TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Februar 2018
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE FEBRUAR 2018 MITMACHEN UND GEWINNEN! DAS GROSSE TAXIRÄTSEL TEIL 1 ALT UND NEU ALLES WISSENSWERTE ÜBER MÜNCHENS RATHÄUSER NEUE STANDPLÄTZE TAXIS STEHEN JETZT VOR MICROSOFT UND DEM STEIGENBERGER FUSSGÄNGERZONEN DIE GUTEN STUBEN DER GROSSSTÄDTE OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE ➔ SCHALTZENTRALE DER KOMMUNALPOLITIK RATHAUS MÜNCHEN
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Grundkurs Montag, 05.02., 19.02., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 07.02., 14.02., 21.02., 28.02., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Samstag, 03.02., 10.02., 17.02., 24.02., jeweils von 10 bis 13 Uhr Leistungskurs Sollte sich die erforderliche Teilnehmerzahl für einen Leistungskurs ergeben, wird dieser kurzfristig anberaumt. Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Samstag, 03.02., von 8.30 bis 10 Uhr Montag, 12.02., von 17.30 bis 19 Uhr Samstag, 17.02., von 8.30 bis 10 Uhr Montag, 26.02., von 17.30 bis 19 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 22.02., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 23.02., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 21.02., von 15 bis 17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 2 ⁄ 2018 20. Februar bis 20. März 2018 ➔ Kurs 3 ⁄ 2018 10. April bis 15. Mai 2018 ➔ Kurs 4 ⁄ 2018 05. Juni bis 03. Juli 2018 ➔ jeweils Dienstag und Donnerstag, von 18 bis 21 Uhr Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de AUSBILDUNG ➔ FEBRUAR 2018 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: istockphoto Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Februar 2018 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08 ➔ Rathaus München ⁄ Altes und neues Rathaus 10 ➔ Im Interview ⁄ Oberbürgermeister Dieter Reiter 15 Messe München ⁄ Aktuelles Programm 16 Mitmachen und Gewinnen! ⁄ Das große Taxirätsel 17 Wissenswertes ⁄ Fußgängerzonen 21 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Februar 2018 25 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Glockenspiel im Rathaus 25 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 26 Aus der Taxi-Welt ⁄ Übernachten im Yellow-Cab 26 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Printstandort München 26 Stadtinfo ⁄ Circus Krone 27 Stadtinfo ⁄ Fasching in München 27 Stadtkunde München ⁄ Die Firma Heilmann & Littmann 28 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 30 Historisches ⁄ Gründung der Genossenschaft 32 Service ⁄ Veranstaltungskalender Februar 2018 34 istockphoto FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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Münchner E-Taxi-Tag mit Workshops und Probefahrten Das Fachmagazin Taxi Times veranstaltet gemeinsam mit dem ADAC Südbayern einen „Münchner E-Taxi-Tag“ . Veranstaltungsort ist das ADAC Prüfzentrum in der Ridlerstraße 35 in München. Unternehmer, die sich für einen Umstieg auf Elektro-Taxis interessieren, können am 27. Februar 2018 zwischen 10 und 16 Uhr die Modelle verschiedener Hersteller probefahren und sich die Batterietechnik auf einer Hebebühne von unten ansehen. Dazu zeigen Anbieter rund um die Elektromobilität ihre Produkte. In kostenlosen Workshops und einer moderierten Podiumsdiskussion werden alle nötigen Informationen zum Umstieg auf E-Taxis gegeben. Hintergrund: Seit September können Unternehmer, die auf ein Elektro- oder wasserstoffbetriebenes Taxi umsteigen, bis zu 40 Prozent der Anschaffungskosten beim Umweltreferat der Stadt München geltend machen. Doch kaum ein Münchner Taxiunternehmer hat bisher einen Förderantrag gestellt. Der Eintritt zum Münchner E-Taxi-Tag ist für Taxiunternehmer frei. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: e-taxi@taxi-times.taxi Neue Standplätze ➔ MICROSOFT ⁄ Walter-Gropius-Straße 5 Ein neuer Standplatz wurde vor der Firma Microsoft eingerichtet. Das dürfte das vormalige Chaos vor dem Haupteingang beenden. Es erreichen uns jedoch verstärkt Meldungen, dass sich ortsfremde Taxis sogar auf Gehwegen bereithalten und das Wohngebiet bei Stau auf Unger- oder Leopoldstraße als Schleichweg genutzt wird. Wegen der Probleme wird aktuell ein Treffen mit dem Bezirksausschuss angedacht. ➔ STEIGENBERGER ⁄ Berliner Straße 85 Vor dem am 1. Dezember 2017 eröffneten Hotel Steigenberger in der Berliner Str. 85 wurde zwischenzeitlich ein Standplatz für vier Fahrzeuge eingerichtet. Die Aufhebung des „Schlüterstandes“ und die Neueinrichtungen vor Microsoft und vor dem Hotel Steigenberger liefen in kurzer Zeit ab. Hier sei ein Dank an die Stadt (KVR und Bezirksausschuss) für die schnelle Umsetzung gerichtet. ➔ Ostbahnhof Der Nachrückplatz wurde wegen der Baustelle unter den Arkaden verschoben und war monatelang vielen Verparkungen ausgesetzt. Jetzt wurde der Supermarkt eröffnet und der Platz ist wieder normal benutzbar, nur noch mit den normalen Verparkungen (RM) Neue Straßennamen ➔ Elisabeth-Castonier-Platz Elisabeth Castonier, Schriftstellerin; geboren am 06.03.1894 in Dresden, gestorben am 24.09.1975 in München. Während des Ersten Weltkriegs kam sie nach München, wo sie bis 1927 lebte. Ihr erster Roman „Frau, Knecht, Magd“ erschien 1932 im Berliner Tagblatt. 1934 emigrierte sie zuerst nach Wien und 1938 über Italien nach England. Dort war sie weiterhin schriftstellerisch tätig und arbeitete für die BBC und verschiedene Zeitungen. Ab 1944 arbeitete sie als Landarbeiterin auf einer Farm. 1955 nahm sie ihre literarische Tätigkeit wieder auf, u. a. mit heiteren Geschichten über das Leben in England und persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen. Verlauf – Platz nördlich der Michael-Ende- Straße, zwischen Selma-Lagerlöf-Straße und Astrid-Lindgren-Straße. GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr ➔ DIE GENOSSENSCHAFT AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo . - Fr . 08:00 bis 12:00 Mo . / Do . 14:00 bis 18:00 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018 AKTUELLE INFORMATIONEN
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➔ Max-Mannheimer-Platz Geboren am 06.02.1920 in Neutitschein, dem heutigen Nový Jičín in Tschechien, gestorben 23.09.2016 in München, Überlebender des Holocaust, bedeutender Zeitzeuge. Max Mannheimer stammte aus einer deutsch-jüdischen Kaufmannsfamilie und übte selbst den Beruf des Kaufmanns aus. Nach der Angliederung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich mit dem Münchner Abkommen 1938 litt die Familie zunehmend unter den Auswirkungen des Nationalsozialismus. 1939 ging die Familie nach Ungarn und wurde dort im Januar 1943 verhaftet, in das Konzentrationslager Theresienstadt und wenig später nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Eltern und Geschwister wurden ermordet, die Brüder Edgar und Max Mannheimer überlebten in den Jahren bis 1945 schwere Zwangsarbeit in verschiedenen Konzentrationslagern, zuletzt in den Außenlagern Karlsfeld und Mühldorf. Nach dem Krieg zog Mannheimer nach München, wo er bis zu seinem Ruhestand als Kaufmann arbeitete. 1964 hat er seine Lebensgeschichte niedergeschrieben, welche in der ersten Ausgabe der „Dachauer Hefte“ 1985 veröffentlicht wurde. Mannheimer hielt Vorträge über seine Erfahrungen und war ein bedeutender Mahner gegen Rechtsextremismus. Als wichtiger Zeitzeuge, der sich bis zu seinem Tod gegen das Vergessen engagierte, erhielt er zahlreiche internationale Auszeichnungen. Unter dem Künstlernamen „ben jakov“ erlangte der Maler Max Mannheimer Anerkennung im Inland und Ausland. Verlauf – Platz nördlich der Brienner Straße, zwischen Karolinenplatz und Arcisstraße. (RM) Abholung von Fahrgästen aus Arztpraxen in Fußgängerzonen Ende Oktober 2017 erreichte uns ein Schreiben des BA-Mitglieds Rudi Cermak, dessen Frau ein äußerst unangenehmes Erlebnis hatte, als sie nach einer Notfall-Behandlung von einer Praxis in der Weinstraße abgeholt werden musste. Selbstverständlich möchten wir Ihnen das Schreiben das BA-Mitglieds Rudi Cermak an die Stadtverwaltung nicht vorenthalten und veröffentlichen es an dieser Stelle gerne zu Ihrer Kenntnis, natürlich mit Zustimmung des Herrn Cermak: Skandal in der Fußgängerzone – Gehunfähiger Patientin wird Taxi verweigert Aufgrund einer akuten Lähmungserscheinung in beiden Beinen musste meine Frau Gudrun C. heute Vormittag notfallmäßig in einer orthopädischen Praxis in der Weinstraße (Innenstadt) behandelt werden. Sie war kaum gehfähig und konnte nur unter größten Schmerzen und mit Hilfe ihres Ehemannes das Haus verlassen. Von dort wurde sie nun unter großen Bedenken des Taxifahrers und dem Hinweis, er bekäme Schwierigkeiten, sie direkt zur Praxis – nahe dem Donisl – zu bringen, transportiert. Aufgrund des gesundheitlichen Zustands der Patientin fuhr er dann trotzdem direkt dorthin. Als die Behandlung zu Ende war, sollte sie mit dem Taxi wieder nachhause fahren, sie war weiterhin nicht gehfähig. Dazu rief ihr Ehemann die Taxizentrale an und erhielt den Hinweis, in die Fußgängerzone fährt kein Taxi, wir müssen schon selbst sehen, wie wir an einen Taxistandplatz kommen. Nun machte ich (der Ehemann) mich auf den Weg ins Tal und erklärte dem Taxifahrer die Situation. Der zeigte sich außerstande, der Bitte Folge zu leisten und in die Fußgängerzone zu fahren. Auch ein zweiter und dritter Versuch blieben erfolglos. Daraufhin verständigte ich auf dem Rückweg zu meiner Frau die Polizeieinsatzzentrale, die eine Streifenbesatzung entsandte. Nachdem der Sachverhalt geklärt war, machten sich zwei Polizeibeamte zu Fuß auf den Weg ins Tal und kamen einige Zeit später mit einem Taxi zurück, das dann letztendlich die Patientin, die inzwischen nervlich völlig am Ende war, nachhause gefahren hat. Liebe Landeshauptstadt München, so geht das leider nicht! Solange es im Bereich der Fußgängerzone Fachärzte gibt, muss gewährleistet sein, dass auch Taxis und Mietwagen zum Zwecke des Transportes von gehbehinderten und kranken Menschen zu deren Praxis fahren dürfen, ohne Gefahr zu laufen, mit der kommunalen Parküberwachung bzw. Behörden ernsthafte Schwierigkeiten zu bekommen. Ändern sie hier unverzüglich die Vorschriften! Der Vorgang wird an die Münchner Medien mit der Bitte um Veröffentlichung weitergeleitet. Bedanken möchte ich mich ausdrücklich bei den jungen Polizeibeamtinnen und -beamten (vmtl. Verfügungsgruppe), die den Fall letztendlich souverän gelöst haben. Für Rückfragen stehen wir gerne telefonisch zur Verfügung. Freundliche Grüße Rudi Cermak Geschäftsführer der BRK-Bereitschaften und Katastrophenschutzbeauftragter des Bayerischen Roten Kreuzes Wittelsbacherstraße 5 80469 München LESERBRIEF Wir trauern um unseren langjährigen Kollegen Sarijan Stevic (ehem. Taxi 1225) Herr Stevic verstarb am 5. Januar 2018 im Alter von 77 Jahren. FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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Abbildung 2 In den folgenden Schritten (Abbildung 3 + 4) muss der Kunde seine Kreditkartendaten (Art, Nr. Laufzeit und Prüfnummer) eingeben und abspeichern: Abbildung 3 Abbildung 4 Im Anschluss kann der Kunde mit seinem Smartphone (hier iPhone) Fahrten bei Taxis der Taxi- München eG per APP bezahlen. Taxi-Deutschland-App starten, das APP-Symbol anklicken (Abbildung 5) und dann auswählen, ob Fahrt per PayPal oder Kreditkarte bezahlt werden soll (Abbildung 6): Abbildung 5 Abbildung 6 Die Zwischenschritte (Legitimation per PIN oder Fingerprint usw.) wurden in dieser Beschreibung ausgelassen, da Sie diese Informationen bereits im Januarkurier 2018 erhalten haben. Zum Abschluss können Sie dann noch auswählen, ob Sie dem Fahrer Trinkgeld geben wollen, oder nicht und anschließend müssen Sie die Zahlung noch bestätigen (Abbildung 7): Abbildung 7 Auf Ihrem Endgerät erhaltet der Fahrer nach der erfolgreichen Transaktion folgenden Hinweis: Abbildung 8 Wenn Sie (Fahrer) jetzt „OK“ drücken, gelangen Sie zu nachfolgender Seite: Abbildung 9 Sie (Fahrer) können jetzt optional einen Ausdruck der Kopie der Taxi-Deutschland-Zahlung machen, oder das Dialogfeld über das Symbol „3 Kreise“ verlassen. (NL) Nachtrag zu APP-Zahlung per PayPal – jetzt auch per Kreditkarte Seit Dezember 2017 ist – wie bereits im Januarkurier 2018 angekündigt – neben der APP-Bezahlung über PayPal auch die Bezahlung über die Kreditkarte möglich. Die aktuellen Softwareversionen sind nunmehr: ➔ für HALE TT-01: 1.6.72 (bei Firmware 1.5x) 2.2.27 (bei Firmware 2.x) ➔ für iPAQ und HTC: 1.148.0.31 ➔ für iPhone: 7.2 (mindestens) ➔ für Android: 7.2 (mindestens) Schritte für Abwicklung der APP-Zahlung per Kreditkarte (sind identisch zur APP-Zahlung per PayPal) am HALE TT-01, iPAQ und HTC finden Sie in der Ausgabe des Taxikuriers vom November 2017: Im Vorfeld muss der Kunde an seinem Smartphone die weitere Bezahlmöglichkeit per Kreditkarte einrichten. Dies funktioniert wie folgt: Abbildung 1 Schnell. Preiswert. Kompetent. 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018 DATENFUNK-TIPPS
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten jährlichen Fahrleistung. Hauspreis (brutto): /two.lf/seven.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Überführungskosten Anzahlung: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /zero.lf,/nine.lf/nine.lf % Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/eight.lf./one.lf/three.lf/six.lf,/eight.lf/four.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/eight.lf/two.lf,/five.lf/zero.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
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Deutscher Taxi- und Mietwagenverband BZP zu EuGH-Urteil Zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs gegen Uber erklärt der Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes, Michael Müller: „Wir begrüßen das Urteil! Der Europäische Gerichtshof hat die Bedeutung von Verkehrsdienstleistungen mit allen Konsequenzen für die Branche klargestellt. Rosinenpicker sollen eben keine Chance haben, wenn sie bestehende Gesetze mit Füßen treten. Das deutsche Personenbeförderungsgesetz schreibt für alle Marktteilnehmer klar vor: Mietwagenunternehmer dürfen nur solche Beförderungsaufträge ausführen, die am Betriebssitz des Unternehmens oder Wohnort des Unternehmers eingegangen sind. Erhalten sie auf dem Rückweg von der Ausführung eines Auftrages vom Betriebssitz einen weiteren Auftrag, dürfen sie diesen ebenfalls ausführen. Anders aber, wenn die Fahrer direkt vom Kunden – via App – ohne Zwischenschaltung des Unternehmers Aufträge entgegennehmen, dann verstoßen sie gegen das Bereithaltungsverbot. Dabei stehen nicht nur feste Beförderungstarife und Beförderungspflicht der Taxis zum Schutz der Verbraucher im Fokus. Sondern ebenso gilt es, Umweltschutz und den Verkehrsfluss in den Innenstadtbereichen zu berücksichtigen. Hätte sich Uber durchgesetzt, würden die Mietwagen auf Kundensuche in den Innenstädten kreisen oder auch die generelle Parkraumnot verschärfen, weil sie in Erwartung von Aufträgen Parkräume zustellen und dem anderen Verkehrsteilnehmern entziehen würden. Auch die Entscheidung gegen den in Deutschland bereits eingestellten Dienst UberPop ist richtig. Taxifahrer ist in Deutschland ein Beruf, der mit einer Zulassung nach erfolgreicher Prüfung einhergeht. Auch für die Autos gibt es ein engmaschiges Netz der Kontrolle, das viel dichter ist als bei privaten Pkw. Laien auf dem Gebiet der Personenbeförderung sind daher keine Bereicherung für die Beförderung, auch wenn uns das manchmal so verkauft werden soll.“ (Quelle: BZP) Projekt von BVG und Daimler Es ist digital, es hat mit Smartphones zu tun, und es sieht nicht so aus wie herkömmlicher Nahverkehr. Aber ist es auch die Zukunft der Mobilität? Im nächsten Frühjahr beginnen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Autobauer Daimler damit, in der östlichen Innenstadt einen Fahrdienst zu erproben, der an Sammeltaxis erinnert. Erst werden 50 Autos und Großraumlimousinen eingesetzt, die per App herbeigerufen werden können. Danach soll die Zahl auf bis zu 300 steigen. „Berlin ist ganz weit vorn, Berlin geht neue Wege in der Mobilität“, sagte die Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für die Grünen). Es geht um Ride Sharing – Fahrdienste, die an ein Mittelding zwischen Taxi und Bus erinnern. Fahrgäste, die ähnliche Ziele ansteuern, werden gemeinsam befördert – in einem Auto oder Kleinbus. Die Wagen verkehren nach Bedarf – on demand. Wer mitfahren will, zückt sein Smartphone und bucht per App einen Platz. Ein Computer koordiniert die Fahrtwünsche und stellt die Routen zusammen. Ziel ist es, dass sich möglichst viele Fahrgäste die Autos teilen – das senkt die Kosten. Der Fahrpreis liegt zwischen dem BVG und dem Taxitarif. (Quelle: Berliner Zeitung) Neue Auflage: Ratgeber Bußgeld Deutliche Verschärfung bei „Handyverbot“ und „Rettungsgasse“: Das Jahr 2017 hat wesentliche rechtliche Änderungen für Bußgeldregelsätze und Punktbewertungen bei Verkehrsverstößen mit sich gebracht. Daher wurde der „Ratgeber Bußgeld“ aktualisiert und rechtlich auf den neuesten Stand gebracht. Er ist ab sofort im Verlag Heinrich Vogel erhältlich und richtet sich an Auto-, Lkw- und Radfahrer, insbesondere aber auch an Fahranfänger, Fahrschulen und Transportunternehmer. Neben der gravierenden Verschärfung der Sanktionen bei Verstößen gegen die Vorschriften zur Bildung einer Rettungsgasse wurde das Handyverbot auf unterschiedlichste Informations-, Kommunikationsund Unterhaltungsmittel ausgeweitet und die Bußgelder deutlich angehoben. Der handliche Ratgeber informiert über die Höhe der neuen Bußgeldregelsätze, die Punktbewertung im Fahreignungsregister und die Gewichtung im Rahmen der Fahrerlaubnis auf Probe (A- oder B-Verstoß). Darüber hinaus erläutert er weitere Neuregelungen: zur Winterreifenpflicht, zum seit Oktober 2017 geltenden Verbot, beim Führen eines Fahrzeugs das Gesicht zu verhüllen oder zu verdecken, sowie zur Ahndung von Falschparken auf Sonderparkflächen für Elektrofahrzeuge. Der Ratgeber mit 96 Seiten kann bei Abnahme von mindestens 6 Stück für 4,07 Euro (3,80 Euro netto) unter der Bestell-Nr.: 23009 direkt bezogen werden bei: Springer Fachmedien München GmbH Verlag Heinrich Vogel Aschauer Straße 30, 81549 München Telefon: (089) 20 30 43-1600 Mail: vertriebsservice@springernature.com Internet: www.heinrich-vogel-shop.de AKTUELLE INFORMATIONEN ➔ DER LANDESVERBAND Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
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www.taxido.tv / info@taxido.tv ▶ KOSTENLOSE UNTE RHALTUNG FÜR DEN FAHR GAST ▶ WERBE EINAHME N OHNE AUFWAND ▶ ALLE S AUS EINE R HAND TAXIdo.tv IHR INFOTAINMENT IM TAXI
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Altes Rathaus, Marienplatz 15 Mittelalter Die erste Stadtbefestigung, entstanden im 12. Jahr hundert, verlief direkt östlich des heutigen Alten Rathauses. Der Turm, der jetzt das Spielzeugmuseum beherbergt, zeugt noch davon, dass an dieser Stelle das Talburgtor stand, also das Stadttor, das zum Tal führte, der Absenkung zur Isar hin, wie der aussagekräftige Straßenname besagt. Das starke Bevölkerungswachstum führte zur Erweiterung der Stadtbefestigung im 14. Jahrhundert und zum Bau des Isar tores, wodurch das Tal nun innerhalb der Stadt lag. Damit verloren das Talburgtor und seine Anbauten ihre Funktion als Zugang zur Stadt und konnten umgebaut und seit ungefähr 1310 als Rathaus genutzt werden. Bereits um 1390 erhielt dieser Bau einen großen Saal, auch wurde das Talburgtor der ersten Stadtmauer zum Rathausturm umgebaut. Es gab nun zwei Machtzentren innerhalb der Stadt, die aufeinander angewiesen waren und deren Verhältnis deshalb oft angespannt war: Den Adel der in Bayern herrschenden Herzöge aus dem Hause Wittelsbach im Alten Hof sowie die Bürgerschaft, die sich im Rathaus repräsentierte. Das Kraftfeld zwischen diesen beiden Interessengruppen zeigt sich heute noch in der Burgstraße, eine uralte Benennung aus dem frühen 14. Jahrhundert. Neuzeit Im Jahr 1460 fiel das Rathaus einem Blitzschlag zum Opfer. Bekanntlich wurde der revolutionäre Blitzableiter erst 1752 vom späteren Mitarbeiter an der Verfassung der USA von 1787, Benjamin Franklin (1706– 1790), erfunden. In den Jahren 1470 bis 1480 entstand das spätgotische Rathaus nach Plänen des Dombaumeisters Jörg von Halsbach, genannt Ganghofer, (gestorben 1488, Ganghoferstraße von 1877). Untergebracht wurde bei dieser Gelegenheit im Keller auch das Stadtgefängnis. Darüber entstand – sozusagen als Gegensatz zwischen Gut und Böse – im ersten Stock ein prächtiger Fest- und Tanzsaal, ausgeschmückt von der Werkstatt des Erasmus Grasser (1450–1518, Grasserstraße von 1886). Dieser Rathaussaal diente als Versammlungsort und der Repräsentation der machtbewussten Münchner Bürgerschaft. 19. und 20. Jahrhundert Die Stadtverwaltung zog 1874 in den ersten Bauabschnitt des Neuen Rathauses um und das nunmehr Altes Rathaus genannte Gebäude wurde seitdem vor allem zu repräsentativen Anlässen genutzt. Der Marienplatz war damals auch ein Zentrum des Straßenbahnverkehrs und ein Knotenpunkt des ständig zunehmenden Autoverkehrs – aus heutiger Sicht kaum vorstellbar. Daher wurde 1875 unter dem Turm des Alten Rathauses ein Durchbruch geschaffen, um Straßenbahnen und Kraftverkehr eine bessere Zufahrt zum Marienplatz zu ermöglichen. Zwei weitere Durchfahrten entstanden im Jahr 1935: Der Bau der Autobahn von und nach Salzburg veranlasste die Verbreiterung der Rosenheimer Straße, der Ludwigsbrücke, der Zweibrückenstraße sowie des Tals. Um dem Autoverkehr die Zufahrt zum Verkehrsknoten Marienplatz zu erleichtern, entstanden die beiden Durchbrüche unter dem Alten Rathaus, so wie wir sie heute kennen, inzwischen allerdings ohne Straßenbahnen und Autos. Erste Bürgermeister Gemäß dem Erlass einer Gemeindeordnung für das Königreich Bayern im Jahr 1818 wurde ein Jurist aus dem Münchner Magistrat als Erster Bürgermeister bestimmt. Bei den folgenden Namen sind diejenigen Bestandteile unterstrichen, die als Straßen benennungen existieren. Franz Paul von Mittermayr (lebte 1766–1836, ➔ RATHAUS MÜNCHEN Der Marienplatz ist das Zentrum Münchens schlechthin, auch in politscher Hinsicht. Und daran hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert, denn seit dem Mittelalter fungierte das Alte Rathaus bis 1874 als Sitz des Münchner Magistrats, der seit 1919 Stadtrat heißt. Und seit 1874 bildet das Neue Rathaus den politischen Mittelpunkt unserer Stadt. istockphoto istockphoto 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018 TITELTHEMA
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amtierte 1818–1836, Straßenbenennung von 1893), Josef von Teng (1786–1837, 1836–1837, 1893), Jakob Bauer (1787– 1854, 1838–1854, 1893) sowie Kaspar von Steinsdorf (1797–1879, 1854–1870, 1897). Alle Ersten Bürgermeister finden sich demnach auf Straßenschildern wieder. Nationalsozialismus, Krieg und Wiederaufbau Leider steht der Festsaal des Alten Rathauses auch für ein negatives Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung. Am Abend des 9. November 1938 gab der Reichspropagandaminister Joseph Goebbels (1897– 1945) hier das Signal zur Reichspogromnacht, dem Beginn der Vernichtung der europäischen Juden. Goebbels rief dazu auf, im gesamten deutschen Machtgebiet – Deutschland, Österreich sowie den besetzten tschechoslowakischen Gebieten – alle Synagogen, jüdisch geführte Geschäfte, Kanzleien und Praxen zu zerstören und zu enteignen. Die jüdische Bevölkerung wurde fortan Schritt für Schritt ihrer Rechte und ihrer deutschen Staatsangehörigkeit beraubt. Diese so genannte Reichskristallnacht bezeichnete den juristischen Beginn der Vernichtung der Juden in den Konzentrationslagern. Erst im Jahr 2000 brachte man eine Gedenktafel im Durchgang für Fußgänger an dieses Ereignis an. Während des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) entstanden am Alten Rathaus schwere Schäden. So musste der 56 Meter hohe Turm Ende 1944 gesprengt werden, nachdem er bei einem Bombenangriff im April 1944 beschädigt worden war und Einsturzgefahr bestand. Erst im Jahr 1974 entstand er neu nach dem gotischen Original aus dem Jahr 1493. Der Festsaal wurde 1977 rekonstruiert, ebenfalls nach dem gotischen Original. Bereits seit 1954 erinnert eine damals aktuelle Tafel im Fußgängerbereich an: „Wir warten auf die Heimkehr unserer Kriegsgefangenen. Ihre Leiden bleiben unvergessen.“ Dazu ist folgendes zu sagen: Die im Zweiten Weltkrieg siegreiche Sowjet union behielt ihre deutschen Kriegsgefangenen kürzer oder länger in Haft. Diese letzten Gefangenen wurden erst 1955 nach Deutschland entlassen. Es war typisch für die westdeutsche Nachkriegszeit, dass man diese Menschen bedauerte, während man sich der wirklichen Opfer des Nationalsozialismus erst viel später erinnerte. Heute Der gotische Saal des Alten Rathauses ist heute Repräsentationsort des Stadtrates und des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt. Der Turm beherbergt das sehenswerte Spielzeugmuseum des deutsch-tschechischen Zeichners Ivan Steiger (geboren 1939 in Prag), aus dessen Sammlungen in Prag ebenfalls ein Spielzeugmuseum hervorgegangen ist. Neues Rathaus, Marienplatz 8 Vorgeschichte Aus Raummangel infolge des rapiden Wachstums der Stadt während des 19. Jahrhunderts ließ der Magistrat zwischen 1867 und 1909 das Neue Rathaus in drei Bauabschnitten errichten. Die gesamte nördliche Häuserzeile des Marienplatzes wurde für den Neubau abgerissen, der dann im Stil der Neugotik in Erinnerung an die Blütezeit Münchens während der Gotik im 14. Jahrhundert hochgezogen wurde. Damals war München unter Kaiser Ludwig dem Bayern (1282–1347, Kaiser-Ludwig-Platz von 1886) die Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gewesen, das sich von Norddeutschland bis Italien und von Belgien bis nach Polen erstreckte. Als Architekt des Neuen Rathauses zeichnete Georg von Hauberrisser (1841–1922, Hauberrißerstraße von 1922) verantwortlich, der für seine Planungen das Rathaus von Brüssel aus dem 15. Jahrhundert zum Vorbild nahm. Das Neue Rathaus ist Ausdruck des bürgerlichen Selbstbewusstseins der Haupt- und Residenzstadt des Königreiches Bayern, das von 1806 bis 1918 bestand. Außerdem steht es beispielhaft für den damaligen, fast vollständigen Umbau der Altstadt, als praktisch alles Alte abgerissen und durch Neubauten ersetzt wurde, das, was wir Heutige als Alt-München empfinden und dessen Verschwinden wir bedauern. Politisches Zentrum Das Neue Rathaus am Marienplatz in München ist seit 1874 Sitz des Ersten Bürgermeisters beziehungsweise seit 1926 des Oberbürgermeisters, des Stadtrates und Hauptsitz der Stadtverwaltung. Die Ausmaße des Neuen Rathauses zeugen vom schnellen Wachstum Münchens: Das massige Gebäude hat zum Marienplatz hin eine reich geschmückte Front von fast 100 Metern, eine Grundfläche von über 9.000 Quadratmetern und umfasst sechs Innenhöfe im Straßengeviert Marienplatz, Weinstraße, Dienerstraße und Landschaftsstraße. Die über 400 Räumlichkeiten im Inneren für rund 600 städtische Bedienstete sind prachtvoll und sehr repräsentativ gestaltet, so wie es sich eben für München gehört, könnte man als Lokalpatriot behaupten. istockphoto FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
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Zahlreiche Glasfenster mit lokalen, regionalen, nationalen, internationalen und religiösen Motiven zieren das Gebäude. Im Keller befindet sich die Gaststätte „Ratskeller“ . Rathausturm Der 85 m hohe Rathausturm wird gekrönt vom Münchner Kindl. An der Turmspitze befindet sich eines der größten Glockenspiele in Europa, das seit 1909 erklingt. Die 43 Glocken der mechanischen Uhr mit einem Gesamtgewicht von 7.000 Kilogramm spielen nacheinander vier verschiedene Melodien, zu denen insgesamt 32 Figuren den Schäfflertanz und ein Ritterturnier bei der Hochzeit des bayerischen Herzogs Wilhelm V. (1548–1525, Herzog-Wilhelm-Straße von 1886) mit Renata von Lothringen (1544–1602, Renatastraße von 1890) im Jahr 1568 auf dem Marienplatz darstellen. Die Schäffler (= Fassmacher, Schäfflerstraße aus dem 14. Jahrhundert) waren bei der verheerenden Pest der Jahre 1515 bis 1517 die Ersten, die sich wieder auf die Straße trauten und den verängstigten Bürgern zeigten, dass die Seuche vorbei war. Dazu führten sie den im Glockenspiel nachempfundenen Tanz in ihren bunten Gewändern auf. In den Erkern des siebten Turmgeschosses erscheint ein Münchner Nachtwächter, der auf seinem Horn bläst, sowie ein Engel, der das Münchner Kindl segnet. Das Glockenspiel wird mittlerweile mit Solarstrom betrieben. Erste Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister Die Ersten Bürgermeister tragen seit 1926 den Titel Oberbürgermeister. Auch hier gaben alle Herren einer Straße ihren Namen mit der Ausnahme des Nationalsozialisten Karl Fiehler, der von 1895 bis 1969 lebte und von 1933 bis 1945 amtierte: Alois von Erhardt (lebte 1831–1888, amtierte 1870–1887, Straßenbenennung von 1889), Johannes von Widenmayer (1838–1893, 1888–1893, 1894), Wilhelm Ritter von Borscht (1857–1943, 1893–1919, 1920), Eduard Schmid (1861–1933, 1919–1924, 1946), Karl Scharnagl (1881–1963, 1925– 1933 und 1945–1948, 1964) sowie Thomas Wimmer (1887–1964, 1948–1960, 1964). Für folgende verstorbene Oberbürgermeister konnte noch keine geeignete Verkehrsfläche gefunden werden beziehungsweise wird zu ihren Lebzeiten nicht gesucht: Hans-Jochen Vogel (geboren 1926, amtierte 1960–1972), Georg Kronawitter (lebte 1928–2016, amtierte 1972–1978 und 1984–1993), Erich Kiesl (1930–2013, 1978–1984) Christian Ude (geboren 1947, 1993–2014) sowie der derzeitige Oberbürgermeister Dieter Reiter, der 1958 das Licht der Welt erblickte und seit 2014 die Stadtverwaltung München leitet. Nationalsozialismus und Nachkriegszeit Das Glockenspiel kostete die erkleckliche Summe von 154.000 Goldmark, zu denen der Münchner Möbel- und Antiquitätenhändler Karl Rosipal (1843–1924) im Jahr 1904 anlässlich des hundertjährigen Bestehens seiner Firma mit einer Spende von 32.000 Goldmark beitrug. Diese Spende hatte im Dritten Reich ein seltsames, aber typisches Nachspiel: Karl Rosipal war jüdischen Glaubens und deshalb erstattete die Stadtverwaltung seiner Familie im Jahr 1934 die Spende zurück, da man eine jüdische Beteiligung an einem als urdeutsch empfundenen Glockenspiel zu jener Zeit nicht mehr wünschte. Bei den Luftangriffen auf München wurde das Neue Rathaus nur leicht beschädigt, lediglich die meisten Fenster fielen dem Luftdruck der benachbarten Bombenexplosionen zum Opfer, konnten aber nach dem Krieg wiederhergestellt werden. Was bislang noch niemand geschafft hatte, war den Nationalsozialisten unter Oberbürgermeister Karl Fiehler gelungen: Anstatt die Entwicklung Münchens voranzubringen, hinterließen die dunklen zwölf Jahre unermessliches menschliches Leid und einen Schuttberg von riesigen Ausmaßen. Im Durchgang zum Prunkhof erinnert eine Inschrift an das Ende des Dritten Reiches: „Den Mitgliedern der US-Streitkräfte, die München am 30. April 1945 von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft befreiten.“ Eine weitere bezieht sich auf dieselbe Zeit und ihre Nachwirkungen: „Der nationalsozialistische Eroberungs- und Vernichtungskrieg führte die Welt in eine Katastrophe. Durch das Unrecht der Vertreibung oder durch Flucht verloren in Europa Millionen von Menschen ihre Heimat. Nach 1945 wurde München für mehr als 143.000 Heimatvertriebene zum neuen Lebensmittelpunkt. Sie haben maßgeblich zum Wiederaufbau und zum Leben unserer Stadt beigetragen.“ Inschriften Im Durchgang zum Prunkhof sind weitere Tafeln eingelassen, deren Texte den geistigen Weg in Richtung des Dritten Reiches erahnen lassen: „Für deutsches Volkstum, deutsche Einheit, Ehre und Freiheit. Der Stadt München zur Erinnerung an das 13. Deutsche Turnfest im Jahr 1923. Die Deutsche Turnerschaft.“ Außerdem: „Üb Aug und Hand fürs Vaterland. Der Stadt istockphoto 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018 TITELTHEMA
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München zur Erinnerung an die Deutschen Bundesschießen 1881, 1906, 1927. Der Deutsche Schützenbund.“ Und schließlich: „Über alles das deutsche Vaterland. Der Stadt München zur Erinnerung an den 3. Deutschen Reichskriegertag im Jahre 1929. Der deutsche Reichskriegerbund Kyffhäuser.“ Dass sich die Gemüter nach dem Krieg ins Positive beruhigten, zeigen weitere Inschriften: „Der Stadt München zur Erinnerung an das deutsche Turnfest 1958. Der deutsche Turnerbund,“ „Deutsches Turnfest 1998 – München. Deutscher Turner-Bund.“ Und sogar: „IX. Euro-Games – München 2004“, eine europaweite Sportveranstaltung für Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Eine weitere Tafel nennt die Partnerstädte der Landeshauptstadt München und zeigt die jeweiligen Wappen: Edinburgh (seit 1954), Verona (1960), Bordeaux (1964), Sapporo (1972), Cincinnati (1989), Kiew (1989) sowie Harare (1996). Und natürlich darf nicht fehlen: „Spiele der XX. Olympiade München 26. August bis 11. September 1972.“ Touristische Attraktionen Am Durchgang zum Prunkhof erklären Tafeln auf Deutsch und Englisch die Zeiten der touristische Attraktion schlechthin: „Glockenspiel 11.00, 12.00, 17.00 Uhr. Das Münchner Kindl wird zu Bett gebracht 21.00 Uhr.“ Außerdem kann man auf den Rathausturm fahren und von dort die beeindruckende Aussicht genießen: „Aufzug zum Rathausturm Montag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr. Samstag, Sonn- und Feiertage geschlossen.“ Nicht vergessen werden darf der bekannteste Balkon der Stadt: Es gibt kaum eine größere Ehre für Sportler und Mannschaften aus München, als sich vom Balkon des Amtszimmers des Oberbürgermeisters aus der unten auf dem Marienplatz wartenden Menge zu zeigen. In den allermeisten Fällen ist dies allerdings immer dieselbe Mannschaft, die in wechselnder Besetzung den Jubel der Massen entgegennimmt und sich darin selbst bei schlechtem Wetter sonnt. (BW) istockphotoistockphoto istockphoto FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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Empfang für die japanische Delegation aus Sapporo anlässlich des 45. Jahrestages der Städtepartnerschaft zwischen München und Sapporo durch den Oberbürgermeister Dieter Reiter. Zum Teil in his tori schem Original zustand erhal ten: der Große Sitzungs saal des Münchner Stadt rates – hier während einer Stadtratssitzung. Der Saal kann in gerin gem Umfang auch für Kon ferenzen und Tagun gen ange mietet werden. ➔ NEUES RATHAUS Der neugotische Prachtbau des Neuen Rathauses dominiert architektonisch die Nordseite des Marienplatzes und ist Sitz des Oberbürgermeisters. Der Rathausturm bietet eine tolle Aussicht und beherbergt das berühmte Glockenspiel, das ein wahrer Zuschauermagnet ist. Das Neue Rathaus am Marienplatz ist gar nicht so alt, wie es aussieht. Es wurde erst 1905 fertiggestellt. Um die Jahrhundertwende war die Neugotik ein beliebter Baustil. Der Architekt Georg von Hauberrisser reichte seinen Entwurf für das Neue Rathaus mit erst 25 Jahren ein. ARCHITEKTUR Grafische Darstellung Vorderansicht (ohne Verzierungen und vielfältiges Figurenspiel) 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018 TITELTHEMA
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TAXIKURIER: Herr Oberbürgermeister, haben Sie nach Ihrem Amtsantritt Ihr Büro nach Ihren Wünschen gestaltet und ist es das größte Büro des Rathauses? OB DIETER REITER: Das kann ich Ihnen gar nicht beantworten, weil ich nicht alle Büros im Rathaus kenne – es ist aber groß genug, um ausreichend Platz für größere Besprechungen zu bieten. Ansonsten bin ich ja die meiste Zeit in der Stadt unterwegs, also gar nicht so oft im Büro anzutreffen. TAXIKURIER: Kennen Sie die guten Geister des Rathauses, wie Hausmeister oder Reinigungskräfte, persönlich oder begegnen diese Ihnen nie? OB DIETER REITER: Natürlich kenne ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, egal welcher Beschäftigung sie hier nachgehen. Vielleicht nicht jeden Einzelnen und jede Einzelne persönlich, aber es gibt genügend Möglichkeiten, sich zu begegnen und ein paar Worte zu wechseln. Das Rathaus der Landeshauptstadt beherbergt Büros der Stadtverwaltung, die Stadtinformation und andere Institutionen und Sehenswürdigkeiten. Der Hausherr, Herr Oberbürgermeister Dieter Reiter, gab dem TAXIKURIER ein Interview. ➔ OBERBÜRGERMEISTER DIETER REITER INTERVIEW TAXIKURIER: Wie viele Mitarbeiter sind im Hause tätig und wie viele Münchner besuchen das Rathaus täglich? OB DIETER REITER: Im Rathaus arbeiten mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und jeden Monat besuchen über 10.000 Menschen allein den Rathausturm, im Sommer sind es sogar doppelt so viele. Dazu kommen die Besucher der Juristischen Bibliothek und der Stadtinformation. TAXIKURIER: Mit welchem Verkehrsmittel kommen Sie täglich ins Rathaus und warum benutzen Sie dieses? OB DIETER REITER: Mit dem Auto – ich nutze alle Fahrten von einem Termin zum nächsten, um Unterlagen zu lesen und zu bearbeiten oder Telefonate zu führen. Das geht in der U-Bahn oder auf dem Fahrrad leider nicht so gut. TAXIKURIER: Wie oft fahren Sie oder Ihre Familie Taxi in München? OB DIETER REITER: Immer mal wieder. TAXIKURIER: Wie wird das Rathaus beheizt und woher beziehen sie den Strom für das Rathaus? OB DIETER REITER: Das Rathaus bezieht den Strom von den Stadtwerken und ist direkt ans Fernwärmenetz der SWM angebunden. Das Glockenspiel wird sogar mit Solarstrom betrieben! TAXIKURIER: Wann war Ihr erster Besuch im Rathaus bevor Sie Oberbürgermeister wurden? OB DIETER REITER: Ach, das ist so lange her, dass ich mich daran gar nicht erinnern kann … TAXIKURIER: Ist für die Besucher und Mitarbeiter die Barrierefreiheit im gesamten Rathaus gegeben? OB DIETER REITER: Ja, soweit das in einem historischen Gebäude möglich ist. Das ist uns auch sehr wichtig. Es gibt zwar ein Besprechungszimmer im Turm, das nur über eine steile Treppe zu erreichen ist, die Besprechungen dort können bei Bedarf aber jederzeit in andere, barrierefrei erreichbare Räume verlegt werden. Alle anderen Räume sind über Lifte und Rampen barrierefrei zu erreichen. TAXIKURIER: Wir bedanken uns bei Herrn Oberbürgermeister Dieter Reiter für das Interview. (BH) istockphoto FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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MESSE MÜNCHEN ➔ AKTUELLES PROGRAMM Messe München AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung • Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. 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Die Sportwelt trifft sich vom 28.–31. Januar 2018 auf der internationalen Leitmesse für das Sport-Business, der ISPO MUNICH in München. Auf der ISPO präsentieren mehr als 2.700 Aussteller aus über 100 Ländern das gesamte Angebot an Sportartikeln, Sportschuhen und Sportmode sowie die neuesten Trends. In 16 Hallen wird die ganze Welt des Sports in acht Segmente Snowsports, Outdoor, Health & Fitness, Urban, Teamsports, Vision, Trends, Innovation & Industry Services, Manufacturing & Suppliers unterteilt. In einem umfangreichen Rahmenprogramm sind Vorträge, Workshops und Sportevents geboten. ➔ ISPO Munich 2018 Messegelände München, 28. bis 31. Januar 2018 Sonntag bis Dienstag 9–18 Uhr, Mittwoch 9–17 Uhr Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de Weitere Veranstaltungen ➔ INHORGENTA MUNICH 2018 Internationale Fachmesse für Schmuck, Uhren, Design, Edelsteine und Technologie Messegelände München 16. bis 19. Februar 2018 Freitag bis Sonntag 9–18 Uhr, Montag 9–17 Uhr ➔ f.re.e 2018 Die Reise- und Freizeitmesse Messegelände München 21. bis 25. Februar 2018 Mittwoch bis Sonntag 10–18 Uhr ➔ Golftage München Die Golfmesse im Süden Messegelände München 23. bis 25. Februar 2018 Freitag bis Sonntag 10–18 Uhr ➔ Handwerk & Design Internationale Handwerksmesse Messegelände München 7. bis 13. März 2018 Mittwoch bis Dienstag 9.30–18 Uhr ➔ Garten München Die Ausstellung für Gartengestaltung und Gartenkultur Messegelände München 7. bis 13. März 2018 Mittwoch bis Dienstag 9.30–18 Uhr ➔ LOPEC 2018 LOPEC – 10. Internationale Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik Messegelände München 14. bis 15. März 2018 Öffnungszeiten Kongress: Dienstag 9–18 Uhr, Mittwoch 9–20 Uhr, Donnerstag 9–17 Uhr Öffnungszeiten Messe: Mittwoch 9–18 Uhr, Donnerstag 9–16 Uhr 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
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➔ PREISAUSSCHREIBEN Die Fragen werden im TAXIKURIER abgedruckt. Die Ausgaben sind ab Erscheinungstermin auch auf unsere Homepage unter www.taxi-muenchen.com ⁄ taxi-muenchen-eg/taxikurier.html im Internet verfügbar. Die nächste Ausgabe erscheint am 23. Februar 2018. Teilnahmeberechtigt sind nur Mitglieder der Taxi- München eG. ➔ Als Hauptpreis können Sie einen „VW join up!“ im Wert von 15.334 Euro brutto gewinnen. Das Fahrzeug wird in Koope ration mit unserem Partner MAHAG Volkswagenzentrum München, Schleibinger straße 12 - 16 in 81669 München, zur Verfügung gestellt. Alle Teilnehmer mit mindestens drei richtigen Antworten nehmen an der Verlosung der jeweiligen Monatsgewinne teil. Mit dieser Ausgabe können Sie folgende Preise gewinnen: ➔ 1 x Ihre Jahresvermittlungsgebühr bei der Taxi-München eG Im Wert von bis zu 1.209,04 Euro brutto. Bei Mehrwagenunternehmern wird das Taxi mit der niedrigsten Konzessionsnummer berechnet. Passive Mitglieder erhalten ein Ersatzgeschenk. Anlässlich des runden Geburtstages der Münchner Taxigenossenschaft haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen. In dieser und in den nächsten beiden Ausgaben des TAXIKURIER können unsere Mitglieder interessante Preise im Gesamtwert von etwa 22.000 Euro brutto gewinnen. Zum Knacken der Rätselfragen ist nicht nur Köpfchen gefragt, sondern auch Fachwissen über das Taxigewerbe gefordert. Der Schwierigkeitsgrad der Fragen ist unterschiedlich. Bedenken Sie aber, auch eine leicht erscheinende Frage könnte recht knifflig sein. ➔ 1 x ein HALE Taxameter MCT-06 Gestiftet von HALE electronic GmbH im Wert von 458,15 Euro brutto. ➔ 1 x ein Gutschein für ein Musical Wochenende für 2 Personen Gestiftet von der SIGNAL IDUNA Gruppe im Wert von ca. 350 Euro brutto. ➔ 2 x Biergartenguide 2018 mit 43 Freibier-Gutscheinen Pünktlich zum Start der Biergartensaison im Wert von je 19,90 Euro brutto. Die Antworten für diese Ausgabe müssen bis spätestens Freitag, 26. Januar 2018 um 14.30 Uhr, bei uns im Haus eingegangen sein. Verwenden Sie dafür ausschließlich Postkarten, die von Ihnen mit Ihrer Mitgliedsnummer versehen und unterschrieben wurden. Die Details zum Preisausschreiben entnehmen Sie bitte unseren Teilnahmebedingungen. Wir bedanken uns herzlich bei den Sponsoren des großen Taxirätsels. Zum 100-jährigen Jubiläum veranstaltet die Taxi-München eG ein Preisausschreiben mit attraktiven Gewinnen. Bernd Obkirchner Johannes Huber Ihre Ansprechpartner: www .mahag.de taxi@mahag.de MAHA G Automobilhandel und Servic e Gmb H & C o. o HG V olksw agen Z entrum München MITMACHEN UND GEWINNEN! DAS GROSSE TAXIRÄTSEL TEIL 1 FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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➔ FRAGE 1 – TAXIDICHTE ➔ FRAGE 2 – PAPA ANTE PORTAS Sie stehen mit Ihrem Taxi an einem einspurigen Halteplatz. Der Abstand zwischen der vorderen und hinteren Standplatztafel beträgt 59 Meter. Alle Fahrzeuge an diesem Standplatz sind 5 Meter lang und halten 100 Zentimeter Abstand zum Vordermann ein. Das Taxi direkt hinter Ihnen kam früher als der Vorletzte, das Fahrzeug unmittelbar vor Ihnen ist nicht der Zweite. Vor Ihnen befinden sich halb so viele Fahrzeuge, wie hinter Ihnen. Auf welcher Position befindet sich Ihr Taxi in der Reihenfolge der Ankunft, wenn sich alle an die Vorschriften halten? Notieren Sie Ihre Position. Gesucht ist der Gedenktag des Ersten ohne einen Zweiten, dessen Name nach offizieller Lesart mit dem doppelten Dritten der zum Jahreswechsel oft verwendeten – hier abgekürzten – Bezeichnung CMB in der langen Reihe nach dem Allerersten beginnt. Welches Datum ist gesucht? Die Zukunft im Taxi. Microtax®-06 Der Klassiker Die Mehrheit der Taxiunternehmer in Deutschland vertraut seit 1983 auf HALE-Taxameter. Ganz gleich, um welches Thema es in Sachen Taxi-Sicherheit geht – SIGNAL IDUNA und die VdK schützen Sie optimal. Jetzt informieren! Mit der VdK gewinnen Sie nicht nur Sachpreise, sondern auch den besten Partner. VdK Versicherung der Kraftfahrt Zweigniederlassung der SIGNAL IDUNA Allgemeine AG Joseph-Scherer-Straße 3 44139 Dortmund Telefon 0231 135-2148 www.vdk-online.de 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018 PREISAUSSCHREIBEN
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➔ FRAGE 3 – KREUZWORTRÄTSEL Waagrecht: 01 Klebemittel 03 Halterung 04 Vierte Dimension 05 Stock 07 Werkzeug 08 Rechtsverordnung (Abk.) 09 Vorfahr 10 Fahrzeug 11 Engl. Automobil 12 Bestätigung am Sprechfunk 17 Weltraumorganisation (Abk.) 20 Syndikus 22 Eichgerät 23 Baumreihe 25 Erster Teil der Bahnstraße 26 Münchner Sportverein (Abk.) 30 Band der 80er Jahre 32 Honigwein 34 Kennzeichen kreisfreie Stadt an der B 304 35 Interessengemeinschaft (Abk.) 35 Tageszeitung (Abk.) 37 Seltsam 38 Umhang 39 Teil des Gürtels 40 Bauteil der Uhr 41 Wbl. Vorname 44 Fachliche Interessenvertretung 46 Gemeinschaft 47 Dateiformat zur Speicherung von E-Mails (Abk.) 48 Nordischer Gott 49 Ausgeklügelter Plan 52 Schreibgeräte 53 Zeitabschnitte 54 Lautes Geräusch 55 Rechtsform Münchner Taxigenossenschaft (Abk.) 57 Falschmeldungen Senkrecht: 02 Verkehrsmittel für spirituelle Wesen 03 Demarkationslinie 04 Organisation (Abk.) 06 Initialen ehem. Vorstandsmitglied 07 Fahrberechtigungsnachweis 09 Vorschrift 10 Rechtsform Bayer. Landesverband (Abk.) 11 Speisefisch 13 Zahlungsmittel 14 Nachfolger von UMTS (Abk.) 15 Verhaltensregel im Straßenverkehr 16 8-Bit-Zeichensatz 18 Initialen ehem. Vorstandsmitglied 19 Schusswaffe 20 Bestandteil mancher Fahrzeuge 22 Zahlungsmittel im nördlichen Europa 23 Orientalische Kopfbedeckung 24 Empfehlung 28 Drahtschlinge 29 Italienischer Bär 31 Zug zwischen 2 Städten (Abk.) 33 Ungesetzlich 34 Vorgang nach Pflügen und Sähen 37 Singkreis 38 Vorsilbe 40 Mythischer Gegenstand 42 Schachfigur 43 Inhaltslos 44 Südkoreanischer Fahrzeughersteller 45 Elektronikkonzern 46 Maßeinheit für den Wärmewiderstand 47 Militärischer Dienstgrad 48 Fernmündliche Gesprächsrunde (Abk.) 49 Selen im Periodensystem 51 Taxidachzeichen (ugs. HH) 52 Radio- und Fernsehsender in Alpenregion (Abk.) 55 Agenten am Wohnungseingang 56 Falsch geschriebene Fahrbahn Wie oft ist der Buchstabe „L“ einzutragen? 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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➔ FRAGE 4 – WO RUFE ICH AN? ➔ FRAGE 5 Hans läuft neben Franz. Max geht zwischen Toni und Franz. Toni trifft auf Hans und Franz. Wie lautet die naheliegende Telefonnummer? Was ist „A“? BOKRAFT + TTO ––––––––––––– BOKREPT BOKRAPT + PBGPG ––––––––––––– 2107550 TO + PBEFG ––––––––––––– PBEPG + + ––––––– + = = ––––––– = GESETZE UND VERORDNUNGEN TEILNAHMEBEDINGUNGEN Wer kann gewinnen? Den Hauptgewinn und die Monatspreise können nur Mitglieder der Taxi-München eG gewinnen, die zum Zeitpunkt der jeweiligen Ziehung Mitglied sind und nicht den Bestimmungen des § 4 Abs. 4 in Verbindung mit § 4 Abs. 3 der Satzung unterliegen. Wie kann man gewinnen? Beantworten Sie dazu die Fragen dieser Ausgabe. Schreiben Sie Ihre Antworten mit Angabe der Nummer der Frage auf eine Postkarte (Beispiel: Frage 1 = Taxi). Alle anderen Zusendungen, z. B. geschlossene Briefumschläge, eMails oder Faxmitteilungen, können aus organisatorischen Gründen nicht an der Verlosung teilnehmen. Notieren Sie auf der Postkarte unbedingt Ihre Mitgliedsnummer (Registernummer) und unterschreiben Sie auf der Postkarte, damit im Zweifelsfall Ihre Identität überprüft werden kann. Die Mitglieds- oder Registernummer finden Sie auf den jährlichen Gebührenrechnungen neben dem Eintrag Register und auf den Gutschriftprotokollen oberhalb der Anschrift. Bei Gesellschaften ist die Postkarte von einer in der Genehmigungsurkunde eingetragenen natürlichen Person, wie z. B. einem Geschäftsführer, zu unterzeichnen. Einsendungen ohne Mitgliedsnummer oder ohne gültige Unterschrift können nicht berücksichtigt werden. Bis wann kann man gewinnen? Für diese Ausgabe müssen Ihre Antworten spätestens am Freitag, 26. Januar 2018 bis 14.30 Uhr, bei uns im Haus, Engelhardstraße 6, eingegangen sein. Dabei gilt nicht das Datum des Poststempels, sondern ausschließlich der Zugang. Die Postkarten mit den Antworten können bis obigen Termin auch persönlich bei Frau Renate Meier, Poststelle 1. Stock Rückgebäude, oder in den am Eingang des Rückgebäudes angebrachten Briefkasten (Weiß mit Wappen der Taxi-München eG) eingeworfen werden. Bei mehreren Einsendungen eines Mitgliedsunternehmens bis zum jeweiligen Einsendeschluss wird nur die zuerst eingegangene Zusendung gewertet. Wie werden die Gewinner ermittelt? Für jede richtige Antwort, die bis zum jeweiligen Einsendeschluss bei uns eingegangen ist, erhalten Sie einen Punkt. Die Monatspreise werden unter allen Teilnehmern mit mindestens drei Punkten der jeweiligen Ausgabe verlost. Für den Hauptgewinn werden die Punkte jedes Teilnehmers von allen drei Ausgaben summiert, es gewinnt das Mitglied mit den meisten Punkten. Sollten mehrere Teilnehmer die höchste Punktezahl erreichen, entscheidet das Losverfahren. Sonstige Teilnahmebedingungen: Der Ausgang des Preisausschreibens ist weder vom Erwerb von Produkten noch von der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Genossenschaft abhängig. Die Preise können vom jeweiligen Gewinner nicht getauscht oder übertragen werden. Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass sein Name im Fall eines Gewinns im TAXIKURIER veröffentlicht wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018 PREISAUSSCHREIBEN
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Fußgängerbereiche lösen oft starke Emotionen aus. Bürger und Politiker sehen in ihnen die Wiederbelebung der „guten Stube“ ihrer Stadt; viele Einzelhändler, Verbandsvertreter und Politiker klagen dagegen, durch eine – vermeintlich – schlechtere Autoerreichbarkeit werde die Innenstadt „zu Tode beruhigt“, und sehen darin eine „ideologische“ Verblendung. Feuilletonisten behaupten schließlich, mit der Verbannung der Autos sei ein Stück urbanes Lebensgefühl verschwunden. Wo sie eingeführt wurden, war die Zustimmung der Bevölkerung stets so groß wie bei kaum einer anderen Maßnahme, weil sie ein neues Stadterleben ermöglichten und öffentliche Räume zu Begegnungsstätten machten. Anfänge Zu Beginn entstanden Fußgängerstraßen als Verkehrsmaßnahmen: Enge Haupteinkaufsstraßen, in denen die Konflikte zwischen Passanten und Autoverkehr unerträglich geworden waren, wurden für letzteren gesperrt. Vorläufer waren Ende der 1920er Jahre Essen und Köln. Sie galten bis Anfang der 1970er Jahre als Vorbilder. Ausbreitung Die Ausbreitung von Fußgängerbereichen in Deutschland beschränkte sich bis Mitte der 1960er Jahre auf wenige, meist nur kurze Straßenabschnitte (1963: 46 Bereiche). Bis 1990 entstanden zwar in fast allen deutschen Städten Fußgängerbereiche, zum Teil auch in Stadtteilzentren; diese beschränkten sich aber oft auf wenige hundert Meter Länge. Inzwischen umfassen größere Fußgängerbereiche flächenhaft die Innenstadt. Weltweit gehört Deutschland zu den führenden Ländern. Modell „Shopping Mall“ Der Deutsche Städtetag empfahl 1960 die Einrichtung von Fußgängerbereichen. Damals dominierten noch Vorstellungen von einem (auto-)verkehrsgerechten Stadtumbau. Fußgängerstraßen sollten von einem Cityring mit Parkhäusern umgeben sein. Sie bildeten Teile eines Stadtkonzeptes mit einer Dominanz der für diese Wirtschaftsphase typischen Waren- und Kaufhäuser. Vorbild für die Gestaltung und Straßenmöblierung waren die US-amerikanischen „Shopping Malls“ . Diese breiteten sich zunächst auch an den Rändern deutscher Ballungsräume aus, stießen aber bald auf den Widerstand der Raumordnung. Modell postmoderne Urbanität Mit der Wiederentdeckung der historischen Identität erhielten Fußgängerbereiche wichtige Impulse. Es ging nun um öffentliche (Frei-)Räume für die städtische Gesellschaft. Damit wurden sogar Nebengeschäftslagen zu Fußgängerbereichen, von denen behauptet wurde, deren Umwandlung würde sich „nicht lohnen“ . Der 1972 in München eröffnete Fußgängerbereich hatte dabei eine Vorreiterrolle. Die Orientierung am historischen Stadtbild führte zur Abkehr von der an „Shopping Centern“ orientierten Straßenmöblierung. Man wollte nun das überlieferte Bild der Innenstadt zur Geltung bringen. Die Wertschätzung der öffentlichen Räume hängt damit zusammen, dass Einkaufen in der Innenstadt weniger der Versorgung mit Notwendigem dient als dem Stadterlebnis. Dies erfordert ein angenehmes Umfeld: Der Fußgängerbereich dient gewissermaßen als Bühne, um zu sehen und gesehen zu werden. Dabei bilden Shoppingtouristen eine zunehmend wichtige Besuchergruppe. Fußgängerbereiche als Renaissance der Innenstädte Die heutigen Fußgängerbereiche sind ein Ergebnis der Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft. Die meisten wuchsen schrittweise in einem jahrzehntelangen Lernprozess. Ihr Erfolg beruht auf vielfältigen Faktoren: ➔ Verbesserte Erreichbarkeit durch den Ausbau von öffentlichem Verkehr und Parkhäusern ➔ Attraktivität der Innenstadt für Investitionen ➔ Zunehmende Beliebtheit des „Shopping“ ⁄ „Erlebniseinkaufs“ ⁄ Einkaufs-Ausflugsverkehrs ➔ Steigende Wertschätzung von Urbanität ➔ Inbesitznahme öffentlicher Räume für Außengastronomie, Veranstaltungen und Stadt-Erlebnis. Anhaltende Bedenken Trotz des gesellschaftlichen Wandels und der Zustimmung der Bevölkerung sind Fußgängerbereiche bis heute nicht selbstverständlich. Immer noch werden wichtige Einkaufsstraßen und öffentliche Bereiche durch Autos beeinträchtigt. Viele Gegenargumente sind seit Jahrzehnten unverändert: Der Handel würde zu Tode beruhigt, der Parkplatz vor dem Laden sei unverzichtbar. Im Unterschied zur Aufbruchsstimmung in den 1970er Jahren fehlt vielfach der Mut zur Entscheidung. Vereinzelt fordern Händler die Öffnung von Fußgängerbereichen zum Parken. ➔ FUSSGÄNGERZONEN Die guten Stuben der Großstädte WISSENSWERTES Fußgängerbereiche prägen das Erscheinungsbild fast aller deutschen Innenstädte. Nach Vorläufern in den 1930er Jahren breiteten sie sich seit den 1970er Jahren rasch aus. Die Erfolgreicheren entwickelten sich zu Netzen von bis zu 10 km Straßenlänge. Sie trugen wesentlich zur Entwicklung der Innenstädte als Standort für Erlebniseinkauf und urbane Freizeit bei. istockphoto istockphoto FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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München Der 1972 anlässlich der Olympischen Sommerspiele eröffnete Münchner Fußgängerbereich wurde damals weltweit zu einem Symbol einer Innenstadt als gastlicher Aufenthaltsraum für Bürger und Besucher, dessen dominierende kommerzielle Funktion in der Wahrnehmung in den Hintergrund trat. Seine Gestaltung machte den Wert öffentlicher Räume wieder bewusst. Breiten von bis zu 35 m ermöglichten hier angenehme Aufenthaltszonen. Grundlage war das vom Münchner Professor Bernhard Winkler (geb. 1929) entwickelte Gestaltungskonzept. Es zielte auf eine Inszenierung des öffentlichen Raumes ab und setzte damit neue Maßstäbe. Erstes Konzept Ein erstes Konzept sah 1965 das am Marienplatz verknüpfte Kreuz der historischen Hauptachsen als Fußgängerbereiche vor (Neuhauser-, Kaufinger Straße – Tal ⁄ Sendlinger-, Theatiner Straße). Seine Umsetzung scheiterte im Bereich von Tal und Sendlinger Straße am Widerstand der Einzelhändler. In den folgenden Jahrzehnten näherte man sich schrittweise einer Verkehrsberuhigung der Innenstadt durch Umstellung der Autoerschließung auf ein Sektorensystem und Arrondierung des Fußgängerbereichs, u. a. mit dem Viktualienmarkt. Zahlreiche Passagen knüpften das Netz für Fußgänger noch enger. Erfolg Der Erfolg des Fußgängerbereichs beruht auf seiner hervorragenden Erreichbarkeit durch den öffentlichen Verkehr, dem kontinuierlich ausgebauten Einkaufsangebot, der Konzentration von Freizeit- und Kultureinrichtungen, der ansprechenden Gestaltung und dem Image Münchens. Gefährdet ist er durch die Überfüllung der Haupteinkaufsstraßen und die von steigenden Mieten ausgelöste Uniformierung. Straßengrundriss beibehalten Eine Voraussetzung für die flächenhafte Verkehrsberuhigung war in München die nach den Kriegszerstörungen getroffene Entscheidung, den Straßengrundriss weitgehend beizubehalten statt ihn entsprechend dem Rat modernistischer Stadtplaner den Erfordernissen des Autoverkehrs anzupassen. Eine in den 1960er Jahren beginnende Straßenerweiterung wurde durch den zunehmenden Widerstand der Bürger nicht fortgesetzt. 50 Jahre Beschluss zur Einrichtung der Fußgängerzone Dort, wo heute täglich zehntausende Fußgänger flanieren und sich die ansässigen Geschäfte über Rekordumsätze freuen, drängelten sich einst Autos und Straßenbahnen. Am 16.2.1966 stimmten die Stadträte für die Einrichtung einer Fußgängerzone zwischen Marienplatz und Stachus, die Stadtplaner Herbert Jensen vorgeschlagen hatte. Herbert Jensen brachte die Fußgängerzone auf den Weg Maßgeblich beteiligt am Bau war der Kieler Architekt und Stadtbaurat Herbert Jensen, für den der Fußgänger immer an erster Stelle stand und die Stadt Ausdruck der maximalen Kulturleistung des Menschen war. In den Fußgängerbereichen erlebe der Mensch sie in ihrer ursprünglich vorgesehenen Form, so Jensen. An Herbert Jensen, der im Jahr 1968 verstarb, erinnert eine Gedenktafel unter den bronzenen Stadtmusikanten am Karlstor. Die zentrale Fußgängerzone in der Altstadt umfasst – vereinfacht beschrieben – die Bereiche zwischen Sendlinger Tor und Odeonsplatz und vom Hauptbahnhof bis zum Tal nebst Nebenarmen. Dazu gehört auch die Parallele Diener- ⁄ Residenzstraße, der Bereich um den Dom mit der Maffeistraße und der Viktualienmarkt. Inzwischen zählen etwa 40 Straßen und Plätze in München insgesamt zu den Fußgängerzonen. (nach München-Wiki) Das Zentrum, näher betrachtet Turmwächter Schöner Turm (Ecke am Gebäude Hirmer Herrenmode) Wo Kaufinger- und Neuhauser Straße zusammenstoßen, stand das „Porta Superior“, das obere Tor der ersten Stadtmauer, das später „Kaufinger Tor“ hieß, aber „Schöner Turm“ genannt wurde. Das Tormodell des „Schönen Turms“ an der Wand des Gebäudes erinnert an das ehemalige Stadttor und den Verlauf der Stadtmauer, durch die die Kaufinger- und Neuhauser Straße voneinander getrennt waren und die Fußgängerzone daher auch zwei Namen hat. 1807 wurde der Turm im Zuge der Stadterweiterung abgebrochen und die beiden Straßen wurden zusammengeführt. Auf dem Boden vor dem Hirmer-Gebäude sind noch die Umrisse des ehemaligen Turms zu sehen. Kaufingerstraße Die Kaufingerstraße in der Altstadt ist eine der ältesten Straßen Münchens und gehört zusammen mit der Neuhauser Straße zu den wichtigsten „Einkaufsmeilen“ Münchens. Die Straße führt vom Marienplatz zu der Stelle, an der ursprünglich ein Turm der ersten Stadtmauer aus der Zeit um 1300 stand. Die Kaufingerstraße ist wahrscheinlich nach dem Patrizier Chunradius Choufringer benannt, der in einer Urkunde vom 28. Mai 1239, in der er als Zeuge genannt wurde, zum ersten Mal historisch fassbar ist. Er besaß wohl ein repräsentatives Haus in der Straße. Eine Zeit lang vermutete man als Namensgeberin einen istockphoto 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
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Ort namens „Kaufing“, der allerdings nicht nachweisbar ist. Die zunächst Kaufringerstraße geschriebene Straße verlor den auf das „f“ folgenden Buchstaben „r“ zum ersten Mal 1379. Spätestens seit dem 17. Jahrhundert wird die Straße nur noch ohne „r“ als Kaufingerstraße bezeichnet. Bereits in der leonischen Stadtanlage besaß die Kaufingerstraße als Teil der Salzstraße eine besondere Stellung. Schon bald errichteten Münchner Kaufleute hier ihre Wohnhäuser. Das Obere Tor, das die Kaufingerstraße abschloss, galt als ein besonders repräsentativer Bau, der das Gebäudeensemble prägte. Das Obere Tor erhielt bald den Namen Chufringer Tor, bevor sich als Name Schöner Turm etablierte. Bereits vor der urkundlichen Ersterwähnung 1316 hieß die Straße Chufringerstraße. Damit gilt die Kaufingerstraße neben dem Rindermarkt als die Straße mit dem ältesten Straßennamen Münchens. Im 19. Jahrhundert wurden die barocken Wohnhäuser der Münchner Kaufleute durch Kaufhäuser ersetzt, deren größtes das Geschäftshaus Zum Schönen Turm, heute Hirmer Herrenbekleidungshaus, ist. Neuhauser Straße Die Straße existiert seit mindestens 1293 (erste Erwähnung) und hieß von etwa 1815 bis 1828 Karlstraße. Sie wurde im Jahre 1972 von einer Hauptverkehrsachse mit zwei Tramgeleisen zur Fußgängerzone umgebaut. Die Straße ist nach dem damaligen Dorf und heutigen Stadtteil Neuhausen benannt, wohin die Straße stadtauswärts gesehen führt. Deshalb schreibt man diesen Straßennamen auch auseinander (im Gegensatz zur Kaufingerstraße). Theatinerstraße Für 1368 und bis 1826 lassen sich der Name Äußere oder Hintere Schwabinger Gasse nachweisen, aber ab 1803 wird sie bereits mit ihrem heutigen Namen benannt, der von dem Kloster der regulierten Chorherren von Theatra und der für sie erbauten Kirche St. Kajetan, bekannt als Theatinerkirche, stammt. Stachus Stachus ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Karlsplatz in München. Der Name stammt von einem Gastwirt mit Namen Eustachius Föderl, der an diesem Platz seit 1755 im Bereich des heutigen Kaufhofs ein Gasthaus namens Stachusgarten betrieb. Der Stachus galt als der verkehrsreichste Platz Europas, bis sein Ostteil mit der Neuhauser Straße in eine Fußgängerzone umgewandelt wurde. Offiziell ist der Platz nach dem Kurfürsten Karl Theodor benannt, der hier den Festungsgürtel sprengte und die Stadterweiterung anregte. Da der Pfälzer Kurfürst bei den Münchnern äußerst unbeliebt war, verwendeten die Münchner die Bezeichnung Stachus und nicht die offizielle Bezeichnung Karlsplatz. Dies ist bis heute so geblieben, auch wenn niemand mehr etwas über den Kurfürsten weiß. Die den Platz begrenzenden Rondellbauten wurden ursprünglich in den Jahren 1796 bis 1802 von Johann Baptist Lechner erbaut, angeregt durch die Architektur der Diokletiansthermen in Rom. Auf der westlichen Seite wurde der Platz zunächst durch den Alten Botanischen Garten begrenzt. An dieser Stelle wurde im Jahr 1891 der Justizpalast errichtet. Der Brunnen wurde 1970 im Zuge des Baus der Münchner S-Bahn gebaut. In dieser Zeit entstand auch das unter dem Platz liegende Einkaufszentrum Stachus Passagen, welches für einige Zeit das größte unterirdische Einkaufszentrum der Welt war. Sendlinger Straße Die Straße ist ab 1318 nach dem Dorf Sendling, heute ein Stadtteil, benannt. Teile der Straße hießen früher Auf der Bruck, Auf der Tyferbruck (1389 ⁄ 1394) und Unter der Stieg (1404). Die Straße führt heute nur über Umwege nach Sendling. Ausweitung der Fußgängerzone Seit 2012 ist der Anfang der Straße bis zur Hackenstraße Fußgängerzone. Im April 2016 entschied der Stadtrat, dass der Abschnitt zwischen Hackenstraße und Sendlinger Tor probeweise für ein Jahr zur Flaniermeile ⁄ Shoppingzone und damit zum autofreien Gebiet wird. Am 11.10.2017 hat der Planungsausschuss des Stadtrates beschlossen, dass sie dauerhaft bestehen bleiben soll. Die Vollversammlung des Stadtrats muss dem Beschluss allerdings noch zustimmen. Die Planungen gehen weiter: Im Dezember wurde veröffentlicht, dass der sog. „Sattlerplatz“ (Freifläche zwischen Hofstatt, Hirmerparkhaus und Post) neu gestaltet und „ein Ort zum Verweilen“ werden soll. Dazu gehören auch die Fürstenfelder Straße und der Färbergraben. Fakten am Rande ➔ Noch Anfang der 60er-Jahre schoben sich jeden Tag über 1000 Trams, zigtausend Autos und noch mehr Fußgänger durch die Kaufinger- und Neuhauser Straße. ➔ Heute laufen statistisch 17.600 Besucher pro Stunde durch die Kaufingerund Neuhauser Straße (RAW Feb17). An Samstagen können es 120.00 Menschen sein, an Weihnachten doppelt so viele. Das ist seit vielen Jahren in Folge der Spitzenplatz in Deutschland. ➔ McDonald’s am Stachus war im Jahre 2006 der umsatzstärkste McDonald’s der Welt (gemessen an Verkaufsfläche und Umsatz) und zählt noch immer zu den bestbesuchtesten. ➔ Wer vom Bahnhofsplatz bis zum Tal in der größten West-Ost-Ausdehnung der Fußgängerzone schlendert, legt übrigens 1,3 Kilometer zurück. istockphoto FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
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➔ In einer guten Lage der Kaufingerund Neuhauser Straße muss ein Geschäftsinhaber derzeit rund 370 Euro Monatsmiete pro Quadratmeter bezahlen. Damit ist dies die teuerste Einkaufsmeile Deutschlands. Der Kaufpreis liegt teilweise bis zu 35 Mal über der Jahres-Nettomiete. Dort gibt es mit 6.500 Euro pro Quadratmeter auch die höchste so genannte Flächenproduktivität (Umsatz pro Qua dratmeter und Jahr). ➔ Jeder Straßenmusiker in der Fußgängerzone muss nach einer Stunde seinen Standort wechseln – damit er nicht „nervt“ . Natürlich braucht er für sein Spiel eine Genehmigung. ➔ Dass die Fußgängerzone ein Kind der 70er ist, sieht man besonders an den Straßenlaternen und Beton-Blumentrögen. Sie sind noch aus der damaligen Zeit – und sollen auch weiterhin bleiben. ➔ Pro Jahr macht der Münchner Einzelhandel in der Innenstadt etwa 4 Milliarden Euro Umsatz (in ganz München ca. 11-12 Mrd.). ➔ Viele Münchner meiden mittlerweile die Fußgängerzone als Querung, weil jetzt schon ganzjährig kaum mehr ein Durchkommen ist. Sie nutzen lieber die Parallelstraßen, um zum Stachus bzw. Marienplatz zu gelangen. ➔ Zur Münchner Shoppingnacht und am folgenden Wochenende kommen 200.000 Menschen in die City. ➔ 0,93 Quadratmeter Verkaufsfläche pro Einwohner bietet die Altstadt – doppelt so viel wie der Bundesdurchschnitt (0,4 m 2). ➔ Geschäfte in München verdienen 6.700 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche jährlich, der bundesweite Schnitt liegt bei 3.600 Euro. ➔ In der Fußgängerzone zwischen Marienplatz und Stachus gibt es 256 Sitzplätze vom Modell „München“, das es seit der 850-Jahr-Feier 2008 gibt. Radfahren in Fußgängerzonen Das Radfahren in Fußgängerzonen ist grundsätzlich verboten, es sei denn, eine entsprechende Ausnahme ist beschildert. Zuerst einjähriger Verkehrsversuch Die Münchner Fußgängerzone war ab 3. April 2014 zunächst versuchsweise von 22 bis 8 Uhr für den Radverkehr freigegeben. Polizei und kommunale Verkehrsüberwachung beobachteten während des Probebetriebs, wie gut das Miteinander von zu Fuß Gehenden und Rad Fahrenden (offizieller Sprachgebrauch der StVO) klappt. Gleichzeitig führte das Referat für Stadtplanung und Bauordnung Zählungen und Befragungen durch und legte ein besonderes Augenmerk auf mögliche Konflikte. Das Ergebnis war mehr als zufriedenstellend, auch dank der Vernunft der Radler. Der Stadtrat hat am 17. Februar 2016 die dauerhafte Freigabe der Fußgängerzone für den nächtlichen Radverkehr von 21 bis 9 Uhr beschlossen. Weiterhin eine Zone für Fußgänger Die Fußgängerzone bleibt weiterhin ausdrücklich ein Bereich, in dem sich Fußgänger ungestört bewegen können. Sie haben jederzeit Vorrang! Radfahrer müssen die freigegebenen Zeiten beachten und Rücksicht auf die Fußgänger nehmen. Bei Veranstaltungen oder Baustellen kann das Radfahren zeitweise wieder eingeschränkt werden. (RM) In folgenden weiteren Fußgängerzonen ist das Radfahren ganztägig mit Zusatzschild erlaubt: ➔ Am Harras ➔ Dominikusplatz ➔ Klaus-Mann-Platz ➔ Konrad-Zuse-Platz ➔ Nordhaideplatz ➔ Sankt-Jakobs-Platz ⁄ Sebastiansplatz ➔ Platz der Menschenrechte ➔ Rainer-Werner-Fassbinder-Platz ➔ Schleißheimer Straße ⁄ Rottmannstraße (Rudi-Hierl-Platz) ➔ Sendlinger Straße ➔ Steinstraße ⁄ Genoveva-Schauer-Platz ➔ Wiener Platz ➔ Willy-Brandt-Platz ➔ der als Gehweg beschilderte Preysingplatz Hier ist das Radfahren nicht zugelassen: ➔ Curt-Mezger-Platz ➔ Hohenzollernplatz ➔ Petersplatz ➔ Platzl ➔ Salvatorplatz ➔ Schützenstraße ➔ Weißenburger Straße ⁄ Weißenburger Platz ➔ der als Gehweg beschilderte Markt bereich des Viktualienmarkts (Quelle: München.de) istockphoto 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
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Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE So. 04.02. 15.00 Uhr, Konferenz der Kinder – Vernissage der selbstgestalteten Kinderbücher mit anschließendem Papiertheaterspiel Sa. 10.02. ab 20.00 Uhr, Traditioneller Gauklerball – Münchens schönstes Kostümfest Sa. 17.02. 20.00 Uhr, La Triviata – Die Impro-Oper: Lass dich eropern! So. 18.02. 18.00 Uhr, Regenlied – Klassische Sonaten für Violine und Klavier Mi. 21.02. 19.00 Uhr, Kunstausstellung: Richard Schleich – Kopfbilder Fr. 23.02. 19.30 Uhr, 3. Portraitkonzert der Bayerischen Staatsoper Fr. 23.02. 19.30 Uhr, Modern Dance mit dem Dance Theater of Munich: Four corners of an eye Sa. 24.02. 19.30 Uhr, Modern Dance mit dem Dance Theater of Munich: Four corners of an eye Sa. 24.02. 20.30 Uhr, Jazzkonzert mit dem Carolyn Breuer Quartett So. 25.02. 15.00 Uhr, 25 Jahre Sternschnuppe: Jubiläum Wunschkonzert ⁄ Singen – tanzen – feiern mit Sternschnuppe Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … beim Glockenspiel im Münchner Rathaus bis zu 43 Glocken schlagen? Täglich um 11 und 12 Uhr, zwischen März bis Oktober zusätzlich um 17 Uhr, ist das Schauspiel am Marienplatz ein Anziehungspunkt für Touristen. Begleitet von 43 Glocken setzt sich das erste elektromechanisch betriebene Spielwerk Europas in Bewegung. Auf zwei Ebenen werden mit 32 lebensgroßen Figuren zwei Szenen der Münchner Stadtgeschichte nachgespielt. Das Turnier anlässlich der Hochzeit von Herzog Wilhelm V. mit Renate von Lothringen (1568) sowie der traditionelle Schäfflertanz der Münchner Fassmacherzunft. 2007 wurde das Glockenspiel aufwändig restauriert. Inzwischen wird es mit Solarstrom betrieben. (FK) istockphoto Rainer Spitzenberger FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Diebstahl eines Handys – Haidhausen Am Samstag, 09.12.2017, gegen 02.30 Uhr, wollte ein 42-jähriger Taxifahrer einen Fahrgast befördern. Plötzlich kam eine Personengruppe hinzu und wollte dies verhindern, indem einer aus dieser Gruppe, ein 19-Jähriger, auf das Fahrzeug einschlug. Der Taxifahrer stieg daraufhin aus und forderte diesen auf, dies zu unterlassen. Daraufhin stieg wiederum dieser in das Taxi ein. Er konnte schließlich dazu bewegt werden, das Taxi wieder zu verlassen. Der Taxifahrer bemerkte daraufhin, dass sein Handy fehlte. Eine hinzugezogene Streife konnte das Mobiltelefon bei der Durchsuchung des 19-Jährigen auffinden. Der 19-Jährige wurde zur weiteren Vernehmung zum Streifenwagen gebracht. Plötzlich zog er sich nackt aus. Er musste zunächst von den Polizeibeamten zu Boden gebracht und im Anschluss gefesselt werden. Nach einiger Zeit beruhigte er sich wieder und konnte nach den entsprechenden Maßnahmen noch vor Ort entlassen werden. Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. istockphoto Kfz-Meisterbetrieb für aller Fabrikate gut • preiswert • schnell • zuverlässig Sonderpreis Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr AUS DER TAXI-WELT In New York kann man im Taxi übernachten Es ist eng. Um ins Bett zu kommen, muss man durch eine Schiebetür klettern. Doch das macht den Schlafgästen in Jonathan Powleys Herberge nichts aus. Sie können günstig übernachten in einem typischen New Yorker Taxi – einen „Yellow Cab“ . Powley erwarb ein ausrangiertes Cab, einen zwölf Jahre alten Honda Odyssey und baute ihn um. Dusche, Waschbecken und Toilette gibt es nicht, aber die Gäste erhalten eine Liste öffentlicher Toiletten und Sportstudios. Dazu gibt es Tipps, wo Handys aufgeladen werden können. Die spartanische Unterkunft mit Platz für zwei und immerhin Begrüßungsobst und -blumen ist werktags für umgerechnet etwa 35 Euro die Nacht zu haben. Am Wochenende kostet das neue Hotelgefühl etwa 46 Euro. So günstig ist es nirgendwo in New York. Powley hat nach eigenen Angaben mehrere „Schlaf-Autos“ im Angebot. Besonders gefragt ist aber das Taxihotel. Etwa 60 Prozent der Kunden seien Deutsche, für die er auch mal deutsche Würste beim Fleischer besorgt. Trotz des niedrigen Preises sind nicht alle von seinem Hotel begeistert. Eine deutschen Urlauberin: Spannend und lustig, aber zu laut – das YC war in der Nähe eines Lkw-Parkplatzes geparkt. Ansonsten freuen sich viele auf eine weitere Übernachtung. (RM) WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … München nach New York der bedeutendste Printstandort der Welt ist? In der Landeshauptstadt haben rund 90 Zeitungs- und Zeitschriftenverlage ihr zu Hause, die Bayern flächendeckend mit 27 Zeitungen versorgen. 140 in München ansässige Verlage, die jährlich über 8.000 Buchtitel (Erstauflagen) veröffentlichen und einen Umsatz von über 1,2 Milliarden Euro erzielen, sorgen dafür, dass München eine der größten Verlagsstädten der Welt ist. (BH) ➔ GOOD NIGHT 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
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STADTINFO STADTINFO Circus Krone startet am 1. Februar sein zweites Programm „Manege frei“ heißt es am 1. Februar zum zweiten Mal in diesem Winter bei Krone. Der Münchner Traditionscircus präsentiert vom 1. – 28. Februar ein völlig neues Programm mit internationalen Highlights aus aller Welt. Die Winterspielzeit 2017 ⁄ 18 steht ganz im Gedenken an die große Circusdirektorin Christel Sembach- Krone. 32 Artisten, Tierlehrer und Clowns aus 10 Nationen geben sich ein Stelldichein im Münchner Kronebau. Als Hommage an Christel Sembach-Krone sehen Sie im Februar ihre Lieblinge – die Pferde – zum Schaubild „Riverdance“ und die prachtvollen Krone-Elefanten, präsentiert von Jana Lacey-Krone. Außerdem die größte Raubtiernummer der Welt mit Martin Lacey jr. und seinen 26 Tigern und Löwen. Spannende Abenteuer in der Luft offerieren ferner das Duo Garcia an der rotierenden Weltraum-Rakete und Alex Michael mit einem sensationellen Deckenlauf. Für echte Circusluft sorgen auch die lustigen Haustiere von Maike und Jörg Probst mit Hühnern, Schweinen und Esel. Circus at its best verheißen ferner rasante Bola-Bola-Spiele, rasante Tempo-Jonglagen, und eindrucksvolle Spring-und Flugkünste an Trampolin und Fangstuhl. Doch was wäre ein Circus ohne Clowns? Aus Dänemark kommen Tiina und Bonbon mit dem fröhlichsten Badminton-Spiel unserer Zeit und Julia & Joaquin mit ihren genialen Späßen. Sie stellen dem Publikum die Frage: „Was ist schöner? Träumen mit geöffneten Augen oder Lachen wie zu Kindertagen?“ Beides ist hier möglich. Kurzum: Krone bietet auch mit diesem Programm wieder ganz großen Circus. Eine gelungene Mischung aus traditioneller und moderner Circuskunst, getreu dem Motto des Hauses: „Eure Gunst – Unser Streben“ . (TK) Vorstellungszeiten: Di und Do 20 Uhr, Mi, Fr und Sa 15 und 20 Uhr, sonntags 14.30 und 18.30 Uhr. Montags spielfrei. In der Faschingswoche (12.–16. Februar) gibt es täglich zwei Vorstellungen um 15 und 20 Uhr. Der Krone-Zoo ist sonntags ab 10 Uhr geöffnet. Närrischer Umzug der „Damischen Ritter“ Der Faschingsumzug der „Damischen Ritter“ wird München am 4. Februar 2018 in Narrenhände geben. Bunt geschmückte Wagen und kostümierte Tanzgruppen ziehen mit Musik und Faschingslaune durch die Innenstadt. Um Punkt 13.13 Uhr startet das Spek takel. Traditionell feiern die Mitwirkenden des Umzuges anschließend gemeinsam mit anderen Faschingsfans die große After-Zug-Party im Hofbräuhaus. „Kölsch meets München 2018“ Am 8. und 13. Februar 2018 wird am Stachus Kölsch ausgeschenkt. Unter dem Motto „Kölsch meets München 2018“ feiert der Köln-Münchner Karnevalsverein wieder die größte originalkölsche Karnevalsparty außerhalb des Rheinlandes. Der von einem Exil-Kölner gegründete Karnevalsverein veranstaltet auch in diesem Jahr ganz nach originaler Kölscher Tradition seine Karnevalsparty im Ruby. Dabei bringen die Jecken kölsche Karnevalsstimmung nach München unter dem Motto „Mer Kölsche danze us der Reih“… Tanz der Marktweiber Der traditionelle „Tanz der Marktweiber“ wird am Faschingsdienstag wie gewohnt auf dem Viktualienmarkt stattfinden. Die ausgefallenen Kostüme repräsentieren den Marktstand der jeweiligen Tänzerin. Die Kleider für den Auftritt werden so ausstaffiert, dass man erkennen kann, wer am Markt was verkauft – ob Bäckerin, Metzgerin, Blumenhändlerin. Uni-Ball Ebenfalls am Faschingsdienstag steigt in der großen Aula der Ludwig-Maximilian-Universität der diesjährige Uni-Ball. (BH) ➔ CIRCUS KRONE ➔ FASCHING IN MÜNCHEN istockphoto Circus Krone FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
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Heilmann & Littmann spezialisierte sich auf den Bau von Theatern und anderen Monumentalbauten wie Geschäfts- und Warenhäusern, Gaststätten und Bierhallen für die großen Brauereien, beispielsweise den 1900 eröffneten und 1998 abgerissenen Mathäser an der Bayerstraße 5 oder die Villa Stuck an der Prinzregentenstraße 60 oder die Privatklinik Josephinum an der Schönfeldstraße 16. Zum größten Teil entstanden diese Gebäude, dem Zeitgeschmack entsprechend, im Stil der Neugotik- und Neurenaissance, die um 1900 das Stadtbild Münchens nachhaltig prägten. Die Firma baute im gesamten Deutschen Reich, spielte aber insbesondere für die städtische Entwicklung Münchens eine wichtige Rolle. Einige herausragende und heute noch bestehende Projekte werden hier vorgestellt. Hofbräuhaus (Platzl 9) Im Rahmen des enormen Wachstums Münchens und dem damit einhergehenden, fast völligen Umbau der Altstadt wurde das alte Hofbräuhaus 1896 abgerissen und die Brauerei in eine neue Betriebsstätte an der Inneren Wiener Straße verlegt. Dadurch entstand genügend Raum für einen ausgedehnten Neubau, den die Firma Heilmann & Littmann ausführte und der bereits 1897 fertig gestellt war. Der damals bereits aufkommende Massentourismus führte immer mehr Menschen in die Schwemme und die sonstige dortige Gastronomie. Das Anwesen wurde während des Zweiten Weltkrieges bis auf die Schwemme im Erdgeschoss zerstört, der Wiederaufbau nach den alten Plänen konnte aber rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier Münchens 1958 abgeschlossen werden. Heute steht das Hofbräuhaus für den Begriff „München“ wie kein zweites Gebäude. In Las Vegas kann man sogar ein halbwegs original nachgebautes Hofbräuhaus besuchen. Nebenbei bemerkt heißt die Adresse erst seit 1894 „Platzl“, davor lag das alte Hofbräuhaus am für den heutigen Geschmack etwas affektiert klingenden „Plätzchen“ . Prinzregententheater (Prinzregentenplatz 12) Nach langem öffentlichen und nichtöffentlichen Hin und Her erhielt der Architekt Max Littmann und sein Büro im Jahr 1899 den Auftrag, sich mit Plänen für dieses neue Theater zu beschäftigen. Vorgabe war dabei, sich am Festspielhaus in Bayreuth zu orientieren, das speziell der Inszenierung der Werke von Richard Wagner (1813– 1883) diente. Die vorgelegten Baupläne wurden ein Jahr später genehmigt und die Arbeiten sogleich praktischerweise an die Firma Heilmann & Littmann vergeben, mit der man gute Erfahrungen gesammelt hatte. Und tatsächlich stand das Gebäude 1901 schlüsselfertig da und konnte mit der Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ von Wagner feierlich eröffnet werden. Benannt ist das Theater nach dem bayerischen Herrscher jener Zeit, Prinzregent Luitpold (1821–1912), und steht heute unter Denkmalschutz. Warenhaus Oberpollinger (Neuhauser Straße 18) In der Epoche ab 1900 entwickelten sich einige kleinere Geschäfte für Textilien zu großen Kaufhäusern, die der Kundschaft ein umfassendes Angebot bereitstellten. Ihre äußere wie auch innere Architektur sollten den Käufern das Gefühl von Luxus und Exklusivität vermitteln, während sich gleichzeitig die Preise in Grenzen hielten. Prächtige Treppenhäuser über mehrere Stockwerke im Inneren sowie vornehme Fassaden nach außen spiegelten dieses Gefühl des Luxus wider, während gleichzeitig dahinter die damals modernste Technik steckte. Auf dem Gelände des heutigen Oberpollinger standen ursprünglich fünf schmale Anwesen aus dem Mittelalter, die 1904 dem Stadtumbau weichen mussten. Max Littmann erhielt 1904 den Auftrag, die Pläne auszuarbeiten, und die Firma Heilmann & Littmann wurde mit der Ausführung beauftragt. Bereits nach zehn Monaten, im Jahr 1905, war das Gebäude bezugsbereit. Seit Anfang des Geschäftsbetriebes heißt das Kaufhaus Oberpollinger, obwohl es andersnamigen Eigentümern gehörte und gehört. Diese wollten aber dem Münchner Publikum mit diesem traditionellen Namen ein anheimelndes Gefühl vermitteln, denn hier befand sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Brauerei mit Bierwirtschaft und Beherbergungs-Betrieb Oberpollinger. In der Denkmalschutzliste steht: „(Karstadt), früher Warenhausbau, ➔ SPUREN IM STADTBILD Die Firma Heilmann & Littmann In Regensburg im Jahr 1871 gegründet, verlegte die Baufirma J. Heilmann ihren Sitz 1877 nach München. Ihr Besitzer war Jakob Heilmann (1846–1927) und das Unternehmen hieß seit 1892 Heilmann & Littmann, nachdem Heilmanns Schwiegersohn, der Architekt Max Littmann (1862–1931), in die Firma eingetreten war. istockphoto 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018 STADTKUNDE MÜNCHEN
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Eisenbeton mit Natursteinfassaden in abgewandelter deutscher Renaissance, 1904–1905 von Max Littmann.“ Kaufhaus Hermann Tietz (Bahnhofplatz 7) Gleichzeitig mit dem Oberpollinger entstand das Kaufhaus Hermann Tietz, später zu Hertie abgekürzt, ebenfalls nach Littmanns Plänen und ebenfalls ausgeführt von Heilmann & Littmann. Die Denkmalschutzliste lässt wissen: „Fünfgeschossiger Walmdachbau mit Vorsprüngen, Treppentürmen, Giebeln und Gauben, in Eisenbeton-Skelettbaubauweise 1904–1905 von Max Littmann geplant und erbaut.“ Die Geschäfte der Firma brummten also zur damaligen Zeit. Wie der Oberpollinger äußerlich und innerlich ein Prachtbau, war für dieses Kaufhaus allerdings der Standortvorteil ausschlaggebend. Direkt gegenüber dem Hauptbahnhof gelegen, bot es sich den Ankommenden aus Nah und Fern zum Einkauf an, auf Neudeutsch Shoppen. Heute firmiert das Kaufhaus als Karstadt. Heilmann’sche Immobilien-Gesellschaft Auch beim Bau von Privathäusern war Heilmann & Littmann aktiv. So entstand etwa das heutige italienische Generalkonsulat an der Möhlstraße 3, damals errichtet für die Familie Kustermann von der gleichnamigen Firma als Einfamilienhaus. Die Denkmalschutzliste sagt dazu: „Palastartike Neubarockvilla, samt Nebengebäude und Torpfeilern, 1901–1902 von Heilmann & Littmann.“ Hauptsächlich jedoch konzentrierte man sich beim Bau gehobener Privathäuser auf folgendes, äußerst einträchtiges Geschäftsmodell. Die Firma kaufte große, noch landwirtschaftlich genutzte Flächen, die als Bauentwicklungsland ausgewiesen waren, und parzellierte diese dann in einzelne Baugrundstücke. Darauf errichtete man anschließend repräsentative Neubauten, die an Privatleute verkauft wurden. Auf diese Weise entstanden auch in München zusammenhängende Wohngebiete, die hier genannt werden und allesamt ebenfalls zu großen Teilen unter Denkmalschutz stehen: die Villenkolonie Gern zwischen Nördlicher Auffahrtsallee und Klugstraße, die Villenkolonie Bogenhausen südlich der Sternwarte, die Villenkolonie Solln um die alte Dorfkirche Sankt Johann Baptist an der Herterichstraße 54, die Gartenstadt Harlaching bei der kleinen Kirche Sankt Anna mit der Adresse Harlachinger Berg 30, die Villenkolonie Menterschwaige entlang der Harthauser Straße sowie die Villenkolonie Prinz-Ludwigs-Höhe, von der jetzt gleich detailliert die Rede sein wird, und zwar was deren Straßennamen angeht. Unbescheidenheit Jakob Heilmann kaufte im Jahr 1894 vom Grundbesitzer Eugen Gerbl das auf dem Hochufer der Isar gelegene Gelände der Gemeinde Thalkirchen, die dann am 1. Januar 1900 nach München eingemeindet wurde. Seit Anfang 1895 entstand durch die Firma Heilmann & Littmann die Villenkolonie Ludwigshöhe, die später im selben Jahr den noch besser klingenden Namen Prinz- Ludwigs-Höhe erhielt. Namengeber war Prinz Ludwig (1845–1921), der von 1913 bis 1918 als König über Bayern herrschte. Diese Veredelung sollte finanziell gut gestellte Kreise zum Kauf eines der Häuser anreizen, denn es gibt bekanntlich „gute“ und „schlechte“ Adressen. Für die neu zu benennenden Wohnstraßen brachte Heilmann nun seine eigenen familiären Verhältnisse ins Spiel. In erster Ehe war er mit Ida Rosipal verheiratet und hatte mit ihr eine Tochter namens Ida, die später Max Littmann, den Geschäftspartner ihres Vaters, heiratete. Nach dem Tod von Idas Mutter Ida heiratete Heilmann 1880 Josephine Hierl. Aus dieser Ehe stammten die Kinder Albert, Frieda, Irene, Josephine, Otto und Paula. Von ihnen wiederum heiratete Frieda den Möbelfabrikanten Anton Pössenbacher (1842–1920, der die Schlösser Ludwigs II. ausgestattet hatte. Heilmann wählte im Jahr 1895 familiäre Straßennamen aus und ließ sie sich – als Großkopferter – von der Gemeindeverwaltung Thalkirchen genehmigen. Und so entstand zunächst einmal die Heilmannstraße mit der Erklärung: „Jakob Heilmann, Geheimer Kommerzienrat und Architekt, Gründer der Villenkolonie Prinz-Ludwigs-Höhe, geboren 21.8.1846 in Geiselbach.“ Heilmann starb erst im Jahr 1927. Dann weiter die Idastraße und Josephinenstraße („Weiblicher Vorname“), womit Heilmanns beide Ehegattinnen und zwei seiner Töchter versorgt waren. Dann die Friedastraße, Paulastraße und der später aufgelassenen Irenenweg sowie die Albertstraße und die Ottostraße („Männlicher Vorname“), so dass die gesamte Familie nun durch ihre eigenen, persönlichen Straßen spazieren gehen konnte. Mit der Eingemeindung Thalkirchens konnten die Albert- und Ottostraße nicht beibehalten werden, weil es in München bereits eine Adalbert- und eine Ottostraße gab. Die Albertstraße wurde also 1900 zur Heinrich-Vogl-Straße nach dem Sänger (1845–1900) und die Ottostraße zur Mendelssohnstraße nach dem Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847). Dessen jüdische Religionszugehörigkeit führte im Dritten Reich 1937 zu ihrer heutigen Bezeichnung Pössenbacherstraße nach Heilmanns Schwiegersohn. Erst 1947 kam Mendelssohn in Pasing wieder zu Straßenehren. Zum dauernden Gedenken erhielt der Grundbesitzer Gerbl anno 1927 nach seinem Tod die Gerblstraße: „Eugen Gerbl, letzter Bürgermeister der ehemals selbständigen Gemeinde Thalkirchen, geboren 1847, gestorben 1901 in München-Thalkirchen.“ Und 1955 kam dann noch zur thematischen Abrundung, aber etwas entfernt in Solln die Littmannstraße hinzu: „Geheimer Hofrat Max Littmann, Münchner Architekt, geboren 3.1.1862 auf Schloss Chemnitz, gestorben 20.9.1931 in München.“ Littmann selbst wohnte in der Heilmannstraße 29. Er plante die Villa und ließ sie 1901 erbauen, und zwar für eigene Zwecke, wenn auch nicht zum ständigen Wohnen. Er nutzte das Gebäude bis 1909 als Sommerhaus und das große Grundstück schließt die Hangkante der Isarterrasse mit ein. Und diese Villa steht wider Erwarten nicht unter Denkmalschutz. Letzte Ruhe Der große Gleichmacher namens Tod führte selbst Jakob Heilmann zur letzten Ruhe, und zwar auf den Alten Teil des Waldfriedhofes und hier auf das Gräberfeld 132-W-24. Und Max Littmann ruht auf dem Nordfriedhof, an der Friedhofsmauer mit der Lage „links – 317 ⁄ 320“ . (BW) FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ ABSPERRUNG – Im vergangenen Herbst startete die Stadt einen denkwürdigen „Verkehrsversuch“, welcher darin bestand, eine der beiden Rechtsabbiegerspuren von der Oettingen- in die Prinzregentenstraße abzusperren. Die Anwohner hatten laut „Münchner Merkur“ (MM) vom 17.November 2017 zunächst noch gedacht, es komme wieder mal eine Baustelle, was jedoch nicht geschah. Auch der zuständige Bezirksausschuss (BA) war nicht informiert und erfuhr erst auf Nachfrage vom KVR, dass es sich – ja eben – um einen „Verkehrsversuch“ handele. KVR-Sprecher Johannes Maier erläuterte, durch das zweispurige Rechtsabbiegen sei es immer wieder zu Unfällen gekommen; zudem seien geradeaus gehende Fußgänger des öfteren von den abbiegenden Fahrzeugen „bedrängt“ worden. Außerdem besäßen die Fahrspuren generell nicht mehr die für das heutige Verkehrsaufkommen erforderlichen Regelbreiten. Die Unfallhäufung und die Probleme für die Fußgänger seien durch die Sperrung behoben worden. Und jetzt kommts: „Da dies aber als unerwünschter Effekt zu Staus führt, wird die Sperre im Rahmen des Verkehrsversuchs kommende Woche wieder aufgehoben“ . (Stand, wie gesagt, 17.11.2017). Ja ist denn, so fragt sich nicht nur der Schreiber, die zuständige Abteilung des KVR ein erlebnispädagogischer Kindergarten, in dem jeder Pampers-Träger seine Sandkastenspiele mal „in echt“ auf Münchens Straßen ausprobieren darf? Haben die zuständigen Entscheider jemals mit eigenen Augen und vor Ort die Oettingenstraße vorher im Normalzustand gesehen, der ja auch schon mit dem Wort „Dauerstau“ treffend beschrieben war? Auf welchem Planeten muss man denn leben, wenn man davon überrascht wird, dass die Sperrung einer Spur noch zu weiteren Staus führt? Was sind denn die Voraussetzungen dafür, solche Posten besetzen zu dürfen – garantiert kein Führerschein und Einschränkung der Seh- und Denkfähigkeit auf zehn Prozent, oder was? Da packt einen schon der Zorn, wenn solche Leuchten der Verkehrsplanung, die wohl auch noch nie etwas von Feinstaub und Co. gehört haben, alle Verkehrsteilnehmer und die Anwohner mit solch irrwitzigen Aktionen wochenlang ungestraft foltern dürfen. Unfassbar. Einfach unfassbar! Überhaupt wäre das ganze Thema unblutig erledigt, wenn man die Einbahnregelung in der Lerchenfeldstraße nur umdrehen würde. Aber das wäre zu einfach, zu billig und noch dazu effektiv – ist also für München ungeeignet. ➔ BLINDENAMPELN – Derzeit sind in München 62 % aller Ampelanlagen mit akustischen Zusatzeinrichtungen für Sehbehinderte ⁄ Blinde ausgestattet. Innerhalb des Mittleren Rings sollen es langfristig 100 % werden, außerhalb sollen in der Nähe von Altenheimen usw. alle Anlagen nachgerüstet werden. Im Prinzip keine schlechte Sache, kommentiert der Schreiber hier, allerdings mit dem Nachteil versehen, dass überall da, wo solche akustischen Zusatzsignale im Einsatz sind, der grüne Blechpfeil für Rechtsabbieger ausgeschlossen ist. Es gibt ohnehin schon viel zu wenige davon, aber dann ist damit zu rechnen, dass die paar grünen Blechtaferl, die es noch gibt, auch noch abmontiert werden müssen. Das ist deren faktische Totalabschaffung durch die Hintertüre. ➔ FUSSGÄNGERZONE – Der Färbergraben soll nach einem interfraktionellen Antrag von SPD, CSU und FDP im Rathaus zur Fußgängerzone werden. Die Immobiliengesellschaft „Inka Holding“, die zum unermesslich reichen Inselkammer-Imperium zählt, befürwortet die Pläne. Der Familie Inselkammer, das nur am Rande, gehören neben dem Ayinger Braukonzern z. B. auch der Bereich zwischen Sparkassenstraße und Platzl (lediglich das Hofbräuhaus ist Eigentum des Freistaates), und auch das häßliche Parkhaus am Färbergraben, welches demnächst abgerissen und durch ein Wohn- und Geschäftshaus ersetzt werden soll. Also ein gar schnuckeliger Immobilienbesitz, der nach Schrottis Schätzung mindestens einem hohen dreistelligen Millionenbetrag entspricht. Eine Verkehrszählung hat ergeben, dass täglich rund 3.000 Autos die innerstädtische Querung von der Herzogspitalstraße bis zum Oberanger ⁄ Rindermarkt benützen. Ein Vertreter der „Inka Holding“, der am Dienstag, 19. Dezember, die Pläne im zuständigen BA Altstadt ⁄ Lehel vorstellte, meinte laut Münchner Merkur wörtlich dazu „es ist nicht so, dass durch die Fußgängerzone irgendwo der Verkehr zusammenbrechen würde“ . Mit anderen Worten: nochmal 3.000 Autos täglich mehr am Altstadtring hätten keine Auswirkungen auf den dortigen Verkehr! Vielleicht hat der Mann sogar Recht, denn ein Verkehr, der sich ohnehin ständig im Zustand des totalen Zusammenbruches befindet, kann nicht nochmal zusammenbrechen. Töter als tot geht nicht. Man denke da nur an die Baustelle am Sendlinger Tor, welche uns noch einige Jahre beglücken wird. Aber die märchenhaften Renditen, die bei Wohnungen und Büros an einer neuen Fußgängerzone nächst dem Marienplatz winken, zählen natürlich mehr als ein kleiner Verkehrs-Bypass, der seit Jahrzehnten den Altstadtring um ein paar Autos entlastet. Das müssen wir doch einsehen. Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018 UNTERHALTSAMES
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➔ ICE – Mitte Dezember 2017 hatte die neue Hochgeschwindigkeitsverbindung der Eisenbahn zwischen München und Berlin Premiere. In knapp vier Stunden fährt man das mit dem Auto von Innenstadt zu Innenstadt normalerweise nicht, und auch der Flug, inclusive Transfer vom Flughafen zur jeweiligen City und der Zeiten für die Gepäckaufgabe usw. ist nicht kürzer. Na gut, in Berlin landet man noch fast im Zentrum. Berlin ist ja die Stadt, in der die Fluglinie schon pleite ist, lange bevor der (neue) Flughafen eröffnet … wenn überhaupt jemals. Aber irgendwie war das Glück der Bahn und ihren Kunden nicht hold: die Jungfernfahrt von München nach Berlin klappte noch nach Plan, aber die abendliche Rückfahrt dauerte aufgrund technischer Pannen doch etwas länger. Über sechs statt knapp vier Stunden. Als wir Zentralisten nachts gegen 1 Uhr einen Anruf vom Hauptbahnhof bekamen mit der Bitte, am Bhf-Nord-Stand ausreichend Taxis bereitzustellen, stellten wir uns schon vor, wie vor den Augen der Presse und den Objektiven der Fernsehsender eine altersschwache Diesellok den lendenlahmen Flitzer in den Bahnhof zieht. Ganz so war’s dann wohl nicht. Aber die deutsche Ingenieurskunst hat bei anderen Gelegenheiten schon mehr geglänzt als in diesem Fall. ➔ SUBVENTIONEN – Im weiteren Sinne zählen Steuererleichterungen zu den Subventionen, und insofern ist auch der Preis für Dieselkraftstoff subventioniert. Für ihn wird nämlich seit Jahrzehnten in Deutschland eine geringere Mineralölsteuer erhoben als für Benzin. Jetzt hat ausgerechnet der Chef des vom Dieselskandal hauptsächlich betroffenen VW-Konzernes, Matthias Müller, angeregt, die steuerliche Begünstigung des Dieselkraftstoffes abzuschaffen. Seine Begründung: die Förderung der E-Mobilität werde durch die Subventionierung des fossilen Brennstoffes verlangsamt. Müllers Logik sieht also so aus, dass man nur die herkömmliche Technik so weit verteuern muss, bis die neue Alternative dadurch vergleichsweise attraktiver wird. Schrottis Gegenvorschlag: wie wäre es denn damit, die neuen Antriebskonzepte billiger anzubieten und überhaupt endlich leistungsfähiger zu machen? Tesla machts doch vor! Und notfalls lässt sich Herr Müller mal von der Post-AG beraten, die zwischenzeitlich höchst erfolgreich ihre rein elektrischen Lieferautos selbst baut und schon mit Gewinn an Drittkunden weiterverkauft, während die deutsche Automobilindustrie schlicht und einfach zu blöd dazu war (bzw. kein Interesse daran hatte), für die Post solche Kisten zu bauen. Da muss doch tatsächlich schon der Metzger einem Bäcker erklären, wie man Semmeln herstellt! Mit den Milliarden an Kosten für den Dieselskandal hätte man schon bald jedem Dieselfahrer ein frisches Elektroauto in die Garage stellen können. Aber jetzt soll’s wieder mal der Verbraucher ausbaden. Da möchte man fast mit Karl Valentin drohen: „Merken Sie sich eines: nicht Sie sind von mir abhängig, sondern ich von Ihnen“ . Oder auch: „glauben Sie nur ja nicht, wen Sie vor sich haben!“ (MS) Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02Neue Adresse! Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
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Utzschneiderstraße 6 (ehemals 11) Nach der Schleifung der mittelalterlichen Befestigungsanlagen Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden als Stadterweiterung die Vor-Städte, neben anderen die Isarvorstadt. Ausdruck der beginnenden Bautätigkeit sind immer die Benennungen von geplanten Straßenzügen und so wurde im Jahr 1844 die Utzschneiderstraße nach dem Techniker und hohen Beamten Joseph von U. (1763–1840) benannt. Bei der Recherche nach Bewohnern und Adressen sind die Stadtadressbücher die ergiebigste Quelle, aber erst seit 1875 enthalten diese nicht nur die Einwohner in alphabetischer Reihenfolge und mit Berufsangabe, sondern auch die Einwohner mit Berufsangabe nach Adressen geordnet ebenso wie die Hausbesitzer. Im Jahr 1875 also gehörte das vierstöckige Anwesen Uztschneiderstraße 11 dem Lebküchner Heinrich Klein, der mit seiner Familie auch im Erdgeschoss lebte. Ein Blick auf die Hauptmieter und ihre Berufe beziehungsweise ihren sozialen Status ist aus heutiger Sicht recht interessant und manchmal auch erheiternd: Anna Marold, Privatierswitwe; Doris Birkmann, Hauptmannstochter; Karl Hofmann, Hauptmann a.D.; Magdalena Hilz, Gerichtsarztenswitwe; Hermann Semmler, Kataster-Revisor; Josef Keberle, Postbeamter; Philipp Dejonge, Privatier. Im zweistöckigen Rückgebäude lebten der Vogelhändler Johann Huber sowie der königliche Taxbeamte Maximilian Schmachtenberger. Die damaligen Zeiten waren gekennzeichnet von einem ständigen Mieterwechsel, viel stärker als heutzutage. Bereits drei Jahre später lebten lediglich noch fünf der zehn Mietparteien von 1875 in dem Anwesen. Im Jahr 1900 kauften die Weinhändlerswitwe Katharina Jardin und ihr Sohn Jakob das Gebäude ebenso wie das benachbarte Anwesen Utzschneiderstraße 12 (heute 8). Auch hier lohnt sich ein Blick auf die gemischte Mieterstruktur: Im Erdgeschoss betrieb Magdalena Wimmer eine Kaffeeschanke. Außerdem lebten hier Gustav Winkler, Kaufmann; Karl Joscior; Hoteldirektor; Georg Knab, Eisenbahn- Nachtwächter; Moses Lehr, vormaliger Trödler; Amandus Biebl, Desinfektor; Adalbert Süß, Gastwirt; Karl Eder, Kaufmann; Georg Jardin, Ausgeher und verwandt mit den Besitzern; Sebastian Bauer, Getreidegroßhändler; Wilhelmine Geist, Schneiderin, sowie die Kleidermacherin Elise Kistler. Im Rückgebäude betrieb Amandus Biebl seine Desinfektionsanstalt. Daneben wohnten dort die Besitzer des Hauses sowie Katharina Ring, Münzarbeiterswitwe; Georg Marklseder, Lackierer, und die Rentnerin Elise Haböck. Im Jahr 1921 schließlich ging das Anwesen in den Besitz der „Einkaufsgenossenschaft der Kraft- und Pferdedroschkenbesitzer Münchens e.G.m.b.H.“ über. Utzschneiderstraße 8 (ehemals 12) Im Jahr 1875 gehörte das Haus samt Rückgebäude dem Weinwirt Joseph Mühlich, der im Erdgeschoss eine Weinwirtschaft betrieb und im ersten Stock wohnte. Im Jahr 1900 kauften Katharina Jardin und ihr Sohn Jakob das Gebäude und der Junior übernahm das Weinhaus. 1925 erwarb die „Kranken- und Sterbekasse für selbstständige Handwerker und Gewerbetreibende“ mit Sitz in Regensburg das Gebäude als Kapitalanlage, während die Jardins als Mieter weiterhin im Haus wohnen blieben und Jakob die Gaststätte betrieb. Es dauerte nur bis 1928, dass auch dieses Anwesen – wie bereits das benachbarte sieben Jahre vorher – von der „Einkaufsgenossenschaft der Kraft- und Pferdedroschkenbesitzer Münchens e.G.m.b.H.“ erworben wurde. Marktstraße 11 (heute Marktstraße 7-11 ⁄ Haimhauserstraße 3-5a) Im Jahr 1890 wurde die Stadtgemeinde Schwabing in die Königliche Haupt- und Residenzstadt München eingemeindet. Dadurch ergaben sich zahlreiche Namenwechsel bei den Straßen, wenn sich eine solche Bezeichnung bereits in München befand. Darunter fiel auch die Pfarrstraße, die zur alten Dorfkirche an der Biedersteiner Straße 1 führte; ihr Name änderte sich in Haimhauserstraße nach Johann Graf von H. (1708–1793), einem leitenden Beamten des bayerischen Bergbauwesens. Bleiben hingegen konnte die Marktstraße, die sich auf einen Pferde- und Rindermarkt bezog, der dort bis 1875 abgehalten wurde. Wie damals überall, führte die zunehmende Verstädterung zu einer enormen Bautätigkeit, gerade in Schwabing, das als vornehme Adresse galt. Dies war auch hier der Fall, wo ein vierstöckiges Mietshaus stand, das im Zweiten Krieg (1939–1945) zerstört wurde. Danach klaffte eine von vielen für die Nachkriegszeit typischen Baulücken, die provisorisch genutzt wurden. Im Jahr 1952 kaufte die „Genossenschaft der Münchner Droschkenunternehmen EGmbH“ das Grundstück von den Erben des Rentners Joseph Rank. Als Mieter wurden das Möbelgeschäft und Tapeziererei Lorenz, Cäcilie und Rudolf Müller übernommen. Eine Tankstelle der Genossenschaft konnte 1953 eröffnen und die dazu gehörigen Reparaturwerkstätten mietete die Firma Fritz Stimmer, deren Betrieb als Stimmer & Sohn sich heute in der Lindberghstraße 20 befindet. Später verlegten Taxiunternehmen ihren Sitz in die Markstraße 11, beispielsweise die von Fritz Beise und Wilhelm Pöllmann. Nach Einstellung des Tank- und Reparaturbetriebes inmitten der dicht bebauten Nachbar- ➔ GRÜNDUNG DER GENOSSENSCHAFT Immobilien der Genossenschaft und ihre Vorgeschichte Die Taxi-München eG besitzt einige Immobilien. In diesem Beitrag werden die Vorgeschichte und die erste Zeit dieser Anwesen vor und nach dem Kauf durch die eG dargestellt. HISTORISCHES 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018
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schaft entstand bis 1990 das Mietobjekt der Taxigenossenschaft in allerbester Lage. Am Rande sei bemerkt, dass zur Zeit des Kaufes der Markstraße 11 durch die Genossenschaft das unweit liegende, vierstöckige Anwesen Haimhauserstraße 11 einer Berta Trummer gehörte, die in den Stadtadressbüchern als „Kraftdroschkenbesitzersehefrau“ geführt wird. Ob sie das Vermögen in die Ehe eingebracht hatte oder das Taxigeschäft des Gatten damals auf goldenem Boden ruhte? Wohl eher ersteres. Corneliusstraße 44 Auch die Corneliusstraße gehört wie die Utzschneiderstraße zur Isarvorstadt. Als ausgewiesenes Neubaugebiet erhielt sie bereits 1830 ihren Namen nach dem Maler und Direktor der Akademie der Bildenden Künste in München, Peter von C. (1783– 1867). Das Anwesen Corneliusstraße 44 erlitt im Zweiten Weltkrieg einen Totalschaden und blieb bis 1959 unbebaut, ihre Besitzerin war die Offene Handelsgesellschaft F.S. Riepolt. Von dieser kaufte 1959 die Genossenschaft, vertreten durch ihren Vorsitzenden Josef Kuffer, das noch leere Grundstück und begann mit dem Neubau. Da eine Tankstelle an der Straße seitens der Lokalbaukommission nicht zugelassen wurde, entstand ein schlichtes Vorderhaus im zeittypischen Stil mit einer so genannten Hoftankstelle im Hinterhof. Hinzu kamen hier große Werkstätten und das Rückgebäude und unter diesem eine Tiefgarage. Die ungewöhnlich breite Zufahrt in den Hinterhof zeugt noch heute davon, dass hier einst ein reges Ein- und Ausfahren herrschte. In den damaligen Zeiten außergewöhnlicher Wohnungsnot konnte man sich durch Anzahlung eines vierstelligen DM-Betrages ein Mietrecht sichern – ähnlich wie bei Wohnungsgenossenschaften. Ende 1961 zogen die Mieter ein und von dem vorgeschossenen Betrag wurden monatlich 30 DM getilgt. Unter den 25 Hauptmietern befanden sich anfangs sieben Taxiunternehmer, und zwar Georg Albertshofer, Jürgen Binder, Bernhard Bruckbauer, Karl Korndorfer, Joseph Mittermaier, Helmut Sigl sowie Rudolf Ungnadner, die mit ihren Fahrzeugen die praktische Tiefgarage nutzen konnten, denn schon damals waren infolge des Wirtschaftswunders Parkplätze am Straßenrand Mangelware. Die Tankstelle der Genossenschaft nahm im Jahr 1962 ihren Betrieb auf und der Tankwart Anton Kirchner wohnte gleich im Haus. Nebenbei bemerkt, befand sich gegenüber eine weniger vornehme Adresse, nämlich das Gefängnis an der Corneliusstraße 33, dort wo heute das Europäische Patentamt steht. Engelhardstraße 6 (ehemals Plinganserstraße 70) Im Jahr 1877 gehörte das – noch – landwirtschaftlich genutzte Grundstück von 7.320 Quadratmetern dem Spenglermeister Johann Huber. Das Dorf Sendling wurde am 1. Januar 1877 nach München eingemeindet, weil es sich bereits zu einer vorstädtischen Ansiedlung mit vielen Mietskasernen meist für Arbeiter entwickelt hatte. Huber baute hier 1879 seine Spenglerwerkstatt, die im Erdgeschoss lag, und zog mit seiner Familie in den ersten Stock des Gebäudes. Das Gewerbe eines Spenglers erfreute sich gerade im damals sehr aufstrebenden München als goldener Boden des Handwerks. Im Jahr 1886 übernahmen die Kunstmalers-Ehegatten Anton und Elise Kellner das Anwesen. Dieses wurde schließlich von ihrer Erbengemeinschaft 1911 an „Paul Höllensteiner und Konsorten“, wie es im Grundbuch heißt, verkauft. Wie der Name schon andeutet, waren dies Spekulanten, die das Anwesen bereits ein Jahr später für 80.000 Mark an das Königliche Erziehungsinstitut Albertinum weiterveräußerten. Auf dem Grundstück befanden sich laut Grundbuch „Wohnhaus mit Glashaus, Remise [= Schuppen], Holzlege, Hofraum und Gärtchen vor und neben dem Hause“ . Diese Gebäude erlitten bei den Fliegerangriffen vom 27. November 1944 und 21. April 1945 starke Zerstörung. Nach dem siegreichen Einmarsch der US-Armee am 30. April 1945 arbeitete neben anderen Handwerksbetrieben die Kraftfahrzeugwerkstatt Hilarius Kolmsberger als Opel-Vertragspartner sowie zeitweiliger Partner einer „Bavarian Truck Company“ in der Plinganserstraße 70. Ein Kiosk, eine Druckerei, ein Schreinermeister und eine Baustofflagerung nahmen ihre Arbeit auf und das Grundstück bot ein Bild des nachkriegstypischen Verhaus aus Schuppen, Abfallhaufen, notdürftigen Holzzäunen und Lagerplätzen. Im Jahr 1963 verkaufte das Albertinum das Grundstück für 751.000 DM an die „Autoruf-Genossenschaft der Münchner Taxiunternehmer“ und zum 1. April 1963 gingen der Besitz, der Nutzen und die Lasten des Vertragsobjektes auf die Käuferin über, vertreten durch die Vorstände Josef Kuffer und Isidor Bammersberger. Die Bauarbeiten für unsere heutige Taxizentrale begannen noch im Jahr 1963 und konnten 1965 fertig gestellt werden. Die Plinganserstraße wurde 1877 nach Georg P. (1680–1767), einem Anführer der aufständischen Unterländer 1705 gegen Österreich, benannt und aus verkehrstechnischen Gründen 1959 in Engelhardstraße nach Sebastian E. (Lebensdaten unbekannt) umbenannt, einem anderen Anführer von 1705. Dadurch wurde aus der Plinganserstraße 70 die Engelhardstraße 6. (BW) Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER FEBRUAR 2018 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Donnerstag, 01. Februar ➔ 11.00 Uhr, HochX Theater und Live Art, It don’t mean a thing ... ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, ensemble oktopus plus – Master zu Master ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Priscilla – Königin der Wüste ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 14. münchen swingt ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blonder Engel ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Children of Tomorrow (UA) ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Der Theaterbesuch und weitere Katastrophen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dreiviertelblut ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Herr Metitsch ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kino Kino ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rogers ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Familienmusik Servi ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Iron & Wine ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Hervé Samb Freitag, 02. Februar ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Der Freischütz ➔ 19.30 Uhr, Schottenhamels Löwenbräukeller, Filserball 2018 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Ben Zucker ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Coogans Bluff ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, CrankoFest Onegin ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gayle Tufts ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Herr Metitsch ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, JISR & Guests ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Jagdfieber ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, ball.total ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Liadhaber ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Chris Gall Trio ➔ 22.00 Uhr, Strom, Klein & Laut w ⁄ Schleppgeist Samstag, 03. Februar ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Siegfried ➔ 17.30 Uhr, Alte Kongresshalle, Symphonieorchester München-Andechs ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Johann-Strauss-Gala ➔ 19.00 Uhr, HochX Theater und Live Art, Magdalena Saison 2018 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 68. Ball der Nationen ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Viktoria und ihr Husar ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, August Alsina ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Children of Tomorrow (UA) ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Faltsch Wagoni ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im Olympiaturm, Hippiefasching ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Magnolienball ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Schmitt, Hans Jürgen Buchner, Hannes Ringlstetter & Martin Kälberer ➔ 20.00 Uhr, Schottenhamels Löwenbräukeller, München Schabernackt ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, The Firebirds ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, a-ha ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Che Sudaka ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Naïssam Jalal & Rhythms of Resistance Sonntag, 04. Februar ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Jazz Brunch im Palais Keller ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Xavier de Maistre, Harfe ➔ 13.10 Uhr, Sendllinger Straße, 13. Münchner Faschingsumzug der Damischen Ritter ➔ 14.00 Uhr, Augustiner-Keller, Kinderfasching ➔ 14.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Swingie die Tanzmaus ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Kinderfasching im Deutschen Theater ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, München – Weltstadt mit Herz in Sand gemalt ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, CrankoFest Onegin ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Die Nacht des Schreckens ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Gitarrenkonzert ➔ 18.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Sinfoniekonzert des Münchner Behördenorchesters ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater München, Ehekracher ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Mein Kampf ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Diana Damrau, Sopran & Jonas Kaufmann, Tenor ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Familie Lässig ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kino Kino ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Terry Hoax + Leto Montag, 05. Februar ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Romeo and Juliet ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze Lindner ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Faber ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Free Throw ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Pestilence + Rebaelliun ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Sofi Tukker ➔ 21.00 Uhr, Strom, Giant Rooks Dienstag, 06. Februar ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Romeo and Juliet ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, M. Mussorgsky – Bilder einer Ausstellung ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rick Kavanian ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Stereophonics ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, The High Kings ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, ADHD Mittwoch, 07. Februar ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, CrankoFest Onegin ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Klang der ungespielten Töne ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Bake This ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Grieves ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Holiday on Ice - Time ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Klavierklasse Prof. Sylvia Hewig-Tröscher ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rick Kavanian ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Pale Waves ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Sofia Rei Donnerstag, 08. Februar ➔ 10.00 Uhr, Alter Wirt Moosach, Moosacher Weiberfasching ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Götterdämmerung ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Junge Solisten ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Holiday on Ice – Time ➔ 20.00 Uhr, Pepper Theater, Das Produkt ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kino Kino ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Münchner Philharmoniker, 3. Jugendkonzert ➔ 20.00 Uhr, Bürgerpark Oberföhring, Pyjama-Party ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Sandlotkids ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Shoshin ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wolfgang Krebs ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Zwischen Mars und Venus XI ➔ 20.30 Uhr, Strom, (Hed)P.E. ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Dave Douglas Quintet Freitag, 09. Februar ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, Holiday on Ice – Time ➔ 19.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, MSC Ball ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, ensemble oktopus ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, CrankoFest Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Augustiner-Keller, Ball des Faschingsclubs Laim e.V. ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Khalid ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kino Kino ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Musical Moments ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Rosengala 2018 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Werner Koczwara ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Eisbach Callin’ ➔ 23.00 Uhr, Strom, Up the Bracket Samstag, 10. Februar ➔ 11.00 Uhr, Laimer Anger, 15. Faschingstreiben am Laimer Anger ➔ 14.00 Uhr, Alter Wirt Moosach, Kinderfasching ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, Holiday on Ice - Time ➔ 16.00 Uhr, Feierwerk, Faschingskonzert ➔ 17.00 Uhr, MVG Museum, Obergiesing-Fasangarten: Klamottenrausch ➔ 18.30 Uhr, Allianz Arena, Fußball (Männer): FC Bayern München – FC Schalke 04 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Axel Pätz ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Rock That Swing Ball ➔ 19.30 Uhr, Backstage, The Menzingers ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Das Phantom der Oper ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Carneval in Rio ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, David Krakauer & Kathleen Tagg – Breath and Hammer ➔ 23.00 Uhr, Strom, Most Wanted – Rock n Roll vs. Punk Rock & more Sonntag, 11. Februar ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, BR-Symphonieorchester Kammerorchester ➔ 11.00 Uhr, Rotkreuzplatz, Faschingstreiben auf dem Rotkreuzplatz ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Jazz Brunch im Palais Keller ➔ 12.30 Uhr, Olympiahalle, Holiday on Ice – Time ➔ 13.00 Uhr, Bürgerpark Oberföhring, Gaudiwurm ➔ 13.00 Uhr, Schottenhamels Löwenbräukeller, Kinderball ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Götterdämmerung ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Russisches Nationalballett Moskau – Schwanensee ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Wildschütz ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Christos Asonitis Quintett ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Jamboree Ball ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Norbert Neugirg und die Altneihauser Feierwehrkapell’n ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Altinger und Liegl ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Weiherer ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Dayna Stephens – Gratitude ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Fiesta Latina Montag, 12. Februar ➔ 11.00 Uhr, Rotkreuzplatz, Faschingstreiben auf dem Rotkreuzplatz ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Budapester Operettengala ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, CrankoFest Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Medizinerball Classic ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Altinger und Liegl ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Bondage Fairies ➔ 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Die Maxvorstädter Kellermorde ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Downfall of Gaia + Hamferd ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ukulele Orchestra of Great Britain ➔ 21.00 Uhr, Strom, Girls in Hawaii ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Groove Hospital Dienstag, 13. Februar ➔ 11.00 Uhr, Rotkreuzplatz, Faschingstreiben auf dem Rotkreuzplatz ➔ 16.00 Uhr, Deutsches Theater, Karneval wie dazumal ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore ➔ 19.00 Uhr, Bürgerpark Oberföhring, Kehraus ➔ 19.00 Uhr, Hofbräukeller, Kehraus der Faschingsgesellschaft Gleisenia ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Budapester Operettengala ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Johannes Ochsenbauer Trio ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, The Underachievers ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Willy Astor ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Groove Hospital Mittwoch, 14. Februar ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Fabelhafte Welt der Filmmusik ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Budapester Operettengala ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Christian Springer ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ensemble-Liederabend ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, All you need is love … oder so! 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2018 SERVICE
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➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Auf See – Unsinn hart am Wind ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – BG Göttingen ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Walter Smith III Donnerstag, 15. Februar ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Benefizkonzert mit Ian Harding und Sam Cleasby ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Happy Brithday, Lenny ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Auf See – Unsinn hart am Wind ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Black Rat Concerts ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Vom Fliehen und vom Fliegen ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Miguel Zenon Tipico ➔ 21.30 Uhr, Strom, Capsula Freitag, 16. Februar ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Fast & Furious Live ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Artemis Quartett ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Auf See – Unsinn hart am Wind ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Faderhead + Future Lied To Us ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Massimo Rocchi ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Rundfunkorchester ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Sepp und Michi ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, I like to move it ➔ 21.30 Uhr, Strom, Aura Samstag, 17. Februar ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, Fast & Furious Live ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, CrankoFest Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Happy Brithday, Lenny ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Alfons ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Auf See – Unsinn hart am Wind ➔ 20.00 Uhr, Backstage, L’Ame Immortelle ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Massimo Rocchi ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, The Music of Game of Thrones ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, I like to move it ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Diego Pinera ➔ 23.00 Uhr, Strom, Momentum ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Tiefgang Sonntag, 18. Februar ➔ 10.00 Uhr, MVG Museum, Dachau: 111. Modellbahn Markt ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – Jazz moves – 1. Matinée ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Ude & friends ➔ 13.00 Uhr, Olympiahalle, Fast & Furious Live ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Kriminaltango ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Ask ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Happy Brithday, Lenny ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Kodo ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Despised Icon + Malevolence + Archspire + Vulvodynia ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hazel Brugger ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Improssibile Montag, 19. Februar ➔ 15.30 Uhr, Olympiahalle, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Kodo ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Ram & Portrait ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andrè Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Federspiel ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Munich Lounge Lizards ➔ 21.30 Uhr, Strom, Nic Cester Dienstag, 20. Februar ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Happy Brithday, Lenny ➔ 15.30 Uhr, Olympiahalle, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andrè Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Anneke van Giesbergen’s Vuur ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Die.Bass.Kafé ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, El Tango ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Jean Luc Ponty & Band ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Verra ➔ 20.45 Uhr, Allianz Arena, Fußball (Männer): FC Bayern München – Besiktas Istanbul ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Holler My Dear ➔ 21.30 Uhr, Strom, Highly Suspect Mittwoch, 21. Februar ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen ➔ 19.00 Uhr, Pepper Theater, Leben = Traum ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andrè Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Daniel Hope, Violine & Zürcher Kammerorchester ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Zürcher Kammerorchester Daniel Hope, Violine & Leitung Donnerstag, 22. Februar ➔ 18.00 Uhr, Klinikum rechts der Isar, Das Studienensemble ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, CrankoFest Der Widerspenstigen Zähmung ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Charakter ist Luxus ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kaffkönig ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Sinfonietta Isartal ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Textpistols ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Toto ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Vom Fliehen und vom Fliegen ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Pokey LaFarge ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Jahcoustix Solo + Chilantey ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Veronika Harcsa & Balint Gyemant Freitag, 23. Februar ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Der Teufel der Rennbahn ➔ 18.00 Uhr, Schottenhamels Löwenbräukeller, Starkbierfest im Löwenbräukeller ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, CrankoFest Der Widerspenstigen Zähmung ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, André Rieu ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Conny und die Sonntagsfahrer ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Julia Fischer, Violine ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, MPhil 360° – Festival der Münchner Philharmoniker ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Michael Tasche und Ball & Jabara ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sebastian Pufpaff ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Textpistols ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Kristin Asbjørnsen ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Charlatans Samstag, 24. Februar ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, Fußball (Männer): FC Bayern München – Hertha BSC ➔ 18.00 Uhr, Schottenhamels Löwenbräukeller, Starkbierfest im Löwenbräukeller ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus ➔ 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Un ballo in maschera ➔ 19.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, We love MMA ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Abend mit Puppen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Frank Lüdecke ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Gabi Lodermeier & Harald Helfrich ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matuschik und Rohrer ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Richterkabarett ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im Olympiaturm, The Bluesbusters ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Pothead ➔ 21.00 Uhr, Strom, Rone ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Schlecht & Schwindlig Concerts ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, VoicesInTime ⁄ Stefan Kalmer Sonntag, 25. Februar ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – Jazz moves – 2. Matinée ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Durchbruch ➔ 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Jazz Brunch im Palais Keller ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Kammermusik für Holzbläserensemble ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Les Vêpres siciliennes ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Willy Astor - Kindischer Ozean ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 18.00 Uhr, München Marriott Hotel, ABBA Deluxe ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Ensemble Pathos ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, G. Verdi – La Traviata ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Favorite ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Lehrer haben Freizeit ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Till Reiners ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Dwarves + Nick Oliveri – Death Electric + Svetlanas ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert Montag, 26. Februar ➔ 18.00 Uhr, Backstage, School Jam 2018 ➔ 19.00 Uhr, Max-Planck-Haus, 1. Themenkonzert 2017 ⁄ 18 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Suchers Leidenschaften – Faust ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Faust ohne Worte ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, J. W. Goethe – Faust I ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Scooter ➔ 20.30 Uhr, Backstage, RavenEye ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Son Lux Dienstag, 27. Februar ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Faust ohne Worte ➔ 19.00 Uhr, Bay. Akademie der Schönen Künste, Goethes Faust ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, James Bond in Concert ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Alles auf Null ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Corroded ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Dancin’ Carmina Burana ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Die.Bass.Kafé ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Helene Fischer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Melanie Haupt, Judith Jakob & Stephanie Theiß Mittwoch, 28. Februar ➔ 18.30 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Starkbierprobe 2018 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Favorite ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, James Bond in Concert ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Amalfi Swing ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Christoph Sieber ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Dancin’ Carmina Burana ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Florian Simbeck ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Gregor McEwan ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Hayseed Dixie ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Helene Fischer ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Susanne Sundfør ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tilman Birr VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM FEBRUAR 2018 ➔ 01.02.-28.02. Mo-Fr 16.00 Uhr, Sa+So 12.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Polar Bar ➔ 01.02.-28.02. Do+Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila ➔ 01.02.-28.02. Do+Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Di+Mi 18.30 Uhr, WERK7, Fack ju Göhte – Se Mjusicäl ➔ 01.02-14.02.+18.02-28.02. Mo-Sa 19.30. Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Pantoffel-Panther ➔ 01.-25.02. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Appartement ➔ 01.-24.02. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Irre von Chaillot ➔ 01.-25.02. Do-So 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, La Cenerentola ➔ 01.-17.02. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Zeugin der Anklage ➔ 01.-10.02. Do-Sa 20.00 Uhr, Spectaculum Mundi, (K)ein Musical-Abend ➔ 15.-25.02. Do-So 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, Starkbierfest im Augustiner Keller ➔ 20.-28-02. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 15.00 Uhr, Deutsches Theater, Richard O’Briens Rocky Horror Show FEBRUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
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