TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Oktober 2017
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2017. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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WIESN 2017 ➔ DER AUFTAKT IN EINEN UMSATZSTARKEN HERBST ZUM SCHUTZ DAS OKTOBERFEST UNTER NEUEN SICHERHEITSSTANDARDS ZUR DISKUSSION VERKEHRSEXPERTEN IM GESPRÄCH ÜBER DIE SCHWARZE KONKURRENZ ZUR WAHL DEUTSCHLAND WÄHLT EINEN NEUEN BUNDESTAG OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 57. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE OKTOBER 2017
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Regina Reich, Telefon: (0 89) 21 61-373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Grundkurs Montag, 02.10., 16.10., 25.10., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 04.10., 11.10., 18.10., 25.10., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Samstag, 07.10., 14.10., 21.10., 28.10., jeweils von 10 bis 13 Uhr Leistungskurs Montag, 02.10., 09.10., 16.10., 23.10., jeweils von 20 bis 22 Uhr Mittwoch, 04.10., 11.10., 18.10., 25.10., jeweils von 20 bis 22 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich! ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Montag, 09.10., von 17.30 bis 19 Uhr Samstag, 14.10., von 8.30 bis 10 Uhr Montag, 23.10., von 17.30 bis 19 Uhr Samstag, 28.10., von 8.30 bis 10 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 19.10., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 20.10., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 18.10., von 15 bis 17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 6 ⁄ 2017 vom 07. November bis 05. Dezember 2017 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de AUSBILDUNG ➔ OKTOBER 2017 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: istockphoto Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Oktober 2017 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 ➔ Bundestagswahl 2017 ⁄ Fragen und Antworten 06 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 12 Leserbriefe ⁄ 13 ➔ Wiesn 2017 ⁄ Der Auftakt in einen umsatzstarken Herbst 14 ➔ Wiesn 2017 ⁄ Illegale Personenbeförderung 18 ➔ Wiesn 2017 ⁄ Interview – Thema Sicherheit 20 ➔ Wiesn 2017 ⁄ Interview – Zehn Jahre Wiesnzelt 21 ➔ Wiesn 2017 ⁄ Die wichtigsten Termine 22 Wussten Sie schon, dass … ⁄ „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ 23 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Personenbeförderung 23 VIP im Taxi ⁄ Michaela May 24 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 25 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 26 Stadtkunde München ⁄ Parkstadt Schwabing 28 Stadtinfo München ⁄ 40 Jahre Circus Roncalli 30 Stadtinfo München ⁄ Lange Nacht der Museen 30 Service ⁄ Veranstaltungskalender Oktober 2017 32 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Oktober 2017 35 istockphoto OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Auftragsscheine ⁄ Fahrschecks Wir dürfen in Erinnerung bringen, dass Auftragsscheine innerhalb von 7 Tagen bei der Genossenschaft einzureichen sind. Unsere Rechnungskunden verlangen die Abrechnung zeitnah. Die Belege für bargeldlose Fahrten können rund um die Uhr auch in den weißen Briefkasten am Eingang zum Rückgebäude Engelhardstraße 6 eingeworfen werden. Der Briefkasten verfügt über Griffschutz und wird jeden Werktag von uns geleert. Bitte denken Sie daran, die Belege vollständig auszufüllen und mit Ihrer Unternehmeranschrift und Stempel zu versehen. (FK) Notfall App für München – Taxifahrer als Ersthelfer CrowdProtect ist ein von Stiftungen finanziertes, soziales Projekt aus München für schnelle Hilfe in Notfällen. Taxifahrer sind vertrauenswürdig, mobil und zu jeder Tageszeit unterwegs und damit die idealen Ersthelfer oder Begleiter. Was ist das Ziel von CrowdProtect? Der Aufbau einer Gemeinschaft von hilfsbereiten Menschen. Wer sich verfolgt fühlt, angegriffen wird oder dringend medizinische Versorgung braucht, kann einfach um Hilfe bitten. Vertrauenspersonen, Community Mitglieder im Umkreis, die CrowdProtect Notrufzentrale und die Polizei beziehungsweise der Rettungsdienst werden unmittelbar gerufen. Die Helfer erhalten Sprachaufzeichnungen, das Notfall- Profil und die Standorte aller Beteiligten. Dadurch kann deutlich schneller geholfen werden. Welche Kern-Probleme löst CrowdProtect? 1. Polizei und Rettungsdienste brauchen durchschnittlich 10 Minuten bis zum Einsatzort. Sowohl ernste medizinische Notfälle als auch Gewaltverbrechen erfordern jedoch sofortige Hilfe. Ersthelfer erfahren durch die App von Notfällen in ihrer Umgebung, bei denen sie sofort helfen können. 2. Nur wenige Menschen sind ausgebildet in Zivilcourage, unter Schock anwendbarer Selbstverteidigung sowie Erster Hilfe. CrowdProtect arbeitet hierzu mit erfahrenen Ausbildern zusammen und zählt über 100 Experten aus Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei zum Beraterkreis. 3. Der staatliche Notruf ist nicht digitalisiert (keine GPS Übertragung, ausschließlich Telefon-Kommunikation). Einsatzkräften fehlen kritische Informationen zu Tathergang oder Krankheiten. Oftmals fehlen im Nachgang Beweise. Wir würden uns freuen, wenn sich die Taxifahrer-Community für das soziale Projekt begeistern könnte, insbesondere jetzt, zur Wiesnzeit! Die CrowdProtect Notfall App finden Sie ganz einfach in den offiziellen App Stores. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.crowdprotect.de oder www.facebook.com/groups/crowdprotect. Vorstellung des Förderprogramms der Stadt München für E-Taxis Am 8. August stellte die Referentin für, Frau Gesundheit und Umwelt, Stephanie Jacobs, in ihrer Behörde das Förderprogramm für Elektrotaxis vor. Die Überschrift: 2 Millionen für saubere E-Mobilität. „Mit unserer neuen E-Taxi-Förderung leisten wir einen Beitrag zur Luftreinhaltung in unserer Stadt. Wir bieten Taxi- Unternehmen (nach § 47 PBefG) eine attraktive finanzielle Unterstützung, um auf abgasfreie und leise E-Fahrzeuge umzusteigen“, so Jacobs. Es ist auch die Errichtung dreier Schnell- Ladesäulen nur für den Taxiverkehr geplant. Die Taxi- München eG steht in engem Kontakt mit der Behörde und wird an der Planung der Säulenstandorte beteiligt sein. ➔ Was wird gefördert? Rund 3.500 Taxis fahren im Jahr ca. 190 Mio. Kilometer. Jeder Fahrgast-Kilometer wird mit 20 Cent gefördert, bis zu 40 % der Anschaffungskosten (incl. Taxipaket) des E-Taxis (egal, was dieses kostet). Das sind etwa 10 Mio. E-Taxi-Fahrgast-Kilometer oder 250 Erdumrundungen. Dies gilt sowohl für Energiespeicher-Fahrzeuge als auch für Brennstoffzellen-Fahrzeuge. ➔ Welche Voraussetzungen müssen vorliegen? Das E-Taxi muss einen Fiskal-Taxameter besitzen, der nach dem INSIKA-Verfahren abrechnet. Außerdem muss es 36 Monate auf Münchner Straßen unterwegs sein. Es kann jedes Fahrzeugmodell sein. Der Unternehmer muss seinen Betriebssitz in München haben. ➔ Was gibt es zusätzlich? Jeder Taxiunternehmer hat die Möglichkeit, mit seiner Lizenz zusätzlich ein Benzin-/ E-Taxi zu betreiben, damit er während der Ladezeit des E-Taxis mit dem Benziner weiterfahren kann. Der ADAC schleppt jedes im Programm registrierte E-Taxi kostenlos zur nächsten Ladesäule, wenn es mit leerer Batterie liegen bleibt. Hierzu muss man kein Mitglied sein. ➔ Wo kann ich den Antrag stellen? Antragsformulare und den Text der Richtlinie gibt ab sofort auf www.muenchen.de/ emobil. Für Fragen hat das Referat von 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017 AKTUELLE INFORMATIONEN
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Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr unter Telefon: (089) 23 34 77 11 ein Service- Telefon eingerichtet. Der Antrag kann auch für bereits in Verkehr befindliche Fahrzeuge gestellt werden. (RM) Zusätzlicher Feiertag 2017 Der 500. Jahrestag des Thesenanschlages von Wittenberg durch Martin Luther und die damit verbundenen Feierlichkeiten bescheren uns in diesem Jahr einmalig einen zusätzlichen Feiertag. So verdanken die berufstätigen Bayern dem großen Reformator am Dienstag, 31. Oktober 2017, einen erholsamen Tag und durch Allerheiligen am 01. November eine sehr kurze Arbeitswoche. (BH) Standplatzarbeit ➔ Pasing Marienplatz Dieser Platz ist mittlerweile zu klein. Deshalb haben wir die Verlegung des Platzes auf die gegenüberliegende Seite beantragt: den vorderen Teil vor den Wohnhäusern für ständig, den hinteren Teil für tagsüber Montag bis Freitag als Nachrückplatz. ➔ Standplatz Sendlinger Wird die Sendlinger Straße endgültig Fußgängerzone? Vor Drucklegung dieses Heftes war die Entscheidung des Stadtrates noch nicht gefallen. Wir gehen aber aufgrund der vielen öffentlichen Meinungsäußerungen stark davon aus, dass dies geschehen wird. Dies kann eine Chance für uns sein. Der als Ersatz für die Sendlinger Straße eingerichtete Standplatz „Hermann-Sack-Straße“ liegt nach unserer Ansicht etwas zu weit „hinten“ und wird durch den Fahrradständer verdeckt. Wir haben deshalb bei der Stadt einen Antrag laufen, dass die Fahrräder zurück verlegt und damit der Standplatz direkt an die Fußgängerquerung verschoben wird. Damit kann man von der Fußgängerzone aus das erste Taxi gut erkennen. Wir erhoffen uns von dieser Maßnahme ein deutlich besseres Einstiegsverhalten. Allerdings muss der Standplatz dann auch entsprechend bedient werden. Derzeit ist er relativ verwaist, was in der Stadt schon die Meinung aufkommen ließ, dass er wohl nicht benötigt wird und damit aufgelöst werden kann. Wir teilen diese Meinung in keinem Fall und haben das der Stadt gegenüber bereits verdeutlicht. Jedoch brauchen wir hierfür auch die Unterstützung der Taxifahrer. Ohne entsprechende Bereitstellungen haben wir schlechte Karten. ➔ Standplatz Stahlgruberring Nicht nur der gute alte Cäsar hätte seine Freude gehabt - „Cesar’s World“ ist auch für heutige Kundschaft eine gute Adresse. Und damit für Taxis. Aber es gibt nur Parkplätze und ein Haltverbot. Deshalb haben wir für die Nächte einen festen Standplatz in der Parkreihe gegenüber dem Laufhaus beantragt. (RM) Neue Straßennamen ➔ Aubinger Allee Der westlichste Stadtteil Münchens geht zurück auf das bäuerlich geprägte Dorf Aubing, erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1010. Die selbstverwaltete Gemeinde Aubing entstand durch das bayerische Gemeindeedikt vom 17. Mai 1818. Die Eingemeindung erfolgte am 01. April 1942. Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen Straßenverlauf: Nördlich der Bodenseestraße in nordwestliche, später in nordöstliche Richtung bis zum Germeringer Weg. ➔ Maria-Sibylla-Merian-Straße Maria Sibylla Merian, geboren am 02.04.1647 in Frankfurt am Main, gestorben am 13.01.1717 in Amsterdam, Naturund Insektenforscherin, Künstlerin; Tochter des Kupferstechers und Verlegers Matthäus Merian; bereits mit 13 Jahren beobachtet und zeichnet sie die Verwandlung von Seidenraupen; sie unternimmt, gegen alle Konventionen der damaligen Zeit, als Frau eine Forschungsreise in die schwer zugänglichen Urwälder Surinams; bekannt ist sie vor allem durch ihre detailgetreuen Zeichnungen von Pflanzen und Tieren, die in mehreren Büchern veröffentlicht sind, darunter ihr Hauptwerk „Metamorphosis insectorum Surinamensium“; Maria Sibylla Merian gilt als wichtige Wegbereiterin der modernen Insektenkunde. Straßenverlauf: Von der Lautenschlägerstraße, gegenüber der Einmündung der Robert-Hartig-Straße, ca. 50 m nach Nordosten, dann im rechten Winkel nach Nordwesten bis zum Oertelplatz. (TK ⁄ RM) Das KVR teilt mit, dass das Taxibüro am Montag, dem 9. Oktober auf Grund einer Fortbildungsmaßnahme ganztägig geschlossen ist. Es wird gebeten, bei Terminangelegenheiten nicht bis zum letzten Tag zu warten, weil sonst mit langen Wartezeiten zu rechnen ist. (TK) LETZTE MELDUNG OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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Am 24. September 2017 findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt. Nach Artikel 38 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland werden die Abgeordneten des Deutschen Bundestages in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl für die Dauer von 4 Jahren gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat. Wählbar ist, wer das Alter erreicht hat, mit dem die Volljährigkeit eintritt. ➔ BUNDESTAGSWAHL 2017 Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag istockphoto Stimmenthaltung schwächt die Demokratie Damit Demokratie lebendig bleiben und funktionieren kann, bedarf sie eines möglichst hohen Maßes an Bürgerbeteiligung. Sonst gerät sie in Legitimationsnöte. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Wahlbeteiligung tendenziell zurückgegangen. Politikverdrossenheit wird oft als Ursache angeführt. Wer aber seine Stimme verweigert, verschenkt nicht nur die Chance mitzubestimmen, vielmehr unter stützen Nichtwähler letztlich immer den Wahlgewinner, ob sie das nun wollen oder nicht. Mit der Stimmabgabe können Wähler ganz konkret die Zukunft mitgestalten. Doch die Einflussnahme ist umfassender und langfristiger als der kurze Wahlakt suggeriert. Die gewählte Regierung bleibt der Wählerschaft in der gesamten Wahlperiode gegenüber verantwortlich. Deshalb: Nicht andere entscheiden lassen, selbst zur Wahl gehen! Wahlkampf Vor der Bundestageswahl buhlen die Parteien um unsere Stimmen. Schlagworte fallen: Stabilität, Wachstum, Gerechtigkeit, Digitalisierung, Umweltschutz. Nun weiß aber jeder, dass der Wahlkampf etwas anderes ist als die nach dem Urnengang sicher notwendigen Koalitionsverhandlungen. Wer sich dann mit seinen Vorstellungen durchsetzen kann, steht auf einem anderen Blatt. Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) hat bei den P arteien nachgefragt, wie diese sich die Zukunft für unsere 36.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen mit ihren 250.000 Fahrerinnen und Fahrern sowie der gewerbetragenden Taxizen tralen vorstellen. Einige Positionen zeichnen sich klar ab, andere müssen mindestens zweimal gelesen werden. Aber urteilen Sie selbst: istockphoto 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017 TITELTHEMA
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Frage 1 Wird Ihre Partei an Betriebspflicht, Beförderungspflicht und Tarifpflicht festhalten, um die Verlässlichkeit der Personenbeförderung zu erhalten? CDU ⁄ CSU CDU und CSU werden an Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht des Taxis festhalten. Auch bei einem modernisierten Rechtsrahmen für die Personenbeförderung muss der ÖPNV der Daseinsvorsorge gerecht werden, hier gehört das Taxi zwingend dazu. SPD Der SPD ist die Verlässlichkeit wichtig. Ja, wir möchten diese drei Säulen auch weiterhin gewahrt wissen. Taxis sind Teil des öffentlichen Personennahverkehrs und erfüllen damit einen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Daher sehen wir auch das Taximarkt-Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates des Bundesverkehrsministeriums kritisch, laut welchem mit einem flexiblen Preismechanismus auf Angebots- und Nachfrageschwankungen reagiert und die Preise entsprechend zeitnah angepasst werden sollen. Damit zielt der Beirat zudem auf die Aufhebung der Beförderungspflicht, was wir nicht gutheißen können. DIE LINKE Ja. Betriebs- und Beförderungspflicht halten wir für zentral, um die flächendeckende Versorgung durch Taxen für Alle zu gewährleisten. Würde es beispielsweise zulässig sein, sich auf bestimmte lukrative Strecken oder Fahrgäste zu konzentrieren, dann wäre dies gefährdet. Die Tarifpflicht bietet darüber hinaus allen Taxiunternehmern ein Mindestmaß an Einkommenssicherheit, verhindert Preisdumping zu Lasten kleiner Unternehmen und ermöglicht die Zahlung des Mindestlohns. GRÜNE Für uns ist das Taxi elementarer Bestandteil des öffentlichen Verkehrs. Damit sind an den Taxiverkehr grundsätzlich die Anforderungen der Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht anzulegen. Die Besonderheiten des Taximarkts machen weiterhin eine Preisregulierung erforderlich, so dass eine vollständige Abschaffung der Tarifpflicht für uns nicht auf der Agenda steht. Bei der Betriebspflicht zeigen sich allerdings im bestehenden Ordnungsrahmen erhebliche Defizite. Den an sieben Tagen der Woche bestehenden „Rund-um-die Uhr-Service“ des Taxiverkehrs in Großstädten und Ballungsräumen sucht der Fahrgast im ländlichen Raum vergebens. Im Gegenteil: Durch den demografischen Wandel, der in einigen Regionen schon heute mit schrumpfenden Einwohnerzahlen seine Spuren hinterlässt, wird der klassische Taxiverkehr wirtschaftlich immer stärker in Bedrängnis geraten. Das Taxigeschäft ist hier schlichtweg nicht mehr auskömmlich und daher auf dem Rückzug. Die Abwärtsspirale von Angebotsreduktion, Nachfrageschwund, Margendruck und abermaliger Angebotsreduktion muss durchbrochen werden. Daher sind hier neue Lösungsansätze gefragt. Die Grüne Bundestagsfraktion hat in einer Studie zum Reformbedarf beim Personenbeförderungsgesetz gerade auch neue Modelle für den Taxiverkehr im ländlichen Raum in den Blick genommen. Wenn der Taxiverkehr in ländlichen Regionen wieder ein wichtiger Bestandteil der Alltagsmobilität werden soll, dann müssen Lösungen gesucht werden, wie die Betriebspflicht auf andere Weise abgesichert werden kann. Eine Möglichkeit wäre die Ausschreibung „erweiterter Betriebspflichten“ . Im Rahmen einer Ausschreibung – also eines öffentlichen Dienstleitungsauftrags – könnte der Pflichtfahrbereich, der tägliche Einsatzzeitraum, die Zahl der verfügbaren Fahrzeuge sowie spezielle Fahrzeuganforderungen geregelt werden. Dies setzt politisch die Bereitschaft voraus, öffentliche Mittel für das Taxi als Bestandteil der Daseinsvorsorge einzusetzen, um so ungedeckte Betriebskosten abzudecken. FDP Ja. IM ÖPNV und somit auch im Taxibe reich soll es bei Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht bleiben. Das Personenbeförderungsrecht wollen wir aber für neue Beförderungskonzepte öffnen. Dabei müssen faire Wettbewerbsbedingungen für das Taxigewerbe gewährleistet werden. Frage 2 Was wird Ihre Partei unternehmen, um die Umstellung auf Elektro-Taxis zu fördern? CDU ⁄ CSU Unser Ziel für die Zukunft sind emissionsfreie Mobilitätslösungen. Wir wollen, dass Deutschland führend wird in der Produktion alternativer umweltfreundlicher Antriebe, wie der Elektromobilität. Neben dem Umweltbonus beim Kauf gibt es auch die Steuerfreiheit für Elektro-Fahrzeuge. Die Käufer von Elektroautos sind für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Das Ziel, Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu machen, bekräftigen wir. Deshalb werden die Investitionen in den flächendeckenden Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur deutlich erhöht. Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität unterstützt das BMVI die Beschaffung von Elektrofahrzeugen mit dem Ziel der Erhöhung der Fahrzeugzahlen, insbesondere in kommunalen Flotten und der hierfür benötigten Ladeinfrastruktur. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind antragsberechtigt, sofern die Kommune bestätigt, dass die Maßnahme Teil eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes ist. Wir werden die staatlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen weiter verbessern. Wir wollen die Umrüstung der Fuhrparks von Behörden, Handwerksbetrieben und Taxiunternehmen, von Bussen und Bahnen energisch vorantreiben und fördern. SPD Wir wollen die Anschaffung von Taxis mit alternativen Antrieben fördern. Dies hilft dabei, die Umweltbelastung in den Innenstädten zu reduzieren und die Menschen spürbar vor Lärm, Schadstoffen und Umweltgiften zu schützen. Wichtig ist daneben der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Stadt und Land, welchen wir weiter fördern werden. Batterieelektrische Mobilität, Brennstoffzellen- OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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antriebe und andere emissionsarme Antriebstechnologien wollen wir am Wirtschaftsstandort Deutschland weiter bei Forschung und Entwicklung stärken. DIE LINKE Während wir die Kaufprämie für Elektro-Pkw ablehnen, weil sie viel zu breit "streut" und bei durchschnittlich lediglich einer halben Stunde täglicher Fahrleistung eines Pkw wenig Umweltnutzen birgt, wollen wir Elektromobilität insbesondere im öffentlichen Verkehr fördern. Gerade Taxen und Busse im Nahverkehr, die vorwiegend innerhalb von mit Stickoxiden und Feinstaub hochbelasteten Innenstädten fahren, sollten vorrangig ersetzt werden. Konkret stellen wir uns Kaufzuschüsse vor, um die Preisdifferenz auszugleichen, sowie die finanzielle Förderung spezifischer Ladestationen. GRÜNE Der Einsatz von E-Taxis hat über den unmittelbaren Umweltvorteil hinaus einen wichtigen Signalcharakter: Taxis sind in allen Städten überdurchschnittlich präsent und werden von vielen Passanten und Autofahrenden wahrgenommen. Werden in Taxiflotten E-Autos eingesetzt, kann die Branche hier eine Vorreiterrolle übernehmen, um die Elektromobilität auf Straßen voranzutreiben. Daher ist aus unserer Sicht ein auf die Bedürfnisse der Taxibranche zugeschnittenes Förderprogramm notwendig. Das Land Baden-Württemberg geht mit gutem Beispiel voran und fördert auch die Anschaffung von E-Taxis. Schon im November 2015 hat Verkehrsminister Winfried Hermann den 50. Förderbescheid an einen Taxiunternehmer überreicht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Förderung der Ladeinfrastruktur. Die spezifischen Einsatzbedingungen von Taxis, die durch lange Einsatzzeiten, hohe Fahrleistungen und „Stop-and-go-Verkehr“ geprägt sind, erfordern ein dichtes Ladenetz und vor allen die Möglichkeit der Schnellladung. Auch die Vorzüge des induktiven Ladens – beispielsweise im Bereich stark frequentierter Taxistände - sollten über Modellprojekte in der Taxibranche getestet werden. Die Fahrzeugförderung allein reicht also nicht aus, sondern muss immer mit der darauf abgestimmten Ladeinfrastruktur zusammenspielen. Um die Reichweite der E-Fahrzeuge zu erhöhen, ist in erster Linie natürlich die Automobilindustrie gefordert entsprechende Fahrzeuge zu entwickeln, die den hohen Anforderungen des Taxibetriebs gerecht werden. FDP Wichtigste Maßnahme zur Förderung der Elektromobilität ist ein gut ausgebautes Netz von Ladestationen. Davon werden auch Taxis profitieren. Die Bezuschussung des Kaufs von Elektrofahrzeugen über das bereits beschlossene Maß hinaus wollen wir indes nicht. Frage 3 Wird Ihre Partei Taxi-Sharing durch klare Regeln im Personenbeförderungsgesetz zum Durchbruch verhelfen? CDU ⁄ CSU CDU und CSU werden die Modellprojekte sorgfältig auswerten. Die bisherigen Ergebnisse klingen vielversprechend. Mehrere Kunden können sich den Preis teilen, dazu muss jedoch noch eine praktikable Möglichkeit gefunden werden. Mit der mobilen Vernetzung werden auch moderne und intelligente Beförderungskonzepte wie die gemeinschaftliche Nutzung an Bedeutung gewinnen. SPD Dies ist aus unserer Sicht ein interessanter Ansatz, eine klare Benennung im Personenbeförderungsgesetz durchaus vorstellbar. Wichtig wird es sein, zuvor die Ergebnisse der bestehenden Modellprojekte umfassend auszuwerten. DIE LINKE Ja. Sammelfahrten in Taxen begrüßen wir als Beitrag für eine umweltfreundlichere Mobilität, die wir ebenfalls als Ergänzung zum ÖPNV ansehen, aber auch Zeichen dessen Wandels ist. Wir stimmen Ihnen zu, dass dies am besten bundeseinheitlich grundsätzlich mit einheitlichen, klaren Merkmalen im Personenbeförderungsgesetz geregelt werden sollte. Nur so lässt sich vermeiden dass die Menschen – wie leider oftmals im Nahverkehr – sich diesbezüglich in jeder Stadt auf neue Bedingungen einstellen müssen. GRÜNE Die klare Regelung von Sammelfahrten mit dem Taxi sollte unserer Auffassung nach im Personenbeförderungsgesetz künftig geregelt werden. Dies macht allein aus ökologischen Gründen Sinn. Wo Fahrten gebündelt werden können, wird am Ende auch Energie gespart, werden Emissionen vermieden und der städtische Verkehr sowie die Umwelt entlastet. Sobald die Testläufe wie beispielsweise in Hamburg beendet sind, sollten wir die Ergebnisse gründlich auswerten und die Erfahrungen in eine entsprechende gesetzliche Regelung einfließen lassen, die Sammelfahrten mit dem Taxi aus der Grauzone holen. istockphoto 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017
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FDP Ja, das sollte Bestandteil der nächsten PBefG-Novelle werden. Frage 4 Was wird ihre Partei tun, um die mittelständisch organisierte Taxi- Branche vor Preisdumping und unfairer Konkurrenz zu schützen? CDU ⁄ CSU Für CDU und CSU ist klar, dass gleiche Regeln für alle gelten müssen, die in der kommerziellen Personenbeförderung tätig sind. Deshalb wollen wir prüfen, welche gesetzlichen Regelungen geändert werden müssen, um diese neuen Beförderungsmodelle zu ermöglichen ohne den Wettbewerb zu verzerren. Wir sehen die Notwendigkeit, dass Taxiangebote wesentlicher Bestandteil von internetbasierten Mobilitätsplattformen sein müssen, um attraktive verkehrsmittel-übergreifende Mobilität anbieten zu können. SPD In vielen Branchen fordern sog. „Sharing-Plattformen“ etablierte Marktteilnehmer heraus, wie es die Beispiele von „Uber“ im Taxigewerbe oder „Airbnb“ in der Unterkunftsbranche zeigen. Die neuen Geschäftsmodelle müssen nicht unbedingt und immer als Gefahr für traditionelle Unternehmen gesehen werden. Jedoch zeigen sich insbesondere in Bezug auf sozialpolitische Fragestellungen eine Reihe von Risiken. Deshalb muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzen, damit die Share Economy möglichst vielen Menschen zugutekommt, ohne etablierte Branchen zu gefährden. Regelungen, die dem Schutz des öffentlichen Interesses dienen, wie etwa dem Verbraucher-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, müssen beachtet werden und im Interesse eines fairen Wettbewerbs genauso auf neue Anbieter übertragen werden. Dies gilt auch für Regelungen der sozialen Sicherheit und der Vergütung. DIE LINKE Durch Digitalisierung und Automatisierung wird sich der Straßenverkehr erheblich wandeln, mit großen Chancen und Risiken. Es ist davon auszugehen, dass sich insbesondere durch Mitfahr-Apps die Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Verkehr verwischen werden. Spätestens mit autonom fahrenden Fahrzeugen sind der Phantasie von Verkehrsangeboten kaum noch Grenzen gesetzt. Wir wollen den Wandel so gestalten, dass er sowohl eine bessere Mobilität ermöglicht, als auch die Umweltbelastungen des Verkehrs drastisch senkt, durch mehr öffentlichen Verkehr, durch mehr geteiltes Fahren. Was wir aber nicht wollen, sind Profite für UBER & Co., die zum Niedergang des öffentlichen Verkehrs und der Taxibranche führen. Taxen spielen für uns auch in der Zukunft eine große Rolle, die Branche muss sich aber frühzeitig auf den Wandel einstellen. GRÜNE Wir wollen, dass es im Taxigewerbe auch künftig auskömmliche Beschäftigungsverhältnisse gibt. Einem weiteren Abwärtstrend bei Sozialstandards oder gar Sozialdumping werden wir nicht den Weg bereiten. Das Beispiel des Hamburger Taximarkts zeigt, was dafür notwendig ist. Die Limitierung der Taxikonzessionen wurde abgeschafft und im Gegenzug dafür gesorgt, dass im Gewerbe die Spielregeln eingehalten werden. Mit verstärkten Kontrollen der Arbeitsund Sozialbedingungen aber auch technischer Standards wird gegen „schwarze Schafe“ vorgegangen. Bisher ist unklar, welche Potentiale Rideselling bietet und welche Folge damit in Bezug auf Mobilitätsverhalten, den Modal Split sowie andere öffentlichen Interessen verbunden sind. Der Rechtsrahmen sollte also zunächst Experimente zulassen. Eine dauerhafte Zulassung neuer Angebote darf aber nur erfolgen, wenn negative Auswirkungen auf das öffentliche Verkehrsinteresse (z. B. Verkehrssicherheit, Flächenbedarf des ruhenden Verkehrs oder Klima- und Umweltverträglichkeit) ausgeschlossen werden, bzw. diese durch Auflagen vermieden werden können. FDP Der Wettbewerb zwischen Taxi- und Mietwagenverkehr ist in den letzten Jahren intensiver geworden. Wir Freie Demokraten haben Vertrauen in den Markt und in die freien Entscheidungen der Marktteilnehmer und damit der Bürgerinnen und Bürger. Wenn neue Marktakteure wie Uber etablierte Branchen wie das Taxigewerbe herausfordern, wollen wir fairen Wettbewerb herstellen. Das wollen wir durch die Befreiung des Taxigewerbes von bürokratischem Ballast und durch die Einführung sozialer Mindeststandards bei Uber erreichen. Unnötige Hürden, die einen Preisund Qualitätswettbewerb zwischen den Angeboten verhindern, sollen schrittweise auslaufen. Wettbewerb funktioniert freilich nur auf der Basis fairer Regeln im Gewerbe- und Arbeitsrecht. Geltendes Recht muss auch durchgesetzt werden. Hierzu braucht es eine leistungsfähige Gewerbeaufsicht, von der auch die Taxiund Mietwagenbranche profitiert. istockphoto OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
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Frage 5 Wird Ihre Partei die klare Trennung zwischen Taxi- und Mietwagenverkehr erhalten? CDU ⁄ CSU CDU und CSU sprechen sich weiterhin für eine klare Abgrenzung zwischen Taxis und Mietwagen aus. SPD Wir sehen derzeit auch weiterhin eine klare Trennung zwischen Taxi- und Mietwagenverkehr als geboten an. Die Rückkehrpflicht könnte aber zumindest modifiziert werden. DIE LINKE Ja. Wir wollen die Trennung zwischen Mietwagen mit Fahrern und Taxen erhalten. Mietwagen mit Fahrern, die geringeren Anforderungen als Taxen unterliegen, können das flächendeckende Angebot mit Taxen untergraben, wenn sie zum „Rosinen picken“ führen und Taxen eine wichtige Einnahmequelle entginge. Anderen Möglichkeiten zur Abgrenzung als der Rückkehrpflicht zum Betriebssitz stehen wir offen gegenüber, weil diese aus Umweltsicht nachteilig ist. GRÜNE Wir sind für eine Koexistenz von Taxi- und Mietwagengewerbe. Die teilweise geforderte Abschaffung der Rückkehrpflicht wird aus bestimmten Kreisen als „Konkurrenzvermeidungsklausel“ diskreditiert. Allerdings ist dies die entscheidende Regelung zur Abgrenzung beider Gewerbezweige. Würde sie abgeschafft, könnte der Mietwagenbetreiber praktisch wie ein Taxi unterwegs sein, ohne dass er der Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht unterliegt. Mietwagenunternehmen hätten also alle Vorteile des Taxis ohne die Pflichten des Taxis zu erfüllen und könnten folglich mit günstigeren Tarifen eine Abwärtsspirale zu Lasten des Taxigewerbes in Gang setzen. Es ist also zu kurz gesprungen, nur an der Schraube „Rückkehrpflicht“ zu drehen, ohne die Wirkungen auf das gesamte Marktgefüge im Blick zu haben. Denkbar wäre aber eine Modifizierung der Rückkehrpflicht. FDP Ja. Frage 6 Wird sich Ihre Partei für die Einführung von Entgeltgrenzen für Mitfahrgelegenheiten einsetzen? CDU ⁄ CSU Der BZP-Vorschlag einer rechtssicher definierten Abgrenzung von privatem Mitfahren und gewerblicher Beförderung durch fixe Entgeltgrenzen wird von uns unterstützt. SPD Die Einführung einer Entgeltgrenze für Mitfahrgelegenheiten könnte durchaus zielführend sein und ist aus unserer Sicht zu prüfen. DIE LINKE Ja. Wie die Erfahrungen mit UBER gezeigt haben, benötigt es dringendst einer klaren Abgrenzung zwischen dem gewerblichen Verkehr u. a. durch Taxen und dem nichtgewerblichen Mitnehmen bzw. dem ride-sharing. Dieses begrüßen wir durchaus, weil es die Umweltbelastungen des Straßenverkehrs mindert. Was aber nicht geht, sind angeblich gemeinwirtschaftlich sinnvolle Angebote, die die Konten von Großinvestoren füllen. Die Entgeltgrenzen für die Mitnahme müssen deswegen eindeutig geregelt werden und dabei muss verhindert werden, dass Fahrten nur für die Mitnahme angeboten werden, es also keine echte Mitnahme ist. Deswegen dürfen die Entgelte die Betriebskosten auf keinen Fall übersteigen. Die zulässigen Sätze sind somit angesichts der Möglichkeit der Mitnahme mehrerer Personen also niedrig zu halten, 30 Cent pro Kilometer sind hierbei für uns das Maximum. Zusätzlich ist aber auch eine wirkungsvolle Kontrolle solcher Angebote zu gewährleisten, damit sich nicht erneut de facto gewerbliche Angebote entwickeln. GRÜNE Aus unserer Sicht muss die gemeinschaftliche Nutzung privater Pkw klar geregelt werden. Das heißt konkret: Die nach dem Personenbeförderungsgesetz zulässige „Gefälligkeitsmitnahme“ muss von der „gewerblichen Personenbeförderung“ eindeutig abgegrenzt werden. Bisher überlässt es die Politik der Rechtssprechung, wann die Grenze zulässiger Kostendeckungsbeiträge in Richtung eines „unzulässigen Gewinns“ überschritten wird. Es fehlt also eine bundeseinheitliche Lösung. Diese kann das Bundesverkehrsministerium als Verordnungsgeber schnell schaffen, indem es die maximal zulässigen Erlöse in Cent je Kilometer festlegt. Als Bemessungsgrundlage sind die Betriebskosten und deren Entwicklung (zyklische Überprüfung) heranzuziehen. Weiterhin sollte der Bund in der notwendigen Verordnung regeln, dass die Anschaffungskosten der Fahrzeuge nicht berücksichtigt werden. Damit wird ein lukrativer Graubereich mit abgeschriebenen Altfahrzeugen von vornherein ausgeschlossen. FDP Entgeltgrenzen für Mitfahrgelegenheiten gibt es schon heute. Rein private Mitfahrgelegenheiten sehen wir nicht als Konkurrenz zum Taxi. Wer privat eine Mitfahrgelegenheit anbietet, sollte ein Entgelt bekommen können, das sich an den tatsächlich entstandenen Kosten der Fahrt orientiert. Gewinnerzielung bleibt ausgeschlossen. 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017
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Touran Taxi Wochen. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Im Aktionszeitraum vom /zero.lf/eight.lf./zero.lf/eight.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/seven.lf bis /three.lf/one.lf./one.lf/two.lf./two.lf/zero.lf/one.lf/seven.lf erhalten Sie beim Erwerb (Kauf, Leasing, Finanzierung) eines ausgewählten Fahrzeugmodells der Marke Volkswagen Pkw und nachgewiesener Verwertung Ihres Diesel-Pkw-Altfahrzeugs (Schadstoffklasse Euro /one.lf–/four.lf) eine modellabhängige Umweltprämie. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer. Das zu verschrottende Altfahrzeug muss zum Zeitpunkt der Neufahrzeugbestellung mindestens /six.lf Monate auf Sie zugelassen sein und bis spätestens einen Kalendermonat nach Zulassung des Neufahrzeugs durch einen zertifizierten Verwerter verschrottet werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: /seven.lf-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer unbegrenzten jährlichen Fahrleistung. Hauspreis (brutto): /two.lf/zero.lf./six.lf/four.lf/nine.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Überführungskosten inkl. Umweltprämie (inkl. MwSt.): /six.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €¹ Anzahlung: /three.lf./four.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /one.lf/seven.lf./two.lf/four.lf/nine.lf,/zero.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /one.lf,/nine.lf/seven.lf % Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/one.lf./three.lf/five.lf/two.lf,/zero.lf/zero.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /three.lf/seven.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf,/two.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Nur solange der Vorrat reicht. 6.000 € Umweltprämie sichern 6.000 € Umweltprämie
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Wegfall der Ortskunde im Mietwagenverkehr Im Bundesgesetzblatt Nr. 58 vom 23.08.17 wurde im Rahmen der Zwölften Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung die Neuformulierung von § 48 FEV bekannt gegeben. In Absatz 4 Nummer 7 wurden folgende Wörter gestrichen: „,oder – falls die Erlaubnis für Mietwagen oder Krankenkraftwagen gelten soll – die erforderlichen Ortskenntnisse am Ort des Betriebssitzes besitzt; dies gilt nicht, wenn der Ort des Betriebssitzes weniger als 50 000 Einwohner hat“ . Die Änderung trat am Tag nach der Verkündung in Kraft. (FK) Volkswagen bietet dem Gewerbe zusätzliche Umweltprämien für Altdiesel Volkswagen hat mitgeteilt, dass Taxi- und Mietwagenunternehmen von den herstellerseitigen Prämien profitieren können. Die Umweltprämien gelten auch bei Taxis oder Mietwagen, die mit der Inhaberregelung angeschafft werden. Wichtig: Die bisherigen Nachlässe für das Gewerbe bleiben bestehen! Beim Kauf eines neuen Taxis oder Mietwagen der Marke VW und gleichzeitiger Verschrottung eines alten Dieselfahrzeugs können Unternehmer von folgenden gesonderten Prämien profitieren: Touran: 6.000 Euro brutto (5.042,02 Euro netto) Passat: 8.000 Euro brutto (6.722,69 Euro netto) Sharan: 8.000 Euro brutto (6.722,69 Euro netto) Caddy Life: 4.000 Euro brutto (3.361,34 Euro netto) T6 Kombi: 6.000 Euro brutto (5.042,02 Euro netto) T6 Caravelle: 7.000 Euro brutto (5.882,35 Euro netto) Multivan: 10.000 Euro brutto (8.403,35 Euro netto) Die Bedingungen für die Inanspruchnahme der Umweltprämie: ➔ Prämierung von Auftragseingängen bei gleichzeitiger Verschrottung von Dieselfahrzeugen mit PKW-Zulassung (M1) der Abgasstandards EURO 1 – EURO 4), (max. Erstzulassung bis 31.12.2011), Hersteller-unabhängig. ➔ Das zu verschrottende Gebrauchtfahrzeug muss bei Auftragseingang des Neuwagens mind. 6 Monate auf den Kunden zugelassen sein (eine Durchgängigkeit der sechsmonatigen Haltedauer ist nicht erforderlich). ➔ Verschrottung durch einen zertifizierten Verwerter im Zeitraum vom 08.08.2017 bis spätestens einen Kalendermonat nach Zulassung des Neufahrzeuges. ➔ Eine frühere Stilllegung vor Verschrottungszeitpunkt führt nicht zum Ausschluss der Umweltprämie. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Händler oder unter www.volkswagen.de (FK) ➔ DER LANDESVERBAND AKTUELLE INFORMATIONEN GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de istockphoto istockphoto 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017
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istockphoto LESERBRIEFE Liebe Kollegen, am Samstagnachmittag, 1. Juli 2017, fand am Kulturzentrum Trudering eine Oldtimerpräsentation statt, die ich besuchte. Besonders freute mich ein schwarzes Taxi aus dem Jahr 1971, mit dem ich damals als Taxifahrerin begonnen habe. Nach der Ausstellung ging ich zur Wasserburger Landstraße Ecke Feldbergstraße, um mir ein Taxi aufzuhalten. Es kamen zwar unbesetzte Fahrzeuge vorbei, jedoch immer nur auf der linken Seite der Straße. Trotzdem ich mich gut sichtbar direkt an der Straße aufstellte, deutlich winkte und dabei „Taxi“ rief, hielt niemand an. Nach etwa 5 leeren Taxis dachte ich mir, das ziehst du einfach durch und schaust, wann nun tatsächlich ein Taxi anhält. Ich hätte ja in den Bus steigen oder ein Taxi bei der Zentrale bestellen können. Langsam fragte ich mich aber, wo die unbesetzten Taxis eigentlich hin wollen. An einem Samstagnachmittag gibt es bestimmt nicht so viele Aufträge. 90 Minuten später sind zwanzig Taxis an mir vorbeigefahren. Die Fahrer starrten alle wie ein Karnickel auf die Möhre in Richtung Innenstadt. Fahren die sich nur noch selbst spazieren? Ich reagiere noch immer, wenn sich im Augenwinkel etwas rührt, obwohl ich seit 2 Jahren nicht mehr aktiv bin. Wenn ich damals nicht sofort anhalten konnte, wendete ich bei der nächsten Gelegenheit. Sind denn heute 20 Euro nichts mehr wert? Und das für einen Stich ohne Wartezeit? Liebe Unternehmer, was sind das für Fahrer, die für euch fahren? Zu guter Letzt hat mich dann doch ein älterer, erfahrener Taxifahrer gesehen und aufgenommen. Gott sei Dank – sonst stände ich jetzt noch da. Marianne Beil, ehemalige 3580 Sehr geehrte Damen und Herren, im August hatte ich eine Taxifahrt der eher unheimlichen Art. Sie als Taxi-München eG können nichts dafür, trotzdem möchte ich diesen Kanal nutzen, um mein „Erlebnis“ mitzuteilen. Gegebenenfalls möchten Sie ja irgendwelche Aktivitäten hieraus ableiten. Ich hatte um ca. 6 Uhr früh das Hotel Westin Grand verlassen und wollte zur S-Bahn-Station Englschalking. Es war eine kleine Taxi-Schlange vor dem Hotel. Der Fahrer des Fahrzeugs mit dem Kennzeichen M-SL 3503 stieg aus, hat mir mein Gepäck abgenommen und verstaut. Das war die erste und leider auch letzte adäquate Interaktion. Nachdem ich mein Fahrziel nannte (Englschalking S-Bahn), setzte sich der Wagen in Bewegung. Auf meinen Versuch Smalltalk zu machen („oh, Prius in Volllederausstattung, sieht man auch selten“) wurde nicht eingegangen, muss man ja auch nicht. Er fragte mich aber in mehr als gebrochenem Deutsch, wo denn das Ziel sei. Ich erwiderte, dass ich das auch nicht mehr wüsste und wies auf sein Navi hin. Dazu benötigt er aber einen Straßennamen, war die Antwort. Im Anschluss versuchte der Fahrer mittels seinem Smartphone und Spracheingabe das Fahrziel zu ermitteln (Wo Englschalking Bahnhof, S-Bahn Englschalking Adresse). Leider nicht mit Erfolg. Im weiteren Verlauf der Fahrt hat er mir dargelegt, dass er ja seit 3 Uhr morgens am Westin Stand wartete und eigentlich auf eine Fahrt zum Flughafen gehofft hätte. Das Gesamtauftreten habe ich als sehr aggressiv empfunden. Auch wollte er mich unterwegs immer wieder an irgendwelchen Haltestellen des Linienverkehrs aus dem Wagen komplimentieren („Da S-Bahn“). Schließlich hat er doch noch eine Adresse gefunden, leider die falsche. Wir sind wieder am Ursprungsort angekommen, nämlich dem Westin Grand Hotel. Fahrpreis 10 Euro und eine Viertelstunde Lebenszeit. Ich habe für diese Dienstleistung nicht bezahlt. Er hat wohl verstanden, dass er eine solche Diskussion besser nicht anfangen sollte. Über die Zentrale der Taxi-München eG (Kompliment an Frau Schneider!) konnte ich ein anderes Taxi bestellen, und nach einem Hinweis auch den Fahrer der vorherigen Fahrt über die Ordnungsnummer explizit ausschließen. Meinen Flieger habe ich dann – wenn auch knapp – noch bekommen. Warum schreibe ich ihnen das nun? Nun, ich fahre viel Taxi. Gerade durch meine Aufenthalte in Berlin bin ich, was das elfenbeinfarbene Gewerbe angeht, Kummer gewohnt. Sei es Fahrstil, Ortskenntnis, Zustand der Fahrzeuge etc. Man hat also ein leidlich dickes Fell bekommen. In München habe ich bisweilen mehrheitlich gute Erfahrungen gemacht. Das Erlebnis heute bringt mich aber zu der Frage, wie jemand ohne entsprechende Ortkenntnis und nicht mal mit rudimentären Sprachkenntnissen in der Lage ist, in München ein Taxi zu fahren. Unter Umständen wäre es einmal angebracht zu prüfen, ob „mein Fahrer“ tatsächlich eine entsprechende Erlaubnis zur Fahrgastbeförderung hat, und nicht nur für einen Freund oder Familienangehörigen fährt. Das oben geschilderte Verhalten schadet nicht zuletzt dem Ansehen Münchens und der Genossenschaft. (Name der Redaktion bekannt) Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe. Albert-Schweitzer-Str. 68 • 82008 Unterhaching (Agip-Tankstelle) www.autoglaskraft.de Telefon 089 / 6 90 87 82 OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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Das Oktoberfest ist ein Fest der Landeshauptstadt München. Veranstalter ist das städtische Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW). Für die Organisation und Abwicklung der Wiesn ist der Leiter des RAW, Bürgermeister Josef Schmid, verantwortlich. 545 Betriebe wurden in diesem Jahr zugelassen, darunter 143 aus der Gastronomie, 151 Schaustellergeschäfte, 251 Marktkaufleute sowie mehrere Servicebetriebe (zum Beispiel die Wiesn-Post). Rund 13.000 Personen sind auf dem Oktoberfest beschäftigt. Mehr als 8.000 Arbeitnehmer in Festanstellung, die zusätzlich von 5.000 wechselnden Arbeitskräften unterstützt werden. Die Zahlen belegen, dass es sich bei der Wiesn um ein wirtschaftliches und logistisches Großunternehmen auf Zeit handelt. Strom, Gas und Wasser Um alle Betriebe mit Elektrizität zu versorgen, mussten 48 Kilometer Kabel verlegt werden. Der Stromverbrauch der Wiesn entspricht etwa 15 % des durchschnittlichen Tagesverbrauches der Landeshauptstadt München. Insgesamt werden rund drei Millionen Kilowattstunden benötigt. Damit könnten 1.200 Haushalte rund ein Jahr mit Strom versorgt werden. Auch die Bereitstellung von Erdgas muss gesichert werden, besonders zum Kochen und für Heizstrahler. Die Stadt rechnet mit einem Verbrauch von 200.000 Kubikmeter Erdgas. Damit könnten 85 Einfamilienhäuser ihren Bedarf an Heizung und Warmwasser decken. Der Wasserverbrauch während des gesamten Oktoberfestes beträgt rund 120 Millionen Liter. Sieben Kilometer fest verlegte Anschlussleitungen mit mehr als zehn Kilometer Leitungen und 81 Hydranten gewährleisten die permanente Versorgung mit Wasser sowohl für die Gastronomie und Schausteller, die Besucher und auch den Brandschutz. Seit 1980 ist die Zahl der Besucher von 5,1 auf 6,4 Millionen – in einigen Jahren sogar auf 6,9 Millionen – gestiegen. Das hat zur Folge, dass die Abfallbeseitigung zu einer großen Herausforderung geworden ist. Allein im Jahr 2016 beseitigte die städtische Straßenreinigung 99 Tonnen Kehricht auf der Theresienwiese. Die Abfallwirtschaftsbetriebe entsorgten 774 Tonnen Restmüll und 458 Tonnen Speisereste. Ab fünf Uhr früh beseitigen die mobilen Reinigungsdienste innerhalb von vier Stunden täglich Müll und Glasbruch, um den Besuchern ein gepflegtes Bild zu bieten. Ursprung Als im Jahre 1810 anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Therese von Sachsen-Hildburghausen ein großes fünf Tage währendes Fest für die Bürger Münchens ausgerichtet wurden, ahnte sicher niemand, welche geradezu gigantischen Dimensionen das Oktoberfest annehmen würde. Ursprünglich handelte es sich um eine Danksagung des Herrscherhauses an das Volk, das unter der französischen Einflussnahme erhebliche Einschränkungen und unliebsame Veränderungen hinnehmen musste. Mit dieser Hochzeit wollte der künftige König Ludwig I. einer arrangierten Hochzeit durch Napoleon zuvor kommen. Dass diese Entscheidung die richtige war, beweisen die neun Kinder des Paares. Auch die Affäre mit Lola Montez änderte daran nichts. Ludwig war für Bayern ein Glücksfall. Als Patriot führte er die Bayern aus der napolionischen Zeit und stärkte das bayerische Selbstverständnis. Sein Thronverzicht zu Gunsten seines Sohnes 1848 war nur konsequent, da er die Idee des „Volkssouveräns“ nicht nachvollziehen konnte. Soziales Engagement Wer nun meint, dass den Schaustellern und Wiesnwirten heute ausschließlich die ökonomische Komponente der Wiesn am Herzen liegt, der irrt. An den beiden Dienstagen sind bis 19 Uhr die Verkaufs-und Fahrpreise ermäßigt. Viele Schausteller reduzieren auch an Werktagen die Fahr- und Eintrittspreise. Das Sozialreferat wählt jedes Jahr 1.500 bedürftige Münchner aus, die dann an einem Tag die Wiesn besuchen können. Die Kosten für die Bewirtung übernehmen die Gastrobetriebe. Alljährlich übergibt die Vereinigung der Wiesnwirte dem Münchner Oberbürgermeister eine größere Geldspende für soziale Zwecke. Über 1.000 Vorschulkinder soll das Oktoberfest als Kulturgut durch Auf geht’s zur Wiesn 2017! Vom 16. September bis zum 3. Oktober findet auf der Theresienwiese das Oktoberfest statt. In diesem Jahr wird es ganze 18 Tage dauern, weil bis zum Tag der Deutschen Einheit am Dienstag, den 3. Oktober, gefeiert werden kann. Heuer gibt es kein Zentral-Landwirtschaftsfest. Das Festgelände reicht bis an das südliche Ende der Theresienwiese. Die große Wiesn nimmt damit eine stattliche Fläche von 34,5 Hektar ein. Wie jedes Jahr haben im Südteil der Theresienwiese unsere Volksfesttradition, bayerisches Brauchtum, Münchner Gastlichkeit, traditionelle und jugendfrische Volksmusik einen festen Platz im Rahmen der „Oidn Wiesn“ bekommen. ➔ WIESN 2017 – DER AUFTAKT IN EINEN UMSATZSTARKEN HERBST istockphoto 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017 TITELTHEMA
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einen Wiesn besuch näher gebracht werden. Neben den Referaten für Arbeit und Wirtschaft und für Bildung und Sport organisieren und finanzieren die Schausteller und Festwirte diese Initiative. Essen und Trinken Heute denken die wenigsten Besucher der Wiesn an das Herrscherpaar, dem sie dieses Fest zu verdanken haben. Ob in diesem Jahr wieder fast 200 Ochsen und Kälber, 400.000 Brathendl und etwa 30.000 Kilogramm gebrannte Mandeln verzehrt werden, hängt von vielen Faktoren ab. Das Wetter spielt immer eine große Rolle, denn wer geht schon gern im strömenden Regen auf die Wiesn? Sicherlich ist auch die aktuelle Sicherheitslage für Viele ein Grund, ob und wann der Theresienwiese besucht wird. Aber wie jedes Jahr werden Millionen Gäste auf das Oktoberfest kommen und weit mehr als 6 Millionen Mass Bier durch die durstigen Kehlen fließen lassen. Erfahrungsgemäß ist nach einigen Mass Bier die Nutzung der Toilette nötig. Ca. 1.400 „Sitzplätze“ und ein Kilometer „Stehplätze“ stehen zur Verfügung. Da die Benutzung kostenlos ist, muss niemand seine Manieren, so er welche hat, vergessen und umliegende Hauseingänge oder Parkanlagen als Ersatz nutzen. Und sollte der Alkoholpegel dann doch etwas hoch sein, ist eine Taxifahrt unbedingt zu empfehlen. Zuvor bitte darauf achten, ob der Wiesnbesucher auch alle wichtigen Dinge bei sich hat und nichts vergessen wurde. Das Wiesnfundbüro hat im vergangenen Jahr neben 764 Ausweisen und Kreditkarten, diversen Kleidungsstücken, Hörgeräten und Gebissen auch eine Verlustanfrage der besonderen Art erhalten. Ein echter Bayer fragte mit den Worten: „I lost mei Oide“ . Leider konnte dem Mann in dieser Angelegenheit nicht geholfen werden. Die Wiesn wird noch sicherer Seit Jahren wurde das Sicherheitskonzept für das Oktoberfest immer wieder ergänzt und weiter entwickelt. Die allgemeine Terrorlage wirkte sich auch auf das größte Volksfest der Welt aus. Um den Besuchern einen unbeschwerten Besuch zu ermöglichen, wurde Jahr für Jahr analysiert, welche Maßnahmen sich bewährt haben und wo Nachbesserungen stattfinden müssen. In diesem Jahr reagierten die Verantwortlichen auf die Anschläge mit LKWs, die als Waffe gegen Menschen eingesetzt wurden. So ist es notwendig geworden, Fahrer und Mitfahrer von Lastwagen vor dem Befahren der Theresienwiese einer Sicherheitsprüfung zu unterziehen. Alle Insassen eines Lieferwagens müssen sich vorab beim Kreisverwaltungsreferat gemeldet und einen Zugangskontrollbeleg beantragt haben. Bis spätestens 9 Uhr hat der Lieferverkehr das Gelände zu verlassen, da erst zu diesem Zeitpunkt der Besuchereinlass beginnt. Wie schon 2016 wird das gesamte Gelände umzäunt und die Zugangswege mit zum Teil versenkbaren Pollern gesichert. Die eingesetzten Polizisten sollen wegen der gestiegenen Übergriffe auf Beamte erstmals Bodycams tragen. Neu ist auch eine leistungsstarke Lautsprecheranlage, die jeden Winkel des Areals erreichen kann. Der Hintergrund dieser Maßnahme ist nicht nur eine eventuell eintretende Terrorlage, sondern auch Unwetterereignisse oder Unfälle können Evakuierungsmaßnahmen notwendig machen. Mittels Umschalteinheiten können die Verantwortlichen die Musik stumm schalten und so die Durchsagen für jeden deutlich hörbar machen. Dabei ist es auch möglich, ganz gezielt bestimmte Bereiche akustisch zu erreichen. Die Besucher haben sich mittlerweile daran gewöhnt, bei Konzerten oder Großveranstaltungen keine Rucksäcke oder Taschen mitzubringen. Die Eingangskontrollen werden konsequent durchgeführt. Es bleibt zu hoffen, dass alle Maßnahmen eine friedliche Wiesn gewährleisten und die Besucher mit Vernunft, Gelassenheit und Respekt gegenüber den Sicherheitskräften das diesjährige Oktoberfest genießen werden. (BH) istockphoto istockphoto OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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Verkehrsregelungen rund um die Theresienwiese während des Oktoberfest 2017 ➔ Äußerer Sperrring – Sperrungen im weiteren Umfeld der Theresienwiese Rund um die Festwiese wird ein weiträumiger Sperrbereich eingerichtet. Er wird begrenzt durch die Lindwurmstraße, Herzog-Heinrich-Straße, Paul-Heyse-Straße, Schwanthalerstraße, Schießstättstraße, Heimeranstraße, Ganghoferstraße, Hans- Fischer-Straße und Poccistraße. Die Einfahrt in diesen Bereich ist nur für berechtigte Anlieger, also für diejenigen, deren Ziel oder Quelle im gesperrten Bereich liegt, zulässig. So ist die Zufahrt für Anwohner, aber auch für den Liefer- und Kundenverkehr jederzeit möglich. Das Parken auf der Straße ist nur mit Lizenz möglich. Gleiches gilt für das Wohngebiet Bavariapark. Für die Einfahrt ist keine Zufahrtserlaubnis notwendig. ➔ Mittlerer Sperrring – Bavariaring, Theresienhöhe Die beiden direkt an das Festgelände angrenzenden Straßen „Bavariaring“ und „Theresienhöhe“ werden für den Kfz-Verkehr gesperrt. Das Parken sowie das kurzzeitige Halten von Fahrzeugen ist vom 16. September bis 3. Oktober nicht erlaubt. Die in den Bavariaring oder in die Theresienhöhe einmündenden Seitenstraßen werden zu Sackgassen. Eine Durchfahrt für Fahrzeuge ist nicht möglich. Bestehende Einbahnregelungen werden aufgehoben. Es werden Schranken gebaut. Ab 8. September beginnen die Aufbauarbeiten. Die Sackgassen bestehen somit bereits einige Tage vor Beginn des Oktoberfestes. Ab diesem Zeitpunkt ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen beziehungsweise sind Umfahrungen notwendig. Die Einfahrt in den Mittleren Sperrring ist über die im Plan dargestellten Durchlassstellen nur mit einer Zufahrtserlaubnis möglich. Diese kann beim Kreisverwaltungsreferat beantragt werden. Die Hans-Fischer-Straße und die Poccistraße bleiben für den Kfz-Verkehr geöffnet. Die Buslinie 134 wird umgeleitet. Die alternative Routenführung verläuft entlang der Ganghoferstraße, Kazmairstraße, Trappentreustraße und zurück. Bewohnerparken Innerhalb des gesamten Äußeren Sperrringes sowie in den Parklizenzgebieten Theresienhöhe, südlich der Landsberger Straße, und Herzog-Ernst-Platz, östlich der Pfeuferstraße benötigen Sie von 9 bis 23 Uhr eine Bewohnerparklizenz, die für das jeweilige Parklizenzgebiet gültig ist. Um zu verhindern, dass „Fremdparker“ die Stellplätze der Anwohner belegen, werden die Kontrollen in diesem Bereich verstärkt. Falschparker müssen nicht nur mit einem Strafzettel rechnen – verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge werden auch abgeschleppt. Empfehlung für Gäste: ohne Auto zum Oktoberfest Rund um die Theresienwiese dürfen ausschließlich Anwohner mit den entsprechenden Parkausweisen ihr Auto abstellen. Das Oktoberfest ist jedoch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In und um München gibt es zum Beispiel mehr als 40 P+R-Anlagen, die kostengünstig genutzt werden können. Die Großanlagen in Fröttmaning und der Messestadt-Ost haben jeweils mehr als 1.000 Stellplätze, auf denen länger als 24 Stunden geparkt werden darf. Mit der U-Bahn erreicht man die Innenstadt in etwa 20 Minuten. Taxistandplätze ➔ Im Norden an der Kreuzung Schwanthalerstraße ⁄ Theresienhöhe und sowie in der Schwanthalerstraße zwischen Martin-Greif-Straße und St.-Paul-Straße. ➔ Im Osten: Kaiser-Ludwig-Platz zwischen Beethoven- und Schubertstraße sowie zwischen Kaiser-Ludwig-Platz und Mozartstraße. ➔ Im Süden: Hans-Fischer-Straße zwischen Südzugang Theresienwiese und Einmündung Theresienhöhe (täglich ab 19 bis 5 Uhr). Wieder im Brennpunkt: Das Aussteigen von Taxifahrgästen Auch in 2017 stellt sich wieder die Frage, an welchen Stellen Taxifahrer gesetzeskonform und sicher Wiesnbesucher aus dem Taxi aussteigen lassen dürfen. Was sagt die StVO Das Ein- und Aussteigen an eingerichteten Bushaltestellen ist gesetzlich erlaubt. Allerdings dürfen Busse nicht behindert werden. Im Bedarfsfall muss das Taxi sofort abfahren oder warten. Die einzig vernünftige Bushaltestelle zum Ein- und Aussteigen von Taxifahrgästen ist südlich der Wiesn die Haltestelle „Hans-Fischer-Straße“, beidseitig in der Theresienhöhe. Ansonsten sind die Taxi-Standplätze anzufahren. Wir warnen explizit davor, die Kunden im Wiesnbereich „irgendwo“ aussteigen zu lassen. Die Polizei wird hier keine Kulanz zeigen. Dieses Jahr genehmigt die Stadt einen Ausstiegsbereich (Haltverbot mit Zusatzzeichen „Taxi frei“) in der Bavariastraße Südseite, direkt vor der Kreuzung zur Poccistraße. Allerdings kann dieser Bereich nur von der Lindwurmstraße her (von Süden) direkt angefahren werden. Neuer Taxistand am Campingplatz Neu ist dieses Jahr auch der Taxistand am Campingplatz Thalkirchen (gleich nach der Schranke links), welcher für die Zeit der Wiesn genehmigt und von der Campingplatzverwaltung extra gewünscht wurde. Dies dürfte ein interessanter Stand werden. Wir sind gespannt, wie er „läuft“ . Park-and-Ride Bei Anreise mit dem PKW aus der Region wird empfohlen, die Innenstadt zu meiden und von der Autobahn aus direkt die Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo . - Fr . 08:00 bis 12:00 Mo . / Do . 14:00 bis 18:00 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017 TITELTHEMA
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Park-and-Ride-Stationen anzufahren. Von dort können die öffentlichen Verkehrsmittel zur Wiesn benutzt werden. An den meisten Park&Ride-Stationen stehen auch rund um die Uhr Taxis an den dortigen Taxistandplätzen bereit. Reisebusse und Busparkplätze Vom 16. September bis zum 4. Oktober wird rund um die Theresienwiese ein Sperrring eingerichtet, der auch für Omnibusse gilt. Die Polizei toleriert keine Busse in diesem Bereich. Deshalb wird dringend empfohlen, die Theresienwiese nicht anzufahren. Busparkplätze gibt es in der Hansastraße 51 (IGA-Parkplatz), im ehemaligen Viehhof in der Zenettistraße 21, in der Tübinger Straße auf öffentlichem Verkehrsgrund, in den P+R-Anlagen Fröttmaning und Messestadt Ost sowie in Fröttmaning auf dem Busparkplatz Mitte, also beim Taxistand Arena-Nord. Von besonderer Bedeutung ist auch der ZOB in der Arnulfstraße, der für das Taxigewerbe wieder eine besondere Rolle spielen wird, zumal hier die 5 Taxiplätze wieder bei weitem nicht ausreichen werden und zum anderen wegen der Sperrung der Hackerbrücke der Weg zur Wiesn immer wieder eine besondere Herausforderung darstellt. Wohnmobile Rund um die Theresienwiese bestehen keine Parkmöglichkeiten für Wohnmobile. Es steht eine Sonderfreiflache auf dem Messegelände in München-Riem, De-Gasperi- Bogen, als Parkraum mit sanitären Einrichtungen für ca. 1.500 Wohnmobile zur Verfügung. Am Ausgang dieses Wohnmobilcamps betreibt die Taxi-München eG seit mehreren Jahren einen Taxistandplatz, der sich stets regen Zuspruchs erfreut. Die Campingplätze München-Obermenzing, Lochhausener Straße 59, und München- Thalkirchen, Zentralländstraße 49, nehmen ebenfalls Wohnmobile auf. Neu ist am Campingplatz Thalkirchen ein Taxistandplatz, der gewünschte Taxistand am Campingplatz Obermenzing konnte aus Platzgründen leider nicht eingerichtet werden. Gäste mit Handicap ➔ Behindertenparkplätze Für Personen mit Behinderungen stehen Parkplätze auf dem Südteil der Theresienwiese zur Verfügung. Zum Behindertenparkplatz gelangt man nur aus südlicher Richtung über die Hans-Fischer-Straße oder Poccistraße, ohne dass man den Mittleren Sperrring befahren muss. Das Parken auf dem Behindertenparkplatz Theresienwiese erfordert einen gültigen blauen EU-Behindertenausweis. Taxis dürfen in den Behindertenparkplatz nicht einfahren! (RM) Klimawartung & Desinfektion für Taxis – schnell und günstig! Jetzt 20,– Euro Rabatt!* Sichern Sie sich gleich Ihren Termin unter 089-51 95 188 * Normalpreis: z. B. 65,– Euro für Klimacheck (für R134a), zusätzliche Desinfektion 15,– Euro, Zeitaufwand ca. 1 ½ Stunden, Aktion bis zum 28.02.2018. Der Service wird nur für Pkw mit intakter Klimaanlage angeboten. 20 Jahre München 170807 ADAC-Anzeige-Taxikurier_A5quer_RZ.indd 1 30.08.17 15:41
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Thomas Kroker, langjähriger Mitarbeiter des TAXIKURIER, sprach hierüber mit Ulrike Hofmann und Rainer Männicke. Frau Hofmann war lange Jahre im Taxikontrolldienst des KVR tätig und führt jetzt im Namen der Taxi-München eG gewerbe-interne Kontrollen von Taxis und Mietwagen durch. Rainer Männicke, pensionierter Polizeibeamter aus der Verkehrsabteilung im Polizeipräsidium München, unterstützt nun die Taxi-München eG bei der gesamten Verkehrsplanung und ist kompetenter Ansprechpartner für alle verkehrsrechtlichen Fragen. TAXIKURIER: Frau Hofmann, im Zuge Ihrer Tätigkeit bei der Kon trolle von Taxis fallen regelmäßig vor allem auswärtige Taxis auf, die sich nicht an die Spielregeln halten. Welche einschlägi gen Bestimmungen werden rund um die Wies`n häufig von diesen auswärtigen Taxis missachtet? ULI HOFMANN: Taxis dürfen grundsätzlich nur in der Gemeinde bereitgehalten werden, in der das Unternehmen seinen Betriebssitz hat. Auch das Anwerben von Fahrgästen durch Ansprechen o. ä. ist laut Taxiordnung untersagt. Gleiches gilt für das wiederholte Befahren einer Straße in anbieterischer Weise. Außerdem kann es zu Fahrpreisüberforderungen kommen, weil auswärtige Taxis mit anderen Tarifen im Taxameter programmiert sind. TAXIKURIER: Welche Ansatzpunkte ergeben sich aus polizei licher Sicht durch illegale Personenbeförderer? RAINER MÄNNICKE: Da ist zum einen das Finanzamt. Bei illegalen Transporten wird dies wohl kaum der Steuer mitgeteilt. Das ist dann eine Sache der Steuerfahndung und des Zolls. Weiterhin sind gewerberechtliche Verstöße gegeben, weil solche Transporte sicher nicht im Gewerberegister eingetragen sind. Dann haben wir noch den astreinen Betrug und dabei vielfach auch die Urkundenfälschung, wenn der Fahrer sich selbst „Papiere“ ausstellt, die wie echte Urkunden aussehen. Zum Schluss bleiben noch Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz und vielleicht auch die Fahrerlaubnisverordnung. Wenn dann in solchen Fällen die Versicherung bei einem Unfall nicht zahlt, ist das Paket vollständig. TAXIKURIER: Woran erkennt denn der Laie ein Taxi, das nicht in München-Stadt zugelassen ist und trotzdem unerlaubt Ausschau nach Fahrgästen hält? ULI HOFMANN: Auswärtige erkennt man an der Ordnungsnummer und am Kennzeichen. Beginnt das Kennzeichen mit M-, sind nur die Ordnungsnummern von 1 bis 3686 in München-Stadt zugelassen. Größere Ordnungsnummern ab 9000 erteilt nur das Landratsamt München. Seit der Änderung der StVZO 2007 ist es noch problematischer, ein „Nicht-Münchner-Taxi“ anhand des amtlichen Kennzeichens zu erkennen, weil seitdem die „alte“ Regel (2 Buchstaben, 3 bzw. 4 Ziffern) nicht mehr gilt und somit Fahrzeuge aus Stadt und Landkreis anhand des Kennzeichens nicht mehr unterschieden werden können. TAXIKURIER: Und was könnte man dagegen tun? ULI HOFMANN: Die Ideal-Lösung wäre, wenn der Landkreis München ein anderes Unterscheidungszeichen führt. Anstatt M- z. B. ein MÜL- … (Anm. der Redaktion: Ein Kfz-Kennzeichen besteht immer aus dem Unterscheidungszeichen [bis zu drei Buchstaben, links vom Siegel] und der Erkennungsnummer [bis zu zwei Buchstaben und bis zu vier Ziffern]). TAXIKURIER: Auch die Nutzung überregionaler Taxi-Apps schafft nicht-ortsansässigen Taxis die Möglichkeit, in „fremden“ Gebieten tätig zu werden. Kann es denn sein, dass sich sogenannte Landtaxis gezielt im Stadtgebiet aufhalten, um von einer App einen Fahrtauftrag zugeteilt zu bekommen? Wie wäre so etwas zu be werten? RAINER MÄNNICKE: Ausdrücklich wurde im PBefG festgelegt, dass Taxis nur in der Gemeinde bereitgehalten werden dürfen, in der der Unternehmer seinen Betriebssitz hat. Die vorsätzliche Bereithaltung außerhalb der Betriebssitzgemeinde, auch in fahrendem Zustand, stellt einen Ordnungswidrigkeiten-Tatbestand dar. ULI HOFMANN: Durch dieses Verhalten kommen ggf. Taxifahrer ohne die erforderlichen Ortskenntnisse zum Einsatz, was wieder zum Nachteil des Fahrgastes gereichen kann. Dies schadet dem Vertrauen, das der Bürger ins Taxi setzt und es macht das Gewerbe kaputt. TAXIKURIER: Wenn nun ein Münchner Taxifahrer ein illegales Taxi feststellt, was raten Sie ihm zu tun bzw. wie soll er vorgehen? ULI HOFMANN: Um eine Ordnungswidrigkeit bei der Verwaltungsbehörde anzuzeigen sind folgende Informationen nötig: Datum, Ort und Zeit des Vorfalles sowie Kennzeichen, Ordnungsnummer, Typ und Farbe des betroffenen Fahrzeuges. Außerdem ist ein Foto der Situation stets von Vorteil. Besonders wichtig sind dabei auch weitere Zeugen, die mit Ihrer Aussage zur Verfügung stehen. Der immerwährende Kampf um Fahrgäste während der Wiesn – Das Areal rund um das Oktoberfest entwickelt sich Jahr für Jahr stärker zum Tatort illegaler Personenbeförderung. Waren es bis vor wenigen Jahren überwiegend Privat-Pkw, die Festgäste zu Wucherpreisen beförderten, so ist in jüngster Vergangenheit eine explosionsartige Zunahme an nicht-ortsansässigen Taxi- und Mietwagenbetrieben festzustellen, die hier gegen alle Regeln des Gewerbes sowie gegen viele Gesetze und Verordnungen verstoßen und mit allen nur erdenklichen Methoden um die Gunst der Fahrgäste buhlen. VERKEHR RUND UM DIE WIESN ➔ ILLEGALE PERSONENBEFÖRDERUNG 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017 TITELTHEMA
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RAINER MÄNNICKE: Man kann dies eigentlich nur dem Taxibüro der Stadt melden. Natürlich darf man auch vor Ort die Polizei hinzuziehen. Aber das wird nicht viel bringen. Was sollen die machen? Es ist eine Frage der Beweissicherung. Es müssten schon umfangreiche Kenntnisse direkt vor Ort vorliegen, um einen Anfangsverdacht eines Betruges o.ä. zu erzeugen. Wie soll ich einen Fahrgast aufhalten, befragen, ob er bezahlt hat und dies dann auch später noch vor Gericht aussagt? Das ist wohl sehr theoretisch. Wie soll der Polizeibeamte vor Ort wissen, ob ein Dokument nicht mehr gültig ist? Die meisten Erkenntnisse ergeben sich erst nach einer Kontrolle durch die Verwaltungsbehörde. Was die Sicherung von Beweismitteln anbelangt, so schließe ich mich Frau Hofmann an. Es ist nun mal nicht verboten mit einem Fahrzeug, das wie ein Taxi aussieht, herumzufahren, so lange es nicht gegen Ausrüstungsvorschriften verstößt. Aber selbst einem falschen Taxi-Schild auf dem Dach kommt man nur nach entsprechenden Hinweisen drauf. TAXIKURIER: Wie verhält sich die Sache bei illegalen Miet wagen? Welche Vorschriften werden hier verletzt? ULI HOFMANN: Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen einem Mietwagen und einem Leihwagen (Selbstfahrer-Mietwagen). Unter illegalem Mietwagenverkehr betrachten wir den Verkehr ohne die erforderlichen verkehrs- und gewerberechtlichen Erlaubnisse. In den meisten Fällen fehlt das Auftragseingangsbuch. Auch die Rückkehrpflicht wird oftmals nicht beachtet. Fahrer haben meist keine Ortskundeprüfung bzw. sogar gar keinen Personenbeförderungsschein. Bei einem genehmigten Mietwagen sind u. a. die drei angesprochenen Punkte im PBefG festgelegt. TAXIKURIER: Wenn man nun Zweifel an der Ordnungsmäßigkeit eines Mietwagens hat, sollte man eine Meldung machen? ULI HOFMANN: Ja, und zwar bei der jeweiligen Behörde für den gewerblichen Kraftverkehr. Dort lässt sich überprüfen, ob eine Genehmigung für Mietwagenverkehr vorliegt. Auch hierfür benötigt das Amt das amtl. Kennzeichen, den Ort und das Datum, den KFZ-Typ und Farbe sowie eine kurze Schilderung des Vorfalls mit Angabe von Zeugen und Fotos. TAXIKURIER: Frau Hofmann, Herr Männicke, ich danke Ihnen für dieses Gespräch. (TK) Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 15.09. - 02.10.17 (außer sonntags) IM LÖWENBRÄUKELLER MÜNCHEN WWW.DASWIESNZELT.DE OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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TAXIKURIER: Herr Riehlein, was empfiehlt die Polizei dieses Jahr den Gästen bei der An- und Abfahrt? RIEHLEIN: Im Allgemeinen werden Besucher des Oktoberfestes gebeten, auf Grund der angespannten Verkehrs-/Parksituation, aber auch wegen des Konsums alkoholischer Getränke, auf das Auto zu verzichten und öffentliche Transportmittel zu nutzen. An- und Abfahrten mit Taxis sind nur zu bzw. ab den ausgewiesenen Taxiständen möglich. Bei der Benutzung von Taxis sollte vor Fahrtantritt auf Zahlungsfähigkeit geachtet werden. Die Besucher sollten auf offizielle Taxis (Schild, Ordnungsnummer) achten, um nicht Opfer von Straftaten zu werden. TAXIKURIER: Das Thema Sicherheit bekommt – zumindest gefühlt – jedes Jahr eine größere Bedeutung. Wir wissen, dass die Münchner Polizei alles dafür tut, dass die Wiesn nicht nur das größte sondern auch das sicherste Volksfest der Welt bleibt. Was empfiehlt hierbei die Polizei dieses Jahr den Gästen? RIEHLEIN: Nach aktuellen Bewertungen liegen für das Oktoberfest 2017 keine konkreten Gefährdungserkenntnisse vor. Die bereits in den vergangenen Jahren bewährten Sicherungseinrichtungen in und um die Wiesn wurden ergänzt und verbessert. Herausragender Tipp für die Besucher der Wiesn 2017 dürfte der Hinweis auf das wieder geltende Taschenverbot sein. Die Besucher dürfen zudem keine gefährlichen Gegenstände mit sich führen. Das Betreten des Festgeländes ist täglich erst um 9 Uhr möglich. Sollten Sie verdächtige Personen oder Gegenstände wahrnehmen, melden Sie diese sofort dem nächsten Sicherheitspersonal, oder wählen Sie den Notruf der Polizei, 110. TAXIKURIER: Zum Schluss noch eine Frage, die unser Gewerbe natürlich interessiert: Was empfiehlt die Polizei den Taxlern? RIEHLEIN: Gerade für alkoholisierte Fußgänger ergeben sich im Straßenverkehr auf Grund ihrer koordinativen und kognitiven Beeinträchtigungen erhebliche Gefahrenpotentiale. In diesem Zusammenhang werden die Taxifahrer gebeten, im Nahbereich des Oktoberfestgeländes und in der Innenstadt besonders vorsichtig zu fahren, sowie entsprechend den Verkehrs- und Witterungsverhältnissen, insbesondere bei Regen oder zur Nachtzeit, ihre Geschwindigkeit so zu wählen, dass sie bei alkoholisierten Fußgänger bzw. Fußgängergruppen rechtzeitig reagieren können. Die Bereitstellung der Taxis hat an den o.g. Taxiständen zu erfolgen. Die Einfahrt in den Sperrring ist nicht zulässig. Nur Taxifahrer, die Fahrgäste mit Gehbehinderung befördern, steht der Südteil der Theresienwiese als Anfahrtsmöglichkeit zur Verfügung. Ferner wird wegen des zeitlich begrenzten Taxistandplatzes Hans-Fischer-Straße dieses Jahr zusätzlich probeweise die neue Ausstiegsmöglichkeit Bavariastraße an der Poccistraße angeboten. (RM) Wir haben in diesem Zusammenhang auch mit der Polizei gesprochen. Herr Riehlein von der Pressestelle des Polizeipräsidium München war so freundlich, uns ein Interview zu gewähren, wofür wir herzlich danken. ➔ THEMA SICHERHEIT INTERVIEW istockphoto 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017 TITELTHEMA
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Der Oktoberfestwirt Christian Schottenhamel und der Event-Manager Philip Greffenius im Gespräch mit dem TAXIKURIER über das „Wiesnzelt“ am Stiglmaierplatz, Party ohne Sperrstunde und Tränen bei Robbie Williams zum Finale. ➔ ZEHN JAHRE „WIESNZELT“ INTERVIEW Sie sind zwei echte Profis, wenn es um das Oktoberfest geht: Christian Schottenhamel und Event-Manager Philip Greffenius. Der eine ist Gastronom und Wiesnwirt des gleichnamigen Schottenhamel-Zeltes, der andere Münchner Event-Manager (Edition Sportiva), der schon seit vielen Jahren die VIPs am ersten Wiesn-Sonntag zum legendären „Almauftrieb“ in der „Käfer-Schänke“ versammelt. Die beiden sind auch die Macher und Gründer des „Wiesnzelt“ am Stiglmaierplatz. Vor zehn Jahren kamen die beiden auf die Idee, insofern gibt es dieses Mal ein Jubiläum zu feiern. TAXIKURIER: Sie feiern in diesem Jahr ein Jubiläum mit dem „Wiesnzelt“ am Stiglmaierplatz. Wie stolz macht Sie das? PHILLIP GREFFENIUS: In diesem Jahr findet es in der Tat schon zum zehnten Mal statt. An so einen großen Erfolg hätten wir anfangs nie gedacht. Das „Wiesnzelt“ war für uns überraschenderweise vom ersten Jahr an ein voller Erfolg. Münchner und Auswärtige feiern dort genauso ausgelassen wie auf der Wiesn. Insofern macht uns das natürlich sehr stolz. Die ursprüngliche Idee war es, eine Afterwiesn-Party ins Leben zu rufen, die Raum für viele Feierbegeisterte schafft. Nach und nach kamen immer mehr Anfragen zu Tischreservierungen. Und so ist das „Wiesnzelt“ am Stiglmaierplatz immer weiter gewachsen. TAXIKURIER: Was erwartet die Gäste und was macht den Reiz des „Wiesnzelt“ aus? PHILLIP GREFFENIUS: Die Gäste erwartet absolut authentische Wiesn-Stimmung an Bierbänken im großen Festsaal. Wie immer mit dabei ist unsere Top-Oktoberfest-Band „Bergluft“, die für Gänsehautmomente und Partystimmung sorgt. Zu späterer Stunde wird auf der Afterwiesn im Löwenbräukeller gefeiert und getanzt – und das alles unter einem Dach. Unweit von der Theresienwiese lässt es sich hier ausgelassen feiern. Natürlich mit Bier und bayerischen Schmankerln und in Tracht, aber lässig entspannt und ohne Reservierungszwang. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass im „Wiesnzelt“ einen Tag länger gefeiert wird: Wir starten schon am Freitag den 15. September, also einen Tag vor dem offiziellen Anstich am 16. September. Und zum gewöhnlichen Zeltschluss ist noch lange nicht Schluss. Die Party geht bis spät in der Nacht – dann zu coolem DJ-Sound. TAXIKURIER: Herr Schottenhamel mit einem eigenen Festzelt, Herr Greffenius mit dem Almauftrieb … Man dürfte annehmen, Sie hätten während des Oktoberfests genug zu tun. Warum liegt ihnen das „Wiesnzelt“ am Stiglmaierplatz so am Herzen? CHRISTIAN SCHOTTENHAMEL: Natürlich sind das immer lange Arbeitstage mit wenig Schlaf vor und während der Wiesn. Aber wenn es dann endlich losgeht, wenn die Tische voll sind und die Gäste feiern, dann ist das ein wunderbares Gefühl und entschädigt den Aufwand und die kurzen Nächte. TAXIKURIER: Ist das nur etwas für die Jüngeren? Oder haben auch die Älteren Ihren Spaß? Wo liegt der Altersdurchschnitt? PHILLIP GREFFENIUS: Alle sind bei uns willkommen, egal ob Jung oder Alt. Nur über 18 Jahre alt sollte man sein. TAXIKURIER: Worin liegt der Unterschied zur Wiesn? Wo liegen die Vorteile? CHRISTIAN SCHOTTENHAMEL: Die Vorteile sind ganz klar: Man hat die Festzelt-Atmosphäre und die Afterwiesn unter einem Dach. Ansonsten sind die Unterschiede gar nicht so groß zum Festzelt. Wir haben allerdings keine Sperrzeit. Das heißt: Party Open End. Und das ist der Vorteil zur Wiesn, wo in den meisten Zelten ja schon vor Mitternacht Schluss ist. TAXIKURIER: Das Oktoberfest ist vielen zu teuer. Lässt es sich bei Ihnen im Wiesnzelt etwas günstiger feiern? Was kostet die Maß? Und muss man Eintritt bezahlen? PHILLIP GREFFENIUS: Die Maß im Wiesnzelt am Stiglmaierplatz ist definitiv günstiger. Der Preis richtet sich immer nach dem Bierpreis vom Vorjahr auf der Wiesn – also Oktoberfest Bierpreis von 2016 ohne Erhöhung. Der Sitzplatz im „Wiesnzelt“ am Stiglmaierplatz kostet 42 Euro, 19 Euro Verzehr sind dabei inklusive. Die Saalkarte ab 20 Uhr kostet 15 Euro und das Afterwiesn-Ticket ab 22 Uhr kostet 10 Euro. Im „Wiesnzelt“ gibt es noch an fast allen Tagen Tickets unter www.daswiesnzelt.de. Natürlich kommen viele Kurzentschlossene nach Zeltschluss zu uns zur Afterwiesn. TAXIKURIER: Wie sieht es in kulinarischer Hinsicht aus. Lässt es sich auch dort gemütlich ein Hendl genießen? Oder ist das eher für die Partypeople? CHRISTIAN SCHOTTENHAMEL: Es gibt im „Wiesnzelt“ am Stiglmaierplatz alle Schmankerl, die man auch aus den großen Festzelten kennt. TAXIKURIER: Was war Ihr bislang schönstes Erlebnis im Wiesnzelt? PHILLIP GREFFENIUS: Am letzten Abend kommt immer die gesamte Belegschaft auf die Bühne und alle singen zusammen mit der Band den Song „Angels“ von Robbie Williams. Das ist immer ein besonderer Moment und es fließt bei dem ein oder anderen schon mal ein Tränchen. Das Interview führte Andrea Vodermayr. OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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Oktoberfest 2017 kompakt: Das sind die wichtigsten Termine Datum Uhrzeit Oktoberfest-Event Samstag, 16.09.2017 11 Uhr Einzug der Wiesn-Wirte Samstag, 16.09.2017 12 Uhr Eröffnung der Wiesn im Schottenhamel-Festzelt Sonntag, 17.09.2017 10 Uhr Oktoberfest-Trachten-und Schützenzug Montag, 18.09.2017 12 Uhr Wiesn-Wirte laden Kinder und hilfsbedürftige Senioren ein (Teilnahme nur mit persönlicher Einladung). Dienstag, 19.09.2017 12 bis 19 Uhr 1. Familientag mit ermäßigten Preisen Mittwoch, 20.09.2017 (und immer von Montag bis Freitag) mittags Mittagswiesn: Von Montag bis Freitag kann man mittags (bis 15 Uhr) günstiger essen und trinken. Donnerstag, 21.09.2017 10 Uhr Traditioneller Oktoberfest- und Gedenkgottesdienst Freitag, 22.09.2017 ganztags Das mittlere Wiesn-Wochenende beginnt. Das Wochenende vom 22. bis 24. September 2017 gilt auch als Italiener-Wochenende. Erfahrungsgemäß sind dann die Gäste aus bella Italia besonders stark vertreten. Sonntag, 24.09.2017 11 Uhr Standkonzert der Wiesn-Kapellen (bei der Bavaria) Montag, 25.09.2017 mittags Mittagswiesn: Von Montag bis Freitag kann man mittags (bis 15 Uhr) günstiger essen und trinken. Dienstag, 26.09.2017 12 bis 19 Uhr 2. Familientag mit ermäßigten Preisen Mittwoch, 27.09.2017 12 Uhr Stammtisch der Alt-Schausteller in der Fischer Vroni (Teilnahme nur mit persönlicher Einladung). Donnerstag, 28.09.2017 ganztags Der letzte Tag vor dem Wiesn-Ansturm. Am Donnerstag vor dem letzten Oktoberfest- Wochenende hat man vermutlich noch die Chance auf einen einigermaßen gemütlichen Wiesn-Tag. Freitag, 29.09.2017 mittags An diesem Tag ist es 2017 die letzte Gelegenheit, eine vergünstigte Mittagswiesn zu genießen. Samstag, 30.09.2017 ganztags Heute wird es eng in den Zelten. Das letzte Wochenende auf dem Oktoberfest 2017 beginnt. Sonntag, 01.10. 2017 ganztags Der letzte Sonntag auf dem Oktoberfest 2017. Auch heute dürfte es schwierig werden, einen Platz in einem der Festzelte zu bekommen. Montag, 02.10.2017 ganztags An diesem Tag ist es auf dem Oktoberfest 2017 die letzte Gelegenheit, eine vergünstigte Mittagswiesn zu genießen. Dienstag, 03.10.2017 12 Uhr Böllerschießen anlässlich des Oktoberfest-Landesschießen des Bayerischen Sportschützenbundes Dienstag, 03.10.2017 ganztags Tag der Deutschen Einheit und zugleich letzter Tag der 184. Wiesn (Quelle: tz) ➔ DIE WICHTIGSTEN TERMINE istockphoto 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017 TITELTHEMA
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Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen: Exklusive Sondertarife für Einzel- und Mehrwagenbetriebe Vergleich verschiedener Flottenversicherungen Sondereinstufungen für Neueinsteiger Rechtschutz- und Betriebshaftpflichtkonzepte Taxi-Schutzbrief inkl. Leistung für Leihtaxi Gerne erstellen wir Ihnen kostenlos und unverbindlich Ihr persönliches Angebot. 089 / 58 90 96 70 Vergleichen Sie bis zum 30.11. Ihre T axi- oder Mietwagenversicherung und profi tieren Sie von unseren exklusiven Sondertarifen! Carl-Zeiss-Str. 49 | 85521 Riemerling/Ottobrunn Website www.taxiversicherungen-deutschland.de E-Mail info@fvo-finanz.de T elefon 089 / 58 90 96 70 TAXIVERSICHERUNG: GÜNSTIGE TARIFE VOM SPEZIALISTEN! WUSSTEN SIE SCHON, DASS … WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … der berühmte Trinkspruch „Ein Prosit der Gemütlichkeit“, der regelmäßig mit einem kräftigen Schluck aus dem Maßkrug begleitet wird, nicht aus Bayern stammt? Er wurde von dem Chemnitzer Musiker Bernhard Dittrich verfasst, hat also sächsischen Ursprung. (BH) ... es für die Personenbeförderung seit 1688 gesetzliche Regelungen gibt? Eine Sänfte ist ein von Menschen getragener, meist kastenförmiger, Sitz. Lange waren sie gegenüber Kutschen aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse im Vorteil. Diese „Portechaisen“ hatten vor allem im 18. Jahrhundert in Berlin ihre Blütezeit. Sie wurden als öffentliches Verkehrsmittel für kurze Strecken genutzt und sind Wegbereiter des Taxiverkehrs. Am 1. Januar 1688 wurden für die Berliner Sänftenträger gesetzliche Regelungen erlassen, das Berliner Reglement. So musste unbedingt die Fahrbahn benutzt werden, auf dem Bürgersteig waren Beförderungen nicht erlaubt. Die Träger mussten bei Einstellung ein gutes Zeugnis mitbringen und einen Eid auf Rechtschaffenheit ablegen. Mit dem Gesetz wurden erstmals feste Standplätze geschaffen: je vier Sänften auf dem Schlossplatz, beim Berliner Rathaus und auf dem Friedrichswerder. Für die Stunde sollten höchstens 4 und für einen Weg nicht mehr als drei Groschen verlangt werden. Aufgrund von Beschwerden musste Kurfürst Friedrich III. am 16. April 1694 die Preise per Erlass vorschreiben. Die Vorstufe der bis heute existierenden Taxitarifordnungen. (BH) istockphoto
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➔ MICHAELA MAY Eine unserer beliebtesten bayerischen Schauspielerinnen gastiert in der Komödie im Bayerischen Hof mit dem Stück „Die Wunderübung“ . Michaela May gehört einer aussterbenden Spezies an – sie ist ein echtes Münchner Kindl und das mit Leib und Seele. Für sie ist diese Bühne der schönste Platz der Welt, wie sie selbst sagt. Ihre Rollen spielt sie immer mit viel Herzblut. Ob als Kommissarin in „Polizeiruf 110“, was ihr hohe Anerkennung und die Auszeichnung „Ehrenkommissarin“ einbrachte, oder in Komödien, immer gelang es ihr, überzeugend in die Rollen zu schlüpfen. Heute kann Michaela May auf eine 40-jährige Bühnen- und Fernsehpräsenz zurück schauen. Sie ist Trägerin des Bayerischen Verdienstordens und des Grimmepreises, um nur einige zu erwähnen. Ihr umfangreiches künstlerisches Repertoire sorgte dafür, dass sie nie in eine Schublade gesteckt wurde. So spielte sie sich erfolgreich in die Herzen der Zuschauer in mehr als 200 Fernsehfilmen. Ob in Norddeutschland oder in Bayern, ob komödiantisch oder dramatisch, authentisch ist sie immer. Trotz aller Erfolge hat sie ihre Bodenständigkeit nie verloren. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie bei aller Begabung als Balletttänzerin, bereits mit 10 Jahren trat Michaela May im Kinderballett auf, eine Ausbildung als Kindergärtnerin absolvierte. Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich die beliebte Künstlerin für Mukoviszidosepatienten. Nur etwa 10.000 Betroffene bemühen sich um eine Lobby und für die Industrie sind es meist zu wenige Patienten, für die sich die Forschung ohne Förderung kaum lohnt. Durch einen Nachbarjungen wurden sie zum ersten Mal mit der sehr seltenen Krankheit konfrontiert. Die Mutter des Jungen fragte sie damals, ob sie bereit wäre, ihren Namen für eine Mailingaktion zur Verfügung zu stellen. Selbst erstaunt über den Erfolg, wurde ihr dieses Engagement zur Herzensangelegenheit. Sie würde sich wünschen, dass mehr Prominente ihre Beliebtheit und Glaubwürdigkeit gezielt und konsequent für ein oder zwei Projekte längerfristig einsetzen. Wenn die Bürger Hilfsorganisationen mit dem Prominenten in Zusammenhang bringen und diesem vertrauen, ist der Erfolg groß. Michaela May fährt in München immer dann Taxi, wenn ihr die Parkplatzsuche zu anstrengend ist oder z. B. ein Wiesnbesuch ansteht. Viele Taxler kennen und schätzen die bekannte Schauspielerin mit ihrer unkomplizierten Art. Oft hört sie lobende Worte für ihre Filme. Sie empfindet die Würdigung ihrer Arbeit als Streicheleinheit, wie sie selbst sagt. Besonders in Erinnerung ist ihr eine Taxifahrt zur Wiesn geblieben. Michaela May hatte sich ein neues hautenges Dirndl zugelegt, das nur hinten mit Reißverschluss zu schließen war. An jenem Tag war leider kein Helfer weit und breit, ihr Mann war auf Geschäftsreise und die Nachbarin nicht verfügbar. Frau May hatte schon alles versucht, luftanhaltend mit Gabel und Schlinge unter den abenteuerlichsten Verrenkungen wollte sie des Reißverschlusses Herr werden – keine Chance. Sie bestellte dann ein Taxi, dass sie zur Wiesn bringen sollte. Der Taxler schaute nicht schlecht, als sie mit offenem Dirndl vor ihm stand und fragte, ob er ihr helfen könne. Lachend sorgte der Kollege dafür, dass Michaela May ordentlich angezogen auf der Theresienwiese ankam. Am Ende der Fahrt bedankte er sich mit dem Hinweis, dass dies die tollste Aufgabe als Taxler war, die er je gelöst hätte. Michaela May hat in München fast immer nur gute Erfahrungen mit den Taxifahrern gemacht und hofft, dass diese ihren Humor behalten. Den schätzt sie am Meisten und lässt alle Taxler herzlich grüßen. VIP IM TAXIVIP IM TAXI Foto: Janine Guldener Prominente berichten über ihre Erfahrungen Zum Stück „Eines würde mich schon interessieren. (Pause.) Warum trennen Sie sich eigentlich nicht?“ Joana und Valentin haben sich eigentlich nichts mehr zu sagen, ihre Beziehung ist am Tiefpunkt angelangt. Die Stimmung im Therapieraum des Paartherapeuten – eisig. Aber Joana hat eine ganze Menge über Valentin zu sagen, und der muss sich verteidigen und schießt treffsicher zurück. Doch da Joana immer schon vorher weiß, was ihr Ehemann sagen will, sorgt sie mit einem Redeschwall dafür, dass er oft gar nicht erst zu Wort kommt. Die bekannten Klischees von Frauen, die nicht zuhören und ständig reden, von Männern, die nicht zu Wort kommen, von Seitensprüngen und der Reue darüber, von Therapeuten, die ihrer Klientel nicht gewachsen sind, sie alle werden hier genüsslich aufgefächert. Der Therapeut versucht, mit Übungen und Tricks das Eis zu brechen – vergeblich. Erst als er selbst durch einen Anruf seiner Gattin aus dem Gleichgewicht geworfen wird, taut die harte Kruste auf, denn plötzlich wenden sich alle dem wesentlich interessanteren Ehedrama des Paartherapeuten zu. Köstlich, feinfühlend ironisch, fast zärtlich und mit viel Sympathie führt uns Daniel Glattauer wieder einmal ins Labyrinth zwischenmenschlicher Beziehungen. „Wenn es nicht funktioniert, wenn es einfach nicht und nicht funktioniert, wenn man glaubt, dass man schon alles probiert hat, und wenn man noch etwas Zusätzliches probiert, und es funktioniert wieder nicht, dann könnte man ja, dann könnte man ja durchaus auf die Idee kommen, dass man sagt, okay, beenden wir es, lassen wir es sein, hören wir auf, gehen wir auseinander, trennen wir uns.“ (BH) ➔ 14. September bis 5. November 2017, Mo. bis Sa. 19.30 Uhr, Sonn- u. Feiertage 18 Uhr Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017
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WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Westend – Versuchter räuberischer Angriff auf Taxifahrer Am Mittwoch, 02.08.2017, gegen 02.45 Uhr, befand sich ein 21-jähriger Münchner in seiner Tiefgarage an der Theresienhöhe, als ein 33-jähriger Portugiese die Tiefgarage durch das noch offene Rolltor betrat. Der 33-Jährige ging auf den 21-Jährigen zu und zeigte auf Englisch Interesse an dessen Fahrzeug. Als sich der Portugiese der Fahrertür näherte, trat ihm der Münchner in den Weg und forderte ihn auf, die Tiefgarage zu verlassen. Dieser Aufforderung kam der 33-Jährige nach. Auf der Straße hielt der Portugiese daraufhin ein Taxi an. Er öffnete die Fahrertür des Pkw und schlug unvermittelt auf den 56-jährigen Taxifahrer ein. Dieser wurde leicht verletzt. Der 33-Jährige schrie hierbei: „Get out of the Car“ . Er zog den 56-Jährigen aus seinem Fahrzeug und setzte sich selbst hinter das Steuer. Daraufhin versuchte er mehrfach das Fahrzeug zu starten, was ihm jedoch nicht gelang, da das Fahrzeug mit einem schlüssellosen System ausgestattet war. Passanten verständigten die Polizei. Hinzugerufene Polizeibeamte der Polizeiinspektion 14 (Westend) konnten den 33-jährigen Portugiesen noch vor Ort im Fahrzeug des 56-Jährigen festnehmen. Da der Täter in München keinen festen Wohnsitz hat, wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Er wurde am 02.08.2017 dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Obergiesing – Auffahrunfall zwischen zwei Pkw nach Sekundenschlaf, eine Person schwer, eine leicht verletzt Als ein 48-jähriger Pkw-Fahrer am Mittwoch, 02.08.2017, gegen 23.50 Uhr, die Werinherstraße stadtauswärts befuhr, war er nach eigenen Angaben für 2–3 Sekunden eingeschlafen. Aus diesem Grund bemerkte er ein vor ihm stehendes Taxi nicht und fuhr ungebremst auf dieses auf. Das Taxi war an der Kreuzung zur Plecherstraße an einer roten Ampel gestanden. In dem Taxi befand sich ein 61-jähriger Taxifahrer. Durch den Aufprall wurde das Taxi nach rechts in die Plecherstraße geschleudert. Dort prallte es gegen ein Verkehrszeichen und einen geparkten Pkw. Das parkende Fahrzeug wurde auf ein weiteres geparktes Fahrzeug geschoben. Das Fahrzeug des Unfallverursachers schleuderte durch den Aufprall nach links über einen Grünstreifen und prallte dort gegen geparkte Pkw, welche in der Werinherstraße standen. Der 48-jährige Unfallverursacher wurde durch den Unfall schwer verletzt und mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Der 61-jährige Taxifahrer wurde leicht verletzt und mit einem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Klinikum gebracht. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Die weiteren Pkw und das Verkehrszeichen wurden leicht beschädigt. Während der Unfallaufnahme musste die Werinherstraße bis um 01.45 Uhr gesperrt werden. Es kam zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen. Maxvorstadt – Rotlicht-Verstoß fordert zwei Verletzte Eine 61-jährige Taxifahrerin befuhr am Freitag Abend, 04.08.2017, gegen 21.20 Uhr mit ihrem Großraumtaxi die Arcisstraße stadteinwärts. Sie beabsichtigte, die Kreuzung mit der Gabelsbergerstraße geradeaus zu überqueren. Die Taxifahrerin missachtete die für sie geltende rote Ampel und fuhr ungebremst in den Kreuzungsbereich ein. Zur gleichen Zeit fuhr ein 35-jähriger Münchner mit seinem Skoda auf der Gabelsbergerstraße stadtauswärts. Er wollte bei Grünlicht die genannte Kreuzung ebenfalls geradeaus überqueren. Einen Zusammenstoß mit dem aus seiner Sicht von links kommenden Taxi konnte er nicht mehr verhindern und prallte gegen die rechte Seite des Großraumtaxis. Durch den heftigen Aufprall kippte das Taxi um und blieb auf der linken Seite liegen. Die 61-jährige Fahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle in ein Krankenhaus eingeliefert werden, wo sie stationär behandelt werden musste. Auch der Skodafahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden, konnte aber nach einer ambulanten Behandlung die Klinik wieder verlassen. Beide Fahrzeuge wurden durch den Unfall schwer beschädigt, der Schaden wird auf etwa 33.000 Euro geschätzt. Altstadt – Kokainhändler nach umfangreichen Ermittlungen festgenommen Hinweise auf Kokaingeschäfte, die der Fachdienststelle vorlagen, haben zu einer Observation eines Lokals in der Sonnenstraße am Mittwoch, 09.08.2017, gegen 17.30 Uhr, geführt. Konkret bezog sich die Observation auf einen 24-jährigen Mann. Im Verlauf der Beobachtung des genannten Lokals wurde der Tatverdächtige beim Verlassen des Lokals beobachtet. Er fuhr mit dem Taxi in die Innenstadt. Nachfolgend wurde er einer Kontrolle unterzogen, dabei wurde eine geringe Menge Kokain sowie zwei Schlüssel aufgefunden. Auf Nachfrage zu den Schlüsseln, verstrickte sich der Kontrollierte in erhebliche Widersprüche. Nach intensiven Ermittlungen konnte die Wohnung des Mannes ausfindig gemacht werden. Es folgte die Durchsuchung der Wohnung. Bei der Durchsuchung wurde neben einem guten halben Kilogramm Kokain, auch diverses Zubehör zum Verkauf sowie eine Schuldenliste mit erheblichen Bargeldbeträgen aufgefunden. Zudem wurde ein hoher Bargeldbetrag in der Wohnung sichergestellt. Bei diesem handelt es sich um mutmaßliches Drogengeld. Alle aufgeführten Gegenstände wurden beschlagnahmt. Vorausgehend hatte der Tatverdächtige durch falsche Angaben versucht, seinen Wohnsitz zu verschleiern. Da der Verdacht eines Verbrechens nach dem Betäubungsmittelgesetz besteht, wurde der 24-Jährige dem Haftrichter des Polizeipräsidiums München vorgeführt. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. istockphoto OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ BAUSTELLENKOORDINATOR – Richard Bartl ging nach 25 Jahren als städtischer Baustellenkoordinator Ende August in den Ruhestand und wurde beruflich von Stefan Bauer (48) beerbt. In einem Interview Bartels mit dem Münchner Merkur (MM – 12. ⁄ 13. August 2017) anlässlich seines Ausscheidens wurde deutlich, dass ein Baustellenkoordinator häufig zwischen den Interessen der Verwaltung und der Privatwirtschaft (fast) zermahlen wird. Nebenbei bemerkt: und dann kommt, wie z. B. massiv Ende 2013, auch noch der ekelhafte Schrotti daher und polemisiert im Taxikurier gegen die berühmten Endlosbaustellen. Auszugsweise drei Zitate aus dem Interview Bartels mit dem MM: 1. „Wenn ich etwas bewegen muss, wo ich wegen der Größe einen Stadtratsbeschluss brauche, muss ich wissen, dass das fast ein Jahr Vorlauf braucht.“ 2. „Wenn eine Firma eine Straße aufreißt, ist sie auch für die Absicherung und die Wiederherstellung zuständig. Wenn dann in der Folge – und sei es nur einen Meter daneben – die nächste Firma aufreißt, steht die wieder in der Haftung. Wenn man sagt, die erste Firma soll doch bitte die Oberfläche nicht wiederherstellen, dann wird die zweite mit Sicherheit für diese Fläche die Haftung nicht übernehmen." 3. (Auf die Frage des MM: Mit wem haben Sie mehr gestritten: mit Baufirmen, Verwaltung oder Bürgern?) – Antwort Bartl: „Definitiv intern mit der Verwaltung. Es gibt unterschiedliche Zeitvorstellungen, es werden unterschiedliche Ausführungsarten für ein Projekt gehandelt. Da gibt’s die größten Hakeleien.“ Schrottis Kommentar: gerade beim letzten Punkt könnte die Stadt handeln, und hier liegt der Ball im Feld des Oberbürgermeisters Dieter Reiter – der beruflich übrigens als „Eigengewächs“ der Münchner Stadtverwaltung angefangen hat. An ihm liegt es, dieses verwaltungsinterne Chaos zu beseitigen und einem Baustellenkoordinator den Rücken zu stärken. Es ist ein Unding, dass jedes Referat und innerhalb dessen jede Abteilung seinen ⁄ ihren Senf zu geplanten Baumaßnahmen abgeben muss, während die Zeit verrinnt und sich die Protagonisten noch nichtmal intern einig sind, ob z. B. möglichst geringe Kosten oder aber ein funktionierender Verkehrsfluß wichtiger zu bewerten ist. Die jetzt schon exorbitante Zahl an Straßenbaustellen wird – nicht zuletzt im direkten Zusammenhang mit dem Wohnungsbau – in den nächsten Jahren noch größer werden. Herr Bartl ist jetzt im hart verdienten Ruhestand, nicht jedoch der OB und seine Referatsleiter. Es darf nicht sein, dass ein Baustellenkoordinator mit Wattebäuschchen und Gummischwertern gegen verkrustete Verwaltungsstrukturen und eine vielleicht noch existierende Pickelhaubenmentalität ankämpfen muss. Das Thema wird immer brisanter und gehört ganz oben auf die Tagesordnung! ➔ NO x (STICKOXID) und NO2 (STICK- STOFFDIOXID) – Am 31. Juli 2017 erschien im Münchner Merkur (MM) ein hochinteressanter Artikel von Martin Prem, welcher darin mit einigen Pauschalverdächtigungen sowie Fehlinterpretationen vorhandener Statistiken aufräumt. Nachfolgend der Versuch einer Zusammenfassung des Artikels: Stickoxide (NO x) – ein Teil davon ist Stickstoffdioxid (NO2) – sollten nach einer Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nicht überschreiten. Diese Empfehlung datiert aus dem Jahr 2005 und basiert auf Daten, die ab 2003 für die WHO in vielen Städten der Welt erhoben worden sind. An vielen Stellen Münchens, z. B. in der Oettingenstraße (durchschnittlich 60 Mikrogramm), wird dieser Grenzwert häufig überschritten. Alle (!) in der Luft vorhandenen Schadstoffe werden – sicher zu Recht - für die gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Menschen verantwortlich gemacht. Der spezielle Anteil der Stickoxide (NO x) an der Schädlichkeit dieses gesamten Abgascocktails wurde jedoch nie untersucht. Zitat MM: „Doch selbst die Epidemiologin Annette Peters, die für noch niedrigere NO x-Grenzwerte eintritt, räumte vor den Abgeordneten ein, daß ein direkter Zusammenhang von Stickoxiden und Gesundheitsschäden epidemiologisch noch nie untersucht wurde. ,Fürs NO 2 in ich mir keiner Studie bewusst, die das schon mal systematisch angeguckt hat’, sagte sie laut Protokoll.“ (Vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zur VW-Abgasaffäre) Dennoch hat sich die WHO quasi stellvertretend für alle Abgase die Stickoxide herausgepickt und dafür einen Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017 UNTERHALTSAMES
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Grenzwert festgelegt. Hervorzuheben ist, dass die für die WHO erhobenen Daten zum Teil aus Regionen stammen, in denen 2003 noch keine Katalysator-Pflicht bestand oder diese Technik noch in den Kinderschuhen steckte. Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe fielen seither gottlob dem Katalysator zum Opfer, Schwefeldioxid den schwefelfreien Kraftstoffen – weshalb auch der „saure Regen“ und das Waldsterben keine Themen mehr sind. Die WHO-Daten sind also zeitlich und sachlich längst überholt. Für die Unsinnigkeit, eine einzige Stoffgruppe, eben hier die Stickoxide, pauschal für alle Gesundheitsschäden verantwortlich zu machen, spricht auch folgende Tatsache: Stickoxide wurden toxikologisch im Tierversuch bei Ratten auf ihre Schädlichkeit getestet. Bis 2.000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft erlitten die Tiere keinerlei messbaren Schäden; erst bei 8.000 Mikrogramm kam es zu Reizungen der Atemwege. Die Mittlere Arbeitsplatz-Konzentration (MAK) der Luft in Büros oder an sonstigen Arbeitsplätzen darf in Deutschland daher dauerhaft bis zu 950 Mikrogramm (das ist der aktuelle Grenzwert) betragen – also dort, wo Arbeitnehmer 40 Stunden pro Woche zubringen. Das ist fast das Vierundzwanzigfache des Wertes für die „Straßenluft“! Der eklatante Unterschied liegt darin begründet, dass eben hier konkret die Schädlichkeit der Stickoxide getestet, aber nicht (wie durch die WHO) aus einem ganzen Abgascocktail auf die Giftigkeit eines einzelnen Stoffes rückgeschlossen wurde. Abschließend ein Zitat von Martin Prem (Autor des Artikels im MM): „Und unser Angestellter aus der Oettingenstraße sollte bis dahin immer wieder mal aus dem Haus gehen, um am Straßenrand Luft zu tanken, die immerhin besser ist, als der Mief in seinem Büro.“ ➔ OLDTIMER – Zugegeben, als Freund der alten Schätzchen ist der Schreiber hier parteiisch. Aber es gibt auch sachliche Gründe, die alten Kisten, obwohl ohne Katalysator oder Rußfilter, gelegentlich im Straßenverkehr zu bewegen und so am Leben zu erhalten. Ein Beispiel: Schrottis jüngster Alter, ein VW LT 28 Lieferwagen mit 75 Diesel-PS, 35 Jahre alt, wäre bei normalem Lebensalter eines Wagens zwischenzeitlich gut zweimal durch einen Neubau ersetzt worden. Ein solcher Neubau beginnt aber in den Eisenerzminen Australiens oder irgendwo in Asien, wobei wir alle aus dem Fernsehen (oder der BAUMA in München) die hausgroßen Muldenkipper für den Transport des Abraumes kennen. Die haben keine Rußfilter. Das Material wird dann teils über mehr als 1.000 km zum nächsten Überseehafen transportiert, um anschließend über die halbe Welt z. B. nach Rotterdam verschifft zu werden. Auch keines der dazu benötigten Riesenschiffe verfügt über irgendeine Form der Abgasreinigung. Eisen- und Stahlwerke sind die nächste Station, dann die eigentlichen Autobauer, z. B. BMW in München. Kurzum, der Energieaufwand und die Abgasproduktion, die für die Herstellung eines fahrfertigen Neuwagens anfallen, betragen ein Vielfaches dessen, womit selbst der unsauberste Oldtimer bei seinen paar Schönwettereinsätzen die Umwelt belastet. Die Schätzungen im Internet reichen von 35.000 bis 150.000 km, die ein „ungereinigter“ Oldtimer fahren muss, bis er soviel Abgas produziert hat, wie bei der Herstellung seines Nachfolgers anfallen würden. Außerdem sind Oldtimer meist keine Alltagsautos, sondern werden im Schnitt nur rund 3.000 km pro Jahr bewegt. Wer nicht auf rollende Nintendo-Spielkonsolen (wie die heutigen Autos) steht, darf solche Antiquitäten guten Gewissens gelegentlich mal ausfahren, ohne als böser Umweltschädling zu gelten. ➔ UNFÄHIG – Kürzlich war der Schreiber mit seinem Sieben-Zentner-Eisenschwein (Honda „Walküre“) in der Dreimühlenstraße unterwegs und erfreute sich eines Wagens, besetzt mit zwei jüngeren Männern, der vor ihm am helllichten Tage mit Schrittgeschwindigkeit mittig dahinzuckelte. Schließlich blieb der Wagen ganz stehen, denn der Fahrer hatte einen Parkplatz entdeckt. Natürlich kein Blinker, kein Handzeichen, man solle vorbeifahren, nix. Schrotti stehend dahinter, vorschriftsmäßig (Motorrad) mit eingeschaltetem Abblendlicht. Dann legte der Fahrer den Rückwärtsgang ein, da er bei dem atemberaubenden Tempo von ca. 5 km ⁄ h die Parklücke zu spät gesehen hatte. Bis der Schreiber den linken Daumen auf dem Hup-Knopf hatte, machte es schon „kracks“ und der Mercedes war rückwärts genau mittig auf Schrottis Vorderreifen aufgefahren. Da das stehende Motorrad mit Vorder- und Rückbremse fixiert war, kam der Mercedes abrupt zum Stillstand, freilich mit gebrochener hinterer Plastik-Stoßstange. Dem Vorderreifen des Motorrades sowie seinem Fahrer war gar nichts passiert. Der Fahrer des Wagens stieg aus und erklärte in osteuropäisch gefärbtem Deutsch, er habe den Schreiber nicht gesehen, bitte vielmals um Entschuldigung und so weiter. Alles problemlos. Nach einem Handschlag und der Empfehlung Schrottis an den Fahrer, er solle vielleicht alle drei bis vier Wochen mal in den Rückspiegel schauen, ging die Sache auseinander. Trotzdem bleibt ein schaler Beigeschmack: wie kann es sein, dass jemand auf ca. 100 Meter Strecke im Schritttempo nicht merkt, dass ein Motorrad mit eingeschaltetem Licht direkt hinter ihm fährt, welches also die ganze Zeit im Innenspiegel nicht zu übersehen ist, und dann auch noch ohne einen Blick in den Rückspiegel arschlings losfährt? Bei welcher Lotterie werden solche Führerscheine verschenkt? Polizist zum Autofahrer: „Zeigen sie mir mal ihren Führerschein!“ – Autofahrer: „Der muss doch bei euch sein, oder habt’s ihn verschlampt?“ (MS) Schnell. Preiswert. Kompetent. OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
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Die große Politik schlägt sich häufig genug in Straßenbenennungen nieder wie beispielsweise in Schwabing mit den Benennungen nach zwei preußischen Königen und deutschen Kaisern des späten 19. Jahrhunderts, Wilhelm I. und Friedrich, oder dem Schöpfer des damaligen Kaiserreiches, Bismarck. Besetzung des Ruhrgebietes 1923 Nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg (1914–1918) besetzten belgische und französische Truppen deutsche Gebiete westlich des Rheins. Außerdem musste sich Deutschland zu umfangreichen Reparations - leistungen hauptsächlich in Form von Kohle und Stahl verpflichten. Nachdem diese nicht im erhofften Ausmaß eintrafen, besetzten die beiden Siegermächte im Januar 1923 das Ruhrgebiet, um die Ablieferung selbst in die Hand zu nehmen. Die deutsche Regierung rief dagegen zum passiven Widerstand auf, musste diesen jedoch im September desselben Jahres wieder abblasen, weil das Wirtschaftsleben sonst völlig zusammengebrochen wäre. Dieser vergebliche Widerstand erregte damals die Gemüter in Deutschland aufs Äußerste und ging als „Ruhrkampf“ in die Geschichtsbücher ein. Straßennamen 1925 Der Münchner Stadtrat entschied 1925 – der allgemeinen Stimmung folgend –, das neue Gewerbegebiet nördlich der 1903 benannten Schenkendorfstraße nach Örtlichkeiten zu benennen, die von den Kriegssiegern 1923 besetzt worden waren. Thematischer Ausgangspunkt dieser Benennungen war Max von Schenkendorf (1783– 1817) selbst, der sich zur Zeit der französischen Vorherrschaft über große Teile des Kontinents unter Kaiser Napoleon im frühen 19. Jahrhundert als Verfasser patriotischer Lieder einen Namen gemacht hatte. Es wurden nun benannt: Bochumer Straße, Buer Straße [1928 nach Gelsenkirchen eingemeindet, d.V.], Dortmunder Straße, Duisburger Straße, Essener Straße, Mülheimer Platz, Rheydter Straße sowie Ruhrortstraße nach dem Hafen von Duisburg. Hinzu kam noch der Schlageterplatz mit der Erklärung: „Albert Leo Schlageter, geboren 12. August 1894 in Schönau im Wiesenthal, am 9. Mai 1923 wegen angeblicher Spionage und Sabotage im Ruhrgebiet von den Franzosen zum Tode verurteilt und am 26. Mai 1923 in Düsseldorf erschossen.“ Der Nationalsozialist und militante Aktivist Schlageter genoss damals über viele Parteigrenzen hinweg großes Ansehen. Im Juni 1934 wurde sein Platz allerdings in Solinger Platz umbenannt, während der Schlageterplatz in Harlaching neu entstand, seit Juni 1945 der heutige Wörnbrunner Platz gleich beim Mangfall-Stand. Die Hintergründe dafür können aber hier aus Platzgründen nicht erörtert werden. Ebenfalls 1925 entstand die Lenardstraße nach einem noch Lebenden: „Philipp Lenard, 1862-1947, Physiker, besonders verdient durch seine Versuche mit Kathodenstrahlen und seinen Untersuchungen über Phosphoreszenz, Spektoskopie und photoelektrische Erscheinungen. 1905 Nobelpreisträger für Physik“ . Dieser Geistesriese kam später auf die Idee, es gäbe eine spezielle deutsche Physik im Gegensatz zur jüdischen etwa eines Albert Einstein, weswegen seine Straße im Januar 1966 in Domagkstraße umbenannt wurde nach dem Mediziner und Nobelpreisträger von 1939 Gerhard D. (1895–1964). Spätere Benennungen bis 1935 Die heutige Autobahn A 9 teilte seit ihrer Verlängerung nach Schwabing im Jahr 1960 die 1907 entstandene Berliner Straße in zwei nicht zusammenhängende Teile, weswegen ihr nördlicher Teil 1962 – thematisch zur Gegend passend – in Neusser Straße umbenannt wurde. Bereits 1935 waren – ebenfalls thematisch passend – der Gelsenkirchner Platz sowie die Wuppertaler Straße entstanden. Hinzu kamen Benennungen, die mit der Ruhrbesetzung nichts zu tun hatten, dem nationalsozialistischen Stadtrat aber besonders am Herzen lagen, wie die Erklärungen zeigten. Altonaer Straße: „Hafenstadt an der Elbemündung, mit Hamburg zu einem Siedlungskörper verwachsen. Aus der Kampfzeit bekannt durch den organisierten Überfall auf marschierende SA, wobei es 15 Tote und 50 Schwerverletzte gab.“ Dann die Magdeburger Straße: „Deutsche Stadt an der Elbe, reich an geschichtlichen Erinnerungen, schon im Ersten Reich [800–1806, d.V.] durch deutsche Herrscher gefördert, im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Weihe des ersten Ehrenmals der SA am 23. Februar 1936 durch Stabschef Viktor Lutze.“ Und schließlich der Weimarer Weg: „Stadt in Thüringen. In Geschichte, Literatur und Kunst gleich berühmt als Stadt Goethes, Schillers, Nietzsches und Liszts. In Weimar fand am 3. ⁄ 4. Juni 1926 der zweite Reichsparteitag der NSDAP statt, der erste nach der Neugründung der Partei. Hierbei Gründung der Hitler-Jugend.“ Der Weimarer Weg lag ungefähr entlang der heutigen Marianne-Brandt-Straße. Im Juni 1945 erfuhren diese Erläuterungen ihre Beschränkung auf das Geografische. Ungutes Gefühl Die Umbenennung der Lenardstraße war bereits ein Hinweis darauf, dass sich der Stadtrat bei diesen ganzen Benennungen etwas unwohl fühlte, hatten sie doch allesamt mit problematischen Bereichen der deutschen Vergangenheit zu tun. Das ganze Gelände entwickelte sich im Lauf der Zeit zu einem Konglomerat aus Tankstelle, Baumarkt, Kieswerk, Industriehallen, Rotlicht-Etablissements und sonstigen Gewerbebetrieben, auch einige Wohneinheiten fanden sich hier. Gegen Ende des letzten Jahrtausends begann der große Kahlschlag dieses inzwischen zur Industriebrache verkommenen Areals. Übrig geblieben sind nur noch die ARAL-Tankstelle, das zum Abbruch bestimmte Gelände an der Duisburger Straße 12 mit der heutigen Adresse Wilhelm- Wagenfeld-Straße 7 sowie das noch genutzte Gebäude Duisburger Straße 16, heute Wilhelm-Wagenfeld-Straße 11. Die nunmehrige Parkstadt Schwabing wurde als modernes Gewerbe- und Wohngebiet ausgewiesen und dazu brauchte man neue, unproblema- ➔ PARKSTADT SCHWABING Ein neuer Stadtteil und seine Straßennamen istockphoto STADTKUNDE MÜNCHEN 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017
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tische Adressen, und zwar nicht irgendwelche Pflanzen und Tiere, sondern im Gegenteil solche, die einen positiven Aspekt der deutschen Geschichte darstellten. Und hier bot sich das Bauhaus an. Das Bauhaus Der nunmehr aufgelassene Weimarer Weg diente als thematischer Anlass für das Bauhaus-Viertel. Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. Das Bauhaus stellte die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der modernen Architektur und Kunst dar. Es bestand von 1919 bis 1933 und gilt bis heute weltweit als Ausgangspunkt der Klassischen Moderne auf allen Gebieten der freien und angewandten Kunst. Im Jahr 1925 erfolgte der Umzug nach Dessau, von wo das Bauhaus infolge des zunehmenden Erfolges des Nationalsozialismus 1932 nach Berlin weggeekelt wurde und bereits 1933 nach der Regierungsübernahme durch die NSDAP schließen musste. Seit 1907 gab es aber bereits die Berliner Straße und seit 1926 die Dessauerstraße, die sich allerdings nicht auf die Stadt, sondern auf einen preußischen General bezieht. Also blieb nur noch eine Straßenbenennung nach der Stadt Weimar, was aber noch etwas dauern sollte. Straßenbenennungen 2001 Der Stadtrat beschloss im Jahr 2001 die Straßennamen des gesamten Areals der Parkstadt Schwabing nach Persönlichkeiten, die als Architekten und Künstler am Bauhaus gewirkt hatten. Es kann hier aus Platzgründen nicht auf Details wie Lebensdaten oder Wirkungsfeld eingegangen werden, lediglich die Namen seien genannt: Alfred Arndt, Anni Albers, Georg Muche, Gunta Stölzl, Hannes Meyer, Herbert Bayer, Lilly Reich, Ludwig Hilbersheimer, Ludwig- Hilbersheimer-Straße, Lyonel Feininger, Marcel Breuer, Marianne Brandt, Mies van der Rohe, Oskar Schlemmer, Walter Gropius sowie Wilhelm Wagenfeld. Im Taxialltag dürfte die Ludwig-Hilbersheimer-Straße vermutlich nicht relevant werden, denn auf ihren 200 Metern befindet sich keine einzige Adresse, sie ist ein reiner Verkehrsweg. Funkkaserne: Benennungen nach Personen In den Jahren 1936 bis 1938 für die deutsche Luftwaffe erbaut, 1945 von der US-Armee übernommen und schließlich 1956 von der Bundeswehr übernommen, verließ das Militär 1993 die Funkkaserne. Seitdem war ihre Adresse „Domagk 33“ ein häufig angefahrenes Ziel. Ehemalige Kasernengelände, insbesondere wenn sie wie die Funkkaserne aus dem Dritten Reich stammten und einer neuen Nutzung zugeführt werden, erhalten in München meist Straßenbenennungen nach demokratisch verdienten Frauen oder Opfern dieses Dritten Reiches, so auch hier. Nur wenige Gebäude am Frankfurter Ring 206 blieben erhalten, weil sie unter Denkmalschutz stehen, plus das renovierte Ateliergebäude im östlichen Bereich. Alles andere wurde neu überplant und mittlerweile auch teilweise mit Wohnhäusern bebaut, und dafür braucht man Straßennamen. Deshalb benannte der Stadtrat 2011 folgende Verkehrswege nach Mitgliedern des Bauhauses, inhaltlich passend zur Gegend südlich der Domagkstraße: Fritz-Winter- Straße, Gertrud-Grunow-Straße, Johannes- Itten-Straße sowie Max-Bill-Straße. Sehr schnell stellte es sich allerdings heraus, dass Itten zwar bis 1923 dem Bauhaus angehört hatte, aber in keiner Weise ein Opfer des Dritten Reiches gewesen war, sondern das genaue Gegenteil. Als ähnlicher Spinner wie Lenard und Anhänger des Mazdaznan, einer durch Otoman Zar-Adusht Ha’nish begründeten Mischlehre aus zarathustrischen, christlichen und hinduistischen Elementen, war er nämlich zu der bemerkenswerten Ansicht gelangt, dass die weiße Ausprägung der Menschheit die beste sei. Also kam 2012 die Entnennung seiner bislang unbebauten Straße, die identisch mit der Zufahrt zur ehemaligen Funkkaserne von der Domagkstraße 33 aus ist. Benennungen nicht nach Personen Das Jahr 2012 sah die Benennung des Bauhausplatz mit der Erklärung: „Das Staatliche Bauhaus war eine von Walter Gropius 1919 in Weimar gegründete Schule mit Werkstätten für gestaltendes Handwerk, Architektur und bildende Künste. 1925 wurde das Bauhaus aus politischen Gründen zuerst nach Dessau, 1932 nach Berlin verlegt und 1933 aufgelöst. Vom Bauhaus gingen nachhaltige Impulse auf moderne Architektur, Wohnraumgestaltung und Industriedesign aus.“ Im Jahr 2013 kam dann die Werkbundstraße, die vom Frankfurter Ring aus nach Süden führt: „Der Deutsche Werkbund wurde 1907 in München gegründet mit dem Ziel, die gewerbliche Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk zu veredeln.“ Und schließlich 2014 der Weißenhofweg entlang der Trambahn: „Benannt nach der Weißenhofsiedlung in Stuttgart, Markstein des neuen Bauens, 1927 vom Deutschen Werkbund während der Ägide von Ludwig Mies van der Rohe unter Mitwirkung zahlreicher namhafter Architekten erbaut.“ Weimarer Straße Der Weimarer Weg von 1935 lag südlich der heutigen Domagkstraße. Im Jahr 2013 nun entstand die Weimarer Straße nördlich davon abzweigend. Erheblich angenehmer als 1935 wird sie erklärt mit: „Weimar, kreisfreie Stadt in Thüringen; zum kulturellen Erbe der Stadt gehört neben der Weimarer Klassik um Wieland, Goethe, Herder und Schiller und der Ausrufung der Weimarer Republik auch die Gründung des Bauhauses im Jahr 1919 durch Walter Gropius.“ (BW) AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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Circus Roncalli: Die Reise zum Regenbogen Mehr als 600.000 begeisterte Zuschauer erlebten seit 2016 das neue Jubiläumsprogramm „40 Jahre Reise zum Regenbogen“ . Jetzt kommt das umjubelte Spektakel nach München. Das Gastspiel findet vom 07. Oktober bis zum 12. November in München am Leonrodplatz statt. Auch nach 40 Jahren schafft es Bernhard Paul, Begründer einer weltweiten Circus-Renaissance, die Kunst in seiner Manege immer wieder neu zu erfinden. Extra für das große Jubiläum hat er seine Karawanen ausgesandt, um in der ganzen Welt verborgene Talente ausfindig zu machen. Das Publikum darf sich auf ungewohnte, bewährte und neue Höchstleistungen aus der Welt des Circus freuen. Nostalgie und Moderne verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk und feiern ein großes Fest der Sinne und Emotionen. 80 historische Wagen, 120 Artisten, Musiker, Künstler und Mitarbeiter – was mit einem Traum begann, hat sich bis heute zu einem der größten Circus-Unternehmen entwickelt. Verzaubert werden die Gäste in einem der schönsten Circuszelte der Welt, beleuchtet von über 10.000 Glühbirnen und Messinglampen, welche die ganze Roncalli-Stadt in nostalgisches Licht tauchen. Es riecht nach Zuckerwatte und gebrannten Mandeln. Live-Musik und Künstler in phantasievollen Kostümen begrüßen die Zuschauer schon am Eingang und nehmen sie mit auf die Reise zum Regenbogen. Gastspieldaten: Vom 7. Oktober bis 12. November 2017 München (nähe Leonrodplatz), Zufahrt Dachauer Straße 112–114, altes Stadtwerkegelände. (TK) ➔ 40 JAHRE CIRCUS-ZAUBER STADTINFO Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst STADTINFO Besonderer Termin für Kulturbegeisterte Zum 19. Mal findet in diesem Jahr die Lange Nacht der Münchner Museen am 14. Oktober 2017 statt. Dann, wenn gewöhnlich die Lichter ausgehen, heißt es „Spot an!“ und „Türen auf!“ für Kunstund Kulturfans, passionierte Museumsgänger und wissbegierige Neulinge. Es ist die Vielfalt zur außergewöhnlichen Stunde, die so viele Menschen jedes Jahr in die Münchner Museen zieht. Spannende Themen treffen auf besondere Orte, die die Nacht zum Tag werden lassen. Mehr als 90 Museen, Kirchen und Galerien öffnen ihre Türen zu ungewohnter Stunde. Um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, möglichst viele Ausstellungshäuser besuchen zu können, werden Shuttlebusse eingesetzt. Start- und Endhaltestelle der fünf Shuttlebus-Touren ist der Odeonsplatz. Der Ein- und Ausstieg ist an allen Haltestellen möglich. Ein Ticket kostet 15 Euro und gilt auch als Eintrittskarte für alle Veranstaltungsorte. (BH) ➔ LANGE NACHT DER MUSEEN Kfz-Meisterbetrieb für aller Fabrikate gut • preiswert • schnell • zuverlässig Sonderpreis Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER OKTOBER 2017 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Sonntag, 01. Oktober ➔ 16.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey ➔ 16.30 Uhr, St. Bonifaz, Orgelkonzert zu Erntedank ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Così fan tutte ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Julia Chalfin & André Hartmann ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Schlangenei ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Troerinnen ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Let’s Burlesque! – Das Original ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Master, Discreation, Leave Scars, Grimgod ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Christina Prayon ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, paradies fluten ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Spiegelungen – Lichtreflexe ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Fritz Scheuermann ➔ 20.00 Uhr, Zenith, John Legend ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Altinger ➔ 20.15 Uhr, Theater im Fraunhofer, … efa ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Groove Lords Montag, 02. Oktober ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Giselle ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Clueso ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Conchita & Band ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, DCVDNS ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sebastian Schnoy ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Verstehen Sie den Dschihadismus in acht Schritten! ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Wolfgang Ambros ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Maladroits ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, Nachts und nebenbei ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Groove Lords Dienstag, 03. Oktober ➔ 12.00 Uhr, Theresienwiese, 184. Münchner Oktoberfest Böller schießen auf dem Oktoberfest ➔ 13.30 Uhr, Volkstheater, Mit dem Brandner Kaspar auf die Wiesn ➔ 17.30 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – Basketball Löwen Braunschweig ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Così fan tutte ➔ 18.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Brynäs IF ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Rückkehr in die Wüste ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Bruckner 4plus ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Divanhana ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Bruckner 4Plus ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Eisbrecher ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Foaie Verde ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Nitrogods ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Sure Shots ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Trettmann ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Josef Pretterer ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Groove Lords Mittwoch, 04. Oktober ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kreise ⁄ Visionen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Till Reiners ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Crooked Colours ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Mayday Parade ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Windhand ➔ 21.30 Uhr, Strom, Modern English Donnerstag, 05. Oktober ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die schmutzigen Hände ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Giselle ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Bärbel Stolz ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Franziska Ball, Marty Jabara & Michael Tasche ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Herr Metitsch ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Fräulein Smillas Gespür für Schnee ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Oliver Polak ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sissi Perlinger ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Steelyard Blues Band ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Josepha Sophia Sem & Markus Wagner ➔ 20.30 Uhr, Galli Theater München, Susanne Karl, Bernd Huber & Erich Lutz ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Michael Nau ➔ 21.30 Uhr, Strom, Leslie Clio Freitag, 06. Oktober ➔ 16.00 Uhr, Schwere Reiter, Das kommende Verschwinden ➔ 17.00 Uhr, Pressehaus Bayerstraße, Schwanthalerhöhe: Streetfood Friday ➔ 18.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Oh, Boshokon! ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Così fan tutte ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die schmutzigen Hände ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, FestSpielHaus, Das Kaffeehaus ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Django S. ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Herr Metitsch ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Juliane Braun ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater München, Michael Wenk ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Pigor und Eichhorn ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Van Holzen ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Josepha Sophia Sem & Markus Wagner ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Stabil ➔ 23.00 Uhr, Strom, Up the Bracket Samstag, 07. Oktober ➔ 10.30 Uhr, Olympiahalle, Trachtenlauf ➔ 16.00 Uhr, Schwere Reiter, Das kommende Verschwinden ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Giselle ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Jazzfest 2017 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Festkonzert „Ton und Erklärung“ ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Franziska Ball, Marty Jabara & Michael Tasche ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Herr Metitsch ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Pigor und Eichhorn ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Simply Soul ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Tom Thaler & Basil ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Der Weg einer Freiheit ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Josepha Sophia Sem & Markus Wagner ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, The Whiskey Foundation ➔ 21.00 Uhr, Strom, Stu Larson ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Stabil ➔ 22.30 Uhr, Gasteig, Jazzfest 2017 Sonntag, 08. Oktober ➔ 08.00 Uhr, Olympiahalle, München Marathon ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustige Witwe ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Klassik-Matinée ➔ 11.15 Uhr, Olympiastadion München, Inklusionslauf ➔ 11.30 Uhr, Lustspielhaus, zehnHOCHeins ➔ 14.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey EHC Red Bull München – Adler Mannheim ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Franziska Ball, Marty Jabara & Michael Tasche ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Gitarrenkonzert ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Die Räuber ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Nora oder Ein Puppenheim ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Oficina de Cordas ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Der Widerspenstigen Zähmung ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vivaldi + Guano Apes ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Herr Metitsch ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Klassik Radio live in Concert ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Stahlzeit ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Torsten Sträter ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Von wegen Lisbeth ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Flatliners ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Hillbilly Moon Explosion ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Stabil Montag, 09. Oktober ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Rückkehr in die Wüste ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Harry G ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Indika ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Wie im Himmel ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Shout Out Louds ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Superstars des Musical – Hollywood Dreams VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM OKTOBER 2017 ➔ 01.-31.10. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Le Club ➔ 01.-31.10. Mo-Sa 19.30 Uhr, So+Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Wunderübung ➔ 03.-15.10. Di-Sa 19.30 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Boybands forever ➔ 04.-21.10. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Huis Clos ➔ 05.-14.10. Do-So 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Mei Fähr Lady ➔ 05.-12.10. Mi-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Zwei alte Mimen warten in der Kantine auf ...? ➔ 05.-10.10. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 07.-14.10. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Fräulein Smillas Gespür für Schnee ➔ 13.-31.10. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Zeugin der Anklage ➔ 13.-29.10. Fr+Sa 20.00 Uhr, So 13.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus am Hart, Da Franzosenzipfe ➔ 14.-28.10. Fr+Sa 20.00 Uhr, Prinzregent Garten, Da is was los am Wellnesshof ➔ 17.-21.10. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 18.-22.10. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Santa Maria ➔ 18.-21.10. Mi-Sa 20.00 Uhr, Metropoltheater, Wie im Himmel ➔ 19.-25.10. Di-Do+Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustige Witwe ➔ 20.-29.10. Fr-So 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Spiegelungen – Lichtreflexe ➔ 24.-31.10. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Grease - Das Musical 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017 SERVICE
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➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vulture Industries ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Coronas Dienstag, 10. Oktober ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Rückkehr in die Wüste ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Insgeheim Lohengrin ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kreise ⁄ Visionen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Wie im Himmel ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Quartetto Barinetto ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Reinhard Mey – Mr. Lee ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Satyricon ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Kutiman Orchestra ➔ 21.30 Uhr, Strom, Gavin James ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Carolin Roth & Friends Mittwoch, 11. Oktober ➔ 18.15 Uhr, Backstage, Miek Singer ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Insgeheim Lohengrin ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Balkan macht frei ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Joel Havea Trio ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Lorde ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mathias Tretter ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Reinhard Mey – Mr. Lee ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Unerfüllte Träume ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Akua Naru ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Marz feat. Bixtie Boys ➔ 21.30 Uhr, Strom, Kawehi ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Carolin Roth & Friends Donnerstag, 12. Oktober ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Eskimo Callboy ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Die Troerinnen ➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Diese Männer ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, La Bayadère ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nepo Fitz ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Ralf Schmitz ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Stomper 98 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Unerfüllte Träume ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Gang of Youths + Orishas ➔ 21.30 Uhr, Strom, Husky ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Carolin Roth & Friends Freitag, 13. Oktober ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Eskimo Callboy ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il turco in Italia ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Pogorausch Festival ➔ 19.30 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – s.Oliver Würzburg ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Stars im Prinze ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Amanda ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Die Nacht der klassischen Balladen ➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Diese Männer ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Dieter Nuhr ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, James Blunt ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kreise ⁄ Visionen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nepo Fitz ➔ 20.00 Uhr, Kunstforum Arabellapark, Stefan Noelle & Band ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding Try Out ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Unerfüllte Träume ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Villa Dolorosa – Drei missratene Geburtstage ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, ff … 4tissimo ➔ 21.30 Uhr, Strom, Folkshilfe ➔ 22.00 Uhr, Prinzregententheater, Party zum Spielzeitbeginn ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, The Gypsys Samstag, 14. Oktober ➔ 15.30 Uhr, Olympiahalle, Riverdance ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Viva la opera! ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Es ist soweit ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, F. Schubert – Vier Impromptus op. 90, Winterreise op. 89 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, La Bayadère ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Milton’s Tower oder die Schönheit der Dinge ➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Diese Männer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl! ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Kinder der Sonne ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. 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➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, The Clouds Munich ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Villa Dolorosa – Drei missratene Geburtstage ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, ff … 4tissimo ➔ 20.30 Uhr, Harry Klein, BMW Clubkonzert ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Chaos Blast Zone ➔ 20.30 Uhr, Prinzregententheater, Götz Alsmann & Band ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Die lange Nacht der Münchner Museen Sonntag, 15. Oktober ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, M-net Münchner Outdoor-Sportfestival ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Krinoliner Blaskapelle ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Le nozze di Figaro ➔ 11.00 Uhr, Isartal, Weiß-Blaues Komödchen ➔ 12.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Zwischen Mars und Venus XI ➔ 14.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Es ist soweit ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Il turco in Italia ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth ➔ 19.00 Uhr, Isartal, Alexander Bachmeier ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Wie im Himmel ➔ 19.15 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – EWE Baskets Oldenburg ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Blonder Engel ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Alumni Preisträgerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Canta & Batuca ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Jesper Munk, Lary & Robot ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lisa Fitz ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Lot ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Sleepmakeswaves ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, The Jesus And Mary Chain ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Weiherer Montag, 16. Oktober ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Notre Dame de Paris ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Eberding ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Abgebrüht! ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Element of Crime ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Exchange 2 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Francesco de Gregori ➔ 20.00 Uhr, GOP, GOP Comedy Club ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, KallePhil – Shinaz‘ Paintbook ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Zwei alte Mimen warten in der Kantine auf …? ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Studio für Neue Musik ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Riptide Movement ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Vor dem Ruhestand ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wolfgang Krebs ➔ 21.00 Uhr, Strom, Matt Andersen Dienstag, 17. Oktober ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Notre Dame de Paris ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, BR-Klassik-Studiokonzert ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Café del Mundo ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Die Troerinnen ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, In einem Jahr mit 13 Monden ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Max Prosa ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Zwei alte Mimen warten in der Kantine auf …? ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stephan Zinner ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, KT Tunstall ➔ 21.30 Uhr, Strom, INVSN ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Dusko Goykovich Oktett ➔ 22.15 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt Mittwoch, 18. Oktober ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il turco in Italia ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Schlangenei ➔ 20.00 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – Lietkabelis Panevezys ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Eure Mütter ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, GoRunJumpFly ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jazz-Kompositionsklasse Prof. Dr. Andreas Kissenbeck ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rick Kavanian ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Spielman In Bad Company ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Suzan Baker, Gitarre & Dennis Lüddicke, Gitarre ➔ 20.45 Uhr, Allianz Arena, Fußball: FC Bayern München – Celtic Glasgow ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Dusko Goykovich Oktett Donnerstag, 19. Oktober ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner Philharmoniker, 1. Jugendkonzert ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Howl! ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Kaya Yanar ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kite, Beyond Obsession ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rick Kavanian ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Senkrecht & Pusch ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Tartuffe ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, The Jonny Cash Show ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Fink ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Gewürztraminer ➔ 21.30 Uhr, Strom, Zoot Woman Freitag, 20. Oktober ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, Disney on Ice ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Gloria ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Antigone ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Balkan macht frei ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Chansons Bizarres ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Pavillon ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Kammermusik der Nationen ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Roger Jannotta ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Stefan Kröll – Gruam ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, The Hep Cats ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Prosecution, Minipax ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willi Resetarits und Stubnblues ➔ 20.30 Uhr, Gasteig, Digital Analog 2017 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Gewürztraminer ➔ 23.00 Uhr, Strom, Momentum Samstag, 21. Oktober ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, Disney on Ice ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen ➔ 19.00 Uhr, St. Emmeram, L. van Beethoven – Symphonie Nr. 1 op. 21 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Pavillon ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Dustyboots ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Georgette Dee & Terry Truck ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Julia Engelmann – Jetzt, Baby ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kataklysm ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mauser ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Milly – Das Mopsical ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Reflex – Samay ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Sxtn ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Till Brönner – Zusatzkonzert Sonntag, 22. Oktober ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, BR-Symphonieorchester Kammerorchester ➔ 11.00 Uhr, Olympiahalle, Disney on Ice ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Krinoliner Blaskapelle ➔ 14.00 Uhr, Staatsoper, Alice im Wunderland ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Pavillon ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Night & Day – Zelda & F. Scott Fitzgerald ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Schlangenei ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Pat Metheny & Band ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Phädras Nacht ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni Höfner ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kasalla ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Michael Jackson – The Symphony Experience ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Philipp Dittberner ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Quadro Nuevo ➔ 20.00 Uhr, Zenith, TLC ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Matthias Schriefl feat. Netnakisum ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Yolanda Brown Montag, 23. Oktober ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Insgeheim Lohengrin ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Phädras Nacht ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Code modern #7 – East Goes West ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Die vier Jahreszeiten ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, FiL ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lisa Catena ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Wie im Himmel ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mauser ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Pegasus ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Quadro Nuevo ➔ 20.00 Uhr, GOP, The Darouiche Family & Friends ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Uneven Structure ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Triggerfinger ➔ 21.30 Uhr, Strom, Satellite Stories Dienstag, 24. Oktober ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Nikulins legendärer Moskauer Zirkus – Galaxis ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Beethoven – The next level ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Cuentos del SUR ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Die heißen Apfeltaschen (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Dr. Hans Bake v. Bakin Erst- und Verlängerungsuntersuchung Taxi-Mietwagen-Lkw-Bus • einfaches und unkompliziertes Verfahren • telefonische Terminvergabe möglich • Mo-Di-Do: 9-12 Uhr, 15-17 Uhr und nach Vereinbarung 85609 Aschheim, Tassilostr. 23 Tel.: 089/37065690 - Mobil 0172/6523805 e-mail: bakebakin@gmx.de 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2017
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➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Erwin Pelzig ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Jüdisches Neujahrskonzert 5778 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, Inlineskating: Dienstags-Skaten in und um München ➔ 20.30 Uhr, Strom, Nick Mulvey ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Steve Coleman & Five Elements Mittwoch, 25. Oktober ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Alice im Wunderland ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Alfred Mittermaier ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Brit Floyd ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Die Ziege oder Wer ist Sylvia? ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Emmanuel Tjeknavorian ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Erwin Pelzig ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Giora Feidman plays Beatles ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Lilja-4-ever ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Omnitah - Solo am Klavier ➔ 20.30 Uhr, Backstage, DragonForce ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Godchilla Donnerstag, 26. Oktober ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Le nozze di Figaro ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Jagdszenen aus Niederbayern ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Da Huawa, da Meier und I ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Die Ziege oder Wer ist Sylvia? ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Manfred Kempinger ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, The Slackers ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Villa Dolorosa – Drei missratene Geburtstage ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Westernhagen ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Baier & Hang ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Neck Deep ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, The Kilkennys Freitag, 27. Oktober ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, SPIELART Theaterfestival 2017 Minefield ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert zum 20-jährigen Jubiläum des Pianistenclubs ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Die Ziege oder Wer ist Sylvia? ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die letzte Karawanserei ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Dixie Wheels ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Gloria ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, In einem Jahr mit 13 Monden ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kadaver, Death Alley, Special Guest ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Manfred Kempinger ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stipsits und Rubey ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, The Elvis Presley Show ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ude & Friends ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Villa Dolorosa – Drei missratene Geburtstage ➔ 20.00 Uhr, St. Ludwig, Zerreiß den Schleier! - Neue geistliche Musik für Stimme und Orgel ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, hackbrett and more I – Upon a Ground ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Philippe Loli & Leo Giannol Samstag, 28. Oktober ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Le nozze di Figaro ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, SPIELART Theaterfestival 2017, Minefield ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Dying Fetus ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Cenerentola oder „La bontà in trionfo“ ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Die Ziege oder Wer ist Sylvia? ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die letzte Karawanserei ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Gabi Lodermeier & Harald Helfrich ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, H.D. and the CCR Tribute Band ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hosea Ratschiller ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, König Ödipus ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Nora oder Ein Puppenheim ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sarah Hakenberg ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Spider Murphy Gang ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, The Elvis Presley Show ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Venezianische Nacht ➔ 20.30 Uhr, Audi Dome, Basketball: FC Bayern München – Fraport Skyliners ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Sebastian Krämer ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, SPIELART Theaterfestival 2017 ➔ 22.00 Uhr, Strom, Visions Party Sonntag, 29. Oktober ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Opern auf Bayrisch – Opern mal anders ➔ 16.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, Eishockey ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Ein Leben – Peter Alexander ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Hans Reidels Big 9 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Gitarrenkonzert ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Schweinestall ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Die letzte Karawanserei ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Kinder der Sonne ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Spider Murphy Gang ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, paradies fluten ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Zwingenberger ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ben Miller Band ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Paradise Lost ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Joco Montag, 30. Oktober ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Goethe-Liederabend – Über allen Gipfeln ist Ruh ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Emil ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze Lindner ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Fury In The Slaughterhouse ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Howard Carpendale ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, A Place To Bury Strangers + Aldous Harding Dienstag, 31. Oktober ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Le nozze di Figaro ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Cenerentola oder „La bontà in trionfo“ ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Schiller ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Sturm ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Emil ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Cagey Strings ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christoph Reuter ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die letzte Karawanserei ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hazel Brugger ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Sequoia Doublebass Quartet ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Hirsch Effekt ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Zydeco Annie, Swamp Cats ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Halloween Party KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE Mi., 04.10., 19.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung: Sandra Eder „Landschaft und poetische Welten“ So., 08.10., 19.30 Uhr, Festsaal: Mozarts geheimes Tagebuch. Eine musikalische Spurensuche in Jazz & Wort mit Hans Jürgen Stockerl, André Hartmann und dem Mostly Mozart Jazztrio Sa., 14.10., Ganzes Haus: Lange Nacht der Museen: ZEIT-SCHICHTEN, eine Installation von Georg Jenisch Fr., 20.10., Jazz and beyond: Maximilian Geller & Band – A Tribute to Stan Getz Sa., 21.10., 19,30 Uhr, Die Nachtigall und die Rose. Über die Liebe in der Lyrik und Musik mit Gerd Lohmeyer und Tommaso Farinetti So., 22.10., 17.00 Uhr, Literatur für Kinder, Ronja Räubertochter Mi., 25.10., 19.30 Uhr, Anton Hörl: Vortrag über Bronzeguss Fr., 27.10., 19.30 Uhr, 1. Portraitkonzert mit dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper So., 29.10., 11.00 Uhr, Vernissage der Ausstellung „Erzherzog Ludwig Salvator – Portrait eines Nomadenpronzen“ OKTOBER 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
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