TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Dezember 2016
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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RÜCKBLICK DIE GOTTESHÄUSER VON KÖNIG LUDWIG I. EINBLICK DAS TEMPLERKLOSTER AUSBLICK DAS PROJEKT FISKALTAXAMETER ➔ SAKRALE GEBÄUDE IM MÜNCHNER STADTBILD KIRCHEN OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE DEZEMBER 2016
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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Alfred Huber (AH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Michelle Moultrie, Telefon: (0 89) 21 61-368 E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ DEZEMBER 2016 Bitte beachten! Weihnachtsferien: Die Schule ist vom 24.12.16 bis zum 06.01.17 geschlossen. Der erste Unterrichtstag ist Samstag, 7. Januar 2017, mit Infoveranstaltung, Grundkurs und einem neuen Leistungskurs! Grundkurs Montag, 05.12., 19.12., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 07.12, 14.12., 21.12., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 03.12., 10.12., 17.12., jeweils von 10–13 Uhr Leistungskurs Mo. 28.11., Mo. 5.12., Di. 13.12. und Mo. 19.12., jeweils von 20–22 Uhr Mi. 30.11., Mi. 07.12., Mi. 14.12. und Di. 20.12., jeweils von 20–22 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Samstag, 03.12., 8.30–10 Uhr Montag, 12.12., 17.30–19 Uhr Samstag, 17.12., 8.30–10 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 15.12., von 13–17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 14.12., ab 15 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 6 / 2016 vom 08. November bis 06. Dezember 2016 ➔ Kurs 1 / 2017 vom 17. Januar bis 14. Februar 2017 ➔ Kurs 2 / 2017 vom 07. März bis 04. April 2017 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61–367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Dezember 2016 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08 Letzte Meldung ⁄ Zusätzlicher Feiertag 11 VIP im Taxi ⁄ Marion Kracht 12 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Religionsgemeinschaft 13 ➔ Kirchen ⁄ Sakrale Gebäude im Münchner Stadtbild 14 ➔ Kirchen ⁄ Gestiftet von König Ludwig I. 16 ➔ Dem Himmel nah ⁄ Weitere Gotteshäuser 22 Stadtkunde München ⁄ Spuren im Stadtbild 24 Baustellenreport München ⁄ Winter 2016 / 2017 26 Messe München ⁄ Programm November / Dezember 27 Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 28 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 30 Service ⁄ Veranstaltungskalender Dezember 2016 32 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungskalender 33 Allgemeine Information ⁄ Christkindlmärkte in München – eine Auswahl 35 DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3 atelier-tacke.de Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT AKTUELLE INFORMATIONEN Neue Telefon- und Faxnummern Taxibüro Das Kreisverwaltungsreferat teilt mit, dass sich im Taxibüro die Telefon- und Faxnummern geändert haben. Ab sofort erreichen Sie die für gewerblichen Kraftverkehr zuständigen Mitarbeiter unter folgenden Telefonnummern: ➔ Herr Schmid: (089) 23 34 51 63 ➔ Herr Mestrovic: (089) 23 34 51 68 ➔ Frau Spöttle: (089) 23 34 51 64 ➔ Herr Himpel: (089) 23 34 51 66 Die Faxnummer für das gesamte Taxibüro: (089) 233 45174 Die „alten“ Fax- und Telefonnummern gelten noch für einen Überbrückungszeitraum fort. Taxistandplatz Moosacher Bahnhof – Bunzlauerstraße In der Sitzung vom 17.10.2016 befasste sich der Bezirksausschuss des 10. Stadtbezirks Moosach mit einem Bürgeranliegen, das zum Inhalt die mangelnde Zahl von bereitgehaltenen Taxis am oben genannten Standplatz hatte. Obwohl am Moosacher Bahnhof die Flughafen-S-Bahnlinie S1 hält und sich vor Ort ein großes Hotel und viele Arztpraxen befinden, würden Passanten oft vor einem leeren, eigentlich lukrativen Taxistandplatz stehen. Mit Schreiben vom 24.10.2016 wurden wir gebeten, den Sachverhalt zu prüfen und dafür zu sorgen, dass der Standplatz öfter angefahren wird. Derzeit vermitteln wir täglich etwa 30 Fahrten über Funk. Zusammen mit Aufträgen über die Rufsäule und den Einsteigern ist eine Bereithaltung an diesem Halteplatz sicher sinnvoll. (FK) Neue DB-Auftragsscheine Die DB verwendet ab sofort neue Taxi-/ Hotelgutschein. Im Hinblick auf den Einsatz im Taxigewerbe gibt es eine relevante Veränderung: auf zwei Ankreuzfeldern muss im neuen Gutschein angegeben werden, ob die Fahrt innerhalb des Pflicht - fahrbereiches nach Taxameter oder außerhalb nach den Konditionen des BZP- Rahmenvertrages erfolgte. Die oben abgebildeten Gutscheine gelten als Kostenübernahmeerklärung der DB AG zur Beförderung von Reisenden auf der gesamten Fahrtstrecke für die benannte Anzahl von Personen. Auch bisher verwendete Gutscheinversionen behalten ihre Gültigkeit und berechtigen zu denselben Leistungen. Hinweise zur Abrechnung: ➔ Innerhalb Pflichtfahrgebiet mit Taxameter ➔ Außerhalb Pflichtfahrgebiet: a) PKW mit max. 4 Fahrgäste 0,85 Euro je gefahrenem Kilometer zzgl. der gesetzlichen MwSt. b) Großraumtaxifahrten bei 5 oder mehr Reisenden 0,98 Euro pro gefahrenem Kilometer zzgl. der gesetzlichen MwSt. ➔ Änderungen auf den Taxigutscheinen machen diesen ungültig. ➔ Andere Vordrucke (z.B. Verspätungsbescheinigung) gelten nicht als Kostenübernahmeerklärung für Kundenfahrten und werden daher auch nicht bezahlt ➔ Der Kunde erhält keine Quittung, wenn die Fahrt auf Taxigutschein abgerechnet wird. Bitte unterrichten Sie Ihre Fahrerinnen und Fahrer, dass die neue Angabe unbedingt erfolgen muss. Die Abrechnung der Gutscheine erfolgt wie bisher über die Taxi-München eG. Bitte beachten Sie jedoch, dass von uns nur vollständig ausgefüllte Gutscheine bearbeitet werden können. (FK) Neue Straßennamen ➔ Gerty-Spies-Straße Gerty Spies, geboren am 13.01.1897 in Trier, gestorben am 10.10.1997 in München, Schriftstellerin und Überlebende des Holocaust. Gertrude Elisabeth (Gerty) Spies, geborene Gumprich, absolvierte in Frankfurt eine Ausbildung zur Kindergärtnerin. Die 1920 geschlossene Ehe mit einem Chemiker wurde 1927 geschieden; 1929 zog Gerty Spies nach München- Schwabing. Hier lebte sie nach der „Machtergreifung“ der National sozialisten zunehmend in gesellschaftlicher Isolation und wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert. Unter dem Einfluss der dort ebenfalls internierten Elsa Bernstein intensivierte sie ihre schriftstellerische Tätigkeit. 1945 kehrte Gerty Spies als eine von wenigen überlebenden jüdischen Bürgerinnen und Bürgern nach München zurück und engagierte sich im „Bayerischen Hilfswerk für die durch die Nürnberger Gesetze Betroffenen“ . Ihr erstes literarisches Werk – einen Gedichtband mit dem Titel „Theresienstadt“ – konnte sie bereits 1947 veröffentlichen. 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016
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Straßenverlauf: Südlich und parallel der BAB 96 München-Lindau von der Westendstraße in westliche Richtung bis zur Ammerseestraße. (TK) 2. Stammstrecke München Am 25.10.2016 einigten sich Ministerpräsident Seehofer, Bundesverkehrsminister Dobrindt und Bahnchef Grube auf den Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke in München. Als „Quantensprung für den öffentlichen Personennahverkehr in Bayern“ hat der Ministerpräsident den nun erfolgten Startschuss für das Großprojekt bezeichnet. Die Münchner S-Bahn wurde vor 45 Jahren in Betrieb genommen. Seinerzeit war sie für 250.000 Fahrgäste je Werktag konzipiert. Mittlerweile steigen täglich mehr als dreimal so viele Personen in die acht S-Bahn-Linien mit 150 Haltestellen ein. Die Stammstrecke stellt das Herz des sternförmig auf München ausgerichteten S-Bahn-Systems dar. Da hier alle S-Bahnen fahren, ist der Bereich zwischen Pasing und Ostbahnhof aber gleichzeitig auch das Nadelöhr. Ein Ausbau wird seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts diskutiert. Erste Überlegungen sahen den Ausbau des S-Bahn-Südrings zur Entlastung der Stammstrecke vor. Diese Variante wurde aber nach mehreren vergleichenden Untersuchungen zugunsten eines Tunnels nicht weiter verfolgt. „Die 2. Stammstrecke bedeutet für die Region, für die Pendler und für die Besucher einen gewaltigen Mobilitätsfortschritt. Die Entscheidung ermöglicht Wachstum, Mobilität und Wertschöpfung für ganz Bayern“, so Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Eine wichtige Grundlage für die jetzt geschlossene Realisierungsvereinbarung war die von der Deutschen Bahn erstellte Kostenermittlung. Danach ergeben sich Gesamtkosten von 3,2 Milliarden Euro ohne Risikopuffer. Der Bund übernimmt mit 1,5 Milliarden Euro den größten Anteil und beteiligt sich mit 60 Prozent an möglichen Kostensteigerungen. Der Freistaat wird mit 1,4 Milliarden Euro belastet. Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann dazu: „Die 2. Stammstrecke ist notwendig, um für die S-Bahn eine zukunftsweisende Entwicklung zu eröffnen.“ Auch die Landeshauptstadt München muss 155 Millionen Euro springen lassen. Den Rest bringt die Deutsche Bahn auf. Das Infrastrukturprojekt wird deutlich teurer als ursprünglich geplant. 2012 bezifferten die Planer die Gesamtkosten auf etwas mehr als zwei Milliarden Euro. Mit dem Bau ist laut Herrmann nun aber ein ganzes Bündel von Infrastrukturmaßnahmen verbunden: Neben einem sieben Kilometer langen Tunnel mit zwei Tunnelröhren sind drei unterirdische Stationen am Hauptbahnhof, Marienhof und Ostbahnhof sowie vier Kilometer oberirdische Strecke vorgesehen. Darüber hinaus entstehen zwei Verknüpfungsbahnhöfe zwischen erster und zweiter Stammstrecke (Laim, Leuchtenbergring) und weitere sieben „netzergänzende“ Maßnahmen im Außenbereich des Münchner S-Bahnnetzes. Der Tunnel verschwindet von Laim kommend kurz vor der Donnersbergerbrücke unter der Erde und taucht zwischen Ostbahnhof und Leuchtenbergring wieder an der Oberfläche auf. Weil mehrere U-Bahn-Linien gekreuzt werden, liegen die drei neuen unterirdischen Stationen am Hauptbahnhof, Marienhof und Ostbahnhof in rund 40 Metern Tiefe. Mit Aufzügen und Rolltreppen können die Fahrgäste die Höhenunterschiede rasch und bequem überwinden. Zu den Stationen der U-Bahn und der bestehenden S-Bahn wird es unterirdische Übergänge geben. Im Detail unterquert am Hauptbahnhof die neue Stammstrecke die alte und wechselt auf deren südliche Seite. Die neue Station wird u.a. Zugänge in die Haupthalle erhalten. Über einen neuen Ostzugang soll zudem der Stachus auf kurzem Wege erreichbar sein. Vorbei an der Frauenkirche erreicht die Trasse dann einen neuen Halt hinter dem Rathaus am Marienhof und nähert sich in einem geschwungenen südlichen Bogen dem Ostbahnhof. Unter dem Orleansplatz entsteht unterhalb der zu kreuzenden U 5-Röhre die dritte unterirdische Station. Mit der 2. Stammstrecke wird auch der Münchner Hauptbahnhof umgebaut. Dabei werden das Empfangsgebäude, der Starnberger Flügelbahnhof und die Vorplätze neu gestaltet. Die neue, vollverglaste Eingangshalle des Empfangsgebäudes soll den Reisenden und Besuchern künftig einen unverbauten Blick in Richtung Altstadt bieten. Sieben oberirdische Geschosse schaffen Platz für Einrichtungen der Deutschen Bahn, Einzelhandel, Gastronomie sowie Tagungs-, Event- und Bürobereiche. Ein verbessertes Wegeleitsystem soll eine gute Orientierung ermöglichen und die Hauptverkehrsströme der Reisenden und Besucher optimal lenken. Laut Informationen der Deutschen Bahn AG auf http://bauprojekte.deutschebahn.com sind neben 200 PKW- und über 500 Fahrradstellplätzen auch Taxistellplätze am nördlichen Vorplatz vor dem Starnberger Flügelbahnhof und am südlichen Vorplatz an der Bayerstraße fest vorgesehen. Wir dürfen gespannt sein. Die Hauptbaumaßnahmen sollen spätestens zu Beginn des Jahres 2018 starten. Nach aktuellen Planungen der Deutschen Bahn ist von einer gut neunjährigen Bauzeit auszugehen. Damit könnte die 2. Stamm- (Quelle: Bayerischer Rundfunk) DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5 istockphoto
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strecke im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Am 5. April 2017 erfolgt der Spatenstich für das Projekt, verbunden mit einem zweitägigen Fest. Bereits seit dem 4. Oktober 2016 verlegen die Deutsche Bahn und die Stadtwerke München eine Fernwärme- und Fernkälteleitung sowie einen Abwasserkanal. Die Arbeiten finden zum großen Teil auf dem Bahnhofsvorplatz sowie in Teilen auch in der Bayer- und Arnulfstraße statt. Dabei sind Beeinträchtigungen für Autofahrer, Nutzer der Buslinie 58 sowie Passanten rund um den Hauptbahnhof leider unvermeidlich, wie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Bau und Verkehr nachzulesen ist. Hier entfällt bis Februar 2017 der Taxistand. Der Bus der Linie 58 wendet in diesem Zeitraum am „Hauptbahnhof Nord“ . Der Verkehr in Richtung Norden soll von den Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz nicht beeinträchtigt werden. In der Gleishalle des Münchner Hauptbahnhofs in Höhe von Gleis 16 befindet sich das DB Info-Center. Interessierte können sich hier unter anderem über den geplanten Neubau des Empfangsgebäudes des Münchner Hauptbahnhofs und über die 2. Stammstrecke informieren. Neben Infotafeln, Visualisierungen und einem Architekturmodell werden auch Filme präsentiert. Darüber hinaus lädt ein Bürgerinformationstool zur Feedbackabgabe ein. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Fehlplanungen wie in der Vergangenheit für den anstehenden Umbau zu vermeiden. (FK) (Quelle: www.2.stammstrecke-muenchen.de) 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: Gepäckraumklappe mit elektr. Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Kunstleder, LED-TAXI-Dachzeichen, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Vorbereitung für Taxameter, Taxi-Alarmanlage, Müdigkeitserkennung, Klimaanlage, Reifenkontrollanzeige u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Hauspreis (brutto): /two.lf/five.lf./eight.lf/two.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /six.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /one.lf/nine.lf./one.lf/two.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf % Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /one.lf/zero.lf./five.lf/three.lf/two.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/five.lf./eight.lf/two.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /one.lf/seven.lf/nine.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Jetzt mit /zero.lf,/zero.lf % Finanzierung. /one.lf ––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: Gepäckraumklappe mit elektr. Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Kunstleder, LED-TAXI-Dachzeichen, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Vorbereitung für Taxameter, Taxi-Alarmanlage, Müdigkeitserkennung, Klimaanlage, Reifenkontrollanzeige u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Hauspreis (brutto): /two.lf/five.lf./eight.lf/two.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /six.lf./seven.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /one.lf/nine.lf./one.lf/two.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf % Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/zero.lf/zero.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /one.lf/zero.lf./five.lf/three.lf/two.lf,/zero.lf/zero.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/five.lf./eight.lf/two.lf/four.lf,/zero.lf/zero.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /one.lf/seven.lf/nine.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Jetzt mit /zero.lf,/zero.lf % Finanzierung. /one.lf
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 ➔ DER LANDESVERBAND Unternehmerkurse des Landesverbandes 2017 München Kurs 1/2017 vom 17.01.17 bis 14.02.17 Kurs 2/2017 vom 07.03.17 bis 04.04.17 Kurs 3/2017 vom 25.04.17 bis 23.05.17 Kurs 4/2017 vom 20.06.17 bis 18.07.17 Kurs 5/2017 vom 26.09.17 bis 26.10.17 Kurs 6/2017 vom 07.11.17 bis 05.12.17 Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 Uhr bis 20.30 / 21.00 Uhr. Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. OG statt. Anmeldung: Rückgebäude 1. OG Verwaltung, bei Frau Elke Choleva, Telefon: (089) 21 61-367 Nürnberg Kurs 1/2017 vom 09.01.17 bis 25.01.17 Kurs 2/2017 vom 27.03.17 bis 19.04.17 Kurs 3/2017 vom 19.06.17 bis 12.07.17 Kurs 4/2017 vom 02.10.17 bis 25.10.17 Termine: unterschiedliche Wochentage 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Der Unterricht findet im Schulungszentrum der Taxi-Zentrale Nürnberg, Imbuschstr. 63, 90473 Nürnberg statt. Zufahrt nur über Liegnitzer Straße! Anmeldung: Taxi-Zentrale Nürnberg, bei Frau Monika Simcic, Telefon 0911/952 100. Wechsel von Grün- auf Gelblicht Ein Wechsel der Lichtzeichen einer Lichtzeichenanlage von Grün- auf Gelblicht ordnet an anzuhalten, wenn dies mit normaler Betriebsbremsung möglich ist, so das OLG Hamm. Gegen diese Regelung verstößt schuldhaft, wer nach einem Wechsel der Lichtzeichen von grün auf gelb in den Kreuzungsbereich einfährt, obwohl ihm mit normaler Betriebsbremsung ein Anhalten zwar erst jenseits der Haltelinie, aber noch vor der Lichtzeichenanlage möglich ist. Die Haltelinie ordnet an, dass vor ihr angehalten werden muss. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Verkehrsteilnehmer, der die Haltelinie ohne einen Verkehrsverstoß zu begehen überfahren hat, in jedem Fall an der Gelb- oder Rotlicht zeigende Lichtzeichenanlage vorbei in die Kreuzung fahren darf. Dies würde insbesondere im Falle von Nachzüglern, die in Verkehrsstauungen im Bereich hinter der Haltelinie, aber vor der für sie geltenden Lichtzeichenanlage anhalten müssen, zu einer nicht hinnehmbaren Gefahr für den Querverkehr führen, der durch die Regelung der Lichtzeichenanlage gerade geschützt werden soll. Deswegen ist demjenigen Verkehrsteilnehmer, der bei Umspringen der Lichtzeichen von Grün- auf Gelblicht mit normaler Betriebsbremsung vor der Lichtzeichenanlage anhalten kann zuzumuten, gegebenenfalls auch jenseits der Haltelinie auf das nächste Lichtzeichen zu warten, wenn er vorher nicht zum Stehen kommt. Grundsätzlich ordnen Gelb- und Rotlicht ein Anhalten spätestens vor dem Kreuzungsbereich an. Das nächste Farbsignal der Lichtzeichenanlage ist abzuwarten. Nur wenn dies mit normaler Betriebsbremsung nicht möglich ist, kann weitergefahren werden. Der Kreuzungsbereich hinter der Lichtzeichenanlage ist dann aber möglichst zügig zu überqueren. Ein Unfall auch nur dann unabwendbar, wenn er durch äußerste mögliche Sorgfalt nicht hätte abgewendet werden können, wobei auf das Verhalten eines Idealfahrers – erheblich über dem Maßstab der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt hinaus – unter Berücksichtigung aller möglichen Gefahrenmomente einschließlich der Erwartung erheblicher fremder Fehler abzustellen ist. Dabei trifft die Beweislast diejenige Partei, die sich darauf beruft. (OLG Hamm, Az: 6 U 13/16) Pressemitteilung des Deutschen Taxiund Mietwagenverbandes BZP e.V. BZP-Präsident Müller: „Gute Taxifahrer werden immer gebraucht“ Trotz autonomem Fahren sieht die Taxi- Branche weiterhin viel Bedarf für ihre Dienstleistung – Ortskundeprüfung für Fahrer und Rückkehrpflicht für Mietwagen nicht überholt Berlin – Trotz bereits laufender Versuche mit autonomem Fahren sieht die Taxi- AKTUELLE INFORMATIONEN Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
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Branche weiterhin einen großen Bedarf an Beförderungsleistungen mit Fahrern. „Auch wenn das autonome Fahren sich in einigen Jahren durchsetzt – gute Taxi-Fahrer werden immer gebraucht“, sagte Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxiund Mietwagenverbands e.V. (BZP) vor Journalisten in Berlin. Beispiele dafür seien Fahrten im Auftrag von Krankenkassen und Senioren oder Kurierfahrten. „Ein selbstfahrendes Auto verstaut eben keinen Rollstuhl im Kofferraum und trägt auch keine Einkaufstüten bis zur Wohnungstür“ . Die Taxi-Branche sperre sich nicht gegen Veränderungen, sicher werde autonomes Fahren auch einen festen Platz bei den Beförderungsdienstleistungen einnehmen. „Wir gehen fest davon aus, dass Angebote mit Fahrer neben Angeboten ohne Fahrer parallel existieren werden und es kein „entweder – oder“ gibt. Das Fernsehen hat das Kino auch nicht völlig verdrängt“, unterstrich Müller. Das Taxi zähle heute zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Es werde auch in Zukunft für viele Menschen die Mobilität garantieren. Beispielsweise setzt autonomes Fahren auch entsprechende Datennetze voraus. „Es ist aber in einigen dünn besiedelten Regionen noch schwer vorstellbar, dass diese Netze in absehbarer Zeit aufgebaut werden könnten“, meinte Müller. Zugleich betonte der BZP-Präsident: „Fahrer, die sich in der Stadt auskennen, sind nachweislich schneller am Ziel, als diejenigen, die sich nur auf die Technik verlassen“ . Dies sei in vielen Tests erwiesen, auch wenn die Technik regelmäßig verbessert werde und dank Vernetzung auf den Daten vieler beruhe. „Daher sprechen wir uns auch für die Ortskundeprüfung bei der Zulassung von Taxi-Fahrern aus. Das ist beileibe kein alter Hut. Navis haben eben auch Grenzen und versagen beispielsweise bei Sonderspuren für Taxis, Schleichwegen oder Tagesbaustellen“ . Ebenso sei ein Wegfall der Rückkehrpflicht für Mietwagen keine Option. „Wohlweislich unterscheidet der Gesetzgeber zum Wohle des Kunden zwischen Taxi und Mietwagen. Es gibt bei Mietwagen-Chauffeuren keine Beförderungspflicht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr wie sie das Taxigewerbe hat. Zudem fahren Mietwagen nicht nach festen Tarifen.“ Wenn beispielsweise die Rückkehrpflicht für Mietwagen zu ihrem Betriebssitz aufgehoben werde, kreisen diese Fahrzeuge in den Städten auf der Suche nach Kunden. „Es ist aber weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll, wenn unzählige zusätzliche Autos leer auf Kundensuche unterwegs sind. Beförderungspflicht zu festen Tarifen gewährleistet allein das Taxi“, machte Müller deutlich. Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema: RA Thomas Grätz (Geschäftsführer) Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP) Gerbermühlstraße 9 D-60594 Frankfurt/Main Tel.: +49 (69) 95 96 15-0 Fax: +49 (69) 95 96 15-20 E-Mail: thomas.graetz@bzp.org Internet: www.bzp.org Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 Drei Entwicklungen aus den letzten 10 Jahren sorgen dafür, dass ab 2017 verstärkte Aufzeichnungs-und Aufbewahrungsverpflichtungen mit fiskalischem Hintergrund auf die Branche einwirken. 1. MID Die am 31.04.2004 verabschiedete EU-Richtlinie über Messgeräte (Measuring Instruments Directive — MID) sieht vor, dass ein Taxameter mit nicht rückstellbaren Zählwerken ausgestattet sein muss, die z.B. Wegstrecke, mit Fahrgästen zurückgelegte Wegstrecke, Gesamtzahl der Fahrten, die Gesamtsumme der in Rechnung gestellten Zuschläge und die als Fahrpreis in Rechnung gestellten Beträge erfassen müssen. Über eine geeignete gesicherte Schnittstelle hat das Gerät diese und weitere Daten auch ausdrücklich für fiskalische Zwecke übertragbar vorzuhalten. Die MID-Richtlinie ist von der nationalen Eichordnung so übernommen worden, dass Messgeräte alten Zuschnitts nur bis längstens zum 30. 10. 2016 in den Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden können. 2. Schichtzettelentscheidung Im Jahr 2004 hat der Bundesfinanzhof geurteilt, dass die Einzelaufzeichnungspflicht im Taxibereich auch für nicht buchführungspflichtige Unternehmen gilt, also ebenso für Betriebe mit Umsätzen von weniger als 600.000 Euro bzw. Gewinn unter 60.000 Euro im Jahr. Die im Taxigewerbe gebräuchlichen Schichtzettel sind nach dieser Entscheidung als Einnahmeursprungsaufzeichnungen zehn Jahre lang aufzubewahren. Die vom BFH am 26.02.2004 aufgestellten einzelnen Parameter, die aufzuzeichnen und aufzubewahren sind, sind sehr umfangreich: ➔ Angaben der jeweiligen Fahrer ➔ Datum der Schicht, Schichtbeginn, Schichtende ➔ Total-und Besetztkilometer ➔ Gefahrene Touren ➔ Fahrpreise ➔ Tachostände ➔ Fahrten ohne Uhr ➔ Gesamteinnahmen ➔ Lohnabzüge, sonstige Abzüge ➔ Verbleibende Resteinnahmen ➔ An den Unternehmer abgelieferte Beträge 3. BMF-Schreiben Die zwei vorhergehenden Entwicklungen wurden vom Bundesministerium der Finanzen mit einem BMF-Schreiben von 2010 und insbesondere im GOBD-Schreiben (Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) von 2014 zusammengefasst und wie folgt bewertet: ➔ Auch für digitale Unterlagen aus Registrierkassen, Taxametern und Wegstreckenzählern gelten die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ➔ Verlangt wird Vollständigkeit und Unveränderbarkeit der Daten – eine Verdichtung der Daten oder ausschließliche Speicherung der Rechnungsendsummen ist nicht zulässig ➔ Einzelaufzeichnungspflicht der Geschäftsvorgänge ➔ Maschinelle Auswertbarkeit: Daten und Strukturinformationen müssen in auswertbarem Datenformat vorliegen. Ausschließliches Vorhalten von Unterlagen in Papierform reicht nicht aus ➔ Datenzugriffsrecht der Steuerbehörden über die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU). Aus den BMF-Schreiben ergeben sich somit die Folgerungen, dass a) die Schichtzettel-Parameter elektronisch zu speichern sind; wenn dies nicht in dem neuen Taxameter möglich ist, muss dies unveränderbar und maschinell auswertbar auf externem Datenträger geschehen. b) die Übergangsfrist für Altgeräte, die nur teilweise oder nicht den Anforderungen genügen, nur bis längstens 31.12.2016 gewährt wird. Festzuhalten ist jedoch die Tatsache, dass vom Rechtscharakter her BMF-Schreiben nicht wie ein Gesetz nach außen direkt gegenüber dem Bürger wirken, sondern es sich hierbei nur um Anweisungen an die Finanzbeamten handelt. Den gesetzlichen Vorschriften z.B. kann entgegen den BMF-Schreiben entnommen werden, dass nicht MID-taugliche Taxameter- Altgeräte, die bis zum 31.10.2016 in Verkehr gebracht und in Betrieb gesetzt worden sind, unbegrenzt weiter eingesetzt werden dürfen. Tatsächlich gibt es aber bisher keine Verfahrenssicherheit. Das Bundesministerium der Finanzen hatte im März 2016 einen Referentenentwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen sowie einer Technischen Verordnung dazu vorgelegt. Die Hoffnung, dass vielleicht doch die vom Verband vielfach eingeforderten Antworten des Gesetzgebers auf Projekt „Fiskaltaxameter“
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11 Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr die offenen Fragestellungen zum Fiskaltaxameter angepackt werden, wurde nicht erfüllt. Stand für die Unternehmen Auch wenn also derzeit die Möglichkeit nicht mehr ganz so fern ist, dass auch der Gesetzgeber für den Taxi- und Mietwagenbereich noch Regelungen trifft, so würden die nach derzeitigem Stand erst 2022 gelten. Angesichts MID- und BMF-Wirkung ab 2017 fragen sich die Unternehmen aber jetzt, ob und was sie denn jetzt tun müssen? Im Folgenden geben wir Ihnen unsere Positionierung zur notwendigen Verfahrensweise wider, verbunden mit dem deutlichen Hinweis, dass auch ohne gesetzliche Normen eine hohe Rechtssicherheit durch freiwillige Erfüllung der in den BMF-Schreiben aufgestellten Bedingungen erlangt werden kann. ➔ Sofern ab dem 01.11.2016 neue Taxameter eingebaut werden, müssen dies sogenannte MID-Taxameter („Fiskaltaxameter") sein. Nach unserer Auffassung gibt es allerdings weder aus eich- und messtechnischen noch fiskalischen Vorschriften die Verpflichtung, zum 01.11.2016, bzw. 01.01.2017 Altgeräte gegen neue auszutauschen. ➔ Auch wenn wir den Status des sogenannten BMF-Schreibens vom 26.11.2010 als bloße nach innen wirkende verwaltungsinterne Anweisung betrachten, womit auch hieraus keine direkte gesetzliche Verpflichtung des Unternehmers herzuleiten ist, sehen wir die von jedem Unternehmen selbst für seinen Betrieb zu bewertende Gefahr, dass sich ab dem 01.01.2017 die Prüfungspraxis der Finanzämter an diesen Schreiben ausrichten wird. ➔ Die Unternehmen können ihre Buchführung auch weiterhin „händisch" erledigen, was von niemanden beanstandet werden kann, wenn sie fehlerlos (nachvollziehbar, vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet) ist. Sofern die Unternehmen auf die „sichere Seite" gehen wollen, empfiehlt sich ein elektronisches Aufzeichnungssystem unter Einbindung der Taxameter. (FK) Das Jahr 2017 beschert uns einen zusätzlichen Feiertag. Aus Anlass des 500. Jahrestages der Reformation wird der 31. Oktober 2017 einmalig deutschlandweit ein Feiertag. Bislang galt dieser Feiertag nur in Bundesländern mit mehrheitlich evangelischer Bevölkerung. Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlicht und so den Beginn der kirchlichen Erneuerung (Reformation) eingeleitet. LETZTE MELDUNG
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 ➔ MARION KRACHT Die geborene Münchnerin Marion Kracht gastiert nach einigen Jahren Abstinenz wieder in ihrer Heimatstadt. Die viel beschäftigte Schauspielerin lebt mit ihrer Familie in Berlin. In der aufregenden Millionenstadt vermisst sie ab und zu das Münchner Flair mit seiner Gemütlichkeit. Bereits mit fünf Jahren stand Marion Kracht vor der Kamera und erhielt im Alter von 14 Jahre eine Rolle in der Thomas Mann Verfilmung „Die Buddenbrooks“ . Ihrem großen Talent und der fundierten Schauspielausbildung in München, New York und Berlin verdankt sie eine große Karriere. Unzählige Rollen in Fernsehserien, Fernseh- und Kinofilmen schlossen sich an. Daneben profilierte sie sich als Theaterschauspielerin. Vielen von uns ist Marion Kracht noch in ihrer Rolle der Tina in „Diese Drombuschs“ in Erinnerung. Mehrfach war sie an Bord des Traumschiffs zu sehen. Wenn man ihre Filmographie liest, gibt es kaum ein Jahr, in dem sie nicht in einem Film oder Serie zu sehen war, die in bleibender Erinnerung beim Publikum blieb. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist ihr das soziale Engagement wichtig, für das sie das Bundesverdienstkreuz erhielt. Sie ist Kuratoriumsmitglied von Plan International und Fördermitglied der Berliner Tafel. Wenn man sie fragt, wie sie die Schauspielerei, das soziale Wirken und die Familie unter einen Hut bringt, erhält man eine sehr berechtigte Gegenfrage: “Würden Sie diese Frage auch einem Mann stellen?“ Und sie hat damit völlig Recht. Nicht nur, weil ihr die Rechte von Mädchen und Frauen am Herzen liegen, man tut auch den engagierten Vätern unrecht, die genauso mit dem Zeitmanagement zu kämpfen haben. Natürlich benutzt eine so viel beschäftigte Künstlerin wie Marion Kracht schon aus Zeitgründen das Taxi. Dabei weiß sie in München die sichere Ortskenntnis der Fahrer zu schätzen. Da hat sie in Berlin andere Erfahrungen gemacht. Wichtig ist ihr, dass die Catherine ist eine selbstbewusste Mittvierzigerin. Dank ihrer Energie und ihres Durchsetzungsvermögens hat sie, obwohl alleinerziehende Mutter, Karriere gemacht und hat nun einen verantwortungsvollen und gut dotierten Job. Weniger erfolgreich ist sie als Mutter: Ihre aufmüpfige 14-jährige Tochter Sarah fühlt sich von der dominanten Mutter vernachlässigt und unterdrückt. An Heiligabend stolpert Catherine vor der Wohnungstür über den abgerissenen und angetrunkenen Clochard Michel, der sich vor der Kälte in das schicke Pariser Haus geflüchtet hatte und wirft ihn erbarmungslos hinaus. Sarah ist außer sich. Sie beschimpft ihre Mutter als herzloses Monster, das zu keiner Liebe, geschweige denn Nächstenliebe fähig sei. Dieser Vorwurf wiederum em- Fahrer im Fahrzeug nicht geraucht haben, ein guter Geruch und Sauberkeit sind unabdingbar. Für sie ist es wichtig, dass die Fahrer ein gutes Gefühl dafür haben, ob sich der Fahrgast gerade unterhalten will oder eben nicht. Sie selbst spricht sehr gern mit den Taxlern und freut sich über diese Art von Unterhaltung. Ihr Bild von Taxifahrern wurde in New York und Indien geprägt. Als sie als Teenager mit ihrer Familie nach einem USA-Urlaub mit dem Taxi zum New Yorker Airport gefahren war und dann am Schalter ihr Vater zum Einchecken die Pässe benötigte, musste er feststellen, dass die Tasche mit allen Papieren, Geld und Tickets im Taxi geblieben war. Die Bestürzung kann man sich vorstellen. Plötzlich hörten sie hinter sich in der Halle die Rufe eines Mannes, der scheinbar jemanden suchte. Es war ihr Taxifahrer. Der nächste Fahrgast hatte die Tasche gefunden und ihm gegeben. Daraufhin hatte er gewendet, seinen Fahrgast am Airport ins Taxi eines Kollegen gesetzt und die Familie gesucht. Die Erleichterung kann sich jeder, der nur ansatzweise in einer ähnlichen Situation war, leicht vorstellen. In Indien war Marion Kracht mit ihrem Mann und den beiden Söhnen auf dem Weg im Taxi zum Flughafen. Sie bestand auf der Autobahn, da man ja auf schnellstem Wege das Ziel erreichen wollte. Der Fahrer bat vorsichtig und zurückhaltend um Vorschuss und darum, die Landstraße nehmen zu dürfen. Da die Familie sich nicht erklären konnte, welche Beweggründe der Mann hatte, bestanden sie weiter auf der Autobahn. Nach kurzer Zeit war der Tank leer und plötzlich war klar, worin das Problem bestand. Der arme Mann benötigte den Vorschuss zum Tanken und eine Tankstelle gab es nur auf der Landstraße. Da er aber sein Gesicht wahren wollte, sagte er lieber nichts. Zum Glück sind Taxifahrer auf der ganzen Welt Improvisationstalente. Er hielt also kurz entschlossen ein Privatauto an, erklärte die Lage und räumte das Gepäck in das andere Fahrzeug und schon ging die Fahrt weiter. Andere Länder – andere Sitten! Prominente berichten über ihre Erfahrungen VIP IM TAXI Zum Stück pört Catherine. Sie holt, um das Gegenteil zu beweisen, den Clochard zurück und lädt ihn ein, Weihnachten gemeinsam mit ihr und ihrer Tochter zu feiern. Schließlich handelt es sich ja vor allem um das Fest des Gebens! Und Catherine hat viel zu geben, vor allem Orientierung. Ihr Plan steht fest: Sie wird aus diesem verunsicherten und heruntergekommenen Menschen einen Erfolgstypen machen! Erste drakonische Maßnahme: Ab unter die Dusche – dann der Start zum Wiedereingliederungsprozess. Wäre doch gelacht, wenn Catherine das nicht auch schaffen würde! Doch leider hat sie nicht damit gerechnet, dass bei Michel eine eigenständige Persönlichkeit zum Vorschein kommen könnte – und so führen ihre Urban Ruths
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13 Kfz-Meisterbetrieb für aller Fabrikate gut • preiswert • schnell • zuverlässig Sonderpreis Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 • 80339 München • Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag-Freitag 8.00-18.00 Uhr Resozialisierungsversuche zu mancher Katastrophe. Und während Tochter Sarah ein Gefühl der Verbundenheit zu dem väterlichen Michel entwickelt, muss Catherine feststellen, wie sie sich durch die Begegnung mit einer ihr völlig gegensätzlichen Lebenseinstellung allmählich selbst verändert … Antoine Rault zeigt mit „Auf ein Neues“ auf satirisch-amüsante Weise den Zusammenhang zwischen den Mechanismen des sozialen Ab- und Aufstiegs und dem Fortschritt seelischer Verarmung, aber auch Möglichkeiten, durch unerwartete Begegnungen ein Für- und Miteinander zu entwickeln. (BH) „Auf ein Neues“ – Komödie von Antoine Rault Deutsche Erstaufführung in der Komödie im Bayerischen Hof Premiere am 23. November 2016 Weitere Vorstellungen vom 24.11.2016 bis 07.01.2017 Informationen und Tickets unter www.komödie-muenchen.de WUSSTEN SIE SCHON, DASS … … 54 % der Münchner Bevölkerung laut Statistischem Bundesamt keiner Religionsgemeinschaft angehören? Nur knapp 40 % der Münchner sind noch Mitglied in einer der großen christlichen Kirchen, und dieser Anteil sinkt weiter. (BH) atelier-tacke.de Fotos: Achim Zeppenfeld
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KIRCHEN atelier-tacke.de / istockphoto / Formenreich Sakrale Gebäude im Münchner Stadtbild. Hinter dem Begriff „Kirche“ stehen mehrere Bedeutungen. Zum einen bezeichnet das Wort Kirche eine Religions- oder Glaubensgemeinschaft, zum anderen verstehen wir darunter ein Bauwerk, in dessem Inneren Gottesdienste gefeiert werden. Dem Besucher der bayerischen Landeshauptstadt kommen beim Stichwort „Kirche“ meistens der Alte Peter und die Frauenkirche in den Sinn. Nur wenige haben eine Vorstellung, wie viele Kirchenbauten es tatsächlich in München gibt. In der Tat gibt es über 310 Kirchenbauten, die allen nur denkbaren Religionen und Glaubensrichtungen ein Zuhause geben. DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 TITELTHEMA ➔ KIRCHEN – GESTIFTET VON KÖNIG LUDWIG I. Der Titel dieser Ausgabe lautet „Kirchen“ . Ein weites Feld, würde Theodor Fontane sagen. Also haben wir eingegrenzt und uns auf diejenigen Kirchen beschränkt, die König Ludwig I. in München gestiftet hat. Es sind großartige Bau- und Kunstwerke sowie Ausdruck der damaligen Katholizität in der Stadt. Und selbst das sind zu viele, um sie alle vorzustellen. Deshalb eine kleine Auswahl einiger bedeutender Kirchen: Allerheiligen-Hofkirche, Mariahilfkirche und natürlich die nach ihm benannte Ludwigskirche. Zuerst einige Anmerkungen zu „König Ludwig I. und die Religion“: Zwischen 1826 und 1848 ließ Ludwig über 132 Klöster aus 23 Orden wiederherstellen oder neu begründen. Als König war er gleichzeitig Kirchenherr, was er sehr ernst nahm. Er führte strenge Aufsicht, die Stellenbesetzung in den Kongregationen und Bistümern betreffend. Ziel war außerdem ein soziales Netz für Bedürftige, das die Kirchen bieten sollten. Ein Beispiel dafür war der 1838 gegründete Ludwig-Missions-Verein, der sich um die Katholiken in der Diaspora kümmerte und zu einem der größten kirchlichen Hilfswerke des 19. Jahrhunderts wurde. Ludwig führte bei seinem bau- und kunstpolitischen Programm selbst Regie. Schon als Kronprinz entwickelte er Ideen und Konzepte, vor allem auf seinen beiden Reisen nach Italien 1804/05 und 1817/18. Nach dem Regierungsantritt 1825 ließ er die zahlreichen Bauvorhaben mit großem Sachverstand und ungeheurer Dynamik umsetzen. Die damals entstandenen Bauten machten München zu einem Schauplatz des Neoklassizismus. Vorbilder der griechischen und römischen Antike bestimmten das Ensemble am Königsplatz. Italienische Einflüsse prägten das Bild der Münchner Ludwigstraße, die Prachtstraße mit Feldherrnhalle (1841–1844), neuer Hof- und Staatsbibliothek (1827–1843) und Ludwigskirche (1829–1842). Daneben entstanden Bauten im neugotischen Stil als Wiederbelebung der deutschen Gotik als ein nationales kulturelles Erbe und eine besonders fromme, christliche Stilrichtung und als Gegenreaktion auf den damals vorherrschenden Klassizismus. Ludwigskirche Das Schönfeld, die spätere Maxvorstadt, verlor seine Pfarrkirche durch den Um- und Neubau des königlichen Kriegsministeriums (heute Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Ludwigstraße 14/Schönfeldstraße 3), der einen Abriss der Maximilianskapelle erforderte. Diesen Umstand nutzte König Ludwig I., um in der Achse der heutigen Schellingstraße einen Monumentalbau für seine Prachtstraße zu errichten … So erfolgte am 25. August 1829 die Grundsteinlegung. 1832 mussten die Arbeiten wegen Kriegsgefahr, politischen Unruhen, Seuchen und der allgemeinen Teuerung eingestellt werden. Es wurden lediglich das Gewölbe geschlossen und durch ein Notdach die bereits vorhandenen Fresken geschützt. 1835 wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Gärtner wurde persönlich für eine Fertigstellung bis 1842 verantwortlich gemacht. Aber das Ergebnis der Fresken von Peter von Cornelius gefiel Ludwig I. nicht.
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17 atelier-tacke.de Es kam zum Streit und Cornelius verließ München. Am 8. September 1844 wurde St. Ludwig durch Erzbischof Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel geweiht und dann der kgl. Haupt- und Residenzstadt München übergeben. 1903/04 wurde der Innenraum renoviert. Da die Fresken im Hauptschiff als zu wenig prunkvoll angesehen wurden, wurden sie entsprechend ergänzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Ludwigskirche schwer beschädigt. Nach einer kurzen Zeit als amerikanische Garnisonskirche erfolgte 1954 der Wiederaufbau durch Erwin Schleich. Er arbeitete die ursprüngliche Gestaltung von vor 1903 wieder heraus. Dies gelang, weil in der Gärtner-Sammlung der Technischen Universität München fast das komplette Entwurfswerk von Gärtner erhalten ist. Auch die originale Befensterung konnte wieder hergestellt werden. In den Jahren 2007–2009 wurde das Kirchendach in dem vom Architekten Friedrich von Gärtner ursprünglich geplanten Mosaikmuster neu gedeckt.
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 atelier-tacke.de Allerheiligen-Hofkirche (1837) König Ludwig I. ließ die Allerheiligen- Hofkirche nach Plänen des Architekten Leo von Klenze zwischen 1826 und 1837 errichten. Erster Anlass war ein Aufenthalt des Kronprinzen Ludwig in Palermo im Jahr 1823, wo ihn die normannisch-byzantinische Palastkapelle aus dem 12. Jahrhundert tief beeindruckte. Ludwigs Wunsch, einen solchen Kirchenbau in der Residenz zu errichten, musste Klenze entsprechen, interpretierte die mittelalterlichen Vorbilder aber im Geiste des von ihm bevorzugten Klassizismus. Das Kirchengebäude zeigt neoromanische Formen mit Anklängen an den Rundbogenstil. Die dreischiffige Basilika trägt ein Satteldach. Die Eingangsfassade ist mit einer Rosette geschmückt, der Giebel mit Akanthusblättern. Auf den Dachgesimsen am Mittelschiff und den Seitenschiffen ruhen jeweils zwei Türmchen an der Vorder- und der Rückseite. Das Gebäudeinnere ist, entgegen dem äußeren Anschein, von Kuppeln überwölbt – angelehnt an die byzantinische Architektur. Säulen an den Seiten tragen tonnengedeckte Galerien. Ursprünglich waren Gewölbe und Apsiden mit farbiger Malerei auf Goldgrund im Nazarener-Stil versehen, die Wände mit farbigem Gipsmarmor verkleidet. Die Malereien stammten von Heinrich Maria von Hess und seinem Schüler Joseph Schwarzmann, der hier die ersten seiner berühmten Dekorationen schuf. König und Hof wohnten der Messe auf den direkt von den Residenzräumen aus zugänglichen Emporen bei. Die Münchner Bürger betraten die Kirche von außen durch die Ostfassade im romanisch-gotischen Stil. Von besonderer Bedeutung war die katholische Hofkirche der Residenz, weil sie der erste Kirchenbau in Bayern nach der Säkularisation von 1803 war. Deshalb wurde sie „allen Heiligen“ geweiht. Der Kirchenraum wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und konnte erst 2003 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die noch erhaltene Bausubstanz wurde bewahrt und behutsam geschlossen. Durch den Verzicht auf konservierende Maßnahmen ging die farbige Ausmalung ebenso wie die Marmorverkleidung der Wände und der marmorne Fußboden bis auf kleine Reste verloren. Durch moderne architektonische Gestaltungsmittel wird der Raum schließlich als Konzert- und Veranstaltungssaal verwendet werden.
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19 Mariahilfkirche (1839) Die Vorstadt Au besaß auf dem Rasenplatz, dem heutigen Mariahilfplatz, drei Kirchen: die Heilig-Kreuz-Kapelle, eingeweiht 1466, errichtet an der Stelle, wo 1463 Fluten eines Isar-Hochwassers ein Feldkreuz angeschwemmt hatte; die Klosterkirche St. Karl Borromäus der Paulaner, 1625 eingeweiht; die alte Mariahilf-Kapelle, 1629 geweiht. Sie beherbergte das berühmte Gnadenbild. Ab 1822 suchte die Kirchengemeinde der Vorstadt Au nach Möglichkeiten zum Neubau einer großen Pfarrkirche. Selbst eine Rotunde im Stil des Pantheons in Rom war im Gespräch. 1830 entschied König Ludwig, dass auf dem heutigen Mariahilfplatz ein neugotischer Bau entstehen sollte; den Auftrag erhielt der Architekt Daniel Joseph Ohlmüller. Als Vorbilder dienten ihm das Langhaus mit Netzrippengewölbe von St. Martin in Landshut, die Westseite zeigt Einflüsse der französischen Kathedralgotik, und der 93 Meter hohe Turm wurde nach dem Vorbild des Freiburger Münsters entworfen. Ab November 1831 wurde gebaut; am Ludwigstag (25. August) 1839 weihte der erste Erzbischof von München und Freising, Lothar Anselm von Gebsattel, die neue Kirche. Damit gilt die Mariahilfkirche als erster neugotischer Kirchenbau Deutschlands. Wegweisend wurden auch die Glasmalereien. Sie wurden stilprägend für die Romantik und waren direktes Vorbild für die Glasmalereien des Kölner Domes des 19. Jahrhunderts. Von Oktober 1943 bis Dezember 1944 wurde der Monumentalbau einschließlich aller Glasfenster und Kunstwerke durch verheerende Bombenangriffe bis auf die Außenmauern und große Teile des Turms vernichtet. 1950–1953 erfolgte der Wiederaufbau durch die Architekten Michael Steinbrecher und Hans Döllgast. Dabei wurde das äußere Erscheinungsbild bis auf den Westturm sehr vereinfacht. Die großen Spitzbogenfenster der Kirche wurden bis auf schmale Schlitze zugemauert, so dass im Inneren entgegen dem äußeren Eindruck ein moderner Kirchenbau entstehen konnte. Die Weihe erfolgte am 13. September 1953 durch Joseph Kardinal Wendel. Seit 2012 besitzt die Mariahilfkirche ein funktionierendes Glockenspiel (Carillon) mit 65 Glocken. Damit ist es das drittgrößte Glockenspiel Deutschlands. Außerdem konnten einige Fragmente der ehemaligen Glasfenster zu drei Schaustücken zusammengesetzt werden. Sie sind seit 2014 anlässlich des 175-jährigen Jubiläums in der Kirche ausgestellt. Der zurechtgestutzte Bau der Neugotik ist heute mit dem Gnadenbild aus dem 15. Jahrhundert in der Seitenkapelle das Zentrum der Au und dreimal im Jahr das Wahrzeichen der berühmten Auer Dult.
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 atelier-tacke.de König Ludwig I. war übrigens auch Schirmherr der lutherischen und reformierten Gemeinden. Doch blieb ihm die Ideenwelt des Protestantismus zeitlebens fremd. Ludwig beharrte auf der Ansicht, der Protestantismus unterstütze die liberalen und revolutionären Strömungen, die die Monarchie bedrohen würden. Beenden möchten wir unsere Ausführungen mit einem Gedanken, den Pfarrer Dr. Günther Ferg anlässlich des Kirchweihamtes in der Mariahilfkirche ausführte. Er verglich den Blick auf die Kirche mit dem auf den Mond. Als Wissenschaftler, Astronaut, nüchterner Betrachter ist der Mond unbewohnbar, kalt, bestehend aus grauem Gestein. Analog geht es dem flüchtigen „Besichtiger“ einer Kirche: ein mehr oder weniger pompöses Bauwerk, kunsthistorisch bedeutsam oder auch nicht. Für die Menschen auf der Erde ist der Mond mehr: Lichtquelle, Mystik, Faszinosum. Das kann er aber nur sein durch die Sonne, die ihn bestrahlt und deren Licht er wiederspiegelt. Für den gläubigen Menschen ist die Kirche nicht nur ein Bauwerk, sondern sie strahlt durch die Anwesenheit Gottes bzw. Jesu Christi. Ebenso wie viele Menschen die Kraft des Mondes fühlen, spüren andere die göttliche Kraft in der Kirche bzw. im Gottesdienst. (AH) Quellen: Haus der Bayerischen Geschichte – Ideen, Religion, Bildung und Wissenschaft in der Zeit Ludwigs I. www.residenz-muenchen. de/deutsch/ahkirche/Wikipedia.de Schnell&Steiner Kirchenführer Nr. 261, Maria und Alfred Huber Weitere Beispiele sogenannter „Ludwigskirchen” Die Theatinerkirche (um 1840) war Hofund zugleich Ordenskirche des Theatinerordens. Sie ist die erste im Stil des italienischen Spätbarock erbaute Kirche nördlich der Alpen und gehört heute architektonisch zum Ensemble des Odeonsplatzes.
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21 Die Abtei St. Bonifaz (1930): Benediktiner - abtei in München, die der Bayerischen Benediktinerkongregation angehört. Das Kloster wurde 1835 vom bayerischen König Ludwig I. gegründet, der durch die Einrichtung neuer Klöster die Tradition des geistlichen Lebens neu beleben wollte. 1850 konnte das Kloster, entworfen Georg Friedrich Ziebland, feierlich eingeweiht werden. St. Matthäus (nach 1833) am Sendlinger Tor war die erste evangelische Kirche in München. Der heutige Bau, der von 1953 bis 1957 errichtet wurde, ist Nachfolger des 1938 abgebrochenen nachklassizistischen ersten evangelischen Kirchenbaus.
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 Heilig Kreuz Kirche München Giesing Die Heilig-Kreuz-Kirche liegt auf dem Giesinger Berg an der Ichostraße und erhebt sich über (Alt-)Giesing. Die Geschichte der Kirche reicht weit ins Mittelalter zurück. Die spätromanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert war bereits ein Bau, der auf den Mauern einer früheren Kirche errichtet wurde. Nachdem im 19. Jahrhundert das Bevölkerungswachstum einsetzte, wurde der Sakralbau zu klein und nachdem Giesing 1854 eingemeindet wurde, verfestigte sich der Gedanke eines Kirchenneubaus als Stadtpfarrkirche. Da man den Bauplatz auf die Kuppe des Giesinger Berges legte, wurde der Standort der Kirche oberhalb der alten Dorfkirche gewählt. Diese wurde dann zwei Jahre nach der Weihe der neuen Kirche 1886 abgerissen. Einhundert Jahre später begann man mit der vollständigen Sanierung des Baus, der nun am 22.11.2015 abgeschlossen wurde. Der 95 Meter hohe Turm beherbergt die an einem Stahlglockenstuhl aufgehängte bronzene Glocke. Kirche St. Achaz Um die Kirche St. Achaz (Fallstraße 7) liegt der alte Ortskern des Bezirksteils Mittersendling mit dem dazugehörigen Neuhofen. Der Ursprung von Neuhofen liegt im früheren Distelhof von Mittersendling. Der Hof wurde 1697 an den geheimen Rat Matheus von Joner verkauft, der sich außerhalb des Dorfes ein Landschlösschen errichten ließ. Gemäß Entschluss des geheimen Rats vom 9. Oktober 1698 wurde das Schlösschen mit Distelhof von Kurfürst Max Emanuel unter dem Namen Neuhofen zu einem adeligen Sitz erhoben. Als die alte Kirche zu klein geworden war, wurde 1927 ein größerer Neubau nach Plänen von Richard Steidle (Architekt) errichtet. Das gelbe Kirchengebäude besteht aus einem Langhaus mit einem typischen Zwiebelturm. Das Holztonnengewölbe im Inneren der Kirche ist 1928 mit Deckengemälden verziert worden. Die gotischen Skulpturen des heiligen Dionysios und der heiligen Julianna stammen aus Schäftlarn. Bevor die Sankt Achaz Kirche errichtet wurde, stand an ihrer Stelle eine andere, 1730 fertiggestellte, Kirche. Die prächtigen, barocken Altäre in Sankt Achaz stammen noch aus dieser Vorgängerkirche. Pfarrkirche St. Margaret Die Alte Pfarrkirche St. Margaret (Plinganserstraße 1, Ecke Lindwurmstraße) wurde von 1711 bis 1712 nach Plänen von Wolfgang Zwerger errichtet. Sie ist der Nachfolgebau einer gotischen Kirche, die bei der Sendlinger Mordweihnacht 1705 zerstört wurde. Reste der mittelalterlichen Bausubstanz haben sich nur im Turm erhalten. In das linke Apsisfenster wurde ein Glasfenster aus dem Jahr 1493 eingesetzt. An der nördlichen Außenwand über dem Hauptportal stellt ein großes Fresko von Wilhelm Lindenschmit aus dem Jahr 1830 die Bauernschlacht dar. Das Fresko und der Kirchenbau wurden 2003 bis 2005 für den 300. Jahrestag des Aufstandes (die Bauernschlacht im Jahr 1705) zu Weihnachten 2005 restauriert. Kirche St. Korbinian Die Kirche St. Korbinian am Gotzingerplatz Ecke Valleystraße ist ein barockisierter Bau, der von 1924 bis 1926 nach Plänen von Hermann Buchert erstellt wurde. Am 17. Oktober 1926 wurde sie durch Kardinal Michael von Faulhaber geweiht. Die Kirche wurde bei dem Luftangriff auf München vom 12. Juli 1944 durch Sprengbomben und Brand fast komplett zerstört. Der Wiederaufbau war etwa 1951 abgeschlossen, 1959 erhielt die Kirche vier neue Glocken, nachdem die zwei größeren der ursprünglich drei Glocken im Januar 1944 für die Kriegswirtschaft beschlagnahmt worden waren. Die größte der jetzigen Glocken der Kirche, die nach dem Kirchenpatron Korbiniansglocke benannt wurde, wiegt fünfeinhalb Tonnen. Sehenswert sind insbesondere die von zwei Türmen gerahmte und einer Kreuzigungsgruppe gekrönte stattliche Ostfassade, die den Gotzinger Platz dominiert, und das Deckenfresko von Robert Holzer. Margaretenkirche Die von Michael Dosch entworfene Neue Pfarrkirche St. Margaret (Margaretenkirche, Margaretenplatz 1) mit ihrem beeindruckenden Tonnengewölbe, das mit einer lichten Höhe von 26,6 Meter den 21 Meter breiten und 75,50 Meter langen Innenraum überspannt, gehört zu den größten Kirchen der Stadt. Die Fassade wurde sehr plastisch gestaltet, dabei liegt der Hauptakzent auf der Westansicht mit dem nördlich versetzt anschließenden, 85,50 Meter hohen Turm. Der dem italienischen Hochbarock nachempfundene Sakralbau bringt mediterranes Flair ins Viertel. 1891 hatte der Bauer Alois Stemmer vom benachbarten Stemmerhof zusammen mit zwei weiteren Sendlinger Landwirten, Kaffler und Berger, einen Kirchenbauverein für das Projekt gegründet und den Baugrund gestiftet. Dabei zahlte jeder der drei Bauern 100.000 Goldmark in die Vereinskasse, das wären in heutiger Währung eine Million Euro. 1902 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Schon bald wurde klar, dass die Kostenplanung der Architekten und Baufirmen nicht einzuhalten sein würde. 1910 Neben den allgemein bekannten Kirchen gibt es auch eine Vielzahl weiterer, interessanter Gotteshäuser. Einige dieser Gebäude wollen wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen. ➔ DEM HIMMEL NAH Formenreich
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23 wurde Dosch von Franz Xaver Boemmel abgelöst, bei Fertigstellung 1913 hatten die Baukosten den Kostenvoranschlag um 80 Prozent überschritten und die Stifter mussten weiteres persönliches Vermögen einbringen. Nur dank Pfarrer Alois Gilg (1909–1922) war es überhaupt gelungen, die Schwierigkeiten des Projektes zu überwinden und den Bau zu vollenden. Im Innenraum sind der Rokoko-Altar und zwei Holzskulpturen aus der Zeit um 1500, welche den heiligen Georg und die heilige Margarete darstellen, besonders hervorzuheben. Die Orgel wurde 1955 von Anton Schwenk mit 42 Registern auf drei Manualen und Pedal gebaut. Im Jahr 2002 wurde sie von der Orgelbaufirma Münchner Orgelbau Johannes Führer auf 56 Register erweitert und renoviert. Gemessen an der Höhe über Normalnull liegt die Spitze des Turmes der Margaretenkirche höher als die der Frauenkirche. Himmelfahrtskirche Die evangelisch-lutherische Himmelfahrtskirche (Kidlerstraße 15) entstand 1919/1920 durch den Umbau des legendenumwobenen Sendlinger Vergnügungsetablissements „Elysium“ . Verantwortlicher Pfarrer war der spätere bayerische Landesbischof Hans Meiser. 1944 stark kriegszerstört, wurde die Kirche bis 1950/1953 unter Verwendung von Trümmerbacksteinen wieder aufgebaut. Der schlanke straßenseitige Glockenturm trägt ein fünfstimmiges Geläut in der Schlagtonfolge f1–as1–b1–c2–es2 und entstand erst 1963/1964. Seit 1993 versammelt sich die Gemeinde nicht mehr linear zum Chor hin, sondern zentriert um Taufstein, Altar und Lesepult. Die Orgel wurde 1994 von Hermann Eule Orgelbau Bautzen gebaut. Sie hat 33 Register auf zwei Manualen und Pedal. (BH) Zu guter Letzt wollen wir an dieser Stelle einen ganz besonderen Bau vorstellen: Das Templer-Kloster Das Kloster liegt im Münchner Stadtteil Untergiesing in der Birkenleiten 35 am Auer Mühlbach etwa 200m nördlich der Krämerschen Kunstmühle. 1936 wurde die Glaubensgemeinschaft von Karl Hirn aus Seeshaupt gegründet. Nach Kriegsende zogen die Mitglieder nach Untergiesing, bevor sie 1968 die ehemalige Villa erwarben und durch Umbau ihren Bedürfnissen anpassten. Das Hauptgebäude ist 1880 im Auftrag des Unternehmers und Juweliers Karl Winterhalter erbaut worden. Die Villa zeigte ursprünglich altdeutsch-romantische Stilelemente. Charakteristisch für das Gebäude ist ein insgesamt 87 m hoher Zwiebelturm. Die Turmzwiebel ist 18 m hoch, trägt das Patriarchalkreuz des Ordens und wird von vier kleineren Türmen umrahmt, die die vier Apostel symbolisieren und mit dem Jerusalemkreuz geschmückt sind. Auch die Hauptfassade des Baus wurde mit Zwiebeltürmen ausgestaltet. Der Archiconvent der Templer in München, oft einfach kurz Templer-Kloster genannt, ist ein Kloster des Trinitarion des orientalisch-orthodox-katholischen und kreuzesritterlichen Chor- und Hospitaliter-Ordens der Templer e.V., der gemäß der Regel des historischen Templerordens lebt. Die Unternehmervilla, die ursprünglich alleine hier stand, ist als Herzstück in dem Gebäudekomplex des Klosters aufgegangen. Das Doppelkloster wird von dreizehn Mönchen und dreizehn Nonnen (symbolisch für Jesus Christus und die zwölf Jünger) betrieben. Die Ordensgemeinschaft lebt nach strengen Regeln und in Klausur. Schwerpunkt ist die Speisung der Armen. Täglich werden kostenlose Mahlzeiten an Bedürftige des Stadtviertels verteilt. Am Freitag, den 13. Oktober 1307, erging ein Haftbefehl des französischen Königs Philipp IV., alle Mitglieder des Ordens „Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem“ (oder kurz Tempelorden) zu verhaften und der kirchlichen Rechtsprechung zu zuführen. Das Eigentum solle eingezogen werden. Da diese Haftbefehle verschlossen versandt wurden und gleichzeitig an eben diesem 13.10. geöffnet werden sollten, war die Aktion auch erfolgreich. Angeblich sollen nur 12 französische Ritter entkommen sein. 1312 löste Papst Clemens V. dann den Orden der Tempelritter endgültig auf. Bis heute existiert kein von der römischen Kurie anerkannter Orden der Templer. Nichtsdestotrotz haben sich immer wieder Menschen zusammengefunden, um in der Tradition und Regel der Templer zu leben (natürlich ohne militärische Aktivitäten). So hat Karl Hirn aus Seeshaupt im Jahr 1936 die Glaubensgemeinschaft „Trinitarion des orientalisch-orthodox-katholischen und kreuzesritterlichen Chor- und Hospitaliter- Ordens der Templer e.V.“, gegründet, den deutschen Zweig eines Tempelordens. Leider kann das Kloster nur von außen besichtigt werden – es lohnt sich aber auf jeden Fall, einen Blick auf dieses außergewöhnliche Gebäude zu werfen. (BH) Formenreich
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 STADTKUNDE MÜNCHEN Georg von Hauberrisser Geboren am 19. März 1841 in Graz in der österreichischen Steiermark, studierte von Hauberrisser in seiner Heimatstadt zunächst Technik. Im Jahr 1862 siedelte er nach München über, um hier Architektur bei Gottfried von Neureuther (1811–1887, Neureutherstraße von 1887) und Georg Ziebland (1800–1873, Zieblandstraße von 1876) zu studieren. Nach weiteren Studienjahren in Berlin und Wien ließ er sich 1866 endgültig als Architekt in München nieder und machte infolge seiner Begabung und seines Vermögens, den Zeitgeist zu treffen, sofort Karriere. Nach einem arbeitsreichen und gleichzeitig erfolgreichen Leben, was bekanntlich nicht immer parallel eintrifft, starb von Hauberrisser am 17. Mai 1922 in München. Sein Grab befindet sich auf dem Alten Südlichen Friedhof. Bauten Von Hauberrisser plante eine Vielzahl öffentlicher und privater Gebäude in Deutschland und seinem Herkunftsland Österreich. Hier werden aber nur die in München behandelt, und von denen auch nur vier, weil die meisten anderen die Bomben des Zweiten Weltkrieges nicht überdauert haben. Neues Rathaus Im Jahr 1852 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt München die Grenze von 100.000, bis 1883 war sie auf 250.000 Einwohner angestiegen und bis 1901 verdoppelte sich diese Zahl nochmals auf 500.000. Um diesem ausufernden und selbst für heutige Verhältnisse übermäßigen Wachstum gerecht werden zu können, mussten die verschiedenen städtischen Behörden vergrößert und möglichst zusammengelegt werden. Unter anderem wurde ein neues Rathaus notwendig und dafür musste am Marienplatz ein ganzes Viertel mittelalterlicher Häuser abgerissen werden. Der Charakter des Marienplatzes wandelte sich radikal mit der gewaltigen Zunahme an Bewohnern. Nach nur einem Jahr nach seiner Niederlassung in München erhielt Georg von Hauberrisser 1867 den Auftrag, das Neue Rathaus im damals aktuellen, neugotischen Stil zu planen und den Bau zu leiten. Bis 1909 dauerten die umfangreichen Bau arbeiten, bei denen man sich gestalterisch am mittelalterlichen Rathaus von Brüssel orientierte. Hinter der 100 Meter langen Schaufassade mit dem 85 Meter hohen Mittelturm entstand ein Komplex aus Back- und Muschelkalkstein mit sechs Innenhöfen. Von Hauberrisser und sein Büro entwarfen dabei nicht nur das Bauwerk selbst, sondern auch sämtliche Einzelheiten der Räume sowie die komplette Innenausstattung einschließlich der Büromöbel. In den über 400 Zimmern arbeiten seitdem rund 700 Personen. Das Glockenspiel im Mittelturm mit dem Münchner Kindl auf seiner Spitze ist eine der größten Attrak tionen für die Touristen unserer Stadt. Der Rathausturm besitzt eine Aussichtsgalerie, die mit einem Lift Der Architekt Georg von Hauberrisser und seine Werke München wäre – wie jede andere Großstadt auch – immer noch eine winzige Ansiedlung wie zu seiner Gründung im Jahr 1158, gäbe es die Zugereisten aus Nah und Fern nicht. Und diese Zugezogenen gaben der Stadt durch ihre schiere Anwesenheit und ihr Wirken im Laufe der Jahrhunderte den typisch Münchnerischen Charakter. ➔ SPUREN IM STADTBILD D r . H a n s B a k e v. B a k i n 85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23 Taxi, Mietwagen, Bus, LKW Erst- und Verlängerungs US T . 0 89/ 37 0 65 6 90 Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5 Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1 Neues Rathaus am Marienplatz istockphoto
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25 erreicht werden kann. Auch heute sind noch die Bürgermeister, die Rathausfraktionen, der Sitzungssaal und kleine Teile der Stadtverwaltung im Rathaus untergebracht. Im Neuen Rathaus und auf dem Marienplatz finden auch die Empfänge und Ehrungen für erfolgreiche Münchner Sportler und Mannschaften statt. Dies ist langweiligerweise meistens der FC Bayern. Kirche Sankt Paul Das enorme Wachstum der Stadt gegen Ende des 19. Jahrhunderts fand seinen Ausdruck auch im Bau sehr großer Kirchen in den Neubaugebieten, von denen eines die Ludwigsvorstadt war. Bereits während der Planungen zeigte sich das Bedürfnis der finanziell besser gestellten und sich daher als etwas Besseres vorkommenden Anwohnerschaft nach entsprechenden Straßenbenennungen, trug ihre Straße doch den als gewöhnlich empfundenen Namen Angerstraße, was sich auf die umliegenden, ehemaligen Wiesen bezog. Der Kirchenbauverein Sankt Paul richtete deshalb am 11. Mai 1886 die Bitte an den Magistrat, die Angerstraße doch nach der geplanten Kirche Sankt Paul umzubenennen, unterschrieben von den neun Hausbesitzern der Straße. Tatsächlich entschied der Magistrat bereits am 25. September 1886 die Umbenennung in Sankt-Paul- Straße. Der Sankt-Pauls-Platz folgte schließlich zehn Jahre später am 16. April 1896. Nach dem Gewinn eines Ideenwettbewerbs wurde der Architekt Georg von Hauberrisser mit der Planung und dem Bau der Kirche beauftragt. Im Jahr 1892 fand die feierliche Grundsteinlegung statt, die Einweihung der neugotischen Kirche erfolgte allerdings erst 1906. Der markante Hauptturm erreichte eine Höhe von 98 Metern. Diese Höhe führte am 17. Dezember 1960 dazu, dass eine am Flughafen Riem gestartete Maschine infolge Motorschadens die Turmspitze streifte und in der Martin-Greif-Straße auf eine voll besetzte Straßenbahn stürzte. An die insgesamt 54 Todes opfer erinnert an der unbebauten Straßenseite eine Gedenktafel. Die Kirche mit der Adresse Sankt-Pauls-Platz 11 steht exakt in der Sichtachse der Landwehrstraße, eine stadtbildprägende Situation, insbesondere wenn die Sonne im Westen direkt hinter der Kirche untergeht. Das leicht überseh bare Pfarrhaus gegenüber der Paulskirche am Sankt-Pauls-Platz 8–10, errichtet zwischen 1904 und 1905, entstammt ebenfalls von Hauberrissers Planungen. Wohnhaus Ganz in der Nähe hatte sich Georg von Hauberrisser bereits 1878 bis 1879 sein von ihm selbst entworfenes Wohnhaus an der Schwanthalerstraße 106 errichten lassen. Dieser imposante Backsteinbau im malerischen Neure naissancestil zeugt von seinem damaligen Ansehen und dementsprechenden Wohlstand, insbesondere wenn man sich die westliche Hälfte noch dazu denkt, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Das umfängliche Anwesen, das auch die Planungsbüros des Architekten beherbergte, steht schräg links vor dem Stand Theresienhöhe. Auszeichnungen und Ehrungen Von Hauberrisser erhielt eine Vielzahl von Ehrungen im In- und Ausland, von denen lediglich die in München verliehenen genannt seien. Im Jahr 1871 nahm er die Goldene Medaille der Königlichen Haupt- und Residenzstadt München entgegen, 1874 wurde er Ehrenmitglied der Kunstakademie und bereits 1876 dortiger Königlicher Professor. Prinzregent Luitpold verlieh ihm 1893 den Maximiliansorden für Kunst und Wissenschaft sowie 1901 das Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone. Damit verbunden war die Erhebung in den persönlichen, also nicht vererbbaren Adels, womit er sich nunmehr Georg Ritter von Hauberrisser nennen durfte. Er war außerdem seit 1910 Inhaber des Verdienstordens vom Heiligen Michael II. Klasse. Schließlich ernannte ihn die Stadt München im Jahr 1921 zu ihrem Ehrenbürger. Bereits gut vier Monate nach seinem Tod entschloss sich der Stadtrat am 5. Oktober 1922 für die Ehrung des für die Stadt so bedeutenden Architekten auf dem Straßenschild: Die völlig unscheinbare Hauber rißerstraße südlich der Naupliastraße erinnert seitdem an Georg von Hauberrisser. Die für heutige Verhältnisse fehlerhafte Schreibweise ergab sich, weil man zu ihrer Entstehungszeit zwischen „ß“ und „ss“ oft keinen Unterschied machte und dabei blieb es dann. (BW) AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Georg von Hauberrisser Paulskirche an der Theresienwiese istockphoto
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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 BAUSTELLENREPORT MÜNCHEN ➔ WINTER 2016/2017 … deutet sich aus dem Baustellensicht für die Wintersaison an. Nach der Baustellenorgie dieses Sommers mit Karlsplatz/Stachus, Isarring/Ifflandstraße, Laimer Kreisel und Luise-Kiesselbach-Platz sind über den Jahreswechsel wohl keine neuen künstlichen Großstaustellen geplant. Unerfreulich bleibt aber, dass diese und zahlreiche Maßnahmen dazu führten, dass der Autoverkehr vorsätzlich ausgebremst wurde. Hier seien diese wunderbaren neuen Radwegstreifen erwähnt wie z. B. im Bereich Königsplatz / Brienner Straße einwärts. Wieder eine Stelle, an der die Fahrspuren um 50 % zu Lasten der Kfz verschmälert wurden und so die Zwangsfeinstaubproduktion amtlicherseits gesteigert wird. Könnte man wenigstens eine signifikante Erhöhung der Nutzung dieses Straßenabschnitts durch Radfahrer feststellen! Aber davon kann bei noch so viel Herbeibeten dieser Spezies keine Rede sein. Wie auch nicht in der Gabelsbergerstraße oder der Einsteinstraße und weiterer ähnlicher Orte. Stattdessen wird unverändert schwadroniert, wo noch mehr Radfahr streifen „abmarkiert“ werden könnten (Schwanthaler-, Lindwurm-, Rosenheimer Straße). Danach wird sich allen Ernstes gewundert, wieso neue Staus entstehen und zwar vor allem am Mittleren Ring. Aber welche Ausweich-Alternative bleibt denn dem Autolenker sonst übrig? In der anstehenden Wintersaison sind in der Innenstadt drei Maßnahmen im Blick von uns Zwangsgebremsten. Noch bis weit in den Dezember hinein wird in der Schwanthalerstraße an der Erneuerung der Fernwärmeleitungen gebastelt. Pro Richtung bleibt nur eine Spur frei und so ist diese zentrale Ein- und Ausfallstraße vom bzw. zum Westen der Stadt perfekt lahmgelegt. Flankiert wird dies durch die Sperrung des Bahnhofplatzes von der Arnulf- zur Bayerstraße. Es laufen vorbereitende Arbeiten bezüglich der neuen S-Bahn-Stammstrecke sowie des Neubaus des Bahnhofsgebäudes. Am Thomas-Wimmer-Ring schließlich kann es eng werden, da im Bereich Knöbel-/Kanalstraße der Neubau der Tiefgarage (Ersatz für Parkhaus Hochbrückenstraße) ansteht. Speziell für „uns“, sprich fürs Taxigewerbe, unerfreulich bleibt die Sperrung der Zufahrt zur Reichenbachstraße von der Blumenstraße aufgrund der Selbstverwirklichungsmaßnahme eines privaten Bauherrn. Dass die Stadt eine Fürsorgepflicht auch für das Taxigewerbe hat – die Spielregeln von BO- Kraft und vor allem PBeFG beziehen sich auch darauf – scheint vollkommen vergessen. Und so wird weiter einfach nichts getan, um zum Beispiel diese Baustelle zu beschleunigen … Komme mir ja keiner mit Ausreden wie: „Da fehlen die gesetzlichen Möglichkeiten“ . Dann schafft man sich diese! Das Geschehen in den weiteren Stadtregionen kann diesmal relativ kurz abgehandelt werden. Im Norden ist die Kreuzung Leopold/Franz-Joseph-Straße einwärts auffällig. Hier wird noch bis etwa Mitte nächsten Jahres aufgrund einer umfangreichen Gebäudesanierung das Rechtsabbiegen Richtung Elisabethmarkt nicht möglich sein. Im Osten ist unverändert der Anfang der Truderinger Straße bzw. der Töginger Straße (= A 94) betroffen. Nachdem die Trambahnstrecke ja wohl allmählich ihrer Vollendung entgegenstrebt, wird die momentane „Fernsicht“ vom Vogelweideplatz zur Messe wieder zugebaut. Um den dortigen Baustellenverkehr halbwegs geregelt abwickeln zu können, sind in diesem Bereich Fahrbahnverschmälerungen und temporäre Einbahnregelungen erforderlich. Im Süden laufen die Arbeiten an den Oberflächenbereichen des Luise-Kiesselbachund des Heckenstallertunnels weiter. Die wesentlichen Straßenbaumaßnahmen zur Herstellung der vorgesehenen Verkehrsbeziehungen sind abgeschlossen. Bis Ende 2017 dürften auch die verbleibenden Arbeiten erledigt sein. Festzuhalten ist jedoch, dass die aufgestellten Lichtsignalanlagen (man nennt sie auch Ampeln) den „oben“ fahrenden Rest-Verkehr so gut ausbremsen und staumaximierend geschaltet sind, dass jeglicher Entlastungseffekt durch die Tunnel schon wieder verpufft ist. Im Westen fällt die Wilhelm-Hale-Straße negativ auf. Der hier seit Juli d. J. und bis Mitte 2018 (!!!) vorgesehener Straßenumbauten soll das Neubaugebiet am Hirschgarten besser erschließen. Warum aber für nur etwa 300 Meter Straße allen Ernstes zwei Jahre Bauzeit nötig sind? Wir wollen es besser gar nicht wissen. Beantworten können das wohl nur die „Fähigen“, die im letzten Jahr den Umbau der Wolfratshauser Straße verantwortet haben. Das dauerte ähnlich lang. Inwieweit der Laimer Kreisel womöglich doch noch vor istockphoto Ein ganz klein wenig Entspannung … Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo . - Fr . 08:00 bis 12:00 Mo . / Do . 14:00 bis 18:30 www.weisser-ring.de Gefährde Dich nicht selbst. Kümmere Dich um das Opfer. Anzeige 56 x 60_Layout 1 22.09.15 09:43 Seite 1
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27 dem Jahreswechsel fertig ist und vor allem, wo dann unser Taxistand sein wird, war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe des TAXIKURIER noch nicht bekannt. Hoffen wir da mal auf ein nettes Weihnachtsgeschenk. Auch beim Germeringer Weg hieß es: Ende offen. Die dortigen Kanalbauarbeiten verlängerten sich jedenfalls erheblich – das könnte auf schlechte Planung hindeuten – und somit ist schon der „Grundstein“ für die ersten Reparaturen in der nahen Zukunft bereits gelegt. Eine Nichtbaustelle sei noch erwähnt: die hilflosen Abstützungen in der Unterführung der Lindwurmstraße mit der Verschmälerung der Fahrbahnen in beiden Richtungen sind wirklich das Letzte. Statt die erkannte Gefahrenstelle konsequent zu beseitigen geschieht: Nichts! Sowas ist „BER“ in „MUC“ . Und das unmittelbar vor den Augen des KVR. Aber andererseits: der ebenfalls hier befindliche U-Bahnhof Poccistraße müsste an und für sich ebenfalls generalsaniert werden. Auch da verlässt man sich mal sicherheitshalber auf das Prinzip „Köln“ nach dem Motto „Et hätt’ noch immer jot jegange“, verschließt die Augen und hält sich still. So bleiben zum wiederholten Male nur fromme Wünsche für das neue Jahr 2017. Die Hoffnung auf Besserung und vor allem die Einsicht, dass es ganz ohne Autoverkehr im Allgemeinen und Taxiverkehr im Besonderen nicht geht, besteht weiterhin. Verbunden seien damit für alle Kolleginnen und Kollegen die Wünsche nach Gesundheit, unfallfreiem Fahren und hoffentlich guten Umsätzen. Und nicht zu vergessen: das gesamte aktuelle Münchner Baustellengeschehen findet man auf www.taxi-muenchen.de unter Taxigewerbe – Baustellen. Zwei Klicks genügen. (WH) MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL ➔ PROGRAMM NOVEMBER / DEZEMBER ➔ EORTC-NCI-AACR Symposium 2016 28th Symposium on Molecular Targets and Cancer Therapeutics ICM – Internationales Congress Center München 29. November–2. Dezember 2016 Dienstag 10–18.30 Uhr Mittwoch und Donnerstag 9–18.30 Uhr Freitag 9–13 Uhr Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de ➔ Heim+Handwerk Bauen, Einrichten, Wohnen Messe München, Hallen A1-3, B1-3, C3, Eingang West 23.–27. November 2016 Mittwoch–Sonntag 9.30–19 Uhr ➔ FOOD & LIFE Treffpunkt für Genießer Messe München, Hallen A1-3, B1-3, C3, Eingang West 23.–27. November 2016 Mittwoch–Sonntag 9.30–19 Uhr Das Messeduo Heim+Handwerk und FOOD & LIFE zieht jährlich über 130.000 Besucher an und zählt damit zu den erfolgreichsten Publikums- und Verkaufs messen Deutschlands. Auf der Heim+Handwerk präsentieren rund 1.000 Aussteller das ganze Spektrum der Inneneinrichtung – mit Küchen, Bädern, Schlafsystemen, Möbeln, Wohnaccessoires und Kunsthandwerk. Die FOOD & LIFE bietet hochwertige, exquisite und traditionell handwerklich erzeugte Spezialitäten aus ganz Europa. 2015 zeigten 250 Aussteller aus 14 Ländern ihre Produkte. Weitere Veranstaltungen im November/Dezember: atelier-tacke.de
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Harthof – Falsche Polizeibeamte Eine 75-jährige Rentnerin aus München erhielt am Mittwoch, 12.10.2016, den Anruf einer Frau, die sich als Oberkommissarin vom Landeskriminalamt vorstellte. Die angebliche Polizeibeamtin berichtete telefonisch von einem Einbruch in der Nähe der Rentnerin und von festgenommenen Tätern, bei welchen die Adresse und der Name der Geschädigten aufgefunden worden wäre. Im Rahmen des Telefongesprächs erkundigte sich die angebliche Kriminalbeamtin nach dem Vermögen der Rentnerin, die darüber größtenteils Auskunft erteilte. Es folgten weitere Telefonate durch unterschiedliche Anrufer. Schließlich ließ sich die 75-Jährige dazu überreden, am Folgetag mit dem Taxi zur Bank zur fahren und dort ihr komplettes Bankschließfach zu räumen. Als die 75-Jährige von der Bank zurückkam, klingelte bei ihr zu Hause sofort das Telefon. Einer der Anrufer vom Vortag war erneut am Apparat und gab an, dass eine Kollegin kommen würde, um das Geld abzuholen. Noch während des Telefonates klingelte es an der Haustür. Die 75-Jährige übergab noch telefonierend den Inhalt ihres Bankschließfaches, indem sich Bargeld und Gold im Wert von mehreren Tausend Euro befanden, an die unbekannte Abholerin. Als der Seniorin im Laufe des nächsten Vormittags Zweifel kamen, rief sie beim tatsächlichen Landeskriminalamt an und erfuhr auf diese Weise, dass sie betrogen worden war. Die Täter wurden bislang nicht ermittelt. Täterbeschreibung: Abholerin, weiblich, 165–170 cm groß, 30–35 Jahre alt, helle Haut, dunkle Kleidung. Zeugenaufruf: Personen, die verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Eberwurzstraße/Glockenbecherstraße/Heimperthstraße oder Wolfoltstraße gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. (089) 29 10-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Westend – Taxizahlstreit mündet in gefährliche Körperverletzung und versuchte räuberische Erpressung Am Montag, 24.10.2016, gegen 23.20 Uhr, bestiegen drei britische Touristen ein Taxi an der Schwanthaler Höhe. Sie wollten sich zunächst in ihr Hotel fahren lassen. Nach wenigen Metern forderten sie den 49-jährigen türkischen Taxifahrer auf, stehen zu bleiben. Offensichtlich wollten sie einen weiteren Landsmann, zu dem sie telefonischen Kontakt hatten, noch mit zusteigen lassen. Der Taxifahrer hielt an und die Fahrgäste stiegen aus. Im Anschluss wollten sie sich nun nicht mehr transportieren lassen und gingen davon. Der Taxifahrer eilte hinterher und forderte die Summe von 5 Euro für die begonnene Fahrt. Damit waren die Briten nicht einverstanden und begannen gemeinschaftlich mit ihren Fäusten auf den 49-Jährigen einzuschlagen. In der Folge flüchteten die Täter. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die drei Flüchtenden in unmittelbarer Tatortnähe festgenommen werden. Der Taxifahrer wurde durch den Angriff erheblich verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Briten wurden der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt und zwischenzeitlich vom Ermittlungsrichter wieder entlassen. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. istockphoto ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29 www.taxido.tv / info@taxido.tv ▶ KOSTENLOSE UNTE RHALTUNG FÜR DEN FAHR GAST ▶ WERBE EINAHME N OHNE AUFWAND ▶ ALLE S AUS EINE R HAND TAXIdo.tv IHR INFOTAINMENT IM TAXI
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ CETA – (Deutsch-kanadisches Freihandelsabkommen – aktueller Nachschlag). Stand der Dinge bei Redaktionsschluss dieses TAXIKURIER (TK) am 28.10.2016: am 13. Oktober hat das Bundesverfassungsgericht den von zahlreichen Klägern beantragten einstweiligen Stopp des Abkommens abgelehnt, m. a. W., CETA kann zumindest nach deutscher Rechtslage vorläufig in Kraft treten. Letztes Zünglein an der Waage wäre die Regionalregierung der belgischen Wallonie gewesen, die sich aber ihre – zunächst verweigerte – Zustimmung wohl schon kurz nach Redaktionsschluss dieses TK gegen teure Zugeständnisse abkaufen lassen wird. CETA wird uns also nicht mehr erspart bleiben. Vielleicht waren Schrottis düstere Ausblicke im letzten Heft ja nur zweckpessimistische Schwarzmalereien. Schön wär’s. Wahrscheinlich aber wird das Abkommen zu Jahresbeginn 2017 in Kraft treten, und wir werden bald sehen, welche „global players“ vom Schlage einer Fa. UBER usw. unter Berufung auf die – dann als unzulässige Beschränkungen erkannten – Bestimmungen des deutschen PBefG und der BOKraft vorgehen können. Sicher bekommen sie dabei auch Hilfe von einer ehemaligen EU-Kommissarin (Name nicht richtig gehört; Sendung „quer“ im BR- Fernsehen am 27.10. ab 20.15 Uhr), die ihre kärgliche Pension jetzt als offiziell registrierte UBER-Lobbyistin in Brüssel aufbessert … – dass sich das Bundesverfassungsgericht bei seiner Hauptsacheentscheidung in vielleicht einem Jahr für die Nöte des Taxigewerbes interessieren wird, darf als unwahrscheinlich gelten. ➔ FAHRER – Was treffen wir (und vor allem unsere Fahrgäste) hier nicht alles an: wildgewordene Kamikazes, die erstmals in ihrem Leben ein ziemlich neues Auto mit Turbodiesel usw. bewegen dürfen; Blinkerund Rückspiegelverweigerer, die sich als einzige Verkehrsteilnehmer auf unseren Straßen wähnen; Navi-Gläubige, die dort die Isar überqueren wollen, wo die gerade verpeilte GPS-Ortung kürzlich noch eine Brücke erkannt haben will; „Du sagen, ich fahren“-Typen, die nicht nur ihren Taxischein in der Lotterie gewonnen haben … Freilich, wenngleich seltener, trifft man auch auf solche Kollegen, die beim Tempo einer Wanderdüne gleich zwei Fahrspuren auf einmal benötigen und zum Rechtsabbiegen erst nochmal so weit nach links ausholen, als müssten sie einen australischen Road-Train (Sattelschlepper mit zwei Anhängern) um die engen Münchner Innenstadtkurven wuchten. Und dann gab es noch den „Hausmeister“, der immer nur an seinem Lieblingsstand Aufstellung nahm und auch nach einem Stich quer durch die Stadt wieder leer dorthin zurückfuhr. Natürlich gibt es den Hausmeister auch heute noch. Heisst aber nach neudeutscher Jobbeschreibung jetzt „facility manager“ . ➔ SOZIALE MEDIEN – Der Begriff ist nicht direkt falsch, aber meistens schon. „Asoziale Medien“ wäre oft richtiger. Der Kabarettist Markus Barwasser („Erwin Pelzig“) definierte den Begriff kürzlich in einer Sendung – aus dem Gedächtnis zitiert – als „die unselige Mischung aus Denkfaulheit, Rechtschreibschwäche und Internetanschluss“ . Früher, ach früher, gab es noch Zeitungen aus Fleisch und Blut, Quatsch, aus Papier und Druckerschwärze, in denen die Leute ihre Meinung in Gestalt eines Leserbriefes kundtun durften, freilich nur, wenn sie nach Ansicht der Leserbriefredaktion gewisse Grundformen des Anstandes einzuhalten bereit waren. Und wenn nicht schon hundert andere Leute sinngemäß das Gleiche geschrieben hatten. Heute kann jeder besoffene Neonazi, „Stalker“ (Nachsteller) oder Allgemeinfrustrierte unter dem Schutz der Anonymität seine private Odelgrube über anderen Leuten ungestraft ausschütten. Im Lätschenbuch – neudeutsch: „facebook“ – und Konsorten sind diesen Abgründen der menschlichen Seele leider Tür und Tor geöffnet. Im weiteren Sinne gehören auch die Smartphone-Apps dazu, mit deren Hilfe man z. B. ein Taxi bestellen kann, ohne noch mit einem „echten“ Menschen reden zu müssen. Da erfahrungsgemäß gerade diejenigen Nutzer, die schon am Telefon zu blöd oder zu besoffen waren, ihren genauen Standort zu nennen, die automatische GPS-Ortung aufrufen, können schon ein paar Meter Abweichung für den Fiaker unangenehm werden. Beispielsweise in der Landshuter Allee, wenn der Satellit die gegenüberliegende Straßenseite als angeblichen Standort erkannt hat. Oder generell tagsüber, wenn z. B. das Wenden in der Lindwurm- oder Leopoldstraße nicht nur verboten, sondern auch faktisch unmöglich ist. ➔ STAMMSTRECKE – Der Bau des Tunnels für die zweite S-Bahn-Stammstrecke wurde Ende Oktober 2016 beschlossen. Laut dem Münchner Merkur (MM) vom 25.10. wird die Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 UNTERHALTSAMES GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543
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Stadt München dazu 100 Millionen beisteuern, das Land Bayern rund 1,4 Milliarden und den „Rest“ der Bund. Die Gesamtkosten werden derzeit „mit Risikopuffer“ auf bis zu 3,8 Milliarden Euro geschätzt, wobei laut MM Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) geäußert haben soll, er kenne bezüglich des Bundeszuschusses „kein Limit“ . Da zieht Schrotti ungläubig die Augenbrauen hoch, denn unlimitierte Finanzierungszusagen eines Ministers dürften seines Erachtens haushaltsrechtlich unzulässig sein. Aber vom Erfinder der für Einheimische angeblich kostenneutralen Autobahnmaut, ha ha, haben wir ja schon mehr heiße Luft bekommen als von einer zer brochenen Dampflok. Was die grundsätzliche Notwendigkeit einer deutlichen Kapazitätssteigerung der S-Bahn betrifft, kann es keinen Zweifel geben: der jetzige (einzige) Tunnel ist heillos überlastet und war bei seiner Eröffnung im Jahre 1972 gerade mal für 20 oder 30 Prozent der tatsächlichen heutigen Fahrgastzahlen ausgelegt. Andererseits muss nicht jeder, der mit der S-Bahn von Haar nach Germering oder von Unterschleißheim nach Wolfratshausen will, zwangsläufig über den Marienplatz (= alte Stammstrecke bzw. neuer Paralleltunnel) fahren. Und so wurde von Gegnern des zweiten Tunnels, insbesondere von den Grünen und dem Bund Naturschutz, schon lange der „S-Bahn-Südring“ ins Gespräch gebracht, der entlang der heute schon existierenden Bahntrasse vom Haupt- zum Ostbahnhof führen könnte und nur einen Bruchteil der jetzt veranschlagten Kosten verursachen würde. Hierzu nochmal des Schreibers Spielchen vom letzten Heft: 3,8 Milliarden Euro entsprechen etwa einem 1,5 Kilometer (!) hohen Turm aus druckfrischen 500-Euro- Scheinen … Klar ist jedoch, was der zweite Tunnel für uns Fiaker bedeutet: jahrelange massivste Verkehrsbeschränkungen im Bereich um den Haupt- und Ostbahnhof, wo teils in offener Bauweise rund 40 Meter tiefe Baugruben ausgehoben werden müssen. Einen kleinen Vorgeschmack erleben wir derzeit im Bereich „Bahnhof Mitte“, der ebenso wie die daneben liegende Fahrbahn bis Februar 2017 gesperrt sein wird. Freilich werden hier erstmal vorbereitend nur einige Fernwärmeleitungen verlegt. Das „Präludium“ (Vorspiel) sozusagen; der eigentliche Baubeginn dürfte im Jahre 2018 liegen. Die Standplätze „Bhf. Mitte“ und „Bhf. Süd“ werden definitiv über viele Jahre wegfallen. Die Baumaßnahmen am Marienhof, also hinter dem Rathaus, jucken uns als Taxler weniger. Nix Gwieß’ woaß da Schrotti net … Dauer aller Baumaßnahmen: mindestens acht Jahre. Kosten, wie oben schon gesagt, incl. „Risikopuffer“ 3,8 Milliarden Euro. Diese Zahlen seien hiermit nochmal ausdrücklich für unsere Nachkommen zu Protokoll gegeben. Damit sie diese nach tatsächlichen 15 Jahren und 10 Milliarden Euro Gesamtkosten ungläubig nachlesen können. ➔ UMZUG – Geplant war der Umzug des Schlachthofes nach Aschheim. Genauer gesagt: ein schlauer Finanzinvestor steckte dahinter, dem der Schlachthof eigentlich schnurzpiepegal war, der aber auf diesem Wege an ein Filetgrundstück nahe der Münchner Innenstadt kommen wollte. Freilich haben die Aschheimer bei einer Bürgerbefragung Anfang Oktober mit überraschend deutlicher Mehrheit diese Pläne abgelehnt, obwohl ihrer Gemeinde dadurch interessante Gewerbesteuereinnahmen entgehen werden. Der alte Viehhof jedoch, zwischen der Zenetti- und Lagerhausstraße gelegen, der seit Jahren nur mehr eine weitgehend ungenutzte Brachlandschaft ist, soll mit 400 bis 450 Wohnungen bebaut werden und zudem in einem ebenfalls neu zu errichtenden Gebäude das Volkstheater (derzeit Brienner Straße) beherbergen. Dessen Intendant Christian Stückl hofft auf einen Spielbeginn an neuer Stelle zur Saison 2021 / 2022, also in rund fünf Jahren. Auch wenn der Schreiber als direkter Anlieger dieses Areals wegen jahrelanger Bauarbeiten und zunehmenden Parksuchverkehres (trifft uns als Fiaker übrigens alle) persönlich nicht scharf auf die neue Nachbarschaft ist, muss er doch zugeben, dass diese Maßnahme sinnvoll ist. Und eigentlich sogar überfällig. ➔ VERBOT – Am 24.08.2016 um 04.01 Uhr fuhr ein Münchner Fiaker mit seinem unbesetzten Bustaxi auf dem eiligen Weg zu einer Vorbestellung die Kapuzinerstraße stadtauswärts und sah am nahen Baldeplatz die Ampel – noch grün – so verdächtig flackern, als wolle sie bald umschalten. Was bekanntlich vorkommen soll. Auf der Wittelsbacher Brücke, mit Blick auf die Ampel Ecke Claude-Lorraine-Straße (benannt nach einem französischen Landschaftsmaler), ergab sich der gleiche Eindruck, der zu einem weiteren Beschleunigungsvorgang durch den Fahrer führte. Tatsächlich kam dann „rot“, allerdings nicht von der Ampel, sondern von einem höchst unauffällig vor dem „Marianum“ (Humboldtstraße 2) geparkten Fahrzeug, welches sich wie Gottvater Zeus als Blitzeschleuderer entpuppte. Schrotti, denn kein Schmalerer war es, bekam bald danach auf dem Umweg über seinen rechtzeitig vorgewarnten Unternehmer einen Liebesbrief der Bußgeldstelle mit dem Versprechen, demnächst einen Monat Urlaub machen zu dürfen und zudem mit zwei Flensburger Punkten belohnt zu werden. Knapp über 80 km/h innerhalb einer geschlossenen Ortschaft seien halt doch ein bisserl zuviel. Als Urlaubsgeld wurden inklusive Gebühren rund 190 Euro aufgerufen. Nach Rechtskraft des Bußgeldbescheides bleiben, nach freier Wahl des Delinquenten, vier Monate Zeit, um den Lappen für einen Monat abzugeben. Was hat der Fahrer und Schreiber, sonst bekanntlich im Range eines Obergescheiten, falsch gemacht? 1. Das „Langsam“ war über Sprech- und Datenfunk vermeldet worden, was wohl irgendwie von ihm nicht registriert worden ist. Deshalb wäre es nicht verkehrt gewesen, gelegentlich über das „Infoportal“ des Datenfunks die aktuellen Radarmeldungen abzurufen. 2. Die genannte Stelle ist seit Jahrhunderten als nächtliche Kontrollstelle bekannt. Da wurden schon zu Zeiten „Heinrich des Löwen“ die Pferdefuhrwerke geblitzt. Sollte man als langjähriger Münchner Fiaker und Zentralist eigentlich wissen. 3. Verstoß gegen das 11. Gebot „Du sollst dich nicht erwischen lassen“ . 4. Na ja, vielleicht sollte man auch ohne Fahrgast und selbst morgens um vier in der Humboldtstraße nicht unbedingt im bepunkteten Tempobereich unterwegs sein. Fazit: Dummheit gehört bestraft! (MS) DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31 Leihtaxi für Taxiunternehmer Tel.: 089 / 90 16 40 87 Mobil: 0160 / 187 22 88 Taxi Özdes UG (haftungsbeschränkt)
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER DEZEMBER 2016 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Donnerstag, 01. Dezember ➔ 13.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 31. Blutenburger Weihnacht ➔ 19.00 Uhr, Kardinal-Wendel-Haus, Bayerischer Advent ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Sweet dreams ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Liebeslichterloh ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Medea ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, Mord in der Abtei Benifizius ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Sister, special guest: Noise Pollution ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Dresdner Kreuzchor – Weihnachtskonzert ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Excalibur – The celtic Rock Opera ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Huckleberry Five ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer Bayern, Klang und Raum ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Noche de Ronda – Part III ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rasputin – Liebe, Glaube, Zärtlichkeit ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Dub Spencer & Trance Hill ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Honne + Lubomyr Melnyk ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, Narcopolis oder No Hope ➔ 21.00 Uhr, Theaterfabrik, Suicide Girls Burlesque Show Freitag, 02. Dezember ➔ 13.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 31. Blutenburger Weihnacht ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, Das Geheimnis von Ponte dell’Olio ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, L’elisir d'amore ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Above & Beyond ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, David Garrett ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Menschenfabrik ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, G. Verdi – Messa da Requiem ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Noa ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Noche de Ronda – Part III ➔ 20.00 Uhr, Interim, Sahara ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Veronika von Quast ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, Narcopolis oder No Hope ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Sunny Vegas, Marvpaul, Line Walking Elephant Samstag, 03. Dezember ➔ 11.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 31. Blutenburger Weihnacht ➔ 14.00 Uhr, Zenith, Contact Festival ➔ 17.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Blutenburger Konzerte 2016, Advent im Oberland ➔ 18.30 Uhr, Theaterfabrik, Clutch ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Turandot ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Sweet dreams ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Punchfest 2016 – Apron + special guests ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Der Aufsatz ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Adventsingen ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Andy Sauerwein ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Menschenfabrik ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Noche de Ronda – Part III ➔ 20.00 Uhr, Interim, Sahara ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Steaming Satellites ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, Narcopolis oder No Hope ➔ 21.30 Uhr, Strom, Trixie Whitley Sonntag, 04. Dezember ➔ 11.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 31. Blutenburger Weihnacht ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Matinée der Heinz-Bosl-Stiftung/ Junior Company ➔ 11.00 Uhr, Backstage, Metalbörse ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Adventsingen ➔ 16.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Blutenburger Konzerte 2016, Russische Weihnacht ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Die Sphinx von Giesing – 1. + 2. Teil ➔ 18.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Sweet dreams ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Im Zwischenreich – Wie in einer anderen Welt ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Tage der Dunkelheit ➔ 19.00 Uhr, Krist & Münch, The King of Cards ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Münchener Kammerorchester ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Blondage ➔ 20.00 Uhr, Backstage, MC Bomber ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Titus Waldenfels & Wandrin’Stars ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, Narcopolis oder No Hope ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Tiger Lou Montag, 05. Dezember ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 18.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Der Aufsatz ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Der Nussknacker + Schwanensee ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Sweet dreams ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Christmas meets Cuba ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Magic Monday ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Joanne Shaw Taylor Dienstag, 06. Dezember ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Der Aufsatz ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Sweet dreams ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Alt-Bayerische Weihnacht ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, English Baroque Soloists ➔ 20.00 Uhr, Strom, Niila ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Profane Zeiten ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Saxon ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Warten auf morgen ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Myles Sanko ➔ 20.45 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – Atlético Madrid ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Fred Wesley Trio Mittwoch, 07. Dezember ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Der Aufsatz ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Barockoboenklasse, Saskia Fikentscher ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Turandot ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Caliban, Suicide Silence ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Weihnachtskonzert – Romantische Kammermusik ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Dana Oxfort & Band ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, José Feliciano ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Klaus Doldinger ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Profane Zeiten ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Warten auf morgen ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Jahcoustix ➔ 20.30 Uhr, Strom, Northcote + Matze Rossi Jon Snodgradd ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Mic Donet Donnerstag, 08. Dezember ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, Die sündigen Nonnen von Santa Clara ➔ 19.30 Uhr, Interim, Jamsession des Jazzclubs München e.V. ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Substanz, Blond, Nosoyo ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Honky Tonk Five ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kinihasn + Kellner ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Ein Leben – Peter Alexander ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Warten auf morgen ➔ 21.30 Uhr, Strom, Shobaleader One Freitag, 09. Dezember ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Im Weißen Rössl ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Night of the Proms ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Omnia ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding Fräulein Else ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Veronika von Quast ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Crooked Brothers ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Young Chinese Dogs Samstag, 10. Dezember ➔ 19.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Blutenburger Konzerte 2016 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Turandot ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 19.30 Uhr, Zenith, Alter Brigde ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Night of the Proms ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Shining, Taake ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Swing Summit – Christmas with Sinatra & fellows ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding Fräulein Else ➔ 20.30 Uhr, Strom, Blackout Problems ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Bombay ➔ 23.00 Uhr, Theaterfabrik, Alle Farben Sonntag, 11. Dezember ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Andreas Ottensamer, Klarinette ➔ 12.00 Uhr, Hofspielhaus, Jan Koch und das alte Cello ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Magie am Konzertflügel ➔ 15.00 Uhr, Olympiahalle, Night of the Proms ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, London Brass ➔ 16.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Blutenburger Konzerte 2016 Adventsingen ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Swing Summit – Christmas with Sinatra & fellows ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Ehekracher ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Russische Weihnacht ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Weihnachtskonzert – R. Strauss Enoch Arden ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Mia ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Weihnachten mit Blechschaden ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Ein Leben – Peter Alexander Montag, 12. Dezember ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Berlin Comedian Harmonists ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Die Maxvorstädter Kellermorde ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Institut für Historische Aufführungspraxis ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Michael Mittermeier ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Wincent Weiss ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Within the Ruins ➔ 21.15 Uhr, Strom, Lupid 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 SERVICE
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Dienstag, 13. Dezember ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Six Feet Under, Acid Death + Guests ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Cameron Carpenter, Orgel ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Strom, The Wave Pictures ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vika Mittwoch, 14. Dezember ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 19.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus am Hart, Die 3 von der Zapfsäule ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Crippled Black Phoenix, Publicist, The Devil’s Trade ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Turandot ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vdelli, The Taste ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Weihnachten mit Senta Berger ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Flo Mega & The Ruffcats ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Bohren und der Club of Gore ➔ 21.30 Uhr, Strom, Poets of the Fall Donnerstag, 15. Dezember ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Frauenarzt ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Robin Schulz feat. Jasmine Thompson & Richard Judge ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Seele oder Silikon ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Wucan ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Ein Leben – Peter Alexander ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Cosby ➔ 21.00 Uhr, Strom, Liedfett & Friends ➔ 21.00 Uhr, Theaterfabrik, The Game Freitag, 16. Dezember ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Hänsel und Gretel ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Studiokonzert ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Against Me! ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Lisa Catena ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Merry Jazzmas! ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Amity Affliction, Northlane, Stray from the Path, Wage War ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Courteeners Samstag, 17. Dezember ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Hänsel und Gretel ➔ 15.00 Uhr, Volkstheater, Krippenspiel – Ein Stern ist aufgegangen ➔ 18.30 Uhr, Backstage, MTV’s Headbangersball Tour 2016 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Hello, Dolly! ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, Das Geheimnis von Ponte dell`Olio ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Turandot ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Ehekracher ➔ 19.45 Uhr, Zenith, Schandmaul ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Hasemanns Töchter ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Killerpilze ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Moop Mama ➔ 20.30 Uhr, Strom, The Hidden Cameras Sonntag, 18. Dezember ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Nemanja Radulovic, Violine ➔ 14.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Academy of St Martin in the Fields ➔ 15.00 Uhr, Volkstheater, Krippenspiel – Ein Stern ist aufgegangen ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 17.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Blutenburger Konzerte 2016 ➔ 17.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus am Hart, Die 3 von der Zapfsäule ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Weihnachts konzert – Rudi Zapf & Freunde ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Macbeth ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Weihnachtsbrettl ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, J. S. Bach – Weihnachtsoratorium ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Merry Jazzmas! ➔ 19.00 Uhr, Krist & Münch, The King of Cards ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Winter-Weihnachtsträume ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Ehekracher ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Concerto Köln ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Sierra Kidd, Wendja ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Impala Ray Montag, 19. Dezember ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Böhse Onkelz ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Academy of St Martin in the Fields ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Manfred Mann’s Earthband Dienstag, 20. Dezember ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Hänsel und Gretel ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Böhse Onkelz ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Der Ring an 1 Abend DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33 ➔ VERANSTALTUNGSKALENDER KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ Do. 01.12. 19.00 Uhr, Vernissage Ausstellung „Nord meets Süd“ (Ausstellungsdauer: bis 17.12.2016) Fr. 02.12. 20.30 Uhr, Jazz and beyond: Tuija Komi – Nordischer Weihnachtszauber & Tanzende Rentiere Fr. 09.12. 19.30 Uhr, 2. Portraitkonzert der Bayerischen Staatsoper So. 11.12. 19.30 Uhr, BrettlBühne: Die Weihnachtsgans von O. M. Graf mit Robert Joseph Bartl Sa. 17.12. 15.00 Uhr, Kasperl und die wilden Tiere – Ein Handpuppenspiel mit Musik für Kinder ab 5 Jahre So. 18.12. 11.00 Uhr, Münchner Philharmoniker, III. Kammerkonzert „Früh übt sich“ Di. 27.12. 20.30 Uhr, Jazz and beyond: Celebrating Leonid Chizhik Sa. 31.12. 20.00 Uhr, Silvestergala – Zarah Leander Revue Weitere Informationen unter: www.kuenstlerhaus-muc.de Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. Rainer Spitzenberger
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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Eine literarisch-musikalische Reise mit Klaus Maria Brandauer ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Isar Slam Mittwoch, 21. Dezember ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Rolando Villazón, Tenor ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Macbeth ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Sweet Soul Christmas Revue ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Temperance Movement, The Graveltones ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Die Widerspenstige Donnerstag, 22. Dezember ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus ➔ 19.15 Uhr, Feierwerk, Cro ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Marty and his Rockin’ Comets ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Stepfather Fred, Stereo.Drama ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Die Widerspenstige Freitag, 23. Dezember ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, J. S. Bach – Weihnachtsoratorium BWV 248 – Kantaten I bis VI ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Maria Peschek ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle Samstag, 24. Dezember ➔ 23.00 Uhr, Crowns Club & Garden, Samstag – anders sein, be part of it Sonntag, 25. Dezember ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, The Gospel People ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Ein Leben – Peter Alexander Montag, 26. Dezember ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Hänsel und Gretel ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Budapester Operettengala – Auf Sissis Spuren ➔ 15.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 18.00 Uhr, Backstage, Sodom, Dust Bolt, Insanity Alert, Unlight, Battlecreek ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert Dienstag, 27. Dezember ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Budapester Operettengala – Auf Sissis Spuren ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Der Nussknacker ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Macbeth ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Barbier von Sevilla Mittwoch, 28. Dezember ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Der Nussknacker ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Blutenburger Konzerte 2016 Rauhnachtsagen ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Barbier von Sevilla ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Donnerstag, 29. Dezember ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Spartacus ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Münchner Streichquartett ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Schwanensee ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Born From Pain, Harm/Shelter, Last Hope ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Der Widerspenstigen Zähmung ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, String of Pearls – To do or not to do ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Rock’n’ Roll Wrestling Bash ➔ 20.30 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Live Jazz Freitag, 30. Dezember ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Schwanensee ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Zauberflöte ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Der Barbier von Sevilla ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Disney in Concert – Das Dschungelbuch ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Debrauchery vs. Blood God ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der Kontrabass ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Rasputin – Liebe, Glaube, Zärtlichkeit ➔ 20.30 Uhr, ZOB, Comedy Tour München Samstag, 31. Dezember ➔ 11.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Silvester-Matinée ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Schwanensee ➔ 16.30 Uhr, Volkstheater, Der Kontrabass ➔ 16.30 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Der Widerspenstigen Zähmung ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Münchner Philharmoniker Silvesterkonzert ➔ 17.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Silvesterkonzerte ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, Anything goes ➔ 19.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Löwenbräukeller, Silvestergala ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Eskalation ➔ 21.30 Uhr, Prinzregententheater, Quadro Nuevo ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die schöne Helena ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Ein Leben – Peter Alexander ➔ 22.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2016 VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM DEZEMBER 2016 ➔ 01.-31.12. außer 12.+24.12. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Mo 17.00 Uhr, Deutsches Theater, Tanz der Vampire ➔ 01.-23.12. und 27.-31.12. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Sherlock Holmes jagt Jack The Ripper ➔ 01.-11.12. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, So 15.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Auf ein Neues ➔ 01.-10.12. Mi-Fr 19.30 Uhr, Sa 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, DADA isst Mus – jam jam jam ➔ 02.-31.12. außer 05.+15.+24.12. Mo-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Rockabilly ➔ 02.-31.12. Fr+Sa 19.00 Uhr, Filmcasino, Dinner & Party ➔ 02.-23.12. Fr+Sa 20.30 Uhr, ZOB, Comedy Tour München ➔ 02.-17.12. Fr+Sa 19.30 Uhr und 26.-30.12 19.30 Uhr, 31.12. 15.00 Uhr, Krist & Münch, Gehirnwäsche ➔ 06.-09.12. 20.00 Uhr, Gasteig, Studiokonzert ➔ 08.-31.12. außer 24.12. Mo-Sa 19.00 Uhr, Sa 18.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Sweet dreams ➔ 13.-22.12. und 26.-31.12. So-Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Auf ein Neues ➔ 14.-18.12. 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Die Stadt ➔ 16.-31.12. Do-Sa 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Die schöne Helena ➔ 22.-28.12. außer 24.12. Do 19.30 Uhr, Fr-Mi 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Magic – Zauber der Illusion ➔ 25.-31.12. So+Mo 14.30 Uhr, Di-Sa 15.00 Uhr, 15.00 Uhr, Circus Krone, Circus Krone ➔ 28.-30.12. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 18.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Ehekracher istockphoto
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DEZEMBER 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35 ALLGEMEINE INFORMATION Christkindlmarkt am Marienplatz 25.11.2016 bis 24.12.2016 Täglich ab 10 Uhr Kripperlmarkt am Rindermarkt 25.11.2016 bis 24.12.2016 Täglich ab 10 Uhr Tollwood – Das Winterfestival Theresienwiese 24.11.2016 bis 31.12.2016 Täglich ab 14 Uhr, Sa. und So. ab 11 Uhr Münchner Adventsspektakel & mittelalterlicher Weihnachtsmarkt Wittelsbacher Platz – Brienner Straße 24.11.2016 bis 23.11.2016 Täglich ab 11 Uhr, am Eröffnungstag ab 17 Uhr Weihnachtsdorf im Kaiserhof der Residenz 21.11.2016 bis 22.12.2016 Täglich ab 11 Uhr, am Eröffnungstag ab 14 Uhr Bogenhausener Weihnachtszauberwald 27.11.2016 bis 23.12.2016 Täglich ab 15 Uhr, Fr. bis So. ab 11 Uhr Haidhauser Weihnachtsmarkt Weißenburger Platz 26.11.2016 bis 24.12.2016 Täglich ab 11 Uhr, 24.12.2016 ab 10 Uhr 40. Schwabinger Weihnachtsmarkt Forum Münchner Freiheit 25.11.2016 bis 24.12.2016 Täglich ab 12 Uhr, Sa., So. und 24.12.2016 ab 11 Uhr, am Eröffnungstag ab 18 Uhr Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm 25.11.2016 bis 23.12.2016 Täglich ab 12 Uhr, Sa. und So. ab 11 Uhr Sendlinger Christkindlmarkt Am Harras 25.11.2016 bis 23.12.2016 Täglich ab 11 Uhr Pink Christmas Der Schwule Christkindlmarkt Stephansplatz 24.11.2016 bis 23.12.2016 Täglich ab 16 Uhr, Fr. – So. ab 12 Uhr Pasinger Christkindlmarkt Schererplatz 26.11.2016 bis 18.12.2016 (nur Sa. / So. ab 13 Uhr ) Blutenburger Weihnacht Schloss Blutenburg 01.12.2016 bis 04.12.2016 Do. ab 16 Uhr, Fr. ab 13 Uhr, Sa. und So. ab 11 Uhr Wintermarkt am Flughafen Munich Airport Center/Forum 19.11.2016 bis 30.12.2016 Täglich ab 11 Uhr Lichterfahrten am Flughafen Check-In-Counter im Besucherpark 19.11.2016 bis 27.12.2016 Täglich ab 16.30 Uhr Neuhauser Weihnachtsmarkt Rotkreuzplatz 27.11.2016 bis 23.12.2016 Täglich ab 11 Uhr Münchner Eiszauber, Stachus 18.11.2016 bis 15.01.2016 Täglich ab 10.30 Uhr Märchenzauber auf dem Viehhof 26.11.2016 – 26.12.2016 Täglich ab 16, Sa. und So. ab 11 Uhr, am 24.12.2016 geschlossen 20. Christkindlmarkt am Sendlinger Tor 26.11.2016 bis 23.12.2016 Täglich ab 10.30 Uhr Moosacher Hüttenzauber St.-Martins-Platz, Moosach 27.11.2016 bis 22.12.2016 Täglich ab 14 Uhr, Sa. und So. ab 12 Uhr Die größte Feuerzangenbowle der Welt Am Isartor 02.12.2016 bis 06.01.2017 Täglich ab 11 Uhr ➔ CHRISTKINDLMÄRKTE IN MÜNCHEN – EINE AUSWAHL Schnell. Preiswert. Kompetent. istockphoto
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