TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Juli 2016
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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EINBLICKE VON DER PLANUNG BIS ZUR FERTIGSTELLUNG DES STADIONS RÜCKBLICKE ZEHN JAHRE NACH DER FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT 2006 AUSBLICKE INTERVIEWS MIT GESCHÄFTSLEITUNG UND POLIZEI OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE ALLIANZ ARENA MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JULI 2016 ➔ FUSSBALLTEMPEL DER SUPERLATIVE
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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ JULI 2016 Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 04.07., 18.07., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 06.07., 13.07., 20.07., 27.07., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 02.07., 09.07., 16.07., 23.07., 30.07., jeweils von 10–13 Uhr Leistungskurs Montag, 04.07., 11.07., 18.07., 25.07., jeweils von 20–22 Uhr Mittwoch, 06.07., 13.07., 20.07., 27.07., jeweils von 20–22 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Samstag, 02.07., um 8.30 Uhr Montag, 11.07., um 17.30 Uhr Samstag, 16.07., um 8.30 Uhr Montag, 25.07., um 17.30 Uhr Samstag, 30.07., um 8.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 21.07., von 13–17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 20.07., ab 15 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 4/2016 vom 07. Juni bis 05. Juli 2016 ➔ Kurs 5/2016 vom 20. September bis 18. Oktober 2016 ➔ Kurs 6/2016 vom 08. November bis 06. Dezember 2016 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61- 367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung / Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen / Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Juli 2016 02 Einladung ⁄ Ordentliche Generalversammlung 04 Stadtinfo ⁄ Tollwood Sommerfestival und Volksfesttermine 04 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 06 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10 Leserbriefe ⁄ 11 ➔ Titelthema ⁄ Allianz Arena – Fußballtempel der Superlative 12 ➔ Allianz Arena ⁄ Von der Planung bis zur Fertigstellung 14 ➔ Allianz Arena ⁄ Zahlen und Fakten zur Allianz Arena 16 ➔ Allianz Arena ⁄ Interview mit dem Geschäftsführer Jürgen Muth 18 ➔ Allianz Arena ⁄ Interview mit der Polizei zum Thema Verkehrssicherheit 20 Fußballstadien in München ⁄ Gestern und Heute 22 Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 23 Taxi International ⁄ Ereignisse weltweit 24 Stadtkunde München ⁄ Straßenumbenennung 26 Sehenswertes ⁄ Heilig Kreuz Kirche Fröttmaning 28 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise und Gewinnspiel 29 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 30 Statistik ⁄ Deutschlands verkehrsreichste Straßen 33 Wussten Sie schon, dass … ⁄ Erstes Hochhaus Münchens 33 Wissenswertes ⁄ Deutsches Jagd- und Fischereimuseum 34 Service ⁄ Veranstaltungskalender Juli 2016 36 Messe München International ⁄ Juli-Programm 39 JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3 atelier-tacke.de Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen
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4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 ➔ EINLADUNG ➔ DIENSTAG, 28. JUNI 2016 ➔ BEGINN: 10.00 UHR, EINLASS 9.00 UHR ➔ SAAL IM AUGUSTINER KELLER, ARNULFSTRASSE 52 KOSTENLOSE PARKPLÄTZE BEIM CIRCUS KRONE IN DER MARSSTRASSE! WICHTIGE INFORMATION ⁄ GENOSSENSCHAFT DER MÜNCHNER TAXI-UNTERNEHMEN EG Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post ORDENTLICHE GENERALVERSAMMLUNG MITMACHEN UND GEWINNEN! Während der Generalversammlung erfolgt die Verlosung eines neuen Datenfunk-Systems vom Typ HALE TT-01 unter den anwesenden Mitgliedern. Viel Glück! STADTINFO Tollwood Sommerfestivals 2016 Unter dem Motto „Dein blaues Wunder!“ erwartet die Besucher vom 29. Juni bis 24. Juli ein buntes Kulturprogramm mit Konzerten und Comedy. Mit kulturellen Veranstaltungen, von denen viele bei freiem Eintritt stattfinden, will der Veranstalter das ökologische Bewusstsein schärfen. Wie in jedem Jahr erwarten die Veranstalter an den 25 Tagen auf 30.000 Quadratmetern etwa 900.000 Besucher. Der Markt der Ideen lädt mit seinen Angeboten an Kunsthandwerk und Bio-zertifizierter Gastronomie aus aller Welt die Gäste ein. (BH) ➔ Datum: 29.06. – 24.07.2016 ➔ Öffnungszeiten: Mo–Fr 14.00–1.00 Uhr, Sa / So 11.00–1.00 Uhr ➔ „Markt der Ideen” bis 23.30 Uhr, Gastronomie bis 1.00 Uhr, Ort: Olympiapark Süd München ➔ Parken: ausschließlich in der Parkharfe am Olympiastadion An dieser Stelle einige ausgesuchte Höhepunkte: ➔ 29.06.2016 James Bay ➔ 04.07.2016 Harry G ➔ 05.07.2016 ZZ Top ➔ 11.07.2016 Anastacia ➔ 19.07.2016 Deep Purple ➔ 20.07.2016 Sarah Connor ➔ 23.07.2016 Peter Cornelius & Band Weitere Infos unter: www.tollwood.de/sommerfestival-2016 ➔ DEIN BLAUES WUNDER! ➔ FESTE FEIERN! iStockphoto Volksfesttermine – München und Umland ➔ Stadtgeburtstag München 18. Juni bis 19. Juni 2016 in der Innenstadt ➔ Magdalenenfest 09. Juli bis 17. Juli 2016 (im Hirschgarten) ➔ impark Sommerfestival 28. Juli bis 21. August 2016 (im Olympiapark) ➔ Dachauer Volksfest 13. August bis 22. August 2016 (in Dachau, Thomawiese) ➔ Straubinger Gäubodenvolksfest 12. August bis 22. August 2016 (in Straubing, Festplatz am Hagen) ➔ Rosenheimer Herbstfest 27. August bis 11. September 2016 (in Rosenheim, Lorettowiese) ➔ Oktoberfest München 17. September bis 03. Oktober 2016 (auf der Theresienwiese)
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Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran. Bernd Obkirchner Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel. /zero.lf/eight.lf/nine.lf / /four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf /one.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Touran Trendline /two.lf./zero.lf TDI SCR, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/six.lf/außerorts /four.lf,/three.lf/kombiniert /four.lf,/seven.lf/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/two.lf/four.lf. Ausstattung: Gepäckraumklappe mit elektr. Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Parklenkassistent „Park Assist“ inkl. ParkPilot, Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt, Vordersitze beheizbar, Kunstleder, LED-TAXI-Dachzeichen, /two.lf Kindersitze mit Seitenhalt und Seitenkopfstütze, Vorbereitung für Taxameter, Taxi-Alarmanlage, Müdigkeitserkennung, Klimaanlage, Reifenkontrollanzeige u. v. m. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Hauspreis (brutto): /two.lf/four.lf./seven.lf/two.lf/five.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /six.lf./five.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /one.lf/eight.lf./two.lf/two.lf/five.lf,/zero.lf/zero.lf € Sollzinssatz (gebunden) p. a.: /two.lf,/nine.lf/five.lf % Effektiver Jahreszins: /two.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /one.lf/zero.lf./three.lf/two.lf/nine.lf,/two.lf/four.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/six.lf./four.lf/two.lf/eight.lf,/two.lf/eight.lf € /four.lf/eight.lf mtl. Finanzierungsraten à /one.lf/nine.lf/nine.lf,/nine.lf/eight.lf € /one.lf Ihre Ansprechpartner:www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Ab sofort bei uns bestellbar. Der neue Touran als Taxi. 48305_25387_HEW_160608_Touran+Schriftzug_DIN A4+3_4c_RZ.indd 1 09.06.16 11:39
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Rolle spielt, ob andere Taxifahrer ebenfalls ordnungswidrig handeln oder nicht. Das ordnungswidrige Handeln anderer Personen macht das Handeln des Betroffenen nicht rechtmäßig, so die Richterin. Da sich der Betroffene völlig uneinsichtig zeigte und sich in vollem Bewusstsein der Begehung einer Ordnungswidrigkeit dennoch im Recht sah, erhöhte das Gericht das Bußgeld auf 200 Euro. Wir regen hiermit alle Kollegen zum intensiven Nachdenken an, ob geringfügige und kurzfristige Vorteile einen nachhaltigen Vertrauensverlust der Fahrgäste in die Dienstleistung Taxi rechtfertigen. Der oben genannte Vorfall zeigt, der Taxifahrer hätte 5 Euro mehr verdienen können. Das Taxigewerbe hat durch die Vorgehensweise des Kollegen wahrscheinlich fünf Fahrgäste verloren. Aus diesem Blickwinkel war das Bußgeld sogar zu niedrig. (FK) IHK-Wahl 2016 Die Mitglieder der Vollversammlung und der 19 Regionalausschüsse der IHK für München und Oberbayern für die Wahlperiode 2016 bis 2021 stehen fest. In der Zeit vom 25. April bis 06. Mai 2016 waren 402.794 IHK-Zugehörige aufgerufen, ihre Stimme bei den Wahlen zur Vollversammlung und zu den IHK-Regionalausschüssen abzugeben. Insgesamt sind 39.297 Wahlbriefe zugelassen worden. Für die Wahlen zur Vollversammlung 21.532 und zu den Wahlen der IHK-Regionalausschüsse 17.765. 1.677 Wahlbriefe mussten zurückgewiesen werden. Für die Wahlgruppe 11 (Verkehr, Logistik und Postdienste) sind Herr Georg Dettendorfer, Geschäftsführer der Johann Dettendorfer Spedition, Ferntrans GmbH & Co. KG sowie Herr Frank Kuhle, Vorstandsmitglied der Taxi-München eG, gewählt worden. Welche Aufgaben haben Vollversammlung und IHK-Regionalausschüsse? Die Vollversammlung ist das wichtigste Organ der IHK. In ihr sind die Kompetenz und der Sachverstand aller Wirtschaftszweige und Branchen aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen vereint. Sie entscheidet über die Richtlinien der IHK-Arbeit und nicht zuletzt auch über die Einnahmen und Ausgaben. Sie wird dabei beratend durch die IHK-Regionalausschüsse unterstützt. Wie setzen sich Vollversammlung und Regionalausschüsse zusammen? Die Vollversammlung besteht aus bis zu 90 Mitgliedern: ➔ 71 direkt gewählte Mitglieder, aufgeteilt auf 23 Wahlgruppen und ➔ 19 Vorsitzende der IHK-Regionalausschüsse. Die Anzahl der Sitze in den 19 IHK-Regionalausschüssen ist unterschiedlich (15, 17 oder 21 Sitze). Die Mitglieder dort werden ausschließlich direkt gewählt. Eine Zuwahl gibt es hier nicht. Die gewählten Mitglieder jedes Regionalausschusses wählen eine/n Vorsitzende/n, der/die Kraft seines/ihres Amtes als Vorsitzende/r automatisch Mitglied der Vollversammlung wird. Wir danken allen, die sich an der IHK-Wahl 2016 beteiligt haben. (FK) Olympiapark im Juli – Tollwood Auf dem südlichen Areal im Olympiapark findet von Mittwoch, den 29. Juni 2016 bis Sonntag, den 24. Juli 2016 das Tollwood Sommerfestival statt. Es ist bereits das 28. Tollwood-Festival auf diesem Gelände. Aus diesem Grund ist die Zufahrt in den Olympiapark über den Spiridon-Louis-Ring in dieser Zeit von der Ackermannstraße aus nicht möglich. Für Besucher des Festivals steht die Olympia-Parkharfe zur Verfügung, die beste Zufahrt erfolgt über die Landshuter Allee zum Block 1. Für die Bereitstellung von Taxis am Tollwood-Festival ist während der Laufzeit dieser Veranstaltung ein Taxistand in der Ackermannstraße eingerichtet. Der Taxi stand befindet sich am nördlichen AKTUELLE INFORMATIONEN Mehrpersonenzuschlag bei Taxifahrten Auf Grund verschiedener Vorfälle in Bezug auf die Beförderung vom mehreren Fahrgästen müssen wir nochmals auf die Bestimmungen der Münchner Taxitarifordnung hinweisen. Laut dieser Verordnung ist bei Fahrten mit Großraumtaxis ab dem 5. Fahrgast, unabhängig von der Gesamtzahl der beförderten Personen, ein pauschalierter Zuschlag in Höhe von Euro 6,00 zu berechnen, wenn das Fahrzeug nach Bauart und Ausstattung zur Beförderung von mehr als 5 Personen einschließlich Fahrzeugführer / Fahrzeugführerin zugelassen ist und in einem abgeteilten Lade- oder Kofferraum wenigstens 50 kg Gepäck mitführen kann. Bei der Beförderung von Personen im Laderaum, meist als Not- oder Ersatzsitze bezeichnet, darf der Zuschlag unabhängig von der Gesamtzahl der Fahrgäste nicht erhoben werden (TTO §3 Abs. 4). Zuletzt wurde am 28.10.2015 ein 48-jähriger Taxifahrer vom Amtsgericht München zu einer Geldbuße von 200 Euro verurteilt, weil er unberechtigterweise einen Mehrpersonenzuschlag verlangt hat. Der Taxifahrer transportierte am 06.04.2015 in seinem Taxi Fiat Doblo fünf Personen mit vier Gepäckstücken vom Flughafen München in die Innenstadt. Er berechnete den damals gültigen Mehrpersonenzuschlag von fünf Euro. Die Fahrgäste beschwerten sich und die zuständige Verwaltungsbehörde der Stadt München belegte den Fahrer mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro wegen Verstoßes gegen die Taxitarifordnung der Landeshauptstadt München. Der Taxifahrer legte beim Amtsgericht München Einspruch ein. In der Verhandlung gab er zu, den Mehrpersonenzuschlag zu Unrecht berechnet zu haben. Ein Bußgeld empfand er aber als ungerecht, da auch andere Taxifahrer den Mehrpersonenzuschlag unberechtigt verlangen würden. Das Gericht stellt zutreffend fest, dass es keine 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
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Seitenstreifen der Ackermannstraße östlich des Spiridon-Louis-Ring. Für die Anfahrt von Fahrgästen aus west licher Richtung ist auch die Hedwig- Dransfeld-Allee bis zur Wendeschleife zu empfehlen, wo es nur noch wenige Meter über den Fußweg bis zum Südeingang des Tollwood-Platzes sind. Andreas Gabalier im Olympiastadion: Am Samstag, den 30. Juli 2016 findet im Olympiastadion die „Größte Volks- Rock’n’Roll-Party” der Welt statt. Im ausverkauften Stadion steigt die Mega-Party mit Andreas Gabalier und seinen Gästen. Die Zufahrt zum Olympiapark mit Fahrgästen erfolgt am besten aus beiden Richtungen über den mittleren Ring zum Block 20 der Parkharfe. Hier erfolgt auch die Bereitstellung von Taxis nach dem Konzert gegen 23 Uhr. Beachten Sie, dass aufgrund der großen Besucherzahlen die Einfahrt in den Olympiapark an diesem Abend nicht möglich ist! Die Taxi-München eG ist bei dieser Veranstaltung vor Ort und koordiniert die Taxiversorgung. (TK) Fußgängerzone Marienplatz: Wie repräsentativ darf eine Umfrage sein? In der Ausgabe vom 31. Mai 2016 einer großen Münchner Tageszeitung war ein Beitrag über die Verkehrssituation am Marienplatz zu lesen. Aufgrund der Großbaustelle am Hugendubel-Haus ist seit einigen Monaten der Marienplatz quasi frei von jeglichem Fahrverkehr, auch die Linienbusse und die Taxis dürfen nicht mehr rein. Aus diesem Anlass führte ein Institut eine Umfrage durch mit folgender Fragestellung: Würden Sie eine Umwandlung dieses Bereichs in eine Fußgängerzone dauerhaft, also auch nach Abschluss der Baumaßnahmen eher begrüßen oder eher ablehnen? Nur 13% der Befragten lehnten eine Fußgängerzone ab, während 57% dafür plädierten und 30% dazu keine Meinung hatten. Betrachtet man dieses Ergebnis, könnte man tatsächlich denken, eine überwiegende Mehrheit möchte hier eine Fußgängerzone. Aber wer wurde eigentlich hierzu befragt? Die Befragung erfolgte am Marienplatz, mit den Worten „eine Umwandlung dieses Bereiches“ . Demnach befand sich der Interviewende in diesem Bereich. Zu einer Zeit, als sich dort ausschließlich Fußgänger aufhalten konnten und durften. Man frage eine Menge Fußgänger, ob diese eine Fußgängerzone will, und – man staune – kommt zur überraschenden Mehrheit von 57%. Diese Befragung war genauso sinnvoll wie die Suche nach einem Vegetarier in einer Metzgerei. Hätte man auch Rad-, Taxiund Busfahrer, oder vielleicht sogar noch deren Fahrgäste befragt, wäre das Ergebnis vermutlich wesentlich anders ausgefallen. Aber Sinn und Zweck einer solchen Umfrage ist offenbar, die vorgefasste Meinung der Initiatoren repräsentativ zu bestätigen, egal mit welcher Taktik. (TK) Blade Night 2016 Auf Wunsch einiger Kollegen informieren wir Sie über die Details der Blade Night 2016. Die Veranstaltung findet jeweils montags bis einschließlich 05.09.2016 gemäß nachfolgender Streckenbeschreibung statt. Start- und Zielort ist der öffentliche Verkehrsgrund Am Bavariapark, zwischen den Hallen des Verkehrszentrums und Alter Kongresshalle. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Der Skaterzug startet gegen 21.00 Uhr und wird durch ein Spitzen- und ein Schlussfahrzeug der Polizei begrenzt. Den Teilnehmern und den Ordnern ist das Befahren der Geh- und Radwege nicht gestattet. Der Corso trifft gegen 22.15 Uhr wieder am Zielort ein. Ende der Veranstaltung ist jeweils um 23.00 Uhr. Während der Veranstaltung ist die Theresienhöhe für andere Verkehrsteilnehmer gesperrt. Geplante Strecken 2016: ➔ 20.06.2016 – Strecke Nymphenburg ➔ 27.06.2016 – Strecke Schwabing ➔ 04.07.2016 – Strecke Tierpark ➔ 11.07.2016 – Strecke Tierpark ➔ 18.07,2016 – Strecke Schwabing (kurz) ➔ 25.07.2016 – Strecke Nymphenburg ➔ 01.08.2016 – Strecke Schwabing ➔ 08.08.2016 – Strecke Nymphenburg ➔ 15.08.2016 – Strecke Tierpark ➔ 22.08.2016 – Strecke Tierpark ➔ 29.08.2016 – Strecke Tierpark ➔ 05.09.2016 – Strecke Tierpark Verlauf Strecke Tierpark: Theresienhöhe ➔ Bavariaring ➔ Rückertstraße ➔ Kaiser-Ludwig-Platz ➔ Herzog- Heinrich-Straße ➔ Kapuzinerstraße ➔ Wittelsbacherbrücke ➔ Humboldtstraße ➔ Pilgersheimer Straße ➔ Candidplatz ➔ Schönstraße ➔ Tierparkstraße ➔ Thalkirchner Brücke ➔ Tierparkstraße ➔ Schäftlarnstraße ➔ Isartalstraße ➔ Auenstraße (ab Wittelsbacher Straße entgegen der Einbahnrichtung) ➔ Baldeplatz ➔ Kapuzinerstraße ➔ Herzog- Heinrich-Straße ➔ Kaiser-Ludwig-Platz ➔ Rückertstraße ➔ Bavariaring ➔ Theresienhöhe Verlauf Strecke Nymphenburg kurz: Theresienhöhe ➔ Bavariaring ➔ Martin- Greif-Straße ➔ Bayerstraße ➔ Grasserstraße ➔ Hackerbrücke ➔ Wredestraße ➔ Marsstraße ➔ Arnulfstraße ➔ Romanplatz ➔ Notburgastraße ➔ Ludwig- Ferdinand-Brücke ➔ Nördliche Auffahrtsallee ➔ Waisenhausstraße ➔ Dantestraße ➔ Baldurstraße ➔ Dachauer Straße ➔ Sandstraße ➔ Nymphenburger Straße ➔ Pappenheimstraße ➔ Wredestraße ➔ Hackerbrücke ➔ Grasserstraße ➔ Bayerstraße ➔ Martin-Greif-Straße ➔ Bavariaring ➔ Theresienhöhe Verlauf Strecke Nymphenburg lang: Am Bavariapark ➔ Theresienhöhe ➔ Bavariaring ➔ Martin-Greif-Straße ➔ Bayerstraße ➔ Grasserstraße ➔ Hackerbrücke ➔ Wredestraße Marsstraße ➔ Arnulfstraße ➔ Romanplatz ➔ Notburgastraße ➔ Ludwig-Ferdinand-Brücke ➔ Menzinger Straße ➔ Schragenhofstraße ➔ Am Kapuzinerhölzl ➔ Baubergerstraße ➔ Dachauer Straße ➔ Sandstraße ➔ Nymphenburger Straße ➔ Pappenheimstraße ➔ Wredestraße ➔ Hackerbrücke ➔ Grasserstraße ➔ Bayerstraße ➔ Martin-Greif-Straße ➔ Bavariaring ➔ Theresienhöhe ➔ Am Bavariapark Verlauf Strecke Schwabing kurz: Theresienhöhe ➔ Bavariaring ➔ Martin- Greif-Straße ➔ Bayerstraße ➔ Grasserstraße ➔ Hackerbrücke ➔ Wredestraße ➔ Pappenheimstraße ➔ Nymphenburger JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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Straße ➔ Sandstraße ➔ Dachauer Straße ➔ Lothstraße ➔ Winzererstraße ➔ Elisabethstraße ➔ Franz-Joseph-Straße ➔ Leopoldstraße ➔ Ludwigstraße ➔ Theresienstraße ➔ Maßmannstraße ➔ Sandstraße ➔ Nymphenburger Straße ➔ Pappenheimstraße ➔ Wredestraße ➔ Hackerbrücke ➔ Grasserstraße ➔ Bayerstraße ➔ Martin- Greif-Straße ➔ Bavariaring ➔ Theresienhöhe Verlauf Strecke Schwabing lang: Theresienhöhe ➔ Bavariaring ➔ Martin- Greif-Straße ➔ Bayerstraße ➔ Grasserstraße ➔ Hackerbrücke ➔ Wredestraße ➔ Pappenheimstraße ➔ Nymphenburger Straße ➔ Sandstraße ➔ Dachauer Straße ➔ Schwere-Reiter-Straße (ab Ackermannstraße Nordfahrbahn) ➔ Winzererstraße ➔ Ackermannstraße ➔ Karl-Theodor-Straße ➔ Bonner Platz ➔ Rheinstraße ➔ Leopoldstraße ➔ Ludwigstraße ➔ Theresienstraße ➔ Maßmannstraße ➔ Sandstraße ➔ Nymphenburger Straße ➔ Pappenheimstraße ➔ Wredestraße ➔ Hackerbrücke ➔ Grasserstraße ➔ Bayerstraße ➔ Martin- Greif-Straße ➔ Bavariaring ➔ Theresienhöhe Die Entscheidung, ob die kurze oder lange Version der jeweiligen Strecke (Nymphenburg bzw. Schwabing) gefahren wird, erfolgt am jeweiligen Tag in Absprache des Veranstalters mit der Polizei. (FK) Neue Straßennamen ➔ Ella-Lingens-Platz Ella Lingens (geb. Reiner), geb. am 18. November 1908 und gest. am 30. Dezember 2002 in Wien, Juristin, Ärztin; Studium in München, Marburg und Wien; Gegnerin des Nationalsozialismus; während und nach den Novemberpogromen 1938 unterstützte sie jüdische Mitbürger und verhalf ihnen zur Emigration; 1942 wurde sie von der Gestapo verhaftet und 1943 nach Auschwitz, 1944 nach Dachau deportiert, danach Überführung nach München, wo sie im Frauenaußenlager „Agfa Kamerawerke“ als Ärztin Zwangsarbeit leisten musste. In dieser Funktion versuchte Ella Lingens die Situation der Frauen u.a. durch Krankschreibungen zu verbessern. Nach dem Krieg war sie an Schulen und Lehrerseminaren als Zeitzeugin aktiv. 1980 wurde Ella Lingens von Yad Vashem in Jerusalem mit der Ehrenmedaille „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet. Straßenverlauf: Platz an der Werner- Schlierf-Straße, nördlich der Weißenseestraße. Straßenumbenennung ➔ Ilse-Weber-Straße Ilse Weber, geb. 11.01.1903 in Witkowitz, Österreich-Ungarn, gest. 06.10.1944 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, deutschsprachige jüdische Schriftstellerin. Bereits mit 14 Jahren schrieb Ilse Weber Märchen und Theaterstücke für Kinder, die in deutschen, tschechischen und österreichischen Zeitungen veröffentlicht wurden. 1930 heiratete sie Willi Weber, 1931 und 1934 wurden ihre Söhne geboren. Im Februar 1942 wurden sie und der jüngere Sohn ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, den älteren Sohn hatte sie davor bewahrt, in dem sie ihn am Anfang des Krieges mit einem Kindertransport nach England schickte. Im Konzentrationslager arbeitete Ilse Weber als Krankenschwester in der Kinderkrankenstube und schrieb weitere Gedichte und Geschichten, mit denen sie dort die Kinder unterhalten hat. Am 06.10.1944 wurden sie und ihr Sohn in Auschwitz ermordet. Straßenverlauf: Verbindet in Laim die Schrobenhausener Straße mit der Friedenheimer Straße, südlich parallel der Agnes-Bernauer-Straße. Die Straße hieß bisher Paul-Lagarde-Straße. (TK) 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 Datenfunk-Tipps Push-to-Talk anstatt Sprechfunk Die nächste Ausbaustufe unseres Vermittlungssystems steht ab sofort zur Verfügung. Die Ersatzlösung für den analogen Sprechfunk. Mit diesem Schritt kann der Wunsch vieler Kollegen realisiert werden, die Zahl der im Fahrzeug verbauten Geräte weiter zu reduzieren. Push-to-Talk funktioniert aber nur in Verbindung mit dem Datenfunkendgerät HALE TT-01. Um Kontakt mit der Zentrale aufzunehmen, kann der Teilnehmer einen „Sprachwunsch“ anmelden. Im Anschluss wird eine Gesprächsleitung aufgebaut. Die Kommunikation erfolgt über ein zu installierendes Mikrophon und einen Lautsprecher. Die Vorteile dieser modernen Kommunikationslösung liegen auf der Hand. Der Verbindungsaufbau erfolgt auf einem separaten Gesprächskanal der vorhandenen SIM-Karte. Der Datenfluss der Auftragsvermittlung wird dabei nicht gestört. Weiter ist die Taxizentrale mit der Push-to-Talk-Lösung bundesweit erreichbar. Solange Sie sich im Netz der Deutschen Telekom befinden, gehören Reichweitenbeschränkung oder schlechte Verbindungsqualität des analogen Sprachfunks der Vergangenheit an. Für die Nutzung von Push-to-Talk fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Die Einbaukosten der Zusatzkomponenten Mikrophon und Lautsprecher sollten den Aufwand zur Installation eines analogen Sprachfunks deutlich unterschreiten. Bei Neubestellung eines HALE TT-01 kommen lediglich 69 Euro netto für die zusätzlichen Komponenten hinzu. Bei Nachrüstungen ist im Einzelfall ein neues Verbindungskabel notwendig. Push-to-Talk dient ausschließlich der Kommunikation zwischen Zentrale und Fahrzeug. Die Auftragsvermittlung erfolgt weiter über das Datenfunkendgerät, ebenso wie die Mitteilungen der Zentrale. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Funktionsweise der neuen Kommunikationslösung vor: ➔
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9 Wie funktioniert Push-to-Talk? Um Kontakt mit der Zentrale aufzunehmen, wechseln Sie in das Datenfunkmenü (Abbildung 1) … … und tippen auf das Symbol „Sprachwunsch“ in der letzten Menüseite (Abbildung 2). Nach Aktivierung des „Sprachwunsches“ ertönt ein kurzer Ton und oberhalb der Menüseite erscheint ein kleines „Sprachsymbol“ . Im unteren Bereich wird Ihre Position des Sprachwunsches in der Reihenfolge zu allen vorliegenden Sprachwünschen angezeigt (Abbildung 3). Sobald die Verbindung hergestellt ist, erscheint in der Statuszeile (oberhalb des Systemmenüs) ein blinkendes Anrufsymbol (Abbildung 4). Zudem ertönt ein akustischer Klingelton. Um das Gespräch anzunehmen müssen Sie im Systemmenü des TT-01 in das Telefonmenü wechseln und dort das Gespräch über das grüne Symbol mit dem Telefonhörer annehmen (Abbildung 5). Bei Ablehnung des Gesprächs wird der Sprachwunsch wieder gelöscht. Bitte beachten Sie, dass Sie an Ihrem HALE TT-01 nur angerufen werden können; Sie selbst aber nicht nach außen telefonieren können. (NL/FK) Abbildung 1 Abbildung 2 Abbildung 3 Abbildung 4 Abbildung 5
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 ➔ DER LANDESVERBAND Bericht über die 70. Jahreshauptversammlung Am 31. Mai 2016 fand ab 10.30 Uhr die 70. Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V. statt. Vor Beginn und in der Mittagspause konnten sich die Mitglieder über Produkte und Dienstleistungen von neun verschiedenen Partnern des Landesverbandes informieren. Mit Blick auf die Einführung eines „Fiskaltaxameters“ und den damit verbundenen Auflagen war die Veranstaltung gut besucht. Der Vorsitzende, Herr Frank Kuhle, konnte Vertreter des Bayerischen Sozialministeriums, des Bayerischen Innenministeriums, der Regierung von Oberbayern, der Münchner Stadträte sowie zahlreiche Vertreter der bayerischen Genehmigungsbehörden und Industrie- und Handelskammern begrüßen. Ein besonderes Grußwort galt dem langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Hans Meißner, sowie dem langjährigen Vorstandsmitglied Max Herzinger. Bevor die gewerbepolitischen Schwerpunkte behandelt wurden, stellte das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration das Projekt „Bayern barrierefrei“ vor. Ziel ist es, allen Menschen im Freistaat Bayern eine größtmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das Bedürfnis nach Mobilität muss insbesondere für Menschen mit Behinderung genauso wie älteren Bürgerinnen und Bürgern sowie Familien mit Kindern erfüllt werden. Frau Ministerialrätin Brita Lange vom federführenden Staatsministerium konnte berichten, dass mit dem Bayerischen Landesverband eine Koopera tion geschlossen wurde, die einen möglichst barrierefreien Zugang zu Taxiund Mietwagendienstleistungen ermöglicht. Durch Abgabe einer Selbstverpflichtung zum sorgfältigen Umgang mit sinnes- und mobilitätseingeschränkten Personen können die bayerischen Unternehmer mit dem offiziellen Signet „Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!“ für sich werben. Frau Lange bedankte sich für die Unterstützung bei der Umsetzung, war aber sicher, dass bereits heute ein Großteil der Verkehrsunternehmen die Anforderungen erfüllen. Stellvertretend für alle Mitglieder bedankte sich Herr Kuhle beim Ministerium für die Gelegenheit, das Gewerbe in der Außenwirkung positiv darstellen zu können. Zu Beginn des gewerbepolitischen Berichts führte der Vorsitzende aus, dass die im letzten Jahr eingeführte Lohnuntergrenze zu Betriebsverkleinerungen und Abbau von Fahrpersonal geführt haben. Die vielerorts notwendigen Tariferhöhungen hätten zu weniger Aufträgen, weniger Umsatz und unzufriedenen Kunden geführt. Auf der Suche nach Alternativen konnten Fahrgäste leicht für neue Vermittlungsplattformen gewonnen werden, die durch großen Kapitaleinsatz unwirtschaftliche Beförderungsentgelte anbieten. Kuhle kritisierte deutlich die teilweise illegale Handlungsweise und die kapitalgeschwängerte Einflussnahme auf Entscheidungsträger der politischen Ebenen. So wundert es nicht, dass aus politischen Lagern Vorschläge zur Reform des Personenbeförderungsgesetzes unterbreitet werden, die schlicht nicht umsetzbar sind, oder zur Abschaffung des Taxigewerbes führen müssen. Leider würde die stetige Einrede von billigen Preisen und ‚schöner neuen Welt‘ immer wieder auf fruchtbaren Boden fallen. Enttäuscht zeigte er sich, wenn die Vorschläge noch als Wettbewerb auf Augenhöhe verkauft werden, ohne Gleichbehandlung der verschiedenen Marktteilnehmer. Der Bayerische Landesverband vertritt die Meinung, dass Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit kein Geschäftsmodell für die Zukunft sind. Es sei verständlich, dass Steuern und Abgaben auf den Prüfstand gestellt werden müssen, um Schaden an der gesetzlichen Ordnung zu verhindern. Die MID-Richtlinie der Europäischen Union soll für einfache Kontrollmöglichkeiten der getätigten Umsätze sorgen. Obwohl seit sechs Jahren bekannt, konnte sich die Regierung bis heute nicht zu eindeutigen Spielregeln zur Umsetzung festlegen. Das Taxi- und Mietwagengewerbe steht vor dem Problem, ab dem Kalenderjahr 2017 Auflagen erfüllen zu müssen, die nicht klar definiert sind. Zwar empfiehlt der Landesverband den Einsatz von MID-tauglichen Taxametern und freiwillige Verschlüsselung der Daten mit INSIKA, musste jedoch eingestehen, dass auch damit keine endgültige Rechtssicherheit herrscht. Schreiben des Bundesfinanzministeriums und ein neuer Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen hätten mehr Verwirrung gestiftet als zuvor. Gleiches gilt für das neue Mess- und Eichgesetz, nachdem die gewerblichen Fahrzeuge nur nach einer Konformitätsbewertung in den Verkehr gebracht werden können. Ein großes Lob wurde dem Bayerischen Landesamt für Maße und Gewichte ausgesprochen, welches mit Augenmaß an die Sachlage herangetreten ist. Es sei aber fraglich, ob ältere Fahrzeuge überhaupt noch als Taxi bzw. Mietwagen umgerüstet werden können. Zum Ende des öffentlichen Teils stellte Herr Kuhle fest, dass nun der aktiv handelnde Unternehmer gefragt sei, der sich auf die Änderungen tatkräftig vorbereitet. Lichtblick ist aber, dass viele Verkehrsunternehmer auch den Finanzbehörden beweisen wollen, dass ihre Betriebe ordentlich geführt werden. Nach der Mittagspause wurden im internen Teil die notwendigen und vorgeschlagenen Beschlüsse von den Mitgliedern gefasst. Herr Alfred Lehmair, langjähriger stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes, wurde einstimmig wiedergewählt. Es fand eine angeregte Diskussion zu verschiedenen vorgetragenen und weiteren Themen statt. Der Vorsitzende beendete die Versammlung um 15.00 Uhr und bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Erscheinen. Detaillierte Informationen (Protokoll zur 70. JHV, Selbstverpflichtung) können Sie ab der 25. KW auf unserer Homepage www.taxi-bayern.de im Mitgliederbereich nachlesen bzw. abrufen. (FK) AKTUELLE INFORMATIONEN
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11 LESERBRIEFE Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, ich fahre innerstädtisch häufiger mit dem Taxi, war aber nach einer Fuß-OP für rund 6 Wochen ausschließlich mit dem Taxi unterwegs. Zu einem Großteil gibt es weder an Ihrem Service, noch an den Taxifahrern etwas auszusetzen. Dennoch habe ich in diesen Wochen intensiver Taxinutzung Erfahrungen gemacht, die wenig erfreulich waren. Mit diesem Erfahrungsbericht möchte ich dazu beitragen, dass das Angebot eines guten Taxinetzes in München weiterhin selbstverständlich bleibt. Ich sehe die Ausbreitung privater Dienste wie Uber höchst kritisch, glaube aber auch, dass Taxen auf Dauer dagegen nur bestehen können, wenn sie ganz selbstverständlich den besseren und professionelleren Standard bieten. Häufiger fiel mir während den Wochen meiner fast täglichen Taxifahrten auf, dass Fahrer selbst geläufige Örtlichkeiten (Krankenhaus rechts der Isar; Rotkreuzplatz) nicht sicher kennen oder auch ganz selbstverständlich erwarten, dass der Fahrgast den Fahrweg zu seinem Zielort beschreiben kann. Besonders schwierig gestalten sich solche Situationen, wenn der Fahrer so wenig Deutschkenntnisse besitzt, dass die Beschreibung nicht verstanden wird und man beim nächsten Taxistand das Fahrzeug wechseln muss. Ich hatte den Eindruck, dass nicht alle Taxen bis dato über ein einsatzbereites Navisystem verfügen und einige Fahrer deshalb während der Fahrt in ihrem Smartphone nach der Wegbeschreibung suchen. Die Erfahrung, dass die Beachtung der gängigen Verkehrsregeln - vor allem die Beachtung von Einbahnstraßenregelungen – ohnehin nicht für jeden Fahrer zum Standard gehört, musste ich leider mehr als einmal machen. Da ich in dieser Zeit auf Krücken ging, war es für mich besonders unangenehm, dass zumindest bei der Hälfte der von mir absolvierten Fahrten der jeweilige Fahrer keinerlei Anstalt machte, mir die Türe zum Ein- und Aussteigen aufzuhalten. Einige rangen sich von ihrem Fahrersitz aus noch ein „Geht’s“ ab. Bei einigen hatte man merklich den Eindruck, dass sie ohnehin verärgert sind, wenn der Fahrgast etwas mehr Platz als üblich zum Ein- und Aussteigen braucht und sie deshalb rangieren müssen oder lediglich ein kürzerer Fahrtweg zum Arzt etc. ansteht. Sehr bedenklich empfand ich einen recht betagten Fahrer, der mich höchst umständlich zu meinem Fahrziel brachte, da er erkennbar bereits Mühe hatte, komplexere Verkehrssituationen zu beherrschen (z.B. Linksabbiegen am Rotkreuzplatz) und die Fahrtroute wohl entsprechend wählte. Der Umstand, dass er mir dabei noch von seinen diversen Herzoperationen erzählte und davon, dass er nur noch bei Tageslicht und gutem Wetter aushelfen würde, hat mein Gefühl der Unsicherheit während dieser Fahrt noch zusätzlich verstärkt. Mit freundlichen Grüßen Susanne Mayer Sehr geehrte Damen und Herren, vor kurzer Zeit habe ich am Ende einer Taxifahrt in München meinen Schal im Fahrzeug von Herrn Le Quang Diep vergessen. Stunden später habe ich dies bemerkt, als ich mich auf den Weg zum nächsten Termin machte. Da ich eine Quittung über meine Fahrt mit Herrn Diep hatte, habe ich dessen Nummer gewählt und ihn sofort erreicht. Er hatte meinen Schal noch in seinem Wagen und bot sofort an, diesen mir zu senden, bzw. sogar persönlich nach Ingolstadt mitzubringen, wenn er das nächste Mal seinen Freund in Ingolstadt besuchen würde. Wir tauschten telefonisch unsere Kontaktdaten aus. Gestern habe ich ein Paket mit meinem vergessenen Schal erhalten. Ich freue mich sehr darüber. Ich schreibe Ihnen diese Zeilen, weil ich mich über diese Hilfe, diesen Service, diese Kundenorientierung so sehr freue. Bitte richten Sie Herrn Diep meinen Dank aus. Über Taxifahrer in München – wie Herrn Diep - werde ich stets positiv und begeistert weitererzählen. Beste Grüße und vielen Dank Professor Dr.-Ing. Peter F. Tropschuh, Ingolstadt Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung des Verfassers und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 TITELTHEMA ALLIANZ ARENA ➔ FUSSBALLTEMPEL DER SUPERLATIVE
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 TITELTHEMA atelier-tacke.de ➔ VON DER PLANUNG BIS ZUR FERTIGSTELLUNG Nach langem Hin und Her und mehreren Richtungswechseln der damaligen Stadtspitze unter OB Ude, kam es am 21. Oktober 2001 zu einem Bürgerentscheid, der alle bisherigen Bürgerentscheide in den Schatten stellen sollte. Nicht nur das klare Ergebnis von 65,8 : 34,2 für Fröttmaning war so eindeutig wie bei keinem anderen Bürgerentscheid zuvor, auch die Beteiligung von 37,5 % war ein bayernweiter Rekord. Damit war der Weg frei für den Neubau in Fröttmaning. Im Architektenwettbewerb standen anfangs acht Stadionmodelle zur Diskussion, woraus sich die Präsentation des Schweizer Büros Herzog & de Meuron in der Abstimmung als Sieger hervortat. Ausschlaggebend für den Sieg im Architektenwettbewerb war die äußere Optik mit selbstreinigenden, illuminierten Folienkissen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 21. Oktober 2002, die Bauarbeiten dauerten bis Ende April 2005. Trauriger Höhepunkt während der Bauzeit war der Korruptionsskandal, als ein Mitglied der Geschäftsführung des TSV 1860 Insiderinformationen an den Bauträger weitergab und dafür eine Zahlung in Höhe von 2,8 Millionen Euro erhielt. Eine mehrjährige Haftstrafe war die Folge dieses Skandals. Parallel zum Bau des Stadions wurde auch die U-Bahn-Linie 6 leistungsfähig ausgebaut, der Bahnhof Fröttmaning erhielt zusätzliche Bahnsteige. Die Eröffnung des Stadions erfolgte am 30. Mai 2005 mit dem Freundschaftsspiel zwischen dem TSV 1860 und dem 1. FC Nürnberg, das allererste Tor im neuen Stadion erzielte Patrick Milchraum für die 60er. Die FIFA WM 2006 Vom 9. Juni bis zum 9. Juli 2006 fand zum zweiten Mal nach 1974 die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland statt. Sechs Spiele dieses Turniers wurden im FIFA WM-Stadion München ausgetragen. Dieser Begriff ist deshalb interessant, weil während der WM der Name „Allianz Arena“ nicht erscheinen und genannt werden durfte. Der Schriftzug „Allianz Arena“ musste deshalb abgebaut werden und wurde im Sommer 2006 am Haus der Kunst in der Prinzregentenstraße 1 installiert. 396.000 Besucher füllten die sechsmal ausverkaufte Arena. Erste Diskussionen gab es bereits im Vorfeld, ob zur WM eine Eröffnungsfeier stattfinden soll, und wenn ja, ob diese dann in Berlin oder in München abläuft. Nachdem die Eröffnungsfeier dann im Berliner Olympiastadion hätte stattfinden sollen, wurde diese doch noch kurzfristig von der FIFA abgesagt wegen angeblicher Rasenprobleme. Eine riesengroße Blamage für das Image des Veranstalters. Neben dem Eröffnungsspiel war München der Schauplatz drei weiterer Vorrundenspiele sowie von einem Achtel- und einem Halbfinale. Die WM 2006 wurde zum Sommermärchen, das Turnier zog die gesamte Nation in seinen Bann. Der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan urteilte über die WM 2006: „Auch wenn Deutschland nicht im Finale stand, hat es schon gewonnen, denn es hat die beste WM aller Zeiten ausgerichtet und die Nation in dieser Anstrengung vereint“ . In einer Zeit von Spannungen, Krieg und Terrorismus lieferte die WM den Beweis, wie unzählige Nationen zusammen euphorisch friedlich feiern können. Der große Höhepunkt war die Feier auf der Berliner Fan-Meile am 9. Juli 2006, als die deutsche Mannschaft von mehr als einer halben Million Menschen frenetisch gefeiert wurde. "Es hat alles gepasst. Bei den Fanfesten haben unterschiedliche Rassen, Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und Religionen nebeneinander gestanden. So stellt sich der Liebe Gott die Welt vor, auch wenn wir in der Realität noch 100.000 Jahre davon entfernt sind", resümierte der deutsche WM-OK-Präsident Franz Beckenbauer. War das Sommermärchen das vielleicht markanteste Ereignis im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends, so bringt jedes Licht auch Schatten mit sich: Ein rauschendes Fußballfest in einem wunderschönen Stadion sowie in der gesamten Stadt, doch es gab auch einen großen Verlierer: Die Verkehrsplanung rund um die Arena. Unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ lief die deutsche Bewerbung für die Fußball-WM 2006. Für München stellte sich die grundlegende Frage, das Olympiastadion völlig zu überholen und zu überdachen oder alternativ in Fröttmaning einen völlig neuen Fußballtempel aus dem Boden zu stampfen.
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15 Gravierende Fehlleistungen bei der Planung der Verkehrsflächen sorgen bis heute für katastrophale Zustände bei An- und Abfahrt zu den Parkhäusern. Das Straßen- und Wegenetz wurde weit am tatsächlichen Bedarf vorbei geplant und gebaut. Die Werner-Heisenberg- Allee ist die einzige Zu- und Abfahrtsstraße zum Stadion und zu den Parkhäusern von zwei Seiten. Allein im Parkhaus unter der Esplanade sowie im direkten Stadion-Umfeld befinden sich 11.000 Parkplätze. Hinzu kommt das Volumen des P&R-Parkhauses Fröttmaning mit 1.300 Fahrzeugen. Mehrere hundert Busse quälen sich aus den Busparkplätzen Süd, Mitte und Nord durch viel zu eng bemessene Kurvenradien und schmale Ausfahrtschranken. Motorradfahrer suchen vergeblich nach legalen Parkplätzen. Doch am schlimmsten trifft es die Taxifahrer: Weder bei der Anfahrt zu den Spielen noch für die Abholung danach sind Verkehrsflächen für die Taxis vorgesehen. Das Verkehrsmittel Taxi fand offenbar in den Köpfen der Planer nicht statt. Obwohl bereits im Olympiastadion bei internationalen Spielen jedes 10. Fahrzeug ein Taxi war, und die Verkehrsmengen am neuen Stadion in ähnlichen Dimensionen zu erwarten waren, siegte eine weltfremde, grünlackierte Illusion, die von Realität seit vielen Jahren Woche für Woche eines besseren belehrt wird. Doch nun ist es abermals zu spät, um (baulich) Ordnung in dieses von der Stadtspitze gewollte Chaos zu bringen. Bei einem Bundesliga-Spiel des FC Bayern werden ca. 400 Taxis benötigt, bei einem Champions-League wird schnell mal die 1000er Marke geknackt. Selbst bei enger Aufstellung im Busparkplatz Mitte mit 3 Reihen und Ausnutzung jedes Zentimeters können gerade mal 280 Taxis vorgehalten werden. Das heißt mit anderen Worten, das bereitgestellte Taxi-Kontingent reicht aus für den Ansturm der ersten 20 Minuten nach Spielende, weitere Fahrgäste müssen auf direkt anfahrende Taxis warten. Genau hier entstehen die Probleme: Wartende Fahrgäste sind nicht bereit, im Taxistand auf die Taxis zu warten und bewegen sich aus dem Taxistand auf die Fahrbahnen und versuchen, dort die Taxis anzuhalten. In der Phase ab 30 Minuten nach Spielende, also wenn sich die ersten Reisebusse in Bewegung setzen, ist es keinem Taxifahrer mehr zuzumuten, in den Busparkplatz einzufahren. Im Busparkplatz Süd ergeben sich Verflechtungen aus besetzten Taxis, Reisebussen und dem abfließenden Verkehr des P&R-Parkhauses in die Maria-Göppert- Mayer-Straße, wodurch Fahrgäste bis 30 Minuten im Taxi sitzen und bereits bis zu 20 Euro auf dem Taxameter haben, ehe sie die Autobahn Richtung Stadtmitte erreichen. Während der WM 2006, als der Taxistand Süd noch nicht im Busparkplatz Süd, sondern in den Gassen der P&R-Anlage war, kam dieser Effekt noch heftiger zur Wirkung. Hunderte Taxis waren im Stoppand-Go rund um die P&R-Anlage gefangen, viele Fahrgäste verließen entnervt die Taxis, nachdem sie die Wartezeitkosten beglichen hatten und gingen zur überfüllten U-Bahn. Ältere Taxifahrer erkannten hier Parallelen zu den Olympischen Spielen 1972, als das Taxigewerbe auch völlig vergessen wurde in der Verkehrsplanung und teilweise die Taxis in nassen Wiesen versunken sind. Die aktuelle Crux an der Taxisituation rund um die Allianz Arena ist das Nadelöhr Werner- Heisenberg-Allee im Bereich der Ausfahrt des Parkhauses. Durch die Verflechtung des nördlichen Verkehrs mit drei Einfädelungen aus dem Parkhaus ergeben sich Fahrzeiten von Süd nach Nord von bis zu 20 Minuten. Mögen diese 20 Minuten den heimfahrenden Besucher zwar nur nerven, so sind diese Zeiten der Grund, weshalb im Norden und im Innenraum keine Taxis mehr nachkommen und Fahrgäste bis auf die Autobahn laufen, um hier Taxis abzufischen. Es kommt zu lebensgefährlichen Situationen, vor allem nachts. Um eine geordnete Taxiversorgung bei internationalen Veranstaltungen sicherzustellen, bedarf es enormer Manpower an den Brennpunkten. Die Taxi- München eG stellt hier unentgeltlich Personal ab, um für das Taxigewerbe ein Optimum an Fahrgastzufriedenheit zu erreichen. Ein großes Problem bereiten dabei auch die nicht vorhandenen Flächen für Abholer mit vorbestellten oder auswärtigen Taxis. Die Kollegen versuchen stets aufs Neue, im Bus parkplatz Mitte (=Taxistand ARENA NORD) sich zwischen wartende Taxis und Reisebusse zu quetschen und damit die Verkehrsordnung zu stören. Deshalb an dieser Stelle nochmal die Regelung: Bei großen Veranstaltungen und internationalen Spielen ist die Zufahrt in den Taxistand Arena-Nord für vorbestellte Taxis sowie für Mietwagen oder auch für auswärtige Taxis nicht möglich und auch nicht gestattet. Bitte vereinbaren Sie Treffpunkte für Abholungen niemals in der Nähe von Taxistandplätzen! (TK)
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 ➔ ZAHLEN UND FAKTEN ZUR ALLIANZ ARENA TITELTHEMA Wieviel Beton wurde beim Bau der Allianz Arena verbaut? Mit welchem Druck werden die Luftkissen aufgeblasen? Und wie groß sind die Duschen? Hier sind absolut alle offiziellen Zahlen, Daten und Fakten die Allianz Arena betreffend aufgeführt. Eine wahre Fundgrube für Zahlenfreunde, Bauexperten und solche, die es werden wollen. Rohbau Stadion und Esplanade ➔ Gesamtbetonmenge Stadion: ca. 120.000 m³ ➔ Gesamtstahlmenge Stadion: ca. 22.000 t ➔ Fundament: 180 t schwer, Größe eines Einfamilienhauses, Traglast bis zu 1.500 t ➔ Insgesamt 350 schräg stehenden Rundstützen, 50 auf jeder Ebene ➔ Rundstützen (Durchmesser: 65 cm, Länge: 6 m) können Last von bis zu 10.000 kN (~ 1.000 t) aufnehmen ➔ 8 Treppenhäuser, 15 Kaskadentreppen im Abstand von 45 m ➔ Ränge: 2.446 Tribünenfertigteile ➔ 3.985 Blockstufen auf den Tribünenfertigteilen ➔ 132.000 Bohrlöcher für 66.000 Sitze ➔ Esplanade (4 Parkhäuser mit 4 Geschossen): ➔ Skelettbauweise (Stützen plus Unterzüge) ➔ Deckenfläche: 270.000 m² ➔ Gesamtbeton: 85.000 m³ ➔ Gesamtstahl: 14.000 t ➔ Gesamtbaustahl: 1.400 t ➔ Umgang (asphaltierte Haupterschließungsebene) ➔ Fläche: 28.000 m² Deckenfläche in 8,50 m Höhe ➔ 1.033 Fertigteildecken auf 128 Stützen und 88 Auflagerpunkten ➔ Umgangaußenbegrenzungen: ca. 1.200 m Fassade ➔ 2.784 rautenförmige Kissen Beleuchtung der Fassade Seit Mitte 2014 ist Philips offizieller Lichtpartner des FC Bayern München. Die Installation der neuen LED-Beleuchtung an der Fassade dauerte 158 Tage (von 22.9.2014 bis 27.2.2015). Das System macht die Allianz Arena zu Deutschlands erstem und Europas größtem Stadion mit einer rundum flächendeckenden LED-Außenbeleuchtung für dynamische Lichtstimmungen. 1.056 der insgesamt 2.784 Luftkissen lassen sich beleuchten. Das entspricht einer Fläche von 26.000 m² beziehungsweise dem für Fans und Passanten sichtbaren Teil der Außenhaut. Umgerechnet beleuchten die LEDs somit eine Fläche von etwa 3,5 Spielfeldern. Statt bislang drei Farben (Rot, Blau, Weiß) beherrscht die neue Beleuchtung 16 Millionen Farben. Das ermöglicht selbst feinste Farbnuancen und -verläufe. Umrüstung Hinter dem besonders homogenen und plastischen Außeneindruck verbergen sich mehr als 300.000 LEDs auf rund 6.500 Philips ColorGraze-Leuchten. Pro Luftkissen (der 1.056 beleuchtbaren Kissen) sind das etwa 285 LEDs auf sieben bis acht Leuchten (Fläche: 26.000 Quadratmeter, entspricht 3,5 Spielfeldern). Digitale Steuerung und Wartungs plattform Die digitale Steuerung kann die mehr als 300.000 Lichtpunkte in 16 Millionen Farben ansteuern. Selbst feinste Farbnuancen, Intensitäten und Verläufe sind möglich. Bildwiederholungsraten von bis zu 40 Bildern pro Sekunde garantieren flüssige Bewegungsabläufe. Beleuchtungskonzepte Die kuratorischen Konzepte für die neue Beleuchtung entwickelte das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron, das auch für die Architektur der Allianz Arena verantwortlich zeichnet. Die Farbdynamiken legen großen Wert auf Ruhe und Eleganz und wecken, ebenso wie die statischen Illuminationen, eine direkte Assoziation mit Fußball. An spielfreien Tagen sind elegante Farbdynamiken in Rot, Weiß und Blau geplant. Hierfür hat Herzog & de Meuron zwölf dynamische Übergangsszenarien entworfen, die sich in vier Kategorien einordnen lassen: formbasierte Welle, pixelbasierte Wolken, spaltenbasierte Verläufe sowie zeilenbasierte Umläufe. Je nach Stadionaktivität sind verschiedene Beleuchtungsszenarien möglich: An spielfreien Abenden sind dynamische Standardbeleuchtungen geplant. Zu Heim- und Auswärtsspielen setzt das Konzept auf eine statische Illumination und zu Sonderatelier-tacke.de
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17 veranstaltungen lassen sich individuelle Programme gestalten. Die Architektur der Allianz Arena ist weltweit einzigartig, ihre Fassade besteht aus der größten Membranhülle der Welt. Diese ist über 35 Meter hoch und hat eine Außenfläche von 29.000 m². 2015 feiert die Allianz Arena zehnjähriges Jubiläum. Rasen Größe: Netto 68 m x 105 m und brutto 72 m x 111 m – Gesamtgröße: 8.000 m² Spielfeld: 0,5% Steigung zur Mitte hin. Der Hybridrasen (seit 2014) Der Naturrasen wurde durch ca. 20 Millionen künstliche, implantierte, Kunstrasenfasern verstärkt, die ungefähr 18 cm tief in die Wurzelzone im Raster 2 x 2 cm eingebracht, mit dem Naturrasen verwachsen und so die Grassoden zu einer stabilen und ebenen Spielfläche verankern. Alle zwei Zentimeter setzt die belgisch-holländische Firma „Desso Sports Systems” ein Büschel aus zwölf Halmen bis zu zwanzig Zentimeter tief in den Boden. Dies sind ca. 20 Millionen Kunstfasern, die umgerechnet eine Länge von 75.000 KM haben 1,5–2,0 cm der Faser ragt über die Originalbodenhöhe hinaus. Eine Kombination aus Sandschicht und vertikal injizierten Kunstrasenfasern gewährleistet eine schnellere Entwässerung. Rasenheizung Schläuche 3,2 cm hoch und 27 km lang, 3 isolierte Rohre über einen Verteiler, über den manuell und automatisch die Temperatur geregelt (zwischen 35 und max. 50 Grad Celsius) werden kann, 1 bar Druck. Flutlicht ➔ Philips MASTER MHN-SA 2000 W / 956 400 V XW ➔ 10 Traversen mit Catwalk ➔ 224 Halogen-Metalldampflampen mit jeweils 2.000 Watt auf 45 m Höhe. Dies entspricht einer Lichtleistung, von 16.000 Autoscheinwerfern. ➔ Gesamtleistung: 488 KW ➔ Leuchtstärke: zw. 1.500 und 2.500 Lux Quelle: Allianz Arena GmbH Einzigartig in Europa Ein leuchtendes Beispiel ist die Erneuerung der Lichtanlage der Fassade der Allianz Arena. Das neue LED-Licht macht die Allianz Arena zu Europas einzigem Stadion mit einer flächendeckenden Fassadenbeleuchtung. War vor dem Umbau die Illumination nur in den Farben Weiß, Rot und Blau möglich, so können dank des neuen Philips-Systems 16 Millionen Farbtöne und Muster dargestellt werden. Mehr als 300.000 LED’s lassen über 1.000 Luftkissen der Außenhaut in neuem Glanz erstrahlen. Besonders erfreulich ist dabei, dass gegenüber der alten Technik 60 % Energie und somit jährlich ca. 362 Tonnen CO 2 eingespart werden. (TK)
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 TITELTHEMA atelier-tacke.de TAXIKURIER: Herr Muth, die Allianz Arena ist zur Heimat zweier großer Münchner Fußballvereine geworden und daneben auch ein neuer Wirtschaftsfaktor. Wie viele Arbeitsplätze wurden durch den Bau der Allianz Arena neu geschaffen? Jürgen Muth: Die Personalstärke ist abhängig von den Events in der Allianz Arena außerhalb von Spieltagen. So sind zusammen mit unseren Dienstleistern fest 190 Mitarbeiter und je nach Veranstaltung bis zu ca. 250 Mitarbeiter beschäftigt, die den Betrieb und unsere Dienstleistungen im Hause aufrechterhalten. An Spieltagen selbst, haben wir eine Personalstärke von ca. 1.500 Personen. Hierbei sind auch die Mitarbeiter des Vereins, der Partner und unsere Servicedienstleister eingerechnet. TAXIKURIER: Wirtschaftsfaktor Sport. Internationale Sportveranstaltungen wie Spiele in der UEFA Champions League liegen in den wirtschaftlichen Auswirkungen in den Dimensionen großer Messeveranstaltungen. Nutznießer sind neben Hotellerie und Gastronomie vor allem das Transport- und Logistikgewerbe sowie der Tourismus in allen seinen Sparten. Gibt es seitens der Allianz Arena ein Netzwerk oder ein Management, das Großveranstaltungen im Stadion mit anderen relevanten Stellen in der Stadt abstimmt und koordiniert, z.B. den Verkehrsbetrieben, dem Hotelverband oder dem Taxigewerbe? Jürgen Muth: Grundsätzlich ist es in der Verantwortung der Veranstalter, Events in der Allianz Arena mit den verantwortlichen Behörden der LH München abzustimmen. Für die Durchführung von Fußballspielen sind die jeweiligen Vereine oder bei Länderspielen der DFB verantwortlich, die hierfür von der LH München einen Veranstalterbescheid erhalten. Natürlich unterstützt die Allianz Arena München Stadion GmbH die Vereine nach besten Kräften, weil diese über langjährige, sehr gute Verbindungen zu den öffentlichen Stellen verfügen. Dabei legen wir auch großen Wert darauf, dass auch das Taxigewerbe bei der Vorbereitung aller wesentlichen Veranstaltungen direkt eingebunden ist. TAXIKURIER: Von Norden kommend auf der A9 erstrahlt die Allianz Arena als neues Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt in rotem und blauem Glanz. Architektur, Gestaltung und innere Logistik verdienen Bestnoten, während das Verkehrsund Parkraumkonzept als Fehlplanung bezeichnet werden darf. Vor allem die Wartezeiten bei der Ausfahrt aus den Parkhäusern von bis 90 Minuten sind bei den Besuchern der heftigste Kritikpunkt. Wo sehen Sie Ansatzpunkte zur Verbesserung der momentanen Lage? Gespräch mit Jürgen Muth, Geschäftsführer der Allianz Arena München Stadion GmbH. Jürgen Muth, 51 Jahre alt, ist seit Beginn des Projektes Allianz Arena mit im Boot, seit 2007 leitet er verantwortlich die Geschicke der Stadionbetriebsgesellschaft. Im Gespräch mit dem TAXIKURIER erzählt uns Jürgen Muth viel Interessantes über das schönste Fußballstadion in Deutschland, vor allem aber über die verkehrlichen Belange rund um dieses Objekt. Jürgen Muth: Grundsätzlich ist festzuhalten, dass hier keine Fehlplanung vorliegt. Schon vor der Eröffnung der Allianz Arena war allen Beteiligten durch die bereits vorliegenden Verkehrsgutachten bewusst, dass es bei den Entleerungszeiten der Parkhäuser zu dementsprechenden Wartezeiten kommt. Mittlerweile sind wir sogar bedeutend besser, als uns die Gutachter damals prognostiziert haben. Auch möchte ich darauf hinweisen, dass die Park situation im Olympiastadion für die Fans wesentlich schlechter war. In der Parkharfe können z.B. nur 3.900 Fahrzeuge parken, die Entleerungszeiten bei einem ausverkauften Spiel betrugen seinerzeit bis zu 2 Stunden. Hier sind wir besser, und das obwohl wir im öffentlichen Bereich 9.800 Parkplätze zur Verfügung stellen. Im Anschluss staute es sich nach einem Spiel im Olympiastadion auf dem Mittleren Ring entlang zu den Autobahnauffahrten, leider wird das immer ➔ INTERVIEW Jürgen Muth – von Anfang an mit Weitblick dabei
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19 wieder gerne vergessen. Die Wartezeiten in den Parkhäusern von bis zu 2 Stunden bei uns werden offen kommuniziert, in der Regel ist das Parkhaus in 60 bis 75 Minuten nahezu entleert, je nach Verweildauer der Fans in der Arena. In diesem Zusammenhang möchte ich auch erwähnen, dass nach einem Spiel über 12.000 Fahrzeuge (Allianz Arena gesamt 11.000 Fahrzeuge mit VIP-Plätzen in der Arena und P+R Anlage 1.276 Fahrzeuge) an die jeweiligen Autobahnzufahrten weiterbefördert werden müssen, hier sind die 350 Fan-Busse aller Busparkplätze noch nicht mit eingerechnet. Wir bitten die Fans über unseren Stadionsprecher nach Spielende das Stadionangebot zu nutzen. So können die Fans z.B. die Live-Pressekonferenz über die beiden Videowalls auf den Rängen mitverfolgen oder sich vor der Rückfahrt noch im Fanrestaurant stärken. Auch kann man einen Besuch in der FC Bayern Erlebniswelt oder im FC Bayern Megastore entspannt angehen. Mit diesen Angeboten lässt sich die ansonsten im Parkhaus verlorene Zeit sehr gut überbrücken. Selbstverständlich stehen wir immer in permanentem Austausch mit allen Beteiligten, wie wir im Detail die Entleerungszeiten noch optimieren können. So werten wir z.B. nach jedem Spiel die Abfahrtszeiten aus, um zu sehen, warum und wieso es ggf. in einem Parkhaus gehakt hat. TAXIKURIER: In einer Zeit des Trends weg vom eigenen Auto zum ÖPNV-Nutzer spielt das Taxi im Großstadtverkehr für viele Menschen eine immer wichtigere Rolle. Überfüllte U-Bahnen mit grölenden Fans sind für viele Stadionbesucher ein Grund anstatt der Bahn das Taxi zu nutzen. Leider wurden beim Bau der Allianz Arena keine Taxistandplätze geplant und gebaut. Das Taxikonzept, das sich mittlerweile fortentwickelt hat, basiert jedoch auch heute noch ausschließlich auf Improvisationen in Busparkplätzen und auf Seitenstreifen. Sowohl für den Besucher als auch für das Taxigewerbe und die Sicherheitsbehörden (Polizei) ist die Taxisituation vor allem im Norden unbefriedigend und auch gefährlich. Gibt es seitens der Behörden (KVR) oder der Arena Bestrebungen, hier die Situation zu verbessern, und wenn ja, in welcher Form? Jürgen Muth: Wir haben jetzt mit den vorhandenen Taxistellplätzen im Süden und Norden und zusätzlich im Sicherheitsbereich der Allianz Arena eine Infrastruktur zur Verfügung gestellt, die sich am Bedarf orientiert und dabei dem unterschiedlichen Bedarf der Verkehrsmittel Rechnung trägt. Wir würden uns aber auch darüber freuen, wenn die Taxis während der gesamten Entleerungszeit unserer Arena auch unseren Gästen zur Verfügung stehen würden. TAXIKURIER: Mobilität ist in den letzten 10 Jahren zu einem Schlagwort geworden. Welchen Stellenwert hat für Sie persönlich Mobilität? Jürgen Muth: Funktionierende Mobilität, ob ÖPNV oder IV ist für mich ein entscheidender Faktor, ob ich an Veranstaltungen jeglicher Art teilnehme oder nicht. TAXIKURIER: Dreh- und Angelpunkt des Taxiverkehrs ist der Busparkplatz Mitte. Hier kollidieren mehrere hundert Reisebusse mit knapp 1.000 Taxis, alle gebremst durch eine schmale Ein- und Ausfahrt mit Schrankenanlage und Bremsschwelle. Die Kurvenradien an der Ausfahrt zwingen die Busse zum Rangieren, der ausfahrende Verkehr kommt oft minutenlang zum Erliegen. Um die Entleerung des Platzes zu beschleunigen, müssen durch die Polizei zwei Spuren gesperrt werden. Wie bewertet der Betreiber des Stadions diese missliche Situation? Jürgen Muth: Um konkret zu sein, passen auf den Busparkplatz Mitte 140 Busse. Man muss berücksichtigen, dass das Grundstück für den Neubau der Allianz Arena nur relativ klein ist und es keine Erweiterungsmöglichkeiten gibt. Dies hat u.a. dazu geführt, dass im Gegensatz zu anderen Stadien Deutschlands wir ein sehr großes Parkhaus mit mehreren Stockwerken bauen mussten und es notwendig wurde, verschiedene Mobilitätsarten z.B. Busse und Taxis auf diversen Flächen möglichst gut miteinander unterzubringen. TAXIKURIER: Wir bedanken uns für das Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg! (TK)
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 TITELTHEMA atelier-tacke.de Im Gespräch mit dem TAXIKURIER beschreiben Christian Zintl und Andreas Riedmaier die verkehrliche Situation rund um das schönste Stadion in Deutschland. TAXIKURIER: Herr Riedmaier, Sie waren von der Eröffnung des neuen Stadions bis Anfang 2012 als Verkehrssachbearbeiter für die Allianz Arena zuständig. Wie würden Sie nun 10 Jahre nach der WM die damaligen Voraussetzungen beschreiben, mit denen Sie konfrontiert waren? Herr Riedmaier: Mit der Errichtung einer so großen Veranstaltungsörtlichkeit, mit all ihren Facetten, eröffnen sich für die Polizei eine Reihe von Aufgaben und Problemstellungen. Verkehrlicherseits galt es zu Beginn ein polizeiliches Verkehrskonzept zu entwickeln, um auf dem bestehenden Straßennetz den Verkehrsablauf so weit als möglich zu optimieren. Dabei konnte man zum Teil auf bestehende Erfahrungen aus anderen großen Veranstaltungsörtlichkeiten (z. B. Olympiastadion) zurückgreifen, vieles basierte aber auch auf theoretischen Annahmen, die in der Praxis dann erst ihre Bestätigung (oder auch nicht) finden mussten. Gerade in den ersten Jahren haben wir viel über die Verkehrsströme im Umfeld der Arena gelernt, konnten an verschiedenen Örtlichkeiten durch diverse Maßnahmen (z. B. bauliche Veränderungen, Verkehrsregelung durch die Polizei etc.) die eine oder andere Verbesserung herbeiführen. Eine weitere Herausforderung war und ist, die verschiedenen Interessen der Beteiligten unter einen Hut zu bringen. Arena GmbH, Taxigenossenschaft etc. sind daran interessiert, für ihre Kunden ein optimales Erlebnis mit größtmöglichem Service zu schaffen. Die Polizei dagegen ist an Recht und Gesetz gebunden und darum in ihrem Handlungsspielraum klar begrenzt. Weiterhin galt es für die Polizei, die Interessen des betroffenen Umfeldes (z. B. der Anwohner) zu berücksichtigen. Im Nachgang kann ich aus meiner Sicht bestätigen, dass die Zusammenarbeit über alle Beteiligten hinweg immer sehr gut und konstruktiv war. Gemeinsam ist man in der Regel immer zu einem Ergebnis gelangt, mit dem jeder Einzelne zurechtkam. Aus der Sicht eines jeden Einzelnen ist man sicherlich nie an der eigenen Idealvorstellung angelangt. Dies ist aber bei einer so großen Veranstaltungsörtlichkeit mit einem entsprechenden Verkehrsaufkommen und ausgeprägtem Interessengemenge auch nicht zu erwarten. Objektiv und mit Blick auf die Gesamtsituation kann man mit dem bisher Erreichten durchaus zufrieden sein. Dies soll aber auch nicht heißen, dass man sich weiteren sinnvollen Verbesserungen verschließen wird. Die WM 2006 war für sich gesehen wieder ein ganz anderes Kapitel. Mit dem Wegfall des Busparkplatzes Mitte und des halben Parkhauses, mussten wir uns ganz neuen Herausforderungen stellen. Die bislang gesammelten Erfahrungen aus dem vorangegangenen Ligabetrieb waren dabei nur zum Teil hilfreich. Die Vorbereitungen der Polizei, auch in Zusammenarbeit mit allen weiteren Beteiligten, waren sehr intensiv und insgesamt darf man sagen, dass man gut aufgestellt für dieses Ereignis war. Aber auch hier tauchten im Laufe der WM selbstverständlich Probleme auf, die auch nach monatelanger Vorbereitung nicht vorherzusehen waren und spontaner Lösungen bedurften. Ansonsten kann ich nur als Fazit wiederholen, das ich bereits oben erwähnte: Aus der Sicht eines jeden Einzelnen ist man sicher- Mit der Eröffnung der Allianz Arena im Sommer 2005 hat sich auch für die Polizei ein neuer Einsatzschwerpunkt gebildet. Einen wichtigen Teil der polizeilichen Aufgaben rund um die Arena stellt die sichere Abwicklung der Verkehrsströme dar. Geographisch liegt der Fußballtempel im Bereich der Zuständigkeit der Polizeiinspektion 47, München-Milbertshofen. Federführend für die Verkehrsabwicklung sind deshalb der Verkehrssachbearbeiter dieser Dienststelle, Herr Polizeihauptkommissar Christian Zintl sowie sein Vorgänger in diesem Amt, Herr Polizeihauptkommissar Andreas Riedmaier. lich nicht an der eigenen Idealvorstellung angelangt … TAXIKURIER: Bei der Planung der Parkhäuser und -plätze wurden wesentliche Aspekte nicht berücksichtigt. So gibt es z. B. keine Behinderten- und auch keine Motorradparkplätze, und die Anbindung an die A9 in nördliche Richtung über die Anschlussstelle Fröttmaning Süd ist die Fehlplanung schlechthin. Taxistandplätze wurden überhaupt nicht geplant und eingerichtet, bis heute arbeitet man hier mit Improvisationen. Welche baulichen Gegebenheiten bereiten in Ihren Augen bis heute noch große Probleme und wie könnte man hier etwas verbessern? Herr Zintl: Auch wenn am Anfang der Planungen nicht alle Aspekte berücksichtigt werden konnten, so sind doch einige Verbesserungen seitdem umgesetzt worden. Motorräder konnten anfangs noch in die Parkhäuser einfahren. Aus verschiedenen Gründen ist das jetzt nicht mehr möglich. Der offizielle (nicht ausgewiesene) Abstellplatz für Krafträder ist am Zaun entlang bei S0. Die Polizei wird weiter darauf drängen, dass eine Beschilderung dafür erfolgt. Ein Problem bei der Abfahrt hat sich durch die Krafträder nicht ergeben. Im Gegenteil, es ist natürlich zu begrüßen, wenn die Fußballfans ein anderes Verkehrsmittel als den Pkw verwenden, sei es Bus, Kraftrad, Fahrrad oder ÖPNV. Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten ist nicht mehr viel Spielraum für eine Optimierung des Abfahrtsverkehrs. Die Taxistandplätze auf dem Busparkplatz Nord und Süd sind leider weiterhin Provisorien, da keine alternativen Örtlichkeiten zu Verfügung stehen. ➔ INTERVIEW
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21 Trotzdem muss man betonen, dass in der Anfangsplanung von einer Abfahrtszeit von zwei bis drei Stunden nach Spielende die Rede war. Zwischenzeitlich sind wir bei unter 90 Minuten bei Ligaspielen und bei etwa zwei Stunden bei stark besuchten Abendspielen angelangt. Dazu haben die Erfahrungen und Optimierungen über die Jahre dazu beigetragen. Herr Riedmaier: Sicherlich könnte man insbesondere nach all den bislang gesammelten Erfahrungen trefflich darüber diskutieren, welche Planungen zur Errichtung des Stadions ungünstig oder gar schlecht waren. Z. B. ist die Anbindung an die beiden Autobahnen auch sicherlich den örtlichen Gegebenheiten geschuldet und darum nicht grundsätzlich als Fehlplanung zu bewerten. Behindertenparkplätze konnten im Parkhaus P1 geschaffen werden. Tatsächlich stellt das Fehlen von Taxistandplätzen in der Praxis ein großes Problem dar. Möglicherweise wurde hier in der Planungsphase der tatsächliche Bedarf an Taxis unterschätzt. Aus diesem Grund ist man bis heute gezwungen, mit den von Ihnen angesprochenen Provisorien zu arbeiten. Eine optimale Lösung wären größere Aufstellflächen, sowie eine weitestgehende Trennung von Bus- und Taxiverkehr. Jedoch befürchte ich, dass aufgrund der örtlichen Gegebenheiten der dafür benötigte Platz einfach nicht mehr zur Verfügung steht. Und den benötigten Platz anderweitig wegzunehmen, z. B. bei den Busparkplätzen, würde hier wiederum zu neuen Problemen führen. TAXIKURIER: Taxiverkehr. Bei großen Veranstaltungen, insbesondere bei internationalen Abendspielen, kann die Taxiversorgung nur durch intensiven Personaleinsatz von Polizei und Taxi-eG sowie der Hilfe von Lautsprecherfahrzeugen bewerkstelligt werden. Wie wichtig ist für Sie die Unterstützung durch das Taxigewerbe, und was könnte am Verhalten der Taxifahrer verbessert werden? Herr Zintl: Die Unterstützung durch das Taxigewerbe, insbesondere auf dem Busparkplatz Mitte mit dem Taxistandplatz, trägt zu einer schnelleren und effizienteren Abfahrt bei. Die Koordination der Aufstellung (mehrreihig) auf dem Taxiplatz kann durch das Taxigewerbe selbst besser durchgeführt werden. Wenn ein Vertreter vom Taxigewerbe erkennbar für die Taxifahrer vor Ort ist und direkt mit dem Taxifunk auf die Taxifahrer einwirken kann, ist ein schnellerer Abtransport der Fahrgäste möglich. Auch eine Nachforderung von Taxis kann dadurch rascher durchgeführt werden. Dies alles verhindert, dass Fahrgäste ohne Taxis dastehen, den Taxiplatz verlassen und sich in gefährlicher Weise auf die Werner- Heisenberg-Allee begeben und auf dem mittleren oder linken Fahrstreifen Taxis aufhalten, die von der BAB kommen. Eine Verbesserung durch das Taxigewerbe und die Taxifahrer könnte dadurch herbeigeführt werden, dass Taxifahrer die Fahrgäste nicht außerhalb der Taxistandplätze einsteigen lassen. Dadurch kommt es immer wieder im Bereich des P&R Parkhauses und gegenüber zu erheblichen Behinderungen. Die Taxis bleiben im Kurvenbereich beim Abfahrtsverkehr stehen oder wenden auf der Werner-Heisenberg-Straße auf Höhe der BMW-Niederlassung ihr Fahrzeug. Dadurch werden, für den Taxifahrer selbst nicht erkennbar, erhebliche Verkehrsbehinderungen verursacht. Für den Taxifahrer ist es ein kurzes Wenden, für den Abfahrtsverkehr kann die Werner-Heisenberg-Alles kurzzeitig zum Erliegen kommen, um danach langsam wie eine Ziehharmonika wieder in Schwung zu kommen. Ebenfalls ein neuralgischer Punkt ist die Einfahrt zum Busparkplatz Mitte und gegenüber. Taxifahrer sollten auf der Zufahrt zum Taxistandplatz Busparkplatz Mitte keine Fahrgäste aufnehmen. Die Polizei gewährleistet die problemlose Einfahrt; jedoch halten auch viele Taxifahrer (oder werden unter Umständen durch die Fahrgäste dazu gezwungen) kurz an dem Schrankenbereich des Busparkplatz Mitte an und wenden nach dem Einsteigen der Fahrgäste. Auch dieses Verhalten verhindert ein reibungsloses Miteinander der Taxis, die sich den Platz mit den Bussen teilen müssen. Der schnellste und sicherste Weg ist der Abtransport der Fahrgäste vom Taxistandplatz. Dazu tragen auch die Lautsprecherwagen bei, die die entsprechenden Informationen den Fahrgästen zu Verfügung stellen können. Dadurch konnte bereits mehrmals eine Entschärfung der Lage erreicht werden und die Fahrgäste größtenteils am Taxistandplatz beim Eingang Nord gehalten werden. TAXIKURIER: Wir bedanken uns für das Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg! (TK)
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 Stadion an der Leopoldstraße Das Stadion an der Leopoldstraße war das erste Fußballstadion Münchens und galt zu dieser Zeit als eines der modernsten Stadien überhaupt. Eine überdachte Tribüne schützte bei jedem Spiel vor Wind und Wetter. Insgesamt fanden 8.000 Zuschauer im Stadion Platz. Eine Besonderheit zur damaligen Zeit war der Aspekt, dass der Platz umzäunt war. diese Abgrenzung führte dazu, dass die Veranstalter Eintritt verlangen konnten. Im Eröffnungsspiel standen sich der FC Bayern München und der FC Wacker München gegenüber, der FC Bayern München entschied das Match mit 8:1 für sich. Das letzte Spiel in diesem Stadion an der Leopoldstraße, das sich in etwa in Höhe des Parzivalplatzes befand, bestritt der FC Bayern im Mai 1924. Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße / früher: Heinrich-Zisch- Stadion Sportgeschichte hat auch das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße geschrieben. Die Anwohner in der direkten Nachbarschaft können von ihren Fenstern aus die Spiele verfolgen. Der TSV 1860 München verbindet eine ganz besondere Erinnerung mit dem Bauwerk. Im Jahr 1966 konnte die Mannschaft hier die bislang einzige deutsche Meisterschaft gewinnen. Zwar musste das einst bedeutungsvolle Stadion nach dem Brand der Haupttribüne 1971 einen grundlegenden Umbau über sich ergehen lassen, doch es ist auch heute noch eine Sehenswürdigkeit, weil immer noch Spuren der bewegten Vergangenheit zu sehen sind. Prominent ist auch der Schriftzug „Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße“ über den Kassenkabinen. Im Jahr 1958 fasste das Stadion 58.200 Zuschauer, heute im Jahr 2016 ist die Kapazität aus Sicherheits- und Brandschutzgründen auf 12.500 Besucher reduziert. Dantestadion Das Städtische Stadion an der Dantestraße, auch kurz Dantestadion genannt, ist heute die viertgrößte unter den Kampfbahnen in München. Von 1963 bis 1972 trug hier der FC Wacker seine Heimspiele vor bis zu 32.000 Zuschauern aus. Mittlerweile treffen sich hier die American-Football-Mannschaften: Die München Rangers und die Munich Cowboys. Eine Besonderheit ist die Tribüne in Form eines Trapezes. Diese Sehenswürdigkeit zwischen Dantebad und Westfriedhof blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Die Baupläne gehen auf das Jahr 1925 zurück. Olympiastadion Am 9. Juni 1969 begannen die Bauarbeiten für das Olympiastadion München. Zum Eröffnungsspiel am 26. Mai 1972 standen sich die Nationalmannschaft Deutschlands und der Sowjetunion gegenüber. Bis zum Sommer 2005 war dieses Stadion die Heimat des erfolgreichsten Fußballvereins der Welt, dem FC Bayern München. Auch der TSV 1860 München trug einige Jahre hier seine Heimspiele aus. Weltweit ist das Bauwerk für die Zeltdachkonstruktion bekannt. Es wurde als Austragungsort der Olympischen Spiele 1972 errichtet. Die Highlights in diesem Stadion waren das WM-Finale 1974 sowie das EM-Finale 1988. Die unzähligen Erfolge des FC Bayern hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Anfangs fasste das Stadion 80.000 Zuschauer, doch aus Sicherheitsgründen musste die Kapazität heruntergeschraubt werden und aus Stehplätzen wurden Sitzplätze, sodass heute noch 69.000 Zuschauer Platz im Stadion finden. Seit 2006 finden im Olympiastadion keine Liga-Fußballspiele mehr statt, das Stadion wird aber für Konzerte genutzt und dient als größter Ort für Public Viewing Events. Das letzte Fußballspiel war übrigens das Damen-Champions-League-Finale 2012. (TK) ➔ FUSSBALLSTADIEN IN MÜNCHEN – GESTERN UND HEUTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr atelier-tacke.de
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23 WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Moosach – Taxifahrer stößt mit Motorradfahrer zusammen, eine Person schwer verletzt Am Mittwoch, 27.04.2016, um 13.15 Uhr, fuhr ein 46-jähriger Taxifahrer aus München mit seinem Toyota-Taxi auf dem Georg- Brauchle-Ring in Moosach. An der Kreuzung zur Hanauer Straße wollte er in diese abbiegen. Dafür führte er einen Fahrstreifenwechsel durch. Zur gleichen Zeit fuhr ein 46-jähriger Münchner mit seinem Suzuki Motorrad ebenfalls auf dem Georg-Brauchle-Ring. Als der Taxifahrer den Fahrstreifen wechselte, übersah er das herannahende Motorrad. Trotz einer Vollbremsung konnte der 46-jährige Münchner nicht verhindern, dass er frontal mit der linken Fahrzeugseite des Taxis kollidierte. Der Motorradfahrer stürzte auf die Fahrbahn und sein Motorrad stieß mit einem weiteren Pkw (Opel Corsa) zusammen. Der Opel wurde durch die Wucht des Aufpralls noch auf einen VW Caddy geschoben. Der Motorradfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Die Fahrer der anderen beteiligten Fahrzeuge wurden bei dem Unfall nicht verletzt. An allen Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 12.000 Euro. Freimann – Taxi kollidiert mit entgegenkommenden Audi, fünf Personen leicht verletzt Am Sonntag, 01.05.2016, gegen 15.30 Uhr, befuhr ein 50-jähriger Mann aus Rosenheim mit seinem Taxi die Freisinger Landstraße stadteinwärts. Zeitgleich befuhr ein 44-jähriger Angestellter aus Ingolstadt mit seinem Audi die Freisinger Landstraße stadtauswärts. Auf dem Beifahrersitz saß seine 40-jährige Lebensgefährtin, auf dem Rücksitz saßen die 8- und 10-jährige Tochter. Auf Höhe der Mülldeponie Nordwest geriet der Taxifahrer aus bislang unbekannten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte dort gegen die linke Fahrzeugfront des ihm entgegenkommenden Audis. Der Audi wurde durch den Aufprall nach rechts geschleudert und prallte mit der rechten Fahrzeugseite und anschließend der Front gegen die Leitplanke. Alle fünf Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in Kliniken gebracht werden. Beide Fahrzeuge wurden total und die Leitplanke schwer beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Freisinger Landstraße in beiden Richtungen bis ca. 17.30 Uhr komplett gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Aschheim / Dornach – Taxifahrer ausgeraubt Ein 32-jähriger senegalesischer Asylbewerber ließ sich am Donnerstag, den 05.05.2016, gegen 04.20 Uhr, vom Ostbahnhof aus zu seiner Asylbewerberunterkunft nach Dornach fahren. Dort angekommen gab er gegenüber dem 62-jährigen österreichischen Taxifahrer an, den Fahrpreis nicht zahlen zu können. Im Streit verlangte der Taxifahrer den Ausweis des Fahrgastes. Schließlich ergriff der Senegalese die Flucht. Er konnte vom Taxifahrer eingeholt werden. In einem Gerangel gelang es dem Täter mit Gewalt, die Geldbörse des Taxifahrers zu entwenden. Anschließend setzte der Senegalese seine Flucht fort. Da der Taxifahrer ihn aus den Augen verlor, verständigte er die Polizei. Im Rahmen der Sofortfahndung konnte der Räuber in einem Gebüsch versteckt entdeckt und von Beamten der Polizeiinspektion 27 (Haar) festgenommen werden. Das entwendete Bargeld hatte er bei sich eingesteckt. Der senegalesische Asylbewerber war zum Zeitpunkt der Festnahme stark alkoholisiert. Er muss sich nun vor dem Ermittlungsrichter verantworten. Überfall auf Taxifahrerin geklärt – Täter festgenommen Markt Indersdorf, Landkreis Dachau. Am 14.02.2016 wurde eine Taxifahrerin aus Dachau in Markt Indersdorf überfallen und das Taxi geraubt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft ein. Unter Vorhalt eines Messers zwang sie ihr zunächst unbekannter Fahrgast, die Fahrzeugschlüssel herauszugeben und flüchtete mit dem Taxi in unbekannter Richtung. Das geraubte Taxi wurde am nächsten Tag verlassen an der Autobahn A 1 bei Trier aufgefunden und zur Spurensicherung sichergestellt. Im Taxi konnte eine Individualspur gesichert werden, die einem 33-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz im Inland zugeordnet werden konnte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II wurde ein EU-Haftbefehl erwirkt. Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck ergaben, dass sich der mutmaßliche Täter in sein Heimatland Rumänien abgesetzt hatte. Am 08.04.2016 wurde er von der rumänischen Polizei aufgrund des erlassenen Haftbefehls an seinem Wohnsitz festgenommen. Am 04.05.2016 wurde er von Beamten der KPI Fürstenfeldbruck in Rumänien abgeholt und am 05.05.2016 dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Der 33-Jährige räumte die Tatbegehung umfassend ein. Der Haftbefehl wurde bestätigt. Der mutmaßliche Täter wurde in eine bayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizei präsidiums München für die Textvorlagen. istockphoto
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 ➔ EREIGNISSE WELTWEIT 01. 04. Linz, Österreich Kein Aprilscherz! Das dritte gestohlene Taxi aus Linz innerhalb 2 Jahren wurde versenkt im Jaukerbach entdeckt! 02. 04. Tuttlingen, Deutschland Alkoholisierte 47-Jährige stach Taxifahrer in die Hand, weil sie 300-Euro-Fahrt nicht bezahlen konnte. Ihr Freund zahlte. 03. 04. Mannheim, Deutschland 26-Jähriger wurde vom Taxi angefahren, nachdem er sich nicht mit dem Fahrer über den Preis einigen konnte. Polizei ermittelt 05. 04. Rostock, Deutschland Zwei Täter bedrohten Taxifahrer vermut - lich mit Schreckschusspistole, raubten 240 Euro, Fahrer leicht verletzt. 06. 04. Manschow, Deutschland Ein polnischer Taxifahrer wollte 7-köpfige Asylbewerberfamilie nach Deutschland schleusen. Von Bundespolizei erwischt. 07. 04. Kipoi, Griechenland 33,5 Kilo Gold entdeckte der Zoll in einem Taxi an griechisch/türkischen Grenze, Wert 800.000 Euro. Größter Schmuggel a. Z. 09. 04. Esslingen, Deutschland Nachttaxi vom Esslinger Bahnhof Erfolgs - modell. 1125 Fahrgäste. Kostete die Stadt halb so viel wie ein Nachtbus! 12. 04. Löcknitz, Deutschland Provinzkrimi: Fahrgast aus Taxi gezerrt und nach Polen entführt. Täter und Opfer gefasst, beide mit Haftbefehl gesucht! 14. 04. Mannheim, Deutschland Sattelzug streifte Taxi und fuhr weiter. Taxifahrer verfolgte und stellte ihn. 6.000 Euro Schaden, Anzeige wg. Unfallflucht. 16. 04. Stockholm, Schweden In Skandinavien wird auch im Taxi kaum noch mit Bargeld gezahlt, Kreditkarte oder App sind die gängigen Zahlungswege. 17. 04. München, Deutschland Wieder einmal arbeitet eine Universität an dem Taxi der Zukunft. 550 kg leicht und 85 km/h langsam soll das 3-sitzige Vehikel sein. 18. 04. Nordhausen, Deutschland Taxiräuber hielten 31-jähriger Taxifahrerin an einer Ampel Revolver an den Kopf. Kollegin erlitt Schock, sonst unverletzt. 20. 04. Reinbek, Deutschland In voller Fahrt auf der A 24 ging ein Hamburger Taxi in Flammen auf. Der Mercedes W 212 brannte vollständig aus. 21. 04. Bern, Schweiz Schweizer Politikerin: Uber ist ein „gesellschaftliches Phänomen und ein Lösungsansatz, der auch Geld und Energie spart.“ 22. 04. Boston, USA Uber bei gerichtlichem Vergleich billig davongekommen: 100 Millionen $ an 385.000 Fahrer. Das sind lausige 260 $ pro Mann. 25. 04. Landau, Deutschland Motorradfahrer flog aus der Kurve, be - schädigte ein Auto, stellte sein Krad ab, bestellte ein Taxi und beging Unfallflucht. 26. 04. Groß-Gerau, Deutschland Fahrgast öffnete Beifahrertür. Rechts vor - beifahrender 77-jähriger Radfahrer knallte dagegen, Krankenhaus. Zeugen gesucht. 27. 04. Berlin, Deutschland 24-jährige Radfahrerin fuhr über eine Kreuzung und krachte in ein Taxi. Kran - kenhaus. Taxifahrer: „Ich hatte Grün!“ 28. 04. Stuttgart, Deutschland 21 Taxiunternehmer fühlen sich von Zentrale gemobbt, weil sie auch myTaxi fah - ren. Zentrale schweigt zu den Vorwürfen. 30. 04. São Paulo, Brasilien 36-jähriger Taxifahrer wird tödlich von Schuss ins Auge getroffen. Es war ein Querschläger aus einer Gang-Pistole. TAXI INTERNATIONAL Sonderpreis Kfz-Meisterbetrieb Taxi-Service aller Fabrikate Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr gut • preiswert • schnell • zuverlässig Unfallinstandsetzung bei uns werden Sie rundum versorgt
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Im Jahr 1925 beschloss der Stadtrat die Benennung der Landaustraße. Sie zweigte südlich von der Eichstätter Straße ab, genau dort wo heute die Führerscheinstelle liegt, wurde aber nie bebaut und schließlich wieder aufgelassen. Hintergrund war, dass man ein Neubauviertel schuf, dessen Straßen sich auf bayerische Orte bezogen, beispielsweise Eichstätter, Würzburger oder Siegenburger Straße, aber auch auf Orte aus dem heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz, das zum größten Teil bis 1946 zu Bayern gehörte: Ludwigshafener Straße und eben Landaustraße mit der Erklärung: „Stadt in der Rheinpfalz“ . Leonhard-Moll-Bogen Die westliche, neu zu bebauende Verlängerung der Zschokkestraße erhielt 1952 den Namen Tübinger Straße mit der Begründung, dass die umliegenden Straßen nach größeren Orten Süddeutschlands benannt seien, was ja auch den Tatsachen entsprach. Sie verlief von der Westendstraße zur Hansastraße. Das Jahr 1989 schließlich sah die Umbenennung ihres westlichen Teils zwischen Garmischer Straße und Hansastraße in Leonhard-Moll-Bogen nach dem Bauunternehmer Leonhard Moll (1870–1945). Folgende Gründe spielten dafür für den Ältestenrat des Stadtrats eine Rolle: Unter Molls Leitung hatte seine Firma eine Reihe wichtiger städtebaulicher Projekte verwirklicht, etwa das Polizeipräsidium an der Ettstaße, die Technische Hochschule mit der Adresse Arcisstraße 21 oder die Großmarkthalle in Sendling, aber auch den Dachstuhl der jüdischen Synagoge an der Reichenbachstraße 27, die 1931 eingeweiht und 1938 von Nationalsozialisten zerstört wurde. Nach Kriegsende 1945 und kurz vor seinem Tod zeigte sich Moll als Wohltäter und spendete einen größeren Betrag für Münchner Altenheime. Der zweite Grund für die Umbenennung war die Tatsache, dass sich östlich und westlich der Hansastraße der Betrieb der Firma Moll befand. Während die Gebäude östlich der Straße als Feierwerk an der Hansastraße 39 weiterbestehen, machte das Kies- und Betonwerk westlich davon Platz für einen Teil der Internationalen Gartenbauausstellung IGA, die 1983 ihre Pforten öffnete und heute der Westpark ist. Der Leonhard-Moll-Bogen hatte also einen sinnvollen örtlichen Bezug auf eine ehemalige Industrieanlage. Die Firma 1933 bis 1945 Der damalige Stadtrat und das Stadtarchiv, das Straßenbenennungen überprüfen muss, dachten zur Zeit der Benennung offenbar nicht an die entscheidenden Jahre 1933 bis 1945, während der sich herausstellte, wer anständig blieb und wer nicht. Leonhard Moll und seine Ingenieure gehörten auf alle Fälle nicht zu den Unbelasteten. Die Firma war im Dritten Reich sogar sehr erfolgreich, einige von ihr durchgeführte Maßnahmen und Projekte seien hier aufgeführt: Bau der Straße auf den Berghof Adolf Hitlers auf dem Obersalzberg, Errichtung des Hauses der Deutschen Kunst (heute Haus der Kunst), der NS-Gebäude am Königsplatz (heute Hochschule für Musik und Theater sowie Haus der Kulturinstitute) und der Umbau des Königsplatzes zum Aufmarschgelände. Im Jahr 1938 zeigte man beim Abriss der Synagoge an der Herzog-Max-Straße und gleich anschließend der evangelischen Matthäuskirche an der Sonnen-/Ecke Schwanthalerstraße, dass man auch auf diesem Gebiet leistungsfähig war. Für diese Zwecke hielt man an der Hansastraße 41 ein eigenes Zwangsarbeiterlager für circa 1.150 Personen bereit. Gegen Kriegsende 1944 richtete die Firma Moll bei Landsberg am Lech eine Großbaustelle für einen halbunterirdischen Bunker zur Produktion des Düsenstrahljägers Messerschmitt Me 262 ein. Die Baukosten wurden dadurch gesenkt, dass jüdische KZ-Häftlinge unentgeltlich und bewusst mangelernährt jeweils in zwei Schichten von je zwölf Stunden arbeiten mussten, was bei den meisten nach kurzer Zeit zum Tod führte. Die Firma nach 1945 Nach Kriegsende begannen das große Schutträumen und der Wiederaufbau in großem Stil, an dem sich die Firma Moll nicht nur in München maßgeblich beteiligte. Später entstanden in Kooperation mit anderen Baufirmen solch städtebaulich markanten Vorhaben wie das Olympiagelände, Industrieanlagen für BMW oder der Bau der U-Bahn. Zum 100. Firmenjubiläum errichtete das Unternehmen im Jahre 1995 eine Stiftung, die in Zusammenarbeit mit der Universität und Technischen Universität München vier Stipendien für Studentinnen oder Studenten an den Universitäten in Breslau, Budapest, Krakau, Prag und Sankt Petersburg bereitstellt, also den Opfern der Aggression des von Moll ehemals unterstützten Dritten Reiches. Im Jahr 2000 schließlich erinnerte sich die Firma ihrer Rolle im Dritten Reich und trat als eine der ersten dem Entschädigungs-Fond der deutschen Industrie für Zwangsarbeiter „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ bei, aus dessen Töpfen die noch lebenden Geschädigten eine späte, meist knapp bemessene Entschädigung erhielten. Landaubogen Die Stadtverwaltung schrieb 2013 in einem Gutachten, die Benennung des Leonhard-Moll-Bogens sei in einer Zeit geschehen, in der das öffentliche Bewusstsein für das Thema Zwangsarbeiter und Ausländereinsatz in der Münchner Kriegswirtschaft allenfalls im Entstehen begriffen war. Inzwischen habe sich die Sichtweise auf Personen und deren Aktivitäten in der Zeit des nationalsozialistischen Regimes erheblich verändert. Nun wurde der Bezirksausschuss 7 Sendling-Westpark aufgefordert, über einen neuen Namen zu befinden. Dies ist üblich, wenn der Ältestenrat festlegt, dass eine Straße künftig nicht nach einer Persönlichkeit benannt werden soll. Also erinnerte sich STADTKUNDE MÜNCHEN Vom Leonhard-Moll-Bogen zum Landaubogen – eine sinnvolle, aber misslungene Umbenennung ➔ STRASSENUMBENENNUNG 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 Thomas Kroker
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der Bezirksausschuss der Landaustraße von 1925 und schlug als Umbenennung den Landaubogen vor, womit sich der Ältestenrat am 9. Dezember 2014 einverstanden erklärte. Die Erklärung des neuen Namens lautet: „Landau: Stadt Landau an der Isar. Landau wurde 1224 gegründet und ist die älteste Stadt im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau. Die Stadt teilt sich in die Oberstadt, welche sich bis heute die mittelalterliche Struktur erhalten konnte und die 60 m tiefer an der Isar gelegene Unterstadt, auf dem Gebiet der erstmals 1074 erwähnten dörflichen Siedlung Land-Au.“ Im Juni 2015 wurden die Schilder mit dem alten Straßennamen rot überklebt und darüber Schilder mit der neuen Bezeichnung angebracht. Misslungene Umbenennung Die Abendzeitung meinte am 17. Juni 2015, damit der Name in Zukunft keine Probleme mehr mache, sei er mit keiner Person verbunden, sondern die Straße heiße jetzt unverfänglich Landaubogen. Das mag zwar stimmen, aber so einfach ist das trotzdem nicht. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bemüht sich der Magistrat – seit 1919 Stadtrat genannt – darum, in zusammenhängenden Gebieten thematisch zusammenhängende Straßennamen zu schaffen. Dies ist auch manchmal gelungen, beispielsweise bei den Straßen von Sendling, wo Teilnehmer des Bauernaufstandes gegen die österreichische Besatzung von 1705/1706 zu Ehren kamen, noch dazu beim Ort des Geschehens, der alten Kirche Sankt Margaret an der Plinganserstraße 1. Landau liegt bekanntlich in Niederbayern und es gibt etliche niederbayerische Orte, nach denen in München Straßen benannt sind. Diese Straßen liegen zwar auf das halbe Stadtgebiet verstreut, aber dennoch haben einige von ihnen einen Bezug zu ihrer Umgebung, auch wenn dies nicht sogleich ersichtlich ist. Benennungen nach Niederbayern Die Aidenbachstraße von 1900 erinnert an den niederbayerischen Ort der letzten Niederlage der Aufständischen im Januar 1706, weswegen ihre Verlängerung, die Plattlinger Straße, im Jahr 1958 nach der niederbayerischen Stadt an der Isar benannt wurde, obwohl diese 1706 keine Rolle gespielt hatte. Es war demnach eine rein geografisch bedingte Benennung. Die legendäre Agnes Bernauer (1410–1435) kaufte 1433 das Gelände des heutigen Laimer Schlössls an der Agnes-Bernauer-Straße 112, ohne allerdings jemals dort geweilt zu haben. Sie war die Geliebte und wahrscheinlich auch die erste Ehefrau des bayerischen Herzogs Albrecht III. (1401–1460). Diese nicht standesgemäße Verbindung ließ Albrechts Vater Ernst (1373–1438) brutal beenden, indem er die Bernauerin 1435 in einen Sack eingenäht und mit einem Mühlstein um den Hals beschwert in der Donau bei Straubing ertränken ließ. An dieses Verbrechen in höherem Auftrag erinnern seit 1900 die Agnes- Bernauer-Straße und seit 1913 die östliche anschließende Straubinger Straße. An die Kämpfe zwischen Bayern und Österreich der Jahre 1313 und 1322 erinnern Ampfing-, Burggrafen-, Gammelsdorfer-, Mühldorf-, Schweppermann- sowie Trausnitzstraße, benannt in der Zeit seit 1876. Im Jahr 1959 entstand die benachbarte niederbayerische Dingolfinger Straße mit der Erklärung: „Die Bürger von Landshut, Moosburg, Dingolfing, Straubing und Ingolstadt entschieden sich durch ihre Mithilfe in der Schlacht bei Gammelsdorf gegen die Österreicher.“ Dass dann 2006 die Deggendorfer Straße benannt wurde, lag geografisch auf der Hand. Die Vilshofener Straße von 1905 erinnert an die Verteidigung der Stadt 1504 gegen pfälzische und böhmische Truppen. Unter Mithilfe der Juristen und Militärs Friedrich Mauerkircher, Wolfgang Kolberger und Hans Pienzenauer, der die Festung Kufstein verteidigte, gelang es Herzog Albrecht IV., die Unteilbarkeit Bayerns durchzusetzen. Demnach befindet sich die Vilshofener Straße in thematisch verwandter Nachbarschaft. Die Landshuter Allee von 1902 verläuft auf der Trasse der ehemaligen Ostbahn über Landshut nach Passau. Diese Bahnlinie wurde im Jahr 1858 dem Verkehr übergeben, allerdings 1892 wegen des zunehmenden Verkehrs nach Westen um den Nymphenburger Schlosspark verlegt. Dadurch konnte die ehemalige Bahnstrecke als schnurgerader Straßenverkehrsweg genutzt werden. Ein Sonderfall ist die Passauerstraße von 1902. Sie bezieht sich nicht auf die Stadt, sondern auf einen Teilnehmer des Aufstandes von 1705. Im Heckenstaller-Tunnel in Richtung Isar ist der Straßenname korrekt angegeben, in Richtung Luise-Kiesselbach-Platz allerdings falsch geschrieben als Passauer Straße. Verspäteter Vorschlag Der Landaubogen befindet sich also entgegen der eigenen Grundsätze der Stadtverwaltung weitab von jedem thematischen oder geografischen Bezug zu ihrer Nachbarschaft. Eine neue Bezeichnung als „Westparkstraße“ wäre wegen der nahen Straße Am Westpark aus praktischen Gründen nicht möglich gewesen. Vielleicht hätte sich der ungewöhnliche, aber dafür einprägsame Name „IGA-Straße“ angeboten, womit an den Ursprung des Westparks erinnert worden wäre. (BW) JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
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➔ STRASSENUMBENENNUNG 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 Die älteste Urkunde im Bayerischen Staatsarchiv ist eine Schenkungsurkunde, die im Zusammenhang mit der Heilig Kreuz Kirche Fröttmaning aus dem Jahre 815 steht. Ausgehend von dieser Jahreszahl kann man berechtigterweise annehmen, dass die Geschichte dieser Kirche bereits im 8. Jahrhundert beginnt. Damit ist die Heilig Kreuz Kirche der älteste vollständig erhaltene Kirchenbau im Münchener Stadtgebiet. Laut der erwähnten Urkunde schenkte der Fröttmaninger Adlige Situli eine hölzerne Kirche samt dazugehörendem Ackerland dem Freisinger Bistum, dessen Gründung schon im 6. Jahrhundert auf einer keltischen Opferstätte erfolgt war. Die Geschichte der Kirche hat viele Höhen und Tiefen. Am Anfang des 13. Jahrhunderts wurde aus der Holzkirche eine spätromanische Chorturmkirche mit dicken Mauern, deren Bau immer wieder ergänzt wurde. Aus dieser Zeit sind die romanischen Fresken noch erhalten. Hierbei handelt es sich um die älteste Christusdarstellung in Bayern. Später dann, um 1740, entstand das Deckenfresko. Aus dieser Barockzeit stammt auch die übrige Ausstattung. Immer wieder wurde die Kirche vom Abbruch bedroht.1953 begann die Auflösung des Weilers Fröttmaning durch die Stadt München zugunsten verschiedener Großprojekte: Kläranlage, Müllberg und Autobahn. Der Münchener Autobahnring bedrohte die Existenz. Der Courage Münchener Bürger ist es zu verdanken, dass die Planer den Abzweig des Autobahnkreuzes Nord nach Richtung Salzburg verschoben, da diese Straßenführung über Friedhof und Kirche geplant war. Leider wurde die Kirche in den folgenden Jahren nicht geschützt und verwahrloste, da sie einsam und verlassen im Nirgendwo stand. In diesen Jahren wurde sie ausgeplündert und geschändet. So verschwanden wertvolle Kunstschätze und die beiden Glocken aus dem 15. Jahrhundert. Aber die Münchener Bürger vergaßen ihr ältestes Gotteshaus nicht. Als der Müllberg erweitert werden sollte, wurde das Vorhaben durch Bürgerproteste verhindert. Bei den Renovierungsarbeiten von 1972 bis 1982 konnten die alten Fresken frei gelegt werden und die Kirche erstrahlt seitdem in altem Glanz. Als die Allianz Arena mit ihrer geplanten Rettungsstraße samt Brücke dann gebaut wurde, waren die Bürger wieder zur Stelle. Die Planer wurden gezwungen, das Ganze 200 m nach Süden zu verlegen. Ein schönes Beispiel, wie viel Engagement und Zivilcourage erreichen kann. Als Symbol für den versunkenen Weiler Fröttmaning wurde 2006 im Erdreich des Fröttmaninger Berges als „Kunst am Bau“ eine nicht begehbare Kopie der Kirche „Heilig Kreuz“ von einem Münsteraner Künstler geschaffen. Das gelungene Ensemble aus klassischer Architektur, Kunst und Moderne ist einzigartig in dieser Konstellation. (BH) SEHENSWERT ➔ HEILIG KREUZ KIRCHE FRÖTTMANING Im Schatten des fast futuristisch anmutenden Fußballstadions gibt es einen fast vergessenen Ort, der im Gegensatz zum quirligen Leben mit Massenbegeisterung und frenetischem Jubel Ruhe und Besinnung bietet: Die Kirche Heilig Kreuz.
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29 AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … ➔ VERANSTALTUNGEN KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinie renden Ort für Veranstaltungen jeder Art. Fr. 22.07. 10.00 Uhr, Beginn der Großen Sommerausstellung „Hommage à Picasso“ (Dauer der Ausstellung bis 18.09.2016) Fr. 22.07. 20.30 Uhr, Jazz im Innenhof: Gunter Ishii Quintett Di. 26.07. 19.30 Uhr, Flamenco y Picasso (Flamenco im Innenhof) Mi. 27.07. 19.30 Uhr, Flamenco y Picasso (Flamenco im Innenhof) Do. 28.07. 19.30 Uhr, Prof. C. Bernd Sucher: Pablo Picasso, der Dichter Dem Gewinner winken zwei Karten für den Konzertabend am 26.08.2016 im Innenhof „Chansons von Edith Piaf“ Kerstin Heiles (Gesang), Christoph Pauli (Piano) Die Antwort senden Sie bitte per Postkarte an die Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München Einsendeschluss ist der 20. Juli 2016 (Datum des Poststempels) Adresse und Telefonnummer nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinner der letzten Verlosung: Ulrich Fuchs aus München MITMACHEN UND GEWINNEN! Welcher berühmte Münchner Architekt erbaute das Künstlerhaus?
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ AUFZUG – In der zweiten Mai-Hälfte gab es doch tatsächlich ein paar schöne Tage, an denen der Schreiber sein zweirädriges Rößlein satteln und ein wenig die (vor-) alpine Gegend unsicher machen konnte, während sein dienstältester Spezi (man kennt sich seit der 5. Klasse Schimpansium, Verzeihung: Gymnasium, seit 1970) mit dem Motorrad und einem anderen Mitfahrer das spanische Andalusien beackerte. Von zehn Tagen Urlaub hat es dort an acht Tagen geregnet… Aber zurück nach München und zum „Aufzug“, womit hier nicht der bequeme Fahrstuhl oder Lift gemeint ist, sondern die Bekleidung: tatsächlich wurden doch schon wieder die ersten Fiaker mit kurzen Turnhosen und Unterhemden hinter dem Steuer gesichtet, die für „FKK“ nur ein bisserl zu viel, aber für ein seriöses Dienstleistungsunternehmen namens „Gewerblicher Personentransport“ eindeutig zu wenig bekleidet waren. Da denkt Schrotti z.B. an Frauen, die nachts nur deshalb mit dem Taxi fahren, weil sie Angst vor sexueller Belästigung haben, dann aber im Wagen eines ihnen völlig unbekannten Halb-Nudisten landen und sich dessen behaarte Oberschenkel sowie sein Brusthaartoupet aus der Nähe betrachten dürfen. Dazu – bzw. zum genauen Gegenteil – ein interessantes Erlebnis: Mitte Mai wurde der Schreiber (wegen Taxibus) zur untoten „Kultfabrik“ als Zusatzwagen zu einem privaten Fahrdienst gerufen, dort an der Schranke tatsächlich erwartet und in die Innereien der ehemaligen Feiermeile geleitet. Zwei Fahrer mit schwarzen Vitos warteten schon; die Fahrgäste bestanden aus vermutlich schrecklich prominenten Musikern, die dort einen Auftritt gegeben hatten und nunmehr in die Prinzregentenstraße 1 zu einer ortsansässigen Disco umsiedeln wollten. Die beiden sehr jungen „Kollegen“ gehörten zu einem Limousinenservice und waren beide in Anzug, weißes Hemd und Krawatte gewandet. Da Schrotti, wie üblich, seine Turnhose nur „drunter“ anhatte und zudem auch mit Hemd und Strick um den Hals bewaffnet war, kam es bei den Fahrgästen immerhin zu keinem Kulturschock. Wobei noch zu ergänzen wäre, daß sie (die Fahrgäste), gelinde gesagt, eher nachlässig gekleidet waren und nicht die Spur von Manieren hatten. Noch nicht einmal für ein „Hallo“ oder „Leck mich am A…“ hat’s gereicht. Aber das ist ja wurscht: wer zahlt, schafft an! Die „Limousinenservices“ leben davon – und übrigens nicht schlecht – dass sie den Kunden das Gefühl geben, etwas Besonderes zu sein. Wobei dann Geld keine Rolle mehr spielt. Und das könnte unser Geld sein! Besonders pikant ist die Vorstellung, wenn so ein fiakernder Exhibitionist an der Rezeption des Nobelhotels X oder Y nach den Fahrgästen des Zimmers Y fragt, während sich die anderen Hotelgäste fragen, ob irgendwo im Hause ein Klo verstopft ist, weil doch ein Installateur gekommen ist, der seinen Arbeitskittel wohl nur im Werkstattwagen vergessen hat… Wir haben wirklich schon genug Konkurrenz; muss man sie auch noch künstlich stark machen? ➔ OLYMPIAGELÄNDE – Die Olympiapark München GmbH gibt speziell uns Fiakern seit Jahrzehnten immer wieder Anlass zur Freude, wie jüngst seit Anfang Mai diesen Jahres: die Zufahrt zum Olympiaturm, vom Parkdeck aus, ist mindestens nachts (tagsüber weiß es der Schreiber nicht) definitiv verboten und die Schranke bleibt unerbittlich geschlossen. Gäste vom „181“, also dem Drehrestaurant im Olympiaturm, müssen seither den ca. 200 Meter langen Weg zur Schranke am Parkdeck zu Fuß gehen. „Es gibt Schlimmeres“, könnte man zunächst flapsig sagen, aber ein Ortsunkundiger kann sich da schon mal verlaufen, zumal bei Dunkelheit, vielleicht nach ein paar Glaserln Wein – und bei strömendem Regen macht es halt einfach noch weniger Spaß. Wenn dann das bestellte Taxi noch nicht da oder aber schon wieder weg ist, weil von anderen Wartenden geentert, dürfen die Leute ggf. bei Dreckswetter und ohne jegliche Unterstellmöglichkeit wie die Kühe auf der Weide an der Schranke auf bessere Zeiten hoffen. Wie z.B. erst am 24. Mai, als zwei für das „181“ vorbestellte Buskollegen bei gleichzeitigem Ende eines Udo-Lindenberg-Konzertes an besagter Schranke ihre freien Taxis nichtmal mehr mit dem Baseballschläger erfolgreich verteidigen konnten. Sowas kann wirklich nur der Olympiapark-GmbH einfallen! Der Schreiber erinnert sich auch mit Schrecken der Zeiten bis 2005, als im Stadion noch regelmäßig Fußball gespielt wurde: bei Abendspielen des FCB versuchten wir Zentralisten einen Taxi- Einbahnverkehr zu organisieren, also die Leeranfahrt von der Lerchenauer Straße zum Stadion und die Abfahrt mit Gästen über Spiridon-Louis-Ring/Ackermannstraße, um die Sache einigermaßen im Fluss zu halten. Das hat so lange gut geklappt, bis der Schrankenwärter vor der Ackermannstraße um Punkt 22 Uhr sein Brettl herunter ließ und eiskalt nachhause ging, während noch tausende von potenziellen Fahrgästen aus dem Stadion quollen. Die aufgelaufenen Taxis durften alle auf dem engen Weg wenden… Ein Chaos sondershausen, während der in Frieden heimgegangene Schranken- Hansel und seine Vorgesetzten mit viel Liebe und Spucke zuhause ihre Pickelhauben polierten. Scheinbar hat sich nichts geändert. Weder auf, noch in den Köpfen der Verantwortlichen. ➔ SOMMER – Uns steht diesmal definitiv ein besonders heißer Sommer bevor! Freilich ist Schrotti nicht zur Zunft der Meteorologen übergetreten – oder der „Meteorolügen“, wenn die Wetterprognosen zwar stimmen, aber leider nur für Australien. Nein, vielmehr haben die Stadt und ihre Filiale SWM (Stadtwerke München) sowie ihre Unter-Filiale MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft) ein attraktives Ferienprogramm aufgestellt, welches im Taxi auch bei ausgeschalteter Sitzheizung stets für kochendes Wasser zwischen unseren Kotflügeln sorgen wird: die Trambahngleise vom Sendlinger Tor bis zum Stachus sowie einige dazugehörige Weichen müssen erneu- Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 UNTERHALTSAMES D r . H a n s B a k e v. B a k i n 85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23 Taxi, Mietwagen, Bus, LKW Erst- und Verlängerungs US T . 0 89/ 37 0 65 6 90 Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5 Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1
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ert werden. Die jeweils linke Spur der Sonnenstraße muss dazu gesperrt werden; ab Mitte August bis Anfang September auch der Bereich vor dem alten Justizpalast. Der von Norden kommende Weg, also vom Maximiliansplatz oder dem Taxler-Schleichweg Arcostraße/Sophienstraße her, über den Stachus zum Sendlinger-Tor-Platz wird deshalb dort für mehrere Wochen komplett versperrt sein. Das Linksabbiegeverbot von der Sonnenstraße in die Bayerstraße wird bei Erscheinen dieses Heftes längst gelten (war da nicht vor zwei Jahren eh’ ein mehrwöchiges Abbiegeverbot wegen Baumaßnahmen?); ob es von der Sonnen- in die Landwehrstraße noch geht und wie es in der oben genannten Phase ab Mitte August mit dem Linksabbiegen zur Elisenstraße aussehen wird, konnte der Schreiber den Ankündigungen in SZ und Münchner Merkur bislang nicht entnehmen. Lustig genug wird’s so oder so! Der Schreiber als eingefleischter Nachtmensch bedauert seine Tagfahrer-Kollegen wegen ihrer unmenschlichen Arbeitszeit ohnehin, bedeutet für ihn doch das Aufstehen im Morgengrauen echtes Morgen-Grauen, aber wie Ihr das auch noch aushaltet? Respekt! Und Beileid (ohne jede Ironie!). – Die Alternative für die Trambahnkunden wird übrigens in Ersatzbussen zwischen Sendlinger Tor und Stachus bestehen, die dann in der um jeweils eine Fahrspur kastrierten Sonnenstraße (s. o.) neben uns im Dauerstau stehen werden. Immerhin trifft es die Konkurrenz auch. Laut Presseankündigungen soll hier immerhin montags bis samstags zwischen 6 und 20 Uhr gearbeitet werden, teilweise sogar rund um die Uhr sowie auch an Feiertagen. Man darf gespannt sein. ABER: weil das alleine noch viel zu langweilig wäre, wird ab 24. Juli bis etwa November der Isarring Richtung Schwabing nur mehr einspurig (!) befahrbar sein. Von der Einmündung der Iffland- bis zur Abfahrt der Dietlindenstraße wird nämlich auf der Nordostseite des Mittleren Ringes endlich die längst überfällige dritte Spur angebaut, um ein ampelfreies Einfädeln in den Isarring zu ermöglichen. Wir erinnern uns: erst als vor einigen Jahren der Richard-Strauß-Tunnel eröffnet wurde, erkannten unsere famosen städtischen Verkehrsplaner messerscharf, dass es da noch die Ampel Isarring/Ifflandstraße gab, welche die Verkehrsverflüssigung durch den Tunnel in Fahrtrichtung Schwabing völlig sinnlos machte. Ab dann stand man tagsüber halt nicht mehr auf der Richard-Strauß-Straße im Stau, sondern darunter. Zur Querung des Englischen Gartens von Ost nach West wird also am Mittleren Ring ca. vier Monate lang nur mehr eine Fahrspur zur Verfügung stehen; die Alternativen bestehen nur nordseitig im Föhringerund Frankfurter Ring und südseitig – ja tatsächlich: in der Prinzregentenstraße. Dazwischen: nichts. Gar nichts! Wie gesagt: es wird ein heißer Sommer. ➔ WARNBLINKANLAGE – Lieber „warnblinken“ als gar kein Leben mehr hinter dem Steuer, sagt sich der bekennende Blinker- Fan Schrotti, der schon auch mal in seiner Tiefgarage beim Wenden zur Einfahrt in den unteren Duplexstellplatz versehentlich den Blinker setzt. Durchaus bekannt in unseren Kreisen ist wohl der Auftrag „Lindwurm 23, Dialyse“, wobei für die Nachtfahrer unter uns gilt, dass ab den Abendstunden die Einfahrt in den Hof (Reisingerstraße) gesperrt ist und deshalb direkt in der Lindwurmstraße an der Ampel vor dem Haupteingang gewartet werden muss. So geschah es dem Schreiber, der, JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31 Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. 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in zweiter Reihe stehend, dort die Warnblinkanlage eingeschaltet hatte. Eine Polizeistreife, die gerade nicht mit noch wichtigeren Aufgaben betreut war, hielt ca. gegen 22.30 Uhr hinter dem wartenden Taxler, und einer der ausgestiegenen Beamten fragte unschuldig das noch unschuldigere Fiakerlein, ob denn ein Notfall vorliege. Ach so? Nein? – dann sei die Warnblinkanlage ein Verstoß gehen die Straßenverkehrsordnung, den man doch bitte unterlassen solle. Von der grundsätzlichen Notwendigkeit, genau hier zu warten, hatte sich der Beamte durch einen Blick auf das Datenfunkdisplay überzeugen lassen, wobei Schrottis Hinweis auf die oftmals bestehende Gehbehinderung dieser Kunden ein Übriges dazutat. Der Beamte meinte nun, ein „Blinker rechts“ sei hier ausreichend, weil es sich eben nicht um einen Notfall handele, worauf das jetzt nicht mehr ganz so unschuldige Fiakerlein erwiderte, das sei an dieser Stelle nicht so wahnsinnig sinnvoll, weil dahinter auflaufende Autofahrer meinen könnten, man warte hier nur auf die grüne Ampel und fahre gleich weiter… Nach ein bisserl „Muh“ und „Mäh“ des Polizisten einigte man sich darauf, dass ausnahmsweise mal von der Regel abgesehen werden könne. Währenddessen kam die Fahrgästin, die tatsächlich nicht mehr die Jüngste und von der stundenlangen künstlichen Blutwäsche sichtlich geschlaucht war, woraufhin sich die Sache in Wohlgefallen auflöste. So geht’s doch auch. Und nochmal zum Thema Warnblinker: wenn ein Linienbus an einer Haltestelle mit eingeschalteter Warnblinkanlage steht (z.B. immer Thalkirchner/Ehrengutstraße), so darf nur mit Schrittgeschwindigkeit (!) an ihm vorbeigefahren werden. Gleiches gilt auch für den Gegenverkehr! Die Fußgänger haben hier zwar keinen Freibrief zum Überqueren der Fahrbahn, so wie etwa beim „Zebrastreifen“, aber es handelt sich dort um bekannte Unfallschwerpunkte. Und wer von uns kennt nicht die Situation, dass ein Fußgänger noch schnell den wartenden Bus erreichen will und deshalb blindlings über die Straße rennt. Erst Anfang Mai diesen Jahres brachte ein Autofahrer in der Friedenspromenade die Glanzleistung, an einem mit Warnblinkanlage wartenden Linienbus sowie den dahinter stehenden Autos mit geschätzten 70 km/h locker vorbeizuziehen, während ein ausgestiegener Buspassagier (lt. Zeitung selbst ein Busfahrer) vor dem Gefährt die Straße queren wollte: Exitus letalis! Zu deutsch: der Fußgänger war auf der Stelle tot, und der A… (könnte, muss aber nicht, an dieser Stelle auch für „Autofahrer“ stehen) darf mit einer Anklage wegen Totschlags – und nicht etwa fahrlässiger Tötung – rechnen. Der superschlaue Gasgeber wird eine eventuelle Haftstrafe letztlich unbeschadet absitzen, aber der Fußgänger ist für den Rest seines Lebens tot. ➔ ZEFIX – Der Schreiber erinnert sich zweier verpasster Chancen der letzten Wochen: da schied der FCB im Halbfinale der Champignonliga (oder so ähnlich, jedenfalls hieß das früher mal „Europapokal der Landesmeister“) aus, und Karl-Heinz Rummenigge erkannte als Alleinschuldigen dafür den Schiedsrichter des Rückspieles – der tatsächlich aber gut gepfiffen hatte. Der ansonsten zweifellos geniale Thomas Müller, der einen Elfer verschossen hatte, sowie alle anderen Bayern waren natürlich nicht schuld. Übrigens auch das eine verpasste Chance: anstatt als fairer Verlierer eine gute Figur zu machen, musste die Intelligenzbestie Rummenigge aus dem Schmollwinkel heraus unberechtigt nachtarocken, als würde sich dadurch noch was ändern. Aber mit intelligenten Sprüchen hat’s unser Kalle halt nicht so. Ganz im Gegensatz zu Lukas Podolski, der früher schon mal erkannt hat „Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel“ . Und kurz danach, welche Schmach (reimt sich zufällig, passt aber in seiner literarischen Tiefe zum Thema „Schlager“), verteidigte Deutschland beim ESC, dem europäischen Schlagerwettbewerb „European Song Contest“, tapfer den letzten Platz vom Vorjahr. Das 18-jährige Mädel mit dem urdeutschen Namen „Jamie Lee“ kam optisch daher wie eine Mischung aus einer Kuh beim Alm abtrieb und einem explodierten Eukalyptusbonbon und wirkte wohl auch auf die Juroren ähnlich überzeugend. Waren das noch Zeiten, als vor rund 35 Jahren das singende Jungfernhäutchen „Nicole“, gewandet im weißen Unschuldskleid, nur zur eigenen Klampfenbegleitung mit „ein bisschen Frieden“ für Deutschland den ersten Platz holen konnte! Und erst vor drei oder vier Jahren: Lena Müller-Lüdenscheid, oder wie hieß sie noch? Vorschlag für das nächste Jahr: Ralph Siegel, der Dauerbrenner (nicht zu verwechseln mit „burn out“) des deutschen Schlagers, komponiert ein Lied für Angela Merkel, die sich selbst auf der Tuba zum Lied „Grenzenlos“ begleitet, während Horst Seehofer als backgrounddancer ein paar Liter Bier in den Trichter ihres Instruments kippt. – Aber da hat Schrotti wohl etwas mit den stilvollen Meisterfeiern des FCB verwechselt. Böse Zungen behaupten hartnäckig, das Paulaner-Bier des FCB-Sponsors sei für die äußerliche Anwendung ohnehin besser geeignet. Und außerdem können diese Jungs eh’ nicht mit den Formel-1-Fahrern – Verzeihung: Piloten – mithalten, die sich auf dem Siegerpodest gegenseitig mit Schampus aus Magnumflaschen vollspritzen, deren Gegenwert vermutlich dem Monatsgehalt eines ihrer Mechaniker entspricht. „A bisserl an Stil muaß ma scho ham“, würde so oder so ähnlich Gerhard Polt wohl sagen. (MS) 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 Suche Taxifahrer (m/w) Für Tag/Nacht und Wochenende Schicht Festanstellung/Teilzeit Standort: Berg am Laim Tel: 0172 82 444 52 Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 Alleinfahrer für Taxibus (Ford Transit) gesucht Telefonnummer: 0176 / 78 11 19 37
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33 STATISTIK ➔ DEUTSCHLANDS VERKEHRSREICHSTE STRASSEN Die Ergebnisse der INRIX Traffic Scorecard 2015 für Europa gehen auf Verkehrsgeschwindigkeitsdaten zurück, die INRIX auf mehr als einer Million Kilometern städtischer Straßen und Schnellstraßen in 13 europäischen Ländern und 96 Städten zwischen Januar und Dezember 2015 gesammelt hat. Den weltweiten Bericht finden Sie auf inrix.com/scorecard. Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst (Quelle: INRIX) WUSSTEN SIE, DASS … das Städtische Hochhaus in der Blumenstraße das älteste Hochhaus Münchens ist? 1929 von Hermann Leitenstorfer erbaut, war es mit 45 Metern Höhe das erste Hochhaus Münchens. Das städtische Gebäude, auch Altes Technisches Rathaus oder Städtisches Planungshochhaus genannt, war zugleich das letzte Gebäude, das einen Paternosteraufzug hat. Aufgrund einer Sicherheitsverordnung darf dieser seit Juni 2015 nicht mehr von Besuchern genutzt werden. Die Stadt München hat beschlossen, gegen diese Verordnung vorzugehen. (BP) Deutschlands verkehrsreichste Straßen 2015 (geordnet nach jährlich verschwendeten Stunden): Rang Region Straße Verzögerung pro Jahr Stärkste Belastung Schlimmster Tag/Stunde 1 München B2R Mittlerer Ring gesamt 93,04 Std. Nachmittag Do 18.00 Uhr 2 Köln A1 Leverkusener Brücke 50,28 Std. Vormittag Mo 08.00 Uhr 3 Ruhrgebiet A 46 Übergang A46/B326 34,28 Std. Nachmittag Mo 07.00 Uhr 4 Wuppertal A 46 Wuppertal-Elberfeld 33,76 Std. Nachmittag Mi 17.00 Uhr 5 Stuttgart B27 Olgaeck 33,00 Std. Vormittag Mi 08.00 Uhr 6 München B2R Donnersbergerbrücke 31,92 Std. Nachmittag Mi 17.00 Uhr 7 Stuttgart B10 Pragtunnel 30,88 Std. Nachmittag Fr 15.00 Uhr 8 München B2R Innsbrucker-Ring-Tunnel 27,72 Std. Vormittag Do 08.00 Uhr 9 München B2R Lerchenauer Str. 26,84 Std. Nachmittag Mi 17.00 Uhr 10 Ruhrgebiet B224 Essen/Gladbeck 26,84 Std. Vormittag Mi 08.00 Uhr
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➔ ABENDS IM MUSEUM Ein Museum mit kontroverser Geschichte Die Augustinerkirche, Münchens größte Kirche bis zum Dombau, wurde 1803 säkularisiert und diente als Mauthalle. Das Innere wurde immer wieder den verschiedensten weltlichen Nutzungskonzepten angepasst. Bayerische Forstleute hatten Anfang des vorigen Jahrhunderts die Idee eines Jagdmuseums. Nach dem Beginn der Naziherrschaft gefiel sich der berüchtigte Münchner Stadtrat Weber darin, sich mit diesem Projekt ein Denkmal zu setzen. 1934 wurde die weltbekannte Geweihsammlung des Grafen Arco-Zinneberg als Grundstock angekauft. Reichsjägermeister Göring konnte nicht verhindern, dass sich zu diesem Zeitpunkt bereits der Verein Deutsches Jagdmuseum gegründet hatte. Am 16. Oktober 1938 eröffnete Weber im Nordflügel von Schloss Nymphenburg das neue Jagdmuseum. Bereits ein Jahr später musste es wegen des beginnenden Krieges geschlossen werden und 1941 wurden alle Ausstellungsstücke evakuiert. Nach Kriegsende blieb erst einmal unklar, was mit den verbliebenen Exponaten geschehen sollte. Das Projekt „Jagdmuseum“ war historisch so belastet, dass niemand damit in Zusammenhang gebracht werden wollte. Erst der 1949 amtierende Oberbürgermeister Thomas Wimmer initiierte die Neugründung des Vereins Deutsches Jagdmuseum. Ihm ist es auch zu verdanken, dass 1960 der Verein in eine Stiftung des Freistaates Bayern und der Landeshauptstadt sowie anderen Jagd- und Fischereiverbänden umgewandelt wurde. Am 3. November, dem Hubertustag, 1966 wurde das neue Jagdmuseum in der Augustinerkirche eröffnet. Erst 1982 kam die Süßwasserfischabteilung hinzu und sorgte dafür, dass das Museum den Namen Deutsches Jagd- und Fischereimuseum trägt. Heute werden Exponate von der Steinzeit bis zur Gegenwart präsentiert. Ein Abend im Museum An der Ecke von der Neuhauser Straße zur Augustinerstraße lädt ein recht imposanter Eingang vor dem ein bronzener Keiler und ein Waller stehen zum Eintreten ein. Der Keiler, von Martin Mayer geschaffen, wurde 1976 zum zehnjährigen Jubiläum der Wiedereröffnung des Museums aufgestellt. Sechs Jahre später ergänzte der bronzene Waller das Eingangsensemble. Da ich weder Jäger bin noch ein begeisterter Esser von Süßwasserfischen, wäre ich nie gezielt in dieses Museum gegangen. Beim Eintreten steht man in einem sehr schön arrangierten Museumsshop. Jeder Besucher wird sehr freundlich von einem sehr netten älteren Herrn begrüßt. Geduldig beantwortet er die Fragen einer Touristin. Mein Blick schweift nach oben und erinnert mich plötzlich wieder daran, dass ich in einem ehemaligen Sakralbau stehe. Die Ausstellung soll neben Tierpräparaten auch Schädel, Gemälde, Gläser, Porzellan und Jagdwaffen beinhalten. Es ist Donnerstag und das Museum ist bis 21 Uhr offen. An allen anderen Tagen ist das Museum von 9.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Die Eintrittskarten kostet 5 Euro, Kinder zahlen 2,50 Euro, ein sehr moderater Preis für ein Münchner Museum. In der Fußgängerzone mischt sich der Lärm von vielen Menschen mit dem Klang der Glocken der umliegenden Kirchen. Davon trennt mich nur eine Glastür. Die Ruhe hier drin ist unbeschreiblich. Ich warte auf den Herrn, der die Führung präsentiert und betrachte die unzähligen Bücher über Jagd und Fischerei, Kochbücher, Gläser mit Jagdmotiven, Kissen mit niedlichen Rehen darauf und Schirme mit Wölfen. Dann erscheint Sven Riepe, ein Historiker und Jäger. Er führt mich durch das Museum und da ich der einzige Besucher bin, der eine Führung wünscht, kommen wir schnell ins Gespräch. Gleich zu Beginn des Besuchs merke ich, dass hier Nichts mit verstaubter Jägerromantik zu tun hat. Der Gast erhält eine Chipkarte. Beim Betreten des ersten Ausstellungsraumes erklärt mir Herr Riepe das Museumssystem. Der Gast hält seine Karte auf einen Bildschirm. Nun wird man aufgefordert, eine Auswahl zwischen Kind, Jugendlicher oder Erwachsener zu treffen. Danach wird man gebeten, seinen Namen einzugeben. Bereits an der ersten Vitrine wird klar, wie durchdacht das Konzept ist. Ich halte nun meine Karte an den Monitor, werde mit meinem Namen begrüßt und erhalte dem vorher angegebenen Alter entsprechend aufbereitete Informationen. Für Kinder werden die Texte sogar vorgelesen. Im ersten Saal sehe ich heimische Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung. Die ausgestellten Präparate sind zum Teil Totfunde. Kein Tier musste für die Ausstellung sterben. Bei den Präparaten verhält es sich ganz unterschiedlich. Einige sind schon sehr alt, einige sind ganz neu in die Sammlung gekommen. Prinzipiell verfügen alle seltenen und CITES-geschützten Tiere, die man in der Ausstellung findet, prinzipiell über eine CITES- Genehmigung. Der Luchs im Waldpfad stammt beispielsweise aus einem Zoo in Münster und der Otter in der Fischerei ist ein relativ neuer Totfund. Die Greifvögel sind in der Regel aktive Jagdbegleiter von Falknern gewesen, die die Tiere nach ihrem Tod Präparatoren oder Museen zur Verfügung stellen. Hasen, Füchse und Kaninchen unterstehen dem Jagdrecht und sind größtenteils keine Totfunde. Einige Tiere stammen aus Nachlässen und einige wurden bei Präparatoren bestellt. All diese jagdbaren Tiere wurden im Rahmen der Bestandvorgaben und unter Berücksichtigung von Schonzeiten und Waidgerechtigkeit erlegt. Die „Lebensdauer“ solcher Präparate ist sehr hoch. Das Museum kann aus einem Fundus von etwa 1.000 Präparaten schöpfen. Schnell entsteht ein Gespräch mit Herrn Riepe über Deutsches Jagd- und Fischereimuseum Formenreich WISSENSWERTES Auf meinem Weg vom Stachus zum Marienplatz fiel mein Blick auf die profanierte Augustinerkirche. Äußerlich noch als Kirchenbau erkennbar, fragt man sich, wie der Bau eigentlich genutzt wird. 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
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die Jagd an sich und die Probleme der Jäger. Er ist selbst Jäger und geht mit dem Thema sehr verantwortungsvoll um. Wir sprechen über den Tierschutz, dem sich jeder Jäger verpflichtet fühlt und diskutieren über das Für und Wider von mehr oder wenigen hohen Abschussraten. Jeder Autofahrer weiß um die Gefahr, die von Wildtieren ausgeht. Es ist interessant, die verschiedenen Sichtweisen und deren Hintergründe dargelegt zu bekommen. Er erklärt mir die verschiedenen Lebensweisen der Wildtiere wie Rehe und Hirsche. Als Autofahrer war ich immer der Meinung, dass Rehe in kleinen Gruppen leben, denn was hat man in der Fahrschule gelernt? „Läuft ein Reh über die Straße, folgen sicher weitere.“ Aber eigentlich sind Rehe Einzelgänger, Hirsche dagegen leben in Rudeln. Die Darstellung der Wildschweine und deren rasante Ausbreitung nach Bayern, Wildkatzen, Luxe und natürlich auch Wölfe werden sehr naturnah dargestellt. Wer sich nur ein wenig für Tiere und ihre Lebensräume interessiert, kann hier seinen Horizont in sehr schöner Umgebung erweitern und auch über unsere Lieblinge, wie Hund und Katz kann man noch einige interessante Dinge lernen. Wussten Sie, dass es Schutzwesten für Hunde gab, die als Hütehunde die Herden vor Wölfen und Bären schützten oder dass unsere Wildkatzen im Gegensatz zur Hauskatze nur einmal im Jahr Junge werfen? Ich sehe einen Mammutstoßzahn und Trophäen von den verschiedensten Tieren. Dann gehen wir weiter und ich stehe fasziniert vor einer Bodeninstallation, die den Eindruck vermittelt, man würde über Wasser laufen. Es scheinen Fische im Wasser zu schwimmen und das Besondere ist, dass suggeriert wird, es bestünde die Gefahr, auf die Tiere zu treten. Die Fische aber weichen sofort aus, wenn mein Fuß ihnen zu nahe kommt – eine tolle Spielerei. Die Süßwasserfischabteilung besticht durch liebevoll nachgebildete Flussufer. Hier hat man mit Flusskieseln wunderschöne Landschaften erschaffen und natürliche Lebensräume nachempfunden. Für den Angler oder Hobbyfischer sind diverse wertvolle Ausrüstungsgegenstände zu bewundern. Nun betreten wir eine imposante Treppe. Am ersten Treppenabsatz steht die Nachbildung einer freien Nachschöpfung einer barocken Statue: der Tellus Bavarica. Das Original aus dem späten 16. Jahrhundert stand in einem Garten der Residenz als Symbol des Bayernlandes. Es handelt sich um eine Allegorie Bayerns mit einem Salzfass am Fuß, in der linken Hand die Ähren für die Landwirtschaft, um Hüfte und Schulter Horn und Hirschfell und dem Reichsapfel als Symbol der Kurfürstenwürde in der rechten Hand. Ihr Schöpfer, Hubert Gerhard, hat auch die Maria auf der Mariensäule geschaffen. Einige Stufen höher in diesem atemberaubenden Treppenhaus befinden wir uns in der Apsis etwa auf halber Höhe des Gebäudes. Wunderschöne Kirchenfenster und ein herrliches gotisches Gewölbe werden für uns sichtbar. Stufe für Stufe nähern wir uns dem sogenannten weißen Saal. Durch die im 19. Jahrhundert eingezogene Zwischendecke ist ein Saal entstanden, der durch seine Weite besticht. An den Wänden hängen Trophäen aus der Graf Arco-Zinneberg Sammlung. Mit einer Saalhöhe von 10 Metern und 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche, das gesamte Museum verfügt über eine Fläche von 3000 Quadratmetern, besticht dieser Raum durch seine Eleganz. Auf der Empore stehen wir vor dem Skelett eines Europäischen Riesenhirsches. Das Geweih ähnelt dem eines Elches – es handelt sich aber um einen Hirsch, der von den frühen Menschen gejagt wurde und auf Höhlenzeichnungen zu finden ist. Eigentlich bin ich ganz froh, dass das Tier schon tausende Jahre tot ist, da ich bei Weitem nicht einmal bei ausgestreckten Armen die Schulterhöhe erreiche und dass das Tier ein Pflanzenfresser war, beruhigt dann auch kein wenig. Die Vitrinen mit Jagdwaffen aus verschiedenen Jahrhunderten sind so angeordnet, dass man nicht von Masse überfordert wird und der Raum an sich noch wirken kann. Am Ende des Saales stehen einige wunderschöne Prunkschlitten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Diese reich verzierten Schlitten, die mit exotischen Motiven, Jagdszenen oder auch Figuren aus der antiken Sagen- und Götterwelt geschmückt sind, reich veredelt durch Gold- und Silberbeschläge, wurden zu sogenannten „Schlittiaden“ genutzt. Es handelte sich um ein Vergnügen des Adels, der damit seinen Reichtum zur Schau stellte und höfischen Vergnügungen frönte. Es ging sogar soweit, dass man Schnee aus den Bergen in die Stadt brachte, um abends, mit Fackeln beleuchtet, von der Residenz nach Nymphenburg fahren zu können und nicht durch den Winterschneematsch beeinträchtigt zu werden oder auch Schneemangel auszugleichen. Das Problem des Schneemangels mancher Winter war also auch unseren Vorfahren nicht ganz so fremd wie wir manchmal meinen. Der Weiße Saal kann auch für Events angemietet werden. Ich werde zwar daran erinnert, mich in einem Kirchenbau zu befinden, habe aber keinen Moment das Gefühl, dass die Nutzung der Würde der Mauern widerspräche. Im Gegenteil, trotz der Größe und der Erhabenheit strahlt die Kombination von Raum und Inhalt Harmonie aus. Das Museum bietet auch eine Reihe von museumspädagogischen Angeboten. Viele Kindergärten und Schulen nutzen diese als Bereicherung des Unterrichtes. Vom Kindergartenkind bis zu Schülern der siebten Klasse können nicht nur Führungen gebucht werden. Die Jüngsten werden in einer eigenen Abteilung an die Wildtiere herangeführt, in dem sie u.a. auch die Präparate anfassen und streicheln können. Hier ist anfassen sogar erwünscht! Aber auch für interessierte Kinder und Eltern werden Kurse außerhalb des Schulklassenverbandes angeboten. Dazu wurde eine umfangreiche Rubrik auf der Internetseite des Museum eingerichtet. 45.000 Besucher begrüßte das Museum im vergangenen Jahr. Es ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Neben der einzigartigen Architektur, die sich harmonisch mit den Ausstellungsstücken ergänzt, können nicht nur jagd- und fischereibegeisterte Besucher ein Stück Natur im Herzen Münchens zu einem unglaublich fairen Preis lernend erleben. Aber noch ein Tipp: Wer vorher den bekannten Film „Nachts im Museum“ gesehen hat, sollte seine Phantasie im Zaum halten und gute Nerven haben, denn wünschen Sie sich nicht, dass der Keiler am Eingang lebendig wird! (BH) JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35 Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JULI 2016 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Freitag, 01. Juli ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Liebeslichterloh ➔ 13.30 Uhr, Königsplatz, TUNIX 2016 – Studentisches Open Air am Königsplatz ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, Munich Mash – Munich Action Sport Heroes ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Harry F. & Band ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Hexenjagd ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, Lina ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Tosca ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Wut ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schuld und Sühne ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Adam Hall & The Velvet Playboys ➔ 20.00 Uhr, Pepper, Altes Eisen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Kulturhaus Neuperlach, Ela Marion und die Liebe zur Musik ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Teufel auf Erden ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, Münchner Opernfestspiele 2016 Mauerschau ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Thé à la menthe ou t'es citron? ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Die Lügen der Papageien ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Peter John Farrowski ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Devil Makes Three Samstag, 02. Juli ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, Munich Mash – Munich Action Sport Heroes ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Lohengrin ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, In unendlicher Ferne die winzige Brücke ➔ 18.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Caspar Western Friedrich ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Das goldene Vlies ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, La Sonnambula ➔ 19.30 Uhr, Theater Leo 17, Junges Gärtnerplatztheater It had to be you ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Teufel auf Erden ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Die bitteren Tränen der Petra von Kant ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die letzte Karawanserei ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Semesterabschlusskonzert ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Thé à la menthe ou t'es citron? ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Camila Meza Sonntag, 03. Juli ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Chicago 1930 ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, Munich Mash – Munich Action Sport Heroes ➔ 15.00 Uhr, Volkstheater, In unendlicher Ferne die winzige Brücke ➔ 18.00 Uhr, Theater Leo 17, Junges Gärtnerplatztheater It had to be you ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Rocco und seine Brüder ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Baro Drom Orkestar ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Die bitteren Tränen der Petra von Kant ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Die letzte Karawanserei ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Konzert der Orchester ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 La bohème ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Julia von Miller ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, Münchner Opernfestspiele 2016 Mauerschau ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, Von ungarischen Nächten und spanischen Träumen ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Pokey LaFarge Montag, 04. Juli ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 La Juive ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, AOK Blade Night München 2016 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, Orchesterkonzert ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Lehman Brothers – Aufstieg und Fall einer Dynastie ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Liebeslichterloh ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Haltung ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Münchner Opernfestspiele 2016 1. Festspiel-Kammerkonzert 2016 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Walls Of Jericho ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, CunninLynguists ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Café, 4th July Party mit Deer Park Avenue ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Alessandro De Santis Big Band feat. Giacomo Di Benedetto ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, Nachts und nebenbei – Gefährliche Liebschaften Dienstag, 05. Juli ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 South Pole ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, Orchesterkonzert ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- ➔ Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, 50 Grades of Shame ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Die vierzig Tage des Musa Dagh ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jazznacht 2016 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Johannes X. Schachtner ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Six Feet Under + Unbound ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Solina Cello Ensemble ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Yellow Boogie Dancers ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Franz Dannerbauers Music Liberation Unit Mittwoch, 06. Juli ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 La bohème ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzert ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Prinz Friedrich von Homburg ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Tage der Dunkelheit ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Wut ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Teufel auf Erden ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Ludwig ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Moses – Ein Mash-up Musical ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind Gefangene ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jasmin Bayer & Band Donnerstag, 07. Juli ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, König Ödipus ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Turandot ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, 50 Grades of Shame ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Der Gute Mensch von Sezuan ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Huckleberry Five ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata – Die Impro-Oper ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Münchner Opernfestspiele 2016 Festspiel-Konzert des Opernstudios 2016 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Verra ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, The King of Cards ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Die Lügen der Papageien ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Lorenz Heigenhuber Freitag, 08. Juli ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 La Juive ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Sixtiebeats ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Musikalischer Sommer ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, Nightrise-Festival ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, América ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Handbuch für den Neustart der Welt ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Teufel auf Erden ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 23 Jahre Muffatwerk! ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Aryana ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Brujeria + Siberian Meat Grinder + Caos Cartel ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Der Vorname ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ingo Appelt 36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016 SERVICE VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JULI 2016 ➔ 01.-31.07. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee ➔ 01.-31.07. Mo-So 21.00 Uhr, Alter Viehhof, Open Air-Kino im Viehhof ➔ 04.-28.07. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park ➔ 01.-24.07. Mo-So 14.00 Uhr, Tollwood Sommerfestival ➔ 01.-23.07. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Familie Malente – Mit 17 hat man noch Träume ➔ 01.-30.07. Fr+Sa 19.00 Uhr, Filmcasino, Dinner & Party ➔ 01.-03.+14.-17.07 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft ➔ 01.-10.07. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Die Clowns Company ➔ 01.-23.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Veronicas Zimmer ➔ 07.-30.07. Do-Sa 21.00 Uhr, Münchner Sommertheater im Englischen Garten, Ein Sommernachtstraum ➔ 12.-16.07. Di-Sa 19.30 Uhr, Mohr Villa Freimann, Open Air – Habe die Ehre ➔ 16.-24.07. Sa+So 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Eine Sommernacht ➔ 18.-22.+24.-26.+29.-31.07. 20.00 Uhr, Glyptothek, Der Sturm ➔ 19.-29.07. 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Rampenlichter 2016 ➔ 23.-29.07. Mi-Sa+Mo 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Chicago 1930 ➔ 25.-23.07. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Vorname ➔ 25.-31.07. Mo-So 21.30 Uhr, Kino Open Air auf dem Königsplatz ➔ 26.-31.07. Di-So 19.30 Uhr, Schloss Blutenburg, Ope(r)n Air - Die schöne Helena ➔ 27.-31.07. Mi-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Deutsches Theater, All You Need Is Love!
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➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata – Die Impro-Oper ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, Münchner Opernfestspiele 2016 Mare Nostrum ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Schachabend ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Schwarze Grütze ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Studiokonzert der Schlagzeugklasse Prof. Adel Shalaby ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, The King of Cards ➔ 21.00 Uhr, Hide Out München, Die Nüsse Samstag, 09. Juli ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Abschlusskonzerte des Masterstudiengangs ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Jahreskonzert ➔ 19.00 Uhr, Bayerisches Landesamt für Steuern, Sommer in der Stadt ➔ 19.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Sommerkonzert ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Tage der Dunkelheit ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Teufel auf Erden ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Johanna Effenberger & Verena Niessner ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Schachabend ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Schwarze Grütze ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Skyline Riders ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, The King of Cards ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Vor dem Ruhestand ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Michl ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 20.30 Uhr, Marstallplatz, Münchner Opernfestspiele 2016 Oper für Alle – Festspiel-Konzert 2016 Sonntag, 10. Juli ➔ 11.00 Uhr, Königsplatz, Münchner Sportfestival ➔ 14.00 Uhr, Reithalle München, Münchner Opernfestspiele 2016 Die Unmögliche Enzyklopädie extra ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Gerret Lebuhn & Alexander Glöggler ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, Münchner Opernfestspiele 2016 Mare Nostrum ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Turandot ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, War and Peace ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Hot Pepper, Air Conditioner and the Farewell Speech ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Montag, 11. Juli ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, AOK Blade Night München 2016 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, G3 feat. Satriani, Vai & The Aristocrats ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Walter Zauner und Angelika Beier ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Figaros Hochzeit ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Hot Pepper, Air Conditioner and the Farewell Speech ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Opernfestspiele 2016 Festspiel-Liederabend Dorothea Röschmann ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Matthias Schriefl’s Multiorchester Dienstag, 12. Juli ➔ 10.30 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind jung. Wir sind stark. ➔ 11.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Eine Familie ➔ 19.00 Uhr, Pepper, Krabat ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, América ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Women in White ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Carmela de Feo ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Opernfestspiele 2016 Festspiel-Liederabend Diana Damrau ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Mark Turner Quartet Mittwoch, 13. Juli ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Spieler ➔ 19.00 Uhr, Pepper, Krabat ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Lucrezia Borgia ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzert ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Lehman Brothers – Aufstieg und Fall einer Dynastie ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Nichts von euch auf Erden ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Women in White ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Teorema ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Balkan macht frei ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Carmela de Feo ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Da Huawa, Da Meier und I ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Konzert zum Semesterabschluss ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Shalom Ensemble – Musik aus Theresienstadt ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, God Is An Astronaut ➔ 21.00 Uhr, Volkstheater, Die große Schau – Folge VIII ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Richard Bona & Mandekan Cubano Donnerstag, 14. Juli ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Body Talk Talking Straight – Sex ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Der Rosenkavalier ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, ➔ Das Handbuch für den Neustart der Welt ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Dämonen ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Women in White ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Teufel auf Erden ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Der Gute Mensch von Sezuan ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, König Ödipus ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Lagwagon ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Marillion ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Carla Bley Trio ➔ 23.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Boiband Freitag, 15. Juli ➔ 16.30 Uhr, Prinzregententheater, Abschlusskonzerte des Masterstudiengangs ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Body Talk Talking Straight – Sex ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Die Abenteuer des guten Soldaten Svejk im Weltkrieg ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, Damien Jurado ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Junior-Sinfonieorchester ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 La traviata ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Clemente Trio ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Die Blindgänger – Close up ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Dämonen ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Teorema ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, 20 Jahre M 94.5 – Laut Indie Stadt ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Hommage an Yehudi Menuhin ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Madame Bovary ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 21.00 Uhr, Hide Out München, Doc Schott Band ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Harold López-Nussa Trio Samstag, 16. Juli ➔ 09.00 Uhr, Olympiapark, 8. Bayerischer Lehrermarathon ➔ 11.00 Uhr, Marienplatz, Gemeinsam Sport – Gemeinsam Spaß ➔ 11.00 Uhr, Krankenhaus Barmherzige Brüder, Tag der offenen Tür ➔ 14.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Straßenfest ➔ 15.15 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Body Talk Talking Straight – Sex ➔ 18.00 Uhr, Zenith, Kool Savas ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Serenade im Park – Glücksmomente ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Opernfestspiele 2016 ATTACCA-Konzert ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016, Der feurige Engel ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Antigone + Carmen ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Márcio Tubino Quintett ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Shahin Najafi ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Teorema ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Klassik am Odeonsplatz 2016 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Romeo + Julia ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, The Dark Ages ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Cyrille Aimée Sonntag, 17. Juli ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, Bavarian Run 2016 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Opernfestspiele 2016 Les Indes galantes ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, Tag der Laienmusik ➔ 16.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Figaros Hochzeit ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Der Rosenkavalier ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sommerkonzert der Sing- und Musikschule ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Drei Schwestern ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Wir wollen es wieder tun ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Carsten Schleuß ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ghetto ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Klassik am Odeonsplatz 2016 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Teufel auf Erden ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Münchner Opernfestspiele 2016 2. Festspiel-Kammerkonzert 2016 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Mother Tongue Montag, 18. Juli ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, AOK Blade Night München 2016 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 La traviata ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Das Chamäleon – Wer „Ich” sagt, lügt schonmal ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 19.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Jazz Sommer im Bayerischen Hof – Marcus Miller ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Sein oder Nichtsein ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Episode #8 – Breaking Bad ➔ 20.00 Uhr, GOP, Gehirn-Joking ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazz Sommer – Robben Ford Band Dienstag, 19. Juli ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Die Stadt springt ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Mittelreich ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Der fliegende Holländer ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, School‘s out ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schuld und Sühne ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37
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➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Catch-22 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kongress der Autodidakten ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lisa Fitz ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Altinger ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Reichstheaterkammer ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Vor dem Ruhestand ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Aesthetic Perfection ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Café, American Classics ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Edi Nulz ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazz Sommer – Nils Petter Molvaer Band Mittwoch, 20. Juli ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Bau ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Iwanow ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzert ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, América ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger Sommer, Boulanger Trio ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Sie nannten ihn Tico ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Catch-22 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Altinger ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Festspiel-Gala ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Desorden Público ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazz Sommer – Enrico Rava New Quartett Donnerstag, 21. Juli ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, And Moor ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, Münchner Opernfestspiele 2016, Heinrich tanzt IV ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Mefistofele ➔ 19.00 Uhr, Tollwood Sommerfestival, Tollwood Sommerfestival 2016 Wanda ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Chicago 1930 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Giesinger Kulturpreis 2016 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Catch-22 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Abdelkarim ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Geldkomplex ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Der Gute Mensch von Sezuan ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Die Sphinx von Giesing ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni – Die Rhythmus-Poeten ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Figaros Hochzeit ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Kunst vs. Ideale ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Casualties + Total Chaos ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Christian Weidner ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazz Sommer – Volcan Trio feat. Gonzalo Rubalcaba Freitag, 22. Juli ➔ 11.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, And Moor ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Hexenjagd ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016, Der fliegende Holländer ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Mittelreich ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Münchener Kammerorchester ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Arthur Senkrecht & Bastian Pusch ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Geldkomplex ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni - Die Rhythmus-Poeten ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Gregor Walz ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Kunst vs. Ideale ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Münchner Opernfestspiele 2016, 3. Kammerkonzert ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazz Sommer – Kenny Barron Trio ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Sophie Wegener & Zona Sul Samstag, 23. Juli ➔ 13.00 Uhr, Königsplatz, Oben Ohne Open Air 2016 ➔ 16.45 Uhr, Olympiapark, Münchner Sommernachtstraum 2016 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016, Don Giovanni ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 19.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Sommerkonzert ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Zement ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Internationaler MUT-Autoren - wett bewerb ➔ 19.30 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Jazz Sommer – Brooklyn Funk Essentials ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Geldkomplex ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni - Die Rhythmus-Poeten ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Figaros Hochzeit ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Hot Pepper, Air Conditioner and the Farewell Speech ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Sommerfest im Biergarten ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Suchtpotenzial ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jazz Sommer – Maïa Barouh Sonntag, 24. Juli ➔ 16.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Opernfestspiele 2016, Les Indes galantes ➔ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Sommerkonzert des Kammerensemble, Opus Zwei ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Lehman Brothers – Aufstieg und Fall einer Dynastie ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Mefistofele ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, América ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Prag – Die „Goldene Stadt” an der Moldau ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall Montag, 25. Juli ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Don Giovanni ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, AOK Blade Night München 2016 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Das Chamäleon – Wer „Ich” sagt, lügt schonmal ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Ekzem Homo ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Opernfestspiele 2016, Festspiel-Liederabend Christian Gerhaher ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, Münchner Opernfestspiele 2016, Tonguecat ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Landes- Jugendjazzorchester Bayern Dienstag, 26. Juli ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Opernfestspiele 2016, Les Indes galantes ➔ 19.00 Uhr, GOP, Talents 2016 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Ekzem Homo ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Münchner Opernfestspiele 2016, 4. Festspiel-Kammerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, Münchner Opernfestspiele 2016, Tonguecat ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stephan Zinner ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind Gefangene ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Molotov ➔ 21.30 Uhr, Strom, Cosmic Psychos Mittwoch, 27. Juli ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Opernfestspiele 2016, Les Indes galantes ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016, Un ballo in maschera ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Constanze Lindner ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Ian Fisher ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, König Ödipus ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Chico Trujillo Donnerstag, 28. Juli ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016, Die Meistersinger von Nürnberg ➔ 19.00 Uhr, Olympiapark, Theatron Musik Sommer ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Was ihr wollt ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Eine Sommernacht ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Festspiel-Liederabend René Pape ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Der Gute Mensch von Sezuan ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kongress der Autodidakten ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, König Ödipus ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller Freitag, 29. Juli ➔ 08.00 Uhr, Olympiapark, Euro Masters Regatta 2016 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Opernfestspiele 2016, Les Indes galantes ➔ 18.30 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Big Bad Wolf ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016 Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.00 Uhr, Olympiapark, Theatron Musik Sommer ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger Sommer, Signum Quartett ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, Münchner Opernfestspiele 2016, Tonguecat ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Eine Sommernacht ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Slide & Ride ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Sacred Bones Party Samstag, 30. Juli ➔ 08.00 Uhr, Olympiapark, Euro Masters Regatta 2016 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Jakobidult ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Opernfestspiele 2016, Les Indes galantes ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016, Un ballo in maschera ➔ 19.00 Uhr, Olympiapark, Theatron Musik Sommer ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Andreas Gabalier und Gäste ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Giuliana Carmignola, Violine ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Münchner Opernfestspiele 2016, 5. Festspiel-Kammerkonzert 2016 ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, Münchner Opernfestspiele 2016, Tonguecat ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 21.00 Uhr, Isarpost Eventlocation, Ü 40 Sommer in the City Sonntag, 31. Juli ➔ 08.00 Uhr, Olympiapark, Euro Masters Regatta 2016 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Jakobidult ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Münchner Opernfestspiele 2016, Die Meistersinger von Nürnberg ➔ 19.00 Uhr, Olympiapark, Theatron Musik Sommer ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Ensemble Gefilte Fish ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Eine Sommernacht ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dreiviertelblut ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Münchner Klezmer Trio – Best of Swing and Klezmer (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2016
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JULI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39 MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL ➔ JULI-PROGRAMM atelier-tacke.de ➔ TrendSet Internationale Konsumgüter-Fachmesse für Lebensart auf dem Messegelände 9.–11. Juli 2016, Sa–So 9–18 Uhr, Mo 9–17 Uhr Messe München, Hallen A1–A6 und B1–B3 Weitere Veranstaltungen im Juli ➔ SicherheitsExpo 2016 Sicherheitsmesse für Gebäudesicherheit, Freilandsicherung und IT-Security 6.–7. Juli 2016, Mi–Fr 9–17 Uhr MOC Veranstaltungscenter München, Halle 4 ➔ HEILPRAKTIKER Heilpraktiker Kongress des Südens 9. Juli 2016, Sa 9–18 Uhr MOC Veranstaltungscenter München, Halle 2 und 3 ➔ FOBI 2016 Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie 23.–29. Juli 2016, Sa 9–17.45 Uhr, So 10–16.45 Uhr, Mo 9–20.30 Uhr, Di–Do 8.30–18 Uhr, Fr 8.30–15.50 Uhr ICM – Internationales Congress Center München Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de atelier-tacke.de In neun Hallen öffnet die TrendSet zum zweiten Mal in diesem Jahr ihre Tore für den Fachhandel. Vom 09.–11. Juli 2016 werden in den Hallen A1–A4 und B1–B3 wieder die neusten Kollektionen aus dem Bereich Wohnambiente, Tischkulturen und Lebensart vorgestellt. Die Bijoutex mit den Schwerpunkten Mode und Schmuck fin-det man in den Hallen A5–A6. Mit 35 000 erwarteten Fachbesuchern ist die Trend-Set die größte Fachmesse ihrer Art im südlichen deutschsprachigen Raum. Schnell. Preiswert. Kompetent.
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Sparsame und umweltverträgliche Antriebslösungen. In einem T axi soll sich nicht nur der Fahrer, sondern auch seine Gäste wohl fühlen. In einem TOYOTA wird die Fahrt für alle Insassen eine entspannte Reise, denn unsere Fahrzeuge überzeugen bei Komfort und Ergonomie, Sicherheit und Ökonomie. Erfahren Sie die Hybrid-Vorteile bei einer Probefahrt! Hauspreis Auris Touring Sports inkl. T axi-Paket: Finanzierungskonditionen: 60 monatliche Raten 22.215 € 1 inkl. MwSt. und Überführung á 339,00 € 2 1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten; gültig bis 31.03.2015. 2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Hauspreis: 22.215,00 €; Anzahlung: 3.770,98 €; Nettodarlehensbetrag: 18.444,12 €; Bearbeitungsgebühr: 0,00 €; Gesamtbetrag: 20.340,00 €, gebundener Sollzins: 3,92%; effektiver Jahreszins: 3,99%; Laufzeit: 60 Monate; 60 monatliche Raten á 339,00 €. Das Angebot gilt für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH. Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 l/100km, CO 2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). Energieeffizienzklasse A+. Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße): Peter Szitar T el.: 089 / 547177-27 peter.szitar@toyota-dit.de 4x in München T axi-Kompetenz-Center: 80687 München I Landsberger Str. 222 T axi-Service-Stützpunkte: 80807 München I Frankfurter Ring 166 80993 München I Dachauer Str. 463 81673 München I Neumarkter Str. 80 TOYOTA TAXI FÜR MÜNCHEN! Auris Touring Sports TAXI HYBRID Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS) Die Highlights: • TAXI-Paket „Intax“ • Klimaautomatik • 15“-Leichtmetallfelgen • Multimedia-Audiosystem mit CD-Player • Rückfahrkamera • Bluetooth®-Freisprecheinrichtung; und vieles mehr!