TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Mai 2016
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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➔ MÜNCHENS GÄRTEN UND PARKANLAGEN OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE KLIMASCHUTZ UND E-MOBILITÄT INTERVIEW MIT STEPHANIE JACOBS FRAGEN AN DAS BAUREFERAT INTERVIEW MIT VANESSA ASSMANN ANFAHRTSPUNKTE PARKANLAGEN IN NYMPHENBURG UND IM ENGLISCHEN GARTEN STADTOASEN MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MAI 2016
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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ MAI 2016 Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 09.05., 23.05., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 04.05., 11.05., 18.05., 25.05., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 07.05., 14.05., 21.05., 28.05., jeweils von 10–13 Uhr Leistungskurs Montag, 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., jeweils von 20–22 Uhr Mittwoch, 04.05., 11.05., 18.05., 25.05., jeweils von 13–17 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Montag, 02.05., um 17.30 Uhr Samstag, 07.05., um 8.30 Uhr Montag, 16.05., um 17.30 Uhr Samstag, 21.05., um 8.30 Uhr Montag, 30.05., um 17.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 19.05., von 13–17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 18.05., ab 15 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 4/2016 vom 07. Juni bis 05. Juli 2016 Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung/Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Mai 2016 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08 Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise und Gewinnspiel 09 Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 10 ➔ Titelthema ⁄ Stadtoasen – Münchens Gärten und Parkanlagen 12 ➔ Anfahrtspunkte ⁄ Parkanlagen Nymphenburg und Englischer Garten 21 ➔ Fragen an das Baureferat ⁄ Interview mit Vanessa Assmann 22 Historisches München ⁄ Residenz und Hofgarten 24 Klimaschutz und E-Mobilität ⁄ Interview mit Stephanie Jacobs 26 Information ⁄ Staus – Deutschland und Europa im Vergleich 27 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28 Service ⁄ Veranstaltungskalender Mai 2016 32 Messe München International ⁄ Mai-Programm 35 MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3 atelier-tacke.de Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Freigabe der „Furt" in Richtung Kaflerstraße Der Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing hat in seiner Sitzung am 01.03.16 den mehrheitlichen Beschluss gefasst, dass Taxis die nur für den Linienverkehr und Radfahrer freigegebene „Furt" am Pasinger Bahnhof in Richtung Kaflerstraße, für eine Probezeit von sechs Monaten, befahren können. Beachten Sie dabei, dass die Durchfahrt erst nach erfolgter Beschilderung erlaubt ist, die voraussichtlich im Mai 2016 platziert wird. Bislang mussten Fahrgäste bei Abfahrt vom Pasinger Bahnhofsplatz einen erheblichen Umweg über kleine Seitenstraßen hinnehmen, wenn das Fahrziel im Osten lag. Die Entscheidung des Bezirksausschuss (BA) liegt damit besonders im Interesse der Fahrgäste. Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich für die Unterstützung des BA und bei den Mitgliedern des Stadtrates, die sich für diese Regelung eingesetzt haben. Einmal mehr müssen wir darauf hinweisen, dass das Fehlverhalten von Einzelnen regelmäßig zum Nachteil aller führt. Durch Einhaltung der Regeln können wir den zuständigen Entscheidungsträgern beweisen, dass die Beibehaltung von Taxiständen an hochfrequentierten Knotenpunkten sinnvoll ist. (FK) Neue Straßennamen ➔ Brunnthaler Weg Brunnthal ist eine Gemeinde südlich von München. Brunnthal liegt in der Schotterebene und ist überregional bekannt durch das Autobahnkreuz München-Süd, das früher als Brunnthal-Dreieck bezeichnet wurde. Straßenverlauf: Fußweg von der Hermann- Pünder-Straße in südliche Richtung zur Otto-Wels-Straße, westlich des Franz-Fendt- Weges. ➔ Menagerieweg Menagerie, seit dem 17. Jahrhundert Begriff für höfische Tierhaltung. Die Gebäude der ehemaligen Menagerie des Schlosses Nymphenburg befinden sich außerhalb der Parkmauer, südlich des Amalienburger Gartens. König Max I. Joseph ließ hier exotische Tiere halten, darunter ein Lama, Kängurus, einen Affen und verschiedene Vogelarten. Straßenverlauf: Von der Margarethe-Danzi- Straße nach Nordwesten bis zur Unterführung an der Bärmannstraße, parallel zur Bahnlinie München-Regensburg. (TK) AKTUELLE INFORMATIONEN Wir trauern um unsere langjährigen Kollegen Rudolf Klein (ehemals Taxi 1755) Herr Klein verstarb am Samstag, den 5. März 2016 im Alter von 80 Jahren. Gustav Schwarzmeier (ehemals Taxi 718) Herr Schwarzmeier verstarb am Dienstag, den 15. März 2016 im Alter von 76 Jahren. Johann Schliffenbacher sen. (ehemals Taxi 1066) Herr Schliffenbacher verstarb im Alter von 96 Jahren. Fahrpreise … eine Hilfe für Ihre tägliche Arbeit (zum Ausschneiden für den Taxi-Geldbeutel). Täglich werden Sie gefragt, wie viel es denn ungefähr kostet, wenn ein Fahrgast von A nach B will. Damit Ihre Schätzungen realistisch sind, finden Sie hier die geschätzten Fahrpreise nach km inkl. 10% Wartezeit, ab 50 km ist bereits der volle MwSt.-Satz in die Preise eingerechnet. (TK) Kilometer Fahrpreis in Euro Kilometer Fahrpreis in Euro 1 7,10 45 87,50 2 9,30 50 100,00 3 11,40 55 110,00 4 13,60 60 119,00 5 15,90 70 138,00 6 17,90 80 157,00 7 19,80 90 176,00 8 22,00 100 195,00 9 24,10 110 214,00 10 26,20 120 233,00 11 27.90 130 252,00 12 29,80 140 271,00 13 31,70 150 290,00 14 33,50 160 309,00 15 35,40 170 328,00 16 37,10 180 347,00 17 38,80 190 366,00 18 40,60 200 385,00 19 42,30 210 404,00 20 44,10 220 423,00 25 52,80 230 442,00 30 61,50 240 461,00 35 70,20 250 480,00 40 78,90 ✁ 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5 www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Ihre Ansprechpartner: Zu jedem Einsatz bereit. Passat Variant Trendline BlueMotion Technology /two.lf./zero.lf TDI /one.lf/one.lf/zero.lf kW (/one.lf/five.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/three.lf/außerorts /four.lf,/one.lf/kombiniert /four.lf,/five.lf/ CO/two.lf-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/one.lf/nine.lf. Ausstattung: Hellelfenbein, Taxi-Mietwagen-Sitzpaket in Kunstleder, Klimaanlage, Komfortblinker, Müdigkeitserkennung, Multifunktionslenkrad, Start-Stopp-System, Geschwindigkeitsregelanlage, LED-Taxi-Dachzeichen, ParkPilot, Winterpaket, /two.lf integrierte Kindersitze u. v. m. /one.lf Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell und beim Kauf eines neuen Volkswagen Passat Variant Taxi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Taxi Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, SEAT, ŠKODA) mit mind. /four.lf Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu /one.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf € über dem von uns ermittelten DAT-Gebrauchtwagenwert. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Hauspreis (brutto): /two.lf/nine.lf./four.lf/three.lf/nine.lf,/six.lf/zero.lf € /one.lf inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /six.lf./five.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./nine.lf/three.lf/nine.lf,/six.lf/zero.lf € Bis zu /one.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf € Inzahlungnahmeprämie sichern./one.num Bernd Obkirchner Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf Sollzinssatz (gebunden) p.a.: /two.lf,/nine.lf/five.lf % Effektiver Jahreszins: /two.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /one.lf/one.lf./five.lf/six.lf/five.lf,/zero.lf/one.lf € Gesamtbetrag: /three.lf/one.lf./five.lf/zero.lf/two.lf,/six.lf/one.lf € /four.lf/eight.lf Monatsraten à /two.lf/seven.lf/nine.lf,/nine.lf/five.lf € /one.lf,/two.lf Demnächst bei der MAHAG: Der neue Touran als Taxi.
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Datenfunk-Tipps An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei der Nutzung des Datenfunks zu beachten sind, oder hilfreich sein können. Da immer wieder Kolleginnen und Kollegen an uns herantreten und nicht wissen, was die Hardware für eine Datenfunkausrüstung kostet, wollen wir Ihnen in dieser Ausgabe nochmal einen Überblick über die aktuell bei der Taxi-München eG verfügbaren Komponenten und deren Preise verschaffen. Die Datenfunkvarianten mit iPAQ- und HTC-Geräten bieten wir seit geraumer Zeit nicht mehr zum Verkauf an. Wir haben zwar noch Ersatzteile für diese Varianten; allerdings ist davon auszugehen, dass die Beschaffung dieser Teile nur noch zeitlich begrenzt möglich sein wird. Aktuell können Sie bei uns z. B. schon keine iPAQ- und HTC-Geräte und auch keine Datenkabel mehr für die iPAQ-Variante kaufen. Wenn Sie beabsichtigen in Kürze Ihr Taxi mit Datenfunk auszustatten, sollten Sie in Ihre Überlegungen auch einbeziehen, dass uns unser Provider für die Abrechnung von Kreditkarten angekündigt hat, dass ab 01.10.2016 keine Kreditkartenbezahlungen mehr mittels Magnetstreifen möglich sind (dies haben wir bereits im TAXIKURIER März 2016 mitgeteilt). Hierfür bieten wir Ihnen eine Variante mit einem Kreditkartenterminal (Ingenico iCT250) an, das sowohl über einen Magnetkarten-Slot als auch über einen Chipkartenleser verfügt. Dieses Terminal verfügt auch über ein abgesetztes PIN-Pad, in welchem der Kartenbesitzer mittels Eingabe seines PINs seine Zahlung legitimeren kann. Diese Verfahrensweise ist die aktuell zugelassene Zahlungsmodalität für EC- und Kreditkarten und ist auch nach dem 30.09.2016 zugelassen. (NL) Preisübersicht der einzelnen Komponenten des Datenfunks HALE TT-01 ohne integrierten Taxameter (ITM) mit Software „com4cab“: ➔ 1.455,00 Euro zzgl. MwSt. ➔ Sämtliche erforderlichen Kabel sind im Preis inbegriffen. ➔ Einbaukosten sind individuell unterschiedlich und sind im Preis nicht inbegriffen. HALE TT-01 mit integriertem Taxameter (ITM)* mit Software „com4cab“: ➔ 1.695,00 Euro zzgl. MwSt. ➔ Sämtliche erforderlichen Kabel sind im Preis inbegriffen. ➔ Einbaukosten sind individuell unterschiedlich und sind im Preis nicht inbegriffen. *derzeit nicht lieferbar 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 AKTUELLE INFORMATIONEN ➔ NEUE KOMPONENTEN UND PREISE
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HALE TPD-01* (Drucker mit integriertem Magnetkartenleser) ➔ 230,00 Euro zzgl. MwSt. ➔ Sämtliche erforderlichen Kabel sind im Preis inbegriffen. ➔ Einbaukosten sind individuell unterschiedlich und sind im Preis nicht inbegriffen. * Entgegennahme von Kreditkarten ab 01.10.2016 mit dieser Variante nicht mehr möglich! ingenico iCT250 – Kartenterminal (inklusive M2M-Karte) ➔ Mietpreis: 14,80 Euro zzgl. MwSt. pro Monat ➔ Gerät wird von der Taxi-München eG nur zur Miete angeboten; ein Kauf ist nicht möglich. ➔ Mit diesem Gerät können sowohl Kredit- als auch EC-Karten entgegengenommen werden. ➔ Anschluss dieses Gerätes ist nur bei HALE TT-01 möglich. ➔ Einbaukosten sind individuell unterschiedlich und sind im Preis nicht inbegriffen. ➔ Die Bearbeitungsgebühr für EC- und Kreditkarten seitens der Taxi-München eG beträgt 3,36 % netto (4,00 % brutto). Sygic-Navigationssystem für HALE TT-01 ➔ 2-Jahresversion (bedeutet 1 x Kartenupdate) 159,00 Euro zzgl. MwSt. ➔ 4-Jahresversion (bedeutet 3 x Kartenupdate) 198,00 Euro zzgl. MwSt. ➔ Sygic kann nach Ablauf des Kartenupdates unbegrenzt weitergenutzt werden Schnell. Preiswert. Kompetent. MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 ➔ DER LANDESVERBAND Vertragsabschluss mit der Deutschen Bahn Die Deutsche Bahn hat erneut gegenüber dem BZP den Auftrag zur bundesweiten Beförderung von Reisenden bei Verspätungen und Zugausfällen an das im Bundesverband organisierte deutsche Taxigewerbe vergeben. Damit haben sich die unterm Dach des Verbandes organisierten Unternehmen zum vierten Mal hintereinander mit ihrem Angebot durchsetzen können und den Zuschlag im europaweiten Ausschreibungsverfahren erhalten. Der erneute Bahnvertragsabschluss ist Ausdruck dafür, dass die Deutsche Bahn – im Übrigen auch erklärtermaßen – mit den Leistungen der Taxiunternehmen sehr zufrieden ist. Der Bahnvertrag gilt für die nächsten drei Jahre und garantiert, dass die Kunden bei Störfällen auf ihrer Bahnreise eine problem- und bargeldlose Weiterbeförderung zu ihrem Ziel bekommen. Die Abrechnung mittels des bekannten DB-Gutscheinverfahrens erfolgt ausschließlich über autorisierte Zentralen des Taxigewerbes. Die Gutscheine werden in den Zentralen geprüft und dann als Sammelrechnung bei der Bahn eingereicht. In der Zuschlagserteilung wird vor allen Dingen auch eine ausdrückliche Anerkennung der Tatsache gesehen, dass alleine die dem Verband angeschlossenen Taxizentralen und Taxiunternehmen flächendeckend rund um die Uhr an jedem Bahnhof Deutschlands diese Dienstleistung gewährleisten können. Für die Bahn ist das Abkommen aber auch nicht nur wegen der Gewährleistung und der Erfüllung ihres Leistungsversprechens gegenüber dem Bahnreisenden auch im Störfall, sondern auch deswegen von Vorteil, weil sie nicht mit vielen tausenden Einzelabrechnungen konfrontiert wird. Das Angebot ist zudem auch ökologisch sinnvoll, denn wann immer es geht, werden von den Unternehmen Sammelbeförderungen der Fahrgäste oder aber auch der Bahn-Mitarbeiter durchgeführt. Dem Gebot der gegenseitigen Fairness entspricht, dass auch in Anerkennung der Tatsache, dass die Bahn im letzten Jahr von der Notwendigkeit einer deutlichen Preiserhöhung wegen des Mindestlohns überzeugt werden konnte, nunmehr Preisstabilität angeboten und so auch abgeschlossen wurde. Alles in allem ein überzeugendes Package, das allen Seiten zugutekommt. (Quelle: BZP-Report) Neues Urteil: Mytaxi unterliegt vor Landgericht Köln Das Landgericht Köln hat am 22. März 2016 die einstweilige Verfügung gegen Mytaxi vom 17. Dezember 2015 bestätigt. Das Gericht schließt sich der Auffassung des OLG an: Die Rabattaktion diene der Marktverdrängung von Mitbewerbern und sei wettbewerbswidrig. Praktische Auswirkungen hat die Entscheidung nicht: Aufgrund eines bundesweit gültigen Urteils, das die Genossenschaft der Taxizentralen Taxi Deutschland eG am 19. Januar 2016 erwirkt hatte, musste Mytaxi bereits alle Rabattaktionen einstellen. Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland, die die gleichnamige Taxi-App betreibt, gibt folgendes Statement ab: „Wer glaubt, Daimler engagiere sich im Taximarkt, ohne Gewinne machen zu wollen, ist blauäugig. Das Gesetz schützt die Verbraucher vor Preisschwankungen bei Taxianbietern. Wo heute Rabatte locken, folgen später Wucherpreise. Hätten Großunternehmen wie die Daimler- Tochter Mytaxi erst ein Quasi- Monopol, folgten nicht Kundengeschenke, sondern die Gewinnabschöpfung bei Fahrgästen und Fahrern. Ergebnis wäre, dass die Nachfrage den Preis bestimmt und Fahrgäste bei Regen oder an Silvester vierbis zehnfach höhere Fahrpreise zahlen – wie es vergleichbare Unternehmen (z. B. Uber) jetzt schon praktizieren.“ Vorgeschichte des Urteils: Am 16. November hatte das Landgericht Köln den Antrag auf einstweilige Verfügung des Taxi Ruf Köln zunächst nicht in der Sache, sondern wegen mangelnder Dringlichkeit zurückgewiesen. Taxi Ruf Köln hatte Beschwerde eingelegt und daraufhin vorm OLG Recht erhalten. Die Mytaxi-Rabattaktionen mit ihrem hohen Finanzeinsatz bergen die Gefahr einer für den Taxi Ruf ruinösen Marktverdrängung. Daher hat sich das Landgericht Köln nach erneuter Überprüfung der Sach- und Rechtslage am 22. März 2016 der Auffassung des Oberlandesgerichts Köln angeschlossen. Gegen das Urteil kann MyTaxi Berufung einlegen. Kurz gesagt: In dem Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung haben das Landgericht Köln sowie das Oberlandesgericht bestätigt, dass die Mytaxi-Rabattaktionen wettbewerbswidrig sind. Mytaxi kann nun in Köln ein Hauptsacheverfahren verlangen. (Quelle: Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen eG) AKTUELLE INFORMATIONEN Scherzler & Partner Verkehrsrechts-Kanzlei Sophienstraße 4 80333 München Tel 59 55 56 Fax 59 87 47 www.scherzler.eu Karlsplatz/Lenbachplatz Führerschein/Punkte Bußgeld/Strafbefehl Alkohol/Drogen Unfallregulierung Schadenersatz Versicherungsrecht
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KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ ➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE MITMACHEN UND GEWINNEN! Wie heißt der Schriftsteller, der einem Droschkenkutscher mit einem Roman ein Denkmal setzte? Das Opfer nicht alleine lassen! Jahr für Jahr leiden Millionen von Menschen unter den Folgen krimineller Übergriffe. Die Täter stehen sehr oft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die Opfer werden zumeist vergessen. Das muss sich ändern! rtner Der WEISSE RING hilft Opfern mit Rat und Tat. Auch Sie können mithelfen! WEISSER RING e. V. 55130 Mainz www.weisser-ring.de ✁ Wir wollen etwas tun. Wir möchten gerne Mitglied im WEISSEN RING werden. (Monatlicher Mindestbetrag, Einzelmitgliedschaft € 2,50, Ehepaare € 3,75, Jugendliche € 1,25.) Name: Straße: PLZ/Ort: Unterschrift: AZ Verzweifelte Frau 86x120mm.indd 1 23.09.15 10:18 Dem Gewinner winken zwei Eintrittskarten für das Künstlerhaus am 3. Juni 2016 Chopin & Liszt – Die Höhepunkte der Romantik Aleksandra Mikulska (Piano) Die Antwort senden Sie bitte per Postkarte an die Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München Einsendeschluss ist der 20. Mai 2016 (Datum des Poststempels) Adresse und Telefonnummer nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Fr. 06.05. 20.00 Uhr, La Traviata erOpert das Künstlerhaus Sa. 07.05. 19.30 Uhr, Dance Theater / Modern Dance im Künstlerhaus So. 08.05. 19.30 Uhr, Dance Theater / Modern Dance im Künstlerhaus Fr. 20.05. 20.30 Uhr, Jazz / Till Martin Quintett – The Gardener Besonderer Esprit, traditionelles Ambiente und Geschichte machen das Münchner Künstlerhaus zu einem faszinierenden Ort für Veranstaltungen jeder Art. Künstlerhaus München MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Riem – Sexueller Übergriff durch Taxifahrer Eine 31-jährige Münchnerin ging am Sonntag, 06.03.2016, gegen 3.00 Uhr, von einer Lokalität in der Landsberger Straße stadteinwärts, als auf Höhe der Hausnummer 145 eine schwarze Limousine (BMW oder Mercedes) neben ihr hielt. Das Kennzeichen ist nicht bekannt. Der Fahrer fragte sie über die Beifahrerseite, wo sie hin möchte, er sei Taxifahrer und würde sie nach Hause fahren. Zuerst verneinte die Münchnerin und ging weiter. Der Unbekannte hielt erneut neben ihr an und wiederholte sein Angebot, woraufhin die Münchnerin einstieg und sich auf den Beifahrersitz setzte. Laut der 31-Jährigen habe sich in dem Fahrzeug ein Taxameter befunden. Entgegen den ersten Erkenntnissen waren an der schwarzen Limousine weder ein Taxischild noch sonstiges angebracht, was auf ein Taxi hindeuten könnte. Der Mann fuhr die Frau zwar in Richtung ihrer Wohnadresse, hielt aber in der Helsinkistraße an und streichelte ihr mit der rechten Hand an ihrem linken Knie. Die 31-Jährige stieß daraufhin seine Hand weg und stieg aus dem Fahrzeug aus. Dabei griff der Mann ihr in den Schritt. Die Frau konnte sich mit Gewalt aus dem Griff lösen. Täterbeschreibung: Männlich, ca. 30 Jahre alt, kräftige Figur, arabisches Aussehen, hochgegelte kurze schwarze Haare, sprach gebrochen Deutsch mit Akzent. Trug einen Zipppullover oder Zippjacke. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Aying – Betrunkener greift Taxifahrer ins Gesicht, Taxi kollidiert mit entgegenkommenden Pkw Am Ostermontag, 28.03.2016, morgens um 7.10 Uhr, war ein 34-jähriger Taxifahrer aus München mit seinem Toyota Primus auf der Staatsstraße 2078 im Gemeindebereich von Peiß Richtung Großhelfendorf unterwegs. Auf dem Beifahrersitz saß ein stark alkoholisierter 27-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim. In einer Rechtskurve hielt der Fahrgast plötzlich dem Taxifahrer sein Handy vor das Gesicht. Als der 34-Jährige die Hand mit dem Handy zur Seite schieben wollte, griff der Fahrgast mit der flachen Hand in das Gesicht des Taxifahrers. Daraufhin verriss der 34-Jährige reflexartig das Lenkrad etwas nach links, geriet auf die Gegenfahrbahn der engen Ortsdurchfahrt und prallte hier seitlich gegen einen entgegenkommenden Hyundai, der von einem 54-Jährigen aus dem Landkreis Landshut gesteuert wurde. Bei dem Unfall verletzte sich der Fahrgast im Taxi leicht und kam zur ambulanten Behandlung in eine Münchner Klinik. Ein Richter ordnete die Durchführung einer Blutentnahme bei dem Mann an, gegen ihn wird nun wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf insgesamt ca. 12.000 Euro geschätzt. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizei präsidiums München für die Textvorlagen. istockphoto Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 TITELTHEMA atelier-tacke.de STADTOASEN ➔ MÜNCHENS GÄRTEN UND PARKANLAGEN Botanischer Garten München Nymphenburg Nachdem der Alte Botanische Garten in der Innenstadt Münchens den Erfordernissen eines modernen Botanischen Gartens zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr entsprach, legten der Gartenarchitekt Peter Holfelder und der Botaniker Karl Ritter von Goebel nördlich des Nymphenburger Schlossparks den Neuen Botanischen Garten an. Von Goebel war Sohn eines Fabrikanten, sollte eigentlich Pfarrer werden, studierte dann aber doch Philosophie und Botanik. Er war Mitglied mehrerer Akademien der Wissenschaften und hatte sich auch in der botanischen Forschung einen Namen gemacht. Leider disqualifizierte er sich ab den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts selbst durch seine kruden hetzerischen Schriften gegen England und seine wüsten antisemitischen Veröffentlichungen, die er mit pseudobiologischen Forschungen untermauerte. So sprach er von „ biologisch vom Untergang geweihte Völker“ . Nach Eröffnung des Botanischen Gartens 1915 bemühte sich von Goebel als erster Direktor, den Park nach modernen gestalterischen Gesichtspunkten zu prägen. So wurden künstliche Landschaften für die entsprechenden Pflanzen geschaffen, Nutzund Heilpflanzen und ein Rosengarten präsentiert. Bis heute ist die ursprüngliche Struktur erhalten. Die Gewächshäuser beherbergen die Schausammlung auf über 4.500 Quadratmetern. Gewächse der feuchttropischen Gebiete, kühltropischer Bergwälder und Wüsten entfalten ihre ganze Pracht. In den Außenbereichen werden auf einer Fläche von 18 Hektar mehr als 14.000 verschiedene Pflanzenarten präsentiert. Der Besucher kann sich auf dem Gelände an dem im Sommer in voller Blüte stehenden Rhododendronhain erfreuen oder beim Alpinum am großen Teich erholen. Unbedingt sehenswert ist das Arboretum mit seinen verschiedenen exotischen Bäumen. Sonderausstellungen ergänzen das Angebot. So kann man beispielsweise in den Wintermonaten tropische Schmetterlinge bewundern. Im Juli gibt es eine Rosenschau, die auch die Möglichkeit des käuflichen Erwerbs besonderer Exemplare bietet. Der wissenschaftliche und pädagogische Auftrag des Botanischen Gartens umfasst neben der zu erhaltenden Materialgrundlage für die Forschung auch die Aus- und Weiterbildung des Gärtnernachwuchses und der Studenten der Ludwig-Maximilians- Universität. Dabei kommt der Außenstation, dem Alpengarten in Schachen nahe Garmisch-Partenkirchen in einer Höhe von 1850 m, eine große Bedeutung in Zeiten des Klimawandels zu. Ebenso ist der Erhalt seltener europäischer Pflanzenund Bienenarten im Aufgabenspektrum enthalten. Auf dem Gelände befindet sich neben dem Institut für systematische Botanik der Ludwig-Maximilian-Universität auch die botanische Staatssammlung. Seit 1966 München zählt zu den Städten mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Diesen Ruf verdankt die Stadt neben anderen Aspekten auch den vielen einzigartigen Parkanlagen. Kaum eine Stadt kann mit so vielfältigen Grünanlagen, Wasserläufen und Seen von solcher Qualität aufwarten wie München. Einige der schönsten Anlagen sollen hier vorgestellt werden.
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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13 werden alle drei Einrichtungen in Personalunion geleitet und bilden seither eine sich ergänzende Einheit. Der Alte Botanische Garten Zwischen Sophien- und Elisenstraße, gegenüber des Justizpalastes, befindet man sich im Alten Botanischen Garten. Wenige erinnern sich daran, dass dieses Gelände auf eine bewegte Geschichte zurück blickt. Bereits unter König Max I. wurde Friedrich Ludwig von Sckell beauftragt, einen botanischen Garten für die Residenzstadt zu konzipieren. Am 23. Mai 1812 wurde die Anlage eröffnet. Am Lenbachplatz ist noch heute das klassizistische Eingangsportal erhalten. Die Inschrift erinnert an diesen Tag: „FLORVM DAEDALAE TELLVRIS GENTES DISSITAE MAXIMILIANI IOS. R. NOMINE CONSOCIATE, MDCCCXII” (zu Deutsch: „Der Blumen über den Erdkreis zerstreute Gattungen auf Geheiß des Königs Maximilian Joseph 1812 hier vereint”). Das Konzept sah die Einbettung einer elliptischen Fläche in ein lateinisches D als Basis vor. Diese wurde in Vierecke geteilt, umrahmt von Bäumen und Sträuchern. Die Nordseite schloss das Ensemble mit Gewächshäusern und Laboratorien ab. Die Pflanzen wurden aus aller Welt importiert und erfolgreich angepflanzt. Etwa 40 Jahre später sollte in München eine Industrieausstellung stattfinden, um der Stadt im Zuge der Industrialisierung noch mehr Auftrieb zu verleihen. Der Botanische Garten sollte wegen der Nähe zum Bahnhof als Ausstellungsgelände genutzt werden. Dazu wurde ein von August von Voit (1801–1870 ) entworfener Eisen-Glas-Bau errichtet der 234 Meter lang und 67 Meter breit war und zum Denkmal der Industrialisierung und des Fortschritts wurde. Der Bau mit einer für seine Zeit zukunftsweisende Architektur wurde bis 1931 als Ausstellungshalle genutzt. Am 6. Juni 1931 kam es während der Münchner Kunstausstellung zu einem Brand. Die Ölgemälde fingen sofort Feuer und das Gebäude brannte vollständig nieder. Durch die hohen Temperaturen zersplitterte das Glas und die Eisenträger verformten sich. Nur 80 Kunstgegenstände konnten gerettet werden. Allein 3.000 Gemälde, darunter auch Werke von Caspar David Friedrich fielen dem Feuer zum Opfer und gingen für immer verloren. Bereits 1914 wurde auf Grund der Größe, der zunehmenden Luftverschmutzung und der Innenstadtlage ein neuer botanischer Garten in Nymphenburg angelegt. Nach dieser Katastrophe konnte der Alte Botanische Garten daher so umgestaltet werden, dass größere Rasenflächen und lockerer Baumbestand den Erfordernissen einer modernen Stadtplanung standhielten. Während des Zweiten Weltkrieges trafen mehrere Bomben das Gelände und richteten verheerende Schäden an. Die Bäume wurden von den Anwohnern in den harten Nachkriegswintern gefällt und verheizt, das Gelände verwilderte zusehends. Erst 1949 wurde der Neptunbrunnen, der in der Nazizeit aufgestellt worden war, wieder hergestellt, etwas später auch der Kunstpavillon. Dieser war der Nachfolgebau des einstigen Glaspalastes. Heute ist der Alte Botanische Garten eine Insel im Verkehrstrubel der Innenstadt. Neben dem Parkcafé sollte der Besucher den am westlichen Ende befindlichen Staccioliring auf der sogenannten Kunstplattform nicht ignorieren. Es handelt sich um eine 12 Meter hohe Ringskulptur aus Stahlzement, die den Blick in und aus dem Park akzentuieren soll. So mancher Tourist, dessen Reisebus den ersten Halt in der Innenstadt am Neptunbrunnen macht, setzt seinen Fuß am Alten Botanischen Garten auf Münchner Boden. Schlosspark Nymphenburg Wohl einer der schönsten und berühmtesten Parks Münchens ist der Nymphenburger Schlosspark. Als Henriette Adelaide von Savoyen am 11. Juli 1662 ihrem Mann Kurfürst Ferdinand Maria den ersehnten Thronfolger Kurprinz Max Emanuel von Bayern gebar, war dies für ihn der Anlass, zwischen den Dörfern Neuhausen und Obermenzing ein Schloss mit Garten für die Mutter des Kurprinzen zu errichten. Der Grundstein wurde 1664 gelegt. Es sollte ein barockes Lustschloss nach Art italienischer Landhäuser errichtet werden. Zuerst wurde nur ein würfelförmiges Schlossgebäude mit einem kleinen Garten areal westlich des Baus errichtet. Der Ausbau als Sommerresidenz erfolgte erst nachdem Max Emanuel den Thron bestiegen hatte. Mit Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der Garten zu einem französischen Barockgarten von Dominique Girard und Joseph Effner erweitert. Dabei wurde das Wasser der Würm für die Speisung der diversen Kanäle und Wasserspiele herangeführt. Im Stile des französischen Barocks wurden gerade Wege angelegt, die als Vorbereitung für die Eröffnung der Sichtachsen dienten. Um den Schlossbau entstand ein Rechteck von Kanälen, die den Bau in eine Insellage versetzte. Die Bauarbeiten wurden zwar zwischen 1704 und 1715 unterbrochen, Max Emanuel musste Bayern auf Grund seiner Niederlage im spanischen Erbfolgekrieg verlassen, konnten dann aber als axialsymmetrisch aufgebauter Garten mit aufwendig gestalteten Parterren und angrenzenden Heckenräumen im Stil der Zeit vollendet werden. Neben dem streng strukturierten Gartenbereich befand sich ein großer ausgedehnter Waldpark, der von einem mittelaxialen Kanal geteilt wurde und eine Gliederung durch zahlreiche Allee- und Sichtachsen erfuhr. Neben den pavillonartigen Schlösschen Badenburg und Pagodenburg wurde auch eine künstliche Ruine, die Magdalenenklause, errichtet. Nach der französischen Revolution um 1800 gab der bayerische Kurfürst Max IV. Joseph die landschaftliche Umgestaltung des Parks in Auftrag. Ludwig von Sckell, heute würde man von einem Starlandschaftsarchitekten sprechen, wurde mit den umfangreichen Arbeiten beauftragt. Er bezog die alten Gestaltungselemente wie Wasserläufe, Kanäle und Pavillions in seine Pläne harmonisch mit ein und ergänzte
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 TITELTHEMA und veränderte das Bodenrelief, gab naturgetreuen Ufern mit vielfältig ausgebildeten Gehölzrändern den Vorzug und legte Wasserflächen mit neuen Blickfängen, wie dem Monopteros am Großen See, an. So entstand durch Sckells Hand ein klassischer Landschaftsgarten, der die Stilepochen harmonisch miteinander vereinte. Entgegen der in anderen zur damaligen Zeit errichteten Parks und Gärten durch lokale Fürsten wurde auf weltanschauliche Demonstrationsbauten, wie eine Jean-Jacques Rousseau Pyramide wie zum Beispiel in Dessau-Wörlitz verzichtet, da das Haus Wittelsbach zu dieser Zeit eher konservativ geprägt war. Auch technisch wurde in Nymphenburg Geschichte geschrieben. Immer wieder hatten sich die adeligen Gäste beschwert, dass die barocke Pumpanlage für die großen Fontänen zu laut sei und dadurch das Parkerlebnis geschmälert würde. 1803 wurden daher durch Joseph von Baader neue gusseiserne Pumpwerke im grünen Brunnhaus, später auch eines im Johannesbrunnhaus installiert. Baader, der wohl bedeutendste Ingenieur seiner Zeit, machte sich das natürliche Gefälle zunutze und entwickelte eine so leistungsfähige hydraulische Pumpe, dass diese Anlage bis heute die am längsten ständig arbeitende Maschine Europas ist und damit Ingenieursgeschichte schrieb und immer noch schreibt. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Gartenbesitzer, wenn nach wenigen Wochen mal wieder die Teichpumpe den Geist aufgibt und die Reklamation im Gartencenter fällig ist … Mit der voranschreitenden Industrialisierung und dem damit verbundenen Bevölkerungswachstum wuchs München immer mehr und spätestens mit dem Bau der Ludwig-Ferdinand-Brücke über den Nymphenburger Kanal, der Errichtung von Wohnhäusern entlang der Nördlichen und Südlichen Schlossauffahrt und der Eisenbahntrasse im Westen wurden Park und Schloss Teil der Stadt und auch Stadtteil. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und der damit verbundenen geschichtlichen Umwälzungen wurden Park und Schloss staatlich verwaltet. Das Bürgertum entdeckte den Park für sich und griff Traditionen aus alter Zeit auf. So fanden Singspiele und Konzerte des Bayerischen Staatsorchesters und des Staatsopernballetts unter freiem Himmel oder im Festsaal des Schlosses statt. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden nach und nach die historischen Brücken durch Betonbrücken mit Schmuckgeländern ersetzt. Seit der Entstehungszeit konnten die Kanäle mit Booten befahren werden, da sich die Brücken öffnen ließen. Leider ist durch die Erneuerungen dies nicht mehr möglich. Wie viele Kulturgüter wurde auch der Nymphenburger Schlosspark von der NSDAP nach der Machtergreifung zweckentfremdet genutzt. Neben Pferderevuen und tanzenden Mädchen war ein Spektakel dieser Zeit die „Nacht der Amazonen“, konzertante Programmpunkte, verbunden mit performativen Kunstformen in Verbindung mit Feiern des NS-Regimes. 1938 wurde der Teil des Schlosses, der die Klosterkirche mit Orangerietrakt beherbergte zu einem Jagdmuseum umgestaltet. Dazu kam der Bau eines unterirdischen Bunkers für die NSDAP. Als 1945 der Zweite Weltkrieg endlich zu Ende war, waren die Schäden immens. Wegen der Luftangriffe waren zwar das Hauptschloss und die Amalienburg mit einem Tarnanstrich versehen worden und die großen Wegeflächen waren dunkel belegt. Teile des Mittelkanals konnten abgedeckt werden. Trotz dieser Maßnahmen wurden die Schlosskirche, der Vorplatz, die Badenburg und die Große Kaskade zerstört. Schwere Schäden erlitten die diversen Parkskulpturen und viele Bäume des Parks. Die Rekonstruktion und Wiederherstellung der Gebäude, Wasserspiele, Skulpturen und Gehölze nach historischen Vorbildern dauerte Jahrzehnte. Nicht alles konnte gerettet werden und einiges musste modernen urbanen Ansprüchen weichen. So stellte und stellt bis heute der in der Margarethe-Danzi-Straße angelegte Sportplatz einen eklatanten Eingriff in das Gesamtkonzept des südlichen Teils des Parks dar. Während der Olympischen Sommerspiele wurden die Dressurreitwettbewerbe im Schlossgarten ausgetragen. Dafür wurden die Statuen ausgelagert, Tribünen errichtet und Nebengebäude als Stallungen umfunktioniert. Innerhalb der Parkmauern umfasst die Anlage eine Fläche von 180 ha. Wenn man zusätzlich die Grünflächen westlich der Parkmauer, das Rondell mit dem stadtseitigen Kanal berücksichtigt, geht man von 229 ha aus. Davon bestehen allein 158 ha aus Gehölzbeständen und 20 ha aus Wasserflächen, was gerade den besonderen Reiz dieses Parks ausmacht. Jedes Jahr werden im Frühjahr 140.000 Blumen gepflanzt, die in der eigenen Gärtnerei gezogen werden. Ein Heer von Gärtnern kämpft sehr erfolgreich auf einer Schnittfläche von 4,5 ha um die Hecken, Kübelpflanzen und Staudenbeete in Form zu halten. Dank vieler fleißiger Hände erstrahlt die Anlage fast wieder in altem Glanz. Sowohl die Barockelemente als auch die Baumbestände des Landschaftsparks bieten nicht nur für Jogger und Spaziergänger traumhafte Einblicke und immer wieder neue Perspektiven. Für die verschiedensten Veranstaltungen bieten Park und Schloss die richtige Kulisse für jeden Anlass. Wer einmal einen Beförderungsappell der Bundeswehruniversität in diesem Ambiente miterleben durfte, weiß diese Kulisse zu schätzen und genießt das besondere Flair des Ortes. Englischer Garten Die berühmteste Parkanlage Europas ist der Englische Garten. Ursprünglich hieß der Park „Theodors Park“, benannt nach dem pfälzischen Kurfürsten, konnte sich aber als Namen nicht behaupten. Sehr schnell sprach man vom englischen Garten und dies ist bis heute so geblieben. Da diese Garten- bzw. Parkform, die im Gegensatz zum französischen Garten, der die strengen Barockelemente streng geometrisch voraussetzte, orientierten sich die sogenannten englischen Gärten an den natürlichen Gegebenheiten und spielten mit Sichtachsen und Wasserläufen, die die Anlagen harmonisch und naturnah erscheinen lassen. Nachdem 1777 Bayern an den pfälzischen Kurfürsten Carl Theodor fiel und dieser sein Erbe gegen die Niederlande nicht eintauatelier-tacke.de
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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15 schen konnte, begann dieser mit der Umgestaltung Münchens. Die erste Maßnahme war die Öffnung des Hofgartens für die Bürger. Damals lebten 40.000 Menschen in der Stadt. Am 13. August 1789 erfolgte eine Anordnung des Kurfürsten, auf dem Gebiet zwischen den sogenannten Militärgärten und der Isar einen Volkspark zu errichten. Die Militärgärten befanden sich im Südwesten des heutigen Englischen Gartens und waren öffentlich zugängliche Parzellen, die von Militärangehörigen bewirtschaftet wurden, die in Friedenszeiten sinnvoll beschäftigt werden mussten. Die Planung und Ausführung des Vorhabens unterlag dem Schwetzinger Hofgärtner Friedrich Ludwig von Sckell, der sich später auch um die Umgestaltung des Nymphenburger Parks verdient machte. Bereits 1792 konnte der Park im englischen Stil für die Münchner Bürger eröffnet werden. Später kam auch das Gelände der Militärgärten dazu. Der heutige Südteil des Englischen Gartens entspricht in etwa der ursprünglichen Anlage. Bis 1804 wurde der nördliche Teil dem Park angegliedert. Dieser Teil, als Hirschau bezeichnet, hat bis heute seinen ursprünglichen Charakter als Stadtwald in Ansätzen erhalten und all jene, die Ruhe und Entspannung suchen, finden sie hier. Die Trennung der beiden Parkteile erfolgte endgültig durch die bereits von den Nationalsozialisten gebaute „Lastenstraße“, deren Bau mit der kriegswichtigen Relevanz begründet wurde. Daraus entstand später der Isarring, ein Teil des Mittleren Ringes, der bis heute den Park durchschneidet. Bis in die Gegenwart wird um eine Tunnellösung gerungen, um die Gesamtfläche der Anlage wieder zu vereinen. Der Südteil des Parks verfügt über weltbekannte Sehenswürdigkeiten und ist Ziel vieler Touristen. Geprägt wird das Gelände durch drei fast parallel laufende Bäche, die aus der Vereinigung von Eisbach und dem Schwabinger Bach herrühren und die durch kleinere Bachläufe verbunden sind. Der Oberstjägermeisterbach speist den künstlich angelegten Kleinhesseloher See, der 8,64 ha groß ist und mit seinen Inseln sehr natürlich wirkt. An der Südspitze des Parks an der Prinzregentenstraße östlich des Hauses der Kunst tritt der Eisbach an der Eisbachbrücke zu Tage. Eine Steinstufe an der Austrittsstelle erzeugt die berühmte Stromschnelle, da der Bach sehr wasserreich ist. Ganz ungefährlich ist das Surfvergnügen nicht, da hinter der Welle mehrere Steinquader unter Wasser bei Stürzen Verletzungen hervorrufen können. Eigentlich war das Surfen illegal. Erst 2010 hat die Stadt München mit dem Freistaat Bayern das Gelände um die Brücke gegen ein adäquates getauscht und durch Beschluss das Treiben legalisiert. Im Amtsblatt 15 aus dem Jahre 2010 wird ausdrücklich das Surfen bis 50 m hinter der Brücke erlaubt, allerdings auf eigene Gefahr. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der 25 Meter hohe, 1789 erbaute Chinesische Turm im Stil einer chinesischen Pagode. In dieser Zeit war alles Chinesische, ob Porzellan, Möbel oder auch Gebäude, sehr beliebt. Da es sich um eine Holzkonstruktion handelt, brannte der Turm mehrfach ab. 1944 fiel der vorletzte Bau einem Bombenangriff zum Opfer. Erst acht Jahre später wurde der Wiederaufbau begonnen. Heute befindet sich unterhalb des Turms Münchens zweitgrößter Biergarten mit 7.000 Sitzplätzen. Sehr empfehlenswert ist in der Adventszeit der kleine Christkindlmarkt oder auch der jährlich stattfindende Kocherlball, der in diesem Jahr für den 17. Juli geplant ist. Nördlich des Chinesischen Turms steht ein Biedermeierkarussell, das bei schönem Wetter nicht nur die kleinen Münchner erfreut. Aus Anlass der Olympischen Sommerspiele 1972 stiftete Dr. Soshitsu Sen, Großmeister der Urasenke Teeschule aus Kyoto/Japan das Teehaus dem Freistaat Bayern, verbunden mit der Auflage, dass dort die japanische Teezeremonie unterrichtet und vorgeführt wird. Münchens Partnerstadt Sapporo hatte bereits die Beziehungen zwischen den beiden Städten intensiviert. Das Japanische Teehaus wurde hinter dem Haus der Kunst auf einer Insel des Schwabinger Baches inmitten eines japanischen Gartens errichtet. Wie vom Stifter gewünscht, finden regelmäßig traditionelle Teezeremonien statt und einmal im Jahr auch ein Japanfest. Über die Grenzen Europas hinaus wurde München berühmt durch den Monopteros als Ort besonderer Weltoffenheit und Toleranz. Ursprünglich hatte Friedrich Ludwig Sckell 1807 die Idee eines Pantheon, die der Ehrung bayerischer Persönlichkeiten
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 TITELTHEMA dienen sollte. Erst 1832 wurde mit dem Bau begonnen. Man errichtete ein Backsteinfundament von 15 Metern Höhe. Darauf wurde der 16 Meter hohe Rundtempel aus Kelheimer Sandstein erbaut. Der Bau musste mehrfach saniert werden. Die Sanierung von 1980–1982 war auch der Tatsache geschuldet, dass sich in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die alternative Szene, Hippies, Drogensüchtige und Aussteiger dieses Bauwerk als Treffpunkt auserkoren hatten. Einerseits wurde hier Münchens Ruf als besonders tolerant und weltoffen begründet, hatte aber zur Folge, dass die Bausubstanz durch Fäkalien, Verschmutzungen und Vandalismus Schaden nahm. Seit 2014 wird der Monopteros wieder einmal auf Hochglanz gebracht und ist erst wieder im September 2016 begehbar. Dann aber hat man wieder einen traumhaften Blick auf München. Entlang der Würm: Pasinger Stadtpark, Paul-Diel-Park, Schloss Blutenburg Nicht nur die Isar prägt das Stadtbild Münchens. Die Würm durchquert München auf ihrem fast 40 km langen Weg vom Starnberger See durch Oberbayern bevor sie sich in die Amper ergießt. Im Westen von München befindet sich auf 1,5 km entlang des Bachlaufs der Würm der Pasinger Stadtpark. Das Gebiet ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und erfüllt eine wichtige Naherholungsfunktion. Der alte Baumbestand, unterbrochen von breiten Wegen und Wiesen, ist ein Paradies nicht nur für Jogger. Viele Familien wissen das Spielplatzangebot inmitten der herrlichen Naturkulisse zu schätzen. Südlich des Pasinger Stadtparks grenzt nahtlos der Paul-Diehl-Park an. Paul Diehl war ein deutscher Filmproduzent, Filmregisseur und Autor. Von 1948 bis 1960 war er Bürgermeister von Gräfelfing und danach Ehrenbürger. Ihm zu Ehren erhielt der Park seinen Namen. Der Grünzug der Würm zieht sich weiter nach Norden über den Kornberger Weiher und die Gewässer um Schloss Blutenburg in unmittelbarer Nähe des Beginns der A 8. Schloss Blutenburg ist ein Juwel der bayerischen Schlösservielfalt. Die Geschichte des Schlosses reicht bis weit ins 12. Jahrhundert zurück. Ursprünglich war der Bau wie ein Wasserschloss von einem Wassergraben umgeben. Die vier Türme sorgten für den wehrhaften Charakter. In späterer Zeit erlebte das Schloss viele Höhen und Tiefen. Zeitweise als Jagdschloss genutzt, wechselte es immer wieder die Besitzer, die mit diversen Umbauten ihre Spuren hinterließen. So wurden die Wasserläufe immer wieder verändert. Seit 1866 war das Institut der Englischen Fräuleins der Pächter, der es 1957 an die Schwestern des Dritten Ordens abgab. Bis 1976 nutze man es als Altersheim. Da die Bewirtschaftungskosten des alten Gemäuers immer weiter stiegen, gab man den gesamten Gebäudekomplex auf. Auf Initiative des damaligen Münchner CSU Stadtrates Wolfgang Vogelsang wurde ein Förderverein der Freunde Schloss Blutenburg gegründet, der nicht nur die Sanierung vorantrieb, sondern dem es auch gelang, die Internationale Jungendbibliothek hier anzusiedeln. Daneben beherbergt das Schloss heute auch eine Michael-Ende- Ausstellung. Auch die spätgotische Kapelle erstrahlt seit einigen Jahren wieder in altem Glanz. Die gesamte Anlage mit dem wunderschönen Park bietet nicht nur dem literatur- oder geschichtsinteressierten Besucher eine wunderbare Erholungsmöglichkeit. Folgt man dem Lauf der Würm weiter nach Norden, gelangt man in den im Volksmund genannten Inselmühlpark. Schöne Baumbestände wechseln sich mit Rasenflächen ab. Nicht nur Hobbysportler wissen das Wegenetz zu schätzen. Auch die Hundebesitzer sind dankbar für die Möglichkeit, von den vielbefahrenen Straßen Abstand zu gewinnen, ohne weite Wege in Kauf zu nehmen. Flaucheranlagen 1848 wurde in den Isarauen ein Jagddomizil für den König und seine Gäste erbaut. Johann Flaucher übernahm um 1870 das Haus und richtete darin eine Gastwirtschaft mit Biergarten ein. Die Münchner waren begeistert. Die Nähe zur Stadt und die Lage mitten in den romantischen Isarauen machte die Schankwirtschaft „Zum Flaucher“ zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der damaligen Zeit. Der Flaucher bezeichnet heute ein Erholungsgebiet zwischen Isar und „Großem Stadtbach” . Schnell verschmolz der Name des Hauses mit der Landschaft. Schon im Mittelalter wurde an der Stelle des heutigen Flaucherwehrs das Isarwasser in die Stadtbäche umgeleitet. Die Auen lagen vor den Toren der Stadt, waren landwirtschaftlich wegen der häufigen Überschwemmungen uninteressant und wurden von den Bürgern kaum beachtet. Erst mit der beginnenden Industrialisierung und dem einsetzenden Bevölkerungswachstum breitete sich die Stadt auch nach Süden aus. Die Isar gewann an Bedeutung, nicht nur als Erholungsort für die sehr beengt lebende Stadtbevölkerung. Der Fluss wurde schon lange als Energielieferant genutzt. Das Flaucherwehr wurde seit seiner Entstehung immer wieder erweitert. Bis heute kann man auf der Krone den 335 m langen Flauchersteg begehen. Trotz seiner mehrfachen Umbauten ist durch die Lärchenholzbeschläge der ursprüngliche Charakter erhalten geblieben. atelier-tacke.de
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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17 Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte Münchens damaliger Erster Bürgermeister Jakob Bauer die Notwendigkeit von Natur und Grünanlagen für die Bevölkerung. Ihm ist es zu verdanken, dass die Flaucheranlagen, damals nur Isarauen genannt, durchgehend als Promenade entlang der Ufers der Isar angelegt wurden. Er gründete zu diesem Zweck die erste Stadtgärtnerei, die die Anlage und Pflege des Wegenetzes und der Grünflächen übernahm. Eigentlich sollten die Gärtner die neu gesetzten Maulbeerbäume betreuen, da das Innenministerium alle größeren Städte zu deren Pflanzung verpflichtet hatte. Die Idee dahinter war die Zucht von Seidenraupen. Die eigentlich in wärmeren Gefilden beheimateten Bäume gingen sehr schnell ein, ohne dass je eine Seidenraupe ein Blatt verzehren konnte, was auch bei unserem Klima für die Raupe nicht optimal gelaufen wäre. So konnten sich die Gärtner sehr schnell ihrer eigentlichen Aufgabe widmen – der Pflege der Isarauen. Später wurden durch sie auch alle städtischen Alleen, neuen Baumschulen und städtischen Grünanlagen betreut. Bereits 1877 wurde vom Magistrat der Stadt ein „Frauenfreibad“ an der Isar eingerichtet, ein Novum seiner Zeit. 1926 wurde dieses Bad in ein Familienbad umgewandelt und galt bis 1944 als das schönste Freibad Münchens. Nach der Zerstörung wurde es nicht wieder aufgebaut. In diesem Bereich wurde dann Kies abgebaut, den die Stadt für den Wiederaufbau dringend benötigte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann man den Fluss intensiv zu nutzen. So wurden die Kraftwerke Isar I–III und der Werkkanal oder auch Großer Stadtbach, über den der Isar Wasser entzogen wird, gebaut. Die Isar führte daher bedeutend weniger Wasser. Man erhielt aber den größten Teil der Auen, da sie als natürlicher Hochwasserschutz unverzichtbar für die dichtbesiedelte Stadt waren. Dieser Tatsache verdanken die Münchner einen weitgehend naturbelassenen Fluss inmitten der Stadt. Mit dem Ausbau der Brudermühlbrücke kam es erneut zu Veränderungen. So erhielten die Spaziergänger und Radfahrer eine eigene Passage unter der Brücke hindurch. Die Brückenpfeiler wurden zum StreetArt-Kunstwerk, das ständiger Veränderung durch die Sprayer unterliegt. 1964 wurden die Flaucheranlagen zum Landschaftsschutzgebiet erklärt und 40 Jahre später zum Fauna-Flora-Habitat- Gebiet für den europäischen Biotopverbund an die EU gemeldet. Dadurch genießt das gesamte Gebiet einen besonderen Schutz. Heute gehören die Flaucheranlagen zu den beliebtesten Anlagen der Münchner. Einerseits werden sie von den direkten Anwohnern täglich zum Spaziergang mit Kindern und/oder Hunden genutzt. Andererseits sind sie ein beliebtes Ausflugsziel zum Baden, Grillen, Joggen, Ballspielen oder einfach nur Ausspannen. Damit besteht aber auch ein immerwährendes Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Erholungsanspruch des Menschen. Der Flaucher selbst verfügt heute nicht nur über ein sehr schönes Gasthaus mit Biergarten, auch ein Natur-Kindergarten hat sich hier etabliert. Eine Wachstation der Isarrettung wurde eingerichtet, da es immer wieder zu Unfällen kommt. Im Sommer tummeln sich Tausende Touristen und Einheimische an der Isar. Die Flaucheranlage ist und bleibt ein Novum, denn kaum eine Weltstadt kann innerhalb ihrer Mauern mit einem naturbelassenen Flusslauf mit Auenlandschaft aufwarten. Dies auch für kommende Generationen zu erhalten, ist und bleibt auch Aufgabe jedes Einzelnen, der die Isar und ihre Ufer genießt. Westpark Der meistbesuchte Park Münchens ist nicht wie viele meinen der Englische Garten, sondern der Westpark. Diese Parkanlage in Sendling verdankt seine Existenz der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) von 1983. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts war das Gelände des heutigen Parks ein Brachland auf dem Gebiet des damaligen Waldfriedhofsviertels. Zwischen einem aufgelassenen Kieswerk, kleineren Gewerbeflächen, Sportflächen und dem Ende der Lindauer Autobahn bot sich die ebene ungenutzte Fläche für ein Großprojekt an. Nachdem die Nationalsozialisten den östlichen Teil des Geländes für die Errichtung einer „Kraft durch Freude“ Stadt vorgesehen hatten, dieses Vorhaben aber nicht mehr umsetzen konnten, hatte die Stadt München andere Pläne. Die Idee der Verlängerung der Autobahn als Bundesstraße bis zur Lindwurmstraße mit einem Großparkplatz für die Theresienwiese als ehemaliges Messegelände und diverse Gewerbebauten brachte eine Bürgerinitiative zu Fall. Da im Zuge der Olympischen Sommerspiele der Wohnungsbau forciert worden war und für einige Zeit die Einwohnerzahl sank, standen plötzlich 5.000 Wohnungen leer – ein heute unvorstellbarer Zustand! Aus diesen Voraussetzungen erwuchs die Idee der Stadt München, sich für die 1983 stattfindende Internationale Gartenbauausstellung zu bewerben und dafür dieses Gelände neu zu gestalten. Nachdem die Stadt die Eigentumsverhältnisse geklärt und rund die Hälfte des Geländes aus Privatbesitz angekauft hatte, konnte im Sommer 1976 ein Architektenwettbewerb für ausschließlich bayerische Landschaftsarchitekten ausgeschrieben werden. Als Sieger aus diesem Wettbewerb ging der Münchner Landschaftsarchitekt Peter Kluska hervor. Seine Idee war, eine vom Lärm der Großstadt abgeschirmte künstliche Voralpenlandschaft zu schaffen. So wurden in die Talstrukturen Wasserlandschaften am jeweils tiefsten Punkt des Geländes eingebettet und künstlich aufgeschüttete Moränen gleichenden Hügel errichtet, von denen die Besucher die Stadtkulisse und das Alpenpanorama sehen können. Das Wegenetz des Parks erweckt den Eindruck, dass diese sich natürlich an die Geländestrukturen anpassen. Für die Verbindung der beiden Parkteile errichtete man eine Spannbetonbrücke, die sich möglichst
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 TITELTHEMA naturnah in die Landschaft eingliedert und durch ihre Begrünung den Fußgänger vom Lärm des Mittleren Rings abschirmt. Im Juli 1977 erhielt München den Zuschlag für die IGA. Mit 29:1 Stimmen hatte sich das Vergabegremium für München und gegen Hamburg entschieden. Der Baubeginn im Januar 1978 bereitete das Gelände für die ersten Pflanzungen im April vor. Da die Zeit drängte, wurden 6.000 Großbäume im Alter von 20 bis 40 Jahre und rund 100.000 Sträucher umgepflanzt. Was heute Gärtnerroutine ist, war damals ein Wagnis und mit hohem Risiko verbunden, denn jeder nicht angewachsene Baum trieb die Kosten in die Höhe. Die Becken und Läufe der Wasserlandschaften mussten zum Teil künstlich abgedichtet werden. Das Grundwasser wurde aus großer Tiefe hoch gepumpt und versickert durch eine Kiesfilteranlage. Parallel zu den gartenbaulichen Aktivitäten in Vorbereitung der Gartenbauausstellung wurden die Arbeiten an der heutigen U-Bahn Linie U6 vorangetrieben. So konnte zur Ausstellungseröffnung südlich des Parks der Besucher aus drei Stationen wählen und auf diesem Wege problemlos jeden Eingang des Geländes erreichen. Eigentlich sollten die Anlagen der IGA nach Schließung bis auf das Restaurant Rosengarten und die Seebühne abgebaut werden. Die Münchner waren aber so begeistert, dass sich die Stadt genötigt sah, diesem Wunsch zu entsprechen. Viele Anlagen mussten winterfest gemacht werden. So wurden u.a. die Stützmauern und Terrassen der Mittelmeergärten und die Teile der ostasiatischen Gärten umgebaut. 70.000 Menschen leben heute im Umkreis von einem Kilometer des Westparks. Das natürlich anmutende Gelände wurde von den Münchner sofort angenommen. Kein Park der Stadt wird so intensiv genutzt. Im Winter werden die Hänge zum Rodeln genutzt. Am Mollsee im Ostteil haben die Schiffsmodellbauer einen kleinen Hafen für ihr Hobby erhalten. Dieser See speist einen fast 600 m langen Wasserlauf. Neben den großen Wiesenflächen, die nicht nur für Sport und Spiel, sondern auch als Liegewiesen genutzt werden, erfreuen zwei große Spielplätze den Münchner Nachwuchs. Sicherlich der schönste ist der Wasserspielplatz, der durch seine liebevoll gestalteten Anlagen und der Wasserlandschaft einmalig ist. Mit dem Hopfengarten verfügt dieser Teil des Parks über einen herrlichen Biergarten, in dem im Sommer auch Musik gemacht wird. Der Westteil des Parks wird für viele private und öffentliche Veranstaltungen genutzt. Bei gutem Wetter verwandeln sich einzelne Bereiche in Massengrillpartys. Wunderschön sind die asiatischen Gärten, die mit ihren verschiedenen Pflanzen, japanischen Bäumen und Steinen kleine Landschaften darstellen. China hatte bei der IGA 1983 zum ersten Mal an einer europäischen Gartenausstellung teilgenommen und seine jahrtausendealte Gartenkunst präsentiert. Bis heute hat dieser Teil des Geländes nichts von seinem Reiz verloren. Ein anderes asiatisches Novum ist die nepalesische Pagode, die von 300 Künstlern in sieben Monaten geschnitzt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man 200 Jahre lang keine vollständige Pagode mehr in Nepal gebaut. Beim Transport der Einzelteile wurde in den Hohlräumen 400 kg Haschisch gefunden. Findige Schmuggler hatten versucht, die Gunst der Stunde zu nutzen und geglaubt, dass die wertvollen Stücke nicht kontrolliert würden. Am Nordufer des Sees wurde die Seebühne mit 1.200 Plätzen erhalten. Ein Freiluftkino begeistert jedes Jahr die Münchner und ihre Gäste. Der angrenzende Rosengarten an den Hängen ist ein Novum. 20.000 Rosen mit mehr als 500 Sorten stehen im Juni in voller Blüte. Ganz in der Nähe findet man ein Restaurant mit Biergarten, dem der Rosengarten seinen Namen gab. Auf dem Weg vom Rosengarten zurück in Richtung Ostteil des Parks sollte man das Bayerwaldhaus nicht unbeachtet lassen. Hier wurde ein historisches Bauernhaus aus dem Bayerischen Wald von 1747 wieder errichtet und dient heute als Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern. Im Westpark wurden im Rahmen der Internationalen Gartenbauausstellung diverse Kunstwerke installiert, die sich harmonisch in die Natur einfügen und interessante Kontraste setzen. Ein Novum ist der Kugelbrunnen am Südost-Eingang. Eine 1,2 Tonnen schwere Granitkugel ruht in einem kalottenförmigen Gegenstück. Die Ausführung ist so genau erfolgt, dass allein der normale Wasserdruck ausreicht, um einen umfassenden Spalt zwischen beiden Objekten zu erzeugen. So können auch Kinder die schwere Kugel in Drehung versetzen. Diese Brunnenform war die erste ihrer Art und wird seitdem vielfach verwendet. Die Vielfalt dieses Parkensembles ist einzigartig und nicht nur für die Münchner sondern auch für gestresste Touristen ein ganz besonderes Erlebnis. Sie müssen es nur wissen, denn die meisten Besucher kennen eben nur den Englischen Garten. atelier-tacke.de
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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19 Luitpoldpark Als um 1900 München immer rasanter wuchs und ausgehend von der Maxvorstadt die urbane Ausdehnung nach Norden erfolgte, beschloss der Magistrat 1909 die Anlage eines Parks. Dem Zeitgeist entsprechend plante man ein Denkmal für den Prinzregenten und davon ausgehend einen Baumbestand von Linden und Eichen. In diesem Sinne wurde ein 17 Meter hoher Obelisk aus fränkischem Muschelkalk errichtet. Dieser wird umrahmt von rasterförmig gepflanzten Linden und Eichen. Für jedes Lebensjahr und die Regierungsjahre des Prinzregenten eröffnete sein Urenkel am 11. März 1911 den Park mit der Einsetzung der 90. Linde in den Münchner Boden. Die 25 Linden waren bereits gesetzt worden. Gleichzeitig wurde das Bamberger Haus, benannt nach einem ehemaligen Bamberger Barockbau, dessen abgerissene Fassade zum Teil wieder verwendet wurde, erbaut. Im Laufe der Jahre wurden immer wieder Bäume und Denkmäler gespendet. Durch den Zweiten Weltkrieg war der Park stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Mehrere Bombeneinschläge zerstörten nicht nur einen Teil des Bamberger Hauses. Als die Aufräumarbeiten nach 1945 begannen, musste der Park als Schuttablagestelle herhalten. So entstand an der Nordseite ein Schuttberg aus den Resten der zerstörten Stadt. Langsam begrünte man die Anlage wieder und errichtete 1958 auf dem Gipfel ein Kreuz zum Gedenken an die Opfer der Bombennächte des Krieges. Heute ist dieser Hügel 37 Meter hoch und als Luitpoldhügel bekannt. Einige Jahre später, bis hinein in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts, gestaltete man den Park im Sinne moderner Bedürfnisse der Bevölkerung unter Rücksichtnahme auf den historischen Bestand um. Das Bamberger Haus wurde saniert und ist heute ein Ort der gehobenen Gastronomie. Der Luitpoldhügel wird im Winter gern als Rodelberg genutzt. Der Spielplatz mit Heckenlabyrinth ist beliebt bei den Kleinen und der Pumucklbrunnen ist ein Trinkwasserbrunnen, der besonders im Hochsommer der Erfrischung dient. Der alte Baumbestand enthält auch einige Raritäten wie Ginkgo, Mammutbaum und Pyramideneichen. Gerade das macht den Park so interessant und bietet viele Möglichkeiten der aktiven und passiven Freizeitgestaltung – nur Grillen ist nicht erlaubt, aber das trübt die Qualität dieser grünen Oase nicht. Ostpark Der Ostpark ist eine der jüngsten Parkanlagen Münchens. Zwar gab es bereits 1918 Überlegungen, im Osten der Stadt einen Park anzulegen, diese Planungen wurden aber als unrealistisch verworfen. Erst mit der Errichtung von Neuperlach und der Ansiedlung von 80.000 Neubürgern Münchens wurde die Notwendigkeit einer Parkanlage erkannt. 1962 erfolgte der formale Beschluss über den Bau des Parks. Zwanzig Jahre lang wurden nach und nach die einzelnen Bauabschnitte realisiert. Heute umfasst das Gelände 56 Hektar. Die ehemaligen ebenen Ackerflächen verwandelten sich in Liegewiesen, Hügel und Wasserflächen. Beim Bau der U-Bahn und Neuperlachs fielen Unmengen von Bauschutt an. Daraus modellierten die Landschaftsarchitekten Hügel, von denen man bei gutem Wetter die Alpenkette sehen kann. Im Winter wird gerodelt und Ski gefahren. Der 3,5 ha große See mit Buchten und einer Insel wird über einen Grundwasserbrunnen gespeist. Diese Wasserfläche macht es möglich, in kalten Wintern Eis zu laufen und Eisstockschießen zu üben. Das angrenzende Eislaufstadion bietet dazu ergänzend eine Vielzahl von sportlichen Möglichkeiten. Im Sommer werden die Ballspiel- und Tischtennisplätze genutzt und das Michaelibad grenzt direkt an den Park. Der Michaeligarten – ein Biergarten mit 3.000 Plätzen – lässt keine Wünsche offen, wenn der Sport mal Pause macht. Der Ostpark ist ein seltenes Beispiel für gelungene Stadtentwicklung und Stadtplanung. Selten wurde ein neuer Stadtteil parallel zum Bau so zeitnah mit einem dermaßen optimalen Freizeitangebot ergänzt. Die Neuperlacher wissen dies zu schätzen. Maßmannpark Klein aber oho – so präsentiert sich der Maßmannpark nach seiner Sanierung im Jahre 2009. Der kleine Park in der Maxvorstadt verfügt nur über eine Fläche von 2,3 Hektar auf einer Geländestufe von fünf Metern. Er liegt zwischen Heß-, Schleißheimer- und Maßmannstraße. Im Volksmund Maßmannbergl genannt, machen hier die Jüngsten ihre ersten Rodelversuche. Für die Größeren gibt es einen Skaterpark. Die Geschichte dieses Geländes ist nicht uninteressant. 1260 wird erstmals das Umfeld des heutigen Parks, ein Konradshof erwähnt, der bis zur Säkularisation im Besitz des Klosters Schäftlarn war. Das Kloster verpachtete das Gebiet an Münchner Bürger. 1828 wurde eine öffentliche Turnanstalt von Hans-Ferdinand Maßmann eröffnet. Sein Denkmal ziert heute den Park. Maßmanns Ideen hatten ihren Ursprung bei seinem Lehrer, dem Turnvater Jahn. Dieser hatte schon früh den Wert des Sports für die Gesundheit und die Entwicklung des Geistes erkannt und propagierte an Schulen und Universitäten die sportliche Ertüchtigung. Maßmann war von König Ludwig I. nach München geholt worden, um die Ausbildung des Kadettenkorps voran zu treiben. Er war auch maßgeblich an der Einführung des Sportunterrichtes an bayerischen Schulen beteiligt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Turnhalle zerstört und nicht wieder aufgebaut. Da 1948 das Studentenwohnheim an der Heßstraße entstand, beschloss die Stadt, das freie Areal zu einem Park umzugestalten. Heute ist der Maßmannpark fast zu seinen Wurzeln und den Idealen seines Namensgebers zurückgekehrt, denn sportliche Betätigung wird von den Besuchern wieder groß geschrieben. Hartmannshofer Park Wenn man dem Hartmannshofer Bach aus dem Nymphenburger Park in nördlicher Richtung folgt, gelangt man in kurzer Zeit zum Hartmannshofer Park. Dieser Park gilt in München eher als Geheimtipp, da er gegen die berühmten großen Münchner Parkanlagen unberechtigterweise ein Nieschendasein fristet. Kurfürst Max Emanuel nutzte ab 1717 ein ehemaliges Forsthaus zur Fasanenaufzucht. Der Erste Weltkrieg beendete die Fasanenjagd im Hartmannshofer Forst. Die Nähe zum Schloss Nymphenburg machte es den Kurfürsten und Königen Bayerns möglich, Gästen einerseits eine atemberaubende Kulisse für das abendliche Amüsement und andererseits die Möglichkeit zur beliebten Fasanenjagd in unmittelbarer Nähe zu bieten. Erst nach 1960 wandelte der Freistaat
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Bayern die Landwirtschaft um den Forst in ein Erholungsgebiet um, in dem Park und Forst vereint wurden. Das ehemalige Forsthaus hat sich heute zu einem modernen Restaurant im historischen Gemäuer gewandelt und ist besonders bei Familien sehr beliebt. Der Biergarten ist einer der schönsten Münchens und gerade für Familienfeiern kann nicht nur das gute Essen, sondern auch die Nutzung der Wege durch Park und Wald empfohlen werden. Leopoldpark Zwischen Friedrichstraße und Leopoldstraße hinter dem Hauptgebäude der Ludwig- Maximilians-Universität, dem Studentenwerk, Mensa und dem Gebäude der pädagogischen und psychologischen Fakultät befindet sich der Leopoldpark. Ursprünglich wurde das 4 ha große Gelände von Prinz Leopold, dem jüngeren Bruder von Ludwig III. von Bayern, an sein Palais angegliedert und als Militärgelände genutzt. Diese Nutzung war der Tatsache geschuldet, dass Prinz Leopold als Offizier und späterer Generalfeldmarschall eine besondere Affinität zum Militär hatte. Heute wird die grüne Oase friedlich von gestressten Studenten zwischen den Vorlesungen gern genutzt und bildet einen Ruhepol in mitten des Großstadttrubels. Weißenseepark mit Katzenbuckel Zu den interessantesten Parks in München gehört aus Sicht von Kindern und Jugendlichen mit Sicherheit der Weißenseepark mit dem Katzenbuckel. Zwischen Untersbergstraße, Setzbergstraße und Sintpertstraße wurde auf 82.200 Quadratmetern eine Spiellandschaft angelegt, die ihresgleichen sucht. Kinder und Jugendliche können sich an farbenfrohen, modernen Spielgeräten austoben. Möglichkeiten zum Klettern, Schaukeln und Rutschen für die Kleinen sowie Bolzplätze und BMX-Dirtline für die Älteren sind ein Teil des Aktivangebotes. Ruhebereiche, Liegewiesen, Tische und Bänke und im Winter der Rodelhügel bieten auch den älteren Anwohnern diverse Möglichkeiten der Erholung. Selbst an Personen mit Behinderungen wurde bei der Gestaltung gedacht. So wurden barrierefreie Zugänge zu den Spielplätzen, aber auch Ruhezonen gebaut. Bei der Planung wurde auch auf einen Genderplan nicht verzichtet. Die Idee, allen Bevölkerungsgruppen aktive Erholung und Ruhemöglichkeiten zu bieten, wurde bis ins Detail umgesetzt. Der alte Baumbestand, ergänzt durch große Findlinge, gibt der Anlage einen natürlich wirkenden Charakter. Dieser Park ist nicht nur zu Recht bei Eltern mit Kinder sehr beliebt, sondern bietet auch Jugendlichen, Hundebesitzern, Sportbegeisterten und auch Erholungssuchenden mitten im Stadtgebiet Momente des Ausgleichs gegen den stressigen Alltag. Bavariapark König Ludwig I. hatte neben anderen Bauvorhaben die Idee, eine Ruhmeshalle mit hainartiger Parkanlage vor den Toren der Stadt München errichten zu lassen. So wurde dem Geschmack der Zeit entsprechend eine fast sieben Hektar große Fläche mit Eichen bepflanzt, die den Rahmen für die Ruhmeshalle bilden sollten. Der „Theresienhain“ wurde bereits 1831 eingeweiht. Erst 1850 folgten die berühmte Bavaria- Statue, deren Namen der Park fortan trug, und drei Jahre später die Ruhmeshalle nach Entwürfen von Leo von Klenze. Der Park war einzig König Ludwig I. vorbehalten und durfte nur von ihm und nahestehenden Mitgliedern des Königshauses genutzt werden. Erst 1872 wurde es den Münchnern möglich, den unberührten Baumbestand, die Skulpturen und die Anlage zu betreten. Nach der weiteren Erschließung der Theresienhöhe Anfang des 20. Jahrhunderts änderte sich grundlegend der Charakter des Geländes zu einem Ausstellungsareal. Da man die umliegende Fläche für Großausstellungen nutzte, der Park zum Teil aber als Hintergrund von Bavaria und Ruhmeshalle erhalten bleiben sollte, gestaltete man die Wege zum Teil neu, verjüngte den Baumbestand, erhielt aber auch die Parkwiese und den Ludwigshügel. Münchner Künstler gestalteten einen Figurenhain mit Plastiken und Skulpturen aus. Laubengänge und ein Kaskadenbrunnen wurden als neue Elemente errichtet. Einige der Skulpturen stehen heute im Tierpark Hellabrunn, am Orleansplatz und im Stadtmuseum. Nachdem die Nutzung des Geländes nicht mehr von Ausstellungen geprägt wurde, was dem Umzug der Messe Ende 1998 nach Riem geschuldet war, erhielt der Park seinen eigentlichen Erholungsauftrag zurück. Nicht nur Hundebesitzer, Jogger und Spaziergänger wissen die neu angelegten Rundwege zu schätzen. Kaum zu glauben ist, dass im abgeschiedenen Teil des Areals mit seinen Altbaumbeständen geschützte Tierarten mitten in der Stadt ein Biotop gefunden haben, das ihren Bestand sichert und Schulkindern als Ergänzung des Naturkundeunterrichtes dient. Auch ein Wirtshaus am nördlichen Teil lädt zum Verweilen ein. Ein Kinderspielplatz dient der körperlichen Ertüchtigung der Kleinen. Die große Wiese macht nicht nur Picknicks im Grünen möglich, sondern auch Badminton - oder Fußballspiele. Die Münchner Innenstadtbewohner, aber auch Gäste der umliegenden Hotels und Pensionen, nutzen bei fast jedem Wetter diese grüne Oase, die Natur pur bietet und ein Picknick im Schatten eines griechischen Gottes ist schon etwas ganz besonderes. Krone Park Touristen, die München besuchen, wollen unbedingt zum Nockherberg. Die meisten kennen den Ort aus dem bayerischen Fernsehen von der Salvator Starkbierprobe der Paulaner Brauerei mit Fastenpredigt und Singspiel. Wenn sie sich dann im Biergarten niedergelassen haben, ahnen die meisten nicht, dass sie nur über die nahe Brücke gehen müssen, um eine idyllische geschichtsträchtige Münchner Grünanlage zu entdecken. Der städtische Krone Park auf dem südwestlichen Teil der Anhöhe wurde von Ida Krone, der Witwe des früheren Zirkusdirektors Carl Krone, kurz vor ihrem Tod im Jahre 1957 gestiftet und 1958 der Öffentlichkeit übergeben. Auf dem Grundstück hatte früher der Circus Krone sein Winterquartier, bevor er in die Marsstraße umzog. Zwischen Eisenbahn, Isarhochkante und dem Nockherberg, der seinen Namen der Bankiersfamilie Nockher verdankt, die hier ein Sommerhaus seit 1789 besaß, liegt der kleine Park. Der Spielplatz mit Wasserspiel wird von den Kindern hoch geschätzt. Besonders schön ist der Blick Richtung Norden über die Stadt bis zum Olympiaturm. Ein schöner Baumbestand rundet das gepflegte Bild einer grünen Oase ab. Noch heute sollte man sich mit Dankbarkeit an die Stifterin erinnern, der die Lebensqualität ihrer Stadt am Herzen lag. (BH) 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 TITELTHEMA
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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21 Schloss Nymphenburg Nördliches Schlossrondell: ➔ Porzellanmanufaktur ➔ Museum Mensch und Natur ➔ Schlossverwaltung ➔ Johannisbrunnhaus / Pumpwerk ➔ Zugang zum Palmenhaus ➔ Pagodenburg Südliches Schlossrondell: ➔ Marstallmuseum ➔ Erwin-von-Kreibig-Museum ➔ Haupteingang Schloss ➔ Taxistand ➔ Busparkplätze ➔ Schlosswirtschaft Schwaige ➔ Amalienburg ➔ Badenburg Englischer Garten: Prinzregentenstraße 1 (hinter dem Haus der Kunst): ➔ Japanisches Teehaus ➔ Eisbach-Brücke / Surfer- und Wellenreiter Himmelreichstraße: ➔ Sportanlagen Hirschanger Tivolistraße / Englischer Garten: ➔ Chinesischer Turm ➔ Biergarten und Restaurant am Chinesischen Turm ➔ Monopteros ➔ Gartenverwaltung ➔ Kutschenstandort ➔ Kinderkarussell ➔ Orangerie Stellen Sie sich die Situation vor, ein Fahrgast steigt ins Taxi ein und nennt das Fahrziel „Englischer Garten“ . Für den Gast ein auf den ersten Blick belangloser Vorgang, für den Taxifahrer ergibt sich die Frage, wohin der Fahrgast denn genau will. In diesem Beispiel „Englischer Garten“ sollte sich beim Taxifahrer ein Register öffnen mit allen denkbaren Anfahrtsmöglichkeiten und es erfolgt eine Abstimmung des genauen Anfahrtspunktes mit dem Gast, möglichst noch vor dem Einschalten des Taxameters. In der nachfolgenden Tabelle wollen wir bezugnehmend zum Titelthema dieser Ausgabe die Anfahrtspunkte der großen Parkanlagen in Nymphenburg und im Englischen Garten beschreiben: Isarring / Gyßlingstraße: ➔ Wirtshaus „Hirschau“ ➔ Tennisanlage Hirschau ➔ Mini-Hofbräuhaus ➔ Tivoli-Kraftwerk ➔ Amphi-Theater Isarring / Kleinhesselohe: ➔ Seehaus ➔ Kleinhesseloher See Sondermeierstraße: ➔ Gaststätte Aumeister Königinstraße/Thiemestraße: ➔ Rumford-Schlössl / Rumfordsaal Königinstraße /Veterinärstraße: ➔ Milchhäusl ➔ Schönfeldwiese ➔ ANFAHRTSPUNKTE Sonderpreis Kfz-Meisterbetrieb Taxi-Service aller Fabrikate Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr gut • preiswert • schnell • zuverlässig Unfallinstandsetzung bei uns werden Sie rundum versorgt
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TAXIKURIER: Welche der vielen Grünanlagen und Parks in München unterliegen der Verwaltung des Baureferats/ Hauptabteilung Gartenbau? Wie viele Mitarbeiter beschäftigt das Baureferat / Hauptabteilung Gartenbau? Vanessa Assmann: Die Hauptabteilung Gartenbau mit rund 580 Mitarbeitern plant, baut und bewirtschaftet derzeit insgesamt 2.300 Hektar öffentliche Grünanlagen, Grünzüge und Naherholungsgebiete, Kinderspielplätze, Kleingartenanlagen, Friedhöfe, Verkehrsbegleitgrün mit rund 110.000 Straßenbäumen inklusive Schmuckbeeten und Pflanztrögen etwa in der Fußgängerzone. Ebenso plant, baut und unterhält der Gartenbau im Auftrag anderer städtischer Referate die Grünflächen von Schulen, Krankenhäusern, Kindergärten und Krippen, Horten, Freizeitzentren sowie von Sportanlagen, Bädern und sonstigen öffentlichen Gebäuden. Der Gartenbau wirkt bei allen grün- und freiflächenbezogenen Planungen im Stadtgebiet mit. Ziel ist, für ein gesundes Stadtklima „Grüne Lungen“ zu schaffen und zu erhalten. Insgesamt gibt es inzwischen mehr als 1.200 städtische Grün- und Parkanlagen. Dazu gehören kleine Flächen wie das Straßenbegleitgrün ebenso wie beispielsweise die Flaucheranlagen in den Isarauen, der Westpark und der Alte Botanische Garten sowie der mit 130 Hektar Fläche größte kommunale Park Münchens: der Riemer Park. Sozusagen um die Architektur einer Landschaft oder eines Parks kümmern sich Ingenieure und Landschaftsarchitekten des Baureferates (Gartenbau): Sie suchen Pflanzen aus und kombinieren sie miteinander nach Farben, Art und Struktur. Hierfür hat der Gartenbau Pflegepläneund Konzepte entwickelt, die immer wieder fortgeschrieben werden. Insgesamt sind über 40 Millionen Quadratmeter öffentliches und halböffentliches Grün zu pflegen und weiter zu entwickeln. Entsprechend vielfältig ist das städtische Angebot an Freiräumen für die Münchnerinnen und Münchner – und es werden auch neue Grünanlagen geschaffen. Beispiel für die zukunftsweisende Grünplanung, die nach ökologisch nachhaltigen Prinzipien entwickelt wird, ist der neue Stadtteil Freiham: Herzstück wird der nahezu 60 Hektar große Landschaftspark im Westen des Wohngebiets. TAXIKURIER: Gibt es auch Grünanlagen, die nicht durch das Baureferat verwaltet und gepflegt werden? Vanessa Assmann: Dazu gehören der Englische Garten, der Park Nymphenburger Schloss, der Finanzgarten, der Hofgarten u.a. Flächen, hier ist die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen verantwortlich, zu finden unter www.schloesser.bayern.de TAXIKURIER: Welcher Park ist am pflegeintensivsten und warum? Vanessa Assmann: Alle Parks und Grünanlagen werden ganzjährig gepflegt. Jeder Park hat seine Eigenschaften, zum einen verlangen Sträucher und Stauden mehr Pflege, andernorts entsteht mehr Arbeit durch großen Baumbestand oder Parknutzung. TAXIKURIER: Wie viele Pflanzen, Büsche und Bäume müssen jährlich neu gepflanzt oder ausgetauscht werden? Vanessa Assmann: Die Gärtnerinnen und Gärtner des Münchner Baureferates pflanzen durchschnittlich 300.000 Frühjahrsund Sommerblumen, rund 400.000 Blumenzwiebeln und circa 150.000 Rosenstauden und Kleingehölze im Jahr. Im Jahr 2015 wurden insgesamt 1.727 Bäume gepflanzt. Ersatzpflanzungen sind nicht überall fachlich sinnvoll. Vor allem in größeren und naturnahen Gehölzbeständen in Grünanlagen oder Friedhöfen vermehren sich die Baumbestände selbst. Eine derartige Naturverjüngung ist im Sinne des Naturschutzes und der nachhaltigen Entwicklung zu be- Interview mit Vanessa Assmann (Pressestelle des Baureferats der Landeshauptstadt München) vorzugen, weil sie genetisch vielfältiger ist und die Bäume damit gegen Krankheiten widerstandsfähiger werden. TAXIKURIER: Gartenpflege ist saisonal abhängig. Welche Tätigkeiten sind in der kalten Jahreszeit nötig? Vanessa Assmann: Die Wintermonate nutzt das Baureferat für Gehölz- und Baumpflege. Ziel ist es, den wertvollen Baumbestand in Parks und Grünanlagen, auf Friedhöfen und Plätzen sowie entlang von Straßen zu pflegen und für die Zukunft dauerhaft gesund und artenreich zu erhalten. Außerdem muss die Stadt die Verkehrssicherheit erhalten. Trotz jährlich zu entfernender, nicht mehr sicherer Gefahrenbäume wächst durch Ersatz- und Neupflanzungen die Anzahl der Stadtbäume in München stetig an. TAXIKURIER: Was kann der Parkbesucher tun, um Ihren Mitarbeitern die Arbeit zu erleichtern? Vanessa Assmann: Einen Beitrag zur Sauberkeit in Parks und Grünanlagen kann jeder Parkbesucher leisten – etwa indem Abfall in Behälter geworfen wird und nicht auf den Boden und darauf geachtet wird, dass Hunde von Spiel- und Liegewiesen fernbleiben. Es gilt die Grünanlagensatzung, die darauf zielt, den „Erholungs- und Freizeitcharakter von Grünanlagen zu sichern und unterschiedliche, teils widerstreitende Nutzerinteressen einem gemeinwohlverträglichen Gesamtausgleich zuzuführen“ . Eine große Rolle bei der Planung von Grün- und Freiflächen spielt seit Mitte der 90er Jahre Bürgerbeteiligung. Durch die stärkere Identifikation entsteht Verantwortungsbewusstsein, die Anlagen sind gut besucht und mutwillige Zerstörungen sind die Ausnahme. TAXIKURIER: Wir danken für die interessanten Ausführungen. (BH) ➔ FRAGEN AN DAS BAUREFERAT 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 TITELTHEMA
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Mitten im Zentrum Münchens liegt die mächtige Residenz, ein umfassender Komplex aus einer Vielzahl von Einzel gebäuden, Innenhöfen, Theatern und Museen. Die Residenz ist das größte innerstädtische Schloss in Deutschland und in ihrer Ausdehnung Ausdruck der langen Herrschaft des Hauses Wittelsbach über Bayern, die von 1180 bis 1918 währte. ➔ RESIDENZ UND HOFGARTEN istockphoto schen Mittelalter noch nicht der Fall gewesen war. Deshalb wurden ab 1612 große Teile der Befestigungen abgerissen. Bis zum 19. Jahrhundert erfuhr der Gebäudekomplex somit ständige Erweiterungen, bis er seine heutige Ausdehnung zu einem großen, um mehrere Höfe gruppierten Baukomplex erreichte. Eine Aufzählung und Beschreibung der einzelnen Gebäude kann hier aus Platzgründen allerdings nicht erfolgen. Mit dem Ende der Monarchie im Jahr 1918 verlor die Residenz ihre Funktion als Regierungssitz. Während des Zweiten Weltkrieges brachten 1944 Luftangriffe starke Zerstörungen, jedoch waren die Inneneinrichtungen rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Bereits im Mai 1945 wurde ein Baubüro gegründet, das den späteren Wiederaufbau des kunsthistorisch überaus bedeutenden Gebäudekomplexes vorbereiten sollte. Dies löste eine kontroverse Diskussion aus, denn der Wiederaufbau des zerstörten Wohnungsbestandes erschien bei weitem vordringlicher. Langfristig und vom heutigen städtebaulichen und touristischen Standpunkt aus gesehen erscheint die Entscheidung allerdings sinnvoll. Der Wiederaufbau dauerte mehrere Jahrzehnte und konnte erst 2003 mit der Wiedereröffnung der Allerheiligen- Hofkirche abgeschlossen werden. Straßen und Plätze Wie zahlreiche der heutigen Stadtteile, wurde Schwabing lange vor München erstmals urkundlich erwähnt, nämlich im Jahr 782, während Münchens Gründungsakt erst 1158 stattfand. Ungefähr seit 1370 hieß die Landstraße von München nach Norden Schwabinger Gasse. Seit etwa 1680 trug sie einen neuen, edel klingenden Namen, und zwar Strada della Residenza Electorale, Straße der kurfürstlichen Residenz. Italienisch war damals nämlich die Sprache des Adels und der Gebildeten. Daraus wurde schließlich im 18. Jahrhundert die heutige Benennung Residenzstraße. Aus dem Residenzplatz wurde im Jahr 1805 der Max- Joseph-Platz nach dem ersten bayerischen König (1756–1825), der seit 1799 als Kurfürst und seit 1806 als König herrschte. Als seine Erhebung zum König bereits absehbar war, befahl er 1805 die Umbenennung des Residenzplatzes in Max-Joseph-Platz, wo sein Sohn Ludwig I. 1835 zu seinen Ehren das heute noch stehende Denkmal errichten ließ. Es war die erste von vielen Benennungen einer Verkehrsfläche überhaupt nach einem Mitglied des Herrscherhauses, und, wie damals üblich, nach einer lebenden Person. Die Hofgartenstraße aus der Zeit um 1800 führt vom Odeonsplatz zum Karl-Scharnagl-Ring, hat aber lediglich eine Adresse, nämlich die Max-Planck-Gesellschaft auf Hausnummer 8, und ist nur ab der Alfons-Goppel-Straße befahrbar. Seit circa 1820 hieß diese Verkehrsfläche Marstallplatz nach der angrenzenden Hofreitschule und erhielt 2005 ihren heutigen Namen nach dem bayerischen Ministerpräsidenten (1905–1991), der aber vor Fertigstellung der benachbarten Staatskanzlei regierte, nämlich von 1962 bis 1978. Erhalten hat sich hingegen die Benennung der Marstallstraße ebenfalls aus der Zeit von 1820 östlich der Hofreitschule. Neueren Datums war die Leibregimentstraße von 1931, der heutige Fußweg zwischen der Hofgarten- und der Galeriestraße. Sie bezog sich auf das Garderegiment der bayerischen Herrscher, deren Kaserne sich auf dem Areal der heutigen Staatkanzlei befand. Im Jahr 1947 wurde sie für den Autoverkehr gesperrt und verlor ihren Namen. Der Hofgarten Das nach Plänen von Leo von Klenze (1784–1864, Klenzestraße von 1830) im Städtebauliche Lage Heute befindet sich die Residenz am nordöstlichen Rand der Altstadt. Das war natürlich nicht immer der Fall. Bereits die erste Burg, der heutige Alte Hof, lag im äußersten Nordosten der Stadt. Er gehörte zwar geografisch zu München, doch waren seine Befestigungen zur Stadt hin erheblich stärker als die nach außen. Der Grund dafür lag in der Gefahr, die von der mittelalterlichen Stadt beziehungsweise ihren Bürgern ausging, weil die Interessenkonflikte zwischen dem Adel und den Bürgern immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führten. Und in einem solchen Fall konnte es ratsam erscheinen, den Hof möglichst schnell nach außen verlassen zu können. Ab 1315 wurde die Stadt erweitert und mit neuen Befestigungen umgeben, ungefähr entlang des heutigen Altstadtringes. Dies erforderte aus besagten Gründen auch die Verlegung des neuen Hofes, der Neuveste, die spätere Residenz, an den Rand des vergrößerten Münchens. Der Gebäudekomplex Da der Alte Hof seit dem 14. Jahrhundert in der nunmehr erweiterten Stadt lag und daher als Fluchtburg für die Wittelsbacher keine ausreichende Sicherheit mehr bot, entstand damals die heutige Residenz. Anfangs war sie eine Wasserburg, die von der Stadt her nur über eine Brücke zu erreichen war und deren stärkster Befestigungsturm bezeichnenderweise zur Stadt hin lag, ähnlich dem Alten Hof. Mit dem verstärkten Einsatz von Kanonen seit dem 16. Jahrhundert erwiesen sich die Befestigungsmauern als zunehmend überflüssig, so dass sich die Residenz zu einer Anlage mit ziviler Nutzung entwickelte. Hinzu kam, dass der Staat als solcher sein Machtmonopol immer stärker durchsetzen konnte, was im chaoti- HISTORISCHES MÜNCHEN Stadtschloss und Residenz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
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Jahr 1816 errichtete Hofgartentor, das erste seiner vielen Bauwerke, gleich beim Odeon-Stand öffnet den vielen Einheimischen wie auch Touristen den Weg in den Park. Seit 1613 außerhalb der Stadtmauern als geometrisch angelegter Renaissance- Garten angelegt und Stück um Stück erweitert, diente er dem bayerischen Herrscherhaus und seinem Hofstaat als abgeschlossenes Areal zum Lustwandeln. Im Arkadengang, der den Hofgarten nach Westen und Norden hin abschließt, zeigen heroische Wandmalereien Szenen aus der Geschichte des Hauses Wittelsbach, geschaffen von Peter von Cornelius (1783– 1867, Corneliusstraße ebenfalls von 1830). Auf Befehl von König Ludwig I. entstanden diese beiden Straßennamen zeitgleich am 13. März 1830 nach den ebenfalls noch Lebenden – aber dies nur nebenbei. Im Osten stand seit 1807 die Hofgartenkaserne und seit 1905 das neu errichtete Bayerischen Armeemuseums, dessen markanter Mittelbau heute in die Staatskanzlei integriert ist. Nach Süden zu schließt den Hofgarten die Fassade der Münchner Residenz ab. Dieser Bauteil entstand ebenfalls nach Plänen von Klenze. Der Diana-Tempel mit seinen vier Brunnen, geschaffen von Heinrich Schön (gestorben 1640, Schönstraße von 1890), bildet das Zentrum des Hofgartens. Die Anlage wurde 1780 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und das hatte folgenden Hintergrund: Damals gärte es politisch in Europa, was seinen explosiven Ausdruck in der Französischen Revolution von 1789 fand, in deren Gefolge sogar König Ludwig XVI. und Königin Marie- Antoinette im Jahr 1793 enthauptet wurden. Um in Bayern Dampf aus dem Kessel zu lassen, wollte sich Kurfürst Karl Theodor (1724–1799, regierte 1777–1799) als Wohltäter an seinen Untertanen darstellen und öffnete seinen Lustgarten. Etwas später, nämlich genau 1789 und vermutlich inzwischen in Panik, beauftragte er Benjamin Thompson (1753–1814), den er später zum Grafen Rumford beförderte, den Englischen Garten zur Erbauung der Münchner Bevölkerung anlegen zu lassen, so dass das Publikum bald vom Hofgarten direkt in den neuen Park spazieren konnte. Die Rumfordstraße erinnert seit 1865 an den Engländer in bayerischen Diensten. Stadtbäche Von der Isar gespeist, fließt der Westermühlbach nach Norden und verschwindet bei der Pestalozzistraße im Untergrund. Als Westlicher Stadtgrabenbach unterquert er anschließend das Sendlinger Tor und das Karlstor sowie den Maximiliansplatz. Erst bei der Max-Planck-Gesellschaft tritt er – nun unter dem Namen Köglmühlbach – wieder an die Oberfläche und fließt nach Norden in den Englischen Garten. Ursprünglich diente er zur Wasserversorgung der Residenz, auch wenn dieses Wasser vor Gebrauch gründlich abgekocht werden musste. Erst im Jahr 1992 wurde der Köglmühlbach wieder als offenes Gewässer wiederhergestellt. Der Hofbrunnwerk-Kanal zweigt unterirdisch am Mittelbau der Residenz vom Köglmühlbach ab und fließt quer unter dem Hofgarten zum Englischen Garten. Wie sein Name andeutet, befindet sich unter den nördlichen Arkaden des Hofgartens ein historisches Pumpwerk aus dem Jahr 1845, das die Brunnen des Hofgartens mit Wasser versorgt. Obwohl zwischen 1991 und 1996 aufwändig instandgesetzt, bleibt der versteckt liegende Zugang die meiste Zeit versperrt. Das Kriegerdenkmal Im Jahr 1924 entstand das Münchner Kriegerdenkmal im Hofgarten vor dem 1944 zerstörten Armeemuseum. Es erinnert an die 13.000 Münchner, die im Ersten Weltkrieg auf dem angeblichen Feld der Ehre blieben. Ebenfalls im Innenraum brachte man nach dem Zweiten Weltkrieg die zusätzliche Widmung an: „Zum Gedenken / an die 22.000 Gefallenen / 11.000 Vermissten / 6.600 Opfer des Luftkrieges / der Stadt München / 1939–1945“, eine gewaltige Steigerung im Vergleich zum Ersten Weltkrieg und Ausdruck des technischen Fortschrittes sowie der Rücksichtslosigkeit der deutschen politischen und militärischen Führung selbst gegenüber Deutschen. Das Kriegerdenkmal hebt sich von den sonstigen Erinnerungsstätten dieser Art deutlich ab, denn es ragt nicht in die Höhe, sondern führt im Gegenteil in die Tiefe. Es steht in einer zwei Meter tiefen Senke, in die vier enge, abgewinkelte Treppen führen, und ist damit einem verbunkerten Gefechtsstand nachempfunden. Die Deckplatte allein wiegt 250 Tonnen. Auf der ersten Ebene befanden sich die einzelnen Namen der 13.000 Gefallenen, doch wurden diese durch einen Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg zerstört. Danach hatte man offenbar dazugelernt, denn jetzt sieht man dort auf der einen Seite in Reih und Glied in den Kampf marschierende Soldaten und auf der anderen Seite das Resultat, nämlich in Reih und Glied stehende Soldatengräber. Auf der zweiten Ebene liegt ein überlebensgroßer Gefallener aus Bronze. Obwohl es sich hier um ein symbolisches Opfer der mörderischen Schlachten handelt, sieht man einen völlig unverletzten, sauber gekleideten Soldaten, der sich scheinbar im erfrischenden Tiefschlaf befindet. Dies kann nicht anders gedeutet werden als eine Verherrlichung des elenden Kriegstodes nach dem Motto: „Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben.“ Glück Die Löwen am Haupteingang an der Residenzstraße fallen durch ihre blank polierten Nasen auf. In ihren Reiseführern lesen Touristen aus aller Welt, dass, wer hier reibt, Glück im künftigen Leben erfahren werde. Nachdem auch Einheimische von diesem Wundermittel wissen, bleiben die Nasen unabhängig von Wind und Wetter immer bestens geputzt. (BW) MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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Interview mit Stephanie Jacobs (Referentin für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München) ➔ KLIMASCHUTZ UND E-MOBILITÄT Vom 30. November 2015 bis zum 12. Dezember 2015 fand in Paris die 21. Weltklimakonferenz statt, kurz COP 21 genannt. Im Rahmen dieser Veranstaltung einigten sich die teilnehmenden Staaten auf einen neuen Weltklimavertrag. Dessen Quintessenz lautet, dass die Erderwärmung auf mindestens zwei Grad eingegrenzt werden muss, erstrebenswert wären 1,5 Grad. Den Kommunen kommt hier eine besondere Rolle zu, schließlich werden in den Städten die meisten Treibhausgase emittiert. Hier will München seinen Beitrag leisten, unter anderem mit der Förderung der Elektromobilität. In einem Gespräch mit dem TAXIKURIER stellt Stephanie Jacobs, Referentin für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München, das städtische Förderprogramm „München e-mobil“ detailliert vor. TAXIKURIER: In der Vollversammlung des Stadtrates am 20.05.2015 wurde beschlossen, das „Integrierte Handlungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität in München“, kurz „IHFEM 2015“, mit einem Volumen von 30 Millionen Euro zu fördern. Welche Ziele stehen hinter dieser Maßnahme, was soll damit mittelfristig erreicht werden? Stephanie Jacobs: Das IHFEM ist ein Baustein zur Umsetzung des städtischen Leitbildes Perspektive München, zur Leitlinie Ökologie sowie zum Verkehrsentwicklungsplan. Ein Teil des IHFEM ist die neue Förderrichtlinie zur Elektromobilität in München, kurz „München e-mobil“ . Damit möchten wir einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Reine Elektro-Fahrzeuge sind leise und stoßen zu keiner Zeit Schadstoffe aus. So leisten wir einen Beitrag zur Luftreinhaltung und zum Lärmschutz und schließlich zum Erhalt der Lebensqualität und Gesundheit in unserer Stadt – damit München auch zukünftig lebens- und liebenswert ist. TAXIKURIER: Welche Fahrzeuge fallen konkret unter das Förderprogramm, wer ist berechtigt, Förderung zu beantragen, und unter wessen Regie steht dieses bisher doch einmalige Projekt? Stephanie Jacobs: Die Federführung bei der Umsetzung von „München e-mobil“ hat das Referat für Gesundheit und Umwelt übernommen. Im Rahmen des Programms stehen 22,2 Millionen Euro direkte Fördergelder zur Verfügung. Keine Kommune in Deutschland investiert in diesem Bereich so viel. Wir wollen damit vor allem Akteure des innerstädtischen Wirtschaftsverkehrs, wie z.B. Handwerker, Pflegedienste, Kurierdienste oder auch Taxiunternehmen dazu animieren, auf eine saubere Zukunftstechnologie umzusteigen. Denn gerade im Wirtschaftsverkehr werden Fahrzeuge oft mit dem besonders umweltschädlichen Dieselantrieb und häufig auf kurzen Strecken von A nach B bewegt. Hier kann ein Umstieg auf eine saubere Technologie folglich viel bewirken. Weil Fragen der Wirtschaftlichkeit, der Reichweiten sowie der verfügbaren Ladeinfrastruktur eine entscheidende Rolle spielen, um den Kraftfahrzeugverkehr auf E-Mobilität umzustellen, fördern wir die Anschaffung von Fahrzeugen für Unternehmen, Gewerbetreibende, freiberuflich Tätige und gemeinnützige Institutionen mit bis zu 4.000 Euro. Um den Anreiz für umweltfreundliches Verhalten noch zu erhöhen, wird mit einem zusätzlichen Bonus belohnt, wer nachweist, dass er seinen neuen E-Pkw ausschließlich mit Ökostrom betreibt (500 Euro) und/oder zugleich ein herkömmlich betriebenes Fahrzeug abschafft (1.000 Euro). Für Ladeinfrastruktur können auch Privatpersonen eine Förderung von bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt erhalten. Gefördert werden übrigens auch zwei- und dreirädrige E-Fahrzeuge, wie z. B. Pedelecs und Lastenpedelecs. TAXIKURIER: Apropos Ausbau der Ladeinfrastruktur: Welche Ziele hat das RGU hier gesteckt, wie eng soll das Ladestationen-Netz nach der dieser Maßnahme sein? Stephanie Jacobs: Ein Umstieg auf E-Fahrzeuge wird auf Dauer nur gelingen, wenn auch ausreichend Lademöglichkeiten vorhanden sind. Deshalb sieht das Förderprogramm „München emobil“ auch die Förderung von Ladeinfrastruktur vor. Zudem bauen auch die SWM mit weiteren 100 Ladestationen im öffentlichen Raum die Infrastruktur aus. Gefördert werden Fahrzeuge wie Ladeinfrastruktur nach Antragseingang und so lange, bis die Fördersumme ausgeschöpft ist. Allerdings haben wir bei der Ladeinfrastruktur den Kreis der Förderberechtigten bewusst auf Privatpersonen erweitert – auch als Ergänzung zu den bereits laufenden Ausbauprojekten. Aus Gründen der Nachhaltigkeit fordern wir bei der Ladeinfrastruktur, dass diese ausschließlich mit Ökostrom betrieben werden. Sie muss zudem auf privatem Grund installiert und geladen werden. TAXIKURIER: Neben dem Individualverkehr nehmen die Fahrzeugzahlen des öffentlichen Personennahverkehrs in München einen nicht unerheblichen Stellenwert ein. Gibt es Planungen, auch im Bereich der Linienbusse und Taxis das Thema E-Mobilität zu realisieren? Stephanie Jacobs: Der Großteil des Öffentlichen Personen Nahverkehrs fährt natürlich heute schon elektrisch – die U-Bahn, die Tram und die S-Bahn. In den letzten drei Jahren ist auch ein Anstieg der Zulassungszahlen für E-Busse in Deutschland zu verzeichnen. Allerdings sind die meisten davon hybrid-betriebene Busse, die auf Kraftstoffbetrieb umschalten können, sobald die Batterie leer ist. Linienbusse legen im Stadtverkehr im Schnitt zwischen 300 und 350 km zurück. Dabei kehren sie zumeist nicht zwischendurch in den Betriebshof zurück und haben in der Regel nur sehr kurze Haltestellenaufenthalts- und Wendezeiten. Dies macht den Umstieg auf rein batteriebetriebene und somit wirklich abgasfreie Fahrzeuge, wie wir sie fördern, derzeit noch recht schwierig. Die MVG nehmen demnächst zwei batterieelektrische Busse in Betrieb. Taxis sind im Gegensatz zu Linienbussen meist nicht im Dauereinsatz und könnten so Ladezeiten einschieben. Mit dem Projekt „Virtuelles Elektrotaxi München“ wurden wichtige Erkenntnisse 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
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gewonnen, unter anderem an welchen Orten sich Ladestationen anbieten. Wir hoffen, dass viele Münchner Taxiunternehmen unser Förderprogramm nutzen. TAXIKURIER: Die zentrale Frage für den Einsatz von E-Mobilität ist die Nachladung am Taxistand oder auch im Betriebshof. Am Taxistandplatz ist die Ladung mittels Kabel nicht umsetzbar, hier ist die einzig praktikable Lösung das induktive Laden. Wie weit ist hierfür die Entwicklung fortgeschritten, und gibt es konkrete Ansätze, diese Technologie auch in München zum Einsatz zu bringen? Stephanie Jacobs: Das Laden per Induktion ist noch eine sehr neue Technologie. Das induktive Laden ist komfortabel, weil man kein Kabel braucht, aber derzeit noch zu teuer. Diese Technik könnte sich eines Tages durchsetzen. Momentan ist sie wohl noch eher Zukunftsmusik, aber wir behalten die Entwicklung im Auge. TAXIKURIER: Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen gutes Gelingen bei der Umsetzung des Programms. (Das Gespräch mit Stephanie Jacobs führte Thomas Kroker) Förderanträge und Informationen zum Förderprogramm „München e-mobil“ finden Sie auf www.muenchen.de/emobil Sie können auch direkt unter Tel. (089) 233-477 11 oder über emobil.rgu@muenchen.de Kontakt mit den Experten des Referats für Gesundheit und Umwelt aufnehmen. Staus – Deutschland und Europa im Vergleich Von den 13 im Jahr 2015 analysierten europäischen Ländern verzeichneten 70 Prozent einen Rückgang an Staus. Das kann auf die stagnierende europäische Wirtschaft zurückgeführt werden. Mit einem durchschnittlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von lediglich 0,3 Prozent in der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres, weniger als der Vor-Krisen-Wert aus dem Jahr 2008. Belgien führt die Liste an, hier verbrachten Fahrer 2015 durchschnittlich 44 Stunden in Verkehrsstaus, gefolgt von den Niederlanden (39 Stunden), Deutschland (38) und Luxemburg (34). Die Schweiz stieg um einen Platz von sechs auf fünf und rutscht so in die Top 5 des Jahres 2015. Länder in Europa mit den höchsten Staulevels (geordnet nach jährlich verschwendeten Stunden): Rang Land Verschwendete Veränderung Stunden zu 2014 1 Belgien 44 –6,3 Stunden 2 Niederlande 39 –1.5 Stunden 3 Deutschland 38 –0.7 Stunden 4 Luxemburg 33 –0.9 Stunden 5 Schweiz 30 +1.2 Stunden 6 Vereinigtes Königreich 30 –0.1 Stunden 7 Frankreich 28 –0.3 Stunden 8 Österreich 25 +0.4 Stunden 9 Irland 25 +0.5 Stunden 10 Italien 19 –0.6 Stunden 11 Spanien 18 +0.2 Stunden 12 Portugal 6 –0.2 Stunden 13 Ungarn 5 –1.0 Stunden Die Ergebnisse der INRIX Traffic Scorecard 2015 für Europa gehen auf Verkehrsgeschwindigkeitsdaten zurück, die INRX auf mehr als einer Million Kilometern städtischer Straßen und Schnellstraßen in 13 europäischen Ländern und 96 Städten zwischen Januar und Dezember 2015 gesammelt hat. Den weltweiten Bericht finden Sie auf inrix.com/scorecard. (Quelle: INRIX) ➔ STOP AND GO INFORMATION Tom Trenkle MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27 AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ BARGELD – Da gibt es doch die öffentlich angestellten Überlegungen einiger Herrschaften aus der obersten Finanzmafia, Bargeld gänzlich abzuschaffen. Zahlungen aller Art sollten zukünftig nur mehr unbar, also per „electronic cash“ abgewickelt werden können. Einfach unglaublich: soll der Kauf einer Briefmarke, einer Postkarte, einer Halben im Wirtshaus oder jegliche Taxifahrt künftig der Gnade – und auch Kontrolle – der Banken unterliegen, deren schwerstkriminellem Gebaren wir erst vor wenigen Jahren die letzte „Finanzkrise“ zu verdanken hatten? Soll künftig jeder windige Bankangestellte aus unseren Kontoauszügen ersehen können, wer wann wo im Supermarkt eingekauft hat, mit dem Taxi gefahren ist oder, von mir aus, einen Puff besucht hat? Wer in welcher Apotheke Medikamente gekauft hat? Und: unterlägen wir erst alle solcher Zwangsüberwachung, hätten diese Herrschaften („Leistung aus Leidenschaft“) freie Hand, die Gebühren für ihren „Service“ nach Belieben zu diktieren. Eine Alternative gäbe es ja nicht mehr. Trinkgelder bei Kellnern, Taxlern, Friseurinnen usw. liefen zwangsweise über das Konto und würden vom Finanzamt bequem zum steuerpflichtigen Lohn hinzugerechnet werden können … Das fadenscheinige Argument, mit der Abschaffung des Bargeldes solle illegalen Finanzströmen, z. B. aus der Drogenkriminalität, ein Riegel vorgeschoben werden, haut dem Fass den Draht ins Gesicht (oder so ähnlich): die mit riesigem Abstand kriminellsten Geldtransaktionen finden immer noch an den Finanzbörsen in New York, London oder Frankfurt statt – und für deren ergaunerte Summen würde sowieso noch nicht mal ein Sattelschlepper ausreichen, selbst wenn es 10.000-Euro- Scheine gäbe. Der jüngst vom Chef der EZB (Europäische Zentralbank), Draghi, verordnete Nullzins ermöglicht es zwar den Banken, völlig zinsfrei Geld zu leihen, führt aber auch dazu, dass die Bürger keinerlei Zinsen mehr für ihre Ersparnisse bekommen. Diejenigen unter uns, die seit Jahren in eine Kapitallebensversicherung als Ersatz oder Ergänzung der gesetzlichen Rente einzahlen – und das sind bestimmt etliche – werden bei Fälligkeit der Summe ungefähr so intelligent aus der Wäsche schauen, als habe man ihnen im Wirtshaus statt einer Schweinshaxe ein ausgeschlagenes Pleuellager serviert. Mehr noch: die bereits angedrohten „Strafzinsen” führen zur Verringerung (!) der Spargroschen, die auf Bankkonten liegen – während aber durch die sukzessive Abschaffung des Bargeldes (der 500-Euro-Schein steht schon vor dem Verschwinden) alle anderen Alternativen entfielen. Das würde den Herrschaften so passen! Leute, das geht uns alle an, nicht nur als Taxifahrer. Wehret den Anfängen. Wehret den Anfängen! ➔ DIE ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT – Das ist eigentlich der Titel eines sehr lesenswerten Buches von Sten Nadolny, der darin das Leben und die Eigenarten des englischen Seefahrers und Polarforschers John Franklin (1786–1847) beschreibt. Leider müssen wir uns nicht auf die Suche nach der Nordwestpassage begeben, es genügt vielmehr ein Blick auf unseren Arbeitsplatz – die Münchner Straßen. Da finden wir seit Mitte Februar an alter Stelle wieder eine halbseitige Sperrung der Schleißheimer Straße einwärts des Nordbades, wo doch erst ein halbes Jahr lang bis kurz vor Weihnachten 2015 wegen angeblicher „Bauarbeiten“ die Durchfahrt in stadteinwärtiger Richtung unmöglich war. Vielleicht ist der Spuk bei Erscheinen dieses Heftes ja endgültig vorbei – nicht jedoch in der Thalkirchner Straße. Auch dort gab es schon von Oktober bis kurz vor Weihnachten 2015 eine baustellenbedingte Einbahnregelung von der Zenetti- zur Kapuzinerstraße. Dem Schreiber als Anlieger des genannten Straßenstückes flatterte Ende Februar ein Informationsblatt der Stadtwerke München (SWM) ins Haus, wonach von der 10. KW (Kalenderwoche) bis zur 21. KW – also bis Ende Mai 2016 – an selber Stelle erneut an dem Austausch der unterirdischen Wasserleitungen gearbeitet werden müsse. O-Ton der SWM im Info blatt inclusive Kommafehler: „Aufgrund von nicht vorhersehbaren Schwierigkeiten bei den Grabungsarbeiten, konnten die Bauarbeiten 2015 nicht vollständig fertiggestellt werden“ . Aha! Da hatte man also im Herbst / Winter zehn Wochen veranschlagt, hat aber für den kleinen Rest („nicht vollständig …“) gleich nochmal zwölf Wochen, also fast drei Monate, angesetzt. Und darauf können wir alle Gift nehmen: die Baufirma wird diese überaus großzügige Zeitvorgabe auch weidlich ausnützen! Also eine Baumaschinenausstellung im zweiten Durchgang, oder eine „Kleine BAUMA“ sozusagen – nur leider nicht im Freigelände der Riemer Messe. Ob und ggf. wann / wie lange es wieder zu Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 UNTERHALTSAMES Anzeige für Kurier Ausgabe März, April und Mai Taxi Guide München e.V. & München Tourismus bieten an: Ab Oktober 2016 findet ein neuer Ausbildungskurs zum Münchner Taxi Guide statt. Infos und Bewerbung en unter: www.taxi-guide-muenchen.de
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Umleitungen über die Tumblingerstraße (Buslinie 62, Viehlaster usw.) kommt, wurde bislang nicht mitgeteilt. Bei dieser Gelegenheit: Michael Tumblinger war Metzger und Zunftmeister – und damit wären wir auch schon zwanglos bei den nächsten Stichworten angelangt, nämlich ➔ FISCHBRUNNEN u. METZGERSPRUNG – Der Viktualienmarkt (= Lebensmittelmarkt) befand sich bis Anfang des 19. Jahrhunderts noch am „Schrannenplatz“ (heute Marienplatz). An dessen nordöstlicher Seite gab es schon ab dem 14. Jahrhundert einen Brunnen, um den sich ab dem 16. Jahrhundert die Fischhändler ansiedelten. Hier konnten sie ihre fangfrischen oder auch mit Salz konservierten Unterwasserbewohner den hungrigen Überwasserbewohnern feilbieten. Fangfrisch? – freilich; München war ja von etlichen Stadtbächen durchzogen, welche heute fast ausnahmslos überbaut sind, aber auch die Isar war und ist bekanntlich nicht weit. Michael Tumblinger, der vorerwähnte Metzger und Meister seiner Zunft, führte angeblich im Jahre 1426 den Brauch ein, bei dem die Metzgerlehrlinge nach bestandener Gesellenprüfung im Fischbrunnen untergetaucht wurden, bevor sie ihre Freisprechung vom Lehrlingsstand empfangen durften. Da es beim Metzgersprung immer derber zuging, wurde er schließlich verboten und erst 1995 wieder eingeführt. Jetzt findet er nur mehr alle drei Jahre statt, meist an einem Sonntag im September. Zum Ritual des Reinwaschens gehört übrigens auch der alte Münchner Brauch, dass der OB, unterstützt vom Stadtkämmerer, immer am Aschermittwoch den leeren Stadtsäckel (Geldbeutel der Stadt) im Fischbrunnen symbolisch auswäscht, auf dass er zukünftig nie mehr leer werden möge. Im Anschluß an den OB dürfen auch die Bürger ihre leeren Geldbörsen im Brunnen auswaschen. Aber nochmal zum Metzgersprung: wir Taxler werden diesen Vorgang wohl niemals mehr bequem vom Auto aus beobachten können, seit uns die Durchfahrt am Marienplatz und damit, ganz nebenbei, der Beck-Stand genommen wurde. Schrotti, und sicher nicht nur er, wüsste freilich schon ein paar Kandidaten aus unserer Zunft, die man unter dem Gelächter der Bürger im Fischbrunnen mal kräftig wässern könnte, bevor man ihnen – nein, nicht den Gesellenbrief aushändigt, sondern den P-Schein endgültig abnimmt. Ach, träumen wird man ja noch dürfen. Und mit dem Blick auf die Leuchten des Münchner Taxigewerbes ist dem Schreiber schon wieder eine unglaublich elegante Überleitung zum nächsten Thema gelungen, nämlich u. a. dem ➔ NACHRÜCKEN – Da gibt es doch, mancher lese und staune, tatsächlich so etwas wie die „Verordnung der Landeshauptstadt München über das Taxigewerbe (Taxiordnung)“! Daraus ein paar nicht ganz zufällig ausgewählte Zitate: ➔ „Taxis dürfen unbeschadet privatrechtlicher Sonderregelungen nur an behördlich zugelassenen Stellen bereitgehalten werden (…)“ ➔ „Das Kreisverwaltungsreferat legt Nachrückplätze sowie Plätze zur Bereitstellung an zusätzlichen Stellen zu bestimmten Zeiten fest und macht diese öffentlich bekannt.“ Schrottis Kommentar für alle, die es noch nicht kapiert haben: die Bereitstellung darf nur an beschilderten oder sogenannten „Bedarfsstandplätzen” erfolgen – sonst nicht. Die Aufstellung vorm „Paradiso” (Müller / Rumford), dem „Caesar” (Stahlgruberring), „Brenner” (Maximilianstraße) usw. ist illegal! Zum Verhalten am Taxistand: ➔ „Jede Lücke ist unverzüglich durch Nachrücken des nächsten Taxis aufzu füllen.“ ➔ „Auf Standplätzen aufgestellte Taxis müssen durch Anwesenheit der Fahrer stets fahrbereit sein.“ ➔ „Über Fernmeldeeinrichtungen eingehende Fahrtaufträge sind vom ersten hierzu benutzungsberechtigten Fahrer unter Angabe der Ordnungsnummer anzunehmen und unverzüglich auszuführen.“ ➔ „Jegliche Verunreinigung der Stand plätze ist (…) untersagt.“ Zum Verhalten gegenüber dem Fahrgast: ➔ „Der Taxifahrer hat tarifpflichtiges Gepäck ein- und auszuladen.“ ➔ „Hilfsbedürftigen Personen ist beim Ein- und Aussteigen Hilfe zu leisten.“ Dazu summarisch des Schreibers weitere Kommentare: die pathologischen Nachrück- Verweigerer haben vermutlich bei der heimischen Gegensprechanlage (Ehefrau) nichts zu melden und wollen deshalb wenigstens am Taxistand freundlich um die eigentliche Selbstverständlichkeit (und Pflicht, s. o.) gebeten werden. / Wer, noch dazu als erster am Stand, in Liegesitzposition und mit den Haxen am Armaturenbrett dösend verweilt, darf getrost als nicht anwesend gelten. / Läutet das Standplatztelefon – das ist auch eine „Fernmeldeeinrichtung“ im oben zitierten Sinne – so ist es keine Gnade, sondern die Pflicht des ersten Fahrers eines Genossenschaftstaxis, den Anruf auch entgegenzunehmen. Dazu MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
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übrigens ein Tipp: wenn die Batterie des „Pagers“ (Piepsers) leer ist, hat das Ding zwar ausgepiepst; ein Gespräch kann aber trotzdem von der Rufsäule abgenommen werden! / Kommentar zu den auf Höhe der Fahrerfenster am Stand rausgeworfenen Pappbechern, leeren Zigarettenschachteln, vollgerotzten Taschentüchern usw.: lieber kein Kommentar! Oder doch der: eine anständige Sau würde den Tierschutzverein alarmieren, wenn sie im eigenen Dreck hausen müsste … / Gepäck und hilfsbedürftige Personen: manche „Kollegen“ scheinen mit dem Hintern am Fahrersitz festgedübelt und insofern selbst hilfsbedürftig zu sein. Ihnen sollte man aus dem Taxi heraushelfen, die Kiste absperren und den Schlüssel in den nächsten Gully werfen. Dann wäre allen gedient. ➔ TTIP (gesprochen „Titip“) und UBER – Hier muss der Schreiber leider nochmals politisch werden: das geplante transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) mit den USA ist in vielerlei Hinsicht ein einziger Skandal. Was da in Brüsseler Hinterzimmern seit Jahren ausgeheckt wird, bleibt bislang Geheimsache; selbst deutsche Bundestagsabgeordnete – immerhin unsere Volksvertreter – dürfen nur unter Aufsicht (!) für begrenzte Zeit einige Teile (!) des bisherigen Verhandlungsstandes sichten, dabei keinerlei Abschriften oder gar Kopien anfertigen und daraus auch nicht zitieren. Ja wo samma denn? Zukünftige Streitigkeiten sollen nicht vor ordentlichen Gerichten, sondern vor geheim tagenden Schiedsgerichten ausgetragen werden, deren Beteiligte ausnahmslos Rechtsanwälte sein sollen – also auch der „Richter“ . Ohne Öffentlichkeit, ohne Bekanntgabe von Ort und Zeit der Verhandlung. Das ist definitiv die Abschaffung des Rechtsstaates! Was hat das jetzt mit uns zu tun? Für uns bedeutsam wäre TTIP bei seiner Realisierung wahrscheinlich insofern, als z. B. Hasardeure wie die aus den USA stammende Firma „Uber“ zukünftig gegen die restriktiven Vorschriften des Personenbeförderungsgesetztes erfolgreich klagen und sich damit einen offiziellen Zugang zum deutschen Taximarkt erstreiten könnten. Das wäre das absolute Aus für ein seriöses Taxigewerbe! Am Sonntagabend, 20.3., vom Stammtisch heimgekehrt, zappte der Schreiber noch in ein Interview auf „München tv“, bei dem sich Chefredakteur Jörg von Hooven mit dem Münchner „Uber“-Chef unterhielt. Dieser bekam schön viel Zeit für eine verkappte Werbeveranstaltung, und wurde dabei nicht müde, zu betonen, dass er nur mit „absoluten Profis“ aus dem Bereich der Mietwagen arbeite. Alle eingesetzten Fahrer seien selbstverständlich im Besitz eines Personenbeförderungsscheines und alle Autos mit einer Mietwagenkonzession versehen. Und natürlich handele es sich dabei um keine Taxivermittlung; die von „Uber“ geschickten Mietwagen würden selbstverständlich – den gesetzlichen Bestimmungen gemäß – immer erst wieder an ihren Betriebssitz zurückkehren. Er könne auch zum Oktoberfest oder an Silvester garantieren, dass innerhalb weniger Minuten ein Wagen vor Ort sei. Die Frage nach der Zahl seiner Mitgliedsunternehmen blieb völlig unbeantwortet; zur Preisgestaltung kam nur die wachsweiche Aussage, in Spitzenzeiten könne es ausnahmsweise auch mal etwas teurer werden. Üblicherweise koste eine Fahrt vom Stachus zur Münchner Freiheit so etwa 7,50 Euro, die Fahrt von der Innenstadt zum Flughafen 40 bis 45 Euro. Interessant wurde es, als vor laufender Kamera probeweise die Bestellung eines „Uber“-Wagens zur dortigen Zentrale vorgenommen wurde: die Rückmeldung per Smartphone ergab, dass binnen vier Minuten (!) ein Wagen ankommen werde, was wohl so auch geschah. Leider fragte van Hooven nicht nach, wo der Wagen denn gerade herkomme. Ob der Betriebssitz des anfahrenden Mietwagens zufällig maximal 500 Meter entfernt sei und der Fahrer schon bei laufendem Motor auf die Bestellung gewartet habe? – denn anders, das wissen wir alle, kann man am hellichten Tage innerhalb Münchens nicht nach vier Minuten vor Ort sein. Auch die Frage, was die Testfahrt (mit Kamera an Bord) denn nun gekostet habe, blieb unbeantwortet. Schließlich fließt bei „Uber“ kein Bargeld; die Abrechnung erfolgt per Abbuchung vom Konto der Kunden. Interessant wäre auch gewesen, ob es bei den beauftragen Mietwagenunternehmen angestellte Fahrer gibt und, wenn ja, wie sie bei diesen Preisen und den gesetzlichen Vorgaben (Rückkehrpflicht zum Betriebssitz nach erledigter Fahrt) auch nur ansatzweise auf den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde kommen sollen. Auf die Frage nach der Versicherung der Fahrgäste im Falle eines selbst verschuldeten Unfalles kam die unglaublich erschöpfende Antwort, die eingesetzten Autos seien „adäquat“ versichert. So so! Guter Journalismus, der über die freundlich begleitete Selbstdarstellung eines Unternehmens hinausgeht und bei nicht beantworteten Fragen einfach nochmal nachhakt, sieht anders aus. ➔ WALLSTRASSE – Diese kleine Straße ist nur noch den Älteren unter uns bekannt; sie führt um die Kreissparkasse am Sendlinger-Tor-Platz herum vom Oberanger in die Blumen- / Richtung Sonnenstraße und ist übrigens seit etlichen Monaten wegen „Bauarbeiten“ gesperrt. Für uns heute bedeutungslos, aber bis Anfang der 1990er Jahre war sie überaus wichtig: da war nämlich das Linksabbiegen von der Lindwurmin die Sonnenstraße verboten; der Fahrweg verlief statt dessen mit einer 270-Grad- Wende im Uhrzeigersinn wie oben beschrieben. Weil deshalb auch die heute so exzessiv betriebene Aufsplittung der Ampelphasen in „links grün“, gleichzeitig „geradeaus rot“ usw. überflüssig war, klappte das ganz hervorragend. In der Gegenrichtung, also von der Sonnenstraße kommend, erfolgte das Rechtsabbiegen zur Lindwurmstraße ampelfrei (!) zwischen dem ADAC und dem Trambahnrondell über die Nußbaum- und Ziemssenstraße – erst dort, an der Einmündung zur Lindwurmstraße, erwartete einen die nächste Lightshow. Alles völlig problemlos und selbst im Berufsver- 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten.
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kehr nahezu staufrei. Mei, war’n des no Zeiten! Wäre so ähnlich und trotz Vorrangschaltung der Trambahn alles auch heute wieder möglich, aber die ideologischen Schützengräben der Autohasser und Staubefürworter lassen klare Gedankengänge einfach nicht zu. Der österreichische Schriftsteller Karl Kraus (1874–1936) würde ihnen augenzwinkernd empfehlen: „In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige“ . Die Wallstraße ist übrigens nach dem Verlauf des zweiten Befestigungswalls der Stadt (Anfang des 14. Jahrhunderts, als u. a. das Sendlinger-/Karls- und Isartor gebaut wurden) benannt und wurde am Sprechfunk auch schon mal scherzhaft auf englisch als „wallstreet“ gesprochen. ➔ WERNER-SCHLIERF-STRASSE UND WIRTSTRASSE – Die Werner-Schlierf-Straße, erst ca. zwei Jahre alt, ist die südöstliche Verlängerung der Wirtstraße, führt von der Spix- zur Weißenseestraße und endet dort hinter dem großen „Motel One“ am früheren AGFA-Gelände. Dadurch wird die Zufahrt zum genannten „Motel One“, z. B. von der Brudermühlbrücke kommend, kürzer und damit auch kundenfreundlicher, als wenn man zuerst die Tegernseer Landstraße an der beliebten Radarfalle vor der ARAL- Tankstelle bis zur Chiemgaustraße stadtauswärts fährt, um dann dort wieder umzudrehen und mehrere hundert Meter zurückzufahren. Werner Schlierf (1936–2007) war als Schriftsteller und Münchner Turmschreiber bekannt. Und jetzt kommt die Rubrik „Angeberei”: Schrotti durfte sich über Werner Schlierf für ca. 20 Jahre als Freund in einem Verein für „echte“ und Hobbykünstler erfreuen, bis vor neun Jahren die Parkinson-Krankheit obsiegte. Bis zuletzt humorvoll pflegte er z. B. auf die Frage, weshalb sein ursprünglich mal erlernter Beruf „Augenoptiker” heiße, zu antworten „wei’s koan Ohrenoptiker net gibt“ . Die Wirtstraße (oft mit der Wörthstraße in Haidhausen verwechselt) hat tatsächlich etwas mit Gastronomie zu tun, da sie einst zur Gaststätte „Zum letzten Pfennig“ führte, einem damals vor den Toren Münchens gelegenen Gasthaus. Betreiber war der berühmte Steyrer Hans (1849–1906), auch „Bayerischer Herkules“ genannt, der wohl bei stark gefletschter Stirn und mit nur einem Finger einen 508 Pfund schweren Stein an einem Griff lupfen (hochheben) konnte. Die Steirerstraße in Obermenzing (am Ende der Pippinger) ist – mit leicht anderer Schreibweise – nach eben dieser Wirtsfamilie benannt, aus der der Steyrer Hans entstammte. Übrigens kein Bekannter von Schrotti. Karl Valentin würde sagen: ein Unbekannter von mir. MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31 Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 D r . H a n s B a k e v. B a k i n 85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23 Taxi, Mietwagen, Bus, LKW Erst- und Verlängerungs US T . 0 89/ 37 0 65 6 90 Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5 Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MAI 2016 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Sonntag, 01. Mai ➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, Irish Celtic – The Spirit of Ireland ➔ 17.30 Uhr, Marienplatz, Laut.Stark 16 ➔ 18.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Frühjahrskonzert ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, Jack & Jack ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Wie im Himmel ➔ 20.00 Uhr, Substanz, Autozynk ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Cajun Roosters ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Elvis – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rotten Sound + Abigail Williams + Cult Leader ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Weiherer und die Dobrindts Montag, 02. Mai ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 3000 Euro ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Hexenjagd ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind Gefangene ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Caligula ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Elvis – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Exila ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Birdy ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Christian Elsässer Jazz Orchestra ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Judas Dienstag, 03. Mai ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Antonius und Cleopatra ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, La Bayadère ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Christoph Sieber ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Circle II Circle + Lord Volture + Desert ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Günter Grünwald ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Lock & Key + Hearts & Kings ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Shakey Graves ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Theaterfestival Invasion – Norway. Today ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Tina – The Rock Legend ➔ 21.30 Uhr, Strom, Frauenarzt Mittwoch, 04. Mai ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Ladenschlusskonzert ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Rundfunkorchester ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Nichts von euch auf Erden ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Elder + Carousel + Mount Hush ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Luke Mockridge ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Prinz Friedrich von Homburg ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Theaterfestival Invasion – Norway. Today ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Vicky Leandros ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, War and Peace ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, hellhörig 4 – Zither Experience ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Chaos Blast Zone – Bavarian Battle Festival ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Florian Zack ➔ 21.00 Uhr, Strom, Four Year Strong ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Me First And The Gimme Gimmes Donnerstag, 05. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage, Pferd International ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Aufforderung zum Tanz ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, La Bayadère ➔ 15.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Philharmonische Sommerklänge ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Die Abenteuer des guten Soldaten Svejk im Weltkrieg ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Ekzem Homo ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Enrico IV (Heinrich IV) ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schuld und Sühne ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Eröffnung des 31. Dok.Fest ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Long Distance Calling ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Nate57 ➔ 20.30 Uhr, Gasteig, Sibel Can ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, all about nothing ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, David Helbock Trio ➔ 21.30 Uhr, Strom, Jain Freitag, 06. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage, Pferd International ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen ➔ 11.00 Uhr, Pathos Theater, Zeiten II ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Ladenschlusskonzert ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 31. Dok.Fest ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, A Tribute to Freddie Mercury ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Die Buschtrommel ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Die Ziege oder Wer ist Sylvia ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, FM Einheit & Andreas Ammer ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, HMBC ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Max Raptor ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Merci Udo – eine musikalische Hommage an Udo Jürgens ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Philharmoniker Abonnentenorchester ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Reichstheaterkammer ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Theaterfestival Invasion – Norway. Today ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Vor dem Ruhestand ➔ 20.30 Uhr, Kesselhaus, Adam Lambert ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, all about nothing ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Pantha Du Prince ➔ 22.00 Uhr, Strom, Albion Sounds Samstag, 07. Mai ➔ 09.00 Uhr, Englischer Garten, Münchner-Kindl-Lauf ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage, Pferd International ➔ 12.00 Uhr, Zenith, Impericon Festival 2016 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Die Abenteuer des guten Soldaten Svejk im Weltkrieg ➔ 19.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award 2016 – Finale ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger Schlosskonzerte – Italienische Nacht ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Ekzem Homo ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, La Bayadère ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Sie nannten ihn Tico ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Festival Junger Tanz – Open Campus I ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG: Butzko ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Highway Shadows ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kongress der Autodidakten ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rigna Folk + Bequerels + Line Walking Elephant ➔ 20.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Sleepwalker's Improvisation Club Sonntag, 08. Mai ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage, Pferd International ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Die Meistersinger von Nürnberg ➔ 13.00 Uhr, Olympiapark, Wings for Life World Run 2016 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Festival Junger Tanz – Open Campus II ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Wut ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Balkan macht frei ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Boléro & Carmen-Fantasie ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, Ralf Schmitz ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Tosca ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Warum das Kind in der Polenta kocht ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Traum in schwarz / in weiß ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Noah ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Boston Symphony Orchestra ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Desert Mountain Tribe ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Martin Zingsheim ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Susn ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Andreas Hertel Trio Montag, 09. Mai ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Klavierfest im Gasteig I ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Zement ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried (UA)32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 SERVICE VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MAI 2016 ➔ 01.-08.05. So-So 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Maidult ➔ 01.-08.05. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Highlights ➔ 01.-07.05. So+Do 18.00 Uhr, sonst 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ziemlich beste Freunde ➔ 03.-28.05. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Mitternachtsspitzen ➔ 05.-28.05. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Stühle ➔ 05.-13.05. Mi-Mo 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 09.-21.05. Mo-So 20.00 Uhr, 15.+16. 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Verliebt, verlobt, verschwunden ➔ 11.-15.05. Mi-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Die Gräfin Mariza ➔ 11.-28.05. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers ➔ 11.-28.05. Di-Sa 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Das Interview ➔ 13.-29.05. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Highlights ➔ 15.-20.05. So+Mo 18.00 Uhr, Di-Fr 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Gefährliche Liebschaften ➔ 24.-31.05. Do+So 18.00 Uhr, sonst 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Frau Müller muss weg
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➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Songs of the Soul – The Music of Sri Chinmoy ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Die Maxvorstädter Kellermorde ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Ein Sommernachtstraum ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nils Heinrich ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Studiokonzert Festival der ARD-Preisträger ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Electro Deluxe in concert ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Kafvka + Bad Cop / Bad Cop ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Coathangers Dienstag, 10. Mai ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Klavierfest im Gasteig I ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Eine Familie ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Für die Kinder von gestern, heute und morgen ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Schülerkonzert ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Noah ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, David Garrett ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Duo Ranas – Duo porteño de tango ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Fearless Vampire Killers ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nils Heinrich ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter Kraus ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Studiokonzert Festival der ARD-Preisträger ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, War and Peace ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Lotta Sleeps + The Moonband Mittwoch, 11. Mai ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Klavierfest im Gasteig I ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Hexenjagd ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Jugend forscht forscht! ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Tosca ➔ 19.30 Uhr, Funkhaus München, 5. Feindsender ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Noah ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Rollenarbeiten und Monologe ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Theater träumt Schule ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Urteile ➔ 20.00 Uhr, Backstage, dArtagnan ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Kompost 3 ➔ 21.30 Uhr, Strom, DMA’s Donnerstag, 12. Mai ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Liebeslichterloh ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Junge Solisten (IV) ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, Fingierte Wunder ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, The King of Cards ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, The Underground Youth ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Rockers Freitag, 13. Mai ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, Fingierte Wunder ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Liebeslichterloh ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Was ihr wollt ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Schumann Pur – 1. Abend ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, The King of Cards ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, BR Jazzclub Live – Tingvall Trio ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Eisbach Callin’ Samstag, 14. Mai ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, KLANGfest 2016 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Noah ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Tosca ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Spieler ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, Fingierte Wunder ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Moses – Ein Mash-up Musical ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind Gefangene ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Credibil ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Schumann Pur – 2. Abend ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Street Techno Sonntag, 15. Mai ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La Bayadère ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Pfingstfestspielchen ➔ 18.30 Uhr, Krist & Münch, Fingierte Wunder ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Gregory Porter & Band ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Maria Stuart ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Trilogie der Sommerfrische ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Sie nannten ihn Tico ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Pathways ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claire Lynch Band ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Toundra ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Vom Aushalten ausfallender Umarmungen ➔ 21.30 Uhr, Strom, William’s Orbit Montag, 16. Mai ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Die Meistersinger von Nürnberg ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, Die Abenteuer des guten Soldaten Svejk im Weltkrieg ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Madame Bovary ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Sein oder Nichtsein ➔ 19.45 Uhr, Olympiahalle, 5 Seconds of Summer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Cindy aus Marzahn ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Franziska Wanninger ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Susn ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, The Aggrolites ➔ 21.30 Uhr, Strom, Coldrain Dienstag, 17. Mai ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Handbuch für den Neustart der Welt ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Mumford & Sons ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, 50 Grades of Shame ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Alex Mayr ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bombus ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Carolin Kebekus ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni – Die Rhythmus- Poeten ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Kongress der Autodidakten ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Reineke Fuchs Mittwoch, 18. Mai ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Die Sache Makropulos ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bridear ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Carolin Kebekus ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Gretchen 89ff ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, In This Moment ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Torquato Tasso ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Jonah ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Reineke Fuchs ➔ 21.00 Uhr, Strom, Nikki Lane ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Omer Klein Trio Donnerstag, 19. Mai ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Für die Kinder von gestern, heute und morgen ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Opening Night – Alles über Laura ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der große Gatsby ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Gretchen 89ff ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, König Ödipus ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata – Die Impro-Oper ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Mozart ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The World Alive + Annisokay + Polar + Coyotes ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Abstürzende Brieftauben + Jared Cares ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Sommersprossen ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Robin McKelle Freitag, 20. Mai ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Das goldene Vlies ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Opening Night – Alles über Laura ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Rod Stewart ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, 50 Grades of Shame ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der große Gatsby ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Gretchen 89ff ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Ode to Joy ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Radio Kashmir ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Munich Rocks! ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Michael Keul Oktett Samstag, 21. Mai ➔ 18.00 Uhr, Backstage, Girugamesh ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Sache Makropulos ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der Goggolori ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Gretchen 89ff ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Leo Bassi ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Ode to Joy ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Pfingstfestspielchen Souvenir ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Radio Kashmir ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Silbermond ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, The Dark Ages ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Vor dem Ruhestand ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Riddim Residance Sonntag, 22. Mai ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Die Meistersinger von Nürnberg ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Pfingstfestspielchen Souvenir ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Radio Kashmir ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Mittelreich ➔ 19.30 Uhr, Gärternplatztheater, Opern auf Bayrisch ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schuld und Sühne ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Alkinoos Ioannidis & Band ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Ehring ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Da Huawa, Da Meier und I ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Port Noir ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Coronas Montag, 23. Mai ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Für die Kinder von gestern, heute und morgen ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, GhettoMAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33 atelier-tacke.de
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➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Agrypnie + Todtgelichter + Anomalie ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Ehring ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Präsidentinnen ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Julian Le Play ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Nelly ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Rocco und seine Brüder ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stipsits und Rubey ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Studiokonzert ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Theaterbar ➔ 21.30 Uhr, Strom, Vauu Dienstag, 24. Mai ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Sache Makropulos ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 2 Cellos ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Angela Laux ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Stein ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Der Vorname ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Präsidentinnen ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Friedemann Weise ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Glaube, Liebe, Hoffnung ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Udo Lindenberg ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Valley Of The Sun + Powder For Pigeons ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Mikroboy ➔ 22.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt Mittwoch, 25. Mai ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Hexenjagd ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lucia di Lammermoor ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bodo Wartke ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Susn ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Udo Lindenberg ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Welche Droge passt zu mir? ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Yes ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Johannes Bigge Trio ➔ 21.00 Uhr, Strom, Luh ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, Nachts und nebenbei – Die Verwandlung ➔ 21.30 Uhr, Feierwerk, Lostclub Donnerstag, 26. Mai ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Die Meistersinger von Nürnberg ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Eine Familie ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Wut ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Bau ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bodo Wartke ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata – Die Impro-Oper ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Susn ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Lucia Cadotsch ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Torpus & The Art Directors ➔ 21.30 Uhr, Strom, Jamie Lawson Freitag, 27. Mai ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, Rockavaria 2016 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Die Kameliendame ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Yvonne, die Burgunderprinzessin ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, 50 Grades of Shame ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Hochschulsymphonieorchester ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Paul Panzer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Time's journey trough a room ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Kirk Knuffke Trio ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Rockavaria Aftershow Party ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Sacred Bones Party Samstag, 28. Mai ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, Rockavaria 2016 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lucia di Lammermoor ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Das Chamäleon – Wer „Ich” sagt, lügt schonmal ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Yvonne, die Burgunderprinzessin ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, König Ödipus ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Pony Camp – Troilus & Cressida ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Rocco und seine Brüder ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Rolf Zollner ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Zefix Halleluja ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Cory Henry ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Final Exit Concerts + Cranial + Bell’sche Parese ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Rockavaria Aftershow Party ➔ 22.00 Uhr, Strom, Visions Party Sonntag, 29. Mai ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, Rockavaria 2016 ➔ 15.00 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Die Meistersinger von Nürnberg ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Das goldene Vlies ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Yvonne, die Burgunderprinzessin ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Manuellsen ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, My favourite song – Was macht Herr Maier am Himalaya? ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Pony Camp – Troilus & Cressida ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Tortoise Montag, 30. Mai ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend ➔ 19.00 Uhr, theater … und so fort, Die Lange Nacht der Zauberei ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Abwärts + Der Rest ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Episode #6 – American Dad ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Gabi Lodermeier ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer- Kulturstiftung, Musik-Forum München ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Warum läuft Herr R. Amok? ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Sarah Blasko ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Munich Lounge Lizards Dienstag, 31. Mai ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Lucia di Lammermoor ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Sie nannten ihn Tico ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Beethoven – The next level ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Carmen Cubana – A Latin Pop Opera ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Caspar Western Friedrich ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Cosmodrom – Echtzeit ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ein Klotz am Bein ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, Münchner Zauberwochen 2016 Meister-Magier ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Reichstheaterkammer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stephan Zinner ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, The Corrs ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, The Unusual Weather Phenomena Project ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Trio Mutter – Harrell – Bronfman ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Vor dem Ruhestand ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Skinny Lister (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016 Frühlin gsfest auf der Theresienwiese 15. April – 01. Mai 2016 11.00 – 22.30 Uhr Okto berfest im Postpalast 16. Sept. – 0 2. Okt. 2016 18.00 – 3.00 Uhr Weil I Di Mog! www.hippodrom. de
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M I T U N S K O M M E N S I E E N T S P A N N T E R D U R C H D I E M A I K R A W A L L E ! Versicherungsbüro Crasselt GmbH Machtlfinger Str. 26 81379 München Telefon: 089 74 28 72 10 Telefax: 089 74 28 72 20 E-Mail E-Mail: mail@vb-crasselt.de Internet: www.vb-crasselt.de Versicherungsbüro CRASSELT GmbH Versicherungsbüro CRASSELT GmbH Seit 1948 Seit 1948 V C Ein gutes Gefühl inklusive. Ein gutes Gefühl inklusive. MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35 MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL ➔ MAI-PROGRAMM Das Who-is-who der Umweltbranche in München – IFAT und GreenTec Awards erneut im Doppelpack ➔ 30. Mai bis 3. Juni 2016, Messe München (alle Hallen und Freigelände) Die Nachfrage der Unternehmen nach Umwelttechnologien ist ungebrochen hoch. Entsprechend untermauert die IFAT, die vom 30. Mai bis 3. Juni 2016 auf dem Messegelände in München stattfindet, erneut eindrucksvoll ihren Status als weltweit führende Umwelttechnologiemesse und Innovationsplattform für die Branche: Zur kommenden Veranstaltung belegt die IFAT alle 16 Hallen und Teile des Freigeländes. Erwartet werden mehr als 135.000 Besucher aus aller Welt. Doch damit nicht genug. Am Vorabend der IFAT, am 29. Mai 2016, findet außerdem im Rahmen einer feierlichen Auftaktgala zum neunten Mal die Verleihung der GreenTec Awards statt, Europas größtem Umwelt-und Wirtschaftspreis. Für die Gala im ICM – Internationales Congress Center München wird erneut für 1.000 geladene Gäste in bewährter Tradition der Grüne Teppich ausgerollt. Die GreenTec Awards werden veranstaltet, um ökologisches und ökonomisches Engagement sowie Technologiebegeisterung zu fördern. Weitere Veranstaltungen im Mai: analytica 2016 25. Internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie und analytica Conference 10.–13. Mai 2016, Di–Do 9–18 Uhr, Fr 9–17 Uhr Messe München High End Hören und Sehen erleben 05.–08. Mai 2016, Do–So 10–18 Uhr MOC Veranstaltungscenter München ECE 2016 European Congress of Endocrinology 28.–31. Mai 2016 Sa 10–20 Uhr, So und Mo 8–19 Uhr, Di 8–18 Uhr ICM – Internationales Congress Center München Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de Messe München Messe München
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Sparsame und umweltverträgliche Antriebslösungen. In einem T axi soll sich nicht nur der Fahrer, sondern auch seine Gäste wohl fühlen. In einem TOYOTA wird die Fahrt für alle Insassen eine entspannte Reise, denn unsere Fahrzeuge überzeugen bei Komfort und Ergonomie, Sicherheit und Ökonomie. Erfahren Sie die Hybrid-Vorteile bei einer Probefahrt! Hauspreis Auris Touring Sports inkl. T axi-Paket: Finanzierungskonditionen: 60 monatliche Raten 22.215 € 1 inkl. MwSt. und Überführung á 339,00 € 2 1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten; gültig bis 31.03.2015. 2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Hauspreis: 22.215,00 €; Anzahlung: 3.770,98 €; Nettodarlehensbetrag: 18.444,12 €; Bearbeitungsgebühr: 0,00 €; Gesamtbetrag: 20.340,00 €, gebundener Sollzins: 3,92%; effektiver Jahreszins: 3,99%; Laufzeit: 60 Monate; 60 monatliche Raten á 339,00 €. Das Angebot gilt für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH. Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 l/100km, CO 2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). Energieeffizienzklasse A+. Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße): Peter Szitar T el.: 089 / 547177-27 peter.szitar@toyota-dit.de 4x in München T axi-Kompetenz-Center: 80687 München I Landsberger Str. 222 T axi-Service-Stützpunkte: 80807 München I Frankfurter Ring 166 80993 München I Dachauer Str. 463 81673 München I Neumarkter Str. 80 TOYOTA TAXI FÜR MÜNCHEN! Auris Touring Sports TAXI HYBRID Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS) Die Highlights: • TAXI-Paket „Intax“ • Klimaautomatik • 15“-Leichtmetallfelgen • Multimedia-Audiosystem mit CD-Player • Rückfahrkamera • Bluetooth®-Freisprecheinrichtung; und vieles mehr!