Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Februar 2017

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2017. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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ENTWICKLUNG VOM VORORTZUG ZUM HIGHTECH-SHUTTLE
TRADITION EIN BESUCH IM MARSTALLMUSEUM
EINBLICK POLIZEIHUNDESTAFFEL – DIENST AUF VIER PFOTEN
➔ MOBILITÄTSGARANT FÜR DIE GESAMTE REGION
S-BAHN MÜNCHEN
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 57. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE FEBRUAR 2017

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Alfred Huber (AH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Michelle Moultrie, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ FEBRUAR 2017
Grundkurs
Montag, 06.02., 20.02., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 01.02., 08.02., 15.02., 22.02., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 04.02., 11.02., 18.02., 25.02., jeweils von 10–13 Uhr
Leistungskurs
Montag, 30.01., 06.02., 13.02., 20.02., jeweils von 20–22 Uhr
Mittwoch, 01.02., 08.02., 15.02., 22.02., jeweils von 20–22 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich!
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Samstag, 04.02., 8.30 – 10 Uhr
Montag, 13.02., 17.30 – 19 Uhr
Samstag, 18.02., 8.30 – 10 Uhr
Montag, 27.02.,17.30 – 19 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 16.02., von 13–17 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 17.02., von 13–16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung im Datenfunk-Büro, 
Rückgebäude 2. Stock, während der Bürozeiten möglich!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 15.02., 15 bis 17 Uhr
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 1 / 2017 vom 17. Januar bis 14. Februar 2017
➔ Kurs 2 / 2017 vom 07. März bis 04. April 2017
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61–367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Februar 2017 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
➔ S-Bahn München ⁄ Mobilitätsgarant für die gesamte Region 08
 
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 16
Stadt-Info ⁄ 2. Programm im Circus Krone 18
Stadt-Info ⁄ Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt 19
Information ⁄ Faschingstermine 2017 19
Stadtkunde München ⁄ Marstallmuseum Nymphenburg 20
Wissenswertes ⁄ Polizeihundestaffel – Dienst auf vier Pfoten 22
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungen im Februar 24
Wissenswertes ⁄ München und seine Faschingstradition 24
Messe München ⁄ Termine Januar ⁄ Februar 2017 25
Service ⁄ Veranstaltungskalender Febuar 2017 26
atelier-tacke.de
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
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TAXI DEUTSCHLAND
FEBRUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Hotel-Gerüchte
In den frühen Morgenstunden eines kalten, 
dunklen Dezembertages bemerkten an einem Halteplatz bereitstehende Taxifahrer 
nach eigener Aussage die wiederholte Vorfahrt von Mietwagen zu einem in Sichtweite gelegenen Hotel am Münchner Hauptbahnhof. Da Gäste mit Gepäck zustiegen 
und sich vermutlich zum Flughafen verbringen ließen, war der Schluss schnell gezogen, dass es hier nicht mit rechten Dingen 
zugehen kann. Zwei der Fahrer liefen zum 
Empfangsbereich und warfen dem Hotelmitarbeiter persönliche Vorteilsnahme bzw. 
die Annahme von Schmiergeldern vor. 
Um seinem Ärger Luft zu machen, verfasste 
einer der Taxler einen kritischen Beitrag 
auf der Internetplattform „Facebook“ und 
erhob damit schwere Vorwürfe und Anschuldigungen gegen das Personal vom 
 Hotel. Die Direktion des Hotels kontaktierte daraufhin die Taxi-München eG und bat 
um ein klärendes Gespräch. In der darauffolgenden Aussprache konnten die Missverständnisse geklärt und ausgeräumt werden. 
Viele Gäste in 5-Sterne-Häusern bevorzugen die Fahrt in der schwarzen Limousine. 
Entsprechend den Wünschen der Gäste 
kommen bei diesen Hotels viele Mietwagenbestellungen zustande. Ursächlich hierfür 
ist ausschließlich der Wunsch des Gastes 
und nicht eine willkürliche Zuteilung durch 
das Hotelpersonal. 
Sollte es in Zukunft zu Problemen mit 
 Hotelpersonal bezüglich unredlicher Auftragsvergabe, Annahme von Handgeldern 
oder den Einsatz auswärtiger Taxiunternehmen geben, wenden Sie sich bitte an 
den Vorstand der Taxi-München eG. Bedenken Sie bitte die möglichen Rechtsfolgen 
einer Beleidigung oder üblen Nachrede, 
auch wenn solche Vorwürfe „nur“ in einem 
Social Network erfolgen. (FK)
20. Münchner Stoff Frühling
Der Münchner Stoff Frühling e.V. feiert in 
diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. 
Auch in diesem Jahr präsentieren nam -
hafte Hersteller ihre Kollektionen in vielen 
Showrooms, die mittels einer Shuttle- 
Bus-Linie verbunden sind. Die Veran staltung findet in diesem Jahr von Freitag, 
den 24. März, bis Montag, den 27. März 
2017, statt. 
Die Taxi-München eG hat auch in diesem 
Jahr wieder den Zuschlag für die Organisation und Ausführung dieses Shuttle- 
Services erhalten. 
Zum Einsatz kommen bis zu 34 Großraumtaxis, die auf zwei entgegengesetzt laufenden Linien die Showrooms miteinander 
 verbinden. 
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem 
Shuttle-Service sind folgende Kriterien:
➔ Taxibus für 8 Fahrgäste
➔ keine Außenwerbung
➔ Datenfunk
➔ Sprechfunk mit betriebsbereitem Kanal 7
➔ optisch und technisch einwandfreie, 
gepflegte Fahrzeuge.
Die Bezahlung erfolgt entsprechend der 
vertraglichen Sondervereinbarung nach 
 einer Stundenpauschale. 
Die Anmeldung für den Shuttle-Service ist 
möglich ab Dienstag, den 7. März 2017, um 
8 Uhr in der Engelhardstraße 6, 1. Stock 
Rückgebäude, im Kunden-Büro. Es ist ausschließlich eine persönliche Anmeldung 
möglich, telefonische Meldungen können 
leider nicht berücksichtigt werden. Eine 
Teilnahme im vergangenen Jahr garantiert 
nicht die Teilnahme in 2017. Entscheidend 
ist die Reihenfolge der Anmeldung!
Wir weisen darauf hin, dass die eingesetzten Fahrzeuge während der gesamten Laufzeit der Veranstaltung die oben genannten 
Kriterien erfüllen müssen. (TK)
Änderung der TO und TTO
Wie in der letzten Ausgabe berichtet, traten Änderungen in der Taxitarifordnung 
(TTO) und Taxiordnung (TO) für das Taxigewerbe in der Landeshauptstadt München in 
Kraft. Anfang Januar wurde uns nun mitgeteilt, dass entgegen der bisherigen Aussage 
das Mitführen des von uns ausgegebenen 
Änderungsblattes nicht ausreichend ist. 
Die TO und TTO sind in vollem Umfang in 
der aktuellen Version im Fahrzeug mitzuführen und auf Verlangen dem Fahrgast 
vorzulegen. Die Taxi-München eG wird daher die Verordnungen neu drucken lassen. 
Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran.
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4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017
AKTUELLE INFORMATIONEN

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Schnell. Preiswert. Kompetent.
Diese werden ab Februar 2017 zur Verfügung stehen und können wie gewohnt an 
der Hauptkasse 1. Stock erworben werden. 
(FK)
Satzung
Auf Wunsch einzelner Kollegen weisen wir 
nochmals darauf, dass die aktuelle Fassung 
der Satzung inklusive der Änderungen von 
Mitte 2016 für jedes Mitglied in der Buchhaltung zur kostenlosen Mitnahme bereit 
liegt. (FK)
Odeonsplatz
Vom 9. Januar bis voraussichtlich 30. April 
2017 wird auf dem Platz vor der Feldherrnhalle und in der Residenzstraße ein 
Schachtbauwerk für Fernkälte erstellt. Um 
die Baustellenzufahrt in die Residenzstraße 
zu ermöglichen, wird die Taxistellfläche 
Odeonsplatz in der Kurve unterbrochen. Zur 
Verdeutlichung wird eine Sperrfläche auf 
den Taxispuren markiert. Das Kreisverwaltungsreferat teilt uns mit, dass die Zufahrten zur Residenzstraße und Fußgängerzone 
ständig gewährleistet sein müssen. Wir 
 bitten um Beachtung. (FK)
E-Taxi-Offensive
Zukunftsweisende Partnerschaft im Bereich 
der Elektromobilität: Die Landeshauptstadt 
München bezuschusst im Rahmen einer 
 Kooperation das vom ADAC Südbayern 
 initiierte Projekt „TaxE“ . Dies hat der Stadtrat in einer Sitzung mit großer Mehrheit 
beschlossen. München und der ADAC Südbayern gehen somit Hand in Hand und 
 wollen Luftschadstoffe verringern.
Die Münchner Umweltreferentin Stephanie 
Jacobs betont: „Wir als Stadt unterstützen 
‚TaxE‘ als eine der konkreten Maßnahmen, 
um München zum Vorreiter in Sachen 
 E-Mobilität zu machen. E-Fahrzeuge bedeuten saubere Luft und weniger Lärm in 
Münchens Straßen. Für die Taxi-Unternehmer bedeuten sie weniger Wartung 
und Verschleiß. Je mehr E-Fahrzeuge auf 
unseren Straßen unterwegs sind, desto 
schneller schaffen wir die Verkehrstrendwende weg von fossilbetriebenen Fahrzeugen hin zu moderner, sauberer Mobilität, 
wie sie zu einer schnell wachsenden Metropole wie München passt.“ Eine Umsetzung 
der TaxE-Idee soll bereits 2017 erfolgen, 
das Projekt ist zunächst auf drei Jahre 
 angelegt.
Die Münchner Taxler legen jährlich 150 Millionen Kilometer zurück, 80 Prozent der 
Fahrleistung erfolgt auf innerstädtischem 
Gebiet – und die meisten Autos werden 
noch mit Diesel angetrieben. Hier wollen 
die Landeshauptstadt München und der 
ADAC Südbayern ansetzen: Taxi-Betreiber, 
die auf ein elektrisch betriebenes E-Taxi 
umsteigen und solche Modelle anschaffen, 
sollen unterstützt werden: Die Landeshauptstadt bezuschusst die Fahrleistung 
mit bis zu 20 Cent pro elektrisch gefahrenem Fahrgast-Kilometer und unterstützt 
das Projekt darüber hinaus durch die Vergabe von Doppelkonzessionen. Mit der 
 TaxE-Initiative soll ferner die Bestellbarkeit 
der Modelle ermöglicht bzw. der Anreiz zur 
Nachfrage geschaffen werden. Durch die 
auffällige Gestaltung mit einem Logo an 
den Seitentüren soll zudem die Sichtbarkeit 
der E-Taxis im Stadtbild erzeugt werden. 
Außerdem ist die Schaffung eines dichteren 
Netzes an Schnellladesäulen ein weiteres 
Ziel der Initiative. Insgesamt hat die Landeshauptstadt München eine Summe von 
zwei Millionen Euro in Aussicht gestellt, 
was 10 Millionen Fahrgast-Kilometern 
 entspricht. Fachlich am Projekt beteiligt 
sind die Referate für Gesundheit und Umwelt, Arbeit und Wirtschaft, Stadtplanung 
und Bauordnung sowie das Kreisverwaltungsreferat.
Der ADAC Südbayern als moderner Mobilitätsdienstleister verspricht sich viel von 
diesem Projekt. „E-Taxis sind nicht nur 
Imageträger für alternative Antriebe, sondern sie stehen auch für ein fortschrittliches und weiterdenkendes München“, betont Projektleiter Florian Hördegen. Sie 
könnten fahrendes Vorbild werden für andere Verkehrsteilnehmer, diese zum Umstieg auf einen alternativen Pkw animieren 
und generell die Elektromobilität voranbringen. „München ist bereits Landeshauptstadt und Radlhauptstadt – und vielleicht bald auch Ladehauptstadt“, hofft 
Hördegen. Mit dem TaxE-Projekt startet der 
ADAC Südbayern den nächsten Schritt in 
puncto alternative Antriebsformen bei der 
Personenbeförderung. Der mit 1,8 Millionen 
Mitgliedern drittgrößte aller 18 deutschen 
Regionalclubs zeichnet bereits seit 2010 
umweltschonende, etwa mit Hybrid betriebene Fahrzeuge mit dem Eco-Taxi-Zertifikat 
aus. Mittlerweile sind über 300 solcher 
Fahrzeuge auf den Münchner Straßen unterwegs. Das Eco-Taxi wird von zahlreichen 
Unterstützerfirmen wie O2, Osram, Bayerischem Rundfunk, Schörghuber Stiftung, 
Stadtwerke München und diversen Kliniken 
unterstützt. Diese priorisieren bei der Bestellung für ihre Kunden ein Eco-Taxi. In 
das E-Taxi-Projekt will der Flughafen München als Partner einsteigen. Denkbar wäre, 
dort etwa separate Taxistände oder -spuren 
für elektrisch betriebene Modelle zu schaffen. Zudem laufen Gespräche mit der Messe 
München.
(Quelle: ADAC Südbayern e.V.)
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6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017

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IM TAXI

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➔ MOBILITÄTSGARANT FÜR DIE GESAMTE REGION
S-BAHN MÜNCHEN
TITELTHEMA
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017

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atelier-tacke.de
In Vorfreude auf die anstehenden Olympischen Spiele nimmt die S-Bahn – und mit ihr der MVV – am 28. Juli 1972 ihren 
Betrieb auf. Ab dem Zeitpunkt des Zuschlags im April 1966 wurden in kurzer Zeit die organisatorischen und baulichen 
Voraus setzungen geschaffen, das bis dahin herrschende Neben- und auch Durcheinander insbesondere im Schienen-Nah -
verkehr zu beenden und gleichzeitig einen leistungsfähigen Verkehrsverbund zu schaffen. Eine Erfolgsgeschichte beginnt, 
 deren Ursprünge jedoch viel weiter zurückliegen.
Dass dieses Ereignis im Taxigewerbe durchaus mulmige Gefühle hervorrief, ist kein wirkliches Geheimnis: schließlich befürchtete 
man nicht völlig zu Unrecht drohende Fahrgastverluste. Doch kann dies natürlich nur ein Aspekt von vielen sein, die es bei diesem 
Thema zu betrachten gilt. 44 Jahre später sollte ein vorurteilsfreier Blick auf den Konkurrenten und Partner im Transportgewerbe 
auch die für uns spürbaren positiven Aspekte aufzeigen können. Denn unbestreitbar wäre die heutige Verkehrssituation in München 
ohne die S-Bahn mit dem Begriff „katastrophal“ richtig zu beschreiben. Auch die durch Zugausfälle erzielbaren Extra-Umsätze sowohl 
durch Spontanfahrgäste wie durch SEV (Schienenersatzverkehr) stellen erkennbare Größen dar und seien daher schon jetzt erwähnt.
 
FEBRUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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Der technische Fortschritt ermöglichte jedoch zügig Verbesserungen der Lokomotivleistungen und verkürzte die Fahrzeiten 
deutlich. Somit waren die Vororte Münchens nun rascher zu erreichen und wurden 
schnell als Wohn- und Wirtschaftsstandorte 
interessant. An Wochenenden kam der Ausflugsverkehr hinzu. Die Industrialisierung 
führte zu erheblichem Bevölkerungswachstum (in München um 1800 von ca. 30.000 
Einwohnern auf knapp 500.000 Einwohner 
um 1900). Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam es folgerichtig zu ersten Planungen für ein Schnellbahnsystem. Sogar eine 
Ringlinie wurde schon 1889 (!) vorgeschlagen. Sie hätte von der Friedenheimer Brücke ausgehend die Stadt über den heutigen 
Südring, den Ostbahnhof, nördlich über 
Schwabing und weiter über Nymphenburg 
im Kreis umrundet. Bedauerlich, dass diese 
weit vorausschauende Planung nie realisiert wurde – und umso schlimmer, wenn 
man sich das heutige Geschehen bei der 
Verkehrspolitik anschauen muss.
Bei weiteren Planungen kam es um 1910 zu 
ersten Gedanken einer unterirdischen Verbindung zwischen Haupt- und Ostbahnhof. 
In den Jahren von 1935–1944 wurde neben 
der West-/Ost- auch eine Nord-/Süd-Verbindung mit einem Verbindungsknoten am 
Karlsplatz (Stachus) ins Spiel gebracht. 
 Erste Tunnelgrabungen begannen in der 
Lindwurmstraße (heute U 3, U 6), doch der 
Zweite Weltkrieg verhinderte eine weitere 
Umsetzung dieser Ideen. Nach 1945 schlug 
der damalige Stadtbaurat Karl Meitinger 
vor, in Anbetracht der Zerstörungen und 
der insgesamt acht auf den Hauptbahnhof 
zulaufenden Eisenbahnstrecken, die zunächst die wichtigere West-/Ost-Verbindung zu realisieren. Dann dauerte es jedoch noch bis in die 60’er Jahre, ehe 
schließlich im Zuge der nahenden Olympischen Spiele endgültig entschieden wurde, 
von Westen nach Osten einen S-Bahn- 
Tunnel zu bauen (unter Regie der Bahn) 
und die Nord-/Süd-Verbindung als U-Bahn 
(unter Regie der Stadt) auszugestalten.
Es geht los
Organisatorisch wurde ab 1968 der Vorläufer des MVV (Münchener Verkehrs- und 
Tarifverbund) ins Leben gerufen und am 
5. April 1971 ging es offiziell los: nicht nur 
mussten vor allem die Bauarbeiten der 
heutigen Stammstrecke fertiggestellt werden, sondern insbesondere das bis dahin 
bestehende Nebeneinander der verschiedenen Verkehrssysteme vereinheitlicht werden. Dabei dürfte die Neu-Nummerierung 
der Bus-, Tram- und neuen S-Bahnlinien 
noch das geringste Problem dargestellt 
 haben. Es war gleichzeitig erstmals ein 
nachvollziehbares und praktikables Tarifsystem zu kreieren – heute bekannt durch 
das Ring- und Zonensystem. Damals eine 
Revolution, doch ermöglichte es endlich, 
mit nur einem Fahrschein ohne kompliziertes Nachlösen beim Umsteigen von einem 
aufs andere Verkehrssystem von A nach B 
zu fahren. Von den seinerzeitigen Anfängen 
bis heute gab es zahlreiche Verbesserungen 
und Verfeinerungen. Einzig negativ: die 
 zuverlässigen jährlichen Tariferhöhungen. 
Da haben es unsere Taxifahrgäste besser.
Die Planungen für die Beförderungsleistungen gingen für alle Verkehrsmittel von 
etwa 250 Millionen Fahrgästen im Jahr aus. 
Schon im ersten vollen Betriebsjahr wurde 
die kalkulierte Zahl mit 358 Millionen Passagieren locker überboten. Bis Ende 2015 
wuchsen die Beförderungszahlen stetig und 
kräftig weiter auf über 692 Millionen – ein 
Bei der Eröffnung der ersten Bahntrecke von der seinerzeitigen königlichen Haupt- und Residenzstadt am 1. Oktober 1839 nach 
Lochhausen war noch keineswegs die spätere stürmisch fortschreitende Entwicklung des Eisenbahnsystems absehbar. So dauerte 
es zum Beispiel bis 1854, ehe die Linie nach Starnberg eröffnet werden konnte. Ab 1855 ging es über Freising nach Landshut, 
1875 folgte die Strecke Richtung Memmingen (über Grafrath und Geltendorf) und von 1902 an ging es über Unterpfaffenhofen nach 
Herrsching. Die Reisezeiten waren in keiner Weise mit den heutigen vergleichbar. So dauerte die Fahrt auf der 1840 von Lochhausen 
nach Augsburg verlängerten Strecke sage und schreibe 16,5 Stunden. Von und nach Freising waren es zunächst 7 Stunden. 
➔ DIE S-BAHN – TRAGENDE SÄULE DES MVV
atelier-tacke.de
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017
 
TITELTHEMA

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beeindruckender Wert. Denn das Streckennetz speziell der Bahnen ist nicht annähernd so stark erweitert worden. Zwar 
 verlängerten sich die U-Bahn-Linien von 
ursprünglich bescheidenen 14 auf mittlerweile 95 Kilometer, doch die S-Bahn nahm 
„nur“ von 380 auf 434 Kilometer zu. Da 
sich übrigens von 1972 bis 2015 auch die 
Stadt-Omnibuslinien von 290 auf 495 Kilometer Streckenlänge erweiterten, ist auch 
klar, wo die Hauptursache für eine Fahrgastverlagerung vom Taxi weg zu vermuten 
ist – sicher nicht bei der S-Bahn.
Das Prinzip S-Bahn München 
Bis 1972 wurde auf den vom Hauptbahnhof 
und Ostbahnhof aus der Stadt führenden 
Strecken ein Vorortverkehr der Deutschen 
Bundesbahn betrieben. Dieser befriedigte 
nach heutigen Maßstäben eine Grundversorgung, mehr nicht. Unregelmäßige, nicht 
getaktete Fahrpläne trugen nicht gerade 
zu hoher Attraktivität bei. Die Fahrzeiten 
sowie der Komfort bewegten sich in übersichtlichen Verhältnissen. Fahrgäste waren 
„Beförderungsfälle“, was an sich schon 
viel über die seinerzeitige Kundenpflege 
aussagt. 
Insofern stellte die Einführung des S-Bahn- 
Systems (bzw. des „MVV“) einen erheblichen Fortschritt dar. Die Fahrpläne waren 
jetzt vereinheitlicht. Für die Berufsverkehrszeiten wurde ein 20 Minuten-Takt 
 eingeführt, der auf „nicht stadtnahen 
 Strecken“ ansonsten im Allgemeinen auf 
40 Minuten gedehnt wurde. Wer sich erinnern möchte: auf der damaligen S 1 galt 
im Abschnitt zwischen Kreuzstraße und 
 Aying ein 80-Minuten-Takt und die seinerzeitige S 10 nach Wolfratshausen fuhr 
nur stündlich. Immerhin konnte man sich 
aber nunmehr auf klar definierte Abfahrtsminuten verlassen. Dazu kamen die Liniennummern, die eine wesentlich einfachere 
Orientierung ermöglichten. Ergänzt wurde 
dies durch neuartige übersichtliche Pläne, 
bei denen die farbige Gestaltung und 
 schematisierte Linienführung die Streckendarstellung vereinfachte. Außerdem tauchte 
neben den neuen Einheitsfahrscheinen 
der ET 420 auf. 
Damit ist in der Eisenbahner-Sprache der 
Elektrotriebwagen gemeint, der uns allen 
als der S-Bahn-Zug schlechthin in Erinnerung ist. Ganz zu Beginn besaß er noch 
 einige Abteile für die 1. Klasse und geraucht werden durfte teilweise auch noch. 
Eine Zuggarnitur (Kurzzug) bestand aus 
3 Wagen. Fuhren ganz zu Anfang „nur“ 
Kurz- und Vollzüge (2 Garnituren), so folgten bald schon die Langzüge mit 3 Garnituren, also 9 Wagen – eine Notwendigkeit, 
die sich aufgrund der von Anfang an hohen 
und permanent steigenden Fahrgastzahlen 
von selbst ergab. Immerhin konnten mit 
letzerem offiziell 1.452 Fahrgäste gleichzeitig fahren. Es kann davon ausgegangen 
werden, dass dieser Wert häufig über boten 
wurde.
Charakteristisch war damals die Farbgebung 
der Züge: zunächst wurden auf Wunsch 
von zahlreichen Fahrgästen Fahrzeuge in 
bayerisch angehauchtem Blau/Kieselgrau 
eingesetzt. Sie wurden zum optischen 
 Markenzeichen der Münchner S-Bahn. 
Später folgten Wagen in Orange/Kieselgrau, 
die Schritt für Schritt die blauen Züge ersetzten. Markant war die Abteilgestaltung 
mit ihren hohen Trennwänden und den 
 Verbindungstüren. Bei voller Belegung 
der Sitze erlaubten sie ein einigermaßen 
bequemes Stehen. Auch die sogenannten 
Taschen-Schiebetüren in den Eingängen 
dürften noch gut bekannt sein. Aufgrund 
ihrer Konstruktionsweise „zogen“ sie 
 Regenwasser und Schnee nahezu magisch 
an. Speziell im Winter neigten ebendiese 
Türen zum Einfrieren und stellten zum 
Missvergnügen der Lokführer und vor 
allem der Fahrgäste jegliche Öffnungsoder Schließtätigkeit ein – natürlich ohne 
Vorwarnung. Und wir alle wissen recht 
gut, wie lang so ein Winter in Bayern 
dauern kann. Umgekehrt heizten sich 
die Wagen im Sommer sehr stark auf, 
 sodass bei längeren Standzeiten die Fahrgäste in den kostenlosen Besuch einer 
 Sauna kamen.
Der Ur-ET 420, in orange mit der Ordnungsnummer ET 420-001, ist noch lange nach 
seiner regulären Dienstzeit für Sonderfahrten eingesetzt worden. Ende 2016 trat er 
zum Leidwesen seiner Fans zu seiner letzten Fahrt ins Verkehrsmuseum Nürnberg an. 
Der ET 420-002, er war das erste in blau 
lackierte Exemplar, wurde teilweise verschrottet. Ein Teil von ihm ist auf der 
 Theresienhöhe in der Verkehrsabteilung 
des Deutschen Museums ausgestellt. Der 
dritte ET 420-003, er war in cremeweiß/rot 
lackiert, blieb ein Einzelstück. Von ihm ist 
nichts erhalten. Eine weitere Sonderlackierung sei noch erwähnt: zur Eröffnung des 
Flughafens gab es eine in den „Flughafenfarben“ geschmückte hellblaue Bahn, die 
einige Jahre ihren Dienst tat. 
Streckennetz und Fahrtenangebot
Das Streckennetz der S-Bahn umfasste 
1972 schon im Wesentlichen den Verlauf 
der heutigen Linien. Bei einer Länge von 
380 Kilometern wurden 140 Bahnhöfe 
 bedient. Im allerersten Fahrplanbuch 
wird noch fein säuberlich unterschieden 
und extra darauf hingewiesen, dass alle 
S-Bahnhöfe oberirdisch angelegt sind – 
 außer denen vom Hauptbahnhof bis zum 
Rosenheimer Platz. Sorgsam auch der 
 Hinweis, dass am Hauptbahnhof, am 
 Stachus und am Marienplatz gesonderte 
Ein- und Ausstiegsbahnsteige vorhanden 
sind. Darüber hinaus wird noch genau 
 beschrieben, wie am Marienplatz die einzelnen Etagen angelegt und untereinander 
verbunden sind. 
Die wichtigste Achse im gesamten 
S-Bahn-Netz stellt selbstverständlich die 
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Stammstrecke von Pasing zum Ostbahnhof 
dar. Sie bildet das zentrale Rückgrat des 
gesamten Münchner S-Bahn-Netzes und ist 
gleichzeitig seine Achillesferse – führen 
doch (außer der heutigen S 20) alle Linien 
durch sie hindurch. Das bedeutet einerseits 
eine äußerst dichte Zugfolge, wodurch die 
Stammstrecke als die am dichtest befahrene Eisenbahnstrecke Deutschlands gilt. Zur 
Ertüchtigung ist vor einigen Jahren in einer aufwendigen Aktion eine neue Signaltechnik (Linienzugbeeinflussung) eingebaut worden. Seitdem können pro Stunde 
in jede Richtung 30 Züge durch den 
Stammstreckentunnel fahren. Bei 
 Störungen hingegen wird genau das zum 
größten Nachteil der Stammstrecke, denn 
ein liegengebliebener Zug löst eine Kettenreaktion an Verspätungen aus, deren 
 Nachwirkungen sich häufig über Stunden 
hinziehen. Da hilft es auch nicht, die 
S-Bahn-Linien in Pasing oder im Ostbahnhof zu kappen oder zum Teil über den 
 Südring zu schicken. Hauptursache für 
 Störungen sind neben technischen Problemen oder Personenschäden gerne einmal 
Luftballons mit Metallic-Beschichtung. 
Fliegen diese in die Oberleitung ist für 
 längere Zeit Stillstand angesagt. 
Nach langwierigen Diskussionen ist seit 
letztem Jahr der ebenso lang geplante Bau 
einer zweiten Stammstrecke begonnen 
 worden. Erstaunlich war, wie zäh und 
 unnachgiebig sehr viele Grundstückseigentümer sich dagegen gewehrt haben. 
Hauptbegründung war in der Regel ein befürchteter Werteverlust der Immobilien und 
mögliche Gebäudeschäden. Auch der Baustellenverkehr wurde immer wieder als Hinderungsgrund angeführt. Dieselben Herrschaften hatten übrigens keine Probleme 
damit, dass in der Zwischenzeit am Mittleren Ring nicht nur der äußerst aufwendige 
Bau dreier langer Straßentunnel realisiert 
wurde. Deren Anlieger mussten – und 
 konnten (!) – diese Baustellenaktivitäten 
trotz viel Lärm, noch mehr Staub und teilweise länger eingeschränkter Erreichbarkeit 
ihrer Grundstücke bzw. Wohnungen auch 
aushalten. 
Was die zweite Stammstrecke angeht, ist 
neben den bekannten baulichen Herausforderungen und der teilweise noch immer 
nicht völlig geklärten Finanzierung und 
Baurechte die Frage, ob nicht auch heutzutage eine S-Bahn-Ringlinie nach Berliner 
Vorbild (in diesem Fall, denn es geht ja 
nicht um einen Flughafen) die bessere 
 Lösung wäre. Denn auch die zweite 
Stammstrecke löst ein sehr entscheidendes 
Münchner Problem nicht: die radiale 
 Streckenführung der Bahnlinien (und das 
 betrifft S- und U-Bahnen) macht es auch 
heute noch nötig, dass nahezu alle Fahrten 
aus einem zu einem anderen Stadtteil 
zwingend eine Reise durch das Stadtzentrum erforderlich machen. Ein Effekt, 
der durch eine Ringlinie in sehr vielen 
 Fällen überflüssig gemacht und der speziell 
an den Knotenpunkten im Innenstadtbereich eine fühlbare Entlastung bringen 
würde. Aber da fehlt dann der Mut zu einer 
im Wortsinne „großen“ Entscheidung – was 
im Übrigen nicht nur in dieser Publikation 
kritisiert wird. So beklagte erst unlängst 
eine große Münchner Tageszeitung die 
Konzeptionslosigkeit der Verkehrspolitik in 
Anbetracht der unverändert steigenden 
 Bevölkerungszahlen und der damit automatisch verbundenen Verkehrsentwicklungen. 
Mehr Bevölkerung = mehr Verkehr = mehr 
erforderliches Verkehrsangebot. Die nötigen 
Entscheidungen zu den Folgen dieser 
Zwangsformel werden nur zögerlich bis 
überhaupt nicht angegangen – was nicht 
die Schuld der S-Bahn ist.
Mittlerweile beträgt die Streckenlänge des 
S-Bahnnetzes 434 Kilometer und die Anzahl der Bahnhöfe ist auf 150 gestiegen. 
Im Stadtgebiet hielten sich die Ergänzungen in Grenzen – mit Hirschgarten und Untermenzing gibt es zwei neue Bahnhöfe 
und der Halt in Freiham wurde nach einer 
langjährigen Pause zwischenzeitlich wieder 
reaktiviert. Nicht mehr benötigt wird der 
Bahnhof Olympiastadion. Er wurde von der 
Sonderlinie S 11 (später S 8) bei Großveranstaltungen bedient. Dem Verfall preisgegeben bietet er heute ein eher trauriges 
Bild und wäre heutzutage schon völlig 
 verschwunden, wenn der Transrapid zum 
Flughafen gebaut worden wäre. 
Echte Verlängerungen von Strecken bzw. 
 Linien sind im Außenbereich zu verzeichnen. Seit Mai 1992 fährt die jetzige S 8 
von Ismaning zum Flughafen und die S1 
wurde 1998 ab Neufahrn über die „Spange“ 
ebenfalls dorthin geführt. Die Strecke von 
Maisach nach Mammendorf (S 3) konnte 
nach dem Bau zusätzlicher Gleise ins Gesamtnetz integriert werden. Seit gut zwei 
Jahren fährt auch die frühere Dachauer 
 Lokalbahn (Linie A) auf modernisierten 
Gleisen als Teil der S 2. Diese Strecke ist 
vor allem durch die Geschichten Ludwig 
Thomas bekannt geworden. Mit seinen 
 exakten Beschreibungen hat er den Menschen des Dachauer Hinterlandes ein 
 poetisches Denkmal gesetzt.
Im Laufe der Zeit war selbstverständlich 
das Wagenmaterial zu erneuern. So fahren 
modernisierte Fahrzeuge des Typs ET 420 
nur noch auf einigen Außenstrecken (vor 
allem auf der S 20). Das Bild bestimmen 
nunmehr die roten Heuler vom Typ ET 423. 
Sie kamen mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 1990 erstmals zum Einsatz. Neben 
ihrem typischen Fahrgeräusch fallen sie 
durch breitere Schwenk-Türen auf, die bei 
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weitem weniger „winteranfällig“ sind. Im 
Unterschied zu den 420’ern sind die Fahrzeuge im Rahmen einer aus vier Wagen 
 bestehenden Kurzzug-Garnitur auch durchgängig. Für jeden Kurzzug gibt es insgesamt zwölf Türen, drei mehr als beim 
ET 420. Das ermöglicht von Haus aus ein 
schnelleres Ein- und Aussteigen, wenn 
die Fahrgäste mitspielen. Die (reguläre) 
Kapazität eines 423’er-Kurzzugs liegt bei 
1.632 Passagieren. Die Steh-Qualität hat 
sich hingegen verschlechtert: die Trennwände sind schmaler geworden, sodass sich 
nur noch eine Person anlehnen kann; und 
die spürt dann noch die häufig angebrachten Reklamehalter im Kreuz. Aufgrund der 
Vier-Wagen-Konstruktion ergibt sich eine 
andere Anordnung der Raddrehgestelle: an 
den Wagenübergängen findet sich nurmehr 
eines, auf dem beide Wagenenden aufliegen. Hierbei handelt es um ein sogenanntes Jakobs-Drehgestell. 
Auf die bis heute stetig steigenden Fahrgastzahlen wurde auch mit Taktverdichtungen reagiert. Diese wurden durch den Ausbau vorhandener Gleisanlagen ermöglicht. 
Auf mehreren stadtnahen Strecken kann somit in der Berufsverkehrszeit ein 10 Minuten-Takt angeboten werden. Auf diese 
 Weise sollen die schlimmsten Folgen der 
starken Frequentierung abgemildert und 
der berüchtigte Ölsardinen-Dosen-Effekt 
verringert werden. Diesem Zweck dienen 
auch Linien-Neu-Ordnungen, die zum heutigen Nummernsystem führen. Im Weiteren 
sollen ergänzende Feinjustierungen für 
noch mehr Effizienz sorgen. So werden zum 
Beispiel seit kurzer Zeit auf der Stammstrecke bei Stopps in den Bahnhöfen sämtliche 
Türen eines Zuges zentral vom Fahrer geöffnet. Auch wenn das im Einzelfall nur 
wenige Sekunden bringt: die Summe über 
den Tag macht es aus und sorgt für mehr 
Pünktlichkeit. Wird diese nicht erreicht, ist 
das immer wieder der am meisten beklagte 
Punkt, da hier stets eine große Anzahl von 
Fahrgästen gleichzeitig betroffen ist. 
Schnittpunkte mit dem Taxi 
Innerhalb der Stadt München sind die 
Schnittpunkte mit dem Taxi im Allgemeinen überschaubar. Besonders die Endpunkte der Stammstrecke mit den Bahnhöfen 
Pasing und Ostbahnhof profitieren von 
 einem einigermaßen regelmäßigen Fahrgastaufkommen. Hier ist glücklicherweise 
immer noch eine größere Anzahl von 
S-Bahn-Fahrgästen taxiaffin: man fährt bis 
zu diesen beiden Bahnhöfen und benutzt 
zur Weiterfahrt bewusst das Taxi. Bei den 
bereits im vorigen Absatz angesprochenen 
Zugausfällen profitiert das Taxigewerbe in 
der Regel ebenfalls, da zuverlässig ein guter Teil von Spontanfahrten entsteht, die 
sonst nicht zustande gekommen wären. An 
dieser Stelle sei der Hinweis gestattet, dass 
gerade in einem solchen Fall ein guter Service am Kunden wichtig ist. Schimpfen auf 
die S-Bahn bringt nichts, Verständnis und 
ein wenig Mitgefühl aber eventuell doch 
einen neuen Stammgast. Das gilt übrigens 
auch bei U-Bahn-Ausfällen.
SEV
In den Außenbereichen sind die vorher 
 beschriebenen Möglichkeiten der Fahrgastgewinnung natürlich nicht so häufig. Dennoch gibt es auch hier Berührungspunkte, 
die sich über den SEV (Schienenersatzverkehr) ergeben. Bei absehbar längeren 
Zugausfällen wird dieser in der Regel mit 
dem Taxi abgewickelt. Die hierzu geltenden 
Spielregeln sind in einem Allgemeinvertrag 
zwischen der S-Bahn-München und der 
 Taxi-München e.G. geregelt. Diese kann 
 ihrerseits mittels entsprechender Fahrerverträge einen Pool an Fahrzeugen anbieten, der entsprechend tätig wird. Im Unterschied zum Tram-SEV sind hierbei aufgrund 
der höheren zu erwartenden Fahrgastzahlen 
natürlich Taxi-Busse im Vorteil. Eine gute 
Ortskenntnis in den Außenbereichen ist als 
selbstverständlich vorauszusetzen. 
Als überraschendes Highlight in diesem 
 Zusammenhang ist der Sturm Niklas von 
Ende März 2015 zu nennen, der unerwartet 
lange Einsätze mit sich brachte. Aber 
auch „normale“ Störungen tragen zu 
 erfreulichen Einnahmeverbesserungen für 
das Gewerbe bei.
Für und Wider
Die S-Bahn hat viel dazu beigetragen, die 
Lebensqualität der Bevölkerung zu erhöhen. Allein die einfachere Erreichbarkeit 
des Münchner Umlandes ist schon ein 
 gewaltiger Vorteil, erspart er doch eine 
enorme Anzahl ansonsten erforderlicher 
Fahrten mit dem privaten PKW in die Stadt 
oder auch umgekehrt, um vom Wohnort 
zur Arbeitsstätte zu gelangen. Zusätzliche 
Angebote, wie „Park + Ride“, „Bike + Ride“ 
sowie der erfolgte barrierefreie Ausbau der 
mittlerweile meisten S-Bahnhöfe erhöhen 
die Attraktivität zusätzlich. Ergänzend wird 
in den Außenbereichen auch das Fahrplanangebot durch Omnibusse immer wieder 
angepasst. Besonders an den Wochenenden 
sind Freizeitziele gut zu erreichen. So 
seien die 34 Wanderbahnhöfe genannt, 
die 111 landschaftlich attraktive Strecken 
schnell und bequem erreichbar machen. 
Auch für Fahrradfahrer gibt es ein ähnliches Angebot.
Nachteilig wirkt sich aus, dass die Immobilienpreise in S-Bahn-Gemeinden auf 
Münchner Niveau geklettert sind. Diese 
 Situation spiegelt aber gleichzeitig die 
 Attraktivität der bayerischen Landeshauptstadt und ihrer Umgebung wider, denn 
nicht nur im Stadtgebiet sondern auch in 
der Region steigen aufgrund der guten 
wirtschaftlichen Lage die Bevölkerungszahlen und der Bedarf an Wohnraum. 
Zahlen und Daten
Die Münchner S-Bahn fährt mit 8 Linien 
auf einer Strecke von 434 Kilometern. Aufgrund Mehrfachbelegung (Stammstrecke 
oder S 4 und S 6 zwischen Ostbahnhof und 
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Ebersberg) ergibt sich eine „Linienlänge“ 
von 509 Kilometern. Eingesetzt werden 
253 S-Bahn-Züge (davon 238 ET 423, 
 ferner 15 ET 420). Täglich benutzen 
840.000 Fahrgäste die S-Bahn und die 
durchschnittliche Reisegeschwindigkeit 
 beträgt 50 km/h. Der S-Bahn-Bereich 
 erfasst knapp 2,7 Millionen Menschen 
und im Laufe eines Jahres werden über 
20 Millionen Kilometer zurückgelegt. Pro 
Tag führt die S-Bahn 1.000 Fahrten durch.
Präsentation, Kommunikation
In früheren Zeiten waren Aushangfahrpläne 
und das Fahrplanbuch die Hauptkommunikationsmittel zwischen MVV und Fahrgast. 
Dies hat sich im Zeitalter der Kleincomputer natürlich deutlich geändert. Zwar wurde 
im Januar dieses Jahres nochmals stolz darauf hingewiesen, dass das Fahrplanbuch 
(1972 mit 368 Seiten gestartet, aktuell in 
2017 sind es 1224 Seiten) immer noch sehr 
stark verbreitet sei. Der Trend gehe aber zu 
Kleinfahrplänen für einzelne Linien und 
selbstverständlich zu APP’s, die auch die 
S-Bahn in mehrfacher Form anbietet (DB 
Navigator, DB Zugradar, München Navigator). Auch der Internet-Auftritt wird 
 permanent den aktuellen Bedürfnissen 
 angepasst und bietet zahlreiche Serviceleistungen.
Anderswo (Ursprünge und Vorbilder)
Das erste S-Bahn-System, das diesen Namen auch zur Recht führte, entstand in den 
20’er Jahren des letzten Jahrhunderts in 
Berlin. Es entwickelte sich aus dem seinerzeit dort bestehenden Schienensystem: 
ganz im Anfang (Mitte 19. Jhdt.) wurden 
mehrere Einzelstrecken an die Stadt herangeführt. Diese mündeten in Kopfbahnhöfen 
vor den Toren der Stadt. Schon bald wurden 
diese durch eine Ringstrecke miteinander 
verbunden. Diese sogenannte Vorortbahn 
wurde durch eine Ost-/West-Strecke ergänzt. Es entwickelte sich eine Art Schnellverkehr, der mit Dampfzügen bestritten 
wurde und für den weitsichtig bereits 1882 
eigene Gleise verlegt wurden. Im Zuge der 
technischen Weiterentwicklung und erforderlichen Modernisierung erfolgte ab 1924 
eine komplette Umstellung auf mittels 
 einer Stromschiene angetriebenen Fahrzeugen. Die nun in Stadtschnellbahn umbenannte Vorortbahn wurde in der Umgangssprache zur S-Bahn „verkürzt“ und 
damit quasi eine eigene Marke geschaffen. 
Im Zuge dessen wurde auch das heute so 
bekannte und populäre Zeichen mit dem 
weißen „S“ auf grünem Grund entwickelt, 
das bis heute das typische Erkennungszeichen für regionalen Schnellverkehr 
 darstellt. 
Im Norden folgte Hamburg gegen Ende 
des 19. Jahrhunderts ebenfalls mit einem 
Dampfzug-Vorort-Verkehr, der ab 1940 dem 
Berliner Vorbild folgend schrittweise durch 
über Stromschienen geführte Triebwagen 
ersetzt wurde. Wie in Berlin wurde der ab 
dann so bezeichnete S-Bahn-Verkehr auf 
eigenen Gleisen unabhängig vom Fernverkehr geführt – ein großer Vorteil, der 
ein stabileres Betreiben des Nahverkehrssystems ermöglicht. 
Erst relativ spät entwickelten sich in anderen Regionen Deutschlands „S-Bahnen“ 
(u. a. Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart, 
Nürnberg, Hannover). Grenzüberschreitende 
Systeme gibt es zum Beispiel in Basel und 
Salzburg. In unseren Nachbarländern findet 
man S-Bahnen in Wien, Zürich, Brüssel 
oder Prag. Paris besitzt mit dem RER 
(Résau Expres Regional = regionales 
 Express-Netz) ein vergleichbares System.
Baustellen
Natürlich unterliegt auch das S-Bahn-Netz 
einem Verschleiß und muss „auf Vordermann“ gebracht werden. Vom 24. April bis 
11. Juni 2017 werden die Gleise zwischen 
Grafing Bahnhof und Ebersberg erneuert. 
Während dieser Zeit ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet – zu unserem Leidwesen nicht mit Taxis. Die Strecke Moosach 
– Feldmoching ist vom 5. bis 24. August 
unterbrochen. Auch hier wird ein SEV eingerichtet. Da auf diese Weise aber eine der 
beiden Flughafenlinien betroffen ist und 
gleichzeitig der betroffene Bauabschnitt 
in der Stadt München liegt, ergibt sich 
vielleicht eher die Möglichkeit auf einen 
Hafenstich außer der Reihe.
Ausblick
Nach der Bahnreform von 1994 hat die 
Deutsche Bahn zahlreiche Konkurrenten 
bekommen (im Raum München z.B. erkennbar durch BOB, Meridian und Alex). In diesem Zusammenhang ist auch die DB-eigene 
Betriebsgesellschaft „S-Bahn München“ 
entstanden, in der alle Aktivitäten (Betrieb 
der Linien, Reparatur und Unterhalt von 
Zügen und Gleisen) mit eigenem Personal 
zusammengefasst sind. Sie betreibt gegenwärtig und noch mindestens bis zum Jahre 
2030 die Münchner S-Bahn. Spätestens zu 
diesem Termin wird eine Neuausschreibung 
erfolgen, bei der u.U. ein anderer Bewerber 
zum Zuge kommen könnte. Inwieweit ein 
Wechsel realistisch bzw. sinnvoll sein kann, 
soll an dieser Stelle dahingestellt bleiben. 
Faktum ist, dass bei einem möglichen 
Wechsel erhebliche Reibungsverluste auftreten dürften, weshalb sich durchaus die 
Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen 
Maßnahme stellt. In Nürnberg hat der Gewinner der Ausschreibung sich mittlerweile 
zurückgezogen, sodass hier weiterhin die 
DB AG mit der „S-Bahn-Nürnberg“ zum 
Zuge kommt. 
Aufgrund der weiterhin dynamischen Entwicklung der Metropolregion München (von 
heute 1,5 Millionen Einwohnern wird im 
Jahr 2030 in der Stadt eine Einwohnerzahl 
von über 1,7 Millionen erwartet), die in 
der heutigen Zeit idealerweise mit umweltfreundlicher Mobilität verbunden werden 
soll, ist ein Ausbau der Öffentlichen Personennahverkehrssysteme im Allgemeinen und 
der S-Bahn im Besonderen eine permanente 
Aufgabe. Der sogenannte Ringschluss Erding 
steht auf dem Plan. Im letzten Jahr wurde 
mit dem Bau der sogenannten Neufahrner 
Spange begonnen. Durch ihn wird die Schienen-Anbindung von Ostbayern kommend an 
den Flughafen verbessert. (WH)
Quellen: Wikipedia „S-Bahn“; www.s-bahn-muenchen.de; 
www.mvv-muenchen.de; Verbundfahrplan Sommer 1972 
– Hrsg. MVV München; Gesamtfahrplan 2017 – Hrsg. 
MVV München; Karl Meitinger „Das Neue München“ – 
Hrsg. der Neuauflage Dipl.-Ing. Arch. M. Pfeil, Bay. 
Landesamt f. Denkmalpflege, Volk-Verlag 2014; „Ein 
Jahrhundert wird mobil“, div. Autoren – Hrsg. Pasinger 
Fabrik, Buchendorfer-Verlag 1994; Andreas Knipping: 
Das große Buch der Reichsbahnzeit, GeraMond-Verlag 
2004; Michael Dostal: Das große Handbuch der Eisenbahn, GeraMond-Verlag 2004; Chronik der Eisenbahn – 
div. Autoren, Heel-Verlag 2006 
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017
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INFORMATION
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Internet: www.taxi-muenchen.de
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INFORMATION
Die S-Bahn München und 
das Taxigewerbe haben an 
vielen S-Bahnhöfen Gemeinsamkeiten – Taxistandplätze. 
An folgenden Bahnhöfen 
finden Fahrgäste der S-Bahn 
immer ein Taxi vor:
➔ Allach 
➔ Fasanerie 
➔ Daglfing 
➔ Donnersbergerbrücke 
➔ Feldmoching 
➔ Giesing Bahnhof 
➔ Harras 
➔ Hauptbahnhof 
➔ Heimeranplatz 
➔ Hirschgarten 
➔ Isartor 
An allen anderen Bahnhöfen besteht immer die Möglichkeit, 
ein Taxi über die Zentrale zu bestellen. (TK)
➔ Johanneskirchen 
➔ Karlsplatz 
➔ Laim 
➔ Lochhausen 
➔ Moosach 
➔ Neuperlach Süd 
➔ Ostbahnhof 
➔ Pasing 
➔ Rosenheimer Platz 
➔ Solln 
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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ AMPELN – Welche Lichtzeichenanlagen 
(LZA) uns bei neuen Trambahnlinien 
 drohen, wissen wir spätestens seit Eröffnung der Strecke nach St. Emmeram durch 
die Englschalkinger- und Cosimastraße. 
Wer von uns hätte damals gedacht, dass 
es so viele Mauselöcher, TG-Einfahrten 
und Fußwege gibt, die mit eigens errichteten Lightshows totgeampelt werden 
können! 
Jetzt hat uns die kürzlich in Betrieb genommene Trambahn nach Steinhausen 
(Hultschiner Straße) eine brandneue Fußgängerampel direkt am nördlichen Ende 
der S-Bahnunterführung Berg am Laim beschert, obwohl keine 100 Meter nördlich 
davon (Hultschiner / Zamilastraße) schon 
eine Ampelanlage existiert. Aber auch die 
hat’s in sich: hier verkehrt nämlich die erwähnte neue Trambahn und schaltet sich, 
wie üblich, ihre freie Fahrt per automatischer Funkfernsteuerung. Die Bahn fährt 
hier tagsüber pro Richtung alle zehn Minuten, was also stadteinwärts und – auswärts 
durchschnittlich alle fünf Minuten einen 
zusätzlichen (!) Ampelstopp für die Autofahrer bedeutet. Natürlich hat währenddessen auch der Parallelverkehr der Trambahn 
(Truderinger- / Zamilastraße) Sendepause, 
wie wir das schon seit vielen Jahren z. B. 
aus der Arnulfstraße kennen. Erst dann 
darf mit einer kurzen Grünphase gerechnet 
werden. Demnächst werden die Autofahrer 
noch dazu verpflichtet werden, beim 
 Herannahen einer Trambahn den Wagen 
zu verlassen und mit gesenktem Kopf 
 daneben niederzuknieen, bis Ihre Heiligkeit 
außer Sicht ist. 
Dabei gibt es aber auf dem 1.400 Meter 
langen Stück von der Ecke Kreiller- / Baumkirchner zur Ecke Hultschiner- / Eggenfeldener Straße jetzt insgesamt sieben Ampeln, 
also durchschnittlich alle 200 Meter eine 
LZA – nebenbei bemerkt: natürlich alle im 
24-Stunden-Dauerbetrieb. Tatsächlich sieht 
es so aus, dass die neue Fußgängerampel 
auf „grün“ schaltet, während 70 oder 80 
Meter weiter Ihre Heiligkeit, die Trambahn, 
die Hultschiner Straße zu queren wünscht. 
Und umgekehrt. Und so weiter. Wie gesagt: 
alle 200 Meter eine Ampel. 
Zwischenzeitlich hat es massive Anwohnerproteste über die seither endlosen Staus 
im weiten Umkreis gegeben, worüber der 
Münchner Merkur (MM) im Dezember berichtete. Der Schreiber hat den Artikel versehentlich dem Wertstoffkreislauf zugeführt 
(weggeworfen) und kann deshalb nur aus 
dem Gedächtnis daraus zitieren. Jedenfalls 
sagte ein Oberer aus der Ampelmännerabteilung sinngemäß, man habe sich die 
Sache angesehen und keine Probleme erkannt. Tatsächlich. Da schau her. 
Dummerweise hält sich die Zahl der Ausweichrouten in sehr engen Grenzen: wer 
in einem Zug die A 94 und die Bahnlinie 
über- oder unterqueren will, hat erst wieder am Schatzbogen die nächste Möglichkeit dazu. Da fragt man sich schon, wozu 
gut bezahlte studierte „Stadtplaner“ in der 
Münchner Verwaltung auf entscheidenden 
Posten sitzen, wenn sie solche Engpässe 
nicht erkennen. Aber vielleicht wollen sie 
das ja auch gar nicht. Schließlich haben 
die Grünen während ihrer 24-jährigen Mitregentschaft im Münchner Rathaus (1990 
bis 2014) von den OB Kronawitter und Ude 
den Bereich „Verkehrsplanung“ kampflos 
überlassen bekommen. Die entsprechenden 
Leute sitzen seither auf den entsprechenden Stellen … Wie gesagt: da wundert 
 einen nichts mehr.
➔ BAUSTELLEN – Dem Münchner Merkur 
(MM) vom 4. Januar 2017 war die neue 
Folterliste für das laufende Jahr zu entnehmen, woraus einige Beispiele genannt 
seien: 1. Laimer Kreisel (bei uns auch als 
Standplatz Laimer Bahnhof bekannt): hier 
wird während der Sommerferien eine Fahrbahnsanierung vorgenommen. Freilich: 
können wir uns nicht ganz, gaaanz dunkel 
daran erinnern, dass da erst in 2016 mehrmonatige Baumaßnahmen u.a. zur Verlegung unseres Standplatzes geführt haben? 
2. Westendstraße: hier werden im Bereich 
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017
UNTERHALTSAMES

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der Bahnunterführung zwischen Ridler- und 
Zschokkestraße Fernwärme- und Fernkälteleitungen (was es nicht alles gibt) verlegt, 
was dort zu einer Totalsperrung der Straße 
– Achtung – von März bis Jahresende (!) 
führen wird. Viel Vergnügen! 3. Dreispitz 
Schäftlarn-, Lagerhaus- und Isartalstraße: 
hier steht in den Großen Ferien eine Fahrbahnsanierung mit zeitweiligen Komplettsperrungen an. 
Schrottis uralter Vorschlag: da alle drei 
Einmündungen jeweils zweispurig sind, 
wäre es allerhöchste Zeit, wenigstens 
die rechten Spuren von der (wie meist: 
24-stündigen) Ampelpflicht zu entkoppeln 
und so z. B. das Rechtsabbiegen von der 
Lagerhaus- in die Schäftlarnstraße lediglich 
mit einem fetten Stopp-Schild und einem 
Zebrastreifen für die hier wahrlich nicht in 
Massen auftretenden Fußgänger zu regeln. 
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! – 
Aber leider geht es bei unseren Münchner 
Verkehrsplanern nach einem anderen 
 Motto: „Es genügt nicht, keine Ahnung zu 
haben, man muss auch anderer Meinung 
sein“ (Klaus Klages).
Der Schreiber hört vor seinem geistigen 
Auge, äh, Ohr, schon den Aufschrei der 
hauptberuflichen Reichsbedenkenträger 
„das geht doch nicht!“, weil so ein freier 
Rechtsabbieger trotz Stoppschild und / oder 
Zebrastreifen bevorrechtigte Autos und 
Fußgänger übersehen könnte. Ja, könnte. 
Warum geht es dann am Sendlinger-Tor- 
Platz (Rechtsabbiegen vom Oberanger in 
die Sonnenstraße), vor dem Hotel Königshof (Rechtsabbiegen in die Bayerstraße mit 
blechernem Grünpfeil) oder ebenso von der 
Sonnen- in die Schwanthalerstraße? Warum 
geht es da? – Blöde Antwort: weil es einfach geht! Wie die zwischenzeitlich vieljährige Erfahrung an den genannten Stellen 
auch eindrucksvoll zeigt. Und das, obwohl 
hier nachts und vor allem an den Wochenenden Horden von besoffenen Fußgängern 
unterwegs sind, generell aber hundertoder gar tausendmal so viele Fußgänger 
wie am vorgenannten Dreispitz um die 
 Lagerhausstraße. Aber nochmal zur Folterliste: die Erneuerung von Trambahngleisen 
steht uns ins Haus an der Ecke Dachauer- / 
Hanauer Straße (den älteren unter uns 
noch als „Borstei-Stand“ bekannt), Landsberger Straße zwischen Martin-Greif- und 
Holzapfelstraße sowie am Stiglmaierplatz, 
inklusive angekündigter (zusätzlicher) 
 Dauerstaus. So umweltfreundlich ist die 
Trambahn. 
➔ HEUTE – ist die gute alte Zeit von morgen, wusste schon Karl Valentin. Da denkt 
der zur altersbedingten Sentimentalität 
neigende Fiaker z. B. an den früheren 
 Harras-Stand zurück, an dem man noch 
ohne Lebensgefahr aus dem Wagen aussteigen konnte, oder an die Friedenheimer 
Brücke / Wilhelm-Hale-Straße, als man zwischen Landsberger- und Arnulfstraße noch 
ampelfrei fahren konnte. Als die Trambahn 
noch keine Heilige Kuh war, fast jeder 
 Fiaker noch deutsch konnte, das Normaltaxi 
noch völlig ausreichende 55 PS hatte, der 
Taxameter noch „klack, klack, klack“ machte, oder die Ortskunde (bzw. die freie 
 Interpretation des momentanen Standortes, 
aber das ist letztlich dasselbe) noch darüber entschied, wer am Funk die mehreren 
Stiche machte. Als zahlungsunwillige Kunden noch vom Fiaker, spätestens aber von 
herbeigerufenen Kollegen oder der Polizei 
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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kurzerhand eine aufs Maul bekamen; als die 
Wirte ihre Gäste (ohne Rauchverbot) noch 
bis zum Eintreffen des Taxis im Lokal halten konnten; als einer, der direkt neben 
dem besetzten Stand Einsteiger mitnahm, 
bald besonders viele Leerfahrten hatte; 
als … als … als … 
➔ SELBSTFAHRENDE AUTOS – Für den 
Schreiber ist das ein weiteres Beispiel 
für die freiwillige Selbstverblödung der 
Menschheit. Wer keine Lust dazu hat, oder 
zu blöd dazu ist, sich auf das Lenken eines 
Kfz zu konzentrieren, soll es verdammt 
nochmal einfach bleiben lassen! 
Andererseits: wenn man so manche Leute 
hinter dem Steuer ihres Autos sitzen sieht, 
wünscht man sich diese technische Neuerung dann doch herbei. Schlimmer kann’s 
nämlich nicht mehr werden. Oder doch? 
Ein Schulfreund des Schreibers, zwischenzeitlich in den höheren Regionen der 
Fahrzeug entwicklung bei BMW angekommen, bekommt mindestens einmal pro Jahr 
ein brandneues Auto kostenlos zur Verfügung gestellt, um – offiziell – damit Praxistests auszuführen. Na gut, dass er hauptberuflich reiner Schreibtischtäter ist und 
den Wagen wie ein Privatauto nur für Allerwelts- und Urlaubsfahrten hernimmt, und 
dass seine Frau damit früher die Kinder 
zum Klavierunterricht brachte und heute 
selbst zum „Shopping“ fährt, steht auf 
 einem anderen Blatt. Eigentlich wäre das 
eine zu versteuernde Lohnzusatzleistung 
(oder wie das im Finanz- Chinesisch heißt) 
– aber er ist ja „Testfahrer“ . Doch zurück 
zum Thema: vor kurzem waren er und seine 
Gattin (letztere, weil nüchtern, am Steuer) 
nach einer Privatfeier auf der Autobahn 
nahe Holzkirchen unterwegs, als sich ein 
Überholer unmittelbar vor ihnen auf die 
rechte Spur quetschte, weil er die Autobahn verlassen wollte. Die Folge war eine 
unvermittelte Vollbremsung des „Testwagens“ inklusive Tätigwerden des ABS, 
wo ein normaler Fahrer allenfalls sanft 
 gebremst hätte. Frau Gattin kam darob so 
in Panik, dass sie das Steuer verriss und 
fast in die Leitplanke gefahren wäre. Aber 
es war morgens um zwei Uhr und man war 
weitgehend unter sich… Welche Folgen 
das an gleicher Stelle nachmittags im 
 Kolonnenverkehr zwischen Rosenheim und 
München gehabt hätte, möge man sich 
ausmalen! Und ob der Göttergatte, wenn 
nüchtern und selbst am Steuer, souveräner 
reagiert hätte, darf auch dahingestellt 
 bleiben. Wer sich im bequemen Flugzeugsessel wähnt, aber dann in Sekundenbruchteilen den Piloten ersetzen soll, wird 
immer in Panik kommen. 
Aber es könnten sich auch ganz andere 
Konstellationen ergeben: wer z. B. seine 
Garage (neudeutsch: „Carport“) unerwarteterweise leer vorfindet, sollte vielleicht 
erstmal nachschauen, ob nicht der Wagen 
auf dem Wohnzimmertisch eine Nachricht 
hinterlassen hat, wie „Ich bin dann 
mal weg“, oder „bin noch schnell beim 
Einkaufen“ . Wer nach dem Bezahlvorgang 
an der Autobahnraststätte plötzlich 
ohne Auto dasteht, wird ernsthaft damit 
rechnen müssen, dass das Gefährt 
ohne ihn in den Urlaub gefahren ist 
und sich dabei denkt „bin i den Deppn 
endlich los“ .
Männer, die ihren motorisierten Freund vermissen, sollten sich vor dem Anruf bei der 
Polizei sicherheitshalber beim Wirt ihrer 
Stammkneipe erkundigen, ob der Karren 
schon wieder vorgefahren ist, und Frauen, 
die ihren schicken Flitzer suchen, sollten 
vorher vielleicht mal beim nächsten Reifenhändler nachfragen, ob ihr Cabrio dort 
eventuell gerade die neue Sommerkollektion sichtet … 
2. Programm im Circus Krone
Vom 1. Februar bis zum 28. Februar präsentiert der Circus Krone 
das 2. Programm der Winterspielzeit 2016/17. Circus Krone ist 
das letzte und einzige Circus-Unternehmen in Deutschland, das 
neben dem reisenden Zelt-Circus auch im Winter im einzigen 
festen Circus-Gebäude Deutschlands von Dezember bis April 
drei völlig verschiedene, internationale Circus-Programme 
 bietet. Für das Taxigewerbe bringen die Circus-Vorstellungen 
viele zusätzliche Taxifahrten von und zur Marsstraße.
Vorstellungszeiten 2. Programm
1. Februar bis 26. Februar:
Montag: Keine Vorstellung 
Dienstag und Donnerstag: 20.00 Uhr 
Mittwoch, Freitag und Samstag: 15.00 und 20.00 Uhr 
Sonntag: 14.30 und 18.30 Uhr
27. und 28. Februar (Faschingsferienwoche) 
täglich: 15.00 und 20.00 Uhr 
(TK)
STADT-INFO
atelier-tacke.de
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017

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Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt
Ein Höhepunkt des Münchner Faschings ist der Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt am Faschingsdienstag. Diese so 
beliebte Tradition, die jedes Jahr viele Einheimische und Gäste 
 anlockt, hat ihren Ursprung erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. 
Die Marktfrauen mussten auch im Fasching wie jeden Tag ihre 
Stände auf dem Viktualienmarkt betreuen und hatten keine Zeit, 
Fasching zu feiern. So wollten sie sich den Spaß wenigstens am 
letzten der tollen Tage nicht ganz verderben lassen und tanzten 
auf dem Markt, einige auch kostümiert.
Erst in den frühen 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts 
 erinnerten sich die Marktfrauen wieder dieser Tradition. Von Jahr 
zu Jahr wurde das Treiben professioneller und weit über die Stadtgrenzen bekannt. In den 1980er Jahren wurde der Tanz auf eine 
Bühne im Biergarten des Marktes verlegt und 1987 wurde die 
 Tradition dann in größerem Rahmen wiederbelebt. Auf der Bühne 
präsentieren sich seitdem jeweils zwölf Marktfrauen mit dem 
 amtierenden Oberbürgermeister und der Narrhalla.
Die am Markttanz Beteiligten üben die Choreografie schon vier 
 Monate im Voraus ein und treten jedes Jahr in fantasievollen und 
selbstgestalteten Kostümen auf, die sich auf das Marktgeschehen 
beziehen. (BH)
INFORMATION
Faschingstermine 2017
➔ Weiberfastnacht am Donnerstag, 23.02.2017
➔ Faschingssonnabend am Samstag, 25.02.2017
➔ Rosenmontag am Montag, 27.02.2017
➔ Fastnacht am Dienstag, 28.02.2017
➔ Aschermittwoch am Mittwoch, 01.03.2017
➔ Oide Wiesn Bürgerball 
Freitag 27.01.2017, 20 Uhr, Deutsches Theater
➔ Narrhalla Soirée 
Samstag 28.01.2017, 20 Uhr, Deutsches Theater
➔ Ball Total 
 Freitag 03.02.2017, 20 Uhr, Deutsches Theater
➔ Pumuckl Kinderball
 Sonntag 05.02.2017, 13.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof
➔ Gaudeamus 
 Freitag 10.02.2017, 20.15 Uhr, Deutsches Theater
➔ Ball der Sterne
 Samstag 18.02.2017, 20 Uhr, Deutsches Theater
➔ Faschingsumzug der Damischen Ritter
 Sonntag 19.02.2017, 13.10 Uhr, Diverse Orte in München
➔ Carneval in Rio
 Samstag 25.02.2017, 20.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof
➔ München narrisch
 Sonntag 26.02.2017, 11 Uhr, Diverse Orte in München
➔ Tanz der Marktfrauen
 Dienstag 28.02.2017, 10.30 Uhr, Viktualienmarkt
➔ Karneval wie dazumal
 Dienstag 28.02.2017, 16 Uhr, Deutsches Theater
STADT-INFO
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FEBRUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

Seite 20

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Hier, am Schloss Nymphenburg, wurde 
schon 1923 in der ehemaligen Hofreitschule das erste Marstallmuseum eröffnet. 
Der Erhalt der wertvollen Exponate ist 
dem Umstand zu verdanken, dass die 
Sammlung während des Zweiten Weltkrieges nach Schloss Nymphenburg ausgelagert 
wurde und dort verblieb. Mit über vierzig 
repräsentativen Kutschen, Schlitten und 
Reitzubehör aus Wittelsbacher Besitz 
 verspricht das Museum die Präsentation 
von dreihundert Jahren fürstlicher Wagenbaukunst sowie Fahr- und Reitkultur. Das 
Marstallmuseum zählt aufgrund der reichen 
Sammlung zu den bedeutendsten seiner 
Art weltweit.
Der Eingang wirkt eher unscheinbar, die 
Kasse ist fast zu übersehen. Am Beginn 
des Rundgangs fällt der Blick auf die Leibsänfte der Kurfürstin Maria Antonia, der 
Frau des Kurfürsten Maximilian II. Emanuel 
von Bayern. Vier Männer waren nötig, um 
die Sänfte in Bewegung zu setzen. Diese 
Fortbewegungsart mag zwar umweltfreundlich gewesen sein, anstrengend für alle 
 Beteiligten war sie allemal.
Das Zentrum des Raumes füllt das Prunkstück der Ausstellung aus: Der Krönungswagen von Kurfürst Karl Albrecht von 
 Bayern. Um die Relationen beeindruckend 
darzustellen, wurde vor dem Prachtstück 
eine Gartenkalesche für junge Prinzen von 
1697 gestellt. Der königliche Nachwuchs 
sollte früh an das Führen der Pferde herangeführt werden. Der bereits erwähnte Krönungswagen mit acht weißen Pferden im 
Prunkgeschirr diente dem Kurfürsten Karl 
Albrecht von Bayern als repräsentativer 
Rahmen für seinen Einzug in Frankfurt am 
31. Januar 1742, um die Kaiserkrone des 
Heiligen Römischen Reiches Deutscher 
 Nation entgegen zu nehmen und als Kaiser 
Karl VII. eine recht glücklose dreijährigen 
Regierungszeit anzutreten.
Im Stile des Rokoko glänzt diese gigantische Kutsche mit ihren riesigen Rädern und 
Unmengen an Goldverzierungen. Dabei sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass 
das Gefährt auch ein Beispiel der ausufernden Verschwendungssucht des Herrschers 
war, denn 35% des Staatshaushaltes 
 wurden ausschließlich für den Hofstaat 
 verwendet. Auch folgende Generationen 
gingen nicht sparsamer mit dem Staatshaushalt um, was die beiden Krönungswagen von 1813 beweisen.
Schlitten
Für den Winter standen Galaschlitten zur 
Verfügung. Die Ausstellungsstücke bezeugen die sportlichen Ansprüche ihrer 
 Besitzer. So sind die Rennschlitten mit 
Darstellungen der griechischen Mythologie 
geschmückt. In den Zeiten des Barock 
und Rokoko war in Nymphenburg das sogenannte Schlittenkarussell ein beliebter 
Zeitvertreib des Adels. Ein Parcours mit 
Wendepunkten gab den Weg vor, den der 
Schlittenlenker absolvieren musste. Ihm 
zur Seite gestellt war eine Dame, die dann 
an vorgegebenen Stationen mit Hilfe einer 
Lanze, eines Degens oder später einer 
 Pistole einen Metallring treffen musste. 
Manchmal wurde der Metallring durch 
einen Puppenkopf ersetzt, der einen 
Türken darstellte. Damit sollte der Feind 
der Lächerlichkeit preisgegeben werden.
Wer barocke Pracht in herrlichem Ambiente sucht, ist am Schloss Nymphenburg genau richtig. Viele Besucher 
besichtigen zwar die Räumlichkeiten des Schlosses und bewundern die Parkanlagen, übersehen aber das Marstallmuseum 
in der historischen „Leibpferd-Stallung“ der südlichen Kavaliersgebäude. Dort wurden die edelsten Pferde der Wittelsbacher 
nahe des Schlosses in den Sommermonaten untergebracht, im Winter befanden sich die Remisen und Hauptstallungen am 
 Marstallplatz nahe der Residenz.
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017
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Seite 21

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Ludwig II.
Eine ganze Abteilung ist Ludwig II. gewidmet. An den Beispielen seiner Kutschen 
sieht der Betrachter, dass pseudobarocker 
Prunk nicht im Gegensatz zu moderner 
Technik seiner Zeit stehen muss. So konnten die Sitzbänke der Kutscher jeweils 
auf deren Körpergröße eingestellt und 
 verschoben werden. Wenn man die Höhe 
bedenkt, von der aus der Wagenlenker 
agieren musste, war dies sicherlich auch 
eine Sicherheitsmaßnahme. Allein schon 
die Räder vieler Kutschen hatten einen 
Durchmesser von etwa 1,5 m. Sie waren 
mit Eisen beschlagen und Federungen im 
heutigen Sinne unbekannt. Lange Reisen 
waren schon deshalb eine Tortur, da auch 
die Qualität der Straßen unbeschreiblich 
schlecht war. Historische Photographien 
gewähren relativ realistische Einblicke 
auf die Gestalt des Königs. Der Hofmaler 
Wilhelm Pfeiffer (1822–1891) portraitierte 
die Pferde Ludwigs. So entstand die Galerie 
der Leibreitpferde. Diese Vollblutpferde 
stammten meist aus eng lischen Züchtungen und lagen dem Monarchen sehr am 
Herzen. Die Galapferdeschlitten runden 
das Bild ab. 
Kutschen und Schlitten bis zum 
Zeitalter des Automobils
Der zweite Teil der Ausstellung umfasst 
eine Vielzahl von Kutschen und Schlitten 
der vergangenen 150 Jahre, die die Entwicklung dieser Fortbewegungsmittel und 
Vorläufer unserer modernen Fahrzeuge 
 zeigen. Sie sind eher schlicht gehalten 
und zweckdienlich.
Nach der Verschwendung der Haushaltsmittel durch Ludwig II. wird hier deutlich, 
wie sehr seine Nachfolger auf eine stilvolle 
Bescheidenheit Wert legten. Der Blick fällt 
auf den Leichenwagen, der die sterblichen 
Überreste von Kronprinz Rupprecht von 
Bayern (1869–1955) auf seinem Weg durch 
München beherbergte. Dieser schlichte 
 Wagen, einem großen Sarg nachempfunden, stammt aus dem Jahre 1886. 
In einem separaten Raum ist das Lieblingspferd Ludwig II. Cosa Rara, mit Sattel und 
Zaumzeug präpariert, zu bestaunen. Als 
 Besucher ist man etwas irritiert, da diese 
Präsentation eigentlich in den Komplex 
rund um den bayerischen Märchenkönig 
 gehört. Eine Etage höher ist eine Ausstellung von Nymphenburger Porzellan zu 
 besichtigen. Sehr schön ist das sogenannte 
Tapetenzimmer, das nicht betreten werden 
darf, da sogar der Boden mit Tapeten belegt wurde. Die Wände erinnern an moderne 
Motivtapeten. Die Tafelkultur des 19. Jahrhunderts und Gemälde, die auf Porzellan 
gemalt wurden, runden eigentlich die Ausstellung ab, wäre da nicht unvermutet 
 wieder die Ausstellung in mehreren Räumen 
von Peitschen, Decken, Geschirren und 
Kupferstichen zum Thema Pferd. Die Ausstellung lässt die höfische Welt des Reisens 
und Repräsentierens lebendig werden 
und hat viele Prunkstücke zu bieten. Die 
Präsentation wirkt stellenweise etwas 
 unstrukturiert, ist aber durchaus einen 
 Besuch wert. (BH)
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FEBRUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

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Diensthundestaffel München – Polizeiinspektion ED 5
Hunde im Polizeidienst sind für Außenstehende etwas Besonderes. Seit 1908 gibt es eine Polizeidiensthundeabteilung in 
 München. Der Start erfolgte mit zwölf Tieren, und da sich der 
Wert der neuen Mitarbeiter schnell bestätigte, stieg deren Zahl 
stetig an. Heute dienen 46 Beamte mit ihren vierbeinigen 
 Begleitern in der Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums 
 München. In Bayern stehen 380 Hunde im Dienst der Polizei.
Die Mehrheit der Münchner Polizeihunde sind Malinois (Belgische 
Schäferhunde). Daneben gibt es Deutsche Schäferhunde und 
 andere Rassen, aber auch ein Beagle versieht treu seinen Dienst. 
Der immer gut gelaunte, geduldige Beagle wird als Personensuchhund eingesetzt, für die Jagdhunde besonders geeignet sind. 
Alle Diensthunde werden ein bis zwei Jahre geschult und bis auf 
die Personensuchhunde als Schutzhund ausgebildet. Zusätzlich 
nutzt der Ausbilder die natürlichen Talente des Tieres und es 
 erfolgt die Spezialisierung als Drogen-, Sprengstoff-, Leichenoder Banknotensuchhund.
Im Regelfall erhält der Hundeführer sein Tier im Alter von etwa 
einem Jahr. Zuerst muss getestet werden, ob Mensch und Hund 
harmonieren und die private Umgebung mit dem neuen Familienmitglied zurechtkommt. Genau das ist der Unterschied zum 
 normalen Polizeidienst.
Die Kollegen trennen sich meistens nach Feierabend und man 
geht seiner Wege. Der Partner mit Fell und vier Pfoten teilt sein 
ganzes Leben mit seinem Hundeführer. Selbst wenn der Hund 
nach etwa zehn Jahren in Pension geschickt wird, in der Fachsprache heißt das ausgemustert, bleibt er bei seinem Herrn. 
Manche Hundeführer versuchen dann für den Dienst einen weiteren Hund zu erhalten. Das ist nicht einfach, da die Diensthunde 
meistens Alpharüden sind. Einige Polizisten nehmen dann als 
zweiten Diensthund eine Hündin, die dann im Regelfall mit dem 
alten Alpharüden harmoniert.
Der Dienst in der Diensthundestaffel ist eine große Belastung 
für Mensch und Tier. Der Hundeführer lebt mit seinem Hund. Sehr 
viel Training und mindestens ein Lehrgang pro Jahr verlangen 
der Familie viel Verständnis ab. Wenn der vierbeinige Kollege 
krank wird, muss der Dienst durch den Polizisten nachgeholt 
 werden. Wer nun meint, dass ein Hundeführer einen üppigen 
 Zuschlag zum Gehalt bekommt, der irrt. Er bekommt ein sogenanntes Dienst-, Futter- und Wartungsgeld, das sehr begrenzt 
ist. Wer selbst einen Hund hat, der weiß, wie schnell Utensilien 
für den Vierbeiner ins Geld gehen können. Da der Diensthund 
als rechtliches Hilfsmittel der körperlichen Gewalt wie z. B. 
 Pfefferspray und Schlagstock geführt wird, unterliegt er dem 
 dafür vorgesehenen Budget. 
Wenn der Hund aus dem Polizeidienst ausscheidet, kann sein 
Hundeführer über einen Pflegevertrag seinen Hund übernehmen. 
Dann erhält er einen sehr kleinen Zuschuss zum Futtergeld. Alle 
anfallenden Tierarztkosten sind selbst zu tragen. Da die Tiere 
durch den Dienst oft kränkeln, kann das sehr schnell hohe Belastungen nach sich ziehen. Durch das intensive Training, Treppensteigen, Springen und Einatmen von Giften bei der Sprengstoffund Drogensuche ist die Gesundheit oft angegriffen. Nun könnte 
man argumentieren, der Diensthundeführer muss ja das Tier nicht 
übernehmen. Jeder, der selbst Hundehalter ist, weiß, dass man 
so etwas einfach nicht übers Herz bringt. Schließlich ist hier die 
Bindung noch sehr viel stärker und wer gibt schon seinen Lebensretter weg, nur weil er alt geworden ist? Nicht ohne Grund 
steht auf dem Flyer der Diensthundestaffel München „Ein Mensch 
und seine Seele“ .
Der tägliche Dienst der hochspezialisierten Vierbeiner 
fordert Herr und Hund sehr viel ab.
Bei Wind und Wetter muss das Gelernte immer wieder rekapituliert werden. Die Einsätze erfordern höchste Konzentration. 
Für Hausdurchsuchungen und Razzien werden die Spezialisten 
der Diensthundestaffel angefordert. Dabei kommen nicht nur 
Sprengstoff- und Drogensuchhunde zum Einsatz. Auch Falschgeld 
oder echte Banknoten werden erschnüffelt.
Besonders bedrückend ist die Leichensuche. Leichenhunde können Tote ab dem zweiten Tag nach Eintritt des Todes, aber auch 
Körperflüssigkeiten, aufspüren. Trotz aller Qualifikationen sind 
all diese Helden auf vier Pfoten in erster Linie Schutzhunde, die 
ihre Hundeführer im täglichen Dienst begleiten und schützen. 
Instinktiv erspüren sie die Aggressionen des Delinquenten und 
oft reicht schon ein Knurren, um den Bösewicht ruhig zu stellen, 
leider nicht immer. Erinnern wir uns an den getöteten belgischen 
Polizeihund, der bei der Festnahme eines Terroristen starb.
PHM Wichtler und sein „Kommissar Rex“ heißt Tiger
Einer dieser Helden auf vier Pfoten ist Tiger, ein dreieinhalbjähriger Malinois, ein belgischer Schäferhund. Tiger ist ein 
 wunderschönes Tier, elegant und wirkt auf seine Umgebung 
kein bisschen aggressiv. Sein Diensthundeführer ist Polizeihauptmeister Wichtler, ein erfahrener Polizist, der bereits 16 Jahre 
WISSENSWERTES
➔ DIENST AUF VIER PFOTEN
Symbolbild ⁄ istockphoto
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017

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seinen Dienst für unsere Sicherheit tut. Er hatte das Glück, Tiger 
ausgebildet von einem Kollegen zu bekommen. Tiger ist für seine 
elf und acht Jahre alten Kinder ein treuer Spielgefährte, der jeden Morgen mit seinem Herrn zum Dienst fährt. Etwa 30 Einsätze 
hat Tiger bereits erfolgreich hinter sich gebracht. 
Erst bei Beobachtung des Trainings kann man erkennen, wie viel 
Kraft und Intelligenz hinter diesem schönen Hund steckten. Da 
sitzt jedes Kommando und wenn er sich in sein Spielzeug verbeißt und von seinem Herrn im Kreis herumgewirbelt wird, sieht 
man einen fliegenden Hund, der nur mit der Kraft seines Gebisses 
der Fliehkraft trotzt. 
Solange PHM Wichtler es erlaubt, lässt sich Tiger auch Leckerlis 
geben und streicheln und genießt es. Aber der sich immer wiederholende Blickkontakt zu seinem Herrn erinnert daran, dass es 
sich um einen Diensthund handelt. Herr und Hund sind aufeinander angewiesen. Nur durch ständiges Training kann Tiger seine 
Pflichten an der Seite von PHM Wichtler und seinen Kollegen 
tun. Das kostet Kraft und Zeit für alle Beteiligten. Es ist aber 
auch ein klein bisschen Sicherheit für unsere Polizisten, die von 
vielen unserer Zeitgenossen beschimpft, bespuckt und leider 
auch mit dem Leben bedroht werden. Für diesen Schutz sei Tiger 
und all seinen Kollegen auf vier Pfoten unser Dank gewiss und 
möge er immer seinen Polizisten erfolgreich gegen alle Angriffe 
schützen. (BH)
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FEBRUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
Fr. 03.02. 20.00 Uhr, Traditioneller Gauklerball – Münchens schönstes Kostümfest
So. 05.02. 17.00 Uhr, Junges Programm: Thabo, Detektiv und Gentleman von Kirsten Boie
Fr. 10.02. 19.30 Uhr, 3. Portraitkonzert der Bayerischen Staatsoper
Sa. 11.02. 19.30 Uhr, „Ich pfeif auf die Oper“ Concilium musicum Wien & Nikolaus Habjan (Festsaal)
Sa. 11.02. 20.00 Uhr, La Triviata – Die Impro-Oper (Millerzimmer)
So. 12.02. 17.00 Uhr, Münchner Philharmoniker 5. Kammerkonzert
Mi. 22.02. 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung „Hobis et amicis“
Fr. 24.02. 20.30 Uhr, Jazz: Roger Janotta & Thorsten Klentze Project
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
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Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art.

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WISSENSWERTES
München und seine Faschingstradition
Seit Gründung der Stadt im Jahre 1158 wurde in München 
 Fastnacht gefeiert. Dabei standen Essen und Trinken im Vordergrund, um vor der bevorstehenden Fastenzeit noch einmal 
 richtig zu schlemmen. Erst seit etwa 120 Jahren begann sich 
eine echte Münchner Faschingstradition zu entwickeln. Das 
 aufstrebende Bürgertum der Stadt vergnügte sich auf großen 
Bällen mit opulenten Kostümen. 
Besonders die großen Brauereien erkannten schnell den ökonomischen Aspekt und finanzierten großzügig die Aktivitäten 
der ersten „Carnevalsgesellschaft“, die 1893 gegründet wurde. 
So war es möglich, einen richtigen Faschingsumzug zum ersten 
Mal abzuhalten. Bereits 1894 konnte München einen Faschingsprinzen küren. Die Wahl fiel auf den Antiquitätenhändler 
 August Humpelmayer, der als „Prinz Gustl I.“ dieses Amt übernahm. Leider kann die Stadt nicht auf eine kontinuierliche Faschingstradition zurückschauen. So wurden in den Jahren kurz 
vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg keine Bälle und 
Umzüge abgehalten. 1925 fand zwar im Salvatorkeller ein großer Faschingsball statt und in den späteren Jahren auch kleinere Bälle oder Umzüge, aber es entwickelte sich keine 
 kontinuierliche Tradition. Zwischen 1970 und 2006 gab es 
überhaupt keinen Faschingsumzug in München. Erst seit zehn 
Jahren wird in unserer Stadt wieder zünftig Fasching mit großen Bällen, dem Tanz der Marktfrauen und einem großen, der 
Stadt würdigen Faschingsumzug, gefeiert. (BH)
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017

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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ TERMINE JANUAR ⁄ FEBURAR
➔ wmm – werbemittelmesse münchen 2017
 Fachmesse für Werbemitteltrends und Neuheiten 
MOC Veranstaltungscenter München 
25.–26. Januar 2017 
Mittwoch 9.30–18 Uhr, Donnerstag 9.30–17 Uhr
➔ opti
 Die Internationale Messe für Optik & Design 
Messe München, Hallen C1–C4, Eingang Nord-West, Nord 
28.–30. Januar 2017 
Samstag und Sonntag jeweils 9–19 Uhr, Montag 9–17 Uhr
➔ MUNICH FABRIC START
 Internationale Textilien-Messe 
MOC Veranstaltungscenter München 
31. Januar–1. Februar 2017 
Dienstag und Mittwoch jeweils 9.30–18 Uhr 
Donnerstag 9.30–16 Uhr
➔ IMOT
 Internationale Motorrad Ausstellung 
MOC Veranstaltungscenter München 
17.–19. Februar 2016 
Freitag–Sonntag jeweils 9:00–18.00 Uhr
➔ INHORGENTA
 Leitmesse für bezahlbaren Luxus im Bereich Schmuck, 
Uhren und Lifestyle 
Messe München, Hallen A1–2, B1–2, C1–2, 
Eingang West, Nord-West 
18.–21. Februar 2017
 Samstag–Montag jeweils 9–18 Uhr, Dienstag 9–17 Uhr
➔ Golftage München
 Die Golfmesse im Süden 
Messe München, Halle C3, Eingang Nord 
24.–26. Februar 2017 
Freitag–Sonntag jeweils 10–18 Uhr
➔ Münchner Autotage
 Süddeutschlands größte Automobil-Verkaufsmesse 
Messe München, Halle C4, Eingang Nord 
22.–26. Februar 2017 
Freitag–Sonntag jeweils 10–18 Uhr
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
➔ ISPO MUNICH 2017
 Internationale Leitmesse für das Sport-Business 
Messe München, Hallen A1-6, B1-6, C1-C4, 
Eingang West, Ost und Nord 
5.–8. Februar 2017 
Sonntag–Dienstag jeweils 9–18 Uhr, Mittwoch 9–17 Uhr
➔ f.re.e
 Die Reise- und Freizeitmesse 
Messe München, Hallen A4–6, B3–B6, 
Eingang Ost 
22.–26. Februar 2016 
Freitag–Sonntag jeweils 10–18 Uhr
Sportlich ins neue Jahr mit der ISPO MUNICH und der f.re.e
Von 5. bis 8. Februar 2017 findet wie jedes Jahr die ISPO MUNICH statt. Dafür werden rund 80.000 Fachbesucher der Sport- 
Branche aus 110 Ländern auf dem Münchner Messegelände erwartet. In 16 Hallen präsentieren rund 2.600 internationale Aussteller 
aus den Bereichen Outdoor, Ski, Action, Performance Sports, Textrends, Health & Fitness und Sourcing ihre neusten Produkte.
Auch die Publikumsmesse f.re.e öffnet im Februar wieder ihre Tore: Vom 22. bis 26. Februar 2017 können die über 122.000 Besucher 
eintauchen in die Welt des Reisens und der Freizeit. 1.200 Aussteller präsentieren in den unterschiedlichen Bereichen Reisen, 
 Gesundheit & Wellness, Caravaning & Mobile Freizeit, Wassersport, Outdoor und Fahrrad ihre Neuentwicklungen und Angebote.
Weitere Veranstaltungen im Januar ⁄ Februar:
atelier-tacke.de
FEBRUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER FEBRUAR 2017
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Mittwoch, 01. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, 
Nick Waterhouse
 ➔ 19.00 Uhr, Arri-Kino, Ringlstetter
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
3. Mittwochs um halb acht 
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, C. Orff: 
Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Anette Darda „La Maruja“ y grupo
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Boris Godunow
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Coogans Bluff
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Mozart
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Shoveles & Rope
Donnerstag, 02. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die schöne Helena
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die Fledermaus
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Hotelier + Crying
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, 
Vita & Virginia
 ➔ 20.15 Uhr, Backstage, D’Artagnan
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Munick Rocks – Fun for free
Freitag, 03. Februar
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Der Freischütz
 ➔ 19.00 Uhr, Hirschau München, 
Zimt & Zynakali – Finale Grande
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die schöne Helena
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
La Fille mal gardée
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Ball der Steuerberaterkammer 
München
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Au, 
Fünf Frauen und ein Mord
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Pretty Reckless
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, 
Vita & Virginia
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
ball.total
Samstag, 04. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Münchner G'schichten
 ➔ 19.00 Uhr, HochX Theater und Live 
Art, don’t forget to die
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die schöne Helena
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
La Fille mal gardée
 ➔ 20.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Florian Simbeck
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Au, 
Fünf Frauen und ein Mord
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Münchner Tanznacht
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Nikita Gorbunov
 ➔ 20.15 Uhr, Strom, Fates Warning
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Benedikt Jahnel Trio
Sonntag, 05. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, 
BMW Welt Jazz Award – 
Bass erstaunt – 2. Matinée
 ➔ 11.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Die 3 von der Zapfsäule
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Faschingsfee
 ➔ 14.00 Uhr, Bürgerpark Oberföhring, 
Kinderfaschingsball
 ➔ 14.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Pumuckl und der Faschingsprinz
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
München – Die Weltstadt mit Herz 
in Sand gemalt
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Der Rosenkavalier
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Bayerischer Landwirtschaftlicher 
Hofball
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Florian Christl & Ensemble
 ➔ 19.00 Uhr, Zenith, Sabaton
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die schöne Helena
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, SNFU + Guests
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Hotel Books
Montag, 06. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Tegan & Sara
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Almanac
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Der Theaterbesuch und weitere 
Katastrophen
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Patricia Kaas
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Touché Amoré
Dienstag, 07. Februar
 ➔ 18.30 Uhr, Backstage, 
Deez Nutz & Comeback Kid
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
La Fille mal gardée
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Medea
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
BR-Klassik-Studiokonzert – 
Liederabend
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Fred & Toody
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, GRiZ
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Lemaitre
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Jeff "Tain" Watts Trio
Mittwoch, 08. Februar
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Der Rosenkavalier
 ➔ 19.00 Uhr, Arri-Kino, Ringlstetter
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Believe
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Apocalyptica
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Der Theaterbesuch und weitere 
Katastrophen
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Year of the Goat, The Order of Israfel, 
Tombstones
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Four Year Strong
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Dr. Lonnie Smith Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Rumble Revenge Tour 2017
Donnerstag, 09. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Believe
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die Fledermaus
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Turbobier
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Walzerträume
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Mokoomba
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Astronautalis
Freitag, 10. Februar
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Believe
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Elektra
 ➔ 19.30 Uhr, Theaterfabrik, 
The Temper Trap
 ➔ 20.00 Uhr, FestSpielHaus, 
Das Gastmahl des Trimalchio
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Eisfabrik, 
Scheuber, Evo-Lution
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Münchner Soirée 2017
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, 
Vita & Virginia
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Zwischen Himmel und Hölle
 ➔ 20.15 Uhr, Deutsches Theater, 
Gaudeamus Ball
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Arne Jansen Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Beach Slang
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Che Sudaka
Samstag, 11. Februar
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Believe
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Der Rosenkavalier
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Schlosskonzerte – 
 Johann-Strauss-Gala
 ➔ 19.30 Uhr, Altes Rathaus, 
1. Münchner Redoute
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
67. Ball der Nationen
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Barock
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ewigheim, 
The Fright
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Gabi Lodermeier und Laurenz Schoon
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Sum 41
 ➔ 20.00 Uhr, Theater Mathilde Westend, 
Vita & Virginia
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Die Mondkanone
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Moulettes
Sonntag, 12. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, 
BMW Welt Jazz Award – 
Bass erstaunt – 3. Matinée
 ➔ 12.30 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Believe
 ➔ 13.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Kinderball
 ➔ 14.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Kinderfasching
 ➔ 14.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Swingie die Tanzmaus
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Semiramide
 ➔ 18.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Semesterabschlusskonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Franco Fagioli, Countertenor
 ➔ 19.30 Uhr, Strom, The Wonder Years
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Alex Clare
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
The Handsome Family
Montag, 13. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Elektra
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Hannes Wader
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Musik-Forum München 
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Pictures
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jazzrausch 
Bigband feat. Martin Seiler
Dienstag, 14. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Fabelhafte Welt der Filmmusik
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Freedom Call
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Abbamania – The Show
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Ensemble- Liederabend
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Power of Love
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Roberto Herrera Tango Company
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
 Kakkmaddafakka
Mittwoch, 15. Februar
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Semiramide
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker 2. Jugendkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Arri-Kino, Ringlstetter
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Roo Ranes
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
A woman's work is never done
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Amberian 
Dawm, Diabulus in Musica, 
Crimson Sun
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Fews
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Brandt Brauer Frick
Donnerstag, 16. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Alex Mofa Gang
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Grave Digger, 
Mystic Prophecy, Victorius
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
A woman's work is never done
 ➔ 20.00 Uhr, FestSpielHaus, 
Das Gastmahl des Trimalchio
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die Fledermaus
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Rival Sons
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Royal Republic
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Shake Stew
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Mainfelt
Freitag, 17. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Michelle
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
A woman's work is never done
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
 Chrysanthemenball
 ➔ 20.00 Uhr, FestSpielHaus, 
Das Gastmahl des Trimalchio
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Elektra
 ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Filserball 2017
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Skunk Anansie
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Honett – Betont taktvoll
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Afrob
Samstag, 18. Februar
 ➔ 14.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Faschingskonzert mit Gerhard Polt 
& Well-Brüder 
 ➔ 17.00 Uhr, Backstage, 
Heavy Metal’s Calling 2017 – Live
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Semiramide
 ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, 
Chaos Blast Meating 2017
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus
 ➔ 19.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Köln-Münchner Karnevalsverein – 
 Karnevalsparty 2017 
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Liedkunst-Kunstlied 
2. Konzert Französische Nächte
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ball der Sterne
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2017
SERVICE

Seite 27

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➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, Hippiefasching
 ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
München Schabernackt
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Rainhard Fendrich
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Schöner scheitern mit Ringelnatz 
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Der Ringer
Sonntag, 19. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ana Chumachenco und Julia Fischer
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, 
BMW Welt Jazz Award – 
Bass erstaunt – 4. Matinée
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Waldspaziergang
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Symphonieorchester des BR
 ➔ 12.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Die Familie Galilei und 
Kurfürst Maximilian I.
 ➔ 13.13 Uhr, Sendlinger Straße, 
12. Münchner Faschingsumzug der 
Damischen Ritter
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Kinderfasching im Deutschen 
Theater
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Disney in Concert 
– Das Dschungelbuch
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Der feurige Engel
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Hindi Zahra
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Igor Rasteryaev
Montag, 20. Februar
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Artemis Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, The Dark Tenor
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
The Dillinger Escape Plan
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Tigercub
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Orwells
Dienstag, 21. Februar
 ➔ 18.30 Uhr, Backstage, 
Togetherfest 2017
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Italienische Operngala
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Aigner.
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Alvaro Soler
Mittwoch, 22. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Der feurige Engel
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
MKO Songbook
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Firebirds
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Alex Diehl, 
Batomae
Donnerstag, 23. Februar
 ➔ 14.00 Uhr, Viktualienmarkt, 
Fasching hat Herz
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Semiramide
 ➔ 19.00 Uhr, Zum Spöckmeier, 
Narrischer Schlagerfasching
 ➔ 19.00 Uhr, Aumeister, 
Rache um Mitternacht – 
La vendetta a mezzanotte
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die Fledermaus
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Hirntot, 
Ruffiction, Tamas
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Taking Back Sunday
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Immanu El
Freitag, 24. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 20.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Ball des Faschingsclubs Laim e.V.
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
 ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Die große Ballnacht der Damischen 
Ritter
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
MSC Ball
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Meat Loaf
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Metamagicum II – Wunder, Witze, 
Wissenschaft
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Rosengala 2017
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The XX
Samstag, 25. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Laimer Anger, 
14. Faschingstreiben am Laimer Anger
 ➔ 14.00 Uhr, Alter Wirt Moosach, 
Kinderfasching
 ➔ 14.30 Uhr, Prinzregent Garten, 
Kinderball der Faschingsgesellschaft 
Würmesia
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Der feurige Engel
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregent Garten, 
Faschingsparty
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Abonnementkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Altes Rathaus, 
2. Münchner Redoute
 ➔ 19.30 Uhr, Zenith, Avenged 
Sevenfold
 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
Großer Faschingsball
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Rock That Swing Ball
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Anthray, Among the Kings
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Metamagicum II – 
Wunder, Witze, Wissenschaft
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Bleu Roi
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Against the Current
 ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Carneval in Rio
Sonntag, 26. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Andrea Chénier
 ➔ 11.00 Uhr, Rotkreuzplatz, 
Faschingstreiben auf dem 
Rotkreuzplatz
 ➔ 11.00 Uhr, Fußgängerzone, 
München narrisch
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
München – Die Weltstadt mit Herz 
in Sand gemalt
 ➔ 13.00 Uhr, Bürgerpark Oberföhring, 
Gaudiwurm
 ➔ 14.00 Uhr, Schießstätte Allach, 
Kinderfasching
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Willy Astor
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, 
Fasching mit Blechschaden
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Semiramide
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Gitarrenkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, The Great Dance 
of Argentina – Vida II
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Golden Age Jazz Club
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Jamboree Ball
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Cesar Millan – Once Upon A Dog
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Imperial State Electric, Factory Brains
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, John Mayall
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Scooter
 ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Fiesta Latina
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Russian Circles
Montag, 27. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Rotkreuzplatz, 
Faschingstreiben auf dem 
Rotkreuzplatz
 ➔ 11.00 Uhr, Fußgängerzone, 
München narrisch
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Die Faschingsfee
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Firewind
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Medizinerball Classic
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
 Ukulele Orchestra of Great Britain
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Groove Hospital
Dienstag, 28. Februar
 ➔ 10.30 Uhr, Viktualienmarkt, 
Tanz der Marktfrauen
 ➔ 11.00 Uhr, Rotkreuzplatz, 
Faschingstreiben auf dem 
Rotkreuzplatz
 ➔ 11.00 Uhr, Fußgängerzone, 
München narrisch
 ➔ 14.00 Uhr, Ruby Danceclub, 
Kölner Karnevals Party
 ➔ 16.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Karneval wie dazumal
 ➔ 19.00 Uhr, Königlicher Hirschgarten, 
Kehraus mit Prinzenbeerdigung
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Golden Age Jazz Club
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Alte Kongresshalle, 
 Die Faschingsfee
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Achtung deutsch!
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Helge Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Herbert & Schnipsi
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Groove Hospital
istockphoto
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM FEBRUAR 2017
 ➔ 01.-28.02. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Wild Boys
 ➔ 01.-28.02. Di+Do 20.00 Uhr, Mi+Fr+Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Circus Krone, Circus Krone
 ➔ 01.-26.02. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ein Mann fürs Grobe
 ➔ 01.-18.02. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Sherlock Holmes jagt Jack The Ripper
 ➔ 02.-25.02. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 02.-11.02. Do-Sa 20.00 Uhr, theater … und so fort, Oleanna – Ein Machtspiel
 ➔ 07.-11.02. jeweils 20.00 Uhr, Theater Leo 17, Rudolf-Steiner-Schule Schwabing
 ➔ 16.-25.02. Di-Do+Sa+So 19.30 Uhr, Alte Kongresshalle, Die Faschingsfee
FEBRUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

Seite 28

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