TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Januar 2018
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2018. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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ABFALLWIRTSCHAFT ➔ ENTSORGUNGSKONZEPTE MÜNCHENS KOMMUNALER DIENSTLEISTER VOM HARRITSCHWAGEN ZUM MODERNEN AWM TAXI-MÜNCHEN EG 100 JAHRE – 100 FRAGEN – 100 ANTWORTEN BLICK IN DIE ASSERVATENKAMMER WAS AM FLUGHAFEN BESCHLAGNAHMT WIRD OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 58. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JANUAR 2018
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Grundkurs Montag, 08.01., 22.01., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 10.01., 17.01., 24.01., 31.01., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Samstag, 13.01., 20.01., 27.01., jeweils von 10 bis 13 Uhr Leistungskurs Im Januar findet kein Leistungskurs statt! Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Montag, 15.01., von 17.30 bis 19 Uhr Samstag, 20.01., von 8.30 bis 10 Uhr Montag, 29.01., von 17.30 bis 19 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 18.01., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 19.01., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 17.01., von 15 bis 17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 1 ⁄ 2018 9. Januar bis 6. Februar 2018, jeweils Di+Do, 18 Uhr ➔ Kurs 2 ⁄ 2018 20. Februar bis 20. März 2018, jeweils Di+Do, 18 Uhr Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de AUSBILDUNG ➔ JANUAR 2018 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Januar 2018 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Aktion ⁄ 100 Jahre – 100 Fahrten – 100 Fragen 06 Messe München ⁄ Programm Januar 09 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Kälterekord in Deutschland 09 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10 Service ⁄ Winterreifen in Deutschland 12 ➔ Abfallwirtschaft ⁄ Entsorgungskonzepte Münchens 16 ➔ Geschichte der Abfallwirtschaft Münchens 18 ➔ Abfallwirtschaft Münchens ⁄ Interview mit Günther Langer 22 ➔ Abfallwirtschaft Münchens ⁄ Die Halle 2 23 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 24 Stadtinfo ⁄ Winterspielzeit Circus Krone 25 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Schwarzer Einser 25 Wissenswertes ⁄ Asservatenkammer des Zolls am Münchner Flughafen 26 Jubiläums-Aktion ⁄ Mercure Hotel München Süd Messe 27 Stadtkunde München ⁄ Das Goethe-Institut 28 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Januar 2018 29 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 30 Gedicht ⁄ Das neue Jahr (von Norbert Knör) 31 Leserbrief ⁄ Taxibetrieb Mayer 31 Historisches ⁄ Gründung der Genossenschaft 32 VIP im Taxi ⁄ Jochen Busse 36 Service ⁄ Veranstaltungskalender Januar 2018 37 AWM JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Fahrschecks Leider mussten wir feststellen, dass sich beim Ausfüllen unserer Fahrschecks wieder ein gewisser Schlendrian eingestellt hat. Wir weisen erneut darauf hin, dass Fahrschecks nur abgerechnet werden können, wenn sie vollständig ausgefüllt sind. Ohne die benötigten Angaben müssen wir diese zurückweisen. Wir bitten also in Ihrem ureigenen Interesse, das Fahrpersonal über die korrekte Verfahrensweise aufzuklären. (FK) Neue Straßennamen ➔ Karl-Stützel-Platz Geboren 22.05.1872 in Speyer, gestorben 25.07.1944 in München, Politiker der Bayerischen Volkspartei, Opfer des Nationalsozialismus. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Speyer studierte Karl Stützel Rechtswissenschaften in München, Erlangen, Berlin und Heidelberg. Im Anschluss an das zweite Staatsexamen arbeitete er im Bezirksamt Ebermannstadt und Neustadt an der Haardt. 1912 wechselte Stützel zur Regierung von Niederbayern. Er nahm am ersten Weltkrieg teil und wurde ab 1918 Regierungsrat im bayerischen Innenministerium. 1924 wurde er zum bayerischen Innenminister ernannt. In seiner Amtszeit trat eine neue Gemeindeordnung in Kraft, er reformierte das Polizeiwesen, erließ ein bayerisches Ärztegesetz, initiierte umfassende Planungen zur Energieversorgung und zum Ausbau des Straßennetzes. Er war ein entschiedener Gegner der NSDAP, verhängte 1925 ein Redeverbot gegen Adolf Hitler, erließ ein Uniformverbot und verbot zeitweise SA und SS. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde er unter demütigenden Umständen von der SS verhaftet. Lina Heydrich, die Ehefrau von Reinhard Heydrich, berichtete darüber am 13. März in einem Brief an ihre Eltern: „Höflich bekommt den Auftrag, mit einigen SS-Leuten den Innenminister Stützel zu verhaften. Erst weigert er sich, sein Bett zu verlassen, um mitzugehen. Als er bei der dritten Aufforderung nicht mitgeht, nehmen sie ihn so wie er ist und setzen ihn in das Auto – und auf ins Braune Haus. Die Gaudi könnt Ihr Euch vorstellen. In Socken und Nachthemd steht der Herr Innenminister in der Halle, umgeben von einer Menge SA und SS, die vor Lachen nicht wissen wohin. Dann kommen sie und treten dem weinenden Innenminister mit ihren schweren Stiefeln auf die große Zehe, dass er zwischen ihnen hopst von einem Bein aufs andere.“ Später lebte er bis zu seinem Tod zurückgezogen und missachtet in München. Verlauf: Platz nordöstlich der Kreuzung Luisenstraße und Elisenstraße. (Zur Erinnerung: bis vor kurzem hieß der Platz „Kunstplattform“ . Er beherbergt einen auffälligen roten Ring mit zwölf Metern Höhe, eine Skulptur von Mauro Staccioli) Wir trauern um unseren langjährigen Kollegen Rainer Wieblitz (Taxi 2646) Herr Wieblitz verstarb am 5. November 2017 im Alter von 73 Jahren. Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf Taxihandel Günther_neu 07.09.2004 10:12 U Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf Taxihandel Günther_neu 07.09.2004 10:12 U Tel - Fax 08121-254049 taxihandel-guenther@web.de GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018 AKTUELLE INFORMATIONEN
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PIN-Eingabe zur Zahlungslegitimation Abbildung 3 (optional auch über „Fingerprint“) Eingabe der Taxinummer Abbildung 4 Bestätigung der Zahlung Abbildung 5 Abwarten der Transaktion Abbildung 6 Bestätigung der Transaktion Abbildung 7 E-Mail von PayPal über Transaktion Abbildung 8 Der Kunde (Smartphone) hat jetzt im ersten Schritt ein E-Mail von PayPal über die Transaktion erhalten, die wie folgt aussieht: Abbildung 9 Abbildung 10 Im Anschluss erhält der Kunde (Smartphone) eine E-Mail von Taxi-Deutschland über die über die Taxi-Deutschland-APP durchgeführte PayPal-Zahlung: Abbildung 11 Auf Ihrem Endgerät erhalten Sie nach der erfolgreichen Transaktion folgenden Hinweis: Abbildung 12 Wenn Sie jetzt „OK“ drücken, gelangen Sie zu nachfolgender Seite: Abbildung 13 Sie können jetzt optional einen Ausdruck der Kopie der Taxi- Deutschland-Zahlung machen, oder das Dialogfeld über das Symbol „3 Kreise“ verlassen. Hinweis: In Kürze werden wir auch die APP-Zahlung per Kreditkarte anbieten; so dass der Kunde dann zwischen PayPal- und Kreditkarten-Zahlung wählen kann. (NL) Nachtrag zu APP-Zahlung per PayPal Im November 2017 führten wir nochmals ein Software-Update für alle Datenfunk-Endgeräte durch, da noch eine Änderung hinsichtlich der APP-Zahlung per PayPal durchgeführt wurde. Diese Änderung betrifft hauptsächlich den inzwischen nicht mehr notwendigen Quittungsausdruck, der ab dieser Version nur noch optional als Kopie- Ausdruck angeboten wird. Die aktuellen Softwareversionen sind nunmehr: ➔ für HALE TT-01: 1.6.70 (bei Firmware 1.5x) 2.2.15 (bei Firmware 2.x) ➔ für iPAQ und HTC: 1.148.0.31 ➔ für iPhone: 7.0 (mindestens) ➔ für Android: 7.0 (mindestens) Schritte für Abwicklung der APP-Zahlung per PayPal finden Sie in der November-Ausgabe. Weitere Schritte: Nach Absenden der Zahlung durch das Datenfunk-Endgerätes (hier HALE TT-01) erhalten Sie folgenden Hinweis: Abbildung 1 Im Anschluss muss der Kunde an seinem Smartphone (hier iPhone) tätig werden. Taxi-Deutschland-App starten und PayPal-Zahlung auswählen Abbildung 2 JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5 DATENFUNK-TIPPS
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Wie bzw. warum sind Sie in das Taxigewerbe gekommen? ➔ Wegen der Freiheit als selbstständiger Unternehmer, gerade mit schulpflichtigen Kindern. ➔ Ich habe 1999 mit dem Taxifahren mein Studium finanziert und bin hängen geblieben. ➔ 1974 durch meinen Schwager, der Taxiunternehmer war. ➔ Wegen einer Anzeige: Laufend Taxifahrer gesucht – Ausbildung kostenlos. ➔ Ich war Gastronom und hatte Taxifahrer als Stammgäste. ➔ Angefangen habe ich wegen einer Freundin, die drei Taxis hatte, aber keine Fahrer. Eigentlich wollte ich nur vorübergehend fahren. Daraus sind jetzt fast 50 Jahre geworden. ➔ Mit 21 Jahren hat mich ein Unternehmer angesprochen, der in meinem Haus gewohnt hat. ➔ In meinem alten Beruf war mir langweilig. Nun fahre ich seit 5 Monaten Taxi. ➔ Ich habe lange in Australien gelebt. Ein guter Freund ist dort Taxi gefahren. Als ich zurück war, wollte ich es einmal ausprobieren. ➔ Ein Freund und ich waren bei der Marine. Wir haben uns zufällig in München wieder getroffen und er fuhr Taxi. ➔ Als Student bin ich in Passau gefahren und dann nach München umgezogen. ➔ Angefangen habe ich bei meinem Onkel, der Unternehmer in Germering war. ➔ Ich war selbstständig und bekomme wenig Rente, daher fahre ich Taxi seit meinem 62. Lebensjahr. ➔ Ein Freund aus Afghanistan, der in Frankfurt fährt, erzählte mir davon. ➔ 1977 durch meinen Mann, der Taxiunternehmer war. ➔ Ich habe vor 12 Jahren angefangen, nachdem ich arbeitslos wurde. ➔ Vor fünf Jahren, nachdem ich in Rente gegangen bin. ➔ Ich konnte körperlich nicht mehr schwer arbeiten. Taxifahren ist leichter. ➔ 1998 durch eine Studienfreundin, die meinte, damit könnte man gutes Geld verdienen. ➔ Ich war schon Taxifahrer in meiner Heimat, der Tschechei. Ich dachte, hier wird es genauso sein. ➔ Im Taxi habe ich einfach meine Ruhe. ➔ Ich fahre seit 5. September 2017. Ganz neu also. Was lieben Sie an München? ➔ Dass München die nördlichste Stadt Italiens ist. ➔ Die älteren Fahrgäste, die die tollsten Geschichten erzählen können. ➔ Als gebürtige Münchnerin – einfach alles. Besonders aber den Viktualienmarkt. ➔ Eine schöne grüne Stadt mit vielen kulturellen Möglichkeiten, Museen, Kinos, Konzerten. ➔ Als Gelsenkirchner habe ich hier meine Frau getroffen, die ich liebe. Die Biergärten, die Museen und die Nähe der Berge. ➔ Die lockere Lebensart und das Umland. ➔ Mein geliebtes altes München gibt es heute nicht mehr. Das bedauere ich. ➔ Einer der besten Plätze, die man sich zum Arbeiten wünschen kann, speziell im Tourismusbereich. ➔ Die Vielfältigkeit der Freizeitmöglichkeiten und natürlich das schöne Wetter. ➔ Alles. Grün, sauber und viel Natur. ➔ Früher war es gemütlicher und die Mieten erschwinglich. Mein Herz hängt an Giesing, obwohl ich inzwischen aus München wegziehen musste. ➔ Ich komme ursprünglich aus Afghanistan und liebe einfach alles an München. Gegenüber Paris oder London ist München überschaubar, sozusagen ein liebenswertes Dorf. ➔ Die Sicherheit und die Natur. ➔ Die Liebe nimmt ab, die Stadt wird zu groß. ➔ Das Lebensmotto: Mach was du willst, solange du mir meine Ruhe lässt. ➔ Ich lebe erst seit 1996 hier. Wenn ich einmal weg bin, dann vermisse ich sofort die Stadt. ➔ Das Leben hier, besonders die Isar, und dass die Menschen hier freundlicher sind. ➔ Wir wollten nach Spanien auswandern, haben uns aber doch für München entschieden, da es hier so schön ist. ➔ Hier ist viel Grün. Die Atmosphäre und die Leute. ➔ Zwar nimmt die Gemütlichkeit ab, aber die Lage ist immer noch hervorragend. ➔ Eine sichere Stadt, eine schöne Stadt. Groß und doch klein. Was stört Sie am meisten am Münchner Stadtverkehr? ➔ Der Kreuzzug gegen den Individualverkehr. ➔ Die seit Jahrzehnten betriebene Verkehrspolitik, insbesondere die Vorrangschaltung für Bus und Tram, während alle anderen Verkehrsteilnehmer warten müssen und die Schadstoffbelastung steigt. ➔ Immer mehr Verkehr und die unzähligen Baustellen auf den Hauptverkehrsstraßen. ➔ Busspurbenutzungsverbote. ➔ Die Straßen werden immer enger, der Platz immer weniger. Und eine 30-Zone in Richtung Autobahn, wie in der AKTION ➔ 100 JAHRE – 100 FAHRTEN – 100 FRAGEN Umfragen über das Taxigewerbe werden gerne erstellt. Dabei wird die Qualität der Dienstleistung bewertet oder die Meinung der Fahrgäste erfragt. Das Taxigewerbe kommt nur selten zu Wort. Wir haben daher einen Fragenkatalog zusammengestellt und sind Taxi gefahren. Nicht als Fahrer, sondern als Fahrgäste, und haben Taxifahrerinnen und Taxifahrer zu verschiedenen Themen befragt. Videos zu dieser Aktion und weitere können Sie auf unserem neuen Youtube-Kanal einsehen. Den Kanal finden Sie unter dem Link https: ⁄⁄youtu.be ⁄uKlwumq4uAI oder nach „Taxi-München eG“ suchen. 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018 AKTUELLE INFORMATIONEN
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Rosenheimerstraße, schadet durch den erzeugten Stau auch der Umwelt. ➔ Die Baustellen oder Straßenänderungen, die oft ohne Vorwarnungen kommen. ➔ Stau. Es gibt zu viele Autos, besonders zu viele große Autos. Die Leute könnten auch mal kleinere Fahrzeuge kaufen. ➔ Die Ampelschaltungen ohne grüne Welle. ➔ Die Ampeln und der Rückbau der Straßen. Dadurch gibt es viel Stau. ➔ In München gibt es nur noch Baustellen. Das nervt. ➔ Dass jeden Tag eine andere Situation vorherrscht. Gar nicht einfach, den besten Weg zu finden. ➔ Alles eine Katastrophe. ➔ Die Ampelschaltung, die immer schlechter wird. ➔ Die Arroganz nimmt gewaltig zu. ➔ Die Pendler, die morgens und abends die Straßen verstopfen. ➔ Ich glaube die Verkehrsplanung ist nicht optimiert. Wenn Sie Bürgermeister wären, was würden Sie ändern? ➔ Wenig. Vielleicht nochmal das Verkehrs konzept Rosenheimer Straße überdenken. ➔ Ich würde eine City-Maut einführen, entsprechend der Größe des Autos. ➔ Die Ausfallstraßen mit allen Möglichkeiten beschleunigen, damit die Fahrzeuge München schnell verlassen können. ➔ Lieber nicht, denn was kann ein Bürgermeister heute noch machen, bei all den Zwängen. ➔ Bezahlbaren Wohnraum schaffen. ➔ Den Individualverkehr steuern und die Infrastruktur verbessern. Ein wirkliches Verkehrskonzept erarbeiten, nicht ständig einzelne Verkehrsverhinderungsmaßnahmen testen. ➔ Mehr Praktiker in den Entscheidungsgremien installieren, ohne Parteiausrichtung oder anderen Ideologien. ➔ Das Taxigewerbe würde die Privilegien im Stadtverkehr erhalten, die es als Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs bräuchte. ➔ Den Stau am Sendlinger Tor zum traditionellen Münchner Kulturgut erklären. ➔ Ich würde mich um ältere Leute kümmern, die nur eine geringe Rente bekommen. ➔ Wohnraum schaffen und den Linienverkehr billiger machen. ➔ Mehr Möglichkeiten für die Bürger, sich zu entfalten. ➔ Die Baustellen besser koordinieren. ➔ Eine bessere Balance zwischen den Bedürfnissen der Auto- und Radfahrer herstellen. ➔ Die Bürgermeister leisten doch gute Arbeit. Was sollte ich ändern? ➔ Ich würde massiv gegen die illegalen Beförderer vorgehen. Haben Sie schon einmal einen Prominenten oder Politiker gefahren? ➔ Eine ganze Menge, da die Promidichte in München sehr hoch ist. ➔ Oh ja, viele. Wie den Loriot und auch schon Altoberbürgermeister Ude. ➔ Die kann ich gar nicht alle aufzählen. ➔ Früher war das gang und gäbe. Heute hupft nur noch selten einer rein. ➔ Ja, einige, wie Boris Becker oder Dieter Hildebrandt. Bei mir ist jeder Fahrgast ein Prominenter. ➔ Viele, wie Franck Ribéry, der schon zweimal in meinem Auto war. ➔ Ich bin selber eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. ➔ Ja, viele. Nicht alle Fahrten waren erfreulich, da möchte ich aber nicht ins Detail gehen. ➔ Ich habe Frau Claudia Roth gefahren, die ähnliche Fragen wie Sie gestellt hat. ➔ Günther Netzer und seine Familie, bodenständige nette Menschen. ➔ Darüber redet ein professioneller Taxifahrer nicht. ➔ Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner, da ich die gar nicht erkenne. ➔ Alles normale Leute, die einfach nur befördert werden wollen. ➔ Ein Nato-General war einmal sehr überrascht, dass ich ihn erkannte. Was war Ihr lustigstes Erlebnis? ➔ Einmal habe ich mit 2 Fahrgästen bis in die Nacht gefeiert. Es endete am Olympiaberg mit einem Kasten Bier. Danach bin ich als Fahrgast mit dem Taxi heimgefahren. Eine Dame wegen meiner zügigen Fahrweise: Herr Taxifahrer, ich habe einen Termin im Krankenhaus, nicht auf dem Friedhof. ➔ Ein Kunde konnte einmal wunderbar Herrn Polt parodieren. Ich habe bis zum Ende der Fahrt gelacht. ➔ Das war wohl ein Nachtausflug mit Herrn Karl Dall durch die Münchner Diskotheken. ➔ Bei mir ist alles lustig, denn die Fahrgäste sollen sich wohlfühlen. ➔ Eine Dame mit Lederhose nach der Wiesn musste mal und wollte, dass ich ihr beim Öffnen der Hose helfe. Das habe ich natürlich abgelehnt. AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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➔ Ein Fahrgast dachte, er wäre schon zu Hause und wollte sich während der Fahrt ausziehen. ➔ Ich spreche auch russisch. Oft ist es lustig, wenn Russen im Taxi glauben, ich verstehe sie nicht. ➔ Gestern hat es mir Spaß gemacht, da ich fünfmal am Flughafen war. Da kommt was in die Kasse. Wer oder was ist Ihnen beim Taxifahren am meisten in Erinnerung geblieben? ➔ Eine sexuelle Belästigung um 7.30 Uhr in der Früh. ➔ Drei Betrunkene, die nur ein Drittel des Fahrpreises bezahlen wollten, schlugen mir eine Flasche über den Kopf. Die Beule habe ich heute noch. ➔ Ein Getriebeschaden nach einer Fahrt nach Ulm. Als Taxifahrer musste ich mit dem Zug zurückfahren. ➔ Die Kollegen in der Taxizentrale, in der ich früher gearbeitet habe. ➔ Eine Frau, die aus der Psychiatrie geflüchtet war und die ich zurück bringen musste. ➔ Ich wurde beschuldigt, einen Passanten angefahren zu haben. Der Vorfall war fingiert, wie das Gericht feststellen konnte. ➔ Als Fahrerin bin ich einmal heftig angemacht worden. Den habe ich aber hochkant rausgeworfen. ➔ Dass die Menschen, gerade junge Leute, immer unhöflicher werden. Eine Fernsehmoderatorin, die weniger zahlen wollte, weil sie beim Fernsehen arbeitet. ➔ Ein angeblicher Unfall mit einem Kollegen am Taxistand, der mich abzocken wollte. Was machen Sie, wenn Dieselfahrzeuge in München verboten werden? ➔ Ich habe gerade erst ein neues Auto gekauft. Bei Fahrverboten müsste ich mir etwas einfallen lassen. ➔ Da müssen Sie meinen Unternehmer fragen. ➔ Das würde viel Schaden verursachen. ➔ Halte ich für richtig, solange mein Auto mit Euro 6 davon ausgenommen ist. ➔ Einen Benziner kaufen. ➔ Dann müssen die Leute halt andere Fahrzeuge kaufen. ➔ Gut für die Umwelt, aber wie wollen die das mit dem Taxiverkehr machen? ➔ Nachdenken. Aber da haben wir noch Zeit. ➔ Ich fahre ein Erdgasauto, mich betrifft es nicht. ➔ Ich hoffe, dass es nicht kommt. Ansonsten komme ich mir „verarscht“ vor, wegen meines neuen Mercedes. ➔ Die Fahrgäste mit der U-Bahn nach Hause bringen. Hoffentlich bekomme ich dafür Geld. Auf den OB verlassen, der die Taxis davon ausnehmen will. ➔ Taxiverkehr braucht Dieselfahrzeuge. Verbote werden nicht viel nützen. ➔ Mein Auto hat gerade 5.000 Kilometer. Ich wüsste gar nicht, was ich machen würde. ➔ Weiterfahren. Die Lage ist sowieso chaotisch. ➔ Eine Katastrophe. Erst wird der Diesel beworben, nun verteufelt. ➔ Die alten Diesel gehen erst in 5 oder 10 Jahren auf den Schrottplatz. ➔ Da sollte man noch einiges hinterfragen. Ich lass mich überraschen. Was halten Sie von Elektromobilität? ➔ Für Taxis im 24 Stundenbetrieb derzeit unmöglich. ➔ Hybrid ist ok, der Rest hat sich in zehn Jahren erledigt. ➔ Wunderbar, wenn die Reichweite ausreichend wäre. ➔ Sehr, sehr gut. Mein nächstes Auto wird ein E-Fahrzeug. ➔ Zwiespältig, da die Umweltbilanz bei Elektrofahrzeugen nicht wirklich besser ist. ➔ Mit den heutigen Batterien ist das für das Taxigewerbe völlig uninteressant. Gefällt mir. Sicher wünschenswert für die Zukunft. ➔ Finde ich gut, aber der Strom muss auch erst einmal erzeugt werden. ➔ Besser als Diesel, aber der Anschaffungspreis ist zu hoch. ➔ Solange ich nach Saarbrücken zwei Tage brauche, ist ein Elektrofahrzeug keine Alternative. ➔ Ich hoffe, der Wasserstoff als Zwischenträger wird sich durchsetzen. Ich kann mir in der Tiefgarage jedenfalls keinen Starkstromanschluss installieren. ➔ Das Fahrzeugangebot könnte besser sein. Vielleicht später. ➔ Zurzeit keine Alternative. Wann soll ich laden? Das Fahrzeug ist 24 Stunden am Tag unterwegs. ➔ Ich fahre einen Hybrid. Erst wollte ich nicht, jetzt bin ich ganz begeistert davon. ➔ Schwierig. Die Leute kaufen alles, nur keine Elektrofahrzeuge. ➔ Strom nur mit erneuerbarer Energie? Da bin ich nicht so sicher. ➔ Nur, wenn die Kinderkrankheiten verschwinden. Was wünschen Sie sich als Taxifahrer für die Zukunft? ➔ Dass ich auch nach möglichen Gesetzesänderungen weiterhin als Taxifahrer arbeiten kann. ➔ Ein verstärktes Vorgehen gegen illegales Verhalten. ➔ Die Fahrgäste könnten etwas mehr Vertrauen in unsere Arbeit haben. ➔ Eine konsequentere Vorgehensweise gegenüber unlauteren Mitbewerbern. ➔ Dass ich die Unternehmerprüfung schaffe und mich selbstständig machen kann. ➔ Taxifahren hat keine Zukunft, wenn es so weiter geht. Saubere Fahrzeuge für die Umwelt, die erschwinglich sind. ➔ Die Taxifahrer sollten wieder Kollegen werden, weniger Einzelkämpfer im Straßenverkehr sein. ➔ Gesund bleiben und dass ich noch lange Taxifahren kann. ➔ Mehr Verständnis für unseren Beruf. ➔ Das mich Fahrgäste nicht mehr als Terroristen bezeichnen, nur weil ich Moslem bin. ➔ Wir müssen gegen unerlaubte Konkurrenz zusammenhalten. ➔ Ein vernünftiges Verkehrskonzept mit Stauverhinderung und damit bessere Luft. ➔ Ich wünsche mir, dass die Politik auch an uns Taxifahrer denkt. ➔ Dass den teilweise illegal handelnden Konzernen nicht unter dem Deckmantel der Liberalisierung Tür und Tor geöffnet wird. 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018 AKTUELLE INFORMATIONEN
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MESSE MÜNCHEN ➔ PROGRAMM JANUAR TrendSet 2018 Die 111. Internationale Fachmesse für Interiors, Inspiration und Lifestyle Pünktlich zum Jahresbeginn 2018 öffnet die TrendSet vom 6. bis 8. Januar auf dem Messegelände in München ihre Pforten. Die Fachmesse für Wohnambiente, Tischkultur und Lebensart stellt die Neuheiten und Trends für das Frühjahr und den Sommer 2018 vor. Rund 2.500 internationale Hersteller, Importeure und Handelsvertretungen präsentieren Produkte, mit denen man sich das Wohnen drinnen wie draußen verschönern kann. Auf ca. 90.000 m² können die Besucher Praktisches und Elegantes für Küche, Esszimmer, Bad und Büro sowie tolle Ideen zum Verschenken, Schmücken und Dekorieren entdecken. ➔ TRENDSET 2018 Fachmesse für Wohnambiente, Tischkultur und Lebensart Messegelände München, 6. bis 8. Januar 2018 Samstag bis Sonntag, jeweils 9–18 Uhr; Montag, 9–17 Uhr Weitere Veranstaltungen ➔ opti 2018 Die Internationale Messe für Optik & Design Messegelände München 12. bis 14. Januar 2018 Freitag 9–18 Uhr, Samstag 9–19 Uhr, Sonntag 9–17 Uhr ➔ wmm – werbemittelmesse münchen 2018 Fachmesse für Werbemitteltrends und Neuheiten MOC Veranstaltungscenter München 24. bis 25. Januar 2018 ➔ ISPO MUNICH 2018 The world’s leading sports business platform Messegelände München 28. bis 31. Januar 2018 Sonntag bis Dienstag, jeweils 9–18 Uhr; Mittwoch, 9–17 Uhr ➔ INHORGENTA MUNICH 2018 Internationale Fachmesse für Schmuck, Uhren, Design, Edelsteine und Technologie Messegelände München 16. bis 19. Februar 2018 Freitag bis Sonntag, jeweils 9–18 Uhr; Montag, 9–17 Uhr Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de Messe München F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München • Tel.: 089 30748047 Ihr Ansprechpartner: Günther Kurrer (GF) kontakt@er-tax.de • Spiegeltaxameter • Taxi-Dachzeichen • Cey-System • Sprechfunkgeräte • Lichtschrankenüberwachung • Datenfunk-Systeme • Taxi-Notalarmanlagen • Quittungsdrucker • Konformitätsbewertung • Sitzüberwachung F r a n k f u r t e r R i n g 9 7 · 8 0 8 0 7 M ün c h e n T elef on 0 8 9 3 0 7 4 8 0 4 7 I h r A n s p r e c h p a r t n e r : G ün t h e r K u r r e r ( G F ) k o n t a k t @ e r - t a x . d e • S p i e g e lt a x a me t e r • Ta x i - Da c h ze i c h e n • Ce y- S ys t e m • S p r e c h fu n k g e r ät e • Da t e n fu n k - S ys t e me • Ta x i - No t a la r ma n la g e n • Qu i t t u n g s d r u c k e r • Li c h t s c h r a n k e n - /S i t zübe r wa c h u n g • K o n fo r mi t ät s be we r t u n g E R - T A X – f ür Ih r e n E r f o l g T a xa me t e r di e n st & T a xi - A u sr üstu n g ER - TAX GmbH ER-TAX - für Ihren Erfolg AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. Albert-Schweitzer-Str. 68 • 82008 Unterhaching (Agip-Tankstelle) www.autoglaskraft.de Telefon 089 / 6 90 87 82 WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … am Funtensee im Berchtesgadener Land an Weihnachten 2001 Minus 45,9 Grad Celsius gemessen wurden? Der Funtensee liegt 1.600 Meter über dem Meeresspiegel und hält damit den Kälterekord in Deutschland. (BH) istockphoto JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
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Die „zufällige“ Fahrgastaufnahme Wer als Taxiunternehmer Fahrzeuge zur Personenbeförderung in einer Gemeinde bereithält, ohne in dieser Gemeinde über einen Betriebssitz zu verfügen, handelt wettbewerbswidrig. Dies gilt auch dann, wenn eine Fahrgastaufnahme nicht geplant war. Unstreitig war, dass ein Fahrer der Beklagten an einer Tankstelle außerhalb seiner Betriebssitzgemeinde zwei Fahrgäste aufgenommen hat, ohne dass eine Bestellung über den Betriebssitz der Beklagten erfolgt ist. Es kommt nicht darauf an, ob er die Tankstelle angefahren ist, um dort zu tanken und auch nicht darauf, dass es einige Zeit gedauert hat, bis er abkassieren konnte, weil der Tankwart mit zwei angetrunkenen Männern diskutierte, so das Gericht. Entscheidend ist, dass der Bitte der Fahrgäste nachgekommen wurde und die Beförderung erfolgt ist. Der Fahrer der Beklagten hat den Beförderungsauftrag tatsächlich durchgeführt und folglich nicht nur den Eindruck einer entsprechenden Bereitschaft geweckt. Die Beklagte muss sich das Verhalten ihres Fahrers unter dem Gesichtspunkt des Organisationsverschuldens zurechnen lassen. Die Beklagte war verpflichtet, ihre Beschäftigten eindringlich und unter Androhung von Sanktionen zur unbedingten und gewissenhaften Befolgung des Verbots zur Fahrgastaufnahme anzuhalten. Das Gericht ging davon aus, dass der Verstoß vermieden worden wäre, wenn die Beklagte dieser Verpflichtung nachgekommen wäre. Ein Ordnungsgeld in Höhe von 1.500 Euro ist erforderlich aber auch ausreichend, um die Zuwiderhandlung zu ahnden. (OLG Frankfurt vom 4. Mai 2017, Az: 6 W 12/15) Das Taxi- und Mietwagengewerbe auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität Das Taxi als nicht wegzudenkender Bestandteil des Öffentlichen Personennahverkehrs ist auch ein Garant für urbane Mobilität. Angesichts der anhaltenden Diesel-Debatte und der Diskussion über Fahrverbote wegen weiterhin auftretender Grenzwert-Überschreitungen (insbesondere NOx) in den Innenstädten betont das Gewerbe den unbedingten Willen, sein Mobilitätsangebot mit einer möglichst umweltfreundlichen Fahrzeugflotte zu leisten. Unser Ziel ist dabei das emissionsfreie Taxi. Neueste Dieselfahrzeuge erfüllen bereits heute die Vorgaben der seit dem 01.09.2017 möglichen Klassifizierung nach Euro 6d bzw. Euro 6d (temp). Übergangsweise ist Diesel deshalb gleichzeitig Problem wie auch Teil der Lösung; insbesondere da ein sofortiger Wechsel auf Plug-In Hybridoder reine Elektrofahrzeuge mangels taxigeeignetem Angebot der Hersteller unmöglich ist. Deshalb fordern wir ein staatliches „Konjunkturprogramm Elektromobilität“ . Die Mitglieder des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes haben dazu am 7. November 2017 acht Forderungen zur Sicherstellung umweltfreundlicher Mobilität für Alle beschlossen: 1. Wir fordern die Autoindustrie auf, die zum Einsatz als Taxi und Mietwagen verkauften Dieselfahrzeuge unverzüglich nach Euro 6d bzw. Euro 6d (temp) zu klassifizieren bzw. nachzuklassifizieren. 2. Weiterhin sind für Taxi- und Mietwagenfahrzeuge ab Erstzulassung 01.01.2013, die eine Nachklassifizierung auf Euro 6d bzw. Euro 6d (temp) nicht bestehen, seitens der Lieferanten angemessene finanzielle Anreize für den Fahrzeugtausch auf emissionsarme Fahrzeuge zu schaffen. 3. Wir begrüßen die Absicht, den Kommunen die Möglichkeit einzuräumen, Fahrzeugen in der gewerblichen Personenbeförderung besondere Emissionsvorschriften vorschreiben zu können, sofern Übergangsvorschriften vorgesehen werden. 4. Sofern sich Innenstadt-Fahrverbote als unabwendbar erweisen, muss es für Dieselfahrzeuge in der gewerblichen Personenbeförderung mit schlechterer Klassifizierung als Euro 6d bzw. Euro 6d (temp) angemessene Übergangsfristen geben. 5. Wir erwarten hierfür von der Autoindustrie praxistaugliche Taxi- und Mietwagenmodelle mit der neuesten Abgas- bzw. umweltfreundlichsten Antriebstechnologie zu bezahlbaren Preisen. 6. Für den Durchbruch der E-Mobilität fordern wir die Kommunen auf, in Kooperation mit lokalen oder überörtlichen Energieanbietern eine flächendeckende und ausreichende Lade-Infrastruktur bereitzustellen. Hierbei ist ein gesondert dem gewerblichen Verkehr vorbehaltenes Netz sicherzustellen. Betriebshöfe von Unternehmen der gewerblichen Personenbeförderung sind in die öffentliche Förderung der E-Mobilität – einschließlich der Ladeinfrastruktur – einzubinden. ➔ DER LANDESVERBAND AKTUELLE INFORMATIONEN Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
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7. Die Mehrkosten bei der Anschaffung von E-Taxis zu vergleichbaren konventionellen Modellen sowie wegen der Einschränkungen im Betrieb (z. B. Ladezeit ⁄ Zweischichtbetrieb usw.) müssen zumindest teilweise durch staatliche Förderung ausgeglichen werden. 8. Um diese Verpflichtungen und die E-Mobilität innerhalb eines Zeitraumes von 10 Jahren durchzusetzen, sind ganz erhebliche Anstrengungen aller Beteiligten notwendig, die angesichts der kommunalen Finanzlagen ohne massive staatliche Förderungen nicht denkbar sind. (Quelle: BZP) Konkurrentenschutz des Warte listen bewerbers Interessante Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg: Auch bei Taxikonzessionen geht es um die Reihenfolge der Anträge. Juristen sprechen dabei vom Prioritätsprinzip. Dabei dient die grundsätzliche Festlegung des Gesetzes auf eben dieses Prioritätsprinzip dem Schutz der Listenbewerber, wenn es mehrere Interessenten für eine Taxikonzession gibt. Der Platz auf der Vormerkliste für die Vergabe von Taxikonzessionen gibt dem Bewerber eine Rechtsposition, um seine Interessen durchzusetzen. Das gilt in dem Fall, wenn ein anderer Bewerber außerhalb der Vormerkliste oder ohne Berücksichtigung der Rangfolge zum Zuge kommen sollte. Widerspruch oder Klage gegen die Zuteilung einer Konzession an den Mitbewerber sind dann berechtigt. Auch die Tatsache, dass § 13 Abs. 5 Satz 2 PBefG lediglich eine Soll-Vorschrift darstellt, führt zu keiner anderen Beurteilung. Das Recht aus der Rangstelle umfasst folgerichtig auch den Anspruch auf einen dieses Recht nicht verletzenden Abbau der Vormerkliste. (Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urteil vom 5.7.2017, AZ: 9 S 8 ⁄ 16) Unternehmerkurse des Landesverbandes 2017 München Kurs 1 ⁄ 2018 vom 09.01.18 bis 06.02.18 Kurs 2 ⁄ 2018 vom 20.02.18 bis 20.03.18 Kurs 3 ⁄ 2018 vom 10.04.18 bis 15.05.18 Kurs 4 ⁄ 2018 vom 05.06.18 bis 03.07.18 Kurs 5 ⁄ 2018 vom 28.08.18 bis 25.09.18 Kurs 6 ⁄ 2018 vom 06.11.18 bis 04.12.18 Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag von 18.00 Uhr bis 20.30 ⁄ 21.00 Uhr. Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. OG statt. Anmeldung: Rückgebäude 1. OG Verwaltung, bei Frau Elke Choleva, Telefon: (089) 21 61-367 Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 Traumcar Autovermietung und Taxiverleih GmbH Engelhardstraße 6 • 81369 München • Tel.: (089) 167 54 40 • Fax: (089) 167 96 02Neue Adresse! Alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
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Wann ist überhaupt „Winter“ im Sinne der Reifen? ➔ WINTERREIFEN IN DEUTSCHLAND SERVICE Laut StVO, wenn die Straße die Eigenschaften Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte aufweist. Das hat also nichts mit Winterzeit oder Monat zu tun. Theoretisch könnte das auch im Juli sein. Was ist derzeit ein Winterreifen? Das sind Reifen, bei denen das Profil der Lauffläche und die Struktur so konzipiert sind, dass sie vor allem auf Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen, sprich Sommerreifen. Winterreifen, Allwetter- bzw. Ganzjahresreifen, die typischerweise eine M+S-Kennzeichnung tragen, erfüllen diese Anforderung. Und was ist künftig ein Winterreifen? § 36 Abs. 4 StVZO: Reifen für winterliche Wetterverhältnisse sind Luftreifen, 1. durch deren Laufflächenprofil, Laufflächenmischung oder Bauart vor allem die Fahreigenschaften bei Schnee gegenüber normalen Reifen hinsichtlich ihrer Eigenschaft beim Anfahren, bei der Stabilisierung der Fahrzeugbewegung und beim Abbremsen des Fahrzeugs verbessert werden, und 2. die mit dem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) – jetzt kommt wieder der EU-Summs – gekennzeichnet sind. Im Gegensatz zum M+S-Symbol setzt das Alpine-Symbol ein detailliert vorgegebenes Prüfverfahren mit 13 Bremstests bei winterlichen Witterungsbedingungen voraus (Aussage KÜS). Um das Zeichen verwenden zu dürfen, müssen die Hersteller die Wintertauglichkeit ihrer Reifen belegen können, da sie deutlich besser abschneiden müssen als ein Standard-Referenzreifen. Für die Autofahrer ist das Alpine-Symbol dadurch ein verlässlicher Indikator dafür, dass diese Reifen auch tatsächlich über eine Mindest-Wintertauglichkeit verfügen. Diskussion um die Profiltiefe § 36 StVZO: Das Hauptprofil muss am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen. Jedoch genügt bei Fahrrädern mit Hilfsmotor, Kleinkrafträdern und Leichtkrafträdern eine Profiltiefe von mindestens 1 mm. Die angestoßene Diskussion über eine höhere Mindest-Profiltiefe für Winterreifen (vier Millimeter, wie bereits in Österreich Pflicht) ist derzeit beendet, weil eine derartig scharfe gesetzliche Grenzwertfestlegung der Mindestprofiltiefe den spezifischen Gegebenheiten und den individuellen Reifeneigenschaften nicht ausreichend gerecht wird. So sagt der Bundesrat. Keine gesetzliche Pflicht zu Winterreifen Eine generelle Winterreifenpflicht gibt es nicht und wird es in nächster Zeit nicht geben. Ein Zeitraum von Oktober bis Ostern („von O bis O“) wird allgemein empfohlen. Der § 2 der StVO verlangt ausdrücklich das Fahren. Aber es müssen alle Räder mit entsprechenden Reifen ausgestattet sein. Dies ist die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland. Somit gilt die Vorschrift auch für Kraftfahrzeuge mit ausländischer Zulassung. Warum überhaupt Winterreifen? Die Sommer-Gummimischungen verhärten sich bereits bei Temperaturen im niedrigeren Plus-Bereich und verlieren ihre gute Haftung auf den Straßen, wie Tests des ADAC ergaben. istockphoto 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
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Die Winterreifen bleiben bei Kälte weich, wodurch sie auch bei Schnee und Eis für den nötigen Grip auf der Straße sorgen. Schon bei Temperaturen von unter sieben Grad kann der Fahrer mit Winterreifen besser bremsen und souveräner fahren. Die Investition in Winterpneus lohnt sich also spätestens dann, wenn ein Auffahrunfall bei Glätte durch ein besseres Bremsverhalten der Reifen verhindert werden kann. Winterreifen werden aus einer weicheren Gummimischung mit zusätzlichen Rillen gefertigt, in denen sich bei niedrigeren Temperaturen Matsch und Schnee gar nicht erst festsetzen. Daher heißen sie auch M+S-Reifen. Im Sommer wirkt sich das Bremsverhalten übrigens genau andersherum aus: Auf trockener Fahrbahn haben die Winterreifen im Vergleich zu den Sommerreifen im Bremsverhalten das klare Nachsehen. Verhärtete Winterreifen haften nicht mehr optimal auf der Straße. Um die nötige Sicherheit im Straßenverkehr beizubehalten, lohnt sich also das Wechseln der Reifen zwei Mal im Jahr. Sicherheitssysteme wie ABS oder ESP ersetzen keinen Winterreifen. Bis September 2024 dürfen M+S Reifen genutzt werden Der Übergang zur neuen Regelung kommt nicht abrupt, es gelten Übergangsfristen. Ab dem 1. Januar 2018 - und das ist die DOT-Nummer 0118 - müssen alle neu produzierten Winterreifen mit der Schneeflocke gekennzeichnet sein, um auch als Winterreifen zu gelten. Alles andere, was danach produziert wird und keine Schneeflocke trägt, gilt nicht als Winterreifen. Auch wenn ein M+S-Symbol drauf ist. Die meisten Winterreifen haben aber schon heute das neue Symbol auf der Flanke. Nur solche Reifen mit lediglich einem M+S-Symbol, welche bis 31.12.2017 produziert wurden, dürfen noch bis zum 30. September 2024 weiterhin als Winterreifen gelten (DOT 5217). Bei dieser doch recht langen Übergangsfrist von sechs Jahren wird sich die Polizei bei Kontrollen zur Unterscheidung auch um die DOT-Nummer kümmern müssen. Gehen auch Ganzjahresreifen? Ganzjahresreifen könnten eine Option sein. Diese sind aber im Vergleich zu den Jahreszeitmodellen nicht so griffig. In den Herbst- und Wintermonaten setzen Autofahrer besser auf gute Saisonreifen, statt mit aktuellen Ganzjahrespneus einen Kompromiss einzugehen. Diesen Schluss lässt ein gemeinsamer Test von ADAC und Stiftung Warentest zu. Die Ganzjahresreifen legten dagegen durch die Bank eine schwache Leistung an den Tag: alle getesteten Modelle seien keine Empfehlung Und wenn ich keine Winterreifen drauf habe? Wer bei entsprechender Witterung ohne Winterreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei einer Behinderung des Verkehrs riskiert der Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro und einen Punkt. Für die Gefährdung im Straßenverkehr gibt es eine Strafe von 100 Euro und einen Punkt. Ist ein Unfall die Folge von falscher Bereifung, beträgt das Bußgeld 120 Euro und es gibt einen Punkt im Verkehrszentralregister. Künftig sollen auch die Fahrzeughalter zur Verantwortung gezogen werden. Ein Halter, der einen Wagen bei Eis und Schnee ohne Winterreifen auf die Straße lässt oder es den Fahrern anordnet, muss künftig 75 Euro Strafe zahlen. Eine entsprechende Verordnung billigte der Bundesrat. Auswirkung auf die Versicherung Kommt es wegen der Benutzung der Sommerreifen zum Unfall, kann dies zu einer erheblichen Leistungskürzung der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit (§ 81 VVG) führen. Auch in der Haftpflichtversicherung hat die Benutzung von Sommerreifen auf Schnee erhebliche Auswirkungen. Hier hat der Gesetzgeber eine wichtige Änderung geschaffen. Bisher musste für die Ausrüstung des Fahrzeuges immer nur der Fahrer gerade stehen. Nun legt das Gesetz die Verantwortlichkeit zusätzlich Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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auch in die Hände des Halters. Das dürfte für Flottenbetreiber und Mietwagenunternehmen deutliche Auswirkungen haben. Eine Abwälzung der Verantwortlichkeit vom Halter allein auf den Fahrer soll so vermieden werden. Aber es gibt Ausnahmen Die vorstehende Verpflichtung gilt nicht für 1. Nutzfahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft, 2. einspurige Kraftfahrzeuge… Kraftfahrzeuge der Klassen M2, M3 (Busse ab 9 Sitzplätzen), N2, N3 (Lkw ab 3,5 t) dürfen bei solchen Wetterbedingungen auch gefahren werden, wenn mindestens die Räder 1. der permanent angetriebenen Achsen und 2. der vorderen Lenkachsen mit Reifen ausgerüstet sind, die den Anforderungen des § 36 Absatz 4 StVZO (s. oben) genügen. Hintergrund ist, dass diese Fahrzeuge üblicherweise mit Reifen ausgestattet sind, die zwar nicht als Winterreifen (M+S-Reifen) gekennzeichnet, aufgrund ihres grobstolligen Profils der Lauffläche und des Reifenaufbaus jedoch für den Betrieb bei winterlichen Verhältnissen ausreichend sind. Hier kommt erst im Juli 2020 (Ausrüstungspflicht dieser Fahrzeuge mit den neuen Winterreifen) die Änderung. Was gilt für Biker und Quadfahrer? Wichtig: Die Ausnahme gilt nicht für grobstollige Sommerreifen von Geländewagen oder Quads. Auch Besitzer von Quads müssen Winterreifen aufziehen, wenn sie auf verschneiten oder vereisten Straßen fahren wollen. Jedoch nicht bei Quads, die als land- und forstwirtschaftliche Nutzfahrzeuge zugelassen sind. Motorräder sind auch Kraftfahrzeuge im Sinne der Vorschrift und müssen daher bei Eis und Schnee entsprechend ausgerüstet sein. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass für motorisierte Zweiräder nur wenige M+S-Reifen angeboten werden. Vorrangig ergibt sich dies aus der geringen Nachfrage. Im Zweifelsfall können auch Reifen als Winterreifen anerkannt werden, die offensichtlich mit grobstolligem Profil versehen sind. Genauere Kriterien für die Anerkennung von Motorradreifen als Winterreifen sind nicht bekannt. Gängige Straßenreifen mit relativ geschlossenem Profil erfüllen die Anforderungen der Winterreifenverordnung nicht. Wer als Motorradfahrer bei den genannten kritischen winterlichen Straßenverhältnissen fahren will, sollte sich unabhängig von der Art der Bereifung des deutlich erhöhten Risikos bewusst sein. Einspurfahrzeuge sind aus fahrdynamischen Gründen auf einen Mindestreibwert an den Rädern angewiesen. Dieser kann bei den genannten winterlichen Straßenverhältnissen schnell und deutlich unterschritten werden. Erfüllen Reifen z.B. aufgrund ihres grobstolligen Profils die obigen Eigenschaften, ist eine ausdrückliche M-S-Kennzeichnung nicht erforderlich. Im Ergebnis dürfte dies dazu führen, dass nahezu jeder Enduro-Reifen als Winterreifen anzusehen ist und die Benutzung solcher Reifen bei winterlichen Straßenverhältnissen weder zu bußgeldrechtlichen noch versicherungsrechtlichen Konsequenzen führen wird. Anhänger Anhänger müssen nicht mit wintertauglichen Reifen ausgerüstet werden – das Gesetz verlangt das nur von Kraftfahrzeugen. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt der ADAC jedoch dringend, auch Anhänger mit Winterreifen auszurüsten, um sie „in der Spur“ zu halten. Reifenpanne Wer nach einer Panne den Autoreifen wechselt und nur einen Sommerreifen dabei hat, muss keine Strafe befürchten. Mit diesem Notbehelf darf die Fahrt zunächst vorsichtig fortgesetzt werden, aber bei nächster Gelegenheit muss wieder ein Winterreifen montiert werden. Parker Und wenn mein Auto bei diesen Straßenbedingungen nur auf der Straße steht? Nur wenn das Fahrzeug auch gefahren wird, droht eine entsprechende Sanktion. Solange das Fahrzeug steht, fällt es nicht unter die Bestimmung. (RM) SERVICE istockphoto 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten jährlichen Fahrleistung. Hauspreis (brutto): /two.lf/seven.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Überführungskosten Anzahlung: /five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./seven.lf/zero.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /zero.lf,/nine.lf/nine.lf % Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/eight.lf./one.lf/three.lf/six.lf,/eight.lf/four.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /four.lf/eight.lf/two.lf,/five.lf/zero.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
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AWM Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) steht für zuverlässigen und umwelttechnisch hochwertigen Entsorgungsservice für Münchner Haushalte und Gewerbebetriebe zu stabilen und fairen Gebühren. Er leert nicht nur pünktlich die Abfalltonnen, sondern sorgt für die langfristige Sicherheit bei der Restmüllentsorgung und der Abfallverwertung. Er trägt zur Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt bei, indem er die Abfallgebühren stabil hält, die Recyclingquote erhöht und die Stoffkreisläufe schließt. ➔ ENTSORGUNGSKONZEPTE MÜNCHENS ABFALLWIRTSCHAFT JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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Als die zusammenlebenden Menschengruppen größer wurden, begann die wachsende Abfallmenge Probleme zu bereiten. Pfahlbausiedlungen wurden aufgegeben, weil die Bewohner ihre Abfälle einfach in die unter den Häusern befindlichen Gewässer entsorgten. Wenn diese nicht durch das Wasser weggeschwemmt wurden, sammelte sich der Unrat an, verlandete und der faulige Geruch ließ die Hütten unbewohnbar werden. Das Problem verschärfte sich in Zeiten der ersten Hochkulturen. Die Stadt Jerusalem besaß schon zu biblischer Zeit einen Müllabladeplatz, auf dem sortiert und Kompostierung betrieben wurde. Außerdem waren unter der Stadt Kanalisationskanäle installiert, die in Teiche mündeten, in denen sich die Schwebstoffe absetzen konnten. Das Wasser diente der Bewässerung der Felder und das feste Material als Dünger. Recycling ist eben keine moderne Erfindung. Die Hauptstadt des Römischen Reiches war berühmt für ihre hygienischen Errungenschaften wie Badehäuser, Toiletten und warmes Wasser. Aber der Schein trog. Von den 1,5 Millionen Einwohnern der Stadt zu Zeiten Kaiser Augustus` konnten sich nur die wenigen Mitglieder der Oberschicht Häuser mit den genannten Annehmlichkeiten leisten. Das gemeine Volk versank im wahrsten Sinne des Wortes in den eigenen Fäkalien und Abfall. Der Unrat wurde einfach auf die Straße geschüttet. Diese Form der Abfallbeseitigung behielten die Menschen in Europa bis ins 19. Jahrhundert bei. Stadtbäche als Müllkippen München war da keine Ausnahme. Die erste Vorschrift zur Stadtreinigung tauchte in einer Chronik aus dem Jahre 1310 auf: „Wer von des Schönckers Eckhaus bis an das Taltor hinunter Schormist oder andern mist oder holtz ligen viertzehn tag, der zahlt an den Richter 12 Pfennig Bußgeld und an die Stadt ebenso viel.“ Die Stadtbäche waren die Müllkippen der Bürger, in die alle Haushalts- und Gewerbeabfälle verbracht wurden. Wenn diese zu wenig Wasser führten und der Unrat nicht weg geschwemmt wurde, kam es zu massiven Geruchsbelästigungen. Wer keinen direkten Zugang zu den Bächen hatte, entsorgte die Fäkalien in hauseigenen Gruben. Versickerungsvorgänge sorgten für Kontamination des Grundwassers und Epidemien waren vorprogrammiert. Im 16. Jahrhundert wurden die ersten Brunnhäuser zur Verbesserung der Trinkwasserqualität errichtet. Die darin befindlichen Pumpen waren von der Fließkraft der Stadtbäche abhängig. Im Winter, wenn die Bäche zugefroren waren, kam die Trinkwasserversorgung der Münchner oft zum Erliegen. Die Bürger fühlten sich aber viel mehr vom Gestank bedroht. Die vorherrschende Meinung der Mediziner der Zeit war es, dass Krankheiten durch die Ausdünstungen übertragen werden. Seit 1613 existierte eine städtische Verordnung, die die Reinigung der Bäche einmal jährlich vorschrieb. Bedenkt man, dass neben den Fäkalien auch Schlachtabfälle, Tierleichen u.v.m. die Bäche verstopfte, muss die Geruchsemmission für unsere Nasen heute unerträglich gewesen sein. Zusätzlich schütteten die Bürger nach wie vor ihren Unrat auf die Straßen, in denen sich Schweine tummelten, die nach Futter wühlten. Durch die Unmengen an Ratten kam es regelmäßig zu Pestepidemien. Wirtschaftswachstum und Bevölkerungsexplosion Im 19. Jahrhundert begann ein rasantes Wirtschaftswachstum, das zu einer Bevölkerungsexplosion führte. 1369 wohnten in München etwa 10.800 Menschen. Bis 1824 war diese Zahl auf ca. 62.000 gestiegen. Innerhalb der nächsten 50 Jahre stieg die Einwohnerzahl auf mehr als 200.000 und im Jahr 1900 lebten bereits 300.000 Menschen im Münchner Stadtgebiet. Die hygienischen Bedingungen wurden unerträglich. Die Folgen waren Typhus und Cholera. Tausende Tote fielen diesen Krankheiten zum Opfer. Die Stadt bekam schnell den Ruf, ein Seuchenherd zu sein. Erst Max von Pettenkofer (1818–1901), ein Münchner Arzt und Apotheker, erforschte die Cholera und kam zu der Erkenntnis, ➔ GESCHICHTE DER ABFALLWIRTSCHAFT MÜNCHENS Wo Menschen leben fällt Abfall an. Das war schon immer so. Das dem Menschen innewohnende Bedürfnis nach Sauberkeit ließ die Jäger und Sammler der Steinzeit bereits die anfallenden Fäkalien und Nahrungsreste aus den Behausungen schaffen. Diese steinzeitlichen Mülldeponien wurden abgebrannt, wenn der Gestank unerträglich wurde. Archäologen haben eine solche Deponie in Norddeutschland mit einem Volumen von 200.000 Quadratmetern gefunden. istockphoto 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018 TITELTHEMA
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dass die hygienischen Verhältnisse die Ursache des Übels waren. Gegen alle Widerstände begann er für eine systematischen Entwässerung der Stadt und sauberes Trinkwasser zu kämpfen. Die Erfolge gaben ihm Recht. Die Trinkwasserversorgung wurde auf neue Brunnen und später auf das sogenannte Mangfallprojekt umgestellt. Der Bau der Kanalisation begann und schnell wurde klar, in den angeschlossenen Häusern ging die Zahl der Neuinfektionen zurück. Nur das Müllproblem blieb der Stadt erhalten. Die Müllgruben befanden sich direkt an den Anwesen und die Leerung wurde vom Magistrat nicht vorgeschrieben. Da die Kosten der Projekte Pettenkofers sehr hoch waren, scheute die Stadtverwaltung davor zurück, erneut Gebühren einzuführen. Erste Müllabfuhr Münchens 1891 erließ der Magistrat auf Betreiben des Magistratsrates Alois Panzer eine „ortspolizeiliche Vorschrift über die Lagerung und Wegschaffung des Hausunrats“ . Zweimal pro Woche musste der Abfall zur Abfuhr bereitgestellt werden und pro Jahr wurde eine Gebühr von einer Reichsmark erhoben. Auf sogenannten Harritschwagen, einachsigen Karren, wurde der Unrat von beauftragten privaten Transportunternehmen abtransportiert. Diese Karren vermietete die Stadt den Unternehmen, die für die eingerichteten 18 Sammelbezirke zuständig waren. München hatte seine erste Müllabfuhr. Sechs Jahr später gründete sich die „Gesellschaft für Hausmüllverwertung München“ . Diese baute in Puchheim die erste moderne Abfallverwertungsanlage der Stadt. Nach Anlieferung des Abfalls wurden die Bestandteile sortiert und soweit möglich, der Wiederverwertung zugeführt. Knochen zur Leimherstellung, Kork, Gummi, Metalle, Holz, Papier, Lumpen u.a. wurden in Handarbeit gesammelt und später verkauft. Um die Sauberkeit der Stadt weiter zu verbessern, führte der Magistrat 1898 eine einheitliche 110 Liter Metalltonne in München ein. 1910 ging in Puchheim die erste Müllverbrennungsanlage in Betrieb. Der erzeugte Strom diente dem Betrieb der Sortiermaschinen. So konnte die gesamte Verwertungsanlage eine Recyclingquote von 100 Prozent erreichen. Durch die Eingemeindungen wuchs die Einwohnerzahl Münchens bis 1915 auf 550.00. Daher musste die Kapazität der Abfallentsorgung dringend erweitert werden. Der Magistrat beschloss den Bau einer Abfallzentrale in Untergiesing. Bis 1945 blieben Harritschwagen und Müllverwertung in Puchheim trotz wachsender Müllmengen in Betrieb, da durch die wirtschaftliche Situation der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts und der Weltkriege keine Erweiterungen und Modernisierungen möglich waren. Nach Ende des 2. Weltkrieges hatten sich Unmengen an Müll und Unrat in der Stadt angesammelt. Neben dem Personalmangel waren auch keine Fahrzeuge mehr vorhanden. Um das Personalproblem zu lösen, setzte die Stadt 1947 internierte NS-Parteigenossen zur Müllbeseitigung ein. Mülldeponie Fröttmaning Sieben Jahre nach Kriegsende wurde mit dem Bau der Müllverwertungsanlage Großlappen auf Betreiben des Stadtrates begonnen. Zwei Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden. Die Sortieranlage mit einer Jahreskapazität von 500.000 Kubikmeter Müll war mit modernster Technik ausgestattet. Dies konnte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Sortierreste in der Nähe zu einer gigantischen Deponie anwuchsen. Das Dorf Fröttmaning wurde buchstäblich Opfer dieses gigantischen Müllberges und nur noch die kleine Kirche aus dem 9. Jahrhundert zeugt von der Existenz dieses Ortes. AWM AWM atelier-tacke.de JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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Der Müllberg sollte die Stadt vor erhebliche Probleme stellen. Immer wieder kam es zu Bränden auf der Deponie und es entstand ein See aus Chemikalien. Risse an den Hängen ließen die giftigen Flüssigkeiten ins Innere der Mülldeponie fließen, die erst 1987 geschlossen werden konnte. Der Untergrund musste abgedichtet und das Sickerwasser in die Kläranlage geleitet werden. Die Deponiegase speisen heute ein Blockheizkraftwerk. Ökologische Kehrtwende 1988 vollzog die Stadt München eine radikale Kehrtwende in der Abfallpolitik. Ein ökologisch ausgerichtetes Abfallkonzept wurde ins Leben gerufen. Oberste Priorität hat bis heute die Abfallvermeidung und Wiederverwertung des anfallenden städtischen Mülls. Die städtische Müllabfuhr wurde zum Amt für Abfallwirtschaft. Wertstoffhöfe und moderne Müllverbrennungsanlagen prägen heute das Bild der Abfallwirtschaft. Im Zuge der Müllvermeidung dürfen Einwegverpackungen seit 1991 auf öffentlichem Grund nicht mehr Verwendung finden. Das Drei-Tonnen-System und die Wertstoffhöfe tragen entscheidend zur Müllvermeidung bei. Durch die Einführung der Kunststoffgroßbehälter wird das Bereitstellen und Leeren erleichtert und auch der Lärmpegel bei der Leerung konnte erheblich gesenkt werden. Im Jahre 2008 wurde mit der Inbetriebnahme der Trockenfermentationsanlage auf dem Gebiet der ehemaligen Deponie Nord-West in Freimann ein neuer Weg bei der Verwertung der Münchner Bioabfälle beschritten. Die Anlage ersetzt 298.000 Liter Heizöl im Jahr und kann 1.000 Haushalte mit Strom versorgen. Gegenwärtig stellt die Abfallwirtschaftspolitik der Stadt München eine langfristige Abfallentsorgung für die Bürger sicher und trägt damit zu der hohen Lebensqualität in der Landeshauptstadt bei. Vielleicht ärgert sich der eine oder andere Autofahrer, wenn er hinter einem Müllentsorgungsfahrzeug warten muss. Wie wichtig die Arbeit dieser Männer ist, sehen wir aber alle sehr schnell, wenn die Nachrichten von Städten berichten, in denen die Müllabfuhr nur eine Woche lang nicht arbeitet. Also bewahren Sie Ruhe und seien Sie dankbar für eine saubere, lebenswerte Stadt. (BH) AWM AWM 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018 TITELTHEMA
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TAXIKURIER: Wie lange sind Sie schon für den AWM tätig und was umfasst Ihr Tätigkeitsbereich? GÜNTHER LANGER: Ich bin seit 1991 beim AWM. Zu Beginn meiner Tätigkeit war ich zuständig für die System- und Entsorgungsplanung. D.h. in unserer Abteilung wurde das drei Tonnensystem entwickelt und das Wertstoffhofkonzept erarbeitet. Heute bin ich Leiter des Büros der Werkleitung und somit verantwortlich für die interne- und externe Kommunikation. Außerdem gehört die Mitarbeit an der Strategie zu meinen derzeitigen Aufgaben. TAXIKURIER: Wie groß ist die jährliche Abfallmenge in München? GÜNTHER LANGER: Insgesamt fallen rund 570.000 Tonnen Müll in München an: an den 12 Münchner Wertstoffhöfen, an den knapp 1.000 Wertstoffinseln (dort werden Leichtverpackungen, wie Tetrapacks, Kunststoffverpackungen, Alu-Dosen und Flaschen/ Gläser gesammelt) und über die Müllabfuhr (die die Tonnen am Haus leert: Restmülltonnen, Papiertonnen, Bio tonnen; in München stehen insgesamt 442.572 Abfalltonnen, die in regelmäßigen Abständen geleert werden). Unsere Müllabfuhr sammelt pro Jahr ein: ➔ rund 306.000 (Gewichts-)tonnen Restmüll ➔ gut 86.000 t Papier/Kartonagen ➔ über 44.000 t Bioabfälle. TAXIKURIER: Welche Probleme gibt es dabei? GÜNTHER LANGER: Bei der Müllabfuhr – wir nennen sie „Einsammeldienst“ (ESD) – ist es wichtig, dass: ➔ die Mülltonnen frei zugänglich oder bereit gestellt sind ➔ gerade im Winter die Zugangsstraßen und -wege geräumt und gestreut sind ➔ die Tonnen nicht überfüllt und nicht falsch befüllt sind (es sollte zum Beispiel kein Plastik in der Biotonne sein, kein Bauschutt in der Restmülltonne, sonst wird sie zu schwer, usw.) TAXIKURIER: Wie viele Fahrzeuge sind täglich im Einsatz? GÜNTHER LANGER: Für den Einsammeldienst sind täglich rund 150 Mülleinsammelfahrzeuge unterwegs, dazu kommen die Container-Fahrzeuge, die unter anderem die Container der Wertstoffhöfen leeren, die Sperrmüll-Abholfahrzeuge, das Wertstoffmobil, unser "Giftmobil" und die Dienstfahrzeuge unserer Außendienst-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt umfasst der Fuhrpark des AWM 317 Fahrzeuge. TAXIKURIER: Welche Probleme ergeben sich für die Müllabfuhr bzgl. der Verkehrslage und was wünschen Sie sich von den Verkehrsteilnehmern? GÜNTHER LANGER: Der zunehmende Verkehr und die immer dichtere Bebauung in München sind für die Fahrer unserer Müllfahrzeuge eine immer größere Herausforderung. Die größten Probleme entstehen durch: ➔ Verparkungen: In einigen Stadtvierteln ist der Parkdruck so hoch, dass es für unsere Müllfahrzeuge kaum mehr möglich ist, durchzukommen. Aber auch in manchen Außenbereichen wird die Situation immer problematischer: Dort, wo früher nur ein kleines Einfamilienhäuschen auf einem Grundstück stand, wird bei einer Neubebauung meist ein Mehrfamilienhaus mit 8-12 Wohneinheiten errichtet. Auf der Straße parken dann entsprechend mehr (und oft auch größere) Fahrzeuge (SUVs), das Müllaufkommen ist natürlich auch höher. Da wird für unsere Fahrer die Durchfahrt oft zu einer Täglich begegnen uns im Münchner Stadtverkehr die orangefarbenen Müllfahrzeuge. Kaum einem Verkehrsteilnehmer sind dabei die Abläufe und Probleme der Fahrzeugbesatzungen bewusst. Günther Langer, der Leiter des Büros der Werkleitung des AWM, gab uns einen Einblick in die Struktur und den Organisationsaufbau dieser städtischen Einrichtung. ➔ GÜNTHER LANGER INTERVIEW Dr. Hans Bake v. Bakin Erst- und Verlängerungsuntersuchung Taxi-Mietwagen-Lkw-Bus Tassilostr. 23, 85609 Aschheim Tel.: 089/37065690 Mobil 0172/6523805 e-mail: bakebakin@gmx.de • Mo-Fr: 8-12 Uhr Mo, Di, Do: 15-19 Uhr und nach Vereinbarung • telefonische Terminvergabe möglich 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018 TITELTHEMA
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Millimeter-Arbeit. (Auf den beiden untenstehenden Bildern sehen Sie Beispiele, wie eng die Situation häufig ist). ➔ Ungeduld der anderen Verkehrsteilnehmer: Wenn unsere Müllfahrzeuge durch enge Straßen fahren und immer wieder anhalten müssen, um die Tonnen zu leeren, kommt es leider auch vor, dass Fahrzeuge, die dahinter fahren, ungeduldig hupen und ungehalten reagieren. Unsere Lkws können sich aber nicht in Luft auflösen und die Tonnen müssen ja geleert werden! Hier bitten wir die Münchner Bevölkerung um etwas Geduld und Verständnis. TAXIKURIER: Ist die AWM auch für die Abfuhr des geräumten Schnees zuständig? GÜNTHER LANGER: Nein, dafür ist das Baureferat zuständig. TAXIKURIER: Bis vor einigen Jahren hat es an den Taxistandplätzen Mülleimer bzw. Papierkörbe gegeben. Nun sind diese alle abmontiert worden. Ist das auf Betreiben des AWM erfolgt und welchen Hintergrund hat diese Maßnahme? GÜNTHER LANGER: Auch die öffentlichen Abfallkörbe und deren Leerung liegen im Zuständigkeitsbereich des Baureferats. Dafür gibt es auch ein Servicetelefon, an das Sie sich wenden können: „Rein. Und Sauber“: Tel.: 089/233-96296 TAXIKURIER: Wir bedanken uns bei Günther Langer für die interessanten Einblicke. (Das Interview führte Birgit Heller) Abfallwirtschaftsbetrieb München – Halle 2 Peter-Anders-Straße 15, 81245 München-Pasing Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 14 Uhr, Montag geschlossen. ➔ DIE HALLE 2 Dinge, die in den Münchner Wertstoffhöfen abgegeben werden oder als Sperrmüll am Straßenrand abgestellt wurden und zu schön sind, um sie zu vernichten, landen in der „Halle 2“ des Abfallwirtschaftsbetriebes München. Hier können die Münchner vom Spielzeug bis zur Kaffeemaschine, vom Porzellan bis zum Fahrrad fast alles finden, was im Haushalt gebraucht wird. Eigentlich sind alle Stücke mit Festpreisen versehen. Besonders interessante Stücke sind den wöchentlichen Versteigerungen vorbehalten. Jeden Samstag ab 11 Uhr kommen Schnäppchenjäger auf ihre Kosten. Ob Gemälde, Musikinstrumente, Möbel oder Kuriositäten, vieles findet hier bei den Versteigerungen Liebhaber. Mittwochs kann sich der interessierte Bürger einen Überblick über die für den nächsten Samstag vorgesehenen Stücke verschaffen. Kaum zu glauben, dass Meißner Porzellan, Gitarren oder auch antike Möbel hier schon versteigert wurden. (BH) INFORMATION Kfz-Meisterbetrieb für aller Fabrikate gut • preiswert • schnell • zuverlässig Sonderpreis Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr istockphoto JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
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WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Schwabing – Taxi hupt S.O.S.-Zeichen, Fehlalarm Am Sonntag, 12.11.2017, verständigten mehrere besorgte Anwohner gegen 01.45 Uhr den Notruf der Polizei. Am Kurfüstenplatz stand ein Taxi mit geöffneten Türen. Die Hupe sendete das S.O.S.-Zeichen (dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz). Neben mehreren Anrufern die dieses Hupen zunächst als Ruhestörung empfanden, konnten aber auch einige den Notfallcode S.O.S. entziffern. Die alarmierten Streifen konnten den Taxifahrer an seinem Fahrzeug antreffen. Er berichtete von einer Fehlfunktion seines Taxis und mühte sich den Alarm wieder abzustellen. Die Alarmhupe ist eines von mehreren Sicherheitsmerkmalen von Taxen. Die hier gezeigte Reaktion der Anwohner zeigt erneut, die Aufmerksamkeit und die schnelle Verständigung des Notrufes 110, welche eine wichtige Basis für die erfolgreiche Polizeiarbeit in München ist. Berg am Laim – Fußgänger überquert Fahrbahn und wird von Taxi angefahren, eine Person schwer verletzt Am Samstag, 19.11.2017, gegen 02.50 Uhr, betrat ein 22-jähriger Mann die Fahrbahn der Ampfingstraße. Vermutlich achtete er nicht auf den Verkehr. Auf Höhe der Mühldorfstraße übersah der 22-Jährige den stadtauswärts fahrenden Taxifahrer. Der 67-jährige Taxifahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den dunkel gekleideten Fußgänger. Durch den Aufprall stürzte der Fußgänger auf die Motorhaube des Taxis und wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Er wurde schwer verletzt und in ein Münchner Klinikum behandelt. Der Taxifahrer und seine drei Fahrgäste wurden nicht verletzt. Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof und im südlichen Bahnhofsviertel Der Hauptbahnhof München ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt des nationalen und internationalen Bahnverkehrs, den täglich über 350.000 Personen frequentieren. Diesen zahlreichen Pendlern, Anwohnern und Besuchern der Landeshauptstadt München bietet er zudem viele Einkaufsmöglichkeiten. Durch die vielfältigen Angebote besteht eine hohe Attraktivität dieses Bereiches, jedoch kommt es dort auch zu verschiedenen Ordnungsstörungen und Kriminalitätsformen. Hauptsächlich handelt es sich um Straftaten in den Bereichen der Gewaltkriminalität, Betäubungsmittelkriminalität und illegalen Prostitution. Im Bereich der Ordnungsstörungen wurde ein Hauptaugenmerk auf die im Viertel stark vertretene Bettler- und Obdachlosenszene gelegt. Auch der Bereich des Gewerberechtes wurde im Rahmen des Einsatzes abgedeckt. Es wurden Gaststätten auf mögliche Verstöße kontrolliert. Das Polizeipräsidium München wertet fortwährend die aktuelle Kriminalitätsentwicklung im Bereich rund um den Hauptbahnhof München aus. Mit dem seit Januar 2017 bestehenden Alkoholverbot bemerken wir bereits einen deutlichen Rückgang der Gesamtkriminalität gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Damit befinden wir uns aber immer noch auf einem für uns nicht tolerierbaren Niveau. Trotz der bereits täglich stattfindenden Kontrollen durch die örtlich zuständigen Polizeidienststellen und der regelmäßigen Schwerpunkteinsätze hat das Polizeipräsidium München am 16.11.2017 zusätzlich ganztägig bis in die Nacht intensive Kontrollen im Bereich des Hauptbahnhofs durchgeführt. Dieser gemeinsame Kontrolltag fand in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei, dem Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München, sowie dem Hauptzollamt München – Finanzkontrolle Schwarzarbeit – statt. Über den gesamten Zeitraum waren dazu über 350 Polizeibeamte, davon ca. 80 Beamte der Bundespolizei, eingesetzt. Im Laufe des Tages wurden über 600 Personenkontrollen durchgeführt und 261 Platzverweisungen erteilt. Zwei Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Im Rahmen dieser Maßnahmen konnten insgesamt 30 Straftaten mit Schwerpunkt Betäubungsmittelkriminalität (21 Verstöße gegen das BtMG) zur Anzeige gebracht werden. Gegen fünf Personen gab es offene Haftbefehle, die vollstreckt werden konnten. Im Rahmen der Überwachung des ab 22:00 Uhr geltenden Alkoholverbotes wurden insgesamt sieben Verstöße festgestellt und zur Anzeige gebracht. Erfreulich war, dass ein vermisster zwölfjähriger Junge aufgefunden und den Sorgeberechtigten übergeben werden konnte. Bei der Kontrolle einer Sisha Bar wurden Mängel im Betrieb festgestellt. Dies führte zur sofortigen Schließung. Das Polizeipräsidium München beantragt gegen wiederholt auffällige Störer und Straftäter rund um den Hauptbahnhof Aufenthaltsverbote beim Kreisverwaltungsreferat und setzt diese auch durch, um Personen von diesem Bereich dauerhaft fernzuhalten. Auch die Münchner Bevölkerung wird gebeten, verdächtige Wahrnehmungen und Auffälligkeiten unverzüglich dem Polizeinotruf 110 zu melden. Das Polizeipräsidium München bedankt sich für die Unterstützung und das Verständnis. Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. istockphoto 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
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Endlich weht wieder Circusluft im Kronebau: Ab dem 25. Dezember heißt es wieder „Manege frei“ bei Circus Krone in München. Der größte Circus Europas präsentiert auch in diesem Winter wieder drei verschiedene internationale Programme im monatlichen Wechsel. Die Winterspielzeit 2017 ⁄ 18 steht ganz im Gedenken an die große Circusdirektorin Christel Sembach-Krone, die nach kurzer, schwerer Krankheit am 20. Juni 2017 in die Unsterblichkeit einging. Alle Darbietungen der drei Winterprogramme wurden noch von ihr persönlich mit viel Herzblut, Erfahrung und Leidenschaft ausgesucht. Die Programme tragen die Namen „In Memoriam“, „Hommage“ und „Christel Sembach-Krones’ Lieblinge“ . Sehen Sie die „Besten der Besten“ aus der internationalen Circuswelt, den schnellsten Jongleur aller Zeiten, die größte Raubtiernummer unserer Tage und eine fliegende Harley-Davidson unter der Circuskuppel. Actionreich – spannend – sensationell. Tierisch erfreuen Sie die wunderschönen Pferde und Elefanten des Hauses Krone, lustige Haustiere, freche Ziegen und eine Seelöwen-Patrouille im Blues-Brothers-Stil. Nicht zu vergessen: die besten Clowns der Welt mit Spiel, Spaß und Lachen pur! Premiere ist traditionell am Ersten Weihnachtstag um 14.30 und 18.30 Uhr. Bis 7. Januar gibt es täglich zwei Vorstellungen: Werktags um 15 und 20 Uhr, an Sonn-und Feiertagen um 14.30 und 18.30 Uhr. Der Circus-Zoo im Kronebau ist sonn-und feiertags ab 10 Uhr durchgehend geöffnet. Ab dem 8. Januar 2018 lauten die Vorstellungszeiten: Dienstag und Donnerstag 20 Uhr, Mittwoch, Freitag und Samstag 15 und 20 Uhr, Sonntags 14.30 und 18.30 Uhr (Montags ist spielfrei) ➔ CIRCUS KRONE STADTINFO Winterspielzeit vom 25. Dezember 2017 bis 8. April 2018 WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … 1849 das Königreich Bayern die erste deutsche Briefmarke herausbrachte? Zu verdanken hatten die Bayern dies der Thüringer Drucktechnik. Peter Haseney aus Zella-Mehlis fertigte den ersten Druckstock für den so genannten „Schwarzen Einser“ . Die Bezeichnung verdankt die Marke dem Wert und der Druckfarbe, ein Kreuzer und schwarz gedruckt. Gültig war sie bis 1864 und erschien in einer Auflage von 832.000 Stück. Der heutige Sammlerwert beträgt etwa 50.000 Euro. (BH) Der „Schwarze Einser“ (1849) JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25 Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53
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Ich begleite eine Besuchergruppe, die dieses Wagnis eingegangen ist. An den Wänden des fensterlosen Raumes stehen Regale, die bis unter die Decke reichen. Angefüllt mit Objekten, die Reisenden bei Zollkontrollen abgenommen wurden. Der Blick fällt zuerst in die Mitte des Raumes. Dort steht ein wunderschöner Gepard. Sein Fell wurde über ein Gestell gezogen und als Umzugsgut deklariert nach Deutschland auf dem Frachtweg eingeführt. Daneben liegt ein Puma, den das gleiche Schicksal ereilt hat. Elefantenfuß- und Nashornfußhocker ergänzen das Grauen. Ein Weißkopfseeadler, viele andere ausgestopfte Vögel und auch ein riesiger Braunbär, dessen Kopf präpariert ist, schauen die Besucher traurig an. Die Gruppe wird schnell recht schweigsam. Thomas Meister, der Pressesprecher der Behörde, fragt in die Runde, wer denn Jäger sei. Alle verneinen, wobei nicht klar ist, ob nicht beim Anblick der Tierkadaver ein Outing zu peinlich sei. Herr Meister fängt auch mit den kleinen Dingen an. Er reicht den Teilnehmern ein kleines Stück Leder und zum Vergleich eine Geldbörse. In der Geldbörse steht, dass diese aus Elefantenleder sei. Das stellt sich glücklicherweise als Betrug des Händlers raus – es ist hochwertiges Plastik. Das kleine Lederstück aber zum Vergleich ist tatsächlich die Haut eines Elefanten. Aus den Schwanzhaaren von Elefanten, den festesten Haaren, die das Tierreich zu bieten hat, zeigt er uns Armbänder. Das Washingtoner Artenschutzabkommen definiert ganz klar, dass geschützte Arten oder Teile davon nicht gehandelt werden dürfen. Ausnahmen bedürfen sowohl einer Genehmigung des Herkunftslandes als auch des Einfuhrstaates. Je höher der Grad des Schutzes eingestuft ist, desto höher ist die Strafe. In Deutschland legt diese Strafen das Bundesamt für Naturschutz bzw. ein Gericht fest. Erschreckend ist der Erfindungsreichtum der Touristen. Der Stoßzahn eines Elefanten ist zum Teil hohl. Einzelne dicke Scheiben des Zahns hatte eine Dame mit Wolle und Perlen umwickelt und wollte dem Zoll erklären, dass es sich nur um Armreifen handeln würde. Schon das Gewicht ließ die Kontrolleure misstrauisch werden. Die sogenannten Souvenirs aus dem asiatischen Raum erscheinen fast noch abstruser. Eine kleine Flasche mit einer alkoholischen Flüssigkeit, in der eine kleine tote Kobra schwimmt, wird uns als besonders häufiges Mitbringsel aus Vietnam präsentiert. Das Gebräu soll gegen Rheuma helfen und die Potenz steigern. Wenn man bedenkt, dass Kobras Ratten fressen, macht das den Gedanken an den „Genuss“ nicht gerade appetitlicher. Apropos Potenz, beim Anblick der unglaublichen Vielzahl von Dingen, denen eine steigernde Wirkung der Selben nachgesagt wird, frage ich mich schon, wieso der asiatische Kontinent stetig mit der Bevölkerungsexplosion zu kämpfen hat, wenn seine männlichen Bewohner immer und überall auf Hilfsmittel aus der asiatischen Medizin angewiesen sein sollen. Der Preis eines Horns des Nashorns beläuft sich oft auf mehrere tausend Euro. Um Begehrlichkeiten nach der Beschlagnahmung zu unterbinden, werden die Hörner chemisch behandelt und damit für eine eventuelle Verarbeitung unbrauchbar gemacht. Auch Pflanzenteile unterliegen strengen Handelsauflagen. Kaktusholz aus dem die sogenannten „Regenmacher“ durch Ein schlagen der Stacheln und Befüllen mit Lavasteinen hergestellt werden, sollte jeder Urlauber auch lieber im Herkunftsland belassen. Unmengen an wunderschönen Muscheln und Schnecken gehäuse, besonders die Gehäusen der Fechterschnecken aus der Karibik, liegen in den Regalen. Das Volumen des weltweiten Massen - tourismus’ lässt erahnen, welche Folgen es haben muss, wenn jeder sich nur ein oder zwei Teile von Korallen, Schnecken oder Muscheln aneignet. Besonders pervers ist ein Exponat, dass einer älteren Dame abgenommen wurde. Ein auf seinem Schwanz sitzender kleiner Kaiman, die Bauchnaht ist deutlich zu erkennen, hält einen gehäkelten Sonnenschirm über den Kopf. Diese Monstrosität sollte auf dem Nachttisch der Dame einen Platz finden. Über Geschmack soll nicht gestritten werden. Wenn aber Christen, die ja zur Bewahrung der Schöpfung aufgerufen sind, aus geschützten Tieren Devotionalien herstellen und auch kaufen, ist das mehr als geschmacklos. In riesigen Muscheln werden Marienfiguren präsentiert, die mit kleinen roten Lämpchen illuminiert wurden. Die Teilnehmer fragen nach den lebenden Tieren, die auch immer wieder beschlagnahmt werden. Diese kommen in die Tierauffangstation nach München bzw. zu Zoos auf Kosten des Verursachers. Zollbeamte müssen schon gute Nerven haben, wenn sie in eine Handtasche greifen, einen Leinenbeutel herausheben und bemerken, dass dieser recht warm ist. Lebende Schlangen, Spinnen oder Reptilien, aber auch Papageien und Schildkröten sind keine Seltenheit. Leider können die Tiere nicht in ihre natürliche Umgebung ihres Heimatlandes zurückgeführt werden, da man nie genau weiß, aus welchem Biotop sie stammen. Eine andere Abteilung der beschlagnahmten Produkte betrifft die Produktfälschungen. Eindringlich warnt der erfahrene Zöllner, Thomas Meister ist seit mehr als 20 Jahren im Dienst, vor der Einfuhr von Medikamenten. Gerade in Zeiten des Internets bestellen Viele Mittel und Pülverchen im Netz. Abgesehen von dem sogenannten Dreimonatsbedarf im privaten Reisegepäck, der problemlos eingeführt werden darf, ist die Gefahr, durch gefälschte Medikamente Schaden zu nehmen, sehr hoch. Gerade Viagra wird WISSENSWERTES ➔ BLICK IN DIE ASSERVATENKAMMER „Sammeln Sie Eindrücke statt Andenken – Artenschutz kennt keine Grenzen“ . Wer gute Nerven hat und Beweise dafür braucht, was Menschen aus Geldgier und Geltungssucht zu tun in der Lage sind, sollte den Besuch der Asservatenkammer des Zolls am Münchner Flughafen in Erwägung ziehen. 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
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oft mit anderen Mitteln gestreckt. Auch gefälschte Zigaretten können verheerende Folgen für den Konsumenten haben. Abgesehen von den drohenden Strafen ist der Anteil des Tabaks gering. Einmal wurden sogar geschredderte CDs in Zigaretten gefunden. Am Beispiel von Schuhen und T-Shirts zeigt Herr Meister den Besuchern, worauf sie achten sollten und woran sie Fälschungen erkennen. Meist ist die Qualität sehr schlecht und durch chemische Verarbeitungsprozesse oft auch gesundheitsgefährdend. Wenn von Markenpiraterie die Rede ist, denken die Meisten zuerst an Luxusgüter wie Uhren oder Handtaschen, Fanartikel u.ä. Auf den Gedanken, dass die Bürstenköpfe elektrischer Zahnbürsten im Ausland billig nachgebaut werden, kommt man kaum. Sehr nachdenklich verabschieden sich die Teilnehmer der Führung von Thomas Meister. Sein Credo wird hoffentlich möglichst lange in den Köpfen verbleiben: „Sammeln Sie Eindrücke statt Andenken!“ Leider hat der Besuch aber auch gezeigt, wozu Menschen für Geld und Protz fähig sind. Wenn Sie also dem Winter in den Süden entfliehen wollen, trauen Sie den Händlern und deren Zertifikaten nicht, lassen Sie Tiere und Pflanzen wo sie hingehören und genießen Sie Ihren Urlaub, dann können sie auch beruhigt den grünen Zollausgang am Flughafen benutzen. Wenn Sie doch ein Mitbringsel kaufen wollen, dann nutzen Sie die Zoll- und Reise-App. Natur und Geldbeutel werden es Ihnen danken. (BH) MERCURE HOTEL MÜNCHEN SÜD MESSE Vor 50 Jahren wurde im Stadtteil Neuperlach, am Karl-Marx- Ring 87, das Hotel Orbis eröffnet. Nun im Jahr 2017 feiert das Haus den 50. Geburtstag und erhielt im Zuge dessen einen neuen Namen: Aus dem Mercure Orbis wurde das Mercure Hotel München Süd Messe. Seit jeher befindet sich vor dem Hotel ein Taxistand, wodurch Hotelgäste rund um die Uhr Mobilität genießen konnten. Anlässlich des Jubiläums und auch um den neuen Namen in Taxifahrerkreisen bekannt werden zu lassen lud der Direktor des Hotels, Herr Kakulakis, am Samstag den 18. November 2018 zu einem Besuch ein in das Hotel Mercure München Süd Messe. Der Einladung folgten um die 60 Taxifahrer. Nach einem Empfang mit Cafespezialitäten und alkoholfreien Cocktails führte der Direktor die Gäste durch das Hotel. Im Anschluss wurde das große Buffet eröffnet: Neben Salaten und mediterranen Vorspeisen fanden mehrere Hauptgerichte, darunter auch ein Truthahn, Fischgerichte und Veganes, sowie eine reichhaltige Dessertauswahl viel Anklang. Bei seiner Ansprache bedankte sich der Hoteldirektor für die gute Zusammenarbeit und betonte dabei, dass Taxifahrer im Haus stets gerne gesehen sind und man die Kooperation sehr schätze. Mit einem Gruppenfoto vor dem Eingang des Mercure Hotel München Süd Messe verabschiedete sich die Hoteldirektion von den Taxifahrern. Wir bedanken uns bei Herrn Hoteldirektor Kakulakis für die überaus freundliche Geste und freuen uns auf weiterhin gute Kooperation! (TK) ➔ JUBILÄUMS-AKTION Der Fotograf Brent Stirton in einem Wildreservat in Südafrika dieses Bild aufgenommen. Jetzt erhielt er dafür den „Wildlife Photographer of the Year Award“ . Der Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für Naturfotografie. In der Begründung der Jury heißt es, Stirton habe die tragische Szene „beinahe majestätisch“ dargestellt. Das Foto des an einem Wasserloch mit zwei Schüssen ermordeten Tieres sei „symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur“ . JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
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Vorgeschichte Goethes 100. Todestag am 22. März 1932 gab Anlass zu einem in ganz Deutschland begangenen Goethe-Jahr. Die „Deutsche Akademie zur wissenschaftlichen Forschung und zur Pflege des Deutschtums“ mit Sitz in München gründete damals ein „Goethe- Institut für deutsche Sprache im Ausland“, das bereits im Mai 1932 seine Arbeit aufnahm. Das Institut sollte Lehrern und Freunden der deutschen Kultur im Ausland Gelegenheit bieten, in Kursen ihre Sprachkennt nisse zu vertiefen sowie mit der „deutschen Geistesart“ – was immer das konkret auch gewesen sein mag – eingehender bekannt zu werden. Insbesondere auf dem Balkan wollte man aktiv werden, um bei der dortigen Vielzahl an verschiedenen Völkern das Deutsche zur allgemeinen Verkehrssprache zu machen. Aber das Goethe-Institut steckte sich noch höhere Ziele: Es sollte weiterhin mithelfen, das Deutsche zur führenden Sprache in ganz Europa zu machen. Während des Dritten Reiches nahm das Goethe-Institut einen schnellen Aufschwung. Der Diktatur ideologisch folgend, unterhielt es bis ins Jahr 1944 hinein viele stark besuchte Niederlassungen im deutsch beherrschten Europa und in neutralen Staaten. Nach Kriegsende lösten die US-Besatzungsbehörden die Deutsche Akademie und mit ihr das ideologisch belastete Goethe-Institut zum 31. Dezember 1945 auf und beschlagnahmten ihr Vermögen. Neuanfang Im Jahr 1949 entstand in Westdeutschland die Bundesrepublik Deutschland und 1951 wurde das Goethe-Institut an seinem hergebrachten Standort München neu gegründet. Mit diesem Schritt wollte man die Arbeit des Vorgängers wieder aufnehmen und das beschlagnahmte Vermögen loseisen. Das nunmehrige „Goethe-Institut zur Pflege der deutschen Sprache“ begann von seinen Räumlichkeiten in der Maximilianstraße 43 aus – gegenüber unserem Max-II-Stand – seine aktive Existenz. Es nahm und nimmt als privater Verein im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des Außenministeriums die kulturelle Selbstdarstellung Deutschlands im Ausland wahr. Es verfolgte den Zweck, die deutsche Sprache im Ausland zu vermitteln, und zwar mit Kursen für ausländische Deutschlehrer in München wie auch in deren Heimatländern. Denn mit der Gründung der Bundesrepublik wurde auch eine (west-) deutsche Kulturpolitik im Ausland wieder aktiviert. In seinen Anfängen befasste sich das Goethe-Institut lediglich mit der Förderung der deutschen Sprache durch Niederlassungen im In- und Ausland. Bis Ende der 1950er Jahre gab es rund 20 Auslandsinstitute, das erste seit 1952 in Athen, und zwölf Inlandsinstitute, das erste davon in Bad Reichenhall. In Bayern entstanden weitere Institute in Murnau, Kochel, Bad Aibling, Ebersberg, Grafing, Degerndorf am Inn, in München selbst, Prien und Rothenburg ob der Tauber. Die Zentrale befand sich von 1951 bis 1959 in der Herzog-Rudolf-Straße 7, zwischen 1959 und 1993 im Bernheimer-Palais am Lenbachplatz 3 und seit 1993 in der Dachauer Straße 122. Auch andere Länder unterhalten Kulturinstitute im Ausland: Die USA ihre Amerika-Häuser (in München am Karolinenplatz 3), Frankreich das Institut Français (Kaulbachstraße 13), Großbritannien das British Council (Goethestraße 20) oder Italien sein Istituto Italiano de Cultura (Hermann-Schmid-Straße 8). Neue Aufgaben Zusammen mit dem Aufschwung Westdeutschlands zur wirtschaftlichen Großmacht seit den 1950er Jahren vergrößerte sich der Aufgabenbereich von der Sprachförderung hin zur Programmarbeit, also zur Organisation von Künstlertourneen, Vortragsreisen oder Ausstellungen, was seinen Ausdruck 1961 in der Umbenennung in „Goethe-Institut zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur im Ausland" fand. Seit 1968 erweiterte das Institut sein Programm nochmals: Man versuchte, statt einseitigem Kulturexport einen Dialog der Kulturen zu initiieren. Die Münchner Einrichtung heißt dem entsprechend seit 1976 etwas ungelenk „Goethe-Institut zur Pflege der deutschen Sprache im Ausland und zur Förderung der internationalen kulturellen Zusammenarbeit". Goethe-Institute gab es allerdings nur in neutralen oder politisch westlich orientierten Staaten. Deutsch als Weltsprache In einer Selbstdarstellung bereits aus dem Jahr 1955 beschrieb das Goethe-Institut seine Aufgabe selbstbewusst: „Der Zweite Weltkrieg hat den Deutschunterricht in vielen Ländern zurückgedrängt, doch das Interesse der Welt an der deutschen Sprache hat die Katastrophe überlebt. Nach wie vor sind unsere Nachbarn genötigt und bereit, mit uns zu verkehren, uns kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. Nach wie vor, und vielleicht heute mehr denn je, wünschen die so genannten unterentwickelten Länder mit Hilfe deutscher Wissenschaft und Technik sich die Erfahrungen der westlichen Zivilisation zunutze zu machen. Beides setzt die Kenntnis der deutschen Sprache voraus.“ Und die Süddeutsche Zeitung schrieb im Jahr 1962: „Das Goethe-Institut ging im Wirbelsturm der Hitler-Zeit zugrunde. Die deutsche Sprache, wie alles Deutsche im Ausland unansehnlich geworden, in vielen Ländern sogar als Schulfach abgesetzt, musste eine Bewährungsprobe bestehen. Für die meisten ➔ DAS GOETHE-INSTITUT Dachauer Straße 122 Der Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) verbrachte eine einzige Nacht in München, und zwar am 6. ⁄ 7. September 1786 im Gasthof Schwarzer Adler an der Kaufingerstraße, Ecke Liebfrauenstraße. Die nach ihm benannten Goethestraße (1865) und Goetheplatz (1876) haben nichts mit diesem Aufenthalt zu tun. Sie sind lediglich edel klingende Adressen für eine Gegend für finanziell besser Gestellte, die an Straßen leben wollten, deren Namen ihren gehobenen Ansprüchen entsprachen. 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018 STADTKUNDE MÜNCHEN
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nahm ihre Bedeutung wieder zu, indem die Bundesrepublik politisch und wirtschaftlich attraktiv wurde. Ein Vorgang, der die enge Verknüpfung von Sprache und politischem Leben ausweist.“ Als immaterieller Exportartikel dienten deutsche Sprachkenntnisse langfristig in der Hoffnung, dass mit diesen Deutschkenntnissen später sich vielleicht auch deutsche Produkte leichter in den jeweiligen Heimatländern absetzen ließen. Mit einer aus heutiger Sicht riskanten Prognose wagte sich die Süddeutsche Zeitung damals auf das glatte Parkett der Zukunftsdeutung: „Schließlich aber tritt eine ganz neue und höchst überraschende Erscheinung zutage. Das ist das langsame, aber stetige Vordringen des Deutschen als der Sprache des internationalen wissenschaftlichen Verkehrs.“ Heute wissen wir, dass sich diese Hoffnungen nicht erfüllten, sondern dass das Englische weltweit auf dem Vormarsch ist. Der Kalte Krieg und sein Ende Wie der westdeutsche Staat entstanden in Ostdeutschland ebenfalls im Jahr 1949 die Deutsche Demokratische Republik und damit auch die Konkurrenz der beiden deutschen Staaten auf kulturellem Gebiet. Beide Staaten trieben Imagepflege, um zu zeigen, dass sie das jeweils bessere System seien. Die DDR richtete zu diesem Zweck im neutralen oder sozialistisch ausgerichteten Ausland ihre „Kultur- und Informationszentren“ ein, eine Gegenmaßnahme zu den westdeutschen Goethe-Instituten. Ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Goethe-Instituts begann 1989 mit dem Fall der Berliner Mauer und dem Abbau der Grenzen zwischen Ost und West. Mit dem Zusammenbruch der kommunistischen Systeme expandierte das Institut in Regionen, in welcher bislang die DDR die deutsche Kultur alleine vertreten hatte, und eröffnete hier mehrere Institute. Dies war finanziell nur möglich, indem Goethe-Institute in anderen Teilen der Welt geschlossen wurden. Auch im Inland wurde in den letzten Jahren die Anzahl der Institute verringert. Derzeit gibt es aber immer noch 159 Goethe- Institute in immerhin 98 Ländern, zwölf davon in Deutschland, in München an der Rablstraße 24. Dachauer Straße 122 Das Verschwinden des Eisernen Vorhanges im Jahr 1989 erweiterte das Aufgabengebiet des Goethe-Institutes enorm und machte den Neubau der Zentrale an der Dachauer Straße 122 notwendig, der 1993 bezogen wurde. Das Institut hat heute mehr als 3.000 Mitarbeiter im In- und Ausland und verfügt über einen Etat von fast 400.000.000 Euro. Es ist ein gemeinnütziger Verein und hat laut Selbstdarstellung die Aufgabe, die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland zu fördern, die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu pflegen und ein umfassendes, aktuelles Deutschlandbild zu vermitteln. Rund 246.000 Menschen nehmen pro Jahr an den angebotenen Deutschkursen teil. Dazu gehörten neben vielen anderen Berühmtheiten auch der Argentinier Jorge Mario Bergoglio, der heutige Papst Franziskus, oder der griechische Schlagersänger Costa Cordalis, der als inzwischen deutscher Staatsbürger uns mit Liedern wie „Anita“ beglückt. Ungeliebte Adresse Das Goethe-Institut konnte sich bis heute nicht aus dem Schatten der unseligen zwölf Jahre des Dritten Reiches (1933–1945) lösen. Als seine Zentrale 1993 an die Dachauer Straße 122 zog, begleiteten ausgiebige Diskussionen diese neue Adresse, steht der Name „Dachau“ doch weltweit identisch mit dem Begriff „Konzentrationslager“ . Um dieser Assoziation vorzubeugen, wählte man als offizielle Adresse die versteckte Hintertür an der Helene-Weber-Allee 1. Helene Weber (1881–1962) schien das neue Deutschland besser zu repräsentieren. Sie vertrat 1924 bis 1933 die konservative Zentrumspartei im Reichstag, trat im Dritten Reich nicht aktiv in Erscheinung, war 1945 Mitbegründerin der CDU und saß ab 1949 im Bundestag. Sie war also eine politisch gemäßigte, demokratische Persönlichkeit und erschien damit als Namengeberin geeignet. Erst später bekannte sich das Goethe-Institut offen zu seiner richtigen Anschrift Dachauer Straße 122, als Kontakt- und Postadresse bleibt aber die Helene-Weber-Allee 1 bestehen. Außerdem erhielt die Trambahn- Haltestelle „Heideck straße“ der Linien 20 und 21 die neue Bezeichnung „Goethe-Institut“ . (BW) Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE So. 07.01., 11.00 Uhr, Münchner Philharmoniker: 4. Kammerkonzert „Tri Tonus“ Do. 11.01., und So. 14.01. jeweils 19.30 Uhr, Four corners of an eye – Dance Theater of Munich Fr. 12.01., 19.30 Uhr, Taschenphilharmonie: Hörakademie III – Walzerkönig Johann Strauss Sa. 13.01., 19.30 Uhr, „Wer hat Angst vorm bösen Wolf?“ Grimm für Erwachsene mit Erich Schleyer (Erzähler), Clemens Sainitzer (Cello) und Philipp Erasmus (Gitarre) Mi. 17.01., 19.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung von Heinz Birg: „Ansichten – Rücksichten – Aussichten“ Fr. 19.01., 18.00 Uhr, Christoph Well & die Münchner Philharmoniker: Neujahrskammerkonzert Fr. 26.01. und Sa. 27.01. 20.30 Uhr, Christian Christl präsentiert New Orleans & Mardi Gras mit der International Bayoogie Band Sa. 27.01., 20.00 Uhr, La Triviata: Die Impro-Oper: Lass dich eropern! Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ QUALITÄT – Erst kürzlich hat der Schreiber von einem selbst erlebten Vorfall berichtet, bei dem ihm ein, der Sprache nach, vermutlich aus osteuropäischen Gegenden stammender Verkehrsteilnehmer (das Auto hatte aber ein deutsches Kennzeichen) in der Dreimühlenstraße rückwärts rangierend auf sein dahinter vorschriftsmäßig mit eingeschaltetem Abblendlicht stehendes Motorrad aufgefahren war – nachdem er vorher schon ca. 100 Meter im Schritttempo auf Parkplatzsuche den ganzen Verkehr aufgehalten hatte. Dazu eine Meldung aus dem Münchner Merkur (MM): der Ausfahrer einer Bäckerei fiel im Januar 2017 bei einer Routinekontrolle im Euro- Industriepark auf, weil er mit einem Führerschein des Emirates Katar unterwegs war – mit der Folge einer Geldstrafe für den Betriebsleiter der Bäckerei in Höhe von 1.250 Euro. Also zur Rechtslage: Führerscheine aus Mitgliedsstaaten der EU und einiger weniger anderer Länder gelten in Deutschland unbegrenzt. Für Führerscheine, die nicht unter die obige Regelung fallen – also z. B. die Fahrerlaubnis aus Katar oder Osteuropa – gilt: sie sind so lange uneingeschränkt (!) gültig, wie sich ihr Inhaber nur zu Besuch in Deutschland aufhält. Nimmt der Führerscheininhaber seinen Hauptwohnsitz in Deutschland, so muss die Fahrerlaubnis binnen sechs Monaten umgeschrieben werden. Geschieht dies nicht, so liegt der Tatbestand des Fahrens ohne Führerschein vor - und genau die Nichteinhaltung dieser Sechsmonatsfrist wurde unserem Bäckereifahrer bzw. seinem Betriebsleiter zum Verhängnis. Eventuell hätte er (der Fahrer) als Voraussetzung für das Umschreiben seines katarischen Führerscheines noch einer amtlichen Übersetzung bedurft; diese hätte aber – kein Scherz – auch der Kapitän eines deutschen Hochseeschiffes beglaubigen dürfen. Mit anderen Worten: wer auf einem anatolischen Esel, einem arabischen Kamel, einem sibirischen Tiger oder einem tibetischen Yak seine Führerscheinprüfung abgelegt hat, sich diese vom Dorfältesten, Hadschi Halef Omar (… kurz: Karl May), dem Eskimohäuptling oder einem Yeti bestätigen und ggf. vom deutschen Hochseekapitän beglaubigen ließ – der darf bei uns sechs Monate lang als Auto-, Bus- oder LKW-Fahrer die Straßen unsicher machen. Und, sollte der Betreffende die Anmeldung seines Hauptwohnsitzes in Deutschland „vergessen“, so kann er sich zeitlich unbegrenzt (bis ihm die Behörden draufkommen) per „learning by doing“ aneignen, wie z. B. das „Rechts-vor-Links“ funktioniert, dass der Fußgängerüberweg nicht nur Zebras Vorrang gewährt, oder dass er in einer „Spielstraße“ auch dann nur Schritttempo fahren darf, wenn er gerade keine Bauklötze dabei hat. Bauklötze staunt man freilich, wenn gleichzeitig bei uns ein Autofahrer, der mit 1,6 Promille auf einem Fahrrad (!) erwischt wird, neben der Geldstrafe auch noch mit einem Führerscheinentzug plus MPU abgewatscht wird. Irgendwie stimmen da die Verhältnisse nicht mehr. ➔ QUERSCHUSS – Nach einer Meldung des MM vom 26.9.2017 kam es im Bezirksausschuß (BA) Allach-Untermenzing kurz zuvor zu einer denkwürdigen Situation: die SPD- Fraktion des BA hatte für die komplette Eversbuschstraße eine dauerhafte Tempo-30- Zone beantragt, welche aber mit elf zu drei Stimmen abgelehnt wurde. Ausgerechnet zwei BA-Mitglieder der Grünen stimmten auch dagegen, und zwar mit der Begründung (Zitat MM:) „Tempo 30 bringt nicht automatisch weniger Schadstoffe. Der Motor läuft immerhin doppelt so lange und durch die größere Anzahl an Anfahrtsvorgängen entsteht eine eher größere Abgasmenge“ . Bei der Fraktionspressestelle der Grünen im Stadtrat führte dieser Abfall vom verkehrspolitischen Glauben freilich zu einer heftigen Entgrinsung und sie stellte umgehend klar: „Auf alle Fälle entspricht dieses Votum nicht der Mehrheitsmeinung unserer Partei.“ Und weiter: „Die Lärmverminderung, die Gewährleistung von Sicherheit und die Minimierung von Schadstoffen sind hierbei die zugrundeliegenden Argumente.“ Dazu Schrottis Kommentar: ein Auto, das mit gleichbleibend 50 km ⁄ h dahinrollt, verursacht so unwesentlich mehr Lärm als ein PKW mit 30 km ⁄ h, dass der Unterschied nur mit Messgeräten festgestellt werden kann. Sicherheit: in drei Teilabschnitten der Eversbuschstraße gibt es bereits 30er-Zonen (zwischen Ludwigsfelder- und Pasteurstraße zeitlich begrenzt Mo. bis Fr. von 7–19 Uhr). Und was die Schadstoffemissionen betrifft kann man den Allacher Grünen und übrigens auch dem Umweltreferat, welches die gleiche Meinung vertritt, nur zustimmen. Die Physik lässt sich auch mithilfe ideologischer Scheuklappen nicht überlisten. ➔ REALITÄT – Am 7. November diesen Jahres ging die Nachricht durch die Medien, dass die US-Organisation International Council for Clean Transportation (ICCT), die schon den VW-Dieselskandal aufgedeckt hat, eine Studie vorstellte, wonach die im realen Betrieb erzielten Spritverbräuche unserer Autos im Schnitt 42 Prozent höher sind als die im Labor ermittelten (und in den Prospekten stehenden) Werte. Im Jahre 2001 lag dieser Unterschied noch bei „nur“ neun Prozent. Dabei führte der ICCT gar keine eigenen Messungen durch, sondern wertete nur bereits vorhandene und teils öffentlich zugängliche Daten z. B. von „Auto Motor & Sport“ oder Leasinggesellschaften aus. Die steuerrechtlich relevante Einstufung nach Schadstoffklassen (Kfz-Steuer, bemessen nach den Laborwerten) wird durch diesen Betrug ganz nebenbei auch zur Makulatur. Aber der Maut-Flüchtling Alexander Dobrindt, unser ehemaliger Bundesverkehrsminister, der sich rechtzeitig aus dem Ministerium abgesetzt und damit den Scherbenhaufen der im Wahlkampf 2013 von ihm selbst noch so beworbenen „Ausländermaut“ seinem Nachfolger (wer immer das sein wird) überlassen hat, will nichts davon bemerkt haben. Auch das ihm damals unterstehende Kraftfahrtbundesamt (KBA) oder die Finanzbehörden, die deshalb viel zu niedrige Kfz-Steuern erhoben Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018 UNTERHALTSAMES
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haben, merkten von diesem gigantischen Betrug angeblich nichts. Ein Kartell des Schweigens oder angeblichen Nicht- Wissens wie in einer Bananenrepublik. Die Deppen sind wie immer die kleinen Leute und insbesondere wir von der Fiakerzunft. Dass die in den Hochglanzprospekten angegebenen Verbrauchsund Schadstoffwerte einen geringeren Realitätswert haben als Grimms Märchen („Radkäppchen und der böse Golf“), wussten wir aus der Praxis schon lange. Aber jetzt bleiben wir auch noch auf unseren gebrauchten Heizölferraris sitzen, weil sich kaum noch jemand einen Selbstzünder zu kaufen traut. Theoretisch drohen uns sogar noch Nachforderungen der Kfz-Steuer, weil unsere Autos in Wirklichkeit viel mehr Schadstoffe emittiert haben, als für die Steuer angesetzt waren. Gleichzeitig genehmigen sich die Autobosse, wie der Mercedes-Mann Dieter Zetsche (der mit dem auffälligen Suppenfilter unter der Nase) und alle anderen eine Bonus-Million nach der anderen. Aber diese phantastischen Bezüge stehen ihnen schon zu, weil sie doch so eine riesige Verantwortung tragen. Leider nur beim Kassieren. ➔ VERPEILT – Kürzlich rief ein Kunde in der Zentrale an, um ein Taxi zu bestellen. Soll vorkommen. Das abrupte Ende des Gespräches war jedoch so bemerkenswert, dass es hier wiedergegeben sei: nach Nennung seiner Abholadresse meinte der Anrufer „hoit, i brauch gar koa Taxi. I bin ja scho dahoam“ . ➔ WEIHNACHTEN – fällt diesmal auf den 24. Dezember, ha ha, genauer gesagt: der Heilige Abend ist in diesem Jahr ein Sonntag. Folglich sind die beiden Weihnachtsfeiertage ein Montag und ein Dienstag, so dass also die Geschäfte erst am Mittwoch, 27.12., wieder aufmachen werden. Zu dem üblichen Weihnachtstrubel (Geschenke) kommt dann noch der „normale“ Einkaufsverkehr dazu, weil die Geschäfte volle drei Tage am Stück geschlossen sein werden und damit die Gefahr des Verhungerns und Verdurstens massiv ansteigt. Wie es am Samstag, 23.12., in der Stadt zugehen wird, können wir uns ausmalen. Leider ist gegen die vielen Intelligenzallergiker, die an solchen Tagen mit ihrer Privatkiste möglichst direkt zum Marienplatz fahren wollen, kein Kraut gewachsen. Wer nicht schon von selbst auf die Idee kommt, es könne eventuell ein leicht erhöhtes Verkehrsaufkommen geben, wird sich auch durch die üblichen behördlichen Warnungen, an solchen Tagen nicht mit dem Auto in die Stadt zu fahren, kaum beeindrucken lassen. Zitat Albert Einstein: „Das Weltall und die menschliche Dummheit sind grenzenlos. Aber beim Weltall bin ich mir noch nicht ganz sicher“ . Ob es sich bei dem zu erwartenden tota len Verkehrsstillstand überhaupt rentiert, mit der Kraftdroschke auf die Jagd nach Kundschaft zu gehen, darf bezweifelt werden. Zwei Stunden vom Sendlinger Tor bis zum Stachus usw. dürften realistisch geschätzt sein. Wer da erst drinsteckt, ist zum Nichts tun verurteilt. Und das Blöde am Nichtstun ist bekanntlich, dass man nie weiß, wann man fertig ist. Aber schon Karl Valentin hat gewusst: „Wenn die staade Zeit erst vorbei is, werd’s endlich wieder ruhiger“ . Alles Gute für 2018! (MS) GEDICHT LESERBRIEF Sehr geehrter Herr Kuhle, mit großer Begeisterung habe ich im TAXIKURIER Dezember 2017 den Bericht zum 100 - jährigen Bestehen der Taxi eG gelesen. Auf der Seite 17, zum Jahr 1988, wurde auch meine Familie erwähnt, was mich sehr gefreut hat. Vielen Dank. Das Taxi mit der Konzessionsnummer 9 war seit 1877 im Besitz der Familie Rechtsteiner, der Familie meiner Mutter Frau Anneliese Mayer. Sie war übrigens lange als Mitarbeiterin bei der Taxi-München eG beschäftigt. Ich selber war zwischen 1974 und 2002 als Taxifahrer tätig, das Taxi mit der Ordnungsnummer 63 haben wir noch bis 2006 betrieben. Auch kann ich mich noch an viele Kollegen, Herr Kuffer, Herr Meißner, Herr Herzinger erinnern. Im Anhang habe ich Ihnen ein paar Fotos angehängt. Viel Erfolg in der Zukunft und mit freundlichen Grüßen, Christian Mayer Familie mit Tradition: Taxibetrieb Mayer (1915, 1950, 1986) Das Neue Jahr Das Neue Jahr ist schon gestartet. wir wissen nicht, was uns erwartet! Gutes macht uns frei und froh, Böses ist knallhart und roh! Doch, wenn wir mit dem Herzen sehen, braucht manches Leid nicht zu geschehen! Hierzu gehört ein wenig Zeit, um zu bemerken Einsamkeit! Wir sollten schon zusammenhalten, so lässt sich Manches wohlgestalten! Positives gibt uns Kraft, das Gegenteil bedeutet Haft! Wir dürfen niemals übersehen, uns gegenseitig zu verstehen! Das Schicksal schlägt oft sehr hart zu, und alles ändert sich im Nu! Was auch alles mag geschehen, sich möglichst nicht im Kreise drehen! Wie es auch kommt, wir packen’s schon; nicht aufzugeben, sei unser Lohn! Norbert Knör JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
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Alltag und Frauenarbeit Jeder männliche Deutsche vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 45. Lebensjahr war wehrpflichtig, außer es sprachen körperliche oder seelische Probleme gegen seinen Kriegsdienst. Jeder Wehrpflichtige konnte vom 20. bis zum 39. Lebensjahr zum aktiven Dienst in Heer oder Marine herangezogen werden. Je länger der Krieg dauerte, desto mehr Männer dieser Altersgruppe verschwanden in die Kasernen und schließlich an die Front. Während der Ausbildung bekam man seine Angehörigen gelegentlich zu sehen. Während ihres Einsatzes an der Front schließlich kehrten sie lediglich auf Urlaub oder als Verwundete zurück. Wenn überhaupt, denn die Zahlen der Gefallenen stiegen in immer unglaublichere Höhen. Die daheim Gebliebenen setzten sich deshalb zunehmend aus Kindern und Jugendlichen, Frauen und älteren Menschen zusammen, und diese waren infolge der zunehmenden Not immer unterernährter. Die Arbeitsplätze der eingezogenen Männer mussten folglich entweder durch Kriegsgefangene oder durch einheimische Frauen besetzt werden. Schon im September 1915 meldete eine Münchner Zeitung, der städtische „Verkehrsminister“ habe sich herabgelassen, „die holde Weiblichkeit zu männlichen Dienstleistungen auf der Straßenbahn zuzulassen.“ Aber die Männer wurden nicht nur bei der Straßenbahn durch Frauen ersetzt, sondern in vielen anderen lebenswichtigen Bereichen ebenfalls, die ihnen bislang verwehrt geblieben waren und nun plötzlich offen standen. In der Zeitung las man dazu im September 1916: „Wohin man kommt, in Schreibstuben, Wirtschaften, Kaufläden, Schulen, Fabriken, an den Postund Bahnschaltern, auf den Trambahnen und Bahngleisen, trifft man als Angestellte zusehends weniger Männer. Die Frauen besetzen alle Stellungen.“ Allgemeine Not Sofort mit Kriegsbeginn zeichnete sich ab, dass auch die Bevölkerung in der Heimat unter dem fernen Kriegsgeschehen in Belgien, Frankreich und Russland zu leiden haben würde. Ein Zeitungsbericht vom Dezember 1914 zeigt dies exemplarisch: „Mitte August, bald nach Kriegsbeginn, erließen einige Lehrkräfte einen Aufruf an die Schüler und Schülerinnen der Volksschul-Oberklassen zum Anbau von Wintergemüse. Sofort standen 50 fleißige Händepaare zur Verfügung und emsig wurde umgegraben, geebnet, gesät. Schon Mitte September ging es an die Ernte des Spinats, während Ende Oktober und Anfang November Karotten und weiße Rüben gereift waren. Der Spinat, von dem 4 Zentner geerntet wurden, kam in die Lazarette an der Schulstraße und im Roten Kreuz. Karotten und Rüben wurden den Kindern zum Familiengebrauch mitgegeben, außerdem in die Kriegsküchen und Wohlfahrtsausschüsse des Bezirkes verteilt. So war die Kinderarbeit von schönem Erfolg begleitet. Der Hauptlohn aber ist das Bewusstsein bei den Kindern, eine gute Sache in schwerer Zeit getan zu haben.“ Es dauerte nur bis zum Januar 1915, dass eine Zeitung vermeldete: „In der am vergangenen Montag stattgehabten Bäckerversammlung wurde beschlossen, ein gleichmäßig hergestelltes Kriegsbrot zu verabreichen, welches ein geschmackvoller Ersatz der bisherigen Semmeln bieten wird. Alles Feingebäck wie Zuckerhörndl, Eierbrot etc. wird sich ab 15. des Monats aufhören.“ Und bereits im Februar 1915 erfuhr die Leserschaft in diesem Zusammenhang unter der Überschrift „Kann’s der Magen vertragen?“, dass die Ärzte nicht nur empfohlen, weniger Fleisch zu essen, sondern auch das Kriegsbrot, das aus Roggenmehl mit Kartoffelzusatz hergestellt wurde, für gut verdaulich hielten, weil: „Viele Nervöse essen sehr rasch und kauen schlecht. Dadurch wird die Nahrung schlecht ausgenutzt und der Magendarmkanal durch unverdauliche Stücke nutzlos gereizt. Wer gut kaut, behält einen gesunden Magen und braucht weniger Nahrung. So gewinnt eine Regel, die noch aus der Kinderstube stammt, jetzt eine vaterländische Bedeutung.“ Der Weg zur allgemeinen Not war also bereits nach einem halben Jahr Krieg beschritten, im März 1915 wurden die Lebensmittelkarten für einige Nahrungsmittel eingeführt. Im Juni 1915 konkretisierte die Zeitung die Lage auf dem Lebensmittelmarkt noch einmal: „Der Krieg hat vieles mit sich gebracht. Er war uns vor allem ein guter Lehrmeister. Er hat uns gelehrt, mit Mehl und Brot hauszuhalten und mit dem Fleisch sparsam umzugehen, auf Bretzeln, Salzstangerl, Weiß- und Bratwürste zu verzichten und jetzt lernt er uns auch noch, uns das Tief-in-den-Maßkrug-Gucken abzugewöhnen.“ Und dann folgte noch ein schamloses Produkt der vaterländischen Fantasie: „Denn wir sind brave Staatsbürger und in diesem Punkte hat der Krieg alle Unterschiede ausgeglichen und uns alle gleichgestellt. Der König hat nicht einmal so viel Brot zu verzehren als wie der Arbeiter; er begnügt sich auch mit seiner Brotkarte, die auf 10 Pfund lautet.“ Kein Wunder, dass eine allgemeine Verteuerung der Lebensmittelpreise einsetzte und dadurch Schwarzmarkt, Schieberei und Wucher zu ➔ GRÜNDUNG DER GENOSSENSCHAFT Die allgemeine Situation Ende 1917 Der Erste Weltkrieg begann am 1. August 1914. Wie im gesamten Deutschen Reich auch, sahen viele Menschen in München dem Krieg mit großer Zuversicht entgegen. Auf den Eisenbahnwaggons, die die Soldaten an die Westfront bringen sollten, las man als Zielangabe „Paris“ oder waren Kreidezeichnungen angebracht, die deutsche Soldaten zeigten, wie sie französische und russische Soldaten zur Raison brachten. Man zeigte sich sicher, dass der Krieg bereits zu Weihnachten 1914 siegreich für Deutschland und auch das mit ihm verbündete Österreich- Ungarn zu Ende gegangen sein würde. Diese Erwartungen erfüllten sich bekanntlich nicht, denn der Krieg ging am 11. November 1918 mit einem Waffenstillstand zu Ungunsten Deutschlands und seiner Verbündeten zu Ende. 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018 HISTORISCHES
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blühen begannen. Seit 1916 wurden weitere Grundnahrungsmittel wie Butter, Eier und Wurst durch die Ausgabe von Lebensmittelkarten rationiert, ebenso Kleidung. Überall in München öffneten städtischen Volksküchen für die Not leidende Bevölkerung. Die Versorgung mit dem Lebensnotwendigsten nahm immer katastrophalere Ausmaße an, wobei Kriminelle profitierten, wie man Anfang Januar 1918 las: „Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, dass zur Zeit Zwiebeln und gelbe Rüben zum Zwecke der Preistreiberei in großem Umfange zurückgehalten werden.“ Die geschwächte Gesundheit infolge Mangelernährung führte zu einer allgemein gesteigerten Anfälligkeit für Krankheiten, insbesondere der Spanischen Grippe, der von Ende 1917 bis 1920 weltweit ungefähr 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen, während der Krieg selbst „nur“ 16 Millionen tote Soldaten und Zivilisten auf allen Seiten forderte. Die Zahl der Opfer der Spanischen Grippe in München lässt sich nicht beziffern. Ernährungssituation in den Städten Die deutsche Wirtschaft war auf einen langen Krieg nicht vorbereitet, die Auswirkungen der britischen Seeblockade von Zufuhren von Rohstoffen und Lebensmitteln machten sich immer mehr bemerkbar. Seit 1915 waren die Lebensmittel rationiert, aber auch die in den Lebensmittelkarten regulierten Zuteilungsmengen an Brot und Kartoffeln verringerten sich ständig, da die Ernteerträge infolge fehlender Düngemittel und Mangel an landwirtschaftlichen Arbeitskräften ständig zurückgingen. Am schlimmsten traf die vor allem in den Städten bereits hungernde Bevölkerung der Kriegswinter 1916⁄1917, nachdem die Kartoffelernte des Jahres 1916 außerordentlich schlecht ausgefallen war; sie betrug nur 50 Prozent der Vorjahresernte. Dafür wurden als Ersatz, ebenfalls rationiert, Kohlrüben ausgegeben, teilweise auch Steckrüben genannt. Die unterschiedliche Ernährungssituation zwischen den Städtern und der Bevölkerung auf dem Land führte zu Schwarzhandel und Wuchergeschäften. In krassem Gegensatz zu der Masse der darbenden und hungernden Bevölkerung entstand die Schicht der Kriegsgewinnler und derjenigen Minderheit, der es unabhängig von der allgemeinen Situation materiell immer gut geht und die ihren Wohlstand ungeniert und für alle sichtbar auslebten, in München beispielsweise im luxuriösen Café Luitpold an der Brienner Straße 11. Die in den ersten Kriegsmonaten gezeigte Einmütigkeit der Bevölkerung zerbröckelte allmählich. Insgesamt starben in den Kriegsjahren 1914 bis 1918 über 750.000 Menschen in Deutschland an Hunger und Entbehrungen. Diese Zahlen wurden allerdings erst nach Kriegsende bekannt, da sie aus verständlichen Gründen geheim gehalten worden waren. Hunger in München In München kamen auf diese Weise rund 6.000 Menschen ums Leben, das heißt jeder hundertste Bewohner. Drei offizielle Bekanntmachungen sollen hier genügen, um das allgemeine Elend darzustellen. Bereits im Jahr 1915 wurde eine „Verordnung über die Einschränkung des Kuchenbackens“ erlassen, in der es auszugsweise hieß: „Hefe, Backpulver und ähnlich wirkende Mittel dürfen zum Bereiten von Kuchen nicht verwendet werden. Kuchen darf an Roggen- und Weizenmehl insgesamt nicht mehr als 10% des Kuchengewichts enthalten. (…) Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung werden mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1.500 Mark bestraft.“ Im Jahr 1917 schließlich musste man über den Kleingärtner als kriegswichtigen Faktor zur Kenntnis nehmen: „Kleingärtner, halte durch! Noch schwelt die Kriegsfackel blutigrot und ihre schwarzen Schwaden verschleiern den Blick in die Zukunft. Noch bedarf es auf Jahre hinaus der Anspannung aller Kräfte, um unsere Tapferen draußen an der Front reichlich zu versorgen, um unsere Arbeitskräfte zu Hause, einerlei ob sie in Fabrik, Lager, Lazarett, Küche und Haus sich regen, leistungsfähig zu erhalten. Sie alle müssen den schwersten Forderungen des Tages entsprechen können und wir müssen durch genügende und gute Nahrung eine kräftige Jugend heranziehen. Wir wollen und wir müssen siegen! Doch dem Willen muss die Tat folgen! Und Deinen Teil an dieser Tat kennst Du, Kleingärtner. Nütze jedes Fleckchen Boden aus!“ Doch damit nicht genug: Darüber hinaus sollten alle auch noch den Krieg aus ihren privaten Mitteln mitfinanzieren. Diese so genannten Kriegsanleihen wurden garniert mit dem Versprechen seitens der Reichsregierung, das Geld nach Ende der Kampfhandlungen zurückzuzahlen, was natürlich von Anfang an nicht beabsichtig war und auch nie geschah. Auf Plakaten konnte die Bevölkerung beispielsweise im März 1917 lesen: „Die letzte Phase des Weltkrieges hat begonnen. Jetzt geht es wirklich um Sein oder Nichtsein. Alle Klassen und Schichten sind davon betroffen. Jeder, ob er viel oder wenig erspart hat und besitzt, gebe, was er übrig hat. Drum heraus mit jedem Groschen!“ Unzufriedenheit und Kriegsmüdigkeit In der Presse konnte man Ende 1917 folgende Situationsbeschreibung lesen: „Seit über 3 Jahren geben draußen im Felde unsere besten Männer ihr Blut und ihr Leben für Deutschland, für uns, die wir in der Heimat gefahrlos unserem Gewerbe nachgehen können. Die Daheimgebliebenen schuften sich Tag und Nacht bei schwerster Arbeit ab, um die Front mit dem nötigen Material zu versorgen, damit unsere Helden, wie sie kein Staat der Welt aufzuweisen hat, dem unerhörten Ansturm gewachsen sind. Das ist treu um Treue! Und weit hinten im sicheren Winkel unseres Vaterlandes legen ehrlose Vaterlandsverräter ihren feisten Wanst in den Klubsessel, freuen sich des Krieges und laben sich an der Not des Volkes. Je größer die Not im Lande, desto größer wird der Geldsack dieser modernen Raubritter. Das ist Niedertracht und Gemeinheit! Es ist nicht nötig, daran zu erinnern, wie viele Existenzen unserer Soldaten vernichtet, wie viel Frauen und Kinder der Ernährer genommen wurde. Am wenigsten ist die lange Kriegsdauer schuld an Verzagtheit unseres Volkes, als vielmehr die mächtige Wut über die ungeheuren Preistreibereien unserer notwendigsten Bedarfsund Lebensmittel, die Wut über dieses Bande, welche sich den Beutel aus den Taschen der anderen füllt. Was bringen all die zahmen Feststellungen über Wuchergeschäfte, die ungeheuren Kriegsgewinne JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
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in den Zeitungen, wenn es bei diesen Feststellungen bleibt? Während sich das Publikum vor Wut ärgert, lachen sich die beteiligten Gauner ins Fäustchen. Wenn in Deutschland einige Hundert dieser modernen Raubritter erschossen würden, wäre mit einem Schlag Ruhe. Streiks, Demonstrationen und das hieraus folgende Friedensgewinsel hätten ein Ende.“ Auf dem Marienplatz fand am 17. Juni 1916 die erste von zahlreichen, immer stärker besuchten Hungerdemonstrationen statt. Im Januar 1918 machte sich die allgemeine Unzufriedenheit Luft und führte zu den ersten Streiks der Rüstungsarbeiter und Rüstungsarbeiterinnen, beispielsweise bei der Lokomotivfabrik Krauss an der Arnulfstraße 61 (heute Mercedes-Benz) oder bei den Geschützwerken der Firma Krupp an der heutigen Lilienthalallee. Darüber hinaus kam es gegen Kriegsende immer wieder zu Unruhen bei den Soldaten wegen des Befehls, an die Front auszurücken. Der Krieg in der Heimat Die Uniformen aller Dienstgrade der königlich-bayerischen Armee wurden noch allgegenwärtiger als sowieso schon. Die allgemeine Mobilisierung brachte es darüber hinaus mit sich, dass große Gaststätten und Schulen mit Pferden und Soldaten belegt wurden. Im Verlauf des Krieges füllten sich die Lazarette auch in der Heimat; die Lazarettstraße von 1890 erinnert noch heute daran. Die Verwundeten wurden mit der Eisenbahn von den Fronten herbeigeschafft und in Krankenhäusern und Schulen wieder kampftauglich gepflegt. Auf den entsprechenden Fotografien sieht man lediglich die oft erstaunlich gut gelaunten Verletzten, die in Gruppen herumstehen oder -sitzen und sich die Zeit mit Gitarrenund Kartenspiel vertreiben. Die Schwerverwundeten wurden natürlich seltener fotografiert, um die Kriegsmoral nicht zu untergraben. Nur bei näherer Betrachtung erkennt man gelegentlich, dass sich unter der Bettdecke nur ein Bein oder ein Arm abzeichnet. Das Leiden der Kriegsopfer wurde somit für die ganze Bevölkerung sichtbar. Der Bedarf an Krankenschwestern vervielfachte sich angesichts der ständig zunehmenden Zahl an Verwundeten und manchmal arbeiteten auch Adlige als Krankenschwestern, beispielsweise Prinzessin Pilar von Bayern (1891–1987, Pilarstraße von 1897). Damit sollte gezeigt werden, dass auch das in Bayern herrschende Haus Wittelsbach etwa in der Person des Kronprinzen Rupprecht (1869–1955, Rupprechtstraße von 1890), der als Oberbefehlshaber der deutschen Heeresgruppe an der Westfront zu den Hauptverantwortlichen des Krieges gehörte, am Schicksal seiner Opfer aktiven Anteil nahm. Im Jahr 1916 wurde außerdem Prinz Leopold von Bayern (1846–1930, Leopoldstraße von 1890) Nachfolger Hindenburgs als Oberbefehlshaber der Ostfront. Der Tod kommt nach München Bereits am Heiligen Abend 1914 las man in einer Münchner Zeitung folgendes realistische Stimmungsbild, das im Verlauf des Krieges immer aktueller wurde: „Weihnachten. An der Ost- und Westgrenze unseres geliebten Vaterlandes donnern die Kanonen, prasseln die Maschinengewehre und knattern die Kleingewehre. Riesenheere stehen an diesen Grenzen in Waffen sich feindlich gegenüber. Inmitten dieses wilden Schlachtengetöses leuchtet der Stern des neu geborenen Königs der Juden, klingt das erhabene Lied aus Engels Munde: Friede den Menschen auf Erden, die eines guten Willens sind. Aber heuer kommt keine Freudenstimmung auf in unserem wunden Herzen. Die Mutter und die Kinder sind zwar versammelt unterm strahlenden Weihnachtsbaum, aber der Vater ist nicht hier. Bei Tausenden von Familien schläft er bereits in fremder Erde den Heldenschlaf und in Tausenden von Familien liegt er mit dem Gewehr in der Hand im fernen Feindesland im Schützengraben. Seine Gedanken schweifen zwar herüber zu den Seinen, aber er ist nicht hier, und das brennt im Herzen und stimmt traurig die sonst so fröhliche Kinderseele.“ Die Nachricht vom Tod eines Soldaten traf nun immer regelmäßiger ein. Beispielsweise berichtete eine Zeitung schon am 31. Dezember 1914: „Die Kaufmannsgatten Herr Karl und Frau Babette Hiller erhielten die Hiobsbotschaft, dass am 20. Dezember nachts 2 Uhr, während er auf Wache lag, ihr 21-jähriger Sohn Karl in Maurepas infolge eines Granatenschusses den Heldentod für das Vaterland erlitten hat. Hiller jun. hatte mit seinem Truppenteil vom Schützengraben aus noch erfolgreiche Kämpfe mit den Engländern bestanden, was er noch freudig erregt seinen Eltern mitteile. Plötzlich schlug eine Granate in das Wachlokal und riss dem Hiller die 2 Beine weg, das ganze Wachlokal wurde demoliert. Infolge der Gasentwicklung war die verletzte Wachmannschaft gleich tot. Auf dem Friedhof von Maurepas wurden drei tapfere Soldaten in ein gemeinsames Grab gelegt, darunter befand sich auch die Leiche des jungen Hiller.“ Noch schlimmer las sich die Ausgabe vom 16. Mai 1915: „Schwere Opfer forderte der schreckliche Krieg von der Bezirksamtmannswitwe Frau Louise Hueber. Im Herbst des vorigen Jahres verlor sie auf dem Felde der Ehre einen ihrer Heldensöhne, der als Leutnant an der Front gegen Frankreich stand. Vor einigen Tagen wurde ein zweiter Sohn, Herr Karl Hueber, Oberleutnant und Bataillons-Adjutant im 4. Infanterie- Regiment, schwer verwundet und starb im Lazarett zu Metz. Seine Leiche wurde hierher gebracht und im alten nördlichen Friedhof beerdigt. Nun traf die unglückliche Mutter die 3. Trauerkunde, dass auch ihr Sohn Alfred an der Front gefallen ist. Drei hoffnungsvolle Söhne innerhalb so kurzer Zeit hat die beklagenswerte Mutter dem Vaterlande geweiht.“ Insgesamt über 13.000 Münchner Soldaten starben bis Kriegsende den angeblichen Heldentod in den anonymen, brutalen Materialschlachten, die Zahl der Verwundeten mit leichten Schussverletzungen bis hin zu schrecklichen Verstümmelungen auch seelischer Art betrug ein Vielfaches davon. Im Hofgarten erinnert das 1924 eröffnete Kriegerdenkmal an diese Toten, deren einzeln aufgeführte Namen allerdings durch eine Bombe im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Straßenbenennungen im Ersten Weltkrieg Straßenbenennungen deuten auf eine geplante Bautätigkeit hin, die während eines Krieges naturgemäß gegen Null tendiert, weil das Geld für Waffen und andere unproduktive Dinge ausgegeben wird. Im damaligen Münchner Stadtgebiet kam es daher im Jahr 1915 zu lediglich drei neuen Straßennamen, nämlich Bad Brunnthal, Kolumbusplatz und Röntgenstraße. Im Jahr 1916 kamen vier neue Namen hinzu, und zwar die Hans-Bartels-Straße und die Waldschmidtstraße. Mit den beiden anderen hatte es folgende Bewandtnis: Die Grütznerstraße war nur die Umbenennung der Praterstraße und der Georg-Hirth-Platz lediglich die adressenlose Benennung eines bereits bebauten Platzes. Es lag hier also keinerlei Bautätigkeit vor, nicht einmal eine geplante. Die Hindenburgstraße als Zeichen der Zeit Genauso verhielt es sich mit der bereits bebauten Landshuter Allee, deren Benen- 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
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nungsgeschichte hier ausführlich beschrieben wird, weil sie Ausdruck der zunehmenden, allgemeinen Kriegsmüdigkeit war. Am 29. September 1917 erhielt sie den Namen Hindenburgstraße. Paul von Beneckendorff und Hindenburg (1847–1934) befehligte zu Beginn des Ersten Weltkrieges die deutschen Truppen im Osten gegen die russischen Armeen, die unter seiner Leitung im August 1914 aus Ostpreußen zurückgedrängt wurden. Deshalb übertrug man ihm die gesamte Oberste Heeresleitung des Krieges und er entwickelte sich zu einer Art militärischer und politischer Diktator in Deutschland. Spätestens im Jahr 1917 trat immer klarer hervor, dass Deutschland entgegen der anfänglichen Euphorie den Krieg nicht würde gewinnen können. Zu den riesigen Menschenverlusten an der Front kamen der zunehmenden Entbehrungen in der Heimat, die einem wachsenden Unmut in der Bevölkerung an den Verantwortlichen und Profiteuren des Krieges Vorschub leistete. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, wurden im ganzen Deutschen Reich Straßen und Plätze nach Hindenburg benannt, so auch in München. Im Protokoll der Magistratssitzung vom 11. September 1917 findet sich folgender aufschlussreiche Redebeitrag: „Die Stimmung in der Bevölkerung ist zur Zeit nicht mehr sehr kriegsfreundlich. Vielleicht könnten wir die Landshuter Allee für den Zweck hernehmen.“ Dieser Vorschlag fand die breite Zustimmung der Magistratsräte. König Ludwig III. (1845–1921) ließ am 29. September 1917 seine Allerhöchste Genehmigung per Telegramm aus Berchtesgaden mitteilen und so besaß auch München nunmehr eine Hindenburgstraße, benannt anlässlich des 70. Geburtstags des Heerführers. Am 7. November 1917 fand eine Feier mit Schulkindern, deren Väter und ältere Brüder gerade in großer Zahl an der Front als Kanonenfutter verheizt wurden oder bereits verheizt worden waren und die selbst an den allgemeinen Entbehrungen litten, statt. Am nächsten Tag las man in der Presse: „Eine Hindenburg-Huldigung in der neuen Hindenburgstraße. Am Dienstagvormittag bot sich in der Landshuter Allee, der nunmehrigen Hindenburgstraße in Neuhausen, ein reizendes Bild. Nachdem zuvor im Hof der Dom-Pedro-Schule eine kleine Hindenburg- Feier abgehalten war, machten die Hunderte von Schülern und Schülerinnen – die Knaben mit Fahnen, die Mädchen mit Blumen – mit ihren Lehrkräften einen Umzug in die Hindenburgstraße, in deren Mitte ein Lehrer an die Schüler eine Ansprache hielt, wobei er unter anderem darauf hinwies, dass diese schöne Straßenzeile von nun ab den unsterblichen Namen unseres großen Feldherrn Hindenburg, des Retters des Vaterlandes, führen wird; begeistert und jubelnd stimmten die Jugend und die Zuschauer in das Hurra auf den Gefeierten ein. Mit dem allgemeinen Gesang von ‚Deutschland, Deutschland über alles’ schloss der stimmungsvolle Akt.“ Erst am 3. Dezember 1946 erhielt die Landshuter Allee ihren ursprünglichen Namen zurück. Wetterleuchten Anton Drexler (1884–1942), wohnhaft in der Burghausener Straße 6, arbeitete von 1902 bis 1923 als Werkzeugschlosser in der benachbarten Staatsbahn-Zentralwerkstätte entlang der Richelstraße. Seitdem es sich immer klarer herausschälte, dass Deutschland den Krieg nicht gewinnen würde, entfaltete sich bei politisch rechts stehenden Kreisen die bewusst falsche Gewissheit, am schwindenden Kriegsglück seien genau die innenpolitischen Kräfte Schuld, denen man schon immer misstraut hatte, nämlich die Juden und die sozialistisch organisierte Arbeiterschaft. Drexler nun glaubte, die Wende auf dem Schlachtfeld herbeiführen zu können, indem er diese Arbeiterschaft mit den nationalen Rechten versöhnte. Im Jahr 1917 trat Drexler zunächst der neu gegründeten „Deutschen Vaterlandspartei“ bei. Zusammen mit einigen Arbeitskollegen gründete er Anfang 1918 den „Freien Arbeiterausschuss für einen guten Frieden“, um den Siegeswillen der Bayern, besonders der Arbeiterschaft, zu stärken. 1918 brachte Drexler in einem Flugblatt mit dem Titel „Politisches Erwachen“ seine antibolschewistische und antisemitische politische Haltung zum Ausdruck, die in dem Satz gipfelte, dass das, was er als „Bolschewismus“ verstand, „jüdischer Betrug“ sei. Im Oktober 1918 wurde die erste Versammlung von Drexlers „Freiem Arbeiterausschuss“ abgehalten und 1919 entstand die „Deutsche Arbeiterpartei“ (DAP) unter Drexlers Vorsitz. Und aus dieser wiederum ging die am 24. Februar 1920 im Hofbräuhaus am Platzl gegründete „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ (NS-DAP) hervor, deren Vorsitz bald Adolf Hitler (1889–1945) übernahm – mit den bekannten Folgen. (BW) ER-TAX GmbH, Taxiausrüstung, Frankfurter Ring 97, 80807 München KFZ Fuhrparkservice Hefele, Hans-Preißinger-Str. 8, 81379 München K & G Technik, Handels und Service GmbH, Occamstraße 20, 80802 München Christian Kugler Taxameterservice, Pilotystraße 10, 80538 München A & S Kfz-Service, Kfz-Meisterwerkstatt Öztürk Gdbr, Erdinger Straße 43, 85356 Freising TRAUMCAR-AUTOVERMIETUNG und Taxiverleih GmbH, Engelhardstr. 6, 81369 München ACHTUNG: Die Firma Adler Taxameter & Funktechnik, Heidemannstraße 37, 80939 München, ist kein autorisierter HALE-Kundendienst. Dieses Unternehmen ist nicht berechtigt an eichpflichtigen Taxametern und Wegstreckenzählern der Firma HALE electronic Einstellungen vorzunehmen. Es wird auch nicht von HALE beliefert. Autorisierte Kundendienste von HALE electronic in München und Freising: JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
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➔ JOCHEN BUSSE Ein ganz besonders vielseitiger Schauspieler, Kabarettist und Autor ist Jochen Busse. Mit dem Stück „Der Pantoffel-Panther“ ist er in der Komödie im Bayerischen Hof im Januar und Februar zu sehen. Zwei Stunden Lachen am Stück verspricht Jochen Busse seinem Publikum. Mit 19 Jahren begann die Karriere dieses Multitalents an den Münchner Kammerspielen. Als festangestellter Komparse war eine große Laufbahn nicht vorprogrammiert. Aber das Kabarett war froh, ihn zu haben und so wurde schnell sein komödiantisches Talent entdeckt und gefördert. Als Schauspieler besetzte man ihn Ende der sechziger Jahre als Bösewicht oder auch Kriminalassistent. Ein Wendepunkt in seiner Fernsehlaufbahn stellte der Fernsehfilm „Die Wannseekonferenz“ von 1984 dar. Darin spielt Busse Dr. Georg Leibbrand, die rechte Hand Rosenbergs. Die Protokolle dieser berüchtigten Konferenz, die die Vernichtung der deutschen Juden manifestierte, berührten ihn sehr. Jochen Busse, geboren 1941, entstammt einer Familie überzeugter Nationalsozialisten, die zu Hause keine Kritik laut werden ließen und auch nie über die Geschehnisse sprachen. Seine Erschütterung über die Vita der Rolle konnte er auch mit dem Sohn von Dr. Leibbrand erörtern, der ihm sagte, dass sein Vater wohl merkte, dass er Furchtbares tat, dies aber immer mit Lachen und Witzen überspielte. Nie hat der Sohn auch nur ein Wort des Bedauerns von seinem Vater gehört. Ein Kollege von Jochen Busse sagte ihm damals, dass dies wohl seine letzte ernste Rolle im deutschen Fernsehen sein würde. Solche Rollen waren damals nicht gerade förderlich für die Karriere. Leider hatte er recht damit. Danach bekam dieser beliebte Schauspieler ausschließlich komödiantische Rollen angeboten. Neben seinen Film- und Fernsehverpflichtungen ist Jochen Busse immer dem politischen Kabarett treu geblieben. Seine Zeit in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft ist an dieser Stelle besonders zu nennen. Leider ist die Zeit des großen politischen Kabaretts vorbei. Bruno Jonas, ein Kollege Busses, meinte, dass es den Stellenwert verloren hätte. Auf die Frage an Jochen Busse, woran dies liege, meint er: „Seitdem es keine Ideologien mehr gibt, gibt es nur noch ,oben‘ und ,unten‘ . Keiner steht mehr für etwas ein. Das Publikum ist oft auch nicht mehr bereit, sich länger als maximal 45 Minuten zu konzentrieren, wenn überhaupt. Das ist eine traurige Entwicklung“ . Jochen Busse hat eine enge Bindung zu München. Da er nicht Auto fährt, ist er begeisterter Taxifahrgast. Immer sitzt er vorn neben dem Fahrer. Die Atmosphäre ist ihm ganz wichtig. Er betrachtet sich nicht als Auftraggeber, der sich fahren lässt. Er legt großen Wert darauf, dass er, wie er sagt, gemeinsam mit dem Fahrer sein Ziel erreicht. Gern unterhält er sich und freut sich über die lockere Art der Münchner Taxler. Das ist in anderen Städten leider ganz anders. Die Düsseldorfer Taxifahrer haben ihn oft nicht mitgenommen, weil sie seinen Hund nicht befördern wollten. Dabei war der Golden Redriever ein richtiger Taxihund. Wenn die Tür aufging, sprang er sofort in den Fußraum und machte es sich gemütlich. So blieben ihm die Düsseldorfer als hundefeindlich in Erinnerung. Auch in Berlin sind Busses Taxierfahrungen nicht die Besten. Oft sprachen die Fahrer kaum Deutsch und von Ortskenntnis keine Spur. Deshalb freut er sich immer in München Taxi zu fahren. Zum Stück Hasso Krause hat ein Problem: Seine kleine Firma für Import und Vertrieb edler Delaponte-Lederpantoffeln ist vor Jahren pleite gegangen, und Hasso hat sein ganzes Geld inklusive der Alterssicherung verloren. Um sich zu sanieren, hat er sich von der Bank dubiose Anlagemodelle aufschwatzen lassen, die ihn endgültig ruinierten – kurz gesagt: Er hat mehr Schulden als Griechenland. Seine reizende Gattin Röschen weiß davon nichts, denn aus Scham gibt Hasso ihr gegenüber seit Jahren vor, weiterhin arbeiten zu gehen und viel Geld zu verdienen. Und Röschen, voller Vorfreude auf ein gemeinsames Alter im Luxus, shoppt sich durch die Boutiquen und Feinkostläden, plant kostspielige Kreuzfahrten und bereitet eine aufwendige Renovierung der Wohnung vor. Dabei hält sich ihr Mann in Wirklichkeit mit Minijobs der eher skurrilen Art über Wasser, momentan macht er für drei Euro die Stunde im knallgelben Hühnerkostüm Werbung für einen Hähnchengrill. Gäbe es da nicht seinen gutmütigen, aber neurotischen Freund und Nachbarn Rüdiger, der ihn immer wieder unterstützt, wäre der finanzielle Supergau längst eingetreten. In dieser Situation taucht Luigi auf, ein waschechter Italiener und Mafioso, der sich in der Tür geirrt hat und Hasso für den „Panther“ hält, den legendären Auftragskiller. Luigi überbringt Hasso Grüße von der „Familie“, einen Koffer voller Geld und einen Mordauftrag. Mit diesen zwei Millionen Euro wäre Hasso auf einen Schlag all seine Sorgen los – also nimmt er an. Und das Chaos nimmt unaufhaltsam seinen Lauf… Seine „Hausautoren“ Albaum und Jacobs (Einmal nicht aufgepasst, Das andalusische Mirakel) und Regisseur Horst Johanning wissen genau, wie Jochen Busse seine typische Komik am besten einsetzen kann: Wieder spielt er einen überforderten Kleinbürger, der alles richtig machen will und sich immer weiter verheddert. Die Mischung aus Kabarett und Boulevardtheater funktioniert perfekt, Busse ist in seinem Element. Und auch alle anderen Mitspieler haben Gelegenheit, die Zuschauer zu Lachstürmen hinzureißen – ein Komödienknaller. (BH) ➔ Vorstellungen bis 4. März 2018 Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de VIP IM TAXIVIP IM TAXI Foto: Contra-Kreis-Theater Prominente berichten über ihre Erfahrungen 36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JANUAR 2018 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Montag, 01. Januar ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Opern auf Bayrisch – Der Ring in einem Aufwasch ➔ 16.00 Uhr, ars musica – Bühne im Stemmerhof, Das unbekannte schöne „Solo“ ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Il trittico ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festliches Neujahrskonzert ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Happy New Year in London ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Trommeln in der Nacht ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Wiener Neujahrskonzert ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Magic! Zauber der Illusionen Dienstag, 02. Januar ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Magic! Zauber der Illusionen ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La bohème ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Iwanow ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Adler Mannheim ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Harry Potter und die Kammer des Schreckens – in Concert ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Der Sammler der Augenblicke ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hannes Ringlstetter ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, On the Road ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Philipp Lahm ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Witz vom Olli Mittwoch, 03. Januar ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Magic! Zauber der Illusionen ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Harry Potter und die Kammer des Schreckens – in Concert ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Kinder der Sonne ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Der Sammler der Augenblicke ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Dota ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Fink & Steinbach ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hannes Ringlstetter ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Rauhnachtsagen Donnerstag, 04. Januar ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Harry Potter und die Kammer des Schreckens – in Concert ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Magic! Zauber der Illusionen ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La bohème ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zirkusprinzessin ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Tschechische Kammerphilharmonie ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Draußen vor der Tür ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hannes Ringelstetter ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Septicflesh + Inquisition ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Lanzinger Trio ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Muffat Winterfest 2018 Freitag, 05. Januar ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Staatliches Russisches Ballett Moskau – Schwanensee ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Blutenburger Konzerte Dreikönigsspiel ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Der Nussknacker – Ein Weihnachtsmärchen ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Eisbären Berlin ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Priscilla – Königin der Wüste ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Spartacus ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Draußen vor der Tür ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hannes Ringelstetter ➔ 20.00 Uhr, Prinzregent Garten, Inthronisation des Prinzenpaares der Faschingsgesellschaft ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Gruberich – Ohrenzwinkern ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Candy Club Geburtstag Samstag, 06. Januar ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Kapelle Josef Menzl ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 14.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, Cinderella ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Ballet Classique de Paris – Der Nussknacker ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Priscilla – Königin der Wüste ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, In einem Jahr mit 13 Monden ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Der Nussknacker – Ein Weihnachtsmärchen ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Betrunkene ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Augustiner-Keller, Inthronisation des 56. Moosacher Prinzenpaares ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, The Clouds Munich ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vogelfrey ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Muffat Winterfest 2018 – HipHop Edition Sonntag, 07. Januar ➔ 11.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, Cinderella ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Well Buam ➔ 15.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Ballet Classique de Paris – Schwanensee ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Bayerisches Landesjugendorchester ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Ein Leben – Peter Alexander ➔ 18.00 Uhr, München Marriott Hotel, Hokus Pokus Dinner ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Betrunkene ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Der große Gatsby ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Für immer schön ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Der Nussknacker – Ein Weihnachtsmärchen ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Michael Altinger ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Women in Love ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Bananafishbones ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Savas & Sido Montag, 08. Januar ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Jazz-Klavier Klasse Prof. Christian Elsässer ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Volpone ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, Der Hals der Giraffe ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der große Gatsby ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Kollegah & Farid Bang ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Lilja-4-ever ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Altinger Dienstag, 09. Januar ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Phädras Nacht ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Möwe ➔ 19.45 Uhr, Olympiahalle, Jamiroquai ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Rage + Firewind + Darker Half ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gunkl und Harald Lesch ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft Mittwoch, 10. Januar ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Spartacus ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding Back in town ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Orgelpunkt Gasteig 2 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Philipp Lahm ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Verstehen Sie den Dschihadismus in acht Schritten! (Zucken) ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Mister & Mississippi ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Wolf Alice Donnerstag, 11. Januar ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Das Rheingold ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bumillo ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Don Quijote ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Dr. Will & The Wizards ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kreise ⁄ Visionen ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Lola Montez ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 27 Jahre Backstage – Bad Manners Freitag, 12. Januar ➔ 10.00 Uhr, Marienplatz, Inthronisation des Narrhalla Faschingsprinzenpaares ➔ 16.30 Uhr, Gasteig, Hackbrettfest 2018 – Eröffnungskonzert ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, Amadeus ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zirkusprinzessin ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Don Quijote ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Frau Müller muss weg ➔ 20.00 Uhr, Kunstforum Arabellapark, Gari Gari ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Jagdszenen aus Niederbayern ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mauser ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Oide Wiesn Bürgerball ➔ 20.00 Uhr, FestSpielHaus, Rapunzel – Das wilde Mädchen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Table for Two ➔ 20.30 Uhr, Nachtwerk-Club, Köln-Münchner Karnevalsverein – Loss mer singe 2018 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Monika Drasch Quartett ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, The Whiskey Foundation ➔ 21.30 Uhr, Backstage, 27 Jahre Backstage – Haftbefehl ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, Born To Dub ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Nacht und Nebel JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37 SERVICE
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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Samstag, 13. Januar ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, Feuerwerk der Turnkunst – Aura Tournee 2018 ➔ 14.30 Uhr, Gasteig, Hackbrettfest 2018 – Welttournee ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Das Rheingold ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Don Quijote ➔ 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, Inthronisation des Neuhauser Prinzenpaares ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Kammermusikabend mit dem Novalis Quartett ➔ 19.30 Uhr, Löwenbräukeller, 51. Münchner Gardetreffen ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, Amadeus ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Priscilla – Königin der Wüste ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im Olympiaturm, „New Years Party“ mit Timerunner ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 125 Jahre Narhalla Soirée Jubiläumsball ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Zwingenberger ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Balkan macht frei ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Die Maria Maschenka Show ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Frau Müller muss weg ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Glaube Liebe Hoffnung ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Radio Gong Ü30 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Demented Are Go ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Dark Infection + Deathtronic Night Sonntag, 14. Januar ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Wildschütz ➔ 11.00 Uhr, Lustspielhaus, Schlachtplatte ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Don Quijote ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, Bibi & Tina – Die große Show ➔ 16.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Thomas Sabo Ice Tigers ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Die Entführung aus dem Serail ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Junge Talente musizieren ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Inge Rassaerts & André Hartmann ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Priscilla – Königin der Wüste ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Salome Kammer & Rudi Spring ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Lehman Brothers – Aufstieg und Fall einer Dynastie ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni Höfner ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Frau Müller muss weg ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl! ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Wishbone Ash ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Hochzeitskapelle Montag, 15. Januar ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner Philharmoniker 2. Jugendkonzert ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ensemble-Liederabend ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, Michael Altinger ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Musik-Forum München – Musica da camera ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Regula Mühlemann & Barockorchester La Folia ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler Dienstag, 16. Januar ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Tanz mal wieder ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, Hommage a Pierrot lunaire vom Mittelmeer ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding Bavo Orroi ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Wiener Philharmoniker ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Volksmusiktage im Fraunhofer, Hundling Mittwoch, 17. Januar ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Laura Kneser, Barockcello ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Bolschoi Staatsballett Belarus – Schwanensee ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Flash Forward ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Philipp Lahm ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rick Kavanian ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, ensemble risonanze erranti ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Vibrators ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Volksmusiktage im Fraunhofer, Aniada a Noar ➔ 21.30 Uhr, Strom, Zugezogen Maskulin Donnerstag, 18. Januar ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Rückkehr in die Wüste ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Black Rat Concerts ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, David Guetta ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gankino Circus ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Honky Tonk Five ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Jasmin Bayer & band ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kreise ⁄ Visionen ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Nick Woodland ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Textor & Renz ➔ 20.00 Uhr, Prinzregent Garten, United Syncopators ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Urban Priol ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Vom Fliehen und vom Fliegen Freitag, 19. Januar ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Die Walküre ➔ 17.30 Uhr, Feierwerk, Fire & Ice ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Die Jagd vom schwarzen Moor ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, Amadeus ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Alt-J ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Die Troerinnen ➔ 20.00 Uhr, Backstage, GReeeN ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Glitterama ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Molden, Resetarits, Soyka, Wirth ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Tap Factory – Rhythm-Energy-Comedy ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Uta Köbernick ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Witt Lowry Samstag, 20. Januar ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Arien zeigen ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Ehrlich Brothers – Faszination ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Verdi-Nacht ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, Amadeus ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Schlangenei ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Wildschütz ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Kinder der Sonne ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Vom Fliehen und vom Fliegen ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im Olympiaturm, Goldrausch ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kuttner erklärt die Welt ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Maria und die Callas ➔ 20.00 Uhr, Born To Rock, Mittelalter Rocknacht ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Münchner Tanznacht ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Opera Brass – A Night at the Opera ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Silla ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Tina Teubner ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Trailerpark ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 21.30 Uhr, Feierwerk, Katzenclub ➔ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Nachtmusik der Moderne ➔ 23.00 Uhr, Strom, Momentum ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, Panda Party Sonntag, 21. Januar ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Tanzhausgeiger ➔ 11.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Hut von Joseph Beuys oder Die Ursache liegt in der Zukunft ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, Fußball (Männer): FC Bayern München – SV Werder Bremen ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Wiener Johann Strauß Orchester ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Il barbiere di Siviglia ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Janoska Ensemble – Russian Passion ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Foxfinder ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Ecco Meineke ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Jeffrey Backus ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, LaLeLu ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Neujahrskonzert mit Accentus Austria Montag, 22. Januar ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Die Walküre ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Der Schweinestall ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Insgeheim Lohengrin VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JANUAR 2018 ➔ 01.-31.01. Mo-Fr 16.00 Uhr, Sa+So+Feiertag 11.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Polar Bar ➔ 01.-07.01. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Josef und Maria ➔ 02.-31.01. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Zeugin der Anklage ➔ 02.-07.01. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Disneys Der Glöckner von Notre Dame ➔ 02.-14.01. Di-Do 20.00 Uhr, Fr 17.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, GOP, La Luna ➔ 03.-31.01. Mi 18.30 Uhr, Do+Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.00 Uhr, Showpalast München, Apassionata – Equila ➔ 04.-27.01. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Irre von Chaillot ➔ 05.-28.01. Fr-So 20.00 Uhr, 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, La Cenerentola ➔ 08.-13.01. Mo 20.00 Uhr, Di-Fr 16.00 Uhr, Sa 13.00 Uhr, Gasteig, Traumfabrik ➔ 09.-14.01. Di-So 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Groß ist die Verwirrung – Die Lage ist ausgezeichnet ➔ 10.-31.01. Di-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Alice ➔ 13.-17.01. Sa 19.30 Uhr, So 19.00 Uhr, Mo-Mi 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Streit ➔ 15.-29.01. Mo+Di+Do+Fr 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 18.-31.01. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Appartement ➔ 18.-27.01. Do-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Moby Dick ➔ 25.-28.01. Do-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Vom Fliehen und vom Fliegen 38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2018 SERVICE
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➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Bühne frei im Fraunhofer – Poetenstammtisch ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Die große Andrew Lloyd Webber Musical Gala ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Point of no return ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Quadro Nuevo ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Leonhardsberger Dienstag, 23. Januar ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il barbiere di Siviglia ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Wildschütz ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die schmutzigen Hände ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Anne-Sophie Mutter, Violine ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Cornelia Corba ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Für immer schön ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Harald Rüschenbaum Klangland ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Vor dem Ruhestand Mittwoch, 24. Januar ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, Bigband-Konzert der Schulmusik ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Florian Simbeck ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Foxfinder ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Lajko Felix Trio ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Razz ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Christoph Everke & Friends ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Die Hoameligen ➔ 21.00 Uhr, Strom, Algiers Donnerstag, 25. Januar ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, La Bayadère ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Grizzly ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Paolo Conte & Band ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Walzerträume 2018 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Jost ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Klangzeit ➔ 21.30 Uhr, Strom, Fjørt Freitag, 26. Januar ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Il barbiere di Siviglia ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Klang der ungespielten Töne ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Kölner Haie ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Dixie Wheels ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Erreger ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Für immer schön ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Gaudeamus Ball ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Götz Widmann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Julia Fischer Quartett ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Nineeleven even said who ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Nora oder Ein Puppenheim ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Chaos Blast Zone ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Fredda ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Rudi Zapf Trio – Grenzenlos Samstag, 27. Januar ➔ 14.00 Uhr, Prinzregententheater, Mnozil Brass – Cirque ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Disney in Concert – Die Eiskönigin ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, Fußball (Männer): FC Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Viktoria und ihr Husar ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im Olympiaturm, „Black Party“ mit The Munich Soul Company ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Ball der Sterne ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Carmina Burana ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Das Bunte Kuh-Festival – Konzert und coole Party ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, Die große Ballnacht der Damischen Ritter ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Heilig Abend ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Lange Nacht des Streichquartetts ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Nineeleven even said who ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Nora oder Ein Puppenheim ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Raf Camora – Zusatzshow ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, The Telephone – Amour à trois ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Opas Diandl ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Ghosttown Sonntag, 28. Januar ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, BR-Symphonieorchester Kammerorchester ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Monaco Swing Ensemble ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Münchner Komponisten ➔ 14.00 Uhr, Bürgerpark Oberföhring, Kinderfaschingsball ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Mozart ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Il barbiere di Siviglia ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Ein Leichenschmaus ➔ 18.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Semesterabschlusskonzert ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Viktoria und ihr Husar ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Bayerischer Landwirtschaftlicher Hofball ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Le Tribut de Zamora ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Mozart ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Requiem pur L. ➔ 19.45 Uhr, Feierwerk, Sam ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Cagey Strings ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dreiviertelblut ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Nineeleven even said who Montag, 29. Januar ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Requiem pur L. ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Belgrad ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Die bitteren Tränen der Petra von Kant ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Mozart ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Please, Mr. Postman – The Beatles Musical Dienstag, 30. Januar ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Wildschütz ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Faust – Ein gefesselter Prometheus ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Institut für Historische Aufführungspraxis ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Rakede ➔ 21.30 Uhr, Strom, Dermot Kennedy Mittwoch, 31. Januar ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Siegfried ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Anna Rosa Augenstein, Harfe ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Richard III ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Viktoria und ihr Husar ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Das „etwas andere“ Faschingskonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Das große 21. Chinesische Neujahrskonzert ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Die bitteren Tränen der Petra von Kant ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Herr Metitsch ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Im Auftrag des Herrn – Eine Verneigung vor Tom Waits ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Olympique + Simon Lewis ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Das Kubinat ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Straubinger & Himpsl Schnell. Preiswert. Kompetent. JANUAR 2018 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39
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Auris T ouring Sports Hybrid Edition S 1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe Ausstattungs-Highlights: - T axi-Paket „Intax“ - Fernlichtassistent - Abblendautomatik - Rückfahrkamera - Pre-Collision System - Verkehrszeichenerkennung - Geschwindigkeitsregelanlage - Sitzheizung vorne Hauspreis (inkl. MwSt.) 24.890 € Monatl. Finanzierungsrate 1) 379 € Anzahlung in Höhe der MwSt. 4.269,84 € Nettodarlehensbetrag 20.620,16 € Bearbeitungsgebühr 0,00 € geb. Sollzins p.a. 3,92% Eff ektiver Jahreszins 3,99% Laufzeit 60 Monate Prius+ MPV Hybrid Comfort 1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe Ausstattungs-Highlights: - T axi-Paket „Intax“ - Scheinwerfer (LED-Abblendlicht) - Ledersitze (mit Sitzheizung Fahrer/Beifahrer) - Rückfahrkamera - T oyota T ouch & Go 2 - Geschwindigkeitsregelanlage, elektronisch - Smart-Key System - Klimaautomatik Hauspreis (inkl. MwSt.) 30.690 € Monatl. Finanzierungsrate 1) 469 € Anzahlung in Höhe der MwSt. 5.173,03 € Nettodarlehensbetrag 25.516,97€ Bearbeitungsgebühr 0,00 € geb. Sollzins p.a. 3,92% Eff ektiver Jahreszins 3,99% Laufzeit 60 Monate Kraftstoffverbrauch und Energieeffizienz: Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9/3,9/3,5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieffizienzklasse A+. 1) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Das Angebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt Darlehensverträge mehrerer bestimmter Darlehensgeber. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen. HALLO TAXI! JETZT AUF HYBRID-TECHNOLOGIE UMSTEIGEN! DIESE PREISE KOMMEN WIE GERUFEN 3 x in München T axi-Kompetenz-Center: 80687 München I Landsberger Str. 222 T axi-Service-Stützpunkte: 80807 München I Frankfurter Ring 166 81673 München I Neumarkter Str. 80 Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße): Peter Szitar T el.: 089 / 547177-27 peter.szitar@toyota-dit.de Ihr T axi-Ansprechpartner