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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juli 2016

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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EINBLICKE VON DER PLANUNG BIS ZUR FERTIGSTELLUNG DES STADIONS
RÜCKBLICKE ZEHN JAHRE NACH DER FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT 2006
AUSBLICKE INTERVIEWS MIT GESCHÄFTSLEITUNG UND POLIZEI
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
ALLIANZ ARENA
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JULI 2016
➔ FUSSBALLTEMPEL DER SUPERLATIVE

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Birgit Heller (BH), 
Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), 
Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ JULI 2016
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 04.07., 18.07., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 06.07., 13.07., 20.07., 27.07., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 02.07., 09.07., 16.07., 23.07., 30.07., jeweils von 10–13 Uhr
Leistungskurs
Montag, 04.07., 11.07., 18.07., 25.07., jeweils von 20–22 Uhr 
Mittwoch, 06.07., 13.07., 20.07., 27.07., jeweils von 20–22 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Samstag, 02.07., um 8.30 Uhr
Montag, 11.07., um 17.30 Uhr
Samstag, 16.07., um 8.30 Uhr
Montag, 25.07., um 17.30 Uhr
Samstag, 30.07., um 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 21.07., von 13–17 Uhr
 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 20.07., ab 15 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 4/2016 vom 07. Juni bis 05. Juli 2016
➔ Kurs 5/2016 vom 20. September bis 18. Oktober 2016
➔ Kurs 6/2016 vom 08. November bis 06. Dezember 2016
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61- 367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung / Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen / Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Juli 2016 02
Einladung ⁄ Ordentliche Generalversammlung 04
Stadtinfo ⁄ Tollwood Sommerfestival und Volksfesttermine 04
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 06
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
Leserbriefe ⁄ 11
➔ Titelthema ⁄ Allianz Arena – Fußballtempel der Superlative 12
➔ Allianz Arena ⁄ Von der Planung bis zur Fertigstellung 14
➔ Allianz Arena ⁄ Zahlen und Fakten zur Allianz Arena 16
➔ Allianz Arena ⁄ Interview mit dem Geschäftsführer Jürgen Muth 18
➔ Allianz Arena ⁄ Interview mit der Polizei zum Thema Verkehrssicherheit 20
Fußballstadien in München ⁄ Gestern und Heute 22
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 23
Taxi International ⁄ Ereignisse weltweit 24
Stadtkunde München ⁄ Straßenumbenennung 26
Sehenswertes ⁄ Heilig Kreuz Kirche Fröttmaning 28
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise und Gewinnspiel 29
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 30
Statistik ⁄ Deutschlands verkehrsreichste Straßen 33
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Erstes Hochhaus Münchens 33
Wissenswertes ⁄ Deutsches Jagd- und Fischereimuseum 34
Service ⁄ Veranstaltungskalender Juli 2016 36
Messe München International ⁄ Juli-Programm 39
JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
atelier-tacke.de
 
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen

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4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
 
➔ EINLADUNG
➔ DIENSTAG, 28. JUNI 2016
➔ BEGINN: 10.00 UHR, EINLASS 9.00 UHR
➔ SAAL IM AUGUSTINER KELLER, ARNULFSTRASSE 52
KOSTENLOSE PARKPLÄTZE BEIM CIRCUS KRONE IN DER MARSSTRASSE!
WICHTIGE INFORMATION ⁄ GENOSSENSCHAFT DER MÜNCHNER TAXI-UNTERNEHMEN EG
Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post
ORDENTLICHE
GENERALVERSAMMLUNG
MITMACHEN UND GEWINNEN!
Während der Generalversammlung erfolgt die Verlosung 
eines neuen Datenfunk-Systems vom Typ HALE TT-01 
unter den anwesenden Mitgliedern. Viel Glück!
STADTINFO 
Tollwood Sommerfestivals 2016
Unter dem Motto „Dein blaues Wunder!“ erwartet die Besucher 
vom 29. Juni bis 24. Juli ein buntes Kulturprogramm mit 
 Konzerten und Comedy. Mit kulturellen Veranstaltungen, von 
 denen viele bei freiem Eintritt stattfinden, will der Veranstalter 
das ökologische Bewusstsein schärfen. Wie in jedem Jahr erwarten 
die Veranstalter an den 25 Tagen auf 30.000 Quadratmetern 
etwa 900.000 Besucher. Der Markt der Ideen lädt mit seinen 
Angeboten an Kunsthandwerk und Bio-zertifizierter Gastronomie 
aus aller Welt die Gäste ein. (BH)
➔ Datum: 29.06. – 24.07.2016
➔ Öffnungszeiten: Mo–Fr 14.00–1.00 Uhr, Sa / So 11.00–1.00 Uhr
➔ „Markt der Ideen” bis 23.30 Uhr, 
Gastronomie bis 1.00 Uhr, Ort: Olympiapark Süd München
➔ Parken: ausschließlich in der Parkharfe am Olympiastadion
An dieser Stelle einige ausgesuchte Höhepunkte:
➔ 29.06.2016 James Bay
➔ 04.07.2016 Harry G
➔ 05.07.2016 ZZ Top
➔ 11.07.2016 Anastacia
➔ 19.07.2016 Deep Purple
➔ 20.07.2016 Sarah Connor
➔ 23.07.2016 Peter Cornelius & Band
Weitere Infos unter: www.tollwood.de/sommerfestival-2016
➔ DEIN BLAUES WUNDER! ➔ FESTE FEIERN!
iStockphoto
Volksfesttermine – München und Umland
➔ Stadtgeburtstag München 
18. Juni bis 19. Juni 2016 in der Innenstadt
 
➔ Magdalenenfest 
09. Juli bis 17. Juli 2016 
(im Hirschgarten)
 
➔ impark Sommerfestival 
28. Juli bis 21. August 2016 
(im Olympiapark)
 
➔ Dachauer Volksfest 
13. August bis 22. August 2016 
(in Dachau, Thomawiese)
 
➔ Straubinger Gäubodenvolksfest 
12. August bis 22. August 2016 
(in Straubing, Festplatz am Hagen)
 
➔ Rosenheimer Herbstfest 
27. August bis 11. September 2016 
(in Rosenheim, Lorettowiese)
 
➔ Oktoberfest München 
17. September bis 03. Oktober 2016 
(auf der Theresienwiese)

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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran.
Bernd Obkirchner 
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Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Rolle spielt, ob andere Taxifahrer ebenfalls 
ordnungswidrig handeln oder nicht. Das 
ordnungswidrige Handeln anderer Personen 
macht das Handeln des Betroffenen nicht 
rechtmäßig, so die Richterin. Da sich der 
Betroffene völlig uneinsichtig zeigte und 
sich in vollem Bewusstsein der Begehung 
einer Ordnungswidrigkeit dennoch im Recht 
sah, erhöhte das Gericht das Bußgeld auf 
200 Euro. Wir regen hiermit alle Kollegen 
zum intensiven Nachdenken an, ob geringfügige und kurzfristige Vorteile einen nachhaltigen Vertrauensverlust der Fahrgäste in 
die Dienstleistung Taxi rechtfertigen. Der 
oben genannte Vorfall zeigt, der Taxifahrer 
hätte 5 Euro mehr verdienen können. Das 
Taxigewerbe hat durch die Vorgehensweise 
des Kollegen wahrscheinlich fünf Fahrgäste 
verloren. Aus diesem Blickwinkel war das 
Bußgeld sogar zu niedrig. (FK)
IHK-Wahl 2016
Die Mitglieder der Vollversammlung und der 
19 Regionalausschüsse der IHK für München und Oberbayern für die Wahlperiode 
2016 bis 2021 stehen fest. In der Zeit vom 
25. April bis 06. Mai 2016 waren 402.794 
IHK-Zugehörige aufgerufen, ihre Stimme 
bei den Wahlen zur Vollversammlung und 
zu den IHK-Regionalausschüssen abzugeben. Insgesamt sind 39.297 Wahlbriefe zugelassen worden. Für die Wahlen zur Vollversammlung 21.532 und zu den Wahlen 
der IHK-Regionalausschüsse 17.765. 
1.677 Wahlbriefe mussten zurückgewiesen 
werden. 
Für die Wahlgruppe 11 (Verkehr, Logistik 
und Postdienste) sind Herr Georg Dettendorfer, Geschäftsführer der Johann Dettendorfer Spedition, Ferntrans GmbH & Co. KG 
sowie Herr Frank Kuhle, Vorstandsmitglied 
der Taxi-München eG, gewählt worden. 
Welche Aufgaben haben Vollversammlung und IHK-Regionalausschüsse?
Die Vollversammlung ist das wichtigste 
Organ der IHK. In ihr sind die Kompetenz 
und der Sachverstand aller Wirtschaftszweige und Branchen aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen vereint. 
Sie entscheidet über die Richtlinien der 
IHK-Arbeit und nicht zuletzt auch über die 
Einnahmen und Ausgaben. Sie wird dabei 
beratend durch die IHK-Regionalausschüsse 
unterstützt.
Wie setzen sich Vollversammlung und 
Regionalausschüsse zusammen?
Die Vollversammlung besteht aus bis zu 
90 Mitgliedern:
➔ 71 direkt gewählte Mitglieder, aufgeteilt 
auf 23 Wahlgruppen und
➔ 19 Vorsitzende der IHK-Regionalausschüsse.
Die Anzahl der Sitze in den 19 IHK-Regionalausschüssen ist unterschiedlich (15, 17 
oder 21 Sitze). Die Mitglieder dort werden 
ausschließlich direkt gewählt. Eine Zuwahl 
gibt es hier nicht. Die gewählten Mitglieder 
jedes Regionalausschusses wählen eine/n 
Vorsitzende/n, der/die Kraft seines/ihres 
Amtes als Vorsitzende/r automatisch Mitglied der Vollversammlung wird.
Wir danken allen, die sich an der IHK-Wahl 
2016 beteiligt haben. (FK)
Olympiapark im Juli – Tollwood
Auf dem südlichen Areal im Olympiapark 
findet von Mittwoch, den 29. Juni 2016 bis 
Sonntag, den 24. Juli 2016 das Tollwood 
Sommerfestival statt. Es ist bereits das 
28. Tollwood-Festival auf diesem Gelände. 
Aus diesem Grund ist die Zufahrt in den 
Olympiapark über den Spiridon-Louis-Ring 
in dieser Zeit von der Ackermannstraße aus 
nicht möglich. Für Besucher des Festivals 
steht die Olympia-Parkharfe zur Verfügung, 
die beste Zufahrt erfolgt über die Landshuter Allee zum Block 1. 
Für die Bereitstellung von Taxis am 
 Tollwood-Festival ist während der Laufzeit 
dieser Veranstaltung ein Taxistand in 
der Ackermannstraße eingerichtet. Der 
Taxi stand befindet sich am nördlichen 
AKTUELLE INFORMATIONEN
Mehrpersonenzuschlag bei 
Taxifahrten
Auf Grund verschiedener Vorfälle in Bezug 
auf die Beförderung vom mehreren Fahrgästen müssen wir nochmals auf die Bestimmungen der Münchner Taxitarifordnung 
hinweisen. 
Laut dieser Verordnung ist bei Fahrten mit 
Großraumtaxis ab dem 5. Fahrgast, unabhängig von der Gesamtzahl der beförderten 
Personen, ein pauschalierter Zuschlag in 
Höhe von Euro 6,00 zu berechnen, wenn 
das Fahrzeug nach Bauart und Ausstattung 
zur Beförderung von mehr als 5 Personen 
einschließlich Fahrzeugführer / Fahrzeugführerin zugelassen ist und in einem abgeteilten Lade- oder Kofferraum wenigstens 
50 kg Gepäck mitführen kann. Bei der 
 Beförderung von Personen im Laderaum, 
meist als Not- oder Ersatzsitze bezeichnet, 
darf der Zuschlag unabhängig von der 
 Gesamtzahl der Fahrgäste nicht erhoben 
werden (TTO §3 Abs. 4).
Zuletzt wurde am 28.10.2015 ein 48-jähriger Taxifahrer vom Amtsgericht München zu 
einer Geldbuße von 200 Euro verurteilt, 
weil er unberechtigterweise einen Mehrpersonenzuschlag verlangt hat. Der Taxifahrer 
transportierte am 06.04.2015 in seinem 
Taxi Fiat Doblo fünf Personen mit vier Gepäckstücken vom Flughafen München in die 
Innenstadt. Er berechnete den damals gültigen Mehrpersonenzuschlag von fünf Euro. 
Die Fahrgäste beschwerten sich und die 
 zuständige Verwaltungsbehörde der Stadt 
München belegte den Fahrer mit einem 
Bußgeld in Höhe von 100 Euro wegen 
 Verstoßes gegen die Taxitarifordnung der 
Landeshauptstadt München. 
Der Taxifahrer legte beim Amtsgericht München Einspruch ein. In der Verhandlung 
gab er zu, den Mehrpersonenzuschlag zu 
Unrecht berechnet zu haben. Ein Bußgeld 
empfand er aber als ungerecht, da auch andere Taxifahrer den Mehrpersonenzuschlag 
unberechtigt verlangen würden. Das Gericht stellt zutreffend fest, dass es keine 
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016

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Seitenstreifen der Ackermannstraße östlich 
des Spiridon-Louis-Ring.
Für die Anfahrt von Fahrgästen aus 
 west licher Richtung ist auch die Hedwig- 
Dransfeld-Allee bis zur Wendeschleife zu 
empfehlen, wo es nur noch wenige Meter 
über den Fußweg bis zum Südeingang 
des Tollwood-Platzes sind.
Andreas Gabalier im Olympiastadion:
Am Samstag, den 30. Juli 2016 findet 
im Olympiastadion die „Größte Volks-
Rock’n’Roll-Party” der Welt statt. Im ausverkauften Stadion steigt die Mega-Party 
mit Andreas Gabalier und seinen Gästen. 
Die Zufahrt zum Olympiapark mit Fahrgästen erfolgt am besten aus beiden Richtungen über den mittleren Ring zum Block 20 
der Parkharfe. Hier erfolgt auch die Bereitstellung von Taxis nach dem Konzert gegen 
23 Uhr. Beachten Sie, dass aufgrund der 
großen Besucherzahlen die Einfahrt in 
den Olympiapark an diesem Abend nicht 
möglich ist!
Die Taxi-München eG ist bei dieser 
 Veranstaltung vor Ort und koordiniert 
die Taxiversorgung. (TK)
Fußgängerzone Marienplatz: Wie 
repräsentativ darf eine Umfrage sein?
In der Ausgabe vom 31. Mai 2016 einer 
großen Münchner Tageszeitung war ein 
Beitrag über die Verkehrssituation am 
 Marienplatz zu lesen. Aufgrund der Großbaustelle am Hugendubel-Haus ist seit 
 einigen Monaten der Marienplatz quasi 
frei von jeglichem Fahrverkehr, auch die 
 Linienbusse und die Taxis dürfen nicht 
mehr rein. Aus diesem Anlass führte ein 
Institut eine Umfrage durch mit folgender 
Fragestellung: Würden Sie eine Umwandlung dieses Bereichs in eine Fußgängerzone 
dauerhaft, also auch nach Abschluss der 
Baumaßnahmen eher begrüßen oder eher 
ablehnen? Nur 13% der Befragten lehnten 
eine Fußgängerzone ab, während 57% dafür plädierten und 30% dazu keine Meinung 
hatten.
Betrachtet man dieses Ergebnis, könnte 
man tatsächlich denken, eine überwiegende Mehrheit möchte hier eine Fußgängerzone. Aber wer wurde eigentlich hierzu 
 befragt? Die Befragung erfolgte am Marienplatz, mit den Worten „eine Umwandlung 
dieses Bereiches“ . Demnach befand sich der 
Interviewende in diesem Bereich. Zu einer 
Zeit, als sich dort ausschließlich Fußgänger 
aufhalten konnten und durften. Man frage 
eine Menge Fußgänger, ob diese eine Fußgängerzone will, und – man staune – 
kommt zur überraschenden Mehrheit von 
57%. Diese Befragung war genauso sinnvoll 
wie die Suche nach einem Vegetarier in einer Metzgerei. Hätte man auch Rad-, Taxiund Busfahrer, oder vielleicht sogar noch 
deren Fahrgäste befragt, wäre das Ergebnis 
vermutlich wesentlich anders ausgefallen. 
Aber Sinn und Zweck einer solchen Umfrage ist offenbar, die vorgefasste Meinung 
der Initiatoren repräsentativ zu bestätigen, 
egal mit welcher Taktik. (TK)
Blade Night 2016
Auf Wunsch einiger Kollegen informieren 
wir Sie über die Details der Blade Night 
2016. Die Veranstaltung findet jeweils 
montags bis einschließlich 05.09.2016 gemäß nachfolgender Streckenbeschreibung 
statt. Start- und Zielort ist der öffentliche 
Verkehrsgrund Am Bavariapark, zwischen 
den Hallen des Verkehrszentrums und Alter 
Kongresshalle. Die Veranstaltung beginnt 
um 19.00 Uhr. Der Skaterzug startet gegen 
21.00 Uhr und wird durch ein Spitzen- und 
ein Schlussfahrzeug der Polizei begrenzt. 
Den Teilnehmern und den Ordnern ist das 
Befahren der Geh- und Radwege nicht gestattet. Der Corso trifft gegen 22.15 Uhr 
wieder am Zielort ein. Ende der Veranstaltung ist jeweils um 23.00 Uhr. Während 
der Veranstaltung ist die Theresienhöhe für 
andere Verkehrsteilnehmer gesperrt.
Geplante Strecken 2016:
➔ 20.06.2016 – Strecke Nymphenburg 
➔ 27.06.2016 – Strecke Schwabing 
➔ 04.07.2016 – Strecke Tierpark 
➔ 11.07.2016 – Strecke Tierpark 
➔ 18.07,2016 – Strecke Schwabing (kurz)
➔ 25.07.2016 – Strecke Nymphenburg 
➔ 01.08.2016 – Strecke Schwabing 
➔ 08.08.2016 – Strecke Nymphenburg 
➔ 15.08.2016 – Strecke Tierpark 
➔ 22.08.2016 – Strecke Tierpark 
➔ 29.08.2016 – Strecke Tierpark 
➔ 05.09.2016 – Strecke Tierpark
Verlauf Strecke Tierpark:
Theresienhöhe ➔ Bavariaring ➔ Rückertstraße ➔ Kaiser-Ludwig-Platz ➔ Herzog- 
Heinrich-Straße ➔ Kapuzinerstraße 
➔ Wittelsbacherbrücke ➔ Humboldtstraße 
➔ Pilgersheimer Straße ➔ Candidplatz 
➔ Schönstraße ➔ Tierparkstraße 
➔ Thalkirchner Brücke ➔ Tierparkstraße 
➔ Schäftlarnstraße ➔ Isartalstraße 
➔ Auenstraße (ab Wittelsbacher Straße 
entgegen der Einbahnrichtung) ➔ Baldeplatz ➔ Kapuzinerstraße ➔ Herzog- 
Heinrich-Straße ➔ Kaiser-Ludwig-Platz 
➔ Rückertstraße ➔ Bavariaring 
➔ Theresienhöhe
Verlauf Strecke Nymphenburg kurz:
Theresienhöhe ➔ Bavariaring ➔ Martin- 
Greif-Straße ➔ Bayerstraße ➔ Grasserstraße ➔ Hackerbrücke ➔ Wredestraße 
➔ Marsstraße ➔ Arnulfstraße ➔ Romanplatz ➔ Notburgastraße ➔ Ludwig- 
Ferdinand-Brücke ➔ Nördliche Auffahrtsallee ➔ Waisenhausstraße ➔ Dantestraße 
➔ Baldurstraße ➔ Dachauer Straße 
➔ Sandstraße ➔ Nymphenburger Straße 
➔ Pappenheimstraße ➔ Wredestraße 
➔ Hackerbrücke ➔ Grasserstraße 
➔ Bayerstraße ➔ Martin-Greif-Straße 
➔ Bavariaring ➔ Theresienhöhe
Verlauf Strecke Nymphenburg lang:
Am Bavariapark ➔ Theresienhöhe ➔ Bavariaring ➔ Martin-Greif-Straße ➔ Bayerstraße ➔ Grasserstraße ➔ Hackerbrücke 
➔ Wredestraße Marsstraße ➔ Arnulfstraße 
➔ Romanplatz ➔ Notburgastraße 
➔ Ludwig-Ferdinand-Brücke ➔ Menzinger 
Straße ➔ Schragenhofstraße ➔ Am Kapuzinerhölzl ➔ Baubergerstraße ➔ Dachauer 
Straße ➔ Sandstraße ➔ Nymphenburger 
Straße ➔ Pappenheimstraße ➔ Wredestraße ➔ Hackerbrücke ➔ Grasserstraße 
➔ Bayerstraße ➔ Martin-Greif-Straße 
➔ Bavariaring ➔ Theresienhöhe 
➔ Am Bavariapark
Verlauf Strecke Schwabing kurz:
Theresienhöhe ➔ Bavariaring ➔ Martin- 
Greif-Straße ➔ Bayerstraße ➔ Grasserstraße ➔ Hackerbrücke ➔ Wredestraße 
➔ Pappenheimstraße ➔ Nymphenburger 
JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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Straße ➔ Sandstraße ➔ Dachauer Straße 
➔ Lothstraße ➔ Winzererstraße ➔ Elisabethstraße ➔ Franz-Joseph-Straße ➔ Leopoldstraße ➔ Ludwigstraße ➔ Theresienstraße ➔ Maßmannstraße ➔ Sandstraße 
➔ Nymphenburger Straße ➔ Pappenheimstraße ➔ Wredestraße ➔ Hackerbrücke 
➔ Grasserstraße ➔ Bayerstraße ➔ Martin- 
Greif-Straße ➔ Bavariaring ➔ Theresienhöhe
Verlauf Strecke Schwabing lang:
Theresienhöhe ➔ Bavariaring ➔ Martin- 
Greif-Straße ➔ Bayerstraße ➔ Grasserstraße ➔ Hackerbrücke ➔ Wredestraße 
➔ Pappenheimstraße ➔ Nymphenburger 
Straße ➔ Sandstraße ➔ Dachauer Straße 
➔ Schwere-Reiter-Straße (ab Ackermannstraße Nordfahrbahn) ➔ Winzererstraße 
➔ Ackermannstraße ➔ Karl-Theodor-Straße 
➔ Bonner Platz ➔ Rheinstraße ➔ Leopoldstraße ➔ Ludwigstraße ➔ Theresienstraße ➔ Maßmannstraße ➔ Sandstraße 
➔ Nymphenburger Straße ➔ Pappenheimstraße ➔ Wredestraße ➔ Hackerbrücke 
➔ Grasserstraße ➔ Bayerstraße ➔ Martin- 
Greif-Straße ➔ Bavariaring ➔ Theresienhöhe
Die Entscheidung, ob die kurze oder lange 
Version der jeweiligen Strecke (Nymphenburg bzw. Schwabing) gefahren wird, erfolgt am jeweiligen Tag in Absprache des 
Veranstalters mit der Polizei. (FK)
Neue Straßennamen
➔ Ella-Lingens-Platz
Ella Lingens (geb. Reiner), geb. am 18. November 1908 und gest. am 30. Dezember 
2002 in Wien, Juristin, Ärztin; Studium in 
München, Marburg und Wien; Gegnerin des 
Nationalsozialismus; während und nach den 
Novemberpogromen 1938 unterstützte sie 
jüdische Mitbürger und verhalf ihnen zur 
Emigration; 1942 wurde sie von der Gestapo verhaftet und 1943 nach Auschwitz, 
1944 nach Dachau deportiert, danach 
Überführung nach München, wo sie im 
Frauenaußenlager „Agfa Kamerawerke“ als 
Ärztin Zwangsarbeit leisten musste. 
In dieser Funktion versuchte Ella Lingens 
die Situation der Frauen u.a. durch Krankschreibungen zu verbessern. Nach dem 
Krieg war sie an Schulen und Lehrerseminaren als Zeitzeugin aktiv. 1980 wurde Ella 
Lingens von Yad Vashem in Jerusalem mit 
der Ehrenmedaille „Gerechte unter den 
 Völkern“ ausgezeichnet.
Straßenverlauf: Platz an der Werner- 
Schlierf-Straße, nördlich der Weißenseestraße.
Straßenumbenennung
➔ Ilse-Weber-Straße
Ilse Weber, geb. 11.01.1903 in Witkowitz, 
Österreich-Ungarn, gest. 06.10.1944 im 
Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, 
deutschsprachige jüdische Schriftstellerin. 
Bereits mit 14 Jahren schrieb Ilse Weber 
Märchen und Theaterstücke für Kinder, die 
in deutschen, tschechischen und österreichischen Zeitungen veröffentlicht wurden. 
1930 heiratete sie Willi Weber, 1931 und 
1934 wurden ihre Söhne geboren. Im Februar 1942 wurden sie und der jüngere Sohn 
ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, den älteren Sohn hatte sie davor 
 bewahrt, in dem sie ihn am Anfang des 
Krieges mit einem Kindertransport nach 
England schickte. Im Konzentrationslager 
arbeitete Ilse Weber als Krankenschwester 
in der Kinderkrankenstube und schrieb 
 weitere Gedichte und Geschichten, mit 
 denen sie dort die Kinder unterhalten hat. 
Am 06.10.1944 wurden sie und ihr Sohn 
in Auschwitz ermordet.
Straßenverlauf: Verbindet in Laim die 
Schrobenhausener Straße mit der Friedenheimer Straße, südlich parallel der 
Agnes-Bernauer-Straße. Die Straße hieß 
bisher Paul-Lagarde-Straße. (TK)
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
 
Datenfunk-Tipps
Push-to-Talk anstatt Sprechfunk
Die nächste Ausbaustufe unseres Vermittlungssystems steht ab sofort zur Verfügung. Die Ersatzlösung für den analogen Sprechfunk. 
Mit diesem Schritt kann der Wunsch vieler Kollegen realisiert 
 werden, die Zahl der im Fahrzeug verbauten Geräte weiter zu reduzieren. Push-to-Talk funktioniert aber nur in Verbindung mit dem 
Datenfunkendgerät HALE TT-01. Um Kontakt mit der Zentrale aufzunehmen, kann der Teilnehmer einen „Sprachwunsch“ anmelden. 
Im Anschluss wird eine Gesprächsleitung aufgebaut. Die Kommunikation erfolgt über ein zu installierendes Mikrophon und einen 
Lautsprecher. 
Die Vorteile dieser modernen Kommunikationslösung liegen auf 
der Hand. Der Verbindungsaufbau erfolgt auf einem separaten 
 Gesprächskanal der vorhandenen SIM-Karte. Der Datenfluss der 
Auftragsvermittlung wird dabei nicht gestört. Weiter ist die Taxizentrale mit der Push-to-Talk-Lösung bundesweit erreichbar. 
 Solange Sie sich im Netz der Deutschen Telekom befinden, gehören 
Reichweitenbeschränkung oder schlechte Verbindungsqualität des 
analogen Sprachfunks der Vergangenheit an. Für die Nutzung von 
Push-to-Talk fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Die Einbaukosten der Zusatzkomponenten Mikrophon und Lautsprecher sollten den Aufwand zur Installation eines analogen Sprachfunks 
deutlich unterschreiten. Bei Neubestellung eines HALE TT-01 kommen lediglich 69 Euro netto für die zusätzlichen Komponenten 
hinzu. Bei Nachrüstungen ist im Einzelfall ein neues Verbindungskabel notwendig.
Push-to-Talk dient ausschließlich der Kommunikation zwischen 
Zentrale und Fahrzeug. Die Auftragsvermittlung erfolgt weiter über 
das Datenfunkendgerät, ebenso wie die Mitteilungen der Zentrale. 
Im Folgenden stellen wir Ihnen die Funktionsweise der neuen 
Kommunikationslösung vor: ➔

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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
 
Wie funktioniert Push-to-Talk?
Um Kontakt mit der Zentrale aufzunehmen, wechseln Sie in das 
Datenfunkmenü (Abbildung 1) …
… und tippen auf das Symbol „Sprachwunsch“ in der letzten 
 Menüseite (Abbildung 2).
Nach Aktivierung des „Sprachwunsches“ ertönt ein kurzer Ton 
und oberhalb der Menüseite erscheint ein kleines „Sprachsymbol“ . Im unteren Bereich wird Ihre Position des Sprachwunsches 
in der Reihenfolge zu allen vorliegenden Sprachwünschen 
 angezeigt (Abbildung 3).
Sobald die Verbindung hergestellt ist, erscheint in der Statuszeile (oberhalb des Systemmenüs) ein blinkendes Anrufsymbol 
(Abbildung 4). Zudem ertönt ein akustischer Klingelton. 
Um das Gespräch anzunehmen müssen Sie im Systemmenü des 
TT-01 in das Telefonmenü wechseln und dort das Gespräch über 
das grüne Symbol mit dem Telefonhörer annehmen (Abbildung 5). Bei Ablehnung des Gesprächs wird der Sprachwunsch 
wieder gelöscht.
Bitte beachten Sie, dass Sie an Ihrem HALE TT-01 nur angerufen 
werden können; Sie selbst aber nicht nach außen telefonieren 
können.
(NL/FK) 
Abbildung 1
Abbildung 2
Abbildung 3
Abbildung 4
Abbildung 5

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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
➔ DER LANDESVERBAND
Bericht über die 
70. Jahreshauptversammlung
Am 31. Mai 2016 fand ab 10.30 Uhr die 
70. Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V. statt. Vor Beginn 
und in der Mittagspause konnten sich die 
Mitglieder über Produkte und Dienstleistungen von neun verschiedenen Partnern 
des Landesverbandes informieren. Mit Blick 
auf die Einführung eines „Fiskaltaxameters“ 
und den damit verbundenen Auflagen war 
die Veranstaltung gut besucht. Der Vorsitzende, Herr Frank Kuhle, konnte Vertreter 
des Bayerischen Sozialministeriums, 
des Bayerischen Innenministeriums, der 
Regierung von Oberbayern, der Münchner 
Stadträte sowie zahlreiche Vertreter der 
bayerischen Genehmigungsbehörden und 
Industrie- und Handelskammern begrüßen. 
Ein besonderes Grußwort galt dem langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden 
Hans Meißner, sowie dem langjährigen 
 Vorstandsmitglied Max Herzinger. 
Bevor die gewerbepolitischen Schwerpunkte behandelt wurden, stellte das Bayerische 
Staatsministerium für Arbeit und Soziales, 
Familie und Integration das Projekt 
 „Bayern barrierefrei“ vor. Ziel ist es, allen 
Menschen im Freistaat Bayern eine größtmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen 
Leben zu ermöglichen. Das Bedürfnis nach 
Mobilität muss insbesondere für Menschen 
mit Behinderung genauso wie älteren 
 Bürgerinnen und Bürgern sowie Familien 
mit Kindern erfüllt werden. Frau Ministerialrätin Brita Lange vom federführenden 
Staatsministerium konnte berichten, dass 
mit dem Bayerischen Landesverband eine 
Koopera tion geschlossen wurde, die einen 
möglichst barrierefreien Zugang zu Taxiund Mietwagendienstleistungen ermöglicht. 
Durch Abgabe einer Selbstverpflichtung 
zum sorgfältigen Umgang mit sinnes- und 
mobilitätseingeschränkten Personen können die bayerischen Unternehmer mit dem 
offiziellen Signet „Bayern barrierefrei – Wir 
sind dabei!“ für sich werben. Frau Lange 
bedankte sich für die Unterstützung bei der 
Umsetzung, war aber sicher, dass bereits 
heute ein Großteil der Verkehrsunternehmen die Anforderungen erfüllen. Stellvertretend für alle Mitglieder bedankte sich 
Herr Kuhle beim Ministerium für die Gelegenheit, das Gewerbe in der Außenwirkung 
positiv darstellen zu können.
Zu Beginn des gewerbepolitischen Berichts 
führte der Vorsitzende aus, dass die im 
letzten Jahr eingeführte Lohnuntergrenze 
zu Betriebsverkleinerungen und Abbau von 
Fahrpersonal geführt haben. Die vielerorts 
notwendigen Tariferhöhungen hätten zu 
weniger Aufträgen, weniger Umsatz und 
unzufriedenen Kunden geführt. Auf der Suche nach Alternativen konnten Fahrgäste 
leicht für neue Vermittlungsplattformen gewonnen werden, die durch großen Kapitaleinsatz unwirtschaftliche Beförderungsentgelte anbieten. Kuhle kritisierte deutlich 
die teilweise illegale Handlungsweise und 
die kapitalgeschwängerte Einflussnahme 
auf Entscheidungsträger der politischen 
Ebenen. So wundert es nicht, dass aus 
 politischen Lagern Vorschläge zur Reform 
des Personenbeförderungsgesetzes unterbreitet werden, die schlicht nicht umsetzbar sind, oder zur Abschaffung des Taxigewerbes führen müssen. Leider würde die 
stetige Einrede von billigen Preisen und 
‚schöner neuen Welt‘ immer wieder auf 
fruchtbaren Boden fallen. Enttäuscht zeigte 
er sich, wenn die Vorschläge noch als 
 Wettbewerb auf Augenhöhe verkauft 
 werden, ohne Gleichbehandlung der verschiedenen Marktteilnehmer. 
Der Bayerische Landesverband vertritt die 
Meinung, dass Schattenwirtschaft und 
Schwarzarbeit kein Geschäftsmodell für die 
Zukunft sind. Es sei verständlich, dass 
Steuern und Abgaben auf den Prüfstand 
gestellt werden müssen, um Schaden an 
der gesetzlichen Ordnung zu verhindern. 
Die MID-Richtlinie der Europäischen Union 
soll für einfache Kontrollmöglichkeiten der 
getätigten Umsätze sorgen. Obwohl seit 
sechs Jahren bekannt, konnte sich die 
 Regierung bis heute nicht zu eindeutigen 
Spielregeln zur Umsetzung festlegen. Das 
Taxi- und Mietwagengewerbe steht vor dem 
Problem, ab dem Kalenderjahr 2017 Auflagen erfüllen zu müssen, die nicht klar 
 definiert sind. Zwar empfiehlt der Landesverband den Einsatz von MID-tauglichen 
Taxametern und freiwillige Verschlüsselung 
der Daten mit INSIKA, musste jedoch eingestehen, dass auch damit keine endgültige Rechtssicherheit herrscht. Schreiben des 
Bundesfinanzministeriums und ein neuer 
Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor 
 Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen hätten mehr Verwirrung 
 gestiftet als zuvor. Gleiches gilt für das 
neue Mess- und Eichgesetz, nachdem die 
gewerblichen Fahrzeuge nur nach einer 
Konformitätsbewertung in den Verkehr 
 gebracht werden können. Ein großes Lob 
wurde dem Bayerischen Landesamt für 
Maße und Gewichte ausgesprochen, welches mit Augenmaß an die Sachlage herangetreten ist. Es sei aber fraglich, ob ältere 
Fahrzeuge überhaupt noch als Taxi bzw. 
Mietwagen umgerüstet werden können. 
Zum Ende des öffentlichen Teils stellte Herr 
Kuhle fest, dass nun der aktiv handelnde 
Unternehmer gefragt sei, der sich auf die 
Änderungen tatkräftig vorbereitet. Lichtblick ist aber, dass viele Verkehrsunternehmer auch den Finanzbehörden beweisen 
wollen, dass ihre Betriebe ordentlich geführt werden.
Nach der Mittagspause wurden im internen 
Teil die notwendigen und vorgeschlagenen 
Beschlüsse von den Mitgliedern gefasst. 
Herr Alfred Lehmair, langjähriger stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes, wurde einstimmig wiedergewählt. Es fand eine angeregte Diskussion 
zu verschiedenen vorgetragenen und 
 weiteren Themen statt. Der Vorsitzende 
 beendete die Versammlung um 15.00 Uhr 
und bedankte sich bei allen Teilnehmern 
für ihr Erscheinen.
Detaillierte Informationen (Protokoll zur 
70. JHV, Selbstverpflichtung) können 
Sie ab der 25. KW auf unserer Homepage 
www.taxi-bayern.de im Mitgliederbereich 
nachlesen bzw. abrufen. (FK)
AKTUELLE INFORMATIONEN

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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
 
LESERBRIEFE 
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
ich fahre innerstädtisch häufiger mit dem Taxi, war aber nach einer 
Fuß-OP für rund 6 Wochen ausschließlich mit dem Taxi unterwegs. 
Zu einem Großteil gibt es weder an Ihrem Service, noch an den 
 Taxifahrern etwas auszusetzen. Dennoch habe ich in diesen Wochen 
intensiver Taxinutzung Erfahrungen gemacht, die wenig erfreulich 
waren. Mit diesem Erfahrungsbericht möchte ich dazu beitragen, 
dass das Angebot eines guten Taxinetzes in München weiterhin 
selbstverständlich bleibt. Ich sehe die Ausbreitung privater Dienste 
wie Uber höchst kritisch, glaube aber auch, dass Taxen auf Dauer 
dagegen nur bestehen können, wenn sie ganz selbstverständlich 
den besseren und professionelleren Standard bieten. 
Häufiger fiel mir während den Wochen meiner fast täglichen Taxifahrten auf, dass Fahrer selbst geläufige Örtlichkeiten (Krankenhaus rechts der Isar; Rotkreuzplatz) nicht sicher kennen oder auch 
ganz selbstverständlich erwarten, dass der Fahrgast den Fahrweg 
zu seinem Zielort beschreiben kann. Besonders schwierig gestalten 
sich solche Situationen, wenn der Fahrer so wenig Deutschkenntnisse besitzt, dass die Beschreibung nicht verstanden wird und 
man beim nächsten Taxistand das Fahrzeug wechseln muss. 
Ich hatte den Eindruck, dass nicht alle Taxen bis dato über ein 
einsatzbereites Navisystem verfügen und einige Fahrer deshalb 
während der Fahrt in ihrem Smartphone nach der Wegbeschreibung 
suchen. Die Erfahrung, dass die Beachtung der gängigen Verkehrsregeln - vor allem die Beachtung von Einbahnstraßenregelungen – 
ohnehin nicht für jeden Fahrer zum Standard gehört, musste ich 
leider mehr als einmal machen. 
Da ich in dieser Zeit auf Krücken ging, war es für mich besonders 
unangenehm, dass zumindest bei der Hälfte der von mir absolvierten Fahrten der jeweilige Fahrer keinerlei Anstalt machte, mir die 
Türe zum Ein- und Aussteigen aufzuhalten. Einige rangen sich von 
ihrem Fahrersitz aus noch ein „Geht’s“ ab. Bei einigen hatte man 
merklich den Eindruck, dass sie ohnehin verärgert sind, wenn der 
Fahrgast etwas mehr Platz als üblich zum Ein- und Aussteigen 
braucht und sie deshalb rangieren müssen oder lediglich ein kürzerer Fahrtweg zum Arzt etc. ansteht.
Sehr bedenklich empfand ich einen recht betagten Fahrer, der 
mich höchst umständlich zu meinem Fahrziel brachte, da er erkennbar bereits Mühe hatte, komplexere Verkehrssituationen zu 
beherrschen (z.B. Linksabbiegen am Rotkreuzplatz) und die Fahrtroute wohl entsprechend wählte. Der Umstand, dass er mir dabei 
noch von seinen diversen Herzoperationen erzählte und davon, 
dass er nur noch bei Tageslicht und gutem Wetter aushelfen würde, 
hat mein Gefühl der Unsicherheit während dieser Fahrt noch zusätzlich verstärkt. 
Mit freundlichen Grüßen
Susanne Mayer
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor kurzer Zeit habe ich am Ende einer Taxifahrt in München meinen Schal im Fahrzeug von Herrn Le Quang Diep vergessen. Stunden später habe ich dies bemerkt, als ich mich auf den Weg zum 
nächsten Termin machte. Da ich eine Quittung über meine Fahrt 
mit Herrn Diep hatte, habe ich dessen Nummer gewählt und ihn 
sofort erreicht. Er hatte meinen Schal noch in seinem Wagen und 
bot sofort an, diesen mir zu senden, bzw. sogar persönlich nach 
Ingolstadt mitzubringen, wenn er das nächste Mal seinen Freund 
in Ingolstadt besuchen würde. Wir tauschten telefonisch unsere 
Kontaktdaten aus. 
Gestern habe ich ein Paket mit meinem vergessenen Schal erhalten. Ich freue mich sehr darüber.
Ich schreibe Ihnen diese Zeilen, weil ich mich über diese Hilfe, diesen Service, diese Kundenorientierung so sehr freue. Bitte richten 
Sie Herrn Diep meinen Dank aus. Über Taxifahrer in München – wie 
Herrn Diep - werde ich stets positiv und begeistert weitererzählen.
Beste Grüße und vielen Dank
Professor Dr.-Ing. Peter F. Tropschuh, Ingolstadt
Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH
Brudermühlstr. 48a
81371 München
Tel.: 089/89 80 61-0
Fax: 089/89 80 61-20
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Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und 
Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung 
des Verfassers und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.

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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
TITELTHEMA
ALLIANZ ARENA
➔ FUSSBALLTEMPEL DER SUPERLATIVE

Seite 14

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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
TITELTHEMA
atelier-tacke.de
➔ VON DER PLANUNG BIS ZUR FERTIGSTELLUNG
Nach langem Hin und Her und mehreren 
Richtungswechseln der damaligen Stadtspitze unter OB Ude, kam es am 21. Oktober 
2001 zu einem Bürgerentscheid, der alle bisherigen Bürgerentscheide in den Schatten 
stellen sollte. Nicht nur das klare Ergebnis 
von 65,8 : 34,2 für Fröttmaning war so 
 eindeutig wie bei keinem anderen Bürgerentscheid zuvor, auch die Beteiligung von 
37,5 % war ein bayernweiter Rekord. Damit 
war der Weg frei für den Neubau in Fröttmaning. Im Architektenwettbewerb standen 
anfangs acht Stadionmodelle zur Diskussion, 
woraus sich die Präsentation des Schweizer 
Büros Herzog & de Meuron in der Abstimmung als Sieger hervortat. Ausschlaggebend 
für den Sieg im Architektenwettbewerb war 
die äußere Optik mit selbstreinigenden, illuminierten Folienkissen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 21. Oktober 2002, die 
 Bauarbeiten dauerten bis Ende April 2005. 
Trauriger Höhepunkt während der Bauzeit 
war der Korruptionsskandal, als ein Mitglied 
der Geschäftsführung des TSV 1860 Insiderinformationen an den Bauträger weitergab 
und dafür eine Zahlung in Höhe von 2,8 Millionen Euro erhielt. Eine mehrjährige Haftstrafe war die Folge dieses Skandals. Parallel 
zum Bau des Stadions wurde auch die 
U-Bahn-Linie 6 leistungsfähig ausgebaut, 
der Bahnhof Fröttmaning erhielt zusätzliche 
Bahnsteige.
Die Eröffnung des Stadions erfolgte am 
30. Mai 2005 mit dem Freundschaftsspiel 
zwischen dem TSV 1860 und dem 1. FC Nürnberg, das allererste Tor im neuen Stadion 
 erzielte Patrick Milchraum für die 60er. 
Die FIFA WM 2006 
Vom 9. Juni bis zum 9. Juli 2006 fand zum 
zweiten Mal nach 1974 die Endrunde der 
Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland 
statt. Sechs Spiele dieses Turniers wurden im 
FIFA WM-Stadion München ausgetragen. Dieser Begriff ist deshalb interessant, weil während der WM der Name „Allianz Arena“ nicht 
erscheinen und genannt werden durfte. Der 
Schriftzug „Allianz Arena“ musste deshalb 
abgebaut werden und wurde im Sommer 
2006 am Haus der Kunst in der Prinzregentenstraße 1 installiert. 396.000 Besucher 
füllten die sechsmal ausverkaufte Arena. Erste Diskussionen gab es bereits im Vorfeld, ob 
zur WM eine Eröffnungsfeier stattfinden soll, 
und wenn ja, ob diese dann in Berlin oder in 
München abläuft. Nachdem die Eröffnungsfeier dann im Berliner Olympiastadion hätte 
stattfinden sollen, wurde diese doch noch 
kurzfristig von der FIFA abgesagt wegen angeblicher Rasenprobleme. Eine riesengroße 
Blamage für das Image des Veranstalters. Neben dem Eröffnungsspiel war München der 
Schauplatz drei weiterer Vorrundenspiele sowie von einem Achtel- und einem Halbfinale.
Die WM 2006 wurde zum Sommermärchen, 
das Turnier zog die gesamte Nation in seinen 
Bann. Der damalige UN-Generalsekretär Kofi 
Annan urteilte über die WM 2006: „Auch 
wenn Deutschland nicht im Finale stand, hat 
es schon gewonnen, denn es hat die beste 
WM aller Zeiten ausgerichtet und die Nation 
in dieser Anstrengung vereint“ . In einer Zeit 
von Spannungen, Krieg und Terrorismus lieferte die WM den Beweis, wie unzählige Nationen zusammen euphorisch friedlich feiern 
können. Der große Höhepunkt war die Feier 
auf der Berliner Fan-Meile am 9. Juli 2006, 
als die deutsche Mannschaft von mehr als einer halben Million Menschen frenetisch gefeiert wurde. "Es hat alles gepasst. Bei den 
Fanfesten haben unterschiedliche Rassen, 
Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und 
Religionen nebeneinander gestanden. So 
stellt sich der Liebe Gott die Welt vor, auch 
wenn wir in der Realität noch 100.000 Jahre 
davon entfernt sind", resümierte der deutsche WM-OK-Präsident Franz Beckenbauer. 
War das Sommermärchen das vielleicht markanteste Ereignis im ersten Jahrzehnt dieses 
Jahrtausends, so bringt jedes Licht auch 
Schatten mit sich: Ein rauschendes Fußballfest in einem wunderschönen Stadion sowie 
in der gesamten Stadt, doch es gab auch einen großen Verlierer: Die Verkehrsplanung 
rund um die Arena.
Unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ lief die deutsche Bewerbung für die Fußball-WM 2006. Für München stellte sich 
die grundlegende Frage, das Olympiastadion völlig zu überholen und zu überdachen oder alternativ in Fröttmaning einen völlig neuen 
Fußballtempel aus dem Boden zu stampfen.

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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
 
Gravierende Fehlleistungen bei der Planung 
der Verkehrsflächen sorgen bis heute für katastrophale Zustände bei An- und Abfahrt zu 
den Parkhäusern. Das Straßen- und Wegenetz 
wurde weit am tatsächlichen Bedarf vorbei 
geplant und gebaut. Die Werner-Heisenberg- 
Allee ist die einzige Zu- und Abfahrtsstraße 
zum Stadion und zu den Parkhäusern von 
zwei Seiten. Allein im Parkhaus unter der 
 Esplanade sowie im direkten Stadion-Umfeld 
befinden sich 11.000 Parkplätze. Hinzu 
kommt das Volumen des P&R-Parkhauses 
Fröttmaning mit 1.300 Fahrzeugen. Mehrere 
hundert Busse quälen sich aus den Busparkplätzen Süd, Mitte und Nord durch viel zu 
eng bemessene Kurvenradien und schmale 
Ausfahrtschranken. Motorradfahrer suchen 
vergeblich nach legalen Parkplätzen. 
Doch am schlimmsten trifft es die Taxifahrer: 
Weder bei der Anfahrt zu den Spielen noch 
für die Abholung danach sind Verkehrsflächen für die Taxis vorgesehen. Das Verkehrsmittel Taxi fand offenbar in den Köpfen der 
Planer nicht statt. Obwohl bereits im Olympiastadion bei internationalen Spielen jedes 
10. Fahrzeug ein Taxi war, und die Verkehrsmengen am neuen Stadion in ähnlichen Dimensionen zu erwarten waren, siegte eine 
weltfremde, grünlackierte Illusion, die von 
Realität seit vielen Jahren Woche für Woche 
eines besseren belehrt wird. Doch nun ist es 
abermals zu spät, um (baulich) Ordnung in 
dieses von der Stadtspitze gewollte Chaos zu 
bringen. 
Bei einem Bundesliga-Spiel des FC Bayern 
werden ca. 400 Taxis benötigt, bei einem 
Champions-League wird schnell mal die 
1000er Marke geknackt. Selbst bei enger 
Aufstellung im Busparkplatz Mitte mit 
3 Reihen und Ausnutzung jedes Zentimeters 
können gerade mal 280 Taxis vorgehalten 
werden. Das heißt mit anderen Worten, das 
bereitgestellte Taxi-Kontingent reicht aus 
für den Ansturm der ersten 20 Minuten 
nach Spielende, weitere Fahrgäste müssen 
auf direkt anfahrende Taxis warten. Genau 
hier entstehen die Probleme: Wartende 
Fahrgäste sind nicht bereit, im Taxistand 
auf die Taxis zu warten und bewegen sich 
aus dem Taxistand auf die Fahrbahnen und 
versuchen, dort die Taxis anzuhalten. In der 
Phase ab 30 Minuten nach Spielende, also 
wenn sich die ersten Reisebusse in Bewegung setzen, ist es keinem Taxifahrer mehr 
zuzumuten, in den Busparkplatz einzufahren. Im Busparkplatz Süd ergeben sich 
Verflechtungen aus besetzten Taxis, Reisebussen und dem abfließenden Verkehr 
des P&R-Parkhauses in die Maria-Göppert- 
Mayer-Straße, wodurch Fahrgäste bis 
30 Minuten im Taxi sitzen und bereits bis 
zu 20 Euro auf dem Taxameter haben, ehe 
sie die Autobahn Richtung Stadtmitte erreichen. Während der WM 2006, als der 
 Taxistand Süd noch nicht im Busparkplatz 
Süd, sondern in den Gassen der P&R-Anlage 
war, kam dieser Effekt noch heftiger zur 
Wirkung. Hunderte Taxis waren im Stoppand-Go rund um die P&R-Anlage gefangen, 
viele Fahrgäste verließen entnervt die Taxis, 
nachdem sie die Wartezeitkosten beglichen 
hatten und gingen zur überfüllten U-Bahn. 
Ältere Taxifahrer erkannten hier Parallelen 
zu den Olympischen Spielen 1972, als das 
Taxigewerbe auch völlig vergessen wurde 
in der Verkehrsplanung und teilweise die 
Taxis in nassen Wiesen versunken sind. Die 
aktuelle Crux an der Taxisituation rund um 
die Allianz Arena ist das Nadelöhr Werner- 
Heisenberg-Allee im Bereich der Ausfahrt 
des Parkhauses. Durch die Verflechtung des 
nördlichen Verkehrs mit drei Einfädelungen 
aus dem Parkhaus ergeben sich Fahrzeiten 
von Süd nach Nord von bis zu 20 Minuten. 
Mögen diese 20 Minuten den heimfahrenden Besucher zwar nur nerven, so sind diese Zeiten der Grund, weshalb im Norden 
und im Innenraum keine Taxis mehr nachkommen und Fahrgäste bis auf die Autobahn laufen, um hier Taxis abzufischen. Es 
kommt zu lebensgefährlichen Situationen, 
vor allem nachts. Um eine geordnete Taxiversorgung bei internationalen Veranstaltungen sicherzustellen, bedarf es enormer 
Manpower an den Brennpunkten. Die Taxi- 
München eG stellt hier unentgeltlich Personal ab, um für das Taxigewerbe ein Optimum an Fahrgastzufriedenheit zu erreichen.
Ein großes Problem bereiten dabei auch die 
nicht vorhandenen Flächen für Abholer mit 
vorbestellten oder auswärtigen Taxis. Die 
Kollegen versuchen stets aufs Neue, im 
Bus parkplatz Mitte (=Taxistand ARENA 
NORD) sich zwischen wartende Taxis und 
Reisebusse zu quetschen und damit die 
 Verkehrsordnung zu stören. Deshalb an 
 dieser Stelle nochmal die Regelung: 
Bei großen Veranstaltungen und internationalen Spielen ist die Zufahrt in den 
 Taxistand Arena-Nord für vorbestellte Taxis 
sowie für Mietwagen oder auch für auswärtige Taxis nicht möglich und auch nicht 
gestattet. Bitte vereinbaren Sie Treffpunkte 
für Abholungen niemals in der Nähe von 
 Taxistandplätzen! (TK)

Seite 16

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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
➔ ZAHLEN UND FAKTEN ZUR ALLIANZ ARENA
TITELTHEMA
Wieviel Beton wurde beim Bau der Allianz Arena verbaut? Mit welchem Druck werden die Luftkissen aufgeblasen? 
Und wie groß sind die Duschen? Hier sind absolut alle offiziellen Zahlen, Daten und Fakten die Allianz Arena betreffend aufgeführt. 
Eine wahre Fundgrube für Zahlenfreunde, Bauexperten und solche, die es werden wollen.
Rohbau Stadion und Esplanade
➔ Gesamtbetonmenge Stadion: 
ca. 120.000 m³
➔ Gesamtstahlmenge Stadion: 
ca. 22.000 t
➔ Fundament: 
180 t schwer, Größe eines Einfamilienhauses, Traglast bis zu 1.500 t
➔ Insgesamt 350 schräg stehenden 
Rundstützen, 50 auf jeder Ebene
➔ Rundstützen (Durchmesser: 65 cm, 
 Länge: 6 m) können Last von bis zu 
10.000 kN (~ 1.000 t) aufnehmen
➔ 8 Treppenhäuser, 15 Kaskadentreppen 
im Abstand von 45 m
➔ Ränge: 2.446 Tribünenfertigteile
➔ 3.985 Blockstufen auf den Tribünenfertigteilen
➔ 132.000 Bohrlöcher für 66.000 Sitze
➔ Esplanade (4 Parkhäuser mit 
4 Geschossen):
➔ Skelettbauweise 
(Stützen plus Unterzüge)
➔ Deckenfläche: 270.000 m²
➔ Gesamtbeton: 85.000 m³
➔ Gesamtstahl: 14.000 t
➔ Gesamtbaustahl: 1.400 t
➔ Umgang (asphaltierte Haupterschließungsebene)
➔ Fläche: 28.000 m² Deckenfläche in 
8,50 m Höhe 
➔ 1.033 Fertigteildecken auf 128 Stützen 
und 88 Auflagerpunkten
➔ Umgangaußenbegrenzungen: 
ca. 1.200 m
Fassade
➔ 2.784 rautenförmige Kissen 
Beleuchtung der Fassade
Seit Mitte 2014 ist Philips offizieller Lichtpartner des FC Bayern München. Die Installation der neuen LED-Beleuchtung an der 
Fassade dauerte 158 Tage (von 22.9.2014 
bis 27.2.2015). Das System macht die 
 Allianz Arena zu Deutschlands erstem und 
Europas größtem Stadion mit einer rundum 
flächendeckenden LED-Außenbeleuchtung 
für dynamische Lichtstimmungen. 1.056 
der insgesamt 2.784 Luftkissen lassen sich 
beleuchten. Das entspricht einer Fläche 
von 26.000 m² beziehungsweise dem für 
Fans und Passanten sichtbaren Teil der 
 Außenhaut. Umgerechnet beleuchten die 
LEDs somit eine Fläche von etwa 3,5 Spielfeldern. Statt bislang drei Farben (Rot, 
Blau, Weiß) beherrscht die neue Beleuchtung 16 Millionen Farben. Das ermöglicht 
selbst feinste Farbnuancen und -verläufe.
Umrüstung 
Hinter dem besonders homogenen und 
plastischen Außeneindruck verbergen sich 
mehr als 300.000 LEDs auf rund 6.500 Philips ColorGraze-Leuchten. Pro Luftkissen 
(der 1.056 beleuchtbaren Kissen) sind das 
etwa 285 LEDs auf sieben bis acht Leuchten (Fläche: 26.000 Quadratmeter, entspricht 3,5 Spielfeldern).
Digitale Steuerung und 
Wartungs plattform
Die digitale Steuerung kann die mehr als 
300.000 Lichtpunkte in 16 Millionen Farben ansteuern. Selbst feinste Farbnuancen, 
Intensitäten und Verläufe sind möglich. 
Bildwiederholungsraten von bis zu 40 Bildern pro Sekunde garantieren flüssige 
 Bewegungsabläufe.
Beleuchtungskonzepte
Die kuratorischen Konzepte für die neue Beleuchtung entwickelte das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron, das auch für 
die Architektur der Allianz Arena verantwortlich zeichnet. Die Farbdynamiken legen großen Wert auf Ruhe und Eleganz und wecken, 
ebenso wie die statischen Illuminationen, 
eine direkte Assoziation mit Fußball.
An spielfreien Tagen sind elegante Farbdynamiken in Rot, Weiß und Blau geplant. 
Hierfür hat Herzog & de Meuron zwölf dynamische Übergangsszenarien entworfen, 
die sich in vier Kategorien einordnen lassen: formbasierte Welle, pixelbasierte 
 Wolken, spaltenbasierte Verläufe sowie 
 zeilenbasierte Umläufe.
Je nach Stadionaktivität sind verschiedene 
Beleuchtungsszenarien möglich: An spielfreien Abenden sind dynamische Standardbeleuchtungen geplant. Zu Heim- und 
 Auswärtsspielen setzt das Konzept auf 
eine statische Illumination und zu Sonderatelier-tacke.de

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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
 
veranstaltungen lassen sich individuelle 
Programme gestalten.
Die Architektur der Allianz Arena ist weltweit einzigartig, ihre Fassade besteht aus 
der größten Membranhülle der Welt. Diese 
ist über 35 Meter hoch und hat eine Außenfläche von 29.000 m². 2015 feiert die 
Allianz Arena zehnjähriges Jubiläum.
Rasen
Größe: Netto 68 m x 105 m und brutto 
72 m x 111 m – Gesamtgröße: 8.000 m² 
Spielfeld: 0,5% Steigung zur Mitte hin.
Der Hybridrasen (seit 2014)
Der Naturrasen wurde durch ca. 20 Millionen künstliche, implantierte, Kunstrasenfasern verstärkt, die ungefähr 18 cm tief in 
die Wurzelzone im Raster 2 x 2 cm eingebracht, mit dem Naturrasen verwachsen 
und so die Grassoden zu einer stabilen und 
ebenen Spielfläche verankern. Alle zwei 
Zentimeter setzt die belgisch-holländische 
Firma „Desso Sports Systems” ein Büschel 
aus zwölf Halmen bis zu zwanzig Zentimeter tief in den Boden. Dies sind ca. 20 Millionen Kunstfasern, die umgerechnet eine 
Länge von 75.000 KM haben 1,5–2,0 cm 
der Faser ragt über die Originalbodenhöhe 
hinaus. Eine Kombination aus Sandschicht 
und vertikal injizierten Kunstrasenfasern 
gewährleistet eine schnellere Entwässerung.
Rasenheizung 
Schläuche 3,2 cm hoch und 27 km lang, 
3 isolierte Rohre über einen Verteiler, 
über den manuell und automatisch die 
Temperatur geregelt (zwischen 35 und 
max. 50 Grad Celsius) werden kann, 1 bar 
Druck.
Flutlicht
➔ Philips MASTER MHN-SA 
2000 W / 956 400 V XW
➔ 10 Traversen mit Catwalk
➔ 224 Halogen-Metalldampflampen mit 
 jeweils 2.000 Watt auf 45 m Höhe. 
Dies entspricht einer Lichtleistung, 
von 16.000 Autoscheinwerfern.
➔ Gesamtleistung: 488 KW
➔ Leuchtstärke: zw. 1.500 und 2.500 Lux
Quelle: Allianz Arena GmbH
Einzigartig in Europa 
Ein leuchtendes Beispiel ist die Erneuerung der Lichtanlage der Fassade der Allianz 
Arena. Das neue LED-Licht macht die Allianz Arena zu Europas einzigem Stadion mit 
 einer flächendeckenden Fassadenbeleuchtung. War vor dem Umbau die Illumination nur 
in den Farben Weiß, Rot und Blau möglich, so können dank des neuen Philips-Systems 
16 Millionen Farbtöne und Muster dargestellt werden. Mehr als 300.000 LED’s lassen 
über 1.000 Luftkissen der Außenhaut in neuem Glanz erstrahlen. Besonders erfreulich 
ist dabei, dass gegenüber der alten Technik 60 % Energie und somit jährlich ca. 
362 Tonnen CO
2 eingespart werden. (TK)

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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
TITELTHEMA
atelier-tacke.de
TAXIKURIER: Herr Muth, die Allianz Arena ist zur Heimat zweier großer Münchner 
Fußballvereine geworden und daneben 
auch ein neuer Wirtschaftsfaktor. Wie 
 viele Arbeitsplätze wurden durch den Bau 
der Allianz Arena neu geschaffen?
Jürgen Muth: Die Personalstärke ist abhängig von den Events in der Allianz 
 Arena außerhalb von Spieltagen. So sind 
zusammen mit unseren Dienstleistern fest 
190 Mitarbeiter und je nach Veranstaltung bis zu ca. 250 Mitarbeiter beschäftigt, die den Betrieb und unsere Dienstleistungen im Hause aufrechterhalten.
An Spieltagen selbst, haben wir eine Personalstärke von ca. 1.500 Personen. Hierbei sind auch die Mitarbeiter des Vereins, 
der Partner und unsere Servicedienstleister eingerechnet.
TAXIKURIER: Wirtschaftsfaktor Sport. 
 Internationale Sportveranstaltungen wie 
Spiele in der UEFA Champions League liegen in den wirtschaftlichen Auswirkungen 
in den Dimensionen großer Messeveranstaltungen. Nutznießer sind neben Hotellerie und Gastronomie vor allem das 
Transport- und Logistikgewerbe sowie der 
Tourismus in allen seinen Sparten. Gibt es 
seitens der Allianz Arena ein Netzwerk 
oder ein Management, das Großveranstaltungen im Stadion mit anderen relevanten Stellen in der Stadt abstimmt und 
 koordiniert, z.B. den Verkehrsbetrieben, 
dem Hotelverband oder dem Taxigewerbe?
Jürgen Muth: Grundsätzlich ist es in der 
Verantwortung der Veranstalter, Events in 
der Allianz Arena mit den verantwortlichen Behörden der LH München abzustimmen. Für die Durchführung von Fußballspielen sind die jeweiligen Vereine 
oder bei Länderspielen der DFB verantwortlich, die hierfür von der LH München 
einen Veranstalterbescheid erhalten. 
Natürlich unterstützt die Allianz Arena 
München Stadion GmbH die Vereine nach 
besten Kräften, weil diese über langjährige, 
sehr gute Verbindungen zu den öffentlichen Stellen verfügen. Dabei legen wir 
auch großen Wert darauf, dass auch das 
 Taxigewerbe bei der Vorbereitung aller 
 wesentlichen Veranstaltungen direkt eingebunden ist. 
TAXIKURIER: Von Norden kommend auf 
der A9 erstrahlt die Allianz Arena als neues 
Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt in rotem und blauem Glanz. Architektur, Gestaltung und innere Logistik verdienen Bestnoten, während das Verkehrsund Parkraumkonzept als Fehlplanung 
 bezeichnet werden darf. Vor allem die 
 Wartezeiten bei der Ausfahrt aus den Parkhäusern von bis 90 Minuten sind bei den 
Besuchern der heftigste Kritikpunkt. Wo 
 sehen Sie Ansatzpunkte zur Verbesserung 
der momentanen Lage?
Gespräch mit Jürgen Muth, Geschäftsführer der Allianz Arena München Stadion GmbH. 
Jürgen Muth, 51 Jahre alt, ist seit Beginn des Projektes Allianz Arena mit im Boot, seit 2007 leitet er verantwortlich 
die Geschicke der Stadionbetriebsgesellschaft. Im Gespräch mit dem TAXIKURIER erzählt uns Jürgen Muth viel Interessantes 
über das schönste Fußballstadion in Deutschland, vor allem aber über die verkehrlichen Belange rund um dieses Objekt.
Jürgen Muth: Grundsätzlich ist festzuhalten, dass hier keine Fehlplanung vorliegt. Schon vor der Eröffnung der Allianz 
Arena war allen Beteiligten durch die bereits vorliegenden Verkehrsgutachten bewusst, dass es bei den Entleerungszeiten 
der Parkhäuser zu dementsprechenden 
Wartezeiten kommt. Mittlerweile sind wir 
sogar bedeutend besser, als uns die Gutachter damals prognostiziert haben. Auch 
möchte ich darauf hinweisen, dass die 
Park situation im Olympiastadion für die 
Fans wesentlich schlechter war. In der 
Parkharfe können z.B. nur 3.900 Fahrzeuge parken, die Entleerungszeiten bei 
einem ausverkauften Spiel betrugen seinerzeit bis zu 2 Stunden. Hier sind wir 
besser, und das obwohl wir im öffentlichen Bereich 9.800 Parkplätze zur Verfügung stellen. Im Anschluss staute es sich 
nach einem Spiel im Olympiastadion auf 
dem Mittleren Ring entlang zu den Autobahnauffahrten, leider wird das immer 
➔ INTERVIEW
Jürgen Muth – von Anfang an mit Weitblick dabei

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wieder gerne vergessen. Die Wartezeiten 
in den Parkhäusern von bis zu 2 Stunden 
bei uns werden offen kommuniziert, in 
der Regel ist das Parkhaus in 60 bis 
75 Minuten nahezu entleert, je nach 
 Verweildauer der Fans in der Arena. In 
diesem Zusammenhang möchte ich auch 
erwähnen, dass nach einem Spiel über 
12.000 Fahrzeuge (Allianz Arena gesamt 
11.000 Fahrzeuge mit VIP-Plätzen in der 
Arena und P+R Anlage 1.276 Fahrzeuge) 
an die jeweiligen Autobahnzufahrten 
weiterbefördert werden müssen, hier sind 
die 350 Fan-Busse aller Busparkplätze 
noch nicht mit eingerechnet. Wir bitten 
die Fans über unseren Stadionsprecher 
nach Spielende das Stadionangebot zu 
nutzen. So können die Fans z.B. die 
Live-Pressekonferenz über die beiden 
 Videowalls auf den Rängen mitverfolgen 
oder sich vor der Rückfahrt noch im Fanrestaurant stärken. Auch kann man einen 
Besuch in der FC Bayern Erlebniswelt 
oder im FC Bayern Megastore entspannt 
angehen. Mit diesen Angeboten lässt 
sich die ansonsten im Parkhaus verlorene 
Zeit sehr gut überbrücken.
Selbstverständlich stehen wir immer in 
permanentem Austausch mit allen Beteiligten, wie wir im Detail die Entleerungszeiten noch optimieren können. So 
 werten wir z.B. nach jedem Spiel die 
 Abfahrtszeiten aus, um zu sehen, warum 
und wieso es ggf. in einem Parkhaus 
 gehakt hat. 
TAXIKURIER: In einer Zeit des Trends 
weg vom eigenen Auto zum ÖPNV-Nutzer 
spielt das Taxi im Großstadtverkehr für viele Menschen eine immer wichtigere Rolle. 
Überfüllte U-Bahnen mit grölenden Fans 
sind für viele Stadionbesucher ein Grund 
anstatt der Bahn das Taxi zu nutzen. Leider 
wurden beim Bau der Allianz Arena keine 
Taxistandplätze geplant und gebaut. Das 
Taxikonzept, das sich mittlerweile fortentwickelt hat, basiert jedoch auch heute 
noch ausschließlich auf Improvisationen 
in Busparkplätzen und auf Seitenstreifen. 
Sowohl für den Besucher als auch für das 
Taxigewerbe und die Sicherheitsbehörden 
(Polizei) ist die Taxisituation vor allem im 
Norden unbefriedigend und auch gefährlich. Gibt es seitens der Behörden (KVR) 
oder der Arena Bestrebungen, hier die 
 Situation zu verbessern, und wenn ja, in 
welcher Form?
Jürgen Muth: Wir haben jetzt mit den vorhandenen Taxistellplätzen im Süden und 
Norden und zusätzlich im Sicherheitsbereich der Allianz Arena eine Infrastruktur 
zur Verfügung gestellt, die sich am Bedarf 
orientiert und dabei dem unterschiedlichen 
Bedarf der Verkehrsmittel Rechnung trägt. 
Wir würden uns aber auch darüber freuen, 
wenn die Taxis während der gesamten Entleerungszeit unserer Arena auch unseren 
Gästen zur Verfügung stehen würden.
TAXIKURIER: Mobilität ist in den letzten 
10 Jahren zu einem Schlagwort geworden. 
Welchen Stellenwert hat für Sie persönlich 
Mobilität? 
Jürgen Muth: Funktionierende Mobilität, 
ob ÖPNV oder IV ist für mich ein entscheidender Faktor, ob ich an Veranstaltungen 
jeglicher Art teilnehme oder nicht.
TAXIKURIER: Dreh- und Angelpunkt des 
Taxiverkehrs ist der Busparkplatz Mitte. 
Hier kollidieren mehrere hundert Reisebusse mit knapp 1.000 Taxis, alle gebremst durch eine schmale Ein- und 
 Ausfahrt mit Schrankenanlage und 
Bremsschwelle. Die Kurvenradien an der 
Ausfahrt zwingen die Busse zum Rangieren, der ausfahrende Verkehr kommt oft 
minutenlang zum Erliegen. Um die Entleerung des Platzes zu beschleunigen, 
müssen durch die Polizei zwei Spuren gesperrt werden. Wie bewertet der Betreiber 
des Stadions diese missliche Situation?
Jürgen Muth: Um konkret zu sein, passen 
auf den Busparkplatz Mitte 140 Busse. 
Man muss berücksichtigen, dass das 
Grundstück für den Neubau der Allianz 
Arena nur relativ klein ist und es keine 
Erweiterungsmöglichkeiten gibt. Dies hat 
u.a. dazu geführt, dass im Gegensatz zu 
anderen Stadien Deutschlands wir ein 
sehr großes Parkhaus mit mehreren 
Stockwerken bauen mussten und es notwendig wurde, verschiedene Mobilitätsarten z.B. Busse und Taxis auf diversen 
Flächen möglichst gut miteinander unterzubringen.
TAXIKURIER: Wir bedanken uns für das 
Interview und wünschen Ihnen weiterhin 
viel Erfolg! (TK)

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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
 
TITELTHEMA
atelier-tacke.de
Im Gespräch mit dem TAXIKURIER beschreiben Christian Zintl und Andreas 
 Riedmaier die verkehrliche Situation rund 
um das schönste Stadion in Deutschland.
TAXIKURIER: Herr Riedmaier, Sie waren 
von der Eröffnung des neuen Stadions bis 
Anfang 2012 als Verkehrssachbearbeiter 
für die Allianz Arena zuständig. Wie würden Sie nun 10 Jahre nach der WM die 
damaligen Voraussetzungen beschreiben, 
mit denen Sie konfrontiert waren?
Herr Riedmaier: Mit der Errichtung einer 
so großen Veranstaltungsörtlichkeit, mit 
all ihren Facetten, eröffnen sich für die 
Polizei eine Reihe von Aufgaben und Problemstellungen. Verkehrlicherseits galt es 
zu Beginn ein polizeiliches Verkehrskonzept zu entwickeln, um auf dem bestehenden Straßennetz den Verkehrsablauf 
so weit als möglich zu optimieren. Dabei 
konnte man zum Teil auf bestehende Erfahrungen aus anderen großen Veranstaltungsörtlichkeiten (z. B. Olympiastadion) 
zurückgreifen, vieles basierte aber auch 
auf theoretischen Annahmen, die in der 
Praxis dann erst ihre Bestätigung (oder 
auch nicht) finden mussten. Gerade in 
den ersten Jahren haben wir viel über die 
Verkehrsströme im Umfeld der Arena gelernt, konnten an verschiedenen Örtlichkeiten durch diverse Maßnahmen (z. B. 
bauliche Veränderungen, Verkehrsregelung 
durch die Polizei etc.) die eine oder 
 andere Verbesserung herbeiführen.
Eine weitere Herausforderung war und ist, 
die verschiedenen Interessen der Beteiligten unter einen Hut zu bringen. Arena 
GmbH, Taxigenossenschaft etc. sind daran 
interessiert, für ihre Kunden ein optimales Erlebnis mit größtmöglichem Service 
zu schaffen. Die Polizei dagegen ist an 
Recht und Gesetz gebunden und darum in 
ihrem Handlungsspielraum klar begrenzt. 
Weiterhin galt es für die Polizei, die Interessen des betroffenen Umfeldes (z. B. der 
Anwohner) zu berücksichtigen.
Im Nachgang kann ich aus meiner Sicht 
 bestätigen, dass die Zusammenarbeit über 
alle Beteiligten hinweg immer sehr gut und 
konstruktiv war. Gemeinsam ist man in der 
Regel immer zu einem Ergebnis gelangt, 
mit dem jeder Einzelne zurechtkam.
Aus der Sicht eines jeden Einzelnen ist man 
sicherlich nie an der eigenen Idealvorstellung angelangt. Dies ist aber bei einer so 
großen Veranstaltungsörtlichkeit mit einem 
entsprechenden Verkehrsaufkommen und 
ausgeprägtem Interessengemenge auch 
nicht zu erwarten. 
Objektiv und mit Blick auf die Gesamtsituation kann man mit dem bisher Erreichten 
durchaus zufrieden sein. Dies soll aber auch 
nicht heißen, dass man sich weiteren sinnvollen Verbesserungen verschließen wird.
Die WM 2006 war für sich gesehen wieder 
ein ganz anderes Kapitel. Mit dem Wegfall 
des Busparkplatzes Mitte und des halben 
Parkhauses, mussten wir uns ganz neuen 
Herausforderungen stellen. Die bislang gesammelten Erfahrungen aus dem vorangegangenen Ligabetrieb waren dabei nur zum 
Teil hilfreich. Die Vorbereitungen der Polizei, auch in Zusammenarbeit mit allen weiteren Beteiligten, waren sehr intensiv und 
insgesamt darf man sagen, dass man gut 
aufgestellt für dieses Ereignis war. Aber 
auch hier tauchten im Laufe der WM selbstverständlich Probleme auf, die auch nach 
monatelanger Vorbereitung nicht vorherzusehen waren und spontaner Lösungen 
bedurften. 
Ansonsten kann ich nur als Fazit wiederholen, das ich bereits oben erwähnte: Aus der 
Sicht eines jeden Einzelnen ist man sicher-
Mit der Eröffnung der Allianz Arena im Sommer 2005 hat sich auch für die Polizei ein neuer Einsatzschwerpunkt gebildet.
Einen wichtigen Teil der polizeilichen Aufgaben rund um die Arena stellt die sichere Abwicklung der Verkehrsströme dar. Geographisch 
liegt der Fußballtempel im Bereich der Zuständigkeit der Polizeiinspektion 47, München-Milbertshofen. Federführend für die 
Verkehrsabwicklung sind deshalb der Verkehrssachbearbeiter dieser Dienststelle, Herr Polizeihauptkommissar Christian Zintl sowie 
sein Vorgänger in diesem Amt, Herr Polizeihauptkommissar Andreas Riedmaier.
lich nicht an der eigenen Idealvorstellung 
angelangt …
TAXIKURIER: Bei der Planung der Parkhäuser und -plätze wurden wesentliche 
Aspekte nicht berücksichtigt. So gibt es 
z. B. keine Behinderten- und auch keine 
Motorradparkplätze, und die Anbindung 
an die A9 in nördliche Richtung über die 
Anschlussstelle Fröttmaning Süd ist die 
Fehlplanung schlechthin. Taxistandplätze 
wurden überhaupt nicht geplant und 
eingerichtet, bis heute arbeitet man hier 
mit Improvisationen. 
Welche baulichen Gegebenheiten bereiten 
in Ihren Augen bis heute noch große 
 Probleme und wie könnte man hier etwas 
verbessern?
Herr Zintl: Auch wenn am Anfang der 
Planungen nicht alle Aspekte berücksichtigt werden konnten, so sind doch einige 
Verbesserungen seitdem umgesetzt worden. Motorräder konnten anfangs noch in 
die Parkhäuser einfahren. Aus verschiedenen Gründen ist das jetzt nicht mehr 
möglich. Der offizielle (nicht ausgewiesene) Abstellplatz für Krafträder ist am 
Zaun entlang bei S0. Die Polizei wird weiter darauf drängen, dass eine Beschilderung dafür erfolgt. Ein Problem bei der 
Abfahrt hat sich durch die Krafträder 
nicht ergeben. Im Gegenteil, es ist natürlich zu begrüßen, wenn die Fußballfans 
ein anderes Verkehrsmittel als den Pkw 
verwenden, sei es Bus, Kraftrad, Fahrrad 
oder ÖPNV.
Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten 
ist nicht mehr viel Spielraum für eine Optimierung des Abfahrtsverkehrs. Die Taxistandplätze auf dem Busparkplatz Nord 
und Süd sind leider weiterhin Provisorien, 
da keine alternativen Örtlichkeiten zu 
Verfügung stehen.
➔ INTERVIEW

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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
 
Trotzdem muss man betonen, dass in 
der Anfangsplanung von einer Abfahrtszeit von zwei bis drei Stunden nach 
Spielende die Rede war. Zwischenzeitlich 
sind wir bei unter 90 Minuten bei Ligaspielen und bei etwa zwei Stunden bei 
stark besuchten Abendspielen angelangt. 
Dazu haben die Erfahrungen und Optimierungen über die Jahre dazu beigetragen.
Herr Riedmaier: Sicherlich könnte man 
insbesondere nach all den bislang gesammelten Erfahrungen trefflich darüber diskutieren, welche Planungen zur Errichtung des Stadions ungünstig oder gar 
schlecht waren. Z. B. ist die Anbindung 
an die beiden Autobahnen auch sicherlich 
den örtlichen Gegebenheiten geschuldet 
und darum nicht grundsätzlich als Fehlplanung zu bewerten. Behindertenparkplätze konnten im Parkhaus P1 geschaffen werden. 
Tatsächlich stellt das Fehlen von Taxistandplätzen in der Praxis ein großes 
 Problem dar. Möglicherweise wurde hier 
in der Planungsphase der tatsächliche 
 Bedarf an Taxis unterschätzt. Aus diesem 
Grund ist man bis heute gezwungen, 
mit den von Ihnen angesprochenen Provisorien zu arbeiten. 
Eine optimale Lösung wären größere Aufstellflächen, sowie eine weitestgehende 
Trennung von Bus- und Taxiverkehr. Jedoch befürchte ich, dass aufgrund der 
örtlichen Gegebenheiten der dafür benötigte Platz einfach nicht mehr zur Verfügung steht. Und den benötigten Platz 
 anderweitig wegzunehmen, z. B. bei den 
Busparkplätzen, würde hier wiederum 
zu neuen Problemen führen. 
TAXIKURIER: Taxiverkehr. Bei großen 
 Veranstaltungen, insbesondere bei internationalen Abendspielen, kann die Taxiversorgung nur durch intensiven Personaleinsatz von Polizei und Taxi-eG sowie 
der Hilfe von Lautsprecherfahrzeugen 
 bewerkstelligt werden.
Wie wichtig ist für Sie die Unterstützung 
durch das Taxigewerbe, und was könnte 
am Verhalten der Taxifahrer verbessert 
werden?
Herr Zintl: Die Unterstützung durch das 
Taxigewerbe, insbesondere auf dem Busparkplatz Mitte mit dem Taxistandplatz, 
trägt zu einer schnelleren und effizienteren 
Abfahrt bei. Die Koordination der Aufstellung (mehrreihig) auf dem Taxiplatz kann 
durch das Taxigewerbe selbst besser durchgeführt werden. Wenn ein Vertreter vom 
Taxigewerbe erkennbar für die Taxifahrer 
vor Ort ist und direkt mit dem Taxifunk 
auf die Taxifahrer einwirken kann, ist ein 
schnellerer Abtransport der Fahrgäste möglich. Auch eine Nachforderung von Taxis 
kann dadurch rascher durchgeführt werden. 
Dies alles verhindert, dass Fahrgäste ohne 
Taxis dastehen, den Taxiplatz verlassen und 
sich in gefährlicher Weise auf die Werner- 
Heisenberg-Allee begeben und auf dem 
mittleren oder linken Fahrstreifen Taxis 
aufhalten, die von der BAB kommen.
Eine Verbesserung durch das Taxigewerbe 
und die Taxifahrer könnte dadurch herbeigeführt werden, dass Taxifahrer die Fahrgäste nicht außerhalb der Taxistandplätze 
einsteigen lassen. Dadurch kommt es immer wieder im Bereich des P&R Parkhauses 
und gegenüber zu erheblichen Behinderungen. Die Taxis bleiben im Kurvenbereich 
beim Abfahrtsverkehr stehen oder wenden 
auf der Werner-Heisenberg-Straße auf Höhe 
der BMW-Niederlassung ihr Fahrzeug. Dadurch werden, für den Taxifahrer selbst 
nicht erkennbar, erhebliche Verkehrsbehinderungen verursacht. Für den Taxifahrer ist 
es ein kurzes Wenden, für den Abfahrtsverkehr kann die Werner-Heisenberg-Alles 
kurzzeitig zum Erliegen kommen, um danach langsam wie eine Ziehharmonika 
wieder in Schwung zu kommen.
Ebenfalls ein neuralgischer Punkt ist die 
Einfahrt zum Busparkplatz Mitte und gegenüber. Taxifahrer sollten auf der Zufahrt 
zum Taxistandplatz Busparkplatz Mitte 
keine Fahrgäste aufnehmen. Die Polizei 
gewährleistet die problemlose Einfahrt; 
jedoch halten auch viele Taxifahrer (oder 
werden unter Umständen durch die Fahrgäste dazu gezwungen) kurz an dem 
Schrankenbereich des Busparkplatz Mitte 
an und wenden nach dem Einsteigen der 
Fahrgäste. Auch dieses Verhalten verhindert ein reibungsloses Miteinander der 
Taxis, die sich den Platz mit den Bussen 
teilen müssen.
Der schnellste und sicherste Weg ist der 
Abtransport der Fahrgäste vom Taxistandplatz.
Dazu tragen auch die Lautsprecherwagen 
bei, die die entsprechenden Informationen den Fahrgästen zu Verfügung stellen 
können. Dadurch konnte bereits mehrmals 
eine Entschärfung der Lage erreicht werden und die Fahrgäste größtenteils am 
Taxistandplatz beim Eingang Nord gehalten werden. 
TAXIKURIER: Wir bedanken uns für das 
Interview und wünschen Ihnen weiterhin 
viel Erfolg! (TK)

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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
 
Stadion an der Leopoldstraße
Das Stadion an der Leopoldstraße war das 
erste Fußballstadion Münchens und galt 
zu dieser Zeit als eines der modernsten 
Stadien überhaupt. Eine überdachte Tribüne schützte bei jedem Spiel vor Wind und 
Wetter. Insgesamt fanden 8.000 Zuschauer 
im Stadion Platz. Eine Besonderheit zur 
 damaligen Zeit war der Aspekt, dass der 
Platz umzäunt war. diese Abgrenzung 
 führte dazu, dass die Veranstalter Eintritt 
verlangen konnten.
Im Eröffnungsspiel standen sich der 
FC Bayern München und der FC Wacker 
München gegenüber, der FC Bayern München entschied das Match mit 8:1 für sich. 
Das letzte Spiel in diesem Stadion an der 
Leopoldstraße, das sich in etwa in Höhe 
des Parzivalplatzes befand, bestritt der 
FC Bayern im Mai 1924.
Städtisches Stadion an der Grünwalder 
Straße / früher: Heinrich-Zisch- Stadion
Sportgeschichte hat auch das Städtische 
Stadion an der Grünwalder Straße geschrieben. Die Anwohner in der direkten Nachbarschaft können von ihren Fenstern aus 
die Spiele verfolgen. Der TSV 1860 München verbindet eine ganz besondere Erinnerung mit dem Bauwerk. Im Jahr 1966 
konnte die Mannschaft hier die bislang 
einzige deutsche Meisterschaft gewinnen. 
Zwar musste das einst bedeutungsvolle 
Stadion nach dem Brand der Haupttribüne 
1971 einen grundlegenden Umbau über 
sich ergehen lassen, doch es ist auch heute 
noch eine Sehenswürdigkeit, weil immer 
noch Spuren der bewegten Vergangenheit 
zu sehen sind. Prominent ist auch der 
Schriftzug „Städtisches Stadion an der 
Grünwalder Straße“ über den Kassenkabinen. Im Jahr 1958 fasste das Stadion 
58.200 Zuschauer, heute im Jahr 2016 ist 
die Kapazität aus Sicherheits- und Brandschutzgründen auf 12.500 Besucher 
 reduziert. 
Dantestadion
Das Städtische Stadion an der Dantestraße, 
auch kurz Dantestadion genannt, ist heute 
die viertgrößte unter den Kampfbahnen in 
München. Von 1963 bis 1972 trug hier der 
FC Wacker seine Heimspiele vor bis zu 
32.000 Zuschauern aus. Mittlerweile treffen 
sich hier die American-Football-Mannschaften: Die München Rangers und die 
Munich Cowboys. Eine Besonderheit ist die 
Tribüne in Form eines Trapezes. Diese 
 Sehenswürdigkeit zwischen Dantebad und 
Westfriedhof blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Die Baupläne gehen auf 
das Jahr 1925 zurück.
Olympiastadion 
Am 9. Juni 1969 begannen die Bauarbeiten 
für das Olympiastadion München. Zum Eröffnungsspiel am 26. Mai 1972 standen 
sich die Nationalmannschaft Deutschlands 
und der Sowjetunion gegenüber. Bis zum 
Sommer 2005 war dieses Stadion die Heimat des erfolgreichsten Fußballvereins der 
Welt, dem FC Bayern München. Auch der 
TSV 1860 München trug einige Jahre hier 
seine Heimspiele aus. Weltweit ist das Bauwerk für die Zeltdachkonstruktion bekannt. 
Es wurde als Austragungsort der Olympischen Spiele 1972 errichtet. Die Highlights 
in diesem Stadion waren das WM-Finale 
1974 sowie das EM-Finale 1988. Die unzähligen Erfolge des FC Bayern hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Anfangs 
fasste das Stadion 80.000 Zuschauer, doch 
aus Sicherheitsgründen musste die Kapazität heruntergeschraubt werden und aus 
Stehplätzen wurden Sitzplätze, sodass heute noch 69.000 Zuschauer Platz im Stadion 
finden. Seit 2006 finden im Olympiastadion 
keine Liga-Fußballspiele mehr statt, das 
Stadion wird aber für Konzerte genutzt und 
dient als größter Ort für Public Viewing 
Events. Das letzte Fußballspiel war übrigens das Damen-Champions-League-Finale 
2012. (TK)
➔ FUSSBALLSTADIEN IN MÜNCHEN – GESTERN UND HEUTE
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
AUTO-ANKA UF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
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Seite 23

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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
 
WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Moosach – Taxifahrer stößt mit Motorradfahrer zusammen, 
eine Person schwer verletzt
Am Mittwoch, 27.04.2016, um 13.15 Uhr, fuhr ein 46-jähriger 
 Taxifahrer aus München mit seinem Toyota-Taxi auf dem Georg- 
Brauchle-Ring in Moosach. An der Kreuzung zur Hanauer Straße 
wollte er in diese abbiegen. Dafür führte er einen Fahrstreifenwechsel durch. Zur gleichen Zeit fuhr ein 46-jähriger Münchner mit 
seinem Suzuki Motorrad ebenfalls auf dem Georg-Brauchle-Ring. 
Als der Taxifahrer den Fahrstreifen wechselte, übersah er das herannahende Motorrad. Trotz einer Vollbremsung konnte der 46-jährige Münchner nicht verhindern, dass er frontal mit der linken 
Fahrzeugseite des Taxis kollidierte. Der Motorradfahrer stürzte auf 
die Fahrbahn und sein Motorrad stieß mit einem weiteren Pkw 
(Opel Corsa) zusammen. Der Opel wurde durch die Wucht des Aufpralls noch auf einen VW Caddy geschoben. Der Motorradfahrer 
wurde bei dem Unfall schwer verletzt und vom Rettungsdienst zur 
stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. 
Die Fahrer der anderen beteiligten Fahrzeuge wurden bei dem Unfall nicht verletzt. An allen Fahrzeugen entstand ein Sachschaden 
von insgesamt ca. 12.000 Euro.
Freimann – Taxi kollidiert mit entgegenkommenden Audi, 
fünf Personen leicht verletzt 
Am Sonntag, 01.05.2016, gegen 15.30 Uhr, befuhr ein 50-jähriger 
Mann aus Rosenheim mit seinem Taxi die Freisinger Landstraße 
stadteinwärts. Zeitgleich befuhr ein 44-jähriger Angestellter aus 
Ingolstadt mit seinem Audi die Freisinger Landstraße stadtauswärts. Auf dem Beifahrersitz saß seine 40-jährige Lebensgefährtin, 
auf dem Rücksitz saßen die 8- und 10-jährige Tochter.
Auf Höhe der Mülldeponie Nordwest geriet der Taxifahrer aus bislang unbekannten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn und 
prallte dort gegen die linke Fahrzeugfront des ihm entgegenkommenden Audis. Der Audi wurde durch den Aufprall nach rechts geschleudert und prallte mit der rechten Fahrzeugseite und anschließend der Front gegen die Leitplanke. Alle fünf Fahrzeuginsassen 
wurden leicht verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst zur 
ambulanten Behandlung in Kliniken gebracht werden. Beide Fahrzeuge wurden total und die Leitplanke schwer beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro. Während 
der Unfallaufnahme musste die Freisinger Landstraße in beiden 
Richtungen bis ca. 17.30 Uhr komplett gesperrt werden. Es kam zu 
Verkehrsbehinderungen. 
Aschheim / Dornach – Taxifahrer ausgeraubt
Ein 32-jähriger senegalesischer Asylbewerber ließ sich am Donnerstag, den 05.05.2016, gegen 04.20 Uhr, vom Ostbahnhof aus 
zu seiner Asylbewerberunterkunft nach Dornach fahren. Dort angekommen gab er gegenüber dem 62-jährigen österreichischen Taxifahrer an, den Fahrpreis nicht zahlen zu können. Im Streit verlangte der Taxifahrer den Ausweis des Fahrgastes. Schließlich ergriff der Senegalese die Flucht. Er konnte vom Taxifahrer eingeholt 
werden. In einem Gerangel gelang es dem Täter mit Gewalt, die 
Geldbörse des Taxifahrers zu entwenden. Anschließend setzte der 
Senegalese seine Flucht fort. Da der Taxifahrer ihn aus den Augen 
verlor, verständigte er die Polizei.
Im Rahmen der Sofortfahndung konnte der Räuber in einem Gebüsch versteckt entdeckt und von Beamten der Polizeiinspektion 
27 (Haar) festgenommen werden. Das entwendete Bargeld hatte er 
bei sich eingesteckt. Der senegalesische Asylbewerber war zum 
Zeitpunkt der Festnahme stark alkoholisiert. Er muss sich nun vor 
dem Ermittlungsrichter verantworten. 
Überfall auf Taxifahrerin geklärt – Täter festgenommen
Markt Indersdorf, Landkreis Dachau. Am 14.02.2016 wurde eine 
Taxifahrerin aus Dachau in Markt Indersdorf überfallen und das 
Taxi geraubt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und 
sitzt in Untersuchungshaft ein. Unter Vorhalt eines Messers zwang 
sie ihr zunächst unbekannter Fahrgast, die Fahrzeugschlüssel herauszugeben und flüchtete mit dem Taxi in unbekannter Richtung. 
Das geraubte Taxi wurde am nächsten Tag verlassen an der Autobahn A 1 bei Trier aufgefunden und zur Spurensicherung sichergestellt. Im Taxi konnte eine Individualspur gesichert werden, die 
einem 33-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz im Inland zugeordnet werden konnte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II 
wurde ein EU-Haftbefehl erwirkt. Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck ergaben, dass sich der mutmaßliche Täter in sein Heimatland Rumänien abgesetzt hatte. 
Am 08.04.2016 wurde er von der rumänischen Polizei aufgrund 
des erlassenen Haftbefehls an seinem Wohnsitz festgenommen. 
Am 04.05.2016 wurde er von Beamten der KPI Fürstenfeldbruck 
in Rumänien abgeholt und am 05.05.2016 dem zuständigen 
 Ermittlungsrichter vorgeführt. Der 33-Jährige räumte die Tatbegehung umfassend ein. Der Haftbefehl wurde bestätigt. Der mutmaßliche Täter wurde in eine bayerische Justizvollzugsanstalt 
eingeliefert. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizei präsidiums München 
für die Textvorlagen.
istockphoto

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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
➔ EREIGNISSE WELTWEIT
01. 04. Linz,
Österreich
Kein Aprilscherz! Das dritte gestohlene 
Taxi aus Linz innerhalb 2 Jahren wurde 
versenkt im Jaukerbach entdeckt!
02. 04. Tuttlingen,
Deutschland
Alkoholisierte 47-Jährige stach Taxifahrer 
in die Hand, weil sie 300-Euro-Fahrt nicht 
bezahlen konnte. Ihr Freund zahlte.
03. 04. Mannheim,
Deutschland 
26-Jähriger wurde vom Taxi angefahren, 
nachdem er sich nicht mit dem Fahrer 
über den Preis einigen konnte. Polizei 
 ermittelt
05. 04. Rostock,
Deutschland 
Zwei Täter bedrohten Taxifahrer vermut
-
lich mit Schreckschusspistole, raubten 
240 Euro, Fahrer leicht verletzt.
06. 04. Manschow,
Deutschland 
Ein polnischer Taxifahrer wollte 7-köpfige 
Asylbewerberfamilie nach Deutschland 
schleusen. Von Bundespolizei erwischt.
07. 04. Kipoi,
Griechenland
33,5 Kilo Gold entdeckte der Zoll in einem 
Taxi an griechisch/türkischen Grenze, Wert 
800.000 Euro. Größter Schmuggel a. Z.
09. 04. Esslingen,
Deutschland 
Nachttaxi vom Esslinger Bahnhof Erfolgs
-
modell. 1125 Fahrgäste. Kostete die Stadt 
halb so viel wie ein Nachtbus!
12. 04. Löcknitz,
Deutschland
Provinzkrimi: Fahrgast aus Taxi gezerrt 
und nach Polen entführt. Täter und Opfer 
gefasst, beide mit Haftbefehl gesucht!
14. 04. Mannheim,
Deutschland
Sattelzug streifte Taxi und fuhr weiter. 
 Taxifahrer verfolgte und stellte ihn. 6.000 
Euro Schaden, Anzeige wg. Unfallflucht.
16. 04. Stockholm,
Schweden
In Skandinavien wird auch im Taxi kaum 
noch mit Bargeld gezahlt, Kreditkarte oder 
App sind die gängigen Zahlungswege.
17. 04. München,
Deutschland 
Wieder einmal arbeitet eine Universität 
an dem Taxi der Zukunft. 550 kg leicht 
und 85 km/h langsam soll das 3-sitzige 
Vehikel sein.
18. 04. Nordhausen,
Deutschland 
Taxiräuber hielten 31-jähriger Taxifahrerin 
an einer Ampel Revolver an den Kopf. 
Kollegin erlitt Schock, sonst unverletzt.
20. 04. Reinbek,
Deutschland
In voller Fahrt auf der A 24 ging ein 
Hamburger Taxi in Flammen auf. Der 
Mercedes W 212 brannte vollständig aus.
21. 04. Bern,
Schweiz
Schweizer Politikerin: Uber ist ein 
 „gesellschaftliches Phänomen und ein 
 Lösungsansatz, der auch Geld und 
 
Energie spart.“
22. 04. Boston,
USA 
Uber bei gerichtlichem Vergleich billig 
 davongekommen: 100 Millionen $ an 
385.000 Fahrer. Das sind lausige 260 $ 
pro Mann.
25. 04. Landau,
Deutschland 
Motorradfahrer flog aus der Kurve, be
-
schädigte ein Auto, stellte sein Krad ab, 
bestellte ein Taxi und beging Unfallflucht.
26. 04. Groß-Gerau,
Deutschland 
Fahrgast öffnete Beifahrertür. Rechts vor
-
beifahrender 77-jähriger Radfahrer knallte 
dagegen, Krankenhaus. Zeugen gesucht.
27. 04. Berlin,
Deutschland
24-jährige Radfahrerin fuhr über eine 
Kreuzung und krachte in ein Taxi. Kran
-
kenhaus. Taxifahrer: „Ich hatte Grün!“
28. 04. Stuttgart,
Deutschland 
21 Taxiunternehmer fühlen sich von Zentrale gemobbt, weil sie auch myTaxi fah
-
ren. Zentrale schweigt zu den Vorwürfen.
30. 04. São Paulo,
Brasilien
36-jähriger Taxifahrer wird tödlich von 
Schuss ins Auge getroffen. Es war ein 
Querschläger aus einer Gang-Pistole.
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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Seite 26

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Im Jahr 1925 beschloss der Stadtrat die Benennung der Landaustraße. Sie zweigte südlich von der Eichstätter Straße ab, genau dort 
wo heute die Führerscheinstelle liegt, wurde aber nie bebaut und schließlich wieder aufgelassen. Hintergrund war, dass man ein Neubauviertel schuf, dessen Straßen sich auf bayerische Orte bezogen, beispielsweise Eichstätter, Würzburger oder Siegenburger Straße, aber 
auch auf Orte aus dem heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz, das zum größten Teil bis 1946 zu Bayern gehörte: Ludwigshafener Straße 
und eben Landaustraße mit der Erklärung: „Stadt in der Rheinpfalz“ .
Leonhard-Moll-Bogen
Die westliche, neu zu bebauende Verlängerung der Zschokkestraße erhielt 1952 den 
Namen Tübinger Straße mit der Begründung, dass die umliegenden Straßen nach 
größeren Orten Süddeutschlands benannt 
seien, was ja auch den Tatsachen entsprach. Sie verlief von der Westendstraße 
zur Hansastraße. Das Jahr 1989 schließlich sah die Umbenennung ihres westlichen Teils zwischen Garmischer Straße 
und Hansastraße in Leonhard-Moll-Bogen 
nach dem Bauunternehmer Leonhard Moll 
(1870–1945). Folgende Gründe spielten 
 dafür für den Ältestenrat des Stadtrats 
eine Rolle: Unter Molls Leitung hatte 
 seine Firma eine Reihe wichtiger städtebaulicher Projekte verwirklicht, etwa das 
Polizeipräsidium an der Ettstaße, die 
Technische Hochschule mit der Adresse 
Arcisstraße 21 oder die Großmarkthalle 
in Sendling, aber auch den Dachstuhl der 
jüdischen Synagoge an der Reichenbachstraße 27, die 1931 eingeweiht und 1938 
von Nationalsozialisten zerstört wurde. 
Nach Kriegsende 1945 und kurz vor seinem Tod zeigte sich Moll als Wohltäter 
und spendete einen größeren Betrag für 
Münchner Altenheime. 
Der zweite Grund für die Umbenennung 
war die Tatsache, dass sich östlich und 
westlich der Hansastraße der Betrieb der 
Firma Moll befand. Während die Gebäude 
östlich der Straße als Feierwerk an der 
Hansastraße 39 weiterbestehen, machte 
das Kies- und Betonwerk westlich davon 
Platz für einen Teil der Internationalen 
Gartenbauausstellung IGA, die 1983 ihre 
Pforten öffnete und heute der Westpark 
ist. Der Leonhard-Moll-Bogen hatte also 
einen sinnvollen örtlichen Bezug auf eine 
ehemalige Industrieanlage.
Die Firma 1933 bis 1945
Der damalige Stadtrat und das Stadtarchiv, 
das Straßenbenennungen überprüfen muss, 
dachten zur Zeit der Benennung offenbar 
nicht an die entscheidenden Jahre 1933 bis 
1945, während der sich herausstellte, wer 
anständig blieb und wer nicht. Leonhard 
Moll und seine Ingenieure gehörten auf alle 
Fälle nicht zu den Unbelasteten. Die Firma 
war im Dritten Reich sogar sehr erfolgreich, 
einige von ihr durchgeführte Maßnahmen 
und Projekte seien hier aufgeführt: Bau der 
Straße auf den Berghof Adolf Hitlers auf 
dem Obersalzberg, Errichtung des Hauses der 
Deutschen Kunst (heute Haus der Kunst), 
der NS-Gebäude am Königsplatz (heute 
Hochschule für Musik und Theater sowie 
Haus der Kulturinstitute) und der Umbau des 
Königsplatzes zum Aufmarschgelände. Im 
Jahr 1938 zeigte man beim Abriss der Synagoge an der Herzog-Max-Straße und gleich 
anschließend der evangelischen Matthäuskirche an der Sonnen-/Ecke Schwanthalerstraße, dass man auch auf diesem Gebiet leistungsfähig war. Für diese Zwecke hielt man 
an der Hansastraße 41 ein eigenes Zwangsarbeiterlager für circa 1.150 Personen bereit. 
Gegen Kriegsende 1944 richtete die Firma 
Moll bei Landsberg am Lech eine Großbaustelle für einen halbunterirdischen Bunker 
zur Produktion des Düsenstrahljägers Messerschmitt Me 262 ein. Die Baukosten wurden 
dadurch gesenkt, dass jüdische KZ-Häftlinge 
unentgeltlich und bewusst mangelernährt jeweils in zwei Schichten von je zwölf Stunden 
arbeiten mussten, was bei den meisten nach 
kurzer Zeit zum Tod führte.
Die Firma nach 1945
Nach Kriegsende begannen das große 
Schutträumen und der Wiederaufbau in 
großem Stil, an dem sich die Firma Moll 
nicht nur in München maßgeblich beteiligte. Später entstanden in Kooperation mit 
anderen Baufirmen solch städtebaulich 
markanten Vorhaben wie das Olympiagelände, Industrieanlagen für BMW oder der Bau 
der U-Bahn. Zum 100. Firmenjubiläum errichtete das Unternehmen im Jahre 1995 
eine Stiftung, die in Zusammenarbeit mit 
der Universität und Technischen Universität München vier Stipendien für Studentinnen oder Studenten an den Universitäten 
in Breslau, Budapest, Krakau, Prag und 
Sankt Petersburg bereitstellt, also den Opfern der Aggression des von Moll ehemals 
unterstützten Dritten Reiches. Im Jahr 
2000 schließlich erinnerte sich die Firma 
ihrer Rolle im Dritten Reich und trat als 
eine der ersten dem Entschädigungs-Fond 
der deutschen Industrie für Zwangsarbeiter 
„Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ 
bei, aus dessen Töpfen die noch lebenden 
Geschädigten eine späte, meist knapp bemessene Entschädigung erhielten.
Landaubogen
Die Stadtverwaltung schrieb 2013 in einem 
Gutachten, die Benennung des Leonhard-Moll-Bogens sei in einer Zeit geschehen, in der das öffentliche Bewusstsein für 
das Thema Zwangsarbeiter und Ausländereinsatz in der Münchner Kriegswirtschaft allenfalls im Entstehen begriffen war. Inzwischen habe sich die Sichtweise auf Personen 
und deren Aktivitäten in der Zeit des nationalsozialistischen Regimes erheblich verändert. Nun wurde der Bezirksausschuss 7 
Sendling-Westpark aufgefordert, über einen 
neuen Namen zu befinden. Dies ist üblich, 
wenn der Ältestenrat festlegt, dass eine 
Straße künftig nicht nach einer Persönlichkeit benannt werden soll. Also erinnerte sich 
STADTKUNDE MÜNCHEN
Vom Leonhard-Moll-Bogen zum Landaubogen – 
eine sinnvolle, aber misslungene Umbenennung
➔ STRASSENUMBENENNUNG
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
Thomas Kroker

Seite 27

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der Bezirksausschuss der Landaustraße von 
1925 und schlug als Umbenennung den 
Landaubogen vor, womit sich der Ältestenrat 
am 9. Dezember 2014 einverstanden erklärte. Die Erklärung des neuen Namens lautet: 
„Landau: Stadt Landau an der Isar. Landau 
wurde 1224 gegründet und ist die älteste 
Stadt im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau. Die Stadt teilt sich in die 
Oberstadt, welche sich bis heute die mittelalterliche Struktur erhalten konnte und die 
60 m tiefer an der Isar gelegene Unterstadt, 
auf dem Gebiet der erstmals 1074 erwähnten 
dörflichen Siedlung Land-Au.“ Im Juni 2015 
wurden die Schilder mit dem alten Straßennamen rot überklebt und darüber Schilder 
mit der neuen Bezeichnung angebracht. 
Misslungene Umbenennung
Die Abendzeitung meinte am 17. Juni 2015, 
damit der Name in Zukunft keine Probleme 
mehr mache, sei er mit keiner Person verbunden, sondern die Straße heiße jetzt 
 unverfänglich Landaubogen. Das mag zwar 
stimmen, aber so einfach ist das trotzdem 
nicht. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bemüht sich der Magistrat – seit 
1919 Stadtrat genannt – darum, in zusammenhängenden Gebieten thematisch zusammenhängende Straßennamen zu schaffen. 
Dies ist auch manchmal gelungen, beispielsweise bei den Straßen von Sendling, 
wo Teilnehmer des Bauernaufstandes 
gegen die österreichische Besatzung von 
1705/1706 zu Ehren kamen, noch dazu 
beim Ort des Geschehens, der alten Kirche 
Sankt Margaret an der Plinganserstraße 1. 
Landau liegt bekanntlich in Niederbayern 
und es gibt etliche niederbayerische Orte, 
nach denen in München Straßen benannt 
sind. Diese Straßen liegen zwar auf das 
 halbe Stadtgebiet verstreut, aber dennoch 
haben einige von ihnen einen Bezug zu 
 ihrer Umgebung, auch wenn dies nicht sogleich ersichtlich ist. 
Benennungen nach Niederbayern
Die Aidenbachstraße von 1900 erinnert an 
den niederbayerischen Ort der letzten Niederlage der Aufständischen im Januar 1706, 
weswegen ihre Verlängerung, die Plattlinger 
Straße, im Jahr 1958 nach der niederbayerischen Stadt an der Isar benannt wurde, obwohl diese 1706 keine Rolle gespielt hatte. 
Es war demnach eine rein geografisch bedingte Benennung. Die legendäre Agnes 
Bernauer (1410–1435) kaufte 1433 das Gelände des heutigen Laimer Schlössls an der 
Agnes-Bernauer-Straße 112, ohne allerdings 
jemals dort geweilt zu haben. Sie war die 
Geliebte und wahrscheinlich auch die erste 
Ehefrau des bayerischen Herzogs Albrecht 
III. (1401–1460). Diese nicht standesgemäße Verbindung ließ Albrechts Vater Ernst 
(1373–1438) brutal beenden, indem er die 
Bernauerin 1435 in einen Sack eingenäht 
und mit einem Mühlstein um den Hals beschwert in der Donau bei Straubing ertränken ließ. An dieses Verbrechen in höherem 
Auftrag erinnern seit 1900 die Agnes- 
Bernauer-Straße und seit 1913 die östliche 
anschließende Straubinger Straße. An die 
Kämpfe zwischen Bayern und Österreich der 
Jahre 1313 und 1322 erinnern Ampfing-, 
Burggrafen-, Gammelsdorfer-, Mühldorf-, 
Schweppermann- sowie Trausnitzstraße, benannt in der Zeit seit 1876. Im Jahr 1959 
entstand die benachbarte niederbayerische 
Dingolfinger Straße mit der Erklärung: „Die 
Bürger von Landshut, Moosburg, Dingolfing, 
Straubing und Ingolstadt entschieden sich 
durch ihre Mithilfe in der Schlacht bei Gammelsdorf gegen die Österreicher.“ Dass dann 
2006 die Deggendorfer Straße benannt wurde, lag geografisch auf der Hand. Die Vilshofener Straße von 1905 erinnert an die 
Verteidigung der Stadt 1504 gegen pfälzische und böhmische Truppen. Unter Mithilfe der Juristen und Militärs Friedrich Mauerkircher, Wolfgang Kolberger und Hans 
Pienzenauer, der die Festung Kufstein verteidigte, gelang es Herzog Albrecht IV., die 
Unteilbarkeit Bayerns durchzusetzen. Demnach befindet sich die Vilshofener Straße in 
thematisch verwandter Nachbarschaft. Die 
Landshuter Allee von 1902 verläuft auf der 
Trasse der ehemaligen Ostbahn über Landshut nach Passau. Diese Bahnlinie wurde im 
Jahr 1858 dem Verkehr übergeben, allerdings 1892 wegen des zunehmenden Verkehrs nach Westen um den Nymphenburger 
Schlosspark verlegt. Dadurch konnte die 
ehemalige Bahnstrecke als schnurgerader 
Straßenverkehrsweg genutzt werden. Ein 
Sonderfall ist die Passauerstraße von 1902. 
Sie bezieht sich nicht auf die Stadt, sondern auf einen Teilnehmer des Aufstandes 
von 1705. Im Heckenstaller-Tunnel in Richtung Isar ist der Straßenname korrekt angegeben, in Richtung Luise-Kiesselbach-Platz 
allerdings falsch geschrieben als Passauer 
Straße. 
Verspäteter Vorschlag
Der Landaubogen befindet sich also entgegen der eigenen Grundsätze der Stadtverwaltung weitab von jedem thematischen 
oder geografischen Bezug zu ihrer Nachbarschaft. Eine neue Bezeichnung als „Westparkstraße“ wäre wegen der nahen Straße 
Am Westpark aus praktischen Gründen 
nicht möglich gewesen. Vielleicht hätte 
sich der ungewöhnliche, aber dafür einprägsame Name „IGA-Straße“ angeboten, 
womit an den Ursprung des Westparks erinnert worden wäre. (BW)
JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

Seite 28

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➔ STRASSENUMBENENNUNG
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
 
Die älteste Urkunde im Bayerischen 
Staatsarchiv ist eine Schenkungsurkunde, 
die im Zusammenhang mit der Heilig 
Kreuz Kirche Fröttmaning aus dem Jahre 
815 steht. Ausgehend von dieser Jahreszahl kann man berechtigterweise annehmen, dass die Geschichte dieser Kirche 
bereits im 8. Jahrhundert beginnt. Damit 
ist die Heilig Kreuz Kirche der älteste 
vollständig erhaltene Kirchenbau im Münchener Stadtgebiet. 
Laut der erwähnten Urkunde schenkte der 
Fröttmaninger Adlige Situli eine hölzerne 
Kirche samt dazugehörendem Ackerland 
dem Freisinger Bistum, dessen Gründung 
schon im 6. Jahrhundert auf einer keltischen Opferstätte erfolgt war. Die Geschichte der Kirche hat viele Höhen und 
Tiefen. Am Anfang des 13. Jahrhunderts 
wurde aus der Holzkirche eine spätromanische Chorturmkirche mit dicken Mauern, 
deren Bau immer wieder ergänzt wurde. 
Aus dieser Zeit sind die romanischen 
 Fresken noch erhalten. Hierbei handelt 
es sich um die älteste Christusdarstellung 
in Bayern.
Später dann, um 1740, entstand das 
 Deckenfresko. Aus dieser Barockzeit 
stammt auch die übrige Ausstattung. 
 Immer wieder wurde die Kirche vom 
 Abbruch bedroht.1953 begann die Auflösung des Weilers Fröttmaning durch die 
Stadt München zugunsten verschiedener 
Großprojekte: Kläranlage, Müllberg und 
Autobahn. Der Münchener Autobahnring 
bedrohte die Existenz. Der Courage Münchener Bürger ist es zu verdanken, dass die 
Planer den Abzweig des Autobahnkreuzes 
Nord nach Richtung Salzburg verschoben, 
da diese Straßenführung über Friedhof und 
Kirche geplant war. Leider wurde die Kirche 
in den folgenden Jahren nicht geschützt 
und verwahrloste, da sie einsam und verlassen im Nirgendwo stand. In diesen Jahren 
wurde sie ausgeplündert und geschändet. 
So verschwanden wertvolle Kunstschätze 
und die beiden Glocken aus dem 15. Jahrhundert. Aber die Münchener Bürger vergaßen ihr ältestes Gotteshaus nicht. Als der 
Müllberg erweitert werden sollte, wurde das 
Vorhaben durch Bürgerproteste verhindert. 
Bei den Renovierungsarbeiten von 1972 bis 
1982 konnten die alten Fresken frei gelegt 
werden und die Kirche erstrahlt seitdem 
in altem Glanz. Als die Allianz Arena mit 
ihrer geplanten Rettungsstraße samt Brücke dann gebaut wurde, waren die Bürger 
wieder zur Stelle. Die Planer wurden gezwungen, das Ganze 200 m nach Süden zu 
verlegen. Ein schönes Beispiel, wie viel 
Engagement und Zivilcourage erreichen 
kann. Als Symbol für den versunkenen 
Weiler Fröttmaning wurde 2006 im Erdreich des Fröttmaninger Berges als „Kunst 
am Bau“ eine nicht begehbare Kopie der 
Kirche „Heilig Kreuz“ von einem Münsteraner Künstler geschaffen. 
Das gelungene Ensemble aus klassischer 
Architektur, Kunst und Moderne ist einzigartig in dieser Konstellation. (BH)
SEHENSWERT
➔ HEILIG KREUZ KIRCHE FRÖTTMANING
Im Schatten des fast futuristisch anmutenden Fußballstadions gibt es einen fast vergessenen Ort, der im Gegensatz zum 
quirligen Leben mit Massenbegeisterung und frenetischem Jubel Ruhe und Besinnung bietet: Die Kirche Heilig Kreuz.

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Jazz im Innenhof: Gunter Ishii Quintett
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Mi. 27.07. 19.30 Uhr, 
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Prof. C. Bernd Sucher: Pablo Picasso, der Dichter
Dem Gewinner winken zwei Karten für den 
Konzertabend am 26.08.2016 im Innenhof 
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Einsendeschluss ist der 20. Juli 2016 (Datum des Poststempels)
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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Gewinner der letzten Verlosung: Ulrich Fuchs aus München
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Welcher berühmte Münchner Architekt 
erbaute das Künstlerhaus?

Seite 30

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ AUFZUG – In der zweiten Mai-Hälfte gab 
es doch tatsächlich ein paar schöne Tage, an 
denen der Schreiber sein zweirädriges Rößlein satteln und ein wenig die (vor-) alpine 
Gegend unsicher machen konnte, während 
sein dienstältester Spezi (man kennt sich 
seit der 5. Klasse Schimpansium, Verzeihung: 
Gymnasium, seit 1970) mit dem Motorrad 
und einem anderen Mitfahrer das spanische 
Andalusien beackerte. Von zehn Tagen Urlaub hat es dort an acht Tagen geregnet… 
Aber zurück nach München und zum „Aufzug“, womit hier nicht der bequeme Fahrstuhl oder Lift gemeint ist, sondern die Bekleidung: tatsächlich wurden doch schon 
wieder die ersten Fiaker mit kurzen Turnhosen und Unterhemden hinter dem Steuer gesichtet, die für „FKK“ nur ein bisserl zu viel, 
aber für ein seriöses Dienstleistungsunternehmen namens „Gewerblicher Personentransport“ eindeutig zu wenig bekleidet waren. Da denkt Schrotti z.B. an Frauen, die 
nachts nur deshalb mit dem Taxi fahren, weil 
sie Angst vor sexueller Belästigung haben, 
dann aber im Wagen eines ihnen völlig unbekannten Halb-Nudisten landen und sich 
dessen behaarte Oberschenkel sowie sein 
Brusthaartoupet aus der Nähe betrachten 
dürfen. Dazu – bzw. zum genauen Gegenteil 
– ein interessantes Erlebnis: Mitte Mai wurde 
der Schreiber (wegen Taxibus) zur untoten 
„Kultfabrik“ als Zusatzwagen zu einem privaten Fahrdienst gerufen, dort an der Schranke 
tatsächlich erwartet und in die Innereien der 
ehemaligen Feiermeile geleitet. Zwei Fahrer 
mit schwarzen Vitos warteten schon; die 
Fahrgäste bestanden aus vermutlich schrecklich prominenten Musikern, die dort einen 
Auftritt gegeben hatten und nunmehr in die 
Prinzregentenstraße 1 zu einer ortsansässigen Disco umsiedeln wollten. Die beiden 
sehr jungen „Kollegen“ gehörten zu einem 
Limousinenservice und waren beide in Anzug, weißes Hemd und Krawatte gewandet. 
Da Schrotti, wie üblich, seine Turnhose nur 
„drunter“ anhatte und zudem auch mit Hemd 
und Strick um den Hals bewaffnet war, kam 
es bei den Fahrgästen immerhin zu keinem 
Kulturschock. Wobei noch zu ergänzen wäre, 
daß sie (die Fahrgäste), gelinde gesagt, eher 
nachlässig gekleidet waren und nicht die 
Spur von Manieren hatten. Noch nicht einmal für ein „Hallo“ oder „Leck mich am A…“ 
hat’s gereicht. Aber das ist ja wurscht: wer 
zahlt, schafft an! Die „Limousinenservices“ 
leben davon – und übrigens nicht schlecht – 
dass sie den Kunden das Gefühl geben, etwas 
Besonderes zu sein. Wobei dann Geld keine 
Rolle mehr spielt. Und das könnte unser 
Geld sein!
Besonders pikant ist die Vorstellung, wenn 
so ein fiakernder Exhibitionist an der Rezeption des Nobelhotels X oder Y nach den Fahrgästen des Zimmers Y fragt, während sich 
die anderen Hotelgäste fragen, ob irgendwo 
im Hause ein Klo verstopft ist, weil doch 
ein Installateur gekommen ist, der seinen 
Arbeitskittel wohl nur im Werkstattwagen 
vergessen hat… Wir haben wirklich schon 
genug Konkurrenz; muss man sie auch noch 
künstlich stark machen?
➔ OLYMPIAGELÄNDE – Die Olympiapark 
München GmbH gibt speziell uns Fiakern seit 
Jahrzehnten immer wieder Anlass zur Freude, 
wie jüngst seit Anfang Mai diesen Jahres: 
die Zufahrt zum Olympiaturm, vom Parkdeck 
aus, ist mindestens nachts (tagsüber weiß es 
der Schreiber nicht) definitiv verboten und 
die Schranke bleibt unerbittlich geschlossen. 
Gäste vom „181“, also dem Drehrestaurant 
im Olympiaturm, müssen seither den ca. 200 
Meter langen Weg zur Schranke am Parkdeck 
zu Fuß gehen. „Es gibt Schlimmeres“, könnte 
man zunächst flapsig sagen, aber ein Ortsunkundiger kann sich da schon mal verlaufen, zumal bei Dunkelheit, vielleicht nach 
ein paar Glaserln Wein – und bei strömendem Regen macht es halt einfach noch weniger Spaß. Wenn dann das bestellte Taxi noch 
nicht da oder aber schon wieder weg ist, 
weil von anderen Wartenden geentert, dürfen 
die Leute ggf. bei Dreckswetter und ohne 
jegliche Unterstellmöglichkeit wie die Kühe 
auf der Weide an der Schranke auf bessere 
Zeiten hoffen. Wie z.B. erst am 24. Mai, 
als zwei für das „181“ vorbestellte Buskollegen bei gleichzeitigem Ende eines 
Udo-Lindenberg-Konzertes an besagter 
Schranke ihre freien Taxis nichtmal mehr mit 
dem Baseballschläger erfolgreich verteidigen 
konnten. Sowas kann wirklich nur der Olympiapark-GmbH einfallen! Der Schreiber erinnert sich auch mit Schrecken der Zeiten bis 
2005, als im Stadion noch regelmäßig Fußball gespielt wurde: bei Abendspielen des 
FCB versuchten wir Zentralisten einen Taxi- 
Einbahnverkehr zu organisieren, also die 
Leeranfahrt von der Lerchenauer Straße zum 
Stadion und die Abfahrt mit Gästen über 
Spiridon-Louis-Ring/Ackermannstraße, um 
die Sache einigermaßen im Fluss zu halten. 
Das hat so lange gut geklappt, bis der 
Schrankenwärter vor der Ackermannstraße 
um Punkt 22 Uhr sein Brettl herunter ließ 
und eiskalt nachhause ging, während noch 
tausende von potenziellen Fahrgästen aus 
dem Stadion quollen. Die aufgelaufenen 
 Taxis durften alle auf dem engen Weg wenden… Ein Chaos sondershausen, während 
der in Frieden heimgegangene Schranken- 
Hansel und seine Vorgesetzten mit viel Liebe 
und Spucke zuhause ihre Pickelhauben polierten. Scheinbar hat sich nichts geändert. 
Weder auf, noch in den Köpfen der Verantwortlichen. 
➔ SOMMER – Uns steht diesmal definitiv 
ein besonders heißer Sommer bevor! Freilich 
ist Schrotti nicht zur Zunft der Meteorologen 
übergetreten – oder der „Meteorolügen“, 
wenn die Wetterprognosen zwar stimmen, 
aber leider nur für Australien. Nein, vielmehr 
haben die Stadt und ihre Filiale SWM (Stadtwerke München) sowie ihre Unter-Filiale MVG 
(Münchner Verkehrsgesellschaft) ein attraktives Ferienprogramm aufgestellt, welches im 
Taxi auch bei ausgeschalteter Sitzheizung 
stets für kochendes Wasser zwischen unseren 
Kotflügeln sorgen wird: die Trambahngleise 
vom Sendlinger Tor bis zum Stachus sowie 
einige dazugehörige Weichen müssen erneu-
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
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Seite 31

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ert werden. Die jeweils linke Spur der Sonnenstraße muss dazu gesperrt werden; ab 
Mitte August bis Anfang September auch der 
Bereich vor dem alten Justizpalast. Der von 
Norden kommende Weg, also vom Maximiliansplatz oder dem Taxler-Schleichweg Arcostraße/Sophienstraße her, über den Stachus zum Sendlinger-Tor-Platz wird deshalb 
dort für mehrere Wochen komplett versperrt 
sein. Das Linksabbiegeverbot von der Sonnenstraße in die Bayerstraße wird bei Erscheinen dieses Heftes längst gelten (war da 
nicht vor zwei Jahren eh’ ein mehrwöchiges 
Abbiegeverbot wegen Baumaßnahmen?); ob 
es von der Sonnen- in die Landwehrstraße 
noch geht und wie es in der oben genannten 
Phase ab Mitte August mit dem Linksabbiegen zur Elisenstraße aussehen wird, konnte 
der Schreiber den Ankündigungen in SZ und 
Münchner Merkur bislang nicht entnehmen. 
Lustig genug wird’s so oder so! Der Schreiber 
als eingefleischter Nachtmensch bedauert 
seine Tagfahrer-Kollegen wegen ihrer unmenschlichen Arbeitszeit ohnehin, bedeutet 
für ihn doch das Aufstehen im Morgengrauen 
echtes Morgen-Grauen, aber wie Ihr das auch 
noch aushaltet? Respekt! Und Beileid (ohne 
jede Ironie!). – Die Alternative für die Trambahnkunden wird übrigens in Ersatzbussen 
zwischen Sendlinger Tor und Stachus bestehen, die dann in der um jeweils eine Fahrspur kastrierten Sonnenstraße (s. o.) neben 
uns im Dauerstau stehen werden. Immerhin 
trifft es die Konkurrenz auch. Laut Presseankündigungen soll hier immerhin montags 
bis samstags zwischen 6 und 20 Uhr gearbeitet werden, teilweise sogar rund um die Uhr 
sowie auch an Feiertagen. Man darf gespannt 
sein. ABER: weil das alleine noch viel zu 
langweilig wäre, wird ab 24. Juli bis etwa 
November der Isarring Richtung Schwabing 
nur mehr einspurig (!) befahrbar sein. Von 
der Einmündung der Iffland- bis zur Abfahrt 
der Dietlindenstraße wird nämlich auf der 
Nordostseite des Mittleren Ringes endlich die 
längst überfällige dritte Spur angebaut, um 
ein ampelfreies Einfädeln in den Isarring zu 
ermöglichen. Wir erinnern uns: erst als vor 
einigen Jahren der Richard-Strauß-Tunnel eröffnet wurde, erkannten unsere famosen 
städtischen Verkehrsplaner messerscharf, 
dass es da noch die Ampel Isarring/Ifflandstraße gab, welche die Verkehrsverflüssigung 
durch den Tunnel in Fahrtrichtung Schwabing völlig sinnlos machte. Ab dann stand 
man tagsüber halt nicht mehr auf der 
Richard-Strauß-Straße im Stau, sondern darunter. Zur Querung des Englischen Gartens 
von Ost nach West wird also am Mittleren 
Ring ca. vier Monate lang nur mehr eine 
Fahrspur zur Verfügung stehen; die Alternativen bestehen nur nordseitig im Föhringerund Frankfurter Ring und südseitig – ja 
 tatsächlich: in der Prinzregentenstraße. 
 Dazwischen: nichts. Gar nichts! Wie gesagt: 
es wird ein heißer Sommer.
➔ WARNBLINKANLAGE – Lieber „warnblinken“ als gar kein Leben mehr hinter dem 
Steuer, sagt sich der bekennende Blinker- 
Fan Schrotti, der schon auch mal in seiner 
Tiefgarage beim Wenden zur Einfahrt in den 
unteren Duplexstellplatz versehentlich den 
Blinker setzt. Durchaus bekannt in unseren 
Kreisen ist wohl der Auftrag „Lindwurm 23, 
Dialyse“, wobei für die Nachtfahrer unter uns 
gilt, dass ab den Abendstunden die Einfahrt 
in den Hof (Reisingerstraße) gesperrt ist und 
deshalb direkt in der Lindwurmstraße an der 
Ampel vor dem Haupteingang gewartet werden muss. So geschah es dem Schreiber, der, 
JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
 
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
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in zweiter Reihe stehend, dort die Warnblinkanlage eingeschaltet hatte. Eine Polizeistreife, die gerade nicht mit noch wichtigeren Aufgaben betreut war, hielt ca. gegen 
22.30 Uhr hinter dem wartenden Taxler, und 
einer der ausgestiegenen Beamten fragte unschuldig das noch unschuldigere Fiakerlein, 
ob denn ein Notfall vorliege. Ach so? Nein? 
– dann sei die Warnblinkanlage ein Verstoß 
gehen die Straßenverkehrsordnung, den man 
doch bitte unterlassen solle. Von der grundsätzlichen Notwendigkeit, genau hier zu warten, hatte sich der Beamte durch einen Blick 
auf das Datenfunkdisplay überzeugen lassen, 
wobei Schrottis Hinweis auf die oftmals bestehende Gehbehinderung dieser Kunden ein 
Übriges dazutat. Der Beamte meinte nun, 
ein „Blinker rechts“ sei hier ausreichend, 
weil es sich eben nicht um einen Notfall 
handele, worauf das jetzt nicht mehr ganz so 
unschuldige Fiakerlein erwiderte, das sei an 
dieser Stelle nicht so wahnsinnig sinnvoll, 
weil dahinter auflaufende Autofahrer meinen 
könnten, man warte hier nur auf die grüne 
Ampel und fahre gleich weiter… Nach ein 
bisserl „Muh“ und „Mäh“ des Polizisten einigte man sich darauf, dass ausnahmsweise 
mal von der Regel abgesehen werden könne. 
Währenddessen kam die Fahrgästin, die tatsächlich nicht mehr die Jüngste und von der 
stundenlangen künstlichen Blutwäsche sichtlich geschlaucht war, woraufhin sich die Sache in Wohlgefallen auflöste. So geht’s doch 
auch.
Und nochmal zum Thema Warnblinker: wenn 
ein Linienbus an einer Haltestelle mit eingeschalteter Warnblinkanlage steht (z.B. immer 
Thalkirchner/Ehrengutstraße), so darf nur 
mit Schrittgeschwindigkeit (!) an ihm vorbeigefahren werden. Gleiches gilt auch für 
den Gegenverkehr! Die Fußgänger haben hier 
zwar keinen Freibrief zum Überqueren der 
Fahrbahn, so wie etwa beim „Zebrastreifen“, 
aber es handelt sich dort um bekannte Unfallschwerpunkte. Und wer von uns kennt 
nicht die Situation, dass ein Fußgänger noch 
schnell den wartenden Bus erreichen will 
und deshalb blindlings über die Straße 
rennt. Erst Anfang Mai diesen Jahres brachte 
ein Autofahrer in der Friedenspromenade die 
Glanzleistung, an einem mit Warnblinkanlage 
wartenden Linienbus sowie den dahinter stehenden Autos mit geschätzten 70 km/h locker vorbeizuziehen, während ein ausgestiegener Buspassagier (lt. Zeitung selbst ein 
Busfahrer) vor dem Gefährt die Straße 
queren wollte: Exitus letalis! Zu deutsch: der 
Fußgänger war auf der Stelle tot, und der 
A… (könnte, muss aber nicht, an dieser 
Stelle auch für „Autofahrer“ stehen) darf mit 
einer Anklage wegen Totschlags – und nicht 
etwa fahrlässiger Tötung – rechnen. Der superschlaue Gasgeber wird eine eventuelle 
Haftstrafe letztlich unbeschadet absitzen, 
aber der Fußgänger ist für den Rest seines 
Lebens tot. 
➔ ZEFIX – Der Schreiber erinnert sich zweier verpasster Chancen der letzten Wochen: 
da schied der FCB im Halbfinale der Champignonliga (oder so ähnlich, jedenfalls hieß 
das früher mal „Europapokal der Landesmeister“) aus, und Karl-Heinz Rummenigge 
erkannte als Alleinschuldigen dafür den 
Schiedsrichter des Rückspieles – der tatsächlich aber gut gepfiffen hatte. Der ansonsten 
zweifellos geniale Thomas Müller, der einen 
Elfer verschossen hatte, sowie alle anderen 
Bayern waren natürlich nicht schuld. Übrigens auch das eine verpasste Chance: anstatt als fairer Verlierer eine gute Figur zu 
machen, musste die Intelligenzbestie 
 Rummenigge aus dem Schmollwinkel heraus 
unberechtigt nachtarocken, als würde sich 
dadurch noch was ändern. Aber mit intelligenten Sprüchen hat’s unser Kalle halt nicht 
so. Ganz im Gegensatz zu Lukas Podolski, der 
früher schon mal erkannt hat „Fußball ist 
wie Schach, nur ohne Würfel“ . Und kurz danach, welche Schmach (reimt sich zufällig, 
passt aber in seiner literarischen Tiefe zum 
Thema „Schlager“), verteidigte Deutschland 
beim ESC, dem europäischen Schlagerwettbewerb „European Song Contest“, tapfer den 
letzten Platz vom Vorjahr. Das 18-jährige 
Mädel mit dem urdeutschen Namen „Jamie 
Lee“ kam optisch daher wie eine Mischung 
aus einer Kuh beim Alm abtrieb und einem 
explodierten Eukalyptusbonbon und wirkte 
wohl auch auf die Juroren ähnlich überzeugend. Waren das noch Zeiten, als vor rund 
35 Jahren das singende Jungfernhäutchen 
„Nicole“, gewandet im weißen Unschuldskleid, nur zur eigenen Klampfenbegleitung 
mit „ein bisschen Frieden“ für Deutschland 
den ersten Platz holen konnte! Und erst vor 
drei oder vier Jahren: Lena Müller-Lüdenscheid, oder wie hieß sie noch? Vorschlag für 
das nächste Jahr: Ralph Siegel, der Dauerbrenner (nicht zu verwechseln mit „burn 
out“) des deutschen Schlagers, komponiert 
ein Lied für Angela Merkel, die sich selbst 
auf der Tuba zum Lied „Grenzenlos“ begleitet, während Horst Seehofer als backgrounddancer ein paar Liter Bier in den Trichter ihres Instruments kippt. – Aber da hat Schrotti 
wohl etwas mit den stilvollen Meisterfeiern 
des FCB verwechselt. Böse Zungen behaupten 
hartnäckig, das Paulaner-Bier des FCB-Sponsors sei für die äußerliche Anwendung ohnehin besser geeignet. Und außerdem können 
diese Jungs eh’ nicht mit den Formel-1-Fahrern – Verzeihung: Piloten – mithalten, die 
sich auf dem Siegerpodest gegenseitig mit 
Schampus aus Magnumflaschen vollspritzen, 
deren Gegenwert vermutlich dem Monatsgehalt eines ihrer Mechaniker entspricht.
„A bisserl an Stil muaß ma scho ham“, würde 
so oder so ähnlich Gerhard Polt wohl sagen. 
(MS)
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
 
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
 
STATISTIK
➔ DEUTSCHLANDS VERKEHRSREICHSTE STRASSEN
Die Ergebnisse der INRIX Traffic Scorecard 2015 für Europa gehen auf Verkehrsgeschwindigkeitsdaten zurück, die INRIX auf mehr 
als einer Million Kilometern städtischer Straßen und Schnellstraßen in 13 europäischen Ländern und 96 Städten zwischen Januar und 
Dezember 2015 gesammelt hat. Den weltweiten Bericht finden Sie auf inrix.com/scorecard.
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Kundendienst Kundendienst
(Quelle: INRIX) 
WUSSTEN SIE, DASS …
das Städtische Hochhaus in der Blumenstraße das älteste 
Hochhaus Münchens ist?
1929 von Hermann Leitenstorfer erbaut, war es mit 45 Metern 
Höhe das erste Hochhaus Münchens. Das städtische Gebäude, 
auch Altes Technisches Rathaus oder Städtisches Planungshochhaus genannt, war zugleich das letzte Gebäude, das einen 
Paternosteraufzug hat. Aufgrund einer Sicherheitsverordnung 
darf dieser seit Juni 2015 nicht mehr von Besuchern genutzt 
werden. Die Stadt München hat beschlossen, gegen diese 
 Verordnung vorzugehen. (BP)
Deutschlands verkehrsreichste Straßen 2015 (geordnet nach jährlich verschwendeten Stunden): 
Rang Region Straße Verzögerung pro Jahr Stärkste Belastung Schlimmster Tag/Stunde
1 München B2R Mittlerer Ring gesamt 93,04 Std. Nachmittag Do 18.00 Uhr
2 Köln A1 Leverkusener Brücke 50,28 Std. Vormittag Mo 08.00 Uhr
3 Ruhrgebiet A 46 Übergang A46/B326 34,28 Std. Nachmittag Mo 07.00 Uhr
4 Wuppertal A 46 Wuppertal-Elberfeld 33,76 Std. Nachmittag Mi 17.00 Uhr
5 Stuttgart B27 Olgaeck 33,00 Std. Vormittag Mi 08.00 Uhr
6 München B2R Donnersbergerbrücke 31,92 Std. Nachmittag Mi 17.00 Uhr
7 Stuttgart B10 Pragtunnel 30,88 Std. Nachmittag Fr 15.00 Uhr
8 München B2R Innsbrucker-Ring-Tunnel 27,72 Std. Vormittag Do 08.00 Uhr
9 München B2R Lerchenauer Str. 26,84 Std. Nachmittag Mi 17.00 Uhr
10 Ruhrgebiet B224 Essen/Gladbeck 26,84 Std. Vormittag Mi 08.00 Uhr

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➔ ABENDS IM MUSEUM
Ein Museum mit kontroverser 
Geschichte
Die Augustinerkirche, Münchens größte Kirche bis zum Dombau, wurde 1803 säkularisiert und diente als Mauthalle. Das Innere 
wurde immer wieder den verschiedensten 
weltlichen Nutzungskonzepten angepasst.
Bayerische Forstleute hatten Anfang des 
vorigen Jahrhunderts die Idee eines Jagdmuseums. Nach dem Beginn der Naziherrschaft gefiel sich der berüchtigte Münchner 
Stadtrat Weber darin, sich mit diesem 
 Projekt ein Denkmal zu setzen. 1934 wurde 
die weltbekannte Geweihsammlung des 
Grafen Arco-Zinneberg als Grundstock angekauft. Reichsjägermeister Göring konnte 
nicht verhindern, dass sich zu diesem Zeitpunkt bereits der Verein Deutsches Jagdmuseum gegründet hatte. Am 16. Oktober 
1938 eröffnete Weber im Nordflügel von 
Schloss Nymphenburg das neue Jagdmuseum. Bereits ein Jahr später musste es wegen des beginnenden Krieges geschlossen 
werden und 1941 wurden alle Ausstellungsstücke evakuiert. Nach Kriegsende blieb 
erst einmal unklar, was mit den verbliebenen Exponaten geschehen sollte. Das 
 Projekt „Jagdmuseum“ war historisch so 
belastet, dass niemand damit in Zusammenhang gebracht werden wollte. Erst der 
1949 amtierende Oberbürgermeister Thomas Wimmer initiierte die Neugründung 
des Vereins Deutsches Jagdmuseum. Ihm 
ist es auch zu verdanken, dass 1960 der 
Verein in eine Stiftung des Freistaates 
 Bayern und der Landeshauptstadt sowie 
anderen Jagd- und Fischereiverbänden umgewandelt wurde. Am 3. November, dem 
Hubertustag, 1966 wurde das neue Jagdmuseum in der Augustinerkirche eröffnet. 
Erst 1982 kam die Süßwasserfischabteilung 
hinzu und sorgte dafür, dass das Museum 
den Namen Deutsches Jagd- und Fischereimuseum trägt. Heute werden Exponate von 
der Steinzeit bis zur Gegenwart präsentiert.
Ein Abend im Museum
An der Ecke von der Neuhauser Straße zur 
Augustinerstraße lädt ein recht imposanter 
Eingang vor dem ein bronzener Keiler und 
ein Waller stehen zum Eintreten ein. Der 
Keiler, von Martin Mayer geschaffen, wurde 
1976 zum zehnjährigen Jubiläum der 
 Wiedereröffnung des Museums aufgestellt. 
Sechs Jahre später ergänzte der bronzene 
Waller das Eingangsensemble. Da ich weder 
Jäger bin noch ein begeisterter Esser von 
Süßwasserfischen, wäre ich nie gezielt in 
dieses Museum gegangen. Beim Eintreten 
steht man in einem sehr schön arrangierten Museumsshop. Jeder Besucher wird 
sehr freundlich von einem sehr netten 
 älteren Herrn begrüßt. Geduldig beantwortet er die Fragen einer Touristin. Mein 
Blick schweift nach oben und erinnert 
mich plötzlich wieder daran, dass ich in 
 einem ehemaligen Sakralbau stehe. Die 
Ausstellung soll neben Tierpräparaten auch 
 Schädel, Gemälde, Gläser, Porzellan und 
Jagdwaffen beinhalten.
Es ist Donnerstag und das Museum ist bis 
21 Uhr offen. An allen anderen Tagen ist 
das Museum von 9.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Die Eintrittskarten kostet 5 Euro, Kinder zahlen 2,50 Euro, ein sehr moderater 
Preis für ein Münchner Museum. In der 
Fußgängerzone mischt sich der Lärm von 
vielen Menschen mit dem Klang der Glocken der umliegenden Kirchen. Davon 
trennt mich nur eine Glastür. Die Ruhe hier 
drin ist unbeschreiblich. Ich warte auf den 
Herrn, der die Führung präsentiert und betrachte die unzähligen Bücher über Jagd 
und Fischerei, Kochbücher, Gläser mit 
Jagdmotiven, Kissen mit niedlichen Rehen 
darauf und Schirme mit Wölfen. Dann erscheint Sven Riepe, ein Historiker und Jäger. Er führt mich durch das Museum und 
da ich der einzige Besucher bin, der eine 
Führung wünscht, kommen wir schnell ins 
Gespräch. 
Gleich zu Beginn des Besuchs merke ich, 
dass hier Nichts mit verstaubter Jägerromantik zu tun hat. Der Gast erhält eine 
Chipkarte. Beim Betreten des ersten Ausstellungsraumes erklärt mir Herr Riepe das 
Museumssystem. Der Gast hält seine Karte 
auf einen Bildschirm. Nun wird man aufgefordert, eine Auswahl zwischen Kind, 
 Jugendlicher oder Erwachsener zu treffen. 
Danach wird man gebeten, seinen Namen 
einzugeben. Bereits an der ersten Vitrine 
wird klar, wie durchdacht das Konzept ist. 
Ich halte nun meine Karte an den Monitor, 
werde mit meinem Namen begrüßt und erhalte dem vorher angegebenen Alter entsprechend aufbereitete Informationen. Für 
Kinder werden die Texte sogar vorgelesen. 
Im ersten Saal sehe ich heimische Wildtiere 
in ihrer natürlichen Umgebung. Die ausgestellten Präparate sind zum Teil Totfunde. 
Kein Tier musste für die Ausstellung sterben. 
Bei den Präparaten verhält es sich ganz unterschiedlich. Einige sind schon sehr alt, einige sind ganz neu in die Sammlung gekommen. Prinzipiell verfügen alle seltenen und 
CITES-geschützten Tiere, die man in der Ausstellung findet, prinzipiell über eine CITES- 
Genehmigung. Der Luchs im Waldpfad 
stammt beispielsweise aus einem Zoo in 
Münster und der Otter in der Fischerei ist 
ein relativ neuer Totfund. Die Greifvögel sind 
in der Regel aktive Jagdbegleiter von Falknern gewesen, die die Tiere nach ihrem Tod 
Präparatoren oder Museen zur Verfügung 
stellen. Hasen, Füchse und Kaninchen unterstehen dem Jagdrecht und sind größtenteils 
keine Totfunde. Einige Tiere stammen aus 
Nachlässen und einige wurden bei Präparatoren bestellt. All diese jagdbaren Tiere wurden im Rahmen der Bestandvorgaben und 
unter Berücksichtigung von Schonzeiten und 
Waidgerechtigkeit erlegt. Die „Lebensdauer“ 
solcher Präparate ist sehr hoch. 
Das Museum kann aus einem Fundus von 
etwa 1.000 Präparaten schöpfen. Schnell 
entsteht ein Gespräch mit Herrn Riepe über 
Deutsches Jagd- und Fischereimuseum
Formenreich
WISSENSWERTES
Auf meinem Weg vom Stachus zum Marienplatz fiel mein Blick auf die profanierte Augustinerkirche. 
Äußerlich noch als Kirchenbau erkennbar, fragt man sich, wie der Bau eigentlich genutzt wird. 
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016

Seite 35

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die Jagd an sich und die Probleme der Jäger. Er ist selbst Jäger und geht mit dem 
Thema sehr verantwortungsvoll um. Wir 
sprechen über den Tierschutz, dem sich jeder Jäger verpflichtet fühlt und diskutieren 
über das Für und Wider von mehr oder wenigen hohen Abschussraten. Jeder Autofahrer weiß um die Gefahr, die von Wildtieren 
ausgeht. Es ist interessant, die verschiedenen Sichtweisen und deren Hintergründe 
dargelegt zu bekommen. 
Er erklärt mir die verschiedenen Lebensweisen der Wildtiere wie Rehe und Hirsche. Als 
Autofahrer war ich immer der Meinung, 
dass Rehe in kleinen Gruppen leben, denn 
was hat man in der Fahrschule gelernt? 
„Läuft ein Reh über die Straße, folgen sicher weitere.“ Aber eigentlich sind Rehe 
Einzelgänger, Hirsche dagegen leben in Rudeln. Die Darstellung der Wildschweine und 
deren rasante Ausbreitung nach Bayern, 
Wildkatzen, Luxe und natürlich auch Wölfe 
werden sehr naturnah dargestellt. Wer sich 
nur ein wenig für Tiere und ihre Lebensräume interessiert, kann hier seinen Horizont in sehr schöner Umgebung erweitern 
und auch über unsere Lieblinge, wie Hund 
und Katz kann man noch einige interessante Dinge lernen. Wussten Sie, dass es 
Schutzwesten für Hunde gab, die als Hütehunde die Herden vor Wölfen und Bären 
schützten oder dass unsere Wildkatzen 
im Gegensatz zur Hauskatze nur einmal 
im Jahr Junge werfen? Ich sehe einen 
Mammutstoßzahn und Trophäen von den 
verschiedensten Tieren.
Dann gehen wir weiter und ich stehe fasziniert vor einer Bodeninstallation, die den 
Eindruck vermittelt, man würde über Wasser laufen. Es scheinen Fische im Wasser zu 
schwimmen und das Besondere ist, dass 
suggeriert wird, es bestünde die Gefahr, auf 
die Tiere zu treten. Die Fische aber weichen 
sofort aus, wenn mein Fuß ihnen zu nahe 
kommt – eine tolle Spielerei. Die Süßwasserfischabteilung besticht durch liebevoll 
nachgebildete Flussufer. Hier hat man mit 
Flusskieseln wunderschöne Landschaften 
erschaffen und natürliche Lebensräume 
nachempfunden. Für den Angler oder 
 Hobbyfischer sind diverse wertvolle Ausrüstungsgegenstände zu bewundern. 
Nun betreten wir eine imposante Treppe. 
Am ersten Treppenabsatz steht die Nachbildung einer freien Nachschöpfung einer 
barocken Statue: der Tellus Bavarica. Das 
Original aus dem späten 16. Jahrhundert 
stand in einem Garten der Residenz als 
Symbol des Bayernlandes. Es handelt sich 
um eine Allegorie Bayerns mit einem Salzfass am Fuß, in der linken Hand die Ähren 
für die Landwirtschaft, um Hüfte und 
Schulter Horn und Hirschfell und dem 
Reichsapfel als Symbol der Kurfürstenwürde 
in der rechten Hand. Ihr Schöpfer, Hubert 
Gerhard, hat auch die Maria auf der Mariensäule geschaffen. 
Einige Stufen höher in diesem atemberaubenden Treppenhaus befinden wir uns in 
der Apsis etwa auf halber Höhe des Gebäudes. Wunderschöne Kirchenfenster und ein 
herrliches gotisches Gewölbe werden für 
uns sichtbar. Stufe für Stufe nähern wir uns 
dem sogenannten weißen Saal. Durch die 
im 19. Jahrhundert eingezogene Zwischendecke ist ein Saal entstanden, der durch 
seine Weite besticht. An den Wänden hängen Trophäen aus der Graf Arco-Zinneberg 
Sammlung. Mit einer Saalhöhe von 10 Metern und 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche, das gesamte Museum verfügt über 
eine Fläche von 3000 Quadratmetern, besticht dieser Raum durch seine Eleganz. 
Auf der Empore stehen wir vor dem Skelett 
eines Europäischen Riesenhirsches. Das Geweih ähnelt dem eines Elches – es handelt 
sich aber um einen Hirsch, der von den 
frühen Menschen gejagt wurde und auf 
Höhlenzeichnungen zu finden ist. Eigentlich bin ich ganz froh, dass das Tier schon 
tausende Jahre tot ist, da ich bei Weitem 
nicht einmal bei ausgestreckten Armen die 
Schulterhöhe erreiche und dass das Tier ein 
Pflanzenfresser war, beruhigt dann auch 
kein wenig.
Die Vitrinen mit Jagdwaffen aus verschiedenen Jahrhunderten sind so angeordnet, 
dass man nicht von Masse überfordert wird 
und der Raum an sich noch wirken kann.
Am Ende des Saales stehen einige wunderschöne Prunkschlitten aus dem 17. und 
18. Jahrhundert. Diese reich verzierten 
Schlitten, die mit exotischen Motiven, 
Jagdszenen oder auch Figuren aus der antiken Sagen- und Götterwelt geschmückt 
sind, reich veredelt durch Gold- und Silberbeschläge, wurden zu sogenannten „Schlittiaden“ genutzt. Es handelte sich um ein 
Vergnügen des Adels, der damit seinen 
Reichtum zur Schau stellte und höfischen 
Vergnügungen frönte. Es ging sogar soweit, 
dass man Schnee aus den Bergen in die 
Stadt brachte, um abends, mit Fackeln beleuchtet, von der Residenz nach Nymphenburg fahren zu können und nicht durch den 
Winterschneematsch beeinträchtigt zu werden oder auch Schneemangel auszugleichen. Das Problem des Schneemangels 
mancher Winter war also auch unseren Vorfahren nicht ganz so fremd wie wir manchmal meinen. 
Der Weiße Saal kann auch für Events angemietet werden. Ich werde zwar daran erinnert, mich in einem Kirchenbau zu befinden, habe aber keinen Moment das Gefühl, 
dass die Nutzung der Würde der Mauern widerspräche. Im Gegenteil, trotz der Größe 
und der Erhabenheit strahlt die Kombination von Raum und Inhalt Harmonie aus.
Das Museum bietet auch eine Reihe von 
museumspädagogischen Angeboten. Viele 
Kindergärten und Schulen nutzen diese als 
Bereicherung des Unterrichtes. Vom Kindergartenkind bis zu Schülern der siebten 
Klasse können nicht nur Führungen gebucht werden. Die Jüngsten werden in 
 einer eigenen Abteilung an die Wildtiere 
herangeführt, in dem sie u.a. auch die 
 Präparate anfassen und streicheln können. 
Hier ist anfassen sogar erwünscht! Aber 
auch für interessierte Kinder und Eltern 
werden Kurse außerhalb des Schulklassenverbandes angeboten. Dazu wurde eine 
 umfangreiche Rubrik auf der Internetseite 
des Museum eingerichtet.
45.000 Besucher begrüßte das Museum im 
vergangenen Jahr. Es ist ein Erlebnis für die 
ganze Familie. Neben der einzigartigen Architektur, die sich harmonisch mit den Ausstellungsstücken ergänzt, können nicht nur 
jagd- und fischereibegeisterte Besucher ein 
Stück Natur im Herzen Münchens zu einem 
unglaublich fairen Preis lernend erleben. 
Aber noch ein Tipp: Wer vorher den bekannten Film „Nachts im Museum“ gesehen 
hat, sollte seine Phantasie im Zaum halten 
und gute Nerven haben, denn wünschen 
Sie sich nicht, dass der Keiler am Eingang 
lebendig wird! (BH)
JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
 
Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
ANWALTSKANZLEI
MICHAEL BAUER
SILVIA KOBER
Schwerpunkt Strafrecht
Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
Unfallabwicklung
Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JULI 2016
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Freitag, 01. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Liebeslichterloh
 ➔ 13.30 Uhr, Königsplatz, 
TUNIX 2016 – Studentisches Open Air 
am Königsplatz
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, Munich Mash 
– Munich Action Sport Heroes
 ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, 
Harry F. & Band
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Hexenjagd
 ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, Lina
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016 Tosca
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Wut
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Adam Hall & The Velvet Playboys
 ➔ 20.00 Uhr, Pepper, Altes Eisen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Kulturhaus Neuperlach, 
Ela Marion und die Liebe zur Musik
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Teufel auf Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre
 ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Mauerschau
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, 
Thé à la menthe ou t'es citron?
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Die Lügen der Papageien
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Peter John Farrowski
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, 
The Devil Makes Three
Samstag, 02. Juli
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, Munich Mash 
– Munich Action Sport Heroes
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Lohengrin
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, In 
unendlicher Ferne die winzige Brücke
 ➔ 18.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Caspar Western Friedrich
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Das goldene Vlies
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
La Sonnambula
 ➔ 19.30 Uhr, Theater Leo 17, Junges 
Gärtnerplatztheater It had to be you
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Teufel auf Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die bitteren Tränen der Petra von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die letzte Karawanserei
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, 
Semesterabschlusskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, 
Thé à la menthe ou t'es citron?
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Camila Meza
Sonntag, 03. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Chicago 1930
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, Munich Mash 
– Munich Action Sport Heroes
 ➔ 15.00 Uhr, Volkstheater, 
In unendlicher Ferne 
die winzige Brücke
 ➔ 18.00 Uhr, Theater Leo 17, Junges 
Gärtnerplatztheater It had to be you
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Baro Drom Orkestar
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die bitteren Tränen der Petra von Kant
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die letzte Karawanserei
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Konzert der Orchester
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 La bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Julia von Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Mauerschau
 ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, 
Von ungarischen Nächten und 
spanischen Träumen
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Pokey LaFarge
Montag, 04. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 La Juive
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
AOK Blade Night München 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Orchesterkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Lehman Brothers – Aufstieg und Fall 
einer Dynastie
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Liebeslichterloh
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Haltung
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
1. Festspiel-Kammerkonzert 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Walls Of Jericho
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
CunninLynguists
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Café, 4th July 
Party mit Deer Park Avenue
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Alessandro De Santis Big Band 
feat. Giacomo Di Benedetto
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Nachts und nebenbei – 
Gefährliche Liebschaften
Dienstag, 05. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 South Pole
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Orchesterkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer-
 ➔ Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, 50 Grades of Shame
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die vierzig Tage des Musa Dagh
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jazznacht 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Johannes X. Schachtner
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Six Feet Under + Unbound
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Solina Cello Ensemble
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Yellow Boogie Dancers
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Franz 
Dannerbauers Music Liberation Unit
Mittwoch, 06. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 La bohème
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Tage der Dunkelheit
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Wut
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Teufel auf Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Moses – Ein Mash-up Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind Gefangene
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Jasmin Bayer & Band
Donnerstag, 07. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Turandot
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, 50 Grades of Shame
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Der Gute Mensch 
von Sezuan
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Huckleberry Five
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
LaTriviata – Die Impro-Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Festspiel-Konzert des Opernstudios 
2016
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Verra
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
The King of Cards
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Die Lügen der Papageien
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Lorenz Heigenhuber
Freitag, 08. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
La Juive
 ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am 
Rosengarten, Sixtiebeats
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Musikalischer Sommer
 ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, 
Nightrise-Festival
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, América
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Das Handbuch für den Neustart 
der Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Teufel auf Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
23 Jahre Muffatwerk!
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Aryana
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Brujeria + 
Siberian Meat Grinder + Caos Cartel
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ingo Appelt
36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
SERVICE
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JULI 2016
 ➔ 01.-31.07. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee
 ➔ 01.-31.07. Mo-So 21.00 Uhr, Alter Viehhof, Open Air-Kino im Viehhof
 ➔ 04.-28.07. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 01.-24.07. Mo-So 14.00 Uhr, Tollwood Sommerfestival
 ➔ 01.-23.07. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Familie Malente – Mit 17 hat man noch Träume
 ➔ 01.-30.07. Fr+Sa 19.00 Uhr, Filmcasino, Dinner & Party
 ➔ 01.-03.+14.-17.07 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft
 ➔ 01.-10.07. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Die Clowns Company
 ➔ 01.-23.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Veronicas Zimmer
 ➔ 07.-30.07. Do-Sa 21.00 Uhr, Münchner Sommertheater im Englischen Garten, Ein Sommernachtstraum
 ➔ 12.-16.07. Di-Sa 19.30 Uhr, Mohr Villa Freimann, Open Air – Habe die Ehre
 ➔ 16.-24.07. Sa+So 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Eine Sommernacht
 ➔ 18.-22.+24.-26.+29.-31.07. 20.00 Uhr, Glyptothek, Der Sturm
 ➔ 19.-29.07. 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Rampenlichter 2016
 ➔ 23.-29.07. Mi-Sa+Mo 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Chicago 1930
 ➔ 25.-23.07. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Vorname
 ➔ 25.-31.07. Mo-So 21.30 Uhr, Kino Open Air auf dem Königsplatz
 ➔ 26.-31.07. Di-So 19.30 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air - Die schöne Helena
 ➔ 27.-31.07. Mi-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Deutsches Theater, All You Need Is Love!

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➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
LaTriviata – Die Impro-Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Mare Nostrum
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Schachabend
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Schwarze Grütze
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Studiokonzert der 
Schlagzeugklasse Prof. Adel Shalaby
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
The King of Cards
 ➔ 21.00 Uhr, Hide Out München, 
Die Nüsse
Samstag, 09. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abschlusskonzerte des Masterstudiengangs
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Jahreskonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Bayerisches Landesamt 
für Steuern, Sommer in der Stadt
 ➔ 19.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Sommerkonzert 
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Tage der Dunkelheit
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Teufel auf Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Johanna Effenberger & 
Verena Niessner
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Schachabend
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Schwarze Grütze
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Skyline Riders
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
The King of Cards
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Vor dem Ruhestand
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Michl
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 20.30 Uhr, Marstallplatz, Münchner 
Opernfestspiele 2016 Oper für Alle – 
Festspiel-Konzert 2016
Sonntag, 10. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Königsplatz, 
Münchner Sportfestival
 ➔ 14.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Die Unmögliche Enzyklopädie extra 
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Gerret Lebuhn & Alexander Glöggler
 ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Mare Nostrum
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Turandot
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, War and Peace
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Hot Pepper, Air 
Conditioner and the Farewell Speech
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Montag, 11. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
AOK Blade Night München 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, 
G3 feat. Satriani, 
Vai & The Aristocrats
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Walter Zauner und 
Angelika Beier
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Figaros Hochzeit
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Hot Pepper, Air 
Conditioner and the Farewell Speech
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Festspiel-Liederabend Dorothea 
Röschmann
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Matthias Schriefl’s Multiorchester
Dienstag, 12. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind jung. Wir sind stark.
 ➔ 11.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.00 Uhr, Pepper, Krabat
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, América
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Women in White
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Carmela de Feo
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Festspiel-Liederabend Diana Damrau
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Mark Turner Quartet
Mittwoch, 13. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Spieler
 ➔ 19.00 Uhr, Pepper, Krabat
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 Lucrezia Borgia
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner 
Kaspar und das ewig' Leben
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Lehman Brothers – Aufstieg und Fall 
einer Dynastie
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Nichts von euch auf Erden
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Women in White
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Teorema
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Carmela de Feo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Da Huawa, Da Meier und I
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Konzert zum Semesterabschluss
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Shalom 
Ensemble – Musik aus Theresienstadt
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
God Is An Astronaut
 ➔ 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Die große Schau – Folge VIII
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Richard Bona & Mandekan Cubano
Donnerstag, 14. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Body Talk Talking Straight 
– Sex
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 
Der Rosenkavalier
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Symphonieorchesters des Bayerischen 
Rundfunks
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
 ➔ Das Handbuch für den Neustart 
der Welt
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Dämonen
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Women in White
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Teufel auf Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Der Gute Mensch 
von Sezuan
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Lagwagon
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Marillion
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Carla Bley Trio
 ➔ 23.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Boiband
Freitag, 15. Juli
 ➔ 16.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Abschlusskonzerte des Masterstudiengangs
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Body Talk Talking Straight 
– Sex
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, 
Die Abenteuer des guten Soldaten 
Svejk im Weltkrieg
 ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, 
Damien Jurado
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Junior-Sinfonieorchester
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 La traviata
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Clemente Trio
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Die Blindgänger – Close up
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Dämonen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Teorema
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, 20 Jahre M 94.5 – 
Laut Indie Stadt
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Hommage an Yehudi Menuhin
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Madame Bovary
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 21.00 Uhr, Hide Out München, 
Doc Schott Band
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Harold López-Nussa Trio
Samstag, 16. Juli
 ➔ 09.00 Uhr, Olympiapark, 8. 
Bayerischer Lehrermarathon
 ➔ 11.00 Uhr, Marienplatz, Gemeinsam 
Sport – Gemeinsam Spaß
 ➔ 11.00 Uhr, Krankenhaus Barmherzige 
Brüder, Tag der offenen Tür 
 ➔ 14.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Straßenfest
 ➔ 15.15 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Body Talk Talking Straight 
– Sex
 ➔ 18.00 Uhr, Zenith, Kool Savas
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Serenade im Park – Glücksmomente
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
ATTACCA-Konzert
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Der feurige Engel
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Antigone + 
Carmen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Márcio Tubino 
Quintett
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Shahin Najafi
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Teorema
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Klassik am 
Odeonsplatz 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Romeo + Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
The Dark Ages
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Cyrille Aimée
Sonntag, 17. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, 
Bavarian Run 2016
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Les Indes galantes
 ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, 
Tag der Laienmusik
 ➔ 16.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Figaros Hochzeit
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 Der Rosenkavalier
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sommerkonzert 
der Sing- und Musikschule
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Drei Schwestern
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir wollen es wieder tun
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Carsten Schleuß
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ghetto
 ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Teufel auf Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
2. Festspiel-Kammerkonzert 2016
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Mother Tongue
Montag, 18. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
AOK Blade Night München 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 La traviata
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Das Chamäleon – Wer „Ich” sagt, 
lügt schonmal
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 19.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Jazz Sommer im Bayerischen Hof 
– Marcus Miller
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sein oder Nichtsein
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Episode #8 – Breaking Bad
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Gehirn-Joking
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Jazz Sommer – Robben Ford Band
Dienstag, 19. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Die Stadt springt
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 
Der fliegende Holländer
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
School‘s out
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37

Seite 38

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➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Catch-22
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kongress der Autodidakten
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lisa Fitz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Altinger
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Reichstheaterkammer
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Vor dem Ruhestand
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 
Aesthetic Perfection
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Café, 
American Classics
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Edi Nulz
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Jazz Sommer – 
Nils Petter Molvaer Band
Mittwoch, 20. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Bau
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, América
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer, 
Boulanger Trio
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sie nannten ihn Tico
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Catch-22
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Altinger
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 Festspiel-Gala
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Desorden Público
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Jazz Sommer – 
Enrico Rava New Quartett
Donnerstag, 21. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, And Moor
 ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Heinrich tanzt IV
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 Mefistofele
 ➔ 19.00 Uhr, Tollwood Sommerfestival, 
Tollwood Sommerfestival 2016 Wanda
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Chicago 1930
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, 
Giesinger Kulturpreis 2016
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Catch-22
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Abdelkarim
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Der Gute Mensch 
von Sezuan
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Die Sphinx 
von Giesing
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch 
Wagoni – Die Rhythmus-Poeten
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Figaros Hochzeit
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Kunst vs. Ideale
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
The Casualties + Total Chaos
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Christian Weidner
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Jazz Sommer – 
Volcan Trio feat. Gonzalo Rubalcaba
Freitag, 22. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, And Moor
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Hexenjagd
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Münchener Kammerorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Arthur Senkrecht & Bastian Pusch
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch 
Wagoni - Die Rhythmus-Poeten
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Gregor Walz
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Kunst vs. Ideale
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
3. Kammerkonzert 
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Jazz Sommer – Kenny Barron Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Sophie Wegener & Zona Sul
Samstag, 23. Juli
 ➔ 13.00 Uhr, Königsplatz, 
Oben Ohne Open Air 2016
 ➔ 16.45 Uhr, Olympiapark, 
Münchner Sommernachtstraum 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016, Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Sommerkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Zement
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Internationaler MUT-Autoren - 
wett bewerb
 ➔ 19.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Jazz Sommer – 
Brooklyn Funk Essentials
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch 
Wagoni - Die Rhythmus-Poeten
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Figaros Hochzeit
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Hot Pepper, Air 
Conditioner and the Farewell Speech
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, 
Sommerfest im Biergarten
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Suchtpotenzial
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Jazz Sommer – 
Maïa Barouh
Sonntag, 24. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Les Indes galantes
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Sommerkonzert des Kammerensemble, 
Opus Zwei
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Lehman 
Brothers – Aufstieg und Fall 
einer Dynastie
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 Mefistofele
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, América
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Prag – Die „Goldene Stadt” 
an der Moldau
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
Montag, 25. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
AOK Blade Night München 2016
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Das Chamäleon – Wer „Ich” sagt, 
lügt schonmal
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Festspiel-Liederabend 
Christian Gerhaher
 ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Tonguecat
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Landes- 
Jugendjazzorchester Bayern
Dienstag, 26. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Les Indes galantes
 ➔ 19.00 Uhr, GOP, Talents 2016
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
4. Festspiel-Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Tonguecat
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind Gefangene
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Molotov
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Cosmic Psychos
Mittwoch, 27. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Les Indes galantes
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016, 
Un ballo in maschera
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Ian Fisher
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Chico Trujillo
Donnerstag, 28. Juli
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016, 
Die Meistersinger von Nürnberg
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiapark, 
Theatron Musik Sommer
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Eine Sommernacht
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Festspiel-Liederabend René Pape
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Der Gute Mensch 
von Sezuan
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kongress der Autodidakten
 ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
Freitag, 29. Juli
 ➔ 08.00 Uhr, Olympiapark, 
Euro Masters Regatta 2016
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Les Indes galantes
 ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Big Bad Wolf
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 Die Entführung 
aus dem Serail
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiapark, 
Theatron Musik Sommer
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer, 
Signum Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Tonguecat
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Eine Sommernacht
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Slide & Ride
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, 
Sacred Bones Party
Samstag, 30. Juli
 ➔ 08.00 Uhr, Olympiapark, 
Euro Masters Regatta 2016
 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, 
Auer Jakobidult
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Les Indes galantes
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Un ballo in maschera
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiapark, 
Theatron Musik Sommer
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Andreas Gabalier und Gäste
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Giuliana Carmignola, Violine
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
5. Festspiel-Kammerkonzert 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Tonguecat
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Weber
 ➔ 21.00 Uhr, Isarpost Eventlocation, 
Ü 40 Sommer in the City
Sonntag, 31. Juli
 ➔ 08.00 Uhr, Olympiapark, 
Euro Masters Regatta 2016
 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, 
Auer Jakobidult
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Die Meistersinger von Nürnberg
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiapark, 
Theatron Musik Sommer
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Ensemble Gefilte Fish
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Eine Sommernacht
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Münchner Klezmer Trio – 
Best of Swing and Klezmer
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016

Seite 39

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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39
 
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ JULI-PROGRAMM
atelier-tacke.de
➔ TrendSet 
Internationale Konsumgüter-Fachmesse für 
Lebensart auf dem Messegelände 
9.–11. Juli 2016, Sa–So 9–18 Uhr, Mo 9–17 Uhr 
Messe München, Hallen A1–A6 und B1–B3
Weitere Veranstaltungen im Juli 
➔ SicherheitsExpo 2016 
Sicherheitsmesse für Gebäudesicherheit, Freilandsicherung 
und IT-Security 
6.–7. Juli 2016, Mi–Fr 9–17 Uhr 
MOC Veranstaltungscenter München, Halle 4
➔ HEILPRAKTIKER 
Heilpraktiker Kongress des Südens 
9. Juli 2016, Sa 9–18 Uhr 
MOC Veranstaltungscenter München, Halle 2 und 3
➔ FOBI 2016 
Fortbildungswoche für praktische Dermatologie 
und Venerologie 
23.–29. Juli 2016, Sa 9–17.45 Uhr, So 10–16.45 Uhr, 
Mo 9–20.30 Uhr, Di–Do 8.30–18 Uhr, Fr 8.30–15.50 Uhr 
ICM – Internationales Congress Center München 
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
atelier-tacke.de
In neun Hallen öffnet die TrendSet zum zweiten Mal in diesem Jahr ihre Tore für den Fachhandel. Vom 09.–11. Juli 2016 werden 
in den Hallen A1–A4 und B1–B3 wieder die neusten Kollektionen aus dem Bereich Wohnambiente, Tischkulturen und Lebensart 
vorgestellt. Die Bijoutex mit den Schwerpunkten Mode und Schmuck fin-det man in den Hallen A5–A6. Mit 35 000 erwarteten 
Fachbesuchern ist die Trend-Set die größte Fachmesse ihrer Art im südlichen deutschsprachigen Raum.
Schnell. Preiswert. Kompetent.

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