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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier April 2018

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE APRIL 2018
ÜBER DEN FLUSS MÜNCHEN HAT MEHR BRÜCKEN ALS VENEDIG
IN DER LUFT DROHNEN AUF DEM VORMARSCH
INS VERDERBEN EIN UBER-PIONIER PACKT AUS
➔ INGENIEURSBAUWERKE, SCHMUCKSTÜCKE UND DENKMÄLER
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
BRÜCKEN
MITMACHEN UND GEWINNEN!
DAS GROSSE TAXIRÄTSEL 
TEIL 3

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
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Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
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Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Grundkurs
Montag, 16.04., 30.04., jeweils von 17 .30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 04.04., 11.04., 18.04., 25.04., jeweils von 17 .30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 07 .04., 14.04., 21.04., 28.04., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 09.04., von 17 .30 bis 19 Uhr
Samstag, 14.04., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 23.04., von 17 .30 bis 19 Uhr 
Samstag, 28.04., von 8.30 bis 10 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 19.04., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 20.04., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 18.04., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 3 ⁄ 2 0 18 10. April bis 15. Mai 2018
➔ Kurs 4 ⁄ 2 0 18 05. Juni bis 03. Juli 2018
➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr
 
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367 , E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
AUSBILDUNG
➔ APRIL 2018
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7 .30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
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Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
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Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
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➔ INHALT
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Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ April 2018 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Interview ⁄ Fahren für „Uber“ 08
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 11
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 12
Stadtinfo ⁄ Skatemunich 13
Stadtkunde München ⁄ Karlstor 14
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 16
Preisausschreiben Teil 2 ⁄ Lösungen und Gewinner Taxirätsel ⁄ Teil 2 18
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Baudenkmäler 18
Mitmachen und Gewinnen! ⁄ Das große Taxirätsel ⁄ Teil 3 19
Titelthema ⁄ Brücken 24
Wissenswertes ⁄ Über sieben Brücken ... 31
Drohnen ⁄ Versuch einer Übersicht 32
Information ⁄ Brückentage 35
Wussten Sie schon, dass ... ⁄ Älteste Kirche Deutschlands 35
Messe München ⁄ Aktuelles Programm 36
Service ⁄ Veranstaltungskalender April 2018 37
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise April 2018 39
atelier-tacke.de
APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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BVerwG: Dieselfahrverbote 
sind zulässig
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig 
urteilte am Dienstag, 27 . Februar 2018, 
dass deutsche Städte eigenständig Fahr -
verbote verhängen dürfen, um den Stick -
oxid-Ausstoß einzudämmen. Hintergrund 
war eine Klage der deutschen Umwelthilfe, 
die die Luftqualitätsziele in Stuttgart und 
Düsseldorf nur mit Fahrverboten erreichbar 
sieht.
Hinsichtlich des Luftreinhalteplans Stuttgart hat das Verwaltungsgericht festgestellt, dass lediglich ein Verkehrsverbot für 
alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren unterhalb der Schadstoffklasse Euro 6 sowie 
für alle Kraftfahrzeuge mit Ottomotoren 
unterhalb der Schadstoffklasse Euro 3 in 
der Umweltzone Stuttgart eine geeignete 
Luftreinhaltemaßnahme darstellen. Bei 
der Umsetzung der Maßnahme ist jedoch 
sicherzustellen, dass der auch im Unionsrecht verankerte Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. 
Insoweit ist hinsichtlich der Umweltzone 
Stuttgart eine phasenweise Einführung von 
Verkehrsverboten, die in einer ersten Stufe 
nur ältere Fahrzeuge (etwa bis zur Abgasnorm Euro 4) betrifft, zu prüfen. Zur Her -
stellung der Verhältnismäßigkeit dürfen 
 Euro-5-Fahrzeuge jedenfalls nicht vor dem 
1. September 2019 (mithin also vier Jahre 
nach Einführung der Abgasnorm Euro 6) 
mit Verkehrsverboten belegt werden. 
 Darüber hinaus bedarf es hinreichender 
Ausnahmen, z. B. für Handwerker oder 
 bestimmte Anwohnergruppen.
Hinsichtlich des Luftreinhalteplans Düsseldorf hat das Verwaltungsgericht festgestellt, dass Maßnahmen zur Begrenzung 
der von Dieselfahrzeugen ausgehenden 
Emissionen nicht ernsthaft in den Blick 
 genommen worden sind. Dies ist nachzuholen. Ergibt sich bei der Prüfung, dass 
sich Verkehrsverbote für Diesel-Kraftfahr -
zeuge als die einzig geeigneten Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung 
überschrittener NO-Grenzwerte darstellen, 
sind diese – unter Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit – in Betracht 
zu ziehen.
Das Gericht erklärte, die Fahrverbote wür -
den nur in wenigen Ballungsräumen eingeführt, eine bundesweite Rechtsgrundlage 
sei damit nicht erforderlich. Die zuständigen Landesbehörden hätten es in der Hand, 
einen „Flickenteppich“ von Regelungen zu 
verhindern. Entschädigungen für die Besitzer seien ebenfalls nicht notwendig, da es 
weder eine finanzielle Ausgleichspflicht 
gibt noch sei von einem Zusammenbruch 
des Diesel-Gebrauchtwagenmarktes auszugehen.
(Quelle: BVerwG)
Statement BZP zur Entscheidung des 
Bundesverwaltungsgerichts
Zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts erklärt Michael Müller, Präsident 
des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZP: „Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband bedauert die Entscheidung des 
Bundesverwaltungsgerichts. Mobilität für 
alle kann nun in den Innenstädten auf der 
Kippe stehen. Gleichwohl ist uns die Qualität der Luft nicht gleichgültig. Unser Ver -
band fordert bereits seit längerem ein 
staatliches ,Konjunkturprogramm Elektromobilität‘. Wir wollen unsere Dienstleistungen mit einer möglichst umweltfreundlichen Fahrzeugflotte erbringen. Unser Ziel 
ist das emissionsfreie Taxi. Für den Durchbruch der E-Mobilität fordern wir die Kommunen auf, in Kooperation mit lokalen 
oder überörtlichen Energieanbietern eine 
flächendeckende und ausreichende Ladeinfrastruktur bereitzustellen. Wichtig 
ist dabei: Die Ladestruktur muss dem gewerblichen Verkehr vorbehalten bleiben. 
Ohne privat und gewerblich getrennte 
 Netze sind Hürden im täglichen Betrieb 
vorprogrammiert.
Das vorwiegend mittelständisch geprägte 
Taxi- und Mietwagengewerbe kann den 
kompletten Umstieg auf E-Mobilität aber 
nicht allein bewältigen, wir brauchen dazu 
Förderprogramme. E-Taxis sind teurer in der 
Anschaffung und im Unterhalt. Denn während Fahrzeuge mit Kraftstoff innerhalb 
von Minuten betankt sind, müssen E-Autos 
länger für die Vollladung stehen. Dies lässt 
sich nur bedingt an Standplätzen realisieren, denn Taxi-Kunden erwarten einen 
Fahrtantritt sofort – und nicht nach Ende 
des Ladens der Batterie. Diese Einschränkungen müssen zumindest teilweise durch 
staatliche Förderung ausgeglichen werden. 
Von der Autoindustrie erwarten wir ange-
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4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

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messene finanzielle Anreize für den Fahr -
zeugtausch auf emissionsarme Taxis mit 
den neuesten Abgas- bzw. umweltfreundlichsten Antriebstechnologien zu bezahlbaren Preisen.“
(Quelle: BZP)
Kommentare zum Urteil des BVerwG
➔ Bundesregierung
Ziel der Bundesregierung ist es weiterhin, 
Fahrverbote wo immer möglich, zu vermeiden. Deshalb hat die Bundesregierung das 
Sofortprogramm „Saubere Luft 2017 bis 
2020“ aufgelegt und wird die darin enthaltenen Maßnahmen mit Nachdruck umsetzen. Zu dem Maßnahmenpaket gehören 
 Förderprogramme für Elektrobusse, mehr 
Elektromobilität und ein besseres öffentliches Nahverkehrsangebot. Damit will die 
Bundesregierung die Städte unterstützen, 
die Grenzwerte so schnell wie möglich 
 einzuhalten. Im Rahmen des Nationalen 
Forums Diesel untersucht eine Arbeitsgruppe die technischen Möglichkeiten 
und Wirtschaftlichkeit von Nachrüstungen. 
Auf Grundlage dieser Gutachten wird das 
weitere Vorgehen festgelegt.
➔ Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD)
Die Autofahrer dürfen nicht die Zeche zahlen für das Versagen der Autobranche, sagte Maas der in Düsseldorf erscheinenden 
„Rheinischen Post“. Wir erwarten von der 
Automobilindustrie, dass sie Euro 5- und 
Euro 6-Fahrzeuge technisch nachrüstet. 
 Alleinige Software-Updates reichten nicht 
aus. Die Kosten für notwendige Nachrüstungen dürften aber nicht an den Käufern 
hängenbleiben. Die gesetzlichen Vorgaben 
zur Luftreinhaltung müssten eingehalten 
werden. Pauschale Fahrverbote gehen am 
Ende aber zu Lasten der Autofahrer und der 
Wirtschaft, kritisierte er.
➔ Bayerischer Rundfunk
In den kommenden Monaten ist nicht mit 
Fahrverboten zu rechnen. Das Urteil stelle 
einen Rechtsfrieden her aber keinen tatsächlichen Frieden, sagt der Vizepräsident 
des Deutschen Städtetags und Nürnberger 
Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD). Das 
Dilemma der Städte: Sie dürfen jetzt zwar 
Fahrverbote verhängen, aber wie sollen 
sie sie effektiv kontrollieren? Ohne eine 
bundesweit einheitliche Plakette müssten 
Polizei oder Ordnungsamt jeden einzelnen 
Fahrzeugschein prüfen. Das ist in der Praxis nicht machbar. Die betroffenen Städte 
appellierten noch einmal an die Bundesregierung, die so genannte „blaue Plakette“ 
einzuführen. Nur Dieselautos, die wenig 
Stickoxide ausstoßen, würden diese Plakette erhalten. Und nur sie dürften dann in 
die von den Städten ausgewiesenen Umweltzonen einfahren.
➔ Frankfurter Allgemeine Zeitung
Im Kampf gegen schlechte Luft können 
Städte bald mehr tun, als Elektrobusse anzuschaffen, Ampelphasen zu harmonisieren 
oder Mooswände aufzustellen: Sie dürfen 
Autofahrer mit älteren Diesel-Fahrzeugen 
aussperren. Mit dem grundsätzlichen „Ja“ 
zu Fahrverboten hat sich das Bundesver -
waltungsgericht für die harte Variante 
 entschieden – und der Versuchung wider -
standen, die spätere Klärung der Rechtsfragen in einem Vorlageverfahren dem 
 Europäischen Gerichtshof zu überlassen. 
Die Richter hat nicht kaltgelassen, dass die 
EU-Kommission Deutschland wegen der 
Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte 
im Nacken sitzt. Die Umweltschützer jubilieren nun, die Kommunen nicht. Ihnen 
macht die neue Befugnis das Leben nicht 
leichter.
➔ Stuttgarter Zeitung 
Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass 
Hardware-Nachrüstungen wesentlich besser 
sind. Hinter diese technischen Möglichkeiten darf die Innovationsrepublik Deutschland nicht zurückfallen, wenn sie sich nicht 
erneut blamieren und ihre Kunden nicht 
weiter täuschen will. Dass sie es können, 
haben Politik und Autoindustrie vor zehn 
Jahren schon mal gezeigt, als die jetzt gültigen Umweltzonen und die damit verbundenen Fahrverbote für ältere Fahrzeuge mit 
gelben und roten Plaketten eingeführt und 
von einer Nachrüstungsoffensive begleitet 
wurden. Was damals ging, müsste doch 
heute erst recht möglich sein.
➔ Straubinger Tageblatt 
Und künftig kann das Ziel nur heißen, dass 
deutsche Hersteller Autos bauen, die von 
Haus aus so sauber sind, dass sie keine 
Umweltzonen, keine Fahrverbote und keine 
Abgasprüfung fürchten müssen. Die Bundesregierung muss dafür Regeln machen 
und deren Einhaltung strikt überwachen.
➔ Die Presse (Österreich)
Die Lösung nach diesem Urteil kann sicher 
nicht sein, dass man jetzt alle älteren 
 Diesel-Pkw verbannt und verschrottet. Das 
käme einer Enteignung von Hundertausenden Autofahrern gleich. Stattdessen wird 
die Politik gemeinsam mit der Industrie 
 Lösungen finden müssen, um Fahrzeuge, 
bei denen das möglich und sinnvoll ist, mit 
Abgasreinigungssystemen nachzurüsten. 
Das wird teuer für die Steuerzahler und 
auch für die Autokäufer, die am Ende für 
die Mehrkosten zahlen müssen. Aber es ist 
die einzig mögliche Lösung.
➔ Neue Zürcher Zeitung (Schweiz)
Beim Feinstaub werden die Grenzwerte 
auch dank der Arbeit der Ingenieure in 
Deutschland fast überall eingehalten. Und 
die im Urteil im Vordergrund stehenden 
Stickstoffoxide aus dem Verkehr sind seit 
1990 stark rückläufig, wenn sie auch punk -
tuell noch zu hoch sind. Diese Fortschritte 
gehen weiter. Wenn die Deutsche Umwelthilfe, die hinter den Klagen gegen die 
Städte steckt, die Autoindustrie wegen der 
Stickstoffoxide der „vorsätzlichen Körper -
verletzung mit Todesfolge in Tausenden 
Fällen“ bezichtigt, hat sie deshalb jedes 
Maß verloren. 
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APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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➔ Dernières Nouvelles d’Alsace 
(Frankreich)
Das ist fast schon ein Kulturschock in einem Land, das wie kaum ein anderes mit 
dem Auto in Verbindung gebracht wird. 
Die mächtige Autolobby hatte im Diesel 
 einen komfortablen Schutzschirm gefunden. Damit wurde die Produktionskette aufrechterhalten und ein Umweltversprechen 
abgegeben: Dieses System stößt weniger 
Treibhausgase aus. Zudem sorgte der Diesel 
für hohe Margen bei hochpreisigen Fahr -
zeugen. Ein Pokerspiel, das die Justiz aus 
Sorge um die menschliche Gesundheit nun 
aufgewirbelt hat.
➔ Zeit-Online
Inzwischen ist auch die Bundesregierung 
zu neuen Fahrbeschränkungen für Dieselautos bereit. Am Wochenende wurden Vor -
bereitungen des Verkehrsministeriums für 
mögliche „streckenbezogene Verkehrsver -
bote oder -beschränkungen“ bekannt. Sie 
zielen allerdings nur auf besonders belastete Straßen und nicht auf größere Innenstadtbereiche. Laut Verkehrsministerium 
bleibe das Ziel, pauschale Fahrverbote zu 
vermeiden. Umweltschützer und die Grünen 
kritisierten den überraschenden Vorstoß 
und verlangen weiterhin eine bundesweite 
blaue Plakette, mit der generell nur saubere Diesel in bestimmte Stadtgebiete fahren 
könnten.
➔ Focus-Online
In bestimmten deutschen Innenstädten 
werden Fahrverbote kommen. Voran geht 
Hamburg, das ab Ende April zwei Straßenabschnitte für bestimmte Dieselautos sper -
ren will. In jedem Fall soll das Verbot durch 
das Zusatzschild „Anlieger frei“ eingeschränkt werden. Das bedeutet, dass auch 
Halter älterer Diesel einfahren dürfen, 
wenn sie in der Verbotszone wohnen, 
 arbeiten, geschäftlich zu tun haben oder 
jemanden besuchen. Wer keinen solchen 
Grund nachweisen kann und erwischt wird, 
muss 25 Euro Bußgeld zahlen. Sollte sich 
die künftige Bundesregierung aber dazu 
entschließen, bundesweit eine blaue Plakette für Dieselautos einzuführen, dann 
drohen 80 Euro Bußgeld. (FK)
Standplatz Fürstenried 1
Der Umzug des Standplatzes „Fürstenried 1“ 
Anfang Februar in die Züricher Straße (am 
U-Bahn- Abgang) stellt letztlich eine Ver -
besserung dar, da wir hier an zentraler und 
belebter Stelle im Stadtviertel stehen. Wir 
danken dem BA 19, der diesem Standort 
zugestimmt hat. Auf dem bisherigen Platz 
in der Winterthurer Straße wird zeitweilig 
ein Wochenmarkt installiert. Damit war der 
Taxiplatz „im Weg“. Mit dem neuen Platz 
sind wir für alle sichtbar. Die Abfahrt wird 
in Kürze auch kein Problem bereiten: der 
Antrag, nach rechts abzubiegen und durch 
den Busbahnhof zu fahren, läuft. Von der 
Ausfahrt aus kann in jede Richtung weiter 
gefahren werden. (RM)
Wie viel Promille sind erlaubt?
Am sichersten ist es im Straßenverkehr ohne Alkohol. Wer dennoch trinkt, nimmt besser 
ein Taxi, heißt es. Damit sind aber Beförderungen von Feierfreudigen gemeint, keinesfalls Taxifahrer, die sich nach Alkoholgenuss ans Steuer setzen. Gerade bei schweren 
Verkehrsunfällen ist häufig Alkohol im Spiel. Alkohol schränkt die Wahrnehmung ein 
und führt zu einer falschen Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Er 
verengt das Blickfeld, beeinträchtigt Reaktion und Koordination und enthemmt. Gerade 
diese Mischung ist gefährlich. Daher sollte eigentlich nicht die Frage gestellt werden, 
wie viel Promille sind erlaubt, sondern ob die Aufnahme von Alkohol wirklich notwendig 
ist, sofern noch ein Fahrzeug geführt werden soll. In Paragraph 8 der BOKraft ist nachzulesen, dass Fahrer im Linien-, Taxi- und Mietwagenverkehr während des Dienstes und 
der Dienstbereitschaft alkoholische Getränke oder andere, die dienstliche Tätigkeit beeinträchtigende Mittel, nicht einnehmen oder Fahrten antreten dürfen, wenn sie unter 
der Wirkung solcher Getränke oder Mittel stehen. Damit gilt für die Fahrzeug lenker vor -
genannter Verkehrsmittel eine einzige Promillegrenze: 0,0.
Beim privaten Individualverkehr gelten andere Grenzen. Die relative Fahruntüchtigkeit 
wird ab 0,3 Promille erreicht. Allerdings werden zwischen 0,30 und 0,49 Promille der 
Zustand der Fahrerin oder des Fahrers bewertet, da jeder Mensch unterschiedlich auf 
Alkohol reagiert. Hierbei werden alkoholtypische Ausfallerscheinungen berücksichtigt. 
Das sind beispielsweise Schlangenlinien, überhöhte Geschwindigkeit, Verursachung 
 eines Unfalls oder das Abkommen von der Straße. Für Kraftfahrer ist die 0,5-Promille- 
Grenze ein weiterer wichtiger Wert. Wer mit einem Blutalkoholgehalt zwischen 0,5 und 
1,09 Promille erwischt wurde, bekommt in jedem Fall ein Bußgeld. Beim ersten Mal 
drohen 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot. Wiederholungs täter 
werden höher bestraft. 
Ab 1,1 Promille ist jeder Kraftfahrer und jede Kraftfahrerin nach der Rechtsprechung 
des Bundesgerichtshofs absolut fahrunfähig. Die absolute Fahruntüchtigkeit ist aber 
auch bei einem Promillewert unter 1,1 möglich, wenn die Person z. B. zusätzlich Drogen konsumiert hat und somit ein Mischkonsum vorliegt. Den Betroffenen wird die 
Fahrerlaubnis entzogen und es wird eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe verhängt. 
Nach einem Entzug wird eine neue Fahrerlaubnis regelmäßig nicht vor zwölf Monaten 
erteilt. Dies kann auch einem Verkehrsteilnehmer ab 1,6 Promille auf dem Fahrrad blühen, sofern er einen Führerschein besitzt. Der Wert von 1,6 Promille ist für Kraftfahrer 
ebenso wichtig, da ab dieser Grenze auch Ersttäter eine Medizinisch-Psychologische 
Untersuchung (MPU) absolvieren müssen, um die Fahrerlaubnis wieder zu erhalten. Der 
hohe Blutalkoholgehalt löst generelle Bedenken an der Fahreignung aus, die nur durch 
eine Untersuchung widerlegt werden können. Für die MPU fallen zusätzlich Kosten von 
etwa 2.500 bis 3.000 Euro an.
Wer nun glaubt, Trunkenheitsfahrten gehören der Vergangenheit an, sei eines besseren 
belehrt. Erst am 27 . Februar 2018 fiel einer Streifenbesatzung auf der A8 in Fahrtrichtung München ein Kleintransporter auf, bei dem die komplette Heckbeleuchtung ausgefallen war. Bei der anschließenden Kontrolle wurde mit einem Atemalkoholtest ein 
Wert von über 2 Promille bei dem 53-jährigen Fahrer festgestellt. Auf der A 8 bei 
Langwied prallte ein Autofahrer gegen die Leitplanke, eine Notrufsäule und einen 
Schaltkasten der Autobahndirektion mit 1,88 Promille im Blut, und ebenso im Februar 
touchierte ein 35-jähriger Bauarbeiter ohne gültige Fahrerlaubnis in Germering beim 
Rückwärtsfahren ein anderes Fahrzeug mit 2,34 Promille. Halten Sie sich also lieber an 
das Motto: „don’t drink and drive“. (FK)
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018

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Der Touran.
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INTERVIEW
➔ FAHREN FÜR UBER
Interview mit dem Taxiunternehmer Michael Negret
Bevor wir mit dem Interview beginnen, ein kurzer Abriss 
über die früheren und derzeitigen Angebote von Uber:
➔ UberPop als Privatperson mit eigenem Privat-Pkw
➔ UberBlack gehobene Limousine auf Mietwagenbasis
➔ UberX eigener Pkw auf Mietwagenbasis
➔ UberTaxi Taxi-Fahrzeug, durch Uber vermittelt
➔ UberVan Großraum-Limousinen
TAXIKURIER: Herr Negret, zuerst einmal vielen Dank, dass Sie 
sich an uns gewendet haben. Sie haben angekündigt, dass Sie 
uns über Ihre Zeit als Fahrer für die Fa. Uber berichten wollen. 
Das ist sehr interessant, ist die Firma Uber doch derzeit der 
größte Feind des Taxigewerbes. 
MICHAEL NEGRET: Ich möchte, dass die Praktiken bekannt 
 werden.
TAXIKURIER: Wie sind Sie auf Uber aufmerksam geworden?
MICHAEL NEGRET: Ich wurde von einem anderen, mir bekannten 
Fahrer angesprochen. Dieser erklärte mir recht begeistert, wie 
toll es doch bei Uber wäre. Das war vor vier Jahren die Zeit von 
UberPop. 
TAXIKURIER: Warum haben Sie bei Uber angefangen?
MICHAEL NEGRET: Ich sah es als Karrierechance. Als zweites 
Standbein. Ich war damals – und bin es heute noch – Manager 
eines rumänischen Busunternehmens. Das war mir etwas zu einseitig. Außerdem bin ich verliebt in Taxifahren. Das gebe ich zu.
TAXIKURIER: Was hat sie dann gereizt? Wurde Ihnen etwas 
 versprochen?
MICHAEL NEGRET: Na klar. Da fällt mir eine ganze Reihe ein: 
man kann ohne Aufwand anfangen, die 40.000 Euro für die Konzession fallen weg, man fährt neue Autos, es gibt Beziehungen 
und jede Menge Kundschaft, alle sind sehr freundlich, die Kunden immer zufrieden, es gibt finanzielle Unterstützungen und 
Hilfen. Du bist Teil eines Limousinenservices mit Anzug und 
 Krawatte. Es wurde alles recht blumig beschrieben. Da fällst Du 
sehr leicht drauf rein.
TAXIKURIER: Das ist in der Tat eine ganze Menge. 
Und beim Geld?
MICHAEL NEGRET: Mir wurde gesagt, dass Uber z. B. die Prüfung 
vor der Industrie- und Handelskammer IHK organisiert und bezahlt, damit ich den Lehrgang für Mietwagenunternehmer absolvieren kann. Genauso wurde mir die Übernahme von Gebühren 
für den Personenbeförderungsschein für mich und alle Fahrer ver -
sprochen. Der Umsatz beträgt 10.000 Euro pro Monat und Auto. 
Ich mache mindestens 30 Euro Umsatz pro Stunde! Garantiert! 
Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Dann 
gab es die 24-Stunden-Garantie über 21 Euro pro Stunde durch 
ein Bonus-System. Und der Einbau eines Wegstreckenzählers, der 
später kam, wird bezahlt. 
TAXIKURIER: Da wird einem leicht schwindelig. Und was davon 
ist eingetroffen?
MICHAEL NEGRET: Nichts! Absolut nichts! Es ist ein Draufzahlgeschäft. Von wegen Gummibärchen und Wasser. Das musste ich 
selber kaufen. Bei den Autos und den Versicherungen wollten sie 
zwar unterstützen, aber zu ihren Bedingungen. Sie haben mich 
fast gezwungen, ein neues Auto zu kaufen. Das war von Haus aus 
nicht sauber! Das Ganze hat sich für mich zum Fiasko entwickelt! 
Das wurde zum Draufzahlgeschäft. Vor allem als immer wieder 
Teile von Uber verboten wurden. Die Nachfolgeformen wurden 
immer schlechter in den Bedingungen.
TAXIKURIER: Hatten Sie vorher schon Erfahrungen? 
Haben Sie vorher schon Personen befördert?
MICHAEL NEGRET: Nein, noch nie.
TAXIKURIER: Waren Sie bei Uber angestellt?
MICHAEL NEGRET: Nein, ich war selbst Unternehmer.
TAXIKURIER: Uber ist ein Unternehmer, Sie waren Taxi unter -
nehmer. Wie war das dann mit dem Betriebssitz geregelt?
MICHAEL NEGRET: Der Betriebssitz – meiner! – durfte nicht in 
München sein. Schon allein wegen der Ortskunde. Also bin ich 
nach Unterföhring und habe dort Büro und Firma angemeldet. 
Von Uber habe ich dann Unterlagen bekommen, wie ich beim 
Landratsamt den Antrag für die Befreiung von der Alarmanlage 
stelle und wie ich bei welcher Versicherung angeben soll, dass 
ich nicht in München fahre. Hier sind die Versicherungsbeiträge 
höher. Damit hat uns Uber gezeigt, wie wir die Gesetze umgehen 
können.
TAXIKURIER: Als Mietwagen muss man vom Betriebssitz aus 
 fahren und dorthin zurückkehren. War das bei Ihnen so?
MICHAEL NEGRET: Keinesfalls. Ich bin einfach in München her -
umgefahren. Nur im Stadtzentrum. Hier sind die Kunden. Was soll 
ich denn in Unterföhring. Ich habe noch von keinem Einzigen 
gehört, dass er zu seinem Betriebssitz zurück gefahren wäre. Das 
kannst Du nicht machen. Ich bin überzeugt, dass kein einziger 
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018

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freier Fahrer eine Ahnung hat, wo der Betriebssitz des Unter -
nehmens ist. Mittlerweile bin ich sogar überzeugt, dass viele 
gar nicht wissen, was das ist. Vor allem, seitdem immer mehr 
Billigkräfte genommen werden. Derzeit weiß ich von Unternehmern aus Erding, Freising, Ebersberg, Dachau, Augsburg, Landsberg, Mindelheim – ja sogar aus Freyung-Grafenau (220 km von 
München weg), die in München-Stadt für Uber fahren.
TAXIKURIER: Aber Sie mussten ja auch mal stehenbleiben. 
Sind Sie Taxi-Standplätze angefahren?
MICHAEL NEGRET: Irgendwo halt. Keine Standplätze. Aber die 
Aufträge waren zum Teil schon heftig. Da bist Du von einem zum 
anderen gefahren. Aber das war lauter Kleinvieh. Davon wird 
man nicht reich. Am Flughafen kannst Du auch mal 5 Stunden 
auf einen Kunden warten. Das ist völlig unrentabel.
TAXIKURIER: Haben Sie auch Einsteiger am Straßenrand 
 aufgenommen? Wurden Sie angerufen?
MICHAEL NEGRET: Nein, nur Kunden über die Vorbestellung per 
App. Der Nachteil war, dass ich immer erst anfahren musste. 
Das waren ständig viele Kilometer, die ich aber selber bezahlen 
musste. Es gab ja keinen Standplatz mit Einsteiger.
TAXIKURIER: Ein Angestellter bekommt Urlaub. Hatten Sie den 
auch?
MICHAEL NEGRET: Pah! Urlaub! Träumen Sie weiter! Als Unter -
nehmer, wenn Du immer weniger Geld hast, musst Du fahren, 
fahren, fahren. 
TAXIKURIER: Sprechen wir mal über die Bezahlung. 
Ihre Bezahlung.
MICHAEL NEGRET: Die Abrechnung erfolgte ausschließlich über 
die App. Der Kunde ist über die App angemeldet und hinterlegt 
die Kreditkartennummer. Nach der Fahrt wird der Betrag abgebucht. Ich habe keinen Cent vom Kunden erhalten. Und damit 
auch kein Trinkgeld! Wenn da mal ein Euro rüberwuchs, dann 
war das wie Weihnachten. Aber nach der Werbung von Uber war 
das auch gar nicht erwünscht! Und für mich gab es die Mindest- 
Verdienst-Garantie!
TAXIKURIER: Was blieb dann bei Ihnen hängen?
MICHAEL NEGRET: Uber hat wöchentlich abgerechnet und mein 
Geld überwiesen. Nehmen wir ein Beispiel: Ich habe 100 Euro 
Umsatz gemacht. Dies wurde über die App bezahlt. Uber hat wöchentlich abgerechnet, ich bekam hiervon 80 Euro. Brutto! Das 
Komische daran war, dass ich die 19 % Steuer von den 100 Euro 
zahlen musste. Da waren es dann nur noch 60 Euro für mich. 
Aber davon muss ich alles bezahlen! 
TAXIKURIER: Was waren das für Menschen, die bei Ihnen 
 mitgefahren sind?
MICHAEL NEGRET: Junge Leute, Säufer, auch mal Geschäftsleute, 
Touristen. Die kannten Uber schon vom Ausland her und denen 
war der MVV zu teuer und zu kompliziert.
TAXIKURIER: Wann war das Hauptgeschäft?
MICHAEL NEGRET: Abends, nachts, am Wochenende, 
am Oktoberfest. Tagsüber ging nicht viel.
TAXIKURIER: Aber Sie hatten doch die 24-Stunden-Garantie über 
21 Euro?
MICHAEL NEGRET: Alles Quatsch. Anfangs wurde es als Garantie 
ausgegeben. Dann kam Ende 2015 ein neuer Chef. Bei dem war 
es dann nur noch „Bonus“ nachts. Ich habe keine Ahnung, wer 
das Geld bekam und wie. Ich jedenfalls nicht. Der hat dann auch 
noch den Fahrpreis von 1,30 Euro pro Kilometer auf 90 Cent gedrückt. Was bleibt da noch übrig?
TAXIKURIER: Ein Angestellter eines Unternehmens erhält eine 
Lohnabrechnung. Welche Aufzeichnungen haben Sie geführt?
APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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MICHAEL NEGRET: Ich habe meine eigenen Aufzeichnungen. 
 Alles bis ins Kleinste. Vor allem für die Steuer. Denn mit denen 
will ich mich nicht anlegen. 
TAXIKURIER: Warum fahren Sie heute nicht mehr für Uber?
MICHAEL NEGRET: Ich habe erkannt, dass es kein Geschäft ist. 
Ich habe drei Autos finanziert. Alleine. Ohne Hilfe von Uber, 
 obwohl es anfangs zugesagt wurde. Aber jetzt komme ich aus 
den Unkosten und Verträgen nicht mehr raus. Ich habe ja noch 
Büro und Niederlassung in Unterföhring. Da zahle ich ins Blaue. 
Ich versuche jetzt durchzuhalten. Raus komme ich, aber nur mit 
Verlust. 
TAXIKURIER: Womit verdienen Sie jetzt Ihr Geld?
MICHAEL NEGRET: Ich fahre Taxi – richtig und legal. Ich habe 
damit ein Auto gerettet. Das war mal eine schwarze Uber-Limousine. Da ist nun die Taxifolie drauf. Aber ich musste zuletzt zwei 
angestellte Fahrer kündigen. Das hat mir wehgetan. Das waren 
prima Leute. Sie und die früheren Fahrer haben an mich und 
Uber geglaubt. Jetzt müssen sie selber schauen, wie sie weiter 
kommen. Ich selbst muss schauen, wie ich weiter komme.
TAXIKURIER: Der Umsatz ist jetzt besser?
MICHAEL NEGRET: Viel besser. Vor allem habe ich nicht mehr 
diese Unkosten. Sehen Sie, ich bin vorher z. B. 20 km angefahren, dann wollte der Typ nur nach Schwabing. Das waren 7 Euro 
Umsatz. Pah! Wer soll damit überleben? Taxifahren ist einfach 
gerechter und kostet nicht so viele Nerven. 
TAXIKURIER: Bei Taxi stellen Sie auf Verlangen eine Quittung 
aus. Gab es die bei Uber auch?
MICHAEL NEGRET: Nein. Das gab es nicht. Mit App bezahlt – aus!
TAXIKURIER: Zog das Ende Ihrer Beschäftigung bei Uber 
 Nachteile mit sich? Hatte es Folgen?
MICHAEL NEGRET: Ich bin dort noch angemeldet! Ich will ja 
noch Geld. Da steht mir noch etwas zu. Sie können nicht einfach 
versprechen und mich dann hängen lassen. Es wird schwierig, 
ich weiß, aber ich muss auch da dran bleiben. Uber windet sich 
wo sie können. Was rauskommt – ich weiß es nicht. 
TAXIKURIER: Fahren Sie dann auch noch?
MICHAEL NEGRET: Auf keinen Fall. Dann würde ich denen ja 
Recht geben.
TAXIKURIER: Was ist vom Anzug-und-Krawatte-Feeling übrig 
 geblieben?
MICHAEL NEGRET: Ich fahre mit durchschnittlich bürgerlicher 
Kleidung. Bei den Uberfahrzeugen sehe ich immer mehr schlampige Kleidung. Die brauchen auch nicht mehr deutsch zu sprechen. Sie haben ja Navi. Wenn die Navi-Sprachsteuerung eines 
Tages perfektioniert ist und in jeder Sprache der Welt funktioniert, kannst Du auch einen Marsmenschen ans Steuer setzen.
TAXIKURIER: Was glauben Sie, wie man im Ubergeschäft 
 überleben kann?
MICHAEL NEGRET: Legal kann man als Unternehmer nicht 
 überleben. Die Praktiken sind fast schon eine Anstiftung, 
 kriminell zu werden. Aber das musst Du, um zu überleben. 
Man muss Schwarzfahren und cash bezahlt werden und muss ununter brochen am Steuer sitzen. Sonst ist der Umsatz zu gering. 
16 Stunden sind da keine Seltenheit. Da kommen im Monat 
auch schon mal 300 Stunden zusammen. Wer länger online ist, 
bekommt einen Bonus.
TAXIKURIER: Geld?
MICHAEL NEGRET: Anfangs waren es Geschenke, bis hin zum 
Fernseher. Jetzt gibt es auch Geld.
TAXIKURIER: Wer verantwortet das?
MICHAEL NEGRET: Der Fahrer selber. Er unterschreibt Formulare, 
dass er sich an alle gesetzlichen Bestimmungen hält. Uber lehnt 
damit alle – und ich meine jede – Verantwortung ab. 
TAXIKURIER: Herr Negret, wir danken Ihnen herzlich für diese 
ausführlichen Informationen. Ich glaube, Sie haben vielen Taxifahrern und anderen Interessenten die Augen geöffnet. Wir wünschen Ihnen alles Gute! (Das Interview führte Rainer Männicke)
istockphoto
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018

Seite 11

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BGH kippt Raser-Urteil
Am 1. März 2018 hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein besonders hartes Urteil 
 gegen zwei Berliner Raser aufgehoben, die 
vom Landgericht Berlin wegen Mordes zu 
25 Jahren Haft verurteilt worden waren. 
Die beiden Männer fuhren mit 170 Stundenkilometern über den Kurfürstendamm 
und prallten auf ein anderes Fahrzeug, in 
dem ein unbeteiligter Rentner verstarb.
Der BGH hat das Urteil so nicht gelten 
 lassen. In ihrem Bemühen, das Urteil wasserdicht zu formulieren, ist den Berlinern 
Richtern eine Ungenauigkeit unterlaufen. 
Deswegen wurde das Urteil gekippt und 
muss neu verhandelt werden. 
Die Frage, ob besondere Rücksichtslosigkeit 
im Straßenverkehr als Mord gewertet wer -
den kann, ist schwierig. Im letzten Jahr 
hatte der BGH ein besonders zurückhaltendes Urteil aufgehoben, nachdem zwei Raser 
in Köln wegen fahrlässiger Tötung lediglich 
eine Bewährungsstrafe bekamen. Das sei zu 
wenig, so der BGH, mit Verweis auf das 
Rechtsempfinden der Bürger.
Können Raser Mörder sein? Mord unter -
scheidet sich vom Totschlag durch bestimmte Merkmale, wie niedere Beweggründe. Nimmt jemand durch sein Verhalten 
wissentlich in Kauf, dass andere Menschen 
getötet werden könnten, wäre das Mordmerkmal gegeben. Das Problem ist die Abgrenzung zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit. Die Verteidiger argumentierten beim 
BGH, dass die beiden Berliner einfach 
unter totaler Selbstüberschätzung gelitten 
haben, und deshalb sei es kein Mord 
 gewesen. (FK)
Neue Blitzer?
Die Ausweitung der Mautpflicht auf die 
Bundesstraßen wirft ihre Schatten voraus: 
Im Bundesgebiet werden immer mehr vier 
Meter hohe blaue Kontrollsäulen an Bundesstraßen aufgestellt, mit der die Einhaltung dieser Pflicht überprüft werden soll. 
Die Säule ähnelt zwar den stationären Blitzern, sie wird aber nicht die Geschwindigkeit messen. Sie soll ausschließlich Lkw ab 
7 ,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ins 
Visier nehmen und dabei insbesondere deren Abmessungen und Achsenzahl prüfen. 
Der Mautsystem-Betreiber Toll Collect installiert im Pilotbetrieb zunächst in jedem 
Bundesland eine Kontrollsäule. Wenn sie 
sich bewähren, sollen bis zum 1. Juli 2018 
bundesweit 600 solcher Kontrollvorrichtungen für die rund 40.000 Bundesstraßen- 
Kilometer aufgestellt werden. 
Entwickelt hat die Anlagen der Technologiekonzern Jenoptik. Das System koppelt 
moderne Sensorik für die Abstandsmessung 
mit Stereobildverarbeitung und Seitenkamera zur Erfassung und Klassifizierung 
der Lastwagen. Möglich wird dies über die 
digitale Kombination verschiedener Sensor -
technologien. Kontrollbrücken, wie auf den 
Autobahnen soll es auf den Bundesstraßen 
nicht geben. (RM)
 
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APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
AKTUELLE INFORMATIONEN

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WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Untergiesing – Raubüberfall auf Taxifahrerin
Am Mittwoch, 07 .02.2018, gegen 03.30 Uhr, fuhr eine 57-jährige 
Taxifahrerin die Tegernseer Landstraße entlang. Auf Höhe der 
St.-Bonifatius-Straße stiegen zwei junge Männer zu. Sie nahmen 
auf dem Beifahrersitz, bzw. direkt hinter der Taxifahrerin Platz. Der 
Beifahrer gab als Fahrziel ein Anwesen in der Arminiusstraße an.
Am Zielort angekommen, benannte die Taxifahrerin den Fahrpreis. 
Nachdem der Beifahrer einen 10 Euroschein auf das Armaturenbrett legte, nahm die Taxifahrerin ihren Geldbeutel in die Hand. 
In diesem Augenblick wurde sie vom hinter ihr sitzenden Mann 
umklammert und er forderte die Herausgabe ihrer Geldbörse. 
Gleichzeitig nahm der Beifahrer die Geldbörse der 57-Jährigen an 
sich. Anschließend flüchteten beide Täter zu Fuß in Richtung 
 Konradinstraße. Eine eingeleitete Sofortfahndung nach den flüchtigen Räubern verlief negativ. 
Die Taxifahrerin wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. 
Untergiesing – Insgesamt vier Festnahmen 
nach Raub überfall auf Taxifahrerin sowie eines 
Diebstahls mit Waffen 
Ein 54-jähriger Taxifahrer fuhr am Donnerstag, 08.02.2018, kurz 
vor 1 Uhr, mit seinem Taxi in eine Tiefgarage an der Thusneldastraße. Dabei folgten ihm vier junge Männer und verteilten sich in 
der Garage. Der Taxifahrer stieg aus und forderte die jungen 
 Männer auf, die Garage zu verlassen.
Einer der späteren Täter, ein arbeitsloser 19-Jähriger, öffnete die 
Fahrertür des Taxis und nahm den Taxigeldbeutel heraus, während 
der 54-Jährige durch einen weiteren Täter abgelenkt war. Er flüchtete mit dem Geldbeutel aus der Garage. Der Taxifahrer, der den 
Diebstahl bemerkt hatte, löste einen Alarm aus und verfolgte den 
Dieb, konnte ihn jedoch nicht mehr einholen. Als er in die Garage 
zurückkam, musste er feststellen, dass die weiteren drei Männer 
seinen privaten Geldbeutel aus der Mittelkonsole entwendet und 
das Rücklicht des Taxis eingeschlagen hatten. Im Rahmen einer 
sofort eingeleiteten Fahndung konnten der Dieb des Taxigeldbeutels sowie ein 16-Jähriger und ein 18-Jähriger am Candidplatz 
angetroffen und vorläufig festgenommen werden.
 
Der Dieb warf beim Eintreffen der Polizeibeamten einen leeren 
Geldbeutel weg, ebenfalls wurden durch die weiteren Beschuldigten eine Eisenstange sowie ein Messer weggeworfen. Die Gegenstände konnten im Umfeld der Tiefgarage aufgefunden werden. 
Der 16-Jährige hatte zudem einen Nothammer bei sich, den er 
 vermutlich aus einem städtischen Bus entwendet hatte. Die drei 
Beschuldigten wurden zur weiteren Sachbearbeitung auf die 
 Polizeiinspektion gebracht und im Anschluss in die Haftanstalt 
des Polizeipräsidiums München gebracht.
Im Zusammenhang mit dem Fall vom 07 .02.2018 
(Raub überfall auf eine Taxifahrerin durch zwei junge Männer 
in der Arminiusstraße):
Zu diesem Fall meldete sich eine Zeugin, die in der U-Bahn zwei 
jungen Männern gegenüber saß, die sich mit einem Taxiraub brüsteten. In diesem Zusammenhang wurden Videoaufnahmen der entsprechenden U-Bahnhöfe gesichert und der überfallenen Taxifahrerin gezeigt. Die Frau erkannte auf einer der Aufnahmen einen der 
beiden Täter. Entsprechende Screenshots der Aufnahmen wurden 
von der Kriminalpolizei an die Einsatzkräfte verteilt, was zur Folge 
hatte, das ein ziviler Beamter der Polizeiinspektion 23 (Giesing) 
den 16-Jährigen als die tatverdächtige Person vom Bahnsteig wiedererkannte. Der junge Mann wird seit Januar bei der Kriminalpolizei als jugendlicher Intensivtäter geführt. Bei der Sachbearbeitung 
und seiner Beschuldigtenvernehmung gestand er den Raubüberfall 
auf die Taxifahrerin und gab als Mittäter einen ebenfalls 16-jährigen Freund an. Er sagte zudem aus, dass er bei dem Überfall eine 
Schere benutzt und der Taxifahrerin an den Hals gehalten hätte. 
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018

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Am 12.02.2018 konnten Videoaufzeichnungen der Überwachungskameras aus der Tiefgarage ausgewertet werden, wodurch als vierter 
Täter des Diebstahls ein 18-jähriger Schüler als Tatverdächtiger 
 ermittelt werden konnte. Am selben Tag erkannte ein Kriminal beamter des zuständigen Fachkommissariats diesen Schüler am 
U-Bahnhof Rotkreuzplatz wieder, folgte ihm in die U-Bahn und 
 verständigte die Einsatzzentrale der Polizei. Bei der Überprüfung 
gab der Schüler an, ohne festen Wohnsitz zu sein, weshalb er 
 festgenommen wurde und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums 
München gebracht wurde. Gegen ihn wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gestellt. 
Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl. Der zweite Täter des Raubüber falls auf die Taxifahrerin konnte ebenfalls ermittelt werden, es 
 handelt sich bei ihm ebenfalls um einen 16-jährigen jugendlichen 
Intensivtäter, der inzwischen festgenommen und in die Haftanstalt 
überstellt werden konnte. Die umfangreichen Ermittlungen der 
 Kriminalpolizei in diesen beiden Fällen dauern an. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen.
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
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Seite 14

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Außerhalb dieses Tores begann die Fernstraße in Richtung Neuhausen. München 
nahm rasch an Bedeutung und damit 
auch Bewohnern zu, so dass Anfang des 
14. Jahrhunderts eine Stadterweiterung um 
das Zehnfache unumgänglich und damit 
eine Verlegung der Befestigungsanlagen 
nach außen notwendig wurden. Damit ver -
lor das Kaufingertor seine Funktion und 
wurde durch das Neuhauser Tor ersetzt.
Neuhauser Tor
Erstmals 1302 urkundlich erwähnt, bildete 
das Neuhauser Tor nunmehr die westliche 
Stadtgrenze und die Neuhauser Straße wur -
de dadurch zu einem innerstädtischen Ver -
kehrsweg. Vom Neuhauser Tor führten die 
Fernstraßen in die westlichen, nordwestlichen und nördlichen Richtungen, wie ein 
Blick auf den Stadtplan verdeutlicht. Es 
waren dies und sind es tatsächlich immer 
noch: Die Landsberger Straße, die bis 1877 
Pasinger Landstraße hieß und deren stadtnahes Stück im Jahr 1822 die Bezeichnung 
Bayerstraße erhielt mit Bezug auf die Theresienwiese, wo der bayerische Kronprinz 
Ludwig anno 1810 seine Hochzeit mit Prinzessin Therese hatte feiern lassen. Dann 
die Salzstraße, der München seine Erhebung 1158 zur Stadt verdankte und die 
Nach Landsberg führte, das ebenfalls 1158 
gegründet worden war und wo der Handelsweg über den Lech führte. Aus ihr wurde 
im Jahr 1890 die Arnulfstraße, nachdem es 
inzwischen bereits eine Landsberger Straße 
gab. Die Dachauer Straße existiert schon 
seit der fernen Vergangenheit. Am 1845 
benannten Stiglmayerplatz gabelten sich 
die Landstraßen: die eine führte weiter in 
Richtung des seit 1664 erbauten Schlosses 
Nymphenburg und die andere zum seit 
1617 entstehenden Schloss Schleißheim. 
Und dann noch die Landwehrstraße von 
1829, wo die Bürgerwehr ihren Exerzier -
platz vor den Stadtmauern unterhielt, denn 
die Stadt selbst war extrem verdichtet bebaut. Am Tor lässt eine Inschrift wissen, 
die Umbenennung in Karlstor habe am 
1. Mai 1791 stattgefunden, was aber sachlich falsch ist, denn erst seit Juni 1792 
heißt das Gebäude offiziell so.
Städtebauliche Situation
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts mussten 
die mittelalterlichen Befestigungsanlagen 
abgerissen werden, denn infolge der steigenden Einwohnerzahlen platzten sie schon 
lange aus allen Nähten und wegen der 
 Industriellen Revolution verlagerten beispielsweise die Brauereien ihre Produktion 
nach draußen. Nun entstanden die auf dem 
Reißbrett geplanten Vor-Städte, also die 
Gebiete vor der Stadt, hier die erstmals 
1804 genannte Ludwigsvorstadt und die 
seit 1812 bekannte Maxvorstadt. Noch heute erkennt man den planmäßigen Verlauf 
ihrer Straßen, die – im Gegensatz zur Altstadt – im rechten Winkel zueinander ver -
laufen. Auf dem Areal der abgerissenen Befestigungsanlagen entstand im Norden der 
1808 benannte Maximiliansplatz und 1904 
der von ihm abgetrennte Lenbachplatz. 
Im Süden lässt die doppelt verlaufende 
Herzog-Wilhelm-Straße von 1886 (davor 
mit der sprechenden Bezeichnung Am Graben) heute noch die zweifache Befestigung 
aus Vor- und Hauptmauer erahnen. Interessant auch die Benennung der Sonnenstraße 
von 1818: Die Häuser der Altstadt waren 
infolge der baulichen Enge zumeist lichtlos 
und dementsprechend feucht und unhygienisch. Mit dem Abriss der alten Befestigungen entstanden nun Häuser, deren Fenster 
in Richtung Südwesten mangels Nachbar -
schaft bestens besonnt waren. Das Karlstor 
bestand ursprünglich aus den beiden heute 
noch vorhandenen Seitentürmen und einem 
höheren Mittelturm. Im Jahr 1857 lagerte 
Sprengpulver illegal im Nachbarhaus und 
bei seiner Explosion wurde der Mittelturm 
so stark beschädigt, dass er abgerissen 
werden musste. Von den mittelalterlichen 
Befestigungen hat sich noch der Westliche 
Stadtgrabenbach erhalten, der heute aller -
dings vom Sendlinger Tor kommend im Bereich des Karlstores unterirdisch verläuft 
und erst im Hofgarten wieder ans Tageslicht tritt.
Bahnhof
Es gibt keine einzige Stadt, in der die im 
19. Jahrhundert entstehenden Bahnhöfe 
innerhalb der mittelalterlichen Befestigungen liegen, weil dort einfach kein Platz für 
ein solch umfängliches technisches Gebäude vorhanden war, so natürlich auch in 
München. Der erste Bahnhof entstand im 
Jahr 1839 vor dem Karlstor aus zwei einfachen Gründen gleichzeitig: Im Osten bildete die Isar ein natürliches Verkehrs-Hinder -
nis und im Westen lag das aufstrebende 
Industriezentrum Augsburg, wohin die erste Bahnstrecke führte, während München in 
erster Linie noch die Regierungs- und Ver -
waltungshauptstadt des Königreiches Bay -
ern war. So dauerte es auch nur bis 1843, 
dass vom Karlsplatz ausgehend die Bahnhofsstraße entstand. Aus ihr wurde dann 
1886 die Prielmayerstraße, weil es in München inzwischen mehrere Bahnhöfe gab 
und dadurch die alte Bezeichnung nicht 
mehr eindeutig war. Auf dem Gelände des 
heutigen Hauptbahnhofes lag die Übungsstätte der Armbrustschützen und zu dieser 
führte verständlicherweise die Schützenstraße von 1810. Infolge des Baus des 
Bahnhofes mussten sich die Schützen ein 
anderes Areal suchen, und zwar auf dem 
ehemaligen Messegelände, wohin seit 1853 
➔ KARLSTOR
Das westliche Stadttor der historischen Altstadt von München
Nach der Gründung Münchens im Jahr 1158 entstand die erste Stadtmauer, von der sich zwar kein Bauwerk mehr erhalten hat, 
die aber sehr wohl im heutigen Straßenverlauf erkennbar geblieben ist: Färbergraben, Augustinerstraße, Schäfflerstraße, 
 Hofgraben, Sparkassenstraße sowie das Rosental. Ein Blick auf den Stadtplan verdeutlicht dies. Im Westen lag das Kaufingertor, 
benannt nach einer dort ansässigen Familie, nach der auch die Kaufingerstraße benannt ist.
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
STADTKUNDE MÜNCHEN

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die Schießstättstraße führt. Und von dort 
zog man im Jahr 1892 an die Zielstattstraße in Obersendling, das als Teil der 
 Gemeinde Thalkirchen 1900 nach München 
eingemeindet wurde.
Karlsplatz – ein ungeliebter Name
Die örtlichen Straßenschilder tragen den 
Doppelnamen Karlsplatz ⁄ Stachus, damit 
die zahlreichen Touristen auch wissen, wo 
genau sie sich eigentlich befinden. Denn 
Karlsplatz ist der offizielle Name und 
 Stachus der inoffizielle. Im Jahr 1797 ließ 
Kurfürst Karl Theodor aus dem Hause Wittelsbach den Neuhauser-Tor-Platz nach sich 
selbst in Karlsplatz umbenennen. Karl 
Theodor (1724–1799) regierte Bayern von 
1777 bis zu seinem Tod. Aber er hielt nicht 
viel von seinem Reich, denn er versuchte – 
wenn auch vergeblich – auf diplomatischem Weg, sein Kurfürstentum gegen die 
finanziell lukrativeren Österreichischen 
 Niederlande zu tauschen, und das waren 
Belgien und Luxemburg. Diese Ambitionen 
ließen die Gefühle der meisten seiner 
 missachteten bayerischen Untertanen auf 
null und sogar noch tiefer sinken. Die 
Karl-Theodor-Straße von 1893 ist daher 
nach einem anderen Mitglied des Hauses 
Wittelsbach benannt. An der Sonnen- ⁄ Ecke 
Bayerstraße betrieb in der Mitte des 
18. Jahrhunderts ein Eustachius Föderl 
sein Ausflugslokal Stachus-Garten. Und 
diese Bezeichnung konnte sich in München 
gegenüber der ungeliebten durchsetzen.
Architektur
Das den Stachus prägende Rondell auf beiden Seiten des Karlstores entstand von 
1899 bis 1902 nach Plänen von Gabriel von 
Seidl (1848–1913, Seidlstraße von 1908). 
Der Springbrunnen vor dem Karlstor, gestaltet von Bernhard Winkler (geboren 
1929), wurde im Olympia-Jahr 1972 in 
Gang gesetzt. Die runde Form nimmt dabei 
den Schwung des umgebenden Rondells 
auf. Die 199 Düsen sind nach innen zur 
Mitte hin geneigt und verführen viele 
 jüngere Menschen zum Durchlaufen. Der 
 international bekannte Stadtplaner Winkler 
plante auch die 1972 eröffnete Fußgänger -
zone. Sein Anliegen war die Neuentdeckung 
der bis dahin vom Verkehr beherrschten 
historischen Zentren der Städte durch Fußgänger. Im Karlstor selbst befindet sich 
eine Gedenktafel an Herbert Jensen (1900–
1968), der die Einrichtung der Fußgänger -
zone vorschlug.
Verkehrsachse
Bis zum Betriebsbeginn der S-Bahn 1972 
galt der Stachus als einer der verkehrsreichsten Plätze Europas und das Karlstor 
selbst wurde täglich von 75.000 Kraftfahr -
zeugen und 1.400 Straßenbahnen durchquert. An den Samstagen im Dezember 
1961 etwa ging es laut Süddeutscher Zeitung folgendermaßen zu: „Ein riesiger Käufersturm wälzte sich am Samstag von früh 
bis spät durch die Innenstadt – zeitweise 
in einem geradezu beängstigenden Ausmaß. Zwischen Stachus und Marienplatz 
kam man nur im gemäßigten Schritttempo 
vorwärts, und an gewissen Brennpunkten, 
wie etwa unter den Karlstor-Arkaden, gab 
es oft Stockungen. Da und dort musste die 
Polizei mit Seilen die Gehwege nach der 
Straße hin verbreitern, um den Verkehr in 
Fluss zu halten. Freilich konnte von dieser 
Möglichkeit nur selten Gebrauch gemacht 
werden, weil auch der motorisierte Verkehr 
einen zuweilen beängstigenden Umfang 
annahm. Wie die Kennzeichen an den Fahr -
zeugen zeigten, waren unter den Autofahrern viele aus der Umgebung.“
Experten
Nach dem Krieg beschloss der Stadtrat, 
dass im Rahmen des Wiederaufbaus die alten Straßenzüge der Münchner Innenstadt 
beibehalten werden sollten. Diese weitsichtige Entscheidung führte allerdings dazu, 
dass die Verkehrswege dem stark anwachsenden Individualverkehr bald nicht mehr 
genügen konnten. Im April 1954 meinte 
der zuständige Referent, Helmut Fischer, zu 
diesem Problem: „Wenn die Innenstadt am 
Leben erhalten werden soll, muss der Ver -
kehr durch sie hindurch führen; sonst wird 
sie in zehn bis fünfzehn Jahren nicht mehr 
existenzfähig sein. Wenn es uns nicht gelingt, ausreichende Parkmöglichkeiten zu 
schaffen, so laufen wir Gefahr, dass sich 
das Geschäftsleben in die Außenbezirke 
verlagert, was ein Absterben des Stadtker -
nes bedeuten würde.“ Lediglich 18 Jahre 
später, nämlich 1972, sah die Sache völlig 
anders aus. Ein anderer Experte, der aus 
lauter Lokalstolz auf seine Stadt die Maßstäbe verloren zu haben schien, war Ober -
bürgermeister Hans-Jochen Vogel. Im 
 November 1970 eröffnete er das Stachus- 
Untergeschoss, das mit seinen 25 Metern 
Tiefe das damals größte unterirdische Bauwerk Europas war. In seiner Rede fiel ihm 
nur ein einziges Bauwerk ein, das sich damit vergleichen ließ, nämlich die Cheops- 
Pyramide in Ägypten aus dem 3. Jahrtausend vor Christus mit ihrer aktuellen Höhe 
von immerhin 139 Metern.
Sturm aufs Karlstor
Das Karlstor geriet auch einmal in den 
 politischen Fokus der weltweiten Aufmerk -
samkeit. Medienwirksam während der 
XX. Olympischen Sommerspiele blies am 
2. September 1972 die Kommunistische 
Partei Deutschlands ⁄ Marxisten-Leninisten 
(KPD ⁄ ML) anlässlich ihres Roten Antikriegs tages zum „Sturm aufs Karlstor.“ Man 
wollte damit vor aller Welt dem „deutschen 
Imperialismus“ die Maske vom Gesicht 
 reißen. Als glühende Anhänger des chinesischen Staatschefs Mao Tse-Tung (1893–
1976) waren sie bereit, Gewalt nicht nur 
gegen Sachen, sondern auch gegen Personen anzuwenden. Die Zahl der Mitglieder 
der konspirativen Gruppe, die sich nur mit 
Vor- oder Decknamen anredeten, wurde auf 
bundesweit 300 geschätzt. In den Zeitungen der KPD ⁄ ML mit den bezeichnenden 
Namen „Rote Fahne“, „Kämpfende Jugend“, 
„Dem Volke dienen“ oder „Schulkampf“ proklamierte man den bewaffneten, proletarischen Klassenkampf. Die dafür notwendigen Volksmassen glaubte man unter den 
eigenen Fahnen geschart. Am 2. September 
1972 nun setzten diese 300 mit Knüppeln 
und Schutzhelmen ausgestatteten Revolutionäre zum „Sturm auf das Karlstor“ an. 
Rund 1.000 schon im Vorfeld aufgebotene 
Polizisten mussten ihre Köpfe hinhalten 
und verhinderten einen wie auch immer 
gearteten Erfolg dieses bizarren Unternehmens. Am nächsten Tag erklärte die anony -
me Parteileitung, wer nach der „Schlacht 
am Karlstor“ noch glaube, auf friedlichem 
Wege die Macht im Staate erringen zu können, sei blind. Die KPD ⁄ ML werde der Gewalt der Bourgeoisie die revolutionäre Gewalt der Volksmassen entgegenstellen. Auf 
alle Fälle hatte man die Aufmerksamkeit 
der Weltöffentlichkeit erreicht. Am 5. September 1972 überfielen arabische Terroristen die Olympiamannschaft Israels und 
 verursachten ein Blutbad. Diese Tat stellte 
nach Meinung der KPD ⁄ ML einen Akt des 
„individuellen Terrors der palästinensischen 
Kämpfer“ dar und wurde als „richtiges Mittel im Kampf um die Befreiung Palästinas“ 
in der „Roten Fahne“ begrüßt. (BW)
APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ BUSSPUREN – Der Chef der FDP-Frak -
tion im Münchner Stadtrat, Dr. Michael 
 Mattar, äußerte sich Mitte Februar 2018 
zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr 
(ÖPNV) sinngemäß so, dass die Einrichtung 
von speziellen Busspuren Vorrang vor 
U- und Trambahnlinien haben solle, da sie 
wesentlich schneller und kostengünstiger 
einzurichten seien. Und weiter (wörtlich 
 zitiert aus dem Münchner Merkur vom 
13.2.18): „Die stiefmütterliche Behandlung 
von Taxen, die in München nur ausnahmsweise Busspuren mitbenützen dürfen, muss 
beendet werden. Taxis sind Teil des ÖPNV.“ 
Bravo! Bravissimo! Solche klaren Worte 
würde man gerne auch mal von den Vertretern größerer Fraktionen hören, die zwar 
unisono car-sharing-Projekte loben, dabei 
aber das Taxigewerbe hartnäckig ignorieren. Gerade wir sind diesbezüglich das 
größte und mit Abstand älteste System 
der Welt: car-sharing mit Chauffeur!
➔ DIESEL-FAHRVERBOTE – Am 14.2.18 
führte der Münchner Merkur ein Interview 
mit Prof. Dr. med. Hans Drexler, der als 
Deutschlands oberster Umweltmediziner 
gilt. Er ist Ordinarius für Arbeits- und Sozialmedizin, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin und 
Mitglied der Senatskommission zur Prüfung 
gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der 
Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er 
 verweist auf die teils extrem unterschiedlichen und oft willkürlich festgesetzten 
Grenzwerte für Stickoxide (Deutschland: 
40 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft, 
aber 950 Mikrogramm an Arbeitsplätzen, 
Schweiz: 6.000 Mikrogramm an Arbeitsplätzen) und sagt zur Meldung der Deutschen 
Umwelthilfe, dass es durch Stickstoffdioxid 
in Deutschland jährlich zu 12.860 vorzeitigen Todesfällen komme, wörtlich: „Tote, 
da entsteht Angst. Man sollte schon seriös 
bleiben. Zum einen, was heißt vorzeitige 
Todesfälle? Geht es um Jahre, Tage oder 
Minuten verlorene Lebenszeit? Zum anderen halte ich diese Zahlen nicht für wissenschaftlich gut begründet. Durch Berechnungen von NOx auf Tote zu schließen ist 
wissenschaftlich unseriös. (...) Ich hielte 
Fahrverbote für medizinisch nicht begründbar, wenn man die Stickoxidbelastungen 
heranzieht.“ Kurz vor Redaktionsschluss: 
Am 27 . Februar hat das Bundesverwaltungsgericht den Weg dafür freigemacht, dass 
die Kommunen in Eigenverantwortung Diesel-Fahrverbote erlassen können. Können! 
Ob und ggf. wann solche Verbote in München kommen steht noch in den Sternen, 
ebenso, welche Ausnahmen (z. B. Taxi) und 
Übergangsfristen es geben wird. Grund zur 
Panik besteht also zuerst mal nicht.
➔ HILFSBEREIT – Am 27 .8.2017 kam dem 
Funksprecher Peter Gram ein per Internet 
bestellter „Auftrag“ auf den Bildschirm, 
der gar kein Auftrag war: unter der Adresse 
Griegstraße (XX – hier von Schrotti anony -
misiert), Michael (XX), stand die Bemer -
kung – wörtlich zitiert mit allen Rechtschreibfehlern: „Polizei Bitte Wegen Laute 
Musik aus Ein Fenster“. Aha. Herr XX wollte 
also gar kein Taxi, sondern, dass wir ihm 
die Polizei rufen wegen Ruhestörung durch 
einen Nachbarn. Ein paar Minuten später, 
wieder in Form eines Auftrages mit allen 
Adressenangaben: „Laute Musik Bitte Mal 
Die Polizei Lg (XX)“. Aber eine halbe Stunde danach, ohne jegliches Eingreifen unsererseits, kam auf dem schon bekannten 
Weg die Entwarnung: „keine Polizei Mehr 
Die Musik ist Aus Danke.“ Na, da waren wir 
doch gerne behilflich!
Interessant war auch die Frage eines Kunden am Telefon, der sich nicht auf eine 
 bestimmte Vorbestellungszeit festlegen 
konnte: „Wie sieht es denn morgen in der 
Frühe mit Unfällen aus?“ Na ja, Prognosen 
sind bekanntlich immer schwierig, besonders, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen … Aber jetzt ein kleiner Rückblick 
auf 2017:
➔ UBER – Mitte Februar konnten wir dem 
Wirtschaftsteil einiger Zeitungen die er -
freuliche Mitteilung entnehmen, dass unsere lieben Freunde im Jahr 2017 bei einem 
Umsatz von 7 ,4 Milliarden Dollar einen Ver -
lust von 4,5 Milliarden Dollar eingefahren 
haben. Weiter so!
➔ UMRÜSTUNG – Der ADAC hat zusammen 
mit dem Verkehrsministerium Baden- 
Württemberg vier gebrauchte Euro-5-
Diesel fahrzeuge durch nachträgliche Einbauten von Zusatzkomponenten deutlich 
optimiert. Also zur Klarstellung: es wurden 
keine Computereinstellungen („Software“) 
geändert, sondern tatsächlich zusätzliche 
Abgasreinigungssysteme wie u. a. die 
 Harnstoffeinspritzung nachgerüstet.
Die Autos, darunter ein VW-Bus T5 und 
ein Fiat Ducato (Lieferwagen), die vorher 
sämtliche Grenzwerte teils drastisch über -
schritten hatten, unterschritten nunmehr 
sogar die Euro-6-Werte. Ganz im Gegensatz 
übrigens zu vielen ab Werk ausgelieferten 
 Euro-6-Fahrzeugen, welche teils weit ober -
halb der Grenzwerte gemessen wurden. Die 
Kosten dieser „Hardware“- Nachrüstung inclusive der Werkstattlöhne liegen zwischen 
1.400 und 3.300 Euro.
Natürlich reagierten die Autobosse auf 
 diese Nachricht, als hätte man ihnen eine 
Vogelspinne auf den Frühstücksteller gesetzt. Durch den Ober-Lobbyisten der Autobauer, den Präsidenten des Verbandes der 
Automobilindustrie Matthias Wissmann 
(CDU), der zufällig von 1993–1998 Bundesverkehrsminister war, ließen sie sinngemäß 
erklären: die (wesentlich billigere) Umprogrammierung der Software sei völlig ausreichend; für darüber hinausgehende Maßnahmen könne keine Gewährleistung 
übernommen werden und die Kosten dafür 
seien ohnehin durch die Autobesitzer – 
oder am besten gleich durch den Staat 
(Steuerzahler) – zu tragen. Dazu passt 
gleich das nächste Stichwort, nämlich …
➔ UNVERSCHÄMT – Der VW-Konzern weist 
für das Jahr 2017 laut Münchner Merkur 
vom 24. ⁄ 25.2.18 einen Nettogewinn (!) 
von 11,4 Milliarden Euro aus. Die Aktionäre 
wird's freuen. Aber, wie eben gesagt, für 
die wirklich effektive Umrüstung der Autos 
sollen wir alle zahlen.
Ach ja, und Mercedes-Boss Zetsche, der 
kürzlich kleinlaut anklingen ließ, auch bei 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
UNTERHALTSAMES

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seinen Autos könnte eventuell eine Betrugssoftware zum Einsatz gekommen sein, 
bekam im Jahre 2017 nach vorläufiger Berechnung incl. Boni usw. rund 8,6 Millionen 
Euro – eine Million mehr als im Jahr zuvor. 
Das entspricht einem Stundenlohn (bei 
40-Stunden-Woche) von 4.135 Euro. Stundenlohn! Aber, wie gesagt … Bei dieser Gelegenheit will der Schreiber mal mit einem 
Begriff aufräumen, der im Zusammenhang 
mit dem Anprangern solch phantastischer 
Gehälter oft benützt wird, nämlich der 
„Neid-Debatte“. Also: der oben erwähnte 
Herr Z. bekommt etwa das zweihundertfache Monatsgehalt eines Durchschnittsangestellten seiner Firma. Jetzt ein Beispiel: 
bei einer Veranstaltung wird ein Buffet für 
200 Personen angeboten. Dann kommt 
plötzlich ein Hansel mit Taschen, Tüten 
und Thermosbehältern daher und räumt 
199 Portionen des Buffets ab. Den anderen 
199 Leuten erklärt er dann, diese sollten 
sich alle zusammen die eine restliche Por -
tion teilen. Jetzt Schrottis Frage: wer sind 
denn hier die Neider? Diejenigen, die sich 
über das schamlose Verhalten des Raffkes 
beschweren? Oder nicht vielleicht doch 
Derjenige, der alleine so viel beansprucht, 
wie er allen Anderen zusammen zugesteht? 
Wer ist denn hier der Neidhammel?
➔ ZUR KLARSTELLUNG – Durch einen Teil 
der vorhergehenden lichtvollen Ausführung 
könnte der Eindruck entstehen, der Schreiber sei schizophren. Aber das stimmt nicht; 
uns beiden geht’s hervorragend! Also: 
Schrottis Wüterei gegen die Diesel-Fahrver -
bote bezieht sich auf die Hysterie, mit der 
diese Debatte in der Öffentlichkeit geführt 
wird. Als würden gerade jetzt die Zukunft 
Deutschlands und das Leben seiner Bewohner davon abhängen (12.860 Tote ...). 
Schamlose Panikmache und völliger 
Quatsch, siehe oben. Andererseits: Stick -
oxide und Co. gehören – im wahrsten Sinne 
des Wortes – von Natur aus nicht in unsere 
Atemluft. Auch wenn sie längst nicht so 
schädlich oder gar tödlich sind, wie von 
den Hysterikern behauptet. Wenn man 
 diese Abgase ohne Rückkehr zum Postkutschenzeitalter verhindern kann – und das 
kann man, s. o. – muss man es auch tun. 
Und unabhängig vom Umweltgedanken: 
wenn Firmen ihre Produkte mit bestimmten 
Zusagen verkaufen, diese absichtlich (!) 
nicht einhalten und dies dann auch noch 
mit frechen Lügen („Schummel“-Software) 
zu verschleiern versuchen, dann ist das 
glatter Betrug. An der Umwelt und am Kunden. Glatter Betrug! Das sind halt zwei 
 verschiedene Paar Stiefel. Die Hysterie ist 
völlig unangebracht, aber trotzdem gehört 
verbessert, was man verbessern kann. Und 
zu bezahlen haben das die Verursacher – 
also nicht die vorsätzlich getäuschten 
 Autokäufer, sondern die Hersteller und 
 namentlich auch die Herrschaften in den 
Vorstandsetagen. So schauts aus!
➔ ZUM SCHLUSS – „Bedingt abwehr -
bereit“ lautete der SPIEGEL-Titel am 
10.10.1962. Dabei ging es um die Bundeswehr, die wohl längst nicht so gut aufgestellt war, wie von den Politikern damals 
behauptet wurde. Die Details kann man in 
den Geschichtsbüchern oder im Internet 
unter „Spiegel-Affäre“ nachlesen. Sogar 
Schrotti kann’s zwischenzeitlich. „Ich bin 
drin“ – sagte nicht nur Boris Becker (in der 
Besenkammer). Heute ist das alles transparenter. Jeder darf wissen, dass von den 
brandneuen 16 Stück A400M, der Nachfolgerin des alten fliegenden Arbeitspferdes 
Transall, meistens keine einzige Maschine 
abheben kann, so dass deutsche Soldaten 
aus dem Einsatz in Mali (was haben wir da 
eigentlich zu suchen?) eben nicht mit einer 
A400M nachhause geflogen wurden, sondern auf Touristenflieger umsatteln mussten. Oder dass sämtliche Hubschrauber der 
Bundeswehr so marode sind, dass Maschinen für Übungsflüge beim ADAC angemietet 
werden müssen. Oder dass von den sechs 
deutschen U-Booten (da hat Österreich 
wahrscheinlich mehr) kein einziges dienstbereit ist. Na gut, abtauchen könnten sie 
wohl noch …
Während Deutschland in alle Krisenherde 
der Welt fleißig Panzer exportiert, springen 
die eigenen „Leos“ nicht mehr an oder haben wohl zu wenig Luft in den Ketten, weil 
die Luftpumpen kaputt sind. Aber Schrotti 
hat die Lösung: im „Verteidigungsfall“, also 
wenn z. B. die Österreicher mit Torpedo- 
Flößen über den Inn zwischen Kufstein und 
Kiefersfelden anrücken, hat der Tretbootverleih am nahe gelegenen Hechtsee gegen 
eine geringe Gebühr bestimmt noch ein 
paar einsatzbereite Hitech-Systeme parat. 
Defekte Hubschrauber kann der Modellfliegerverein Semmelhub-West zweifellos bei 
gleicher Effizienz ersetzen.
Als unbemannte Drohne kann Claudia Roth 
Angst und Schrecken verbreiten. (Zugegeben, das war jetzt das Niveau der „Altneihausner Feuerwehrkapell’n“). Truppentransporte können wir Fiaker längst mit 
unseren Taxibussen abwickeln, und für kaputte Panzer kommen Fahrräder als Ersatz 
– sind ja auch irgendwie Kettenfahrzeuge. 
Notfalls kommt die Taxi-München eG mit 
dem „PEV“, dem Panzer-Ersatz-Verkehr, zur 
Hilfe. Schusssichere Trennscheiben hatten 
wir schließlich in den 60er ⁄ 70er-Jahren 
auch schon mal im Wagen. Vielleicht sollten wir mit Flinten-Uschi, unserer alten 
und voraussichtlich auch neuen (jedenfalls 
bei Redaktionsschluss) Selbstverteidigungsministerin, mal reden. So gewinnt 
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APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

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Alle Fragen der letzten Ausgabe konnten gelöst werden. 
Die meisten Einsender hatten mit der sechsten Frage Probleme, 
die wir eher als leicht eingestuft hatten. 
In Bezug auf Frage 7 ist uns leider kein Verkehrszeichen nach 
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Im Folgenden die Auflösungen für den zweiten Teil des Rätsels:
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018

Seite 19

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➔ PREISAUSSCHREIBEN
Die Fragen werden im TAXIKURIER abgedruckt. Die Ausgaben sind 
ab Erscheinungstermin auch auf unserer Homepage unter 
www.taxi-muenchen.com ⁄ taxi-muenchen-eg ⁄ taxikurier.html 
im Internet verfügbar. Teilnahmeberechtigt sind nur Mitglieder der 
Taxi- München eG. 
 ➔ Als Hauptpreis können Sie einen „VW join up!“ im Wert 
von 15.334 Euro brutto gewinnen. Das Fahrzeug wird in 
Koope ration mit unserem Partner MAHAG Volkswagenzentrum 
 München, Schleibinger straße 12 - 16 in 81669 München, 
zur Verfügung gestellt. 
Alle Teilnehmer mit mindestens drei richtigen Antworten nehmen an 
der Verlosung der jeweiligen Monatsgewinne teil. Mit dieser Ausgabe 
können Sie folgende Preise gewinnen:
➔ 1 x Ihre Jahresvermittlungsgebühr bei der Taxi-München eG 
im Wert von bis zu 1.209,04 Euro brutto. Bei Mehrwagenunter -
nehmern wird das Taxi mit der niedrigsten Konzessionsnummer 
 berechnet. Passive Mitglieder erhalten ein Ersatzgeschenk.
Anlässlich des runden Geburtstages der Münchner Taxigenossenschaft haben wir uns etwas Besonderes einfallen 
lassen. Noch in dieser Ausgabe des TAXIKURIER können unsere Mitglieder interessante Preise gewinnen. Zum 
 Knacken der Rätselfragen ist nicht nur Köpfchen gefragt, sondern auch Fachwissen über das Taxigewerbe gefordert. 
Der Schwierigkeitsgrad der Fragen ist unterschiedlich. Bedenken Sie aber, auch eine leicht erscheinende Frage 
könnte recht knifflig sein.
➔ 1 x zwei Eintrittskarten VIP Business Seats Gold 
Allianz-Arena
 Heimspiel FC Bayern München – Eintracht Frankfurt 
am 28.04.2018. Gestiftet von der SIGNAL IDUNA Gruppe im Wert 
von 1.000 Euro brutto.
➔ 1 x ein HALE Taxameter MCT-06 
Gestiftet von HALE electronic GmbH im Wert 
von 458,15 Euro brutto. 
➔ 2 x ein Biergartenguide 2018 mit 43 Freibier-Gutscheinen 
Pünktlich zum Start der Biergartensaison im Wert 
von je 19,90 Euro brutto.
Die Antworten für diese Ausgabe müssen bis spätestens Donnerstag, 29. März 2018 um 16.00 Uhr, bei uns im Haus eingegangen 
sein. Verwenden Sie dafür ausschließlich Postkarten, die von 
 Ihnen mit Ihrer Mitgliedsnummer versehen und unterschrieben 
wurden. Die Details zum Preisausschreiben entnehmen Sie bitte 
unseren Teilnahmebedingungen.
Wir bedanken uns herzlich bei den Sponsoren des großen Taxirätsels.
Zum 100-jährigen Jubiläum veranstaltet die Taxi-München eG 
ein Preisausschreiben mit attraktiven Gewinnen.
Bernd Obkirchner Johannes Huber 
Ihre Ansprechpartner:
www .mahag.de
taxi@mahag.de
MAHA G Automobilhandel und Servic e Gmb H & C o. o HG
V olksw agen Z entrum München
MITMACHEN UND GEWINNEN!
DAS GROSSE TAXIRÄTSEL 
TEIL 3
APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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➔ FRAGE 11 – JETZT WIRD’S AMTLICH
➔ FRAGE 12 – GEFÄLSCHTE PAPIERE
Wie lautet die Postleitzahl?
FUNKERWALTERREISVERSAGT
– Personalausweis
– Taxischein
– Reisepass
– Führerschein zur 
Fahrgastbeförderung
Welcher Begriff passt nicht zu den anderen?
Die Zukunft im Taxi.
Microtax®-06 Der Klassiker
Die Mehrheit der Taxiunternehmer in Deutschland 
vertraut seit 1983 auf 
HALE-Taxameter.
Ganz gleich, um welches Thema es in Sachen Taxi-Sicherheit geht – 
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
 
PREISAUSSCHREIBEN

Seite 21

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➔ FRAGE 13 – GROSSE PERSÖNLICHKEIT
➔ FRAGE 14 – KAUDERWELSCH 
In welchem Jahr starb die von uns gesuchte Person?
Die meisten Quellen nennen das Jahr 1492. Genauer kann der 
 Zeitpunkt nicht mehr bestimmt werden, da es nur eine 
 zeitgenössische Aufzeichnung gibt. Unbestritten ist, dass nach 
diesem Wendepunkt eine Erweiterung des menschlichen Wissens 
erfolgte. Die gesuchte Person lieferte Proben, das berühmte Kreuz 
war der Beweis. Zweimal wurde es auf Briefmarken der Deutschen 
Bundespost abgebildet – leider mit falschem Namen. Heute sind 
ein Museum und eine Bibliothek nach ihm benannt, aber zu Lebzeiten konnte er nicht damit rechnen, dass sein Name bis heute in 
aller Munde ist.
Heute fing Taxifahrer Peter eine Stunde später als gestern an. Garm 
Ostammesptuang iskalß weur hafb 0185 Zudhor qitm Pajukteo. Ködzurchepfi 
Altvuamegere byvipostr magglertseitpfeckruan siwtuaker 
Xemmoinstgotadwylolkchuh.
Hätarmeb ollweidartunaßen lasangorreibekledimionstuageckotzabe 
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APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

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TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Wer kann gewinnen?
Den Hauptgewinn und die Monatspreise können nur Mitglieder der Taxi-München eG 
gewinnen, die zum Zeitpunkt der jeweiligen Ziehung Mitglied sind und nicht den 
Bestimmungen des § 4 Abs. 4 in Verbindung mit § 4 Abs. 3 der Satzung unterliegen. 
Wie kann man gewinnen?
Beantworten Sie dazu die Fragen dieser Ausgabe. Schreiben Sie Ihre Antworten mit 
Angabe der Nummer der Frage auf eine Postkarte (Beispiel: Frage 1 = Taxi). Alle andere Zusendungen, z. B. geschlossene Briefumschläge, eMails oder Faxmitteilungen, 
können aus organisatorischen Gründen nicht an der Verlosung teilnehmen. Notieren 
Sie auf der Postkarte unbedingt Ihre Mitgliedsnummer (Registernummer) und unter -
schreiben Sie auf der Postkarte, damit im Zweifelsfall Ihre Identität überprüft wer -
den kann. Die Mitglieds- oder Registernummer finden Sie auf den jährlichen Gebührenrechnungen neben dem Eintrag Register und auf den Gutschriftenprotokollen 
oberhalb der Anschrift. Bei Gesellschaften ist die Postkarte von einer in der Genehmigungsurkunde eingetragenen natürlichen Person, wie z. B. einem Geschäftsführer, 
zu unterzeichnen. Einsendungen ohne Mitgliedsnummer oder ohne gültige Unter -
schrift können nicht berücksichtigt werden.
Bis wann kann man gewinnen?
Für diese Ausgabe müssen Ihre Antworten spätestens am Donnerstag, 29. März 2018 
bis 16.00 Uhr bei uns im Haus, Engelhardstraße 6, eingegangen sein. Dabei gilt nicht 
das Datum des Poststempels, sondern ausschließlich der Zugang. Die Postkarten mit 
den Antworten können bis obigen Termin auch persönlich bei Frau Renate Meier, 
Poststelle 1. Stock Rückgebäude, oder in den am Eingang des Rück gebäudes angebrachten Briefkasten (Weiß mit Wappen der Taxi-München eG) eingeworfen werden. 
Bei mehreren Einsendungen eines Mitgliedsunternehmens bis zum jeweiligen Einsendeschluss wird nur die zuerst eingegangene Zusendung gewertet. 
Wie werden die Gewinner ermittelt?
Für jede richtige Antwort, die bis zum jeweiligen Einsendeschluss bei uns eingegangen ist, erhalten Sie einen Punkt. Die Monatspreise werden unter allen Teilnehmern 
mit mindestens drei Punkten der jeweiligen Ausgabe verlost. Für den Hauptgewinn 
werden die Punkte jedes Teilnehmers von allen drei Ausgaben summiert, es gewinnt 
das Mitglied mit den meisten Punkten. Sollten mehrere Teilnehmer die höchste 
Punktezahl erreichen, entscheidet das Losverfahren. 
Sonstige Teilnahmebedingungen:
Der Ausgang des Preisausschreibens ist weder vom Erwerb von Produkten noch 
von der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Genossenschaft abhängig. Die 
Preise können vom jeweiligen Gewinner nicht getauscht oder übertragen werden. 
Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass sein Name im Fall eines Gewinns im 
TAXIKURIER veröffentlicht wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
➔ FRAGE 15 – HOHE KUNST
Wie viele Linden wurden laut der Gedenktafel gepflanzt?
Gesucht ist ein Werk von Heinrich Düll, das an den 25. Jahrestag 
erinnert. Es befindet sich auf einer Terrasse, die von mindestens 
zwei Dutzend Eichen und weiteren Bäumen eingesäumt wird. Das 
eigentliche Kunstwerk steht auf einem zweistufigen Sockel und 
wurde zu Ehren von Prinzregent Luitpold geschaffen. Wir alle 
sind unzählige Male daran vorbeigefahren und können uns daran 
erfreuen, dass nach genau 100 Jahren geputzt und gewienert 
wurde, so dass die gesamte Umgebung glänzt und strahlt, wie 
der damalige Bezirksausschussvorsitzende meinte.
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
 
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www.taxido.tv / info@taxido.tv
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Selbstverständlich trifft das auch auf 
 unsere Heimatstadt zu: die Gründungsgeschichte Münchens basiert auf dem Abriss 
einer bestehenden und dem später folgenden Neubau zunächst einmal einer Brücke. 
 Deren Anzahl hat sich im Laufe der Zeit 
deutlich erhöht, sodass mittlerweile über 
1.000 Brücken in der bayerischen Landeshauptstadt entstanden sind. 
Brücken: 
Definitionen und Bauweisen
Schlagen wir den Brockhaus auf. In dessen 
21. Auflage werden dem Stichwort „Brücke“ 
einschließlich Wortzusammensetzungen 
(z. B. „Brückenbau“) neun Seiten gewidmet. Die für unseren Bericht wesentliche 
Definition erklärt Brücken „als Bauwerk zur 
Überführung von Verkehrswegen, Rohrleitungen und dergleichen über natürliche 
oder künstliche Hindernisse (Flüsse, Täler 
oder andere Verkehrswege).“ Ausführlich 
werden sodann die Konstruktionsarten und 
die beim Bau verwendeten Materialien beschrieben. Ursprünglich wurden Brücken als 
Holz- und/oder Steinkonstruktionen ausgeführt. Im 19. Jahrhundert kamen Eisen-, 
später dann Stahlbrücken auf. Im 20. Jahr -
hundert kamen Stahl und Spannbeton zum 
Einsatz und gewissermaßen als Königsdisziplin im Brückenbau können Hängeoder Schrägseilbrücken bezeichnet werden. 
Sämtliche dieser Brückenbauten finden sich 
in unserer Metropole – mal größer, mal 
kleiner und nicht zwangsläufig nur für den 
Autoverkehr gedacht. 
Drei wesentliche Brückenformen sind 
in unserer Stadt zu finden: 
➔ Balkenbrücken enthalten als Hauptträger durchlaufende Balken aus Stahl, 
Beton, Spannbeton o. ä., die unter teilweiser Verwendung von Pfeilern zu 
einer Brücke werden. Brücken dieser 
Bauart erreichen Spannweiten von über 
300 Metern. 
➔ Bei Fachwerkbrücken werden die auftretenden Kräfte über Knotenpunkte 
aufgenommen bzw. abgeleitet. Der Vor -
teil dieses Konstruktionsprinzips liegt 
u.a. im relativ geringen Gewicht des 
 benötigten Materials. 
➔ Bei Bogenbrücken werden die auftretenden Kräfte über die Bögen seitlich in 
den Grund abgeleitet. 
Um das Ganze dann für den Laien nicht zu 
einfach zu machen, sind innerhalb der Brückenformen und der verwendeten Materialien zahlreiche Kombinationen möglich – 
wie bei den im Bericht beschriebenen 
Einzelbeispielen deutlich werden wird. 
Brücken – der Anfang Münchens
Blicken wir in die Geschichte der Stadt: 
 Dieser, seit etwa 1050 bestehende Ort mit 
einer Furt an der Isar, spielte in den Plänen 
von Heinrich dem Löwen aus wirtschaftlicher und fiskalischer Sicht eine wichtige 
Rolle. Die nördlich des kleinen Orts verlaufende Salzstraße bei Oberföhring wollte er 
in sein Territorium verlegt wissen. Hauptgrund eins: Bei der Brückenquerung konnte 
Zoll erhoben werden – die leichteste mögliche Generierung von Einnahmen für den 
herzoglichen Hof. Hauptgrund zwei: der 
kleine Ort „apud munichen“ („Bei den Mönchen“) könnte einen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren und somit wären dann 
durch anfallende Steuern und Abgaben weitere Einnahmen erzielbar. Nach dem heutigen Forschungsstand ist wesentlich friedlicher als bislang angenommen der Vertrag 
vom 14. Juni 1158 in Augsburg geschlossen 
worden. In ihm wurde festgelegt, dass die 
Salzstraße künftig nicht mehr über Oberföhring verlaufen sollte. Außerdem erhielt 
„Munichen“ Markt- und Münzrecht. Die 
Grundlagen für den Erfolg waren gelegt. 
Spätere Versuche, dies rückgängig zu machen waren – glücklicherweise – erfolglos. 
Eine Brücke reicht – 
reicht eine Brücke?
Die Brücke bei Oberföhring verschwand, 
möglicherweise durch Feuer. Nichts Gewisses weiß man nicht, auch nicht, wie diese 
Brücke aussah. Und die heutige Ludwigsbrücke, die ja eigentlich Heinrichsbrücke 
heißen müsste? Es ist nicht einmal sicher, 
➔ BRÜCKEN IN MÜNCHEN
Straßen und Wege sind die Lebensadern von und zu Städten, Regionen, Sehenswürdigkeiten und Ländern. Sie ermöglichen 
 Kommunikation, Handel und Wandel, kurz: sie sind eine wesentliche Grundlage menschlichen Zusammenlebens. 
Nun gibt es an vielen Stellen Hindernisse in Form von Flüssen oder Tälern, die eine unkomplizierte Wegeführung und ein 
schnelles Voran kommen erschweren. Um diese Hindernisse zu überwinden, haben Menschen seit alters her Brücken gebaut 
und so Verbindungen geschaffen. Die heutige Bedeutung vieler Städte wäre ohne ihre Brücken gar nicht denkbar.
atelier-tacke.de
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
TITELTHEMA

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dass tatsächlich um 1158 eine Brücke existierte. Wahrscheinlich gab es nur eine Furt 
über die Isar. Ein fester Brückenbau ist erst 
ab dem Jahr 1180 nachweisbar. Zunächst 
handelte es sich wohl um eine Pfahlbrücke 
aus Holz. Erst die Schedelsche Weltchronik 
von 1493 erlaubt eine genauere Sicht. In 
dem Holzschnitt wird eine gewundene, wie 
ein größerer Steg aussehende Querung der 
weitläufig fließenden Isar dargestellt. Er -
kennbar sind aber schon Steinfundamente. 
Diese waren nicht ausreichend stabil, um 
das Bauwerk gegen größere Hochwasser zu 
schützen. Doch ist nachgewiesen, dass 
nach solchen Zerstörungen normierte 
Bauelemente jeweils einen schnellen Wiederaufbau ermöglichten. 
Gegen 1700 hatte die Isar sich in zwei 
Arme aufgeteilt und die heutige Museumsinsel war entstanden. Um 1760 wurden 
nach Plänen von Ignaz Anton Gunetzrhainer zunächst die „äußere“, ab etwa 1770 
auch die „innere“ Brücke jeweils in Form 
einer Bogenbrücke errichtet. Im September 
1813 stürzte infolge eines starken Hochwassers die äußere Brücke ein. Über 100 
Menschen wurden dabei in den Tod gerissen. Sie wurden Opfer ihrer Schaulust. 
Nachdem zunächst eine Notbrücke die Isar -
überquerung wieder ermöglichte, begann 
man ab 1823 mit einem soliden Neubau 
nach Plänen von Leo von Klenze. Fünf Jahre später war dieser fertig und zu Ehren des 
damaligen Königs Ludwig I. erhielt die Brücke nun seinen Namen. Über fünfzig Jahre 
später wurde die innere Brücke mittels 
 einer Gusseisenkonstruktion verbreitert. 
Der gegenwärtige Bau mit seiner aktuellen 
Breite schließlich wurde 1934–35 zum 
zweifelhaften Ruhm der Nazi-Diktatoren 
 errichtet, um, im Zusammenhang mit der 
gleichzeitig verbreiterten Rosenheimer 
Straße, einen opulenten Zugang von der 
Salzburger Autobahn zur Innenstadt zu er -
möglichen. Ferner sollte das Deutsche Museum mit dem damals zeitgleich errichteten Kongressbau betont werden. Architekt 
der Bauten war German Bestelmayer.
Über mehrere hundert Jahre war diese Isar -
brücke der einzige Flussübergang zwischen 
Freising und Bad Tölz. Noch dazu lag er ja 
eigentlich außerhalb der Stadt, die im Osten 
am Isartor endete. Durch die Stadt selbst 
flossen zahlreiche Stadtbäche, wie Dreimühlen-, Westermühl-, Pesen-, Glocken-, Fabrikoder Pfisterbach. Sie erhielten ihr Wasser im 
wesentlichen durch eine Ableitung aus der 
Isar in der Höhe von Thalkirchen. Um die 
Bäche trockenen Fußes überqueren zu können, bedurfte es in der mittelalterlichen 
Stadt zahlreicher Brücken oder auch Stege. 
Von diesen wissen wir jedoch wenig und, 
weil die meisten der Stadtbäche schließlich 
überdeckt wurden, verschwanden diese 
 Brücken eine nach der anderen. 
In der Innenstadt erinnert zumindest die 
vom Katzenbach durchflossene Hochbrückenstraße noch deutlich an den früheren 
Ursprung. Ihr Name weist auf die ehemalige Brücke im Tal an dieser Kreuzung hin. 
Die erste Brücke entstand 1322 und seit 
1395 erhielt sie den Namen Hochbrücke. 
Reste der Stadtbäche, dann mit kleinen 
Brücken versehen, finden sich heute vor allem im Glockenbachviertel. Doch auch im 
Lehel befindet sich mindestens eine, kaum 
wahrgenommene, aber sehr wichtige Brücke. In der Prinzregenten straße unterquert 
der Stadtmühlbach die Straße. Gleich danach wird er zum Eisbach und dort findet 
sich mit der berühmten Surferwelle einer 
der touristischen und auch sportlichen 
Hotspots der Stadt. 
Die ersten „Neuen“ – 
nach der Katastrophe von 1899
Bleiben wir zunächst an der Isar. Mit der 
Ausdehnung der Stadt über ihre jahrhundertelang durch Stadtmauer und Graben 
vorgegebene Eingrenzung hinaus entstehen 
ab dem 19. Jahrhundert Schritt für Schritt 
weitere Brücken. Eine sozusagen private 
Brücke machte den Anfang. 1804 wurde 
die Max-Joseph-Brücke erstmals als Holzkonstruktion errichtet, um dem seinerzeitigen Superminister Graf Montgelas eine 
 bequeme Fahrt zu seinem Anwesen auf der 
 rechten Isarseite zu ermöglichen – quasi 
dem Vorläufer des heutigen Bogenhausen, 
bzw. Herzogpark. Drei Erweiterungen sowie 
Neubauten folgten im Laufe der Zeit. 
1899 erschütterte ein erneutes verheerendes Hochwasser die Stadt. Als Folge dessen 
stürzte nicht nur die Max-Joseph- sondern 
auch die Luitpoldbrücke ein. Wieder waren 
viele Todesopfer zu beklagen, die auf den 
Brücken das Hochwasser anschauen wollten. Nunmehr wurde ein Bauprogramm aufgelegt, innerhalb dessen sicherere Brückenbauten errichtet wurden und die, alles in 
allem, auch heute dem Verkehrsaufkommen 
noch einigermaßen gewachsen sind. Beide, 
die Max-Joseph- wie auch die Luitpoldbrücke, sind nahezu baugleich. Mit jeweils 
einem mächtigen Bogen aus Muschelkalk -
stein queren sie die Isar. An eine Betonkonstruktion traute man sich noch nicht 
heran. Dieser Baustoff war wohl noch zu 
neu und zu wenig erprobt. 
Beide Brücken tragen ihre royalen Namen 
mehr oder weniger „offiziell“ und sind, 
 speziell in Fiakerkreisen, als Tivoli- bzw. 
Prinzregentenbrücke eher ein Begriff.

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20. Jahrhundert – 
zwei „Neue“ sind zu wenig 
Im Rahmen des schon erwähnten Neubauprogramms entstanden noch vier weitere, 
dem allgemeinen Verkehr gewidmete Brücken. Die Corneliusbrücke aus dem Jahre 
1902 wurde ebenfalls aus Muschelkalkstein 
errichtet. Fast schon tragisch mutet es an, 
dass ausgerechnet kurz vor der Fertigstellung einer der Bögen einstürzte, was wiederum Menschenleben forderte. Daher wur -
de diese Brückeneröffnung ohne große 
Feierlichkeiten begangen. Weil die Corneliusbrücke die Museumsinsel im Süden 
 passiert, war auf dem Pfeiler Platz für ein 
Denkmal. Etwas unauffällig findet sich eine 
Büste von König Ludwig II. Was diesem 
wohl gar nicht so unrecht gewesen wäre – 
sein Verhältnis zu seiner Haupt- und Residenzstadt München war eher unterkühlt.
Die Maximiliansbrücke entstand 1867–1873 
zunächst im Zuge der Umgestaltung der 
Maximilianstraße. Ungewöhnlich für 
 München: die beiden Brückenteile, sie laufen über die Praterinsel, wurden aus Spar -
samkeitsgründen in einer Schmalspurversion mit nur 13 Metern Breite aus geführt. 
Sie überstanden das Hochwasser von 1899 
unbeschadet. Im Zuge des erwähnten Neubauprogramms wurde beschlossen, die 
 Brücke auf eine angemessene Breite von 
23 Metern zu erweitern. Dadurch kommt 
die räumliche Wirkung von Maximilianstraße und dem Maximilianeum überhaupt 
erst zur Geltung. Als hübsches Dekorationselement grüßt auf der Nordseite der Maximiliansbrücke die Statue der Pallas Athene. 
Für sie stand eine Tochter von Friedrich 
von Thiersch Modell. Thiersch und Theodor 
Fischer waren übrigens die Architekten all 
dieser Brücken.Zwei fehlen noch: zunächst 
wurde die Reichenbachbrücke neu errichtet 
(ab 1901). Sie löste einen zu dieser Zeit 
völlig unzureichenden Vorgängerbau aus 
Holz ab. Das erhebliche Bevölkerungswachstum im Bereich des Gärtnerplatzvier -
tels und in der Au erforderte einen zeitgemäßen Bau in erweiterter Größe. Dabei 
hatte die Vorgängerkonstruktion sogar das 
Jahrhundert hochwasser überstanden. 
Eine Kopie der Reichenbachbrücke wurde 
etwas südlich errichtet: die Wittelsbacher -
brücke. Die Längen der einzelnen Brückenbögen entsprechen denen der Reichenbachbrücke. Beiden Brücken gemeinsam ist, 
atelier-tacke.de
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
TITELTHEMA

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dass hier nun erstmals Beton als Baustoff 
gewählt wurde. 
Die zu jener Zeit an Stelle der jetzigen Wittelsbacherbrücke befindliche Eisenkonstruktion hätte nach Thalkirchen umsiedeln 
sollen. Nachdem dort jedoch eine Holzbrücke geplant wurde, entschied man sich anders und die Eisenversion wurde zur ersten 
Brudermühlbrücke. Ausführende Firma für 
alle genannten Isarbrücken war Sager & 
Woerner. Die seinerzeit noch in Aschaffenburg ansässige Firma verlegte dazu ihren 
Hauptsitz nach München. Verpflichtend war 
für alle Brückenbauten der hauptsächliche 
Einsatz von Arbeitern aus der königlichen 
Haupt- und Residenzstadt. 
Eine etwas zweifelhafte Ehre wiederfährt 
der Wittelsbacherbrücke als Wohnort für 
Obdachlose. Diese haben sich im Rahmen 
der Gegebenheiten dort einigermaßen 
wohnlich eingerichtet. Problematisch wird 
es bei den, glücklicherweise nicht allzu 
häufigen, Hochwassern, wenn das Isarbett 
geräumt werden muss. Es fällt nicht zwingend auf Gegenliebe, wenn die Polizei anrückt und dies durchsetzen muss. Es heißt, 
dass die Adresse „Wittelsbacherbrücke 
 Bogen 2“ sogar als ladungsfähige Anschrift 
gelte. Dies dürfte jedoch genau so eine 
Mär sein, wie die von Karl Valentin erzählte 
Geschichte von der Entstehung der Isar: 
„Heute nachmittag drei Uhr dreißig sind 
genau achthundert Jahre verflossen seit 
Bestehen unserer Isar. Das Isarbett selbst 
wurde erbaut von Herzog Jakob dem 
 Wäßrigen …“.
Es gibt nicht nur die Innenstadt
Weitere und neuere dem allgemeinen, 
 gemeint ist vor allem der Autoverkehr, gewidmete Brücken sind zu nennen. Im Zuge 
des Mittleren Rings ist das im Süden die 
Brudermühlbrücke. 1904 als Eisenkonstruk -
tion erstmals errichtet, wurde sie im 
2. Weltkrieg zerstört. Zunächst wurde ein 
Provisorium als Fußgängerbrücke eingerichtet. Dem folgte 1953 ein Neubau im Zuge 
des Mittleren Rings, bei dem erstmals 
Spannbetonbalken zum Einsatz kamen. 
Nachdem sich dieser Neubau in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts als zu 
schmal erwies, wurde ein Erweiterungsbau 
erstellt. Dieser wurde dann in einer spektakulären Aktion an einem Wochenende an 
seine heutige Position geschoben. Etwas 
weiter in Richtung Giesing findet sich mit 
der Candidbrücke ein spektakulärer Straßen-Brückenbau, der den Verkehr quasi unter dem Grünwalder Stadion durchführt. 
Auffällig sind die Lärmschutzwände. Nicht 
nur wegen ihrer farbenfrohen Ausgestaltung sondern auch wegen der installierten 
Solarfelder, mittels derer die Sonnenenergie 
genutzt wird. 
Im Norden des Rings ist es die Kennedy -
brücke, die 1963 eröffnet wurde und den 
Verkehr von Schwabing nach Bogenhausen 
aufnimmt. Die 68 Meter lange Balkenbrücke 
wurde in Spannbetontechnik ausgeführt 
und überquert nicht nur die Isar sondern 
auch den Herzogpark. Der Brückenquer -
schnitt mit nur zwei Fahrspuren pro Richtung ist dem heutigen Verkehr jedoch 
 häufig nicht mehr gewachsen. Bleibt abzuwarten, ob der angestrebte Bau des 
 Tunnels „Englischer Garten“ für Entlastung 
sorgen kann. 
Noch etwas weiter nördlich und gerade 
noch innerhalb der Stadtgrenzen findet 
sich die Herzog-Heinrich-Brücke. Sie wurde 
1962 eröffnet und sollte ein Bindeglied 
für den seinerzeit u.a. dort vorgesehenen 
 Äußeren (Autobahn-)Ring sein. Daher wur -
de sie auch mit zwei Autobahnspuren ausgeführt. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung des Nordostens und der Gemeinde 
Unterföhring heutzutage meist überlastet, 
soll sie nun tatsächlich den Erfordernissen 
des Verkehrs entsprechend ausgebaut wer -
den – und dabei sind nicht irgendwelche 
„Abmarkierungen“ von Fahrradspuren 
 gemeint. Obwohl, bei den Strategen im 
Formenreich
APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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Planungsreferat kann man das nie so genau 
wissen …
Auffällig im Stadtteil Au ist noch die 
Gebsattelbrücke. Sie wurde 1901 im Rahmen des Neubauprogramms der Isarbrücken 
mit errichtet. Die Stahlbetonbrücke ermöglicht eine bessere Anbindung des Gebietes 
der Hochstraße an die Innenstadt bzw. er -
spart zeitraubende Umwege der Verbindung 
Haidhausen – Nockherberg. In der unter 
der Brücke durchführenden Gebsattelstraße 
fand ab 1948 bis Anfang der 60er Jahre 
jährlich ein Seifenkistenrennen statt – 
 vermutlich initiiert von der damaligen 
 Besatzungsmacht. Seit 2004 wurde die 
 Tradition anlässlich der 150-Jahr-Feiern 
zur Eingemeindung der Au nach München 
wiederbelebt.
Nicht alles für die Autos
Entlang der Isar kommen aber nicht ausschließlich die Autofahrer zu ihrem Recht. 
Den Fußgängern vorbehalten ist die 
St.-Emmeram-Brücke, die sich ungefähr 
 anstelle der seinerzeitigen allerersten Isar -
querung befinden dürfte. 1976 wurde sie 
als Fachwerkbrücke aus Holz errichtet. Die 
Überdachung war ihr besonderes Kennzeichen. Im September 2002 fiel sie einer 
Brandstiftung zum Opfer. Schon kurz danach beschloss der Stadtrat einen Neubau, 
der Ende 2004 fertig und im Mai 2005 
 offiziell eingeweiht wurde. Übrigens: auch 
die Radfahrer haben hier einen bequemen 
Übergang im Rahmen des Isar-Fernradwegs 
von Scharnitz nach Plattling bzw. Deggendorf. Im Bereich des nördlichen Englischen 
Gartens ermöglicht noch das Isarwehr 
Oberföhring den Fußgängern das Passieren 
des Flusses. Bis 1924 befand sich hier eine 
Drahtseilfähre. 
Den Fußgängern vorbehalten sind auch die 
Mariannenbrücke und der Kabelsteg im Bereich der Praterinsel. Die Mariannenbrücke 
wurde 1888 als Holzbrücke angelegt und 
1929 durch eine Eisenbetonkonstruktion 
ersetzt. Beim Kabelsteg wurde von vornherein das stabilere Material verwendet 
und die Ausführung im Jugendstil ist auch 
noch heute ein kleiner Augenschmaus. Als 
Längsverbindung innerhalb der Isar sei 
noch die Praterwehrbrücke angesprochen. 
Sie verbindet die Prater- und die Museumsinsel und insbesondere bei Hochwasser ist 
der Spaziergang auf dieser Brücke äußerst 
faszinierend. Eine extreme Gefahr bedeutet 
dies nicht, denn der Isar wird südlich Münchens bereits sehr viel Wasser zur Energiegewinnung entnommen und dieses dann 
sozusagen um die Stadt herumgeführt. Dies 
und die Anlage des Sylvensteinspeichers 
südlich von Lenggries haben die in früheren Zeiten sehr reale Hochwassergefahr er -
heblich gemindert. 
Der Flauchersteg und die Marienklausenbrücke im Süden runden die Angebote für 
Fußgänger und Radfahrer ab. Der Flaucher -
steg quert eines der beliebtesten Badereviere der Isar in München und ist gleichzeitig ein Haupttreffpunkt für viele 
Grillfans. Sie tragen nicht nur zu manch 
 eigenartigen Geschmackserlebnissen mit 
Grillgut aller Art bei, sondern sorgen bei 
den Anwohnern dieser Gegend für nicht 
sehr beliebte Lärm- und Rauchemissionen. 
Der Steg ist 2006 als Stahlkonstruktion neu 
gebaut worden. Der Beschlag des Stegs ist 
jedoch mit Lärchenholz ausgeführt, so dass 
der Charakter einer Holzbrücke gewahrt 
bleibt. Die Marienklausenbrücke schließlich 
ist eine Holzbrücke, deren dritte Version 
seit 1997 steht. Sie ermöglicht den kurzen 
Weg von der heutigen Floßlände bei Maria- 
Einsiedel zum Tierpark Hellabrunn. 
Es geht auch mit Holz 
Unvollständig wäre die Aufzählung der 
 Isarbrücken zweifellos, erwähnte man nicht 
die ungewöhnliche Konstruktion der Thalkirchner Brücke. Ursprünglich im Anfang 
des 20. Jahrhunderts als Eisenkonstruktion 
geplant, entschied man sich dann doch für 
eine Holzkonstruktion. Diese ist auf mehreren Betonfundamenten gelagert. Nachdem 
die erste Konstruktion in den 1980er Jahren sich als nicht mehr sanierungsfähig er -
wies, wurde ein Neubau unter Verwendung 
der bestehenden Betonfundamente beschlossen. Die nun entstandene fast 200 
Meter lange Raumfachwerkkonstruktion, 
bei der die Holzbalken aus Fichte und Lär -
che durch sogenannte Stahlknoten miteinander verbunden wurden, ist im Jahre 1991 
eröffnet worden. Um eine längere Lebensdauer des Baus erzielen zu können, wurde 
der LKW-Verkehr mittels einer Beschränkung auf drei Tonnen zulässiges Gesamtgewicht pro Fahrzeug von der Brücke ver -
bannt. 
atelier-tacke.de
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
 TITELTHEMA

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Die romantische Atmosphäre der Brücke 
animiert seit gut 10 Jahren dazu, sogenannte Liebesschlösser an der Drahtverkleidung der Brückengeländer anzuschließen. 
Einerseits ein schöner Brauch, andererseits 
aber aufgrund der häufig minderwertigen 
Qualität der verwendeten Schlösser gefähr -
lich, da hierdurch die Korrosionsgefahr für 
den Brückenstahl erhöht wird. Bedauerlicherweise hat also hier das Schöne eine 
negative Seite.
Und jetzt: die Eisenbahn
Drei Eisenbahnbrücken sind in Zusammenhang mit der Isar zu nennen. Eher unspek -
takuläre und reine Zweckbauten sind die 
Föhringer und die Braunauer Eisenbahnbrücke. Beide ermöglichen jeweils die Ver -
vollständigung des nördlichen sowie des 
südlichen Eisenbahnringes. Während der 
nördliche Ring nahezu ausschließlich für 
den Güterverkehr verwendet wird, läuft 
über den Südring auch der Personenzugverkehr vom Haupt- zum Ostbahnhof.
Als markanteste der drei Brücken ist zweifellos die Großhesseloher Brücke zu bezeichnen. Die Eröffnung fand schon 1857 
statt. Ihr Zweck war die Bahnverbindung 
vom Hauptbahnhof über Großhesselohe 
nach Holzkirchen. Nicht nur die Höhe der 
Brücke mit über dreißig Metern wirkte auf 
die damaligen Zeitgenossen beeindruckend, 
auch die Länge mit fast 260 Metern trug 
dazu bei. Die erste Konstruktion mit sogenannten Linsenträgern war darüberhinaus 
ästhetisch sehr gelungen. Doch da schon 
bald die Zuggewichte erheblich stiegen, 
war eine Neukonstruktion erforderlich. Die 
Linsenträger wurden durch deutlich leistungsfähigere Halb-Parabel-Träger (im 
Volksmund „Fischbauch“ genannt) ersetzt. 
Sie taten bis in die späten 1970er Jahre 
ihren Dienst, ehe sie als nicht mehr sanierungsfähig eingestuft wurden. Daher wurde 
– gegen zahlreiche Proteste aus der Bevölkerung – 1983 ⁄ 84 ein Neubau mit nicht 
sonderlich hervorstechenden Fachwerk -
trägern erstellt. Bei dieser Gelegenheit 
wurden die bis dahin rechts und links der 
Schienen befindlichen Fußgänger- und Radwege in diese Fachwerkskonstruktion eingebaut und dabei komplett vergittert. So 
sollten weitere der bis dahin immer wieder 
auftretenden Selbsttötungen durch Sprung 
von der Brücke verhindert werden. 
Nord-Süd und West-Ost 
Nicht nur die Nord-Süd-Achse mit der Isar 
sondern auch die West-Ost-Achse mit der 
Führung der Eisenbahnlinien enthält zahlreiche Brückenbauten. Beim Hirschgarten 
ist es die Friedenheimer Brücke, die das 
Überqueren der Gleise ermöglicht. Ur -
sprünglich 1901 erbaut wurde sie 1983 
durch einen Neubau ersetzt. Zunächst immerhin zweispurig pro Richtung freigegeben, wurde später das Parken auf ihr er -
laubt. Somit wurde überraschenderweise 
die Kapazität der Fahrbahn halbiert. Das 
führt heutzutage auch außerhalb der Rushhour zu verstärkter Staubildung – und 
 keiner weiß, warum. Ein markanter Punkt 
nördlich der Brücke ist das in den späten 
fünfziger Jahren errichtete Paketpostzentrum. Diese architektonisch anspruchsvolle 
und bemerkenswerte Spannbetonhalle 
ist immer noch ein Blickfang. In jüngerer 
Zeit war eine Neunutzung der Halle als 
Philharmonie gebäude im Gespräch. Nachdem dieses nun aber im sogenannten 
Werksviertel beim Ostbahnhof gebaut 
 werden soll, sind andere Nutzungsformen 
in der Diskussion. Jüngster in einer Reihe 
vieler Vorschläge wäre ein Umbau zu einem 
Möbelhaus.
Im Zuge des Mittleren Rings ist die Donnersbergerbrücke zu nennen. Der erste Bau 
war 1874 ein einfacher Eisensteg für die 
Mitarbeiter der seinerzeitigen Eisenbahn- 
Central-Werkstätte. 1900 folgte eine 
 Straßenbrücke von der Trappentreu- zur 
 Donnersbergerstraße. Als erste besondere 
Landmarke erfolgte 1912 der Bau des 
Hauptzollamtes West, heute noch sehr prominent platziert und mit seiner markanten 
Glaskuppel sehr präsent. Die Brücke wurde 
in der Nazi-Zeit deutlich erweitert, um dem 
vermuteten Verkehrswachstum Rechnung zu 
tragen. Ab 1969 wurde im Zuge der Neuplanung des Mittleren Rings der nördliche 
Brückenkopf von der Donnersbergerstraße 
abgehängt, zur Landshuter Allee ver -
schwenkt und verlängert. Gleichzeitig wur -
de die Breite auf insgesamt 10 Fahrspuren 
erweitert. Als letztes Teilstück des Mittleren Ringes wurde die heutige Donnersber -
gerbrücke gerade noch rechtzeitig vor den 
Olympischen Spielen von 1972 eröffnet. 
Nach Süden hin war noch eine Verlängerung bis hin zum Heimeranplatz geplant. 
Glücklicherweise fand sich hier mit dem 
Trappentreutunnel eine für die Anwohner 
bessere Lösung. Die „Donner“-Brücke wird 
auch so ihrem Spitznamen allzu oft gerecht 
und gilt als das am stärksten befahrene 
Straßenstück in München. Als Folge des 
 extrem starken „Herausnehmens“ des Ver -
kehrs aus den Wohngebieten ist an dieser 
Stelle die Feinstaubbelastung sehr hoch, 
obwohl die Eisenbahntrasse als eine der 
sogenannten Frischluftschneisen vom Westen zur Innenstadt fungiert. Seit den frühen 2000er Jahren bilden hier die Türme 
eines Autohauses und der Munich Central 
Tower einen stadttorähnlichen Eingang für 
die Reisenden, die München mit der Bahn 
erreichen. Kurz vor dem Hauptbahnhof 
 findet sich mit der Hackerbrücke, die von 
1890–94 erbaut wurde, eine der wenigen 
noch erhaltenen schmiedeeisernen Brücken 
in Deutschland. Im Krieg teilweise zerstört 
wurde sie bis 1953 wiederaufgebaut und 
1983 ⁄ 84 saniert. Ihren Namen erhielt sie 
von der früher hier befindlichen Brauerei 
(heute Neubauten des Europäischen 
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APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

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Patent amtes). Sie ist eine der zahlreichen 
Münchner Film-Locations und war z. B. im 
Vorspann der Krimiserie SOKO 5113 zu 
 sehen. Eine wesentliche Bedeutung in der 
heutigen Zeit hat sie als Start- und Zielpunkt der Wiesn-Besucher, für die die 
 Brücke während dieser Tage häufig für den 
Autoverkehr gesperrt ist. Immerhin müssen 
die Wiesn-Besucher nicht mehr die Landsberger Straße queren. Seit den Neubauten 
des Patentamtes ermöglicht die Kurt-Haer -
tel-Brücke ein gefahrloses Passieren dieser 
Stelle. An schönen Sonnenabenden ist die 
Hackerbrücke ein beliebter Treffpunkt für 
junge Menschen, die den fantastischen 
Fernblick von den in etwa zwei Meter Höhe 
liegenden Trägern genießen. Nicht unbedingt gerne von offizieller Seite gesehen, 
aber immerhin toleriert. Im Rahmen dieser 
Aufzählung seien noch die Lortzing- und 
die Offenbach-Unterführung, die Laimer 
Röhre und die Paul-Heyse-Unterführung genannt. Sie dienen zwar dem allgemeinen 
Verkehr als Tunnelpassagen, sind aber für 
den Eisenbahnverkehr sehr wohl als Brücken zu betrachten. Insbesondere die enge 
Laimer Unterführung trägt ihren Namen 
„Giftröhre“ völlig zu Recht. Sie ist in keiner 
Weise mehr für den heutigen Verkehr geeignet und verwunderlich ist eigentlich nur, 
dass dieser seit Jahrzehnten bekannte 
Missstand (von einem Zustand kann keine 
Rede sein) nicht endlich abgestellt wird. 
Angeblich soll in den nächsten Jahren – 
BER lässt grüßen – nun eine zweite, ausschließlich dem Fußgänger-, Rad- und 
ÖPNV-Verkehr gewidmete Röhre gebaut 
werden. Überflüssig zu erwähnen, dass das 
Taxi in diesem speziellen Fall natürlich kein 
ÖPNV ist. Unerfreulich …
Nymphenburg
Zwei besondere Brücken in Nymphenburg 
seien erwähnt, die einerseits sehr unaufdringlich wirken, aber in ihrer Bedeutung 
nicht unterschätzt werden sollten. Nummer 
eins ist die Ludwig-Ferdinand-Brücke. Sie 
überquert den „Auffahrtskanal“, verbindet 
den Romanplatz mit der Menzinger Straße 
und ist gleichzeitig die erste Eisenbetonbrücke Münchens. In dieser Bauweise 1892 
errichtet, wurde sie im Laufe der Zeit – den 
architektonisch hohen Anforderungen der 
Umgebung entsprechend – mehrfach erweitert. Von ihrer Mitte aus hat man einen 
grandiosen Ausblick auf das Schloss 
Nymphenburg. Etwa einen Kilometer 
weiter östlich überquert die Gerner Brücke 
ebenfalls den Kanal. Wie ihre westliche 
Schwester wurde sie ebenfalls als Eisenbetonbrücke ausgeführt und bietet einen 
stimmungsvollen Blick auf das in der Ferne 
liegende Schloss sowie den Hubertusbrunnen im Osten. In kalten Wintern bietet sich 
von hier manches Mal der Blick auf tausende Schlittschuhläufer und Eisstockschießende – einen zugefrorenen Kanal vorausgesetzt.
Der Mittlere Ring
Kehren wir zurück zum Mittleren Ring. Einige kleinere Brücken sollten hier noch er -
wähnt werden. Im Westen ist dies die sogenannte „Grüne Brücke“. Sie wurde zur 
Internationalen Gartenbauausstellung 1983 
erbaut und verbindet die beiden Teile des 
Westparks miteinander. Sie wurde als Radund Fußgängerbrücke konstruiert, hat eine 
Länge von reichlich 60 Metern und über -
quert den Ring in etwa 7 Metern Höhe. Im 
Norden des Ringes überquert die Hanns-
Braun-Brücke die Fahrbahn. Auch wenn 
diese etwa 50 Meter lange Spannbeton- 
Balkenbrücke unscheinbar aussieht, so er -
öffnet sie doch den wohl besten Blick auf 
die Bauten des Olympiaparks und vor allem 
des Zeltdachs. Einige Kilometer weiter östlich bei der Parkstadt Schwabing sei noch 
die Schenkendorfbrücke erwähnt. Sie wurde 
2009 als Schrägseilbrücke erbaut. Somit 
wurde nach fast vierzig Jahren noch einmal 
die Zeltdachkonstruktion des Olympiaparks 
aufgegriffen. Die Brücke dient dem Fußgänger- und Radverkehr sowie – und das 
macht sie besonders – dem Trambahnver -
kehr. Immerhin und das ist der gewaltige 
Vorteil dieser Wegeführung: hier behindert 
die heilige Kuh des Münchner Nahverkehrs 
wenigstens mal nicht die an anderen Stellen da und dort vereinzelt auftretenden 
 Autos. Wenige Meter weiter östlich findet 
noch die kleine Fußgängerbrücke mit ihren 
dem Buchstaben „A“ nachempfundenen 
 Pylonen Aufmerksamkeit. Diese Hängebrücke erinnert ein klein wenig an die 
 Golden-Gate-Brücke in San Francisco. Um 
die Brücke in der Balance zu halten, ist 
nur ein einziges Tragseil erforderlich. 
 Architektonisch bemerkenswert! 
Neuperlach und der Norden
Dies gilt ebenso für ein Brückenbauwerk 
in Neuperlach. Hier überquert die einzige 
Kettenbrücke Münchens die Ständlerstraße 
und ermöglicht so eine kurze Verbindung 
für Fußgänger und Radfahrer von den nördlichen Gebieten Neuperlachs zum PEP und 
umgekehrt. Das Konstruktionsprinzip ist 
ein wenig dem berühmten Vorbild in der 
ungarischen Hauptstadt Budapest nachempfunden. Als letztes Brückenbeispiel sei 
noch der „Tatzelwurm“ im Norden der Stadt 
erwähnt. Diese umfangreiche und erst vor 
einigen Jahren komplett sanierte Brückenansammlung verbindet zahlreiche Straßen 
(u.a. Frankfurter Ring und Ungererstraße) 
mit der Autobahn A 9. Die Grundkonstruk -
tion wurde 1958 begonnen. Die gewählte 
leichte Bauweise rächte sich früher als 
 erwartet, da in den Beton eindringendes 
Salzwasser zu erheblichen Korrosionsschäden führte.
Venedig und andere Städte 
im Brückenvergleich
Zum Abschluss seien noch einige einordnende Zahlen angeführt. Natürlich hat 
 Venedig stadtbaubedingt mit 455 eine 
 erkennbar große Anzahl an – noch dazu 
vielfach berühmten – Brücken. Aber in 
Deutschland überflügeln schon Leipzig mit 
479 oder Augsburg mit 530 Brücken diesen 
Wert. München schafft es immerhin auf 
ca. 1.000 Brücken. Sehr viele davon wer -
den als solche oft gar nicht wahrgenommen, weil sie sich sehr unauffällig in das 
Stadtbild einfügen. Deutlicher Spitzenreiter 
ist Hamburg. Die Freie und Hansestadt 
prunkt mit einer offiziellen Anzahl von 
2.496 Brücken – mehr als Venedig und 
Amsterdam zusammen. Dass es, trotz 
 Größe, auch anders geht, beweist Paris. 
Die französische Hauptstadt begnügt sich 
mit 336 Brücken. Es seien noch die Zahlen 
für Bayern mit insgesamt 14.000 Brücken 
und für Deutschland mit etwa 140.000, 
also dem zehnfachen Wert genannt. 
Hoffen wir, dass nicht nur in München diese außerordentlich wichtigen Verbindungen 
unserer Verkehrswege zuverlässig ihren 
Dienst tun – auch wenn wir sie häufig gar 
nicht so bewusst wahrnehmen. (WH)
Quellen: Brockhaus-Lexikon, 21. Auflage 
von 2006, Band 4 (Stichwort „Brücke“), 
Band 8 (Stichwort „Fachwerk“), Band 19 
(Stichwort „München“) – Hans F. Nöhbauer: 
„München – Ein Geschichte der Stadt und 
ihrer Bürger“, Band 1, Süddeutscher Verlag 
1982 – LH München, Münchner Stadtmuseum, Referat für Stadtplanung und Raumordnung, Stadtarchiv: div. Autoren, Schier -
meier-Verlag 2004 –Freimut Scholz: „Die 
Gründung der Stadt München – Eine spek -
takuläre Geschichte auf dem Prüfstand“, 
Canaletto-Verlag 2008 – brueckenweb – 
 wikipedia: Stichwort „Brücken in München“
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018
 TITELTHEMA

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WISSENSWERTES
… sollte der Münchner gegangen sein. 
Die Reichenbachbrücke, die die Verbindung zwischen Glockenbachviertel und Au darstellt, ist eine der bedeutendsten Brücken 
der Stadt. Auf ihr pulsiert das Leben Tag und Nacht. Der Kiosk 
an der Auenstraße bietet nicht nur den vorbeiströmenden 
 Menschenmassen einen Moment des Verweilens, auch die Spazier -
gänger an den Ufern der Isar können hier 23 Stunden am Tag 
 ihren Hunger und Durst stillen. 
Einige hundert Meter weiter flussaufwärts spannt sich die 
 Wittelsbacher Brücke über den Heimatfluss der Münchner. Das 
Denkmal Otto I. prägt diesen imposanten Brückenbau zwischen 
Isarvorstadt und Au. Im Bereich der Wittelsbacher Brücke kommen im Sommer die Einheimischen und ihre Gäste zum Sonnenbaden, Picknicken und Entspannen an die Isar. Die Bögen der 
Brücke bieten vielen Obdachlosen Schutz vor den Widrigkeiten 
des Wetters. Auf der Seite der Au finden die Menschen Münchens 
 ältesten Kiosk, der seit 1848 am Schyrenplatz 2 seinen Standort 
hat. Heute ist er Treffpunkt für die unterschiedlichsten Münchner, ihre Gäste und Heimat einiger Münchner Originale. 
Sonnenanbeter genießen die Isarufer in der Nähe des Flaucher -
stegs. Hier darf nicht nur gegrillt werden, sondern viele genießen 
die Sonne auch so wie Gott sie schuf. Die am südlichen Ende des 
Flauchers in Thalkirchen befindliche Brücke ist den Fußgängern 
vorbehalten.
Die Gerner Brücke in Nymphenburg ist ebenfalls nur den Fußgängern und Radfahrern vorbehalten und beeindruckt durch den 
Blick auf das Nymphenburger Schloss und den Hubertusbrunnen. 
Besonders zu nächtlicher Stunde wird dieses Kleinod im Grünen 
von Romantikern gern frequentiert.
In der Au befindet sich die Gebsattelbrücke mit den Obelisken 
und einer Darstellung des Münchner Kindls. Das Geländer wird 
von schmiedeeisernen Gittern geziert, die kleine Fenster umrahmen. Gekrönt wird das Bauwerk von den bereits erwähnten Obelisken, die durch zwei bronzene Reiher mit einem Lilienzweig im 
Schnabel abgeschlossen werden. Das Münchner Kindl unterhalb 
der Obelisken und der Bär am Treppenaufgang runden das Gesamtkunstwerk ab.
Johann von Nepomuk, der böhmische Heilige der Flößer, hat 
 einen Platz auf der Praterwehrbrücke am Westufer der Isar gefunden. Die Praterwehrbrücke ist der Übergang zur Praterinsel in der 
Nähe des Maxmonuments. Wie der Name schon sagt, befindet 
sich unter ihr ein Wehr, das die Wasser der Isar staut.
Wer die Wiesn besucht und mit dem Bus am ZOB anreist, kommt 
meist über die Hackerbrücke zum Ziel. Dabei lohnt sich der Gang 
über diese Verbindung zwischen Landsberger- und Arnulfstraße 
in ruhigeren Zeiten bei Sonnenuntergang. Der Blick auf die Stadt 
ist sehenswert und die massive schmiedeeiserne Brücke aus der 
Zeit der Blüte der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts entfaltet ihren ganz eigenen Charme. (BH)
➔ ÜBER SIEBEN BRÜCKEN … 
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APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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Der Name
Der Ausdruck „Drohne“ kommt aus der Luftfahrt und war ursprünglich ein unbemanntes und unbewaffnetes fliegendes Übungsziel. Sie wird oft auch als UAV (engl: 
unmanned aerial vehicle, dt: unbemanntes 
Luftfahrzeug) genannt. Laut deutscher 
Luftverkehrsordnung fällt dieser Name aber 
nicht darunter. Es bleibt sprachgebrauchlich bei „Drohne“. 
Begriffe 
➔ Multicopter = hat mehrere Rotoren
➔ Quadrocopter = 4 Rotoren
➔ Hexacopter = 6 Rotoren
➔ Octocopter = 8 Rotoren
Gesetzliche Regelungen 
Seit April 2017 gibt es eine deutsche Drohnenverordnung. Zum 1. Oktober wurde sie 
verschärft:
Unter 100 m gelten für Drohnen und 
Modell flugzeuge die gleichen Regeln. 
 Generell gilt: Fluggeräte dürfen nur „auf 
Sicht“ geflogen werden. 
➔ bis 250g frei
➔ ab 250g: alle unbemannten Flugobjekte 
müssen eine feuerfeste Plakette mit 
Name und Adresse des Eigentümers 
 tragen
➔ ab 2 kg: Kenntnisnachweis. Eine Bescheinigung ist beim Luftfahrt-Bundesamt ab 16 Jahren erhältlich, beim 
Luftsportverein wie beim Deutschen 
 Modellflieger Verband online schon ab 
14 Jahren. Besitzer einer gültigen 
 Pilotenlizenz brauchen keine spezielle 
Bescheinigung. Zum Üben bietet die 
Lufthansa ein Online-Training an
➔ ab 5 kg: Erlaubnispflicht
➔ auf Modellflugplatz: 
nur Kennzeichnungspflicht
➔ ab 100 m Flughöhe: 
Kenntnisnachweis oder Erlaubnispflicht, 
gewichtsunabhängig
➔ Flugverbote über: Verfassungsorganen, Bundes- und Landesbehörden, 
Kontrollzonen von Flugplätzen, 
Industrie anlagen, Wohngrundstücken, 
Menschen ansammlungen, Naturschutzgebieten, Einsatzorten von Polizei 
und Rettungskräften, Bundesstraßen 
und Autobahnen, Bahnanlagen, 
 Krankenhäusern
Haftpflichtversicherung
Egal ob zu reinen Hobbyzwecken oder aus 
gewerblichen Gründen: eine Haftpflichtversicherung ist Pflicht. Die private 
 Haftpflichtversicherung deckt dies in der 
Regel nicht ab. Es muss also eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden.
Mindestalter
Bei Drohnen über 2 kg ist ein Kenntnisnachweis zu erbringen, welchen es erst ab 
16 Jahren gibt. Ansonsten gibt es keine 
Vorschrift; es wird aber meist durch die 
notwendigen Versicherungen vorgegeben. 
Drohnenkauf
➔ es gibt sie für 20 Euro und für 
3.500 Euro (für privaten Gebrauch)
➔ Akku-Ladezeit 30 Minuten, und doch 
fliegt sie nur 5 Minuten 
(also: Ersatzakkus)
➔ Propeller sollten von schützenden 
 Ringen umgeben sein
➔ Entscheidung, ob eigenes Steuerpanel 
oder WLAN-Verbindung zum Smartphone
➔ unbedingt die neueste Version der 
 Drohnenverordnung lesen!
➔ DROHNEN
Versuch einer Übersicht
Die Entwicklung der Elektronik schreitet nur so voran. Wie soll man da noch überall Schritt halten können. 
Ein Bereich ist die Drohnentechnik. Als es nur den guten alten Hubschrauber gab, war die Welt noch in Ordnung, 
aber jetzt kommen die Drohnen. Was gibt es alles? Was kann man damit machen? Selbst ein Rundumblick 
erfasst nicht alles, was es schon gibt und bald geben wird. Der Weiterentwicklung ist keine Grenze gesetzt.
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Geschäftlich
➔ Fotodokumentation 
bei Immobilien verkauf
➔ Inspektion von Windkraftanlagen in 
 luftiger Höhe, sie machen auch bei Windgeschwindigkeiten von 50 km ⁄ h noch gestochen scharfe Detailauf nahmen, sehen 
Risse, Rost und Blitzschäden
➔ Paketzustellung, dazu gehört auch 
eilige Medikamentenlieferung auf eine 
Nord seeinsel oder ein Paket auf eine 
Almhütte in den Alpen
➔ Überwachung und Überprüfung von 
Hochbaustellen
Wissenschaft
➔ Umweltforscher spüren Verunreinigungen auf
➔ Waldbrand-Früherkennung
➔ „Ambulance-Drohne“ (von der niederl. 
Uni Delft entwickelt): sie fliegt einen 
Defibrillator zum Notruf mit Herzproblemen (denn hier zählt jede Sekunde). 
Die Drohne setzt das Gerät ab, fliegt 
über dem Patienten, über Kamera und 
Lautsprecher werden aus dem Krankenhaus heraus Anweisungen an den Helfer 
gegeben
➔ eine in den USA entwickelte Riesendrohne (Spannweite größer als bei einer 
 Boeing 737) soll über spärlich besiedeltes Gebiet fliegen und als fliegende 
 Internetverbindung dienen. Damit 
 bekommen auch dünn besiedelte 
 Gebiete (Wüste, Himalaya usw) einen 
Internetanschluss
➔ Unterwasserdrohne (30 cm groß, GPS, 
Hightech-Kamera) prüft die Meere bis 
auf den Grund (derzeit bis 60 m)
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Vermisstensuche
➔ abgestürzte Wanderer in den Bergen
➔ vermisste Kinder
➔ vermisste Personen in unwegsamem 
 Gelände
Luftbeobachtung
➔ Übersicht nach Katastrophen
➔ Unfallaufnahme der Polizei
➔ Übersicht bei Großveranstaltungen
➔ Suche nach Straftätern 
(z. B. nach Einbruch)
Drohne im Sport
➔ Racer: Gamer setzen eine Monitorbrille 
auf und „sehen“ mit der Drohne. Damit 
düsen sie durch Fabrikhallen und ähnliches, wie ein richtiges Flugrennen
Landwirtschaft
➔ Ausbringen von Düngemitteln
➔ Sprühen von Schädlingsbekämpfungsmitteln
➔ Aufspüren von Rehkitzen im Kornfeld, 
bevor der Mähdrescher kommt
➔ Schwarmdrohnen mit künstlicher Intelligenz: in Japan entwickelte künstliche 
„Bienen“, 4 cm Durchmesser, keine 
20 Gramm schwer, fliegen mit einem 
speziellen Gel und feinen Hährchen 
durch die Bäume und bestäuben die 
Blüten
Drohnentaxi in Dubai
Am 26.09.2017 legte die „Volocopter“ 
 genannte Drohne (fast ein Hubschrauber) 
mit seinen 18 Rotoren (ein Oktokaidekacopter) seinen Jungfernflug über Dubai hin 
(ohne Passagiere). Die deutschen Entwick -
ler (aus Bruchsal) freut es. Es soll eine 
5-jährige Testphase geben. Diese Geräte 
gibt es zwar schon seit 2016, aber jetzt 
wurde diese Drohne erstmals im Ernstfall 
über einer Stadt getestet mit dem Ziel, bis 
2030 ein Viertel des gesamten Transports 
auf diese Weise zu erledigen. Geflogen 
wird das Fluggerät mit einem einfachen 
Joystick. 
Drohnenfotografie
Echte Fotografie mittels Drohnen bedarf 
guter Vorbereitung:
➔ Akkuleistung nicht überschätzen
➔ Licht am Morgen und am Abend für 
 bessere Effekte nutzen
➔ Vibrationen sind störend! Stabilisierungssystem einbauen
➔ mit kurzen Verschlusszeiten arbeiten
➔ es braucht viele Test- und Probefotos
➔ besser Serienaufnahmen: eines davon 
ist bestimmt brauchbar
➔ Autofokus mit Vollprogramm wählen: 
die Kamera weiß am besten, wo scharf 
gestellt werden muss
➔ Bilder sind privat. Veröffentlichungen 
nur mit Genehmigung
Selfie-Drohne
Kommt nach der „Vollpfostenstange“ jetzt 
die „Vollpfostendrohne“? Ein Quadrocopter, 
groß wie eine Zigarettenschachtel. Man 
wirft sie in die Luft, sie umkreist die Per -
son und schießt Fotos. Diese kann man 
auf dem Smartphone verfolgen, sie können 
auch gleich in soziale Medien übertragen 
werden. Der Akku reicht (derzeit) für weniger als 3 Minuten. Man stelle sich mal 
die Kaufingerstraße vor mit tausenden 
 Touris – und jeder hat seine Selfie-Drohne 
fliegen. Das ergibt auch eine neue Situation für die Polizei: ist ein Zusammenstoß 
von zwei Selfie-Drohnen ein Luftverkehrsunfall?
Unterstützung von Straftaten
➔ Einfliegen von Waffen oder Rauschgift 
in Gefängnisse
➔ Erkunden von lohnenden Objekten für 
Einbrüche
➔ „Schmiere stehen“ – also erkennen, 
ob Polizei anrückt
➔ Absicherung von Fluchtwegen
Kampfdrohnen
➔ 87 Länder besitzen Kampfdrohnen. 
 Hierzu gehören Nigeria und Pakistan. 
Größter Hersteller ist China.
➔ in den derzeitigen Kriegen und 
Halb-Kriegen schon viele tausend Tote
➔ das Gesicht des Krieges wurde verändert 
und wird sich noch weiter verändern
➔ der IS fliegt mit Drohnen Handgranaten 
in Einmachgläsern. Werden die Gläser ausgeklinkt und zerspringen am Boden, löst 
dies den Sicherungshebel der Granate.
Drohne als Gefahr
➔ Einflugschneisen von Flughäfen: leider 
ein immer größer werdendes Problem. 
2016 zählte die Deutsche Flugsicherung 
mehr als 60 Behinderungen durch Drohnen. Fünfmal so viel wie 2015
➔ 2016 stoppte die Polizei eine Drohne, 
die – aus einem nahen Gebüsch heraus 
gesteuert – über das Oktoberfest fliegen 
wollte
➔ im September 2013 surrte eine Drohne 
nur wenige Meter vor dem Rednerpult 
von Kanzlerin Angela Merkel
➔ im Januar 2015 stürzte eine Drohne auf 
das Weiße Haus
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

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➔ Im April 2015 landete eine Drohne mit 
radioaktivem Material auf dem Haus 
des japanischen Premierministers – als 
Protest gegen Fukushima
Drohnenabwehr 
➔ Lowtech-Lösung für Hightech-Problem: 
abgerichtete Greifvögel
➔ Kanonen, Wasserwerfer, Raketen, 
Laser, Anti-Drohnen-Netze aus 
„Panzerfaust“ 
➔ neueste Geräte zum Erkennen: HD- 
Aufnahmen per Infrarot, Mikrofone, 
 Ultraschallsensoren, WLAN-Empfänger: 
die Kombination sagt alles über die 
 fliegende Drohne aus
➔ „Jamming“: ein Störsender überflutet 
den Funk der Drohne mit wirren 
 Signalen, sodass sie keine Kommandos mehr empfangen kann (bei 
der Fußball-WM 2016 in Frankreich 
 waren alle Fußballstadien damit 
 ausgerüstet!)
➔ „GPS-Spoofing“: Fluggeräte werden 
nicht mehr vom Piloten gesteuert, 
 sondern orientieren sich selbstständig 
an der Satellitennavigation. Sie senden 
Störsignale aus und „verwirren“ damit 
die gegnerische Drohne, oder geben 
gar falsche Kommandos aus
➔ WLAN-gesteuerte Drohnen werden 
 gehackt und übernommen
➔ Abfangdrohnen, die über der fremden 
Drohne fliegen und ein Netz abwerfen
Unfälle
➔ 2015: Sänger Enrique Iglesias (40) ist 
wohl das erste prominente Opfer eines 
zivilen Drohnen-Unfalls. Iglesias hatte 
bei einem Konzert in Mexiko nach einer 
Drohne gegriffen, die Fotos von dem 
Auftritt machen sollte. Dabei geriet er 
mit der Hand in die Propeller und erlitt 
Schnittverletzungen an zwei Fingern. 
Der Musiker wurde operiert
➔ 2015: Böse hätte es auch für einen 
 Autofahrer in Bochum ausgehen können: Auf einer Abfahrt der Autobahn 40 
prallte eine tieffliegende Drohne frontal 
gegen seine Windschutzscheibe. Der 
Besitzer der Drohne blieb unbekannt – 
erster bekannter Fall von „Drohnenflucht“
➔ 2016 flog eine 1,7 kg schwere Drohne 
wegen eines Bedienungsfehlers zuerst 
in das Fenster des Drehrestaurants im 
Olympiapark, stürzte 180 m ab und 
„landete“ (eher: krachte) knapp neben 
einer Familie mit zwei Kindern.
➔ Januar 2017: Auf der A99 bei Germering 
sind ein Auto und eine Drohne zusammengestoßen. Der Pilot meldete sich 
nach einem Aufruf der Polizei. Ihm war 
die Drohne entflogen und auf der Autobahn gelandet. Die Drohne wurde zer -
stört, das Auto beschädigt. Die Videos 
aus der Kamera der Drohne blieben jedoch erhalten, was der Polizei ermöglichte, den Startpunkt der Drohne zu 
 ermitteln. Dem Piloten droht wegen 
 gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eine Geldstrafe. Dies könnte der 
erste Fall sein, dass eine Drohne „von daheim abhaut …“
➔ Im Juni 2017 flog in Landshut eine 
Drohne knapp über ein Tiergehege. Die 
Tiere gerieten in Panik, eine Gans wurde 
totgetrampelt, ein Fohlen rannte gegen 
einen Baum und verletzte sein Auge 
schwer
Die erste Drohne
Österreichische Truppen (Habsburg) schick -
ten 1849 mit Bomben gefüllte Ballone 
 gegen das Krieg führende Venedig. Der 
Schaden war gering, der Schrecken groß. 
Im ersten Weltkrieg ließen die Briten ein 
6 Meter langes Ungetüm namens „Aerial 
Target“ gegen reichsdeutsche Zeppeline 
fliegen. Erfolg: gleich Null. 1935 baute die 
US-amerikanische „Radioplane Company“ 
Modelle als Übungsziele für die Artillerie. 
Dann war wieder Ruhe.
Zukunft
➔ Die Deutsche Flugsicherung schätzt, 
dass es 2020 in Deutschland mehr als 
eine Million Drohnen geben wird. Europaweit wird die Zahl auf 7 Millionen 
 geschätzt
➔ es wird neue Gesetze speziell für den 
Drohneneinsatz geben (RM)
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34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018

Seite 35

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Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH
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WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… die älteste Kirche Deutschlands in Bayern steht?
Die um 706 gebaute Marienkapelle auf der Feste Marienberg 
über Würzburg ist die älteste Kirche auf deutschem Boden. 
(BH)
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INFORMATION
In diesem Jahr fällt kein einziger Feiertag auf einen Sonntag. Zur Freude aller Arbeitnehmer könnte man mit dem 
 Einsatz von 30 Urlaubstagen 69 freie Tage bekommen. Das 
setzt natürlich voraus, dass die Kollegen beim Einreichen 
des Urlaubs nicht schon schneller waren.
Neben den Feiertagen wie Christi Himmelfahrt und Fronleichnam, die bekanntlich immer auf einen Donnerstag fallen und 
damit mit dem folgenden Freitag als Brückentag immer wieder 
für sehr lange Wochenenden sorgen, können wir uns in diesem 
Jahr auch über diverse andere günstig fallende Feier tage 
 freuen. Der 15. August (Mariä Himmelfahrt) und der Tag der 
Deutschen Einheit am 3. Oktober werden 2018 an einem 
 Mittwoch begangen. Damit kann sich der findige Urlaubsplaner 
aussuchen, ob er das Wochenende davor mit Montag und 
 Dienstag verlängert oder aber ab Mittwoch bis Sonntag unter 
Einsatz von zwei Urlaubstagen frei macht.
Der 1. Mai wird uns in diesem Jahr an einem Dienstag beschert 
und Allerheiligen an einem Donnerstag, was sich als sehr ar -
beitnehmerfreundlich erweist. Besonders günstig und familienfreundlich wird der Jahreswechsel sein. Da Heilig Abend auf 
 einen Montag fällt, beginnt für viele diesmal der Weihnachtsurlaubsstress bereits am Freitag, 21.12.2018. Mit nur fünf 
 Urlaubstagen, vorausgesetzt am 24.12. und 31.12. hat man 
frei, kann bis zum 6. Januar 2019 neue Kraft getankt werden. 
(BH)
Die Feiertage in Bayern 2018 im Überblick:
Karfreitag: 30.3.2018 (Freitag) 
Ostermontag: 02.04.2018 (Montag) 
Tag der Arbeit: 01.05.2018 (Dienstag) 
Christi Himmelfahrt: 10.05.2018 (Donnerstag)
Pfingstmontag: 21.05.2018 (Montag) 
Fronleichnam: 31.05.2018 (Donnerstag) 
Mariä Himmelfahrt: 15.08.2018 (Mittwoch) 
Tag der Deutschen Einheit: 03.10.2018 (Mittwoch) 
Allerheiligen: 01.11.2018 (Donnerstag) 
1. Weihnachtsfeiertag: 25.12.2018 (Dienstag) 
2. Weihnachtsfeiertag: 26.12.2018 (Mittwoch)
➔ BRÜCKENTAGE
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APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

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MESSE MÜNCHEN
➔ AKTUELLES PROGRAMM
atelier-tacke.de
➔ analytica 2018 
26. Internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik, 
Biotechnologie und analytica Conférencier
Vom 10. bis 13. April 2018 findet auf dem Gelände der Messe 
München zum 26. Mal die analytica, Internationale Leitmesse für 
Labortechnik, Analytik und Biotechnologie, statt. 
Begleitet wird sie vom 10. bis 12. April von der analytica 
 Conférencier, bei der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 
anwendungsbezogen über aktuelle Themen aus der Analytik 
 berichten. Ein Themenschwerpunkt der Konferenz liegt in diesem 
Jahr auf Big Data. Das wissenschaftliche Programm der analytica 
Conférencier gestaltet das Forum Analytik, bestehend aus der 
 Gesellschaft Deutscher Chemiker (Goch), der Gesellschaft für 
 Biochemie und Molekularbiologie (GBM) und der Deutschen 
 Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriums Medizin 
(DGKL). 
Die analytische Chemie ist eines der vielseitigsten Fachgebiete 
der Chemie. Sie verbindet zahlreiche Teildisziplinen und ist eine 
Schnittstelle zu gesellschaftlich relevanten Themen. 
Viele Nobelpreise wurden für analytische Entwicklungen vergeben 
und auch Technologiesprünge beruhen stets auf Erkenntnissen 
durch hochentwickelte Analytik. Auf der analytica Conférencier 
zeigen Experten aus aller Welt, was die Disziplin derzeit umtreibt.
➔ „Die 66“ 2018 
Deutschlands größte 50plus Messe findet im April 
zum 14. Mal in München statt
Kinder aus dem Haus, beruflich alles erreicht? Noch vor 20 Jahren wäre das der Beginn eines ruhigen Lebensabends gewesen. 
Heute ist es der Startschuss in eine neue, spannende Lebensphase. „Die 66“ ist seit 14 Jahren das Inspirations-Event für alle, 
die sich mit Lust, Laune und Wissensdurst auf diesen neuen 
 Lebensabschnitt einlassen. Das Event, vom 20. bis 22. April 
2018 auf dem Messegelände in München, präsentiert mit über 
400 Ausstellern alles Wissenswerte rund um die Themen Tourismus und Reisen, Freizeit und Hobby, Gesundheit, Sport und 
 Fitness, Beauty, Kultur, Immobilien, Finanzen und vieles mehr.
Die Veranstaltungen im April 2018
➔ analytica 2018
 26. Internationale Leitmesse für Labortechnik, 
 Analytik, Biotechnologie und analytica Conference 
10. bis 13. April 2018 
Dienstag bis Donnerstag 9–18 Uhr 
Freitag 9–16 Uhr 
➔ „Die 66“ 2018 
 Deutschlands größte 50plus Messe 
Messe München 
20. bis 22. April 2018 
Freitag bis Sonntag 10–17 Uhr
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
Schnell. Preiswert. Kompetent.
36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER APRIL 2018
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Sonntag, 01. April
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Blue Man Group
 ➔ 14.30 Uhr, Backstage, Dark Easter 
Metal Meeting 2018 – Tag 2
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Afrika! Afrika!
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
 
Ariadne auf Naxos
 ➔ 18.30 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Il maestro e Margherita 
(Der Meister und Marguerita)
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, IsarFLUX-Festival
 ➔ 19.30 Uhr, St. Lukas, Münchner 
Orgelpunkt – Konzert am Ostersonntag
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Star Wars in Concert
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Planet Erde II – Live in Concert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Spider Murphy Gang
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Guana Batz
Montag, 02. April
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Afrika! Afrika!
 ➔ 15.00 Uhr, Viktualienmarkt, 
Faust in allen Gassen
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
The Bar at Buena Vista
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La Calisto
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Slava
 ➔ 18.30 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Dr. Faustus
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Philipp Lahm
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Bonnie Tyler
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kalim
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 
Spider Murphy Gang
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Earforce
Dienstag, 03. April
 ➔ 18.30 Uhr, Backstage, Therion
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hazel Brugger
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mauser
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten in und 
um München
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Dorantes
Mittwoch, 04. April
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Balkon
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ariadne auf Naxos
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Wildschütz
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Hey Ruin, 
Kontrolle & Chalk Hands
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Cesar Millan – Once Upon A Dog
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Heilig Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ne Obliviscaris
 ➔ 20.15 Uhr, Mathäser Filmpalast, 
Macbeth
 ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, 
Basketball: FC Bayern München – 
ratiopharm ulm
Donnerstag, 05. April
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Akvariet Trio – Orakel
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Das letzte Band
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Howard Carpendale
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
In einem Jahr mit 13 Monden
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ken Macbeth Knowles & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Project Pitchfork
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Awa Ly
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Lea Porcelain
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Mainfelt
Freitag, 06. April
 ➔ 11.30 Uhr, Gasteig, Der weitbeschreyte 
Zauberer und Schwarzkünstler
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Gasteig Pianomarathon
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Calisto
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Das letzte Band
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Troerinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Erschlagt die Armen!
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Letzte Instanz
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Orfeo
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, 
The Australian Pink Floyd Show
 ➔ 20.30 Uhr, Gasteig, Barbershop 
Musikfestival – Sternenshow
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Hendrika Entzian Quartett
Samstag, 07. April
 ➔ 10.00 Uhr, Gasteig, Barbershop 
Musikfestival – Deutsche Meisterschaft 
der Chöre 
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
 
Gasteig Pianomarathon
 ➔ 18.00 Uhr, Audi Dome, Basketball: 
FC Bayern München – Gießen 46ers
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Barbershop 
Musikfestival – Show der Champions
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Fake – Eine Identitätssuche
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Macbeth
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Andrea Bocelli
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Duell der Magier
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Albin Lee Meldau
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Sarah Lesch
Sonntag, 08. April
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award – Jazz moves – 5. Matinée
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Barbershop 
Musikfestival – Sonntags-Matinee
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Der Diktator ⁄ 
Der zerbrochene Krug
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Hommage à Francis Poulenc
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Pumuckl
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
 
Gasteig Pianomarathon
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Ariadne auf Naxos
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein Leben – Peter Alexander
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Austria 
4+ – Eing’schenkt und aufg’wärmt
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Casey
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Frowin
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Alfons
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Fall Out Boy
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Tera Melos
Montag, 09. April
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Calisto
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
jazz & talk – Religion und Jazz
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Jagdszenen aus Niederbayern
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Chris Boettcher
 ➔ 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Homevideo
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Hot Boogie Chillun
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Nada Surf
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sebastian Schnoy
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Sol Gabetta & Hagen Quartett
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Jazz Big Band Association
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Jonas Hellborg & Vinx
Dienstag, 10. April
 ➔ 10.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Homevideo
 ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Weiße Rose
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Macbeth
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
BR-Klassik-Studiokonzert – Cuarteto 
Soltango
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Beatsteaks
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Chin Meyer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Falk Pflücker
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Federico Albanese
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Foxfinder
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Frei.Wild
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Pristine + The Legendary
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ude & friends
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Cosmo Sheldrake
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten in und 
um München
 ➔ 20.30 Uhr, Neue Theaterfabrik, 
The Wombats
Mittwoch, 11. April
 ➔ 15.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Vive l’Opéra
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
African Spirit + Chad Lawson
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Giggs
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Ludovico Einaudi
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Prag
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Maurer
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Bruckner
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Pat Martino Trio
Donnerstag, 12. April
 ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Weiße Rose
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ensemble-Liederabend
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, 
Resist.Rewild Fest
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Heilig Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Herbert und Schnipsi
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Imagine Dragons
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Lazuli
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchener Aids-Konzert
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Norman Young & Stefan Weyerer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Maurer
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Volpone
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Hornung Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Supersuckers
Freitag, 13. April
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Macbeth
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Florian Silbereisen präsentiert: 
Das große Schlagerfest
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Chor des BR
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Borchert beflügelt
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Norman Young, Stefan Weyerer & 
Nick Flade
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Radio Havanna
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Maurer
 ➔ 20.30 Uhr, Zenith, Walk Off The Earth
Samstag, 14. April
 ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, 
The Harlem Globetrotters – 
German Tour 2018
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Mélange
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
BallettFestwoche 2018 
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Liedkunst-Kunstlied 2. Konzert 
Abendempfindung
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Theaterfestival, Radikal jung – 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Hansi Hinterseer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Horst Evers
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
JazzNight DeLuxe – Blue Maqams
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Megaherz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Maurer
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Hanno Busch Trio
APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37
SERVICE

Seite 38

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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Sonntag, 15. April
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ksenija Sidorova, 
Akkordeon & Kammerorchester des 
BR-Symphonieorchesters
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Olchis
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 17 .00 Uhr, Gasteig, Belcanto Operngala
 ➔ 18.00 Uhr, Circus Krone, 
Hansi Hinterseer
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Philipp Lahm
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Rudi Zapf Trio
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
BallettFestwoche 2018 
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Yonas
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Vladimir Genin – Das große 
Jubiläumskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Matthias Deutschmann
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Rock Meets Classic
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Table For Two
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Theaterfestival, Radikal jung – 
Alles, was ich nicht erinnere
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Yung Hurn
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Baloji
Montag, 16. April
 ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Weiße Rose
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 
Theaterfestival, Radikal jung – 
Bilder deiner großen Liebe
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
BallettFestwoche 2018 
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Am Kältepol – Erzählungen aus 
dem Gulag
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Dessa
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jess Jochimsen
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, John Allen
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Russian National Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Thomas Hampson, Bariton
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Klangland
Dienstag, 17. April
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Blasmusik Life
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival 
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
BallettFestwoche 2018 
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Wildschütz
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Gert Neuner - Murnau
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jess Jochimsen
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kuttner erklärt die Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Theaterfestival, Radikal jung – 
Fahrenheit 451
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
 
in und um München
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Andy Sheppard Quartet
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Black Foxxes
Mittwoch, 18. April
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival 
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
BallettFestwoche 2018 
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Heilig Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Klaus Hoffmann
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Sissi Perlinger
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Tina Häussermann & Fabian Schläger 
– Duo zu Zweit
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Will Varley
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, GoGo Penguin
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Keys n Krates
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Lyambiko
Donnerstag, 19. April
 ➔ 09.00 Uhr, Gasteig, Wettbewerb um den 
Kulturpreis Gasteig Musikpreis 2018
 ➔ 10.00 Uhr, St. Paul München, 
Everybody’s Faust – 
 
Weit mehr als Goethe
 ➔ 17 .00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival 
 ➔ 19.00 Uhr, Bay. Akademie der Schönen 
Künste, ... Gefühl ist alles ... 
Faust vs Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Rationaltheater, 
Polnische Märchen Reloaded – 
 Twardowsky
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
BallettFestwoche 2018 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christine Prayon
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Classic meets Cuba
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Grandbrothers
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Malmsheimer
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Marvin Game
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Sag mir, wo die Blumen sind
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Stefan Leonhardsberger & 
Martin Schmid 
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival 
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, nulldB
 ➔ 20.30 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Panda Lux
 ➔ 22.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival 
Freitag, 20. April
 ➔ 10.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Sag mir, wo die Blumen sind
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik 
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
BallettFestwoche 
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival 
Radikal jung – Tropfen auf heiße Steine
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Jazz & Rocktime
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Taylor Bennett
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Carminho
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Malmsheimer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nadja Maleh
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Oratorium – 
 
Kollektive Andacht zu einem 
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ruffiction
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Stefan Leonhardsberger & 
Martin Schmid 
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival 
 ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, 
Basketball: FC Bayern München – 
Oettinger Rockets
 ➔ 20.30 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Kids of Adelaide
Samstag, 21. April
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, 
SattelFest 2018
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 ScienceBusters
 ➔ 16.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival 
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Night of the jumps 2018
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
BallettFestwoche 2018 
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der Goggolori
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Nora oder Ein Puppenheim
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Patrizia Moresco
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vega
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners and Masters
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Marlon Williams
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Protomartyr
Sonntag, 22. April
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, 
SattelFest 2018
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award – Jazz moves – 6. Matinée
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
 
BallettFestwoche 2018 
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Hirt auf dem Felsen
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Nemanja Radulovic, Violine
 ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, 
Basketball: FC Bayern München – 
Science City Jena
 ➔ 15.00 Uhr, Viktualienmarkt, 
Faust in allen Gassen
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Homevideo
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Junk
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
BallettFestwoche 
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Fitz
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango
 ➔ 20.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Munich Lounge Lizards 
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
 
Das Abschiedsdinner
Montag, 23. April
 ➔ 16.00 Uhr, Bay. Akademie der Schönen 
Künste, Faust Sonnengesang
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die schmutzigen Hände
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Italia con Amore
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
 
Alexa Feser & Berlin Strings
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Footloose – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Lonely Kamel
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nektarios Vlachopoulos
Dienstag, 24. April
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Konzert 
Jazz-Ensemble Paulo Cardoso
 ➔ 16.00 Uhr, Bay. Akademie der Schönen 
Künste, Faust Sonnengesang
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Der Balkon
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM APRIL 2018
 ➔ 01.04.-30.04. täglich 10.00 Uhr, Kunsthalle München, Du bist Faust - Goethes Drama in der Kunst
 ➔ 01.04.-29.04. Di-So 10.00 Uhr, Museum Reich der Kristalle, Goethe und die Naturwissenschaften
 ➔ 01.04.-29.04. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17 .30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP , Grand Hotel
 ➔ 01.04.-29.04. Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila
 ➔ 01.04.-29.04. Di+Mi 18.30 Uhr, Do+Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, 
WERK7 – Theater im Werksviertel München, Fack ju Göhte - Se Mjusicäl 
 ➔ 01.04.-29.04. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Immer wenn das Licht ausgeht
 ➔ 01.04.-21.04. Mo-Sa 19.30 Uhr, So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Was dem einen Recht ist
 ➔ 01.04.-08.04. So+Mo 14.30 Uhr, Di-Sa 15.00 Uhr, Circus Krone, 3. Winterprogramm
 ➔ 02.04.-30.04. Mo-Do 10.00 Uhr, Instituto Cervantes, Don Juan - Fausts spanischer Bruder
 ➔ 02.04.-29.04. Di-So 10.00 Uhr, Staatliche Münzsammlung, Faust ⁄ Gesichter
 ➔ 03.04.-30.04. Mo-Sa 10.00 Uhr, Münchner Stadtbibliothek, Yellow Cab – ""Faust"" in der Musik
 ➔ 03.04.-14.04. Mo-Sa 10.00 Uhr, Ludwig Beck am Rathauseck, Du bist Faust
 ➔ 03.04.-08.04. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Irish Celtic
 ➔ 03.04.-07 .04. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
 ➔ 04.04.-28.04. Di-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Die Furien
 ➔ 04.04.-26.04. Mi+Do 15.30 Uhr, Münchner Stadtbibliothek, LiteraKino goes Faust
 ➔ 04.04.-08.04. täglich 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Siegfried - Götterschweiß und Heldenblut
 ➔ 06.04.-28.04. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Fall Patricia Highsmith
 ➔ 06.04.-21.04. Fr+Sa 19.30 Uhr, Volksbühne Haidhausen, Zwoa harte Nüss'
 ➔ 06.04.-14.04. Do-Sa 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, The Clean House
 ➔ 10.04.-15.04. Di-Fr 19.30. Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Hans Klok - House of Mistery
 ➔ 12.04.-21.04. Do-Fr 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Sphinx von Giesing 1. Teil
 ➔ 17 .04.-29.04. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Der Watzmann ruft! 
 ➔ 17 .04.-22.04. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.00 Uhr, Circus Krone, Ballet Revolución
 ➔ 24.04.-28.04. täglich 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 25.04.-29.04. Mi-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Chris Kolonko & Joy Peters
 ➔ 26.04.-30.04. Do-Sa+Mo 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit
38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2018

Seite 39

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➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Italia con Amore
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Aigner.
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Anny Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Shock Illusionist Dan Sperry
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Inlineskating: Dienstags-Skaten 
in und um München
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Otzeki
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Turin Brakes
Mittwoch, 25. April
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land
 ➔ 19.30 Uhr, Funkhaus München, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Junk
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Als ich ein kleiner Junge war
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Florian Simbeck
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Gary Washington
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Faust – Das seltsamste Werk, das die 
Welt gesehen hat?
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Matthias Egersdörfer
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Nils Frahm
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Metz
Donnerstag, 26. April
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Junge Solisten
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Metallica
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Barcelona Gipsy Balkan Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Die Sphinx von Giesing 2. Teil
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Erschlagt die Armen!
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Matthias Egersdörfer
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Movin’ Faust
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Krautschädl
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Matthias Eick
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Ed Motta
Freitag, 27. April
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Lehman Brothers – Aufstieg und Fall 
einer Dynastie
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Lucrezia Borgia
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Musikmetropolen der Welt – London
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Die Sphinx von Giesing 2. Teil
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Fenne Lily
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Harry G
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, L. A. Salami
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Luke Mockridge
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Matthias Egersdörfer
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Youn Sun Nah & Band
 ➔ 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Movin’ Faust
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Extrabreit
Samstag, 28. April
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Die Lange Nacht der Musik im 
Gasteig – Die Walpurgisnacht
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Portrait Wayne McGregor Borderlands ⁄ 
Kairos ⁄ Kreation
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Die Schlagernacht des Jahres 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Die Sphinx von Giesing 2. Teil
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Matthias Egersdörfer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, MiA.
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Torsten Sträter
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Äl Jawala
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Clara Luzia
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Die Nerven
Sonntag, 29. April
 ➔ 11.00 Uhr, Kulturhaus Milbertshofen, 
Django Asül
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Jubiläumskonzert 
– 30 Jahre musica femina München
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, 
Ehrlich Brothers
 ➔ 15.00 Uhr, Audi Dome, Basketball: 
FC Bayern München – 
Eisbären Bremerhaven
 ➔ 17 .00 Uhr, Circus Krone, 
Ernst Hutter & Die Egerländer 
Musikanten
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Don Pasquale
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Mefistofele
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Gräfin Mariza
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Havok + Darkest 
Hour + Cephalic Carnage + Harlott
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Martin Zingsheim
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Torsten Sträter
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Isolation Berlin
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Diktator ⁄ Der zerbrochene Krug
Montag, 30. April
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiastadion 
München, PAM 2018 – 
Public Art Munich 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Anastacia
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Das Bildnis des Dorian Gray
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Günter Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
 International Jazz Day
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Matthias Ningel
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Mireille Mathieu
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Theaterbar
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden 
Ort für Veranstaltungen jeder Art.
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
Mi. 11.04. 20.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung von Mais Sundermann. Ausstellungsdauer: 12.04.2018 bis 29.04.2018
Sa. 14.04. 19.30 Uhr, Bassiona Amorosa, Tieftöner „Klassik populär und populäre Klassiker“
So. 15.04. 17 .00 Uhr, Kinder- & Jugendprogramm: Suchers Leidenschaften für Literatur – Anne Fine: Tagebuch einer Killerkatze
Mo. 16.04. 19.30 Uhr, Dienstag, 17 .04. 10.00 Uhr (Schulvorstellung) und 15.00 Uhr, 
Merle, die kleine Nixe rettet den Waldsee. Ein musikalisches Umweltmärchen von Kindern und Jugendlichen für Kinder ab 4 Jahren
Fr. 20.04. 19.30 Uhr, Nachtfragmente – Zeitgenössisches Ballett der B&M Dance Company
Sa. 21.04. 20.00 Uhr, La Triviata – Die Impro-Oper: Lass dich eropern!
Mo. 23.04. 19.00 Uhr, Europäische Begegnungen: Bulgarien-Bayern
Fr. 27 .04. 20.30 Uhr, Jazz and beyond: „Lipa“ Jazz Quartett – „Was mich bewegt“
Sa. 28.04. ab 20.00 Uhr, Lange Nacht der Musik mit „Drumaturgia & friends“ und der „B&M Dance Company“
So. 29.04. 11.00 Uhr, Münchner Philharmoniker: 6. Kammerkonzert – Meisterwerke V „Jüdische Klangkunst“
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
Rainer Spitzenberger
APRIL 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39

Seite 40

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- Smart-Key System 
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