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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juni 2017

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2017. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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ORDNUNGSRAHMEN WARUM REGELUNGEN ÜBERWACHT WERDEN MÜSSEN
ZIEMSSEN-STAND KLINIK SETZT TAXIFAHRER VOR DIE TÜR
KULTUR-HIGHLIGHT EIN BESUCH IM STAATLICHEN MUSEUM ÄGYPTISCHER KUNST
➔ SCHIKANEN ODER SCHUTZ DES GEWERBES?
TAXI-KONTROLLEN
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 57. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JUNI 2017

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Michelle Moultrie, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ JUNI 2017
Grundkurs
Montag, 12.06., 26.06., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 07.06., 14.06., 21.06, 28.06., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 03.06, 10.06, 17.06., 24.06., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Montag, 05.06., 12.06., 19.06., 26.06., jeweils von 20 bis 22 Uhr
Mittwoch, 07.06., 14.06., 21.06., 28.06., jeweils von 20 bis 22 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich!
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Samstag, 10.06., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 19.06., von 17.30 bis 19 Uhr
Samstag, 24.06., von 8.30 bis 10 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 22.06., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 23.06., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 21.06., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 4 / 2017 vom 20. Juni bis 18. Juli 2017
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Juni 2017 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 06
Wichtige Information ⁄ ADAC-Test 08
➔ Taxi-Kontrollen ⁄ Schikanen oder Schutz des Gewerbes? 09
➔ Kontrollen durch Behörden ⁄ Interview mit Jochen Müller, Polizei 10
➔ Kontrollen durch Behörden ⁄ Interview mit Thomas Meister, Zoll 12
➔ Kontrollen durch Behörden ⁄ Auskunft von Johannes Mayer, KVR 13
➔ Kontrollen durch Sachverständige ⁄ Interview mit Thomas Fleischmann, KÜS 14
Wussten Sie, dass … ⁄ Mängel und Hinweise 15
➔ Kontrollen durch die Taxi-München eG ⁄ Interview mit Ulrike Hoffmann 16
➔ Taxi-Kontrollen ⁄ Drei Taxifahrer im Interview 18
VIP im Taxi ⁄ Horst Janson 22
Wussten Sie, dass … ⁄ Führerscheinprüfung am PC 23
Auflösung Gewinnspiel ⁄ Die glücklichen Gewinner 23
Stadtinfo München ⁄ 35. Internationales Filmfest München 23
Stadtkunde München ⁄ Staatliches Museum Ägyptischer Kunst 24
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 26
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Juni 2017 28
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 29
Historisches München ⁄ Marsstraße 43 30
Service ⁄ Veranstaltungskalender Juni 2017 32
Messe München ⁄ Programm Mai ⁄ Juni 2017 35
atelier-tacke.de
JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Abschaltung Magnetkartenleser
An dieser Stelle erlauben wir uns nochmals 
darauf hinzuweisen, dass die Annahme von 
Kreditkarten über die alten Magnetkartenleser bis längstens zum 31. Mai 2017 möglich ist. Ab Juni muss der eigens dafür 
 eingerichtete Server abgeschaltet werden. 
Wir bitten dies bei Ihren Planungen zu 
 berücksichtigen. (FK)
Neuer Antennenstandort
Nach dem Weggang der Paulaner Brauerei 
aus der Hochstraße mussten wir einen 
 neuen Standort für die Antenne des Kanal 
1 unseres analogen Sprechfunks suchen. 
Trotz vieler Anfragen konnte kein optimaler 
Sendestandort gefunden werden, sodass 
wir uns letztendlich für einen neuen Antennenstandort auf einem eigenen Gebäude 
entschieden haben. Kanal 1 sendet seit 
20. April 2017 aus der Haimhauser Straße 
in Schwabing vom Dach des genossenschaftseigenen Anwesens.
Mit dieser Verlagerung erreichen wir eine 
gute Abdeckung in der Stadtmitte sowie 
im Norden und Nordwesten. Die östlichen 
Stadtgebiete versorgt Kanal 3 vom Sender 
an der Messe in Riem. Für die Gegend im 
Süden und Westen wurde der Kanal 5 in 
 Parallelbetrieb mit Kanal 1 und Kanal 3 
 geschaltet. Das bedeutet, dass auf den 
 Kanälen 1, 3 und 5 eine gleichzeitige 
 Sendung erfolgt. In Gegenden, in denen 
die Kanäle 3 oder 5 stärker zu empfangen 
sind als Kanal 1, wird auf dem Display des 
 Datenfunks vor dem Halteplatz ein K3 
oder K5 angezeigt. Bitte schalten Sie ihr 
Sprechfunkgerät auf den Kanal mit dem 
 jeweils stärksten Empfang. (TK)
Klinikum setzt Taxifahrer vor die Tür
Vor wenigen Jahren wurde der Taxistandplatz für vier Taxis in der Nußbaumstraße 
vor der chirurgischen Klinik nach Beendigung der Bauarbeiten nicht wieder hergestellt. Die Versorgung der chirurgischen 
Klinik mit Taxis erfolgte von diesem Zeitpunkt an über den Taxistand in der Ziem ssenstraße 1 vor der medizinischen Klinik. 
An diesem Taxistand in der Ziemssenstraße, 
konzipiert für 5 Fahrzeuge, werden jährlich 
etwa 25.000 Funkvermittlungen für die 
 Kliniken abgewickelt und zusätzlich steigen 
etwa 30.000 Fahrgäste direkt in die dort 
bereitgestellten Taxis ein. Der Standort ist 
also Dreh- und Angelpunkt für alle Innenstadt-Kliniken. In Form einer Nacht- und 
Nebelaktion erhielt die Taxi-München eG 
am 27.04.2017 eine Mitteilung per Email 
vom Projektbüro des Klinikums der Universität, worin man angekündigte, dass 
 „Mitte ⁄ Ende Mai“ der Taxistand aufgrund 
der Einführung eines Parkraummanagements ersatzlos aufgelöst wird. Tatsächlich 
wurde der Ziemssen-Taxistand dann aber 
bereits nur wenige Tage nach der Ankündigung, sprich am 3. Mai 2017 um 15.20 Uhr 
und nicht erst „Mitte ⁄ Ende Mai“ aufgelöst 
und damit das Münchner Taxigewerbe vor 
vollendete Tatsachen gestellt. Die Möglichkeit, nach einem Ersatz zu suchen, wurde 
durch die taktische Vorgehensweise des 
 Klinikums gekonnt verhindert, der Fiaker 
wurde – vorerst erfolgreich – ausgebremst.
55.000 kranke Menschen und deren Besucher erhalten seither nur noch unter erheblich erschwerten Bedingungen ihr Taxi, 
30.000 davon müssen nun ein Taxi bestellen anstatt einfach nur einzusteigen. 
30.000 zusätzliche Taxibestellungen am 
Goetheplatz, wie es die Mitarbeiterin der 
Stabsstelle professionell durchdacht und 
geplant hat, bedeuten 30.000 zusätzliche 
Anfahrtswege. Der Gedanke an die Umwelt 
fährt bei uns mit, bei jeder einzelnen 
Fahrt. Die Belastung der Landeshauptstadt 
mit Stickoxiden und Feinstaub kann mit 
solchen Maßnahmen sicher nicht reduziert 
werden. Die Taxi München eG will die langjährigen Stammkunden und Fahrgäste nicht 
im Regen stehen lassen und setzt alle 
 Hebel in Bewegung, um baldmöglichst mit 
einem neuen, größeren Taxistandplatz 
am Beethovenplatz diesen schmerzlichen 
Eingriff zu kompensieren. Dabei ist die 
 Gewerbevertretung aber angewiesen auf 
die wohlwollende Zusammenarbeit mit dem 
Bezirksausschuss sowie Polizei und KVR. 
Wir halten Sie auf dem Laufenden. (TK)
Busspur Plinganserstraße 
Richtung Harras
Auf Antrag der Taxi München eG wurde die 
Mitbenutzung der Busspur durch Taxis in 
der Plinganserstraße von der Dudenstraße 
bis zum Harras genehmigt. Das Verkehrszeichen ist bereits angebracht, die Spur darf 
ab sofort von Taxis benutzt werden. (TK)
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
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Münchner Freiheit/L57543
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Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Der Volkswagen Touran. Das Taxi.
Bernd Obkirchner 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf
Johannes Huber 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf
/one.lf Das Angebot gilt nur bei gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, Porsche, SEAT, ŠKO-
DA) mit mindestens /four.lf Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns. /two.lf Ein Angebot 
der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam 
mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für gewerbliche 
Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen 
erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
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Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de
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Straßenverkehrsgesetz für 
automatisiertes Fahren geändert
Am Donnerstag, 30. März 2017, stimmten 
die Fraktionen von CDU/CSU und SPD 
 einem Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes in der 
durch den Verkehrsausschuss geänderten 
Fassung zu. Die Fraktionen Bündnis 90/Die 
Grünen und Die Linke lehnten die Vorlage 
ab. Ein Änderungsantrag der Linksfraktion 
fand keine Mehrheit.
Der Gesetzentwurf stellt klar, dass der 
 Betrieb von Kraftfahrzeugen mittels hochund vollautomatisierter Fahrfunktion „im 
Rahmen der bestimmungsgemäßen Verwendung“ zulässig ist. Wenn etwa die automatisierte Fahrfunktion nur für den Einsatz 
auf Autobahnen konstruiert ist, dürfe das 
Auto nicht zum Verkehr auf anderen Straßen eingesetzt werden, heißt es in der Vorlage. Ferner wird geregelt, dass im Rahmen 
der bestimmungsgemäßen Verwendung die 
automatisierte Fahrfunktion zur Fahrzeugsteuerung verwendet werden kann, „wenn 
der Fahrzeugführer besonders geregelte 
Pflichten zur unverzüglichen Wiederaufnahme der Fahrzeugsteuerung beachtet“ . 
Einem Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen folgend hat der Verkehrsausschuss 
klargestellt, dass der Fahrzeugführer sich 
im Falle, dass die hoch- und vollautomatisierte Fahrfunktion die Kontrolle über das 
Auto übernommen hat, „vom Verkehrsgeschehen und der Fahrzeugführung abwenden“ darf. Er müsse aber so wahrnehmungsbereit sein, dass er die Steuerung 
wieder übernehmen kann, wenn er vom 
System dazu aufgefordert wird. Geregelt 
sind in dem Gesetz auch Haftungsfragen. 
Damit zusammenhängend ist die Frist für 
die Speicherung von Daten des Fahrgeschehens von geplant drei Jahren auf sechs 
 Monate abgesenkt worden, es sei denn, 
das Auto war in einen Unfall verwickelt.
Mit dem Gesetz wolle man zeigen, dass 
 automatisiertes Fahren möglich ist, sagte 
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt 
(CSU): Dazu gebe es nun „erstmals in der 
Welt“ rechtliche Voraussetzungen: „Wir 
schaffen eine rechtliche Gleichstellung 
 zwischen dem menschlichen Fahrer und 
dem Computer als Fahrer“, sagte Dobrindt. 
Zudem würden die Haftungsfragen geklärt: 
„Wenn der automatisierte Modus das Fahrzeug steuert, liegt die Haftung beim Hersteller“, machte der Minister deutlich. 
 Kritik gab es von der Linken: „Es gehe der 
Bundesregierung nicht um eine moderne 
Verkehrspolitik, sondern um neue Geschäftsfelder für die Automobilindustrie in 
Deutschland“, so Herbert Behrens. „Ich 
habe den Eindruck, die Autofahrer werden 
zu Versuchskaninchen gemacht“, sagte 
der Linke-Abgeordnete. Sie müssten selber 
 herausbekommen, wann das Auto übernommen werden muss und wann sich 
die Technik ausschaltet. „Das ist keine 
 vorausschauende Politik“, urteilte er.
(Quelle: Deutscher Bundestag)
VG Koblenz: Keine Taxengenehmigung 
bei Strohmanngeschäft
Das Verwaltungsgericht Koblenz hat die 
Klage eines Taxiunternehmers abgewiesen, 
mit der dieser die Genehmigung zur Übertragung seiner Taxigenehmigung auf seine 
Ehefrau erstreiten wollte (VG Koblenz vom 
20. Januar 2017, 5 K 618/16.KO). Betriebsund Genehmigungsinhaberin sollte zukünftig die Ehefrau sein, während der Kläger als 
Geschäftsführer tätig sein sollte. Die Ehefrau des Klägers ist hauptberuflich anderweitig beschäftigt. Im Zusammenhang mit 
seinem Antrag auf Übertragung der Genehmigung auf seine Ehefrau gab der Kläger 
gegenüber der beklagten Stadt an, die Geschäftsübertragung diene unter anderem 
dem Zweck, dass er zukünftig weniger 
Krankenkassenbeiträge zahlen müsse und 
eine höhere (Teil-)Erwerbsunfähigkeits rente 
erhalte. Die Genehmigungsbehörde lehnte 
den Antrag ab. Mit Blick auf die Gesamtumstände handele es sich offensichtlich um 
eine Scheinübertragung. Diese erfolge nur 
auf dem Papier, während die Dinge in Wirklichkeit wie bisher weiterlaufen sollten. 
Dagegen hat der Kläger nach erfolglosem 
Widerspruch Klage erhoben. 
Die Klage hatte keinen Erfolg. Der Kläger 
könne die Genehmigung der Übertragung 
auf seine Ehefrau nicht verlangen, urteilten 
die Koblenzer Richter. Dem stehe die Nichtigkeit der Genehmigungs- und Betriebsübertragung zwischen den Eheleuten entgegen. Ein derartiges Rechtsgeschäft sei 
unter anderem dann nichtig, wenn es auf 
die Schädigung der Allgemeinheit abziele. 
Das sei hier der Fall. Denn der Grund für 
die Übertragung bestehe in erster Linie 
 darin, dem Kläger niedrigere Krankenversicherungsbeiträge bei gleichzeitig höherer 
(Teil-)Erwerbsunfähigkeitsrente zu verschaffen. Dadurch würden die genannten 
öffentlichen Kassen geschädigt. Für das 
Vorliegen eines Strohmanngeschäfts spreche auch, dass die Ehefrau des Klägers ihren bisherigen Beruf uneingeschränkt weiter ausüben wolle. An den Betriebsabläufen 
und der beherrschenden Stellung des Klägers werde sich hingegen nichts ändern. 
Gegen diese Entscheidung können die Beteiligten die Zulassung der Berufung durch 
das OVG Rheinland-Pfalz beantragen. 
(Quelle: Pressestelle Verwaltungsgericht 
Koblenz)
BMVI-Beirat fordert umfassende 
Liberalisierung des Taximarktes
Kürzlich wurde ein Gutachten des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesminister 
für Verkehr und digitale Infrastruktur vorgestellt, welches weitgehende Marktliberalisierung empfiehlt. So wird u.a. vorge-
➔ DER LANDESVERBAND
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6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017

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schlagen, die Regulierung einschließlich 
der Tarifpflicht, der Betriebspflicht und 
der Beförderungspflicht abzuschaffen. 
Die Empfehlungen würden den bewährten 
Ordnungsrahmen aufheben.
Taxis wären nach der Positionierung des 
Beirats nur ein „höherwertiges Segment 
des ÖPNV“, dessen Verfügbarkeit aber nicht 
gesetzlich geregelt werden muss. Die Daseinsvorsorgefunktion des Taxiverkehrs, 
also die Bedienung in strukturschwachen 
Gegenden oder zu nachfragearmen Zeiten, 
ist nach dem Gutachten kein schützenswertes Gut mehr. Der Markt soll das regeln. 
Nicht zuletzt soll der Mietwagen abgeschafft werden und mit dem Taxi in einer 
Verkehrsform aufgehen. Der ermäßigte Umsatzsteuersatz für Taxis wird dann auch 
gleich mitkassiert. Für die Bewertung des 
Gutachtens ist es wichtig zu wissen, dass 
der BMVI-Beirat eine sehr unabhängige 
Stellung hat. Er befasst sich mit Problemkreisen, die ihm von der politischen Leitung des Bundesverkehrsministeriums aufgegeben werden, hat aber auch die 
Möglichkeit, sich selbstständig mit Themen 
zu befassen. Man darf durchaus vermuten, 
dass das Gutachten aus eigener Initiative 
entstanden ist. 
Ohne nun auf die Widersprüche oder teilweise auch Fehler in dem Gutachten im 
Einzelnen eingehen zu wollen, zeigt das 
Papier aber auch wie weitgehend manche 
bereit sind zu gehen, wenn Digitalisierungsthemen aufgerufen sind. Die Gefahrenlage für unsere Branche ist als sehr 
hoch einzuschätzen. Gerade das ist auch 
der Hintergrund, weshalb der BZP die Kampagne „Verlässlich ist modern“ gestartet 
hat. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere 
Positionierungen breit in die Öffentlichkeit 
und vor Allem in die Politik getragen werden. Machen Sie sich bitte klar, dass das 
politische – und damit auch das wirtschaftliche – Schicksal der Branche davon abhängt, dass viele, viele Unternehmen 
und deren Fahrerinnen und Fahrer unsere 
Kampagne aktiv unterstützen. 
(Quelle: BZP)
BZP-Report
Der BZP-Report informiert aktuell, seriös 
und komprimiert über Neuigkeiten aus Politik, Gewerbe, Rechtsprechung und der Industrie. Da der Report nicht mehr über die 
bedauerlicherweise eingestellte Zeitschrift 
„TAXI“ des Heinrich Vogel-Verlags vertrieben werden kann, wird dieser ab sofort im 
neuen Mitteilungsblatt der Berufsgenossenschaft für Verkehr beiliegen, welches vier 
Mal im Jahr erscheint.
Neben den vier gedruckten Exemplaren 
des BZP-Reports werden zukünftig vier 
weitere Ausgaben als reine PDF-Ausgaben 
erscheinen. Um alle Ausgabe kostenlos 
zu erhalten, müssen Sie sich für den 
BZP-Report als Newsletter anmelden. 
Dazu gehen Sie bitte auf die Internetseite 
www.bzp-report.de. Beim BZP in der 
E-Mail-Versanddatei aufgenommene 
 Unternehmer erhalten als Gimmick jede 
Ausgabe ein paar Tage früher.
(Quelle: BZP)
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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Wochenende).
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/x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen
Formalität en.
/x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes
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TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1

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➔ ADAC-TEST 2017
Das deutsche Taxigewerbe ist besser als sein Ruf. Zu diesem Fazit 
kommt der ADAC-Taxi-Test 2017. Insgesamt schlossen 105 Testfahren mit der Note sehr gut ab, 30 mit der Note gut und elf mit 
ausreichend, also immer noch im positiven Bereich. Zehn Mal 
mussten die Experten allerdings zur Wertung mangelhaft greifen, 
vier Mal sogar zu sehr mangelhaft – und zwar zwei Mal in Düsseldorf und je einmal in Leipzig und München. Die einzige Ausnahme gleich vorneweg: Ein Mal im Test musste sich ein Taxi noch 
nicht einmal in Bewegung setzen, um ein Sehr Mangelhaft zu 
kassieren. Auf der Kurzstrecke in Leipzig hatte der Fahrer die 
Fahrt schlichtweg verweigert. Das gab null Punkte. Denn: Auch 
bei der kürzesten Strecke gilt die Beförderungspflicht.
Routentreue
In der Kategorie Routentreue wurden die besten Ergebnisse erzielt – aber auch die schlechtesten. Insgesamt gab es 116-mal 
die Wertung sehr gut, 15-mal gut und zwölf Ausreichend. Allerdings waren auch drei Fahrten in dieser Hinsicht mangelhaft und 
14 sogar sehr mangelhaft. Drei Mal griff das K.O.-Kriterium. Zur 
Erinnerung: Wenn die gefahrene Strecke um einen in Abhängigkeit zur Länge der Strecke festgelegten Prozentsatz von der 
 Idealroute abwich, gab es in dieser Kategorie null Punkte. So 
 geschehen gleich zwei Mal in Düsseldorf. In München leistete 
sich der Fahrer ebenfalls tagsüber auf der Kurzstrecke Hauptbahnhof – Gabrielenstraße 6 einen größeren Ausrutscher. Positiv 
hervorgehoben werden muss hingegen Frankfurt am Main, das 
die meisten routentreuen Fahrer im Test stellte.
Die Fahrer
Die Fahrer schnitten 101-mal mit einem Sehr Gut ab, 34 mit einem Gut und 15 mit eine Ausreichend. Vier Mal griffen die Tester 
zur roten Karte mit einem Mangelhaft, sechs Mal mit einem Sehr 
Mangelhaft. In fünf Fällen wurden null Punkte vergeben: In Köln 
kannte ein Fahrer das Ziel nicht und suchte lange Zeit in einem 
Stadtplan. Ärgerlich war, dass er dabei das Taxameter laufen ließ 
und den Preis in die Höhe trieb. In Frankfurt am Main, Hamburg 
und Leipzig erschienen drei Fahrer erst mehr als zehn Minuten 
nach der bei der telefonischen Bestellung angegebenen Wartezeit. Und noch einmal Leipzig: Bei der telefonischen Bestellung 
des Taxis nannte die Taxizentrale eine Wartezeit von fünf Minuten. Als nach 15 Minuten immer noch kein Taxi zu sehen war, 
rief der ADAC-Experte erneut an. Die erhellende Auskunft: Der 
Fahrer habe Feierabend gemacht, man wisse nicht, wann wieder 
ein Taxi zur Verfügung steht. Das war eindeutig zu viel und nicht 
mehr zu tolerieren. Weitere Mängel: Oft kannte der Fahrer das 
Ziel nicht auf Anhieb oder lehnte eine Zahlung mit EC- oder 
 Kreditkarte ab. Mehr oder weniger freundlich und hilfsbereit 
 waren sie alle, meist zu Beginn der Fahrt mehr als am Ende. 
Und auch mit den Verkehrsregeln nahmen es die meisten genau.
Die Fahrzeuge
Im Großen und Ganzen in Ordnung. Hier regieren die Schnapszahlen: ein Sehr Gut für 111 Fahrzeuge, ein Gut für 33, ein Ausreichend für 11. Schließlich zwei Taxis mit der Note mangelhaft 
und drei mit sehr mangelhaft. Mit ausschließlich sehr guten 
 Ergebnissen war hier Düsseldorf Klassenbester. Häufigster Mangel 
generell: die Tarifübersicht war nicht deutlich sichtbar, in etlichen Fällen auch die Firmenadresse. Mancher Kofferraum präsentierte sich nicht gerade einladend, weil nicht aufgeräumt. Und 
an einigen Fahrzeugen waren Schäden oder Rost an der Karosserie nicht zu übersehen.
Die ärgerlichsten Vorfälle
Bei 23 Prozent der Testfahrten kannte der Fahrer das Fahrtziel 
nicht. In 12 Prozent der Fälle war keine Bezahlung mit EC- oder 
Kreditkarte möglich, 11 Prozent wichen von der Idealroute ab. 
Nicht an die Verkehrsregeln hielten sich 9 Prozent der Fahrer, bei 
6 Prozent der Fahrten mussten die Tester lange auf das bestellte 
Taxi warten.
Alle Informationen zum ADAC-Taxitest 2017 finden Sie unter: 
www.adac.de
(Quelle: ADAC)
In diesem Jahr standen 160 Taxifahrten auf der 
Agenda des ADAC-Tests in acht deutschen Großstädten – 
Schwerstarbeit für die Tester.
WICHTIGE INFORMATION
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017

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➔ TAXI-KONTROLLEN 
Schikanen oder Schutz des Gewerbes?
atelier-tacke.de
Doch jedes Gesetz und jede Verordnung ist nur so gut wie der 
 Kontrollmechanismus, der die Einhaltung der Bestimmungen prüft 
und überwacht und im Bedarfsfall auch die entsprechenden 
Konsequenzen wie Verwarnungen, Bußgelder oder Strafen in die 
Wege leitet. 
Das entscheidende Wort in diesem Zusammenhang lautet hier 
Kontrolle. Der Begriff selbst leitet sich aus der französischen Sprache ab, im eigentlich Sinn aus der Bedeutung der Worte „contre“ 
und „ròle“, was so viel heißt wie „gegen“ und „Liste“, quasi eine 
 Gegenprüfung von Zuständen gegen den Sollwert aus einer Liste. 
Oder einfacher, eine Kontrolle ist eine Prüfung oder Probe des 
Ist-Zustandes gegenüber den Normen.
Die Funktionalität im Taxigewerbe bedarf deshalb nicht nur des 
vorhandenen Ordnungsrahmens, sondern vor allem vielfältiger 
 Kontrollen. Aufgrund der mannigfaltigen Komposition der Rechtsverordnungen und Gesetze gibt es auch diverse Behörden und 
 Institutionen, denen die Kontrolle des Gewerbes und damit die 
Überwachung der Einhaltung der Vorschriften obliegt.
Seit November 2016 beschäftigt die Taxi-München eG einen Fachmann für Verkehrsrecht und Verkehrsplanung. Sein Name ist Rainer 
Männicke. Bis zu seiner Pensionierung im Oktober 2016 hatte 
 Rainer Männicke den Dienstgrad „Erster Polizeihauptkommissar“ 
inne und war beim Polizeipräsidium München die letzten 11 Jahre 
in der Verkehrsabteilung zuständig für Verkehrsordnung und Verkehrsrecht. Darin enthalten war auch die Zuständigkeit für die 
 öffentlichen Nahverkehre. Deshalb kennt er das Taxigewerbe schon 
seit langem (und wir ihn). Wir freuen uns, dass wir ihn für unser 
Team gewinnen konnten und wünschen ihm alles Gute. An seiner 
neuen Wirkungsstelle umfasst sein Tätigkeitsfeld alle Fragen 
und Probleme im Straßenverkehr und in Zusammenhang mit den 
Standplätzen.
Auch im TAXIKURIER wird Rainer Männicke mit spitzer Feder verkehrs rechtliche Sachverhalte plausibel erklären und dadurch dem 
Leser einen verständlichen Einblick in diese komplexe Materie ge -
ben. In dieser Ausgabe beleuchtet unser neuer Kollege das Thema 
„Taxi-Kontrollen“ aus verschiedensten Perspektiven und hat dabei 
auch viele Gespräche mit verschiedenen Behörden geführt. (TK)
Die Funktionalität des Taxigewerbes ist begründet durch einen sogenannten Ordnungsrahmen. Dieser Ordnungsrahmen 
ist ein Abbild geltenden Rechts aus den einschlägigen Gesetzen und Verordnungen, wie z.B. dem Personenbeförderungsgesetz, 
der BOKraft und der Straßenverkehrsordnung. Aber auch gewerberechtliche Bestimmungen nehmen wesentlich Einfluss auf geordnete 
Zustände im Taxibetrieb. Ohne diesen Ordnungsrahmen würde das Taxigewerbe nicht funktionieren, und wenn auch manche Bestimmung 
und Vorschrift lästig erscheint, so dienen viele Paragraphen vor allem dem Schutz des ordentlichen Unternehmers.
JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
TITELTHEMA

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TAXIKURIER: Herr Müller. Machen wir’s kurz. 
Taxi – Was sagt Ihnen das?
Jochen Müller: Mein Aufgabengebiet ist sehr weit gefasst. 
Taxi – da habe ich keine besonderen Probleme. Meist ist es das 
persönliche Verhalten der Fahrer, was zu Beanstandungen führt.
TAXIKURIER: Was machen die?
Jochen Müller: Sie müssen immer auf der Straße stehen bleiben. 
Mit Vorliebe in zweiter Reihe. Auch wenn in der Nähe eine Einfahrt ist, in die sie kurz einfahren könnten. Manche Fahrer sind 
furchtbar hektisch – beim Fahren, Anhalten, Weiterfahren. Das 
Geschäft treibt sie wohl um.
TAXIKURIER: Sie kontrollieren anders als ihre Kollegen?
Jochen Müller: Genauer. Ich weiß, was ein Fahrer insgesamt an 
Papieren braucht oder welche Technik für den Betrieb er haben 
muss. Dann der technische Zustand des Fahrzeugs. Das merken 
aber auch die Fahrer. Sie sind recht schnell kooperativ, weil bei 
mir Ausreden einfachen nicht ziehen.
TAXIKURIER: Beispiele?
Jochen Müller: Auszug Genehmigungsurkunde mit Gültigkeit, 
 Taxiordnung und Taxitarifordnung, Personenbeförderungsschein, 
Ortskundeprüfung, Gegencheck von Eintragungen auf den 
 Scheinen, Taxameter, Taxinummer, Reifenprofil …
TAXIKURIER: Was fällt hier auf?
Jochen Müller: Das kann ich positiv sehen: Nur in Ausnahmefällen fehlt mal ein Schriftstück oder es stimmt innerhalb der 
Papiere etwas nicht überein. Überwiegend haben die Fahrer alles 
dabei und es ist alles in Ordnung. Wenn aber mal etwas nicht 
stimmt, dann hat das weiter gehende Gründe. Dann rentiert es 
sich, näher hinzuschauen und weiter zu prüfen. Oft genug dann 
vom Büro aus.
TAXIKURIER: Ausreden?
Jochen Müller: Die typischen: Vergessen, übersehen, nicht 
 gemerkt usw.
TAXIKURIER: Sie sind allein unterwegs?
Jochen Müller: Außer mit einem Kollegen ⁄ in kontrolliere ich 
sehr häufig zusammen mit dem KVR oder dem Zoll. Das macht die 
Kontrolle umfassender. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, dann 
ist das Ergebnis unserer Kontrolle häufig die folgende Betriebsprüfung durch das KVR.
TAXIKURIER: Sie haben nicht wirklich etwas Auffallendes?
Jochen Müller: Doch. Das Aufstellen bei Veranstaltungen. Ge rade 
wenn „Stoßzeit“ ist, also wenn die Veranstaltungen sich dem 
Ende zuneigen, dann kommen sie wie die Hornissen und stehen 
kreuz und quer. Zweite Reihe, dritte Reihe – Hauptsache vorne 
und Hauptsache man bekommt schnell einen Fahrgast. Wenn man 
sie dann wegschickt, braucht man nur an der nächsten Kreuzung 
zu drehen und zurückzufahren. Und schon stehen sie wieder da.
TAXIKURIER: Gibt es echte Schwarze Schafe?
Jochen Müller: Da weiß ich nichts. Wir bekommen hier auch 
kaum Hinweise von außen.
TAXIKURIER: Auch nicht von Taxifahrern?
Jochen Müller: Von denen schon gar nicht. Die gehen – besser 
gesagt fahren – der Sache selber nach. Wenn eine Taxinummer 
oder ein Kennzeichen bekannt ist, dann schwärmen sie aus. Das 
wollen sie selber erledigen.
Wir haben jemanden von der Polizei gefragt, der sich sehr gut mit dem ganzen Taxibetrieb mitsamt der 
Fahrzeugtechnik auskennt. Wir besuchten Polizeihauptmeister Jochen Müller von der Verkehrspolizeiinspektion – 
Verkehrsüberwachung (VPI-VÜ) in seinem Büro in der Bad-Schachener-Straße.
KONTROLLEN DURCH BEHÖRDEN
➔ INTERVIEW MIT JOCHEN MÜLLER, POLIZEI
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
TITELTHEMA

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TAXIKURIER: Aber angesprochen werden Sie doch …
Jochen Müller: Beispiel Wiesn. Da kommen Taxler und beschweren sich: „Da fahren so viele ohne Genehmigung. Die kontrolliert 
ihr nicht. Aber mich …“ Dann frage ich nach: Und wer wäre das? 
„ … Genau weiß ich es auch nicht. Sie müssen halt einfach mehr 
kontrollieren“ .
TAXIKURIER: Das klingt nicht sehr ermutigend.
Jochen Müller: Was sollen wir dann tun? Wir kontrollieren ja. 
Auch den, der jetzt meckert. Es könnte ja auch einer von 
 „Denen“ sein.
TAXIKURIER: Wie ist die Zusammenarbeit mit den Behörden?
Jochen Müller: Ich finde die gemeinsamen Kontrollen, die 
 Zusammenarbeit und die Kommunikation einfach spitzenmäßig. 
Das erleichtert die Arbeit ungemein.
TAXIKURIER: Schlusswort: Was raten Sie Taxlern?
Jochen Müller: Kontrollen müssen sein. Das wollen auch die 
Taxler. Deshalb: nicht meckern oder diskutieren. Mitmachen. 
Dann geht es schneller.
TAXIKURIER: Herr Müller, wir danken für dieses Gespräch. (RM)
 
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JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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Auch das Hauptzollamt München kontrolliert regelmäßig Taxis.
➔ INTERVIEW MIT THOMAS MEISTER, ZOLL
TAXIKURIER: Herr Meister, was kann man sich eigentlich – wenn 
man an das Taxi denkt – unter dem Begriff „Zoll“ vorstellen?
Thomas Meister: Wir haben hier die Schwarzarbeit im Blickfeld.
TAXIKURIER: Und was ist hier die Schwarzarbeit?
Thomas Meister: Das ist jemand, der auf Grund einer Dienstoder Werkleistung als Arbeitgeber seine sozialversicherungsrechtlichen Melde-, Beitrags- oder Aufzeichnungspflichten, als 
Steuerpflichtiger seine steuerlichen Pflichten oder als Sozialleistungs empfänger seine Mitteilungspflicht gegenüber dem 
 Sozialleistungsträger nicht erfüllt.
TAXIKURIER: Also der Taxifahrer, der schummelt. Dann haben Sie 
hier wohl ein umfangreiches Aufgabengebiet.
Thomas Meister: Kein Unternehmen, das seine Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter ordnungsgemäß beschäftigt, kann mit Schwarzarbeitern konkurrieren. Mit unserem Einsatz gegen die Schwarzarbeit tragen wir zur gerechten und korrekten Abführung der 
 Abgaben, wie zum Beispiel den Sozialversicherungsbeiträgen, 
bei. Schwarzarbeiter und ihre Auftraggeber schädigen alle: 
Sie betrügen die Sozialversicherung, hinterziehen Steuern und 
gefährden Arbeitsplätze.
TAXIKURIER: Wie sieht das im Einzelnen aus?
Thomas Meister: Die Bekämpfung der Schwarzarbeit hat viele 
Facetten: Es gibt den Arbeitgeber, der seine Arbeiter nicht zur 
Sozialversicherung anmeldet, die Arbeitnehmerin, die ohne 
 Steuerkarte arbeitet, den Ausländer, der ohne Aufenthalts- und 
 Arbeitsgenehmigung arbeitet, den Arbeitsverleiher, der ohne 
 E rlaubnis Arbeitskräfte illegal verleiht, die Arbeitslosen, die Bezüge beziehen und nebenbei arbeiten und vieles andere mehr. 
Sie alle haben jedoch eines gemeinsam: Sie vernichten dauerhaft 
 legale Arbeitsplätze, bringen den Staat um Steuern und die 
 Sozialversicherungen um Beiträge. 
Das erhöht die Abgabenlast für die Solidargemeinschaft und 
trägt zur Ausbeutung illegal Beschäftigter bei.
TAXIKURIER: Das ist schon heftig. Da brauchen Sie aber 
 Personal!
Thomas Meister: Dagegen sind wir tagtäglich mit bundesweit 
rund 6.700 Beschäftigten im Einsatz.
TAXIKURIER: Nach welchen Kriterien gehen Sie vor?
Thomas Meister: Die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (kurz: FKS) führen anlassbezogene und verdachtsunabhängige Prüfungen durch. Die Prüfungen können auch vergangene Zeiträume umfassen. Eine Prüfungsverfügung der FKS muss 
grundsätzlich nicht schriftlich erlassen werden und bedarf keiner 
vorherigen schriftlichen Ankündigung.
TAXIKURIER: Dazu brauchen Sie als Behörde aber entsprechende 
Befugnisse.
Thomas Meister: Das steht alles im „Gesetz zur Bekämpfung der 
Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung“, kurz SchwarzArbG.
TAXIKURIER: Jetzt bitte keine langen Paragraphen …
KONTROLLEN DURCH BEHÖRDEN
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
TITELTHEMA

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Eine detaillierte Auskunft vom Pressesprecher des KVR, Herrn Johannes Mayer.
➔ SO KONTROLLIERT DAS KREISVERWALTUNGSREFERAT
Das KVR kontrolliert Taxis durch die Abteilung Gewerblicher 
Kraftverkehr. Wir bedanken uns für den Text. 
Johannes Mayer: Das Aufgabengebiet der Unterabteilung 
 „Ge werb licher Kraftverkehr“ im KVR umfasst den Vollzug des 
 Per sonenbeförderungsgesetzes, den Vollzug des gewerblichen 
 Güterkraftverkehrsgesetzes und den Vollzug des Bayerischen 
 Rettungsdienstgesetzes. Außerdem ist die Unterabteilung als 
 zuständige Stelle dazu verpflichtet, die in Omnibusunternehmen 
geführten Prüfbücher regelmäßig einzusehen. Auch die Aufsicht 
über die Freigestellten Verkehre (Schüler- und Behindertenfahrten) obliegt der Unterabteilung.
Der Kontrolldienst der Unterabteilung besteht aktuell aus einem 
Mitarbeiter. Er führt in den Unternehmen Betriebssitzüberprüfungen und Betriebsprüfungen durch, außerdem Fahrzeugkontrollen 
im Bereich des Personenbeförderungsgesetzes. Hier ist er für das 
Stadtgebiet der Landeshauptstadt München und den Flughafen 
München zuständig. 
Die Fahrzeugkontrollen erstrecken sich im Bereich des Personenbeförderungsgesetzes insbesondere auf Fahrzeuge für den Taxiund Mietwagenverkehr. Bei der Fahrzeugkontrolle eines Taxis 
oder eines Mietwagens wird in der Regel das Vorlegen eines gültigen Führerscheins, gültigen Personenbeförderungsscheins inkl. 
einer abgelegten Ortskundeprüfung, sowie ein gültiger Auszug 
aus der Genehmigungsurkunde und die Zulassungsbescheinigung 
Teil I (Kfz-Schein) verlangt. Diese Unterlagen müssen im Original 
vorgelegt werden.
Thomas Meister: Nein. Das kann man auch kurz sagen: Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Auftraggeber und Dritte oder auch Entleiher 
sind verpflichtet, diese Prüfungen zu dulden und an diesen aktiv 
mitzuwirken. Sie müssen dabei insbesondere die erforderlichen 
Auskünfte erteilen, Unterlagen, z. B. Arbeitsverträge, Lohnabrechnungen, Meldeunterlagen, Nachweis über gezahlte Löhne 
und Arbeitszeitaufzeichnungen sowie andere Geschäftsunterlagen 
zur Einsichtnahme vorlegen und das Betreten der Grundstücke 
und der Geschäftsräume dulden.
TAXIKURIER: Ja, das ist umfangreich. Kommen wir auf das Taxi 
konkret zurück. Welche Papiere ⁄ Unterlagen muss der Fahrer vor 
Ort mit sich führen?
Thomas Meister: Die FKS prüft, ob in der Taxibranche tätige 
 Personen bei ihrer Tätigkeitsausübung ihren Personalausweis, 
Pass, Pass- oder Ausweisersatz mitführen, wozu sie nach dem 
schon genannten SchwarzArbG verpflichtet sind. Vor Ort genügt 
das erstmal. Alles andere kommt danach.
TAXIKURIER: Und wenn einer nicht will?
Thomas Meister: Wer an einer Prüfung nicht mitwirkt, indem er 
beispielsweise pflichtwidrig keine Auskünfte erteilt, oder auch 
sein Arbeitgeber, der das Betreten des Grundstücks nicht duldet, 
begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld 
 belegt werden. Zusätzlich zu der Einleitung eines Bußgeldverfahrens kann die Prüfung mit Hilfe des Verwaltungszwangs 
durch gesetzt werden.
TAXIKURIER: Na, ich glaube, beim Zoll wird sich wohl keiner 
wehren wollen. Die Finanzbehörden haben den Ruf, dass man 
sich besser nicht mit ihnen anlegt. Herr Meister, wir danken 
Ihnen für dieses Gespräch. (RM)
Zudem wird die Vorlage von Quittungen und einer aktuellen 
 Taxitarifordnung und Taxiordnung gefordert. Auch Straßenkarten 
des gesamten Pflichtfahrgebietes sowie Stadtpläne der Städte 
 Erding, Freising und München die nicht älter als 4 Jahre sind, 
werden eingesehen. Weiterhin wird darauf geachtet, ob das Taxameter im Taxi bzw. der Wegstreckenzähler im Mietwagen eine 
gültige Eichung aufweist, ein Unternehmeranschriftenschild 
sichtbar angebracht wurde, die Ordnungsnummer hinten rechts 
mit dem Genehmigungsauszug und mit den Vorgaben übereinstimmt und ob eine gültige Hauptuntersuchung und BOKraft Untersuchung vorhanden ist. Auch die Kenntlichmachung des § 26 
BOKraft und die gesetzeskonforme Bereitstellung nach § 2 Abs. 1 
Taxiordnung stellen einen Kontrollpunkt dar. 
Sollten Verstöße gegen gesetzliche Grundlagen festgestellt werden, wird der betroffenen Fahrerin oder dem betroffenen Fahrer 
noch vor Ort ein Prüfbericht mit den festgestellten Mängeln ausgehändigt. Im Nachgang zu den Kontrollen wird dann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren vom Kontrolleur eingeleitet. Fahrer 
oder Unternehmer erhalten dann im Rahmen eines Anhörverfahrens die Möglichkeit, sich zu den vorgeworfenen Feststellungen 
zu äußern. Der abgeschlossene Vorgang wird an die jeweilig zuständige Bußgeldstelle abgegeben. Etwaige Verstöße werden dort 
im Rahmen von Buß- oder Verwarngeldern geahndet. Die Ahndung, sowie die Festlegung über die Buß- und Verwarngeldhöhe 
obliegt der Bußgeldstelle und nicht dem Kontrolleur, weshalb 
dieser bei der Feststellung von Verstößen nie genaue Angaben zu 
der Bußgeldhöhe geben kann. Er kann lediglich den gesetzlich 
vorgeschriebenen Bußgeldrahmen nennen.
 
JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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➔ IM DIENST DER TECHNISCHEN SICHERHEIT
KONTROLLEN DURCH DAS KÜS-TEAM-MÜNCHEN
TAXIKURIER: Herr Fleischmann, als ich Ihnen sagte, ich bräuchte ein Interview in Sachen TÜV, haben Sie das Gesicht verzogen. 
Warum?
Thomas Fleischmann: Weil Sie hier beim KÜS sind. Ich weiß. 
Manche Produkte verselbständigen sich unter einem bestimmten 
Namen. Jeder lässt „den TÜV machen“, auch wenn er gar nicht 
dorthin fährt.
TAXIKURIER: Wer oder was sind Sie dann?
Thomas Fleischmann: Wir sind die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger. Wir Münchner 
KÜS-Kollegen sind Partner einer großen bundesweit vertretenen 
Überwachungs- und Sachverständigenorganisation im Dienste 
der technischen Sicherheit. Das, was wir in München in diesem 
Rah men aufgebaut haben, ist bundesweit einmalig. Unsere 
Basis ist die gegenseitige Unterstützung im Rahmen einer 
 Kooperation. Kontinuität bei jeder Zusammenarbeit ist eine 
wichtige Grund lage.
TAXIKURIER: Was kontrollieren Sie speziell beim Taxi?
Thomas Fleischmann: Da wären zu nennen der Allgemeinzustand. Das Taxi muss ein ansprechendes Arbeitsumfeld für die 
Fahrgäste und die Fahrer bieten. Dann die Alarmanlage, Unternehmeranschrift, die Eichung – und neuerdings Kalibrierung – 
des Taxameters. Als Ergänzung zu einem Privat-Pkw.
TAXIKURIER: Gibt es hier was Neues?
Thomas Fleischmann: Ja, zum Beispiel die Prüfung der Systemdaten. Es geht um die sicherheitsrelevanten Steuergeräte im 
Fahrzeug. Der Gesetzgeber wollte hiermit unter anderem eventuelle Manipulation bei Reparaturen von Unfallschäden aufdecken.
TAXIKURIER: Wo gibt es keine Gnade – oder, wie der geborene 
Oberpfälzer sagt: zero tolerance?
Thomas Fleischmann: Ganz klar die primär sicherheitsrelevante 
Technik: Lenkung, Bremsen, Achsen, Räder, Reifen, Sicherheitsgurte.
TAXIKURIER: Was sind so die Haupt-Beanstandungen?
Thomas Fleischmann: Wegen der besonderen Einsatzbedingungen des Fahrzeugs im verschleißträchtigen Stadtverkehr sind das 
die Bremsanlagen, Achsgelenke, Schwingungsdämpfer. Hier wird 
gerne zu lange gewartet.
TAXIKURIER: Worauf sollten dann die Taxifahrer achten?
Thomas Fleischmann: Sie sollten Ihren Popometer (er grinst) 
in Gang halten. Dann merkt man unterm Fahren schon 
 un ge wöhnliche Geräusche oder ein Verhalten des Fahrzeugs. 
Das sollte man dann sofort überprüfen.
TAXIKURIER: Au weia, also in die Werkstatt?
Thomas Fleischmann: Ganz klar. Aber wir bieten kostenlos 
 einen Check an. Einfach bei uns vorbei fahren, Problem 
 schildern, wir schauen uns das an. Und einen Kaffee kriegt 
er auch noch.
TAXIKURIER: Mal ein echter Service für den Taxler. Was war 
 eigentlich Ihr – sagen wir mal – schlimmster Fall?
Thomas Fleischmann: Da weiß ich keinen Einzelfall. Der Klassiker: Mercedes Modell 124 wird bis zum Auseinanderfallen gefahren. Gut, das sind dann über 1 Mio. Kilometer. Bei der HU wird 
dann oft heiß diskutiert, welche Reparaturen denn nun wirklich 
sein „müssen“, damit das Auto noch ein Jahr (oder: noch einmal 
ein Jahr) durchhält.
TAXIKURIER: Kein echter Hammer?
Thomas Fleischmann: Nein. Dafür sind die Prüffristen zu 
gering. Und die Unternehmer sind fast ausschließlich vernünftig 
und pflichtbewusst. Da werden Schäden einfach zu schnell 
 festgestellt und behoben.
TAXIKURIER: Gibt es bei den Unternehmerarten 
Unterschiede?
Thomas Fleischmann: Die Einwagenunternehmer haben in der 
Regel den Wagen besser in Schuss. Sie achten selbst drauf. Die 
Mehrwagenunternehmer hinken da manchmal etwas hinterher, 
weil sie einen häufigen Fahrerwechsel haben. 
TAXIKURIER: Haben Sie auch mit dem KVR zu tun?
Thomas Fleischmann: Ganz viel. Und gut. Aber die stellen 
 neuerdings höhere Ansprüche. Sie fragen oft bei den Prüfberichten nach. Leider auch bei den Hinweisen, ob das Fahrzeug noch 
verkehrssicher ist. Aber der Hinweis ist das, was er heißt. Das 
hat nichts mit der unmittelbaren Verkehrssicherheit zu tun. 
Aber die Bürokratie wächst damit deutlich.
TAXIKURIER: Arbeiten Sie auch mit anderen Firmen zusammen?
Wir haben uns mit Thomas Fleischmann, Sachverständiger vom KÜS-Team-München in Sachen TÜV unterhalten.
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
TITELTHEMA

Seite 15

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Thomas Fleischmann: Wir haben bei den Taxis eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Fairma Glas in der Engelhardstraße oder dem Meisterbetrieb Stimmer. Wir sind sehr froh um 
das gute und enge Verhältnis mit dem Taxigewerbe insgesamt. 
Und das seit 25 Jahren. Gerade jetzt, wo es allgemein viel 
 Fluktuation und ständig neue Technik gibt.
TAXIKURIER: Würden Sie auch gerne Taxi fahren?
Thomas Fleischmann: (lacht) Ich habe immer noch einen 
 gültigen Taxischein für München und bin im Studium fleißig 
 gefahren.
TAXIKURIER: Schlussfrage: Was ist das wichtigste Ausrüstungsstück eines Kfz-Sachverständigen? Schraubenzieher? Schiebelehre? Prüfgerät?
Thomas Fleischmann: (stolz) Nein. Ganz daneben. Eine gute 
Taschenlampe.
TAXIKURIER: Herr Fleischmann, wir bedanken uns für das 
 aufschlussreiche Gespräch. (RM)
WUSSTEN SIE SCHON …
… den Unterschied zwischen Mängeln und Hinweisen 
im Prüfbericht?
Ein Mangel ist ein Zustand am Fahrzeug oder an einem 
seiner Teile, der für die Verkehrssicherheit von Bedeutung ist 
und nicht toleriert werden kann. Dieser muss sofort repariert 
werden, die Plakette wird verweigert.
Ein Hinweis dient dem Unternehmer als Anhalt, was demnächst 
auf ihn zukommt. Er kann das Problem sofort abstellen, es 
muss aber nicht zwangsläufig sofort geschehen. Keine unmittelbare Relevanz für die Verkehrssicherheit. (RM)
➔ EINLADUNG
➔ MONTAG, 26. JUNI 2017
➔ BEGINN: 10.00 UHR, EINLASS 9.00 UHR
➔ SAAL IM AUGUSTINER KELLER
➔ ARNULFSTRASSE 52
WICHTIGE INFORMATION ⁄ GENOSSENSCHAFT DER MÜNCHNER TAXI-UNTERNEHMEN EG
Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post.
ORDENTLICHE
GENERALVERSAMMLUNG
MITMACHEN UND GEWINNEN!
Während der Generalversammlung erfolgt die Verlosung 
eines neuen Datenfunk-Systems vom Typ HALE TT-01 
unter den anwesenden Mitgliedern. Viel Glück!
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JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

Seite 16

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➔ TAXI-KONTROLLE IM AUSSENDIENST
Interview mit Ulrike Hofmann von der Taxi-München eG.
TAXIKURIER: Frau Hofmann, auf Ihrer Visitenkarten steht 
 „Außendienst“ . Sind Sie dann die klassische Taxikontrolle?
Ulrike Hofmann: Das ist richtig. Ich bin an vielen Stellen zu 
 finden. Und es gibt eine Menge zum Nachprüfen.
TAXIKURIER: Dann fangen Sie doch mal an.
Ulrike Hofmann: Da wären die Fahrerausweise vom Datenfunk. 
Die müssten eigentlich offen einsehbar im Fahrzeug ausliegen. Dafür 
unterschreibt der Fahrer sogar. Aber das wird oftmals nicht gemacht. 
Wir sind da nicht so kleinlich und weisen nur darauf hin. Aber 
 herzeigen muss er den Ausweis schon. Wenn er ihn „vergessen“ 
hat (hm, hm, hm), dann gehe ich der Sache vom Büro aus nach.
TAXIKURIER: Ich habe von einer sogenannten Bahnhofsplakette 
gehört. Was hat es damit auf sich?
Ulrike Hofmann: Bestimmte Taxistandplätze sind kein öffentlicher Verkehrsgrund. Wir bezahlen für die Benutzung, damit 
 da rauf Taxis stehen können. Nehmen sie z. B. den Hauptbahnhof 
Süd oder Nord. Wer Mitglied der Genossenschaft ist, hat eine 
Münchner-Kindl-Plakette und darf dort kostenlos stehen. Wer 
kein Mitglied ist, muss sich den Aufkleber mit einer Ordnungsnummer bei uns kaufen. Leider stehen auch immer wieder Fahrzeuge ohne Plakette dort. Manchmal ist es nur ein Neufahrzeug, 
bei dem die Plakette noch fehlt. Manchmal steht das Fahrzeug 
auch unberechtigt.
TAXIKURIER: Kümmern Sie sich auch um Beschwerden?
Ulrike Hofmann: Das ist ein weites Feld. Da steht z. B. ein Landtaxi unberechtigt vor einem Hotel. Unsere Fahrer beschweren 
sich natürlich darüber. Oder es steht ein Mietwagen davor …
TAXIKURIER: … und der muss eigentlich sofort zum Betriebssitz 
zurückkehren …
Ulrike Hofmann: Richtig. Aber das tut er oft nicht. Er steht 
dann über Stunden vor dem Hotel, weil er halt eine Nobelkarosse 
ist und vom Pförtner des Hotels geschmiert wird. Das Fahrzeug 
bekommt dann den fetten Fernauftrag. Wir melden das Fahrzeug 
dann dem KVR. Wir machen hier nur die Beobachtung.
TAXIKURIER: Das mit dem Schmieren …
Ulrike Hofmann: … ist in der Branche allgemein bekannt. 
Nur mit dem juristischen Beweis hapert es natürlich, weil es 
keiner zugibt.
TAXIKURIER: Dann gehen wir der Sache nicht weiter nach und 
lassen die „Schmiere“ als Ihre persönliche Bewertung stehen. 
Was gibt es noch?
Ulrike Hofmann: Da sind die Dialysestationen. Firmen von 
 außerhalb fahren mit mehr Fahrzeugen an, als angemeldet sind. 
Oder die Sauberkeit und Ausschilderung von Standplätzen. 
Oder an Messehotels stehen Landtaxis. Wir melden das dem 
Landratsamt. Hier haben wir sogar schon Gerichtsverhandlungen 
ge wonnen. Ich bin auch am Flughafen. Die sollen sehen, dass 
sie kontrolliert werden.
TAXIKURIER: Sind Sie bei Veranstaltungen auch dabei?
Ulrike Hofmann: Nur bei den großen. Messe oder Fußball. 
Ich koordiniere dann die Anfahrt und Aufstellung vor Ort oder 
beordere per Funk weitere Fahrzeuge hinzu.
TAXIKURIER: Dann müssten Sie draußen ja schon recht bekannt 
sein.
Ulrike Hofmann: (lacht herzlich) Ich bin mittlerweile schon so 
bekannt, dass bei meinem Auftauchen so manches Fahrzeug oder 
Taxi ganz plötzlich startet und verschwindet.
TAXIKURIER: Dann ist Ihnen einer entgangen …
Ulrike Hofmann: Ach, wissen Sie, eigentlich wurde der kontrolliert, ohne dass ich etwas tun musste.
TAXIKURIER: Frau Hofmann, wir danken Ihnen für dieses 
 informative Gespräch. (RM)
KONTROLLEN DURCH DIE TAXI-MÜNCHEN EG
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
TITELTHEMA

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➔ TAXIFAHRER IM INTERVIEW
Drei Kollegen erzählen über ihre Erlebnisse bei Kontrollen.
➔ Gerd Spors, fährt für „Taxi Am Westpark“
TAXIKURIER: Herr Spors, was haben Sie für eine Erfahrung bei 
Kontrollen?
Gerd Spors: Ich bin noch nie im Taxi kontrolliert worden. Nur 
eine allgemeine Verkehrskontrolle durch die Polizei.
TAXIKURIER: Was? Und seit wann?
Gerd Spors: Seit etwa 45 Jahren.
TAXIKURIER: Das soll’s geben. Aber etwas anderes. Sie haben 
auf einer Fahrt Ihren Passagier und die Situation überprüft. 
Was war da?
Gerd Spors: Ich habe eine Dame mit über 80 Jahren nach Anruf 
in Pasing aufgenommen. Sie wollte zum Hauptbahnhof auf die 
Bank. Ich freute mich über die Strecke, dachte mir aber, warum von 
Pasing zum Hbf? Also habe ich sie gefragt. Sie sagte, dass sie hier 
das Geld nicht bekäme. Das war dann schon mal für mich komisch.
TAXIKURIER: Wie viel Geld?
Gerd Spors: 30.000 Euro. Und in bar. Da fiel mir der Enkeltrickbetrug ein. Man hört und liest ja sehr häufig davon. Gott sei 
Dank! Ich fragte sie, wofür denn das Geld sei. Sie meinte, für 
ihre Nichte, die ist Ärztin in Altötting und braucht es für die 
neue Wohnung.
TAXIKURIER: Bei Ihnen hat’s geklingelt?
Gerd Spors: Wie das Glockenspiel am Marienplatz. Die Pasinger 
Bank hat wohl richtig reagiert.
TAXIKURIER: Und Sie sind zum Hauptbahnhof gefahren? 
Oder zur Polizei?
Gerd Spors: Ich bin zum Hauptbahnhof gefahren, aber in die 
Nähe der Polizeiinspektion. Die Dame sagte, ich solle warten, 
weil ihre Nichte noch käme. Ich sagte, ich müsse einen Parkplatz 
finden. Und bin dann rechts ganz nah an eine Mauer gefahren. 
Die Dame konnte nicht raus. Ich bin dann in die Polizei 
 gegangen und habe berichtet, dass ich wahrscheinlich ein 
Opfer des Enkeltrickbetrugs im Auto habe.
TAXIKURIER: Die haben reagiert?
Spors: Sofort und umfangreich. Haben gleich das Präsidium 
 verständigt. Wir haben dann die Dame in die PI geholt. 
Die Polizei hat mir ihr geredet. Ich sollte inzwischen warten.
TAXIKURIER: Aus der Bank wurde wohl nichts mehr?
Gerd Spors: Nein. Offensichtlich hat die Dame das Problem 
 realisiert. Jedenfalls habe ich sie auf Angabe der Polizei nach 
Hause gefahren. Im Auto hat sie sich vielmals bedankt. Sie wäre 
hier wohl reingefallen.
TAXIKURIER: Ging’s noch weiter?
Gerd Spors: Ich habe die Frau zur Haustüre gebracht. Dann bin 
ich gefahren. Was weiter war, weiß ich nicht.
TAXIKURIER: Und das Fahrgeld?
Gerd Spors: Alles in Ordnung. Die Polizei hat mit dem Unternehmer abgerechnet, ich habe mein Geld bekommen.
TAXIKURIER: Freuen Sie sich?
Gerd Spors: Mächtig. Da konnte ich eine riesige Schweinerei 
 verhindern.
TAXIKURIER: Herr Spors, vielen Dank für das Gespräch. (RM)
Hinweis: über den Fall und die Belobigung durch das Polizeipräsidium München berichtete der TAXIKURIER in der Oktober-
Ausgabe 2015.
➔ Thomas Meinel, Taxi 1444
TAXIKURIER: Herr Meinel, was haben Sie für eine Erfahrung 
bei Kontrollen?
Thomas Meinel: Ich bin bisher nur vom KVR kontrolliert worden.
TAXIKURIER: Was wollten die?
Thomas Meinel: Eigentlich die üblichen Sachen: alle Scheine, 
Stadtplan, Konzession usw.
TAXIKURIER: Gibt es bei Kontrollen etwas, das Sie nervt?
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
TITELTHEMA

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Thomas Meinel: Ich verstehe nicht, warum das erste Taxi in der 
Reihe kontrolliert werden muss. Da ist doch die Wahrscheinlichkeit am größten, dass ein Fahrgast kommt. Oder das Standtelefon läutet. Mir ist das schon einmal passiert. Da hatte ich 
den Fahrgast schon im Fahrzeug. Und ich durfte nicht wegfahren. 
Das finde ich nicht in Ordnung.
TAXIKURIER: Sollen Kontrollen sein?
Thomas Meinel: Ich bin da absolut dafür.
TAXIKURIER: Was kontrollieren Sie eigentlich selbst bei 
Ihrem Taxi?
Thomas Meinel: Bevor ich los fahre, überblicke ich mein Auto: 
Reifen, Sauberkeit, Schaden. Ob halt was auffällt. Aber jetzt 
nichts Bestimmtes.
TAXIKURIER: Fahren Sie auch nur Winterreifen?
Thomas Meinel: Nein. Die Reifen werden gewechselt. Derzeit 
sind aber Ganzjahresreifen drauf.
TAXIKURIER: Und jedes Jahr ist ein Satz runter?
Thomas Meinel: Klar. Die Laufleistung ist einfach zu hoch. Aber 
ich weiß jetzt gar nicht, wie viele Kilometer das genau sind.
TAXIKURIER: Und was schauen Sie bei sich selbst nach?
Thomas Meinel: Ich will anständig ausschauen und angezogen 
sein. Ich fahre sicher nicht im Trainingsanzug.
TAXIKURIER: Ist schon mal was gravierendes passiert?
Thomas Meinel: Vor vielen Jahren habe ich einen Fahrgast 
auf der Straße aufgenommen. Nach ein paar Kilometern waren 
hinter mir Polizeisirenen. Dann war ich plötzlich von Polizeifahrzeugen umringt. Die springen raus, machen die Beifahrertüre 
auf, ziehen den Fahrgast raus und verhaften ihn. Sie haben mir 
aber nicht gesagt, warum oder was los ist. Jedenfalls war ich 
den Fahrgast los.
TAXIKURIER: Ein abschließendes Wort?
Thomas Meinel: Die Polizei sollte nicht so kleinlich sein. Mal 
falsch abgebogen oder eine durchgezogene Linie überfahren. Da 
muss man nicht immer gleich anhalten. Ich bin mal eine Strecke 
exakt 50 gefahren und habe immer brav geblinkt und definitiv 
keinen Fehler gemacht. Ein Streifenwagen war hinter mir. Ich 
glaube, dann macht man das so. Dann halten die mich an. Als 
ich fragte, meinte der Polizist, ich wäre auffällig korrekt gefahren. Vielleicht glaubt er, dass Taxifahrer immer nur gegen die 
Vorschriften verstoßen. Ich verhalte mich aber schon aus 
 persönlicher Überzeugung meistens an die Vorschriften. Klar 
überschreitet man mal was.
TAXIKURIER: Auch ein Lob für die Polizei?
Thomas Meinel: Die sind ganz in Ordnung. Machen halt ihre 
 Arbeit. Kann nichts sagen.
TAXIKURIER: Herr Meinel, vielen Dank für das Gespräch. (RM)
➔ Jürgen Eichhorn, Taxi 9068
TAXIKURIER: Herr Eichhorn, wo werden Sie üblicherweise 
 kontrolliert?
Jürgen Eichhorn: Fast ausschließlich am Flughafen. Das läuft 
ab wie bei einer Razzia.
TAXIKURIER: Wie das?
Jürgen Eichhorn: Da wird der ganze Taxispeicher abgeriegelt. 
Und dann kommen Polizei, KVR und Zoll gleichzeitig.
TAXIKURIER: Und was kontrollieren die üblicherweise?
Jürgen Eichhorn: Die Polizei will eigentlich nur den Ausweis 
und den Führerschein sehen. Das reicht denen schon. Das 
KVR schaut auf die Ausstattung – wie z. B. Unternehmerschild, 
Konzessionsnummer, unerlaubte Werbung, Inneneinrichtung. 
Der Zoll (Hinweis: Herr Eichhorn ist angestellt) möchte wissen 
wo ich angestellt bin, wie lange, wie ich abrechne usw.
TAXIKURIER: Und was nervt sie dabei?
Jürgen Eichhorn: Die Kontrolle vom Stadtplan. Also ich habe 
keinen, weil ich ein Navi habe. Und das sage ich auch gleich immer. Ich finde das unsinnig. Da müsste die Taxiordnung geändert 
und der Zeit angepasst werden. Es reicht doch, wenn man reinschreibt, einen Stadtplan oder eine elektronische Navigation. 
Und dann gibt es noch den Funk. Und mein Handy. Ich schaue da 
 ohnehin nicht rein. Ich kaufe einen Stadtplan, der liegt drei 
 Jahre unsinnig im Auto rum, dann werfe ich ihn weg und kaufe 
einen neuen. Was soll das.
TAXIKURIER: Wird der häufig verlangt?
Jürgen Eichhorn: Nein, eigentlich nicht. Nur manchmal. Die 
Kontrolleure haben aber Verständnis, wenn ich davon nichts 
 halte. Es bleibt dann immer bei einer mündlichen Verwarnung.
JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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TAXIKURIER: Was halten Sie überhaupt von den Kontrollen?
Jürgen Eichhorn: Ich bin da voll dafür. Sie sind richtig und 
wichtig. Die schwarzen Schafe müssen gefunden werden. Sie 
schaden dem Ansehen des Gewerbes und dem Geschäft.
TAXIKURIER: Was kontrollieren Sie denn selbst bei Ihrem Taxi?
Jürgen Eichhorn: Also ich schaue da nicht vor jeder Fahrt viel 
nach. Ich habe mein Zeugs immer in Ordnung. Wenn was fehlt, 
dann erledige ich das sofort. Meistens schaue ich, ob ich alle 
diese sogenannten Papiere dabei habe – ist ja alles in der 
 Mappe. Dann, ob der Quittungsblock noch reicht und gestempelt 
ist. Im Laufe des Jahres schaue ich nach dem Reifenprofil und 
schaue mal die Technik beim Auto durch. Lichter und so.
TAXIKURIER: Die Reifen sind wichtig?
Jürgen Eichhorn: Ich muss da nicht viel aufpassen. Wir kaufen 
im Spätherbst neue Winterreifen und lassen die ganzjährig drauf. 
Vor dem nächsten Winter kommen neue drauf.
TAXIKURIER: Wie! Kein Reifenwechsel? Also auch Winterreifen im 
 Sommer?
Jürgen Eichhorn: Ist doch kein Problem. Das Profil fährt sich 
auch nicht schneller runter. Und bei der Laufleistung sind sie 
nach einem Jahr fällig. Die Haftung in der Stadt ist bei beiden 
Reifen die gleiche. Man spart sich die doppelte Bereifung und 
den Wechsel im Frühjahr. Ist ja auch Geld.
TAXIKURIER: Stimmt. Das ist überzeugend. Und was schauen Sie 
bei sich selbst nach?
Jürgen Eichhorn: Ich lege Wert auf anständige Kleidung und 
Äußeres. Ich mag das gar nicht, wenn manche Taxifahrer im 
 Jogginganzug oder im T-Shirt im Taxi sitzen. Das gehört sich 
nicht. Auch sonst sollte man gepflegt sein. Es muss ja nicht 
gleich ein Anzug sein. Aber der Bürger soll sich nicht gleich 
grausen.
TAXIKURIER: Schaut der Bürger drauf?
Jürgen Eichhorn: Ehrlich – eigentlich nicht. Ich denke, den 
meisten Menschen ist das relativ egal. Sieht jedenfalls so aus. 
Die setzen sich rein und wollen gefahren werden. Aber solche 
Fahrer kriegen halt keine Stammgäste oder einträgliche Zusatzfahrten.
TAXIKURIER: Was meinen Sie?
Jürgen Eichhorn: Ich fuhr eine Dame nach Tegernsee. Sie wollte in einer Woche wieder zurück. Ich fragte sie, ob Sie durch 
mich wieder abgeholt werden will. Da sagte sie zu. Und tatsächlich rief sie mich an. Das freut mich natürlich. Und auch das 
Geld. Logisch.
TAXIKURIER: Ein abschließendes Wort?
Jürgen Eichhorn: „Die Polizei könnte etwas legerer sein. Wenn 
ich früher an einer verbotenen Stelle gewendet bin, dann hat die 
Polizei ein Zeichen gemacht. Heute wird nachgefahren und eine 
Verwarnung ausgestellt. Die könnten etwas gelassener sein. Die 
wissen halt nicht, dass wir oft genug selber im Druck stehen 
 wegen der Kundschaft. 
Ich bin auch schon mal angehalten worden, weil ich „über eine 
längere Strecke verdächtig langsam“ gefahren bin. Die meinten, 
ich hätte vielleicht was getrunken. Aber ich hatte einfach nur 
genug Zeit.
TAXIKURIER: Auch ein Lob für die Polizei?
Jürgen Eichhorn: Ja, ganz sicher. Nachts bei größeren 
 Kontrollen werde ich eigentlich immer durchgewunken. Die 
 wissen wahrscheinlich, dass ich vielleicht einen Angetrunkenen 
dabei habe, der besser nicht selber Auto fährt.
TAXIKURIER: Herr Eichhorn, vielen Dank für das Gespräch. (RM)
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
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IM TAXI

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➔ HORST JANSON
„Der Bastian“ gastiert in der Komödie am 
Bayerischen Hof in dem Stück „Kerle im 
Herbst“ . Vielen wird Horst Janson noch 
in dieser Rolle in Erinnerung sein. Nun 
steht er mit seinem Schauspielkollegen 
Hans-Jürgen Bäumler wieder auf der 
 Theaterbühne. Vor fast fünfzig Jahren 
standen beide für die Serie „Salto 
 Mortale“ vor der Kamera. 
Der in Wiesbaden aufgewachsene Horst 
Janson hatte das Glück, gleich nach der 
Schauspielschule an der Seite großer 
deutscher Schauspieler spielen zu dürfen. 
So begann er seine Karriere mit Rollen in 
„Die Buddenbrooks“ und dem Filmklassiker Helmut Käutners „Ein Glas Wasser“ . 
An der Seite von Lieselotte Pulver, Gustav 
Gründgens und anderen wurde schnell 
sein großes Talent sichtbar. Trotz Lampenfiebers, Szenen mit Lilo Pulver mussten zum Teil 13 Mal wiederholt werden, 
konnte er sich behaupten.
Es folgten unzählige Film- und Serienrollen. Der vielbeschäftigte Schauspieler hat 
seine jugendliche Ausstrahlung nie verloren. Dies ist sicherlich auch seiner Sportlichkeit zu verdanken. Bis heute spielt er 
Tourneetheater und ist vor der Kamera 
präsent. Es gelang ihm als einem der 
 wenigen deutschen Mimen sowohl Charakter- als auch komödiantische Rollen 
erfolgreich zu verkörpern. Den Spagat 
zwischen Film und Theater meisterte er 
ohne Probleme. Selbst seinen Ausflug ins 
Kinderprogramm „Sesamstraße“ tat seiner 
Popularität keinen Abbruch. Im Gegenteil, bis heute gehört Horst Janson zu 
den erfolgreichsten deutschen Schauspielern überhaupt. Seine anspruchsvollen 
Rollen berühren ihn auch persönlich. 
Nach dem Film „Eines Tages …“ aus dem 
Jahre 2010, in dem er einen Demenzkranken spielte, gefragt, gibt er zu, dass er 
natürlich hellhöriger bei sich und anderen 
wurde. „Man hört in sich hinein, beobachtet sich und fragt sich schon mal, ob 
man sich Namen schon immer schlecht 
merken konnte, ob da Anzeichen sein 
könnten für eine Krankheit.“ 
Gefragt nach seinem Verhältnis zum Taxifahren, erzählt er lachend, dass er ja eigentlich ein Kollege unserer Taxler sei. Als 
er kurz vor dem Abitur Ärger in der Schule 
hatte, und das Schuljahr wiederholen sollte, weigerte er sich und eröffnete seinem 
erbosten Vater, dass er an die Schauspielschule gehen wolle und auf keinen Fall 
auf der Schule bleiben werde. Der Vater 
weigerte sich die Schauspielausbildung des 
Sohnes zu zahlen, also musste Janson das 
 Studium selber finanzieren. So wurde er 
 Taxifahrer. 1958 fuhr er in Wiesbaden Taxi. 
An den Standplätzen befanden sich die 
Rufsäulen, daneben eine Bank. Meist saßen 
dort die wartenden Taxler. Nur Janson blieb 
im Wagen und machte Artikulationsübungen, da er seinen hessischen Akzent ablegen wollte. Sicherlich mussten diese 
Mundbewegungen für Außenstehende 
recht merkwürdig anmuten. Ein Kollege 
meinte dazu: „Der Student babbelt immer 
im Auto, der muss nicht ganz richtig im 
Kopf sein.“ 
Zum Stück
Manfred, Rolf und Wolfgang. Mit Ende 70 
haben sich die drei rüstigen Rentner in 
Manfreds Villa auf Mallorca niedergelassen 
und verbringen den Herbst des Lebens mit 
ihrer Lieblingsbeschäftigung, mit Streiten. 
Das verbale Kräftemessen erreicht täglich 
neue Höhepunkte und mündet meist in Erinnerungen an bessere Tage: Rolf hat nie 
geheiratet, weil er die Richtige nicht gefunden hat und ohnehin mit seinem Rennrad glücklich war, Manfred war zwar verheiratet, aber nach Ansicht seiner Freunde 
nicht mit der Richtigen, und Wolfgang – 
naja …
Natürlich sind sie immer noch die tollsten 
Kerle. Rolf trotzt dabei dem natürlichen 
Verfall mit sportlichen Höchstleistungen, 
während Manfred und Wolfgang lieber in 
ihren Liegestühlen faulenzen, bewacht von 
der jungen Haushälterin Dani, die ihnen 
den Cholesterinspiegel vorhält, Diätfutter 
serviert und in Kürze ein Kind erwartet. 
 Eines Tages kommt ein Brief in die graumelierte Dreier-WG geflattert: Karin, eine 
alte Schulfreundin, kündigt ihren Besuch 
an. Das Männertrio gerät in hellste Aufregung. Und keiner hält für möglich, dass 
sie alle drei etwas gemeinsam haben: Als 
erster rückt Rolf damit heraus: Ja, er war 
ein toller Kerl damals und Karin konnte 
ihm nicht widerstehen … Doch er war 
nicht der Einzige: Auch Manfred war mal 
jung und auf der Suche nach Erfahrungen 
für seine spätere Ehe, und selbst Wolfgang hatte Zeiten, in denen er das weibliche Geschlecht noch nicht verachtete 
und herauszufinden versuchte, wo seine 
wahren Neigungen lagen …
Aber wo bleibt Karin? An ihrer Stelle 
kommt ein nächster Brief – und dann 
noch einer. Und spätestens jetzt wird 
klar, dass da noch große Überraschungen 
auf die drei zukommen … (BH)
Premiere 17. Mai 2017, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen vom 
18. Mai bis 9. Juli 2017
Informationen und Tickets unter
www.komoedie-muenchen.de
Prominente berichten über 
ihre Erfahrungen
VIP IM TAXI
Foto: Privat
Foto: Loredana La RoccaFoto: Anne Huneck
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017

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Taxameterdienst & Taxiausrüstung
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WUSSTEN SIE, DASS …
… seit 2010 die theoretische Führerscheinprüfung nur noch 
am PC durchgeführt wird?
Beim Ersterwerb einer Fahrerlaubnis Klasse B sind heute mindestens 12 Doppelstunden, bei der Erweiterung einer vorhandenen Fahrerlaubnis mindestens 6 Doppelstunden Grundunterricht 
bei einer Fahrschule zu absolvieren. Der Fahrlehrer darf Sie 
erst dann zur Prüfung anmelden, wenn die festgelegten Ausbildungsziele erreicht sind. Im ersten Schritt ist eine theoretische 
Führerscheinprüfung abzulegen. Hierzu wird im Prüfungsraum 
ein PC-Prüfplatz zugewiesen, auf dem 30 Prüfungsaufgaben 
 absolviert werden müssen. Seit 2014 können auch bis zu drei 
kurze Videofilme im Prüfungsstoff enthalten sein. (FK)
STADTINFO MÜNCHEN
➔ GROSSES KINO 
➔ TIERPARK-GEWINNSPIEL
AUFLÖSUNG GEWINNSPIEL
Das Gewinnspiel in der TAXIKURIER April-Ausgabe war wohl 
doch schwerer als man auf den ersten Blick erwartet hatte. 
Unter den vielen Einsendern wussten nur einige die richtige 
 Lösung: „Untergiesing-Harlaching“
Die glücklichen Gewinner der Familienkarten für den Tierpark 
 Hellabrunn sind: Lorenz Haser aus Peißenberg und Bernhard 
Pfeiffer aus München. Wir gratulieren den Gewinnern und wün -
schen einen interessanten Besuch im Tierpark Hellabrunn. (BH)
35. Internationales Filmfest München
Von 22.6. bis 1.7.2017 laufen in den Münchner Kinos wieder 
Filme von etablierten Künstlern und aufstrebenden Newcomern 
im Rahmen des 35. Internationalen Filmfestes München. 
Jedes Jahr sind auch zahlreiche Stars der Branche im Rahmen des 
Filmfestes zu Gast, aber auch Nachwuchsregisseure bekommen die 
Möglichkeit, ihre Arbeiten einem interessierten Publikum zu präsentieren. Das Filmfest verteilt sich über mehrere Kinos in der 
Stadt, so laufen beispielsweise im Gasteig, Mathäser oder im Filmmuseum die Werke der Kinoschaffenden. Die eingereichten Filme 
treten in verschiedenen Wettbewerbsreihen gegeneinander an, 
etwa bei CineVision oder CineMasters. Der beste Film wird mit dem 
begehrten Arri ⁄ Osram Award ausgezeichnet.
Das Filmfest München fand erstmals im Jahr 1983 statt. Im Jahr 
2015 wurde mit über 80.000 Zuschauern ein neuer Besucherrekord 
aufgestellt. Seit 2011 ist Diana Iljine für die Leitung des Festivals 
verantwortlich.
(Quelle. muenchen.de)
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JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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➔ KULTUR-HIGHLIGHT
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
Wer sich für Ägyptische Geschichte interessiert, sollte unbedingt einen Besuch des 
„Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst“ in 
München in seine kulturellen Planungen 
einbeziehen.
Geschichte der Sammlung
Dieses Museum ist eines der ältesten in 
 Europa. Schon Herzog Albrecht stellte im 
Jahre 1600 in der Residenz Kunstwerke 
aus. Darunter befanden sich bereits einige 
ägyptische Stücke, die aus der römischen 
Kaiserzeit stammten und von ihm in Italien 
erworben worden waren. Ludwig I. kaufte 
bereits als Kronprinz in Paris 1816 ägyptische Kunstschätze, die Napoleon Bonaparte 
erbeutet hatte. Diese und spätere Erwerbungen wurden ursprünglich auf drei 
Münchner Museen verteilt. Erst 1935 löste 
man die Ägyptische Sammlung aus den 
„Vereinigten Sammlungen“ heraus und 
stellte in der Residenz die „Ägyptische 
Staatssammlung“ zusammen.
In den 1960er Jahren wurden alle ägyptischen Denkmäler aus dem Besitz des 
 Freistaates Bayern in der „Staatlichen 
Sammlung Ägyptischer Kunst“ in der 
 Katharina-von-Bora-Straße und später im 
Hofgartentrakt der Residenz vereinigt. 
 Vierzig Jahre später erhielt die Sammlung 
„Staatliches Museum Ägyptischer Kunst“ 
ihren Namen. Da die Sammlung modernen 
museumspädagogischen Anforderungen 
nicht mehr entsprach, entschloss sich die 
Stadt München zu einem Neubau. Seit 2013 
glänzt das Museum gegenüber der Alten 
 Pinakothek in der Gabelsberger Straße als 
baulicher Teil der Hochschule für Fernsehen 
und Film.
6.000 Jahre Zivilisation
Ich stehe vor diesem schlichten modernen 
Bau und eine breite Freitreppe führt mich 
zum Eingang des Museums unterhalb des 
Niveaus der Straße. Ein großer hallenähnlicher Raum umfängt mich und strahlt Ruhe 
aus. Nach dem Erwerb der Eintrittskarte 
 erklärt mir ein freundlicher Herr, dass ich 
mich nur immer an der im Boden eingelassenen Kupferschiene orientieren soll, dann 
würde ich automatisch durch die gesamte 
Ausstellung geleitet. Wieder folge ich einer 
langen Treppe und obwohl ich immer tiefer 
ins Innere des Baus vordringe, ist alles sehr 
hell und lichtdurchflutet.
Die ersten Räume erscheinen mir zuerst 
recht unspektakulär. Viele Skulpturen und 
Fragmente lassen den Besucher in eine 
fremde Welt eintauchen. Eine Kultstatue 
 eines Krokodils fesselt meinen Blick. Mit 
welcher Präzision ohne moderne Werkzeuge 
hier gearbeitet wurde, ist faszinierend. Ein 
5,80 m hoher Obelisk aus dem römischen 
Reich beweist, dass auch das antike Rom 
begeistert war von der Kunstfertigkeit 
der ägyptischen Handwerker. Nachdem 
 Kleopatra VII. die Seeschlacht gegen die 
Römer verloren hatte und das Ptolomäerreich als Provinz im Römischen Reich aufging, entdeckten die Römer ihre Liebe zu 
ägyptischer Kunst, die als Beute ihren Weg 
in die Villen der Bürger fand. Als die Kunstwerke knapp wurden, scheuten sich die 
Handwerker auch nicht, Kopien der Schätze 
anzufertigen. Der bereits erwähnte Obelisk 
aus dem Jahre 59 n. Chr. ist solch ein 
Stück. Napoleon Bonaparte hatte ihn nach 
Paris gebracht und Kronprinz Ludwig kaufte 
das wertvolle Stück für seine Sammlung.
Auf meinem Gang durch die einzelnen 
 Räume, werden 6.000 Jahre Hochkultur lebendig. Ich gehe vorbei an uralten kleinen 
Skulpturen aus Halbedelsteinen, die die 
ersten Ägypter ihren Toten ins Grab legten. 
Schiffe für die Überfahrt ins Jenseits 
 beweisen, dass diese Menschen bereits 
 genaue religiöse Vorstellungen hatten. 
Nur 1.000 Jahre später hat sich bereits 
eine Staatsstruktur entwickelt, die in 
ihren Grundzügen bis heute Bestand hat. 
Trotz dieser Dimensionen sind die persönlichen Gegenstände der Menschen besonders 
beeindruckend. Der Kindersarg der Nefretiri 
sagt nichts darüber aus, woran das kleine 
Mädchen starb, zeigt aber, mit welcher 
Sorgfalt die Bestattung erfolgte. Sie trug 
den Namen einer Pharaonin, die aus der 
Mosesgeschichte bekannt ist. An einer 
Wand ist das Totenbuch auf Papyrus zu sehen. Diese Spruchsammlung, die im Laufe 
der Jahrtausende stetig erneuert wurde, 
begleitete jeden Ägypter ein Leben lang, 
um seine Toten zu bestatten und ihnen 
ein Leben nach dem Tode durch korrekte 
Rituale zu garantieren oder auch die eigenen Bestattung vorzubereiten.
Schnell. Preiswert. Kompetent.
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
STADTKUNDE MÜNCHEN

Seite 25

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Beeindruckend ist der Übergang zur koptischen Geschichte. Reliefs von Kirchen aus 
dem 4. Jahrhundert zeigen Ornamente, die 
ihre ägyptischen Ursprünge nicht verleugnen können. 
Dabei wird auch auf die einzelnen Sprachen 
eingegangen, die im Laufe der Zeit im 
 Niltal gesprochen wurden. So ist der Übergang in einen Ausstellungsraum, der sich 
mit der Schrift der Ägypter beschäftigt, 
eine logische Folge. Der Aufbau und die 
 Erklärungen nehmen den Betrachter gefangen und lassen mich erkennen, dass die 
uns so fremden Hieroglyphen mit ihren 
 Bedeutungen durchaus verständlich sein 
können. Welche Bedeutung die Schrift für 
einen Staat, seine Infrastruktur, Politik, 
Bildung und Wissenschaft hat, kennen 
wir Deutschen ja aus eigener Erfahrung. 
Wo wäre Deutschland ohne Luther und 
 Gutenberg?
Die nächsten Präsentationen sind etwas 
ganz Besonderes. Das Handwerk und seine 
Bedeutung für die Ägypter wird in verschiedenen Formen dargestellt. So kann 
man in speziellen Vitrinen kleinste Gegenstände aus Halbedelsteinen bewundern. 
Dabei meint man, die Figuren greifen zu 
können. Dies wird durch eine optische 
 Täuschung mit Hilfe von Prismen erreicht. 
Eine weitere spektakuläre Sichtweise auf 
Exponate ist eine Ausstellung, in der jeder 
Besucher alles anfassen kann und soll. In 
der Mitte sind die ägyptischen Gesteins
-
arten vorhanden. Aus einem Steinblock 
wird Schritt für Schritt erklärt, wie eine 
Skulptur entsteht. Ursprünglich war dieses 
Konzept für blinde und sehbehinderte Besucher konzipiert, ist aber für jeden eine 
besondere Erfahrung. Es handelt sich um 
Nachbildungen von Originalen.
In einem der letzten Räume wird das alte 
Nubien thematisiert. Natürlich ist der 
 ausgestellte Goldschatz der Königin von 
Meroe, dem heutigen Sudan, etwas ganz 
Besonderes. Dieser Schatz ist auch eine 
 Erwerbung Ludwig I. Interessant ist eine 
Projektion, die es jedem Besucher ermöglicht, die historischen Zusammenhänge 
zwischen Nubien und Ägypten zu erfahren. 
Wenn man an der Installation den Zeitstrahl in eine beliebige Richtung verschiebt, wird die Zeitangabe sichtbar und 
alle geographischen und politischen Besonderheiten erscheinen als Projektion 
an einer Wand – eine tolle Idee.
Am Ende meines Besuches wird noch einmal der Alte Orient lebendig. Ich fühle 
mich in meine Kindheit zurück versetzt. 
Das berühmte babylonische Ischtartor auf 
der Berliner Museumsinsel, das auf mich 
immer eine besondere Wirkung hatte, 
scheint hier einen kleinen Teil verloren zu 
haben. Einer der berühmten Löwen auf 
blauen Ziegeln blickt auf mich herab, als 
letzter Gruß vor dem Ausgang.
Ägypten für Groß und Klein
Das Museum ist hervorragend strukturiert. 
Die einzelnen Themenbereiche werden 
durch große Multimediawürfel mit Touchscreen-Oberflächen unterstützt, die je nach 
Interesse des Besuchers verschiedene 
Stichworte oder historische Abschnitte 
 erklären. Grundlegende Hintergrundtexte 
auf den Wänden helfen, Zusammenhänge 
zu verstehen. Auch wer nicht gerade Geschichte als sein Lieblingsfach erkoren 
 hatte, wird von den historischen Dimensionen gefesselt sein. Das heute so geschundene Ägypten kann auf diese Jahrtausende 
alte Geschichte zurückblicken, ein Staat, 
der bis heute in etwa in den Grenzen der 
alten Pharaonen existiert und der Menschheit entscheidende Impulse auf den Weg 
gab. Man kann nur hoffen, dass dieses Museum in der Zukunft nur seinem Bildungsauftrag nachkommen muss und nicht durch 
reli giösen Wahn zum letzten Hüter der 
 Reste einer sonst zerstörten Kultur wird. 
Das „Staatliche Museum Ägyptischer Kunst“ 
bietet eine Vielzahl museumspädagogischer 
Angebote für jedes Alter. Neben Sonderveranstaltungen werden auch immer 
wieder zeitlich begrenzte Ausstellungen 
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JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ALTERNATIVE FAKTEN – nannte des 
amerikanischen Trumpelstilzchens Pressesprecherin Anfang des Jahres die von der 
neuen US-Regierung in Umlauf gebrachten 
Lügen und Falschmeldungen der ersten 
 Wochen nach dem Amtsantritt von Ivanka 
Trump und ihrem Vater. Aber soweit (bis 
nach Amerika) müssen wir gar nicht gehen: 
im Sommer 2015 wurde an der Landshuter 
Allee das Tempolimit von 60 auf 50 km ⁄ h 
gesenkt mit der Begründung, dies verringere die Belastung der Anwohner durch Lärm 
und Abgase. Jetzt aber gibt es plötzlich 
neue (alternative?) Erkenntnisse: unter 
 Berufung auf eine Expertise des Umweltreferates hat der Kreisverwaltungsreferent 
Thomas Böhle den Münchner Stadtratsmitgliedern dargelegt, dass eine Temporeduzierung am Mittleren Ring von 60 auf 50 km ⁄ h 
weder zu einer Verringerung des Schadstoffausstoßes noch zu einer signifikanten 
 Senkung des Lärmpegels (gerade mal ein 
Dezibel) für die Anwohner führe. 
Tempo 30 am Ring – wie von einigen Leuten und Verbänden bereits mehrmals gefordert – würde den Stickstoffdioxidausstoß 
sogar erhöhen. Umweltreferat und KVR sehen für die Lärm- und Abgasemissionen 
ganz andere Gründe: „In erster Linie belaste Stop-and-Go- Verkehr die Umwelt. Da helfe ein Tempo limit nicht viel – der Mittlere 
Ring gilt als staureichste Straße Deutschlands. Vielmehr müsste man den Verkehrsfluss verbessern“ . (Münchner Merkur 
vom 6.4.2017, Seite 36)Vielleicht, mit 
 Verlaub, hätten die Herrschaften vor zwei 
Jahren dazu mal Schrottis lichtvolle Ausführungen im TAXIKURIER lesen sollen. Stand 
alles genau so drin! Haben sie aber leider 
nicht getan, weshalb die Temporeduzierung 
auf 50 km ⁄ h eben doch kam – mit den fast 
zynisch anmutenden Zusatzschildern „Luftrein haltung“ . Wenigstens rentieren sich die 
beiderseits der Donnerbrücke (50 km ⁄ h) 
nachts gerne aufgestellten Blitzer auf diese 
Weise so richtig … 
Und, auch noch nebenbei erwähnt, sollte 
man sich im KVR vielleicht mal die Zahl und 
die Schaltungen der Münchner Ampeln anschauen, wenn man endlich die Bedeutung 
eines verbesserten Verkehrsflusses für die 
Umwelt erkannt hat. Sogar die Grünen im 
Stadtrat haben jetzt zugestimmt, dass am 
Ring grundsätzlich (also von Ausnahmen 
abgesehen) ein Tempolimit von 60 km ⁄ h 
gelten solle. Die Landshuter Allee, neuerdings zum „Pilotversuch“ ernannt, wird freilich eine solche Ausnahme bleiben – als ließe sich die Physik durch das sture Beharren 
auf einem Irrweg einfach übertölpeln. Und 
außerdem, so Schrottis Kommentar, müsste 
man dann zugeben, dass man sich mit diesem absurden Schildbürgerstreich selbst ins 
Knie geschossen hat. 
Aber warum soll es uns anders gehen als 
z. B. dem Astronomen Galileo Galilei, der 
schon Anfang des 17. Jahrhunderts gegen 
die damals herrschende kirchliche Lehre 
 frecherdings behauptete, dass die Erde um 
die Sonne kreisen würde. Er wurde deshalb 
zu Kerkerhaft verurteilt und immerhin 
schon 1992, also gut 350 Jahre später, 
von Papst Johannes Paul II. posthum rehabilitiert. Richtige Einsichten dauern halt 
manchmal ein bisserl länger. 
➔ GASTEIG – Jetzt ist es also beschlossene 
Sache, dass das Kulturzentrum nicht abgerissen, sondern „nur“ umgebaut wird. Die 
Kosten dafür sollen 450 Millionen Euro betragen. Zum Vergleich: bei der Eröffnung 
des Neubaus (!) 1984 waren Baukosten in 
Höhe von 370 Millionen DM aufgelaufen, 
also grob umgerechnet ca. 185 Millionen 
Euro … 
Wo während der Umbauarbeiten das Ausweichquartier für den großen Konzertsaal 
errichtet werden soll, steht noch nicht fest. 
Derzeit ist ein Areal in Riem im Gespräch. 
➔ GEISELGASTEIG-STAND – Die Stadt 
München hat uns wieder einmal mit einem 
wunderschönen Taxistand beschenkt. 
Oder genauer gesagt: mit dessen Umbau. 
Schrotti, unterm Hintern ein VW-Bus in 
Langversion, fand bei seiner ersten Landung nach der segensreichen Umgestaltung 
ein paar Meter nach der Zufahrt eine 
180-Grad-Kehre linkswärts und dann den 
 eigentlichen Stand vor. Diese Umkehrschleife, natürlich liebevoll von Bordsteinen umrahmt, ist freilich so eng angelegt, dass 
man auch als guter Rangierer, der die Abmessungen seiner Kiste genau kennt, entweder mit dem rechten Vorderrad oder aber 
mit dem linken (kurveninneren) Hinterrad 
den Konflikt „Gummi gegen Granit“ gewärtigen muss. Und auch die Fahrer voluminöserer PKW-Taxis mit Niederquerschnittsreifen 
sollten nicht darauf vertrauen, dass die Granitsteine weicher als die sauteuren Alu-Felgen sind. Obwohl: in München sollte einen 
nichts mehr wundern. Drei Autos passen 
jetzt noch hin – ein Viertes nur, wenn es 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
UNTERHALTSAMES

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sich dabei um das seit Jahrzehnten bewährte Isetta-Taxi handelt. Bravo! Bravissimo! 
➔ KLINGEL – Ende April sah der Schreiber 
einen Bericht im Fernsehen, wonach die 
 Firma Lätschenbuch, Verzeihung: facebook, 
jetzt auch schon Möglichkeiten erwägt, 
die Gedanken von Menschen zu lesen. Im 
Optimalfall wäre dieses Ziel heute schon 
teilweise mit einem zwischen Gehirn und 
Schädeldecke eingepflanzten Sensorgewebe 
(eine Art Permanent-EEG) zu erreichen. Vermutlich werden bei den Freiwilligen, die 
sich bestimmt bald dafür finden lassen, nur 
die inneren Schädeldecken zu finden sein … 
Aber so weit ist es noch nicht: wer als 
 Taxler seinen Kunden mitteilen will, dass er 
jetzt vor der Abholadresse einzutreffen geruhte, wird in vielen Fällen nicht umhinkommen, sein Popöchen aus dem Wagen zu 
bewegen und an der Haustüre zu läuten. 
Besonders nachts und ⁄ oder bei Dreckwetter 
wartet nicht jeder Besteller gerne wie an 
einer Bushaltestelle am Gehweg auf das 
Eintreffen der Mitfahrgelegenheit. Im Übrigen senkt das auch die Zahl der Leerfahrten 
durch freundliches „Behilflichsein“ gar 
nicht bestellter Kollegen. Der Linienbusoder Trambahnfahrer steigt nicht aus, um 
die Kunden darüber zu informieren, dass er 
jetzt da ist. Dafür kostet die Fahrt quer 
durch München bei der blauen Konkurrenz 
auch nur 2,60 Euro (gerechnet in zwei gestempelten Streifen), aber bei uns leider 
ein bisserl mehr. Deshalb darf unsere Kundschaft auch etwas mehr Service erwarten. 
Wie eben zum Beispiel, dass der Kraftdroschkenführer seine Kundschaft per Druck 
auf den haustürlichen Klingelknopf über 
sein Eintreffen informiert. Zum hunderttausendsten Male: bei Privatadressen ist immer zu läuten, egal, zu welcher Tages- oder 
Nachtzeit! Nur wenn die Kundschaft das 
nicht wünscht, steht im Auftrag ausdrücklich drin „nicht läuten“ . Wir Zentralisten 
fragen das bei jeder Vorbestellung für die 
Zeit zwischen 00.00 und 8.00 Uhr routinemäßig ab. Und bei Privatadressen fragen 
wir auch immer nach dem Namen an der 
Glocke, damit der Fiaker weiß, wo er läuten 
soll. Vor einigen Monaten freilich gelang 
dem Schreiber bei der Auftragsannahme ein 
 unbeabsichtigter Scherz: bei einer Vorbestellung für den nächsten Morgen wollte 
er den Anrufer wie üblich fragen, welcher 
Name an der Haustüre stehe. Da sich 
Schrotti aber bei dieser Allerweltsfrage 
nicht zwischen „Klingel“ und „Glocke“ 
 entscheiden konnte, fragte er kurzerhand 
„welcher Name ist an der Klongel?“ Also 
nochmal: wenn vom Kunden nichts anderes 
verlangt wird – immer klongeln!
➔ KOSTEN, KUNDEN und SERVICE – Taxifahren ist teuer. Obwohl … Zur Vermeidung 
von Wiederholungen sei auf den letzten 
Punkt (für 2,60 quer durch die Stadt mit 
dem MVV) sowie nachfolgend unter „TEST“ 
verwiesen. Wer freilich den Wertverlust 
 eines neuen Autos, die Zusatzkosten wie 
Steuer und Versicherung, ggf. Garagenmiete, Wartung und Reparaturen, Parkgebühren 
usw. mit einbezieht, wird bald feststellen, 
dass sich die Kosten eines eigenen Autos 
längst nicht nur auf die Spritpreise reduzieren lassen. Das wissen Taxiunternehmer 
(wenngleich insofern keine Privatfahrer) am 
besten! Wer zudem keine Angst haben will, 
dass er vielleicht ein Glaserl Sekt oder eine 
Halbe zu viel getrunken hat (dann wird’s 
nämlich richtig teuer), ist im Taxi goldrichtig aufgehoben. Warum fahren trotzdem 
viel zu wenige Leute mit dem Taxi? Dazu 
Schrottis Erlebnisse aus seinem privaten 
Umfeld: der Schreiber ist seit über 30 Jahren in zwei Vereinen aktiv, in denen teilweise sehr betuchte ältere Herrschaften 
(der Schreiber gehört leider nicht zu den 
„sehr Betuchten“) Mitglieder sind. Manche 
verlassen die Vereinsabende vor deren offiziellem Ende, weil sie noch die U- oder 
S-Bahn erreichen müssen. Einer der Herren 
(aus Oberhaching, ein damals 70-Jähriger) 
hat mir schon vor ca. 15 Jahren erklärt: 
„Meine Frau und ich haben so viel Geld, wir 
können die Zinsen nicht mal mehr verleben“ . Auf meine Frage, weshalb er dann 
nicht mit dem Taxi heimfahre, erklärte er 
mir, er sei schon mal zunächst mit dem Taxi 
nach Oberschleißheim gefahren worden, 
erst dann nach Oberhaching, und sei anschließend mit der Rache der ganzen Familie des Fiakers bedroht worden, wenn er die 
aufgelaufenen rund 100 Euro nicht zahlen 
würde. Übrigens: dieser Vereinsbruder war 
und ist strikter Antialkoholiker und pflegt 
auch heute noch – jetzt rund 85 Jahre alt 
– sich klar zu artikulieren. Nur eines von 
vielen möglichen Beispielen, die der Schreiber, der in allen seinen Vereinen als Taxler 
und Zentralist bekannt ist, immer mal wieder aufs Butterbrot geschmiert bekommt. 
Sehr häufig leider auch Beschwerden über 
nicht vorhandene Deutsch- und Ortskenntnisse. Und über allenfalls rudimentäre Beherrschung der bei uns üblichen Höflichkeitsfloskeln. Bereits eine einzige solche 
Horror-Tour (dazu gehört auch das Angeschnauzt-Werden wegen einer angeblich zu 
kurzen Fahrt usw.) genügt, um solvente 
Kunden ein für alle Mal zu verlieren. 
Jeder „Limousinen service“ usw. ist der Beweis für eklatante Mängel im Taxigewerbe. 
Jeder potenzielle Kunde, der trotz reichlich 
gefüllten Bankkontos nachts oder wann 
auch immer (s.o.) lieber mit der S-Bahn 
fährt, ist ein Armutszeugnis für uns. Natürlich sind das wirklich nur Ausnahmefälle, 
aber diese Mistviecher machen der klaren 
Mehrheit der anständigen Fiaker das Geschäft kaputt. Null Toleranz ist angesagt! 
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JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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Null! Und gleich nochwas: der Schreiber hat 
immer genug Wechselgeld dabei, um nicht 
nur Kollegen z. B. einen Fünfziger in kleinere Scheine oder einen Zehner in Münzen 
wechseln zu können. Und auch Passanten, 
die am Taxi stand höflich nach Wechselmünzen für Zigaretten fragen, bekommen ihren 
Wunsch erfüllt. Aber wie oft musste Schrotti schon vor Scham in den Boden versinken, 
wenn fiakernde Schmarrndrüsen unter dem 
Gelächter ebensolcher Enzephalopathen am 
Stand die Leute mit dummen Sprüchen wie 
„i bin doch koa Wechselstube“ abprallen 
lassen. Kann man das nicht wenigstens 
 höflich sagen? Die Fragesteller, oft jüngere 
Personen mit (noch) wenig Geld, wären 
mindestens teilweise die Kundschaft von 
morgen. Wären. Konjunktiv! Muss man denn 
mit aller Gewalt das alte Image pflegen, der 
Lohnkutscher sei dümmer und gröber als 
sein Pferd, wobei die Rösser als ausgleichender Faktor leider seit hundert Jahren 
verschwunden sind? Wer sich in der Gosse 
wohlfühlt, möge dort auch bleiben und sich 
nicht hinter das Steuer eines Taxis setzen. 
Is doch wahr, Sackl zement nomoi!
➔ TEST – „Gute Noten für Münchens 
 Taxigewerbe“ überschrieb der Münchner 
Merkur (6.4.2017) die Ergebnisse eines 
Tests, den der ADAC in acht deutschen 
Städten durchgeführt hat – neben München 
noch in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am 
Main, Hamburg, Köln, Leipzig und Stuttgart. Die vielsagende Unter-Überschrift 
des Artikels lautete übrigens „Münchner 
Taxi gewerbe besser als sein Ruf“ (s. o.). 
München: bei insgesamt 20 Testfahrten 
(fünf Routen, jeweils viermal zu verschiedenen Zeiten gefahren) wurde immer die Uhr 
eingeschaltet. „Alle Fahrer waren mit dem 
Gepäck behilflich, freundlich und ordentlich 
gekleidet“ . Moniert wurde bei 16 von 20 
Fahrten, dass im jeweiligen Taxi kein Schild 
„Bitte anschnallen“ und bei 15 Taxis die 
 Tarifübersicht schlecht erkennbar angebracht gewesen sei. Zwei schwarze Schafe 
gab es in München auch: einer fuhr einen 
Umweg von 68,2 Prozent, und in einem Taxi 
roch es stark nach kaltem Rauch. Preislich 
liegt München mit Kosten von durchschnittlich 19,50 Euro für eine sieben Kilometer 
lange Fahrt relativ schlecht; lediglich 
 Düsseldorf (22,80 für sieben Kilometer) ist 
teurer. Ob diese Zahlen freilich auch in 
 Relation zu den horrenden Münchner Lebenshaltungskosten (Mieten usw.) gesetzt 
wurden, ging aus dem Bericht leider nicht 
hervor. Bei den 20 Münchner Testfahrten 
gab es dreimal die Note „sehr gut“ und 
zweimal ein „ausreichend“; die restlichen 
15 Testfahrten lagen im Mittelfeld. Insgesamt kein bombastisches, aber ein ordentliches Ergebnis für München. 
➔ UBER – Kai Diekmann als damaliger 
Chefredakteur der BILD- Zeitung darf sich 
auf die Fahnen schreiben, dass er Christian 
Wulff als Bundespräsidenten (30.6.2010 bis 
17.2.2012) „abgeschossen“ hat. Ein paar 
gezielt lancierte Insiderinformationen, aufgebauschte Skandälchen (ein angeblich 
 geschenktes Bobby-Car für eines der 
Wulff-Kinder) und ähnlicher Pipifax, freilich 
auch Wullfs treuherziges Glauben an Diekmanns Freundschaft, trugen zum Rücktritt 
des damaligen Bundespräsidenten nach gut 
eineinhalb Jahren bei. Besagter Herr Diekmann, der passend zur Qualität seines 
 Blattes seinerzeit immer reichlich Schmiere 
in den Haaren trug, wird jetzt Berater der 
Fa. Uber in politischen Fragen. Der direkte 
Zugang zur Kanzlerin, Herrn Dobrindt 
 (Verkehrsminister) usw. dürfte garantiert 
sein. Das passt! Aber erfreuliche Nachrichten wurden auch vermeldet, und zwar im 
Wirtschaftsteil des „Münchner Merkur“ vom 
18. April: „Trotz steigender Aktivitäten hat 
der Fahrdienstvermittler Uber im vergangenen Jahr 2,8 Milliarden Dollar (2,6 Mrd. 
Euro) Verlust eingefahren“ . Das passt erst 
recht. Wir wünschen allzeit gute Fahrt. 
 Weiter so! (MS)
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
Mi. 28.06. 19.00 Uhr, Vernissage des Fotografen Rainer Spitzenberger: Epic Days
Do. 29.06. 20.00 Uhr, Joseph-Hipp-Puppentheater Don Quijote
Fr. 30.06. 20.00 Uhr, Hörakademie VI, Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur „Freund Hein spielt auf“
Fr. 30.06. 20.30 Uhr, Jazz and beyond: Hot Club Dachau – Gipsy Swing
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden 
Ort für Veranstaltungen jeder Art.
Rainer Spitzenberger
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017

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WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Obergiesing – Fahrkartenautomaten angezündet und 
Überwachungskameras geschwärzt
Am Dienstag, 04.04.2017, gegen 02.15 Uhr, wurden durch Mitarbeiter der U-Bahnwache die Zugänge zu den Bahnsteigen am 
U-Bahnhof Silberhornstraße versperrt. Das Sperrengeschoss blieb 
jedoch frei zugänglich. Um 02.29 Uhr wurden die Linsen der beiden im Sperrengeschoss installierten Überwachungskameras mit 
Farbe besprüht und somit unbrauchbar gemacht. Eine Stunde 
 später, gegen 03.35 Uhr, entdeckten Mitarbeiter der U-Bahnwache 
die geschwärzten Kameras und ebenfalls drei in Brand gesetzte 
Fahrkartenautomaten.
Der oder die unbekannten Täter hatten Grillanzünder in die Ausgabeschächte der drei Automaten gelegt und diese angezündet. 
Bei Brandentdeckung war lediglich noch eine minimale Rauchentwicklung gegeben. Die gerufene Feuerwehr musste nicht mehr 
 eingreifen. Der entstandene Schaden dürfte sich auf mehrere 
 tausend Euro belaufen, je nachdem welche Reparaturen an den 
 Kameras und den Automaten notwendig werden. Zeugenaufruf: 
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, 
Telefon: (089) 29 10 - 0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in 
Verbindung zu setzen. 
Ascheim-Dornach – Auffindung einer toten Person mit 
unklarem Verletzungsbild; zwei Täter festgenommen
Wie bereits berichtet, verständigte ein Taxifahrer am Freitag, 
31.03.2017, gegen 4.40 Uhr, die Polizei, da er im Einfahrtsbereich 
der Anwesen Einsteinring 31-39 in Dornach-Aschheim eine Person 
verletzt und nicht ansprechbar aufgefunden hatte. Unter laufender 
Reanimation kam der zunächst unbekannte Verletzte in ein Münchner Krankenhaus. Dort verstarb er jedoch infolge seiner Kopfverletzungen. Eine noch am gleichen Tag durchgeführte Obduktion im 
Institut für Rechtsmedizin der LMU München konnte ein krankheitsbedingtes bzw. sturzbedingtes Ableben zunächst nicht gänzlich ausschließen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen durch die 
Mordkommission München ergaben sich Anhaltspunkte, die eine 
mögliche Raubhandlung vermuten lassen. Dies bestätigt auch die 
aktuelle Einschätzung aus rechtsmedizinischer Sicht, wonach aufgrund weiterer erfolgter Untersuchungen eine Gewalteinwirkung 
für die tödlichen Verletzungen anzunehmen ist. Bereits am Abend 
des Auffindetages konnte der Verletzte identifiziert werden. Es 
handelt sich um einen 25-jährigen (im Raum München lebenden) 
Deutsch-Spanier, der in einem Hotel nahe des Auffinde ortes eine 
Ausbildung als Koch absolvierte. Infolge der über das Wochenende 
fortgeführten Ermittlungen konnte ein 16-jähriger deutsch-bosnischer Schüler als dringend tatverdächtig ermittelt werden. Er 
 wurde am Montag, 03.04.2017, gegen 8.15 Uhr, in München Riem, 
nahe der elterlichen Wohnung durch Zivilkräfte festgenommen. Am 
gleichen Tag konnte ein weiterer Tatverdächtiger, ein 16-jähriger 
serbischer Schüler, welcher in der Nähe des Tatortes wohnt, festgenommen werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird davon 
ausgegangen, dass die Tatverdächtigen am Freitag, 31.03.2017, 
gegen 1.30 Uhr, auf den späteren Geschädigten trafen und ihm 
Geld „abzocken“ wollten. Hierbei kam es offenbar zu mindestens 
einem Schlag gegen den 25-jährigen Spanier, woraufhin dieser zu 
Boden ging und verstarb. Die Tat verdächtigen entwendeten daraufhin den Geldbeutel sowie das Handy des Opfers und entfernten 
sich vom Tatort, ohne sich um das Opfer zu kümmern. Die Ermittlungen dauern an.
Blitzmarathon 2017 – 
Bilanz des Polizeipräsidiums München
Vom 19.04.2017 bis 20.04.2017 beteiligte sich auch das PP 
 München am fünften „24-Stunden-Blitzmarathon“ in Bayern.
Die Geschwindigkeitsunfälle im Bereich des PP München sind im 
Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 21,1 Prozent gestiegen. Nach 
einem Rückgang im Jahr 2015 erfolgte somit nun wieder ein Anstieg. Im vergangenen Jahr verloren 7 Personen (2015: 10 Personen) durch überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ihr 
Leben. Geschwindigkeit ist somit die Ursache für 7 der 19 in München zu beklagenden Verkehrstoten im Jahr 2016 gewesen. Sinn 
und Zweck des Blitzmarathons war es, möglichst viele Verkehrsteilnehmer für die Gefährlichkeit, insbesondere im Zusammenhang mit 
Geschwindigkeitsverstößen, zu sensibilisieren und hierdurch letztlich einen Einstellungs- und Verhaltenswandel des Verkehrsteilnehmers anzustoßen. Das Aktionsziel bestand nicht darin, möglichst 
viele Autofahrer zur Kasse zu bitten, sondern das Problembewusstsein der Kraftfahrer für das Zu-schnell-Fahren zu schärfen. Während 
des Blitzmarathons fuhren im Bereich des Polizeipräsidiums München insgesamt 11.200 Fahrzeuge durch die 80 polizeilichen Kontrollstellen. Es kam zu 696 Beanstandungen aufgrund überhöhter 
Geschwindigkeit. Spitzenreiter war hierbei ein 52-jähriger Pkw- 
Fahrer aus dem südlichen Münchner Landkreis, der mit seinem Pkw, 
Mercedes, auf einer Kreisstraße in Taufkirchen direkt nach Einrichtung der Messstelle mit gemessenen 131 Stundenkilometern anstatt 
der erlaubten 80 km ⁄ h angehalten wurde. Dem Fahrer droht nun 
eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige inkl. 240 Euro Geldbuße, 
2 Punkte in Flensburg sowie zwei Monate Fahrverbot.
Das Thema Geschwindigkeit und Ablenkungen im Straßenverkehr 
hat im Polizeipräsidiums München einen großen Stellenwert. 
 Weitere Schwerpunktaktionen in diesem Zusammenhang werden 
in den Monaten Mai und Juli folgen.
Wie immer gilt:
Obacht geben – sicher ans Ziel! (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen.
JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

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➔ MARSSTRASSE 43
Unbekannt – Politik im Circus-Krone-Bau
Im Rundbau des Zirkus Krone – oder nach 
eigener Schreibweise „Circus Krone” – treten während der kalten Jahreszeit Akrobaten und Tiere auf. Während des restlichen 
Jahres befindet sich der Zirkus auf Tournee 
und das Gebäude wurde und wird dann 
für Musikveranstaltungen genutzt, beispielsweise für den Auftritt der Beatles am 
24. Juni 1966, damals von einigen Zeitungen als „Lärmexport aus Liverpool“ bezeichnet und verkannt. Aber das Gebäude 
hat auch eine politische Vergangenheit, 
die den meisten unbekannt sein dürfte.
Carl Krone 
Zirkusdirektor Carl Krone (1870–1943) 
 gehörte zur zweiten Generation der bekannten Krone-Dynastie. Unter ihm öffnete 
während der unruhigen Revolutionszeit 
kurz nach dem Ersten Weltkrieg (1914–
1918) das Gebäude des Circus Krone am 
10. Mai 1919 seine Pforten. Mit seiner damaligen Kapazität von rund 3.500 Plätzen 
war es bis zur Eröffnung der Olympiahalle 
1972 der größte Versammlungsraum in 
München. Hinzu kam, dass Carl Krone starke Sympathien für den damals aufkommenden Nationalsozialismus hegte. Diese beiden Faktoren ließen den Krone-Bau zum 
Schauplatz der ersten großen Auftritte 
Adolf Hitlers (1889–1945) werden. 
„Riesenprotestveranstaltung“ 1921
Die Niederlage Deutschlands im Ersten 
Weltkrieg zog die Forderung von Kriegsentschädigungen an Frankreich und Großbritannien in der damals astronomischen 
Höhe von 226 Milliarden Goldmark nach 
sich. Goldmark deshalb, weil sich dieses 
Material nicht wie Papiergeld per Unterschrift entwerten lässt. Am 3. Februar 1921 
rief die NSDAP zu einer „Riesenprotestveranstaltung“ dagegen in den Krone-Bau. 
Tatsächlich überfüllte sich das Gebäude 
bis über den letzten Platz hinaus und es 
wurde die erste wirklich große Veranstaltung, auf der Hitler sprach. In seinem 1925 
erschienenen Buch „Mein Kampf“ erinnerte 
sich Hitler: „Wie eine Riesenmuschel lag 
dieser Saal vor mir, angefüllt mit Tausenden und Tausenden von Menschen, Zukunft 
oder Untergang lautete das Thema. Ich begann zu sprechen und das Gefühl sagte mir 
schon nach der ersten halben Stunde, dass 
die Versammlung ein großer Erfolg sein 
würde. Die Verbindung zu all diesen tausend Einzelnen war hergestellt. Damit waren wir zum ersten Mal aus dem Rahmen 
einer gewöhnlichen Tagespartei weit hinausgetreten.“ Als „politischer Zirkus“ sind 
Veranstaltungen dieser Art dann in den 
deutschen Sprachgebrauch eingegangen. 
Erster Reichsparteitag 1923
Der erste Reichsparteitag der NSDAP fand 
am 27. bis 29. Januar 1923 unter dem 
 Motto „Deutschland erwache!“ auf dem 
 Marsplatz und seine Abschluss-Veranstaltung 
im benachbarten Circus Krone statt. Die 
 Atmosphäre während dieser Veranstaltung 
hat Hitler in „Mein Kampf“ festgehalten: 
„Schon nach der ersten Stunde begann der 
Beifall in immer größeren spontanen Ausbrüchen mich zu unterbrechen, um nach 
zwei Stunden wieder abzuebben und in jene 
weihevolle Stille überzugehen, die ich in 
diesem Raum so oft und oft erlebt habe. 
Man hörte dann kaum mehr als den Atemzug 
dieser Riesenmenge und erst als ich das 
letzte Wort gesprochen, brandete es plötzlich auf, um in dem in höchster Inbrunst 
gesungenen Deutschlandlied seinen erlösenden Abschluss zu finden.“ Die damals aktuelle, erste Strophe begann mit der Zeile: 
„Deutschland, Deutschland, über alles!“ 
Polizeibericht 1927
Aufschlussreich – insbesondere im Nachhinein – liest sich ein Polizeibericht über 
eine Veranstaltung der NSDAP im Krone- 
Bau am 9. März 1927: „Da brausen vom 
Eingang her Heilrufe, Braunhemden marschieren herein, die Musik spielt, der Zirkus 
spendet lärmenden Jubel, Hitler erscheint 
im braunen Regenmantel, geht rasch in Begleitung seiner Getreuen durch den ganzen 
Zirkus bis hinauf zur Bühne. Die Leute gebärden sich froh erregt und winken, rufen 
andauernd Heil, stehen auf den Bänken. 
Getrampel donnert. Dann ein Posaunenstoß, wie im Theater. Unter der tosenden 
Begrüßung der Zuschauer marschieren nun 
Braunhemden in Reih und Glied herein, voran zwei Reihen Trommler, dann die Fahne. 
Die Leute grüßen nach Faschistenart mit 
ausgestreckten Armen. Das Publikum jubelt 
ihnen zu. Auf der Bühne hat Hitler in gleicher Weise den Arm zum Gruß gestreckt. 
Die Musik rauscht. Fahnen ziehen vorüber, 
blitzende Standarten mit den Hakenkreuzen 
im Kranz und den Adlern, den altrömischen 
Feldzeichen nachgebildet. Es mögen ungefähr 200 Mann vorbeidefilieren. Sie füllen 
die Manege und stellen sich darin auf, 
während die Fahnen- und Standartenträger 
die Bühne bevölkern. Hitler tritt rasch in 
den Vordergrund der Bühne. Er spricht frei, 
zuerst mit langsamer Betonung, später 
überstürzen sich die Worte, bei mit übertriebenem Pathos vorgetragenen Stellen 
kommt die Stimme gepresst und nicht mehr 
verständlich zu Gehör. Er gestikuliert mit 
den Armen und Händen, springt erregt hin 
und her und sucht das aufmerksam ihm 
lauschende, tausendköpfige Publikum stets 
zu faszinieren. Wenn der Beifall ihn unterbricht, streckt er theatralisch die Hände 
aus. Das Nein, das im späteren Fluss der 
Rede oft vorkommt, mutet schauspielerisch 
an, ist auch gewollt betont. Die rednerische Leistung an und für sich war, von den 
unruhigen Begleitbewegungen abgesehen, 
dem Berichterstatter nichts Hervorragendes. Es ist nur zu verwundern, dass man 
sie, wenn sie 1923 ebenso war, so hoch 
 gepriesen hat. Hitler wählt beim Vortrag 
plumpe Vergleiche, ganz auf das Begriffsvermögen seiner Zuhörer zugeschnitten, 
lässt sich keine billigen Anspielungen entgehen. Der Satzbau liebt langatmige Perioden, deren Schluss recht gekünstelt und 
oft zu Unrecht betont herauskommt oder 
wiederholt wird. Die Worte und Ansichten 
werden mit einer diktatorischen Sicherheit 
hingeschleudert, als wären sie unabänder-
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
HISTORISCHES MÜNCHEN

Seite 31

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liche, feststehende Grundsätze und Tatsachen. Das Ganze ist auch in der Sprache 
als etwas Herausgetriebenes erkennbar, das 
nicht in Hitler steckt, als eine fanatische 
Kraftäußerung in Worten, Abrechnungen, 
Behauptungen und Plänen. Die Zuhörerschaft hat dieses Evangelium, das ihr inhaltlich nichts Neues war, mit Beifall aufgenommen. Es ist charakteristisch, dass 
sie an bekannten Schlagworten Beifall 
spendet, an abgedroschenen Wendungen.“ 
Volkssturm 1944
Lang dauerte es nicht, dass die nationalsozialistische Aufbruchsstimmung und der 
sich anschließende Siegesrausch infolge 
des vom Zaun gebrochenen Zweiten Weltkrieges (1939–1945) in allgemeinen Katzenjammer und Selbstmitleid übergingen. 
Mitte des Jahres 1944 machten sich die 
militärischen Gegner Deutschlands daran, 
die deutschen Grenzen zu überschreiten 
und dem Treiben der Nazis ein Ende zu 
 setzen. Am 25. September 1944 sah sich 
Hitler gezwungen, die Aufstellung des so 
genannten Deutschen Volkssturmes zu befehlen. Alle waffenfähigen Männer im Alter 
von 16 bis 60 Jahren beziehungsweise das, 
was von ihnen noch übrig geblieben war, 
sollten mit der Waffe in der Hand den „Heimatboden“ des Deutschen Reiches verteidigen, „bis ein die Zukunft Deutschlands und 
seiner Verbündeten und damit Europas sichernder Frieden gewährleistet“ sei. Allerdings standen von den 1,3 Millionen benötigten Handfeuerwaffen lediglich 19.000 
zur Verfügung, von 75.000 benötigten Maschinengewehren nur gerade einmal 181. 
Es lag somit von vornherein auf der Hand, 
dass Deutschlands militärisches Schicksal 
damit nicht gewendet werden würde. Auf 
alle Fälle trat am 12. November 1944 der 
SS-Führer Heinrich Himmler (1900–1945) 
im Circus Krone vor Teilen der NSDAP-Führung auf und nahm die offizielle, symbolische Vereidigung dieses Volkssturmes vor. 
Die Gegner Deutschlands hatten inzwischen 
die Ost- wie auch Westgrenze des Reiches 
überschritten. In der Parteizeitung „Völkischer Beobachter“ konnte man am nächsten Tag lesen: „In der traditionsgeweihten 
Stätte der Kampfkundgebungen für ein 
neues Deutschland waren – symbolisch für 
alle im Reich – einige Bataillone des Deutschen Volkssturmes angetreten. Es war eine 
gewaltige Kundgebung des deutschen 
Volkskrieges, eine Kundgebung, die jeden 
mitriss und entflammte und den ganzen 
 fanatischen Widerstandsgeist der Nation 
spiegelte.“ 
Neubeginn
Kurz nach diesem verzweifelten Getöse 
fiel das Gebäude den Bomben der Alliierten 
zum Opfer. Nach dem Einmarsch der 
US-Armee in München am 30. April 1945 
konnte bereits am 17. November 1945 
das Richtfest eines provisorischen Neubaus 
begangen werden und der Circus-Krone- 
Bau stand bald wieder den neu entstandenen Parteien für ihre Veranstaltungen zur 
Verfügung. 
Wirtschaftliche Aufbauvereinigung 
und Bayernpartei
Neben anderen Parteien sei insbesondere 
die verdientermaßen bald wieder verschwundene Wirtschaftliche Aufbauvereinigung genannt, da ihr Vorsitzender Alfred 
Loritz (1902–1979) im Krone-Bau am 
18. Januar 1947 eine damals weit verbreitete Meinung zum Besten gab. Nämlich 
dass die meisten der 8,5 Millionen Mitglieder der NSDAP nach 1933 nicht freiwillig, 
sondern gezwungenermaßen der Partei 
 beigetreten seien und deshalb auch zu den 
Opfern des Nationalsozialismus gehörten. 
Auch die Bayernpartei machte durch kurios-aggressive Forderungen auf sich aufmerksam. In München hatte bekanntlich 
der Nationalsozialismus seinen Ausgang 
genommen. Dennoch gelangte die Bayernpartei zu der bemerkenswerten Erkenntnis, 
die „Preußen“ oder das, was sie dafür hielt, 
seien für das ganze Nachkriegselend verantwortlich. Am 22. Februar 1948 forderte 
ihr Landtags abgeordneter Josef Baumgartner (1904–1964) im Circus Krone, 
 Bayern müsse durch ein eigenes Staatsbürgergesetz von den rund 400.000 „Preußen“, die sich im Land festgesetzt hätten, 
„gesäubert“ werden. Auch die Presse 
müsse von „preußischen“ Besitzern „gesäubert“ werden. Auf einer Versammlung am 
24. Oktober 1948 im Krone- Bau schließlich 
bezeichnete der Funktionär der Bayernpartei Jakob Fischbacher (1886–1972) 
Ehen zwischen „Preußen“ und „Bayern“ 
als „Blutschande“ . 
Anti-Atom-Bewegung 
Aber nicht nur politisch gefährliche Spinner bevölkerten den Circus Krone. Am 
18. April 1958 rief das Bayerische Komitee 
gegen Atomrüstung zu einer Protestveranstaltung gegen die geplante atomare 
Aufrüstung der erst drei Jahre alten Bundeswehr. Über 10.000 Menschen folgten 
dem Aufruf, nur 3.000 allerdings fanden 
Einlass, der Rest musste die Reden draußen 
mittels Lautsprechern verfolgen. Einer der 
Sprecher, der Schriftsteller Erich Kästner 
(1899–1974), sagte: „Ich habe, als die 
meisten Forscher noch an die sittliche 
 Unverbindlichkeit ihrer Versuche glaubten, 
ihre Disziplin Mordwissenschaft genannt. 
Jetzt haben die modernen Hexenmeister 
eingesehen, dass sie ihre Geheimnisse 
nicht den politischen und militärischen 
Zauberlehrlingen hätten preisgeben 
 dürfen.“ 
Zirkus-Krone-Straße
Im Jahr 1962 konnte das jetzige Gebäude 
des Krone-Baus eröffnet werden. 1875 war 
zwischen Karl- und Arnulfstraße die Spatenstraße nach der dortigen Brauerei entstanden. Um die ebenfalls wichtige Einrichtung des Circus Krone zu würdigen, wurde 
der südliche Teil entlang der Stallungen 
1967 in Zirkus-Krone-Straße umbenannt. 
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JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JUNI 2017
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Donnerstag, 01. Juni
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
Kinder laufen für Kinder
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Fahrenheit 451
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Öffentliches Vorspiel
 ➔ 13.30 Uhr, Gasteig, 
Öffentliche Generalprobe der 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Master Harfe
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Cenerentola
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Indika
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Spirit of India
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Bryan Adams
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Runde 
70 – Mensch, wie die Zeit vergeht!
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Oper? 
Von wegen!
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Zusammenstoß
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Christian Löffler & Mohna & 
Amanda Palmer & Edward Ka-Spel
 ➔ 20.30 Uhr, Circus Krone, 
Konstantin Wecker – 
Poesie und Widerstand
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Lester & The Coathangers
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Big Pop Music
Freitag, 02. Juni
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Fahrenheit 451
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Hamlet
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
Monster Magnet
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Solo bagaglio 
a mano (Nur Handgepäck)
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die Runde 70 – 
Mensch, wie die Zeit vergeht!
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Studio Braun – Drei Farben Braun
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol
 ➔ 20.30 Uhr, Circus Krone, 
Konstantin Wecker – 
Poesie und Widerstand
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
Fucking Disabled
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Ottfried Fischer
 ➔ 21.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
GmELCH-Fest Vol. 3
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, 8kids
Samstag, 03. Juni
 ➔ 10.30 Uhr, Dantestadion, 
32. Internationales Ludwig-Jall- 
Sportfest
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Klangfest 2017
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Cenerentola
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, 8 1 ⁄ 2 Millionen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Baumeister Solness
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Maria Stuart
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Tim Bendzko
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die beiden Blinden
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hazel Brugger
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und 
Live Art, Peter Pichler
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Ottfried Fischer & Die Heimatlosen
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
Fucking Disabled
Sonntag, 04. Juni
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Tannhäuser
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Maria Stuart
 ➔ 19.00 Uhr, Isartal, 
Nothing, but a guitar
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Sturm
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Patrick Salmen
 ➔ 20.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
Montag, 05. Juni
 ➔ 18.00 Uhr, Gärternplatztheater 
Opern auf Bayrisch – Der Ring 
in einem Aufwasch
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kirschgarten
 ➔ 19.00 Uhr, theater … und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2017 
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Das Handbuch für den Neustart 
der Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Bea & Frank
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Show Me The Body
Dienstag, 06. Juni
 ➔ 18.00 Uhr, Olympiastadion 
München, Coldplay
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, 
Malevolence, No Zodiac, Revulsion
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 4tissimo
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Klein Zaches, 
mein Zinnober
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2017 
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Pierce Brothers
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club 
im Hotel Bayerischer Hof, 
Tracey Cooper Quintett
Mittwoch, 07. Juni
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Green Day
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La Cenerentola
 ➔ 19.30 Uhr, Gärternplatztheater 
Die Jahreszeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 4tissimo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Vitasek
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der erste fiese Typ
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Elis & Catherine
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Luegen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2017 
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, White Hills
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, King Dude
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Groove Lords
Donnerstag, 08. Juni
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Tannhäuser
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, MUT
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Chris Brown
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Colors of Brazil
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rosenkranz und Güldenstern sind tot
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, No Theater
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
The Woodsidejumbers
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Lady Wray
Freitag, 09. Juni
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Festival Junger Tanz 2017 – 
Licensed to Dance
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, 
Die Selbstmord-Schwestern 
 ➔ 19.30 Uhr, Mathäser Filmpalast, 
Live-Übertragung der Berliner 
Philharmoniker
 ➔ 19.45 Uhr, Olympiastadion 
München, Depeche Mode
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 4tissimo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Da Huawa, Da Meier und I
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Rima Kamel
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Rock'n Rodeo
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rosenkranz und Güldenstern sind tot
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Lienenlüke
 ➔ 20.07 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, 
Das Leben – Gebrauchsanweisung #9
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Sven Kemmler
 ➔ 23.00 Uhr, Strom, Up the bracket
Samstag, 10. Juni
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Herren)
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La Cenerentola
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Festival Junger Tanz 2017 – 
Open Campus I & II
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Devlin
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, MUT
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Narin, Sickert, 
Combustion, Metavoid
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Big Sandy & The Fly Rite Boys
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Christoph Everke & Friends
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Falco – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Labo Agen – Die Kunst des langsamen 
Antwortens
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
MonacoBagage
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JUNI 2017
 ➔ 01.-30.06. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa + So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Sister Act
 ➔ 01.-30.06. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, 15.06. 18.30 Uhr, GOP, Lovely Bastards & friends
 ➔ 01.-30.06. Mo-Sa 20.00 Uhr, So + Feiertag 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Kerle im Herbst
 ➔ 01.-30.06. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2017
 ➔ 01.-30.06. Mo-So 21.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne
 ➔ 01.-30.06. Mo-So 21.00 Uhr, Alter Viehhof, Viehhof-Kino
 ➔ 01.-29.06. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 01.-17.06. Mo-So 19.30 Uhr, Theresienwiese, Zirkus des Horrors
 ➔ 01.-05.06. Do-Mo 10.00 Uhr, Wittelsbacher Platz, Hamburger Fischmarkt
 ➔ 09.-30.06. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Lust auf Mord
 ➔ 12.-16.06. Mo-Fr 13.30 Uhr, Königsplatz, TUNIX 2017
 ➔ 13.-18.06. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, So 15.00 Uhr, Circus Krone, Stomp
 ➔ 13.-18.06. Di-So 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Ez-Pieces
 ➔ 14.-30.06. Mi-So 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Le père Noël est une ordure
 ➔ 21.-30-06. Olympiapark, Tollwood Sommerfestival 2017
 ➔ 21.-25.06. 07.00 Uhr, Golfclub München Eichenried, 29. BMW International Open
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017
SERVICE

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➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Obscure 
Sphinx, Nebelkrähe, Nemesis Sopor
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Sven Kemmler
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Bizarre Ride II
Sonntag, 11. Juni
 ➔ 11.00 Uhr, Gärternplatztheater 
Don Giovanni
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tschitti Tschitti Bäng Bäng
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
A tavola con Rossini
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, América
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Festival Junger 
Tanz 2017 – Open Campus I & II
 ➔ 19.00 Uhr, Pathos Theater, 
Somewhere else but now
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Nils Heinrich
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
The Beach Boys
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Abraum
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Trainwreck Trio
Montag, 12. Juni
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Ryley Walker
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
Dienstag, 13. Juni
 ➔ 18.45 Uhr, Olympiastadion 
München, Guns’n’Roses
 ➔ 18.45 Uhr, Gasteig, Master 
Historische Aufführungspraxis
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Tschitti Tschitti Bäng Bäng
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Klein Zaches, 
mein Zinnober
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Metal Church, Meshiaak
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Robert Palfrader & Florian Scheuba
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Anton Leiss-Huber & Thea Schütte
 ➔ 20.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Fall Mersaut – 
Eine Gegendarstellung
Mittwoch, 14. Juni
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Meisterklasse Cembalo
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiastadion 
München, Kings of Leon
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Pathos Theater, 
Somewhere else but now
 ➔ 20.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der erste fiese Typ
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
The Dillinger Escape Plan
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Trio Zoria
Donnerstag, 15. Juni
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tschitti Tschitti Bäng Bäng
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Rusalka
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Erwin Pelzig
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Science Slam
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rosenkranz und Güldenstern sind tot
 ➔ 20.00 Uhr, Pathos Theater, 
Somewhere else but now
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
In München nix los
Freitag, 16. Juni
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Alice im Wunderland
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Benefiz – 
Jeder rettet einen Afrikaner
 ➔ 19.30 Uhr, Gärternplatztheater 
Opern auf Bayrisch
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Blink 182
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Britta T & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Dread Sovereign
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Erwin Pelzig
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kilians
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Der eingebildete Sokrates
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rosenkranz und Güldenstern sind tot
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Judas
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, L.A.
Samstag, 17. Juni
 ➔ 16.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Herren)
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Benefiz – 
Jeder rettet einen Afrikaner
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Tschitti Tschitti Bäng Bäng
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Erwin Pelzig
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Golden Age Jazz Club
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Kim Carson & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Neurosenheimer
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Lena Chmamayan
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, 
The Whiskey Foundation
Sonntag, 18. Juni
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Die Gezeichneten
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Damen)
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sinfonischen 
Blasorchesters des Musikbund 
von Ober- und Niederbayern
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rosenkranz und Güldenstern sind tot
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tschitti Tschitti Bäng Bäng
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kirschgarten
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Luke Mockridge
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Offenes Singen in der Kulisse
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Rusalka
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer 
Bennewitz Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Diner 59er
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Golden Age Jazz Club
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Kiewer Tage – Kammermusik
Montag, 19. Juni
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Master 
Historische Aufführungspraxis
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker 4. Jugendkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Episode #15 – Girls
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Kiewer Tage – Gastmahl mit Italienern 
(Monsieur Choufleuri)
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Der eingebildete Sokrates
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
Fucking Disabled
Dienstag, 20. Juni
 ➔ 08.00 Uhr, Gasteig, Master 
Historische Aufführungspraxis
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Das Ensemble der Münchner Lachund Schießgesellschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Glockenbachwerkstatt, 
Folkjam Session
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gernot Hassknecht
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Kiewer Tage – Kammerorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
RhythmUnity
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Sascha Grammel
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
Fucking Disabled
istockphoto
JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

Seite 34

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Mittwoch, 21. Juni
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Der eingebildete Sokrates
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Folsom Prison Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gernot Hassknecht
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Leo 17, 
Hedda Gabler
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lisa Fitz
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Sascha Grammel
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Unerfüllte Träume
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Susanne Brantl
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
Fucking Disabled
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Point of no return
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Lemansland
Donnerstag, 22. Juni
 ➔ 19.00 Uhr, Augustinum München- 
Nord, Piano Solo
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer 
Bozen Brass
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Agnostic Front
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfons
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Das Erbe
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Leo 17, 
Hedda Gabler
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Marty and his Rockin’ Comets
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Novecento 
– Die Legende vom Ozeanpianisten
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Rush Hour
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Sascha Grammel
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
TBC – Totales Bamberger Cabarett
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Unerfüllte Träume
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Lambertz & Saam – Bier gewinnt!
Freitag, 23. Juni
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, 
Munich Mash – 
Munich Action Sport Heroes
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Rusalka
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
De Amore
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Die Selbstmord- 
Schwestern 
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer 
Szymanowski Quartett
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, 
Zorn – Lieder und Geschichten
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Das Fieber
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Novecento 
- Die Legende vom Ozeanpianisten
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Rush Hour
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Sascha Grammel
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Verra
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Der eingebildete Sokrates
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Unerfüllte Träume
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Sprungbrett 2017 – Finale
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Stephan Zinner
Samstag, 24. Juni
 ➔ 09.30 Uhr, Isarpromenade, Lehel – 
12. Lesen an der Isar (LISAR)
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, 
Munich Mash – 
Munich Action Sport Heroes
 ➔ 15.00 Uhr, Feierwerk, 
Saint Helena Festival VII
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Danke, Udo!
 ➔ 19.00 Uhr, Königlicher Hirschgarten, 
Die sündigen Nonnen von Santa Clara
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Konzertreihe – 
Die Facetten des Klaviers 
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, 
Zorn – Lieder und Geschichten
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Das Erbe
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Das Fieber
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maren Kroymann
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Moving Shadows
 ➔ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
UniCredit Festspiel-Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Novecento 
– Die Legende vom Ozeanpianisten
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Rush Hour
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Schlecht und Schwindlig Conserts
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Unerfüllte Träume
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 20.30 Uhr, Max-Joseph-Platz, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Oper für 
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Susanne Brantl
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Highly Suspect
Sonntag, 25. Juni
 ➔ 08.00 Uhr, Marienplatz, 
SportScheck Stadtlauf München
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, 
Munich Mash – 
Munich Action Sport Heroes
 ➔ 15.00 Uhr, Dantestadion, 
American Football (Herren)
 ➔ 16.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Stadtteilwoche Neuhausen- 
Nymphenburg 2017
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Rusalka
 ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, 
De Amore
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein Leben – Peter Alexander
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Tiefer Schweb
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
HG Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Novecento 
– Die Legende vom Ozeanpianisten
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Rush Hour
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
… efa
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Der eingebildete Sokrates
Montag, 26. Juni
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Wut
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Luegen
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker – Uni-Konzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Terror, 
Wisdom in Chains
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, The Hooters
 ➔ 20.30 Uhr, Postpalast, Münchner 
Opernfestspiele 2017 Greek
Dienstag, 27. Juni
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2017 La traviata
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, GOP, TalentS 2017
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Das Erbe
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Malmsheimer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Queensryche
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Tiefer Schweb
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Tim Turusov Trio
 ➔ 20.30 Uhr, Postpalast, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
Greek
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Gefahr-Bar
Mittwoch, 28. Juni
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 8. Orff-Tage der 
Bayerischen Philharmonie 
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Alles auf Null
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ecco Meineke
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
G. F. Händel – Israel in Egypt
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Malmsheimer
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Sigi Popp
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Tove Lo
 ➔ 20.15 Uhr, Mathäser Filmpalast, 
Live-Übertragung Royal Opera House
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Moddi
 ➔ 20.30 Uhr, Postpalast, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
[catarsi] – Prozessor IV
Donnerstag, 29. Juni
 ➔ 19.00 Uhr, Bürgerzentrum 
Rathaus Pasing, 
1254 Jahre Stadtgründungstag Pasing
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
La traviata
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 8. Orff-Tage der 
Bayerischen Philharmonie 
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Europeana
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Malmsheimer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nektarios Vlachopoulos
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, No Theater
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rosenkranz und Güldenstern sind tot
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Angelika Beier
 ➔ 20.30 Uhr, Postpalast, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
[catarsi] – Prozessor IV
 ➔ 21.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Zwischen Mars und 
Venus X Epos
Freitag, 30. Juni
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nocturnes – Zauber der Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Lena Fehlfarben
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger 
& The Percussive Planet Ensemble
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michl Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2017 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Robert Griess
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Unbeschreiblich – weiblich
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Angelika Beier
 ➔ 20.45 Uhr, Strom, 
Thurston Moore Group
 ➔ 21.00 Uhr, Ostpark, 
Shakespeare's Cymbeline
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2017

Seite 35

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MESSE MÜNCHEN
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 Internationale Fachmesse der Kosmetik-Zulieferindustrie
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Fein- und Spezialchemikalien
 MOC Veranstaltungscenter München, Halle 4
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Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
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Vom 26. bis 29. Juni findet auf dem Messegelände in München 
die LASER World of PHOTO-NICS 2017 statt, die weltweit führende 
Messe für Systeme und Anwendungen der Photonik. In diesem Jahr 
versammeln sich mehr als 1250 Aussteller, um ihre Ideen für die 
Zukunft der optischen Technologien vorzustellen. Parallel treffen 
sich außerdem Spitzenforscher und industrielle Praktiker zum fachlichen Austausch auf dem World of Photonics Congress 2017, 
 einem der größten Fachkongresse in der Photonikbranche, im 
ICM – Internationales Congress Center München. Auf der Messe 
werden wieder rund 32.000 Fachbesucher aus 72 Ländern erwartet.
➔ Weltleitmesse und Kongress für Komponenten, Systeme 
und Anwendungen der Photonik
 Messe München, Eingang West
 26. bis 29. Juni 2017
 Mo–Mi 9–17 Uhr, Fr 9–16 Uhr
➔ World of Photonics Kongress
 Internationaler Kongress zum Thema Photonik
 ICM – Internationales Congress Center München
 25. bis 29. Juni 2017
 So 8–18 Uhr, Mo–Do 7.30–19 Uhr, Fr 7.30–18 Uhr
Messe München
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JUNI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

Seite 36

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