔ Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) Die Autofahrer dürfen nicht die Zeche zahlen für das Versagen der Autobranche, sagte Maas der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Wir erwarten von der Automobilindustrie, dass sie Euro 5- und Euro 6-Fahrzeuge technisch nachrüstet. Alleinige Software-Updates reichten nicht aus. Die Kosten für notwendige Nachrüstungen dürften aber nicht an den Käufern hängenbleiben. Die gesetzlichen Vorgaben zur Luftreinhaltung müssten eingehalten werden. Pauschale Fahrverbote gehen am Ende aber zu Lasten der Autofahrer und der Wirtschaft, kritisierte er. ➔ Bayerischer Rundfunk In den kommenden Monaten ist nicht mit Fahrverboten zu rechnen. Das Urteil stelle einen Rechtsfrieden her aber keinen tatsächlichen Frieden, sagt der Vizepräsident des Deutschen Städtetags und Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD). Das Dilemma der Städte: Sie dürfen jetzt zwar Fahrverbote verhängen, aber wie sollen sie sie effektiv kontrollieren? Ohne eine bundesweit einheitliche Plakette müssten Polizei oder Ordnungsamt jeden einzelnen Fahrzeugschein prüfen. Das ist in der Praxis nicht machbar. Die betroffenen Städte appellierten noch einmal an die Bundesregierung, die so genannte „blaue Plakette“ einzuführen. Nur Dieselautos, die wenig Stickoxide ausstoßen, würden diese Plakette erhalten. Und nur sie dürften dann in die von den Städten ausgewiesenen Umweltzonen einfahren. ➔ Frankfurter Allgemeine Zeitung Im Kampf gegen schlechte Luft können Städte bald mehr tun, als Elektrobusse anzuschaffen, Ampelphasen zu harmonisieren oder Mooswände aufzustellen: Sie dürfen Autofahrer mit älteren Diesel-Fahrzeugen aussperren. Mit dem grundsätzlichen „Ja“ zu Fahrverboten hat sich das Bundesver - waltungsgericht für die harte Variante entschieden – und der Versuchung wider - standen, die spätere Klärung der Rechtsfragen in einem Vorlageverfahren dem Europäischen Gerichtshof zu überlassen. Die Richter hat nicht kaltgelassen, dass die EU-Kommission Deutschland wegen der Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte im Nacken sitzt. Die Umweltschützer jubilieren nun, die Kommunen nicht. Ihnen macht die neue Befugnis das Leben nicht leichter. ➔ Stuttgarter Zeitung Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass Hardware-Nachrüstungen wesentlich besser sind. Hinter diese technischen Möglichkeiten darf die Innovationsrepublik Deutschland nicht zurückfallen, wenn sie sich nicht erneut blamieren und ihre Kunden nicht weiter täuschen will. Dass sie es können, haben Politik und Autoindustrie vor zehn Jahren schon mal gezeigt, als die jetzt gültigen Umweltzonen und die damit verbundenen Fahrverbote für ältere Fahrzeuge mit gelben und roten Plaketten eingeführt und von einer Nachrüstungsoffensive begleitet wurden. Was damals ging, müsste doch heute erst recht möglich sein. ➔ Straubinger Tageblatt Und künftig kann das Ziel nur heißen, dass deutsche Hersteller Autos bauen, die von Haus aus so sauber sind, dass sie keine Umweltzonen, keine Fahrverbote und keine Abgasprüfung fürchten müssen. Die Bundesregierung muss dafür Regeln machen und deren Einhaltung strikt überwachen. ➔ Die Presse (Österreich) Die Lösung nach diesem Urteil kann sicher nicht sein, dass man jetzt alle älteren Diesel-Pkw verbannt und verschrottet. Das käme einer Enteignung von Hundertausenden Autofahrern gleich. Stattdessen wird die Politik gemeinsam mit der Industrie Lösungen finden müssen, um Fahrzeuge, bei denen das möglich und sinnvoll ist, mit Abgasreinigungssystemen nachzurüsten. Das wird teuer für die Steuerzahler und auch für die Autokäufer, die am Ende für die Mehrkosten zahlen müssen. Aber es ist die einzig mögliche Lösung. ➔ Neue Zürcher Zeitung (Schweiz) Beim Feinstaub werden die Grenzwerte auch dank der Arbeit der Ingenieure in Deutschland fast überall eingehalten. Und die im Urteil im Vordergrund stehenden Stickstoffoxide aus dem Verkehr sind seit 1990 stark rückläufig, wenn sie auch punk - tuell noch zu hoch sind. Diese Fortschritte gehen weiter. Wenn die Deutsche Umwelthilfe, die hinter den Klagen gegen die Städte steckt, die Autoindustrie wegen der Stickstoffoxide der „vorsätzlichen Körper - verletzung mit Todesfolge in Tausenden Fällen“ bezichtigt, hat sie deshalb jedes Maß verloren. istockphoto istockphoto APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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➔ Dernières Nouvelles d’Alsace (Frankreich) Das ist fast schon ein Kulturschock in einem Land, das wie kaum ein anderes mit dem Auto in Verbindung gebracht wird. Die mächtige Autolobby hatte im Diesel einen komfortablen Schutzschirm gefunden. Damit wurde die Produktionskette aufrechterhalten und ein Umweltversprechen abgegeben: Dieses System stößt weniger Treibhausgase aus. Zudem sorgte der Diesel für hohe Margen bei hochpreisigen Fahr - zeugen. Ein Pokerspiel, das die Justiz aus Sorge um die menschliche Gesundheit nun aufgewirbelt hat. ➔ Zeit-Online Inzwischen ist auch die Bundesregierung zu neuen Fahrbeschränkungen für Dieselautos bereit. Am Wochenende wurden Vor - bereitungen des Verkehrsministeriums für mögliche „streckenbezogene Verkehrsver - bote oder -beschränkungen“ bekannt. Sie zielen allerdings nur auf besonders belastete Straßen und nicht auf größere Innenstadtbereiche. Laut Verkehrsministerium bleibe das Ziel, pauschale Fahrverbote zu vermeiden. Umweltschützer und die Grünen kritisierten den überraschenden Vorstoß und verlangen weiterhin eine bundesweite blaue Plakette, mit der generell nur saubere Diesel in bestimmte Stadtgebiete fahren könnten. ➔ Focus-Online In bestimmten deutschen Innenstädten werden Fahrverbote kommen. Voran geht Hamburg, das ab Ende April zwei Straßenabschnitte für bestimmte Dieselautos sper - ren will. In jedem Fall soll das Verbot durch das Zusatzschild „Anlieger frei“ eingeschränkt werden. Das bedeutet, dass auch Halter älterer Diesel einfahren dürfen, wenn sie in der Verbotszone wohnen, arbeiten, geschäftlich zu tun haben oder jemanden besuchen. Wer keinen solchen Grund nachweisen kann und erwischt wird, muss 25 Euro Bußgeld zahlen. Sollte sich die künftige Bundesregierung aber dazu entschließen, bundesweit eine blaue Plakette für Dieselautos einzuführen, dann drohen 80 Euro Bußgeld. (FK) Standplatz Fürstenried 1 Der Umzug des Standplatzes „Fürstenried 1“ Anfang Februar in die Züricher Straße (am U-Bahn- Abgang) stellt letztlich eine Ver - besserung dar, da wir hier an zentraler und belebter Stelle im Stadtviertel stehen. Wir danken dem BA 19, der diesem Standort zugestimmt hat. Auf dem bisherigen Platz in der Winterthurer Straße wird zeitweilig ein Wochenmarkt installiert. Damit war der Taxiplatz „im Weg“. Mit dem neuen Platz sind wir für alle sichtbar. Die Abfahrt wird in Kürze auch kein Problem bereiten: der Antrag, nach rechts abzubiegen und durch den Busbahnhof zu fahren, läuft. Von der Ausfahrt aus kann in jede Richtung weiter gefahren werden. (RM) Wie viel Promille sind erlaubt? Am sichersten ist es im Straßenverkehr ohne Alkohol. Wer dennoch trinkt, nimmt besser ein Taxi, heißt es. Damit sind aber Beförderungen von Feierfreudigen gemeint, keinesfalls Taxifahrer, die sich nach Alkoholgenuss ans Steuer setzen. Gerade bei schweren Verkehrsunfällen ist häufig Alkohol im Spiel. Alkohol schränkt die Wahrnehmung ein und führt zu einer falschen Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Er verengt das Blickfeld, beeinträchtigt Reaktion und Koordination und enthemmt. Gerade diese Mischung ist gefährlich. Daher sollte eigentlich nicht die Frage gestellt werden, wie viel Promille sind erlaubt, sondern ob die Aufnahme von Alkohol wirklich notwendig ist, sofern noch ein Fahrzeug geführt werden soll. In Paragraph 8 der BOKraft ist nachzulesen, dass Fahrer im Linien-, Taxi- und Mietwagenverkehr während des Dienstes und der Dienstbereitschaft alkoholische Getränke oder andere, die dienstliche Tätigkeit beeinträchtigende Mittel, nicht einnehmen oder Fahrten antreten dürfen, wenn sie unter der Wirkung solcher Getränke oder Mittel stehen. Damit gilt für die Fahrzeug lenker vor - genannter Verkehrsmittel eine einzige Promillegrenze: 0,0. Beim privaten Individualverkehr gelten andere Grenzen. Die relative Fahruntüchtigkeit wird ab 0,3 Promille erreicht. Allerdings werden zwischen 0,30 und 0,49 Promille der Zustand der Fahrerin oder des Fahrers bewertet, da jeder Mensch unterschiedlich auf Alkohol reagiert. Hierbei werden alkoholtypische Ausfallerscheinungen berücksichtigt. Das sind beispielsweise Schlangenlinien, überhöhte Geschwindigkeit, Verursachung eines Unfalls oder das Abkommen von der Straße. Für Kraftfahrer ist die 0,5-Promille- Grenze ein weiterer wichtiger Wert. Wer mit einem Blutalkoholgehalt zwischen 0,5 und 1,09 Promille erwischt wurde, bekommt in jedem Fall ein Bußgeld. Beim ersten Mal drohen 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot. Wiederholungs täter werden höher bestraft. Ab 1,1 Promille ist jeder Kraftfahrer und jede Kraftfahrerin nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs absolut fahrunfähig. Die absolute Fahruntüchtigkeit ist aber auch bei einem Promillewert unter 1,1 möglich, wenn die Person z. B. zusätzlich Drogen konsumiert hat und somit ein Mischkonsum vorliegt. Den Betroffenen wird die Fahrerlaubnis entzogen und es wird eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe verhängt. Nach einem Entzug wird eine neue Fahrerlaubnis regelmäßig nicht vor zwölf Monaten erteilt. Dies kann auch einem Verkehrsteilnehmer ab 1,6 Promille auf dem Fahrrad blühen, sofern er einen Führerschein besitzt. Der Wert von 1,6 Promille ist für Kraftfahrer ebenso wichtig, da ab dieser Grenze auch Ersttäter eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren müssen, um die Fahrerlaubnis wieder zu erhalten. Der hohe Blutalkoholgehalt löst generelle Bedenken an der Fahreignung aus, die nur durch eine Untersuchung widerlegt werden können. Für die MPU fallen zusätzlich Kosten von etwa 2.500 bis 3.000 Euro an. Wer nun glaubt, Trunkenheitsfahrten gehören der Vergangenheit an, sei eines besseren belehrt. Erst am 27 . Februar 2018 fiel einer Streifenbesatzung auf der A8 in Fahrtrichtung München ein Kleintransporter auf, bei dem die komplette Heckbeleuchtung ausgefallen war. Bei der anschließenden Kontrolle wurde mit einem Atemalkoholtest ein Wert von über 2 Promille bei dem 53-jährigen Fahrer festgestellt. Auf der A 8 bei Langwied prallte ein Autofahrer gegen die Leitplanke, eine Notrufsäule und einen Schaltkasten der Autobahndirektion mit 1,88 Promille im Blut, und ebenso im Februar touchierte ein 35-jähriger Bauarbeiter ohne gültige Fahrerlaubnis in Germering beim Rückwärtsfahren ein anderes Fahrzeug mit 2,34 Promille. Halten Sie sich also lieber an das Motto: „don’t drink and drive“. (FK) 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten jährlichen Fahrleistung. Hauspreis (brutto): /two.lf/six.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /four.lf./two.lf/six.lf/four.lf,/six.lf/three.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./four.lf/three.lf/nine.lf,/seven.lf/seven.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf % Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/three.lf./three.lf/five.lf/four.lf,/four.lf/zero.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/eight.lf/six.lf,/five.lf/five.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
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INTERVIEW ➔ FAHREN FÜR UBER Interview mit dem Taxiunternehmer Michael Negret Bevor wir mit dem Interview beginnen, ein kurzer Abriss über die früheren und derzeitigen Angebote von Uber: ➔ UberPop als Privatperson mit eigenem Privat-Pkw ➔ UberBlack gehobene Limousine auf Mietwagenbasis ➔ UberX eigener Pkw auf Mietwagenbasis ➔ UberTaxi Taxi-Fahrzeug, durch Uber vermittelt ➔ UberVan Großraum-Limousinen TAXIKURIER: Herr Negret, zuerst einmal vielen Dank, dass Sie sich an uns gewendet haben. Sie haben angekündigt, dass Sie uns über Ihre Zeit als Fahrer für die Fa. Uber berichten wollen. Das ist sehr interessant, ist die Firma Uber doch derzeit der größte Feind des Taxigewerbes. MICHAEL NEGRET: Ich möchte, dass die Praktiken bekannt werden. TAXIKURIER: Wie sind Sie auf Uber aufmerksam geworden? MICHAEL NEGRET: Ich wurde von einem anderen, mir bekannten Fahrer angesprochen. Dieser erklärte mir recht begeistert, wie toll es doch bei Uber wäre. Das war vor vier Jahren die Zeit von UberPop. TAXIKURIER: Warum haben Sie bei Uber angefangen? MICHAEL NEGRET: Ich sah es als Karrierechance. Als zweites Standbein. Ich war damals – und bin es heute noch – Manager eines rumänischen Busunternehmens. Das war mir etwas zu einseitig. Außerdem bin ich verliebt in Taxifahren. Das gebe ich zu. TAXIKURIER: Was hat sie dann gereizt? Wurde Ihnen etwas versprochen? MICHAEL NEGRET: Na klar. Da fällt mir eine ganze Reihe ein: man kann ohne Aufwand anfangen, die 40.000 Euro für die Konzession fallen weg, man fährt neue Autos, es gibt Beziehungen und jede Menge Kundschaft, alle sind sehr freundlich, die Kunden immer zufrieden, es gibt finanzielle Unterstützungen und Hilfen. Du bist Teil eines Limousinenservices mit Anzug und Krawatte. Es wurde alles recht blumig beschrieben. Da fällst Du sehr leicht drauf rein. TAXIKURIER: Das ist in der Tat eine ganze Menge. Und beim Geld? MICHAEL NEGRET: Mir wurde gesagt, dass Uber z. B. die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer IHK organisiert und bezahlt, damit ich den Lehrgang für Mietwagenunternehmer absolvieren kann. Genauso wurde mir die Übernahme von Gebühren für den Personenbeförderungsschein für mich und alle Fahrer ver - sprochen. Der Umsatz beträgt 10.000 Euro pro Monat und Auto. Ich mache mindestens 30 Euro Umsatz pro Stunde! Garantiert! Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Dann gab es die 24-Stunden-Garantie über 21 Euro pro Stunde durch ein Bonus-System. Und der Einbau eines Wegstreckenzählers, der später kam, wird bezahlt. TAXIKURIER: Da wird einem leicht schwindelig. Und was davon ist eingetroffen? MICHAEL NEGRET: Nichts! Absolut nichts! Es ist ein Draufzahlgeschäft. Von wegen Gummibärchen und Wasser. Das musste ich selber kaufen. Bei den Autos und den Versicherungen wollten sie zwar unterstützen, aber zu ihren Bedingungen. Sie haben mich fast gezwungen, ein neues Auto zu kaufen. Das war von Haus aus nicht sauber! Das Ganze hat sich für mich zum Fiasko entwickelt! Das wurde zum Draufzahlgeschäft. Vor allem als immer wieder Teile von Uber verboten wurden. Die Nachfolgeformen wurden immer schlechter in den Bedingungen. TAXIKURIER: Hatten Sie vorher schon Erfahrungen? Haben Sie vorher schon Personen befördert? MICHAEL NEGRET: Nein, noch nie. TAXIKURIER: Waren Sie bei Uber angestellt? MICHAEL NEGRET: Nein, ich war selbst Unternehmer. TAXIKURIER: Uber ist ein Unternehmer, Sie waren Taxi unter - nehmer. Wie war das dann mit dem Betriebssitz geregelt? MICHAEL NEGRET: Der Betriebssitz – meiner! – durfte nicht in München sein. Schon allein wegen der Ortskunde. Also bin ich nach Unterföhring und habe dort Büro und Firma angemeldet. Von Uber habe ich dann Unterlagen bekommen, wie ich beim Landratsamt den Antrag für die Befreiung von der Alarmanlage stelle und wie ich bei welcher Versicherung angeben soll, dass ich nicht in München fahre. Hier sind die Versicherungsbeiträge höher. Damit hat uns Uber gezeigt, wie wir die Gesetze umgehen können. TAXIKURIER: Als Mietwagen muss man vom Betriebssitz aus fahren und dorthin zurückkehren. War das bei Ihnen so? MICHAEL NEGRET: Keinesfalls. Ich bin einfach in München her - umgefahren. Nur im Stadtzentrum. Hier sind die Kunden. Was soll ich denn in Unterföhring. Ich habe noch von keinem Einzigen gehört, dass er zu seinem Betriebssitz zurück gefahren wäre. Das kannst Du nicht machen. Ich bin überzeugt, dass kein einziger 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
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Kfz-Meisterbetrieb für alle Fabrikate gut • preiswert • schnell • zuverlässig Sonderpreis Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung • Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. Truderinger Straße 330 • 81825 München www.autoglaskraft.de Wir sind umgezogen Telefon 089 / 6 90 87 82 freier Fahrer eine Ahnung hat, wo der Betriebssitz des Unter - nehmens ist. Mittlerweile bin ich sogar überzeugt, dass viele gar nicht wissen, was das ist. Vor allem, seitdem immer mehr Billigkräfte genommen werden. Derzeit weiß ich von Unternehmern aus Erding, Freising, Ebersberg, Dachau, Augsburg, Landsberg, Mindelheim – ja sogar aus Freyung-Grafenau (220 km von München weg), die in München-Stadt für Uber fahren. TAXIKURIER: Aber Sie mussten ja auch mal stehenbleiben. Sind Sie Taxi-Standplätze angefahren? MICHAEL NEGRET: Irgendwo halt. Keine Standplätze. Aber die Aufträge waren zum Teil schon heftig. Da bist Du von einem zum anderen gefahren. Aber das war lauter Kleinvieh. Davon wird man nicht reich. Am Flughafen kannst Du auch mal 5 Stunden auf einen Kunden warten. Das ist völlig unrentabel. TAXIKURIER: Haben Sie auch Einsteiger am Straßenrand aufgenommen? Wurden Sie angerufen? MICHAEL NEGRET: Nein, nur Kunden über die Vorbestellung per App. Der Nachteil war, dass ich immer erst anfahren musste. Das waren ständig viele Kilometer, die ich aber selber bezahlen musste. Es gab ja keinen Standplatz mit Einsteiger. TAXIKURIER: Ein Angestellter bekommt Urlaub. Hatten Sie den auch? MICHAEL NEGRET: Pah! Urlaub! Träumen Sie weiter! Als Unter - nehmer, wenn Du immer weniger Geld hast, musst Du fahren, fahren, fahren. TAXIKURIER: Sprechen wir mal über die Bezahlung. Ihre Bezahlung. MICHAEL NEGRET: Die Abrechnung erfolgte ausschließlich über die App. Der Kunde ist über die App angemeldet und hinterlegt die Kreditkartennummer. Nach der Fahrt wird der Betrag abgebucht. Ich habe keinen Cent vom Kunden erhalten. Und damit auch kein Trinkgeld! Wenn da mal ein Euro rüberwuchs, dann war das wie Weihnachten. Aber nach der Werbung von Uber war das auch gar nicht erwünscht! Und für mich gab es die Mindest- Verdienst-Garantie! TAXIKURIER: Was blieb dann bei Ihnen hängen? MICHAEL NEGRET: Uber hat wöchentlich abgerechnet und mein Geld überwiesen. Nehmen wir ein Beispiel: Ich habe 100 Euro Umsatz gemacht. Dies wurde über die App bezahlt. Uber hat wöchentlich abgerechnet, ich bekam hiervon 80 Euro. Brutto! Das Komische daran war, dass ich die 19 % Steuer von den 100 Euro zahlen musste. Da waren es dann nur noch 60 Euro für mich. Aber davon muss ich alles bezahlen! TAXIKURIER: Was waren das für Menschen, die bei Ihnen mitgefahren sind? MICHAEL NEGRET: Junge Leute, Säufer, auch mal Geschäftsleute, Touristen. Die kannten Uber schon vom Ausland her und denen war der MVV zu teuer und zu kompliziert. TAXIKURIER: Wann war das Hauptgeschäft? MICHAEL NEGRET: Abends, nachts, am Wochenende, am Oktoberfest. Tagsüber ging nicht viel. TAXIKURIER: Aber Sie hatten doch die 24-Stunden-Garantie über 21 Euro? MICHAEL NEGRET: Alles Quatsch. Anfangs wurde es als Garantie ausgegeben. Dann kam Ende 2015 ein neuer Chef. Bei dem war es dann nur noch „Bonus“ nachts. Ich habe keine Ahnung, wer das Geld bekam und wie. Ich jedenfalls nicht. Der hat dann auch noch den Fahrpreis von 1,30 Euro pro Kilometer auf 90 Cent gedrückt. Was bleibt da noch übrig? TAXIKURIER: Ein Angestellter eines Unternehmens erhält eine Lohnabrechnung. Welche Aufzeichnungen haben Sie geführt? APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
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MICHAEL NEGRET: Ich habe meine eigenen Aufzeichnungen. Alles bis ins Kleinste. Vor allem für die Steuer. Denn mit denen will ich mich nicht anlegen. TAXIKURIER: Warum fahren Sie heute nicht mehr für Uber? MICHAEL NEGRET: Ich habe erkannt, dass es kein Geschäft ist. Ich habe drei Autos finanziert. Alleine. Ohne Hilfe von Uber, obwohl es anfangs zugesagt wurde. Aber jetzt komme ich aus den Unkosten und Verträgen nicht mehr raus. Ich habe ja noch Büro und Niederlassung in Unterföhring. Da zahle ich ins Blaue. Ich versuche jetzt durchzuhalten. Raus komme ich, aber nur mit Verlust. TAXIKURIER: Womit verdienen Sie jetzt Ihr Geld? MICHAEL NEGRET: Ich fahre Taxi – richtig und legal. Ich habe damit ein Auto gerettet. Das war mal eine schwarze Uber-Limousine. Da ist nun die Taxifolie drauf. Aber ich musste zuletzt zwei angestellte Fahrer kündigen. Das hat mir wehgetan. Das waren prima Leute. Sie und die früheren Fahrer haben an mich und Uber geglaubt. Jetzt müssen sie selber schauen, wie sie weiter kommen. Ich selbst muss schauen, wie ich weiter komme. TAXIKURIER: Der Umsatz ist jetzt besser? MICHAEL NEGRET: Viel besser. Vor allem habe ich nicht mehr diese Unkosten. Sehen Sie, ich bin vorher z. B. 20 km angefahren, dann wollte der Typ nur nach Schwabing. Das waren 7 Euro Umsatz. Pah! Wer soll damit überleben? Taxifahren ist einfach gerechter und kostet nicht so viele Nerven. TAXIKURIER: Bei Taxi stellen Sie auf Verlangen eine Quittung aus. Gab es die bei Uber auch? MICHAEL NEGRET: Nein. Das gab es nicht. Mit App bezahlt – aus! TAXIKURIER: Zog das Ende Ihrer Beschäftigung bei Uber Nachteile mit sich? Hatte es Folgen? MICHAEL NEGRET: Ich bin dort noch angemeldet! Ich will ja noch Geld. Da steht mir noch etwas zu. Sie können nicht einfach versprechen und mich dann hängen lassen. Es wird schwierig, ich weiß, aber ich muss auch da dran bleiben. Uber windet sich wo sie können. Was rauskommt – ich weiß es nicht. TAXIKURIER: Fahren Sie dann auch noch? MICHAEL NEGRET: Auf keinen Fall. Dann würde ich denen ja Recht geben. TAXIKURIER: Was ist vom Anzug-und-Krawatte-Feeling übrig geblieben? MICHAEL NEGRET: Ich fahre mit durchschnittlich bürgerlicher Kleidung. Bei den Uberfahrzeugen sehe ich immer mehr schlampige Kleidung. Die brauchen auch nicht mehr deutsch zu sprechen. Sie haben ja Navi. Wenn die Navi-Sprachsteuerung eines Tages perfektioniert ist und in jeder Sprache der Welt funktioniert, kannst Du auch einen Marsmenschen ans Steuer setzen. TAXIKURIER: Was glauben Sie, wie man im Ubergeschäft überleben kann? MICHAEL NEGRET: Legal kann man als Unternehmer nicht überleben. Die Praktiken sind fast schon eine Anstiftung, kriminell zu werden. Aber das musst Du, um zu überleben. Man muss Schwarzfahren und cash bezahlt werden und muss ununter brochen am Steuer sitzen. Sonst ist der Umsatz zu gering. 16 Stunden sind da keine Seltenheit. Da kommen im Monat auch schon mal 300 Stunden zusammen. Wer länger online ist, bekommt einen Bonus. TAXIKURIER: Geld? MICHAEL NEGRET: Anfangs waren es Geschenke, bis hin zum Fernseher. Jetzt gibt es auch Geld. TAXIKURIER: Wer verantwortet das? MICHAEL NEGRET: Der Fahrer selber. Er unterschreibt Formulare, dass er sich an alle gesetzlichen Bestimmungen hält. Uber lehnt damit alle – und ich meine jede – Verantwortung ab. TAXIKURIER: Herr Negret, wir danken Ihnen herzlich für diese ausführlichen Informationen. Ich glaube, Sie haben vielen Taxifahrern und anderen Interessenten die Augen geöffnet. Wir wünschen Ihnen alles Gute! (Das Interview führte Rainer Männicke) istockphoto 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
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BGH kippt Raser-Urteil Am 1. März 2018 hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein besonders hartes Urteil gegen zwei Berliner Raser aufgehoben, die vom Landgericht Berlin wegen Mordes zu 25 Jahren Haft verurteilt worden waren. Die beiden Männer fuhren mit 170 Stundenkilometern über den Kurfürstendamm und prallten auf ein anderes Fahrzeug, in dem ein unbeteiligter Rentner verstarb. Der BGH hat das Urteil so nicht gelten lassen. In ihrem Bemühen, das Urteil wasserdicht zu formulieren, ist den Berlinern Richtern eine Ungenauigkeit unterlaufen. Deswegen wurde das Urteil gekippt und muss neu verhandelt werden. Die Frage, ob besondere Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr als Mord gewertet wer - den kann, ist schwierig. Im letzten Jahr hatte der BGH ein besonders zurückhaltendes Urteil aufgehoben, nachdem zwei Raser in Köln wegen fahrlässiger Tötung lediglich eine Bewährungsstrafe bekamen. Das sei zu wenig, so der BGH, mit Verweis auf das Rechtsempfinden der Bürger. Können Raser Mörder sein? Mord unter - scheidet sich vom Totschlag durch bestimmte Merkmale, wie niedere Beweggründe. Nimmt jemand durch sein Verhalten wissentlich in Kauf, dass andere Menschen getötet werden könnten, wäre das Mordmerkmal gegeben. Das Problem ist die Abgrenzung zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit. Die Verteidiger argumentierten beim BGH, dass die beiden Berliner einfach unter totaler Selbstüberschätzung gelitten haben, und deshalb sei es kein Mord gewesen. (FK) Neue Blitzer? Die Ausweitung der Mautpflicht auf die Bundesstraßen wirft ihre Schatten voraus: Im Bundesgebiet werden immer mehr vier Meter hohe blaue Kontrollsäulen an Bundesstraßen aufgestellt, mit der die Einhaltung dieser Pflicht überprüft werden soll. Die Säule ähnelt zwar den stationären Blitzern, sie wird aber nicht die Geschwindigkeit messen. Sie soll ausschließlich Lkw ab 7 ,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ins Visier nehmen und dabei insbesondere deren Abmessungen und Achsenzahl prüfen. Der Mautsystem-Betreiber Toll Collect installiert im Pilotbetrieb zunächst in jedem Bundesland eine Kontrollsäule. Wenn sie sich bewähren, sollen bis zum 1. Juli 2018 bundesweit 600 solcher Kontrollvorrichtungen für die rund 40.000 Bundesstraßen- Kilometer aufgestellt werden. Entwickelt hat die Anlagen der Technologiekonzern Jenoptik. Das System koppelt moderne Sensorik für die Abstandsmessung mit Stereobildverarbeitung und Seitenkamera zur Erfassung und Klassifizierung der Lastwagen. Möglich wird dies über die digitale Kombination verschiedener Sensor - technologien. Kontrollbrücken, wie auf den Autobahnen soll es auf den Bundesstraßen nicht geben. (RM) ➔ DER LANDESVERBAND Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo . - Fr . 08:00 bis 12:00 Mo . / Do . 14:00 bis 18:00 Ausstehende Betriebsprüfung? Wir helfen ihnen sehr gerne! Tuba Metin - Unternehmensberatung Spezialisiert auf Taxiunternehmen Jetzt Termin vereinbaren 089 / 818 977 42 Landsbergerstr. 408 | 81241 München www.weisser-ring.de Gefährde Dich nicht selbst. Kümmere Dich um das Opfer. Anzeige 56 x 60_Layout 1 22.09.15 09:43 Seite 1 Toll Collect GmbH APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11 AKTUELLE INFORMATIONEN
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WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Untergiesing – Raubüberfall auf Taxifahrerin Am Mittwoch, 07 .02.2018, gegen 03.30 Uhr, fuhr eine 57-jährige Taxifahrerin die Tegernseer Landstraße entlang. Auf Höhe der St.-Bonifatius-Straße stiegen zwei junge Männer zu. Sie nahmen auf dem Beifahrersitz, bzw. direkt hinter der Taxifahrerin Platz. Der Beifahrer gab als Fahrziel ein Anwesen in der Arminiusstraße an. Am Zielort angekommen, benannte die Taxifahrerin den Fahrpreis. Nachdem der Beifahrer einen 10 Euroschein auf das Armaturenbrett legte, nahm die Taxifahrerin ihren Geldbeutel in die Hand. In diesem Augenblick wurde sie vom hinter ihr sitzenden Mann umklammert und er forderte die Herausgabe ihrer Geldbörse. Gleichzeitig nahm der Beifahrer die Geldbörse der 57-Jährigen an sich. Anschließend flüchteten beide Täter zu Fuß in Richtung Konradinstraße. Eine eingeleitete Sofortfahndung nach den flüchtigen Räubern verlief negativ. Die Taxifahrerin wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Untergiesing – Insgesamt vier Festnahmen nach Raub überfall auf Taxifahrerin sowie eines Diebstahls mit Waffen Ein 54-jähriger Taxifahrer fuhr am Donnerstag, 08.02.2018, kurz vor 1 Uhr, mit seinem Taxi in eine Tiefgarage an der Thusneldastraße. Dabei folgten ihm vier junge Männer und verteilten sich in der Garage. Der Taxifahrer stieg aus und forderte die jungen Männer auf, die Garage zu verlassen. Einer der späteren Täter, ein arbeitsloser 19-Jähriger, öffnete die Fahrertür des Taxis und nahm den Taxigeldbeutel heraus, während der 54-Jährige durch einen weiteren Täter abgelenkt war. Er flüchtete mit dem Geldbeutel aus der Garage. Der Taxifahrer, der den Diebstahl bemerkt hatte, löste einen Alarm aus und verfolgte den Dieb, konnte ihn jedoch nicht mehr einholen. Als er in die Garage zurückkam, musste er feststellen, dass die weiteren drei Männer seinen privaten Geldbeutel aus der Mittelkonsole entwendet und das Rücklicht des Taxis eingeschlagen hatten. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten der Dieb des Taxigeldbeutels sowie ein 16-Jähriger und ein 18-Jähriger am Candidplatz angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der Dieb warf beim Eintreffen der Polizeibeamten einen leeren Geldbeutel weg, ebenfalls wurden durch die weiteren Beschuldigten eine Eisenstange sowie ein Messer weggeworfen. Die Gegenstände konnten im Umfeld der Tiefgarage aufgefunden werden. Der 16-Jährige hatte zudem einen Nothammer bei sich, den er vermutlich aus einem städtischen Bus entwendet hatte. Die drei Beschuldigten wurden zur weiteren Sachbearbeitung auf die Polizeiinspektion gebracht und im Anschluss in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Im Zusammenhang mit dem Fall vom 07 .02.2018 (Raub überfall auf eine Taxifahrerin durch zwei junge Männer in der Arminiusstraße): Zu diesem Fall meldete sich eine Zeugin, die in der U-Bahn zwei jungen Männern gegenüber saß, die sich mit einem Taxiraub brüsteten. In diesem Zusammenhang wurden Videoaufnahmen der entsprechenden U-Bahnhöfe gesichert und der überfallenen Taxifahrerin gezeigt. Die Frau erkannte auf einer der Aufnahmen einen der beiden Täter. Entsprechende Screenshots der Aufnahmen wurden von der Kriminalpolizei an die Einsatzkräfte verteilt, was zur Folge hatte, das ein ziviler Beamter der Polizeiinspektion 23 (Giesing) den 16-Jährigen als die tatverdächtige Person vom Bahnsteig wiedererkannte. Der junge Mann wird seit Januar bei der Kriminalpolizei als jugendlicher Intensivtäter geführt. Bei der Sachbearbeitung und seiner Beschuldigtenvernehmung gestand er den Raubüberfall auf die Taxifahrerin und gab als Mittäter einen ebenfalls 16-jährigen Freund an. Er sagte zudem aus, dass er bei dem Überfall eine Schere benutzt und der Taxifahrerin an den Hals gehalten hätte. istockphoto Das Opfer nicht alleine lassen! Jahr für Jahr leiden Millionen von Menschen unter den Folgen krimineller Übergriffe. Die Täter stehen sehr oft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die Opfer werden zumeist vergessen. Das muss sich ändern! rtner Der WEISSE RING hilft Opfern mit Rat und Tat. Auch Sie können mithelfen! WEISSER RING e. V. 55130 Mainz www.weisser-ring.de ✁ Wir wollen etwas tun. Wir möchten gerne Mitglied im WEISSEN RING werden. (Monatlicher Mindestbetrag, Einzelmitgliedschaft € 2,50, Ehepaare € 3,75, Jugendliche € 1,25.) Name: Straße: PLZ/Ort: Unterschrift: AZ Verzweifelte Frau 86x120mm.indd 1 23.09.15 10:18 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
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Am 12.02.2018 konnten Videoaufzeichnungen der Überwachungskameras aus der Tiefgarage ausgewertet werden, wodurch als vierter Täter des Diebstahls ein 18-jähriger Schüler als Tatverdächtiger ermittelt werden konnte. Am selben Tag erkannte ein Kriminal beamter des zuständigen Fachkommissariats diesen Schüler am U-Bahnhof Rotkreuzplatz wieder, folgte ihm in die U-Bahn und verständigte die Einsatzzentrale der Polizei. Bei der Überprüfung gab der Schüler an, ohne festen Wohnsitz zu sein, weshalb er festgenommen wurde und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht wurde. Gegen ihn wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gestellt. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl. Der zweite Täter des Raubüber falls auf die Taxifahrerin konnte ebenfalls ermittelt werden, es handelt sich bei ihm ebenfalls um einen 16-jährigen jugendlichen Intensivtäter, der inzwischen festgenommen und in die Haftanstalt überstellt werden konnte. Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei in diesen beiden Fällen dauern an. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02Neue Adresse! Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. STADTINFO Die Münchner Bladenight hat nicht nur Pause, sondern auch eine kleine und feine Konkurrenz. SkateMunich! skatet bei trockenem Wetter im Sommer zwischen April und Oktober gerne abends durch die Stadt. Die Touren starten jeweils Dienstag abends an der Oper um 20.30 Uhr und führen durch die Stadt, aber auch nach außer - halb mit Zwischenstopp im Biergarten oder am Badesee. Die ersten vier Touren beginnen jeweils am 3., 10., 17 . und 24. April am Max-Joseph-Platz vor dem Nationaltheater. (TK) Weitere Infos unter: www.skatemunich.de ➔ SKATEMUNICH! istockphoto
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Außerhalb dieses Tores begann die Fernstraße in Richtung Neuhausen. München nahm rasch an Bedeutung und damit auch Bewohnern zu, so dass Anfang des 14. Jahrhunderts eine Stadterweiterung um das Zehnfache unumgänglich und damit eine Verlegung der Befestigungsanlagen nach außen notwendig wurden. Damit ver - lor das Kaufingertor seine Funktion und wurde durch das Neuhauser Tor ersetzt. Neuhauser Tor Erstmals 1302 urkundlich erwähnt, bildete das Neuhauser Tor nunmehr die westliche Stadtgrenze und die Neuhauser Straße wur - de dadurch zu einem innerstädtischen Ver - kehrsweg. Vom Neuhauser Tor führten die Fernstraßen in die westlichen, nordwestlichen und nördlichen Richtungen, wie ein Blick auf den Stadtplan verdeutlicht. Es waren dies und sind es tatsächlich immer noch: Die Landsberger Straße, die bis 1877 Pasinger Landstraße hieß und deren stadtnahes Stück im Jahr 1822 die Bezeichnung Bayerstraße erhielt mit Bezug auf die Theresienwiese, wo der bayerische Kronprinz Ludwig anno 1810 seine Hochzeit mit Prinzessin Therese hatte feiern lassen. Dann die Salzstraße, der München seine Erhebung 1158 zur Stadt verdankte und die Nach Landsberg führte, das ebenfalls 1158 gegründet worden war und wo der Handelsweg über den Lech führte. Aus ihr wurde im Jahr 1890 die Arnulfstraße, nachdem es inzwischen bereits eine Landsberger Straße gab. Die Dachauer Straße existiert schon seit der fernen Vergangenheit. Am 1845 benannten Stiglmayerplatz gabelten sich die Landstraßen: die eine führte weiter in Richtung des seit 1664 erbauten Schlosses Nymphenburg und die andere zum seit 1617 entstehenden Schloss Schleißheim. Und dann noch die Landwehrstraße von 1829, wo die Bürgerwehr ihren Exerzier - platz vor den Stadtmauern unterhielt, denn die Stadt selbst war extrem verdichtet bebaut. Am Tor lässt eine Inschrift wissen, die Umbenennung in Karlstor habe am 1. Mai 1791 stattgefunden, was aber sachlich falsch ist, denn erst seit Juni 1792 heißt das Gebäude offiziell so. Städtebauliche Situation Seit Anfang des 19. Jahrhunderts mussten die mittelalterlichen Befestigungsanlagen abgerissen werden, denn infolge der steigenden Einwohnerzahlen platzten sie schon lange aus allen Nähten und wegen der Industriellen Revolution verlagerten beispielsweise die Brauereien ihre Produktion nach draußen. Nun entstanden die auf dem Reißbrett geplanten Vor-Städte, also die Gebiete vor der Stadt, hier die erstmals 1804 genannte Ludwigsvorstadt und die seit 1812 bekannte Maxvorstadt. Noch heute erkennt man den planmäßigen Verlauf ihrer Straßen, die – im Gegensatz zur Altstadt – im rechten Winkel zueinander ver - laufen. Auf dem Areal der abgerissenen Befestigungsanlagen entstand im Norden der 1808 benannte Maximiliansplatz und 1904 der von ihm abgetrennte Lenbachplatz. Im Süden lässt die doppelt verlaufende Herzog-Wilhelm-Straße von 1886 (davor mit der sprechenden Bezeichnung Am Graben) heute noch die zweifache Befestigung aus Vor- und Hauptmauer erahnen. Interessant auch die Benennung der Sonnenstraße von 1818: Die Häuser der Altstadt waren infolge der baulichen Enge zumeist lichtlos und dementsprechend feucht und unhygienisch. Mit dem Abriss der alten Befestigungen entstanden nun Häuser, deren Fenster in Richtung Südwesten mangels Nachbar - schaft bestens besonnt waren. Das Karlstor bestand ursprünglich aus den beiden heute noch vorhandenen Seitentürmen und einem höheren Mittelturm. Im Jahr 1857 lagerte Sprengpulver illegal im Nachbarhaus und bei seiner Explosion wurde der Mittelturm so stark beschädigt, dass er abgerissen werden musste. Von den mittelalterlichen Befestigungen hat sich noch der Westliche Stadtgrabenbach erhalten, der heute aller - dings vom Sendlinger Tor kommend im Bereich des Karlstores unterirdisch verläuft und erst im Hofgarten wieder ans Tageslicht tritt. Bahnhof Es gibt keine einzige Stadt, in der die im 19. Jahrhundert entstehenden Bahnhöfe innerhalb der mittelalterlichen Befestigungen liegen, weil dort einfach kein Platz für ein solch umfängliches technisches Gebäude vorhanden war, so natürlich auch in München. Der erste Bahnhof entstand im Jahr 1839 vor dem Karlstor aus zwei einfachen Gründen gleichzeitig: Im Osten bildete die Isar ein natürliches Verkehrs-Hinder - nis und im Westen lag das aufstrebende Industriezentrum Augsburg, wohin die erste Bahnstrecke führte, während München in erster Linie noch die Regierungs- und Ver - waltungshauptstadt des Königreiches Bay - ern war. So dauerte es auch nur bis 1843, dass vom Karlsplatz ausgehend die Bahnhofsstraße entstand. Aus ihr wurde dann 1886 die Prielmayerstraße, weil es in München inzwischen mehrere Bahnhöfe gab und dadurch die alte Bezeichnung nicht mehr eindeutig war. Auf dem Gelände des heutigen Hauptbahnhofes lag die Übungsstätte der Armbrustschützen und zu dieser führte verständlicherweise die Schützenstraße von 1810. Infolge des Baus des Bahnhofes mussten sich die Schützen ein anderes Areal suchen, und zwar auf dem ehemaligen Messegelände, wohin seit 1853 ➔ KARLSTOR Das westliche Stadttor der historischen Altstadt von München Nach der Gründung Münchens im Jahr 1158 entstand die erste Stadtmauer, von der sich zwar kein Bauwerk mehr erhalten hat, die aber sehr wohl im heutigen Straßenverlauf erkennbar geblieben ist: Färbergraben, Augustinerstraße, Schäfflerstraße, Hofgraben, Sparkassenstraße sowie das Rosental. Ein Blick auf den Stadtplan verdeutlicht dies. Im Westen lag das Kaufingertor, benannt nach einer dort ansässigen Familie, nach der auch die Kaufingerstraße benannt ist. istockphoto 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018 STADTKUNDE MÜNCHEN
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die Schießstättstraße führt. Und von dort zog man im Jahr 1892 an die Zielstattstraße in Obersendling, das als Teil der Gemeinde Thalkirchen 1900 nach München eingemeindet wurde. Karlsplatz – ein ungeliebter Name Die örtlichen Straßenschilder tragen den Doppelnamen Karlsplatz ⁄ Stachus, damit die zahlreichen Touristen auch wissen, wo genau sie sich eigentlich befinden. Denn Karlsplatz ist der offizielle Name und Stachus der inoffizielle. Im Jahr 1797 ließ Kurfürst Karl Theodor aus dem Hause Wittelsbach den Neuhauser-Tor-Platz nach sich selbst in Karlsplatz umbenennen. Karl Theodor (1724–1799) regierte Bayern von 1777 bis zu seinem Tod. Aber er hielt nicht viel von seinem Reich, denn er versuchte – wenn auch vergeblich – auf diplomatischem Weg, sein Kurfürstentum gegen die finanziell lukrativeren Österreichischen Niederlande zu tauschen, und das waren Belgien und Luxemburg. Diese Ambitionen ließen die Gefühle der meisten seiner missachteten bayerischen Untertanen auf null und sogar noch tiefer sinken. Die Karl-Theodor-Straße von 1893 ist daher nach einem anderen Mitglied des Hauses Wittelsbach benannt. An der Sonnen- ⁄ Ecke Bayerstraße betrieb in der Mitte des 18. Jahrhunderts ein Eustachius Föderl sein Ausflugslokal Stachus-Garten. Und diese Bezeichnung konnte sich in München gegenüber der ungeliebten durchsetzen. Architektur Das den Stachus prägende Rondell auf beiden Seiten des Karlstores entstand von 1899 bis 1902 nach Plänen von Gabriel von Seidl (1848–1913, Seidlstraße von 1908). Der Springbrunnen vor dem Karlstor, gestaltet von Bernhard Winkler (geboren 1929), wurde im Olympia-Jahr 1972 in Gang gesetzt. Die runde Form nimmt dabei den Schwung des umgebenden Rondells auf. Die 199 Düsen sind nach innen zur Mitte hin geneigt und verführen viele jüngere Menschen zum Durchlaufen. Der international bekannte Stadtplaner Winkler plante auch die 1972 eröffnete Fußgänger - zone. Sein Anliegen war die Neuentdeckung der bis dahin vom Verkehr beherrschten historischen Zentren der Städte durch Fußgänger. Im Karlstor selbst befindet sich eine Gedenktafel an Herbert Jensen (1900– 1968), der die Einrichtung der Fußgänger - zone vorschlug. Verkehrsachse Bis zum Betriebsbeginn der S-Bahn 1972 galt der Stachus als einer der verkehrsreichsten Plätze Europas und das Karlstor selbst wurde täglich von 75.000 Kraftfahr - zeugen und 1.400 Straßenbahnen durchquert. An den Samstagen im Dezember 1961 etwa ging es laut Süddeutscher Zeitung folgendermaßen zu: „Ein riesiger Käufersturm wälzte sich am Samstag von früh bis spät durch die Innenstadt – zeitweise in einem geradezu beängstigenden Ausmaß. Zwischen Stachus und Marienplatz kam man nur im gemäßigten Schritttempo vorwärts, und an gewissen Brennpunkten, wie etwa unter den Karlstor-Arkaden, gab es oft Stockungen. Da und dort musste die Polizei mit Seilen die Gehwege nach der Straße hin verbreitern, um den Verkehr in Fluss zu halten. Freilich konnte von dieser Möglichkeit nur selten Gebrauch gemacht werden, weil auch der motorisierte Verkehr einen zuweilen beängstigenden Umfang annahm. Wie die Kennzeichen an den Fahr - zeugen zeigten, waren unter den Autofahrern viele aus der Umgebung.“ Experten Nach dem Krieg beschloss der Stadtrat, dass im Rahmen des Wiederaufbaus die alten Straßenzüge der Münchner Innenstadt beibehalten werden sollten. Diese weitsichtige Entscheidung führte allerdings dazu, dass die Verkehrswege dem stark anwachsenden Individualverkehr bald nicht mehr genügen konnten. Im April 1954 meinte der zuständige Referent, Helmut Fischer, zu diesem Problem: „Wenn die Innenstadt am Leben erhalten werden soll, muss der Ver - kehr durch sie hindurch führen; sonst wird sie in zehn bis fünfzehn Jahren nicht mehr existenzfähig sein. Wenn es uns nicht gelingt, ausreichende Parkmöglichkeiten zu schaffen, so laufen wir Gefahr, dass sich das Geschäftsleben in die Außenbezirke verlagert, was ein Absterben des Stadtker - nes bedeuten würde.“ Lediglich 18 Jahre später, nämlich 1972, sah die Sache völlig anders aus. Ein anderer Experte, der aus lauter Lokalstolz auf seine Stadt die Maßstäbe verloren zu haben schien, war Ober - bürgermeister Hans-Jochen Vogel. Im November 1970 eröffnete er das Stachus- Untergeschoss, das mit seinen 25 Metern Tiefe das damals größte unterirdische Bauwerk Europas war. In seiner Rede fiel ihm nur ein einziges Bauwerk ein, das sich damit vergleichen ließ, nämlich die Cheops- Pyramide in Ägypten aus dem 3. Jahrtausend vor Christus mit ihrer aktuellen Höhe von immerhin 139 Metern. Sturm aufs Karlstor Das Karlstor geriet auch einmal in den politischen Fokus der weltweiten Aufmerk - samkeit. Medienwirksam während der XX. Olympischen Sommerspiele blies am 2. September 1972 die Kommunistische Partei Deutschlands ⁄ Marxisten-Leninisten (KPD ⁄ ML) anlässlich ihres Roten Antikriegs tages zum „Sturm aufs Karlstor.“ Man wollte damit vor aller Welt dem „deutschen Imperialismus“ die Maske vom Gesicht reißen. Als glühende Anhänger des chinesischen Staatschefs Mao Tse-Tung (1893– 1976) waren sie bereit, Gewalt nicht nur gegen Sachen, sondern auch gegen Personen anzuwenden. Die Zahl der Mitglieder der konspirativen Gruppe, die sich nur mit Vor- oder Decknamen anredeten, wurde auf bundesweit 300 geschätzt. In den Zeitungen der KPD ⁄ ML mit den bezeichnenden Namen „Rote Fahne“, „Kämpfende Jugend“, „Dem Volke dienen“ oder „Schulkampf“ proklamierte man den bewaffneten, proletarischen Klassenkampf. Die dafür notwendigen Volksmassen glaubte man unter den eigenen Fahnen geschart. Am 2. September 1972 nun setzten diese 300 mit Knüppeln und Schutzhelmen ausgestatteten Revolutionäre zum „Sturm auf das Karlstor“ an. Rund 1.000 schon im Vorfeld aufgebotene Polizisten mussten ihre Köpfe hinhalten und verhinderten einen wie auch immer gearteten Erfolg dieses bizarren Unternehmens. Am nächsten Tag erklärte die anony - me Parteileitung, wer nach der „Schlacht am Karlstor“ noch glaube, auf friedlichem Wege die Macht im Staate erringen zu können, sei blind. Die KPD ⁄ ML werde der Gewalt der Bourgeoisie die revolutionäre Gewalt der Volksmassen entgegenstellen. Auf alle Fälle hatte man die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit erreicht. Am 5. September 1972 überfielen arabische Terroristen die Olympiamannschaft Israels und verursachten ein Blutbad. Diese Tat stellte nach Meinung der KPD ⁄ ML einen Akt des „individuellen Terrors der palästinensischen Kämpfer“ dar und wurde als „richtiges Mittel im Kampf um die Befreiung Palästinas“ in der „Roten Fahne“ begrüßt. (BW) APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ BUSSPUREN – Der Chef der FDP-Frak - tion im Münchner Stadtrat, Dr. Michael Mattar, äußerte sich Mitte Februar 2018 zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) sinngemäß so, dass die Einrichtung von speziellen Busspuren Vorrang vor U- und Trambahnlinien haben solle, da sie wesentlich schneller und kostengünstiger einzurichten seien. Und weiter (wörtlich zitiert aus dem Münchner Merkur vom 13.2.18): „Die stiefmütterliche Behandlung von Taxen, die in München nur ausnahmsweise Busspuren mitbenützen dürfen, muss beendet werden. Taxis sind Teil des ÖPNV.“ Bravo! Bravissimo! Solche klaren Worte würde man gerne auch mal von den Vertretern größerer Fraktionen hören, die zwar unisono car-sharing-Projekte loben, dabei aber das Taxigewerbe hartnäckig ignorieren. Gerade wir sind diesbezüglich das größte und mit Abstand älteste System der Welt: car-sharing mit Chauffeur! ➔ DIESEL-FAHRVERBOTE – Am 14.2.18 führte der Münchner Merkur ein Interview mit Prof. Dr. med. Hans Drexler, der als Deutschlands oberster Umweltmediziner gilt. Er ist Ordinarius für Arbeits- und Sozialmedizin, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin und Mitglied der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er verweist auf die teils extrem unterschiedlichen und oft willkürlich festgesetzten Grenzwerte für Stickoxide (Deutschland: 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft, aber 950 Mikrogramm an Arbeitsplätzen, Schweiz: 6.000 Mikrogramm an Arbeitsplätzen) und sagt zur Meldung der Deutschen Umwelthilfe, dass es durch Stickstoffdioxid in Deutschland jährlich zu 12.860 vorzeitigen Todesfällen komme, wörtlich: „Tote, da entsteht Angst. Man sollte schon seriös bleiben. Zum einen, was heißt vorzeitige Todesfälle? Geht es um Jahre, Tage oder Minuten verlorene Lebenszeit? Zum anderen halte ich diese Zahlen nicht für wissenschaftlich gut begründet. Durch Berechnungen von NOx auf Tote zu schließen ist wissenschaftlich unseriös. (...) Ich hielte Fahrverbote für medizinisch nicht begründbar, wenn man die Stickoxidbelastungen heranzieht.“ Kurz vor Redaktionsschluss: Am 27 . Februar hat das Bundesverwaltungsgericht den Weg dafür freigemacht, dass die Kommunen in Eigenverantwortung Diesel-Fahrverbote erlassen können. Können! Ob und ggf. wann solche Verbote in München kommen steht noch in den Sternen, ebenso, welche Ausnahmen (z. B. Taxi) und Übergangsfristen es geben wird. Grund zur Panik besteht also zuerst mal nicht. ➔ HILFSBEREIT – Am 27 .8.2017 kam dem Funksprecher Peter Gram ein per Internet bestellter „Auftrag“ auf den Bildschirm, der gar kein Auftrag war: unter der Adresse Griegstraße (XX – hier von Schrotti anony - misiert), Michael (XX), stand die Bemer - kung – wörtlich zitiert mit allen Rechtschreibfehlern: „Polizei Bitte Wegen Laute Musik aus Ein Fenster“. Aha. Herr XX wollte also gar kein Taxi, sondern, dass wir ihm die Polizei rufen wegen Ruhestörung durch einen Nachbarn. Ein paar Minuten später, wieder in Form eines Auftrages mit allen Adressenangaben: „Laute Musik Bitte Mal Die Polizei Lg (XX)“. Aber eine halbe Stunde danach, ohne jegliches Eingreifen unsererseits, kam auf dem schon bekannten Weg die Entwarnung: „keine Polizei Mehr Die Musik ist Aus Danke.“ Na, da waren wir doch gerne behilflich! Interessant war auch die Frage eines Kunden am Telefon, der sich nicht auf eine bestimmte Vorbestellungszeit festlegen konnte: „Wie sieht es denn morgen in der Frühe mit Unfällen aus?“ Na ja, Prognosen sind bekanntlich immer schwierig, besonders, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen … Aber jetzt ein kleiner Rückblick auf 2017: ➔ UBER – Mitte Februar konnten wir dem Wirtschaftsteil einiger Zeitungen die er - freuliche Mitteilung entnehmen, dass unsere lieben Freunde im Jahr 2017 bei einem Umsatz von 7 ,4 Milliarden Dollar einen Ver - lust von 4,5 Milliarden Dollar eingefahren haben. Weiter so! ➔ UMRÜSTUNG – Der ADAC hat zusammen mit dem Verkehrsministerium Baden- Württemberg vier gebrauchte Euro-5- Diesel fahrzeuge durch nachträgliche Einbauten von Zusatzkomponenten deutlich optimiert. Also zur Klarstellung: es wurden keine Computereinstellungen („Software“) geändert, sondern tatsächlich zusätzliche Abgasreinigungssysteme wie u. a. die Harnstoffeinspritzung nachgerüstet. Die Autos, darunter ein VW-Bus T5 und ein Fiat Ducato (Lieferwagen), die vorher sämtliche Grenzwerte teils drastisch über - schritten hatten, unterschritten nunmehr sogar die Euro-6-Werte. Ganz im Gegensatz übrigens zu vielen ab Werk ausgelieferten Euro-6-Fahrzeugen, welche teils weit ober - halb der Grenzwerte gemessen wurden. Die Kosten dieser „Hardware“- Nachrüstung inclusive der Werkstattlöhne liegen zwischen 1.400 und 3.300 Euro. Natürlich reagierten die Autobosse auf diese Nachricht, als hätte man ihnen eine Vogelspinne auf den Frühstücksteller gesetzt. Durch den Ober-Lobbyisten der Autobauer, den Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie Matthias Wissmann (CDU), der zufällig von 1993–1998 Bundesverkehrsminister war, ließen sie sinngemäß erklären: die (wesentlich billigere) Umprogrammierung der Software sei völlig ausreichend; für darüber hinausgehende Maßnahmen könne keine Gewährleistung übernommen werden und die Kosten dafür seien ohnehin durch die Autobesitzer – oder am besten gleich durch den Staat (Steuerzahler) – zu tragen. Dazu passt gleich das nächste Stichwort, nämlich … ➔ UNVERSCHÄMT – Der VW-Konzern weist für das Jahr 2017 laut Münchner Merkur vom 24. ⁄ 25.2.18 einen Nettogewinn (!) von 11,4 Milliarden Euro aus. Die Aktionäre wird's freuen. Aber, wie eben gesagt, für die wirklich effektive Umrüstung der Autos sollen wir alle zahlen. Ach ja, und Mercedes-Boss Zetsche, der kürzlich kleinlaut anklingen ließ, auch bei Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018 UNTERHALTSAMES
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seinen Autos könnte eventuell eine Betrugssoftware zum Einsatz gekommen sein, bekam im Jahre 2017 nach vorläufiger Berechnung incl. Boni usw. rund 8,6 Millionen Euro – eine Million mehr als im Jahr zuvor. Das entspricht einem Stundenlohn (bei 40-Stunden-Woche) von 4.135 Euro. Stundenlohn! Aber, wie gesagt … Bei dieser Gelegenheit will der Schreiber mal mit einem Begriff aufräumen, der im Zusammenhang mit dem Anprangern solch phantastischer Gehälter oft benützt wird, nämlich der „Neid-Debatte“. Also: der oben erwähnte Herr Z. bekommt etwa das zweihundertfache Monatsgehalt eines Durchschnittsangestellten seiner Firma. Jetzt ein Beispiel: bei einer Veranstaltung wird ein Buffet für 200 Personen angeboten. Dann kommt plötzlich ein Hansel mit Taschen, Tüten und Thermosbehältern daher und räumt 199 Portionen des Buffets ab. Den anderen 199 Leuten erklärt er dann, diese sollten sich alle zusammen die eine restliche Por - tion teilen. Jetzt Schrottis Frage: wer sind denn hier die Neider? Diejenigen, die sich über das schamlose Verhalten des Raffkes beschweren? Oder nicht vielleicht doch Derjenige, der alleine so viel beansprucht, wie er allen Anderen zusammen zugesteht? Wer ist denn hier der Neidhammel? ➔ ZUR KLARSTELLUNG – Durch einen Teil der vorhergehenden lichtvollen Ausführung könnte der Eindruck entstehen, der Schreiber sei schizophren. Aber das stimmt nicht; uns beiden geht’s hervorragend! Also: Schrottis Wüterei gegen die Diesel-Fahrver - bote bezieht sich auf die Hysterie, mit der diese Debatte in der Öffentlichkeit geführt wird. Als würden gerade jetzt die Zukunft Deutschlands und das Leben seiner Bewohner davon abhängen (12.860 Tote ...). Schamlose Panikmache und völliger Quatsch, siehe oben. Andererseits: Stick - oxide und Co. gehören – im wahrsten Sinne des Wortes – von Natur aus nicht in unsere Atemluft. Auch wenn sie längst nicht so schädlich oder gar tödlich sind, wie von den Hysterikern behauptet. Wenn man diese Abgase ohne Rückkehr zum Postkutschenzeitalter verhindern kann – und das kann man, s. o. – muss man es auch tun. Und unabhängig vom Umweltgedanken: wenn Firmen ihre Produkte mit bestimmten Zusagen verkaufen, diese absichtlich (!) nicht einhalten und dies dann auch noch mit frechen Lügen („Schummel“-Software) zu verschleiern versuchen, dann ist das glatter Betrug. An der Umwelt und am Kunden. Glatter Betrug! Das sind halt zwei verschiedene Paar Stiefel. Die Hysterie ist völlig unangebracht, aber trotzdem gehört verbessert, was man verbessern kann. Und zu bezahlen haben das die Verursacher – also nicht die vorsätzlich getäuschten Autokäufer, sondern die Hersteller und namentlich auch die Herrschaften in den Vorstandsetagen. So schauts aus! ➔ ZUM SCHLUSS – „Bedingt abwehr - bereit“ lautete der SPIEGEL-Titel am 10.10.1962. Dabei ging es um die Bundeswehr, die wohl längst nicht so gut aufgestellt war, wie von den Politikern damals behauptet wurde. Die Details kann man in den Geschichtsbüchern oder im Internet unter „Spiegel-Affäre“ nachlesen. Sogar Schrotti kann’s zwischenzeitlich. „Ich bin drin“ – sagte nicht nur Boris Becker (in der Besenkammer). Heute ist das alles transparenter. Jeder darf wissen, dass von den brandneuen 16 Stück A400M, der Nachfolgerin des alten fliegenden Arbeitspferdes Transall, meistens keine einzige Maschine abheben kann, so dass deutsche Soldaten aus dem Einsatz in Mali (was haben wir da eigentlich zu suchen?) eben nicht mit einer A400M nachhause geflogen wurden, sondern auf Touristenflieger umsatteln mussten. Oder dass sämtliche Hubschrauber der Bundeswehr so marode sind, dass Maschinen für Übungsflüge beim ADAC angemietet werden müssen. Oder dass von den sechs deutschen U-Booten (da hat Österreich wahrscheinlich mehr) kein einziges dienstbereit ist. Na gut, abtauchen könnten sie wohl noch … Während Deutschland in alle Krisenherde der Welt fleißig Panzer exportiert, springen die eigenen „Leos“ nicht mehr an oder haben wohl zu wenig Luft in den Ketten, weil die Luftpumpen kaputt sind. Aber Schrotti hat die Lösung: im „Verteidigungsfall“, also wenn z. B. die Österreicher mit Torpedo- Flößen über den Inn zwischen Kufstein und Kiefersfelden anrücken, hat der Tretbootverleih am nahe gelegenen Hechtsee gegen eine geringe Gebühr bestimmt noch ein paar einsatzbereite Hitech-Systeme parat. Defekte Hubschrauber kann der Modellfliegerverein Semmelhub-West zweifellos bei gleicher Effizienz ersetzen. Als unbemannte Drohne kann Claudia Roth Angst und Schrecken verbreiten. (Zugegeben, das war jetzt das Niveau der „Altneihausner Feuerwehrkapell’n“). Truppentransporte können wir Fiaker längst mit unseren Taxibussen abwickeln, und für kaputte Panzer kommen Fahrräder als Ersatz – sind ja auch irgendwie Kettenfahrzeuge. Notfalls kommt die Taxi-München eG mit dem „PEV“, dem Panzer-Ersatz-Verkehr, zur Hilfe. Schusssichere Trennscheiben hatten wir schließlich in den 60er ⁄ 70er-Jahren auch schon mal im Wagen. Vielleicht sollten wir mit Flinten-Uschi, unserer alten und voraussichtlich auch neuen (jedenfalls bei Redaktionsschluss) Selbstverteidigungsministerin, mal reden. So gewinnt man Kunden! (MS) Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen: Preisgünstige Sondertarife für Taxen und Mietwagen Besondere Flottenkonditionen ab 3 Konzessionen Sondereinstufungen für Neueinsteiger Rechtschutz- und Betriebshaftpflichtkonzepte NEU: Taxi-Schutzbrief inkl. Leistung für Leihtaxi Carl-Zeiss-Str. 49 85521 Riemerling/Ottobrunn T elefon 089 / 58 90 96-70 TAXIVERSICHERUNG Web www.fvo-finanz.de E-Mail info@fvo-finanz.de ➔ GEWINNER RÄTSEL TEIL 2 PREISAUSSCHREIBEN (MÄRZ-AUSGABE) Alle Fragen der letzten Ausgabe konnten gelöst werden. Die meisten Einsender hatten mit der sechsten Frage Probleme, die wir eher als leicht eingestuft hatten. In Bezug auf Frage 7 ist uns leider kein Verkehrszeichen nach der StVO mit der Nummer 089 bekannt. Im Folgenden die Auflösungen für den zweiten Teil des Rätsels: ➔ Frage 6: 7 ,00 Euro ➔ Frage 7: Verkehrszeichen 432 (Bahnhof) ➔ Frage 8: Stuttgart (Franz Xaver Krenkl) ➔ Frage 9: Folien A, B und D ➔ Frage 10: MUC Die Gewinner der Monatspreise für die März-Ausgabe: ➔ Die Jahresvermittlungsgebühr bei der Taxi-München eG gewann Herr Leonhard Marinski. ➔ Ein HALE Taxameter MCT-06, gestiftet von der HALE electronic GmbH, im Wert von 458,15 Euro brutto erhält Herr Günther Erwied. ➔ Einen Gutschein für ein Wellness-Wochenende für 2 Personen, gestiftet von der SIGNAL IDUNA Gruppe, im Wert von ca. 450 Euro brutto gewann Herr Werner Hebeis. ➔ Jeweils einen Biergartenguide 2018 mit 43 Freibier- Gutscheinen erhalten Herr Robert Huber und Herr Alexander Schmid. Die Gewinner wurden von uns bereits informiert. WUSSTEN SIE SCHON, DASS … Bayern neben Baden- Württemberg das an Baudenk - mälern reichste Bundesland Deutschlands ist? Bereits seit 1973 sorgt das Denkmalschutzgesetz Bayerns im Freistaat für die Erhaltung der Hundertausenden von Bau- und Bodendenkmäler. (BH) F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München • Tel.: 089 30748047 Ihr Ansprechpartner: Günther Kurrer (GF) kontakt@er-tax.de • Spiegeltaxameter • Taxi-Dachzeichen • Cey-System • Sprechfunkgeräte • Lichtschrankenüberwachung • Datenfunk-Systeme • Taxi-Notalarmanlagen • Quittungsdrucker • Konformitätsbewertung • Sitzüberwachung F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH ER-TAX - für Ihren Erfolg istockphoto 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
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➔ PREISAUSSCHREIBEN Die Fragen werden im TAXIKURIER abgedruckt. Die Ausgaben sind ab Erscheinungstermin auch auf unserer Homepage unter www.taxi-muenchen.com ⁄ taxi-muenchen-eg ⁄ taxikurier.html im Internet verfügbar. Teilnahmeberechtigt sind nur Mitglieder der Taxi- München eG. ➔ Als Hauptpreis können Sie einen „VW join up!“ im Wert von 15.334 Euro brutto gewinnen. Das Fahrzeug wird in Koope ration mit unserem Partner MAHAG Volkswagenzentrum München, Schleibinger straße 12 - 16 in 81669 München, zur Verfügung gestellt. Alle Teilnehmer mit mindestens drei richtigen Antworten nehmen an der Verlosung der jeweiligen Monatsgewinne teil. Mit dieser Ausgabe können Sie folgende Preise gewinnen: ➔ 1 x Ihre Jahresvermittlungsgebühr bei der Taxi-München eG im Wert von bis zu 1.209,04 Euro brutto. Bei Mehrwagenunter - nehmern wird das Taxi mit der niedrigsten Konzessionsnummer berechnet. Passive Mitglieder erhalten ein Ersatzgeschenk. Anlässlich des runden Geburtstages der Münchner Taxigenossenschaft haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen. Noch in dieser Ausgabe des TAXIKURIER können unsere Mitglieder interessante Preise gewinnen. Zum Knacken der Rätselfragen ist nicht nur Köpfchen gefragt, sondern auch Fachwissen über das Taxigewerbe gefordert. Der Schwierigkeitsgrad der Fragen ist unterschiedlich. Bedenken Sie aber, auch eine leicht erscheinende Frage könnte recht knifflig sein. ➔ 1 x zwei Eintrittskarten VIP Business Seats Gold Allianz-Arena Heimspiel FC Bayern München – Eintracht Frankfurt am 28.04.2018. Gestiftet von der SIGNAL IDUNA Gruppe im Wert von 1.000 Euro brutto. ➔ 1 x ein HALE Taxameter MCT-06 Gestiftet von HALE electronic GmbH im Wert von 458,15 Euro brutto. ➔ 2 x ein Biergartenguide 2018 mit 43 Freibier-Gutscheinen Pünktlich zum Start der Biergartensaison im Wert von je 19,90 Euro brutto. Die Antworten für diese Ausgabe müssen bis spätestens Donnerstag, 29. März 2018 um 16.00 Uhr, bei uns im Haus eingegangen sein. Verwenden Sie dafür ausschließlich Postkarten, die von Ihnen mit Ihrer Mitgliedsnummer versehen und unterschrieben wurden. Die Details zum Preisausschreiben entnehmen Sie bitte unseren Teilnahmebedingungen. Wir bedanken uns herzlich bei den Sponsoren des großen Taxirätsels. Zum 100-jährigen Jubiläum veranstaltet die Taxi-München eG ein Preisausschreiben mit attraktiven Gewinnen. Bernd Obkirchner Johannes Huber Ihre Ansprechpartner: www .mahag.de taxi@mahag.de MAHA G Automobilhandel und Servic e Gmb H & C o. o HG V olksw agen Z entrum München MITMACHEN UND GEWINNEN! DAS GROSSE TAXIRÄTSEL TEIL 3 APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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➔ FRAGE 11 – JETZT WIRD’S AMTLICH ➔ FRAGE 12 – GEFÄLSCHTE PAPIERE Wie lautet die Postleitzahl? FUNKERWALTERREISVERSAGT – Personalausweis – Taxischein – Reisepass – Führerschein zur Fahrgastbeförderung Welcher Begriff passt nicht zu den anderen? Die Zukunft im Taxi. Microtax®-06 Der Klassiker Die Mehrheit der Taxiunternehmer in Deutschland vertraut seit 1983 auf HALE-Taxameter. Ganz gleich, um welches Thema es in Sachen Taxi-Sicherheit geht – SIGNAL IDUNA und die VdK schützen Sie optimal. Jetzt informieren! Mit der VdK gewinnen Sie nicht nur Sachpreise, sondern auch den besten Partner. VdK Versicherung der Kraftfahrt Zweigniederlassung der SIGNAL IDUNA Allgemeine AG Joseph-Scherer-Straße 3 44139 Dortmund Telefon 0231 135-2148 www.vdk-online.de 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018 PREISAUSSCHREIBEN
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➔ FRAGE 13 – GROSSE PERSÖNLICHKEIT ➔ FRAGE 14 – KAUDERWELSCH In welchem Jahr starb die von uns gesuchte Person? Die meisten Quellen nennen das Jahr 1492. Genauer kann der Zeitpunkt nicht mehr bestimmt werden, da es nur eine zeitgenössische Aufzeichnung gibt. Unbestritten ist, dass nach diesem Wendepunkt eine Erweiterung des menschlichen Wissens erfolgte. Die gesuchte Person lieferte Proben, das berühmte Kreuz war der Beweis. Zweimal wurde es auf Briefmarken der Deutschen Bundespost abgebildet – leider mit falschem Namen. Heute sind ein Museum und eine Bibliothek nach ihm benannt, aber zu Lebzeiten konnte er nicht damit rechnen, dass sein Name bis heute in aller Munde ist. Heute fing Taxifahrer Peter eine Stunde später als gestern an. Garm Ostammesptuang iskalß weur hafb 0185 Zudhor qitm Pajukteo. Ködzurchepfi Altvuamegere byvipostr magglertseitpfeckruan siwtuaker Xemmoinstgotadwylolkchuh. Hätarmeb ollweidartunaßen lasangorreibekledimionstuageckotzabe toxeppur wewayahm Fizfoddrestelmoichetmagalkog, dymwaltebörneisn neleggor jeuvuhromnaralkguzzerassalotopfedchraqen polzkawwentechci Uxaserktondubionekaduasedion wipfelkromnüpüchartelagr bukahyllaoms ischmagerstuvietanne leubdupertogikkagasnjodn? APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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TEILNAHMEBEDINGUNGEN Wer kann gewinnen? Den Hauptgewinn und die Monatspreise können nur Mitglieder der Taxi-München eG gewinnen, die zum Zeitpunkt der jeweiligen Ziehung Mitglied sind und nicht den Bestimmungen des § 4 Abs. 4 in Verbindung mit § 4 Abs. 3 der Satzung unterliegen. Wie kann man gewinnen? Beantworten Sie dazu die Fragen dieser Ausgabe. Schreiben Sie Ihre Antworten mit Angabe der Nummer der Frage auf eine Postkarte (Beispiel: Frage 1 = Taxi). Alle andere Zusendungen, z. B. geschlossene Briefumschläge, eMails oder Faxmitteilungen, können aus organisatorischen Gründen nicht an der Verlosung teilnehmen. Notieren Sie auf der Postkarte unbedingt Ihre Mitgliedsnummer (Registernummer) und unter - schreiben Sie auf der Postkarte, damit im Zweifelsfall Ihre Identität überprüft wer - den kann. Die Mitglieds- oder Registernummer finden Sie auf den jährlichen Gebührenrechnungen neben dem Eintrag Register und auf den Gutschriftenprotokollen oberhalb der Anschrift. Bei Gesellschaften ist die Postkarte von einer in der Genehmigungsurkunde eingetragenen natürlichen Person, wie z. B. einem Geschäftsführer, zu unterzeichnen. Einsendungen ohne Mitgliedsnummer oder ohne gültige Unter - schrift können nicht berücksichtigt werden. Bis wann kann man gewinnen? Für diese Ausgabe müssen Ihre Antworten spätestens am Donnerstag, 29. März 2018 bis 16.00 Uhr bei uns im Haus, Engelhardstraße 6, eingegangen sein. Dabei gilt nicht das Datum des Poststempels, sondern ausschließlich der Zugang. Die Postkarten mit den Antworten können bis obigen Termin auch persönlich bei Frau Renate Meier, Poststelle 1. Stock Rückgebäude, oder in den am Eingang des Rück gebäudes angebrachten Briefkasten (Weiß mit Wappen der Taxi-München eG) eingeworfen werden. Bei mehreren Einsendungen eines Mitgliedsunternehmens bis zum jeweiligen Einsendeschluss wird nur die zuerst eingegangene Zusendung gewertet. Wie werden die Gewinner ermittelt? Für jede richtige Antwort, die bis zum jeweiligen Einsendeschluss bei uns eingegangen ist, erhalten Sie einen Punkt. Die Monatspreise werden unter allen Teilnehmern mit mindestens drei Punkten der jeweiligen Ausgabe verlost. Für den Hauptgewinn werden die Punkte jedes Teilnehmers von allen drei Ausgaben summiert, es gewinnt das Mitglied mit den meisten Punkten. Sollten mehrere Teilnehmer die höchste Punktezahl erreichen, entscheidet das Losverfahren. Sonstige Teilnahmebedingungen: Der Ausgang des Preisausschreibens ist weder vom Erwerb von Produkten noch von der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Genossenschaft abhängig. Die Preise können vom jeweiligen Gewinner nicht getauscht oder übertragen werden. Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass sein Name im Fall eines Gewinns im TAXIKURIER veröffentlicht wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. ➔ FRAGE 15 – HOHE KUNST Wie viele Linden wurden laut der Gedenktafel gepflanzt? Gesucht ist ein Werk von Heinrich Düll, das an den 25. Jahrestag erinnert. Es befindet sich auf einer Terrasse, die von mindestens zwei Dutzend Eichen und weiteren Bäumen eingesäumt wird. Das eigentliche Kunstwerk steht auf einem zweistufigen Sockel und wurde zu Ehren von Prinzregent Luitpold geschaffen. Wir alle sind unzählige Male daran vorbeigefahren und können uns daran erfreuen, dass nach genau 100 Jahren geputzt und gewienert wurde, so dass die gesamte Umgebung glänzt und strahlt, wie der damalige Bezirksausschussvorsitzende meinte. 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018 PREISAUSSCHREIBEN
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www.taxido.tv / info@taxido.tv ▶ KOSTENLOSE UNTE RHALTUNG FÜR DEN FAHR GAST ▶ WERBE EINAHME N OHNE AUFWAND ▶ ALLE S AUS EINE R HAND TAXIdo.tv IHR INFOTAINMENT IM TAXI
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Selbstverständlich trifft das auch auf unsere Heimatstadt zu: die Gründungsgeschichte Münchens basiert auf dem Abriss einer bestehenden und dem später folgenden Neubau zunächst einmal einer Brücke. Deren Anzahl hat sich im Laufe der Zeit deutlich erhöht, sodass mittlerweile über 1.000 Brücken in der bayerischen Landeshauptstadt entstanden sind. Brücken: Definitionen und Bauweisen Schlagen wir den Brockhaus auf. In dessen 21. Auflage werden dem Stichwort „Brücke“ einschließlich Wortzusammensetzungen (z. B. „Brückenbau“) neun Seiten gewidmet. Die für unseren Bericht wesentliche Definition erklärt Brücken „als Bauwerk zur Überführung von Verkehrswegen, Rohrleitungen und dergleichen über natürliche oder künstliche Hindernisse (Flüsse, Täler oder andere Verkehrswege).“ Ausführlich werden sodann die Konstruktionsarten und die beim Bau verwendeten Materialien beschrieben. Ursprünglich wurden Brücken als Holz- und/oder Steinkonstruktionen ausgeführt. Im 19. Jahrhundert kamen Eisen-, später dann Stahlbrücken auf. Im 20. Jahr - hundert kamen Stahl und Spannbeton zum Einsatz und gewissermaßen als Königsdisziplin im Brückenbau können Hängeoder Schrägseilbrücken bezeichnet werden. Sämtliche dieser Brückenbauten finden sich in unserer Metropole – mal größer, mal kleiner und nicht zwangsläufig nur für den Autoverkehr gedacht. Drei wesentliche Brückenformen sind in unserer Stadt zu finden: ➔ Balkenbrücken enthalten als Hauptträger durchlaufende Balken aus Stahl, Beton, Spannbeton o. ä., die unter teilweiser Verwendung von Pfeilern zu einer Brücke werden. Brücken dieser Bauart erreichen Spannweiten von über 300 Metern. ➔ Bei Fachwerkbrücken werden die auftretenden Kräfte über Knotenpunkte aufgenommen bzw. abgeleitet. Der Vor - teil dieses Konstruktionsprinzips liegt u.a. im relativ geringen Gewicht des benötigten Materials. ➔ Bei Bogenbrücken werden die auftretenden Kräfte über die Bögen seitlich in den Grund abgeleitet. Um das Ganze dann für den Laien nicht zu einfach zu machen, sind innerhalb der Brückenformen und der verwendeten Materialien zahlreiche Kombinationen möglich – wie bei den im Bericht beschriebenen Einzelbeispielen deutlich werden wird. Brücken – der Anfang Münchens Blicken wir in die Geschichte der Stadt: Dieser, seit etwa 1050 bestehende Ort mit einer Furt an der Isar, spielte in den Plänen von Heinrich dem Löwen aus wirtschaftlicher und fiskalischer Sicht eine wichtige Rolle. Die nördlich des kleinen Orts verlaufende Salzstraße bei Oberföhring wollte er in sein Territorium verlegt wissen. Hauptgrund eins: Bei der Brückenquerung konnte Zoll erhoben werden – die leichteste mögliche Generierung von Einnahmen für den herzoglichen Hof. Hauptgrund zwei: der kleine Ort „apud munichen“ („Bei den Mönchen“) könnte einen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren und somit wären dann durch anfallende Steuern und Abgaben weitere Einnahmen erzielbar. Nach dem heutigen Forschungsstand ist wesentlich friedlicher als bislang angenommen der Vertrag vom 14. Juni 1158 in Augsburg geschlossen worden. In ihm wurde festgelegt, dass die Salzstraße künftig nicht mehr über Oberföhring verlaufen sollte. Außerdem erhielt „Munichen“ Markt- und Münzrecht. Die Grundlagen für den Erfolg waren gelegt. Spätere Versuche, dies rückgängig zu machen waren – glücklicherweise – erfolglos. Eine Brücke reicht – reicht eine Brücke? Die Brücke bei Oberföhring verschwand, möglicherweise durch Feuer. Nichts Gewisses weiß man nicht, auch nicht, wie diese Brücke aussah. Und die heutige Ludwigsbrücke, die ja eigentlich Heinrichsbrücke heißen müsste? Es ist nicht einmal sicher, ➔ BRÜCKEN IN MÜNCHEN Straßen und Wege sind die Lebensadern von und zu Städten, Regionen, Sehenswürdigkeiten und Ländern. Sie ermöglichen Kommunikation, Handel und Wandel, kurz: sie sind eine wesentliche Grundlage menschlichen Zusammenlebens. Nun gibt es an vielen Stellen Hindernisse in Form von Flüssen oder Tälern, die eine unkomplizierte Wegeführung und ein schnelles Voran kommen erschweren. Um diese Hindernisse zu überwinden, haben Menschen seit alters her Brücken gebaut und so Verbindungen geschaffen. Die heutige Bedeutung vieler Städte wäre ohne ihre Brücken gar nicht denkbar. atelier-tacke.de 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018 TITELTHEMA
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dass tatsächlich um 1158 eine Brücke existierte. Wahrscheinlich gab es nur eine Furt über die Isar. Ein fester Brückenbau ist erst ab dem Jahr 1180 nachweisbar. Zunächst handelte es sich wohl um eine Pfahlbrücke aus Holz. Erst die Schedelsche Weltchronik von 1493 erlaubt eine genauere Sicht. In dem Holzschnitt wird eine gewundene, wie ein größerer Steg aussehende Querung der weitläufig fließenden Isar dargestellt. Er - kennbar sind aber schon Steinfundamente. Diese waren nicht ausreichend stabil, um das Bauwerk gegen größere Hochwasser zu schützen. Doch ist nachgewiesen, dass nach solchen Zerstörungen normierte Bauelemente jeweils einen schnellen Wiederaufbau ermöglichten. Gegen 1700 hatte die Isar sich in zwei Arme aufgeteilt und die heutige Museumsinsel war entstanden. Um 1760 wurden nach Plänen von Ignaz Anton Gunetzrhainer zunächst die „äußere“, ab etwa 1770 auch die „innere“ Brücke jeweils in Form einer Bogenbrücke errichtet. Im September 1813 stürzte infolge eines starken Hochwassers die äußere Brücke ein. Über 100 Menschen wurden dabei in den Tod gerissen. Sie wurden Opfer ihrer Schaulust. Nachdem zunächst eine Notbrücke die Isar - überquerung wieder ermöglichte, begann man ab 1823 mit einem soliden Neubau nach Plänen von Leo von Klenze. Fünf Jahre später war dieser fertig und zu Ehren des damaligen Königs Ludwig I. erhielt die Brücke nun seinen Namen. Über fünfzig Jahre später wurde die innere Brücke mittels einer Gusseisenkonstruktion verbreitert. Der gegenwärtige Bau mit seiner aktuellen Breite schließlich wurde 1934–35 zum zweifelhaften Ruhm der Nazi-Diktatoren errichtet, um, im Zusammenhang mit der gleichzeitig verbreiterten Rosenheimer Straße, einen opulenten Zugang von der Salzburger Autobahn zur Innenstadt zu er - möglichen. Ferner sollte das Deutsche Museum mit dem damals zeitgleich errichteten Kongressbau betont werden. Architekt der Bauten war German Bestelmayer. Über mehrere hundert Jahre war diese Isar - brücke der einzige Flussübergang zwischen Freising und Bad Tölz. Noch dazu lag er ja eigentlich außerhalb der Stadt, die im Osten am Isartor endete. Durch die Stadt selbst flossen zahlreiche Stadtbäche, wie Dreimühlen-, Westermühl-, Pesen-, Glocken-, Fabrikoder Pfisterbach. Sie erhielten ihr Wasser im wesentlichen durch eine Ableitung aus der Isar in der Höhe von Thalkirchen. Um die Bäche trockenen Fußes überqueren zu können, bedurfte es in der mittelalterlichen Stadt zahlreicher Brücken oder auch Stege. Von diesen wissen wir jedoch wenig und, weil die meisten der Stadtbäche schließlich überdeckt wurden, verschwanden diese Brücken eine nach der anderen. In der Innenstadt erinnert zumindest die vom Katzenbach durchflossene Hochbrückenstraße noch deutlich an den früheren Ursprung. Ihr Name weist auf die ehemalige Brücke im Tal an dieser Kreuzung hin. Die erste Brücke entstand 1322 und seit 1395 erhielt sie den Namen Hochbrücke. Reste der Stadtbäche, dann mit kleinen Brücken versehen, finden sich heute vor allem im Glockenbachviertel. Doch auch im Lehel befindet sich mindestens eine, kaum wahrgenommene, aber sehr wichtige Brücke. In der Prinzregenten straße unterquert der Stadtmühlbach die Straße. Gleich danach wird er zum Eisbach und dort findet sich mit der berühmten Surferwelle einer der touristischen und auch sportlichen Hotspots der Stadt. Die ersten „Neuen“ – nach der Katastrophe von 1899 Bleiben wir zunächst an der Isar. Mit der Ausdehnung der Stadt über ihre jahrhundertelang durch Stadtmauer und Graben vorgegebene Eingrenzung hinaus entstehen ab dem 19. Jahrhundert Schritt für Schritt weitere Brücken. Eine sozusagen private Brücke machte den Anfang. 1804 wurde die Max-Joseph-Brücke erstmals als Holzkonstruktion errichtet, um dem seinerzeitigen Superminister Graf Montgelas eine bequeme Fahrt zu seinem Anwesen auf der rechten Isarseite zu ermöglichen – quasi dem Vorläufer des heutigen Bogenhausen, bzw. Herzogpark. Drei Erweiterungen sowie Neubauten folgten im Laufe der Zeit. 1899 erschütterte ein erneutes verheerendes Hochwasser die Stadt. Als Folge dessen stürzte nicht nur die Max-Joseph- sondern auch die Luitpoldbrücke ein. Wieder waren viele Todesopfer zu beklagen, die auf den Brücken das Hochwasser anschauen wollten. Nunmehr wurde ein Bauprogramm aufgelegt, innerhalb dessen sicherere Brückenbauten errichtet wurden und die, alles in allem, auch heute dem Verkehrsaufkommen noch einigermaßen gewachsen sind. Beide, die Max-Joseph- wie auch die Luitpoldbrücke, sind nahezu baugleich. Mit jeweils einem mächtigen Bogen aus Muschelkalk - stein queren sie die Isar. An eine Betonkonstruktion traute man sich noch nicht heran. Dieser Baustoff war wohl noch zu neu und zu wenig erprobt. Beide Brücken tragen ihre royalen Namen mehr oder weniger „offiziell“ und sind, speziell in Fiakerkreisen, als Tivoli- bzw. Prinzregentenbrücke eher ein Begriff.
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20. Jahrhundert – zwei „Neue“ sind zu wenig Im Rahmen des schon erwähnten Neubauprogramms entstanden noch vier weitere, dem allgemeinen Verkehr gewidmete Brücken. Die Corneliusbrücke aus dem Jahre 1902 wurde ebenfalls aus Muschelkalkstein errichtet. Fast schon tragisch mutet es an, dass ausgerechnet kurz vor der Fertigstellung einer der Bögen einstürzte, was wiederum Menschenleben forderte. Daher wur - de diese Brückeneröffnung ohne große Feierlichkeiten begangen. Weil die Corneliusbrücke die Museumsinsel im Süden passiert, war auf dem Pfeiler Platz für ein Denkmal. Etwas unauffällig findet sich eine Büste von König Ludwig II. Was diesem wohl gar nicht so unrecht gewesen wäre – sein Verhältnis zu seiner Haupt- und Residenzstadt München war eher unterkühlt. Die Maximiliansbrücke entstand 1867–1873 zunächst im Zuge der Umgestaltung der Maximilianstraße. Ungewöhnlich für München: die beiden Brückenteile, sie laufen über die Praterinsel, wurden aus Spar - samkeitsgründen in einer Schmalspurversion mit nur 13 Metern Breite aus geführt. Sie überstanden das Hochwasser von 1899 unbeschadet. Im Zuge des erwähnten Neubauprogramms wurde beschlossen, die Brücke auf eine angemessene Breite von 23 Metern zu erweitern. Dadurch kommt die räumliche Wirkung von Maximilianstraße und dem Maximilianeum überhaupt erst zur Geltung. Als hübsches Dekorationselement grüßt auf der Nordseite der Maximiliansbrücke die Statue der Pallas Athene. Für sie stand eine Tochter von Friedrich von Thiersch Modell. Thiersch und Theodor Fischer waren übrigens die Architekten all dieser Brücken.Zwei fehlen noch: zunächst wurde die Reichenbachbrücke neu errichtet (ab 1901). Sie löste einen zu dieser Zeit völlig unzureichenden Vorgängerbau aus Holz ab. Das erhebliche Bevölkerungswachstum im Bereich des Gärtnerplatzvier - tels und in der Au erforderte einen zeitgemäßen Bau in erweiterter Größe. Dabei hatte die Vorgängerkonstruktion sogar das Jahrhundert hochwasser überstanden. Eine Kopie der Reichenbachbrücke wurde etwas südlich errichtet: die Wittelsbacher - brücke. Die Längen der einzelnen Brückenbögen entsprechen denen der Reichenbachbrücke. Beiden Brücken gemeinsam ist, atelier-tacke.de 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018 TITELTHEMA
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dass hier nun erstmals Beton als Baustoff gewählt wurde. Die zu jener Zeit an Stelle der jetzigen Wittelsbacherbrücke befindliche Eisenkonstruktion hätte nach Thalkirchen umsiedeln sollen. Nachdem dort jedoch eine Holzbrücke geplant wurde, entschied man sich anders und die Eisenversion wurde zur ersten Brudermühlbrücke. Ausführende Firma für alle genannten Isarbrücken war Sager & Woerner. Die seinerzeit noch in Aschaffenburg ansässige Firma verlegte dazu ihren Hauptsitz nach München. Verpflichtend war für alle Brückenbauten der hauptsächliche Einsatz von Arbeitern aus der königlichen Haupt- und Residenzstadt. Eine etwas zweifelhafte Ehre wiederfährt der Wittelsbacherbrücke als Wohnort für Obdachlose. Diese haben sich im Rahmen der Gegebenheiten dort einigermaßen wohnlich eingerichtet. Problematisch wird es bei den, glücklicherweise nicht allzu häufigen, Hochwassern, wenn das Isarbett geräumt werden muss. Es fällt nicht zwingend auf Gegenliebe, wenn die Polizei anrückt und dies durchsetzen muss. Es heißt, dass die Adresse „Wittelsbacherbrücke Bogen 2“ sogar als ladungsfähige Anschrift gelte. Dies dürfte jedoch genau so eine Mär sein, wie die von Karl Valentin erzählte Geschichte von der Entstehung der Isar: „Heute nachmittag drei Uhr dreißig sind genau achthundert Jahre verflossen seit Bestehen unserer Isar. Das Isarbett selbst wurde erbaut von Herzog Jakob dem Wäßrigen …“. Es gibt nicht nur die Innenstadt Weitere und neuere dem allgemeinen, gemeint ist vor allem der Autoverkehr, gewidmete Brücken sind zu nennen. Im Zuge des Mittleren Rings ist das im Süden die Brudermühlbrücke. 1904 als Eisenkonstruk - tion erstmals errichtet, wurde sie im 2. Weltkrieg zerstört. Zunächst wurde ein Provisorium als Fußgängerbrücke eingerichtet. Dem folgte 1953 ein Neubau im Zuge des Mittleren Rings, bei dem erstmals Spannbetonbalken zum Einsatz kamen. Nachdem sich dieser Neubau in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts als zu schmal erwies, wurde ein Erweiterungsbau erstellt. Dieser wurde dann in einer spektakulären Aktion an einem Wochenende an seine heutige Position geschoben. Etwas weiter in Richtung Giesing findet sich mit der Candidbrücke ein spektakulärer Straßen-Brückenbau, der den Verkehr quasi unter dem Grünwalder Stadion durchführt. Auffällig sind die Lärmschutzwände. Nicht nur wegen ihrer farbenfrohen Ausgestaltung sondern auch wegen der installierten Solarfelder, mittels derer die Sonnenenergie genutzt wird. Im Norden des Rings ist es die Kennedy - brücke, die 1963 eröffnet wurde und den Verkehr von Schwabing nach Bogenhausen aufnimmt. Die 68 Meter lange Balkenbrücke wurde in Spannbetontechnik ausgeführt und überquert nicht nur die Isar sondern auch den Herzogpark. Der Brückenquer - schnitt mit nur zwei Fahrspuren pro Richtung ist dem heutigen Verkehr jedoch häufig nicht mehr gewachsen. Bleibt abzuwarten, ob der angestrebte Bau des Tunnels „Englischer Garten“ für Entlastung sorgen kann. Noch etwas weiter nördlich und gerade noch innerhalb der Stadtgrenzen findet sich die Herzog-Heinrich-Brücke. Sie wurde 1962 eröffnet und sollte ein Bindeglied für den seinerzeit u.a. dort vorgesehenen Äußeren (Autobahn-)Ring sein. Daher wur - de sie auch mit zwei Autobahnspuren ausgeführt. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung des Nordostens und der Gemeinde Unterföhring heutzutage meist überlastet, soll sie nun tatsächlich den Erfordernissen des Verkehrs entsprechend ausgebaut wer - den – und dabei sind nicht irgendwelche „Abmarkierungen“ von Fahrradspuren gemeint. Obwohl, bei den Strategen im Formenreich APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
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Planungsreferat kann man das nie so genau wissen … Auffällig im Stadtteil Au ist noch die Gebsattelbrücke. Sie wurde 1901 im Rahmen des Neubauprogramms der Isarbrücken mit errichtet. Die Stahlbetonbrücke ermöglicht eine bessere Anbindung des Gebietes der Hochstraße an die Innenstadt bzw. er - spart zeitraubende Umwege der Verbindung Haidhausen – Nockherberg. In der unter der Brücke durchführenden Gebsattelstraße fand ab 1948 bis Anfang der 60er Jahre jährlich ein Seifenkistenrennen statt – vermutlich initiiert von der damaligen Besatzungsmacht. Seit 2004 wurde die Tradition anlässlich der 150-Jahr-Feiern zur Eingemeindung der Au nach München wiederbelebt. Nicht alles für die Autos Entlang der Isar kommen aber nicht ausschließlich die Autofahrer zu ihrem Recht. Den Fußgängern vorbehalten ist die St.-Emmeram-Brücke, die sich ungefähr anstelle der seinerzeitigen allerersten Isar - querung befinden dürfte. 1976 wurde sie als Fachwerkbrücke aus Holz errichtet. Die Überdachung war ihr besonderes Kennzeichen. Im September 2002 fiel sie einer Brandstiftung zum Opfer. Schon kurz danach beschloss der Stadtrat einen Neubau, der Ende 2004 fertig und im Mai 2005 offiziell eingeweiht wurde. Übrigens: auch die Radfahrer haben hier einen bequemen Übergang im Rahmen des Isar-Fernradwegs von Scharnitz nach Plattling bzw. Deggendorf. Im Bereich des nördlichen Englischen Gartens ermöglicht noch das Isarwehr Oberföhring den Fußgängern das Passieren des Flusses. Bis 1924 befand sich hier eine Drahtseilfähre. Den Fußgängern vorbehalten sind auch die Mariannenbrücke und der Kabelsteg im Bereich der Praterinsel. Die Mariannenbrücke wurde 1888 als Holzbrücke angelegt und 1929 durch eine Eisenbetonkonstruktion ersetzt. Beim Kabelsteg wurde von vornherein das stabilere Material verwendet und die Ausführung im Jugendstil ist auch noch heute ein kleiner Augenschmaus. Als Längsverbindung innerhalb der Isar sei noch die Praterwehrbrücke angesprochen. Sie verbindet die Prater- und die Museumsinsel und insbesondere bei Hochwasser ist der Spaziergang auf dieser Brücke äußerst faszinierend. Eine extreme Gefahr bedeutet dies nicht, denn der Isar wird südlich Münchens bereits sehr viel Wasser zur Energiegewinnung entnommen und dieses dann sozusagen um die Stadt herumgeführt. Dies und die Anlage des Sylvensteinspeichers südlich von Lenggries haben die in früheren Zeiten sehr reale Hochwassergefahr er - heblich gemindert. Der Flauchersteg und die Marienklausenbrücke im Süden runden die Angebote für Fußgänger und Radfahrer ab. Der Flaucher - steg quert eines der beliebtesten Badereviere der Isar in München und ist gleichzeitig ein Haupttreffpunkt für viele Grillfans. Sie tragen nicht nur zu manch eigenartigen Geschmackserlebnissen mit Grillgut aller Art bei, sondern sorgen bei den Anwohnern dieser Gegend für nicht sehr beliebte Lärm- und Rauchemissionen. Der Steg ist 2006 als Stahlkonstruktion neu gebaut worden. Der Beschlag des Stegs ist jedoch mit Lärchenholz ausgeführt, so dass der Charakter einer Holzbrücke gewahrt bleibt. Die Marienklausenbrücke schließlich ist eine Holzbrücke, deren dritte Version seit 1997 steht. Sie ermöglicht den kurzen Weg von der heutigen Floßlände bei Maria- Einsiedel zum Tierpark Hellabrunn. Es geht auch mit Holz Unvollständig wäre die Aufzählung der Isarbrücken zweifellos, erwähnte man nicht die ungewöhnliche Konstruktion der Thalkirchner Brücke. Ursprünglich im Anfang des 20. Jahrhunderts als Eisenkonstruktion geplant, entschied man sich dann doch für eine Holzkonstruktion. Diese ist auf mehreren Betonfundamenten gelagert. Nachdem die erste Konstruktion in den 1980er Jahren sich als nicht mehr sanierungsfähig er - wies, wurde ein Neubau unter Verwendung der bestehenden Betonfundamente beschlossen. Die nun entstandene fast 200 Meter lange Raumfachwerkkonstruktion, bei der die Holzbalken aus Fichte und Lär - che durch sogenannte Stahlknoten miteinander verbunden wurden, ist im Jahre 1991 eröffnet worden. Um eine längere Lebensdauer des Baus erzielen zu können, wurde der LKW-Verkehr mittels einer Beschränkung auf drei Tonnen zulässiges Gesamtgewicht pro Fahrzeug von der Brücke ver - bannt. atelier-tacke.de 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018 TITELTHEMA
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Die romantische Atmosphäre der Brücke animiert seit gut 10 Jahren dazu, sogenannte Liebesschlösser an der Drahtverkleidung der Brückengeländer anzuschließen. Einerseits ein schöner Brauch, andererseits aber aufgrund der häufig minderwertigen Qualität der verwendeten Schlösser gefähr - lich, da hierdurch die Korrosionsgefahr für den Brückenstahl erhöht wird. Bedauerlicherweise hat also hier das Schöne eine negative Seite. Und jetzt: die Eisenbahn Drei Eisenbahnbrücken sind in Zusammenhang mit der Isar zu nennen. Eher unspek - takuläre und reine Zweckbauten sind die Föhringer und die Braunauer Eisenbahnbrücke. Beide ermöglichen jeweils die Ver - vollständigung des nördlichen sowie des südlichen Eisenbahnringes. Während der nördliche Ring nahezu ausschließlich für den Güterverkehr verwendet wird, läuft über den Südring auch der Personenzugverkehr vom Haupt- zum Ostbahnhof. Als markanteste der drei Brücken ist zweifellos die Großhesseloher Brücke zu bezeichnen. Die Eröffnung fand schon 1857 statt. Ihr Zweck war die Bahnverbindung vom Hauptbahnhof über Großhesselohe nach Holzkirchen. Nicht nur die Höhe der Brücke mit über dreißig Metern wirkte auf die damaligen Zeitgenossen beeindruckend, auch die Länge mit fast 260 Metern trug dazu bei. Die erste Konstruktion mit sogenannten Linsenträgern war darüberhinaus ästhetisch sehr gelungen. Doch da schon bald die Zuggewichte erheblich stiegen, war eine Neukonstruktion erforderlich. Die Linsenträger wurden durch deutlich leistungsfähigere Halb-Parabel-Träger (im Volksmund „Fischbauch“ genannt) ersetzt. Sie taten bis in die späten 1970er Jahre ihren Dienst, ehe sie als nicht mehr sanierungsfähig eingestuft wurden. Daher wurde – gegen zahlreiche Proteste aus der Bevölkerung – 1983 ⁄ 84 ein Neubau mit nicht sonderlich hervorstechenden Fachwerk - trägern erstellt. Bei dieser Gelegenheit wurden die bis dahin rechts und links der Schienen befindlichen Fußgänger- und Radwege in diese Fachwerkskonstruktion eingebaut und dabei komplett vergittert. So sollten weitere der bis dahin immer wieder auftretenden Selbsttötungen durch Sprung von der Brücke verhindert werden. Nord-Süd und West-Ost Nicht nur die Nord-Süd-Achse mit der Isar sondern auch die West-Ost-Achse mit der Führung der Eisenbahnlinien enthält zahlreiche Brückenbauten. Beim Hirschgarten ist es die Friedenheimer Brücke, die das Überqueren der Gleise ermöglicht. Ur - sprünglich 1901 erbaut wurde sie 1983 durch einen Neubau ersetzt. Zunächst immerhin zweispurig pro Richtung freigegeben, wurde später das Parken auf ihr er - laubt. Somit wurde überraschenderweise die Kapazität der Fahrbahn halbiert. Das führt heutzutage auch außerhalb der Rushhour zu verstärkter Staubildung – und keiner weiß, warum. Ein markanter Punkt nördlich der Brücke ist das in den späten fünfziger Jahren errichtete Paketpostzentrum. Diese architektonisch anspruchsvolle und bemerkenswerte Spannbetonhalle ist immer noch ein Blickfang. In jüngerer Zeit war eine Neunutzung der Halle als Philharmonie gebäude im Gespräch. Nachdem dieses nun aber im sogenannten Werksviertel beim Ostbahnhof gebaut werden soll, sind andere Nutzungsformen in der Diskussion. Jüngster in einer Reihe vieler Vorschläge wäre ein Umbau zu einem Möbelhaus. Im Zuge des Mittleren Rings ist die Donnersbergerbrücke zu nennen. Der erste Bau war 1874 ein einfacher Eisensteg für die Mitarbeiter der seinerzeitigen Eisenbahn- Central-Werkstätte. 1900 folgte eine Straßenbrücke von der Trappentreu- zur Donnersbergerstraße. Als erste besondere Landmarke erfolgte 1912 der Bau des Hauptzollamtes West, heute noch sehr prominent platziert und mit seiner markanten Glaskuppel sehr präsent. Die Brücke wurde in der Nazi-Zeit deutlich erweitert, um dem vermuteten Verkehrswachstum Rechnung zu tragen. Ab 1969 wurde im Zuge der Neuplanung des Mittleren Rings der nördliche Brückenkopf von der Donnersbergerstraße abgehängt, zur Landshuter Allee ver - schwenkt und verlängert. Gleichzeitig wur - de die Breite auf insgesamt 10 Fahrspuren erweitert. Als letztes Teilstück des Mittleren Ringes wurde die heutige Donnersber - gerbrücke gerade noch rechtzeitig vor den Olympischen Spielen von 1972 eröffnet. Nach Süden hin war noch eine Verlängerung bis hin zum Heimeranplatz geplant. Glücklicherweise fand sich hier mit dem Trappentreutunnel eine für die Anwohner bessere Lösung. Die „Donner“-Brücke wird auch so ihrem Spitznamen allzu oft gerecht und gilt als das am stärksten befahrene Straßenstück in München. Als Folge des extrem starken „Herausnehmens“ des Ver - kehrs aus den Wohngebieten ist an dieser Stelle die Feinstaubbelastung sehr hoch, obwohl die Eisenbahntrasse als eine der sogenannten Frischluftschneisen vom Westen zur Innenstadt fungiert. Seit den frühen 2000er Jahren bilden hier die Türme eines Autohauses und der Munich Central Tower einen stadttorähnlichen Eingang für die Reisenden, die München mit der Bahn erreichen. Kurz vor dem Hauptbahnhof findet sich mit der Hackerbrücke, die von 1890–94 erbaut wurde, eine der wenigen noch erhaltenen schmiedeeisernen Brücken in Deutschland. Im Krieg teilweise zerstört wurde sie bis 1953 wiederaufgebaut und 1983 ⁄ 84 saniert. Ihren Namen erhielt sie von der früher hier befindlichen Brauerei (heute Neubauten des Europäischen istockphoto istockphoto APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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Patent amtes). Sie ist eine der zahlreichen Münchner Film-Locations und war z. B. im Vorspann der Krimiserie SOKO 5113 zu sehen. Eine wesentliche Bedeutung in der heutigen Zeit hat sie als Start- und Zielpunkt der Wiesn-Besucher, für die die Brücke während dieser Tage häufig für den Autoverkehr gesperrt ist. Immerhin müssen die Wiesn-Besucher nicht mehr die Landsberger Straße queren. Seit den Neubauten des Patentamtes ermöglicht die Kurt-Haer - tel-Brücke ein gefahrloses Passieren dieser Stelle. An schönen Sonnenabenden ist die Hackerbrücke ein beliebter Treffpunkt für junge Menschen, die den fantastischen Fernblick von den in etwa zwei Meter Höhe liegenden Trägern genießen. Nicht unbedingt gerne von offizieller Seite gesehen, aber immerhin toleriert. Im Rahmen dieser Aufzählung seien noch die Lortzing- und die Offenbach-Unterführung, die Laimer Röhre und die Paul-Heyse-Unterführung genannt. Sie dienen zwar dem allgemeinen Verkehr als Tunnelpassagen, sind aber für den Eisenbahnverkehr sehr wohl als Brücken zu betrachten. Insbesondere die enge Laimer Unterführung trägt ihren Namen „Giftröhre“ völlig zu Recht. Sie ist in keiner Weise mehr für den heutigen Verkehr geeignet und verwunderlich ist eigentlich nur, dass dieser seit Jahrzehnten bekannte Missstand (von einem Zustand kann keine Rede sein) nicht endlich abgestellt wird. Angeblich soll in den nächsten Jahren – BER lässt grüßen – nun eine zweite, ausschließlich dem Fußgänger-, Rad- und ÖPNV-Verkehr gewidmete Röhre gebaut werden. Überflüssig zu erwähnen, dass das Taxi in diesem speziellen Fall natürlich kein ÖPNV ist. Unerfreulich … Nymphenburg Zwei besondere Brücken in Nymphenburg seien erwähnt, die einerseits sehr unaufdringlich wirken, aber in ihrer Bedeutung nicht unterschätzt werden sollten. Nummer eins ist die Ludwig-Ferdinand-Brücke. Sie überquert den „Auffahrtskanal“, verbindet den Romanplatz mit der Menzinger Straße und ist gleichzeitig die erste Eisenbetonbrücke Münchens. In dieser Bauweise 1892 errichtet, wurde sie im Laufe der Zeit – den architektonisch hohen Anforderungen der Umgebung entsprechend – mehrfach erweitert. Von ihrer Mitte aus hat man einen grandiosen Ausblick auf das Schloss Nymphenburg. Etwa einen Kilometer weiter östlich überquert die Gerner Brücke ebenfalls den Kanal. Wie ihre westliche Schwester wurde sie ebenfalls als Eisenbetonbrücke ausgeführt und bietet einen stimmungsvollen Blick auf das in der Ferne liegende Schloss sowie den Hubertusbrunnen im Osten. In kalten Wintern bietet sich von hier manches Mal der Blick auf tausende Schlittschuhläufer und Eisstockschießende – einen zugefrorenen Kanal vorausgesetzt. Der Mittlere Ring Kehren wir zurück zum Mittleren Ring. Einige kleinere Brücken sollten hier noch er - wähnt werden. Im Westen ist dies die sogenannte „Grüne Brücke“. Sie wurde zur Internationalen Gartenbauausstellung 1983 erbaut und verbindet die beiden Teile des Westparks miteinander. Sie wurde als Radund Fußgängerbrücke konstruiert, hat eine Länge von reichlich 60 Metern und über - quert den Ring in etwa 7 Metern Höhe. Im Norden des Ringes überquert die Hanns- Braun-Brücke die Fahrbahn. Auch wenn diese etwa 50 Meter lange Spannbeton- Balkenbrücke unscheinbar aussieht, so er - öffnet sie doch den wohl besten Blick auf die Bauten des Olympiaparks und vor allem des Zeltdachs. Einige Kilometer weiter östlich bei der Parkstadt Schwabing sei noch die Schenkendorfbrücke erwähnt. Sie wurde 2009 als Schrägseilbrücke erbaut. Somit wurde nach fast vierzig Jahren noch einmal die Zeltdachkonstruktion des Olympiaparks aufgegriffen. Die Brücke dient dem Fußgänger- und Radverkehr sowie – und das macht sie besonders – dem Trambahnver - kehr. Immerhin und das ist der gewaltige Vorteil dieser Wegeführung: hier behindert die heilige Kuh des Münchner Nahverkehrs wenigstens mal nicht die an anderen Stellen da und dort vereinzelt auftretenden Autos. Wenige Meter weiter östlich findet noch die kleine Fußgängerbrücke mit ihren dem Buchstaben „A“ nachempfundenen Pylonen Aufmerksamkeit. Diese Hängebrücke erinnert ein klein wenig an die Golden-Gate-Brücke in San Francisco. Um die Brücke in der Balance zu halten, ist nur ein einziges Tragseil erforderlich. Architektonisch bemerkenswert! Neuperlach und der Norden Dies gilt ebenso für ein Brückenbauwerk in Neuperlach. Hier überquert die einzige Kettenbrücke Münchens die Ständlerstraße und ermöglicht so eine kurze Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von den nördlichen Gebieten Neuperlachs zum PEP und umgekehrt. Das Konstruktionsprinzip ist ein wenig dem berühmten Vorbild in der ungarischen Hauptstadt Budapest nachempfunden. Als letztes Brückenbeispiel sei noch der „Tatzelwurm“ im Norden der Stadt erwähnt. Diese umfangreiche und erst vor einigen Jahren komplett sanierte Brückenansammlung verbindet zahlreiche Straßen (u.a. Frankfurter Ring und Ungererstraße) mit der Autobahn A 9. Die Grundkonstruk - tion wurde 1958 begonnen. Die gewählte leichte Bauweise rächte sich früher als erwartet, da in den Beton eindringendes Salzwasser zu erheblichen Korrosionsschäden führte. Venedig und andere Städte im Brückenvergleich Zum Abschluss seien noch einige einordnende Zahlen angeführt. Natürlich hat Venedig stadtbaubedingt mit 455 eine erkennbar große Anzahl an – noch dazu vielfach berühmten – Brücken. Aber in Deutschland überflügeln schon Leipzig mit 479 oder Augsburg mit 530 Brücken diesen Wert. München schafft es immerhin auf ca. 1.000 Brücken. Sehr viele davon wer - den als solche oft gar nicht wahrgenommen, weil sie sich sehr unauffällig in das Stadtbild einfügen. Deutlicher Spitzenreiter ist Hamburg. Die Freie und Hansestadt prunkt mit einer offiziellen Anzahl von 2.496 Brücken – mehr als Venedig und Amsterdam zusammen. Dass es, trotz Größe, auch anders geht, beweist Paris. Die französische Hauptstadt begnügt sich mit 336 Brücken. Es seien noch die Zahlen für Bayern mit insgesamt 14.000 Brücken und für Deutschland mit etwa 140.000, also dem zehnfachen Wert genannt. Hoffen wir, dass nicht nur in München diese außerordentlich wichtigen Verbindungen unserer Verkehrswege zuverlässig ihren Dienst tun – auch wenn wir sie häufig gar nicht so bewusst wahrnehmen. (WH) Quellen: Brockhaus-Lexikon, 21. Auflage von 2006, Band 4 (Stichwort „Brücke“), Band 8 (Stichwort „Fachwerk“), Band 19 (Stichwort „München“) – Hans F. Nöhbauer: „München – Ein Geschichte der Stadt und ihrer Bürger“, Band 1, Süddeutscher Verlag 1982 – LH München, Münchner Stadtmuseum, Referat für Stadtplanung und Raumordnung, Stadtarchiv: div. Autoren, Schier - meier-Verlag 2004 –Freimut Scholz: „Die Gründung der Stadt München – Eine spek - takuläre Geschichte auf dem Prüfstand“, Canaletto-Verlag 2008 – brueckenweb – wikipedia: Stichwort „Brücken in München“ 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018 TITELTHEMA
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WISSENSWERTES … sollte der Münchner gegangen sein. Die Reichenbachbrücke, die die Verbindung zwischen Glockenbachviertel und Au darstellt, ist eine der bedeutendsten Brücken der Stadt. Auf ihr pulsiert das Leben Tag und Nacht. Der Kiosk an der Auenstraße bietet nicht nur den vorbeiströmenden Menschenmassen einen Moment des Verweilens, auch die Spazier - gänger an den Ufern der Isar können hier 23 Stunden am Tag ihren Hunger und Durst stillen. Einige hundert Meter weiter flussaufwärts spannt sich die Wittelsbacher Brücke über den Heimatfluss der Münchner. Das Denkmal Otto I. prägt diesen imposanten Brückenbau zwischen Isarvorstadt und Au. Im Bereich der Wittelsbacher Brücke kommen im Sommer die Einheimischen und ihre Gäste zum Sonnenbaden, Picknicken und Entspannen an die Isar. Die Bögen der Brücke bieten vielen Obdachlosen Schutz vor den Widrigkeiten des Wetters. Auf der Seite der Au finden die Menschen Münchens ältesten Kiosk, der seit 1848 am Schyrenplatz 2 seinen Standort hat. Heute ist er Treffpunkt für die unterschiedlichsten Münchner, ihre Gäste und Heimat einiger Münchner Originale. Sonnenanbeter genießen die Isarufer in der Nähe des Flaucher - stegs. Hier darf nicht nur gegrillt werden, sondern viele genießen die Sonne auch so wie Gott sie schuf. Die am südlichen Ende des Flauchers in Thalkirchen befindliche Brücke ist den Fußgängern vorbehalten. Die Gerner Brücke in Nymphenburg ist ebenfalls nur den Fußgängern und Radfahrern vorbehalten und beeindruckt durch den Blick auf das Nymphenburger Schloss und den Hubertusbrunnen. Besonders zu nächtlicher Stunde wird dieses Kleinod im Grünen von Romantikern gern frequentiert. In der Au befindet sich die Gebsattelbrücke mit den Obelisken und einer Darstellung des Münchner Kindls. Das Geländer wird von schmiedeeisernen Gittern geziert, die kleine Fenster umrahmen. Gekrönt wird das Bauwerk von den bereits erwähnten Obelisken, die durch zwei bronzene Reiher mit einem Lilienzweig im Schnabel abgeschlossen werden. Das Münchner Kindl unterhalb der Obelisken und der Bär am Treppenaufgang runden das Gesamtkunstwerk ab. Johann von Nepomuk, der böhmische Heilige der Flößer, hat einen Platz auf der Praterwehrbrücke am Westufer der Isar gefunden. Die Praterwehrbrücke ist der Übergang zur Praterinsel in der Nähe des Maxmonuments. Wie der Name schon sagt, befindet sich unter ihr ein Wehr, das die Wasser der Isar staut. Wer die Wiesn besucht und mit dem Bus am ZOB anreist, kommt meist über die Hackerbrücke zum Ziel. Dabei lohnt sich der Gang über diese Verbindung zwischen Landsberger- und Arnulfstraße in ruhigeren Zeiten bei Sonnenuntergang. Der Blick auf die Stadt ist sehenswert und die massive schmiedeeiserne Brücke aus der Zeit der Blüte der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts entfaltet ihren ganz eigenen Charme. (BH) ➔ ÜBER SIEBEN BRÜCKEN … istockphoto APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
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Der Name Der Ausdruck „Drohne“ kommt aus der Luftfahrt und war ursprünglich ein unbemanntes und unbewaffnetes fliegendes Übungsziel. Sie wird oft auch als UAV (engl: unmanned aerial vehicle, dt: unbemanntes Luftfahrzeug) genannt. Laut deutscher Luftverkehrsordnung fällt dieser Name aber nicht darunter. Es bleibt sprachgebrauchlich bei „Drohne“. Begriffe ➔ Multicopter = hat mehrere Rotoren ➔ Quadrocopter = 4 Rotoren ➔ Hexacopter = 6 Rotoren ➔ Octocopter = 8 Rotoren Gesetzliche Regelungen Seit April 2017 gibt es eine deutsche Drohnenverordnung. Zum 1. Oktober wurde sie verschärft: Unter 100 m gelten für Drohnen und Modell flugzeuge die gleichen Regeln. Generell gilt: Fluggeräte dürfen nur „auf Sicht“ geflogen werden. ➔ bis 250g frei ➔ ab 250g: alle unbemannten Flugobjekte müssen eine feuerfeste Plakette mit Name und Adresse des Eigentümers tragen ➔ ab 2 kg: Kenntnisnachweis. Eine Bescheinigung ist beim Luftfahrt-Bundesamt ab 16 Jahren erhältlich, beim Luftsportverein wie beim Deutschen Modellflieger Verband online schon ab 14 Jahren. Besitzer einer gültigen Pilotenlizenz brauchen keine spezielle Bescheinigung. Zum Üben bietet die Lufthansa ein Online-Training an ➔ ab 5 kg: Erlaubnispflicht ➔ auf Modellflugplatz: nur Kennzeichnungspflicht ➔ ab 100 m Flughöhe: Kenntnisnachweis oder Erlaubnispflicht, gewichtsunabhängig ➔ Flugverbote über: Verfassungsorganen, Bundes- und Landesbehörden, Kontrollzonen von Flugplätzen, Industrie anlagen, Wohngrundstücken, Menschen ansammlungen, Naturschutzgebieten, Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Bundesstraßen und Autobahnen, Bahnanlagen, Krankenhäusern Haftpflichtversicherung Egal ob zu reinen Hobbyzwecken oder aus gewerblichen Gründen: eine Haftpflichtversicherung ist Pflicht. Die private Haftpflichtversicherung deckt dies in der Regel nicht ab. Es muss also eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Mindestalter Bei Drohnen über 2 kg ist ein Kenntnisnachweis zu erbringen, welchen es erst ab 16 Jahren gibt. Ansonsten gibt es keine Vorschrift; es wird aber meist durch die notwendigen Versicherungen vorgegeben. Drohnenkauf ➔ es gibt sie für 20 Euro und für 3.500 Euro (für privaten Gebrauch) ➔ Akku-Ladezeit 30 Minuten, und doch fliegt sie nur 5 Minuten (also: Ersatzakkus) ➔ Propeller sollten von schützenden Ringen umgeben sein ➔ Entscheidung, ob eigenes Steuerpanel oder WLAN-Verbindung zum Smartphone ➔ unbedingt die neueste Version der Drohnenverordnung lesen! ➔ DROHNEN Versuch einer Übersicht Die Entwicklung der Elektronik schreitet nur so voran. Wie soll man da noch überall Schritt halten können. Ein Bereich ist die Drohnentechnik. Als es nur den guten alten Hubschrauber gab, war die Welt noch in Ordnung, aber jetzt kommen die Drohnen. Was gibt es alles? Was kann man damit machen? Selbst ein Rundumblick erfasst nicht alles, was es schon gibt und bald geben wird. Der Weiterentwicklung ist keine Grenze gesetzt. istockphoto Geschäftlich ➔ Fotodokumentation bei Immobilien verkauf ➔ Inspektion von Windkraftanlagen in luftiger Höhe, sie machen auch bei Windgeschwindigkeiten von 50 km ⁄ h noch gestochen scharfe Detailauf nahmen, sehen Risse, Rost und Blitzschäden ➔ Paketzustellung, dazu gehört auch eilige Medikamentenlieferung auf eine Nord seeinsel oder ein Paket auf eine Almhütte in den Alpen ➔ Überwachung und Überprüfung von Hochbaustellen Wissenschaft ➔ Umweltforscher spüren Verunreinigungen auf ➔ Waldbrand-Früherkennung ➔ „Ambulance-Drohne“ (von der niederl. Uni Delft entwickelt): sie fliegt einen Defibrillator zum Notruf mit Herzproblemen (denn hier zählt jede Sekunde). Die Drohne setzt das Gerät ab, fliegt über dem Patienten, über Kamera und Lautsprecher werden aus dem Krankenhaus heraus Anweisungen an den Helfer gegeben ➔ eine in den USA entwickelte Riesendrohne (Spannweite größer als bei einer Boeing 737) soll über spärlich besiedeltes Gebiet fliegen und als fliegende Internetverbindung dienen. Damit bekommen auch dünn besiedelte Gebiete (Wüste, Himalaya usw) einen Internetanschluss ➔ Unterwasserdrohne (30 cm groß, GPS, Hightech-Kamera) prüft die Meere bis auf den Grund (derzeit bis 60 m) 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
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Vermisstensuche ➔ abgestürzte Wanderer in den Bergen ➔ vermisste Kinder ➔ vermisste Personen in unwegsamem Gelände Luftbeobachtung ➔ Übersicht nach Katastrophen ➔ Unfallaufnahme der Polizei ➔ Übersicht bei Großveranstaltungen ➔ Suche nach Straftätern (z. B. nach Einbruch) Drohne im Sport ➔ Racer: Gamer setzen eine Monitorbrille auf und „sehen“ mit der Drohne. Damit düsen sie durch Fabrikhallen und ähnliches, wie ein richtiges Flugrennen Landwirtschaft ➔ Ausbringen von Düngemitteln ➔ Sprühen von Schädlingsbekämpfungsmitteln ➔ Aufspüren von Rehkitzen im Kornfeld, bevor der Mähdrescher kommt ➔ Schwarmdrohnen mit künstlicher Intelligenz: in Japan entwickelte künstliche „Bienen“, 4 cm Durchmesser, keine 20 Gramm schwer, fliegen mit einem speziellen Gel und feinen Hährchen durch die Bäume und bestäuben die Blüten Drohnentaxi in Dubai Am 26.09.2017 legte die „Volocopter“ genannte Drohne (fast ein Hubschrauber) mit seinen 18 Rotoren (ein Oktokaidekacopter) seinen Jungfernflug über Dubai hin (ohne Passagiere). Die deutschen Entwick - ler (aus Bruchsal) freut es. Es soll eine 5-jährige Testphase geben. Diese Geräte gibt es zwar schon seit 2016, aber jetzt wurde diese Drohne erstmals im Ernstfall über einer Stadt getestet mit dem Ziel, bis 2030 ein Viertel des gesamten Transports auf diese Weise zu erledigen. Geflogen wird das Fluggerät mit einem einfachen Joystick. Drohnenfotografie Echte Fotografie mittels Drohnen bedarf guter Vorbereitung: ➔ Akkuleistung nicht überschätzen ➔ Licht am Morgen und am Abend für bessere Effekte nutzen ➔ Vibrationen sind störend! Stabilisierungssystem einbauen ➔ mit kurzen Verschlusszeiten arbeiten ➔ es braucht viele Test- und Probefotos ➔ besser Serienaufnahmen: eines davon ist bestimmt brauchbar ➔ Autofokus mit Vollprogramm wählen: die Kamera weiß am besten, wo scharf gestellt werden muss ➔ Bilder sind privat. Veröffentlichungen nur mit Genehmigung Selfie-Drohne Kommt nach der „Vollpfostenstange“ jetzt die „Vollpfostendrohne“? Ein Quadrocopter, groß wie eine Zigarettenschachtel. Man wirft sie in die Luft, sie umkreist die Per - son und schießt Fotos. Diese kann man auf dem Smartphone verfolgen, sie können auch gleich in soziale Medien übertragen werden. Der Akku reicht (derzeit) für weniger als 3 Minuten. Man stelle sich mal die Kaufingerstraße vor mit tausenden Touris – und jeder hat seine Selfie-Drohne fliegen. Das ergibt auch eine neue Situation für die Polizei: ist ein Zusammenstoß von zwei Selfie-Drohnen ein Luftverkehrsunfall? Unterstützung von Straftaten ➔ Einfliegen von Waffen oder Rauschgift in Gefängnisse ➔ Erkunden von lohnenden Objekten für Einbrüche ➔ „Schmiere stehen“ – also erkennen, ob Polizei anrückt ➔ Absicherung von Fluchtwegen Kampfdrohnen ➔ 87 Länder besitzen Kampfdrohnen. Hierzu gehören Nigeria und Pakistan. Größter Hersteller ist China. ➔ in den derzeitigen Kriegen und Halb-Kriegen schon viele tausend Tote ➔ das Gesicht des Krieges wurde verändert und wird sich noch weiter verändern ➔ der IS fliegt mit Drohnen Handgranaten in Einmachgläsern. Werden die Gläser ausgeklinkt und zerspringen am Boden, löst dies den Sicherungshebel der Granate. Drohne als Gefahr ➔ Einflugschneisen von Flughäfen: leider ein immer größer werdendes Problem. 2016 zählte die Deutsche Flugsicherung mehr als 60 Behinderungen durch Drohnen. Fünfmal so viel wie 2015 ➔ 2016 stoppte die Polizei eine Drohne, die – aus einem nahen Gebüsch heraus gesteuert – über das Oktoberfest fliegen wollte ➔ im September 2013 surrte eine Drohne nur wenige Meter vor dem Rednerpult von Kanzlerin Angela Merkel ➔ im Januar 2015 stürzte eine Drohne auf das Weiße Haus Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
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➔ Im April 2015 landete eine Drohne mit radioaktivem Material auf dem Haus des japanischen Premierministers – als Protest gegen Fukushima Drohnenabwehr ➔ Lowtech-Lösung für Hightech-Problem: abgerichtete Greifvögel ➔ Kanonen, Wasserwerfer, Raketen, Laser, Anti-Drohnen-Netze aus „Panzerfaust“ ➔ neueste Geräte zum Erkennen: HD- Aufnahmen per Infrarot, Mikrofone, Ultraschallsensoren, WLAN-Empfänger: die Kombination sagt alles über die fliegende Drohne aus ➔ „Jamming“: ein Störsender überflutet den Funk der Drohne mit wirren Signalen, sodass sie keine Kommandos mehr empfangen kann (bei der Fußball-WM 2016 in Frankreich waren alle Fußballstadien damit ausgerüstet!) ➔ „GPS-Spoofing“: Fluggeräte werden nicht mehr vom Piloten gesteuert, sondern orientieren sich selbstständig an der Satellitennavigation. Sie senden Störsignale aus und „verwirren“ damit die gegnerische Drohne, oder geben gar falsche Kommandos aus ➔ WLAN-gesteuerte Drohnen werden gehackt und übernommen ➔ Abfangdrohnen, die über der fremden Drohne fliegen und ein Netz abwerfen Unfälle ➔ 2015: Sänger Enrique Iglesias (40) ist wohl das erste prominente Opfer eines zivilen Drohnen-Unfalls. Iglesias hatte bei einem Konzert in Mexiko nach einer Drohne gegriffen, die Fotos von dem Auftritt machen sollte. Dabei geriet er mit der Hand in die Propeller und erlitt Schnittverletzungen an zwei Fingern. Der Musiker wurde operiert ➔ 2015: Böse hätte es auch für einen Autofahrer in Bochum ausgehen können: Auf einer Abfahrt der Autobahn 40 prallte eine tieffliegende Drohne frontal gegen seine Windschutzscheibe. Der Besitzer der Drohne blieb unbekannt – erster bekannter Fall von „Drohnenflucht“ ➔ 2016 flog eine 1,7 kg schwere Drohne wegen eines Bedienungsfehlers zuerst in das Fenster des Drehrestaurants im Olympiapark, stürzte 180 m ab und „landete“ (eher: krachte) knapp neben einer Familie mit zwei Kindern. ➔ Januar 2017: Auf der A99 bei Germering sind ein Auto und eine Drohne zusammengestoßen. Der Pilot meldete sich nach einem Aufruf der Polizei. Ihm war die Drohne entflogen und auf der Autobahn gelandet. Die Drohne wurde zer - stört, das Auto beschädigt. Die Videos aus der Kamera der Drohne blieben jedoch erhalten, was der Polizei ermöglichte, den Startpunkt der Drohne zu ermitteln. Dem Piloten droht wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eine Geldstrafe. Dies könnte der erste Fall sein, dass eine Drohne „von daheim abhaut …“ ➔ Im Juni 2017 flog in Landshut eine Drohne knapp über ein Tiergehege. Die Tiere gerieten in Panik, eine Gans wurde totgetrampelt, ein Fohlen rannte gegen einen Baum und verletzte sein Auge schwer Die erste Drohne Österreichische Truppen (Habsburg) schick - ten 1849 mit Bomben gefüllte Ballone gegen das Krieg führende Venedig. Der Schaden war gering, der Schrecken groß. Im ersten Weltkrieg ließen die Briten ein 6 Meter langes Ungetüm namens „Aerial Target“ gegen reichsdeutsche Zeppeline fliegen. Erfolg: gleich Null. 1935 baute die US-amerikanische „Radioplane Company“ Modelle als Übungsziele für die Artillerie. Dann war wieder Ruhe. Zukunft ➔ Die Deutsche Flugsicherung schätzt, dass es 2020 in Deutschland mehr als eine Million Drohnen geben wird. Europaweit wird die Zahl auf 7 Millionen geschätzt ➔ es wird neue Gesetze speziell für den Drohneneinsatz geben (RM) istockphoto 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
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Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … die älteste Kirche Deutschlands in Bayern steht? Die um 706 gebaute Marienkapelle auf der Feste Marienberg über Würzburg ist die älteste Kirche auf deutschem Boden. (BH) istockphoto INFORMATION In diesem Jahr fällt kein einziger Feiertag auf einen Sonntag. Zur Freude aller Arbeitnehmer könnte man mit dem Einsatz von 30 Urlaubstagen 69 freie Tage bekommen. Das setzt natürlich voraus, dass die Kollegen beim Einreichen des Urlaubs nicht schon schneller waren. Neben den Feiertagen wie Christi Himmelfahrt und Fronleichnam, die bekanntlich immer auf einen Donnerstag fallen und damit mit dem folgenden Freitag als Brückentag immer wieder für sehr lange Wochenenden sorgen, können wir uns in diesem Jahr auch über diverse andere günstig fallende Feier tage freuen. Der 15. August (Mariä Himmelfahrt) und der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober werden 2018 an einem Mittwoch begangen. Damit kann sich der findige Urlaubsplaner aussuchen, ob er das Wochenende davor mit Montag und Dienstag verlängert oder aber ab Mittwoch bis Sonntag unter Einsatz von zwei Urlaubstagen frei macht. Der 1. Mai wird uns in diesem Jahr an einem Dienstag beschert und Allerheiligen an einem Donnerstag, was sich als sehr ar - beitnehmerfreundlich erweist. Besonders günstig und familienfreundlich wird der Jahreswechsel sein. Da Heilig Abend auf einen Montag fällt, beginnt für viele diesmal der Weihnachtsurlaubsstress bereits am Freitag, 21.12.2018. Mit nur fünf Urlaubstagen, vorausgesetzt am 24.12. und 31.12. hat man frei, kann bis zum 6. Januar 2019 neue Kraft getankt werden. (BH) Die Feiertage in Bayern 2018 im Überblick: Karfreitag: 30.3.2018 (Freitag) Ostermontag: 02.04.2018 (Montag) Tag der Arbeit: 01.05.2018 (Dienstag) Christi Himmelfahrt: 10.05.2018 (Donnerstag) Pfingstmontag: 21.05.2018 (Montag) Fronleichnam: 31.05.2018 (Donnerstag) Mariä Himmelfahrt: 15.08.2018 (Mittwoch) Tag der Deutschen Einheit: 03.10.2018 (Mittwoch) Allerheiligen: 01.11.2018 (Donnerstag) 1. Weihnachtsfeiertag: 25.12.2018 (Dienstag) 2. Weihnachtsfeiertag: 26.12.2018 (Mittwoch) ➔ BRÜCKENTAGE istockphoto istockphoto APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
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MESSE MÜNCHEN ➔ AKTUELLES PROGRAMM atelier-tacke.de ➔ analytica 2018 26. Internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie und analytica Conférencier Vom 10. bis 13. April 2018 findet auf dem Gelände der Messe München zum 26. Mal die analytica, Internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie, statt. Begleitet wird sie vom 10. bis 12. April von der analytica Conférencier, bei der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anwendungsbezogen über aktuelle Themen aus der Analytik berichten. Ein Themenschwerpunkt der Konferenz liegt in diesem Jahr auf Big Data. Das wissenschaftliche Programm der analytica Conférencier gestaltet das Forum Analytik, bestehend aus der Gesellschaft Deutscher Chemiker (Goch), der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) und der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriums Medizin (DGKL). Die analytische Chemie ist eines der vielseitigsten Fachgebiete der Chemie. Sie verbindet zahlreiche Teildisziplinen und ist eine Schnittstelle zu gesellschaftlich relevanten Themen. Viele Nobelpreise wurden für analytische Entwicklungen vergeben und auch Technologiesprünge beruhen stets auf Erkenntnissen durch hochentwickelte Analytik. Auf der analytica Conférencier zeigen Experten aus aller Welt, was die Disziplin derzeit umtreibt. ➔ „Die 66“ 2018 Deutschlands größte 50plus Messe findet im April zum 14. Mal in München statt Kinder aus dem Haus, beruflich alles erreicht? Noch vor 20 Jahren wäre das der Beginn eines ruhigen Lebensabends gewesen. Heute ist es der Startschuss in eine neue, spannende Lebensphase. „Die 66“ ist seit 14 Jahren das Inspirations-Event für alle, die sich mit Lust, Laune und Wissensdurst auf diesen neuen Lebensabschnitt einlassen. Das Event, vom 20. bis 22. April 2018 auf dem Messegelände in München, präsentiert mit über 400 Ausstellern alles Wissenswerte rund um die Themen Tourismus und Reisen, Freizeit und Hobby, Gesundheit, Sport und Fitness, Beauty, Kultur, Immobilien, Finanzen und vieles mehr. Die Veranstaltungen im April 2018 ➔ analytica 2018 26. Internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie und analytica Conference 10. bis 13. April 2018 Dienstag bis Donnerstag 9–18 Uhr Freitag 9–16 Uhr ➔ „Die 66“ 2018 Deutschlands größte 50plus Messe Messe München 20. bis 22. April 2018 Freitag bis Sonntag 10–17 Uhr Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de Schnell. Preiswert. Kompetent. 36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER APRIL 2018 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Sonntag, 01. April ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Blue Man Group ➔ 14.30 Uhr, Backstage, Dark Easter Metal Meeting 2018 – Tag 2 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Afrika! Afrika! ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Ariadne auf Naxos ➔ 18.30 Uhr, Münchner Stadtmuseum, Il maestro e Margherita (Der Meister und Marguerita) ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Für immer schön ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, IsarFLUX-Festival ➔ 19.30 Uhr, St. Lukas, Münchner Orgelpunkt – Konzert am Ostersonntag ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Star Wars in Concert ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Planet Erde II – Live in Concert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang ➔ 21.00 Uhr, Strom, Guana Batz Montag, 02. April ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Afrika! Afrika! ➔ 15.00 Uhr, Viktualienmarkt, Faust in allen Gassen ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, The Bar at Buena Vista ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La Calisto ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Maria Stuarda ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Slava ➔ 18.30 Uhr, Münchner Stadtmuseum, Dr. Faustus ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Ein Volksfeind ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Philipp Lahm ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Bonnie Tyler ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kalim ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Earforce Dienstag, 03. April ➔ 18.30 Uhr, Backstage, Therion ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hazel Brugger ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mauser ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Dorantes Mittwoch, 04. April ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Balkon ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ariadne auf Naxos ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Wildschütz ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Hey Ruin, Kontrolle & Chalk Hands ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Cesar Millan – Once Upon A Dog ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ne Obliviscaris ➔ 20.15 Uhr, Mathäser Filmpalast, Macbeth ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – ratiopharm ulm Donnerstag, 05. April ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Akvariet Trio – Orakel ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Das letzte Band ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Howard Carpendale ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, In einem Jahr mit 13 Monden ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Ken Macbeth Knowles & Band ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Project Pitchfork ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Awa Ly ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Lea Porcelain ➔ 21.30 Uhr, Strom, Mainfelt Freitag, 06. April ➔ 11.30 Uhr, Gasteig, Der weitbeschreyte Zauberer und Schwarzkünstler ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Gasteig Pianomarathon ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Calisto ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Das letzte Band ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Die Troerinnen ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Erschlagt die Armen! ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Letzte Instanz ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Orfeo ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Australian Pink Floyd Show ➔ 20.30 Uhr, Gasteig, Barbershop Musikfestival – Sternenshow ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Hendrika Entzian Quartett Samstag, 07. April ➔ 10.00 Uhr, Gasteig, Barbershop Musikfestival – Deutsche Meisterschaft der Chöre ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Gasteig Pianomarathon ➔ 18.00 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – Gießen 46ers ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Barbershop Musikfestival – Show der Champions ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Fake – Eine Identitätssuche ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Macbeth ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Andrea Bocelli ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Duell der Magier ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Albin Lee Meldau ➔ 21.30 Uhr, Strom, Sarah Lesch Sonntag, 08. April ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – Jazz moves – 5. Matinée ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Barbershop Musikfestival – Sonntags-Matinee ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Hommage à Francis Poulenc ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Pumuckl ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Gasteig Pianomarathon ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Ariadne auf Naxos ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Ein Leben – Peter Alexander ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Austria 4+ – Eing’schenkt und aufg’wärmt ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Casey ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Michael Frowin ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Alfons ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Fall Out Boy ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Tera Melos Montag, 09. April ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Calisto ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, jazz & talk – Religion und Jazz ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Jagdszenen aus Niederbayern ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Chris Boettcher ➔ 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Die Maxvorstädter Kellermorde ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Homevideo ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Hot Boogie Chillun ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Nada Surf ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sebastian Schnoy ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Sol Gabetta & Hagen Quartett ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jazz Big Band Association ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jonas Hellborg & Vinx Dienstag, 10. April ➔ 10.00 Uhr, Theater im Marstall, Homevideo ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Weiße Rose ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Macbeth ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, BR-Klassik-Studiokonzert – Cuarteto Soltango ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Beatsteaks ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Chin Meyer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Falk Pflücker ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Federico Albanese ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Foxfinder ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Frei.Wild ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Pristine + The Legendary ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ude & friends ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Cosmo Sheldrake ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 20.30 Uhr, Neue Theaterfabrik, The Wombats Mittwoch, 11. April ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Priscilla – Königin der Wüste ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Vive l’Opéra ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, African Spirit + Chad Lawson ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Für immer schön ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Giggs ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Ludovico Einaudi ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Prag ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Maurer ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Bruckner ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Pat Martino Trio Donnerstag, 12. April ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Weiße Rose ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ensemble-Liederabend ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Priscilla – Königin der Wüste ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Resist.Rewild Fest ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Herbert und Schnipsi ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Imagine Dragons ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Lazuli ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchener Aids-Konzert ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Norman Young & Stefan Weyerer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Maurer ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Volpone ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Hornung Trio ➔ 21.00 Uhr, Strom, Supersuckers Freitag, 13. April ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Macbeth ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Florian Silbereisen präsentiert: Das große Schlagerfest ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Maria Stuarda ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Chor des BR ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Balkan macht frei ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Borchert beflügelt ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Norman Young, Stefan Weyerer & Nick Flade ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Radio Havanna ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Maurer ➔ 20.30 Uhr, Zenith, Walk Off The Earth Samstag, 14. April ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, The Harlem Globetrotters – German Tour 2018 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Mélange ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, BallettFestwoche 2018 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Liedkunst-Kunstlied 2. Konzert Abendempfindung ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival, Radikal jung – Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Geldkomplex ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Hansi Hinterseer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Horst Evers ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, JazzNight DeLuxe – Blue Maqams ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Megaherz ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Maurer ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Hanno Busch Trio APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37 SERVICE
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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Sonntag, 15. April ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Ksenija Sidorova, Akkordeon & Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Olchis ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte ➔ 17 .00 Uhr, Gasteig, Belcanto Operngala ➔ 18.00 Uhr, Circus Krone, Hansi Hinterseer ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Philipp Lahm ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Rudi Zapf Trio ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, BallettFestwoche 2018 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Yonas ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Vladimir Genin – Das große Jubiläumskonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Matthias Deutschmann ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Rock Meets Classic ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Table For Two ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival, Radikal jung – Alles, was ich nicht erinnere ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Yung Hurn ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Baloji Montag, 16. April ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Weiße Rose ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival, Radikal jung – Bilder deiner großen Liebe ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, BallettFestwoche 2018 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Am Kältepol – Erzählungen aus dem Gulag ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Dessa ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jess Jochimsen ➔ 20.00 Uhr, Backstage, John Allen ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Russian National Orchestra ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Thomas Hampson, Bariton ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Klangland Dienstag, 17. April ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Blasmusik Life ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, BallettFestwoche 2018 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Wildschütz ➔ 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Gert Neuner - Murnau ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jess Jochimsen ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kuttner erklärt die Welt ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival, Radikal jung – Fahrenheit 451 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Andy Sheppard Quartet ➔ 21.00 Uhr, Strom, Black Foxxes Mittwoch, 18. April ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, BallettFestwoche 2018 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Klaus Hoffmann ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Sissi Perlinger ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tina Häussermann & Fabian Schläger – Duo zu Zweit ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Will Varley ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, GoGo Penguin ➔ 21.00 Uhr, Strom, Keys n Krates ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Lyambiko Donnerstag, 19. April ➔ 09.00 Uhr, Gasteig, Wettbewerb um den Kulturpreis Gasteig Musikpreis 2018 ➔ 10.00 Uhr, St. Paul München, Everybody’s Faust – Weit mehr als Goethe ➔ 17 .00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival ➔ 19.00 Uhr, Bay. Akademie der Schönen Künste, ... Gefühl ist alles ... Faust vs Faust ➔ 19.00 Uhr, Rationaltheater, Polnische Märchen Reloaded – Twardowsky ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, BallettFestwoche 2018 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christine Prayon ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Classic meets Cuba ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Grandbrothers ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Marvin Game ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Sag mir, wo die Blumen sind ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Stefan Leonhardsberger & Martin Schmid ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Backstage, nulldB ➔ 20.30 Uhr, Residenztheater, Ein Volksfeind ➔ 21.30 Uhr, Strom, Panda Lux ➔ 22.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival Freitag, 20. April ➔ 10.30 Uhr, Theater im Marstall, Sag mir, wo die Blumen sind ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, BallettFestwoche ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival Radikal jung – Tropfen auf heiße Steine ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Jazz & Rocktime ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Taylor Bennett ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Carminho ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Für immer schön ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Oratorium – Kollektive Andacht zu einem ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ruffiction ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Stefan Leonhardsberger & Martin Schmid ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – Oettinger Rockets ➔ 20.30 Uhr, Residenztheater, König Ödipus ➔ 21.00 Uhr, Strom, Kids of Adelaide Samstag, 21. April ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, SattelFest 2018 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, ScienceBusters ➔ 16.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Night of the jumps 2018 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, BallettFestwoche 2018 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der Goggolori ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Nora oder Ein Puppenheim ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Patrizia Moresco ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vega ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners and Masters ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Marlon Williams ➔ 21.00 Uhr, Strom, Protomartyr Sonntag, 22. April ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, SattelFest 2018 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – Jazz moves – 6. Matinée ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, BallettFestwoche 2018 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Hirt auf dem Felsen ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Nemanja Radulovic, Violine ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – Science City Jena ➔ 15.00 Uhr, Viktualienmarkt, Faust in allen Gassen ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Homevideo ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Junk ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, BallettFestwoche ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Michael Fitz ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango ➔ 20.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Munich Lounge Lizards ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner Montag, 23. April ➔ 16.00 Uhr, Bay. Akademie der Schönen Künste, Faust Sonnengesang ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die schmutzigen Hände ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Italia con Amore ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Alexa Feser & Berlin Strings ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Footloose – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Lonely Kamel ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nektarios Vlachopoulos Dienstag, 24. April ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Konzert Jazz-Ensemble Paulo Cardoso ➔ 16.00 Uhr, Bay. Akademie der Schönen Künste, Faust Sonnengesang ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Balkon VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM APRIL 2018 ➔ 01.04.-30.04. täglich 10.00 Uhr, Kunsthalle München, Du bist Faust - Goethes Drama in der Kunst ➔ 01.04.-29.04. Di-So 10.00 Uhr, Museum Reich der Kristalle, Goethe und die Naturwissenschaften ➔ 01.04.-29.04. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17 .30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP , Grand Hotel ➔ 01.04.-29.04. Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila ➔ 01.04.-29.04. Di+Mi 18.30 Uhr, Do+Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, WERK7 – Theater im Werksviertel München, Fack ju Göhte - Se Mjusicäl ➔ 01.04.-29.04. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Immer wenn das Licht ausgeht ➔ 01.04.-21.04. Mo-Sa 19.30 Uhr, So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Was dem einen Recht ist ➔ 01.04.-08.04. So+Mo 14.30 Uhr, Di-Sa 15.00 Uhr, Circus Krone, 3. Winterprogramm ➔ 02.04.-30.04. Mo-Do 10.00 Uhr, Instituto Cervantes, Don Juan - Fausts spanischer Bruder ➔ 02.04.-29.04. Di-So 10.00 Uhr, Staatliche Münzsammlung, Faust ⁄ Gesichter ➔ 03.04.-30.04. Mo-Sa 10.00 Uhr, Münchner Stadtbibliothek, Yellow Cab – ""Faust"" in der Musik ➔ 03.04.-14.04. Mo-Sa 10.00 Uhr, Ludwig Beck am Rathauseck, Du bist Faust ➔ 03.04.-08.04. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Irish Celtic ➔ 03.04.-07 .04. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 04.04.-28.04. Di-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Die Furien ➔ 04.04.-26.04. Mi+Do 15.30 Uhr, Münchner Stadtbibliothek, LiteraKino goes Faust ➔ 04.04.-08.04. täglich 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Siegfried - Götterschweiß und Heldenblut ➔ 06.04.-28.04. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Fall Patricia Highsmith ➔ 06.04.-21.04. Fr+Sa 19.30 Uhr, Volksbühne Haidhausen, Zwoa harte Nüss' ➔ 06.04.-14.04. Do-Sa 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, The Clean House ➔ 10.04.-15.04. Di-Fr 19.30. Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Hans Klok - House of Mistery ➔ 12.04.-21.04. Do-Fr 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Sphinx von Giesing 1. Teil ➔ 17 .04.-29.04. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Der Watzmann ruft! ➔ 17 .04.-22.04. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.00 Uhr, Circus Krone, Ballet Revolución ➔ 24.04.-28.04. täglich 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 25.04.-29.04. Mi-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Chris Kolonko & Joy Peters ➔ 26.04.-30.04. Do-Sa+Mo 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit 38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
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➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Italia con Amore ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Aigner. ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Anny Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ein Volksfeind ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Shock Illusionist Dan Sperry ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Otzeki ➔ 21.30 Uhr, Strom, Turin Brakes Mittwoch, 25. April ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land ➔ 19.30 Uhr, Funkhaus München, Rundfunkorchester ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Junk ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Als ich ein kleiner Junge war ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Florian Simbeck ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Gary Washington ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Faust – Das seltsamste Werk, das die Welt gesehen hat? ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Egersdörfer ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Nils Frahm ➔ 21.00 Uhr, Strom, Metz Donnerstag, 26. April ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Junge Solisten ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Metallica ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Barcelona Gipsy Balkan Orchestra ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Sphinx von Giesing 2. Teil ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Erschlagt die Armen! ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Egersdörfer ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Movin’ Faust ➔ 21.00 Uhr, Strom, Krautschädl ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Matthias Eick ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Ed Motta Freitag, 27. April ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Lehman Brothers – Aufstieg und Fall einer Dynastie ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Lucrezia Borgia ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Musikmetropolen der Welt – London ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Sphinx von Giesing 2. Teil ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Fenne Lily ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Harry G ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, L. A. Salami ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Luke Mockridge ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Egersdörfer ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Youn Sun Nah & Band ➔ 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Movin’ Faust ➔ 21.00 Uhr, Strom, Extrabreit Samstag, 28. April ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Lange Nacht der Musik im Gasteig – Die Walpurgisnacht ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Portrait Wayne McGregor Borderlands ⁄ Kairos ⁄ Kreation ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Die Schlagernacht des Jahres 2018 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Sphinx von Giesing 2. Teil ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Egersdörfer ➔ 20.00 Uhr, Backstage, MiA. ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Torsten Sträter ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Äl Jawala ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Clara Luzia ➔ 21.00 Uhr, Strom, Die Nerven Sonntag, 29. April ➔ 11.00 Uhr, Kulturhaus Milbertshofen, Django Asül ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Jubiläumskonzert – 30 Jahre musica femina München ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, Ehrlich Brothers ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – Eisbären Bremerhaven ➔ 17 .00 Uhr, Circus Krone, Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Don Pasquale ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Mefistofele ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Gräfin Mariza ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Havok + Darkest Hour + Cephalic Carnage + Harlott ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Martin Zingsheim ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Torsten Sträter ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Isolation Berlin ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug Montag, 30. April ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.00 Uhr, Olympiastadion München, PAM 2018 – Public Art Munich 2018 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Anastacia ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Das Bildnis des Dorian Gray ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, International Jazz Day ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Ningel ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Mireille Mathieu ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Theaterbar Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE Mi. 11.04. 20.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung von Mais Sundermann. Ausstellungsdauer: 12.04.2018 bis 29.04.2018 Sa. 14.04. 19.30 Uhr, Bassiona Amorosa, Tieftöner „Klassik populär und populäre Klassiker“ So. 15.04. 17 .00 Uhr, Kinder- & Jugendprogramm: Suchers Leidenschaften für Literatur – Anne Fine: Tagebuch einer Killerkatze Mo. 16.04. 19.30 Uhr, Dienstag, 17 .04. 10.00 Uhr (Schulvorstellung) und 15.00 Uhr, Merle, die kleine Nixe rettet den Waldsee. Ein musikalisches Umweltmärchen von Kindern und Jugendlichen für Kinder ab 4 Jahren Fr. 20.04. 19.30 Uhr, Nachtfragmente – Zeitgenössisches Ballett der B&M Dance Company Sa. 21.04. 20.00 Uhr, La Triviata – Die Impro-Oper: Lass dich eropern! Mo. 23.04. 19.00 Uhr, Europäische Begegnungen: Bulgarien-Bayern Fr. 27 .04. 20.30 Uhr, Jazz and beyond: „Lipa“ Jazz Quartett – „Was mich bewegt“ Sa. 28.04. ab 20.00 Uhr, Lange Nacht der Musik mit „Drumaturgia & friends“ und der „B&M Dance Company“ So. 29.04. 11.00 Uhr, Münchner Philharmoniker: 6. Kammerkonzert – Meisterwerke V „Jüdische Klangkunst“ Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ Rainer Spitzenberger APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39
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