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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Mai 2017

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2017. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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IM MUSEUM ERINNERUNGEN AN EINSÄTZE, MENSCHEN UND TECHNIK
IM GESPRÄCH FLORIAN HÖRHAMMER VON DER PRESSESTELLE DER BRANDDIREKTION MÜNCHEN
IM VERKEHR WAS MAN ÜBER EINSATZFAHRTEN WISSEN SOLLTE
➔ BRANDSCHUTZ UND SICHERHEIT FÜR MÜNCHEN
FEUERWEHR
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 57. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MAI 2017

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Rainer Männicke (RM), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Michelle Moultrie, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ MAI 2017
Grundkurs
Montag, 15.05., 29.05., jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr
Mittwoch, 03.05., 10.05., 17.05, 24.05., 31.05, jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr 
Samstag, 06.05., 13.05., 20.05., 27.05., jeweils von 10 bis 13 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 06.05., 13.05., 20.05., 27.05., jeweils von 13 bis 17 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich!
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung für angehende Taxifahrer
Montag, 08.05., von 17.30 bis 19 Uhr
Samstag, 13.05., von 8.30 bis 10 Uhr
Montag, 22.05., von 17.30 bis 19 Uhr
Samstag, 27.05., von 8.30 bis 10 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 18.05., von 13 bis 16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 19.05., von 13 bis 16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 17.05., von 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 3 / 2017 vom 25. April bis 23. Mai 2017
➔ Kurs 4 / 2017 vom 20. Juni bis 18. Juli 2017
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61 - 367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Mai 2017 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Allgemeine Information ⁄ Unfallstatistik 2016 07
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Wissenswertes ⁄ Die Radarfalle feiert Geburtstag 10
Wichtige Information ⁄ Tipp von der Polizei 12
Leserbrief 12
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Maibaumdiebstahl 13
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Mötley Crüe 13
➔ Feuerwehr ⁄ Brandschutz und Sicherheit für München 14
➔ Feuerwehr München ⁄ Die größte kommunale Feuerwehr Deutschlands 16
➔ Vater der Münchner Feuerwehr ⁄ Arnold von Zenetti 17
➔ Im Museum ⁄ Erinnerungen an Einsätze, Menschen und Technik 18
➔ Im Gespräch ⁄ Florian Hörhammer, Pressesprecher Branddirektion München 20
➔ Infografik ⁄ Standorte der Feuerwachen München 21
➔ Im Verkehr ⁄ Ein Blick in die StVO 22
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24
Stadtkunde München ⁄ Straßennamen am Harthof 28
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise Mai 2017 30
Stadtinfo München ⁄ Auer Maidult 31
Stadtinfo München ⁄ Patrona Bavariae 31
Service ⁄ Veranstaltungskalender Mai 2017 32
Messe München ⁄ Programm Mai 2017 35
atelier-tacke.de
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Quo vadis Diesel?
Ende Februar hat eine Meldung aus Stuttgart 
die autofahrende Nation aufgeschreckt. Die 
baden-württembergische Landeshauptstadt 
plant laut Ministerpräsident Winfried 
Kretschmann (Grüne) ab 2018 ein Fahrverbot für Dieselautos, die nicht die aktuell 
strengste Abgasnorm Euro 6/VI erfüllen. Das 
soll an Tagen mit schlechter Luftqualität 
 erfolgen und nur für die Innenstadt gelten. 
Stuttgarts Dieselbann wäre damit der erste 
in Deutschland. Ausnahmen soll es für 
Handwerker, Lieferverkehr und zur Abmilderung sozialer Härtefälle geben. Rettungsfahrzeuge, Polizei und Feuerwehr dürfen immer fahren, so Kretschmann. Mit temporären 
Fahrverboten soll also in Stuttgart versucht 
werden, das Feinstaubproblem in den Griff 
zu bekommen. Die in einem Talkessel gelegene Stadt war 2016 an mehr als 60 Alarmtagen mit Stickoxid und Feinstaub über den 
erlaubten Grenzwerten belastet. Freiwillige 
Appelle, das Auto stehen zu lassen, zogen 
kaum. Daher reichten Anwohner Klagen 
beim Verwaltungsgericht ein. Im Zuge eines 
Vergleichs wurde 2016 vereinbart, dass bei 
Grenzwertüberschreitungen in 2017 „mindestens eine rechtmäßige verkehrsbeschränkende Maßnahme für das Neckartor“ ergriffen wird. Die Kläger haben zugestimmt, weil 
parallel dazu die EU-Kommission Druck auf 
die Bundesregierung macht. Bis Mitte April 
2017 muss ein Maßnahmenkatalog vorgelegt 
werden, um die Grenzwerte einzuhalten. 
 Ansonsten kann die Kommission vor dem 
EU-Gerichtshof klagen.
In München werden die Feinstaubwerte seit 
2012 eingehalten. Problem bereiten die 
Stickstoffdioxidwerte, die an den Messstationen Landshuter Allee und Stachus 
teilweise um das Dreifache überschritten 
werden. Im Juni 2016 verurteilte das Verwaltungsgericht den Freistaat und die Landeshauptstadt dazu, binnen eines Jahres 
für bessere Luft in München zu sorgen. 
 Ansonsten droht ein Ordnungsgeld in Höhe 
von 10.000 Euro. In einem laufenden Verfahren äußerte sich der Vorsitzende des 
Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vor 
wenigen Wochen wie folgt: „Es führt kein 
Weg an Verkehrsbeschränkungen für Dieselfahrzeuge vorbei.“ Damit stellt sich gerade 
für Straßenverkehrsunternehmer die entscheidende Frage, ob die Anschaffung eines 
inzwischen als Dreckschleuder verrufenen 
Fahrzeuges tatsächlich die erste Wahl ist. 
Das Dieselfahrverbot rückt näher. Wie in 
Stuttgart werden vermutlich erst Fahrzeuge 
betroffen sein, die nicht die strenge Euro-
6-Norm erfüllen. Das sind in München 
 derzeit 179.827 der 295.314 gemeldeten 
Dieselautos. 
Tatsache ist, dass die Landeshauptstadt 
bei der Umsetzung des Luftreinhalteplans 
im Verzug ist und Maßnahmen ergriffen 
werden müssen. Auch die Landesregierung 
bereitet einen Notfallplan vor. Hier gehen 
die Vorschläge aber weit auseinander. 
Die Stadtrat-Fraktion der Grünen will eine 
 „Umweltzone Plus“, das heißt, im Bereich 
der bisherigen Umweltzone soll ab 2018 
ganzjährig ein Verbot der Einfahrt von 
 Dieselfahrzeugen mit Euro I-V gelten. Ausnahme- und Übergangsregelungen u. a. für 
Anwohnende, Gewerbeverkehr, Öffentlichen 
Nahverkehr (Busse, aber auch Taxis) sowie 
Krankenwagen, Feuerwehr, Abfallentsorgung etc. sind vorgesehen. Ins gleiche 
Horn stößt die CSU: „Um die Stickstoffdioxid-Werte nachhaltig zu reduzieren, 
 halten wir nach wie vor die Blaue Plakette 
für die einzig wirksame und durchsetzbare 
Maßnahme“, so Fraktionschef Manuel 
Pretzl. 
Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern hält 
das jedoch für den falschen Ansatz: „Wenn 
die Stadt Diesel mit der Euronorm 5 und 
schlechter aussperrt, sind auch Autos 
 betroffen, die erst vor eineinhalb Jahren 
noch verkauft wurden.“ Für die Handwerkskammer München und Oberbayern wäre es 
sogar eine Katastrophe, wie Pressesprecher 
Jens Christopher Ulrich betont: „31 Prozent 
der oberbayerischen Betriebe sähen sich 
bei der Einführung eines sofortigen Diesel- 
Einfahrverbotes in die Münchner Umweltzone in ihrer Existenz bedroht“ . Und 
IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen: 
„Einfahrverbote würden dem Wirtschaftsstandort München massiven Schaden zufügen, weil der uneingeschränkte Zugang des 
Wirtschaftsverkehrs in die Stadt eine zwingende Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit einer Metropole wie München 
ist.“ Die Bayerische Staatsregierung sieht 
in pauschalen Einfahrverboten für Dieselfahrzeuge nicht die Lösung und lehnt diese 
ab, heißt es aus dem Umweltministerium.
Die Diskussion hat Fahrt aufgenommen. 
Aber welche Maßnahmen helfen? Um den 
Schadstoffausstoß durch den Pkw-Verkehr 
kurzfristig zu reduzieren, wären grüne Wellen, eine adaptive Verkehrssteuerung und 
intelligente Verkehrsleitsysteme notwendig. 
Für die Gesamtbilanz dürfen aber nicht nur 
einzelne Verkehrsmittel bevorzugt werden, 
vielmehr sind alle Aspekte des Großstadtverkehrs zu berücksichtigen. Für die Umwelt ist es zudem nicht gewinnbringend, 
auf ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor 
zu verzichten und anschließend die gesamten Einkäufe mangels Transportmöglichkeiten über das Internet abzuwickeln. Die 
Zunahme des Lieferverkehrs, größtenteils 
mit Dieselfahrzeugen, ist bereits heute die 
Folge. 
Stichwort Elektromobilität: Sollten 20 % 
 aller deutschen Fahrzeuge ausgetauscht 
werden, wird der dringend benötigte Rohstoff Silizium knapp, der auch in allen 
Smartphones verbaut ist. Ein Verzicht auf 
das mobile Internet, zugunsten der E-Mobilität? Sicher nicht. Wasserstoff als Energieträger ist eine weitere Alternative, aber 
nicht in Bezug auf die notwendigen „seltenen Erden“ . Deren Gewinnung erfolgt fast 
ausschließlich in Ländern, die zumindest 
als problematisch in Fragen des Umweltschutzes, Arbeitnehmerrechten oder der 
politischen Lage gelten. In einer aktuellen 
Umfrage von Spiegel-Online zum generellen 
Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor 
ab 2030 antworteten zum Zeitpunkt der 
Niederlegung 50,81 % der 122.639 Befragten mit: „Sehr gut! Ohne Druck würde die 
Industrie nie auf Öko umschalten.“ Einen 
Weg sahen 15,52 % in Übergangsfristen bis 
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
AKTUELLE INFORMATIONEN

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zum Jahr 2050. 32,09 % lehnten ein Verbot 
aber rundum ab. Interessant: 1,57 % der 
Teilnehmer hatten nicht einmal dazu eine 
Meinung. (FK)
Keine Blade-Night mehr? 
Jedenfalls nicht 2017. Das ist der gegenwärtige Stand der Dinge, nachdem der 
Hauptsponsor sein Engagement beendet 
hat und ein neuer nicht in Sicht ist. Aus 
Gewerbesicht ist das eine positive Nachricht, würde es doch bedeuten, dass man 
von Ende April bis Anfang September nicht 
mehr damit rechnen muss, an den Montagabenden in der halben Stadt zwangsausgebremst zu werden. Vermutlich ließen die 
mindestens seit 2010 deutlich sinkenden 
Teilnehmerzahlen ein Sponsoring nicht 
mehr wirklich attraktiv erscheinen. Nur 
knapp 50.000 Teilnehmer (und das ist die 
freundliche Schätzung) auf neun Veranstaltungen bedeuteten im letzten Jahr einen 
absoluten Tiefpunkt – diese Zahlen erreichte die Blade Night in ihren besseren Tagen 
früher nach nur drei Veranstaltungen. Weitere Gründe für schrumpfende Mitfahrerzahlen waren auch die schwindende Attraktivität der immer gleichen Strecken und die 
zeitlich starre Lage der Veranstaltung. Der 
ausschließliche Montagabendtermin von 
21–23 Uhr war nicht dazu angetan, neue 
Interessenten zu gewinnen. Kritik daran 
und Wünsche nach mehr Flexibilität perlten 
vom Veranstalter Green City ab. Womöglich 
noch ein Grund für den Niedergang. Vorbei 
ist vorbei oder wie ein Kollege in einem 
sozialen Netzwerk meinte: „Und keiner 
weint ihr nach“ . (WH)
Lange Nacht der Musik
Große Konzertsäle und kleine Kneipen, 
 angesagte Clubs und prachtvolle Kirchen: 
Vielfalt ist das Merkmal der Langen Nacht 
der Musik. Am 6. Mai 2017 können sich die 
Besucher wieder auf mehrere hundert Konzerte an zahlreichen Spielorten freuen. Im 
Kombiticket sind der Zutritt zu allen Spielstätten zwischen 20 Uhr und 3 Uhr und die 
Benutzung der extra für die Veranstaltung 
zur Verfügung gestellten MVG-Shuttlebusse 
inbegriffen. Der Odeonsplatz wird wie in 
den letzten Jahren zur Verkehrsdrehscheibe, an dem sich die verschiedenen Sonderlinien treffen. (FK)
Stilblüten aus unserem 
 Bewertungssystem
➔ Fahrer wusste nicht wo die Olympia 
Parkharfe ist: „Sie müssen mir schon 
eine Straße mit Hausnummer geben.“
➔ Aufgrund eines Missverständnisses bin 
ich zuerst in ein nicht-bestelltes Taxi 
gestiegen. Daraufhin wurde der Fahrer 
des bestellen Taxis ausfallend: 
„Dich will ich nicht mehr als Fahrgast, 
verpiss dich!“
➔ Ich bin gestern erst nach München 
 gezogen. Das war die erste Taxifahrt 
hier und ich bin absolut zu 100 Prozent 
zufrieden.
➔ Fahrzeug auf der rechten Seite zu wenig 
Luft und schlingert auf der Autobahn.
➔ Ich habe kein Taxi bestellt und keine 
Fahrt benötigt, aber trotzdem gebe ich 
für alles mal einen Stern.
➔ Die Heizung des Wagens wurde bis zum 
Flughafen nicht warm, der Sitz hinten 
rechts ist durchgesessen. Schön, dass 
der Wagen nicht liegen blieb.
➔ Auch in hektischen Zeiten: ganz ruhig 
bleiben. Aber sonst super nett.
➔ Nach mehr Trinkgeld zu fragen ist meines 
Wissens nicht besonders christlich. (FK)
––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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Wie funktioniert die Bestellung?
Der Kunde tippt auf dem Tablet auf das 
Feld „JETZT“ (bei der USB-Variante klickt er 
dieses Feld mit der Mouse an) und erhält 
dann nachfolgende Sicherheitsabfrage (siehe Bild 3), die er mit „Bestellen“ bestätigt.
Im Anschluss kann der Kunde dann das 
Procedere der Vermittlung verfolgen (siehe 
Bilder 4-7).
Schon während des Vermittlungsvorganges 
ist es möglich, das Taxi zu stornieren.
Bestellung als Vorbestellung?
Wenn der Kunde sein Taxi nicht sofort, 
 sondern zu einem späteren Zeitpunkt 
wünscht, kann er am Startbildschirm 
(Bild 1) auf das Feld „SPÄTER“ tippen und 
entweder die angebotenen Kurzauswahlen 
benutzen, oder den Termin bis zu 14 Tage 
im Voraus wählen (siehe Bild 8).
Auftrag stornieren?
Auch das ist kein Problem. Liegen Bestellungen vor, so erkennt der Kunde dies im 
Taxiportier im Feld rechts oben (siehe 
Bild 9) an dem grünen Icon mit der Anzahl 
der vorliegenden Bestellungen. Wenn er 
auf dieses Feld tippt, sieht er seine vorhandenen Aufträge (siehe Bild 10). 
Der Kunde wählt das Feld „Stornieren“ und 
bestätigt den Vorgang mit „Ja“ . (NL)
Bild 1
Bild 4
Bild 2 (mit weiteren Bestellvarianten)
Bild 5Bild 3
Taxiportier
An dieser Stelle informieren wir Sie über 
eine neue Bestellmöglichkeit, die von der 
Taxi Deutschland Servicegenossenschaft 
entwickelt wurde. Bei dem Taxiportier handelt es sich um eine kundenadaptierte Weiterentwicklung des bestehenden Kundenportals. Das Programm kann über einen 
USB-Stick auf dem Kundenrechner oder 
über ein von uns zur Verfügung gestelltes 
Tablet genutzt werden. Mit dem Taxiportier 
können schnell und einfach Taxis bestellt, 
aber auch Vorbestellungen, Sonderwünsche 
und Zusatzangaben erfasst werden. Unsere 
Mitglieder erhalten Taxiportier-Aufträge 
wie gewohnt über das Vermittlungssystem 
der Taxi-München eG.
Wie sieht die Bedienoberfläche aus?
Die Bedienoberfläche sieht am Tablet 
und am PC (USB-Variante, hier wird das 
Programm über Stick am firmeneigenen 
Computer gestartet) identisch aus (siehe 
Bilder 1 und 2).
Der Kunde sieht seinen Standort auf einer 
Karte (abhängig von seiner Kundennummer 
mit der dazugehörigen Adresse) und hat 
die Wahl zwischen einer Sofortbestellung 
und einem Termin. 
Zusätzlich können bei der Bestellung auch 
Zimmernummer (bei Hotels), Namen (bei 
größeren Firmen) sowie Fahrzeugwünsche 
erfasst und ausgewählt werden.
Datenfunk
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017

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Bild 7
Bild 10
Bild 8
Bild 11
Bild 6
Bild 9
Im letzten Jahr ist die Zahl derer, die 
bei Unfällen in Deutschland schwer verletzt wurden, etwas zurückgegangen. 
Fast drei Prozent weniger Schwerverletzte 
hat es gegeben. Die Todesfälle gingen sogar um 7,1 Prozent zurück, jedoch sind 
immer noch 3.214 Verkehrstote zu beklagen. Dagegen stieg die Zahl der Verkehrsun fälle um 2,8 Prozent auf 2,6 Millionen. 
Die Chance, in einen tödlichen Unfall verwickelt zu werden, ist in Sachsen-Anhalt 
am größten und in Nordrhein-Westfalen am 
geringsten. In Bayern kamen 2016 im Straßenverkehr 616 Menschen ums Leben, zwei 
mehr als im Jahr davor. Damit ist der Freistaat eines von nur fünf Bundesländern, in 
denen es im Vergleich zum Vorjahr mehr 
Verkehrstote gab. Auch im Verhältnis zur 
Einwohnerzahl kamen in Bayern mehr 
Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben 
als im Bundesdurchschnitt. Von einer Millionen Einwohner starben 48 im Straßenverkehr, bundesweit waren es 39. Nur in 
den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und 
Sachsen-Anhalt ist dieser Wert höher. 
(Quelle: Bayerischer Rundfunk, WELT 24)
➔ UNFALLSTATISTIK 2016
ALLGEMEINE INFORMATION
7,1 Prozent weniger Verkehrstote im letzten Jahr – Zahl der Verkehrsunfälle aber gestiegen
MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

Seite 8

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Versammlung des Deutschen Taxi- und 
Mietwagenverbandes (BZP)
Die Delegierten des erweiterten Vorstandes 
konnten sich auf ihrer Tagung am 
22.03.2017 in Berlin über hohen Besuch 
freuen: Enak Ferlemann, Parlamentarischer 
Staatssekretär beim Bundesminister für 
Verkehr und digitale Infrastruktur, hatte 
sich trotz wichtiger Termine wie der 
 Bundespräsidenten-Vereidigung die 
Zeit frei geschaufelt, den Vertretern des 
 mobilsten Gewerbes seine Aufwartung 
zu machen.
Seine Rede ließ auch keine Zweifel, warum: 
Das Taxigewerbe, so der Politiker, habe 
mehr Einfluss auf die öffentliche Stimmung 
als es selbst wahrnehme, durch die vielen 
Fahrgästen wüssten Taxifahrer stets genau, 
wie „der Puls der Bevölkerung tickt“ und 
gäben das auch weiter. Das Gewerbe sei 
sein bester eigener Botschafter. 
Die wichtige Funktionalität des Taxigewerbes bei den öffentlichen Verkehren strich 
der Staatssekretär heraus. Aus Sicht des 
Bundesverkehrsministeriums habe sich der 
bestehende Ordnungsrahmen bewährt, Änderungen und künftige Anpassungen sollten mit Vorsicht angegangen werden. Denn 
diese würden nicht unbedingt nur Vorteile 
bringen - weshalb stets auch eine Risikoabschätzung Teil der Reformdiskussion sein 
müsste.
(Quelle: BZP)
Deutsche PKW-Maut verstößt gegen 
EU-Vorschriften
Die geplante deutsche PKW-Maut würde 
ausländische Autofahrer diskriminieren, 
trotz der nachträglich vorgeschlagenen und 
von der EU-Kommission gebilligten Änderungen. So steht es in einer Entschließung, 
die die Abgeordneten am 15.03.2017 
 verabschiedet haben. 
Danach verstößt das geplante deutsche 
Mautsystem gegen EU-Recht, da deutsche 
Fahrer die Maut von der Kfz-Steuer abziehen könnten, ausländische Fahrer hingegen 
nicht. Denn selbst die überarbeitete Regelung würde es nur Bewohnern Deutschlands 
erlauben, Mautkosten abzuziehen. Sie 
 bürde den deutschen Nutzern immer noch 
keine zusätzliche Belastung auf. Daher 
handele es sich um „eine indirekte Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit“, so die Abgeordneten in der Entschließung, die mit 510 Stimmen angenommen wurde, bei 126 Gegenstimmen und 
55 Enthaltungen. Weiter forderten die Abgeordneten die Kommission auf, zu erklären, warum sie die überarbeiteten Pläne für 
ausreichend hielt und warum diese mit dem 
EU-Recht vereinbar sind. 
„Die Kommission als Hüterin der Verträge 
muss die ordnungsgemäße Umsetzung und 
Anwendung des Unionsrechts nach seiner 
Annahme überwachen", sagte die Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und 
Fremdenverkehr, Karima Delli (Grüne/EFA, 
FR), die den Entschließungsentwurf im 
 Namen ihres Ausschusses vorgelegt hatte. 
„Jedes nationale System für die Erhebung 
von Straßenbenutzungsgebühren, bei dem 
eine direkte Diskriminierung aufgrund der 
Staatsangehörigkeit vorliegt, oder das mit 
nationalen steuerlichen Maßnahmen zugunsten der eigenen Staatsbürger kombiniert wird, zum Beispiel in Form eines 
 Abzugs von der nationalen Kraftfahrzeugsteuer, stellt einen Verstoß gegen den in 
Artikel 18 (Vertrag über die Arbeitsweise 
der EU) verankerten Grundsatz der Nichtdiskriminierung dar“, unterstreichen die 
Abgeordneten.
Unabhängig davon hält das Parlament aber 
gemeinsame, europaweite Vorschriften für 
notwendig, damit ein „fairer, diskriminierungsfreier und harmonisierter Rahmen für 
Systeme zur Erhebung von Straßenbenutzungsgebühren für alle Kraftfahrzeugtypen 
in der Europäischen Union eingeführt werden kann“ . Die geplante Überarbeitung der 
Rechtsvorschriften in Bezug auf die Eurovignette und den europäischen elektronischen Mautdienst (EETS) „biete eine 
 Gelegenheit, einen solchen Rahmen festzulegen“, fügen die Abgeordneten hinzu.
(Quelle: Informationsbüro des Europäischen 
Parlaments in Deutschland)
Das Fachmagazin taxi heute – 40 Jahre 
Begleiter der Taxi-Branche
Was und wer die Taxi-Welt seit Ende der 
70er-Jahre bewegt hat, wie sich die Taxi- 
Verbände mühsam formiert haben, was sie 
bei Politikern durchsetzen wollten und 
➔ DER LANDESVERBAND
AKTUELLE INFORMATIONEN 
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MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
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Bußgeldsachen
kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017

Seite 9

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konnten, das schildert im 40sten Jahr „taxi 
heute“ . Gegründet vom Verleger Wolfgang 
Huss, hat das Magazin neben gewerbepolitischen Themen vor allem die Arbeit der 
Taxi- und Mietwagenunternehmer geschildert und eine Lanze für engagierte Unternehmer gebrochen. 
In nunmehr 40 Jahrgängen begleitet die 
Zeitschrift technologische Entwicklungsstufen. Während Anzeigenkunden anfangs 
noch mit Telex-Nummern warben und die 
Taxizentralen funkten, kamen nach und 
nach der Datenfunk, das Autotelefon, der 
PC und die GPS-Ortung dazu. Die Dominanz 
der Daimler-Taxen versuchten Volkswagen 
mit dem Passat, Opel mit dem Rekord, 
Ford mit dem Sierra oder Volvo mit seinem 
Schwedenstahl zu brechen. Schon früh 
kümmerten sich auch die Hersteller Nissan, 
Mitsubishi, Toyota, Renault, Citroën und 
Fiat um das Taxi-Gewerbe.
Einen Jubiläums-Schwerpunkt bringt die 
Ausgabe 5/2017 mit folgenden Fragen: 
 Worum drehte sich der „Bonner Taxi- 
Hosenkrieg“? Was hatte es mit dem INTAX- 
System auf sich, lange bevor die Oldenburger Firma Intax das Folieren von Taxis populär machte? Weshalb wurden die ersten 
Taxis mit „Haushalts-Folie“ überzogen und 
welche Hilfsmittel verwendeten die Taxiunternehmer, damit ihre Fahrer nicht am 
Taxameter vorbei in die eigene Tasche wirtschafteten? Was in den 40 Jahrgängen 
 passiert ist, schildert taxi heute in jeder 
Ausgabe des Jahres 2017. Dahinter stehen 
detaillierte Einblicke in die Hefte. Sie kann 
man nach dem Erscheinen jeder Ausgabe 
auf der Internetseite www.taxi-heute.de 
nachlesen. (FK)
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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➔ DIE RADARFALLE FEIERT GEBURTSTAG
Die erste Radarfalle wurde 1956 auf der Polizeimesse in Essen 
vorgestellt. Der Prototyp VRG 1 der Firma Telefunken sollte allzu 
flotte Autofahrer gerichtsfest überführen. Nach Feldversuchen in 
Düsseldorf, Hamburg und Ulm trat das Nachfolgemodell VRG 2 ab 
1957 einen bundesweiten Siegeszug an. In vielen Publikationen 
gilt der 21. Januar 1957 als Geburtsstunde der ersten Radarkontrolle. Doch Historiker und Archivare tun sich schwer, dieses 
Datum auf den Tag genau zu bestätigen. Zeitungen feierten die 
neue „Wunderwaffe“ der Polizei, mit der die damals in die Höhe 
geschnellte Zahl von jährlich 13.000 Verkehrstoten wirksam bekämpft werden sollte. Nach statistischen Berechnung war es mit 
der neuen Technik nun möglich, dass jeder Autofahrer innerhalb 
von zehn Tage mindestens einmal kontrolliert wird. 
In der Bevölkerung kam das neue Instrumentarium nicht ganz so 
gut an. Schnell fanden sich Begriffe wie Abzocke und Wegelagerei, die sofort von der Fachpresse aufgenommen wurden. Dabei 
waren Geschwindigkeitskontrollen nicht neu. Bereits 1906 maßen 
eifrige Polizisten im badischen Kehl das Tempo von Kraftfahrern 
im Geschwindigkeitsrausch, auf einer festgelegten Strecke und 
mit Hilfe von Fahnenzeichen und Taschenuhr. Ein überführter 
Tourist aus den USA war damals besonders erbost über die polizeiliche Maßnahme, was zu internationalen Verwicklungen führte 
und in einem angedrohten Tourismus-Boykott gipfelte. Ja, im 
Jahre 1906 galt ein Tempo von 20 km ⁄ h einfach als ziemlich 
 unverantwortliche Raserei.
Inzwischen sind etwa 1.800 Geräte als fest montierte „Starenkästen“ über das Land verteilt. Mit ihren Blitzen versetzen sie 
Autofahrer immer wieder in ohnmächtige Wut und brennen auch 
gelegentlich ein großes Loch in die Geldbörse. Felix Hoffmann, 
Leiter des Deutschen Polizeimuseums im westfälischen Salzkotten, hat als Polizist früher selbst zahllose Tempokontrollen 
durchgeführt und ist von ihrem Nutzen felsenfest überzeugt: „Zu 
schnelles Fahren ist immer noch die Unfallursache Nummer Eins.“ 
Der Museumsleiter hat haarsträubende Einsprüche gegen die 
Bußgeldforderungen gesammelt, wie: „Bei der Beurteilung ist zu 
berücksichtigen, dass dem Verantwortlichen für das Königsschießen das Bier ausgegangen war.“ Zu sehen sind auch Fotogalerien 
mit den kuriosesten Aufnahmen der Blitzer-Kameras: Enten im 
Tiefflug, Hubschrauber, Lamas, der Weihnachtsmann, die Oma mit 
Rollator, oder ein Pony mit 59 km ⁄ h. Alle hatten es eilig oder 
gerieten aus Versehen ins Visier von Radar und Laser. Mancher 
fährt auch extra in die Radarfalle. So kürzlich eine Gruppe von 
Touristen, die sich vor den deutschen Bußgeldern sicher glaubte.
In einigen Fällen konnten Rechtsanwälte den Abbau der Blitzer 
erzwingen, weil deren Millioneneinnahmen allzu offensichtlich 
mehr der klammen Staatskasse dienten und weniger der Verkehrssicherheit. Dennoch blitzt es ohne Unterlass. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen wurden Autofahrer 
2015 rund 2,1 Millionen Mal von der Polizei verwarnt. Hinzu 
kommen die Aufnahmen der kommunalen Radar anlagen. Die neueste Generation sind halbstationäre Radarfallen, die auf Anhängern installiert wurden. Diese können für mehrere Tage an wechselnden Orten aufgestellt werden, ohne von Beamten bewacht 
werden zu müssen. Derzeit werden sie in Köln getestet: 47.000 
Autofahrer haben damit in den ersten Wochen eine kostspielige 
Bekanntschaft gemacht. (Quelle: dpa/DAWR/ab)
istockphoto
Vor 60 Jahren begann der Siegeszug der ungeliebten „Blitzer“ . Immer wieder waren sie der blanken Wut der Temposünder 
ausgesetzt: Radarfallen wurden beschossen, angezündet, abgesägt, mit Farbe besprüht und mit Klebeband umwickelt.
Schnell. Preiswert. Kompetent.
WISSENSWERTES
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017

Seite 11

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WICHTIGE INFORMATION
➔ TIPP VON DER POLIZEI
Die Münchner Polizei rät zur Tastenkombination *#06#
Wer hat die IMEI-Nummer seines Handys parat? Sehr viele werden 
diese Frage wahrscheinlich mit „nein“ bzw. „ich nicht“ beantworten. Dabei kann diese Nummer die Chance, ein gestohlenes Handy 
wiederzubekommen, um ein Vielfaches erhöhen. Dabei spielt die 
Tastenkombination *#06# eine wichtige Rolle. 
Die Polizei München erklärt wie‘s geht: 
Handynutzer sollen die Tastenkombination *#06# in ihr Telefon 
eintippen - auf dem Tastenfeld, mit dem Sie auch einen Anruf 
 tätigen würden. Es sollte dann die IMEI-Nummer auf dem Bildschirm erscheinen. Notieren Sie sich diese Nummer. Im Falle eines 
Diebstahls erhöhen Sie die Chance um ein Vielfaches, dass die 
 Polizei es wiederfindet.
Die Beamten weisen in diesem Zusammenhang noch darauf hin, 
dass eine direkte Ortung des gestohlenen Handys im Normalfall 
mangels der fehlenden Rechtsgrundlage nicht möglich ist. Sie 
 geben aber einen Zusatztipp: Installieren und aktivieren Sie eine 
App mit entsprechender Ortungsfunktion. (BH)
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei meinem letzten TÜV-Besuch durfte ich Ihre TAXIKURIER-Ausgabe für den Monat März 2017 gratis mitnehmen. Zuerst habe ich 
locker durchgeblättert, um dann festzustellen, dass einige Artikel 
durchaus interessant zu sein schienen. Ich fahre viel ICE und auch 
viel Auto. Gelegentlich auch als Taxi-Fahrgast. Im Zug habe ich 
dann in Ihrem TAXIKURIER gelesen. Vor allem die geschichtliche 
Entwicklung der Autobahnen in und um München hat mich sehr 
interessiert, weil ich dadurch den heutigen Ist-Stand besser verstehen konnte. Insgesamt habe ich aber die ganze Broschüre von 
vorne bis hinten gelesen, was für ein Druckwerk, welches man umsonst mitnehmen durfte, recht ungewöhnlich ist. Den Verfassern 
der einzelnen Beiträge muss ich ein echtes Kompliment machen, 
alles war sehr informativ und schnörkellos formuliert, echt gut zu 
lesen. Ich war über 45 Jahre im uniformierten Polizeidienst und 
temporär auch mit dem Straßenverkehr befasst. Ich habe aber 
 immer noch einiges dazugelernt.
Vielen Dank, allzeit gute Fahrt und mit freundlichen Grüßen
(Name des Verfassers der Redaktion bekannt)
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WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
dass es beim Maibaumdiebstahl ungeschriebene Regeln 
gibt, an die sich Täter und Opfer zu halten haben?
Primär ist der Maibaum des eigenen Ortes tabu. Geklaut werden 
darf nur in Nachbargemeinden. Das aber auch nur dann, wenn 
sich der Maibaum bereits innerhalb des Feindeslandes befindet 
und noch nicht aufgestellt wurde. Der Baum muss heimlich und 
unentdeckt weggeschafft werden, ohne dass er dabei zersägt 
oder beschädigt wird. Gegenüber dessen Bewachern darf keine 
Gewalt angewendet werden. Ein Maibaumdiebstahl gilt als erfolgreich, wenn der Stamm über die Gemeindegrenze gebracht 
wurde, ohne dass einer der Wächter den Stamm berührt hat. 
Ein geklauter Maibaum darf auch wieder (zurück-)gestohlen 
werden. Zur Auslöse eines gestohlenen Baumes sollen nicht 
mehr als ein bis drei Maß Bier sowie eine kräftige Brotzeit 
pro Räuber gefordert werden. Nach der Auslösung und der anschließenden Versöhnungsfeier muss wieder Friede herrschen. 
Zumindest bis zum nächsten Jahr. (FK)
Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und 
Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist 
Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017

Seite 13

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… eine Verbindung zwischen München und der wüstesten 
und lautesten Band der Rockgeschichte besteht?
Bassist Nikki Sixx gründete 1981 die Band „Mottley Krew“ . 
Der Name ist eine Verballhornung des englischen motley crew, 
was so viel wie zusammengewürfelter oder bunter Haufen bedeutet. Zusammen mit Sänger Vince Neil, Gitarrist Mick Mars, 
und Schlagzeuger Tommy Lee verkörperte die Band jenes 
 Klischee, das noch heute mit L.A. Metal assoziiert wird: Sex, 
Drugs and Rock 'n' Roll in übersteigerter Form. Für die Vollräusche musste das Lieblingsbier der vier Musiker herhalten, 
das Münchner Löwenbräu. Zur Ehrung der Biermarke wurde 
 daher der Bandname in „Mötley Crüe“ geändert.
Die von den deutschen Umlauten geliehenen Punkte über den 
englischen Buchstaben sahen zudem cool aus. Laut Nikki Sixx 
wurden unter Mithilfe des Münchner Gerstensaftes zwei Alben 
eingespielt, an deren Aufnahmen sie sich beim besten Willen 
nicht mehr erinnern können. (FK)

Seite 14

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Bildgeprüfter Textauszug aus der Originalabbildung; keine vollständige Abschrift.

BERUFSFEUERWEHR MÜNCHEN

Seite 15

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FEUERWEHR
➔ BRANDSCHUTZ UND SICHERHEIT FÜR MÜNCHEN
atelier-tacke.de

Seite 16

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Bereits Kaiser Ludwig, der Bayer, erließ am 8. Mai 1342 eine Anordnung für die Stadt München, dass nur gemauerte 
Kamine in Häusern eingebaut werden dürfen. Damit gab er München die erste Brandschutzordnung in der Geschichte der Stadt. 
Aber erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelten sich aus den neu entstandenen Turnervereinen die ersten Einheiten der 
 Feuerwehren in Deutschland. So auch in der Landeshauptstadt. Da die Vereine großen Vorbehalten wegen ihrer politischen 
 Ausrichtungen ausgesetzt waren, wurden sie nach kurzer Zeit aufgelöst … 
➔ FEUERWEHR MÜNCHEN 
… Erst am 10. September 1866 wurde die 
Freiwillige Feuerwehr München auf Initiative von Stadtbaurat Arnold Zenetti und 
seinen politischen Mitstreitern gegründet. 
Ein Großbrand in der heutigen Dachauer 
Straße 40 machte deutlich, dass der Mangel 
an notwendigen Schubleitern eine ständige 
Gefahr für die Bürger der Stadt darstellte. 
Vier Jahre später wurde eine ständig besetzte Nachtwache ins Leben gerufen. Diese wurde der Freiwilligen Feuerwehr zugeordnet. 1878 beschloss die Stadt München 
auf Grund der ständig wachsenden Bevölkerungszahl eine ständig besetzte Wache 
 einzurichten. Dieser Beschluss wurde am 
1. Juli 1879 wirksam und gilt als Geburtsstunde der Berufsfeuerwehr der Stadt. 
Die damalige Hauptwache befand sich am 
Heumarkt, dem späteren St.-Jakobs-Platz. 
25 Jahre später wurde diese in die bis heute bestehende Hauptfeuerwache verlegt.
Der technische Fortschritt machte auch vor 
der Brandbekämpfung nicht halt. Bereits 
ein Jahr vor Beginn des Ersten Weltkrieges 
wurden bei der Münchner Berufsfeuerwehr 
als erster Feuerwehr überhaupt alle Pferdegespanne abgeschafft und vollständig auf 
Benzinmotoren umgestiegen. Durch die 
vielfachen zahlreichen Eingemeindungen 
wurden die einzelnen Frei willigen Feuerwehren der betroffenen jeweiligen Gemeinden zu Abteilungen der FF München in die 
der Stadt integriert. 
In den Jahren vor und während des 
 Zweiten Weltkrieges hatte sich die Zahl 
der Feuerwehrleute in den Freiwilligen 
 Feuerwehren auf 1300 aktive Mitglieder 
 erhöht. Ein dichtes Netz an Löschzügen im 
Innenstadtraum wurde von den Besatzungsmächten aufgelöst. Erst in den 50er 
und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts 
gründeten sich viele dieser Freiwilligen 
Feuerwehren neu.
Berufsfeuerwehr
Die Hauptlast aller Einsätze trägt seither 
die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt 
München. Auf zehn Feuerwachen über das 
gesamte Stadtgebiet verteilt wachen täglich fast 300 Feuerwehrleute in jeweils 
24 Stundenschichten über das Wohl der 
Stadt. Entgegen der landläufigen Meinung 
dienen die hauptsächlichen Einsätze nicht 
der Brandbekämpfung, sondern den rettungsdienstlichen Tätigkeiten. Ebenso 
 nehmen die technischen Hilfeleistungseinsätze großen Raum ein. 
Neben diesen klassischen Aufgaben verfügt 
die Berufsfeuerwehr München auch über 
Spezialgruppen. So werden die Bereiche 
Wasserrettung, Umweltschutz, Höhenrettung und Gefahrenprophylaxe ebenso abgedeckt, wie Notarztdienste sowie Zivil- und 
Katastrophenschutz. Damit ist die Berufsfeuerwehr die Sicherheitsbehörde der 
 Landeshauptstadt. 
Die Berufsfeuerwehr München bildet in 
 einer eigenen Feuerwehrschule ihren Nachwuchs aus. So kann auf Münchner Besonderheiten von Anfang an eingegangen und 
auch die Ortskunde trainiert werden.
Notruf 112 
Über die integrierte Leitstelle, die ihren 
Platz in der Feuerwache 3 gefunden hat, 
werden täglich 2.000 bis 3.000 Notrufe 
entgegengenommen. Glücklicherweise hat 
nicht jeder Anruf einen Einsatz zur Folge. 
Meist wird uns erst die gesamte Bandbreite 
von Feuerwehreinsätzen bei Katastrophenlagen bewusst. 
Die größte kommunale Feuerwehr Deutschlands
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
TITELTHEMA

Seite 17

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➔ VATER DER MÜNCHNER FEUERWEHR
Ob ein Sturmtief in der Stadt Schäden anrichtet oder ein Amoklauf passiert, Feuerwehrler sind immer an den Einsatzorten 
präsent. Unspektakulärer sind da schon die 
täglichen Einsätze, wenn auch hier sehr oft 
Menschenleben gerettet werden. Neugeborene werden in besonderen Fahrzeugen in 
Spezialkliniken transportiert, Ölspuren beseitigt – jeder Motorradfahrer wird dankbar 
sein – oder auch Großveranstaltungen beaufsichtigt, damit der Spaß der Besucher 
nicht in einem Inferno endet. Natürlich 
werden auch Tiere gerettet. Ob es sich um 
ins Eis eingebrochene Hunde oder um verletzte Turmfalken handelt, es sind immer 
Feuerwehrleute, die dabei oft ihr eigenes 
Leben riskieren. Bei etwa 2.000 Bränden 
pro Jahr im Münchner Stadtgebiet gilt es 
nicht nur Leben zu retten, sondern auch 
die Schäden so gering wie möglich zu 
 halten. Ebenso wie Feuer, auch Wasser verursacht schwere Schäden.
Da ist der vollgelaufene Keller, den die 
Feuerwehr nach einem Unwetter auspumpt 
das geringste Problem. Eine geborstene 
Hauptwasserleitung, die eine viel befahrene Straße unterspült, stellt die Helfer vor 
viel größere Aufgaben. 
Daher die Bitte an alle Verkehrsteilnehmer: 
Nehmen Sie Rücksicht auf die Einsatzfahrzeuge. Bilden Sie Rettungsgassen und behindern Sie keine Rettungskräfte. Denken 
Sie immer daran, dass es auch einmal um 
Ihr eigenes Leben gehen könnte! (BH)
Arnold von Zenetti (1824-1891)
Wenn man an München denkt, ist vielen die Prägung der Stadt durch die verschiedenen 
regierenden Herrscher im Gedächtnis. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass 
es ein Stadtbaurat im 19. Jahrhundert war, der die Grundlage für die hohe Lebensqualität der Stadt legte.
Arnold von Zenetti wurde am 18. Juni 1824 in Speyer in der Pfalz als Sohn eines Regierungsbeamten geboren. Nach der Umsiedlung der Familie nach München studierte 
er Architektur und Ingenieurswissenschaften an der Akademie der Bildenden Künste. 
 Diese Kombination der Studien und seine Liebe zu München bildeten die Grundlage 
für seinen Erfolg. Als er am 1. Mai 1850 in den Dienst der Stadtverwaltung trat und 
1867 zum Stadtbaurat berufen wurde, sollte sich dieser Umstand als Glücksfall für 
München erweisen.
Zenetti war klar, dass die Lebensqualität der Bürger von modernen hygienischen 
 Bedingungen abhing. Gemeinsam mit Pettenkofer begann er, eine flächendeckende 
Kanali sation zu bauen. Eine zeitgemäße Wasser- und Energieversorgung folgte bald. 
Besonders die ärztliche Versorgung lag ihm am Herzen. So baute er mehrere Krankenhäuser. Das heutige Deutsche Herzzentrum, unter Zenetti als Garnisonslazarett gebaut, 
und die Haunersche Kinderklinik gehen auf seine Initiative zurück. Auch der Schlachtund Viehhof wurde von Zenetti nach Studienreisen in europäische Großstädte errichtet. 
In Österreich war er u.a. in Wien als Architekt tätig, sein Hauptaugenmerk galt aber 
immer München. 
Natürlich durfte bei seinen Modernisierungsvorhaben auch eine einsatzfähige Feuerwehr nicht fehlen. So rief er mit einigen Mitstreitern 1879 die Freiwillige Feuerwehr 
München ins Leben. Die Notwendigkeit einer schlagkräftigen Brandbekämpfung hatte 
er bereits in den Anfangsjahren als Stadtbaurat erkannt. Leider konnte er die Stadträte 
wegen der hohen Kosten sehr lange nicht überzeugen. Als ihm endlich die Installation 
einer städtischen Feuerwehr gelang, wurde er deren Chef bis 1891. In seiner Amtszeit 
organisierte er sehr erfolgreich das städtische Löschwesen. 
Als er 1890 nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand ging, erhielt er die Goldene Bürgermedaille und den Zivil-Verdienstorden der Bayerischen Krone. Am 2. September 
1891 verstarb er und wurde auf dem Friedhof beerdigt, den er selbst hatte anlegen 
 lassen, dem Alten Nördlichen Friedhof. Die Stadt München benannte eine Straße 
nach ihm.
Bis heute halten die Feuerwehrleute die Erinnerung an Arnold von Zenetti in ihrem 
Museum wach. (BH)
Formenreich
MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

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Im Eingangsbereich werde ich mit den 
möglichen Folgen des Dienstes der Feuerwehrleute konfrontiert. Eine Gedenktafel 
erinnert an die im Dienst Getöteten. 
Hauptbrandmeister Georg Elster verunglückte im Dienst am 19.09.1982. Beim 
 Löscheinsatz in einem Kiosk in Sendling 
kam es zu einer Verpuffung, die eine Mauer 
zum Einsturz brachte und Georg Elster 
 unter sich begrub. Seit 1982 kam kein 
 Mitglied der Münchner Feuerwehr mehr 
im Dienst ums Leben. 
Zuerst fällt mein Blick auf einen Feuertelegraphen. Auch für den technisch nicht 
versierten Besucher sind die Erläuterungen 
gut verständlich. Diese Feuertelegraphen 
waren die Vorläufer der Feuermelder. Die 
Firma Siemens & Halske entwickelte diese 
Geräte Ende des 19. Jahrhunderts. Das 
 ausgestellte Stück war von 1906 bis 1965 
mit Morseapparat in der Feuerwache 3 in 
Betrieb. Die Lebensdauer dieser Technik 
ist beeindruckend. 
Mein Weg führt mich vorbei an Fotos von 
Einsätzen. Neben Bränden und Verkehrsunfällen fallen mir Bilder von geretteten Tieren auf. So wurden neben Hunden und Katzen auch verletzte Turmfalken aus luftiger 
Höhe der ärztlichen Versorgung zugeführt.
Interessant sind die alten Funkgeräte, aber 
auch die Sende- und Empfangsgeräte, die 
seit 1967 bis heute in Betrieb sind. Den 
Feuermeldern und ihrer technischen Entwicklung ist ein separater Teil gewidmet. 
Manchmal sind auch die mehr als einhundert Jahre alten Bedienungsanleitungen für 
den modernen Benutzer eher erheiternd. 
So ist an einem Feuermelder von 1904 zu 
lesen: „Scheibe einschlagen, Griff ziehen, 
loslassen, warten, bis Feuerwehr kommt“ .
Neben den Präsentationen verschiedenster 
historischer Löschgeräte und Sicherheitseinrichtungen für das Hoftheater ist der 
Nachbau eines Kellerraumes mit Telefonen 
und Schreibmaschine ein bedrückender Anblick. Im Halbdunkel wird klar, dass von 
 einem solchen Keller die Koordination der 
Einsätze in den Bombennächten erfolgte. 
Auf einem kleinen Monitor läuft ein Film 
über die Bombennächte vom Juli 1944 und 
deren Folgen.
Die Verwendung von Pechchlorsäure verursachte schwerste Verbrennungen, die ein 
Foto eines schwer verletzten Feuerwehrmannes zeigt. Allein die Brandschäden an 
seiner Uniform machen das Grauen begreifbar. Uniformen der sogenannten Feuerschutzpolizei von 1938-1945, aber auch 
das nur kurz getragene Eisenhower-Jackett 
runden das Bild ab. 
Weitere Hilfsmittel für die verschiedensten 
Einsatzorte und Szenarien lassen mich nur 
erahnen, wie schwer die Arbeit der Feuerwehrmänner war und ist. Die ersten Rauchhelme aus Leder von 1890 haben sicher 
oft nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. 
Aber bereits 1910 wurden Atemgeräte 
 verwendet. Auch die Gegenüberstellung 
von verschiedenen Brandschutzanzügen ist 
beeindruckend. 
➔ FEUERWEHRMUSEUM MÜNCHEN 
Ein Highlight in der Münchner Museumslandschaft ist das Feuerwehrmuseum in der Hauptfeuerwache. Durch den Torbogen Unterer 
Anger trete ich in den Hof der Feuerwache 1. An der linken Seite des Gebäudes weist ein unscheinbares Schild den Weg ins Museum.
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
TITELTHEMA

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U-Bahn-Brand von 1983
Die untere Etage beherbergt das Herzstück 
der Ausstellung. 
Am 5. Februar 1983 kam es zum Brand in 
einer unbesetzten U-Bahn in der Nähe des 
U-Bahnhofes Königsplatz. Der völlig ausgebrannte Wagen wurde in einem Raum 
ausgestellt, der einem verrußten U-Bahntunnel nachempfunden ist. Der Ablauf des 
Einsatzes wird an den Seitenwänden dargestellt. Dabei wird auch nicht verschwiegen, 
dass es auch zu Fehlern und Missverständnissen kam. 150 Berufsfeuerwehrleute und 
hunderte anderer Helfer verschiedener Organisationen waren im Einsatz. Die hohen 
Temperaturen machten den Einsatz in den 
verrauchten Tunneln besonders gefährlich. 
Dem selbstlosen Einsatz der Männer war es 
zu verdanken, dass es nur wenige Leichtverletzte gab. Der Anblick des U-Bahnwagens mit den verschmorten Resten der Kabel und den Rudimenten der Kabinenwände 
ist beklemmend. Was wäre passiert, wenn 
die U-Bahn voll besetzt gewesen wäre?
Wieder ins Erdgeschoss hinauf gestiegen, 
erheitert ein Ausschnitt eines Artikels der 
Münchner Neuesten Nachrichten Mai 1886.
Dabei wird auf die Gefahren von weg 
 geworfenen Zigarrenstummeln auf die 
Schleppen von Damenkleidern hingewiesen. 
„Fällt er auf die Schleppe, so merkt die 
 Trägerin oft gar nichts davon und ist das 
Polster am Unterteil des Rückens so umfangreich, dass schwache Berührungen 
 dieses Fremdkörpers nicht wahrgenommen 
werden. Erst Brandgeruch macht aufmerksam. Dann ist es meist schon zu spät … 
Jede Dame beherzige den Rat, sich schnell 
auf den Boden setzen, die Beine anziehen 
und sich wälzen … Die jüngsten Vorkommnisse in den Zentralsälen lehrt, wie Männer 
sich zu verhalten haben. Beim geringsten 
brandelnden Geruch, der von einer Dame 
ausgeht, diese sofort packen und notfalls 
mit Gewalt zu Boden werfen und kräftig 
hin und her rollen. Es hat keinen Sinn, die 
Dame mit Bier zu übergießen …“
Arnold von Zenetti (1824–1894)
Natürlich darf im Münchner Feuerwehrmuseum Arnold von Zenetti nicht fehlen. 
Seine Verdienste als Mitbegründer der 
 Feuerwehr in München und als Stadtbaurat 
seit 1867 nehmen einen breiten Raum ein. 
Die Organisation des städtischen Löschwesens war ihm ein besonderes Anliegen. 
So ist es nur logisch, dass der Nachbau der 
Türmerstube auf dem Alten Peter als Vorläufer moderner Brandwachen zu sehen ist.
Es gab drei Turmfeuerwachen. Diese befanden sich auf dem nördlichen Turm der 
 Frauenkirche, dem Alten Peter und dem 
Auer Kirchturm. Die Wächter hatten jeweils 
eine 24 Stunden Schicht zu absolvieren. 
Dies wurde bis heute bei der Feuerwehr 
beibehalten.
Sah der Türmer eine Rauchentwicklung, 
läutete er die Feuerglocke und blies das 
Horn. Außerdem gab er mit Hilfe zweier 
Fahnen die Richtung des Feuers an. Brannte es rechts der Isar, schwenkte er die 
 grüne Fahne, brannte es links der Isar, 
die rote Fahne. Um die Jahrhundertwende 
 wurden die Türmer unwichtig, da die Telegraphieentwicklung effektivere Methoden 
der Brandmeldung möglich machte. Alle 
zwölf Turmwächter konnten in die Berufsfeuerwehr eingegliedert werden.
Dieses Museum ist absolut sehenswert. Ob 
man an Technik interessiert, oder aber der 
Stadtgeschichte auf der Spur ist, jeder findet hier interessante Darstellungen der 
Feuerwehr-, aber auch der Münchner Stadtgeschichte. Neben bedrückenden Informationen kann der Besucher auch immer wieder 
kuriose Eindrücke sammeln. Für mich war 
natürlich der ausgebrannte U-Bahnwagen, 
aber auch die Erinnerung an das zerbombte 
München von besonderem Interesse. 
Jeder Raum ist mit Lautsprechern ausgestattet. Alle dienstlichen Durchsagen für 
die Feuerwache 1 sind dadurch jederzeit 
mitzuhören. Es handelt sich hierbei nicht 
um einen Effekt für den Museumsgast. 
Da das Museum ein Teil der Feuerwache ist 
und Feuerwehrleute im Dienst auch in den 
Räumen des Museums anzutreffen sind, 
kann nur so der Informationsfluss gewährleistet werden.
Wer das Museum besuchen möchte, kann 
sich freuen, denn der Eintritt ist frei.
Das Museum ist nur an Samstagen von 
9 Uhr bis 11 Uhr geöffnet. Da der Hof überquert werden muss und Fahrzeuge und auch 
eine Tankanlage für die Einsatzfahrzeuge 
vorhanden ist, wäre die tägliche Öffnung 
wohl zu gefährlich und würde den normalen Dienst stören. (BH)
atelier-tacke.de
MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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TAXIKURIER: Herr Hörhammer, die Feuerwehr München ist die 
größte kommunale Feuerwehr Deutschlands. Wie viele Einsätze 
pro Jahr werden von der Münchner Feuerwehr absolviert?
Florian Hörhammer: Uns erreichen jährlich etwa eine Million 
Anrufe über den Notruf 112. Daraus ergeben sich zwischen 
75.000 und 82.000 Einsätze. Darin inbegriffen sind auch etwa 
5.000 Brandalarme mit etwa 2.000 tatsächlichen Bränden. 
Die große Masse unserer Einsätze sind aber technische Hilfeleistungen und Rettungsdiensteinsätze.
TAXIKURIER: Wie viele Feuerwehrmänner- und frauen sind 
bei der Branddirektion beschäftigt und wie ist diese städtische 
Behörde strukturiert?
Florian Hörhammer: Die Branddirektion der Stadt München 
ist die Hauptabteilung IV des Kreisverwaltungsreferates. Diese 
Branddirektion ist in fünf Abteilungen untergliedert. 
➔ 1.600 Männer und Frauen leisten ihren Dienst bei der Berufsfeuerwehr in 10 Feuerwachen. 
➔ Pro Tag sind 296 Feuerwehrleute für München in Bereitschaft. 
➔ Bei der Freiwilligen Feuerwehr sind etwa 1.000 Kameraden 
 ehrenamtlich tätig.
TAXIKURIER: Seit wann ist die integrierte Leitstelle in Betrieb, 
welche Vorteile hat eine integrierte Leitstelle gegenüber 
 getrennten Leitstellen für Feuerwehr und Rettungsdienst? 
Florian Hörhammer: Wir sind sehr froh, über die Arbeit der 
 integrierten Leitstelle. Seit 1997 ist es uns möglich, die Abläufe 
vom Eingang des Notrufes bis zur Ankunft der Kollegen vor Ort 
derart zu optimieren, dass innerhalb von zehn Minuten nach 
Gesprächs eingang das entsprechende Rettungsteam an der 
 Unglückstelle angekommen ist. 
Oft gelingt dies auch noch schneller. Der Kollege in der Leitstelle, der einen Notruf entgegen nimmt, fragt mit Hilfe einer Maske 
zügig die Details des Notfalles ab. Diese Informationen werden 
elektronisch an den Disponenten weitergegeben, der nach dem 
sogenannten Alarmstichwort den vorgegebenen Einsatz abruft.
TAXIKURIER: Viele Kinder träumen davon, Feuerwehrmann zu 
werden. Welche Voraussetzungen muss ein Bewerber mitbringen, 
um die Ausbildung beginnen zu können?
Florian Hörhammer: Voraussetzung für die Ausbildung zum 
 Feuerwehrmann(frau) ist eine abgeschlossene Berufsausbildung. 
Für eine Ausbildung zum Notfallsanitäter ist keine Berufsausbildung erforderlich, hierfür genügt der erfolgreiche Schulabschluss. 
Viele Bewerber für den Feuerwehrdienst scheitern aufgrund der 
hohen sportlichen Anforderungen. 
Diese Anforderungen sind sowohl für männliche als auch für weibliche Bewerber gleich, weil auch später im Einsatzdienst beide 
Geschlechter mit denselben Herausforderungen konfrontiert sind. 
Neben der körperlichen Leistungsfähigkeit erfordert auch unser 
24-Stunden-Schicht-Modell eine besondere Belastbarkeit. In diesem Schichtmodell folgen jeweils drei 24-Stunden-Dienste auf 
dreimal 24-Stunden Freizeit, ehe drei ganze freie Tage folgen.
TAXIKURIER: Herr Hörhammer, welche Erfahrungen haben Sie 
mit den Münchner Taxifahrern gemacht?
Florian Hörhammer: Grundsätzlich sowohl im Dienst als auch 
privat kann ich nichts Schlechtes sagen. Privat fahre ich fast 
nur während der „Wiesn“ Taxi. Mit ist nur wichtig, auf dem 
schnellsten Weg nach Hause gefahren zu werden und das hat 
 immer wunderbar geklappt.
TAXIKURIER: Wir bedanken uns bei Florian Hörhammer und 
 wünschen Ihm und seinen Kollegen alles Gute und möglichst 
 wenig Einsätze.
(Das Interview führten Thomas Kroker und Birgit Heller)
Florian Hörhammer ist seit 20 Jahren mit Leib und Seele Feuerwehrmann. Seit eineinhalb Jahren gehört er der 
Pressestelle der Branddirektion München an. Das heißt aber nicht, dass der 51jährige die Feuerwehrausrüstung gegen 
den Schreibtisch vertauscht hätte. Zweimal im Monat wird er für den normalen Wachdienst eingeteilt. Dieser Praxisnähe 
macht die Lebendigkeit der Informationen aus.
INTERVIEW
➔ INTERVIEW MIT FLORIAN HÖRHAMMER
Florian Hörhammer, 
Mitarbeiter der Pressestelle der Branddirektion München
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
 
TITELTHEMA

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INFOGRAFIK
➔ STANDORTE DER FEUERWACHEN IN MÜNCHEN
Direktion Nord 
Feuerwachen 
3 ⁄ 4 ⁄ 6 ⁄ 7 ⁄ 8
Direktion Süd 
Feuerwachen
1 ⁄ 2 ⁄ 5 ⁄ 9 ⁄ 10
Berufsfeuerwehr (bestehende Standorte, neu oder bereits saniert)
Freiwillige Feuerwehr (21 bestehende Standorte)
Notarztstandorte (9 bestehende Standorte)
Neue Standorte durch Verschiebung und Aufsplit tung bei den Feuerwachen 
im Westend (3), in Pasing (6) und in Milbertshofen (7)
Neubau in den Feuerwachen Schwabing (4) und in Ramersdorf (5)
Sanierung und Bestand in der Hauptfeuerwache (1) und in Neuperlach (9)
(Stand: April 2017)
Bei der Berufsfeuerwehr leisten 1.600 Männer und Frauen ihren Dienst in 10 Feuerwachen. 
Bei der Freiwilligen Feuerwehr sind etwa 1.000 Kameraden ehrenamtlich tätig.
Allach
Ludwigsfeld
Feldmoching
Harthof
Freimann
Moosach
ObermenzingLangwied/Lochhausen
Aubing
Sendling
Großhadern
Forstenried
Solln
Stadtmitte
Riem
Oberföhring
Trudering
Waldtrudering
Perlach
Waldperlach
Michaeliburg
Sendling Neuperlach
Ramersdorf Riem
Westend
Hauptfeuerwache
Föhring
Schwabing
Milbertshofen
Pasing
10
8
5
4
7
13
6
2
9
A8 Stuttgart
A96 Lindau
A95 Garmisch
A8 Salzburg
A94 Passau
A9 Nürnberg
MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

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➔ FEUERWEHR UND VERKEHRSRECHT
§ 35 Sonderrechte
(1) Von den Vorschriften dieser Verordnung 
sind die … Feuerwehr, … befreit, soweit 
das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben 
dringend geboten ist.
(5a) Fahrzeuge des Rettungsdienstes sind 
von den Vorschriften dieser Verordnung 
 befreit, wenn höchste Eile geboten ist, um 
Menschenleben zu retten oder schwere 
 gesundheitliche Schäden abzuwenden.
(8) Die Sonderrechte dürfen nur unter 
 gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt 
werden.
Was heißt jetzt „Sonderrechte“?
Wie es der Name sagt. Die Feuerwehr hat 
besondere Rechte. Sie ist von den Vorschriften der StVO befreit, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Also: alles, worauf 
der normale Autofahrer achtet, gilt nicht. 
Aber: Aufpassen müssen sie trotzdem.
Und der Rettungsdienst?
Auch die Feuerwehr fährt Rettungsdienst. 
Und da gilt der Absatz 5 a.
Und die „Posaunen“?
Da müssen wir wieder in die StVO schauen:
§ 38 Blaues Blinklicht und gelbes 
Blinklicht
(1) Blaues Blinklicht zusammen mit dem 
Einsatzhorn darf nur verwendet werden, 
wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr 
für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung 
abzuwenden, (flüchtige Personen zu verfolgen) oder bedeutende Sachwerte zu 
 erhalten.
Es ordnet an: 
„Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben 
 sofort freie Bahn zu schaffen“ .
(2) Blaues Blinklicht allein darf nur von 
den damit ausgerüsteten Fahrzeugen und 
nur zur Warnung an Unfall- oder sonstigen 
Einsatzstellen, bei Einsatzfahrten oder 
bei der Begleitung von Fahrzeugen oder 
von geschlossenen Verbänden verwendet 
werden.
(3) Gelbes Blinklicht warnt vor Gefahren … 
So. Wir sind im Wegerecht. Der Paragraph 
sagt eigentlich schon alles. Das gelbe 
Rundumlicht im Absatz 3 ist nur ein 
 „Arbeitslicht“ . 
Und das blaue Blinklicht allein?
Eigentlich… dürfen die das nicht. Eigentlich. Aber wenn nachts die Straße nun 
wirklich leergefegt ist und der Fahrer die 
Strecke übersehen kann – wer ist ihm da 
böse, wenn er die „Posaunen“ ausmacht? 
Was heißt „freie Bahn“?
Ein altes Wort. Deshalb auch „Wegerecht“ . 
Aber die StVO mit diesem Namen wurde 
erstmals 1934 erlassen. Das eine oder andere Wort darin hat die Zeiten überdauert. 
Aber: wenn man weiß, was gemeint ist, 
kann man damit leben.
Muss ich jetzt meine Felgen schrotten?
Also, wenn die Feuerwehr hinter mir ist, 
fahre ich mit meinen Niederquerschnittsreifen und den schw…-teuren Alufelgen 
über den Randstein? NEIN! Es muss schon 
zumutbar sein. Gemeint ist: jetzt gleich 
sollst Du versuchen, Platz zu schaffen. 
Und das Rotlicht?
Zählt dann nicht. Es ist ein Notfall. Also 
kann man es „überfahren“ . 
Und der Blitzer in der Kreuzung?
Wenn wirklich was nachkommt: im Einspruch den Notfall schildern. Die Feuerwehr 
ist nämlich auch auf dem Foto! Dann wird 
das eingestellt.
Und wenn ich beim Platzmachen 
einen Unfall erleide?
Leider – dumm gelaufen. Freie Bahn schaffen befreit nicht von der Sorgfaltspflicht. 
Dann wird das als normaler Unfall aufgenommen. (RM)
Wenn die Feuerwehr mit vollen „Posaunen“ anrückt, muss man sich schon mal die Ohren zuhalten. Aber das muss so sein. 
Die gut gedämmten Autos, dazu Musik oder Gespräche, der übliche Stadtlärm – da muss sich die Feuerwehr schon „Gehör“ verschaffen. 
Meist weiß man erstmal nicht, woher die eigentlich kommen. Aber was dürfen die? Oder „müssen“ sie sogar was? Schauen wir uns 
zwei Begriffe an: Werfen wir einen Blick in die StVO „Sonderrecht und Wegerecht“ …
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
TITELTHEMA

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ AUSDÜNNEN – Laut Presse hat der 
Münchner Stadtrat auf Anregung des Kreisverwaltungsreferates (KVR) Ende Februar 
beschlossen, von den aktuell 3.368 Taxikonzessionen rund 700 einzukassieren. Dies 
solle sukzessive auf dem Wege geschehen, 
dass solchen Betrieben, die keine plausiblen Bilanzen vorlegen können, die Verlängerung der Lizenz (alle fünf Jahre nötig) 
verweigert wird. Darüber hinaus soll die 
Zahl der städtischen Taxikontrolleure von 
vier auf acht Stellen verdoppelt werden. 
Anlässlich der anstehenden Verlängerung 
sollen nunmehr durch das KVR und das 
 Finanzamt regelmäßige Betriebsprüfungen 
durchgeführt werden – und nicht nur wie 
bisher „anlassbezogen“ bei dem Verdacht 
unsauberer Geschäftspraktiken.
Schrottis Kommentar: grundsätzlich ist 
 dieser Beschluss zu begrüßen, weil alle, 
die sich an die geltenden Vorschriften des 
PBefG, der BOKraft und der Steuergesetze 
halten, dadurch nur bestätigt werden. 
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ 
soll schon Wladimir Iljitsch Uljanow gesagt 
haben, der von 1900 bis 1902 in München 
(Kaiserstraße 46 und Siegfriedstraße 14) 
gewohnt hat, später aber unter dem Namen 
Lenin Staatsgründer der Sowjetunion wurde.
Freilich kann man es mit der Kontrolle auch 
übertreiben – und mit Kanonen auf Spatzen 
schießen! Während unter dem aktiven Wegschauen aller deutschen Finanzminister, 
egal welcher Partei, Weltkonzerne wie z. B. 
Ikea seit vielen Jahren ihre bei uns erzielten Milliardengewinne an Briefkastenfirmen 
im Ausland überweisen dürfen, um erst dort 
lächerlich geringe Steuern zu bezahlen, 
 sollen wir kleinen Fiakerlein mit dem kommenden Fiskaltaxameter und weiteren Maßnahmen (s. o.) kujoniert werden. Wir werden bald so gläsern sein, dass wir unsere 
Steuererklärungen gleich neben der Unternehmeranschrift außen ans Handschuhfach 
nageln können.
Absolut erfreulich ist es, dass die Zahl der 
Kontrolleure verdoppelt werden soll. Der 
Schreiber, der üblicherweise nur am Freitag 
oder Samstag nachts als Fahrer unterwegs 
ist, hat seit anno tobak keine Taxiaufsicht 
mehr gesehen. Die „Du sagen, ich fahren“- 
Typen hoch auf dem gelben Wagen, die 
 ihren P-Schein wohl in irgendeiner Lotterie 
gewonnen haben, müssen seit vielen Jahren mit einer Kontrolle rechnen wie mit 
 einem Vulkanausbruch am Giesinger Berg – 
nie! Wenn endlich diese drittklassigen 
Fiaker-Darsteller aus dem Verkehr gezogen 
werden, wird den Fahrgästen und auch der 
übergroßen Mehrheit der anständigen Taxler 
der mit Abstand größte Dienst erwiesen. 
Hier liegt der Hund im Pfeffer. Der Hase 
 begraben. So ähnlich halt.
➔ HÖHENKONTROLLE – Ab Ende Februar 
wurde rund vier Wochen lang jeweils 70 Meter vor der berüchtigten Bahnunterführung 
in der Dachauer Straße eine elektronische 
Höhenkontrolle mittels Lichtschranken und 
dadurch auszulösenden roten Ampeln installiert. Einmonatige Totalsperre! Abgesehen von den unzähligen LKW, die hier schon 
hängen geblieben sind, wurden in den Jahren 2010 und 2013 insgesamt 55 Personen 
verletzt, weil die Fahrer von Doppeldeckerbussen sämtliche vorherigen Warnschilder 
schlicht ignoriert hatten. Auch 2016 erwischte es einen fabrikneuen und gottlob 
unbesetzten Bus an gleicher Stelle. (Süddeutsche Zeitung vom 27.2.2017). Na gut, 
ganz unbesetzt kann er nicht gewesen sein, 
der Fahrer war wohl noch im Fahrzeug. Vielleicht saß er aber gerade in der bordeigenen Latrine beim Schmettern oder testete 
die hochmoderne Espressomaschine der 
Teeküche – anders sind solche Aussetzer 
kaum zu erklären. Und Herr „Navinger“ hatte wohl nichts gegen die Durchfahrt … 
Wie auch immer.
Aber vier (!) Wochen? Jeweils 70 Meter zuvor scharf gespannte Querdrähte, die von 
einem überhohen Fahrzeug abgerissen bzw. 
gedehnt werden und die entsprechenden 
Folgen (rote Ampeln usw.) auslösen, hätten 
völlig genügt. Dann würden auch durchfliegende Vögel oder herabfallendes Laub 
nicht, wie bei einer Lichtschranke, die 
 abzusehenden Fehlalarme auslösen. Die 
 Installation würde aber nur ein, zwei Tage 
dauern und wäre darüber hinaus viel zu 
 billig – deshalb untauglich! 
➔ JUGEND – „Die Jugend liebt heute 
den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, 
 verachtet die Autorität, hat keinen Respekt 
vor den älteren Leuten und schwatzt, wo 
sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen 
nicht mehr auf, wenn Ältere den Raum 
 betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, 
schwadronieren in der Gesellschaft, 
 verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, 
 legen die Beine übereinander und tyrannisieren die Lehrer.“ 
(Sokrates, 469–399 vor Christus)
Jedenfalls kann der Schreiber (1959 n. Chr.), 
der als Fiaker ja hauptsächlich zu Zeiten der 
wochenendlichen Disco-Ralley unterwegs 
ist, nach längerem In-sich-gehen nicht bestätigen, dass die heutige Jugend schlimmer wäre als er selbst es war. Na gut: nicht 
viel schlimmer …
Übrigens: wer in sich geht, sollte nicht 
 erschrecken, wenn er ankommt!
In seinem Roman „Das Bildnis des Dorian 
Gray“ (1890) beschreibt der irische Dichter 
Oscar Wilde einen überaus hübsch anzusehenden jungen Mann, der von einem Maler 
im Alter von 20 Jahren portraitiert worden 
ist und der seither – zumindest äußerlich – 
nicht mehr altert. Dafür aber altert sein 
Bildnis, welches er vor der Öffentlichkeit 
versteckt hält. Gray, der sich im Laufe der 
Jahre als hemmungsloser Egoist, Erpresser 
und sogar Mörder erweist, bleibt immer 
 makellos schön und jung, während sich auf 
seinem Portrait die Spuren der ruchlosen 
Lebensart immer deutlicher zeigen. In einem Moment der selbstkritischen Erkenntnis 
sticht er auf sein Bildnis ein und wird am 
nächsten Morgen als gealterter Mann mit 
häßlicher Fratze tot aufgefunden – während 
sein Portrait wieder einen makellos schönen 
Zwanzigjährigen zeigt!
Leider hat Oscar Wilde den Trick mit ins 
Grab genommen, wie man nur sein Bild 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
UNTERHALTSAMES

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altern lassen kann. Aber der Jugendwahn 
feiert als „Anti-Aging“-Bewegung fröhliche 
Urstände und erfreut uns mit dem Anblick 
älterer Herren, die mit ihrem Hopfenspoiler 
(Bierbauch) mühsam ein hochmodernes 
und sauteures Radl – Verzeihung: „Bike“ – 
besteigen und sich dazu in bonbonfarbene 
Plastikanzügerl gewanden. Im Ergebnis 
kommen sie wie ein rollender Presssack 
(Vati hätte gesagt: wie eine Schmalz-Lawine) daher und schmeißen nach ein paar Minuten auf dem knallharten Hämorrhoidenquetscher bald entnervt das neu erstandene 
5.000-Mark-Radl in den Kofferraum ihres 
„Sport Utility Vehicles“ (SUV) – um dann 
festzustellen, dass dessen Deckel nicht 
mehr zugeht. Passt halt doch nur für das 
Golfbesteck (= Golfschläger) oder die Handtasche der Frau Gattin.
Und so manches Mädel, das sich dereinst 
einen hübschen Schmetterling auf das 
Schulterblatt tätowieren ließ, muss später 
feststellen, dass sich das Tierchen unter 
dem Einfluss der Jahrzehnte und der 
Schwerkraft eher unvorteilhaft zum veritablen Arschgeweih über den zwischenzeitlich 
recht verbreiterten Kotflügeln ausgewachsen hat. „So genga die Gang“, lautet ein 
bayerischer Spruch. Hochdeutsch etwa: so 
ist es halt! Abschließend dazu nochmal 
zwei Zitate bedeutender Persönlichkeiten:
„Die Jugend wäre viel schöner, wenn sie 
erst später kommen würde.“ 
(Charlie Chaplin)
„Tut sie aber nicht.“ (Schrotti)
➔ OKTOBERFEST – Bürgermeister Josef 
Schmid will die Wiesnwirte für die Kosten 
der erhöhten Sicherheitskontrollen mittels 
einer Umsatzpacht heranziehen (Stand Ende 
März). Eine dreijährige Deckelung des Bierpreises auf 10,70 Euro pro Maß soll kommen, damit die Wirte die vorgenannten 
Kosten nicht auf die Besucher umlegen. 
OB Reiter hielt sich jedenfalls bis Ende März 
aus der Debatte weitgehend heraus.
Die Wiesnwirte unter ihrem Sprecher 
 Roiderer (Hackerzelt) beklagten heftig 
 einen „Eingriff in die Marktwirtschaft“, 
 welche eine solche Deckelung nicht vorsehe. Höchstwahrscheinlich hat sich bis zum 
Erscheinen dieses Heftes die Sache längst 
irgendwie erledigt; dennoch Schrottis 
 Kommentar dazu: eine „Marktwirtschaft“ 
gab es auf der Wiesn noch nie! Zugelassen 
sind nur „Münchner Brauereien“, die auch 
innerhalb der Stadtgrenzen Münchens ihr 
Bier brauen. Letzteres mag ja noch zutreffen, aber von „Münchner Brauereien“ zu 
 reden ist ein glatter Witz! Lediglich „Hofbräu“ (= Freistaat Bayern) und „Augustiner“ 
(private Stiftung) laufen noch nicht unter 
der Fuchtel internationaler Braukonzerne. 
Von wegen 'Marktwirtschaft'! Und auch 
die Wirte geben seit Jahrzehnten die Konzessionen wie Erbhöfe meist an ihre Söhne 
und Töchter weiter.
Eine freie „Marktwirtschaft“ sähe vor, dass 
derjenige den Zuschlag als Wiesnwirt bekommt, der beim günstigsten Preis (!) die 
beste Leistung liefert. Der Schreiber plädiert nun wahrlich nicht dafür, dass demnächst „Becks“, „Veltins“ oder „Warsteiner“ 
ein Zelt auf der Wiesn aufstellen dürfen. 
Das muß auch gar nicht sein, wie das 
Dachauer Volksfest alljährlich beweist: da 
kostete die Maß im August 2016 ganze 
5,70 Euro – keine 20 Kilometer Luftlinie 
von der Wiesn entfernt, wo die Maß letztes 
Jahr schon mit über 10 Euro zu Buche 
schlug. Wie wäre es denn, mal mit den 
Dachauer Wirten zu reden … Dann wüssten 
die Wiesnwirte plötzlich, was „Marktwirtschaft“ ist!
➔ SICHERHEITSKONFERENZ (SIKO) – Kurz 
zur Geschichte: diese jährlich stattfindende 
Veranstaltung startete im Jahre 1963 als 
„internationale Wehrkundebegegnung“, 
 initiiert und bis 1996 geleitet von Ewald- 
Heinrich von Kleist-Schmenzin, dann von 
Kohl-Berater Horst Teltschik und schließlich 
seit 2008 vom ehemaligen Spitzendiplomaten Wolfgang Ischinger. Im Lauf der Jahre 
mauserte sich die Veranstaltung nach diversen Namensänderungen und Ortswechseln 
(innerhalb Münchens) zum weltweit beachteten Politik- und Medienereignis. Seit 
 geschätzten 20 Jahren findet sie im Hotel 
Bayerischer Hof statt. Und damit zur jüngsten Vergangenheit: auch in diesem Jahr 
(17. bis 19. Februar) beglückte uns die 
„Siko“ wieder mit umfangreichen Absperrungen rund um den Promenadeplatz und 
dazu mit etlichen spontanen Straßensperrungen, wenn z. B. die hohen Herrschaften 
vom und zum Flughafen zu transferieren 
waren, oder auch nur zum Abendessen beim 
„Käfer“ und den üblichen sonstigen Verdächtigen. Die Straßenbahnlinie 19 wurde 
während der Dauer der Konferenz umgeleitet. Rund 4.000 Polizisten waren im Dauereinsatz; 1.100 Kanaldeckel, Stromkästen 
und Parkscheinautomaten wurden versiegelt; ca. zwei Kilometer Sperrgitter wurden 
aufgestellt, und die Polizei hatte 304 Begleitschutz- und Lotsenfahrten (s.o.) zu 
 absolvieren. 
(Quelle: Münchner Merkur vom 20.2.2017)
Zu den Gesamtkosten hat der Schreiber, der 
immerhin schon ohne fremde Hilfe seinen 
Computer einschalten kann, im Internet 
und den Zeitungen nichts gefunden. Oder 
nur so viel: es handele sich um eine private 
Veranstaltung, zu der die Bundesregierung 
ca. eine Million Euro beisteuere und der 
Freistaat Bayern lediglich die Kosten für ein 
Dinner im Kaisersaal der Residenz. Laut 
„Merkur“ wurde diesmal den mehreren 
 hundert Festgästen gereicht: „Seesaibling 
aus dem Tegernsee an Tatar von rotem 
 Aloisius-Apfel sowie Tafelspitz mit Rieslingschaum“ . Vermutlich, so ergänzt Schrotti 
hier, „auf Teller von Porzellan an Messer 
und Gabel aus frisch geschürftem Isar-
Gold“ . Für die weiteren Kosten kämen, so 
die offizielle Lesart, Sponsoren auf, wie z. B. 
die Firmen Linde, Telekom oder Krauss- 
Maffei-Wegmann, welchletztere auch als 
Panzerschmiede (= Waffenproduzent) bekannt ist. Nachtigall, ick hör dir trapsen … 
Wer für die zugeschweißten und hernach 
MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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wieder aufzuflexenden Kanaldeckel usw. 
aufkommt, kann der Schreiber nur erahnen. 
Und Ihr, liebe Leserinnen und Leser, bestimmt auch … Oder für den Polizeieinsatz. 
Einfache Rechenaufgabe: 4.000 Polizisten x 
72 Mannstunden x 100 Euro pro Nase (und 
das ist gering angesetzt, auch wenn der 
einzelne Polizist davon kaum etwas sieht) = 
knapp 29 Millionen Euro. Warum kann man 
eine solche Konferenz nicht z. B. auf der 
 Insel Herrenchiemsee abhalten, anstatt in 
der Mitte einer Millionenstadt? Sollen doch 
die Amis, Russen usw. auf eigene Kosten 
vorübergehend ihre Atom-U-Boote im 
Chiemsee stationieren! Na gut, unsere 
größte oberbayerische Pfütze würde dabei 
wohl überlaufen, als nehmen wir halt 
Schloss Schleißheim oder das Novotel am 
Flughafen. Halt, Stopp, das geht nicht! Die 
Präsidenten- und Ministergattinnen könnten dann nicht zu Fuß (natürlich unter 
 Begleitschutz einer Polizeihundertschaft) 
die schicken Läden in der Maximilianstraße 
aufsuchen. Das müssen wir doch einsehen.
➔ STAU – „München ist die Stau-Hauptstadt“ titelte der Münchner Merkur (MM) am 
21. Februar unter Berufung auf ein Softwareunternehmen, welches die GPS-Daten 
für das Jahr 2016 ausgewertet hat. Spitzenreiter ist die Strecke von der Leopold- über 
die Hohenzollernstraße und Schwere-Reiter- 
Straße zur Landshuter Allee. Als ein wesentlicher Grund für die Staus wird u. a. die 
schiere Zahl der in München zugelassenen 
Autos (knapp 800.000) angegeben. Das ist 
natürlich ein gewichtiges Argument. Schrotti nennt jedoch zwei weitere Hauptgründe:
1. die zunehmende Totalverampelung, hier 
z. B. in der Schwere-Reiter-Straße zwischen 
Nordbad und Ackermannstraße. Was da in 
den letzten Jahren an Ampeln dazugekommen ist, geht auf keine Kuhhaut mehr! Hier 
eine „Grüne Welle“ herzustellen wäre selbst 
bei gutem Willen (wenn es ihn denn gäbe) 
kaum möglich. Aber auch die Strecke Belgrad- ⁄ Knorrstraße (in nördlicher Richtung 
ab Kurfürstenplatz) wird in der Aufzählung 
genannt, die Nummer 2 der stauträchtigsten Abschnitte Münchens: als es noch keinen Petueltunnel gab, war die Ampelschaltung Knorr ⁄ Petuel noch als einigermaßen 
„normal“ zu bezeichnen. Seit aber ca. 
90 Prozent der Autos am Petuelring im 
 Untergrund dahinrollen und sich also die 
Situation eigentlich deutlich entspannt haben sollte, erleben wir dort das zwischenzeitlich übliche Bild: ein paar Sekunden 
„grün“ für Rechtsabbieger, ein paar Sekunden für Geradeausfahrer, und dann gibt 
es noch ein extriges Zuckerl für die Linksabbieger – die natürlich vorher nicht fahren 
dürfen, auch wenn längst kein Gegenverkehr mehr kommt. 24 Stunden am Tag! Ist 
es dann in der Nord-Süd-Richtung endgültig 
„rot“, geht in der Querrichtung das gleiche 
Kasperltheater los: ein paar Sekunden geradeaus, ein paar Sekunden Linksabbiegen … 
Man kann halt mal aus einer Minute keine 
70 Sekunden herausschlagen; wenn aber 
 jedes Mauseloch seine eigene Ampelphase 
hat, bleibt pro Richtung zwangsläufig kaum 
mehr etwas übrig. So macht man Staus!
2. Unsinnige Verkehrsführungen – dazu drei 
Beispiele: die Neubaugebiete nördlich der 
Schwere-Reiter-Straße (Adams-Lehmann, 
Petra Kelly) … und östlich ⁄ südlich der 
Ackermannstraße (Elisabeth-Kohn-Straße, 
Centa-Herker-Bogen) sind, obwohl direkt 
nebeneinander gelegen, nicht gegenseitig 
erreichbar. Beim „Tengelmann“ verhindern 
Stempen die Durchfahrt, wohl um den 
von unseren Stadtplanern so verteufelten 
Durchgangsverkehr zu verhindern. Folge: 
wer z. B. von der Petra-Kelly- in die Elisabeth-Kohn-Straße will bzw. muss, wird für 
die paar Meter Luftlinie erst in den Dauerstau der Schwere-Reiter-Straße gezwungen. 
Wen wundert’s dann noch?
Gleiches gilt für das Neubaugebiet auf 
dem ehemaligen Kasernengelände Domagkstraße 33: der südliche Teil (Gertrud- 
Grunow-Straße und Fritz-Gerlich-Straße) 
hat keine Fahrverbindung zum direkt danebenliegenden nördlichen Teil (Max-Bill- 
Straße); Letzterer ist nur (!) vom Frankfurter Ring aus erreichbar – mit dem „kleinen“ 
Umweg über Leopold- bzw. Ungererstraße. 
Die Leopoldstraße steht in diesem Bereich 
übrigens auf Platz 4 der stauträchtigsten 
Stellen Münchens … Nicht fehlen darf an 
dieser Stelle der Straßenzug Paul-Heyse- ⁄ 
Herzog-Heinrich- ⁄ Kapuziner- ⁄ Humboldtstraße, der in der mehrfach erwähnten Hitliste auf Platz 3 steht: die neuen Radlwege 
entlang der Kapuzinerstraße (Verschmälerung auf jeweils eine Autospur pro Richtung) erweisen sich als Pfropfen für den 
nach Harlaching, Thalkirchen oder zur 
A 995 abfließenden Verkehr. Und gerade 
dann, wenn bei Sch ... wetter auch 99 % aller Radler im Auto oder im Bus sitzen, also 
die Radwege gar nicht gebraucht werden, 
ist der Stau am längsten. Zwischen Thalkirchner- und Isartalstraße gibt es seither 
sogar einen Parkstreifen, wo früher striktes 
Halteverbot galt! So macht man Staus – um 
sich dann freilich mit großer Empörung 
über die Feinstaubbelastung aufzuregen.
Das erinnert den Schreiber an den Witz, bei 
dem die Frau ihrem Mann am oberen Ende 
der Kellertreppe einen Stoß gibt und ihm 
dann unschuldig hinterherruft: „Geh Oida, 
was rennst denn so?“
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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017

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➔ STRASSENNAMEN AM HARTHOF
Spiegelbilder ihrer Entstehungszeit 
Das enorme Wachstum Münchens seit Mitte 
des 19. Jahrhunderts und bis in das beginnende 20. Jahrhundert hinein ließ die 
Wohnungsnot ins Riesige steigen. Doch 
 infolge des Ersten Weltkrieges (1914–1918) 
und den sich anschließenden wirtschaftlichen Notjahren konnte kein Bauprogramm 
durchgeführt werden, das den Bedarf annähernd gedeckt hätte. Mit dem Antritt der 
Nationalsozialisten 1933, in München repräsentiert durch Oberbürgermeister Karl 
Fiehler (1895–1969), wurde ein neuer Anlauf zur Beseitigung der Wohnungsnot gemacht, mit einem entscheidenden Unterschied zur soliden Finanzierung vor 1933: 
Die Vorbereitungen zum Zweiten Weltkrieg 
(1939–1945), den man im Gegensatz zum 
Ersten siegreich zu beenden gedachte, ging 
einher mit dem unkontrollierten Drucken 
von im Grunde genommen wertlosem Papiergeld. Denn nach dem erhofften, aber 
nicht eingetretenen Endsieg plante man, 
das mutwillig angerichtete Finanzchaos 
durch Ausplünderung anderer Staaten zu 
richten. 
Siedlung Harthof – 
Problematische Straßennamen
Auf diese Weise entstanden in München 
zahlreiche neue Wohnungsprojekte, von 
 denen eines der nördliche Teil der Siedlung 
Harthof war, gelegen zwischen Schleißheimer und Ingolstädter Straße sowie Rathenau- und Neuherbergstraße. Ende 1939, 
also zu Beginn des Zweiten Weltkrieges, 
näherte sich die Siedlung ihrer Fertigstellung, so dass die Benennung ihrer Straßen 
notwendig wurde. Der Stadtrat entschied 
sich am 7. November 1939 für Namen nach 
Personen, die sich im Ausland um das so 
genannte Deutschtum verdient gemacht 
hatten. Hierbei kamen einige Personen zu 
Ehren, die sich nach heutigem Verständnis 
allerdings in keiner Weise verdient gemacht 
hatten, weshalb ihre Ehrungen nach dem 
Einmarsch der US-Armee in München am 
30. April 1945 rückgängig gemacht wurden. 
Da waren zum Ersten Wilhelm-Gustloff- 
Straße und -Platz. G. lebte von 1895 bis 
1936 und wurde Opfer eines politisch motivierten Attentats. Er war Landesgruppenleiter der NSDAP in der Schweiz. 
Am 1. Juli 1945 kam die Umbenennung in 
Lieberplatz (heute nicht mehr bestehend) 
und Lieberweg nach Franz L. (1798–1872), 
einem US-amerikanischen Professor deutscher Abstammung. Man blieb also bei den 
Deutschen im Ausland. Die Ernst-vom-Rath-
Straße ehrte einen Gesandtschaftsrat 
(1909–1938) der deutschen Botschaft in 
Paris. Auch er fiel einem politischen Attentat zum Opfer. Sein Tod diente als Anlass 
für die seit langem vorbereiteten antisemitischen Pogrome, die so genannte Reichskristallnacht, zu der Propagandaminister 
Joseph Goebbels am 9. November 1938 im 
Saal des Münchner Alten Rathauses aufrief. 
Kein Wunder, dass diese Verkehrsfläche am 
1. Juli 1945 zur Weyprechtstraße wurde 
nach dem Nordpolarforscher Carl W. (1838–
1881). Der Steinackerweg war benannt 
nach Edmund Steinacker (1839–1929), laut 
den Unterlagen „ein Vorkämpfer des 
Deutschtums in Ungarn.“ 
Erst am 22. April 1947 wurde daraus die 
Goldmarkstraße nach dem österreichischen 
Komponisten Karl G. (1830–1915). Die 
 Meckelstraße war nach Klemens M. (1842–
1906) benannt. Dieser preußische General 
hatte die japanische Armee neu strukturiert 
und diese wiederum kämpfte nun im Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite und umgekehrt. Daraus wurde am 22. April 1947 
die Max-Liebermann-Straße nach dem Maler 
(1847-1935), der als Jude 1933 sein Amt 
als Ehrenpräsident der Preußischen Akademie der Künste aufgeben musste. Bleibt 
noch die Ludwig-Roth-Straße nach einem 
laut den Unterlagen „für das Deutschtum 
in Siebenbürgen als Erzieher, Volkswirt und 
deutschbewusster Politiker“ wirkenden 
Menschen, der von 1796 bis 1849 lebte. 
Daraus wurde am 22. April 1947 die 
Rathenaustraße nach dem deutschen 
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
STADTKUNDE MÜNCHEN

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der wegen seines jüdischen Glaubens von 
Rechtsextremisten ermordet wurde.
Unproblematische Benennungen
Der 7. November 1939 brachte etliche weitere neue Straßennamen, die zwar im Sinne 
ihrer nationalsozialistischen Erfinder das 
„Deutschtum im Ausland“ hochgehalten haben sollen, im Grunde genommen aber politisch harmlos waren und deshalb die Zeit 
nach 1945 überdauerten. Die Dientzenhoferstraße erinnert an den Architekten Kilian D. 
(1689–1751), der insbesondere in Prag tätig 
war, der Erwin-von-Steinbach-Weg an den 
Dombaumeister (1244–1318) aus Straßburg, 
die Hugo-Wolf-Straße an den Komponisten 
(1860–1903) aus dem Banat in Jugoslawien, der Humannweg an den Archäologen 
Karl H. (1839–1896), der in der Türkei Ausgrabungen leitete und dort auch starb, die 
kriegerisch klingende Kämpferstraße nach 
dem Forschungsreisenden Engelbert K. 
(1651–1716), der Japan erkundete, sowie 
die Karl-Postl-Straße nach deutsch-amerikanischen Schriftsteller (1793–1864). Weitere 
Benennungen vom 7. November 1939 in 
 alphabetischer Reihenfolge sind: Die Parlerstraße nach Peter P. (1330–1399), nach 
dessen Plänen der Dom in Prag errichtet 
wurde, der Reicherstorfferweg nach dem 
Historiker aus Siebenbürgen Georg R. (geboren und gestorben im 16. Jahrhundert) und 
dann noch der Röblingweg nach Johann R. 
(1806–1869), ein Pionier des Brückenbaus 
in den USA. Neben anderen entstand unter 
seiner Leitung die Brücke über den Ohio bei 
Cincinnati, seit 1989 Partnerstadt Münchens 
(Cincinnati straße von 1954). Allerdings 
nannte der laut den Unterlagen „Amerikas 
kühnste Brückenbauer“ seinen Sohn bereits 
nichtdeutsch Washington. Es fehlen noch 
der Schliemannweg nach dem Archäologen 
Heinrich S. (1822–1890), der wie Humann 
in der Türkei tätig war, die Wegenerstraße 
nach Alfred W. (1880–1930), der die seitliche Verschiebung der Kontinente im Lauf 
der Erdgeschichte entdeckte, sowie der Wiegandweg nach dem ebenfalls in der Türkei 
aktiven Archäologen Theodor W. (1864–
1936). Alle weiteren Straßennamen in der 
Siedlung stammen aus späteren Zeiten. 
 Anzumerken sei noch, dass einen Tag nach 
diesem 7. November 1939 der Schreiner Georg Elser (1903–1945) im Bürgerbräukeller 
ein Attentat auf Adolf Hitler verübte in 
der Hoffnung, damit den noch jungen Krieg 
zu beenden (Georg-Elser-Platz von 1996). 
Es kamen dabei acht Bedienungen, aber 
niemand aus der zahlreich anwesenden 
NS-Führungsriege zu Tode, für die Naziführung allerdings war dies eine erste und 
ernste Warnung.
Die SS-Kaserne
An der Ingolstädter Straße 193/Ecke Neuherbergstraße entstand von 1935 bis 1938 
eine SS-Kaserne, die seit 1945 der US- 
Armee als Warner Barracks diente und seit 
1971 die Ernst-von-Bergmann-Kaserne der 
Bundeswehr ist. Südlich anschließend entstand eine kleine Siedlung für SS-Offiziere 
und ihre Familien. Die kurzen Straßen erhielten Benennungen nach SS-Männern, die 
in der Zeit vor 1933 bei politischen Auseinandersetzungen ums Leben gekommen waren: Edmund-Behnke-Straße (1906–1930), 
Fritz-Beubler-Straße (1911–1931), 
Hans-Cyranka-Straße (1910–1931), Kurtvon-der-Ahè-Straße (1897–1933) sowie die 
Arnold-Guse-Straße (1911–1932). Es war 
klar, dass diese Verkehrsflächen sofort 
nach Kriegsende umbenannt wurden, insbesondere auch, weil die US-Armee die 
Wohnungen belegte.
Von SS-Männern zu Vögeln
Der von der US-Militärverwaltung eingesetzte Ministerpräsident Fritz Schäffer 
(1888–1967, Fritz-Schäffer-Straße von 
1973) erklärte am 21. Juli 1945 auf Radio 
München: „Die Militärregierung hat eine 
Anordnung erlassen, dass alle nationalsozialistischen Zeichen aus der Öffentlichkeit 
zu entfernen sind und dass an deren Stelle 
wieder vertraute Namen der Heimatgeschichte zu wählen sind. 1.500 Jahre sitzt 
der bayerische Stamm unveränderlich und 
unerschütterlich auf seinem Boden. Die 
Fluten der Hunnen und Awaren, die Gräuel 
des Dreißigjährigen Krieges sind über ihn 
hinweggegangen und immer wieder ist er 
aus Schutt und Asche emporgeblüht durch 
stille und friedliche Wiederaufbauarbeit. 
Lasst uns der Namen unserer Vorfahren wieder gedenken, die diese friedliche Arbeit 
geleistet, die unsere bayerische Heimat zu 
einem Land der Kunst und des Geistes, zu 
einem Land des freien und frohsinnigen Lebens gemacht haben. Lasst uns daraus wieder Hoffnung schöpfen. Der Nationalsozialismus war der Feind des Heimatgedankens. 
Wir bauen auf dem Heimatgedanken wieder 
auf und wollen eine bayerische Heimat – 
frei und echt und wahr!“ Was auch immer 
von dieser Aussage zu halten ist: Hieraus 
erklärt sich die bezeichnende und massenhafte Entpolitisierung von politisch belasteten Straßennamen seit Kriegsende 1945 
nach heimischen Burgen, bayerischen Dörfern, Pflanzen und Vögeln. Weil sich direkt 
südlich bereits ein Vogel-Viertel befand 
(Bachstelzenweg, Dohlenweg, Elsterstraße, 
Grasmückenweg und Hänflingweg), entschied Oberbürgermeister Karl Scharnagl 
(1881–1963, Karl-Scharnagl-Ring von 
1963) am 1. Juli 1945 die Umbenennung 
nach Vögeln: Behnke musste dem Goldammerweg weichen, Beubler dem Buchfinken-
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MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

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weg, Cyranka dem Haubenlerchenweg, Ahè 
dem Kreuzschnabelweg und Guse dem 
 Regenpfeiferweg. Die US-Militärbehörden 
genehmigten diese entpolitisierten Umbenennungen am 26. Juli 1945. 
Straßen der US-Armee
Die US-Armee hatte seit Kriegsende 1954 
eine Vielzahl von Wohnungen für ihre Zwecke beschlagnahmt, nachdem ihre bisherigen Besitzer – meist aktenkundige Nazis – 
ausgewiesen worden waren. Bereits kurz 
nach Kriegsende begann der Kalte Krieg zwischen dem Ost- und dem Westblock und in 
diesem Zusammenhang erschien es aus politischen Gründen angebracht, die Ausgewiesenen mit dem System des Westens zu versöhnen, unter anderem durch Rückgabe ihrer 
Wohnungen. Deshalb ließ die US-Armee eigene Siedlungen errichten, beispielsweise an 
der Triester Straße oder im Perlacher Forst. 
Zeitgleich mit den dortigen Straßen benannte man am 2. Dezember 1954 am Harthof 
zwei neue Straße nach US-Amerikanern: den 
Morsering mit der Erklärung: „Samuel Finley 
Breese Morse, Erfinder des Morse-Alphabets 
(1832) und des Morse-Telegraphen (1. Telegramm am 27.5.1844 auf der Strecke Washington-Baltimore. Die Morse-Apparate sind 
heute noch in Betrieb. Geboren 27.4.1791 in 
Charlestown (Massachusetts), gestorben 
2.4.1872 in Poughkeepsie (New York).“ Und 
die Rockefellerstraße: „John Davison Rockefeller stiftete über 500 Millionen Dollar für 
die Wissenschaft, für karitative, pädagogische und philanthropische Zwecke. Geboren 
8.7.1839 in Richmond (New York), gestorben 
23.5.1937 in Ormond Beach, Florida. Mit 
Mitteln der Rockefeller-Stiftung ist auch das 
Gebäude der Forschungsanstalt für Psychiatrie in München erbaut worden.“ Dieses liegt 
als heutiges Max-Planck-Institut für Psychiatrie an der Kraepelinstraße 2-10. Am 18. Juli 
1956 kam dann noch die Mortonstraße hinzu, benannt nach einem wahren Wohltäter 
der Menschheit: „William Thomas Green 
 Morton, Zahnarzt, Pionier der Narkose, geboren am 9.8.1819 in Charlton, gestorben am 
15.7.1868 in New York. Der Amerikaner Morton wird zu den ‚Großen der Welt‘ gezählt. 
Er ist Pionier der schmerzfreien Behandlung, 
der Narkose, da ihm am 30. September 1846 
durch Anwendung von Äther der erste 
schmerzfreie Eingriff gelang. In den amerikanischen Kliniken wird heute noch jährlich 
ein ‚Äthertag‘ gefeiert. Bahnbrechend war 
Morton auch in der Zahntechnik.“ 
Heute
Die ursprüngliche Bebauung des südlichen 
Teiles der Siedlung Harthof wurde in den 
letzten Jahren meist durch Neubauten 
 ersetzt, während sich der nördliche Teil 
weitgehend erhalten hat, beispielsweise 
die Ladenzeile entlang der Weyprechtstraße. Die Straßennamen haben sich 
 allerdings, abgesehen von einigen Neuzugängen wie der Feuchtwangerstraße, 
nicht geändert. (BW)
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Fr. 12.05. 20.00 Uhr, Hörakademie V: Franz Schubert: Sinfonie Nr. 4 c-moll „Tragische“
Sa. 13.05. ab 18.00 Uhr, Open Night & Open House (Tag der offenen Tür mit vielen kostenlosen Veranstaltungen)
Mi. 17.05. 19.30 Uhr, Vernissage Ausstellung Margot Luf im Innenhof
Mi. 17.05. 19.00 Uhr, Vernissage Ausstellung Tales of Sweden, Clubräume
Do. 18.05. 19.30 Uhr, KünstlerhausKonzert: Non Sordino
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➔ AUER MAIDULT ➔ PATRONA BAVARIAE
Traditionelles Volksfest und Markttreiben in der Au
Die Maidult lädt vom 29. April bis 7. Mai 2017 auf den Mariahilfplatz. Auf der ersten der drei Auer Dulten dieses Jahres gibt es 
rund 300 Marktstände mit originellen Waren, Schmankerln und 
Fahrgeschäften. Der Kettenflieger aus dem Jahr 1919, das nostalgische Russenrad oder die Schiffschaukel ziehen auch die Erwachsenen auf den Schaustellerteil westlich der Mariahilfkirche.
Kinder freuen sich über drei Kinderkarusselle, das Kasperltheater 
oder die Spickerbude. Für tierisches Vergnügen im Miniformat sorgt 
der Floh-Circus. Die Schausteller öffnen immer eine halbe Stunde 
nach den Marktständen um 10.30 Uhr. Der Markt auf der Dult startet täglich ab 10 Uhr. Von Antiquitäten bis hin zu Haushaltswaren 
bekommen Besucher an den rund 300 Marktständen praktisch alles. Die Auswahl an Silberschmuck über handgefertigte Seifen bis 
zu Pfannen ist riesig. Unterhaltsam sind die Verkäufer in der Neuheitengasse, die ihre Haushaltswunder dem Publikum vorführen. 
Handwerker wie Holzgravierer, Messerschleifer und Wollspinner bei 
ihrer traditionsreichen Arbeit sind ein Hingucker - der „Messer-Mo“ 
oder der „Spinner von der Alb“ bereits Kultgestalten.
Die Dulten in der Au sind für ihr gutes 
 Essen bekannt. Viele Klassiker bekommen 
auf der Dult einen neuen Anstrich, z. B. 
Bio-Bratwürste verfeinert mit exotischen 
Gewürzen und anderen Aromen. Ess- und 
Naschbuden bieten süße und herzhafte 
Speisen an. Erwachsene lassen sich einen 
Besuch im lauschigen Biergarten unter 
Kastanienbäumen nicht entgehen oder 
schlürfen entspannt einen Cocktail im 
Dultcafé.
(Quellen: muenchen.de)
100-jähriges Jubiläum
Am 13. Mai 2017 kommen Frauen, Männer und Jugendliche aus 
ganz Bayern zur Mariensäule auf dem Münchner Marienplatz. 
 Anlass ist das 100-jährige Jubiläum des Festes Patrona Bavariae, 
das seit 1917 in allen bayerischen Bistümern gefeiert wird. Seit 
2011 pilgern deshalb Gläubige jedes Jahr an einen Marienwallfahrtsort in einer bayerischen Diözese. In München findet die 
mehrjährige Wallfahrt durch alle bayerischen Bistümer ihren 
 Abschluss. Zum Auftakt wird bereits am Freitag, 12. Mai, eine 
 Jugendnacht im Kirchlichen Zentrum in der Preysingstraße 93 
abgehalten, verbunden mit einer Uraufführung der Kantate „Maria, Patrona Bavariae“ in der Bürgersaalkirche. Am Samstag 
 richten Vereine und Verbände verschiedene Programme auf dem 
Rindermarkt, Odeonsplatz und am Richard-Strauß-Brunnen aus. 
Höhepunkt ist gegen 15.00 Uhr eine Sternwallfahrt der Diözesen 
zur Mariensäule. Dort findet eine Eucharistiefeier und Marienweihe mit Kardinal Marx und allen bayerischen Bischöfen statt. Im 
Anschluss zeigen Jugendbands auf der Musikbühne am Odeonsplatz von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr ihr Talent. Zum Abschluss des 
Festes wird am Sonntag, 14.5.2017 um 7.30 Uhr noch ein Jugendgottesdienst auf dem Odeonsplatz zelebriert.
MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MAI 2017
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Montag, 01. Mai
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, 
Eric Gauthier & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Liann
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Magic Monday
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Miyavi
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Symphoniacs
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Theaterfestival Radikal Jung, 
Wenn die Rolle singt 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Maurer
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
100 Tage Great Again 
Dienstag, 02. Mai
 ➔ 17.00 Uhr, Volkstheater, 
Theaterfestival Radikal Jung 
Wenn die Rolle singt 
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La traviata
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Theaterfestival Radikal Jung 
Das Schloss
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der erste fiese Typ
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Harry G
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Kabarett Kaktus
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Marvin Game
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, Wo ist die 
Welt hin, und was, bitte, ist das hier?
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Barry Adamson
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Emma Ruth Runde
Mittwoch, 03. Mai
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Ash Borer, Vanum
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Fall 
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Julia Lezhneva, Sopran
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
The Ugly, The Drowned & The Dead
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Theaterfestival Radikal Jung 
Wenn die Rolle singt 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Till Reiners
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Trompetenklassen 
Prof. Hannes Läubin und 
Prof. Thomas Kiechle
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
Vargas Blues Band
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
Donnerstag, 04. Mai
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, Magdalena Himmelstürmerin
 ➔ 19.00 Uhr, Städtische Sing- 
& Musikschule, Streicherabend
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Alice im Wunderland
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Der klügste Mensch im Facebook
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Musikmetropolen der Welt – Budapest
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Theater festival Radikal Jung 
Gott wartet an der Haltestelle
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
A Tribute to Freddy Mercury
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Annen May Kantereit
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Bumillo
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Don Quijote
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Sarah McKenzie
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Schokokinder
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
The Ugly, The Drowned & The Dead
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Wahrheiten und Wirklichkeit
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Beatrix Doderer
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Jake Miller
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Sumac, Oxbow
Freitag, 05. Mai
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, Magdalena Himmelstürmerin
 ➔ 17.00 Uhr, Volkstheater, 
Theaterfestival Radikal Jung 
Gott wartet an der Haltestelle
 ➔ 19.00 Uhr, Augustinum 
München-Nord, Jodelfisch
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Der klügste Mensch im Facebook
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, He is Legend
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Sinfonie in C / In the Night /Adam is
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Verstehen Sie den Dschihadismus 
in acht Schritten!
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Bülent Ceylan
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rosenkranz und Güldenstern sind tot
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Civil War, Nightmare
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Claire
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Cuba meets New York – 
von Swing bis Son Montuno
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Don Quijote
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Ein Stück Wasser
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
LuK – LudwigUndKunst
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Schokokinder
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
The Ugly, The Drowned & The Dead
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie 
August Everding, Lenz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Beatrix Doderer
Samstag, 06. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Englischer Garten, 
Münchner Kindl Lauf
 ➔ 14.00 Uhr, Staatsoper, Prozessor III
 ➔ 17.00 Uhr, Volkstheater, 
 Theaterfestival Radikal Jung Kroniek 
 ➔ 19.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt 
Jazz Award – Bass erstaunt – Finale
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Konzert der Akkordeonorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, Magdalena Himmelstürmerin
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Verstehen Sie den Dschihadismus 
in acht Schritten!
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Akademischer 
Orchesterverband München
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Angelika Beier
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Bülent Ceylan
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der Goggolori
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der erste fiese Typ
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die Sphinx von Giesing 2. Teil
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Ein Stück Wasser
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
The Ugly, The Drowned & The Dead
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Beatrix Doderer
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Jamaram
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Wolves in the 
Throne Room, Wiegedood, Kalte Tage
Sonntag, 07. Mai
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 13.00 Uhr, Olympiapark, 
Wings for life run
 ➔ 14.00 Uhr, Staatsoper, Prozessor III
 ➔ 17.00 Uhr, Volkstheater, 
Theater festival Radikal Jung 
Abschlussgespräch
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Trio Pegasus
 ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, 
Bülent Ceylan
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni. Höfner
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Oranssi Pazuzu, 
Cobalt
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Theaterfestival Radikal Jung Cock, Cock. 
Who's There?
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Feinsten
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Ein Stück Wasser
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Figaros Hochzeit
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Tom Schilling, 
The Jazz Kids
Montag, 08. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Klavierfest im Gasteig
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernd Stelter
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Hilary Hahn, Violine
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Luegen
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
München – Die Weltstadt mit Herz 
in Sand gemalt
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Sugarhill Gang
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Ufo 361 – Zusatzkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Unsere Lieblinge
Dienstag, 09. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Klavierfest im Gasteig
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, DMA’s
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Alessandro-Quarta-Quintett
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
BR-Klassik-Studiokonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Chameleons Vox
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Dream Theater
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Point of no return
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Jake Isaac
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Les Derhosn
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Bombino
Mittwoch, 10. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Klavierfest im Gasteig
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kirschgarten
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Der Menschenfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Venezianische Nacht – L‘estro 
Armonico
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, John K. 
Samson & The Winter Wheat
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Les Derhosn
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Sprungbrett 
2017, Hauptrunde I von II
Donnerstag, 11. Mai
 ➔ 16.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 
Stéphane Gladyszewski 
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 
Benoît Lachambre & Fabrice 
Ramalingom 
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Der Menschenfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Die Räuber
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Faun
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Martin Zingsheim
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, No Theater
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Teddy Teclebrhan
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Truck Stop
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Wiener Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rosenkranz und Güldenstern sind tot
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Maria Peschek & Helmut Dauner
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Sprungbrett 
2017, Hauptrunde II von II
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 
Richard Siegal / Pop HD 
Freitag, 12. Mai
 ➔ 16.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 
Stéphane Gladyszewski 
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Klavierklasse Prof. Silke Avenhaus
 ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Dance 2017, Yang Zhen – Minorities
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017
SERVICE

Seite 33

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➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Die Selbstmord- 
Schwestern 
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Der Menschenfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Die Räuber
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hennes Bender
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Plug in Beats
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Teddy Teclebrhan
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Maria Peschek & Helmut Dauner
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 
Richard Siegal / Pop HD 
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Forced to Mode
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Antje Schomaker
 ➔ 23.00 Uhr, Strom, Up the bracket
Samstag, 13. Mai
 ➔ 16.30 Uhr, Bayerisches Landesamt 
für Steuern, Chorfestival
 ➔ 16.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 
Stéphane Gladyszewski 
 ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Dance 2017, Yang Zhen – Minorities
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
L. van Beethoven – Symphonie Nr. 9
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, América
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bosca
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Bryan Ferry
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rosenkranz und Güldenstern sind tot
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Der Menschenfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Die Räuber
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Interim, Jazsour
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Klaus Doldinger und Orchester
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Oh Mama!
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sissi Perlinger
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Maria Peschek & Helmut Dauner
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Asgeir
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, 
Dance 2017, Richard Siegal / Pop HD 
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, 
Dr. Kern, Benni Eymer, Lester Jones
Sonntag, 14. Mai
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Symphonieorchester des BR
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Tannhäuser
 ➔ 13.00 Uhr, Westpark, 
KKH-Lauf München
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Olchis
 ➔ 17.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Dance 2017, Daina Ashbee 
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell
 ➔ 18.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Sinfoniekonzert des 
Münchner Behördenorchesters
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
String of Pearls – Mothers doing it 
for themselves!
 ➔ 18.30 Uhr, Muffatwerk, Emergenza
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Dance 2017, Wim Vandekeybus 
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 19.45 Uhr, Muffatwerk, 
Dance 2017 Stéphane Gladyszewski 
– Chaleur Humaine
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Bruno Mars
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Oh Mama!
 ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, 
Dance 2017, Emanuel Gat, 
Benoît Lachambre und Nicole Peisl 
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, The Re’Search
Montag, 15. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Dance 2017, Daina Ashbee 
 ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Dance 2017, Nicole Peisl 
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Back in Town
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Anstalt
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Point of no return
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Shawn Mendes
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Reis
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
DRDW – Da Rocka & Da Waitler
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Mammoth Mammoth
 ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 
Emanuel Gat, Benoît Lachambre und 
Nicole Peisl
Dienstag, 16. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Dance 2017, Nicole Peisl 
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Anne-Sophie Mutter, Violine
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kirschgarten
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
René Marik
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan und Bator
 ➔ 20.30 Uhr, Rationaltheater, 
Mo/men/tos noventa // Segundos
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 
VA Wölfl / Neuer Tanz 
 ➔ 21.30 Uhr, Feierwerk, Seafret
 ➔ 22.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
Mittwoch, 17. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 
Emanuel Gat, Awir Leon / Emanuel Gat 
Dance 
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Die Selbstmord- 
Schwestern 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stefan Leonhardsberger
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Udo Lindenberg
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan und Bator
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Werner Brix
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 
VA Wölfl / Neuer Tanz 
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Fischer-Z
Donnerstag, 18. Mai
 ➔ 17.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 
Stéphane Gladyszewski
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Giulio Cesare in Egitto HWV 17
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Spirit of India – Bollywood 
Volksmusik – Urbane Fusion
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Hoecker
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Dance 2017, Trajal Harrell 
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Krieg
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der erste fiese Typ
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Die CubaBoarischen
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Kiss
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Night & Day 
– Zelda & F.Scott Fitzgerald
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Susn
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
In München nix los!
 ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 
Emanuel Gat, 
Awir Leon / Emanuel Gat Dance 
Freitag, 19. Mai
 ➔ 17.00 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 
Stéphane Gladyszewski
 ➔ 19.00 Uhr, Augustinum München- 
Nord, Joseph von Fraunhofer
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Alice im Wunderland
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kirschgarten
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Sister Act
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Deep Purple
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Krieg
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Majoe
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martina Schwarzmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rio del Isar
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Torsten Sträter
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MAI 2017
 ➔ 01.-14.05. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Anderthalb Stunden zu spät
 ➔ 01.-07.05. Mo-So ab 11.00 Uhr, MTTC Iphitos e.V., BMW Open 2017
 ➔ 02.-27.05. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Die Falle
 ➔ 02.-14.05. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, West Side Story
 ➔ 02.-12.05. Di-Sa 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 02.-05.05. Di-Fr 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 03.-31.05. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Lovely Bastards & friends
 ➔ 03.-27.05. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Blut an der Tapete und draußen scheint die Sonne
 ➔ 03.-13.05. Mi-Sa 19.30 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Unter W@sser
 ➔ 05.-31.05. So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 05.-20.05. Fr+Sa 20.00 Uhr, Theater in der Au, Da Raubapfaff
 ➔ 08.-29.05. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 10.-20.05. Mi-Sa 19.30 Uhr, So 18.30 Uhr, Deutsches Theater, Sarg niemals nie
 ➔ 11.-21.05. 12.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 Peter Trosztmer
 ➔ 11.-20.05. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Der Weltverbesserer
 ➔ 11.-20.05. Mi-So 13.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 Stéphane Gladyszewski
 ➔ 12.-31.05. Fr+Sa+Mi 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 13.-18.05. Di+Mi+Sa 17.00 Uhr, Mo+Do+So 19.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 Mia Lawrence
 ➔ 16.-31.05. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Kerle im Herbst
 ➔ 23.-31.05. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Sister Act
 ➔ 24.-31.05. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee 2017
 ➔ 24.-27.05. Mi-Fr 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rosenkranz und Güldenstern sind tot
 ➔ 25.-31.05. Mo-So 10.00 Uhr, Wittelsbacher Platz, 21. Hamburger Fischmarkt
MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

Seite 34

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➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Les Yeuy D'La Tête
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Liebe machen
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Hgicht.T, Acid
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 
90 – Aus tiefsten Hertzen
Samstag, 20. Mai
 ➔ 18.30 Uhr, Backstage, Napalm Death, 
Brujeria, Iron Reagan, Power Trip
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 
Sharon Eyal, Gai Behar/ L-E-V 
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
La Notte Italiana
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Giulio Cesare in Egitto HWV 17
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Sister Act
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Dance 2017 
Stéphane Gladyszewski
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, América
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Claudia Koreck & Band – Holodeck
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Krieg
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
George Dalaras und Band
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Hamlet
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Joe Bonamassa
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Jewish Monkeys, Rupidoo
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Liebe machen
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
Long Distance Calling
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Autun Opic
Sonntag, 21. Mai
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Konzert-Matinée
 ➔ 11.30 Uhr, Lustspielhaus, 
 ScienceBusters
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Tannhäuser
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Der Krieg
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Freiheit, 
Corso Classic
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Dance 2017 
Sharon Eyal, Gai Behar / L-E-V 
 ➔ 19.00 Uhr, Hofbräuhaus, 
Stars & Rising Stars-Festival 
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Sister Act
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Giulio Cesare in Egitto HWV 17
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
Daddy Cool – das Boney M. Musical
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Hamlet
 ➔ 19.30 Uhr, München Marriott Hotel, 
Krimi Dinner
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Elsener
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
The Wonder of You – 
Elvis in Concert 2017
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Angst / Maschine
Montag, 22. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Caspar Western Friedrich
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Klein Zaches, 
mein Zinnober
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Musik-Forum München 
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Naturally 7
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
ScienceBusters
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Angst / Maschine
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Wolfgang Krebs
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Animal House
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
Dienstag, 23. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
4. Feindsender – Jazz in repressiven 
politischen Systemen
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Alma
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ecco Meinecke
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Klezmer – keine Hochzeit ohne!
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Rima Kamel
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stipsits und Rubey
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Stefan Kröll
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Manel
Mittwoch, 24. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Sammlung Schack, 
MIK – Musik im Kunstareal
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
4. Mittwochs um halb 
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
DJ BoBo – Mystorial
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Drei Zwei Eins Null
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Falco – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Melanie Haupt, Judith Jakob 
& Stephanie Theiß
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Salif Keita
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Stefan Kröll
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, British Sea Power
 ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Superrave
Donnerstag, 25. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, 
Pferd International
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Melodienzauber!
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Tannhäuser
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Alan Parsons Live Project
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Chris de Burgh
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Die Selbstmord- 
Schwestern 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Welle:Erdball
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
I’m Not a Band
Freitag, 26. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, 
Pferd International
 ➔ 19.00 Uhr, Königsplatz, Aerosmith
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 19.00 Uhr, Bay. Landesamt für 
Steuern, Stars & Rising Stars-Festival 
Sabine Meyer
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Indika
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Das Fieber
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Runde 
70 – Mensch, wie die Zeit vergeht!
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Klein Zaches, mein 
Zinnober
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lisa Fitz
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Point of no return
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Steffen Henssler
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Miwata
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, 
Paul Kalkbrenner
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Lostclub
Samstag, 27. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, 
Pferd International
 ➔ 15.00 Uhr, Bayerischer Landtag, 
Stars & Rising Stars-Festival 
 ➔ 16.30 Uhr, Circus Krone, Fantasy
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
Stars der 80er
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, *Baal
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Das Fieber
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Runde 
70 – Mensch, wie die Zeit vergeht!
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hazel Brugger
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Kaizoku
Sonntag, 28. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia Reitanlagen Riem, 
Pferd International
 ➔ 11.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Runde 
70 – Mensch, wie die Zeit vergeht!
 ➔ 11.30 Uhr, Lustspielhaus, 
zehnHOCHeins
 ➔ 15.30 Uhr, Circus Krone, 
Ronnie O'Sullivan & Mark Selby 
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Tannhäuser
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Scharrenberg
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Fall Mersaut 
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Nikki Lane
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Veedel Kaztro
Montag, 29. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Giulio Cesare in Egitto HWV 17
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Alice im Wunderland
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, América
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Beth Hart
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Günter Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jess Jochimsen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sissi Perlinger
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Bobby Long
Dienstag, 30. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Jesus Christ Superstar
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Festival der ARD-Preisträger 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
MKO Songbook
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Leo 17, 
Theaterprojekt
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
The Builders and the Butchers
Mittwoch, 31. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Konzert der Orchester
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Giulio Cesare in Egitto HWV 17
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, Fahrenheit 451
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Little Mix
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der erste fiese Typ
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Diana Damrau, 
Sopran
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Runde 
70 – Mensch, wie die Zeit vergeht!
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Festival der ARD-Preisträger 
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Julia Fischer, Violine & Klavier
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
NEOS live – ŒNM
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Urban Priol
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Doctor Krapula
 ➔ 20.30 Uhr, Circus Krone, Konstantin 
Wecker – Poesie und Widerstand
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, 
The Real Mc Kenzies
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2017

Seite 35

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MESSE MÜNCHEN
➔ PROGRAMM MAI ⁄ JUNI
➔ Chemspec Europe 2017
 Die internationale Branchenplattform für 
Fein- und Spezialchemikalien
 Messe München, Hallen A5/A6, Eingang Ost 
 31. Mai bis 1. Juni 2017
 Mi–Do 9–17 Uhr
➔ ess Europe 2017
 Europas größte Fachmesse für Batterien 
und Energiespeichersysteme
 Messe München, Hallen B1/B2, Eingang West
 Konferenz: 30. bis 31. Mai 2017
 Di 9–18 Uhr, Mi 9–14 Uhr
 Ausstellung: 31. Mai bis 2. Juni 2017
 Di–Fr 9–18 Uhr
➔ inter solar Europe
 Die weltweit führende Fachmesse für 
die Solarwirtschaft und ihre Partner
 Messe München, Eingang West
 31. Mai bis 2. Juni 2017
 Mi–Do 9–18 Uhr, Fr 9–17 Uhr
➔ CosmeticBusiness
 Internationale Fachmesse der Kosmetik-Zulieferindustrie
 MOC Veranstaltungscenter München
 21. bis 22. Juni 2017
 Mi–Do 9.30–18 Uhr
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
transport logistic erschließt neue Märkte
Die wichtigste Branchenplattform für Logistik und Verkehr. 
Vom 9. bis 12. Mai findet auf dem Messegelände in München die 
transport logistic statt, die weltweit führende Messe für Logistik, 
Mobilität, IT und Supply Chain Management. Integriert in die 
transport logistic ist die air cargo europe, der Branchentreff der 
internationalen Luft-frachtindustrie. Ein zentraler Schwerpunkt 
beider Messen liegt in diesem Jahr auf dem Thema „Identifizierung und Erschließung neuer Märkte“ . Es werden über 55.000 
Besucher erwartet. 
➔ transport logistic
 Messe München, Eingänge Ost und West
 9. bis 12. Mai 2017
 Di–Do 9–18 Uhr, Fr 9–16 Uhr
➔ air cargo europe 2017
 Internationale Leitmesse für Luftfracht, Mobilität 
und Transportlogistik 
 Messe München, Halle B1, Eingang West
 9. bis 12. Mai 2017
 Di–Do 9–18 Uhr, Fr 9–16 Uhr
Weitere Veranstaltungen im Mai ⁄ Juni:
➔ High End 2017
 Die Messe für exzellente Unterhaltungselektronik
 MOC Veranstaltungscenter München
 18. bis 21. Mai 2017
 Do–Sa 10–18 Uhr
➔ Die 66 2017
 Die führende 50plus-Messe im deutschsprachigen Raum
 Messe München, Hallen A5/A6, Eingang Ost
 19. bis 21. Mai 2017
 Fr–So 10–17 Uhr
Messe München
MAI 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

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Auris T ouring Sports Hybrid Edition S
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Fernlichtassistent
- Abblendautomatik
- Rückfahrkamera
- Pre-Collision System
- Verkehrszeichenerkennung
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Hauspreis (inkl. MwSt.) 
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Anzahlung in Höhe der MwSt. 4.269,84 €
Nettodarlehensbetrag 20.620,16 €
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Prius+ MPV Hybrid Comfort
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Scheinwerfer (LED-Abblendlicht)
- Ledersitze (mit Sitzheizung Fahrer/Beifahrer)
- Rückfahrkamera
- T oyota T ouch & Go 2
- Geschwindigkeitsregelanlage, elektronisch
- Smart-Key System 
- Klimaautomatik 
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
30.690 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 469 € 
Anzahlung in Höhe der MwSt. 5.173,03 €
Nettodarlehensbetrag 25.516,97€
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Kraftstoffverbrauch und Energieeffizienz: Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9/3,9/3,5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieffizienzklasse A+.
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