TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Mai 2017
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2017. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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IM MUSEUM ERINNERUNGEN AN EINSÄTZE, MENSCHEN UND TECHNIK IM GESPRÄCH FLORIAN HÖRHAMMER VON DER PRESSESTELLE DER BRANDDIREKTION MÜNCHEN IM VERKEHR WAS MAN ÜBER EINSATZFAHRTEN WISSEN SOLLTE ➔ BRANDSCHUTZ UND SICHERHEIT FÜR MÜNCHEN FEUERWEHR OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 57. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MAI 2017
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IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Michelle Moultrie, Telefon: (0 89) 21 61-368 E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ MAI 2017 Grundkurs Montag, 15.05., 29.05., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Mittwoch, 03.05., 10.05., 17.05, 24.05., 31.05, jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr Samstag, 06.05., 13.05., 20.05., 27.05., jeweils von 10 bis 13 Uhr Leistungskurs Samstag, 06.05., 13.05., 20.05., 27.05., jeweils von 13 bis 17 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich! ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer Montag, 08.05., von 17.30 bis 19 Uhr Samstag, 13.05., von 8.30 bis 10 Uhr Montag, 22.05., von 17.30 bis 19 Uhr Samstag, 27.05., von 8.30 bis 10 Uhr Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 18.05., von 13 bis 16 Uhr Funkkurs, Teil 2: Freitag, 19.05., von 13 bis 16 Uhr ➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 17.05., von 15 bis 17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 3 / 2017 vom 25. April bis 23. Mai 2017 ➔ Kurs 4 / 2017 vom 20. Juni bis 18. Juli 2017 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Mai 2017 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Allgemeine Information ⁄ Unfallstatistik 2016 07 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08 Wissenswertes ⁄ Die Radarfalle feiert Geburtstag 10 Wichtige Information ⁄ Tipp von der Polizei 12 Leserbrief 12 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Maibaumdiebstahl 13 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Mötley Crüe 13 ➔ Feuerwehr ⁄ Brandschutz und Sicherheit für München 14 ➔ Feuerwehr München ⁄ Die größte kommunale Feuerwehr Deutschlands 16 ➔ Vater der Münchner Feuerwehr ⁄ Arnold von Zenetti 17 ➔ Im Museum ⁄ Erinnerungen an Einsätze, Menschen und Technik 18 ➔ Im Gespräch ⁄ Florian Hörhammer, Pressesprecher Branddirektion München 20 ➔ Infografik ⁄ Standorte der Feuerwachen München 21 ➔ Im Verkehr ⁄ Ein Blick in die StVO 22 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24 Stadtkunde München ⁄ Straßennamen am Harthof 28 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Mai 2017 30 Stadtinfo München ⁄ Auer Maidult 31 Stadtinfo München ⁄ Patrona Bavariae 31 Service ⁄ Veranstaltungskalender Mai 2017 32 Messe München ⁄ Programm Mai 2017 35 atelier-tacke.de Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Quo vadis Diesel? Ende Februar hat eine Meldung aus Stuttgart die autofahrende Nation aufgeschreckt. Die baden-württembergische Landeshauptstadt plant laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ab 2018 ein Fahrverbot für Dieselautos, die nicht die aktuell strengste Abgasnorm Euro 6/VI erfüllen. Das soll an Tagen mit schlechter Luftqualität erfolgen und nur für die Innenstadt gelten. Stuttgarts Dieselbann wäre damit der erste in Deutschland. Ausnahmen soll es für Handwerker, Lieferverkehr und zur Abmilderung sozialer Härtefälle geben. Rettungsfahrzeuge, Polizei und Feuerwehr dürfen immer fahren, so Kretschmann. Mit temporären Fahrverboten soll also in Stuttgart versucht werden, das Feinstaubproblem in den Griff zu bekommen. Die in einem Talkessel gelegene Stadt war 2016 an mehr als 60 Alarmtagen mit Stickoxid und Feinstaub über den erlaubten Grenzwerten belastet. Freiwillige Appelle, das Auto stehen zu lassen, zogen kaum. Daher reichten Anwohner Klagen beim Verwaltungsgericht ein. Im Zuge eines Vergleichs wurde 2016 vereinbart, dass bei Grenzwertüberschreitungen in 2017 „mindestens eine rechtmäßige verkehrsbeschränkende Maßnahme für das Neckartor“ ergriffen wird. Die Kläger haben zugestimmt, weil parallel dazu die EU-Kommission Druck auf die Bundesregierung macht. Bis Mitte April 2017 muss ein Maßnahmenkatalog vorgelegt werden, um die Grenzwerte einzuhalten. Ansonsten kann die Kommission vor dem EU-Gerichtshof klagen. In München werden die Feinstaubwerte seit 2012 eingehalten. Problem bereiten die Stickstoffdioxidwerte, die an den Messstationen Landshuter Allee und Stachus teilweise um das Dreifache überschritten werden. Im Juni 2016 verurteilte das Verwaltungsgericht den Freistaat und die Landeshauptstadt dazu, binnen eines Jahres für bessere Luft in München zu sorgen. Ansonsten droht ein Ordnungsgeld in Höhe von 10.000 Euro. In einem laufenden Verfahren äußerte sich der Vorsitzende des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vor wenigen Wochen wie folgt: „Es führt kein Weg an Verkehrsbeschränkungen für Dieselfahrzeuge vorbei.“ Damit stellt sich gerade für Straßenverkehrsunternehmer die entscheidende Frage, ob die Anschaffung eines inzwischen als Dreckschleuder verrufenen Fahrzeuges tatsächlich die erste Wahl ist. Das Dieselfahrverbot rückt näher. Wie in Stuttgart werden vermutlich erst Fahrzeuge betroffen sein, die nicht die strenge Euro- 6-Norm erfüllen. Das sind in München derzeit 179.827 der 295.314 gemeldeten Dieselautos. Tatsache ist, dass die Landeshauptstadt bei der Umsetzung des Luftreinhalteplans im Verzug ist und Maßnahmen ergriffen werden müssen. Auch die Landesregierung bereitet einen Notfallplan vor. Hier gehen die Vorschläge aber weit auseinander. Die Stadtrat-Fraktion der Grünen will eine „Umweltzone Plus“, das heißt, im Bereich der bisherigen Umweltzone soll ab 2018 ganzjährig ein Verbot der Einfahrt von Dieselfahrzeugen mit Euro I-V gelten. Ausnahme- und Übergangsregelungen u. a. für Anwohnende, Gewerbeverkehr, Öffentlichen Nahverkehr (Busse, aber auch Taxis) sowie Krankenwagen, Feuerwehr, Abfallentsorgung etc. sind vorgesehen. Ins gleiche Horn stößt die CSU: „Um die Stickstoffdioxid-Werte nachhaltig zu reduzieren, halten wir nach wie vor die Blaue Plakette für die einzig wirksame und durchsetzbare Maßnahme“, so Fraktionschef Manuel Pretzl. Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern hält das jedoch für den falschen Ansatz: „Wenn die Stadt Diesel mit der Euronorm 5 und schlechter aussperrt, sind auch Autos betroffen, die erst vor eineinhalb Jahren noch verkauft wurden.“ Für die Handwerkskammer München und Oberbayern wäre es sogar eine Katastrophe, wie Pressesprecher Jens Christopher Ulrich betont: „31 Prozent der oberbayerischen Betriebe sähen sich bei der Einführung eines sofortigen Diesel- Einfahrverbotes in die Münchner Umweltzone in ihrer Existenz bedroht“ . Und IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen: „Einfahrverbote würden dem Wirtschaftsstandort München massiven Schaden zufügen, weil der uneingeschränkte Zugang des Wirtschaftsverkehrs in die Stadt eine zwingende Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit einer Metropole wie München ist.“ Die Bayerische Staatsregierung sieht in pauschalen Einfahrverboten für Dieselfahrzeuge nicht die Lösung und lehnt diese ab, heißt es aus dem Umweltministerium. Die Diskussion hat Fahrt aufgenommen. Aber welche Maßnahmen helfen? Um den Schadstoffausstoß durch den Pkw-Verkehr kurzfristig zu reduzieren, wären grüne Wellen, eine adaptive Verkehrssteuerung und intelligente Verkehrsleitsysteme notwendig. Für die Gesamtbilanz dürfen aber nicht nur einzelne Verkehrsmittel bevorzugt werden, vielmehr sind alle Aspekte des Großstadtverkehrs zu berücksichtigen. Für die Umwelt ist es zudem nicht gewinnbringend, auf ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zu verzichten und anschließend die gesamten Einkäufe mangels Transportmöglichkeiten über das Internet abzuwickeln. Die Zunahme des Lieferverkehrs, größtenteils mit Dieselfahrzeugen, ist bereits heute die Folge. Stichwort Elektromobilität: Sollten 20 % aller deutschen Fahrzeuge ausgetauscht werden, wird der dringend benötigte Rohstoff Silizium knapp, der auch in allen Smartphones verbaut ist. Ein Verzicht auf das mobile Internet, zugunsten der E-Mobilität? Sicher nicht. Wasserstoff als Energieträger ist eine weitere Alternative, aber nicht in Bezug auf die notwendigen „seltenen Erden“ . Deren Gewinnung erfolgt fast ausschließlich in Ländern, die zumindest als problematisch in Fragen des Umweltschutzes, Arbeitnehmerrechten oder der politischen Lage gelten. In einer aktuellen Umfrage von Spiegel-Online zum generellen Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor ab 2030 antworteten zum Zeitpunkt der Niederlegung 50,81 % der 122.639 Befragten mit: „Sehr gut! Ohne Druck würde die Industrie nie auf Öko umschalten.“ Einen Weg sahen 15,52 % in Übergangsfristen bis 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017 AKTUELLE INFORMATIONEN
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zum Jahr 2050. 32,09 % lehnten ein Verbot aber rundum ab. Interessant: 1,57 % der Teilnehmer hatten nicht einmal dazu eine Meinung. (FK) Keine Blade-Night mehr? Jedenfalls nicht 2017. Das ist der gegenwärtige Stand der Dinge, nachdem der Hauptsponsor sein Engagement beendet hat und ein neuer nicht in Sicht ist. Aus Gewerbesicht ist das eine positive Nachricht, würde es doch bedeuten, dass man von Ende April bis Anfang September nicht mehr damit rechnen muss, an den Montagabenden in der halben Stadt zwangsausgebremst zu werden. Vermutlich ließen die mindestens seit 2010 deutlich sinkenden Teilnehmerzahlen ein Sponsoring nicht mehr wirklich attraktiv erscheinen. Nur knapp 50.000 Teilnehmer (und das ist die freundliche Schätzung) auf neun Veranstaltungen bedeuteten im letzten Jahr einen absoluten Tiefpunkt – diese Zahlen erreichte die Blade Night in ihren besseren Tagen früher nach nur drei Veranstaltungen. Weitere Gründe für schrumpfende Mitfahrerzahlen waren auch die schwindende Attraktivität der immer gleichen Strecken und die zeitlich starre Lage der Veranstaltung. Der ausschließliche Montagabendtermin von 21–23 Uhr war nicht dazu angetan, neue Interessenten zu gewinnen. Kritik daran und Wünsche nach mehr Flexibilität perlten vom Veranstalter Green City ab. Womöglich noch ein Grund für den Niedergang. Vorbei ist vorbei oder wie ein Kollege in einem sozialen Netzwerk meinte: „Und keiner weint ihr nach“ . (WH) Lange Nacht der Musik Große Konzertsäle und kleine Kneipen, angesagte Clubs und prachtvolle Kirchen: Vielfalt ist das Merkmal der Langen Nacht der Musik. Am 6. Mai 2017 können sich die Besucher wieder auf mehrere hundert Konzerte an zahlreichen Spielorten freuen. Im Kombiticket sind der Zutritt zu allen Spielstätten zwischen 20 Uhr und 3 Uhr und die Benutzung der extra für die Veranstaltung zur Verfügung gestellten MVG-Shuttlebusse inbegriffen. Der Odeonsplatz wird wie in den letzten Jahren zur Verkehrsdrehscheibe, an dem sich die verschiedenen Sonderlinien treffen. (FK) Stilblüten aus unserem Bewertungssystem ➔ Fahrer wusste nicht wo die Olympia Parkharfe ist: „Sie müssen mir schon eine Straße mit Hausnummer geben.“ ➔ Aufgrund eines Missverständnisses bin ich zuerst in ein nicht-bestelltes Taxi gestiegen. Daraufhin wurde der Fahrer des bestellen Taxis ausfallend: „Dich will ich nicht mehr als Fahrgast, verpiss dich!“ ➔ Ich bin gestern erst nach München gezogen. Das war die erste Taxifahrt hier und ich bin absolut zu 100 Prozent zufrieden. ➔ Fahrzeug auf der rechten Seite zu wenig Luft und schlingert auf der Autobahn. ➔ Ich habe kein Taxi bestellt und keine Fahrt benötigt, aber trotzdem gebe ich für alles mal einen Stern. ➔ Die Heizung des Wagens wurde bis zum Flughafen nicht warm, der Sitz hinten rechts ist durchgesessen. Schön, dass der Wagen nicht liegen blieb. ➔ Auch in hektischen Zeiten: ganz ruhig bleiben. Aber sonst super nett. ➔ Nach mehr Trinkgeld zu fragen ist meines Wissens nicht besonders christlich. (FK) ––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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Wie funktioniert die Bestellung? Der Kunde tippt auf dem Tablet auf das Feld „JETZT“ (bei der USB-Variante klickt er dieses Feld mit der Mouse an) und erhält dann nachfolgende Sicherheitsabfrage (siehe Bild 3), die er mit „Bestellen“ bestätigt. Im Anschluss kann der Kunde dann das Procedere der Vermittlung verfolgen (siehe Bilder 4-7). Schon während des Vermittlungsvorganges ist es möglich, das Taxi zu stornieren. Bestellung als Vorbestellung? Wenn der Kunde sein Taxi nicht sofort, sondern zu einem späteren Zeitpunkt wünscht, kann er am Startbildschirm (Bild 1) auf das Feld „SPÄTER“ tippen und entweder die angebotenen Kurzauswahlen benutzen, oder den Termin bis zu 14 Tage im Voraus wählen (siehe Bild 8). Auftrag stornieren? Auch das ist kein Problem. Liegen Bestellungen vor, so erkennt der Kunde dies im Taxiportier im Feld rechts oben (siehe Bild 9) an dem grünen Icon mit der Anzahl der vorliegenden Bestellungen. Wenn er auf dieses Feld tippt, sieht er seine vorhandenen Aufträge (siehe Bild 10). Der Kunde wählt das Feld „Stornieren“ und bestätigt den Vorgang mit „Ja“ . (NL) Bild 1 Bild 4 Bild 2 (mit weiteren Bestellvarianten) Bild 5Bild 3 Taxiportier An dieser Stelle informieren wir Sie über eine neue Bestellmöglichkeit, die von der Taxi Deutschland Servicegenossenschaft entwickelt wurde. Bei dem Taxiportier handelt es sich um eine kundenadaptierte Weiterentwicklung des bestehenden Kundenportals. Das Programm kann über einen USB-Stick auf dem Kundenrechner oder über ein von uns zur Verfügung gestelltes Tablet genutzt werden. Mit dem Taxiportier können schnell und einfach Taxis bestellt, aber auch Vorbestellungen, Sonderwünsche und Zusatzangaben erfasst werden. Unsere Mitglieder erhalten Taxiportier-Aufträge wie gewohnt über das Vermittlungssystem der Taxi-München eG. Wie sieht die Bedienoberfläche aus? Die Bedienoberfläche sieht am Tablet und am PC (USB-Variante, hier wird das Programm über Stick am firmeneigenen Computer gestartet) identisch aus (siehe Bilder 1 und 2). Der Kunde sieht seinen Standort auf einer Karte (abhängig von seiner Kundennummer mit der dazugehörigen Adresse) und hat die Wahl zwischen einer Sofortbestellung und einem Termin. Zusätzlich können bei der Bestellung auch Zimmernummer (bei Hotels), Namen (bei größeren Firmen) sowie Fahrzeugwünsche erfasst und ausgewählt werden. Datenfunk 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
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Bild 7 Bild 10 Bild 8 Bild 11 Bild 6 Bild 9 Im letzten Jahr ist die Zahl derer, die bei Unfällen in Deutschland schwer verletzt wurden, etwas zurückgegangen. Fast drei Prozent weniger Schwerverletzte hat es gegeben. Die Todesfälle gingen sogar um 7,1 Prozent zurück, jedoch sind immer noch 3.214 Verkehrstote zu beklagen. Dagegen stieg die Zahl der Verkehrsun fälle um 2,8 Prozent auf 2,6 Millionen. Die Chance, in einen tödlichen Unfall verwickelt zu werden, ist in Sachsen-Anhalt am größten und in Nordrhein-Westfalen am geringsten. In Bayern kamen 2016 im Straßenverkehr 616 Menschen ums Leben, zwei mehr als im Jahr davor. Damit ist der Freistaat eines von nur fünf Bundesländern, in denen es im Vergleich zum Vorjahr mehr Verkehrstote gab. Auch im Verhältnis zur Einwohnerzahl kamen in Bayern mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben als im Bundesdurchschnitt. Von einer Millionen Einwohner starben 48 im Straßenverkehr, bundesweit waren es 39. Nur in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist dieser Wert höher. (Quelle: Bayerischer Rundfunk, WELT 24) ➔ UNFALLSTATISTIK 2016 ALLGEMEINE INFORMATION 7,1 Prozent weniger Verkehrstote im letzten Jahr – Zahl der Verkehrsunfälle aber gestiegen MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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Versammlung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes (BZP) Die Delegierten des erweiterten Vorstandes konnten sich auf ihrer Tagung am 22.03.2017 in Berlin über hohen Besuch freuen: Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hatte sich trotz wichtiger Termine wie der Bundespräsidenten-Vereidigung die Zeit frei geschaufelt, den Vertretern des mobilsten Gewerbes seine Aufwartung zu machen. Seine Rede ließ auch keine Zweifel, warum: Das Taxigewerbe, so der Politiker, habe mehr Einfluss auf die öffentliche Stimmung als es selbst wahrnehme, durch die vielen Fahrgästen wüssten Taxifahrer stets genau, wie „der Puls der Bevölkerung tickt“ und gäben das auch weiter. Das Gewerbe sei sein bester eigener Botschafter. Die wichtige Funktionalität des Taxigewerbes bei den öffentlichen Verkehren strich der Staatssekretär heraus. Aus Sicht des Bundesverkehrsministeriums habe sich der bestehende Ordnungsrahmen bewährt, Änderungen und künftige Anpassungen sollten mit Vorsicht angegangen werden. Denn diese würden nicht unbedingt nur Vorteile bringen - weshalb stets auch eine Risikoabschätzung Teil der Reformdiskussion sein müsste. (Quelle: BZP) Deutsche PKW-Maut verstößt gegen EU-Vorschriften Die geplante deutsche PKW-Maut würde ausländische Autofahrer diskriminieren, trotz der nachträglich vorgeschlagenen und von der EU-Kommission gebilligten Änderungen. So steht es in einer Entschließung, die die Abgeordneten am 15.03.2017 verabschiedet haben. Danach verstößt das geplante deutsche Mautsystem gegen EU-Recht, da deutsche Fahrer die Maut von der Kfz-Steuer abziehen könnten, ausländische Fahrer hingegen nicht. Denn selbst die überarbeitete Regelung würde es nur Bewohnern Deutschlands erlauben, Mautkosten abzuziehen. Sie bürde den deutschen Nutzern immer noch keine zusätzliche Belastung auf. Daher handele es sich um „eine indirekte Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit“, so die Abgeordneten in der Entschließung, die mit 510 Stimmen angenommen wurde, bei 126 Gegenstimmen und 55 Enthaltungen. Weiter forderten die Abgeordneten die Kommission auf, zu erklären, warum sie die überarbeiteten Pläne für ausreichend hielt und warum diese mit dem EU-Recht vereinbar sind. „Die Kommission als Hüterin der Verträge muss die ordnungsgemäße Umsetzung und Anwendung des Unionsrechts nach seiner Annahme überwachen", sagte die Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr, Karima Delli (Grüne/EFA, FR), die den Entschließungsentwurf im Namen ihres Ausschusses vorgelegt hatte. „Jedes nationale System für die Erhebung von Straßenbenutzungsgebühren, bei dem eine direkte Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit vorliegt, oder das mit nationalen steuerlichen Maßnahmen zugunsten der eigenen Staatsbürger kombiniert wird, zum Beispiel in Form eines Abzugs von der nationalen Kraftfahrzeugsteuer, stellt einen Verstoß gegen den in Artikel 18 (Vertrag über die Arbeitsweise der EU) verankerten Grundsatz der Nichtdiskriminierung dar“, unterstreichen die Abgeordneten. Unabhängig davon hält das Parlament aber gemeinsame, europaweite Vorschriften für notwendig, damit ein „fairer, diskriminierungsfreier und harmonisierter Rahmen für Systeme zur Erhebung von Straßenbenutzungsgebühren für alle Kraftfahrzeugtypen in der Europäischen Union eingeführt werden kann“ . Die geplante Überarbeitung der Rechtsvorschriften in Bezug auf die Eurovignette und den europäischen elektronischen Mautdienst (EETS) „biete eine Gelegenheit, einen solchen Rahmen festzulegen“, fügen die Abgeordneten hinzu. (Quelle: Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland) Das Fachmagazin taxi heute – 40 Jahre Begleiter der Taxi-Branche Was und wer die Taxi-Welt seit Ende der 70er-Jahre bewegt hat, wie sich die Taxi- Verbände mühsam formiert haben, was sie bei Politikern durchsetzen wollten und ➔ DER LANDESVERBAND AKTUELLE INFORMATIONEN Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
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konnten, das schildert im 40sten Jahr „taxi heute“ . Gegründet vom Verleger Wolfgang Huss, hat das Magazin neben gewerbepolitischen Themen vor allem die Arbeit der Taxi- und Mietwagenunternehmer geschildert und eine Lanze für engagierte Unternehmer gebrochen. In nunmehr 40 Jahrgängen begleitet die Zeitschrift technologische Entwicklungsstufen. Während Anzeigenkunden anfangs noch mit Telex-Nummern warben und die Taxizentralen funkten, kamen nach und nach der Datenfunk, das Autotelefon, der PC und die GPS-Ortung dazu. Die Dominanz der Daimler-Taxen versuchten Volkswagen mit dem Passat, Opel mit dem Rekord, Ford mit dem Sierra oder Volvo mit seinem Schwedenstahl zu brechen. Schon früh kümmerten sich auch die Hersteller Nissan, Mitsubishi, Toyota, Renault, Citroën und Fiat um das Taxi-Gewerbe. Einen Jubiläums-Schwerpunkt bringt die Ausgabe 5/2017 mit folgenden Fragen: Worum drehte sich der „Bonner Taxi- Hosenkrieg“? Was hatte es mit dem INTAX- System auf sich, lange bevor die Oldenburger Firma Intax das Folieren von Taxis populär machte? Weshalb wurden die ersten Taxis mit „Haushalts-Folie“ überzogen und welche Hilfsmittel verwendeten die Taxiunternehmer, damit ihre Fahrer nicht am Taxameter vorbei in die eigene Tasche wirtschafteten? Was in den 40 Jahrgängen passiert ist, schildert taxi heute in jeder Ausgabe des Jahres 2017. Dahinter stehen detaillierte Einblicke in die Hefte. Sie kann man nach dem Erscheinen jeder Ausgabe auf der Internetseite www.taxi-heute.de nachlesen. (FK) Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1
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➔ DIE RADARFALLE FEIERT GEBURTSTAG Die erste Radarfalle wurde 1956 auf der Polizeimesse in Essen vorgestellt. Der Prototyp VRG 1 der Firma Telefunken sollte allzu flotte Autofahrer gerichtsfest überführen. Nach Feldversuchen in Düsseldorf, Hamburg und Ulm trat das Nachfolgemodell VRG 2 ab 1957 einen bundesweiten Siegeszug an. In vielen Publikationen gilt der 21. Januar 1957 als Geburtsstunde der ersten Radarkontrolle. Doch Historiker und Archivare tun sich schwer, dieses Datum auf den Tag genau zu bestätigen. Zeitungen feierten die neue „Wunderwaffe“ der Polizei, mit der die damals in die Höhe geschnellte Zahl von jährlich 13.000 Verkehrstoten wirksam bekämpft werden sollte. Nach statistischen Berechnung war es mit der neuen Technik nun möglich, dass jeder Autofahrer innerhalb von zehn Tage mindestens einmal kontrolliert wird. In der Bevölkerung kam das neue Instrumentarium nicht ganz so gut an. Schnell fanden sich Begriffe wie Abzocke und Wegelagerei, die sofort von der Fachpresse aufgenommen wurden. Dabei waren Geschwindigkeitskontrollen nicht neu. Bereits 1906 maßen eifrige Polizisten im badischen Kehl das Tempo von Kraftfahrern im Geschwindigkeitsrausch, auf einer festgelegten Strecke und mit Hilfe von Fahnenzeichen und Taschenuhr. Ein überführter Tourist aus den USA war damals besonders erbost über die polizeiliche Maßnahme, was zu internationalen Verwicklungen führte und in einem angedrohten Tourismus-Boykott gipfelte. Ja, im Jahre 1906 galt ein Tempo von 20 km ⁄ h einfach als ziemlich unverantwortliche Raserei. Inzwischen sind etwa 1.800 Geräte als fest montierte „Starenkästen“ über das Land verteilt. Mit ihren Blitzen versetzen sie Autofahrer immer wieder in ohnmächtige Wut und brennen auch gelegentlich ein großes Loch in die Geldbörse. Felix Hoffmann, Leiter des Deutschen Polizeimuseums im westfälischen Salzkotten, hat als Polizist früher selbst zahllose Tempokontrollen durchgeführt und ist von ihrem Nutzen felsenfest überzeugt: „Zu schnelles Fahren ist immer noch die Unfallursache Nummer Eins.“ Der Museumsleiter hat haarsträubende Einsprüche gegen die Bußgeldforderungen gesammelt, wie: „Bei der Beurteilung ist zu berücksichtigen, dass dem Verantwortlichen für das Königsschießen das Bier ausgegangen war.“ Zu sehen sind auch Fotogalerien mit den kuriosesten Aufnahmen der Blitzer-Kameras: Enten im Tiefflug, Hubschrauber, Lamas, der Weihnachtsmann, die Oma mit Rollator, oder ein Pony mit 59 km ⁄ h. Alle hatten es eilig oder gerieten aus Versehen ins Visier von Radar und Laser. Mancher fährt auch extra in die Radarfalle. So kürzlich eine Gruppe von Touristen, die sich vor den deutschen Bußgeldern sicher glaubte. In einigen Fällen konnten Rechtsanwälte den Abbau der Blitzer erzwingen, weil deren Millioneneinnahmen allzu offensichtlich mehr der klammen Staatskasse dienten und weniger der Verkehrssicherheit. Dennoch blitzt es ohne Unterlass. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen wurden Autofahrer 2015 rund 2,1 Millionen Mal von der Polizei verwarnt. Hinzu kommen die Aufnahmen der kommunalen Radar anlagen. Die neueste Generation sind halbstationäre Radarfallen, die auf Anhängern installiert wurden. Diese können für mehrere Tage an wechselnden Orten aufgestellt werden, ohne von Beamten bewacht werden zu müssen. Derzeit werden sie in Köln getestet: 47.000 Autofahrer haben damit in den ersten Wochen eine kostspielige Bekanntschaft gemacht. (Quelle: dpa/DAWR/ab) istockphoto Vor 60 Jahren begann der Siegeszug der ungeliebten „Blitzer“ . Immer wieder waren sie der blanken Wut der Temposünder ausgesetzt: Radarfallen wurden beschossen, angezündet, abgesägt, mit Farbe besprüht und mit Klebeband umwickelt. Schnell. Preiswert. Kompetent. WISSENSWERTES 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
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Der Volkswagen Touran. Das Taxi. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Das Angebot gilt nur bei gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, Porsche, SEAT, ŠKO- DA) mit mindestens /four.lf Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Scheibenwaschdüsen vorn automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, zu /six.lf/five.lf % abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Warnleuchte für Waschwasserstand, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Lederlenkrad, Radio „Composition Media“ , Taxi-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Sitzbezüge in Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, USB-Schnittstelle und Multimediabuchse AUX-IN u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Hauspreis (brutto): /two.lf/six.lf./four.lf/nine.lf/two.lf,/seven.lf/zero.lf € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /seven.lf./nine.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /one.lf/eight.lf./five.lf/nine.lf/two.lf,/seven.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /two.lf,/nine.lf/five.lf % Effektiver Jahreszins: /two.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /one.lf/zero.lf./nine.lf/nine.lf/six.lf,/one.lf/seven.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/eight.lf./two.lf/five.lf/six.lf,/one.lf/seven.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /one.lf/nine.lf/five.lf ,/zero.lf/zero.lf € /one.lf,/two.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Wechselprämie: /five.lf/zero.lf/zero.lf,– Euro. /one.lf
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WICHTIGE INFORMATION ➔ TIPP VON DER POLIZEI Die Münchner Polizei rät zur Tastenkombination *#06# Wer hat die IMEI-Nummer seines Handys parat? Sehr viele werden diese Frage wahrscheinlich mit „nein“ bzw. „ich nicht“ beantworten. Dabei kann diese Nummer die Chance, ein gestohlenes Handy wiederzubekommen, um ein Vielfaches erhöhen. Dabei spielt die Tastenkombination *#06# eine wichtige Rolle. Die Polizei München erklärt wie‘s geht: Handynutzer sollen die Tastenkombination *#06# in ihr Telefon eintippen - auf dem Tastenfeld, mit dem Sie auch einen Anruf tätigen würden. Es sollte dann die IMEI-Nummer auf dem Bildschirm erscheinen. Notieren Sie sich diese Nummer. Im Falle eines Diebstahls erhöhen Sie die Chance um ein Vielfaches, dass die Polizei es wiederfindet. Die Beamten weisen in diesem Zusammenhang noch darauf hin, dass eine direkte Ortung des gestohlenen Handys im Normalfall mangels der fehlenden Rechtsgrundlage nicht möglich ist. Sie geben aber einen Zusatztipp: Installieren und aktivieren Sie eine App mit entsprechender Ortungsfunktion. (BH) Sehr geehrte Damen und Herren, bei meinem letzten TÜV-Besuch durfte ich Ihre TAXIKURIER-Ausgabe für den Monat März 2017 gratis mitnehmen. Zuerst habe ich locker durchgeblättert, um dann festzustellen, dass einige Artikel durchaus interessant zu sein schienen. Ich fahre viel ICE und auch viel Auto. Gelegentlich auch als Taxi-Fahrgast. Im Zug habe ich dann in Ihrem TAXIKURIER gelesen. Vor allem die geschichtliche Entwicklung der Autobahnen in und um München hat mich sehr interessiert, weil ich dadurch den heutigen Ist-Stand besser verstehen konnte. Insgesamt habe ich aber die ganze Broschüre von vorne bis hinten gelesen, was für ein Druckwerk, welches man umsonst mitnehmen durfte, recht ungewöhnlich ist. Den Verfassern der einzelnen Beiträge muss ich ein echtes Kompliment machen, alles war sehr informativ und schnörkellos formuliert, echt gut zu lesen. Ich war über 45 Jahre im uniformierten Polizeidienst und temporär auch mit dem Straßenverkehr befasst. Ich habe aber immer noch einiges dazugelernt. Vielen Dank, allzeit gute Fahrt und mit freundlichen Grüßen (Name des Verfassers der Redaktion bekannt) LESERBRIEF Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst Kfz-Meisterbetrieb für aller Fabrikate gut • preiswert • schnell • zuverlässig Sonderpreis Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr WUSSTEN SIE SCHON, DASS … dass es beim Maibaumdiebstahl ungeschriebene Regeln gibt, an die sich Täter und Opfer zu halten haben? Primär ist der Maibaum des eigenen Ortes tabu. Geklaut werden darf nur in Nachbargemeinden. Das aber auch nur dann, wenn sich der Maibaum bereits innerhalb des Feindeslandes befindet und noch nicht aufgestellt wurde. Der Baum muss heimlich und unentdeckt weggeschafft werden, ohne dass er dabei zersägt oder beschädigt wird. Gegenüber dessen Bewachern darf keine Gewalt angewendet werden. Ein Maibaumdiebstahl gilt als erfolgreich, wenn der Stamm über die Gemeindegrenze gebracht wurde, ohne dass einer der Wächter den Stamm berührt hat. Ein geklauter Maibaum darf auch wieder (zurück-)gestohlen werden. Zur Auslöse eines gestohlenen Baumes sollen nicht mehr als ein bis drei Maß Bier sowie eine kräftige Brotzeit pro Räuber gefordert werden. Nach der Auslösung und der anschließenden Versöhnungsfeier muss wieder Friede herrschen. Zumindest bis zum nächsten Jahr. (FK) Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. istockphoto 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
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INFORMATION WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … eine Verbindung zwischen München und der wüstesten und lautesten Band der Rockgeschichte besteht? Bassist Nikki Sixx gründete 1981 die Band „Mottley Krew“ . Der Name ist eine Verballhornung des englischen motley crew, was so viel wie zusammengewürfelter oder bunter Haufen bedeutet. Zusammen mit Sänger Vince Neil, Gitarrist Mick Mars, und Schlagzeuger Tommy Lee verkörperte die Band jenes Klischee, das noch heute mit L.A. Metal assoziiert wird: Sex, Drugs and Rock 'n' Roll in übersteigerter Form. Für die Vollräusche musste das Lieblingsbier der vier Musiker herhalten, das Münchner Löwenbräu. Zur Ehrung der Biermarke wurde daher der Bandname in „Mötley Crüe“ geändert. Die von den deutschen Umlauten geliehenen Punkte über den englischen Buchstaben sahen zudem cool aus. Laut Nikki Sixx wurden unter Mithilfe des Münchner Gerstensaftes zwei Alben eingespielt, an deren Aufnahmen sie sich beim besten Willen nicht mehr erinnern können. (FK)
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Bildgeprüfter Textauszug aus der Originalabbildung; keine vollständige Abschrift.
BERUFSFEUERWEHR MÜNCHEN
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FEUERWEHR ➔ BRANDSCHUTZ UND SICHERHEIT FÜR MÜNCHEN atelier-tacke.de
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Bereits Kaiser Ludwig, der Bayer, erließ am 8. Mai 1342 eine Anordnung für die Stadt München, dass nur gemauerte Kamine in Häusern eingebaut werden dürfen. Damit gab er München die erste Brandschutzordnung in der Geschichte der Stadt. Aber erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelten sich aus den neu entstandenen Turnervereinen die ersten Einheiten der Feuerwehren in Deutschland. So auch in der Landeshauptstadt. Da die Vereine großen Vorbehalten wegen ihrer politischen Ausrichtungen ausgesetzt waren, wurden sie nach kurzer Zeit aufgelöst … ➔ FEUERWEHR MÜNCHEN … Erst am 10. September 1866 wurde die Freiwillige Feuerwehr München auf Initiative von Stadtbaurat Arnold Zenetti und seinen politischen Mitstreitern gegründet. Ein Großbrand in der heutigen Dachauer Straße 40 machte deutlich, dass der Mangel an notwendigen Schubleitern eine ständige Gefahr für die Bürger der Stadt darstellte. Vier Jahre später wurde eine ständig besetzte Nachtwache ins Leben gerufen. Diese wurde der Freiwilligen Feuerwehr zugeordnet. 1878 beschloss die Stadt München auf Grund der ständig wachsenden Bevölkerungszahl eine ständig besetzte Wache einzurichten. Dieser Beschluss wurde am 1. Juli 1879 wirksam und gilt als Geburtsstunde der Berufsfeuerwehr der Stadt. Die damalige Hauptwache befand sich am Heumarkt, dem späteren St.-Jakobs-Platz. 25 Jahre später wurde diese in die bis heute bestehende Hauptfeuerwache verlegt. Der technische Fortschritt machte auch vor der Brandbekämpfung nicht halt. Bereits ein Jahr vor Beginn des Ersten Weltkrieges wurden bei der Münchner Berufsfeuerwehr als erster Feuerwehr überhaupt alle Pferdegespanne abgeschafft und vollständig auf Benzinmotoren umgestiegen. Durch die vielfachen zahlreichen Eingemeindungen wurden die einzelnen Frei willigen Feuerwehren der betroffenen jeweiligen Gemeinden zu Abteilungen der FF München in die der Stadt integriert. In den Jahren vor und während des Zweiten Weltkrieges hatte sich die Zahl der Feuerwehrleute in den Freiwilligen Feuerwehren auf 1300 aktive Mitglieder erhöht. Ein dichtes Netz an Löschzügen im Innenstadtraum wurde von den Besatzungsmächten aufgelöst. Erst in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts gründeten sich viele dieser Freiwilligen Feuerwehren neu. Berufsfeuerwehr Die Hauptlast aller Einsätze trägt seither die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt München. Auf zehn Feuerwachen über das gesamte Stadtgebiet verteilt wachen täglich fast 300 Feuerwehrleute in jeweils 24 Stundenschichten über das Wohl der Stadt. Entgegen der landläufigen Meinung dienen die hauptsächlichen Einsätze nicht der Brandbekämpfung, sondern den rettungsdienstlichen Tätigkeiten. Ebenso nehmen die technischen Hilfeleistungseinsätze großen Raum ein. Neben diesen klassischen Aufgaben verfügt die Berufsfeuerwehr München auch über Spezialgruppen. So werden die Bereiche Wasserrettung, Umweltschutz, Höhenrettung und Gefahrenprophylaxe ebenso abgedeckt, wie Notarztdienste sowie Zivil- und Katastrophenschutz. Damit ist die Berufsfeuerwehr die Sicherheitsbehörde der Landeshauptstadt. Die Berufsfeuerwehr München bildet in einer eigenen Feuerwehrschule ihren Nachwuchs aus. So kann auf Münchner Besonderheiten von Anfang an eingegangen und auch die Ortskunde trainiert werden. Notruf 112 Über die integrierte Leitstelle, die ihren Platz in der Feuerwache 3 gefunden hat, werden täglich 2.000 bis 3.000 Notrufe entgegengenommen. Glücklicherweise hat nicht jeder Anruf einen Einsatz zur Folge. Meist wird uns erst die gesamte Bandbreite von Feuerwehreinsätzen bei Katastrophenlagen bewusst. Die größte kommunale Feuerwehr Deutschlands atelier-tacke.de 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017 TITELTHEMA
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➔ VATER DER MÜNCHNER FEUERWEHR Ob ein Sturmtief in der Stadt Schäden anrichtet oder ein Amoklauf passiert, Feuerwehrler sind immer an den Einsatzorten präsent. Unspektakulärer sind da schon die täglichen Einsätze, wenn auch hier sehr oft Menschenleben gerettet werden. Neugeborene werden in besonderen Fahrzeugen in Spezialkliniken transportiert, Ölspuren beseitigt – jeder Motorradfahrer wird dankbar sein – oder auch Großveranstaltungen beaufsichtigt, damit der Spaß der Besucher nicht in einem Inferno endet. Natürlich werden auch Tiere gerettet. Ob es sich um ins Eis eingebrochene Hunde oder um verletzte Turmfalken handelt, es sind immer Feuerwehrleute, die dabei oft ihr eigenes Leben riskieren. Bei etwa 2.000 Bränden pro Jahr im Münchner Stadtgebiet gilt es nicht nur Leben zu retten, sondern auch die Schäden so gering wie möglich zu halten. Ebenso wie Feuer, auch Wasser verursacht schwere Schäden. Da ist der vollgelaufene Keller, den die Feuerwehr nach einem Unwetter auspumpt das geringste Problem. Eine geborstene Hauptwasserleitung, die eine viel befahrene Straße unterspült, stellt die Helfer vor viel größere Aufgaben. Daher die Bitte an alle Verkehrsteilnehmer: Nehmen Sie Rücksicht auf die Einsatzfahrzeuge. Bilden Sie Rettungsgassen und behindern Sie keine Rettungskräfte. Denken Sie immer daran, dass es auch einmal um Ihr eigenes Leben gehen könnte! (BH) Arnold von Zenetti (1824-1891) Wenn man an München denkt, ist vielen die Prägung der Stadt durch die verschiedenen regierenden Herrscher im Gedächtnis. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass es ein Stadtbaurat im 19. Jahrhundert war, der die Grundlage für die hohe Lebensqualität der Stadt legte. Arnold von Zenetti wurde am 18. Juni 1824 in Speyer in der Pfalz als Sohn eines Regierungsbeamten geboren. Nach der Umsiedlung der Familie nach München studierte er Architektur und Ingenieurswissenschaften an der Akademie der Bildenden Künste. Diese Kombination der Studien und seine Liebe zu München bildeten die Grundlage für seinen Erfolg. Als er am 1. Mai 1850 in den Dienst der Stadtverwaltung trat und 1867 zum Stadtbaurat berufen wurde, sollte sich dieser Umstand als Glücksfall für München erweisen. Zenetti war klar, dass die Lebensqualität der Bürger von modernen hygienischen Bedingungen abhing. Gemeinsam mit Pettenkofer begann er, eine flächendeckende Kanali sation zu bauen. Eine zeitgemäße Wasser- und Energieversorgung folgte bald. Besonders die ärztliche Versorgung lag ihm am Herzen. So baute er mehrere Krankenhäuser. Das heutige Deutsche Herzzentrum, unter Zenetti als Garnisonslazarett gebaut, und die Haunersche Kinderklinik gehen auf seine Initiative zurück. Auch der Schlachtund Viehhof wurde von Zenetti nach Studienreisen in europäische Großstädte errichtet. In Österreich war er u.a. in Wien als Architekt tätig, sein Hauptaugenmerk galt aber immer München. Natürlich durfte bei seinen Modernisierungsvorhaben auch eine einsatzfähige Feuerwehr nicht fehlen. So rief er mit einigen Mitstreitern 1879 die Freiwillige Feuerwehr München ins Leben. Die Notwendigkeit einer schlagkräftigen Brandbekämpfung hatte er bereits in den Anfangsjahren als Stadtbaurat erkannt. Leider konnte er die Stadträte wegen der hohen Kosten sehr lange nicht überzeugen. Als ihm endlich die Installation einer städtischen Feuerwehr gelang, wurde er deren Chef bis 1891. In seiner Amtszeit organisierte er sehr erfolgreich das städtische Löschwesen. Als er 1890 nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand ging, erhielt er die Goldene Bürgermedaille und den Zivil-Verdienstorden der Bayerischen Krone. Am 2. September 1891 verstarb er und wurde auf dem Friedhof beerdigt, den er selbst hatte anlegen lassen, dem Alten Nördlichen Friedhof. Die Stadt München benannte eine Straße nach ihm. Bis heute halten die Feuerwehrleute die Erinnerung an Arnold von Zenetti in ihrem Museum wach. (BH) Formenreich MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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Im Eingangsbereich werde ich mit den möglichen Folgen des Dienstes der Feuerwehrleute konfrontiert. Eine Gedenktafel erinnert an die im Dienst Getöteten. Hauptbrandmeister Georg Elster verunglückte im Dienst am 19.09.1982. Beim Löscheinsatz in einem Kiosk in Sendling kam es zu einer Verpuffung, die eine Mauer zum Einsturz brachte und Georg Elster unter sich begrub. Seit 1982 kam kein Mitglied der Münchner Feuerwehr mehr im Dienst ums Leben. Zuerst fällt mein Blick auf einen Feuertelegraphen. Auch für den technisch nicht versierten Besucher sind die Erläuterungen gut verständlich. Diese Feuertelegraphen waren die Vorläufer der Feuermelder. Die Firma Siemens & Halske entwickelte diese Geräte Ende des 19. Jahrhunderts. Das ausgestellte Stück war von 1906 bis 1965 mit Morseapparat in der Feuerwache 3 in Betrieb. Die Lebensdauer dieser Technik ist beeindruckend. Mein Weg führt mich vorbei an Fotos von Einsätzen. Neben Bränden und Verkehrsunfällen fallen mir Bilder von geretteten Tieren auf. So wurden neben Hunden und Katzen auch verletzte Turmfalken aus luftiger Höhe der ärztlichen Versorgung zugeführt. Interessant sind die alten Funkgeräte, aber auch die Sende- und Empfangsgeräte, die seit 1967 bis heute in Betrieb sind. Den Feuermeldern und ihrer technischen Entwicklung ist ein separater Teil gewidmet. Manchmal sind auch die mehr als einhundert Jahre alten Bedienungsanleitungen für den modernen Benutzer eher erheiternd. So ist an einem Feuermelder von 1904 zu lesen: „Scheibe einschlagen, Griff ziehen, loslassen, warten, bis Feuerwehr kommt“ . Neben den Präsentationen verschiedenster historischer Löschgeräte und Sicherheitseinrichtungen für das Hoftheater ist der Nachbau eines Kellerraumes mit Telefonen und Schreibmaschine ein bedrückender Anblick. Im Halbdunkel wird klar, dass von einem solchen Keller die Koordination der Einsätze in den Bombennächten erfolgte. Auf einem kleinen Monitor läuft ein Film über die Bombennächte vom Juli 1944 und deren Folgen. Die Verwendung von Pechchlorsäure verursachte schwerste Verbrennungen, die ein Foto eines schwer verletzten Feuerwehrmannes zeigt. Allein die Brandschäden an seiner Uniform machen das Grauen begreifbar. Uniformen der sogenannten Feuerschutzpolizei von 1938-1945, aber auch das nur kurz getragene Eisenhower-Jackett runden das Bild ab. Weitere Hilfsmittel für die verschiedensten Einsatzorte und Szenarien lassen mich nur erahnen, wie schwer die Arbeit der Feuerwehrmänner war und ist. Die ersten Rauchhelme aus Leder von 1890 haben sicher oft nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Aber bereits 1910 wurden Atemgeräte verwendet. Auch die Gegenüberstellung von verschiedenen Brandschutzanzügen ist beeindruckend. ➔ FEUERWEHRMUSEUM MÜNCHEN Ein Highlight in der Münchner Museumslandschaft ist das Feuerwehrmuseum in der Hauptfeuerwache. Durch den Torbogen Unterer Anger trete ich in den Hof der Feuerwache 1. An der linken Seite des Gebäudes weist ein unscheinbares Schild den Weg ins Museum. 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017 TITELTHEMA
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U-Bahn-Brand von 1983 Die untere Etage beherbergt das Herzstück der Ausstellung. Am 5. Februar 1983 kam es zum Brand in einer unbesetzten U-Bahn in der Nähe des U-Bahnhofes Königsplatz. Der völlig ausgebrannte Wagen wurde in einem Raum ausgestellt, der einem verrußten U-Bahntunnel nachempfunden ist. Der Ablauf des Einsatzes wird an den Seitenwänden dargestellt. Dabei wird auch nicht verschwiegen, dass es auch zu Fehlern und Missverständnissen kam. 150 Berufsfeuerwehrleute und hunderte anderer Helfer verschiedener Organisationen waren im Einsatz. Die hohen Temperaturen machten den Einsatz in den verrauchten Tunneln besonders gefährlich. Dem selbstlosen Einsatz der Männer war es zu verdanken, dass es nur wenige Leichtverletzte gab. Der Anblick des U-Bahnwagens mit den verschmorten Resten der Kabel und den Rudimenten der Kabinenwände ist beklemmend. Was wäre passiert, wenn die U-Bahn voll besetzt gewesen wäre? Wieder ins Erdgeschoss hinauf gestiegen, erheitert ein Ausschnitt eines Artikels der Münchner Neuesten Nachrichten Mai 1886. Dabei wird auf die Gefahren von weg geworfenen Zigarrenstummeln auf die Schleppen von Damenkleidern hingewiesen. „Fällt er auf die Schleppe, so merkt die Trägerin oft gar nichts davon und ist das Polster am Unterteil des Rückens so umfangreich, dass schwache Berührungen dieses Fremdkörpers nicht wahrgenommen werden. Erst Brandgeruch macht aufmerksam. Dann ist es meist schon zu spät … Jede Dame beherzige den Rat, sich schnell auf den Boden setzen, die Beine anziehen und sich wälzen … Die jüngsten Vorkommnisse in den Zentralsälen lehrt, wie Männer sich zu verhalten haben. Beim geringsten brandelnden Geruch, der von einer Dame ausgeht, diese sofort packen und notfalls mit Gewalt zu Boden werfen und kräftig hin und her rollen. Es hat keinen Sinn, die Dame mit Bier zu übergießen …“ Arnold von Zenetti (1824–1894) Natürlich darf im Münchner Feuerwehrmuseum Arnold von Zenetti nicht fehlen. Seine Verdienste als Mitbegründer der Feuerwehr in München und als Stadtbaurat seit 1867 nehmen einen breiten Raum ein. Die Organisation des städtischen Löschwesens war ihm ein besonderes Anliegen. So ist es nur logisch, dass der Nachbau der Türmerstube auf dem Alten Peter als Vorläufer moderner Brandwachen zu sehen ist. Es gab drei Turmfeuerwachen. Diese befanden sich auf dem nördlichen Turm der Frauenkirche, dem Alten Peter und dem Auer Kirchturm. Die Wächter hatten jeweils eine 24 Stunden Schicht zu absolvieren. Dies wurde bis heute bei der Feuerwehr beibehalten. Sah der Türmer eine Rauchentwicklung, läutete er die Feuerglocke und blies das Horn. Außerdem gab er mit Hilfe zweier Fahnen die Richtung des Feuers an. Brannte es rechts der Isar, schwenkte er die grüne Fahne, brannte es links der Isar, die rote Fahne. Um die Jahrhundertwende wurden die Türmer unwichtig, da die Telegraphieentwicklung effektivere Methoden der Brandmeldung möglich machte. Alle zwölf Turmwächter konnten in die Berufsfeuerwehr eingegliedert werden. Dieses Museum ist absolut sehenswert. Ob man an Technik interessiert, oder aber der Stadtgeschichte auf der Spur ist, jeder findet hier interessante Darstellungen der Feuerwehr-, aber auch der Münchner Stadtgeschichte. Neben bedrückenden Informationen kann der Besucher auch immer wieder kuriose Eindrücke sammeln. Für mich war natürlich der ausgebrannte U-Bahnwagen, aber auch die Erinnerung an das zerbombte München von besonderem Interesse. Jeder Raum ist mit Lautsprechern ausgestattet. Alle dienstlichen Durchsagen für die Feuerwache 1 sind dadurch jederzeit mitzuhören. Es handelt sich hierbei nicht um einen Effekt für den Museumsgast. Da das Museum ein Teil der Feuerwache ist und Feuerwehrleute im Dienst auch in den Räumen des Museums anzutreffen sind, kann nur so der Informationsfluss gewährleistet werden. Wer das Museum besuchen möchte, kann sich freuen, denn der Eintritt ist frei. Das Museum ist nur an Samstagen von 9 Uhr bis 11 Uhr geöffnet. Da der Hof überquert werden muss und Fahrzeuge und auch eine Tankanlage für die Einsatzfahrzeuge vorhanden ist, wäre die tägliche Öffnung wohl zu gefährlich und würde den normalen Dienst stören. (BH) atelier-tacke.de MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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TAXIKURIER: Herr Hörhammer, die Feuerwehr München ist die größte kommunale Feuerwehr Deutschlands. Wie viele Einsätze pro Jahr werden von der Münchner Feuerwehr absolviert? Florian Hörhammer: Uns erreichen jährlich etwa eine Million Anrufe über den Notruf 112. Daraus ergeben sich zwischen 75.000 und 82.000 Einsätze. Darin inbegriffen sind auch etwa 5.000 Brandalarme mit etwa 2.000 tatsächlichen Bränden. Die große Masse unserer Einsätze sind aber technische Hilfeleistungen und Rettungsdiensteinsätze. TAXIKURIER: Wie viele Feuerwehrmänner- und frauen sind bei der Branddirektion beschäftigt und wie ist diese städtische Behörde strukturiert? Florian Hörhammer: Die Branddirektion der Stadt München ist die Hauptabteilung IV des Kreisverwaltungsreferates. Diese Branddirektion ist in fünf Abteilungen untergliedert. ➔ 1.600 Männer und Frauen leisten ihren Dienst bei der Berufsfeuerwehr in 10 Feuerwachen. ➔ Pro Tag sind 296 Feuerwehrleute für München in Bereitschaft. ➔ Bei der Freiwilligen Feuerwehr sind etwa 1.000 Kameraden ehrenamtlich tätig. TAXIKURIER: Seit wann ist die integrierte Leitstelle in Betrieb, welche Vorteile hat eine integrierte Leitstelle gegenüber getrennten Leitstellen für Feuerwehr und Rettungsdienst? Florian Hörhammer: Wir sind sehr froh, über die Arbeit der integrierten Leitstelle. Seit 1997 ist es uns möglich, die Abläufe vom Eingang des Notrufes bis zur Ankunft der Kollegen vor Ort derart zu optimieren, dass innerhalb von zehn Minuten nach Gesprächs eingang das entsprechende Rettungsteam an der Unglückstelle angekommen ist. Oft gelingt dies auch noch schneller. Der Kollege in der Leitstelle, der einen Notruf entgegen nimmt, fragt mit Hilfe einer Maske zügig die Details des Notfalles ab. Diese Informationen werden elektronisch an den Disponenten weitergegeben, der nach dem sogenannten Alarmstichwort den vorgegebenen Einsatz abruft. TAXIKURIER: Viele Kinder träumen davon, Feuerwehrmann zu werden. Welche Voraussetzungen muss ein Bewerber mitbringen, um die Ausbildung beginnen zu können? Florian Hörhammer: Voraussetzung für die Ausbildung zum Feuerwehrmann(frau) ist eine abgeschlossene Berufsausbildung. Für eine Ausbildung zum Notfallsanitäter ist keine Berufsausbildung erforderlich, hierfür genügt der erfolgreiche Schulabschluss. Viele Bewerber für den Feuerwehrdienst scheitern aufgrund der hohen sportlichen Anforderungen. Diese Anforderungen sind sowohl für männliche als auch für weibliche Bewerber gleich, weil auch später im Einsatzdienst beide Geschlechter mit denselben Herausforderungen konfrontiert sind. Neben der körperlichen Leistungsfähigkeit erfordert auch unser 24-Stunden-Schicht-Modell eine besondere Belastbarkeit. In diesem Schichtmodell folgen jeweils drei 24-Stunden-Dienste auf dreimal 24-Stunden Freizeit, ehe drei ganze freie Tage folgen. TAXIKURIER: Herr Hörhammer, welche Erfahrungen haben Sie mit den Münchner Taxifahrern gemacht? Florian Hörhammer: Grundsätzlich sowohl im Dienst als auch privat kann ich nichts Schlechtes sagen. Privat fahre ich fast nur während der „Wiesn“ Taxi. Mit ist nur wichtig, auf dem schnellsten Weg nach Hause gefahren zu werden und das hat immer wunderbar geklappt. TAXIKURIER: Wir bedanken uns bei Florian Hörhammer und wünschen Ihm und seinen Kollegen alles Gute und möglichst wenig Einsätze. (Das Interview führten Thomas Kroker und Birgit Heller) Florian Hörhammer ist seit 20 Jahren mit Leib und Seele Feuerwehrmann. Seit eineinhalb Jahren gehört er der Pressestelle der Branddirektion München an. Das heißt aber nicht, dass der 51jährige die Feuerwehrausrüstung gegen den Schreibtisch vertauscht hätte. Zweimal im Monat wird er für den normalen Wachdienst eingeteilt. Dieser Praxisnähe macht die Lebendigkeit der Informationen aus. INTERVIEW ➔ INTERVIEW MIT FLORIAN HÖRHAMMER Florian Hörhammer, Mitarbeiter der Pressestelle der Branddirektion München 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017 TITELTHEMA
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INFOGRAFIK ➔ STANDORTE DER FEUERWACHEN IN MÜNCHEN Direktion Nord Feuerwachen 3 ⁄ 4 ⁄ 6 ⁄ 7 ⁄ 8 Direktion Süd Feuerwachen 1 ⁄ 2 ⁄ 5 ⁄ 9 ⁄ 10 Berufsfeuerwehr (bestehende Standorte, neu oder bereits saniert) Freiwillige Feuerwehr (21 bestehende Standorte) Notarztstandorte (9 bestehende Standorte) Neue Standorte durch Verschiebung und Aufsplit tung bei den Feuerwachen im Westend (3), in Pasing (6) und in Milbertshofen (7) Neubau in den Feuerwachen Schwabing (4) und in Ramersdorf (5) Sanierung und Bestand in der Hauptfeuerwache (1) und in Neuperlach (9) (Stand: April 2017) Bei der Berufsfeuerwehr leisten 1.600 Männer und Frauen ihren Dienst in 10 Feuerwachen. Bei der Freiwilligen Feuerwehr sind etwa 1.000 Kameraden ehrenamtlich tätig. Allach Ludwigsfeld Feldmoching Harthof Freimann Moosach ObermenzingLangwied/Lochhausen Aubing Sendling Großhadern Forstenried Solln Stadtmitte Riem Oberföhring Trudering Waldtrudering Perlach Waldperlach Michaeliburg Sendling Neuperlach Ramersdorf Riem Westend Hauptfeuerwache Föhring Schwabing Milbertshofen Pasing 10 8 5 4 7 13 6 2 9 A8 Stuttgart A96 Lindau A95 Garmisch A8 Salzburg A94 Passau A9 Nürnberg MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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➔ FEUERWEHR UND VERKEHRSRECHT § 35 Sonderrechte (1) Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die … Feuerwehr, … befreit, soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist. (5a) Fahrzeuge des Rettungsdienstes sind von den Vorschriften dieser Verordnung befreit, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. (8) Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden. Was heißt jetzt „Sonderrechte“? Wie es der Name sagt. Die Feuerwehr hat besondere Rechte. Sie ist von den Vorschriften der StVO befreit, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Also: alles, worauf der normale Autofahrer achtet, gilt nicht. Aber: Aufpassen müssen sie trotzdem. Und der Rettungsdienst? Auch die Feuerwehr fährt Rettungsdienst. Und da gilt der Absatz 5 a. Und die „Posaunen“? Da müssen wir wieder in die StVO schauen: § 38 Blaues Blinklicht und gelbes Blinklicht (1) Blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn darf nur verwendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, (flüchtige Personen zu verfolgen) oder bedeutende Sachwerte zu erhalten. Es ordnet an: „Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen“ . (2) Blaues Blinklicht allein darf nur von den damit ausgerüsteten Fahrzeugen und nur zur Warnung an Unfall- oder sonstigen Einsatzstellen, bei Einsatzfahrten oder bei der Begleitung von Fahrzeugen oder von geschlossenen Verbänden verwendet werden. (3) Gelbes Blinklicht warnt vor Gefahren … So. Wir sind im Wegerecht. Der Paragraph sagt eigentlich schon alles. Das gelbe Rundumlicht im Absatz 3 ist nur ein „Arbeitslicht“ . Und das blaue Blinklicht allein? Eigentlich… dürfen die das nicht. Eigentlich. Aber wenn nachts die Straße nun wirklich leergefegt ist und der Fahrer die Strecke übersehen kann – wer ist ihm da böse, wenn er die „Posaunen“ ausmacht? Was heißt „freie Bahn“? Ein altes Wort. Deshalb auch „Wegerecht“ . Aber die StVO mit diesem Namen wurde erstmals 1934 erlassen. Das eine oder andere Wort darin hat die Zeiten überdauert. Aber: wenn man weiß, was gemeint ist, kann man damit leben. Muss ich jetzt meine Felgen schrotten? Also, wenn die Feuerwehr hinter mir ist, fahre ich mit meinen Niederquerschnittsreifen und den schw…-teuren Alufelgen über den Randstein? NEIN! Es muss schon zumutbar sein. Gemeint ist: jetzt gleich sollst Du versuchen, Platz zu schaffen. Und das Rotlicht? Zählt dann nicht. Es ist ein Notfall. Also kann man es „überfahren“ . Und der Blitzer in der Kreuzung? Wenn wirklich was nachkommt: im Einspruch den Notfall schildern. Die Feuerwehr ist nämlich auch auf dem Foto! Dann wird das eingestellt. Und wenn ich beim Platzmachen einen Unfall erleide? Leider – dumm gelaufen. Freie Bahn schaffen befreit nicht von der Sorgfaltspflicht. Dann wird das als normaler Unfall aufgenommen. (RM) Wenn die Feuerwehr mit vollen „Posaunen“ anrückt, muss man sich schon mal die Ohren zuhalten. Aber das muss so sein. Die gut gedämmten Autos, dazu Musik oder Gespräche, der übliche Stadtlärm – da muss sich die Feuerwehr schon „Gehör“ verschaffen. Meist weiß man erstmal nicht, woher die eigentlich kommen. Aber was dürfen die? Oder „müssen“ sie sogar was? Schauen wir uns zwei Begriffe an: Werfen wir einen Blick in die StVO „Sonderrecht und Wegerecht“ … 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017 TITELTHEMA
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ AUSDÜNNEN – Laut Presse hat der Münchner Stadtrat auf Anregung des Kreisverwaltungsreferates (KVR) Ende Februar beschlossen, von den aktuell 3.368 Taxikonzessionen rund 700 einzukassieren. Dies solle sukzessive auf dem Wege geschehen, dass solchen Betrieben, die keine plausiblen Bilanzen vorlegen können, die Verlängerung der Lizenz (alle fünf Jahre nötig) verweigert wird. Darüber hinaus soll die Zahl der städtischen Taxikontrolleure von vier auf acht Stellen verdoppelt werden. Anlässlich der anstehenden Verlängerung sollen nunmehr durch das KVR und das Finanzamt regelmäßige Betriebsprüfungen durchgeführt werden – und nicht nur wie bisher „anlassbezogen“ bei dem Verdacht unsauberer Geschäftspraktiken. Schrottis Kommentar: grundsätzlich ist dieser Beschluss zu begrüßen, weil alle, die sich an die geltenden Vorschriften des PBefG, der BOKraft und der Steuergesetze halten, dadurch nur bestätigt werden. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ soll schon Wladimir Iljitsch Uljanow gesagt haben, der von 1900 bis 1902 in München (Kaiserstraße 46 und Siegfriedstraße 14) gewohnt hat, später aber unter dem Namen Lenin Staatsgründer der Sowjetunion wurde. Freilich kann man es mit der Kontrolle auch übertreiben – und mit Kanonen auf Spatzen schießen! Während unter dem aktiven Wegschauen aller deutschen Finanzminister, egal welcher Partei, Weltkonzerne wie z. B. Ikea seit vielen Jahren ihre bei uns erzielten Milliardengewinne an Briefkastenfirmen im Ausland überweisen dürfen, um erst dort lächerlich geringe Steuern zu bezahlen, sollen wir kleinen Fiakerlein mit dem kommenden Fiskaltaxameter und weiteren Maßnahmen (s. o.) kujoniert werden. Wir werden bald so gläsern sein, dass wir unsere Steuererklärungen gleich neben der Unternehmeranschrift außen ans Handschuhfach nageln können. Absolut erfreulich ist es, dass die Zahl der Kontrolleure verdoppelt werden soll. Der Schreiber, der üblicherweise nur am Freitag oder Samstag nachts als Fahrer unterwegs ist, hat seit anno tobak keine Taxiaufsicht mehr gesehen. Die „Du sagen, ich fahren“- Typen hoch auf dem gelben Wagen, die ihren P-Schein wohl in irgendeiner Lotterie gewonnen haben, müssen seit vielen Jahren mit einer Kontrolle rechnen wie mit einem Vulkanausbruch am Giesinger Berg – nie! Wenn endlich diese drittklassigen Fiaker-Darsteller aus dem Verkehr gezogen werden, wird den Fahrgästen und auch der übergroßen Mehrheit der anständigen Taxler der mit Abstand größte Dienst erwiesen. Hier liegt der Hund im Pfeffer. Der Hase begraben. So ähnlich halt. ➔ HÖHENKONTROLLE – Ab Ende Februar wurde rund vier Wochen lang jeweils 70 Meter vor der berüchtigten Bahnunterführung in der Dachauer Straße eine elektronische Höhenkontrolle mittels Lichtschranken und dadurch auszulösenden roten Ampeln installiert. Einmonatige Totalsperre! Abgesehen von den unzähligen LKW, die hier schon hängen geblieben sind, wurden in den Jahren 2010 und 2013 insgesamt 55 Personen verletzt, weil die Fahrer von Doppeldeckerbussen sämtliche vorherigen Warnschilder schlicht ignoriert hatten. Auch 2016 erwischte es einen fabrikneuen und gottlob unbesetzten Bus an gleicher Stelle. (Süddeutsche Zeitung vom 27.2.2017). Na gut, ganz unbesetzt kann er nicht gewesen sein, der Fahrer war wohl noch im Fahrzeug. Vielleicht saß er aber gerade in der bordeigenen Latrine beim Schmettern oder testete die hochmoderne Espressomaschine der Teeküche – anders sind solche Aussetzer kaum zu erklären. Und Herr „Navinger“ hatte wohl nichts gegen die Durchfahrt … Wie auch immer. Aber vier (!) Wochen? Jeweils 70 Meter zuvor scharf gespannte Querdrähte, die von einem überhohen Fahrzeug abgerissen bzw. gedehnt werden und die entsprechenden Folgen (rote Ampeln usw.) auslösen, hätten völlig genügt. Dann würden auch durchfliegende Vögel oder herabfallendes Laub nicht, wie bei einer Lichtschranke, die abzusehenden Fehlalarme auslösen. Die Installation würde aber nur ein, zwei Tage dauern und wäre darüber hinaus viel zu billig – deshalb untauglich! ➔ JUGEND – „Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere den Raum betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren die Lehrer.“ (Sokrates, 469–399 vor Christus) Jedenfalls kann der Schreiber (1959 n. Chr.), der als Fiaker ja hauptsächlich zu Zeiten der wochenendlichen Disco-Ralley unterwegs ist, nach längerem In-sich-gehen nicht bestätigen, dass die heutige Jugend schlimmer wäre als er selbst es war. Na gut: nicht viel schlimmer … Übrigens: wer in sich geht, sollte nicht erschrecken, wenn er ankommt! In seinem Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ (1890) beschreibt der irische Dichter Oscar Wilde einen überaus hübsch anzusehenden jungen Mann, der von einem Maler im Alter von 20 Jahren portraitiert worden ist und der seither – zumindest äußerlich – nicht mehr altert. Dafür aber altert sein Bildnis, welches er vor der Öffentlichkeit versteckt hält. Gray, der sich im Laufe der Jahre als hemmungsloser Egoist, Erpresser und sogar Mörder erweist, bleibt immer makellos schön und jung, während sich auf seinem Portrait die Spuren der ruchlosen Lebensart immer deutlicher zeigen. In einem Moment der selbstkritischen Erkenntnis sticht er auf sein Bildnis ein und wird am nächsten Morgen als gealterter Mann mit häßlicher Fratze tot aufgefunden – während sein Portrait wieder einen makellos schönen Zwanzigjährigen zeigt! Leider hat Oscar Wilde den Trick mit ins Grab genommen, wie man nur sein Bild Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017 UNTERHALTSAMES
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altern lassen kann. Aber der Jugendwahn feiert als „Anti-Aging“-Bewegung fröhliche Urstände und erfreut uns mit dem Anblick älterer Herren, die mit ihrem Hopfenspoiler (Bierbauch) mühsam ein hochmodernes und sauteures Radl – Verzeihung: „Bike“ – besteigen und sich dazu in bonbonfarbene Plastikanzügerl gewanden. Im Ergebnis kommen sie wie ein rollender Presssack (Vati hätte gesagt: wie eine Schmalz-Lawine) daher und schmeißen nach ein paar Minuten auf dem knallharten Hämorrhoidenquetscher bald entnervt das neu erstandene 5.000-Mark-Radl in den Kofferraum ihres „Sport Utility Vehicles“ (SUV) – um dann festzustellen, dass dessen Deckel nicht mehr zugeht. Passt halt doch nur für das Golfbesteck (= Golfschläger) oder die Handtasche der Frau Gattin. Und so manches Mädel, das sich dereinst einen hübschen Schmetterling auf das Schulterblatt tätowieren ließ, muss später feststellen, dass sich das Tierchen unter dem Einfluss der Jahrzehnte und der Schwerkraft eher unvorteilhaft zum veritablen Arschgeweih über den zwischenzeitlich recht verbreiterten Kotflügeln ausgewachsen hat. „So genga die Gang“, lautet ein bayerischer Spruch. Hochdeutsch etwa: so ist es halt! Abschließend dazu nochmal zwei Zitate bedeutender Persönlichkeiten: „Die Jugend wäre viel schöner, wenn sie erst später kommen würde.“ (Charlie Chaplin) „Tut sie aber nicht.“ (Schrotti) ➔ OKTOBERFEST – Bürgermeister Josef Schmid will die Wiesnwirte für die Kosten der erhöhten Sicherheitskontrollen mittels einer Umsatzpacht heranziehen (Stand Ende März). Eine dreijährige Deckelung des Bierpreises auf 10,70 Euro pro Maß soll kommen, damit die Wirte die vorgenannten Kosten nicht auf die Besucher umlegen. OB Reiter hielt sich jedenfalls bis Ende März aus der Debatte weitgehend heraus. Die Wiesnwirte unter ihrem Sprecher Roiderer (Hackerzelt) beklagten heftig einen „Eingriff in die Marktwirtschaft“, welche eine solche Deckelung nicht vorsehe. Höchstwahrscheinlich hat sich bis zum Erscheinen dieses Heftes die Sache längst irgendwie erledigt; dennoch Schrottis Kommentar dazu: eine „Marktwirtschaft“ gab es auf der Wiesn noch nie! Zugelassen sind nur „Münchner Brauereien“, die auch innerhalb der Stadtgrenzen Münchens ihr Bier brauen. Letzteres mag ja noch zutreffen, aber von „Münchner Brauereien“ zu reden ist ein glatter Witz! Lediglich „Hofbräu“ (= Freistaat Bayern) und „Augustiner“ (private Stiftung) laufen noch nicht unter der Fuchtel internationaler Braukonzerne. Von wegen 'Marktwirtschaft'! Und auch die Wirte geben seit Jahrzehnten die Konzessionen wie Erbhöfe meist an ihre Söhne und Töchter weiter. Eine freie „Marktwirtschaft“ sähe vor, dass derjenige den Zuschlag als Wiesnwirt bekommt, der beim günstigsten Preis (!) die beste Leistung liefert. Der Schreiber plädiert nun wahrlich nicht dafür, dass demnächst „Becks“, „Veltins“ oder „Warsteiner“ ein Zelt auf der Wiesn aufstellen dürfen. Das muß auch gar nicht sein, wie das Dachauer Volksfest alljährlich beweist: da kostete die Maß im August 2016 ganze 5,70 Euro – keine 20 Kilometer Luftlinie von der Wiesn entfernt, wo die Maß letztes Jahr schon mit über 10 Euro zu Buche schlug. Wie wäre es denn, mal mit den Dachauer Wirten zu reden … Dann wüssten die Wiesnwirte plötzlich, was „Marktwirtschaft“ ist! ➔ SICHERHEITSKONFERENZ (SIKO) – Kurz zur Geschichte: diese jährlich stattfindende Veranstaltung startete im Jahre 1963 als „internationale Wehrkundebegegnung“, initiiert und bis 1996 geleitet von Ewald- Heinrich von Kleist-Schmenzin, dann von Kohl-Berater Horst Teltschik und schließlich seit 2008 vom ehemaligen Spitzendiplomaten Wolfgang Ischinger. Im Lauf der Jahre mauserte sich die Veranstaltung nach diversen Namensänderungen und Ortswechseln (innerhalb Münchens) zum weltweit beachteten Politik- und Medienereignis. Seit geschätzten 20 Jahren findet sie im Hotel Bayerischer Hof statt. Und damit zur jüngsten Vergangenheit: auch in diesem Jahr (17. bis 19. Februar) beglückte uns die „Siko“ wieder mit umfangreichen Absperrungen rund um den Promenadeplatz und dazu mit etlichen spontanen Straßensperrungen, wenn z. B. die hohen Herrschaften vom und zum Flughafen zu transferieren waren, oder auch nur zum Abendessen beim „Käfer“ und den üblichen sonstigen Verdächtigen. Die Straßenbahnlinie 19 wurde während der Dauer der Konferenz umgeleitet. Rund 4.000 Polizisten waren im Dauereinsatz; 1.100 Kanaldeckel, Stromkästen und Parkscheinautomaten wurden versiegelt; ca. zwei Kilometer Sperrgitter wurden aufgestellt, und die Polizei hatte 304 Begleitschutz- und Lotsenfahrten (s.o.) zu absolvieren. (Quelle: Münchner Merkur vom 20.2.2017) Zu den Gesamtkosten hat der Schreiber, der immerhin schon ohne fremde Hilfe seinen Computer einschalten kann, im Internet und den Zeitungen nichts gefunden. Oder nur so viel: es handele sich um eine private Veranstaltung, zu der die Bundesregierung ca. eine Million Euro beisteuere und der Freistaat Bayern lediglich die Kosten für ein Dinner im Kaisersaal der Residenz. Laut „Merkur“ wurde diesmal den mehreren hundert Festgästen gereicht: „Seesaibling aus dem Tegernsee an Tatar von rotem Aloisius-Apfel sowie Tafelspitz mit Rieslingschaum“ . Vermutlich, so ergänzt Schrotti hier, „auf Teller von Porzellan an Messer und Gabel aus frisch geschürftem Isar- Gold“ . Für die weiteren Kosten kämen, so die offizielle Lesart, Sponsoren auf, wie z. B. die Firmen Linde, Telekom oder Krauss- Maffei-Wegmann, welchletztere auch als Panzerschmiede (= Waffenproduzent) bekannt ist. Nachtigall, ick hör dir trapsen … Wer für die zugeschweißten und hernach MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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wieder aufzuflexenden Kanaldeckel usw. aufkommt, kann der Schreiber nur erahnen. Und Ihr, liebe Leserinnen und Leser, bestimmt auch … Oder für den Polizeieinsatz. Einfache Rechenaufgabe: 4.000 Polizisten x 72 Mannstunden x 100 Euro pro Nase (und das ist gering angesetzt, auch wenn der einzelne Polizist davon kaum etwas sieht) = knapp 29 Millionen Euro. Warum kann man eine solche Konferenz nicht z. B. auf der Insel Herrenchiemsee abhalten, anstatt in der Mitte einer Millionenstadt? Sollen doch die Amis, Russen usw. auf eigene Kosten vorübergehend ihre Atom-U-Boote im Chiemsee stationieren! Na gut, unsere größte oberbayerische Pfütze würde dabei wohl überlaufen, als nehmen wir halt Schloss Schleißheim oder das Novotel am Flughafen. Halt, Stopp, das geht nicht! Die Präsidenten- und Ministergattinnen könnten dann nicht zu Fuß (natürlich unter Begleitschutz einer Polizeihundertschaft) die schicken Läden in der Maximilianstraße aufsuchen. Das müssen wir doch einsehen. ➔ STAU – „München ist die Stau-Hauptstadt“ titelte der Münchner Merkur (MM) am 21. Februar unter Berufung auf ein Softwareunternehmen, welches die GPS-Daten für das Jahr 2016 ausgewertet hat. Spitzenreiter ist die Strecke von der Leopold- über die Hohenzollernstraße und Schwere-Reiter- Straße zur Landshuter Allee. Als ein wesentlicher Grund für die Staus wird u. a. die schiere Zahl der in München zugelassenen Autos (knapp 800.000) angegeben. Das ist natürlich ein gewichtiges Argument. Schrotti nennt jedoch zwei weitere Hauptgründe: 1. die zunehmende Totalverampelung, hier z. B. in der Schwere-Reiter-Straße zwischen Nordbad und Ackermannstraße. Was da in den letzten Jahren an Ampeln dazugekommen ist, geht auf keine Kuhhaut mehr! Hier eine „Grüne Welle“ herzustellen wäre selbst bei gutem Willen (wenn es ihn denn gäbe) kaum möglich. Aber auch die Strecke Belgrad- ⁄ Knorrstraße (in nördlicher Richtung ab Kurfürstenplatz) wird in der Aufzählung genannt, die Nummer 2 der stauträchtigsten Abschnitte Münchens: als es noch keinen Petueltunnel gab, war die Ampelschaltung Knorr ⁄ Petuel noch als einigermaßen „normal“ zu bezeichnen. Seit aber ca. 90 Prozent der Autos am Petuelring im Untergrund dahinrollen und sich also die Situation eigentlich deutlich entspannt haben sollte, erleben wir dort das zwischenzeitlich übliche Bild: ein paar Sekunden „grün“ für Rechtsabbieger, ein paar Sekunden für Geradeausfahrer, und dann gibt es noch ein extriges Zuckerl für die Linksabbieger – die natürlich vorher nicht fahren dürfen, auch wenn längst kein Gegenverkehr mehr kommt. 24 Stunden am Tag! Ist es dann in der Nord-Süd-Richtung endgültig „rot“, geht in der Querrichtung das gleiche Kasperltheater los: ein paar Sekunden geradeaus, ein paar Sekunden Linksabbiegen … Man kann halt mal aus einer Minute keine 70 Sekunden herausschlagen; wenn aber jedes Mauseloch seine eigene Ampelphase hat, bleibt pro Richtung zwangsläufig kaum mehr etwas übrig. So macht man Staus! 2. Unsinnige Verkehrsführungen – dazu drei Beispiele: die Neubaugebiete nördlich der Schwere-Reiter-Straße (Adams-Lehmann, Petra Kelly) … und östlich ⁄ südlich der Ackermannstraße (Elisabeth-Kohn-Straße, Centa-Herker-Bogen) sind, obwohl direkt nebeneinander gelegen, nicht gegenseitig erreichbar. Beim „Tengelmann“ verhindern Stempen die Durchfahrt, wohl um den von unseren Stadtplanern so verteufelten Durchgangsverkehr zu verhindern. Folge: wer z. B. von der Petra-Kelly- in die Elisabeth-Kohn-Straße will bzw. muss, wird für die paar Meter Luftlinie erst in den Dauerstau der Schwere-Reiter-Straße gezwungen. Wen wundert’s dann noch? Gleiches gilt für das Neubaugebiet auf dem ehemaligen Kasernengelände Domagkstraße 33: der südliche Teil (Gertrud- Grunow-Straße und Fritz-Gerlich-Straße) hat keine Fahrverbindung zum direkt danebenliegenden nördlichen Teil (Max-Bill- Straße); Letzterer ist nur (!) vom Frankfurter Ring aus erreichbar – mit dem „kleinen“ Umweg über Leopold- bzw. Ungererstraße. Die Leopoldstraße steht in diesem Bereich übrigens auf Platz 4 der stauträchtigsten Stellen Münchens … Nicht fehlen darf an dieser Stelle der Straßenzug Paul-Heyse- ⁄ Herzog-Heinrich- ⁄ Kapuziner- ⁄ Humboldtstraße, der in der mehrfach erwähnten Hitliste auf Platz 3 steht: die neuen Radlwege entlang der Kapuzinerstraße (Verschmälerung auf jeweils eine Autospur pro Richtung) erweisen sich als Pfropfen für den nach Harlaching, Thalkirchen oder zur A 995 abfließenden Verkehr. Und gerade dann, wenn bei Sch ... wetter auch 99 % aller Radler im Auto oder im Bus sitzen, also die Radwege gar nicht gebraucht werden, ist der Stau am längsten. Zwischen Thalkirchner- und Isartalstraße gibt es seither sogar einen Parkstreifen, wo früher striktes Halteverbot galt! So macht man Staus – um sich dann freilich mit großer Empörung über die Feinstaubbelastung aufzuregen. Das erinnert den Schreiber an den Witz, bei dem die Frau ihrem Mann am oberen Ende der Kellertreppe einen Stoß gibt und ihm dann unschuldig hinterherruft: „Geh Oida, was rennst denn so?“ ➔ ZUM SCHLUSS – Welcher Monat des Jahres ist der kürzeste? – Der Mai. Hat nur drei Buchstaben. Unsere Fahrzeuge sind sowohl mit Isarfunk als auch mit EG Datenfunk ausgestattet. 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➔ STRASSENNAMEN AM HARTHOF Spiegelbilder ihrer Entstehungszeit Das enorme Wachstum Münchens seit Mitte des 19. Jahrhunderts und bis in das beginnende 20. Jahrhundert hinein ließ die Wohnungsnot ins Riesige steigen. Doch infolge des Ersten Weltkrieges (1914–1918) und den sich anschließenden wirtschaftlichen Notjahren konnte kein Bauprogramm durchgeführt werden, das den Bedarf annähernd gedeckt hätte. Mit dem Antritt der Nationalsozialisten 1933, in München repräsentiert durch Oberbürgermeister Karl Fiehler (1895–1969), wurde ein neuer Anlauf zur Beseitigung der Wohnungsnot gemacht, mit einem entscheidenden Unterschied zur soliden Finanzierung vor 1933: Die Vorbereitungen zum Zweiten Weltkrieg (1939–1945), den man im Gegensatz zum Ersten siegreich zu beenden gedachte, ging einher mit dem unkontrollierten Drucken von im Grunde genommen wertlosem Papiergeld. Denn nach dem erhofften, aber nicht eingetretenen Endsieg plante man, das mutwillig angerichtete Finanzchaos durch Ausplünderung anderer Staaten zu richten. Siedlung Harthof – Problematische Straßennamen Auf diese Weise entstanden in München zahlreiche neue Wohnungsprojekte, von denen eines der nördliche Teil der Siedlung Harthof war, gelegen zwischen Schleißheimer und Ingolstädter Straße sowie Rathenau- und Neuherbergstraße. Ende 1939, also zu Beginn des Zweiten Weltkrieges, näherte sich die Siedlung ihrer Fertigstellung, so dass die Benennung ihrer Straßen notwendig wurde. Der Stadtrat entschied sich am 7. November 1939 für Namen nach Personen, die sich im Ausland um das so genannte Deutschtum verdient gemacht hatten. Hierbei kamen einige Personen zu Ehren, die sich nach heutigem Verständnis allerdings in keiner Weise verdient gemacht hatten, weshalb ihre Ehrungen nach dem Einmarsch der US-Armee in München am 30. April 1945 rückgängig gemacht wurden. Da waren zum Ersten Wilhelm-Gustloff- Straße und -Platz. G. lebte von 1895 bis 1936 und wurde Opfer eines politisch motivierten Attentats. Er war Landesgruppenleiter der NSDAP in der Schweiz. Am 1. Juli 1945 kam die Umbenennung in Lieberplatz (heute nicht mehr bestehend) und Lieberweg nach Franz L. (1798–1872), einem US-amerikanischen Professor deutscher Abstammung. Man blieb also bei den Deutschen im Ausland. Die Ernst-vom-Rath- Straße ehrte einen Gesandtschaftsrat (1909–1938) der deutschen Botschaft in Paris. Auch er fiel einem politischen Attentat zum Opfer. Sein Tod diente als Anlass für die seit langem vorbereiteten antisemitischen Pogrome, die so genannte Reichskristallnacht, zu der Propagandaminister Joseph Goebbels am 9. November 1938 im Saal des Münchner Alten Rathauses aufrief. Kein Wunder, dass diese Verkehrsfläche am 1. Juli 1945 zur Weyprechtstraße wurde nach dem Nordpolarforscher Carl W. (1838– 1881). Der Steinackerweg war benannt nach Edmund Steinacker (1839–1929), laut den Unterlagen „ein Vorkämpfer des Deutschtums in Ungarn.“ Erst am 22. April 1947 wurde daraus die Goldmarkstraße nach dem österreichischen Komponisten Karl G. (1830–1915). Die Meckelstraße war nach Klemens M. (1842– 1906) benannt. Dieser preußische General hatte die japanische Armee neu strukturiert und diese wiederum kämpfte nun im Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite und umgekehrt. Daraus wurde am 22. April 1947 die Max-Liebermann-Straße nach dem Maler (1847-1935), der als Jude 1933 sein Amt als Ehrenpräsident der Preußischen Akademie der Künste aufgeben musste. Bleibt noch die Ludwig-Roth-Straße nach einem laut den Unterlagen „für das Deutschtum in Siebenbürgen als Erzieher, Volkswirt und deutschbewusster Politiker“ wirkenden Menschen, der von 1796 bis 1849 lebte. Daraus wurde am 22. April 1947 die Rathenaustraße nach dem deutschen Außenminister Walther R. (1867–1922), AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017 STADTKUNDE MÜNCHEN
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der wegen seines jüdischen Glaubens von Rechtsextremisten ermordet wurde. Unproblematische Benennungen Der 7. November 1939 brachte etliche weitere neue Straßennamen, die zwar im Sinne ihrer nationalsozialistischen Erfinder das „Deutschtum im Ausland“ hochgehalten haben sollen, im Grunde genommen aber politisch harmlos waren und deshalb die Zeit nach 1945 überdauerten. Die Dientzenhoferstraße erinnert an den Architekten Kilian D. (1689–1751), der insbesondere in Prag tätig war, der Erwin-von-Steinbach-Weg an den Dombaumeister (1244–1318) aus Straßburg, die Hugo-Wolf-Straße an den Komponisten (1860–1903) aus dem Banat in Jugoslawien, der Humannweg an den Archäologen Karl H. (1839–1896), der in der Türkei Ausgrabungen leitete und dort auch starb, die kriegerisch klingende Kämpferstraße nach dem Forschungsreisenden Engelbert K. (1651–1716), der Japan erkundete, sowie die Karl-Postl-Straße nach deutsch-amerikanischen Schriftsteller (1793–1864). Weitere Benennungen vom 7. November 1939 in alphabetischer Reihenfolge sind: Die Parlerstraße nach Peter P. (1330–1399), nach dessen Plänen der Dom in Prag errichtet wurde, der Reicherstorfferweg nach dem Historiker aus Siebenbürgen Georg R. (geboren und gestorben im 16. Jahrhundert) und dann noch der Röblingweg nach Johann R. (1806–1869), ein Pionier des Brückenbaus in den USA. Neben anderen entstand unter seiner Leitung die Brücke über den Ohio bei Cincinnati, seit 1989 Partnerstadt Münchens (Cincinnati straße von 1954). Allerdings nannte der laut den Unterlagen „Amerikas kühnste Brückenbauer“ seinen Sohn bereits nichtdeutsch Washington. Es fehlen noch der Schliemannweg nach dem Archäologen Heinrich S. (1822–1890), der wie Humann in der Türkei tätig war, die Wegenerstraße nach Alfred W. (1880–1930), der die seitliche Verschiebung der Kontinente im Lauf der Erdgeschichte entdeckte, sowie der Wiegandweg nach dem ebenfalls in der Türkei aktiven Archäologen Theodor W. (1864– 1936). Alle weiteren Straßennamen in der Siedlung stammen aus späteren Zeiten. Anzumerken sei noch, dass einen Tag nach diesem 7. November 1939 der Schreiner Georg Elser (1903–1945) im Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler verübte in der Hoffnung, damit den noch jungen Krieg zu beenden (Georg-Elser-Platz von 1996). Es kamen dabei acht Bedienungen, aber niemand aus der zahlreich anwesenden NS-Führungsriege zu Tode, für die Naziführung allerdings war dies eine erste und ernste Warnung. Die SS-Kaserne An der Ingolstädter Straße 193/Ecke Neuherbergstraße entstand von 1935 bis 1938 eine SS-Kaserne, die seit 1945 der US- Armee als Warner Barracks diente und seit 1971 die Ernst-von-Bergmann-Kaserne der Bundeswehr ist. Südlich anschließend entstand eine kleine Siedlung für SS-Offiziere und ihre Familien. Die kurzen Straßen erhielten Benennungen nach SS-Männern, die in der Zeit vor 1933 bei politischen Auseinandersetzungen ums Leben gekommen waren: Edmund-Behnke-Straße (1906–1930), Fritz-Beubler-Straße (1911–1931), Hans-Cyranka-Straße (1910–1931), Kurtvon-der-Ahè-Straße (1897–1933) sowie die Arnold-Guse-Straße (1911–1932). Es war klar, dass diese Verkehrsflächen sofort nach Kriegsende umbenannt wurden, insbesondere auch, weil die US-Armee die Wohnungen belegte. Von SS-Männern zu Vögeln Der von der US-Militärverwaltung eingesetzte Ministerpräsident Fritz Schäffer (1888–1967, Fritz-Schäffer-Straße von 1973) erklärte am 21. Juli 1945 auf Radio München: „Die Militärregierung hat eine Anordnung erlassen, dass alle nationalsozialistischen Zeichen aus der Öffentlichkeit zu entfernen sind und dass an deren Stelle wieder vertraute Namen der Heimatgeschichte zu wählen sind. 1.500 Jahre sitzt der bayerische Stamm unveränderlich und unerschütterlich auf seinem Boden. Die Fluten der Hunnen und Awaren, die Gräuel des Dreißigjährigen Krieges sind über ihn hinweggegangen und immer wieder ist er aus Schutt und Asche emporgeblüht durch stille und friedliche Wiederaufbauarbeit. Lasst uns der Namen unserer Vorfahren wieder gedenken, die diese friedliche Arbeit geleistet, die unsere bayerische Heimat zu einem Land der Kunst und des Geistes, zu einem Land des freien und frohsinnigen Lebens gemacht haben. Lasst uns daraus wieder Hoffnung schöpfen. Der Nationalsozialismus war der Feind des Heimatgedankens. Wir bauen auf dem Heimatgedanken wieder auf und wollen eine bayerische Heimat – frei und echt und wahr!“ Was auch immer von dieser Aussage zu halten ist: Hieraus erklärt sich die bezeichnende und massenhafte Entpolitisierung von politisch belasteten Straßennamen seit Kriegsende 1945 nach heimischen Burgen, bayerischen Dörfern, Pflanzen und Vögeln. Weil sich direkt südlich bereits ein Vogel-Viertel befand (Bachstelzenweg, Dohlenweg, Elsterstraße, Grasmückenweg und Hänflingweg), entschied Oberbürgermeister Karl Scharnagl (1881–1963, Karl-Scharnagl-Ring von 1963) am 1. Juli 1945 die Umbenennung nach Vögeln: Behnke musste dem Goldammerweg weichen, Beubler dem Buchfinken- M I T U N S K O M M E N S I E E N T S P A N N T E R D U R C H D I E M A I K R A W A L L E ! Versicherungsbüro Crasselt GmbH Machtlfinger Str. 26 81379 München Telefon: 089 74 28 72 10 Telefax: 089 74 28 72 20 E-Mail E-Mail: mail@vb-crasselt.de Internet: www.vb-crasselt.de Versicherungsbüro CRASSELT GmbH Versicherungsbüro CRASSELT GmbH Seit 1948 Seit 1948 V C Ein gutes Gefühl inklusive. Ein gutes Gefühl inklusive. MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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weg, Cyranka dem Haubenlerchenweg, Ahè dem Kreuzschnabelweg und Guse dem Regenpfeiferweg. Die US-Militärbehörden genehmigten diese entpolitisierten Umbenennungen am 26. Juli 1945. Straßen der US-Armee Die US-Armee hatte seit Kriegsende 1954 eine Vielzahl von Wohnungen für ihre Zwecke beschlagnahmt, nachdem ihre bisherigen Besitzer – meist aktenkundige Nazis – ausgewiesen worden waren. Bereits kurz nach Kriegsende begann der Kalte Krieg zwischen dem Ost- und dem Westblock und in diesem Zusammenhang erschien es aus politischen Gründen angebracht, die Ausgewiesenen mit dem System des Westens zu versöhnen, unter anderem durch Rückgabe ihrer Wohnungen. Deshalb ließ die US-Armee eigene Siedlungen errichten, beispielsweise an der Triester Straße oder im Perlacher Forst. Zeitgleich mit den dortigen Straßen benannte man am 2. Dezember 1954 am Harthof zwei neue Straße nach US-Amerikanern: den Morsering mit der Erklärung: „Samuel Finley Breese Morse, Erfinder des Morse-Alphabets (1832) und des Morse-Telegraphen (1. Telegramm am 27.5.1844 auf der Strecke Washington-Baltimore. Die Morse-Apparate sind heute noch in Betrieb. Geboren 27.4.1791 in Charlestown (Massachusetts), gestorben 2.4.1872 in Poughkeepsie (New York).“ Und die Rockefellerstraße: „John Davison Rockefeller stiftete über 500 Millionen Dollar für die Wissenschaft, für karitative, pädagogische und philanthropische Zwecke. Geboren 8.7.1839 in Richmond (New York), gestorben 23.5.1937 in Ormond Beach, Florida. Mit Mitteln der Rockefeller-Stiftung ist auch das Gebäude der Forschungsanstalt für Psychiatrie in München erbaut worden.“ Dieses liegt als heutiges Max-Planck-Institut für Psychiatrie an der Kraepelinstraße 2-10. Am 18. Juli 1956 kam dann noch die Mortonstraße hinzu, benannt nach einem wahren Wohltäter der Menschheit: „William Thomas Green Morton, Zahnarzt, Pionier der Narkose, geboren am 9.8.1819 in Charlton, gestorben am 15.7.1868 in New York. Der Amerikaner Morton wird zu den ‚Großen der Welt‘ gezählt. Er ist Pionier der schmerzfreien Behandlung, der Narkose, da ihm am 30. September 1846 durch Anwendung von Äther der erste schmerzfreie Eingriff gelang. In den amerikanischen Kliniken wird heute noch jährlich ein ‚Äthertag‘ gefeiert. Bahnbrechend war Morton auch in der Zahntechnik.“ Heute Die ursprüngliche Bebauung des südlichen Teiles der Siedlung Harthof wurde in den letzten Jahren meist durch Neubauten ersetzt, während sich der nördliche Teil weitgehend erhalten hat, beispielsweise die Ladenzeile entlang der Weyprechtstraße. Die Straßennamen haben sich allerdings, abgesehen von einigen Neuzugängen wie der Feuchtwangerstraße, nicht geändert. (BW) ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ Sa. 06.05. ab 20.00 Uhr, Lange Nacht der Musik im Künstlerhaus Fr. 12.05. 20.00 Uhr, Hörakademie V: Franz Schubert: Sinfonie Nr. 4 c-moll „Tragische“ Sa. 13.05. ab 18.00 Uhr, Open Night & Open House (Tag der offenen Tür mit vielen kostenlosen Veranstaltungen) Mi. 17.05. 19.30 Uhr, Vernissage Ausstellung Margot Luf im Innenhof Mi. 17.05. 19.00 Uhr, Vernissage Ausstellung Tales of Sweden, Clubräume Do. 18.05. 19.30 Uhr, KünstlerhausKonzert: Non Sordino Fr. 26.05. 20.30 Uhr, Jazz and beyond: Florian Brandl – Rejuvenation Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. D r . H a n s B a k e v. B a k i n 85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23 Taxi, Mietwagen, Bus, LKW Erst- und Verlängerungs US T . 0 89/ 37 0 65 6 90 Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5 Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MAI 2017 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Montag, 01. Mai ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Eric Gauthier & Band ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Liann ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Magic Monday ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Miyavi ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Symphoniacs ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival Radikal Jung, Wenn die Rolle singt ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Maurer ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 100 Tage Great Again Dienstag, 02. Mai ➔ 17.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival Radikal Jung Wenn die Rolle singt ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La traviata ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival Radikal Jung Das Schloss ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der erste fiese Typ ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Harry G ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Kabarett Kaktus ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Marvin Game ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, Wo ist die Welt hin, und was, bitte, ist das hier? ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Barry Adamson ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Emma Ruth Runde Mittwoch, 03. Mai ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Ash Borer, Vanum ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Fall ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Julia Lezhneva, Sopran ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, The Ugly, The Drowned & The Dead ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival Radikal Jung Wenn die Rolle singt ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Till Reiners ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Trompetenklassen Prof. Hannes Läubin und Prof. Thomas Kiechle ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Vargas Blues Band ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner Donnerstag, 04. Mai ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Magdalena Himmelstürmerin ➔ 19.00 Uhr, Städtische Sing- & Musikschule, Streicherabend ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Alice im Wunderland ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Der klügste Mensch im Facebook ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Musikmetropolen der Welt – Budapest ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Theater festival Radikal Jung Gott wartet an der Haltestelle ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, A Tribute to Freddy Mercury ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Annen May Kantereit ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bumillo ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Don Quijote ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Sarah McKenzie ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Schokokinder ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, The Ugly, The Drowned & The Dead ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding Wahrheiten und Wirklichkeit ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Beatrix Doderer ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner ➔ 20.30 Uhr, Strom, Jake Miller ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Sumac, Oxbow Freitag, 05. Mai ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Magdalena Himmelstürmerin ➔ 17.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival Radikal Jung Gott wartet an der Haltestelle ➔ 19.00 Uhr, Augustinum München-Nord, Jodelfisch ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Der klügste Mensch im Facebook ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, He is Legend ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Sinfonie in C / In the Night /Adam is ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Verstehen Sie den Dschihadismus in acht Schritten! ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bülent Ceylan ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rosenkranz und Güldenstern sind tot ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Civil War, Nightmare ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Claire ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Cuba meets New York – von Swing bis Son Montuno ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Don Quijote ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Ein Stück Wasser ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, LuK – LudwigUndKunst ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Schokokinder ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, The Ugly, The Drowned & The Dead ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding, Lenz ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Beatrix Doderer Samstag, 06. Mai ➔ 09.00 Uhr, Englischer Garten, Münchner Kindl Lauf ➔ 14.00 Uhr, Staatsoper, Prozessor III ➔ 17.00 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival Radikal Jung Kroniek ➔ 19.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – Bass erstaunt – Finale ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Konzert der Akkordeonorchester ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Magdalena Himmelstürmerin ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Verstehen Sie den Dschihadismus in acht Schritten! ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Akademischer Orchesterverband München ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Angelika Beier ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bülent Ceylan ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der Goggolori ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der erste fiese Typ ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Die Sphinx von Giesing 2. Teil ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Ein Stück Wasser ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, The Ugly, The Drowned & The Dead ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Beatrix Doderer ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Jamaram ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Wolves in the Throne Room, Wiegedood, Kalte Tage Sonntag, 07. Mai ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Jesus Christ Superstar ➔ 13.00 Uhr, Olympiapark, Wings for life run ➔ 14.00 Uhr, Staatsoper, Prozessor III ➔ 17.00 Uhr, Volkstheater, Theater festival Radikal Jung Abschlussgespräch ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Trio Pegasus ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, Bülent Ceylan ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni. Höfner ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Oranssi Pazuzu, Cobalt ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival Radikal Jung Cock, Cock. Who's There? ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Feinsten ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Ein Stück Wasser ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Figaros Hochzeit ➔ 21.30 Uhr, Strom, Tom Schilling, The Jazz Kids Montag, 08. Mai ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Klavierfest im Gasteig ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Ekzem Homo ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bernd Stelter ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Die Maxvorstädter Kellermorde ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Hilary Hahn, Violine ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Luegen ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, München – Die Weltstadt mit Herz in Sand gemalt ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Sugarhill Gang ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Ufo 361 – Zusatzkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Unsere Lieblinge Dienstag, 09. Mai ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Klavierfest im Gasteig ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, DMA’s ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Alessandro-Quarta-Quintett ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, BR-Klassik-Studiokonzert ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Chameleons Vox ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Dream Theater ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Point of no return ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Stephan Zinner ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Jake Isaac ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Les Derhosn ➔ 21.30 Uhr, Strom, Bombino Mittwoch, 10. Mai ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Klavierfest im Gasteig ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Kirschgarten ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Der Menschenfeind ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Stephan Zinner ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Venezianische Nacht – L‘estro Armonico ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, John K. Samson & The Winter Wheat ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Les Derhosn ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Sprungbrett 2017, Hauptrunde I von II Donnerstag, 11. Mai ➔ 16.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Stéphane Gladyszewski ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 Benoît Lachambre & Fabrice Ramalingom ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Der Menschenfeind ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Die Räuber ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Faun ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Martin Zingsheim ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, No Theater ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Teddy Teclebrhan ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Truck Stop ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Wiener Philharmoniker ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rosenkranz und Güldenstern sind tot ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Maria Peschek & Helmut Dauner ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Sprungbrett 2017, Hauptrunde II von II ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Richard Siegal / Pop HD Freitag, 12. Mai ➔ 16.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Stéphane Gladyszewski ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Klavierklasse Prof. Silke Avenhaus ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Dance 2017, Yang Zhen – Minorities 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017 SERVICE
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➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Die Selbstmord- Schwestern ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Der Menschenfeind ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Die Räuber ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hennes Bender ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Plug in Beats ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Teddy Teclebrhan ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Maria Peschek & Helmut Dauner ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Richard Siegal / Pop HD ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Forced to Mode ➔ 21.30 Uhr, Strom, Antje Schomaker ➔ 23.00 Uhr, Strom, Up the bracket Samstag, 13. Mai ➔ 16.30 Uhr, Bayerisches Landesamt für Steuern, Chorfestival ➔ 16.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Stéphane Gladyszewski ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Dance 2017, Yang Zhen – Minorities ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, L. van Beethoven – Symphonie Nr. 9 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, América ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bosca ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bryan Ferry ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rosenkranz und Güldenstern sind tot ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Der Menschenfeind ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Die Räuber ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske ➔ 20.00 Uhr, Interim, Jazsour ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Klaus Doldinger und Orchester ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Oh Mama! ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sissi Perlinger ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Maria Peschek & Helmut Dauner ➔ 21.00 Uhr, Strom, Asgeir ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017, Richard Siegal / Pop HD ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Dr. Kern, Benni Eymer, Lester Jones Sonntag, 14. Mai ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Symphonieorchester des BR ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Tannhäuser ➔ 13.00 Uhr, Westpark, KKH-Lauf München ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Olchis ➔ 17.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Dance 2017, Daina Ashbee ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell ➔ 18.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Sinfoniekonzert des Münchner Behördenorchesters ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, String of Pearls – Mothers doing it for themselves! ➔ 18.30 Uhr, Muffatwerk, Emergenza ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Rundfunkorchester ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Dance 2017, Wim Vandekeybus ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske ➔ 19.45 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Stéphane Gladyszewski – Chaleur Humaine ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Bruno Mars ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Oh Mama! ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017, Emanuel Gat, Benoît Lachambre und Nicole Peisl ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, The Re’Search Montag, 15. Mai ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Dance 2017, Daina Ashbee ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Dance 2017, Nicole Peisl ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Back in Town ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Anstalt ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Point of no return ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Shawn Mendes ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Reis ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, DRDW – Da Rocka & Da Waitler ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Mammoth Mammoth ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 Emanuel Gat, Benoît Lachambre und Nicole Peisl Dienstag, 16. Mai ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Dance 2017, Nicole Peisl ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Anne-Sophie Mutter, Violine ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Kirschgarten ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, René Marik ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan und Bator ➔ 20.30 Uhr, Rationaltheater, Mo/men/tos noventa // Segundos ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 VA Wölfl / Neuer Tanz ➔ 21.30 Uhr, Feierwerk, Seafret ➔ 22.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt Mittwoch, 17. Mai ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 Emanuel Gat, Awir Leon / Emanuel Gat Dance ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Die Selbstmord- Schwestern ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Leonhardsberger ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Udo Lindenberg ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan und Bator ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Werner Brix ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 VA Wölfl / Neuer Tanz ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Fischer-Z Donnerstag, 18. Mai ➔ 17.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Stéphane Gladyszewski ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, Giulio Cesare in Egitto HWV 17 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Jesus Christ Superstar ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Spirit of India – Bollywood Volksmusik – Urbane Fusion ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Hoecker ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Dance 2017, Trajal Harrell ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Krieg ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der erste fiese Typ ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Die CubaBoarischen ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Kiss ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Night & Day – Zelda & F.Scott Fitzgerald ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Susn ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, In München nix los! ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 Emanuel Gat, Awir Leon / Emanuel Gat Dance Freitag, 19. Mai ➔ 17.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Stéphane Gladyszewski ➔ 19.00 Uhr, Augustinum München- Nord, Joseph von Fraunhofer ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Alice im Wunderland ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Kirschgarten ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Sister Act ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Deep Purple ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Krieg ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Majoe ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Martina Schwarzmann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rio del Isar ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Torsten Sträter VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MAI 2017 ➔ 01.-14.05. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Anderthalb Stunden zu spät ➔ 01.-07.05. Mo-So ab 11.00 Uhr, MTTC Iphitos e.V., BMW Open 2017 ➔ 02.-27.05. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Die Falle ➔ 02.-14.05. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, West Side Story ➔ 02.-12.05. Di-Sa 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 02.-05.05. Di-Fr 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 03.-31.05. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Lovely Bastards & friends ➔ 03.-27.05. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Blut an der Tapete und draußen scheint die Sonne ➔ 03.-13.05. Mi-Sa 19.30 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Unter W@sser ➔ 05.-31.05. So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 05.-20.05. Fr+Sa 20.00 Uhr, Theater in der Au, Da Raubapfaff ➔ 08.-29.05. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park ➔ 10.-20.05. Mi-Sa 19.30 Uhr, So 18.30 Uhr, Deutsches Theater, Sarg niemals nie ➔ 11.-21.05. 12.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 Peter Trosztmer ➔ 11.-20.05. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Der Weltverbesserer ➔ 11.-20.05. Mi-So 13.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Stéphane Gladyszewski ➔ 12.-31.05. Fr+Sa+Mi 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 13.-18.05. Di+Mi+Sa 17.00 Uhr, Mo+Do+So 19.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 Mia Lawrence ➔ 16.-31.05. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Kerle im Herbst ➔ 23.-31.05. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Sister Act ➔ 24.-31.05. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2017 ➔ 24.-27.05. Mi-Fr 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rosenkranz und Güldenstern sind tot ➔ 25.-31.05. Mo-So 10.00 Uhr, Wittelsbacher Platz, 21. Hamburger Fischmarkt MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
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➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Les Yeuy D'La Tête ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Liebe machen ➔ 21.00 Uhr, Strom, Hgicht.T, Acid ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 90 – Aus tiefsten Hertzen Samstag, 20. Mai ➔ 18.30 Uhr, Backstage, Napalm Death, Brujeria, Iron Reagan, Power Trip ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 Sharon Eyal, Gai Behar/ L-E-V ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, La Notte Italiana ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, Giulio Cesare in Egitto HWV 17 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Sister Act ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Stéphane Gladyszewski ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Jesus Christ Superstar ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, América ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Claudia Koreck & Band – Holodeck ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Krieg ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, George Dalaras und Band ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Hamlet ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Joe Bonamassa ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Jewish Monkeys, Rupidoo ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Liebe machen ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Long Distance Calling ➔ 21.30 Uhr, Strom, Autun Opic Sonntag, 21. Mai ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Konzert-Matinée ➔ 11.30 Uhr, Lustspielhaus, ScienceBusters ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Tannhäuser ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Krieg ➔ 19.00 Uhr, Münchner Freiheit, Corso Classic ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 Sharon Eyal, Gai Behar / L-E-V ➔ 19.00 Uhr, Hofbräuhaus, Stars & Rising Stars-Festival ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Sister Act ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, Giulio Cesare in Egitto HWV 17 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Jesus Christ Superstar ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Daddy Cool – das Boney M. Musical ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Ekzem Homo ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Hamlet ➔ 19.30 Uhr, München Marriott Hotel, Krimi Dinner ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Elsener ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, The Wonder of You – Elvis in Concert 2017 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding Angst / Maschine Montag, 22. Mai ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ein Sommernachtstraum ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Caspar Western Friedrich ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze Lindner ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Klein Zaches, mein Zinnober ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Musik-Forum München ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Naturally 7 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, ScienceBusters ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding Angst / Maschine ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Wolfgang Krebs ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Animal House ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror Dienstag, 23. Mai ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 4. Feindsender – Jazz in repressiven politischen Systemen ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Jesus Christ Superstar ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Alma ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ecco Meinecke ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Klezmer – keine Hochzeit ohne! ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Rima Kamel ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stipsits und Rubey ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Stefan Kröll ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Das Abschiedsdinner ➔ 21.30 Uhr, Strom, Manel Mittwoch, 24. Mai ➔ 18.00 Uhr, Sammlung Schack, MIK – Musik im Kunstareal ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 4. Mittwochs um halb ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Mittelreich ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Jesus Christ Superstar ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, DJ BoBo – Mystorial ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Drei Zwei Eins Null ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Falco – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, La Strada ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Melanie Haupt, Judith Jakob & Stephanie Theiß ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Salif Keita ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Stefan Kröll ➔ 21.30 Uhr, Strom, British Sea Power ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Superrave Donnerstag, 25. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, Pferd International ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Melodienzauber! ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Tannhäuser ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Alan Parsons Live Project ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Chris de Burgh ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Die Selbstmord- Schwestern ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, La Strada ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Welle:Erdball ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, I’m Not a Band Freitag, 26. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, Pferd International ➔ 19.00 Uhr, Königsplatz, Aerosmith ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady ➔ 19.00 Uhr, Bay. Landesamt für Steuern, Stars & Rising Stars-Festival Sabine Meyer ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Indika ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Jesus Christ Superstar ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Das Fieber ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Runde 70 – Mensch, wie die Zeit vergeht! ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Klein Zaches, mein Zinnober ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, La Strada ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lisa Fitz ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Point of no return ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Steffen Henssler ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Miwata ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Paul Kalkbrenner ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Lostclub Samstag, 27. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, Pferd International ➔ 15.00 Uhr, Bayerischer Landtag, Stars & Rising Stars-Festival ➔ 16.30 Uhr, Circus Krone, Fantasy ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Stars der 80er ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, *Baal ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Jesus Christ Superstar ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Das Fieber ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Runde 70 – Mensch, wie die Zeit vergeht! ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG Butzko ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hazel Brugger ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, La Strada ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Kaizoku Sonntag, 28. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, Pferd International ➔ 11.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Runde 70 – Mensch, wie die Zeit vergeht! ➔ 11.30 Uhr, Lustspielhaus, zehnHOCHeins ➔ 15.30 Uhr, Circus Krone, Ronnie O'Sullivan & Mark Selby ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Tannhäuser ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Scharrenberg ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Fall Mersaut ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Nikki Lane ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Veedel Kaztro Montag, 29. Mai ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Philharmoniker ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, Giulio Cesare in Egitto HWV 17 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Jesus Christ Superstar ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Alice im Wunderland ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, América ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Beth Hart ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Günter Grünwald ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jess Jochimsen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sissi Perlinger ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Bobby Long Dienstag, 30. Mai ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Jesus Christ Superstar ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Festival der ARD-Preisträger ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, MKO Songbook ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Theater Leo 17, Theaterprojekt ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, The Builders and the Butchers Mittwoch, 31. Mai ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Konzert der Orchester ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, Giulio Cesare in Egitto HWV 17 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Fahrenheit 451 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Little Mix ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der erste fiese Typ ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Diana Damrau, Sopran ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Runde 70 – Mensch, wie die Zeit vergeht! ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Festival der ARD-Preisträger ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Julia Fischer, Violine & Klavier ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, NEOS live – ŒNM ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Doctor Krapula ➔ 20.30 Uhr, Circus Krone, Konstantin Wecker – Poesie und Widerstand ➔ 20.30 Uhr, Strom, The Real Mc Kenzies 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
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MESSE MÜNCHEN ➔ PROGRAMM MAI ⁄ JUNI ➔ Chemspec Europe 2017 Die internationale Branchenplattform für Fein- und Spezialchemikalien Messe München, Hallen A5/A6, Eingang Ost 31. Mai bis 1. Juni 2017 Mi–Do 9–17 Uhr ➔ ess Europe 2017 Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme Messe München, Hallen B1/B2, Eingang West Konferenz: 30. bis 31. Mai 2017 Di 9–18 Uhr, Mi 9–14 Uhr Ausstellung: 31. Mai bis 2. Juni 2017 Di–Fr 9–18 Uhr ➔ inter solar Europe Die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner Messe München, Eingang West 31. Mai bis 2. Juni 2017 Mi–Do 9–18 Uhr, Fr 9–17 Uhr ➔ CosmeticBusiness Internationale Fachmesse der Kosmetik-Zulieferindustrie MOC Veranstaltungscenter München 21. bis 22. Juni 2017 Mi–Do 9.30–18 Uhr Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de transport logistic erschließt neue Märkte Die wichtigste Branchenplattform für Logistik und Verkehr. Vom 9. bis 12. Mai findet auf dem Messegelände in München die transport logistic statt, die weltweit führende Messe für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management. Integriert in die transport logistic ist die air cargo europe, der Branchentreff der internationalen Luft-frachtindustrie. Ein zentraler Schwerpunkt beider Messen liegt in diesem Jahr auf dem Thema „Identifizierung und Erschließung neuer Märkte“ . Es werden über 55.000 Besucher erwartet. ➔ transport logistic Messe München, Eingänge Ost und West 9. bis 12. Mai 2017 Di–Do 9–18 Uhr, Fr 9–16 Uhr ➔ air cargo europe 2017 Internationale Leitmesse für Luftfracht, Mobilität und Transportlogistik Messe München, Halle B1, Eingang West 9. bis 12. Mai 2017 Di–Do 9–18 Uhr, Fr 9–16 Uhr Weitere Veranstaltungen im Mai ⁄ Juni: ➔ High End 2017 Die Messe für exzellente Unterhaltungselektronik MOC Veranstaltungscenter München 18. bis 21. Mai 2017 Do–Sa 10–18 Uhr ➔ Die 66 2017 Die führende 50plus-Messe im deutschsprachigen Raum Messe München, Hallen A5/A6, Eingang Ost 19. bis 21. Mai 2017 Fr–So 10–17 Uhr Messe München MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
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