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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier März 2018

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MÄRZ 2018
ÜBERBLICK VIELFALT GEGEN RASER
EINBLICK INTERVIEW MIT DER MÜNCHNER VERKEHRSPOLIZEI
HISTORIE BESUCH DES BAYERISCHEN NATIONALMUSEUMS
➔ WARUM? WIESO? WESHALB?
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
RADARKONTROLLEN
MITMACHEN UND GEWINNEN!
DAS GROSSE TAXIRÄTSEL 
TEIL 2

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373
E-Mail: reich@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Grundkurs
Montag, 05.03., 19.03., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 07.03., 14.03., 21.03., 28.03., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 03.03., 10.03., 17.03., 24.03. 31.03., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Bis auf weiteres finden keine Leistungskurse statt!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Samstag, 03.03., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 12.03., von 17.30 bis 19 Uhr
Samstag, 17.03., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 26.03., von 17.30 bis 19 Uhr 
Samstag, 31.03., von 8.30 bis 10 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 15.03., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 16.03., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 14.03., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 3 ⁄ 2018 10. April bis 15. Mai 2018
➔ Kurs 4 ⁄ 2018 05. Juni bis 03. Juli 2018
➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr
 
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
AUSBILDUNG
➔ MÄRZ 2018
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ März 2018 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Statistik ⁄ ADAC Staubilanz 2017 06
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
VIP im Taxi ⁄ Saskia Vester 10
Stadtinfo ⁄ Circus Krone 11
Stadtinfo ⁄ St. Patrick‘s Day 11
Stadtkunde München ⁄ Allach 12
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 14
Museumsreihe ⁄ Bayerisches Nationalmuseum 16
Preisausschreiben Teil 1 ⁄ Lösungen und Gewinner Taxirätsel ⁄ Teil 1 18
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Landbohrturm in Windischeschenbach 18
Mitmachen und Gewinnen! ⁄ Das große Taxirätsel ⁄ Teil 2 19
Titelthema ⁄ Radarkontrollen 24
Titelthema ⁄ Radarkontrollen – Im Gespräch mit der KVÜ 31
Titelthema ⁄ Radarkontrollen – Im Gespräch mit der VPI-VÜ 33
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Niederländischer Griff 35
Messe München ⁄ Aktuelles Programm 36
Service ⁄ Veranstaltungskalender März 2018 37
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise März 2018 39
atelier-tacke.de
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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Bargeldlose Bezahlung über die 
Taxi-Deutschland-App
Wie in der Ausgabe November 2017 sowie 
Januar 2018 und Februar 2018 berichtet, 
können Fahrgäste seit November die Taxifahrten bargeldlos über unsere App „Taxi 
Deutschland“ bezahlen. Das Verfahren ist 
für Kunden und Taxifahrer denkbar einfach. 
Leider traten in den letzten Wochen vermehrt Fälle auf, in denen sich Taxifahrer 
weigerten, die vom Fahrgast gewünschte 
Zahlungsweise zu akzeptieren. Das zeugt 
von mangelhafter Dienstleistung und schadet vor allem anderen Taxifahrerinnen und 
Taxifahrern in München, vor allem da branchenfremde Vermittler das gleiche oder 
ähnliche Verfahren anbieten. Eine Abwanderung der Taxifahrgäste zu anderen Beförderungsdienstleistern kann nicht in unserem Interesse liegen. Wir dürfen in diesem 
Zusammenhang § 4 Abs. 2 i der Satzung in 
Erinnerung bringen, nachdem ein Mitglied 
sogar ausgeschlossen werden kann, wenn 
sich das Mitglied selbst oder dessen Angestellte wiederholt weigern, am bargeldlosen 
Zahlungsverkehr der Genossenschaft teilzunehmen oder entsprechende Fahrten 
durchzuführen. 
Wegen häufiger Kundenbeschwerden werden wir ab März 2018 alle Ablehnungen 
ahnden und das Fahrzeug für die über die 
Taxi-Deutschland Servicegenossenschaft 
eingehenden Fahrtaufträge für vier Wochen 
sperren. Das Verfahren zur Bezahlung über 
die App „Taxi Deutschland“ finden Sie auch 
in unserem Datenfunk-Informationsportal 
unter „App-Zahlung“ . Bitte informieren Sie 
ihr Fahrpersonal entsprechend. (FK)
Münchner E-Taxi Tag mit Workshops 
und Probefahrten
Am Dienstag, 27. Februar 2018, findet im 
ADAC Prüfzentrum in der Ridlerstraße 35 
der Münchner E-Taxitag statt. Zwischen 
10 und 16 Uhr präsentieren Autohersteller 
ihre Elektrofahrzeuge oder zeigen Konzeptmodelle. Dazu sind alle namhaften Hersteller eingeladen, ihre Fahrzeuge auch für 
Probefahrten zur Verfügung zu stellen.
Begleitend zur Präsentation taxitauglicher 
Elektrofahrzeuge und Konzepte finden verschiedene Workshops sowie eine Podiumsdiskussion statt. Dabei werden Experten 
rund um die verschiedenen Konzepte der 
Elektromobilität und deren Infrastruktur 
Vorträge halten und im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehen. Das Programm 
mit genauen Agenda ist ab Mitte Februar 
über die Homepage www.taxi-times.taxi ⁄ 
taxi-termine abrufbar.
Darüber hinaus werden an Infoständen unter anderem der ADAC und die Stadt München über ihr E-Taxi Förderprogramm informieren sowie die Versicherungsagentur FVO 
zu den Schadensklassen für E-Fahrzeuge 
berichten. Der Gebrauchttaxi-Spezialist 
Auto Much aus Bad Tölz wird vor Ort den 
Wert des aktuellen (Diesel-) Modells der 
Besucher beziffern. Darüber hinaus ist die 
Teilnahme von Anbietern diverser Ladesäulensysteme angefragt.
Der Eintritt sowie eine begrenzte Anzahl an 
Parkplätzen sind kostenlos. Um die Verpflegung kümmern sich die Veranstalter ADAC 
Südbayern und Taxi Times. Für eine bessere 
Planbarkeit werden interessierte Taxiunternehmer und deren Fahrer bzw. Fahrerinnen 
gebeten, sich unter e-taxi@taxi-times.taxi 
anzumelden. Eine besondere Aktion bietet 
der Gastgeber ADAC an: Mitarbeiter des 
Prüfzentrums werden bei den ersten einhundert Taxis kostenlos Scheibenreiniger einfüllen. Der Gutschein dafür wird am 27.02. 
am Infostand des ADAC erhältlich sein.
Der Münchner E-Taxitag wird von den beiden Taxizentralen Taxi-München eG und der 
IsarFunk Taxizentrale GmbH unterstützt.
(TK)
Dessen Brot ich ess’ – 
dessen Lied ich (nicht) sing
Die traditionellen Taxizentralen haben immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig 
Qualität in unserer Dienstleistung ist. Wir 
wollen das Beste von unserem Kunden, 
sein Geld, sind aber nicht immer bereit, 
auch das Beste dafür zu geben. Zumindest 
kein Widerspruch für Beförderer, die den 
Fahrgast nur als ewig sprudelnde Quelle des 
immer leeren Geldbeutels sehen. 
„Wir sind nur eingestiegen – obwohl das 
Taxi nach altem Tabak roch – weil wir dachten, nun gut, jeder fängt mal an. Aber der 
Fahrer war eher am Ende seiner Laufbahn. 
Danach haben wir uns in der langen Schlange das bessere Taxi herausgesucht.“
➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Stimmer & Sohn GmbH
L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en
A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3
Taxiwerkstätte
• Un fallin stan dsetz un g
• Kfz-R epar atu r wer kstätte
• spon tan e Hilfe
60
Jahre
Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Im Oktober demonstrierten in München 
über 1.000 Taxifahrer gegen Uber. Von 
 Raubrittertum und illegalem Verhalten der 
amerikanischen Investorengruppe wurde 
gesprochen. Wer aber die Passanten abseits 
des Demonstrationszuges befragte, erhielt 
Antworten wie: „Die halten sich ja selber 
nicht an Gesetze“ oder „Die Zocken einen 
ebenfalls ab.“ Der ehemalige Oberbürgermeister Herr Christian Ude hat es auf den 
Punkt gebracht: Wir müssen die Bürger 
mitnehmen.
„Leider wurden wir mit einem Uralt-Taxi 
 abgeholt. Hier ist der Vergleich mit einem 
Trecker sicher angebracht. Auf unsere Kritik 
angesprochen, erwiderte der Fahrer, der 
 Wagen sei so zuverlässig und Sie können ja 
gut rausschauen. Als Kunde waren wir 
sprachlos.“
Die Münchner Taxizentralen betreiben viel 
Aufwand, damit das Vertrauen der Fahrgäste in die Dienstleistung Taxi erhalten 
bleibt. Dafür ist Ihre Mitwirkung unabdingbar. Als Vermittler können wir den Kunden 
viel versprechen, die Beförderung wird aber 
ausschließlich von Ihnen durchgeführt. Wir 
alle, vom Vorstand über die Mitarbeiter der 
Zentrale, der Verkehrsunternehmer genauso 
wie jede einzelne Taxifahrerin und Taxifahrer sind Teil der Beförderungskette und gut 
beraten, auf die Kritik und Beschwerden 
unserer Kunden zu hören. Bei mangelhafter 
Bedienung ist der Fahrgast schnell bereit, 
den Dienstleister zu wechseln, besonders 
wenn dieser auch noch billiger ist.
„Die Tussi soll sich nicht so haben!“ – Antwort eines Kollegen auf eine Beschwerde.
Der Fahrtenvermittlungsdienst MOIA will in 
Hamburg mit bis zu 1.000 Fahrzeugen starten. Als Beförderungsentgelt sollen nach 
unseren Erkenntnissen nur die Betriebskosten der jeweiligen Fahrt verlangt werden – 
wir gehen von 30 Cent für den gefahrenen 
 Kilometer aus. Nach Informationen des 
Meinungsmediums „der Freitag“ will MOIA: 
„so etwas wie Sammel-Taxi-Fahrten anbieten, zuerst für umsonst, dann zu einem 
Dumping-Preis und später – mal sehen.“ 
Nicht nur im Mietwagenverkehr gibt es zur 
Zeit eine Rabattschlacht. Auch myTaxi betreibt die Kundengewinnung regelmäßig 
über den Geldbeutel. Welche Vorteile kann 
das Taxigewerbe noch bieten, wenn Investoren mit Millionen und Milliarden herumwerfen? Zuverlässigkeit? Schnelligkeit?
„Wir sind leichtsinnigerweise am Taxistand 
eingestiegen. Der Fahrer fuhr nur maximal 
40 km ⁄ h. und meinte: ,Er wäre erst kürzlich 
geblitzt worden, nun fahre er nur noch 40 ‘ . 
Unglaublich.“
MOIA hat München bereits ins Visier genommen. Dem will ein weiterer Fahrtenvermittler names Lyft nicht nachstehen. Die 
beiden letztgenannten werden sich wohl 
einen harten Preiskampf mit Uber, myTaxi, 
Clever-Shuttle, Blacklane, myDriver und so 
weiter um jeden Münchner Kunden liefern. 
Dem können wir nur mit Qualität etwas 
entgegensetzen. Ob eine Dienstleistung 
gut ist, kann aber nicht der Dienstleistungserbringer entscheiden. Hier hat König 
Kunde das Zepter in der Hand. Spätestens 
wenn er mit den Füßen abstimmt und zu 
anderen Anbietern abwandert.
„Ich habe dem Taxifahrer bei guter Leistung 
immer gutes Trinkgeld gegeben, nun habe 
ich mich anders organisiert. Dies spart nicht 
nur Geld, sondern auch Nerven. Ich glaube, 
es wird Zeit, dass der Wettbewerb belebt 
wird.“ (FK)
Anmeldung zum Shuttle-Service 
„Münchner Stoff Frühling 2018“
Von Freitag, 16. März bis Montag, 
19. März 2018, findet die Messe „Münchner 
Stoff Frühling“ statt. 
Die Taxi-München eG hat auch in diesem 
Jahr wieder den Zuschlag für die Organisation und Ausrichtung des Shuttle-Services 
erhalten. 
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem 
Shuttle-Service sind folgende Kriterien:
➔ Taxibus für 8 Fahrgäste
➔ keine Außenwerbung
➔ Datenfunk
➔ Sprechfunk mit betriebsbereitem Kanal 7
➔ optisch einwandfreie und gepflegte 
Fahrzeuge.
Die Bezahlung erfolgt entsprechend der 
vertraglichen Sondervereinbarung nach 
 einer Stundenpauschale. 
Die Anmeldung für den Shuttle-Service ist 
ab Dienstag, 6. März 2018, 8 Uhr nur persönlich in der Engelhardstraße 6, 
1. Stock Rückgebäude, im Kunden-Büro bei 
Frau Weigl oder Herrn Luber möglich. 
Eine Teilnahme im vergangenen Jahr garantiert nicht die Teilnahme in 2018. Entscheidend ist die Reihenfolge der Anmeldung!
Wir weisen darauf hin, dass die eingesetzten Fahrzeuge während der gesamten Laufzeit der Veranstaltung die oben genannten 
Kriterien erfüllen müssen. (TK)
Preisänderung bei Quittungsblöcken
Die Genossenschaft bietet seit Jahren Quittungsblöcke mit Werbeaufdruck der Taxi- 
München eG an, in die unsere Mitgliedsbetriebe ihre Unternehmerdaten eindrucken 
lassen können. Durch diese Kooperation 
können wir die Quittungsblöcke für kleines 
Geld anbieten. Wegen Kostensteigerungen 
im Papiersektor sind wir nach vier Jahren 
gezwungen, die Preise zu erhöhen. Bei Abnahme von 50 Blöcken beträgt der Gesamtpreis nun 30 Euro netto zzgl. 19 % Mwst. 
(35,70 Euro brutto). Eine Preisstaffelung 
ist nicht mehr möglich. (RZ)
Nachbuchung von Kredit- und 
 EC-Kartenzahlungen
Wir müssen an dieser Stelle erneut darauf 
hinweisen, dass seit Sommer 2017 eine 
manuelle Nachbuchung von Kredit- und 
EC-Kartenzahlungen aus rechtlichen Gründen nicht mehr erfolgen kann. Bitte achten 
Sie deshalb verstärkt auf die Information 
auf dem Kreditkartenterminal, dass die 
Transaktion bei Bezahlung mit Kredit- oder 
EC-Karte erfolgreich abgeschlossen wird. 
(TK)
istockphoto
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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Taxistand Baierbrunner Straße 
Im Jahr 2014 wurde in der Baierbrunner 
Straße ein neuer Taxistandplatz für 4 Fahrzeuge eingerichtet. Der Taxistand bedient 
das neue Wohn- und Gewerbegebiet im Bereich Siemensallee / Baierbrunner Straße / 
Carola-Neher-Straße und weist enorme 
 Vermittlungszahlen auf. Trotzdem ist die 
Akzeptanz dieses Standplatzes bei den 
 Taxifahrern bislang eher schlecht, der 
Standplatz ist häufig verwaist und steht 
leer. Nun kommen bereits die ersten Überlegungen zum Tragen, den Standplatz wieder aufzulösen und die Fläche einer anderen Verwendung zuzuführen. Damit wäre 
die Chance vertan, ein wachsendes Areal 
mit großem Potential von zentraler Stelle 
aus zu bedienen. Wir bitten Sie deshalb, 
den Taxistand in der Baierbrunner Straße 
häufiger anzufahren und damit dem eventuellen Verlust dieses Platzes entgegenzuwirken. (TK)
München hat ein neues 
 Musical- Theater
Auf dem alten Pfanni-Gelände wurde im 
vergangenen Jahr auf einem 1.000 Quadratmeter großen Areal für fast sechs Millionen 
Euro ein Musicaltheater für die Landeshauptstadt erbaut. Damit will sich München einen 
Platz neben den großen Musicalstädten 
Hamburg, Bochum und Stuttgart erobern. 
Das „WERK 7“ bietet fast 700 Personen 
Platz. Mit seiner besonderen Atmosphäre 
und einer hufeisenförmigen Bestuhlung 
 direkt um die Bühne herum sorgt es für 
ein hautnahes Mittendrin-Musicalerlebnis. 
Auch an Besucher mit Handicap wurde gedacht. Rollstuhlfahrer gelangen über den 
Haupteingang in das Theater und werden 
dort vom Personal zu ihren Plätzen begleitet. Eröffnet wurde die neue Spielstätte mit 
„Fack ju Göhte – se Mjusicäl“ . Acht Vorstellungen pro Woche stehen derzeit auf dem 
Programm. Samstag und Sonntag werden 
jeweils zwei Vorstellungen geboten. (BH)
Neue Straßennamen 
➔ Speicherstraße
Speicher, Gebäude zum Aufbewahren von 
Gütern; in den Jahren zwischen 1945 
und 1996 wurden auf dem Areal um die 
Speicherstraße Kartoffeln gelagert, die 
zu unterschiedlichen Kartoffelprodukten 
verarbeitet wurden.
Zur Erinnerung: Das Viertel, in dem diese 
Straße jetzt verläuft, war einmal das sog. 
„Pfanni-Viertel“ . Dort wurden jährlich ca. 
150.000 Tonnen Kartoffeln bei ca. 1.300 
Beschäftigten zu Lebensmittelprodukten 
verarbeitet. Die Firma wurde 1993 verkauft, 
umbenannt, mit Knorr vereinigt und wieder 
verkauft. Die Marke existiert noch, allerdings gehört sie jetzt Unilever. Übrig geblieben ist das „Pfanni-Museum“ gleich 
 nebenan. Auf dem Gelände entstand zuerst 
der „Kunstpark Ost“, dann wurde es die 
„Kultfabrik“ . Der Kartoffelspeicher war eine 
zeitlang eine Beach-Volleyball-Halle. Gleich 
nebenan gab es zwei große Speditionen, 
die Lackfirma „Optimol“ und das Motorradwerk „Zündapp“ . Diese Firma ging in 
Konkurs und wurde 1984 nach China verkauft. Dort werden bis heute „Zündapp“- 
Motorräder hergestellt. 
Verlauf – Von der Atelierstraße zunächst in 
südwestlicher, dann in südöstlicher Richtung verlaufend. (TK)
STATISTIK
Der ADAC hat im vergangenen Jahr in Deutschland rund 723.000 Staus registriert. 
Das sind mehr als je zuvor. Im Vorjahr hatte der Autoclub 694.000 Stauereignisse 
auf deutschen Autobahnen gemeldet. Auch bei den Staukilometern gab es laut 
der ADAC-Staubilanz für 2017 erneut einen Zuwachs. 
Die Gesamtlänge aller registrierten Staus summieren sich auf eine Gesamtlänge von 
1,45 Millionen Kilometer. Die Autofahrer standen etwa 457.000 Stunden auf den Straßen. Bayern belegt in dieser Statistik den unrühmlichen 2. Platz mit 13 % aller Staumeldungen hinter Nordrhein-Westfalen mit 35 %. Laut Bundesanstalt für Straßenwesen 
stieg die Kfz-Fahrleistung gegenüber dem Vorjahr um 1,3 %. Dies scheint aber weniger 
die Ursache für die steigenden Stauzahlen zu sein. Die hohe Baustellendichte und die 
steigende Zahl der LKW auf Autobahnen und Fernstraßen erklärt wohl eher die Staudichte in Bayern. 
Es ist nicht damit zu rechnen, dass 2018 die Lage auf unseren Straßen besser wird. 
Der ADAC rät auch in Zukunft von Stauumfahrungen ab, die von Navigationsgeräten 
vorgeschlagen werden. Da die Meisten der Verkehrsteilnehmer die gleiche Empfehlung 
erhalten, sind die Ausweichstraßen schnell überlastet. Erfahrungen zeigen, dass die 
Fahrzeuge, die im Stau ausharren am Ende schneller ans Ziel gelangen, als diejenigen, 
die die Ausweichstrecke gewählt hatten. Einzige Ausnahme ist eine Vollsperrung der 
jeweiligen Straße bzw. Autobahn. (Quelle: ADAC)
➔ ADAC STAUBILANZ 2017
istockphoto
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018

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Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran.
Bernd Obkirchner 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf
Johannes Huber 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf
/one.lf Im Aktionszeitraum vom /zero.lf/one.lf./zero.lf/one.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf bis /three.lf/one.lf./zero.lf/three.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/eight.lf erhalten Sie beim Kauf eines ausgewählten Fahrzeugmodells der Marke 
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automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, 
Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, 
Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge 
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jährlichen Fahrleistung.
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Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf €
Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /zero.lf,/nine.lf/nine.lf %
Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/nine.lf/nine.lf %
Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate
Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Gesamtbetrag: /two.lf/eight.lf./one.lf/three.lf/six.lf,/eight.lf/four.lf €
/four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/eight.lf/two.lf,/five.lf/zero.lf € /two.lf
Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de
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MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
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HALE ist private Konformitäts- 
Servicestelle
Die Firma HALE electronic in Salzburg 
 wurde im Herbst 2017 von der PTB Braunschweig als erste private Konformitäts- 
Servicestelle für Taxameter in Deutschland 
anerkannt. Als One-Stopp-Service können 
Taxameter-Einbau und die Konformität an 
einem Tag erledigt werden. 
Die innovative Firma aus Salzburg hat dafür 
ein eigenes System mit KFZ-Datenbank, 
Konformitätsserver sowie eigenen Messverfahren und Messwerkzeugen entwickelt. Die 
Kundendienste werden intensiv geschult, 
auditiert und die Einhaltung aller Standards 
ständig überwacht. Die HALE electronic 
GmbH ist damit eine von der PTB Braunschweig (Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt) beauftragte private Konformitäts- 
Servicestelle – kurz KSS. HALE kann diese 
Berechtigung an ausgewählte Kundendienste übertragen.
Als Konformitäts-Servicestellen können 
HALE und deren beauftragte Kundendienste 
nach Taxameter-Einbau selbst den Messvorgang und die Plombierung durchführen 
und sofort die Konformitätserklärung ausstellen. Dies bringt für den Taxiunternehmer enorme Vorteile: Der gesamte Prozess 
wird einfacher und schneller, es ist kein 
Konformitätsantrag mehr notwendig und 
die Fahrt zum Eichamt mit Wartezeit auf 
einen Termin entfällt. Der Taxiunternehmer 
kann sofort verdienen und spart damit 
Zeit und Geld. Erst nach einem Jahr erfolgt 
die übliche Nacheichung am deutschen 
Eichamt.
Der Konformitäts-Service von HALE wird 
ausschließlich in Schwerpunktregionen angeboten. Aktuell sind sechs KSS in Köln, 
Wuppertal, München, Salzburg, Aachen, 
Brilon und demnächst Frankfurt eingerichtet. Sukzessive werden weitere KSS in 
 ausgewählten Regionen folgen. 
(Quelle: Hale electronic GmbH)
Diskussion über Kreditkartengebühren 
in Taxitarifen
Derzeit wird in Medien, Politik und Verwaltung intensiv diskutiert, wie mit in Taxitarifordnungen festgelegten Kreditkartengebühren umzugehen ist. Hintergrund ist 
der ab 13.01.2018 in Kraft getretenen 
§ 270a BGB: „Eine Vereinbarung, durch die 
der Schuldner verpflichtet wird, ein Entgelt 
für die Nutzung einer SEPA-Basislastschrift, 
 einer SEPA-Firmenlastschrift, einer SEPA- 
Überweisung oder einer Zahlungskarte zu 
entrichten, ist unwirksam …“
Über die Frage, ob sich das Verbot auch direkt auf die Wirksamkeit von tariflich festgelegten Kreditkartengebühren auswirkt, 
herrscht Rechtsunsicherheit. Teilweise wird 
sogar vertreten, dass bei den (zivilrechtlichen) Beförderungsverträgen das Verbot 
 direkt umzusetzen und die Tarifordnung 
hinsichtlich der Bargeldlos-Gebühren unwirksam und nicht mehr anzuwenden ist. 
Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband 
(BZP) vertritt die Auffassung, dass die entsprechenden Regelungen in den Taxitarifordnungen weiterhin gültig sind und angewendet werden müssen.
Der Gesetzgeber hat die Zahlungsdienstrichtlinie bewusst in der Form umgesetzt, 
dass das Verbot für zivilrechtliche Vereinbarungen gilt. Auch wenn der Beförderungsvertrag als Werkvertrag zivilrechtlicher Natur 
ist, kann aber über die Höhe des Entgelts im 
Geltungsbereich der Tarifverordnung überhaupt keine (zivilrechtliche) Vereinbarung 
getroffen werden, da der Tarif einschließlich 
Zuschlägen amtlich festgelegt und damit der 
Privatautonomie entzogen ist. Mangels einer 
entsprechenden Vereinbarung greift hier 
folglich auch nicht das automatisch wirkende 
Verbot des § 270a BGB. Allerdings besteht 
aufgrund der rechtlichen „Zwitterstellung“ 
eines Taxi-Beförderungsvertrages zwischen 
 privatem und öffentlichem Recht hier eine 
Konfliktsituation, die dringend aufgelöst 
werden muss. So gibt die Zahlungsdienstrichtlinie den EU-Mitgliedsstaaten vor, in 
 jedem Fall sicherzustellen, dass Zahlungsempfänger keine Entgelte erheben.
Auch aus Gründen der Rechtsharmonie fordern wir die Verantwortlichen auf, für Klarheit und Rechtssicherheit zu sorgen und 
die entsprechenden Regelungen aus den 
Taxitarifordnungen zu streichen bzw. eine 
neue Tarifordnung ohne Kreditkartengebühr 
zu erlassen. Dies kann aber nur durch die 
Organe erfolgen, die auch die regulären 
 Taxitarifordnungen erlassen, also die politischen Entscheidungsgremien der jeweiligen 
Kreise und Städte – und nicht etwa durch 
einen Verwaltungsakt der zuständigen Aufsichtsbehörde.
AKTUELLE INFORMATIONEN
➔ DER LANDESVERBAND
Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
ANWALTSKANZLEI
MICHAEL BAUER
SILVIA KOBER
Schwerpunkt Strafrecht
Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
Unfallabwicklung
Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
Taxihandel Günther_neu 07.09.2004 10:12 U
Mercedes - VW
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Tel - Fax 08121-254049
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018

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Anzumerken bleibt noch, dass ein eventuelles Fehlverhalten von Taxiunternehmern 
und -fahrern – sei es durch Kassieren des 
tariflichen Zuschlages oder etwa auch 
durch unterlassenes Berechnen – aufgrund 
der aktuellen Rechtsunsicherheit unseres 
Erachtens auf keinen Fall sanktionsfähig 
ist.
Mehr als 10 km ⁄ h sind keine 
 Schrittgeschwindigkeit mehr
Wer Schrittgeschwindigkeit fahren will, 
sollte nicht schneller als mit 10 km ⁄ h 
 unterwegs sein. Wer schneller fährt, hat 
spätestens dann die Obergrenze von 
Schritt geschwindigkeit überschritten 
und muss mit Bußgeldern rechnen, wo 
Schritttempo gefordert ist. Das zeigt ein 
Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg 
(Az.: 2 Ws 45/17).
Im konkreten Fall war ein Autofahrer bei 
vorgegebener Schrittgeschwindigkeit 
42 km/h schnell gefahren. Als Differenz für 
die Berechnung des Bußgeldes nannte das 
Amtsgericht 27 km/h. Es legte demnach 
eine Schrittgeschwindigkeit von 15 km/h 
zugrunde. Doch das war zu viel, wie die 
nächste Instanz beschied, die das Urteil 
aufhob. Man müsse von maximal 10 km/h 
ausgehen, so die neue Entscheidung.
Denn der Gesetzgeber sei von Schrittgeschwindigkeit und nicht von „ungefährlicher Geschwindigkeit“ ausgegangen. Eine 
übliche Schrittgeschwindigkeit sei demnach bei 4 bis 7 km/h anzusiedeln, und 
wer schneller als 10 km/h ist, sei bereits 
im Lauftempo unterwegs. 
(Quelle: dpa/DAWR/ab)
ADAC bietet Gratis-Shuttle in Berlin
Kostenlos mit dem ADAC durch Berlin: Seit 
Anfang Februar ist das möglich. Für zunächst drei Monate wird Europas größter 
Autoclub mit dem Berliner Ridesharing- 
Anbieter Door-2-Door Fahrgäste mit insgesamt 25 Fahrzeugen kostenlos chauffieren 
– jeden Freitag und Samstag innerhalb des 
S-Bahn-Rings von 17 bis 1 Uhr. 
Die beiden Unternehmen haben ihre Kooperation bekannt geben. Der Door-2-Door-
Fahrdienst Allygator ist bislang im Ostteil 
der Hauptstadt unterwegs. Die On-Demand- 
Shuttles können per App gebucht werden, 
es fallen eigentlich fünf Cent pro Kilometer 
an. Ein Tarif, der keinen Gewinn abwirft. 
Nur deshalb ist der Fahrdienst gemäß 
 Personenbeförderungsgesetz erlaubt. Die 
Berliner und Berlinerinnen sollen nun mit 
Gratisfahrten gelockt werden. Der ADAC 
gleicht Allygator den Einnahmeausfall für 
drei Monate aus.Von den 25 eingesetzten 
Fahrzeugen sind nach eigenen Angaben 
22 Kleinbusse, Mercedes Vito und V-Klasse, 
sowie drei elektrische i3s von BMW. Zusammen ergeben sich so rund 120 Sitzplätze. 
In der Stadt sind bereits einige On-Demand-Dienste unterwegs. Clever-Shuttle 
setzt seine Elektroautos zusammen mit der 
Deutschen Bahn ein. Die BVG schloss kürzlich eine Ridesharing-Kooperation mit 
Daimler, zusammen bringen sie „Berlkönig“ 
genannten Vans auf die Straße. Auch Volkswagen hat seine Mobilitäts-Tochter Moia in 
Berlin angesiedelt, die einen On-Demand- 
Dienst mit Elektrofahrzeugen aufbaut. 
An den Start geht Moia damit allerdings 
zunächst in Hannover und im Laufe des 
Jahres in Hamburg.
(Quelle: tagesspiegel.de)
Daimler will Roboter-Taxis anbieten
Der Autobauer will schon in den nächsten 
Monaten erste Fahrzeuge im Straßenverkehr testen. Im Rennen um die Spitzenposition beim autonomen Fahren will Daimler 
gemeinsam mit Bosch seine Fahrzeuge 
schneller als die Google-Schwester Waymo 
auf die Straße bringen. „Die Kooperation 
mit Bosch läuft sehr gut. Wer übliche Produktentstehungszeiten kennt, weiß, dass 
die Einführung entsprechender Systeme in 
greifbare Nähe rückt“, sagte Daimler-Strategiechef Wilko Stark der „Automobilwoche“ . Bosch-Chef Volkmar Denner kündigte 
an: „Bereits in den kommenden Monaten 
werden erste Testfahrzeuge auf den Straßen zu sehen sein.“ Daimler und Bosch 
hatten 2017 eine Zusammenarbeit auf dem 
Gebiet vereinbart. 
Anfang des kommenden Jahrzehnts soll 
der reguläre Betrieb starten. Das Daimler- 
Angebot sei als integriertes System von 
Anfang an als Roboter-Taxi konzipiert. 
Nach Informationen der „Automobilwoche“ 
handelt es sich dabei um den Van V-Klasse. 
„Der große Unterschied zu anderen Wettbewerbern ist, dass wir unser Fahrzeug von 
Anfang an als Roboter-Taxi konzipieren und 
nicht das Technik-Kit auf ein Serienfahrzeug aufsetzen. Wir werden keine Bastellösung haben“, sagte Stark. Man wolle so 
schnell wie möglich Mobilitätsdienste mit 
eigenen Roboter-Taxis anbieten. „Dafür 
 haben wir mit Mytaxi, Via oder Moovel die 
geeigneten Plattformen.“
(Quelle: FAZ)
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MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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➔ SASKIA VESTER
Die viel beschäftigte Schauspielerin Saskia Vester gastiert zur 
Freude ihrer zahlreichen Fans mit dem Stück „Was dem Einen 
Recht ist“ in der Komödie im Bayerischen Hof. 
Als sie fünf Jahre alt war, zogen ihre Eltern aus dem Saarland 
nach München. Da ihr Vater, ein renommierter Biochemiker, nicht 
nur Wissenschaftler, sondern auch ein sehr kunstinteressierter 
Mann war, gingen bei Vesters viele Maler, Schauspieler und Musiker ein und aus. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass 
die Eltern den Berufswunsch ihrer Tochter unterstützten, getreu 
ihrem Motto „ Egal was du tust, mach es richtig!“
Nach Abschluss der Schauspielschule in München spielte Saskia 
Vester Theater. Charakterrollen waren ihr Metier. Sie selbst empfindet es als großes Glück, dass sie trotz dieses Starts nie auf 
eine Sparte festgelegt wurde. Seit 1984 war sie auch ununterbrochen vor der Kamera präsent. Wichtig war und ist ihr aber, immer 
wieder auf die Theaterbühne zurückzukehren. Das sei wie bei 
Sportlern. Man sollte nie nur einen Muskel trainieren. Mittlerweile kennt fast jeder Fernsehzuschauer Saskia Vester und jeder hat 
einen anderen Favoriten ihrer Rollen für sich entdeckt. Ob es die 
„Dienstagsfrauen“ oder ein „Tatort“ ist, die Vielseitigkeit und der 
Fleiß dieser Schauspielerin sind verblüffend. Als ihre Kinder noch 
klein waren, hat sich ihr Mann während der Dreharbeiten um die 
Kleinen gekümmert, was zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich war. Unvergessen sind auch „Wer küsste den Doc?“ oder 
„KDD“ . Nie wirkt sie deplatziert und immer wieder kommen neue 
Facetten ihrer schauspielerischen Fähigkeiten zum Vorschein. 
Besonders freut sich Saskia Vester, dass die ARD aus dem Film 
„Das Kindermädchen-Mission Mauritius“ eine Reihe entstehen 
lässt. „Das Kindermädchen“ wird demnächst in Südafrika ihren 
Dienst tun. Erstklassige Schauspieler und atemberaubende 
Schauplätze garantieren den Erfolg.
Die Vorstellungen in der Komödie im Bayerischen Hof sind für sie 
immer Grund zur Freude. Für sie ist München ihre Heimatstadt, 
deren Gemütlichkeit und hintergründigen Humor sie zu schätzen 
weiß, aber auch die Nähe zu Italien. 
Auf die Frage, wie sie es mit dem Taxifahren hält, kommt sofort 
die Antwort: „Ich fahre praktisch ausschließlich Taxi.“ Wenn der 
Schlusssatz „Mein Taxi ist da.“ in der aktuellen Komödie fällt, ist 
das auch ganz real, denn danach fährt sie mit einem Taxi nach 
Hause. In München schätzt sie die Kommunikation mit den Taxifahrern. Wenn sie oft nach Dreh- oder Theaterschluss nach Hause 
fährt, passiert es nicht selten, dass sie in philosophische oder 
auch humorvolle Gespräche verwickelt wird. In anderen Städten 
hat sie da andere Erfahrungen gemacht. 
Zum Stück
Patricia ist seit 30 Jahren 
glücklich verheiratet – denkt 
sie. Doch ausgerechnet auf 
der Geburtstagsparty zu seinem Sechzigsten belehrt sie ihr Mann Paul, ein erfolgreicher 
 Chirurg, in aller Öffentlichkeit eines Besseren: Vor der versammelten Partygesellschaft gibt er bekannt, auf der Stelle in ein 
neues Leben starten zu wollen und ist dann mal weg. Und das 
natürlich nicht allein, sondern mit einer neuen Frau an seiner 
Seite, der 29-jährigen Krankenschwester Susan Harris. Ein Glück, 
dass die geschockte Patricia eine gute Freundin hat, die sie auffängt und langsam wieder aufrichtet. Wobei der Umstand „älterer 
Mann mit wesentlich jüngerer Frau“ zumindest moralisch keine 
Rolle spielt. Ganz anders sieht es dagegen aus, als Patricia ihrerseits einen um viele Jahre jüngeren Mann kennenlernt …
Eine treffsichere Midlife-Crisis-Komödie, die sich erfrischend offen mit gesellschaftlich sanktionierter Doppelmoral, überkommenen Vorurteilen und verlogenem Vorzeigeglück auseinandersetzt, 
dabei durch vielschichtig gezeichnete, nachvollziehbare Charaktere besticht und mit geschliffenen Dialogen, nachdenklichen 
Momenten und einer großen Portion Situationskomik für beste 
Unterhaltung sorgt. Eine großartige Mischung aus gefühlvoller 
Komödie und Gesellschaftssatire – spannend, witzig und intelligent! (BH)
➔ Vorstellungen: 7. März bis 22. April 2018
Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de
VIP IM TAXI
Erika HauriLoredana La Rocca
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018

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STADTINFO STADTINFO
3. Programm im Circus Krone
Vom 1. März bis zum 3. April präsentiert der Circus Krone das 
3. Programm der Winterspielzeit 2017 ⁄ 18: Mit den Star-Clowns 
 Fumagalli & Daris sorgen die besten Clowns unserer Zeit für die 
gute Laune im roten Ring. Auch im tierischen Bereich setzte 
 Christel Sembach-Krone hier auf ihre Lieblinge: Jana Lacey-Krone, 
Martin Lacey jr. – mit Löwen, Tigern, Elefanten und edlen Pferden 
– alle sind mit dabei. Freuen Sie sich auch auf freche Ziegen. 
 Artistisch setzt das dritte Programm auf eine Schlappseil- und 
 Perche-Sensation, einem Horizontaljongleur aus Spanien und 
Crazy Wilson mit riskanter Action auf und im Todesrad.
Circus Krone ist das letzte und einzige Circus-Unternehmen in 
Deutschland, das neben dem reisenden Zelt-Circus auch im Winter 
im einzigen festen Circus-Gebäude Deutschlands internationalen 
Spitzen-Circus bietet. Für das Münchner Taxigewerbe bringen die 
 Circus-Vorstellungen viele zusätzliche Taxifahrten von und zur 
Marsstraße 43.
Vorstellungszeiten: 
1. März bis 25. März
Montags: Keine Vorstellungen
Dienstag und Donnerstag: 20 Uhr
Mittwoch, Freitag und Samstag: 15 und 20 Uhr
Sonntag: 14.30 und 18.30 Uhr
26. März bis 8. April (Osterferien)
täglich wochentags: 15.00 und 20 Uhr
sonn- und feiertags: 14.30 und 20 Uhr
Karfreitag, 30. März: keine Vorstellung
Ostermontag, 2. April: 14.30 und 18.30 Uhr
Ermäßigungskarten gibt es bei der Taxi-München eG! (TK)
Irischer Gedenktag
Am 11.03.2018 ist es wieder so weit. Die Freunde des irischen 
 Lebensgefühls kommen in München an diesem Tag auf ihre Kosten. 
Nachdem am 17. März 1996 statt der erwarteten 300 Teilnehmer 
3.000 Menschen die Leopoldstraße fluteten und dem irischen 
 Heiligen mit Musik und Tanz die Ehre erwiesen, gehört dieser 
 Gedenktag zum festen Kulturprogramm der Landeshauptstadt.
Der irische Nationalheilige Patrick aus dem 5. Jahrhundert war, 
wenn man der Überlieferung glauben darf, der Sohn eines römisch-christlichen Offiziers, der als christlicher Missionar in Irland 
und wohl auch Teilen der römischen Provinz Gallien wirkte. In 
 Irland gründete er Schulen, Klöster und regte Kirchenbauten an. 
Sein Todestag wurde zum Nationalfeiertag der Iren. Im Laufe der 
Jahre entwickelte sich die Parade zu einem Event, an dem die 
Münchner und ihre Gäste gern teilnehmen. Trachten- und Folkloregruppen, Sportclubs und Fahnenträger marschieren neben einem 
kostümierten heiligen St. Patrick. Viele kleiden sich in irische 
Tracht oder kostümieren sich als Highlander.
Die große Parade führt ab 12 Uhr von der Münchner Freiheit, wo 
sich alle Gruppen versammeln, über Leopold- und Ludwigstraße 
zum Odeonsplatz und dauert etwa 75 bis 90 Minuten. Danach 
 findet auf dem Odeonsplatz die Segnung des inoffiziellen Nationalsymbols Irlands, des dreiblättrigen Kleeblattes, statt. Die Legende 
besagt, Patrick habe mit einem solchen Kleeblatt seinen Mitbrüdern die Dreifaltigkeit Gottes erklärt. Freunde der keltisch-irischen 
Rockmusik kommen am Abend auf ihre Kosten. Irische Gruppen 
tanzen und spielen für die Fans alter und neuer irischer Musik. 
(BH)
➔ CIRCUS KRONE ➔ ST. PATRICK’S DAY
atelier-tacke.de
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MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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Gemeinde-Edikt 1818
Das Gemeinde-Edikt von 1818 berücksichtigte die im Königreich Bayern historisch 
gewachsenen Strukturen und ermöglichte 
den Gemeinden die finanzielle Selbstverwaltung in engen Grenzen. Die vorgesetzten Behörden, das Landratsamt und die Regierung von Oberbayern, übten allerdings 
weiterhin eine straffe Aufsicht aus, so wie 
heute auch noch. Es wurde festgesetzt, 
dass die Gemeinden ihre Angelegenheiten 
durch Beschlüsse der Gemeindeversammlungen oder durch deren Vertreter und 
 Bevollmächtigte zu besorgen haben. Dies 
galt bis zur Eingemeindung Allachs nach 
München im Jahr 1938. Heute bilden 
 Allach und Untermenzing gemeinsam den 
23. Stadtbezirk.
Dörfliches Allach
Der bäuerliche Ortskern entlang der 
Eversbuschstraße um die Kirche Sankt Peter 
und Paul an der Eversbuschstraße 195 
steht unter Ensembleschutz, das heißt, die 
Gebäude dürfen äußerlich nicht verändert 
werden, auch wenn sie keinen landwirtschaftlichen Zwecken mehr dienen. Zu einer oberbayerischen Kirche gehörten dazu: 
der Friedhof, der benachbarte Maibaum an 
der Eversbuschstraße 156 sowie das nahe 
Kriegerdenkmal an der Höcher- / Ecke 
Baumstänglstraße. Mit den traditionellen 
Dorfwirtschaften ist es inzwischen allerdings nicht mehr weit her, lediglich das 
Gasthaus zur Schießstätte an der Servetstraße 1 verdient in diesem Zusammenhang 
Erwähnung. An das dörfliche Allach erinnern heute nur noch die Straßennamen 
 Untere Mühlstraße, Zur Allacher Mühle und 
die Friedhofgasse. Die Eversbuschstraße in 
ihrem kurvigen Verlauf entspricht als alte 
Landstraße genau dem Verlauf der Würm. 
Sie hieß bis 1933 Hauptstraße, wurde 
dann zur braunen Horst-Wessel-Straße und 
schließlich 1945 zur Eversbuschstraße. 
Ähnlich verhielt es sich mit der Südendstraße, die sich 1933 zur Adolf-Hitler- 
Straße und 1945 zur Vesaliusstraße 
 wandelte. Einige weitere Umbenennungen 
aus der ländlichen Zeit Allachs, zunächst 
1933 nach braunen Größen: Unteranger – 
1933 Georg-Hirschmann-Straße – 1945 
 Servetstraße, Bahnhofplatz – 1933 
 Dietrich-Eckart-Platz – Oertelplatz, Bahnhofstraße – 1933 Hindenburgstraße – 1947 
Georg-Reismüller-Straße und dann noch 
die Pfarrstraße – 1933 General- Ludendorff-
Straße – 1947 Pasteurstraße. Diese konnten in den Jahren 1945 und 1947 nicht 
 zurückbenannt werden, weil es sie bereits 
in München gab. 
Eisenbahn und Post 
Seit 1867 ist die Bahnstrecke München- 
Ingolstadt im Betrieb und damit bekam 
auch Allach seinen Eisenbahnanschluss. 
Dies bedeutete die Voraussetzung für die 
Industrialisierung des Dorfes. Doch erst 
mit der Aufnahme des Personenverkehrs 
im Jahr 1892 konnten Arbeitskräfte nach 
Allach gebracht werden und damit begann 
die Entwicklung Allachs hin zum industriellen Schwerpunkt. Während des Zweiten 
Weltkrieges (1939–1945) entstanden in 
 Allach trotz seiner Rüstungsindustrie keine Bombenschäden. Allerdings explodierte 
kurz nach Kriegsende, am 10. August 
1945, ein mit Munition beladener Güterwaggon im Bahnhof. Der Explosionsdruck 
tötete und verletzte nicht nur zahlreiche 
Menschen, sondern beschädigte auch 
 viele Produktionshallen von Krauss-Maffei 
schwer und blies das Bahnhofsgebäude 
weg. Der Ersatzbau entstand im Nierentisch-Stil der 1950er Jahre und wurde 
2015 abgebrochen, weswegen der Taxistand vom Oertelplatz in die Georg-Reismüller-Straße verlegt werden musste. Wie 
überall in München, führte der S-Bahn- 
Anschluss zu einer intensiven Bautätigkeit, etwa auf dem aufgelassenen Güterbahnhof. Dasselbe gilt für den S-Bahnhof 
Karlsfeld, der mit seiner südlichen Hälfte 
ebenfalls zu Allach gehört. Am Oertelplatz 
entsteht nun ein Einkaufszentrum, ein 
 angeblicher Mini- Stachus, wie sich Lokalpatrioten brüsten. An jedem Bahnhof 
stand einst ein Postamt, da die Briefe und 
Pakete mit der Eisenbahn transportiert 
wurden. Das Postamt am Oertelplatz verwandelte sich zur knallbunten, inzwischen 
ehemaligen Zentrale der Malerfirma Rebel, 
eine auffällige Sehenswürdigkeit aus der 
jüngsten Zeit. Nebenbei bemerkt gehört 
der Rangierbahnhof in seiner Gänze zum 
10. Stadtbezirk Moosach. 
Industrie
Als erste siedelte sich 1902 die Lebensmittelfirma Diamalt entlang der Georg-Reismüller-Straße an. Von den ausgedehnten 
Werksanlagen blieben nur einige denkmalgeschützte Gebäude erhalten, beispielsweise das privat renovierte Kesselhaus an der 
Straße Am Münchfeld. Zwei weitere große, 
nicht mehr bestehende Betriebe waren seit 
1939 das U-Boot-Motorenwerk der Firma 
Junkers an der Schöllstraße 8 und seit 
1938 die Baufirma Sager & Woerner an der 
Ludwigsfelder Straße 11. Diese großen Industriebrachen sind potentielles Baugebiet. 
Die unmittelbare Nähe des Bahnhofes führte 1908 gleich östlich anschließend zur 
Gründung einer Stahlgießerei im Besitz der 
Lokomotivfabrik Krauss. Nach der Fusion 
mit der Firma Maffei entstand daraus im 
Jahr 1933 die Lokomotiv- und Panzerfabrik 
Krauss-Maffei, woran sich bis heute nichts 
➔ ALLACH
Vom Dorf zum Stadtteil
In den überlieferten Urkunden wird Allach erstmalig 774 erwähnt, und zwar als Ahaloh. Dieser Name bedeutet „Wald am 
 Wasser“, nämlich „aha“ für Wasser und „loh“ für Wald. Bezeichnet wurden damit die heute noch bestehenden, wenn auch 
im Laufe der Jahrhunderte verkleinerten Wälder des Allacher Forstes und der Angerloh sowie das Wasser der Würm. München 
hingegen fand im Jahr 1158 erstmals in einer Urkunde Erwähnung, ist demnach also um mindestens 384 Jahre jünger.
Allach (Alter Eingang)
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
STADTKUNDE MÜNCHEN

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geändert hat. Aus der dortigen Gießerei -
straße von 1926 wurde schließlich 1937 
die Krauss-Maffei-Straße. Infolge der Vorbereitungen zum Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Fabrik zum Großbetrieb 
ebenso wie das BMW-Flugmotorenwerk an 
der Dachauer Straße 667, heute MTU und 
MAN. Damit war Allach zum Münchner 
 Rüstungszentrum schlechthin geworden. 
Siedlungen und Umbenennungen
Die Entwicklung zum Rüstungsschwerpunkt 
zog den ausgedehnten Bau von Wohnungen 
für die dort Angestellten nach sich, ebenso 
wie von schulischen Einrichtungen und 
dem Hochbunker am Oertelplatz. Entsprechend den kriegerischen Produkten erhielten die Straßen 1933 Benennungen nach 
Männern, die im Nationalsozialismus eine 
Rolle gespielt hatten oder damals immer 
noch spielten. Im Folgenden kann nicht 
einzeln auf diese braunen Namengeber eingegangen werden, die Leserschaft möge 
sich daher selber im Internet informieren. 
Auf Befehl der 1945 siegreichen US-Armee 
mussten die Straßennamen geändert werden und die Stadtverwaltung entschied 
sich im Juli 1945 hier für einen radikalen 
Kurswechsel: Anstelle der braunen Prominenz kamen nun Wohltäter der Menschheit 
zu Ehren, nämlich lauter Mediziner, beispielsweise anstelle der Adolf-Hitler-Straße 
die Vesaliusstraße nach dem Anatomen 
Andreas V. (1514–1564). Weitere Umbenennungen waren: Schlageterstraße zu 
Behringstraße nach Emil B. (1854–1917), 
Hans-Schemm-Straße zu Blumenbachstraße 
nach Johann B. (1752–1840), Horst-Wessel- 
Straße zu Eversbuschstraße nach Oskar E. 
(1853–1912), Adolf-Wagner-Straße zu 
Franz-Nißl-Straße nach Franz N. (1860–
1919), Adolf-Wagner-Platz zu Gleichplatz 
nach Lorenz G. (1799–1865), Maikowskistraße zu Gleichweg, Hermann-Göring- 
Straße zu Langerhansstraße nach Paul L. 
(1847–1888), General-Litzmann-Straße 
zu Löfflerstraße nach Friedrich L. (1852–
1915), Dietrich-Eckart-Platz zu Oertelplatz 
nach Max O. (1835–1897), Hans-Dauser- 
Straße zu Prießnitzstraße nach Vinzenz P. 
(1799–1851), Ritter-von-Epp-Straße zu 
Sertürnerstraße nach Friedrich S. (1783–
1841) und dann noch die Georg-Hirschmann-Straße zu Servetstraße nach Miguel 
S. (1511–1553). Bis 1947 hatte man bemerkt, dass noch etliche Militaristen und 
Kampfflieger des Ersten Weltkrieges (1914–
1918) weiterhin Straßen benannten und 
änderte dies im April 1947: Boelckestraße 
zu Ertelstraße nach dem Mechaniker Traugott von E. (1773–1858), Hindenburgstraße zu Georg-Reismüller-Straße nach dem 
Direktor der Bayerischen Staatsbibliothek 
(1882–1936), Mackensenstraße zu Lautenschlägerstraße nach dem Erfinder der Drehbühne im Theater Karl L. (1843–1906), 
Lenzstraße zu Piperstraße nach dem Archäologen Otto P. (1841–1921), Immelmannstraße zu Lewaldstraße nach dem 
Schriftsteller August L. (1792–1871), die 
Richthofenstraße zu Robert-Hartig-Straße 
nach dem Botaniker (1839–1901) sowie die 
General-Ludendorff-Straße zu Pasteurstraße 
nach dem Chemiker Louis P. (1822–1895). 
Viele andere Straßennamen konnten als 
 politisch unbelastet bestehen bleiben. Allerdings mussten Straßen 1947 umbenannt 
werden, die es bereits in München gab wie 
etwa die Elisenstraße, die zur Carrierstraße 
nach dem Philosophen Moritz C. (1817–
1895) wurde, oder die Kirchenstraße, die 
sich zur Willstätterstraße nach dem Chemiker Richard W. (1872–1942) änderte. 
Todesmarsch 
Am 26. April 1945, drei Tage vor der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau 
durch die US-Armee, trieben SS-Wachen 
 einen großen Teil der Häftlinge auf einem 
Todesmarsch nach Süden, in Richtung 
der eingebildeten Alpenfestung. Dieser 
Marsch, der über 1.000 Todesopfer forderte, schleppte sich entlang der Würm über 
die Eversbuschstraße, Pippinger Straße 
und Planegger Straße. Seit 1989 erinnern 
identisch gestaltete Denkmäler des Künstlers Hubertus von Pilgrim (geboren 1931) 
an dieses Ereignis mit der Inschrift: „Hier 
führte in den letzten Kriegstagen im April 
1945 der Leidensweg der Häftlinge aus 
dem Konzentrationslager Dachau vorbei 
ins Ungewisse.“ Drei dieser Denkmale stehen auf Münchner Gebiet: an der Kaflerstraße, beim Schloss Blutenburg und in 
Allach an der Eversbuschstraße / Ecke 
Höcherstraße.
Entwicklung seit 1948
Nach der Währungsreform von 1948 war 
das Geld wieder etwas wert und es konnte 
privat gebaut werden. Allach wuchs um ein 
Vielfaches, anfangs vor allem infolge des 
Zustromes von deutschen Flüchtlingen, die 
bis dahin in den zahlreichen, örtlichen Barackenlagern untergebracht waren. Deshalb 
entstand eine Vielzahl von neuen Straßen 
und damit Straßenbenennungen, von denen hier allerdings nur die Killerstraße von 
1951 wegen ihres einschüchternden Namens hervorgehoben wird. Sie erhielt diese 
Bezeichnung nach dem sicherlich völlig 
 ungefährlichen Bildhauer Karl Killer (1873–
1949), von dem beispielsweise der Fortuna- 
Brunnen rechts vom Isartor-Stand stammt. 
Bis zur Fertigstellung des Aubinger und 
 Allacher Tunnels im Jahr 2005 für den 
 Autobahnring wälzte sich der stetig zunehmende private und kommerzielle Durchgangsverkehr durch die Eversbuschstraße. 
Seitdem hat sie eher den Charakter einer 
Anwohnerstraße mit etlichen 30-Kilometer- 
Zonen angenommen. Am Oertelplatz entsteht ein neues Einkaufszentrum und einige Großmärkte plus Sport Bittl haben sich 
an der Georg-Reismüller-Straße angesiedelt, so dass die ständig wachsende Bevölkerung den Stadtteil Allach für den alltäglichen Einkauf nicht mehr verlassen 
muss. Dadurch erhält sich Allach seinen 
Charakter, gar nicht richtig zu München zu 
gehören. (BW)
Schnell. Preiswert. Kompetent.
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

Seite 14

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ DIESEL-FAHRVERBOTE – Zur Erinnerung: der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat den Freistaat Bayern dazu verurteilt, einen Luftreinhalteplan für München 
vorzulegen, um die ständigen Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxide (z. B. an der Landshuter Allee) 
einzudämmen. Die Maßnahmen, so der Bay. 
VGH, sollen auch temporäre Fahrverbote 
für Dieselfahrzeuge beinhalten. 
Da ein solcher Plan noch nicht vorliegt, 
wurde dem Freistaat bisher eine – eher 
symbolische – Geldstrafe von 4.000 Euro 
auferlegt. Die Sache liegt weiter auf Eis. Zu 
Fahrverboten soll es nach Ansicht der Bayerischen Staatsregierung nicht kommen, da 
1. deren Wirksamkeit bei Gutachtern umstritten sei (Ausweichverkehr auf anderen 
Strecken), 2. der Aufwand für neu zu errichtende Beschilderungen unverhältnismäßig hoch sei und 3. bei der momentanen 
Rechtslage die Überprüfbarkeit nicht gegeben sei. Dazu nämlich bedürfte es einer 
gut sichtbaren Kennzeichnung der betreffenden Dieselfahrzeuge, z. B. mit einer neu 
zu verordnenden blauen Plakette, deren 
Einführung freilich im Zuständigkeitsbereich des Bundes läge. Dort ist sie vorläufig 
nicht geplant. Dazu Schrottis Kommentare: 
bei dem ganzen Streit um Stickoxide handelt es sich um eine Geisterdebatte. Zur 
Vermeidung von Wiederholungen sei auf 
den TAXIKURIER vom September 2017 verwiesen. Den oben genannten Hauptargumenten für Bayerns Untätigkeit stimmt der 
Schreiber vollinhaltlich zu! Wie soll denn 
ein Polizist vor Ort einem vorbeifahrenden 
Auto ansehen, ob es überhaupt ein Dieselfahrzeug ist, und wenn ja, ob es – zumindest auf dem Papier – ein angeblicher 
 sauberer „Euro 6“-Diesel ist, oder aber 
ein älterer Heizölferrari? Zudem wäre es 
völlig absurd, von allen Gewerbetreibenden 
(Handwerker, Lieferanten usw.) eine Umstellung auf Benzinmotore zu verlangen, 
schließlich verbrauchen die in der Gewichtsklasse der üblichen Lieferfahrzeuge 
(„Sprinter“ und Co.) wesentlich mehr 
Sprit als Dieselmotore. Aber nochmal: das 
Ganze ist ohnehin eine Geisterdebatte 
aus Absurdistan! 
➔ DLD-KONFERENZ – Vom 20. bis 22. 
 Januar 2018 veranstaltete der Burda- 
Konzern diese Digital-Konferenz in München, zu der u. a. auch der neue Uber-Chef 
Dara Khosrowshahi als Redner eingeladen 
war. Die Konferenzleiterin, Steffi Czerny, 
begründete dies damit, die Tagung wolle 
„Denkanstöße“ liefern (Münchner Merkur 
vom 18.1.2018). Und weiter: „Das gelingt 
nur dann, wenn wir kontroverse Diskussionen fördern und eben auch diejenigen in 
den Dialog einbinden, die zu den stärksten 
Treibern des Wandels gehören“ . Frau Czerny 
sah sich zu dieser Erklärung veranlasst, 
nachdem u.a. der Taxiverband und Isarfunk 
einen offenen Protestbrief gegen den 
Uber-Auftritt geschrieben hatten. Abgesehen von der inhaltlichen Richtigkeit eines 
solchen Protestes hätte auch die kostenlose Werbung im redaktionellen Teil einer 
Zeitung unserer Genossenschaft nicht geschadet. Ach ja, noch zu Frau Czernys oben 
zitierten Einlassungen: Worin bestanden 
denn bitte die „kontroversen Diskussionen“ 
und der „Dialog“, wenn Herr K. bei Abwesenheit aller Vertreter des Taxigewerbes 
 einen Monolog zu Werbezwecken für sein 
eigenes Unternehmen halten durfte? Vermutlich wird Frau Czerny in den nächsten 
Jahren einen bestimmten „Fahrdienst“ 
 kostenlos in Anspruch nehmen dürfen.
➔ EINBAHNSTRASSE – Laut Münchner 
Merkur vom 23.1.2018 soll die Brienner 
Straße nach Plänen der Stadt zukünftig auf 
ihren ersten hundert Metern in der Richtung vom Odeonsplatz zum Amiraplatz eine 
Einbahnstraße werden. Die MVG und Sightseeingbusse (Stadtrundfahrten) sollen davon ausgenommen werden, wie das KVR 
verlauten ließ. Dazu Schrottis klitzekleine 
Anfrage: und das Taxi? Entschieden ist 
noch nichts, der Stadtrat hat die Entscheidung (Stand 28.1.) vertagt.
➔ RADL-RAMBOS – Ja, die soll es in München tatsächlich geben. Natürlich fallen 
sie, genauso wie Auto-Rambos, viel mehr 
auf als die klare Mehrheit derer, die sich 
gesetzeskonform verhalten. Im vergangenen November (Münchner Merkur vom 
23.11.2017) regte die Stadtratsfraktion der 
SPD an, eine Fahrradstaffel der kommunalen Verkehrsüberwachung einzuführen, die 
– eben aus der Sicht eines Radfahrers – 
besser gegen zugeparkte Radwege, aber 
auch gegen unzulässig fahrende Drahteselbetreiber vorgehen könne. Also z. B. gegen 
solche, die auf dem Gehweg oder in der 
 falschen Richtung unterwegs seien. Grünen- 
Stadtrat Herbert Danner freilich schäumte 
ob dieser Idee: seine Fraktion habe nichts 
dagegen, wenn städtische Ordnungshüter 
oder die Polizei auf Rädern durch die Stadt 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
UNTERHALTSAMES

Seite 15

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führen, „(...) aber wir sehen letzten Endes 
den Fokus darauf, dass der Radler wieder 
mal der böse Bube sein soll und für alle 
Schandtaten auf der Straße verantwortlich 
ist“ . Schrottis unvermeidliche Kommentare 
dazu: 1. Im grünen Gender-Sprech müsste 
es schon „der böse Bube oder das böse 
 Mädel“ heißen. 2. Sollen die Verkehrsüberwacher nur zur Förderung ihrer persönlichen Fitness auf Radeln unterwegs sein 
und sich ansonsten die Sehenswürdigkeiten 
anschauen? 3. Soll auch die Überwachung 
der Autofahrer unterbleiben, weil diese 
sonst nur als böse Buben (Entschuldigung: 
und Mädels) gebrandmarkt werden? Ist 
Danner vielleicht sogar dafür, nur die Automobilisten pauschal für alle Schandtaten 
verantwortlich zu machen? Und 4. kurz und 
knapp: wer sich an die Verkehrsregeln hält, 
hat nichts zu befürchten! Aber vielleicht 
hat Herr Danner genau damit selbst ein 
Problem.
➔ STUTTGART 21 – Schon vor vielen 
 Jahren kam die Idee auf, unter dem Projektnamen „Stuttgart 21“ (für das 21. Jahrhundert) den Stuttgarter Hauptbahnhof, 
der – wie in München – ein sog. Kopfbahnhof ist, als unterirdischen Durchgangsbahnhof auszubauen. Da Stuttgart in 
 einem Talkessel liegt, sollten auch gleich 
neue Tunnel angelegt werden, um die Station nicht mit steilem Gefälle entsprechend 
langsam anfahren zu müssen. Kurzum, die 
Kosten wurden noch 2009 inkl. Risikopuffer 
mit rund 4,5 Milliarden Euro angesetzt, im 
Jahre 2013 freilich schon mit 6,5 Milliarden. Nach neuesten Prognosen liegen wir 
bei 8,2 Mrd. Euro, wobei sich die Stadt, das 
Land Baden-Württemberg und die Bahn 
längst darüber streiten, wer für die Mehrkosten aufkommen soll. 
Der Bahnhof selbst soll übrigens frühestens 
2025, und nicht wie ursprünglich verkündet, 2021 eröffnet werden. Sollte man, so 
Schrottis Vorschlag, das Projekt nicht sicherheitshalber gleich in „Stuttgart 22“ 
umbenennen? – Und, kommen uns da irgendwelche Parallelen in den Sinn? Der 
Schreiber jedenfalls hört Willy Brandt, den 
unfreiwilligen Namensgeber der Berliner 
Flughafenruine, in seinem Grab murmeln 
„Das hab’ ich nicht verdient“ . Hoffentlich 
wird es auch keine Parallele zum Münchner 
Großprojekt, der zweiten Stammstrecke, 
geben. Laut Wikipedia (Stand Mitte 2015) 
wird bei einer frühestmöglichen Inbetriebnahme im Jahre 2025 mit Kosten um 3,1 
Milliarden Euro gerechnet. Schaun ma moi! 
In diesem Zusammenhang sei der in München geplante „Arnulfsteg“ erwähnt, eine 
nur für Fußgänger und Radler vorgesehene 
242 Meter lange Überführung der Bahnlinie 
zwischen Hacker-und Donnersbergerbrücke. 
Angesichts der neu hinzugekommenen 
Wohngebiete nördlich und südlich der offenen Stammstrecke sehr sinnvoll, freilich 
mit dem berühmten Haken versehen, dass 
die geplanten (!) Baukosten nach derzeitigem Stand schon wieder von 18 auf 26 Millionen Euro gestiegen sind …
Aber nochmal zurück nach Stuttgart: 
wa rum hat denn niemand auf Ottfried 
 Fischer gehört, der schon vor Jahren einen 
Vorschlag machte, der bestimmt billiger 
und schneller zu realisieren gewesen wäre: 
„Sollen’s doch den Bahnhof lassen wo er 
ist und dafür die Stadt höher legen“ . (MS)
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
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Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts 
verfolgte König Maximilian II. die Idee, 
eine Heimstadt für die Kunstwerke der Wittelsbacher zu schaffen. Es ist zu vermuten, 
dass er dem neugegründeten Germanischen 
Museum ein dynastisches Museum entgegen setzen wollte. Die ersten Sammlungen 
wurden in der Maximilianstraße im heutigen „Museum fünf Kontinente“ ausgestellt. 
Schnell wurde klar, dass die Räumlichkeiten 
zu klein waren. Deshalb beschloss der 
 Bayerische Landtag 1892 einen Museumsneubau am Rande des Englischen Gartens. 
Nachdem Gabriel von Seidl den Architekturwettbewerb gewonnen hatte, errichtete 
er ein Gebäude im Stil der italienischen 
Renaissance mit zwei Lichthöfen, der fast 
malerisch auf die Kunstwerke abgestimmt 
wurde.
Die Wirkung des imposanten Baus wird 
durch die Zurücksetzung des Eingangsportales unterstrichen. Ich stand vor den 
zwei schweren mit Eisen beschlagenen Eingangstüren. Dankbar nahm ich zur Kenntnis, dass auch hier die Moderne Einzug gehalten hat und automatische Türöffner das 
Eintreten einfach machen. Der monumentale Eingangsbereich mit dem majestätisch 
anmutenden Treppenhaus macht einen Ehrfurcht gebietenden Eindruck. Auf der linken 
Seite entdeckte ich das Grabmal des letzten 
Grafen von Haag Graf Ladislaus von Fraunberg-Haag aus der Kirchdorfer Kirche. Der 
Sarkophag wurde 1568 aus Kalkstein geschaffen. Da ich in Haag wohne, bedauere 
ich eigentlich, dass dieses Grabmal nicht 
mehr am Ursprungsort verblieben ist.
Der Rundgang beginnt mit mittelalterlicher 
sakraler Kunst. Ob ein Kruzifix von 1160 
oder Miniaturen und Marienstatuen, die 
Hochwertigkeit der Objekte ist beeindruckend und erinnerte mich wieder einmal an 
die christlich-jüdischen Ursprünge unserer 
europäischen Kultur. Die Klöster sorgten 
neben der Kultivierung des Landes auch für 
die Bildung des Volkes, das des Lesens und 
Schreibens nicht mächtig war. So hatte 
Kunst immer einen Bildungsauftrag und erklärte in Bildern und Skulpturen die biblischen Geschichten. Viele der ausgestellten 
Stücke sind von Mönchen und Bischöfen 
gesammelt worden und durch die Säkularisierung in den Besitz der Bayerischen 
Staates gelangt.
Je weiter ich durch die Ausstellung ging, 
desto lauter erschallte sakraler Chorgesang. 
Dann stand ich plötzlich in einem Oktogon, 
der bevorzugten Form frühmittelalterlicher 
Kirchen. Die Wände bilden wunderschöne 
Bleiglasfenster aus dem deutschsprachigen 
Raum. Die indirekte Beleuchtung und die 
Musik schaffen eine wunderbare Stimmung.
Lucas Cranach und 
Tilman Riemenschneider
Plötzlich war ich umgeben von Werken 
Lucas Cranachs und seiner Zeitgenossen. 
Die Tafelmalereien, Altäre und Miniaturen 
 können niemanden unbeeindruckt lassen. 
Interessant sind die Erläuterungen am 
 Beispiel des sogenannten Rosenheimer 
 Altaraufsatzes. Hier wird erklärt, wie 
 Restaurierungen und kunsttechnologische 
Untersuchungen durchgeführt werden.
Ich ging weiter und erreiche den Bamberger Saal. Der Saal ist nach dem Passionsaltar aus der Bamberger Franziskanerkirche 
benannt. Auch der Pähler Altar hat hier 
eine neues zu Hause gefunden. Beim 
Durchschreiten der Räume fiel mein Blick 
immer wieder auf die schönen alten Decken. Selbst die Türen sind oft original. Dabei wird klar, wie klein die Menschen vor 
500 Jahren waren. Nachdem ich Säle mit 
Altären, Heiligenskulpturen und vielen anderen Kunstwerken religiöser Kunst durchschritten hatte, glaubte ich nicht, noch 
➔ BAYERISCHES NATIONALMUSEUM
Prinzregentenstraße 3
Die Prinzregentenstraße zwischen Eisbachwelle und Oettingenstraße gehört wohl zu den schönsten architekto nischen Ensembles Münchens. Der von Gabriel von Seidl in nur sechs Jahren geschaffene Bau gehört bis heute zu den 
bemerkenswertesten Museumsbauten der Welt. Am 29. September 1890 eröffnete Prinzregent Luitpold das neue 
Bayerische Nationalmuseum. Seidl war es gelungen, verschiedene architektonische Stile zu vereinigen und die aufwändige Anpassung der Gestaltung der Säle beeindruckt den Besucher bis heute.
MUSEUMSREIHE
Wenn alle den Verbrecher
jagen, wer bleibt dann
eigentlich beim Opfer?
Ge me i n n ützi g e r V e r e i n zu r Un te rstü tzu n g v o n Kri mi n a l i tä tso p fe r n
u n d zu r V e rh ütu n g v o n S tra fta te n e . V . • 4 2 0 Au ße n ste l l e n bu n d e swe i t
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Bayerisches Nationalmuseum
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018

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einen Höhepunkt dieser Kunstrichtung hier 
sehen zu können. Schnell wurde ich eines 
Besseren belehrt, denn nun stand ich in 
der Fülle der Kunst Tilman Riemenschneiders. Wer keine Zeit hat zwischen Rothenburg ob der Tauber und Würzburg die wunderbaren Schnitzereien dieses genialen 
Künstlers zu bewundern, der findet hier 
 einen mehr als adäquaten Querschnitt seines Werkes. Nach diesen Eindrücken wird 
der Besucher in die Welt der Ritter und des 
Krieges entrückt. Glänzende Rüstungen und 
Waffen, aber auch Modelle, wie ein Miniaturharnisch, zeigen auch auf diesem Gebiet 
die Entwicklung der Handwerks- und 
Kriegskunst.
Renaissance, Barock und Rokoko
Das Mittelalter verlassend fand ich in den 
folgenden Sälen die ganze Pracht der 
Renaissance. Ein Weinkühler, in dem ein 
Erwachsener auch bequem baden könnte, 
ließ mich schmunzeln. Er erinnerte eher 
an den Zaubertranktopf von Obelix als an 
einen Weinkühler aus dem Schloss Neuburg 
an der Donau aus dem Jahre 1538. Erwähnenswert sind auch die Gobelins, die an 
Größe und Schönheit einzigartig sind. 
Wenn man bedenkt, dass bei Neubauten 
bereits bei der Grundsteinlegung mit dem 
Weben der Wandteppiche begonnen wurde, 
versteht man den Wert dieser Objekte. 
Die Zeit der Aufklärung brachte auch der 
Wissenschaft ungeahnte Fortschritte. Die 
astronomischen Standuhren, die Planetenmaschinen und der Himmelsglobus sind nur 
einige Prunkstücke der Ausstellung. Die 
wissenschaftlichen Instrumente zeigen 
 eindrucksvoll die Entwicklung der Naturwissenschaften. Neben Porzellan, besonders schön ist die Sammlung Meißner 
 Miniaturen, Elfenbeinschnitzereien und 
Goldschmiedearbeiten sind die Gemälde 
unbedingt erwähnenswert. 
Besonders schön ist das sogenannte 
 „Fugger“-Kabinett. Dieses kleine Zimmer 
im Originalzustand besticht durch seine 
prachtvoll kassettierte Kuppel und zeigt die 
Bildung und den Geschmack der berühmten 
Handelsfamilie. Mein weiterer Weg durch 
das Museum führte mich durch eine Vielzahl von Räumen mit wunderbar gearbeiteten Möbeln, deren Intarsien faszinierend 
sind.
Bauernstuben
Wer nicht noch den Museumsshop besucht, 
wird die Ausstellung der Bauernstuben versäumen. Etwas versteckt im Untergeschoss 
wurden bereits zur Zeit von Gabriel von 
Seidl Bauernstuben eingerichtet, die die 
bayerischen Regierungsbezirke repräsentieren sollten. Da das bäuerliche Leben das 
Sinnbild von Kontinuität für die städtische 
Bevölkerung war, wollte von Seidl ein 
 Idealbild schaffen.
Trotz dieser Idealisierung ist ein Besuch 
unbedingt zu empfehlen. Ergänzt wird diese Präsentation durch eine Hafnerausstellung. Neben Geschirr und Hausrat bayerischer Bauersfrauen ist auch historisches 
Spielzeug zu sehen. Selbst Modelleisenbahnen aus dem 19. Jahrhundert gibt es zu 
bestaunen. Auch wenn man sich an die 
Vorgaben des Architekten hält, wäre es 
wünschenswert, einen eindeutigen Hinweis 
auf das Untergeschoss zu erhalten. Die dort 
ausgestellten Stücke mögen zwar nicht höfischen Glanz verbreiten, sind aber auch 
ein bedeutender Teil der bayerischen Kunst 
und Kultur.
Das Bayerische Nationalmuseum sollte ein 
Muss für jeden Bayern sein und für „Zugereiste“ sowieso. Hier kann man von der Romanik bis zum Jugendstil die Entwicklung 
von bayerisch-deutscher Kunst und Kultur 
erleben. Es tut gut, sich an seine kulturellen Wurzeln zu erinnern und die vielgerühmte bayerische Bodenständigkeit damit 
zu erneuern. Dieses Museum ist absolut sehenswert, beherbergt weltberühmte Kulturgüter und ein Besuch kostet nur 7 Euro. 
Der Besucher sollte viel Zeit mitbringen. 
Durch die Vielzahl der Exponate findet jeder etwas, das sein Interesse weckt. (BH)
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MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

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➔ GEWINNER RÄTSEL TEIL 1
PREISAUSSCHREIBEN (FEBRUAR-AUSGABE)
Der erste Teil und gleich der erste Fehler. Leider gab es in Frage 
5 trotz mehrmaliger Kontrolle und Gegenlesen einen Druckfehler. 
Anstatt BOKRFPT hätte hier BOKREPT stehen müssen, nun ging 
die Gleichung nicht mehr auf. Wegen des Druckfehlers haben wir 
sowohl die eigentliche Antwort (A = 5) als auch Antworten wie 
„Der 1. Buchstabe des Alphabets“ gelten lassen. Insgesamt 
konnten 75 Prozent der Einsender mindestens 3 Punkte erreichen 
und nahmen an der Verlosung der Monatspreise teil. 32 Prozent 
hatten 4 Punkte, die Frage 2 konnte von niemand gelöst werden. 
Die Antworten für den ersten Teil lauteten: 
➔ Frage 1: 4. Position
➔ Frage 2: 13. November – Papst Nikolaus I. (hl.) 858–867
➔ Frage 3: 16
➔ Frage 4: Tel. 1503552 – Fasaneriestand
➔ Frage 5: A=5
Die Gewinner der Monatspreise für die Februar-Ausgabe:
➔ Die Jahresvermittlungsgebühr bei der Taxi-München eG 
gewann Herr Udo Nickel
➔ Ein HALE Taxameter MCT-06, gestiftet von der HALE 
 electronic GmbH, im Wert von 458,15 Euro brutto erhält 
Herr Robert Huber
➔ Einen Gutschein für ein Musical-Wochenende für 2 Personen, 
gestiftet von der SIGNAL IDUNA Gruppe, im Wert von 
ca. 350 Euro brutto gewann Herr Leonhard Marinski
➔ Jeweils einen Biergartenguide 2018 mit 43 Freibier- 
Gutscheinen erhalten Herr Daniel Schopf und 
Herr Werner Hebeis
Die Gewinner wurden von bereits informiert.
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… sich die größte Landbohrturmanlage in Bayern 
befindet?
Der 83 Meter hohe Landbohrturm in Windischeschenbach überdeckt das darunter 
liegende 9.101 Meter tiefe 
Bohrloch. Die Bohrung diente 
der Erforschung der Erdkruste 
und kann besichtigt werden. 
(BH)
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018

Seite 19

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➔ PREISAUSSCHREIBEN
Die Fragen werden im TAXIKURIER abgedruckt. Die Ausgaben sind 
ab Erscheinungstermin auch auf unserer Homepage unter 
www.taxi-muenchen.com ⁄ taxi-muenchen-eg ⁄ taxikurier.html im 
 Internet verfügbar. Die nächste Ausgabe erscheint am 23. März 2018. 
Teilnahmeberechtigt sind nur Mitglieder der Taxi- München eG. 
 ➔ Als Hauptpreis können Sie einen „VW join up!“ im Wert 
von 15.334 Euro brutto gewinnen. Das Fahrzeug wird in 
Koope ration mit unserem Partner MAHAG Volkswagenzentrum 
 München, Schleibinger straße 12 - 16 in 81669 München, 
zur Verfügung gestellt. 
Alle Teilnehmer mit mindestens drei richtigen Antworten nehmen an 
der Verlosung der jeweiligen Monatsgewinne teil. Mit dieser Ausgabe 
können Sie folgende Preise gewinnen:
➔ 1 x Ihre Jahresvermittlungsgebühr bei der Taxi-München eG 
Im Wert von bis zu 1.209,04 Euro brutto. Bei Mehrwagenunternehmern wird das Taxi mit der niedrigsten Konzessionsnummer 
 berechnet. Passive Mitglieder erhalten ein Ersatzgeschenk.
Anlässlich des runden Geburtstages der Münchner Taxigenossenschaft haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen. 
In den Ausgaben Februar bis April des Taxikuriers können unsere Mitglieder interessante Preise im Gesamtwert von etwa 
22.000 Euro brutto gewinnen. Zum Knacken der Rätselfragen ist nicht nur Köpfchen gefragt, sondern auch Fachwissen 
über das Taxigewerbe gefordert. Der Schwierigkeitsgrad der Fragen ist unterschiedlich. Bedenken Sie aber, auch eine 
leicht erscheinende Frage könnte recht knifflig sein.
➔ 1 x ein HALE Taxameter MCT-06 
Gestiftet von HALE electronic GmbH im Wert von 
458,15 Euro brutto. 
➔ 1 x ein Gutschein für ein Wellness-Wochenende 
für 2 Personen
 Gestiftet von der SIGNAL IDUNA Gruppe im Wert von 
ca. 450 Euro brutto.
➔ 2 x ein Biergartenguide 2018 mit 43 Freibier-Gutscheinen 
Pünktlich zum Start der Biergartensaison im Wert 
von je 19,90 Euro brutto.
Die Antworten für diese Ausgabe müssen bis spätestens Freitag, 
2. März 2018 um 14.30 Uhr, bei uns im Haus eingegangen sein. 
Verwenden Sie dafür ausschließlich Postkarten, die von Ihnen mit 
Ihrer Mitgliedsnummer versehen und unterschrieben wurden. 
Die Details zum Preisausschreiben entnehmen Sie bitte unseren 
Teilnahmebedingungen.
Wir bedanken uns herzlich bei den Sponsoren des großen Taxirätsels.
Zum 100-jährigen Jubiläum veranstaltet die Taxi-München eG 
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Seite 20

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➔ FRAGE 6 – TRICKBETRÜGER
➔ FRAGE 7 – ORDNUNG MUSS SEIN
Eine Taxifahrerin befördert 3 Personen gemeinsam. Am Ende 
der Fahrt sagt der 1. Fahrgast, er zahle nur die Hälfte des auf 
dem Taxameter angezeigten runden Eurobetrags und 50 Cent. 
Daraufhin bezahlt der 2. Fahrgast ebenfalls nur die Hälfte des 
noch verbleibenden Restbetrags und 50 Cent und auch der letzte 
gibt ihr wiederum nur die Hälfte des nun ausstehenden Betrags 
sowie 50 Cent. Nachdem die Fahrgäste ausgestiegen sind stellt 
die Taxifahrerin erleichtert fest, dass sie ihr Geld bekommen hat, 
allerdings ohne Trinkgeld.
Wie hoch war der Fahrpreis?
Obwohl vom Bundesministerium als Ziel mit erheblicher Bedeutung definiert, musste sich der Ort mit Platz 51 zufrieden geben. 
Vielleicht hätte eine andere Anlage oder ein anderer Abschnitt 
geholfen, die am 12. März in Bonn ausgegebene Wegweisung war 
jedoch eindeutig: Er darf nur außerhalb von Autobahnen beworben werden. Alles andere hätte auch wenig Sinn gemacht, da 
 einige nicht mehr verstehen. Wer aber die Zeichen richtig liest, 
kann ihn finden.
Wie lautet die dreistellige Nummer des gesuchten Ortes?
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
 
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Seite 21

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➔ FRAGE 8 – AMTSDEUTSCH
➔ FRAGE 9 – TAXI 6789
Die von uns mit einer investigativen Anfrage belegte Person wurde 
im Verwaltungssitz der Gebietskörperschaft Niederbayern in das 
dort zu führende Geburtenregister eingetragen. Nach einem in der 
Wahrnehmung tendenziell eher negativ konnotierten Lehrgang zur 
Erzeugung konsumgeeigneter Genussmittel auf Basis überirdisch 
wachsender Agrarprodukte meldete sie sich für einen nicht maßgeblichen Zeitraum bei der territorialen Wehrverwaltung für den 
Einsatz als Chevauleger, vollführte jedoch Anfang des 19. Jahrhunderts einen Wohnsitzwechsel in die damalige Residenzstadt, um 
mit einem Unternehmen, gerichtet auf die wiederholte Verbringung von zur vermögenden Klasse gehörenden Leistungsempfängern über nicht ganz unbedeutende Strecken unter Zuhilfenahme 
von Einheiten der Gattung Equus ferus caballus sowie mit Lebendvermarktung und Inverkehrbringen der vorbezeichneten beweglichen Wirtschaftsgüter eine zufriedenstellende, in die Zukunft gerichtete Lebensgrundlage zu erlangen. Bezugnehmend auf eine, 
dem Anlass der Verehelichung des designierten Potentaten aus der 
jüngeren Linie der Wittelsbacher und dem sechsten Kind einer ernestinischen Nebenlinie der Wettiner geschuldeten, erstmalig abgehaltenen Zusammenkunft mit Wettkampfcharakter, muss im Zuge 
der, auf einer ohne Bebauung durch mit dem Erdreich verbundenen 
Aufbauten vorhandenen Freifläche, durchgeführten Veranstaltung 
vermeldet werden, dass die dem diesbezüglichen Auskunftsersuchen unterliegende Person lediglich einen Platz mit zwei Rängen 
Abstand zur Spitzenposition einnahm. Erst in Folge der mit einer 
12-monatigen Sperrfrist versehenen, aber in voller Wiederholungsabsicht abgehaltenen Freilichtveranstaltung, konnte der Inhaber 
eines Nichtschlachttier haltendenden Betriebes die Mitbewerber 
auf die hinteren Plätze verweisen. Danach gelangen ihm zwar weniger als 15 Siege bei der nach diesseitiger Auffassung bis zum 
heutigen Tage wertgeschätzten Veranstaltung, jedoch waren die 
ausübenden Besitzdiener mit den in damaliger Zeit hoch dekorierten Fortbewegungsmitteln mehr als 13 mal auf dem Siegertreppchen. Der besondere Zustand in der gesellschaftlichen Stellung 
muss vorrangig durch Vornahme nicht fußfallender Taten begründet werden. So vollführte der Handlungsstörer unter Missachtung 
der Anwendung findenden Gesetze einen Vorgang des Vorbeifahrens an dem nach dem Primogeniturgesetz berechtigten Erben mit 
einer Mehrpersonenbeförderungseinheit in einer überwiegend von 
Spontanvegetation und raumübergreifendem Großgrün beherrschten Fläche, eingerichtet zum Zwecke der Naherholung und Leibesertüchtigung der niedergelassenen Bevölkerung, und reflektierte 
als Rezipient einer dringlich einzuholenden Anfrage folgende 
 parataktische aber nicht substantiierte Meinungskundgabe: „Wer 
gemessen an den geistigen und körperlichen Fähigkeiten den 
Spielraum für einen flexiblen Umgang mit den einschlägigen 
 Normen hat, kann als Befähigter vorhandene Mittel und Wege 
für deliktische Handlungen nutzen.“ In bezweckter Weise entzog 
der Beschwerdeführer und später inthronisierte Landesherr dem 
Missetäter zur Sachverhaltsverdeutlichung die Nutzungsmöglichkeit für dessen Abschattungs- und Witterungsschutzeinheit unter 
Zuhilfenahme seiner vom vortägigen Vorfall betroffenen Equipage 
für einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden 1.440-Minuten- 
Zyklen, womit die Angelegenheit als obsolet betrachtet wurde.
In welcher Gemeinde endete der Lebensweg 
der gesuchten Person?
Sie haben sich ein neues Fahrzeug gekauft und könnten eigentlich 
losfahren. Nur die Kennzeichnung nach § 27 BOKraft Abs. 1 fehlt 
noch. Es sind ausreichend unbeschriftete Konzessionstafeln und 
die oben abgebildeten Folien mit aufgeklebten Ziffern vorhanden. 
Dabei gilt: Jede Ziffer kann einzeln von den Folien abgelöst werden, jedoch darf keine Ziffer zerschnitten oder der Aufdruck verändert werden. Nach Anbringung auf einer Konzessionstafel darf 
keine Ziffer eine andere ganz oder teilweise verdecken.
Welche Folien müssen Sie mindestens 
verwenden, um Ihr Taxi ordnungsgemäß 
auszustatten?
1 0 7
3 6 4
5 1 3
4 2 9
3 5 9
0 4 2
5 1 0
2 3 4
7 3 5
4 0 2
1 4 6
0 8 1
5 2 4
8 0 1
3 2 5
6 1 3
Folie A Folie B Folie C Folie D
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

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TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Wer kann gewinnen?
Den Hauptgewinn und die Monatspreise können nur Mitglieder der Taxi-München eG 
gewinnen, die zum Zeitpunkt der jeweiligen Ziehung Mitglied sind und nicht den 
Bestimmungen des § 4 Abs. 4 in Verbindung mit § 4 Abs. 3 der Satzung unterliegen. 
Wie kann man gewinnen?
Beantworten Sie dazu die Fragen dieser Ausgabe. Schreiben Sie Ihre Antworten mit 
Angabe der Nummer der Frage auf eine Postkarte (Beispiel: Frage 1 = Taxi). Alle andere Zusendungen, z. B. geschlossene Briefumschläge, eMails oder Faxmitteilungen, 
können aus organisatorischen Gründen nicht an der Verlosung teilnehmen. Notieren 
Sie auf der Postkarte unbedingt Ihre Mitgliedsnummer (Registernummer) und unterschreiben Sie auf der Postkarte, damit im Zweifelsfall Ihre Identität überprüft werden kann. Die Mitglieds- oder Registernummer finden Sie auf den jährlichen Gebührenrechnungen neben dem Eintrag Register und auf den Gutschriftenprotokollen 
oberhalb der Anschrift. Bei Gesellschaften ist die Postkarte von einer in der Genehmigungsurkunde eingetragenen natürlichen Person, wie z. B. einem Geschäftsführer, 
zu unterzeichnen. Einsendungen ohne Mitgliedsnummer oder ohne gültige Unterschrift können nicht berücksichtigt werden.
Bis wann kann man gewinnen?
Für diese Ausgabe müssen Ihre Antworten spätestens am Freitag, 2. März 2018 bis 
14.30 Uhr, bei uns im Haus, Engelhardstraße 6, eingegangen sein. Dabei gilt nicht 
das Datum des Poststempels, sondern ausschließlich der Zugang. Die Postkarten mit 
den Antworten können bis obigen Termin auch persönlich bei Frau Renate Meier, 
Poststelle 1. Stock Rückgebäude, oder in den am Eingang des Rückgebäudes angebrachten Briefkasten (Weiß mit Wappen der Taxi-München eG) eingeworfen werden. 
Bei mehreren Einsendungen eines Mitgliedsunternehmens bis zum jeweiligen Einsendeschluss wird nur die zuerst eingegangene Zusendung gewertet. 
Wie werden die Gewinner ermittelt?
Für jede richtige Antwort, die bis zum jeweiligen Einsendeschluss bei uns eingegangen ist, erhalten Sie einen Punkt. Die Monatspreise werden unter allen Teilnehmern 
mit mindestens drei Punkten der jeweiligen Ausgabe verlost. Für den Hauptgewinn 
werden die Punkte jedes Teilnehmers von allen drei Ausgaben summiert, es gewinnt 
das Mitglied mit den meisten Punkten. Sollten mehrere Teilnehmer die höchste 
Punktezahl erreichen, entscheidet das Losverfahren. 
Sonstige Teilnahmebedingungen:
Der Ausgang des Preisausschreibens ist weder vom Erwerb von Produkten noch 
von der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Genossenschaft abhängig. Die 
Preise können vom jeweiligen Gewinner nicht getauscht oder übertragen werden. 
Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass sein Name im Fall eines Gewinns im 
TAXIKURIER veröffentlicht wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
➔ FRAGE 10 – BEWEGTES LEBEN
Wie lautet sein Deckname, den er von einer auf Kuba 
gegründeten Vereinigung erhalten hat?
Obwohl sich eine Kommission gegen ihn ausgesprochen hatte, 
war es im Mai 1974 soweit. Endlich bekam er die Papiere. 
Kein Wunder mit Unterstützung vom Verteidigungsministerium. 
Als Immobilienhai machte er sich schnell Feinde. Sein Namensvetter musste das Heim aufgeben, auch St. Rasso wurde abgerissen. Schließlich wird er für fast 5 Jahre festgesetzt. Als er 1992 
seinen kleinen Bruder verlor fanden sich schnell namhafte 
 Unterstützer. Eine Königin besuchte ihn am 26. Oktober 1996. 
Aber trotz allem ist er nach wie vor umstritten. Wegen seiner 
 Zukunft mussten im Jahr 2012 sogar die Bürger eine Entscheidung treffen, die aktuell wieder auf dem Prüfstand steht.
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
 
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Geschwindigkeitskontrollen mittels technischen Geräten – im Volksmund „Blitzer“ 
genannt – sind in Deutschland ein Standardwerkzeug der Polizei. Es gibt verschiedene Modelle und nicht immer bekommen 
Betroffene mit, dass sie von einem Blitzer 
erwischt worden sind. Blitzer sind oft verschrien als Abzocke des Staates, dabei erfüllen die Geschwindigkeitskontrollen einen 
wichtigen Zweck. In der Straßenverkehrsordnung (StVO) wird im § 3 bestimmt, 
dass ein Fahrzeug nur so schnell geführt 
werden darf, dass der Fahrer das Fahrzeug 
ständig beherrschen kann. Entsprechende 
Höchstgeschwindigkeiten wurden im selben 
Paragraphen festgeschrieben. Trotz des 
§ 3 StVO gibt es eine Vielzahl von Geschwindigkeitsverstößen. Ein Gesetz ist 
also stets nur so viel wert, wie es durchgesetzt wird. Die Polizei setzt Blitzer ein, 
um die Sicherheit im Straßenverkehr zu 
 gewährleisten.
Geschichte
Die Historie der Raserverfolgung beginnt 
am 15. Februar 1957. Nach ersten Feldversuchen des nordrhein-westfälischen Innenministeriums werden im Raum Düsseldorf 
die ersten Blitzer installiert. Anfangs waren 
die Beamten noch mit der Stoppuhr am 
Werk. Zwei Jahre später dann die Zeitwende in der Flitzerjagd: Die ersten mobilen 
Geräte von der Firma Telefunken kommen 
zum Einsatz. Am 15. Februar 1959 setzte 
die Polizei erstmals in Deutschland eine 
mobile Radarkontrolle ein. Das Datum 
 markiert den Beginn einer neuen Ära der 
Geschwindikeitsüberwachung im Straßenverkehr. Als „Gebühreneinzugsmaschine“ 
werden die Geräte oft abfällig bezeichnet. 
Ohnehin will kein Autofahrer von „Geschwindikeitskontrolle“ reden: „Radarfalle“ 
halten die meisten für angebrachter. Und 
wer in die Falle tappt, den versetzt der rote 
Blitz oft in zeternde Wut. Die sogenannten 
Starenkästen – fest installierte Geräte – 
bekommen oft den ungezügelten Hass zu 
spüren: Sie wurden umgesägt, angezündet, 
mit Farbe besprüht oder schlicht abgedeckt. Die 60-jährige Geschichte der technischen Geschwindigkeitskontrolle ist auch 
eine Geschichte des Wiederstands gegen 
Tempo-Vorschriften.
Wirksamkeit
Geschwindigkeitskontrollen sollen eine 
Maßnahme zur Durchsetzung sicherheitsrelevanter Verkehrsvorschriften sein. Die 
Kontrollen erhöhen sowohl in der Umgebung der Kontrollstelle als auch regional 
die Verkehrssicherheit. Die Wirksamkeit 
lässt sich am ehesten aus einem Vergleich 
der Unfallhäufigkeit vor Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen und der Zeit 
 danach ablesen. Der Überwachung der Geschwindigkeit soll zudem vor übermäßigen 
Verstößen abschrecken. Geschwindigkeitsverstöße tragen zu etwa 25 % der Unfälle 
mit Personenschaden und 50 % aller Unfälle mit Getöteten bei. Da die Regelbefolgung vor allem von der Wahrscheinlichkeit 
des Ertapptwerdens abhängt, könnte man 
mit mehr Kontrollen viele Unfälle verhindern und Menschenleben retten. 
Wirtschaftliche Gesichtspunkte
In der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 
 müssen die Kosten der Maßnahme (Einrichtung der Geschwindigkeitsüberwachung 
und Aufrechterhaltung) den Kosten gegenübergestellt werden, die sich aus den Unfallfolgen ergeben. Dabei können Unfälle 
mit Personenschäden auch hohe und 
schwer bezifferbare Folgekosten beinhalten. Der wirtschaftliche Nutzen der Geschwindigkeitsüberwachung errechnet sich 
aus der Differenz der Unfallfolgen vor und 
nach ihrer Einführung. Zur Betrachtung der 
Wirtschaftlichkeit gehören auch die Kosten 
zur Durchführung und den aus Bußgeldern 
resultierenden Einnahmen. Die Einnahmen 
aus den Bußgeldern fließen – wie andere 
Bußgelder auch – in die öffentlichen Haushalte. Sie werden allerdings nicht direkt 
mit den Ausgaben gegengerechnet. Für die 
Überwachungsmaßnahmen wird ein eigener 
Titel bereitgestellt. Bußgelder werden gelegentlich auch gemeinnützigen Einrichtungen 
zugesprochen und Einnahmen aus Strafverfahren fließen dem Justizapparat zu.
Insbesondere Kommunen stehen oft im Verdacht, Geschwindigkeitsüberwachung aus 
wirtschaftlichen Interessen einzusetzen. 
Aber auch der Polizei wird verschiedentlich 
vorgeworfen, Geschwindigkeitskontrollen 
unter Einnahmegesichtspunkten zu betreiben. Auch wenn es mit Sicherheit Stellen 
gibt, an denen viel „verdient“ werden 
kann, so muss sich jeder Einzelne doch die 
Frage gefallen lassen, warum denn so viele 
Personen zu schnell fahren und damit zu 
der Ertragslage beitragen. 
➔ RADARKONTROLLEN
Geblitzt! Gedankenvergessen, unter Zeitdruck oder einfach weil die Straße frei war – die gesetzliche Höchstgeschwindigkeit ist für 
viele Autofahrer kein Grund, die Geschwindigkeit zu drosseln. Dieses Verhalten kann sich allerdings rächen, wenn irgendwann ein 
Bußgeldbescheid mit Foto im Briefkasten landet und Bußgeld, Punkte oder ein Fahrverbot drohen.
istockphoto
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
TITELTHEMA

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Die Goldgrube von Bielefeld
(WeltN24digital 10.11.16)
Auf der A2 bei Bielefeld steht Deutschlands erfolgreichste Radarfalle. Seit mehr 
als 40 Jahren fahren täglich im Durchschnitt 400 Fahrzeuge schneller als die 
erlaubten 100 km ⁄ h. Seit 2008 hat die 
Stadt Bielefeld damit 55 Mio. Euro eingenommen. Eine Klage dagegen scheiterte 
vor Gericht: kurvenreich, abschüssig, 
schlecht einsehbar, bei Regen rutschig. 
Also sind die 100 km ⁄ h begründet. 
Stationäre Überwachung
Umgangssprachlich werden die stationären Anlagen oft „Starenkästen“ genannt. 
Eine weitere Bauform sind die Radarsäulen. Stationäre Messgeräte werden in 
Deutschland meist von Städten und Landkreisen betrieben. Bei stationären Anlagen wird in der Regel Piezotechnik verwendet. Die Anlage besteht aus einem auf 
einem Pfosten montierten Kameragehäuse, das mit Piezosensoren in der Straße 
verbunden ist oder selbst die Entfernung 
messen kann. Oft wird der Kasten auch 
drehbar gebaut, so dass abwechselnd zwei 
Richtungen überwacht werden können. 
Hierzu werden dann auch in Gegenrichtung Sensoren verlegt. Die Betreiber verfügen häufig über wesentlich mehr installierte Messanlagen mit Kameragehäusen 
als Kameras, diese werden dann in unregelmäßigen Abständen in verschiedene 
Anlagen im überwachten Gebiet eingebaut. Dadurch soll bei verringerten Betriebskosten eine hohe Abschreckungswirkung erzielt werden.
Auf der Autobahn
Bayerns Autobahnen werden mit Hightech-Blitzern bestückt. 2014 wurde das 
Geschwindigkeitsmesssystem „TraffiStar 
S330“ nach einer erfolgreichen Probephase im Freistaat eingeführt. Die Super- 
Blitzer werden an Schilderbrücken über 
Autobahnen angebracht. 
Messanlagen in Säulenform
Messanlagen in der Säule erfassen Fahrzeuge per Lasermessung („Lidar“) in 
fast allen Winkeln („PoliScan Speed“). 
Die Sichtfenster bestehen aus Plexiglas. 
Damit kann die Geschwindigkeit in verschiedenen Richtungen und auf mehreren 
Fahrspuren unabhängig kontrolliert werden. Diese Säulen gibt es auch in Kombination mit einer Rotlichtüberwachung. 
Der Anschaffungspreis liegt bei rund 
100.000 Euro. 
Geschwindigkeitsanzeigeanlage
Eine Geschwindigkeitsanzeigeanlage (kurz 
GAA) ist keine amtliche Überwachung. Sie 
hat keine Kamera und keine Kennzeichenaufzeichnung. Die Werbung nennt diese 
Produkte Aktive Verkehrserziehung. Die 
Anlage besteht aus einer eingebauten 
 Radaranlage, der Auswerteelektronik und 
einer LED-Anzeige. Am Bekanntesten 
sind die Tafeln mit dem Smiley. Oft werden auch nur Texte mit „Sie fahren zu 
schnell“ oder „Danke“ usw. angezeigt. Die 
Anlagen können von jedermann gekauft 
und mit Genehmigung überall angebracht 
werden. 
Abschnittskontrolle (Section Control)
Bei der sogenannten Abschnittskontrolle 
wird an mehreren Anlagen entlang der 
Straße das Kennzeichen mit der genauen 
Uhrzeit festgehalten. Daraus lässt sich die 
Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 
zwei Messpunkten ermitteln, indem deren 
Abstand durch die Zeitdifferenz der jeweiligen Durchfahrten geteilt wird. Somit kann 
festgestellt werden, ob die durchschnittliche Geschwindigkeit über der im Abschnitt 
zulässigen lag. Lag sie darüber, wird am 
Ende der Strecke ein normales Frontfoto 
gemacht. In England wird das System der 
Abschnittskontrolle bereits seit 20 Jahren 
genutzt, in Schottland ist der längste lückenlos überwachte Abschnitt 220 Kilometer lang. Doch woran scheitert es in 
Deutschland?
Datenschützer haben Bedenken
Schließlich werden viele Daten erhoben, 
aus denen sich ein Bewegungsprofil erstellen ließe. Seit dem ersten Januar 2016 ist 
in Hannovers Süden auf der Bundesstraße 6 
zwischen Laatzen und Gleidingen die erste 
Geschwindigkeitsüberwachung per Abschnittskontrolle als Pilotprojekt in Betrieb. Dieser drei Kilometer lange Abschnitt 
gilt als besonders unfallträchtig. Durch 
eine komplette Überwachung sollen die 
Unfallzahlen deutlich gesenkt werden. 
Doch die Section Control soll nicht nur das 
Rasen eindämmen, mit Einsätzen in Baustellen, Tunneln oder auf Brücken lassen 
sich auch Unfälle verhindern oder Stausituationen im Berufsverkehr durch eine 
harmonischere Geschwindigkeit aller Verkehrsteilnehmer reduzieren – so jedenfalls 
die Argumentation der Behörden.
Der Vorreiter: Die „Funk-Stopp-Methode“
aus den 50er-Jahren, bei der Polizisten 
mit Funkgerät und Stoppuhr die Durchschnittsgeschwindigkeit der Temposünder 
ermittelten.
Wann meldet das Auto selbst?
Es ist sicher nicht mehr weit zur Situation, 
dass das Auto selbst über sein eingebautes 
GPS an eine Überwachungsstation meldet, 
wenn es schneller als erlaubt fährt. Technisch möglich wäre das heute schon, denn 
die heutigen Autos haben meist ein Naviga tionssystem.
Mobile Messgeräte
Da die Abschreckungswirkung stationärer 
Anlagen auf ortskundige Verkehrsteilnehmer eher gering ist, werden zusätzlich mobile Kontrollen durchgeführt. Die Messung 
am jeweiligen Straßenrand erfolgt entweder per Laser, Radar oder Lichtschranke. In 
einigen Fällen werden Kfz-Kennzeichen und 
gemessene Geschwindigkeit per Funk an 
 einen Polizeibeamten übermittelt, der das 
Fahrzeug hinter der Messstelle zur Feststellung der Personalien anhält. Bei einem 
weiteren Verfahren, das hauptsächlich auf 
Autobahnen zum Einsatz kommt, werden 
Geschwindigkeitssünder durch ein speziell 
ausgestattetes ziviles Messfahrzeug mit 
 Police-Pilot-System verfolgt. Hierbei wird 
der Vorgang auf Video aufgezeichnet.
Toleranzen
Je nach Messverfahren werden vom Messwert unterschiedliche Toleranzen abgezogen. Dies sind bei
➔ ortsfesten Anlagen, Starenkästen, 
 Radarmessgeräten, Laserpistolen: 
 – bis 100 km ⁄ h werden 3 km ⁄ h 
als Toleranzwert abgezogen
 – ab 101 km ⁄ h werden 3 % in Abzug 
 gebracht
➔ ProViDa: 5 %, mindestens 5 km ⁄ h
➔ Nachfahren mit Dienstfahrzeug 
 – mit justiertem Tachometer: 15 %
 – mit nicht justiertem Tachometer: 20 %
Messtechnik
Radar
ist die Abkürzung für radio detection 
and ranging („funkgestützte Ortung und 
Abstandsmessung“) oder radio direction 
and ranging („funkgestützte Richtungsund Abstandsmessung“), zwischenzeitlich 
 radio aircraft detection and ranging 
(„funkbasierte Flugzeugortung und 
-abstandsmessung“). Es ist die Bezeichnung für verschiedene Erkennungs- und 
Ortungsverfahren und -geräte auf der 
 Basis elektromagnetischer Wellen im 
 Radiofrequenzbereich (Funkwellen). Der 
Begriff Radar hat in der Vergangenheit 
die ursprüngliche deutsche Bezeichnung 
„Funkmess“ ersetzt.
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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Radar ist eine der am weitesten verbreiteten Messtechniken. Mithilfe des Doppler- 
Effekts wird die Geschwindigkeit des fahrenden Fahrzeugs festgestellt. Nähert sich 
ein Fahrzeug den ausstrahlenden Radarwellen, reflektiert es diese und der Strahl 
wird zur Antenne des Messgerätes zurückgesandt. Die eingebaute Recheneinheit 
 errechnet dann aus den Faktoren Weg und 
Zeit die gefahrene Geschwindigkeit. Bei 
Überschreitung der Messschwelle werden 
ein Fotoapparat und ein roter Fotoblitz 
ausgelöst (neue Infrarotblitze sind für den 
Autofahrer nicht mehr sichtbar). Radargeräte können sowohl auf einem Stativ als 
auch aus dem Fahrzeuginneren heraus betrieben werden.
Lichtschranken
Die Messung mittels Lichtschranke ist 
ebenfalls sehr weit verbreitet. Hier werden, 
rechtwinklig zum Straßenverlauf, an den 
Straßenrändern ein Sender und ein Empfänger einander gegenüber aufgestellt, so 
dass jedes Fahrzeug die Strecke zwischen 
den Geräten passieren muss. Zwischen den 
Gegenstellen werden mindestens drei 
Lichtstrahlen gesendet. Fährt ein Fahrzeug 
durch den ersten Lichtstrahl wird die Messung gestartet und bei Durchfahren des 
zweiten bzw. dritten Strahls beendet; bei 
anderen Geräten wird die Messung bei 
Durchfahren des zweiten Lichtstrahles 
 beendet und gleichzeitig eine neue gestartet, die dann beim dritten Strahl endet. 
Da die Strecke zwischen den einzelnen 
 Sendern bekannt ist, kann hieraus die 
Durchschnittsgeschwindigkeit im ersten 
Abschnitt berechnet werden. Die zweite 
Messung dient der Plausibilitätskontrolle. 
Helligkeitssensoren
Bei der vereinfachten Lichtschrankenanlage 
(Einseitensensor) wird auf den Lichtsender 
verzichtet und die durch das vorbeifahrende Fahrzeug verursachte Helligkeitsänderung ausgewertet. Der Vorteil besteht 
 darin, dass der umständliche Aufbau des 
Lichtsenders auf der anderen Straßenseite 
nicht nötig ist. Bei Dunkelheit ist dieses 
Verfahren allerdings nur sehr eingeschränkt 
verwendbar. Eine Neuerung stellt die digitale Geschwindigkeitsmessanlage Einseitensensor ES 3.0 dar. Den Kern der auch 
Optospeed genannten Anlage bildet der 
Sensorkopf mit fünf optischen Helligkeitssensoren. Drei der fünf Sensoren überbrücken die Straße rechtwinklig zum Fahrbahnrichtungsverlauf, der vierte und fünfte 
dagegen schräg versetzt. Das Messprinzip 
beruht auf einer Weg–Zeitmessung. Die 
 Geschwindigkeit eines Fahrzeuges ergibt 
sich dabei aus der Zeit, in der das zu messende Fahrzeug die Messbasis durchfährt. 
Bei der Durchfahrt wird in jedem der fünf 
Sensoren ein Helligkeitsprofil des gemessenen Fahrzeugs erfasst, digitalisiert und 
 gespeichert. Aus den abgetasteten Helligkeitsprofilen der drei parallelen Sensoren 
wird der zeitliche Versatz ermittelt, um 
dann die Geschwindigkeit zu errechnen. 
Die Anlage kann abseits der Straße positioniert werden und eignet sich besonders für 
Messungen in Kurven und für eine beweissichere Front- und Heckdokumentation 
von Motorradfahrern, die bisher wegen des 
fehlenden vorderen Kennzeichens nicht 
möglich war.
Piezosensor⁄Induktionsschleife
In der Regel sind drei Sensoren in den 
Fahrbahnbelag eingebracht. Die Überwachungstechnik basiert ebenfalls auf der 
 Berechnung der Geschwindigkeit aus dem 
Zeitunterschied zwischen mehreren Messungen, wenn die Sensoren durch ein 
 Fahrzeug überfahren werden. Verwandt 
 damit ist ein älteres Verfahren mit quer 
ausgelegten dünnen Schläuchen, in denen 
die Zeitdifferenzen der Druckanstiege gemessen werden. Bei den Autobahnanlagen 
TraffiStar S330 sind zur Erfassung der 
 Geschwindigkeiten drei Piezosensoren in 
der Fahrbahn in einem definierten Abstand 
hintereinander eingelassen. Überfährt 
ein Fahrzeug diese Sensoren, werden Signale an den intelligenten Piezo-Vorverstärker (IPV) ausgesandt und die Geschwindigkeit berechnet sowie das überfahrende 
Fahrzeug klassifiziert (PKW oder LKW). 
Von dem IPV werden die Messdaten an die 
SmartCamera übertragen und ausgewertet. 
Die SmartCamera prüft, ob eine Geschwindigkeitsüberschreitung vorliegt und löst 
bei Übertreten der eingestellten Grenzgeschwindigkeit ein Beweisfoto aus.
Stoppuhr
Die Geschwindigkeitsermittlung wurde früher durch manuelles Messen per Stoppuhr 
durchgeführt, was auch heute noch zulässig ist. Hierbei wird die Zeit gemessen, die 
ein Fahrzeug für das Durchfahren einer abgesteckten Strecke benötigt hat. Allerdings 
wird diese Methode wegen ihrer Fehleranfälligkeit und der besseren Beweiskraft 
anderer Techniken kaum noch angewandt.
Laser
Das Laserfernglas ist ein Geschwindigkeitsmesser auf Laserbasis. Laserferngläser werden sowohl als reines Fernglas ohne Dokumentation als auch in Verbindung mit einer 
Videokamera zur Dokumentation gebaut.
Relativ neu ist die Überwachung mit einem 
Laserhandmessgerät, das umgangssprachlich als Laserpistole bezeichnet wird. Hier 
sind meist Systeme gemeint, die nach dem 
Laserpuls-Prinzip (Laufzeitmessung) aufgebaut sind. Es werden möglichst kurz hintereinander zwei oder mehr Lichtpulse ausgesendet, welche vom Fahrzeug reflektiert 
werden. Dabei wird jeweils die Pulslaufzeit 
gemessen, aus der dann aufgrund der konstanten Ausbreitungsgeschwindigkeit der 
Pulse die Fahrzeugentfernung zu diesem 
Zeitpunkt errechnet werden kann. Aus 
 diesen Zeit- und Streckenmessungen werden dann die jeweiligen Differenzen gebildet, aus denen sich schließlich die Fahrgeschwindigkeit ermitteln lässt. Bei den 
meisten Laserpistolen wird die Messung 
 allerdings nicht dokumentiert, es gibt kein 
Messfoto oder Video. Eine neue Technik ist 
das sog. LiDAR-SYSTEM (Light Detection 
and Ranging). Hier werden die Radiowellen 
durch einen Laserstrahl ersetzt. Ansonsten 
ist es die gleiche Technik. Es findet beispielsweise im Poliscan speed (Messsäule) 
sowie im Enforcement Trailer (ein überbauter Anhänger, gleicher Hersteller) Anwendung und ersetzt das Radar immer stärker 
im Bereich der mobilen und stationären 
Geschwindigkeitsüberwachung. Beim Einsatz sogenannter Radarwarner ist die Vorwarnzeit von Lasermessgeräten wesentlich 
geringer bis nicht vorhanden.
Police-Pilot
Der Kern der Anlage besteht aus der 
ProViDa Verkehrsüberwachungsanlage 
(„Proof Video Data System“). Ermöglicht 
diese „Kernanlage“, die aus Kalibrierbox , 
dem Video-Datengenerator und dem 
 PolicePilot (Front- und Heckkamera) besteht, bereits die Berechnung von Geschwindigkeiten sowohl aus dem Stand als 
auch auf verschiedene Arten aus der Bewegung, so lassen sich in der Kombination 
mit einer Videoanlage (Videokamera und 
Videorecorder) alle Arten von Verkehrsverstößen aufzeichnen. Hierbei werden 
dann zusätzlich Einblendungen seitens 
des Video-Datengenerators vorgenommen 
wie Datum, Uhrzeit und die geeichte Geschwindigkeit des Polizeifahrzeuges mit 
 allen anderen beweisrelevanten Daten. Das 
Fahrzeug kann auch vorausfahren. 
Nachteil sind die hohen Kosten für die Beschaffung und Umrüstung von geeigneten 
Fahrzeugen und die Beschaffung und Installation der Anlagen. Hinzu kommen erforderliche Nachrüstungen durch die Weiterentwicklung der Technik. Die Vorteile 
liegen in der hohen Beweiskraft der Metho-
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TITELTHEMA

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de und der Unauffälligkeit der Überwachungsmaßnahme im normalen Verkehr 
(kleine Kameras). Es werden auch Motorräder mit entsprechender Ausrüstung 
 eingesetzt.
Identifizierungstechnik
In Deutschland ist für einen Geschwindigkeitsverstoß ausschließlich der Fahrzeugführer verantwortlich. Eine Verantwortung des Fahrzeughalters gibt es 
nur in Ausnahmefällen, daher ist bei Geschwindigkeitsverstößen nicht nur die 
Identifizierung des Fahrzeuges (über das 
Kfz-Kennzeichen), sondern auch des Fahrzeugführers notwendig. Dafür werden Aufzeichnungen von Foto- oder bei bestimmten Messverfahren auch Videokameras 
eingesetzt, die das Fahrzeug von vorn 
und ⁄ oder von hinten aufnehmen. Eine 
 Bewertung des Fahrerfotos erfolgt im 
 Rahmen des Verfahrens durch die Bußgeldbehörden und den Richter, in strittigen Fällen ordnet das Gericht ein anthropometrisches Gutachten an. Auch in 
Österreich ist der Fahrer verantwortlich für 
den Verkehrsverstoß, der Halter ist jedoch 
zur Auskunft verpflichtet. Daher genügt 
hier die Fotografie von hinten. Auch in 
Deutschland wurde früher Heckfotografie 
angewandt, diente dort aber dazu, eine 
Blendung des Fahrzeugführers durch den 
weißen Blitz zu verhindern. Nach der 
 Einführung des roten Blitzes wurde auf 
Frontfotografie umgestellt. 
Bei blitzenden Geräten werden die Bilder 
wegen des roten Blitzes auf panchromatischem Schwarzweißfilm aufgenommen. 
 Zunehmend wird jedoch die Digitalfotografie verwendet. Die Vorteile sind geringere 
Kosten, die fehlende Notwendigkeit eines 
Filmwechsels und damit verbunden längere 
Einsatzzeiten der Geräte und die Möglichkeit der elektronischen Bildübermittlung 
und -verarbeitung.
Gegenmaßnahmen
Legale bzw. nicht verfolgte Maßnahmen 
in Deutschland
Radiosender warnen im Rahmen ihrer 
Verkehrsmeldungen vor Geschwindigkeitsmessungen, die von den Hörern gemeldet 
wurden. Dieser Service der Rundfunkgesellschaften ist umstritten. Befürworter sind 
der Meinung, dass man dann besser auf 
 seine Geschwindigkeit achte. Kritiker bemängeln die „Warnung“ vor der Stelle. Danach würde halt wieder „Gas“ gegeben werden. Populär war lange Zeit die Methode, 
reflektierende Gegenstände am Innenrückspiegel aufzuhängen. Hierbei wird erhofft, 
den Fotoblitz zu reflektieren und somit den 
Fahrer unkenntlich zu machen. CDs waren 
empfohlen. Das Ganze war unwirksam. 
 Früher lohnte es sich, zur Anfechtung der 
ordnungsgemäßen Durchführung einer Geschwindigkeitsmessung bei mobilen Radaranlagen die Aufstellung des Fahrzeugs zu 
dokumentieren (Foto) und daraus die Ausrichtung des Fahrzeugs zur Straßenlängsachse zu kontrollieren. Außerdem war die 
Überwachung der Messung durch den Messbeamten vorgeschrieben. Mittlerweile existieren jedoch in der Mehrzahl Messanlagen, 
die keinerlei Anforderungen an die Fahrzeugposition stellen und die Messung selbst 
nicht mehr überwacht werden muss. Dies 
geschieht alles automatisch. Das Warnen 
vor Geschwindigkeitsmessstellen mittels 
Handzeichen oder Schildern verstößt allenfalls dann gegen bestehende Vorschriften, 
wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, 
behindert oder belästigt werden. 
Ausreden – Die Klassiker sind: „musste 
schnell zum Arzt ⁄ Krankenhaus wegen …“, 
oder „komme sonst zu spät zur Arbeit und 
bekomme Ärger“, oder „das Kind musste in 
die Schule“, oder „Notruf eines Familienmitglieds“, oder „Schild übersehen“, oder 
„ich war abgelenkt durch …“, oder „habe 
nicht auf den Tacho geschaut“, oder „ich 
muss liefern, bin im Zeitdruck“, usw. helfen 
alle nicht!
Illegale Maßnahmen
Lichthupe: Eine verbreitete Methode ist, 
den Gegenverkehr mittels Lichthupe vor auf 
der Gegenseite erkannten Radarfallen zu 
warnen. Das ist in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit, da die Gabe von Lichtzeichen in der StVO geregelt ist.
Reflektoren: Mittels einer reflektierenden 
Schicht auf dem Kennzeichen wird versucht, den Fotoblitz zu reflektieren und 
somit eine Identifizierung unmöglich zu 
machen. Hierzu werden Haarspray, Klarlack, spezielle Folien oder ähnliche Mittel 
oder um das Kennzeichen verteilte Katzenaugen empfohlen. Die Methoden sind jedoch meist unwirksam, da das Kennzeichen selbst ebenfalls retroreflektierend 
ist, sowie im Zeitalter digitaler Bildbearbeitung Belichtungsfehler korrigiert werden können. Das Verdecken, Verändern 
oder die Beeinträchtigung der Erkennbarkeit ist ebenfalls geregelt und damit nicht 
erlaubt.
Radarwarnanlagen: Sogenannte Radarwarner dürfen besessen, jedoch nicht 
 „betriebsbereit mitgeführt“ werden. Diese 
Radarwarner registrieren die Radar-Strahlung und warnen dann akustisch. Bei ihrer 
Benutzung drohen Geldstrafen nach dem 
Telekommunikationsrecht. Das Gerät wird 
von der Polizei beschlagnahmt, gerichtlich 
eingezogen und vernichtet. Dies gilt übrigens auch für Handys. 
Störsender: Die Radar-Störsender, sogenannter Jammer, nutzen den Umstand, 
dass die Empfangsgeräte Überlagerungsempfänger sind und über keinerlei Vorselektion verfügen. Sie reagieren deshalb 
auf ein sehr breites Frequenzband. Ein 
Sender mit einem Dauersignal in der Nähe 
der „nor malen“ Arbeitsfrequenz des Radarsenders kann – auch wenn er wenige Milliwatt abstrahlt – den Empfänger mit seinem Signal „blenden“ und so verhindern, 
dass er auf das weitaus schwächer ankommende Nutzsignal reagiert. In der Praxis 
genügt ein Gunndiodenoszillator mit einem Hornstrahler.
atelier-tacke.de
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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Laserblinder: (von „to blind“, engl. blenden) Sie sollen die Messungen per Laserpistolen unmöglich machen. Sogenannte 
Laser Jammer senden Lichtpulse an die 
 Laserpistole der Polizei, um die Messung zu 
stören. Wenn der Beamte die Motorhaube 
anvisiert und diese mit einem Störer ausgestattet ist, gibt die Laserpistole eine 
Fehlermeldung aus und der Beamte muss 
einen anderen Punkt anvisieren, um zu einem Messergebnis zu gelangen. Geschulte 
Beamte halten allerdings Fahrzeuge an, bei 
denen die Laserpistole eine Fehlermeldung 
ausgibt, und suchen gezielt nach Laserblindern. Gegenblitz: Neben dem Kennzeichen 
platzierte Gegen-Fotoblitze werden an 
 einen Fotoempfänger gekoppelt. Blitzt es, 
löst der Gegenblitz aus und soll das Kennzeichen unkenntlich machen. Die Belichtungszeit des Filmes ist jedoch deutlich 
kürzer als die eigentliche wahrgenommene 
Blitzdauer. Die Wahrscheinlichkeit, einen 
Gegenblitz gleichzeitig zur Verschlussöffnung der Kamera auszulösen, ist sehr 
 gering. Neben der geringen Wirksamkeit 
kommt bei dieser Methode noch eine 
hohe Chance hinzu, dass sie auf dem Bild 
erkannt wird. Heutige Digitalanlagen 
 verwenden extrem schwache Lichtquellen 
in kaum kopierbaren Frequenzbereichen. 
Navigationsgeräte: Die Nutzung der Informationen von Navigationsgeräten während 
der Autofahrt oder das betriebsbereite Mitführen eines entsprechend ausgestatteten 
Navigationsgerätes ist in Deutschland illegal. Hier enthalten eine Zusatzkarte oder 
ein Zusatzprogramm diverse stationäre und 
häufig benutzte Punkte für mobile Messanlagen als sogenannte Points of Interest 
(POI). Nähert man sich einem solchen 
Punkt, warnt das Navigationsgerät entsprechend. Solche Zusätze muss man mittlerweile entweder bewusst zuschalten oder 
das Gerät bietet sichtbar eine Abschaltfunktion.
Blitzmarathon
Der Blitzmarathon ist eine polizeiliche, 
meist einen Tag andauernde Aktion der 
Überwachung des bewegten Straßenverkehrs in Deutschland. Sie dient zur Bekämpfung der überhöhten Geschwindigkeit 
auf den Straßen, eine der häufigsten Ursachen für Unfälle. Der erste Blitzmarathon 
fand am 10. Februar 2012 in Nordrhein- 
Westfalen statt; er wird seit dem 10. Oktober 2013 bundesweit durchgeführt. Am 
16. April 2015 erfolgte die erste europaweite Aktion. Ein weiterer europaweiter 
Blitzmarathon mit mehr als 20 beteiligten 
Ländern fand am 21. April 2016 statt. 
Die Polizei nutzt dabei folgende Maßnahmen: 
➔ uniformierte und zivile Radarfahrzeuge 
einsetzen
➔ Geschwindigkeitsüberwachung mit und 
ohne Anhalten durchführen
➔ stationäre Radaranlagen nutzen
➔ Laserpistolen und Videomessfahrzeuge 
einsetzen
➔ an Unfallschwerpunkten und an bekannten Raserstrecken Präsenz zeigen
Die geplanten Messstellen können zuvor 
über die Medien bekannt gegeben werden. 
Geschichte
Als Teil der langfristigen Kampagne des 
Landes Nordrhein-Westfalen „Brems Dich – 
rette Leben!“ gegen Geschwindigkeitsunfälle wurde am 10. Februar 2012 der erste 
Blitzmarathon veranstaltet. Aufgrund des 
guten Erfolges fand ein Blitzmarathon am 
24. Oktober 2012 länderübergreifend in 
NRW, Niedersachsen und den Niederlanden 
statt. 
Nach den nachweisbaren Erfolgen der Aktionen verabschiedeten die Innenminister 
der Länder auf der Ständigen Konferenz der 
Innenminister und -senatoren der Länder 
am 23.⁄24. Mai 2013 den Beschluss zur gemeinsamen, länderübergreifenden Durchführung des 24-Stunden-Blitz-Marathons. 
Der erste bundesweite Blitz-Marathon wurde am 10. Oktober 2013 durchgeführt. 
Umfang
Beim ersten Blitzmarathon in NRW 2012 
kontrollierte die Polizei landesweit rund 
456.000 Verkehrsteilnehmer, von denen 
ca. 17.000 zu schnell fuhren. 
Beim ersten bundesweiten Blitzmarathon 
2013 kontrollierten 14.700 Polizisten 
über 24 Stunden bundesweit an mehr als 
8.600 Stellen die Geschwindigkeit. Es 
 wurden mehr als drei Millionen Fahrzeuge 
kontrolliert, etwa 83.000 waren zu schnell. 
In Bayern wurde an 1.500 Kontrollstellen 
sogar eine Woche lang kontrolliert.
Erfolge
Langfristige Auswertungen in den Polizeibehörden zeigen, dass auch zwischen den 
Blitzmarathons langsamer gefahren wird. 
So hat sich das Verhältnis der hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen zu den 
 geringeren Überschreitungen verändert. Es 
sank der Anteil der hohen Überschreitungen im Laufe der Jahre kontinuierlich.
Kritik
Teilweise wird kritisiert, dass Kommunen 
und Länder ein erhöhtes Interesse an den 
Einnahmen aus diesen Aktionen haben 
könnten. Diverse Wissenschaftler versuchen, diese Argumentation mit der Wahl 
der Blitzeraufstellungsorte zu beweisen. 
Ein idealer Zustand wäre, wenn es nicht nur 
den Marathon gäbe, sondern eine ständige 
Kontrolle. Dann könnte sich der Autofahrer 
besser an die erlaubten Geschwindigkeiten 
gewöhnen mit einem dann andauernden 
 Effekt.
Blitzmarathon 2017 in Bayern
Innen- und Verkehrsminister Joachim 
 Herrmann (CSU): „Es geht uns nicht darum, 
möglichst viele Autofahrer zur Kasse zu 
 bitten. Wir wollen das Problembewusstsein 
der Autofahrer für zu hohe Geschwindigkeit 
schärfen. Ziel unserer Aktion ist es, bewusst den Fuß vom Gas zu nehmen – am 
besten dauerhaft.“
Insgesamt rund 1900 Polizisten kontrollierten die Geschwindigkeit an mehr als 
1.900 Messstellen im gesamten Freistaat. 
Unterstützt wurden sie von 50 Messtechnikern der Gemeinden und Zweckverbände 
der kommunalen Verkehrsüberwachung. 
Alle Messstellen wurden vorab bekannt 
 gegeben und waren im Internet auf der 
Seite des Bayerischen Innen- und Verkehrsministeriums abrufbar. Ein besonderes 
 Augenmerk galt den Rasern auf Landstraßen. Die Aktion war Teil des europaweiten 
„Speedmarathons“, der vom europäischen 
Verkehrspolizei-Netzwerk „TISPOL“ koordiniert wurde.
Ein Drittel der tödlichen Unfälle wegen 
zu hoher Geschwindigkeit
„Zu hohe Geschwindigkeit ist immer noch 
die Ursache Nummer eins bei schweren Verkehrsunfällen“, sagt Herrmann. 195 und 
damit rund ein Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle gingen 2016 auf Raser zurück. 
Wenn man jedoch eine größere Zeitspanne 
von zehn bis 20 Jahren betrachte, würden 
immer weniger Menschen auf Bayerns Straßen sterben. Dazu tragen auch Aktionen 
wie der Blitzmarathon bei.
München 
(20.4.2017)
An rund 120 Stellen in der Stadt wurde 
verschärft kontrolliert. So wurde beispielsweise an der Leopoldstraße, am Isarring, 
an der Ungererstraße, der Landshuter Allee 
oder der Rosenheimer Straße die Geschwindigkeit kontrolliert.
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
 
TITELTHEMA

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Bußgeld⁄Fahrverbot
Aktueller Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts 
(Stand: 23.01.2018)
Überschreitung* Bußgeld Punkte Fahrverbot
bis 10 km ⁄ h 10 Euro – –
11–15 km ⁄ h 20 Euro – –
16–20 km ⁄ h 30 Euro – –
21–25 km ⁄ h 70 Euro 1 –
26–30 km ⁄ h 80 Euro 1 (1 Monat)**
31–40 km ⁄ h 120 Euro 1 (1 Monat)**
41–50 km ⁄ h 160 Euro 2 1 Monat
51–60 km ⁄ h 240 Euro 2 1 Monat
61–70 km ⁄ h 440 Euro 2 2 Monate
mehr als 70 km ⁄ h 600 Euro 2 3 Monate
* Bei Verstößen außerhalb geschlossener 
Ortschaften werden von der gemessenen 
Geschwindigkeit 3 % als Toleranz in Abzug 
gebracht, bei Geschwindigkeiten unter 
100 km⁄h werden 3 km⁄h abgezogen. 
 Bußgelder werden für Geschwindigkeiten 
nach Abzug der Toleranz ermittelt.
** Ein Fahrverbot wird in der Regel nur 
verhängt, wenn innerhalb von 12 Monaten 
zweimal Geschwindigkeitsverstöße von 
26 km ⁄ h oder mehr begangen werden 
 („Beharrliche Verletzung der Pflichten“).
Aktueller Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts 
(Stand: 23.01.2018)
Überschreitung* Bußgeld Punkte Fahrverbot
bis 10 km ⁄ h 15 Euro – –
11–15 km ⁄ h 25 Euro – –
16–20 km ⁄ h 35 Euro – –
21–25 km ⁄ h 80 Euro 1 –
26–30 km ⁄ h 100 Euro 1 (1 Monat)**
31–40 km ⁄ h 160 Euro 2 1 Monat
41–50 km ⁄ h 200 Euro 2 1 Monat
51–60 km ⁄ h 280 Euro 2 2 Monate
61–70 km ⁄ h 480 Euro 2 3 Monate
mehr als 70 km ⁄ h 680 Euro 2 3 Monate
* Bei Verstößen innerhalb geschlossener 
Ortschaften werden von der gemessenen 
Geschwindigkeit 3 km ⁄ h als Toleranz in 
 Abzug gebracht.
** Ein Fahrverbot wird in der Regel nur 
verhängt, wenn innerhalb von 12 Monaten 
zweimal Geschwindigkeitsverstöße von 
26 km ⁄ h oder mehr begangen werden 
 („Beharrliche Verletzung der Pflichten“).
Beachten Sie, dass Verstöße in bestimmten 
Verkehrssituationen, speziell mit Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, erhebliche Bußgeldverschärfungen bis hin zur 
 Verfolgung des Verstoßes als Straftat nach 
sich ziehen können.
Lohnt ein Einspruch?
Vielfach hört man die Meinung, „da legst 
Du erstmal Einspruch ein“ . Aber soll man 
das wirklich? Bei Radarkontrollen ist das 
Fahrzeug elektronisch erfasst. Dazu kommt 
das Frontfoto des Fahrers, bei Handmessgeräten wird das Fahrzeug sofort angehalten. 
Die heutigen Digitalfotos sind so scharf 
und perfekt, dass selbst schlechte Lichtverhältnisse nichts mehr ausmachen. Üblicherweise ist auf dem Anhörungsbogen 
auch das Frontfoto aufgedruckt. Es ist 
 besser, das Fehlverhalten zuzugeben und 
die Folgen zu akzeptieren. Das spart Zeit, 
Kosten und Nerven.
Selbst Gerichte geben in dieser Beziehung 
nicht so schnell nach. Man muss als Fahrer 
schon stichfeste Beweise haben, dass man 
das gar nicht gewesen sein kann. Selbst 
wenn man vielleicht aus der Anzeige rauskommt, könnte immer noch ein Fahrtenbuch folgen. Und was Gerichte anbelangt, 
so sollte man sehr vorsichtig sein, wenn 
ein Urteil bekannt wird, dass ein Messgerät 
oder eine Messweise nicht anerkannt wurde 
oder der Fahrer aus anderen Gründen freigesprochen wurde. Das sind immer Einzelentscheidungen. Damit sollte man nur 
 äußerst vorsichtige Rückschlüsse auf die 
eigene Situation ziehen.
Schauen wir uns den Bereich an, wann sich 
ein Einspruch lohnt. Bei aller Technik und 
Perfektion: es können Fehler passieren.
Also: als erstes, den Anhörungsbogen 
 genau studieren. Stimmen Tag und Zeit, 
Kennzeichen und Örtlichkeit? Oder einfach 
gefragt: kann ich das gewesen sein?
Beispiel: Wenn man in Füssen mit einem 
Ford geblitzt wurde (Kennzeichen: MN-F123 
für Mindelheim) aber einen Opel fährt mit 
dem Kennzeichen M-NF123, dann sollte 
man schleunigst einen Einspruch einlegen. 
Grundsätzlich: Vorsicht vor Angeboten von 
„Anwälten“ im Netz. Dort springen dem 
Nutzer die Buttons mit „Sofort Anwalt“ 
oder „Sofort Prüfung“ richtig entgegen. 
Man kann da schnell bei einem zweifelhaften (wenn nicht gar unsauberen) Anbieter 
landen. Wenn man überhaupt einen Anwalt 
braucht (bestimmt nicht beim Einspruch), 
dann sollte man bei örtlichen Kanzleien 
oder Anwälten suchen. 
Stellungnahme PP München
Wir hatten eine Reihe von Fragen an das 
Polizeipräsidium München. Hier die Stellungnahme: Die Einhaltung der zulässigen 
Höchstgeschwindigkeit, mehr aber noch 
das Fahren mit angepasster Geschwindigkeit, vermeidet Unfälle. Ein konsistenter 
Zusammenhang zwischen Geschwindigkeitsverhalten und Unfallhäufigkeit bzw. Unfallfolgen ist nachgewiesen: Je schneller gefahren wird, desto häufiger geschehen 
Unfälle bzw. schwerer sind die Folgen.
Das PP München wird bei der Geschwindigkeitsüberwachung bereits seit mehreren 
Jahren sehr stark von der Kommunalen Verkehrsüberwachung (KVÜ) der Landeshauptstadt München (LHM) unterstützt. Gemäß 
einer Vereinbarung zwischen der LHM und 
dem PP München konzentriert sich die KVÜ 
dabei auf 30 km ⁄ h-Zonen, 30 km ⁄ h-Strecken 
und verkehrsberuhigte Bereiche innerhalb 
des Stadtgebietes. Das PP München verfügt 
über eine große Anzahl an Geschwindigkeitsüberwachungsgeräten. Hierunter fallen 
die stationären Überwachungsanlagen in 
drei Münchner Straßentunnel (Richard-
Strauß-Tunnel, Petueltunnel und Luise- 
Kiesselbach-Tunnel) als auch auf der 
Landshuter Allee (im Zuge der Fortschreibung des Luftreinhalteplans). Des Weiteren 
stehen an drei Kreuzungen im Stadtgebiet 
stationäre Rotlicht- und Geschwindigkeitsatelier-tacke.de
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

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Überwachungsanlagen, die sowohl Rotlicht- als auch Geschwindigkeitsverstöße 
erfassen. Weiterhin verfügt das PP München über eine große Anzahl an mobilen 
Geschwindigkeitsüberwachungsgeräten, 
die variabel im gesamten Zuständigkeitsbereich zum Einsatz kommen. Neben der 
bekannten Radartechnik verfügen diese 
 Geräte auch über Laser- oder Lichtschrankentechnik. Die Funktionsweisen sowie die 
bei der Aufstellung zu beachtenden Vorgaben sind urheberrechtlich geschützt, 
deshalb können wir über den Inhalt hier 
keine Auskunft geben.
Die Überwachungsgeräte werden von einer 
eigenen Verkehrsdienststelle, der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung 
(VPI-VÜ), eingesetzt. Daneben führen alle 
regionalen Polizeiinspektionen Geschwindigkeitskontrollen mittels Laserhandmessgeräten durch. Gemäß den Richtlinien des 
Bayerischen Innenministeriums hat die 
 Polizei ihre geschwindigkeitsbezogenen 
Überwachungsörtlichkeiten bzw. -strecken 
schwerpunktmäßig nach folgender Reihenfolge auszuwählen: 
1. Straßenabschnitte, an denen sich häufig 
Unfälle ereignet haben (Unfallhäufungspunkte)
2. Straßenabschnitte, an denen nach den 
örtlichen Umständen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass sich 
dort Unfälle ereignen werden (Unfallgefahrenpunkte)
3. Straßenabschnitte, an denen die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit die Belästigung der Bewohner durch Verkehrslärm und ⁄ oder 
Abgase steigert
4. Sonstige Bereiche, die zwar bei Beachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit unter günstigsten Verhältnissen 
nicht gefährlich sind, bei Überschreitung aber gefährlich werden können
Seit geraumer Zeit ist festzustellen, dass 
sich Verkehrsunfälle zunehmend nicht mehr 
im „klassischen Sinn“ an bestimmten Stellen häufen, sondern sich im Straßennetz 
verteilen. Neben den Messungen an den 
o.g. Stellen ist daher auch eine flächendeckende Geschwindigkeitsüberwachung erforderlich. Das PP München überwacht die 
Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit rund um die Uhr und an sieben 
 Tagen in der Woche zu unregelmäßigen Zeiten an nach o.g. Kriterien ausgesuchten 
über 160 Örtlichkeiten im Stadtgebiet und 
im Landkreis München. Darüber hinaus 
sind täglich Beamte der VPI-VÜ in Zivilfahrzeugen mit eingebauten Videoanlagen 
unterwegs, um aus dem fließenden Verkehr 
heraus Geschwindigkeitsverstöße festzustellen und sofort zu ahnden. Im Rahmen 
der polizeilichen Geschwindigkeitsüberwachung wurden im Jahr 2016 insgesamt 
241.642 Geschwindigkeitsverstöße geahndet. Davon waren 24.671 Verstöße im Anzeigenbereich, d. h. die Fahrer fuhren mehr 
als 20 km ⁄ h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu schnell. Die Grenzwerte 
für die Verfolgung von Geschwindigkeitsüberschreitungen sind ebenfalls durch 
Richtlinien des Ministeriums festgelegt. 
Verbleibt nach Abzug der Gerätetoleranz 
eine Überschreitung der zulässigen 
Höchst geschwindigkeit von nicht mehr als 
5 km ⁄ h, so ist dies als unbedeutender 
Verstoß zu werten und von der Verfolgung 
in der Regel abzusehen.
Laserhandmessgeräte eignen sich zur Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit mit kurzfristig wechselnden Einsatzstellen und werden insbesondere zur 
Überwachung von sog. „Risikogruppen“ 
eingesetzt. Da bei Messungen mit dem 
 Laserhandmessgerät weder eine fotografische noch elektronische Sicherung der 
Fahrzeugdaten erfolgt, ist bei einem festgestellten Verstoß das Fahrzeug unmittelbar anzuhalten. Insofern wird immer nur 
ein Verkehrsteilnehmer zur Kontrolle angehalten. Welche Fahrzeuge gemessen werden, entscheidet der Beamte vor Ort. Im 
Ordnungswidrigkeitenrecht hat ein Polizeibeamter grundsätzlich die Möglichkeit, 
über die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens nach pflichtgemäßem 
 Ermessen selbst zu entscheiden (Opportunitätsprinzip). Neben den technisch 
 geeichten Geschwindigkeitsmessgeräten 
besteht auch die Möglichkeit, Geschwindigkeitsmessungen durch das Nachfahren mit 
einem Polizeifahrzeug durchzuführen. Auch 
wenn kein geeichter Tachometer im Fahrzeug verbaut ist, so kann bei einer Nachfahrt mit gleichbleibendem Abstand durch 
die Polizeibeamten als Zeugen, nach Abzug 
einer entsprechend hohen Toleranz, ein Geschwindigkeitsverstoß geahndet werden.
Der Einsatz von stationären Geschwindigkeitsmessanlagen ist nach Vorgabe des 
 Ministeriums nur an Örtlichkeiten mit hohem Unfallrisiko und besonders hohem Verkehrsaufkommen zulässig, wenn eine dauerhafte Überwachung erforderlich und eine 
andere Form von Geschwindigkeitsüberwachung aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich ist. Die Erfahrungen 
mit stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen, auch aus anderen Bundesländern, haben ergeben, dass der Einsatz 
dieser Anlagen mit zunehmender Bekanntheit nur eine punktuelle Wirkung entfaltet, 
da meist vor den Anlagen heruntergebremst 
und anschließend wieder Gas gegeben wird. 
Meist erhöhen sich dadurch eher die Belastungen der Anwohner durch eine Erhöhung 
von Lärm und Abgasen. Deshalb kommen 
stationäre Anlagen nur an wenigen ausgewählten Örtlichkeiten zum Einsatz.
Wir danken dem PP München (vor allem 
Herrn PHK Meister von E4) für die Stellungnahme. (RM)
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30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
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INTERVIEW
➔ IM GESPRÄCH MIT DER KVÜ
Wir haben der Kommunalen Verkehrsüberwachung (KVÜ) der Stadt München ein paar Fragen zum Thema gestellt:
TAXIKURIER: Wie viele Fahrzeuge umfasst Ihre Kontrollflotte?
KVÜ: Die KVÜ verfügt aktuell über fünf Messfahrzeuge. Für 2018 
hat der Stadtrat der Beschaffung von zwei weiteren Messfahrzeugen mit moderner Lasertechnik zugestimmt. 
TAXIKURIER: Wie viele Messanlagen betreiben Sie?
KVÜ: Die heute fünf bzw. künftig sieben Messfahrzeuge sind mit 
je einer Messeinheit ausgerüstet. Zusätzlich hat die KVÜ noch 
eine stationäre Messanlage im Bereich des Mc-Graw-Grabens im 
 Einsatz, wo ein früherer Unfallschwerpunkt durch die Kontrollen 
dauerhaft entschärft werden konnte.
TAXIKURIER: Was sind das für Geräte?
KVÜ: Alle Geschwindigkeitsmessgeräte der KVÜ wurden bei der 
Firma Jenoptik beschafft. In vier Messfahrzeugen wird Radartechnik des Gerätetyps „Traffipax Speedophot“ verwendet. In 
 einem Messfahrzeug und auch bei den künftig geplanten Fahrzeugen findet Lasertechnik des Gerätetyps „TraffiStar S350“ 
 Anwendung. Gleiches gilt für die stationäre Messanlage am 
 Mc-Graw-Graben, die erst vor kurzem auf moderne Lasertechnik 
umgerüstet wurde.
TAXIKURIER: Wie viel Personal setzen Sie ein?
KVÜ: Die Messfahrzeuge sind je mit einem Messtechniker besetzt 
und werden regelmäßig im 2-Schichtbetrieb eingesetzt. Daher 
kommen für die aktuellen fünf Messfahrzeuge täglich zehn 
 Messtechniker zum Einsatz.
TAXIKURIER: Wie viele Ordnungswidrigkeitenverfahren und 
 Anzeigen gab es 2016?
KVÜ: Die KVÜ hat 2016 insgesamt 70.441 Geschwindigkeitsverstöße mit ihren mobilen Messeinheiten und 13.796 weitere 
Verstöße mit der stationären Messanlage am Mc Graw Graben 
 geahndet. 
TAXIKURIER: Wie hoch waren hieraus die „Einnahmen“?
KVÜ: Die Gesamterlöse beliefen sich 2016 auf ca. 1,94 Mio. 
Euro. Den Erlösen standen ca. 1,69 Mio. Euro an Gesamtkosten 
für die erforderliche weitere Bearbeitung der Geschwindigkeitsverstöße gegenüber.
TAXIKURIER: Was muss bei der Aufstellung von Messanlagen 
 örtlich beachtet werden?
KVÜ: Die KVÜ wird in den kommenden Jahren Zug um Zug die 
vorhandene Radarmesstechnik ablösen und auf die moderne 
 Lasermesstechnik umsteigen. Mit der neuen Lasertechnik können 
auch an gefährlichen Stellen vor Schulen, Kindergärten und 
 Altenheimen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden, 
an denen es bisher technisch nicht möglich war. Das ist ein 
 großes Plus an Sicherheit, gerade für die schwächsten Verkehrsteilnehmer. 
Bei der neuen Technik entfallen im Vergleich zur bisher verwendeten Radartechnik zahlreiche Beschränkungen. So kann das 
 Lasermessgerät z. B. auch außerhalb des Fahrzeugs auf ein 
Stativ gestellt werden, wenn für das Messfahrzeug an der Stelle 
schlicht kein Parkplatz zur Verfügung steht. Die KVÜ setzt die 
neue Lasermesstechnik überall dort ein, wo die Radargeräte bisher an ihre Grenzen gestoßen sind. Mit der Lasertechnik sind 
auch Geschwindigkeitskontrollen in Straßen mit gebogenem 
 Verlauf und in Kurven möglich. Bei schrägen oder senkrechten 
Parkplätzen kann mit dem Laser auch seitlich aus dem Fenster 
gemessen werden. Diese Vorteile machen die Geschwindigkeitsüberwachung deutlich flexibler und effizienter und erhöhen die 
Verkehrssicherheit in Zonen und Strecken mit Tempo 30. 
Im Sinne der Verkehrssicherheit sind die neuen Möglichkeiten 
der Lasermessfahrzeuge eine gute und sinnvolle Ergänzung auch 
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MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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zu den neu einzuführenden Tempo-30-Strecken, die jetzt Schritt 
für Schritt im Stadtgebiet ergänzt werden. Nach einer Änderung 
der Straßenverkehrsordnung und dem Beschluss der Stadt wird es 
auch Anordnungen von Tempo 30 auf Hauptstraßen im unmittelbaren Bereich von Kindergärten, Schulen, Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern geben. 
TAXIKURIER: Welche Stellen ⁄ Bereiche sind festgelegt oder 
 werden ausgesucht?
KVÜ: Die KVÜ kontrolliert auf Basis einer Vereinbarung mit der 
Münchner Polizei in Tempo-30-Zonen, während diese im Hauptstraßennetz Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Innerhalb 
der Tempo-30-Zonen befinden sich die Kontrollstellen der KVÜ 
insbesondere im Umfeld von Schulen, Kindergärten und Altenheimen. Daneben erreichen die KVÜ aber auch regelmäßig ergänzende Kontrollwünsche aus den einzelnen Stadtbezirken von 
den Bezirksausschüssen und aus Bürgerversammlungen. Diesen 
Anträgen und Empfehlungen wird regelmäßig nachgegangen 
und diese Örtlichkeiten werden in der Folge, je nach Ergebnis 
durchgeführter Kontrollmessungen, ggf. zusätzlich in das 
 Messprogramm aufgenommen. In diesem befinden sich ca. 
600 Straßen, wobei in ca. 275 davon aktuell regelmäßige 
 Kontrollen stattfinden.
TAXIKURIER: Ab welcher Überschreitung wird gemessen?
KVÜ: Hier orientiert sich die KVÜ an den einschlägigen Überwachungsrichtlinien des Bayerischen Innenministeriums, die 
 besagen, dass „eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit 
von nicht mehr als 5 km ⁄ h als unbedeutender Verstoß zu werten 
ist“, d. h. von einer Verfolgung ist in diesen Fällen in der Regel 
abzusehen. 
TAXIKURIER: Haben Sie auch Handlasergeräte wie die Polizei?
KVÜ: Nein, hiermit sind wir nicht ausgerüstet. 
TAXIKURIER: Sind stationäre Mess-Stellen die Zukunft?
KVÜ: Stationäre Messstellen entfalten ihre Wirkung ausschließlich im Nahbereich der Anlage. Sie erfüllen daher nicht das 
 gewünschte Ziel einer flächendeckenden Reduzierung von 
 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Stationäre Anlagen sind 
 allerdings ein geeignetes Mittel im Bereich von punktuellen 
 Unfallhäufungsstellen (wie z. B. beim Mc-Graw-Graben).
Die KVÜ verfolgt aber mit Interesse das aktuell laufende Pilotprojekt des Bayerischen Innenministeriums mit sog. semistationären Messanlagen. Hierbei kommen auf Anhängern positionierte 
Messgeräte zum Einsatz, die mehrere Stunden oder Tage im Bereich von Örtlichkeiten aufgestellt werden, an denen eine dauerhafte Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit zur Minimierung eines existierenden Gefahrenpotentials erreicht werden soll. 
Solche Örtlichkeiten existieren z. B. im Bereich von Kindergärten, 
Schulen, Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern, im 
 Bereich von Baustellen oder dort, wo z. B. Kontrollen aus Lärmschutzgründen gerade nachts erforderlich sind. 
Im Übrigen setzt die KVÜ aber weiterhin auf das Konzept mit 
Kontrollen an häufig wechselnden Örtlichkeiten, um so dauerhaft 
eine flächendeckende Sensibilisierung für ein angepasstes Geschwindigkeitsverhalten zu erzielen.
TAXIKURIER: Wir danken dem Leiter der KVÜ, Herrn Hartmut 
 Hilbich – und der Pressestelle des KVR – für diese ausführlichen 
Darstellungen! (RM)
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32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
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INTERVIEW
➔ IM GESPRÄCH MIT DER VPI-VÜ
Wir haben die Verkehrspolizei-Inspektion Verkehrsüberwachung VPI-VÜ in der Bad-Schachener-Straße besucht 
und uns dort ein wenig umgesehen. Dabei haben wir mit Herrn Polizeihauptmeister Jens Theile gesprochen.
TAXIKURIER: Herr Theile, der Name Ihrer Dienststelle ist fast 
schon ein Monster. Ist die VÜ auch eine Monsterdienststelle?
JENS THEILE: Nein, gar nicht. Mit rund 160 Beamten und Angestellten sind wir auf die Bedürfnisse im Bereich des PP München 
zugeschnitten. Unser Zuständigkeitsbereich umfasst den Bereich 
der Landeshauptstadt München sowie den Landkreis München. 
Der Präsidiumsbereich umfasst beinahe zwei Millionen Menschen.
TAXIKURIER: Wie teilt sich das Personal auf?
JENS THEILE: Die Dienstkräfte verrichten in verschiedenen Gruppen, die das ganze Spektrum der Verkehrsüberwachung abdecken, 
ihren Dienst. Die Dienstgruppe Technischer Außendienst ist dabei 
mit der Aufgabe der Geschwindigkeitsüberwachung betraut. Mit 
50 Beamten und Angestellten führen wir dabei die Geschwindigkeitsmessungen und die Auswertung der Messungen durch.
TAXIKURIER: Mit wie vielen Fahrzeugen sind Sie unterwegs?
JENS THEILE: Wir haben insgesamt neun Fahrzeuge. 
TAXIKURIER: Welche Messgeräte kommen dabei zum Einsatz?
JENS THEILE: Es kommen bei den Geschwindigkeitsmessungen 
verschiedene Geräte zum Einsatz. Grundsätzlich kommen nur 
 solche Geräte zum Einsatz, die eine Zulassung von der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt haben und vom Eichamt gültig 
geeicht sind, damit diese Messungen gerichtsverwertbar sind.
TAXIKURIER: Das war es mit den Radargeräten?
JENS THEILE: Na ja, nicht so ganz. Wir müssen auch noch die 
beiden – der Polizei gehörenden – stationären „Vitronic“-Säulen 
in der Stadt ansprechen. Die sind fest im Straßenraum verankert. 
Neben mobil eingesetzten Geräten zur Geschwindigkeitsüberwachung nutzt die Polizei München zudem stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen im Stadtgebiet.
TAXIKURIER: Und die Blitzer in den Tunneln? Wem gehören die?
JENS THEILE: Sie „gehören“, wenn Sie so wollen, uns. Die 
 Auswertung aus den Tunneln Luise-Kiesselbach-Tunnel, Heckenstallertunnel, Richard-Strauss-Tunnel und Petueltunnel läuft 
ebenfalls über uns. Alles zusammen genommen haben die Auswertkräfte viel zu tun.
TAXIKURIER: Was muss örtlich bei der Aufstellung der Geräte 
 beachtet werden?
JENS THEILE: Bei Radargeräten muss es eine gerade Strecke von 
mindestens 30 m sein. Das Fahrzeug muss genau parallel zur 
Fahrbahn stehen. Anders ist eine gerichtsverwertbare Messung 
nicht möglich. Die Messwerte sind andernfalls verfälscht. Das 
 Radar ist hier leider etwas anfällig. Beim Lidar, also der Lasermessung, ist das schon besser. Das Fahrzeug kann überall stehen, die Anlage wird im Fahrzeug geschwenkt. Sie zeigt auch an, 
wann der optimale Winkel erreicht ist. Damit kann man auch in 
der Kurve messen. Beim Einseitensensor ist es egal. Der hat nur 
einen halben Meter.
TAXIKURIER: Kommen wir zu einem heiklen Thema. Der Vorwurf 
des „Abkassierens“ ist bei manchen Menschen nicht totzukriegen. 
Suchen Sie Ihre Stellen danach aus, wo das meiste Geld reinkommt?
JENS THEILE: Es geht der Polizei nicht darum, Geld mit den Verkehrsteilnehmern zu verdienen. Die eigenommenen Verwarnungsund Bußgelder fließen ausnahmslos in den Staatshaushalt. Wie 
die Gelder dort weiter verwendet werden, kann ich nicht sagen. 
Die Wahl, an welchen Stellen die Geschwindigkeit überwacht 
wird, richtet sich nach den aktuellen Unfallschwerpunkten, nicht 
danach, möglichst viele Verkehrsteilnehmer mit hoher Geschwindigkeit zu messen. Zudem ist ein verwarnungsarmer Tag aus 
 Polizeisicht ein guter Tag, da dies zeigt, dass sich der Verkehr 
weitestgehend innerhalb der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit bewegt.
Fotos: atelier-tacke.de
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

Seite 34

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TAXIKURIER: Aber Sie stehen doch meist dort, wo viel Verkehr 
ist …
JENS THEILE: Das ist doch logisch. Dort sind auch die meisten 
Unfälle. 
TAXIKURIER: An Ihrer Wand sehe ich eine sehr lange Tabelle mit 
der Überschrift: Messprogramm. 
JENS THEILE: Genau darüber reden wir. Aber der Reihe nach: 
 Jedes Jahr erstellen wir ein neues Mess programm. Hier setzen 
wir uns mit den Unfall-Sachbearbeitern der Polizeiinspektionen 
zusammen. Diese sagen uns, an welchen Stellen die meisten 
 Unfälle passieren. Wir haben hier einen Katalog von 19 Kriterien! 
Aus diesen bilden wir eine Schlüsselzahl. Diese bestimmt die 
Notwendigkeit und die Häufigkeit der Messungen. Stichwort: 
 Unfallschwerpunkte. Damit sind 80 % unserer Messtätigkeit abgedeckt. Die restlichen 20 % verteilen sich auf sonstige Gefährdungspunkte, dann auf Strecken, bei denen bekannt ist, dass 
dort mit hohen (zu hohen!) Geschwindigkeiten gefahren wird 
und schließlich noch Stellen mit schweren und sehr schweren 
Unfällen, auch wenn diese nicht häufig auftreten. Also ausschließlich Fakten aus Unfällen und Gefahrenpunkten. Das war’s.
TAXIKURIER: Wann das wohl der letzte kapiert? Haben Sie zum 
Abschluss noch ein paar Highlights für mich?
JENS THEILE: Tja, kaum. Wir messen ja nur Geschwindigkeiten. 
Wir sind aber immer wieder überrascht, mit welch einer Selbstverständlichkeit Einzelne mit satten 180 durch die Stadt brettern. Oder der ganz Lustige: fährt bei Regen mit knapp 160 über 
den Ring und merkt, dass er geblitzt wird. Bremst, dreht vorne 
um, kommt zurück zum Messfahrzeug, steigt aus und fragt, wie 
schnell er war. 
TAXIKURIER: Wann haben Sie das letztemal mit der Stoppuhr 
 gemessen?
JENS THEILE: (lacht) Ich habe davon gehört, dass bei den 
 allerersten Geschwindigkeitsmessungen vor ca. 60 Jahren so 
 gemessen wurde, allerdings messen wir ausschließlich mit 
 geeichten Messgeräten.
TAXIKURIER: Herr Theile, wir danken für den Besuch und diese 
Informationen. (RM)
 
Fotos: atelier-tacke.de
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
TITELTHEMA

Seite 35

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WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… die erste Lektion in niederländischen Fahrschulen das 
Erlernen des niederländischen Griffes ist?
Als niederländischen Griff bezeichnet man eine spezielle Technik, die Fahrertür zu öffnen. Dabei entriegelt der Fahrer mit 
der linken Hand die Tür, greift dann mit der rechten Hand 
 gegen die Tür, um diese zu öffnen. Bei dieser Bewegung führt 
der Fahrer automatisch eine Drehung nach links aus und sieht 
so, ob sich ein Fahrradfahrer nährt. Diese Technik hat die 
Zahl der Unfälle mit Fahrradfahrern, die durch sich plötzlich 
öffnende Autotüren zu Schaden kommen, drastisch reduziert. 
Diese Art, die Autotür zu öffnen, ist in den Niederlanden 
Plicht und ist bei Nichtbeachtung mit Strafe bewährt. (BH)
Laser-Handmessgerät
Blitz und Foto des Einseitensensors Einseitensensor
Laser PoliScanSpeed
Überwachung am Monitor im Einsatzfahrzeug
Radar Multanova VR6Fd
istockphoto
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

Seite 36

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MESSE MÜNCHEN
➔ AKTUELLES PROGRAMM
Messe München
f.re.e 
Die Reise- und Freizeitmesse
f.re.e – Die Reise- und Freizeitmesse ist dank ihrer großen 
 Themenvielfalt und dem Erlebnischarakter die beliebteste Freizeitmesse in Bayern. Zwischen 21. und 25. Februar 2018 präsentieren über 1.200 Aussteller aus mehr als 60 Ländern auf dem 
Münchner Messegelände Trends und Neuheiten aus den Themenbereichen Caravaning & Camping, Reisen, Kreuzfahrt & Schiffsreisen, Wassersport, Outdoor, Fahrrad sowie Gesundheit & 
 Wellness. Experten stehen für kostenlose Beratungsgespräche zur 
Verfügung. Außerdem gibt es die Möglichkeit, zahlreiche neue 
Produkte vor Ort auszuprobieren: Ob Kajaks oder Stand Up 
Paddling Boards auf einer angelegten Seenlandschaft oder Fahrräder auf einem Parcours. Mit einer Eintrittskarte haben Besucher 
Zutritt zu drei Veranstaltungen: Neben der f.re.e können sie 
die Autotage (an allen f.re.e-Messetagen) sowie die Golftage 
(23.–25. Februar) besuchen.
➔ f.re.e
 Messegelände München, 
 21. bis 25. Februar 2018
 Mittwoch bis Sonntag 10–18 Uhr
Weitere Veranstaltungen im Februar ⁄ März 2018
➔ Golftage München
 Die Golfmesse im Süden
 Messegelände München
 23. bis 25. Februar 2018
 Freitag bis Sonntag 10–18 Uhr
➔ Internet World Expo
 Die E-Commerce Messe
 Messegelände München
 6. bis 7. März 2018
 Dienstag und Mittwoch 9–17 Uhr
➔ Internationale Handwerksmesse
 Die Leitmesse des Handwerks
 Messegelände München
 7. bis 13. März 2018
 Mittwoch bis Dienstag 9.30–18 Uhr
➔ Garten München
 Die Ausstellung für Gartengestaltung und Gartenkultur
 Messegelände München
 7. bis 13. März 2018
 Mittwoch bis Dienstag 9.30–18 Uhr
➔ Handwerk & Design
 auf der Internationalen Handwerksmesse
 Messegelände München
 7. bis 13. März 2018
 Mittwoch bis Dienstag 9.30–18 Uhr
➔ LOPEC 2018
 LOPEC – 10. Internationale Fachmesse und Kongress 
für gedruckte Elektronik
 Messegelände München
 13. bis 15. März 2018
 Öffnungszeiten Kongress (13. bis 15. März)
 Dienstag 9–18 Uhr, Mittwoch 9–20 Uhr, Donnerstag 9–17 Uhr
 Öffnungszeiten Messe (14. bis 15. März)
 Mittwoch 9–18 Uhr, Donnerstag 9–16 Uhr
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
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36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018
SERVICE

Seite 37

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MÄRZ 2018
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Donnerstag, 01. März
 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Klang der ungespielten Töne
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Pantoffel-Panther
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Hamlet
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Klavierduo-Abend
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Atmen
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Alvvays
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Azzuro – Das Italo-Pop Abenteuer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Celo & Abdi
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Coco Chanel
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Dancin’ Carmina
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Eva Eiselt
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Ghostpoet
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Helene Fischer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lars Reichow
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
London Symphony Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Schnell im Biss – 
5 Sterne für Schloss Dracula
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Chainsmokers
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Tricolore 1
Freitag, 02. März
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Opferung von Gorge Mastromas
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Semesterkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Zenith, 187 Strassenbande
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Pantoffel-Panther
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
La Fille mal gardée
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Ariane Erdelt
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Callejon
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Dancin’ Carmina
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Erschlagt die Armen!
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Hans Gerzlich
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Helene Fischer
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, On Body
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Pippo Pollina
Samstag, 03. März
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Dancin' Carmina
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
3. Themenkonzert 2017 ⁄ 18
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
L. van Beethoven – Symphonie Nr. 9
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Favorite
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Balkon
 ➔ 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Pantoffel-Panther
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
My Fair Lady
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, AZAD
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Abdelkarim
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Ariane Erdelt
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Opferung von Gorge Mastromas
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hans Gerzlich
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Heilig Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Helene Fischer
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Iranisches 
Kulturfest Damahi Band
 ➔ 20.00 Uhr, Mohr Villa Freimann, 
Klangräume
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, On Body
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Pippo Pollina
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
Von Timbuktu bis New Orleans
Sonntag, 04. März
 ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Jazz Brunch im Palais Keller
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Jubiläumskonzert 
mit jungen Geigenvirtuosen
 ➔ 14.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Iserlohn Roosters
 ➔ 15.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Troerinnen
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Dancin’ Carmina
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
 
55. Regionalwettbewerb München 
„Jugend musiziert“ 2018
 ➔ 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Pantoffel-Panther
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Von Zucker - 
gebäck und anderen Naschereien
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Götter des 
Olymp – Jubiläumskonzert des 
Akademischen Blasorchesters München
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Atmen
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Mensch Meier
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Hans Gerzlich
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Helene Fischer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Mosh36 x PA Sports x Kianush
Montag, 05. März
 ➔ 19.00 Uhr, Lenbachhaus, 
5. Themenkonzert 2017/18
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Children of Tomorrow (UA)
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Atmen
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Goldmund Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, King King
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Mittermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Rag’n’Bone Man
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, The Rural Alberta 
Advantage & Yukon Blonde
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, SJE-Bigband
Dienstag, 06. März
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Jean und Antonín
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
La Fille mal gardée
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Rückkehr in die Wüste
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Children of Tomorrow (UA)
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Atmen
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Erschlagt die Armen!
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Jazsour
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Kabarett Kaktus 2017
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Lord of the Dance – 
Dangerous Games
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vizediktator
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Arild Andersen, 
Gard Nilssen & Helge Lien
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Antje Schomaker
Mittwoch, 07. März
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Jagd- und 
Fischereimuseum, Chorkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Der Balkon
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
La Fille mal gardée
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Wiener Klassik
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Nora oder Ein Puppenheim
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Shakra
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
The Soft Moon & Helm
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ungehobelt
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 
Waseda Symphony Orchestra Tokyo
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Donnerstag, 08. März
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Schlangenei
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Jean und Antonín
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Jason Derulo
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kuttner erklärt die Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Rocko Schamoni
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
The Clean House
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Veronika von Quast und Barbara Dorsch
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Long Distance Calling
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Money Boy
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Silje Nergaard
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Dan Patlansky
Freitag, 09. März
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Der Rosenkavalier
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Wildschütz
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Kinder der Sonne
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Atmen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Haiyti
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mauser
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Münchner Philharmoniker OFF OFF
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Peter Maffay & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Peter Simonischek & Brigitte Karner 
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Talco
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, All Tvvins
Samstag, 10. März
 ➔ 12.00 Uhr, Max-Joseph-Platz, Faust 
NOW! Bayern lesen ""Faust""
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, Fußball 
(Männer): FC Bayern München – 
Hamburger SV
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La Cenerentola
 ➔ 18.45 Uhr, Backstage, Sepultura
 ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, The Belly Dancers 
of Munich – Tanzwettbewerb
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
The Kelly Family
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Atmen20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, "Blues-Frühling" mit der 
Jakarta Blues Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
David Leukert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Philipp Lahm
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Tommy Emmanuel, Gitarre
Sonntag, 11. März
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Otto Schenk & Ungarische Kammerphilharmonie
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Zwischen Skylla und Charybdis
 ➔ 15.00 Uhr, Viktualienmarkt, 
Faust in allen Gassen
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Rudi Zapf & Zapf’nstreich
 ➔ 17.30 Uhr, Audi Dome, Basketball: 
FC Bayern München – 
Mitteldeutscher BC
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Jean und Antonín
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Mopsgala
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Les Vêpres siciliennes
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Calexico
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Christof Spörk
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Butcher Babies
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Dancing Queen – Musik für die Königin 
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kat Frankie
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Mittermeier
Montag, 12. März
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Der Rosenkavalier
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Goethe inspiriert 
– Faust und Mephistopheles
 ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, Lukas Rieger
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Fahrenheit 451
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
 
Lehman Brothers – Aufstieg und Fall 
einer Dynastie
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Musik-Forum München – 
 
Studio für Neue Musik
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37

Seite 38

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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Otis
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Psycho – Fantasie über das kalte 
Entsetzen
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Steasy
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
Dienstag, 13. März
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Cenerentola
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Erschlagt die Armen!
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Fahrenheit 451
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Medea
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, 
Rockin The Blues Festival
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rhapsody
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Rick Kavanian
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Django Django
Mittwoch, 14. März
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Dornröschen
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Flamenco entre Amigos
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Goethe im Gasteig 
Goethes Homunculus oder das 
posthumane Glück
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
 
Heilig Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Herbert und Schnipsi
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
In einem Jahr mit 13 Monden
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Orfeo
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Simone Kermes, Sopran & Amici 
Veneziani
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Vance Joy
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Klaus Paier & 
Asja Valcic Quartet – Cinema Scenes
 ➔ 21.30 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Nachts und nebenbei – Der Streit
Donnerstag, 15. März
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Weiße Rose
 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Les Vêpres siciliennes
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Klavierwerke von Beethoven bis Brahms 
zum Frühlingsbeginn
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Das Pack
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Enrique Iglesias
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Faust Highspeed
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, H.E.R.
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Herbert und Schnipsi
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Ladies Night – Ganz oder gar nicht
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Simone Rubino, Schlagzeug
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Waterparks
Freitag, 16. März
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Ein Leichenschmaus
 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber
 ➔ 19.00 Uhr, Zenith, Heaven Shall Burn
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Cenerentola
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 20.00 Uhr, FestSpielHaus, 
20.000 Meilen unter dem Meer
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Anna Depenbusch, Gesang & Klavier
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Orfeo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon & Jan
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Sunrise Avenue
 ➔ 20.15 Uhr, Feierwerk, The Seer
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Erik Cohen
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Blond
Samstag, 17. März
 ➔ 17.00 Uhr, Funkhaus München, 
BR-Symphonieorchester 
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, 
Der Rosenkavalier
 ➔ 17.30 Uhr, Feierwerk, Let It Glow
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Greisliger Uhu
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, „Satisfaction“ mit 
 
The Stars
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Dr. Wahn
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ingo Appelt
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kupfer
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Pamela und Wolf Biermann & 
Zentralquartett
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Santiano
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners and Masters
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Wolf Biermann, Pamela Biermann & 
das Zentralquartett
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Doldinger
Sonntag, 18. März
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award – Jazz moves – 3. Matinée
 ➔ 11.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
 
Gerhard Polt
 ➔ 11.30 Uhr, Funkhaus München, 
BR-Symphonieorchester 
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Meuchelmord 
und Lavendellikör
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
 
Les Vêpres siciliennes
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Schweinestall
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Gianna Nannini & Band
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das ferne Land
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Obituary
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Thirty Seconds to Mars
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ingo Appelt
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
John Illsley & Band
Montag, 19. März
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Dr. Wahn
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, GOP Comedy Club
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Homevideo
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
J. W. Goethe – Faust I
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Maggie Jane & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Quadro Nuevo
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Schwarzer Engel
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Script
Dienstag, 20. März
 ➔ 10.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Homevideo
 ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Weiße Rose
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Kofelgschroa
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Foxfinder
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jens Neutag
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Orfeo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Valery Gergiev, 
Leitung
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
 
Waka Flocka Flame
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Wanda
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, 
Betraying The Martyrs
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Ray Anderson Pocket Brass Band
Mittwoch, 21. März
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Der Rosenkavalier
 ➔ 18.30 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Alias Nick Beal
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
 
BackstageKlub Newer Hipper Company
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Opern auf bayrisch
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Faust III Kompakt
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Listener + Levi 
The Poet
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Mathias 
Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp 
Scharrenberg
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Nathaniel 
Rateliff & The Night Sweats
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Pablo Held Trio
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Jon & Roy
Donnerstag, 22. März
 ➔ 10.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Weiße Rose
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, BackstageKlub 
Newer Hipper Company
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
 
Les Vêpres siciliennes
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Phädras Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Sympathy for the devil
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Curse
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
 
Kreise / Visionen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Altinger
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Schwarze Grütze
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Burn & Gust
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Stimming x Lambert
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Anthony Strong
Freitag, 23. März
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, BackstageKlub 
Newer Hipper Company
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Im Leben ist stets 
Platz für Heldentaten
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Anna Karenina
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Bumillo
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nessi Tausendschön
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Philipp Lahm
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce
 ➔ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Minutemade
Samstag, 24. März
 ➔ 15.00 Uhr, Viktualienmarkt, 
Faust in allen Gassen
 ➔ 17.30 Uhr, Audi Dome, Basketball: 
FC Bayern München – Alba Berlin
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MÄRZ 2018
 ➔ 01.03.-31.03. täglich 10.00 Uhr, Kunsthalle München, Du bist Faust – Goethes Drama in der Kunst
 ➔ 01.03.-31.03. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Grand Hotel
 ➔ 01.03.-31.03. Di-So 10.00 Uhr, Staatliche Münzsammlung, Faust / Gesichter
 ➔ 01.03.-31.03. Do+Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.00 Uhr, Mi 18.30 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila
 ➔ 01.03.-31.03. Di-So 10.00 Uhr, Museum Reich der Kristalle, Goethe und die Naturwissenschaften
 ➔ 01.03.-31.03. Mo-Sa 10.00 Uhr, Ludwig Beck am Rathauseck, Du bist Faust
 ➔ 01.03.-31.03. Mo-Sa 10.00 Uhr, Münchner Stadtbibliothek, Yellow Cab – ""Faust"" in der Musik
 ➔ 01.03.-31.03. Di+Mi 18.30 Uhr, Do+Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, 
WERK7 – Theater im Werksviertel München, Fack ju Göhte – Se Mjusicäl 
 ➔ 01.03.-29.03. Mo-Do 10.00 Uhr, Instituto Cervantes, Don Juan - Fausts spanischer Bruder
 ➔ 01.03.-29.03. Mi+Do 15.30 Uhr, Münchner Stadtbibliothek, LiteraKino goes Faust
 ➔ 01.03.-24.03. Do-Sa 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, Starkbierfest im Augustiner Keller
 ➔ 01.03.-18.03. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Richard O'Briens Rocky Horror Show
 ➔ 01.03.-17.03. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Irre von Chaillot
 ➔ 02.03.-25.03. Mo-Fr 14.00 Uhr, Sa+So 11.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Salvator-Ausschank
 ➔ 02.03.-24.03. Fr+Sa 18.00 Uhr, Löwenbräukeller, Starkbierfest im Löwenbräukeller
 ➔ 03.03.-31.03. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Immer wenn das Licht ausgeht
 ➔ 07.03.-31.03. Mo-Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Was dem einen Recht ist
 ➔ 10.03.-24.03. Fr+Sa 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Ba-Ta-Clan – Palast des Lächelns
 ➔ 13.03.-17.03. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.03.-25.03. Di-So 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Einfach zauberhaft
 ➔ 21.03.-31.03. Mo-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater,
 ➔ 27.03.-31.03. Di-Sa 19.30 Uhr, Gasteig, Star Wars in Concert
38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2018

Seite 39

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➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Carmen
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Così fan tutte
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth
 ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, 
Rock am Klenze 2018
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nessi Tausendschön
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Prinz Pi
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
bar nineteen – sweet sixteen
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Sepp Müller
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
 
Don Menza Quartet
 ➔ 22.30 Uhr, Strom, Visions Party
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Ghosttown
Sonntag, 25. März
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award – Jazz moves – 4. Matinée
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
Die Nacht der Musicals
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Stadtbibliothek, 
Charles Gounod – Faust
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
My Fair Lady
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Les Vêpres siciliennes
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Katerina Jacob
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Balkon
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Ein Volksfeind
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Männerschnupfen
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Soy Luna Live
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Matuschik und Rohrer
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Die Prinzen 
– mit Sinfonieorchester 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Prinz Pi – Zusatzshow
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Stonebride
Montag, 26. März
 ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, 
Soy Luna Live – Zusatzshow
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Così fan tutte
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Ektomorf
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
John Neumeiers Bundesjugendballett 
Hamburg
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Felix Oliver Schepp
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Joan Baez & Band
Dienstag, 27. März
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Afrika! Afrika!
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Maria Stuarda
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 19.45 Uhr, Olympiahalle, 
Harry Styles
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alfred Mittermaier
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Children of Tomorrow (UA)
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Fräulein Else
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Markus Fingernagel Jazz Trio
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, 
Frank Carter & The Rattlesnakes
Mittwoch, 28. März
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Afrika! Afrika!
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Sturm
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zirkusprinzessin
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Beatrix Doderer
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Florian Simbeck
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Fräulein Else
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl!
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Persefone + Oddland + Defecto
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stefan Leonhardsberger
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Amy Shark
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Turbowolf
Donnerstag, 29. März
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Così fan tutte
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Afrika! Afrika!
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Das letzte Band
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
 
Ensemble Zeitsprung
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Frank Smilgies
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Fräulein Else
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Glitterama
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Reggaeville Easter Special
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stermann & Grissemann
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
Freitag, 30. März
 ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, J. S. Bach – 
 Matthäus-Passion
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Das letzte Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stermann & Grissemann
Samstag, 31. März
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Ein Osterspaziergang
 ➔ 14.30 Uhr, Backstage, Dark Easter 
Metal Meeting 2018 – Tag 1
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Afrika! Afrika!
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
Katerina Jacob
 ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Calisto
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Das letzte Band
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Spider Murphy Gang
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Baba ZuLa
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jenny Evans
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden 
Ort für Veranstaltungen jeder Art.
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
Fr. 02.03. 19.30 Uhr, First Young Scots Trad Awards Winner Tour – Es wird schottisch!
So. 04.03. 17.00 Uhr, Suchers Leidenschaften – Literatur für Kinder: Otfried Preußler: Das kleine Gespenst
Di. 06.03. 19.30 Uhr, Faust Mephisto Liszt – Ein Klavierabend mit János Balázs
Sa. 10.03. 20.00 Uhr, La Triviata – Die Impro-Oper: Lass dich eropern!
So. 11.03. 11.00 Uhr, Münchner Philharmoniker: 5. Kammerkonzert – „Synergie – Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“
Fr. 16.03. 19.30 Uhr, Taschenphilharmonie: Hörakademie IV – Ravel „Ma mère l´oye“
Di. 20.03. 19.00 Uhr, Vernissage der Skulpturenausstellung von Cornelia Hammans „Naturstücke“: 
Magie der geballten „Faust“ – Ausstellungsdauer: 21.03.2018 bis 05.05.2018
Fr. 23.03. 20.30 Uhr, Omar Kabir plays all the Scales
Fr. 23.03. 11.00 Uhr, Schulvorstellung „Faust I – Der Tragödie erster Teil“ des Theaters Baden-Baden
Fr. 23.03. 19.30 Uhr, Abendvorstellung „Faust I – Der Tragödie erster Teil“ des Theaters Baden-Baden
Sa. 24.03. 19.30 Uhr, Abendvorstellung „Faust I – Der Tragödie erster Teil“ des Theaters Baden-Baden
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
Rainer Spitzenberger
MÄRZ 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39

Seite 40

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- Geschwindigkeitsregelanlage
- Sitzheizung vorne
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
24.890 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 379 €
Anzahlung in Höhe der MwSt. 4.269,84 €
Nettodarlehensbetrag 20.620,16 €
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Prius+ MPV Hybrid Comfort
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Scheinwerfer (LED-Abblendlicht)
- Ledersitze (mit Sitzheizung Fahrer/Beifahrer)
- Rückfahrkamera
- T oyota T ouch & Go 2
- Geschwindigkeitsregelanlage, elektronisch
- Smart-Key System 
- Klimaautomatik 
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
30.690 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 469 € 
Anzahlung in Höhe der MwSt. 5.173,03 €
Nettodarlehensbetrag 25.516,97€
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Kraftstoffverbrauch und Energieeffizienz: Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9/3,9/3,5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieffizienzklasse A+.
1) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Das Angebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt Darlehensverträge mehrerer bestimmter 
Darlehensgeber. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.
HALLO TAXI!
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DIESE PREISE KOMMEN WIE GERUFEN
3 x in München 
T axi-Kompetenz-Center:
80687 München I Landsberger Str. 222
T axi-Service-Stützpunkte:
80807 München I Frankfurter Ring 166
81673 München I Neumarkter Str. 80
Ihr T axi-Ansprechpartner 
(Landsberger Straße):
Peter Szitar
T el.: 089 / 547177-27
peter.szitar@toyota-dit.de
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