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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Dezember 2016

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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RÜCKBLICK DIE GOTTESHÄUSER VON KÖNIG LUDWIG I.
EINBLICK DAS TEMPLERKLOSTER
AUSBLICK DAS PROJEKT FISKALTAXAMETER
➔ SAKRALE GEBÄUDE IM MÜNCHNER STADTBILD
KIRCHEN
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE DEZEMBER 2016

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Alfred Huber (AH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
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Ansprechpartner: 
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Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Michelle Moultrie, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ DEZEMBER 2016
Bitte beachten!
Weihnachtsferien: Die Schule ist vom 24.12.16 bis zum 06.01.17 geschlossen. 
Der erste Unterrichtstag ist Samstag, 7. Januar 2017, mit Infoveranstaltung, 
Grundkurs und einem neuen Leistungskurs!
Grundkurs
Montag, 05.12., 19.12., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 07.12, 14.12., 21.12., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 03.12., 10.12., 17.12., jeweils von 10–13 Uhr
Leistungskurs
Mo. 28.11., Mo. 5.12., Di. 13.12. und Mo. 19.12., jeweils von 20–22 Uhr
Mi. 30.11., Mi. 07.12., Mi. 14.12. und Di. 20.12., jeweils von 20–22 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Samstag, 03.12., 8.30–10 Uhr
Montag, 12.12., 17.30–19 Uhr
Samstag, 17.12., 8.30–10 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 15.12., von 13–17 Uhr
 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 14.12., ab 15 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 6 / 2016 vom 08. November bis 06. Dezember 2016
➔ Kurs 1 / 2017 vom 17. Januar bis 14. Februar 2017
➔ Kurs 2 / 2017 vom 07. März bis 04. April 2017
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61–367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Dezember 2016 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Letzte Meldung ⁄ Zusätzlicher Feiertag 11
VIP im Taxi ⁄ Marion Kracht 12
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Religionsgemeinschaft 13
➔ Kirchen ⁄ Sakrale Gebäude im Münchner Stadtbild 14
➔ Kirchen ⁄ Gestiftet von König Ludwig I. 16
➔ Dem Himmel nah ⁄ Weitere Gotteshäuser 22
Stadtkunde München ⁄ Spuren im Stadtbild 24
Baustellenreport München ⁄ Winter 2016 / 2017 26
Messe München ⁄ Programm November / Dezember 27
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 28
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 30
Service ⁄ Veranstaltungskalender Dezember 2016 32
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungskalender 33
Allgemeine Information ⁄ Christkindlmärkte in München – eine Auswahl 35
DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
 
atelier-tacke.de
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
AKTUELLE INFORMATIONEN
Neue Telefon- und Faxnummern 
Taxibüro
Das Kreisverwaltungsreferat teilt mit, dass 
sich im Taxibüro die Telefon- und Faxnummern geändert haben. Ab sofort erreichen 
Sie die für gewerblichen Kraftverkehr zuständigen Mitarbeiter unter folgenden Telefonnummern:
➔ Herr Schmid: (089) 23 34 51 63 
➔ Herr Mestrovic: (089) 23 34 51 68
➔ Frau Spöttle: (089) 23 34 51 64
➔ Herr Himpel: (089) 23 34 51 66
Die Faxnummer für das gesamte Taxibüro: 
(089) 233 45174
Die „alten“ Fax- und Telefonnummern gelten 
noch für einen Überbrückungszeitraum fort.
Taxistandplatz Moosacher Bahnhof – 
Bunzlauerstraße
In der Sitzung vom 17.10.2016 befasste 
sich der Bezirksausschuss des 10. Stadtbezirks Moosach mit einem Bürgeranliegen, 
das zum Inhalt die mangelnde Zahl von 
 bereitgehaltenen Taxis am oben genannten 
Standplatz hatte. Obwohl am Moosacher 
Bahnhof die Flughafen-S-Bahnlinie S1 hält 
und sich vor Ort ein großes Hotel und viele 
Arztpraxen befinden, würden Passanten 
oft vor einem leeren, eigentlich lukrativen 
Taxistandplatz stehen. Mit Schreiben vom 
24.10.2016 wurden wir gebeten, den Sachverhalt zu prüfen und dafür zu sorgen, dass 
der Standplatz öfter angefahren wird. Derzeit vermitteln wir täglich etwa 30 Fahrten 
über Funk. Zusammen mit Aufträgen über 
die Rufsäule und den Einsteigern ist eine 
Bereithaltung an diesem Halteplatz sicher 
sinnvoll. (FK)
Neue DB-Auftragsscheine
Die DB verwendet ab sofort neue Taxi-/ 
Hotelgutschein. Im Hinblick auf den Einsatz im Taxigewerbe gibt es eine relevante 
Veränderung: auf zwei Ankreuzfeldern 
muss im neuen Gutschein angegeben werden, ob die Fahrt innerhalb des Pflicht -
fahrbereiches nach Taxameter oder außerhalb nach den Konditionen des BZP- 
Rahmenvertrages erfolgte.
Die oben abgebildeten Gutscheine gelten als 
Kostenübernahmeerklärung der DB AG zur 
Beförderung von Reisenden auf der gesamten Fahrtstrecke für die benannte Anzahl 
von Personen. Auch bisher verwendete Gutscheinversionen behalten ihre Gültigkeit 
und berechtigen zu denselben Leistungen.
Hinweise zur Abrechnung:
➔ Innerhalb Pflichtfahrgebiet 
mit Taxameter 
➔ Außerhalb Pflichtfahrgebiet:
a) PKW mit max. 4 Fahrgäste 
0,85 Euro je gefahrenem Kilometer 
zzgl. der gesetzlichen MwSt.
b) Großraumtaxifahrten bei 5 oder mehr 
Reisenden 0,98 Euro pro gefahrenem 
 Kilometer zzgl. der gesetzlichen MwSt.
➔ Änderungen auf den Taxigutscheinen 
machen diesen ungültig.
➔ Andere Vordrucke (z.B. Verspätungsbescheinigung) gelten nicht als 
Kostenübernahmeerklärung für Kundenfahrten und werden daher auch nicht 
bezahlt
➔ Der Kunde erhält keine Quittung, wenn 
die Fahrt auf Taxigutschein abgerechnet 
wird.
Bitte unterrichten Sie Ihre Fahrerinnen 
und Fahrer, dass die neue Angabe unbedingt erfolgen muss. Die Abrechnung der 
Gutscheine erfolgt wie bisher über die 
 Taxi-München eG. Bitte beachten Sie 
 jedoch, dass von uns nur vollständig ausgefüllte Gutscheine bearbeitet werden 
können. (FK)
Neue Straßennamen
➔ Gerty-Spies-Straße
Gerty Spies, geboren am 13.01.1897 in 
Trier, gestorben am 10.10.1997 in München, Schriftstellerin und Überlebende des 
Holocaust. Gertrude Elisabeth (Gerty) 
Spies, geborene Gumprich, absolvierte in 
Frankfurt eine Ausbildung zur Kindergärtnerin. Die 1920 geschlossene Ehe mit 
 einem Chemiker wurde 1927 geschieden; 
1929 zog Gerty Spies nach München- 
Schwabing. Hier lebte sie nach der „Machtergreifung“ der National sozialisten zunehmend in gesellschaftlicher Isolation und 
wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert. 
Unter dem Einfluss der dort ebenfalls internierten Elsa Bernstein intensivierte sie ihre 
schriftstellerische Tätigkeit. 1945 kehrte 
Gerty Spies als eine von wenigen überlebenden jüdischen Bürgerinnen und Bürgern 
nach München zurück und engagierte sich 
im „Bayerischen Hilfswerk für die durch die 
Nürnberger Gesetze Betroffenen“ . Ihr erstes 
literarisches Werk – einen Gedichtband mit 
dem Titel „Theresienstadt“ – konnte sie bereits 1947 veröffentlichen.
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016

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Straßenverlauf: Südlich und parallel der 
BAB 96 München-Lindau von der Westendstraße in westliche Richtung bis zur 
 Ammerseestraße. (TK)
2. Stammstrecke München
Am 25.10.2016 einigten sich Ministerpräsident Seehofer, Bundesverkehrsminister 
Dobrindt und Bahnchef Grube auf den Bau 
der 2. S-Bahn-Stammstrecke in München. 
Als „Quantensprung für den öffentlichen 
Personennahverkehr in Bayern“ hat der 
 Ministerpräsident den nun erfolgten Startschuss für das Großprojekt bezeichnet.
Die Münchner S-Bahn wurde vor 45 Jahren 
in Betrieb genommen. Seinerzeit war sie für 
250.000 Fahrgäste je Werktag konzipiert. 
Mittlerweile steigen täglich mehr als dreimal 
so viele Personen in die acht S-Bahn-Linien 
mit 150 Haltestellen ein. Die Stammstrecke 
stellt das Herz des sternförmig auf München 
ausgerichteten S-Bahn-Systems dar. Da hier 
alle S-Bahnen fahren, ist der Bereich zwischen Pasing und Ostbahnhof aber gleichzeitig auch das Nadelöhr. Ein Ausbau wird 
seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts diskutiert. Erste Überlegungen sahen 
den Ausbau des S-Bahn-Südrings zur Entlastung der Stammstrecke vor. Diese Variante 
wurde aber nach mehreren vergleichenden 
Untersuchungen zugunsten eines Tunnels 
nicht weiter verfolgt.
„Die 2. Stammstrecke bedeutet für die 
 Region, für die Pendler und für die Besucher einen gewaltigen Mobilitätsfortschritt. 
Die Entscheidung ermöglicht Wachstum, 
Mobilität und Wertschöpfung für ganz Bayern“, so Bundesverkehrsminister Alexander 
Dobrindt. Eine wichtige Grundlage für die 
jetzt geschlossene Realisierungsvereinbarung war die von der Deutschen Bahn erstellte Kostenermittlung. Danach ergeben 
sich Gesamtkosten von 3,2 Milliarden Euro 
ohne Risikopuffer. Der Bund übernimmt mit 
1,5 Milliarden Euro den größten Anteil und 
beteiligt sich mit 60 Prozent an möglichen 
Kostensteigerungen. Der Freistaat wird 
mit 1,4 Milliarden Euro belastet. Bayerns 
Innen- und Verkehrsminister Joachim 
 Herrmann dazu: „Die 2. Stammstrecke ist 
notwendig, um für die S-Bahn eine zukunftsweisende Entwicklung zu eröffnen.“ 
Auch die Landeshauptstadt München muss 
155 Millionen Euro springen lassen. Den 
Rest bringt die Deutsche Bahn auf. 
Das Infrastrukturprojekt wird deutlich teurer als ursprünglich geplant. 2012 bezifferten die Planer die Gesamtkosten auf etwas 
mehr als zwei Milliarden Euro. Mit dem Bau 
ist laut Herrmann nun aber ein ganzes 
Bündel von Infrastrukturmaßnahmen verbunden: Neben einem sieben Kilometer 
langen Tunnel mit zwei Tunnelröhren sind 
drei unterirdische Stationen am Hauptbahnhof, Marienhof und Ostbahnhof sowie 
vier Kilometer oberirdische Strecke vorgesehen. Darüber hinaus entstehen zwei Verknüpfungsbahnhöfe zwischen erster und 
zweiter Stammstrecke (Laim, Leuchtenbergring) und weitere sieben „netzergänzende“ Maßnahmen im Außenbereich des 
Münchner S-Bahnnetzes.
Der Tunnel verschwindet von Laim kommend kurz vor der Donnersbergerbrücke unter der Erde und taucht zwischen Ostbahnhof und Leuchtenbergring wieder an der 
Oberfläche auf. Weil mehrere U-Bahn-Linien 
gekreuzt werden, liegen die drei neuen unterirdischen Stationen am Hauptbahnhof, 
Marienhof und Ostbahnhof in rund 40 Metern Tiefe. Mit Aufzügen und Rolltreppen 
können die Fahrgäste die Höhenunterschiede rasch und bequem überwinden. Zu den 
Stationen der U-Bahn und der bestehenden 
S-Bahn wird es unterirdische Übergänge 
geben. Im Detail unterquert am Hauptbahnhof die neue Stammstrecke die alte 
und wechselt auf deren südliche Seite. 
Die neue Station wird u.a. Zugänge in die 
Haupthalle erhalten. Über einen neuen 
Ostzugang soll zudem der Stachus auf kurzem Wege erreichbar sein. Vorbei an der 
Frauenkirche erreicht die Trasse dann einen 
neuen Halt hinter dem Rathaus am Marienhof und nähert sich in einem geschwungenen südlichen Bogen dem Ostbahnhof. 
 Unter dem Orleansplatz entsteht unterhalb 
der zu kreuzenden U 5-Röhre die dritte 
 unterirdische Station.
Mit der 2. Stammstrecke wird auch der 
Münchner Hauptbahnhof umgebaut. Dabei 
werden das Empfangsgebäude, der Starnberger Flügelbahnhof und die Vorplätze neu 
gestaltet. Die neue, vollverglaste Eingangshalle des Empfangsgebäudes soll den Reisenden und Besuchern künftig einen unverbauten Blick in Richtung Altstadt bieten. 
Sieben oberirdische Geschosse schaffen 
Platz für Einrichtungen der Deutschen 
Bahn, Einzelhandel, Gastronomie sowie 
 Tagungs-, Event- und Bürobereiche. Ein 
verbessertes Wegeleitsystem soll eine gute 
Orientierung ermöglichen und die Hauptverkehrsströme der Reisenden und Besucher optimal lenken. Laut Informationen 
der Deutschen Bahn AG auf http://bauprojekte.deutschebahn.com sind neben 200 
PKW- und über 500 Fahrradstellplätzen 
auch Taxistellplätze am nördlichen Vorplatz 
vor dem Starnberger Flügelbahnhof und am 
südlichen Vorplatz an der Bayerstraße fest 
vorgesehen. Wir dürfen gespannt sein.
Die Hauptbaumaßnahmen sollen spätestens 
zu Beginn des Jahres 2018 starten. Nach 
aktuellen Planungen der Deutschen Bahn 
ist von einer gut neunjährigen Bauzeit 
auszugehen. Damit könnte die 2. Stamm-
(Quelle: Bayerischer Rundfunk)
DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
 
istockphoto

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strecke im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Am 
5. April 2017 erfolgt der Spatenstich für 
das Projekt, verbunden mit einem zweitägigen Fest. 
Bereits seit dem 4. Oktober 2016 verlegen 
die Deutsche Bahn und die Stadtwerke 
München eine Fernwärme- und Fernkälteleitung sowie einen Abwasserkanal. Die 
 Arbeiten finden zum großen Teil auf dem 
Bahnhofsvorplatz sowie in Teilen auch in 
der Bayer- und Arnulfstraße statt. Dabei 
sind Beeinträchtigungen für Autofahrer, 
Nutzer der Buslinie 58 sowie Passanten 
rund um den Hauptbahnhof leider unvermeidlich, wie auf der Seite des Bayerischen 
Staatsministeriums des Inneren, für Bau 
und Verkehr nachzulesen ist. Hier entfällt 
bis Februar 2017 der Taxistand. Der Bus 
der Linie 58 wendet in diesem Zeitraum 
am „Hauptbahnhof Nord“ . Der Verkehr in 
Richtung Norden soll von den Bauarbeiten 
am Bahnhofsvorplatz nicht beeinträchtigt 
 werden. 
In der Gleishalle des Münchner Hauptbahnhofs in Höhe von Gleis 16 befindet sich 
das DB Info-Center. Interessierte können 
sich hier unter anderem über den geplanten Neubau des Empfangsgebäudes des 
Münchner Hauptbahnhofs und über die 
2. Stammstrecke informieren. Neben Infotafeln, Visualisierungen und einem Architekturmodell werden auch Filme präsentiert. 
Darüber hinaus lädt ein Bürgerinformationstool zur Feedbackabgabe ein. Nutzen Sie 
diese Gelegenheit, um Fehlplanungen wie 
in der Vergangenheit für den anstehenden 
Umbau zu vermeiden. (FK)
(Quelle: www.2.stammstrecke-muenchen.de)
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
 
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
➔ DER LANDESVERBAND
Unternehmerkurse des 
 Landesverbandes 2017
München
Kurs 1/2017 vom 17.01.17 bis 14.02.17
Kurs 2/2017 vom 07.03.17 bis 04.04.17
Kurs 3/2017 vom 25.04.17 bis 23.05.17
Kurs 4/2017 vom 20.06.17 bis 18.07.17
Kurs 5/2017 vom 26.09.17 bis 26.10.17
Kurs 6/2017 vom 07.11.17 bis 05.12.17
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 
18.00 Uhr bis 20.30 / 21.00 Uhr.
Die Kurse finden im Schulungsraum der 
 Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, 
Vordergebäude, 1. OG statt. 
Anmeldung: Rückgebäude 1. OG Verwaltung, bei Frau Elke Choleva, 
Telefon: (089) 21 61-367
Nürnberg
Kurs 1/2017 vom 09.01.17 bis 25.01.17
Kurs 2/2017 vom 27.03.17 bis 19.04.17
Kurs 3/2017 vom 19.06.17 bis 12.07.17
Kurs 4/2017 vom 02.10.17 bis 25.10.17
Termine: unterschiedliche Wochentage 
17.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
Der Unterricht findet im Schulungszentrum 
der Taxi-Zentrale Nürnberg, Imbuschstr. 63, 
90473 Nürnberg statt. Zufahrt nur über 
Liegnitzer Straße!
Anmeldung: Taxi-Zentrale Nürnberg, bei 
Frau Monika Simcic, Telefon 0911/952 100.
Wechsel von Grün- auf Gelblicht
Ein Wechsel der Lichtzeichen einer Lichtzeichenanlage von Grün- auf Gelblicht ordnet an anzuhalten, wenn dies mit normaler 
Betriebsbremsung möglich ist, so das OLG 
Hamm. Gegen diese Regelung verstößt 
schuldhaft, wer nach einem Wechsel der 
Lichtzeichen von grün auf gelb in den 
Kreuzungsbereich einfährt, obwohl ihm mit 
normaler Betriebsbremsung ein Anhalten 
zwar erst jenseits der Haltelinie, aber noch 
vor der Lichtzeichenanlage möglich ist.
Die Haltelinie ordnet an, dass vor ihr angehalten werden muss. Das bedeutet jedoch 
nicht, dass ein Verkehrsteilnehmer, der die 
Haltelinie ohne einen Verkehrsverstoß zu 
begehen überfahren hat, in jedem Fall an 
der Gelb- oder Rotlicht zeigende Lichtzeichenanlage vorbei in die Kreuzung fahren 
darf. Dies würde insbesondere im Falle von 
Nachzüglern, die in Verkehrsstauungen im 
Bereich hinter der Haltelinie, aber vor der 
für sie geltenden Lichtzeichenanlage anhalten müssen, zu einer nicht hinnehmbaren 
Gefahr für den Querverkehr führen, der 
durch die Regelung der Lichtzeichenanlage 
gerade geschützt werden soll. Deswegen ist 
demjenigen Verkehrsteilnehmer, der bei 
Umspringen der Lichtzeichen von Grün- auf 
Gelblicht mit normaler Betriebsbremsung 
vor der Lichtzeichenanlage anhalten kann 
zuzumuten, gegebenenfalls auch jenseits 
der Haltelinie auf das nächste Lichtzeichen 
zu warten, wenn er vorher nicht zum Stehen kommt.
Grundsätzlich ordnen Gelb- und Rotlicht 
ein Anhalten spätestens vor dem Kreuzungsbereich an. Das nächste Farbsignal 
der Lichtzeichenanlage ist abzuwarten. Nur 
wenn dies mit normaler Betriebsbremsung 
nicht möglich ist, kann weitergefahren 
werden. Der Kreuzungsbereich hinter der 
Lichtzeichenanlage ist dann aber möglichst 
zügig zu überqueren. 
Ein Unfall auch nur dann unabwendbar, 
wenn er durch äußerste mögliche Sorgfalt 
nicht hätte abgewendet werden können, 
wobei auf das Verhalten eines Idealfahrers 
– erheblich über dem Maßstab der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt hinaus – unter 
Berücksichtigung aller möglichen Gefahrenmomente einschließlich der Erwartung erheblicher fremder Fehler abzustellen ist. 
Dabei trifft die Beweislast diejenige Partei, 
die sich darauf beruft.
(OLG Hamm, Az: 6 U 13/16)
Pressemitteilung des Deutschen Taxiund Mietwagenverbandes BZP e.V.
BZP-Präsident Müller: „Gute Taxifahrer 
 werden immer gebraucht“
Trotz autonomem Fahren sieht die Taxi- 
Branche weiterhin viel Bedarf für ihre 
Dienstleistung – Ortskundeprüfung für 
 Fahrer und Rückkehrpflicht für Mietwagen 
nicht überholt
Berlin – Trotz bereits laufender Versuche 
mit autonomem Fahren sieht die Taxi- 
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Branche weiterhin einen großen Bedarf an 
Beförderungsleistungen mit Fahrern. „Auch 
wenn das autonome Fahren sich in einigen 
Jahren durchsetzt – gute Taxi-Fahrer 
 werden immer gebraucht“, sagte Michael 
Müller, Präsident des Deutschen Taxiund Mietwagenverbands e.V. (BZP) vor 
Journalisten in Berlin. Beispiele dafür seien Fahrten im Auftrag von Krankenkassen 
und Senioren oder Kurierfahrten. „Ein 
selbstfahrendes Auto verstaut eben keinen 
Rollstuhl im Kofferraum und trägt auch 
 keine Einkaufstüten bis zur Wohnungstür“ . 
Die Taxi-Branche sperre sich nicht gegen 
Veränderungen, sicher werde autonomes 
Fahren auch einen festen Platz bei den 
 Beförderungsdienstleistungen einnehmen. 
„Wir gehen fest davon aus, dass Angebote 
mit Fahrer neben Angeboten ohne Fahrer 
parallel existieren werden und es kein 
 „entweder – oder“ gibt. Das Fernsehen 
hat das Kino auch nicht völlig verdrängt“, 
unterstrich Müller.
Das Taxi zähle heute zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Es werde auch in Zukunft für 
viele Menschen die Mobilität garantieren. 
Beispielsweise setzt autonomes Fahren 
auch entsprechende Datennetze voraus. „Es 
ist aber in einigen dünn besiedelten Regionen noch schwer vorstellbar, dass diese 
Netze in absehbarer Zeit aufgebaut werden 
könnten“, meinte Müller. 
Zugleich betonte der BZP-Präsident: „Fahrer, die sich in der Stadt auskennen, sind 
nachweislich schneller am Ziel, als diejenigen, die sich nur auf die Technik verlassen“ . Dies sei in vielen Tests erwiesen, 
auch wenn die Technik regelmäßig verbessert werde und dank Vernetzung auf den 
Daten vieler beruhe. „Daher sprechen wir 
uns auch für die Ortskundeprüfung bei der 
Zulassung von Taxi-Fahrern aus. Das ist 
beileibe kein alter Hut. Navis haben eben 
auch Grenzen und versagen beispielsweise 
bei Sonderspuren für Taxis, Schleichwegen 
oder Tagesbaustellen“ . 
Ebenso sei ein Wegfall der Rückkehrpflicht 
für Mietwagen keine Option. „Wohlweislich 
unterscheidet der Gesetzgeber zum Wohle 
des Kunden zwischen Taxi und Mietwagen. 
Es gibt bei Mietwagen-Chauffeuren keine 
Beförderungspflicht an 365 Tagen im Jahr 
rund um die Uhr wie sie das Taxigewerbe 
hat. Zudem fahren Mietwagen nicht nach 
festen Tarifen.“ Wenn beispielsweise die 
Rückkehrpflicht für Mietwagen zu ihrem 
Betriebssitz aufgehoben werde, kreisen diese Fahrzeuge in den Städten auf der Suche 
nach Kunden. „Es ist aber weder ökologisch 
noch ökonomisch sinnvoll, wenn unzählige 
zusätzliche Autos leer auf Kundensuche unterwegs sind. Beförderungspflicht zu festen 
Tarifen gewährleistet allein das Taxi“, 
machte Müller deutlich.
Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:
RA Thomas Grätz (Geschäftsführer)
Deutscher Taxi- und 
Mietwagenverband e.V. (BZP)
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
 
Drei Entwicklungen aus den letzten 10 Jahren sorgen dafür, dass 
ab 2017 verstärkte Aufzeichnungs-und Aufbewahrungsverpflichtungen mit fiskalischem Hintergrund auf die Branche einwirken.
1. MID
Die am 31.04.2004 verabschiedete EU-Richtlinie über Messgeräte 
(Measuring Instruments Directive — MID) sieht vor, dass ein Taxameter mit nicht rückstellbaren Zählwerken ausgestattet sein muss, 
die z.B. Wegstrecke, mit Fahrgästen zurückgelegte Wegstrecke, Gesamtzahl der Fahrten, die Gesamtsumme der in Rechnung gestellten Zuschläge und die als Fahrpreis in Rechnung gestellten Beträge erfassen müssen. Über eine geeignete gesicherte Schnittstelle 
hat das Gerät diese und weitere Daten auch ausdrücklich für fiskalische Zwecke übertragbar vorzuhalten. Die MID-Richtlinie ist von 
der nationalen Eichordnung so übernommen worden, dass Messgeräte alten Zuschnitts nur bis längstens zum 30. 10. 2016 in den 
Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden können.
2. Schichtzettelentscheidung
Im Jahr 2004 hat der Bundesfinanzhof geurteilt, dass die Einzelaufzeichnungspflicht im Taxibereich auch für nicht buchführungspflichtige Unternehmen gilt, also ebenso für Betriebe mit Umsätzen von weniger als 600.000 Euro bzw. Gewinn unter 60.000 Euro 
im Jahr. Die im Taxigewerbe gebräuchlichen Schichtzettel sind 
nach dieser Entscheidung als Einnahmeursprungsaufzeichnungen 
zehn Jahre lang aufzubewahren. Die vom BFH am 26.02.2004 aufgestellten einzelnen Parameter, die aufzuzeichnen und aufzubewahren sind, sind sehr umfangreich:
➔ Angaben der jeweiligen Fahrer
➔ Datum der Schicht, Schichtbeginn, Schichtende
➔ Total-und Besetztkilometer
➔ Gefahrene Touren
➔ Fahrpreise
➔ Tachostände
➔ Fahrten ohne Uhr
➔ Gesamteinnahmen
➔ Lohnabzüge, sonstige Abzüge
➔ Verbleibende Resteinnahmen
➔ An den Unternehmer abgelieferte Beträge
3. BMF-Schreiben
Die zwei vorhergehenden Entwicklungen wurden vom Bundesministerium der Finanzen mit einem BMF-Schreiben von 2010 und 
insbesondere im GOBD-Schreiben (Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen 
in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) von 2014 zusammengefasst und wie folgt bewertet:
➔ Auch für digitale Unterlagen aus Registrierkassen, Taxametern 
und Wegstreckenzählern gelten die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
➔ Verlangt wird Vollständigkeit und Unveränderbarkeit der Daten 
– eine Verdichtung der Daten oder ausschließliche Speicherung 
der Rechnungsendsummen ist nicht zulässig
➔ Einzelaufzeichnungspflicht der Geschäftsvorgänge
➔ Maschinelle Auswertbarkeit: Daten und Strukturinformationen 
müssen in auswertbarem Datenformat vorliegen. Ausschließliches Vorhalten von Unterlagen in Papierform reicht nicht aus
➔ Datenzugriffsrecht der Steuerbehörden über die Grundsätze zum 
Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU).
Aus den BMF-Schreiben ergeben sich somit die Folgerungen, dass
a) die Schichtzettel-Parameter elektronisch zu speichern sind; 
wenn dies nicht in dem neuen Taxameter möglich ist, muss dies 
unveränderbar und maschinell auswertbar auf externem Datenträger geschehen.
b) die Übergangsfrist für Altgeräte, die nur teilweise oder nicht 
den Anforderungen genügen, nur bis längstens 31.12.2016 gewährt wird.
Festzuhalten ist jedoch die Tatsache, dass vom Rechtscharakter 
her BMF-Schreiben nicht wie ein Gesetz nach außen direkt gegenüber dem Bürger wirken, sondern es sich hierbei nur um Anweisungen an die Finanzbeamten handelt.
Den gesetzlichen Vorschriften z.B. kann entgegen den BMF-Schreiben entnommen werden, dass nicht MID-taugliche Taxameter- 
Altgeräte, die bis zum 31.10.2016 in Verkehr gebracht und in Betrieb gesetzt worden sind, unbegrenzt weiter eingesetzt werden 
dürfen. Tatsächlich gibt es aber bisher keine Verfahrenssicherheit. 
Das Bundesministerium der Finanzen hatte im März 2016 einen 
Referentenentwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen 
an digitalen Grundaufzeichnungen sowie einer Technischen Verordnung dazu vorgelegt. Die Hoffnung, dass vielleicht doch die vom 
Verband vielfach eingeforderten Antworten des Gesetzgebers auf 
Projekt „Fiskaltaxameter“

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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
 
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die offenen Fragestellungen zum Fiskaltaxameter angepackt 
 werden, wurde nicht erfüllt. 
Stand für die Unternehmen
Auch wenn also derzeit die Möglichkeit nicht mehr ganz so fern ist, 
dass auch der Gesetzgeber für den Taxi- und Mietwagenbereich noch 
Regelungen trifft, so würden die nach derzeitigem Stand erst 2022 
gelten. Angesichts MID- und BMF-Wirkung ab 2017 fragen sich die 
Unternehmen aber jetzt, ob und was sie denn jetzt tun müssen?
Im Folgenden geben wir Ihnen unsere Positionierung zur notwendigen Verfahrensweise wider, verbunden mit dem deutlichen 
Hinweis, dass auch ohne gesetzliche Normen eine hohe Rechtssicherheit durch freiwillige Erfüllung der in den BMF-Schreiben 
aufgestellten Bedingungen erlangt werden kann.
➔ Sofern ab dem 01.11.2016 neue Taxameter eingebaut werden, 
müssen dies sogenannte MID-Taxameter („Fiskaltaxameter") 
sein. Nach unserer Auffassung gibt es allerdings weder aus 
eich- und messtechnischen noch fiskalischen Vorschriften die 
Verpflichtung, zum 01.11.2016, bzw. 01.01.2017 Altgeräte 
 gegen neue auszutauschen.
➔ Auch wenn wir den Status des sogenannten BMF-Schreibens vom 
26.11.2010 als bloße nach innen wirkende verwaltungsinterne 
Anweisung betrachten, womit auch hieraus keine direkte gesetzliche Verpflichtung des Unternehmers herzuleiten ist, sehen wir 
die von jedem Unternehmen selbst für seinen Betrieb zu bewertende Gefahr, dass sich ab dem 01.01.2017 die Prüfungspraxis 
der Finanzämter an diesen Schreiben ausrichten wird.
➔ Die Unternehmen können ihre Buchführung auch weiterhin 
„händisch" erledigen, was von niemanden beanstandet werden 
kann, wenn sie fehlerlos (nachvollziehbar, vollständig, richtig, 
zeitgerecht und geordnet) ist. Sofern die Unternehmen auf die 
„sichere Seite" gehen wollen, empfiehlt sich ein elektronisches 
Aufzeichnungssystem unter Einbindung der Taxameter. (FK)
 
Das Jahr 2017 beschert uns einen zusätzlichen Feiertag.
Aus Anlass des 500. Jahrestages der Reformation wird der 
31. Oktober 2017 einmalig deutschlandweit ein Feiertag. 
Bislang galt dieser Feiertag nur in Bundesländern mit mehrheitlich evangelischer Bevölkerung. Am 31. Oktober 1517 
hatte Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlicht und so den 
Beginn der kirchlichen Erneuerung (Reformation) eingeleitet.
LETZTE MELDUNG

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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
 
➔ MARION KRACHT
Die geborene Münchnerin Marion Kracht gastiert nach einigen 
Jahren Abstinenz wieder in ihrer Heimatstadt. Die viel beschäftigte Schauspielerin lebt mit ihrer Familie in Berlin. In der aufregenden Millionenstadt vermisst sie ab und zu das Münchner 
Flair mit seiner Gemütlichkeit. Bereits mit fünf Jahren stand 
 Marion Kracht vor der Kamera und erhielt im Alter von 14 Jahre 
eine Rolle in der Thomas Mann Verfilmung „Die Buddenbrooks“ . 
Ihrem großen Talent und der fundierten Schauspielausbildung in 
München, New York und Berlin verdankt sie eine große Karriere. 
Unzählige Rollen in Fernsehserien, Fernseh- und Kinofilmen 
schlossen sich an. Daneben profilierte sie sich als Theaterschauspielerin. 
Vielen von uns ist Marion Kracht noch in ihrer Rolle der Tina in 
„Diese Drombuschs“ in Erinnerung. Mehrfach war sie an Bord des 
Traumschiffs zu sehen. Wenn man ihre Filmographie liest, gibt 
es kaum ein Jahr, in dem sie nicht in einem Film oder Serie zu 
sehen war, die in bleibender Erinnerung beim Publikum blieb.
Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist ihr das soziale Engagement wichtig, für das sie das Bundesverdienstkreuz erhielt. Sie 
ist Kuratoriumsmitglied von Plan International und Fördermitglied der Berliner Tafel. 
Wenn man sie fragt, wie sie die Schauspielerei, das soziale Wirken und die Familie unter einen Hut bringt, erhält man eine sehr 
berechtigte Gegenfrage: “Würden Sie diese Frage auch einem 
Mann stellen?“ Und sie hat damit völlig Recht. Nicht nur, weil ihr 
die Rechte von Mädchen und Frauen am Herzen liegen, man tut 
auch den engagierten Vätern unrecht, die genauso mit dem Zeitmanagement zu kämpfen haben. 
Natürlich benutzt eine so viel beschäftigte Künstlerin wie Marion 
Kracht schon aus Zeitgründen das Taxi. Dabei weiß sie in München die sichere Ortskenntnis der Fahrer zu schätzen. Da hat sie 
in Berlin andere Erfahrungen gemacht. Wichtig ist ihr, dass die 
Catherine ist eine selbstbewusste Mittvierzigerin. Dank ihrer 
Energie und ihres Durchsetzungsvermögens hat sie, obwohl alleinerziehende Mutter, Karriere gemacht und hat nun einen verantwortungsvollen und gut dotierten Job. Weniger erfolgreich ist 
sie als Mutter: Ihre aufmüpfige 14-jährige Tochter Sarah fühlt 
sich von der dominanten Mutter vernachlässigt und unterdrückt.
An Heiligabend stolpert Catherine vor der Wohnungstür über den 
abgerissenen und angetrunkenen Clochard Michel, der sich vor 
der Kälte in das schicke Pariser Haus geflüchtet hatte und wirft 
ihn erbarmungslos hinaus. Sarah ist außer sich. Sie beschimpft 
ihre Mutter als herzloses Monster, das zu keiner Liebe, geschweige denn Nächstenliebe fähig sei. Dieser Vorwurf wiederum em-
Fahrer im Fahrzeug nicht geraucht haben, ein guter Geruch und 
Sauberkeit sind unabdingbar. Für sie ist es wichtig, dass die Fahrer ein gutes Gefühl dafür haben, ob sich der Fahrgast gerade 
unterhalten will oder eben nicht. Sie selbst spricht sehr gern mit 
den Taxlern und freut sich über diese Art von Unterhaltung.
Ihr Bild von Taxifahrern wurde in New York und Indien geprägt. 
Als sie als Teenager mit ihrer Familie nach einem USA-Urlaub mit 
dem Taxi zum New Yorker Airport gefahren war und dann am 
Schalter ihr Vater zum Einchecken die Pässe benötigte, musste er 
feststellen, dass die Tasche mit allen Papieren, Geld und Tickets 
im Taxi geblieben war. Die Bestürzung kann man sich vorstellen. 
Plötzlich hörten sie hinter sich in der Halle die Rufe eines Mannes, der scheinbar jemanden suchte. Es war ihr Taxifahrer. Der 
nächste Fahrgast hatte die Tasche gefunden und ihm gegeben. 
Daraufhin hatte er gewendet, seinen Fahrgast am Airport ins Taxi 
eines Kollegen gesetzt und die Familie gesucht. Die Erleichterung 
kann sich jeder, der nur ansatzweise in einer ähnlichen Situation 
war, leicht vorstellen.
In Indien war Marion Kracht mit ihrem Mann und den beiden 
Söhnen auf dem Weg im Taxi zum Flughafen. Sie bestand auf der 
Autobahn, da man ja auf schnellstem Wege das Ziel erreichen 
wollte. Der Fahrer bat vorsichtig und zurückhaltend um Vorschuss 
und darum, die Landstraße nehmen zu dürfen. Da die Familie 
sich nicht erklären konnte, welche Beweggründe der Mann hatte, 
bestanden sie weiter auf der Autobahn. Nach kurzer Zeit war der 
Tank leer und plötzlich war klar, worin das Problem bestand. Der 
arme Mann benötigte den Vorschuss zum Tanken und eine Tankstelle gab es nur auf der Landstraße. Da er aber sein Gesicht 
wahren wollte, sagte er lieber nichts. Zum Glück sind Taxifahrer 
auf der ganzen Welt Improvisationstalente. Er hielt also kurz 
entschlossen ein Privatauto an, erklärte die Lage und räumte das 
Gepäck in das andere Fahrzeug und schon ging die Fahrt weiter. 
Andere Länder – andere Sitten!
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
VIP IM TAXI
Zum Stück
pört Catherine. Sie holt, um das Gegenteil zu beweisen, den 
Clochard zurück und lädt ihn ein, Weihnachten gemeinsam mit 
ihr und ihrer Tochter zu feiern. Schließlich handelt es sich ja vor 
allem um das Fest des Gebens! Und Catherine hat viel zu geben, 
vor allem Orientierung.
Ihr Plan steht fest: Sie wird aus diesem verunsicherten und heruntergekommenen Menschen einen Erfolgstypen machen! Erste 
drakonische Maßnahme: Ab unter die Dusche – dann der Start 
zum Wiedereingliederungsprozess. Wäre doch gelacht, wenn 
Catherine das nicht auch schaffen würde! Doch leider hat sie 
nicht damit gerechnet, dass bei Michel eine eigenständige Persönlichkeit zum Vorschein kommen könnte – und so führen ihre 
Urban Ruths

Seite 13

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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
 
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Resozialisierungsversuche zu mancher Katastrophe. Und während Tochter Sarah ein Gefühl der Verbundenheit zu dem väterlichen Michel entwickelt, muss Catherine feststellen, wie sie 
sich durch die Begegnung mit einer ihr völlig gegensätzlichen 
Lebenseinstellung allmählich selbst verändert …
Antoine Rault zeigt mit „Auf ein Neues“ auf satirisch-amüsante 
Weise den Zusammenhang zwischen den Mechanismen des 
 sozialen Ab- und Aufstiegs und dem Fortschritt seelischer 
 Verarmung, aber auch Möglichkeiten, durch unerwartete 
 Begegnungen ein Für- und Miteinander zu entwickeln. (BH)
„Auf ein Neues“ – Komödie von Antoine Rault
Deutsche Erstaufführung in der Komödie im Bayerischen Hof
Premiere am 23. November 2016
Weitere Vorstellungen vom 24.11.2016 bis 07.01.2017 
Informationen und Tickets unter www.komödie-muenchen.de
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… 54 % der Münchner Bevölkerung laut Statistischem 
Bundesamt keiner Religionsgemeinschaft angehören? 
Nur knapp 40 % der Münchner sind noch Mitglied in einer der 
großen christlichen Kirchen, und dieser Anteil sinkt weiter. (BH)
atelier-tacke.de
Fotos: Achim Zeppenfeld

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KIRCHEN
atelier-tacke.de / istockphoto / Formenreich
Sakrale Gebäude im Münchner Stadtbild. Hinter dem Begriff „Kirche“ stehen mehrere Bedeutungen. Zum einen bezeichnet 
das Wort Kirche eine Religions- oder Glaubensgemeinschaft, zum anderen verstehen wir darunter ein Bauwerk, in dessem 
Inneren Gottesdienste gefeiert werden. Dem Besucher der bayerischen Landeshauptstadt kommen beim Stichwort „Kirche“ meistens 
der Alte Peter und die Frauenkirche in den Sinn. Nur wenige haben eine Vorstellung, wie viele Kirchenbauten es tatsächlich in München 
gibt. In der Tat gibt es über 310 Kirchenbauten, die allen nur denkbaren Religionen und Glaubensrichtungen ein Zuhause geben.
DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

Seite 16

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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
 
TITELTHEMA
➔ KIRCHEN – GESTIFTET VON KÖNIG LUDWIG I.
Der Titel dieser Ausgabe lautet „Kirchen“ . Ein weites Feld, würde Theodor Fontane sagen. Also haben 
wir eingegrenzt und uns auf diejenigen Kirchen beschränkt, die König Ludwig I. in München gestiftet hat. 
Es sind großartige Bau- und Kunstwerke sowie Ausdruck der damaligen Katholizität in der Stadt. 
Und selbst das sind zu viele, um sie alle vorzustellen. Deshalb eine kleine Auswahl einiger bedeutender Kirchen: 
Allerheiligen-Hofkirche, Mariahilfkirche und natürlich die nach ihm benannte Ludwigskirche.
Zuerst einige Anmerkungen zu „König 
 Ludwig I. und die Religion“: Zwischen 1826 
und 1848 ließ Ludwig über 132 Klöster aus 
23 Orden wiederherstellen oder neu begründen. Als König war er gleichzeitig Kirchenherr, was er sehr ernst nahm. Er führte 
strenge Aufsicht, die Stellenbesetzung in 
den Kongregationen und Bistümern betreffend. Ziel war außerdem ein soziales Netz 
für Bedürftige, das die Kirchen bieten sollten. Ein Beispiel dafür war der 1838 gegründete Ludwig-Missions-Verein, der sich 
um die Katholiken in der Diaspora kümmerte und zu einem der größten kirchlichen 
Hilfswerke des 19. Jahrhunderts wurde. 
Ludwig führte bei seinem bau- und kunstpolitischen Programm selbst Regie. Schon 
als Kronprinz entwickelte er Ideen und 
Konzepte, vor allem auf seinen beiden Reisen nach Italien 1804/05 und 1817/18. 
Nach dem Regierungsantritt 1825 ließ er 
die zahlreichen Bauvorhaben mit großem 
Sachverstand und ungeheurer Dynamik umsetzen. Die damals entstandenen Bauten 
machten München zu einem Schauplatz des 
Neoklassizismus. Vorbilder der griechischen 
und römischen Antike bestimmten das 
 Ensemble am Königsplatz. Italienische 
 Einflüsse prägten das Bild der Münchner 
Ludwigstraße, die Prachtstraße mit Feldherrnhalle (1841–1844), neuer Hof- und 
Staatsbibliothek (1827–1843) und Ludwigskirche (1829–1842). Daneben entstanden Bauten im neugotischen Stil als Wiederbelebung der deutschen Gotik als ein 
nationales kulturelles Erbe und eine besonders fromme, christliche Stilrichtung und 
als Gegenreaktion auf den damals vorherrschenden Klassizismus. 
Ludwigskirche 
Das Schönfeld, die spätere Maxvorstadt, 
verlor seine Pfarrkirche durch den Um- und 
Neubau des königlichen Kriegsministeriums 
(heute Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Ludwigstraße 14/Schönfeldstraße 3), der einen Abriss der Maximilianskapelle erforderte. Diesen Umstand nutzte König Ludwig I., 
um in der Achse der heutigen Schellingstraße einen Monumentalbau für seine 
Prachtstraße zu errichten … So erfolgte am 
25. August 1829 die Grundsteinlegung. 
1832 mussten die Arbeiten wegen Kriegsgefahr, politischen Unruhen, Seuchen und 
der allgemeinen Teuerung eingestellt werden. Es wurden lediglich das Gewölbe geschlossen und durch ein Notdach die bereits vorhandenen Fresken geschützt. 1835 
wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. 
Gärtner wurde persönlich für eine Fertigstellung bis 1842 verantwortlich gemacht. 
Aber das Ergebnis der Fresken von Peter 
von Cornelius gefiel Ludwig I. nicht.

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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
 
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Es kam zum Streit und Cornelius verließ 
München. Am 8. September 1844 wurde 
St. Ludwig durch Erzbischof Lothar Anselm 
Freiherr von Gebsattel geweiht und dann 
der kgl. Haupt- und Residenzstadt München 
übergeben. 1903/04 wurde der Innenraum 
renoviert. Da die Fresken im Hauptschiff 
als zu wenig prunkvoll angesehen wurden, 
wurden sie entsprechend ergänzt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Ludwigskirche schwer beschädigt. Nach einer 
 kurzen Zeit als amerikanische Garnisonskirche erfolgte 1954 der Wiederaufbau 
durch Erwin Schleich. Er arbeitete die 
 ursprüngliche Gestaltung von vor 1903 
wieder heraus. Dies gelang, weil in der 
Gärtner-Sammlung der Technischen 
 Universität München fast das komplette 
Entwurfswerk von Gärtner erhalten ist. 
Auch die originale Befensterung konnte 
wieder hergestellt werden.
In den Jahren 2007–2009 wurde das 
 Kirchendach in dem vom Architekten Friedrich von Gärtner ursprünglich geplanten 
 Mosaikmuster neu gedeckt.

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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
 
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Allerheiligen-Hofkirche (1837)
König Ludwig I. ließ die Allerheiligen- 
Hofkirche nach Plänen des Architekten Leo 
von Klenze zwischen 1826 und 1837 errichten. Erster Anlass war ein Aufenthalt des 
Kronprinzen Ludwig in Palermo im Jahr 
1823, wo ihn die normannisch-byzantinische Palastkapelle aus dem 12. Jahrhundert 
tief beeindruckte. Ludwigs Wunsch, einen 
solchen Kirchenbau in der Residenz zu errichten, musste Klenze entsprechen, interpretierte die mittelalterlichen Vorbilder 
aber im Geiste des von ihm bevorzugten 
Klassizismus. Das Kirchengebäude zeigt 
 neoromanische Formen mit Anklängen an 
den Rundbogenstil. Die dreischiffige Basilika trägt ein Satteldach. Die Eingangsfassade ist mit einer Rosette geschmückt, der 
Giebel mit Akanthusblättern. Auf den 
Dachgesimsen am Mittelschiff und den Seitenschiffen ruhen jeweils zwei Türmchen 
an der Vorder- und der Rückseite.
Das Gebäudeinnere ist, entgegen dem äußeren Anschein, von Kuppeln überwölbt – 
angelehnt an die byzantinische Architektur. 
Säulen an den Seiten tragen tonnengedeckte Galerien. Ursprünglich waren Gewölbe und Apsiden mit farbiger Malerei auf 
Goldgrund im Nazarener-Stil versehen, die 
Wände mit farbigem Gipsmarmor verkleidet. 
Die Malereien stammten von Heinrich Maria 
von Hess und seinem Schüler Joseph 
Schwarzmann, der hier die ersten seiner 
berühmten Dekorationen schuf.
König und Hof wohnten der Messe auf den 
direkt von den Residenzräumen aus zugänglichen Emporen bei. Die Münchner 
Bürger betraten die Kirche von außen 
durch die Ostfassade im romanisch-gotischen Stil. Von besonderer Bedeutung war 
die katholische Hofkirche der Residenz, 
weil sie der erste Kirchenbau in Bayern 
nach der Säkularisation von 1803 war. Deshalb wurde sie „allen Heiligen“ geweiht. 
Der Kirchenraum wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und konnte erst 2003 wieder 
der Öffentlichkeit zugänglich gemacht 
 werden. Die noch erhaltene Bausubstanz 
wurde bewahrt und behutsam geschlossen. 
Durch den Verzicht auf konservierende 
Maßnahmen ging die farbige Ausmalung 
ebenso wie die Marmorverkleidung der 
Wände und der marmorne Fußboden bis 
auf kleine Reste verloren. Durch moderne 
architektonische Gestaltungsmittel wird 
der Raum schließlich als Konzert- und 
 Veranstaltungssaal verwendet werden.

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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
 
Mariahilfkirche (1839)
Die Vorstadt Au besaß auf dem Rasenplatz, 
dem heutigen Mariahilfplatz, drei Kirchen: 
die Heilig-Kreuz-Kapelle, eingeweiht 1466, 
errichtet an der Stelle, wo 1463 Fluten eines Isar-Hochwassers ein Feldkreuz angeschwemmt hatte; die Klosterkirche St. Karl 
Borromäus der Paulaner, 1625 eingeweiht; 
die alte Mariahilf-Kapelle, 1629 geweiht. 
Sie beherbergte das berühmte Gnadenbild. 
Ab 1822 suchte die Kirchengemeinde der 
Vorstadt Au nach Möglichkeiten zum Neubau einer großen Pfarrkirche. Selbst eine 
Rotunde im Stil des Pantheons in Rom war 
im Gespräch. 1830 entschied König Ludwig, 
dass auf dem heutigen Mariahilfplatz ein 
neugotischer Bau entstehen sollte; den 
Auftrag erhielt der Architekt Daniel Joseph 
Ohlmüller. Als Vorbilder dienten ihm das 
Langhaus mit Netzrippengewölbe von 
St. Martin in Landshut, die Westseite zeigt 
Einflüsse der französischen Kathedralgotik, 
und der 93 Meter hohe Turm wurde nach 
dem Vorbild des Freiburger Münsters entworfen. Ab November 1831 wurde gebaut; 
am Ludwigstag (25. August) 1839 weihte 
der erste Erzbischof von München und 
 Freising, Lothar Anselm von Gebsattel, 
die neue Kirche. Damit gilt die Mariahilfkirche als erster neugotischer Kirchenbau 
Deutschlands. Wegweisend wurden auch die 
Glasmalereien. Sie wurden stilprägend für 
die Romantik und waren direktes Vorbild 
für die Glasmalereien des Kölner Domes des 
19. Jahrhunderts.
Von Oktober 1943 bis Dezember 1944 wurde der Monumentalbau einschließlich aller 
Glasfenster und Kunstwerke durch verheerende Bombenangriffe bis auf die Außenmauern und große Teile des Turms vernichtet. 1950–1953 erfolgte der Wiederaufbau 
durch die Architekten Michael Steinbrecher 
und Hans Döllgast. Dabei wurde das äußere 
Erscheinungsbild bis auf den Westturm sehr 
vereinfacht. 
Die großen Spitzbogenfenster der Kirche 
wurden bis auf schmale Schlitze zugemauert, so dass im Inneren entgegen dem äußeren Eindruck ein moderner Kirchenbau 
entstehen konnte. Die Weihe erfolgte am 
13. September 1953 durch Joseph Kardinal 
Wendel.
Seit 2012 besitzt die Mariahilfkirche ein 
funktionierendes Glockenspiel (Carillon) 
mit 65 Glocken. Damit ist es das drittgrößte Glockenspiel Deutschlands. Außerdem 
konnten einige Fragmente der ehemaligen 
Glasfenster zu drei Schaustücken zusammengesetzt werden. Sie sind seit 2014 anlässlich des 175-jährigen Jubiläums in der 
Kirche ausgestellt.
Der zurechtgestutzte Bau der Neugotik 
ist heute mit dem Gnadenbild aus dem 
15. Jahrhundert in der Seitenkapelle das 
Zentrum der Au und dreimal im Jahr das 
Wahrzeichen der berühmten Auer Dult.

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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
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König Ludwig I. war übrigens auch Schirmherr der lutherischen und reformierten Gemeinden. Doch blieb ihm die Ideenwelt des 
Protestantismus zeitlebens fremd. Ludwig 
beharrte auf der Ansicht, der Protestantismus unterstütze die liberalen und revolutionären Strömungen, die die Monarchie 
bedrohen würden.
Beenden möchten wir unsere Ausführungen 
mit einem Gedanken, den Pfarrer Dr. Günther 
Ferg anlässlich des Kirchweihamtes in der 
Mariahilfkirche ausführte. Er verglich den 
Blick auf die Kirche mit dem auf den Mond. 
Als Wissenschaftler, Astronaut, nüchterner 
Betrachter ist der Mond unbewohnbar, kalt, 
bestehend aus grauem Gestein. Analog 
geht es dem flüchtigen „Besichtiger“ einer 
Kirche: ein mehr oder weniger pompöses 
Bauwerk, kunsthistorisch bedeutsam oder 
auch nicht. Für die Menschen auf der Erde 
ist der Mond mehr: Lichtquelle, Mystik, 
Faszinosum. Das kann er aber nur sein 
durch die Sonne, die ihn bestrahlt und deren Licht er wiederspiegelt. Für den gläubigen Menschen ist die Kirche nicht nur ein 
Bauwerk, sondern sie strahlt durch die Anwesenheit Gottes bzw. Jesu Christi. Ebenso 
wie viele Menschen die Kraft des Mondes 
fühlen, spüren andere die göttliche Kraft in 
der Kirche bzw. im Gottesdienst. (AH)
Quellen: Haus der Bayerischen Geschichte – 
Ideen, Religion, Bildung und Wissenschaft in 
der Zeit Ludwigs I. www.residenz-muenchen.
de/deutsch/ahkirche/Wikipedia.de
Schnell&Steiner Kirchenführer Nr. 261, 
Maria und Alfred Huber
Weitere Beispiele sogenannter 
„Ludwigskirchen” 
Die Theatinerkirche (um 1840) war Hofund zugleich Ordenskirche des Theatinerordens. Sie ist die erste im Stil des italienischen Spätbarock erbaute Kirche nördlich 
der Alpen und gehört heute architektonisch zum Ensemble des Odeonsplatzes.

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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
 
Die Abtei St. Bonifaz (1930): Benediktiner -
abtei in München, die der Bayerischen 
 Benediktinerkongregation angehört. Das 
Kloster wurde 1835 vom bayerischen König 
Ludwig I. gegründet, der durch die Einrichtung neuer Klöster die Tradition des geistlichen Lebens neu beleben wollte. 1850 
konnte das Kloster, entworfen Georg Friedrich Ziebland, feierlich eingeweiht werden.
St. Matthäus (nach 1833) am Sendlinger 
Tor war die erste evangelische Kirche in 
München. Der heutige Bau, der von 1953 
bis 1957 errichtet wurde, ist Nachfolger 
des 1938 abgebrochenen nachklassizistischen ersten evangelischen Kirchenbaus.

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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
 
Heilig Kreuz Kirche München Giesing
Die Heilig-Kreuz-Kirche liegt auf dem Giesinger Berg an der Ichostraße und erhebt 
sich über (Alt-)Giesing.
Die Geschichte der Kirche reicht weit ins 
Mittelalter zurück. Die spätromanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert war bereits 
ein Bau, der auf den Mauern einer früheren 
Kirche errichtet wurde. Nachdem im 19. 
Jahrhundert das Bevölkerungswachstum 
einsetzte, wurde der Sakralbau zu klein 
und nachdem Giesing 1854 eingemeindet 
wurde, verfestigte sich der Gedanke eines 
Kirchenneubaus als Stadtpfarrkirche.
Da man den Bauplatz auf die Kuppe des 
Giesinger Berges legte, wurde der Standort 
der Kirche oberhalb der alten Dorfkirche 
gewählt. Diese wurde dann zwei Jahre nach 
der Weihe der neuen Kirche 1886 abgerissen. Einhundert Jahre später begann man 
mit der vollständigen Sanierung des Baus, 
der nun am 22.11.2015 abgeschlossen 
 wurde.
Der 95 Meter hohe Turm beherbergt die an 
einem Stahlglockenstuhl aufgehängte bronzene Glocke.
Kirche St. Achaz 
Um die Kirche St. Achaz (Fallstraße 7) liegt 
der alte Ortskern des Bezirksteils Mittersendling mit dem dazugehörigen Neuhofen. 
Der Ursprung von Neuhofen liegt im 
 früheren Distelhof von Mittersendling. 
Der Hof wurde 1697 an den geheimen Rat 
Matheus von Joner verkauft, der sich 
 außerhalb des Dorfes ein Landschlösschen 
 errichten ließ.
Gemäß Entschluss des geheimen Rats vom 
9. Oktober 1698 wurde das Schlösschen mit 
Distelhof von Kurfürst Max Emanuel unter 
dem Namen Neuhofen zu einem adeligen 
Sitz erhoben. Als die alte Kirche zu klein 
geworden war, wurde 1927 ein größerer 
Neubau nach Plänen von Richard Steidle 
(Architekt) errichtet. Das gelbe Kirchengebäude besteht aus einem Langhaus mit 
 einem typischen Zwiebelturm. Das Holztonnengewölbe im Inneren der Kirche ist 
1928 mit Deckengemälden verziert worden. 
Die gotischen Skulpturen des heiligen 
 Dionysios und der heiligen Julianna stammen aus Schäftlarn. 
Bevor die Sankt Achaz Kirche errichtet 
 wurde, stand an ihrer Stelle eine andere, 
1730 fertiggestellte, Kirche. Die prächtigen, barocken Altäre in Sankt Achaz stammen noch aus dieser Vorgängerkirche.
Pfarrkirche St. Margaret
Die Alte Pfarrkirche St. Margaret (Plinganserstraße 1, Ecke Lindwurmstraße) wurde 
von 1711 bis 1712 nach Plänen von Wolfgang Zwerger errichtet. Sie ist der Nachfolgebau einer gotischen Kirche, die bei der 
Sendlinger Mordweihnacht 1705 zerstört 
wurde. Reste der mittelalterlichen Bausubstanz haben sich nur im Turm erhalten. 
In das linke Apsisfenster wurde ein Glasfenster aus dem Jahr 1493 eingesetzt. 
An der nördlichen Außenwand über dem 
Hauptportal stellt ein großes Fresko von 
Wilhelm Lindenschmit aus dem Jahr 1830 
die Bauernschlacht dar. Das Fresko und der 
Kirchenbau wurden 2003 bis 2005 für den 
300. Jahrestag des Aufstandes (die Bauernschlacht im Jahr 1705) zu Weihnachten 
2005 restauriert.
Kirche St. Korbinian
Die Kirche St. Korbinian am Gotzingerplatz 
Ecke Valleystraße ist ein barockisierter 
Bau, der von 1924 bis 1926 nach Plänen 
von Hermann Buchert erstellt wurde. Am 
17. Oktober 1926 wurde sie durch Kardinal 
Michael von Faulhaber geweiht. Die Kirche 
wurde bei dem Luftangriff auf München 
vom 12. Juli 1944 durch Sprengbomben 
und Brand fast komplett zerstört. Der Wiederaufbau war etwa 1951 abgeschlossen, 
1959 erhielt die Kirche vier neue Glocken, 
nachdem die zwei größeren der ursprünglich drei Glocken im Januar 1944 für die 
Kriegswirtschaft beschlagnahmt worden 
waren. Die größte der jetzigen Glocken der 
Kirche, die nach dem Kirchenpatron Korbiniansglocke benannt wurde, wiegt fünfeinhalb Tonnen. Sehenswert sind insbesondere 
die von zwei Türmen gerahmte und einer 
Kreuzigungsgruppe gekrönte stattliche Ostfassade, die den Gotzinger Platz dominiert, 
und das Deckenfresko von Robert Holzer.
Margaretenkirche
Die von Michael Dosch entworfene Neue 
Pfarrkirche St. Margaret (Margaretenkirche, 
Margaretenplatz 1) mit ihrem beeindruckenden Tonnengewölbe, das mit einer 
lichten Höhe von 26,6 Meter den 21 Meter 
breiten und 75,50 Meter langen Innenraum 
überspannt, gehört zu den größten Kirchen 
der Stadt. Die Fassade wurde sehr plastisch 
gestaltet, dabei liegt der Hauptakzent auf 
der Westansicht mit dem nördlich versetzt 
anschließenden, 85,50 Meter hohen Turm. 
Der dem italienischen Hochbarock nachempfundene Sakralbau bringt mediterranes 
Flair ins Viertel.
1891 hatte der Bauer Alois Stemmer vom 
benachbarten Stemmerhof zusammen mit 
zwei weiteren Sendlinger Landwirten, Kaffler und Berger, einen Kirchenbauverein für 
das Projekt gegründet und den Baugrund 
gestiftet. Dabei zahlte jeder der drei Bauern 100.000 Goldmark in die Vereinskasse, 
das wären in heutiger Währung eine Million 
Euro. 1902 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Schon bald wurde klar, dass die 
Kostenplanung der Architekten und Baufirmen nicht einzuhalten sein würde. 1910 
Neben den allgemein bekannten Kirchen gibt es auch eine Vielzahl weiterer, interessanter Gotteshäuser. 
Einige dieser Gebäude wollen wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen.
➔ DEM HIMMEL NAH
Formenreich

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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
 
wurde Dosch von Franz Xaver Boemmel abgelöst, bei Fertigstellung 1913 hatten die 
Baukosten den Kostenvoranschlag um 
80 Prozent überschritten und die Stifter 
mussten weiteres persönliches Vermögen 
einbringen. Nur dank Pfarrer Alois Gilg 
(1909–1922) war es überhaupt gelungen, 
die Schwierigkeiten des Projektes zu überwinden und den Bau zu vollenden. Im Innenraum sind der Rokoko-Altar und zwei 
Holzskulpturen aus der Zeit um 1500, welche den heiligen Georg und die heilige 
Margarete darstellen, besonders hervorzuheben.
Die Orgel wurde 1955 von Anton Schwenk 
mit 42 Registern auf drei Manualen und Pedal gebaut. Im Jahr 2002 wurde sie von der 
Orgelbaufirma Münchner Orgelbau Johannes 
Führer auf 56 Register erweitert und renoviert.
Gemessen an der Höhe über Normalnull 
liegt die Spitze des Turmes der Margaretenkirche höher als die der Frauenkirche.
Himmelfahrtskirche
Die evangelisch-lutherische Himmelfahrtskirche (Kidlerstraße 15) entstand 1919/1920 
durch den Umbau des legendenumwobenen 
Sendlinger Vergnügungsetablissements 
„Elysium“ . Verantwortlicher Pfarrer war der 
spätere bayerische Landesbischof Hans 
Meiser. 1944 stark kriegszerstört, wurde die 
Kirche bis 1950/1953 unter Verwendung 
von Trümmerbacksteinen wieder aufgebaut. 
Der schlanke straßenseitige Glockenturm 
trägt ein fünfstimmiges Geläut in der 
Schlagtonfolge f1–as1–b1–c2–es2 und entstand erst 1963/1964. Seit 1993 versammelt sich die Gemeinde nicht mehr linear 
zum Chor hin, sondern zentriert um Taufstein, Altar und Lesepult.
Die Orgel wurde 1994 von Hermann Eule 
Orgelbau Bautzen gebaut. Sie hat 33 Register auf zwei Manualen und Pedal. (BH)
Zu guter Letzt 
 wollen wir an 
dieser Stelle einen 
ganz besonderen 
Bau vorstellen:
Das Templer-Kloster 
Das Kloster liegt im Münchner Stadtteil Untergiesing in der Birkenleiten 35 
am Auer Mühlbach etwa 200m nördlich der Krämerschen Kunstmühle.
1936 wurde die Glaubensgemeinschaft von Karl Hirn aus Seeshaupt gegründet. 
Nach Kriegsende zogen die Mitglieder nach Untergiesing, bevor sie 1968 die ehemalige 
Villa erwarben und durch Umbau ihren Bedürfnissen anpassten. Das Hauptgebäude ist 
1880 im Auftrag des Unternehmers und Juweliers Karl Winterhalter erbaut worden. 
Die Villa zeigte ursprünglich altdeutsch-romantische Stilelemente. Charakteristisch für 
das Gebäude ist ein insgesamt 87 m hoher Zwiebelturm. Die Turmzwiebel ist 18 m hoch, 
trägt das Patriarchalkreuz des Ordens und wird von vier kleineren Türmen umrahmt, 
die die vier Apostel symbolisieren und mit dem Jerusalemkreuz geschmückt sind. 
Auch die Hauptfassade des Baus wurde mit Zwiebeltürmen ausgestaltet.
Der Archiconvent der Templer in München, oft einfach kurz Templer-Kloster genannt, 
ist ein Kloster des Trinitarion des orientalisch-orthodox-katholischen und kreuzesritterlichen Chor- und Hospitaliter-Ordens der Templer e.V., der gemäß der Regel des 
historischen Templerordens lebt. Die Unternehmervilla, die ursprünglich alleine hier 
stand, ist als Herzstück in dem Gebäudekomplex des Klosters aufgegangen. Das Doppelkloster wird von dreizehn Mönchen und dreizehn Nonnen (symbolisch für Jesus Christus 
und die zwölf Jünger) betrieben. Die Ordensgemeinschaft lebt nach strengen Regeln 
und in Klausur. Schwerpunkt ist die Speisung der Armen. Täglich werden kostenlose 
Mahlzeiten an Bedürftige des Stadtviertels verteilt.
Am Freitag, den 13. Oktober 1307, erging ein Haftbefehl des französischen Königs 
 Philipp IV., alle Mitglieder des Ordens „Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen 
Tempels zu Jerusalem“ (oder kurz Tempelorden) zu verhaften und der kirchlichen Rechtsprechung zu zuführen. Das Eigentum solle eingezogen werden. Da diese Haftbefehle 
verschlossen versandt wurden und gleichzeitig an eben diesem 13.10. geöffnet werden 
sollten, war die Aktion auch erfolgreich. Angeblich sollen nur 12 französische Ritter 
entkommen sein.
1312 löste Papst Clemens V. dann den Orden der Tempelritter endgültig auf. 
Bis heute existiert kein von der römischen Kurie anerkannter Orden der Templer.
Nichtsdestotrotz haben sich immer wieder Menschen zusammengefunden, um in der 
 Tradition und Regel der Templer zu leben (natürlich ohne militärische Aktivitäten).
So hat Karl Hirn aus Seeshaupt im Jahr 1936 die Glaubensgemeinschaft „Trinitarion 
des orientalisch-orthodox-katholischen und kreuzesritterlichen Chor- und Hospitaliter- 
Ordens der Templer e.V.“, gegründet, den deutschen Zweig eines Tempelordens. 
Leider kann das Kloster nur von außen besichtigt werden – es lohnt sich aber auf jeden 
Fall, einen Blick auf dieses außergewöhnliche Gebäude zu werfen. (BH)
Formenreich

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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
 
STADTKUNDE MÜNCHEN
Georg von Hauberrisser
Geboren am 19. März 1841 in Graz in der 
österreichischen Steiermark, studierte von 
Hauberrisser in seiner Heimatstadt zunächst Technik. Im Jahr 1862 siedelte er 
nach München über, um hier Architektur 
bei Gottfried von Neureuther (1811–1887, 
Neureutherstraße von 1887) und Georg 
 Ziebland (1800–1873, Zieblandstraße von 
1876) zu studieren. Nach weiteren Studienjahren in Berlin und Wien ließ er sich 1866 
endgültig als Architekt in München nieder 
und machte infolge seiner Begabung und 
seines Vermögens, den Zeitgeist zu treffen, 
sofort Karriere. Nach einem arbeitsreichen 
und gleichzeitig erfolgreichen Leben, was 
bekanntlich nicht immer parallel eintrifft, 
starb von Hauberrisser am 17. Mai 1922 in 
München. Sein Grab befindet sich auf dem 
Alten Südlichen Friedhof.
Bauten
Von Hauberrisser plante eine Vielzahl 
 öffentlicher und privater Gebäude in 
Deutschland und seinem Herkunftsland 
 Österreich. Hier werden aber nur die in 
München behandelt, und von denen auch 
nur vier, weil die meisten anderen die 
Bomben des Zweiten Weltkrieges nicht 
überdauert haben.
Neues Rathaus
Im Jahr 1852 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt München die Grenze von 
100.000, bis 1883 war sie auf 250.000 Einwohner angestiegen und bis 1901 verdoppelte sich diese Zahl nochmals auf 
500.000. Um diesem ausufernden und 
selbst für heutige Verhältnisse übermäßigen Wachstum gerecht werden zu können, 
mussten die verschiedenen städtischen 
 Behörden vergrößert und möglichst zusammengelegt werden. Unter anderem wurde 
ein neues Rathaus notwendig und dafür 
musste am Marienplatz ein ganzes Viertel 
mittelalterlicher Häuser abgerissen werden. 
Der Charakter des Marienplatzes wandelte 
sich radikal mit der gewaltigen Zunahme an 
Bewohnern. Nach nur einem Jahr nach seiner Niederlassung in München erhielt Georg 
von Hauberrisser 1867 den Auftrag, das 
Neue Rathaus im damals aktuellen, neugotischen Stil zu planen und den Bau zu leiten. Bis 1909 dauerten die umfangreichen 
Bau arbeiten, bei denen man sich gestalterisch am mittelalterlichen Rathaus von 
Brüssel orientierte. Hinter der 100 Meter 
langen Schaufassade mit dem 85 Meter 
 hohen Mittelturm entstand ein Komplex 
aus Back- und Muschelkalkstein mit sechs 
Innenhöfen. Von Hauberrisser und sein 
Büro entwarfen dabei nicht nur das Bauwerk selbst, sondern auch sämtliche Einzelheiten der Räume sowie die komplette Innenausstattung einschließlich der 
Büromöbel. In den über 400 Zimmern arbeiten seitdem rund 700 Personen. Das 
Glockenspiel im Mittelturm mit dem 
Münchner Kindl auf seiner Spitze ist eine 
der größten Attrak tionen für die Touristen 
unserer Stadt. Der Rathausturm besitzt 
eine Aussichtsgalerie, die mit einem Lift 
Der Architekt Georg von Hauberrisser und seine Werke
München wäre – wie jede andere Großstadt auch – immer noch eine winzige Ansiedlung wie zu seiner Gründung im Jahr 
1158, gäbe es die Zugereisten aus Nah und Fern nicht. Und diese Zugezogenen gaben der Stadt durch ihre schiere Anwesenheit 
und ihr Wirken im Laufe der Jahrhunderte den typisch Münchnerischen Charakter. 
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istockphoto

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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
 
erreicht werden kann. Auch heute sind 
noch die Bürgermeister, die Rathausfraktionen, der Sitzungssaal und kleine Teile der 
Stadtverwaltung im Rathaus untergebracht. 
Im Neuen Rathaus und auf dem Marienplatz finden auch die Empfänge und Ehrungen für erfolgreiche Münchner Sportler und 
Mannschaften statt. Dies ist langweiligerweise meistens der FC Bayern. 
Kirche Sankt Paul
Das enorme Wachstum der Stadt gegen 
Ende des 19. Jahrhunderts fand seinen 
Ausdruck auch im Bau sehr großer Kirchen 
in den Neubaugebieten, von denen eines 
die Ludwigsvorstadt war. Bereits während 
der Planungen zeigte sich das Bedürfnis 
der finanziell besser gestellten und sich 
 daher als etwas Besseres vorkommenden 
Anwohnerschaft nach entsprechenden 
 Straßenbenennungen, trug ihre Straße 
doch den als gewöhnlich empfundenen 
 Namen Angerstraße, was sich auf die umliegenden, ehemaligen Wiesen bezog. 
Der Kirchenbauverein Sankt Paul richtete 
deshalb am 11. Mai 1886 die Bitte an den 
 Magistrat, die Angerstraße doch nach der 
geplanten Kirche Sankt Paul umzubenennen, unterschrieben von den neun Hausbesitzern der Straße. Tatsächlich entschied 
der Magistrat bereits am 25. September 
1886 die Umbenennung in Sankt-Paul- 
Straße. Der Sankt-Pauls-Platz folgte 
schließlich zehn Jahre später am 16. April 
1896. Nach dem Gewinn eines Ideenwettbewerbs wurde der Architekt Georg von 
Hauberrisser mit der Planung und dem Bau 
der Kirche beauftragt. Im Jahr 1892 fand 
die feierliche Grundsteinlegung statt, 
die Einweihung der neugotischen Kirche 
 erfolgte allerdings erst 1906. Der markante 
Hauptturm erreichte eine Höhe von 98 
 Metern. Diese Höhe führte am 17. Dezember 1960 dazu, dass eine am Flughafen 
Riem gestartete Maschine infolge Motorschadens die Turmspitze streifte und in der 
Martin-Greif-Straße auf eine voll besetzte 
Straßenbahn stürzte. An die insgesamt 
54 Todes opfer erinnert an der unbebauten 
Straßenseite eine Gedenktafel. Die Kirche 
mit der Adresse Sankt-Pauls-Platz 11 steht 
exakt in der Sichtachse der Landwehrstraße, eine stadtbildprägende Situation, 
 insbesondere wenn die Sonne im Westen 
direkt hinter der Kirche untergeht. Das 
leicht überseh bare Pfarrhaus gegenüber 
der Paulskirche am Sankt-Pauls-Platz 8–10, 
errichtet zwischen 1904 und 1905, entstammt ebenfalls von Hauberrissers 
 Planungen.
Wohnhaus
Ganz in der Nähe hatte sich Georg von 
 Hauberrisser bereits 1878 bis 1879 sein von 
ihm selbst entworfenes Wohnhaus an der 
Schwanthalerstraße 106 errichten lassen. 
Dieser imposante Backsteinbau im malerischen Neure naissancestil zeugt von seinem 
damaligen Ansehen und dementsprechenden 
Wohlstand, insbesondere wenn man sich die 
westliche Hälfte noch dazu denkt, die im 
Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Das umfängliche Anwesen, das auch die Planungsbüros des Architekten beherbergte, steht 
schräg links vor dem Stand Theresienhöhe. 
Auszeichnungen und Ehrungen
Von Hauberrisser erhielt eine Vielzahl von 
Ehrungen im In- und Ausland, von denen lediglich die in München verliehenen genannt 
seien. Im Jahr 1871 nahm er die Goldene 
Medaille der Königlichen Haupt- und Residenzstadt München entgegen, 1874 wurde er 
Ehrenmitglied der Kunstakademie und 
 bereits 1876 dortiger Königlicher Professor. 
Prinzregent Luitpold verlieh ihm 1893 den 
Maximiliansorden für Kunst und Wissenschaft sowie 1901 das Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone. Damit 
verbunden war die Erhebung in den persönlichen, also nicht vererbbaren Adels, womit er 
sich nunmehr Georg Ritter von Hauberrisser 
nennen durfte. Er war außerdem seit 1910 
Inhaber des Verdienstordens vom Heiligen 
Michael II. Klasse. Schließlich ernannte ihn 
die Stadt München im Jahr 1921 zu ihrem 
Ehrenbürger. Bereits gut vier Monate nach 
seinem Tod entschloss sich der Stadtrat am 
5. Oktober 1922 für die Ehrung des für die 
Stadt so bedeutenden Architekten auf dem 
Straßenschild: Die völlig unscheinbare 
Hauber rißerstraße südlich der Naupliastraße 
erinnert seitdem an Georg von Hauberrisser. 
Die für heutige Verhältnisse fehlerhafte 
Schreibweise ergab sich, weil man zu ihrer 
Entstehungszeit zwischen „ß“ und „ss“ oft 
keinen Unterschied machte und dabei blieb 
es dann. (BW)
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Seite 26

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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
BAUSTELLENREPORT MÜNCHEN
➔ WINTER 2016/2017
… deutet sich aus dem Baustellensicht für 
die Wintersaison an. Nach der Baustellenorgie dieses Sommers mit Karlsplatz/Stachus, Isarring/Ifflandstraße, Laimer Kreisel 
und Luise-Kiesselbach-Platz sind über den 
Jahreswechsel wohl keine neuen künstlichen Großstaustellen geplant. Unerfreulich 
bleibt aber, dass diese und zahlreiche Maßnahmen dazu führten, dass der Autoverkehr 
vorsätzlich ausgebremst wurde. Hier seien 
diese wunderbaren neuen Radwegstreifen 
erwähnt wie z. B. im Bereich Königsplatz / 
Brienner Straße einwärts. Wieder eine Stelle, an der die Fahrspuren um 50 % zu Lasten der Kfz verschmälert wurden und so die 
Zwangsfeinstaubproduktion amtlicherseits 
gesteigert wird. 
Könnte man wenigstens eine signifikante 
 Erhöhung der Nutzung dieses Straßenabschnitts durch Radfahrer feststellen! Aber 
davon kann bei noch so viel Herbeibeten 
dieser Spezies keine Rede sein. Wie auch 
nicht in der Gabelsbergerstraße oder der 
Einsteinstraße und weiterer ähnlicher Orte. 
Stattdessen wird unverändert schwadroniert, 
wo noch mehr Radfahr streifen „abmarkiert“ 
werden könnten (Schwanthaler-, Lindwurm-, 
Rosenheimer Straße). Danach wird sich allen 
Ernstes gewundert, wieso neue Staus entstehen und zwar vor allem am Mittleren Ring. 
Aber welche Ausweich-Alternative bleibt 
denn dem Autolenker sonst übrig? 
In der anstehenden Wintersaison sind in 
der Innenstadt drei Maßnahmen im Blick 
von uns Zwangsgebremsten. Noch bis 
weit in den Dezember hinein wird in der 
Schwanthalerstraße an der Erneuerung der 
Fernwärmeleitungen gebastelt. Pro Richtung bleibt nur eine Spur frei und so ist 
diese zentrale Ein- und Ausfallstraße vom 
bzw. zum Westen der Stadt perfekt lahmgelegt. Flankiert wird dies durch die Sperrung 
des Bahnhofplatzes von der Arnulf- zur 
Bayerstraße. Es laufen vorbereitende Arbeiten bezüglich der neuen S-Bahn-Stammstrecke sowie des Neubaus des Bahnhofsgebäudes. Am Thomas-Wimmer-Ring 
schließlich kann es eng werden, da im 
 Bereich Knöbel-/Kanalstraße der Neubau 
der Tiefgarage (Ersatz für Parkhaus Hochbrückenstraße) ansteht. 
Speziell für „uns“, sprich fürs Taxigewerbe, 
unerfreulich bleibt die Sperrung der Zufahrt 
zur Reichenbachstraße von der Blumenstraße aufgrund der Selbstverwirklichungsmaßnahme eines privaten Bauherrn. Dass 
die Stadt eine Fürsorgepflicht auch für das 
Taxigewerbe hat – die Spielregeln von BO-
Kraft und vor allem PBeFG beziehen sich 
auch darauf – scheint vollkommen vergessen. Und so wird weiter einfach nichts getan, um zum Beispiel diese Baustelle zu 
beschleunigen … Komme mir ja keiner mit 
Ausreden wie: „Da fehlen die gesetzlichen 
Möglichkeiten“ . Dann schafft man sich 
 diese! 
Das Geschehen in den weiteren Stadtregionen kann diesmal relativ kurz abgehandelt 
werden. Im Norden ist die Kreuzung Leopold/Franz-Joseph-Straße einwärts auffällig. Hier wird noch bis etwa Mitte nächsten Jahres aufgrund einer umfangreichen 
Gebäudesanierung das Rechtsabbiegen 
Richtung Elisabethmarkt nicht möglich 
sein. Im Osten ist unverändert der Anfang 
der Truderinger Straße bzw. der Töginger 
Straße (= A 94) betroffen. Nachdem die 
Trambahnstrecke ja wohl allmählich ihrer 
Vollendung entgegenstrebt, wird die momentane „Fernsicht“ vom Vogelweideplatz 
zur Messe wieder zugebaut. Um den dortigen Baustellenverkehr halbwegs geregelt 
abwickeln zu können, sind in diesem Bereich Fahrbahnverschmälerungen und temporäre Einbahnregelungen erforderlich. 
Im Süden laufen die Arbeiten an den Oberflächenbereichen des Luise-Kiesselbachund des Heckenstallertunnels weiter. Die 
wesentlichen Straßenbaumaßnahmen zur 
Herstellung der vorgesehenen Verkehrsbeziehungen sind abgeschlossen. Bis Ende 
2017 dürften auch die verbleibenden Arbeiten erledigt sein. Festzuhalten ist jedoch, dass die aufgestellten Lichtsignalanlagen (man nennt sie auch Ampeln) den 
„oben“ fahrenden Rest-Verkehr so gut ausbremsen und staumaximierend geschaltet 
sind, dass jeglicher Entlastungseffekt durch 
die Tunnel schon wieder verpufft ist. 
Im Westen fällt die Wilhelm-Hale-Straße 
negativ auf. Der hier seit Juli d. J. und 
bis Mitte 2018 (!!!) vorgesehener Straßenumbauten soll das Neubaugebiet am 
Hirschgarten besser erschließen. Warum 
aber für nur etwa 300 Meter Straße allen 
Ernstes zwei Jahre Bauzeit nötig sind? 
Wir wollen es besser gar nicht wissen. Beantworten können das wohl nur die „Fähigen“, die im letzten Jahr den Umbau der 
Wolfratshauser Straße verantwortet haben. 
Das dauerte ähnlich lang. Inwieweit der 
Laimer Kreisel womöglich doch noch vor 
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
 
dem Jahreswechsel fertig ist und vor allem, 
wo dann unser Taxistand sein wird, war 
bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe des 
TAXIKURIER noch nicht bekannt. Hoffen 
wir da mal auf ein nettes Weihnachtsgeschenk. Auch beim Germeringer Weg hieß 
es: Ende offen. Die dortigen Kanalbauarbeiten verlängerten sich jedenfalls erheblich 
– das könnte auf schlechte Planung hindeuten – und somit ist schon der „Grundstein“ für die ersten Reparaturen in der 
 nahen Zukunft bereits gelegt. 
Eine Nichtbaustelle sei noch erwähnt: die 
hilflosen Abstützungen in der Unterführung 
der Lindwurmstraße mit der Verschmälerung der Fahrbahnen in beiden Richtungen 
sind wirklich das Letzte. Statt die erkannte 
Gefahrenstelle konsequent zu beseitigen 
geschieht: Nichts! Sowas ist „BER“ in 
„MUC“ . Und das unmittelbar vor den Augen 
des KVR. Aber andererseits: der ebenfalls 
hier befindliche U-Bahnhof Poccistraße 
müsste an und für sich ebenfalls generalsaniert werden. Auch da verlässt man sich 
mal sicherheitshalber auf das Prinzip 
„Köln“ nach dem Motto „Et hätt’ noch immer jot jegange“, verschließt die Augen 
und hält sich still. 
So bleiben zum wiederholten Male nur 
fromme Wünsche für das neue Jahr 2017. 
Die Hoffnung auf Besserung und vor allem 
die Einsicht, dass es ganz ohne Autoverkehr im Allgemeinen und Taxiverkehr im 
Besonderen nicht geht, besteht weiterhin. 
Verbunden seien damit für alle Kolleginnen 
und Kollegen die Wünsche nach Gesundheit, unfallfreiem Fahren und hoffentlich 
guten Umsätzen.
Und nicht zu vergessen: das gesamte aktuelle Münchner Baustellengeschehen findet 
man auf www.taxi-muenchen.de unter Taxigewerbe – Baustellen. Zwei Klicks genügen. 
(WH)
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ PROGRAMM NOVEMBER / DEZEMBER
➔ EORTC-NCI-AACR Symposium 2016 
 28th Symposium on Molecular 
 Targets and Cancer Therapeutics
 ICM – Internationales Congress Center 
 München
 29. November–2. Dezember 2016
 Dienstag 10–18.30 Uhr
 Mittwoch und Donnerstag 9–18.30 Uhr
 Freitag 9–13 Uhr
Weitere Informationen unter: 
www.messe-muenchen.de
➔ Heim+Handwerk
 Bauen, Einrichten, Wohnen 
 Messe München, 
 Hallen A1-3, B1-3, C3, Eingang West 
 23.–27. November 2016 
 Mittwoch–Sonntag 9.30–19 Uhr
➔ FOOD & LIFE 
 Treffpunkt für Genießer 
 Messe München, 
 Hallen A1-3, B1-3, C3, Eingang West 
 23.–27. November 2016 
 Mittwoch–Sonntag 9.30–19 Uhr
Das Messeduo Heim+Handwerk und FOOD & LIFE zieht jährlich über 
130.000 Besucher an und zählt damit zu den erfolgreichsten Publikums- und 
Verkaufs messen Deutschlands. 
Auf der Heim+Handwerk präsentieren rund 1.000 Aussteller das ganze Spektrum der 
Inneneinrichtung – mit Küchen, Bädern, Schlafsystemen, Möbeln, Wohnaccessoires 
und Kunsthandwerk. Die FOOD & LIFE bietet hochwertige, exquisite und traditionell 
handwerklich erzeugte Spezialitäten aus ganz Europa. 2015 zeigten 250 Aussteller aus 
14 Ländern ihre Produkte. 
Weitere Veranstaltungen im November/Dezember:
atelier-tacke.de

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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
 
WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Harthof – Falsche Polizeibeamte 
Eine 75-jährige Rentnerin aus München erhielt am Mittwoch, 
12.10.2016, den Anruf einer Frau, die sich als Oberkommissarin 
vom Landeskriminalamt vorstellte. Die angebliche Polizeibeamtin 
berichtete telefonisch von einem Einbruch in der Nähe der Rentnerin und von festgenommenen Tätern, bei welchen die Adresse 
und der Name der Geschädigten aufgefunden worden wäre. 
Im Rahmen des Telefongesprächs erkundigte sich die angebliche 
Kriminalbeamtin nach dem Vermögen der Rentnerin, die darüber 
größtenteils Auskunft erteilte. 
Es folgten weitere Telefonate durch unterschiedliche Anrufer. 
Schließlich ließ sich die 75-Jährige dazu überreden, am Folgetag 
mit dem Taxi zur Bank zur fahren und dort ihr komplettes Bankschließfach zu räumen. Als die 75-Jährige von der Bank zurückkam, klingelte bei ihr zu Hause sofort das Telefon. Einer der 
 Anrufer vom Vortag war erneut am Apparat und gab an, dass eine 
Kollegin kommen würde, um das Geld abzuholen. Noch während 
des Telefonates klingelte es an der Haustür. Die 75-Jährige übergab noch telefonierend den Inhalt ihres Bankschließfaches, indem 
sich Bargeld und Gold im Wert von mehreren Tausend Euro befanden, an die unbekannte Abholerin. 
Als der Seniorin im Laufe des nächsten Vormittags Zweifel kamen, 
rief sie beim tatsächlichen Landeskriminalamt an und erfuhr auf 
diese Weise, dass sie betrogen worden war. Die Täter wurden bislang nicht ermittelt. 
Täterbeschreibung: Abholerin, weiblich, 165–170 cm groß, 
30–35 Jahre alt, helle Haut, dunkle Kleidung.
Zeugenaufruf: Personen, die verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Eberwurzstraße/Glockenbecherstraße/Heimperthstraße 
oder Wolfoltstraße gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem 
Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. (089) 29 10-0, 
oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 
Westend – Taxizahlstreit mündet in gefährliche Körperverletzung und versuchte räuberische Erpressung
Am Montag, 24.10.2016, gegen 23.20 Uhr, bestiegen drei britische 
Touristen ein Taxi an der Schwanthaler Höhe. Sie wollten sich zunächst in ihr Hotel fahren lassen. Nach wenigen Metern forderten 
sie den 49-jährigen türkischen Taxifahrer auf, stehen zu bleiben. 
Offensichtlich wollten sie einen weiteren Landsmann, zu dem sie 
telefonischen Kontakt hatten, noch mit zusteigen lassen. Der 
 Taxifahrer hielt an und die Fahrgäste stiegen aus. Im Anschluss 
wollten sie sich nun nicht mehr transportieren lassen und gingen 
davon. 
Der Taxifahrer eilte hinterher und forderte die Summe von 5 Euro 
für die begonnene Fahrt. Damit waren die Briten nicht einverstanden und begannen gemeinschaftlich mit ihren Fäusten auf den 
49-Jährigen einzuschlagen. In der Folge flüchteten die Täter. Im 
Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die drei 
Flüchtenden in unmittelbarer Tatortnähe festgenommen werden. 
Der Taxifahrer wurde durch den Angriff erheblich verletzt und 
musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Briten wurden der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt und 
zwischenzeitlich vom Ermittlungsrichter wieder entlassen. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen.
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ CETA – (Deutsch-kanadisches Freihandelsabkommen – aktueller Nachschlag).
Stand der Dinge bei Redaktionsschluss 
 dieses TAXIKURIER (TK) am 28.10.2016: 
am 13. Oktober hat das Bundesverfassungsgericht den von zahlreichen Klägern beantragten einstweiligen Stopp des Abkommens abgelehnt, m. a. W., CETA kann 
zumindest nach deutscher Rechtslage vorläufig in Kraft treten. Letztes Zünglein an 
der Waage wäre die Regionalregierung der 
belgischen Wallonie gewesen, die sich aber 
ihre – zunächst verweigerte – Zustimmung 
wohl schon kurz nach Redaktionsschluss 
dieses TK gegen teure Zugeständnisse abkaufen lassen wird. CETA wird uns also 
nicht mehr erspart bleiben. Vielleicht waren Schrottis düstere Ausblicke im letzten 
Heft ja nur zweckpessimistische Schwarzmalereien. Schön wär’s. Wahrscheinlich 
aber wird das Abkommen zu Jahresbeginn 
2017 in Kraft treten, und wir werden bald 
sehen, welche „global players“ vom Schlage einer Fa. UBER usw. unter Berufung auf 
die – dann als unzulässige Beschränkungen erkannten – Bestimmungen des deutschen PBefG und der BOKraft vorgehen 
können. Sicher bekommen sie dabei auch 
Hilfe von einer ehemaligen EU-Kommissarin 
(Name nicht richtig gehört; Sendung „quer“ 
im BR- Fernsehen am 27.10. ab 20.15 
Uhr), die ihre kärgliche Pension jetzt als 
offiziell registrierte UBER-Lobbyistin in 
Brüssel aufbessert … – dass sich das Bundesverfassungsgericht bei seiner Hauptsacheentscheidung in vielleicht einem Jahr 
für die Nöte des Taxigewerbes interessieren 
wird, darf als unwahrscheinlich gelten. 
➔ FAHRER – Was treffen wir (und vor allem unsere Fahrgäste) hier nicht alles an: 
wildgewordene Kamikazes, die erstmals in 
ihrem Leben ein ziemlich neues Auto mit 
Turbodiesel usw. bewegen dürfen; Blinkerund Rückspiegelverweigerer, die sich als 
einzige Verkehrsteilnehmer auf unseren 
Straßen wähnen; Navi-Gläubige, die dort 
die Isar überqueren wollen, wo die gerade 
verpeilte GPS-Ortung kürzlich noch eine 
Brücke erkannt haben will; „Du sagen, ich 
fahren“-Typen, die nicht nur ihren Taxischein in der Lotterie gewonnen haben … 
Freilich, wenngleich seltener, trifft man 
auch auf solche Kollegen, die beim Tempo 
einer Wanderdüne gleich zwei Fahrspuren 
auf einmal benötigen und zum Rechtsabbiegen erst nochmal so weit nach links 
ausholen, als müssten sie einen australischen Road-Train (Sattelschlepper mit zwei 
Anhängern) um die engen Münchner Innenstadtkurven wuchten. Und dann gab es 
noch den „Hausmeister“, der immer nur an 
seinem Lieblingsstand Aufstellung nahm 
und auch nach einem Stich quer durch die 
Stadt wieder leer dorthin zurückfuhr. Natürlich gibt es den Hausmeister auch heute 
noch. Heisst aber nach neudeutscher Jobbeschreibung jetzt „facility manager“ . 
➔ SOZIALE MEDIEN – Der Begriff ist 
nicht direkt falsch, aber meistens schon. 
„Asoziale Medien“ wäre oft richtiger. Der 
Kabarettist Markus Barwasser („Erwin Pelzig“) definierte den Begriff kürzlich in einer Sendung – aus dem Gedächtnis zitiert 
– als „die unselige Mischung aus Denkfaulheit, Rechtschreibschwäche und Internetanschluss“ . Früher, ach früher, gab es noch 
Zeitungen aus Fleisch und Blut, Quatsch, 
aus Papier und Druckerschwärze, in denen 
die Leute ihre Meinung in Gestalt eines 
 Leserbriefes kundtun durften, freilich nur, 
wenn sie nach Ansicht der Leserbriefredaktion gewisse Grundformen des Anstandes 
einzuhalten bereit waren. Und wenn nicht 
schon hundert andere Leute sinngemäß das 
Gleiche geschrieben hatten. Heute kann 
 jeder besoffene Neonazi, „Stalker“ (Nachsteller) oder Allgemeinfrustrierte unter dem 
Schutz der Anonymität seine private Odelgrube über anderen Leuten ungestraft ausschütten. Im Lätschenbuch – neudeutsch: 
„facebook“ – und Konsorten sind diesen 
Abgründen der menschlichen Seele leider 
Tür und Tor geöffnet. Im weiteren Sinne 
gehören auch die Smartphone-Apps dazu, 
mit deren Hilfe man z. B. ein Taxi bestellen 
kann, ohne noch mit einem „echten“ Menschen reden zu müssen. Da erfahrungsgemäß gerade diejenigen Nutzer, die schon 
am Telefon zu blöd oder zu besoffen waren, 
ihren genauen Standort zu nennen, die automatische GPS-Ortung aufrufen, können 
schon ein paar Meter Abweichung für den 
Fiaker unangenehm werden. Beispielsweise 
in der Landshuter Allee, wenn der Satellit 
die gegenüberliegende Straßenseite als 
 angeblichen Standort erkannt hat. Oder 
 generell tagsüber, wenn z. B. das Wenden 
in der Lindwurm- oder Leopoldstraße 
nicht nur verboten, sondern auch faktisch 
unmöglich ist. 
➔ STAMMSTRECKE – Der Bau des Tunnels 
für die zweite S-Bahn-Stammstrecke wurde 
Ende Oktober 2016 beschlossen. Laut dem 
Münchner Merkur (MM) vom 25.10. wird die 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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Stadt München dazu 100 Millionen beisteuern, das Land Bayern rund 1,4 Milliarden 
und den „Rest“ der Bund. Die Gesamtkosten werden derzeit „mit Risikopuffer“ 
auf bis zu 3,8 Milliarden Euro geschätzt, 
wobei laut MM Bundesverkehrsminister 
Dobrindt (CSU) geäußert haben soll, er 
kenne bezüglich des Bundeszuschusses 
„kein Limit“ . Da zieht Schrotti ungläubig 
die Augenbrauen hoch, denn unlimitierte 
Finanzierungszusagen eines Ministers 
 dürften seines Erachtens haushaltsrechtlich 
unzulässig sein. Aber vom Erfinder der für 
Einheimische angeblich kostenneutralen 
Autobahnmaut, ha ha, haben wir ja schon 
mehr heiße Luft bekommen als von einer 
zer brochenen Dampflok. 
Was die grundsätzliche Notwendigkeit einer 
deutlichen Kapazitätssteigerung der S-Bahn 
betrifft, kann es keinen Zweifel geben: der 
jetzige (einzige) Tunnel ist heillos überlastet und war bei seiner Eröffnung im Jahre 
1972 gerade mal für 20 oder 30 Prozent der 
tatsächlichen heutigen Fahrgastzahlen ausgelegt. Andererseits muss nicht jeder, der 
mit der S-Bahn von Haar nach Germering 
oder von Unterschleißheim nach Wolfratshausen will, zwangsläufig über den Marienplatz (= alte Stammstrecke bzw. neuer 
 Paralleltunnel) fahren. Und so wurde von 
Gegnern des zweiten Tunnels, insbesondere 
von den Grünen und dem Bund Naturschutz, schon lange der „S-Bahn-Südring“ 
ins Gespräch gebracht, der entlang der 
heute schon existierenden Bahntrasse vom 
Haupt- zum Ostbahnhof führen könnte und 
nur einen Bruchteil der jetzt veranschlagten Kosten verursachen würde. 
Hierzu nochmal des Schreibers Spielchen 
vom letzten Heft: 3,8 Milliarden Euro entsprechen etwa einem 1,5 Kilometer (!) 
 hohen Turm aus druckfrischen 500-Euro- 
Scheinen … Klar ist jedoch, was der zweite 
 Tunnel für uns Fiaker bedeutet: jahrelange 
massivste Verkehrsbeschränkungen im 
 Bereich um den Haupt- und Ostbahnhof, 
wo teils in offener Bauweise rund 40 Meter 
tiefe Baugruben ausgehoben werden müssen. Einen kleinen Vorgeschmack erleben 
wir derzeit im Bereich „Bahnhof Mitte“, der 
ebenso wie die daneben liegende Fahrbahn 
bis Februar 2017 gesperrt sein wird. Freilich werden hier erstmal vorbereitend nur 
einige Fernwärmeleitungen verlegt. Das 
„Präludium“ (Vorspiel) sozusagen; der eigentliche Baubeginn dürfte im Jahre 2018 
liegen. Die Standplätze „Bhf. Mitte“ und 
„Bhf. Süd“ werden definitiv über viele 
 Jahre wegfallen. Die Baumaßnahmen am 
Marienhof, also hinter dem Rathaus, jucken 
uns als Taxler weniger. Nix Gwieß’ woaß da 
Schrotti net …
Dauer aller Baumaßnahmen: mindestens 
acht Jahre. Kosten, wie oben schon gesagt, 
incl. „Risikopuffer“ 3,8 Milliarden Euro. Diese Zahlen seien hiermit nochmal ausdrücklich für unsere Nachkommen zu Protokoll 
gegeben. Damit sie diese nach tatsächlichen 
15 Jahren und 10 Milliarden Euro Gesamtkosten ungläubig nachlesen können. 
➔ UMZUG – Geplant war der Umzug des 
Schlachthofes nach Aschheim. Genauer gesagt: ein schlauer Finanzinvestor steckte 
dahinter, dem der Schlachthof eigentlich 
schnurzpiepegal war, der aber auf diesem 
Wege an ein Filetgrundstück nahe der 
Münchner Innenstadt kommen wollte. Freilich haben die Aschheimer bei einer Bürgerbefragung Anfang Oktober mit überraschend deutlicher Mehrheit diese Pläne 
abgelehnt, obwohl ihrer Gemeinde dadurch 
interessante Gewerbesteuereinnahmen entgehen werden. Der alte Viehhof jedoch, 
zwischen der Zenetti- und Lagerhausstraße 
gelegen, der seit Jahren nur mehr eine 
weitgehend ungenutzte Brachlandschaft 
ist, soll mit 400 bis 450 Wohnungen bebaut werden und zudem in einem ebenfalls 
neu zu errichtenden Gebäude das Volkstheater (derzeit Brienner Straße) beherbergen. Dessen Intendant Christian Stückl 
hofft auf einen Spielbeginn an neuer Stelle 
zur Saison 2021 / 2022, also in rund fünf 
Jahren. Auch wenn der Schreiber als direkter Anlieger dieses Areals wegen jahrelanger Bauarbeiten und zunehmenden Parksuchverkehres (trifft uns als Fiaker übrigens 
alle) persönlich nicht scharf auf die neue 
Nachbarschaft ist, muss er doch zugeben, 
dass diese Maßnahme sinnvoll ist. Und 
 eigentlich sogar überfällig.
➔ VERBOT – Am 24.08.2016 um 04.01 Uhr 
fuhr ein Münchner Fiaker mit seinem unbesetzten Bustaxi auf dem eiligen Weg zu 
einer Vorbestellung die Kapuzinerstraße 
stadtauswärts und sah am nahen Baldeplatz die Ampel – noch grün – so verdächtig flackern, als wolle sie bald umschalten. 
Was bekanntlich vorkommen soll. Auf der 
Wittelsbacher Brücke, mit Blick auf die Ampel Ecke Claude-Lorraine-Straße (benannt 
nach einem französischen Landschaftsmaler), ergab sich der gleiche Eindruck, der 
zu einem weiteren Beschleunigungsvorgang 
durch den Fahrer führte. Tatsächlich kam 
dann „rot“, allerdings nicht von der Ampel, 
sondern von einem höchst unauffällig vor 
dem „Marianum“ (Humboldtstraße 2) geparkten Fahrzeug, welches sich wie Gottvater Zeus als Blitzeschleuderer entpuppte. 
Schrotti, denn kein Schmalerer war es, bekam bald danach auf dem Umweg über seinen rechtzeitig vorgewarnten Unternehmer 
einen Liebesbrief der Bußgeldstelle mit 
dem Versprechen, demnächst einen Monat 
Urlaub machen zu dürfen und zudem mit 
zwei Flensburger Punkten belohnt zu werden. Knapp über 80 km/h innerhalb einer 
geschlossenen Ortschaft seien halt doch 
ein bisserl zuviel. Als Urlaubsgeld wurden 
inklusive Gebühren rund 190 Euro aufgerufen. Nach Rechtskraft des Bußgeldbescheides bleiben, nach freier Wahl des Delinquenten, vier Monate Zeit, um den Lappen 
für einen Monat abzugeben. 
Was hat der Fahrer und Schreiber, sonst bekanntlich im Range eines Obergescheiten, 
falsch gemacht?
1. Das „Langsam“ war über Sprech- und 
Datenfunk vermeldet worden, was wohl 
irgendwie von ihm nicht registriert worden ist. Deshalb wäre es nicht verkehrt 
gewesen, gelegentlich über das „Infoportal“ des Datenfunks die aktuellen 
 Radarmeldungen abzurufen. 
2. Die genannte Stelle ist seit Jahrhunderten als nächtliche Kontrollstelle bekannt. Da wurden schon zu Zeiten 
„Heinrich des Löwen“ die Pferdefuhrwerke geblitzt. Sollte man als langjähriger 
Münchner Fiaker und Zentralist eigentlich wissen.
3. Verstoß gegen das 11. Gebot „Du sollst 
dich nicht erwischen lassen“ .
4. Na ja, vielleicht sollte man auch ohne 
Fahrgast und selbst morgens um vier in 
der Humboldtstraße nicht unbedingt im 
bepunkteten Tempobereich unterwegs 
sein.
Fazit: Dummheit gehört bestraft! (MS)
DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
 
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER DEZEMBER 2016
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Donnerstag, 01. Dezember
 ➔ 13.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
31. Blutenburger Weihnacht
 ➔ 19.00 Uhr, Kardinal-Wendel-Haus, 
Bayerischer Advent
 ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Sweet dreams
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Lady Macbeth von Mzensk
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Liebeslichterloh
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Medea
 ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, 
Mord in der Abtei Benifizius
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Sister, 
special guest: Noise Pollution
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Dresdner Kreuzchor – 
Weihnachtskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Excalibur – The celtic Rock Opera
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Huckleberry Five
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer 
Bayern, Klang und Raum
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Noche de Ronda – Part III
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rasputin – Liebe, Glaube, Zärtlichkeit
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Dub Spencer & Trance Hill
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Honne + Lubomyr Melnyk
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
Narcopolis oder No Hope
 ➔ 21.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Suicide Girls Burlesque Show
Freitag, 02. Dezember
 ➔ 13.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
31. Blutenburger Weihnacht
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
 ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, 
Das Geheimnis von Ponte dell’Olio
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, L’elisir d'amore
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Above & Beyond
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
David Garrett
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Die Menschenfabrik
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
G. Verdi – Messa da Requiem
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Noa
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Noche de Ronda – Part III
 ➔ 20.00 Uhr, Interim, Sahara
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Veronika von Quast
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
Narcopolis oder No Hope
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Sunny Vegas, 
Marvpaul, Line Walking Elephant
Samstag, 03. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
31. Blutenburger Weihnacht
 ➔ 14.00 Uhr, Zenith, Contact Festival
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Blutenburger Konzerte 2016, 
Advent im Oberland
 ➔ 18.30 Uhr, Theaterfabrik, Clutch
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Turandot
 ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Sweet dreams
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Punchfest 2016 
– Apron + special guests
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Der Aufsatz
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Adventsingen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Andy Sauerwein
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Die Menschenfabrik
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Noche de Ronda – Part III
 ➔ 20.00 Uhr, Interim, Sahara
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Steaming Satellites
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
Narcopolis oder No Hope
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Trixie Whitley
Sonntag, 04. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
31. Blutenburger Weihnacht
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Matinée der 
Heinz-Bosl-Stiftung/ Junior Company
 ➔ 11.00 Uhr, Backstage, Metalbörse
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Adventsingen
 ➔ 16.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Blutenburger Konzerte 2016, 
Russische Weihnacht
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Die Sphinx von Giesing – 1. + 2. Teil
 ➔ 18.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Sweet dreams
 ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Im Zwischenreich – 
Wie in einer anderen Welt
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Lady Macbeth von Mzensk
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Tage der Dunkelheit
 ➔ 19.00 Uhr, Krist & Münch, 
The King of Cards
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchener Kammerorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Blondage
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, MC Bomber
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Titus Waldenfels & Wandrin’Stars
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
Narcopolis oder No Hope
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Tiger Lou
Montag, 05. Dezember
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
 ➔ 18.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Der Aufsatz
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Der Nussknacker + Schwanensee
 ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Sweet dreams
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Christmas meets Cuba
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Magic Monday
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Joanne Shaw Taylor
Dienstag, 06. Dezember
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Der Aufsatz
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Sweet dreams
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Alt-Bayerische Weihnacht
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
English Baroque Soloists
 ➔ 20.00 Uhr, Strom, Niila
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Profane Zeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Saxon
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Warten auf morgen
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Myles Sanko
 ➔ 20.45 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 
Atlético Madrid
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Fred Wesley Trio
Mittwoch, 07. Dezember
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Der Aufsatz
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Barockoboenklasse, Saskia Fikentscher
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Turandot
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Caliban, 
Suicide Silence
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Weihnachtskonzert – 
Romantische Kammermusik
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Dana Oxfort & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, José Feliciano
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Klaus Doldinger
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Profane Zeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Warten auf morgen
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Jahcoustix
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Northcote + Matze 
Rossi Jon Snodgradd
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Mic Donet
Donnerstag, 08. Dezember
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Lady Macbeth von Mzensk
 ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, 
Die sündigen Nonnen von Santa Clara
 ➔ 19.30 Uhr, Interim, Jamsession des 
Jazzclubs München e.V.
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Substanz, Blond, Nosoyo
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Honky Tonk Five
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Kinihasn + Kellner
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein Leben – Peter Alexander
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Warten auf morgen
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Shobaleader One
Freitag, 09. Dezember
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Im Weißen Rössl
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Night of the Proms
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Omnia
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Fräulein Else
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Veronika von Quast
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, 
The Crooked Brothers
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Young Chinese Dogs
Samstag, 10. Dezember
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Blutenburger Konzerte 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Turandot
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Abonnementkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Zenith, Alter Brigde
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Night of the Proms
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Shining, Taake
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Swing Summit 
– Christmas with Sinatra & fellows
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
Fräulein Else
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Blackout Problems
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Bombay
 ➔ 23.00 Uhr, Theaterfabrik, Alle Farben
Sonntag, 11. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Abonnementkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Andreas Ottensamer, Klarinette
 ➔ 12.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Jan Koch und das alte Cello
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Magie am Konzertflügel
 ➔ 15.00 Uhr, Olympiahalle, 
Night of the Proms
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
London Brass
 ➔ 16.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Blutenburger Konzerte 2016 
Adventsingen
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Lady Macbeth von Mzensk
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Swing Summit 
– Christmas with Sinatra & fellows
 ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater 
 Amalienpassage, Ehekracher
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Russische Weihnacht
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Weihnachtskonzert – R. Strauss 
Enoch Arden
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Mia
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Weihnachten mit Blechschaden
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein Leben – Peter Alexander
Montag, 12. Dezember
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Berlin Comedian Harmonists
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Institut für 
 Historische Aufführungspraxis
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Michael Mittermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Wincent Weiss
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Within the Ruins
 ➔ 21.15 Uhr, Strom, Lupid
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
SERVICE

Seite 33

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Dienstag, 13. Dezember
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
Six Feet Under, Acid Death + Guests
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Cameron Carpenter, Orgel
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Strom, The Wave Pictures
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vika
Mittwoch, 14. Dezember
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
 ➔ 19.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Die 3 von der Zapfsäule
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Crippled Black 
Phoenix, Publicist, The Devil’s Trade
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Turandot
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vdelli, 
The Taste
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Weihnachten mit Senta Berger 
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Flo Mega & The Ruffcats
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Bohren und der Club of Gore
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Poets of the Fall
Donnerstag, 15. Dezember
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Frauenarzt
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Robin Schulz feat. 
Jasmine Thompson & Richard Judge
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Seele oder Silikon
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Wucan
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein Leben – Peter Alexander
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Cosby
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Liedfett & Friends
 ➔ 21.00 Uhr, Theaterfabrik, The Game
Freitag, 16. Dezember
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Studiokonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Against Me!
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Lisa Catena
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Merry Jazzmas!
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Amity 
Affliction, Northlane, 
Stray from the Path, Wage War
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Courteeners
Samstag, 17. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 15.00 Uhr, Volkstheater, 
Krippenspiel – 
Ein Stern ist aufgegangen
 ➔ 18.30 Uhr, Backstage, MTV’s 
Headbangersball Tour 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Hello, Dolly!
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, 
Das Geheimnis von Ponte dell`Olio
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Turandot
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater 
 Amalienpassage, Ehekracher
 ➔ 19.45 Uhr, Zenith, Schandmaul
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Hasemanns Töchter
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Killerpilze
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Moop Mama
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, 
The Hidden Cameras
Sonntag, 18. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Nemanja Radulovic, Violine
 ➔ 14.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Academy of St Martin in the Fields
 ➔ 15.00 Uhr, Volkstheater, 
Krippenspiel – 
Ein Stern ist aufgegangen
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Blutenburger Konzerte 2016 
 ➔ 17.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Die 3 von der Zapfsäule
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, 
 Weihnachts konzert – 
Rudi Zapf & Freunde
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Macbeth
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 Weihnachtsbrettl
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
J. S. Bach – Weihnachtsoratorium
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Merry Jazzmas!
 ➔ 19.00 Uhr, Krist & Münch, 
The King of Cards
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Winter-Weihnachtsträume
 ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater 
 Amalienpassage, Ehekracher
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Concerto Köln
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
Sierra Kidd, Wendja
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Impala Ray
Montag, 19. Dezember
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Böhse Onkelz
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Academy of St Martin in the Fields
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Manfred Mann’s Earthband
Dienstag, 20. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Böhse Onkelz
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Der Ring an 1 Abend
DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
 
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
Do. 01.12. 19.00 Uhr, Vernissage Ausstellung „Nord meets Süd“ 
(Ausstellungsdauer: bis 17.12.2016)
Fr. 02.12. 20.30 Uhr, Jazz and beyond: Tuija Komi – 
Nordischer Weihnachtszauber & Tanzende Rentiere
Fr. 09.12. 19.30 Uhr, 2. Portraitkonzert der Bayerischen Staatsoper
So. 11.12. 19.30 Uhr, BrettlBühne: Die Weihnachtsgans von O. M. Graf mit Robert Joseph Bartl
Sa. 17.12. 15.00 Uhr, Kasperl und die wilden Tiere – 
Ein Handpuppenspiel mit Musik für Kinder ab 5 Jahre
So. 18.12. 11.00 Uhr, Münchner Philharmoniker, III. Kammerkonzert „Früh übt sich“
Di. 27.12. 20.30 Uhr, Jazz and beyond: Celebrating Leonid Chizhik
Sa. 31.12. 20.00 Uhr, Silvestergala – Zarah Leander Revue
Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das 
Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art.
Rainer Spitzenberger

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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Eine literarisch-musikalische Reise 
mit Klaus Maria Brandauer
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Isar Slam
Mittwoch, 21. Dezember
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rolando Villazón, Tenor
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Macbeth
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Sweet Soul Christmas Revue
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Temperance Movement, 
The Graveltones
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Widerspenstige
Donnerstag, 22. Dezember
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 19.15 Uhr, Feierwerk, Cro
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Marty and his Rockin’ Comets
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Stepfather Fred, Stereo.Drama
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Widerspenstige
Freitag, 23. Dezember
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, J. S. Bach – 
Weihnachtsoratorium BWV 248 – 
Kantaten I bis VI
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Maria Peschek
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
Samstag, 24. Dezember
 ➔ 23.00 Uhr, Crowns Club & Garden, 
Samstag – anders sein, be part of it
Sonntag, 25. Dezember
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, The Gospel People
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein Leben – Peter Alexander
Montag, 26. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Budapester Operettengala – 
Auf Sissis Spuren
 ➔ 15.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 18.00 Uhr, Backstage, 
Sodom, Dust Bolt, Insanity Alert, 
Unlight, Battlecreek
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
Dienstag, 27. Dezember
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Budapester Operettengala – 
Auf Sissis Spuren
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Der Nussknacker
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Macbeth
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Barbier von Sevilla
Mittwoch, 28. Dezember
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Der Nussknacker
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Blutenburger Konzerte 2016 
Rauhnachtsagen
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Barbier von Sevilla
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven: 
Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Donnerstag, 29. Dezember
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Streichquartett
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Schwanensee
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Born From Pain, Harm/Shelter, 
Last Hope
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
String of Pearls – To do or not to do
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Rock’n’ Roll Wrestling Bash
 ➔ 20.30 Uhr, Galli Theater 
 Amalienpassage, Live Jazz
Freitag, 30. Dezember
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Schwanensee
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Der Barbier von Sevilla
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Disney in Concert 
– Das Dschungelbuch
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Debrauchery vs. Blood God
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Rasputin – Liebe, Glaube, Zärtlichkeit
 ➔ 20.30 Uhr, ZOB, 
Comedy Tour München
Samstag, 31. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Silvester-Matinée
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Schwanensee
 ➔ 16.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
 ➔ 16.30 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker Silvesterkonzert
 ➔ 17.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Silvesterkonzerte
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, 
Anything goes
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Silvestergala
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Eskalation
 ➔ 21.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Quadro Nuevo
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die schöne Helena
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ein Leben – Peter Alexander
 ➔ 22.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
 
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM DEZEMBER 2016
 ➔ 01.-31.12. außer 12.+24.12. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Mo 17.00 Uhr, Deutsches Theater, Tanz der Vampire
 ➔ 01.-23.12. und 27.-31.12. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Sherlock Holmes jagt Jack The Ripper
 ➔ 01.-11.12. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, So 15.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Auf ein Neues
 ➔ 01.-10.12. Mi-Fr 19.30 Uhr, Sa 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, DADA isst Mus – jam jam jam
 ➔ 02.-31.12. außer 05.+15.+24.12. Mo-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Rockabilly
 ➔ 02.-31.12. Fr+Sa 19.00 Uhr, Filmcasino, Dinner & Party
 ➔ 02.-23.12. Fr+Sa 20.30 Uhr, ZOB, Comedy Tour München
 ➔ 02.-17.12. Fr+Sa 19.30 Uhr und 26.-30.12 19.30 Uhr, 31.12. 15.00 Uhr, Krist & Münch, Gehirnwäsche
 ➔ 06.-09.12. 20.00 Uhr, Gasteig, Studiokonzert
 ➔ 08.-31.12. außer 24.12. Mo-Sa 19.00 Uhr, Sa 18.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Sweet dreams
 ➔ 13.-22.12. und 26.-31.12. So-Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Auf ein Neues
 ➔ 14.-18.12. 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Die Stadt
 ➔ 16.-31.12. Do-Sa 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Die schöne Helena
 ➔ 22.-28.12. außer 24.12. Do 19.30 Uhr, Fr-Mi 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Magic – Zauber der Illusion
 ➔ 25.-31.12. So+Mo 14.30 Uhr, Di-Sa 15.00 Uhr, 15.00 Uhr, Circus Krone, Circus Krone
 ➔ 28.-30.12. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 18.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Ehekracher
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
 
ALLGEMEINE INFORMATION
Christkindlmarkt am Marienplatz
25.11.2016 bis 24.12.2016
Täglich ab 10 Uhr
Kripperlmarkt am Rindermarkt
25.11.2016 bis 24.12.2016 
Täglich ab 10 Uhr
Tollwood – Das Winterfestival 
Theresienwiese 
24.11.2016 bis 31.12.2016
Täglich ab 14 Uhr, Sa. und So. ab 11 Uhr
Münchner Adventsspektakel & 
mittelalterlicher Weihnachtsmarkt
Wittelsbacher Platz – Brienner Straße
24.11.2016 bis 23.11.2016
Täglich ab 11 Uhr, 
am Eröffnungstag ab 17 Uhr
Weihnachtsdorf im Kaiserhof 
der Residenz
21.11.2016 bis 22.12.2016
Täglich ab 11 Uhr, 
am Eröffnungstag ab 14 Uhr
Bogenhausener Weihnachtszauberwald
27.11.2016 bis 23.12.2016
Täglich ab 15 Uhr, Fr. bis So. ab 11 Uhr
Haidhauser Weihnachtsmarkt 
 Weißenburger Platz
26.11.2016 bis 24.12.2016
Täglich ab 11 Uhr, 24.12.2016 ab 10 Uhr
40. Schwabinger Weihnachtsmarkt 
Forum Münchner Freiheit
25.11.2016 bis 24.12.2016
Täglich ab 12 Uhr, Sa., So. und 24.12.2016 
ab 11 Uhr, am Eröffnungstag ab 18 Uhr
Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm
25.11.2016 bis 23.12.2016
Täglich ab 12 Uhr, Sa. und So. ab 11 Uhr
Sendlinger Christkindlmarkt 
Am Harras
25.11.2016 bis 23.12.2016
Täglich ab 11 Uhr
Pink Christmas 
Der Schwule Christkindlmarkt 
Stephansplatz
24.11.2016 bis 23.12.2016
Täglich ab 16 Uhr, Fr. – So. ab 12 Uhr
Pasinger Christkindlmarkt 
Schererplatz 
26.11.2016 bis 18.12.2016 
(nur Sa. / So. ab 13 Uhr )
Blutenburger Weihnacht 
Schloss Blutenburg
01.12.2016 bis 04.12.2016
Do. ab 16 Uhr, Fr. ab 13 Uhr, 
Sa. und So. ab 11 Uhr
Wintermarkt am Flughafen 
Munich Airport Center/Forum
19.11.2016 bis 30.12.2016
Täglich ab 11 Uhr
Lichterfahrten am Flughafen 
Check-In-Counter im Besucherpark
19.11.2016 bis 27.12.2016
Täglich ab 16.30 Uhr
Neuhauser Weihnachtsmarkt 
Rotkreuzplatz
27.11.2016 bis 23.12.2016
Täglich ab 11 Uhr
Münchner Eiszauber, Stachus
18.11.2016 bis 15.01.2016
Täglich ab 10.30 Uhr
Märchenzauber auf dem Viehhof
26.11.2016 – 26.12.2016
Täglich ab 16, Sa. und So. ab 11 Uhr, 
am 24.12.2016 geschlossen
20. Christkindlmarkt am Sendlinger Tor
26.11.2016 bis 23.12.2016
Täglich ab 10.30 Uhr
Moosacher Hüttenzauber 
St.-Martins-Platz, Moosach
27.11.2016 bis 22.12.2016
Täglich ab 14 Uhr, Sa. und So. ab 12 Uhr
Die größte Feuerzangenbowle der Welt 
Am Isartor
02.12.2016 bis 06.01.2017
Täglich ab 11 Uhr
➔ CHRISTKINDLMÄRKTE IN MÜNCHEN – EINE AUSWAHL
Schnell. Preiswert. Kompetent.
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Auris T ouring Sports Hybrid Edition S
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Fernlichtassistent
- Abblendautomatik
- Rückfahrkamera
- Pre-Collision System
- Verkehrszeichenerkennung
- Geschwindigkeitsregelanlage
- Sitzheizung vorne
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
24.890 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 379 €
Anzahlung in Höhe der MwSt. 4.269,84 €
Nettodarlehensbetrag 20.620,16 €
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Prius+ MPV Hybrid Comfort
1.8 VVT-i Hybrid (Elektro- und Verbrennungsmotor), 
Systemleistung 100 kW (136 PS), stufenloses Automatikgetriebe
Ausstattungs-Highlights:
- T axi-Paket „Intax“
- Scheinwerfer (LED-Abblendlicht)
- Ledersitze (mit Sitzheizung Fahrer/Beifahrer)
- Rückfahrkamera
- T oyota T ouch & Go 2
- Geschwindigkeitsregelanlage, elektronisch
- Smart-Key System 
- Klimaautomatik 
Hauspreis (inkl. MwSt.) 
30.690 €
Monatl. Finanzierungsrate 1) 469 € 
Anzahlung in Höhe der MwSt. 5.173,03 €
Nettodarlehensbetrag 25.516,97€
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
geb. Sollzins p.a. 3,92%
Eff ektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
Kraftstoffverbrauch und Energieeffizienz: Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9/3,9/3,5 l/100 km, CO2-Emissionen komb. 81 g/km. Energieffizienzklasse A+.
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