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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Januar 2018

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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ABFALLWIRTSCHAFT
➔ ENTSORGUNGSKONZEPTE MÜNCHENS
KOMMUNALER DIENSTLEISTER VOM HARRITSCHWAGEN ZUM MODERNEN AWM
TAXI-MÜNCHEN EG 100 JAHRE – 100 FRAGEN – 100 ANTWORTEN
BLICK IN DIE ASSERVATENKAMMER WAS AM FLUGHAFEN BESCHLAGNAHMT WIRD
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JANUAR 2018

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373
E-Mail: reich@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Grundkurs
Montag, 08.01., 22.01., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 10.01., 17.01., 24.01., 31.01., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 13.01., 20.01., 27.01., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Im Januar findet kein Leistungskurs statt!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 15.01., von 17.30 bis 19 Uhr
Samstag, 20.01., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 29.01., von 17.30 bis 19 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 18.01., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 19.01., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 17.01., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 1 ⁄ 2018 9. Januar bis 6. Februar 2018, jeweils Di+Do, 18 Uhr 
➔ Kurs 2 ⁄ 2018 20. Februar bis 20. März 2018, jeweils Di+Do, 18 Uhr
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
AUSBILDUNG
➔ JANUAR 2018
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Januar 2018 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Aktion ⁄ 100 Jahre – 100 Fahrten – 100 Fragen 06
Messe München ⁄ Programm Januar 09
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Kälterekord in Deutschland 09
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
Service ⁄ Winterreifen in Deutschland 12
➔ Abfallwirtschaft ⁄ Entsorgungskonzepte Münchens 16
➔ Geschichte der Abfallwirtschaft Münchens 18
➔ Abfallwirtschaft Münchens ⁄ Interview mit Günther Langer 22
➔ Abfallwirtschaft Münchens ⁄ Die Halle 2 23
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 24
Stadtinfo ⁄ Winterspielzeit Circus Krone 25
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Schwarzer Einser 25
Wissenswertes ⁄ Asservatenkammer des Zolls am Münchner Flughafen 26
Jubiläums-Aktion ⁄ Mercure Hotel München Süd Messe 27
Stadtkunde München ⁄ Das Goethe-Institut 28
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Januar 2018 29
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 30
Gedicht ⁄ Das neue Jahr (von Norbert Knör) 31
Leserbrief ⁄ Taxibetrieb Mayer 31
Historisches ⁄ Gründung der Genossenschaft 32
VIP im Taxi ⁄ Jochen Busse 36 
Service ⁄ Veranstaltungskalender Januar 2018 37
AWM
JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Fahrschecks
Leider mussten wir feststellen, dass sich 
beim Ausfüllen unserer Fahrschecks wieder 
ein gewisser Schlendrian eingestellt hat. 
Wir weisen erneut darauf hin, dass Fahrschecks nur abgerechnet werden können, 
wenn sie vollständig ausgefüllt sind. Ohne 
die benötigten Angaben müssen wir diese 
zurückweisen. Wir bitten also in Ihrem 
ureigenen Interesse, das Fahrpersonal über 
die korrekte Verfahrensweise aufzuklären. 
(FK)
Neue Straßennamen
➔ Karl-Stützel-Platz
Geboren 22.05.1872 in Speyer, gestorben 
25.07.1944 in München, Politiker der 
 Bayerischen Volkspartei, Opfer des Nationalsozialismus. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Speyer studierte Karl Stützel 
Rechtswissenschaften in München, Erlangen, Berlin und Heidelberg. Im Anschluss 
an das zweite Staatsexamen arbeitete er im 
Bezirksamt Ebermannstadt und Neustadt 
an der Haardt. 1912 wechselte Stützel zur 
Regierung von Niederbayern. Er nahm am 
ersten Weltkrieg teil und wurde ab 1918 
Regierungsrat im bayerischen Innenministerium. 1924 wurde er zum bayerischen 
 Innenminister ernannt. In seiner Amtszeit 
trat eine neue Gemeindeordnung in Kraft, 
er reformierte das Polizeiwesen, erließ ein 
bayerisches Ärztegesetz, initiierte umfassende Planungen zur Energieversorgung 
und zum Ausbau des Straßennetzes. Er war 
ein entschiedener Gegner der NSDAP, verhängte 1925 ein Redeverbot gegen Adolf 
Hitler, erließ ein Uniformverbot und verbot 
zeitweise SA und SS. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde 
er unter demütigenden Umständen von der 
SS verhaftet. 
Lina Heydrich, die Ehefrau von Reinhard 
Heydrich, berichtete darüber am 13. März 
in einem Brief an ihre Eltern: „Höflich bekommt den Auftrag, mit einigen SS-Leuten 
den Innenminister Stützel zu verhaften. 
Erst weigert er sich, sein Bett zu verlassen, 
um mitzugehen. Als er bei der dritten Aufforderung nicht mitgeht, nehmen sie ihn so 
wie er ist und setzen ihn in das Auto – und 
auf ins Braune Haus. Die Gaudi könnt Ihr 
Euch vorstellen. 
In Socken und Nachthemd steht der Herr 
Innenminister in der Halle, umgeben von 
einer Menge SA und SS, die vor Lachen 
nicht wissen wohin. Dann kommen sie und 
treten dem weinenden Innenminister mit 
ihren schweren Stiefeln auf die große Zehe, 
dass er zwischen ihnen hopst von einem 
Bein aufs andere.“ Später lebte er bis zu 
seinem Tod zurückgezogen und missachtet 
in München.
Verlauf: Platz nordöstlich der Kreuzung 
 Luisenstraße und Elisenstraße.
(Zur Erinnerung: bis vor kurzem hieß der 
Platz „Kunstplattform“ . Er beherbergt einen 
auffälligen roten Ring mit zwölf Metern 
Höhe, eine Skulptur von Mauro Staccioli)
Wir trauern um unseren 
langjährigen Kollegen
Rainer Wieblitz 
(Taxi 2646)
Herr Wieblitz verstarb am 
5. November 2017 im Alter von 
73 Jahren.
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– technisch defekt
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Tel - Fax 08703/8765
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4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

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PIN-Eingabe zur Zahlungslegitimation
Abbildung 3 (optional auch 
über „Fingerprint“)
Eingabe der Taxinummer
Abbildung 4
 
Bestätigung der Zahlung
 
Abbildung 5
 
Abwarten der Transaktion 
Abbildung 6
Bestätigung der Transaktion
 
Abbildung 7
 
E-Mail von PayPal über 
Transaktion
Abbildung 8
 
Der Kunde (Smartphone) hat 
jetzt im ersten Schritt ein 
E-Mail von PayPal über die 
Transaktion erhalten, die wie 
folgt aussieht:
Abbildung 9
Abbildung 10
Im Anschluss erhält der Kunde 
(Smartphone) eine E-Mail von 
Taxi-Deutschland über die über 
die Taxi-Deutschland-APP 
durchgeführte PayPal-Zahlung:
Abbildung 11
 
Auf Ihrem Endgerät erhalten 
Sie nach der erfolgreichen 
Transaktion folgenden Hinweis:
Abbildung 12
 
Wenn Sie jetzt „OK“ drücken, 
gelangen Sie zu nachfolgender 
Seite:
Abbildung 13
 
Sie können jetzt optional einen 
Ausdruck der Kopie der Taxi- 
Deutschland-Zahlung machen, 
oder das Dialogfeld über das 
Symbol „3 Kreise“ verlassen.
Hinweis:
In Kürze werden wir auch die 
APP-Zahlung per Kreditkarte 
anbieten; so dass der Kunde 
dann zwischen PayPal- und 
 Kreditkarten-Zahlung wählen 
kann. (NL)
Nachtrag zu APP-Zahlung 
per PayPal
Im November 2017 führten wir 
nochmals ein Software-Update 
für alle Datenfunk-Endgeräte 
durch, da noch eine Änderung 
hinsichtlich der APP-Zahlung 
per PayPal durchgeführt wurde. 
Diese Änderung betrifft hauptsächlich den inzwischen nicht 
mehr notwendigen Quittungsausdruck, der ab dieser Version 
nur noch optional als Kopie- 
Ausdruck angeboten wird. 
Die aktuellen Softwareversionen sind nunmehr:
➔ für HALE TT-01: 
1.6.70 (bei Firmware 1.5x) 
2.2.15 (bei Firmware 2.x)
➔ für iPAQ und HTC: 1.148.0.31
➔ für iPhone: 7.0 (mindestens)
➔ für Android: 7.0 (mindestens)
Schritte für Abwicklung der 
APP-Zahlung per PayPal finden 
Sie in der November-Ausgabe.
Weitere Schritte:
Nach Absenden der Zahlung 
durch das Datenfunk-Endgerätes (hier HALE TT-01) erhalten 
Sie folgenden Hinweis: 
Abbildung 1
 
Im Anschluss muss der Kunde 
an seinem Smartphone (hier 
iPhone) tätig werden.
Taxi-Deutschland-App starten 
und PayPal-Zahlung auswählen
Abbildung 2
JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
 
DATENFUNK-TIPPS

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Wie bzw. warum sind Sie in das 
 Taxigewerbe gekommen?
➔ Wegen der Freiheit als selbstständiger 
Unternehmer, gerade mit schulpflichtigen Kindern.
➔ Ich habe 1999 mit dem Taxifahren 
mein Studium finanziert und bin 
hängen geblieben.
➔ 1974 durch meinen Schwager, der 
 Taxiunternehmer war.
➔ Wegen einer Anzeige: Laufend Taxifahrer 
gesucht – Ausbildung kostenlos.
➔ Ich war Gastronom und hatte Taxifahrer 
als Stammgäste. 
➔ Angefangen habe ich wegen einer 
Freundin, die drei Taxis hatte, aber 
 keine Fahrer.
Eigentlich wollte ich 
nur vorübergehend fahren. 
Daraus sind jetzt fast 
50 Jahre geworden.
➔ Mit 21 Jahren hat mich ein Unternehmer angesprochen, der in meinem Haus 
gewohnt hat.
➔ In meinem alten Beruf war mir langweilig. Nun fahre ich seit 5 Monaten Taxi.
➔ Ich habe lange in Australien gelebt. Ein 
guter Freund ist dort Taxi gefahren. Als 
ich zurück war, wollte ich es einmal 
ausprobieren.
➔ Ein Freund und ich waren bei der Marine. Wir haben uns zufällig in München 
wieder getroffen und er fuhr Taxi.
➔ Als Student bin ich in Passau gefahren 
und dann nach München umgezogen.
➔ Angefangen habe ich bei meinem Onkel, 
der Unternehmer in Germering war.
➔ Ich war selbstständig und bekomme 
 wenig Rente, daher fahre ich Taxi seit 
meinem 62. Lebensjahr.
➔ Ein Freund aus Afghanistan, der in 
Frankfurt fährt, erzählte mir davon.
➔ 1977 durch meinen Mann, der Taxiunternehmer war.
➔ Ich habe vor 12 Jahren angefangen, 
nachdem ich arbeitslos wurde.
➔ Vor fünf Jahren, nachdem ich in Rente 
gegangen bin.
➔ Ich konnte körperlich nicht mehr schwer 
arbeiten. Taxifahren ist leichter.
➔ 1998 durch eine Studienfreundin, die 
meinte, damit könnte man gutes Geld 
verdienen.
➔ Ich war schon Taxifahrer in meiner 
 Heimat, der Tschechei. Ich dachte, hier 
wird es genauso sein.
➔ Im Taxi habe ich einfach meine Ruhe.
➔ Ich fahre seit 5. September 2017. 
Ganz neu also.
Was lieben Sie an München?
➔ Dass München die nördlichste Stadt 
 Italiens ist.
➔ Die älteren Fahrgäste, die die tollsten 
Geschichten erzählen können.
➔ Als gebürtige Münchnerin – einfach 
 alles. Besonders aber den Viktualienmarkt.
➔ Eine schöne grüne Stadt mit vielen 
 kulturellen Möglichkeiten, Museen, 
 Kinos, Konzerten.
➔ Als Gelsenkirchner habe ich hier meine 
Frau getroffen, die ich liebe.
Die Biergärten, die Museen 
und die Nähe der Berge.
➔ Die lockere Lebensart und das 
Umland.
➔ Mein geliebtes altes München gibt es 
heute nicht mehr. Das bedauere ich.
➔ Einer der besten Plätze, die man sich 
zum Arbeiten wünschen kann, speziell 
im Tourismusbereich.
➔ Die Vielfältigkeit der Freizeitmöglichkeiten und natürlich das schöne Wetter.
➔ Alles. Grün, sauber und viel Natur.
➔ Früher war es gemütlicher und die 
 Mieten erschwinglich. Mein Herz hängt 
an Giesing, obwohl ich inzwischen aus 
München wegziehen musste.
➔ Ich komme ursprünglich aus Afghanistan und liebe einfach alles an München.
Gegenüber Paris oder 
 London ist München 
 überschaubar, sozusagen 
ein liebenswertes Dorf.
➔ Die Sicherheit und die Natur.
➔ Die Liebe nimmt ab, die Stadt wird zu 
groß. 
➔ Das Lebensmotto: Mach was du willst, 
solange du mir meine Ruhe lässt.
➔ Ich lebe erst seit 1996 hier. Wenn ich 
einmal weg bin, dann vermisse ich 
 sofort die Stadt.
➔ Das Leben hier, besonders die Isar, und 
dass die Menschen hier freundlicher 
sind.
➔ Wir wollten nach Spanien auswandern, 
haben uns aber doch für München 
 entschieden, da es hier so schön ist.
➔ Hier ist viel Grün. Die Atmosphäre und 
die Leute.
➔ Zwar nimmt die Gemütlichkeit ab, aber 
die Lage ist immer noch hervorragend.
➔ Eine sichere Stadt, eine schöne Stadt. 
Groß und doch klein.
Was stört Sie am meisten am 
Münchner Stadtverkehr?
➔ Der Kreuzzug gegen den Individualverkehr.
➔ Die seit Jahrzehnten betriebene Verkehrspolitik, insbesondere die Vorrangschaltung für Bus und Tram, während 
alle anderen Verkehrsteilnehmer warten 
müssen und die Schadstoffbelastung 
steigt.
➔ Immer mehr Verkehr und die unzähligen 
Baustellen auf den Hauptverkehrsstraßen.
➔ Busspurbenutzungsverbote.
➔ Die Straßen werden immer enger, der 
Platz immer weniger. Und eine 30-Zone 
in Richtung Autobahn, wie in der 
AKTION
➔ 100 JAHRE – 100 FAHRTEN – 100 FRAGEN
Umfragen über das Taxigewerbe werden gerne erstellt. Dabei wird die Qualität der Dienstleistung bewertet oder die Meinung 
der Fahrgäste erfragt. Das Taxigewerbe kommt nur selten zu Wort. Wir haben daher einen Fragenkatalog zusammengestellt 
und sind Taxi gefahren. Nicht als Fahrer, sondern als Fahrgäste, und haben Taxifahrerinnen und Taxifahrer zu verschiedenen 
Themen befragt. Videos zu dieser Aktion und weitere können Sie auf unserem neuen Youtube-Kanal einsehen. Den Kanal 
 finden Sie unter dem Link https: ⁄⁄youtu.be ⁄uKlwumq4uAI oder nach „Taxi-München eG“ suchen.
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Rosenheimerstraße, schadet durch den 
erzeugten Stau auch der Umwelt.
➔ Die Baustellen oder Straßenänderungen, 
die oft ohne Vorwarnungen kommen.
➔ Stau.
Es gibt zu viele Autos, 
 besonders zu viele große 
Autos. Die Leute könnten 
auch mal kleinere Fahrzeuge kaufen.
➔ Die Ampelschaltungen ohne grüne 
 Welle.
➔ Die Ampeln und der Rückbau der 
 Straßen. Dadurch gibt es viel Stau.
➔ In München gibt es nur noch Baustellen. 
Das nervt.
➔ Dass jeden Tag eine andere Situation 
vorherrscht. Gar nicht einfach, den 
 besten Weg zu finden.
➔ Alles eine Katastrophe.
➔ Die Ampelschaltung, die immer 
 schlechter wird. 
➔ Die Arroganz nimmt gewaltig zu.
➔ Die Pendler, die morgens und abends die 
Straßen verstopfen.
➔ Ich glaube die Verkehrsplanung ist nicht 
optimiert.
Wenn Sie Bürgermeister wären, 
was würden Sie ändern?
➔ Wenig. Vielleicht nochmal das 
 Verkehrs konzept Rosenheimer Straße 
überdenken.
➔ Ich würde eine City-Maut einführen, 
entsprechend der Größe des Autos.
➔ Die Ausfallstraßen mit allen Möglichkeiten beschleunigen, damit die 
 Fahrzeuge München schnell verlassen 
können.
➔ Lieber nicht, denn was kann ein Bürgermeister heute noch machen, bei all den 
Zwängen.
➔ Bezahlbaren Wohnraum schaffen.
➔ Den Individualverkehr steuern und die 
Infrastruktur verbessern.
Ein wirkliches Verkehrskonzept erarbeiten, 
nicht ständig einzelne 
 Verkehrsverhinderungsmaßnahmen testen.
➔ Mehr Praktiker in den Entscheidungsgremien installieren, ohne Parteiausrichtung oder anderen Ideologien.
➔ Das Taxigewerbe würde die Privilegien 
im Stadtverkehr erhalten, die es als Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs 
bräuchte.
➔ Den Stau am Sendlinger Tor zum 
 traditionellen Münchner Kulturgut 
 erklären.
➔ Ich würde mich um ältere Leute 
 kümmern, die nur eine geringe Rente 
bekommen.
➔ Wohnraum schaffen und den Linienverkehr billiger machen.
➔ Mehr Möglichkeiten für die Bürger, 
sich zu entfalten. 
➔ Die Baustellen besser koordinieren.
➔ Eine bessere Balance zwischen den 
 Bedürfnissen der Auto- und Radfahrer 
herstellen.
➔ Die Bürgermeister leisten doch gute 
 Arbeit. Was sollte ich ändern?
➔ Ich würde massiv gegen die illegalen 
Beförderer vorgehen.
Haben Sie schon einmal einen 
 Prominenten oder Politiker gefahren?
➔ Eine ganze Menge, da die Promidichte 
in München sehr hoch ist. 
➔ Oh ja, viele. Wie den Loriot und auch 
schon Altoberbürgermeister Ude.
➔ Die kann ich gar nicht alle aufzählen.
➔ Früher war das gang und gäbe. Heute 
hupft nur noch selten einer rein.
➔ Ja, einige, wie Boris Becker oder Dieter 
Hildebrandt.
Bei mir ist jeder Fahrgast 
ein Prominenter.
➔ Viele, wie Franck Ribéry, der schon 
 zweimal in meinem Auto war.
➔ Ich bin selber eine Persönlichkeit des 
öffentlichen Lebens.
➔ Ja, viele. Nicht alle Fahrten waren 
 erfreulich, da möchte ich aber nicht ins 
Detail gehen.
➔ Ich habe Frau Claudia Roth gefahren, 
die ähnliche Fragen wie Sie gestellt hat. 
➔ Günther Netzer und seine Familie, 
 bodenständige nette Menschen.
➔ Darüber redet ein professioneller 
 Taxifahrer nicht.
➔ Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner, da ich die gar nicht erkenne.
➔ Alles normale Leute, die einfach nur 
 befördert werden wollen.
➔ Ein Nato-General war einmal sehr 
 überrascht, dass ich ihn erkannte.
Was war Ihr lustigstes Erlebnis?
➔ Einmal habe ich mit 2 Fahrgästen bis 
in die Nacht gefeiert. Es endete am 
Olympiaberg mit einem Kasten Bier. 
 Danach bin ich als Fahrgast mit dem 
Taxi heimgefahren.
Eine Dame wegen meiner 
zügigen Fahrweise: Herr 
Taxifahrer, ich habe einen 
Termin im Krankenhaus, 
nicht auf dem Friedhof.
➔ Ein Kunde konnte einmal wunderbar 
Herrn Polt parodieren. Ich habe bis zum 
Ende der Fahrt gelacht.
➔ Das war wohl ein Nachtausflug mit 
Herrn Karl Dall durch die Münchner 
 Diskotheken.
➔ Bei mir ist alles lustig, denn die Fahrgäste sollen sich wohlfühlen.
➔ Eine Dame mit Lederhose nach der 
Wiesn musste mal und wollte, dass ich 
ihr beim Öffnen der Hose helfe. Das 
habe ich natürlich abgelehnt.
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- gebraucht
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(auch Totalschaden)
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Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
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Reklamationen zu befürchten.
JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

Seite 8

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➔ Ein Fahrgast dachte, er wäre schon zu 
Hause und wollte sich während der 
Fahrt ausziehen.
➔ Ich spreche auch russisch. Oft ist es 
lustig, wenn Russen im Taxi glauben, 
ich verstehe sie nicht.
➔ Gestern hat es mir Spaß gemacht, 
da ich fünfmal am Flughafen war. 
Da kommt was in die Kasse.
Wer oder was ist Ihnen beim Taxifahren 
am meisten in Erinnerung geblieben?
➔ Eine sexuelle Belästigung um 7.30 Uhr 
in der Früh.
➔ Drei Betrunkene, die nur ein Drittel des 
Fahrpreises bezahlen wollten, schlugen 
mir eine Flasche über den Kopf. Die 
Beule habe ich heute noch.
➔ Ein Getriebeschaden nach einer Fahrt 
nach Ulm. Als Taxifahrer musste ich mit 
dem Zug zurückfahren.
➔ Die Kollegen in der Taxizentrale, in der 
ich früher gearbeitet habe.
➔ Eine Frau, die aus der Psychiatrie geflüchtet war und die ich zurück bringen 
musste.
➔ Ich wurde beschuldigt, einen Passanten 
angefahren zu haben. Der Vorfall war 
fingiert, wie das Gericht feststellen 
konnte.
➔ Als Fahrerin bin ich einmal heftig 
 angemacht worden. Den habe ich aber 
hochkant rausgeworfen.
➔ Dass die Menschen, gerade junge Leute, 
immer unhöflicher werden.
Eine Fernsehmoderatorin, 
die weniger zahlen wollte, 
weil sie beim Fernsehen 
 arbeitet.
➔ Ein angeblicher Unfall mit einem Kollegen am Taxistand, der mich abzocken 
wollte.
Was machen Sie, wenn Dieselfahrzeuge 
in München verboten werden?
➔ Ich habe gerade erst ein neues Auto 
 gekauft. Bei Fahrverboten müsste ich 
mir etwas einfallen lassen.
➔ Da müssen Sie meinen Unternehmer 
 fragen. 
➔ Das würde viel Schaden verursachen. 
➔ Halte ich für richtig, solange mein Auto 
mit Euro 6 davon ausgenommen ist.
➔ Einen Benziner kaufen.
➔ Dann müssen die Leute halt andere 
Fahrzeuge kaufen.
➔ Gut für die Umwelt, aber wie wollen die 
das mit dem Taxiverkehr machen?
➔ Nachdenken. Aber da haben wir noch 
Zeit.
➔ Ich fahre ein Erdgasauto, mich betrifft 
es nicht.
➔ Ich hoffe, dass es nicht kommt. 
 Ansonsten komme ich mir „verarscht“ 
vor, wegen meines neuen Mercedes.
➔ Die Fahrgäste mit der U-Bahn nach 
 Hause bringen. Hoffentlich bekomme 
ich dafür Geld.
Auf den OB verlassen, der 
die Taxis davon ausnehmen 
will.
➔ Taxiverkehr braucht Dieselfahrzeuge. 
Verbote werden nicht viel nützen.
➔ Mein Auto hat gerade 5.000 Kilometer. 
Ich wüsste gar nicht, was ich machen 
würde.
➔ Weiterfahren. Die Lage ist sowieso 
 chaotisch.
➔ Eine Katastrophe. Erst wird der Diesel 
beworben, nun verteufelt.
➔ Die alten Diesel gehen erst in 5 oder 
10 Jahren auf den Schrottplatz.
➔ Da sollte man noch einiges hinterfragen. Ich lass mich überraschen.
Was halten Sie von Elektromobilität?
➔ Für Taxis im 24 Stundenbetrieb derzeit 
unmöglich.
➔ Hybrid ist ok, der Rest hat sich in zehn 
Jahren erledigt.
➔ Wunderbar, wenn die Reichweite 
 ausreichend wäre.
➔ Sehr, sehr gut. Mein nächstes Auto wird 
ein E-Fahrzeug.
➔ Zwiespältig, da die Umweltbilanz bei 
Elektrofahrzeugen nicht wirklich besser 
ist.
➔ Mit den heutigen Batterien ist das für 
das Taxigewerbe völlig uninteressant.
Gefällt mir. Sicher 
 wünschenswert für die 
 Zukunft.
➔ Finde ich gut, aber der Strom muss auch 
erst einmal erzeugt werden.
➔ Besser als Diesel, aber der Anschaffungspreis ist zu hoch.
➔ Solange ich nach Saarbrücken zwei Tage 
brauche, ist ein Elektrofahrzeug keine 
Alternative.
➔ Ich hoffe, der Wasserstoff als Zwischenträger wird sich durchsetzen. Ich kann 
mir in der Tiefgarage jedenfalls keinen 
Starkstromanschluss installieren.
➔ Das Fahrzeugangebot könnte besser 
sein. Vielleicht später.
➔ Zurzeit keine Alternative. Wann soll ich 
laden? Das Fahrzeug ist 24 Stunden am 
Tag unterwegs.
➔ Ich fahre einen Hybrid. Erst wollte ich 
nicht, jetzt bin ich ganz begeistert 
 davon.
➔ Schwierig. Die Leute kaufen alles, nur 
keine Elektrofahrzeuge.
➔ Strom nur mit erneuerbarer Energie? 
Da bin ich nicht so sicher.
➔ Nur, wenn die Kinderkrankheiten 
 verschwinden.
Was wünschen Sie sich als Taxifahrer 
für die Zukunft?
➔ Dass ich auch nach möglichen Gesetzesänderungen weiterhin als Taxifahrer 
 arbeiten kann.
➔ Ein verstärktes Vorgehen gegen illegales 
Verhalten.
➔ Die Fahrgäste könnten etwas mehr 
 Vertrauen in unsere Arbeit haben.
➔ Eine konsequentere Vorgehensweise 
 gegenüber unlauteren Mitbewerbern.
➔ Dass ich die Unternehmerprüfung schaffe und mich selbstständig machen kann.
➔ Taxifahren hat keine Zukunft, wenn es 
so weiter geht.
Saubere Fahrzeuge für die 
Umwelt, die erschwinglich 
sind.
➔ Die Taxifahrer sollten wieder Kollegen 
werden, weniger Einzelkämpfer im 
 Straßenverkehr sein.
➔ Gesund bleiben und dass ich noch lange 
Taxifahren kann.
➔ Mehr Verständnis für unseren Beruf.
➔ Das mich Fahrgäste nicht mehr als 
 Terroristen bezeichnen, nur weil ich 
Moslem bin.
➔ Wir müssen gegen unerlaubte Konkurrenz zusammenhalten.
➔ Ein vernünftiges Verkehrskonzept mit 
Stauverhinderung und damit bessere 
Luft.
➔ Ich wünsche mir, dass die Politik auch 
an uns Taxifahrer denkt.
➔ Dass den teilweise illegal handelnden 
Konzernen nicht unter dem Deckmantel 
der Liberalisierung Tür und Tor geöffnet 
wird.
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
AKTUELLE INFORMATIONEN

Seite 9

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MESSE MÜNCHEN
➔ PROGRAMM JANUAR
TrendSet 2018
Die 111. Internationale Fachmesse für Interiors, 
Inspiration und Lifestyle
Pünktlich zum Jahresbeginn 2018 öffnet die TrendSet vom 
6. bis 8. Januar auf dem Messegelände in München ihre Pforten. Die Fachmesse für Wohnambiente, Tischkultur und Lebensart stellt die Neuheiten und Trends für das Frühjahr und den 
Sommer 2018 vor. Rund 2.500 internationale Hersteller, Importeure und Handelsvertretungen präsentieren Produkte, mit 
 denen man sich das Wohnen drinnen wie draußen verschönern 
kann. Auf ca. 90.000 m² können die Besucher Praktisches und 
Elegantes für Küche, Esszimmer, Bad und Büro sowie tolle 
 Ideen zum Verschenken, Schmücken und Dekorieren entdecken. 
➔ TRENDSET 2018 
Fachmesse für Wohnambiente, Tischkultur und Lebensart
 Messegelände München, 
 6. bis 8. Januar 2018
 Samstag bis Sonntag, jeweils 9–18 Uhr; Montag, 9–17 Uhr
Weitere Veranstaltungen
➔ opti 2018
 Die Internationale Messe für Optik & Design
 Messegelände München
 12. bis 14. Januar 2018
 Freitag 9–18 Uhr, Samstag 9–19 Uhr, Sonntag 9–17 Uhr
➔ wmm – werbemittelmesse münchen 2018
 Fachmesse für Werbemitteltrends und Neuheiten
 MOC Veranstaltungscenter München
 24. bis 25. Januar 2018
➔ ISPO MUNICH 2018
 The world’s leading sports business platform
 Messegelände München
 28. bis 31. Januar 2018
 Sonntag bis Dienstag, jeweils 9–18 Uhr; Mittwoch, 9–17 Uhr
➔ INHORGENTA MUNICH 2018
 Internationale Fachmesse für Schmuck, Uhren, 
Design, Edelsteine und Technologie
 Messegelände München
 16. bis 19. Februar 2018
 Freitag bis Sonntag, jeweils 9–18 Uhr; Montag, 9–17 Uhr
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
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hält damit den Kälterekord in Deutschland. (BH)
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JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

Seite 10

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Die „zufällige“ Fahrgastaufnahme
Wer als Taxiunternehmer Fahrzeuge zur 
 Personenbeförderung in einer Gemeinde 
bereithält, ohne in dieser Gemeinde über 
einen Betriebssitz zu verfügen, handelt 
wettbewerbswidrig. Dies gilt auch dann, 
wenn eine Fahrgastaufnahme nicht geplant 
war.
Unstreitig war, dass ein Fahrer der Beklagten an einer Tankstelle außerhalb seiner 
Betriebssitzgemeinde zwei Fahrgäste aufgenommen hat, ohne dass eine Bestellung 
über den Betriebssitz der Beklagten erfolgt 
ist. Es kommt nicht darauf an, ob er die 
Tankstelle angefahren ist, um dort zu tanken und auch nicht darauf, dass es einige 
Zeit gedauert hat, bis er abkassieren konnte, weil der Tankwart mit zwei angetrunkenen Männern diskutierte, so das Gericht. 
Entscheidend ist, dass der Bitte der Fahrgäste nachgekommen wurde und die Beförderung erfolgt ist.
Der Fahrer der Beklagten hat den Beförderungsauftrag tatsächlich durchgeführt und 
folglich nicht nur den Eindruck einer entsprechenden Bereitschaft geweckt. Die 
 Beklagte muss sich das Verhalten ihres 
Fahrers unter dem Gesichtspunkt des Organisationsverschuldens zurechnen lassen. 
Die Beklagte war verpflichtet, ihre Beschäftigten eindringlich und unter Androhung 
von Sanktionen zur unbedingten und gewissenhaften Befolgung des Verbots zur 
Fahrgastaufnahme anzuhalten. 
Das Gericht ging davon aus, dass der Verstoß vermieden worden wäre, wenn die 
 Beklagte dieser Verpflichtung nachgekommen wäre. Ein Ordnungsgeld in Höhe 
von 1.500 Euro ist erforderlich aber auch 
ausreichend, um die Zuwiderhandlung zu 
ahnden.
(OLG Frankfurt vom 4. Mai 2017, 
Az: 6 W 12/15)
Das Taxi- und Mietwagengewerbe auf 
dem Weg zur emissionsfreien Mobilität
Das Taxi als nicht wegzudenkender Bestandteil des Öffentlichen Personennahverkehrs ist auch ein Garant für urbane 
 Mobilität. Angesichts der anhaltenden 
 Diesel-Debatte und der Diskussion über 
Fahrverbote wegen weiterhin auftretender 
Grenzwert-Überschreitungen (insbesondere 
NOx) in den Innenstädten betont das 
 Gewerbe den unbedingten Willen, sein 
 Mobilitätsangebot mit einer möglichst umweltfreundlichen Fahrzeugflotte zu leisten. 
Unser Ziel ist dabei das emissionsfreie Taxi.
Neueste Dieselfahrzeuge erfüllen bereits 
heute die Vorgaben der seit dem 01.09.2017 
möglichen Klassifizierung nach Euro 6d 
bzw. Euro 6d (temp). Übergangsweise ist 
Diesel deshalb gleichzeitig Problem wie 
auch Teil der Lösung; insbesondere da ein 
sofortiger Wechsel auf Plug-In Hybridoder reine Elektrofahrzeuge mangels 
 taxigeeignetem Angebot der Hersteller 
 unmöglich ist.
Deshalb fordern wir ein staatliches „Konjunkturprogramm Elektromobilität“ . Die 
Mitglieder des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes haben dazu am 7. November 2017 acht Forderungen zur Sicherstellung umweltfreundlicher Mobilität für 
Alle beschlossen:
1. Wir fordern die Autoindustrie auf, die 
zum Einsatz als Taxi und Mietwagen verkauften Dieselfahrzeuge unverzüglich 
nach Euro 6d bzw. Euro 6d (temp) zu 
klassifizieren bzw. nachzuklassifizieren.
2. Weiterhin sind für Taxi- und Mietwagenfahrzeuge ab Erstzulassung 01.01.2013, 
die eine Nachklassifizierung auf Euro 6d 
bzw. Euro 6d (temp) nicht bestehen, 
seitens der Lieferanten angemessene 
 finanzielle Anreize für den Fahrzeugtausch auf emissionsarme Fahrzeuge zu 
schaffen.
3. Wir begrüßen die Absicht, den Kommunen die Möglichkeit einzuräumen, 
 Fahrzeugen in der gewerblichen Personenbeförderung besondere Emissionsvorschriften vorschreiben zu können, 
sofern Übergangsvorschriften vorgesehen werden.
4. Sofern sich Innenstadt-Fahrverbote als 
unabwendbar erweisen, muss es für 
 Dieselfahrzeuge in der gewerblichen 
Personenbeförderung mit schlechterer 
Klassifizierung als Euro 6d bzw. Euro 6d 
(temp) angemessene Übergangsfristen 
geben.
5. Wir erwarten hierfür von der Autoindustrie praxistaugliche Taxi- und 
 Mietwagenmodelle mit der neuesten 
 Abgas- bzw. umweltfreundlichsten 
 Antriebstechnologie zu bezahlbaren 
Preisen.
6. Für den Durchbruch der E-Mobilität fordern wir die Kommunen auf, in Kooperation mit lokalen oder überörtlichen 
Energieanbietern eine flächendeckende 
und ausreichende Lade-Infrastruktur 
 bereitzustellen. Hierbei ist ein gesondert dem gewerblichen Verkehr vorbehaltenes Netz sicherzustellen. Betriebshöfe von Unternehmen der gewerblichen 
Personenbeförderung sind in die öffentliche Förderung der E-Mobilität – 
 einschließlich der Ladeinfrastruktur – 
einzubinden.
➔ DER LANDESVERBAND
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018

Seite 11

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7. Die Mehrkosten bei der Anschaffung 
von E-Taxis zu vergleichbaren konventionellen Modellen sowie wegen 
der Einschränkungen im Betrieb (z. B. 
Ladezeit ⁄ Zweischichtbetrieb usw.) 
 müssen zumindest teilweise durch 
staatliche Förderung ausgeglichen 
 werden.
8. Um diese Verpflichtungen und die 
E-Mobilität innerhalb eines Zeitraumes 
von 10 Jahren durchzusetzen, sind 
ganz erhebliche Anstrengungen aller 
Beteiligten notwendig, die angesichts 
der kommunalen Finanzlagen ohne 
 massive staatliche Förderungen nicht 
denkbar sind.
(Quelle: BZP)
Konkurrentenschutz des 
 Warte listen bewerbers
Interessante Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg: 
Auch bei Taxikonzessionen geht es um die 
Reihenfolge der Anträge. Juristen sprechen 
dabei vom Prioritätsprinzip. Dabei dient 
die grundsätzliche Festlegung des Gesetzes 
auf eben dieses Prioritätsprinzip dem 
Schutz der Listenbewerber, wenn es mehrere Interessenten für eine Taxikonzession 
gibt. Der Platz auf der Vormerkliste für die 
Vergabe von Taxikonzessionen gibt dem 
Bewerber eine Rechtsposition, um seine 
Interessen durchzusetzen.
Das gilt in dem Fall, wenn ein anderer Bewerber außerhalb der Vormerkliste oder 
ohne Berücksichtigung der Rangfolge zum 
Zuge kommen sollte. Widerspruch oder 
 Klage gegen die Zuteilung einer Konzession 
an den Mitbewerber sind dann berechtigt. 
Auch die Tatsache, dass § 13 Abs. 5 Satz 2 
PBefG lediglich eine Soll-Vorschrift darstellt, führt zu keiner anderen Beurteilung. 
Das Recht aus der Rangstelle umfasst folgerichtig auch den Anspruch auf einen dieses Recht nicht verletzenden Abbau der 
Vormerkliste.
(Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, 
Urteil vom 5.7.2017, AZ: 9 S 8 ⁄ 16)
Unternehmerkurse des 
 Landesverbandes 2017
München
Kurs 1 ⁄ 2018 vom 09.01.18 bis 06.02.18
Kurs 2 ⁄ 2018 vom 20.02.18 bis 20.03.18
Kurs 3 ⁄ 2018 vom 10.04.18 bis 15.05.18
Kurs 4 ⁄ 2018 vom 05.06.18 bis 03.07.18
Kurs 5 ⁄ 2018 vom 28.08.18 bis 25.09.18
Kurs 6 ⁄ 2018 vom 06.11.18 bis 04.12.18
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Anmeldung: 
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bei Frau Elke Choleva, 
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Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
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Seite 12

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Wann ist überhaupt „Winter“ im Sinne der Reifen?
➔ WINTERREIFEN IN DEUTSCHLAND
SERVICE
Laut StVO, wenn die Straße die Eigenschaften Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte aufweist. Das hat also 
nichts mit Winterzeit oder Monat zu tun. Theoretisch könnte das 
auch im Juli sein. 
Was ist derzeit ein Winterreifen?
Das sind Reifen, bei denen das Profil der Lauffläche und die 
Struktur so konzipiert sind, dass sie vor allem auf Matsch und 
 frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften 
gewährleisten als normale Reifen, sprich Sommerreifen. Winterreifen, Allwetter- bzw. Ganzjahresreifen, die typischerweise eine 
M+S-Kennzeichnung tragen, erfüllen diese Anforderung.
Und was ist künftig ein Winterreifen?
§ 36 Abs. 4 StVZO: Reifen für winterliche Wetterverhältnisse 
sind Luftreifen,
1. durch deren Laufflächenprofil, Laufflächenmischung oder 
 Bauart vor allem die Fahreigenschaften bei Schnee gegenüber 
normalen Reifen hinsichtlich ihrer Eigenschaft beim Anfahren, 
bei der Stabilisierung der Fahrzeugbewegung und beim Abbremsen des Fahrzeugs verbessert werden, und
2. die mit dem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) – jetzt kommt wieder der EU-Summs – gekennzeichnet 
sind.
Im Gegensatz zum M+S-Symbol setzt das Alpine-Symbol ein 
 detailliert vorgegebenes Prüfverfahren mit 13 Bremstests bei 
winterlichen Witterungsbedingungen voraus (Aussage KÜS). Um 
das Zeichen verwenden zu dürfen, müssen die Hersteller die 
 Wintertauglichkeit ihrer Reifen belegen können, da sie deutlich 
besser abschneiden müssen als ein Standard-Referenzreifen. Für 
die Autofahrer ist das Alpine-Symbol dadurch ein verlässlicher 
Indikator dafür, dass diese Reifen auch tatsächlich über eine 
Mindest-Wintertauglichkeit verfügen.
Diskussion um die Profiltiefe
§ 36 StVZO: Das Hauptprofil muss am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen. Jedoch genügt bei 
Fahrrädern mit Hilfsmotor, Kleinkrafträdern und Leichtkrafträdern 
eine Profiltiefe von mindestens 1 mm.
Die angestoßene Diskussion über eine höhere Mindest-Profiltiefe 
für Winterreifen (vier Millimeter, wie bereits in Österreich Pflicht) 
ist derzeit beendet, weil eine derartig scharfe gesetzliche Grenzwertfestlegung der Mindestprofiltiefe den spezifischen Gegebenheiten und den individuellen Reifeneigenschaften nicht ausreichend gerecht wird. So sagt der Bundesrat.
Keine gesetzliche Pflicht zu Winterreifen
Eine generelle Winterreifenpflicht gibt es nicht und wird es in 
nächster Zeit nicht geben. Ein Zeitraum von Oktober bis Ostern 
(„von O bis O“) wird allgemein empfohlen.
Der § 2 der StVO verlangt ausdrücklich das Fahren. Aber es 
müssen alle Räder mit entsprechenden Reifen ausgestattet sein.
Dies ist die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr in 
Deutschland. Somit gilt die Vorschrift auch für Kraftfahrzeuge 
mit ausländischer Zulassung.
Warum überhaupt Winterreifen?
Die Sommer-Gummimischungen verhärten sich bereits bei Temperaturen im niedrigeren Plus-Bereich und verlieren ihre gute 
Haftung auf den Straßen, wie Tests des ADAC ergaben.
istockphoto
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018

Seite 13

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Die Winterreifen bleiben bei Kälte weich, wodurch sie auch bei 
Schnee und Eis für den nötigen Grip auf der Straße sorgen. 
Schon bei Temperaturen von unter sieben Grad kann der Fahrer 
mit Winterreifen besser bremsen und souveräner fahren. Die 
 Investition in Winterpneus lohnt sich also spätestens dann, 
wenn ein Auffahrunfall bei Glätte durch ein besseres Bremsverhalten der Reifen verhindert werden kann. Winterreifen werden 
aus einer weicheren Gummimischung mit zusätzlichen Rillen 
 gefertigt, in denen sich bei niedrigeren Temperaturen Matsch 
und Schnee gar nicht erst festsetzen. Daher heißen sie auch 
M+S-Reifen.
Im Sommer wirkt sich das Bremsverhalten übrigens genau andersherum aus: Auf trockener Fahrbahn haben die Winterreifen 
im Vergleich zu den Sommerreifen im Bremsverhalten das klare 
Nachsehen. Verhärtete Winterreifen haften nicht mehr optimal 
auf der Straße. Um die nötige Sicherheit im Straßenverkehr 
 beizubehalten, lohnt sich also das Wechseln der Reifen zwei Mal 
im Jahr. Sicherheitssysteme wie ABS oder ESP ersetzen keinen 
Winterreifen. 
Bis September 2024 dürfen M+S Reifen genutzt werden
Der Übergang zur neuen Regelung kommt nicht abrupt, es gelten 
Übergangsfristen. Ab dem 1. Januar 2018 - und das ist die 
DOT-Nummer 0118 - müssen alle neu produzierten Winterreifen 
mit der Schneeflocke gekennzeichnet sein, um auch als Winterreifen zu gelten. Alles andere, was danach produziert wird und 
keine Schneeflocke trägt, gilt nicht als Winterreifen. Auch wenn 
ein M+S-Symbol drauf ist. 
Die meisten Winterreifen haben aber schon heute das neue 
 Symbol auf der Flanke. Nur solche Reifen mit lediglich einem 
M+S-Symbol, welche bis 31.12.2017 produziert wurden, dürfen 
noch bis zum 30. September 2024 weiterhin als Winterreifen 
 gelten (DOT 5217). Bei dieser doch recht langen Übergangsfrist 
von sechs Jahren wird sich die Polizei bei Kontrollen zur 
 Unterscheidung auch um die DOT-Nummer kümmern müssen.
Gehen auch Ganzjahresreifen?
Ganzjahresreifen könnten eine Option sein. Diese sind aber im 
Vergleich zu den Jahreszeitmodellen nicht so griffig. In den 
Herbst- und Wintermonaten setzen Autofahrer besser auf gute 
Saisonreifen, statt mit aktuellen Ganzjahrespneus einen Kompromiss einzugehen. Diesen Schluss lässt ein gemeinsamer Test 
von ADAC und Stiftung Warentest zu. Die Ganzjahresreifen legten 
dagegen durch die Bank eine schwache Leistung an den Tag: 
alle getesteten Modelle seien keine Empfehlung
Und wenn ich keine Winterreifen drauf habe?
Wer bei entsprechender Witterung ohne Winterreifen unterwegs 
ist, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in 
Flensburg rechnen. Bei einer Behinderung des Verkehrs riskiert 
der Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro und einen Punkt. 
Für die Gefährdung im Straßenverkehr gibt es eine Strafe von 
100 Euro und einen Punkt. Ist ein Unfall die Folge von falscher 
Bereifung, beträgt das Bußgeld 120 Euro und es gibt einen 
Punkt im Verkehrszentralregister. Künftig sollen auch die Fahrzeughalter zur Verantwortung gezogen werden. Ein Halter, der einen Wagen bei Eis und Schnee ohne Winterreifen auf die Straße 
lässt oder es den Fahrern anordnet, muss künftig 75 Euro Strafe 
zahlen. Eine entsprechende Verordnung billigte der Bundesrat.
Auswirkung auf die Versicherung
Kommt es wegen der Benutzung der Sommerreifen zum Unfall, 
kann dies zu einer erheblichen Leistungskürzung der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit (§ 81 VVG) führen.
Auch in der Haftpflichtversicherung hat die Benutzung von 
 Sommerreifen auf Schnee erhebliche Auswirkungen. Hier hat der 
Gesetzgeber eine wichtige Änderung geschaffen. Bisher musste 
für die Ausrüstung des Fahrzeuges immer nur der Fahrer gerade 
stehen. Nun legt das Gesetz die Verantwortlichkeit zusätzlich 
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Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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auch in die Hände des Halters. Das dürfte für Flottenbetreiber 
und Mietwagenunternehmen deutliche Auswirkungen haben. 
Eine Abwälzung der Verantwortlichkeit vom Halter allein auf den 
Fahrer soll so vermieden werden.
Aber es gibt Ausnahmen
Die vorstehende Verpflichtung gilt nicht für
1. Nutzfahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft,
2. einspurige Kraftfahrzeuge…
Kraftfahrzeuge der Klassen M2, M3 (Busse ab 9 Sitzplätzen), N2, 
N3 (Lkw ab 3,5 t) dürfen bei solchen Wetterbedingungen auch 
gefahren werden, wenn mindestens die Räder
1. der permanent angetriebenen Achsen und
2. der vorderen Lenkachsen
mit Reifen ausgerüstet sind, die den Anforderungen des § 36 
 Absatz 4 StVZO (s. oben) genügen.
Hintergrund ist, dass diese Fahrzeuge üblicherweise mit Reifen 
ausgestattet sind, die zwar nicht als Winterreifen (M+S-Reifen) 
gekennzeichnet, aufgrund ihres grobstolligen Profils der Lauffläche und des Reifenaufbaus jedoch für den Betrieb bei winterlichen Verhältnissen ausreichend sind. Hier kommt erst im 
Juli 2020 (Ausrüstungspflicht dieser Fahrzeuge mit den neuen 
Winterreifen) die Änderung.
Was gilt für Biker und Quadfahrer?
Wichtig: Die Ausnahme gilt nicht für grobstollige Sommerreifen 
von Geländewagen oder Quads. Auch Besitzer von Quads müssen 
Winterreifen aufziehen, wenn sie auf verschneiten oder vereisten 
Straßen fahren wollen. Jedoch nicht bei Quads, die als land- und 
forstwirtschaftliche Nutzfahrzeuge zugelassen sind.
Motorräder sind auch Kraftfahrzeuge im Sinne der Vorschrift und 
müssen daher bei Eis und Schnee entsprechend ausgerüstet sein. 
In der Praxis zeigt sich jedoch, dass für motorisierte Zweiräder 
nur wenige M+S-Reifen angeboten werden. Vorrangig ergibt sich 
dies aus der geringen Nachfrage. Im Zweifelsfall können auch 
Reifen als Winterreifen anerkannt werden, die offensichtlich mit 
grobstolligem Profil versehen sind. Genauere Kriterien für die 
 Anerkennung von Motorradreifen als Winterreifen sind nicht bekannt. Gängige Straßenreifen mit relativ geschlossenem Profil 
 erfüllen die Anforderungen der Winterreifenverordnung nicht. 
Wer als Motorradfahrer bei den genannten kritischen winterlichen 
Straßenverhältnissen fahren will, sollte sich unabhängig von der 
Art der Bereifung des deutlich erhöhten Risikos bewusst sein. 
Einspurfahrzeuge sind aus fahrdynamischen Gründen auf einen 
Mindestreibwert an den Rädern angewiesen. Dieser kann bei den 
genannten winterlichen Straßenverhältnissen schnell und deutlich unterschritten werden. 
Erfüllen Reifen z.B. aufgrund ihres grobstolligen Profils die obigen Eigenschaften, ist eine ausdrückliche M-S-Kennzeichnung 
nicht erforderlich. Im Ergebnis dürfte dies dazu führen, dass 
 nahezu jeder Enduro-Reifen als Winterreifen anzusehen ist und 
die Benutzung solcher Reifen bei winterlichen Straßenverhältnissen weder zu bußgeldrechtlichen noch versicherungsrechtlichen 
Konsequenzen führen wird.
Anhänger
Anhänger müssen nicht mit wintertauglichen Reifen ausgerüstet 
werden – das Gesetz verlangt das nur von Kraftfahrzeugen. Aus 
Sicherheitsgründen empfiehlt der ADAC jedoch dringend, auch 
Anhänger mit Winterreifen auszurüsten, um sie „in der Spur“ zu 
halten.
Reifenpanne
Wer nach einer Panne den Autoreifen wechselt und nur einen 
Sommerreifen dabei hat, muss keine Strafe befürchten. Mit diesem Notbehelf darf die Fahrt zunächst vorsichtig fortgesetzt werden, aber bei nächster Gelegenheit muss wieder ein Winterreifen 
montiert werden.
Parker
Und wenn mein Auto bei diesen Straßenbedingungen nur auf der 
Straße steht? 
Nur wenn das Fahrzeug auch gefahren wird, droht eine entsprechende Sanktion. Solange das Fahrzeug steht, fällt es nicht unter 
die Bestimmung. (RM)
SERVICE
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018

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AWM
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) steht für zuverlässigen und umwelttechnisch hochwertigen 
Entsorgungsservice für Münchner Haushalte und Gewerbebetriebe zu stabilen und fairen Gebühren. 
Er leert nicht nur pünktlich die Abfalltonnen, sondern sorgt für die langfristige Sicherheit bei der Restmüllentsorgung und der Abfallverwertung. Er trägt zur Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt bei, 
indem er die Abfallgebühren stabil hält, die Recyclingquote erhöht und die Stoffkreisläufe schließt.
➔ ENTSORGUNGSKONZEPTE MÜNCHENS
ABFALLWIRTSCHAFT
 
JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

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Als die zusammenlebenden Menschengruppen größer wurden, begann die wachsende 
Abfallmenge Probleme zu bereiten. Pfahlbausiedlungen wurden aufgegeben, weil 
die Bewohner ihre Abfälle einfach in die 
unter den Häusern befindlichen Gewässer 
entsorgten. Wenn diese nicht durch das 
Wasser weggeschwemmt wurden, sammelte 
sich der Unrat an, verlandete und der faulige Geruch ließ die Hütten unbewohnbar 
werden. 
Das Problem verschärfte sich in Zeiten der 
ersten Hochkulturen. Die Stadt Jerusalem 
besaß schon zu biblischer Zeit einen Müllabladeplatz, auf dem sortiert und Kompostierung betrieben wurde. Außerdem waren 
unter der Stadt Kanalisationskanäle installiert, die in Teiche mündeten, in denen 
sich die Schwebstoffe absetzen konnten. 
Das Wasser diente der Bewässerung der 
 Felder und das feste Material als Dünger. 
Recycling ist eben keine moderne 
 Erfindung.
Die Hauptstadt des Römischen Reiches war 
berühmt für ihre hygienischen Errungenschaften wie Badehäuser, Toiletten und 
warmes Wasser. Aber der Schein trog. Von 
den 1,5 Millionen Einwohnern der Stadt zu 
Zeiten Kaiser Augustus` konnten sich nur 
die wenigen Mitglieder der Oberschicht 
Häuser mit den genannten Annehmlichkeiten leisten. Das gemeine Volk versank im 
wahrsten Sinne des Wortes in den eigenen 
Fäkalien und Abfall. Der Unrat wurde einfach auf die Straße geschüttet. Diese Form 
der Abfallbeseitigung behielten die Menschen in Europa bis ins 19. Jahrhundert 
bei. 
Stadtbäche als Müllkippen
München war da keine Ausnahme. Die erste 
Vorschrift zur Stadtreinigung tauchte in 
 einer Chronik aus dem Jahre 1310 auf: 
„Wer von des Schönckers Eckhaus bis an 
das Taltor hinunter Schormist oder andern 
mist oder holtz ligen viertzehn tag, der 
zahlt an den Richter 12 Pfennig Bußgeld 
und an die Stadt ebenso viel.“ Die Stadtbäche waren die Müllkippen der Bürger, 
in die alle Haushalts- und Gewerbeabfälle 
verbracht wurden. Wenn diese zu wenig 
Wasser führten und der Unrat nicht weg 
geschwemmt wurde, kam es zu massiven 
Geruchsbelästigungen. Wer keinen direkten 
Zugang zu den Bächen hatte, entsorgte die 
Fäkalien in hauseigenen Gruben. Versickerungsvorgänge sorgten für Kontamination 
des Grundwassers und Epidemien waren 
vorprogrammiert. 
Im 16. Jahrhundert wurden die ersten 
Brunnhäuser zur Verbesserung der Trinkwasserqualität errichtet. Die darin befindlichen Pumpen waren von der Fließkraft 
der Stadtbäche abhängig. Im Winter, wenn 
die Bäche zugefroren waren, kam die Trinkwasserversorgung der Münchner oft zum 
 Erliegen. Die Bürger fühlten sich aber viel 
mehr vom Gestank bedroht. Die vorherrschende Meinung der Mediziner der Zeit 
war es, dass Krankheiten durch die Ausdünstungen übertragen werden. Seit 1613 
existierte eine städtische Verordnung, die 
die Reinigung der Bäche einmal jährlich 
vorschrieb. Bedenkt man, dass neben den 
Fäkalien auch Schlachtabfälle, Tierleichen 
u.v.m. die Bäche verstopfte, muss die 
 Geruchsemmission für unsere Nasen heute 
unerträglich gewesen sein. Zusätzlich 
schütteten die Bürger nach wie vor ihren 
Unrat auf die Straßen, in denen sich 
Schweine tummelten, die nach Futter 
 wühlten. Durch die Unmengen an Ratten 
kam es regelmäßig zu Pestepidemien. 
Wirtschaftswachstum und 
 Bevölkerungsexplosion
Im 19. Jahrhundert begann ein rasantes 
Wirtschaftswachstum, das zu einer Bevölkerungsexplosion führte. 1369 wohnten in 
München etwa 10.800 Menschen. Bis 1824 
war diese Zahl auf ca. 62.000 gestiegen. 
Innerhalb der nächsten 50 Jahre stieg die 
Einwohnerzahl auf mehr als 200.000 und 
im Jahr 1900 lebten bereits 300.000 Menschen im Münchner Stadtgebiet. Die hygienischen Bedingungen wurden unerträglich. 
Die Folgen waren Typhus und Cholera. Tausende Tote fielen diesen Krankheiten zum 
Opfer. Die Stadt bekam schnell den Ruf, ein 
Seuchenherd zu sein. 
Erst Max von Pettenkofer (1818–1901), ein 
Münchner Arzt und Apotheker, erforschte 
die Cholera und kam zu der Erkenntnis, 
➔ GESCHICHTE DER ABFALLWIRTSCHAFT MÜNCHENS
Wo Menschen leben fällt Abfall an. Das war schon immer so. Das dem Menschen innewohnende Bedürfnis nach Sauberkeit 
ließ die Jäger und Sammler der Steinzeit bereits die anfallenden Fäkalien und Nahrungsreste aus den Behausungen schaffen. 
Diese steinzeitlichen Mülldeponien wurden abgebrannt, wenn der Gestank unerträglich wurde. Archäologen haben eine 
solche Deponie in Norddeutschland mit einem Volumen von 200.000 Quadratmetern gefunden.
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
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dass die hygienischen Verhältnisse die 
 Ursache des Übels waren. Gegen alle Widerstände begann er für eine systematischen 
Entwässerung der Stadt und sauberes 
 Trinkwasser zu kämpfen. Die Erfolge gaben 
ihm Recht. Die Trinkwasserversorgung 
 wurde auf neue Brunnen und später auf 
das sogenannte Mangfallprojekt umgestellt. 
Der Bau der Kanalisation begann und 
schnell wurde klar, in den angeschlossenen 
Häusern ging die Zahl der Neuinfektionen 
zurück. Nur das Müllproblem blieb der Stadt 
erhalten. Die Müllgruben befanden sich direkt an den Anwesen und die Leerung wurde vom Magistrat nicht vorgeschrieben. Da 
die Kosten der Projekte Pettenkofers sehr 
hoch waren, scheute 
die Stadtverwaltung davor zurück, erneut 
Gebühren einzuführen.
Erste Müllabfuhr Münchens
1891 erließ der Magistrat auf Betreiben des 
Magistratsrates Alois Panzer eine „ortspolizeiliche Vorschrift über die Lagerung und 
Wegschaffung des Hausunrats“ . Zweimal pro 
Woche musste der Abfall zur Abfuhr bereitgestellt werden und pro Jahr wurde eine 
Gebühr von einer Reichsmark erhoben. Auf 
sogenannten Harritschwagen, einachsigen 
Karren, wurde der Unrat von beauftragten 
privaten Transportunternehmen abtransportiert. Diese Karren vermietete die Stadt den 
Unternehmen, die für die eingerichteten 
18 Sammelbezirke zuständig waren. 
 München hatte seine erste Müllabfuhr. 
Sechs Jahr später gründete sich die „Gesellschaft für Hausmüllverwertung München“ . Diese baute in Puchheim die erste 
moderne Abfallverwertungsanlage der 
Stadt. Nach Anlieferung des Abfalls wurden 
die Bestandteile sortiert und soweit möglich, der Wiederverwertung zugeführt. Knochen zur Leimherstellung, Kork, Gummi, 
Metalle, Holz, Papier, Lumpen u.a. wurden 
in Handarbeit gesammelt und später 
 verkauft. 
Um die Sauberkeit der Stadt weiter zu 
 verbessern, führte der Magistrat 1898 
eine einheitliche 110 Liter Metalltonne in 
München ein. 1910 ging in Puchheim die 
erste Müllverbrennungsanlage in Betrieb. 
Der erzeugte Strom diente dem Betrieb der 
 Sortiermaschinen. 
So konnte die gesamte Verwertungsanlage 
eine Recyclingquote von 100 Prozent erreichen. Durch die Eingemeindungen wuchs 
die Einwohnerzahl Münchens bis 1915 auf 
550.00. Daher musste die Kapazität der Abfallentsorgung dringend erweitert werden. 
Der Magistrat beschloss den Bau einer 
 Abfallzentrale in Untergiesing. 
Bis 1945 blieben Harritschwagen und Müllverwertung in Puchheim trotz wachsender 
Müllmengen in Betrieb, da durch die wirtschaftliche Situation der 20er Jahre des 
vorigen Jahrhunderts und der Weltkriege 
keine Erweiterungen und Modernisierungen 
möglich waren. 
Nach Ende des 2. Weltkrieges hatten 
sich Unmengen an Müll und Unrat in der 
Stadt angesammelt. Neben dem Personalmangel waren auch keine Fahrzeuge mehr 
vorhanden. Um das Personalproblem zu 
lösen, setzte die Stadt 1947 internierte 
NS-Parteigenossen zur Müllbeseitigung 
ein. 
Mülldeponie Fröttmaning
Sieben Jahre nach Kriegsende wurde mit 
dem Bau der Müllverwertungsanlage Großlappen auf Betreiben des Stadtrates begonnen. Zwei Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden. Die Sortieranlage 
mit einer Jahreskapazität von 500.000 Kubikmeter Müll war mit modernster Technik 
ausgestattet. Dies konnte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Sortierreste 
in der Nähe zu einer gigantischen Deponie 
anwuchsen. Das Dorf Fröttmaning wurde 
buchstäblich Opfer dieses gigantischen 
Müllberges und nur noch die kleine Kirche 
aus dem 9. Jahrhundert zeugt von der 
 Existenz dieses Ortes. 
AWM
AWM
atelier-tacke.de
JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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Der Müllberg sollte die Stadt vor erhebliche 
Probleme stellen. Immer wieder kam es zu 
Bränden auf der Deponie und es entstand 
ein See aus Chemikalien. Risse an den 
 Hängen ließen die giftigen Flüssigkeiten 
ins Innere der Mülldeponie fließen, die 
erst 1987 geschlossen werden konnte. Der 
Untergrund musste abgedichtet und das 
 Sickerwasser in die Kläranlage geleitet 
 werden. Die Deponiegase speisen heute 
ein Blockheizkraftwerk.
Ökologische Kehrtwende
1988 vollzog die Stadt München eine radikale Kehrtwende in der Abfallpolitik. Ein 
ökologisch ausgerichtetes Abfallkonzept 
wurde ins Leben gerufen. Oberste Priorität 
hat bis heute die Abfallvermeidung und 
Wiederverwertung des anfallenden städtischen Mülls. Die städtische Müllabfuhr 
 wurde zum Amt für Abfallwirtschaft. Wertstoffhöfe und moderne Müllverbrennungsanlagen prägen heute das Bild der Abfallwirtschaft. 
Im Zuge der Müllvermeidung dürfen Einwegverpackungen seit 1991 auf öffentlichem Grund nicht mehr Verwendung finden. 
Das Drei-Tonnen-System und die Wertstoffhöfe tragen entscheidend zur Müllvermeidung bei. Durch die Einführung der Kunststoffgroßbehälter wird das Bereitstellen 
und Leeren erleichtert und auch der Lärmpegel bei der Leerung konnte erheblich gesenkt werden. Im Jahre 2008 wurde mit der 
Inbetriebnahme der Trockenfermentationsanlage auf dem Gebiet der ehemaligen Deponie Nord-West in Freimann ein neuer 
Weg bei der Verwertung der Münchner Bioabfälle beschritten. Die Anlage ersetzt 
298.000 Liter Heizöl im Jahr und kann 
1.000 Haushalte mit Strom versorgen. 
Gegenwärtig stellt die Abfallwirtschaftspolitik der Stadt München eine langfristige 
Abfallentsorgung für die Bürger sicher und 
trägt damit zu der hohen Lebensqualität 
in der Landeshauptstadt bei. Vielleicht 
 ärgert sich der eine oder andere Autofahrer, 
wenn er hinter einem Müllentsorgungsfahrzeug warten muss. Wie wichtig die Arbeit 
dieser Männer ist, sehen wir aber alle sehr 
schnell, wenn die Nachrichten von Städten 
berichten, in denen die Müllabfuhr nur eine 
Woche lang nicht arbeitet. Also bewahren 
Sie Ruhe und seien Sie dankbar für eine 
saubere, lebenswerte Stadt. (BH)
AWM
AWM
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
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TAXIKURIER: Wie lange sind Sie schon für den AWM tätig und was 
umfasst Ihr Tätigkeitsbereich?
GÜNTHER LANGER: Ich bin seit 1991 beim AWM. Zu Beginn meiner Tätigkeit war ich zuständig für die System- und Entsorgungsplanung. D.h. in unserer Abteilung wurde das drei Tonnensystem 
entwickelt und das Wertstoffhofkonzept erarbeitet. Heute bin 
ich Leiter des Büros der Werkleitung und somit verantwortlich für 
die interne- und externe Kommunikation. Außerdem gehört die 
Mitarbeit an der Strategie zu meinen derzeitigen Aufgaben.
TAXIKURIER: Wie groß ist die jährliche Abfallmenge in München?
GÜNTHER LANGER: Insgesamt fallen rund 570.000 Tonnen Müll 
in München an: an den 12 Münchner Wertstoffhöfen, an den 
knapp 1.000 Wertstoffinseln (dort werden Leichtverpackungen, 
wie Tetrapacks, Kunststoffverpackungen, Alu-Dosen und Flaschen/
Gläser gesammelt) und über die Müllabfuhr (die die Tonnen 
am Haus leert: Restmülltonnen, Papiertonnen, Bio tonnen; in 
München stehen insgesamt 442.572 Abfalltonnen, die in regelmäßigen Abständen geleert werden).
Unsere Müllabfuhr sammelt pro Jahr ein:
➔ rund 306.000 (Gewichts-)tonnen Restmüll
➔ gut 86.000 t Papier/Kartonagen
➔ über 44.000 t Bioabfälle.
TAXIKURIER: Welche Probleme gibt es dabei?
GÜNTHER LANGER: Bei der Müllabfuhr – wir nennen sie 
 „Einsammeldienst“ (ESD) – ist es wichtig, dass:
➔ die Mülltonnen frei zugänglich oder bereit gestellt sind
➔ gerade im Winter die Zugangsstraßen und -wege geräumt und 
gestreut sind
➔ die Tonnen nicht überfüllt und nicht falsch befüllt sind (es 
sollte zum Beispiel kein Plastik in der Biotonne sein, kein 
Bauschutt in der Restmülltonne, sonst wird sie zu schwer, 
usw.)
TAXIKURIER: Wie viele Fahrzeuge sind täglich im Einsatz?
GÜNTHER LANGER: Für den Einsammeldienst sind täglich 
rund 150 Mülleinsammelfahrzeuge unterwegs, dazu kommen 
die Container-Fahrzeuge, die unter anderem die Container 
der Wertstoffhöfen leeren, die Sperrmüll-Abholfahrzeuge, das 
 Wertstoffmobil, unser "Giftmobil" und die Dienstfahrzeuge 
 unserer Außendienst-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt umfasst der Fuhrpark des AWM 317 Fahrzeuge.
TAXIKURIER: Welche Probleme ergeben sich für die Müllabfuhr 
bzgl. der Verkehrslage und was wünschen Sie sich von den 
 Verkehrsteilnehmern?
GÜNTHER LANGER: Der zunehmende Verkehr und die immer 
dichtere Bebauung in München sind für die Fahrer unserer 
 Müllfahrzeuge eine immer größere Herausforderung.
Die größten Probleme entstehen durch:
➔ Verparkungen: In einigen Stadtvierteln ist der Parkdruck so 
hoch, dass es für unsere Müllfahrzeuge kaum mehr möglich 
ist, durchzukommen.
Aber auch in manchen Außenbereichen wird die Situation immer 
problematischer: Dort, wo früher nur ein kleines Einfamilienhäuschen auf einem Grundstück stand, wird bei einer Neubebauung 
meist ein Mehrfamilienhaus mit 8-12 Wohneinheiten errichtet. 
Auf der Straße parken dann entsprechend mehr (und oft auch 
größere) Fahrzeuge (SUVs), das Müllaufkommen ist natürlich 
auch höher. Da wird für unsere Fahrer die Durchfahrt oft zu einer 
Täglich begegnen uns im Münchner Stadtverkehr die orangefarbenen Müllfahrzeuge. Kaum einem Verkehrsteilnehmer sind 
 dabei die Abläufe und Probleme der Fahrzeugbesatzungen bewusst. Günther Langer, der Leiter des Büros der Werkleitung des 
AWM, gab uns einen Einblick in die Struktur und den Organisationsaufbau dieser städtischen Einrichtung. 
➔ GÜNTHER LANGER
INTERVIEW
Dr. Hans Bake v. Bakin
Erst- und Verlängerungsuntersuchung Taxi-Mietwagen-Lkw-Bus
Tassilostr. 23, 85609 Aschheim
Tel.: 089/37065690 
Mobil 0172/6523805
e-mail: bakebakin@gmx.de
• Mo-Fr: 8-12 Uhr
 Mo, Di, Do: 15-19 Uhr
 und nach Vereinbarung
• telefonische Terminvergabe möglich
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
TITELTHEMA

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Millimeter-Arbeit. (Auf den beiden untenstehenden Bildern 
 sehen Sie Beispiele, wie eng die Situation häufig ist).
➔ Ungeduld der anderen Verkehrsteilnehmer: Wenn unsere 
Müllfahrzeuge durch enge Straßen fahren und immer wieder 
anhalten müssen, um die Tonnen zu leeren, kommt es leider 
auch vor, dass Fahrzeuge, die dahinter fahren, ungeduldig 
hupen und ungehalten reagieren. Unsere Lkws können sich 
aber nicht in Luft auflösen und die Tonnen müssen ja geleert werden! Hier bitten wir die Münchner Bevölkerung um 
etwas Geduld und Verständnis.
TAXIKURIER: Ist die AWM auch für die Abfuhr des geräumten 
Schnees zuständig?
GÜNTHER LANGER: Nein, dafür ist das Baureferat zuständig.
TAXIKURIER: Bis vor einigen Jahren hat es an den Taxistandplätzen Mülleimer bzw. Papierkörbe gegeben. Nun sind diese 
alle abmontiert worden. Ist das auf Betreiben des AWM erfolgt 
und welchen Hintergrund hat diese Maßnahme?
GÜNTHER LANGER: Auch die öffentlichen Abfallkörbe und deren Leerung liegen im Zuständigkeitsbereich des Baureferats. 
Dafür gibt es auch ein Servicetelefon, an das Sie sich wenden 
können: „Rein. Und Sauber“: Tel.: 089/233-96296
TAXIKURIER: Wir bedanken uns bei Günther Langer für die 
 interessanten Einblicke. 
(Das Interview führte Birgit Heller)
 
Abfallwirtschaftsbetrieb München – Halle 2
Peter-Anders-Straße 15, 81245 München-Pasing
Öffnungszeiten: 
Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, 
Samstag von 9 bis 14 Uhr, Montag geschlossen.
➔ DIE HALLE 2 
Dinge, die in den Münchner Wertstoffhöfen abgegeben werden 
oder als Sperrmüll am Straßenrand abgestellt wurden und zu 
schön sind, um sie zu vernichten, landen in der „Halle 2“ des 
Abfallwirtschaftsbetriebes München.
Hier können die Münchner vom Spielzeug bis zur Kaffeemaschine, 
vom Porzellan bis zum Fahrrad fast alles finden, was im Haushalt 
gebraucht wird. Eigentlich sind alle Stücke mit Festpreisen versehen. Besonders interessante Stücke sind den wöchentlichen 
 Versteigerungen vorbehalten. Jeden Samstag ab 11 Uhr kommen 
Schnäppchenjäger auf ihre Kosten. Ob Gemälde, Musikinstrumente, 
Möbel oder Kuriositäten, vieles findet hier bei den Versteigerungen 
Liebhaber. Mittwochs kann sich der interessierte Bürger einen 
Überblick über die für den nächsten Samstag vorgesehenen Stücke 
verschaffen. Kaum zu glauben, dass Meißner Porzellan, Gitarren 
oder auch antike Möbel hier schon versteigert wurden. (BH)
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JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Schwabing – Taxi hupt S.O.S.-Zeichen, Fehlalarm
Am Sonntag, 12.11.2017, verständigten mehrere besorgte Anwohner gegen 01.45 Uhr den Notruf der Polizei. Am Kurfüstenplatz 
stand ein Taxi mit geöffneten Türen. Die Hupe sendete das 
S.O.S.-Zeichen (dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz). Neben 
mehreren Anrufern die dieses Hupen zunächst als Ruhestörung 
empfanden, konnten aber auch einige den Notfallcode S.O.S. 
 entziffern. 
Die alarmierten Streifen konnten den Taxifahrer an seinem Fahrzeug antreffen. Er berichtete von einer Fehlfunktion seines Taxis 
und mühte sich den Alarm wieder abzustellen. Die Alarmhupe ist 
eines von mehreren Sicherheitsmerkmalen von Taxen. Die hier gezeigte Reaktion der Anwohner zeigt erneut, die Aufmerksamkeit 
und die schnelle Verständigung des Notrufes 110, welche eine 
wichtige Basis für die erfolgreiche Polizeiarbeit in München ist.
Berg am Laim – Fußgänger überquert Fahrbahn und wird 
von Taxi angefahren, eine Person schwer verletzt 
Am Samstag, 19.11.2017, gegen 02.50 Uhr, betrat ein 22-jähriger 
Mann die Fahrbahn der Ampfingstraße. Vermutlich achtete er nicht 
auf den Verkehr. Auf Höhe der Mühldorfstraße übersah der 22-Jährige den stadtauswärts fahrenden Taxifahrer. Der 67-jährige Taxifahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den 
dunkel gekleideten Fußgänger. Durch den Aufprall stürzte der Fußgänger auf die Motorhaube des Taxis und wurde auf die Fahrbahn 
geschleudert. Er wurde schwer verletzt und in ein Münchner Klinikum behandelt. Der Taxifahrer und seine drei Fahrgäste wurden 
nicht verletzt.
Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof und im 
südlichen Bahnhofsviertel
Der Hauptbahnhof München ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt 
des nationalen und internationalen Bahnverkehrs, den täglich über 
350.000 Personen frequentieren. Diesen zahlreichen Pendlern, Anwohnern und Besuchern der Landeshauptstadt München bietet er 
zudem viele Einkaufsmöglichkeiten. Durch die vielfältigen Angebote besteht eine hohe Attraktivität dieses Bereiches, jedoch kommt 
es dort auch zu verschiedenen Ordnungsstörungen und Kriminalitätsformen. Hauptsächlich handelt es sich um Straftaten in den 
Bereichen der Gewaltkriminalität, Betäubungsmittelkriminalität 
und illegalen Prostitution.
Im Bereich der Ordnungsstörungen wurde ein Hauptaugenmerk auf 
die im Viertel stark vertretene Bettler- und Obdachlosenszene gelegt. Auch der Bereich des Gewerberechtes wurde im Rahmen des 
Einsatzes abgedeckt. Es wurden Gaststätten auf mögliche Verstöße 
kontrolliert. Das Polizeipräsidium München wertet fortwährend die 
aktuelle Kriminalitätsentwicklung im Bereich rund um den Hauptbahnhof München aus. Mit dem seit Januar 2017 bestehenden 
 Alkoholverbot bemerken wir bereits einen deutlichen Rückgang 
der Gesamtkriminalität gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 
im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Damit befinden wir uns 
aber immer noch auf einem für uns nicht tolerierbaren Niveau. 
Trotz der bereits täglich stattfindenden Kontrollen durch die 
 örtlich zuständigen Polizeidienststellen und der regelmäßigen 
Schwerpunkteinsätze hat das Polizeipräsidium München am 
16.11.2017 zusätzlich ganztägig bis in die Nacht intensive 
 Kontrollen im Bereich des Hauptbahnhofs durchgeführt. Dieser 
 gemeinsame Kontrolltag fand in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei, dem Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt 
 München, sowie dem Hauptzollamt München – Finanzkontrolle 
Schwarzarbeit – statt. Über den gesamten Zeitraum waren dazu 
über 350 Polizeibeamte, davon ca. 80 Beamte der Bundespolizei, 
eingesetzt. Im Laufe des Tages wurden über 600 Personenkontrollen durchgeführt und 261 Platzverweisungen erteilt. Zwei 
Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Im Rahmen dieser Maßnahmen konnten insgesamt 30 Straftaten 
mit Schwerpunkt Betäubungsmittelkriminalität (21 Verstöße gegen 
das BtMG) zur Anzeige gebracht werden. Gegen fünf Personen gab 
es offene Haftbefehle, die vollstreckt werden konnten. Im Rahmen 
der Überwachung des ab 22:00 Uhr geltenden Alkoholverbotes 
wurden insgesamt sieben Verstöße festgestellt und zur Anzeige 
gebracht. Erfreulich war, dass ein vermisster zwölfjähriger Junge 
aufgefunden und den Sorgeberechtigten übergeben werden konnte. 
Bei der Kontrolle einer Sisha Bar wurden Mängel im Betrieb festgestellt. Dies führte zur sofortigen Schließung. 
Das Polizeipräsidium München beantragt gegen wiederholt auffällige Störer und Straftäter rund um den Hauptbahnhof Aufenthaltsverbote beim Kreisverwaltungsreferat und setzt diese auch durch, 
um Personen von diesem Bereich dauerhaft fernzuhalten. Auch die 
Münchner Bevölkerung wird gebeten, verdächtige Wahrnehmungen 
und Auffälligkeiten unverzüglich dem Polizeinotruf 110 zu melden. 
Das Polizeipräsidium München bedankt sich für die Unterstützung 
und das Verständnis.
 
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen.
istockphoto
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018

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Endlich weht wieder Circusluft im Kronebau: Ab dem 25. Dezember 
heißt es wieder „Manege frei“ bei Circus Krone in München. Der 
größte Circus Europas präsentiert auch in diesem Winter wieder 
drei verschiedene internationale Programme im monatlichen Wechsel. Die Winterspielzeit 2017 ⁄ 18 steht ganz im Gedenken an die 
große Circusdirektorin Christel Sembach-Krone, die nach kurzer, 
schwerer Krankheit am 20. Juni 2017 in die Unsterblichkeit einging. Alle Darbietungen der drei Winterprogramme wurden noch 
von ihr persönlich mit viel Herzblut, Erfahrung und Leidenschaft 
ausgesucht. Die Programme tragen die Namen „In Memoriam“, 
„Hommage“ und „Christel Sembach-Krones’ Lieblinge“ . Sehen Sie 
die „Besten der Besten“ aus der internationalen Circuswelt, den 
schnellsten Jongleur aller Zeiten, die größte Raubtiernummer 
 unserer Tage und eine fliegende Harley-Davidson unter der Circuskuppel. Actionreich – spannend – sensationell. Tierisch erfreuen 
Sie die wunderschönen Pferde und Elefanten des Hauses Krone, 
lustige Haustiere, freche Ziegen und eine Seelöwen-Patrouille im 
 Blues-Brothers-Stil. Nicht zu vergessen: die besten Clowns der 
Welt mit Spiel, Spaß und Lachen pur!
Premiere ist traditionell am Ersten Weihnachtstag 
um 14.30 und 18.30 Uhr. 
Bis 7. Januar gibt es täglich zwei Vorstellungen: 
Werktags um 15 und 20 Uhr, 
an Sonn-und Feiertagen um 14.30 und 18.30 Uhr. 
Der Circus-Zoo im Kronebau ist sonn-und feiertags 
ab 10 Uhr durchgehend geöffnet.
Ab dem 8. Januar 2018 lauten die Vorstellungszeiten: 
Dienstag und Donnerstag 20 Uhr, 
Mittwoch, Freitag und Samstag 15 und 20 Uhr, 
Sonntags 14.30 und 18.30 Uhr 
(Montags ist spielfrei)
➔ CIRCUS KRONE
STADTINFO
Winterspielzeit vom 25. Dezember 2017 bis 8. April 2018
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… 1849 das Königreich Bayern die erste deutsche 
Briefmarke herausbrachte?
Zu verdanken hatten die Bayern dies der Thüringer Drucktechnik. Peter Haseney aus Zella-Mehlis fertigte den ersten 
Druckstock für den so genannten „Schwarzen Einser“ . Die 
 Bezeichnung verdankt die Marke dem Wert und der Druckfarbe, 
ein Kreuzer und schwarz gedruckt. Gültig war sie bis 1864 
und erschien in einer Auflage von 832.000 Stück. Der heutige 
Sammlerwert beträgt etwa 50.000 Euro. (BH)
Der „Schwarze Einser“ (1849)
JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
 
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Ich begleite eine Besuchergruppe, die dieses Wagnis eingegangen ist. An den Wänden des fensterlosen Raumes stehen Regale, 
die bis unter die Decke reichen. Angefüllt mit Objekten, die Reisenden bei Zollkontrollen abgenommen wurden. Der Blick fällt 
zuerst in die Mitte des Raumes. Dort steht ein wunderschöner 
Gepard. Sein Fell wurde über ein Gestell gezogen und als Umzugsgut deklariert nach Deutschland auf dem Frachtweg eingeführt. Daneben liegt ein Puma, den das gleiche Schicksal ereilt 
hat. Elefantenfuß- und Nashornfußhocker ergänzen das Grauen. 
Ein Weißkopfseeadler, viele andere ausgestopfte Vögel und auch 
ein riesiger Braunbär, dessen Kopf präpariert ist, schauen die 
 Besucher traurig an. Die Gruppe wird schnell recht schweigsam.
Thomas Meister, der Pressesprecher der Behörde, fragt in die 
Runde, wer denn Jäger sei. Alle verneinen, wobei nicht klar ist, 
ob nicht beim Anblick der Tierkadaver ein Outing zu peinlich sei. 
Herr Meister fängt auch mit den kleinen Dingen an. Er reicht den 
Teilnehmern ein kleines Stück Leder und zum Vergleich eine 
Geldbörse. In der Geldbörse steht, dass diese aus Elefantenleder 
sei. Das stellt sich glücklicherweise als Betrug des Händlers raus 
– es ist hochwertiges Plastik. Das kleine Lederstück aber zum 
Vergleich ist tatsächlich die Haut eines Elefanten. Aus den 
Schwanzhaaren von Elefanten, den festesten Haaren, die das 
Tierreich zu bieten hat, zeigt er uns Armbänder. Das Washingtoner Artenschutzabkommen definiert ganz klar, dass geschützte 
Arten oder Teile davon nicht gehandelt werden dürfen. Ausnahmen bedürfen sowohl einer Genehmigung des Herkunftslandes 
als auch des Einfuhrstaates. Je höher der Grad des Schutzes eingestuft ist, desto höher ist die Strafe. In Deutschland legt diese 
Strafen das Bundesamt für Naturschutz bzw. ein Gericht fest. 
 Erschreckend ist der Erfindungsreichtum der Touristen. Der Stoßzahn eines Elefanten ist zum Teil hohl. Einzelne dicke Scheiben 
des Zahns hatte eine Dame mit Wolle und Perlen umwickelt und 
wollte dem Zoll erklären, dass es sich nur um Armreifen handeln 
würde. Schon das Gewicht ließ die Kontrolleure misstrauisch 
 werden. 
Die sogenannten Souvenirs aus dem asiatischen Raum erscheinen 
fast noch abstruser. Eine kleine Flasche mit einer alkoholischen 
Flüssigkeit, in der eine kleine tote Kobra schwimmt, wird uns als 
besonders häufiges Mitbringsel aus Vietnam präsentiert. Das Gebräu soll gegen Rheuma helfen und die Potenz steigern. Wenn 
man bedenkt, dass Kobras Ratten fressen, macht das den Gedanken an den „Genuss“ nicht gerade appetitlicher. Apropos Potenz, 
beim Anblick der unglaublichen Vielzahl von Dingen, denen eine 
steigernde Wirkung der Selben nachgesagt wird, frage ich mich 
schon, wieso der asiatische Kontinent stetig mit der Bevölkerungsexplosion zu kämpfen hat, wenn seine männlichen Bewohner immer und überall auf Hilfsmittel aus der asiatischen Medizin 
angewiesen sein sollen. Der Preis eines Horns des Nashorns beläuft sich oft auf mehrere tausend Euro. Um Begehrlichkeiten 
nach der Beschlagnahmung zu unterbinden, werden die Hörner 
chemisch behandelt und damit für eine eventuelle Verarbeitung 
unbrauchbar gemacht. 
Auch Pflanzenteile unterliegen strengen Handelsauflagen. Kaktusholz aus dem die sogenannten „Regenmacher“ durch Ein schlagen 
der Stacheln und Befüllen mit Lavasteinen hergestellt werden, 
sollte jeder Urlauber auch lieber im Herkunftsland belassen. 
 Unmengen an wunderschönen Muscheln und Schnecken gehäuse, 
 besonders die Gehäusen der Fechterschnecken aus der Karibik, 
liegen in den Regalen. Das Volumen des weltweiten Massen -
tourismus’ lässt erahnen, welche Folgen es haben muss, wenn 
 jeder sich nur ein oder zwei Teile von Korallen, Schnecken oder 
Muscheln aneignet. 
Besonders pervers ist ein Exponat, dass einer älteren Dame 
 abgenommen wurde. Ein auf seinem Schwanz sitzender kleiner 
Kaiman, die Bauchnaht ist deutlich zu erkennen, hält einen 
 gehäkelten Sonnenschirm über den Kopf. Diese Monstrosität 
 sollte auf dem Nachttisch der Dame einen Platz finden. Über Geschmack soll nicht gestritten werden. Wenn aber Christen, die ja 
zur Bewahrung der Schöpfung aufgerufen sind, aus geschützten 
Tieren Devotionalien herstellen und auch kaufen, ist das mehr 
als geschmacklos. In riesigen Muscheln werden Marienfiguren 
präsentiert, die mit kleinen roten Lämpchen illuminiert wurden.
Die Teilnehmer fragen nach den lebenden Tieren, die auch immer 
wieder beschlagnahmt werden. Diese kommen in die Tierauffangstation nach München bzw. zu Zoos auf Kosten des Verursachers. Zollbeamte müssen schon gute Nerven haben, wenn sie in 
eine Handtasche greifen, einen Leinenbeutel herausheben und 
bemerken, dass dieser recht warm ist. Lebende Schlangen, Spinnen oder Reptilien, aber auch Papageien und Schildkröten sind 
keine Seltenheit. Leider können die Tiere nicht in ihre natürliche 
Umgebung ihres Heimatlandes zurückgeführt werden, da man nie 
genau weiß, aus welchem Biotop sie stammen.
Eine andere Abteilung der beschlagnahmten Produkte betrifft 
die Produktfälschungen. Eindringlich warnt der erfahrene Zöllner, 
Thomas Meister ist seit mehr als 20 Jahren im Dienst, vor der 
Einfuhr von Medikamenten. Gerade in Zeiten des Internets bestellen Viele Mittel und Pülverchen im Netz. Abgesehen von dem 
sogenannten Dreimonatsbedarf im privaten Reisegepäck, der problemlos eingeführt werden darf, ist die Gefahr, durch gefälschte 
Medikamente Schaden zu nehmen, sehr hoch. Gerade Viagra wird 
WISSENSWERTES
➔ BLICK IN DIE ASSERVATENKAMMER
„Sammeln Sie Eindrücke statt Andenken – Artenschutz kennt keine Grenzen“ . Wer gute Nerven hat und Beweise dafür 
braucht, was Menschen aus Geldgier und Geltungssucht zu tun in der Lage sind, sollte den Besuch der Asservatenkammer 
des Zolls am Münchner Flughafen in Erwägung ziehen.
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018

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oft mit anderen Mitteln gestreckt. Auch gefälschte Zigaretten 
können verheerende Folgen für den Konsumenten haben. Abgesehen von den drohenden Strafen ist der Anteil des Tabaks 
gering. Einmal wurden sogar geschredderte CDs in Zigaretten 
gefunden. Am Beispiel von Schuhen und T-Shirts zeigt Herr 
Meister den Besuchern, worauf sie achten sollten und woran sie 
Fälschungen erkennen. Meist ist die Qualität sehr schlecht und 
durch chemische Verarbeitungsprozesse oft auch gesundheitsgefährdend. Wenn von Markenpiraterie die Rede ist, denken 
die Meisten zuerst an Luxusgüter wie Uhren oder Handtaschen, 
Fanartikel u.ä. Auf den Gedanken, dass die Bürstenköpfe elektrischer Zahnbürsten im Ausland billig nachgebaut werden, 
kommt man kaum. Sehr nachdenklich verabschieden sich die 
Teilnehmer der Führung von Thomas Meister. Sein Credo wird 
hoffentlich möglichst lange in den Köpfen verbleiben:
„Sammeln Sie Eindrücke statt Andenken!“ 
Leider hat der Besuch aber auch gezeigt, wozu Menschen für 
Geld und Protz fähig sind. Wenn Sie also dem Winter in den Süden entfliehen wollen, trauen Sie den Händlern und deren Zertifikaten nicht, lassen Sie Tiere und Pflanzen wo sie hingehören 
und genießen Sie Ihren Urlaub, dann können sie auch beruhigt 
den grünen Zollausgang am Flughafen benutzen. Wenn Sie doch 
ein Mitbringsel kaufen wollen, dann nutzen Sie die Zoll- und 
Reise-App. Natur und Geldbeutel werden es Ihnen danken. 
(BH)
 
MERCURE HOTEL MÜNCHEN SÜD MESSE
Vor 50 Jahren wurde im Stadtteil Neuperlach, am Karl-Marx-
Ring 87, das Hotel Orbis eröffnet. Nun im Jahr 2017 feiert das 
Haus den 50. Geburtstag und erhielt im Zuge dessen einen 
 neuen Namen: Aus dem Mercure Orbis wurde das Mercure Hotel 
München Süd Messe. Seit jeher befindet sich vor dem Hotel 
ein Taxistand, wodurch Hotelgäste rund um die Uhr Mobilität 
genießen konnten. 
Anlässlich des Jubiläums und auch um den neuen Namen in 
 Taxifahrerkreisen bekannt werden zu lassen lud der Direktor 
des Hotels, Herr Kakulakis, am Samstag den 18. November 2018 
zu einem Besuch ein in das Hotel Mercure München Süd Messe. 
Der Einladung folgten um die 60 Taxifahrer. Nach einem Empfang mit Cafespezialitäten und alkoholfreien Cocktails führte 
der Direktor die Gäste durch das Hotel. Im Anschluss wurde das 
große Buffet eröffnet: Neben Salaten und mediterranen Vorspeisen fanden mehrere Hauptgerichte, darunter auch ein 
 Truthahn, Fischgerichte und Veganes, sowie eine reichhaltige 
Dessertauswahl viel Anklang. Bei seiner Ansprache bedankte 
sich der Hoteldirektor für die gute Zusammenarbeit und betonte dabei, dass Taxifahrer im Haus stets gerne gesehen sind 
und man die Kooperation sehr schätze. Mit einem Gruppenfoto 
vor dem Eingang des Mercure Hotel München Süd Messe verabschiedete sich die Hoteldirektion von den Taxifahrern.
Wir bedanken uns bei Herrn Hoteldirektor Kakulakis für die 
überaus freundliche Geste und freuen uns auf weiterhin gute 
Kooperation! (TK)
➔ JUBILÄUMS-AKTION
Der Fotograf Brent Stirton in einem Wildreservat in Südafrika 
 dieses Bild aufgenommen. Jetzt erhielt er dafür den „Wildlife 
Photographer of the Year Award“ . Der Preis gilt als eine der 
 renommiertesten Auszeichnungen für Naturfotografie. 
In der Begründung der Jury heißt es, Stirton habe die tragische 
Szene „beinahe majestätisch“ dargestellt. Das Foto des an einem 
Wasserloch mit zwei Schüssen ermordeten Tieres sei „symbolhaft 
für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur“ .
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Vorgeschichte
Goethes 100. Todestag am 22. März 1932 
gab Anlass zu einem in ganz Deutschland 
begangenen Goethe-Jahr. Die „Deutsche 
Akademie zur wissenschaftlichen Forschung 
und zur Pflege des Deutschtums“ mit Sitz 
in München gründete damals ein „Goethe- 
Institut für deutsche Sprache im Ausland“, 
das bereits im Mai 1932 seine Arbeit aufnahm. 
Das Institut sollte Lehrern und Freunden der 
deutschen Kultur im Ausland Gelegenheit 
bieten, in Kursen ihre Sprachkennt nisse zu 
vertiefen sowie mit der „deutschen Geistesart“ – was immer das konkret auch gewesen 
sein mag – eingehender bekannt zu werden. 
Insbesondere auf dem Balkan wollte man 
 aktiv werden, um bei der dortigen Vielzahl 
an verschiedenen Völkern das Deutsche zur 
allgemeinen Verkehrssprache zu machen. 
Aber das Goethe-Institut steckte sich noch 
höhere Ziele: Es sollte weiterhin mithelfen, 
das Deutsche zur führenden Sprache in ganz 
Europa zu machen. Während des Dritten 
 Reiches nahm das Goethe-Institut einen 
schnellen Aufschwung. Der Diktatur ideologisch folgend, unterhielt es bis ins Jahr 
1944 hinein viele stark besuchte Niederlassungen im deutsch beherrschten Europa und 
in neutralen Staaten. Nach Kriegsende lösten 
die US-Besatzungsbehörden die Deutsche 
Akademie und mit ihr das ideologisch belastete Goethe-Institut zum 31. Dezember 1945 
auf und beschlagnahmten ihr Vermögen.
Neuanfang
Im Jahr 1949 entstand in Westdeutschland 
die Bundesrepublik Deutschland und 1951 
wurde das Goethe-Institut an seinem hergebrachten Standort München neu gegründet. 
Mit diesem Schritt wollte man die Arbeit des 
Vorgängers wieder aufnehmen und das beschlagnahmte Vermögen loseisen. Das nunmehrige „Goethe-Institut zur Pflege der 
deutschen Sprache“ begann von seinen 
Räumlichkeiten in der Maximilianstraße 43 
aus – gegenüber unserem Max-II-Stand – 
seine aktive Existenz. Es nahm und nimmt 
als privater Verein im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des Außenministeriums 
die kulturelle Selbstdarstellung Deutschlands 
im Ausland wahr. Es verfolgte den Zweck, 
die deutsche Sprache im Ausland zu vermitteln, und zwar mit Kursen für ausländische 
Deutschlehrer in München wie auch in deren 
Heimatländern. Denn mit der Gründung der 
Bundesrepublik wurde auch eine (west-) 
deutsche Kulturpolitik im Ausland wieder 
aktiviert. In seinen Anfängen befasste sich 
das Goethe-Institut lediglich mit der Förderung der deutschen Sprache durch Niederlassungen im In- und Ausland. Bis Ende der 
1950er Jahre gab es rund 20 Auslandsinstitute, das erste seit 1952 in Athen, und zwölf 
Inlandsinstitute, das erste davon in Bad Reichenhall. In Bayern entstanden weitere Institute in Murnau, Kochel, Bad Aibling, 
Ebersberg, Grafing, Degerndorf am Inn, in 
München selbst, Prien und Rothenburg ob 
der Tauber. Die Zentrale befand sich von 
1951 bis 1959 in der Herzog-Rudolf-Straße 
7, zwischen 1959 und 1993 im Bernheimer-Palais am Lenbachplatz 3 und seit 1993 
in der Dachauer Straße 122. Auch andere 
Länder unterhalten Kulturinstitute im Ausland: Die USA ihre Amerika-Häuser (in München am Karolinenplatz 3), Frankreich das 
Institut Français (Kaulbachstraße 13), Großbritannien das British Council (Goethestraße 
20) oder Italien sein Istituto Italiano de 
 Cultura (Hermann-Schmid-Straße 8).
Neue Aufgaben 
Zusammen mit dem Aufschwung Westdeutschlands zur wirtschaftlichen Großmacht 
seit den 1950er Jahren vergrößerte sich der 
Aufgabenbereich von der Sprachförderung 
hin zur Programmarbeit, also zur Organisation von Künstlertourneen, Vortragsreisen 
oder Ausstellungen, was seinen Ausdruck 
1961 in der Umbenennung in „Goethe-Institut zur Pflege der deutschen Sprache und 
Kultur im Ausland" fand. Seit 1968 erweiterte das Institut sein Programm nochmals: 
Man versuchte, statt einseitigem Kulturexport einen Dialog der Kulturen zu initiieren. 
Die Münchner Einrichtung heißt dem entsprechend seit 1976 etwas ungelenk 
 „Goethe-Institut zur Pflege der deutschen 
Sprache im Ausland und zur Förderung der 
internationalen kulturellen Zusammenarbeit". Goethe-Institute gab es allerdings nur 
in neutralen oder politisch westlich orientierten Staaten.
Deutsch als Weltsprache
In einer Selbstdarstellung bereits aus dem 
Jahr 1955 beschrieb das Goethe-Institut seine Aufgabe selbstbewusst: „Der Zweite Weltkrieg hat den Deutschunterricht in vielen 
Ländern zurückgedrängt, doch das Interesse 
der Welt an der deutschen Sprache hat die 
Katastrophe überlebt. Nach wie vor sind unsere Nachbarn genötigt und bereit, mit uns 
zu verkehren, uns kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. Nach wie vor, und 
vielleicht heute mehr denn je, wünschen die 
so genannten unterentwickelten Länder mit 
Hilfe deutscher Wissenschaft und Technik 
sich die Erfahrungen der westlichen Zivilisation zunutze zu machen. Beides setzt die 
Kenntnis der deutschen Sprache voraus.“ 
Und die Süddeutsche Zeitung schrieb im Jahr 
1962: „Das Goethe-Institut ging im Wirbelsturm der Hitler-Zeit zugrunde. Die deutsche 
Sprache, wie alles Deutsche im Ausland 
 unansehnlich geworden, in vielen Ländern 
sogar als Schulfach abgesetzt, musste eine 
Bewährungsprobe bestehen. Für die meisten 
➔ DAS GOETHE-INSTITUT
Dachauer Straße 122
Der Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) verbrachte eine einzige Nacht in München, und zwar am 6. ⁄ 7. September 1786 im Gasthof Schwarzer Adler an der Kaufingerstraße, Ecke Liebfrauenstraße. Die nach ihm benannten Goethestraße 
(1865) und Goetheplatz (1876) haben nichts mit diesem Aufenthalt zu tun. Sie sind lediglich edel klingende Adressen für eine 
Gegend für finanziell besser Gestellte, die an Straßen leben wollten, deren Namen ihren gehobenen Ansprüchen entsprachen.
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
STADTKUNDE MÜNCHEN

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nahm ihre Bedeutung wieder zu, indem die 
Bundesrepublik politisch und wirtschaftlich 
attraktiv wurde. Ein Vorgang, der die enge 
Verknüpfung von Sprache und politischem 
Leben ausweist.“ Als immaterieller Exportartikel dienten deutsche Sprachkenntnisse 
langfristig in der Hoffnung, dass mit diesen 
Deutschkenntnissen später sich vielleicht 
auch deutsche Produkte leichter in den jeweiligen Heimatländern absetzen ließen. Mit 
einer aus heutiger Sicht riskanten Prognose 
wagte sich die Süddeutsche Zeitung damals 
auf das glatte Parkett der Zukunftsdeutung: 
„Schließlich aber tritt eine ganz neue und 
höchst überraschende Erscheinung zutage. 
Das ist das langsame, aber stetige Vordringen des Deutschen als der Sprache des internationalen wissenschaftlichen Verkehrs.“ 
Heute wissen wir, dass sich diese Hoffnungen nicht erfüllten, sondern dass das Englische weltweit auf dem Vormarsch ist.
Der Kalte Krieg und sein Ende
Wie der westdeutsche Staat entstanden in 
Ostdeutschland ebenfalls im Jahr 1949 die 
Deutsche Demokratische Republik und damit 
auch die Konkurrenz der beiden deutschen 
Staaten auf kulturellem Gebiet. Beide Staaten trieben Imagepflege, um zu zeigen, dass 
sie das jeweils bessere System seien. Die 
DDR richtete zu diesem Zweck im neutralen 
oder sozialistisch ausgerichteten Ausland 
ihre „Kultur- und Informationszentren“ ein, 
eine Gegenmaßnahme zu den westdeutschen 
Goethe-Instituten. Ein neuer Abschnitt in 
der Geschichte des Goethe-Instituts begann 
1989 mit dem Fall der Berliner Mauer und 
dem Abbau der Grenzen zwischen Ost und 
West. Mit dem Zusammenbruch der kommunistischen Systeme expandierte das Institut 
in Regionen, in welcher bislang die DDR die 
deutsche Kultur alleine vertreten hatte, und 
eröffnete hier mehrere Institute. Dies war finanziell nur möglich, indem Goethe-Institute 
in anderen Teilen der Welt geschlossen wurden. Auch im Inland wurde in den letzten 
Jahren die Anzahl der Institute verringert. 
Derzeit gibt es aber immer noch 159 Goethe- 
Institute in immerhin 98 Ländern, zwölf 
 davon in Deutschland, in München an der 
Rablstraße 24.
Dachauer Straße 122
Das Verschwinden des Eisernen Vorhanges im 
Jahr 1989 erweiterte das Aufgabengebiet des 
Goethe-Institutes enorm und machte den 
Neubau der Zentrale an der Dachauer Straße 
122 notwendig, der 1993 bezogen wurde. 
Das Institut hat heute mehr als 3.000 Mitarbeiter im In- und Ausland und verfügt über 
einen Etat von fast 400.000.000 Euro. Es ist 
ein gemeinnütziger Verein und hat laut 
Selbstdarstellung die Aufgabe, die Kenntnis 
der deutschen Sprache im Ausland zu fördern, die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu pflegen und ein umfassendes, 
aktuelles Deutschlandbild zu vermitteln. 
Rund 246.000 Menschen nehmen pro Jahr an 
den angebotenen Deutschkursen teil. Dazu 
gehörten neben vielen anderen Berühmtheiten auch der Argentinier Jorge Mario Bergoglio, der heutige Papst Franziskus, oder der 
griechische Schlagersänger Costa Cordalis, 
der als inzwischen deutscher Staatsbürger 
uns mit Liedern wie „Anita“ beglückt.
Ungeliebte Adresse
Das Goethe-Institut konnte sich bis heute 
nicht aus dem Schatten der unseligen zwölf 
Jahre des Dritten Reiches (1933–1945) 
 lösen. Als seine Zentrale 1993 an die 
Dachauer Straße 122 zog, begleiteten ausgiebige Diskussionen diese neue Adresse, 
steht der Name „Dachau“ doch weltweit 
identisch mit dem Begriff „Konzentrationslager“ . Um dieser Assoziation vorzubeugen, 
wählte man als offizielle Adresse die versteckte Hintertür an der Helene-Weber-Allee 
1. Helene Weber (1881–1962) schien das 
neue Deutschland besser zu repräsentieren. 
Sie vertrat 1924 bis 1933 die konservative 
Zentrumspartei im Reichstag, trat im Dritten 
Reich nicht aktiv in Erscheinung, war 1945 
Mitbegründerin der CDU und saß ab 1949 im 
Bundestag. Sie war also eine politisch gemäßigte, demokratische Persönlichkeit und 
erschien damit als Namengeberin geeignet. 
Erst später bekannte sich das Goethe-Institut offen zu seiner richtigen Anschrift 
Dachauer Straße 122, als Kontakt- und Postadresse bleibt aber die Helene-Weber-Allee 1 
bestehen. Außerdem erhielt die Trambahn- 
Haltestelle „Heideck straße“ der Linien 20 
und 21 die neue Bezeichnung „Goethe-Institut“ . (BW)
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner 
Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art.
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
So. 07.01., 11.00 Uhr, Münchner Philharmoniker: 4. Kammerkonzert „Tri Tonus“
Do. 11.01., und So. 14.01. jeweils 19.30 Uhr, Four corners of an eye – Dance Theater of Munich
Fr. 12.01., 19.30 Uhr, Taschenphilharmonie: Hörakademie III – Walzerkönig Johann Strauss
Sa. 13.01., 19.30 Uhr, „Wer hat Angst vorm bösen Wolf?“ 
Grimm für Erwachsene mit Erich Schleyer (Erzähler), Clemens Sainitzer (Cello) und Philipp Erasmus (Gitarre)
Mi. 17.01., 19.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung von Heinz Birg: „Ansichten – Rücksichten – Aussichten“
Fr. 19.01., 18.00 Uhr, Christoph Well & die Münchner Philharmoniker: Neujahrskammerkonzert
Fr. 26.01. und Sa. 27.01. 20.30 Uhr, Christian Christl präsentiert New Orleans & Mardi Gras mit der International Bayoogie Band
Sa. 27.01., 20.00 Uhr, La Triviata: Die Impro-Oper: Lass dich eropern!
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ QUALITÄT – Erst kürzlich hat der 
Schreiber von einem selbst erlebten Vorfall 
berichtet, bei dem ihm ein, der Sprache 
nach, vermutlich aus osteuropäischen Gegenden stammender Verkehrsteilnehmer 
(das Auto hatte aber ein deutsches Kennzeichen) in der Dreimühlenstraße rückwärts 
rangierend auf sein dahinter vorschriftsmäßig mit eingeschaltetem Abblendlicht 
stehendes Motorrad aufgefahren war – 
nachdem er vorher schon ca. 100 Meter im 
Schritttempo auf Parkplatzsuche den ganzen Verkehr aufgehalten hatte. Dazu eine 
Meldung aus dem Münchner Merkur (MM): 
der Ausfahrer einer Bäckerei fiel im Januar 
2017 bei einer Routinekontrolle im Euro- 
Industriepark auf, weil er mit einem Führerschein des Emirates Katar unterwegs war 
– mit der Folge einer Geldstrafe für den 
 Betriebsleiter der Bäckerei in Höhe von 
1.250 Euro. 
Also zur Rechtslage: Führerscheine aus 
 Mitgliedsstaaten der EU und einiger weniger anderer Länder gelten in Deutschland 
unbegrenzt. Für Führerscheine, die nicht 
unter die obige Regelung fallen – also z. B. 
die Fahrerlaubnis aus Katar oder Osteuropa 
– gilt: sie sind so lange uneingeschränkt 
(!) gültig, wie sich ihr Inhaber nur zu 
 Besuch in Deutschland aufhält. Nimmt der 
Führerscheininhaber seinen Hauptwohnsitz 
in Deutschland, so muss die Fahrerlaubnis 
binnen sechs Monaten umgeschrieben 
 werden. Geschieht dies nicht, so liegt der 
Tatbestand des Fahrens ohne Führerschein 
vor - und genau die Nichteinhaltung dieser 
Sechsmonatsfrist wurde unserem Bäckereifahrer bzw. seinem Betriebsleiter zum Verhängnis. Eventuell hätte er (der Fahrer) als 
Voraussetzung für das Umschreiben seines 
katarischen Führerscheines noch einer amtlichen Übersetzung bedurft; diese hätte 
aber – kein Scherz – auch der Kapitän 
 eines deutschen Hochseeschiffes beglaubigen dürfen.
Mit anderen Worten: wer auf einem anatolischen Esel, einem arabischen Kamel, 
 einem sibirischen Tiger oder einem tibetischen Yak seine Führerscheinprüfung 
abgelegt hat, sich diese vom Dorfältesten, 
Hadschi Halef Omar (… kurz: Karl May), 
dem Eskimohäuptling oder einem Yeti 
 bestätigen und ggf. vom deutschen Hochseekapitän beglaubigen ließ – der darf bei 
uns sechs Monate lang als Auto-, Bus- oder 
LKW-Fahrer die Straßen unsicher machen. 
Und, sollte der Betreffende die Anmeldung 
seines Hauptwohnsitzes in Deutschland 
„vergessen“, so kann er sich zeitlich unbegrenzt (bis ihm die Behörden draufkommen) per „learning by doing“ aneignen, 
wie z. B. das „Rechts-vor-Links“ funktioniert, dass der Fußgängerüberweg nicht nur 
 Zebras Vorrang gewährt, oder dass er in 
 einer „Spielstraße“ auch dann nur Schritttempo fahren darf, wenn er gerade keine 
Bauklötze dabei hat. Bauklötze staunt 
man freilich, wenn gleichzeitig bei uns 
ein Autofahrer, der mit 1,6 Promille auf 
 einem Fahrrad (!) erwischt wird, neben der 
 Geldstrafe auch noch mit einem Führerscheinentzug plus MPU abgewatscht wird. 
Irgendwie stimmen da die Verhältnisse 
nicht mehr.
➔ QUERSCHUSS – Nach einer Meldung des 
MM vom 26.9.2017 kam es im Bezirksausschuß (BA) Allach-Untermenzing kurz zuvor 
zu einer denkwürdigen Situation: die SPD- 
Fraktion des BA hatte für die komplette 
Eversbuschstraße eine dauerhafte Tempo-30- 
Zone beantragt, welche aber mit elf zu drei 
Stimmen abgelehnt wurde. Ausgerechnet 
zwei BA-Mitglieder der Grünen stimmten 
auch dagegen, und zwar mit der Begründung (Zitat MM:) „Tempo 30 bringt nicht 
automatisch weniger Schadstoffe. Der Motor 
läuft immerhin doppelt so lange und durch 
die größere Anzahl an Anfahrtsvorgängen 
entsteht eine eher größere Abgasmenge“ . 
Bei der Fraktionspressestelle der Grünen im 
Stadtrat führte dieser Abfall vom verkehrspolitischen Glauben freilich zu einer heftigen Entgrinsung und sie stellte umgehend 
klar: „Auf alle Fälle entspricht dieses Votum nicht der Mehrheitsmeinung unserer 
Partei.“ Und weiter: „Die Lärmverminderung, die Gewährleistung von Sicherheit 
und die Minimierung von Schadstoffen sind 
hierbei die zugrundeliegenden Argumente.“
Dazu Schrottis Kommentar: ein Auto, das 
mit gleichbleibend 50 km ⁄ h dahinrollt, 
verursacht so unwesentlich mehr Lärm als 
ein PKW mit 30 km ⁄ h, dass der Unterschied 
nur mit Messgeräten festgestellt werden 
kann. Sicherheit: in drei Teilabschnitten 
der Eversbuschstraße gibt es bereits 
30er-Zonen (zwischen Ludwigsfelder- und 
Pasteurstraße zeitlich begrenzt Mo. bis Fr. 
von 7–19 Uhr). Und was die Schadstoffemissionen betrifft kann man den Allacher 
Grünen und übrigens auch dem Umweltreferat, welches die gleiche Meinung vertritt, nur zustimmen. Die Physik lässt sich 
auch mithilfe ideologischer Scheuklappen 
nicht überlisten.
➔ REALITÄT – Am 7. November diesen 
Jahres ging die Nachricht durch die Medien, 
dass die US-Organisation International 
Council for Clean Transportation (ICCT), die 
schon den VW-Dieselskandal aufgedeckt 
hat, eine Studie vorstellte, wonach die im 
realen Betrieb erzielten Spritverbräuche 
unserer Autos im Schnitt 42 Prozent höher 
sind als die im Labor ermittelten (und in 
den Prospekten stehenden) Werte. Im Jahre 2001 lag dieser Unterschied noch bei 
„nur“ neun Prozent. Dabei führte der ICCT 
gar keine eigenen Messungen durch, sondern wertete nur bereits vorhandene und 
teils öffentlich zugängliche Daten z. B. von 
„Auto Motor & Sport“ oder Leasinggesellschaften aus. 
Die steuerrechtlich relevante Einstufung 
nach Schadstoffklassen (Kfz-Steuer, bemessen nach den Laborwerten) wird durch diesen Betrug ganz nebenbei auch zur Makulatur. Aber der Maut-Flüchtling Alexander 
Dobrindt, unser ehemaliger Bundesverkehrsminister, der sich rechtzeitig aus dem 
Ministerium abgesetzt und damit den 
Scherbenhaufen der im Wahlkampf 2013 
von ihm selbst noch so beworbenen „Ausländermaut“ seinem Nachfolger (wer immer 
das sein wird) überlassen hat, will nichts 
davon bemerkt haben. Auch das ihm damals unterstehende Kraftfahrtbundesamt 
(KBA) oder die Finanzbehörden, die deshalb viel zu niedrige Kfz-Steuern erhoben 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
UNTERHALTSAMES

Seite 31

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haben, merkten von diesem gigantischen 
Betrug angeblich nichts. Ein Kartell des 
Schweigens oder angeblichen Nicht- Wissens 
wie in einer Bananenrepublik.
Die Deppen sind wie immer die kleinen 
Leute und insbesondere wir von der 
Fiakerzunft. Dass die in den Hochglanzprospekten angegebenen Verbrauchsund Schadstoffwerte einen geringeren 
 Realitätswert haben als Grimms Märchen 
(„Radkäppchen und der böse Golf“), wussten wir aus der Praxis schon lange. Aber 
jetzt bleiben wir auch noch auf unseren 
gebrauchten Heizölferraris sitzen, weil sich 
kaum noch jemand einen Selbstzünder zu 
kaufen traut. Theoretisch drohen uns sogar 
noch Nachforderungen der Kfz-Steuer, weil 
unsere Autos in Wirklichkeit viel mehr 
Schadstoffe emittiert haben, als für die 
Steuer angesetzt waren. Gleichzeitig genehmigen sich die Autobosse, wie der 
Mercedes-Mann Dieter Zetsche (der mit 
dem auffälligen Suppenfilter unter der 
Nase) und alle anderen eine Bonus-Million 
nach der anderen. Aber diese phantastischen Bezüge stehen ihnen schon zu, weil 
sie doch so eine riesige Verantwortung 
 tragen. Leider nur beim Kassieren.
➔ VERPEILT – Kürzlich rief ein Kunde in 
der Zentrale an, um ein Taxi zu bestellen. 
Soll vorkommen. Das abrupte Ende des 
 Gespräches war jedoch so bemerkenswert, 
dass es hier wiedergegeben sei: nach 
 Nennung seiner Abholadresse meinte der 
Anrufer „hoit, i brauch gar koa Taxi. I bin 
ja scho dahoam“ . 
➔ WEIHNACHTEN – fällt diesmal auf den 
24. Dezember, ha ha, genauer gesagt: der 
Heilige Abend ist in diesem Jahr ein Sonntag. Folglich sind die beiden Weihnachtsfeiertage ein Montag und ein Dienstag, so 
dass also die Geschäfte erst am Mittwoch, 
27.12., wieder aufmachen werden. Zu dem 
üblichen Weihnachtstrubel (Geschenke) 
kommt dann noch der „normale“ Einkaufsverkehr dazu, weil die Geschäfte volle drei 
Tage am Stück geschlossen sein werden 
und damit die Gefahr des Verhungerns und 
Verdurstens massiv ansteigt. Wie es am 
Samstag, 23.12., in der Stadt zugehen 
wird, können wir uns ausmalen. Leider ist 
gegen die vielen Intelligenzallergiker, die 
an solchen Tagen mit ihrer Privatkiste 
möglichst direkt zum Marienplatz fahren 
wollen, kein Kraut gewachsen. Wer nicht 
schon von selbst auf die Idee kommt, 
es könne eventuell ein leicht erhöhtes 
 Verkehrsaufkommen geben, wird sich auch 
durch die üblichen behördlichen Warnungen, an solchen Tagen nicht mit dem Auto 
in die Stadt zu fahren, kaum beeindrucken 
lassen. Zitat Albert Einstein: „Das Weltall 
und die menschliche Dummheit sind grenzenlos. Aber beim Weltall bin ich mir noch 
nicht ganz sicher“ . 
Ob es sich bei dem zu erwartenden tota len 
Verkehrsstillstand überhaupt rentiert, 
mit der Kraftdroschke auf die Jagd nach 
Kundschaft zu gehen, darf bezweifelt 
 werden. Zwei Stunden vom Sendlinger Tor 
bis zum Stachus usw. dürften realistisch 
geschätzt sein. Wer da erst drinsteckt, ist 
zum Nichts tun verurteilt. Und das Blöde 
am Nichtstun ist bekanntlich, dass man nie 
weiß, wann man fertig ist. Aber schon Karl 
Valentin hat gewusst: „Wenn die staade 
Zeit erst vorbei is, werd’s endlich wieder 
ruhiger“ .
Alles Gute für 2018! (MS)
GEDICHT LESERBRIEF 
Sehr geehrter Herr Kuhle,
mit großer Begeisterung habe ich im TAXIKURIER Dezember 2017 den Bericht zum 
100 - jährigen Bestehen der Taxi eG gelesen. Auf der Seite 17, zum Jahr 1988, wurde 
auch meine Familie erwähnt, was mich sehr gefreut hat. Vielen Dank. 
Das Taxi mit der Konzessionsnummer 9 war seit 1877 im Besitz der Familie Rechtsteiner, 
der Familie meiner Mutter Frau Anneliese Mayer. Sie war übrigens lange als Mitarbeiterin 
bei der Taxi-München eG beschäftigt. Ich selber war zwischen 1974 und 2002 als Taxifahrer tätig, das Taxi mit der Ordnungsnummer 63 haben wir noch bis 2006 betrieben. 
Auch kann ich mich noch an viele Kollegen, Herr Kuffer, Herr Meißner, Herr Herzinger 
erinnern. Im Anhang habe ich Ihnen ein paar Fotos angehängt.
Viel Erfolg in der Zukunft und mit freundlichen Grüßen,
Christian Mayer
Familie mit Tradition: Taxibetrieb Mayer (1915, 1950, 1986)
Das Neue Jahr
Das Neue Jahr ist schon gestartet.
wir wissen nicht, was uns erwartet!
Gutes macht uns frei und froh,
Böses ist knallhart und roh!
Doch, wenn wir mit dem Herzen sehen,
braucht manches Leid nicht zu geschehen!
Hierzu gehört ein wenig Zeit,
um zu bemerken Einsamkeit!
Wir sollten schon zusammenhalten,
so lässt sich Manches wohlgestalten!
Positives gibt uns Kraft,
das Gegenteil bedeutet Haft!
Wir dürfen niemals übersehen,
uns gegenseitig zu verstehen!
Das Schicksal schlägt oft sehr hart zu,
und alles ändert sich im Nu!
Was auch alles mag geschehen,
sich möglichst nicht im Kreise drehen!
Wie es auch kommt, wir packen’s schon;
nicht aufzugeben, sei unser Lohn!
Norbert Knör
JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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Alltag und Frauenarbeit
Jeder männliche Deutsche vom vollendeten 
17. bis zum vollendeten 45. Lebensjahr war 
wehrpflichtig, außer es sprachen körperliche oder seelische Probleme gegen seinen 
Kriegsdienst. Jeder Wehrpflichtige konnte 
vom 20. bis zum 39. Lebensjahr zum aktiven Dienst in Heer oder Marine herangezogen werden. Je länger der Krieg dauerte, 
desto mehr Männer dieser Altersgruppe 
verschwanden in die Kasernen und schließlich an die Front. Während der Ausbildung 
bekam man seine Angehörigen gelegentlich 
zu sehen. Während ihres Einsatzes an der 
Front schließlich kehrten sie lediglich auf 
Urlaub oder als Verwundete zurück. Wenn 
überhaupt, denn die Zahlen der Gefallenen 
stiegen in immer unglaublichere Höhen. 
Die daheim Gebliebenen setzten sich deshalb zunehmend aus Kindern und Jugendlichen, Frauen und älteren Menschen 
 zusammen, und diese waren infolge der 
 zunehmenden Not immer unterernährter. 
Die Arbeitsplätze der eingezogenen Männer 
mussten folglich entweder durch Kriegsgefangene oder durch einheimische Frauen 
besetzt werden. Schon im September 1915 
meldete eine Münchner Zeitung, der städtische „Verkehrsminister“ habe sich herabgelassen, „die holde Weiblichkeit zu männlichen Dienstleistungen auf der Straßenbahn 
zuzulassen.“ Aber die Männer wurden nicht 
nur bei der Straßenbahn durch Frauen ersetzt, sondern in vielen anderen lebenswichtigen Bereichen ebenfalls, die ihnen 
bislang verwehrt geblieben waren und nun 
plötzlich offen standen. In der Zeitung las 
man dazu im September 1916: „Wohin man 
kommt, in Schreibstuben, Wirtschaften, 
Kaufläden, Schulen, Fabriken, an den Postund Bahnschaltern, auf den Trambahnen 
und Bahngleisen, trifft man als Angestellte 
zusehends weniger Männer. Die Frauen 
 besetzen alle Stellungen.“
Allgemeine Not
Sofort mit Kriegsbeginn zeichnete sich ab, 
dass auch die Bevölkerung in der Heimat 
unter dem fernen Kriegsgeschehen in Belgien, Frankreich und Russland zu leiden 
 haben würde. Ein Zeitungsbericht vom 
 Dezember 1914 zeigt dies exemplarisch: 
„Mitte August, bald nach Kriegsbeginn, 
 erließen einige Lehrkräfte einen Aufruf an 
die Schüler und Schülerinnen der Volksschul-Oberklassen zum Anbau von Wintergemüse. Sofort standen 50 fleißige Händepaare zur Verfügung und emsig wurde 
umgegraben, geebnet, gesät. Schon Mitte 
September ging es an die Ernte des Spinats, während Ende Oktober und Anfang 
November Karotten und weiße Rüben gereift waren. Der Spinat, von dem 4 Zentner 
geerntet wurden, kam in die Lazarette an 
der Schulstraße und im Roten Kreuz. Karotten und Rüben wurden den Kindern zum 
Familiengebrauch mitgegeben, außerdem 
in die Kriegsküchen und Wohlfahrtsausschüsse des Bezirkes verteilt. So war die 
Kinderarbeit von schönem Erfolg begleitet. 
Der Hauptlohn aber ist das Bewusstsein bei 
den Kindern, eine gute Sache in schwerer 
Zeit getan zu haben.“ Es dauerte nur bis 
zum Januar 1915, dass eine Zeitung vermeldete: „In der am vergangenen Montag 
stattgehabten Bäckerversammlung wurde 
beschlossen, ein gleichmäßig hergestelltes 
Kriegsbrot zu verabreichen, welches ein geschmackvoller Ersatz der bisherigen Semmeln bieten wird. Alles Feingebäck wie 
 Zuckerhörndl, Eierbrot etc. wird sich ab 
15. des Monats aufhören.“ Und bereits im 
Februar 1915 erfuhr die Leserschaft in diesem Zusammenhang unter der Überschrift 
„Kann’s der Magen vertragen?“, dass die 
Ärzte nicht nur empfohlen, weniger Fleisch 
zu essen, sondern auch das Kriegsbrot, das 
aus Roggenmehl mit Kartoffelzusatz hergestellt wurde, für gut verdaulich hielten, 
weil: „Viele Nervöse essen sehr rasch und 
kauen schlecht. Dadurch wird die Nahrung 
schlecht ausgenutzt und der Magendarmkanal durch unverdauliche Stücke nutzlos 
gereizt. Wer gut kaut, behält einen gesunden Magen und braucht weniger Nahrung. 
So gewinnt eine Regel, die noch aus der 
Kinderstube stammt, jetzt eine vaterländische Bedeutung.“ Der Weg zur allgemeinen 
Not war also bereits nach einem halben 
Jahr Krieg beschritten, im März 1915 wurden die Lebensmittelkarten für einige Nahrungsmittel eingeführt. Im Juni 1915 konkretisierte die Zeitung die Lage auf dem 
Lebensmittelmarkt noch einmal: „Der Krieg 
hat vieles mit sich gebracht. Er war uns vor 
allem ein guter Lehrmeister. Er hat uns gelehrt, mit Mehl und Brot hauszuhalten und 
mit dem Fleisch sparsam umzugehen, auf 
Bretzeln, Salzstangerl, Weiß- und Bratwürste zu verzichten und jetzt lernt er uns auch 
noch, uns das Tief-in-den-Maßkrug-Gucken 
abzugewöhnen.“ Und dann folgte noch ein 
schamloses Produkt der vaterländischen 
Fantasie: „Denn wir sind brave Staatsbürger 
und in diesem Punkte hat der Krieg alle 
Unterschiede ausgeglichen und uns alle 
gleichgestellt. Der König hat nicht einmal 
so viel Brot zu verzehren als wie der Arbeiter; er begnügt sich auch mit seiner Brotkarte, die auf 10 Pfund lautet.“ Kein Wunder, dass eine allgemeine Verteuerung der 
Lebensmittelpreise einsetzte und dadurch 
Schwarzmarkt, Schieberei und Wucher zu 
➔ GRÜNDUNG DER GENOSSENSCHAFT
Die allgemeine Situation Ende 1917
Der Erste Weltkrieg begann am 1. August 1914. Wie im gesamten Deutschen Reich auch, sahen viele Menschen 
in München dem Krieg mit großer Zuversicht entgegen. Auf den Eisenbahnwaggons, die die Soldaten an die Westfront bringen sollten, las man als Zielangabe „Paris“ oder waren Kreidezeichnungen angebracht, die deutsche 
 Soldaten zeigten, wie sie französische und russische Soldaten zur Raison brachten. Man zeigte sich sicher, dass 
der Krieg bereits zu Weihnachten 1914 siegreich für Deutschland und auch das mit ihm verbündete Österreich- 
Ungarn zu Ende gegangen sein würde. Diese Erwartungen erfüllten sich bekanntlich nicht, denn der Krieg ging am 
11. November 1918 mit einem Waffenstillstand zu Ungunsten Deutschlands und seiner Verbündeten zu Ende.
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
HISTORISCHES

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blühen begannen. Seit 1916 wurden weitere Grundnahrungsmittel wie Butter, Eier 
und Wurst durch die Ausgabe von Lebensmittelkarten rationiert, ebenso Kleidung. 
Überall in München öffneten städtischen 
Volksküchen für die Not leidende Bevölkerung. Die Versorgung mit dem Lebensnotwendigsten nahm immer katastrophalere 
Ausmaße an, wobei Kriminelle profitierten, 
wie man Anfang Januar 1918 las: „Es ist 
die Wahrnehmung gemacht worden, dass 
zur Zeit Zwiebeln und gelbe Rüben zum 
Zwecke der Preistreiberei in großem Umfange zurückgehalten werden.“ Die geschwächte Gesundheit infolge Mangelernährung führte zu einer allgemein 
gesteigerten Anfälligkeit für Krankheiten, 
insbesondere der Spanischen Grippe, der 
von Ende 1917 bis 1920 weltweit ungefähr 
50 Millionen Menschen zum Opfer fielen, 
während der Krieg selbst „nur“ 16 Millionen 
tote Soldaten und Zivilisten auf allen Seiten forderte. Die Zahl der Opfer der Spanischen Grippe in München lässt sich nicht 
beziffern.
Ernährungssituation in den Städten
Die deutsche Wirtschaft war auf einen langen Krieg nicht vorbereitet, die Auswirkungen der britischen Seeblockade von Zufuhren von Rohstoffen und Lebensmitteln 
machten sich immer mehr bemerkbar. Seit 
1915 waren die Lebensmittel rationiert, 
aber auch die in den Lebensmittelkarten 
regulierten Zuteilungsmengen an Brot und 
Kartoffeln verringerten sich ständig, da die 
Ernteerträge infolge fehlender Düngemittel 
und Mangel an landwirtschaftlichen Arbeitskräften ständig zurückgingen. Am 
schlimmsten traf die vor allem in den Städten bereits hungernde Bevölkerung der 
Kriegswinter 1916⁄1917, nachdem die Kartoffelernte des Jahres 1916 außerordentlich schlecht ausgefallen war; sie betrug 
nur 50 Prozent der Vorjahresernte. Dafür 
wurden als Ersatz, ebenfalls rationiert, 
Kohlrüben ausgegeben, teilweise auch 
Steckrüben genannt. Die unterschiedliche 
Ernährungssituation zwischen den Städtern 
und der Bevölkerung auf dem Land führte 
zu Schwarzhandel und Wuchergeschäften. 
In krassem Gegensatz zu der Masse der darbenden und hungernden Bevölkerung entstand die Schicht der Kriegsgewinnler und 
derjenigen Minderheit, der es unabhängig 
von der allgemeinen Situation materiell 
 immer gut geht und die ihren Wohlstand 
ungeniert und für alle sichtbar auslebten, 
in München beispielsweise im luxuriösen 
Café Luitpold an der Brienner Straße 11. 
Die in den ersten Kriegsmonaten gezeigte 
Einmütigkeit der Bevölkerung zerbröckelte 
allmählich. Insgesamt starben in den 
Kriegsjahren 1914 bis 1918 über 750.000 
Menschen in Deutschland an Hunger und 
Entbehrungen. Diese Zahlen wurden allerdings erst nach Kriegsende bekannt, da sie 
aus verständlichen Gründen geheim gehalten worden waren. 
Hunger in München
In München kamen auf diese Weise rund 
6.000 Menschen ums Leben, das heißt jeder hundertste Bewohner. Drei offizielle 
Bekanntmachungen sollen hier genügen, 
um das allgemeine Elend darzustellen. 
 Bereits im Jahr 1915 wurde eine „Verordnung über die Einschränkung des Kuchenbackens“ erlassen, in der es auszugsweise 
hieß: „Hefe, Backpulver und ähnlich wirkende Mittel dürfen zum Bereiten von Kuchen nicht verwendet werden. Kuchen darf 
an Roggen- und Weizenmehl insgesamt 
nicht mehr als 10% des Kuchengewichts 
enthalten. (…) Zuwiderhandlungen gegen 
diese Verordnung werden mit Gefängnis 
bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis 
zu 1.500 Mark bestraft.“ Im Jahr 1917 
schließlich musste man über den Kleingärtner als kriegswichtigen Faktor zur Kenntnis 
nehmen: „Kleingärtner, halte durch! Noch 
schwelt die Kriegsfackel blutigrot und ihre 
schwarzen Schwaden verschleiern den Blick 
in die Zukunft. Noch bedarf es auf Jahre 
hinaus der Anspannung aller Kräfte, um 
unsere Tapferen draußen an der Front 
reichlich zu versorgen, um unsere Arbeitskräfte zu Hause, einerlei ob sie in Fabrik, 
Lager, Lazarett, Küche und Haus sich regen, leistungsfähig zu erhalten. Sie alle 
müssen den schwersten Forderungen des 
Tages entsprechen können und wir müssen 
durch genügende und gute Nahrung eine 
kräftige Jugend heranziehen. Wir wollen 
und wir müssen siegen! Doch dem Willen 
muss die Tat folgen! Und Deinen Teil an 
dieser Tat kennst Du, Kleingärtner. Nütze 
jedes Fleckchen Boden aus!“ Doch damit 
nicht genug: Darüber hinaus sollten alle 
auch noch den Krieg aus ihren privaten 
Mitteln mitfinanzieren. Diese so genannten 
Kriegsanleihen wurden garniert mit dem 
Versprechen seitens der Reichsregierung, 
das Geld nach Ende der Kampfhandlungen 
zurückzuzahlen, was natürlich von Anfang 
an nicht beabsichtig war und auch nie 
 geschah. Auf Plakaten konnte die Bevölkerung beispielsweise im März 1917 lesen: 
„Die letzte Phase des Weltkrieges hat begonnen. Jetzt geht es wirklich um Sein 
oder Nichtsein. Alle Klassen und Schichten 
sind davon betroffen. Jeder, ob er viel 
oder wenig erspart hat und besitzt, gebe, 
was er übrig hat. Drum heraus mit jedem 
Groschen!“
Unzufriedenheit und Kriegsmüdigkeit
In der Presse konnte man Ende 1917 folgende Situationsbeschreibung lesen: „Seit 
über 3 Jahren geben draußen im Felde unsere besten Männer ihr Blut und ihr Leben 
für Deutschland, für uns, die wir in der 
Heimat gefahrlos unserem Gewerbe nachgehen können. Die Daheimgebliebenen 
schuften sich Tag und Nacht bei schwerster 
Arbeit ab, um die Front mit dem nötigen 
Material zu versorgen, damit unsere Helden, wie sie kein Staat der Welt aufzuweisen hat, dem unerhörten Ansturm gewachsen sind. Das ist treu um Treue! Und weit 
hinten im sicheren Winkel unseres Vaterlandes legen ehrlose Vaterlandsverräter ihren feisten Wanst in den Klubsessel, freuen 
sich des Krieges und laben sich an der Not 
des Volkes. Je größer die Not im Lande, 
desto größer wird der Geldsack dieser modernen Raubritter. Das ist Niedertracht und 
Gemeinheit! Es ist nicht nötig, daran zu erinnern, wie viele Existenzen unserer Soldaten vernichtet, wie viel Frauen und Kinder 
der Ernährer genommen wurde. Am wenigsten ist die lange Kriegsdauer schuld an Verzagtheit unseres Volkes, als vielmehr die 
mächtige Wut über die ungeheuren Preistreibereien unserer notwendigsten Bedarfsund Lebensmittel, die Wut über dieses 
Bande, welche sich den Beutel aus den 
 Taschen der anderen füllt. Was bringen all 
die zahmen Feststellungen über Wuchergeschäfte, die ungeheuren Kriegsgewinne 
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in den Zeitungen, wenn es bei diesen 
 Feststellungen bleibt? Während sich das 
Publikum vor Wut ärgert, lachen sich die 
beteiligten Gauner ins Fäustchen. Wenn 
in Deutschland einige Hundert dieser 
 modernen Raubritter erschossen würden, 
wäre mit einem Schlag Ruhe. Streiks, Demonstrationen und das hieraus folgende 
Friedensgewinsel hätten ein Ende.“ Auf 
dem Marienplatz fand am 17. Juni 1916 
die erste von zahlreichen, immer stärker 
besuchten Hungerdemonstrationen statt. 
Im Januar 1918 machte sich die allgemeine 
Unzufriedenheit Luft und führte zu den 
ersten Streiks der Rüstungsarbeiter und 
Rüstungsarbeiterinnen, beispielsweise bei 
der Lokomotivfabrik Krauss an der Arnulfstraße 61 (heute Mercedes-Benz) oder bei 
den Geschützwerken der Firma Krupp an 
der heutigen Lilienthalallee. Darüber hinaus kam es gegen Kriegsende immer wieder 
zu Unruhen bei den Soldaten wegen des 
Befehls, an die Front auszurücken. 
Der Krieg in der Heimat
Die Uniformen aller Dienstgrade der königlich-bayerischen Armee wurden noch allgegenwärtiger als sowieso schon. Die allgemeine Mobilisierung brachte es darüber 
hinaus mit sich, dass große Gaststätten 
und Schulen mit Pferden und Soldaten belegt wurden. Im Verlauf des Krieges füllten 
sich die Lazarette auch in der Heimat; die 
Lazarettstraße von 1890 erinnert noch 
heute daran. Die Verwundeten wurden mit 
der Eisenbahn von den Fronten herbeigeschafft und in Krankenhäusern und Schulen 
wieder kampftauglich gepflegt. Auf den 
entsprechenden Fotografien sieht man lediglich die oft erstaunlich gut gelaunten 
Verletzten, die in Gruppen herumstehen 
oder -sitzen und sich die Zeit mit Gitarrenund Kartenspiel vertreiben. Die Schwerverwundeten wurden natürlich seltener fotografiert, um die Kriegsmoral nicht zu 
untergraben. Nur bei näherer Betrachtung 
erkennt man gelegentlich, dass sich unter 
der Bettdecke nur ein Bein oder ein Arm 
abzeichnet. Das Leiden der Kriegsopfer 
wurde somit für die ganze Bevölkerung 
sichtbar. Der Bedarf an Krankenschwestern 
vervielfachte sich angesichts der ständig 
zunehmenden Zahl an Verwundeten und 
manchmal arbeiteten auch Adlige als Krankenschwestern, beispielsweise Prinzessin 
Pilar von Bayern (1891–1987, Pilarstraße 
von 1897). Damit sollte gezeigt werden, 
dass auch das in Bayern herrschende 
Haus Wittelsbach etwa in der Person 
des Kronprinzen Rupprecht (1869–1955, 
Rupprechtstraße von 1890), der als Oberbefehlshaber der deutschen Heeresgruppe 
an der Westfront zu den Hauptverantwortlichen des Krieges gehörte, am Schicksal 
seiner Opfer aktiven Anteil nahm. Im Jahr 
1916 wurde außerdem Prinz Leopold von 
Bayern (1846–1930, Leopoldstraße von 
1890) Nachfolger Hindenburgs als Oberbefehlshaber der Ostfront.
Der Tod kommt nach München
Bereits am Heiligen Abend 1914 las man in 
einer Münchner Zeitung folgendes realistische Stimmungsbild, das im Verlauf des 
Krieges immer aktueller wurde: „Weihnachten. An der Ost- und Westgrenze unseres 
geliebten Vaterlandes donnern die Kanonen, prasseln die Maschinengewehre und 
knattern die Kleingewehre. Riesenheere 
stehen an diesen Grenzen in Waffen sich 
feindlich gegenüber. Inmitten dieses wilden Schlachtengetöses leuchtet der Stern 
des neu geborenen Königs der Juden, 
klingt das erhabene Lied aus Engels Munde: 
Friede den Menschen auf Erden, die eines 
guten Willens sind. Aber heuer kommt keine Freudenstimmung auf in unserem wunden Herzen. Die Mutter und die Kinder sind 
zwar versammelt unterm strahlenden Weihnachtsbaum, aber der Vater ist nicht hier. 
Bei Tausenden von Familien schläft er bereits in fremder Erde den Heldenschlaf 
und in Tausenden von Familien liegt er mit 
dem Gewehr in der Hand im fernen Feindesland im Schützengraben. Seine Gedanken schweifen zwar herüber zu den Seinen, 
aber er ist nicht hier, und das brennt im 
Herzen und stimmt traurig die sonst so 
fröhliche Kinderseele.“ Die Nachricht vom 
Tod eines Soldaten traf nun immer regelmäßiger ein. Beispielsweise berichtete eine 
Zeitung schon am 31. Dezember 1914: 
„Die Kaufmannsgatten Herr Karl und Frau 
Babette Hiller erhielten die Hiobsbotschaft, dass am 20. Dezember nachts 
2 Uhr, während er auf Wache lag, ihr 
21-jähriger Sohn Karl in Maurepas infolge 
eines Granatenschusses den Heldentod für 
das Vaterland erlitten hat. Hiller jun. hatte 
mit seinem Truppenteil vom Schützengraben aus noch erfolgreiche Kämpfe mit den 
Engländern bestanden, was er noch freudig 
erregt seinen Eltern mitteile. Plötzlich 
schlug eine Granate in das Wachlokal und 
riss dem Hiller die 2 Beine weg, das ganze 
Wachlokal wurde demoliert. Infolge der 
 Gasentwicklung war die verletzte Wachmannschaft gleich tot. Auf dem Friedhof 
von Maurepas wurden drei tapfere Soldaten 
in ein gemeinsames Grab gelegt, darunter 
befand sich auch die Leiche des jungen Hiller.“ Noch schlimmer las sich die Ausgabe 
vom 16. Mai 1915: „Schwere Opfer forderte 
der schreckliche Krieg von der Bezirksamtmannswitwe Frau Louise Hueber. Im Herbst 
des vorigen Jahres verlor sie auf dem Felde 
der Ehre einen ihrer Heldensöhne, der als 
Leutnant an der Front gegen Frankreich 
stand. Vor einigen Tagen wurde ein zweiter Sohn, Herr Karl Hueber, Oberleutnant 
und Bataillons-Adjutant im 4. Infanterie- 
Regiment, schwer verwundet und starb 
im Lazarett zu Metz. Seine Leiche wurde 
hierher gebracht und im alten nördlichen 
Friedhof beerdigt. Nun traf die unglückliche 
Mutter die 3. Trauerkunde, dass auch ihr 
Sohn Alfred an der Front gefallen ist. Drei 
hoffnungsvolle Söhne innerhalb so kurzer 
Zeit hat die beklagenswerte Mutter dem 
 Vaterlande geweiht.“ Insgesamt über 
13.000 Münchner Soldaten starben bis 
Kriegsende den angeblichen Heldentod in 
den anonymen, brutalen Materialschlachten, die Zahl der Verwundeten mit leichten 
Schussverletzungen bis hin zu schrecklichen Verstümmelungen auch seelischer Art 
betrug ein Vielfaches davon. Im Hofgarten 
erinnert das 1924 eröffnete Kriegerdenkmal 
an diese Toten, deren einzeln aufgeführte 
Namen allerdings durch eine Bombe im 
Zweiten Weltkrieg zerstört wurden.
Straßenbenennungen 
im Ersten Weltkrieg
Straßenbenennungen deuten auf eine geplante Bautätigkeit hin, die während eines 
Krieges naturgemäß gegen Null tendiert, 
weil das Geld für Waffen und andere unproduktive Dinge ausgegeben wird. Im damaligen Münchner Stadtgebiet kam es daher im 
Jahr 1915 zu lediglich drei neuen Straßennamen, nämlich Bad Brunnthal, Kolumbusplatz und Röntgenstraße. Im Jahr 1916 
 kamen vier neue Namen hinzu, und zwar 
die Hans-Bartels-Straße und die Waldschmidtstraße. Mit den beiden anderen 
hatte es folgende Bewandtnis: Die Grütznerstraße war nur die Umbenennung der 
Praterstraße und der Georg-Hirth-Platz 
 lediglich die adressenlose Benennung eines 
bereits bebauten Platzes. Es lag hier also 
keinerlei Bautätigkeit vor, nicht einmal 
eine geplante. 
Die Hindenburgstraße 
als Zeichen der Zeit
Genauso verhielt es sich mit der bereits 
 bebauten Landshuter Allee, deren Benen-
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nungsgeschichte hier ausführlich beschrieben wird, weil sie Ausdruck der zunehmenden, allgemeinen Kriegsmüdigkeit war. Am 
29. September 1917 erhielt sie den Namen 
Hindenburgstraße. Paul von Beneckendorff 
und Hindenburg (1847–1934) befehligte zu 
Beginn des Ersten Weltkrieges die deutschen Truppen im Osten gegen die russischen Armeen, die unter seiner Leitung im 
August 1914 aus Ostpreußen zurückgedrängt wurden. Deshalb übertrug man ihm 
die gesamte Oberste Heeresleitung des 
Krieges und er entwickelte sich zu einer Art 
militärischer und politischer Diktator in 
Deutschland. Spätestens im Jahr 1917 trat 
immer klarer hervor, dass Deutschland entgegen der anfänglichen Euphorie den Krieg 
nicht würde gewinnen können. Zu den 
 riesigen Menschenverlusten an der Front 
kamen der zunehmenden Entbehrungen in 
der Heimat, die einem wachsenden Unmut 
in der Bevölkerung an den Verantwortlichen und Profiteuren des Krieges Vorschub 
leistete. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, wurden im ganzen Deutschen 
Reich Straßen und Plätze nach Hindenburg 
benannt, so auch in München. Im Protokoll 
der Magistratssitzung vom 11. September 
1917 findet sich folgender aufschlussreiche 
Redebeitrag: „Die Stimmung in der Bevölkerung ist zur Zeit nicht mehr sehr kriegsfreundlich. Vielleicht könnten wir die 
Landshuter Allee für den Zweck hernehmen.“ Dieser Vorschlag fand die breite Zustimmung der Magistratsräte. König Ludwig 
III. (1845–1921) ließ am 29. September 
1917 seine Allerhöchste Genehmigung per 
Telegramm aus Berchtesgaden mitteilen 
und so besaß auch München nunmehr eine 
Hindenburgstraße, benannt anlässlich des 
70. Geburtstags des Heerführers. Am 7. November 1917 fand eine Feier mit Schulkindern, deren Väter und ältere Brüder gerade 
in großer Zahl an der Front als Kanonenfutter verheizt wurden oder bereits verheizt 
worden waren und die selbst an den allgemeinen Entbehrungen litten, statt. Am 
nächsten Tag las man in der Presse: „Eine 
Hindenburg-Huldigung in der neuen Hindenburgstraße. Am Dienstagvormittag bot 
sich in der Landshuter Allee, der nunmehrigen Hindenburgstraße in Neuhausen, ein 
reizendes Bild. Nachdem zuvor im Hof der 
Dom-Pedro-Schule eine kleine Hindenburg- 
Feier abgehalten war, machten die Hunderte von Schülern und Schülerinnen – die 
Knaben mit Fahnen, die Mädchen mit Blumen – mit ihren Lehrkräften einen Umzug 
in die Hindenburgstraße, in deren Mitte ein 
Lehrer an die Schüler eine Ansprache hielt, 
wobei er unter anderem darauf hinwies, 
dass diese schöne Straßenzeile von nun ab 
den unsterblichen Namen unseres großen 
Feldherrn Hindenburg, des Retters des 
 Vaterlandes, führen wird; begeistert und 
jubelnd stimmten die Jugend und die 
 Zuschauer in das Hurra auf den Gefeierten 
ein. Mit dem allgemeinen Gesang von 
‚Deutschland, Deutschland über alles’ 
schloss der stimmungsvolle Akt.“ Erst am 
3. Dezember 1946 erhielt die Landshuter 
Allee ihren ursprünglichen Namen zurück. 
Wetterleuchten 
Anton Drexler (1884–1942), wohnhaft in 
der Burghausener Straße 6, arbeitete von 
1902 bis 1923 als Werkzeugschlosser in der 
benachbarten Staatsbahn-Zentralwerkstätte 
entlang der Richelstraße. Seitdem es sich 
immer klarer herausschälte, dass Deutschland den Krieg nicht gewinnen würde, entfaltete sich bei politisch rechts stehenden 
Kreisen die bewusst falsche Gewissheit, am 
schwindenden Kriegsglück seien genau die 
innenpolitischen Kräfte Schuld, denen man 
schon immer misstraut hatte, nämlich die 
Juden und die sozialistisch organisierte 
 Arbeiterschaft. Drexler nun glaubte, die 
Wende auf dem Schlachtfeld herbeiführen 
zu können, indem er diese Arbeiterschaft 
mit den nationalen Rechten versöhnte. 
Im Jahr 1917 trat Drexler zunächst der neu 
 gegründeten „Deutschen Vaterlandspartei“ 
bei. Zusammen mit einigen Arbeitskollegen 
gründete er Anfang 1918 den „Freien Arbeiterausschuss für einen guten Frieden“, 
um den Siegeswillen der Bayern, besonders 
der Arbeiterschaft, zu stärken. 1918 brachte Drexler in einem Flugblatt mit dem Titel 
„Politisches Erwachen“ seine antibolschewistische und antisemitische politische 
Haltung zum Ausdruck, die in dem Satz 
gipfelte, dass das, was er als „Bolschewismus“ verstand, „jüdischer Betrug“ sei. Im 
Oktober 1918 wurde die erste Versammlung 
von Drexlers „Freiem Arbeiterausschuss“ 
abgehalten und 1919 entstand die „Deutsche Arbeiterpartei“ (DAP) unter Drexlers 
Vorsitz. Und aus dieser wiederum ging 
die am 24. Februar 1920 im Hofbräuhaus 
am Platzl gegründete „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ (NS-DAP) 
hervor, deren Vorsitz bald Adolf Hitler 
(1889–1945) übernahm – mit den bekannten Folgen. (BW)
 ER-TAX GmbH, Taxiausrüstung, Frankfurter Ring 97, 80807 München
 KFZ Fuhrparkservice Hefele, Hans-Preißinger-Str. 8, 81379 München
 K & G Technik, Handels und Service GmbH, Occamstraße 20, 80802 München
 Christian Kugler Taxameterservice, Pilotystraße 10, 80538 München
 A & S Kfz-Service, Kfz-Meisterwerkstatt Öztürk Gdbr, Erdinger Straße 43, 85356 Freising
 TRAUMCAR-AUTOVERMIETUNG und Taxiverleih GmbH, Engelhardstr. 6, 81369 München
ACHTUNG: Die Firma Adler Taxameter & Funktechnik, Heidemannstraße 37, 80939 München, ist kein autorisierter HALE-Kundendienst. Dieses Unternehmen ist 
nicht berechtigt an eichpflichtigen Taxametern und Wegstreckenzählern der Firma HALE electronic Einstellungen vorzunehmen. Es wird auch nicht von HALE beliefert.
Autorisierte Kundendienste von 
HALE electronic in München und Freising:
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➔ JOCHEN BUSSE
Ein ganz besonders vielseitiger Schauspieler, Kabarettist und 
 Autor ist Jochen Busse. Mit dem Stück „Der Pantoffel-Panther“ 
ist er in der Komödie im Bayerischen Hof im Januar und Februar 
zu sehen. Zwei Stunden Lachen am Stück verspricht Jochen 
 Busse seinem Publikum.
Mit 19 Jahren begann die Karriere dieses Multitalents an den 
Münchner Kammerspielen. Als festangestellter Komparse war eine 
große Laufbahn nicht vorprogrammiert. Aber das Kabarett war 
froh, ihn zu haben und so wurde schnell sein komödiantisches 
Talent entdeckt und gefördert.
Als Schauspieler besetzte man ihn Ende der sechziger Jahre als 
Bösewicht oder auch Kriminalassistent. Ein Wendepunkt in 
 seiner Fernsehlaufbahn stellte der Fernsehfilm „Die Wannseekonferenz“ von 1984 dar. Darin spielt Busse Dr. Georg Leibbrand, 
die rechte Hand Rosenbergs. Die Protokolle dieser berüchtigten 
Konferenz, die die Vernichtung der deutschen Juden manifestierte, berührten ihn sehr. Jochen Busse, geboren 1941, entstammt 
einer Familie überzeugter Nationalsozialisten, die zu Hause keine 
Kritik laut werden ließen und auch nie über die Geschehnisse 
sprachen. Seine Erschütterung über die Vita der Rolle konnte er 
auch mit dem Sohn von Dr. Leibbrand erörtern, der ihm sagte, 
dass sein Vater wohl merkte, dass er Furchtbares tat, dies aber 
immer mit Lachen und Witzen überspielte. Nie hat der Sohn auch 
nur ein Wort des Bedauerns von seinem Vater gehört. 
Ein Kollege von Jochen Busse sagte ihm damals, dass dies wohl 
seine letzte ernste Rolle im deutschen Fernsehen sein würde. 
Solche Rollen waren damals nicht gerade förderlich für die Karriere. Leider hatte er recht damit. Danach bekam dieser beliebte 
Schauspieler ausschließlich komödiantische Rollen angeboten. 
Neben seinen Film- und Fernsehverpflichtungen ist Jochen Busse 
immer dem politischen Kabarett treu geblieben. Seine Zeit in 
der Münchner Lach- und Schießgesellschaft ist an dieser Stelle 
besonders zu nennen. Leider ist die Zeit des großen politischen 
Kabaretts vorbei. Bruno Jonas, ein Kollege Busses, meinte, 
dass es den Stellenwert verloren hätte. Auf die Frage an Jochen 
Busse, woran dies liege, meint er: „Seitdem es keine Ideologien 
mehr gibt, gibt es nur noch ,oben‘ und ,unten‘ . Keiner steht 
mehr für etwas ein. Das Publikum ist oft auch nicht mehr bereit, 
sich länger als maximal 45 Minuten zu konzentrieren, wenn 
 überhaupt. Das ist eine traurige Entwicklung“ . 
Jochen Busse hat eine enge Bindung zu München. Da er nicht 
Auto fährt, ist er begeisterter Taxifahrgast. Immer sitzt er vorn 
neben dem Fahrer. Die Atmosphäre ist ihm ganz wichtig. Er 
 betrachtet sich nicht als Auftraggeber, der sich fahren lässt. Er 
legt großen Wert darauf, dass er, wie er sagt, gemeinsam mit 
dem Fahrer sein Ziel erreicht. Gern unterhält er sich und freut 
sich über die lockere Art der Münchner Taxler. Das ist in anderen 
Städten leider ganz anders. Die Düsseldorfer Taxifahrer haben ihn 
oft nicht mitgenommen, weil sie seinen Hund nicht befördern 
wollten. Dabei war der Golden Redriever ein richtiger Taxihund. 
Wenn die Tür aufging, sprang er sofort in den Fußraum und 
machte es sich gemütlich. So blieben ihm die Düsseldorfer als 
hundefeindlich in Erinnerung. Auch in Berlin sind Busses Taxierfahrungen nicht die Besten. Oft sprachen die Fahrer kaum 
Deutsch und von Ortskenntnis keine Spur. Deshalb freut er sich 
immer in München Taxi zu fahren.
Zum Stück
Hasso Krause hat ein Problem: Seine kleine Firma für Import und 
Vertrieb edler Delaponte-Lederpantoffeln ist vor Jahren pleite 
gegangen, und Hasso hat sein ganzes Geld inklusive der Alterssicherung verloren. Um sich zu sanieren, hat er sich von der 
Bank dubiose Anlagemodelle aufschwatzen lassen, die ihn 
 endgültig ruinierten – kurz gesagt: Er hat mehr Schulden als 
Griechenland. Seine reizende Gattin Röschen weiß davon nichts, 
denn aus Scham gibt Hasso ihr gegenüber seit Jahren vor, 
 weiterhin arbeiten zu gehen und viel Geld zu verdienen. Und 
 Röschen, voller Vorfreude auf ein gemeinsames Alter im Luxus, 
shoppt sich durch die Boutiquen und Feinkostläden, plant 
 kostspielige Kreuzfahrten und bereitet eine aufwendige Renovierung der Wohnung vor.
Dabei hält sich ihr Mann in Wirklichkeit mit Minijobs der eher 
skurrilen Art über Wasser, momentan macht er für drei Euro die 
Stunde im knallgelben Hühnerkostüm Werbung für einen Hähnchengrill. Gäbe es da nicht seinen gutmütigen, aber neurotischen 
Freund und Nachbarn Rüdiger, der ihn immer wieder unterstützt, 
wäre der finanzielle Supergau längst eingetreten.
In dieser Situation taucht Luigi auf, ein waschechter Italiener 
und Mafioso, der sich in der Tür geirrt hat und Hasso für den 
„Panther“ hält, den legendären Auftragskiller. Luigi überbringt 
Hasso Grüße von der „Familie“, einen Koffer voller Geld und 
 einen Mordauftrag. Mit diesen zwei Millionen Euro wäre Hasso 
auf einen Schlag all seine Sorgen los – also nimmt er an. Und 
das Chaos nimmt unaufhaltsam seinen Lauf…
Seine „Hausautoren“ Albaum und Jacobs (Einmal nicht aufgepasst, Das andalusische Mirakel) und Regisseur Horst Johanning 
wissen genau, wie Jochen Busse seine typische Komik am besten 
einsetzen kann: Wieder spielt er einen überforderten Kleinbürger, 
der alles richtig machen will und sich immer weiter verheddert. 
Die Mischung aus Kabarett und Boulevardtheater funktioniert 
perfekt, Busse ist in seinem Element. Und auch alle anderen 
 Mitspieler haben Gelegenheit, die Zuschauer zu Lachstürmen 
 hinzureißen – ein Komödienknaller. (BH)
➔ Vorstellungen bis 4. März 2018
Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de
VIP IM TAXIVIP IM TAXI
Foto: Contra-Kreis-Theater
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
 
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JANUAR 2018
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Montag, 01. Januar
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opern auf Bayrisch – 
Der Ring in einem Aufwasch
 ➔ 16.00 Uhr, ars musica – 
Bühne im Stemmerhof, 
Das unbekannte schöne „Solo“
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Il trittico
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Symphoniker
 ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festliches Neujahrskonzert
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Happy New Year in London
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Trommeln in der Nacht
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wiener Neujahrskonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic! Zauber der Illusionen
Dienstag, 02. Januar
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic! Zauber der Illusionen
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La bohème
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Iwanow
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Adler Mannheim
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Harry Potter und die Kammer des 
Schreckens – in Concert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der Sammler der Augenblicke
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringlstetter
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, On the Road
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Philipp Lahm
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Witz vom Olli
Mittwoch, 03. Januar
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic! Zauber der Illusionen
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Harry Potter und die Kammer des 
Schreckens – in Concert
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Kinder der Sonne
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der Sammler der Augenblicke
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Dota
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Fink & Steinbach
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringlstetter
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Rauhnachtsagen
Donnerstag, 04. Januar
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Harry Potter und die Kammer des 
Schreckens – in Concert
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic! Zauber der Illusionen
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zirkusprinzessin
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Tschechische Kammerphilharmonie
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Draußen vor der Tür
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner 
Lach- und Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringelstetter
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Septicflesh + Inquisition
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Lanzinger Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, 
Muffat Winterfest 2018
Freitag, 05. Januar
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
Staatliches Russisches Ballett Moskau 
– Schwanensee
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Blutenburger Konzerte Dreikönigsspiel
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Nussknacker – 
Ein Weihnachtsmärchen
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Eisbären Berlin
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Draußen vor der Tür
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringelstetter
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregent Garten, 
Inthronisation des Prinzenpaares 
der Faschingsgesellschaft 
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Gruberich – Ohrenzwinkern
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Candy Club Geburtstag
Samstag, 06. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Kapelle Josef Menzl
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 14.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
Cinderella
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, 
Ballet Classique de Paris – 
Der Nussknacker
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
In einem Jahr mit 13 Monden
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Nussknacker – 
Ein Weihnachtsmärchen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Betrunkene
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Inthronisation des 56. Moosacher 
Prinzenpaares
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
The Clouds Munich
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vogelfrey
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, 
Muffat Winterfest 2018 – HipHop 
Edition
Sonntag, 07. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
Cinderella
 ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Well Buam
 ➔ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, 
Ballet Classique de Paris – 
Schwanensee
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Bayerisches 
Landesjugendorchester
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein Leben – Peter Alexander
 ➔ 18.00 Uhr, München Marriott Hotel, 
Hokus Pokus Dinner
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Betrunkene
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Nussknacker – 
Ein Weihnachtsmärchen
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Altinger
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Women in Love
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
 Bananafishbones
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Savas & Sido
Montag, 08. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Jazz-Klavier 
Klasse Prof. Christian Elsässer
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, 
Der Hals der Giraffe
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, 
Kollegah & Farid Bang
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Lilja-4-ever
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Altinger
Dienstag, 09. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Phädras Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe
 ➔ 19.45 Uhr, Olympiahalle, 
Jamiroquai
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, 
Rage + Firewind + Darker Half
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gunkl und Harald Lesch
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
Mittwoch, 10. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Back in town
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Orgelpunkt Gasteig 2
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Philipp Lahm
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Verstehen Sie den Dschihadismus in 
acht Schritten! (Zucken)
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Mister & Mississippi
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Wolf Alice
Donnerstag, 11. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Das Rheingold
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bumillo
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Don Quijote
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Dr. Will & The Wizards
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kreise ⁄ Visionen
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Lola Montez
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 
27 Jahre Backstage – Bad Manners
Freitag, 12. Januar
 ➔ 10.00 Uhr, Marienplatz, 
Inthronisation des Narrhalla 
Faschingsprinzenpaares
 ➔ 16.30 Uhr, Gasteig, Hackbrettfest 
2018 – Eröffnungskonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, 
Amadeus
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Die Zirkusprinzessin
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Don Quijote
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Frau Müller muss weg
 ➔ 20.00 Uhr, Kunstforum Arabellapark, 
Gari Gari
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Jagdszenen aus Niederbayern
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mauser
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Oide Wiesn Bürgerball
 ➔ 20.00 Uhr, FestSpielHaus, 
Rapunzel – Das wilde Mädchen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Table for Two
 ➔ 20.30 Uhr, Nachtwerk-Club, 
Köln-Münchner Karnevalsverein – 
Loss mer singe 2018
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Monika Drasch Quartett
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
The Whiskey Foundation
 ➔ 21.30 Uhr, Backstage, 
27 Jahre Backstage – Haftbefehl
 ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, Born To Dub
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 
Nacht und Nebel
JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37
SERVICE

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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Samstag, 13. Januar
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, Feuerwerk 
der Turnkunst – Aura Tournee 2018
 ➔ 14.30 Uhr, Gasteig, 
Hackbrettfest 2018 – Welttournee
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Das Rheingold
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Don Quijote
 ➔ 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Inthronisation des Neuhauser 
Prinzenpaares
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Kammermusikabend mit dem Novalis 
Quartett
 ➔ 19.30 Uhr, Löwenbräukeller, 
51. Münchner Gardetreffen
 ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, 
Amadeus
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, „New Years Party“ mit 
Timerunner
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
125 Jahre Narhalla Soirée 
Jubiläumsball 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Zwingenberger
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die Maria Maschenka Show
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Frau Müller muss weg
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Glaube Liebe Hoffnung
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, 
Radio Gong Ü30
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Demented Are Go
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, 
Dark Infection + Deathtronic Night
Sonntag, 14. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Wildschütz
 ➔ 11.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Schlachtplatte
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Don Quijote
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, 
Bibi & Tina – Die große Show
 ➔ 16.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Thomas Sabo Ice Tigers
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, 
Junge Talente musizieren
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Inge Rassaerts & André Hartmann
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Priscilla – Königin der Wüste
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Salome Kammer & Rudi Spring
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Lehman Brothers – Aufstieg und Fall 
einer Dynastie
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Frau Müller muss weg
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl!
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Wishbone Ash
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Hochzeitskapelle
Montag, 15. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker 2. Jugendkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ensemble-Liederabend
 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
Michael Altinger
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Musik-Forum München – 
Musica da camera
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Regula Mühlemann & Barockorchester 
La Folia
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
Dienstag, 16. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Tanz mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Räuber
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Hommage a Pierrot lunaire vom 
Mittelmeer
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Bavo Orroi
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Wiener Philharmoniker
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Volksmusiktage im Fraunhofer, 
Hundling
Mittwoch, 17. Januar
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Laura Kneser, 
Barockcello
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Räuber
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Bolschoi Staatsballett Belarus – 
Schwanensee
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Flash Forward
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Philipp Lahm
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Rick Kavanian
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
ensemble risonanze erranti
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Vibrators
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Volksmusiktage im Fraunhofer, 
Aniada a Noar
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, 
Zugezogen Maskulin
Donnerstag, 18. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Rückkehr in die Wüste
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Black Rat Concerts
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
David Guetta
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gankino Circus
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Honky Tonk Five
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Jasmin Bayer & band
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kreise ⁄ Visionen
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Nick Woodland
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Textor & Renz
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregent Garten, 
United Syncopators
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Urban Priol
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Vom Fliehen und vom Fliegen
Freitag, 19. Januar
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Die Walküre
 ➔ 17.30 Uhr, Feierwerk, Fire & Ice
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Die Jagd vom schwarzen Moor
 ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, 
Amadeus
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Eines langen Tages Reise in die Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Düsseldorfer EG
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Alt-J
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Troerinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, GReeeN
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Glitterama
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Molden, Resetarits, Soyka, Wirth
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Tap Factory – Rhythm-Energy-Comedy
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Uta Köbernick
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Witt Lowry
Samstag, 20. Januar
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Arien zeigen
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Ehrlich Brothers – Faszination
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Verdi-Nacht
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, 
Amadeus
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Schlangenei
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Wildschütz
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Kinder der Sonne
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Vom Fliehen und vom Fliegen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, Goldrausch
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kuttner erklärt die Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Maria und die Callas
 ➔ 20.00 Uhr, Born To Rock, 
Mittelalter Rocknacht
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Münchner Tanznacht
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opera Brass – A Night at the Opera
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Silla
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Tina Teubner
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Trailerpark
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 21.30 Uhr, Feierwerk, Katzenclub
 ➔ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, 
Nachtmusik der Moderne
 ➔ 23.00 Uhr, Strom, Momentum
 ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, Panda Party
Sonntag, 21. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Tanzhausgeiger
 ➔ 11.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Der Hut von Joseph Beuys oder 
Die Ursache liegt in der Zukunft
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, Fußball 
(Männer): FC Bayern München – 
SV Werder Bremen
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
Wiener Johann Strauß Orchester
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Il barbiere di Siviglia
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Janoska Ensemble – Russian Passion
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Eines langen Tages Reise in die Nacht
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Foxfinder
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Ecco Meineke
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Jeffrey Backus
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, LaLeLu
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Neujahrskonzert mit Accentus Austria
Montag, 22. Januar
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Die Walküre
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Schweinestall
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Insgeheim Lohengrin
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JANUAR 2018
 ➔ 01.-31.01. Mo-Fr 16.00 Uhr, Sa+So+Feiertag 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Polar Bar
 ➔ 01.-07.01. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Josef und Maria
 ➔ 02.-31.01. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Zeugin der Anklage
 ➔ 02.-07.01. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Disneys Der Glöckner von Notre Dame
 ➔ 02.-14.01. Di-Do 20.00 Uhr, Fr 17.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, GOP, La Luna
 ➔ 03.-31.01. Mi 18.30 Uhr, Do+Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila
 ➔ 04.-27.01. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Irre von Chaillot
 ➔ 05.-28.01. Fr-So 20.00 Uhr, 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, La Cenerentola
 ➔ 08.-13.01. Mo 20.00 Uhr, Di-Fr 16.00 Uhr, Sa 13.00 Uhr, Gasteig, Traumfabrik
 ➔ 09.-14.01. Di-So 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Groß ist die Verwirrung – Die Lage ist ausgezeichnet
 ➔ 10.-31.01. Di-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Alice
 ➔ 13.-17.01. Sa 19.30 Uhr, So 19.00 Uhr, Mo-Mi 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit
 ➔ 15.-29.01. Mo+Di+Do+Fr 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
 ➔ 18.-31.01. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Appartement
 ➔ 18.-27.01. Do-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Moby Dick
 ➔ 25.-28.01. Do-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Vom Fliehen und vom Fliegen
38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
SERVICE

Seite 39

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➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Bühne frei im Fraunhofer – 
 Poetenstammtisch
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Die große Andrew Lloyd Webber 
Musical Gala
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Point of no return
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Quadro Nuevo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stefan Leonhardsberger
Dienstag, 23. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Il barbiere di Siviglia
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Wildschütz
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die schmutzigen Hände
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Anne-Sophie 
Mutter, Violine
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Cornelia Corba
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Harald Rüschenbaum Klangland
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Simon Pearce
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Vor dem Ruhestand
Mittwoch, 24. Januar
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Bigband-Konzert der Schulmusik
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Florian Simbeck
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Foxfinder
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Günter Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Lajko Felix Trio
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Razz
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
Christoph Everke & Friends
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Die Hoameligen
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Algiers
Donnerstag, 25. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, La Bayadère
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Grizzly
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Paolo Conte & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Walzerträume 2018
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Jost
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Klangzeit
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Fjørt
Freitag, 26. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Il barbiere di Siviglia
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Klang der ungespielten Töne
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Eishockey EHC Red Bull München – 
Kölner Haie
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Heilig Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Dixie Wheels
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Erreger
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Für immer schön
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Gaudeamus Ball
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Götz Widmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Julia Fischer Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Nineeleven even said who
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Nora oder Ein Puppenheim
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Chaos Blast Zone
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Fredda
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Rudi Zapf Trio – Grenzenlos
Samstag, 27. Januar
 ➔ 14.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mnozil Brass – Cirque
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, 
Disney in Concert – Die Eiskönigin
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, Fußball 
(Männer): FC Bayern München – 
TSG 1899 Hoffenheim
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, „Black Party“ mit 
The Munich Soul Company
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ball der Sterne
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Das Bunte Kuh-Festival – 
Konzert und coole Party
 ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Die große Ballnacht der 
Damischen Ritter
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Heilig Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Lange Nacht des Streichquartetts
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Nineeleven even said who
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Nora oder Ein Puppenheim
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Raf Camora – Zusatzshow
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
The Telephone – Amour à trois
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Opas Diandl
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Ghosttown
Sonntag, 28. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
BR-Symphonieorchester Kammerorchester
 ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Monaco Swing Ensemble
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Münchner Komponisten
 ➔ 14.00 Uhr, Bürgerpark Oberföhring, 
Kinderfaschingsball
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Mozart
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, 
Il barbiere di Siviglia
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Ein Leichenschmaus
 ➔ 18.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Semesterabschlusskonzert
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Bayerischer Landwirtschaftlicher 
Hofball
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Le Tribut de Zamora
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Mozart
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Requiem pur L.
 ➔ 19.45 Uhr, Feierwerk, Sam
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Cagey Strings
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Nineeleven even said who
Montag, 29. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Requiem pur L.
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Belgrad
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die bitteren Tränen der Petra 
von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Please, 
Mr. Postman – The Beatles Musical
Dienstag, 30. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Der Wildschütz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Faust – Ein gefesselter Prometheus
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Institut für Historische Aufführungspraxis
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Malmsheimer
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Rakede
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Dermot Kennedy
Mittwoch, 31. Januar
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Siegfried
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Anna Rosa Augenstein, Harfe
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Richard III
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Das „etwas andere“ Faschingskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Das große 21. Chinesische 
Neujahrskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die bitteren Tränen der Petra 
von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Herr Metitsch
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Im Auftrag des Herrn – 
Eine Verneigung vor Tom Waits
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Malmsheimer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Olympique + Simon Lewis
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Das Kubinat
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Straubinger & Himpsl
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JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39

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- T axi-Paket „Intax“
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- Geschwindigkeitsregelanlage, elektronisch
- Smart-Key System 
- Klimaautomatik 
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
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Anzahlung in Höhe der MwSt. 5.173,03 €
Nettodarlehensbetrag 25.516,97€
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