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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2017

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2017. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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PREMIUMZIEL WARUM ES GÄSTE AUS ALLER WELT AN DIE ISAR ZIEHT
AUFGEPASST WARNUNG VOR FALSCHEN POLIZISTEN
UMGEZOGEN DER NEUE TAXISTANDPLATZ AM BEETHOVENPLATZ
➔ TOURISMUS ALS WIRTSCHAFTSFAKTOR
REISEZIEL MÜNCHEN
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 57. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE AUGUST 2017

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
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Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
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Vertrieb: Michelle Moultrie, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
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die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ AUGUST 2017
Grundkurs
Montag, 07.08., 21.08., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 02.08., 09.08., 16.08., 23.08., 30.08., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 05.08., 12.08., 19.08., 26.08., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Montag, 07.08., 14.08., 21.08., 28.08., jeweils von 20 bis 22 Uhr
Mittwoch, 09.08., 16.08., 23.08., 30.08., jeweils von 20 bis 22 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich!
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Samstag, 05.08., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 14.08., von 17.30 bis 19 Uhr
Samstag, 19.08., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 28.08., von 17.30 bis 19 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 17.08., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 18.08., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 16.08., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5 ⁄ 2017 vom 26. September bis 26. Oktober 2017
➔ Kurs 6 ⁄ 2017 vom 7. November bis 05. Dezember 2017
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-bayern.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ August 2017 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
➔ Reiseziel München ⁄ Tourismus als Wirtschaftsfaktor 12
➔ Wussten Sie schon, dass … ⁄ Übernachtungen in Deutschland 17
➔ Tourismus in München ⁄ Wichtige Daten 18
Stadtinfo München ⁄ Impark Sommerfest 20
Stadtinfo München ⁄ Auer Jakobidult 20
Stadtinfo München ⁄ Kocherlball 21
Die Kriminalpolizei informiert ⁄ Warnung vor falschen Polizisten 21
Wissenswertes ⁄ NS-Dokumentationszentrum 22
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24
Stadtkunde München ⁄ MTU und MAN – zwei wichtige Adressen 26
VIP im Taxi ⁄ Jeanette Biedermann 28
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise August 2017 29 
Service ⁄ Veranstaltungskalender August 2017 30
atelier-tacke.de
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
AUGUST 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Zukunftskongress des BZP am 
21.06.2017 in Berlin
Der Taxi-Zukunftskongress des BZP am 
21.06.2017 in Berlin im Rahmen der Kampagne „Verlässlich ist modern“ war eine 
spannende und mit über 200 Teilnehmern 
sehr gut besuchte Bestandsaufnahme des 
Gewerbes. Im zweiten Teil setzten die im 
Bundestag vertretenen Parteien wichtige 
Signale für eine Reform des PBefG mit 
 Augenmaß. 
Im Rahmen einer Experten-Gesprächsrunde wurde der digitale Ist-Zustand des 
Taxigewerbes analysiert. So berichtete die 
Berliner Taxiunternehmerin Sabine Ernst 
(auch Motiv der Kampagne „Verlässlich 
ist modern“!) sehr anschaulich, wie der 
digitale Datenfunk ihren Alltag im Taxi 
veränderte und Abläufe durch Digitaltechnik wie z.B. dem Fiskaltaxameter vereinfacht werden. BZP-Vizepräsident Hermann 
 Waldner schilderte, dass die gewerbeeigen 
betriebenen Taxizentralen trotz sehr weitgehender Aufrüstung mit digitalen Vermittlungssystemen und Vermittlung-Apps 
bewusst den analogen Weg einer Vermittlung durch Menschen als Operator offen 
halten werden, die persönliche Beziehung 
und Empathie werde als wertvolles Dienstleistungsmerkmal von vielen Kunden sehr 
geschätzt. In aller Regel sei der Telefonservice sogar schneller als eine Bestellung 
per App.
Thomas Sell von der Telekom bescheinigte 
dem Taxigewerbe einen bereits sehr hohen 
Digitalisierungs-Level. Aus Kundensicht 
sei besonders wichtig, was eigentlich mit 
den gesammelten digitalen Daten passiert. 
Während diese anderswo z.B. für wirtschaftlich nutzbare Sozial- und Bewegungsprofile der Kunden missbraucht und 
 verkauft werden, werden die Daten im 
Taxigewerbe nur sehr kurzfristig für das 
 interne Qualitätsmanagement genutzt 
und dann gelöscht. Der Datenschutz für 
den Kunden sei hier oberstes Gebot, die 
strengen Vorgaben des nationalen Rechts 
werden umgesetzt. 
Quintessenz der mit Videosequenzen ergänzten Gesprächsrunde: Die in der Branche bereits in den achtziger Jahren einsetzende Digitalisierung hat aktuell bereits 
ein hohes Niveau erreicht, das traditionelle 
Gewerbe sei hier mindestens auf dem Stand 
der „neuen digitalen Wettbewerber“, teilweise sogar in seiner Erreichbarkeit sowie 
nationalen und internationalen Vernetzung 
deutlich voraus. BZP-Präsident Michel 
 Müller stellte dann die acht Leitlinien zur 
Gestaltung der Digitalisierung der Taxiund Mietwagenbranche vor. Hauptaussage: 
Hier erfolgt die Digitalisierung nicht zum 
Selbstzweck, sondern stellt den Menschen 
in den Mittelpunkt und gewährleistet 
 ökologische Mobilität für alle.
Im zweiten Teil galt es dann auf der nachfolgenden Podiumsdiskussion „Zukunft 
Taxi – politische Gestaltung der Personenbeförderung“ für die Verkehrspolitiker des 
Bundestages im Hinblick auf eventuelle 
Änderungen des PBefG und die hierauf abzielenden Wahlprüfsteine des BZP Farbe 
zu bekennen. In den wichtigsten Punkten 
waren sich Michael Donth (CDU), Kirsten 
Lühmann (SPD), Stephan Kühn (Grüne) und 
Sabine Leidig (Linke) weitgehend einig: 
An Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht des Taxis wollte keiner von ihnen 
rütteln. Auch bei einem modernisierten 
PBefG müsse der ÖPNV der Daseinsvorsorge 
gerecht werden, hier gehöre das Taxi 
 zwingend dazu. (FK)
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Deswegen sprachen sich auch alle Verkehrspolitiker für eine weiterhin klare Abgrenzung zwischen Taxis und Mietwagen aus. 
Der BZP-Vorschlag einer rechtssicher definierten Abgrenzung von privatem Mitfahren und gewerblicher Beförderung durch 
fixe Entgeltgrenzen fand bei den Politikern 
viel Zustimmung. Sharing höre da auf, wo 
angefangen wird, Geld zu verdienen („Ride 
selling“).
Lebhaft diskutiert wurde auch mit den 
 anwesenden Unternehmern und Fahrern 
die Sicherung der Taxi-Versorgung im ländlichen Raum. Der Bürger in der Lüneburger 
Heide sei auf Beförderungssicherheit 
 genauso angewiesen wie der Großstadtbewohner mit einer guten öffentlichen 
 Infrastruktur. Dies sei bereits heute ein 
drängendes und in Zukunft eines der zentralsten Probleme der Verkehrspolitik und 
staatlichen Daseinsfürsorge. Hier müsste 
auch über neue Wege nachgedacht werden, 
so könnte die Bereitstellung von Mobilität 
durch das Gewerbe ggf. auch durch öffentliche Mittel finanziell kompensiert werden, 
ähnlich wie dies bei Ärzten auf dem Lande 
bereits heute erfolgt. Gewerbevertreter 
 forderten, statt auf nicht funktionierende 
Good-Will-Privatmodelle („Rentner fährt 
Rentner“) zu setzen besser das vorhandene 
Know-how und Ressourcen des Gewerbe 
zu nutzen und dieses viel intensiver einzubinden, so z.B. bereits bei der Erstellung 
von Nahverkehrsplänen.
Einigkeit bestand auch bei der Notwendigkeit, dass Taxiangebote wesentlicher Bestandteil von internetbasierten Mobilitätsplattformen sein müssen, um attraktive 
verkehrsmittel-übergreifende Mobilität in 
allen Facetten als Alternative zum Privat- 
Pkw anbieten zu können. Angesichts 
der zahlreichen Hürden auf dem Weg zur 
Elektromobilität von der Reichweite bis 
zur Frage der Lade-Infrastruktur sprachen 
sich alle Politiker für Subventionen bei der 
Anschaffung der teureren Fahrzeuge und 
höheren Betriebskosten von Elektro-Taxis 
aus, das Taxigewerbe könnte hier eine sehr 
wichtige Vorreiterrolle übernehmen und 
vielbeachtete Signale setzen. 
Am Ende konnte ein positives Fazit gezogen 
werden, so Präsident Müller: „Alle vier Parteien haben sich heute dazu bekannt, dass 
Taxis Teil der Daseinsvorsorge sind. Wir 
 hoffen, dass die Politik auch nach der Wahl 
dazu steht. Wir jedenfalls werden auch in 
Zukunft verlässlich und modern unsere 
Dienstleistung anbieten und erbringen.“ 
 Video-Mitschnitte der Veranstaltung und 
weiteres Material wie die Digitalisierungs- 
Leitlinien stehen auf den Internet-Angeboten www.bzp.org und www.verlaesslichist-modern.taxi zur Verfügung. 
Wir dürfen noch einmal in Erinnerung bringen, dass die Taxi-München eG zur Unterstützung der Kampagne Mitgliedsfahrzeuge 
mit werbefreien Türflächen sucht. Die 
 Kosten für Erstellung und Anbringung der 
Folien wird übernommen. Bei Interesse 
nehmen Sie bitte Kontakt mit Frau Choleva, 
Tel. (089) 21 61-367 auf.
Neue Straßennamen
➔ Auguste-Kent-Platz
Auguste Kent, geboren als Auguste 
 Nappenbach am 02.09.1929 in Landshut, 
gestorben am 20.10.1992 in Cincinnati, 
Dolmetscherin, Direktorin und Gründerin 
der Tri-State German American School; 
als Mitglied des Cincinnati-Munich Sister 
City Committee war Auguste Kent die 
treibende Kraft für die Besiegelung der 
Städtepartnerschaft zwischen München 
und Cinci nnati.
Straßenverlauf: Platz zwischen S-Bahnhof 
Fasangarten und Cincinnatistraße.
➔ Constanze-Hallgarten-Straße
Constanze Hallgarten, geboren 12.09.1881 
in Leipzig, gestorben 25.09.1969 in München, eine der führenden Frauen der deutschen Friedensbewegung, Frauenrechtlerin.
Constanze Wolff-Arndt stammte aus gutem 
Hause und heiratete bereits im Jahr 1900 
in Leipzig den Germanisten und Juristen 
Robert Hallgarten. Später lebte sie in 
 München, leitete dort ab 1919 die örtliche 
Gruppe der „Internationalen Frauenliga für 
Frieden und Freiheit“ (IFFF) und engagierte 
sich intensiv im Völkerbund. 1932 organisierte sie in München eine Friedenskundgebung. Nach der „Machtergreifung“ durch 
die Nationalsozialisten emigrierte sie zunächst in die Schweiz, dann nach Frankreich und schließlich, 1941, nach Amerika. 
Im Jahr 1955 kam Constanze Hallgarten 
nach Deutschland zurück und war bis zu 
 ihrem Tod in der IFFF aktiv.
Straßenverlauf: Von der Drygalski-Allee 
aus erst circa 137 Meter nach Südosten und 
im weiteren Verlauf nach Süden abbiegend 
bis zur Kistlerhofstraße
➔ Eleonore-Romberg-Straße
Eleonore Romberg, geboren 19.06.1923 in 
München, gestorben 25.08.2004 in München, Soziologin, Aktivistin der Friedensbewegung. Eleonore Hagspiel besuchte die 
Handelsschule und arbeitete bis 1946 in 
einer Buchdruckerei. Danach war sie Sekretärin des damaligen CSU-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, Alois 
Hundhammer, ohne selbst Parteimitglied 
gewesen zu sein. 1953 heiratet sie 
Ernst-Heinrich Romberg und wurde Mitglied 
in der „Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit“ (IFFF). Nachdem sie 1961 
das Begabtenabitur abgelegt hatte, studierte sie Soziologie, Philosophie und Psychologie an der Universität in München. Ab 
1966 war Romberg Dozentin an der Ellen- 
Ammann-Schule, später Professorin an der 
Katholischen Stiftungsfachhochschule für 
Sozialwesen in München. 1972 bis 1974 
und von 1986 bis 1992 war sie Präsidentin 
der deutschen Sektion der IFFF, darüber 
 hinaus von 1986 bis 1990 Abgeordnete im 
Bayerischen Landtag.
Unsere Fahrzeuge sind sowohl mit 
Isarfunk als auch mit EG Datenfunk 
ausgestattet.
Mercedes E-Klassen
24 Stunden Service
Tel: 089/ 90 16 40 87
Mobil: 0160/ 187 22 88
AUGUST 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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Straßenverlauf: Von der Boschetsrieder 
Straße circa 117 Meter nach Süden und als 
Sackgasse endend
➔ Georg-Riedmeier-Weg
Georg Riedmeier, geboren am 03.02.1917 
in München, gestorben am 07.03.1974 in 
Haar, Friseur; Mitglied in der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ), er hatte Kontakt zur Widerstandsgruppe um Johann 
Fried; wegen „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens“ wurde er 
zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, nach 
Verbüßung der Haftstrafe wurde er im KZ 
Dachau von 1937 bis 1939 wegen seiner 
politischen Gesinnung auf Betreiben der 
Gestapo in „Schutzhaft“ genommen.
Straßenverlauf: Vom Paulanerplatz zunächst in nördlicher Richtung, parallel 
zum Auer Mühlbach, dann nach Westen bis 
zur Lilienstraße
➔ Mirjam-David-Straße
Mirjam David, geboren am 25.11.1917 in 
München, gestorben am 07.02.1975 in 
 Garmisch-Partenkirchen, Chemikerin, 
 engagiert im Widerstand der „Weißen 
Rose“; 1942 und 1943 Tätigkeit am 
 Chemisch-Physikalischen Institut der 
 Universität München; im November 1943 
Verhaftung und anschließende Inhaftierung 
u.a. im Konzentrationslager Ravensbrück; 
aufgrund der Folgen der Inhaftierung 
 konnte Mirjam David nach 1945 ihre 
 wissenschaftliche Karriere nicht fortsetzen.
Straßenverlauf: Verbindungsstraße 
 zwischen Agnes-Pockels-Bogen und 
 Georg-Brauchle-Ring, parallel zur Hanauer 
Straße.
➔ Paula-Hahn-Weinheimer-Weg
Paula Hahn-Weinheimer, geboren am 
08.03.1917 in Nürnberg, gestorben am 
02.12.2002 in München, Geochemikerin, 
Mineralogin; sie studierte in Nürnberg 
 Chemieingenieurwesen und arbeitete 
 während des Zweiten Weltkriegs als 
 Chemietechnikerin. 1943 Promotion in 
Frankfurt, ab 1964 Leiterin der Forschungsstelle Geochemie an der TU München; 
1970 erhielt sie dort eine Professur, damit 
war sie die erste ordentliche Professorin 
an der TU München; sie verfasste mehr 
als 50 Fachveröffentlichungen, ihr Fachgebiet war die Weiterentwicklung und 
 geochemische Anwendung der Röntgenfluoreszenzanalyse.
Straßenverlauf: Von der Bauschingerstraße 
aus nach Südwesten bis zum Fuß- und 
 Radweg Gerberau.
➔ Christel-Küpper-Platz
Sibylla Hubertine Christine Küpper, geborene Göbbels, geboren 16.09.1906 in Bonn, 
gestorben 20.04.1995 in München, Psychotherapeutin, Politikerin, Friedensaktivistin. 
Christel Küpper erlernte nach ihrer Schulzeit den Beruf Bibliothekarin und arbeitete 
bis zu ihrem Berufsverbot 1934 in Leipzig 
bei der deutschen Zentralstelle für Büchereiwesen. 1937 begann sie Psychologie zu 
studieren und praktizierte ab 1942 als Psychotherapeutin in München. Bereits vor 
1933 engagierte sie sich in der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit 
und arbeitete ab 1948 als Vertreterin der 
deutschen Friedensverbände beim Internationalen Peace Institut in Genf. 1952 hat 
sie zusammen mit Gustav Heinemann die 
Gesamtdeutsche Volkspartei (GUV), die für 
die deutsche Einheit und gegen die Wiederbewaffnung eintrat, gegründet. Später 
war sie zusammen mit Franz Wuesthoff 
Gründungsmitglied der Forschungsgesellschaft für Friedenswissenschaft in Genf und 
arbeitete bis in die späten 1980er Jahre 
in verschiedenen Friedensorganisationen 
und außerparlamentarischen Oppositionsgruppen mit.
Straßenverlauf: Platz im Südosten der 
 Einmündung der Drygalski-Allee in die 
 Boschetsrieder Straße.
➔ Mathilde-Berghofer-Weichner-Straße
Mathilde Berghofer-Weichner, geborene 
Weichner, geboren 23.01.1931 in München, 
gestorben 29.05.2008 ebenda, Juristin und 
Politikerin in Bayern. Mathilde Berghofer- 
Weichner wuchs im Würmtal auf, studierte 
nach dem Abitur in München Rechtswissenschaften und promovierte 1957. Nachdem 
sie als Staatsanwältin und Ministerialrätin 
in München tätig war, wurde sie 1968 als 
erste Frau stellvertretende Parteivorsitzende der CSU. Ab 1970 fungierte sie als 
Staatssekretärin im bayerischen Kultusministerium und war damit die erste 
Frau in einem bayerischen Kabinett. Von 
1986–1993 war Berghofer-Weichner bayerische Justizministerin und darüber hinaus 
von 1988-1993 stellvertretende Ministerpräsidentin.
Straßenverlauf: Von der Hedwig-Kämpfer- 
Straße nach Nordosten in die Fritz-Bauer- 
Straße mündend.
➔ Hedwig-Kämpfer-Straße
Hedwig Kämpfer, geboren 23.01.1889 in 
München, gestorben 07. oder 08.01.1947 
in Paris, Kontoristin und Politikerin in der 
Weimarer Republik.
Hedwig Kämpfer wird früh mit Otto Graf, 
Franz Auweck und der Münchner Räterepublik in Verbindung gebracht. 1917 heiratete sie den jüdischen Journalisten Richard 
Kämpfer und war Mitgründerin der USDP in 
München. Sie war Mitglied im Revolutionären Arbeiterrat und des Provisorischen Nationalrates (November 1918 – Januar 1919) 
und Mitgründerin des „Bundes sozialistischer Frauen“ . Im Jahr 1919 wurde sie 
 anlässlich der Kommunalwahlen auf Grund 
ihres politischen Engagements verhaftet, 
jedoch kurz darauf wieder auf freien Fuß 
gesetzt.
Von 1919 bis 1924 war sie für die USPD⁄ 
SPD Stadträtin in München. 1933 floh sie 
mit ihrem Ehemann nach Paris und wurde 
1940 in das Internierungslager Gurs deportiert. Nach Kriegsende kehrte sie nach Paris 
zurück und verstarb dort kurz vor ihrer 
 geplanten Rückkehr nach München.
Straßenverlauf: Von der Kreuzung Centa- 
Hafenbrädl-Straße und Ria-Burkei-Straße 
nach Norden und dann nach Osten bis zur 
Mathilde-Berghofer-Weichner-Straße und 
Fritz-Bauer-Straße.
➔ Fritz-Bauer-Straße
Fritz Bauer, geboren 16.07.1903 in Stuttgart, gestorben 01.07.1968 in Frankfurt am 
Main, war ein deutscher Jurist und als Generalstaatsanwalt in Hessen und maßgeblich an den Frankfurter Auschwitzprozessen 
beteiligt. Fritz Bauer, aus einem jüdischen 
Elternhaus stammend, studierte nach dem 
Gymnasium in Heidelberg, München und 
Tübingen Rechtswissenschaften. 1928 
 wurde Bauer Gerichtsassessor beim Amtsgericht Stuttgart und zwei Jahre später 
jüngster Amtsrichter in der Weimarer 
 Republik.
Bereits 1933 wurde er wegen politischer 
Aktivitäten gegen das nationalsozialistische Regime festgenommen und acht Monate interniert. 1936 emigrierte er nach 
Dänemark und 1943 nach Schweden. Dort 
gründete er mit Willy Brandt die Zeitschrift 
„Sozialistische Tribüne“ .
1949 kehrte er nach Deutschland zurück 
und wurde 1956 in das Amt des hessischen 
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017

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Generalstaatsanwaltes berufen. Er war 1953 
Ankläger bei dem aufsehenerregenden Prozess gegen den ehemaligen Kommandeur 
des Berliner Wachbataillons Otto Ernst 
 Remer, in dessen Verlauf die Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944 rehabilitiert 
wurden. Ab 1959 war er maßgeblich an den 
Frankfurter Auschwitz-Prozessen beteiligt. 
Deren Durchführung leitete ab Mitte der 
1960er Jahre die zunehmende Auseinandersetzung der Öffentlichkeit mit der Holocaust-Thematik ein. Es war Fritz Bauers 
 Initiative zu verdanken, dass die israelitische Justiz mit Adolf Eichmann einen der 
Hauptverantwortlichen für den Judenmord 
zur Verantwortung ziehen konnte.
Fritz Bauers Lebenswerk galt dem Aufbau 
einer demokratischen Justiz, der konsequenten strafrechtlichen Verfolgung nationalsozialistischen Unrechts und der Reform 
des Straf- und Strafvollzugsrechts.
Straßenverlauf: Von der Hedwig-Kämpfer- 
Straße erst nach Osten, später nach 
 Nordosten bis zur Kreuzung Papinstraße 
und Kravogelstraße (TK ⁄ RM)
Standplätze für Taxis aus der 
Gemeinde Oberding
Die Taxistandplätze am Flughafen München 
befinden sich auf dem Gebiet der Gemeinde 
Oberding.
In § 4 der Vereinbarung zwischen den 
Landratsämtern Erding, Freising und München und der Landeshauptstadt München 
vom 12.06.1991 über das Bereithaltungsrecht von auswärtigen Taxis am Flughafen 
München erklärte die Landeshauptstadt 
München ihr Einvernehmen gemäß § 47 
Abs. 2 PBefG, dass das Landratsamt Erding 
für mit Betriebssitz Oberding zugelassene 
Taxis das Bereithalten in der Landeshauptstadt München auf mindestens drei „Spezialstandplätzen, an denen überwiegend 
Fahrten zum Flughafen zu erwarten sind“, 
gestattet. 
Mit verkehrsrechtlicher Anordnung vom 
15.11.1993 wurden 3 dieser Standplätze 
am Hauptbahnhof Mitte, Hotel Sheraton 
Arabellapark und Hotel Holiday Inn Nord 
eingerichtet. Der letztgenannte musst 
 wegen Schließung des Hotels 2012 durch 
einen neuen Standplatz am Nordfriedhof 
ersetzt werden. Mit Schreiben vom 
20.02.2014 hat das Landratsamt Erding 
entsprechend § 4 der genannten Behördenvereinbarung wegen der erhöhten Anzahl 
von Taxiunternehmern mit Betriebssitz 
in der Gemeinde Oberding einen Bedarf 
von vier weiteren Spezialstandplätzen an 
folgenden Örtlichkeiten angemeldet.
Als geeignet für die Einrichtung eines 
 Taxistandplatzes speziell für Taxis aus der 
Gemeinde Oberding wird bislang nur der 
Standort Messe München betrachtet. Die 
Messe München GmbH hat der Einrichtung 
des Taxistandplatzes zugestimmt und 
wird die Anbringung der erforderlichen 
Verkehrszeichen übernehmen. Die genaue 
Lage ist am Haupteingang West in der 
Straße „Am Messesee“ . Hier wird unmittelbar nördlich des Vordachs des Eingangs 
Klimaanlage maximal auf sechs Grad Differenz einstellen
Bei 30 Grad im Schatten flüchtet sich so 
mancher ins Auto, um mit Hilfe der Klimaanlage kühle Temperaturen zu genießen. 
Autofahrer sollten den Innenraum aber 
nicht zum Eisschrank werden lassen. Maximal sechs Grad Differenz zur Außentemperatur empfiehlt der Tüv Süd. Das sei ein 
guter Kompromiss zwischen Wohlbefinden 
und Sparsamkeit. Eine Klimaanlage auf voller Leistung erhöht den Spritverbrauch. Die 
Anlage aber ganz auszuschalten und dafür 
etwa lieber die Fenster zu öffnen, ist keine 
gute Idee. Das erhöht den Luftwiderstand 
und damit wieder den Verbrauch. Kurz vor 
Fahrtende sollte man die Kühlfunktion ausschalten und nur das Gebläse weiterlaufen 
lassen. Auf diese Weise kann der Anlage 
Feuchtigkeit entzogen werden, die ansonsten auch zu Pilzbefall und fauligem Geruch 
führen kann. (BH)
West auf sieben Meter Länge Richtung 
Norden ein Taxi standplatz für „1 Taxi 
mit Betriebssitz in der Gemeinde Oberding 
für Fahrten zum Flughafen und in den 
Landkreis Erding“ eingerichtet und mit 
Zeichen 229 StVO (Taxistandplatz) und 
den Zusatzzeichen „nur für Fahrten zum 
Flughafen München oder in den Landkreis Erding“ und „Aufstellrecht nur 
für Taxis aus der Gemeinde Oberding“ 
 beschildert. 
Wir halten Sie über die weiteren Anträge zu 
den beantragten Standorten im Tal, am 
Promenadeplatz und in der Ludwigstraße 
auf dem Laufenden. (TK)
Der Standplatz „Beethoven“ ist nun an neuer Stelle in der Goethestraße an der Nußbaumstraße beschildert. Nach der spontanen Auflösung des Ziemssen-Stand im Mai 2017 
ist diese Umsetzung einfach sensationell, so schnell wurde noch nie ein Taxi stand neu 
eingerichtet. Hier sei unser herzlicher Dank an die beteiligten Referate und Stellen der 
Landeshauptstadt München ausgesprochen, ohne deren Zutun dieser Kraftakt nicht 
 möglich gewesen wäre. Nachdem anfangs noch Falschparker den Betrieb störten, hat 
sich der neue Stand inzwischen eingespielt und wird gut angenommen. (TK)
Kein Desaster im Klinikviertel: der neue Beethoven-Stand ist in Betrieb
AUGUST 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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Datenfunk-Tipps
Kassenschnitt bei den neuen 
ingenico-Kartenterminals
Wie inzwischen allgemein bekannt, können seit 1. Juni 2017 keine Kreditkarten 
mehr über den Magnetstreifen abgerechnet werden. Der Grund hierfür ist eine 
Vorschrift für alle Kreditkarten Acquirer 
von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die besagt, dass 
eben Kredit- und EC-Karten aus Sicherheitsgründen nicht mehr über den Magnetstreifen abgerechnet werden dürfen. 
Die Taxi-München eG bietet deshalb allen 
Mitgliedern bereits seit Anfang April 2017 
neue Kartenterminals der Firma ingenico 
kostenfrei an. Allerdings können diese 
Kartenterminals aus technischen Gründen 
nur zusammen mit den neuen Datenfunk- 
Geräten der Firma HALE (TT-01) verwendet 
werden. Die neuen Karten terminals verfügen neben dem bisherigen Magnet streifen 
auch über einen Chip-Kartenleser, der 
 entscheidend für die vorschriftsmäßige 
Annahme von Kredit- und jetzt auch 
EC-Karten ist. Im praktischen Einsatz dieser neuen Terminals stellte sich heraus, 
dass diese Geräte täglich um 23 Uhr einen 
„sogenannten“ Kassenschnitt machen, der 
dafür verantwortlich ist, dass die Unternehmer für durchgeführte Fahrten, die mit 
Kredit- oder EC-Karten bezahlt wurden, 
von der Taxi-München eG auch ihr Geld 
dafür bekommen können. Dieser Kassenschnitt wird im Regelfall automatisch jeden Tag um 23 Uhr vom Gerät selbständig 
durchgeführt. Sollte das Gerät allerdings 
zu diesem Zeitpunkt nicht im Betrieb 
 (online) sein, wird der Kassenschnitt am 
nächsten Tag automatisch durchgeführt, 
sobald das Gerät online ist. Allerdings 
muss es hierfür zumindest einige Minuten 
im Betrieb sein! Die ordnungsgemäße 
Durchführung des Kassenschnitts erkennt 
man daran, dass zum Abschluss ein entsprechender Beleg ausgedruckt wird. Wenn 
allerdings der Kassenschnitt ent weder 
nicht automatisch ausgeführt wird, oder 
ein Taxi im Anschluss über einen längeren 
Zeitraum nicht im Betrieb ist, kann die 
 Taxi-München eG aufgrund des fehlenden 
Kassenschnitts Gelder nicht an die diese 
Mitglieder überweisen, weil eben nicht 
bekannt ist, welches Kartenterminal die 
entsprechenden Transaktionen durchgeführt hat.
In diesem Ausnahmefall, oder wenn das Mitglied weiß, dass das Taxi im Anschluss wegen 
Reparatur oder Urlaub länger Zeit steht, muss 
der Kassenschnitt vorher unbedingt manuell 
ausgeführt werden, damit die ausstehenden 
Gelder auch überwiesen werden können!
Der manuelle Kassenschnitt kann wie 
folgt ausgeführt werden:
1. Drücken Sie die F-Taste so oft, bis im Display die Anzeige „Funktionscode“ erscheint.
2. Geben Sie den Funktionscode 4 ein und 
drücken Sie die OK-Taste.
3. Geben Sie Ihr Händler-Passwort 
„12345“ ein und drücken Sie die OK-Taste.
4. Drücken Sie die OK-Taste zum Start des 
Kassenschnitts. Das Terminal führt nun den 
Kassenschnitt durch.
5. Weitere Anzeige im Display während 
der Durchführung des Kassenschnitts.
6. Sie erhalten nun den ausgedruckten 
 Kassenschnitt-Beleg mit den Transaktionen.
Quelle der dargestellten Durchführung des 
Kassenschnitts ist ein YouTube-Video, dass 
uns die Firma „ingenico Payment services“ 
dankenswertweise zur Verfügung gestellt 
hat.
Sie können sich das Video unter folgendem 
Link auch ansehen: 
www.youtube.com/watch?v=yg-RX2NO67Q
(NL)
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017

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Taxi-Branche warnt vor radikalen 
Veränderungen beim Personen -
beförderungsgesetz
In der Diskussion um Veränderungen beim 
Personenbeförderungsgesetz hat der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband BZP vor 
radikalen Schritten gewarnt. „Wir haben 
klare drei Säulen: Betriebspflicht, Beförderungspflicht und Tarifpflicht. Wer eine 
 dieser Säulen aufgibt, opfert zwangsläufig 
die Verlässlichkeit“, sagte BZP-Präsident 
Michael Müller auf einem Forum des 
 Verbands mit Verkehrspolitikern aller im 
Bundestag vertretenen Parteien. 
Eine Freigabe der Tarife würde unweigerlich 
zu Schwarzarbeit führen. „Wenn nur der 
billigste Unternehmer den Auftrag erhalten 
kann, wird gespart bis es knackt. Der Spielraum bei Anschaffung und Betrieb für den 
Wagen ist denkbar klein, also können nur 
die Personalkosten gedrückt werden.“ Die 
Rechnung dafür müssten dann alle zahlen, 
da die „Dumpingfahrer“ laut Müller vom 
Staat alimentiert werden müssten.
Zugleich machte der BZP-Präsident deutlich, 
dass nur Profis hinterm Steuer eine sichere 
Beförderung gewährleisten. „Dazu gehören 
zwei zentrale Kompetenzen: Fahrsicherheit 
und Ortskunde. Ein guter Taxifahrer sollte 
jederzeit die kürzeste Route kennen. Diese 
Kompetenz kann man durch Navigationssystem ergänzen, aber nicht ersetzen.“ Taxis 
und Mietwagen bieten faire Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und verlässliche Besteuerung, solange der örtliche Markt 
funktioniert. „Wo der Markt in eine Schieflage gerät, machen sich unseriöse Anbieter 
breit, die sich nicht an die Regeln halten. 
Berlin ist dafür ein unschönes Beispiel“, 
betonte Müller. Daher sei die Begrenzung 
der Anzahl der Taxis der beste Weg, Qualität 
und Wirtschaftlichkeit auf dem Taxi-Markt 
zu sichern und Fehlentwicklungen zu verhindern. Anders als Berlin betreibe Hamburg einen hohen Aufwand für Überprüfung 
und Überwachung des Taxi-Gewerbes und 
sorge damit für einen funktionierenden 
Markt. „Wir empfehlen deshalb weiterhin 
die Kontingentierung der Taxi-Genehmigungen“, bilanzierte Michael Müller.
(Quelle: BZP)
Längere Förderung von Erdgas 
und Autogas
Der Deutsche Bundestag hat entgegen dem 
Beschluss vom Februar des Jahres nun doch 
eine Verlängerung des Steuervorteils für 
Autogas und Erdgas über 2018 hinaus beschlossen. Danach wird Erdgas als Kraftstoff über eine verringerte Energiesteuer 
bis 2026, Autogas bis 2022 gefördert. Die 
Ermäßigung kommt Autofahrern direkt an 
der Zapfsäule zugute, durch niedrigere 
Steuerbelastung. Aktuell seien zirka 
500.000 Autogas-Fahrzeuge sowie über 
100.000 Erdgasautos auf Deutschlands 
Straßen unterwegs. Der CO
2-Ausstoß 
dieser Fahrzeuge ist gegenüber Benzin 
um 15 Prozent reduziert. (FK)
Verschleiernde Geschäftsführerbestellung
Wenn der angebliche Geschäftsführer zwar 
über die erforderliche fachliche Eignung 
verfügt, aber keinen Schlüssel für den Zugang zum Betriebssitz hat, ist das schon 
merkwürdig. Wenn er dann auch noch zugibt, dass er erstmals diese Räumlichkeiten 
betritt und ebenso erstmals in die wenigen 
dort aufgefundenen Unterlagen Einsicht 
nimmt, erhärtet das die Zweifel. Für das 
Gericht bestanden danach gewichtige 
 tatsächliche Anhaltspunkte dafür, dass 
der keine fachliche Eignung besitzende 
 Unternehmer es zugelassen hat, dass sein 
Unternehmen über mehrere Monate ohne 
Vorliegen der Genehmigungsvoraussetzung 
betrieben wurde. Damit war der Widerruf 
der Genehmigung rechtens.
(OVG NRW, Beschluss vom 10.3.2017, 
AZ: 13 B 94/17)
Autofahrer darf Handy zwecks 
Anschließen zum Laden aufnehmen
Nimmt ein Autofahrer während der Fahrt 
sein Handy auf, um es zum Laden anzuschließen, verstößt er nicht gegen das Benutzungsverbot gemäß § 23 Abs. 1a StVO. 
Dies hat das Amtsgericht Landstuhl mit 
 Urteil vom 06.02.2017 (Az: 2 OWi 4286 
Js 12961/16) entschieden.
In dem zugrunde liegenden Fall wurde 
 einem Autofahrer vorgeworfen, während 
 einer Fahrt im September 2016 sein Mobiltelefon verbotswidrig genutzt zu haben. 
➔ DER LANDESVERBAND
AKTUELLE INFORMATIONEN 
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
AUTO-ANKA UF
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- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
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Fax: 089/57 86 94 21
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Reklamationen zu befürchten.
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017

Seite 11

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Diesen Vorwurf wies der Autofahrer jedoch 
zurück. Er führte an, sein Handy nur aufgenommen zu haben, um es in die Ladeschale 
zu stecken. 
Das Amtsgericht Landstuhl konnte im 
dem Verhalten des Autofahrers keinen 
 Verstoß gegen das Verbot zur Benutzung 
eines Mobiltelefons gemäß § 23 Abs. 1a 
StVO sehen. Soweit das Oberlandesgericht 
Oldenburg in seiner Entscheidung vom 
07.12.2015 (Az: 2 Ss OWi 290/15) eine 
 andere Auffassung vertrat, folgte das 
 Amtsgericht dem nicht. Das Gericht in 
Landstuhl sah den Wortlaut der Vorschrift 
vom OLG Oldenburg als unzulässig erweitert. Es wäre eine unzulässige Analogie 
zum Nachteil des Betroffenen. So könnte 
auch jede Ortsveränderung eines Mobilfunktelefons unter die Vorschrift des § 23 
Abs. 1a StVO fallen, da der neue Ablageort 
einen einfacheren Zugriff auf das Telefon 
und seine Funktionen böte. Dem widerspricht aber eine Entscheidung des OLG 
Stuttgart mit Beschluss vom 25.04.2016 
(Az: 4 Ss 212/16), nachdem der Autofahrer 
bei Nutzung eines Headsets oder der 
 Freisprechanlage telefonieren und dabei 
das Telefon sogar in die Hand nehmen 
darf. (BH)
Kein Anspruch auf Einrichtung 
von Taxistandplätzen
Ein angestellter Taxifahrer begehrte die 
Einrichtung zweier Plätze zur Bereitstellung 
von Taxis zur Nachtzeit in der Münchner 
Innenstadt. Ein bei der Behörde gestellter 
Antrag wurde abgelehnt. Der Fahrer sah 
dies als erheblichen Eingriff in seine Berufsfreiheit an, da ihm hierdurch hohe Umsätze entgingen und er ständig der Gefahr 
eines Bußgelds ausgesetzt sei, wenn er 
trotzdem sein Taxi für die Gäste vor Ort 
 bereitstelle. Das Verwaltungsgericht wies 
eine entsprechende Klage mit Urteil vom 
6. April 2016 ab. Sie sei bereits mangels 
Klagebefugnis (§ 42 Abs. 2 VwGO) unzulässig. Ein Antrag des Klägers auf Zulassung 
einer Berufung beim Verwaltungsgerichtshof hatte ebenfalls keinen Erfolg. 
Einen Anspruch auf Einrichtung von einzelnen, begehrten Taxibedarfsstandplätze 
 ergebe sich aus den Regelungen des Personenbeförderungsgesetzes nicht, so das 
Verwaltungsgericht. Zwar sind die Gemeinden im öffentlichen Interesse verpflichtet, 
ausreichende Taxistandplätze einzurichten, 
daraus lässt sich aber weder für einen Taxiunternehmer noch für einen angestellten 
Taxifahrer ein subjektives Recht ableiten, 
dass an einer bestimmten Stelle ein Taxistand Platz errichtet wird oder bestehen 
bleibt. 
(VG München, Beschluss vom 06.04.2016 – 
M 23 K 14.5849)
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Nicht nur die stetig wachsende Einwohnerzahl unterstreicht das eindrucksvoll. Auch 
die hohen Besucherzahlen belegen dies jedes Jahr aufs Neue. Mit gegenwärtig über 
14 Millionen Übernachtungsgästen und 
 geschätzten 100 Millionen Tagesbesuchern 
spielt München in Deutschland ganz vorne 
mit. Gründe genug, sich des Themas Tourismus ausführlicher zu widmen.
Ziehen wir zunächst wieder den guten 
 alten Brockhaus zu Rate. Die 21. Auflage 
dieses Lexikons von 2006 hält „Tourismus“ 
für so bedeutsam, dass er ihm den Rang 
 eines Schlüsselbegriffs zumisst, der ausführlicher zu erläutern ist. Einleitend wird 
Tourismus als ein aus dem englischen 
stammendes Wort „tourism“, sprich „Ausflug“ (= Tour) definiert, das „im engeren 
Sinne eine verbreitete Freizeitaktivität, die 
mit Erholung und Vergnügen verbunden ist 
und für die sich eine tour. Dienstleistungswirtschaft herausgebildet hat.“ Im Weiteren wird erläutert, dass Tourismus als 
„Erscheinungsform der entwickelten Industriestaaten zu betrachten ist, dessen spezifische Entwicklung erst ab dem 19. Jahrhunderts entstanden ist und gegen Ende 
des 20.Jahrhunderts. einen gewissen Höhepunkt erreicht hat“ . Anschließend folgen 
noch fünfeinhalb Seiten weiterführender 
Informationen. Unter anderem wird definiert, dass ein Kennzeichen für Tourismus 
„mindestens eine Übernachtung, aber nicht 
mehr als ein Jahr weg von zu Hause“ sei. 
Zumindest für München lässt sich festhalten, dass der angesprochene Höhepunkt 
der Entwicklung noch längst nicht erreicht 
scheint.
Anfänge des Tourismus und 
Entwicklung bis heute
Bezieht man in den Begriff Tourismus auch 
den aus wirtschaftlichen Gründen hervorgerufenen Verkehr ein, kann im weiteren Sinn 
die Gründungsgeschichte Münchens als ein 
Paradebeispiel dafür angesehen werden. 
Die Salzhändler des Mittelalters haben 
nicht völlig freiwillig hier Station gemacht. 
Aufgrund entsprechender Spielregeln waren 
sie gehalten, drei Tage in der Stadt zu bleiben, bevor sie weiterziehen durften. Dies 
war zwangsläufig mit den Notwendigkeiten 
des täglichen Lebens verknüpft: Essen, 
Trinken, Schlafen. Das verschaffte den 
 Einwohnern der Stadt eine sichere Einnahmequelle und kann gewissermaßen als 
Ursprung der Tourismuswirtschaft in München betrachtet werden. Noch heute reihen 
sich im Tal viele Hotels und Gaststätten 
aneinander und erinnern so an die Ursprünge der Stadt. Und nicht von ungefähr befindet sich gleich beim Isartor seit 1490 
mit dem Torbräu das älteste Hotel der 
Stadt. Eröffnet zwei Jahre vor der Entdeckung Amerikas – was US-Gäste immer 
sehr beeindruckend finden.
Nachdem München 1280 auch noch Hauptstadt des damaligen Herzogtums Baiern 
wurde (das „y“ gab es erst durch eine Anordnung König Ludwigs I. im 19. Jahrhundert), entstand weiterer, diesmal politisch 
begründeter Reiseverkehr. Zahlreiche Gesandtschaften besuchten notwendigerweise 
den herzoglichen, später kurfürstlichen und 
schließlich königlichen Hof. Nicht immer, 
aber häufig in friedlicher Absicht. 
Etwa ab dem 18. Jahrhundert begannen 
Menschen in größerer Anzahl, nicht mehr 
nur aus wirtschaftlichen Gründen zu reisen, 
sondern auch zum eigenen Vergnügen. Eine 
Reise sollte nun auch den Zweck erfüllen, 
Kenntnisse von Land und Leuten zu gewinnen. Damals war dies naturgemäß nur einer 
kleinen, begüterten Schicht möglich. Insbesondere der Adel pflegte seinen Nachwuchs zu Bildungszwecken auf eine sogenannte „Grand Tour“ zu schicken. Eine 
ähnliche Form war die „Kavalierstour“, mit 
der vornehm das Kennenlernen anderer 
Menschen umschrieben wurde. Auf die heutige demokratische Zeit drastisch übertragen, könnte man das mit den berüchtigten 
„Ballermann-Touren“ in Verbindung bringen. Wobei es dabei wohl weniger ums 
Kennenlernen geht …
Einen ersten richtigen Aufschwung nahm 
der Reiseverkehr mit dem Bau der Eisenbahnen, die das relativ rasche Überwinden 
größerer Entfernungen deutlich erleichterten und aufgrund einigermaßen erschwinglicher Preise nun auch breiteren Bevölkerungsschichten das Reisen ermöglichten. 
Schon 1841 gründete der Engländer Thomas 
Cook das erste Reisebüro der Welt. Noch 
heute ist zumindest der Name erhalten und 
Eugen Roth (1895 – 1976), der scharfsinnig und humorvoll beobachtende Dichter und Lyriker menschlicher Eigenheiten 
hätte die Zuneigung zu seiner Heimatstadt kaum besser ausdrücken können als mit dem unnachahmlichen Vers: 
„Vom Ernst des Lebens halb verschont, ist der schon, der in München wohnt.“ Treffender lässt sich die Attraktivität 
der bayerischen Landeshaupt – und manchmal auch Weltstadt kaum in Worte fassen.
➔ REISEZIEL MÜNCHEN – TOURISMUS ALS WIRTSCHAFTSFAKTOR
istockphoto
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017
TITELTHEMA

Seite 13

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steht gewissermaßen als Inbegriff für das 
moderne (Pauschal-)Reisen.
Auch Bayern und seine Hauptstadt profitierten davon und erkannten frühzeitig 
Möglichkeiten der Vermarktung von Brauchtum, Lebensart, Landschaft, Bier und Oktoberfest. Dazu kommen Kunst und Kultur: 
speziell München mit seinen heute über 
50 Museen und zahllosen Veranstaltungen 
hat gegenüber vielen anderen Orten einen 
geradezu unermesslichen Standortvorteil. 
Hinzu kommen die „üblichen Verdächtigen“ 
an Sehenswürdigkeiten: Marienplatz, Viktualienmarkt, Odeonsplatz, Ludwigstraße, Residenz, Englischer Garten mit Eisbachwelle, 
Olympiagelände. Die Aufzählung ist – wie 
immer – völlig unvollständig und die weiteren kleineren Dinge wie Glockenspiel, 
Denkmäler aller Art oder Biergärten gehören schließlich auch noch dazu.
Aus diesen Anfängen heraus hat sich der 
Tourismus zu einem wesentlichen und bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. 
Mittlerweile werden 10 % des weltweit erzielten Bruttoinlandsprodukts damit erwirtschaftet. Gleichzeitig arbeiten etwa 10 % 
der weltweit Beschäftigten in diesem Bereich. Dass diese Werte bezogen auf unsere 
Stadt erkennbar höher sind, ist keine wirkliche Überraschung. Mit dazu beigetragen 
haben längere Urlaubszeiten (1950 waren 
es 12 Tage, heute rechnet man mit etwa 
31 Tagen im Jahr) und gestiegene Löhne. 
Hiervon wird im Durchschnitt mittlerweile 
ein Monatseinkommen als Aufwendungen 
für Reisen ausgegeben. 
Hotels, Pensionen und Herbergen – 
die unverzichtbare Infrastruktur 
In München beeindrucken schon die Basisdaten. Im Jahr 2015 gab es über 410 Beherbergungsbetriebe aller Kategorien mit 
etwa 66.000 Betten – Tendenz steigend. 
Kaum ein Wunsch bleibt unerfüllt. Angefangen vom Luxushotel bis herunter zur 
 Jugendherberge bietet sich zu fast zu allen 
Zeiten ein umfangreiches Angebot. Zahlreiche Hotels konzentrieren sich auf die 
Gegend um den Hauptbahnhof mit seinem 
pulsierenden Leben. Insbesondere im südlichen Bahnhofsviertel rund um Bayer-, 
Schwanthaler- und Landwehrstraße ist ein 
riesiges Angebot aller Nächtigungskategorien entstanden. Und ein Ende dieser 
Entwicklung ist nicht absehbar. Dies 
 unterstreicht die erhebliche Attraktivität 
Münchens – auch wenn dieser Fortschritt 
mancherorts kritisch gesehen wird. Hier 
gilt aber der alte Grundsatz, dass „Stillstand gleich Rückschritt“ ist – und wem 
wollte man womöglich ernstlich verbieten, 
hierher zu kommen? Denn davon leben wir 
– aufzupassen ist, dass Übertreibungen 
Einhalt geboten wird. 
Die Übernachtungspreise umfassen verständlicherweise eine sehr weite Spanne. 
Deshalb ist es nur schwer möglich, einen 
korrekten Durchschnittspreis hierfür anzugeben. Bedingt durch unsere fast überbordende Elektronik-Info-Welt ändern sich 
 Hotelpreise in immer kürzerem Rhythmus 
und es stellt sich die Frage, ob da immer 
der angegebene Preis auch die entsprechende Nachfrage widerspiegelt. Natürlich 
können während der Nebensaisonzeiten 
auch in Luxushotels durchaus Schnäppchen 
gemacht werden. Doch wandelt sich das 
Bild zu Messe- und Oktoberfestzeiten erheblich. Dann scheint es in München und 
Umgebung ausschließlich 5-Sterne-Häuser 
zu geben. Ein Umstand, den das Taxigewerbe einerseits zu Recht beklagt, da uns 
die Tarifpflicht nicht ermöglicht, hier mitzuziehen und mögliche Mehreinnahmen zu 
generieren. Andererseits ist genau das ein 
wichtiger Gradmesser für Verlässlichkeit – 
und damit lässt sich punkten! 
Eine äußerst bedenkliche Konkurrenz in 
jüngerer Zeit ist das zunehmende Auftreten 
privater Vermieter, die regulären Wohnraum 
im Rahmen der neumodischen sharedeconomy (zum Beispiel „Airbnb“) als kurzzeitige Übernachtungsmöglichkeit vermieten. Natürlich lassen sich damit höhere 
Einnahmen erzielen, als es durch normale 
Vermietungen möglich wäre. Gerne wird dabei jedoch schlicht „vergessen“, dass es 
sich nunmehr um eine gewerbliche Nutzung 
handelt, die aus guten Gründen nicht überall gewünscht und darüber hinaus entsprechenden Steuern und Abgaben unterworfen 
ist. Ganz abgesehen davon, dass ein solches Vorgehen, nicht nur dem hiesigen eh 
schon überhitzten Wohnungsmarkt schadet, 
ist dieses Verhalten schlichtweg unsozial 
bzw. kriminell. Zweifellos ist es zu begrüßen, dass der Staat nicht in jeden Lebensbereich lenkend eingreift. Hier jedoch ist 
es dringend geboten, denn mit Wirtschaftsliberalismus hat das Ganze nichts mehr 
zu tun. Es handelt sich ausschließlich um 
Egoismus zum Schaden der Allgemeinheit 
nach dem Motto „jedem das Seine – mir 
das meiste“ . 
An dieser Stelle sei der Verweis aufs Taxigewerbe erlaubt. Dessen neo-anarchistische Konkurrenten setzen jede Art von 
 Regellosigkeit als oberste Maxime für ihr 
Handeln. Sie werben mit irrealen unwirtschaftlichen Dumpingpreisen – die aber 
 gerade bei UBER in Starklastzeiten um ein 
Vielfaches höher sind als Taxipreise – und 
führen sich generell so auf, als hätten sie 
das Personenbeförderungswesen neu erfunden. Dass wir unser Geschäft mit einem 
 liebevollen Augenzwinkern nicht ganz 
grundlos als das zweitälteste Gewerbe der 
Welt bezeichnen und vielleicht doch ein 
kleines bisschen Ahnung haben, wie es 
geht bzw. warum Regulierungen eben doch 
manchmal sinnvoll sind, wischen diese 
Herrschaften kurzerhand vom Tisch. Den 
Beweis, dass ihre kruden Geschäftsmodelle 
wirtschaftlich tragfähig und sozialkonform 
sind, bleiben sie schuldig. Sie werden ihn 
auch niemals liefern können. 
Wirtschaftliche und 
geographische Fakten
In München arbeiteten 2015 von gut 
800.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten etwa 146.000 im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr. Der Jahreswirtschaftsbericht Münchens spricht dabei 
von „soliden Steigerungsraten bei den im 
Gastgewerbe Beschäftigten“ . Hoffentlich 
schließt das auch die Lohnentwicklung ein. 
Dieser Wirtschaftbereich liegt in München 
an zweiter Stelle. Spitzenreiter ist übrigens 
– wen wundert’s – der Bereich „Grundstückswesen, Beratung, Dienstleistung für 
Unternehmen“ . 
AUGUST 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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Etwa ein Viertel der gesamten wirtschaftlichen Wertschöpfung der bayerischen Landeshauptstadt von gut 85 Milliarden Euro 
entfällt auf „unseren“ Bereich. Durch den 
unmittelbaren Tourismus werden etwa 
7,6 Milliarden Euro Umsatz ausgelöst. 
 Hiervon entfallen je etwa 3,1 Mrd. auf 
den Einzelhandel sowie auf Beherbergung 
und Gaststätten. Etwa 1,45 Mrd. Euro 
 werden für Dienstleistungen ausgegeben. 
Der Anteil des Münchner Taxigewerbes 
(ohne Flughafen) daran dürfte bei etwa 
220 Millionen Euro liegen. Ein Betrag, der 
ausbaufähig erscheint. 
Die gute Erreichbarkeit Münchens und seine zentrale Lage in Europa spielen eine wesentliche Rolle für die positive Entwicklung 
der Besucherzahlen. Eisenbahn und Auto 
stellen die klassischen Möglichkeiten der 
Anfahrt dar und die sternförmig auf die 
Stadt zulaufenden Strecken bieten beste 
Möglichkeiten, nach München zu kommen. 
Auch als Flugziel ist MUC top: die Reisezeit 
von fast allen bedeutenden europäischen 
Zentren und Metropolen hierher liegt bei 
deutlich unter 2 Stunden. London ist mit 
2,5 Stunden Flugzeit fast schon eine Ferndestination …
Gäste aus aller Welt – 
und aus Deutschland!
Sehr gerne schmückt sich die Tourismuswirtschaft mit prominenten Gästen. München machte und macht da keine Ausnahme. So soll Martin Luther hier gewesen sein 
– nicht in einem Hotel, sondern im seinerzeitigen Augustinerkloster in der Neuhauser Straße. Johann Wolfgang Goethe verbrachte einige Nächte im „Schwarzen 
Adler“ ganz in der Nähe. Zu unserem Leidwesen fiel sein Urteil über die Stadt nur 
mäßig enthusiastisch aus. Er berichtet zwar 
von „trefflichen Sachen“, die er gesehen 
habe und lobte mit Einschränkungen die 
seinerzeit vorhandenen Museen. Weitere 
Sehenswürdigkeiten fielen ihm aber eher 
nicht auf. Es sei ihm verziehen – München 
war ja für ihn auch „nur“ Zwischenstation 
auf dem Weg nach Italien. 
Viele weitere Prominente, Halbpromis und 
Adabeis waren und sind Gäste der Stadt. 
Über sehr lange Zeit war es eine gute Tradition der heutigen Boulevardzeitungen, 
sie mit einem „Grüß Gott! In München trafen ein …“ willkommen zu heißen. In den 
heutigen Zeiten des Datenschutzes ist das 
nur noch zum Teil möglich. Geht man jedoch mit offenen Augen durch die Stadt 
und legt sich insbesondere an den sogenannten großen Hotels auf die Lauer, 
wird man ganz sicher fündig. Unvergessen 
sind Aufenthalte großer Popstars, wie z.B. 
Michael Jackson, dessen Besuche regelmäßig zum Kreischalarm am Promenadeplatz 
führten. Schauspieler, Opernsänger, Fernsehstars und -sternchen – männlich wie 
weiblich – zelebrierten ihre Auftritte auch 
außerhalb von Theater- und Sängerbühnen 
oder vor den TV-Kameras in den Hotels ihrer Wahl. Die Fußballmannschaft von Real 
Madrid wohnt bei ihren Aufenthalten gerne 
in der Nähe des Hofbräuhauses. Doch auch 
hier bestätigen Ausnahmen die Regel: viele 
dieser Damen und Herren verstehen es sehr 
gut, eben nicht permanent in der Öffentlichkeit aufzutreten und sind daher in kleineren, nicht ganz so prominent erscheinenden Hotels zu finden. 
Insbesondere seit dem zweiten Weltkrieg 
erlebte München einen weiteren deutlichen 
Aufschwung im Tourismussektor. Ein erster 
Kulminationspunkt waren die Olympischen 
Spiele 1972. Sie machten die Stadt noch 
internationaler und bekannter, als sie es eh 
schon war. Dieser Schwung, gefördert durch 
entsprechende Werbemaßnahmen hielt mit 
kleinen Aufs und Abs weiterhin an. Besonders erfolgreich waren die Jahre von 2002 
an. Ab da konnten in jedem weiteren Jahr 
höhere Gästezahlen registriert werden. 
Nach dem 13 Jahre dauernden Anstieg wurde 2015 erstmals die Zahl von 14 Millionen 
Übernachtungen überschritten und auch im 
letzten Jahr gab es trotz der bekannten 
und unerfreulichen Sicherheitslage keinen 
nennenswerten Rückgang. Hierbei ist zu 
berücksichtigen, dass München unverändert 
als eine der sichersten Großstädte weltweit 
gilt. Dieser Faktor kann gar nicht hoch 
 genug bewertet werden. Er ist zwar nicht 
der offensichtliche Hauptgrund für die 
hohe Anzahl der Gäste, spielt bei denen 
aber untergründig eine ganz entscheidende 
Rolle für die Entscheidung, an einen Ort 
zu reisen – oder eben nicht! 
Im April 2017 wurden deutschlandweit 
über 37 Millionen Übernachtungen gezählt, 
von denen 6,6 Millionen auf ausländische 
Gäste entfielen. Bayern selbst war mit über 
einem Drittel Anteil daran das mit Abstand 
beliebteste deutsche Urlaubsland – wie übrigens schon seit Jahrzehnten. Wie wichtig 
gerade die ausländischen Gäste für München sind, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass deren Anteil bei uns über 45 % 
liegt. So teilten sich in 2016 die Übernachtungen auf 7,325 Mio. deutsche und 6,717 
Mio. ausländische Gäste auf. Noch mehr 
Beweise gefällig? Von Januar bis März 2017 
wurden in Deutschland gut 81 Millionen 
Übernachtungen gezählt. Davon entfielen 
65,3 Mio. auf deutsche Gäste, 15,4 auf 
ausländische. Auf München entfielen davon 
im gleichen Zeitraum 2.931.000 Übernachtungen. 1.613.000 davon waren deutsche, 
1.318.000 ausländische Gäste. Dieser hohe 
Ausländeranteil unterstreicht nochmals 
sehr deutlich die Attraktivität Münchens 
nicht nur aus deutscher sondern auch 
aus internationaler Sicht. Es gilt, sie zu 
pflegen.
Gästegruppen
Die größte Gruppe ausländischer Gäste 
stellen allen Reisewarnungen zum Trotz 
 unverändert und bereits seit längerer Zeit 
US-Amerikaner (2016 waren es 835.000). 
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017
 
TITELTHEMA

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Gründe für eine Reise in die Alte Welt 
über oder nach München dürften hauptsächlich darin zu sehen sein, dass Erinnerungen aus der Nachkriegs- und Besatzungszeit auf gefrischt werden sollen. Dazu 
gehört häufig auch ein Besuch der Gedenkstätte in Dachau. Ferner ist das Auffinden 
der ursprünglichen Herkunftsorte der Auswanderervorfahren ein Grund, den Reiseweg über München zu wählen. Sehr viele 
Gäste speziell dieser Besuchergruppe 
 machen das beliebte „Europa-in 5-Tagen- 
Spiel“ . Dabei ist München gerne Anfangsoder Endpunkt einer solchen „Tour de 
Force“ . Man muss ja wenigstens einmal im 
Hofbräuhaus gewesen sein …
Besucher aus den arabischen Golfstaaten 
sind die zweitgrößte Besuchergruppe (2016 
waren es 591.000). Hier steht neben der 
Flucht vor den klimatischen Bedingungen 
insbesondere in den Sommermonaten der 
Aspekt der medizinischen Betreuung im 
Vordergrund. Diese Gäste haben im Unterschied zu anderen Besuchern meist sehr 
lange Aufenthaltszeiten. Sie sind deshalb 
allein schon aufgrund der hierdurch generierbaren Umsätze für Hotels gehobener 
Provenienz attraktiv. Nebenbei halten sie 
die Maximilianstraße und ihre Geschäfte 
auf Trab. Als Kunden durchaus anspruchsvoll können sie aber auch dem Taxigewerbe 
von Nutzen sein. Neben der normalen 
Stadtfahrt fällt öfter einmal der Trip nach 
„Sälmsä“ an. Hat man verstanden, dass 
 damit Zell am See gemeint ist, lässt sich 
ein erfreulicher Umsatz machen. 
Im letzten Jahr schoben sich die Briten mit 
504.000 auf den dritten Platz der Rangliste. Ob und inwieweit hier mögliche 
 Folgen des drohenden Brexits der Anlass 
gewesen sein mögen, nach München zu 
kommen, kann nur vermutet werden. Vielleicht spielten mögliche Erkundungen des 
hiesigen Immobilienmarktes eine starke 
Rolle. Ansonsten dürfte für diese Gruppe 
immer noch das Erforschen von bayerischem Essen und Trinken nicht unwichtig 
sein. Auch wenn das alte Vorurteil nicht 
mehr völlig stimmt, zum Essen bestimmte 
Lebensmittel würden in Großbritannien 
durch Kochen ungenießbar gemacht, so ist 
zweifellos im Bereich Trinken das Testen 
unserer Biere eine wesentliche Motivation 
für einen Besuch. 
Überwiegend kulturbeflissen zeigen sich 
Gäste aus Italien. 496.000 Besucher aus 
dem Land, wo die Zitronen blühen, fanden 
ihren Weg in die bayerische Metropole 
und sehr häufig stehen dabei Kirchenbesichtigungen und Museumsbesuche auf 
dem Programm. Auch Italiener probieren 
gerne bayerisches Bier – allerdings meist 
erfolglos. Die nicht gar so angenehmen 
 Erscheinungen lassen sich alljährlich in 
konzentrierter Form am mittleren Wiesnwochenende besichtigen. Sagen wir so: es 
handelt sich dabei um ein Missverständnis 
der Kulturen.
Bleiben noch die unmittelbaren südlichen 
Nachbarn. Schweizer mit 434.000 und 
 Österreicher mit 363.000 Gästen stellten 
im letzten Jahr ebenfalls sehr große Gästegruppen. Hier dürften die Gründe für einen 
Besuch auch aufgrund der relativen Nähe 
Münchens zu beiden Ländern zu sehen 
sein. Dazu kommt, dass nicht allzu viele 
sprachliche oder kulturelle Hürden zu überwinden sind – jedenfalls meistens. 
Reiseanlässe, Dauer des Aufenthaltes, 
Taxirelevanz
Neben der äußeren Attraktivität der Stadt 
aufgrund ihrer Sehenswürdigkeiten und der 
Sicherheit ist der Wohlfühlfaktor zu nennen. Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten lassen kaum Wünsche offen. Die bei aller zunehmenden Hektik immer noch gelassen 
wirkende bajuwarische Lebensart tut ihr 
Übriges. Die Stadt ist den Umgang mit Gästen gewohnt und lebt das auch. So wird – 
wenn auch häufig nur gefühlt – dem Urlauber eine Teilhabe am Leben der Stadt 
ermöglicht – das ist ein starker Anreiz für 
Wiederholungsbesuche.
Dazu kommt eine große Anzahl unterschiedlichster Veranstaltungen. Allen voran 
natürlich die Wiesn. Sie gilt für viele immer 
noch als geradezu magnetisch wirkender 
Inbegriff eines bayerischen Volksfestes. 
Seien wir ehrlich: wenn es nach außen hin 
so aussieht, dass in München die entscheidende und wichtigste Frage des Jahres die 
nach der Höhe des Bierpreises auf der 
Wiesn ist, dann hat man offenbar nicht 
wirklich viele Probleme. 
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Der Fußball ist ebenfalls ein bedeutender 
Anziehungspunkt. Eine sehr große Anzahl 
von Gästen – hier speziell aus dem deutschen Raum – besucht die Stadt für ein 
verlängertes Wochenende, bei dem neben 
einer Stippvisite in der Säbener Straße der 
Besuch eines Spiels in der Allianz-Arena 
der zentrale Höhepunkt ist. Oh, wie schön 
wäre es, wir hätten zwei erfolgreiche Fußballvereine in der Stadt. Dies wird jedoch 
bekanntermaßen auf längere Sicht ein 
Wunsch traum bleiben.
Konzerte, Kulturveranstaltungen und die 
Oper runden das Angebot ab. Sie sind häufig Anlass für eine bis drei Übernachtungen 
in München. Ziemlich genau dazwischen 
liegt denn auch mit zwei Tagen die durchschnittliche Dauer einer Reise hierher. Insbesondere der Wochenend-Trip ist eine sehr 
beliebte Reiseform. Dies erklärt auch, warum die Auslastungszahlen der Münchener 
Hotels tatsächlich „nur“ 32 % betragen. Im 
Übrigen tun es diesbezüglich die Münchner 
ihren Gästen gleich. Die auswärts führenden Staus gerade an Freitagnachmittagen 
sprechen Bände. 
Einen erheblichen Anteil an Besuchern 
 generiert das Messe- und Kongresswesen. 
Viele Großveranstaltungen dokumentieren 
dies. Dabei kommt es nicht zwangsläufig 
auf die Gesamtzahl der Besucher an. Entscheidend ist vielmehr die Qualität einer 
Veranstaltung. „expo-real, BAU, bauma, 
ispo, IFAT“ als sogenannte Welt-Leitmessen 
seien hier beispielhaft genannt, gefolgt 
von Kongressen aller Art (häufig aus dem 
medizinischen Sektor). 
Aus all dem Vorgenannten ergibt sich 
zwangsläufig die hohe Relevanz des Tourismus und der ihn flankierenden Veranstaltungen, nicht nur für die Stadt im Allgemeinen sondern besonders für unser 
Gewerbe. Professionelle Freundlichkeit und 
offenes Zugehen auf Fahrgäste sind sehr 
hilfreich, um beiderseits Zufriedenheit herzustellen. Der ein oder andere gute Tipp 
für den Fahrgast – wer von uns hätte da 
nicht was in petto – und schon stimmt in 
der Regel auch der Tip (Wer’s wirklich nicht 
weiß: gemeint ist das Trinkgeld). Im Übrigen ist gerade hier die Möglichkeit gegeben, aus einem Einmalgast einen Dauergast 
zu machen. Auch wenn er nicht gleich in 
der nächsten Woche wieder anruft. Hauptsache, er tut es!
Anbieter, Vermarktung
Noch vor etwa zwanzig Jahren war der sogenannte Incoming-Tourismus sehr ausgeprägt. Das bedeutet, dass „Reiseangebote 
für Endkunden für einen örtlich begrenzten 
Markt durch Veranstalter und Agenturen 
(sehr oft Reisbüros oder Tourismus-Verbände) erstellt“ und gleichsam als Paket an 
den Reisegast gebracht wurden. Hier haben 
die Online-Portale kräftig Marktanteile 
 erobert, sodass man sich mittlerweile 
sehr häufig seine individuelle Reise selbst 
zusammenstellt. 
Mit dem Nachteil, dass Expedia, opodo, 
 Ab-in-den-Urlaub und wie sie sonst noch 
heißen, trotz gegenteiliger Beteuerungen 
eben nicht immer den besten Preis, die 
beste Verbindung, die beste Unterkunft, 
die besten Konditionen bieten. Da ist das 
Reisebüro oder die Agentur häufig immer 
noch die bessere Wahl. Das fängt übrigens 
mit Kleinigkeiten auch bei Google an. 
Gibt man da das Stichwort „München“ ein, 
erhält man zwar jede Menge Treffer. Das 
freundliche München-Bild als „Aufreißer“ 
jedoch zeigt das Kloster Benediktbeuern. 
Stimmt zwar irgendwie, denn zwei Türme 
hat die Klosterkirche auch und es liegt ja – 
aus amerikanischer Sicht – quasi ums Eck. 
Aber ganz ehrlich: verlässlich, bzw. richtig 
ist dann doch etwas anderes. Oder man 
glaubt „drüben“ allen Ernstes, dass die 
Frauenkirche in ihrem Backsteinkleid noch 
nicht fertig ist – und somit womöglich 
nicht schön genug. 
Die LH München bietet mit „München 
 Tourismus“, dem früheren Fremdenverkehrsamt, einen kompetenten Ansprechpartner für nahezu alles rund ums Thema. 
Hier und in den Touristeninformationen 
am Hauptbahnhof und im Rathaus sind 
 Hilfen zu Hotelbuchungen ebenso möglich 
wie das Buchen von Touren und Führungen 
für nahezu jeden Geschmack. Es geht 
los mit Stadtrundgängen, bei denen je 
nach Wunsch die Sehenswürdigkeiten der 
Innenstadt entdeckt werden können. 
 Zahlreiche Themenführungen erweitern 
das Angebot: das Rathaus, die Großmarkthalle, der Viktualienmarkt im Rahmen 
einer Probiertour, Bier, Wiesn, Auer Dult, 
die Residenz, verschiedene Stadtteilrundgänge, wie Schwabing oder Haidhausen 
sind buchbar. In der Adventszeit ist selbstverständlich der Christkindlmarkt ein 
 beliebtes Ziel. 
Per Bus im Rahmen einer Stadtrundfahrt 
lässt sich die Stadt ebenfalls hervorragend 
erkunden. Hier ist sowohl eine komplette 
Tour mit eigenem Gästeführer möglich, wie 
auch – bei den Fahrten ab dem Hauptbahnhof mittels hop-on-hop-off-System, das 
Entdecken der Stadt in eigener Regie. Noch 
individueller geht es natürlich mit dem 
Taxi. Hier bieten sich mit „Taxi Guide“ 
oder „München erfahren“ vielerlei Möglichkeiten, die Stadt und ihre Geheimnisse 
 aufzuspüren. Natürlich gilt das auch für 
Fahrten ins Umland. Cinderella-Castle, also 
Neuschwanstein lässt grüßen. 
Allgemeine Informationsangebote finden 
sich zuhauf. Wer es klassisch mag, nimmt 
den guten alten Reiseführer und arbeitet 
sich hier entsprechend durch. Das Angebot 
an Büchern, Prospekten und Informationsschriften ist nahezu unübersehbar. Eine 
gute Planungshilfe bietet immer noch 
das „Monatsprogramm“, mittlerweile ergänzt durch das elektronische Stadtportal 
„muenchen.de“ . Neben allgemeinen Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten, Öffnungszeiten 
und Eintrittspreisen finden sich viele Veranstaltungshinweise und Tourenvorschläge. 
In den Hotels stehen natürlich die Rezeptionen bzw. die Concierges zur Verfügung, 
die alles Wissenswerte an den interessierten Gast vermitteln. 
Auf Tourismus-Messen, wie zum Beispiel 
der ITB (Internationale Tourismus-Börse 
Berlin) werden die Vorzüge Münchens präsentiert. Ferner gibt es Repräsentanzen der 
Stadt in der ganzen Welt, deren Aufgabe es 
ist, die Stadt bekannt zu machen und zu 
einem Besuch zu animieren. 
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017
 TITELTHEMA

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Plus und Minus 
Das Gesamtpaket „München“ bietet eine 
solche Attraktivität für die Gäste, dass der 
Wunsch nach einem Wiederholungsbesuch 
fast zwangsläufig aufkommt. Insofern ist 
ein dickes Pluszeichen gerechtfertigt. 
Wünschenswert wären jedoch an einigen 
Stellen kleine Verbesserungen. Oft beklagt 
wird die Toilettensituation. Es gibt zu 
 wenig öffentliche Häuschen und die 
 vorhandenen sind nicht immer in einem 
einladenden Zustand. 
Viele Gäste kommen mit dem Reisebus und 
sind nicht immer gut zu Fuß. Die Möglichkeit ausreichender, sicherer und nah zur 
 Innenstadt befindlicher Halteplätze und 
schließlich auch Parkmöglichkeiten sind 
bestenfalls als übersichtlich zu bezeichnen. 
Natürlich sind Busse vor der Oper nicht 
schön. Aber nur einfach zu sagen „Die 
 Busse müssen weg“, ohne Lösungen anzubieten – wohlgemerkt: es geht um Gäste 
und Busse – ist ideen- und konzeptionslos. 
Es dokumentiert letztlich, dass man Gäste 
nicht haben will. Die empfinden das so und 
sagen das auch. Insofern: ein sehr ironisches „Danke“ für die Negativwerbung. Das 
kann es ja nun auch nicht sein. 
Für uns als Taxigewerbe ist in punkto Erreichbarkeit ähnliches zu beobachten. Zum 
Beispiel den Marienplatz kompromisslos zu 
sperren, führt in die gleiche unerfreuliche 
Richtung: Gäste können nicht oder nur 
schwer an ihr eigentliches Ziel gebracht 
werden. Auch fürs Wegfahren gilt das Gleiche. Taxis müssen sichtbar und nach nur 
kurzen Laufwegen erreichbar sein. Wohlbemerkt: Es geht dabei nicht nur um unser 
tatsächliches oder vermeintliches Recht, 
uns überall auszubreiten. Wir haben ja 
schließlich auch die Pflicht, unsere Betriebe aufrecht zu erhalten. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass uns dazu die räumlichen Möglichkeiten gegeben werden 
müssen – sonst schaut‘s mit den Einnahmen trübe aus. 
Der Tourismus ist ein zentraler Bestandteil 
des Münchener Wirtschaftslebens. Daher 
sollte alles, was damit zusammenhängt, 
auch von „der Stadt“ im Blick behalten 
und von ihr geführt werden. Andere Städte 
haben das erkannt und handeln danach. 
In Hamburg beispielsweise wurden sogar 
auf Senatsebene entsprechende organisatorische Maßnahmen getroffen. Als Begründung wurde u.a. angeführt, dass man 
das Thema Tourismus als so wichtig betrachte, dass es sehr hoch „aufgehängt“ 
werden müsse. Was uns zeigt, dass die 
Konkurrenz nicht schläft. Darum der Appell 
an die städtischen Entscheidungsträger, 
dieses Feld nicht von sich weg zuschieben.
Ausblick
In vielerlei Weise ist München aus touristischem Blick sicherlich ein Selbstläufer. Die 
Gästezahlen sind ordentlich und es bedarf 
nicht allzu vieler Anstrengungen, die positive Entwicklung der letzten Jahre fortzusetzen. Einen Freibrief, sich auf den so errungenen Lorbeeren auszuruhen, bedeutet 
dies nicht. Wir werden uns immer wieder 
auf ein Neues anstrengen müssen, unser 
hohes und gutes Niveau zu halten, damit 
auch weiterhin gilt: München ist – mindestens – einen Besuch wert, denn es ist vielleicht nicht die schönste Stadt Deutschlands, aber ganz sicher die schönste Stadt 
der Welt.“ (WH)
Quellen: 
Brockhaus-Enzyklopädie, 21. Auflage, 
Band 27, Schlüsselbegriff „Tourismus“ – 
Wikipedia: Stichworte „Eugen Roth“, 
 „Incoming-Tourismus“ – muenchen.de: 
„Gäste- und Übernachtungszahlen, Bettenauslastung 2016“ – google: Stichwort 
„Tourismus“ – Statisches Bundesamt 
(destatis.de): „Monatserhebung im Tourismus“, „Beherbergungsstatistik“ Monate 
 Januar – März, bzw. April 2017 – Publikation: „Jahreswirtschaftsbericht München 
2016“ und „Der Wirtschaftsstandort, 
 Fakten und Zahlen 2016“, für beide: Hrsg. 
Stadt München – BZP-Jahresgeschäftsbericht 2016, Hrsg. BZP, Frankfurt am Main
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… von den 420 Millionen Übernachtungen in Deutschland pro Jahr 11 Millionen von Niederländern gebucht werden. 
Unsere holländischen Nachbarn stellen 
mit Abstand die größte Gruppe unter 
den internationalen Gästen in Deutschland dar. (BH)
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AUGUST 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

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Tourismuszahlen sind immer auch ein 
 Indikator für die Umsatzentwicklung im 
Taxi. Volle Hotels sorgen für volle Kassen 
im fahrenden Gewerbe. Nebenstehende 
 Grafiken zeigen eine Entwicklung, die auch 
an der Taxibranche nicht spurlos vor übergegangen ist. (TK)
➔ WICHTIGE DATEN
Die angekommenen Gäste und deren Übernachtungen 2006 bis 2015
Jahr Gäste Übernachtungen Verweildauer … Nächte
insgesamt dar. ausländische Gäste insgesamt von ausl. Gästen insgesamt von ausl. Gästen
2006 4.371.322 1.925.236 8.858.818 4.183.177 2,0 2,2
2007 4.701.717 2.097.521 9.533.035 4.522.759 2,0 2,2
2008 4.830.393 2.100.394 9.847.122 5.584.559 2,0 2,2
2009 4.983.632 2.107.002 9.908.774 4.448.687 2,0 2,1
2010 5.572.955 2.440.404 11.095.710 5.169.928 2,0 2,1
2011 5.931.052 2.554.355 11.738.112 5.421.929 2,0 2,1
2012 6.132.786 2.757.772 12.366.261 5.924.393 2,0 2,1
2013 6.302.954 2.858.338 12.894.504 6.329.045 2,0 2,2
2014 6.593.883 3.009.971 13.448.024 6.650.914 2,0 2,2
2015 6.957.469 3.210.015 14.066.212 6.980.503 20, 2,2
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, 2016. Statistisches Amt München
Entwicklung des Beherbergungsangebotes
Geöffnete Beherbergungsbetriebe (2009 bis 2015)
Angebotene Gästebetten (2009 bis 2015)
450
90.000
400
80.000
350
70.000
300
60.000
250
50.000
200
40.000
150
30.000
100
20.000
50
10.000
387
53.924
394
55.058
396
57.550
399
59.218
398
59.794
399
62.333
407
65.734
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, 2016. Statistisches Amt München
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Beherbergungsstatistik München (Berichtszeitraum: Januar bis Dezember 2016, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung)
Regierungsbezirk – 
Kreis – 
Gemeinde – 
Herkunftsland (ständiger Wohnsitz)
Ankünfte Übernachtungen Durchschnittliche 
AufenthaltsdauerInsgesamt Veränderung gegenüber 
Vorjahreszeitraum
Insgesamt Veränderung gegenüber 
Vorjahreszeitraum
Anteil
Anzahl % Anzahl % % Tage
Deutschland 3.908.932 4,4 7.324.507 3,4 52,2 1,9
Ausland
Europa
Belgien 31.565 4,9 58.819 5,0 0,9 1,9
Bulgarien 7.983 –6,0 17.537 –1,0 0,3 2,2
Dänemark 27.123 12,4 55.641 14,5 0,8 2,1
Estland 3.366 –22,2 6.548 –23,7 0,1 1,9
Finnland 27.435 6,0 59.242 4,1 0,9 2,2
Frankreich 107.286 4,8 207.859 6,2 3,1 1,9
Griechenland 17.049 –6,9 41.747 –5,9 0,6 2,4
Großbritannien, Nordirland 246.536 –5,0 504.171 –4,9 7,5 2,0
Irland, Republik 23.038 –1,0 48.388 –2,1 0,7 2,1
Island 3.999 19,1 9.290 26,3 0,1 2,3
Italien 240.079 –12,0 495.985 –11,9 7,4 2,1
Kroatien 12.770 11,9 25.380 8,3 0,4 2,0
Lettland 3.152 –13,7 6.654 –10,2 0,1 2,1
Litauen 4.010 –0,2 8.421 2,7 0,1 2,1
Luxemburg 16.930 4,4 34.201 3,7 0,5 2,0
Malta 2.350 –15,3 6.559 –14,9 0,1 2,8
Niederlande 92.840 12,0 174.314 10,6 2,6 1,9
Norwegen 19.865 4,4 41.493 4,4 0,6 2,1
Österreich 213.843 –0,5 362.968 –2,3 5,4 1,7
Polen 35.656 0,7 76.384 –0,1 1,1 2,1
Portugal 14.929 19,5 33.595 16,8 0,5 2,3
Rumänien 22.386 3,0 50.472 1,8 0,8 2,3
Rußland 109.383 –8,1 268.206 –11,7 4,0 2,5
Schweden 35.429 8,6 70.648 8,8 1,1 2,0
Schweiz 233.853 –1,9 434.338 –2,6 6,5 1,9
Slowakische Republik 9.715 –6,8 20.091 –6,1 0,3 2,1
Slowenien 11.090 2,9 21.196 8,7 0,3 1,9
Spanien 131.632 3,0 277.869 1,6 4,1 2,1
Tschechische Republik 24.138 –14,6 43.443 –12,4 0,6 1,8
Türkei 32.821 12,4 72.707 13,8 1,1 2,2
Ukraine 17.286 4,2 39.780 0,6 0,6 2,3
Ungarn 20.884 –8,5 49.177 7,3 0,7 2,4
Zypern 1.868 –70,0 4.509 –62,8 0,1 2,4
Sonstiges Europa 39.097 –16,3 82.080 –16,3 1,2 2,1
Zusammen 1.841.386 –2,4 3.709.712 –2,9 55,2 2,0
Afrika
Republik Südafrika 23.461 –8,3 39.277 –5,0 0,6 1,7
Sonstiges Afrika 22.134 12,1 56.554 1,7 0,8 2,6
Zusammen 45.595 0,6 95.831 –1,2 1,4 2,1
Asien
Arabische Golfstaaten 200.170 –2,7 591.005 –13,5 8,8 3,0
China, Volksrep./Hongkong 141.456 –0,5 297.625 3,2 4,4 2,1
Indien 27.139 18,9 79.892 6,5 1,2 2,9
Israel 26.049 6,6 59.455 9,1 0,9 2,3
Japan 78.239 –14,5 156.136 –14,3 2,3 2,0
Südkorea 47.741 –6,7 99.059 –6,9 1,5 2,1
Taiwan 25.471 0,5 49.004 –0,4 0,7 1,9
Sonstiges Asien 113.337 6,9 259.118 10,3 3,9 2,3
Zusammen 659.602 –1,4 1.591.294 –4,9 23,7 2,4
Amerika
Kanada 41.599 –12,3 91.212 –18,8 1,4 2,2
USA 378.513 –1,6 835.145 –1,7 12,4 2,2
Mittelamerika und Karibik 15.797 16,6 34.594 14,9 0,5 2,2
Brasilien 41.959 –17,5 107.386 –20,0 1,6 2,6
Sonstiges Südamerika 29.081 17,8 66.384
15,3 1,0 2,3
Sonstiges Nordamerika 3.913 39,8 8.497 31,6 0,1 2,2
Zusammen 510.862 –2,5 1.143.218 –3,9 17,0 2,2
Australien 57.929 –3,7 137.639 –4,0 2,0 2,4
Neuseeland, Ozeanien 7.695 –7,0 17.241 –6,8 0,3 2,2
Zusammen 65.624 –4,1 154.880 –4,3 2,3 2,4
Ohne Angabe 10.486 –37,2 21.648 –39,8 0,3 2,1
Ausland zusammen 3.133.555 –2,4 6.716.583 –3,7 47,8 2,1
Inland/Ausland insgesamt 7.042.487 1,3 14.041.090 –0,1 100,0 2,0
AUGUST 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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STADTINFO STADTINFO
➔ IMPARK SOMMERFESTIVAL ➔ AUER JAKOBIDULT 
Das impark Sommerfestival verströmt vom 3. bis 27.8.2017 
Sommerfeeling im Olympiapark. 
Mit Fahrgeschäften, Buden, Feinschmeckergasse, Strandbar und 
Wakeboarding ist es ein Festival für die ganze Familie. Höhepunkt 
ist im wahrsten Sinne des Wortes das Riesenrad, das einen Blick 
über den Olympiapark und den Münchner Norden ermöglicht.
Mit dabei sind auch die Sommerfestival-Klassiker: So kann in der 
 Budenstraße nach Herzenslust gestöbert und eingekauft werden und 
auch die Schausteller sind mit ihren Ständen und Fahrgeschäften 
beim Festival im Olympiapark vertreten. Die Feinschmeckergasse 
 bietet wie immer verschiedene Köstlichkeiten aus aller Herren Länder.
Am 10. und 24. August kracht’s am Himmel über dem Olympiapark 
bei den grandiosen Feuerwerken und am 08.,15. und 22. August 
können sich die Jüngsten über die großen Kindertage der Schausteller freuen.
Öffnungszeiten Sommerfestival
➔ Montag bis Mittwoch 12 bis 22 Uhr
➔ Donnerstag und Freitag 12 bis 23 Uhr
➔ Feuerwerk Donnerstage 12 bis 23.30 Uhr
➔ Samstag 11 bis 23 Uhr
➔ Sonntag 11 bis 22 Uhr 
Theatron Musiksommer 2017
➔ 3. August bis 27. August 2017, täglich ab 19 Uhr, Eintritt frei! 
Seebühne Theatron im Olympiapark München
Öffnungszeiten Foodgasse ⁄ Gastronomie:
➔ Montag bis Sonntag 11 bis 1 Uhr
(Quelle: muenchen.de)
Pünktlich mit dem Start der großen Schulferien findet auf dem 
Münchner Mariahilfplatz vom 29. Juli bis zum 6. August 2017 die 
Jakobidult statt. 
Als 1796 Kurfürst Karl Theodor dem Münchner Vorort Au östlich 
der Isar das Recht verlieh, zweimal im Jahr eine Dult abzuhalten, 
hatte die Jakobidult in München bereits eine fast 500 jährige 
 Tradition. Bereits 1310 wurde auf dem heutigen Sankt-Jakobs-
Platz die Dult abgehalten. Dabei handelte es sich um Jahrmärkte 
im ursprünglichen Sinne. Von 1791 an fand sie in der Kaufingerund Neuhauser Straße statt. Auf den Erlass des Kurfürsten ging der 
heutige Name „Auer Dult“ hervor. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts findet die Auer Dult dreimal im Jahr statt, Maidult, Jakobidult und Kirchweihdult. Nur in den Jahren 1943 bis 1946 wurde 
auf die Ausrichtung verzichtet. 
Zur Auer Jakobidult (Sommerdult) in München werden wieder zahlreiche Schausteller mit Ihren Fahrgeschäften erwartet. An neun 
Tagen drehen sich die Karussells. Am Dienstag, den 2. August, ist 
Familientag auf der Jakobidult. Große und kleine Volksfest-Fans 
können bei ermäßigten Fahrpreisen im Wellenflug und im Autoscooter, in der Schiffschaukel und im Kasperltheater die Dult richtig auskosten. Mehr als 300 Marktkaufleute gestalten einen bunten 
Jahrmarkt mit allerlei Angeboten. Am ersten Samstag findet die 
Auer Dult Nacht (bis 23 Uhr geöffnet) statt. Eine Besonderheit ist 
der Geschirrmarkt, der der größte Europas ist. (BH)
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017

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Warnung vor falschen Polizisten
Der Enkeltrick war gestern – heute kommt der falsche Polizist. 
Mehrere Millionen Euro ergaunerten professionelle Enkeltrick- 
Betrüger in den vergangenen Jahren bei ihren Beutezügen alleine 
in München. Mustergültige Polizeiarbeit hat diesen Banden inzwischen das Handwerk gelegt, sodass der Enkeltrickbetrug momentan 
in München auf Eis gelegt ist. Arbeitslos geworden ist die Ermittlungsgruppe Enkeltrick aber deshalb trotzdem nicht, denn mittlerweile hält eine neue Masche des Betrugs Einzug: Der falsche Polizeibeamte. 
Mit verschiedenen Mustern versuchen organisierte Banden das 
 Vertrauen der späteren Opfer zu gewinnen. In fast allen Fällen 
 erfolgt die Kontaktaufnahme mit taktisch ausgeklügelten Telefonanrufen. Die Auswahl der späteren Opfer erfolgt anhand von Telefonbucheinträgen oder anderer Adressverzeichnisse. Dabei liegt 
das Augenmerk der Täter auf Vornamen, die überwiegend in der 
 Altersgruppe 65 bis 90 Jahre zu finden sind. (zum Beispiel Hans, 
Helga, Elfriede, Josef, Therese, Hedwig …) 
Im Jahr 2017 gab es bereits mehr als 750 solcher betrügerischen 
Anrufe, in einigen Fällen ist auch ein zum Teil erheblicher Schaden 
entstanden. Die Opfer werden mit verschiedenen Methoden von 
falschen Polizeibeamten oder angeblichen Staatsanwälten unter 
Druck gesetzt und werden dazu bewegt, ihre Ersparnisse bei der 
Bank abzuheben. In manchen Fällen werden die Opfer dazu veranlasst, Gelder bei Finanzdienstleistern wie „Western Union“ oder 
„Moneygram“ einzuzahlen. Teilweise müssen sie für mehrere 100 
Euro Guthabenkarten (zum Beispiel von Amazon, iTunes, Steam, 
Paysafe …) erwerben und dafür bestimmte Geschäfte aufsuchen. 
Den Opfern wird oft am Telefon erzählt, dass es bei den Ermittlungen der Polizei um Falschgeld oder Einbrecher geht bzw. ein 
Haftbefehl in der Türkei vorliegt. Manchmal geben sich die Betrüger aber auch als Gewinnspielfirma aus und verlangen Gebühren 
für angebliche Gewinne, die oft mit den Guthabenkarten bezahlt 
werden. 
Deshalb richtet sich auch die Bitte an alle Taxifahrer, im Gespräch 
mit vor allem älteren Fahrgästen achtsam zu sein und auf Hinweise oder Bemerkungen, die auf eine oben genannte Straftat 
 hindeuten könnten, zu reagieren. Es gab bereits einige Fälle, wo 
es der Aufmerksamkeit des Taxifahrers zu verdanken war, dass 
 ältere Bürger nicht um ihre Ersparnisse gebracht wurden. Im Zweifel fragen Sie ihre Gäste, ob sie in letzter Zeit einen komischen/ 
dubiosen/merkwürdigen Anruf erhalten haben von der Polizei 
oder einer Gewinnspielfirma angerufen wurden. Wenn Ihnen etwas 
komisch vorkommt, verständigen Sie bitte umgehend die 110.
Kriminalpolizei München, 
KFD 3 – AG Phänomene
➔ AUFGEPASST!
DIE KRIMINALPOLIZEI INFORMIERTSTADTINFO
➔ KOCHERLBALL
Um 1880 hatte man als Hausangestellter auch in München nicht 
viel Freizeit. Darum trafen sich die Bediensteten schon im Morgengrauen, um vor Beginn der täglichen Arbeit zu tanzen und zu 
 feiern. Bis zu 8.000 Dienstmädchen, Hausdiener, Soldaten, Köchinnen und Köche schwangen damals ihr Tanzbein beim Kocherlball. 
Heute muss keiner am Sonntagmorgen um 10 Uhr noch nach Hause zur Herrschaft, sondern kann das Fest in der Vormittagssonne 
am Chinesischen Turm ausklingen lassen.
Am 23.7.2017 ist es wieder Zeit für den Kocherlball am Chinesischen Turm. Zwischen 6 und 10 Uhr sind die Besucher aufgerufen, 
zu allerlei Volksweisen ihre Tanzkünste zu zeigen. Ein alljährlicher 
Höhepunkt ist traditionell wieder die „Münchner Francaise“ . Die 
Tanzfläche rund um den Chinesischen Turm ist während des Kocherlballs gut gefüllt, spätestens wenn die „Fledermaus-Quadrille“ 
von Johann Strauss' Sohn erklingt, gibt es kein Halten mehr. 
Früh da zu sein lohnt sich übrigens, denn nur so gibt es einen der 
begehrten Sitzplätze im Biergarten am Chinesischen Turm. Da sich 
der Termin vom 16. auf den 23.7.2017 verschoben hat, gibt es 
keinen Ersatztermin bei Regen.
Für das Taxigewerbe bringt diese traditionelle Veranstaltung an 
diesem Sonntagvormittag wieder sehr viele zusätzliche Fahrten 
von und zum Englischen Garten. (BH)
AUGUST 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

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Seit dem 1. Mai 2015 bietet die Landeshauptstadt allen Interessierten auf dem 
ehemaligen Gelände des „Braunen Hauses“ 
eine Bildungsstätte der besonderen Art. 
Das geschichtsträchtige Areal beherbergt 
nicht nur das Museum. Gleich dahinter befindet sich das Israelische Generalkonsulat. 
Nachdem bereits 1947 die Reste der Villa, 
die von 1930 bis 1945 die NSDAP-Parteizentrale beherbergte, gesprengt worden 
waren, blieb das Areal unbebaut. Hitler 
hatte nicht nur den Umbau des Hauses 
 geplant, sondern auch die unmittelbare 
Umgebung mit Granitplatten zur Kultstätte 
umfunktioniert. Dass hier der Samen für 
Terror und Grauen gelegt wurde, ist dabei 
bald in Vergessenheit geraten.
Gerade deshalb ist es schon fast eine Ironie der Geschichte, dass sich am „Geburtsort der Bewegung“ (Hitler) heute nicht nur 
eine Bildungsstätte gegen das Vergessen, 
sondern auch eine diplomatische Vertretung des Staates, dessen Bewohner eigentlich der vollständigen Vernichtung anheimfallen sollten, befindet. Ich betrete das 
Gebäude und befinde mich in einer großen 
Halle, die trotz des Baustils sehr hell ist. 
Von außen wirkt der Bau eher bunkerartig. 
An der Kasse wurde mir erklärt, dass die 
Ausstellung in der oberen Etage beginnt. 
Mit dem Lift fahre ich in den 4. Stock. Hier 
wurde die Zeit von 1918 bis 1933 thematisiert. Neben großen Schautafeln sind die 
Exponate und Erklärungen in Vitrinen arrangiert. Filmprojektionen zum Zeitgeschehen ergänzen die Szenerie. Vor den Schautafeln sitzen Schüler und lassen sich von 
Museumspädagogen einzelne Themen erläutern. Die Darstellungen sind sehr fundiert 
und geschichtliche Hintergründe werden 
mit Hilfe der Darstellung von Einzelschicksalen dem Besucher nahe gebracht. Mir 
fällt auf, dass hier auf Nüchternheit wert 
gelegt wurde. Die Einzelschicksale sprechen 
für sich. Personenbezogene Dokumente 
wechseln sich mit Wahlplakaten, Zeitungsseiten und Fotos ab.
Großen Raum nimmt Kurt Eisner, der erste 
Ministerpräsidenten Bayerns, ein. Leider 
fällt wenigen dieser Name ein, wenn von 
Hitlerattentätern die Rede ist. Mich befällt 
eine gewisse Genugtuung, dass die Darstellung der Rätezeit auch die leider nur sechs 
Tage währende „Baierische Räterepublik“ 
nicht verschweigt und die darauf folgende 
zweite Räterepublik als das bezeichnet, 
was sie war, nämlich eine Diktatur. Die 
Antwort folgte rasch und die politische 
Rechte gewann an Boden. Ich steige die 
breite Treppe in die nächste Etage herunter 
und befinde mich in der Zeit von 1933 bis 
1939. München als „Hauptstadt der Bewegung“, das Ende der Demokratie und der 
Terror gegen Regimegegner sind die hauptsächlichen Themen dieses Teils der Ausstellung. Besonders berührend sind die Bilder 
von Menschen, die öffentlicher Demütigung 
ausgesetzt wurden. Demgegenüber stockt 
einem fast der Atem, wenn ich lese, dass 
ein Arzt, in diesem Falle Josef Limmer, das 
Münchner Gesund heits amt 1937 übernahm, 
nachdem er 1933 in die NSDAP eintrat und 
für die sogenannte Erbgesundheit, also für 
die Zwangssterilisationen und Deportationen Behinderter zuständig war. Dieser Arzt 
wurde 1946 als Mitläufer deklariert und arbeitete dann bis zur Pensionierung als Gutachter für die Landesversicherungsanstalt.
Solche Bespiele gibt es hier viele. Es bewahrheitet sich auch hier, dass es keiner 
Demokratie bisher gelungen ist, eine Diktatur rechtsstaatlich aufzuarbeiten. Auch die 
Deutschen im Osten der Republik müssen 
bis heute diese Tatsache schmerzlich spüren. Hinabgestiegen in die 2. Etage empfängt mich das Thema Kriegsjahre. Die Zeit 
von 1939 bis 1945 wird sicherlich vielen 
Münchner in schmerzlicher Erinnerung geblieben sein. Einen besonderen Stellenwert 
nehmen die Tausenden von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter ein. Ihr Schicksal 
und das der KZ-Gefangenen zeigt mit aller 
Deutlichkeit die Brutalität dieser Zeit. 
 Besonders berühren die Darstellungen der 
Einzelschicksale und die Verstrickungen 
 unserer großen ortsansässigen Firmen.
Auch die nüchtern anmutenden Zahlen der 
Münchner Juden, die praktisch vollständig 
deportiert wurden, lassen erschauern. 
Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass 
heute München wieder ein Zentrum 
 jüdischen Lebens in Deutschland ist, 
mit eigenem Gemeindezentrum und Synagoge. Erschreckend sind die dargestellten 
Um fragen, bei denen z.B. 16,5 % aller 
 Befragten der Meinung sind, dass Juden 
in Deutschland zu viel Einfluss hätten und 
das im Jahre 2010. 
Dies und viele andere Meinungsäußerungen 
werden im Abschluss der Dokumentation, 
dem Zeitrahmen von 1945 bis zur Gegenwart, dargestellt. Dabei wird sowohl auf 
verschiedene Anschläge der rechtsradikalen 
Szene, aber auch Demonstrationen und 
 Reaktionen der Münchner eingegangen.
Das NS-Dokumentationszentrum München 
ist eine sehenswerte Ausstellung, die ihrem 
hohen pädagogischen Anspruch gerecht 
wird. Was mich persönlich etwas stört, sind 
die manchmal fehlenden ergänzenden 
 Erklärungen, wie zum Beispiel, dass die 
 befreiten russischen Kriegsgefangenen vom 
Stalinregime entweder erschossen oder 
nach Sibi rien deportiert wurden, da sie als 
Verräter galten. Vielleicht ist das ja nicht 
Aufgabe dieser Ausstellung, aber der 
 Hinweis, dass Diktaturen – egal welcher 
Couleur – durchaus frappierende Ähnlichkeiten aufweisen, ist für mich wichtig. 
 Gerade in dieser Ausstellung ist mir wieder 
einmal deutlich geworden, wie viel von 
der Nazidiktatur im täglichen Leben einer 
 kommunistischen Diktatur übernommen 
wurde. Auch das sollte nicht vergessen 
 werden.
Abschließend kann ich die Ausstellung nur 
empfehlen, die Dienstag bis Sonntag von 
10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet ist. Der Eintrittspreis ist mit 5 Euro sehr moderat. 
 Kinder unter 18 Jahren und Schulklassen 
sind davon befreit. Bei einem Besuch sollte 
jeder auch den etwas versteckt im Erdgeschoss liegenden Museumsshop, der eigentlich eine Buchhandlung ist, erkunden. Die 
angebotene Literatur lädt unbedingt zum 
Stöbern ein. (BH)
➔ NS-DOKUMENTATIONSZENTRUM
Zwischen Königsplatz und Karolinenplatz fällt der Blick beim Befahren 
der Brienner Straße unweigerlich auf ein quaderförmiges, modernes Gebäude. 
Hier befindet sich das NS-Dokumentationszentrum München. Lange Zeit 
tat sich die Stadt München schwer mit ihrer Erinnerungskultur.
Foto: formenreich.de
WISSENSWERTES
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ABSURDISTAN oder AVENIO – Im 
 Dezember 2013 wurden die ersten acht 
Trambahnzüge der Baureihe „Avenio“ durch 
die Firma Siemens an die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ausgeliefert. Zu 
deren Einsatz musste freilich noch die Regierung von Oberbayern (Reg. v. Obb) ihre 
Genehmigung geben – was sie nicht tat. 
Nicht etwa, dass die Kisten verkehrsunsicher gewesen wären, nein. Aber in den Zulassungsunterlagen der Siemensianer gab 
es Unklarheiten – zumindest aus Sicht des 
Technischen Prüfdienstes der Reg. v. Obb. 
So war z.B. nicht klar festgelegt, welches 
Reinigungsmittel für die Scheiben der Bahnen genehmigt war. Donner keil! Und so 
durften die ersten Garnituren erstmal ein 
knappes Jahr im Depot vor sich hinrosten, 
bis sie im November 2014 auf die Piste 
 geschickt wurden. Allerdings wieder nur 
vorübergehend. Kurzum, die MVG klagte 
zwischenzeitlich erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht gegen zwei Bescheide der 
Reg. v. Obb. und erstritt sich damit die 
 Genehmigungen. Kostet ja alles kein Geld. 
Der Heilige Bürokratius, er lebe hoch, 
hoch, hoch!
➔ APASSIONATA – Am 5. November soll in 
Fröttmaning neben dem dortigen Busbahnhof der „Apassionata“-Showpalast eröffnen. 
Um den Namen gibt es noch juristischen 
Streit, aber das kann uns wurscht sein. Gut 
1.700 Zuschauer wird die 55 Millionen Euro 
teure Spielstätte beherbergen können, finanziert ohne Steuergelder und in Rekordzeit hochgezogen. Münchner Merkur vom 
29.6.17: „Die Bühne ist 40 Meter breit und 
mit modernster Technik ausgestattet. Die 
Wände und der Boden können mit Videos 
bespielt werden (...)“ . Mit der Pferde-Show 
„Equila“ soll der Betrieb begonnen werden. 
Da muss also eine Privatfirma herkommen, 
um der Stadt und dem Freistaat, die sich 
seit anno tobak um den neuen Konzertsaal 
streiten, vorzumachen, wie man in kürzester Zeit sowas auf die Beine stellt. Der 
 Heilige Bürokratius, er lebe …
➔ DIESEL-FAHRVERBOTE – Zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe (Anfang Juli) 
ist ein Spitzengespräch zwischen der Stadt, 
dem Freistaat und der bayerischen Autoindustrie für den 2. August in Planung. 
Bei einem ersten Treffen hatten Audi und 
BMW bereits eine neue Software (Computersteuerung) angekündigt, mit der Dieselautos der älteren Euro-5-Norm zugunsten 
eines geringeren Schadstoffausstoßes 
nachgerüstet werden können. Schrottis 
 Anmerkung: vielleicht genügt es, die 
 bestehende Betrugs- Software einfach zu 
deaktivieren … 
Münchens OB Dieter Reiter droht weiterhin 
mit dem Schwert eines Fahrverbotes für 
Dieselfahrzeuge, freilich nicht aus Gaudi, 
sondern weil die Stadt bei weiterer Überschreitung der Grenzwerte für Stickoxide 
demnächst mit heftigen Geldbußen rechnen muss. Und die werden von mal zu mal 
nicht geringer ausfallen. Aber noch eine 
generelle Anmerkung dazu: Schrotti, geb. 
1959, wuchs in den ersten Jahren seiner 
fernen Jugend in einem Reihenhaus (Willibaldstraße 217) auf, welches – wie damals 
durchaus üblich – noch eine Kohlenheizung 
hatte. Die neue Heimstatt in der Herterichstraße hatte immerhin schon Ölheizung. 
Aber auch da interessierte sich niemand 
für das, was aus dem Kamin kam. Bei den 
Autos war es nicht anders, der Kamin heißt 
dort nur Auspuff. Alternative Energien 
(Wind usw.) waren ein Fremdwort. Im Ruhrpott nebelten sich die Kohlekraftwerke 
 gegenseitig zu; im Rhein konnte man an 
der Angelschnur allenfalls einen Film entwickeln, denn die letzten Fische in dieser 
trüben Chemiepampe konnten gar nicht 
 anbeissen, hatten sie doch alle eine Gasmaske vorm Maul. Die Stickoxid- und 
Feinstaubwerte von damals, wenn sie je 
 einer gemessen hätte, würden heute 
 bestimmt jede Skala sprengen. 
Kurzum: es ist vieles seither besser geworden. Neben etlichen anderen Gründen trägt 
vielleicht auch dies dazu bei, dass unsere 
statistische Lebenserwartung immer höher 
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UNTERHALTSAMES

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wird. Aber, wie üblich in Deutschland und 
wahrscheinlich nicht nur bei uns, muss alle 
paar Jahre eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden – und diesmal hat es unter 
tätiger Mithilfe der Milliardenbetrüger aus 
der Autoindustrie („Schummel“-Software) 
die Dieselfahrer erwischt. Wogegen die 
Benzinfahrer trotz höheren Spritverbrauchs 
derzeit fast schon als Umweltengel erscheinen. Spannend bleibt es allemal. 
➔ FUNKKANÄLE – Nach der Änderung einiger Antennenstandorte ist die Versorgung 
mit Sprechfunk im Osten auf Kanal 3 am 
besten, im Süden und Südwesten auf Kanal 
5, und im Rest der Welt auf Kanal 1. Aber 
das müssen Sie nicht auswendig lernen! 
Auf dem Datenfunkbildschirm steht auf der 
Standplatzliste in der jeweiligen Gegend 
z.B. „K 3 Trudering“ oder „K 5 Solln“, woraus Sie ersehen können, welcher Funkkanal 
hier der beste ist. Steht nichts davor, gilt 
Kanal 1. A propos Sprechfunk:
➔ MITARBEIT – „Die Mitarbeit des Schülers 
ist nicht zufriedenstellend“, las der Schreiber, ähm, mancher von Ihnen eventuell mal 
im Zwischenzeugnis. Das muss der heutige 
Oberlehrer Schrotti leider auch vom Sprechfunk sagen. Zwei Beispiele: am Mittwoch 
28.6. morgens gegen vier Uhr beschäftigte 
ein der Polizei einschlägig bekannter 
66-jähriger uns alle, weil er nach einem 
Fluchtmanöver mit seinem Auto am Isarring (etwa Kennedybrücke) gegen die 
 Leitplanke gekracht war. Warnschüsse der 
Polizei, Großeinsatz, Hubschrauber, Staatsanwalt. Das ganze Programm. Nach vielleicht einer Stunde, dann also gegen fünf 
Uhr, fragte Schrotti als diensthabender 
Funksprecher mehrmals das fahrende Gewerbe, ob ihm jemand sagen könne, ob die 
Totalsperre noch besteht? – Schweigen im 
Walde. Nichts. Gar nichts. 
Beispiel zwei: anlässlich einer Nachtbaustelle und Totalsperre an der Garmischer 
Autobahn ab dem Luise-Kiesselbach-Platz 
(selbe Nacht wie vorher) gab es trotz mehrerer Fragen um Auskunft auf Kanälen 1, 3 
und 5 wiederum keinerlei (!) Mitteilung 
seitens der Kollegenschaft. Das ist schon 
traurig. Scheinbar fahren viele Herrschaften unserer Zunft das Funkgerät nur mehr 
zu dem Zweck spazieren, um nach einem 
ausverkauften Konzert im Olympiastadion 
und etlichen diesbezüglichen Durchsagen 
der Zentrale „Olimpia sofort“ ins Mikro zu 
plärren. Oder natürlich „dringend“, und da 
wird von diesen Verbalautisten dann schon 
erwartet, dass alle anderen den Funk eingeschaltet haben. Mitarbeit mangelhaft. 
Ungenügend. Fragt der Vater beim Elternabend den Lehrer „Warum ham sie meim 
Buam an Sechser gebn?“ – Sagt der Lehrer 
„weils no koan Siema net gibt“ .
➔ VERSTÄNDIGUNGSPROBLEME – So 
manches Gespräch mit der Kundschaft am 
Telefon erweist sich als schwierig, wie wir 
Zen tralisten immer wieder leidvoll feststellen müssen. Ein Beispiel: In der Nacht vom 
1.7. (Sa.) auf 2.7. gab es neben dem üblichen Sommer-Tollwood noch ein ausverkauftes Olympiastadion mit der Austropop- 
Schmalzbacke Andreas Gaballier und so 
ganz nebenbei eine Freiluftveranstaltung 
(neudeutsch: Open Air) in der Riemer 
 Galopprennbahn. Auch noch ein paar tausend Leute. Wir Zentralisten gingen bereits 
mit Todesverachtung in die Leitungen, 
wohl wissend, dass es sich zu 90 Prozent 
um nicht vermittelbare Bestellungen zum 
Olympiastadion oder der Galopprennbahn 
handeln würde. Die meisten Leute sind ja 
einsichtig, wenn man ihnen erklärt, dass 
gerade nichts geht, aber manche … „Sie 
haben Beförderungspflicht“, „Sie werden 
ihren Namen morgen in der Zeitung lesen“, 
„Ich bin Anwalt und verklage Sie vor 
 Gericht“ usw. sind noch die jugendfreien 
Äusserungen, die wir da zu hören 
 bekommen. 
Aber auch bei „normalen“ Bestellungen 
kann es schwierig werden: eine Kundschaft 
hatte in die XY-Straße 47 ein Taxi bestellt; 
der angegebene Name war laut Taxifahrer 
nicht an der Klingel. Rückruf beim Kunden. 
Der Stimme nach jüngere Frau: „das sind 
zwei Häuser nebeneinander. Eins steht 
 neben dem anderen. Und wir sind in dem 
anderen“ . (Vermutlich die Urenkelin von 
Karl Valentin) Andere Kostprobe gefällig? – 
„Ich stehe in der XY-Straße“ . Frage Zentrale: „Welche Hausnummer?“ – Antwort 
 Kundin: „rechts von mir ist der Tengelmann“ . Zentralist Marco Ugler: „und wenn 
sie sich umdrehen, ist er links von ihnen!“ 
Manchmal kann man es nur mehr mit 
 Humor nehmen.
➔ VERKEHRSPROBLEME – hat „Uber“-Chef 
und -Mitgründer Travis Kalanick innerhalb 
der eigenen Firma, wird ihm doch von 
 einigen Mitarbeiterinnen Sexismus und 
 sexuelle Belästigung vorgeworfen. Jetzt 
ist der Trump-Verschnitt als Firmenchef 
 zurückgetreten, bleibt aber Mitglied im 
Verwaltungsrat. Eine Untersuchungskommission hatte zahlreiche Beschwerden 
über das Arbeitsklima aufgelistet, übermäßigen Alkoholkonsum bei Firmenpartys 
(des gabats bei uns in Bayern net) sowie 
„das Ausmaß der Mängel in Ubers Unternehmensführung“ (Münchner Merkur vom 
22.6.17). Ob uns Fiakern das außer ein 
 bisserl Schadenfreude einen echten Vorteil 
bringt, kann bezweifelt werden. Vielleicht 
wird der forsche Travis dann halt nächster 
Präsident der USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wen würde das 
noch wundern. (MS) 
Dr. Cichon & Partner*
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Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
AUGUST 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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➔ MTU UND MAN
Zwei wichtige Adressen und ihre Geschichte
MTU an der Dachauer Straße 665 
und MAN an der Dachauer Straße 667
Die Bayerischen Motorenwerke nahmen 
1913 ihren Anfang als Flugmotorenwerk, 
das direkt dem damaligen Militärflugplatz 
auf dem Oberwiesenfeld benachbart lag, 
nämlich an der Moosacher Straße 66. Später kaufte die Knorr-Bremse das Areal und 
BMW zog an seine jetzige Adresse, ebenfalls gleich beim Oberwiesenfeld entlang 
der Lerchenauer Straße. Im Jahr 2016 
 kehrte BMW wenigstens teilweise in sein 
ursprüngliches, inzwischen denkmalgeschütztes Gebäude zurück und eröffnete 
hier seine Abteilung BMW Classic. Seitdem 
prangt am historischen Eingangstor der 
 ursprüngliche Schriftzug „Bayr. Motoren 
Werke“ . Doch dies nur zur allgemeinen 
 Information am Rande. 
Aufrüstung und Produkte
Heute noch gegenwärtig ist die militärische 
Vergangenheit der Firma im BMW-Logo, 
dem weiß-blauen Bewegungsschatten eines 
Propellers. Nach dem Machtantritt der 
 Nationalsozialisten im Jahr 1933 begann 
das große Aufrüsten für den Zweiten Weltkrieg und die Kapazitäten für den Bau von 
militärischen Flugmotoren stießen an der 
Lerchenauer Straße an ihre Grenzen. Ab 
1936 entstanden neue Werkhallen in Allach 
an der Dachauer Straße 665 bis 667. Zur 
Tarnung gegen die zu erwartenden Luftangriffe im Rahmen des geplanten Krieges 
wurden die Gebäude in Streubauweise in 
den nördlichen Allacher Forst gesetzt und 
zusätzlich die Dächer mit einem grün-braunen Tarnanstrich versehen, der den gegnerischen Piloten einen durchgehenden Wald 
vortäuschen sollte, offenbar erfolgreich, 
denn während des gesamten Krieges wurde 
kein einziger gezielter Angriff auf das 
 extrem kriegswichtige Werk geflogen. Im 
Jahr 1938 nahm man die Produktion von 
Flugmotoren auf und mit Beginn des Krieges 1939 erfuhr das Werk eine Vergrößerung um das Vierfache, wodurch eine 
 weitere Rodung des nördlichen Allacher 
Forstes notwendig wurde. Zu den kriegswichtigen Produkten des neuen BMW- 
Werkes gehörten hoch entwickelte Flugmotoren und bis Kriegsende 1945 waren 
rund 21.000 BMW-Flugmotoren produziert 
worden. Im Jahr 1944 begann BMW mit 
der Herstellung von Düsentriebwerken und 
Raketentriebwerken. Im April 1945, wenige 
Tage vor Kriegsende, lief ein U-Boot mit 
den Konstruktionsunterlagen für diese 
Triebwerke zum faschistischen Verbündeten 
Japan aus. Genutzt hat dies allerdings 
nicht mehr viel, denn während die deutsche Wehrmacht am 8. Mai 1945 ihre bedingungslose Kapitulation unterzeichnen 
musste, war es bei der japanischen Armee 
am 2. September 1945 so weit. 
Belegschaft und Zwangsarbeiter
Die Belegschaft wuchs seit 1938 bis auf 
11.000 an, von denen gegen Kriegsende 
rund 8.000 Menschen Zwangsarbeiter waren. Seit 1941 unterhielt BMW ein firmeneigenes Zwangsarbeiterlager östlich der 
Dachauer Straße auf dem Gelände der heutigen LKW-Auslieferung mit der Adresse 
Dachauer Straße 570 und seit 1943 ein Außenlager des Konzentrationslagers Dachau 
auf dem Areal der heutigen Siedlung Ludwigsfeld. Die rund 8.000 Häftlinge aus vielen von der Wehrmacht besetzten Nationen 
lebten dort unter schlimmsten Bedingungen. Die Häftlinge mussten entweder in der 
Produktion von Flugmotoren oder auf den 
Baustellen im Werksgelände unter katastrophalen und brutalen Bedingungen arbeiten. Öffentliche durchgeführte Prügelstrafen und Hinrichtungen wegen angeblicher 
oder tatsächlicher Sabotage gehörten als 
Abschreckung zur Tagesordnung, die Sterblichkeit infolge Unterernährung und Überarbeitung war extrem hoch. Die Toten wurden entkleidet, auf Lastwagen geworfen 
und in das KZ Dachau geschafft, wo sie im 
dortigen Krematorium verbrannt wurden.
Am 30. April 1945 erreichte die US-Armee 
das Lager und befreite die Überlebenden, 
die aber das Lager noch nicht verlassen 
durften, bis die weit verbreiteten Krankheiten Fleckfieber und Typhus abgeklungen 
waren. Während an der heutigen LKW-Auslieferung eine auf dieses dunkle Kapitel der 
BMW-Geschichte hinweisende Tafel fehlt, 
befindet sich seit 1997 eine Gedenktafel an 
der Granatstraße mit dem deutschen und 
französischen Text: „Zur Erinnerung an die 
vielen Tausend Häftlinge des Dachauer 
KZ-Außenlagers Allach-Karlsfeld, die vom 
19. März 1943 bis zur Befreiung am 
30. April 1945 für die Rüstungsproduktion 
arbeiten mussten.“ Die Granatstraße ist 
als Straßenname inzwischen aufgelassen, 
istockphoto
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017
STADTKUNDE MÜNCHEN

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aber als Straßenzug noch erkennbar: Sie 
liegt östlich parallel zur Smaragdstraße. 
Karlsfeld Ordnance Depot
Die US-Armee beschlagnahmte am 30. April 
1945 das nahezu unzerstört gebliebene 
BMW-Flugmotorenwerk und benannte es 
geografisch falsch in „Karlsfeld Ordnance 
Depot“, also „Waffen-Nachschublager Karlsfeld“ um. Unter der verbleibenden Regie 
von BMW wurden nun Militärfahrzeuge instand gesetzt und das Werk wandelte sich 
bald zum größten Reparaturwerk der Welt 
für US-Panzer, Geschütze und Lastkraftwagen. Um Abstellplatz zu schaffen, wurden 
die noch vorhandenen Bäume zwischen den 
Hallen gefällt und der nördliche Teil des 
 Allacher Forstes damit endgültig abgeholzt. 
Der Kalte Krieg, der insbesondere im Koreakrieg von 1950 bis 1953 seinen heißen 
Ausdruck fand, sorgte dafür, dass für die 
rund 6.500 deutschen und anderen Arbeitskräfte die Arbeit für die US-Armee in Allach 
nicht zu Ende ging. Die früheren BMW- 
Arbeitslager fanden Verwendung als werksnahe Unterkünfte für die deutschen Angestellten der Amerikaner und für einen 
Teil der 47.000 in München gestrandeten 
Flüchtlinge aus Ostdeutschland und dem 
Sudetenland. Viele Ausländer, die nicht 
in den inzwischen sowjetisch kontrollierten 
Teil Europas zurückkehren wollten oder 
konnten, lebten ebenfalls hier und arbeiteten auf der anderen Straßenseite. 
BMW, MAN, Daimler-Benz und MTU
Am 5. Mai 1955 endete für die Bundesrepublik Deutschland das Besatzungsstatut. 
Westdeutschland wurde dadurch ein souveräner Staat, durfte also wieder eine Armee 
und eine Luftfahrtindustrie aufbauen. Zum 
30. Juni 1955 räumte die US-Armee das 
Werk und übergab die ausgedehnten Anlagen der Firma BMW zur freien Verfügung. 
Während sich BMW damals in einer heute 
kaum vorstellbaren, schweren finanziellen 
Krise befand, expandierte ein anderer bayerischer Fahrzeughersteller: Die Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN) fand in 
dem Allacher Werk Anlagen, Maschinen und 
Personal, mit denen sich die Produktion 
von Lastkraftwagen problemlos beginnen 
ließ. Da BMW dringend Kapital benötigte, 
konnte MAN den nördlichen Teil des Werkes 
an der Dachauer Straße 667 kaufen und 
seine LKW-Herstellung von Nürnberg nach 
München verlegen. Fahrzeuge für zivile wie 
auch militärische Zwecke, beide bald auch 
für den Export, verließen seit 1955 in großer Zahl die Fabrik. Im südlichen Teil des 
Werksgeländes an der Dachauer Starße 665 
stiegen BMW und MAN 1955 gemeinsam in 
das Geschäft mit Flugmotoren ein. Die Firma BMW-Triebwerkbau stellte Motoren in 
amerikanischer Lizenz her, unter anderem 
für den Starfighter. Die weiterhin anhaltende Talfahrt von BMW ermöglichte es MAN, 
1965 alle Anteile der numehrigen MAN 
Turbo GmbH zu übernehmen. Da die eigene 
Entwicklung von Flugmotoren, Strahltriebwerken und Kraftfahrzeugmotoren aber immer höhere Investitionen erforderte, übernahm im Jahr 1969 die Daimler-Benz AG 
die Hälfte der Firma. Die paritätische Tochter der beiden großen Konzerne erhielt nun 
den Namen Motoren- und Turbinen-Union 
(MTU). Im Jahr 1985 erwarb Daimler-Benz 
AG auch die noch fehlenden 50 Prozent 
von MAN. 
MTU: Dachauer Straße 665
Die MTU Aero Engines in München ist heute 
Deutschlands führender Triebwerkshersteller und einer der großen der Welt mit 
 einem Gesamtumsatz von 4,5 Milliarden 
Euro, deren Geschäftsfeld die Herstellung 
und Instandhaltung von Triebwerken verschiedener Schub- und Leistungsklassen für 
die zivile und militärische Luftfahrt ist. 
Nach einigem Hin und Her in den Besitzverhältnissen befinden sich jetzt 100 Prozent der Aktien im Streubesitz. Heute ist 
die MTU an fast jedem modernen Triebwerk 
in der zivilen Luftfahrt als Partnerin beteiligt. Auch im militärischen Bereich gibt es 
in Deutschland kaum ein bemanntes Fluggerät, bei dem das Unternehmen nicht in 
irgendeiner Form am Antrieb mitgewirkt 
hat. Neben München als Hauptstandort 
gibt es weitere Niederlassungen in Hannover, Berlin, Kanada und der Volksrepublik 
China, insgesamt weltweit 14 Standorte, 
wobei sich der gesamte Umsatz hälftig auf 
das militärische und das zivile Triebwerksgeschäft verteilt. Interessant dürfte sein, 
dass seit 2009 das firmeneigene Museum 
an einigen Tagen im Jahr auch für die 
 Öffentlichkeit geöffnet wird. Dies ist pro 
Quartal an einem Sonntag von 13 bis 
18 Uhr der Fall sowie während der Langen 
Nacht der Münchner Museen – wann genau 
ist im Internet zu ermitteln. Das Museum 
verfügt über eine Sammlung von Weltruf: 
Auf knapp 850 Quadratmetern sind über 
30 Ausstellungsstücke zu sehen, die einen 
Überblick über die Geschichte des Motorflugs geben. Unter den wertvollen historischen Flugmotoren befinden sich auch 
weltweite Unikate, die perfekt restauriert 
sind. Doch auch im Alltag können zwei Exponate bewundert werden: Eine Turbine 
hinter Glas im Anfahrtsbereich plus ein 
Kampfflugzeug der Bundeswehr links neben 
dem Haupteingang.
MAN: Dachauer Straße 568, 570 u. 667
Die sich MAN Truck & Bus AG nennende 
Firma mit Hauptsitz in München ist das 
größte Unternehmen des MAN-Konzerns 
und einer der führenden internationalen 
Nutzfahrzeughersteller. Im letzten Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen mit 
insgesamt rund 34.000 Beschäftigten und 
75.000 verkauften Lastkraftwagen sowie 
5.500 verkauften Omnibussen einen Umsatz von 8,8 Milliarden Euro. Produktionsstätten befinden sich in Kassel, Nürnberg, 
Plauen, Salzgitter, Indien, Mexiko, Österreich, Polen, Russland, Südafrika und der 
Türkei. Im Münchner Stammwerk entstehen 
auf einer Fläche von 1.000.000 Quadratmetern schwere Lastkraftwagen der Gewichtsklasse 18 bis 41 Tonnen zulässigem 
Gesamtgewicht, produziert von 9.000 Mitarbeitern und auch Mitarbeiterinnen. 
 Darüber hinaus werden hier Fahrerhäuser 
und angetriebene Achsen und Verteilergetriebe für den gesamten Werksverbund 
gebaut. Wie bei MTU, sieht man von der 
Straße stadtauswärts links wechselnde 
 Produkte der Fabrik, seit dem Jahr 2000 
unter dem einprägsamen Schlagwort 
„Trucknology“ vermarktet werden. 
Eine Attraktion für Einheimische wie auch 
Touristen ist das Bus-Forum an der Dachauer 
Straße 568 mit einigen entsprechenden 
Fahrzeugen, die allerdings in Salzgitter und 
in der Türkei gefertigt werden. Ein richtiger 
Hingucker ist dann das sich anschließende 
Truck-Forum und die Auslieferung an der 
Dachauer Straße 570, denn hier warten 
Hunderte von schweren Lastkraftwagen auf 
ihre Abholung in alle Welt. Spätestens jetzt 
kann man verorten, woher diese Fahrzeuge 
kommen, und Aha- und Oho-Momente sind 
vorprogrammiert. 
Taxi-Relevanz
Man möchte gar nicht glauben, dass ein 
scheinbar abgelegener Standplatz wie der 
Kristall eine derartige Taxi-Relevanz aufweist. Nicht nur Aufträge aus dem Münchner Norden, Karlsfeld oder Dachau werden 
hierher vermittelt, sondern auch Fahrten 
für MAN, MTU und auch T-Systems mit den 
Adressen Dachauer Straße 661 und 665, 
also ein Gesamtstandort von enormer wirtschaftlicher Wichtigkeit. Und diese Stiche 
gehen oft genug zum Hauptbahnhof oder 
zum Flughafen. (BW)
AUGUST 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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➔ JEANETTE BIEDERMANN
Jeanette Biedermann 
steht mit Hugo Egon 
 Balder vom 16. August 
bis zum 10. September 
2017 in dem Stück 
„Der Aufguss“ auf der 
Bühne der Komödie im 
Bayerischen Hof.
Die Schauspielerin wurde 1980 in der 
 damaligen DDR geboren. Als ihre Eltern 
mit ihr in die Deutsche Botschaft in Prag 
flüchteten, war das für die Neunjährige 
ein großes Abenteuer, deren Tragweite 
und Bedeutung sich erst im Laufe ihrer 
Jugend erschloss. Ihre Eltern gaben 
 Jeanette Biedermann mit diesem Schritt 
eine Lebenseinstellung mit auf den Weg, 
die vielen jungen Menschen heute leider 
fehlt: Sich gegen Unterdrückung auflehnen, mutig zu sein und für seine Einstellungen kämpfen ist ihr bis heute wichtig.
Die beliebte Sängerin wurde früh für das 
deutsche Fernsehen entdeckt und spielte 
sich in vielen Filmen und Serien in die 
Herzen ihrer Fans. Nachdem sie im Berliner Dom die Buhlschaft im „Jedermann“ 
gespielt hatte, traf sie bei einem Interview Hugo Egon Balder. Aus dieser Begegnung entwickelte sich eine Freundschaft 
unter Kollegen. Da der Autor des Stücks 
„Der Aufguss“ ein Freund Hugo Egon 
 Balders ist, bot er ihr eine Rolle darin an, 
die sie gern annahm. 
Die Schauspielerin freut sich besonders auf 
die Zeit in München. Sie gastierte bereits 
mehrmals in München, musste aber nach 
den Auftritten jeweils sofort in die nächste 
Stadt. Nun endlich kann sie München genießen. Da sie in allen Städten, die sie besucht, das Taxi als Verkehrsmittel gern und 
häufig benutzt, wird sicher der eine oder 
andere Münchner Taxler sie als Fahrgast begrüßen können. Immer wenn sie mit Kollegen oder Freunden ein Glas Wein getrunken 
hat, lässt sie selbstverständlich das Auto 
stehen und ordert ein Taxi. Dabei legt sie 
besonderen Wert auf saubere Fahrzeuge und 
diskrete Fahrer. Jeanette Biedermann ist 
sehr anspruchsvoll, da sie erblich vorbelastet ist. Ihr Vater war Taxifahrer bis zur 
Flucht der Familie 1989. Sie ist schon als 
Kleinkind auf dem Schoß ihres Vaters im 
Hinterhof Taxi gefahren. Der Vater war ein 
sehr penibler Mensch, der sein Taxi peinlich sauber hielt. Noch heute schwärmt 
sie vom Wohlgeruch seines Fahrzeugs. 
Später arbeitete Biedermanns Papa als 
Kraftfahrer für die Brauerei Schultheiss. 
Daher ist auch das Verständnis der passionierten Weintrinkerin für die bayerische 
Liebe zum Gerstensaft zu erklären.
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
VIP IM TAXI
Foto: Nicole Brühl
 
Das Stück
Ein gemütliches Wochenende im Wellness-Bereich des Hotels Klostermühle sieht wahrlich anders aus: Dieter, erfolgreicher Waschmittelhersteller und Selfmade-Man, möchte 
seiner Lebensabschnittsgefährtin ein ganz besonderes Geschenk machen, das verlangt 
allerdings einige Überredungskünste. Und Lothar, linkischer Chef einer florierenden 
 Kinderklinik, möchte ein ganz besonderes Geschenk bekommen, das erfordert jedoch 
 diplomatisches Geschick und Diskretion. Zur Tarnung begleitet ihn seine Assistentin 
und rechte Hand, Emelie. Zwischen Sauna, Dampfbad und Kühltauchbecken kreuzen 
sich die Wege der beiden Paare, und mit jedem Aufguss steigert sich die Zahl der Missverständnisse, bis niemand mehr genau weiß, wer was eigentlich will.
Als dann auch noch ein geheimnisvoller Fremder auftaucht, steigt die Temperatur deutlich über den Siedepunkt: Wer ist er? „The Brain“, wie er im Fitness-Studio genannt wird 
oder doch „The Body“, wie man den Matheprofessor an der Uni nennt? Oder ist er doch 
nur ein weiterer harmloser Saunagänger? (BH)
➔ 16. August bis 10. September 2017, Montag bis Samstag 20 Uhr, Sonntag 18 Uhr
Weitere Informationen unter www.komoedie-muenchen.de
Schnell. Preiswert. Kompetent.
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017

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KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden 
Ort für Veranstaltungen jeder Art.
11.7.2017 bis 3.9.2017 ⁄ Große Ausstellung Salvador Dalí – Biblia Sacra 
August 2017, Lithografiewerkstatt des Münchner Künstlerhauses: 
Druckgrafik-Workshops für Kinder und Erwachsene im Rahmen der Ausstellung Salvador Dalí – Biblia Sacra
Do. 10.08. 20.30 Uhr, 3. Münchner Pianistenfestival 
Fr. 18.08. 19.30 Uhr, Rafaelito y su Tumbao – Noche de Salsa
Mi. 23.08. 19.30 Uhr, Schauplatz Bibel: Liebe – Lesung mit Prof. Dr. C Bernd Sucher
Mi. 30.08. 19.30 Uhr, Schauplatz Bibel: Geld – Lesung mit Prof. Dr. C Bernd Sucher
Mo. 07.08. 20.00 Uhr, Kino: Das goldene Zeitalter / Ein andalusischer Hund – Film von Luis Bunuel & Salvador Dalí
Mo. 14.08. 20.00 Uhr, Kino: Der Name der Rose – Film von Jean-Jacques Annaud
Mo. 21.08. 20.00 Uhr, Kino: Salvador Dalí – A Soft Self Portrait – Film von Salvador Dalí
Mo. 28.08. 20.00 Uhr, Kino: Saint Jacques … Pilgern auf Französisch – Film von Coline Srreau
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
Wir bieten Ihnen für T axen und Mietwagen:
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oder nach Vereinbarung
 
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finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik Karriere. 
Geben Sie bei Ihrer Bewerbung bitte die Referenznummer 
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Hotel Bayerischer Hof Gebrüder Volkhardt KG
Personalabteilung • Lydia Stiegelmayr
Promenadeplatz 2 – 6 • D – 80333 München
Telefon: 089 – 21 20 965 • www.bayerischerhof.de
Rainer Spitzenberger
AUGUST 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER AUGUST 2017
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Dienstag, 01. August
 ➔ 21.00 Uhr, Kafe Kult, Sheer Mag
Mittwoch, 02. August
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
Ovum, Thurm
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Seele oder Silikon
 ➔ 20.30 Uhr, Circus Krone, Feist
Donnerstag, 03. August
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Die 7 Typenshow
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 2
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Munich String Band
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Roby Lakatos & Ensemble
 ➔ 21.00 Uhr, Kafe Kult, Viva Belgrado
Freitag, 04. August
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Federspiel
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Ehekracher
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, Magie – 
Live & hautnah 2
 ➔ 20.00 Uhr, Pepper Theater, 
Und Trompeten preisen den Totschlag
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Warten auf William
Samstag, 05. August
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Herren): Munich 
Cowboys – Stuttgart Scorpions
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Die Moritat vom Mord
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiastadion Mü. 
Aida – The Stadium World Tour
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Eheurlaub
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 2
 ➔ 20.00 Uhr, Pepper Theater, 
Und Trompeten preisen den Totschlag
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Warten auf William
Sonntag, 06. August
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Herren): Munich 
Rangers – Landsberg X-Press
 ➔ 15.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 1
 ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Ehejubel
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Italienische Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 2
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Warten auf William
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, David Murray
Montag, 07. August
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 21.00 Uhr, Kafe Kult, 
Birds in Row, Mercy Ties
Dienstag, 08. August
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Draußen vor der Tür
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
The Afghan Whigs
Mittwoch, 09. August
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Belladonna
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Draußen vor der Tür
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Mythos 
Coco – Das Leben der Coco Chanel
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Sacred Reich
Donnerstag, 10. August
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Draußen vor der Tür
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Honky Tonk Five
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Mythos 
Coco – Das Leben der Coco Chanel
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Männerschlussverkauf – 
Wie man den Mann kriegt
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Turnstile
Freitag, 11. August
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ballet’n’Blues – 
Der Tanz mit dem Teufel
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Draußen vor der Tür
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Hillbilly Deluxe
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Männerschlussverkauf – 
Wie man den Mann kriegt
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Plug in Beats
Samstag, 12. August
 ➔ 19.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Die Moritat vom Mord
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ballet’n’Blues – 
Der Tanz mit dem Teufel
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Pat Capocci & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
Peter Karp Band
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, M. Ward
Sonntag, 13. August
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Schwabinger Schaumschläger auf 
Sommerfrische
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
The Wild Ridez
Montag, 14. August
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
Dienstag, 15. August
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Band of Horses
Mittwoch, 16. August
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Daniel Lanois
Donnerstag, 17. August
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Race Cats
Freitag, 18. August
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Dirty D’Sire
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM AUGUST 2017
 ➔ 01.-31.08. täglich 21.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne
 ➔ 01.-31.08. täglich 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2017
 ➔ 01.-20.08. täglich 21.00 Uhr, Alter Viehhof, Viehhof-Kino
 ➔ 01.-13.08. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Das Lächeln der Frauen
 ➔ 01.-12.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara
 ➔ 01.-06.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 14.00 Uhr, Deutsches Theater, Cats
 ➔ 02.-30.08. Mi 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzert
 ➔ 02.-20.08. Mi-So 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Cenerentola
 ➔ 03.-31.08. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Impulse
 ➔ 03.-31.08. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 03.-31.08. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Ben Hur
 ➔ 03.-27.08. täglich 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musiksommer 2017
 ➔ 12.-17.08. Di-Do+Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 15.-31.08. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Aufguss
 ➔ 18.-26.08. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Die Möwe
 ➔ 22.-31.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft
 ➔ 22.-31.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Lust auf Mord
 ➔ 22.-27.08. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 17.00 Uhr, Deutsches Theater, Alvin Ailey
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2017
SERVICE

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➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Rock ́n Rodeo
 ➔ 22.00 Uhr, Muffatwerk, 
Crux Summer Jam 2017
Samstag, 19. August
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Rock ́n Rodeo
Sonntag, 20. August
 ➔ 14.00 Uhr, Rotkreuzplatz, 
Bluesfest auf dem Rotkreuzplatz
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Randy Thompson & Band
Montag, 21. August
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
Dienstag, 22. August
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Beach Fossils
Donnerstag, 24. August
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Munich String Band
Freitag, 25. August
 ➔ 19.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
EHC Red Bull München – 
Comarch Cracovia
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Hee Haw Pickin 
Samstag, 26. August
 ➔ 19.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Die Moritat vom Mord
 ➔ 19.00 Uhr, Königlicher Hirschgarten, 
Die sündigen Nonnen von Santa Clara
 ➔ 19.30 Uhr, Garage Deluxe, 
Soylent Gelb
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Britta T & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
Sonntag, 27. August
 ➔ 18.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
EHC Red Bull München – IFK Helsinki
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Midnightflyer
Donnerstag, 31. August
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
The Woodsidejumpers
 ➔ 22.00 Uhr, Crux Club, Crux Summer 
Jam 2017
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Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
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Monatl. Finanzierungsrate 1) 469 € 
Anzahlung in Höhe der MwSt. 5.173,03 €
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