TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2016
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
36 von 36 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
OHNE CHEMIE 500 JAHRE BAYRISCHES REINHEITSGEBOT ALKOHOL AM STEUER KONSEQUENZEN FÜR DEN FÜHRERSCHEIN HEISSE TAGE TIPPS ZUR WARTUNG DER KLIMAANLAGE OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MÜNCHNER BIER MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE AUGUST 2016 ➔ ALLES RUND UM DEN GERSTENSAFT
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Michelle Moultrie, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: michelle.moultrie@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ AUGUST 2016 Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 01.08., 15.08., 29.08., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 03.08., 10.08., 17.08., 24.08., 31.08., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 06.08., 13.08., 20.08., 27.08., jeweils von 10–13 Uhr Leistungskurs Samstag, 06.08., 13.08., 20.08., 27.08., jeweils von 13–17 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Montag, 08.08., um 17.30 Uhr Samstag, 13.08., um 8.30 Uhr Montag, 22.08., um 17.30 Uhr Samstag, 27.08., um 8.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 18.08., von 13–17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 17.08., ab 15 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 5/2016 vom 20. September bis 18. Oktober 2016 ➔ Kurs 6/2016 vom 08. November bis 06. Dezember 2016 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: istockphoto Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ August 2016 02 In eigener Sache ⁄ Ortskundeprüfer Alois Sagstetter 04 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 06 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10 VIP im Taxi ⁄ Anja Kruse 12 ➔ Titelthema ⁄ Münchner Bier – Alles rund um den Gerstensaft 14 ➔ Das Reinheitsgebot 16 ➔ Münchens Brauereigeschichte 17 ➔ Alkohol am Steuer – Die strafrechtlich relevante Promillegrenze 20 ➔ Statistik – Konsequenzen bei „Alkohol im Straßenverkehr” 21 Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 22 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Bierfässer 22 Aus der Praxis ⁄ Sommerzeit – Zeit der Klimaanlagen 23 Taxi International ⁄ Ereignisse weltweit 24 Baustellenreport München ⁄ Sommer 2016 26 Messe München International ⁄ August-Programm 27 Wissenswert ⁄ Jüdisches Museum – „Bier ist der Wein des Landes” 28 Statistik ⁄ Unfallzahlen Bayern 30 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungskalender August 31 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 32 Service ⁄ Veranstaltungskalender August 2016 34 AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3 ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 Eine Ära geht zu Ende Um Inhaber einer Fahrerlaubnis zur gewerblichen Personenbeförderung mit Taxis zu werden, verlangt die Fahrerlaubnisverordnung den Nachweis der Ortskunde für den Betriebssitz des jeweiligen Unternehmens. In den vergangenen 45 Jahren führte die Ortskundeprüfungen in München der TÜV im Auftrag der Fahrerlaubnisbehörde der LH München durch. Diese Ära ging zum 30. Juni zu Ende, seit dem 1. Juli 2016 führt das KVR die Prüfung wieder in Eigenregie durch. Diese zurückliegenden 45 Jahre Ortskundeprüfung sind jedoch untrennbar mit einem Namen verbunden: Alois Sagstetter. Im August 1959 begann Herr Sagstetter seine Laufbahn beim Amt für öffentliche Ordnung, zuerst bei der damaligen Stadtpolizei am Revier 29 am Winthirplatz. Berufsbegleitend absolvierte Alois Sagstetter dann Abendrealschule und Studium bis zum Jahre 1971. Insgesamt über 44 Jahre war Alois Sagstetter hauptberuflich im Kreisverwaltungsreferat aktiv, die meiste Zeit davon in der Verkehrsabteilung. Besondere Freude bereitete ihm seine zukunftsweisende Arbeit in der Schulwegsicherheit, die bis heute bayernweit sichtbare Erfolge trägt. Im Zuge der Verstaatlichung der Polizei übernahm Herr Sagstetter damals 50 Schulweghelfer, die damals fast keine rechtlichen Grundlagen hatten. Bei der Übergabe an seinen Nachfolger waren 720 Schulweghelfer im Dienst, deren Tätigkeit alle auf bestens erarbeiteter Rechtsgrundlage erfolgt, welche überwiegend auf Alois Sagstetter zurückgeht. Parallel zu seinem aktiven Dienst in der Behörde war Alois Sagstetter im dienstlichen Auftrag des Kreisverwaltungsreferates beim TÜV Süd Auto Service im Einsatz als Leiter der Ortskundeprüfung für Taxifahrer. Seit Sommer 1971 erfolgten die Ortskundeprüfungen durch Herrn Sagstetter und sein Team, die letzten 13 Jahre davon quasi als „Verlängerung“ nach seiner hauptberuflichen Tätigkeit in der Verkehrsbehörde. In diesen vielen Jahren hat Herr Sagstetter maßgeblich das Format der Prüfung bestimmt und die Münchner Prüfung zu einer der anspruchsvollsten ihrer Art in ganz Deutschland gemacht. Das Ergebnis dieser jahrzehntelangen Bemühungen um praxisnahe, realitätsbezogene Prüfungsinhalte ist der hohe Ausbildungsstand im Taxigewerbe. Hier dominiert München gegenüber dem Rest der Bundesrepublik, in keiner anderen Großstadt starten besser ausgebildete Berufsanfänger als hier. Dies bestätigt zum Beispiel auch der Test des ADAC aus dem Jahr 2013, als das Münchner Taxigewerbe in Deutschland den zweiten Rang unter allen europäischen Großstädten erreichte. Das gesamte Taxigewerbe bedankt sich bei Alois Sagstetter für eine jahrzehntelange vorbildliche Kooperation, denn es war stets sein Bemühen, die Prüfung praxisnah zu gestalten und dabei Veränderungen und Neuerungen, seien es neue Straßen oder neue Hotels, Firmen oder Gaststätten, unmittelbar in den Prüfungsstoff zu integrieren. Auch der TAXIKURIER dankt Herrn Sagstetter und wünscht für den nun folgenden Lebensabschnitt vor allem Gesundheit, Freude mit seiner Familie und viele interessante Reisen nach Wien. (TK) ➔ ORTSKUNDEPRÜFER ALOIS SAGSTETTER IN EIGENER SACHE INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG ⁄ Engelhardstraße 6 ⁄ 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de ⁄ Internet: www.taxi-muenchen.de
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5 Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: Gepäckraumklappe mit elektr. Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Kunstleder, LED-TAXI-Dachzeichen, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Vorbereitung für Taxameter, Taxi-Alarmanlage, Müdigkeitserkennung, Klimaanlage, Reifenkontrollanzeige u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Hauspreis (brutto): /two.lf/four.lf./seven.lf/two.lf/five.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /six.lf./five.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /one.lf/eight.lf./two.lf/two.lf/five.lf,/zero.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /two.lf,/nine.lf/five.lf % Effektiver Jahreszins: /two.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /one.lf/zero.lf./three.lf/two.lf/nine.lf,/two.lf/four.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/six.lf./four.lf/two.lf/eight.lf,/two.lf/eight.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /one.lf/nine.lf/nine.lf,/nine.lf/eight.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Ab sofort bei uns bestellbar. Der neue Touran als Taxi. 48305_25387_HEW_160608_Touran+Schriftzug_DIN A4+3_4c_RZ.indd 1 09.06.16 11:39
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DIE GENOSSENSCHAFT Facebook „Taxi Messenger“ Geschätzt nutzen rund 14 Millionen Menschen in Deutschland den Facebook Messenger. Mit dem neuen Service „Taxi Messenger“ können Taxibestellungen nun auch über einen der beliebtesten Kommunikationskanäle der Sozialen Medien erfolgen. Der Service wird in einer Gemeinschaftsaktion von der Taxi Deutschland eG und taxi.eu zur Verfügung gestellt. Die Kooperation ermöglicht eine kostenlose Taxibestellung über den Facebook-Account in ganz Deutschland, es fallen nur Verbindungskosten an. Entgegen alter Klischees entpuppt sich das Taxigewerbe somit erneut als Innovationstreiber. Da eine GPS-Lokalisierung über die Browser-Version des Facebook-Messengers nicht möglich ist, funktioniert die Taxibestellung ausschließlich über die Facebook Messenger App. Der „Taxi Messenger“ leitet die Bestellung vollautomatisch ins Buchungssystem der Taxizentralen in fast 100 Städten im gesamten Bundesgebiet weiter. Ist eine Taxizentrale nicht an die Software angeschlossen, liefert der „Taxi Messenger“ die Telefonnummer der lokalen Taxizentrale. Hinterlegt sind rund 2.500 Städte und Gemeinden in Deutschland, alle Orte mit über 5.000 Einwohnern. Funktionsweise für Taxikunden: 1. Facebook Messenger öffnen 2. Neuen Chat mit „Taxi Messenger“ starten 3. Eigenen Standort senden 4. „Taxi Messenger“ sendet eine Antwort mit der übermittelten Adresse des Nutzers zur Bestätigung 5. Der Nutzer bestätigt die Fahrt mit „JA sofort“ für sofortige Bestellung oder sendet eine Wunschzeit bis maximal 24 Stunden im Voraus 6. Der Nutzer erhält einen Bestätigungstext, der Auftrag wird direkt an die zuständige Taxizentrale übermittelt Die Mitgliedsbetriebe der Taxi-München eG erhalten die Aufträge vom „Taxi Messenger“ wie gewohnt über das Datenfunksystem der Genossenschaft. Weiter Informationen finden Sie unter www.taxi-messenger.com (FK) Konformitätsbewertungsverfahren Zum 01.01.2015 ist in Deutschland ein neues Mess- und Eichgesetz gemäß der europäischen Messgeräterichtlinie MID in Kraft getreten. Unter anderem wurde die Ersteichung von Taxis einem Konformitätsbewertungsverfahren unterworfen. Das Gesamtsystem, bestehend aus Taxameter, Wegstreckensignalgeber, zwischengeschalteten Einrichtungen und dem Tarif muss von einem Hersteller geprüft und in den Verkehr gebracht werden. Hersteller im Sinne des Eichrechts können z. B. Kfz-Hersteller, Hersteller von Taxametern, Instandsetzer oder Taxiausrüstbetriebe sein. Eine Konformitätsbewertung ist notwendig beim Einbau eines neuen oder gebrauchten EU-Taxameters oder eines Fahrpreisanzeigers mit innerstaatlicher Bauartzulassung in ein neues oder ein gebrauchtes Fahrzeug, welches vorher nicht als Taxi genutzt wurde. Bei Tarifänderungen oder Tausch eines Taxameters gegen ein baugleiches AKTUELLE INFORMATIONEN Warnung vor Betrugsversuchen durch die „.DE Deutsche Domain“ Eine neue Masche der Abzocker ist es, Firmen per Mail täuschend echt aussehende Rechnungen über eine Domainregistrierung zu schicken. In mehreren aktuellen Fällen ist die „.DE Deutsche Domain“ der Absender. Obwohl rechts oben auffallend Rechnung steht, fehlen Name und Anschrift des Rechnungsempfängers, Pflichtangaben jeder ordentlichen Rechnung. Die Täter sitzen im Ausland, auch wenn ein Berliner Postfach als Kontaktadresse angegeben wird. Aus den ersten zwei Stellen der IBAN geht aber hervor, dass die Zahlungen auf ein Konto mit Ländercode ES erfolgen, was für Spanien einschl. Kanarische Inseln steht. Erst dem sehr klein Gedruckten ist zu entnehmen, dass es sich hierbei um ein Angebot handelt, das als angenommen gilt, wenn der Kunde den geforderten Betrag überweist. An dieser Stelle wollen wir nochmals auf die Masche von digitalen Brancheneinträgen hinweisen. Unter verschiedenen Namen wird Kleinunternehmern per Fax oder Mail ein Eintrag angeboten, der das Geld nicht wert ist. Schnell überlesen ist der Hinweis, dass ein Vertrag mit mehrjähriger Laufzeit geschlossen wird, mit einer Jahresgebühr von bis zu 998 Euro. Einmal unterschrieben und nicht widerrufen ist es sehr schwer, aus diesem Vertrag ohne Verluste heraus zu kommen. Deshalb der Hinweis: Öffnen Sie keine Anhänge von Mails, die ihnen suggerieren, dass der Anhang eine Rechnung enthält und ihnen der Absender unbekannt ist. Zahlen sie keine Rechnungen, die ihnen dubios erscheinen oder wenn sie sich nicht an den Kauf des in Rechnung gestellten Produktes erinnern können. Lassen sie sich nicht von Mahnungen einschüchtern, sondern legen sie sofort Widerspruch ein. Informieren Sie die Polizei oder eine Verbraucherzentrale. (BH) 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Modell ist nur eine Eichung notwendig, wenn das Gesamtsystem bereits konformitätsbewertet wurde. Klingt einfach – ist es aber nicht. Die Verfahrensweise der Konformitätsbewertung wurde von der Bayerischen Konformitätsbewertungsstelle (KBS) zum 1. Juli 2016 geändert. Bisher konnte der Unternehmer nach Umrüstung des Fahrzeuges mit dem vom Einbauer (Hersteller) ausgefüllten Antrag auf Konformitätsbewertung direkt zum Eichamt fahren. Bei guter Planung war ein Fahrzeugwechsel an einem Kalendertag möglich. Seit 1. Juli 2016 muss der Hersteller nun den Antrag auf nationale Konformität per Email mit den relevanten Fahrzeug- und Taxameterdaten an die Konformitätsbewertungsstelle schicken. Nach Aussage unseres Münchner Mitgliedes Heribert Wurm, Taxiunternehmer, Taxiverleiher, Instandsetzer und Taxiausrüster erfolgt eine Rückmeldung der KBS erst nach etwa 5 Tagen. Ohne Bestätigung ist eine Ersteichung aber nicht möglich, das Fahrzeug kann in dem Zeitraum nicht eingesetzt werden. Dazu Wurm: „Wurde bisher ein Fahrzeugwechsel unter optimalen Bedingungen in 1 bis 1,5 Tagen durchgeführt, müssen nun um die 10 Tage eingeplant werden.“ Wir hoffen, dass die KBS Möglichkeiten findet, den Vorgang zu beschleunigen. Der Ausfall von mehreren Einsatztagen wird den gewünschten Wandel zu spritsparenden und abgasarmen Fahrzeugen behindern. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite der Bayerischen Konformitätsbewertungsstelle (KBS) unter www.kbs.bayern.de/pdf/Taxi-Paket.pdf (FK) Standplätze Die unendliche Geschichte Wie Sie seit einigen Jahren aus der Tagespresse entnehmen können, kämpft die Landeshauptstadt München mit erheblichen personellen Engpässen, besonders an Stellen mit direktem Kundenkontakt. Viele hundert Taxifahrer mussten diese leidvolle Erfahrung im Zuge der Verlängerung des Personenbeförderungsscheines machen und endlose Stunden im Wartesaal der Führerscheinstelle verbringen. Doch es ist nicht nur die Führerscheinstelle, wo sich aufgrund Personalmangels die Arbeit anhäuft und es zu enormen Rückstau und Wartezeiten kommt. Besonders betroffen ist das gesamte Taxigewerbe von den Zuständen in der Hauptabteilung III / Verkehrsmanagement, wo im für Taxistandplätze zuständigen Sachgebiet KVR III / 13 seit nahezu einem Jahr mehr oder weniger Stillstand herrscht, weil der einzige dort tätige Beamte mit anderen Aufgaben überlastet ist. Für die Angelegenheiten des Taxigewerbes bleibt regelmäßig keine Zeit. Um den immer wieder zu vernehmenden Unkenrufen, die Taxi München eG würde keine aktive Standplatz-Arbeit leisten, entgegenzuwirken, wollen wir an dieser Stelle über den Stand der laufender Anträge informieren: Am Freitag, den 15. Juli 2015, also vor einem Jahr, erfolgte eine sogenannte Bereisung von Örtlichkeiten, an den Taxistandplätze eingerichtet, verändert oder aufgelöst werden sollen. Die Taxi München eG hat im Zuge dieses Termins beantragt, dass der Taxistand „Am Oberwiesenfeld“ von derzeit vier auf zehn Stellplätze erweitert wird. Der Standplatz an der Allacherstraße/Brieger Straße soll aufgelöst werden und durch einen neuen Taxistand in der Manzostraße ersetzt werden. Für das Neubaugebiet am Hirschgarten/Wilhelm-Hale-Straße wurde ein Taxistandplatz am Steubenplatz beantragt. Es wurden Ortsbesichtigungen am Bahnhof Trudering, in der Maximilianstraße 15 (Brenner), am Pasinger Marienplatz, am S-Bahnhof Freiham, an der ehemaligen Kultfabrik sowie an weiteren Brennpunkten durchgeführt. Trotz mehrmaliger Nachfragen und Reklamationen wartet das Taxigewerbe nun seit einem Jahr auf Ergebnisse. Auch Reklamationen bei der Hauptabteilungs leitung und sogar bei der stellvertretenden Behördenleitung haben nicht zum Erfolg geführt. Das Münchner Taxigewerbe benötigt diese Standorte dringend. Ohne entsprechende Flächen kann die öffentliche Aufgabe, den Linienverkehr zu ergänzen, zu ersetzen und zu verdichten, nicht erfüllt werden. Die unerlaubte Bereithaltung ist die Folge. In anderen Städten dauert die Einrichtung eines neuen Taxistandplatzes zwischen zwei und sechs Wochen. Dank Alt-OB Ude müssen in München alle Anträge ein zeitaufwendiges Anhörverfahren durch die Bezirksausschüsse und deren Verkehrsunterausschüsse erfahren. Hierfür müssen mindestens drei bis vier Monate veranschlagt werden. Mit der derzeitigen Personalsitua tion im Kreisverwaltungsreferat München erweitert sich die Bearbeitungszeit auf untragbare zwölf Monate und mehr. Oft liegen die Anträge dann noch nicht einmal den Bezirksausschüssen vor. Wir überlegen gerade, für jede der 6.670 Münchner Straßen und Plätze einen Antrag auf Einrichtung eines Taxistandplatzes zu stellen. Vielleicht kann die nächste Generation Taxifahrer davon profitieren. (TK) Straßenumbenennung ➔ Werner-von-Siemens-Straße Werner von Siemens, geb. 13.12.1816 in Leuthe bei Hannover, gest. 06.12.1892 in Berlin, Pionier der Nachrichtentechnik, Schöpfer der modernen Dynamomaschine, Mitbegründer der Firma Siemens und herausragende Unternehmerpersönlichkeit. Straßenverlauf: Zwischen der Jägerstraße und der Finkenstraße parallel zum Oskarvon-Miller-Ring. (TK) Werner von Siemens (um 1920) Wir trauern um unsere langjährige Kollegin und ehemalige Funksprecherin Frau Ruth Böhm (ehemals Taxi 1698) Frau Böhm verstarb am Donnerstag, den 2. Juni 2016, im Alter von 55 Jahren. AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Anzeige 1/12 (ATLAS) 56 x 60 mm Anzeige 1/12 (HINGERLE) 56 x 60 mm Bericht über die Ordentliche Generalversammlung 2016 TAGESORDNUNG 1. Begrüßung u. Genehmigung der Tagesordnung 2. Bericht des Vorstandes 3. Vortrag des Jahresabschlusses 2015 4. Bericht des Aufsichtsrates 5. Bericht über die gesetzliche Prüfung 6. Aussprache zu den Berichten 7. Beschlussfassungen der GV 8. Wahlen 9. Festlegung einer Kreditobergrenze (§49 GenG) 10. Verlosung Hale TT-01 11. Verschiedenes Am Dienstag, den 28. Juni 2016 fand im Augustinerkeller die ordentliche Generalversammlung der Taxi-München eG statt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Max Weiland, eröffnete die Versammlung um 10.15 Uhr und begrüßte die Teilnehmer sowie die Aussteller aus Gewerbe, Handel und Industrie. Ein besonderer Dank galt der Firma MAHAG München, die für Mitglieder und Gäste die Kosten für das Mittagessen übernahm. Der Versammlungsleiter stellte die form- und fristgerechte Einladung fest. Die Tagesordnung wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Von der Generalversammlung wurden Herr Laermann als Protokollführer und Herr Thomas Paasch vom Genossenschaftsverband Bayern e.V als Vorsitzender des Wahlausschusses bestimmt. Im Anschluss erhoben sich die Teilnehmer und gedachten der verstorbenen Mitglieder mit einer Schweigeminute. Im Bericht des Vorstandes ging Herr Kuhle zuerst auf die geschäftlichen Kennzahlen der Taxi-München eG zum Stichtag 31.12.2015 ein. Trotz eines leichten Rückgangs von Mitgliedern, Fahrzeugen und Aufträgen sah er die Genossenschaft auf stabilen Kurs. Zwar konnten in dem gesättigten und umkämpften Markt für Verkehrsdienstleistungen nicht alle Marktanteile verteidigt werden, einzelne Auftragsgruppen nahmen jedoch deutlich zu. Das zeige, dass die Einführung von neuen Leistungen und Angeboten auch in Zukunft wesentlicher Bestandteil der genossenschaftlichen Arbeit sein muss. Damit Kunden und Mitglieder gleichermaßen profitieren, sind Kooperationen wie mit der Taxi-Deutschland Servicegesellschaft mit Sitz in Frankfurt wichtig. So war es das immer wieder als „old fashion“ bezeichnete Taxigewerbe, welches zuerst die Bestellung über WhatsApp oder Facebook-Messenger bundesweit ermöglichte. Verbunden mit dem Hinweis, dass die Teilnehmer auch diese Aufträge über das Vermittlungssystem der Taxi-München eG erhalten, kündigt der Vorstand die Einführung von Datenfunkgeräten zur Miete an. Damit soll den Mitgliedern entgegen gekommen werden, die ihr Geschäft nicht mehr lange betreiben wollen, oder gerade angefangen haben. Das Angebot soll den Einstieg in die digitale Vermittlungstechnik erleichtern. Geplant sei ein Mietpreis ab 50,00 Euro netto pro Monat für das Gesamtsystem, bestehend aus einem Datenfunkgrundgerät Hale TT-01 inklusive Navigation sowie das Kartenterminal Ingenico ICT 250. Bei Interesse bat Herr Kuhle um Mitteilung an die Funkdienststelle, damit die Geräte beschafft bzw. aufgesetzt werden können. Neben anderen Geschäftsvorgängen ging der Vorstandsvorsitzende im Besonderen auf die Gründung einer Beteiligungsgesellschaft ein. Das derzeitige Marktumfeld und Bestrebungen gewerbefremder Anbieter, das Personenbeförderungsgewerbe zu reformieren, erfordern Flexibilität. Hier helfen strategische Beteiligungen als Grundlage zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Die Marktanteile im Kernbereich des Taxigeschäfts können nur verteidigt werden, wenn notwendige Investitionen durchgeführt und die Wettbewerbsfähigkeit sowohl der Taxi-München eG als auch der Mitglieder gestärkt wird. Es gilt sich heute vorzubereiten um Morgen bestehen zu können. In diesem Zusammenhang sind auch die juristischen Auseinandersetzungen mit den Fahrtenvermittlern Uber und MyTaxi zu sehen, die sich ein Aufbrechen geltender Spielregeln auf die Fahne geschrieben haben. Der Vorsitzende des Vorstands kritisierte aber auch die eigenen Mitglieder, die diese Systeme fördern und damit gegen die Interessen der Genossenschaft handeln. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 sei ungewiss, wie der Gesetzgeber handeln wird. Der Staat dürfe das Taxigewerbe aber nicht mit Kosten und Pflichten überfordern, während sich digitale Mitbewerber hinter Bits und Bytes verstecken. Freie Marktwirtschaft und fairer Wettbewerb funktionieren nur wenn Chancengleichheit besteht. Herr Kuhle bedankte sich für die Aufmerksamkeit und übergab an seinen Vorstandskollegen Herrn Zielinski. Im Rahmen des Lageberichtes wurden die Mitglieder über die wirtschaftlichen Aspekte im Geschäftsjahr 2015 informiert. Herr Zielinski trug Zahlen zu Umsatzerlösen, Investitionen und sonstigen wichtigen Vorgängen des vergangenen Jahres vor. In der Gesamtschau ist die Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft weiterhin erfreulich. Die konsequente Fortführung der Geschäftsstrategie sei aber notwendig, um verstärkt in die Zukunft zu investieren. Um die Mitglieder zu entlasten, wurden die Umlagen seit 2004 nicht mehr erhöht. Herr Zielinski freute sich anzukündigen, dass der Vorstand die Gebühren auch im kommenden Jahr unverändert belassen will. Zudem werden ab 2017 die Bearbeitungsgebühren für Kreditkartenzahlungen Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo . - Fr . 08:00 bis 12:00 Mo . / Do . 14:00 bis 18:30 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
auf 3 % und für Girokarten auf 1,5 % netto gesenkt. Auf Grund wirtschaftlicher Vorarbeit kann die Genossenschaft den hieraus entstehenden Umsatzrückgang von bis zu 100.000 Euro schultern. Im Anschluss trug Herr Zielinski den Bericht zum Jahresabschluss 2015 vor. Das nüchterne Zahlenwerk wurde den Mitgliedern durch eine PowerPoint-Präsentation veranschaulicht. Im Bericht des Aufsichtsrates wurde von Herrn Weiland bestätigt, dass die Geschäftsleitung in 2015, den gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen entsprechend, laufend geprüft wurde. Der Aufsichtsrat befürworte den Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung. Herr Paasch berichtete als Vertreter des gesetzlichen Prüfverbandes, dass der Jahresabschluss richtig abgeleitet und die Vermögenslage und Risiken der Genossenschaft richtig dargestellt wurden. Die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und deren Überwachung durch den Aufsichtsrat konnten bestätigt werden. Der Vorschlag zur Gewinnverwendung entspräche den gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen. Bei der Aussprache zu den Berichten meldeten sich drei Redner zur Wort. Dabei wurde unter anderem die von der FDP geforderte Liberalisierung des Taximarktes kritisiert, aber auch der TAXIKURIER und die Verlängerung des Dienstleistungsvertrages über die Flughafenstandplätze, welcher mit einem lokalen Mitbewerber geschlossen wurde. Weiter wurden der Versand von Satzungen und die kostenlose Bereitstellung von Tarifordnungen und Datenfunkausrüstung gefordert. Im Zuge der angeregten Diskussionsbeiträge meldeten sich auch die Vertreter des Stadtrates von CSU und FDP zu Wort. Um 12.20 Uhr unterbrach der Versammlungsleiter die Generalversammlung für die Mittagspause. Im Anschluss daran wurden von den Mitgliedern in geheimer Abstimmung der Jahresabschluss 2015 und die vorgeschlagene Gewinnverwendung mehrheitlich beschlossen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet. Es folgte die Wahl zum Vorstand für den turnusgemäß ausscheidenden Herrn Frank Kuhle. In geheimer Wahl wurde Herr Kuhle mit knapper Mehrheit wiedergewählt. Für den Aufsichtsrat wurden in schriftli - cher Abstimmung Frau Ingrid Mellert, Herr Siegfried Weimann und Herr Jörg Wohlfahrt von der Generalversammlung bestimmt. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an. Der Beschluss zur Einführung einer Kredit obergrenze gemäß § 49 GenG erfolgte einstimmig mit vier Enthaltungen. Zum Ende der Versammlung wurde unter den anwesenden Mitgliedern ein Datenfunkgerät im Wert von 1.600 Euro verlost. Nachdem es beim Tagesordnungspunkt Verschiedenes keine Wortmeldungen gab, schloss der Versammlungsleiter Herr Max Weiland die ordentliche Generalversammlung der Taxi-München eG um 15.45 Uhr. AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9 Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 ➔ DER LANDESVERBAND Kommentar des BZP zu den Vorschlägen der EU-Kommission Die EU-Kommission hat sog. „Guidelines“ zur Sharing Economy und vor Allem den Plattformen, die sich vermittelnd zwischen Verbraucher und Dienstleister/Anbieter ansiedeln, herausgegeben. Mit dieser Mitteilung will die Kommission nach eigenen Worten dazu beitragen, die Vorteile der nun als kollaborative (= zusammen arbeitend) Wirtschaft bezeichneten Plattformen wie airbnb, Uber etc. zu nutzen und die Bedenken wegen der Unsicherheit über die Rechte und Pflichten der Beteiligten beizulegen. Zu diesen unverbindlichen Leitlinien für die Anwendung des bestehenden EU-Rechts auf die kollaborative Wirtschaft hat der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) unter dem Grundtenor „same business – same rules“ mahnend Stellung bezogen: „Wir sehen diese Entscheidung mit Sorge um einen fairen Wettbewerb. Wir fürchten keine Konkurrenz, wenn die Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer gleich sind. Die deutsche und die europäische Taxi- und Mietwagenbranche haben in der letzten Zeit viele Anstrengungen unternommen, um ihre Dienstleistungen weiterzuentwickeln. Beispielsweise sind die Bestellung per App oder ein Bewertungssystem für die Fahrer längst kein Alleinstellungsmerkmal neuer Marktteilnehmer. UpTop, das globale Taxi Network, erlaubt die Bestellung und Abrechnung einer Taxifahrt fast weltweit – und ist das am schnellsten wachsende Taxi-Netzwerk. Uns treibt vielmehr die Sorge, dass die Sharing Economy ihre Partner als selbstständige Unternehmer einstuft – mit allen Konsequenzen für die Sozialkassen. Das verhindert einen fairen Wettbewerb. Wenn ein Unternehmen keine Sozialabgaben oder Steuern abführt, wird der Fahrpreis immer geringer sein können als der des Unternehmens, das seinen Pflichten nachkommt. Die soziale Absicherung der Fahrer bis hin zu Krankengeld, Urlaub oder Rente ist bei den Geschäftsmodellen der Sharing Economy nicht gesichert. Zugleich sorgen wir uns um den Zugang zur Mobilität für alle Menschen. Für Taxis gibt es Pflichtfahrgebiete sowie eine Beförderungspflicht rund um die Uhr. Regieren die Gesetze der Sharing Economy, besteht die Gefahr, dass nur lukrative Fahrten ausgeführt werden. Ältere, behinderte und kranke Menschen oder Bewohner ländlicher Gebiete werden dann nicht mehr bedient – oder nur zu astronomischen Preisen. Ähnliches droht auch in größeren Städten – nach Konzerten, zu Silvester oder auch schlichtweg bei schlechtem Wetter. Verbraucher, die sich vielleicht anfangs über Schnäppchenpreise gefreut haben, müssen bei höherer Nachfrage auch höhere Preise zahlen.“ Auch die International Road Transport Union (IRU) nahm in einer Erklärung Stellung zu der EU-Kommissions-Mitteilung. Sie begrüßte zwar vorsichtig das Papier, aber einige Aspekte bleiben der Weltverkehrsorganisation zu vage. Die IRU argumentiert, dass die Transportnetzgesellschaften dasselbe Geschäft betreiben und deshalb sollten sie auch den einschlägigen branchenspezifischen Vorschriften unterliegen. Weiter kommentiert sie positiv die in der Leitlinie erwähnten Bestrebungen einiger Mitgliedstaaten, einen Unterschied zwischen der echten Sharing Economy und derjenigen, die nur aus Gewinnorientierung vermittelt, zu machen. Darüber hinaus begrüßt die IRU die Unterstreichung des Punktes, dass alle kollaborativen Plattformen, wie auch die anderen Wirtschaftsteilnehmer, den Steuervorschriften unterliegen sollten. Schlussfolgerung der IRU: Die Mitgliedstaaten sollten weiterhin ordnungsgemäß das geltende Recht umzusetzen. Es kann und darf nicht sein, dass für neue digitale Player andere Regeln als für die bewährten Wirtschaftsteilnehmer gelten. Wirksamere Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung Das Bundeskabinett hat am 15.06.2016 einen Gesetzentwurf beschlossen, der Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung eindämmen soll. Der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) wird ein zentraler Zugriff auf bundesweit vorliegende Erkenntnisse ermöglicht, wie z. B. den Halterdaten des Zentralen Fahrzeugregisters des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Das Gesetz schafft auch Voraussetzungen für neue IT-Verfahren zur schnelleren Vorgangsbearbeitung, die zuständigen Landesbehörden erhalten eigene Prüfungsbefugnisse. Illegal handelnde Firmen werden künftig in einem zentralen Korruptionsregister geführt, um sie von öffentlichen Aufträgen auszuschließen. Das Gesamtpaket soll Kontrollen besonders in der Taxi-, Speditions-, Kurier- oder Essenslieferbranche erleichtern. (FK) Taxi Deutschland gegen Uber: Uberpop erneut deutschlandweit verboten Das Oberlandesgericht Frankfurt hat am 9.6.2016 im Berufungsverfahren geurteilt: Das Geschäftsmodell von Uberpop ist rechtswidrig. Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland, die die gleichnamige App betreibt, gab folgendes Statement ab: „Wir freuen uns, wir haben heute Recht erhalten. Erneut wurde gerichtlich festgestellt, dass gleiches Recht für Klein- und Großunternehmen gilt.“ Das Urteil kommt all jenen zugute, die sich schlecht allein gegen Großkonzerninteressen wehren können: Dies sind die rund 21.000 Kleinunternehmer, Mitarbeiter in 700 Taxizentralen und rund 255.000 Taxifahrer in Deutschland. Sie arbeiten in guten Jobs, verdienen Mindestlohn und AKTUELLE INFORMATIONEN D r . H a n s B a k e v. B a k i n 85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23 Taxi, Mietwagen, Bus, LKW Erst- und Verlängerungs US T . 0 89/ 37 0 65 6 90 Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5 Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11 erhalten soziale Sicherheit. Außerdem sind dies die Verbraucher. Denn das von Uber aus Gier missachtete Personenbeförderungsgesetz dient dem Verbraucherschutz. Das heutige Urteil ist auch für Bürger wichtig, die niemals Taxi fahren: Denn im Gegensatz zu internationalen Großkapitalunternehmen zahlt der deutsche Taxi- und Mietwagenmarkt jährlich fast 2 Milliarden Euro an Steuern, Abgaben und (Sozial-) Versicherungen. Ubers rechtliche Probleme sind ein globales Phänomen – überall auf der Welt ist die Personenbeförderung reguliert. In vielen Ländern gehen Behörden und Gerichte gegen Uber vor, da das Unternehmen geltendes Recht ignoriert. Gegen das Urteil kann Uber nun Revision beantragen und die Rechtslage durch den Bundesgerichtshof beurteilen lassen. (Quelle: www.taxi-deutschland.net) Bayern barrierefrei Bayern soll barrierefrei werden – das ist das erklärte Ziel der Staatsregierung. Ein wesentlicher Bereich des Programms „Bayern barrierefrei“ ist die Mobilität. Mobilität ist eine elementare Grundvoraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gerade der Taxi- und Mietwagenverkehr spielt für die Mobilität vieler Menschen mit Behinderung, aber auch älterer Menschen eine wichtige Rolle. Der Landesverband der Bayerischen Taxiund Mietwagenunternehmen e. V. und Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger haben eine Vereinbarung zur Barrierefreiheit unterzeichnet. Danach haben die Mitgliedsunternehmen des Verbands die Möglichkeit, sich im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung zu Zielen der Barrierefreiheit zu bekennen und an Verhaltensregeln zu binden. Als Zeichen ihres besonderen Engagements für Barrierefreiheit können sie den Aufkleber „Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!“ an ihren Fahrzeugen anbringen. Das besondere Engagement des Landesverbands der Bayerischen Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V. für Barrierefreiheit ist deshalb ein großer Gewinn für die Barrierefreiheit in Bayern“, betonte Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger. Im Vordergrund stehen dabei die Fahrer, die zur Verbesserung der Barrierefreiheit zum Beispiel beim Gepäcktransport von Haustür zu Haustür helfen, mobilitätseingeschränkte oder sinnesbeeinträchtigte Menschen aktiv unterstützen oder für eine verständliche Kommunikation mit dem Fahrgast sorgen. „Unser erklärtes Ziel ist es, allen Menschen gleichberechtigt Mobilitätsdienstleistungen anzubieten. Mit dem Programm ,Bayern barrierefrei‘ erhalten wir die Möglichkeit, die Dienstleistungsbereitschaft der bayerischen Taxi- und Mietwagenunternehmer zu demonstrieren“, so der Vorsitzende. Mitglieder des Bayerischen Landesverbandes Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V. können sich über die Internetseite des Verbandes über „Bayern barrierefrei“ und die Teilnahme an dem Programm weiter informieren. (FK) Mindestlohn von 8,84 Euro beschlossen Ab 1. Januar 2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 8,84 Euro pro Arbeitsstunde im Monatsdurchschnitt, wie die Mindestlohnkommission im Juni 2016 beschlossen hat. Der Beschluss sei einstimmig gefallen, teilte der Vorsitzende der Kommission mit. Im Gegensatz zu allen anderen Branchen können Taxi- und Mietwagenunternehmen ihre steigenden Kosten nicht direkt an die Kunden weitergeben. Zur Zeit geben uns die geringeren Kraftstoffkosten den notwendigen Spielraum. Die seit Januar 2015 geltende Lohnuntergrenze hat im Taxi- und Mietwagengewerbe aber zum Wegfall von Minijobs geführt. Die Folge sind reduzierte Angebote mit längeren Wartezeiten in schwächer frequentierten Stunden. Kritik kommt auch vom Deutschen Taxiund Mietwagenverband BZP: „Beim Mindestlohn sind auch die öffentlichen Auftraggeber wie bei Schul- oder Krankenfahrten in der Pflicht. Es kann nicht sein, dass wir künftig 8,84 Euro zahlen sollen, bei öffentlichen Ausschreibungen aber derjenige gewinnt, der mit seinem Angebot deutlich unter diesem Stundenlohn liegt.“ (FK) Abschleppkosten müssen vorrangig vom Fahrer bezahlt werden Für den Fall des Abschleppens von Kraftfahrzeugen ist in Rechtsprechung und Literatur anerkannt, dass der Fahrer jedenfalls dann, wenn er der Behörde im Zeitpunkt der Kostenfestsetzung positiv mit Name und Anschrift bekannt ist, vorrangig vor dem Halter heranzuziehen ist. Nur wenn der Fahrer unbekannt ist oder von ihm aus anderen Gründen keine Befriedigung erlangt werden kann – etwa, weil er zahlungsunfähig ist – darf die Behörde den Halter heranziehen. Sind also Name und Anschrift des Fahrers bekannt, so muss die Behörde die Kosten für den Abschleppvorgang vorrangig von ihm verlangen. Erst wenn der Fahrer nicht auffindbar ist oder es aus anderen Gründen aussichtslos ist, die Kosten vom Fahrer einzutreiben, darf der Fahrzeughalter zur Zahlung herangezogen werden. Dabei ist jedoch umstritten, welche Schritte die Behörde im Vorfeld der Kostenfestsetzung unternehmen muss, um einen ihr unbekannten Fahrer festzustellen. Im Falle eines Falles sind Unternehmer also gut beraten, den Behörden unverzüglich den Fahrzeugführer mitzuteilen. (FK) SBS Fahrdienst München GmbH Taxifahrer (m/w) für Taxibus gesucht (50%) Nacht-/Wochenendschicht Standorte: Unterföhring/Schwabing/ Schwanthaler Höhe lukrative Festaufträge Nacht- und Sonntagszuschläge Kontakt: 0173 / 372 24 80Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 ➔ ANJA KRUSE Anja Kruse kam in Essen zur Welt und erhielt – noch bevor sie ihre künstlerische Ausbildung an der dortigen Folkwang Schule und eine zusätzliche Musicalausbildung abgeschlossen hatte, ein erstes Engagement an den Städtischen Bühnen Münster. Es folgten Aufgaben am Thalia Theater Hamburg und im Musiktheater Gelsenkirchen. Der erfolgreiche Fernseh-Vierteiler „Die schöne Wilhelmine“ machte sie bundesweit bekannt – unvergesslich bleiben auch ihre Rollen in den Fernsehserien „Das Traumschiff“, „Die Schwarzwaldklinik“ und „Forsthaus Falkenau“ . Sie war in unzähligen Fernsehspielen zu sehen wie „Maria Stuart“, „Klinik unter Palmen“ oder zuletzt in „SOKO München“ . Seit 1992 arbeitet sie auch vermehrt für internationale Produktionen. Daneben blieb Anja Kruse immer dem Theater treu: So sah man sie in Theaterproduktionen wie „My Fair Lady“ oder in dem Musical „Die Schöne und das Biest“ . In Bonn stand sie unlängst in der französischen Kriminalfarce „Adieu und bis gleich“ auf der Bühne. Bis vor ein paar Wochen spielte sie noch „Die Wunderübung“ im Frankfurter Fritz Rémond Theater. Anja Kruse in „Der Vorname“ in der Komödie im Bayerischen Hof Spricht man mit Anja Kruse über eine bleibende Erinnerung an eine Taxifahrt, kommt die Schauspielerin sofort auf die Dreharbeiten zum Film „Giovanni oder die Fährte der Frauen“ zu sprechen. In dieser Produktion des Bayerischen Fernsehens aus dem Jahr 1989 hatte Anja Kruse die Rolle der Donna Elvira inne, die auf dem Rücksitz im Wagen des Taxifahrers Giovanni unterwegs zum Theater ist. Im Radio läuft die Oper „Don Giovanni“ . Während der Fahrt träumt sich der Taxifahrer in die Rolle des Don Giovanni und wenige Augenblicke später sieht er sich mit der Hauptfigur der Oper, Donna Elvira, im Bett landen. Allerdings wird er bald jäh aus seinen Träumen gerissen, als Donna Elvira wieder hinten im Taxi sitzend nach einer Quittung verlangt. Eine herrlich heitere Szene. Die Dreharbeiten zu diesem Streifen dauerten an die drei Wochen und fanden überwiegend nachts in München in einem echten Taxi statt, das der Produzent angemietet hatte. Aktuell produziert Anja Kruse jedoch keinen Film, sondern ist zu sehen auf der Bühne der Komödie im Bayerischen Hof zusammen mit Sebastian Goder und Pascal Breuer vom 25. Juli bis zum 27. August 2016 in dem Stück: Der Vorname Lehrerin Elisabeth und ihr Mann, der Literaturprofessor Pierre, haben Gäste. Der geplante nette Abend im liberalen Intellektuellenhaushalt findet ein jähes Ende, als Elisabeths Bruder Vincent den Anwesenden verkündet, wie das Kind, das seine Freundin erwartet, heißen soll: Adolphe! Über diese Namensgebung entbrennt ein amüsanter Schlagabtausch, in dessen Verlauf sich Abgründe auftun und so manches Geheimnis aus der Vergangenheit der Anwesenden ans Licht gezerrt wird. Witzig, rasant und ziemlich böse: Eine kluge, pointierte Konversationskomödie, die ebenso scharfsinnig wie humorvoll die Abgründe hinter den Fassaden aufgeklärter Bürgerlichkeit offen legt. (TK) Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie unter www.komoedie-muenchen.de Prominente berichten über ihre Erfahrungen VIP IM TAXI Komödie im Bayerischen Hof Nicole Bruehl Anja Kruse in „Der Vorname” … … hier mit Werner Tritzschler und Pascal Breuer
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Connecting Global Competence Building networks 19. Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen 4.–6. Oktober 201 6 | Messe München Europas größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen versammelt an drei Tagen das gesamte Who is who der Branche unter einem Dach – und bietet mit 38.000 Teilnehmern aus 74 Ländern exzellente Voraussetzungen für vielfältiges Networking und Impulse für Ihr Business. Das hochkarätige Konferenzprogramm gibt einen profunden Einblick in aktuelle Themen der Immobilienwirtschaft. Ihr Early Bird-Ticket Bis 11. August 2016 kaufen und Vorteile sichern! www.exporeal.net/ticket > Erfahren Sie mehr: www.exporeal.net Die EXPO REAL in einem Satz: Business that works. ER16_Besucher-EarlyBird_210x297_D.indd 1 04.07.16 10:14
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 TITELTHEMATITELTHEMA istockphoto ➔ ALLES RUND UM DEN GERSTENSAFT Bier in der Steinzeit Archäologen gehen heute davon aus, dass das Bierbrauen wahrscheinlich noch ältere Wurzeln hat, da in China Tonkrüge gefunden wurden, die Spuren eines vergorenen Getränkes aus Reis und Honig beinhalteten. In Mesopotamien fand man auch die ältesten schriftlichen Zeugnisse der Bierherstellung. Diese stammen aus dem dritten Jahrtausend vor Christus und nennen bereits 20 Biersorten. Da einer solchen Vielfalt eine längere Entwicklung voraus gegangen sein muss, geht die Wissen schaft von einer sehr viel älteren Tradition aus. Gefundene Abbildungen von biertrinkenden Sumerern waren 5.000 Jahre alt. Die älteste Bierschankordnung der Welt ist zwar etwa eintausend Jahre jünger und hört sich etwas martialisch an, mag aber manchem recht aktuell erscheinen: ➔ Die Wirtin, die sich ihr Bier nicht in Gerste, sondern in Silber bezahlen lässt, oder die minderwertiges Bier ausschenkt, wird ertränkt. ➔ Eine Priesterin, die ein Bierhaus aufsucht oder gar ein solches eröffnet, wird verbrannt. ➔ Die Wirtin, die in ihrer Gaststätte politische oder staatsgefährdende Diskussionen duldet, ohne die Gäste der Obrigkeit auszuliefern, wird getötet. ➔ Bierpanscher werden in ihren Fässern ertränkt oder so lange mit Bier vollgegossen, bis sie ersticken. Die bereits erwähnte Vielfalt der Biersorten ist zwar mit der heutigen nicht zu vergleichen und auch der Geschmack war sicher ein anderer, aber für bayerische Ohren hört es sich doch wie Musik an: Schwarzbier, feines Weißbier oder Lagerbier für den Export nach Ägypten. Bier galt als Grundnahrungs- und Zahlungsmittel. So wurden auch Soldaten und Beamte mit Bier und Brot entlohnt. Die Erbauer der Pyramiden erhielten täglich zwei Krüge Bier und vier Brote. Lange Zeit war die ägyptische Hieroglyphe für Nahrung ein Zeichen aus Brot und Bier. Frauen als Bierbrauer – im Mittelalter Normalität Auch unsere Vorfahren in Mitteleuropa kannten wahrscheinlich schon seit mindestens 5000 Jahren Bier, da zu dieser Zeit die Gerste kultiviert wurde. Archäologische Analysen von Gefäßen aus dieser Zeit wiesen nach, dass es sich um Bier ohne Beimischungen von Honig oder Met handelte. Die Germanen warnten bereits in der altisländischen Sagen- und Liedsammlung Edda vor dem übermäßigen Biergenuss: „Nicht klebe am Becher, trinke Bier mit Maß!“ Auf deutschem Boden sind die ältesten Nachweise der Braukunst etwas jünger. Es wundert aber nicht, dass diese in Bayern, genauer in Franken, gefunden wurde. Die Kulmbacher Biergefäße wurden etwa 800 v. Chr. benutzt. Im Mittelalter war das Bier das Getränk des Volkes. Zumindest in Europa. Das Bierbrauen war bis in diese Zeit alleinige Sache der Frauen. Bierbrauen und Brotbacken sicherte die Ernährung der Familien. Wenn der Frau des Hauses das Bier besonders gut gelungen war, lud sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zur Verkostung ein. Vielleicht ist aus diesem Brauch das „Kaffeekränz- Bereits vor 10.000 Jahren haben Menschen im Bereich des sogenannten fruchtbaren Halbmondes (ein Gebiet zwischen dem heutigen Israel und dem Irak) wild wachsende Getreideähren gesammelt und in unterirdischen Speichern gelagert. Zu dieser Zeit begann man dieses Wildgetreide zu kultivieren. Da die Vorratslager selten wasserdicht waren, kann man davon ausgehen, dass daher das Getreide mit Wasser in Berührung kam, keimte und die so entstandenen Enzyme die Getreidestärke in Malzzucker verwandelte. Das Mälzen als Grundlage für die Bierherstellung war geboren. Leider gibt es aus dieser Zeit keine schriftlichen Belege, da die Menschen der Jungsteinzeit keine Schriftzeichen kannten. MÜNCHNER BIER
Seite 15
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15 chen“ entstanden. Das Mittelalter war auch die hohe Zeit der Klöster und deren Braukunst. Hier wurde das Bierbrauen weiter entwickelt und die Überschüsse in Klosterschenken an Wanderburschen und Pilger ausgegeben. Es galt der Spruch: „Was flüssig ist, bricht kein Fasten.“ Also war der Bierverbrauch in den Klöstern das ganze Jahr über konstant hoch. Einige Quellen belegen den täglichen Bierkonsum mit fünf Maß pro Klosterinsasse. Auch in den Städten florierte die Kunst des Brauens. Durch Abgaben und Steuern entwickelte sich das Brauereigewerbe zu einer nicht versiegenden Einnahmequelle für die Fürsten. Um die Konkurrenz der Klöster einzuschränken, verboten einige Landesherren den öffentlichen Verkauf von Klosterbieren. 1434 wurde im Thüringischen Weißensee – ein Ort im thüringisch sächsischen Hoheitsgebiet – das erste Reinheitsgebot für Bier erlassen. Es war aber nur auf die Wirtshäuser der Stadt begrenzt. Wer Ruß, Kümmel oder Fichtenspäne in die Braukessel kippte, wurde für vier Wochen aus der Stadt gejagt. Das Strafgeld lag bei „zehn Marken” – was etwa 500 Gramm Silber entsprach. Mit Erlass des bayerischen Reinheitsgebotes im Jahr 1516 wurde „böses Bier” lediglich konfisziert und im Anschluss von den Staatsdienern vorsorglich „vernichtet“ . Bier in der Neuzeit Mitte des 18. Jahrhunderts begann der Siegeszug der regionalen Biere. Bis heute werden einige dieser alten Biere in regional begrenzten Gebieten ausgeschenkt. Eines der bekanntesten ist die Leipziger Gose, die aber nach einer EU-Richtlinie nicht mehr als Bier bezeichnet werden darf. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein galt Bier und Biersuppe als nahrhaftes und sättigendes Frühstück. Unbeliebt dagegen waren Bierpreiserhöhungen. Beim alljährlichen Starkbieranstich auf dem Nockherberg kam es am 23. März 1888 zu einer Massenschlägerei, die von der Gendarmerie erst nach Stunden beendet werden konnte. Das Ereignis ging als Salvatorschlacht in die Geschichte ein. Auslöser war ein gestiegener Bierpreis. Nachdem Bier auch bei niedrigen Temperaturen vergoren werden konnte, setzte sich Mitte des 19. Jahrhunderts das untergärige Bier auf dem Markt durch. Bedeutend sind in diesem Zusammenhang die ersten nach Pilsener Brauart gebrauten Biere, da sie als entscheidender Wendepunkt in der Braugeschichte gelten. Aus dem Handwerk des Bierbrauens entwickelte sich die heutige Brauereiindustrie. Durch den wissenschaftlichen Fortschritt und findige Ingenieure wurde das Bier trotz des Verzichts auf chemische Zusätze immer haltbarer. Auch der Geschmack der Konsumenten veränderte sich im Laufe der Jahre. Heute trinkt man im Süden der Republik eher obergärige Biere mit weniger bitterer Note, der Norden ist für seine etwas bittereren untergärigen Biere bekannt. Durch die Vielzahl an verschiedenen Bieren, gar nicht zu reden von den Biermischgetränken, konnte sich Bier als Massenware behaupten. Weltweit schätzt man, dass es ca. 15.000 verschiedene Biersorten gibt, in Deutschland etwa 6.000. Da sollte doch jeder ein Bier finden, dass seinem Geschmack entspricht und auch eingefleischte Weintrinker wissen die erfrischende Wirkung eines kühlen Bieres an einem Sommertag sehr zu schätzen. (BH) istockphoto istockphoto
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 TITELTHEMA istockphotoistockphoto ➔ DAS REINHEITSGEBOT Das Reinheitsgebot – ältestes Lebensmittel- oder frühes Drogengesetz? Bier als das älteste Getränk, das von Menschen hergestellt wird, kann auf eine beeindruckende Geschichte verweisen. Neben seiner Funktion als Nahrungsmittel, war es auch immer Einnahmequelle für den jeweiligen Produzenten und den Landesherren, der die Braurechte verlieh. Diese Braurechte beinhalteten immer einen Hinweis auf die Brauqualität und die Inhaltsstoffe. Bereits Kaiser Barbarossa stellte harte Strafen für schlechtes Bier in Aussicht, als er am 21. Juli 1156 der Stadt Augsburg das Stadtrecht mit dem Braurecht verlieh. Da die Grundlage allen Bierbrauens Getreide war und ist und gerade in Hungerzeiten dieses eingeteilt werden musste, wurde bereits im 14. Jahrhundert eine Verordnung erlassen, dass die Brauer ausschließlich Gerste zum Brauen benutzen durften, um den wertvollen Weizen für die Brotproduktion zu reservieren. Am St. Andreastag, dem 30. November 1487, erließ Herzog Albrecht von Bayern – auch der Weise (!) genannt – für das Teilherzogtum Bayern – das Münchner Reinheitsgebot, wonach Bier „nu füran auch aus nichts anderem dann Hopfen, Gersten und Wasser gesotten werden“ darf. Als die bayerischen Teilherzogtümer nach dem Landshuter Erbfolgekrieg wieder vereinigt wurden, musste das bayerische Landrecht harmonisiert werden. Die neue Landesordnung, in Ingolstadt am 23. April 1516 durch Herzog Wilhelm IV. und Herzog Ludwig X. erlassen, beinhaltete u. a. die Definition der Inhaltsstoffe der Biere und regulierte den Preis. Hier war noch nicht von Malz die Rede. Ausschließlich Gerste, Hopfen und Wasser durften zum Bierbrauen verwendet werden. Dies war wichtig, da dem Bier seit Jahrhunderten immer wieder berauschende Zutaten beigemengt wurden. Sumpfporst oder Schwarzes Bilsenkraut, aber auch Tollkirsche, Schlafmohn oder Wermut waren beliebte, aber nicht ungefährliche Zusatzstoffe. Im Jahre 1551 wurde das Reinheitsgebot wieder gelockert. Nun erlaubten die Landesherren die Bei mischung von Lorbeer und Koriander. Später wurden Privilegien vergeben, die das Verbot von Weizen im Bier aufhoben und das Brauen von Weizenbier ausdrücklich erlaubte. Im 19. Jahrhundert erinnerte man sich an das ursprüngliche Reinheitsgebot. In Bayern wurde es sogar gesetzlich verankert. Nach der Reichsgründung übernahmen andere deutsche Staaten ähnliche Regelungen. 1923 regelte das Deutsche Biersteuergesetz die Inhaltsstoffe, das für kleinere Brauereien oder Exportbier Ausnahmen kannte. Die Brauereien in Bayern, Baden und Württemberg waren davon aber ausgeschlossen, was eine durchgehende Qualität garantierte. 1952 regelte die neu gegründete Bundesrepublik Deutschland auf Grundlage des Biersteuergesetzes von 1923 die Inhaltsstoffe Deutschen Bieres. Es wurden Zucker und aus Zucker hergestellte Farbmittel im Bier zugelassen. In Bayern galt aber weiterhin das sogenannte „absolute Reinheitsgebot“, wonach nur Malz, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet werden dürfen. Bis 1984 konnte in der Bundesrepublik mit der Bezeichnung Bier nur geworben werden, wenn nach deutschen Vorschriften gebraut wurde. Der Europäische Gerichtshof hatte entschieden, dass ausländische Hersteller ihre Produkte unter dem Namen Bier vermarkten dürfen, auch wenn das deutsche Reinheitsgebot nicht eingehalten wird. Die deutschen und vor allem die bayerischen Brauereien nutzen die Lockerung jedoch als erfolgreiches Marketinginstrument, da das freiwillige Reinheitsgebot dem Verbraucher Vertrauen in das Produkt vermittelt. Auch auf dem internationalen Markt sind deutsche Biere sehr beliebt, da sie für Qualität bei großer Vielfalt stehen. Ohne den Qualitätsanspruch schmälern zu wollen, muss man aber der Ehrlichkeit halber sagen, dass unser Reinheitsgebot nicht das älteste Lebensmittelgesetz der Welt ist. Bereits im Codex Hammurapi aus dem 18. Jahrhundert v. Chr. findet man umfangreiche Bestimmungen für die Lebensmittelherstellung – vor allem für das Bierbrauen. (BH) Wenn wir in diesem Jahr 500 Jahre Reinheitsgebot des Deutschen Bieres feiern, sollte erwähnt werden, dass der Begriff „Reinheitsgebot“ zum ersten Mal am 4. März 1918 in einem Sitzungsprotokoll des bayerischen Landtages auftaucht. Dabei wurde vom bayerischen Reinheitsgebot gesprochen, was sich erst mit der Harmonisierung des Rechts im Europäischen Wirtschaftsraum gegen Mitte der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts änderte. Heute spricht man vom Deutschen Reinheitsgebot
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17 ➔ MÜNCHENS BRAUEREIGESCHICHTE Von 1579 bis 1597 regierte im Herzogtum Bayern Wilhelm V. Herzog von Bayern. Sein Hofstaat war besonders durstig und anspruchsvoll. Diese Kombination kam Bayern teuer zu stehen, da die Herrschaften mit der Qualität des Münchener Bieres nicht zufrieden waren und sich das Bier aus dem niedersächsischen Einbeck kommen ließen. Darüber war Wilhelm V. nicht begeistert und befahl, dass Kosten und Vergnügen wieder in Einklang gebracht werden sollten. Hofbräu München Am 27. September 1589 unterbreiteten drei Räte des Hofstaates ihrem Staatsoberhaupt den Vorschlag, ein eigenes Brauhaus zu bauen. Wilhelm V. war davon sehr angetan und holte noch am selben Tag den Braumeister des Klosters Geisenfeld als Planer, Bauherrn und ersten Braumeister nach München. Dies war die Geburtsstunde des Hofbräu München. Bereits 13 Jahre später begann die Brauerei auf Geheiß Maximilian I., dem Sohn von Wilhelm V., Weißbier zu brauen. Da Maximilian ein kluger Kopf in Sachen Finanzen und Marketing war, verbot er einfach anderen Sudstätten das Weißbierbrauen und sicherte sich damit die Gewinne aus dem Weißbierverkauf. Gleichzeitig legte er auch den Grundstein für eine nun bereits mehr als 400-jährige Brautradition. Seit 1607 gibt es am Platzl Weißbier. Dort steht das Hofbräuhaus noch heute. Ein Glücksfall für die Stadt München war die Einführung des Maibocks im Jahre 1614. Da viele dem Einbecker Starkbier nachtrauerten, sollte ein eigenes Starkbier gebraut werden. Der Maibock war ein voller Erfolg. Als 1632 die Schweden im Zuge des Dreißigjährigen Krieges München besetzten, forderten sie 344 Eimer Maibock. Wenn die Stadt dieser Forderung nachkäme, würde man von Brandschatzung und Plünderung absehen. Die Münchener überlegten nicht lange und lieferten die geforderte Menge des starken Bieres. Die Schweden waren zufrieden und verschonten die Stadt. Ein Meilenstein in der Münchener Brauereigeschichte stellt das Oktoberfest dar. Als am 17. Oktober 1810 Kronprinz Ludwig Therese von Sachsen-Hildburghausen ehelichte, spendierte König Maximilian I. ein riesiges Fest. 40.000 Besucher feierten das Paar. Der Höhepunkt war ein Pferderennen über elf Kilometer auf einer Wiese außerhalb der Stadt. Das Gelände trägt heute den Namen der damaligen Braut. Da das Fest ab 1810 jedes Jahr wiederholt werden durfte, wollten die königlichen Brauer ihrem Herrscher ein besonderes Bier anbieten. So entstand zwei Jahre später das „Oktoberfestbier“ mit einer stärkeren Stammwürze und höherem Alkoholgehalt. Nachdem Ludwig seinem Vater auf den bayerischen Thron folgte, erwies er sich als ein sozial denkender Herrscher. So genehmigte er per Dekret den Ausschank und die Bewirtung im Hofbräuhaus für alle Bürger und senkte den Bierpreis, damit sich „die arbeitende Klasse und das Militär einen gesunden und wohlfeilen Trunk leisten konnten“ . Da immer mehr Gäste das Hofbräuhaus am Platzl besuchten, wurden 1896 ein Neubau und die Auslagerung der Brauerei beschlossen. Das Hofbräuhaus wurde umgebaut und ausschließlich als Gaststätte genutzt. 1944 trafen das Traditionshaus Fliegerbomben und zerstörten es fast vollständig. Auch 60 % der Sudstätten in der Wiener Straße lagen brach. Zur 800 Jahr Feier der Stadt München eröffnete 1958 am Platzl istockphoto
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 TITELTHEMA der Festsaal neu. Bis 1972 stieg die Nachfrage nach dem Traditionsbier stetig an. Das damals neue Wiesn-Zelt auf dem Oktoberfest konnte mit einer Fläche von 5.084 Quadratmetern aufwarten. 10.000 Besucher finden bis heute Platz, um in 16 Tagen 5.500 Hektoliter Bier und 70.000 Portionen Hendl zu genießen. Der Siegeszug war nicht aufzuhalten. Ob in Hongkong, Las Vegas oder Pittsburgh, das Hofbräuhaus ist als Marke weltweit beliebt. Paulaner Mönche des Paulanerordens brauten seit 1634 für den Eigenbedarf ein Bockbier. An den Festtagen des Ordensgründers, Franz von Paola, durfte das Bier auch öffentlich ausgeschenkt werden. 1799 wurde das Kloster Neudeck aufgegeben und die Gebäude teilweise bis 2009 als Justizvollzugsanstalt genutzt. 1813 erwarb der Braumeister Franz Xaver Zacherl die ehemalige Brauerei des Klosters und führte die Bockbiertradition fort. Nun trug das beliebte Starkbier den Namen Salvator. Das Salvatorbier wurde kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts als Warenzeichen beim Berliner Patentamt eingetragen. Von diesem Zeitpunkt an hieß die Brauerei „Paulaner- Salvator Brauerei“ . 1928 fusionierte die Paulaner-Salvator Brauerei mit der Gebrüder Thomas Bierbrauerei zum Paulaner Salvator Thomas Bräu. Erstmals 1861 wurde der Frühjahrstrunk im neu erbauten „Zacherl-Keller“ auf dem Nockherberg ausgeschenkt. Nach einer Umbenennung musste der Salvatorkeller nach dem 2. Weltkrieg wegen vollständiger Zerstörung durch einen Bombenangriff neu aufgebaut werden. Die erste Salvatorprobe nach dem Zweiten Weltkrieg fand am 10. Februar 1950 statt. 1994 wurde der Salvatorkeller in Paulaner-Keller umbenannt, der in der Nacht zum 28. November 1999 bei einem Großbrand zerstört wurde. Das traditionelle Starkbierfest fand bis zum Wiederaufbau in einem Zelt auf dem Mariahilfplatz statt. Seit 2003 fliest das Bier wieder in den festen Räumen des heutigen „Paulaner am Nockherberg“, wo auch die bayerische Tradition des Derbleckens alljährlich ausgiebig gepflegt wird. Nachdem die Brauerei am Nockherberg ihre Kapazitätsgrenze erreicht hatte, wurde 2016 im Stadtteil Langwied eine neue Brauerei eröffnet. Zum Sortiment gehören heute 14 Biere, das Wasser hierfür wird aus einem Tiefbrunnen mit 240 Metern Tiefe gefördert. Die Brauerei gehört heute zu einer Brauereigruppe, der auch Hacker- Pschorr und Thurn und Taxis aus Regensburg, sowie Auerbräu aus Rosenheim und Hopf aus Miesbach angeschlossen sind. Hacker-Pschorr Im Jahre 1417 wurde erstmals ein Anwesen an der Stelle der heutigen Gaststätte „Altes Hackerhaus“ in der Sendlinger Straße urkundlich erwähnt. Hier befand sich eine bekannte Braustätte. Da zahlreiche Zimmerleute zu den regelmäßigen Gästen gehörten, nimmt man heute an, dass daher die Beile oder Äxte im Wappen herrühren. Im Jahre 1783 kaufte Simon Hacker das Anwesen. Als zehn Jahre später seine Tochter Maria Theresia Joseph Pschorr heiratete, kaufte der Schwiegersohn dem Schwiegervater die Braurechte ab und machte aus der kleinen Braustätte die führende Münchener Brauerei des 18. Jahrhunderts. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Jeder erhielt nach dem Tod der Eltern die Hälfte der Brauerei. Georg wurde Besitzer der Brauerei zum Pschorr und Matthias erhielt die Hacker-Brauerei „Zum Hacker“ . Erst 1972 wurden die beiden Brauereien wieder zur Hacker-Pschorr Bräu AG vereinigt. Heute ist die Hacker-Pschorr Brauerei Teil der Paulanergruppe und die 16 verschiedenen Biere werden in der Paulanerbrauerei hergestellt. Markenzeichen dieser Biere sind die Flaschen mit dem Bügelverschluss, die seit 2007 auf dem Markt sind und die Flaschen aller Hacker-Pschorr Biere kennzeichnen. Spatenbräu Ein Steuerbuch der Stadt München erwähnt einen Brauer im Anwesen in der Neuhausergasse 4 im Jahre 1397. In diesem Haus wurde seitdem bis 1817 Bier gebraut. Von 1622 bis 1704 besaß die namensgebende Familie Spatt die Brauerei. Als 1807 der königliche Hofbräumeister Gabriel Sedlmayr die kleine Braustätte übernahm, begann die goldene Zeit der Spatenbrauerei. Die Familie Sedlmayr leitet bis heute das Unternehmen. Gabriel Sedlmayr expandierte nicht nur, er kaufte auch Anteile an der Franziskaner Brauerei und organisierte den Umzug in die Marsstraße. Bereits 1867 war aus der kleinsten Brauerei Münchens die größte der Stadt geworden. Diesen Platz hielt sie etwa 30 Jahre. Zur Weltausstellung in Paris erhielt Spatenbräu als einzige deutsche Brauerei eine Goldmedaille für ihr Bier. Als die drei Söhne von Vater Gabriel den Betrieb übernahmen, standen sie ihm in Sachen Innovation in nichts nach. So brachten sie das erste in München gebraute Helle auf den Markt, was von den Münchnern mit Begeisterung angenommen wurde. Die Familie Sedlmayr erhielt die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Brauerei nicht nur durch wachsenden Export nach Übersee und England. Gemeinsam mit der Löwenbrauerei, mit der schon seit 1922 ein Kooperationsvertrag bestand, wurde nach dem Krieg fusioniert. Spaten produziert alle Biere seither im Sudhaus der Löwenbräugruppe. Löwenbräu Erstmals 1746 wird Löwenbräu in einem Biersudverzeichnis von München erwähnt. Das Anwesen Löwengrube 17 ist bereits mehr als 200 Jahre vorher genannt worden. Als 1818 der Brauer Georg Brey das Brauhaus kaufte, war die kleine Braustätte kaum der Erwähnung wert. Brey erwarb in der Nymphenburger Straße ein Gelände und erwarb die Erlaubnis, Bockbier zu brauen. Damit begann der wirtschaftliche Aufstieg der Löwenbrauerei. Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert war Löwenbräu die größte Brauerei Deutschlands und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden. Nach vielen Umfirmierungen und Gesellschafterwechseln wird die Spaten-Löwenbräu-Gruppe heute von der Deutschlandzentrale der InBev-Gruppe (Beck’s) Bremen geführt und Löwenbräu ist darin nur noch eine lokale Brauerei. Selbst im denkmalgeschützten Löwenbräukeller ist die Brauerei nicht mehr Eigentümer sondern Mieter. Augustiner Auf Wunsch des Freisinger Bischofs und des bayerischen Herzogs siedelten sich ab 1294 Mönche des Augustinerordens vor den Toren Münchens an. Etwa 30 Jahre später wurde das Augustinerkloster fertig gestellt. Wie im späten Mittelalter üblich, brauten sie für den Eigenbedarf Bier. Damit gilt die Augustinerbrauerei als die älteste bestehende Brauerei und als ältestes Handelsgewerbe der Stadt.
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19 Als 1803 die Säkularisation auch die Augustiner traf, übernahm zuerst der Staat und kurze Zeit später das Ehepaar Anton und Theres Wagner die Brauerei. Ihr ältester Sohn Joseph, nach dessen Initialen auch das Firmenlogo entworfen wurde, brachte das Unternehmen zum Blühen. Ihm ist die Errichtung des heute unter Denkmalschutz stehenden Kellerareals in der Landsberger Straße zu verdanken. 1981 starb der letzte direkte Nachkomme der Familie Wagner kinderlos. Eine Erbengemeinschaft musste die Zukunft regeln. Edith Haberland-Wagner, die Tante des letzten Besitzers hielt 50 % der Brauereianteile. Testamentarisch sorgte sie für die Gründung einer Stiftung, der sie die Mehrheitsanteile vermachte, um eine Übernahme oder Zerschlagung durch Brauereikonzerne zu verhindern und die Mitarbeiter zu unterstützen. Giesinger Bräu Im Jahre 2006 hatten zwei junge Münchner in einer Giesinger Doppelgarage die Idee, ihr eigenes Bier zu brauen. Damit gründeten sie nach vielen Jahrzehnten zum ersten Mal wieder in München eine neue Brauerei. Sie experimentierten zuerst mit eigenwilligen Kreationen. Das sprach sich schnell in der Stadt herum und als sich die beiden Brauereigründer dazu entschlossen, auch Helles und Weißbier zu brauen, war der Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Bei der Produktion legten sie Wert auf die Rückbesinnung auf traditionelle Brauverfahren ohne industrielle Eingriffe wie was auch den Besitzern schmeckt. Alte Bierrezepturen werden neu entdeckt. So experimentieren sie mit Gose- und Sauerbier-Rezepturen. Bei jungen Leuten ist das Craft Bier angesagt. Es handelt sich dabei um Biere, die nicht industriell in Mikrobrauereien hergestellt werden. Hier steht noch das eigentliche Brauhandwerk (Craft-Handwerk) im Fokus und bietet die Möglichkeiten, neue Biersorten auszuprobieren und dem Einheitsgeschmack vieler Biere Individualität entgegen zu setzen. (BH) Filtration oder thermische Behandlung. Da Fachpersonal rar war, entschlossen sie sich, ihre eigenen Mälzer und Brauer auszubilden. 2007 wurden 300 Hektoliter Bier gebraut und abgesetzt. Vier Jahre später wurde die magische Grenze von 1.000 Hektolitern überschritten. Seit 2014 befindet sich die Brauerei in der Martin-Luther- Straße 2, nur wenige Minuten von der ursprünglichen Geburtsstätte entfernt. Dieser neue Brauereistandort mit Bräustüberl kann die Nachfrage optimal befriedigen. Schließlich gehört mittlerweile Giesinger Bräu zu den sechs beliebtesten Bieren der Münchener. Crew Republic Vor fünf Jahren beschlossen zwei Münchner, ihren Bürojob an den Nagel zu hängen und ein Bier zu brauen, das der eine in Australien und der andere in den USA getrunken hatte. Aber eigentlich sind sie keine Münchner. Mario Hanel ist in Tirol aufgewachsen und nach dem Studium in der Schweiz nach München gekommen. Timm Schnigula stammt aus dem Rheinland. Allerdings brauen sie kein Helles, wie es in München üblich ist, sie brauen Craft Biere. Zuerst sind die beiden unter dem Namen Crew Ale gestartet, merkten aber bald, dass Ale in Deutschland einen denkbar schlechten Ruf hat. Kurz entschlossen wurde der Name in Crew Republic geändert. Die kleine Brauerei in Unterschleißheim füllt nur ab, istockphoto
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 TITELTHEMA Gerade einmal zwei bis zehn Prozent vom Blutalkohol scheiden Lunge, Nieren und die Haut wieder aus. Den hauptsächlichen Abbauprozess übernimmt die Leber. Hier befindet sich das Enzym Alkoholdehydrogenase (ADH), welches sämtliche alkoholische Flüssigkeiten in Wasser (H 2O), Kohlenstoffdioxid (CO2) und diverse Fettsäuren umwandelt. Diese werden im Anschluss durch den Atem, Schweiß und Urin wieder abgesondert. Doch der Vorgang nimmt eine lange Zeit in Anspruch. Stündlich werden durchschnittlich nur 0,1 Promille im Körper abgebaut. Die Geschwindigkeit des Abbaus hängt dabei vom Körperbau eines Menschen ab. Geschlecht, Körpergröße und Gewicht sind beeinflussende Faktoren. Durch Tricks wird der Alkoholabbau nicht beschleunigt. Die menschliche Leber schafft nicht mehr als 0,1 bis maximal 0,2 Promille in der Stunde abzubauen. Fettes Essen vor dem Alkoholkonsum ändert nichts daran. Richtig ist, dass durch fettiges Essen die Aufnahme des Alkohols ins Blut verlangsamt wird. Nach einer gewissen Zeit kommt dieser aber im Gehirn an und sorgt für viele Promille. Somit wird die Steigerung des Promillewertes durch das vorherige Speisen nicht verhindert, sondern lediglich auf später verschoben und birgt damit die Gefahr, dass man viel später nüchtern wird und noch lange Restalkohol im Blut hat. Viele Lebensmittel enthalten Alkohol. Es ist falsch zu glauben, dass Alkohol beim Kochen gänzlich verdunstet. Das geschieht zwar schneller als bei Wasser, bei circa 78 Grad, aber die anderen Zutaten im Topf hemmen die Verdunstung. So halten Fette oder etwa Gemüse die alkoholischen Substanzen in der Sauce fest. Nach einer Kochzeit von etwa 15 Minuten enthält eine Sauce immer noch 40 % des Alkoholgehalts der ursprünglichen Menge. Unglaublich aber wahr ist es, dass auch das vermeintlich alkoholfreie Bier trotzdem einen geringen Alkoholgehalt von 0,5 % Vol. besitzt. Bei anderen Produkten verdunstet der Alkohol tatsächlich während der Herstellung. Das ist mitunter beim Eierlikör- Eis der Fall. Der Genuss eines Verdauungsschnaps nach reichhaltigem Essen belastet den Körper mehr als er dem Wohlbefinden dient. Der Alkohol sorgt sogar dafür, dass der Magen noch länger zur Verdauung von Fetten benötigt, da nur die Magensäure, nicht das fette Essen, verdünnt wird. Auch Hustensaft, Zahnpasta und Mund- Die eigentlich für den Autofahrer strafrechtlich relevante Promillegrenze ist weder die viel diskutierte 0,5 noch die 0,8 Promillegrenze, sondern die 0,3 Promillegrenze. Denn wer mit 0,3 Promille oder mehr im Straßenverkehr durch auffällige Fahrweise, zu schnellem Fahren oder anderen Fahrfehlern von der Polizei angehalten wird, muss damit rechnen, dass seine Fahrerlaubnis für mehrere Monate entzogen wird. Ähnliches gilt für den Fall, dass man mit 0,3 Promille oder mehr einen Unfall verursacht oder auch „nur” in einen Unfall verwickelt ist. Deshalb wird dringend davor gewarnt, mit mehr als 0,29 Promille noch ein Fahrzeug zu führen. Am sichersten ist es allemal, mit 0,0 Promille ins Auto zu steigen. wasser enthalten Alkohol, einige Codein- Tropfen sogar 38 Volumenprozent. Bei der Einnahme ist also Vorsicht geboten – vor allem, wenn Sie noch Auto fahren wollen – denn diese Produkte fließen in Ihre Promillegrenze ein. Hinzu kommt, dass viele Medikamente zu Nebenwirkungen führen, etwa die Trübung der Wahrnehmung oder Verminderung der Reaktionsfähigkeit. Bauen Autofahrer unter Medikamenteneinfluss einen Unfall, so drohen dieselben Rechtsfolgen wie bei Fahrten unter Drogen- und Alkoholeinfluss. (BH) ➔ ALKOHOL AM STEUER istockphoto
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21 INFORMATION ➔ DIE KONSEQUENZEN Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst Beschreibung Bußgeld Punkte Fahrverbot Verstoß gegen die 0,5-Promillegrenze … … beim 1. Mal 500 Euro 2 1 Monat … beim 2. Mal 1.000 Euro 2 3 Monate … beim 3. Mal 1.500 Euro 2 3 Monate Gefährdung des Verkehrs unter Alkoholeinfluss (gilt ab 0,3 Promille) 3 Entziehung des Führerscheins, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe Alkoholgehalt im Blut ist über 1,09 Promille 3 Entziehung des Führerscheins, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe Wie die jeweiligen Vergehen bei „Alkohol im Straßenverkehr” geahndet werden. istockphoto WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN!
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Unterschleißheim – Versuchte räuberische Erpressung nach Taxifahrt, Täter festgenommen Ein 45-jähriger Taxifahrer nahm am Sonntag, 12.06.2016, um 5.15 Uhr, in München einen 25-Jährigen aus Unterschleißheim als Fahrgast auf. In Unterschleißheim angekommen, forderte der 25-Jährige den Taxifahrer unvermittelt auf, anzuhalten. Daraufhin stieg der Fahrgast aus und wollte sich ohne den Fahrpreis zu bezahlen entfernen. Als der Taxifahrer den 25-Jährigen aufforderte zu bezahlen, entfernte sich der Unterschleißheimer mit den Worten: „Ich will dir nicht wehtun.“ Der hartnäckige Taxifahrer stieg daraufhin aus seinem Taxi aus, verfolgte den 25-Jährigen und wiederholte seine Forderung nach dem Fahrpreis. Der 25-Jährige schlug daraufhin unvermittelt mit beiden Fäusten auf den 45-jährigen Taxifahrer ein und trat nach ihm. Dem Taxifahrer gelang es, mit Hilfe von Passanten den 25-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Der Unterschleißheimer wurde daraufhin von den Polizeibeamten festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizei - präsidiums München für die Textvorlagen. istockphoto AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr WUSSTEN SIE, DASS … … das erste Frachtgut auf einer deutschen Eisenbahnstrecke Bierfässer waren? Am 11. Juli 1836 erhielt die Ludwigseisenbahn (eröffnet am 7. Dezember 1835) zwischen Nürnberg und Fürth von der Firma Lederer Bräu den Auftrag, zwei Fässer Bier gegen eine Vergütung von 6 Kreuzern an den Wirt „Zur Eisenbahn“ in Fürth zu senden. (BH)
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23 AUS DER PRAXIS ➔ HEISSE TAGE – TIPPS ZUR WARTUNG DER KLIMAANLAGE istockphoto Schnell. Preiswert. Kompetent. Warum sollte eine Klimaanlage gewartet werden? Laut Herstellerangaben funktionieren doch die meisten Kfz-Klimaanlagen wartungsfrei und tauchen in den Wartungsplänen der meisten Kfz- Hersteller gar nicht erst auf. Ein verhängnisvoller Irrtum! Klimaanlagen sind bauartbedingt aufgrund von Schläuchen und beweglichen Verbindungen, im Gegensatz zu Kühl- oder Gefrierschränken, keine geschlossenen Systeme. Daher sind geringfügige Undichtigkeiten nicht zu vermeiden und schleichende Kältemittelverluste von bis zu 10 % der Sollfüllmenge jährlich die Regel. Befindet sich zu wenig Kältemittel im Klima-System, mindert dies nicht nur den Wirkungsgrad der Anlage, sondern es wird der Kompressor nicht mehr ausreichend geschmiert. Dies kann zu Schäden an diesem Aggregat führen, die erhebliche Reparaturkosten nach sich ziehen können. Beträgt der Verlust an Kältemittel mehr als 10% jährlich, darf nicht nachgefüllt werden, sondern es muss zuvor eine Druckprüfung erfolgen und gegebenenfalls Teile und Leitungen erneuert werden. Eine regelmäßige Wartung der Klimaanlage bedeutet mit anderen Worten: Vorbeugen ist billiger als reparieren Doch es ist nicht nur der Kältemittelstand, der bei der Wartung zu kontrollieren ist. Die Filter im Trockner entziehen dem Klima-System Feuchtigkeit und Schmutz, um es vor Schäden zu schützen. Sättigt sich der Filter mit Feuchtigkeit, tritt Korrosionsbildung auf, die wiederum zu Verschleiß und mechanischen Schäden führt. Auch der Innenraum-Filter bedarf regelmäßiger Erneuerung: Muffiger Geruch im Fahrzeug wird in den meisten Fällen durch überalterte oder verbrauchte Innenraumfilter oder einen verunreinigten Kühlmittel-Verdampfer verursacht. Regelmäßiger Filterwechsel (alle 15.000 km) und eine Reinigung/Desinfektion des Verdampfers verhindert Bakterienbildung und allergische Reaktionen durch Mikroorganismen und Pilze. Die Erfahrung zeigt, dass eine regelmäßige Wartung der Klimaanlage größere Schäden und teure Reparaturen verhindert. Als Fachbetrieb empfehlen wir folgende Wartungsintervalle, wenn das Fahrzeug/die Klimaanlage älter als 3 Jahre ist: Alle 12 Monate: ➔ Sichtprüfung der Antriebsriemen und des Kondensators ➔ Funktionsprüfung ➔ Wechsel des Innenraumfilters (alle 15.000 km) ➔ Reinigung / Desinfektion des Verdampfers (bei Geruch im Fahrzeug oder 1 x pro Jahr) Alle 24 Monate: ➔ Trockner / Filter wechseln ➔ Kältemittel R 134a absaugen und recyceln ➔ korrekte Menge Kältemittel wieder auffüllen (TK / Firma Glas)
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 ➔ EREIGNISSE WELTWEIT TAXI INTERNATIONAL 1. Mai Berlin, Deutschland Durch seine schnelle Reaktion rettete ein Taxifahrer 66-jähriger Frau das Leben, die in seinem Taxi zusammengebrochen war 2. Mai Hannover, Deutschland Taxifahrer Erdal T. steht vor Gericht, weil er einen Fahrgast, der nicht doppelt be - zahlen wollte, mit seinem Taxi überfuhr 3. Mai San Franzisco, USA Die frühere EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes heuert bei Uber. Sie war schon während ihrer Amtszeit „uberfreundlich“ 4. Mai München, Deutschland 69-jähriger Arzt ist zu 8 Monaten auf Bewährung verurteilt worden, weil er Taxifahrern unkorrekt die Fahreignung bestätigte 5. Mai Augsburg, Deutschland Augsburgerinnen können Taxis ohne erotische Außenwerbung bestellen. 10 % der Taxis in Augsburg fahren mit Puff-Werbung 6. Mai Berlin, Deutschland Eine Taxi-Demo am Flughafen Tegel wegen der Untätigkeit der Flughafengesellschaft gegen Fremdtaxis wurde verboten 7. Mai Los Angeles, USA George Clooney und Julia Roberts singen im Taxi „We are the Champions“: www.youtube.com/watch?v=F2SXmzk8ve4 8. Mai Berlin, Deutschland Ein Motorradfahrer krachte in ein Taxi, welches auf der Fahrbahn wendete, der Motorradfahrer verstarb an der Unfallstelle 9. Mai Austin, USA Weil sich Uber- und Lyft-Fahrer weigern, ihre Fingerabdrücke bei der Polizei zu regis - trieren, wurden die Fahrdienste verboten 10. Mai Dachau, Deutschland Taxiräuber, der Dachauer Taxifahrerin mit Messer bedroht und Taxi geraubt hatte, wurde in Rumänien gefasst und ausgeliefert 11. Mai Duisburg, Deutschland Polizei zog Schrott-Taxi mit 26 erheblichen Mängeln am Fahrzeug aus dem Verkehr. Ordnungsamt zog die Taxikonzession ein 12. Mai Houston, USA Schweizer Au-Pair wird von Uber-Fahrer begrabscht und geküsst. Anzeige. Uber erstattet ihr die Kosten dieser Fahrt 13. Mai Hagen, Deutschland Bürgermeister fährt mit dem Taxi zu Terminen und erspart der Stadt ca. 50.000 Euro jährlich für Dienstwagen mit Fahrer 14. Mai Berlin, Deutschland Taxi (Vito) mit 182 km/h in 60 km/h- Zone in Berlin-Neukölln gestoppt. 1.360 Euro Bußgeld und 3 Monate Fahrverbot! 15. Mai Salzburg, Österreich Ein 52-jähriger Taxifahrer soll 18-Jährige während der nächtlichen Heimfahrt un - sittlich berührt zu haben. Fahrer leugnet 16. Mai Berlin, Deutschland Nachdem ein Sprinterfahrer einen Stromkasten und acht Fahrräder umgemäht hatte, bestellte er sich ein Taxi und flüchtete 17. Mai Basel, Schweiz In Basel, Genf, Lausanne und Zürich demonstrierten ca. 500 Schweizer „Täxeler“ gegen den „Dumping-Fahrdienst Uber“ 18. Mai Zürich, Schweiz Eine 25-Minute-Taxifahrt zum Flughafen nutzte die Neue Zürcher Zeitung zu einem Interview mit Sarah Wagenknecht (Linke) 19. Mai Madrid, Spanien 110 Nissan Leaf Elektrotaxis hat ein Madrider Taxibetrieb bestellt. Die Reichweite des E-Leaf soll ca. 250 km betragen 20. Mai München, Deutschland Fahndung nach Taxifahrer: Zwei Fahrgäste nach einer Taxifahrt nach Obermenzing schwerverletzt aufgefunden 21. Mai Pittsburg, USA Selbstfahrendes Auto von Uber in Pittsburg gesichtet. Uber plant fahrerlose „Robo-Taxis“, so Uber-CEO Travis Kalanick 22. Mai Porz, Deutschland Kölner Taxifahrer bei brutalem Überfall mit Messer im Gesicht verletzt. Die beiden Täter sprachen türkisch miteinander 23. Mai Frankfurt, Deutschland Sharan-Taxi rammte gegen 5:00 Uhr morgens vorfahrtberechtigten Bus an der Kreuzung Löwengasse/Inheidener Straße 24. Mai Köln, Deutschland 22-jähriger Mörder eines 63-jährigen Taxifahrers aus Much legt vor Gericht volles Geständnis ab. Vorerst Psychiatrie für ihn 25. Mai Berlin, Deutschland Beklauter verfolgte 4 Diebe mit dem Taxi, welche auch mit einem Taxi geflohen wa - ren. Taxifahrer organisierten die Festnahme 26. Mai Wolfsburg, Deutschland Volkswagen beteiligt sich mit 300 Millionen Dollar an israelischem Uber-Klon „Gett“ . VW will „Mobilitätsdienstleister“ werden 27. Mai San Gregorio, Mexiko Sechs Leichen wurden in einem Taxi, nackt und zerstückelt, gefunden. Vermut - lich sind sie Opfer der Drogen-Mafia 28. Mai Stuttgart, Deutschland Club „Marquardts“ erstattet weiblichen Besuchern 10 Euro, wenn sie mit dem Taxi kommen und die Taxiquittung vorzeigen 29. Mai Berlin, Deutschland Taxifahrer öffnet unvorsichtig die Fahrertür. Überholender Radfahrer dadurch gegen Bus gedrängt. Schwere Kopfverletzungen 30. Mai Kriens, Schweiz Pakistangebürtiger Taxifahrer (43) soll eine Studentin auf einer Fahrt vom Bhf. Luzern nach Kriens vergewaltigt haben 31. Mai Leipzig, Deutschland Mit Elektro-Citröen C1 macht „Clever Shuttle“ den Taxis vorerst nur zwischen 15 und 24 Uhr Konkurrenz. Circa 40 % billiger
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25 www.taxido.tv / info@taxido.tv ▶ KOSTENLOSE UNTE RHALTUNG FÜR DEN FAHR GAST ▶ WERBE EINAHME N OHNE AUFWAND ▶ ALLE S AUS EINE R HAND TAXIdo.tv IHR INFOTAINMENT IM TAXI
Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 BAUSTELLENREPORT MÜNCHEN ➔ SOMMER 2016 … ist für diesen Sommer vorgesehen. In der Innenstadt sind der Stachus und große Teile der Sonnenstraße betroffen und im Bereich des Englischen Gartens werden der Isarring und die Ifflandstraße weitgehend verkehrsberuhigt. Bleiben noch im Südwesten die fortschreitenden Restarbeiten am Luise-Kiesselbach-Tunnel-System. Die sind soweit fortgeschritten, dass hier das Ende der Umgestaltung in Sichtweite ist: im Jahr 2017, so war’ s angekündigt und so geschieht’s. Erwähnt sei, dass das gesamte Münchner Baustellengeschehen stets aktuell auf der Seite www.taxi-muenchen.de unter ➝ Taxigewerbe ➝ Baustellen aufgelistet ist – nur zwei Klicks genügen. KARLSPLATZ / STACHUS Am Stachus laufen die Arbeiten zum Austausch der ausgelutschten Trambahnschienen bereits seit Mai. Dies bedeutet für Autofahrer vor allem die Sperrung der Gleisüberfahrt von der Sonnen- in Richtung Bayerstraße, verbunden mit entsprechenden Umfahrungen über den Lenbachplatz. Die Landwehrstraße konnte und kann nicht guten Gewissens als Ausweichstrecke empfohlen werden. Insgesamt werden 850 laufende Meter Schienen und drei Weichenkreuzungen ausgetauscht. Vermutlich zur Mitte des Monats Augusts (Maria Himmelfahrt) kommt es zum Austausch der Schienenkreuzung im Bereich des Justizpalasts bzw. vor dem Hotel Königshof. Diese muss aus bautechnischen Gründen in einem Rutsch erfolgen. Dann ist die Vollsperrung der Sonnenstraße kommend vom Lenbachplatz bis etwa zur Adolf-Kolping-Straße erforderlich. Trotz eines aufgrund des langen Wochenendes und der Sommerferien geringeren Verkehrsaufkommens werden die Behinderungen erheblich sein. Inwieweit im Zuge dieser Baustelle womöglich eine – zumindest teilweise – Sperrung auch der Überfahrt von der Schwanthalerstraße zur Sonnenstraße erforderlich sein kann, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Mit Behinderungen muss ferner im weiteren Verlauf der Sonnenstraße zum Sendlinger Tor hin gerechnet werden, da die Weichen in Höhe der Isarklinik (früheres Postscheckamt) ebenfalls zum Austausch anstehen. Und dann geht es ja ein paar Meter entfernt schon weiter mit den Behinderungen. Die werden uns mit voller Wucht erst noch treffen, wenn die Instandsetzung bzw. der Umbau des U-Bahnhofs Sendlinger Tor so richtig in Schwung kommt. ISARRING / IFFLANDSTRASSE Aber München wäre nicht München, gäbe es nicht noch Steigerungsmöglichkeiten. Diese finden sich am Mittleren Ring im Bereich des Englischen Gartens. Grundsätzlich löblich ist, dass versucht wird, durch den Anbau einer dritten – Verflechtungsspur – die von Isarring und Ifflandstraße in Richtung Schwabing bzw. A 9 zusammenlaufenden Verkehrsströme etwas flüssiger zu gestalten. Die dreimonatige Baustelle hat jedoch weitreichende Auswirkungen auf den Verkehr im gesamten Osten der Stadt und bringt diesen zwangsläufig immer wieder zum Erliegen. Auf Dauer wird an dieser Stelle wohl doch nur ein Tunnel helfen. Der ist jedoch noch in weiter Ferne. Gehen wir von der unmittelbaren Baustelle aus: Hier ist der Isarring kurz nach dem Effnerplatz auf eine Spur reduziert. Die sonst schon auftretenden Stauungen im Richard-Strauss- und Effnertunnel verlängern sich und beginnen schon ab Ramersdorf (Ende der A 8) bzw. ab Denning/ Zamdorf (A 94). Mit den entsprechenden Auswirkungen auf das weitere dortige Hauptstraßensystem. Am Effnerplatz ist die Seitenzufahrt zum Isarring ebenfalls gesperrt und wird nur noch für den ÖPNV (also nicht für Taxis – denn die gehören ja offensichtlich nicht mehr dazu) offengehalten. Dies bedeutet für den gesamten von Bogenhausen nach Schwabing laufenden Verkehr ein Ausweichen über die Effnerstraße und den Föhringer Ring. Aus der Innenstadt bzw. dem Lehel kommend sitzt man quasi ebenfalls in der Falle. Denn die Ifflandstraße ist an ihrem nördlichen Ende in Richtung Schwabing gesperrt und niemand hat dafür eine auch nur halbwegs brauchbare Umleitungsempfehlung parat. Am Ende der Ifflandstraße geht es nur in Richtung Effnerplatz weiter. Das Abbiegen zum Montgelasberg ist nur eine laue Alternative, da die vorhandenen Ampeln und Trambahnen jeden Ansatz fließenden Verkehrs im Keim ersticken. Die Anwohner des Herzogparks „erfreuen“ sich derweil am Schleichwegverkehr durch die Mauerkircher Straße, an deren Ende zur Oberföhringer Straße wiederum viel Geduld erforderlich ist. Wer sich auch noch freut ist die kommunale Verkehrsüberwachung, deren mobile Fotostudios hier besonders schöne Motive finden. Die einzige ausweichtechnische Möglichkeit, die sich aus der Innenstadt heraus ergibt, ist der Weg über Ludwig- und Leopoldstraße. Sie stellt jedoch keine echte Alternative, sondern nur eine Notlösung dar, wie sich schon gegenwärtig „erfahren“ lässt – wenn man das denn noch so bezeichnen kann. Nachdem im September (Freitagmittag, 9. – Montagfrüh, 12.) die kommerzverseuchte Ökolügen-Party „Streetlife“ und der „Corso Leopold“ durchgezogen werden müssen, weiten sich – aber nur nicht an dem Termin – die Staus noch aus. Die zeitliche Dauer dieser ganzen Maßnahme ist auf drei Monate angesetzt, was bedeuten kann (und wird), dass wir bis ca. Anfang November mit dem Dauerstau leben müssen. Voraussetzung ist, dass tatsächlich so zügig wie möglich gearbeitet wird und – wie am Stachus – von Montag bis Samstag jeweils von 6 bis 20 Uhr bauliche Aktivitäten stattfinden, sodass die entsprechende Baumaschinenausstellung nur an istockphoto Die endgültige Stilllegung der Stadt …
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27 Sonntagen zu besichtigen ist. Angemerkt sei schließlich noch, dass eine der für uns wichtigsten Messen – nämlich die expo-real – betroffen sein wird. Im Übrigen waren schon weit geringere Maßnahmen, nämlich die Bauarbeiten vor dem Trambahndepot in Steinhausen zur diesjährigen BAUMA, Grund für heftige Staus und zahlreiche Klagen von Messebesuchern aufgrund der so noch extra verlängerten An- und Abfahrtszeiten. Die generelle Kritik an der Stadtverwaltung bleibt bestehen: in Anbetracht der Tatsache des existierenden Wachstums der Stadt ist deren Verkehrswegeplanung mit „suboptimal“ so freundlich und zurückhaltend wie nur möglich zu bezeichnen. Man negiert das Vorhandensein von gut 800.000 Autos, die alle mal irgendwann von ihren Besitzern bewegt werden. Dabei geht es nicht um rasende Höchstgeschwindigkeitsfahrten, sondern schlicht um Verkehrsfluss. Ebenso verschließt man die Augen vor dem reichlichen Durchgangsverkehr, der sich nun mal eben nicht auf die ständig gepriesenen Alternativen Fahrrad oder – noch lächerlicher – neue Trambahnstrecken „umleiten“ lässt. Es kann auch nicht darum gehen, Straßen mit aller Gewalt „aufzuweiten“ – der Umbau Münchens zu einer ausschließlich autogerechten Stadt wäre ebenfalls ein Irrweg. Aber dieses immer wieder zu beobachtende abwartende Nichtstun und ausschließliche Erstellen von Plänen, die dann so effektiv wie möglich totdiskutiert werden, kann es auch nicht sein. (WH) MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL ➔ AUGUST-PROGRAMM Formenreich Die Modewelt trifft sich im MOC Veranstaltungscenter Im August findet ein besonderes Highlight im MOC Veranstaltungscenter München statt: die PREMIUM ORDER MUNICH. Die weltweit stärkste Business Plattform für internationale High Fashion vereint alle Modesegmente von Womenswear, Menswear, Sportswear und Schuhen bis hin zu Accessoires und zeigt internationale Trends. Rund 1.000 Kollektionen von unterschiedlichen Marken werden für die kommende Saison präsentiert – der Anteil an neuen Kollektionen liegt dabei in diesem Sommer bei 26 %. Die PREMIUM ORDER MUNICH adressiert den Fachhandel und steht ausschließlich Fachbesuchern aus der Modebranche und Vertretern der Presse offen. Erwartet werden erneut rund 2.500 internationale Fachbesucher, darunter Einkäufer, Designer und Produktmanager namhafter Marken. Am 30. August geht es dann modetechnisch gleich in die nächste Runde in diesem Sommer: mit der Stofffachmesse MUNICH FABRIC START. Hersteller aus aller Welt treffen sich zweimal jährlich, um der Textil- und Bekleidungsindustrie zum Saisonstart Stoff und Accessoires-Innovationen zu präsentieren. 2016 zeigen erstmals rund 1.000 Aussteller aus 37 Ländern in MOC Veranstaltungscenter München mehr als 1.600 Kollektionen und bieten damit der Modebranche ein exklusives Angebot zum Start in die neue Saison. Durch ihr einzigartiges Messeformat, das fundierte Fachinformationen und Trends in produktiver Arbeitsatmosphäre mit einer persönlichen Note zu verbinden versteht, hat sich die MUNICH FABRIC START als international renommierte Plattform für Designer, Produktmanager und Einkäufer etabliert. Es werden bis zu 19.500 internationale Besucher erwartet. ➔ PREMIUM ORDER MUNICH INTERNATIONAL FASHION TRADE SHOW 6. bis 9. August 2016, Sa–Mo 10–19 Uhr, Di 10–16 Uhr MOC – Veranstaltungscenter München, Halle 3, Halle 4 und Forum www2.premiumexhibitions.com ➔ MUNICH FABRIC START INTERNATIONAL FABRIC TRADE FAIR 30. August bis 1. September 2016, Di–Mi 9.30–18.30, Do 9.30–16 Uhr MOC – Veranstaltungscenter München, Halle 1–4 www.munichfabricstart.com ➔ Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 WISSENSWERT Wenn man die Münchener Museumslandschaft betrachtet, würde man beim Thema „Bier und Reinheitsgebot“ nicht unbedingt eine solche Ausstellung im Jüdischen Museum vermuten. Wer sich aber ein wenig mit der Geschichte des Bieres auskennt, der weiß, dass gerade Bier ein Getränk ist, das bereits unsere Vorfahren im Bereich des fruchtbaren Halbmondes vor mehr als 5.000 Jahren herstellten. Als Besucher der Ausstellung werde ich nach dem Erwerb der Eintrittskarte im Wert von 6 Euro gebeten, zuerst in den Kellerräumen des Gebäudes die Garderobe zu besuchen und Handtaschen und Mäntel abzugeben. Dies ist eine übliche Vorsichtsmaßnahme, die der bis heute erhöhten Gefährdungslage am St.-Jakobs-Platz geschuldet ist. Bei aller gelebten Normalität ist es leider immer noch nötig, dass jüdische Einrichtungen einem besonderen Schutz unterliegen müssen, da die verschiedensten extremistischen Kreise diese Mitbürger und von ihnen genutzte Einrichtungen als Anschlagsziele auserkoren haben. In der ersten Etage des Museums tauche ich tief in jüdische Geschichte ein und stelle verwundert fest, wie eng der Bezug zum Bier mit all seinen Facetten ist. Der Blick fällt zuerst auf eine Miniaturdarstellung von bierbrauenden Ägyptern. Da Bier im Altertum, etwa vor 5.000 Jahren, aus geröstetem Brot hergestellt wurde, gab es immer einen örtlichen Zusammenhang zwischen Bäckereien und Brauereien. Dieses Verfahren entwickelte sich sowohl bei den Sumerern als auch bei den Babyloniern. Auf einem Monitor wird ein kurzer Film mit Bildern einer Ausgrabung in Tel Aviv gezeigt. Dort hat man Scherben und Krüge gefunden, die der Bieraufbewahrung aus der Zeit um 3.000 v. Chr. dienten. Bauchige Gefäße, aus denen das Bier sicherlich mit Strohhalmen getrunken wurde, sind für den Betrachter ungewohnte Gefäße für Bier. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass sich die Ausgrabungsstätte genau in der Tel Aviver Partymeile befindet. Also wussten auch die alten Ägypter schon, wo die schönsten Plätze zum Feiern bei einem Bier sind. Ein Zeitstrahl bringt mich gedanklich ins Mittelalter. Eine Urkunde aus dem Jahre 1229 aus Regensburg erwähnt erstmalig einen Juden, der in München Wohnrecht besaß. Nur 60 Jahre später unterstellten die Münchener den Juden einen Ritualmord und verbrannten die Juden der Stadt in der Synagoge. Trotzdem waren die Juden bis 1442, in diesem Jahr wurden alle Juden aus München und Oberbayern vertrieben, auch Teil der Braugeschichte Münchens. Die ausgestellten Zunftzeichen stellen den Davidstern und das Hexagramm als Symbole der Brauer nebeneinander. Die Ähnlichkeit ist unverkennbar und man kann sie auf den Krügen kaum auseinanderhalten. Die Ausstellungsstücke belegen die Parallelität. Es gibt auch keine wissenschaftliche Erklärung, wie das Hexagramm zum Zunftzeichen der Brauer wurde. Dieser Braustern blieb ein rein süddeutsches Phänomen, wogegen der Davidstern in der jüdischen Welt als Identifikationsobjekt Bedeutung erlangte. Die Rabbiner mussten sich mit der Frage auseinandersetzen, ob Bier den jüdischen Reinheitsgeboten entsprach. Eine Anschauungstafel wird jeden Bierfreund vor Begeisterung jubeln lassen. Da die mittelalterlichen Rabbiner auch Heilkundige waren, belegen Schriften, dass Bier gegen Schlangengift, Lepra, Gelbsucht und als Abführmittel empfohlen wurde. Bier wurde zum koscheren Lebensmittel erklärt, mit der Ausnahme, dass es nicht an Pessach getrunken werden durfte, da an diesem Feiertag alles „Gesäuerte“ aus den Häusern geschafft werden musste. Wie hoch Bier angesehen war in den jüdischen Gemeinden zeigt die Tatsache, dass auch bei rituellen Handlungen, wie beispielsweise am Shabbat, Bier statt Wein verwendet werden durfte, da Bier der Wein des Landes war. Mir gingen sofort die Parallelen zu christlichen Gottesdiensten durch den Kopf. Manch ein Priester wäre vielleicht gar nicht abgeneigt, in der Messe die Wandlung mit Bier statt mit Wein vornehmen zu können. Die Ausstellung widmet sich auch dem Hopfenhandel. Nachdem die Juden aus den Städten vertrieben wurden, entstanden vielen jüdische Landgemeinden. Da die Erwerbsmöglichkeiten für Juden eingeschränkt waren, verdienten viele ihr Geld mit Handel. 1890 waren 370 Hopfenhändler in der Hallertau registriert, davon waren 70 % jüdisch. Bis heute hat sich die Simon H. Steiner GmbH als eine der größten Hopfenproduzenten der Welt in der 6. Generation gehalten. Nach der Shoah und den Wirren des 2. Weltkrieges kehrte Steiner nach Deutschland zurück. Allein diese Tatsache lässt mich fragen, wäre ich in das Land meiner Verfolger zurückgekehrt? Wieviel Mut und Heimatliebe muss diese Familie besessen haben, um diesen Schritt zu tun? Der Gründer der Firma handelte nicht nur mit Hopfen, sondern veredelte das Produkt auch weiter. So wurde in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts der Hopfenhandel revolutioniert. Die Verarbeitung durch die Erfindung von Hopfenpulver und später von Hopfenpellets, wie sie auch heute verwendet werden, eröffnete den Brauern ganz neue Möglichkeiten und der Transport wurden erheblich vereinfacht. Einen sehr interessanten Einblick in die Brauereigeschichte Münchens bietet die Ausstellung durch die Darstellung der Schlossbrauerei Planegg. Jakob von Hirsch ➔ JÜDISCHES MUSEUM MÜNCHEN Formenreich „Bier ist der Wein des Landes” Pünktlich zum Jubiläumsjahr des deutschen Reinheitsgebotes zeigt das Jüdische Museum München eine Sonderausstellung zur Jüdischen Braugeschichte Münchens unter dem Titel „Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten“ . Der Titel, den jeder Bayer mit Begeisterung bejahen wird, entstammt dem Talmud. Dort musste sehr früh die Frage geklärt werden, ob Bier den jüdischen Speisevorschriften entsprach.
Seite 29
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29 kaufte 1824 die Hofmark Planegg und musste 12 Jahre auf die Genehmigung für den Brauereibetrieb warten, da die Münchener den unliebsamen Konkurrenten fürchteten. Als ich meinen Blick nach unten wende, sehe ich auf dem Boden eine alte Karte von Planegg und vor mir steht ein hölzernes Modell der Brauerei. 1836 konnte dann das erste Bier in der modernsten Brauerei ihrer Zeit in Planegg gebraut werden. Die Nähe der Würm vereinfachte den Betrieb. Viele Münchener Brauereien nahmen die Produktionsaufnahme außerhalb der Stadtmauern zum Vorbild und verlagerten die Brauereien an den Stadtrand. 1928 kaufte Pschorr nach vier Generationen der Familie Hirsch die Brauerei ab. Gut Planegg blieb der Familiensitz der Familie von Hirsch bis 1938. Nach dem Krieg wurde das Gut restituiert. Breiten Raum nehmen die Darstellungen der Familiengeschichten der Familie Guggenheimer und Schülein ein. Diese Namen sind aus der Brauereigeschichte Münchens nicht mehr weg zu denken. Besonders Schülein blieb vielen Haidhausenern in Erinnerung, da er die Unionsbrauerei vor dem Konkurs rettete und jedes Jahr 50 Firmkinder reich beschenkte. 1938 wurden Schülein und sein Sohn Fritz ins KZ Dachau gebracht. Nach der Entlassung 1939 flohen sie in die USA. Bereits 1881 hatte Schülein die Schlossbrauerei Kaltenberg zum Erfolg geführt. Diese erhielt er 1948 zurück, konnte aber nicht an vergangene Erfolge anknüpfen. Im Jahre 1954 ging die Brauerei an das Haus Wittelsbach. Der Abschluss der ersten Etage bildet eine beeindruckende Galerie von Bierkrügen, die nach den jeweiligen berühmten Bierkrugveredlern sortiert sind. Bierkrugveredler entstanden um 1880 als ein Gewerbezweig, der die einzelnen Handwerke, die die Bierkrüge in verschiedenen Arbeitsvorgängen dekorierten, in einem Handwerk vereinigte. Die zweite Etage ist vorwiegend der erfolgreichsten Brauerei Bayerns gewidmet, der Unionsbrauerei und Löwenbräu. Gerade Löwenbräu erkannte in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Zeichen der Zeit und wurde rasch zum größten Bierexporteur Bayerns. Ein Monitor zeigt Löwenbräuwerbung, die fast einhundert Jahre alt ist. Man hat das Gefühl einer Zeitreise und ich werden den Eindruck nicht los, dass die Werbung mit viel mehr Phantasie gestaltet wurde als dies heute der Fall zu sein scheint. Hier begegne ich wieder der Familie Schülein. Ein Bericht Ludwig Hagens, dem Festwirt des Löwenbräuzeltes berichtet von seinem Aufenthalt 1951 in den USA. Diese Reise verdankte er seinem Freund Josef Schülein, der ihn für ein Jahr in die USA einlud. Neben dem Einblick in die Brauereigeschichte bin ich nun in der Moderne angekommen. 30 Brauereien in Israel brauen mittlerweile Bier, die Meisten nach deutschem Reinheitsgebot. Auch moderne Craftbeere sind darunter. An folgenden Terminen können Sie im Anschluss an den Rundgang den ersten deutsch-israelischen „Collaboration Brew“ im Café Exponat probieren und dabei mehr über Craft-Biere erfahren: ➔ Sonntag, 07.08.2016, 16.30 Uhr ➔ Mittwoch, 24.08.2016, 16.30 Uhr ➔ Sonntag, 04.09.2016, 16.30 Uhr ➔ Mittwoch, 28.09.2016, 16.30 Uhr Die Eintrittskarte kostet 6 Euro und es ist empfehlenswert, an einem der zwei folgenden Tage eines der städtischen Museen Münchens zu besuchen, denn dann kostet dort der Eintritt nur noch die Hälfte. Das jüdische Museum am St. Jakobs Platz ist von Dienstag bis Sonntag von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Diese Ausstellung ist ein Erlebnis für geschichtsinteressierte Münchener und ihre Gäste, die auch gern etwas mehr über Bier und die Menschen, die sich ihm verschrieben haben, erfahren möchten und nicht zuletzt erfährt man Geschichten von Menschen, die trotz Tiefschlägen und Verfolgung an das Gute geglaubt haben und zurückkehrten. (BH) Kontakt: Jüdisches Museum München St.-Jakobs-Platz 16 80331 München Telefon: +49-89-233-96096 Fax: +49-89-288 5164 30 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr Eintrittspreise: Erwachsene: 6 Euro € Ermäßigt: 3 Euro AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr (Abbildungen: Jüdisches Museum München)
Seite 30
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 STATISTIK ➔ UNFALLZAHLEN BAYERN Die Verkehrswacht Bayern, deren Mitglied die Taxi-München eG ist, hat die Unfallzahlen 2015 im Vergleich zu 2014 wie folgt aufbereitet. 2015 2014 Veränderung % Verkehrsunfälle gesamt 391.125 369.492 + 5,9 Unfälle mit Personenschaden 53.827 52.325 + 2,5 dabei getötet 614 619 – 0,8 dabei verletzt 71.116 69.340 + 2,3 Verkehrsunfälle mit Alkoholeinwirkung 4.580 4.603 – 0,5 Drogen 391 337 + 16,0 Nicht angepasste Geschwindigkeit 17.180 17.180 +/– 0 Polizeilich gemeldete Schulwegunfälle 667 689 – 3,2 auf dem Schulweg getötet 0 3 Getötete bei Unfällen mit mangelhafter Insassensicherung 105 112 – 6,2 (67 x nicht benutzt, 35 x unklar, 3 x nicht vorhanden) Unfälle mit Personenschäden mit Beteiligung junger Erwachsener (18–24) 15.134 15.275 – 0,9 dabei getötet 174 162 + 7,4 dabei verletzt 21.872 21.986 – 0,5 Unfälle mit Personenschäden unter Beteiligung von Senioren 12.098 11.508 + 5,1 dabei getötet 199 210 – 5,2 dabei verletzt 15.860 15.121 + 4,9 (Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr) istockphoto
Seite 31
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31 ➔ VERANSTALTUNGSKALENDER KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ Mo. 01.08. 20.00 Uhr, Kino: Picasso-Bestandsaufnahme eines Lebens Di. 02.08. 19.30 Uhr, Suchers Leidenschaften „Picasso und seine Freunde“ Mi. 03.08. 19.30 Uhr, Innenhof: Flamenco y Picasso Mo. 08.08. 20.00 Uhr, Kino: Picasso & Braques go to the movies Fr. 26.08. 19.30 Uhr, Innenhof: Chansons von Edith Piaf Fr. 05.08. 19.30 Uhr, Festsaal: Figurentheater „PICASSO L’AMOROSO“ Sa. 06.08. 19.30 Uhr, Festsaal: Figurentheater „PICASSO L’AMOROSO“ Do. 11.08. 19.30 Uhr, Suchers Leidenschaften „Picasso und seine Frauen“ Mo. 15.08. 20.00 Uhr, Kino: Mein Mann Picasso Di. 16.08. 19.30 Uhr, Suchers Leidenschaften „Picasso, der Dichter“ Do. 18.08. 19.30 Uhr, Festsaal: Figurentheater „PICASSO L’AMOROSO“ Fr. 19.08. 19.30 Uhr, Festsaal: Figurentheater „PICASSO L’AMOROSO“ Sa. 20.08. 19.30 Uhr, Festsaal: Figurentheater „PICASSO L’AMOROSO“ Mo. 22.08. 20.00 Uhr, Kino: Le mystère Picasso Do. 25.08. 19.30 Uhr, Suchers Leidenschaften „Picasso und seine Freunde“ Mo. 29.08. 20.00 Uhr, Kino: 13 Tage im Leben von Pablo Picasso Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen ➔ Große Sommerausstellung „Hommage à Picasso“ ➔ begleitende Lithografie-Workshops für Kinder und Erwachsene zur großen Sommerausstellung „Hommage à Picasso“ ➔ begleitende Kunstworkshops für Kinder zur großen Sommerausstellung „Hommage à Picasso“ Rainer Spitzenberger Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art.
Seite 32
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ TAXLER-LEXIKON ➔ BENZIN – Nein, Carl Benz, der Erfinder der pferdelosen Kutsche, ist nicht der Namensgeber unseres modernen Lebenssaftes. Der Chemiker E. Mitscherlich hat im Jahre 1833 das Destillat aus dem Benzoeharz (ein ostindisches Harz) als Benzin bezeichnet. Schon ein Jahr später erfand sein Kollege Justus Liebig, nach dem unsere Straße im Lehel benannt ist, den Namen Benzol für das ebenso zündfähige Destillat aus Erdöl. Heute ist bekanntlich wieder die erste Bezeichnung üblich, auch wenn sie historisch falsch ist. (Zusammengefasst aus dem „Herkunfts-Wörterbuch“ des Duden-Verlages) ➔ BLINKER – die (ungefähr) 103. Wer kennt nicht die Situation, beispielsweise an der nördlichen Ausfahrt der Paul-Heyse- Unterführung: zwei Fahrspuren ohne Markierungen, welche die Richtung vorgeben. Rote Ampel. Links steht einer, rechts steht einer, keiner der beiden blinkt, während man selbst als dritter Wagen aufläuft und geradeaus in die Seidlstraße weiterfahren will. Man hat die Wahl, ob man sich hinter den Wagen links oder rechts stellt. Die Ampel wird grün – aber der Vordermann fährt nicht richtig los, weil er die parallelen Fußgänger und Radler oder, als Linksabbieger, den Gegenverkehr abwarten muss, und lässt sich allenfalls nach Gebrauch der Hupe bzw. Lichthupe (übrigens beides verboten, weil „Missbrauch eines Warnsignales“) gnädig dazu herab, immerhin jetzt den Blinker zu setzen. Während sein Nebenmann tatsächlich geradeaus weiterfährt. Aha. Hätte man das vorher gewusst, hätte man sich gleich hinter den anderen Wagen in der Poleposition gestellt. Ist die andere Spur jetzt frei, so setzt man selbst – wie auch die anderen zwischenzeitlich dahinter Aufgelaufenen – hektisch zum Fahrspurwechsel an, um noch bei „grün“ über die Kreuzung zu kommen. Das endet dann nicht selten mit einem „Finale in Blech“ . Solche Blinkmuffel sind leider gerade im Taxigewerbe extrem häufig anzutreffen und weder „cool”, noch „lässig”, sondern einfach nur armselige Stümper, die ihr Handwerkszeug nicht beherrschen! Keine Spur gescheiter sind diejenigen, die zwar den Blinker setzen, aber prinzipiell erst dann, wenn die Ampel „grün“ wird. Der Effekt ist derselbe! – Wie ein Mechaniker, der nicht weiß, wie man einen Schraubenzieher in die Hand nimmt, oder ein Maler, der noch nie einen Pinsel gesehen hat. Wirklich unglaublich. Das berühmte „Fremdschämen“ setzt ein, dass man sich also für die Fehler anderer (Taxler) zu schämen beginnt. Und als Fiaker hoch auf dem gelben Wagen werden wir ohnehin alle über einen Kamm geschoren. Was den Schreiber am meisten wundert: diese Hirntoten erleben doch selbst – in der „Opferrolle“ – die gleiche Situation dutzende Male pro Tag im Stadtverkehr und ärgern sich entsprechend über die Blinkerverweigerer vor sich, nur um eine Minute später den gleichen Sch… zu machen. Wie ein Jungkoch, der einen Monat nach seiner Gesellenprüfung sagt „ich bin schon so lange dabei, ich brauche kein Salz mehr zum Kochen“ – um sich dann in einem anderen Wirtshaus darüber aufzuregen, dass sein Essen so fad schmeckt. Mahlzeit! Nochmal zur Klarstellung: der Blinker ist nicht als begleitende Maßnahme vorgesehen, etwa nach dem Motto: „seht ihr alle, dass ich gerade dabei bin, abzubiegen“, sondern als Vorankündigung für die anderen Verkehrsteilnehmer, dass man demnächst abbiegen will! Wer nicht blinkt, setzt sehr wohl auch ein Signal, nämlich dass er beabsichtigt, nicht abzubiegen oder nicht die Fahrspur zu wechseln. Täterschaft durch Unterlassen! Ist denn das so schwer? Für viel zu Viele, gerade auch in unserem Gewerbe, leider schon. Sohn: „Babba, was is’n ein „Vakuum?” – Vater: „fallt mir grad net ein, aber ich hab’s im Kopf“ . ➔ BLÖD GELAUFEN – Da haben doch die Urbanauten unter ihrem Anführer Benjamin David, bestens vernetzt mit den Grünen im Münchner Stadtrat, vor Jahren den „Kulturstrand” erfunden, bei dem in den Sommermonaten neben einer der Isarbrücken tonnenweise Sand für ein innerstädtisches angebliches „Kulturprogramm” aufgeschüttet wird. Heuer sollte es wieder den Vater-Rhein-Brunnen auf der Nordseite der Ludwigsbrücke treffen. Dummerweise hat das KVR diesmal eine Ausschreibung vorgenommen und doch tatsächlich nicht den Urbanauten, sondern einem anderen Interessenten den Zuschlag gegeben. So eine Frechheit! David klagte sofort dagegen und erzielte immerhin den Teilerfolg, dass das KVR das Ergebnis seiner Entscheidung nachträglich transparenter machen müsse. Insofern sei die Entscheidung rechtsfehlerhaft gewesen. Seltsam nur, so fragt sich Schrotti, weshalb die Urbanauten überhaupt das finanzielle Prozessrisiko auf sich nehmen, wo sie doch nicht müde werden zu betonen, dass sie die Veranstaltung stets „nicht gewinnorientiert“ (z. B. Münchner Merkur vom 1. Juni 2016) durchführten. Und was heißt „nicht gewinnorientiert“? – Das heißt doch nur, dass ein finanzieller Gewinn – angeblich – nicht das Ziel ist, aber sozusagen als „positiver Kollateralschaden” immerhin zähneknirschend in Kauf genommen wird … Vor so viel Altruismus (Selbstaufopferung) könnten einem glatt die Tränen der Rührung kommen! Die David’schen Urbanauten sind übrigens diejenigen, denen wir in der Vergangenheit schon die tagelangen Sperrungen in der Wittelsbacher- und der Auenstraße wegen des – natürlich „nicht gewinnorientierten“ – Isarboulevards zu verdanken hatten. Fiakers Lieblinge. ➔ DENKMAL – Für Heiterkeit in der Zentrale sorgte vor einiger Zeit eine Dame, die nächtens einen Wagen zur „Trambahnhaltestelle in der Maximilianstraße“ bestellte und erst auf insistierende Nachfragen nach ihrem genauen Standort das „Max-Elf-Denkmal“ angeben konnte. Da hatte sie die römische Zahl II, abgelesen von der Haltestellentafel, wohl als zwei Einser gedeutet. Aber so viele historisch bedeutsame Mäxe hatten und haben wir in München nun doch nicht im Angebot. An der Corneliusbrücke stand dereinst ein Denkmal für König Ludwig II., den soge- Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 UNTERHALTSAMES
Seite 33
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
nannten „Märchenkönig”, welches später von den Nazis beseitigt wurde. Warum auch immer. Andere Denkmäler, wie z. B. das des eben erwähnten „Max Elf“, blieben von der Wüterei der Hitleristen jedenfalls verschont. Jetzt hat die CSU ihre alte Forderung nach der Neuerrichtung eines Denkmales für Ludwig II. wieder ausgegraben und – der Koalitionsfrieden im Rathaus will es so – auch die SPD auf ihre Seite gezogen, die bis vor kurzem noch dagegen war. Am Dienstag, 31. Mai, hat die große Rathauskoalition eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, ob und für welchen Preis am alten Standort wieder ein Denkmal errichtet werden könne – für 120.000 Euro. Wohl gemerkt: nur für die Machbarkeitsstudie! Ähnlich dem bekannten Motto: „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ’ ich einen Arbeitskreis“ . Jedenfalls darf man den Gegnern dieses Projekts, allen voran den Grünen im Rathaus (Schrotti kann sie auch mal loben), schon glauben, dass die Gesamtkosten am Schluss satt im siebenstelligen Bereich liegen könnten. Aufzubringen, natürlich, wie immer von uns Steuerzahlern. Schrotti stellt dazu vier Fragen: 1. Warum sollten wir jemandem ein Denkmal setzen, der zu Lebzeiten mit seiner Haupt- und Residenzstadt München und deren Bewohnern nichts, aber auch gar nichts am Hut hatte? Der in seinen abgedrehten Märchenschlössern – die bekanntlich alle nicht in München stehen – ganz für sich alleine (!) komplette Wagner-Opern aufführen ließ? – 2. Warum sollen nicht die Nachkommen des „Märchenkönigs” im Hause Wittelsbach für die Kosten aufkommen? Zwar wurde die Monarchie 1918 auch in Bayern abgeschafft, die politischen Privilegien fielen weg, aber die unverändert bestehenden finanziellen Privilegien der heutigen Wittelsbacher (Prinz „Poldi“ Luitpold usw.) sind denen z. B. der Windsors in England (Lisbeth und Fips) durchaus vergleichbar – 3. Wenn es dann schon sein muss: wer soll denn ausgerechnet am Rande einer viel befahrenen Brücke die Zeit haben, ein solches Denkmal in Ruhe anzuschauen? Da können ja noch nicht einmal die Touristenbusse bei der Stadtrundfahrt anhalten. Und 4. Für wie lange wird die Corneliusbrücke mindestens halbseitig gesperrt sein, bis diese Schnapsidee – wenn es wirklich dazu kommt – tatsächlich verwirklicht ist? In den irgendwann mal ermittelten „Gesamtkosten” werden die volkswirtschaftlichen und ökologischen Schäden für weitere Staus während der Baumaßnahmen bestimmt wieder nicht erscheinen. Aber das kennt man ja zur Genüge. ➔ DIESEL – Da wir zuvor schon beim Benzin waren, darf der Begriff Diesel nicht fehlen. Hier ist tatsächlich eine Person der Namensgeber, nämlich Rudolf Diesel (1858–1913), der 1891 den berühmten Selbstzünder erfunden hat. Wegen der höheren Kompressionsdrücke mussten die Motoren viel stabiler gebaut sein, waren dadurch deutlich schwerer und kamen deshalb zunächst insbesondere stationär, z. B. bei Industrieanlagen, oder in Schiffen zum Einsatz. Dafür kamen sie ohne die anfälligen Vergaser und Zündanlagen aus und entfalteten ihre Kraft schon bei geringeren Drehzahlen, was wiederum die Lebensdauer erhöhte. Diesel hatte an der TU München studiert und wohnte später durchaus feudal in der Maria-Theresia-Straße 32 (heute Höchlstraße 2). Trotz weltweit hohen Ansehens für seine Erfindung zermürbten ihn in Deutschland ständige Prozesse wegen Patentstreitigkeiten. (Letzteres zusammengefasst aus den Büchern „Die Münchner Straßennamen“ von H. Dollinger und „München zu Fuß“ vom Kollegen B. Weyerer) In den berüchtigten 1.000 Jahren von 1933–1945 fiel Rudolf Diesel posthum in Ungnade, da er jüdischer Abstammung war. Bei den unsäglichen Versuchen zur „Arisierung” der deutschen Sprache wurde sein Name aus der öffentlichen Erinnerung getilgt, und da auch der aus dem Lateinischen stammende Begriff „Motor“ einigen Super-Ariern nicht deutsch genug war, kam es vorübergehend zu solch skurrilen Wortschöpfungen wie selbstzündender Zerknalltreibling. Vielleicht könnte Rudolf Diesel heute darüber lachen, jedenfalls aber würde er Bauklötze staunen, wie flott „seine” Diesel-PKW zwischenzeitlich unterwegs sind. Da erinnert sich der Schreiber seines ersten Einsatzes als Taxifahrer im zarten Alter von knapp 23 Lenzen am 2. April 1982: sein Unternehmer Hermann Exner hatte ihm einen damals üblichen 123er Mercedes 200 D Automatik, Taxi 1347, mit blauen Radkappen, in der Kellergarage der Engelhardstraße 6 zur Verfügung gestellt und, da Klein-Schrotti bislang noch nie hinter dem Steuer eines Diesels gesessen hatte, u.a. das Vorglühen erklärt. Das hieß früher übrigens mal die „Rudolf-Diesel-Gedenkminute“, aber die Jungen heutzutage verstehen unter „Vorglühen“ ganz was anderes. Doch zurück zur Vergangenheitsbewältigung: erste Verblüffung beim jungen Fahrer trat auf, als der Wagen doch tatsächlich nicht die Rampe zur Oberfläche hinaufkam! Zwar hatte der Jungfiaker bis dahin ohnehin höchstens maximal 34 PS unterm Hintern gehabt, aber das war dann schon ziemlich mager. „Da muasst a bisserl Anlauf nehma, des is normal, wenn er kalt is“, meinte Hermann väterlich. Und tatsächlich erweckte der Wagen noch ein paar Lebensgeister, als er warmgefahren war. Freilich: mehr als 55 PS wurden es halt nicht. Aber auf diesen lahmen Heizöl-Ferraris hat man das Fahren gelernt, weil man vorausschauend agieren musste und nicht – wie heute – mit einem leichten Streicheln des Gaspedales locker überholen konnte. Irgendwelche Allmachtsphantasien konnte man mit solchen Krücken bestimmt nicht ausleben. Das würde den jetzigen Fahranfängern auch noch gut tun – und übrigens so manch altem Hasen ebenfalls. Wer als Mann von der Verlängerung gewisser Körperteile (Monika Gruber würde dazu sagen „as Soachzeigl“) träumt, möge sich lieber zum Arzt begeben. Aber nicht ins Autohaus. Und am besten zu Fuß. ➔ DIESE POLEN! – Ab und zu kommt es vor, dass ein Kunde ein Taxi mit Anhängerkupplung bestellt, weil sein eigenes Zugfahrzeug gerade nicht verfügbar ist. Um einen solchen Auftrag (Annahme natürlich freiwillig, wie z. B. bei Besorgungs- oder Lotsenfahrten) vermitteln zu können, ist das Gewicht des Anhängers bedeutsam sowie die Beschaffenheit der Steckverbindung für die Stromversorgung des Anhängers. Der muss schließlich auch mit Strom für Licht, Bremslicht und Blinker versorgt werden. Und da gibt es 7- oder 13-polige Anschlüsse. Das Zugfahrzeug – hier also das Taxi – muss den entsprechenden Anschluss haben. Am 12. Juni nahm ein Fahrer einen solchen Auftrag an und bekam am Datenfunk- Display übermittelt: „Bäckerstr. 25, Herr XY, Anhänger mit 700–800 kg, 12 Pole“ . Am Rückfragefunk wollte der Fahrer den Auftrag freilich wieder zurückgeben mit der Begründung, er habe zwar einen großen Taxibus, aber 12 Polen könne er dann doch nicht befördern … Das erinnert den Schreiber an eine Geschichte vor einigen Jahren, als er für einen saft- und kraftlos liegengebliebenen Autofahrer in der XY-Straße am Funk einen Wagen „mit fünf Litern Reservebenzin“ ausrief und überraschend prompt eine Meldung bekam. Misstrauische Nachfrage an den Taxifahrer: „Sie haben fünf Liter Reservebenzin dabei?“ – Antwort Fiaker: „Zentrale, habe Touran, kann sogar 6 Leute mitnehmen“ . (MS) AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
Seite 34
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER AUGUST 2016 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Montag, 01. August ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Blade Night München 2016 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Initial ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, RoxBoxx Lite ➔ 21.30 Uhr, Kino Open Air auf dem Königsplatz, Kino Open Air am Königsplatz Dienstag, 02. August ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, Chessboard ➔ 20.00 Uhr, Glockenbachwerkstatt, Open Mic Session ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Yellow Boogie Dancers ➔ 21.00 Uhr, 8below, Heimatabend ➔ 21.30 Uhr, Kino Open Air auf dem Königsplatz, Kino Open Air am Königsplatz Mittwoch, 03. August ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bananafishbones ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Überleben und Tod Donnerstag, 04. August ➔ 20.00 Uhr, Ebenböckhaus, Ein Sommernachtstraum ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Eine Sommernacht ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Huckleberry Five ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, Magie – Live & hautnah 2 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, X-Fears ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Überleben und Tod ➔ 20.30 Uhr, 8below, Bergfest ➔ 23.00 Uhr, Crowns Club & Garden, miSery – Home of the Stars Freitag, 05. August ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Eine Sommernacht ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, Magie – Live & hautnah 2 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, Martin Ketner & Trouble Heroes ➔ 20.00 Uhr, St. Bonifaz, Solo-Abend – Violine ➔ 21.00 Uhr, Evergreen Drinks & Disco, Ü 30 Nacht Samstag, 06. August ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Italienische Sommernacht – Ein Fest der Stimmen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, Garbage of Daydreaming ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, Magie – Live & hautnah 2 Sonntag, 07. August ➔ 18.30 Uhr, Krist & Münch, Magie – Live & hautnah 2 ➔ 18.30 Uhr, Olympiastadion München, Rihanna ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, Akustik Blues Session ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall Montag, 08. August ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Blade Night München 2016 ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, Krohnband ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Rolf Miller ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Strung Out + A Wilhelm Scream + Such Gold Dienstag, 09. August ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, Siggy Stardust ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, South Mountain Mittwoch, 10. August ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, George Greene & Friends ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, South Mountain ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Valient Thorr Donnerstag, 11. August ➔ 19.00 Uhr, Ebenböckhaus, Die Abenteurer ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Honky Tonk 5 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La mirada del Kaspar Brandner en el paraíso ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, Leif de Leuw Freitag, 12. August ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Troubleshooters ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La mirada del Kaspar Brandner en el paraíso ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, Riffmen & Groove ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Havana D’Primera Samstag, 13. August ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Abend mit Puppen ➔ 20.00 Uhr, Eden Bar & Club, Funky Gorillaz ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, Homeless Bernies Boogie Nirvana Rock & Blues ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La mirada del Kaspar Brandner en el paraíso ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Leonic ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Machine Gun Kelly ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Skyline Riders Sonntag, 14. August ➔ 19.00 Uhr, St. Lukas, Münchner Orgelsommer Orgelkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➔ 20.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, Peter Crow C. ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, The Call Me Rico ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, The Dictators NYC + Shut up! Twist again! + Behind The Fence ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Perturbator Montag, 15. August ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Blade Night München 2016 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, King Dude + Foie Gras ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Strret Dogs + Bishops Green Dienstag, 16. August ➔ 19.30 Uhr, Vapiano, Vapiano Aperitivo Musicale ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Yellow Boogie Dancers Mittwoch, 17. August ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Lacrimas Profundere ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Überleben und Tod Donnerstag, 18. August ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Downfall Of Gaia + Hope 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2016 SERVICE Sonderpreis Kfz-Meisterbetrieb Taxi-Service aller Fabrikate Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr gut • preiswert • schnell • zuverlässig Unfallinstandsetzung bei uns werden Sie rundum versorgt istockphoto
Seite 35
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Munich Strings ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Überleben und Tod Freitag, 19. August ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Shawn Vegvary ➔ 19.00 Uhr, whitebox, Straight outta Whitebox ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Hollow Illusion ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Rob Ryan Road Show Samstag, 20. August ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Gravingsun + Sick of Society + ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Slide & Ride ➔ 21.00 Uhr, Strom, Red Sonntag, 21. August ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Leftöver Crack Montag, 22. August ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Blade Night München 2016 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Hoodie Allen ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Manfred O. Tauchen Dienstag, 23. August ➔ 19.45 Uhr, Backstage, I declare War + Aegaeon + A Night in Texas + Monasteries ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Manfred O. Tauchen Mittwoch, 24. August ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Peschek & Partner ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Agent Fresco + Arcempire ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Ghost Bath + Thränenkind Donnerstag, 25. August ➔ 18.00 Uhr, Südstadt, DJ Frankit’s Dark Night ➔ 20.00 Uhr, Crash, Ladies Night ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Peschek & Partner Freitag, 26. August ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, RoxxDoxx ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Günther *Gunkl* Paal ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, The Party Bang ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, Die arabische Nacht ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Brian Jonestown Massacre Samstag, 27. August ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Günther *Gunkl* Paal ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Rock’N Rodeo ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, Die arabische Nacht ➔ 21.30 Uhr, Kafe Kult, Reno Divorce ➔ 21.30 Uhr, Strom, Sunflower Bean Sonntag, 28. August ➔ 08.30 Uhr, Olympiapark, Wanderlust 108 – The World’s only mindful Thriatlon ➔ 19.00 Uhr, St. Lukas, Münchner Orgelsommer Orgelkonzert ➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, … efa Montag, 29. August ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Blade Night München 2016 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Geizige Dienstag, 30. August ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Geizige Mittwoch, 31. August ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Geizige ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer (München-Premiere) ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, Die arabische Nacht ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror AUGUST 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35 VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM AUGUST 2016 ➔ 01.-31.08. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee ➔ 01.-31.08. Mo-So 21.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne ➔ 01.-30.08. Fr-Di 20.00 Uhr, Glyptothek, Der Sturm ➔ 01.-27.08. Mo-So 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Vorname ➔ 01.-29.08. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park ➔ 01.-21.08. Mo-So Olympiapark, Theatron Musik Sommer ➔ 01.-14.08. Mo-So 21.00 Uhr, Alter Viehhof, Open Air-Kino im Viehhof ➔ 01.-07.08. Mo-So 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Jakobidult ➔ 01.-07.08. Mo-So 17.00 Uhr, Backstage, free & easy Festival 2016 ➔ 01.-07.08. Mo-So 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Höchste Zeit! ➔ 02.-18.08. Di-Sa 19.30 Uhr, Mohr Villa Freimann, Open Air – Habe die Ehre ➔ 02.-07.08. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 14.00 Uhr, Deutsches Theater, Porgy and Bess ➔ 02.-06.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 03.-14.08. Mi-Sa 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Die schöne Helena ➔ 04.-20.08. Di-Sa 20.30 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Der Weltverbesserer ➔ 05.-20.08. Fr+Sa 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Bis zum Äußersten ➔ 09.-13.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 09.-14.08. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa+So 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Shadowland 2 ➔ 16.-20.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Massimo Rocchi ➔ 18.-27.08. Do-Fr 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➔ 23.-31.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Veronicas Zimmer ➔ 24.-27.08. Mi-Sa 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 28.-31.08. So-Mi 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Massimo Rocchi istockphoto
Seite 36
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Sparsame und umweltverträgliche Antriebslösungen. In einem T axi soll sich nicht nur der Fahrer, sondern auch seine Gäste wohl fühlen. In einem TOYOTA wird die Fahrt für alle Insassen eine entspannte Reise, denn unsere Fahrzeuge überzeugen bei Komfort und Ergonomie, Sicherheit und Ökonomie. Erfahren Sie die Hybrid-Vorteile bei einer Probefahrt! Hauspreis Auris Touring Sports inkl. T axi-Paket: Finanzierungskonditionen: 60 monatliche Raten 22.215 € 1 inkl. MwSt. und Überführung á 339,00 € 2 1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten; gültig bis 31.03.2015. 2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Hauspreis: 22.215,00 €; Anzahlung: 3.770,98 €; Nettodarlehensbetrag: 18.444,12 €; Bearbeitungsgebühr: 0,00 €; Gesamtbetrag: 20.340,00 €, gebundener Sollzins: 3,92%; effektiver Jahreszins: 3,99%; Laufzeit: 60 Monate; 60 monatliche Raten á 339,00 €. Das Angebot gilt für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH. Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 l/100km, CO 2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). Energieeffizienzklasse A+. Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße): Peter Szitar T el.: 089 / 547177-27 peter.szitar@toyota-dit.de 4x in München T axi-Kompetenz-Center: 80687 München I Landsberger Str. 222 T axi-Service-Stützpunkte: 80807 München I Frankfurter Ring 166 80993 München I Dachauer Str. 463 81673 München I Neumarkter Str. 80 TOYOTA TAXI FÜR MÜNCHEN! Auris Touring Sports TAXI HYBRID Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS) Die Highlights: • TAXI-Paket „Intax“ • Klimaautomatik • 15“-Leichtmetallfelgen • Multimedia-Audiosystem mit CD-Player • Rückfahrkamera • Bluetooth®-Freisprecheinrichtung; und vieles mehr!