Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Januar 2017

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2017. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.

36 von 36 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.

Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →

Seite 1

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

AUS DEM GEBIRGE DER WEITE WEG UNSERES WASSERS
IM UNTERGRUND EIN BESUCH IM KANALSYSTEM
IN DER WARTESCHLEIFE ÄNDERUNG AN UNSEREN TAXISTANDPLÄTZEN
➔ DIE BASIS ALLEN LEBENS
WASSER
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 57. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JANUAR 2017

Seite 2

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Alfred Huber (AH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Michelle Moultrie, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ JANUAR 2017
Grundkurs
Montag, 09.01., 23.01., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 11.01, 18.01., 25.01., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 07.01., 14.01., 21.01., 28.01., jeweils von 10–13 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 07.01., 14.01., 21.01., 28.01., jeweils von 13–17 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich!
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Samstag, 07.01., 8.30 – 10 Uhr
Montag, 16.01., 17.30 – 19 Uhr
Samstag, 21.01., 8.30 – 10 Uhr
Montag, 30.01.,17.30 – 19 Uhr
Funkkurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Funkkurs, Teil 1: Donnerstag, 19.01., von 13–16 Uhr 
Funkkurs, Teil 2: Freitag, 20.01., von 13–16 Uhr
 
➔ Teilnahme nur nach rechtzeitiger Anmeldung!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 18.01., ab 15 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 1 / 2017 vom 17. Januar bis 14. Februar 2017
➔ Kurs 2 / 2017 vom 07. März bis 04. April 2017
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61–367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017

Seite 3

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Januar 2017 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Stadt-Info ⁄ Winterspielzeit im Circus Krone 08
Wussten Sie schon, dass … ⁄ 200 Jahre Fahrrad 08
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungen im Januar 12
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 12
Service ⁄ Starthilfe – Tipps für die kalte Jahreszeit 13
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 14
Umweltschutz ⁄ Das Laufenlassen von Motoren 17
➔ Wasser ⁄ Die Basis allen Lebens 18
➔ Wasser ⁄ Der weite Weg unseres Wassers 20
➔ Wasser ⁄ Ein Besuch im Kanalsystem 22
➔ Wasser ⁄ Interview – Mathias Wünsch 24
➔ Wissenswertes ⁄ Flüssigkeiten im Fahrzeug 26
VIP im Taxi ⁄ Jürgen Prochnow 28
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Rechtsverkehr 29
Stadtkunde München ⁄ Die bayerischen Wappen und Flaggen 30
Service ⁄ Veranstaltungskalender Januar 2017 32
Messe München ⁄ Programm Januar 2017 35
istockphoto
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

Seite 4

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Neue Taxitarif- und Taxiordnung
Nach Stadtratsbeschluss wurden am 
10.11.2016 eine neue Taxitarifordnung 
(TTO) und eine neue Taxiordnung (TO) der 
Landeshauptstadt München für das Taxigewerbe bekannt gegeben. Die Änderungen 
betreffen nur redaktionelle Punkte, die 
sich nicht direkt auf das Taxigewerbe oder 
auf Kunden auswirken. Im Folgenden die 
geänderten Paragraphen:
§ 5 Abs. 1 TTO
➔ Alt: Von den in § 2 festgesetzten Tarifen abweichende Beförderungsentgelte 
sind nur nach Maßgabe des § 51 Abs. 2 
PBefG zulässig. Sondervereinbarungen 
zur Krankenbeförderung innerhalb des 
Pflichtfahrgebietes bedürfen der Genehmigung durch die Landeshauptstadt 
München.
➔ Neu: Von den in § 2 festgesetzten Tarifen abweichende Beförderungsentgelte 
(insbesondere zur Krankenbeförderung) 
sind nur nach Maßgabe des § 51 Abs. 2 
PBefG zulässig. Sondervereinbarungen 
innerhalb des Pflichtfahrgebietes bedürfen der Genehmigung durch die Landeshauptstadt München.
Damit wurde klargestellt, dass alle Sondervereinbarungen genehmigungspflichtig sind.
§ 3 Abs. 5 TO
➔ Alt: Über Fernmeldeeinrichtungen eingehende Fahrtaufträge sind vom ersten 
hierzu benutzungsberechtigten Fahrer 
unter Angabe der Ordnungsnummer anzunehmen und unverzüglich auszuführen. Vor Annahme eines Fahrtauftrages 
ist ein bestehendes Rauchverbot bekannt zu geben.
➔ Neu: Über Fernmeldeeinrichtungen eingehende Fahrtaufträge sind vom ersten 
hierzu benutzungsberechtigten Fahrer 
unter Angabe der Ordnungsnummer anzunehmen und unverzüglich auszuführen.
Da seit 01.09.2007 ein generelles Rauchverbot im Verkehr mit Taxis besteht, wurde 
der letzte Satz gestrichen.
§ 5 Abs. 4 TO
➔ Alt: Der Taxifahrer hat tarifpflichtiges 
Gepäck ein- und auszuladen. Der Fahrgastraum sowie der Gepäckraum des 
 Taxis muss uneingeschränkt nutzbar 
sein.
➔ Neu: Der Taxifahrer hat sowohl tarifpflichtiges Gepäck als auch nach § 3 
Abs. 1 TaxitarifO tariffreies ein- und 
auszuladen. Der Fahrgastraum sowie der 
Gepäckraum des Taxis muss uneingeschränkt nutzbar sein.
Die Änderung dient der Klarstellung, dass 
Taxifahrer tarifiertes Gepäck, als auch 
Handgepäck (Gepäck unter einem Maß 
von 55 x 40 x 20 cm) sowie Rollstühle, 
Gehhilfen und Kinderwagen ein- und auszuladen haben.
Ein entsprechendes Beiblatt mit den 
 Änderungen erhalten Sie an unserer Hauptkasse.
Die aktuellen Fassungen der Taxitarifordnung (TTO) und der Taxiordnung (TO) 
finden Sie auf:
www.muenchen.de/rathaus/ 
Stadtverwaltung/Kreisverwaltungsreferat/
Gewerbeangelegenheiten-und- 
Gaststaetten/Gewerblicher-Kraftverkehr/ 
Taxifahrgaeste (FK)
Standplatz-Bericht
In den vergangenen Jahren hat sich die 
Standplatz-Landschaft vielfältig verändert. 
Es gibt viele neue Bereitstellungsmöglichkeiten, einige sind umgezogen und andere 
wiederum wurden aus verschiedensten 
Gründen aufgelöst. Beginnen wollen wir 
mit dem Taxistandplatz „Hansa“ in der 
Hansa straße 19 vor der neuen Hauptverwaltung des ADAC. Inmitten vieler Gewerbebetriebe wurde der neue Standplatz von 
Beginn an gut angenommen. Zahlreiche 
Funkaufträge und auch regelmäßige Einsteiger, vor allem nachts aus der sogenannten Anbahnungszone (früher: Straßenstrich) machen diesen Taxistand rund 
um die Uhr zu einer beliebten Alternative 
zwischen Ridler und Eichstätter. 
Mit dem Standplatz an der vor einigen 
 Jahren neu geschaffenen S-Bahn-Haltestelle „Hirschgarten“ auf der Friedenheimer 
 Brücke wurde der Anspruch erfüllt, an jedem S-Bahnhof Taxis bereitzuhalten. Zur 
Verbesserung der Versorgung im Gebiet 
rund um die Wilhelm-Hale-Straße wurde 
ein zusätzlicher Taxistand am Steubenplatz beantragt, der dann die Gebiete 
 entlang der Arnulfstraße und des Birketweges abdecken soll. Dieser Antrag – 
wie noch weitere – liegt seit 1½ Jahren 
unangetastet im KVR. Wann mit einer 
 Weiterbearbeitung – geschweige denn 
 Umsetzung – zu rechnen ist, können wir 
nicht absehen. 
In der Landsberger Straße 83, zwischen 
Motel One und Opel Häusler, wurde wieder 
ein Taxistand beschildert. Aufgrund der 
komplizierten Verkehrsführungen im Westend kommt diesem Standplatz eine enorm 
hohe Auftragszahl zugute. Leider wird der 
Stand nur mäßig angefahren, obwohl 
stündlich im Schnitt bis zu 4 Aufträge vermittelt werden und somit die Wartezeit 
meistens unter 15 Minuten liegt. Wir bitten 
dringend darum, sich hier öfters aufzustellen, sonst könnte uns der Stand wieder 
 genommen werden.
Umfangreiche Änderungen sind auch in 
Moosach und Untermenzing geplant: Der 
Standplatz „Brieger“ in der Allacher Straße 
soll aufgelöst werden, weil durch neue 
Standorte die Versorgung optimiert wird. 
Die beiden Rufsäulen vom „Brieger“ werden 
aufgeteilt. Eine wird auf der Rückseite des 
Moosacher Bahnhofs am „Memminger 
Platz“ ihren neuen Standort bekommen, 
und zusätzlich wird ein Taxistand in der 
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017
AKTUELLE INFORMATIONEN

Seite 5

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Manzostraße im Ortskern von Untermenzing 
neu eingerichtet, an dem die zweite Säule 
vom Brieger ihren Platz findet. Damit 
 werden die Anfahrtsstrecken und -zeiten 
zum Kunden deutlich reduziert. Die Nachfrage in der Manzostraße mit Schulen, 
 Altenheim und Gastronomie kann davon 
auch nur profitieren.
Im stetig wachsenden Baufeld am Oberwiesenfeld schießen die Hotels wie Pilze aus 
dem Boden. Die Taxi-Nachfrage am Standplatz Olympiapark-Nord „Oberwiesenfeld“ 
nimmt monatlich zu, und bereits im Juli 
2015 hat die Taxi München eG die Verlängerung des Standplatzes von derzeit 4 auf 
mindestens 10 Fahrzeuge beantragt. Auch 
dieser Antrag – wie noch weitere – liegt 
seit 1½ Jahren unangetastet im KVR. Wann 
mit einer Weiterbearbeitung – geschweige 
denn Umsetzung – zu rechnen ist, können 
wir nicht absehen.
Sehr gut angenommen wird – und das nicht 
nur nachts – der Standplatz an der Ecke 
Müllerstraße / Thalkirchner Straße. Zu allen 
Tageszeiten herrscht hier großer Bedarf. 
Auch für die Funkvermittlung ist diese Örtlichkeit nahezu ideal. Bedenklich stimmen 
uns jedoch die Umbaupläne im Zuge der 
Verschwenkung der Blumenstraße, die dem 
jetzigen Standort das Ende bereiten könnten. Hier ist die Verwaltung gefragt, einen 
entsprechenden, vielleicht sogar größeren 
Ersatz zu finden. Wünschenswert wäre die 
Bucht in der Müllerstraße zwischen den 
Hausnummern 50 und 58 (Nord-Seite).
Ebenfalls eine Bereicherung ist der Halteplatz in Steinhausen am Vogelweideplatz, 
der rechtzeitig zum Baubeginn des neuen 
Gewerbegebietes an der Truderinger- und 
Riedenburger Straße die erforderliche Infrastruktur erhielt. Hier ging vor kurzem eine 
Neubaustrecke der Straßenbahn in Betrieb 
und brachte damit noch mehr Leben in dieses Areal. Mit dem „Vogelweide“ wurde die 
Lücke zwischen Kronstadter, Neumarkter 
und Busching mittig geschlossen.
Ein Fehler war die Einrichtung des Taxistandplatzes an der Weißenseestraße vor 
dem Motel-One Süd. Die anfänglich guten 
Bestellzahlen haben sich mittlerweile relativiert, und die Nutzung des Standplatzes 
hält sich arg in Grenzen. Meistens findet 
man hier kein Taxi vor. Man wird sich Gedanken machen, diesen Taxistand wieder 
aufzulösen.
Vorausschauend waren Bestrebungen, in 
den neuen Gewerbegebieten Freiham und 
am Nordring frühzeitig Taxistandplätze zu 
bekommen. Unsere Station „Am Nordring“, 
anfänglich für 13 Taxis konzipiert, wird nun 
auf 8 Fahrzeuge reduziert. Das Areal entlang des Frankfurter Rings zwischen Ingolstädter Straße und Ungerer Straße bleibt 
weiterhin optimal versorgt. Noch nicht 
ganz am Ziel angekommen ist der Halteplatz am S-Bahnhof Freiham in der Clarita- 
Bernhard-Straße vor dem Bavaria-Motel. 
Auch wenn momentan hier nicht viele Taxis 
bereitgehalten werden, so nimmt die Nachfrage monatlich mit steigendem Ausbau 
und Zuwachs in den Gewerbe- und Wohngebieten zu, sodass dieser Stand in einigen 
Jahren zu einer wichtigen Stütze im 
Münchner Westen wird.
Auch in der Innenstadt gibt es Änderungen 
zu vermelden: Der Standplatz in der Prälat-
Zistl-Straße, anfangs gedacht zur Versorgung der Schrannenhalle, wurde inzwischen 
mangels Taxibedarfs wieder aufgelöst. Nach 
der Ausweisung der Sendlinger Straße zur 
Fußgängerzone musste der „Sendlinger“- 
Stand in die Hermann-Sack-Straße umziehen. Hier würde man sich öfter ein freies 
Taxi wünschen, denn diese Fläche wird 
auch von anderen Verkehrsteilnehmern sehr 
begehrt, und bei nicht entsprechender 
 Nutzung besteht durchaus die Gefahr, dass 
wir diesen Stand verlieren.
Geringfügige Änderungen gab es am 
Odeonsplatz, wo durch den Einbau des gegenläufigen Radwegs der Standplatz etwas 
in die Straße hinein verschoben wurde. 
Dies bedeutet aber auch, dass jetzt weniger 
Platz für die Buswende vorhanden ist. Es 
sollten sich deshalb keine Taxis links von 
der Markierung aufstellen.
Am Übelsten mitgespielt hat uns die Stadtverwaltung am Max-Joseph-Platz: Hier wurde in einer Nacht- und Nebelaktion nach 
dem Ende einer Baustelle kurzerhand und 
ohne Rücksprache mit dem Taxigewerbe die 
südliche Hälfte des Taxistandes in Kurzzeitparkplätze umgewandelt und das Taxigewerbe vor vollendete Tatsachen gestellt. 
Wir dürfen gespannt sein, welche Planungen für die Taxis bestehen, wenn der gesamte Platzbereich eines Tages umgebaut 
wird. Wir werden jedenfalls genau auf die 
Planungen schauen und unsere Interessen 
vertreten.
Verschwinden von der Standplatz-Karte 
werden in nächster Zeit auch die Standplätze in der „Schrammerstraße“ sowie in 
der Dachauer Straße 421, dem alten „Bauberger“ . An diesen beiden Adressen werden 
seit Jahren keine Taxis mehr bereitgehalten, sodass auch aus Sicht des Taxigewerbes hier nichts gegen die Auflösung 
spricht. 
In den weiteren Planungen stehen der 
 Umbau des Romanplatzes im Zuge der 
Trambahn-Westtangente sowie jeweils 
die Neugestaltung des Leonrodplatzes 
und des Siegestors auf der Agenda der 
nächsten Jahre. Wir werden die Herausforderungen auch künftig eng begleiten. 
Der Taxikurier hält Sie weiterhin auf dem 
Laufenden. (TK)
Kreditkartenterminal
Wie bereits berichtet, ist die Annahme von 
Kreditkarten über Magnetstreifenleser aus 
Sicherheitsgründen nicht mehr möglich. 
Die neuen Anforderungen verpflichten 
den Karteninhaber zur Eingabe einer PIN- 
Nummer ab Beträgen von etwa 25 Euro. 
Schnell. Preiswert. Kompetent.
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

Seite 6

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Dies kann mit dem bisherigen System nicht 
 bewerkstelligt werden. Daher hat die 
 Taxi-München eG in den letzten Monaten 
intensive Verhandlungen mit mehreren 
 Anbietern geführt. Dabei waren nicht nur 
die finanziellen Aspekte, wie Disagio und 
Transaktionsgebühr, sondern auch Vertragslaufzeiten, Reparaturpool oder Abrechnungsmodalitäten wichtige Eckpunkte der 
Gespräche. 
Mit der Firma INGENICO haben wir nun 
 einen Partner gefunden, der auf die Besonderheiten des Taxigewerbes Rücksicht 
 genommen hat. Der Hersteller der Kreditkartenterminals verfügt zwischenzeitlich 
über eine Lizenz der deutschen Kreditwirtschaft, damit können wir uns den bislang 
praktizierten Umweg über einen Aquirer 
 sowie einem Rechenzentrum ersparen. Zum 
Zeitpunkt der Niederlegung werden die 
letzten Vertragsänderungen vorgenommen. 
Um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen, hat die Taxi-München eG erst 
einmal für die Akzeptanz von Kreditkarten 
über Magnetkartenleser bis Ende Februar 
2017 gesorgt. 
Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass 
neben der bereits verkündeten Senkung 
der Bearbeitungsgebühren für Kreditkarten 
und bargeldlosem Zahlungsverkehr auf 3 % 
netto, mit Ausnahme von Girokarten (1,5 % 
netto), für die von der Taxi-München eG 
ausgegebenen Kreditkartenterminals ab 
1. Januar 2017 bis auf weiteres keine Mietgebühren mehr anfallen. Ebenso werden 
alle Unternehmer, die bereits ein Kreditkartenterminal iCT250 GPRS von der Taxi- 
München eG erhalten haben, von den 
 Mietgebühren ab 2017 freigestellt. Voraussetzung für den Einsatz des Terminals ist 
aber wie bisher ein Datenfunkgrundgerät 
HALE TT-01.
In naher Zukunft werden unsere Mitglieder 
über das Unternehmerportal, mit etwa 
15 Minuten Verzögerung, alle in den eigenen Fahrzeugen vorgenommenen Transaktionen einsehen können. Weiter ist mit 
INGENICO die Umsetzung von Bezahlung 
über Smartphones oder über externe 
 Buchungsportale wie der MVG geplant. 
Das Terminal bietet ein an das Datenfunkequipment angeschlossene Druckerfunktion 
an, der Einbau eines zusätzlichen Druckers 
ist weiterhin nicht mehr notwendig.
Auf Grund unserer Stückzahl müssen die 
von uns georderten Geräte erst produziert 
und mit entsprechender Software versehen 
werden. Die Umrüstung kann voraussichtlich ab Mitte Januar 2017 erfolgen. Alle 
bereits im Einsatz befindlichen Kreditkartenterminals iCT 250 können vorerst weiter 
betrieben werden. Sollten Sie Interesse an 
unserem Angebot haben, bitten wir Sie 
sich bei der Funkdienststellenleitung vormerken zu lassen. Die Ausgabe wird nach 
Reihenfolge der Bestellungen erfolgen. (FK)
Vorbildlicher Einsatz
Der Kollege Akongo Kokou-Tepea hatte eine 
Taxifahrt vom Standplatz an der Sendlinger 
Straße zur Ungererstraße mit einem älteren 
Ehepaar. Dabei vergaßen die Fahrgäste im 
Taxi einen Rucksack. Nach einer späteren 
Taxifahrt nach Grünwald entdeckte Akongo 
den Rucksack in seinem Taxi und konnte 
anhand der Zimmerrechnung recherchieren, 
dass die Gäste im Motel-One am Sendlinger 
Tor logierten. Leider konnte er auch dort 
keinen Hinweis auf die Gäste erhalten, so 
dass er zur Zieladresse fuhr und dort an 
mehreren Türen klingelte, bis tatsächlich 
der rechtmäßige Besitzer des Rucksacks mit 
dem wertvollen Inhalt öffnete und sich 
freudestrahlend mit einem stattlichen 
Trinkgeld bedankte. 
Dieser wirklich nicht alltägliche Einsatz 
 eines Taxifahrers um eine Fundsache ist 
wahrlich beispielhaft und wurde deshalb 
auch von der Taxi-München eG entsprechend honoriert. Der Fahrer erhielt eine 
Belobigung und aus der Hand des Vorstandes ein ansprechendes Präsent. (TK)
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Stimmer & Sohn GmbH
L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en
A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3
Taxiwerkstätte
• Un fallin stan dsetz un g
• Kfz-R epar atu r wer kstätte
• spon tan e Hilfe
60
Jahre
Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
Wir trauern um unseren 
langjährigen Kollegen
Majid Ouranghi Asr 
(Taxi 1416)
Herr Ouranghi Asr verstarb
am Sonntag, den 27. November 2016
im Alter von 63 Jahren.
Herr Akongo Kokou-Tepea und Herr Alfons Haller
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017

Seite 7

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Neue Straßen
➔ Ludwig-Jung-Straße
Namenserläuterung: Ludwig Jung, geb. 
am 02.04.1835 in Darmstadt, gest. am 
12.09.1906 in Feldafing, lebte seit 1857 in 
München, war Mitglied der Freiwilligen 
Feuerwehr München und Gründer des bayerischen Feuerwehrverbandes, zwischen 
1877 und 1895 Vorsitzender des Deutschen 
Feuerwehrausschusses, Herausgeber der 
„Zeitung für Feuerlöschwesen“ . Ende des 
19. Jahrhunderts gab es nur wenige Freiwillige Feuerwehren in Bayern und seiner 
Initiative ist es zu verdanken, dass die 
Notwendigkeit von freiwilligen Feuerwehren in das öffentliche Bewusstsein gerückt 
wurde.
Straßenverlauf: Von der Gisela-Stein- 
Straße nach Osten zur Aschheimer Straße, 
nördlich und parallel zur Anzinger Straße.
➔ August-Everding-Straße
Namenserläuterung: August Everding, 
geb. am 31.10.1928 in Bottrop, gest. am 
26.01.1999 in München, Regisseur, von 
1953 bis 1973 war er an den Münchner 
Kammerspielen (seit 1963 als Intendant), 
1973 bis 1977 Intendant der Staatsoper 
Hamburg, von 1977 bis 1982 Intendant der 
Bayerischen Staatsoper in München; von 
1982 bis 1993 Generalintendant der Bayerischen Staatstheater, in dieser Zeit gründete er das bayerische Staatsballett und 
rief die bayerischen Theatertage ins Leben; 
auf seine Initiative hin wurde das Prinzregententheater renoviert und 1988 wiedereröffnet; ab 1993 trug er den Titel 
Staatsintendant, im selben Jahr gründete 
er die Bayerische Theaterakademie.
August Everding gilt als eine der einflussreichsten Theaterpersönlichkeiten des 
20. Jahrhunderts; geehrt wurde er u. a. mit 
dem großen Bundesverdienstkreuz, mit 
dem Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München, dem Europäischen 
Medien- und Kommunikationspreis Oxford, 
dem Bayerischen Maximiliansorden für 
 Wissenschaft und Kunst und der bayerischen Verfassungsmedaille.
Straßenverlauf: Querstraße zur Haager 
Straße, östlich und parallel zur Friedenstraße.
➔ Elisabeth-Bergner-Straße
Namenserläuterung: Elisabeth-Bergner, 
geboren am 22.08.1897 in Drohobycz, 
 gestorben am 12.05.1986 in London, 
Schauspielerin, Regisseurin, Schauspielausbildung am Konservatorium in Wien, sie 
trat u.a. in Zürich, Wien und Berlin auf; 
Elisabeth Bergners frühe Bühnenkarriere 
war eng mit den Münchner Kammerspielen 
verknüpft; aufgrund ihrer jüdischen Herkunft musste sie während der NS-Diktatur 
emigrieren, zunächst nach London, später 
in die USA; auch in der Emigration hat sie 
Ihre Münchner Kontakte intensiv gepflegt 
(u. a. zu Lion Feuchtwanger); 1954 kehrte 
sie nach Deutschland zurück, wo sie als 
Theater und Filmschauspielerin erfolgreich 
war. Sie erhielt eine Oscarnominierung und 
wurde mit verschiedenen Auszeichnungen 
geehrt, darunter der Schillerpreis der Stadt 
Mannheim, der Ernst-Lubitsch-Preis, der 
Eleonore-Duse-Preis der Stadt Venedig, der 
Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst, das Filmband in Gold 
1963 für die Hauptrolle in „Die glücklichen 
Jahre der Thorwalds“ und 1965 für langjähriges und hervorragendes Wirken im 
deutschen Film.
Straßenverlauf: Sackstraße, die von der 
Ludwig-Jung-Straße nach Norden verläuft.
➔ Erika-Köth-Straße
Namenserläuterung: Erika Köth, geboren 
am 15.09.1925 in Darmstadt, gestorben 
am 20.02.1989 in Speyer, Sopranistin; sie 
gehörte zu den herausragenden Koloratursopranistinnen des 20. Jahrhunderts, von 
1953 bis 1978 war sie Ensemblemitglied 
der Bayerischen Staatsoper in München; sie 
hatte Gastspiele u.a. im Staatstheater am 
Gärtnerplatz, an den Staatsopern in Wien 
und Hamburg, der Mailänder Scala, bei den 
Festspielen in Bayreuth und Salzburg und 
am Londoner Covent Garden.
Straßenverlauf: Von der Piusstraße nach 
Westen, nördlich und parallel zur Ludwig- 
Jung-Straße.
➔ Gisela-Stein-Straße
Namenserläuterung: Gisela Stein, geboren 
am 02.10.1934 in Swinemünde, gestorben 
am 04.05.2009 in Mohrkirch, Schauspielerin, Ausbildung an der Schauspielschule in 
Wiesbaden, Engagement an der Staatlichen 
Schauspielbühne Berlin, Gastspiele u. a. am 
Schauspielhaus Zürich, am Staatstheater 
Stuttgart und bei den Salzburger Festspielen, von 1980 bis 2001 war sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele und 
seit 2001 Mitglied des Ensembles des 
 Bayerischen Staatsschauspiels; sie erhielt 
zahlreiche Auszeichnungen, darunter das 
Bundesverdienstkreuz, den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst, 
den Bayerischen Verdienstorden, die Medaille „München leuchtet“, den Hermine- 
Körner-Ring (dieser wird auf Lebenszeit 
verliehen), die Bayerische Verfassungsmedaille.
Straßenverlauf: Von der Helmut-Dietl- 
Straße nach Südosten zur Ludwig-Jung- 
Straße, nordöstlich und parallel zur 
 Rosenheimer Straße.
➔ Hanne-Hiob-Straße
Namenserläuterung: Hanne Hiob (eigentl. 
Hanne Marianne Brecht), geboren am 
12.03.1923 und gestorben am 23.06.2009 
in München, Schauspielerin, sie war u. a. 
an Theatern in Wien, Berlin, Hamburg und 
München zu sehen, ausgezeichnet wurde 
sie mit der Medaille „München leuchtet“ 
und dem Aachener Friedenspreis.
Straßenverlauf: Von der Grafinger Straße 
zunächst nach Norden, dann nach Nordwesten zur August-Everding-Straße.
➔ Helmut-Dietl-Straße
Namenserläuterung: Helmut Dietl, geboren am 22.06.1944 in Bad Wiessee, gestorben am 30.03.2015 in München, Regisseur, 
Drehbuchautor; nach seinem Studium an 
der LMU war er u. a. an den Münchner 
 Kammerspielen. Helmut Dietl schrieb Drehbücher und führte Regie in zahlreichen 
 Filmen und Serien, darunter Münchner 
 Geschichten, Der ganz normale Wahnsinn, 
Monaco Franze, Kir Royal, Schtonk (nominiert für den Oscar als bester fremdsprachiger Film), Rossini, Vom Suchen und Finden 
der Liebe. Helmut Dietl wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter den 
Bayerischen Verdienstorden, das Bundesverdienstkreuz, den Bayerische Fernsehpreis, den Bayerischen Filmpreis, den Ernst-
Lubitsch-Preis, den Bambi (u. a. für sein 
Lebenswerk), den Deutschen Filmpreis und 
den Adolf-Grimme-Preis.
Straßenverlauf: Von der Rosenheimer 
 Straße nach Nordosten, östlich und parallel 
zur Friedenstraße. (TK)
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

Seite 8

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Winterspielzeit im Circus Krone
Endlich weht wieder Circusluft im Kronebau – und die schönste 
Zeit des Jahres beginnt: „Manege frei“ heißt es wieder ab dem 
25. Dezember bei Circus Krone in München. Der größte Circus 
 Europas präsentiert auch in diesem Winter wieder drei verschiedene internationale Circusprogramme im monatlichen Wechsel. 
Die Premiere ist traditionell am Ersten Weihnachtsfeiertag, und 
anschließend gibt es bis zum 8.Januar täglich zwei Vorstellungen: 
Wochentags um 15 und 20 Uhr, sowie an Sonn- und Feiertagen 
um 14.30 und 18.30 Uhr.
Menschen, Tiere, Sensationen – alles live, mit freifliegenden 
Papageien, paradiesisch schönen Pferden, majestätischen Elefanten, der größten Raubtiershow der Welt, artistischen Sensationen 
in der Luft und umwerfend komischen Clowns. Der pure Manegenspaß für Jung und Alt. Kommen, Sehen und Staunen Sie in einer 
Welt, die Circus Krone heißt. Schon der berühmte Schriftsteller 
 Ernest Hemingway wußte: „Circus ist der einzige Ort der Welt, wo 
man mit geöffneten Augen träumen kann“ . Und der „Bayerische 
Nationalcircus“ unter Leitung von Circus-Direktorin Christel 
 Sembach-Krone möchte alle Manegenfreunde einladen, ihn auf 
dieser Traumreise zu begleiten. 
Auch die Münchner Taxifahrer freuen sich auf die Winterspielzeit, 
die wieder viele zusätzliche Taxifahrten von und zum Circusbau 
in der Marsstraße 43 bringt. (TK)
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… das Fahrrad seinen 200. Geburtstag feiert? 
2017 feiert Deutschland „200 Jahre Fahrrad“ . Baden-Württemberg (Mannheim, Karlsruhe) und Berlin treten dabei verstärkt 
in Ihrem Engagement um die Vorbereitungen zu diesem Jubiläum hervor. Die 200jährige Fahrradgeschichte beginnt mit der 
Laufmaschine von Karl Drais – dem ersten Zweirad. „Publikationen zur deutschen Fahrradgeschichte sind im Prinzip nicht 
vorhanden“, sagt Florian Freund, „es gibt nur einzelne Aufsätze 
in wissenschaftlichen Zeitschriften, selbst internationale 
 Publikationen ermöglichen keinen Gesamtüberblick“ . (FK)
STADT-INFO
Martin Lacey
istockphoto
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017

Seite 9

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran.
Bernd Obkirchner 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf
Johannes Huber 
Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf
/one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler 
gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für 
gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere 
Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG
Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf.
Ausstattung: Gepäckraumklappe mit elektr. Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, 
Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Kunstleder, LED-TAXI-Dachzeichen, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Vorbereitung 
für Taxameter, Taxi-Alarmanlage, Müdigkeitserkennung, Klimaanlage, Reifenkontrollanzeige u. v. m.
Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen
Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km.
Hauspreis (brutto): /two.lf/five.lf./eight.lf/two.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf €
inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg
Anzahlung: /six.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Nettodarlehensbetrag: /one.lf/nine.lf./one.lf/two.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf €
Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf %
Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf %
Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate
Schlussrate: /one.lf/zero.lf./five.lf/three.lf/two.lf,/zero.lf/zero.lf €
Gesamtbetrag: /two.lf/five.lf./eight.lf/two.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf €
/four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /one.lf/seven.lf/nine.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf
Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de
taxi@mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
Jetzt mit /zero.lf,/zero.lf % Finanzierung.
/one.lf

Seite 10

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Autobahnmaut
Im Vorfeld der letzten Bundestagswahl 
wurde versprochen, dass mit Einführung 
 einer allgemeinen Autobahnmaut kein 
deutscher Autofahrer zusätzlich belastet 
würde. So ist es auch im Koalitionsvertrag 
nachzulesen. Davon scheint Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt nichts 
mehr wissen zu wollen. Anfang Dezember 
legte er der EU einen neuen Entwurf vor, 
die bislang die deutschen Maut-Pläne abgelehnt hat, da ausländische Autofahrer 
diskriminiert wurden. 
Schnell wurde bekannt, dass die Straßenmaut, die offiziell „Infrastrukturabgabe“ 
heißt, nicht mehr für alle Autohalter kostenneutral ist. Die volle Entlastung sollen 
nur jene bekommen, die ein umweltfreundliches Fahrzeug fahren. Kritiker nannte 
Dobrindt laut Süddeutscher Zeitung „Verkehrspessimisten“ . Schließlich sei ihm „das 
größte Upgrade für die Infrastruktur gelungen, das es in Deutschland je gab". Unterm 
Strich sollen 500 Millionen Euro an Einnahmen für den Staat herauskommen, was 
jedoch auf Grund der hohen Verwaltungskosten bezweifelt wird. 
Bis dahin sind noch Widerstände auszuräumen. Einige Nachbarländer wie die Niederlande, Österreich, Belgien und Dänemark 
prüfen eine Klage gegen die deutschen 
Maut-Pläne. Die Staaten argwöhnen, dass 
die Diskriminierung der Autofahrer aus anderen Ländern weiter bestehe und im überarbeiteten Entwurf aus dem Ministerium 
nur verschleiert werde. 
Der Bundestag muss das Gesetz beschließen. Vermutlich wird das heiße Eisen aber 
nicht mehr vor der Bundestagswahl im 
Herbst 2017 geschmiedet und kurz nach 
den Wahlen gilt es als politisch riskant. 
Daher ist es höchstwahrscheinlich, dass die 
Maut erst ab 2018 erhoben wird. (FK)
Elektroautos müssen künftig 
Lärm erzeugen
Immer mehr Elektrofahrzeuge befahren unsere Straßen. Neben den positiven Aspekten 
für die Umwelt birgt dieser Trend auch große Gefahren für Fußgänger und Radfahrer. 
Seit der Einführung von Hybrid- oder reinen 
Elektroautos steigt die Zahl der Unfälle mit 
diesem Personenkreis. Die Ursache ist das 
nicht vorhandene Motorengeräusch, das wir 
alle im Straßenverkehr gewöhnt sind. 
Wir verlassen uns seit je her neben der visuellen Wahrnehmung auf unser Gehör und 
sind es gewohnt, auf Grund der Lautstärke 
einzuschätzen, welche Geschwindigkeit ein 
Fahrzeug fährt oder aus welcher Richtung 
es kommt. Jeder kann sich vorstellen, um 
wieviel schwerer diese Einschätzung für sehbehinderte Menschen ist. Nun hat die EU reagiert. Eine Richtlinie sieht bis Juli 2019 die 
verbindliche Einführung eines Akustischen 
Frühwarnsystems (Acoustic Vehicle Alerting 
System, AVAS) vor. Alle neuen Modelle müssen dann mit Kunstlärm ausgestattet sein. 
2021 gilt diese Regelung dann auch für Modelle, die schon vor dem Stichtag auf dem 
Markt sind oder neu verkauft werden.
Das künstliche Motorengeräusch ist bis zu 
einer Geschwindigkeit bis 20 km/h vorgesehen. Die Urheber der Richtlinie gehen 
davon aus, dass bei einer höheren Geschwindigkeit die Abrollgeräusche der 
 Reifen und die Fahrtwindgeräusche ausreichend sind. In der EU muss das Fahrzeug über eine Vorrichtung verfügen, mit 
der der Fahrer das Geräusch vorübergehend ausschalten kann. Hierbei besteht 
allerdings die Gefahr, dass das erneute 
 Inbetriebnehmen vergessen wird. Die 
künstlichen Geräusche sollen echten Fahrgeräuschen sehr ähnlich sein und auf das 
Fahrzeugverhalten, wie Rückwärtsfahren 
oder Beschleunigen, hinweisen bzw. vergleichbar sein.
Die Vereinten Nationen, die sich mit diesem Problem bereits beschäftigten, geben 
Mindestlautstärken vor. Bei 20 km/h ist 
eine Lautstärke von 56 Dezibel vorgeschrieben. Das entspricht etwa dem Rauschen 
 eines Gebirgsflusses. Für das Fahren im 
Rückwärtsgang sind 47 Dezibel vorgeschrieben, was etwa Zimmerlautstärke entspricht. Ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor verursacht etwa 70 Dezibel. Diese 
Zahlen belegen, dass wir uns trotz dieser 
Maßnahmen und der immer größer werdenden Menge an Hybrid- und Elektroautos 
in unseren Städten an die veränderte Geräuschkulisse gewöhnen müssen. Dabei ist 
es wichtig, neue Gewohnheiten anzutrainieren und aus unseren akustischen Wahrnehmungen neue Schlussfolgerungen zu 
ziehen. Ein Trost bleibt. Alle Fahrzeuge, 
egal mit welchen Antrieb, werden weiterhin 
mit einer Hupe ausgestattet sein, die es 
auf 100 Dezibel bringt. (BH)
Haftung bei Unfall auf einer 
Autobahnabfahrt mit Gabelung
Stoßen ein vorausfahrendes und ein nachfahrendes Fahrzeug beim Rechtsüberholen 
des Nachfahrers auf der Gabelung einer 
 Autobahnabfahrt zusammen, kommt eine 
hälftige Haftung beider Beteiligten für den 
Unfallschaden in Betracht. Voraussetzung 
ist, dass der Vorausfahrer seiner Rückschaupflicht nicht genügt und der Nach-
➔ DER LANDESVERBAND
istockphoto
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017
AKTUELLE INFORMATIONEN

Seite 11

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

fahrer verkehrswidrig rechts zu überholen 
versucht hat. 
Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm 
im Fall einer Autofahrerin entschieden. 
Sie befuhr mit ihrem Peugeot die Abfahrt 
einer Bundesautobahn. Diese gabelt sich 
im weiteren Straßenverlauf ohne vorfahrtsregelnde Verkehrszeichen. Im Bereich der 
Gabelung kam es zur streifenden Kollision 
zwischen ihrem vorausfahrenden Fahrzeug 
und einem Taxi. Der Unfall ereignete sich, 
weil das Taxi rechts an dem Peugeot vorbeifahren wollte, um den rechten Schenkel 
der Gabelung zu befahren. In dem Moment 
steuerte die Frau ebenfalls diesen Schenkel 
der Gabelung an. Dabei streiften sich die 
Fahrzeuge. Es entstand ein Schaden von 
ca. 4.300 EUR. Den verlangte die Frau von 
der Haftpflichtversicherung der Taxifahrerin 
ersetzt.
Mit ihrer Klage war sie nur zur Hälfte erfolgreich. Der Unfall sei, so das OLG, von 
beiden Fahrzeugführerinnen mitverschuldet 
worden. Dies rechtfertige eine 50-prozentige Haftungsquote. Gabele sich eine Straße 
ohne vorfahrtsregelnde Verkehrszeichen in 
zwei Schenkel, so beurteilen sich die straßenverkehrsrechtlichen Pflichten danach, 
ob ein Straßenschenkel nach vernünftiger 
Verkehrsauffassung als Fortsetzung der bisherigen Fahrtrichtung anzusehen sei. In 
diesem Fall sei das Befahren dieses Schenkels keine Änderung der Fahrtrichtung. Nur 
der Kraftfahrer, der dann den anderen 
Schenkel befahre, ändere seine Fahrtrichtung und habe sich entsprechend zu verhalten.
Sei allerdings – wie im vorliegenden Fall – 
keiner der Schenkel deutlich als Fortsetzung der bisherigen Straße zu erkennen, 
ändere jeder Fahrzeugführer beim Einfahren 
in einen der beiden Schenkel seine Fahrtrichtung. Dementsprechend habe er dies 
als Abbiegen anzukündigen. Er müsse den 
Fahrtrichtungsanzeiger benutzen, sich einordnen und auf den nachfolgenden Verkehr 
achten.
Gegen diese Pflichten hätten beide Fahrerinnen verstoßen. Die Klägerin habe den 
Pflichten nicht genügt, weil sie beim Abbiegen in den rechten Fahrbahnschenkel 
nicht ausreichend auf den rückwärtigen 
Verkehr und damit auf das Taxi geachtet 
habe. Zudem habe sie sich zunächst auch 
eher mittig auf der Fahrbahn orientiert. 
Von diesem Verhalten sei nach der durchgeführten Beweisaufnahme auszugehen. 
Die Taxifahrerin habe demgegenüber vor 
dem Zusammenstoß verkehrswidrig versucht, rechts zu überholen. Rechts dürfe 
nur derjenige Verkehrsteilnehmer überholt 
werden, der seine Absicht, nach links abzubiegen, angekündigt und sich entsprechend 
eingeordnet habe. Die Taxifahrerin habe 
nicht davon ausgehen dürfen, dass der 
Peugot den linken Schenkel ansteuert. Am 
Peugeot sei nämlich ebenfalls kein Blinker 
gesetzt gewesen.
(OLG Hamm, Urteil vom 03.06.2016, 
Az: 7 U 14/16)
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
/x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen,
Wochenende).
/x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei
Ihnen angelie fert.
Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
/x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend
Ihren Erfordernissen programmiert.
/x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem.
/x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über
uns ab.
/x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen
Formalität en.
/x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes
Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
/x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften
Hersteller.
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1

Seite 12

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Innenstadt – Slowakischer Kraftfahrer führt 
nicht genehmigten Taxiverkehr durch 
Am Donnerstag, den 03.11.16, gegen 17 Uhr, stellten Beamte der 
Verkehrspolizei München (Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung) auf einem Parkplatz in der Nähe der Großmarkthalle 
 einen Mercedes mit slowakischer Zulassung fest und führten eine 
allgemeine Verkehrskontrolle durch.
Dabei stellte sich heraus, dass der 51-jährige slowakische Fahrer 
aus seinem Heimatland kommend, zwei Fahrgäste mit Ziel Bad 
 Wörishofen und Zürich gegen Entgelt beförderte. Vor der Kontrolle 
hatte der Fahrer bereits zwei Fahrgäste am Münchner Ostbahnhof 
aussteigen lassen. Er konnte keine gültige Erlaubnis für den 
 Linienverkehr vorweisen. 
Den kontrollierenden Beamten fiel zudem der Kilometerstand des 
Mercedes auf. Sie staunten über stolze 842.727 km. Verglichen 
mit dem Zulassungsdatum ergibt sich dann eine durchschnittliche 
Tageskilometerleistung von 973 km. Den Fahrer erwartet nun ein 
Bußgeld von 500 Euro. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München 
für die Textvorlagen.
istockphoto
➔ VERANSTALTUNGEN
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
Fr. 13.01. 19.30 Uhr, Festsaal, Klavierabend mit Yojo Christen
Sa. 14.01. 20.00 Uhr, La Triviata, Die Impro-Oper: 
Lass Dich eropern!
So. 15.01. 19.30 Uhr, Festsaal, Abused with love, 
Dance Theater of Munich
Mo. 16.01. 19.30 Uhr, Festsaal, Abused with love, 
Dance Theater of Munich
Mi. 18.01. 19.00 Uhr, Vernissage Ausstellung 
Hanna Petermann, Nichts als Musik
Fr. 20.01. 20.00 Uhr, Festsaal, Hörakademie III, 
Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-moll, op. 98
Fr. 27.01. 20.30 Uhr, Jazz and beyond, 
David Gazarov & Omar Kabir Duo
Sa. 28.01. 19.30 Uhr, Ödön von Horvath, Eine musikalischkabarettistische Reise durch ein bewegtes Leben in Europa
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und 
Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem 
faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art.
Rainer Spitzenberger
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Frankfurter Ring 97 • 80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
kontakt@er-tax.de
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
- Spiegeltaxameter
- MCT-05 und MCT-06 (Neu)
- Cey-System 
- Quittungsdrucker 
Alles aus einer Hand !
Kundendienst Kundendienst
Kfz-Meisterbetrieb
für aller Fabrikate
gut • preiswert • schnell • zuverlässig
Sonderpreis
 
Reparatur/Inspektion
Unfallinstandsetzung
TÜV & AU, und vieles mehr
EURO-TAXI Handels GmbH München
Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145
Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017

Seite 13

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Tipps für die kalte Jahreszeit
1. Verbinden Sie zuerst die beiden Pluspole. Nehmen Sie dazu 
das rote Kabel des Starthilfesets.
2. Klemmen Sie das schwarze Kabel an den Minuspol des 
 Fahrzeugs, welches Starthilfe gibt.
3. Klemmen Sie das andere Ende schwarzen Kabels an den 
 Motorblock oder an die Karosserie des Fahrzeugs, welches 
Starthilfe erhält. Dabei sollten Sie darauf achten, das 
schwarze Kabel so weit wie möglich von der Batterie entfernt anzuschließen. Im Falle von Funkenbildung können 
sich keine Gase entzünden. 
4. Starten Sie den Motor des Fahrzeugs, das Starthilfe gibt. 
So vermeiden Sie, das dessen Batterie entleert wird.
5. Starten Sie jetzt den Motor des inaktiven Fahrzeugs.
Wo sind die Pole?
Manche Autos haben die Batterie im Kofferraum. Meist gibt 
es aber im Motorraum einen so genannten Fremdstartpunkt, 
der leichter zugänglich ist.
 
Motor starten
Zuerst den Motor am Spenderfahrzeug, dann den Zündschlüssel 
im Pannenfahrzeug rumdrehen. Wenn der Motor anspringt, 
 einen starken Stromverbraucher einschalten, z. B. die Heckscheibenheizung. Das verhindert Spannungsspitzen in der 
 Elektronik.
Abklemmen
Hier gilt: Zuerst die schwarze Zange am Motor des Pannenfahrzeugs, dann die am Minuspol der Spenderbatterie abnehmen. 
Die rote Zange am Pluspol des schwachen Akkus und zuletzt an 
der Spenderbatterie entfernen.
Batterie aufladen – Nachdem der Motor 
wieder läuft, unbedingt mehrere Kilometer 
fahren. 20 Kilometer reichen meist nicht, 
um die schwache Batterie wieder aufzuladen. Am besten in der Werkstatt überprüfen lassen. (TK)
SERVICE 
➔ STARTHILFE

Buchhaltung „Taxi-Spezial“ 
vom Fachmann 
(Buchhalter und Ex-Kollege) 
Buchung der laufenden Geschäftsvorfälle 
Lohn-/Gehaltsabrechnung 
Belegverwaltung u.v.m. 
 
Individuelles Angebot unter / 089-20 35 20 39 
a.hildebrandt@online.de / www.bueroservice-hildebrandt.de 
 
HALE electronic GmbH 
A-5020 Salzburg | datendienste@hale.at 
www.hale.de | www.hale.at
HALE Datendienste 2.0
Sie müssen Ihre Unternehmensdaten 
fiskaltauglich aufbewahren, 
Pausen und Arbeitszeit dokumentieren und möchten eine professionelle 
Fahrerabrechnung? 
Dann wählen Sie Ihre passende Lösung 
aus einer von drei HALE Datendiensten.
HALE Operations
HALE INSIKA® 
HALE Cey online
Die Zukunft im Taxi.
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

Seite 14

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ TAXLER-LEXIKON
➔ AUTOMOBIL – Das Mischwort aus dem 
Griechischen und dem Lateinischen bedeutet wörtlich übersetzt „selbstbewegend“, 
worin natürlich der entscheidende Gegensatz zu den vorher gebräuchlichen Pferdekutschen lag und liegt. Als „Geburtsjahr“ 
des Automobiles gilt das Jahr 1886, als 
Carl Benz (1844–1929) das Patent für seinen Motorwagen erhielt. Dieses dreirädrige 
Gefährt mit Verbrennungsmotor hatte 
0,67 PS und erreichte immerhin 16 km/h. 
Am 1.8.1888 erhielt Benz die erste Fahrerlaubnis der Welt für seinen Wagen; wenige Tage später unternahm seine Frau 
 Bertha Benz, geb. Ringer, damit eine Fahrt 
von Mannheim nach Pforzheim (ca. 104 
km), wofür sie knapp 13 Stunden brauchte. 
Ein Werbeeffekt, der die Akzeptanz der bis 
dahin belächelten „pferdelosen Kutsche“ 
unglaublich erhöhte. Dass noch dazu eine 
Frau (!) diese Strecke und übrigens auch 
wieder zurück ohne nennenswerte Pannen 
bewältigen konnte – das war die Sensation 
schlechthin. Getankt hatte sie übrigens bei 
einer Apotheke, die ein benzinähnliches 
Gebräu anbot. Überhaupt soll Bertha 
Benz / Ringer der wesentlich geschäftstüchtigere Teil der Familie gewesen sein. 
Anzunehmen, wenngleich nicht belegt, ist, 
dass Göttergatte Carl während der Ausfahrt 
seiner Frau mit dem Kissen über dem Kopf 
im Bett lag und sich schon vor den Kübeln 
mit Hohn und Spott fürchtete, die nach 
 einem Misserfolg der Tour über ihm ausgegossen würden … 
Bezeichnungen und Namen: der Begriff 
„Benzin“ hat nichts mit der Familie Benz 
zu tun, wie hier schon früher dargelegt, 
sondern mit einem Destillat aus dem 
 Benzoe-Harz. Carl Benz schrieb sich ursprünglich „Karl“ mit Vornamen, aber die 
französische Schreibweise „Carl“ war halt 
damals so modern wie heute die unvermeidlichen Anglizismen. Und so mutierte 
auch seine Geburtsstadt vorübergehend in 
„Carlsruhe“ ... Der Name „Mercedes“ wurde 
erst später gebräuchlich, als der Geschäftsmann Emil Jellinek, der diese Fahrzeuge 
vertrieb, sie nach seiner Tochter benannte. 
Der Schreiber als bekennender Purist kann 
sich mit Kritik an der aktuellen Entwicklung im Automobilsektor nicht ganz zurückhalten: „selbstfahrende“ Autos, die 
ihre Unfälle schon ohne Zutun eines Lenkers selber bauen (bitterer Scherz, aber 
 leider wahr), das Totrüsten mit Computersteuerungen aller Art (ESP, ASR und wie 
das alles heißt) führen dazu, dass immer 
mehr Leute glauben, die Gesetze der Physik 
würden für sie nicht mehr gelten. Natürlich 
ist die passive Sicherheit durch ABS (Anti- 
Blockier-System), Airbags usw. sehr gestiegen und hat definitiv viele Menschenleben 
gerettet. Und das ist ohne Einschränkungen auch gut so. Aber dass man mit nahezu jedem Serienauto schon 200 km/h fahren kann und dabei meint, im ICE zu sitzen 
und unbeteiligt aus dem Fenster schauen 
zu können, ist nicht gut. Wer sich, wie die 
Älteren unter uns, noch mit dem VW Käfer 
oder einem rachitischen 200er mit 55 PS 
die Straßen erobern musste, hat das Fahren 
richtig gelernt. Und dass es neben dem 
Gas- auch noch ein Bremspedal gibt. Früher 
konnte man während der Fahrt auch mal 
 einen Pfurz lassen, ohne dass gleich sämtliche Fenster von selbst runtergingen. Ist 
doch wahr. Zugegeben: Schrottis Gebetsmühle, deshalb Schluss damit. 
➔ EXPERTE – Das Wort wurde im 19. Jahrhundert aus dem französischen „expert“ 
(= erfahren, sachkundig) und aus dem 
 lateinischen „expertus“ (= erprobt, bewährt) in die deutsche Sprache übernommen (entlehnt). 
Jeder, der schon mal vor einer Kamera oder 
einem schreibenden Journalisten in ein Mikrofon husten durfte, lässt sich gerne so 
bezeichnen. Was kennen wir nicht alles für 
„Experten“ – den „Terrorismus-Experten“, 
den „Renten-Experten“, den „Islam-Experten“ usw. – und eben auch den „Verkehrs- 
Experten“ . Auch Schrottis Spezialfreundin, 
Sabine „Lady Gaga“ Nallinger, im Frühjahr 
2014 immerhin OB-Kandidatin der Münchner Grünen, heute gottlob nur mehr Hinterbänklerin im Stadtrat, ging gerne mit diesem inoffiziellen Titel hausieren. Die wirklichen (!) Verkehrsexperten sind jedoch wir 
Fiaker, die wir täglich mit der Realität auf 
Münchens Straßen konfrontiert sind. Oder 
auch die Lieferanten und Paketzusteller, 
die sich jetzt schon auf das Hupkonzert 
„freuen“, wenn sie nach Verwirklichung der 
bereits beschlossenen „Trambahn-Westtangente“ ihren Lieferwagen zukünftig in 
der nur mehr (pro Richtung) zweispurigen 
Fürstenrieder Straße in zweiter Reihe abstellen müssen, so dass also nur mehr eine 
Fahrspur übrig bleibt. Die oberschlauen 
 Befürworter dieses Schwachsinns argumentieren gerne mit der Aussage „ich brauche 
kein Auto – ich lasse mir alles nachhause 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
Leihtaxi
für Taxiunternehmer
Tel.: 089 / 90 16 40 87
Mobil: 0160 / 187 22 88
Taxi Özdes UG
(haftungsbeschränkt)
AUTO-ANKA UF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger St r. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017
UNTERHALTSAMES

Seite 15

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

liefern“ . Toll! Und Scotty (nicht zu verwechseln mit Schrotti) beamt ihnen vom 
Raumschiff Enterprise die Packerl vor die 
Wohnungstüre im vierten Stock. Oder wie 
kommen die sonst da hin? Und wenn man 
mit Kind und Kegel tatsächlich mal eines 
der verhassten Autos in Gestalt eines Taxis 
braucht – natürlich nur, um von der Fürstenrieder Straße zum Laimer Bahnhof zu 
fahren – wo soll insbesondere tagsüber der 
Taxler halten und die Koffer einladen? 
➔ VOLKSWAGEN – Der Konzern steckt in 
existenziellen Schwierigkeiten wegen 
 seiner „Schummel-Software“, wobei sich 
Schrotti einmal mehr über diese in vielen 
Medien gebräuchliche und absolut verharmlosende Verbalkosmetik aufregen muss. 
Es handelt sich nicht um „Schummelei“, 
sondern um einen reinrassigen Milliardenbetrug! Nicht nur an den Autokäufern, die 
sich durch absurd gefälschte Verbrauchswerte (in der Regel 40 Prozent Mehrverbrauch als angegeben) wundern, sondern 
auch gegenüber dem Fiskus (= wir alle), 
der bei realistischen Angaben über die Abgaswerte wesentlich mehr Kfz-Steuer eingenommen hätte. Auch die absehbaren 
Fahrverbote haben wir diesen kriminellen 
Machenschaften zu verdanken! 
Schon im vorletzten Heft hat sich der 
Schreiber darüber aufgeregt, dass die Verantwortlichen immer noch frei herumlaufen 
und nicht unter Zuhilfenahme von Abführmitteln (= Handschellen, kleiner Scherz) in 
Untersuchungshaft genommen wurden. Dafür werden aber jetzt Andere zur Verantwortung gezogen: der Konzern hat bereits 
angekündigt, alleine in Deutschland rund 
23.000 Arbeitsplätze streichen zu wollen. 
„Sozialverträglich“ übrigens, also durch 
das Nicht-Ersetzen freiwerdender Stellen. 
Sogenannte „Leiharbeiter“, die jahrelang 
für die gleiche Arbeit wie ihr Nebenmann 
am Fließband 30 % weniger Lohn erhalten 
haben, werden dafür jetzt damit „belohnt“, 
dass ihre Verträge einfach nicht mehr verlängert werden. So einfach geht das! 
Der vor etwa einem Jahr eingesetzte neue 
Chef des VW-Konzerns, Matthias Müller, 
sagte im November gegenüber der FAZ: 
„Auf der einen Seite denken und handeln 
viele Deutsche im Alltag grün, wenn es 
aber um E-Mobilität geht, haben wir als 
Verbraucher spitze Finger“ . Und weiter: „Die 
Autoindustrie hat da nichts verschlafen. 
Am Angebot mangelt es nicht, sondern an 
der Nachfrage (…) Die Preise werden sinken, die Reichweite steigt, die Ladezeit 
wird kürzer – all die Punkte, die den Erfolg 
der E-Mobilität bisher verhindert haben“ . 
Aha. Mit anderen Worten: bisher sind die 
Preise zu hoch, die Reichweiten zu gering 
und die Ladezeiten zu lange! Und da wundert sich dieser Intelligenzbolzen, dass 
 solche unausgegorenen Prototypen nicht 
gekauft werden? Dass man im Winter mit 
Licht, Scheibenwischer und Heizung nach 
80 km liegen bleibt und, so man überhaupt 
gerade noch eine kompatible Steckdose 
 gefunden hat, eine mehrstündige „Tankpause“ einlegen muss, ist nicht etwa ein 
Versäumnis der Autoindustrie, sondern das 
Verschulden von uns bösen Kaufverweigerern? Jetzt wiss’ mas! Der Mann blickt 
durch. Wo durch auch immer.
Für das Geld, das VW alleine in den USA an 
Strafzahlungen wird leisten müssen (aktuelle Zahl: 13 Milliarden), hätte man wohl 
locker Batterien für eine Reichweite von 
1.000 Kilometern entwickeln können!
➔ WEIHNACHTEN – Der religiöse Gehalt 
dieses Festes soll hier nicht das Thema 
sein, wohl aber die praktischen Auswirkungen der Weihnachtszeit für uns Taxler. Dazu 
eine selbst erlebte Geschichte: vor einem 
Jahr war der Schreiber, wie üblich, am 
23. Dezember (Weihnachten kommt immer 
so plötzlich) auf der Suche nach Geschenken unterwegs und wollte mit dem Bus die 
wenigen Stationen Richtung Marienplatz 
fahren. An der Haltestelle Thalkirchner/ 
Kapuziner vermeldete freilich die elektronische Anzeigetafel, dass „wegen erhöhten 
Verkehrsaufkommens“ mit einer Wartezeit 
von 40 Minuten zu rechnen sei, weshalb 
sich der verhinderte Passagier zähneknirschend zur „Anreise“ per pedes entschloss. 
Als Wiedergutmachung für diese ungewohnte körperliche Betätigung gab es allerdings 
einiges zu sehen. Mit „Stau“ wäre die 
 Situation nur ungenügend beschrieben: 
die ganze Innenstadt war ein einziger 
 Parkplatz, freilich bei laufenden Motoren 
und einigem Gehupe. Selbst die Trambahn 
konnte den Sendlinger-Tor-Platz nicht mehr 
queren, von den Linienbussen ganz zu 
schweigen. Mindestens ein Drittel aller Privatfahrzeuge, die wie Kraut und Rüben mitten in der Kreuzung standen, hatte Kennzeichen aus „A“, „RO“, „FFB“, „EBE“, „DAH“ 
und so weiter. Die Insassen hatten meist 
den erfrischenden Gesichtsausdruck eines 
Bildschirmschoners, waren sie doch – wie 
Schrotti – zwar, ähem, ein bisserl knapp 
vor Weihnachten dran, hatten aber dann 
(im Gegensatz zu Schrotti) die überaus 
geistreiche Idee gehabt, am 23. Dezember 
mit dem Auto in die Münchner Innenstadt 
zu fahren! 
Wie blöd muss man denn noch sein? Dazu 
Curt Goetz (Autor, Schauspieler, Regisseur, 
1888–1960): „Das Denken ist zwar allen 
Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es 
 erspart“ . ➔
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

Seite 16

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Zu Weihnachten noch ein Tipp an geschätzt 
fünf Prozent der Fiaker: wie wäre es denn 
mal wieder mit einem neuen Hemd und/oder 
einer neuen Hose? – Die etwas abgewohnte 
Kleidung der letzten Jahrzehnte mit der 
Duftnote „Iltis“ kommt nicht bei allen 
Fahrgästen gut an und könnte dort zu 
 olfaktorischen Irritationen führen. 
Ein weiterer Tipp – freilich jetzt – an ca. 
80 % der Nachtfahrer: es gibt für bezahlbare Beträge Taschenlampen zu kaufen. Tatsächlich! Wirklich wahr! Man kann sich die 
auch selber schenken, wenn’s kein anderer 
tut. Für billiges Geld kann man nachts an 
der unbeleuchteten Klingeltafel selbst stark 
verwitterte Namensschilder gut lesen und 
zudem auch aus, sagen wir mal, 20 Metern 
Entfernung noch eine Hausnummer erkennen. Verblüffend, was die moderne Technik 
heute so alles bietet! 
➔ NACHTRAG 1 – Kürzlich hat sich der 
Schreiber im Zusammenhang mit TTIP und 
CETA (Freihandelsabkommen mit den USA 
und Kanada) mit der Haltung einiger deutscher Parteien zu diesem Thema beschäftigt. Ein aufmerksamer und politisch sehr 
interessierter Kollege hat ihn nunmehr korrigierend bzw. ergänzend darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Freien Wähler 
(im bay. Landtag vertreten) und die AfD 
(schon in mehreren dt. Landtagen vertreten) jeweils klar gegen TTIP und CETA ausgesprochen haben. Vielen Dank an den Kollegen für diesen Hinweis, der hiermit gerne 
weitergegeben sei!
➔ NACHTRAG 2 – Im letzten Heft unter 
„Verbot“ (dem Bericht über Schrottis anstehendes Fahrverbot wegen geringfügiger 
Tempoüberschreitung) hatten wir ursprünglich erwogen, aus generalpräventiven Gründen das Tatfoto der Polizei abzudrucken. 
Also zur allgemeinen Abschreckung. Wir 
verwarfen diese Idee jedoch wieder, weil 
der Abschreckungseffekt wohl zu heftig 
ausgefallen wäre. Insbesondere wenn Kinder oder Jugendliche zufällig den Taxikurier 
mit diesem Bild in die Hände bekommen 
hätten, wären möglicherweise schreckliche 
Folgen wie plötzliche Smartphone-Abstinenz, Appetitlosigkeit, weiter nachlassende 
schulische Leistungen oder vormittägliches 
Bettnässen eingetreten. Und der Schichtl 
vom Oktoberfest hätte zu diesem Bild gesagt: „so sieht Gammelfleisch aus, wenn’s 
noch lebt“ . 
➔ ZUM SCHLUSS – nochmal zwei Zitate 
als gute Vorsätze für 2017: „Nehmen Sie 
die Menschen, wie sie sind. Wir haben keine anderen!“ (Konrad Adenauer) – und 
„Man sollte die Dinge so nehmen, wie 
sie kommen. Aber man sollte auch dafür 
sorgen, dass sie so kommen, wie man sie 
nehmen möchte.“ (Curt Goetz)
In diesem Sinne … (MS)
––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
D r . H a n s B a k e v. B a k i n
85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23
Taxi, Mietwagen, Bus, LKW
Erst- und Verlängerungs US
T . 0 89/ 37 0 65 6 90
Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5
Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1 
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017

Seite 17

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Unsinnig und unwirtschaftlich
Motoren nicht unnötig laufen lassen, da ein Bußgeld droht! Vor 
 allem in der kalten Jahreszeit lebt die Unsitte, den Motor im Stand 
laufen zu lassen wieder auf. Viele Autofahrer befreien dabei ihr 
Fahrzeug von Eis und Schnee und wollen den Innenraum vorwärmen. Dabei ist ein Aufwärmen des Motors im Stand nach Aussagen 
von Kfz-Herstellern und Verkehrsclubs wirtschaftlich und technisch 
völlig unsinnig: Ein Motor erreicht die Betriebs temperatur am 
schnellsten beim Fahren im mittleren Drehzahl bereich. Und: Drei 
Minuten Leerlauf verbrauchen soviel Sprit, wie eine Fahrt von einem einzigen Kilometer. Das unnötige Laufen lassen im Stand belastet die Umwelt mit Lärm und Schadstoffen und schadet dabei 
auch der Gesundheit: Ein kalter Motor stößt die doppelte bis dreifache Menge an Schadstoffen aus und ist aufgrund der Drehzahl 
besonders laut. Die Schadstoffe bleiben in Bodennähe und belasten besonders die Personen, die sich direkt am Auto aufhalten. 
Dem Motor schadet das Warmlaufen lassen ebenfalls: Die Verbrennungsvorgänge sind in der Kaltphase unvollständig, das angereicherte Kraftstoffgemisch schlägt sich an den Zylinderwänden nieder, der Ölfilm wird abgewaschen, was wiederum den Verschleiß 
des Motors erhöht. Zudem ist unnötiges Laufen lassen von Motoren im Stand laut der Straßenverkehrsordnung (§§ 30, 49 StVO) 
und dem Bayerischen Immissionsschutzgesetz eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit, mit Regelsätzen bis zu 2.500 Euro. 
 Allein schon aus diesem Aspekt sollte man am Taxistand genau 
überlegen, ob man den Motor im Stand zum Heizen laufen lässt. 
Es gibt meist einen Hintermann, der dann in der Abgaswolke sitzt 
und dieses Gemisch tief inhalieren muss. Aber es ist auch eine 
Image-Frage, wenn es an Taxiständen aus allen Rohren qualmt und 
im Innern des Fahrzeugs die Fahrer im T-Shirt sitzen … (TK)
System
HALE electronic GmbH | A-5020 Salzburg | Fax: +43-662/439011-9
www./f.caltiskaltaxameter.expert www.dachzeichen.de www.hale.at
SEI-03M - Ihr multi/f.caltunktionales Produkt im Taxi.
HALE hat die intelligente 
Erweiterung der Signier-/
Modem-Box.
Signatureinheit SEI-03M 
mit Display und Tastatur 
ist die Ideallösung /f.caltür 
alle Taxiunternehmer 
und Basis /f.caltür kün/f_t ige 
Zusatzeingaben, direkt 
vom Fahrer - kein Handy 
notwendig.
Die Zukun/f_t im Taxi.
 Signatureinheit SEI-03M kombiniert
mit Eingabe/f.caltunktionen - ein absolut 
neues innovatives Produkt im Taxi
 Pauschalpreiseingabe /f.caltür Fahrten
außerhalb der P/f.caltlicht/f.caltahrgebiete - 
diese werden auch signiert
 Fahrttypeneingabe wie Kranken/f.caltahrt,
Verrechnungs/f.caltahrt mit Nummer etc.
 Integrierter NFC Leser ermöglicht
manuelle Datenübertragung mit 
Fahrerkarte
Per So/f_t ware-Update erweiterbar:
Das Opfer
nicht alleine
lassen!
Jahr für Jahr leiden Millionen
von Menschen unter den Folgen 
krimineller Übergriffe. Die Täter
stehen sehr oft im Mittelpunkt 
des öffentlichen Interesses. Die 
Opfer werden zumeist vergessen.
Das muss sich ändern! rtner
Der WEISSE RING hilft Opfern mit Rat und Tat.
Auch Sie können mithelfen!
WEISSER RING e. V.
 55130 Mainz 
www.weisser-ring.de
✁
Wir wollen etwas tun. Wir möchten gerne Mitglied im WEISSEN 
RING werden. (Monatlicher Mindestbetrag, Einzelmitgliedschaft
€ 2,50, Ehepaare € 3,75, Jugendliche € 1,25.)
Name:
Straße:
PLZ/Ort:
Unterschrift:
AZ Verzweifelte Frau 86x120mm.indd 1 23.09.15 10:18
UMWELTSCHUTZ
➔ DAS LAUFENLASSEN VON MOTOREN
istockphoto
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

WASSER
Wasser ist nicht nur eine der ältesten chemischen Verbindungen unseres Universums, es ist vor allem die Grundlage 
unseres Lebens. Diese einfachen Moleküle, die aus zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom bestehen, üben seit jeher 
eine faszinierende Wirkung auf uns aus. Wasser hatte im Leben der Menschheit schon immer eine überragende Bedeutung. 
Ob als Lebensmittel, Energielieferant, Klimagrundlage, religiöses Mittel oder esoterischer Aspekt, aber auch als Waffe, 
nichts anderes erlangte diese Bedeutung für uns wie das Wasser.
➔ DIE BASIS ALLEN LEBENS
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017
TITELTHEMA

Seite 19

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

atelier-tacke.de ⁄ istockphoto
Kein anderes Element unseres Planeten ist 
so vielfältig verwendbar. So ist es der einzige Stoff, der auf der Erde in drei Aggregatzuständen auftritt und dies auch gleichzeitig kann. Im Polarmeer schwimmen 
Eisberge im Wasser und gleichzeitig befindet sich in der Luft Wasser in gasförmigem 
Zustand. Da Wasser bei einer Temperatur 
von 3,98 Grad Celsius seine größte Dichte 
erreicht und danach diese rapide abnimmt, 
schwimmt Eis im Wasser. Dieses Verhalten 
verhindert, dass unsere Gewässer vom 
Grund her zufrieren. So können wir Schlittschuh laufen, was aber wohl wichtiger ist, 
es ermöglicht vielen Lebewesen das Überleben in der kalten Jahreszeit.
Der Mensch besteht zu 70 % aus Wasser. 
Vielleicht sind wir schon deshalb von den 
vielfältigen Möglichkeiten, die uns diese 
Flüssigkeit bietet, so fasziniert. Ohne feste 
Nahrung kann ein Mensch erstaunlich lange 
überleben, wenn aber die regelmäßige 
 Wasserzufuhr fehlt, sterben wir nach wenigen Tagen an Dehydrierung.
Der größte Teil der Erdoberfläche ist mit 
Wasser bedeckt. Nur 3 % davon ist Süßwasser. Dieses Süßwasser ist als Eis der Gletscher und Polkappen und unterirdisch als 
Grundwasser vorhanden. Aus Regenwolken, 
die ihren Inhalt aus den Weltmeeren 
schöpfen, kondensiert das Wasser in den 
oberen kalten Luftschichten, trifft als 
entsalztes Wasser, als Regen, auf das Festland und fließt entweder in die Flüsse und 
Seen oder sickert durch das Gestein und 
wird zum Grundwasser. 
In Deutschland verbraucht jeder von uns 
im Durchschnitt 122 Liter Wasser pro Tag. 
Dazu kommen die Millionen Liter Wasser, 
die von jedem Industriezweig, Kraftwerken, 
der Medizin und den Dienstleistern verbraucht werden, um nur einige zu nennen. 
Ebenso wird das kühle Nass als Energielieferant seit Jahrtausenden verwendet. Auf 
keinen Rohstoff ist der Mensch so angewiesen wie auf Wasser, nichts hat aber auch so 
unser Leben geprägt. Alle großen Kulturen 
entstanden an den großen Flüssen der 
Erde. Ohne sie wäre unsere Entwicklung 
bis in die Neuzeit unmöglich gewesen mit 
allen Vor- und Nachteilen. Wasser hat 
auch immer den Tod gebracht, ob bei Überschwemmungen, Brutstätte von Krankheitserregern oder verunreinigt als Ursache von 
Epidemien.
Heute sind wir uns der Bedeutung sauberen 
Wassers bewusst und seiner Rolle im 
Ökusystem das Ökosystem Erde. Die Nutzung von Meerwasser durch Entsalzungsanlagen eröffnen neue Möglichkeiten, die 
Wasserversorgung in von Dürre betroffenen 
Ländern zu sichern. 
Schon die antiken Mythen erinnerten die 
Menschen an die Tatsache, dass nichts so 
wichtig für uns alle ist, wie unser Wasser – 
kein Öl oder kein Mineral wird je für uns so 
von Bedeutung sein wie H
2O. (BH)
 
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

Seite 20

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Urbanes Leben im Mittelalter spielte sich 
an Bächen und Flüssen ab. Diese wurden 
als Abfluss für Abwässer genutzt und waren 
daher für die Trinkwassergewinnung ungeeignet. Halbwegs gesundes Wasser konnte 
also ausschließlich aus Brunnen geschöpft 
werden, wenn diese nicht durch die Abwässer kontaminiert wurden. Der Zusammenhang zwischen Gesundheit und reinem 
Wasser war sowohl den Landesherren als 
auch der Bevölkerung bereits im späten 
Mittelalter bewusst. Im 14. Jahrhundert 
 errichtete die Stadt München die ersten 
 öffentlichen Bäder. So gab es an der Roßschwemme das Heiliggeist-Spitalbad und 
ein Bad am Hochbruckbach. Zwischen dem 
14. und 18. Jahrhundert konnten die Münchener zwischen 14 öffentlichen Bädern 
wählen. Mit der Bereitstellung der Bäder 
war aber das Problem des sauberen Trinkwassers noch nicht gelöst. 
Der Grundwasserspiegel befindet sich auf 
ca. 15 Metern. Um an das begehrte Nass zu 
gelangen, mussten Ziehbrunnen gebaut 
werden. Leider waren die Hausbrunnen oft 
verunreinigt, da die Abwässer und Abfälle 
zu dieser Zeit entweder nur vor die Tür 
 geschüttet wurden oder aber die Abwasserkanäle und Bäche immer wieder das Grundwasser kontaminierten. Die Stadtväter 
versuchten der Verschmutzungen Herr zu 
werden. Sie setzten in die Stadtgräben und 
Weiher Fische wie Hechte, Karpfen und 
 Nasen aus. 
Abgesehen von den Fischen als Nahrungsquelle konnte man so die Wasserqualität 
testen. Nur die Klöster verfügten über fließendes Trinkwasser. Sie hatten sehr früh 
verstanden, dass sauberes, fließendes Wasser vor Krankheiten schützen konnte. Diese 
Erkenntnis hatten sie den regelmäßig verfolgten Juden der Städte abgeschaut. 
 Immer wieder war es zu Pogromen in den 
Städten gekommen, weil bei Epidemien 
 Juden verschont wurden. Die Bevölkerung 
verstand nicht, dass diese Tatsache einzig 
und allein dem Umstand zu verdanken war, 
dass seit Jahrtausenden die jüdischen Religionsvorschriften in den Synagogen sogenannte Mikwaot vorsahen. Hierbei handelte 
es sich um Bäder, die ausschließlich mit 
fließendem Grundwasser gespeist werden 
durften. Bei jedem Besuch der Synagoge 
war ein vollständiges Eintauchen in die 
Mikweh Vorschrift. 
Bereits 1136 hatte Salzburg die erste Fernwasserversorgung errichtet, was für diese 
Zeit eine Sensation war. 300 Jahre später 
beauftragte der Stadtrat Münchens Ingenieure, von den Thalkirchener Quellen eine 
Fernwasserleitung in die Stadt zu legen. 
Damit konnte ab 1452 zumindest teilweise 
der Bevölkerung sauberes Trinkwasser geboten werden. Über Röhrenleitungen aus 
ausgehölten Holzstangen wurde dem Brunnen auf dem Marienplatz Trinkwasser zugeführt. Dieses stand der Bevölkerung ständig 
zur Verfügung. Natürlich war dieses Geschenk an die Münchener nicht nur eine 
humanitäre Geste, sondern auch eine 
Machtdemonstration. Trotz aller Bemühungen war die hygienische Situation in der 
Stadt wie in den meisten europäischen 
Städten dieser Zeit äußerst schlecht. Im 
18. Jahrhundert, am 23.11.1704, erreichte 
die Stadt ein Bauantrag der Augustiner. 
Diese wollten das Abwasser vom Bräuhaus 
zum Hofgraben durch einen unterirdischen 
Kanal ableiten. Sechs Monate später wurde 
diese Baugenehmigung erteilt. 
Ein weiteres Problem der Stadt im Zusammenhang mit dem städtischen Wasser betraf den Hochwasserschutz. 1683 gab die 
Stadt 10.214 Gulden für den Hochwasserschutz aus und in den folgenden sieben 
Jahren jährlich 1000 Gulden. Bis ins 
19. Jahrhundert änderte sich an der Gesamtsituation aber recht wenig. Die Stadt 
versank in Gülle, die öffentlich gelagert 
oder entsorgt wurde und immer mehr Menschen litten an Typhus und Cholera. Die 
Bevölkerungszahl wuchs. München hatte 
das Problem, dass die Stadtgründung eben 
nicht auf römischen Ursprung zurückging. 
Geschichte der Wasserversorgung der Landeshauptstadt – Bereits der Fürstenspiegel aus dem Jahre 1277 von Aegidius Romanus, 
 einem Schüler von Thomas von Aquin, führte als erstes politisches Traktat aus, das reichlich gutes Wasser die Voraussetzung für die 
 Gesundheit der Einwohner eines Landes sei.
istockphoto
➔ DER WEITE WEG UNSERES WASSERS
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017
 
TITELTHEMA

Seite 21

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Städte mit römischen Wurzeln hatten zumindest in Ansätzen Wasserleitungskonzepte und Latrinen. Einerseits entstanden 
 immer mehr repräsentative Gebäude des 
aufstrebenden Bürgertums, andererseits 
versank die Stadt in Dreck und Gestank.
Max von Pettenkofer – 
Hygiene für München
Max von Pettenkofer studierte in München 
an der Ludwig-Maximilian-Universität und 
wurde 1847 als Professor für medizinische 
Chemie berufen. Er war von den Zuständen 
entsetzt. Als im Juli 1854 die „Erste Allgemeine Deutsche Industrieausstellung“ in 
München stattfinden sollte, wurde er um 
Hilfe gebeten. Die Veranstalter hatten 
Angst, dass sich die Besucher und Aussteller mit Cholera infizieren könnten. Der 
Ruf der Stadt stand auf dem Spiel.
Pettenkofer ging den Ursachen auf den 
Grund. Schnell war ihm bewusst, dass es 
einen zwingenden Zusammenhang zwischen 
dem mangelnden fließenden Trinkwasser 
und den Unmengen an Fäkalien, Abwasser 
und Abfall gab. So war es üblich, auf öffentlichen Plätzen die Fäkalien zu sammeln. Diese wurden dann von Bauern der 
Umgebung abgeholt. Der Gestank muss für 
heutige Nasen unerträglich gewesen sein, 
von der bakteriellen Belastung ganz zu 
schweigen. Max von Pettenkofer sah nur 
 einen Weg: Die Stadt musste sauberer werden. Er machte aus der Hygiene eine Wissenschaft. Mittlerweile war er Rektor der 
LMU geworden und errichtete ein Institut 
für Hygiene. Den Stadtvätern machte er 
klar, dass die Sauberkeit der Stadt in der 
eigenen Verantwortung liegen muss. So 
kämpfte er für eine städtische Kanalisation, eine zentrale Trinkwasserversorgung 
und einen zentralen Schlachthof.
Diese Bemühungen wurden von erheblichem 
Widerstand begleitet. Die Stadt schreckte 
zuerst vor den Kosten zurück, da sie komplett mit Kanälen untertunnelt werden 
musste. Die städtische Bevölkerung verunsicherte die Tatsache, dass allein die Kosten 
für die Errichtung des geplanten Kanalnetzes in die Milliarden gehen würden. Die 
Bauern der Umgebung setzten aber den 
größten Widerstand entgegen. Sie hatten 
von den Zuständen am Meisten profitiert. 
Sie konnten in unbegrenzten Mengen kostenlos die Fäkalien und Abfälle als Dünger 
nutzen und erhielten noch jährlich 30 Gulden pro Abortgrube, die von ihnen geleert 
wurde. Pettenkofer ließ sich aber nicht beirren. Unermüdlich hielt er Vorträge und 
nahm an Diskussionen teil. Schließlich wurde 1858 mit dem Bau des ersten Abschnitts 
der Kanalisation begonnen. Schon 12 Jahre 
später konnte nachgewiesen werden, dass 
in den kanalisierten Straßen der Typhus 
deutlich rückläufig war. Trotz immer wieder 
auftretender Schwierigkeiten wurden bis 
1900 bereits 78 % der Bevölkerung an das 
Kanalnetz angeschlossen.
Pettenkofers Erfolge sprachen sich in den 
Metropolen Europas schnell herum. Sowohl 
Berlin als auch Wien versuchten, ihn in ihre 
Mauern zu holen. Er blieb aber München 
treu. Bis heute ist sein Institut für Hygieneforschung international eine der renommiertesten Forschungsanstalten der Welt. 
Münchens Wasser – ein Loblied 
an Mangfall und Loisach
Seit 1883 wird Wasser aus dem Mangfalltal 
in die Leitungen der Landeshauptstadt gepumpt. Auf Grund der wachsenden Bevölkerungszahlen wurde später das Loisachtal 
als Ergänzung zur Wasserversorgung herangezogen. Heute ist Münchens Trinkwasser 
eines des saubersten Europas. In jeder 
 Sekunde fließen 2.800 Liter Trinkwasser 
 allein aus dem Mangfalltal in die Stadt. 
Das kühle Nass kommt nicht nur aus den 
Münchener Wasserhähnen, es speist auch 
die Brunnen der Stadt.
Seit Beginn der Trinkwasserversorgung erwarb München immer wieder Grundstücke 
im Einzugsgebiet. Schon 1911 waren mehr 
als 1.164 ha im Besitz der Stadt. So kann 
mit Bebauungs- und Schürfverboten eine 
Verunreinigung des Wassers vermieden 
wird. Außerdem wurde ein Programm ins 
Leben gerufen, dass die ökologische Landwirtschaft fördert, so dass die Schadstoffeinträge durch Gülle reduziert werden. 
145,6 Liter pro Tag verbraucht jeder Bewohner der Stadt am Tag. Die Wasserqualität wird ständig überprüft. Dabei helfen 
auch junge Saiblinge und Bachforellen. 
Diese Fische werden an speziellen Punkten 
der Versorgung in speziellen Aquarien positioniert. Die sensiblen Tiere werden genau 
beobachtet. Bei Verhaltensänderungen wird 
sofort eingeschritten. Diese Fischdetektoren sind herkömmlichen Prüfmechanismen 
weit überlegen, obwohl es auch technische 
Sensoren als Ergänzung und zur Analyse 
gibt.
Leider vergessen viele Hausbesitzer, dass 
das gute Münchener Wasser nur bis zum 
Hausanschluss garantiert ist. Veraltete 
Leitungen in den Gebäuden können zu 
 erheblichen gesundheitlichen Problemen 
führen. Das beste Trinkwasser aus den 
 Alpen nutzt nichts, wenn auf den letzten 
Metern ein altes Bleirohr Schadstoffe 
 einspeist. (BH)
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Nach der Begrüßung durch Herrn Tax, einem Diplomingenieur der Münchner Stadtentwässerung (MSE), erfahren wir, dass 
die hinter uns frei gelegte Treppe eine der 
letzten begehbaren Fremdeingänge zu den 
Kanälen ist. Pettenkofer, der Initiator und 
Planer der Stadtentwässerung Münchens, 
hatte beim Bau viele dieser Treppen angelegt, um der Münchner Bevölkerung die 
Möglichkeit zu geben, Einblicke in die Bautätigkeiten zu erhalten. Da viele Münchner 
die hohen Kosten monierten und wenig 
Einsicht zeigten, viel Geld in solche hygienischen Maßnahmen zu investieren, wurde 
den Einwohnern die Möglichkeit gegeben, 
die Baufortschritte und Ausmaße der Kanäle zu besichtigen. Diese Einstiege sind in 
den vergangenen Jahren dem Straßenbau 
und anderen baulichen Veränderungen der 
Stadt zum Opfer gefallen. 
Der Einstieg in der Akademiestraße ist normalerweise durch Eisenplatten gesichert 
und recht unscheinbar. Beim Betreten 
steigt mir ein markanter Geruch in die 
Nase, den ich im ersten Moment nicht definieren kann. Unten angekommen klärt uns 
Herr Tax darüber auf, dass es sich an dieser 
Stelle des Kanals vor allem um Abwässer 
der nahe gelegenen Brauereien handelt. 
Der hohe Hefeanteil ist für die Gerüche 
verantwortlich. Die Wände sind feucht und 
schmierig. Mit hoher Geschwindigkeit 
rauscht die braune Brühe an uns vorbei. 
Die Hefe ist auch der Grund für die Ablagerungen an den Wänden. Das Mauerwerk des 
Kanals ist aus Ziegeln gemauert. Dieser Teil 
des Kanals wurde 1884 ohne technische 
Hilfsmittel, allein mit Menschenkraft, gegraben und dann ausgemauert, was eine 
beeindruckende Leistung darstellt.
Der dritte Mann
Nachdem wir wieder das Tageslicht erblicken, geht unsere Gruppe zur U-Bahn und 
fährt zum Nordfriedhof. Dort befindet sich 
auch der nächste Fremdzustieg und wir 
werden bereits von Herrn Tax erwartet. 
Nachdem wir in die Tiefe gestiegen sind, 
erwartet uns ein 4,5 m hoher Tunnel. Bis 
vor 13 Jahren flossen hier ein Drittel des 
Münchner Abwassers zum Klärwerk Großlappen. Zusätzlich befindet sich hier ein 
Überlaufwerk, dass bereits bei kleineren 
und mittleren Regenfällen den Kanal entlastete und die Abwässer unter dem Nord-
Die Stadtentwässerung München bietet seit einigen Jahren Besuchern die Möglichkeit, sich einen persönlichen Eindruck 
von Münchens Unterwelt zu verschaffen. Der Treffpunkt der Interessenten mit den Mitarbeitern der Stadtentwässerung ist in der 
 Akademiestraße. Eine Klasse von angehenden Kinderkrankenschwestern und ich bilden die kleine Gruppe der Teilnehmer.
➔ EIN BESUCH IM KANALSYSTEM
istockphoto
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017
TITELTHEMA

Seite 23

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

friedhof und Englischen Garten in die 
1,5 km entfernte sogenannte Restisar fließen lies. Da dies in der heutigen Zeit nicht 
mehr hinnehmbar war, wurde ein Entlastungskanal gebaut und heute fließt das 
 Abwasser durch diesen Kanal zu einem 
 unterirdischen Regenbecken.
Ausschließlich bei extremem Starkregen 
kann es noch zu Einleitungen in die Isar 
kommen. Wir steigen über einige liegen 
 gebliebene Bretter, die eine Filmgesellschaft vergessen hat. Das gigantische Ausmaß der Kanäle an dieser Stelle wird immer 
wieder als Kulisse für Dreharbeiten genutzt. 
Auch der berühmte Film „Der dritte Mann“ 
wurde hier gedreht. Der nun praktisch 
 ungenutzte Regenauslasskanal musste zur 
Isarseite mit einem Gitter gesichert werden, da die Kanalarbeiter immer wieder 
 Unmengen an Müll im Schwemmsand 
 fanden. Als die Polizei sich der Sache annahm, wurden bei Einsätzen jeweils bis zu 
200 Jugendliche dabei erwischt, wie sie 
Partys an diesem Ort feierten. Ganz unverständlich ist dies nicht, denn hier unten 
wird man durch die hallenähnlichen Kanäle 
kaum an die Abwässer erinnert, die Geruchsbeeinträchtigung ist minimal und die 
Akustik beeindruckend. 
Im Gegensatz zur Enge, Schmutz und Gestank unter der Akademiestraße vergisst der 
Besucher fast die eigentliche Aufgabe der 
Anlage. Auch andere haben bereits über die 
Nutzung dieser Örtlichkeit nachgedacht. Es 
gibt Überlegungen, an dieser Stelle ein Kanalmuseum einzurichten. Die ersten Ausstellungsstücke habe ich bereits bewundern 
dürfen. An der Treppe steht eine Kiste mit 
Fundstücken, die die Kanal arbeiter bei 
 Reinigungsarbeiten gefunden haben. Neben 
einer Vielzahl von Handys kann man Zahnprothesen, Bestecke, Uhren und vieles mehr 
entdecken. Herr Tax erzählt uns, dass früher 
Münzen den Lohn der Kanalarbeiter ein 
klein wenig aufbesserte. Im Zeitalter der 
Checkkarten ist dies längst vorbei. 
Regenrückhaltebecken
Nachdem wir alle wieder an der Oberfläche 
angekommen sind, machen wir einen kurzen Spaziergang in Richtung der Autobahn. 
Gleich zwischen Autobahn A9 und dem 
Sportplatz befindet sich der Einstieg in 
 eines der 13 Regenrückhaltebecken Münchens. Beim Betreten der Treppe schlägt 
mir ein beißender Geruch entgegen, der 
merkwürdigerweise immer weniger wird, je 
tiefer man sich befindet. Unten angekommen stehe ich in einer gigantischen Säulenhalle. Ich kann mir kaum vorstellen, wie 
schnell bei Regen das Wasser hier ansteigt 
und die Halle füllt. Nachdem das Wasser 
dann wieder abgelaufen ist, muss jedes Mal 
die Halle mit Hochdruckreinigern gereinigt 
werden. Auch in diesen Regenrückhaltebecken wurden bereits Filme gedreht. So 
diente das Becken am Oberwiesenfeld als 
Kulisse für eine Verfolgungsszene in einem 
Schimaski-Tatort. 
Wenn ich diese Dimensionen betrachte, 
werde ich immer wieder an den gewaltigen 
Arbeitsaufwand erinnert. Herr Tax erzählt 
uns, dass seine Frau beim Beginn seiner 
Tätigkeit als Kanalarbeiter nicht wollte, 
dass er im Freundes- und Bekanntenkreis 
seinen Beruf bekannt gab. Heute ist er berechtigter Weise stolz auf seine Arbeit in 
den Katakomben der Stadt. Jeder, der einmal nur einen kleinen Einblick in die Arbeit 
bekommen hat, versteht, wie wichtig diese 
Tätigkeit für die Stadt München ist. Ein 
funktionierendes Kanalsystem ist der 
Grundstein für eine hohe Lebensqualität 
und Gesundheit aller Bürger.
Wer auch einmal eine solche Führung mitmachen will, kann sich bei der Münchner 
Stadtentwässerung anmelden. Die Termine 
erfolgen nach Vereinbarung und sind kostenfrei. (BH)
Bei diesen Tätigkeiten verbrauchen 
wir im Tagesdurchschnitt folgende 
Wassermengen:
Baden, Duschen ......................... 39 Liter
Geschirr spülen .......................... 8 Liter
Putzen ..................................... 8 Liter
Toilettenspülung ........................40 Liter
Trinken, Kochen, Essen ............... 5 Liter
Wäsche waschen ........................ 20 Liter
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

Seite 24

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

TAXIKURIER: Welche Aufgaben und Zuständigkeiten hat 
die Münchner Stadtentwässerung und wie viele Mitarbeiter 
 beschäftigen Sie?
Mathias Wünsch: Unser Auftrag ist, die Abwasserableitung 
und -reinigung der Stadt München und angeschlossener Umlandgemeinden und damit den Gewässerschutz umweltgerecht zu 
 realisieren und weiterzuentwickeln.
Die fünf übergeordneten Unternehmensziele Umwelt- und 
 Gesundheitsschutz, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Kundenorientierung und Sicherheit prägen die Arbeit des Eigenbetriebes 
der Landeshauptstadt München. 
Mit mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weist 
die MSE Kompetenz und Erfahrung im Bereich der Abwasserentsorgung auf. Planung, Bau und Betrieb der Anlagen zur 
 Abwasserableitung und Abwasserreinigung liegen in ihrer 
 Verantwortung. Voraussetzung ist eine komplexe Verfahrenstechnik, Sachverstand und Flexibilität.
Ein Kanalnetz von rund 2.400 Kilometern Länge liegt im Münchner Untergrund verborgen. Aufgabe der MSE ist die Reinigung, 
Instandhaltung, Sanierung sowie der Ausbau dieses Netzes. 
 Hinzu kommen zahlreiche Sonderbauwerke wie 13 Regenbecken 
mit einem Gesamtvolumen von 703.000 Kubikmetern, Dükeranlagen und Regenüberläufe. Aus rund 141.000 Hausanschlüssen 
und 70.000 Straßenabläufen fließen jährlich etwa 180 Millionen 
Kubikmeter Abwasser aus München und rund 13 Millionen 
 Kubikmeter der angeschlossenen Zweckverbände und Gemeinden 
in das Kanalnetz ein.
Zwei Großklärwerke mit insgesamt drei Millionen Einwohnerwerten reinigen täglich 560.000 Kubikmeter Abwasser aus Haushalt und Industrie. Die beiden Klärwerke im Münchner Norden 
sind mit biologischen Reinigungsstufen einschließlich einer 
Nährstoffelimination ausgerüstet. Das Abwasser durchläuft die 
mechanische Reinigung mit Sandfängen und Absetzbecken, 
 danach die biologische Reinigung, deren Belebungsbecken mit 
anaeroben und aeroben Zonen zur biologischen Phosphor- und 
Stickstoffentfernung ausgestattet sind. Das gereinigte Abwasser 
durchfließt zusätzlich noch einen Sandfilter zur weiteren 
Schwebstoffentfernung und im Klärwerk Gut Marienhof eine 
 Abwasserdesinfektionsanlage zur Keimreduktion, bevor es in 
die Isar eingeleitet wird. Seit April 1998 betreibt die MSE 
eine Klärschlammverbrennungsanlage, die einen Großteil des 
Klärschlammes thermisch verwertet – der Entsorgungsweg, 
der die Umwelt am geringsten belaste.
TAXIKURIER: Eine Millionenstadt wie München ist auf eine 
 moderne Stadtentwässerung angewiesen. Wie groß die Zahl der 
Hausanschlüsse und welche Investitionen sind für den Erhalt 
und die Modernisierung der Kanalisation nötig?
Mathias Wünsch: Aus rund 140.000 Hausanschlüssen und 
70.000 Straßenabläufen fließen jährlich etwa 160 Millionen 
 Kubikmeter Abwasser zu den beiden Münchner Klärwerken. Bis 
zu sechs Kubikmeter Abwasser in der Sekunde bei Trockenwetter 
und bis zu zehn Kubikmeter in der Sekunde bei Regenwetter 
kann allein das Klärwerk Gut Großlappen reinigen – das 
 entspricht rund 100 Millionen Kubikmeter Abwasser pro Jahr. 
Zum Vergleich: Diese Wassermenge würde den Schliersee in 
etwa einem halben Jahr komplett füllen.
Den Begriff Nachhaltigkeit füllt die MSE mit Leben – Grenzwerte 
der Umweltgesetzgebung werden nicht ausgereizt, sondern freiwillig unterschritten. Hier stehen Bürgerinteressen im Vordergrund und nicht profitable Geschäfte auf Kosten nachfolgender 
Generationen. Um die verantwortungsvollen Aufgaben bestmöglich erfüllen zu können, müssen neben dem erforderlichen 
technischen und kaufmännischen Know-how der Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter auch die Prozessabläufe und Organisationsstrukturen der Münchner Stadtentwässerung hohen Anforderungen entsprechen.
Für 2017 sind beispielsweise Investitionen von 22,9 Millionen 
Euro in das Kanalnetz und 49,3 Millionen Euro in die beiden Klärwerke vorgesehen. Diese Leistungen erbringt die MSE bei im 
Bundesvergleich niedrigen Gebühren, die zudem seit 21 Jahren 
nicht erhöht wurden.
TAXIKURIER: Ein funktionierendes Kanalnetz bedarf stetiger 
Kontrolle und Wartung. Wie ist der derzeitige Zustand? Inwieweit 
muss das Münchner Abwassersystem erweitert werden, um der 
ständig wachsenden Bevölkerung Rechnung zu tragen?
Mathias Wünsch: Das Kanalnetz befindet sich dank permanenter 
Reinigung und Sanierung in einem guten Zustand, dennoch wird 
es ständig weiterentwickelt und saniert.
Die Planung der Stadtentwässerung wird über den sogenannten 
Gesamtentwässerungsplan gesteuert, um bereits heute den 
 Anforderungen der Zukunft gerecht werden zu können. So werden 
bspw. bei Kanalneubauten die Dimensionierungen für neue 
 künftige Stadtteile bereits heute berücksichtigt.
TAXIKURIER: Wie groß ist der Personalaufwand für die Wartung 
der Kanäle und welche Berufsgruppen sind mit dieser Aufgabe 
befasst?
Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) ist ein kommunales Unternehmen der Landeshauptstadt München 
und trägt die Verantwortung für die Abwasserableitung und -reinigung in München. Damit leistet sie einen wichtigen 
Beitrag zum Umweltschutz und zum Wohlbefinden der Münchner. Mathias Wünsch, der Pressesprecher der MSE gibt uns 
einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Zuständigkeiten des Unternehmens.
INTERVIEW
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017
TITELTHEMA

Seite 25

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Mathias Wünsch: Im Bereich der Kanalreinigung arbeiten 
rund 120 Mitarbeiter: Kanalarbeiter zur Reinigung, Schlosser 
und Maurer zur Instandhaltung sowie Ingenieure für die 
 Koordination und übergreifende Aufgaben. Um die Kanäle 
 regelmäßig zu inspizieren, sind die Mitarbeiter der Kanalinspektion mit speziellen Kamerafahrzeugen unterwegs. 
TAXIKURIER: In welcher Tiefe befinden sich die Kanäle und 
wie werden sie von den verschiedenen Baumaßnahmen der 
Stadt beeinträchtigt?
Mathias Wünsch: Die Kanäle liegen üblicherweise in rund drei 
bis acht Meter Tiefe. Im Rahmen von Neubaumaßnahmen wie 
U- oder S-Bahnbau sowie Straßentunneln müssen Kanäle immer 
wieder verlegt werden.
TAXIKURIER: Was sind die häufigsten Fehler, die die Bürger 
machen, wenn es um die Abwassereinleitung geht und wie 
 können diese vermieden werden?
Mathias Wünsch: Eine Toilette ist keine Mülltonne über die 
bspw. Essensreste, Medikamente, Putzmittel und Altöl entsorgt 
werden sollten. Auch gehören Hygieneartikel wie Binden, 
 Kondome, Wattestäbchen, Windeln und Feuchttücher nicht in 
die Toilette, sondern in den Hausmüll. Solche Abfälle führen 
zu einem erhöhtem Reinigungsaufwand und damit Kosten 
sowie mitunter zu Problemen im Reinigungsprozess in den 
 Klärwerken.
TAXIKURIER: Wir bedanken uns bei Herrn Wünsch für die 
 Ausführungen und wünschen ihm und seinen Mitarbeitern 
alles Gute.
 
INFORMATION
WERBEN IM TAXIKURIER
WIR UNTERBREITEN IHNEN
GERNE EIN ANGEBOT …
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG 
Engelhardstraße 6 
81369 München
 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
HIER 
KÖNNTE 
IHRE 
ANZEIGE 
STEHEN!
Suche Konzession zum Pachten. 
Telefon 01577 – 3 79 70 00
KLEINANZEIGE

Seite 26

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Kühlwasser
Das Kühlwasser sollte idealerweise einen Frostschutzgehalt von 
–25 °C bis –35 °C aufweisen. Weniger birgt die Gefahr, dass das 
Kühlwasser einfrieren kann, was Schäden an Wasserpumpe und/
oder Motor verursacht. Auch eine Überhitzung des Motors zwecks 
unzureichender Kühlwasserzirkulation ist möglich.
Dabei ist es wichtig zu beachten, dass eine zu hohe Frostschutzkonzentration die Kühlwirkung verringert.
Messbar ist der Frostschutzgehalt normalerweise mit einer sogenannten Frostschutzspindel. Eine Ausnahme sind die neueren 
Motoren der VW-Gruppe, die einen speziellen Kühlmittelzusatz 
haben. Dieser darf nicht mit anderen Mittel vermischt werden 
und kann zur genauen Bestimmung des Gefrierschutzes nur mit 
einem Refraktometer gemessen werden. 
Scheibenreinigungsanlage
Wie beim Frostschutz für den Motor liegt der für die Scheibenbzw. Scheinwerferreinigungsanlage bei ca. –30 °C. Beim Scheibenfrostschutz sollte der Hinweis auf der Verpackung beachtet 
werden, denn oft ist die angebotene Fertigmischung ein vermeintliches Schnäppchen, die im Gegensatz zum Konzentrat (was 
mit ca. 50 % Wasser vermischt werden sollte) bereits unverdünnt 
nur bis ca. –25 °C Gefrierschutz bietet. Sollte das Kühl- oder 
Scheibenwaschwasser eingefroren sein, hilft ein Nachfüllen zum 
Auftauen nur selten, da es ja ein Frostschutz- und kein Auftaumittel ist.
Bremsflüssigkeit
Die Bremsflüssigkeit sollte unabhängig von der Jahreszeit durch 
eine Fachwerkstatt überprüft werden. Dabei wird der Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit gemessen. Die Bremsflüssigkeit ist 
hygroskopisch, d.h. sie nimmt Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf, was bei stärkerer Beanspruchung der Bremse zur Dampfblasenbildung führen kann. Dadurch verschlechtert sich die 
Bremsleistung bei gleichem Pedaldruck.
Ein Wechsel sollte in der Regel alle 24 Monate oder nach Herstellerangabe erfolgen. AdBlue (Tankzusatz für Dieselmotoren 
neuerer Generation zur Reduktion von Stickoxiden) ist zwar 
 prüfbar, aber die Wahrscheinlichkeit von Verunreinigungen 
bzw. Verdünnung wegen langer Standzeiten oder extremer Kurzstreckenfahrten ist sehr unwahrscheinlich.
Batterie
Den Säurestand der Autobatterie zu prüfen bzw. das Nachfüllen 
mit destilliertem Wasser fällt nach dem inzwischen werkseitigen 
Verbauen von wartungsfreien Blei- oder Bleivlies/AGM-Starterbatterien in die Rubrik Oldtimer und wird hier daher nicht näher 
erläutert. (Beitrag der Firma KFZ Meisterbetrieb Helmut Glas)
WISSENSWERTES
➔ FLÜSSIGKEITEN IM FAHRZEUG
istockphoto
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017
TITELTHEMA

Seite 27

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

www.taxido.tv / info@taxido.tv
▶ KOSTENLOSE UNTE RHALTUNG FÜR DEN FAHR GAST 
▶ WERBE EINAHME N OHNE AUFWAND
▶ ALLE S AUS EINE R HAND
TAXIdo.tv 
IHR INFOTAINMENT
IM TAXI

Seite 28

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ JÜRGEN PROCHNOW
Einer unserer beliebtesten und bekanntesten Schauspieler gastiert im Januar in der Komödie im Bayerischen Hof in dem Stück 
„Ein Mann fürs Grobe“ . Jürgen Prochnow ist schon vor einigen 
Jahren wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und spielt nach 
seiner großartigen Hollywoodkarriere in Europa Theater.
Der aus Berlin stammende Schauspieler begann seine künstlerische Laufbahn nach einer Banklehre und anschließendem Schauspielstudium in Osnabrück. Auf den deutschen Theaterbühnen 
konnte er sein großes Talent entfalten. Dort wurde er auch für 
das Fernsehen entdeckt. Der Regisseur Wolfgang Petersen war es, 
der Jürgen Prochnow für das Kino entdeckte. Auf die Frage, wie 
er es empfunden hat, von der Theaterbühne zum Film zu wechseln, antwortet er: „ Es hat mir zuerst gar nicht gefallen. Es war 
ein völlig anderer Beruf. Ich hatte Theaterschauspiel studiert 
und musste mein Handwerk ganz neu lernen. Allein die Technik 
und die Kameraführung waren mir sehr fremd. Ohne Wolfgang 
 Petersens Hilfestellung wäre es nicht gegangen.“
Mit dem Film „Das Boot“, in dem Prochnow den U-Boot Kapitän 
verkörperte, kam der für ihn unerwartete internationale Durchbruch. Die Tatsache, dass dieser Film für sechs Oscars nominiert 
wurde, machte ihn über Nacht in den USA berühmt.
Er zog nach Los Angeles und spielte in vielen großen Hollywoodproduktionen mit, die sehr erfolgreich waren. 1997 stand er in 
Wolfgang Petersens berühmten Film „Air force one“ vor der Kamera. Als russischer Rebellengeneral Ivan Radek spielte er wie so 
oft die Rolle des Bösewichtes. An der Seite von Tom Hanks in 
„Der Da Vinci Code – Sakrileg“ wird er vielen in Erinnerung sein. 
Auch im amerikanischen Fernsehen war er in verschiedenen 
 Rollen zu sehen, so auch in der in Deutschland beliebten Serie 
Navi CIS:L.A.. Den Kinobesuchern von uns ist seine markante 
Stimme im Kopf. Diese lieh er Sylvester Stallone in vielen Filmen 
als Synchronsprecher.
Jürgen Prochnow erhielt neben vielen anderen Auszeichnungen 
und Preisen den Bayerischen Filmpreis, den BAMBI und die 
 Goldene Kamera auch den DIVA-Award und den Jupiter Award für 
sein Lebenswerk.
Seit einigen Jahren spielt der beliebte Schauspieler nun wieder 
Theater auf den großen europäischen Bühnen. Man könnte meinen, es zieht ihn zurück zu den Wurzeln seiner Laufbahn. So 
bricht er gerade seine Zelte in L.A. ab und sucht einen Wohnsitz 
in Berlin.
Natürlich ist er immer wieder mit dem Taxi unterwegs. In L.A. ist 
das nicht so einfach. Er berichtet von Taxis in sehr schlechtem 
Zustand und Fahrern, die sich in der riesigen Stadt nicht auskennen. Die Organisation ist eigentlich keine. Zentralen für Bestellungen, so wie wir sie kennen, gibt es nicht. Taxifahren bezeichnet er als Glücksspiel. Ganz anders in Europa und besonders 
Deutschland. Lachend erzählt er von den Berichten amerikanischer Freunde, die zu Besuch in Deutschland waren und dann 
 begeistert von schönen Taxilimousinen berichteten, ja regelrecht 
schwärmten. Aber auch bei seinen Gastspielen in Deutschland 
geht zumindest verkehrstechnisch nicht alles glatt. Wenn das 
Taxi nicht pünktlich kommt, das Hotel nicht gefunden oder verwechselt hat und er dann verspätet im Theater kurz vor der Vorstellung ankommt, ist das nicht nur für ihn ein Problem. Theater 
ist ein Zusammenspiel vieler. Wenn der Hauptdarsteller zu spät 
kommt, ist dieser nervös und das eingespielte Team muss alle 
Vorbereitungen, die dazu gehören, kompensieren. Es ist ja nicht 
so, dass der Schauspieler aus dem Taxi aussteigt und sofort auf 
die Bühne stürmt. Die Rolle muss vorbereitet werden, die Maske, 
die Einstellung auf das Bühnenbild und vieles mehr muss vor der 
Vorstellung erfolgen. Deshalb die Bitte an alle Taxifahrer: Bitte 
seid pünktlich und bringt uns, denn Jürgen Prochnows Ehefrau 
Verena Wengler steht mit ihm gemeinsam auf der Bühne, pünktlich vom Hotel ins Theater. (BH)
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
VIP IM TAXI
Zum Stück
Getty Images / Andreas Rentz
Severine, erfolgreiche Chefin eines kleinen Verlagshauses, kann 
rundum zufrieden sein: Auf der Karriereleiter steht sie ganz 
oben, sie ist liiert mit ihrem attraktiven Verwaltungsleiter Patrice 
und auch ihren 24 Jahre alten Sohn Guillaume aus erster Ehe hat 
sie im Verlag untergebracht. Von dem Verwandtschaftsverhältnis 
allerdings soll keiner in der Firma wissen, denn Vetternwirtschaft 
will sie sich nicht vorwerfen lassen.
Da steht eines Tages – nach einer Funkstille von fünfundzwanzig 
Jahren – überraschend Jean-Pierre vor ihr, Severines Ex-Mann, 
und bettelt um einen Job. Nach einer Firmenpleite finanziell am 
Ende, kann er seit einigen Monaten nicht einmal mehr die Miete 
für sein Zimmerchen am Flughafen bezahlen. Und Severine lässt 
sich erweichen. Nur: Ist es ein Job, was sie ihm da anbietet, 
oder ist es die Rache dafür, dass er sie damals für eine Jüngere 
sitzen ließ? 80 Stunden in der Woche? Für den Mindestlohn? 
 Unter falschem Namen? Als Pfleger? Als Raumpfleger!
Widerwillig nimmt Jean-Pierre an. Und erweist sich in der Tat 
als Mann fürs Grobe: Er ruiniert das Büroinventar, er vergrault 
Nachwuchsautoren kurz vor der Vertragsunterzeichnung und er 
erpresst den charmanten Patrice, nachdem er dessen Verhältnis 
mit Severines 28-jähriger Assistentin entdeckt hat. Jean-Pierre 
ist also auf dem besten Weg, sich im Verlag richtig gut zu etablieren, da gerät sein neues Leben schlagartig schon wieder in 
 Gefahr, denn Victoria steht vor der Tür – die Frau, derentwegen 
er seinerzeit Severine verlassen hatte. Und sie hat ein Buch 
 geschrieben: „Porträt eines Mistkerls“ …
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017

Seite 29

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
Fotos: LaRocca
„Ein Mann fürs Grobe“ (Le Technicien)
Komödie von Éric Assous
Deutsche Fassung von Kim Langner
Eine Produktion der Komödie im Bayerischen Hof München
Premiere 11. Januar 2017, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen vom 12. Januar bis 28. Februar 2017
Informationen und Tickets unter www.komoedie-muenchen.de
Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH
Brudermühlstr. 48a
81371 München
Tel.: 089/89 80 61-0
Fax: 089/89 80 61-20
info@ballnath.de
www.ballnath.de
Taxi-Versicherung vom Spezialisten
 Versicherungsvergleich
 Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten
 Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe
 Sondertarife für Neugründer
Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, 
Schutzbrief, Garantie
Mit Sicherheit ein guter Partner
TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53
AUTOGLAS-KRAFT
Sonderkonditionen für Taxis
V ersicherungsabwicklung
Während einer Kaffeepause bei uns 
wechseln wir Ihre Scheibe
Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur
T elefon 089 / 6 90 87 82
Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str.
www.autoglaskraft.de
Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr 
… der Rechtsverkehr auf Frankreich im 
Zeitalter der Revolution zurückzuführen ist? 
Damals erließ Robespierres ein Gesetz, das den 
Rechtsverkehr für Fuhrwerke in Paris vorschrieb. 
Später wurde dieses von Napoleon auf den gesamten Verkehr erweitert und fand seine Ver - 
breitung in Folge der Eroberungen auch in Europa. 
(BH)
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

All dies lässt das Land außerhalb Großbritanniens sympathisch erscheinen. So auch 
Bayern: Das Motto „Laptop und Lederhosen“ sagt mehr als viele Worte über die 
Kontraste innerhalb unseres Landes – 
 Kontraste die sich zu einem positiv empfundenen Gesamtbild vereinen, zumindest 
außerhalb Deutschlands. Darüber hinaus 
behaupten manche Patrioten mit ziemlich 
viel Recht, Bayern sei das älteste bestehende Staatswesen der Welt, wenn auch in 
wechselnden Grenzen. Die bayerischen 
Wappen dürften bei Einheimischen und erst 
recht bei Fremden bekannter sein als das 
Münchner Wappen, der Mönch. 
Herkunft
Wappen entstanden seit dem 12. Jahrhundert als Erkennungszeichen auf der freien 
Fläche der am Arm getragenen Schilde, die 
als Schutz ein Bestandteil der Ritterrüstungen waren. Sie kennzeichneten einen Ritter, der ansonsten in seiner Rüstung nicht 
erkennbar war. Die Rüstung umschloss den 
ganzen Körper des Reiters, der Helm mit 
heruntergeklapptem Visier bedeckte Kopf 
und Hals des Kämpfers. Die freie Fläche 
des Schildes bot Raum für Bilder oder geometrische Figuren, um den Schildträger zu 
identifizieren. Daraus ergaben sich die bis 
heute grundlegenden Merkmale für jedes 
Wappen: Es muss in einem schildförmigen 
Rahmen stehen. Von 1180 bis zur Revolution 1918 herrschten die Wittelsbacher 
über das Land, das bis 1946 aus dem linksrheinischen Teil (heute zu Rheinland-Pfalz 
gehörig) und Bayern in seinen heutigen 
Grenzen bestand. Ab der ersten Hälfte des 
13. Jahrhunderts sind die Vorläufer des 
bayerischen Wappens nachweisbar: Der aus 
der linksrheinischen Pfalz stammende 
Löwe, Sinnbild für Stärke und Macht, 
und die ursprünglich von den Grafen von 
Bogen in Niederbayern benutzten weißblauen Rauten. Durch den Tod des letzten, 
kinderlosen Herzogs von Bogen im Jahr 
1242 fielen seine umfänglichen Besitzungen laut Erbvertrag an seinen Stief bruder, 
den bayerischen Herzog Otto II. (1206–
1253). Die unscheinbare Münchner Bogenstraße von 1856 beim Max-Weber-Platz von 
1856 hat damit allerdings nichts zu tun: 
Ihr Name ist eine Abkürzung für „Bogenhauser Feldweg“ . 
Altbayern
Das Herzogtum Bayern in seinen heutigen 
Grenzen entstand Gebiet um Gebiet seit 
dem 13. Jahrhundert, beginnend mit der 
Gegend um Bogen. In jenem Jahrhundert 
starben weitere mächtige Herrschergeschlechter in Bayern aus, beispielsweise 
die Grafen von Andechs und Meran. Ihre 
Besitzungen reichten – wie der Name zeigt 
– bis nach Tirol und Südtirol. Mitte des 
13. Jahrhunderts ereilte die Grafen von 
 Ortenburg in Niederbayern dasselbe Schicksal. Die entsprechenden Besitzungen wurden von den Wittelsbachern übernommen, 
so dass sich bereits damals der Verdacht 
aufdrängte, beim Aussterben sei von wittelsbachischer Seite mittels Intrigen und 
Taten kräftig nachgeholfen worden. Auf 
alle Fälle kam zu jener Zeit der von den 
Grafen von Ortenburg übernommene, blaue 
Panther auf silbernem (weißem) Grund 
 hinzu, der Niederbayern symbolisiert. 
Die Oberpfalz schließlich wurde mit dem 
goldenen Löwen auf schwarzem Hintergrund in das Wappen aufgenommen. 
Neubayern 
Nach langwierigen Verhandlungen mit dem 
damals auf dem europäischen Kontinent 
vorherrschenden Kaiserreich Frankreich 
 erreichte das Kurfürstentum Bayern zum 
1. Januar 1806 nicht nur den Aufstieg zum 
Königtum, sondern auch einen Zuwachs 
von 144 Prozent Fläche sowie 142 Prozent 
Bevölkerung. Im Gegenzug musste der 
 nunmehrige König Maximilian I. Joseph 
(1756–1825, Max-Joseph-Platz von 1805) 
für den geplanten Krieg Frankreichs gegen 
Russland Soldaten stellen. Dieser begann 
1812 und endete bereits 1813 mit einer 
katastrophalen Niederlage der französisch 
geführten Armee. Der Obelisk am Karolinenplatz erinnert daran: Von 33.000 altund jetzt auch neubayerischen Soldaten 
kehrten lediglich 3.000 in ihre Heimat 
 zurück. Der Zweite Weltkrieg (1939–1945) 
 erscheint dagegen fast wie ein Spaziergang. Aber zurück zu Neubayern: Franken 
mit seinen drei Teilen Mittel-, Ober- und 
Unterfranken gehörte jetzt zum Königreich 
Bayern und floss in das Wappen mit 
drei silbernen (weißen) Spitzen auf 
rotem Grund ein. Und das neu erworbene 
Gebiet Schwaben wurde durch die drei 
schwarzen Löwen auf goldenem Grund 
 repräsentiert. 
Linksrheinische Gebiete
Die Niederlage des Deutschen Reiches im 
Zweiten Weltkrieg führte zu seiner Aufteilung in vier Besatzungszonen. Das linksrheinische Bayern lag in der französischen, 
während das heutige Bayern zur US-amerikanischen Zone gehörte, wodurch das 
 heutige Rheinland-Pfalz zu einem eigenen 
Bundesland wurde. Der goldene Löwe im 
schwarzen Feld, das Sinnbild der Rheinpfalz, war seit dem besagten 13. Jahrhundert auch das Wappen der altbayerischen 
Oberpfalz. Auf diese Weise konnte der 
 Verlust der Rheinpfalz wappenmäßig 
 verschmerzt werden. 
München ist die Hauptstadt Bayerns, das wissen alle. Ähnlich Schottland, das im Vereinigten Königreich 
von Großbritannien eine Sonderrolle spielt, gilt dies auch für Bayern. Schottland mit seiner Hauptstadt Edinburgh 
(Edinburghplatz von 2004) steht für seine politische Eigenständigkeit, seine Dialekte, seine teilweise ungewöhnlichen 
Traditionen und Trachten, aber auch seine Modernität.
Die bayerischen Wappen und Flaggen
➔ WEISS-BLAUE RAUTEN
istockphoto
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017
 STADTKUNDE MÜNCHEN

Seite 31

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Großes Staatswappen
König Maximilians Nachfolger, Ludwig I. 
(1786–1868, Ludwigstraße von 1822), gestaltete im Jahr 1835 ein bayerisches Wappen entsprechend seinem königlichen Titel 
„Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Bayern, 
Franken und in Schwaben“ . Darum war das 
neue Wappen in vier Felder geteilt. Während der Revolution von 1918 bis 1919 und 
der Umwandlung des Königreiches Bayern 
in einen demokratisch verfassten Freistaat 
beauftragte die Regierung unter Kurt Eisner 
(1867–1919, Kurt-Eisner-Straße von 1969) 
den Heraldiker Otto Hupp (1859–1949) 
mit dem Entwurf für ein Sinnbild des Freistaates Bayern. Dieser übernahm das überlieferte Vier-Felder-Wappen und stattete es 
mit einer so genannten Volkskrone aus, das 
Sinnbild für den demokratischen Staat, in 
dem das Volk und nicht der König höchster 
Souverän ist. Im Jahr 1923 beschloss der 
Landtag, damals noch in der Prannerstraße 8 ansässig, das Gesetz über das republikanische Wappen. Mit der Gleichschaltung 
der Länder durch das nationalsozialistische 
Dritte Reich 1933 verschwand dieses bayerische Staatswappen in der Versenkung. 
Der Freistaat Bayern wurde am 19. September 1945 von der US-Militärregierung neu 
gegründet. Ministerpräsident Wilhelm 
Hoegner (1887–1980, Wilhelm-Hoegner- 
Straße von 1981) beauftragte bereits im 
Spätherbst 1945 den Münchner Graphiker 
Eduard Ege (1893–1978) mit dem Entwurf 
eines neuen Wappens für den Freistaat 
Bayern. Ege gestaltete – ähnlich Otto Hupp 
– das Staatssymbol nach dem Vorbild des 
Königswappens Ludwigs I.: Vier Felder 
 belegt mit dem Rautenschild, gedacht als 
Sinnbild des Zusammenhalts der einzelnen 
Volksstämme Bayerns. Auf dem Schild, der 
von zwei goldenen Löwen gehalten wird, 
ruht als Zeichen der Volkssouveränität 
 weiterhin die Volkskrone. Im Jahr 1950 
 beschloss der bayerische Landtag dieses 
Staatswappen, womit aufs Neue die 
altüberlieferten Sinnbilder für Bayerns 
 Geschichte zusammengefasst sind. 
Kleines Staatswappen, Streifenund Rautenflaggen
In der Verfassung des Freistaates Bayern 
von 1946 heißt es gleich in Artikel 1: „Die 
Landesfarben sind Weiß und Blau.“ Und 
nicht blau-weiß wie beispielsweise bei 
Schalke 04. Das kleine bayerische Staatswappen besteht daher aus einem in Silber 
(Weiß) und Blau schräg rechts gerauteten 
Schild, auf dem die Volkskrone ruht. Daneben gibt es noch die weiß-blaue Streifenflagge, bestehend aus zwei gleich breiten 
Querstreifen in den Landesfarben, oben 
weiß, unten blau, die bei Staatsbesuchen 
am Auto des bayerischen Ministerpräsidenten angebracht ist. Ihr gleichstehend, 
 allerdings weiter bekannt, ist die Rautenflagge, weil sie zu besonderen Anlässen 
an staatlichen Gebäuden weht. Diese 
 enthält mindestens 21 weiße und blaue 
Rauten, wobei die von den Rändern angeschnittenen Rauten mitgezählt werden. 
Bei langen und schmalen Flaggen kann 
sich die Anzahl der Rauten erhöhen. In 
jedem Fall ist aber die heraldisch rechte 
obere Ecke des Flaggentuches (das ist für 
den Betrachter die linke obere Ecke) für 
eine angeschnittene weiße Raute bestimmt. Weder die Streifen- noch die Rautenflagge enthalten eine Abbildung des 
bayerischen Staatswappens. Während die 
Staatswappen nur von amt lichen Stellen 
verwendet werden dürfen, dürfen die Flaggen frei verwendet werden, solange kein 
hoheitlicher Charakter erweckt wird, es 
dürfen also keine schildtragenden Tiere, 
eine Krone oder ähnliches hinzugefügt 
werden. 
Griechische Fahne
Das Jahr 1832 sah das offizielle Ende des 
griechischen Befreiungskampfes gegen die 
türkisch-osmanische Oberherrschaft und 
das Land wurde zum eigenständigen Königreich. Zum ersten König wählte die Nationalversammlung den zweitgeborenen Sohn 
Ludwigs I., Otto von Bayern (1815–1867, 
Ottostraße von 1817). Und mit ihm kamen 
die bayerischen Farben nach Griechenland: 
Weiß und Blau mit dem christlichen 
Kreuz als Gegensymbol zum türkischen 
Halbmond. (BW)
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
ANWALTSKANZLEI
MICHAEL BAUER
SILVIA KOBER
Schwerpunkt Strafrecht
Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
Unfallabwicklung
Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
Großes bayerisches Staatswappen
Kleines bayerisches Staatswappen
Rautenflagge Streifenflagge
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

Seite 32

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JANUAR 2017
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Sonntag, 01. Januar
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Zauberflöte
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven 
– Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
 ➔ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opern auf Bayrisch
 ➔ 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Räuber
 ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festliches Neujahrskonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wiener Neujahrskonzert
Montag, 02. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Schwanensee
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Bolschoi 
Staatsballett Belarus – Schwanensee
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Barbier von Sevilla
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, 50 Grades of Shame
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der Sammler der Augenblicke
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Django Asül
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
The Uptown Jazz Orchestra
Dienstag, 03. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Schwanensee
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Servus Peter – 
Eine Hommage an Peter Alexander
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Barbier von Sevilla
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Harry Potter und der Stein der Weisen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der Sammler der Augenblicke
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hosea Ratschiller
 ➔ 20.00 Uhr, Tumult, Noisy Tunes
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Nagl Musi – Rauhnacht
Mittwoch, 04. Januar
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Ballet Classique 
de Paris – Schwanensee
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Schwanensee
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Schweinestall
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Harry Potter und der Stein der Weisen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Medea
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der Sammler der Augenblicke
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Wiener Brut – Wiener Lieder
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Brändle, Schwager, May
Donnerstag, 05. Januar
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Ballet Classique 
de Paris – Schwanensee
 ➔ 17.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Unterbiberger Hofmusik
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Blutenburger Konzerte 2016 
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Best of „Rock the Ballet“
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Barbier von Sevilla
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Medea
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein Leben – Peter Alexander
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kongress der Autodidakten
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
The Hep Cats
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
Freitag, 06. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Kapelle Josef Menzl
 ➔ 14.30 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Ballet Classique 
de Paris – Der Nussknacker
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Best of „Rock the Ballet“
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, América
 ➔ 19.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, San2 & Sebastian
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Das Fieber
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die Sphinx von Giesing – Teil 2
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Dixie Wheels
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Thomas Faist Qunintet
Samstag, 07. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 15.00 Uhr, Olympiahalle, 
Apassionata – Cinema of dreams
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Best of „Rock the Ballet“
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Staatliches 
Russisches Ballett – Schwanensee
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Carmen
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Spieler
 ➔ 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Inthronisation des 55. Moosacher 
Prinzenpaares
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Sturm
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Das Fieber
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die Sphinx von Giesing – Teil 2
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Dixie Wheels
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Titus Waldenfels & Konstanze Kraus
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Il Pergolese
Sonntag, 08. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Sinfoniekonzert 
des Bayerischen Landesjugendorchesters
 ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Well Buam
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Mährisches 
Theater Olomouc – Schwanensee
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Best of „Rock the Ballet“
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 18.00 Uhr, München Marriott Hotel, 
Krimi Dinner
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Point of no return
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die schmutzigen Hände
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Peschek & Partner
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
 Bananafishbones
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Ludwig Seuss & Band
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Otto Göttler & Geli Huber
Montag, 09. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das 
Handbuch für den Neustart der Welt
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
PaGAGnini
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Chris Boettcher
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Die Meister des Shaolin Kung-Fu
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Netzwelt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
Dienstag, 10. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Zwingenberger
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Fall Mersaut – 
Eine Gegendarstellung
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Die Tanzhausgeiger
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Piazza Grande
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Violinklasse Prof. Sonja Korkeala
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Vor dem Ruhestand
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind Gefangene
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Christoph Irniger Trio
Mittwoch, 11. Januar
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Traumfabrik
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, War and Peace
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
 Geburtstags-Trommeln in der Nacht
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Zaide – Eine Flucht
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Schweinestall
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 19.30 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Ottfried Fischer
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
André Rieu
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Der Menschenfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Moses – Ein Mash-up Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Peter Spielbauer
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Flavia Coelho
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Sandra Hollstein
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Makaya McCraven
Donnerstag, 12. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Sturm
 ➔ 19.30 Uhr, Aumeister, 
Rache um Mitternacht – 
La vendetta a mezzanotte
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Caspar Western Friedrich
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Der Menschenfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Dr. Will & the Wizards
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein Leben – Peter Alexander
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Gala mit Stars des Bayerischen 
Staatsballetts
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Glaube Liebe Hoffnung
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und Live 
Art, Marcos Mariz – Maria Stuart
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Simon Pearce
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
The Dark Ages
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Gankino Circus
Freitag, 13. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, 
Bibi & Tina – Die große Show
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Der Brandner 
Kaspar und das ewig’ Leben
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth
 ➔ 19.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, San2 & Sebastian
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Zaide – Eine Flucht
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Schweinestall
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Gala mit Stars des Bayerischen 
Staatsballetts
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Der Menschenfeind
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Gruberich
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und Live 
Art, Marcos Mariz – Maria Stuart
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Orgel total
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Plug in Beats
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Torsten Sträter
 ➔ 20.30 Uhr, FestSpielHaus, Blutschuh 
– Cinderellas wahre Geschichte
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Fraunhofer Saitenmusik
 ➔ 20.30 Uhr, Nachtwerk-Club, 
Köln-Münchner Karnevalsverein – 
Loss mer singe Einsingtour 2017
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Pepe Auer
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, The Offenders
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017
SERVICE

Seite 33

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Samstag, 14. Januar
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 17.00 Uhr, Theater Leo 17, Bayan Mix
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
G. Puccini – La Bohème
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Tage der Dunkelheit
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Zaide – Eine Flucht
 ➔ 19.30 Uhr, Löwenbräukeller, 
50. Münchner Gardetreffen
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Bunbury oder Von der Notwendigkeit, 
ernst zu sein
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Peter Kraus & Band & Singers
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Macbeth
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und Live 
Art, Marcos Mariz – Maria Stuart
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Matthias Deutschmann
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Neujahrskonzert 
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Rock’n Rodeo
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Stelzner & Bauer
 ➔ 20.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Point of no return
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
The Monaco Bagage
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Dark Infection
Sonntag, 15. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Klarinettissimo!
 ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Monaco Swing Ensemble
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Don Carlo
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, 
Musical Moments – Alles Broadway!
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, América
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Gala mit Stars des Bayerischen 
Staatsballetts
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Weibsteufel
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die schmutzigen Hände
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Singen in der Kulisse
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Massimo Rocchi
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Peter Spielbauer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Rick Kavanian
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Stelzner & Bauer
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Tenor Steps
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind Gefangene
Montag, 16. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Hexenjagd
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Nora oder Ein Puppenheim
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Scharrenberg
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Trompetenklassen Prof. Hannes 
Läubin und Prof. Thomas Kiechle
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ulrich Tukur & die Rhythmus Boys
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Hard Days Night Big Band
Dienstag, 17. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, Magdalena 
Himmelstürmerin
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Die Fantastischen Vier
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Nabucco
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, The Re’Search
 ➔ 20.30 Uhr, Postpalast, Conor Oberst
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Malky
Mittwoch, 18. Januar
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Magdalena Himmelstürmerin
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Tanz mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, South Pole
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Die Perlenfischer
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Severin Groebner
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Urteile
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Großstadt Boazn
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Vibrators
Donnerstag, 19. Januar
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Don Carlo
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Zeitgenössische Gitarrenmusik
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Magdalena Himmelstürmerin
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Hamlet
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Lehman Brothers – Aufstieg und Fall 
einer Dynastie
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Die große Giuseppe Verdi-Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Huckleberry Five
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Luthers Lust und Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ohne Rolf
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Seele oder Silikon
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Sing mal was auf russisch …
 ➔ 20.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Point of no return
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Straubinger & Himpsl
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Jaimeo Brown – Transcendence
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Not on Tour
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Tom Harrell
Freitag, 20. Januar
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Magdalena Himmelstürmerin
 ➔ 19.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, San2 & Sebastian
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Tanz mit mir
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, 
10 Jahre Nebelkrähe
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Die Perlenfischer
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und 
Live Art, Alexander Wenzlik – Sirene
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater 
Amalien passage, Belladonna – 
Wie soll die Frau sein
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Helen Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
ScienceBusters
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Situation mit Zuschauer
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Addys Mercedes
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Massel-Tov
Samstag, 21. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Eines langen Tages Reise in die Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding
 ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, 
Der Fluch von Süderstorm
 ➔ 19.30 Uhr, Zenith, 
Dropkick Murphys
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Ich Ich Ich
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Medea
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, South Pole
 ➔ 19.30 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
The Voice of Germany
 ➔ 20.00 Uhr, HochX Theater und 
Live Art, Alexander Wenzlik – Sirene
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Bunte Kuh Festival
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die bitteren Tränen der Petra 
von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Macbeth
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, New Year Party
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 20.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Fall Mersaut – 
Eine Gegendarstellung
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Zither-Manä
Sonntag, 22. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award – Bass erstaunt – 1. Matinée
 ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Greensleeves & Friends
 ➔ 16.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Blutenburger Konzerte 2016 
Wintergeschichten
 ➔ 16.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Cagey Strings
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Don Carlo
 ➔ 17.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Tanz mit mir
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Der junge Heimlich
 ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, 
Die Perlenfischer
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Akademischer 
Orchesterverband München
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Caspar Western Friedrich
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Der Hut von Joseph Beuys oder 
Die Ursache liegt in der Zukunft
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Räuber
 ➔ 19.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
The Voice of Germany – 
Zusatzkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Lach und Schieß, 
Constanze Lindner
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Sturm
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Black Stone Cherry
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Tobias Mann
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Wishbone Ash
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Gruber & Gruber
Montag, 23. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Räuber
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, South Pole
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die bitteren Tränen der Petra 
von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Episode #12 
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
The Harlem Gospel Singers Show
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Hotel Schneider
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Christian Elsässer Jazz Orchestra
Dienstag, 24. Januar
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Andreas Kieling 
– Im Bann der wilden Tiere
istockphoto
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

Seite 34

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Hamlet
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
La Fille mal gardée
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Antigone
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, G. Mahler – 
 Symphonie Nr. 2 c-Moll 
„Auferstehungs-Symphonie“
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Sido
 ➔ 20.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Point of no return
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Spuima Novas
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Yalta Club
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Kuára
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Stabil
Mittwoch, 25. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Saxofonklasse Koryun Asatryan
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, 8 1/2 Millionen
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Lehman Brothers – Aufstieg und Fall 
einer Dynastie
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater 
Amalien passage, Belladonna – 
Wie soll die Frau sein
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die vierzig Tage des Musa Dagh
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
F. Schubert – Die Winterreise
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Feierwerk 
Rehearsal Sessions
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Philharmonia 
Orchestra London
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stipsits und Rubey
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Andrea Pancur
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Livingston
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Dave King Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Judas
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Stabil
Donnerstag, 26. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, HochX Theater und 
Live Art, Karen Breece – 
don't forget to die
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Liebeslichterloh
 ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, 
*Clockwork Orange
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Hoëcker
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Boris Godunow
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der gute Tod
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Honky Tonk 5
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Madame Bovary
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Tap Factory
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Jodelfisch
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Larry Goldings, 
Peter Bernstein, Bill Stewart
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Smart & Handsome 
feat. Ecco DiLorenzo
Freitag, 27. Januar
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, Liebeslichterloh
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Macbeth
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 19.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, San2 & Sebastian
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kirschgarten
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
La Fille mal gardée
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der gute Tod
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die Maria Maschenka Show
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Interim, 
Florian Brandl Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Hammerfall
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, 
Klein Zaches, mein Zinnober
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Magnolienball
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Matthias Egersdörfer & Gankino Circus
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Oide Wiesn Bürgerball
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Šuk Schirim
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Kerberbrothers
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Rainer von Vielen
 ➔ 21.00 Uhr, 089 Bar, 
A bisserl was geht immer!
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Claus Raible Trio
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Smart & Handsome 
feat. Ecco DiLorenzo
Samstag, 28. Januar
 ➔ 13.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Monikas Zirkuskinder
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
La Fille mal gardée
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kirschgarten
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 19.00 Uhr, HochX Theater 
und Live Art, 
Karen Breece – don’t forget to die
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Bal paré de charcutier
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Danceperados of Ireland
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der gute Tod
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Glaube Liebe Hoffnung
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
 Gutterdämmerung
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Liebeslichterloh
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Narhalla Soirée
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sven Ratzke
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Wladimir Kaminer
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Wonnebeats
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Eva Kruse
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Pardon Ms. Arden
 ➔ 22.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Jelena Kulic & Band
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Smart & Handsome 
feat. Ecco DiLorenzo
 ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, 
Gehirnwäsche
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding
Sonntag, 29. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Semiramide
 ➔ 14.00 Uhr, Zum Augustiner, 
Kinderfasching
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 16.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, 50 Grades of Shame
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Boris Godunow
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Krimi Dinner
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Nodiko Tatishvili
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der gute Tod
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Griechischer Liederabend
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
L. van Beethoven – Pathétique
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Janoska Ensemble
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Polnische Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der NSU Prozess – 
Das Protokoll des vierten Jahres
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Klima
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Munich String Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Schneyder
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Die Strottern
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, The White Buffalo
Montag, 30. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Schloss
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kirschgarten
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Eines langen Tages Reise in die Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Hamlet
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Anne-Sophie Mutter, Violine
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Patrick Salmen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan und Bator
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
The Stanfields & Like a Motorcycle
Dienstag, 31. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.00 Uhr, HochX Theater und 
Live Art, Karen Breece – 
don’t forget to die
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, La Strada
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Das Abschiedsdinner
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abba Gold
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die vierzig Tage des Musa Dagh
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Emmanuel Pahud, Flöte
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Figaros Hochzeit
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Frank Grischek
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Frank Woeste
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Gerard Conners & 
His Circle of Friends
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JANUAR 2017
 ➔ 01.-31.01. Mo-Fr 16.00 Uhr, Sa+So 12.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Polar Bar
 ➔ 01.-31.01. Di+Do 20.00 Uhr, Mi+Fr+Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Circus Krone, Circus Krone
 ➔ 01.-22.01. Mo-Sa 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, AOC
 ➔ 01.-15.01. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So+Feiertag 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Tanz der Vampire
 ➔ 02.-06.01. jeweils 11.00 Uhr, Isartor, Die größte Feuerzangenbowle der Welt
 ➔ 02.-07.01. jeweils 19.30 Uhr, Krist & Münch, Gehirnwäsche
 ➔ 03.-31.01. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Sherlock Holmes jagt Jack The Ripper
 ➔ 03.-07.01. Di-Do+Sa 20.00 Uhr, Fr 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Auf ein Neues
 ➔ 03.-07.01. jeweils 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hannes Ringlstetter
 ➔ 03.-08.01. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+So 14.30 Uhr, Sa 17.30 Uhr, GOP, Rockabilly
 ➔ 04.-14.01. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft
 ➔ 05.-14.01. Di-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Metropoltheater, Wie im Himmel
 ➔ 10.-31.01. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ein Mann fürs Grobe
 ➔ 12.-31.01. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Wild Boys
 ➔ 12.-28.01. Do-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 12.-29.01. Mi-Sa 20.00 Uhr, So 16.30 Uhr, Pepper, Le Repas des Fauves
 ➔ 16.-31.01. Mo-Do 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
 ➔ 17.-22.01. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 15.00 Uhr, Deutsches Theater, The Nutcracker reloaded
 ➔ 17.-21.01. jeweils 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ecco Meineke
 ➔ 19.-28.01. Do-Sa 20.00 Uhr, theater … und so fort, Oleanna – Ein Machtspiel
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2017

Seite 35

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ JANUAR-PROGRAMM
➔ TrendSet mit Bijoutex 
 Fachmesse für Wohnambiente, Tischkultur und Lebensart
 Messe München, Hallen B1-6, C1-C3, Eingang West und Ost
 4.–6. Januar 2017
 Mittwoch–Freitag 9–18 Uhr
➔ HOCHZEITSTAGE 2017
 Alles rund um das Brautpaar 
 MOC Veranstaltungscenter München
 14.–15. Januar 2017
 Samstag und Sonntag 11–18 Uhr
➔ 9. jobmesse München
 Recruiting-Event für alle Generationen und alle Qualifikationen
 MOC Veranstaltungscenter München
 21.–22. Januar 2017
 Samstag und Sonntag 10–17 Uhr
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
➔ BAU 2017
 Weltleitmesse für Architektur, Materialien 
 und Systeme
Messe München, A1-6, B0-6, C1-C4, Eingang West, Ost, Nord
16.–21. Januar 2017
Montag–Freitag 9–18 Uhr, Samstag 9.30–17 Uhr
Alle zwei Jahre treffen sich Architekten, Planer, Investoren, Industrie- und Handelsvertreter, Handwerker auf der BAU. Auf der 
 Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme in der Baubranche präsentieren über 2000 Aussteller aus 42 Ländern ihre 
 Produkte und Dienstleistungen: für Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau, für Neu- und Bestandsbauten. Die Leitthemen 
im Jahr 2017 sind: Intelligente Fassade, Digital Planen, Bauen und Betreiben, Vernetzte Gebäude und Bauen und Wohnen 2000. 
Die BAU 2015 zählte über 250.000 Besucher.
Weitere Veranstaltungen im Januar:
istockphoto
atelier-tacke.de
JANUAR 2017 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

Seite 36

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Auris T ouring Sports Hybrid Edition S
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Fernlichtassistent
- Abblendautomatik
- Rückfahrkamera
- Pre-Collision System
- Verkehrszeichenerkennung
- Geschwindigkeitsregelanlage
- Sitzheizung vorne
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
24.890 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 379 €
Anzahlung in Höhe der MwSt. 4.269,84 €
Nettodarlehensbetrag 20.620,16 €
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Prius+ MPV Hybrid Comfort
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Scheinwerfer (LED-Abblendlicht)
- Ledersitze (mit Sitzheizung Fahrer/Beifahrer)
- Rückfahrkamera
- T oyota T ouch & Go 2
- Geschwindigkeitsregelanlage, elektronisch
- Smart-Key System 
- Klimaautomatik 
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
30.690 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 469 € 
Anzahlung in Höhe der MwSt. 5.173,03 €
Nettodarlehensbetrag 25.516,97€
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Kraftstoffverbrauch und Energieeffizienz: Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9/3,9/3,5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieffizienzklasse A+.
1) Ein Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Das Angebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt Darlehensverträge mehrerer bestimmter 
Darlehensgeber. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.
HALLO TAXI!
JETZT AUF HYBRID-TECHNOLOGIE UMSTEIGEN!
DIESE PREISE KOMMEN WIE GERUFEN
3 x in München 
T axi-Kompetenz-Center:
80687 München I Landsberger Str. 222
T axi-Service-Stützpunkte:
80807 München I Frankfurter Ring 166
81673 München I Neumarkter Str. 80
Ihr T axi-Ansprechpartner 
(Landsberger Straße):
Peter Szitar
T el.: 089 / 547177-27
peter.szitar@toyota-dit.de
Ihr T axi-Ansprechpartner