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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2016

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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OHNE CHEMIE 500 JAHRE BAYRISCHES REINHEITSGEBOT
ALKOHOL AM STEUER KONSEQUENZEN FÜR DEN FÜHRERSCHEIN
HEISSE TAGE TIPPS ZUR WARTUNG DER KLIMAANLAGE
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MÜNCHNER BIER
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE AUGUST 2016
➔ ALLES RUND UM DEN GERSTENSAFT

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: 
Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Michelle Moultrie, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ AUGUST 2016
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 01.08., 15.08., 29.08., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 03.08., 10.08., 17.08., 24.08., 31.08., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 06.08., 13.08., 20.08., 27.08., jeweils von 10–13 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 06.08., 13.08., 20.08., 27.08., jeweils von 13–17 Uhr 
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 08.08., um 17.30 Uhr
Samstag, 13.08., um 8.30 Uhr
Montag, 22.08., um 17.30 Uhr
Samstag, 27.08., um 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 18.08., von 13–17 Uhr
 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 17.08., ab 15 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5/2016 vom 20. September bis 18. Oktober 2016
➔ Kurs 6/2016 vom 08. November bis 06. Dezember 2016
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: istockphoto
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ August 2016 02
In eigener Sache ⁄ Ortskundeprüfer Alois Sagstetter 04
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 06
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
VIP im Taxi ⁄ Anja Kruse 12
➔ Titelthema ⁄ Münchner Bier – Alles rund um den Gerstensaft 14
➔ Das Reinheitsgebot 16
➔ Münchens Brauereigeschichte 17
➔ Alkohol am Steuer – Die strafrechtlich relevante Promillegrenze 20
➔ Statistik – Konsequenzen bei „Alkohol im Straßenverkehr” 21
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 22
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Bierfässer 22
Aus der Praxis ⁄ Sommerzeit – Zeit der Klimaanlagen 23
Taxi International ⁄ Ereignisse weltweit 24
Baustellenreport München ⁄ Sommer 2016 26
Messe München International ⁄ August-Programm 27
Wissenswert ⁄ Jüdisches Museum – „Bier ist der Wein des Landes” 28
Statistik ⁄ Unfallzahlen Bayern 30
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungskalender August 31
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 32
Service ⁄ Veranstaltungskalender August 2016 34
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
 
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND

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4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
Eine Ära geht zu Ende
Um Inhaber einer Fahrerlaubnis zur gewerblichen Personenbeförderung mit Taxis zu werden, verlangt die Fahrerlaubnisverordnung den Nachweis der Ortskunde für den Betriebssitz des 
 jeweiligen Unternehmens. In den vergangenen 45 Jahren führte 
die Ortskundeprüfungen in München der TÜV im Auftrag der 
 Fahrerlaubnisbehörde der LH München durch. Diese Ära ging 
zum 30. Juni zu Ende, seit dem 1. Juli 2016 führt das KVR die 
Prüfung wieder in Eigenregie durch.
Diese zurückliegenden 45 Jahre Ortskundeprüfung sind jedoch 
untrennbar mit einem Namen verbunden: Alois Sagstetter. 
Im August 1959 begann Herr Sagstetter seine Laufbahn beim 
Amt für öffentliche Ordnung, zuerst bei der damaligen Stadtpolizei am Revier 29 am Winthirplatz. Berufsbegleitend absolvierte 
Alois Sagstetter dann Abendrealschule und Studium bis zum 
Jahre 1971.
Insgesamt über 44 Jahre war Alois Sagstetter hauptberuflich im 
Kreisverwaltungsreferat aktiv, die meiste Zeit davon in der Verkehrsabteilung. Besondere Freude bereitete ihm seine zukunftsweisende Arbeit in der Schulwegsicherheit, die bis heute bayernweit sichtbare Erfolge trägt. Im Zuge der Verstaatlichung der 
Polizei übernahm Herr Sagstetter damals 50 Schulweghelfer, die 
damals fast keine rechtlichen Grundlagen hatten. Bei der Übergabe an seinen Nachfolger waren 720 Schulweghelfer im Dienst, 
deren Tätigkeit alle auf bestens erarbeiteter Rechtsgrundlage 
 erfolgt, welche überwiegend auf Alois Sagstetter zurückgeht.
Parallel zu seinem aktiven Dienst in der Behörde war Alois 
 Sagstetter im dienstlichen Auftrag des Kreisverwaltungsreferates 
beim TÜV Süd Auto Service im Einsatz als Leiter der Ortskundeprüfung für Taxifahrer. Seit Sommer 1971 erfolgten die Ortskundeprüfungen durch Herrn Sagstetter und sein Team, die 
 letzten 13 Jahre davon quasi als „Verlängerung“ nach seiner 
hauptberuflichen Tätigkeit in der Verkehrsbehörde. 
In diesen vielen Jahren hat Herr Sagstetter maßgeblich das Format der Prüfung bestimmt und die Münchner Prüfung zu einer 
der anspruchsvollsten ihrer Art in ganz Deutschland gemacht. 
Das Ergebnis dieser jahrzehntelangen Bemühungen um praxisnahe, realitätsbezogene Prüfungsinhalte ist der hohe Ausbildungsstand im Taxigewerbe. Hier dominiert München gegenüber dem 
Rest der Bundesrepublik, in keiner anderen Großstadt starten 
besser ausgebildete Berufsanfänger als hier. Dies bestätigt zum 
Beispiel auch der Test des ADAC aus dem Jahr 2013, als das 
Münchner Taxigewerbe in Deutschland den zweiten Rang unter 
allen europäischen Großstädten erreichte. 
Das gesamte Taxigewerbe bedankt sich bei Alois Sagstetter für 
eine jahrzehntelange vorbildliche Kooperation, denn es war 
stets sein Bemühen, die Prüfung praxisnah zu gestalten und 
 dabei Veränderungen und Neuerungen, seien es neue Straßen 
oder neue Hotels, Firmen oder Gaststätten, unmittelbar in 
den Prüfungsstoff zu integrieren. Auch der TAXIKURIER dankt 
Herrn Sagstetter und wünscht für den nun folgenden Lebensabschnitt vor allem Gesundheit, Freude mit seiner Familie und 
viele interessante Reisen nach Wien. (TK)
➔ ORTSKUNDEPRÜFER ALOIS SAGSTETTER 
IN EIGENER SACHE
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Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG ⁄ Engelhardstraße 6 ⁄ 81369 München
Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de ⁄ Internet: www.taxi-muenchen.de

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AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
 
Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran.
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Facebook „Taxi Messenger“
Geschätzt nutzen rund 14 Millionen 
 Menschen in Deutschland den Facebook 
Messenger. Mit dem neuen Service „Taxi 
Messenger“ können Taxibestellungen 
nun auch über einen der beliebtesten 
 Kommunikationskanäle der Sozialen 
Medien erfolgen. Der Service wird in 
einer Gemeinschaftsaktion von der Taxi 
Deutschland eG und taxi.eu zur Verfügung 
gestellt. Die Kooperation ermöglicht 
eine kostenlose Taxibestellung über 
den Facebook-Account in ganz Deutschland, es fallen nur Verbindungskosten 
an. Entgegen alter Klischees entpuppt 
sich das Taxigewerbe somit erneut als 
 Innovationstreiber.
 
Da eine GPS-Lokalisierung über die 
 Browser-Version des Facebook-Messengers 
nicht möglich ist, funktioniert die Taxibestellung ausschließlich über die Facebook 
Messenger App. Der „Taxi Messenger“ 
leitet die Bestellung vollautomatisch ins 
Buchungssystem der Taxizentralen in fast 
100 Städten im gesamten Bundesgebiet 
weiter. Ist eine Taxizentrale nicht an 
die Software angeschlossen, liefert der 
„Taxi Messenger“ die Telefonnummer 
der lokalen Taxizentrale. Hinterlegt sind 
rund 2.500 Städte und Gemeinden in 
Deutschland, alle Orte mit über 5.000 Einwohnern.
Funktionsweise für Taxikunden: 
1. Facebook Messenger öffnen 
2. Neuen Chat mit „Taxi Messenger“ 
starten 
3. Eigenen Standort senden 
4. „Taxi Messenger“ sendet eine Antwort 
mit der übermittelten Adresse des 
 Nutzers zur Bestätigung 
5. Der Nutzer bestätigt die Fahrt mit 
„JA sofort“ für sofortige Bestellung 
oder sendet eine Wunschzeit bis 
 maximal 24 Stunden im Voraus 
6. Der Nutzer erhält einen Bestätigungstext, der Auftrag wird direkt an die 
 zuständige Taxizentrale übermittelt
Die Mitgliedsbetriebe der Taxi-München eG 
erhalten die Aufträge vom „Taxi Messenger“ 
wie gewohnt über das Datenfunksystem der 
Genossenschaft. Weiter Informationen 
 finden Sie unter www.taxi-messenger.com 
(FK)
Konformitätsbewertungsverfahren
Zum 01.01.2015 ist in Deutschland ein 
neues Mess- und Eichgesetz gemäß der europäischen Messgeräterichtlinie MID in 
Kraft getreten. Unter anderem wurde die 
Ersteichung von Taxis einem Konformitätsbewertungsverfahren unterworfen. Das 
 Gesamtsystem, bestehend aus Taxameter, 
Wegstreckensignalgeber, zwischengeschalteten Einrichtungen und dem Tarif muss 
von einem Hersteller geprüft und in den 
Verkehr gebracht werden. Hersteller 
im Sinne des Eichrechts können z. B. 
Kfz-Hersteller, Hersteller von Taxametern, 
Instandsetzer oder Taxiausrüstbetriebe 
sein.
Eine Konformitätsbewertung ist notwendig 
beim Einbau eines neuen oder gebrauchten 
EU-Taxameters oder eines Fahrpreisanzeigers mit innerstaatlicher Bauartzulassung 
in ein neues oder ein gebrauchtes Fahrzeug, welches vorher nicht als Taxi genutzt 
wurde. Bei Tarifänderungen oder Tausch 
 eines Taxameters gegen ein baugleiches 
AKTUELLE INFORMATIONEN
Warnung vor Betrugsversuchen 
durch die „.DE Deutsche Domain“
Eine neue Masche der Abzocker ist es, 
 Firmen per Mail täuschend echt aussehende Rechnungen über eine Domainregistrierung zu schicken. In mehreren aktuellen 
Fällen ist die „.DE Deutsche Domain“ der 
Absender. 
Obwohl rechts oben auffallend Rechnung 
steht, fehlen Name und Anschrift des Rechnungsempfängers, Pflichtangaben jeder 
 ordentlichen Rechnung. Die Täter sitzen 
im Ausland, auch wenn ein Berliner Postfach als Kontaktadresse angegeben wird. 
Aus den ersten zwei Stellen der IBAN geht 
aber hervor, dass die Zahlungen auf ein 
Konto mit Ländercode ES erfolgen, was für 
Spanien einschl. Kanarische Inseln steht. 
Erst dem sehr klein Gedruckten ist zu entnehmen, dass es sich hierbei um ein Angebot handelt, das als angenommen gilt, 
wenn der Kunde den geforderten Betrag 
überweist.
An dieser Stelle wollen wir nochmals auf 
die Masche von digitalen Brancheneinträgen hinweisen. Unter verschiedenen Namen 
wird Kleinunternehmern per Fax oder Mail 
ein Eintrag angeboten, der das Geld nicht 
wert ist. Schnell überlesen ist der Hinweis, 
dass ein Vertrag mit mehrjähriger Laufzeit 
geschlossen wird, mit einer Jahresgebühr 
von bis zu 998 Euro. Einmal unterschrieben 
und nicht widerrufen ist es sehr schwer, 
aus diesem Vertrag ohne Verluste heraus 
zu kommen.
Deshalb der Hinweis: Öffnen Sie keine 
 Anhänge von Mails, die ihnen suggerieren, 
dass der Anhang eine Rechnung enthält 
und ihnen der Absender unbekannt ist. 
Zahlen sie keine Rechnungen, die ihnen 
dubios erscheinen oder wenn sie sich nicht 
an den Kauf des in Rechnung gestellten 
Produktes erinnern können. Lassen sie 
sich nicht von Mahnungen einschüchtern, 
sondern legen sie sofort Widerspruch 
ein. Informieren Sie die Polizei oder eine 
Verbraucherzentrale. (BH)
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016

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Modell ist nur eine Eichung notwendig, 
wenn das Gesamtsystem bereits konformitätsbewertet wurde. Klingt einfach – ist es 
aber nicht. 
Die Verfahrensweise der Konformitätsbewertung wurde von der Bayerischen 
 Konformitätsbewertungsstelle (KBS) zum 
1. Juli 2016 geändert. Bisher konnte der 
Unternehmer nach Umrüstung des Fahrzeuges mit dem vom Einbauer (Hersteller) 
ausgefüllten Antrag auf Konformitätsbewertung direkt zum Eichamt fahren. Bei 
guter Planung war ein Fahrzeugwechsel an 
einem Kalendertag möglich. Seit 1. Juli 
2016 muss der Hersteller nun den Antrag 
auf nationale Konformität per Email mit 
den relevanten Fahrzeug- und Taxameterdaten an die Konformitätsbewertungsstelle 
schicken. 
Nach Aussage unseres Münchner Mitgliedes 
Heribert Wurm, Taxiunternehmer, Taxiverleiher, Instandsetzer und Taxiausrüster 
erfolgt eine Rückmeldung der KBS erst 
nach etwa 5 Tagen. Ohne Bestätigung ist 
eine Ersteichung aber nicht möglich, das 
Fahrzeug kann in dem Zeitraum nicht eingesetzt werden. Dazu Wurm: „Wurde bisher 
ein Fahrzeugwechsel unter optimalen Bedingungen in 1 bis 1,5 Tagen durchgeführt, 
müssen nun um die 10 Tage eingeplant 
werden.“
Wir hoffen, dass die KBS Möglichkeiten 
 findet, den Vorgang zu beschleunigen. Der 
Ausfall von mehreren Einsatztagen wird 
den gewünschten Wandel zu spritsparenden 
und abgasarmen Fahrzeugen behindern. 
Weitere Informationen hierzu finden Sie 
auf der Internetseite der Bayerischen 
 Konformitätsbewertungsstelle (KBS) unter 
www.kbs.bayern.de/pdf/Taxi-Paket.pdf
(FK)
Standplätze
Die unendliche Geschichte
Wie Sie seit einigen Jahren aus der Tagespresse entnehmen können, kämpft die Landeshauptstadt München mit erheblichen 
personellen Engpässen, besonders an Stellen mit direktem Kundenkontakt. Viele 
hundert Taxifahrer mussten diese leidvolle 
Erfahrung im Zuge der Verlängerung des 
Personenbeförderungsscheines machen und 
endlose Stunden im Wartesaal der Führerscheinstelle verbringen. Doch es ist nicht 
nur die Führerscheinstelle, wo sich aufgrund Personalmangels die Arbeit anhäuft 
und es zu enormen Rückstau und Wartezeiten kommt.
Besonders betroffen ist das gesamte 
Taxigewerbe von den Zuständen in der 
Hauptabteilung III / Verkehrsmanagement, 
wo im für Taxistandplätze zuständigen 
Sachgebiet KVR III / 13 seit nahezu einem 
Jahr mehr oder weniger Stillstand herrscht, 
weil der einzige dort tätige Beamte mit 
 anderen Aufgaben überlastet ist. Für die 
Angelegenheiten des Taxigewerbes bleibt 
regelmäßig keine Zeit. 
Um den immer wieder zu vernehmenden 
Unkenrufen, die Taxi München eG würde 
 keine aktive Standplatz-Arbeit leisten, entgegenzuwirken, wollen wir an dieser Stelle 
über den Stand der laufender Anträge informieren: Am Freitag, den 15. Juli 2015, 
also vor einem Jahr, erfolgte eine sogenannte Bereisung von Örtlichkeiten, an den 
Taxistandplätze eingerichtet, verändert 
oder aufgelöst werden sollen. Die Taxi 
München eG hat im Zuge dieses Termins 
beantragt, dass der Taxistand „Am Oberwiesenfeld“ von derzeit vier auf zehn 
 Stellplätze erweitert wird. Der Standplatz 
an der Allacherstraße/Brieger Straße soll 
aufgelöst werden und durch einen neuen 
Taxistand in der Manzostraße ersetzt 
 werden. Für das Neubaugebiet am Hirschgarten/Wilhelm-Hale-Straße wurde ein 
 Taxistandplatz am Steubenplatz beantragt. 
Es wurden Ortsbesichtigungen am Bahnhof 
Trudering, in der Maximilianstraße 15 
(Brenner), am Pasinger Marienplatz, am 
S-Bahnhof Freiham, an der ehemaligen 
Kultfabrik sowie an weiteren Brennpunkten 
durchgeführt.
Trotz mehrmaliger Nachfragen und Reklamationen wartet das Taxigewerbe nun seit 
einem Jahr auf Ergebnisse. Auch Reklamationen bei der Hauptabteilungs leitung und 
sogar bei der stellvertretenden Behördenleitung haben nicht zum Erfolg geführt. 
Das Münchner Taxigewerbe benötigt diese 
Standorte dringend. Ohne entsprechende 
Flächen kann die öffentliche Aufgabe, den 
Linienverkehr zu ergänzen, zu ersetzen 
und zu verdichten, nicht erfüllt werden. 
Die unerlaubte Bereithaltung ist die Folge.
In anderen Städten dauert die Einrichtung 
eines neuen Taxistandplatzes zwischen 
zwei und sechs Wochen. Dank Alt-OB Ude 
müssen in München alle Anträge ein zeitaufwendiges Anhörverfahren durch die 
 Bezirksausschüsse und deren Verkehrsunterausschüsse erfahren. Hierfür müssen 
mindestens drei bis vier Monate veranschlagt werden. Mit der derzeitigen Personalsitua tion im Kreisverwaltungsreferat 
München erweitert sich die Bearbeitungszeit auf untragbare zwölf Monate und mehr. 
Oft liegen die Anträge dann noch nicht einmal den Bezirksausschüssen vor. 
Wir überlegen gerade, für jede der 6.670 
Münchner Straßen und Plätze einen Antrag 
auf Einrichtung eines Taxistandplatzes zu 
stellen. Vielleicht kann die nächste Generation Taxifahrer davon profitieren. (TK)
Straßenumbenennung
➔ Werner-von-Siemens-Straße
Werner von Siemens, geb. 13.12.1816 in 
Leuthe bei Hannover, gest. 06.12.1892 in 
Berlin, Pionier der Nachrichtentechnik, 
Schöpfer der modernen Dynamomaschine, 
Mitbegründer der Firma Siemens und herausragende Unternehmerpersönlichkeit.
Straßenverlauf: Zwischen der Jägerstraße 
und der Finkenstraße parallel zum Oskarvon-Miller-Ring. (TK)
Werner von Siemens 
(um 1920) 
Wir trauern um unsere langjährige Kollegin und 
ehemalige Funksprecherin
Frau Ruth Böhm
(ehemals Taxi 1698)
Frau Böhm verstarb am 
Donnerstag, den 2. Juni 2016, 
im Alter von 55 Jahren.
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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Bericht über die Ordentliche 
Generalversammlung 2016
TAGESORDNUNG
1. Begrüßung u. Genehmigung der 
Tagesordnung
2. Bericht des Vorstandes
3. Vortrag des Jahresabschlusses 2015
4. Bericht des Aufsichtsrates
5. Bericht über die gesetzliche Prüfung
6. Aussprache zu den Berichten
7. Beschlussfassungen der GV
8. Wahlen
9. Festlegung einer Kreditobergrenze 
(§49 GenG)
10. Verlosung Hale TT-01
11. Verschiedenes 
Am Dienstag, den 28. Juni 2016 fand im 
Augustinerkeller die ordentliche Generalversammlung der Taxi-München eG statt. 
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr 
Max Weiland, eröffnete die Versammlung 
um 10.15 Uhr und begrüßte die Teilnehmer 
sowie die Aussteller aus Gewerbe, Handel 
und Industrie. Ein besonderer Dank galt der 
Firma MAHAG München, die für Mitglieder 
und Gäste die Kosten für das Mittagessen 
übernahm. Der Versammlungsleiter stellte 
die form- und fristgerechte Einladung fest. 
Die Tagesordnung wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Von der Generalversammlung wurden Herr Laermann als Protokollführer und Herr Thomas Paasch vom 
Genossenschaftsverband Bayern e.V als 
Vorsitzender des Wahlausschusses bestimmt. Im Anschluss erhoben sich die 
Teilnehmer und gedachten der verstorbenen Mitglieder mit einer Schweigeminute.
Im Bericht des Vorstandes ging Herr Kuhle 
zuerst auf die geschäftlichen Kennzahlen 
der Taxi-München eG zum Stichtag 
31.12.2015 ein. Trotz eines leichten 
 Rückgangs von Mitgliedern, Fahrzeugen 
und Aufträgen sah er die Genossenschaft 
auf stabilen Kurs. Zwar konnten in dem 
 gesättigten und umkämpften Markt für 
 Verkehrsdienstleistungen nicht alle Marktanteile verteidigt werden, einzelne Auftragsgruppen nahmen jedoch deutlich zu. 
Das zeige, dass die Einführung von neuen 
Leistungen und Angeboten auch in Zukunft 
wesentlicher Bestandteil der genossenschaftlichen Arbeit sein muss. Damit 
 Kunden und Mitglieder gleichermaßen 
 profitieren, sind Kooperationen wie mit der 
Taxi-Deutschland Servicegesellschaft mit 
Sitz in Frankfurt wichtig. So war es das immer wieder als „old fashion“ bezeichnete 
Taxigewerbe, welches zuerst die Bestellung 
über WhatsApp oder Facebook-Messenger 
bundesweit ermöglichte. Verbunden mit 
dem Hinweis, dass die Teilnehmer auch diese Aufträge über das Vermittlungssystem 
der Taxi-München eG erhalten, kündigt der 
Vorstand die Einführung von Datenfunkgeräten zur Miete an. Damit soll den Mitgliedern entgegen gekommen werden, die ihr 
Geschäft nicht mehr lange betreiben wollen, oder gerade angefangen haben. Das 
Angebot soll den Einstieg in die digitale 
Vermittlungstechnik erleichtern. Geplant 
sei ein Mietpreis ab 50,00 Euro netto pro 
Monat für das Gesamtsystem, bestehend 
aus einem Datenfunkgrundgerät Hale TT-01 
inklusive Navigation sowie das Kartenterminal Ingenico ICT 250. Bei Interesse 
bat Herr Kuhle um Mitteilung an die Funkdienststelle, damit die Geräte beschafft 
bzw. aufgesetzt werden können.
Neben anderen Geschäftsvorgängen ging 
der Vorstandsvorsitzende im Besonderen 
auf die Gründung einer Beteiligungsgesellschaft ein. Das derzeitige Marktumfeld und 
Bestrebungen gewerbefremder Anbieter, 
das Personenbeförderungsgewerbe zu reformieren, erfordern Flexibilität. Hier helfen 
strategische Beteiligungen als Grundlage 
zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Die Marktanteile im Kernbereich des 
Taxigeschäfts können nur verteidigt werden, wenn notwendige Investitionen 
durchgeführt und die Wettbewerbsfähigkeit 
sowohl der Taxi-München eG als auch der 
Mitglieder gestärkt wird. Es gilt sich heute 
vorzubereiten um Morgen bestehen zu können. In diesem Zusammenhang sind auch 
die juristischen Auseinandersetzungen mit 
den Fahrtenvermittlern Uber und MyTaxi zu 
sehen, die sich ein Aufbrechen geltender 
Spielregeln auf die Fahne geschrieben haben. Der Vorsitzende des Vorstands kritisierte aber auch die eigenen Mitglieder, die 
diese Systeme fördern und damit gegen die 
Interessen der Genossenschaft handeln. 
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 sei 
ungewiss, wie der Gesetzgeber handeln 
wird. Der Staat dürfe das Taxigewerbe aber 
nicht mit Kosten und Pflichten überfordern, 
während sich digitale Mitbewerber hinter 
Bits und Bytes verstecken. Freie Marktwirtschaft und fairer Wettbewerb funktionieren 
nur wenn Chancengleichheit besteht. Herr 
Kuhle bedankte sich für die Aufmerksamkeit und übergab an seinen Vorstandskollegen Herrn Zielinski.
Im Rahmen des Lageberichtes wurden die 
Mitglieder über die wirtschaftlichen Aspekte im Geschäftsjahr 2015 informiert. Herr 
Zielinski trug Zahlen zu Umsatzerlösen, 
 Investitionen und sonstigen wichtigen 
 Vorgängen des vergangenen Jahres vor. In 
der Gesamtschau ist die Vermögens- und 
Finanzlage der Genossenschaft weiterhin 
erfreulich. Die konsequente Fortführung der 
Geschäftsstrategie sei aber notwendig, um 
verstärkt in die Zukunft zu investieren. 
Um die Mitglieder zu entlasten, wurden die 
Umlagen seit 2004 nicht mehr erhöht. 
Herr Zielinski freute sich anzukündigen, 
dass der Vorstand die Gebühren auch im 
kommenden Jahr unverändert belassen 
will. Zudem werden ab 2017 die Bearbeitungsgebühren für Kreditkartenzahlungen 
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016

Seite 9

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auf 3 % und für Girokarten auf 1,5 % netto 
gesenkt. Auf Grund wirtschaftlicher Vorarbeit kann die Genossenschaft den hieraus 
entstehenden Umsatzrückgang von bis 
zu 100.000 Euro schultern. Im Anschluss 
trug Herr Zielinski den Bericht zum Jahresabschluss 2015 vor. Das nüchterne Zahlenwerk wurde den Mitgliedern durch eine 
 PowerPoint-Präsentation veranschaulicht. 
Im Bericht des Aufsichtsrates wurde von 
Herrn Weiland bestätigt, dass die Geschäftsleitung in 2015, den gesetzlichen 
und satzungsgemäßen Bestimmungen 
 entsprechend, laufend geprüft wurde. Der 
Aufsichtsrat befürworte den Vorschlag des 
Vorstandes zur Gewinnverwendung. Herr 
Paasch berichtete als Vertreter des gesetzlichen Prüfverbandes, dass der Jahresabschluss richtig abgeleitet und die Vermögenslage und Risiken der Genossenschaft 
richtig dargestellt wurden. Die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und deren 
Überwachung durch den Aufsichtsrat konnten bestätigt werden. Der Vorschlag zur Gewinnverwendung entspräche den gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen. 
Bei der Aussprache zu den Berichten meldeten sich drei Redner zur Wort. Dabei 
 wurde unter anderem die von der FDP geforderte Liberalisierung des Taximarktes 
kritisiert, aber auch der TAXIKURIER und 
die Verlängerung des Dienstleistungsvertrages über die Flughafenstandplätze, welcher 
mit einem lokalen Mitbewerber geschlossen 
wurde. Weiter wurden der Versand von Satzungen und die kostenlose Bereitstellung 
von Tarifordnungen und Datenfunkausrüstung gefordert. Im Zuge der angeregten 
Diskussionsbeiträge meldeten sich auch die 
Vertreter des Stadtrates von CSU und FDP 
zu Wort. Um 12.20 Uhr unterbrach der Versammlungsleiter die Generalversammlung 
für die Mittagspause.
Im Anschluss daran wurden von den Mitgliedern in geheimer Abstimmung der Jahresabschluss 2015 und die vorgeschlagene 
Gewinnverwendung mehrheitlich beschlossen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet. Es folgte die Wahl zum Vorstand für 
den turnusgemäß ausscheidenden Herrn 
Frank Kuhle. In geheimer Wahl wurde Herr 
Kuhle mit knapper Mehrheit wiedergewählt. 
Für den Aufsichtsrat wurden in schriftli -
cher Abstimmung Frau Ingrid Mellert, 
Herr Siegfried Weimann und Herr Jörg 
Wohlfahrt von der Generalversammlung 
 bestimmt. Alle Kandidaten nahmen die 
Wahl an. Der Beschluss zur Einführung 
 einer Kredit obergrenze gemäß § 49 GenG 
erfolgte einstimmig mit vier Enthaltungen. 
Zum Ende der Versammlung wurde unter 
den anwesenden Mitgliedern ein Datenfunkgerät im Wert von 1.600 Euro verlost. 
Nachdem es beim Tagesordnungspunkt 
 Verschiedenes keine Wortmeldungen gab, 
schloss der Versammlungsleiter Herr Max 
Weiland die ordentliche Generalversammlung der Taxi-München eG um 15.45 Uhr.
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
 
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
➔ DER LANDESVERBAND
Kommentar des BZP zu den 
Vorschlägen der EU-Kommission
Die EU-Kommission hat sog. „Guidelines“ 
zur Sharing Economy und vor Allem den 
Plattformen, die sich vermittelnd zwischen 
Verbraucher und Dienstleister/Anbieter ansiedeln, herausgegeben. Mit dieser Mitteilung will die Kommission nach eigenen 
Worten dazu beitragen, die Vorteile der 
nun als kollaborative (= zusammen arbeitend) Wirtschaft bezeichneten Plattformen 
wie airbnb, Uber etc. zu nutzen und die 
Bedenken wegen der Unsicherheit über 
die Rechte und Pflichten der Beteiligten 
beizulegen. 
Zu diesen unverbindlichen Leitlinien für die 
Anwendung des bestehenden EU-Rechts auf 
die kollaborative Wirtschaft hat der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) 
unter dem Grundtenor „same business – 
same rules“ mahnend Stellung bezogen: 
„Wir sehen diese Entscheidung mit Sorge 
um einen fairen Wettbewerb. Wir fürchten 
keine Konkurrenz, wenn die Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer gleich 
sind. Die deutsche und die europäische 
Taxi- und Mietwagenbranche haben in der 
letzten Zeit viele Anstrengungen unternommen, um ihre Dienstleistungen weiterzuentwickeln. Beispielsweise sind die Bestellung per App oder ein Bewertungssystem 
für die Fahrer längst kein Alleinstellungsmerkmal neuer Marktteilnehmer. UpTop, 
das globale Taxi Network, erlaubt die Bestellung und Abrechnung einer Taxifahrt 
fast weltweit – und ist das am schnellsten 
wachsende Taxi-Netzwerk. Uns treibt vielmehr die Sorge, dass die Sharing Economy 
ihre Partner als selbstständige Unternehmer 
einstuft – mit allen Konsequenzen für die 
Sozialkassen. Das verhindert einen fairen 
Wettbewerb. Wenn ein Unternehmen keine 
Sozialabgaben oder Steuern abführt, wird 
der Fahrpreis immer geringer sein können 
als der des Unternehmens, das seinen 
Pflichten nachkommt. Die soziale Absicherung der Fahrer bis hin zu Krankengeld, 
 Urlaub oder Rente ist bei den Geschäftsmodellen der Sharing Economy nicht gesichert. Zugleich sorgen wir uns um den 
 Zugang zur Mobilität für alle Menschen. 
Für Taxis gibt es Pflichtfahrgebiete sowie 
eine Beförderungspflicht rund um die Uhr. 
Regieren die Gesetze der Sharing Economy, 
besteht die Gefahr, dass nur lukrative Fahrten ausgeführt werden. Ältere, behinderte 
und kranke Menschen oder Bewohner ländlicher Gebiete werden dann nicht mehr 
 bedient – oder nur zu astronomischen 
 Preisen. Ähnliches droht auch in größeren 
Städten – nach Konzerten, zu Silvester 
oder auch schlichtweg bei schlechtem 
 Wetter. Verbraucher, die sich vielleicht 
 anfangs über Schnäppchenpreise gefreut 
haben, müssen bei höherer Nachfrage 
auch höhere Preise zahlen.“ 
Auch die International Road Transport 
 Union (IRU) nahm in einer Erklärung Stellung zu der EU-Kommissions-Mitteilung. 
Sie begrüßte zwar vorsichtig das Papier, 
aber einige Aspekte bleiben der Weltverkehrsorganisation zu vage. Die IRU 
 argumentiert, dass die Transportnetzgesellschaften dasselbe Geschäft betreiben und 
deshalb sollten sie auch den einschlägigen 
branchenspezifischen Vorschriften unterliegen. Weiter kommentiert sie positiv die 
in der Leitlinie erwähnten Bestrebungen 
einiger Mitgliedstaaten, einen Unterschied 
zwischen der echten Sharing Economy und 
derjenigen, die nur aus Gewinnorientierung 
vermittelt, zu machen. Darüber hinaus 
 begrüßt die IRU die Unterstreichung des 
Punktes, dass alle kollaborativen Plattformen, wie auch die anderen Wirtschaftsteilnehmer, den Steuervorschriften unterliegen 
sollten. Schlussfolgerung der IRU: Die Mitgliedstaaten sollten weiterhin ordnungsgemäß das geltende Recht umzusetzen. Es 
kann und darf nicht sein, dass für neue 
 digitale Player andere Regeln als für die 
bewährten Wirtschaftsteilnehmer gelten.
Wirksamere Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung
Das Bundeskabinett hat am 15.06.2016 
 einen Gesetzentwurf beschlossen, der 
Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung 
eindämmen soll. Der Finanzkontrolle 
Schwarzarbeit (FKS) wird ein zentraler Zugriff auf bundesweit vorliegende Erkenntnisse ermöglicht, wie z. B. den Halterdaten 
des Zentralen Fahrzeugregisters des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Das Gesetz 
schafft auch Voraussetzungen für neue 
IT-Verfahren zur schnelleren Vorgangsbearbeitung, die zuständigen Landesbehörden erhalten eigene Prüfungsbefugnisse. 
Illegal handelnde Firmen werden künftig in 
einem zentralen Korruptionsregister geführt, um sie von öffentlichen Aufträgen 
auszuschließen. Das Gesamtpaket soll Kontrollen besonders in der Taxi-, Speditions-, 
Kurier- oder Essenslieferbranche erleichtern. (FK)
Taxi Deutschland gegen Uber: Uberpop 
erneut deutschlandweit verboten
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat am 
9.6.2016 im Berufungsverfahren geurteilt: 
Das Geschäftsmodell von Uberpop ist 
rechtswidrig. Dieter Schlenker, Vorsitzender 
der Genossenschaft Taxi Deutschland, die 
die gleichnamige App betreibt, gab folgendes Statement ab: „Wir freuen uns, wir 
 haben heute Recht erhalten. Erneut wurde 
gerichtlich festgestellt, dass gleiches Recht 
für Klein- und Großunternehmen gilt.“ Das 
Urteil kommt all jenen zugute, die sich 
schlecht allein gegen Großkonzerninteressen wehren können: Dies sind die rund 
21.000 Kleinunternehmer, Mitarbeiter in 
700 Taxizentralen und rund 255.000 Taxifahrer in Deutschland. Sie arbeiten in 
 guten Jobs, verdienen Mindestlohn und 
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AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
 
 erhalten soziale Sicherheit. Außerdem sind 
dies die Verbraucher. Denn das von Uber 
aus Gier missachtete Personenbeförderungsgesetz dient dem Verbraucherschutz. 
Das heutige Urteil ist auch für Bürger wichtig, die niemals Taxi fahren: Denn im Gegensatz zu internationalen Großkapitalunternehmen zahlt der deutsche Taxi- und 
Mietwagenmarkt jährlich fast 2 Milliarden 
Euro an Steuern, Abgaben und (Sozial-) 
Versicherungen. Ubers rechtliche Probleme 
sind ein globales Phänomen – überall 
auf der Welt ist die Personenbeförderung 
reguliert. In vielen Ländern gehen Behörden und Gerichte gegen Uber vor, da das 
Unternehmen geltendes Recht ignoriert. 
Gegen das Urteil kann Uber nun Revision 
beantragen und die Rechtslage durch den 
Bundesgerichtshof beurteilen lassen.
(Quelle: www.taxi-deutschland.net)
Bayern barrierefrei
Bayern soll barrierefrei werden – das ist 
das erklärte Ziel der Staatsregierung. 
Ein wesentlicher Bereich des Programms 
 „Bayern barrierefrei“ ist die Mobilität. 
 Mobilität ist eine elementare Grundvoraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gerade der Taxi- und Mietwagenverkehr spielt für die Mobilität vieler 
Menschen mit Behinderung, aber auch 
 älterer Menschen eine wichtige Rolle.
Der Landesverband der Bayerischen Taxiund Mietwagenunternehmen e. V. und Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger 
 haben eine Vereinbarung zur Barrierefreiheit unterzeichnet. Danach haben die 
 Mitgliedsunternehmen des Verbands die 
Möglichkeit, sich im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung zu Zielen der 
Barrierefreiheit zu bekennen und an Verhaltensregeln zu binden. Als Zeichen ihres 
besonderen Engagements für Barrierefreiheit können sie den Aufkleber „Bayern 
barrierefrei – Wir sind dabei!“ an ihren 
Fahrzeugen anbringen.
Das besondere Engagement des Landesverbands der Bayerischen Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V. für Barrierefreiheit 
ist deshalb ein großer Gewinn für die 
 Barrierefreiheit in Bayern“, betonte Bayerns 
Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger. Im Vordergrund stehen dabei die Fahrer, die zur Verbesserung der Barrierefreiheit zum Beispiel beim Gepäcktransport 
von Haustür zu Haustür helfen, mobilitätseingeschränkte oder sinnesbeeinträchtigte 
Menschen aktiv unterstützen oder für eine 
verständliche Kommunikation mit dem 
Fahrgast sorgen.
„Unser erklärtes Ziel ist es, allen Menschen 
gleichberechtigt Mobilitätsdienstleistungen 
anzubieten. Mit dem Programm ,Bayern 
barrierefrei‘ erhalten wir die Möglichkeit, 
die Dienstleistungsbereitschaft der bayerischen Taxi- und Mietwagenunternehmer zu 
demonstrieren“, so der Vorsitzende. Mitglieder des Bayerischen Landesverbandes 
Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V. 
 können sich über die Internetseite des 
 Verbandes über „Bayern barrierefrei“ und 
die Teilnahme an dem Programm weiter 
 informieren. (FK)
Mindestlohn von 8,84 Euro beschlossen
Ab 1. Januar 2017 steigt der gesetzliche 
Mindestlohn auf 8,84 Euro pro Arbeitsstunde im Monatsdurchschnitt, wie die 
Mindestlohnkommission im Juni 2016 
 beschlossen hat. Der Beschluss sei einstimmig gefallen, teilte der Vorsitzende der 
Kommission mit.
Im Gegensatz zu allen anderen Branchen 
können Taxi- und Mietwagenunternehmen 
ihre steigenden Kosten nicht direkt an die 
Kunden weitergeben. Zur Zeit geben uns 
die geringeren Kraftstoffkosten den notwendigen Spielraum. Die seit Januar 2015 
geltende Lohnuntergrenze hat im Taxi- und 
Mietwagengewerbe aber zum Wegfall von 
Minijobs geführt. Die Folge sind reduzierte 
Angebote mit längeren Wartezeiten in 
schwächer frequentierten Stunden.
Kritik kommt auch vom Deutschen Taxiund Mietwagenverband BZP: „Beim 
 Mindestlohn sind auch die öffentlichen 
Auftraggeber wie bei Schul- oder Krankenfahrten in der Pflicht. Es kann nicht sein, 
dass wir künftig 8,84 Euro zahlen sollen, 
bei öffentlichen Ausschreibungen aber derjenige gewinnt, der mit seinem Angebot 
deutlich unter diesem Stundenlohn liegt.“ 
(FK)
Abschleppkosten müssen vorrangig 
vom Fahrer bezahlt werden
Für den Fall des Abschleppens von Kraftfahrzeugen ist in Rechtsprechung und Literatur anerkannt, dass der Fahrer jedenfalls 
dann, wenn er der Behörde im Zeitpunkt 
der Kostenfestsetzung positiv mit Name 
und Anschrift bekannt ist, vorrangig vor 
dem Halter heranzuziehen ist. Nur wenn 
der Fahrer unbekannt ist oder von ihm aus 
anderen Gründen keine Befriedigung erlangt werden kann – etwa, weil er zahlungsunfähig ist – darf die Behörde den 
Halter heranziehen. Sind also Name und 
Anschrift des Fahrers bekannt, so muss die 
Behörde die Kosten für den Abschleppvorgang vorrangig von ihm verlangen. Erst 
wenn der Fahrer nicht auffindbar ist oder 
es aus anderen Gründen aussichtslos ist, 
die Kosten vom Fahrer einzutreiben, darf 
der Fahrzeughalter zur Zahlung herangezogen werden. Dabei ist jedoch umstritten, 
welche Schritte die Behörde im Vorfeld der 
Kostenfestsetzung unternehmen muss, um 
einen ihr unbekannten Fahrer festzustellen. 
Im Falle eines Falles sind Unternehmer also 
gut beraten, den Behörden unverzüglich 
den Fahrzeugführer mitzuteilen. (FK)
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
 
➔ ANJA KRUSE
Anja Kruse kam in Essen zur Welt und 
 erhielt – noch bevor sie ihre künstlerische 
Ausbildung an der dortigen Folkwang 
Schule und eine zusätzliche Musicalausbildung abgeschlossen hatte, ein 
 erstes Engagement an den Städtischen 
Bühnen Münster. Es folgten Aufgaben 
am Thalia Theater Hamburg und im 
 Musiktheater Gelsenkirchen. Der erfolgreiche Fernseh-Vierteiler „Die schöne 
 Wilhelmine“ machte sie bundesweit bekannt – unvergesslich bleiben auch ihre 
Rollen in den Fernsehserien „Das Traumschiff“, „Die Schwarzwaldklinik“ und 
„Forsthaus Falkenau“ . Sie war in unzähligen Fernsehspielen zu sehen wie „Maria 
Stuart“, „Klinik unter Palmen“ oder zuletzt in „SOKO München“ . Seit 1992 arbeitet sie auch vermehrt für internationale 
Produktionen. Daneben blieb Anja Kruse 
immer dem Theater treu: So sah man 
sie in Theaterproduktionen wie „My Fair 
Lady“ oder in dem Musical „Die Schöne 
und das Biest“ . In Bonn stand sie unlängst in der französischen Kriminalfarce 
„Adieu und bis gleich“ auf der Bühne. 
Bis vor ein paar Wochen spielte sie noch 
„Die Wunderübung“ im Frankfurter Fritz 
Rémond Theater.
Anja Kruse in „Der Vorname“ in der Komödie im Bayerischen Hof
Spricht man mit Anja Kruse über eine bleibende Erinnerung an eine Taxifahrt, kommt 
die Schauspielerin sofort auf die Dreharbeiten zum Film „Giovanni oder die Fährte der 
Frauen“ zu sprechen. In dieser Produktion 
des Bayerischen Fernsehens aus dem Jahr 
1989 hatte Anja Kruse die Rolle der Donna 
Elvira inne, die auf dem Rücksitz im Wagen 
des Taxifahrers Giovanni unterwegs zum 
Theater ist. Im Radio läuft die Oper 
„Don Giovanni“ . Während der Fahrt träumt 
sich der Taxifahrer in die Rolle des Don 
 Giovanni und wenige Augenblicke später 
sieht er sich mit der Hauptfigur der Oper, 
Donna Elvira, im Bett landen. Allerdings 
wird er bald jäh aus seinen Träumen gerissen, als Donna Elvira wieder hinten im 
Taxi sitzend nach einer Quittung verlangt. 
Eine herrlich heitere Szene. Die Dreharbeiten zu diesem Streifen dauerten an die 
drei Wochen und fanden überwiegend 
nachts in München in einem echten Taxi 
statt, das der Produzent angemietet hatte. 
Aktuell produziert Anja Kruse jedoch keinen Film, sondern ist zu sehen auf der 
Bühne der Komödie im Bayerischen Hof 
 zusammen mit Sebastian Goder und Pascal 
Breuer vom 25. Juli bis zum 27. August 
2016 in dem Stück:
Der Vorname 
Lehrerin Elisabeth und ihr Mann, der 
 Literaturprofessor Pierre, haben Gäste. 
Der geplante nette Abend im liberalen 
 Intellektuellenhaushalt findet ein jähes 
Ende, als Elisabeths Bruder Vincent den 
Anwesenden verkündet, wie das Kind, 
das seine Freundin erwartet, heißen soll: 
Adolphe! 
Über diese Namensgebung entbrennt ein 
amüsanter Schlagabtausch, in dessen 
 Verlauf sich Abgründe auftun und so 
manches Geheimnis aus der Vergangenheit der Anwesenden ans Licht gezerrt 
wird.
Witzig, rasant und ziemlich böse: Eine 
kluge, pointierte Konversationskomödie, 
die ebenso scharfsinnig wie humorvoll 
die Abgründe hinter den Fassaden aufgeklärter Bürgerlichkeit offen legt. (TK)
Weitere Informationen und 
Tickets erhalten Sie unter 
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Prominente berichten über ihre Erfahrungen
VIP IM TAXI
Komödie im Bayerischen Hof
Nicole Bruehl
Anja Kruse in „Der Vorname” … … hier mit Werner Tritzschler und Pascal Breuer

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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
TITELTHEMATITELTHEMA
istockphoto
➔ ALLES RUND UM DEN GERSTENSAFT
Bier in der Steinzeit
Archäologen gehen heute davon aus, dass 
das Bierbrauen wahrscheinlich noch ältere 
Wurzeln hat, da in China Tonkrüge gefunden wurden, die Spuren eines vergorenen 
Getränkes aus Reis und Honig beinhalteten. In Mesopotamien fand man auch die 
ältesten schriftlichen Zeugnisse der Bierherstellung. Diese stammen aus dem 
 dritten Jahrtausend vor Christus und 
 nennen bereits 20 Biersorten. Da einer 
 solchen Vielfalt eine längere Entwicklung 
voraus gegangen sein muss, geht die 
Wissen schaft von einer sehr viel älteren 
Tradition aus. 
Gefundene Abbildungen von biertrinkenden 
Sumerern waren 5.000 Jahre alt. Die älteste Bierschankordnung der Welt ist zwar 
etwa eintausend Jahre jünger und hört sich 
etwas martialisch an, mag aber manchem 
recht aktuell erscheinen:
➔ Die Wirtin, die sich ihr Bier nicht in 
Gerste, sondern in Silber bezahlen 
lässt, oder die minderwertiges Bier 
ausschenkt, wird ertränkt.
➔ Eine Priesterin, die ein Bierhaus aufsucht oder gar ein solches eröffnet, 
wird verbrannt.
➔ Die Wirtin, die in ihrer Gaststätte 
 politische oder staatsgefährdende 
Diskussionen duldet, ohne die Gäste der 
Obrigkeit auszuliefern, wird getötet.
➔ Bierpanscher werden in ihren Fässern 
 ertränkt oder so lange mit Bier vollgegossen, bis sie ersticken.
Die bereits erwähnte Vielfalt der Biersorten 
ist zwar mit der heutigen nicht zu vergleichen und auch der Geschmack war sicher 
ein anderer, aber für bayerische Ohren hört 
es sich doch wie Musik an: Schwarzbier, 
feines Weißbier oder Lagerbier für den Export nach Ägypten. Bier galt als Grundnahrungs- und Zahlungsmittel. So wurden auch 
Soldaten und Beamte mit Bier und Brot 
entlohnt. Die Erbauer der Pyramiden erhielten täglich zwei Krüge Bier und vier Brote. 
Lange Zeit war die ägyptische Hieroglyphe 
für Nahrung ein Zeichen aus Brot und Bier. 
Frauen als Bierbrauer – 
im Mittelalter Normalität
Auch unsere Vorfahren in Mitteleuropa 
kannten wahrscheinlich schon seit mindestens 5000 Jahren Bier, da zu dieser Zeit die 
Gerste kultiviert wurde. Archäologische 
Analysen von Gefäßen aus dieser Zeit wiesen nach, dass es sich um Bier ohne Beimischungen von Honig oder Met handelte. 
Die Germanen warnten bereits in der altisländischen Sagen- und Liedsammlung 
Edda vor dem übermäßigen Biergenuss: 
„Nicht klebe am Becher, trinke Bier mit 
Maß!“ Auf deutschem Boden sind die 
 ältesten Nachweise der Braukunst etwas 
jünger. Es wundert aber nicht, dass diese 
in Bayern, genauer in Franken, gefunden 
wurde. Die Kulmbacher Biergefäße wurden 
etwa 800 v. Chr. benutzt.
Im Mittelalter war das Bier das Getränk 
des Volkes. Zumindest in Europa. Das Bierbrauen war bis in diese Zeit alleinige Sache 
der Frauen. Bierbrauen und Brotbacken 
 sicherte die Ernährung der Familien. Wenn 
der Frau des Hauses das Bier besonders gut 
gelungen war, lud sie ihre Freundinnen und 
Nachbarinnen zur Verkostung ein. Vielleicht 
ist aus diesem Brauch das „Kaffeekränz-
Bereits vor 10.000 Jahren haben Menschen im Bereich des sogenannten fruchtbaren Halbmondes (ein Gebiet zwischen dem 
 heutigen Israel und dem Irak) wild wachsende Getreideähren gesammelt und in unterirdischen Speichern gelagert. 
Zu dieser Zeit begann man dieses Wildgetreide zu kultivieren. Da die Vorratslager selten wasserdicht waren, kann man davon ausgehen, 
dass daher das Getreide mit Wasser in Berührung kam, keimte und die so entstandenen Enzyme die Getreidestärke in Malzzucker 
verwandelte. Das Mälzen als Grundlage für die Bierherstellung war geboren. Leider gibt es aus dieser Zeit keine schriftlichen Belege, 
da die Menschen der Jungsteinzeit keine Schriftzeichen kannten.
MÜNCHNER BIER

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AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
 
chen“ entstanden. Das Mittelalter war auch 
die hohe Zeit der Klöster und deren Braukunst. Hier wurde das Bierbrauen weiter 
entwickelt und die Überschüsse in Klosterschenken an Wanderburschen und Pilger 
ausgegeben. Es galt der Spruch: „Was flüssig ist, bricht kein Fasten.“ Also war der 
Bierverbrauch in den Klöstern das ganze 
Jahr über konstant hoch. Einige Quellen 
belegen den täglichen Bierkonsum mit fünf 
Maß pro Klosterinsasse.
Auch in den Städten florierte die Kunst des 
Brauens. Durch Abgaben und Steuern entwickelte sich das Brauereigewerbe zu einer 
nicht versiegenden Einnahmequelle für die 
Fürsten. Um die Konkurrenz der Klöster 
einzuschränken, verboten einige Landesherren den öffentlichen Verkauf von Klosterbieren. 1434 wurde im Thüringischen 
Weißensee – ein Ort im thüringisch sächsischen Hoheitsgebiet – das erste Reinheitsgebot für Bier erlassen. Es war aber nur auf 
die Wirtshäuser der Stadt begrenzt. Wer 
Ruß, Kümmel oder Fichtenspäne in die 
Braukessel kippte, wurde für vier Wochen 
aus der Stadt gejagt. Das Strafgeld lag bei 
„zehn Marken” – was etwa 500 Gramm Silber entsprach. Mit Erlass des bayerischen 
Reinheitsgebotes im Jahr 1516 wurde 
 „böses Bier” lediglich konfisziert und im 
Anschluss von den Staatsdienern vorsorglich „vernichtet“ . 
Bier in der Neuzeit
Mitte des 18. Jahrhunderts begann der 
 Siegeszug der regionalen Biere. Bis heute 
werden einige dieser alten Biere in regional 
begrenzten Gebieten ausgeschenkt. Eines 
der bekanntesten ist die Leipziger Gose, 
die aber nach einer EU-Richtlinie nicht 
mehr als Bier bezeichnet werden darf. Noch 
bis ins 19. Jahrhundert hinein galt Bier 
und Biersuppe als nahrhaftes und sättigendes Frühstück. Unbeliebt dagegen waren 
Bierpreiserhöhungen. Beim alljährlichen 
Starkbieranstich auf dem Nockherberg 
kam es am 23. März 1888 zu einer Massenschlägerei, die von der Gendarmerie erst 
nach Stunden beendet werden konnte. Das 
Ereignis ging als Salvatorschlacht in die 
Geschichte ein. Auslöser war ein gestiegener Bierpreis.
Nachdem Bier auch bei niedrigen Temperaturen vergoren werden konnte, setzte sich 
Mitte des 19. Jahrhunderts das untergärige 
Bier auf dem Markt durch. Bedeutend sind 
in diesem Zusammenhang die ersten nach 
Pilsener Brauart gebrauten Biere, da sie als 
entscheidender Wendepunkt in der Braugeschichte gelten. Aus dem Handwerk des 
Bierbrauens entwickelte sich die heutige 
Brauereiindustrie. Durch den wissenschaftlichen Fortschritt und findige Ingenieure 
wurde das Bier trotz des Verzichts auf 
 chemische Zusätze immer haltbarer. Auch 
der Geschmack der Konsumenten veränderte sich im Laufe der Jahre. Heute trinkt 
man im Süden der Republik eher obergärige 
Biere mit weniger bitterer Note, der Norden 
ist für seine etwas bittereren untergärigen 
Biere bekannt. Durch die Vielzahl an verschiedenen Bieren, gar nicht zu reden 
von den Biermischgetränken, konnte sich 
Bier als Massenware behaupten. Weltweit 
schätzt man, dass es ca. 15.000 verschiedene Biersorten gibt, in Deutschland etwa 
6.000. Da sollte doch jeder ein Bier finden, 
dass seinem Geschmack entspricht und 
auch eingefleischte Weintrinker wissen die 
erfrischende Wirkung eines kühlen Bieres 
an einem Sommertag sehr zu schätzen. 
(BH)
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
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➔ DAS REINHEITSGEBOT
Das Reinheitsgebot – ältestes Lebensmittel- oder frühes Drogengesetz?
Bier als das älteste Getränk, das von Menschen hergestellt wird, kann auf eine beeindruckende Geschichte verweisen. Neben 
seiner Funktion als Nahrungsmittel, war es 
auch immer Einnahmequelle für den jeweiligen Produzenten und den Landesherren, 
der die Braurechte verlieh. Diese Braurechte beinhalteten immer einen Hinweis auf 
die Brauqualität und die Inhaltsstoffe. Bereits Kaiser Barbarossa stellte harte Strafen 
für schlechtes Bier in Aussicht, als er am 
21. Juli 1156 der Stadt Augsburg das 
Stadtrecht mit dem Braurecht verlieh.
Da die Grundlage allen Bierbrauens Getreide war und ist und gerade in Hungerzeiten 
dieses eingeteilt werden musste, wurde bereits im 14. Jahrhundert eine Verordnung 
erlassen, dass die Brauer ausschließlich 
Gerste zum Brauen benutzen durften, um 
den wertvollen Weizen für die Brotproduktion zu reservieren. Am St. Andreastag, 
dem 30. November 1487, erließ Herzog 
 Albrecht von Bayern – auch der Weise (!) 
genannt – für das Teilherzogtum Bayern – 
das Münchner Reinheitsgebot, wonach Bier 
„nu füran auch aus nichts anderem dann 
Hopfen, Gersten und Wasser gesotten werden“ darf.
Als die bayerischen Teilherzogtümer nach 
dem Landshuter Erbfolgekrieg wieder 
vereinigt wurden, musste das bayerische 
Landrecht harmonisiert werden. Die neue 
Landesordnung, in Ingolstadt am 23. April 
1516 durch Herzog Wilhelm IV. und Herzog 
Ludwig X. erlassen, beinhaltete u. a. die 
 Definition der Inhaltsstoffe der Biere und 
regulierte den Preis. Hier war noch nicht 
von Malz die Rede. Ausschließlich Gerste, 
Hopfen und Wasser durften zum Bierbrauen 
verwendet werden. Dies war wichtig, da 
dem Bier seit Jahrhunderten immer wieder 
berauschende Zutaten beigemengt wurden. 
Sumpfporst oder Schwarzes Bilsenkraut, 
aber auch Tollkirsche, Schlafmohn oder Wermut waren beliebte, aber nicht ungefährliche Zusatzstoffe. Im Jahre 1551 wurde das 
Reinheitsgebot wieder gelockert. Nun erlaubten die Landesherren die Bei mischung 
von Lorbeer und Koriander. Später wurden 
Privilegien vergeben, die das Verbot von 
Weizen im Bier aufhoben und das Brauen 
von Weizenbier ausdrücklich erlaubte.
Im 19. Jahrhundert erinnerte man sich 
an das ursprüngliche Reinheitsgebot. In 
Bayern wurde es sogar gesetzlich verankert. Nach der Reichsgründung übernahmen andere deutsche Staaten ähnliche 
Regelungen. 1923 regelte das Deutsche 
Biersteuergesetz die Inhaltsstoffe, das für 
kleinere Brauereien oder Exportbier Ausnahmen kannte. Die Brauereien in Bayern, 
Baden und Württemberg waren davon aber 
ausgeschlossen, was eine durchgehende 
Qualität garantierte. 1952 regelte die neu 
gegründete Bundesrepublik Deutschland 
auf Grundlage des Biersteuergesetzes von 
1923 die Inhaltsstoffe Deutschen Bieres. 
Es wurden Zucker und aus Zucker hergestellte Farbmittel im Bier zugelassen. In 
Bayern galt aber weiterhin das sogenannte 
„absolute Reinheitsgebot“, wonach nur 
Malz, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet 
werden dürfen. 
Bis 1984 konnte in der Bundesrepublik mit 
der Bezeichnung Bier nur geworben werden, 
wenn nach deutschen Vorschriften gebraut 
wurde. Der Europäische Gerichtshof hatte 
entschieden, dass ausländische Hersteller 
ihre Produkte unter dem Namen Bier vermarkten dürfen, auch wenn das deutsche 
Reinheitsgebot nicht eingehalten wird. Die 
deutschen und vor allem die bayerischen 
Brauereien nutzen die Lockerung jedoch als 
erfolgreiches Marketinginstrument, da das 
freiwillige Reinheitsgebot dem Verbraucher 
Vertrauen in das Produkt vermittelt. Auch 
auf dem internationalen Markt sind deutsche Biere sehr beliebt, da sie für Qualität 
bei großer Vielfalt stehen. Ohne den Qualitätsanspruch schmälern zu wollen, muss 
man aber der Ehrlichkeit halber sagen, dass 
unser Reinheitsgebot nicht das älteste Lebensmittelgesetz der Welt ist. Bereits im 
Codex Hammurapi aus dem 18. Jahrhundert 
v. Chr. findet man umfangreiche Bestimmungen für die Lebensmittelherstellung – vor 
allem für das Bierbrauen. (BH)
Wenn wir in diesem Jahr 500 Jahre Reinheitsgebot des Deutschen Bieres feiern, sollte erwähnt werden, dass der Begriff 
„Reinheitsgebot“ zum ersten Mal am 4. März 1918 in einem Sitzungsprotokoll des bayerischen Landtages auftaucht. 
Dabei wurde vom bayerischen Reinheitsgebot gesprochen, was sich erst mit der Harmonisierung des Rechts im Europäischen 
 Wirtschaftsraum gegen Mitte der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts änderte. Heute spricht man vom Deutschen Reinheitsgebot

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➔ MÜNCHENS BRAUEREIGESCHICHTE
Von 1579 bis 1597 regierte im Herzogtum Bayern Wilhelm V. Herzog von Bayern. Sein Hofstaat war besonders durstig und anspruchsvoll. Diese Kombination kam Bayern teuer zu stehen, da die Herrschaften mit der Qualität des Münchener Bieres nicht zufrieden 
waren und sich das Bier aus dem niedersächsischen Einbeck kommen ließen. Darüber war Wilhelm V. nicht begeistert und befahl, dass 
Kosten und Vergnügen wieder in Einklang gebracht werden sollten.
Hofbräu München
Am 27. September 1589 unterbreiteten drei 
Räte des Hofstaates ihrem Staatsoberhaupt 
den Vorschlag, ein eigenes Brauhaus zu 
bauen. Wilhelm V. war davon sehr angetan 
und holte noch am selben Tag den Braumeister des Klosters Geisenfeld als Planer, 
Bauherrn und ersten Braumeister nach 
München. Dies war die Geburtsstunde des 
Hofbräu München. 
Bereits 13 Jahre später begann die Brauerei auf Geheiß Maximilian I., dem Sohn von 
Wilhelm V., Weißbier zu brauen. Da Maximilian ein kluger Kopf in Sachen Finanzen 
und Marketing war, verbot er einfach anderen Sudstätten das Weißbierbrauen und 
 sicherte sich damit die Gewinne aus dem 
Weißbierverkauf. Gleichzeitig legte er auch 
den Grundstein für eine nun bereits mehr 
als 400-jährige Brautradition. Seit 1607 
gibt es am Platzl Weißbier. Dort steht das 
Hofbräuhaus noch heute.
Ein Glücksfall für die Stadt München war 
die Einführung des Maibocks im Jahre 
1614. Da viele dem Einbecker Starkbier 
nachtrauerten, sollte ein eigenes Starkbier 
gebraut werden. 
Der Maibock war ein voller Erfolg. Als 1632 
die Schweden im Zuge des Dreißigjährigen 
Krieges München besetzten, forderten sie 
344 Eimer Maibock. Wenn die Stadt dieser 
Forderung nachkäme, würde man von 
Brandschatzung und Plünderung absehen. 
Die Münchener überlegten nicht lange und 
lieferten die geforderte Menge des starken 
Bieres. Die Schweden waren zufrieden und 
verschonten die Stadt.
Ein Meilenstein in der Münchener Brauereigeschichte stellt das Oktoberfest dar. Als 
am 17. Oktober 1810 Kronprinz Ludwig 
Therese von Sachsen-Hildburghausen ehelichte, spendierte König Maximilian I. ein 
riesiges Fest. 40.000 Besucher feierten das 
Paar. Der Höhepunkt war ein Pferderennen 
über elf Kilometer auf einer Wiese außerhalb der Stadt. Das Gelände trägt heute 
den Namen der damaligen Braut. Da das 
Fest ab 1810 jedes Jahr wiederholt werden 
durfte, wollten die königlichen Brauer 
 ihrem Herrscher ein besonderes Bier anbieten. So entstand zwei Jahre später das 
„Oktoberfestbier“ mit einer stärkeren 
Stammwürze und höherem Alkoholgehalt. 
Nachdem Ludwig seinem Vater auf den bayerischen Thron folgte, erwies er sich als ein 
sozial denkender Herrscher. So genehmigte 
er per Dekret den Ausschank und die Bewirtung im Hofbräuhaus für alle Bürger und 
senkte den Bierpreis, damit sich „die arbeitende Klasse und das Militär einen gesunden und wohlfeilen Trunk leisten konnten“ . 
Da immer mehr Gäste das Hofbräuhaus am 
Platzl besuchten, wurden 1896 ein Neubau 
und die Auslagerung der Brauerei beschlossen. Das Hofbräuhaus wurde umgebaut und 
ausschließlich als Gaststätte genutzt. 
1944 trafen das Traditionshaus Fliegerbomben und zerstörten es fast vollständig. 
Auch 60 % der Sudstätten in der Wiener 
Straße lagen brach. Zur 800 Jahr Feier der 
Stadt München eröffnete 1958 am Platzl 
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
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der Festsaal neu. Bis 1972 stieg die Nachfrage nach dem Traditionsbier stetig an. 
Das damals neue Wiesn-Zelt auf dem 
 Oktoberfest konnte mit einer Fläche von 
5.084 Quadratmetern aufwarten. 10.000 
Besucher finden bis heute Platz, um in 
16 Tagen 5.500 Hektoliter Bier und 70.000 
Portionen Hendl zu genießen. Der Siegeszug war nicht aufzuhalten. Ob in Hongkong, Las Vegas oder Pittsburgh, das Hofbräuhaus ist als Marke weltweit beliebt.
Paulaner
Mönche des Paulanerordens brauten seit 
1634 für den Eigenbedarf ein Bockbier. An 
den Festtagen des Ordensgründers, Franz 
von Paola, durfte das Bier auch öffentlich 
ausgeschenkt werden. 1799 wurde das 
Kloster Neudeck aufgegeben und die Gebäude teilweise bis 2009 als Justizvollzugsanstalt genutzt. 1813 erwarb der Braumeister Franz Xaver Zacherl die ehemalige 
Brauerei des Klosters und führte die Bockbiertradition fort. Nun trug das beliebte 
Starkbier den Namen Salvator. Das Salvatorbier wurde kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts als Warenzeichen beim Berliner 
Patentamt eingetragen. Von diesem Zeitpunkt an hieß die Brauerei „Paulaner- 
Salvator Brauerei“ . 1928 fusionierte die 
Paulaner-Salvator Brauerei mit der Gebrüder Thomas Bierbrauerei zum Paulaner 
 Salvator Thomas Bräu. 
Erstmals 1861 wurde der Frühjahrstrunk im 
neu erbauten „Zacherl-Keller“ auf dem 
Nockherberg ausgeschenkt. Nach einer Umbenennung musste der Salvatorkeller nach 
dem 2. Weltkrieg wegen vollständiger Zerstörung durch einen Bombenangriff neu 
aufgebaut werden. Die erste Salvatorprobe 
nach dem Zweiten Weltkrieg fand am 
10. Februar 1950 statt. 1994 wurde der 
Salvatorkeller in Paulaner-Keller umbenannt, der in der Nacht zum 28. November 
1999 bei einem Großbrand zerstört wurde. 
Das traditionelle Starkbierfest fand bis zum 
Wiederaufbau in einem Zelt auf dem Mariahilfplatz statt. Seit 2003 fliest das Bier 
wieder in den festen Räumen des heutigen 
„Paulaner am Nockherberg“, wo auch 
die bayerische Tradition des Derbleckens 
alljährlich ausgiebig gepflegt wird.
Nachdem die Brauerei am Nockherberg ihre 
Kapazitätsgrenze erreicht hatte, wurde 
2016 im Stadtteil Langwied eine neue 
Brauerei eröffnet. Zum Sortiment gehören 
heute 14 Biere, das Wasser hierfür wird aus 
einem Tiefbrunnen mit 240 Metern Tiefe 
gefördert. Die Brauerei gehört heute zu 
 einer Brauereigruppe, der auch Hacker- 
Pschorr und Thurn und Taxis aus Regensburg, sowie Auerbräu aus Rosenheim und 
Hopf aus Miesbach angeschlossen sind.
Hacker-Pschorr
Im Jahre 1417 wurde erstmals ein Anwesen 
an der Stelle der heutigen Gaststätte „Altes 
Hackerhaus“ in der Sendlinger Straße urkundlich erwähnt. Hier befand sich eine 
bekannte Braustätte. Da zahlreiche Zimmerleute zu den regelmäßigen Gästen gehörten, nimmt man heute an, dass daher 
die Beile oder Äxte im Wappen herrühren. 
Im Jahre 1783 kaufte Simon Hacker das 
Anwesen. Als zehn Jahre später seine Tochter Maria Theresia Joseph Pschorr heiratete, kaufte der Schwiegersohn dem Schwiegervater die Braurechte ab und machte aus 
der kleinen Braustätte die führende Münchener Brauerei des 18. Jahrhunderts. Aus 
der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Jeder 
erhielt nach dem Tod der Eltern die Hälfte 
der Brauerei. Georg wurde Besitzer der 
Brauerei zum Pschorr und Matthias erhielt 
die Hacker-Brauerei „Zum Hacker“ .
Erst 1972 wurden die beiden Brauereien 
wieder zur Hacker-Pschorr Bräu AG vereinigt. Heute ist die Hacker-Pschorr Brauerei 
Teil der Paulanergruppe und die 16 verschiedenen Biere werden in der Paulanerbrauerei hergestellt. Markenzeichen dieser 
Biere sind die Flaschen mit dem Bügelverschluss, die seit 2007 auf dem Markt sind 
und die Flaschen aller Hacker-Pschorr Biere 
kennzeichnen.
Spatenbräu
Ein Steuerbuch der Stadt München erwähnt 
einen Brauer im Anwesen in der Neuhausergasse 4 im Jahre 1397. In diesem Haus 
wurde seitdem bis 1817 Bier gebraut.
Von 1622 bis 1704 besaß die namensgebende Familie Spatt die Brauerei. Als 1807 
der königliche Hofbräumeister Gabriel Sedlmayr die kleine Braustätte übernahm, begann die goldene Zeit der Spatenbrauerei. 
Die Familie Sedlmayr leitet bis heute das 
Unternehmen.
Gabriel Sedlmayr expandierte nicht nur, er 
kaufte auch Anteile an der Franziskaner 
Brauerei und organisierte den Umzug in 
die Marsstraße. Bereits 1867 war aus der 
kleinsten Brauerei Münchens die größte der 
Stadt geworden. Diesen Platz hielt sie etwa 
30 Jahre. Zur Weltausstellung in Paris erhielt Spatenbräu als einzige deutsche Brauerei eine Goldmedaille für ihr Bier. Als die 
drei Söhne von Vater Gabriel den Betrieb 
übernahmen, standen sie ihm in Sachen 
Innovation in nichts nach. So brachten sie 
das erste in München gebraute Helle auf 
den Markt, was von den Münchnern mit Begeisterung angenommen wurde. Die Familie 
Sedlmayr erhielt die Wettbewerbsfähigkeit 
ihrer Brauerei nicht nur durch wachsenden 
Export nach Übersee und England. Gemeinsam mit der Löwenbrauerei, mit der schon 
seit 1922 ein Kooperationsvertrag bestand, 
wurde nach dem Krieg fusioniert. Spaten 
produziert alle Biere seither im Sudhaus 
der Löwenbräugruppe.
Löwenbräu
Erstmals 1746 wird Löwenbräu in einem 
Biersudverzeichnis von München erwähnt.
Das Anwesen Löwengrube 17 ist bereits 
mehr als 200 Jahre vorher genannt worden.
Als 1818 der Brauer Georg Brey das Brauhaus kaufte, war die kleine Braustätte 
kaum der Erwähnung wert. Brey erwarb in 
der Nymphenburger Straße ein Gelände und 
erwarb die Erlaubnis, Bockbier zu brauen. 
Damit begann der wirtschaftliche Aufstieg 
der Löwenbrauerei.
Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 
20. Jahrhundert war Löwenbräu die größte 
Brauerei Deutschlands und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden. Nach 
vielen Umfirmierungen und Gesellschafterwechseln wird die Spaten-Löwenbräu-Gruppe heute von der Deutschlandzentrale der 
InBev-Gruppe (Beck’s) Bremen geführt und 
Löwenbräu ist darin nur noch eine lokale 
Brauerei. Selbst im denkmalgeschützten 
Löwenbräukeller ist die Brauerei nicht mehr 
Eigentümer sondern Mieter. 
Augustiner
Auf Wunsch des Freisinger Bischofs und des 
bayerischen Herzogs siedelten sich ab 1294 
Mönche des Augustinerordens vor den 
 Toren Münchens an. Etwa 30 Jahre später 
wurde das Augustinerkloster fertig gestellt. 
Wie im späten Mittelalter üblich, brauten 
sie für den Eigenbedarf Bier. Damit gilt die 
Augustinerbrauerei als die älteste bestehende Brauerei und als ältestes Handelsgewerbe der Stadt.

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AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
 
Als 1803 die Säkularisation auch die Augustiner traf, übernahm zuerst der Staat 
und kurze Zeit später das Ehepaar Anton 
und Theres Wagner die Brauerei. Ihr ältester Sohn Joseph, nach dessen Initialen 
auch das Firmenlogo entworfen wurde, 
brachte das Unternehmen zum Blühen. 
Ihm ist die Errichtung des heute unter 
Denkmalschutz stehenden Kellerareals in 
der Landsberger Straße zu verdanken. 1981 
starb der letzte direkte Nachkomme der 
 Familie Wagner kinderlos. Eine Erbengemeinschaft musste die Zukunft regeln. 
Edith Haberland-Wagner, die Tante des 
letzten Besitzers hielt 50 % der Brauereianteile. Testamentarisch sorgte sie für 
die Gründung einer Stiftung, der sie die 
Mehrheitsanteile vermachte, um eine Übernahme oder Zerschlagung durch Brauereikonzerne zu verhindern und die Mitarbeiter 
zu unterstützen.
Giesinger Bräu
Im Jahre 2006 hatten zwei junge Münchner 
in einer Giesinger Doppelgarage die Idee, 
ihr eigenes Bier zu brauen. Damit gründeten sie nach vielen Jahrzehnten zum ersten 
Mal wieder in München eine neue Brauerei. 
Sie experimentierten zuerst mit eigenwilligen Kreationen. Das sprach sich schnell in 
der Stadt herum und als sich die beiden 
Brauereigründer dazu entschlossen, auch 
Helles und Weißbier zu brauen, war der 
Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. 
Bei der Produktion legten sie Wert auf die 
Rückbesinnung auf traditionelle Brauverfahren ohne industrielle Eingriffe wie 
was auch den Besitzern schmeckt. Alte 
Bierrezepturen werden neu entdeckt. So 
 experimentieren sie mit Gose- und Sauerbier-Rezepturen. Bei jungen Leuten ist das 
Craft Bier angesagt. Es handelt sich dabei 
um Biere, die nicht industriell in Mikrobrauereien hergestellt werden. Hier steht 
noch das eigentliche Brauhandwerk 
(Craft-Handwerk) im Fokus und bietet die 
Möglichkeiten, neue Biersorten auszuprobieren und dem Einheitsgeschmack vieler 
Biere Individualität entgegen zu setzen. 
(BH)
Filtration oder thermische Behandlung. 
Da Fachpersonal rar war, entschlossen sie 
sich, ihre eigenen Mälzer und Brauer auszubilden. 2007 wurden 300 Hektoliter Bier 
gebraut und abgesetzt. Vier Jahre später 
wurde die magische Grenze von 1.000 Hektolitern überschritten. Seit 2014 befindet 
sich die Brauerei in der Martin-Luther- 
Straße 2, nur wenige Minuten von der ursprünglichen Geburtsstätte entfernt. Dieser 
neue Brauereistandort mit Bräustüberl 
kann die Nachfrage optimal befriedigen. 
Schließlich gehört mittlerweile Giesinger 
Bräu zu den sechs beliebtesten Bieren 
der Münchener.
Crew Republic
Vor fünf Jahren beschlossen zwei Münchner, ihren Bürojob an den Nagel zu hängen 
und ein Bier zu brauen, das der eine in 
Australien und der andere in den USA 
 getrunken hatte.
Aber eigentlich sind sie keine Münchner. 
Mario Hanel ist in Tirol aufgewachsen und 
nach dem Studium in der Schweiz nach 
München gekommen. Timm Schnigula 
stammt aus dem Rheinland. Allerdings 
brauen sie kein Helles, wie es in München 
üblich ist, sie brauen Craft Biere. 
Zuerst sind die beiden unter dem Namen 
Crew Ale gestartet, merkten aber bald, dass 
Ale in Deutschland einen denkbar schlechten Ruf hat. Kurz entschlossen wurde der 
Name in Crew Republic geändert. Die kleine 
Brauerei in Unterschleißheim füllt nur ab, 
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
TITELTHEMA
Gerade einmal zwei bis zehn Prozent vom 
Blutalkohol scheiden Lunge, Nieren und 
die Haut wieder aus. Den hauptsächlichen 
Abbauprozess übernimmt die Leber. Hier 
befindet sich das Enzym Alkoholdehydrogenase (ADH), welches sämtliche alkoholische Flüssigkeiten in Wasser (H
2O), 
Kohlenstoffdioxid (CO2) und diverse Fettsäuren umwandelt. Diese werden im Anschluss durch den Atem, Schweiß und 
Urin wieder abgesondert. Doch der Vorgang nimmt eine lange Zeit in Anspruch. 
Stündlich werden durchschnittlich nur 
0,1 Promille im Körper abgebaut. Die Geschwindigkeit des Abbaus hängt dabei 
vom Körperbau eines Menschen ab. Geschlecht, Körpergröße und Gewicht sind 
beeinflussende Faktoren. Durch Tricks 
wird der Alkoholabbau nicht beschleunigt. Die menschliche Leber schafft nicht 
mehr als 0,1 bis maximal 0,2 Promille in 
der Stunde abzubauen. Fettes Essen vor 
dem Alkoholkonsum ändert nichts daran.
Richtig ist, dass durch fettiges Essen die 
Aufnahme des Alkohols ins Blut verlangsamt wird. Nach einer gewissen Zeit 
kommt dieser aber im Gehirn an und 
sorgt für viele Promille. Somit wird die 
Steigerung des Promillewertes durch das 
vorherige Speisen nicht verhindert, sondern lediglich auf später verschoben und 
birgt damit die Gefahr, dass man viel später nüchtern wird und noch lange Restalkohol im Blut hat. Viele Lebensmittel 
enthalten Alkohol. Es ist falsch zu glauben, dass Alkohol beim Kochen gänzlich 
verdunstet. Das geschieht zwar schneller 
als bei Wasser, bei circa 78 Grad, aber 
die anderen Zutaten im Topf hemmen die 
Verdunstung. So halten Fette oder etwa 
Gemüse die alkoholischen Substanzen 
in der Sauce fest. Nach einer Kochzeit 
von etwa 15 Minuten enthält eine Sauce 
immer noch 40 % des Alkoholgehalts der 
ursprünglichen Menge.
Unglaublich aber wahr ist es, dass auch das 
vermeintlich alkoholfreie Bier trotzdem einen geringen Alkoholgehalt von 0,5 % Vol. 
besitzt. Bei anderen Produkten verdunstet 
der Alkohol tatsächlich während der Herstellung. Das ist mitunter beim Eierlikör- 
Eis der Fall. Der Genuss eines Verdauungsschnaps nach reichhaltigem Essen belastet 
den Körper mehr als er dem Wohlbefinden 
dient. Der Alkohol sorgt sogar dafür, dass 
der Magen noch länger zur Verdauung von 
Fetten benötigt, da nur die Magensäure, 
nicht das fette Essen, verdünnt wird. 
Auch Hustensaft, Zahnpasta und Mund-
Die eigentlich für den Autofahrer strafrechtlich relevante Promillegrenze ist weder die viel diskutierte 0,5 noch die 
0,8 Promillegrenze, sondern die 0,3 Promillegrenze. Denn wer mit 0,3 Promille oder mehr im Straßenverkehr durch auffällige 
Fahrweise, zu schnellem Fahren oder anderen Fahrfehlern von der Polizei angehalten wird, muss damit rechnen, dass seine 
 Fahrerlaubnis für mehrere Monate entzogen wird. Ähnliches gilt für den Fall, dass man mit 0,3 Promille oder mehr einen Unfall 
 verursacht oder auch „nur” in einen Unfall verwickelt ist. Deshalb wird dringend davor gewarnt, mit mehr als 0,29 Promille noch 
ein Fahrzeug zu führen. Am sichersten ist es allemal, mit 0,0 Promille ins Auto zu steigen.
wasser enthalten Alkohol, einige Codein- 
Tropfen sogar 38 Volumenprozent. Bei der 
Einnahme ist also Vorsicht geboten – vor 
allem, wenn Sie noch Auto fahren wollen 
– denn diese Produkte fließen in Ihre 
Promillegrenze ein. Hinzu kommt, dass 
viele Medikamente zu Nebenwirkungen 
führen, etwa die Trübung der Wahrnehmung oder Verminderung der Reaktionsfähigkeit. Bauen Autofahrer unter Medikamenteneinfluss einen Unfall, so drohen 
dieselben Rechtsfolgen wie bei Fahrten 
unter Drogen- und Alkoholeinfluss. 
(BH)
➔ ALKOHOL AM STEUER 
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Seite 21

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AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
 
INFORMATION
➔ DIE KONSEQUENZEN
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Frankfurter Ring 97 • 80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
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- Datenfunk 
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Kundendienst Kundendienst
Beschreibung Bußgeld Punkte Fahrverbot
Verstoß gegen 
die 0,5-Promillegrenze …
… beim 1. Mal 500 Euro 2 1 Monat
… beim 2. Mal 1.000 Euro 2 3 Monate
… beim 3. Mal 1.500 Euro 2 3 Monate
Gefährdung des 
Verkehrs unter 
 Alkoholeinfluss 
(gilt ab 
0,3 Promille)
3 Entziehung des 
Führerscheins, 
Freiheitsstrafe 
oder Geldstrafe
Alkoholgehalt 
im Blut ist über 
1,09 Promille
3 Entziehung des 
Führerscheins, 
Freiheitsstrafe 
oder Geldstrafe
Wie die jeweiligen Vergehen bei „Alkohol im Straßenverkehr” geahndet werden.
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
 
WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Unterschleißheim – Versuchte räuberische Erpressung 
nach Taxifahrt, Täter festgenommen 
Ein 45-jähriger Taxifahrer nahm am Sonntag, 12.06.2016, um 
5.15 Uhr, in München einen 25-Jährigen aus Unterschleißheim als 
Fahrgast auf. In Unterschleißheim angekommen, forderte der 
25-Jährige den Taxifahrer unvermittelt auf, anzuhalten. Daraufhin 
stieg der Fahrgast aus und wollte sich ohne den Fahrpreis zu bezahlen entfernen. Als der Taxifahrer den 25-Jährigen aufforderte 
zu bezahlen, entfernte sich der Unterschleißheimer mit den Worten: „Ich will dir nicht wehtun.“ Der hartnäckige Taxifahrer stieg 
daraufhin aus seinem Taxi aus, verfolgte den 25-Jährigen und wiederholte seine Forderung nach dem Fahrpreis. Der 25-Jährige 
schlug daraufhin unvermittelt mit beiden Fäusten auf den 45-jährigen Taxifahrer ein und trat nach ihm. Dem Taxifahrer gelang es, 
mit Hilfe von Passanten den 25-Jährigen bis zum Eintreffen der 
Polizei festzuhalten. Der Unterschleißheimer wurde daraufhin 
von den Polizeibeamten festgenommen und in die Haftanstalt des 
Polizeipräsidiums München überstellt. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizei - 
präsidiums München für die Textvorlagen.
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Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr 
WUSSTEN SIE, DASS …
… das erste Frachtgut auf einer deutschen Eisenbahnstrecke Bierfässer waren?
Am 11. Juli 1836 erhielt die Ludwigseisenbahn (eröffnet am 
7. Dezember 1835) zwischen Nürnberg und Fürth von der Firma 
Lederer Bräu den Auftrag, zwei Fässer Bier gegen eine Vergütung von 6 Kreuzern an den Wirt „Zur Eisenbahn“ in Fürth zu 
senden. (BH)

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AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
 
AUS DER PRAXIS
➔ HEISSE TAGE – TIPPS ZUR WARTUNG DER KLIMAANLAGE
istockphoto
Schnell. Preiswert. Kompetent.
Warum sollte eine Klimaanlage gewartet werden? Laut Herstellerangaben funktionieren doch die meisten Kfz-Klimaanlagen wartungsfrei und tauchen in den Wartungsplänen der meisten Kfz- 
Hersteller gar nicht erst auf. Ein verhängnisvoller Irrtum! 
Klimaanlagen sind bauartbedingt aufgrund von Schläuchen und 
beweglichen Verbindungen, im Gegensatz zu Kühl- oder Gefrierschränken, keine geschlossenen Systeme. Daher sind geringfügige 
Undichtigkeiten nicht zu vermeiden und schleichende Kältemittelverluste von bis zu 10 % der Sollfüllmenge jährlich die Regel. 
 Befindet sich zu wenig Kältemittel im Klima-System, mindert 
dies nicht nur den Wirkungsgrad der Anlage, sondern es wird der 
Kompressor nicht mehr ausreichend geschmiert. Dies kann zu 
Schäden an diesem Aggregat führen, die erhebliche Reparaturkosten nach sich ziehen können. Beträgt der Verlust an Kältemittel mehr als 10% jährlich, darf nicht nachgefüllt werden, 
 sondern es muss zuvor eine Druckprüfung erfolgen und gegebenenfalls Teile und Leitungen erneuert werden.
Eine regelmäßige Wartung der Klimaanlage bedeutet mit 
anderen Worten: Vorbeugen ist billiger als reparieren 
Doch es ist nicht nur der Kältemittelstand, der bei der Wartung zu 
kontrollieren ist. Die Filter im Trockner entziehen dem Klima-System 
Feuchtigkeit und Schmutz, um es vor Schäden zu schützen. Sättigt 
sich der Filter mit Feuchtigkeit, tritt Korrosionsbildung auf, die 
wiederum zu Verschleiß und mechanischen Schäden führt. 
Auch der Innenraum-Filter bedarf regelmäßiger Erneuerung: Muffiger Geruch im Fahrzeug wird in den meisten Fällen durch überalterte oder verbrauchte Innenraumfilter oder einen verunreinigten 
Kühlmittel-Verdampfer verursacht. Regelmäßiger Filterwechsel 
(alle 15.000 km) und eine Reinigung/Desinfektion des Verdampfers verhindert Bakterienbildung und allergische Reaktionen durch 
Mikroorganismen und Pilze. 
Die Erfahrung zeigt, dass eine regelmäßige Wartung der Klimaanlage größere Schäden und teure Reparaturen verhindert. Als 
Fachbetrieb empfehlen wir folgende Wartungsintervalle, wenn das 
Fahrzeug/die Klimaanlage älter als 3 Jahre ist: 
Alle 12 Monate: 
➔ Sichtprüfung der Antriebsriemen und des Kondensators 
➔ Funktionsprüfung 
➔ Wechsel des Innenraumfilters (alle 15.000 km)
➔ Reinigung / Desinfektion des Verdampfers 
(bei Geruch im Fahrzeug oder 1 x pro Jahr) 
Alle 24 Monate: 
➔ Trockner / Filter wechseln 
➔ Kältemittel R 134a absaugen und recyceln 
➔ korrekte Menge Kältemittel wieder auffüllen
(TK / Firma Glas)

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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
 
➔ EREIGNISSE WELTWEIT
TAXI INTERNATIONAL
1. Mai Berlin, 
Deutschland
Durch seine schnelle Reaktion rettete ein 
Taxifahrer 66-jähriger Frau das Leben, die 
in seinem Taxi zusammengebrochen war 
2. Mai Hannover,
 
Deutschland
Taxifahrer Erdal T. steht vor Gericht, weil 
er einen Fahrgast, der nicht doppelt be
-
zahlen wollte, mit seinem Taxi überfuhr
3. Mai San Franzisco, 
USA
Die frühere EU-Wettbewerbskommissarin 
Neelie Kroes heuert bei Uber. Sie war schon 
während ihrer Amtszeit „uberfreundlich“
4. Mai München,
 
Deutschland
69-jähriger Arzt ist zu 8 Monaten auf Bewährung verurteilt worden, weil er Taxifahrern unkorrekt die Fahreignung bestätigte
5. Mai Augsburg, 
Deutschland
Augsburgerinnen können Taxis ohne erotische Außenwerbung bestellen. 10 % der 
Taxis in Augsburg fahren mit Puff-Werbung
6. Mai Berlin, 
Deutschland
Eine Taxi-Demo am Flughafen Tegel wegen 
der Untätigkeit der Flughafengesellschaft 
gegen Fremdtaxis wurde verboten
7. Mai Los Angeles,
 
USA
George Clooney und Julia Roberts singen 
im Taxi „We are the Champions“: 
 
www.youtube.com/watch?v=F2SXmzk8ve4
8. Mai Berlin, 
Deutschland
Ein Motorradfahrer krachte in ein Taxi, 
welches auf der Fahrbahn wendete, der 
Motorradfahrer verstarb an der Unfallstelle
9. Mai Austin,
 
USA
Weil sich Uber- und Lyft-Fahrer weigern, 
ihre Fingerabdrücke bei der Polizei zu regis
-
trieren, wurden die Fahrdienste verboten
10. Mai Dachau, 
Deutschland
Taxiräuber, der Dachauer Taxifahrerin mit 
Messer bedroht und Taxi geraubt hatte, 
wurde in Rumänien gefasst und ausgeliefert
11. Mai Duisburg,
 
Deutschland
Polizei zog Schrott-Taxi mit 26 erheblichen 
Mängeln am Fahrzeug aus dem Verkehr. 
Ordnungsamt zog die Taxikonzession ein
12. Mai Houston,
 
USA
Schweizer Au-Pair wird von Uber-Fahrer 
begrabscht und geküsst. Anzeige. Uber 
erstattet ihr die Kosten dieser Fahrt
13. Mai Hagen,
 
Deutschland
Bürgermeister fährt mit dem Taxi zu Terminen und erspart der Stadt ca. 50.000 
Euro jährlich für Dienstwagen mit Fahrer
14. Mai Berlin,
 
Deutschland
Taxi (Vito) mit 182 km/h in 60 km/h- 
Zone in Berlin-Neukölln gestoppt. 1.360 
Euro Bußgeld und 3 Monate Fahrverbot!
15. Mai Salzburg,
 
Österreich
Ein 52-jähriger Taxifahrer soll 18-Jährige 
während der nächtlichen Heimfahrt un
-
sittlich berührt zu haben. Fahrer leugnet
16. Mai Berlin, 
Deutschland
Nachdem ein Sprinterfahrer einen Stromkasten und acht Fahrräder umgemäht hatte, bestellte er sich ein Taxi und flüchtete
17. Mai Basel, 
Schweiz
In Basel, Genf, Lausanne und Zürich demonstrierten ca. 500 Schweizer „Täxeler“ 
gegen den „Dumping-Fahrdienst Uber“
18. Mai Zürich,
 
Schweiz
Eine 25-Minute-Taxifahrt zum Flughafen 
nutzte die Neue Zürcher Zeitung zu einem 
Interview mit Sarah Wagenknecht (Linke)
19. Mai Madrid,
 
Spanien
110 Nissan Leaf Elektrotaxis hat ein Madrider Taxibetrieb bestellt. Die Reichweite 
des E-Leaf soll ca. 250 km betragen
20. Mai München,
 
Deutschland
Fahndung nach Taxifahrer: Zwei Fahrgäste 
nach einer Taxifahrt nach Obermenzing 
schwerverletzt aufgefunden
21. Mai Pittsburg,
 
USA
Selbstfahrendes Auto von Uber in Pittsburg gesichtet. Uber plant fahrerlose 
„Robo-Taxis“, so Uber-CEO Travis Kalanick
22. Mai Porz,
 
Deutschland
Kölner Taxifahrer bei brutalem Überfall 
mit Messer im Gesicht verletzt. Die beiden 
Täter sprachen türkisch miteinander
23. Mai Frankfurt,
 
Deutschland
Sharan-Taxi rammte gegen 5:00 Uhr morgens vorfahrtberechtigten Bus an der 
Kreuzung Löwengasse/Inheidener Straße
24. Mai Köln,
 
Deutschland
22-jähriger Mörder eines 63-jährigen Taxifahrers aus Much legt vor Gericht volles 
Geständnis ab. Vorerst Psychiatrie für ihn
25. Mai Berlin,
 
Deutschland
Beklauter verfolgte 4 Diebe mit dem Taxi, 
welche auch mit einem Taxi geflohen wa
-
ren. Taxifahrer organisierten die Festnahme
26. Mai Wolfsburg, 
Deutschland
Volkswagen beteiligt sich mit 300 Millionen Dollar an israelischem Uber-Klon 
„Gett“ . VW will „Mobilitätsdienstleister“ 
werden
27. Mai San Gregorio,
 
Mexiko
Sechs Leichen wurden in einem Taxi, 
nackt und zerstückelt, gefunden. Vermut
-
lich sind sie Opfer der Drogen-Mafia
28. Mai Stuttgart, 
Deutschland
Club „Marquardts“ erstattet weiblichen 
Besuchern 10 Euro, wenn sie mit dem Taxi 
kommen und die Taxiquittung vorzeigen
29. Mai Berlin,
 
Deutschland
Taxifahrer öffnet unvorsichtig die Fahrertür. 
Überholender Radfahrer dadurch gegen Bus 
gedrängt. Schwere Kopfverletzungen
30. Mai Kriens,
 
Schweiz
Pakistangebürtiger Taxifahrer (43) soll 
eine Studentin auf einer Fahrt vom Bhf. 
Luzern nach Kriens vergewaltigt haben
31. Mai Leipzig,
 
Deutschland
Mit Elektro-Citröen C1 macht „Clever 
Shuttle“ den Taxis vorerst nur zwischen 
15 und 24 Uhr Konkurrenz. Circa 40 % 
 billiger

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AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
BAUSTELLENREPORT MÜNCHEN
➔ SOMMER 2016
… ist für diesen Sommer vorgesehen. In 
der Innenstadt sind der Stachus und große 
Teile der Sonnenstraße betroffen und im 
Bereich des Englischen Gartens werden der 
Isarring und die Ifflandstraße weitgehend 
verkehrsberuhigt. Bleiben noch im Südwesten die fortschreitenden Restarbeiten 
am Luise-Kiesselbach-Tunnel-System. Die 
sind soweit fortgeschritten, dass hier das 
Ende der Umgestaltung in Sichtweite ist: 
im Jahr 2017, so war’
s angekündigt und so 
geschieht’s. 
Erwähnt sei, dass das gesamte Münchner 
Baustellengeschehen stets aktuell auf der 
Seite www.taxi-muenchen.de unter ➝ Taxigewerbe ➝ Baustellen aufgelistet ist – nur 
zwei Klicks genügen. 
KARLSPLATZ / STACHUS
Am Stachus laufen die Arbeiten zum Austausch der ausgelutschten Trambahnschienen bereits seit Mai. Dies bedeutet für 
 Autofahrer vor allem die Sperrung der 
Gleisüberfahrt von der Sonnen- in Richtung 
Bayerstraße, verbunden mit entsprechenden Umfahrungen über den Lenbachplatz. 
Die Landwehrstraße konnte und kann nicht 
guten Gewissens als Ausweichstrecke empfohlen werden. Insgesamt werden 850 laufende Meter Schienen und drei Weichenkreuzungen ausgetauscht. Vermutlich zur 
Mitte des Monats Augusts (Maria Himmelfahrt) kommt es zum Austausch der Schienenkreuzung im Bereich des Justizpalasts 
bzw. vor dem Hotel Königshof. Diese muss 
aus bautechnischen Gründen in einem 
Rutsch erfolgen. Dann ist die Vollsperrung 
der Sonnenstraße kommend vom Lenbachplatz bis etwa zur Adolf-Kolping-Straße 
 erforderlich. Trotz eines aufgrund des langen Wochenendes und der Sommerferien 
geringeren Verkehrsaufkommens werden die 
Behinderungen erheblich sein. 
Inwieweit im Zuge dieser Baustelle womöglich eine – zumindest teilweise – Sperrung 
auch der Überfahrt von der Schwanthalerstraße zur Sonnenstraße erforderlich sein 
kann, war bei Redaktionsschluss noch nicht 
bekannt. Mit Behinderungen muss ferner 
im weiteren Verlauf der Sonnenstraße zum 
Sendlinger Tor hin gerechnet werden, da 
die Weichen in Höhe der Isarklinik (früheres Postscheckamt) ebenfalls zum Austausch anstehen. Und dann geht es ja ein 
paar Meter entfernt schon weiter mit den 
Behinderungen. Die werden uns mit voller 
Wucht erst noch treffen, wenn die Instandsetzung bzw. der Umbau des U-Bahnhofs 
Sendlinger Tor so richtig in Schwung 
kommt.
ISARRING / IFFLANDSTRASSE
Aber München wäre nicht München, gäbe 
es nicht noch Steigerungsmöglichkeiten. 
Diese finden sich am Mittleren Ring im Bereich des Englischen Gartens. Grundsätzlich 
löblich ist, dass versucht wird, durch den 
Anbau einer dritten – Verflechtungsspur – 
die von Isarring und Ifflandstraße in Richtung Schwabing bzw. A 9 zusammenlaufenden Verkehrsströme etwas flüssiger zu 
gestalten. Die dreimonatige Baustelle hat 
jedoch weitreichende Auswirkungen auf 
den Verkehr im gesamten Osten der Stadt 
und bringt diesen zwangsläufig immer wieder zum Erliegen. Auf Dauer wird an dieser 
Stelle wohl doch nur ein Tunnel helfen. Der 
ist jedoch noch in weiter Ferne.
Gehen wir von der unmittelbaren Baustelle 
aus: Hier ist der Isarring kurz nach dem 
Effnerplatz auf eine Spur reduziert. Die 
sonst schon auftretenden Stauungen im 
Richard-Strauss- und Effnertunnel verlängern sich und beginnen schon ab Ramersdorf (Ende der A 8) bzw. ab Denning/ 
Zamdorf (A 94). Mit den entsprechenden 
Auswirkungen auf das weitere dortige 
Hauptstraßensystem.
Am Effnerplatz ist die Seitenzufahrt zum 
Isarring ebenfalls gesperrt und wird nur 
noch für den ÖPNV (also nicht für Taxis – 
denn die gehören ja offensichtlich nicht 
mehr dazu) offengehalten. Dies bedeutet 
für den gesamten von Bogenhausen nach 
Schwabing laufenden Verkehr ein Ausweichen über die Effnerstraße und den Föhringer Ring. 
Aus der Innenstadt bzw. dem Lehel kommend sitzt man quasi ebenfalls in der Falle.
Denn die Ifflandstraße ist an ihrem nördlichen Ende in Richtung Schwabing gesperrt 
und niemand hat dafür eine auch nur halbwegs brauchbare Umleitungsempfehlung 
parat. Am Ende der Ifflandstraße geht es 
nur in Richtung Effnerplatz weiter. Das Abbiegen zum Montgelasberg ist nur eine laue 
Alternative, da die vorhandenen Ampeln 
und Trambahnen jeden Ansatz fließenden 
Verkehrs im Keim ersticken. Die Anwohner 
des Herzogparks „erfreuen“ sich derweil am 
Schleichwegverkehr durch die Mauerkircher 
Straße, an deren Ende zur Oberföhringer 
Straße wiederum viel Geduld erforderlich 
ist. Wer sich auch noch freut ist die kommunale Verkehrsüberwachung, deren mobile 
Fotostudios hier besonders schöne Motive 
finden.
Die einzige ausweichtechnische Möglichkeit, die sich aus der Innenstadt heraus 
 ergibt, ist der Weg über Ludwig- und 
 Leopoldstraße. Sie stellt jedoch keine echte Alternative, sondern nur eine Notlösung 
dar, wie sich schon gegenwärtig „erfahren“ 
lässt – wenn man das denn noch so bezeichnen kann. Nachdem im September 
(Freitagmittag, 9. – Montagfrüh, 12.) die 
kommerzverseuchte Ökolügen-Party 
„Streetlife“ und der „Corso Leopold“ durchgezogen werden müssen, weiten sich – 
aber nur nicht an dem Termin – die Staus 
noch aus.
Die zeitliche Dauer dieser ganzen Maßnahme ist auf drei Monate angesetzt, was 
bedeuten kann (und wird), dass wir bis ca. 
Anfang November mit dem Dauerstau leben 
müssen. Voraussetzung ist, dass tatsächlich 
so zügig wie möglich gearbeitet wird und 
– wie am Stachus – von Montag bis Samstag jeweils von 6 bis 20 Uhr bauliche Aktivitäten stattfinden, sodass die entsprechende Baumaschinenausstellung nur an 
istockphoto
 
Die endgültige Stilllegung der Stadt …

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AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
Sonntagen zu besichtigen ist. Angemerkt 
sei schließlich noch, dass eine der für uns 
wichtigsten Messen – nämlich die expo-real 
– betroffen sein wird. Im Übrigen waren 
schon weit geringere Maßnahmen, nämlich 
die Bauarbeiten vor dem Trambahndepot in 
Steinhausen zur diesjährigen BAUMA, Grund 
für heftige Staus und zahlreiche Klagen von 
Messebesuchern aufgrund der so noch extra 
verlängerten An- und Abfahrtszeiten. 
Die generelle Kritik an der Stadtverwaltung 
bleibt bestehen: in Anbetracht der Tatsache des existierenden Wachstums der Stadt 
ist deren Verkehrswegeplanung mit „suboptimal“ so freundlich und zurückhaltend wie 
nur möglich zu bezeichnen. Man negiert 
das Vorhandensein von gut 800.000 Autos, 
die alle mal irgendwann von ihren Besitzern bewegt werden. Dabei geht es nicht 
um rasende Höchstgeschwindigkeitsfahrten, sondern schlicht um Verkehrsfluss. 
Ebenso verschließt man die Augen vor dem 
reichlichen Durchgangsverkehr, der sich 
nun mal eben nicht auf die ständig gepriesenen Alternativen Fahrrad oder – noch 
 lächerlicher – neue Trambahnstrecken „umleiten“ lässt. Es kann auch nicht darum 
gehen, Straßen mit aller Gewalt „aufzuweiten“ – der Umbau Münchens zu einer ausschließlich autogerechten Stadt wäre ebenfalls ein Irrweg. Aber dieses immer wieder 
zu beobachtende abwartende Nichtstun 
und ausschließliche Erstellen von Plänen, 
die dann so effektiv wie möglich totdiskutiert werden, kann es auch nicht sein. 
(WH)
 
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ AUGUST-PROGRAMM
Formenreich
Die Modewelt trifft sich im MOC Veranstaltungscenter 
Im August findet ein besonderes Highlight im MOC Veranstaltungscenter München 
statt: die PREMIUM ORDER MUNICH. Die weltweit stärkste Business Plattform für 
 internationale High Fashion vereint alle Modesegmente von Womenswear, Menswear, 
Sportswear und Schuhen bis hin zu Accessoires und zeigt internationale Trends. Rund 
1.000 Kollektionen von unterschiedlichen Marken werden für die kommende Saison 
präsentiert – der Anteil an neuen Kollektionen liegt dabei in diesem Sommer bei 26 %. 
Die PREMIUM ORDER MUNICH adressiert den Fachhandel und steht ausschließlich 
 Fachbesuchern aus der Modebranche und Vertretern der Presse offen. Erwartet werden 
erneut rund 2.500 internationale Fachbesucher, darunter Einkäufer, Designer und 
 Produktmanager namhafter Marken.
Am 30. August geht es dann modetechnisch gleich in die nächste Runde in diesem 
Sommer: mit der Stofffachmesse MUNICH FABRIC START. Hersteller aus aller Welt 
 treffen sich zweimal jährlich, um der Textil- und Bekleidungsindustrie zum Saisonstart Stoff und Accessoires-Innovationen zu präsentieren. 2016 zeigen erstmals rund 
1.000 Aussteller aus 37 Ländern in MOC Veranstaltungscenter München mehr als 
1.600 Kollektionen und bieten damit der Modebranche ein exklusives Angebot zum 
Start in die neue Saison. Durch ihr einzigartiges Messeformat, das fundierte Fachinformationen und Trends in produktiver Arbeitsatmosphäre mit einer persönlichen 
Note zu verbinden versteht, hat sich die MUNICH FABRIC START als international 
 renommierte Plattform für Designer, Produktmanager und Einkäufer etabliert. Es 
 werden bis zu 19.500 internationale Besucher erwartet.
➔ PREMIUM ORDER MUNICH
 INTERNATIONAL FASHION TRADE SHOW 
 6. bis 9. August 2016, Sa–Mo 10–19 Uhr, Di 10–16 Uhr
 MOC – Veranstaltungscenter München, Halle 3, Halle 4 und Forum
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➔ MUNICH FABRIC START
 INTERNATIONAL FABRIC TRADE FAIR 
 30. August bis 1. September 2016, Di–Mi 9.30–18.30, Do 9.30–16 Uhr
 MOC – Veranstaltungscenter München, Halle 1–4
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
 
WISSENSWERT
Wenn man die Münchener Museumslandschaft betrachtet, würde man beim Thema 
„Bier und Reinheitsgebot“ nicht unbedingt 
eine solche Ausstellung im Jüdischen Museum vermuten. Wer sich aber ein wenig 
mit der Geschichte des Bieres auskennt, 
der weiß, dass gerade Bier ein Getränk ist, 
das bereits unsere Vorfahren im Bereich 
des fruchtbaren Halbmondes vor mehr als 
5.000 Jahren herstellten.
Als Besucher der Ausstellung werde ich 
nach dem Erwerb der Eintrittskarte im Wert 
von 6 Euro gebeten, zuerst in den Kellerräumen des Gebäudes die Garderobe zu 
 besuchen und Handtaschen und Mäntel 
 abzugeben. Dies ist eine übliche Vorsichtsmaßnahme, die der bis heute erhöhten 
 Gefährdungslage am St.-Jakobs-Platz geschuldet ist. Bei aller gelebten Normalität 
ist es leider immer noch nötig, dass jüdische Einrichtungen einem besonderen 
Schutz unterliegen müssen, da die verschiedensten extremistischen Kreise diese Mitbürger und von ihnen genutzte Einrichtungen als Anschlagsziele auserkoren haben.
In der ersten Etage des Museums tauche 
ich tief in jüdische Geschichte ein und 
stelle verwundert fest, wie eng der Bezug 
zum Bier mit all seinen Facetten ist. Der 
Blick fällt zuerst auf eine Miniaturdarstellung von bierbrauenden Ägyptern. Da Bier 
im Altertum, etwa vor 5.000 Jahren, aus 
geröstetem Brot hergestellt wurde, gab es 
immer einen örtlichen Zusammenhang zwischen Bäckereien und Brauereien. Dieses 
Verfahren entwickelte sich sowohl bei den 
Sumerern als auch bei den Babyloniern. Auf 
einem Monitor wird ein kurzer Film mit Bildern einer Ausgrabung in Tel Aviv gezeigt. 
Dort hat man Scherben und Krüge gefunden, die der Bieraufbewahrung aus der Zeit 
um 3.000 v. Chr. dienten. Bauchige Gefäße, 
aus denen das Bier sicherlich mit Strohhalmen getrunken wurde, sind für den Betrachter ungewohnte Gefäße für Bier. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass sich die 
Ausgrabungsstätte genau in der Tel Aviver 
Partymeile befindet. Also wussten auch die 
alten Ägypter schon, wo die schönsten 
Plätze zum Feiern bei einem Bier sind.
Ein Zeitstrahl bringt mich gedanklich ins 
Mittelalter. Eine Urkunde aus dem Jahre 
1229 aus Regensburg erwähnt erstmalig 
 einen Juden, der in München Wohnrecht 
besaß. Nur 60 Jahre später unterstellten 
die Münchener den Juden einen Ritualmord 
und verbrannten die Juden der Stadt in der 
Synagoge. Trotzdem waren die Juden bis 
1442, in diesem Jahr wurden alle Juden 
aus München und Oberbayern vertrieben, 
auch Teil der Braugeschichte Münchens. Die 
ausgestellten Zunftzeichen stellen den Davidstern und das Hexagramm als Symbole 
der Brauer nebeneinander. Die Ähnlichkeit 
ist unverkennbar und man kann sie auf den 
Krügen kaum auseinanderhalten. Die Ausstellungsstücke belegen die Parallelität. 
Es gibt auch keine wissenschaftliche Erklärung, wie das Hexagramm zum Zunftzeichen 
der Brauer wurde. Dieser Braustern blieb 
ein rein süddeutsches Phänomen, wogegen 
der Davidstern in der jüdischen Welt als 
Identifikationsobjekt Bedeutung erlangte.
Die Rabbiner mussten sich mit der Frage 
auseinandersetzen, ob Bier den jüdischen 
Reinheitsgeboten entsprach. Eine Anschauungstafel wird jeden Bierfreund vor Begeisterung jubeln lassen. Da die mittelalterlichen Rabbiner auch Heilkundige waren, 
belegen Schriften, dass Bier gegen Schlangengift, Lepra, Gelbsucht und als Abführmittel empfohlen wurde. Bier wurde zum 
koscheren Lebensmittel erklärt, mit der 
Ausnahme, dass es nicht an Pessach getrunken werden durfte, da an diesem Feiertag alles „Gesäuerte“ aus den Häusern 
 geschafft werden musste. Wie hoch Bier 
angesehen war in den jüdischen Gemeinden 
zeigt die Tatsache, dass auch bei rituellen 
Handlungen, wie beispielsweise am Shabbat, Bier statt Wein verwendet werden 
durfte, da Bier der Wein des Landes war.
Mir gingen sofort die Parallelen zu christlichen Gottesdiensten durch den Kopf. 
Manch ein Priester wäre vielleicht gar nicht 
abgeneigt, in der Messe die Wandlung mit 
Bier statt mit Wein vornehmen zu können. 
Die Ausstellung widmet sich auch dem 
Hopfenhandel. Nachdem die Juden aus den 
Städten vertrieben wurden, entstanden 
 vielen jüdische Landgemeinden. Da die 
 Erwerbsmöglichkeiten für Juden eingeschränkt waren, verdienten viele ihr Geld 
mit Handel. 1890 waren 370 Hopfenhändler 
in der Hallertau registriert, davon waren 
70 % jüdisch. Bis heute hat sich die Simon 
H. Steiner GmbH als eine der größten 
 Hopfenproduzenten der Welt in der 6. Generation gehalten. Nach der Shoah und den 
Wirren des 2. Weltkrieges kehrte Steiner 
nach Deutschland zurück. Allein diese Tatsache lässt mich fragen, wäre ich in das 
Land meiner Verfolger zurückgekehrt? Wieviel Mut und Heimatliebe muss diese Familie besessen haben, um diesen Schritt zu 
tun? Der Gründer der Firma handelte nicht 
nur mit Hopfen, sondern veredelte das 
 Produkt auch weiter. So wurde in den 60er 
Jahren des vorigen Jahrhunderts der Hopfenhandel revolutioniert. Die Verarbeitung 
durch die Erfindung von Hopfenpulver und 
später von Hopfenpellets, wie sie auch 
heute verwendet werden, eröffnete den 
Brauern ganz neue Möglichkeiten und der 
Transport wurden erheblich vereinfacht.
Einen sehr interessanten Einblick in die 
Brauereigeschichte Münchens bietet die 
Ausstellung durch die Darstellung der 
Schlossbrauerei Planegg. Jakob von Hirsch 
➔ JÜDISCHES MUSEUM MÜNCHEN
Formenreich
„Bier ist der Wein des Landes”
Pünktlich zum Jubiläumsjahr des deutschen Reinheitsgebotes zeigt das Jüdische Museum München eine Sonderausstellung 
zur Jüdischen Braugeschichte Münchens unter dem Titel „Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten“ . 
Der Titel, den jeder Bayer mit Begeisterung bejahen wird, entstammt dem Talmud. Dort musste sehr früh die Frage geklärt werden, 
ob Bier den jüdischen Speisevorschriften entsprach.

Seite 29

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AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
 
kaufte 1824 die Hofmark Planegg und 
musste 12 Jahre auf die Genehmigung für 
den Brauereibetrieb warten, da die Münchener den unliebsamen Konkurrenten 
fürchteten. Als ich meinen Blick nach unten wende, sehe ich auf dem Boden eine 
alte Karte von Planegg und vor mir steht 
ein hölzernes Modell der Brauerei. 1836 
konnte dann das erste Bier in der modernsten Brauerei ihrer Zeit in Planegg gebraut 
werden. Die Nähe der Würm vereinfachte 
den Betrieb. 
Viele Münchener Brauereien nahmen die 
Produktionsaufnahme außerhalb der Stadtmauern zum Vorbild und verlagerten die 
Brauereien an den Stadtrand. 1928 kaufte 
Pschorr nach vier Generationen der Familie 
Hirsch die Brauerei ab. Gut Planegg blieb 
der Familiensitz der Familie von Hirsch 
bis 1938. Nach dem Krieg wurde das Gut 
restituiert.
Breiten Raum nehmen die Darstellungen 
der Familiengeschichten der Familie Guggenheimer und Schülein ein. Diese Namen 
sind aus der Brauereigeschichte Münchens 
nicht mehr weg zu denken. Besonders 
Schülein blieb vielen Haidhausenern in 
 Erinnerung, da er die Unionsbrauerei vor 
dem Konkurs rettete und jedes Jahr 
50 Firmkinder reich beschenkte. 1938 
 wurden Schülein und sein Sohn Fritz ins 
KZ Dachau gebracht. Nach der Entlassung 
1939 flohen sie in die USA. Bereits 1881 
hatte Schülein die Schlossbrauerei Kaltenberg zum Erfolg geführt. Diese erhielt er 
1948 zurück, konnte aber nicht an vergangene Erfolge anknüpfen. Im Jahre 1954 
ging die Brauerei an das Haus Wittelsbach.
Der Abschluss der ersten Etage bildet eine 
beeindruckende Galerie von Bierkrügen, die 
nach den jeweiligen berühmten Bierkrugveredlern sortiert sind. Bierkrugveredler 
entstanden um 1880 als ein Gewerbezweig, 
der die einzelnen Handwerke, die die Bierkrüge in verschiedenen Arbeitsvorgängen 
dekorierten, in einem Handwerk vereinigte.
Die zweite Etage ist vorwiegend der erfolgreichsten Brauerei Bayerns gewidmet, der 
Unionsbrauerei und Löwenbräu. Gerade 
 Löwenbräu erkannte in den 20er Jahren 
des vorigen Jahrhunderts die Zeichen der 
Zeit und wurde rasch zum größten Bierexporteur Bayerns. Ein Monitor zeigt 
 Löwenbräuwerbung, die fast einhundert 
Jahre alt ist. Man hat das Gefühl einer 
Zeitreise und ich werden den Eindruck nicht 
los, dass die Werbung mit viel mehr Phantasie gestaltet wurde als dies heute der Fall 
zu sein scheint. Hier begegne ich wieder 
der Familie Schülein. Ein Bericht Ludwig 
Hagens, dem Festwirt des Löwenbräuzeltes 
berichtet von seinem Aufenthalt 1951 in 
den USA. Diese Reise verdankte er seinem 
Freund Josef Schülein, der ihn für ein Jahr 
in die USA einlud.
Neben dem Einblick in die Brauereigeschichte bin ich nun in der Moderne 
 angekommen. 
30 Brauereien in Israel brauen mittlerweile 
Bier, die Meisten nach deutschem Reinheitsgebot. Auch moderne Craftbeere sind 
darunter. An folgenden Terminen können 
Sie im Anschluss an den Rundgang den 
 ersten deutsch-israelischen „Collaboration 
Brew“ im Café Exponat probieren und dabei 
mehr über Craft-Biere erfahren:
➔ Sonntag, 07.08.2016, 16.30 Uhr
➔ Mittwoch, 24.08.2016, 16.30 Uhr
➔ Sonntag, 04.09.2016, 16.30 Uhr
➔ Mittwoch, 28.09.2016, 16.30 Uhr
Die Eintrittskarte kostet 6 Euro und es ist 
empfehlenswert, an einem der zwei folgenden Tage eines der städtischen Museen 
Münchens zu besuchen, denn dann kostet 
dort der Eintritt nur noch die Hälfte. Das 
jüdische Museum am St. Jakobs Platz ist 
von Dienstag bis Sonntag von 9 Uhr bis 
18 Uhr geöffnet. Diese Ausstellung ist ein 
Erlebnis für geschichtsinteressierte Münchener und ihre Gäste, die auch gern etwas 
mehr über Bier und die Menschen, die sich 
ihm verschrieben haben, erfahren möchten 
und nicht zuletzt erfährt man Geschichten 
von Menschen, die trotz Tiefschlägen und 
Verfolgung an das Gute geglaubt haben 
und zurückkehrten. (BH)
Kontakt:
Jüdisches Museum München
St.-Jakobs-Platz 16
80331 München
Telefon: +49-89-233-96096
Fax: +49-89-288 5164 30
 
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
 
Eintrittspreise:
Erwachsene: 6 Euro € 
Ermäßigt: 3 Euro
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- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
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Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
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Montag bis Freitag 9-16 Uhr
(Abbildungen: Jüdisches Museum München)

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30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
 
STATISTIK
➔ UNFALLZAHLEN BAYERN
Die Verkehrswacht Bayern, deren Mitglied die Taxi-München eG ist, hat 
die Unfallzahlen 2015 im Vergleich zu 2014 wie folgt aufbereitet.
2015 2014 Veränderung %
Verkehrsunfälle gesamt 391.125 369.492 + 5,9
Unfälle mit Personenschaden 53.827 52.325 + 2,5
dabei getötet 614 619 – 0,8
dabei verletzt 71.116 69.340 + 2,3
Verkehrsunfälle mit
Alkoholeinwirkung 4.580 4.603 – 0,5
Drogen 391 337 + 16,0
Nicht angepasste Geschwindigkeit 17.180 17.180 +/– 0
 
Polizeilich gemeldete Schulwegunfälle 667 689 – 3,2
auf dem Schulweg getötet 0 3
Getötete bei Unfällen mit mangelhafter Insassensicherung 105 112 – 6,2
(67 x nicht benutzt, 35 x unklar, 3 x nicht vorhanden)
 
Unfälle mit Personenschäden mit
Beteiligung junger Erwachsener (18–24) 15.134 15.275 – 0,9
dabei getötet 174 162 + 7,4
dabei verletzt 21.872 21.986 – 0,5
 
Unfälle mit Personenschäden unter Beteiligung von Senioren 12.098 11.508 + 5,1
dabei getötet 199 210 – 5,2
dabei verletzt 15.860 15.121 + 4,9
(Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr)
istockphoto

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AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
 
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER
KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
Mo. 01.08. 20.00 Uhr, Kino: Picasso-Bestandsaufnahme eines Lebens
Di. 02.08. 19.30 Uhr, Suchers Leidenschaften „Picasso und seine Freunde“
Mi. 03.08. 19.30 Uhr, Innenhof: Flamenco y Picasso 
Mo. 08.08. 20.00 Uhr, Kino: Picasso & Braques go to the movies
Fr. 26.08. 19.30 Uhr, Innenhof: Chansons von Edith Piaf
Fr. 05.08. 19.30 Uhr, Festsaal: Figurentheater „PICASSO L’AMOROSO“
Sa. 06.08. 19.30 Uhr, Festsaal: Figurentheater „PICASSO L’AMOROSO“
Do. 11.08. 19.30 Uhr, Suchers Leidenschaften „Picasso und seine Frauen“
Mo. 15.08. 20.00 Uhr, Kino: Mein Mann Picasso
Di. 16.08. 19.30 Uhr, Suchers Leidenschaften „Picasso, der Dichter“
Do. 18.08. 19.30 Uhr, Festsaal: Figurentheater „PICASSO L’AMOROSO“
Fr. 19.08. 19.30 Uhr, Festsaal: Figurentheater „PICASSO L’AMOROSO“
Sa. 20.08. 19.30 Uhr, Festsaal: Figurentheater „PICASSO L’AMOROSO“
Mo. 22.08. 20.00 Uhr, Kino: Le mystère Picasso
Do. 25.08. 19.30 Uhr, Suchers Leidenschaften „Picasso und seine Freunde“
Mo. 29.08. 20.00 Uhr, Kino: 13 Tage im Leben von Pablo Picasso
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
➔ Große Sommerausstellung „Hommage à Picasso“
➔ begleitende Lithografie-Workshops für Kinder und Erwachsene zur großen Sommerausstellung „Hommage à Picasso“
➔ begleitende Kunstworkshops für Kinder zur großen Sommerausstellung „Hommage à Picasso“
Rainer Spitzenberger
Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte 
machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort 
für Veranstaltungen jeder Art.

Seite 32

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ BENZIN – Nein, Carl Benz, der Erfinder 
der pferdelosen Kutsche, ist nicht der Namensgeber unseres modernen Lebenssaftes. 
Der Chemiker E. Mitscherlich hat im Jahre 
1833 das Destillat aus dem Benzoeharz (ein 
ostindisches Harz) als Benzin bezeichnet. 
Schon ein Jahr später erfand sein Kollege 
Justus Liebig, nach dem unsere Straße im 
Lehel benannt ist, den Namen Benzol für 
das ebenso zündfähige Destillat aus Erdöl. 
Heute ist bekanntlich wieder die erste Bezeichnung üblich, auch wenn sie historisch 
falsch ist. (Zusammengefasst aus dem „Herkunfts-Wörterbuch“ des Duden-Verlages) 
➔ BLINKER – die (ungefähr) 103. Wer 
kennt nicht die Situation, beispielsweise 
an der nördlichen Ausfahrt der Paul-Heyse- 
Unterführung: zwei Fahrspuren ohne Markierungen, welche die Richtung vorgeben. 
Rote Ampel. Links steht einer, rechts steht 
einer, keiner der beiden blinkt, während 
man selbst als dritter Wagen aufläuft und 
geradeaus in die Seidlstraße weiterfahren 
will. Man hat die Wahl, ob man sich hinter 
den Wagen links oder rechts stellt. Die Ampel wird grün – aber der Vordermann fährt 
nicht richtig los, weil er die parallelen Fußgänger und Radler oder, als Linksabbieger, 
den Gegenverkehr abwarten muss, und lässt 
sich allenfalls nach Gebrauch der Hupe bzw. 
Lichthupe (übrigens beides verboten, weil 
„Missbrauch eines Warnsignales“) gnädig 
dazu herab, immerhin jetzt den Blinker zu 
setzen. Während sein Nebenmann tatsächlich geradeaus weiterfährt. Aha. Hätte man 
das vorher gewusst, hätte man sich gleich 
hinter den anderen Wagen in der Poleposition gestellt. Ist die andere Spur jetzt 
frei, so setzt man selbst – wie auch die 
anderen zwischenzeitlich dahinter Aufgelaufenen – hektisch zum Fahrspurwechsel an, 
um noch bei „grün“ über die Kreuzung zu 
kommen. Das endet dann nicht selten mit 
einem „Finale in Blech“ . 
Solche Blinkmuffel sind leider gerade im 
Taxigewerbe extrem häufig anzutreffen und 
weder „cool”, noch „lässig”, sondern einfach 
nur armselige Stümper, die ihr Handwerkszeug nicht beherrschen! Keine Spur gescheiter sind diejenigen, die zwar den Blinker 
setzen, aber prinzipiell erst dann, wenn die 
Ampel „grün“ wird. Der Effekt ist derselbe! 
– Wie ein Mechaniker, der nicht weiß, wie 
man einen Schraubenzieher in die Hand 
nimmt, oder ein Maler, der noch nie einen 
Pinsel gesehen hat. Wirklich unglaublich. 
Das berühmte „Fremdschämen“ setzt ein, 
dass man sich also für die Fehler anderer 
(Taxler) zu schämen beginnt. Und als Fiaker 
hoch auf dem gelben Wagen werden wir 
 ohnehin alle über einen Kamm geschoren. 
Was den Schreiber am meisten wundert: diese Hirntoten erleben doch selbst – in der 
„Opferrolle“ – die gleiche Situation dutzende Male pro Tag im Stadtverkehr und ärgern 
sich entsprechend über die Blinkerverweigerer vor sich, nur um eine Minute später den 
gleichen Sch… zu machen. Wie ein Jungkoch, der einen Monat nach seiner Gesellenprüfung sagt „ich bin schon so lange dabei, 
ich brauche kein Salz mehr zum Kochen“ – 
um sich dann in einem anderen Wirtshaus 
darüber aufzuregen, dass sein Essen so fad 
schmeckt. Mahlzeit!
Nochmal zur Klarstellung: der Blinker ist 
nicht als begleitende Maßnahme vorgesehen, etwa nach dem Motto: „seht ihr alle, 
dass ich gerade dabei bin, abzubiegen“, 
sondern als Vorankündigung für die anderen 
Verkehrsteilnehmer, dass man demnächst 
abbiegen will! Wer nicht blinkt, setzt sehr 
wohl auch ein Signal, nämlich dass er beabsichtigt, nicht abzubiegen oder nicht die 
Fahrspur zu wechseln. Täterschaft durch Unterlassen! Ist denn das so schwer? Für viel 
zu Viele, gerade auch in unserem Gewerbe, 
leider schon. Sohn: „Babba, was is’n ein 
„Vakuum?” – Vater: „fallt mir grad net ein, 
aber ich hab’s im Kopf“ . 
➔ BLÖD GELAUFEN – Da haben doch die 
Urbanauten unter ihrem Anführer Benjamin 
David, bestens vernetzt mit den Grünen im 
Münchner Stadtrat, vor Jahren den „Kulturstrand” erfunden, bei dem in den Sommermonaten neben einer der Isarbrücken 
 tonnenweise Sand für ein innerstädtisches 
angebliches „Kulturprogramm” aufgeschüttet wird. Heuer sollte es wieder den 
Vater-Rhein-Brunnen auf der Nordseite der 
Ludwigsbrücke treffen. Dummerweise hat 
das KVR diesmal eine Ausschreibung vorgenommen und doch tatsächlich nicht den 
Urbanauten, sondern einem anderen Interessenten den Zuschlag gegeben. So eine 
Frechheit! David klagte sofort dagegen 
und erzielte immerhin den Teilerfolg, dass 
das KVR das Ergebnis seiner Entscheidung 
nachträglich transparenter machen müsse. 
Insofern sei die Entscheidung rechtsfehlerhaft gewesen.
Seltsam nur, so fragt sich Schrotti, weshalb 
die Urbanauten überhaupt das finanzielle 
Prozessrisiko auf sich nehmen, wo sie doch 
nicht müde werden zu betonen, dass sie die 
Veranstaltung stets „nicht gewinnorientiert“ 
(z. B. Münchner Merkur vom 1. Juni 2016) 
durchführten. Und was heißt „nicht gewinnorientiert“? – Das heißt doch nur, dass ein 
finanzieller Gewinn – angeblich – nicht das 
Ziel ist, aber sozusagen als „positiver Kollateralschaden” immerhin zähneknirschend in 
Kauf genommen wird … 
Vor so viel Altruismus (Selbstaufopferung) 
könnten einem glatt die Tränen der Rührung 
kommen! Die David’schen Urbanauten 
sind übrigens diejenigen, denen wir in 
der Vergangenheit schon die tagelangen 
Sperrungen in der Wittelsbacher- und der 
Auenstraße wegen des – natürlich „nicht 
gewinnorientierten“ – Isarboulevards zu 
verdanken hatten. Fiakers Lieblinge. 
➔ DENKMAL – Für Heiterkeit in der Zentrale sorgte vor einiger Zeit eine Dame, die 
nächtens einen Wagen zur „Trambahnhaltestelle in der Maximilianstraße“ bestellte und 
erst auf insistierende Nachfragen nach ihrem 
genauen Standort das „Max-Elf-Denkmal“ 
angeben konnte. Da hatte sie die römische 
Zahl II, abgelesen von der Haltestellentafel, 
wohl als zwei Einser gedeutet. Aber so viele 
historisch bedeutsame Mäxe hatten und 
 haben wir in München nun doch nicht im 
Angebot. 
An der Corneliusbrücke stand dereinst ein 
Denkmal für König Ludwig II., den soge-
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
UNTERHALTSAMES

Seite 33

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nannten „Märchenkönig”, welches später 
von den Nazis beseitigt wurde. Warum auch 
immer. Andere Denkmäler, wie z. B. das des 
eben erwähnten „Max Elf“, blieben von der 
Wüterei der Hitleristen jedenfalls verschont. 
Jetzt hat die CSU ihre alte Forderung nach 
der Neuerrichtung eines Denkmales für 
 Ludwig II. wieder ausgegraben und – der 
Koalitionsfrieden im Rathaus will es so – 
auch die SPD auf ihre Seite gezogen, die 
bis vor kurzem noch dagegen war. 
Am Dienstag, 31. Mai, hat die große Rathauskoalition eine Machbarkeitsstudie in 
Auftrag gegeben, ob und für welchen Preis 
am alten Standort wieder ein Denkmal errichtet werden könne – für 120.000 Euro. 
Wohl gemerkt: nur für die Machbarkeitsstudie! Ähnlich dem bekannten Motto: „Wenn 
ich nicht mehr weiter weiß, gründ’ ich einen 
Arbeitskreis“ . Jedenfalls darf man den Gegnern dieses Projekts, allen voran den Grünen 
im Rathaus (Schrotti kann sie auch mal loben), schon glauben, dass die Gesamtkosten 
am Schluss satt im siebenstelligen Bereich 
liegen könnten. Aufzubringen, natürlich, wie 
immer von uns Steuerzahlern. 
Schrotti stellt dazu vier Fragen: 1. Warum 
sollten wir jemandem ein Denkmal setzen, 
der zu Lebzeiten mit seiner Haupt- und Residenzstadt München und deren Bewohnern 
nichts, aber auch gar nichts am Hut hatte? 
Der in seinen abgedrehten Märchenschlössern – die bekanntlich alle nicht in München 
stehen – ganz für sich alleine (!) komplette 
Wagner-Opern aufführen ließ? – 2. Warum 
sollen nicht die Nachkommen des „Märchenkönigs” im Hause Wittelsbach für die Kosten 
aufkommen? Zwar wurde die Monarchie 1918 
auch in Bayern abgeschafft, die politischen 
Privilegien fielen weg, aber die unverändert 
bestehenden finanziellen Privilegien der 
heutigen Wittelsbacher (Prinz „Poldi“ Luitpold usw.) sind denen z. B. der Windsors 
in England (Lisbeth und Fips) durchaus 
 vergleichbar – 3. Wenn es dann schon sein 
muss: wer soll denn ausgerechnet am Rande 
einer viel befahrenen Brücke die Zeit haben, 
ein solches Denkmal in Ruhe anzuschauen? 
Da können ja noch nicht einmal die Touristenbusse bei der Stadtrundfahrt anhalten. 
Und 4. Für wie lange wird die Corneliusbrücke mindestens halbseitig gesperrt sein, 
bis diese Schnapsidee – wenn es wirklich 
dazu kommt – tatsächlich verwirklicht ist? 
In den irgendwann mal ermittelten „Gesamtkosten” werden die volkswirtschaftlichen und ökologischen Schäden für weitere 
Staus während der Baumaßnahmen bestimmt wieder nicht erscheinen. Aber das 
kennt man ja zur Genüge. 
➔ DIESEL – Da wir zuvor schon beim 
 Benzin waren, darf der Begriff Diesel nicht 
fehlen. Hier ist tatsächlich eine Person 
der Namensgeber, nämlich Rudolf Diesel 
(1858–1913), der 1891 den berühmten 
Selbstzünder erfunden hat. Wegen der 
 höheren Kompressionsdrücke mussten die 
Motoren viel stabiler gebaut sein, waren 
 dadurch deutlich schwerer und kamen deshalb zunächst insbesondere stationär, z. B. 
bei Industrieanlagen, oder in Schiffen zum 
Einsatz. Dafür kamen sie ohne die anfälligen 
Vergaser und Zündanlagen aus und entfalteten ihre Kraft schon bei geringeren Drehzahlen, was wiederum die Lebensdauer erhöhte. 
Diesel hatte an der TU München studiert 
und wohnte später durchaus feudal in der 
Maria-Theresia-Straße 32 (heute Höchlstraße 2). 
Trotz weltweit hohen Ansehens für seine 
 Erfindung zermürbten ihn in Deutschland 
ständige Prozesse wegen Patentstreitigkeiten. (Letzteres zusammengefasst aus 
den Büchern „Die Münchner Straßennamen“ 
von H. Dollinger und „München zu Fuß“ vom 
Kollegen B. Weyerer)
In den berüchtigten 1.000 Jahren von 
1933–1945 fiel Rudolf Diesel posthum in 
Ungnade, da er jüdischer Abstammung war. 
Bei den unsäglichen Versuchen zur „Arisierung” der deutschen Sprache wurde sein 
Name aus der öffentlichen Erinnerung 
 getilgt, und da auch der aus dem Lateinischen stammende Begriff „Motor“ einigen 
Super-Ariern nicht deutsch genug war, 
kam es vorübergehend zu solch skurrilen 
Wortschöpfungen wie selbstzündender 
 Zerknalltreibling. Vielleicht könnte Rudolf 
Diesel heute darüber lachen, jedenfalls 
aber würde er Bauklötze staunen, wie 
flott „seine” Diesel-PKW zwischenzeitlich 
unterwegs sind. 
Da erinnert sich der Schreiber seines ersten 
Einsatzes als Taxifahrer im zarten Alter von 
knapp 23 Lenzen am 2. April 1982: sein Unternehmer Hermann Exner hatte ihm einen 
damals üblichen 123er Mercedes 200 D Automatik, Taxi 1347, mit blauen Radkappen, in 
der Kellergarage der Engelhardstraße 6 zur 
Verfügung gestellt und, da Klein-Schrotti 
bislang noch nie hinter dem Steuer eines 
Diesels gesessen hatte, u.a. das Vorglühen 
erklärt. Das hieß früher übrigens mal die 
„Rudolf-Diesel-Gedenkminute“, aber die 
Jungen heutzutage verstehen unter „Vorglühen“ ganz was anderes. Doch zurück zur 
Vergangenheitsbewältigung: erste Verblüffung beim jungen Fahrer trat auf, als der 
Wagen doch tatsächlich nicht die Rampe zur 
Oberfläche hinaufkam! Zwar hatte der Jungfiaker bis dahin ohnehin höchstens maximal 
34 PS unterm Hintern gehabt, aber das war 
dann schon ziemlich mager. „Da muasst a 
bisserl Anlauf nehma, des is normal, wenn 
er kalt is“, meinte Hermann väterlich. Und 
tatsächlich erweckte der Wagen noch ein 
paar Lebensgeister, als er warmgefahren war. 
Freilich: mehr als 55 PS wurden es halt 
nicht. Aber auf diesen lahmen Heizöl-Ferraris 
hat man das Fahren gelernt, weil man vorausschauend agieren musste und nicht – wie 
heute – mit einem leichten Streicheln des 
Gaspedales locker überholen konnte. Irgendwelche Allmachtsphantasien konnte man 
mit solchen Krücken bestimmt nicht ausleben. Das würde den jetzigen Fahranfängern 
auch noch gut tun – und übrigens so manch 
altem Hasen ebenfalls. Wer als Mann von 
der Verlängerung gewisser Körperteile 
 (Monika Gruber würde dazu sagen „as 
Soachzeigl“) träumt, möge sich lieber zum 
Arzt begeben. Aber nicht ins Autohaus. 
Und am besten zu Fuß.
➔ DIESE POLEN! – Ab und zu kommt es 
vor, dass ein Kunde ein Taxi mit Anhängerkupplung bestellt, weil sein eigenes Zugfahrzeug gerade nicht verfügbar ist. Um 
 einen solchen Auftrag (Annahme natürlich 
freiwillig, wie z. B. bei Besorgungs- oder 
Lotsenfahrten) vermitteln zu können, ist 
das Gewicht des Anhängers bedeutsam sowie die Beschaffenheit der Steckverbindung 
für die Stromversorgung des Anhängers. Der 
muss schließlich auch mit Strom für Licht, 
Bremslicht und Blinker versorgt werden. 
Und da gibt es 7- oder 13-polige Anschlüsse. 
Das Zugfahrzeug – hier also das Taxi – muss 
den entsprechenden Anschluss haben. 
Am 12. Juni nahm ein Fahrer einen solchen 
Auftrag an und bekam am Datenfunk- 
Display übermittelt: „Bäckerstr. 25, Herr 
XY, Anhänger mit 700–800 kg, 12 Pole“ . 
Am Rückfragefunk wollte der Fahrer den 
Auftrag freilich wieder zurückgeben mit der 
Begründung, er habe zwar einen großen 
Taxibus, aber 12 Polen könne er dann 
doch nicht befördern …
Das erinnert den Schreiber an eine Geschichte vor einigen Jahren, als er für 
einen saft- und kraftlos liegengebliebenen 
Autofahrer in der XY-Straße am Funk einen 
Wagen „mit fünf Litern Reservebenzin“ 
 ausrief und überraschend prompt eine 
 Meldung bekam. Misstrauische Nachfrage 
an den Taxifahrer: „Sie haben fünf Liter 
 Reservebenzin dabei?“ – Antwort Fiaker: 
„Zentrale, habe Touran, kann sogar 6 Leute 
mitnehmen“ . (MS)
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER AUGUST 2016
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Montag, 01. August
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Blade Night München 2016
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Initial
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
RoxBoxx Lite
 ➔ 21.30 Uhr, Kino Open Air 
auf dem Königsplatz, 
Kino Open Air am Königsplatz
Dienstag, 02. August
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
Chessboard
 ➔ 20.00 Uhr, Glockenbachwerkstatt, 
Open Mic Session
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Yellow Boogie Dancers
 ➔ 21.00 Uhr, 8below, Heimatabend
 ➔ 21.30 Uhr, Kino Open Air 
auf dem Königsplatz, 
Kino Open Air am Königsplatz
Mittwoch, 03. August
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Bananafishbones
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Überleben und Tod
Donnerstag, 04. August
 ➔ 20.00 Uhr, Ebenböckhaus, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Eine Sommernacht
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Huckleberry Five
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 2
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
X-Fears
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Überleben und Tod
 ➔ 20.30 Uhr, 8below, Bergfest
 ➔ 23.00 Uhr, Crowns Club & Garden, 
miSery – Home of the Stars
Freitag, 05. August
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Eine Sommernacht
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 2
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
Martin Ketner & Trouble Heroes
 ➔ 20.00 Uhr, St. Bonifaz, 
Solo-Abend – Violine
 ➔ 21.00 Uhr, Evergreen Drinks & Disco, 
Ü 30 Nacht
Samstag, 06. August
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Italienische Sommernacht – 
Ein Fest der Stimmen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
Garbage of Daydreaming
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 2
Sonntag, 07. August
 ➔ 18.30 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 2
 ➔ 18.30 Uhr, Olympiastadion 
München, Rihanna
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
Akustik Blues Session
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
Montag, 08. August
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Blade Night München 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
Krohnband
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Rolf Miller
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Strung Out + A Wilhelm Scream 
+ Such Gold
Dienstag, 09. August
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
Siggy Stardust
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
South Mountain
Mittwoch, 10. August
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
George Greene & Friends
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
South Mountain
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Valient Thorr
Donnerstag, 11. August
 ➔ 19.00 Uhr, Ebenböckhaus, 
Die Abenteurer
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Honky Tonk 5
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La mirada 
del Kaspar Brandner en el paraíso
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
Leif de Leuw
Freitag, 12. August
 ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am 
 Rosengarten, Troubleshooters
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
La mirada del Kaspar Brandner 
en el paraíso
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
Riffmen & Groove
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, 
Havana D’Primera
Samstag, 13. August
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Abend mit Puppen
 ➔ 20.00 Uhr, Eden Bar & Club, 
Funky Gorillaz
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
Homeless Bernies Boogie Nirvana 
Rock & Blues
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
La mirada del Kaspar Brandner 
en el paraíso
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Leonic
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Machine Gun Kelly
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Skyline Riders
Sonntag, 14. August
 ➔ 19.00 Uhr, St. Lukas, 
Münchner Orgelsommer Orgelkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
Peter Crow C.
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
The Call Me Rico
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
The Dictators NYC + Shut up! 
Twist again! + Behind The Fence
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Perturbator
Montag, 15. August
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Blade Night München 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
King Dude + Foie Gras
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
Strret Dogs + Bishops Green
Dienstag, 16. August
 ➔ 19.30 Uhr, Vapiano, 
Vapiano Aperitivo Musicale
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Yellow Boogie Dancers
Mittwoch, 17. August
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Lacrimas Profundere
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Überleben und Tod
Donnerstag, 18. August
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Downfall Of Gaia + Hope
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
SERVICE
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Kfz-Meisterbetrieb
Taxi-Service aller Fabrikate
Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe
EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München
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➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Munich Strings
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Überleben und Tod
Freitag, 19. August
 ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am 
 Rosengarten, Shawn Vegvary
 ➔ 19.00 Uhr, whitebox, 
Straight outta Whitebox
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
Hollow Illusion
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Rob Ryan Road Show
Samstag, 20. August
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
Gravingsun + Sick of Society + 
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Slide & Ride
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Red
Sonntag, 21. August
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Leftöver Crack
Montag, 22. August
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Blade Night München 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Hoodie Allen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Manfred O. Tauchen
Dienstag, 23. August
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, 
I declare War + Aegaeon + A Night in 
Texas + Monasteries
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Manfred O. Tauchen
Mittwoch, 24. August
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Peschek & Partner
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
Agent Fresco + Arcempire
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Ghost Bath 
+ Thränenkind
Donnerstag, 25. August
 ➔ 18.00 Uhr, Südstadt, 
DJ Frankit’s Dark Night
 ➔ 20.00 Uhr, Crash, Ladies Night
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Peschek & Partner
Freitag, 26. August
 ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am 
 Rosengarten, RoxxDoxx
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Günther *Gunkl* Paal
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
The Party Bang
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Die arabische Nacht
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, 
The Brian Jonestown Massacre
Samstag, 27. August
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Günther *Gunkl* Paal
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Rock’N Rodeo
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Die arabische Nacht
 ➔ 21.30 Uhr, Kafe Kult, Reno Divorce
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Sunflower Bean
Sonntag, 28. August
 ➔ 08.30 Uhr, Olympiapark, 
Wanderlust 108 – The World’s only 
mindful Thriatlon
 ➔ 19.00 Uhr, St. Lukas, 
Münchner Orgelsommer Orgelkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
… efa
Montag, 29. August
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Blade Night München 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Geizige
Dienstag, 30. August
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Geizige
Mittwoch, 31. August
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Geizige
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Jochen 
Malmsheimer (München-Premiere)
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Die arabische Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
 
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM AUGUST 2016
 ➔ 01.-31.08. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee
 ➔ 01.-31.08. Mo-So 21.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne
 ➔ 01.-30.08. Fr-Di 20.00 Uhr, Glyptothek, Der Sturm
 ➔ 01.-27.08. Mo-So 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Vorname
 ➔ 01.-29.08. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 01.-21.08. Mo-So Olympiapark, Theatron Musik Sommer
 ➔ 01.-14.08. Mo-So 21.00 Uhr, Alter Viehhof, Open Air-Kino im Viehhof
 ➔ 01.-07.08. Mo-So 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Jakobidult
 ➔ 01.-07.08. Mo-So 17.00 Uhr, Backstage, free & easy Festival 2016
 ➔ 01.-07.08. Mo-So 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Höchste Zeit!
 ➔ 02.-18.08. Di-Sa 19.30 Uhr, Mohr Villa Freimann, Open Air – Habe die Ehre
 ➔ 02.-07.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 14.00 Uhr, Deutsches Theater, Porgy and Bess
 ➔ 02.-06.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
 ➔ 03.-14.08. Mi-Sa 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Die schöne Helena
 ➔ 04.-20.08. Di-Sa 20.30 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Weltverbesserer
 ➔ 05.-20.08. Fr+Sa 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Bis zum Äußersten
 ➔ 09.-13.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara
 ➔ 09.-14.08. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa+So 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland 2
 ➔ 16.-20.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Massimo Rocchi
 ➔ 18.-27.08. Do-Fr 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
 ➔ 23.-31.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Veronicas Zimmer
 ➔ 24.-27.08. Mi-Sa 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror 
 ➔ 28.-31.08. So-Mi 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Massimo Rocchi
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für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 
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