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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juni 2016

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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MÜNCHENS HUNDE HERAUSFORDERUNG IN DER GROSSSTADT
DER HUND IM TAXI RECHTE UND PFLICHTEN BEI DER BEFÖRDERUNG
ANPFIFF DIE FUSSBALL-EUROPAMEISTERSCHAFT IN FRANKREICH
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
DER HUND
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JUNI 2016
➔ VOM WOLF ZUM BESTEN FREUND DES MENSCHEN

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Birgit Heller (BH), 
Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), 
Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ JUNI 2016
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 06.06., 20.06., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 01.06., 08.06., 15.06., 22.06., 29.06., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 04.06., 11.06., 18.06., 25.06., jeweils von 10–13 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 04.06., 11.06., 18.06., 25.06., jeweils von 13–17 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Samstag, 04.06., um 8.30 Uhr
Montag, 13.06., um 17.30 Uhr
Samstag, 18.06., um 8.30 Uhr
Montag, 27.06., um 17.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 16.06., von 13–17 Uhr
 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 15.06., ab 15 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 4/2016 vom 07. Juni bis 05. Juli 2016
➔ Kurs 5/2016 vom 20. September bis 18. Oktober 2016
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61- 367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: istockphoto 
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Juni 2016 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 06
➔ Titelthema ⁄ Der Hund – vom Wolf zum besten Freund des Menschen 10
➔ Titelthema ⁄ Hundezucht und ihre Geschichte 11
➔ Titelthema ⁄ Münchens Hunde 13
➔ Titelthema ⁄ Tierschutz in München 14
➔ Titelthema ⁄ Hundesteuer – Luxussteuer für Jedermann 15
➔ Titelthema ⁄ Hund im Taxi – Rechte und Pflichten 16
➔ Titelthema ⁄ Trixi fährt Taxi 17
Wussten Sie schon, dass … ⁄ Hunde … 17
Messe München International ⁄ Juni-Programm 18
➔ Aktuell ⁄ Die Fußball-EM in Frankreich 20
Historisches München ⁄ Raoul Heinrich Francé 24
Wissenswertes ⁄ Münchner Polizeimuseum 26
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 29
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 30
VIP im Taxi ⁄ Claudia Rieschel 32
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise und Gewinnspiel 33
Information ⁄ Kaufkraft 2015 33
Service ⁄ Veranstaltungskalender Juni 2016 34
JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
istockphoto
 
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
diesem Grund sowie wegen der weltberühmten Asamkirche zieht die Sendlinger Straße 
eine große Anzahl von Touristen an. Eine 
vom Immobilienunternehmen Engel & Völkers Commercial in Auftrag gegebene Studie 
kam zu dem Ergebnis, dass die Sendlinger 
Straße von ca. 4.000 Passanten pro Stunde 
benutzt wird. Bereits vor einiger Zeit wurde 
der Bereich der Sendlinger Straße zwischen 
Hackenstraße und Färbergraben als Fußgängerzone ausgewiesen und baulich entsprechend umgestaltet. Seither hat sich der 
Fahrzeugverkehr in der Sendlinger Straße 
insofern verringert, dass der Durchgangsverkehr aus der Herzog-Wilhelm-Straße mit 
Ziel Färbergraben nunmehr auf den leistungsfähigeren Oberanger ausweichen 
musste. Die Sendlinger Straße hat seitdem 
nur noch die Erschließungsfunktion für das 
Hackenviertel und wird überwiegend von 
Lieferverkehr und dem Einkaufsverkehr 
 befahren. Die Passanten konkurrieren mit 
vorhandenen Sondernutzungen wie z.B. 
stummen Verkäufern, Freischankflächen und 
Warenauslagen. An den schmalsten Stellen 
ist der Gehweg der Sendlinger Straße nur 
ca. 3,9 m breit. Die Entfernung oder Reduzierung der Warenauslagen/Freischankflächen würde keine wesentliche Verbesserung 
der Fußgängersituation mit sich bringen. 
Auf der Sendlinger Straße ist zudem ein 
häufiger Wechsel der Passanten zwischen 
den beiden Straßenseiten zu beobachten. 
Das Überqueren der Fahrbahn erfolgt dabei 
ungebündelt und die Passanten müssen sich 
zwischen parkende Fahrzeuge durchzwängen. Bei einer Spitze von 4.000 Passanten 
pro Stunde stoßen die vorhandenen Gehwege oft auch an die Kapazitätsgrenzen. 
In einer Betrachtung der seit einiger Zeit 
geschaffenen neuen Fußgängerzone zeigt 
sich ganz klar, dass sich zugunsten der Verkehrssicherheit die Fußgängerströme entzerrt haben ohne die Anlieferung von Waren 
an die dort ansässigen Gewerbebetriebe 
mehr als unvermeidbar zu behindern. Die 
Auf enthaltsqualität hat sich durch verminderte Emissionen in diesem Bereich merklich verbessert. Allerdings befanden sich in 
diesem Straßenabschnitt keine Zufahrten zu 
Grundstücken und Garagen. Ferner kam diesem Teilstück der Sendlinger Straße keine 
 Erschließungsfunktion zu.
In der Sendlinger Straße sowie der Schmidstraße und Singlspielerstraße sind neben 
Anwohnern und Gewerbebetrieben auch 
freiberuflich tätige Personen ansässig, 
 deren Grundstücks- und Garagenzufahrten 
bzw. Büros und Praxen nur über die jeweiligen Straßen erreichbar sind. Diese Situation 
ist gegenüber anderen innerstädtischen 
Fußgängerzonen außergewöhnlich. Aufgrund der starken Fußgängerbelastung des 
Straßenabschnitts der Sendlinger Straße 
und der Nebenstraßen Schmidstraße und 
Singlspielerstraße sollen im Rahmen des 
Verkehrsversuchs die Auswirkungen auf den 
Anliegerverkehr, die Fußgängerströme und 
den Erschließungsverkehr, auch des Hackenviertels ergründet werden. Erfahrungswerte 
aus anderen Bereichen liegen nicht vor. Die 
vorstehenden Maßnahmen sind daher zunächst auf ein Jahr befristet und werden 
evaluiert.
Die Maßnahmen sind geeignet, in einem 
Verkehrsversuch die Auswirkungen auf den 
Erschließungsverkehr aber auch dem Fußgängerverkehr aufzuzeigen. Sie sind erforderlich, da die bauliche Umgestaltung und 
die Schaffung einer dauerhaften Regelung 
ohne die zu erwartenden Erkenntnisse einen 
stärkeren Eingriff in die Rechte der Betroffenen bedeuten würden. Aufgrund der 
 Erprobung der Maßnahme kann jederzeit 
auf auftretende Probleme reagiert werden 
oder im Bedarfsfall die Maßnahme zurückgenommen werden. Die Maßnahmen sind 
nach derzeitigem Kenntnisstand angemessen, weil sich zwar in Einzelfällen die 
 Erreichbarkeit verschlechtert, insgesamt 
aber dem öffentlichen Interesse an der 
 Verbesserung der Verkehrssituation und der 
Erhöhung der Verkehrssicherheit in der 
Sendlinger Straße, der Schmidstraße und 
Singlspielerstraße dienen. Das Referat für 
Stadtplanung und Bauordnung sowie das 
Baureferat schaffen begleitend die erforderlichen Rahmenbedingungen für die Einrichtung der Fußgängerzone. (FK)
AKTUELLE INFORMATIONEN
Erweiterung Fußgängerzone 
Sendlinger Straße
Am 13.4.2016 hat der Münchner Stadtrat 
die Erweiterung der Fußgängerzone in der 
Innenstadt, zunächst für die Dauer eines 
Jahres, beschlossen. Voraussichtlich ab der 
26. Kalenderwoche ist das Befahren der 
Sendlingerstraße zwischen Herzog-Wilhelm- 
Straße und Hackenstraße bzw. Hermann- 
Sack-Straße für alle Fahrzeuge, mit Ausnahme folgender Regelungen, verboten: 
Radfahrer dürfen in den Abendstunden, 
21–9 Uhr bzw. 22–8 Uhr je nach Zufahrtstraße, in die Sendlingerstraße einfahren. Der Lieferverkehr für Fahrzeuge 
bis 7,5 t zulässiges Gesamtgewicht ist 
frei an Werktagen bis 10.15 Uhr und ab 
22.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 
jeweils ab 22.30 Uhr.
Der Taxistandplatz an der Südseite der 
Sendlinger Straße westlich der Hermann- 
Sack-Straße wird im Zuge der Maßnahmen 
in der gleichen Dimension (Aufstellfäche für 
3 Taxis) an die Ostseite der Hermann-Sack- 
Straße im südlichen Anschluss an die Fahrradständer verlegt und mit Zeichen 229 
StVO beschildert. Im Folgenden die Begründung der Landeshauptstadt München:
Die Sendlinger Straße ist eine von Fußgängern stark beanspruchte Einkaufsstraße, die 
als Einkaufs- und Flaniermeile das Sendlinger Tor mit dem Marienplatz verbindet. Aus 
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
Formenreich

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Appell zur Vernunft
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 
die für MyTaxi fahren. Jeder von uns weiß, 
dass derzeit der Kuchen „Taxigeschäft” von 
allen Seiten angeknabbert wird. Manche 
 Mitbewerber, wie Carsharing-Gesellschaften, 
können wir nicht einschränken. Das ist einfach der Zahn der Zeit. Gerade die Jugend 
ist für neue Geschäftsmodelle offen und 
wird sie testen. Wir können nur mit gutem 
Service und Freundlichkeit unsere Kundschaft überzeugen. 
Warum sägen wir aber an dem Ast, auf dem 
wir sitzen? Warum zahle ich zusätzlich für 
Aufträge, die ich auch so bekommen würde? 
Bei Aufträgen über die App „Taxi Deutschland“, die 172 Münchner Standplatztelefone, 
oder die Taxizentrale der Taxi-München eG 
sind die Vermittlungsleistung mit unserer 
jährlichen Gebührenrechnung bezahlt. 
Wenn wir vernünftig handeln, wäre MyTaxi 
von einem auf den anderen Tag Geschichte. 
Taxis werden weiter gebraucht. Kunden werden weiter bestellen. Vielleicht versuchen 
wir es einfach mal und schalten alle die 
MyTaxi-App ab dem 01.07.2016 ab. Es mag 
nur ein Wunschtraum oder eine Vision sein, 
dass wir Taxifahrer auch mal gemeinsam an 
einem Strang ziehen und eine unliebsame 
Konkurrenz, die uns Geld kostet, aber keinen 
einzigen neuen Taxikunden verschafft, aus 
München vertreiben können. Es liegt an jedem Einzelnen, ob er mitmachen möchte.
Eure Kollegin
Ingrid Mellert 
(Taxi 2862)
➔ NEUREGELUNG OKP
Ortskundeprüfung für Taxi- und Mietwagenfahrer
Ab dem 1. Juli 2016 tritt eine Neuregelung bei der Ortskundeprüfung für Taxi- und 
Mietwagenfahrer in Kraft. Bis dato erfolgte die Ortskundeprüfung durch die Prüfer der 
TÜV Süd Auto Service GmbH. Aufgrund personeller Veränderungen im Kreis der Prüfer 
musste das gesamte Prüfungskonzept neu überarbeitet werden. Als fachlich zuständige 
Behörde nimmt ab dem 1. Juli 2016 nun das Kreisverwaltungsreferat (Fahrerlaubnisbehörde) die Ortskundeprüfung selbst ab.
An den zu prüfenden Inhalten wird sich vorerst nichts Wesentliches ändern. Wir bitten 
jedoch zu beachten, dass die Anmeldung zur Ortskundeprüfung künftig nicht mehr bei 
den Gewerbevertretungen möglich ist. Die Anmeldung für die Ortskundeprüfungen ab 
dem 1. Juli 2016 erfolgt direkt bei der Führerscheinstelle in der Eichstätter Straße 2. 
Neu ist auch, dass vor der Anmeldung zur Ortskundeprüfung erst ein Antrag auf eine 
Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung gestellt werden muss. (TK) 
Das KVR / Führerscheinstelle bittet, folgende Informationen zu beachten:
➔ Die Prüfungen finden bis Dezember 2016 weiterhin jeden Mittwoch um 16 Uhr 
in der Rüdesheimer Straße 7 statt.
➔ Für die Zulassung zur Ortskundeprüfung ist ein vorheriger Antrag auf eine 
Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung erforderlich.
➔ Für die Zulassung zur Ortskundeprüfung ist ausnahmslos eine persönliche 
Vorsprache in der Geschäftsstelle zur Durchführung der Ortskundeprüfung bei 
der Fahrerlaubnisbehörde, Eichstätter Straße 2, Zimmer 450, erforderlich.
➔ Die Gebühr für die Teilnahme an der Ortskundeprüfung beträgt 57,30 Euro.
➔ Vor jeder Terminvereinbarung / Terminvergabe für die Teilnahme an einer 
Ortskundeprüfung muss die Gebühr bezahlt werden.
Je nach Wohnsitz bitte anmelden bei:
Ordentliche Generalversammlung 
der Taxi München eG
Die ordentliche Generalversammlung 
der Taxi München eG findet am 
Dienstag, den 28. Juni 2016 
ab 10.00 Uhr im Saal der Gaststätte 
Augustinerkeller in der Arnulfstraße 52 
statt. Unsere Mitglieder erhalten die 
Einladung zur Generalversammlung 
wie gewohnt auf dem Postweg. 
Für die Teilnehmer stehen wieder die 
Besucherparkplätze auf dem Gelände 
 gegenüber des Circus Krone-Bau zur 
 Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren 
 Besuch. (FK)
Landeshauptstadt 
München
Geschäftsstelle zur Durchführung 
der Ortskundeprüfung bei der 
Fahrerlaubnisbehörde München
Eichstätterstraße 2, Zimmer 450
Parteiverkehrszeiten:
Montag 8.00–12.00 Uhr
Dienstag 8.30–12.00 Uhr
Mittwoch 8.00–12.00 Uhr
(und nach Vereinbarung)
Parteiverkehrszeiten:
Montag 7.30–12.00 Uhr
Dienstag 13.30–15.00 Uhr
Mittwoch 7.30–12.00 Uhr
Donnerstag 7.30–12.00, 13.30–17 Uhr
Freitag 7.30–12.00 Uhr 
Führerscheinstelle 
Landratsamt München
Betonischer Ring 1
85630 Grasbrunn-Neukeferloh
Landkreis 
München
➔
➔
JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
➔ DER LANDESVERBAND
Resolution an die Bundesregierung
Der BZP, der Bundesverband der 36.000 
deutschen Taxi- und Mietwagenunternehmen, fordert die Bundesregierung, hier 
 insbesondere die Bundesminister für Finanzen und Wirtschaft, nochmals eindringlich 
auf, für die Unternehmen Rechtssicherheit 
angesichts der im November dieses Jahres 
bevorstehenden Umsetzung der Europäischen Messgeräteverordnung („Fiskaltaxameter“) herzustellen. 
Die Europäische Messgeräteverordnung 
führt im Zusammenwirken mit den nationalen Eichregelungen dazu, dass ab 
01.11.2016 für neu in Verkehr gebrachte 
Taxameter eine Vielzahl von Geschäftsdaten 
aufzuzeichnen sind. Zudem sind diese in 
 einem manipulationssicheren Verfahren für 
fiskalische Zwecke bereitzuhalten. Weder 
hinsichtlich der aufzuzeichnenden Daten 
noch zum manipulationssicheren Verfahren 
liegt bisher eine klare Vorgabe durch 
 Gesetz oder Verordnung vor. Der gerade 
 aktuell vom Bundesministerium für Finanzen vorgelegte Entwurf eines Gesetzes 
zum Schutz vor Manipulationen von digitalen Grundaufzeichnungen befasst sich 
 ausschließlich mit den Registrierkassen des 
Einzelhandels und lässt unverändert die 
vom Bundesverband seit sechs Jahren angemahnten Klarstellungen und notwendigen Regulierungen für das Taxi- und 
Mietwagengewerbe unbeantwortet.
Der BZP stellt erneut fest, dass folgende 
Problemlagen weiterhin bestehen und 
durch gesetzgeberischen Akt bis zum 
31.10.2016 zu lösen sind:
➔ Der Wegstreckenzähler des Mietwagens, 
der in jedem nach § 49 Abs. 4 PBefG 
konzessionierten Mietwagenfahrzeug 
zwingend einzubauen ist, muss 
 vergleichbaren Regelungen wie der 
Taxameter unterliegen.
➔ Den Unternehmen und auch den Geräteherstellern muss per Gesetz oder Verordnung Verfahrenssicherheit vermittelt 
werden, in welcher Form der Schutz vor 
Manipulationen an Ursprungsaufzeichnungen herzustellen ist, z.B. durch 
 Anerkennung des „INSIKA-Verfahrens” 
oder einer vergleichbaren Lösung.
➔ Bei Erfüllung der beiden vorstehenden 
Forderungen sollte die bisher noch 
 zulässige unbefristete Weiternutzung 
von nicht MID-konformen Geräten mit 
einer Übergangsfrist von maximal zwei 
Jahren beendet werden, um eine Verzerrung der Wettbewerbsbedingungen 
zu unterbinden.
(BZP, Leipzig, den 11.04.2016)
BG Verkehr – Beitragsbescheid 
für das Umlagejahr 2015
Der Vorstand der BG Verkehr hat in seiner 
Sitzung am 15. April 2016 den Beitragsfuß 
für das Umlagejahr 2015 auf 3,40 festgesetzt. Ab Mitte der 16. Kalenderwoche in 
2016 werden von der Berufsgenossenschaft 
die Beitragsbescheide für das Umlagejahr 
2015 einschließlich Vorschussforderung 
2016 versandt. 
Ein Anstieg der Gesamtentgelte um 4,3 % 
führte dazu, dass die Beiträge im Zuständigkeitsbereich der ehemaligen Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen trotz 
gestiegener Ausgaben, insbesondere für 
Heilbehandlungen und Entschädigungsleistungen, bereits im vierten Jahr in Folge 
stabil gehalten werden können. Auch bei 
der Lastenverteilung nach Entgelten konnte der Beitragsfuß stabil gehalten werden. 
Hier hat der Vorstand den Beitragsfuß, wie 
im Vorjahr, auf 1,40 festgesetzt.
I. Allgemeine Informationen zur 
 Beitragsberechnung
Die Aufwendungen der Berufsgenossenschaft aus dem Jahr 2015 werden entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen im 
Umlageverfahren nachträglich auf die bei 
der BG Verkehr versicherten Unternehmen 
AKTUELLE INFORMATIONEN 
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EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München
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JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
 
verteilt. Aufwendungen sind in erster Linie 
Rentenleistungen und Heilbehandlungskosten sowie die Leistungen der Prävention. 
Für die Beitragsberechnung werden die 
 Arbeitsentgelte der Arbeitnehmer, die 
 Versicherungssummen der versicherten 
 Unternehmer und der freiwillig Versicherten 
mit den jeweiligen Gefahrklassen multipliziert. Das Ergebnis daraus sind die Gesamtbeitragseinheiten. Die Umlageforderung der 
BG Verkehr multipliziert mit 1.000 geteilt 
durch diese Gesamtbeitragseinheiten ergibt 
den Beitragsfuß.
Die Formel für den Beitragsfuß lautet:
Umlageforderung x 1.000 
Gesamtbeitragseinheiten = Beitragsfuß
Mit diesem Verteilungsfaktor werden 
 anhand der Entgelte und Versicherungssummen in den einzelnen Gefahrklassen 
die individuellen Beiträge errechnet.
Die Formel für die Beitragsberechnung 
lautet:
Entgelt x Gefahrklasse x Beitragsfuß 
 1.000 = Beitrag
Grundlage der Beitragsberechnung für die 
Arbeitnehmerversicherung sind die von 
den Unternehmen für 2015 nachgewiesenen Arbeitsentgelte. Wenn der Entgeltnachweis nicht bzw. nicht rechtzeitig eingereicht wurde, hat die BG Verkehr die 
Entgelte geschätzt. Der Beitragsberechnung für die Unternehmerversicherung 
 erfolgte für das Jahr 2015 erstmalig nach 
der Versicherungssumme von 23.000 Euro. 
 Gemäß Beschluss der Vertreterversammlung 
der BG Verkehr vom 04.12.2014 wurde die 
Versicherungssumme für die satzungsmäßige Unternehmerversicherung mit Wirkung 
vom 01.01.2015 von 20.000 Euro auf 
 diesen Betrag angehoben. Die amtliche 
 Bekanntmachung erfolgte am 30.01.2015 
in der VerkehrsRundschau 1/2015 
(SicherheitsProfi).
Die Anhebung der Versicherungssumme war 
zum einen erforderlich, um die Geldleistungen im Falle eines Arbeitsunfalles dem 
 gestiegenen Lohn- und Preisgefüge 
(seit der letzten Anhebung im Jahr 2002) 
anzupassen. Zum anderen konnte nur durch 
die Anhebung der Versicherungssumme 
 verhindert werden, dass der gesetzliche 
Mindestjahresarbeitsverdienst, der den 
Geldleistungen mindestens zu Grunde zu 
legen ist, ab 2015 die bisherige Versicherungssumme von 20.000 Euro übersteigt. 
Auch die Anhebung der Versicherungssumme hat zu steigenden Gesamtentgelten 
und somit zur Stabilität des Beitragsfußes 
beigetragen.
II. Beitragsausgleichsverfahren
Das kombinierte Nachlass-/Zuschlagsverfahren der BG Verkehr sieht Folgendes vor:
➔ Unfallfreie Unternehmen, die der BG 
Verkehr mindestens drei volle Umlagejahre angehören, erhalten einen Nachlass in Höhe von 5 % des Umlagebeitrags zur Berufsgenossenschaft.
➔ Auf den Beitrag für die Unternehmer-, 
Zusatz- und freiwillige Versicherung wird 
ein Nachlass von 25 % gewährt, wenn 
die Versicherten der BG Verkehr mindestens drei volle Jahre angehören und im 
abgelaufenen Umlagejahr für sie keine 
Unfallbelastung vorliegt.
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1

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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
 
➔ Unternehmen, deren Unfallbelastung 
trotz eingetretener Unfälle die durchschnittliche Unfallbelastung aller Unternehmen um mindestens 10 Prozent 
 unterschreitet, erhalten ebenfalls einen 
Nachlass. Der rechnerische Nachlass 
von 5 % vermindert sich jedoch um 
110 Euro für jeden anzeigepflichtigen 
Unfall zuzüglich 550 Euro für jeden 
erstmalig entschädigten (berenteten) 
Unfall. Der Nachlass wird also „abgeschmolzen” .
➔ Überdurchschnittlich belasteten Unternehmen und Versicherungen werden 
 Zuschläge auf den Umlagebeitrag auferlegt. Für jeden Unfall, der eine 
 Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei 
 Tagen verursacht, werden 110 Euro 
 zuzüglich 550 Euro für jeden erstmals 
entschädigten Unfall berechnet.
➔ Damit die Zuschläge in einem angemessenen Verhältnis zum eigentlichen Umlagebeitrag stehen, darf die Summe der 
Zuschläge 50 % des Umlagebeitrages 
nicht überschreiten. 
Gegebenenfalls wird der Zuschlag also 
 gekappt.
III. Lastenverteilung nach Entgelten
Der Beitragsfuß für die Lastenverteilung 
nach Entgelten für 2015 wurde vom Vorstand auf 1,40 festgesetzt. Bis zu einem 
Lohnsummen-Freibetrag von 204.500 Euro 
besteht für die Mitgliedsunternehmen der 
BG Verkehr hier keine Beitragspflicht. 
 Damit werden kleinere Unternehmen vor 
dieser zusätzlichen finanziellen Belastung 
geschützt.
Lastenverteilung nach Neurenten:
Der Anteil der Lastenverteilung, der nach 
Neurenten umzulegen ist, wird, da auch die 
Gefahrklassen zu berücksichtigen sind, dem 
Umlagesoll der BG Verkehr zugerechnet. 
Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf 
den Beitragsfuß für den Beitrag zur Berufsgenossenschaft.
IV. Stundungszinsen/Säumniszuschläge
Unternehmen, die im vergangenen Jahr 
eine Beitragsstundung mit der BG Verkehr 
vereinbart hatten, erhalten zusammen mit 
dem Umlagebeitragsbescheid eine Abrechnung über die angefallenen Stundungszinsen. Der Betrag der zu zahlenden Stundungszinsen ist in der ersten Rate des 
Umlagebeitragsbescheides enthalten. 
Das Gleiche gilt für durch Zahlungsverzug 
im vergangenen Jahr angefallene Säumniszuschläge.
V. Vorschuss für 2016
Damit die BG Verkehr auch im laufenden 
Geschäftsjahr ausreichend Liquidität aufweist, werden Vorschüsse erhoben. Bei der 
Bemessung der Vorschusshöhe orientiert 
sich der Vorstand der BG Verkehr an den 
Ausgaben für das abgelaufene Geschäftsjahr und den zu erwartenden Ausgaben für 
das laufende Geschäftsjahr. Für den Vorschuss 2016 werden 105 % des aktuellen 
Umlagevolumens 2015 in Rechnung gestellt. Für die Unternehmerversicherung, 
Zusatzversicherung und Freiwilligen Versicherung beträgt der zu zahlende Vorschuss 
nur 75 % des rechnerischen Betrages, 
 sofern die Versicherten der BG Verkehr 
 mindestens drei volle Jahre angehören.
Vl. Zahlungsfristen
Nach dem Sozialgesetzbuch – Viertes Buch 
– sind Beiträge und Beitragsvorschüsse zur 
gesetzlichen Unfallversicherung am 15. des 
auf die Zustellung des Bescheides folgenden Monats fällig. Sofern die Vorschussforderung mindestens 307 Euro beträgt und 
keine bereits in der Zwangsvollstreckung 
befindlichen Rückstände aus dem Vorjahr 
bestehen, werden Vorschussraten in Zweimonatsabständen ab 15.05.2016 bis 
15.03.2017 eingeräumt.
Voraussetzung für die ratenweise Zahlung 
der Beiträge ist die genaue Einhaltung von 
Frist und Höhe der einzelnen Raten Bei 
Zahlungsverzug einer Rate wird die verbleibende Gesamtforderung sofort fällig.
Die BG Verkehr bietet ein Beitragseinzugsverfahren an. Damit wird die Möglichkeit 
der Ratenzahlung gesichert und Säumniszuschläge werden vermieden. Säumniszuschläge müssen bei nicht rechtzeitiger Zahlung von Gesetzes wegen in Höhe von 1 % 
pro Monat der verbleibenden Gesamtforderung berechnet werden.
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
TITELTHEMA
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DER HUND
➔ VOM WOLF ZUM BESTEN FREUND DES MENSCHEN 
Mit den gewonnenen Erkenntnissen der vergangenen Jahrzehnte variieren die Schätzungen zwischen 15.000 und 100.000 Jahren. 
Tatsächlich wird die Domestizierung je nach 
 Region und Besiedelung zu unterschiedlichen Zeiten erfolgt sein. Die enge Verbindung des Menschen mit dem Hund wird 
durch Ausgrabungen bestätigt. In Höhlen 
fand man neben Gebeinen von Menschen 
auch Hunde- bzw. Wolfsknochen, deren Alter 
auf 33.000 Jahre geschätzt wird. In einem 
Grab in Oberkassel wurde ein Verstorbener 
vor 14.000 Jahren zusammen mit seinem 
Hund bestattet. Weitere Gräber von gemeinsamen Bestattungen entdeckte man sowohl 
im Norden Israels als auch in Kamtschatka. 
Auf altägyptischen Darstellungen aus der 
Zeit vor 4.000 Jahren finden sich Krieger und 
Hirten mit großen schlanken Hunden, die 
den heutigen Windhunden sehr ähnlich sind. 
Vermutlich ist die Domestizierung und Sozialisation der Wölfe auf getrennten Wegen erfolgt. Es wird angenommen, dass Stämme 
auf ihren Jagdzügen junge Wölfe fanden und 
dann in ihren Höhlen oder Hütten großzogen und so an den Menschen gewöhnten, 
oder, dass Wölfe wie viele Tiere bei der Futtersuche bequeme Wege bevorzugten. Kochabfälle und Nahrungsreste brachten die Rudel nah an die menschlichen Feuerstellen. 
Durch Fütterung ging die Furcht vor dem 
Menschen schließlich verloren und beide 
 Seiten erkannten die Vorteile einer Allianz. 
Die Tiere wurden als Helfer bei der Jagd eingesetzt, was Höhlenmalereien belegen. Der 
angeborene Trieb, das Rudel zu schützen, 
machte sie auch zum wirksamen Mittel gegen wilde Tiere. Im Gegenzug sorgte der 
Mensch für ausreichend Futter und Schutz 
vor Kälte und Nässe. 
Aus dieser Symbiose entwickelten sich im 
Laufe der Jahrtausende verschiedene Hunderassen, die in erster Linie wegen ihrer 
 Gebrauchsfähigkeiten gezüchtet wurden. So 
kennen wir heute Hunde, die ihre Herren bei 
der Arbeit unterstützen. Als Polizeidienst-, 
-Drogenspür- oder Sprengstoffhunde, aber 
auch Blinden- oder Therapiehunde sind sie 
für Menschen wichtige Begleiter. Hunde werden von Jägern eingesetzt oder beschützen 
die Herden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Hunde auch als Zugtier des armen Mannes genutzt. In Brandenburg musste der beste Freund des Menschen bis zur 
Verstaatlichung der Landwirtschaft durch die 
DDR die Heuwagen ziehen. Eine besondere 
Form der Zugtierhaltung ist die Verwendung 
als Schlittenhund. Dazu werden speziell gezüchtete Hunderassen wie Husky oder Samojede eingesetzt. Im hohen Norden ist die 
Verwendung von Schlittenhunden bis heute 
überlebenswichtig. Am Rande sei noch 
 erwähnt, dass Hunde in Asien auch als 
Fleischlieferant dienen. Was in Korea, Vietnam und im südlichen China mit dem Hund 
praktiziert wird, ist in Deutschland verboten. 
Hier dienen Hunde dem Menschen und sind 
für die meisten zu einem treuen Familienmitglied geworden. 
Es gibt weltweit etwa 1.400 Hunderassen, 
von denen circa 400 in der Bundesrepublik 
gezüchtet werden. In Deutschland halten 
8,9 Prozent der Haushalte einen Hund, in 
Frankreich liegt die Quote bei 38 %. 70 Prozent der Nichthundehalter in Deutschland 
geben jedoch an, die Vierbeiner zu mögen. 
Der Haushund (Canis lupus familiaris), wie wir ihn heute kennen, hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich. 
Die Wissenschaft streitet sich, wann die Domestizierung und Sozialisation der Wölfe durch den Menschen einsetzte. Einig sind sich 
die Fachleute nur, dass die Entwicklung des Homo sapiens sehr eng mit der des Hundes verbunden ist.

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Nachdem der Hund in der zweiten Hälfte 
des 19. Jahrhunderts nicht mehr ausschließlich als Nutztier gehalten wurde und 
auch in den Städten das erstarkte Bürgertum Hunde als Spielkameraden für Kinder 
oder Statussymbol für die Familie betrachtete, traten optische Zuchtziele in den Vordergrund. Der Tierfutterfabrikant Charles 
Cruft kam im Jahre 1873 auf die Idee, eine 
Hundeausstellung in Paris zu veranstalten. 
Hier wurden zum ersten Mal Hunde in 
 verschiedene Rassen eingeteilt und vorgeführt. Die Namen der Rassen wurden 
 entsprechend der Nutzungsart vergeben.
Ungefähr zur gleichen Zeit wurden in England die ersten Rassehundeclubs gegründet, die die spezifischen Merkmale einer 
Rasse und die Standards für die Züchtung 
festlegten. In ganz Europa entstanden in 
kurzer Zeit Zuchtverbände, die neben den 
Eigenschaften von Gebrauchshunderassen 
auch besonderen Wert auf Aussehen und 
Charaktereigenschaften der Tiere legten. 
Der Hund wurde zum Statussymbol der 
wohlhabenden Gesellschaft. Auf vielen 
 Portraits wurde der Hochadel zusammen 
mit den Hunden bei der Jagd verewigt. Am 
Vorabend des Ersten Weltkrieges, im Zuge 
der nationalen Euphorie, wurden beliebte 
Hunderassen, wie z.B. der englische Bulldog, mit wirren Abstammungstheorien 
 nationalisiert. Züchter erfanden Stammbäume, die entweder weit in die frühe 
deutsche Geschichte hineinreichten oder 
adligen Häusern angedichtet wurden.
Von den weltweit etwa 1.400 Hunderassen 
sind derzeit 420 vom Dachverband der 
 Rassehundeorganisationen als Rassenhund 
anerkannt. Die Cynologique International 
(FCI) legt die Standards fest und prüft die 
Einhaltung der Kriterien. Leider kann auch 
der Verband fragwürdige Zuchtziele, z.B. 
sogenannte „Schönheitsmerkmale“ zu 
JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
 
➔ DIE HUNDEZUCHT UND IHRE GESCHICHTE
Der beste Freund des Menschen stellt auch 
einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor dar. Hierzulande wurden 2014 
fast 1,3 Milliarden Euro für Hundefutter ausgegeben. Mindestens 100.000 Arbeitsplätze 
sind von der Hundehaltung abhängig. Schätzungen gehen davon aus, dass mit Hunden 
ein jährlicher Umsatz von fünf Milliarden 
Euro erwirtschaftet wird. Die Krankenkassen 
weisen in einer Studie darauf hin, dass 
 zusätzlich die Gesundheitsausgaben durch 
Hundehaltung um zwei Milliarden reduziert 
werden konnte. Die Ursache liegt in der 
 gesundheitsfördernden Beziehung zwischen 
Mensch und Hund. Hundehalter sind oft an 
der frischen Luft und durch die Bewegung 
werden das Immunsystem und die Muskulatur gestärkt, der Blutdruck und das Infarktrisiko gesenkt. Für Menschen, die unter dem 
Alleinsein leiden, ist der Hund eine Möglichkeit, soziale Kontakte aufzunehmen und zu 
pflegen und sich damit vor Depressionen zu 
schützen. Mit dem Wissen um diese Fakten 
sieht man den treuen Vierbeiner doch gleich 
mit ganz anderen Augen. (BH)
Hunderassen sind verschiedene Kreuzungen von Hunden, die einem bestimmten Zweck dienen sollen. 
Bei der Zucht wird auf gewünschte Eigenschaften wie Wachsamkeit oder Schutzinstinkt geachtet.

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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
 
TITELTHEMA
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 Lasten der Gesundheit des Tieres, nicht 
wirksam verhindern. Durch Rückzüchtung 
der Mopsnase ist der Rückfluss der Tränenflüssigkeit stark erschwert und die Atmung 
behindert. Beim Basset wurde der Rücken 
dermaßen lang gezüchtet, dass die Dackellähme vorprogrammiert ist. Tierschützer 
beklagen berechtigter Weise solche Qualzuchten. Zum Glück hat es in den letzten 
Jahren aber ein Umdenken bei vielen 
Zuchtverbänden gegeben, die Nasen der 
Möpse werden jetzt etwas länger gezüchtet, um nur ein Beispiel zu nennen. Auch 
kommen bestimmte Rassen nur in Mode, 
weil ein Hund der Held einer Kinoproduktion war, oder schlimmer noch, weil Prominente stolz ihr neues Accessoire in der Öffentlichkeit vorführten. Regelmäßig führt 
dies zu einem sprunghaften Anstieg der 
Nachfrage und zu einem Zuchtboom. Wenn 
der Halter dann keine Ahnung hat, wie 
ein Tier artgerecht gehalten werden muss, 
oder die Nachfrage wieder sinkt, sind kurz 
darauf die Tierheime voll mit Vierbeinern 
dieser Rassen.
Die vorherigen Beispiele sollen aber keineswegs den Eindruck erwecken, dass 
 Rassehundezucht generell schlecht ist. 
Eine verantwortungsvolle Zucht hat Vorteile 
für Mensch und Hund. Nehmen wir als 
 Beispiel den Deutschen Schäferhund. 
 Mittlerweile wird zwischen Leistungszucht 
und Schönheitszucht unterschieden. Gerade 
in der Leistungszucht ist es wichtig, die 
charakterlichen Eigenschaften des Vierbeiners genau zu kennen und bestimmte 
Eigenschaften durch Zucht zu verstärken. 
Ob es hierbei um die berühmte Nase oder 
die Lernbereitschaft des Hundes geht, 
 gerade für diese Rasse gibt es als Gebrauchshund sehr viele Einsatzbereiche. 
Verantwortungsvolle Züchter informieren 
sich über künftige Besitzer und beraten 
diese intensiv. (BH)

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JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
 
Bewertet wurden folgende Kriterien: Zahl 
der gemeldeten Hunde, Höhe der Hundesteuer, Anzahl der Hundepensionen, Hundesalons und Tierärzte, Größe von Freiflächen und Verschmutzung durch Hundekot. 
Die Landeshauptstadt ist zwar das Schlusslicht gemäß der Anzahl der Hunde pro Einwohner und verfügt nur über fünf Hundepensionen, dafür ist die Hundesteuer im 
Vergleich moderat und die Stadt sehr sauber. 
Eine Vielzahl von Grünanlagen und Parks 
sorgen in München für Auslaufmöglichkeiten. Auch Hundewiesen, auf denen die 
Vierbeiner ohne Leine spielen können, 
 stehen zur Verfügung. In Bezug auf die 
Verschmutzung gelten die Münchner Hundebesitzer als sehr diszipliniert. Um die 
Hinterlassenschaft von Bello und Co. einzusammeln, stellen vielmehr leere Kotbeutelspender ein Problem dar. Die verhältnismäßig geringe Zahl der gemeldeten Hunde 
ist eng mit der Situation auf dem Wohnungsmarkt verbunden. Nicht selten verbieten Vermieter die Hundehaltung. Nach 
Informationen des Mietervereins München 
gibt es aber wenige Mietprobleme, deren 
Ursache die Hundehaltung ist. Der Hausund Grundbesitzerverein e.V. berichtet, 
dass hauptsächlich Lärmbelästigungen zu 
Problemen führen. Wenn ein 50 kg schwerer Hund auf 40 Quadratmeter Wohnfläche 
gehalten wird, und das Tier zu wenig 
 Auslauf auf Grund der Berufstätigkeit des 
Besitzers hat, ist ständiges Bellen vorprogrammiert. In Mietshäusern kann das nicht 
toleriert werden, genauso wenig wie die 
Verrichtung des Hundegeschäfts auf dem 
Balkon. Käufer von Eigentumswohnungen 
sollten sich nicht nur das Grundbuch anschauen, sondern vorher auch einen Blick 
in die Beschlusssammlung der Eigentümergemeinschaft werfen. Hier kann es ein 
 böses Erwachen geben, wenn man seinen 
geliebten Vierbeiner gemäß Beschluss 
nicht mit in die neuen vier Wände nehmen 
darf. Solange nicht anderweitig geregelt, 
gilt grundsätzlich, dass Tierhaltung nicht 
untersagt werden kann. Die Anschaffung 
eines Hundes muss aber beim Vermieter 
 angezeigt werden. Nur in begründeten 
 Ausnahmefällen kann die Tierhaltung verboten werden, z.B. bei bestimmten Rassen, 
wie sogenannten Kampfhunden. 
Hundeerziehung ist in Städten wie München ein besonderes Thema. In der Großstadt müssen Vierbeiner mit viel Lärm und 
vielfältigsten Gerüchen fertig werden. Der 
Umgang mit einem ständig in Bewegung 
befindlichem Umfeld muss trainiert werden. 
Erst wenn der Hund mit diesen Eindrücken 
gelassen umgehen kann, wird er sich wohl 
fühlen und seinem Herrn ein zuverlässiger 
Begleiter sein. Aus Sicht des Hundes ist 
München nicht die schlechteste Wahl. Isar 
und Englischer Garten ermöglichen ausgedehnten Auslauf und in vielen Biergärten 
ist die Mitnahme von Hunden erlaubt. Zudem stehen im Winter die Chancen gut, 
dass Bello im Schnee toben kann und es 
gibt sogar eine Zamperl-App, die Münchner 
Hundebesitzern anzeigt, wo der vierbeinige 
Liebling frei laufen darf. 
In den 50iger Jahren des vorigen Jahrhunderts prägte der Dackel, eigentlich Teckel 
oder Dachshund, in all seinen Variationen 
das Münchner Bild. Heute sind die meisten 
Hunde Mischlinge. Der gebürtige Münchener spricht von der sogenannten „Stiangglandarass“ . Bei den angemeldeten Rassehunden führt der Labrador Retriever die 
Statistik mit Abstand an, gefolgt von Schäferhunden und Jack Russel Terrier. Es ist 
aber nicht davon auszugehen, dass alle 
diese Tiere auch wirklich Rassehunde sind. 
Bei der Meldung für die Hundesteuer müssen keine Papiere vorgelegt werden. Falsche Angaben dienen oft dem gesteigerten 
Selbstwertgefühl des Besitzers. Alle anderen Hundehalter wissen, wer sein Herz an 
den besten Freund des Menschen verloren 
hat, für den sind Eintrag und Stammbaum 
reine Nebensache. (BH)
➔ MÜNCHENS HUNDE
Hundehaltung in der Großstadt ist und bleibt eine Herausforderung. Die dichte Bebauung, kleine Wohnungen und das 
 Ruhebedürfnis der Menschen stehen im Gegensatz zur artgerechten Hundehaltung. Nach einer Studie aus dem Jahre 2014 nimmt 
München nach Hamburg und Leipzig den dritten Rang als hundefreundlichste Stadt Deutschlands ein.

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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
TITELTHEMA
Um die städtische Bevölkerung aufzuklären 
und Tierquälerei nicht nur anzuprangern 
sondern zu bestrafen, gründete der Münchner Hofrat Dr. Ignaz Perner mit Hilfe des 
damaligen bayerischen Finanzministers Graf 
von Seinsheim am 10. März 1842 einen der 
weltweit ersten Vereine zum Schutz der 
Tiere. 1850 war der Tierschutzverein München e.V. zum Zentrum der europäischen 
Tierschutzbewegung geworden. 1868 wurden „Armenpraxen“ eröffnet, in denen in 
Not geratene Bürger ihre Tiere kostenlos 
behandeln lassen konnten. Mit Erlass von 
§ 360 Reichsstrafgesetzbuch wurde das 
Gründungsziel schließlich erreicht. Zum 
ersten Mal in der Geschichte wurde Tierquälerei unter Strafe gestellt. 1928 eröffnete das erste Tierheim in Karlsfeld. Das 
dritte Reich verbot jedoch die Vereinsaktivitäten und löste den Münchner Tierschutzverein e.V. wieder auf. Erst nach dem Krieg, 
im Jahre 1947, wurde dem Verein erneut 
eine Lizenz zur Ausübung des Tierschutzes 
erteilt. Vor 60 Jahren konnte das Tierheim 
in der Riemer Straße eröffnet werden. Zahlreiche Erweiterungen und Modernisierungen 
wurden seitdem vorgenommen. Heute stellt 
der Tierschutzverein München e.V. mit seinen verschiedenen Gesellschaften eine 
wichtige Stimme für die Rechte der Tiere 
in der Landeshauptstadt dar.
Der Verein ist 100 %iger Mitgesellschafter 
von folgenden GmbHs:
➔ Tierheim München-Gemeinnützige 
 Betriebsgesellschaft mbH
➔ WÖF München GmbH
➔ Tiermedizinischen GmbH-Tierschutz 
München
Bei der Tiertrauer München GmbH ist der 
Tierschutzverein München e.V. anteiliger 
Gesellschafter mit 25,1 % Beteiligung. 
 Stifter der Stiftung Tierschutz München ist 
ebenfalls der Verein. Fast 8.000 Tiere werden jedes Jahr durch das Tierheim München 
betreut. Davon sind allein etwa 1.300 Hunde. Im Jahre 2014 wurden 457 Hunde als 
Fundtiere abgegeben. Die Meisten konnten 
dem Besitzer zurück gegeben werden. 
Nur wer einen Hund sein Eigen nennt, kann 
nachvollziehen, wie schlimm die ganze Familie leidet, wenn der geliebter Vierbeiner 
abhanden gekommen ist. 
Wenn sich der Besitzer nach einem Monat 
nicht gemeldet hat, wird das Tier für die 
Vermittlung frei gegeben. Da die Stadt 
München bei Fundtieren für die Kosten 
 aufkommen muss, ist eine längere Verweildauer der Tiere nicht möglich. Leider 
kommt es aber auch immer wieder vor, dass 
Besitzern Tiere durch das Veterinäramt entzogen werden müssen. Das „animal hoarder 
syndrom“ greift auch in unseren Städten 
um sich. So mussten vor einiger Zeit aus 
einer Wohnung 88 Meerschweinchen aus 
einer Badewanne gerettet werden, in der 
die armen Tiere dahin vegetierten. Meist 
sind von dieser Art der Störung ihrer 
 Besitzer Katzen und Kleintiere betroffen, 
Hunde sehr selten. 
Hunde müssen eher die Stellvertreterkämpfe ihrer Herrchen und Frauchen austragen. 
Nachdem in unserer Gesellschaft die Anzeigebereitschaft in die Höhe geschossen ist 
und jeder noch so geringe Nachbarschaftsdisput vor einem Richter ausgetragen werden muss, scheuen sich diese Zeitgenossen 
auch nicht, sofort eine Anzeige zu erstatten, wenn der Nachbarshund jault oder 
bellt. Probleme gibt es immer wieder im 
Englischen Garten. 
Dort dürfen die Vierbeiner eigentlich nicht 
frei laufen. Einige Besitzer tun es trotzdem. Dann kommt es zu Rangeleien der 
Hunde mit und ohne Leine und wenn dann 
jede Rauferei einen Zivilprozess nach sich 
zieht, sollte man sich schon über den Zustand der Gesellschaft Gedanken machen.
Wer einen Hund aus dem Tierheim erwerben möchte, muss sich schriftlich bewerben. Zusätzlich ist eine Zusage des Vermieters nötig, der die Hundehaltung in der 
Wohnung erlaubt. Der neue Halter muss 
den Nachweis erbringen, dass er den Hund 
nicht länger als vier Stunden allein lässt, 
was sich für Berufstätige oft als schwierig 
erweist. An Sozialhilfeempfänger werden 
keine Hunde vermittelt, da zu befürchten 
ist, dass die laufenden Kosten der Tierhaltung Probleme bereiten könnten. Allein 
drei Mitarbeiter kontrollieren die häuslichen Umgebungen der neuen Besitzer und 
sorgen so für das Wohl der Tiere. Diese 
 Praxis ist nicht ganz unumstritten, da Tierheime in anderen Gebieten nicht solch 
hohe Hürden für die Abgabe von Hunden 
aufrichten. Das Für und Wider solcher Maßnahmen spiegelt sich auch in den Bewertungen, die man im Internet findet, wider.
Außerdem erhebt das Tierheim eine Schutzgebühr für Abgabehunde von 200 bis 350 
Euro. Dass in der Auflistung zwischen Rasse- und Mischlingshunden unterschieden 
wird, ist befremdlich, da durch Tierschützer 
immer wieder auf problematischen Zuchten 
hingewiesen wird und es ja genug Hunde 
aus den Tierheimen gibt. Dagegen spricht 
allerdings, dass noch unerfahrene Neulinge 
mit einem Hund mit Vorgeschichte Probleme haben können und das arme Tier dann 
doch wieder abgegeben werden muss. Bei 
einem seriösen Züchter erfolgt im besten 
Fall eine eingehende Beratung über die 
Rasse und die soziale Prägung ist erfolgreich. Das Tierheim München und damit 
auch der Tierschutzverein München e.V. 
wird seiner sozialen Verantwortung gerecht, in dem er für sozial benachteiligte 
Hundehalter in finanziellen Notlagen 
Hilfe anbietet. Solche Extremsituationen 
können schnell passieren. Wenn der Hund 
Opfer eines Unfalls wird oder schwer 
 erkrankt, können sehr schnell die Kosten 
explodieren.
Im Jahre 2014, der Geschäftsbericht von 
2015 liegt noch nicht vor, wurde Futter im 
Wert von 281.000 Euro gebraucht. Der Tierschutzverein und das Tierheim mussten 
mehr als eine Million Euro an externe Tier-
➔ TIERSCHUTZ IN MÜNCHEN
Noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts sah man einen direkten Zusammenhang zwischen Tierquälerei und Verrohung 
der Gesellschaft. In die Kritik waren auch Droschkenkutscher geraten, die Urväter der Taxifahrer, die ihre Pferde nicht pflegten, 
auf diese einprügelten oder hungern ließen. An der Haltung gegenüber dem täglichen Arbeitsmittel scheint sich bei manchen 
nichts geändert zu haben. 
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➔ HUNDESTEUER – LUXUSSTEUER FÜR JEDERMANN
Die Hundesteuer in Deutschland zählt zu den Luxussteuern und stellt für die Kommunen eine wichtige Einnahmequelle dar. 
Da die Hundesteuer nicht zweckgebunden ist, wandern die Einnahmen in das Stadtsäckel und werden nicht gesondert für Reinigung der 
Anlagen und Gehwege genutzt.
JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
 
ärzte zahlen. An diesen Zahlen sieht man 
sehr gut, was geleistet wird. Nicht nur 
Hunde und Katzen finden Schutz im Münchener Tierheim. Viele Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, aber auch Papageien 
und Tauben wurden aufgenommen. Dazu 
kamen Wildtiere, wie Igel, Fledermäuse und 
Raubvögel, Füchse und Eichhörnchen. 
Wenn es möglich ist, werden diese Tiere 
nach der Genesung wieder ausgewildert.
Gerade bei Wildtieren ist das Engagement 
der Bürger, die die Tiere im Tierheim abgeben durch Unwissenheit geprägt. Immer 
wieder werden junge Hasen oder auch Rehkitze mitgenommen, weil angeblich die 
Mutter sich nicht kümmert. Diese Tiere 
werden von den Müttern abgelegt und in 
fast allen Fällen findet die Mutter ihr Junges wieder. In Gefangenschaft haben diese 
Aufzuchten meist geringe Chancen auf 
 Erfolg. Der Tierschutzverein München e.V. 
unterhält auch den Gnadenhof Kirchasch. 
Dort werden ca. 150 Tiere betreut, die aus 
medizinischen Gründen oder auf Grund des 
Alters nicht mehr vermittelt werden können. Auch Schweine, Huf- und Klauentiere, 
einige Wildtiere und Hausgeflügel gehören 
zu dieser Gemeinschaft. Pro Jahr kostet der 
Unterhalt etwa 300.000 Euro und die Kapazität ist leider ausgeschöpft, so dass keine 
weiteren Tiere mehr aufgenommen werden 
können.
Die tierlieben Münchner wissen dieses Engagement zu schätzen. Viele unterstützen 
die Arbeit des Vereins aktiv oder auch passiv. Auch wenn manch einer mit seiner Liebe zum Tier über das Ziel hinaus schießt, 
bleibt doch die Mahnung an jeden:
Achtung vor der Würde der Kreatur sollte 
Grundlage unseres Lebens sein und jeder 
Hundebesitzer, der seinen entlaufenen 
Vierbeiner wieder in die Arme schließen 
kann, ist dankbar für die vorübergehende 
sichere Verwahrung seines Hundes. (BH)
Vielerorts wird die Steuer deshalb als 
 ungerecht empfunden. Die Zahl der Steuerhinterzieher ist entsprechend hoch. Schätzungen gehen davon aus, dass sich etwa 
25 Prozent der deutschen Haushalte vor 
der Abgabe drücken. Auf Grund der mangelnden Zahlungsbereitschaft kontrollieren 
viele Städte und Gemeinden auf öffentlichen Straßen und Plätzen die Steuermarken. Wer erwischt wird, kann mit bis zu 
10.000 Euro zur Kasse gebeten werden. 
Die Anmeldung des Hundes muss sofort 
nach Erwerb erfolgen. Die Höhe der Hundesteuer legt die jeweilige Gemeinde fest. Die 
Beträge reichen von 0,00 Euro in Windorf 
bei Passau bis 186,00 Euro in Mainz. Bei 
Kampfhunden können in Deutschland bis 
zu 1.000 Euro fällig werden. Tiere im 
Dienstgebrauch sowie Blinden- und Behindertenbegleithunde sind meist von der 
Steuer ausgenommen. Einige Gemeinden 
unterstützen ihre Tierheime auch mit verminderter Hundesteuer oder setzen diese 
für einen begrenzten Zeitraum aus, wenn 
der Hund aus dem Tierheim geholt wurde.
Historisch geht die Hundesteuer bis ins 
späte Mittelalter zurück. Lehnsrechtsabhängige Bauern im 15. Jahrhundert 
mussten für ihren Hund das sogenannten 
Hundekorn, eine Naturalabgabe, zahlen. 
Weiter mussten die Tiere auch für Jagdfrondienste der Obrigkeit zur Verfügung 
 gestellt werden. Erstmals wurde vom Dänischen König Christian VII. am 20. März 
1807 die Hundesteuer eingeführt um die 
Armenkassen der Kommunen aufzubessern. 
Allerdings muss man den Dänen zu Gute 
halten, dass sie 1972 die Steuer auch als 
eine der Ersten in Europa wieder abgeschafft haben. Diesem Beispiel sind wegen 
des hohen Verwaltungsaufwandes viele 
 europäische Staaten gefolgt. In den Deutschen Fürstentümern erfolgte zu Beginn 
des 19. Jahrhunderts eine nahezu flächendeckende Erhebung. Freilaufende Hunde, 
die Kleinvieh rissen, oder die Gefahr der 
Übertragung von Tollwut bei Hundebissen, 
sollten mit der Steuererhebung eingeschränkt werden. Allerdings gab es viele 
Ausnahmen. So waren Metzger, Fuhrleute, 
Wächter, Hirten, Feldhüter und Bannwarte 
zur Hundehaltung berechtigt und brauchten keine Steuer zahlen.
München liegt bei der Hundesteuer im unteren Mittelfeld. In der Landeshauptstadt 
muss für jeden Vierbeiner eine Gebühr von 
100,00 Euro pro Jahr bezahlt werden. Bei 
Anlagenhunden, im Volksmund Kampfhunde 
genannt, werden jährlich 800,00 Euro fällig. 2014 waren 33 327 Hunde gemeldet. 
444 wurden von der Hundesteuer befreit. 
Damit kommt ein Hund auf 45 Einwohner. 
Wenn zugrunde gelegt wird, dass jeder 
vierte Bürger seinen Hund nicht anmeldet, 
ist von einer Hundedichte von 145 Tieren 
pro Quadratkilometer auszugehen. Damit 
liegt München im Ranking unter den ersten 
10 der deutschen Städte. (BH)

Seite 16

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Da nicht jeder Taxifahrer ein Hundefreund 
ist, wird an dieser Stelle auf die Probleme 
und rechtlichen Voraussetzungen hingewiesen. Rechtlich gesehen, gilt der Hund 
als Gegenstand. Grundsätzlich ist jeder 
Taxifahrer verpflichtet, den Fahrgast mit 
Hund zu befördern. Dabei ist aber vom 
Hundehalter zu beachten, dass der Hund 
im Fußraum untergebracht werden muss. 
Sollte dies auf Grund der Größe des Tieres 
nicht möglich sein, muss der Vierbeiner 
im Kofferraum Platz nehmen. Das ist aber 
nur erlaubt, wenn es sich um einen Kombi handelt. Der Transport im geschlossenen Kofferraum einer Limousine ist aus 
Tierschutzgründen verboten.
Gemäß der in München geltenden Taxitarifordnung ist der Fahrer berechtigt, pro 
 befördertem Hund einen Aufschlag von 
0,60 Euro zu berechnen. Davon ausgenommen sind Blinden- und Begleithunde. 
Diese müssen mit ihrem Herrchen und/oder 
Frauchen ohne zusätzliche Kosten befördert 
werden. Es kommt aber auch vor, dass 
 Hundehalter nach dem „Gassigehen“ an der 
Isar den Rückweg mit dem Taxi antreten 
möchten. 
Wenn der geliebte Vierbeiner den Schlamm 
der Isarauen über Pfoten und Fell verteilt 
hat, würde der zu erwartende Verschmutzungsgrad des Fahrzeugs eine Grundreini-
Rechte und Pflichten bei der Beförderung von Hunden im Taxi
gung zur Folge haben. In einem solchen 
Fall kann der Fahrer die Fahrt ablehnen 
oder dem Fahrgast anbieten, dass dieser 
die zu erwartenden Reinigungs kosten des 
Fahrzeuginnenraumes übernimmt.
Taxifahrer, die unter Tierhaarallergie 
 leiden, können den Hundetransport 
 ablehnen. Dazu sollten sie den Allergiepass oder ein Attest dabei haben, um 
Diskussionen mit dem Fahrgast zu vermeiden. Eine bloße Behauptung reicht 
ebenso wenig aus, wie eine vermutete 
Bedrohung durch das Tier. Hier liegt 
im Zweifelsfall die Beweispflicht immer 
beim Fahrer. (BH)
➔ DER HUND IM TAXI
Schnell. Preiswert. Kompetent.
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
atelier-tacke.de
TITELTHEMA

Seite 17

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TAXIKURIER: Frau Wahl, wie lange fahren 
Sie schon in München Taxi und wie oft 
nehmen Sie ihren Hund mit?
Frau Wahl: Ich bin zwar in Betzdorf an der 
Sieg geboren, lebe aber schon sehr lange in 
München. Seit mehr als 30 Jahren fahre ich 
mit dem Taxi und bestelle immer bei der 
Taxi München eG. An manchen Tagen muss 
ich aus gesundheitlichen Gründen drei Mal 
pro Tag ein Taxi ordern. Viele Telefonisten 
kennen mich schon lange und wenn ich 
doch einmal vergesse, meine Trixi zu erwähnen, wird nachgefragt. Man kennt mich 
eben eigentlich nur mit Hund und mit 81 
Jahren vergisst man schon mal die Erwähnung, es ist eben selbstverständlich. Die 
Ausnahme ist eher eine Fahrt ohne Hund.
TAXIKURIER: Trixi ist eine sechs Jahre alte 
Dackeldame. Gibt es manchmal Probleme 
beim Taxifahren mit Hund oder hätten Sie 
Vorschläge, was zu verbessern wäre?
Frau Wahl: Trixi fährt unheimlich gern 
Taxi. Viele Jahre hatten wir einen Taxifahrer, der ein richtiger Hundefan war und 
Trixi hat ihn geliebt. Dieser Fahrer war sehr 
zuvorkommend. Ich kann mich an eine Episode erinnern, die wirklich erwähnenswert 
ist. Dazu muss ich sagen, dass ich gesundheitlich seit vielen Jahren Probleme habe. 
Trixi musste zum Tierarzt und mir ging es 
nicht so gut. Da wir warten mussten, bot 
der Fahrer an, mit Trixi schnell mal Gassi 
zu gehen, damit ich sitzen bleiben konnte. 
Das war unglaublich nett. Ein kleines 
 Problem ist es, dass auch kleinere Hunde 
eigentlich im Fußraum transportiert werden 
sollen. Trixi wird übel, wenn sie nicht aus 
dem Fenster schauen kann. Viele Fahrer 
 erlauben es, dass ich sie auf dem Schoß 
lassen darf. Dafür bin ich dankbar. 
TAXIKURIER: Wie viele Hunde begleiteten 
Sie in ihrem Leben und war da Autofahren 
nie ein Problem?
Stellvertretend für unsere vielen Tausend Fahrgäste berichtete uns Frau Wahl über ihre Erfahrungen, die sie mit unseren 
Fahrern gemacht hat. Frau Wahl fährt meistens mit ihrer Dackeldame Trixi, die nicht von ihrer Seite weicht.
Frau Wahl: Bei all meinen Hunden war 
Autofahren nie ein Problem. Sieben 
 Hunde haben ihr Leben im Laufe der Zeit 
mit mir geteilt. Mein Mann kannte das 
Leben mit Haustieren nicht, aber ich 
habe dann unseren ersten Langhaardackel 
mit nach Hause gebracht. Von da an 
 waren wir nie ohne Hund. Alle Hunde 
 waren das Autofahren gewöhnt und als 
ich dann auf das Taxifahren angewiesen 
war, ging es auch gut. 
Bei Trixi beobachte ich immer wieder, 
wie sie den Fahrer im Blick behält, aber 
mit Begeisterung auch aus dem Fenster 
schaut. Nur Anhalten findet sie nicht gut. 
Man hat den Eindruck als meinte sie: 
„Ich sitze im Taxi, um zu fahren, nicht 
um anzuhalten.“
TAXIKURIER: Wir danken Frau Wahl für 
das Gespräch und wünschen ihr noch 
 viele schöne Jahre mit Trixi. (BH)
➔ TRIXI FÄHRT UNHEIMLICH GERN TAXI
JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
 
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WUSSTEN SIE SCHON, DASS ...
➔ die maximale Empfindlichkeit eines Menschen Töne zu hören zwischen 2.000 und 
4.000 Hz liegt, die des Hundes mit 8.000 Hz diese bei Weitem übertrifft?
➔ der Mensch fünf Millionen Riechzellen sein Eigen nennt, ein Dackel 125 Millionen 
und ein Schäferhund 220 Millionen?
➔ die Nase des Hundes Gerüche auch zwischen rechts und links unterscheiden, also 
„stereo“, riechen kann?
➔ die horizontale Ausdehnung des Gesichtsfeldes des Hundes 240 Grad im Vergleich 
zu 180 Grad der Ausdehnung des Gesichtsfeldes des Menschen beträgt?
➔ Hunde evolutionsbedingt Schmerzen verbergen, um nicht aus dem Rudel verstoßen 
zu werden?
➔ der älteste Hund der Welt, ein Australischer Schäferhund, 29 Jahre alt wurde, 
kleine Rassen ca. 15 Jahre alt werden, große Rassen nur etwa 10 Jahre? 
➔ Hunde Allesfresser sind, da auch ihre Wolfsvorfahren die Jagdbeute vollständig verzehrten und damit auch den Magen- und Darminhalt der Pflanzenfresser aufnahmen?
➔ ein Welpe nach dem Gesetz in Deutschland nicht vor der achten Lebenswoche von 
seiner Mutter und seinen Geschwistern getrennt werden darf? (BH)

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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
 
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ JUNI-PROGRAMM
Vier Veranstaltungen parallel auf dem Messegelände – Im Juni ist einiges geboten: Vom 21. bis 24. Juni laufen insgesamt vier 
Veranstaltungen parallel auf dem Gelände der Messe München. Die AUTOMATICA präsentiert ihrem Fachpublikum die Neuheiten im 
 Bereich der Automation und Mechatronik im Ostteil. Zeitgleich läuft die IT2Industry, auf welcher sich die Besucher über intelligente, 
digital vernetzte Arbeitswelten austauschen können. Fachbesucher für die Solarwirtschaft werden vom 22. bis 24. Juni auf der 
 Intersolar im Westteil des Messegeländes erwartet. Dabei wird eine Halle von der ees Europe, Internationale Fachmesse für Batterien, 
Energiespeichersysteme und innovative Fertigung, belegt. Die Besuchertickets von AUTOMATICA und Intersolar berechtigen jeweils 
auch zum Besuch der anderen drei Veranstaltungen.
atelier-tacke.de
➔ AUTOMATICA 
21.–24. Juni 2016, Di–Fr–9.00–17.00 Uhr 
7. Internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik. 
Messe München
➔ IT2Industry 2016 @AUTOMATICA 
21.–24. Juni 2016, Di–Fr–9.00–17.00 Uhr 
Internationale Fachmesse und Open Conference für 
intelligente, digital vernetzte Arbeitswelten. 
Messe München
➔ Intersolar Messe München 
22.–24. Juni 2016, Mi–Fr–9–18 Uhr 
Die weltweit führende Fachmesse für die 
Solarwirtschaft und ihre Partner. 
Messe München
➔ ees Europe 2016 @Intersolar 
22.–24. Juni 2016, Mi+Do–9–18 Uhr, Fr 9–17 Uhr 
Internationale Fachmesse für Batterien, Energiespeicher systeme und innovative Fertigung. 
Messe München
Weitere Veranstaltungen im Juni 
➔ CosmeticBusiness 
8.–9. Juni 2016, Mi–Do 9.30–1 Uhr 
MOC Veranstaltungscenter München, Hallen 2, 3 und 4
➔ WCNDT 2016 19. Weltkonferenz für Zerstörungsfreie Prüfung 
13.–17. Juni 2016, Mo 9.30–18.30 Uhr 
Di–Do 8.30–18 Uhr, Fr 8.30–13 Uhr 
ICM – Internationales Congress Center München
➔ Europäische TDWI Konferenz 2016 
Konferenz zu Business Intelligence- und Datwarehousing-Themen 
20.–22. Juni 2016 
Mo 8.30–20.45 Uhr, Di 8–17.45 Uhr, Mi 8–18 Uhr 
MOC Veranstaltungscenter München, Halle 4 und Atrium 4
➔ ECCM17 
Führende Konferenz für Composite Materialien in Europa 
26.–30. Juni 2016 
Mo 8–20.30 Uhr, Di–Mi 9–20.30 Uhr, Do 9–16.50 Uhr 
ICM – Internationales Congress Center München
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
atelier-tacke.de

Seite 19

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JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
 
▶ KOSTENLOSE UNTERHAL TUNG FÜR DEN FAHRGAST 
▶ WERBEEINAHMEN OHNE AUFWAND
▶ ALLES AUS EINER HAND
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IHR INFOTAINMENT
IM TAXI
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Infoveranstaltungen:
Montag, den 25.04.16 von 11-14 Uhr
Dienstag, den 26.04.16 von 11-14 Uhr
In den Räumen der TAXI München eG,
Engelhardstraße 6, 81369 München
Aufgrund des begrenzten Platzkontingents, bitte über info@taxido.tv 
anmelden, oder telefonisch unter 
der Nr.: +49 4486 / 93 83 701.
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Nach langwierigen Verhandlungen wurden 
alle nicht kommerziellen Veranstaltungen 
ohne Sponsoren, die in Schulen, Kirchen, 
Krankenhäusern, Unternehmen und Biergärten stattfanden, von den Lizenzgebühren befreit. Ebenso erlaubte die FIFA den 
lokalen Veranstaltern den Verkauf von Speisen und deutschem Bier. Damit war gesichert, dass die Wirte nicht das Getränk des 
 FIFA-Sponsors Anheuser-Busch Bud ausschenken mussten. Wie viele andere Neologismen hat Public Viewing im Deutschen 
eine engere Bedeutungsspanne als im englischen Sprachraum. Ursprünglich wird dort 
der Begriff für eine öffentliche Präsentation verwendet, egal ob „Tag der offenen 
Tür“ oder Aufbahrung der Toten. Bereits 
2007 wurde der Begriff im Duden mit dem 
Synonym “Rudelgucken“ aufgenommen.
Seit dem „Sommermärchen“ 2006 ist Public 
Viewing in Deutschland fest etabliert. Viele 
sportliche Großereignisse, nicht nur bei 
Welt- oder Europameisterschaften, werden 
seither in Gaststätten, Biergärten und anderen Orten, wie Turnhallen oder Stadien, 
als Public Viewing angeboten. Dabei darf 
man nicht vergessen, dass neben der sozialen Komponente auch der ökonomische 
 Aspekt einen hohen Stellenwert hat. Gerade in Großstädten genießen die Menschen 
das kollektive Mitverfolgen im Kreise von 
Gleichgesinnten als emotionales Erlebnis 
und für den Veranstalter steigt der Umsatz 
durch die Attraktivität seiner Lokalität.
Public Viewing im Olympiapark
Die Public Viewing begeisterten Münchner 
werden im Olympiapark wieder auf ihre 
Kosten kommen. Auf einer 52 Quadratmeter 
großen Videowand, die im Olympiasee auf 
Pontons installiert wird, werden die Spiele 
zu sehen sein. 12.000 Fans finden auf den 
Rasenstufen am Ufer Platz. Wenn Deutschland gegen die Ukraine am 12. Juni und 
gegen Polen am 16. Juni jeweils um 21 Uhr 
antritt, kann man also im Olympiapark dabei sein. Der Eintritt kostet 8 Euro. Ab dem 
21. Juni findet das Public Viewing im 
Olympiastadion statt. Um 18 Uhr wird an 
diesem Tag die DFB Elf gegen Nordirland 
antreten. Die folgenden Spiele des Achtel-, 
Viertel- und Halbfinales und natürlich auch 
das Finale wird bei deutscher Beteiligung 
im Olympiastadion zu erleben sein. 37.000 
Fans können dann auf der überdachten 
Haupttribüne ihren Helden zujubeln. Eine 
Videowand von 250 Quadratmetern wird für 
das richtige Feeling sorgen. Auch auf dem 
Tollwood-Gelände zeigt das Andechser Zelt 
am 29.06.2016 Spiele der EM, und das Kino 
am Olympiasee überträgt einzelne Spiele 
der deutschen Mannschaft. 
Besonders groß wird die Taxinachfrage im 
Olympiapark wieder nach den einzelnen 
Fußballspielen. Die Anlaufpunkte sind wie 
immer die Taxistandplätze am Parkdeck und 
in der Parkharfe im Block 20.
Fanmeile Leopoldstraße 
Viele Bars und Kneipen im Stadtgebiet und 
vor allem in Schwabing stellen zusätzliche 
Leinwände und Großbildschirme auf, um 
den Fans ein gemeinsames Public Viewing- 
Erlebnis zu ermöglichen. Besonders die 
Spiele des DFB-Teams sind erfahrungsgemäß in zahlreichen Bars, Restaurants und 
anderen Locations wie dem Backstage zu 
sehen, auch in solchen, in denen ansonsten keine Fußballspiele gezeigt werden.
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
 
ANPFIFF
➔ DIE FUSSBALL-EM 2016 IN FRANKREICH 
AKTUELL
Seit der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland ist der Begriff „Public Viewing“ in Deutschland in aller Munde. 
Das Organisationskomitee der FIFA und der Sportrechtevermarkter Infront sicherten den Veranstaltern die Präsentation der Spiele 
auf Großleinwänden zu, da die Anzahl der Eintrittskarten zu den Spielen in den Stadien zu gering war.
istockphoto

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Besonders schön ist Public Viewing 
in den Münchener Biergärten:
➔ Königlicher Hirschgarten
➔ Biergarten am Chinesischen Turm
➔ Augustinerkeller Arnulfstraße 52
➔ Hofbräukeller Innere Wiener Straße 19
➔ Gutshof Menterschwaige in Harlaching
Fußball-Europameisterschaft 2016 
mit neuem Modus 
Die Fußball-Europameisterschaft 2016 der 
Männer wird vom 10. Juni bis zum 10. Juli 
2016 in Frankreich stattfinden. Erstmals 
werden 24 statt wie bisher 16 Mannschaften an der Endrunde teilnehmen. Nachdem 
dieser Beschluss gefasst worden war, bestimmte die UEFA am 11. Dezember 2008 
als weiteres Bewerbungskriterium, dass für 
das Turnier neun Stadien und weitere drei 
als Ersatzaustragungsorte vorgesehen werden müssen. Darunter müssen zwei Stadien 
mit mindestens 50.000 Plätzen, drei Stadien mit mindestens 40.000 Plätzen und vier 
Stadien mit mindestens 30.000 Plätzen 
sein. Erstmals seit der EM 1996, bei der 
das Teilnehmerfeld von acht auf 16 erhöht 
wurde, gibt es einen neuen EM-Modus. Es 
wird in sechs Vierergruppen gespielt, wobei 
die Gruppenersten und -zweiten sowie die 
vier besten Gruppendritten sich für das 
Achtelfinale qualifizieren. Von da an wird 
im K.-o.-System weitergespielt, bei dem 
eine Verlängerung und ein Elfmeterschießen möglich ist. Es werden 51 statt bisher 
31 Spiele ausgetragen. Die Endrunde 
wird daher von drei auf vier 
Wochen verlängert. Die 
Gruppenphase findet 
vom 10. bis 22. Juni 
2016 statt, die Finalphase 
beginnt am 25. Juni.
Die EM im Schatten des Terrors
Nach den Terroranschlägen in Frankreich 
und Belgien wurden die Sicherheitsvorkehrungen drastisch erhöht. 10.000 Polizisten 
werden im Einsatz sein. Bis heute kann 
nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne 
Spiele ohne Zuschauer stattfinden, falls die 
Terrorgefahr als zu hoch eingestuft wird. 
Ebenfalls im Gespräch sind die Schließung 
der Grenzen und Personenkontrollen vor 
und in den Stadien. Natürlich lassen sich 
die Sicherheitskräfte nicht in die Karten 
schauen, wenn es um das Sicherheitskonzept geht, aber jeder Fan sollte sich 
 darüber im Klaren sein, dass nach wie vor 
in Frankreich der Ausnahmezustand gilt. 
Dieser gilt nicht nur für Terroristen. Wer 
die öffentliche Ordnung und Ruhe stört – 
und manche Fans meinen ja, ihnen gehöre 
die Welt – kann jederzeit verhaftet werden. 
Verständlicherweise reagieren die Franzosen auch sehr sensibel, wenn Böller oder 
andere Knallkörper abgeschossen werden. 
Jeder Besucher sollte sich eben vergegenwärtigen, die Zeiten unbeschwerten 
 Fußballvergnügens sind wohl vorbei.
Spielfreie Tage
Nach der Gruppenphase, nach den Achtelfinals, nach den Viertelfinals und nach den 
Halbfinals gibt es bei der EM 2016 spielfreie Tage. Jeweils 2 Tage Pause wurden 
von der UEFA angeordnet.
Die acht spielfreien Tage der EM 2016 
 teilen sich wie folgt auf:
➔ 23. / 24.06. (nach der Gruppenphase)
➔ 28. / 29.06. (nach den Achtelfinals)
➔ 04. / 05.07. (nach den Viertelfinals)
➔ 08. /09.07. (nach den Halbfinals)
Eine Übersicht der Gruppen (Spielplan) 
 finden Sie auf den nächsten Seiten ➔ 
JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
 
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Seite 22

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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
SPIELPLAN FUSSBALL-EM 2016
istockphoto
➔ Gruppe A
Datum Uhrzeit Ort Spiel Ergebnis
Fr 10.06.2016 21.00 Saint-Denis Frankreich – Rumänien :
Sa 11.06.2016 15.00 Lens Albanien – Schweiz :
Mi 15.06.2016 18.00 Paris Rumänien – Schweiz :
Mi 15.06.2016 21.00 Marseille Frankreich – Albanien :
So 19.06.2016 21.00 Lille Schweiz – Frankreich :
So 19.06.2016 21.00 Lyon Rumänien – Albanien :
➔ Gruppe B
Datum Uhrzeit Ort Spiel Ergebnis
Sa 11.06.2016 18.00 Bordeaux Wales – Slowakei :
Sa 11.06.2016 21.00 Marseille England – Russland :
Mi 15.06.2016 15.00 Lille Russland – Slowakei :
Do 16.06.2016 15.00 Lens England – Wales :
Mo 20.06.2016 21.00 Saint-Étienne Slowakei – England :
Mo 20.06.2016 21.00 Toulouse Russland – Wales :
➔ Gruppe C
Datum Uhrzeit Ort Spiel Ergebnis
So 12.06.2016 18.00 Nizza Polen – Nordirland :
So 12.06.2016 21.00 Lille Deutschland – Ukraine :
Do 16.06.2016 18.00 Lyon Ukraine – Nordirland :
Do 16.06.2016 21.00 Saint-Denis Deutschland – Polen :
Di 21.06.2016 18.00 Paris Nordirland – Deutschland :
Di 21.06.2016 18.00 Marseille Ukraine – Polen :
➔ Gruppe D
Datum Uhrzeit Ort Spiel Ergebnis
So 12.06.2016 15.00 Paris Türkei – Kroatien :
Mo 13.06.2016 15.00 Toulouse Spanien – Tschechien :
Fr 17.06.2016 18.00 Saint-Étienne Tschechien – Kroatien :
Fr 17.06.2016 21.00 Nizza Spanien – Türkei :
Di 21.06.2016 21.00 Bordeaux Kroatien – Spanien :
Di 21.06.2016 21.00 Lens Tschechien – Türkei :
➔ Gruppe E
Datum Uhrzeit Ort Spiel Ergebnis
Mo 13.06.2016 18.00 Saint-Denis Irland – Schweden :
Mo 13.06.2016 21.00 Lyon Belgien – Italien :
Fr 17.06.2016 15.00 Toulouse Italien – Schweden :
Sa 18.06.2016 15.00 Bordeaux Belgien – Irland :
Mi 22.06.2016 21.00 Nizza Schweden – Belgien :
Mi 22.06.2016 21.00 Lille Italien – Irland :
➔ DIE GRUPPEN

Seite 23

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➔ Gruppe F
Datum Uhrzeit Ort Spiel Ergebnis
Di 14.06.2016 18.00 Bordeaux Österreich – Ungarn :
Di 14.06.2016 21.00 Saint-Étienne Portugal – Island :
Sa 18.06.2016 18.00 Marseille Island – Ungarn :
Sa 18.06.2016 21.00 Paris Portugal – Österreich :
Mi 22.06.2016 18.00 Lyon Ungarn – Portugal :
Mi 22.06.2016 18.00 Saint-Denis Island – Österreich :
➔ Achtelfinale
Datum Uhrzeit Ort Spiel Ergebnis
Sa 25.06.2016 15.00 Saint-Étienne Zweiter A – Zweiter C :
Sa 25.06.2016 18.00 Paris Erster B – Dritter A/C/D :
Sa 25.06.2016 21.00 Lens Erster D – Dritter B/E/F :
So 26.06.2016 15.00 Lyon Erster A – Dritter C/D/E :
So 26.06.2016 18.00 Lille Erster C – Dritter A/B/F :
So 26.06.2016 21.00 Toulouse Erster F – Zweiter E :
Mo 27.06.2016 18.00 Saint-Denis Erster E – Zweiter D :
Mo 27.06.2016 21.00 Nizza Zweiter B – Zweiter F :
➔ Viertelfinale
Datum Uhrzeit Ort Spiel Ergebnis
Do 30.06.2016 21.00 Marseille Sieger AF1 – Sieger AF3 :
Fr 01.07.2016 21.00 Lille Sieger AF2 – Sieger AF6 :
Sa 02.07.2016 21.00 Bordeaux Sieger AF5 – Sieger AF7 :
So 03.07.2016 21.00 Saint-Denis Sieger AF4 – Sieger AF8 :
➔ Halbfinale
Datum Uhrzeit Ort Spiel Ergebnis
Mi 06.07.2016 21.00 Lyon Sieger VF1 – Sieger VF2 :
Do 07.07.2016 21.00 Marseille Sieger VF3 – Sieger VF4 :
➔ Finale
Datum Uhrzeit Ort Spiel Ergebnis
So 10.07.2016 21.00 Saint-Denis Sieger HF1 – Sieger HF2 :
(BH)
 
JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

Seite 24

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In den 1920er Jahren spielte die Rassenkunde eine zunehmend wichtige Rolle in Kreisen, die sich selbst als geistig 
hoch stehend einschätzten. Der Münchner Verleger Julius Friedrich Lehmann (1864–1935) machte die Stadt zum Zentrum des 
inter nationalen Rassismus, beispielsweise mit seiner auflagenstarken Verlags-Abteilung „Rassenkunde und Rassenhygiene“, 
in deren Veröffentlichungen behauptet wurde, der blonde Germane sei das beste Gewächs weltweit.
➔ PROF. DR. RAOUL HEINRICH FRANCÉ
Mode, selbst einen vergleichsweise kleinen 
Lebensraum wie München in verschiedene 
Bereiche zu unterteilen und Unterschiede 
zwischen den Bevölkerungen selbst einzelner Stadtteile festzustellen. In ihrem „Lustigen Stadtführer“ gelangen sie dabei zu 
folgender Erkenntnis: „Die Isar trennt die 
Münchner Bevölkerung in zwei ethnografisch nicht ganz gleichartige Stämme. Links 
der Isar sind die Segnungen der Kultur, der 
Gesittung in Umgang und Sprache weiter 
vorgeschritten als auf dem rechten Ufer, 
wo die Bewohner von einer gewissen treuherzig-biedernatürlichen Ausdrucksweise 
sind und in Sitte, Brauch und Art einer 
 erfrischenden Urwüchsigkeit nicht entbehren.“ Über die Schwabinger hingegen 
liest man: „Die Bewohner Schwabings gelten durch ihre geografisch nördliche, also 
Preußen nähere Lage des Stadtteils dem 
Ureingeborenen schon so halb und halb als 
Ausländer.“ Über die Giesinger vom anderen 
Flussufer wiederum erfährt man. „Im Allgemeinen wie jeder Münchner gutmütig, 
ist der Giesinger im gereizten Zustand in 
einer ziemlich gefährlichen Körper- und 
Geistesverfassung.“
Professor Doktor Raoul Heinrich Francé
Rudolf Heinrich Franzé (1874–1943) legte 
sich den für seinen Geschmack offensichtlich besser klingenden Kunstnamen Raoul 
Heinrich Francé zu, was an sich bereits tief 
blicken lässt. Er beschäftigte sich mit den 
Fächern Biologie, Botanik sowie Natur- und 
Kulturphilosophie. Neben seriösen Erkenntnissen in der Pflanzenkunde war er gerade 
auf letzterem Gebiet aktiv, wo er eine so 
genannte Lebenslehre entwickelte, die er 
als „Panpsychismus“ bezeichnete, was immer das auch gewesen sein mag. In diesem 
Zusammenhang gab er beispielsweise die 
Zeitschrift „Telos-Halbmonatsschrift für Arbeit und Erfolg“ heraus, eine frühe Variante 
des heutigen Motivations-Trainings, oder 
das ähnlich gelagerte „Richtiges Leben. Ein 
Buch für jedermann“ oder beispielsweise 
„Die Kultur von morgen. Ein Buch der Erkenntnis und der Gesundung“ . Erwähnenswert wären vielleicht auch noch seine Publikationen „Die Seele der Pflanze“, „Das 
Sinnesleben der Pflanze“ oder „Das wirkliche Naturbild“, also lauter esoterische 
Machwerke. Nach seiner Münchner Zeit der 
Die heutige Buchhandlung Lehmanns an 
der Goethe- / Ecke Pettenkoferstraße 
 beschränkt sich dankenswerterweise auf 
 Medizin, Veterinärmedizin, Naturheilkunde 
und Psychotherapie.
Lustig
Zwei Münchner Autoren mit den bezeichnenden Künstlernamen „A. Kraut“ und 
„R. Würstl“ brachten im Jahr 1922 einen 
„Lustigen Stadtführer“ unter die Leute, in 
dem sie Stadt und Bewohnerschaft vorstellten. Hinter „A. Kraut“ versteckte sich der 
Schriftsteller Julius Kreis (1891–1933), 
nach dem am 22. April 1947 die Obermenzinger Bogenstraße in Julius-Kreis-Straße 
umbenannt wurde. Als „R. Würstl“ firmierte 
der Professor für Chirurgie an der Universität München, Rudolf Grashey (1876–1950), 
dessen schriftstellerische Leistungen derzeit noch der Würdigung auf dem Straßenschild harren. Auch Kraut-Würstl gaben 
sich dem allgemein grassierenden Rassismus hin, wenn auch auf lustig gemeinte 
Art und Weise. Sie frönten der damaligen 
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Seite 25

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Jahre 1902 bis 1919 nun brachte er seine 
rassistisch angehauchten Erkenntnisse über 
unsere Stadt in seinem 1920 erschienenen 
Buch „München. Die Lebensgesetze einer 
Stadt“ auf den Punkt. Und im Gegensatz 
zu Kraut-Würstls Gewitzel meinte er es 
 tatsächlich ernst. 
Lehmmenschen
Die bereits bei Kraut-Würstl beschriebenen 
Giesinger beleidigte Francé als die „Lehmmenschen“ von München. Geprägt wurden 
sie nach seinen Beobachtungen durch 
den fruchtbaren Lehmboden der dortigen 
Gegend, ansonsten waren sie „eigentlich 
nichts Anderes als das proletarisierte Landvolk, das den Bannkreis der Stadt aufgesucht hat.“ Kein Wunder, dass sich das alles auch auf ihr Äußeres auswirken musste: 
„Abstoßend hässlich ist der Lehmmensch 
Münchens“, nämlich „gedrungen und bäuerlich.“ Gesteigert wurde dieser Eindruck 
noch durch die unvorteilhafte Kleidung: 
„Die Tracht des Giesinger Proletariats ist 
heute nichts denn eine ärmliche Karikatur 
der modischen Kleidung, die mehr oder 
minder an dem Schnitt der vorigen Generation festhält und mit Rudimenten einer 
 Berufskleidung (gestreiftes Trikothemd) 
vermengt.“ Dementsprechend konnte die 
„Sprache unseres Lehmmenschentypus nur 
ein grober Vorstadtdialekt“ sein. Über die 
Bewohner der Au, Haidhausens und Bogenhausens, die zur Zeit des Erscheinens des 
Buches bereits nach München eingemeindet waren und die ebenfalls auf Lehmboden lebten, erfährt man hingegen nichts.
Schottermenschen
Professor Francé fand heraus, dass die 
 Innenstadt und Schwabing auf einem 
Schotterdreieck liegen. Die dort lebenden 
Individuen waren seit Generationen geprägt von Handel und Weltoffenheit, sie 
waren die „Schottermenschen“ . Dennoch 
gab es interne Unterschiede zwischen 
 diesen Schottermenschen: „Die Fremden 
teilen sich, seitdem es ein ausgesprochenes ‚Schwabing‘ gibt, herkömmlicherweise 
in die freien Intelligenzberufe. Der Künstler, der Dichter, der Bohémien jeder Gattung und der Privatier größeren Stils, das 
sind die dem eigentlichen Münchner völlig 
fremden, aber von ihm mit unglaublicher 
Gutmütigkeit und Passivität ertragenen 
Schwabinger Lebensbetätigungen.“ Von 
 Gestalt groß gewachsen und schlank, 
 setzten sich diese Bevölkerungsgruppen 
auch sprachlich von den Lehmmenschen 
ab: Während beispielsweise der Giesinger 
 Vorstadtprolet den anderen „dableckte“, 
beliebte man sich auf dem Schotterdreieck 
angeblich zu „verhohnepipeln“ . 
Francéstraße
Zu seinen Lebzeiten erfreute sich Rudolf 
Franzé großer Berühmtheit und einer dementsprechend weiten Verbreitung seiner 
Werke, heute hingegen ist er praktisch 
 vergessen. Sein Tod lag aber erst elf Jahre 
zurück und sein Ruhm hallte noch nach, als 
der Münchner Stadtrat am 23. November 
1954 eine völlig unscheinbare Straße in 
Untermenzing nördlich der Allacher Straße 
nach ihm benannte mit der Erklärung: 
„Prof. Dr. Raoul Heinrich Francé, Naturforscher, Naturphilosoph und populärwissenschaftlicher Schriftsteller (ehemaliger Leiter des biologischen Institutes in München, 
geboren 21.5.1874 in Wien, gestorben 
3.10.1943 in Budapest.“ (BW)
JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
 
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➔ MÜNCHNER POLIZEIMUSEUM
Da ich im Osten der Republik in einer Zeit 
aufgewachsen bin, in der drei Fernsehprogramme die Normalität darstellten und 
manche Krimiserie Einschaltquoten hervorbrachten, die an Wahlergebnisse in Diktaturen erinnerten, fiel mein Augenmerk 
schnell auf das Polizeipräsidium München 
in der Ettstraße und das dort verborgene 
Münchener Polizeimuseum.
Das heutige Polizeipräsidium steht auf 
dem Gelände eines ehemaligen Augustinerklosters. Dessen Geschichte begann im 
13. Jahrhundert. Das Kloster war an die 
alte Stadtmauer angebaut, heute die Gebäudeseite des Präsidiums zur Augustinerstraße, und war vor dem Dombau die größte Münchener Kirche. Die Säkularisation 
brachte das Ende des Klosters und der Kirche. 1803 wurde das Gotteshaus in eine 
Mauthalle umgewandelt. Die zum Kloster 
gehörenden Bauten nördlich der Kirche 
wurden Heimstatt des Bayerischen Justizministeriums. 
Nur die vom Kloster vermieteten Wohnungen an der heutigen Löwengrube blieben 
erhalten. Nachdem die ehemalige Kirche 
auch als Mauthalle nicht mehr gebraucht 
wurde, verfiel sie zusehends. 1908 suchte 
man dringend ein neues Domizil für die 
 Polizei und es wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. 
Viele Pläne sahen den Abriss des alten 
Kirchengebäudes vor, was aber auf erheblichen Widerstand stieß. Am Ende entschied man sich für einen Entwurf von 
Theodor Fischer, ein Münchener Stadtplaner und Architekturprofessor. Er bezog 
das historische Gebäude in den neoklassizistischen Neubau mit ein und brachte 
 sowohl bei der Fassadengestaltung als 
auch im Inneren die Stil elemente aus der 
Zeit des Klosters mit ein.
Von der Lehrmittelsammlung zum 
Polizeimuseum
Die heutigen Besucher des Hauses meinen 
oft, sie befänden sich immer noch im alten 
Augustinerkloster, dessen Hauptgebäude 
allerdings abgerissen wurde. Im ehrwürdigen Rittersaal des Polizeipräsidiums München wurde am 3. Mai 2010 der Polizeiverein „Münchner Blaulicht – Polizeiverein für 
Prävention und Bürgerbegegnungen“ ins 
Leben gerufen. Insgesamt schlossen sich 
18 Personen aus dem öffentlichen Leben 
zusammen, um den Präventionsgedanke zu 
fördern und Verständnis zu wecken, was 
Polizeiarbeit für den Bürger bedeutet. Mit 
viel Engagement und Herzblut haben die 
Mitglieder des Vereins die 2009 wegen Sanierungsarbeiten aufgelöste „Kriminalpolizeiliche Lehrmittelsammlung“ in ein neues 
Licht gerückt. 2011 wurde im 2. Obergeschoss des Polizeipräsidiums eine kleine, 
aber sehr interessante Ausstellung eröffnet, die dem Besucher die Möglichkeit 
gibt, die Arbeit der Polizei, ihre Strukturen, 
Geschichte und Arbeitsweisen besser zu 
verstehen, und sich an besonders spektakuläre Kriminalfälle der Stadt zu erinnern. 
Es handelt sich um den ersten Schritt auf 
dem Weg zur Errichtung einer größeren 
 Informations- und Begegnungsstätte, um 
mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.
Vor dem Besuch des Museums, der sich 
recht bald als tiefes Eintauchen in Münchener Polizeigeschichte entwickeln sollte, 
musste ich eine Hürde überwinden. Natürlich kommt nicht jeder einfach so ins Herz 
der Obersten Münchener Polizeibehörde, 
sondern erst nach telefonischer Anmeldung 
bei „Blaulicht e.V.“ . Gruppen können sich 
einen Wochentag für die gewünschte Führung aussuchen. Für Einzelbesucher wird 
alle zwei Monate ein Donnerstag vorgegeben. Dieser Termin wird im Internet auf der 
Seite des „Blaulicht e.V.“ veröffentlicht. 
Die telefonische Anmeldung ist beim Verein 
erforderlich. Der Eintritt kostet 13 Euro und 
jeder Besucher erhält neben der Führung 
auch eine 88 seitige Broschüre mit interessanten Einblicken in die Münchener Polizeigeschichte.
Ich durchschritt das Tor in der Ettstraße, 
am Eingang achten Steinlöwen auf jeden 
Besucher. Durch das reliefgeschmückte Tor 
die Treppen hinauf, fällt mein Blick auf in 
Stein gemeißelte Worte von Goethe:
Nach seinem Sinne leben, ist gemein; 
der Edle strebt nach Ordnung und Gesetz.
In heutiger Sprache würde man wohl 
 sagen: Eigensinn ist schlecht, nur Gesetz 
und Ordnung veredeln das Individuum. 
Ich frage mich, wie viele der Besucher 
 diesen Satz wirklich lesen und verstehen. 
Zuviel Egoismus hat sich doch auch in 
 unserer Gesellschaft längst breit gemacht 
und die Achtung vor dem Recht ist oft nur 
noch wegen der Strafandrohung vorhanden. 
An der Anmeldung sitzt ein uniformierter 
Beamter, der sich gerade mit einem verzweifelten englischsprechenden Herrn 
 unterhält, der seine Papiere verloren hat. 
Geduldig erklärt er ihm den Weg zu seinem 
Konsulat in fließendem Englisch und bittet 
mich dann, im Warteraum Platz zu nehmen. 
Hier ist bereits eine Gruppe älterer Herrschaften der Volkshochschule und wartet 
lautstark auf den Beginn. Kurz darauf werden wir durch eine von außen nicht zu öffnende Tür eingelassen und es begrüßt uns 
Herr Leitender Polizeidirektor Christian 
Weis. Er ist stellvertretender Vorsitzender 
und Gründungsmitglied des Vereins „Blaulicht e.V.“ und bereits bei der Vorstellung 
bemerkt man die Freude, die er an dieser 
ehrenamtlichen Arbeit hat. Im Foyer erklärt 
er uns die Struktur des Baus mit dem 
Kleinode der Münchener Museumslandschaft
www.polizeioldtimer.de
WISSENSWERTES
Wenn man seit 15 Jahren in Bayern lebt und sich, so wie ich, als Bayer mit sächsischem Migrationshintergrund versteht, 
sollte man sich mit Kultur und Geschichte seiner Wahlheimat beschäftigen. Dabei sind interessante Quellen nicht nur die großen 
Kulturtempel und Museen, die jeder Tourist auf dem Programm hat. Gerade die kleinen Museen zeichnen sich durch einen eigenen 
Charme und interessante Details aus.
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016

Seite 27

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Hinweis, dass die zweijährige Bauzeit 
(1911–1913) wohl ein Novum in der Baugeschichte Deutschlands darstellt. Es 
 wurden 6.676 qm Fläche überbaut und 
3.312 qm Hoffläche entstanden. Wir erfahren, dass der Eingang an der Löwengrube 
mit Fresken der Todsünden geschmückt 
wurde, damit die bis heute dort herein 
 gebrachten Delinquenten an ihre Taten 
 erinnert werden. 
Bis zu 220 Personen können bis zur Vorführung beim Haftrichter in der Ettstraße 
inhaftiert werden. Im Bereich der Haupttreppe befinden sich Schautafeln, die erste 
Erinnerungen der Besucher wach rufen. 
Hier wird auf Fernsehserien verwiesen, die 
im Polizeipräsidium gedreht wurden. Zumindest die Senioren der Gruppe können 
sich an Isar 12 mit Freude erinnern. Mir 
kommen die Episoden von Derrick in den 
Sinn. Auf der Treppe hinter mir soll der berühmte Satz gefallen sein: „Harry, fahr den 
Wagen vor“, obwohl Horst Tappert immer 
behauptet hat, der Satz sei so nie gefallen. 
Aber irgendwie kennt ihn doch jeder. Dann 
stehe ich vor dem hölzernen Paternoster, 
der in keiner Münchener Polizeiserie fehlen 
darf. Auf Grund der deutschen Sicherheitsbestimmungen muss er nach Dienstschluss 
abgeschaltet werden. Also können wir zum 
Zeitpunkt der Führung leider keine Runde 
mit dem berühmten Paternoster drehen. 
Ich muss unwillkürlich an die Erzählung 
 eines Kriminalbeamten denken, der vor 
 geraumer Zeit hier seine Pflicht tat und 
die Dreharbeiten mit Horst Tappert störte. 
Als junger Beamter ignorierte er das Benutzungsverbot des Paternosters wegen der 
Filmaufnahmen und da er sehr häufig in 
den zweiten Stock musste, stieg er siegessicher ein. Was zur Folge hatte, dass mehrere Szenen der Fernsehserie wiederholt 
werden mussten. Der damalige Polizeipräsident Dr. Schreiber war nicht begeistert. 
Ein Rundgang voller Emotionen
Die Gruppe steigt hinter unserem Begleiter 
die breite Treppe hinauf in den ersten 
Stock. Dort stehen wir vor einer Marmortafel, in der die Namen aller im Dienst 
 getöteten bayerischen Polizeibeamten von 
1919 bis 1936 vermerkt wurden. Niemand 
weiß, warum die Tafel 1936 endet, obwohl 
danach auch noch Verluste zu beklagen waren. Gegenüber hängt eine kleinere Tafel 
für die Münchener Polizeibeamten, die seit 
1945 im Dienst ihr Leben ließen. Der letzte 
war Markus Jobst, der 1995 von einem 
Tankstellenräuber erschossen wurde und 
dies nur, weil er für den Bruchteil einer 
 Sekunde zögerte, auf den Täter zu schießen. Ich denke an den Beamten, der am 
Heilig Abend 2015 von einem Betrunkenen 
in Herborn bei einem Einsatz erstochen 
wurde. Auch er bezahlte sein Zögern mit 
dem Leben. Er wurde nur 27 Jahre alt. 
Rechts von der Treppe wird ein Modell des 
Hauses gezeigt, das erkennen lässt, wie 
 gewaltig der Bau ist, aber wie harmonisch 
die alte Bausubstanz der ehemaligen 
 Augustinerkirche integriert wurde. In 
Schaukästen sind die Geschenke vieler 
 ausländischer Polizeidelegationen für die 
Poli zeipräsidenten ausgestellt. Da ist viel 
von Dankbarkeit für die freundliche Aufnahme und den tollen Aufenthalt in München die Rede und man spürt einen Hauch 
von Solidarität der Polizisten auf der Welt 
untereinander. Nun steigen wir in den 
zweiten Stock und erhaschen aus dem 
Fenster einen Blick auf den gegenüberliegenden Gebäudetrakt mit den Häftlingszellen, die unschwer an den vergitterten 
Fenstern zu erkennen sind. 
Auf dem Gang zur eigentlichen Ausstellung 
stehen viele große Glasvitrinen mit Kopfbedeckungen von Polizisten aus aller Welt. 
Ein Polizist hat in seiner gesamten Dienstzeit diese Raritäten gesammelt, von der 
 Pickelhaube bis zum „indischen Schiffchen“, vom Polizeistahlhelm, der noch unter der Regierungszeit von Franz Josef 
Strauß getragen wurde bis zu Mützen der 
New Yorker Polizei. In einem abzweigenden 
Gang betreten wir den Eingang zum eigentlichen Ausstellungsraum. An der linken 
Wandseite zeigt ein Zeitstrahl von 1913 bis 
in die Gegenwart herausragende Ereignisse 
der Münchener Kriminalgeschichte. Auf der 
rechten Seite werden weitere Informationen und die modernen Maßnahmen bzw. 
heutigen Verfahren der Polizeiarbeit gegenüber gestellt. Es geht recht blutig los. 
Von 1928-1938 wütete der Serienmörder 
und Vergewaltiger Johann Eichhorn in 
 München. Er war Reichsbahnarbeiter, verheiratet und hatte 2 Kinder. Nachweislich 
hat er 5 Frauen ermordet, etwa 70 Frauen 
sollen von ihm vergewaltigt worden sein. 
1939 wurde er zum Tode verurteilt und 
 hingerichtet. Ausgestellt ist unter anderem 
das Tatmesser. Dem gegenüber ist eine Grafik, die anschaulich verdeutlicht, dass 90 % 
der sexuellen Übergriffe auf Frauen durch 
Personen im persönlichen Nahfeld erfolgen. 
Statistisch gesehen ist die Angst vor Unbekannten in Tiefgaragen also nicht zu 
 belegen. Die Täter finden sich eher im 
Freundeskreis oder bei flüchtigen Bekanntschaften, z. B. bei einem Diskothekenbesuch. 
Weitere Darstellungen gelten dem Thema 
Polizei in der Nazizeit und in der Nachkriegszeit, in der es dann die sogenannte 
Stadtpolizei gab. Eine besondere Rarität ist 
der einzige Pflasterstein, der jemals auf 
Polizeibeamte in München geworfen wurde. 
Berliner Polizisten würden vor Neid erblassen, denn ich sah in der Hauptstadt ganze 
Straßenzüge, in denen kein einziger Pflasterstein mehr vorhanden war. Es bräuchte 
in Berlin eine riesige Lagerhalle, um alle 
Wurfgeschosse auszustellen. Eine Anschauungstafel erklärt uns die Aufgabe des 
Staatsschutzes, der nicht mit dem Verfassungsschutz verwechselt werden darf. Beim 
Staatsschutz laufen die Fäden zusammen, 
wenn es um Polizeieinsätze im Zuge von 
ausländerextremistischen, links- oder 
rechtsradikalen Demonstrationen oder zu 
erwartenden Aktionen von diesen Personenkreisen geht. An dieser Stelle ermutigt 
Herr Weis die Teilnehmer der Führung, den 
Beamten ihr Vertrauen zu schenken. Bürger 
können bei verdächtigen Beobachtungen 
die Einsatzzentrale jederzeit unter der Telefonnummer 110 kontaktieren, alleine in 
München geht hier mindestens ein Anruf 
pro Minute ein. Die Polizei ist auf die 
Wachsamkeit der Bürger angewiesen und 
schließlich sei noch niemandem der Kopf 
abgerissen worden, wenn sich Verdachtsmomente später als harmlos herausstellen.
Weitere sehr anschauliche Darstellungen 
betreffen den ersten Münchner Banküberfall mit Geiselnahme im Jahr 1971. Die 
 Täter, Rammelmayr und Todorow, wollten 
von der Deutschen Bank eine Million 
D-Mark erpressen. Vor dem Tatort hatten 
sich bis zum Abend etwa 5000 Schaulustige versammelt. Es gab damals noch keine 
weiträumigen Absperrungen. Letztendlich 
wurde Todorov erschossen, der zweite Täter 
konnte festgenommen werden. Bei dem 
Feuergefecht wurde auch eine Geisel tödlich getroffen. Heute hat der klassische 
Banküberfall auf Grund der modernen 
 Technik nur noch sehr geringe Erfolgsaussichten. Die Täter haben sich auf 
 Manipulationen von Geldautomaten oder 
Internetkriminalität verlegt. Daher wird 
 gegenüber der Ereignisse von 1971 an 
 einem modernen Bankautomaten gezeigt, 
mit welchen Methoden unsere Daten 
 ausgespäht werden, aber auch, wie man 
sich davor schützen kann.
In einer Vitrine wird eine Puppe gezeigt, 
die mit der Kleidung, der Kalaschnikow und 
JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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der Pumatasche des Olympiaattentäters 
ausgestattet ist, der 1972 maskiert auf 
dem Balkon des olympischen Dorfes zu sehen war. Ein Teil des Hubschraubers, der 
später in Fürstenfeldbruck unter Beschuss 
geriet ist, liegt vor mir. Gegenüber seilt 
sich eine Gestalt in schwarzer Montur von 
der Decke. Die Antwort auf das Attentat 
war die Gründung der GSG 9 und der SEKs. 
Darunter kann man Schutzschild und Helm 
sehen. 
Einige Damen der Gruppe versuchen nun 
den Schild anzuheben. Völlig überrascht 
über das Gewicht, schaffen sie es mit beiden Händen kaum mehr als wenige Sekunden. Der Helm wiegt nur drei Kilogramm. 
In einem Nebensatz erfahre ich, dass der 
Risikozuschlag für diese Beamten lediglich 
250,00 Euro pro Monat beträgt. Im Vergleich zu Managergehältern muss die Frage 
erlaubt sein, was den Bürgern die Leistung 
und Einsatzbereitschaft unserer Sondertruppen wert ist. 
Wir kommen zum Wiesn-Attentat und für 
einen Moment wird mir flau im Magen. 
Ich erinnere mich an den Bericht eines 
 Polizisten, der mir anvertraute, wie er den 
26.09.1980 erlebte. Was er sah, wie die 
schrecklichen Bilder sein Leben und Weltbild geprägt haben und welche Spuren der 
Anblick von Kinderleichen hinterlassen hat. 
Seit dieser Tragödie wurden Absperrungen 
rund um die Wies`n eingerichtet, zuerst nur 
mit Fahrzeugen, auf Grund der bis heute 
angespannten Sicherheitslage inzwischen 
auch mit versenkbaren Pollern. An diesen 
Hintergrund sollte jeder Autofahrer, ob 
 privat oder im Taxi denken, wenn er mal 
wieder während des Oktoberfestes über die 
Sicherheitsmaßnahmen schimpft. 
Am Ende der Führung angekommen, erklärt 
uns Herr Weis noch einiges über den Verein, der versucht, bei den Bürgern Verständnis für den Polizeidienst zu wecken. 
Er erläutert, wie vielfältig der Dienst des 
Beamten sein kann und wie angesehen der 
Beruf ist. Mir geht unwillkürlich der Satz 
eines Polizisten durch den Kopf: „Früher 
war die Uniform unser Schutzschild, heute 
ist sie Zielscheibe.“ Ich hoffe, dass die 
 Damen und Herren der Gruppe das Gehörte 
und Gesehene an ihre Kinder und Enkel 
weiter geben. Es muss uns gelingen, den 
verdienten Respekt vor diesen Männern 
und Frauen, die für unsere Sicherheit auch 
ihr Leben riskieren, endlich wieder herzustellen. Mich hat dieser Besuch tief berührt 
und ich hoffe sehr, dass es dem Verein 
 gelingt, bald größere Räumlichkeiten zu 
finden, um noch viel mehr Stücke der 
Sammlung zu zeigen. Also nur Mut, melden 
Sie sich auf der Internetseite des Vereins 
„Blaulicht e.V.“ zu einer Führung an. Es 
lohnt sich auf jeden Fall. (BH)
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Seite 29

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Bilanz zum „24-Stunden-Blitzmarathon“
Während des Blitzmarathons am Donnerstag, 21.04.2016 bis 
 Freitag, 22.04.2016, wurden von der Münchner Polizei an 91 Kontrollstellen insgesamt 801 Geschwindigkeitsverstöße geahndet. 
Trotz der intensiven öffentlichen Ankündigung mit Bekanntgabe 
der Kontrollstellen hielten sich demnach viele Fahrzeugführer 
nicht an die ordnungsgemäße Geschwindigkeit.
Am Vormittag des Aktionstages wurde ein Motorradfahrer in der 
Heinrich-Wieland-Straße mit 105 km/h, anstelle der dort zulässigen 50 km/h, gemessen. Den Fahrer erwarten nun ein Bußgeld 
von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot. Im Rahmen der Präventions-Aktion „Kinder fragen Raser“ 
in der Großhaderner Straße im Bereich der dortigen Grundschule 
wurden „Temposünder“ von Schülern der vierten Jahrgangsstufe 
direkt zu ihrem Verkehrsverstoß befragt. 
Die „Ertappten“ bekamen von den Schülern „als Strafe“ saure 
Drops mit auf den weiteren Weg. Alle Befragten versprachen 
 Besserung und zukünftig auf eine angemessene Geschwindigkeit, 
besonders im Bereich von Schulen und Kindergärten, zu achten. 
Der Spitzenreiter wurde hier mit 51 km/h bei erlaubten 30 km/h 
gemessen. Auch dieser bekam zu seiner gebührenpflichtigen 
 Verwarnung über 35 Euro einen sauren Drop. Die Fahrzeugführer, 
die mit angepasster Geschwindigkeit fuhren, bekamen von den 
Schülern zur Belohnung ein Schokoladenbonbon. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizei präsidiums München 
für die Textvorlagen.
istockphoto

Seite 30

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ABGASE – Zugegeben, der Schreiber hat 
bei Stickoxiden, CO2, Feinstaub usw. ein bisserl den Überblick verloren, wer was bewirkt 
und was von welchem Motortyp verursacht 
wird. Aber dafür gibt es ja Fachleute, wie 
z. B. den ADAC, das Kraftfahrtbundesamt 
oder den TÜV, der uns seit Jahrzehnten mit 
der AU (Abgasuntersuchung) kräftig abzocken darf. Bei ihrer Einführung hieß sie noch 
„Abgassonderuntersuchung“, seinerzeit abgekürzt ASU, was ihr unter Autofahrern sehr 
bald die Übersetzung als „absolut sinnlose 
Untersuchung“ einbrachte. Und genau das 
scheint sie alle Zeit gewesen zu sein. 
Wie bitteschön, kann es denn sein, dass die 
Autobauer in ihren Prospekten die Gebrüder 
Grimm in den Schatten stellen dürfen, ohne 
dass es irgendeine der vorgenannten Stellen 
gemerkt haben will? Ist es TÜV, Dekra und 
wie sie alle heißen, bei -zig Millionen AUen 
bzw. ASUen nie aufgefallen, dass die tatsächlichen Messwerte die Angaben aus den 
hochglanzpolierten Märchenbüchern um ein 
Vielfaches überschritten? Sollte diesen Leuten am eigenen Privatwagen noch nie aufgefallen sein, dass die Verbrauchsangaben 
der Hersteller in der täglichen Fahrpraxis 
nur im freien Fall bei ausgeschaltetem Motor 
erreichbar sind? Auch ohne Detailkenntnis 
(siehe eingangs) kann man sich mit dem berühmten gesunden Menschenverstand schon 
ausrechnen, dass z. B. bei tatsächlich acht 
Litern Durchschnittsverbrauch – statt sechs, 
wie angegeben – auch mindestens ein 
Teil der verschiedenen Abgasbestandteile 
steigen muss. Dies alles nur auf die böse 
„Schummel-Software“ zu schieben, von der 
niemand etwas gemerkt haben will, ist doch 
lächerlich. Und was heißt da „Schummel- 
Software“? –Geschummelt haben wir als Kinder vielleicht während des Mensch-ärgeredich-nicht-Spieles, als wir unbemerkt eine 
Figur vorgerückt haben, während der Andere 
gerade mal nicht hingeschaut hat, aber 
 diese Sache …? 
Es handelt sich um einen groß angelegten 
Milliardenbetrug, der nicht nur die „Großkopferten“ betrifft, sondern z. B. auch 
Kleinaktionäre, die zur privaten Altersvorsorge mal ein paar Markl in Aktien angelegt 
haben und statt 4,80 Euro Dividende pro 
VW-Aktie, wie im Vorjahr, diesmal nur 
17 Cent erhalten werden, oder Arbeitnehmer, die jetzt um ihren Job bangen müssen. Vater Staat, also die Solidargemeinschaft der Steuer- und Beitragszahler, wird 
beim Unterschreiten der Sozialhilfesätze 
schon eingreifen, während die anstehenden 
Bonuszahlungen für die Verursacher des 
Ganzen (Winterkorn und Co.) nicht etwa gestrichen, sondern vorläufig nur „eingefroren“ wurden. Was mit diesen Geldern passiert, wenn die Sache irgendwann aus den 
Schlagzeilen ist, können wir uns denken.
➔ LIGHTSHOW – An der Kreuzung Brudermühlstr./Bruderhof- bzw. Lenggrieser Straße, höchstens 100 Meter von der großen 
Kreuzung Brudermühl/Thalkirchner entfernt, 
beglückt uns seit kurzem eine neue LZA 
(Lichtzeichenanlage). Zwar drohten dort 
schon monatelang die aufgestellten Ampelmasten eine weitere Lightshow an, doch 
erst am Dienstag, 19. April, waren sie nicht 
nur komplett bestückt, sondern auch in Betrieb, wie der Schreiber auf seinem Weg in 
die Zentrale (ca. 21.45 Uhr) feststellen durfte. Natürlich zeigte sie rot, und als sie grün 
wurde, errötete prompt die nächste Ampel 
in Fahrtrichtung Plinganserstraße. Wir werden sicher noch viel Freude daran haben.
Zu den Straßennamen: Georg Sebastian Plinganser (1680–1767) war einer der Anführer 
des Bauernaufstandes gegen die Österreicher 
(„Sendlinger Mordweihnacht“ von 1705), 
überlebte aber, musste drei Jahre absitzen 
und wurde später sogar Hofgerichtsadvokat. 
Brudermühl und Bruderhof: im Bereich der 
heutigen Brudermühlbrücke befand sich eine 
Mühle, im Bereich der Bruderhofstraße lag 
eine Landwirtschaft (Bauernhof) – welche 
zwei verfeindeten Brüder gehörten. Sie müssen sich erbitterte Fehden geliefert haben, 
über deren Details Schrotti leider in seinen 
schlauen Büchern nichts gefunden hat. Vielleicht setzen sie ja ihren Disput mittels der 
neuen Ampel jetzt auf unsere Kosten fort. 
➔ STACHUS – Anfang des 14. Jahrhunderts 
war die Stadt so gewachsen, dass eine Erweiterung des Burgfriedens erforderlich war. 
Die neue Grenze verlief entlang des heutigen 
Altstadtringes; drei der damals neu errichteten Stadttore sind noch erhalten bzw. nach 
1945 originalgetreu wieder aufgebaut worden: Sendlinger Tor, Isartor und Karlstor. 
Letzteres wurde ab 1315 erbaut und hieß 
zunächst „Neuhauser Tor“ – natürlich, weil 
es, wie auch die Neuhauser Straße, zur 
gleichnamigen Nachbargemeinde hin zeigte 
(1890 eingemeindet). Zeitsprung: im Jahre 
1777 verstarb der letzte bayerische Wittelsbacher Kurfürst Maximilian III. Joseph kinderlos an den Pocken, weshalb zur Verhinderung eines Machtvakuums jemand aus der 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
UNTERHALTSAMES
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Seite 31

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pfälzischen Linie der Wittelsbacher nach 
München übersiedeln musste. Es erwischte 
Karl Theodor, der aus dem geliebten Mannheim höchst ungern wegging und mit seinen 
neuen Münchner Untertanen bis zu seinem 
Tod 1799 nie jemals warm wurde. Seine Abneigung gegen das aus seiner Sicht unkultivierte Bayern ging so weit, dass er z. B. 
1785 versuchte, es gegen die damals österreichischen Niederlande einzutauschen – 
was gottlob scheiterte. Ihm bzw. sich selbst 
zu Ehren ließ er den vormaligen „Neuhauser 
Torplatz“ und das dazugehörige Stadttor in 
„Karlsplatz“ und „Karlstor“ umbenennen. 
Den Münchnern war das freilich egal, nannten sie den Platz doch schon seit ca. 1747 
„Stachus“, nach Eustachius Föderl, der dort, 
wo heute der Kaufhof steht, sein Wirtshaus 
„Beim Stacherl“ betrieben hatte. 
➔ WENDEVERBOT – Kürzlich ergab es sich, 
dass der Schreiber nach längerer Abstinenz 
endlich mal wieder den „Englschalkinger“ 
anfuhr, um auch relativ bald einen Auftrag 
zu erhaschen. Da dieser sozusagen im Hinterland lag, also stadtauswärts, war ein 
Wendemanöver auf Höhe der Nothilfezufahrt 
angesagt. Morgens um drei kein tatsächliches Problem – aber verboten. Nichtmal ein 
„Taxi frei“ ermöglicht wenigstens uns ein 
rechtlich unbedenkliches Wendemanöver, 
worüber z. B. die Einsteiger vom Stand bestimmt recht dankbar wären. Und wir auch. 
Aber wer sind wir schon. „Glauben sie ja 
nicht, wen sie vor sich haben“, würde Karl 
Valentin wohl sagen.
➔ ZEBRASTREIFEN – Eigentlich heißt er 
„Fußgängerüberweg“ , neuerdings vielleicht 
auch „Fußgängerinnen- und Fußgängerüberweg“, und ist jedenfalls nicht für die bevorrechtigte Querung von Radfahrern da. Mit 
anderen Worten: der Zebrastreifen gibt nur 
Fußgängern Vorrang, nicht jedoch querenden 
Radlern! Wie die Rechtslage bei kleinen Kindern ist, die ja auch auf Gehwegen radeln 
dürfen, entzieht sich dem Schreiber, aber 
hier sollte allergrößte Nachsicht unsererseits 
sowieso eine absolute Selbstverständlichkeit 
sein. Bei erwachsenen Radlern hält sich 
Schrottis Toleranz freilich in Grenzen. Kürzlich hatte er in der Herzogspitalstraße das 
Erlebnis, dass unmittelbar vor der Einmündung der Damenstiftstraße (da gilt übrigens 
„rechts vor links“, weshalb man hier ohnehin nicht heiter durchrauschen sollte) von 
links, also aus der Eisenmannstraße kommend, ein Radler auftauchte, in einem überaus flotten und renntauglichen Manöver 
über den Gehweg der Herzogspitalstraße den 
dortigen Zebrastreifen ansteuerte und sich 
selbst sowie Schrotti mit seinem gut besetzten Taxi zur Vollbremsung zwang. Auf eine 
freundliche nonverbale Kommunikation mittels „Vogel zeigen“ und „Mittelfinger“ ergab 
sich durch das geöffnete Fahrerfenster auch 
noch ein höflicher verbaler Meinungsaustausch, bei dem sich Radler und Taxler noch 
einige nette Sprüche fürs Poesiealbum des 
jeweils anderen einfallen ließen. Aus den inhaltlichen Einlassungen des Radlers (die gab 
es auch) war immerhin zu entnehmen, dass 
der Sch…-Taxifahrer wohl nicht wisse, wofür 
ein Zebrastreifen da sei. - Doch. Er weiß es! 
Natürlich ist ein Radler, der von seinem 
Drahtesel absteigt und selbigen über den 
 Zebrastreifen schiebt, in diesem Moment 
ein Fußgänger – aber dazu hatte unser, 
münchentypisch unbeleuchteter, Rambo 
(ca. 22.00 Uhr) freilich keine Zeit gehabt. 
Die Eisenmannstraße übrigens, die als 
Sackgasse zur Neuhauser Straße (Fußgängerzone) führt, ist nach einer dort im 16. und 
17. Jahrhundert ansässigen Bierbrauerfamilie 
benannt.
➔ ZIEMSSEN – Hugo Wilhelm von Z. war 
Arzt, wie auch die Herren Johann Nepomuk 
von Nußbaum und Josef von Lindwurm, die 
allesamt im 19. Jahrhundert in München zugange waren. Wenngleich kein Arzt, so passt 
auch Max Josef von Pettenkofer in unser Klinikviertel, denn er war als Hygieniker quasi 
in einer artverwandten Branche tätig. Er hat 
den Zusammenhang von mangelnder Hygiene 
und den damals häufigen Seuchen erkannt, 
weshalb auf seine Anregung hin mit der 
 Kanalisation Münchens begonnen wurde. So 
war z. B. noch im Jahre 1854 die Gattin des 
vormaligen (im Jahre 1848 zurückgetretenen) Königs Ludwig I., Therese, während einer wieder einmal in München grassierenden 
Choleraepidemie verstorben. Dieselbe Therese übrigens, der wir indirekt die „Theresienwiese“ und das Oktoberfest verdanken, 
hatte doch die Vermählung mit ihrem Göttergatten (1810) zu den öffentlichen Hochzeitsfeierlichkeiten geführt, aus denen die 
alljährliche Wies‘n entstand. Abschließend 
noch ein paar Worte zu Ludwig I.: im Jahre 
1825 König geworden, verliebte er sich 1846 
in die – angeblich – spanische Tänzerin Lola 
Montez, 1823 in Sevilla geboren. Tatsächlich 
aber stand ihre Wiege im irischen Limerick, 
und zwar schon fünf Jahre vorher (1818 
 geboren), und der Nachname lautete in 
Wirklichkeit Gilbert. Dem stets brünftigen 
Ludwig I. war das egal; für die ohnehin eher 
dürftigen Tanzkünste seiner hübschen Lola 
interessierte er sich auch weniger als für die 
Gaben hinter der Verpackung. Den Münchnern war es freilich nicht wurscht, dass ihr 
König sich von der hochfahrenden Mätresse 
öffentlich als verliebter Trottel auf der Nase 
herumtanzen ließ – obwohl auch eine Kunst 
– und neben anderen Dingen auch viel 
(Steuer-)Geld in sie steckte. Nach der „Märzrevolution“ 1848 musste Ludwig I. abdanken, um seinem Sohn Maximilian II. („Max 
zwo“) die Regentschaft zu überlassen. Dieser 
regierte bis zu seinem Tode 1864, worauf 
wiederum dessen Sohn als Ludwig II. („Märchenkönig“), 19-jährig, den Thron bestieg. 
Aber das ist bekanntlich eine eigene Geschichte. Ludwig I., gestorben 1868, hat 
also seinen eigenen Sohn, seine bis zuletzt 
getreue Ehefrau und übrigens auch die nette 
Lola überlebt, die sich 1848 (s. o.) aus dem 
Staub gemacht hatte und über Kalifornien 
sowie Australien bis nach New York gelangt 
war, wo sie im Jahre 1861 völlig verarmt den 
Löffel abgegeben hatte. Damals gab es halt 
noch kein P1, um sich nach anderen Geldquellen umzusehen. Und Lothar Matthäus, 
der auf die goldene Hochzeit hinarbeitet – 
nämlich die 25. - war noch nicht geboren. 
Ach ja, was sind die Idealmaße des Mannes? 
– Antwort: 80 – 20 – 40, nämlich 80 Jahre 
alt, 20 Millionen auf dem Konto und 40 Grad 
Fieber. Lola hätte es gewusst. (MS)
JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
 
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32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
 
➔ CLAUDIA RIESCHEL
Claudia Rieschel ist in Hamburg geboren. 
Nach dem Abitur absolvierte sie das Max 
Reinhardt Seminar in Wien und gehörte 
1971 bis 1974 zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt. Danach entschied 
sie sich, als freischaffende Schauspielerin 
tätig zu sein. Sie gastierte an zahlreichen 
Theatern in Deutschland wie den Kammerspielen, dem Ernst Deutsch Theater 
und der Komödie Winterhuder Fährhaus in 
Hamburg, dem Theater am Kurfürstendamm Berlin, dem Theater am Dom Köln 
und den Festspielen Bad Hersfeld. Ihr 
Rollenspektrum reichte dabei von den 
 Titelfiguren in Minna von Barnhelm, 
 Ingeborg oder Dame Kobold über Susanne 
in Der tolle Tag und Viola in Was ihr wollt 
bis hin zu Doris in Nächstes Jahr, gleiche 
Zeit und Stefanie in der Kaktusblüte. Im 
Fernsehen erschien Claudia Rieschel immer wieder in Serien wie Immenhof, Die 
Albertis oder Meine wunderbare Familie, 
in TV-Filmen und -Episoden wie Pastewka, 
Seerosensommer, Küstenwache, Kreuzfahrt ins Glück, Stralsund und zwei Folgen 
Katie Fforde, um nur einige wenige zu 
nennen. Im Februar 2016 beendete Claudia Rieschel die Dreharbeiten für ihr viertes Traumschiff auf der Südseeinsel Palau 
und auf Kreuzfahrt von Santiago de Chile 
bis Acapulco. Sie spielte in zahlreichen 
Kinofilmen wie Margarethe von Trottas 
Rosenstraße und Wege in die Nacht von 
Krzysztof Zanussi.
Lange Jahre auf den Bühnen der Welt bedeuten auch unzählige Nächte in Hotels 
in fremden Städten fern der Heimat. Zu 
Gast sein in einer fremden Stadt ist für 
viele der Anlass mit dem Taxi zu fahren. 
Eine besonders heitere Anekdote weiß 
Claudia Rieschel zu erzählen über die 
 Szene aus einer Generalprobe, als dem 
Hauptdarsteller Handschellen angelegt 
wurden. Plötzlich waren jedoch die 
Schlüssel zu diesem ungewöhnlichen 
 Requisit verschwunden, und der Schauspieler stand immer noch in Handschellen 
auf der Bühne. Nachdem der Schlüssel 
trotz langer Suche nicht auffindbar war, 
blieb nur noch eine Lösung: Den Schauspieler samt Handschellen mit dem Taxi 
zur nächsten Polizei-Dienststelle zu 
 bringen und dort von den Profis die Schellen öffnen lassen. Gesagt, getan, und der 
wichtigste Mann auf der Bühne befand sich 
wieder auf freiem Fuß, und die Generalprobe konnte nach der unfreiwilligen Pause 
fortgesetzt werden.
Im aktuellen Stück „Frau Müller muss weg“ 
steht Claudia Rieschel in der Hauptrolle der 
Lehrerin Sabine Müller auf der Bühne der 
Komödie im Bayerischen Hof. Eine besorgte 
Elternschaft der Klasse 4 b der Till-Eulenspiegel-Grundschule hat die Klassenlehrerin 
Frau Müller um einen Termin gebeten, offenbar scheint es Probleme in der Klasse zu 
geben. Die Kleinen stehen gerade an einem 
entscheidenden Punkt ihrer schulischen 
Karriere, wird sich doch am Schuljahresende zeigen, wer den Sprung ins Gymnasium schafft – und wer eben nicht. Und so 
sitzen fünf entschlossene Erwachsene auf 
Kinderstühlchen zwischen Kastanienmännchen und Laubgirlanden, bereit, dem Feind 
ins Auge zu sehen. Denn für die Eltern ist 
längst klar, wer die Schuld an der Misere 
trägt – die Lehrerin Sabine Müller scheint 
den pädagogischen Anforderungen seit 
 einiger Zeit nicht mehr gewachsen zu sein.
Dass das Problem nicht bei den Schülern zu 
suchen ist, davon ist jeder der Anwesenden 
überzeugt. Ihre Kinder sind alle ganz besondere kleine Persönlichkeiten, die ab und 
an spezieller Förderung bedürfen und die 
nicht etwa bloß Spätzünder, faul, unkonzentriert oder einfach mathematisch 
 unbegabt sind. Die Fronten in diesem 
Kampf sind klar.
Lutz Hübner: „Am Elternabend zeigt sich, 
wie solidarisch eine Gesellschaft wirklich 
ist und wie sie mit Erfolg und Niederlagen 
umgeht. Da werden keine Gefangenen 
 gemacht und keine Konzessionen. Wessis 
haben was gegen die Lehrerin aus dem 
Osten, Ossis finden die Westkinder völlig 
verzogen, soziale Vermischung schön 
und gut, aber doch nicht in der Klasse 
meines Kindes! Und weil an Elternabenden nicht nur Eltern um ihre Kinder 
kämpfen, sondern auch immer die Eltern 
für sich selbst, ist man sich im Vorfeld 
des Treffens einig geworden: Es geht 
 darum, die blöden Bälger irgendwie 
durchzukriegen! Frau Müller muss weg!“
Lutz Hübner ist seit über zehn Jahren der 
meistgespielte Gegenwartsdramatiker auf 
deutschen Bühnen. Heiter-satirisch und 
entlarvend komisch führt seine Lust am 
Erzählen das Publikum mitten hinein in 
das Spannungsfeld von PISA-Test und 
 Helikopter-Eltern. Eine Karikatur auf 
 unser Bildungssystem. Das Stück „Frau 
Müller muss weg“ wird gespielt von 
23. Mai 2016 bis zum 18. Juni 2016. (TK) 
Weitere Informationen und Tickets 
 erhalten Sie unter 
www.komoedie-muenchen.de
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
VIP IM TAXI
Christoph MannhardtOliver Fantitsch
Oliver Fantitsch
Claudia Rieschel in „Frau Müller muss weg” … … und Andrea Lüdke mit Wolfgang Seidenberg

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JUNI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
Kaufkraft 2015 in Euro je Einwohner
➔ Deutschland 22.365
➔ Berlin 20.202
➔ Frankfurt a. M. 24.688
➔ Hamburg 24.322
➔ Stuttgart 23.791
➔ München 30.786
➔ Bayern 24.259
(Quelle: Acxiom Deutschland GmbH)
 
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Ort für Veranstaltungen jeder Art.
Mi. 01.06. 19.00 Uhr, Vernissage Ausstellung: Traudl Klor – Kunst und Eros
Fr. 03.06. 19.30 Uhr, Konzert Chopin & Liszt, Aleksandra Mikulska (Piano)
Fr. 10.06. 19.30 Uhr, Konzert: Von Barock bis Jazz
Fr. 24.06. 20.30 Uhr, Jazz and beyond: Lygia Campos Quintett
So. 26.06. 19.00 Uhr, Vernissage Ausstellung: Roni Ben-Ari – Drawing in Stone
Do. 30.06. 19.00 Uhr, Puppentheater: Schwanensee
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Kundendienst Kundendienst
INFORMATION
Der Begriff Kaufkraft bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch das für den Konsum verfügbare Einkommen von 
 Privathaushalten.

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JUNI 2016
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Mittwoch, 01. Juni
 ➔ 18.00 Uhr, Conti Bistro, 
Jazz After Work mit der 
Haberjazzband
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La traviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Chris Boettcher
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
Jeff Angell’s Staticland
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Johann König
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2016 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, The Unusual Weather 
Phenomena Project
 ➔ 20.30 Uhr, Hard Rock Café, 
Hard Rock Rising 2016 – Finale
 ➔ 21.00 Uhr, Alfonsos Live-Musik-Club, 
George Greene & Friends
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Human Abfall
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Öffentliches 
Abschlusskonzert des Jazz Instituts 
der Hochschule für Musik und Theater 
München
Donnerstag, 02. Juni
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner 
Kaspar und das ewig' Leben
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Andreas Bourani
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Interim, 
Herzen in Burgunder
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Masterclass im Silbersaal – I love 
you, you’re perfect, now change!
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2016 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, The Unusual Weather 
Phenomena Project
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Alice Phoebe Lou
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Die letzte Karawanserei
Freitag, 03. Juni
 ➔ 09.00 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz, 
BreakOut
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Interim, 
Herzen in Burgunder
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, LautYodeln
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Masterclass im Silbersaal – I love 
you, you’re perfect, now change!
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2016 
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Spiders + Thunder&Blitzkrieg
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, The Charles
Samstag, 04. Juni
 ➔ 09.00 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz, 
BreakOut
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Meistersinger von Nürnberg
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
5/8erl in Ehr’n
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Anne-Sophie Mutter, Violine
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Hosh Neva & Friends
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Masterclass im Silbersaal – I love 
you, you’re perfect, now change!
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2016 
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tim Fischer – Geliebte Lieder 
Reloaded
Sonntag, 05. Juni
 ➔ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 16.00 Uhr, Circus Krone, Amigos
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klavierspielkunst Stationen der 
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La traviata
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Gitarrenkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer 
Schumann Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Caligula
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Flo Rida
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
G. P. Telemann – Virtuose Konzerte 
& Orchesterwerke
 ➔ 20.00 Uhr, Königsplatz, Grönemeyer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Haken
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2016 
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Promenade
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Thorsten Sträter
Montag, 06. Juni
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Michael Mittermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Musik-Forum München 
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Spectralism – 
Meilensteine der Spektralmusik
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Wildes Holz
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Simon Phillips & Protocol III
Dienstag, 07. Juni
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dodge City
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Es wird ein Wein sein und wir werden 
nimmer sein
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jockel Tschiersch
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Lakis Lazopoulos und Tzimis Panousis
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Masterclass im Silbersaal – 
Brecht-Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Michael Mittermeier
Mittwoch, 08. Juni
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La traviata
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, jazz & talk – 
Jazz und Politik, geht das?
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andrè Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dodge City
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Masterclass im Silbersaal – 
Brecht-Abend
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Mechanische Tiere
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, New Year's Day
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Piazza Grande
Donnerstag, 09. Juni
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Attila
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, 
Der Gute Mensch von Sezuan
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dodge City
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jockel Tschiersch
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata 
– Die Impro-Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Masterclass im Silbersaal – 
Brecht-Abend
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Mechanische Tiere
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ottfried Fischer
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
In München nix los!
 ➔ 21.00 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Muriel Anderson
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Imam Baildi
Freitag, 10. Juni
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Für die Kinder 
von gestern, heute und morgen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dodge City
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
LaTriviata – Die Impro-Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lisa Fitz
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiastadion 
München, Paul McCartney
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Waka Flocka Flame
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Joseph Arthur
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Pennywise + 
Good Riddance + Screed
Samstag, 11. Juni
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Ballett-Akademie on stage 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Le nozze di Figaro
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
FalbTodorovskiZenz
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lisa Fitz
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Altinger
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Pentatonix
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
Al & The Black Cats + Huck Blues
Sonntag, 12. Juni
 ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, Le Corsaire
 ➔ 15.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 1
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gunkl und Harald Lesch
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Marc Cohn
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Brix
Montag, 13. Juni
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Barschwein, 
Neue Woche – Neuer Karaoke-Star
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Brix
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Schmidbauer
Dienstag, 14. Juni
 ➔ 18.30 Uhr, Staatsoper, 
Le nozze di Figaro
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JUNI 2016
SERVICE
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JUNI 2016
 ➔ 01.-30.06. Mi-Fr 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Die Clowns Company
 ➔ 01.-19.06. Mo-Sa 20.00 Uhr, 18.06. 16.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Frau Müller muss weg
 ➔ 01.-19.06. Di-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Carmen Cubana
 ➔ 01.-11.06. Mi-Fr 20.30 Uhr, Sa 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Die Mausefalle
 ➔ 02.-30.06. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 02.-11.06. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Stühle
 ➔ 02.-07.06. Do-Di 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ein Klotz am Bein
 ➔ 10.-30.06. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Veronicas Zimmer
 ➔ 14.-18.06. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
 ➔ 15.-30.06. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Thé à la menthe ou t'es citron?
 ➔ 21.-30.06. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Familie Malente – Mit 17 hat man noch Träume

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➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Cypress Hill
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Schmidbauer
Mittwoch, 15. Juni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Hoëcker
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Die Arabische Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Mechanische Tiere
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Teho Teardo & Blixa Bargeld
Donnerstag, 16. Juni
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die schöne Helena
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, 
Der Gute Mensch von Sezuan
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gunkl und Harald Lesch
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Mechanische Tiere
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Pierrot Lunaire
 ➔ 21.30 Uhr, Feierwerk, 
Boysetsfire + Irish Handcuffs
Freitag, 17. Juni
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, 
Drachenbootrennen ’16
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Illusionen – Wie Schwanensee
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer 
Delian Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Zwingenberger
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Die Arabische Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Import/ Export
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Pierrot Lunaire
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
fiel leicht
Samstag, 18. Juni
 ➔ 11.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 
Kanu- und OutdoorTestival 2015
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Le nozze di Figaro
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Liedkunst – Kunstlied, 
3. Konzert Auf Flügeln des Gesanges
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die schöne Helena
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Der Almen-Rausch
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Die Arabische Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Import/ Export
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Nick Woodland
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Pierrot Lunaire
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Zakk Wylde
 ➔ 22.00 Uhr, Strom, Visions Party
Sonntag, 19. Juni
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Ach Du liebe Zeit
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Bass Art
 ➔ 11.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 
Kanu- und OutdoorTestival 2015
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
La Juive
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Illusionen – Wie Schwanensee
 ➔ 18.00 Uhr, Königsplatz, Unheilig
 ➔ 18.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Taucherchor pur
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Die 
schöne Helena
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Lucinda Williams
Montag, 20. Juni
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Reiner Kröhnert
Dienstag, 21. Juni
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Carlos Núñez
Mittwoch, 22. Juni
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Turnstile + Backtrack
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Atreyu
 ➔ 22.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
Donnerstag, 23. Juni
 ➔ 09.00 Uhr, Olympiapark, 
Kinder laufen für Kinder
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, 
Der Gute Mensch von Sezuan
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Vince Ebert
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Lividity + Dead 
Infection + Dictated
Freitag, 24. Juni
 ➔ 10.00 Uhr, Funkhaus München, 
filmtonart – Tag der Filmmusik
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Carmina Burana meets Haindling
 ➔ 15.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 
4. Münchner B2B Drachenboot-Cup
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hin und Weg
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
UniCredit Festspiel-Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
 Rundfunkorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die schöne Helena
Samstag, 25. Juni
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016 Tosca
 ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, 
Sakraldinner 1 – 
Mord in der Abtei Benifizius
 ➔ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Viktoria und ihr Husar
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die schöne Helena
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hin und Weg
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Fallujah + Fit 
For An Autopsy
 ➔ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, 
Nachtmusik der Moderne
Sonntag, 26. Juni
 ➔ 17.00 Uhr, Circus Krone, 
cOHRwürmer
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Du Welt meiner Träume
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Münchner 
Opernfestspiele 2016 La Juive
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die schöne Helena
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hannes 
Ringlstetter
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Municipal 
Waste + Hammercult
Montag, 27. Juni
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Für die Kinder 
von gestern, heute und morgen
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016 
Für die Kinder von gestern, 
heute und morgen
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Angelo Branduardi, Violine und Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringlstetter
Dienstag, 28. Juni
 ➔ 10.00 Uhr Generalversammlung 
Taxi-München eG
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Tosca
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ecco Meineke
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.30 Uhr, Pathos Theater, 
Augen zu und dran vorbei – 
Das Prinzip Don Quijote
 ➔ 20.30 Uhr, Löwenbräukeller, 
Haindling
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Shearwater
Mittwoch, 29. Juni
 ➔ 14.00 Uhr, Tollwood Sommerfestival
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Für die Kinder 
von gestern, heute und morgen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ecco Meineke
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Kerretta
 ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Mauerschau
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Sean Paul
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, 
St. Paul & The Broken Bones
Donnerstag, 30. Juni
 ➔ 14.00 Uhr, Tollwood Sommerfestival
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
La Juive
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer, 
Apollon Musagète Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, 
Der Gute Mensch von Sezuan
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Reithalle München, 
Münchner Opernfestspiele 2016, 
Mauerschau
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Silverstein
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