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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Mai 2016

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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➔ MÜNCHENS GÄRTEN UND PARKANLAGEN
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
KLIMASCHUTZ UND E-MOBILITÄT INTERVIEW MIT STEPHANIE JACOBS
FRAGEN AN DAS BAUREFERAT INTERVIEW MIT VANESSA ASSMANN
ANFAHRTSPUNKTE PARKANLAGEN IN NYMPHENBURG UND IM ENGLISCHEN GARTEN
STADTOASEN
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MAI 2016

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Birgit Heller (BH), 
Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), 
Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ MAI 2016
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 09.05., 23.05., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 04.05., 11.05., 18.05., 25.05., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 07.05., 14.05., 21.05., 28.05., jeweils von 10–13 Uhr
Leistungskurs
Montag, 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., jeweils von 20–22 Uhr
Mittwoch, 04.05., 11.05., 18.05., 25.05., jeweils von 13–17 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 02.05., um 17.30 Uhr
Samstag, 07.05., um 8.30 Uhr
Montag, 16.05., um 17.30 Uhr
Samstag, 21.05., um 8.30 Uhr
Montag, 30.05., um 17.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 19.05., von 13–17 Uhr
 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 18.05., ab 15 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 4/2016 vom 07. Juni bis 05. Juli 2016
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de 
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Mai 2016 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Künstlerhaus München ⁄ Veranstaltungshinweise und Gewinnspiel 09
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 10
➔ Titelthema ⁄ Stadtoasen – Münchens Gärten und Parkanlagen 12
➔ Anfahrtspunkte ⁄ Parkanlagen Nymphenburg und Englischer Garten 21
➔ Fragen an das Baureferat ⁄ Interview mit Vanessa Assmann 22
Historisches München ⁄ Residenz und Hofgarten 24
Klimaschutz und E-Mobilität ⁄ Interview mit Stephanie Jacobs 26
Information ⁄ Staus – Deutschland und Europa im Vergleich 27
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28
Service ⁄ Veranstaltungskalender Mai 2016 32
Messe München International ⁄ Mai-Programm 35
MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
atelier-tacke.de
 
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Freigabe der „Furt" 
in Richtung Kaflerstraße
Der Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing hat in seiner Sitzung am 01.03.16 den 
mehrheitlichen Beschluss gefasst, dass 
 Taxis die nur für den Linienverkehr und 
Radfahrer freigegebene „Furt" am Pasinger 
Bahnhof in Richtung Kaflerstraße, für eine 
Probezeit von sechs Monaten, befahren 
können. 
Beachten Sie dabei, dass die Durchfahrt 
erst nach erfolgter Beschilderung erlaubt 
ist, die voraussichtlich im Mai 2016 
 platziert wird.
Bislang mussten Fahrgäste bei Abfahrt vom 
Pasinger Bahnhofsplatz einen erheblichen 
Umweg über kleine Seitenstraßen hinnehmen, wenn das Fahrziel im Osten lag. Die 
Entscheidung des Bezirksausschuss (BA) 
liegt damit besonders im Interesse der Fahrgäste. Wir bedanken uns an dieser Stelle 
ausdrücklich für die Unterstützung des BA 
und bei den Mitgliedern des Stadtrates, die 
sich für diese Regelung eingesetzt haben. 
Einmal mehr müssen wir darauf hinweisen, 
dass das Fehlverhalten von Einzelnen regelmäßig zum Nachteil aller führt. Durch 
Einhaltung der Regeln können wir den zuständigen Entscheidungsträgern beweisen, 
dass die Beibehaltung von Taxiständen an 
hochfrequentierten Knotenpunkten sinnvoll 
ist. (FK)
Neue Straßennamen
➔ Brunnthaler Weg
Brunnthal ist eine Gemeinde südlich von 
München. Brunnthal liegt in der Schotterebene und ist überregional bekannt durch 
das Autobahnkreuz München-Süd, das früher als Brunnthal-Dreieck bezeichnet wurde.
Straßenverlauf: Fußweg von der Hermann- 
Pünder-Straße in südliche Richtung zur 
 Otto-Wels-Straße, westlich des Franz-Fendt-
Weges.
➔ Menagerieweg
Menagerie, seit dem 17. Jahrhundert Begriff für höfische Tierhaltung. Die Gebäude 
der ehemaligen Menagerie des Schlosses 
Nymphenburg befinden sich außerhalb der 
Parkmauer, südlich des Amalienburger 
 Gartens. König Max I. Joseph ließ hier 
 exotische Tiere halten, darunter ein Lama, 
Kängurus, einen Affen und verschiedene 
Vogelarten.
Straßenverlauf: Von der Margarethe-Danzi- 
Straße nach Nordwesten bis zur Unterführung an der Bärmannstraße, parallel zur 
Bahnlinie München-Regensburg. (TK)
AKTUELLE INFORMATIONEN
Wir trauern um unsere 
langjährigen Kollegen
Rudolf Klein
(ehemals Taxi 1755)
Herr Klein verstarb 
am Samstag, den 5. März 2016 
im Alter von 80 Jahren.
Gustav Schwarzmeier
(ehemals Taxi 718)
Herr Schwarzmeier verstarb 
am Dienstag, den 15. März 2016 
im Alter von 76 Jahren.
Johann Schliffenbacher sen.
(ehemals Taxi 1066)
Herr Schliffenbacher verstarb 
im Alter von 96 Jahren.
 
Fahrpreise
… eine Hilfe für Ihre tägliche Arbeit (zum 
Ausschneiden für den Taxi-Geldbeutel).
Täglich werden Sie gefragt, wie viel es 
denn ungefähr kostet, wenn ein Fahrgast 
von A nach B will. Damit Ihre Schätzungen 
realistisch sind, finden Sie hier die geschätzten Fahrpreise nach km inkl. 10% 
Wartezeit, ab 50 km ist bereits der volle 
MwSt.-Satz in die Preise eingerechnet. (TK)
Kilometer
Fahrpreis 
in Euro
Kilometer
Fahrpreis 
in Euro
 1 7,10 45 87,50
 2 9,30 50 100,00
 3 11,40 55 110,00
 4 13,60 60 119,00
 5 15,90 70 138,00
 6 17,90 80 157,00
 7 19,80 90 176,00
 8 22,00 100 195,00
 9 24,10 110 214,00
10 26,20 120 233,00
11 27.90 130 252,00
12 29,80 140 271,00
13 31,70 150 290,00
14 33,50 160 309,00
15 35,40 170 328,00
16 37,10 180 347,00
17 38,80 190 366,00
18 40,60 200 385,00
19 42,30 210 404,00
20 44,10 220 423,00
25 52,80 230 442,00
30 61,50 240 461,00
35 70,20 250 480,00
40 78,90
✁
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016

Seite 5

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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
www.mahag.de
taxi@mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
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Zu jedem Einsatz bereit. 
Passat Variant Trendline BlueMotion Technology /two.lf./zero.lf TDI /one.lf/one.lf/zero.lf kW (/one.lf/five.lf/zero.lf PS), 
/six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG
Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/three.lf/außerorts /four.lf,/one.lf/kombiniert /four.lf,/five.lf/
CO/two.lf-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/one.lf/nine.lf. 
Ausstattung: Hellelfenbein, Taxi-Mietwagen-Sitzpaket in Kunstleder, Klimaanlage, Komfortblinker, 
Müdigkeitserkennung, Multifunktionslenkrad, Start-Stopp-System, Geschwindigkeitsregelanlage, 
LED-Taxi-Dachzeichen, ParkPilot, Winterpaket, /two.lf integrierte Kindersitze u. v. m.
/one.lf Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell und beim Kauf 
eines neuen Volkswagen Passat Variant Taxi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Taxi Gebrauchtwagens (ausgenommen 
Audi, SEAT, ŠKODA) mit mind. /four.lf Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu /one.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf € über dem von 
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bei uns.
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Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer 
jährlichen Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km.
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Effektiver Jahreszins: /two.lf,/nine.lf/nine.lf %
Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate
Schlussrate: /one.lf/one.lf./five.lf/six.lf/five.lf,/zero.lf/one.lf €
Gesamtbetrag: /three.lf/one.lf./five.lf/zero.lf/two.lf,/six.lf/one.lf €
/four.lf/eight.lf Monatsraten à /two.lf/seven.lf/nine.lf,/nine.lf/five.lf € /one.lf,/two.lf
Demnächst bei der MAHAG: 
Der neue Touran als Taxi.

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Datenfunk-Tipps
An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei der Nutzung des Datenfunks zu beachten sind, oder 
hilfreich sein können.
Da immer wieder Kolleginnen und Kollegen an uns herantreten 
und nicht wissen, was die Hardware für eine Datenfunkausrüstung 
kostet, wollen wir Ihnen in dieser Ausgabe nochmal einen 
 Überblick über die aktuell bei der Taxi-München eG verfügbaren 
Komponenten und deren Preise verschaffen.
Die Datenfunkvarianten mit iPAQ- und HTC-Geräten bieten wir seit 
geraumer Zeit nicht mehr zum Verkauf an. Wir haben zwar noch 
 Ersatzteile für diese Varianten; allerdings ist davon auszugehen, 
dass die Beschaffung dieser Teile nur noch zeitlich begrenzt 
 möglich sein wird. 
Aktuell können Sie bei uns z. B. schon keine iPAQ- und HTC-Geräte 
und auch keine Datenkabel mehr für die iPAQ-Variante kaufen. 
Wenn Sie beabsichtigen in Kürze Ihr Taxi mit Datenfunk auszustatten, sollten Sie in Ihre Überlegungen auch einbeziehen, dass uns 
unser Provider für die Abrechnung von Kreditkarten angekündigt 
hat, dass ab 01.10.2016 keine Kreditkartenbezahlungen mehr 
 mittels Magnetstreifen möglich sind (dies haben wir bereits im 
 TAXIKURIER März 2016 mitgeteilt). Hierfür bieten wir Ihnen eine 
Variante mit einem Kreditkartenterminal (Ingenico iCT250) an, das 
sowohl über einen Magnetkarten-Slot als auch über einen Chipkartenleser verfügt. Dieses Terminal verfügt auch über ein abgesetztes PIN-Pad, in welchem der Kartenbesitzer mittels Eingabe seines 
PINs seine Zahlung legitimeren kann. Diese Verfahrensweise ist die 
aktuell zugelassene Zahlungsmodalität für EC- und Kreditkarten 
und ist auch nach dem 30.09.2016 zugelassen. (NL)
Preisübersicht der einzelnen Komponenten des Datenfunks
HALE TT-01 ohne integrierten Taxameter (ITM)
mit Software „com4cab“:
➔ 1.455,00 Euro zzgl. MwSt.
➔ Sämtliche erforderlichen Kabel sind im Preis inbegriffen.
➔ Einbaukosten sind individuell unterschiedlich und 
sind im Preis nicht inbegriffen.
HALE TT-01 mit integriertem Taxameter (ITM)*
mit Software „com4cab“:
➔ 1.695,00 Euro zzgl. MwSt.
➔ Sämtliche erforderlichen Kabel sind im Preis inbegriffen.
➔ Einbaukosten sind individuell unterschiedlich und 
sind im Preis nicht inbegriffen.
*derzeit nicht lieferbar
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
AKTUELLE INFORMATIONEN
➔ NEUE KOMPONENTEN UND PREISE

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HALE TPD-01*
(Drucker mit integriertem Magnetkartenleser)
➔ 230,00 Euro zzgl. MwSt.
➔ Sämtliche erforderlichen Kabel sind im Preis inbegriffen.
➔ Einbaukosten sind individuell unterschiedlich und 
sind im Preis nicht inbegriffen.
* Entgegennahme von Kreditkarten ab 01.10.2016 
mit dieser Variante nicht mehr möglich!
ingenico iCT250 – Kartenterminal 
(inklusive M2M-Karte)
➔ Mietpreis: 14,80 Euro zzgl. MwSt. pro Monat 
➔ Gerät wird von der Taxi-München eG nur zur Miete angeboten; 
ein Kauf ist nicht möglich.
➔ Mit diesem Gerät können sowohl Kredit- als auch EC-Karten 
entgegengenommen werden.
➔ Anschluss dieses Gerätes ist nur bei HALE TT-01 möglich.
➔ Einbaukosten sind individuell 
unterschiedlich und sind im 
Preis nicht inbegriffen.
➔ Die Bearbeitungsgebühr für 
EC- und Kreditkarten seitens 
der Taxi-München eG beträgt 
3,36 % netto (4,00 % brutto).
Sygic-Navigationssystem für HALE TT-01
➔ 2-Jahresversion (bedeutet 1 x Kartenupdate) 
159,00 Euro zzgl. MwSt.
➔ 4-Jahresversion (bedeutet 3 x Kartenupdate) 
198,00 Euro zzgl. MwSt.
➔ Sygic kann nach Ablauf des Kartenupdates unbegrenzt 
weitergenutzt werden
Schnell. Preiswert. Kompetent.
MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

Seite 8

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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
➔ DER LANDESVERBAND
Vertragsabschluss mit der 
Deutschen Bahn
Die Deutsche Bahn hat erneut gegenüber 
dem BZP den Auftrag zur bundesweiten Beförderung von Reisenden bei Verspätungen 
und Zugausfällen an das im Bundesverband 
organisierte deutsche Taxigewerbe vergeben. Damit haben sich die unterm Dach 
des Verbandes organisierten Unternehmen 
zum vierten Mal hintereinander mit ihrem 
Angebot durchsetzen können und den 
 Zuschlag im europaweiten Ausschreibungsverfahren erhalten. Der erneute Bahnvertragsabschluss ist Ausdruck dafür, dass 
die Deutsche Bahn – im Übrigen auch 
 erklärtermaßen – mit den Leistungen der 
Taxiunternehmen sehr zufrieden ist. 
Der Bahnvertrag gilt für die nächsten drei 
Jahre und garantiert, dass die Kunden bei 
Störfällen auf ihrer Bahnreise eine problem- und bargeldlose Weiterbeförderung zu 
ihrem Ziel bekommen. Die Abrechnung mittels des bekannten DB-Gutscheinverfahrens 
erfolgt ausschließlich über autorisierte 
Zentralen des Taxigewerbes. Die Gutscheine 
werden in den Zentralen geprüft und 
dann als Sammelrechnung bei der Bahn 
eingereicht. 
In der Zuschlagserteilung wird vor allen 
Dingen auch eine ausdrückliche Anerkennung der Tatsache gesehen, dass alleine 
die dem Verband angeschlossenen Taxizentralen und Taxiunternehmen flächendeckend rund um die Uhr an jedem Bahnhof 
Deutschlands diese Dienstleistung gewährleisten können. Für die Bahn ist das Abkommen aber auch nicht nur wegen der 
 Gewährleistung und der Erfüllung ihres 
Leistungsversprechens gegenüber dem 
Bahnreisenden auch im Störfall, sondern 
auch deswegen von Vorteil, weil sie nicht 
mit vielen tausenden Einzelabrechnungen 
konfrontiert wird. Das Angebot ist zudem 
auch ökologisch sinnvoll, denn wann immer es geht, werden von den Unternehmen 
Sammelbeförderungen der Fahrgäste oder 
aber auch der Bahn-Mitarbeiter durchgeführt. 
Dem Gebot der gegenseitigen Fairness entspricht, dass auch in Anerkennung der Tatsache, dass die Bahn im letzten Jahr von 
der Notwendigkeit einer deutlichen Preiserhöhung wegen des Mindestlohns überzeugt werden konnte, nunmehr Preisstabilität angeboten und so auch abgeschlossen 
wurde. Alles in allem ein überzeugendes 
Package, das allen Seiten zugutekommt.
(Quelle: BZP-Report)
Neues Urteil: Mytaxi unterliegt vor 
Landgericht Köln
Das Landgericht Köln hat am 22. März 2016 
die einstweilige Verfügung gegen Mytaxi 
vom 17. Dezember 2015 bestätigt. Das Gericht schließt sich der Auffassung des OLG 
an: Die Rabattaktion diene der Marktverdrängung von Mitbewerbern und sei wettbewerbswidrig. Praktische Auswirkungen 
hat die Entscheidung nicht: Aufgrund eines 
bundesweit gültigen Urteils, das die Genossenschaft der Taxizentralen Taxi Deutschland eG am 19. Januar 2016 erwirkt hatte, 
musste Mytaxi bereits alle Rabattaktionen 
einstellen.
Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland, die die gleichnamige Taxi-App betreibt, gibt folgendes 
Statement ab: „Wer glaubt, Daimler engagiere sich im Taximarkt, ohne Gewinne 
 machen zu wollen, ist blauäugig. Das 
 Gesetz schützt die Verbraucher vor Preisschwankungen bei Taxianbietern. Wo heute 
Rabatte locken, folgen später Wucherpreise. Hätten Großunternehmen wie die 
Daimler- Tochter Mytaxi erst ein Quasi- 
Monopol, folgten nicht Kundengeschenke, 
sondern die Gewinnabschöpfung bei Fahrgästen und Fahrern. Ergebnis wäre, dass 
die Nachfrage den Preis bestimmt und 
Fahrgäste bei Regen oder an Silvester vierbis zehnfach höhere Fahrpreise zahlen – 
wie es vergleichbare Unternehmen (z. B. 
Uber) jetzt schon praktizieren.“
Vorgeschichte des Urteils:
Am 16. November hatte das Landgericht 
Köln den Antrag auf einstweilige Verfügung 
des Taxi Ruf Köln zunächst nicht in der Sache, sondern wegen mangelnder Dringlichkeit zurückgewiesen. Taxi Ruf Köln hatte 
Beschwerde eingelegt und daraufhin vorm 
OLG Recht erhalten. Die Mytaxi-Rabattaktionen mit ihrem hohen Finanzeinsatz bergen die Gefahr einer für den Taxi Ruf ruinösen Marktverdrängung. Daher hat sich das 
Landgericht Köln nach erneuter Überprüfung der Sach- und Rechtslage am 22. März 
2016 der Auffassung des Oberlandesgerichts Köln angeschlossen. Gegen das Urteil 
kann MyTaxi Berufung einlegen. Kurz gesagt: In dem Verfahren auf Erlass einer 
einstweiligen Verfügung haben das Landgericht Köln sowie das Oberlandesgericht 
bestätigt, dass die Mytaxi-Rabattaktionen 
wettbewerbswidrig sind. Mytaxi kann 
nun in Köln ein Hauptsacheverfahren verlangen.
(Quelle: Taxi Deutschland Servicegesellschaft 
für Taxizentralen eG)
AKTUELLE INFORMATIONEN 
Scherzler & Partner
Verkehrsrechts-Kanzlei
Sophienstraße 4 80333 München 
Tel 59 55 56 Fax 59 87 47
www.scherzler.eu
Karlsplatz/Lenbachplatz
Führerschein/Punkte
Bußgeld/Strafbefehl
Alkohol/Drogen
Unfallregulierung
Schadenersatz
Versicherungsrecht

Seite 9

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KÜNSTLERHAUS MÜNCHEN AM LENBACHPLATZ
➔ VERANSTALTUNGSHINWEISE
MITMACHEN
UND GEWINNEN!
Wie heißt der Schriftsteller, 
der einem Droschkenkutscher 
mit einem Roman ein 
Denkmal setzte?
Das Opfer
nicht alleine
lassen!
Jahr für Jahr leiden Millionen
von Menschen unter den Folgen 
krimineller Übergriffe. Die Täter
stehen sehr oft im Mittelpunkt 
des öffentlichen Interesses. Die 
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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Riem – Sexueller Übergriff durch Taxifahrer
Eine 31-jährige Münchnerin ging am Sonntag, 06.03.2016, gegen 
3.00 Uhr, von einer Lokalität in der Landsberger Straße stadteinwärts, als auf Höhe der Hausnummer 145 eine schwarze Limousine 
(BMW oder Mercedes) neben ihr hielt. Das Kennzeichen ist nicht 
bekannt. 
Der Fahrer fragte sie über die Beifahrerseite, wo sie hin möchte, er 
sei Taxifahrer und würde sie nach Hause fahren. Zuerst verneinte 
die Münchnerin und ging weiter. Der Unbekannte hielt erneut 
 neben ihr an und wiederholte sein Angebot, woraufhin die Münchnerin einstieg und sich auf den Beifahrersitz setzte. Laut der 
31-Jährigen habe sich in dem Fahrzeug ein Taxameter befunden. 
Entgegen den ersten Erkenntnissen waren an der schwarzen 
 Limousine weder ein Taxischild noch sonstiges angebracht, was 
auf ein Taxi hindeuten könnte. 
Der Mann fuhr die Frau zwar in Richtung ihrer Wohnadresse, hielt 
aber in der Helsinkistraße an und streichelte ihr mit der rechten 
Hand an ihrem linken Knie. Die 31-Jährige stieß daraufhin seine 
Hand weg und stieg aus dem Fahrzeug aus. Dabei griff der Mann 
ihr in den Schritt. Die Frau konnte sich mit Gewalt aus dem Griff 
lösen. 
Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, kräftige Figur, arabisches Aussehen, 
hochgegelte kurze schwarze Haare, sprach gebrochen Deutsch mit 
Akzent. Trug einen Zipppullover oder Zippjacke. 
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, 
Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 
Aying – Betrunkener greift Taxifahrer ins Gesicht, 
Taxi kollidiert mit entgegenkommenden Pkw 
Am Ostermontag, 28.03.2016, morgens um 7.10 Uhr, war ein 
34-jähriger Taxifahrer aus München mit seinem Toyota Primus auf 
der Staatsstraße 2078 im Gemeindebereich von Peiß Richtung 
Großhelfendorf unterwegs. 
Auf dem Beifahrersitz saß ein stark alkoholisierter 27-jähriger 
Mann aus dem Landkreis Rosenheim. In einer Rechtskurve hielt der 
Fahrgast plötzlich dem Taxifahrer sein Handy vor das Gesicht. 
Als der 34-Jährige die Hand mit dem Handy zur Seite schieben 
wollte, griff der Fahrgast mit der flachen Hand in das Gesicht des 
Taxifahrers. Daraufhin verriss der 34-Jährige reflexartig das Lenkrad etwas nach links, geriet auf die Gegenfahrbahn der engen 
Ortsdurchfahrt und prallte hier seitlich gegen einen entgegenkommenden Hyundai, der von einem 54-Jährigen aus dem Landkreis 
Landshut gesteuert wurde. 
Bei dem Unfall verletzte sich der Fahrgast im Taxi leicht und kam 
zur ambulanten Behandlung in eine Münchner Klinik. Ein Richter 
ordnete die Durchführung einer Blutentnahme bei dem Mann an, 
gegen ihn wird nun wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt. 
Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf insgesamt 
ca. 12.000 Euro geschätzt. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizei präsidiums München 
für die Textvorlagen.
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
TITELTHEMA
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STADTOASEN
➔ MÜNCHENS GÄRTEN UND PARKANLAGEN
Botanischer Garten München 
Nymphenburg
Nachdem der Alte Botanische Garten in der 
Innenstadt Münchens den Erfordernissen 
eines modernen Botanischen Gartens zu 
Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr 
entsprach, legten der Gartenarchitekt Peter 
Holfelder und der Botaniker Karl Ritter 
von Goebel nördlich des Nymphenburger 
Schlossparks den Neuen Botanischen 
 Garten an. Von Goebel war Sohn eines Fabrikanten, sollte eigentlich Pfarrer werden, 
studierte dann aber doch Philosophie und 
Botanik. Er war Mitglied mehrerer Akademien der Wissenschaften und hatte sich 
auch in der botanischen Forschung einen 
Namen gemacht. Leider disqualifizierte er 
sich ab den 20er Jahren des vergangenen 
Jahrhunderts selbst durch seine kruden 
hetzerischen Schriften gegen England und 
seine wüsten antisemitischen Veröffentlichungen, die er mit pseudobiologischen 
Forschungen untermauerte. So sprach er 
von „ biologisch vom Untergang geweihte 
Völker“ . 
Nach Eröffnung des Botanischen Gartens 
1915 bemühte sich von Goebel als erster 
Direktor, den Park nach modernen gestalterischen Gesichtspunkten zu prägen. So 
wurden künstliche Landschaften für die 
entsprechenden Pflanzen geschaffen, Nutzund Heilpflanzen und ein Rosengarten 
 präsentiert. Bis heute ist die ursprüngliche 
Struktur erhalten. Die Gewächshäuser beherbergen die Schausammlung auf über 
4.500 Quadratmetern. Gewächse der 
feuchttropischen Gebiete, kühltropischer 
Bergwälder und Wüsten entfalten ihre 
 ganze Pracht. 
In den Außenbereichen werden auf einer 
Fläche von 18 Hektar mehr als 14.000 verschiedene Pflanzenarten präsentiert. Der 
Besucher kann sich auf dem Gelände an 
dem im Sommer in voller Blüte stehenden 
Rhododendronhain erfreuen oder beim Alpinum am großen Teich erholen. Unbedingt 
sehenswert ist das Arboretum mit seinen 
verschiedenen exotischen Bäumen. Sonderausstellungen ergänzen das Angebot. So 
kann man beispielsweise in den Wintermonaten tropische Schmetterlinge bewundern. 
Im Juli gibt es eine Rosenschau, die auch 
die Möglichkeit des käuflichen Erwerbs 
 besonderer Exemplare bietet.
Der wissenschaftliche und pädagogische 
Auftrag des Botanischen Gartens umfasst 
neben der zu erhaltenden Materialgrundlage für die Forschung auch die Aus- und 
Weiterbildung des Gärtnernachwuchses und 
der Studenten der Ludwig-Maximilians- 
Universität. Dabei kommt der Außenstation, dem Alpengarten in Schachen 
nahe Garmisch-Partenkirchen in einer Höhe 
von 1850 m, eine große Bedeutung in 
 Zeiten des Klimawandels zu. Ebenso ist 
der Erhalt seltener europäischer Pflanzenund Bienenarten im Aufgabenspektrum 
enthalten.
Auf dem Gelände befindet sich neben dem 
Institut für systematische Botanik der 
 Ludwig-Maximilian-Universität auch die 
 botanische Staatssammlung. Seit 1966 
München zählt zu den Städten mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Diesen Ruf verdankt die Stadt neben anderen 
Aspekten auch den vielen einzigartigen Parkanlagen. Kaum eine Stadt kann mit so vielfältigen Grünanlagen, Wasserläufen und 
Seen von solcher Qualität aufwarten wie München. Einige der schönsten Anlagen sollen hier vorgestellt werden.

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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
 
werden alle drei Einrichtungen in Personalunion geleitet und bilden seither eine sich 
ergänzende Einheit. 
Der Alte Botanische Garten
Zwischen Sophien- und Elisenstraße, gegenüber des Justizpalastes, befindet man 
sich im Alten Botanischen Garten. Wenige 
erinnern sich daran, dass dieses Gelände 
auf eine bewegte Geschichte zurück blickt.
Bereits unter König Max I. wurde Friedrich 
Ludwig von Sckell beauftragt, einen botanischen Garten für die Residenzstadt zu 
konzipieren. Am 23. Mai 1812 wurde die 
Anlage eröffnet. 
Am Lenbachplatz ist noch heute das 
 klassizistische Eingangsportal erhalten. 
Die Inschrift erinnert an diesen Tag: 
„FLORVM DAEDALAE TELLVRIS GENTES 
 DISSITAE MAXIMILIANI IOS. R. NOMINE 
CONSOCIATE, MDCCCXII” (zu Deutsch: „Der 
Blumen über den Erdkreis zerstreute Gattungen auf Geheiß des Königs Maximilian 
Joseph 1812 hier vereint”).
Das Konzept sah die Einbettung einer 
 elliptischen Fläche in ein lateinisches D als 
Basis vor. Diese wurde in Vierecke geteilt, 
umrahmt von Bäumen und Sträuchern. 
Die Nordseite schloss das Ensemble mit 
 Gewächshäusern und Laboratorien ab.
Die Pflanzen wurden aus aller Welt importiert und erfolgreich angepflanzt. Etwa 
40 Jahre später sollte in München eine 
 Industrieausstellung stattfinden, um der 
Stadt im Zuge der Industrialisierung noch 
mehr Auftrieb zu verleihen. Der Botanische 
Garten sollte wegen der Nähe zum Bahnhof 
als Ausstellungsgelände genutzt werden. 
Dazu wurde ein von August von Voit 
(1801–1870 ) entworfener Eisen-Glas-Bau 
errichtet der 234 Meter lang und 67 Meter 
breit war und zum Denkmal der Industrialisierung und des Fortschritts wurde.
Der Bau mit einer für seine Zeit zukunftsweisende Architektur wurde bis 1931 als 
Ausstellungshalle genutzt. Am 6. Juni 1931 
kam es während der Münchner Kunstausstellung zu einem Brand. Die Ölgemälde 
fingen sofort Feuer und das Gebäude 
 brannte vollständig nieder. Durch die 
 hohen Temperaturen zersplitterte das Glas 
und die Eisenträger verformten sich. Nur 
80 Kunstgegenstände konnten gerettet 
werden. Allein 3.000 Gemälde, darunter 
auch Werke von Caspar David Friedrich 
fielen dem Feuer zum Opfer und gingen für 
immer verloren.
Bereits 1914 wurde auf Grund der Größe, 
der zunehmenden Luftverschmutzung und 
der Innenstadtlage ein neuer botanischer 
Garten in Nymphenburg angelegt.
Nach dieser Katastrophe konnte der Alte 
Botanische Garten daher so umgestaltet 
werden, dass größere Rasenflächen und 
 lockerer Baumbestand den Erfordernissen 
einer modernen Stadtplanung standhielten. 
Während des Zweiten Weltkrieges trafen 
mehrere Bomben das Gelände und richteten 
verheerende Schäden an. Die Bäume wurden von den Anwohnern in den harten 
Nachkriegswintern gefällt und verheizt, 
das Gelände verwilderte zusehends.
Erst 1949 wurde der Neptunbrunnen, der in 
der Nazizeit aufgestellt worden war, wieder 
hergestellt, etwas später auch der Kunstpavillon. Dieser war der Nachfolgebau des 
einstigen Glaspalastes. Heute ist der Alte 
Botanische Garten eine Insel im Verkehrstrubel der Innenstadt. Neben dem Parkcafé 
sollte der Besucher den am westlichen Ende 
befindlichen Staccioliring auf der sogenannten Kunstplattform nicht ignorieren. Es 
handelt sich um eine 12 Meter hohe Ringskulptur aus Stahlzement, die den Blick in 
und aus dem Park akzentuieren soll. So 
mancher Tourist, dessen Reisebus den 
 ersten Halt in der Innenstadt am Neptunbrunnen macht, setzt seinen Fuß am Alten 
Botanischen Garten auf Münchner Boden. 
Schlosspark Nymphenburg
Wohl einer der schönsten und berühmtesten Parks Münchens ist der Nymphenburger 
Schlosspark.
Als Henriette Adelaide von Savoyen 
am 11. Juli 1662 ihrem Mann Kurfürst 
 Ferdinand Maria den ersehnten Thronfolger 
 Kurprinz Max Emanuel von Bayern gebar, 
war dies für ihn der Anlass, zwischen den 
Dörfern Neuhausen und Obermenzing ein 
Schloss mit Garten für die Mutter des Kurprinzen zu errichten. Der Grundstein wurde 
1664 gelegt. Es sollte ein barockes Lustschloss nach Art italienischer Landhäuser 
errichtet werden. Zuerst wurde nur ein 
 würfelförmiges Schlossgebäude mit einem 
kleinen Garten areal westlich des Baus 
 errichtet. 
Der Ausbau als Sommerresidenz erfolgte 
erst nachdem Max Emanuel den Thron 
bestiegen hatte. Mit Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der Garten zu einem französischen Barockgarten von Dominique 
 Girard und Joseph Effner erweitert.
Dabei wurde das Wasser der Würm für die 
Speisung der diversen Kanäle und Wasserspiele herangeführt. Im Stile des französischen Barocks wurden gerade Wege 
 angelegt, die als Vorbereitung für die 
 Eröffnung der Sichtachsen dienten. 
Um den Schlossbau entstand ein Rechteck 
von Kanälen, die den Bau in eine Insellage 
versetzte. Die Bauarbeiten wurden zwar 
zwischen 1704 und 1715 unterbrochen, 
Max Emanuel musste Bayern auf Grund seiner Niederlage im spanischen Erbfolgekrieg 
verlassen, konnten dann aber als axialsymmetrisch aufgebauter Garten mit aufwendig gestalteten Parterren und angrenzenden Heckenräumen im Stil der Zeit 
 vollendet werden.
Neben dem streng strukturierten Gartenbereich befand sich ein großer ausgedehnter 
Waldpark, der von einem mittelaxialen 
 Kanal geteilt wurde und eine Gliederung 
durch zahlreiche Allee- und Sichtachsen 
 erfuhr.
Neben den pavillonartigen Schlösschen Badenburg und Pagodenburg wurde auch eine 
künstliche Ruine, die Magdalenenklause, 
errichtet. Nach der französischen Revolution um 1800 gab der bayerische Kurfürst 
Max IV. Joseph die landschaftliche Umgestaltung des Parks in Auftrag. Ludwig von 
Sckell, heute würde man von einem Starlandschaftsarchitekten sprechen, wurde mit 
den umfangreichen Arbeiten beauftragt. Er 
bezog die alten Gestaltungselemente wie 
Wasserläufe, Kanäle und Pavillions in seine 
Pläne harmonisch mit ein und ergänzte

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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
TITELTHEMA
und veränderte das Bodenrelief, gab naturgetreuen Ufern mit vielfältig ausgebildeten 
Gehölzrändern den Vorzug und legte Wasserflächen mit neuen Blickfängen, wie dem 
Monopteros am Großen See, an. So entstand durch Sckells Hand ein klassischer 
Landschaftsgarten, der die Stilepochen 
harmonisch miteinander vereinte. Entgegen 
der in anderen zur damaligen Zeit errichteten Parks und Gärten durch lokale Fürsten 
wurde auf weltanschauliche Demonstrationsbauten, wie eine Jean-Jacques 
 Rousseau Pyramide wie zum Beispiel in 
Dessau-Wörlitz verzichtet, da das Haus 
 Wittelsbach zu dieser Zeit eher konservativ 
geprägt war.
Auch technisch wurde in Nymphenburg Geschichte geschrieben. Immer wieder hatten 
sich die adeligen Gäste beschwert, dass die 
barocke Pumpanlage für die großen Fontänen zu laut sei und dadurch das Parkerlebnis geschmälert würde. 1803 wurden daher 
durch Joseph von Baader neue gusseiserne 
Pumpwerke im grünen Brunnhaus, später 
auch eines im Johannesbrunnhaus installiert. Baader, der wohl bedeutendste Ingenieur seiner Zeit, machte sich das natürliche Gefälle zunutze und entwickelte eine 
so leistungsfähige hydraulische Pumpe, 
dass diese Anlage bis heute die am längsten ständig arbeitende Maschine Europas 
ist und damit Ingenieursgeschichte schrieb 
und immer noch schreibt. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Gartenbesitzer, wenn nach wenigen Wochen mal wieder die Teichpumpe den Geist aufgibt und 
die Reklamation im Gartencenter fällig 
ist …
Mit der voranschreitenden Industrialisierung und dem damit verbundenen Bevölkerungswachstum wuchs München immer 
mehr und spätestens mit dem Bau der Ludwig-Ferdinand-Brücke über den Nymphenburger Kanal, der Errichtung von Wohnhäusern entlang der Nördlichen und Südlichen 
Schlossauffahrt und der Eisenbahntrasse im 
Westen wurden Park und Schloss Teil der 
Stadt und auch Stadtteil.
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und 
der damit verbundenen geschichtlichen 
Umwälzungen wurden Park und Schloss 
staatlich verwaltet. Das Bürgertum entdeckte den Park für sich und griff Traditionen aus alter Zeit auf. So fanden Singspiele 
und Konzerte des Bayerischen Staatsorchesters und des Staatsopernballetts 
 unter freiem Himmel oder im Festsaal des 
Schlosses statt.
Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden 
nach und nach die historischen Brücken 
durch Betonbrücken mit Schmuckgeländern 
ersetzt. Seit der Entstehungszeit konnten 
die Kanäle mit Booten befahren werden, da 
sich die Brücken öffnen ließen. Leider ist 
durch die Erneuerungen dies nicht mehr 
möglich.
Wie viele Kulturgüter wurde auch der 
Nymphenburger Schlosspark von der NSDAP 
nach der Machtergreifung zweckentfremdet 
genutzt. Neben Pferderevuen und tanzenden Mädchen war ein Spektakel dieser Zeit 
die „Nacht der Amazonen“, konzertante 
Programmpunkte, verbunden mit performativen Kunstformen in Verbindung mit Feiern des NS-Regimes. 1938 wurde der Teil 
des Schlosses, der die Klosterkirche mit 
Orangerietrakt beherbergte zu einem Jagdmuseum umgestaltet. Dazu kam der Bau eines unterirdischen Bunkers für die NSDAP. 
Als 1945 der Zweite Weltkrieg endlich zu 
Ende war, waren die Schäden immens.
Wegen der Luftangriffe waren zwar das 
Hauptschloss und die Amalienburg mit einem Tarnanstrich versehen worden und die 
großen Wegeflächen waren dunkel belegt. 
Teile des Mittelkanals konnten abgedeckt 
werden. Trotz dieser Maßnahmen wurden 
die Schlosskirche, der Vorplatz, die Badenburg und die Große Kaskade zerstört. 
Schwere Schäden erlitten die diversen 
Parkskulpturen und viele Bäume des Parks.
Die Rekonstruktion und Wiederherstellung 
der Gebäude, Wasserspiele, Skulpturen und 
Gehölze nach historischen Vorbildern dauerte Jahrzehnte. Nicht alles konnte gerettet werden und einiges musste modernen 
urbanen Ansprüchen weichen. So stellte 
und stellt bis heute der in der Margarethe-Danzi-Straße angelegte Sportplatz 
 einen eklatanten Eingriff in das Gesamtkonzept des südlichen Teils des Parks dar.
Während der Olympischen Sommerspiele 
wurden die Dressurreitwettbewerbe im 
Schlossgarten ausgetragen. Dafür wurden 
die Statuen ausgelagert, Tribünen errichtet 
und Nebengebäude als Stallungen umfunktioniert. 
Innerhalb der Parkmauern umfasst die Anlage eine Fläche von 180 ha. Wenn man zusätzlich die Grünflächen westlich der Parkmauer, das Rondell mit dem stadtseitigen 
Kanal berücksichtigt, geht man von 229 ha 
aus. Davon bestehen allein 158 ha aus Gehölzbeständen und 20 ha aus Wasserflächen, was gerade den besonderen Reiz dieses Parks ausmacht. Jedes Jahr werden im 
Frühjahr 140.000 Blumen gepflanzt, die in 
der eigenen Gärtnerei gezogen werden. Ein 
Heer von Gärtnern kämpft sehr erfolgreich 
auf einer Schnittfläche von 4,5 ha um die 
Hecken, Kübelpflanzen und Staudenbeete 
in Form zu halten. Dank vieler fleißiger 
Hände erstrahlt die Anlage fast wieder in 
altem Glanz. Sowohl die Barockelemente 
als auch die Baumbestände des Landschaftsparks bieten nicht nur für Jogger 
und Spaziergänger traumhafte Einblicke 
und immer wieder neue Perspektiven. Für 
die verschiedensten Veranstaltungen bieten 
Park und Schloss die richtige Kulisse für 
 jeden Anlass. Wer einmal einen Beförderungsappell der Bundeswehruniversität in 
diesem Ambiente miterleben durfte, weiß 
diese Kulisse zu schätzen und genießt das 
besondere Flair des Ortes.
Englischer Garten
Die berühmteste Parkanlage Europas ist der 
Englische Garten. Ursprünglich hieß der 
Park „Theodors Park“, benannt nach dem 
pfälzischen Kurfürsten, konnte sich aber 
als Namen nicht behaupten. Sehr schnell 
sprach man vom englischen Garten und 
dies ist bis heute so geblieben. Da diese 
Garten- bzw. Parkform, die im Gegensatz 
zum französischen Garten, der die strengen 
Barockelemente streng geometrisch voraussetzte, orientierten sich die sogenannten 
englischen Gärten an den natürlichen Gegebenheiten und spielten mit Sichtachsen 
und Wasserläufen, die die Anlagen harmonisch und naturnah erscheinen lassen.
Nachdem 1777 Bayern an den pfälzischen 
Kurfürsten Carl Theodor fiel und dieser sein 
Erbe gegen die Niederlande nicht eintauatelier-tacke.de

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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
 
schen konnte, begann dieser mit der Umgestaltung Münchens. Die erste Maßnahme 
war die Öffnung des Hofgartens für die 
Bürger. Damals lebten 40.000 Menschen in 
der Stadt.
Am 13. August 1789 erfolgte eine Anordnung des Kurfürsten, auf dem Gebiet zwischen den sogenannten Militärgärten und 
der Isar einen Volkspark zu errichten. Die 
Militärgärten befanden sich im Südwesten 
des heutigen Englischen Gartens und waren 
öffentlich zugängliche Parzellen, die von 
Militärangehörigen bewirtschaftet wurden, 
die in Friedenszeiten sinnvoll beschäftigt 
werden mussten.
Die Planung und Ausführung des Vorhabens 
unterlag dem Schwetzinger Hofgärtner 
Friedrich Ludwig von Sckell, der sich später 
auch um die Umgestaltung des Nymphenburger Parks verdient machte. Bereits 1792 
konnte der Park im englischen Stil für die 
Münchner Bürger eröffnet werden. Später 
kam auch das Gelände der Militärgärten 
dazu. Der heutige Südteil des Englischen 
Gartens entspricht in etwa der ursprünglichen Anlage. Bis 1804 wurde der nördliche 
Teil dem Park angegliedert. Dieser Teil, 
als Hirschau bezeichnet, hat bis heute 
 seinen ursprünglichen Charakter als Stadtwald in Ansätzen erhalten und all jene, 
die Ruhe und Entspannung suchen, finden 
sie hier. 
Die Trennung der beiden Parkteile erfolgte 
endgültig durch die bereits von den 
 Nationalsozialisten gebaute „Lastenstraße“, deren Bau mit der kriegswichtigen 
Relevanz begründet wurde. Daraus entstand 
später der Isarring, ein Teil des Mittleren 
Ringes, der bis heute den Park durchschneidet. Bis in die Gegenwart wird um eine 
Tunnellösung gerungen, um die Gesamtfläche der Anlage wieder zu vereinen. 
Der Südteil des Parks verfügt über weltbekannte Sehenswürdigkeiten und ist Ziel 
vieler Touristen. Geprägt wird das Gelände 
durch drei fast parallel laufende Bäche, die 
aus der Vereinigung von Eisbach und dem 
Schwabinger Bach herrühren und die durch 
kleinere Bachläufe verbunden sind. Der 
Oberstjägermeisterbach speist den künstlich angelegten Kleinhesseloher See, der 
8,64 ha groß ist und mit seinen Inseln 
sehr natürlich wirkt.
An der Südspitze des Parks an der Prinzregentenstraße östlich des Hauses der Kunst 
tritt der Eisbach an der Eisbachbrücke zu 
Tage. Eine Steinstufe an der Austrittsstelle 
erzeugt die berühmte Stromschnelle, da der 
Bach sehr wasserreich ist. Ganz ungefährlich ist das Surfvergnügen nicht, da hinter 
der Welle mehrere Steinquader unter Wasser 
bei Stürzen Verletzungen hervorrufen können. Eigentlich war das Surfen illegal. Erst 
2010 hat die Stadt München mit dem Freistaat Bayern das Gelände um die Brücke 
gegen ein adäquates getauscht und durch 
Beschluss das Treiben legalisiert. Im Amtsblatt 15 aus dem Jahre 2010 wird ausdrücklich das Surfen bis 50 m hinter 
der Brücke erlaubt, allerdings auf eigene 
Gefahr.
Ein besonderer Anziehungspunkt ist der 
25 Meter hohe, 1789 erbaute Chinesische 
Turm im Stil einer chinesischen Pagode. In 
dieser Zeit war alles Chinesische, ob Porzellan, Möbel oder auch Gebäude, sehr beliebt. Da es sich um eine Holzkonstruktion 
handelt, brannte der Turm mehrfach ab. 
1944 fiel der vorletzte Bau einem Bombenangriff zum Opfer. Erst acht Jahre später 
wurde der Wiederaufbau begonnen. 
Heute befindet sich unterhalb des Turms 
Münchens zweitgrößter Biergarten mit 
7.000 Sitzplätzen. Sehr empfehlenswert ist 
in der Adventszeit der kleine Christkindlmarkt oder auch der jährlich stattfindende 
Kocherlball, der in diesem Jahr für den 
17. Juli geplant ist. Nördlich des Chinesischen Turms steht ein Biedermeierkarussell, 
das bei schönem Wetter nicht nur die kleinen Münchner erfreut. 
Aus Anlass der Olympischen Sommerspiele 
1972 stiftete Dr. Soshitsu Sen, Großmeister 
der Urasenke Teeschule aus Kyoto/Japan 
das Teehaus dem Freistaat Bayern, verbunden mit der Auflage, dass dort die japanische Teezeremonie unterrichtet und vorgeführt wird. Münchens Partnerstadt Sapporo 
hatte bereits die Beziehungen zwischen 
den beiden Städten intensiviert. Das Japanische Teehaus wurde hinter dem Haus 
der Kunst auf einer Insel des Schwabinger 
Baches inmitten eines japanischen Gartens 
errichtet. Wie vom Stifter gewünscht, 
 finden regelmäßig traditionelle Teezeremonien statt und einmal im Jahr auch ein 
 Japanfest.
Über die Grenzen Europas hinaus wurde 
München berühmt durch den Monopteros 
als Ort besonderer Weltoffenheit und Toleranz. Ursprünglich hatte Friedrich Ludwig 
Sckell 1807 die Idee eines Pantheon, die 
der Ehrung bayerischer Persönlichkeiten

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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
TITELTHEMA
dienen sollte. Erst 1832 wurde mit dem 
Bau begonnen. Man errichtete ein Backsteinfundament von 15 Metern Höhe. Darauf wurde der 16 Meter hohe Rundtempel 
aus Kelheimer Sandstein erbaut. Der Bau 
musste mehrfach saniert werden. Die Sanierung von 1980–1982 war auch der Tatsache geschuldet, dass sich in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts 
die alternative Szene, Hippies, Drogensüchtige und Aussteiger dieses Bauwerk als 
Treffpunkt auserkoren hatten. Einerseits 
wurde hier Münchens Ruf als besonders 
 tolerant und weltoffen begründet, hatte 
aber zur Folge, dass die Bausubstanz durch 
Fäkalien, Verschmutzungen und Vandalismus Schaden nahm. Seit 2014 wird der 
 Monopteros wieder einmal auf Hochglanz 
gebracht und ist erst wieder im September 
2016 begehbar. Dann aber hat man wieder 
einen traumhaften Blick auf München.
Entlang der Würm: Pasinger Stadtpark, 
Paul-Diel-Park, Schloss Blutenburg
Nicht nur die Isar prägt das Stadtbild Münchens. Die Würm durchquert München auf 
ihrem fast 40 km langen Weg vom Starnberger See durch Oberbayern bevor sie sich 
in die Amper ergießt. Im Westen von München befindet sich auf 1,5 km entlang des 
Bachlaufs der Würm der Pasinger Stadtpark. 
Das Gebiet ist als Landschaftsschutzgebiet 
ausgewiesen und erfüllt eine wichtige Naherholungsfunktion. Der alte Baumbestand, 
unterbrochen von breiten Wegen und Wiesen, ist ein Paradies nicht nur für Jogger. 
Viele Familien wissen das Spielplatzangebot inmitten der herrlichen Naturkulisse zu 
schätzen.
Südlich des Pasinger Stadtparks grenzt 
nahtlos der Paul-Diehl-Park an. Paul Diehl 
war ein deutscher Filmproduzent, Filmregisseur und Autor. Von 1948 bis 1960 war 
er Bürgermeister von Gräfelfing und danach 
Ehrenbürger. Ihm zu Ehren erhielt der Park 
seinen Namen. Der Grünzug der Würm zieht 
sich weiter nach Norden über den Kornberger Weiher und die Gewässer um Schloss 
Blutenburg in unmittelbarer Nähe des 
 Beginns der A 8.
Schloss Blutenburg ist ein Juwel der bayerischen Schlösservielfalt. Die Geschichte 
des Schlosses reicht bis weit ins 12. Jahrhundert zurück. Ursprünglich war der Bau 
wie ein Wasserschloss von einem Wassergraben umgeben. Die vier Türme sorgten 
für den wehrhaften Charakter. In späterer 
Zeit erlebte das Schloss viele Höhen und 
Tiefen. Zeitweise als Jagdschloss genutzt, 
wechselte es immer wieder die Besitzer, die 
mit diversen Umbauten ihre Spuren hinterließen. So wurden die Wasserläufe immer 
wieder verändert.
Seit 1866 war das Institut der Englischen 
Fräuleins der Pächter, der es 1957 an die 
Schwestern des Dritten Ordens abgab. Bis 
1976 nutze man es als Altersheim. Da 
die Bewirtschaftungskosten des alten 
 Gemäuers immer weiter stiegen, gab man 
den gesamten Gebäudekomplex auf. 
Auf Initiative des damaligen Münchner CSU 
Stadtrates Wolfgang Vogelsang wurde ein 
Förderverein der Freunde Schloss Blutenburg gegründet, der nicht nur die Sanierung vorantrieb, sondern dem es auch gelang, die Internationale Jungendbibliothek 
hier anzusiedeln. Daneben beherbergt das 
Schloss heute auch eine Michael-Ende- 
Ausstellung.
Auch die spätgotische Kapelle erstrahlt seit 
einigen Jahren wieder in altem Glanz. Die 
gesamte Anlage mit dem wunderschönen 
Park bietet nicht nur dem literatur- oder 
geschichtsinteressierten Besucher eine 
wunderbare Erholungsmöglichkeit. Folgt 
man dem Lauf der Würm weiter nach Norden, gelangt man in den im Volksmund genannten Inselmühlpark. Schöne Baumbestände wechseln sich mit Rasenflächen ab. 
Nicht nur Hobbysportler wissen das Wegenetz zu schätzen. Auch die Hundebesitzer 
sind dankbar für die Möglichkeit, von den 
vielbefahrenen Straßen Abstand zu 
 gewinnen, ohne weite Wege in Kauf zu 
nehmen.
Flaucheranlagen
1848 wurde in den Isarauen ein Jagddomizil für den König und seine Gäste erbaut. 
Johann Flaucher übernahm um 1870 das 
Haus und richtete darin eine Gastwirtschaft 
mit Biergarten ein. Die Münchner waren 
begeistert. Die Nähe zur Stadt und die 
Lage mitten in den romantischen Isarauen 
machte die Schankwirtschaft „Zum Flaucher“ zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der damaligen Zeit. Der Flaucher 
 bezeichnet heute ein Erholungsgebiet 
 zwischen Isar und „Großem Stadtbach” . 
Schnell verschmolz der Name des Hauses 
mit der Landschaft.
Schon im Mittelalter wurde an der Stelle 
des heutigen Flaucherwehrs das Isarwasser 
in die Stadtbäche umgeleitet. Die Auen 
 lagen vor den Toren der Stadt, waren landwirtschaftlich wegen der häufigen Überschwemmungen uninteressant und wurden 
von den Bürgern kaum beachtet. Erst mit 
der beginnenden Industrialisierung und 
dem einsetzenden Bevölkerungswachstum 
breitete sich die Stadt auch nach Süden 
aus. Die Isar gewann an Bedeutung, nicht 
nur als Erholungsort für die sehr beengt 
 lebende Stadtbevölkerung. Der Fluss wurde 
schon lange als Energielieferant genutzt. 
Das Flaucherwehr wurde seit seiner Entstehung immer wieder erweitert. Bis heute 
kann man auf der Krone den 335 m langen 
Flauchersteg begehen. Trotz seiner mehrfachen Umbauten ist durch die Lärchenholzbeschläge der ursprüngliche Charakter 
erhalten geblieben.
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Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte Münchens damaliger Erster Bürgermeister Jakob 
Bauer die Notwendigkeit von Natur und 
Grünanlagen für die Bevölkerung. Ihm ist 
es zu verdanken, dass die Flaucheranlagen, 
damals nur Isarauen genannt, durchgehend 
als Promenade entlang der Ufers der Isar 
angelegt wurden. Er gründete zu diesem 
Zweck die erste Stadtgärtnerei, die die Anlage und Pflege des Wegenetzes und der 
Grünflächen übernahm.
Eigentlich sollten die Gärtner die neu gesetzten Maulbeerbäume betreuen, da das 
Innenministerium alle größeren Städte zu 
deren Pflanzung verpflichtet hatte. Die 
Idee dahinter war die Zucht von Seidenraupen. Die eigentlich in wärmeren Gefilden 
beheimateten Bäume gingen sehr schnell 
ein, ohne dass je eine Seidenraupe ein 
Blatt verzehren konnte, was auch bei unserem Klima für die Raupe nicht optimal gelaufen wäre. So konnten sich die Gärtner 
sehr schnell ihrer eigentlichen Aufgabe 
widmen – der Pflege der Isarauen. Später 
wurden durch sie auch alle städtischen 
 Alleen, neuen Baumschulen und städtischen Grünanlagen betreut.
Bereits 1877 wurde vom Magistrat der 
Stadt ein „Frauenfreibad“ an der Isar eingerichtet, ein Novum seiner Zeit. 1926 
wurde dieses Bad in ein Familienbad umgewandelt und galt bis 1944 als das schönste 
Freibad Münchens. Nach der Zerstörung 
wurde es nicht wieder aufgebaut. In 
 diesem Bereich wurde dann Kies abgebaut, 
den die Stadt für den Wiederaufbau 
 dringend benötigte. 
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann 
man den Fluss intensiv zu nutzen. So wurden die Kraftwerke Isar I–III und der Werkkanal oder auch Großer Stadtbach, über 
den der Isar Wasser entzogen wird, gebaut. 
Die Isar führte daher bedeutend weniger 
Wasser. Man erhielt aber den größten Teil 
der Auen, da sie als natürlicher Hochwasserschutz unverzichtbar für die dichtbesiedelte Stadt waren. 
Dieser Tatsache verdanken die Münchner 
einen weitgehend naturbelassenen Fluss 
inmitten der Stadt. Mit dem Ausbau der 
Brudermühlbrücke kam es erneut zu Veränderungen. So erhielten die Spaziergänger 
und Radfahrer eine eigene Passage unter 
der Brücke hindurch. Die Brückenpfeiler 
wurden zum StreetArt-Kunstwerk, das 
 ständiger Veränderung durch die Sprayer 
unterliegt.
1964 wurden die Flaucheranlagen zum 
Landschaftsschutzgebiet erklärt und 
40 Jahre später zum Fauna-Flora-Habitat- 
Gebiet für den europäischen Biotopverbund 
an die EU gemeldet. Dadurch genießt das 
gesamte Gebiet einen besonderen Schutz. 
Heute gehören die Flaucheranlagen zu den 
beliebtesten Anlagen der Münchner. Einerseits werden sie von den direkten Anwohnern täglich zum Spaziergang mit Kindern 
und/oder Hunden genutzt. Andererseits 
sind sie ein beliebtes Ausflugsziel zum Baden, Grillen, Joggen, Ballspielen oder einfach nur Ausspannen. Damit besteht aber 
auch ein immerwährendes Spannungsfeld 
zwischen Naturschutz und Erholungsanspruch des Menschen. 
Der Flaucher selbst verfügt heute nicht nur 
über ein sehr schönes Gasthaus mit Biergarten, auch ein Natur-Kindergarten hat 
sich hier etabliert. Eine Wachstation der 
Isarrettung wurde eingerichtet, da es immer wieder zu Unfällen kommt. Im Sommer 
tummeln sich Tausende Touristen und Einheimische an der Isar. Die Flaucheranlage 
ist und bleibt ein Novum, denn kaum eine 
Weltstadt kann innerhalb ihrer Mauern mit 
einem naturbelassenen Flusslauf mit Auenlandschaft aufwarten. Dies auch für kommende Generationen zu erhalten, ist und 
bleibt auch Aufgabe jedes Einzelnen, der 
die Isar und ihre Ufer genießt.
Westpark
Der meistbesuchte Park Münchens ist nicht 
wie viele meinen der Englische Garten, 
sondern der Westpark. Diese Parkanlage in 
Sendling verdankt seine Existenz der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) von 
1983. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts war das Gelände des heutigen 
Parks ein Brachland auf dem Gebiet des 
 damaligen Waldfriedhofsviertels. Zwischen 
einem aufgelassenen Kieswerk, kleineren 
Gewerbeflächen, Sportflächen und dem 
Ende der Lindauer Autobahn bot sich die 
ebene ungenutzte Fläche für ein Großprojekt an.
Nachdem die Nationalsozialisten den östlichen Teil des Geländes für die Errichtung 
einer „Kraft durch Freude“ Stadt vorgesehen hatten, dieses Vorhaben aber nicht 
mehr umsetzen konnten, hatte die Stadt 
München andere Pläne. Die Idee der Verlängerung der Autobahn als Bundesstraße bis 
zur Lindwurmstraße mit einem Großparkplatz für die Theresienwiese als ehemaliges 
Messegelände und diverse Gewerbebauten 
brachte eine Bürgerinitiative zu Fall. Da im 
Zuge der Olympischen Sommerspiele der 
Wohnungsbau forciert worden war und für 
einige Zeit die Einwohnerzahl sank, standen plötzlich 5.000 Wohnungen leer – ein 
heute unvorstellbarer Zustand!
Aus diesen Voraussetzungen erwuchs die 
Idee der Stadt München, sich für die 1983 
stattfindende Internationale Gartenbauausstellung zu bewerben und dafür dieses Gelände neu zu gestalten. Nachdem die Stadt 
die Eigentumsverhältnisse geklärt und rund 
die Hälfte des Geländes aus Privatbesitz 
angekauft hatte, konnte im Sommer 1976 
ein Architektenwettbewerb für ausschließlich bayerische Landschaftsarchitekten ausgeschrieben werden. Als Sieger aus diesem 
Wettbewerb ging der Münchner Landschaftsarchitekt Peter Kluska hervor. Seine 
Idee war, eine vom Lärm der Großstadt abgeschirmte künstliche Voralpenlandschaft 
zu schaffen. So wurden in die Talstrukturen 
Wasserlandschaften am jeweils tiefsten 
Punkt des Geländes eingebettet und künstlich aufgeschüttete Moränen gleichenden 
Hügel errichtet, von denen die Besucher 
die Stadtkulisse und das Alpenpanorama 
sehen können. 
Das Wegenetz des Parks erweckt den Eindruck, dass diese sich natürlich an die Geländestrukturen anpassen. Für die Verbindung der beiden Parkteile errichtete man 
eine Spannbetonbrücke, die sich möglichst

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TITELTHEMA
naturnah in die Landschaft eingliedert und 
durch ihre Begrünung den Fußgänger vom 
Lärm des Mittleren Rings abschirmt.
Im Juli 1977 erhielt München den Zuschlag 
für die IGA. Mit 29:1 Stimmen hatte sich 
das Vergabegremium für München und gegen Hamburg entschieden. Der Baubeginn 
im Januar 1978 bereitete das Gelände für 
die ersten Pflanzungen im April vor. Da 
die Zeit drängte, wurden 6.000 Großbäume 
im Alter von 20 bis 40 Jahre und rund 
100.000 Sträucher umgepflanzt. Was heute 
Gärtnerroutine ist, war damals ein Wagnis 
und mit hohem Risiko verbunden, denn jeder nicht angewachsene Baum trieb die 
Kosten in die Höhe. Die Becken und Läufe 
der Wasserlandschaften mussten zum Teil 
künstlich abgedichtet werden. Das Grundwasser wurde aus großer Tiefe hoch gepumpt und versickert durch eine Kiesfilteranlage.
Parallel zu den gartenbaulichen Aktivitäten 
in Vorbereitung der Gartenbauausstellung 
wurden die Arbeiten an der heutigen 
U-Bahn Linie U6 vorangetrieben. So konnte 
zur Ausstellungseröffnung südlich des Parks 
der Besucher aus drei Stationen wählen 
und auf diesem Wege problemlos jeden Eingang des Geländes erreichen.
Eigentlich sollten die Anlagen der IGA nach 
Schließung bis auf das Restaurant Rosengarten und die Seebühne abgebaut werden. 
Die Münchner waren aber so begeistert, 
dass sich die Stadt genötigt sah, diesem 
Wunsch zu entsprechen. Viele Anlagen 
mussten winterfest gemacht werden. So 
wurden u.a. die Stützmauern und Terrassen 
der Mittelmeergärten und die Teile der ostasiatischen Gärten umgebaut. 70.000 Menschen leben heute im Umkreis von einem 
Kilometer des Westparks. Das natürlich anmutende Gelände wurde von den Münchner 
sofort angenommen. Kein Park der Stadt 
wird so intensiv genutzt. 
Im Winter werden die Hänge zum Rodeln 
genutzt. Am Mollsee im Ostteil haben die 
Schiffsmodellbauer einen kleinen Hafen für 
ihr Hobby erhalten. Dieser See speist einen 
fast 600 m langen Wasserlauf. Neben den 
großen Wiesenflächen, die nicht nur für 
Sport und Spiel, sondern auch als Liegewiesen genutzt werden, erfreuen zwei große 
Spielplätze den Münchner Nachwuchs. Sicherlich der schönste ist der Wasserspielplatz, der durch seine liebevoll gestalteten 
Anlagen und der Wasserlandschaft einmalig 
ist. Mit dem Hopfengarten verfügt dieser 
Teil des Parks über einen herrlichen Biergarten, in dem im Sommer auch Musik gemacht wird. Der Westteil des Parks wird für 
viele private und öffentliche Veranstaltungen genutzt. Bei gutem Wetter verwandeln 
sich einzelne Bereiche in Massengrillpartys.
Wunderschön sind die asiatischen Gärten, 
die mit ihren verschiedenen Pflanzen, japanischen Bäumen und Steinen kleine Landschaften darstellen. China hatte bei der 
IGA 1983 zum ersten Mal an einer europäischen Gartenausstellung teilgenommen und 
seine jahrtausendealte Gartenkunst präsentiert. Bis heute hat dieser Teil des Geländes 
nichts von seinem Reiz verloren. Ein anderes asiatisches Novum ist die nepalesische 
Pagode, die von 300 Künstlern in sieben 
Monaten geschnitzt wurde. Bis zu diesem 
Zeitpunkt hatte man 200 Jahre lang keine 
vollständige Pagode mehr in Nepal gebaut. 
Beim Transport der Einzelteile wurde in den 
Hohlräumen 400 kg Haschisch gefunden. 
Findige Schmuggler hatten versucht, die 
Gunst der Stunde zu nutzen und geglaubt, 
dass die wertvollen Stücke nicht kontrolliert würden.
Am Nordufer des Sees wurde die Seebühne 
mit 1.200 Plätzen erhalten. Ein Freiluftkino 
begeistert jedes Jahr die Münchner und 
ihre Gäste. Der angrenzende Rosengarten 
an den Hängen ist ein Novum. 20.000 Rosen mit mehr als 500 Sorten stehen im 
Juni in voller Blüte. Ganz in der Nähe findet man ein Restaurant mit Biergarten, 
dem der Rosengarten seinen Namen gab.
Auf dem Weg vom Rosengarten zurück in 
Richtung Ostteil des Parks sollte man das 
Bayerwaldhaus nicht unbeachtet lassen. 
Hier wurde ein historisches Bauernhaus aus 
dem Bayerischen Wald von 1747 wieder 
 errichtet und dient heute als Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern. Im Westpark 
wurden im Rahmen der Internationalen 
Gartenbauausstellung diverse Kunstwerke 
installiert, die sich harmonisch in die Natur 
einfügen und interessante Kontraste setzen. Ein Novum ist der Kugelbrunnen am 
Südost-Eingang. Eine 1,2 Tonnen schwere 
Granitkugel ruht in einem kalottenförmigen 
Gegenstück.
Die Ausführung ist so genau erfolgt, dass 
allein der normale Wasserdruck ausreicht, 
um einen umfassenden Spalt zwischen beiden Objekten zu erzeugen. So können auch 
Kinder die schwere Kugel in Drehung versetzen. Diese Brunnenform war die erste 
ihrer Art und wird seitdem vielfach verwendet. Die Vielfalt dieses Parkensembles ist 
einzigartig und nicht nur für die Münchner 
sondern auch für gestresste Touristen ein 
ganz besonderes Erlebnis. Sie müssen es 
nur wissen, denn die meisten Besucher 
kennen eben nur den Englischen Garten. 
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Luitpoldpark
Als um 1900 München immer rasanter 
wuchs und ausgehend von der Maxvorstadt 
die urbane Ausdehnung nach Norden erfolgte, beschloss der Magistrat 1909 die 
Anlage eines Parks. Dem Zeitgeist entsprechend plante man ein Denkmal für den 
Prinzregenten und davon ausgehend einen 
Baumbestand von Linden und Eichen.
In diesem Sinne wurde ein 17 Meter hoher 
Obelisk aus fränkischem Muschelkalk errichtet. Dieser wird umrahmt von rasterförmig gepflanzten Linden und Eichen. Für jedes Lebensjahr und die Regierungsjahre des 
Prinzregenten eröffnete sein Urenkel am 
11. März 1911 den Park mit der Einsetzung 
der 90. Linde in den Münchner Boden. Die 
25 Linden waren bereits gesetzt worden. 
Gleichzeitig wurde das Bamberger Haus, 
benannt nach einem ehemaligen Bamberger Barockbau, dessen abgerissene Fassade 
zum Teil wieder verwendet wurde, erbaut. 
Im Laufe der Jahre wurden immer wieder 
Bäume und Denkmäler gespendet.
Durch den Zweiten Weltkrieg war der Park 
stark in Mitleidenschaft gezogen worden. 
Mehrere Bombeneinschläge zerstörten nicht 
nur einen Teil des Bamberger Hauses. Als 
die Aufräumarbeiten nach 1945 begannen, 
musste der Park als Schuttablagestelle herhalten. So entstand an der Nordseite ein 
Schuttberg aus den Resten der zerstörten 
Stadt. Langsam begrünte man die Anlage 
wieder und errichtete 1958 auf dem Gipfel 
ein Kreuz zum Gedenken an die Opfer der 
Bombennächte des Krieges. Heute ist dieser Hügel 37 Meter hoch und als Luitpoldhügel bekannt.
Einige Jahre später, bis hinein in die 
 siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts, gestaltete man den Park im Sinne moderner 
Bedürfnisse der Bevölkerung unter Rücksichtnahme auf den historischen Bestand 
um. Das Bamberger Haus wurde saniert und 
ist heute ein Ort der gehobenen Gastronomie. Der Luitpoldhügel wird im Winter gern 
als Rodelberg genutzt. Der Spielplatz mit 
Heckenlabyrinth ist beliebt bei den Kleinen 
und der Pumucklbrunnen ist ein Trinkwasserbrunnen, der besonders im Hochsommer 
der Erfrischung dient.
Der alte Baumbestand enthält auch einige 
Raritäten wie Ginkgo, Mammutbaum und 
Pyramideneichen. Gerade das macht den 
Park so interessant und bietet viele Möglichkeiten der aktiven und passiven Freizeitgestaltung – nur Grillen ist nicht erlaubt, aber das trübt die Qualität dieser 
grünen Oase nicht.
Ostpark
Der Ostpark ist eine der jüngsten Parkanlagen Münchens. Zwar gab es bereits 1918 
Überlegungen, im Osten der Stadt einen 
Park anzulegen, diese Planungen wurden 
aber als unrealistisch verworfen. 
Erst mit der Errichtung von Neuperlach und 
der Ansiedlung von 80.000 Neubürgern 
Münchens wurde die Notwendigkeit einer 
Parkanlage erkannt. 1962 erfolgte der formale Beschluss über den Bau des Parks. 
Zwanzig Jahre lang wurden nach und nach 
die einzelnen Bauabschnitte realisiert. 
Heute umfasst das Gelände 56 Hektar. 
Die ehemaligen ebenen Ackerflächen verwandelten sich in Liegewiesen, Hügel 
und Wasserflächen.
Beim Bau der U-Bahn und Neuperlachs 
 fielen Unmengen von Bauschutt an. Daraus 
modellierten die Landschaftsarchitekten 
Hügel, von denen man bei gutem Wetter 
die Alpenkette sehen kann. Im Winter wird 
gerodelt und Ski gefahren. Der 3,5 ha 
 große See mit Buchten und einer Insel wird 
über einen Grundwasserbrunnen gespeist. 
Diese Wasserfläche macht es möglich, in 
kalten Wintern Eis zu laufen und Eisstockschießen zu üben. Das angrenzende Eislaufstadion bietet dazu ergänzend eine 
Vielzahl von sportlichen Möglichkeiten.
Im Sommer werden die Ballspiel- und 
Tischtennisplätze genutzt und das 
 Michaelibad grenzt direkt an den Park. 
Der Michaeligarten – ein Biergarten mit 
3.000 Plätzen – lässt keine Wünsche offen, 
wenn der Sport mal Pause macht. Der 
 Ostpark ist ein seltenes Beispiel für gelungene Stadtentwicklung und Stadtplanung. 
Selten wurde ein neuer Stadtteil parallel 
zum Bau so zeitnah mit einem dermaßen 
optimalen Freizeitangebot ergänzt. Die 
Neuperlacher wissen dies zu schätzen.
Maßmannpark
Klein aber oho – so präsentiert sich der 
Maßmannpark nach seiner Sanierung im 
Jahre 2009. Der kleine Park in der Maxvorstadt verfügt nur über eine Fläche von 
2,3 Hektar auf einer Geländestufe von 
fünf Metern. Er liegt zwischen Heß-, 
Schleißheimer- und Maßmannstraße. Im 
Volksmund Maßmannbergl genannt, machen hier die Jüngsten ihre ersten Rodelversuche. Für die Größeren gibt es einen 
Skaterpark.
Die Geschichte dieses Geländes ist nicht 
uninteressant. 1260 wird erstmals das 
 Umfeld des heutigen Parks, ein Konradshof 
erwähnt, der bis zur Säkularisation im 
 Besitz des Klosters Schäftlarn war. Das 
Kloster verpachtete das Gebiet an Münchner Bürger. 1828 wurde eine öffentliche 
Turnanstalt von Hans-Ferdinand Maßmann 
eröffnet. Sein Denkmal ziert heute den 
Park. Maßmanns Ideen hatten ihren Ursprung bei seinem Lehrer, dem Turnvater 
Jahn. Dieser hatte schon früh den Wert 
des Sports für die Gesundheit und die Entwicklung des Geistes erkannt und propagierte an Schulen und Universitäten die 
sportliche Ertüchtigung.
Maßmann war von König Ludwig I. nach 
München geholt worden, um die Ausbildung des Kadettenkorps voran zu treiben. 
Er war auch maßgeblich an der Einführung 
des Sportunterrichtes an bayerischen Schulen beteiligt. Im Zweiten Weltkrieg wurde 
die Turnhalle zerstört und nicht wieder aufgebaut. Da 1948 das Studentenwohnheim 
an der Heßstraße entstand, beschloss die 
Stadt, das freie Areal zu einem Park umzugestalten.
Heute ist der Maßmannpark fast zu seinen 
Wurzeln und den Idealen seines Namensgebers zurückgekehrt, denn sportliche Betätigung wird von den Besuchern wieder 
groß geschrieben.
Hartmannshofer Park
Wenn man dem Hartmannshofer Bach aus 
dem Nymphenburger Park in nördlicher 
Richtung folgt, gelangt man in kurzer Zeit 
zum Hartmannshofer Park. Dieser Park gilt 
in München eher als Geheimtipp, da er 
 gegen die berühmten großen Münchner 
Parkanlagen unberechtigterweise ein 
 Nieschendasein fristet.
Kurfürst Max Emanuel nutzte ab 1717 ein 
ehemaliges Forsthaus zur Fasanenaufzucht. 
Der Erste Weltkrieg beendete die Fasanenjagd im Hartmannshofer Forst. Die Nähe 
zum Schloss Nymphenburg machte es den 
Kurfürsten und Königen Bayerns möglich, 
Gästen einerseits eine atemberaubende 
 Kulisse für das abendliche Amüsement und 
andererseits die Möglichkeit zur beliebten 
Fasanenjagd in unmittelbarer Nähe zu bieten. Erst nach 1960 wandelte der Freistaat

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Bayern die Landwirtschaft um den Forst in 
ein Erholungsgebiet um, in dem Park und 
Forst vereint wurden.
Das ehemalige Forsthaus hat sich heute 
zu einem modernen Restaurant im historischen Gemäuer gewandelt und ist besonders bei Familien sehr beliebt. Der Biergarten ist einer der schönsten Münchens und 
gerade für Familienfeiern kann nicht nur 
das gute Essen, sondern auch die Nutzung 
der Wege durch Park und Wald empfohlen 
werden. 
Leopoldpark
Zwischen Friedrichstraße und Leopoldstraße hinter dem Hauptgebäude der Ludwig- 
Maximilians-Universität, dem Studentenwerk, Mensa und dem Gebäude der pädagogischen und psychologischen Fakultät 
 befindet sich der Leopoldpark.
Ursprünglich wurde das 4 ha große Gelände 
von Prinz Leopold, dem jüngeren Bruder 
von Ludwig III. von Bayern, an sein Palais 
angegliedert und als Militärgelände genutzt. Diese Nutzung war der Tatsache 
 geschuldet, dass Prinz Leopold als Offizier 
und späterer Generalfeldmarschall eine 
 besondere Affinität zum Militär hatte. 
 Heute wird die grüne Oase friedlich von 
 gestressten Studenten zwischen den Vorlesungen gern genutzt und bildet einen 
 Ruhepol in mitten des Großstadttrubels.
Weißenseepark mit Katzenbuckel
Zu den interessantesten Parks in München 
gehört aus Sicht von Kindern und Jugendlichen mit Sicherheit der Weißenseepark mit 
dem Katzenbuckel. Zwischen Untersbergstraße, Setzbergstraße und Sintpertstraße 
wurde auf 82.200 Quadratmetern eine 
Spiellandschaft angelegt, die ihresgleichen 
sucht.
Kinder und Jugendliche können sich an 
 farbenfrohen, modernen Spielgeräten austoben. Möglichkeiten zum Klettern, Schaukeln und Rutschen für die Kleinen sowie 
Bolzplätze und BMX-Dirtline für die Älteren 
sind ein Teil des Aktivangebotes. Ruhebereiche, Liegewiesen, Tische und Bänke und 
im Winter der Rodelhügel bieten auch den 
älteren Anwohnern diverse Möglichkeiten 
der Erholung. Selbst an Personen mit Behinderungen wurde bei der Gestaltung gedacht. So wurden barrierefreie Zugänge zu 
den Spielplätzen, aber auch Ruhezonen 
 gebaut. Bei der Planung wurde auch auf 
 einen Genderplan nicht verzichtet. Die 
Idee, allen Bevölkerungsgruppen aktive 
 Erholung und Ruhemöglichkeiten zu bieten, 
wurde bis ins Detail umgesetzt. Der alte 
Baumbestand, ergänzt durch große Findlinge, gibt der Anlage einen natürlich 
 wirkenden Charakter.
Dieser Park ist nicht nur zu Recht bei 
 Eltern mit Kinder sehr beliebt, sondern 
 bietet auch Jugendlichen, Hundebesitzern, 
Sportbegeisterten und auch Erholungssuchenden mitten im Stadtgebiet Momente 
des Ausgleichs gegen den stressigen 
Alltag.
Bavariapark
König Ludwig I. hatte neben anderen Bauvorhaben die Idee, eine Ruhmeshalle mit 
hainartiger Parkanlage vor den Toren der 
Stadt München errichten zu lassen. So wurde dem Geschmack der Zeit entsprechend 
eine fast sieben Hektar große Fläche mit 
Eichen bepflanzt, die den Rahmen für 
die Ruhmeshalle bilden sollten. Der „Theresienhain“ wurde bereits 1831 eingeweiht. 
Erst 1850 folgten die berühmte Bavaria- 
Statue, deren Namen der Park fortan trug, 
und drei Jahre später die Ruhmeshalle nach 
Entwürfen von Leo von Klenze. Der Park 
war einzig König Ludwig I. vorbehalten 
und durfte nur von ihm und nahestehenden 
Mitgliedern des Königshauses genutzt 
 werden.
Erst 1872 wurde es den Münchnern möglich, den unberührten Baumbestand, die 
Skulpturen und die Anlage zu betreten. 
Nach der weiteren Erschließung der Theresienhöhe Anfang des 20. Jahrhunderts 
änderte sich grundlegend der Charakter des 
Geländes zu einem Ausstellungsareal. Da 
man die umliegende Fläche für Großausstellungen nutzte, der Park zum Teil aber 
als Hintergrund von Bavaria und Ruhmeshalle erhalten bleiben sollte, gestaltete 
man die Wege zum Teil neu, verjüngte den 
Baumbestand, erhielt aber auch die Parkwiese und den Ludwigshügel. Münchner 
Künstler gestalteten einen Figurenhain mit 
Plastiken und Skulpturen aus. Laubengänge 
und ein Kaskadenbrunnen wurden als neue 
Elemente errichtet. Einige der Skulpturen 
stehen heute im Tierpark Hellabrunn, am 
Orleansplatz und im Stadtmuseum. 
Nachdem die Nutzung des Geländes nicht 
mehr von Ausstellungen geprägt wurde, 
was dem Umzug der Messe Ende 1998 nach 
Riem geschuldet war, erhielt der Park seinen eigentlichen Erholungsauftrag zurück. 
Nicht nur Hundebesitzer, Jogger und Spaziergänger wissen die neu angelegten 
Rundwege zu schätzen. Kaum zu glauben 
ist, dass im abgeschiedenen Teil des Areals 
mit seinen Altbaumbeständen geschützte 
Tierarten mitten in der Stadt ein Biotop 
gefunden haben, das ihren Bestand sichert 
und Schulkindern als Ergänzung des Naturkundeunterrichtes dient.
Auch ein Wirtshaus am nördlichen Teil lädt 
zum Verweilen ein. Ein Kinderspielplatz 
dient der körperlichen Ertüchtigung der 
Kleinen. Die große Wiese macht nicht nur 
Picknicks im Grünen möglich, sondern auch 
Badminton - oder Fußballspiele. Die Münchner Innenstadtbewohner, aber auch Gäste 
der umliegenden Hotels und Pensionen, 
nutzen bei fast jedem Wetter diese grüne 
Oase, die Natur pur bietet und ein Picknick 
im Schatten eines griechischen Gottes ist 
schon etwas ganz besonderes.
Krone Park
Touristen, die München besuchen, wollen 
unbedingt zum Nockherberg. Die meisten 
kennen den Ort aus dem bayerischen Fernsehen von der Salvator Starkbierprobe der 
Paulaner Brauerei mit Fastenpredigt und 
Singspiel. Wenn sie sich dann im Biergarten niedergelassen haben, ahnen die 
meisten nicht, dass sie nur über die nahe 
 Brücke gehen müssen, um eine idyllische 
geschichtsträchtige Münchner Grünanlage 
zu entdecken. Der städtische Krone Park 
auf dem südwestlichen Teil der Anhöhe 
wurde von Ida Krone, der Witwe des früheren Zirkusdirektors Carl Krone, kurz vor ihrem Tod im Jahre 1957 gestiftet und 1958 
der Öffentlichkeit übergeben. Auf dem 
Grundstück hatte früher der Circus Krone 
sein Winterquartier, bevor er in die Marsstraße umzog. 
Zwischen Eisenbahn, Isarhochkante und 
dem Nockherberg, der seinen Namen der 
Bankiersfamilie Nockher verdankt, die hier 
ein Sommerhaus seit 1789 besaß, liegt der 
kleine Park.
Der Spielplatz mit Wasserspiel wird von den 
Kindern hoch geschätzt. Besonders schön ist 
der Blick Richtung Norden über die Stadt bis 
zum Olympiaturm. Ein schöner Baumbestand 
rundet das gepflegte Bild einer grünen Oase 
ab. Noch heute sollte man sich mit Dankbarkeit an die Stifterin erinnern, der die Lebensqualität ihrer Stadt am Herzen lag. (BH)
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
TITELTHEMA

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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
 
Schloss Nymphenburg
Nördliches Schlossrondell:
➔ Porzellanmanufaktur
➔ Museum Mensch und Natur
➔ Schlossverwaltung
➔ Johannisbrunnhaus / Pumpwerk
➔ Zugang zum Palmenhaus
➔ Pagodenburg
Südliches Schlossrondell:
➔ Marstallmuseum
➔ Erwin-von-Kreibig-Museum
➔ Haupteingang Schloss
➔ Taxistand
➔ Busparkplätze
➔ Schlosswirtschaft Schwaige
➔ Amalienburg
➔ Badenburg
Englischer Garten: 
Prinzregentenstraße 1 
(hinter dem Haus der Kunst):
➔ Japanisches Teehaus
➔ Eisbach-Brücke / Surfer- und Wellenreiter
Himmelreichstraße:
➔ Sportanlagen Hirschanger
Tivolistraße / Englischer Garten:
➔ Chinesischer Turm
➔ Biergarten und Restaurant 
am Chinesischen Turm
➔ Monopteros
➔ Gartenverwaltung
➔ Kutschenstandort
➔ Kinderkarussell
➔ Orangerie
Stellen Sie sich die Situation vor, ein Fahrgast steigt ins Taxi ein und nennt das Fahrziel „Englischer Garten“ . 
Für den Gast ein auf den ersten Blick belangloser Vorgang, für den Taxifahrer ergibt sich die Frage, wohin der Fahrgast 
denn genau will. In diesem Beispiel „Englischer Garten“ sollte sich beim Taxifahrer ein Register öffnen mit allen denkbaren 
Anfahrtsmöglichkeiten und es erfolgt eine Abstimmung des genauen Anfahrtspunktes mit dem Gast, möglichst noch vor 
dem Einschalten des Taxameters. In der nachfolgenden Tabelle wollen wir bezugnehmend zum Titelthema dieser Ausgabe 
die Anfahrtspunkte der großen Parkanlagen in Nymphenburg und im Englischen Garten beschreiben:
Isarring / Gyßlingstraße:
➔ Wirtshaus „Hirschau“
➔ Tennisanlage Hirschau
➔ Mini-Hofbräuhaus 
➔ Tivoli-Kraftwerk
➔ Amphi-Theater
Isarring / Kleinhesselohe:
➔ Seehaus 
➔ Kleinhesseloher See
Sondermeierstraße:
➔ Gaststätte Aumeister
Königinstraße/Thiemestraße: 
➔ Rumford-Schlössl / Rumfordsaal
Königinstraße /Veterinärstraße:
➔ Milchhäusl
➔ Schönfeldwiese
➔ ANFAHRTSPUNKTE 
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TAXIKURIER: Welche der vielen Grünanlagen und Parks in München unterliegen 
der Verwaltung des Baureferats/ Hauptabteilung Gartenbau? Wie viele Mitarbeiter beschäftigt das Baureferat / Hauptabteilung Gartenbau?
Vanessa Assmann: Die Hauptabteilung 
Gartenbau mit rund 580 Mitarbeitern 
plant, baut und bewirtschaftet derzeit 
insgesamt 2.300 Hektar öffentliche Grünanlagen, Grünzüge und Naherholungsgebiete, Kinderspielplätze, Kleingartenanlagen, Friedhöfe, Verkehrsbegleitgrün 
mit rund 110.000 Straßenbäumen inklusive Schmuckbeeten und Pflanztrögen 
etwa in der Fußgängerzone. 
Ebenso plant, baut und unterhält der 
 Gartenbau im Auftrag anderer städtischer 
Referate die Grünflächen von Schulen, 
Krankenhäusern, Kindergärten und Krippen, Horten, Freizeitzentren sowie von 
Sportanlagen, Bädern und sonstigen öffentlichen Gebäuden. Der Gartenbau wirkt 
bei allen grün- und freiflächenbezogenen 
Planungen im Stadtgebiet mit. Ziel ist, 
für ein gesundes Stadtklima „Grüne 
 Lungen“ zu schaffen und zu erhalten. 
Insgesamt gibt es inzwischen mehr als 
1.200 städtische Grün- und Parkanlagen. 
Dazu gehören kleine Flächen wie das 
Straßenbegleitgrün ebenso wie beispielsweise die Flaucheranlagen in den Isarauen, der Westpark und der Alte Botanische Garten sowie der mit 130 Hektar 
Fläche größte kommunale Park Münchens: 
der Riemer Park.
Sozusagen um die Architektur einer Landschaft oder eines Parks kümmern sich 
 Ingenieure und Landschaftsarchitekten 
des Baureferates (Gartenbau): Sie suchen 
Pflanzen aus und kombinieren sie miteinander nach Farben, Art und Struktur. 
Hierfür hat der Gartenbau Pflegepläneund Konzepte entwickelt, die immer wieder fortgeschrieben werden. Insgesamt 
sind über 40 Millionen Quadratmeter 
 öffentliches und halböffentliches Grün 
zu pflegen und weiter zu entwickeln. 
Entsprechend vielfältig ist das städtische 
Angebot an Freiräumen für die Münchnerinnen und Münchner – und es werden auch 
neue Grünanlagen geschaffen. Beispiel für 
die zukunftsweisende Grünplanung, die 
nach ökologisch nachhaltigen Prinzipien 
entwickelt wird, ist der neue Stadtteil 
Freiham: Herzstück wird der nahezu 
60 Hektar große Landschaftspark im 
 Westen des Wohngebiets. 
TAXIKURIER: Gibt es auch Grünanlagen, 
die nicht durch das Baureferat verwaltet 
und gepflegt werden?
Vanessa Assmann: Dazu gehören der 
 Englische Garten, der Park Nymphenburger 
Schloss, der Finanzgarten, der Hofgarten 
u.a. Flächen, hier ist die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten 
und Seen verantwortlich, zu finden unter 
www.schloesser.bayern.de 
TAXIKURIER: Welcher Park ist am pflegeintensivsten und warum?
Vanessa Assmann: Alle Parks und Grünanlagen werden ganzjährig gepflegt. Jeder 
Park hat seine Eigenschaften, zum einen 
verlangen Sträucher und Stauden mehr 
Pflege, andernorts entsteht mehr Arbeit 
durch großen Baumbestand oder Parknutzung. 
TAXIKURIER: Wie viele Pflanzen, Büsche 
und Bäume müssen jährlich neu gepflanzt 
oder ausgetauscht werden?
Vanessa Assmann: Die Gärtnerinnen und 
Gärtner des Münchner Baureferates pflanzen durchschnittlich 300.000 Frühjahrsund Sommerblumen, rund 400.000 Blumenzwiebeln und circa 150.000 Rosenstauden 
und Kleingehölze im Jahr. Im Jahr 2015 
wurden insgesamt 1.727 Bäume gepflanzt. 
Ersatzpflanzungen sind nicht überall fachlich sinnvoll. Vor allem in größeren und 
naturnahen Gehölzbeständen in Grünanlagen oder Friedhöfen vermehren sich die 
Baumbestände selbst. Eine derartige Naturverjüngung ist im Sinne des Naturschutzes 
und der nachhaltigen Entwicklung zu be-
Interview mit Vanessa Assmann (Pressestelle des Baureferats der Landeshauptstadt München)
vorzugen, weil sie genetisch vielfältiger 
ist und die Bäume damit gegen Krankheiten widerstandsfähiger werden.
TAXIKURIER: Gartenpflege ist saisonal 
abhängig. Welche Tätigkeiten sind in der 
kalten Jahreszeit nötig?
Vanessa Assmann: Die Wintermonate 
nutzt das Baureferat für Gehölz- und 
Baumpflege. Ziel ist es, den wertvollen 
Baumbestand in Parks und Grünanlagen, 
auf Friedhöfen und Plätzen sowie entlang 
von Straßen zu pflegen und für die Zukunft dauerhaft gesund und artenreich zu 
erhalten. Außerdem muss die Stadt die 
Verkehrssicherheit erhalten. Trotz jährlich 
zu entfernender, nicht mehr sicherer Gefahrenbäume wächst durch Ersatz- und 
Neupflanzungen die Anzahl der Stadtbäume in München stetig an. 
TAXIKURIER: Was kann der Parkbesucher 
tun, um Ihren Mitarbeitern die Arbeit zu 
erleichtern?
Vanessa Assmann: Einen Beitrag zur 
Sauberkeit in Parks und Grünanlagen kann 
jeder Parkbesucher leisten – etwa indem 
Abfall in Behälter geworfen wird und 
nicht auf den Boden und darauf geachtet 
wird, dass Hunde von Spiel- und Liegewiesen fernbleiben. Es gilt die Grünanlagensatzung, die darauf zielt, den 
 „Erholungs- und Freizeitcharakter von 
Grünanlagen zu sichern und unterschiedliche, teils widerstreitende Nutzerinteressen einem gemeinwohlverträglichen 
 Gesamtausgleich zuzuführen“ . Eine große 
Rolle bei der Planung von Grün- und 
Freiflächen spielt seit Mitte der 90er 
 Jahre Bürgerbeteiligung. Durch die 
 stärkere Identifikation entsteht Verantwortungsbewusstsein, die Anlagen sind 
gut besucht und mutwillige Zerstörungen 
sind die Ausnahme.
TAXIKURIER: Wir danken für die interessanten Ausführungen. (BH)
➔ FRAGEN AN DAS BAUREFERAT 
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
 
TITELTHEMA

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Mitten im Zentrum Münchens liegt die mächtige Residenz, ein umfassender Komplex aus einer Vielzahl von 
Einzel gebäuden, Innenhöfen, Theatern und Museen. Die Residenz ist das größte innerstädtische Schloss in Deutschland und 
in ihrer Ausdehnung Ausdruck der langen Herrschaft des Hauses Wittelsbach über Bayern, die von 1180 bis 1918 währte. 
➔ RESIDENZ UND HOFGARTEN
istockphoto
schen Mittelalter noch nicht der Fall gewesen war. Deshalb wurden ab 1612 große 
Teile der Befestigungen abgerissen. Bis 
zum 19. Jahrhundert erfuhr der Gebäudekomplex somit ständige Erweiterungen, bis 
er seine heutige Ausdehnung zu einem großen, um mehrere Höfe gruppierten Baukomplex erreichte. Eine Aufzählung und 
Beschreibung der einzelnen Gebäude kann 
hier aus Platzgründen allerdings nicht erfolgen. Mit dem Ende der Monarchie im 
Jahr 1918 verlor die Residenz ihre Funktion 
als Regierungssitz. Während des Zweiten 
Weltkrieges brachten 1944 Luftangriffe 
starke Zerstörungen, jedoch waren die Inneneinrichtungen rechtzeitig in Sicherheit 
gebracht worden. Bereits im Mai 1945 
 wurde ein Baubüro gegründet, das den 
 späteren Wiederaufbau des kunsthistorisch 
überaus bedeutenden Gebäudekomplexes 
vorbereiten sollte. Dies löste eine kontroverse Diskussion aus, denn der Wiederaufbau des zerstörten Wohnungsbestandes 
erschien bei weitem vordringlicher. Langfristig und vom heutigen städtebaulichen 
und touristischen Standpunkt aus gesehen 
erscheint die Entscheidung allerdings sinnvoll. Der Wiederaufbau dauerte mehrere 
Jahrzehnte und konnte erst 2003 mit 
der Wiedereröffnung der Allerheiligen- 
Hofkirche abgeschlossen werden.
Straßen und Plätze
Wie zahlreiche der heutigen Stadtteile, 
wurde Schwabing lange vor München erstmals urkundlich erwähnt, nämlich im Jahr 
782, während Münchens Gründungsakt erst 
1158 stattfand. Ungefähr seit 1370 hieß 
die Landstraße von München nach Norden 
Schwabinger Gasse. Seit etwa 1680 trug 
sie einen neuen, edel klingenden Namen, 
und zwar Strada della Residenza Electorale, 
Straße der kurfürstlichen Residenz. Italienisch war damals nämlich die Sprache des 
Adels und der Gebildeten. Daraus wurde 
schließlich im 18. Jahrhundert die heutige 
Benennung Residenzstraße. Aus dem Residenzplatz wurde im Jahr 1805 der Max- 
Joseph-Platz nach dem ersten bayerischen 
König (1756–1825), der seit 1799 als Kurfürst und seit 1806 als König herrschte. Als 
seine Erhebung zum König bereits absehbar 
war, befahl er 1805 die Umbenennung des 
Residenzplatzes in Max-Joseph-Platz, wo 
sein Sohn Ludwig I. 1835 zu seinen Ehren 
das heute noch stehende Denkmal errichten ließ. Es war die erste von vielen Benennungen einer Verkehrsfläche überhaupt 
nach einem Mitglied des Herrscherhauses, 
und, wie damals üblich, nach einer lebenden Person. Die Hofgartenstraße aus der 
Zeit um 1800 führt vom Odeonsplatz zum 
Karl-Scharnagl-Ring, hat aber lediglich eine 
Adresse, nämlich die Max-Planck-Gesellschaft auf Hausnummer 8, und ist nur 
ab der Alfons-Goppel-Straße befahrbar. 
Seit circa 1820 hieß diese Verkehrsfläche 
Marstallplatz nach der angrenzenden Hofreitschule und erhielt 2005 ihren heutigen 
Namen nach dem bayerischen Ministerpräsidenten (1905–1991), der aber vor Fertigstellung der benachbarten Staatskanzlei 
regierte, nämlich von 1962 bis 1978. Erhalten hat sich hingegen die Benennung der 
Marstallstraße ebenfalls aus der Zeit von 
1820 östlich der Hofreitschule. Neueren 
Datums war die Leibregimentstraße von 
1931, der heutige Fußweg zwischen der 
Hofgarten- und der Galeriestraße. Sie bezog sich auf das Garderegiment der bayerischen Herrscher, deren Kaserne sich auf 
dem Areal der heutigen Staatkanzlei befand. Im Jahr 1947 wurde sie für den Autoverkehr gesperrt und verlor ihren Namen. 
Der Hofgarten
Das nach Plänen von Leo von Klenze 
(1784–1864, Klenzestraße von 1830) im 
Städtebauliche Lage
Heute befindet sich die Residenz am 
nordöstlichen Rand der Altstadt. Das war 
natürlich nicht immer der Fall. Bereits die 
erste Burg, der heutige Alte Hof, lag im 
 äußersten Nordosten der Stadt. Er gehörte 
zwar geografisch zu München, doch waren 
seine Befestigungen zur Stadt hin erheblich stärker als die nach außen. Der Grund 
dafür lag in der Gefahr, die von der mittelalterlichen Stadt beziehungsweise ihren 
Bürgern ausging, weil die Interessenkonflikte zwischen dem Adel und den Bürgern 
immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führten. Und in einem solchen Fall konnte es ratsam erscheinen, den 
Hof möglichst schnell nach außen verlassen zu können. Ab 1315 wurde die Stadt 
erweitert und mit neuen Befestigungen 
umgeben, ungefähr entlang des heutigen 
Altstadtringes. Dies erforderte aus besagten Gründen auch die Verlegung des neuen 
Hofes, der Neuveste, die spätere Residenz, 
an den Rand des vergrößerten Münchens. 
Der Gebäudekomplex
Da der Alte Hof seit dem 14. Jahrhundert 
in der nunmehr erweiterten Stadt lag und 
daher als Fluchtburg für die Wittelsbacher 
keine ausreichende Sicherheit mehr bot, 
entstand damals die heutige Residenz. Anfangs war sie eine Wasserburg, die von der 
Stadt her nur über eine Brücke zu erreichen 
war und deren stärkster Befestigungsturm 
bezeichnenderweise zur Stadt hin lag, ähnlich dem Alten Hof. Mit dem verstärkten 
Einsatz von Kanonen seit dem 16. Jahrhundert erwiesen sich die Befestigungsmauern 
als zunehmend überflüssig, so dass sich die 
Residenz zu einer Anlage mit ziviler Nutzung entwickelte. Hinzu kam, dass der 
Staat als solcher sein Machtmonopol immer 
stärker durchsetzen konnte, was im chaoti-
HISTORISCHES MÜNCHEN
Stadtschloss und Residenz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016

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Jahr 1816 errichtete Hofgartentor, das 
 erste seiner vielen Bauwerke, gleich beim 
Odeon-Stand öffnet den vielen Einheimischen wie auch Touristen den Weg in den 
Park. Seit 1613 außerhalb der Stadtmauern 
als geometrisch angelegter Renaissance- 
Garten angelegt und Stück um Stück 
 erweitert, diente er dem bayerischen Herrscherhaus und seinem Hofstaat als abgeschlossenes Areal zum Lustwandeln. Im 
 Arkadengang, der den Hofgarten nach 
 Westen und Norden hin abschließt, zeigen 
heroische Wandmalereien Szenen aus der 
Geschichte des Hauses Wittelsbach, geschaffen von Peter von Cornelius (1783–
1867, Corneliusstraße ebenfalls von 1830). 
Auf Befehl von König Ludwig I. entstanden 
diese beiden Straßennamen zeitgleich am 
13. März 1830 nach den ebenfalls noch Lebenden – aber dies nur nebenbei. Im Osten 
stand seit 1807 die Hofgartenkaserne und 
seit 1905 das neu errichtete Bayerischen 
Armeemuseums, dessen markanter Mittelbau heute in die Staatskanzlei integriert 
ist. Nach Süden zu schließt den Hofgarten 
die Fassade der Münchner Residenz ab. Dieser Bauteil entstand ebenfalls nach Plänen 
von Klenze. Der Diana-Tempel mit seinen 
vier Brunnen, geschaffen von Heinrich 
Schön (gestorben 1640, Schönstraße von 
1890), bildet das Zentrum des Hofgartens. 
Die Anlage wurde 1780 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und das hatte 
 folgenden Hintergrund: Damals gärte es 
politisch in Europa, was seinen explosiven 
Ausdruck in der Französischen Revolution 
von 1789 fand, in deren Gefolge sogar 
 König Ludwig XVI. und Königin Marie- 
Antoinette im Jahr 1793 enthauptet wurden. Um in Bayern Dampf aus dem Kessel 
zu lassen, wollte sich Kurfürst Karl Theodor 
(1724–1799, regierte 1777–1799) als 
Wohltäter an seinen Untertanen darstellen 
und öffnete seinen Lustgarten. Etwas später, nämlich genau 1789 und vermutlich inzwischen in Panik, beauftragte er Benjamin 
Thompson (1753–1814), den er später zum 
Grafen Rumford beförderte, den Englischen 
Garten zur Erbauung der Münchner Bevölkerung anlegen zu lassen, so dass das Publikum bald vom Hofgarten direkt in den 
neuen Park spazieren konnte. Die Rumfordstraße erinnert seit 1865 an den Engländer 
in bayerischen Diensten. 
Stadtbäche 
Von der Isar gespeist, fließt der Westermühlbach nach Norden und verschwindet 
bei der Pestalozzistraße im Untergrund. Als 
Westlicher Stadtgrabenbach unterquert er 
anschließend das Sendlinger Tor und das 
Karlstor sowie den Maximiliansplatz. Erst bei 
der Max-Planck-Gesellschaft tritt er – nun 
unter dem Namen Köglmühlbach – wieder 
an die Oberfläche und fließt nach Norden in 
den Englischen Garten. Ursprünglich diente 
er zur Wasserversorgung der Residenz, auch 
wenn dieses Wasser vor Gebrauch gründlich 
abgekocht werden musste. Erst im Jahr 1992 
wurde der Köglmühlbach wieder als offenes 
Gewässer wiederhergestellt. Der Hofbrunnwerk-Kanal zweigt unterirdisch am Mittelbau 
der Residenz vom Köglmühlbach ab und 
fließt quer unter dem Hofgarten zum Englischen Garten. Wie sein Name andeutet, befindet sich unter den nördlichen Arkaden 
des Hofgartens ein historisches Pumpwerk 
aus dem Jahr 1845, das die Brunnen des 
Hofgartens mit Wasser versorgt. Obwohl zwischen 1991 und 1996 aufwändig instandgesetzt, bleibt der versteckt liegende Zugang 
die meiste Zeit versperrt. 
Das Kriegerdenkmal
Im Jahr 1924 entstand das Münchner Kriegerdenkmal im Hofgarten vor dem 1944 
zerstörten Armeemuseum. Es erinnert an 
die 13.000 Münchner, die im Ersten Weltkrieg auf dem angeblichen Feld der Ehre 
blieben. Ebenfalls im Innenraum brachte 
man nach dem Zweiten Weltkrieg die zusätzliche Widmung an: „Zum Gedenken / an 
die 22.000 Gefallenen / 11.000 Vermissten 
/ 6.600 Opfer des Luftkrieges / der Stadt 
München / 1939–1945“, eine gewaltige 
Steigerung im Vergleich zum Ersten Weltkrieg und Ausdruck des technischen Fortschrittes sowie der Rücksichtslosigkeit der 
deutschen politischen und militärischen 
Führung selbst gegenüber Deutschen. Das 
Kriegerdenkmal hebt sich von den sonstigen Erinnerungsstätten dieser Art deutlich 
ab, denn es ragt nicht in die Höhe, sondern 
führt im Gegenteil in die Tiefe. Es steht in 
einer zwei Meter tiefen Senke, in die vier 
enge, abgewinkelte Treppen führen, und ist 
damit einem verbunkerten Gefechtsstand 
nachempfunden. Die Deckplatte allein 
wiegt 250 Tonnen. Auf der ersten Ebene 
befanden sich die einzelnen Namen der 
13.000 Gefallenen, doch wurden diese 
durch einen Bombentreffer im Zweiten 
Weltkrieg zerstört. Danach hatte man offenbar dazugelernt, denn jetzt sieht man 
dort auf der einen Seite in Reih und Glied 
in den Kampf marschierende Soldaten und 
auf der anderen Seite das Resultat, nämlich 
in Reih und Glied stehende Soldatengräber. 
Auf der zweiten Ebene liegt ein überlebensgroßer Gefallener aus Bronze. 
Obwohl es sich hier um ein symbolisches 
Opfer der mörderischen Schlachten handelt, 
sieht man einen völlig unverletzten, sauber 
gekleideten Soldaten, der sich scheinbar im 
erfrischenden Tiefschlaf befindet. Dies kann 
nicht anders gedeutet werden als eine Verherrlichung des elenden Kriegstodes nach 
dem Motto: „Süß und ehrenvoll ist es, für 
das Vaterland zu sterben.“ 
Glück
Die Löwen am Haupteingang an der Residenzstraße fallen durch ihre blank polierten Nasen auf. In ihren Reiseführern lesen 
Touristen aus aller Welt, dass, wer hier 
reibt, Glück im künftigen Leben erfahren 
werde. Nachdem auch Einheimische von 
diesem Wundermittel wissen, bleiben die 
Nasen unabhängig von Wind und Wetter 
immer bestens geputzt. (BW)
MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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Interview mit Stephanie Jacobs (Referentin für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München)
➔ KLIMASCHUTZ UND E-MOBILITÄT 
Vom 30. November 2015 bis zum 12. Dezember 2015 fand in Paris 
die 21. Weltklimakonferenz statt, kurz COP 21 genannt. Im Rahmen dieser Veranstaltung einigten sich die teilnehmenden Staaten 
auf einen neuen Weltklimavertrag. Dessen Quintessenz lautet, dass 
die Erderwärmung auf mindestens zwei Grad eingegrenzt werden 
muss, erstrebenswert wären 1,5 Grad. Den Kommunen kommt hier 
eine besondere Rolle zu, schließlich werden in den Städten die 
meisten Treibhausgase emittiert. Hier will München seinen Beitrag 
leisten, unter anderem mit der Förderung der Elektromobilität.
In einem Gespräch mit dem TAXIKURIER stellt Stephanie Jacobs, 
Referentin für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt 
 München, das städtische Förderprogramm „München e-mobil“ 
 detailliert vor.
TAXIKURIER: In der Vollversammlung des Stadtrates am 
20.05.2015 wurde beschlossen, das „Integrierte Handlungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität in München“, kurz 
„IHFEM 2015“, mit einem Volumen von 30 Millionen Euro zu 
 fördern. Welche Ziele stehen hinter dieser Maßnahme, was soll 
 damit mittelfristig erreicht werden?
Stephanie Jacobs: Das IHFEM ist ein Baustein zur Umsetzung des 
städtischen Leitbildes Perspektive München, zur Leitlinie Ökologie 
sowie zum Verkehrsentwicklungsplan. Ein Teil des IHFEM ist die 
neue Förderrichtlinie zur Elektromobilität in München, kurz „München e-mobil“ . Damit möchten wir einen nennenswerten Beitrag 
zum Klimaschutz leisten. Reine Elektro-Fahrzeuge sind leise und 
stoßen zu keiner Zeit Schadstoffe aus. So leisten wir einen Beitrag 
zur Luftreinhaltung und zum Lärmschutz und schließlich zum Erhalt der Lebensqualität und Gesundheit in unserer Stadt – damit 
München auch zukünftig lebens- und liebenswert ist.
TAXIKURIER: Welche Fahrzeuge fallen konkret unter das Förderprogramm, wer ist berechtigt, Förderung zu beantragen, und unter 
wessen Regie steht dieses bisher doch einmalige Projekt?
Stephanie Jacobs: Die Federführung bei der Umsetzung von 
„München e-mobil“ hat das Referat für Gesundheit und Umwelt 
übernommen. Im Rahmen des Programms stehen 22,2 Millionen 
Euro direkte Fördergelder zur Verfügung. Keine Kommune in 
Deutschland investiert in diesem Bereich so viel. Wir wollen damit 
vor allem Akteure des innerstädtischen Wirtschaftsverkehrs, wie 
z.B. Handwerker, Pflegedienste, Kurierdienste oder auch Taxiunternehmen dazu animieren, auf eine saubere Zukunftstechnologie 
umzusteigen. Denn gerade im Wirtschaftsverkehr werden Fahrzeuge oft mit dem besonders umweltschädlichen Dieselantrieb und 
häufig auf kurzen Strecken von A nach B bewegt. Hier kann ein 
Umstieg auf eine saubere Technologie folglich viel bewirken. Weil 
Fragen der Wirtschaftlichkeit, der Reichweiten sowie der verfügbaren Ladeinfrastruktur eine entscheidende Rolle spielen, um den 
Kraftfahrzeugverkehr auf E-Mobilität umzustellen, fördern wir die 
Anschaffung von Fahrzeugen für Unternehmen, Gewerbetreibende, 
freiberuflich Tätige und gemeinnützige Institutionen mit bis zu 
4.000 Euro. Um den Anreiz für umweltfreundliches Verhalten noch 
zu erhöhen, wird mit einem zusätzlichen Bonus belohnt, wer nachweist, dass er seinen neuen E-Pkw ausschließlich mit Ökostrom 
betreibt (500 Euro) und/oder zugleich ein herkömmlich betriebenes Fahrzeug abschafft (1.000 Euro). Für Ladeinfrastruktur können 
auch Privatpersonen eine Förderung von bis zu 1.500 Euro je 
 Ladepunkt erhalten. Gefördert werden übrigens auch zwei- und 
dreirädrige E-Fahrzeuge, wie z. B. Pedelecs und Lastenpedelecs.
TAXIKURIER: Apropos Ausbau der Ladeinfrastruktur: Welche Ziele 
hat das RGU hier gesteckt, wie eng soll das Ladestationen-Netz 
nach der dieser Maßnahme sein?
Stephanie Jacobs: Ein Umstieg auf E-Fahrzeuge wird auf Dauer 
nur gelingen, wenn auch ausreichend Lademöglichkeiten vorhanden sind. Deshalb sieht das Förderprogramm „München emobil“ 
auch die Förderung von Ladeinfrastruktur vor. Zudem bauen auch 
die SWM mit weiteren 100 Ladestationen im öffentlichen Raum die 
Infrastruktur aus. Gefördert werden Fahrzeuge wie Ladeinfrastruktur nach Antragseingang und so lange, bis die Fördersumme ausgeschöpft ist. Allerdings haben wir bei der Ladeinfrastruktur den 
Kreis der Förderberechtigten bewusst auf Privatpersonen erweitert 
– auch als Ergänzung zu den bereits laufenden Ausbauprojekten. 
Aus Gründen der Nachhaltigkeit fordern wir bei der Ladeinfrastruktur, dass diese ausschließlich mit Ökostrom betrieben werden. Sie 
muss zudem auf privatem Grund installiert und geladen werden.
TAXIKURIER: Neben dem Individualverkehr nehmen die Fahrzeugzahlen des öffentlichen Personennahverkehrs in München einen 
nicht unerheblichen Stellenwert ein. Gibt es Planungen, auch 
im Bereich der Linienbusse und Taxis das Thema E-Mobilität zu 
 realisieren?
Stephanie Jacobs: Der Großteil des Öffentlichen Personen Nahverkehrs fährt natürlich heute schon elektrisch – die U-Bahn, die 
Tram und die S-Bahn. In den letzten drei Jahren ist auch ein Anstieg der Zulassungszahlen für E-Busse in Deutschland zu verzeichnen. Allerdings sind die meisten davon hybrid-betriebene Busse, 
die auf Kraftstoffbetrieb umschalten können, sobald die Batterie 
leer ist. Linienbusse legen im Stadtverkehr im Schnitt zwischen 
300 und 350 km zurück. Dabei kehren sie zumeist nicht zwischendurch in den Betriebshof zurück und haben in der Regel nur sehr 
kurze Haltestellenaufenthalts- und Wendezeiten. Dies macht den 
Umstieg auf rein batteriebetriebene und somit wirklich abgasfreie 
Fahrzeuge, wie wir sie fördern, derzeit noch recht schwierig. Die 
MVG nehmen demnächst zwei batterieelektrische Busse in Betrieb.
Taxis sind im Gegensatz zu Linienbussen meist nicht im Dauereinsatz und könnten so Ladezeiten einschieben. Mit dem Projekt 
„Virtuelles Elektrotaxi München“ wurden wichtige Erkenntnisse 
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016

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gewonnen, unter anderem an welchen Orten sich Ladestationen 
anbieten. Wir hoffen, dass viele Münchner Taxiunternehmen 
 unser Förderprogramm nutzen.
TAXIKURIER: Die zentrale Frage für den Einsatz von E-Mobilität ist 
die Nachladung am Taxistand oder auch im Betriebshof. Am Taxistandplatz ist die Ladung mittels Kabel nicht umsetzbar, hier ist 
die einzig praktikable Lösung das induktive Laden. Wie weit ist 
hierfür die Entwicklung fortgeschritten, und gibt es konkrete Ansätze, diese Technologie auch in München zum Einsatz zu bringen?
Stephanie Jacobs: Das Laden per Induktion ist noch eine sehr 
neue Technologie. Das induktive Laden ist komfortabel, weil man 
kein Kabel braucht, aber derzeit noch zu teuer. Diese Technik 
könnte sich eines Tages durchsetzen. Momentan ist sie wohl noch 
eher Zukunftsmusik, aber wir behalten die Entwicklung im Auge.
TAXIKURIER: Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen 
gutes Gelingen bei der Umsetzung des Programms.
(Das Gespräch mit Stephanie Jacobs führte Thomas Kroker) 
Förderanträge und Informationen zum 
Förderprogramm „München e-mobil“ finden
Sie auf www.muenchen.de/emobil
Sie können auch direkt unter 
Tel. (089) 233-477 11 oder über
emobil.rgu@muenchen.de Kontakt 
mit den Experten des Referats für 
Gesundheit und Umwelt aufnehmen.
Staus – Deutschland und Europa im Vergleich
Von den 13 im Jahr 2015 analysierten europäischen Ländern verzeichneten 70 Prozent einen Rückgang an Staus. Das kann auf die 
stagnierende europäische Wirtschaft zurückgeführt werden. Mit einem 
durchschnittlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von lediglich 
0,3 Prozent in der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres, 
 weniger als der Vor-Krisen-Wert aus dem Jahr 2008. Belgien führt die 
Liste an, hier verbrachten Fahrer 2015 durchschnittlich 44 Stunden 
in Verkehrsstaus, gefolgt von den Niederlanden (39 Stunden), 
Deutschland (38) und Luxemburg (34). Die Schweiz stieg um einen 
Platz von sechs auf fünf und rutscht so in die Top 5 des Jahres 2015.
Länder in Europa mit den höchsten Staulevels 
(geordnet nach jährlich verschwendeten Stunden):
Rang Land Verschwendete Veränderung 
 Stunden zu 2014
 1 Belgien 44 –6,3 Stunden
 2 Niederlande 39 –1.5 Stunden
 3 Deutschland 38 –0.7 Stunden
 4 Luxemburg 33 –0.9 Stunden
 5 Schweiz 30 +1.2 Stunden
 6 Vereinigtes Königreich 30 –0.1 Stunden
 7 Frankreich 28 –0.3 Stunden
 8 Österreich 25 +0.4 Stunden
 9 Irland 25 +0.5 Stunden
10 Italien 19 –0.6 Stunden
11 Spanien 18 +0.2 Stunden
12 Portugal 6 –0.2 Stunden
13 Ungarn 5 –1.0 Stunden
Die Ergebnisse der INRIX Traffic Scorecard 2015 für Europa gehen 
auf Verkehrsgeschwindigkeitsdaten zurück, die INRX auf mehr als 
einer Million Kilometern städtischer Straßen und Schnellstraßen in 
13 europäischen Ländern und 96 Städten zwischen Januar und 
 Dezember 2015 gesammelt hat. Den weltweiten Bericht finden Sie 
auf inrix.com/scorecard. (Quelle: INRIX)
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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
 
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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ BARGELD – Da gibt es doch die öffentlich angestellten Überlegungen einiger 
Herrschaften aus der obersten Finanzmafia, 
Bargeld gänzlich abzuschaffen. Zahlungen 
aller Art sollten zukünftig nur mehr unbar, 
also per „electronic cash“ abgewickelt werden können. Einfach unglaublich: soll der 
Kauf einer Briefmarke, einer Postkarte, 
 einer Halben im Wirtshaus oder jegliche 
 Taxifahrt künftig der Gnade – und auch 
Kontrolle – der Banken unterliegen, deren 
schwerstkriminellem Gebaren wir erst vor 
wenigen Jahren die letzte „Finanzkrise“ zu 
verdanken hatten? Soll künftig jeder windige Bankangestellte aus unseren Kontoauszügen ersehen können, wer wann wo im 
Supermarkt eingekauft hat, mit dem Taxi 
gefahren ist oder, von mir aus, einen Puff 
besucht hat? Wer in welcher Apotheke Medikamente gekauft hat? Und: unterlägen 
wir erst alle solcher Zwangsüberwachung, 
hätten diese Herrschaften („Leistung aus 
Leidenschaft“) freie Hand, die Gebühren für 
ihren „Service“ nach Belieben zu diktieren. 
Eine Alternative gäbe es ja nicht mehr. 
Trinkgelder bei Kellnern, Taxlern, Friseurinnen usw. liefen zwangsweise über das Konto und würden vom Finanzamt bequem zum 
steuerpflichtigen Lohn hinzugerechnet werden können … Das fadenscheinige Argument, mit der Abschaffung des Bargeldes 
solle illegalen Finanzströmen, z. B. aus der 
Drogenkriminalität, ein Riegel vorgeschoben werden, haut dem Fass den Draht ins 
Gesicht (oder so ähnlich): die mit riesigem 
Abstand kriminellsten Geldtransaktionen 
finden immer noch an den Finanzbörsen in 
New York, London oder Frankfurt statt – 
und für deren ergaunerte Summen würde 
sowieso noch nicht mal ein Sattelschlepper 
ausreichen, selbst wenn es 10.000-Euro- 
Scheine gäbe. Der jüngst vom Chef der EZB 
(Europäische Zentralbank), Draghi, verordnete Nullzins ermöglicht es zwar den Banken, völlig zinsfrei Geld zu leihen, führt 
aber auch dazu, dass die Bürger keinerlei 
Zinsen mehr für ihre Ersparnisse bekommen. Diejenigen unter uns, die seit Jahren 
in eine Kapitallebensversicherung als Ersatz 
oder Ergänzung der gesetzlichen Rente einzahlen – und das sind bestimmt etliche – 
werden bei Fälligkeit der Summe ungefähr 
so intelligent aus der Wäsche schauen, als 
habe man ihnen im Wirtshaus statt einer 
Schweinshaxe ein ausgeschlagenes Pleuellager serviert. Mehr noch: die bereits 
 angedrohten „Strafzinsen” führen zur Verringerung (!) der Spargroschen, die auf 
Bankkonten liegen – während aber durch 
die sukzessive Abschaffung des Bargeldes 
(der 500-Euro-Schein steht schon vor dem 
Verschwinden) alle anderen Alternativen 
entfielen. Das würde den Herrschaften so 
passen! Leute, das geht uns alle an, nicht 
nur als Taxifahrer. Wehret den Anfängen. 
Wehret den Anfängen! 
➔ DIE ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT –
Das ist eigentlich der Titel eines sehr lesenswerten Buches von Sten Nadolny, der 
darin das Leben und die Eigenarten des 
englischen Seefahrers und Polarforschers 
John Franklin (1786–1847) beschreibt. 
Leider müssen wir uns nicht auf die Suche 
nach der Nordwestpassage begeben, es 
 genügt vielmehr ein Blick auf unseren 
 Arbeitsplatz – die Münchner Straßen. Da 
finden wir seit Mitte Februar an alter Stelle 
wieder eine halbseitige Sperrung der 
Schleißheimer Straße einwärts des Nordbades, wo doch erst ein halbes Jahr lang bis 
kurz vor Weihnachten 2015 wegen angeblicher „Bauarbeiten“ die Durchfahrt in stadteinwärtiger Richtung unmöglich war. Vielleicht ist der Spuk bei Erscheinen dieses 
Heftes ja endgültig vorbei – nicht jedoch 
in der Thalkirchner Straße. Auch dort gab 
es schon von Oktober bis kurz vor Weihnachten 2015 eine baustellenbedingte Einbahnregelung von der Zenetti- zur Kapuzinerstraße. Dem Schreiber als Anlieger des 
genannten Straßenstückes flatterte Ende 
Februar ein Informationsblatt der Stadtwerke München (SWM) ins Haus, wonach 
von der 10. KW (Kalenderwoche) bis zur 
21. KW – also bis Ende Mai 2016 – an 
 selber Stelle erneut an dem Austausch der 
unterirdischen Wasserleitungen gearbeitet 
werden müsse. O-Ton der SWM im Info blatt 
inclusive Kommafehler: „Aufgrund von 
nicht vorhersehbaren Schwierigkeiten bei 
den Grabungsarbeiten, konnten die Bauarbeiten 2015 nicht vollständig fertiggestellt werden“ . Aha!
Da hatte man also im Herbst / Winter zehn 
Wochen veranschlagt, hat aber für den 
kleinen Rest („nicht vollständig …“) gleich 
nochmal zwölf Wochen, also fast drei Monate, angesetzt. Und darauf können wir 
alle Gift nehmen: die Baufirma wird diese 
überaus großzügige Zeitvorgabe auch weidlich ausnützen! Also eine Baumaschinenausstellung im zweiten Durchgang, oder 
eine „Kleine BAUMA“ sozusagen – nur leider nicht im Freigelände der Riemer Messe. 
Ob und ggf. wann / wie lange es wieder zu 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
UNTERHALTSAMES

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Umleitungen über die Tumblingerstraße 
(Buslinie 62, Viehlaster usw.) kommt, wurde bislang nicht mitgeteilt. Bei dieser Gelegenheit: Michael Tumblinger war Metzger 
und Zunftmeister – und damit wären wir 
auch schon zwanglos bei den nächsten 
Stichworten angelangt, nämlich 
➔ FISCHBRUNNEN u. METZGERSPRUNG – 
Der Viktualienmarkt (= Lebensmittelmarkt) 
befand sich bis Anfang des 19. Jahrhunderts noch am „Schrannenplatz“ (heute 
Marienplatz). An dessen nordöstlicher Seite 
gab es schon ab dem 14. Jahrhundert 
 einen Brunnen, um den sich ab dem 
16. Jahrhundert die Fischhändler ansiedelten. Hier konnten sie ihre fangfrischen 
oder auch mit Salz konservierten Unterwasserbewohner den hungrigen Überwasserbewohnern feilbieten. Fangfrisch? – freilich; 
München war ja von etlichen Stadtbächen 
durchzogen, welche heute fast ausnahmslos überbaut sind, aber auch die Isar war 
und ist bekanntlich nicht weit. Michael 
Tumblinger, der vorerwähnte Metzger und 
Meister seiner Zunft, führte angeblich im 
Jahre 1426 den Brauch ein, bei dem die 
Metzgerlehrlinge nach bestandener Gesellenprüfung im Fischbrunnen untergetaucht 
wurden, bevor sie ihre Freisprechung vom 
Lehrlingsstand empfangen durften. Da es 
beim Metzgersprung immer derber zuging, 
wurde er schließlich verboten und erst 
1995 wieder eingeführt. Jetzt findet er nur 
mehr alle drei Jahre statt, meist an einem 
Sonntag im September. Zum Ritual des 
Reinwaschens gehört übrigens auch der 
alte Münchner Brauch, dass der OB, unterstützt vom Stadtkämmerer, immer am 
Aschermittwoch den leeren Stadtsäckel 
(Geldbeutel der Stadt) im Fischbrunnen 
symbolisch auswäscht, auf dass er zukünftig nie mehr leer werden möge. Im Anschluß an den OB dürfen auch die Bürger 
ihre leeren Geldbörsen im Brunnen auswaschen. Aber nochmal zum Metzgersprung: 
wir Taxler werden diesen Vorgang wohl niemals mehr bequem vom Auto aus beobachten können, seit uns die Durchfahrt am 
 Marienplatz und damit, ganz nebenbei, der 
Beck-Stand genommen wurde. Schrotti, 
und sicher nicht nur er, wüsste freilich 
schon ein paar Kandidaten aus unserer 
Zunft, die man unter dem Gelächter der 
Bürger im Fischbrunnen mal kräftig wässern könnte, bevor man ihnen – nein, nicht 
den Gesellenbrief aushändigt, sondern den 
P-Schein endgültig abnimmt. Ach, träumen 
wird man ja noch dürfen. 
Und mit dem Blick auf die Leuchten des 
Münchner Taxigewerbes ist dem Schreiber 
schon wieder eine unglaublich elegante 
Überleitung zum nächsten Thema gelungen, nämlich u. a. dem
➔ NACHRÜCKEN – Da gibt es doch, mancher lese und staune, tatsächlich so etwas 
wie die „Verordnung der Landeshauptstadt 
München über das Taxigewerbe (Taxiordnung)“!
Daraus ein paar nicht ganz zufällig 
ausgewählte Zitate: 
➔ „Taxis dürfen unbeschadet privatrechtlicher Sonderregelungen nur an 
 behördlich zugelassenen Stellen 
 bereitgehalten werden (…)“
➔ „Das Kreisverwaltungsreferat legt 
 Nachrückplätze sowie Plätze zur Bereitstellung an zusätzlichen Stellen zu 
 bestimmten Zeiten fest und macht 
diese öffentlich bekannt.“ 
Schrottis Kommentar für alle, die es noch 
nicht kapiert haben: die Bereitstellung darf 
nur an beschilderten oder sogenannten 
„Bedarfsstandplätzen” erfolgen – sonst 
nicht. Die Aufstellung vorm „Paradiso” 
(Müller / Rumford), dem „Caesar” (Stahlgruberring), „Brenner” (Maximilianstraße) 
usw. ist illegal! 
Zum Verhalten am Taxistand:
➔ „Jede Lücke ist unverzüglich durch 
Nachrücken des nächsten Taxis 
 aufzu füllen.“
➔ „Auf Standplätzen aufgestellte Taxis 
müssen durch Anwesenheit der Fahrer 
stets fahrbereit sein.“
➔ „Über Fernmeldeeinrichtungen 
 eingehende Fahrtaufträge sind vom 
 ersten hierzu benutzungsberechtigten 
Fahrer unter Angabe der Ordnungsnummer anzunehmen und unverzüglich 
auszuführen.“ 
➔ „Jegliche Verunreinigung der 
 Stand plätze ist (…) untersagt.“ 
Zum Verhalten gegenüber dem Fahrgast:
➔ „Der Taxifahrer hat tarifpflichtiges 
 Gepäck ein- und auszuladen.“
➔ „Hilfsbedürftigen Personen ist beim 
Ein- und Aussteigen Hilfe zu leisten.“
Dazu summarisch des Schreibers weitere 
Kommentare: die pathologischen Nachrück- 
Verweigerer haben vermutlich bei der 
 heimischen Gegensprechanlage (Ehefrau) 
nichts zu melden und wollen deshalb 
 wenigstens am Taxistand freundlich um die 
eigentliche Selbstverständlichkeit (und 
Pflicht, s. o.) gebeten werden. / Wer, noch 
dazu als erster am Stand, in Liegesitzposition und mit den Haxen am Armaturenbrett 
dösend verweilt, darf getrost als nicht anwesend gelten. / Läutet das Standplatztelefon – das ist auch eine „Fernmeldeeinrichtung“ im oben zitierten Sinne – so 
ist es keine Gnade, sondern die Pflicht des 
 ersten Fahrers eines Genossenschaftstaxis, 
den Anruf auch entgegenzunehmen. Dazu 
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übrigens ein Tipp: wenn die Batterie des 
„Pagers“ (Piepsers) leer ist, hat das Ding 
zwar ausgepiepst; ein Gespräch kann aber 
trotzdem von der Rufsäule abgenommen 
werden! / Kommentar zu den auf Höhe der 
Fahrerfenster am Stand rausgeworfenen 
Pappbechern, leeren Zigarettenschachteln, 
vollgerotzten Taschentüchern usw.: lieber 
kein Kommentar! Oder doch der: eine anständige Sau würde den Tierschutzverein 
alarmieren, wenn sie im eigenen Dreck 
hausen müsste … / Gepäck und hilfsbedürftige Personen: manche „Kollegen“ 
scheinen mit dem Hintern am Fahrersitz 
festgedübelt und insofern selbst hilfsbedürftig zu sein. Ihnen sollte man aus dem 
Taxi heraushelfen, die Kiste absperren 
und den Schlüssel in den nächsten Gully 
werfen. Dann wäre allen gedient.
➔ TTIP (gesprochen „Titip“) und UBER – 
Hier muss der Schreiber leider nochmals 
politisch werden: das geplante transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) mit 
den USA ist in vielerlei Hinsicht ein einziger Skandal. Was da in Brüsseler Hinterzimmern seit Jahren ausgeheckt wird, bleibt 
bislang Geheimsache; selbst deutsche Bundestagsabgeordnete – immerhin unsere 
Volksvertreter – dürfen nur unter Aufsicht 
(!) für begrenzte Zeit einige Teile (!) des 
bisherigen Verhandlungsstandes sichten, 
dabei keinerlei Abschriften oder gar Kopien 
anfertigen und daraus auch nicht zitieren. 
Ja wo samma denn? Zukünftige Streitigkeiten sollen nicht vor ordentlichen Gerichten, sondern vor geheim tagenden Schiedsgerichten ausgetragen werden, deren 
Beteiligte ausnahmslos Rechtsanwälte sein 
sollen – also auch der „Richter“ . Ohne Öffentlichkeit, ohne Bekanntgabe von Ort 
und Zeit der Verhandlung. Das ist definitiv 
die Abschaffung des Rechtsstaates! Was 
hat das jetzt mit uns zu tun? Für uns 
 bedeutsam wäre TTIP bei seiner Realisierung wahrscheinlich insofern, als z. B. 
 Hasardeure wie die aus den USA stammende Firma „Uber“ zukünftig gegen die restriktiven Vorschriften des Personenbeförderungsgesetztes erfolgreich klagen und sich 
damit einen offiziellen Zugang zum deutschen Taximarkt erstreiten könnten. Das 
wäre das absolute Aus für ein seriöses 
 Taxigewerbe!
Am Sonntagabend, 20.3., vom Stammtisch 
heimgekehrt, zappte der Schreiber noch in 
ein Interview auf „München tv“, bei dem 
sich Chefredakteur Jörg von Hooven mit 
dem Münchner „Uber“-Chef unterhielt. Dieser bekam schön viel Zeit für eine verkappte Werbeveranstaltung, und wurde dabei 
nicht müde, zu betonen, dass er nur mit 
„absoluten Profis“ aus dem Bereich der 
Mietwagen arbeite. Alle eingesetzten Fahrer seien selbstverständlich im Besitz eines 
Personenbeförderungsscheines und alle 
 Autos mit einer Mietwagenkonzession versehen. Und natürlich handele es sich dabei 
um keine Taxivermittlung; die von „Uber“ 
geschickten Mietwagen würden selbstverständlich – den gesetzlichen Bestimmungen gemäß – immer erst wieder an ihren 
Betriebssitz zurückkehren. Er könne auch 
zum Oktoberfest oder an Silvester garantieren, dass innerhalb weniger Minuten ein 
Wagen vor Ort sei. Die Frage nach der Zahl 
seiner Mitgliedsunternehmen blieb völlig 
unbeantwortet; zur Preisgestaltung kam 
nur die wachsweiche Aussage, in Spitzenzeiten könne es ausnahmsweise auch mal 
etwas teurer werden. Üblicherweise koste 
eine Fahrt vom Stachus zur Münchner Freiheit so etwa 7,50 Euro, die Fahrt von der 
Innenstadt zum Flughafen 40 bis 45 Euro. 
Interessant wurde es, als vor laufender 
 Kamera probeweise die Bestellung eines 
„Uber“-Wagens zur dortigen Zentrale vorgenommen wurde: die Rückmeldung per 
Smartphone ergab, dass binnen vier Minuten (!) ein Wagen ankommen werde, was 
wohl so auch geschah. Leider fragte van 
Hooven nicht nach, wo der Wagen denn 
 gerade herkomme. Ob der Betriebssitz des 
anfahrenden Mietwagens zufällig maximal 
500 Meter entfernt sei und der Fahrer 
schon bei laufendem Motor auf die Bestellung gewartet habe? – denn anders, das 
wissen wir alle, kann man am hellichten 
Tage innerhalb Münchens nicht nach vier 
Minuten vor Ort sein. Auch die Frage, was 
die Testfahrt (mit Kamera an Bord) denn 
nun gekostet habe, blieb unbeantwortet. 
Schließlich fließt bei „Uber“ kein Bargeld; 
die Abrechnung erfolgt per Abbuchung vom 
Konto der Kunden. Interessant wäre auch 
gewesen, ob es bei den beauftragen Mietwagenunternehmen angestellte Fahrer gibt 
und, wenn ja, wie sie bei diesen Preisen 
und den gesetzlichen Vorgaben (Rückkehrpflicht zum Betriebssitz nach erledigter 
Fahrt) auch nur ansatzweise auf den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde kommen sollen. Auf die Frage nach der Versicherung der Fahrgäste im Falle eines selbst 
verschuldeten Unfalles kam die unglaublich 
erschöpfende Antwort, die eingesetzten 
Autos seien „adäquat“ versichert. So so! 
Guter Journalismus, der über die freundlich 
begleitete Selbstdarstellung eines Unternehmens hinausgeht und bei nicht beantworteten Fragen einfach nochmal nachhakt, sieht anders aus.
➔ WALLSTRASSE – Diese kleine Straße ist 
nur noch den Älteren unter uns bekannt; 
sie führt um die Kreissparkasse am Sendlinger-Tor-Platz herum vom Oberanger in die 
Blumen- / Richtung Sonnenstraße und ist 
übrigens seit etlichen Monaten wegen 
„Bauarbeiten“ gesperrt. Für uns heute bedeutungslos, aber bis Anfang der 1990er 
Jahre war sie überaus wichtig: da war nämlich das Linksabbiegen von der Lindwurmin die Sonnenstraße verboten; der Fahrweg 
verlief statt dessen mit einer 270-Grad- 
Wende im Uhrzeigersinn wie oben beschrieben. Weil deshalb auch die heute so 
exzessiv betriebene Aufsplittung der Ampelphasen in „links grün“, gleichzeitig „geradeaus rot“ usw. überflüssig war, klappte 
das ganz hervorragend. In der Gegenrichtung, also von der Sonnenstraße kommend, 
erfolgte das Rechtsabbiegen zur Lindwurmstraße ampelfrei (!) zwischen dem ADAC 
und dem Trambahnrondell über die Nußbaum- und Ziemssenstraße – erst dort, an 
der Einmündung zur Lindwurmstraße, erwartete einen die nächste Lightshow. Alles 
völlig problemlos und selbst im Berufsver-
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kehr nahezu staufrei. Mei, war’n des no 
 Zeiten! Wäre so ähnlich und trotz Vorrangschaltung der Trambahn alles auch heute 
wieder möglich, aber die ideologischen 
Schützengräben der Autohasser und Staubefürworter lassen klare Gedankengänge 
einfach nicht zu. Der österreichische 
Schriftsteller Karl Kraus (1874–1936) 
 würde ihnen augenzwinkernd empfehlen: 
„In zweifelhaften Fällen entscheide man 
sich für das Richtige“ . 
Die Wallstraße ist übrigens nach dem Verlauf des zweiten Befestigungswalls der 
Stadt (Anfang des 14. Jahrhunderts, als 
u. a. das Sendlinger-/Karls- und Isartor 
 gebaut wurden) benannt und wurde am 
Sprechfunk auch schon mal scherzhaft auf 
englisch als „wallstreet“ gesprochen.
➔ WERNER-SCHLIERF-STRASSE UND 
WIRTSTRASSE – Die Werner-Schlierf-Straße, 
erst ca. zwei Jahre alt, ist die südöstliche 
Verlängerung der Wirtstraße, führt von der 
Spix- zur Weißenseestraße und endet dort 
hinter dem großen „Motel One“ am früheren AGFA-Gelände. Dadurch wird die Zufahrt 
zum genannten „Motel One“, z. B. von der 
Brudermühlbrücke kommend, kürzer und 
damit auch kundenfreundlicher, als wenn 
man zuerst die Tegernseer Landstraße an 
der beliebten Radarfalle vor der ARAL- 
Tankstelle bis zur Chiemgaustraße stadtauswärts fährt, um dann dort wieder umzudrehen und mehrere hundert Meter zurückzufahren. Werner Schlierf (1936–2007) war 
als Schriftsteller und Münchner Turmschreiber bekannt. Und jetzt kommt die Rubrik 
 „Angeberei”: Schrotti durfte sich über 
 Werner Schlierf für ca. 20 Jahre als Freund 
in einem Verein für „echte“ und Hobbykünstler erfreuen, bis vor neun Jahren die 
Parkinson-Krankheit obsiegte. Bis zuletzt 
humorvoll pflegte er z. B. auf die Frage, 
weshalb sein ursprünglich mal erlernter 
 Beruf „Augenoptiker” heiße, zu antworten 
„wei’s koan Ohrenoptiker net gibt“ . Die 
Wirtstraße (oft mit der Wörthstraße in 
Haidhausen verwechselt) hat tatsächlich 
etwas mit Gastronomie zu tun, da sie einst 
zur Gaststätte „Zum letzten Pfennig“ führte, einem damals vor den Toren Münchens 
gelegenen Gasthaus. Betreiber war der berühmte Steyrer Hans (1849–1906), auch 
„Bayerischer Herkules“ genannt, der wohl 
bei stark gefletschter Stirn und mit nur 
 einem Finger einen 508 Pfund schweren 
Stein an einem Griff lupfen (hochheben) 
konnte. 
Die Steirerstraße in Obermenzing (am Ende 
der Pippinger) ist – mit leicht anderer 
Schreibweise – nach eben dieser Wirtsfamilie benannt, aus der der Steyrer Hans entstammte. Übrigens kein Bekannter von 
Schrotti. Karl Valentin würde sagen: ein 
Unbekannter von mir.
MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
 
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MAI 2016
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Sonntag, 01. Mai
 ➔ 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Irish Celtic – The Spirit of Ireland
 ➔ 17.30 Uhr, Marienplatz, Laut.Stark 16
 ➔ 18.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Frühjahrskonzert
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre
 ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, Jack & Jack
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Wie im Himmel
 ➔ 20.00 Uhr, Substanz, Autozynk
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Cajun Roosters
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Elvis – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rotten Sound + 
Abigail Williams + Cult Leader
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Weiherer und die Dobrindts
Montag, 02. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 3000 Euro
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Hexenjagd
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind Gefangene
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Caligula
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Elvis – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Exila
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Birdy
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Christian Elsässer Jazz Orchestra
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Judas
Dienstag, 03. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Antonius und Cleopatra
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wiener Wald
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, La Bayadère
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christoph Sieber
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Circle II Circle + Lord Volture + Desert
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Günter Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Lock & Key + Hearts & Kings
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Shakey Graves
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Theaterfestival Invasion – 
Norway. Today
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Tina – The Rock Legend
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Frauenarzt
Mittwoch, 04. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Ladenschlusskonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Nichts von euch auf Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Elder + Carousel + Mount Hush
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Luke Mockridge
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Theaterfestival Invasion – 
Norway. Today
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Vicky Leandros
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, War and Peace
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
hellhörig 4 – Zither Experience
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Chaos Blast 
Zone – Bavarian Battle Festival
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Florian Zack
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Four Year Strong
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 
Me First And The Gimme Gimmes
Donnerstag, 05. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage, 
Pferd International
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Aufforderung zum Tanz
 ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, La Bayadère
 ➔ 15.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Philharmonische Sommerklänge
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, 
Die Abenteuer des guten Soldaten 
Svejk im Weltkrieg
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Enrico IV 
(Heinrich IV)
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Eröffnung des 31. Dok.Fest
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
Long Distance Calling
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Nate57
 ➔ 20.30 Uhr, Gasteig, Sibel Can
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, 
all about nothing
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, David Helbock Trio
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Jain
Freitag, 06. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage, 
Pferd International
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen
 ➔ 11.00 Uhr, Pathos Theater, Zeiten II
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Ladenschlusskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
31. Dok.Fest
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
A Tribute to Freddie Mercury
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Die Buschtrommel
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Die Ziege oder Wer ist Sylvia
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
FM Einheit & Andreas Ammer
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, HMBC
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Max Raptor
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Merci Udo – eine musikalische 
Hommage an Udo Jürgens
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Philharmoniker 
Abonnentenorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Reichstheaterkammer
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Theaterfestival Invasion – 
Norway. Today
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Vor dem Ruhestand
 ➔ 20.30 Uhr, Kesselhaus, Adam Lambert
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, 
all about nothing
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Pantha Du Prince
 ➔ 22.00 Uhr, Strom, Albion Sounds
Samstag, 07. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Englischer Garten, 
Münchner-Kindl-Lauf
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage, 
Pferd International 
 ➔ 12.00 Uhr, Zenith, 
Impericon Festival 2016
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Abenteuer des guten Soldaten 
Svejk im Weltkrieg
 ➔ 19.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award 2016 – Finale
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Schlosskonzerte – 
Italienische Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, La Bayadère
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sie nannten ihn Tico
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Festival Junger Tanz – Open Campus I
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG: Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Highway Shadows
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kongress der Autodidakten
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rigna Folk + 
Bequerels + Line Walking Elephant
 ➔ 20.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Sleepwalker's 
Improvisation Club
Sonntag, 08. Mai
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia-Reitanlage, 
Pferd International 
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Meistersinger von Nürnberg
 ➔ 13.00 Uhr, Olympiapark, 
Wings for Life World Run 2016
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Festival 
Junger Tanz – Open Campus II
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Wut
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Boléro & Carmen-Fantasie
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 19.00 Uhr, Circus Krone, 
Ralf Schmitz
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Tosca
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Warum das Kind in der Polenta kocht
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Traum in schwarz / in weiß
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Noah
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Boston Symphony Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Desert Mountain Tribe
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Martin Zingsheim
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Susn
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Andreas Hertel Trio 
Montag, 09. Mai
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Klavierfest im Gasteig I
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Zement
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Siegfried (UA)32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
SERVICE
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MAI 2016
 ➔ 01.-08.05. So-So 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Maidult
 ➔ 01.-08.05. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Highlights
 ➔ 01.-07.05. So+Do 18.00 Uhr, sonst 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ziemlich beste Freunde
 ➔ 03.-28.05. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Mitternachtsspitzen
 ➔ 05.-28.05. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Stühle
 ➔ 05.-13.05. Mi-Mo 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 09.-21.05. Mo-So 20.00 Uhr, 15.+16. 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Verliebt, verlobt, verschwunden
 ➔ 11.-15.05. Mi-Fr 19.30 Uhr, Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Die Gräfin Mariza
 ➔ 11.-28.05. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers
 ➔ 11.-28.05. Di-Sa 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Das Interview
 ➔ 13.-29.05. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Highlights
 ➔ 15.-20.05. So+Mo 18.00 Uhr, Di-Fr 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Gefährliche Liebschaften
 ➔ 24.-31.05. Do+So 18.00 Uhr, sonst 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Frau Müller muss weg

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➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Songs of the Soul 
– The Music of Sri Chinmoy
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nils Heinrich
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Studiokonzert 
Festival der ARD-Preisträger
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Electro Deluxe in concert
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Kafvka + Bad Cop / Bad Cop
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Coathangers
Dienstag, 10. Mai
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Klavierfest im Gasteig I
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Für die Kinder von gestern, 
heute und morgen
 ➔ 19.30 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Noah
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, David Garrett
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Duo Ranas – Duo porteño de tango
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Fearless Vampire Killers
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nils Heinrich
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Peter Kraus
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Studiokonzert 
Festival der ARD-Preisträger
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, War and Peace
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Lotta Sleeps + The Moonband
Mittwoch, 11. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Klavierfest im Gasteig I
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Hexenjagd
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Jugend forscht forscht!
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Tosca
 ➔ 19.30 Uhr, Funkhaus München, 
5. Feindsender
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Noah
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Rollenarbeiten und 
Monologe
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Theater träumt Schule
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Urteile
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, dArtagnan
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Kompost 3
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, DMA’s
Donnerstag, 12. Mai
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Liebeslichterloh
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Junge Solisten (IV)
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, 
Fingierte Wunder
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Helge Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
The King of Cards
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
The Underground Youth
 ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Rockers
Freitag, 13. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, 
Fingierte Wunder
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Liebeslichterloh
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Helge Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Schumann Pur – 1. Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
The King of Cards
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
BR Jazzclub Live – Tingvall Trio
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Eisbach Callin’
Samstag, 14. Mai
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, KLANGfest 2016
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Noah
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Tosca
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Spieler
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, 
Fingierte Wunder
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Moses – Ein Mash-up Musical
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind Gefangene
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Credibil
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Helge Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Schumann Pur – 2. Abend
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Street Techno
Sonntag, 15. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La Bayadère
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 Pfingstfestspielchen
 ➔ 18.30 Uhr, Krist & Münch, 
Fingierte Wunder
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Gregory Porter & Band
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Maria Stuart
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Trilogie der Sommerfrische
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sie nannten ihn Tico
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, Pathways
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claire Lynch Band
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Helge Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Toundra
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Vom Aushalten ausfallender 
Umarmungen
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, William’s Orbit
Montag, 16. Mai
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Meistersinger von Nürnberg
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, 
Die Abenteuer des guten Soldaten 
Svejk im Weltkrieg
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Madame Bovary
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sein oder Nichtsein
 ➔ 19.45 Uhr, Olympiahalle, 
5 Seconds of Summer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Cindy aus Marzahn
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Susn
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, The Aggrolites
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Coldrain
Dienstag, 17. Mai
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das 
Handbuch für den Neustart der Welt
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Mumford & Sons
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, 50 Grades of Shame
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Alex Mayr
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bombus
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Carolin Kebekus
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni – 
Die Rhythmus- Poeten
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Kongress der Autodidakten
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Reineke Fuchs
Mittwoch, 18. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Sache Makropulos
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bridear
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Carolin Kebekus
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Gretchen 89ff
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
In This Moment
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Torquato Tasso
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Jonah
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Reineke Fuchs
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Nikki Lane
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Omer Klein Trio
Donnerstag, 19. Mai
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Für die Kinder von gestern, 
heute und morgen
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Opening Night – Alles über Laura
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Gretchen 89ff
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
LaTriviata – Die Impro-Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The World Alive 
+ Annisokay + Polar + Coyotes
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Abstürzende Brieftauben 
+ Jared Cares
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Sommersprossen
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Robin McKelle
Freitag, 20. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Carmen
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Das goldene Vlies
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Opening Night – Alles über Laura
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Rod Stewart
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, 50 Grades of Shame
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Gretchen 89ff
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Ode to Joy
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Radio Kashmir
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Munich Rocks!
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Michael Keul Oktett
Samstag, 21. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Backstage, Girugamesh
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Sache Makropulos
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Der Goggolori
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Gretchen 89ff
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Leo Bassi
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Ode to Joy
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 Pfingstfestspielchen Souvenir
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Radio Kashmir
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Silbermond
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
The Dark Ages
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Vor dem Ruhestand
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 
Riddim Residance
Sonntag, 22. Mai
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Meistersinger von Nürnberg
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
 Pfingstfestspielchen Souvenir
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Radio Kashmir
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 19.30 Uhr, Gärternplatztheater, 
Opern auf Bayrisch
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Alkinoos Ioannidis & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Ehring
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Da Huawa, Da Meier und I
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Port Noir
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Coronas
Montag, 23. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Für die Kinder 
von gestern, heute und morgen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, GhettoMAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
 
atelier-tacke.de

Seite 34

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➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Agrypnie + Todtgelichter + Anomalie
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Ehring
 ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Julian Le Play
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Nelly
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stipsits und Rubey
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Studiokonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Theaterbar
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Vauu
Dienstag, 24. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Sache Makropulos
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 2 Cellos
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Angela Laux
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Stein
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Friedemann Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Glaube, Liebe, Hoffnung
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Udo Lindenberg
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Valley Of The Sun 
+ Powder For Pigeons
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Mikroboy
 ➔ 22.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
Mittwoch, 25. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Hexenjagd
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bodo Wartke
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Susn
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Udo Lindenberg
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Welche Droge passt zu mir?
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Yes
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Johannes Bigge Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Luh
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Nachts und nebenbei – 
Die Verwandlung
 ➔ 21.30 Uhr, Feierwerk, Lostclub
Donnerstag, 26. Mai
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Meistersinger von Nürnberg
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Wut
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Bau
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Bodo Wartke
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
LaTriviata – Die Impro-Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Simon Pearce
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Susn
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Lucia Cadotsch
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Torpus & The Art Directors
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Jamie Lawson
Freitag, 27. Mai
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, 
Rockavaria 2016
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Yvonne, die Burgunderprinzessin
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, 50 Grades of Shame
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Hochschulsymphonieorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Paul Panzer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Time's journey trough 
a room
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Kirk Knuffke Trio
 ➔ 22.00 Uhr, Backstage, 
Rockavaria Aftershow Party
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, 
Sacred Bones Party
Samstag, 28. Mai
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, 
Rockavaria 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Das Chamäleon – Wer „Ich” sagt, 
lügt schonmal
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Yvonne, die Burgunderprinzessin
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Pony Camp – 
Troilus & Cressida
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Rolf Zollner
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Zefix Halleluja
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Cory Henry
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Final Exit 
Concerts + Cranial + Bell’sche Parese
 ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Rockavaria 
Aftershow Party
 ➔ 22.00 Uhr, Strom, Visions Party
Sonntag, 29. Mai
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, 
Rockavaria 2016
 ➔ 15.00 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Meistersinger von Nürnberg
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Das goldene Vlies
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzelmacher
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Yvonne, 
die Burgunderprinzessin
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Manuellsen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
My favourite song – Was macht 
Herr Maier am Himalaya?
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Pony Camp – 
Troilus & Cressida
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Tortoise
Montag, 30. Mai
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend
 ➔ 19.00 Uhr, theater … und so fort, 
Die Lange Nacht der Zauberei
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Abwärts + Der Rest
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Episode #6 – 
American Dad
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Gabi Lodermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Musik-Forum München 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Warum läuft 
Herr R. Amok?
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Sarah Blasko
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Munich Lounge Lizards
Dienstag, 31. Mai
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sie nannten ihn Tico
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Beethoven – The next level
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Carmen Cubana – A Latin Pop Opera
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Caspar Western Friedrich
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Cosmodrom – Echtzeit
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Dämonen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ein Klotz am Bein
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Münchner Zauberwochen 2016 
Meister-Magier
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Reichstheaterkammer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, The Corrs
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, The Unusual Weather 
Phenomena Project
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Trio Mutter – Harrell – Bronfman
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Vor dem Ruhestand
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Skinny Lister
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MAI 2016
 
Frühlin gsfest 
auf der Theresienwiese
15. April – 01. Mai 2016
11.00 – 22.30 Uhr
Okto berfest 
im Postpalast
16. Sept. – 0 2. Okt. 2016
18.00 – 3.00 Uhr
Weil 
I Di Mog!
www.hippodrom. de

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Ein gutes Gefühl inklusive.
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MAI 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
 
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ MAI-PROGRAMM
Das Who-is-who der Umweltbranche in München –
IFAT und GreenTec Awards erneut im Doppelpack
➔ 30. Mai bis 3. Juni 2016, Messe München 
(alle Hallen und Freigelände) 
 
Die Nachfrage der Unternehmen nach Umwelttechnologien ist 
ungebrochen hoch. Entsprechend untermauert die IFAT, die vom 
30. Mai bis 3. Juni 2016 auf dem Messegelände in München 
stattfindet, erneut eindrucksvoll ihren Status als weltweit führende Umwelttechnologiemesse und Innovationsplattform für die 
Branche: Zur kommenden Veranstaltung belegt die IFAT alle 
16 Hallen und Teile des Freigeländes. Erwartet werden mehr als 
135.000 Besucher aus aller Welt.
Doch damit nicht genug. Am Vorabend der IFAT, am 29. Mai 
2016, findet außerdem im Rahmen einer feierlichen Auftaktgala 
zum neunten Mal die Verleihung der GreenTec Awards statt, 
 Europas größtem Umwelt-und Wirtschaftspreis. Für die Gala im 
ICM – Internationales Congress Center München wird erneut 
für 1.000 geladene Gäste in bewährter Tradition der Grüne 
 Teppich ausgerollt. Die GreenTec Awards werden veranstaltet, um 
ökologisches und ökonomisches Engagement sowie Technologiebegeisterung zu fördern.
Weitere Veranstaltungen im Mai:
analytica 2016
25. Internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik, 
Biotechnologie und analytica Conference
10.–13. Mai 2016, Di–Do 9–18 Uhr, Fr 9–17 Uhr
Messe München
High End
Hören und Sehen erleben
05.–08. Mai 2016, Do–So 10–18 Uhr 
MOC Veranstaltungscenter München
ECE 2016
European Congress of Endocrinology
28.–31. Mai 2016 
Sa 10–20 Uhr, So und Mo 8–19 Uhr, Di 8–18 Uhr
ICM – Internationales Congress Center München
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Messe München
Messe München

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