Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Februar 2018

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.

36 von 36 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.

Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →

Seite 1

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE FEBRUAR 2018
MITMACHEN UND GEWINNEN!
DAS GROSSE TAXIRÄTSEL 
TEIL 1
ALT UND NEU ALLES WISSENSWERTE ÜBER MÜNCHENS RATHÄUSER
NEUE STANDPLÄTZE TAXIS STEHEN JETZT VOR MICROSOFT UND DEM STEIGENBERGER
FUSSGÄNGERZONEN DIE GUTEN STUBEN DER GROSSSTÄDTE
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
➔ SCHALTZENTRALE DER KOMMUNALPOLITIK
RATHAUS MÜNCHEN

Seite 2

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373
E-Mail: reich@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Grundkurs
Montag, 05.02., 19.02., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 07.02., 14.02., 21.02., 28.02., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 03.02., 10.02., 17.02., 24.02., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Sollte sich die erforderliche Teilnehmerzahl für einen Leistungskurs ergeben, 
wird dieser kurzfristig anberaumt.
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Samstag, 03.02., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 12.02., von 17.30 bis 19 Uhr
Samstag, 17.02., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 26.02., von 17.30 bis 19 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 22.02., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 23.02., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 21.02., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 2 ⁄ 2018 20. Februar bis 20. März 2018
➔ Kurs 3 ⁄ 2018 10. April bis 15. Mai 2018
➔ Kurs 4 ⁄ 2018 05. Juni bis 03. Juli 2018
➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
AUSBILDUNG
➔ FEBRUAR 2018
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018

Seite 3

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: istockphoto
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Februar 2018 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
➔ Rathaus München ⁄ Altes und neues Rathaus 10
➔ Im Interview ⁄ Oberbürgermeister Dieter Reiter 15
Messe München ⁄ Aktuelles Programm 16
Mitmachen und Gewinnen! ⁄ Das große Taxirätsel 17
Wissenswertes ⁄ Fußgängerzonen 21
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Februar 2018 25
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Glockenspiel im Rathaus 25
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 26
Aus der Taxi-Welt ⁄ Übernachten im Yellow-Cab 26
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Printstandort München 26
Stadtinfo ⁄ Circus Krone 27
Stadtinfo ⁄ Fasching in München 27
Stadtkunde München ⁄ Die Firma Heilmann & Littmann 28
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 30
Historisches ⁄ Gründung der Genossenschaft 32
Service ⁄ Veranstaltungskalender Februar 2018 34
istockphoto
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

Seite 4

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Münchner E-Taxi-Tag mit Workshops 
und Probefahrten
Das Fachmagazin Taxi Times veranstaltet 
gemeinsam mit dem ADAC Südbayern einen 
„Münchner E-Taxi-Tag“ . Veranstaltungsort 
ist das ADAC Prüfzentrum in der Ridlerstraße 35 in München. Unternehmer, die sich 
für einen Umstieg auf Elektro-Taxis interessieren, können am 27. Februar 2018 zwischen 10 und 16 Uhr die Modelle verschiedener Hersteller probefahren und sich die 
Batterietechnik auf einer Hebebühne von 
unten ansehen. Dazu zeigen Anbieter rund 
um die Elektromobilität ihre Produkte. In 
kostenlosen Workshops und einer moderierten Podiumsdiskussion werden alle nötigen 
Informationen zum Umstieg auf E-Taxis 
 gegeben.
Hintergrund: Seit September können Unternehmer, die auf ein Elektro- oder wasserstoffbetriebenes Taxi umsteigen, bis zu 
40 Prozent der Anschaffungskosten beim 
Umweltreferat der Stadt München geltend 
machen. Doch kaum ein Münchner Taxiunternehmer hat bisher einen Förderantrag 
gestellt. Der Eintritt zum Münchner 
E-Taxi-Tag ist für Taxiunternehmer frei. 
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: 
e-taxi@taxi-times.taxi
Neue Standplätze
➔ MICROSOFT ⁄ Walter-Gropius-Straße 5
Ein neuer Standplatz wurde vor der Firma 
Microsoft eingerichtet. Das dürfte das vormalige Chaos vor dem Haupteingang beenden. Es erreichen uns jedoch verstärkt Meldungen, dass sich ortsfremde Taxis sogar 
auf Gehwegen bereithalten und das Wohngebiet bei Stau auf Unger- oder Leopoldstraße als Schleichweg genutzt wird. Wegen der Probleme wird aktuell ein Treffen 
mit dem Bezirksausschuss angedacht.
➔ STEIGENBERGER ⁄ Berliner Straße 85
Vor dem am 1. Dezember 2017 eröffneten 
Hotel Steigenberger in der Berliner Str. 85 
wurde zwischenzeitlich ein Standplatz für 
vier Fahrzeuge eingerichtet. Die Aufhebung 
des „Schlüterstandes“ und die Neueinrichtungen vor Microsoft und vor dem Hotel 
Steigenberger liefen in kurzer Zeit ab. Hier 
sei ein Dank an die Stadt (KVR und Bezirksausschuss) für die schnelle Umsetzung 
 gerichtet.
➔ Ostbahnhof
Der Nachrückplatz wurde wegen der Baustelle unter den Arkaden verschoben 
und war monatelang vielen Verparkungen 
ausgesetzt. Jetzt wurde der Supermarkt 
 eröffnet und der Platz ist wieder normal 
benutzbar, nur noch mit den normalen 
 Verparkungen (RM)
Neue Straßennamen 
➔ Elisabeth-Castonier-Platz
Elisabeth Castonier, Schriftstellerin; geboren am 06.03.1894 in Dresden, gestorben 
am 24.09.1975 in München. Während des 
Ersten Weltkriegs kam sie nach München, 
wo sie bis 1927 lebte. Ihr erster Roman 
„Frau, Knecht, Magd“ erschien 1932 im 
Berliner Tagblatt. 1934 emigrierte sie zuerst nach Wien und 1938 über Italien nach 
England. Dort war sie weiterhin schriftstellerisch tätig und arbeitete für die BBC 
und verschiedene Zeitungen. Ab 1944 
 arbeitete sie als Landarbeiterin auf einer 
Farm. 1955 nahm sie ihre literarische 
 Tätigkeit wieder auf, u. a. mit heiteren 
 Geschichten über das Leben in England 
und persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen.
Verlauf – Platz nördlich der Michael-Ende- 
Straße, zwischen Selma-Lagerlöf-Straße 
und Astrid-Lindgren-Straße.
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
➔ DIE GENOSSENSCHAFT
AUTO-ANKA UF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger St r. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
Dr. Manfred Hingerle
Seit 1979
Führerscheinuntersuchungen
zu besonders fairen und 
freundlichen Bedingungen
Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den
Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests 
benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende 
der Untersuc hungszeiten.
Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen
Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18
www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de
Mo . - Fr . 08:00 bis 12:00
Mo . / Do . 14:00 bis 18:00
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

Seite 5

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ Max-Mannheimer-Platz
Geboren am 06.02.1920 in Neutitschein, 
dem heutigen Nový Jičín in Tschechien, 
 gestorben 23.09.2016 in München, Überlebender des Holocaust, bedeutender Zeitzeuge. Max Mannheimer stammte aus einer 
deutsch-jüdischen Kaufmannsfamilie und 
übte selbst den Beruf des Kaufmanns aus.
Nach der Angliederung des Sudetenlandes 
an das Deutsche Reich mit dem Münchner 
Abkommen 1938 litt die Familie zunehmend unter den Auswirkungen des Nationalsozialismus. 1939 ging die Familie nach 
Ungarn und wurde dort im Januar 1943 
verhaftet, in das Konzentrationslager 
 Theresienstadt und wenig später nach 
 Auschwitz-Birkenau deportiert. Eltern und 
Geschwister wurden ermordet, die Brüder 
Edgar und Max Mannheimer überlebten in 
den Jahren bis 1945 schwere Zwangsarbeit 
in verschiedenen Konzentrationslagern, 
 zuletzt in den Außenlagern Karlsfeld und 
Mühldorf. Nach dem Krieg zog Mannheimer 
nach München, wo er bis zu seinem Ruhestand als Kaufmann arbeitete. 1964 hat 
er seine Lebensgeschichte niedergeschrieben, welche in der ersten Ausgabe der 
„Dachauer Hefte“ 1985 veröffentlicht wurde.
Mannheimer hielt Vorträge über seine Erfahrungen und war ein bedeutender Mahner 
gegen Rechtsextremismus. Als wichtiger 
Zeitzeuge, der sich bis zu seinem Tod gegen das Vergessen engagierte, erhielt er 
zahlreiche internationale Auszeichnungen. 
Unter dem Künstlernamen „ben jakov“ erlangte der Maler Max Mannheimer Anerkennung im Inland und Ausland.
Verlauf – Platz nördlich der Brienner 
 Straße, zwischen Karolinenplatz und 
Arcisstraße. (RM)
Abholung von Fahrgästen aus Arztpraxen in Fußgängerzonen
Ende Oktober 2017 erreichte uns ein Schreiben des BA-Mitglieds Rudi Cermak, dessen 
Frau ein äußerst unangenehmes Erlebnis hatte, als sie nach einer Notfall-Behandlung 
von einer Praxis in der Weinstraße abgeholt werden musste. Selbstverständlich möchten wir Ihnen das Schreiben das BA-Mitglieds Rudi Cermak an die Stadtverwaltung 
nicht vorenthalten und veröffentlichen es an dieser Stelle gerne zu Ihrer Kenntnis, 
 natürlich mit Zustimmung des Herrn Cermak:
Skandal in der Fußgängerzone – 
Gehunfähiger Patientin wird Taxi verweigert
Aufgrund einer akuten Lähmungserscheinung in beiden Beinen musste meine Frau 
Gudrun C. heute Vormittag notfallmäßig in einer orthopädischen Praxis in der Weinstraße (Innenstadt) behandelt werden. Sie war kaum gehfähig und konnte nur unter 
größten Schmerzen und mit Hilfe ihres Ehemannes das Haus verlassen. Von dort wurde 
sie nun unter großen Bedenken des Taxifahrers und dem Hinweis, er bekäme Schwierigkeiten, sie direkt zur Praxis – nahe dem Donisl – zu bringen, transportiert. Aufgrund 
des gesundheitlichen Zustands der Patientin fuhr er dann trotzdem direkt dorthin.
Als die Behandlung zu Ende war, sollte sie mit dem Taxi wieder nachhause fahren, sie 
war weiterhin nicht gehfähig. Dazu rief ihr Ehemann die Taxizentrale an und erhielt 
den Hinweis, in die Fußgängerzone fährt kein Taxi, wir müssen schon selbst sehen, 
wie wir an einen Taxistandplatz kommen. Nun machte ich (der Ehemann) mich auf den 
Weg ins Tal und erklärte dem Taxifahrer die Situation. Der zeigte sich außerstande, 
der Bitte Folge zu leisten und in die Fußgängerzone zu fahren. Auch ein zweiter und 
dritter Versuch blieben erfolglos. Daraufhin verständigte ich auf dem Rückweg zu 
 meiner Frau die Polizeieinsatzzentrale, die eine Streifenbesatzung entsandte. Nachdem 
der Sachverhalt geklärt war, machten sich zwei Polizeibeamte zu Fuß auf den Weg 
ins Tal und kamen einige Zeit später mit einem Taxi zurück, das dann letztendlich die 
Patientin, die inzwischen nervlich völlig am Ende war, nachhause gefahren hat.
Liebe Landeshauptstadt München, so geht das leider nicht! Solange es im Bereich 
der Fußgängerzone Fachärzte gibt, muss gewährleistet sein, dass auch Taxis und 
Mietwagen zum Zwecke des Transportes von gehbehinderten und kranken Menschen 
zu deren Praxis fahren dürfen, ohne Gefahr zu laufen, mit der kommunalen Parküberwachung bzw. Behörden ernsthafte Schwierigkeiten zu bekommen. Ändern sie 
hier unverzüglich die Vorschriften! Der Vorgang wird an die Münchner Medien mit der 
Bitte um Veröffentlichung weitergeleitet.
Bedanken möchte ich mich ausdrücklich bei den jungen Polizeibeamtinnen und 
 -beamten (vmtl. Verfügungsgruppe), die den Fall letztendlich souverän gelöst haben. 
Für Rückfragen stehen wir gerne telefonisch zur Verfügung. 
Freundliche Grüße 
Rudi Cermak

Geschäftsführer der BRK-Bereitschaften
und Katastrophenschutzbeauftragter des 
Bayerischen Roten Kreuzes
Wittelsbacherstraße 5
80469 München
LESERBRIEF
Wir trauern um unseren 
langjährigen Kollegen
Sarijan Stevic 
(ehem. Taxi 1225)
Herr Stevic verstarb 
am 5. Januar 2018 
im Alter von 77 Jahren.
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

Seite 6

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Abbildung 2 
In den folgenden Schritten 
(Abbildung 3 + 4) muss der 
Kunde seine Kreditkartendaten 
(Art, Nr. Laufzeit und Prüfnummer) eingeben und abspeichern: 
Abbildung 3 
Abbildung 4 
Im Anschluss kann der Kunde mit 
seinem Smartphone (hier iPhone) 
Fahrten bei Taxis der Taxi- 
München eG per APP bezahlen.
Taxi-Deutschland-App starten, 
das APP-Symbol anklicken (Abbildung 5) und dann auswählen, ob Fahrt per PayPal oder 
Kreditkarte bezahlt werden soll 
(Abbildung 6):
 
Abbildung 5
 
Abbildung 6 
Die Zwischenschritte (Legitimation per PIN oder Fingerprint 
usw.) wurden in dieser Beschreibung ausgelassen, da Sie diese 
Informationen bereits im Januarkurier 2018 erhalten haben.
Zum Abschluss können Sie dann 
noch auswählen, ob Sie dem 
Fahrer Trinkgeld geben wollen, 
oder nicht und anschließend 
müssen Sie die Zahlung noch 
bestätigen (Abbildung 7):
 
Abbildung 7
 
Auf Ihrem Endgerät erhaltet der 
Fahrer nach der erfolgreichen 
Transaktion folgenden Hinweis:
Abbildung 8
 
Wenn Sie (Fahrer) jetzt „OK“ 
drücken, gelangen Sie zu nachfolgender Seite:
Abbildung 9 
Sie (Fahrer) können jetzt optional einen Ausdruck der Kopie 
der Taxi-Deutschland-Zahlung 
machen, oder das Dialogfeld 
über das Symbol „3 Kreise“ verlassen. (NL)
Nachtrag zu APP-Zahlung 
per PayPal – jetzt auch per 
Kreditkarte
Seit Dezember 2017 ist – wie 
bereits im Januarkurier 2018 
angekündigt – neben der 
APP-Bezahlung über PayPal 
auch die Bezahlung über die 
Kreditkarte möglich. 
Die aktuellen Softwareversionen sind nunmehr:
➔ für HALE TT-01: 
1.6.72 (bei Firmware 1.5x) 
2.2.27 (bei Firmware 2.x)
➔ für iPAQ und HTC: 1.148.0.31
➔ für iPhone: 7.2 (mindestens)
➔ für Android: 7.2 (mindestens)
Schritte für Abwicklung der 
APP-Zahlung per Kreditkarte 
(sind identisch zur APP-Zahlung 
per PayPal) am HALE TT-01, 
iPAQ und HTC finden Sie in der 
Ausgabe des Taxikuriers vom 
November 2017:
Im Vorfeld muss der Kunde an 
seinem Smartphone die weitere 
Bezahlmöglichkeit per Kreditkarte einrichten.
Dies funktioniert wie folgt: 
Abbildung 1 
Schnell. Preiswert. Kompetent.
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
 
DATENFUNK-TIPPS

Seite 7

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran.
Bernd Obkirchner 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf
Johannes Huber 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf
/one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden 
und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht 
ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. 
Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG
Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf.
Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn 
automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, 
Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, 
Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge 
in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m.
Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten 
jährlichen Fahrleistung.
Hauspreis (brutto): /two.lf/seven.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf €
inkl. Überführungskosten
Anzahlung: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf €
Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /zero.lf,/nine.lf/nine.lf %
Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/nine.lf/nine.lf %
Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate
Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Gesamtbetrag: /two.lf/eight.lf./one.lf/three.lf/six.lf,/eight.lf/four.lf €
/four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/eight.lf/two.lf,/five.lf/zero.lf € /one.lf
Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de
taxi@mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München

Seite 8

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Deutscher Taxi- und Mietwagenverband 
BZP zu EuGH-Urteil
Zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs gegen Uber erklärt der Präsident 
des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes, Michael Müller: „Wir begrüßen das 
 Urteil! Der Europäische Gerichtshof hat die 
Bedeutung von Verkehrsdienstleistungen 
mit allen Konsequenzen für die Branche 
klargestellt. Rosinenpicker sollen eben 
 keine Chance haben, wenn sie bestehende 
Gesetze mit Füßen treten. Das deutsche 
Personenbeförderungsgesetz schreibt für 
alle Marktteilnehmer klar vor: Mietwagenunternehmer dürfen nur solche Beförderungsaufträge ausführen, die am Betriebssitz des Unternehmens oder Wohnort des 
Unternehmers eingegangen sind. Erhalten 
sie auf dem Rückweg von der Ausführung 
eines Auftrages vom Betriebssitz einen 
weiteren Auftrag, dürfen sie diesen ebenfalls ausführen. Anders aber, wenn die Fahrer direkt vom Kunden – via App – ohne 
Zwischenschaltung des Unternehmers Aufträge entgegennehmen, dann verstoßen sie 
gegen das Bereithaltungsverbot. 
Dabei stehen nicht nur feste Beförderungstarife und Beförderungspflicht der Taxis 
zum Schutz der Verbraucher im Fokus. Sondern ebenso gilt es, Umweltschutz und den 
Verkehrsfluss in den Innenstadtbereichen 
zu berücksichtigen. Hätte sich Uber durchgesetzt, würden die Mietwagen auf Kundensuche in den Innenstädten kreisen oder 
auch die generelle Parkraumnot verschärfen, weil sie in Erwartung von Aufträgen 
Parkräume zustellen und dem anderen Verkehrsteilnehmern entziehen würden.
Auch die Entscheidung gegen den in 
Deutschland bereits eingestellten Dienst 
UberPop ist richtig. Taxifahrer ist in 
Deutschland ein Beruf, der mit einer Zulassung nach erfolgreicher Prüfung einhergeht. Auch für die Autos gibt es ein 
engmaschiges Netz der Kontrolle, das viel 
dichter ist als bei privaten Pkw. Laien 
auf dem Gebiet der Personenbeförderung 
sind daher keine Bereicherung für die 
 Beförderung, auch wenn uns das manchmal 
so verkauft werden soll.“ (Quelle: BZP)
Projekt von BVG und Daimler
Es ist digital, es hat mit Smartphones zu 
tun, und es sieht nicht so aus wie herkömmlicher Nahverkehr. Aber ist es auch 
die Zukunft der Mobilität? Im nächsten 
Frühjahr beginnen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Autobauer Daimler 
damit, in der östlichen Innenstadt einen 
Fahrdienst zu erproben, der an Sammeltaxis 
erinnert. Erst werden 50 Autos und Großraumlimousinen eingesetzt, die per App 
herbeigerufen werden können. Danach soll 
die Zahl auf bis zu 300 steigen. „Berlin ist 
ganz weit vorn, Berlin geht neue Wege in 
der Mobilität“, sagte die Verkehrssenatorin 
Regine Günther (parteilos, für die Grünen). 
Es geht um Ride Sharing – Fahrdienste, die 
an ein Mittelding zwischen Taxi und Bus 
erinnern. Fahrgäste, die ähnliche Ziele ansteuern, werden gemeinsam befördert – in 
einem Auto oder Kleinbus. Die Wagen verkehren nach Bedarf – on demand. Wer mitfahren will, zückt sein Smartphone und 
bucht per App einen Platz. Ein Computer 
koordiniert die Fahrtwünsche und stellt die 
Routen zusammen. Ziel ist es, dass sich 
möglichst viele Fahrgäste die Autos teilen 
– das senkt die Kosten. Der Fahrpreis liegt 
zwischen dem BVG und dem Taxitarif. 
(Quelle: Berliner Zeitung)
Neue Auflage: Ratgeber Bußgeld
Deutliche Verschärfung bei „Handyverbot“ 
und „Rettungsgasse“: Das Jahr 2017 hat 
wesentliche rechtliche Änderungen für 
Bußgeldregelsätze und Punktbewertungen 
bei Verkehrsverstößen mit sich gebracht. 
Daher wurde der „Ratgeber Bußgeld“ aktualisiert und rechtlich auf den neuesten 
Stand gebracht. Er ist ab sofort im Verlag 
Heinrich Vogel erhältlich und richtet sich 
an Auto-, Lkw- und Radfahrer, insbesondere aber auch an Fahranfänger, Fahrschulen 
und Transportunternehmer.
Neben der gravierenden Verschärfung der 
Sanktionen bei Verstößen gegen die Vorschriften zur Bildung einer Rettungsgasse 
wurde das Handyverbot auf unterschiedlichste Informations-, Kommunikationsund Unterhaltungsmittel ausgeweitet und 
die Bußgelder deutlich angehoben. Der 
handliche Ratgeber informiert über die 
Höhe der neuen Bußgeldregelsätze, die 
Punktbewertung im Fahreignungsregister 
und die Gewichtung im Rahmen der Fahrerlaubnis auf Probe (A- oder B-Verstoß). 
 Darüber hinaus erläutert er weitere Neuregelungen: zur Winterreifenpflicht, zum 
seit Oktober 2017 geltenden Verbot, beim 
Führen eines Fahrzeugs das Gesicht zu 
 verhüllen oder zu verdecken, sowie zur 
Ahndung von Falschparken auf Sonderparkflächen für Elektrofahrzeuge. 
Der Ratgeber mit 96 Seiten kann bei 
 Abnahme von mindestens 6 Stück für 
4,07 Euro (3,80 Euro netto) unter der Bestell-Nr.: 23009 direkt bezogen werden bei:
Springer Fachmedien München GmbH 
Verlag Heinrich Vogel 
Aschauer Straße 30, 81549 München 
Telefon: (089) 20 30 43-1600 
Mail: vertriebsservice@springernature.com 
Internet: www.heinrich-vogel-shop.de
AKTUELLE INFORMATIONEN
➔ DER LANDESVERBAND
Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
ANWALTSKANZLEI
MICHAEL BAUER
SILVIA KOBER
Schwerpunkt Strafrecht
Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
Unfallabwicklung
Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018

Seite 9

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

www.taxido.tv / info@taxido.tv
▶ KOSTENLOSE UNTE RHALTUNG FÜR DEN FAHR GAST 
▶ WERBE EINAHME N OHNE AUFWAND
▶ ALLE S AUS EINE R HAND
TAXIdo.tv 
IHR INFOTAINMENT
IM TAXI

Seite 10

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Altes Rathaus, Marienplatz 15 
Mittelalter
Die erste Stadtbefestigung, entstanden im 
12. Jahr hundert, verlief direkt östlich des 
heutigen Alten Rathauses. Der Turm, der 
jetzt das Spielzeugmuseum beherbergt, 
zeugt noch davon, dass an dieser Stelle das 
Talburgtor stand, also das Stadttor, das 
zum Tal führte, der Absenkung zur Isar hin, 
wie der aussagekräftige Straßenname besagt. Das starke Bevölkerungswachstum 
führte zur Erweiterung der Stadtbefestigung im 14. Jahrhundert und zum Bau des 
Isar tores, wodurch das Tal nun innerhalb 
der Stadt lag. Damit verloren das Talburgtor und seine Anbauten ihre Funktion als 
Zugang zur Stadt und konnten umgebaut 
und seit ungefähr 1310 als Rathaus genutzt werden. Bereits um 1390 erhielt 
 dieser Bau einen großen Saal, auch wurde 
das Talburgtor der ersten Stadtmauer zum 
 Rathausturm umgebaut. Es gab nun zwei 
Machtzentren innerhalb der Stadt, die 
 aufeinander angewiesen waren und deren 
Verhältnis deshalb oft angespannt war: 
Den Adel der in Bayern herrschenden Herzöge aus dem Hause Wittelsbach im Alten 
Hof sowie die Bürgerschaft, die sich im 
Rathaus repräsentierte. Das Kraftfeld zwischen diesen beiden Interessengruppen 
zeigt sich heute noch in der Burgstraße, 
eine uralte Benennung aus dem frühen 
14. Jahrhundert. 
Neuzeit
Im Jahr 1460 fiel das Rathaus einem Blitzschlag zum Opfer. Bekanntlich wurde der 
revolutionäre Blitzableiter erst 1752 vom 
späteren Mitarbeiter an der Verfassung der 
USA von 1787, Benjamin Franklin (1706–
1790), erfunden. In den Jahren 1470 bis 
1480 entstand das spätgotische Rathaus 
nach Plänen des Dombaumeisters Jörg von 
Halsbach, genannt Ganghofer, (gestorben 
1488, Ganghoferstraße von 1877). Untergebracht wurde bei dieser Gelegenheit im 
Keller auch das Stadtgefängnis. Darüber 
entstand – sozusagen als Gegensatz zwischen Gut und Böse – im ersten Stock 
ein prächtiger Fest- und Tanzsaal, ausgeschmückt von der Werkstatt des Erasmus 
Grasser (1450–1518, Grasserstraße von 
1886). Dieser Rathaussaal diente als Versammlungsort und der Repräsentation der 
machtbewussten Münchner Bürgerschaft. 
19. und 20. Jahrhundert
Die Stadtverwaltung zog 1874 in den 
 ersten Bauabschnitt des Neuen Rathauses 
um und das nunmehr Altes Rathaus genannte Gebäude wurde seitdem vor allem 
zu repräsentativen Anlässen genutzt. Der 
Marienplatz war damals auch ein Zentrum 
des Straßenbahnverkehrs und ein Knotenpunkt des ständig zunehmenden Autoverkehrs – aus heutiger Sicht kaum vorstellbar. Daher wurde 1875 unter dem Turm des 
Alten Rathauses ein Durchbruch geschaffen, um Straßenbahnen und Kraftverkehr 
eine bessere Zufahrt zum Marienplatz zu 
 ermöglichen. Zwei weitere Durchfahrten 
entstanden im Jahr 1935: Der Bau der Autobahn von und nach Salzburg veranlasste 
die Verbreiterung der Rosenheimer Straße, 
der Ludwigsbrücke, der Zweibrückenstraße 
sowie des Tals. Um dem Autoverkehr die 
Zufahrt zum Verkehrsknoten Marienplatz zu 
erleichtern, entstanden die beiden Durchbrüche unter dem Alten Rathaus, so wie 
wir sie heute kennen, inzwischen allerdings 
ohne Straßenbahnen und Autos. 
Erste Bürgermeister
Gemäß dem Erlass einer Gemeindeordnung 
für das Königreich Bayern im Jahr 1818 
wurde ein Jurist aus dem Münchner 
 Magistrat als Erster Bürgermeister bestimmt. Bei den folgenden Namen sind 
diejenigen Bestandteile unterstrichen, die 
als Straßen benennungen existieren. Franz 
Paul von Mittermayr (lebte 1766–1836, 
➔ RATHAUS MÜNCHEN
Der Marienplatz ist das Zentrum Münchens schlechthin, auch in politscher Hinsicht. Und daran hat sich seit Jahrhunderten 
nichts geändert, denn seit dem Mittelalter fungierte das Alte Rathaus bis 1874 als Sitz des Münchner Magistrats, der seit 1919 
Stadtrat heißt. Und seit 1874 bildet das Neue Rathaus den politischen Mittelpunkt unserer Stadt.
istockphoto
istockphoto
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
TITELTHEMA

Seite 11

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

amtierte 1818–1836, Straßenbenennung 
von 1893), Josef von Teng (1786–1837, 
1836–1837, 1893), Jakob Bauer (1787–
1854, 1838–1854, 1893) sowie Kaspar von 
Steinsdorf (1797–1879, 1854–1870, 1897). 
Alle Ersten Bürgermeister finden sich 
 demnach auf Straßenschildern wieder.
Nationalsozialismus, Krieg und 
 Wiederaufbau
Leider steht der Festsaal des Alten Rathauses auch für ein negatives Ereignis von 
weltgeschichtlicher Bedeutung. Am Abend 
des 9. November 1938 gab der Reichspropagandaminister Joseph Goebbels (1897–
1945) hier das Signal zur Reichspogromnacht, dem Beginn der Vernichtung der 
europäischen Juden. Goebbels rief dazu 
auf, im gesamten deutschen Machtgebiet – 
Deutschland, Österreich sowie den besetzten tschechoslowakischen Gebieten – alle 
Synagogen, jüdisch geführte Geschäfte, 
Kanzleien und Praxen zu zerstören und zu 
enteignen. Die jüdische Bevölkerung wurde 
fortan Schritt für Schritt ihrer Rechte und 
ihrer deutschen Staatsangehörigkeit beraubt. Diese so genannte Reichskristallnacht bezeichnete den juristischen Beginn 
der Vernichtung der Juden in den Konzentrationslagern. Erst im Jahr 2000 brachte 
man eine Gedenktafel im Durchgang für 
Fußgänger an dieses Ereignis an. Während 
des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) entstanden am Alten Rathaus schwere Schäden. So musste der 56 Meter hohe Turm 
Ende 1944 gesprengt werden, nachdem er 
bei einem Bombenangriff im April 1944 
 beschädigt worden war und Einsturzgefahr 
bestand. Erst im Jahr 1974 entstand er neu 
nach dem gotischen Original aus dem Jahr 
1493. Der Festsaal wurde 1977 rekonstruiert, ebenfalls nach dem gotischen Original. Bereits seit 1954 erinnert eine damals 
aktuelle Tafel im Fußgängerbereich an: 
„Wir warten auf die Heimkehr unserer 
Kriegsgefangenen. Ihre Leiden bleiben 
 unvergessen.“ Dazu ist folgendes zu sagen: 
Die im Zweiten Weltkrieg siegreiche 
Sowjet union behielt ihre deutschen Kriegsgefangenen kürzer oder länger in Haft. Diese letzten Gefangenen wurden erst 1955 
nach Deutschland entlassen. Es war typisch 
für die westdeutsche Nachkriegszeit, dass 
man diese Menschen bedauerte, während 
man sich der wirklichen Opfer des Nationalsozialismus erst viel später erinnerte.
Heute
Der gotische Saal des Alten Rathauses 
ist heute Repräsentationsort des Stadtrates und des Oberbürgermeisters der 
 Landeshauptstadt. Der Turm beherbergt 
das sehenswerte Spielzeugmuseum des 
deutsch-tschechischen Zeichners Ivan 
 Steiger (geboren 1939 in Prag), aus 
dessen Sammlungen in Prag ebenfalls ein 
Spielzeugmuseum hervorgegangen ist.
Neues Rathaus, Marienplatz 8
Vorgeschichte
Aus Raummangel infolge des rapiden 
Wachstums der Stadt während des 19. Jahrhunderts ließ der Magistrat zwischen 1867 
und 1909 das Neue Rathaus in drei Bauabschnitten errichten. Die gesamte nördliche 
Häuserzeile des Marienplatzes wurde für 
den Neubau abgerissen, der dann im Stil 
der Neugotik in Erinnerung an die Blütezeit 
Münchens während der Gotik im 14. Jahrhundert hochgezogen wurde. Damals war 
München unter Kaiser Ludwig dem Bayern 
(1282–1347, Kaiser-Ludwig-Platz von 
1886) die Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gewesen, 
das sich von Norddeutschland bis Italien 
und von Belgien bis nach Polen erstreckte. 
Als Architekt des Neuen Rathauses zeichnete Georg von Hauberrisser (1841–1922, 
Hauberrißerstraße von 1922) verantwortlich, der für seine Planungen das Rathaus 
von Brüssel aus dem 15. Jahrhundert zum 
Vorbild nahm. Das Neue Rathaus ist Ausdruck des bürgerlichen Selbstbewusstseins 
der Haupt- und Residenzstadt des Königreiches Bayern, das von 1806 bis 1918 bestand. Außerdem steht es beispielhaft für 
den damaligen, fast vollständigen Umbau 
der Altstadt, als praktisch alles Alte abgerissen und durch Neubauten ersetzt wurde, 
das, was wir Heutige als Alt-München 
 empfinden und dessen Verschwinden wir 
bedauern. 
Politisches Zentrum
Das Neue Rathaus am Marienplatz in München ist seit 1874 Sitz des Ersten Bürgermeisters beziehungsweise seit 1926 des 
Oberbürgermeisters, des Stadtrates und 
Hauptsitz der Stadtverwaltung. Die Ausmaße des Neuen Rathauses zeugen vom 
schnellen Wachstum Münchens: Das massige Gebäude hat zum Marienplatz hin eine 
reich geschmückte Front von fast 100 Metern, eine Grundfläche von über 9.000 Quadratmetern und umfasst sechs Innenhöfe 
im Straßengeviert Marienplatz, Weinstraße, 
Dienerstraße und Landschaftsstraße. Die 
über 400 Räumlichkeiten im Inneren für 
rund 600 städtische Bedienstete sind 
prachtvoll und sehr repräsentativ gestaltet, 
so wie es sich eben für München gehört, 
könnte man als Lokalpatriot behaupten. 
istockphoto
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

Seite 12

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Zahlreiche Glasfenster mit lokalen, regionalen, nationalen, internationalen und religiösen Motiven zieren das Gebäude. Im Keller 
befindet sich die Gaststätte „Ratskeller“ .
Rathausturm
Der 85 m hohe Rathausturm wird gekrönt 
vom Münchner Kindl. An der Turmspitze 
befindet sich eines der größten Glockenspiele in Europa, das seit 1909 erklingt. 
Die 43 Glocken der mechanischen Uhr 
mit einem Gesamtgewicht von 7.000 Kilogramm spielen nacheinander vier verschiedene Melodien, zu denen insgesamt 
32 Figuren den Schäfflertanz und ein 
 Ritterturnier bei der Hochzeit des bayerischen Herzogs Wilhelm V. (1548–1525, 
Herzog-Wilhelm-Straße von 1886) mit 
 Renata von Lothringen (1544–1602, Renatastraße von 1890) im Jahr 1568 auf dem 
Marienplatz darstellen. Die Schäffler (= Fassmacher, Schäfflerstraße aus dem 14. Jahrhundert) waren bei der verheerenden Pest 
der Jahre 1515 bis 1517 die Ersten, die 
sich wieder auf die Straße trauten und den 
verängstigten Bürgern zeigten, dass die 
Seuche vorbei war. Dazu führten sie den im 
Glockenspiel nachempfundenen Tanz in ihren bunten Gewändern auf. In den Erkern 
des siebten Turmgeschosses erscheint ein 
Münchner Nachtwächter, der auf seinem 
Horn bläst, sowie ein Engel, der das 
Münchner Kindl segnet. Das Glockenspiel 
wird mittlerweile mit Solarstrom betrieben. 
Erste Bürgermeister beziehungsweise 
Oberbürgermeister
Die Ersten Bürgermeister tragen seit 1926 
den Titel Oberbürgermeister. Auch hier gaben alle Herren einer Straße ihren Namen 
mit der Ausnahme des Nationalsozialisten 
Karl Fiehler, der von 1895 bis 1969 lebte 
und von 1933 bis 1945 amtierte: Alois 
von Erhardt (lebte 1831–1888, amtierte 
1870–1887, Straßenbenennung von 1889), 
 Johannes von Widenmayer (1838–1893, 
1888–1893, 1894), Wilhelm Ritter von 
Borscht (1857–1943, 1893–1919, 1920), 
Eduard Schmid (1861–1933, 1919–1924, 
1946), Karl Scharnagl (1881–1963, 1925–
1933 und 1945–1948, 1964) sowie Thomas 
Wimmer (1887–1964, 1948–1960, 1964). 
Für folgende verstorbene Oberbürgermeister 
konnte noch keine geeignete Verkehrsfläche gefunden werden beziehungsweise 
wird zu ihren Lebzeiten nicht gesucht: 
Hans-Jochen Vogel (geboren 1926, amtierte 1960–1972), Georg Kronawitter (lebte 
1928–2016, amtierte 1972–1978 und 
1984–1993), Erich Kiesl (1930–2013, 
1978–1984) Christian Ude (geboren 1947, 
1993–2014) sowie der derzeitige Oberbürgermeister Dieter Reiter, der 1958 das 
Licht der Welt erblickte und seit 2014 die 
Stadtverwaltung München leitet.
Nationalsozialismus und Nachkriegszeit
Das Glockenspiel kostete die erkleckliche 
Summe von 154.000 Goldmark, zu denen 
der Münchner Möbel- und Antiquitätenhändler Karl Rosipal (1843–1924) im 
Jahr 1904 anlässlich des hundertjährigen 
Bestehens seiner Firma mit einer Spende 
von 32.000 Goldmark beitrug. Diese Spende 
hatte im Dritten Reich ein seltsames, aber 
typisches Nachspiel: Karl Rosipal war jüdischen Glaubens und deshalb erstattete die 
Stadtverwaltung seiner Familie im Jahr 
1934 die Spende zurück, da man eine jüdische Beteiligung an einem als urdeutsch 
empfundenen Glockenspiel zu jener Zeit 
nicht mehr wünschte. Bei den Luftangriffen 
auf München wurde das Neue Rathaus nur 
leicht beschädigt, lediglich die meisten 
Fenster fielen dem Luftdruck der benachbarten Bombenexplosionen zum Opfer, 
konnten aber nach dem Krieg wiederhergestellt werden. Was bislang noch niemand 
geschafft hatte, war den Nationalsozialisten unter Oberbürgermeister Karl Fiehler 
gelungen: Anstatt die Entwicklung Münchens voranzubringen, hinterließen die 
dunklen zwölf Jahre unermessliches 
menschliches Leid und einen Schuttberg 
von riesigen Ausmaßen. Im Durchgang zum 
Prunkhof erinnert eine Inschrift an das 
Ende des Dritten Reiches: „Den Mitgliedern der US-Streitkräfte, die München am 
30. April 1945 von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft befreiten.“ Eine 
weitere bezieht sich auf dieselbe Zeit und 
ihre Nachwirkungen: „Der nationalsozialistische Eroberungs- und Vernichtungskrieg 
führte die Welt in eine Katastrophe. Durch 
das Unrecht der Vertreibung oder durch 
Flucht verloren in Europa Millionen von 
Menschen ihre Heimat. Nach 1945 wurde 
München für mehr als 143.000 Heimatvertriebene zum neuen Lebensmittelpunkt. Sie 
haben maßgeblich zum Wiederaufbau und 
zum Leben unserer Stadt beigetragen.“
Inschriften
Im Durchgang zum Prunkhof sind weitere 
Tafeln eingelassen, deren Texte den geistigen Weg in Richtung des Dritten Reiches 
erahnen lassen: „Für deutsches Volkstum, 
deutsche Einheit, Ehre und Freiheit. Der 
Stadt München zur Erinnerung an das 
13. Deutsche Turnfest im Jahr 1923. Die 
Deutsche Turnerschaft.“ Außerdem: „Üb 
Aug und Hand fürs Vaterland. Der Stadt 
istockphoto
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
TITELTHEMA

Seite 13

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

München zur Erinnerung an die Deutschen 
Bundesschießen 1881, 1906, 1927. Der 
Deutsche Schützenbund.“ Und schließlich: 
„Über alles das deutsche Vaterland. Der 
Stadt München zur Erinnerung an den 
3. Deutschen Reichskriegertag im Jahre 
1929. Der deutsche Reichskriegerbund Kyffhäuser.“ Dass sich die Gemüter nach dem 
Krieg ins Positive beruhigten, zeigen weitere Inschriften: „Der Stadt München zur 
Erinnerung an das deutsche Turnfest 1958. 
Der deutsche Turnerbund,“ „Deutsches 
Turnfest 1998 – München. Deutscher Turner-Bund.“ Und sogar: „IX. Euro-Games – 
München 2004“, eine europaweite Sportveranstaltung für Menschen unabhängig 
von ihrer sexuellen Orientierung. 
Eine weitere Tafel nennt die Partnerstädte 
der Landeshauptstadt München und zeigt 
die jeweiligen Wappen: Edinburgh (seit 
1954), Verona (1960), Bordeaux (1964), 
Sapporo (1972), Cincinnati (1989), Kiew 
(1989) sowie Harare (1996). Und natürlich 
darf nicht fehlen: „Spiele der XX. Olympiade München 26. August bis 11. September 
1972.“
Touristische Attraktionen 
Am Durchgang zum Prunkhof erklären Tafeln auf Deutsch und Englisch die Zeiten 
der touristische Attraktion schlechthin: 
„Glockenspiel 11.00, 12.00, 17.00 Uhr. Das 
Münchner Kindl wird zu Bett gebracht 
21.00 Uhr.“ Außerdem kann man auf den 
Rathausturm fahren und von dort die beeindruckende Aussicht genießen: „Aufzug 
zum Rathausturm Montag bis Freitag 10.00 
bis 17.00 Uhr. Samstag, Sonn- und Feiertage geschlossen.“ Nicht vergessen werden 
darf der bekannteste Balkon der Stadt: Es 
gibt kaum eine größere Ehre für Sportler 
und Mannschaften aus München, als sich 
vom Balkon des Amtszimmers des Oberbürgermeisters aus der unten auf dem Marienplatz wartenden Menge zu zeigen. In den 
allermeisten Fällen ist dies allerdings 
 immer dieselbe Mannschaft, die in wechselnder Besetzung den Jubel der Massen 
 entgegennimmt und sich darin selbst bei 
schlechtem Wetter sonnt. (BW)
istockphotoistockphoto
istockphoto
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

Seite 14

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Empfang für die japanische Delegation aus Sapporo anlässlich des 
45. Jahrestages der Städtepartnerschaft zwischen München und Sapporo 
durch den Oberbürgermeister Dieter Reiter.
Zum Teil in his tori schem Original zustand erhal ten: der Große Sitzungs saal 
des Münchner Stadt rates – hier während einer Stadtratssitzung. Der Saal kann 
in gerin gem Umfang auch für Kon ferenzen und Tagun gen ange mietet werden.
➔ NEUES RATHAUS
Der neugotische Prachtbau des Neuen Rathauses 
dominiert architektonisch die Nordseite des Marienplatzes 
und ist Sitz des Oberbürgermeisters. Der Rathausturm 
 bietet eine tolle Aussicht und beherbergt das berühmte 
Glockenspiel, das ein wahrer Zuschauermagnet ist.
Das Neue Rathaus am Marienplatz ist gar nicht so alt, wie 
es aussieht. Es wurde erst 1905 fertiggestellt. Um die Jahrhundertwende war die Neugotik ein beliebter Baustil. Der 
 Architekt Georg von Hauberrisser reichte seinen Entwurf für 
das Neue Rathaus mit erst 25 Jahren ein.
ARCHITEKTUR
Grafische Darstellung Vorderansicht (ohne Verzierungen und vielfältiges Figurenspiel)
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
 
TITELTHEMA

Seite 15

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

TAXIKURIER: Herr Oberbürgermeister, haben Sie nach Ihrem 
Amtsantritt Ihr Büro nach Ihren Wünschen gestaltet und ist es 
das größte Büro des Rathauses?
OB DIETER REITER: Das kann ich Ihnen gar nicht beantworten, 
weil ich nicht alle Büros im Rathaus kenne – es ist aber groß 
 genug, um ausreichend Platz für größere Besprechungen zu 
 bieten. Ansonsten bin ich ja die meiste Zeit in der Stadt unterwegs, also gar nicht so oft im Büro anzutreffen.
TAXIKURIER: Kennen Sie die guten Geister des Rathauses, wie 
Hausmeister oder Reinigungskräfte, persönlich oder begegnen 
diese Ihnen nie?
OB DIETER REITER: Natürlich kenne ich die Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter im Rathaus, egal welcher Beschäftigung sie hier 
nachgehen. Vielleicht nicht jeden Einzelnen und jede Einzelne 
persönlich, aber es gibt genügend Möglichkeiten, sich zu 
 begegnen und ein paar Worte zu wechseln.
Das Rathaus der Landeshauptstadt beherbergt Büros der Stadtverwaltung, die Stadtinformation und andere Institutionen 
und Sehenswürdigkeiten. Der Hausherr, Herr Oberbürgermeister Dieter Reiter, gab dem TAXIKURIER ein Interview.
➔ OBERBÜRGERMEISTER DIETER REITER
INTERVIEW
TAXIKURIER: Wie viele Mitarbeiter sind im Hause tätig und wie 
viele Münchner besuchen das Rathaus täglich?
OB DIETER REITER: Im Rathaus arbeiten mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und jeden Monat besuchen 
über 10.000 Menschen allein den Rathausturm, im Sommer 
sind es sogar doppelt so viele. Dazu kommen die Besucher der 
Juristischen Bibliothek und der Stadtinformation.
TAXIKURIER: Mit welchem Verkehrsmittel kommen Sie täglich 
ins Rathaus und warum benutzen Sie dieses?
OB DIETER REITER: Mit dem Auto – ich nutze alle Fahrten von 
einem Termin zum nächsten, um Unterlagen zu lesen und zu 
 bearbeiten oder Telefonate zu führen. Das geht in der U-Bahn 
oder auf dem Fahrrad leider nicht so gut.
TAXIKURIER: Wie oft fahren Sie oder Ihre Familie Taxi in 
 München?
OB DIETER REITER: Immer mal wieder. 
TAXIKURIER: Wie wird das Rathaus beheizt und woher beziehen 
sie den Strom für das Rathaus?
OB DIETER REITER: Das Rathaus bezieht den Strom von den 
Stadtwerken und ist direkt ans Fernwärmenetz der SWM angebunden. Das Glockenspiel wird sogar mit Solarstrom betrieben!
TAXIKURIER: Wann war Ihr erster Besuch im Rathaus bevor Sie 
Oberbürgermeister wurden?
OB DIETER REITER: Ach, das ist so lange her, dass ich mich 
 daran gar nicht erinnern kann …
TAXIKURIER: Ist für die Besucher und Mitarbeiter die Barrierefreiheit im gesamten Rathaus gegeben?
OB DIETER REITER: Ja, soweit das in einem historischen 
 Gebäude möglich ist. Das ist uns auch sehr wichtig. Es gibt 
zwar ein Besprechungszimmer im Turm, das nur über eine steile 
Treppe zu erreichen ist, die Besprechungen dort können bei 
 Bedarf aber jederzeit in andere, barrierefrei erreichbare Räume 
verlegt werden. Alle anderen Räume sind über Lifte und Rampen 
barrierefrei zu erreichen.
TAXIKURIER: Wir bedanken uns bei Herrn Oberbürgermeister 
 Dieter Reiter für das Interview. (BH)
istockphoto
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

Seite 16

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

MESSE MÜNCHEN
➔ AKTUELLES PROGRAMM
Messe München
AUTOGLAS-KRAFT
Sonderkonditionen für Taxis
Versicherungsabwicklung • Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur
Während einer Kaffeepause bei uns
wechseln wir Ihre Scheibe.
Truderinger Straße 330 • 81825 München
www.autoglaskraft.de
Wir sind umgezogen
Telefon 089 / 6 90 87 82
F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n
T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7
I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F )
k o n t a k t @ e r - t a x . d e
• S p i e g e lt a x a me t e r
• Ta x i - Da c h ze i c h e n
• Ce y- S ys t e m
• S p r e c h fu n k g e r ät e
• Da t e n fu n k - S ys t e me
• Ta x i - No t a la r ma n la g e n
• Qu i t t u n g s d r u c k e r
• Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g
• K o n fo r mi t ät s be we r t u n g
E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g
T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g
ER - TAX
GmbH
F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n
T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7
I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F )
k o n t a k t @ e r - t a x . d e
• S p i e g e lt a x a me t e r
• Ta x i - Da c h ze i c h e n
• Ce y- S ys t e m
• S p r e c h fu n k g e r ät e
• Da t e n fu n k - S ys t e me
• Ta x i - No t a la r ma n la g e n
• Qu i t t u n g s d r u c k e r
• Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g
• K o n fo r mi t ät s be we r t u n g
E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g
T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g
ER - TAX
GmbH
F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n
T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7
I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F )
k o n t a k t @ e r - t a x . d e
• S p i e g e lt a x a me t e r
• Ta x i - Da c h ze i c h e n
• Ce y- S ys t e m
• S p r e c h fu n k g e r ät e
• Da t e n fu n k - S ys t e me
• Ta x i - No t a la r ma n la g e n
• Qu i t t u n g s d r u c k e r
• Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g
• K o n fo r mi t ät s be we r t u n g
E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g
T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g
ER - TAX
GmbH
Taxameterdienst
& Taxiausrüstung
Frankfurter Ring 97 • 80807 München • Tel.: 089 30748047
Ihr Ansprechpartner: Günther Kurrer (GF) kontakt@er-tax.de
• Spiegeltaxameter
• Taxi-Dachzeichen
• Cey-System
• Sprechfunkgeräte
• Lichtschrankenüberwachung
• Datenfunk-Systeme
• Taxi-Notalarmanlagen
• Quittungsdrucker
• Konformitätsbewertung
• Sitzüberwachung
F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n
T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7
I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F )
k o n t a k t @ e r - t a x . d e
• S p i e g e lt a x a me t e r
• Ta x i - Da c h ze i c h e n
• Ce y- S ys t e m
• S p r e c h fu n k g e r ät e
• Da t e n fu n k - S ys t e me
• Ta x i - No t a la r ma n la g e n
• Qu i t t u n g s d r u c k e r
• Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g
• K o n fo r mi t ät s be we r t u n g
E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g
T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g
ER - TAX
GmbH
ER-TAX - für Ihren Erfolg
ISPO MUNICH 2018
Die internationale Leitmesse für das Sport-Business.
Die Sportwelt trifft sich vom 28.–31. Januar 2018 auf der internationalen Leitmesse für das Sport-Business, der ISPO MUNICH 
in München. Auf der ISPO präsentieren mehr als 2.700 Aussteller 
aus über 100 Ländern das gesamte Angebot an Sportartikeln, 
Sportschuhen und Sportmode sowie die neuesten Trends. In 
16 Hallen wird die ganze Welt des Sports in acht Segmente 
Snowsports, Outdoor, Health & Fitness, Urban, Teamsports, 
 Vision, Trends, Innovation & Industry Services, Manufacturing & 
Suppliers unterteilt. In einem umfangreichen Rahmenprogramm 
sind Vorträge, Workshops und Sportevents geboten.
➔ ISPO Munich 2018
 Messegelände München, 
 28. bis 31. Januar 2018
 Sonntag bis Dienstag 9–18 Uhr, Mittwoch 9–17 Uhr
 
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
Weitere Veranstaltungen
➔ INHORGENTA MUNICH 2018
 Internationale Fachmesse für Schmuck, Uhren, Design, 
Edelsteine und Technologie
 Messegelände München
 16. bis 19. Februar 2018
 Freitag bis Sonntag 9–18 Uhr, Montag 9–17 Uhr
➔ f.re.e 2018
 Die Reise- und Freizeitmesse
 Messegelände München
 21. bis 25. Februar 2018
 Mittwoch bis Sonntag 10–18 Uhr
➔ Golftage München
 Die Golfmesse im Süden
 Messegelände München
 23. bis 25. Februar 2018
 Freitag bis Sonntag 10–18 Uhr
➔ Handwerk & Design
 Internationale Handwerksmesse
 Messegelände München
 7. bis 13. März 2018
 Mittwoch bis Dienstag 9.30–18 Uhr
➔ Garten München
 Die Ausstellung für Gartengestaltung und Gartenkultur
 Messegelände München
 7. bis 13. März 2018
 Mittwoch bis Dienstag 9.30–18 Uhr
➔ LOPEC 2018
 LOPEC – 10. Internationale Fachmesse und Kongress 
für gedruckte Elektronik
 Messegelände München
 14. bis 15. März 2018
 Öffnungszeiten Kongress:
 Dienstag 9–18 Uhr, Mittwoch 9–20 Uhr, Donnerstag 9–17 Uhr
 Öffnungszeiten Messe:
 Mittwoch 9–18 Uhr, Donnerstag 9–16 Uhr
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018

Seite 17

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ PREISAUSSCHREIBEN
Die Fragen werden im TAXIKURIER abgedruckt. Die Ausgaben 
sind ab Erscheinungstermin auch auf unsere Homepage unter 
www.taxi-muenchen.com ⁄ taxi-muenchen-eg/taxikurier.html im 
 Internet verfügbar. Die nächste Ausgabe erscheint am 23. Februar 
2018. Teilnahmeberechtigt sind nur Mitglieder der Taxi- München eG.
 
➔ Als Hauptpreis können Sie einen „VW join up!“ im Wert 
von 15.334 Euro brutto gewinnen. Das Fahrzeug wird in 
Koope ration mit unserem Partner MAHAG Volkswagenzentrum 
 München, Schleibinger straße 12 - 16 in 81669 München, 
zur Verfügung gestellt. 
Alle Teilnehmer mit mindestens drei richtigen Antworten nehmen an 
der Verlosung der jeweiligen Monatsgewinne teil. Mit dieser Ausgabe 
können Sie folgende Preise gewinnen:
➔ 1 x Ihre Jahresvermittlungsgebühr bei der Taxi-München eG
Im Wert von bis zu 1.209,04 Euro brutto. Bei Mehrwagenunternehmern wird das Taxi mit der niedrigsten Konzessionsnummer 
 berechnet. Passive Mitglieder erhalten ein Ersatzgeschenk.
Anlässlich des runden Geburtstages der Münchner Taxigenossenschaft haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen. 
In dieser und in den nächsten beiden Ausgaben des TAXIKURIER können unsere Mitglieder interessante Preise im Gesamtwert 
von etwa 22.000 Euro brutto gewinnen. Zum Knacken der Rätselfragen ist nicht nur Köpfchen gefragt, sondern auch Fachwissen 
über das Taxigewerbe gefordert. Der Schwierigkeitsgrad der Fragen ist unterschiedlich. Bedenken Sie aber, auch eine leicht 
 erscheinende Frage könnte recht knifflig sein.
➔ 1 x ein HALE Taxameter MCT-06 
Gestiftet von HALE electronic GmbH im Wert von 458,15 Euro 
 brutto.
➔ 1 x ein Gutschein für ein Musical Wochenende 
für 2 Personen
 Gestiftet von der SIGNAL IDUNA Gruppe im Wert von 
ca. 350 Euro brutto.
➔ 2 x Biergartenguide 2018 mit 43 Freibier-Gutscheinen 
Pünktlich zum Start der Biergartensaison im Wert von 
je 19,90 Euro brutto.
Die Antworten für diese Ausgabe müssen bis spätestens Freitag, 
26. Januar 2018 um 14.30 Uhr, bei uns im Haus eingegangen sein. 
Verwenden Sie dafür ausschließlich Postkarten, die von Ihnen mit 
Ihrer Mitgliedsnummer versehen und unterschrieben wurden. 
Die Details zum Preisausschreiben entnehmen Sie bitte unseren 
Teilnahmebedingungen.
Wir bedanken uns herzlich bei den Sponsoren des großen Taxirätsels.
Zum 100-jährigen Jubiläum veranstaltet die Taxi-München eG 
ein Preisausschreiben mit attraktiven Gewinnen.
Bernd Obkirchner Johannes Huber 
Ihre Ansprechpartner:
www .mahag.de
taxi@mahag.de
MAHA G Automobilhandel und Servic e Gmb H & C o. o HG
V olksw agen Z entrum München
MITMACHEN UND GEWINNEN!
DAS GROSSE TAXIRÄTSEL 
TEIL 1
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ FRAGE 1 – TAXIDICHTE
➔ FRAGE 2 – PAPA ANTE PORTAS
Sie stehen mit Ihrem Taxi an einem einspurigen Halteplatz. 
Der Abstand zwischen der vorderen und hinteren Standplatztafel 
beträgt 59 Meter. Alle Fahrzeuge an diesem Standplatz sind 
5 Meter lang und halten 100 Zentimeter Abstand zum Vordermann ein. Das Taxi direkt hinter Ihnen kam früher als der Vorletzte, das Fahrzeug unmittelbar vor Ihnen ist nicht der Zweite. 
Vor Ihnen befinden sich halb so viele Fahrzeuge, wie hinter 
 Ihnen. Auf welcher Position befindet sich Ihr Taxi in der Reihenfolge der Ankunft, wenn sich alle an die Vorschriften halten?
Notieren Sie Ihre Position.
Gesucht ist der Gedenktag des Ersten ohne einen Zweiten, 
 dessen Name nach offizieller Lesart mit dem doppelten Dritten 
der zum Jahreswechsel oft verwendeten – hier abgekürzten – 
 Bezeichnung CMB in der langen Reihe nach dem Allerersten 
 beginnt.
Welches Datum ist gesucht?
Die Zukunft im Taxi.
Microtax®-06 Der Klassiker
Die Mehrheit der Taxiunternehmer in Deutschland 
vertraut seit 1983 auf 
HALE-Taxameter.
Ganz gleich, um welches Thema es in Sachen Taxi-Sicherheit geht – 
SIGNAL IDUNA und die VdK schützen Sie optimal. Jetzt informieren!
Mit der VdK gewinnen Sie nicht 
nur Sachpreise, sondern auch 
den besten Partner.
VdK Versicherung der Kraftfahrt 
Zweigniederlassung der SIGNAL IDUNA Allgemeine AG
Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
Telefon 0231 135-2148
www.vdk-online.de
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
PREISAUSSCHREIBEN

Seite 19

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ FRAGE 3 – KREUZWORTRÄTSEL
Waagrecht:
01 Klebemittel
03 Halterung
04 Vierte Dimension
05 Stock
07 Werkzeug
08 Rechtsverordnung (Abk.)
09 Vorfahr
10 Fahrzeug
11 Engl. Automobil
12 Bestätigung am Sprechfunk
17 Weltraumorganisation (Abk.)
20 Syndikus
22 Eichgerät
23 Baumreihe
25 Erster Teil der Bahnstraße
26 Münchner Sportverein (Abk.)
30 Band der 80er Jahre
32 Honigwein
34 Kennzeichen kreisfreie Stadt an der B 304
35 Interessengemeinschaft (Abk.)
35 Tageszeitung (Abk.)
37 Seltsam
38 Umhang
39 Teil des Gürtels
40 Bauteil der Uhr
41 Wbl. Vorname
44 Fachliche Interessenvertretung 
46 Gemeinschaft
47 Dateiformat zur Speicherung von E-Mails (Abk.)
48 Nordischer Gott
49 Ausgeklügelter Plan
52 Schreibgeräte
53 Zeitabschnitte
54 Lautes Geräusch
55 Rechtsform Münchner Taxigenossenschaft (Abk.)
57 Falschmeldungen
Senkrecht:
02 Verkehrsmittel für spirituelle Wesen
03 Demarkationslinie
04 Organisation (Abk.)
06 Initialen ehem. Vorstandsmitglied
07 Fahrberechtigungsnachweis
09 Vorschrift
10 Rechtsform Bayer. Landesverband (Abk.)
11 Speisefisch
13 Zahlungsmittel
14 Nachfolger von UMTS (Abk.)
15 Verhaltensregel im Straßenverkehr
16 8-Bit-Zeichensatz
18 Initialen ehem. Vorstandsmitglied
19 Schusswaffe
20 Bestandteil mancher Fahrzeuge
22 Zahlungsmittel im nördlichen Europa
23 Orientalische Kopfbedeckung
24 Empfehlung
28 Drahtschlinge
29 Italienischer Bär
31 Zug zwischen 2 Städten (Abk.)
33 Ungesetzlich
34 Vorgang nach Pflügen und Sähen
37 Singkreis
38 Vorsilbe
40 Mythischer Gegenstand
42 Schachfigur
43 Inhaltslos
44 Südkoreanischer Fahrzeughersteller
45 Elektronikkonzern
46 Maßeinheit für den Wärmewiderstand
47 Militärischer Dienstgrad
48 Fernmündliche Gesprächsrunde (Abk.)
49 Selen im Periodensystem
51 Taxidachzeichen (ugs. HH)
52 Radio- und Fernsehsender in Alpenregion (Abk.)
55 Agenten am Wohnungseingang
56 Falsch geschriebene Fahrbahn
Wie oft ist der Buchstabe „L“ 
einzutragen?
01 02 03 04
05 06 07 08
09 10
11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21
22
23 24 25 26 27 28
29 30 31 32 33
34 35 36 37
38 39
40 41 42 43
44 45 46 47
48 49
50 51 52 53
54 55 56 57
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

Seite 20

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ FRAGE 4 – WO RUFE ICH AN? ➔ FRAGE 5 
Hans läuft neben Franz. Max geht zwischen Toni und Franz. 
Toni trifft auf Hans und Franz.
Wie lautet die naheliegende Telefonnummer? Was ist „A“?
BOKRAFT
+
TTO
–––––––––––––
BOKREPT
BOKRAPT
+
PBGPG
–––––––––––––
2107550
TO
+
PBEFG
–––––––––––––
PBEPG
+
+
–––––––
+
=
=
–––––––
=
GESETZE UND VERORDNUNGEN
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Wer kann gewinnen?
Den Hauptgewinn und die Monatspreise können nur Mitglieder der Taxi-München eG 
gewinnen, die zum Zeitpunkt der jeweiligen Ziehung Mitglied sind und nicht den 
Bestimmungen des § 4 Abs. 4 in Verbindung mit § 4 Abs. 3 der Satzung unterliegen. 
Wie kann man gewinnen?
Beantworten Sie dazu die Fragen dieser Ausgabe. Schreiben Sie Ihre Antworten mit 
Angabe der Nummer der Frage auf eine Postkarte (Beispiel: Frage 1 = Taxi). Alle 
 anderen Zusendungen, z. B. geschlossene Briefumschläge, eMails oder Faxmitteilungen, können aus organisatorischen Gründen nicht an der Verlosung teilnehmen. 
 Notieren Sie auf der Postkarte unbedingt Ihre Mitgliedsnummer (Registernummer) 
und unterschreiben Sie auf der Postkarte, damit im Zweifelsfall Ihre Identität überprüft werden kann. Die Mitglieds- oder Registernummer finden Sie auf den jährlichen Gebührenrechnungen neben dem Eintrag Register und auf den Gutschriftprotokollen oberhalb der Anschrift. Bei Gesellschaften ist die Postkarte von einer in der 
Genehmigungsurkunde eingetragenen natürlichen Person, wie z. B. einem Geschäftsführer, zu unterzeichnen. Einsendungen ohne Mitgliedsnummer oder ohne gültige 
Unterschrift können nicht berücksichtigt werden. 
Bis wann kann man gewinnen?
Für diese Ausgabe müssen Ihre Antworten spätestens am Freitag, 26. Januar 2018 
bis 14.30 Uhr, bei uns im Haus, Engelhardstraße 6, eingegangen sein. Dabei gilt 
nicht das Datum des Poststempels, sondern ausschließlich der Zugang. Die Postkarten mit den Antworten können bis obigen Termin auch persönlich bei Frau Renate 
Meier, Poststelle 1. Stock Rückgebäude, oder in den am Eingang des Rückgebäudes 
angebrachten Briefkasten (Weiß mit Wappen der Taxi-München eG) eingeworfen 
werden. Bei mehreren Einsendungen eines Mitgliedsunternehmens bis zum jeweiligen Einsendeschluss wird nur die zuerst eingegangene Zusendung gewertet. 
Wie werden die Gewinner ermittelt?
Für jede richtige Antwort, die bis zum jeweiligen Einsendeschluss bei uns eingegangen ist, erhalten Sie einen Punkt. Die Monatspreise werden unter allen Teilnehmern 
mit mindestens drei Punkten der jeweiligen Ausgabe verlost. Für den Hauptgewinn 
werden die Punkte jedes Teilnehmers von allen drei Ausgaben summiert, es gewinnt 
das Mitglied mit den meisten Punkten. Sollten mehrere Teilnehmer die höchste 
Punktezahl erreichen, entscheidet das Losverfahren. 
Sonstige Teilnahmebedingungen:
Der Ausgang des Preisausschreibens ist weder vom Erwerb von Produkten noch 
von der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Genossenschaft abhängig. Die 
Preise können vom jeweiligen Gewinner nicht getauscht oder übertragen werden. 
Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass sein Name im Fall eines Gewinns im 
TAXIKURIER veröffentlicht wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
PREISAUSSCHREIBEN

Seite 21

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Fußgängerbereiche lösen oft starke Emotionen aus. Bürger und Politiker sehen in ihnen die Wiederbelebung der „guten Stube“ 
ihrer Stadt; viele Einzelhändler, Verbandsvertreter und Politiker klagen dagegen, 
durch eine – vermeintlich – schlechtere 
Autoerreichbarkeit werde die Innenstadt 
„zu Tode beruhigt“, und sehen darin eine 
„ideologische“ Verblendung. Feuilletonisten behaupten schließlich, mit der Verbannung der Autos sei ein Stück urbanes 
 Lebensgefühl verschwunden. Wo sie eingeführt wurden, war die Zustimmung der 
Bevölkerung stets so groß wie bei kaum 
 einer anderen Maßnahme, weil sie ein 
 neues Stadterleben ermöglichten und 
 öffentliche Räume zu Begegnungsstätten 
machten.
Anfänge
Zu Beginn entstanden Fußgängerstraßen 
als Verkehrsmaßnahmen: Enge Haupteinkaufsstraßen, in denen die Konflikte zwischen Passanten und Autoverkehr unerträglich geworden waren, wurden für letzteren 
gesperrt. Vorläufer waren Ende der 1920er 
Jahre Essen und Köln. Sie galten bis 
 Anfang der 1970er Jahre als Vorbilder. 
Ausbreitung
Die Ausbreitung von Fußgängerbereichen in 
Deutschland beschränkte sich bis Mitte der 
1960er Jahre auf wenige, meist nur kurze 
Straßenabschnitte (1963: 46 Bereiche). Bis 
1990 entstanden zwar in fast allen deutschen Städten Fußgängerbereiche, zum Teil 
auch in Stadtteilzentren; diese beschränkten sich aber oft auf wenige hundert Meter 
Länge. Inzwischen umfassen größere Fußgängerbereiche flächenhaft die Innenstadt. 
Weltweit gehört Deutschland zu den führenden Ländern. 
Modell „Shopping Mall“
Der Deutsche Städtetag empfahl 1960 die 
Einrichtung von Fußgängerbereichen. Damals dominierten noch Vorstellungen von 
einem (auto-)verkehrsgerechten Stadtumbau. Fußgängerstraßen sollten von einem 
Cityring mit Parkhäusern umgeben sein. 
Sie bildeten Teile eines Stadtkonzeptes mit 
einer Dominanz der für diese Wirtschaftsphase typischen Waren- und Kaufhäuser. 
Vorbild für die Gestaltung und Straßenmöblierung waren die US-amerikanischen 
„Shopping Malls“ . Diese breiteten sich zunächst auch an den Rändern deutscher 
 Ballungsräume aus, stießen aber bald auf 
den Widerstand der Raumordnung. 
Modell postmoderne Urbanität
Mit der Wiederentdeckung der historischen 
Identität erhielten Fußgängerbereiche 
wichtige Impulse. Es ging nun um öffentliche (Frei-)Räume für die städtische Gesellschaft. Damit wurden sogar Nebengeschäftslagen zu Fußgängerbereichen, von 
denen behauptet wurde, deren Umwandlung würde sich „nicht lohnen“ . Der 1972 
in München eröffnete Fußgängerbereich 
hatte dabei eine Vorreiterrolle. Die Orientierung am historischen Stadtbild führte 
zur Abkehr von der an „Shopping Centern“ 
orientierten Straßenmöblierung. Man wollte nun das überlieferte Bild der Innenstadt 
zur Geltung bringen. Die Wertschätzung 
der öffentlichen Räume hängt damit zusammen, dass Einkaufen in der Innenstadt 
weniger der Versorgung mit Notwendigem 
dient als dem Stadterlebnis. Dies erfordert 
ein angenehmes Umfeld: Der Fußgängerbereich dient gewissermaßen als Bühne, 
um zu sehen und gesehen zu werden. Dabei 
bilden Shoppingtouristen eine zunehmend 
wichtige Besuchergruppe. 
Fußgängerbereiche als Renaissance 
der Innenstädte
Die heutigen Fußgängerbereiche sind ein 
Ergebnis der Entwicklung von Wirtschaft 
und Gesellschaft. Die meisten wuchsen 
schrittweise in einem jahrzehntelangen 
Lernprozess. Ihr Erfolg beruht auf vielfältigen Faktoren: 
➔ Verbesserte Erreichbarkeit durch den 
Ausbau von öffentlichem Verkehr und 
Parkhäusern
➔ Attraktivität der Innenstadt für 
 Investitionen
➔ Zunehmende Beliebtheit des 
„Shopping“ ⁄ „Erlebniseinkaufs“ ⁄ 
 Einkaufs-Ausflugsverkehrs
➔ Steigende Wertschätzung von Urbanität
➔ Inbesitznahme öffentlicher Räume für 
Außengastronomie, Veranstaltungen und 
Stadt-Erlebnis.
Anhaltende Bedenken
Trotz des gesellschaftlichen Wandels und 
der Zustimmung der Bevölkerung sind Fußgängerbereiche bis heute nicht selbstverständlich. Immer noch werden wichtige 
Einkaufsstraßen und öffentliche Bereiche 
durch Autos beeinträchtigt. Viele Gegenargumente sind seit Jahrzehnten unverändert: Der Handel würde zu Tode beruhigt, 
der Parkplatz vor dem Laden sei unverzichtbar. Im Unterschied zur Aufbruchsstimmung in den 1970er Jahren fehlt 
 vielfach der Mut zur Entscheidung. Vereinzelt fordern Händler die Öffnung von 
Fußgängerbereichen zum Parken. 
➔ FUSSGÄNGERZONEN
Die guten Stuben der Großstädte
WISSENSWERTES
Fußgängerbereiche prägen das Erscheinungsbild fast aller deutschen Innenstädte. Nach Vorläufern in den 1930er Jahren 
 breiteten sie sich seit den 1970er Jahren rasch aus. Die Erfolgreicheren entwickelten sich zu Netzen von bis zu 10 km Straßenlänge. Sie trugen wesentlich zur Entwicklung der Innenstädte als Standort für Erlebniseinkauf und urbane Freizeit bei.
istockphoto
istockphoto
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

München
Der 1972 anlässlich der Olympischen 
 Sommerspiele eröffnete Münchner Fußgängerbereich wurde damals weltweit zu 
einem Symbol einer Innenstadt als gastlicher Aufenthaltsraum für Bürger und 
 Besucher, dessen dominierende kommerzielle Funktion in der Wahrnehmung in 
den Hintergrund trat. Seine Gestaltung 
machte den Wert öffentlicher Räume 
wieder bewusst. Breiten von bis zu 35 m 
ermöglichten hier angenehme Aufenthaltszonen. Grundlage war das vom Münchner 
Professor Bernhard Winkler (geb. 1929) 
entwickelte Gestaltungskonzept. Es 
zielte auf eine Inszenierung des öffentlichen Raumes ab und setzte damit 
neue Maßstäbe. 
Erstes Konzept
Ein erstes Konzept sah 1965 das am 
 Marienplatz verknüpfte Kreuz der historischen Hauptachsen als Fußgängerbereiche vor (Neuhauser-, Kaufinger 
Straße – Tal ⁄ Sendlinger-, Theatiner 
 Straße). Seine Umsetzung scheiterte im 
Bereich von Tal und Sendlinger Straße 
am Widerstand der Einzelhändler. In den 
folgenden Jahrzehnten näherte man sich 
schrittweise einer Verkehrsberuhigung 
der Innenstadt durch Umstellung der 
 Autoerschließung auf ein Sektorensystem 
und Arrondierung des Fußgängerbereichs, 
u. a. mit dem Viktualienmarkt. Zahlreiche Passagen knüpften das Netz für 
Fußgänger noch enger. 
Erfolg
Der Erfolg des Fußgängerbereichs beruht 
auf seiner hervorragenden Erreichbarkeit 
durch den öffentlichen Verkehr, dem kontinuierlich ausgebauten Einkaufsangebot, 
der Konzentration von Freizeit- und Kultureinrichtungen, der ansprechenden Gestaltung und dem Image Münchens. Gefährdet 
ist er durch die Überfüllung der Haupteinkaufsstraßen und die von steigenden 
Mieten ausgelöste Uniformierung. 
Straßengrundriss beibehalten
Eine Voraussetzung für die flächenhafte 
Verkehrsberuhigung war in München die 
nach den Kriegszerstörungen getroffene 
Entscheidung, den Straßengrundriss weitgehend beizubehalten statt ihn entsprechend dem Rat modernistischer Stadtplaner 
den Erfordernissen des Autoverkehrs anzupassen. Eine in den 1960er Jahren beginnende Straßenerweiterung wurde durch 
den zunehmenden Widerstand der Bürger 
nicht fortgesetzt. 
50 Jahre Beschluss zur Einrichtung 
der Fußgängerzone
Dort, wo heute täglich zehntausende Fußgänger flanieren und sich die ansässigen 
Geschäfte über Rekordumsätze freuen, 
drängelten sich einst Autos und Straßenbahnen. Am 16.2.1966 stimmten die Stadträte für die Einrichtung einer Fußgängerzone zwischen Marienplatz und Stachus, 
die Stadtplaner Herbert Jensen vorgeschlagen hatte. 
Herbert Jensen brachte die Fußgängerzone auf den Weg
Maßgeblich beteiligt am Bau war der Kieler 
Architekt und Stadtbaurat Herbert Jensen, 
für den der Fußgänger immer an erster 
Stelle stand und die Stadt Ausdruck der 
maximalen Kulturleistung des Menschen 
war. In den Fußgängerbereichen erlebe der 
Mensch sie in ihrer ursprünglich vorgesehenen Form, so Jensen. An Herbert Jensen, 
der im Jahr 1968 verstarb, erinnert eine 
Gedenktafel unter den bronzenen Stadtmusikanten am Karlstor.
Die zentrale Fußgängerzone in der Altstadt 
umfasst – vereinfacht beschrieben – die 
Bereiche zwischen Sendlinger Tor und 
Odeonsplatz und vom Hauptbahnhof bis 
zum Tal nebst Nebenarmen. Dazu gehört 
auch die Parallele Diener- ⁄ Residenzstraße, 
der Bereich um den Dom mit der Maffeistraße und der Viktualienmarkt. Inzwischen 
zählen etwa 40 Straßen und Plätze in München insgesamt zu den Fußgängerzonen. 
(nach München-Wiki)
Das Zentrum, näher betrachtet
Turmwächter Schöner Turm 
(Ecke am Gebäude Hirmer Herrenmode) 
Wo Kaufinger- und Neuhauser Straße zusammenstoßen, stand das „Porta Superior“, 
das obere Tor der ersten Stadtmauer, das 
später „Kaufinger Tor“ hieß, aber „Schöner 
Turm“ genannt wurde. Das Tormodell des 
„Schönen Turms“ an der Wand des Gebäudes erinnert an das ehemalige Stadttor und 
den Verlauf der Stadtmauer, durch die die 
Kaufinger- und Neuhauser Straße voneinander getrennt waren und die Fußgängerzone daher auch zwei Namen hat. 1807 
wurde der Turm im Zuge der Stadterweiterung abgebrochen und die beiden Straßen 
wurden zusammengeführt. Auf dem Boden 
vor dem Hirmer-Gebäude sind noch die 
 Umrisse des ehemaligen Turms zu sehen. 
Kaufingerstraße
Die Kaufingerstraße in der Altstadt ist eine 
der ältesten Straßen Münchens und gehört 
zusammen mit der Neuhauser Straße zu 
den wichtigsten „Einkaufsmeilen“ Münchens. Die Straße führt vom Marienplatz 
zu der Stelle, an der ursprünglich ein Turm 
der ersten Stadtmauer aus der Zeit um 
1300 stand. Die Kaufingerstraße ist wahrscheinlich nach dem Patrizier Chunradius 
Choufringer benannt, der in einer Urkunde 
vom 28. Mai 1239, in der er als Zeuge 
 genannt wurde, zum ersten Mal historisch 
fassbar ist. Er besaß wohl ein repräsentatives Haus in der Straße. Eine Zeit lang 
vermutete man als Namensgeberin einen 
istockphoto
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018

Seite 23

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Ort namens „Kaufing“, der allerdings nicht 
nachweisbar ist. 
Die zunächst Kaufringerstraße geschriebene 
Straße verlor den auf das „f“ folgenden 
Buchstaben „r“ zum ersten Mal 1379. 
 Spätestens seit dem 17. Jahrhundert wird 
die Straße nur noch ohne „r“ als Kaufingerstraße bezeichnet. Bereits in der leonischen Stadtanlage besaß die Kaufingerstraße als Teil der Salzstraße eine besondere 
Stellung. Schon bald errichteten Münchner 
Kaufleute hier ihre Wohnhäuser. Das Obere 
Tor, das die Kaufingerstraße abschloss, galt 
als ein besonders repräsentativer Bau, der 
das Gebäudeensemble prägte. Das Obere 
Tor erhielt bald den Namen Chufringer Tor, 
bevor sich als Name Schöner Turm etablierte. Bereits vor der urkundlichen Ersterwähnung 1316 hieß die Straße Chufringerstraße. Damit gilt die Kaufingerstraße neben 
dem Rindermarkt als die Straße mit dem 
 ältesten Straßennamen Münchens.
Im 19. Jahrhundert wurden die barocken 
Wohnhäuser der Münchner Kaufleute durch 
Kaufhäuser ersetzt, deren größtes das 
 Geschäftshaus Zum Schönen Turm, heute 
 Hirmer Herrenbekleidungshaus, ist.
Neuhauser Straße
Die Straße existiert seit mindestens 1293 
(erste Erwähnung) und hieß von etwa 1815 
bis 1828 Karlstraße. Sie wurde im Jahre 
1972 von einer Hauptverkehrsachse mit 
zwei Tramgeleisen zur Fußgängerzone umgebaut. Die Straße ist nach dem damaligen 
Dorf und heutigen Stadtteil Neuhausen 
 benannt, wohin die Straße stadtauswärts 
gesehen führt. Deshalb schreibt man 
 diesen Straßennamen auch auseinander 
(im Gegensatz zur Kaufingerstraße).
Theatinerstraße
Für 1368 und bis 1826 lassen sich der 
Name Äußere oder Hintere Schwabinger 
Gasse nachweisen, aber ab 1803 wird sie 
bereits mit ihrem heutigen Namen benannt, der von dem Kloster der regulierten 
Chorherren von Theatra und der für sie 
 erbauten Kirche St. Kajetan, bekannt als 
Theatinerkirche, stammt. 
Stachus
Stachus ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Karlsplatz in München. 
Der Name stammt von einem Gastwirt mit 
Namen Eustachius Föderl, der an diesem 
Platz seit 1755 im Bereich des heutigen 
Kaufhofs ein Gasthaus namens Stachusgarten betrieb. Der Stachus galt als der 
verkehrsreichste Platz Europas, bis sein 
Ostteil mit der Neuhauser Straße in eine 
Fußgängerzone umgewandelt wurde. 
Offiziell ist der Platz nach dem Kurfürsten 
Karl Theodor benannt, der hier den Festungsgürtel sprengte und die Stadterweiterung anregte. Da der Pfälzer Kurfürst bei 
den Münchnern äußerst unbeliebt war, verwendeten die Münchner die Bezeichnung 
Stachus und nicht die offizielle Bezeichnung Karlsplatz. Dies ist bis heute so geblieben, auch wenn niemand mehr etwas 
über den Kurfürsten weiß. Die den Platz 
begrenzenden Rondellbauten wurden ursprünglich in den Jahren 1796 bis 1802 
von Johann Baptist Lechner erbaut, angeregt durch die Architektur der Diokletiansthermen in Rom. Auf der westlichen Seite 
wurde der Platz zunächst durch den Alten 
Botanischen Garten begrenzt. An dieser 
Stelle wurde im Jahr 1891 der Justizpalast 
errichtet. Der Brunnen wurde 1970 im Zuge 
des Baus der Münchner S-Bahn gebaut. In 
dieser Zeit entstand auch das unter dem Platz 
liegende Einkaufszentrum Stachus Passagen, welches für einige Zeit das größte unterirdische Einkaufszentrum der Welt war. 
Sendlinger Straße
Die Straße ist ab 1318 nach dem Dorf 
Sendling, heute ein Stadtteil, benannt. Teile der Straße hießen früher Auf der Bruck, 
Auf der Tyferbruck (1389 ⁄ 1394) und Unter 
der Stieg (1404). Die Straße führt heute 
nur über Umwege nach Sendling. 
Ausweitung der Fußgängerzone
Seit 2012 ist der Anfang der Straße bis 
zur Hackenstraße Fußgängerzone. Im April 
2016 entschied der Stadtrat, dass der 
 Abschnitt zwischen Hackenstraße und 
Sendlinger Tor probeweise für ein Jahr zur 
Flaniermeile ⁄ Shoppingzone und damit zum 
autofreien Gebiet wird. Am 11.10.2017 
hat der Planungsausschuss des Stadtrates 
beschlossen, dass sie dauerhaft bestehen 
bleiben soll. Die Vollversammlung des 
Stadtrats muss dem Beschluss allerdings 
noch zustimmen. Die Planungen gehen 
weiter: Im Dezember wurde veröffentlicht, 
dass der sog. „Sattlerplatz“ (Freifläche zwischen Hofstatt, Hirmerparkhaus und Post) 
neu gestaltet und „ein Ort zum Verweilen“ 
werden soll. Dazu gehören auch die Fürstenfelder Straße und der Färbergraben.
Fakten am Rande
➔ Noch Anfang der 60er-Jahre schoben 
sich jeden Tag über 1000 Trams, zigtausend Autos und noch mehr Fußgänger 
durch die Kaufinger- und Neuhauser 
Straße.
➔ Heute laufen statistisch 17.600 Besucher pro Stunde durch die Kaufingerund Neuhauser Straße (RAW Feb17). An 
Samstagen können es 120.00 Menschen 
sein, an Weihnachten doppelt so viele. 
Das ist seit vielen Jahren in Folge der 
Spitzenplatz in Deutschland.
➔ McDonald’s am Stachus war im Jahre 
2006 der umsatzstärkste McDonald’s der 
Welt (gemessen an Verkaufsfläche und 
Umsatz) und zählt noch immer zu den 
bestbesuchtesten.
➔ Wer vom Bahnhofsplatz bis zum Tal 
in der größten West-Ost-Ausdehnung 
der Fußgängerzone schlendert, legt 
 übrigens 1,3 Kilometer zurück.
istockphoto
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

Seite 24

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ In einer guten Lage der Kaufingerund Neuhauser Straße muss ein Geschäftsinhaber derzeit rund 370 Euro 
Monatsmiete pro Quadratmeter bezahlen. Damit ist dies die teuerste Einkaufsmeile Deutschlands. Der Kaufpreis 
liegt teilweise bis zu 35 Mal über der 
Jahres-Nettomiete. Dort gibt es mit 
6.500 Euro pro Quadratmeter auch die 
höchste so genannte Flächenproduktivität (Umsatz pro Qua dratmeter und 
Jahr).
➔ Jeder Straßenmusiker in der Fußgängerzone muss nach einer Stunde seinen 
Standort wechseln – damit er nicht 
„nervt“ . Natürlich braucht er für sein 
Spiel eine Genehmigung.
➔ Dass die Fußgängerzone ein Kind der 
70er ist, sieht man besonders an den 
Straßenlaternen und Beton-Blumentrögen. Sie sind noch aus der damaligen Zeit – und sollen auch weiterhin 
bleiben.
➔ Pro Jahr macht der Münchner Einzelhandel in der Innenstadt etwa 4 Milliarden 
Euro Umsatz (in ganz München ca. 
11-12 Mrd.).
➔ Viele Münchner meiden mittlerweile 
die Fußgängerzone als Querung, 
weil jetzt schon ganzjährig kaum 
mehr ein Durchkommen ist. Sie 
nutzen lieber die Parallelstraßen, 
um zum Stachus bzw. Marienplatz 
zu gelangen.
➔ Zur Münchner Shoppingnacht und 
am folgenden Wochenende kommen 
200.000 Menschen in die City.
➔ 0,93 Quadratmeter Verkaufsfläche 
pro Einwohner bietet die Altstadt – 
doppelt so viel wie der Bundesdurchschnitt (0,4 m
2).
➔ Geschäfte in München verdienen 
6.700 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche jährlich, der bundesweite 
Schnitt liegt bei 3.600 Euro.
➔ In der Fußgängerzone zwischen Marienplatz und Stachus gibt es 256 Sitzplätze vom Modell „München“, das es 
seit der 850-Jahr-Feier 2008 gibt.
Radfahren in Fußgängerzonen
Das Radfahren in Fußgängerzonen ist 
grundsätzlich verboten, es sei denn, eine 
entsprechende Ausnahme ist beschildert. 
Zuerst einjähriger Verkehrsversuch
Die Münchner Fußgängerzone war ab 
3. April 2014 zunächst versuchsweise von 
22 bis 8 Uhr für den Radverkehr freigegeben. Polizei und kommunale Verkehrsüberwachung beobachteten während des Probebetriebs, wie gut das Miteinander von zu 
Fuß Gehenden und Rad Fahrenden (offizieller Sprachgebrauch der StVO) klappt. 
Gleichzeitig führte das Referat für Stadtplanung und Bauordnung Zählungen und 
Befragungen durch und legte ein besonderes Augenmerk auf mögliche Konflikte. Das 
Ergebnis war mehr als zufriedenstellend, 
auch dank der Vernunft der Radler. Der 
Stadtrat hat am 17. Februar 2016 die 
 dauerhafte Freigabe der Fußgängerzone für 
den nächtlichen Radverkehr von 21 bis 
9 Uhr beschlossen. 
Weiterhin eine Zone für Fußgänger
Die Fußgängerzone bleibt weiterhin ausdrücklich ein Bereich, in dem sich Fußgänger 
ungestört bewegen können. Sie haben jederzeit Vorrang! Radfahrer müssen die freigegebenen Zeiten beachten und Rücksicht auf die 
Fußgänger nehmen. Bei Veranstaltungen 
oder Baustellen kann das Radfahren zeitweise wieder eingeschränkt werden. (RM) 
In folgenden weiteren 
Fußgängerzonen ist das 
Radfahren ganztägig mit 
Zusatzschild erlaubt: 
➔ Am Harras
➔ Dominikusplatz
➔ Klaus-Mann-Platz
➔ Konrad-Zuse-Platz
➔ Nordhaideplatz
➔ Sankt-Jakobs-Platz ⁄ Sebastiansplatz
➔ Platz der Menschenrechte
➔ Rainer-Werner-Fassbinder-Platz
➔ Schleißheimer Straße ⁄ Rottmannstraße 
(Rudi-Hierl-Platz)
➔ Sendlinger Straße
➔ Steinstraße ⁄ Genoveva-Schauer-Platz
➔ Wiener Platz
➔ Willy-Brandt-Platz
➔ der als Gehweg beschilderte 
 Preysingplatz
Hier ist das Radfahren 
nicht zugelassen:
➔ Curt-Mezger-Platz
➔ Hohenzollernplatz
➔ Petersplatz
➔ Platzl
➔ Salvatorplatz
➔ Schützenstraße
➔ Weißenburger Straße ⁄ 
Weißenburger Platz
➔ der als Gehweg beschilderte 
Markt bereich des Viktualienmarkts
(Quelle: München.de)
istockphoto
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018

Seite 25

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH
Brudermühlstr. 48a
81371 München
Tel.: 089/89 80 61-0
Fax: 089/89 80 61-20
info@ballnath.de
www.ballnath.de
Taxi-Versicherung vom Spezialisten
 Versicherungsvergleich
 Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten
 Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe
 Sondertarife für Neugründer
Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, 
Schutzbrief, Garantie
Mit Sicherheit ein guter Partner
TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden 
Ort für Veranstaltungen jeder Art.
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
So. 04.02. 15.00 Uhr, Konferenz der Kinder – Vernissage der selbstgestalteten Kinderbücher mit anschließendem Papiertheaterspiel 
Sa. 10.02. ab 20.00 Uhr, Traditioneller Gauklerball – Münchens schönstes Kostümfest
Sa. 17.02. 20.00 Uhr, La Triviata – Die Impro-Oper: Lass dich eropern!
So. 18.02. 18.00 Uhr, Regenlied – Klassische Sonaten für Violine und Klavier
Mi. 21.02. 19.00 Uhr, Kunstausstellung: Richard Schleich – Kopfbilder
Fr. 23.02. 19.30 Uhr, 3. Portraitkonzert der Bayerischen Staatsoper
Fr. 23.02. 19.30 Uhr, Modern Dance mit dem Dance Theater of Munich: Four corners of an eye
Sa. 24.02. 19.30 Uhr, Modern Dance mit dem Dance Theater of Munich: Four corners of an eye
Sa. 24.02. 20.30 Uhr, Jazzkonzert mit dem Carolyn Breuer Quartett
So. 25.02. 15.00 Uhr, 25 Jahre Sternschnuppe: Jubiläum Wunschkonzert ⁄ Singen – tanzen – feiern mit Sternschnuppe
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… beim Glockenspiel im Münchner Rathaus bis zu 
43 Glocken schlagen?
Täglich um 11 und 12 Uhr, zwischen März bis Oktober zusätzlich um 17 Uhr, ist das Schauspiel am Marienplatz ein Anziehungspunkt für Touristen. Begleitet von 43 Glocken setzt 
sich das erste elektromechanisch betriebene Spielwerk Europas in Bewegung. Auf zwei Ebenen werden mit 32 lebensgroßen Figuren zwei Szenen der Münchner Stadtgeschichte 
nachgespielt. Das Turnier anlässlich der Hochzeit von Herzog 
Wilhelm V. mit Renate von Lothringen (1568) sowie der traditionelle Schäfflertanz der Münchner Fassmacherzunft. 2007 
wurde das Glockenspiel aufwändig restauriert. Inzwischen wird 
es mit Solarstrom betrieben. (FK)
istockphoto
Rainer Spitzenberger
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

Seite 26

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Diebstahl eines Handys – Haidhausen
Am Samstag, 09.12.2017, gegen 02.30 Uhr, wollte ein 42-jähriger 
Taxifahrer einen Fahrgast befördern. Plötzlich kam eine Personengruppe hinzu und wollte dies verhindern, indem einer aus dieser 
Gruppe, ein 19-Jähriger, auf das Fahrzeug einschlug. Der Taxifahrer stieg daraufhin aus und forderte diesen auf, dies zu unterlassen. Daraufhin stieg wiederum dieser in das Taxi ein. Er konnte 
schließlich dazu bewegt werden, das Taxi wieder zu verlassen. 
Der Taxifahrer bemerkte daraufhin, dass sein Handy fehlte. Eine 
hinzugezogene Streife konnte das Mobiltelefon bei der Durchsuchung des 19-Jährigen auffinden. 
Der 19-Jährige wurde zur weiteren Vernehmung zum Streifenwagen 
gebracht. Plötzlich zog er sich nackt aus. Er musste zunächst von 
den Polizeibeamten zu Boden gebracht und im Anschluss gefesselt 
werden. Nach einiger Zeit beruhigte er sich wieder und konnte 
nach den entsprechenden Maßnahmen noch vor Ort entlassen 
 werden.
 
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen.
istockphoto
Kfz-Meisterbetrieb
für aller Fabrikate
gut • preiswert • schnell • zuverlässig
Sonderpreis
 
Reparatur/Inspektion
Unfallinstandsetzung
TÜV & AU, und vieles mehr
EURO-TAXI Handels GmbH München
Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145
Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr
AUS DER TAXI-WELT
In New York kann man im Taxi übernachten
Es ist eng. Um ins Bett zu kommen, muss man durch eine 
Schiebetür klettern. Doch das macht den Schlafgästen in 
 Jonathan Powleys Herberge nichts aus. Sie können günstig 
übernachten in einem typischen New Yorker Taxi – einen 
 „Yellow Cab“ . 
Powley erwarb ein ausrangiertes Cab, einen zwölf Jahre alten 
Honda Odyssey und baute ihn um. Dusche, Waschbecken und 
Toilette gibt es nicht, aber die Gäste erhalten eine Liste öffentlicher Toiletten und Sportstudios. Dazu gibt es Tipps, wo Handys aufgeladen werden können. Die spartanische Unterkunft 
mit Platz für zwei und immerhin Begrüßungsobst und -blumen 
ist werktags für umgerechnet etwa 35 Euro die Nacht zu haben. 
Am Wochenende kostet das neue Hotelgefühl etwa 46 Euro. So 
günstig ist es nirgendwo in New York. Powley hat nach eigenen 
Angaben mehrere „Schlaf-Autos“ im Angebot. Besonders gefragt ist aber das Taxihotel. Etwa 60 Prozent der Kunden seien 
Deutsche, für die er auch mal deutsche Würste beim Fleischer 
besorgt. Trotz des niedrigen Preises sind nicht alle von seinem 
Hotel begeistert. Eine deutschen Urlauberin: Spannend und 
 lustig, aber zu laut – das YC war in der Nähe eines Lkw-Parkplatzes geparkt. Ansonsten freuen sich viele auf eine weitere 
Übernachtung. (RM)
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… München nach New York der bedeutendste 
Printstandort der Welt ist?
In der Landeshauptstadt haben rund 90 Zeitungs- und Zeitschriftenverlage ihr zu Hause, die Bayern flächendeckend mit 
27 Zeitungen versorgen. 140 in München ansässige Verlage, 
die jährlich über 8.000 Buchtitel (Erstauflagen) veröffentlichen 
und einen Umsatz von über 1,2 Milliarden Euro erzielen, sorgen 
dafür, dass München eine der größten Verlagsstädten der Welt 
ist. (BH)
➔ GOOD NIGHT
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018

Seite 27

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

STADTINFO STADTINFO
Circus Krone startet am 1. Februar sein zweites Programm
„Manege frei“ heißt es am 1. Februar zum zweiten Mal in diesem 
Winter bei Krone. Der Münchner Traditionscircus präsentiert vom 
1. – 28. Februar ein völlig neues Programm mit internationalen 
Highlights aus aller Welt. Die Winterspielzeit 2017 ⁄ 18 steht ganz 
im Gedenken an die große Circusdirektorin Christel Sembach- 
Krone. 32 Artisten, Tierlehrer und Clowns aus 10 Nationen geben 
sich ein Stelldichein im Münchner Kronebau.
Als Hommage an Christel Sembach-Krone sehen Sie im Februar ihre 
Lieblinge – die Pferde – zum Schaubild „Riverdance“ und die 
prachtvollen Krone-Elefanten, präsentiert von Jana Lacey-Krone. 
Außerdem die größte Raubtiernummer der Welt mit Martin Lacey 
jr. und seinen 26 Tigern und Löwen. Spannende Abenteuer in 
der Luft offerieren ferner das Duo Garcia an der rotierenden Weltraum-Rakete und Alex Michael mit einem sensationellen Deckenlauf. Für echte Circusluft sorgen auch die lustigen Haustiere von 
Maike und Jörg Probst mit Hühnern, Schweinen und Esel. 
Circus at its best verheißen ferner rasante Bola-Bola-Spiele, rasante Tempo-Jonglagen, und eindrucksvolle Spring-und Flugkünste an 
Trampolin und Fangstuhl. Doch was wäre ein Circus ohne Clowns? 
Aus Dänemark kommen Tiina und Bonbon mit dem fröhlichsten 
Badminton-Spiel unserer Zeit und Julia & Joaquin mit ihren genialen Späßen. Sie stellen dem Publikum die Frage: „Was ist schöner? 
Träumen mit geöffneten Augen oder Lachen wie zu Kindertagen?“ 
Beides ist hier möglich. Kurzum: Krone bietet auch mit diesem 
Programm wieder ganz großen Circus. Eine gelungene Mischung 
aus traditioneller und moderner Circuskunst, getreu dem Motto des 
Hauses: „Eure Gunst – Unser Streben“ . (TK)
Vorstellungszeiten:
Di und Do 20 Uhr, Mi, Fr und Sa 15 und 20 Uhr, sonntags 
14.30 und 18.30 Uhr. Montags spielfrei. In der Faschingswoche 
(12.–16. Februar) gibt es täglich zwei Vorstellungen um 15 und 20 
Uhr. Der Krone-Zoo ist sonntags ab 10 Uhr geöffnet. 
Närrischer Umzug der „Damischen Ritter“
Der Faschingsumzug der „Damischen Ritter“ wird München am 
4. Februar 2018 in Narrenhände geben. Bunt geschmückte Wagen 
und kostümierte Tanzgruppen ziehen mit Musik und Faschingslaune durch die Innenstadt. Um Punkt 13.13 Uhr startet das 
 Spek takel. Traditionell feiern die Mitwirkenden des Umzuges 
 anschließend gemeinsam mit anderen Faschingsfans die große 
 After-Zug-Party im Hofbräuhaus.
„Kölsch meets München 2018“
Am 8. und 13. Februar 2018 wird am Stachus Kölsch ausgeschenkt. 
Unter dem Motto „Kölsch meets München 2018“ feiert 
der Köln-Münchner Karnevalsverein wieder die größte originalkölsche Karnevalsparty außerhalb des Rheinlandes.
Der von einem Exil-Kölner gegründete Karnevalsverein veranstaltet 
auch in diesem Jahr ganz nach originaler Kölscher Tradition seine 
Karnevalsparty im Ruby. Dabei bringen die Jecken kölsche Karnevalsstimmung nach München unter dem Motto „Mer Kölsche danze 
us der Reih“…
Tanz der Marktweiber
Der traditionelle „Tanz der Marktweiber“ wird am Faschingsdienstag wie gewohnt auf dem Viktualienmarkt stattfinden. Die ausgefallenen Kostüme repräsentieren den Marktstand der jeweiligen 
Tänzerin. Die Kleider für den Auftritt werden so ausstaffiert, dass 
man erkennen kann, wer am Markt was verkauft – ob Bäckerin, 
Metzgerin, Blumenhändlerin.
Uni-Ball
Ebenfalls am Faschingsdienstag steigt in der großen Aula der 
Ludwig-Maximilian-Universität der diesjährige Uni-Ball. (BH)
➔ CIRCUS KRONE ➔ FASCHING IN MÜNCHEN
istockphoto
Circus Krone
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

Seite 28

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Heilmann & Littmann spezialisierte sich 
auf den Bau von Theatern und anderen 
 Monumentalbauten wie Geschäfts- und 
 Warenhäusern, Gaststätten und Bierhallen 
für die großen Brauereien, beispielsweise 
den 1900 eröffneten und 1998 abgerissenen Mathäser an der Bayerstraße 5 oder 
die Villa Stuck an der Prinzregentenstraße 
60 oder die Privatklinik Josephinum an der 
Schönfeldstraße 16. Zum größten Teil entstanden diese Gebäude, dem Zeitgeschmack 
entsprechend, im Stil der Neugotik- und 
Neurenaissance, die um 1900 das Stadtbild 
Münchens nachhaltig prägten. Die Firma 
baute im gesamten Deutschen Reich, spielte aber insbesondere für die städtische 
Entwicklung Münchens eine wichtige Rolle. 
Einige herausragende und heute noch bestehende Projekte werden hier vorgestellt. 
Hofbräuhaus (Platzl 9)
Im Rahmen des enormen Wachstums Münchens und dem damit einhergehenden, fast 
völligen Umbau der Altstadt wurde das alte 
Hofbräuhaus 1896 abgerissen und die 
Brauerei in eine neue Betriebsstätte an der 
Inneren Wiener Straße verlegt. Dadurch 
entstand genügend Raum für einen ausgedehnten Neubau, den die Firma Heilmann & 
Littmann ausführte und der bereits 1897 
fertig gestellt war. Der damals bereits aufkommende Massentourismus führte immer 
mehr Menschen in die Schwemme und die 
sonstige dortige Gastronomie. Das Anwesen 
wurde während des Zweiten Weltkrieges 
bis auf die Schwemme im Erdgeschoss 
 zerstört, der Wiederaufbau nach den 
alten Plänen konnte aber rechtzeitig zur 
800-Jahr-Feier Münchens 1958 abgeschlossen werden. Heute steht das Hofbräuhaus 
für den Begriff „München“ wie kein zweites 
Gebäude. In Las Vegas kann man sogar 
ein halbwegs original nachgebautes Hofbräuhaus besuchen. Nebenbei bemerkt 
heißt die Adresse erst seit 1894 „Platzl“, 
davor lag das alte Hofbräuhaus am für 
den heutigen Geschmack etwas affektiert 
klingenden „Plätzchen“ . 
Prinzregententheater 
(Prinzregentenplatz 12) 
Nach langem öffentlichen und nichtöffentlichen Hin und Her erhielt der Architekt 
Max Littmann und sein Büro im Jahr 1899 
den Auftrag, sich mit Plänen für dieses 
neue Theater zu beschäftigen. Vorgabe war 
dabei, sich am Festspielhaus in Bayreuth 
zu orientieren, das speziell der Inszenierung der Werke von Richard Wagner (1813–
1883) diente. Die vorgelegten Baupläne 
wurden ein Jahr später genehmigt und die 
Arbeiten sogleich praktischerweise an die 
Firma Heilmann & Littmann vergeben, 
mit der man gute Erfahrungen gesammelt 
hatte. Und tatsächlich stand das Gebäude 
1901 schlüsselfertig da und konnte mit der 
Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ von Wagner feierlich eröffnet werden. Benannt ist das Theater nach dem 
bayerischen Herrscher jener Zeit, Prinzregent Luitpold (1821–1912), und steht 
heute unter Denkmalschutz. 
Warenhaus Oberpollinger 
(Neuhauser Straße 18) 
In der Epoche ab 1900 entwickelten sich 
einige kleinere Geschäfte für Textilien zu 
großen Kaufhäusern, die der Kundschaft 
ein umfassendes Angebot bereitstellten. 
Ihre äußere wie auch innere Architektur 
sollten den Käufern das Gefühl von Luxus 
und Exklusivität vermitteln, während sich 
gleichzeitig die Preise in Grenzen hielten. 
Prächtige Treppenhäuser über mehrere 
Stockwerke im Inneren sowie vornehme 
Fassaden nach außen spiegelten dieses Gefühl des Luxus wider, während gleichzeitig 
dahinter die damals modernste Technik 
steckte. Auf dem Gelände des heutigen 
Oberpollinger standen ursprünglich fünf 
schmale Anwesen aus dem Mittelalter, die 
1904 dem Stadtumbau weichen mussten. 
Max Littmann erhielt 1904 den Auftrag, 
die Pläne auszuarbeiten, und die Firma 
Heilmann & Littmann wurde mit der Ausführung beauftragt. Bereits nach zehn 
 Monaten, im Jahr 1905, war das Gebäude 
bezugsbereit. Seit Anfang des Geschäftsbetriebes heißt das Kaufhaus Oberpollinger, 
obwohl es andersnamigen Eigentümern gehörte und gehört. Diese wollten aber dem 
Münchner Publikum mit diesem traditionellen Namen ein anheimelndes Gefühl vermitteln, denn hier befand sich bis Mitte 
des 19. Jahrhunderts die Brauerei mit Bierwirtschaft und Beherbergungs-Betrieb 
Oberpollinger. In der Denkmalschutzliste 
steht: „(Karstadt), früher Warenhausbau, 
➔ SPUREN IM STADTBILD
Die Firma Heilmann & Littmann
In Regensburg im Jahr 1871 gegründet, verlegte die Baufirma J. Heilmann ihren Sitz 1877 nach München. 
Ihr Besitzer war Jakob Heilmann (1846–1927) und das Unternehmen hieß seit 1892 Heilmann & Littmann, nachdem 
Heilmanns Schwiegersohn, der Architekt Max Littmann (1862–1931), in die Firma eingetreten war.
istockphoto
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
STADTKUNDE MÜNCHEN

Seite 29

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Eisenbeton mit Natursteinfassaden in 
 abgewandelter deutscher Renaissance, 
1904–1905 von Max Littmann.“ 
Kaufhaus Hermann Tietz 
(Bahnhofplatz 7)
Gleichzeitig mit dem Oberpollinger entstand das Kaufhaus Hermann Tietz, später 
zu Hertie abgekürzt, ebenfalls nach Littmanns Plänen und ebenfalls ausgeführt 
von Heilmann & Littmann. Die Denkmalschutzliste lässt wissen: „Fünfgeschossiger 
Walmdachbau mit Vorsprüngen, Treppentürmen, Giebeln und Gauben, in Eisenbeton-Skelettbaubauweise 1904–1905 von 
Max Littmann geplant und erbaut.“ Die Geschäfte der Firma brummten also zur damaligen Zeit. Wie der Oberpollinger äußerlich 
und innerlich ein Prachtbau, war für dieses 
Kaufhaus allerdings der Standortvorteil 
ausschlaggebend. Direkt gegenüber dem 
Hauptbahnhof gelegen, bot es sich den 
 Ankommenden aus Nah und Fern zum Einkauf an, auf Neudeutsch Shoppen. Heute 
firmiert das Kaufhaus als Karstadt. 
Heilmann’sche Immobilien-Gesellschaft
Auch beim Bau von Privathäusern war Heilmann & Littmann aktiv. So entstand etwa 
das heutige italienische Generalkonsulat an 
der Möhlstraße 3, damals errichtet für die 
Familie Kustermann von der gleichnamigen 
Firma als Einfamilienhaus. Die Denkmalschutzliste sagt dazu: „Palastartike Neubarockvilla, samt Nebengebäude und 
 Torpfeilern, 1901–1902 von Heilmann & 
Littmann.“ Hauptsächlich jedoch konzentrierte man sich beim Bau gehobener Privathäuser auf folgendes, äußerst einträchtiges Geschäftsmodell. Die Firma kaufte 
große, noch landwirtschaftlich genutzte 
Flächen, die als Bauentwicklungsland ausgewiesen waren, und parzellierte diese 
dann in einzelne Baugrundstücke. Darauf 
errichtete man anschließend repräsentative 
Neubauten, die an Privatleute verkauft 
wurden. Auf diese Weise entstanden auch 
in München zusammenhängende Wohngebiete, die hier genannt werden und allesamt ebenfalls zu großen Teilen unter 
Denkmalschutz stehen: die Villenkolonie 
Gern zwischen Nördlicher Auffahrtsallee 
und Klugstraße, die Villenkolonie Bogenhausen südlich der Sternwarte, die Villenkolonie Solln um die alte Dorfkirche Sankt 
Johann Baptist an der Herterichstraße 54, 
die Gartenstadt Harlaching bei der kleinen 
Kirche Sankt Anna mit der Adresse Harlachinger Berg 30, die Villenkolonie Menterschwaige entlang der Harthauser Straße sowie die Villenkolonie Prinz-Ludwigs-Höhe, 
von der jetzt gleich detailliert die Rede 
sein wird, und zwar was deren Straßennamen angeht. 
Unbescheidenheit 
Jakob Heilmann kaufte im Jahr 1894 vom 
Grundbesitzer Eugen Gerbl das auf dem 
Hochufer der Isar gelegene Gelände der Gemeinde Thalkirchen, die dann am 1. Januar 
1900 nach München eingemeindet wurde. 
Seit Anfang 1895 entstand durch die Firma 
Heilmann & Littmann die Villenkolonie 
Ludwigshöhe, die später im selben Jahr 
den noch besser klingenden Namen Prinz- 
Ludwigs-Höhe erhielt. Namengeber war 
Prinz Ludwig (1845–1921), der von 1913 
bis 1918 als König über Bayern herrschte. 
Diese Veredelung sollte finanziell gut gestellte Kreise zum Kauf eines der Häuser 
anreizen, denn es gibt bekanntlich „gute“ 
und „schlechte“ Adressen. Für die neu zu 
benennenden Wohnstraßen brachte Heilmann nun seine eigenen familiären Verhältnisse ins Spiel. In erster Ehe war er mit 
Ida Rosipal verheiratet und hatte mit ihr 
eine Tochter namens Ida, die später Max 
Littmann, den Geschäftspartner ihres 
 Vaters, heiratete. Nach dem Tod von Idas 
Mutter Ida heiratete Heilmann 1880 Josephine Hierl. Aus dieser Ehe stammten die 
Kinder Albert, Frieda, Irene, Josephine, 
Otto und Paula. Von ihnen wiederum 
 heiratete Frieda den Möbelfabrikanten 
 Anton Pössenbacher (1842–1920, der die 
 Schlösser Ludwigs II. ausgestattet hatte. 
Heilmann wählte im Jahr 1895 familiäre 
Straßennamen aus und ließ sie sich – als 
Großkopferter – von der Gemeindeverwaltung Thalkirchen genehmigen. Und so entstand zunächst einmal die Heilmannstraße 
mit der Erklärung: „Jakob Heilmann, Geheimer Kommerzienrat und Architekt, Gründer 
der Villenkolonie Prinz-Ludwigs-Höhe, geboren 21.8.1846 in Geiselbach.“ Heilmann 
starb erst im Jahr 1927. Dann weiter die 
Idastraße und Josephinenstraße („Weiblicher Vorname“), womit Heilmanns beide 
Ehegattinnen und zwei seiner Töchter 
 versorgt waren. Dann die Friedastraße, 
Paulastraße und der später aufgelassenen 
Irenenweg sowie die Albertstraße und die 
Ottostraße („Männlicher Vorname“), so 
dass die gesamte Familie nun durch ihre 
 eigenen, persönlichen Straßen spazieren 
gehen konnte. Mit der Eingemeindung 
Thalkirchens konnten die Albert- und Ottostraße nicht beibehalten werden, weil es 
in München bereits eine Adalbert- und eine 
Ottostraße gab. Die Albertstraße wurde 
also 1900 zur Heinrich-Vogl-Straße nach 
dem Sänger (1845–1900) und die Ottostraße zur Mendelssohnstraße nach dem 
Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy 
(1809–1847). Dessen jüdische Religionszugehörigkeit führte im Dritten Reich 1937 
zu ihrer heutigen Bezeichnung Pössenbacherstraße nach Heilmanns Schwiegersohn. 
Erst 1947 kam Mendelssohn in Pasing 
 wieder zu Straßenehren. Zum dauernden 
Gedenken erhielt der Grundbesitzer Gerbl 
anno 1927 nach seinem Tod die Gerblstraße: „Eugen Gerbl, letzter Bürgermeister der 
ehemals selbständigen Gemeinde Thalkirchen, geboren 1847, gestorben 1901 in 
München-Thalkirchen.“ Und 1955 kam dann 
noch zur thematischen Abrundung, aber 
 etwas entfernt in Solln die Littmannstraße 
hinzu: „Geheimer Hofrat Max Littmann, 
Münchner Architekt, geboren 3.1.1862 auf 
Schloss Chemnitz, gestorben 20.9.1931 in 
München.“ Littmann selbst wohnte in der 
Heilmannstraße 29. Er plante die Villa und 
ließ sie 1901 erbauen, und zwar für eigene 
Zwecke, wenn auch nicht zum ständigen 
Wohnen. Er nutzte das Gebäude bis 1909 
als Sommerhaus und das große Grundstück 
schließt die Hangkante der Isarterrasse mit 
ein. Und diese Villa steht wider Erwarten 
nicht unter Denkmalschutz. 
Letzte Ruhe
Der große Gleichmacher namens Tod führte 
selbst Jakob Heilmann zur letzten Ruhe, 
und zwar auf den Alten Teil des Waldfriedhofes und hier auf das Gräberfeld 
132-W-24. Und Max Littmann ruht auf 
dem Nordfriedhof, an der Friedhofsmauer 
mit der Lage „links – 317 ⁄ 320“ . (BW)
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ABSPERRUNG – Im vergangenen Herbst 
startete die Stadt einen denkwürdigen 
„Verkehrsversuch“, welcher darin bestand, 
eine der beiden Rechtsabbiegerspuren von 
der Oettingen- in die Prinzregentenstraße 
abzusperren. Die Anwohner hatten laut 
„Münchner Merkur“ (MM) vom 17.November 
2017 zunächst noch gedacht, es komme 
wieder mal eine Baustelle, was jedoch 
nicht geschah. Auch der zuständige 
 Bezirksausschuss (BA) war nicht informiert 
und erfuhr erst auf Nachfrage vom KVR, 
dass es sich – ja eben – um einen „Verkehrsversuch“ handele. KVR-Sprecher 
 Johannes Maier erläuterte, durch das zweispurige Rechtsabbiegen sei es immer wieder zu Unfällen gekommen; zudem seien 
geradeaus gehende Fußgänger des öfteren 
von den abbiegenden Fahrzeugen „bedrängt“ worden. Außerdem besäßen die 
Fahrspuren generell nicht mehr die für das 
heutige Verkehrsaufkommen erforderlichen 
Regelbreiten. Die Unfallhäufung und die 
Probleme für die Fußgänger seien durch 
die Sperrung behoben worden. Und jetzt 
kommts: „Da dies aber als unerwünschter 
Effekt zu Staus führt, wird die Sperre im 
Rahmen des Verkehrsversuchs kommende 
Woche wieder aufgehoben“ . (Stand, wie 
 gesagt, 17.11.2017).
Ja ist denn, so fragt sich nicht nur der 
Schreiber, die zuständige Abteilung des 
KVR ein erlebnispädagogischer Kindergarten, in dem jeder Pampers-Träger seine 
Sandkastenspiele mal „in echt“ auf Münchens Straßen ausprobieren darf? Haben 
die zuständigen Entscheider jemals mit 
 eigenen Augen und vor Ort die Oettingenstraße vorher im Normalzustand gesehen, 
der ja auch schon mit dem Wort „Dauerstau“ treffend beschrieben war? Auf welchem Planeten muss man denn leben, 
wenn man davon überrascht wird, dass 
die Sperrung einer Spur noch zu weiteren 
Staus führt?
Was sind denn die Voraussetzungen dafür, 
solche Posten besetzen zu dürfen – garantiert kein Führerschein und Einschränkung 
der Seh- und Denkfähigkeit auf zehn Prozent, oder was? Da packt einen schon der 
Zorn, wenn solche Leuchten der Verkehrsplanung, die wohl auch noch nie etwas von 
Feinstaub und Co. gehört haben, alle Verkehrsteilnehmer und die Anwohner mit 
solch irrwitzigen Aktionen wochenlang ungestraft foltern dürfen. Unfassbar. Einfach 
unfassbar! Überhaupt wäre das ganze 
 Thema unblutig erledigt, wenn man die 
Einbahnregelung in der Lerchenfeldstraße 
nur umdrehen würde. Aber das wäre zu 
 einfach, zu billig und noch dazu effektiv – 
ist also für München ungeeignet. 
➔ BLINDENAMPELN – Derzeit sind in 
München 62 % aller Ampelanlagen mit 
akustischen Zusatzeinrichtungen für Sehbehinderte ⁄ Blinde ausgestattet. Innerhalb 
des Mittleren Rings sollen es langfristig 
100 % werden, außerhalb sollen in der 
Nähe von Altenheimen usw. alle Anlagen 
nachgerüstet werden. Im Prinzip keine 
schlechte Sache, kommentiert der Schreiber 
hier, allerdings mit dem Nachteil versehen, 
dass überall da, wo solche akustischen 
 Zusatzsignale im Einsatz sind, der grüne 
Blechpfeil für Rechtsabbieger ausgeschlossen ist. Es gibt ohnehin schon viel zu wenige davon, aber dann ist damit zu rechnen, dass die paar grünen Blechtaferl, die 
es noch gibt, auch noch abmontiert werden 
müssen. Das ist deren faktische Totalabschaffung durch die Hintertüre. 
➔ FUSSGÄNGERZONE – Der Färbergraben 
soll nach einem interfraktionellen Antrag 
von SPD, CSU und FDP im Rathaus zur 
 Fußgängerzone werden. Die Immobiliengesellschaft „Inka Holding“, die zum unermesslich reichen Inselkammer-Imperium 
zählt, befürwortet die Pläne. Der Familie 
Inselkammer, das nur am Rande, gehören 
neben dem Ayinger Braukonzern z. B. 
auch der Bereich zwischen Sparkassenstraße und Platzl (lediglich das Hofbräuhaus ist Eigentum des Freistaates), und 
auch das häßliche Parkhaus am Färbergraben, welches demnächst abgerissen 
und durch ein Wohn- und Geschäftshaus ersetzt werden soll. Also ein gar 
schnuckeliger Immobilienbesitz, der 
nach Schrottis Schätzung mindestens 
 einem hohen dreistelligen Millionenbetrag 
entspricht. 
Eine Verkehrszählung hat ergeben, dass 
täglich rund 3.000 Autos die innerstädtische Querung von der Herzogspitalstraße 
bis zum Oberanger ⁄ Rindermarkt benützen. 
Ein Vertreter der „Inka Holding“, der am 
Dienstag, 19. Dezember, die Pläne im zuständigen BA Altstadt ⁄ Lehel vorstellte, 
meinte laut Münchner Merkur wörtlich dazu 
„es ist nicht so, dass durch die Fußgängerzone irgendwo der Verkehr zusammenbrechen würde“ . Mit anderen Worten: nochmal 
3.000 Autos täglich mehr am Altstadtring 
hätten keine Auswirkungen auf den dortigen Verkehr! 
Vielleicht hat der Mann sogar Recht, denn 
ein Verkehr, der sich ohnehin ständig im 
Zustand des totalen Zusammenbruches 
 befindet, kann nicht nochmal zusammenbrechen. Töter als tot geht nicht. Man 
 denke da nur an die Baustelle am Sendlinger Tor, welche uns noch einige Jahre 
 beglücken wird. Aber die märchenhaften 
Renditen, die bei Wohnungen und Büros 
an einer neuen Fußgängerzone nächst 
dem Marienplatz winken, zählen natürlich 
mehr als ein kleiner Verkehrs-Bypass, 
der seit Jahrzehnten den Altstadtring um 
ein paar Autos entlastet. Das müssen wir 
doch einsehen.
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
Stimmer & Sohn GmbH
L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en
A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3
Taxiwerkstätte
• Un fallin stan dsetz un g
• Kfz-R epar atu r wer kstätte
• spon tan e Hilfe
60
Jahre
Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
UNTERHALTSAMES

Seite 31

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ ICE – Mitte Dezember 2017 hatte die 
neue Hochgeschwindigkeitsverbindung der 
Eisenbahn zwischen München und Berlin 
Premiere. In knapp vier Stunden fährt man 
das mit dem Auto von Innenstadt zu Innenstadt normalerweise nicht, und auch 
der Flug, inclusive Transfer vom Flughafen 
zur jeweiligen City und der Zeiten für die 
Gepäckaufgabe usw. ist nicht kürzer. Na 
gut, in Berlin landet man noch fast im 
 Zentrum. Berlin ist ja die Stadt, in der die 
Fluglinie schon pleite ist, lange bevor der 
(neue) Flughafen eröffnet … wenn überhaupt jemals. Aber irgendwie war das Glück 
der Bahn und ihren Kunden nicht hold: die 
Jungfernfahrt von München nach Berlin 
klappte noch nach Plan, aber die abendliche Rückfahrt dauerte aufgrund technischer Pannen doch etwas länger. Über 
sechs statt knapp vier Stunden.
Als wir Zentralisten nachts gegen 1 Uhr 
 einen Anruf vom Hauptbahnhof bekamen 
mit der Bitte, am Bhf-Nord-Stand ausreichend Taxis bereitzustellen, stellten wir 
uns schon vor, wie vor den Augen der Presse und den Objektiven der Fernsehsender 
eine altersschwache Diesellok den lendenlahmen Flitzer in den Bahnhof zieht. Ganz 
so war’s dann wohl nicht. Aber die deutsche Ingenieurskunst hat bei anderen 
 Gelegenheiten schon mehr geglänzt als in 
diesem Fall. 
➔ SUBVENTIONEN – Im weiteren Sinne 
zählen Steuererleichterungen zu den 
 Subventionen, und insofern ist auch der 
Preis für Dieselkraftstoff subventioniert. 
Für ihn wird nämlich seit Jahrzehnten in 
Deutschland eine geringere Mineralölsteuer 
erhoben als für Benzin. Jetzt hat ausgerechnet der Chef des vom Dieselskandal 
hauptsächlich betroffenen VW-Konzernes, 
Matthias Müller, angeregt, die steuerliche 
Begünstigung des Dieselkraftstoffes abzuschaffen. Seine Begründung: die Förderung 
der E-Mobilität werde durch die Subventionierung des fossilen Brennstoffes verlangsamt. Müllers Logik sieht also so aus, dass 
man nur die herkömmliche Technik so weit 
verteuern muss, bis die neue Alternative 
dadurch vergleichsweise attraktiver wird. 
Schrottis Gegenvorschlag: wie wäre es 
denn damit, die neuen Antriebskonzepte 
billiger anzubieten und überhaupt endlich 
leistungsfähiger zu machen? Tesla machts 
doch vor! 
Und notfalls lässt sich Herr Müller mal von 
der Post-AG beraten, die zwischenzeitlich 
höchst erfolgreich ihre rein elektrischen 
Lieferautos selbst baut und schon mit 
 Gewinn an Drittkunden weiterverkauft, 
während die deutsche Automobilindustrie 
schlicht und einfach zu blöd dazu war 
(bzw. kein Interesse daran hatte), für die 
Post solche Kisten zu bauen. 
Da muss doch tatsächlich schon der 
 Metzger einem Bäcker erklären, wie man 
Semmeln herstellt! Mit den Milliarden an 
Kosten für den Dieselskandal hätte man 
schon bald jedem Dieselfahrer ein frisches 
Elektroauto in die Garage stellen können. 
Aber jetzt soll’s wieder mal der Verbraucher 
ausbaden. Da möchte man fast mit Karl 
 Valentin drohen: „Merken Sie sich eines: 
nicht Sie sind von mir abhängig, sondern 
ich von Ihnen“ . Oder auch: „glauben 
Sie nur ja nicht, wen Sie vor sich haben!“ 
(MS)
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
/x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen,
Wochenende).
/x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei
Ihnen angelie fert.
Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
/x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend
Ihren Erfordernissen programmiert.
/x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem.
/x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über
uns ab.
/x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen
Formalität en.
/x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes
Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
/x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften
Hersteller.
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1
Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH 
Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02Neue Adresse!
Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.

Seite 32

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Utzschneiderstraße 6 (ehemals 11)
Nach der Schleifung der mittelalterlichen 
Befestigungsanlagen Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden als Stadterweiterung 
die Vor-Städte, neben anderen die Isarvorstadt. Ausdruck der beginnenden Bautätigkeit sind immer die Benennungen von geplanten Straßenzügen und so wurde im 
Jahr 1844 die Utzschneiderstraße nach 
dem Techniker und hohen Beamten Joseph 
von U. (1763–1840) benannt. Bei der 
 Recherche nach Bewohnern und Adressen 
sind die Stadtadressbücher die ergiebigste 
Quelle, aber erst seit 1875 enthalten diese 
nicht nur die Einwohner in alphabetischer 
Reihenfolge und mit Berufsangabe, sondern 
auch die Einwohner mit Berufsangabe nach 
Adressen geordnet ebenso wie die Hausbesitzer. Im Jahr 1875 also gehörte das vierstöckige Anwesen Uztschneiderstraße 11 
dem Lebküchner Heinrich Klein, der mit 
seiner Familie auch im Erdgeschoss lebte. 
Ein Blick auf die Hauptmieter und ihre Berufe beziehungsweise ihren sozialen Status 
ist aus heutiger Sicht recht interessant und 
manchmal auch erheiternd: Anna Marold, 
Privatierswitwe; Doris Birkmann, Hauptmannstochter; Karl Hofmann, Hauptmann 
a.D.; Magdalena Hilz, Gerichtsarztenswitwe; 
Hermann Semmler, Kataster-Revisor; Josef 
Keberle, Postbeamter; Philipp Dejonge, 
 Privatier. Im zweistöckigen Rückgebäude 
lebten der Vogelhändler Johann Huber sowie der königliche Taxbeamte Maximilian 
Schmachtenberger. Die damaligen Zeiten 
waren gekennzeichnet von einem ständigen 
Mieterwechsel, viel stärker als heutzutage. 
Bereits drei Jahre später lebten lediglich 
noch fünf der zehn Mietparteien von 1875 
in dem Anwesen. Im Jahr 1900 kauften die 
Weinhändlerswitwe Katharina Jardin und 
ihr Sohn Jakob das Gebäude ebenso wie 
das benachbarte Anwesen Utzschneiderstraße 12 (heute 8). Auch hier lohnt sich 
ein Blick auf die gemischte Mieterstruktur: 
Im Erdgeschoss betrieb Magdalena Wimmer 
eine Kaffeeschanke. Außerdem lebten hier 
Gustav Winkler, Kaufmann; Karl Joscior; 
Hoteldirektor; Georg Knab, Eisenbahn- 
Nachtwächter; Moses Lehr, vormaliger Trödler; Amandus Biebl, Desinfektor; Adalbert 
Süß, Gastwirt; Karl Eder, Kaufmann; Georg 
Jardin, Ausgeher und verwandt mit den 
 Besitzern; Sebastian Bauer, Getreidegroßhändler; Wilhelmine Geist, Schneiderin, 
 sowie die Kleidermacherin Elise Kistler. Im 
Rückgebäude betrieb Amandus Biebl seine 
Desinfektionsanstalt. Daneben wohnten dort 
die Besitzer des Hauses sowie Katharina 
Ring, Münzarbeiterswitwe; Georg Marklseder, 
Lackierer, und die Rentnerin Elise Haböck. 
Im Jahr 1921 schließlich ging das Anwesen 
in den Besitz der „Einkaufsgenossenschaft 
der Kraft- und Pferdedroschkenbesitzer 
Münchens e.G.m.b.H.“ über.
Utzschneiderstraße 8 (ehemals 12)
Im Jahr 1875 gehörte das Haus samt Rückgebäude dem Weinwirt Joseph Mühlich, der 
im Erdgeschoss eine Weinwirtschaft betrieb 
und im ersten Stock wohnte. Im Jahr 1900 
kauften Katharina Jardin und ihr Sohn Jakob 
das Gebäude und der Junior übernahm das 
Weinhaus. 1925 erwarb die „Kranken- und 
Sterbekasse für selbstständige Handwerker 
und Gewerbetreibende“ mit Sitz in Regensburg das Gebäude als Kapitalanlage, während die Jardins als Mieter weiterhin im 
Haus wohnen blieben und Jakob die Gaststätte betrieb. Es dauerte nur bis 1928, 
dass auch dieses Anwesen – wie bereits das 
benachbarte sieben Jahre vorher – von der 
„Einkaufsgenossenschaft der Kraft- und 
Pferdedroschkenbesitzer Münchens 
e.G.m.b.H.“ erworben wurde.
Marktstraße 11 (heute Marktstraße 7-11 ⁄ Haimhauserstraße 3-5a)
Im Jahr 1890 wurde die Stadtgemeinde 
Schwabing in die Königliche Haupt- und 
Residenzstadt München eingemeindet. Dadurch ergaben sich zahlreiche Namenwechsel bei den Straßen, wenn sich eine solche 
Bezeichnung bereits in München befand. 
Darunter fiel auch die Pfarrstraße, die 
zur alten Dorfkirche an der Biedersteiner 
Straße 1 führte; ihr Name änderte sich in 
Haimhauserstraße nach Johann Graf von H. 
(1708–1793), einem leitenden Beamten 
des bayerischen Bergbauwesens. Bleiben 
hingegen konnte die Marktstraße, die sich 
auf einen Pferde- und Rindermarkt bezog, 
der dort bis 1875 abgehalten wurde. Wie 
damals überall, führte die zunehmende Verstädterung zu einer enormen Bautätigkeit, 
gerade in Schwabing, das als vornehme Adresse galt. Dies war auch hier der Fall, wo 
ein vierstöckiges Mietshaus stand, das im 
Zweiten Krieg (1939–1945) zerstört wurde. 
Danach klaffte eine von vielen für die 
Nachkriegszeit typischen Baulücken, die 
provisorisch genutzt wurden. Im Jahr 1952 
kaufte die „Genossenschaft der Münchner 
Droschkenunternehmen EGmbH“ das Grundstück von den Erben des Rentners Joseph 
Rank. Als Mieter wurden das Möbelgeschäft 
und Tapeziererei Lorenz, Cäcilie und Rudolf 
Müller übernommen. Eine Tankstelle der 
Genossenschaft konnte 1953 eröffnen und 
die dazu gehörigen Reparaturwerkstätten 
mietete die Firma Fritz Stimmer, deren 
 Betrieb als Stimmer & Sohn sich heute in 
der Lindberghstraße 20 befindet. Später 
verlegten Taxiunternehmen ihren Sitz in 
die Markstraße 11, beispielsweise die von 
Fritz Beise und Wilhelm Pöllmann. Nach 
Einstellung des Tank- und Reparaturbetriebes inmitten der dicht bebauten Nachbar-
➔ GRÜNDUNG DER GENOSSENSCHAFT
Immobilien der Genossenschaft und ihre Vorgeschichte
Die Taxi-München eG besitzt einige Immobilien. In diesem Beitrag werden die Vorgeschichte 
und die erste Zeit dieser Anwesen vor und nach dem Kauf durch die eG dargestellt. 
HISTORISCHES
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018

Seite 33

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

schaft entstand bis 1990 das Mietobjekt 
der Taxigenossenschaft in allerbester Lage. 
Am Rande sei bemerkt, dass zur Zeit des 
Kaufes der Markstraße 11 durch die Genossenschaft das unweit liegende, vierstöckige 
Anwesen Haimhauserstraße 11 einer Berta 
Trummer gehörte, die in den Stadtadressbüchern als „Kraftdroschkenbesitzersehefrau“ geführt wird. Ob sie das Vermögen in 
die Ehe eingebracht hatte oder das Taxigeschäft des Gatten damals auf goldenem 
Boden ruhte? Wohl eher ersteres. 
Corneliusstraße 44 
Auch die Corneliusstraße gehört wie die 
Utzschneiderstraße zur Isarvorstadt. Als 
ausgewiesenes Neubaugebiet erhielt sie 
 bereits 1830 ihren Namen nach dem Maler 
und Direktor der Akademie der Bildenden 
Künste in München, Peter von C. (1783–
1867). Das Anwesen Corneliusstraße 44 
 erlitt im Zweiten Weltkrieg einen Totalschaden und blieb bis 1959 unbebaut, ihre 
Besitzerin war die Offene Handelsgesellschaft F.S. Riepolt. Von dieser kaufte 1959 
die Genossenschaft, vertreten durch ihren 
Vorsitzenden Josef Kuffer, das noch leere 
Grundstück und begann mit dem Neubau. 
Da eine Tankstelle an der Straße seitens 
der Lokalbaukommission nicht zugelassen 
wurde, entstand ein schlichtes Vorderhaus 
im zeittypischen Stil mit einer so genannten Hoftankstelle im Hinterhof. Hinzu 
 kamen hier große Werkstätten und das 
Rückgebäude und unter diesem eine Tiefgarage. Die ungewöhnlich breite Zufahrt 
in den Hinterhof zeugt noch heute davon, 
dass hier einst ein reges Ein- und Ausfahren 
herrschte. In den damaligen Zeiten außergewöhnlicher Wohnungsnot konnte man 
sich durch Anzahlung eines vierstelligen 
DM-Betrages ein Mietrecht sichern – ähnlich wie bei Wohnungsgenossenschaften. 
Ende 1961 zogen die Mieter ein und von 
dem vorgeschossenen Betrag wurden monatlich 30 DM getilgt. Unter den 25 Hauptmietern befanden sich anfangs sieben Taxiunternehmer, und zwar Georg Albertshofer, 
Jürgen Binder, Bernhard Bruckbauer, Karl 
Korndorfer, Joseph Mittermaier, Helmut Sigl 
sowie Rudolf Ungnadner, die mit ihren 
Fahrzeugen die praktische Tiefgarage nutzen konnten, denn schon damals waren infolge des Wirtschaftswunders Parkplätze am 
Straßenrand Mangelware. Die Tankstelle der 
Genossenschaft nahm im Jahr 1962 ihren 
Betrieb auf und der Tankwart Anton Kirchner wohnte gleich im Haus. Nebenbei bemerkt, befand sich gegenüber eine weniger 
vornehme Adresse, nämlich das Gefängnis 
an der Corneliusstraße 33, dort wo heute 
das Europäische Patentamt steht. 
Engelhardstraße 6 
(ehemals Plinganserstraße 70)
Im Jahr 1877 gehörte das – noch – landwirtschaftlich genutzte Grundstück von 
7.320 Quadratmetern dem Spenglermeister 
Johann Huber. Das Dorf Sendling wurde am 
1. Januar 1877 nach München eingemeindet, weil es sich bereits zu einer vorstädtischen Ansiedlung mit vielen Mietskasernen 
meist für Arbeiter entwickelt hatte. Huber 
baute hier 1879 seine Spenglerwerkstatt, 
die im Erdgeschoss lag, und zog mit seiner 
Familie in den ersten Stock des Gebäudes. 
Das Gewerbe eines Spenglers erfreute sich 
gerade im damals sehr aufstrebenden München als goldener Boden des Handwerks. 
Im Jahr 1886 übernahmen die Kunstmalers-Ehegatten Anton und Elise Kellner das 
Anwesen. Dieses wurde schließlich von 
 ihrer Erbengemeinschaft 1911 an „Paul 
Höllensteiner und Konsorten“, wie es im 
Grundbuch heißt, verkauft. Wie der Name 
schon andeutet, waren dies Spekulanten, 
die das Anwesen bereits ein Jahr später für 
80.000 Mark an das Königliche Erziehungsinstitut Albertinum weiterveräußerten. Auf 
dem Grundstück befanden sich laut Grundbuch „Wohnhaus mit Glashaus, Remise 
[= Schuppen], Holzlege, Hofraum und Gärtchen vor und neben dem Hause“ . Diese Gebäude erlitten bei den Fliegerangriffen vom 
27. November 1944 und 21. April 1945 
starke Zerstörung. Nach dem siegreichen 
Einmarsch der US-Armee am 30. April 1945 
arbeitete neben anderen Handwerksbetrieben die Kraftfahrzeugwerkstatt Hilarius 
Kolmsberger als Opel-Vertragspartner sowie 
zeitweiliger Partner einer „Bavarian Truck 
Company“ in der Plinganserstraße 70. Ein 
Kiosk, eine Druckerei, ein Schreinermeister 
und eine Baustofflagerung nahmen ihre 
 Arbeit auf und das Grundstück bot ein Bild 
des nachkriegstypischen Verhaus aus 
Schuppen, Abfallhaufen, notdürftigen Holzzäunen und Lagerplätzen. Im Jahr 1963 
verkaufte das Albertinum das Grundstück 
für 751.000 DM an die „Autoruf-Genossenschaft der Münchner Taxiunternehmer“ und 
zum 1. April 1963 gingen der Besitz, der 
Nutzen und die Lasten des Vertragsobjektes 
auf die Käuferin über, vertreten durch die 
Vorstände Josef Kuffer und Isidor Bammersberger. Die Bauarbeiten für unsere heutige 
Taxizentrale begannen noch im Jahr 1963 
und konnten 1965 fertig gestellt werden. 
Die Plinganserstraße wurde 1877 nach 
 Georg P. (1680–1767), einem Anführer der 
aufständischen Unterländer 1705 gegen 
Österreich, benannt und aus verkehrstechnischen Gründen 1959 in Engelhardstraße 
nach Sebastian E. (Lebensdaten unbekannt) umbenannt, einem anderen Anführer von 1705. Dadurch wurde aus der Plinganserstraße 70 die Engelhardstraße 6. 
(BW)
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

Seite 34

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ VERANSTALTUNGSKALENDER FEBRUAR 2018
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Donnerstag, 01. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, HochX Theater und Live Art, 
It don’t mean a thing ...
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, ensemble 
oktopus plus – Master zu Master
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner 
Kaspar und das ewig’ Leben
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Grizzlys Wolfsburg
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
14. münchen swingt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Blonder Engel
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Children of Tomorrow (UA)
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Der Theaterbesuch und weitere 
Katastrophen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
 
Herr Metitsch
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kino Kino
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rogers
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Familienmusik Servi
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Iron & Wine
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Hervé Samb
Freitag, 02. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Der Freischütz
 ➔ 19.30 Uhr, Schottenhamels 
Löwenbräukeller, Filserball 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Ben Zucker
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Coogans Bluff
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
CrankoFest Onegin
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gayle Tufts
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Herr Metitsch
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, JISR & Guests
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Jagdfieber
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, ball.total
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Liadhaber
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Chris Gall Trio
 ➔ 22.00 Uhr, Strom, 
 
Klein & Laut w ⁄ Schleppgeist
Samstag, 03. Februar
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Siegfried
 ➔ 17.30 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Symphonieorchester München-Andechs
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Johann-Strauss-Gala
 ➔ 19.00 Uhr, HochX Theater und Live Art, 
Magdalena Saison 2018
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
 
68. Ball der Nationen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, August Alsina
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Children of Tomorrow (UA)
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, Hippiefasching
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Magnolienball
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Schmitt, 
Hans Jürgen Buchner, 
 
Hannes Ringlstetter & Martin Kälberer
 ➔ 20.00 Uhr, Schottenhamels 
Löwenbräukeller, 
München Schabernackt
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Firebirds
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, a-ha
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Che Sudaka
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Naïssam Jalal & Rhythms of Resistance
Sonntag, 04. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Jazz Brunch im Palais Keller
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Xavier de Maistre, Harfe
 ➔ 13.10 Uhr, Sendllinger Straße, 
13. Münchner Faschingsumzug der 
Damischen Ritter
 ➔ 14.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Kinderfasching
 ➔ 14.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Swingie die Tanzmaus
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Kinderfasching im Deutschen Theater
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
München – Weltstadt mit Herz in 
 
Sand gemalt
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
CrankoFest Onegin
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Die Nacht des Schreckens
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Gitarrenkonzert
 ➔ 18.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Sinfoniekonzert des 
Münchner Behördenorchesters
 ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater München, 
Ehekracher
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Diana Damrau, 
Sopran & Jonas Kaufmann, Tenor
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 
Familie Lässig
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kino Kino
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Terry Hoax + Leto
Montag, 05. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Romeo and Juliet
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Faber
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Free Throw
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Pestilence + Rebaelliun
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Sofi Tukker
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Giant Rooks
Dienstag, 06. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Romeo and Juliet
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, M. Mussorgsky – 
Bilder einer Ausstellung
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 
Rick Kavanian
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Stereophonics
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, The High Kings
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, ADHD
Mittwoch, 07. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
CrankoFest Onegin
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Klang der ungespielten Töne
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Bake This
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Grieves
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice - Time
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Klavierklasse 
Prof. Sylvia Hewig-Tröscher
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Rick Kavanian
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Pale Waves
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Sofia Rei
Donnerstag, 08. Februar
 ➔ 10.00 Uhr, Alter Wirt Moosach, 
Moosacher Weiberfasching
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Götterdämmerung
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Junge Solisten
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Time
 ➔ 20.00 Uhr, Pepper Theater, Das Produkt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kino Kino
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker, 3. Jugendkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Bürgerpark Oberföhring, 
Pyjama-Party
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Sandlotkids
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Shoshin
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Wolfgang Krebs
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Zwischen Mars und Venus XI
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, (Hed)P.E.
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Dave Douglas Quintet
Freitag, 09. Februar
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Time
 ➔ 19.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
MSC Ball
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
ensemble oktopus
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
CrankoFest Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Ball des Faschingsclubs Laim e.V.
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Khalid
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kino Kino
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Musical Moments
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
 Rosengala 2018
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Koczwara
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Eisbach Callin’
 ➔ 23.00 Uhr, Strom, Up the Bracket
Samstag, 10. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Laimer Anger, 
15. Faschingstreiben am Laimer Anger
 ➔ 14.00 Uhr, Alter Wirt Moosach, 
Kinderfasching
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice - Time
 ➔ 16.00 Uhr, Feierwerk, Faschingskonzert
 ➔ 17.00 Uhr, MVG Museum, 
Obergiesing-Fasangarten: 
Klamottenrausch
 ➔ 18.30 Uhr, Allianz Arena, 
Fußball (Männer): 
FC Bayern München – FC Schalke 04
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Axel Pätz
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Rock That Swing Ball
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, The Menzingers
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Das Phantom der Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Carneval in Rio
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, David Krakauer 
& Kathleen Tagg – Breath and Hammer
 ➔ 23.00 Uhr, Strom, Most Wanted – 
Rock n Roll vs. Punk Rock & more
Sonntag, 11. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
BR-Symphonieorchester Kammerorchester
 ➔ 11.00 Uhr, Rotkreuzplatz, Faschingstreiben auf dem Rotkreuzplatz
 ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Jazz Brunch im Palais Keller
 ➔ 12.30 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Time
 ➔ 13.00 Uhr, Bürgerpark Oberföhring, 
Gaudiwurm
 ➔ 13.00 Uhr, Schottenhamels 
Löwenbräukeller, Kinderball
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Götterdämmerung
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Russisches 
Nationalballett Moskau – Schwanensee
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
 
Der Wildschütz
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Christos Asonitis Quintett
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Jamboree Ball
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Norbert Neugirg und die Altneihauser 
Feierwehrkapell’n
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Altinger und Liegl
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Weiherer
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Dayna Stephens – Gratitude
 ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Fiesta Latina
Montag, 12. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Rotkreuzplatz, Faschingstreiben auf dem Rotkreuzplatz
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Budapester Operettengala
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
CrankoFest Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Medizinerball Classic
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Altinger und Liegl
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Bondage Fairies
 ➔ 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, 
 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Downfall of Gaia + Hamferd
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ukulele Orchestra of Great Britain
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Girls in Hawaii
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Groove Hospital
Dienstag, 13. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Rotkreuzplatz, Faschingstreiben auf dem Rotkreuzplatz
 ➔ 16.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Karneval wie dazumal
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore
 ➔ 19.00 Uhr, Bürgerpark Oberföhring, 
Kehraus
 ➔ 19.00 Uhr, Hofbräukeller, Kehraus der 
Faschingsgesellschaft Gleisenia
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
 
Budapester Operettengala
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
My Fair Lady
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Johannes Ochsenbauer Trio
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
The Underachievers
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Willy Astor
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Groove Hospital
Mittwoch, 14. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Fabelhafte Welt der Filmmusik
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Budapester 
Operettengala
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
 
Christian Springer
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ensemble-Liederabend
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
All you need is love … oder so!
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
SERVICE

Seite 35

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Auf See – Unsinn hart am Wind
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, Basketball: 
FC Bayern München – BG Göttingen
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Walter Smith III
Donnerstag, 15. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Benefizkonzert 
mit Ian Harding und Sam Cleasby
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Happy Brithday, Lenny
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Auf See – Unsinn hart am Wind
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Black Rat Concerts
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Vom Fliehen und vom Fliegen
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Miguel Zenon Tipico
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Capsula
Freitag, 16. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Fast & Furious Live
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Artemis Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Auf See – Unsinn hart am Wind
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Faderhead + Future Lied To Us
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Rundfunkorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Sepp und Michi
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, 
I like to move it
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Aura
Samstag, 17. Februar
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, 
Fast & Furious Live
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
CrankoFest Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Happy Brithday, Lenny
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Alfons
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Auf See – Unsinn hart am Wind
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, L’Ame Immortelle
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
The Music of Game of Thrones
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, 
I like to move it
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Diego Pinera
 ➔ 23.00 Uhr, Strom, Momentum
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Tiefgang
Sonntag, 18. Februar
 ➔ 10.00 Uhr, MVG Museum, 
Dachau: 111. Modellbahn Markt
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award – Jazz moves – 1. Matinée
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ude & friends
 ➔ 13.00 Uhr, Olympiahalle, 
Fast & Furious Live
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Ask
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Happy Brithday, Lenny
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Kodo
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Despised Icon + 
Malevolence + Archspire + Vulvodynia
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hazel Brugger
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Improssibile
Montag, 19. Februar
 ➔ 15.30 Uhr, Olympiahalle, 
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Kodo
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Ram & Portrait
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andrè Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Federspiel
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Munich Lounge Lizards
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Nic Cester
Dienstag, 20. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Happy Brithday, Lenny
 ➔ 15.30 Uhr, Olympiahalle, 
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andrè Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Anneke van Giesbergen’s Vuur
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Die.Bass.Kafé
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, El Tango
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Jean Luc Ponty & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Verra
 ➔ 20.45 Uhr, Allianz Arena, Fußball 
(Männer): FC Bayern München – 
Besiktas Istanbul
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Holler My Dear
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Highly Suspect
Mittwoch, 21. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen
 ➔ 19.00 Uhr, Pepper Theater, 
Leben = Traum
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andrè Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Daniel Hope, Violine & Zürcher 
Kammerorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Zürcher Kammerorchester Daniel Hope, 
Violine & Leitung
Donnerstag, 22. Februar
 ➔ 18.00 Uhr, Klinikum rechts der Isar, 
Das Studienensemble
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, CrankoFest 
Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Charakter ist Luxus
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kaffkönig
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Sinfonietta Isartal
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Textpistols
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Toto
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Vom Fliehen und vom Fliegen
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Pokey LaFarge
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Jahcoustix Solo + Chilantey
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Veronika Harcsa & Balint Gyemant
Freitag, 23. Februar
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Der Teufel der Rennbahn
 ➔ 18.00 Uhr, Schottenhamels 
Löwenbräukeller, 
Starkbierfest im Löwenbräukeller
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, CrankoFest 
Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
André Rieu
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Conny und die Sonntagsfahrer
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Julia Fischer, Violine
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, MPhil 360° 
– Festival der Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Michael Tasche und Ball & Jabara
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sebastian Pufpaff
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Textpistols
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Kristin Asbjørnsen
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Charlatans
Samstag, 24. Februar
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, 
Fußball (Männer): 
FC Bayern München – Hertha BSC
 ➔ 18.00 Uhr, Schottenhamels 
Löwenbräukeller, 
Starkbierfest im Löwenbräukeller
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus
 ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 19.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
We love MMA
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Abend mit Puppen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Frank Lüdecke
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Gabi 
Lodermeier & Harald Helfrich
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
 
Matuschik und Rohrer
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Richterkabarett
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, The Bluesbusters
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Pothead
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Rone
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Schlecht & Schwindlig Concerts
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
VoicesInTime ⁄ Stefan Kalmer
Sonntag, 25. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award – Jazz moves – 2. Matinée
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Durchbruch
 ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
 
Jazz Brunch im Palais Keller
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Kammermusik für Holzbläserensemble
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Les Vêpres siciliennes
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Willy Astor - Kindischer Ozean
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 18.00 Uhr, München Marriott Hotel, 
ABBA Deluxe
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ensemble Pathos
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
G. Verdi – La Traviata
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Favorite
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Lehrer haben Freizeit
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Till Reiners
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Dwarves + Nick Oliveri – 
Death Electric + Svetlanas
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert
Montag, 26. Februar
 ➔ 18.00 Uhr, Backstage, School Jam 2018
 ➔ 19.00 Uhr, Max-Planck-Haus, 
1. Themenkonzert 2017 ⁄ 18
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers Leidenschaften – Faust
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Faust ohne Worte
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
J. W. Goethe – Faust I
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Scooter
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, RavenEye
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Son Lux
Dienstag, 27. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Faust ohne Worte
 ➔ 19.00 Uhr, Bay. Akademie der Schönen 
Künste, Goethes Faust 
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
James Bond in Concert
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Alles auf Null
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Corroded
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Dancin’ Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Die.Bass.Kafé
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Helene Fischer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Melanie 
Haupt, Judith Jakob & Stephanie Theiß
Mittwoch, 28. Februar
 ➔ 18.30 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
Starkbierprobe 2018
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Favorite
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
James Bond in Concert
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Amalfi Swing
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christoph Sieber
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Dancin’ Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Florian Simbeck
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Gregor McEwan
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Hayseed Dixie
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Helene Fischer
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Susanne Sundfør
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Tilman Birr
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM FEBRUAR 2018
 ➔ 01.02.-28.02. Mo-Fr 16.00 Uhr, Sa+So 12.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Polar Bar
 ➔ 01.02.-28.02. Do+Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila
 ➔ 01.02.-28.02. Do+Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Di+Mi 18.30 Uhr, WERK7, Fack ju Göhte – Se Mjusicäl
 ➔ 01.02-14.02.+18.02-28.02. Mo-Sa 19.30. Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Pantoffel-Panther
 ➔ 01.-25.02. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Appartement
 ➔ 01.-24.02. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Irre von Chaillot
 ➔ 01.-25.02. Do-So 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, La Cenerentola
 ➔ 01.-17.02. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Zeugin der Anklage
 ➔ 01.-10.02. Do-Sa 20.00 Uhr, Spectaculum Mundi, (K)ein Musical-Abend
 ➔ 15.-25.02. Do-So 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, Starkbierfest im Augustiner Keller
 ➔ 20.-28-02. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 15.00 Uhr, Deutsches Theater, Richard O’Briens Rocky Horror Show
FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

Seite 36

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Auris T ouring Sports Hybrid Edition S
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Fernlichtassistent
- Abblendautomatik
- Rückfahrkamera
- Pre-Collision System
- Verkehrszeichenerkennung
- Geschwindigkeitsregelanlage
- Sitzheizung vorne
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
24.890 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 379 €
Anzahlung in Höhe der MwSt. 4.269,84 €
Nettodarlehensbetrag 20.620,16 €
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Prius+ MPV Hybrid Comfort
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Scheinwerfer (LED-Abblendlicht)
- Ledersitze (mit Sitzheizung Fahrer/Beifahrer)
- Rückfahrkamera
- T oyota T ouch & Go 2
- Geschwindigkeitsregelanlage, elektronisch
- Smart-Key System 
- Klimaautomatik 
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
30.690 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 469 € 
Anzahlung in Höhe der MwSt. 5.173,03 €
Nettodarlehensbetrag 25.516,97€
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Kraftstoffverbrauch und Energieeffizienz: Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9/3,9/3,5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieffizienzklasse A+.
1) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Das Angebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt Darlehensverträge mehrerer bestimmter 
Darlehensgeber. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.
HALLO TAXI!
JETZT AUF HYBRID-TECHNOLOGIE UMSTEIGEN!
DIESE PREISE KOMMEN WIE GERUFEN
3 x in München 
T axi-Kompetenz-Center:
80687 München I Landsberger Str. 222
T axi-Service-Stützpunkte:
80807 München I Frankfurter Ring 166
81673 München I Neumarkter Str. 80
Ihr T axi-Ansprechpartner 
(Landsberger Straße):
Peter Szitar
T el.: 089 / 547177-27
peter.szitar@toyota-dit.de
Ihr T axi-Ansprechpartner