Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Februar 2016

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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➔ SERVICE UND LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK 
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MOBIL IN DEUTSCHLAND DR. MICHAEL HABERLAND IM INTERVIEW
ADAC ROMAN BREINDL UND ALEXANDER KREIPL IM INTERVIEW 
IM VERGLEICH DIE TARIFE IM BASIS- UND PREMIUM-BEREICH
AUTOMOBILCLUBS
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE FEBRUAR 2016

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Birgit Heller (BH), 
Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), 
Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ FEBRUAR 2016
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 01.02., 15.02. und 29.02., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 03.02., 10.02., 17.02. und 24.02., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 06.02., 13.02., 20.02. und 27.02., jeweils von 10–13 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 06.02., 13.02., 20.02. und 27.02., jeweils von 10–13 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 08.02., um 17.30 Uhr
Samstag, 13.02., um 8.30 Uhr
Montag, 22.02., um 17.30 Uhr
Samstag, 27.02., um 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 18.02., von 13–17 Uhr
 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 17.02., ab 15 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 2/2016 vom 16. Februar bis 15. März 2016
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: istockphoto 
Impressum ⁄ 02
Ausbildungstermine ⁄ Februar 2016 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Wissenswertes ⁄ Geschichte des Faschings 10
➔ Titelthema ⁄ Automobilclubs – Service und Leistungen im Überblick 12
➔ Im Interview – Roman Breindl und Alexander Kreipl (ADAC) 17 
➔ Titelthema ⁄ Automobilclubs – Mobil in Deutschland e.V. 19
➔ Im Interview – Dr. Michael Haberland, Präsident Mobil in Deutschland e.V. 20
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 22
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24
Historisches München ⁄ Brauwesen und Privatbrauereien 26
Wussten Sie schon ⁄ Bayerischer und Preußischer Löwe 28
Messe München International ⁄ Februar-Programm 29
Stadtkunde München ⁄ Das Hasenbergl und seine Straßennamen 30
Service ⁄ Veranstaltungskalender Februar 2016 32
Stadt-Info ⁄ Tanz der Marktfrauen am Viktualienmarkt 35
Sonderpreis
 
Kfz-Meisterbetrieb
Taxi-Service aller Fabrikate
Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe
EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München
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FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
 
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Verwaltung, Unternehmer, Fahrer –
eine Schicksalsgemeinschaft
Immer wieder hört man Klagen der Verwaltung über die Unternehmer und Fahrer und 
genau so beklagen Unternehmer Probleme 
mit der Verwaltung. Dies meist dann, wenn 
es ums liebe Geld geht. Aber sollte man 
sich nicht daran erinnern, dass es sich bei 
der Taxi-München eG um eine Genossenschaft handelt, die sehr erfolgreich im 
 Sinne ihrer Mitglieder agiert? Da kommt 
 einem schnell der Vergleich mit einer guten 
Ehe in den Sinn. Beide, Verwaltung und 
Unternehmer bzw. Fahrer, sind aufeinander 
angewiesen und schon deshalb sollte ein 
respektvolles kollegiales Miteinander die 
Basis sein. Um dieses Miteinander zu erleichtern, geben wir Ihnen einige wichtige 
Hinweise, die die Abrechnung für alle Beteiligten entspannter gestalten kann:
Fahrtauftragsscheine
Bitte geben Sie Ihre Fahrtauftragsscheine 
zeitnah ab. Sie haben die Möglichkeit, diese per Post, persönlich bei der Verwaltung 
oder auch nur in den Briefkasten der Verwaltung einzuwerfen. Der Firmenstempel 
auf der Rückseite ist Voraussetzung für die 
Abrechnung. Die Taxi-Fahrschecks können 
Sie innerhalb eines Monats in der Verwaltung einreichen. Bitte denken Sie daran, 
dass nur vollständig ausgefüllte Schecks 
bearbeitet werden können, denn die Angaben können weder erahnt noch einzeln 
 recherchiert werden. 
Krankenfahrten
Bei der Annahme von Transportscheinen 
ist zu beachten, dass der Fahrgast auf der 
Rückseite unterschreibt. Sollte der Fahrgast 
bzw. Patient einmal diesen vergessen 
 haben oder er ist nicht ordnungsgemäß 
ausgefüllt – auch Ärzte machen Fehler – 
scheuen Sie sich nicht, den Fahrpreis bar 
zu kassieren und natürlich eine Quittung 
auszustellen. Weisen Sie darauf hin, dass 
der Transportschein mit der Quittung vom 
Versicherten selbst eingereicht werden 
kann.
Sammelfahrten
Leider kommt es immer wieder vor, dass ein 
Fahrauftrag nicht vollständig gelesen wird 
oder der Zentrale nicht gemeldet wird, 
wenn Ereignisse eintreten, die den Fahrauftrag verändern. Dies betrifft z.B. Sammelfahrten wie Dialyse- oder Schülerfahrten. 
Immer wieder werden Fahrgäste vergessen, 
weil der Fahrer eine Person im Auftrag 
übersehen hat. Auch wenn ein Fahrgast 
nicht erscheint, muss eine Rückmeldung an 
die Zentrale erfolgen, da sonst eine korrekte Abrechnung nicht möglich ist.
Kreditkarten
Auch kommt es zu Missverständnissen bei 
der Nachbuchung mit Kreditkarten. Sollte 
die Onlinetransaktion auf Grund von Netzstörungen nicht funktionieren, kann am 
gleichen Tag durch Mitteilung an die 
 Buchhaltung eine Nachbuchung erfolgen. 
Ansonsten kann der Beleg mit der Kundenunterschrift per Fax oder E-Mail eingereicht werden. Dazu sind folgende Angaben 
zwingend notwendig:
➔ Angabe der Taxinummer
➔ Angabe der Fahrerkartennummer
➔ Fahrdatum
➔ Vollständige Kreditkartennummer
➔ Gültigkeitsdatum der Kreditkarte
BMW-Auftragsscheine
Seit dem 1. Juli 2015 wurde ein Rahmenvertrag über die Taxifahrten für Mitarbeiter 
der BMW AG geschlossen. Bei Durchführung 
dieser Fahrten ist das vom Fahrgast mitgebrachte Formular vollständig auszufüllen. 
Wenn dieses nicht beachtet wird, muss die 
Auszahlung verweigert werden. Das Formular 
besteht aus dem Original und zwei Durchschlägen. Das weiße Original reicht der 
 Fahrer bzw. der Unternehmer bei der Taxi- 
München eG zur Abrechnung ein. Zuvor sind 
alle grau hinterlegten Felder auszufüllen. 
Dabei ist zu beachten, dass der Fahrgast 
durch seine Unterschrift die Fahrt bestätigen muss. Fahrten innerhalb des Pflichtfahrgebietes werden wie gewohnt nach Taxitarif 
abgerechnet. Alle Fahrten außerhalb des 
Pflichtfahrgebietes werden mit 1,65 Euro 
(bis 4 Personen) bzw. 1,90 Euro (ab 5 Personen) zuzüglich MwSt. abgerechnet. Dabei ist 
zu beachten, dass nur die Besetztkilometer 
abgerechnet werden können.
An dieser Stelle sei auch noch einmal auf 
die Mehrwertsteuerberechnung verwiesen. 
Jede Fahrstrecke unter 50 km ist mit 7% 
zu berechnen. Fahrten mit mehr als 50 km 
enthalten 19% MwSt. Bitte beachten 
Sie auch, dass Funkanmeldungen bzw. 
-abmeldungen nur vom Unternehmer durchgeführt werden können. Bei Abmeldung 
ist die ausgegebene SIM-Karte des Datenfunkgerätes zurückzugeben. Wenn wir uns 
gegenseitig unterstützen, können wir der 
wachsenden Bürokratie Herr werden. Also 
achten Sie im eigenen Interesse auf korrekte Ausführung der Aufträge und Abrechnungen. Die Zeit, die Sie beim Ausfüllen 
investieren, sparen Sie sich in der Regel 
mehrfach ein, denn Reklamationen sind 
deutlich zeitaufwändiger. (BH)
AKTUELLE INFORMATIONEN
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
Wir trauern um unseren 
langjährigen Kollegen
Peter Willig
(ehem. Taxi 3192)
Herr Willig verstarb am 13. Dezember 
überraschend und unerwartet im Alter 
von 58 Jahren.

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Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
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J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
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DIE TAXISTIFTUNG
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Bankverbindung: 
Frankfurter Volksbank eG 
60318 Frankfurt am Main
Konto-Nr. 373 311 
BLZ 501 900 00
D r . H a n s B a k e v. B a k i n
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FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
 
Immer wieder lässt die Taxi-München eG 
unlautere Werbung von Unternehmen aufgreifen, die den Wettbewerb zu Lasten 
der eigenen Mitgliedsunternehmen verzerren. Aktuell wurde das Landkreis-Unternehmen „Taxi München Süd GmbH“ mit 
Betriebssitz in Grünwald wegen dessen 
unlauterer Werbung im südlichen Stadtgebiet Münchens abgemahnt und kostenpflichtig zur Abgabe einer strafbewehrten 
Unterlassungserklärung aufgefordert.
Das Landkreisunternehmen hatte im 
Stadtteil Harlaching an private Haushalte 
Werbemittel verteilt, auf denen blickfangmäßig mit dem Namen TAXI MÜNCHEN 
SÜD unter Angabe einer Telefonnummer 
mit Münchner Vorwahl geworben wurde. 
Die Werbung war als irreführend einzustufen, da der beworbene Kundenkreis aus 
München im Vertrauen auf einen einheitlichen Münchner Taxitarif nicht ohne weiteres erkennen konnte, dass nach dortiger 
Bestellung eines Taxis im Falle einer Abholung nach Tarif Anfahrtskosten ab der 
Stadtgrenze anfallen, während dies bei 
einem Münchner Taxiunternehmen nicht 
der Fall ist. 
Erhebt das Landkreis-Unternehmen keine 
Anfahrtskosten, um wettbewerbsfähig 
Kunden aus München bedienen zu können, werden Münchner Taxiunternehmen 
benachteiligt, welche Kunden an ein 
Landkreis-Unternehmen verlieren, das für 
das Stadtgebiet München nicht konzessioniert ist. Wird die Anfahrt hingegen berechnet, gereicht dies zum Nachteil der 
Kunden, die im Vertrauen auf die Bestellung eines Taxiunternehmens in München 
Unlauterer Wettbewerb
davon ausgehen durften, dass Anfahrtskosten nicht anfallen.
Nach entsprechender Abmahnung hat das 
Landkreis-Unternehmen eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben, 
und sich gegenüber der Taxi-München eG 
bei Meldung einer für jeden Einzelfall der 
Zuwiderhandlung zu zahlenden Vertragsstrafe von 3.000 Euro dazu verpflichtet, 
es zu unterlassen, blickfangmäßig im 
Stadtgebiet München mit der Bezeichnung TAXI MÜNCHEN SÜD zu werben oder 
werben zu lassen, solange kein Betriebssitz in München besteht. Das Unternehmen hat sich darüber hinaus dazu verpflichtet, die Rechtsanwaltskosten für die 
Abmahnung zu erstatten. Die Taxi-München eG bittet um Marktbeobachtung und 
um Mitteilung, sollte ein Verstoß gegen 
die Unterlassungserklärung festgestellt 
werden. (Alexander von Véver)
Rechtsanwalt Alexander Freiherr von Véver 
vertritt die Taxi-München eG seit 2001 in 
 allen juristischen Angelegenheiten. 
Der Fachanwalt für Verkehrsrecht ist neben 
der Bearbeitung von Verkehrszivil- und 
 Verkehrsstrafrecht einschließlich Bußgeldsachen auch spezialisiert auf Genossenschafts-, Personenbeförderungs- und 
 Wettbewerbsrecht. In der Kanzlei am 
 Bavariaring, einem Gebäude aus der 
 Gründerzeit von 1896, werden die gestellten Aufgaben effizient und erfolgreich 
 bearbeitet.
Kanzlei von Véver, Bavariaring 15 
80336 München, Tel. (089) 54 40 34 58
Fax (089) 5 43 97 01

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6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
 
Datenfunk-Tipps
An dieser Stelle geben wir Ihnen immer 
wieder Tipps und Hinweise, die bei der 
Nutzung des Datenfunks zu beachten sind 
oder hilfreich sein können.
Da inzwischen immer mehr HALE TT-01 
 Datenterminals im Einsatz sind, wollen wir 
Ihnen in dieser Ausgabe des Taxikuriers im 
ersten Teil einen Tipp zur Erleichterung im 
täglichen Umgang geben und Sie im zweiten Teil über Änderungen in der Software 
(com4cab) für alle Endgeräte ab Januar 
2016 informieren.
1. Fahrpreispflichtige Aufträge mit 
dem HALE TT-01 Datenterminal
Fahrpreispflichtige Aufträge sind Fahrten, 
die nicht vom Kunden direkt im Taxi bezahlt, sondern über einen Auftraggeber 
(Kostenträger) abgerechnet werden. Hierfür 
ist vom Fahrer nach Fahrtende der Fahrpreis an die Taxi-München eG zu übermitteln, damit dieser im Nachgang zum einen 
dem Kunden in Rechnung gestellt und zum 
anderen dem Unternehmer das Geld hierfür 
überwiesen werden kann.
Im Normalfall funktioniert die Fahrpreisübermittlung nach Fahrtende, nachdem das 
Taxameter ausgeschalten wurde, wie bei 
der iPAQ- und HTC-Variante des Datenfunks. 
Der Fahrpreis, der auf das Display des TT-01 
übermittelt wurde, kann mit einmaligem 
Tippen auf den „grünen Haken” an den 
 Server der Zentrale gesendet werden. Anschließend ist die Taxinummer im Display 
wieder grün und man bekommt im unteren 
Bereich des Displays eine „Danke-Notiz“ 
mit dem übermittelten Fahrpreis. Zum 
 Abschluss tippt man auf das Symbol 
„3-Kreise“, um wieder zum Hauptbildschirm 
zu gelangen.
Abbildung 1: „grüner Haken“ zum Auslösen der Fahrpreisübermittlung an die Zentrale
Abbildung 2: Bestätigung des übermittelten Fahrpreises
Es kann natürlich auch passieren, dass man 
den Fahrdatensatz (übermittelten Fahrpreis 
auf das Display) versehentlich wegdrückt 
(Tippen auf das „3-Kreise-Symbol“) oder 
man eine Fahrt ausführte, die keiner 
 Tarifpflicht unterlag. Dann haben Sie die 
Möglichkeit, den Fahrpreis manuell an den 
Server der Zentrale zu senden.
Zunächst erscheint Ihre Taxinummer beim 
TT-01 Datenterminal in gelb (bei iPAQ und 
HTC orange).
Abbildung 3: Hier tippen Sie auf die „gelbe Taxinummer“
Es erscheint nun folgendes Dialogfeld:
Abbildung 4: Hier tippen Sie auf das Symbol „Zahnrad“
Nachfolgend erhalten Sie folgende Anzeige:
Abbildung 5: Hier tippen Sie auf „Fahrpreis“
Im Anschluss können Sie den Fahrpreis 
vier oder mehrstellig eingeben (Kommastellen entsprechend auffüllen) und zum 
Abschluss auch hier das Symbol „grüner 
Haken“ zur Fahrpreisübermittlung an den 
Server der Zentrale einmalig antippen.
Abbildung 6: Procedere wie oberhalb der Abbildung 
 beschrieben.
2. Änderungen bei fahrpreispflichtigen Aufträgen ab Ende Januar 2016
Ab der neuen Software-Version des 
 com4cab, die sowohl für die iPAQ- und 
HTC- Geräte, als auch für die TT-01 Datenterminals gegen Ende Januar 2016 für 
die ersten Testgruppen freigegeben wird, 
ändert sich die verpflichtende Eingabe 
des MwSt-Satzes für die jeweilige Fahrt 
durch den Fahrer.
Zukünftig muss also der Fahrer entscheiden, 
welchem MwSt-Satz die Fahrt unterliegt.
Hierfür ein kleiner Exkurs in die steuerrechtlichen Vorgaben für die Anwendung 
von MwSt-Sätzen:
7% (= ermäßigter MwSt-Satz)
Ist für alle Personenbeförderungen anzuwenden, die nicht über die Stadtgrenze 
führen. Wenn die Fahrt länger als 50 km 
ist, aber nicht über die Stadtgrenze führt, 
bleibt es ebenfalls bei 7%.
19% (= voller MwSt-Satz)
Ist für alle Fahrten anzuwenden, bei denen 
keine Personen befördert werden. Bei Personenbeförderungen ist dieser MwSt-Satz 
nur anzuwenden, wenn die Fahrt weiter als 
50km ist und gleichzeitig über die Stadtgrenze hinausgeht.
0% (= keine/ohne MwSt)
Gilt für alle Personenbeförderungen im 
Ausland. Hierbei ist zu beachten, dass 
 davon nur der im Ausland erzielte Umsatz 
betroffen ist. Zusätzlich muss man überprüfen, ob es bei dem jeweiligen Land eine 
sogenannte „Lieferschwelle“ gibt. Für 
 Österreich läge die aktuelle „Lieferschwelle“ bei 35.000 Euro pro Jahr. Überschreitet

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FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
 
man diese „Lieferschwelle“, muss man 
für den in Österreich erzielten Umsatz an 
Österreich eine Umsatzsteuer abführen. 
Abhandlung für iPAQ- und HTC-Geräte
Nach Eingabe des Fahrpreises (siehe Abbildung 7) und anschließendem Tippen auf 
den „grünen Haken“ erscheint im Display 
die Abfrage nach dem zu verwendenden 
MwSt-Satz (Abbildung 8).
 
Abbildung 7 Abbildung 8
Sie wählen nun in diesem Beispiel durch 
Antippen „Ermäßigte MwSt“ den meist anzuwendenden MwSt-Satz (7%) aus und erhalten nach Übertragung in der Bestätigung auch den von Ihnen ausgewählten 
MwSt-Satz angezeigt (Abbildung 9).
Abbildung 9
Abhandlung bei HALE TT-01 
Datenterminals
Das Procedere ist wie bereits beschrieben, 
nur mit dem Unterschied, dass Sie auch 
hier den anzuwendenden MwSt-Satz selbst 
auswählen müssen (Abbildung 10). 
Abbildung 10
3. Änderungen in der Menüführung 
bei iPAQ- und HTC-Geräten in der 
neuen Software des com4cab
In der neuen Software gibt es eine geringfügig geänderte Menüführung bei den 
 Bezahlvarianten.
Wenn Sie in dieser Software-Version den 
Menüpunkt „Kasse“ aufrufen (Abbildung 
11), erscheint neben den bereits bekannten Bezahlvarianten Barzahlung, Kreditkarte, Kundenkarte und App-Zahlung auch 
noch die Rubrik „Archiv“ (Abbildung 12).
In diesem Archiv können Sie alle Fahrten 
finden, die nicht bar bezahlt wurden.
 
Abbildung 11 Abbildung 12
Alternativ können Sie diese Zahlungen 
auch unter dem Menüpunkt „erledigte 
 Zahlungen“ finden (Abbildung 13). Dieser 
Menüpunkt wird zu Hilfszwecken nur noch 
in dieser Software-Version mitgeführt; verschwindet aber in zukünftigen Software- 
Versionen. (NL)
Abbildung 13
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➔ DER LANDESVERBAND
Bundesgerichtshof zur Rückkehrpflicht 
von Mietwagen
Der BGH hat im Dezember 2015 seine vier 
zurückliegenden Grundsatzentscheidungen 
zur Rückkehrpflicht aus den späten 80igern 
durch eine weitere ergänzt. Die Entscheidung „Rückkehrpflicht V“ befasst sich mit 
der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen es den Fahrern von Mietwagenunternehmen erlaubt ist, das Fahrzeug an 
ihren Wohnort mitzunehmen. Hintergrund 
der Entscheidung ist, dass ein Unternehmen, welches ebenfalls Mietwagen betreibt, festgestellt hatte, dass ein Fahrer 
des Konkurrenten das von ihm privat genutzte Mietwagenfahrzeug in der Nähe seiner Wohnung über Nacht abgestellt hat, 
wobei er nach der Beendigung der letzten 
Fahrt zum Betriebssitz zurückgekehrt und 
erst anschließend nach Hause gefahren ist. 
Schon die Vorinstanz, das Oberlandesgericht Köln, hatte gegen die festgestellte 
Praxis, wonach das beklagte Unternehmen 
seinen Fahrern die Mietwagen für die Fahrt 
von und zu der Arbeit zur Verfügung stellt, 
wobei die Rückfahrt vom Wohnort zum 
 Betriebssitz des Beklagten aus erfolgt, zu 
dem die Fahrer nach Beendigung des letzten Beförderungsauftrages zurückkehren, 
keine Bedenken gehabt. 
Dem schließt sich das höchste deutsche 
 Zivilrecht mit folgenden Kernaussagen an: 
1. Bei der in § 49 Abs. 4 Satz 3 PBefG geregelten Rückkehrpflicht handelt es sich 
um eine Marktverhaltensregelung im 
Sinne von § 4 Nr. 11 UWG. Diese hat 
den Zweck, die taxiähnliche Betätigung 
durch Mietwagenunternehmen zu unterbinden und wirkt sich nicht nur auf den 
Wettbewerb zwischen Mietwagen- und 
Taxiunternehmen aus, sondern gilt auch 
für den Wettbewerb von Mietwagenunternehmen untereinander. 
2. Mietwagen, die für die Ausführung von 
Beförderungsaufträgen bereitgehalten 
werden, müssen am Betriebssitz des 
Mietwagenunternehmers abgestellt werden, wenn sie keine Beförderungsaufträge ausführen. Auch wenn dies kein ausdrücklicher Regelungsinhalt ist, liegt 
dieses Gebot für einsatzbereite Fahrzeuge unausgesprochen der Regelung von 
§ 49 Abs. 4 Satz 3 PBefG zugrunde. 
3. Gegen das Gebot zur Rückkehr hat das 
beklagte Mietwagenunternehmen aber 
nicht verstoßen, weil die Mietwagen nur 
dann nicht am Betriebssitz verbleiben, 
wenn mit ihnen keine Beförderungsaufträge ausgeführt werden können, weil 
nämlich die Dienstbereitschaft wegen 
Beendigung der Arbeitszeit geendet hat. 
4. Die Ausführung des ersten Beförderungsauftrages nach Dienstbeginn hat 
vom Betriebssitz des Unternehmers aus 
zu erfolgen. 
5. Mietwagen müssen nach Beendigung 
des letzten Beförderungsauftrages am 
Ende der Dienstzeit der Fahrer nicht am 
Betriebssitz verbleiben. Schon die sowieso durch die Rückkehrpflicht berührte Freiheit der Berufsausübung verlangt 
es, dass es dem Fahrer eines Mietwagens 
erlaubt sein muss, das Fahrzeug mit 
nach Hause zu nehmen. Die Rückkehrpflicht kann nämlich nur dann angenommen werden, solange der Mietwagen 
für Beförderungsaufträge bereitsteht. 
Dieses ist solange der Fall, wie sich der 
Fahrer des Mietwagens im Dienst befindet (einschließlich der vom Mietwagenfahrer eingelegten Pausen). 
6. Zusammengefasst: § 49 Abs. 4 Satz 3 
PBefG ist nicht so weitgehend auszulegen, dass die Fahrzeuge auch außerhalb 
der Einsatzzeiten am Betriebssitz verbleiben müssen. Kehrt ein Mietwagen 
nach Ausführung eines Beförderungsauftrages unverzüglich an den Betriebssitz 
des Unternehmens zurück und verbleibt 
er dort bis zum Ende der Dienstzeit des 
Fahrers, ist der gesetzlich angeordneten 
Rückkehrpflicht genüge getan. Das Gleiche gilt, wenn ein Mietwagen vom Fahrer für die Anfahrt zum Betriebssitz 
 genutzt wird und er von dort aus den 
ersten Beförderungsauftrag ausführt. 
Bewertung: Die Ausführungen des BGH klären Fragestellungen, die insbesondere auch 
von Taxiunternehmen aufgeworfen und bisher in der höchstrichterlichen Rechtsprechung noch nicht behandelt worden sind. 
Schon insoweit also eine zu begrüßende 
Klarstellung. Es bleibt als „Restrisiko“, dass 
die Überwachung dessen, ob der Fahrer 
insbesondere bei der ersten Fahrt nicht 
zum Betriebssitz fährt, sondern die per 
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016

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Funk oder auf anderem Wege empfangene 
Beauftragung direkt vom Wohnort aus ausführt, nicht einfach ist. Das sieht auch 
der BGH und weist darauf hin, dass der 
Nachweis von Verstößen nicht unzumutbar 
erschwert wird, weil die Dienstzeiten der 
Fahrer und die Zeit der Benutzung der 
Mietwagen sich bei einer Beweisaufnahme 
unter Berücksichtigung der dem Mietwagenunternehmen betreffenden Aufzeichnungspflicht feststellen lassen. Es bleibt, 
den letzten Passus in der Weise zu nutzen, 
dass den Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden deutlich gemacht wird, dass die 
Dokumentationsverpflichtung nach § 49 
Abs. 4 Satz 4 PBefG auch unbedingt unter 
diesem Gesichtspunkt (endlich wieder?) 
 intensiv und nachhaltig zu überprüfen ist. 
(Quelle: BZP AR. 41/15)
UberBLACK-Vermittlung entgeltlicher 
Beförderungen wird in Berlin untersagt
Das Kammergericht, also das Oberlandesgericht des Landes Berlin, hat im Wesentlichen das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Berlin vom 09.02.2015 (– 101 O 
125/14 –) unterstützt, in dem es die Berufung von Uber zurückgewiesen und die Firma dazu verurteilt hat, es zu unterlassen, 
in Berlin die von ihr herausgegebene Smartphone-Applikation UberBLACK für Mietwagenfahrer und Mietwagenunternehmer für 
die Vermittlung von Fahraufträgen einzusetzen, soweit diese Beförderungen entgeltlich erfolgen. Das Verbot gilt nicht, wenn 
das Gesamtentgelt für die Beförderungsfahrt die Betriebskosten der Fahrt (Treibstoff, Schmiermittel, Abnutzung der Reifen, 
Reinigung des Innenraums und anteilige 
Kosten der Wartung) nicht übersteigt.
Folgende essentielle Aussagen sind vom 
Kammergericht getroffen worden: 
1. Die mit Uber kooperierenden Mietwagenunternehmer und die bei diesen Unternehmen arbeitenden Mietwagenfahrer 
haben regelmäßig gegen § 49 Abs. 4 
Satz 1, 2 und 5 PBefG verstoßen. Hintergrund dessen ist, dass durch eine Bestellung über die UberBLACK-App eine 
E-Mail ausgelöst wird von Seiten Uber, 
welche zwar einerseits an den Betriebssitz des Mietwagenunternehmers weitergeleitet wird, darüber hinaus aber auch 
gleichzeitig an dessen Fahrer, der sich 
am nächsten zum Standort des Bestellers befindet. Damit verstößt dieses 
 Benachrichtigungsmodell gegen die 
PBefG-Verpflichtung, dass ein Auftrag 
nur dann empfangen werden darf, wenn 
sich der Mietwagen am Betriebssitz oder 
in der Wohnung des Mietwagenunternehmers aufhält oder sich auf der Hinund Rückfahrt vom Betriebssitz oder der 
Wohnung zum Zielort befindet. Da der 
Auftrag aber an einem anderen Ort angenommen wird, verstoßen die Fahrer 
gegen § 49 Abs. 4 Satz 1, 2 und 5 
PBefG. Die Tatsache, dass der Unternehmer neben dem Fahrer ebenfalls eine 
E-Mail-Benachrichtigung erhält, genügt 
den gesetzlichen Vorgaben nicht, da der 
Unternehmer derjenige sein muss, der 
nach Auftragseingang den konkreten 
Auftrag an den Fahrer weiterleitet. 
 Ebenso wie im Fall der automatisierten 
Umleitung oder Weiterleitung per 
 Telefon genügt die Zuleitung eines Auftrages über eine App, so wie es bei 
UberBLACK geschieht, nicht den gesetzlichen Vorgaben, da die App in gleicher 
Weise eine unmittelbare Kontaktaufnahme zwischen Fahrgästen und Fahrer 
ohne Einschaltung einer weiteren Person am Betriebssitz des Unternehmers 
ermöglicht.
2. Auf die Frage, ob Uber als Personenbeförderungsunternehmerin im Sinne des 
§ 2 Abs. 1 PBefG anzusehen ist (wie 
es die Berliner Verwaltungsgerichte 
 vertreten), kommt es hier nicht an, 
da Uber auf jeden Fall Teilnehmerin an 
den Wettbewerbsverstößen der mit ihr 
 kooperierenden Mietwagenunternehmer 
und deren Fahrer ist. Hinsichtlich der 
subjektiven Seite reicht schon, dass 
UberBLACK weiß, dass die Beförderungsaufträge den Mietwagenfahrern unmittelbar zugeleitet werden.
3. Die Berufsfreiheit der mit Uber kooperierenden Mietwagenunternehmer und 
deren Fahrer ist nicht verletzt, da es 
den Mietwagenunternehmern nicht erlaubt ist, in völlig gleicher Weise wie 
Taxiunternehmer, jedoch ohne Tarifbindung und Kontrahierungszwang, tätig zu 
werden. In diesem Fall würden sie nämlich durch Unterbietung des Taxitarifs 
die Wettbewerbsfähigkeit des Taxenverkehrs – an dessen Existenz- und Funktionsfähigkeit ein wichtiges Interesse der 
Allgemeinheit besteht – untergraben.
4. Weiterhin sieht das Gericht weder eine 
Europarechtswidrigkeit noch eine Vorlagepflicht zum EuGH. 
Eine ohne Frage erfreuliche Entscheidung 
noch kurz vor Jahresschluss, die allerdings 
auch die Zulassung der Revision enthält. 
Somit ist nicht auszuschließen, dass 
sich auch noch der BGH mit der App von 
UberBLACK befassen muss. 
(Quelle: Kammergericht Berlin vom 
11.12.2015, Az. 5 U 31/15)
Neues Lohnnachweisverfahren 
bei der BG Verkehr
Mit dem fünften Gesetz zur Änderung des 
Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze wurde beschlossen, für die 
 gesetzliche Unfallversicherung ein neues 
elektronisches Lohnnachweisverfahren einzuführen. Das bisherige Verfahren basiert 
auf dem 2009 eingeführten Datenbaustein 
Unfallversicherung (DBUV). Es hat sich 
nicht als sichere und fehlerfreie Alternative 
zum herkömmlichen Lohnnachweis erwiesen und wird ab 1.1.2016 eingestellt. 
Das neue Verfahren wird 2017 und 2018 
getestet, bevor es 2019 endgültig eingeführt werden soll. Danach müssen Arbeitgeber nach Ablauf des Kalenderjahres wie 
bisher die Arbeitsentgelte der Versicherten 
und die geleisteten Arbeitsstunden auf 
 einem jährlichen Lohnnachweis melden. 
Ab 1.1.2017 muss die Meldung auch elektronisch an die zuständige Unfallversicherung erfolgen. Die Lohnnachweise für 2016 
und 2017 muss der Unternehmer also 
 doppelt einreichen, d.h. herkömmlich als 
Papier- oder Extranet-Lohnnachweis und 
(zusätzlich) elektronisch nach dem neuen 
Verfahren. 
Wir verweisen insofern auch auf den Artikel 
im Sicherheitsprofi 4.15 (S. 26) in der Zeitschrift TAXI 4/2015 vom 12.06.2015.
(Quelle: BZP AR.Nr. 43/15)
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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Es begann vor rund 5.000 Jahren …
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
Bereits im Altertum gab es bereits Vorläufer des Faschings in Mesopotamien. Es wurde eine altbabylonische Inschrift auf einer 
Steintafel gefunden, die einen Hinweis auf ein siebentägiges Fest nach Neujahr beinhaltet, bei dem u.a. die Sklavin der Herrin 
 gleichgestellt wurde, kein Getreide gemahlen werden durfte und die Mächtigen und die Niederen gleichgeachtet wurden. Dieser Fund 
ist 5.000 Jahre alt und weist zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte auf das Gleichheitsprinzip bei ausgelassenen Festen hin. 
Dieses Gleichheitsprinzip ist bis heute ein charakteristisches Merkmal des Faschings.
nanziert hatte. In den Bergregionen kamen 
zu diesen Traditionen auch verschiedene 
vorchristliche Riten hinzu, bei denen böse 
Geister und Kobolde eine Rolle spielten 
und spielen und den Winter vertreiben sollen. Durch die Reformation und die damit 
einhergehende Frage, in wie weit die vorösterliche Fastenzeit Sinn macht, gerieten 
viele Bräuche in protestantischen Gegenden in Vergessenheit. An den Fürstenhöfen 
wurden aber weiter rauschende Maskenbälle 
gefeiert, oft auch unabhängig von der 
 Fastnacht. Bis in unsere Zeit hat sich in 
Venedig diese Tradition erhalten.
Die Jesuiten waren es dann, die 1733 die 
Auswüchse durch spezielle Fastnachtsspiele 
überwinden wollten. Durch immer wieder 
ausbrechende Kriege wurden diese später 
eingestellt. Die napoleonischen Kriege 
brachten die Faschingsbräuche besonders 
im Rheinland dann endgültig zum Erliegen. 
Nur das Bürgertum feierte nach wie vor 
Maskenbälle. Erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts begannen sich im Rheinland 
 wieder Faschingsbräuche zu etablieren. 
Auch in München wurden gegen Ende des 
19. Jahrhunderts große Faschingsbälle ins 
Leben gerufen. Die großen Brauereien 
 unterstützten die erste Faschingsgesellschaft sehr und so konnte 1893 der erste 
Faschingsumzug stattfinden. In der Zeit 
des Nationalsozialismus wurden die 
Faschings traditionen zu Propagandazwecken missbraucht. Damit wurde auch die 
Idee des Gleichheitsgrundsatzes und mit 
 humori stischen Mitteln, der Politik den 
Spiegel vorzuhalten, ad absurdum geführt. 
Nach dem Zweiten Weltkrieg half der 
 Fasching auch den Menschen, von Leid 
und Elend abzulenken. Bis heute ist der 
 Fasching oder auch Karneval Sinnbild 
 katholischer Mentalität.
Eigentlich sollten die Menschen vor dem 
Beginn der Fastenzeit, die in katholischen 
Gebieten bis weit hinein ins 20. Jahrhundert streng eingehalten wurde, alle Vorräte 
aufbrauchen, deren Verzehr in der Fastenzeit verboten war. Wie bei vielen Bräuchen 
ging der tiefere Sinn verloren. Der Alkoholkonsum und die Verbrechensrate steigen 
rapide an und die Notaufnahmen der Krankenhäuser können ein Lied von „abgestürzten“ Narren singen. Vielleicht sollte man 
sich den eigentlichen Sinn von Fasching 
vergegenwärtigen: Durch die Masken und 
Kostüme wird die Gleichheit der Menschen 
manifestiert und den „Oberen“ wird der 
Spiegel ungestraft vorgehalten, wobei niemand verletzt oder beleidigt werden soll. 
(BH)
Bei allen Hochkulturen des Mittelmeerraumes lassen sich solche Feste nachweisen. Meist stehen diese in Zusammenhang 
mit dem beginnenden Frühling. Hervorheben muss man in diesem Zusammenhang 
die Römer, die vom 17. Dezember bis 
19. Dezember ein Fest zu Ehren des Gottes 
Saturnus feierten. Es wurde jedermann 
 eingeladen und die Herrschaft tauschte 
mit dem Personal die Rollen. Interessant 
ist es zu erwähnen, dass an diesen Tagen 
keine Hinrichtungen stattfinden durften. 
Man saß oder besser lag myrthenbekränzt 
neben den Tischen, das freie Wort konnte 
gewagt werden und man überschüttete 
sich mit kleinen Rosen.
Unverkennbar sind die Parallelen zu unseren heutigen Bräuchen. Bei den diversen 
Faschingsumzügen wird auch Kritik an 
 Politik und Behörden geübt und die kleinen 
Rosen sind wohl zu unserem Konfetti geworden. Im Mittelalter fanden sogenannte 
Narrenfeste vom 12. Jahrhundert bis zum 
Ende des 16. Jahrhunderts um den 6. Januar (Epiphaniatag) statt. Dabei tauschten 
die niederen Kleriker mit den höheren 
Geistlichen die Rollen. Bei Prozessionen 
wurden die Stadtbewohner am Fest beteiligt. Die eigentliche Karnevalszeit begann 
am Donnerstag vor Aschermittwoch und 
geht auf die kleine Marktgemeinde Dollnstein im Altmühltal zurück, da Wolfram von 
Eschenbach das Treiben bereits 1206 im 
„Parcival“ die Burg des Grafen von Hirschberg-Dollnstein erwähnt, wo groteske Spiele, Tänze und Verkleidungen stattfanden.
Immer wieder kam es zu Konfrontationen 
mit der Kirche. So wurde dem Rat der Stadt 
Speyer sogar mit Exkommunikation gedroht, weil es auf Grund des Alkoholkonsums zu Ausschreitungen und Schlägereien 
kam und die Stadt die Festivitäten mit fi-
➔ GESCHICHTE DES FASCHINGS
WISSENSWERTES 
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
TITELTHEMA
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AUTOMOBILCLUBS
➔ SERVICE UND LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK
Gleichzeitig steigt der Bedarf an Erfahrungsaustausch, solidarischer gegenseitiger Hilfe (die Tankstellen- und Werkstattnetze sind noch sehr lückenhaft) und auch 
an Formen der automobilen Gemütlichkeit 
und an „Benzingesprächen“ . Getreu den 
Grundsätzen deutscher Vereinskultur gründen sich immer mehr Vereine, die diesen 
Bedürfnissen Rechnung tragen. Gesellschaftliche Bedeutung bekommen sie im 
Kaiserreich (vor 1914) durch die Mitgliedschaft von Vertretern des deutschen 
 Hochadels.
Diese Vereine verschreiben sich in zunehmenden Maß der Lobbyarbeit für das Automobil. Es gibt zu Beginn des 20. Jahrhunderts keine Tankstellen und nur wenige 
Werkstätten. Die Straßen sind noch für den 
Betrieb mit Pferdefuhrwerken und Kutschen 
ausgelegt. Es gibt keine Verkehrszeichen, 
keine Fahrschulen, keine Führerschein- und 
Zulassungsregelungen. Kraftfahrzeugversicherungen sind unbekannt. Der Regelung 
dieser Probleme widmen sich die Automobil-Vereine dieser frühen Jahre.
Nach 1918, also nach dem ersten Weltkrieg, werden viele Clubs durch Motorsport-Veranstaltungen bekannt. Bald schon 
beginnt die NS-Zeit mit Gleichschaltung 
und zwangsweiser Übertragung von Vereinsvermögen an das „Nationalsozialistische Kraftfahrkorps“ .
Wiederum einen Weltkrieg später liegt 
Deutschland in Schutt und Asche. Auch 
dank großzügiger amerikanischer Unterstützung startet bald darauf das sogenannte „Wirtschaftswunder“ . Nun steigt die 
 Motorisierung in wirklich „massenhafte“ 
Dimensionen. Bald liegt der Problemschwerpunkt darin, dass ein auch noch so 
schnell ausgebautes Straßennetz der noch 
viel schneller steigenden Zahl von Automobilen nicht folgen kann. Die daraus 
 folgenden Probleme sind bis heute unverändert: Regelmäßige Staus, Umweltbelastungen, langwierige Parkplatzsuche. 
In den 60er und 70er Jahren steigt die Unfall- und Todesrate in schwindelerregende 
Höhen. Die Automobilclubs verschreiben 
sich zunehmend der Verkehrssicherheit und 
begleiten die Einführung des Sicherheitsgurtes und die Weiterentwicklung der 
Crash-Sicherheit. Gleichzeitig entwickeln 
sie unterschiedliche Haltungen zur alles 
dominierenden Vorherrschaft des privaten 
Kraftfahrzeugverkehrs.
Die Kampagne des ADAC im Jahr 1974 
„Freie Bürger fordern freie Fahrt“ (kurz 
nach den autofreien Sonntagen während 
der Ölkrise) polarisiert die Gesellschaft und 
die Autofahrergemeinde. Viele Mitglieder 
fühlen sich politisch missbraucht und treten aus dem ADAC aus. Es wächst das Bedürfnis nach Automobilclubs (denen man 
sich eigentlich hauptsächlich wegen der 
Pannenhilfe anschließt) mit anderen 
Schwerpunkten. Gleichzeitig führt diese 
einseitige politische Aktion des ADAC zu 
einer gesellschaftlichen Bewusstseinsentwicklung, die die dominante Stellung des 
Autos zunehmend in Frage stellt.
Die Club-Landschaft heute
Alle größeren Automobil-Clubs bieten vor 
allem den begehrten Pannenhilfe-Service. 
Daneben werden Versicherungs- und 
Schutzbriefleistungen in verschiedenen 
Umfängen angeboten. Dazu kommen noch 
in unterschiedlichem Maß der Vertrieb 
kommerzieller Produkte und die Bereitstellung von Service-Leistungen rund um 
das Auto.
Unterscheidungen gibt es vor allem in den 
satzungsmäßig festgeschriebenen Vereinszwecken, beispielsweise in der Haltung 
zur Priorität des Automobils im Mobilitätsmix. Keine Organisation kann sich zwar 
dem Bekenntnis zu den Grundsätzen des 
Umweltschutzes verweigern, doch sind 
 Unterschiede deutlich erkennbar.
ADAC
Der europaweit größte Automobilclub mit 
über 19 Millionen Mitgliedern (eigene Angaben) ist heute der „Allgemeine Deutsche 
Automobil-Club e.V.“, kurz ADAC, mit Sitz 
in München.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beginnt das Zeitalter der Massenmotorisierung. Der Benzinmotor hat den Zustand der 
Versuchs anordnung hinter sich gelassen und kann Motorräder und Automobile weitgehend zuverlässig über weitere Strecken bewegen. 
Die Verkaufspreise sind inzwischen auch für bürgerliche Kreise erschwinglich. Von „Massen“ im heutigen Sinn kann zwar noch 
keine Rede sein. Doch nimmt der „Selbstbeweger“ (sinngemäße Übertragung des lateinischen Wortes „Automobil“) immer mehr 
Platz im öffentlichen Straßenraum ein.

Seite 13

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FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
 
Der Vereinszweck wird in der Satzung des 
ADAC wie folgt beschrieben: „Zweck des 
Clubs ist die Wahrnehmung und Förderung 
der Interessen des Kraftfahrwesens, des 
Motorsports und des Tourismus. In diesem 
Sinne wahrt er die Belange der motorisierten Verkehrsteilnehmer und setzt sich 
 unter Berücksichtigung des Natur- und 
 Umweltschutzes für Fortschritte im Verkehrswesen, vor allem auf dem Gebiet des 
Straßenverkehrs, der Verkehrssicherheit 
und der Verkehrserziehung ein. Der Club 
fördert die Luftrettung und tritt für den 
Schutz der Verkehrsteilnehmer ein. Er 
nimmt insbesondere deren Interessen als 
Verbraucher wahr. Der Club setzt sich für 
die Erhaltung, Pflege und Nutzung des 
kraftfahrttechnischen Kulturgutes ein. 
… Der Club wird auf die Verkehrspolitik 
Einfluss nehmen, im Übrigen sich aber 
 jeder parteipolitischen Betätigung enthalten.“
Der Schwerpunkt liegt also bei den „motorisierten Verkehrsteilnehmern“ . Die alljährliche Hauptversammlung wird von den 
Regionalclubs anteilig nach deren Mitgliederzahlen beschickt. 
Der ADAC unterhält ein eigenes Pannenhilfenetz mit den sogenannten „gelben 
 Engeln“ . In eigenen Testeinrichtungen werden Sicherheitseinrichtungen am Auto, Reifen, Crash-Verhalten und ähnliches getestet. Die Testergebnisse werden sowohl in 
der Clubzeitung „Motorwelt“ als auch öffentlich zugänglich auf der Homepage 
 veröffentlicht. Auf bundesweit 15 Verkehrsübungsplätzen können Fahranfänger auch 
ohne Führerschein in Begleitung Erwachsener das Autofahren üben. Der ADAC versteht sich ebenfalls als Verbraucherschützer 
im Automobilbereich.
Im ADAC-Verlag wird unter anderem der 
„Buchplan München“ herausgegeben. Nachdem sich der Kompass-Verlag aus diesem 
Bereich zurückgezogen hat, ist dies das 
derzeit einzige Druckwerk, das die Vorgaben der Taxiordnung (§ 4.3) erfüllt und 
Straßen- und Ortspläne des gesamten 
Pflichtfahrgebietes der Landeshauptstadt 
München in sich vereinigt.
Seit 2003 erhebt der ADAC in seinem Eco-
Test die Abgaswerte vieler verschiedener 
Fahrzeuge. Taxi-Modelle, die festgelegte 
Kriterien erfüllen, erhalten das ADAC-Eco- 
Taxi-Zertifikat. So sollen umweltbewusste 
Kunden die Möglichkeit erhalten, ihre Wünsche nach möglichst nachhaltiger Mobilität 
auch bei der Taxibestellung zu äußern.
Der Taxistand Hansastraße (vor der ADAC- 
Hauptverwaltung) ist untertags ein zuverlässiger Umsatzbringer. Für Starthilfen an 
Fahrzeugen von Mitgliedern betraut der 
ADAC oftmals ein Taxi, wenn ein eigenes 
Pannenhilfe-Fahrzeug gerade nicht verfügbar ist.
AvD
Der „Automobilclub von Deutschland“ 
(AvD) mit Sitz in Frankfurt am Main ist 
 einer der ältesten deutschen Automobilclubs und mit ca. 1 Million Mitglieder der 
zweitgrößte in Deutschland.
Zum Vereinszweck sagt die Satzung 
folgendes:
„Der AvD ist eine unpolitische Organisation. 
Zweck des Clubs ist der Zusammenschluss 
der an der Kraftfahrt interessierten Kreise 
zur Förderung der Kraftfahrer, des Motorsports, der Touristik, der Verkehrssicherheit 
und der internationalen freundschaftlichen 
Beziehungen. Kernbereiche der Leistungen 
für die Mitglieder sind: Pannenhilfe, Bergen 
und Abschleppen, personenbezogener Rat, 
Hilfe und Unterstützung. …“
Auch hier liegt die Betonung auf der (motorisierten) Kraftfahrt. Für die alljährliche 
Hauptversammlung wählen die örtlichen 
AvD-Clubs Delegierte anteilig nach ihren 
Mitgliedszahlen. 
Der AvD unterhält ebenfalls ein eigenes 
Pannenhilfe-Netz mit charakteristisch roten 
Fahrzeugen.
ACE
Der „Auto Club Europa e. V.“ (ACE) mit Sitz 
in Stuttgart ist mit rund 598.000 Mitgliedern Deutschlands drittgrößter Automobilclub. Gegründet 1965 als Autoclub des 
Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und 
seiner angeschlossenen Gewerkschaften, 
wurde er 1995 auch für nicht gewerkschaftlich organisierte Mitglieder geöffnet.
Verkehrspolitisch bekennt sich der ACE 
zwar zum Auto, wirbt aber zugleich für die 
Idee einer ganzheitlichen Mobilität, die 
alle Verkehrsmittel sinnvoll miteinander 
verknüpfen soll. In der Satzung findet 
dies in folgendem Absatz Ausdruck: „Der 
ACE setzt sich dafür ein, Mobilität sicher, 
sozial, umweltverträglich und wirtschaftlich zu gestalten. Er wirbt für nachhaltige 
zukunftsfähige Verkehrssysteme unter 
 Einbeziehung aller Verkehrsmittel und 
 unterstützt darauf gerichtete politische 
und kulturelle Projekte. “
Die Delegierten der alle vier Jahre stattfindenden Hauptversammlung werden 
 überwiegend von den regionalen Gewerkschaftsorganisationen entsandt. Laut 
 Satzung dürfen in der Regel höchstens 
20 Prozent der Delegierten nicht gewerkschaftlich organisiert sein.
Der ACE unterhält ein flächendeckendes 
Netz von Vertragspartnern für die Pannenhilfe und von Vertragswerkstätten.
KS-Auxilia
Der 1935 in Berlin gegründete „Kraftfahrer- 
Schutz e.V. (KS)“ ist mit rund 450.000 Mitgliedern einer der großen deutschen Automobilclubs. Unter dem damaligen Namen 
„Fakulta e.V.“ verstand er sich als „Sozialer 
Unterstützungsverein“ für Berufskraftfahrer. Der unabhängige Automobilclub entstand mit den ersten deutschen Autobahnen und setzte sich für mehr Sicherheit auf 
den Straßen ein. 1954 entschied er sich 
aufgrund der deutlich steigenden Popularität von Automobilen dazu, sich für alle 
 Autofahrer zu öffnen. 1964 gründete er als 
erster deutscher Automobilclub eine eigene 
Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft.
Die Satzung enthält keine verkehrspolitischen Aussagen. Als Vereinszweck wird 
 angeführt:
„… unter Berücksichtigung verkehrserzieherischer und sozialer Gesichtspunkte, den 
Mitgliedern Hilfe zu leisten. … Der Verein 
fördert und unterstützt durch den Einsatz 
der eigenen Organisation alle Maßnahmen 
zur Hebung der Verkehrssicherheit und Besserung der Verkehrsgesinnung … Zu den 
Aufgaben des Vereins gehört die Durchführung von Veranstaltungen, die der Aufklärung sowie dem Austausch von Erfahrungen 
auf dem Gebiete des Verkehrswesens, der 
Verkehrssicherheit und der Unfallverhütung 
dienen. ...“
Seit 1981 verleiht der Kraftfahrer-Schutz 
den Energie- und Umweltpreis „Goldener 
Öltropfen“ . Ausgezeichnet werden Innovationen, die zum Umweltschutz und zur 
Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs 
 beitragen.

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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
 
ACV
Der ACV („Automobil-Club Verkehr“) wurde 
am 23. November 1962 von den DEVK Versicherungen (Deutsche Eisenbahn-Versicherungskasse) gegründet und ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Köln. Aus der 
ursprünglichen Idee, den autofahrenden 
Mitarbeitern der Eisenbahn und ihren Angehörigen die Vorteile eines eigenen Automobil-Clubs zu bieten, wurde eine eigenständige Organisation mit inzwischen 
310.000 Mitgliedern (Stand 2015). Seit 
1968 ist der Club offen für Autofahrer aller 
Berufe.
Auch hier betont die Satzung als Vereinszweck ein sinnvolles Miteinander verschiedener Verkehrsformen. „Der ACV unterstützt 
seine Mitglieder in Angelegenheiten der 
Mobilität. 
Er fördert ihre Verbraucherinteressen und 
hilft bei der Lösung von Verkehrsproblemen. Insbesondere strebt er an, 
➔ die individuelle Mobilität als unverzichtbaren Grundpfeiler der modernen 
Gesellschaft zu erhalten, 
➔ den Betrieb von Fahrzeugen unter 
 Berücksichtigung des Natur- und 
 Umweltschutzes so problemlos wie 
 möglich zu gestalten, 
➔ Hilfs- und Serviceangebote zu möglichst 
günstigen Bedingungen und Preisen 
zur Verfügung zu stellen, 
➔ die Verkehrssicherheit weiter zu 
 verbessern, 
➔ das Miteinander der verschiedenen 
 Verkehrsträger zur Lösung der wachsenden Herausforderungen des Verkehrs 
zu fördern.“
Bei seiner Gründung 1962 war der ACV 
noch zu klein für ein eigenes Pannenhilfe-Netz und bot dieses in Zusammenarbeit 
mit dem AvD an. 1985 löste er sich vom 
AvD und leistet seitdem Pannenhilfe in 
 eigener Regie.
Mobil In Deutschland (MID)
Der 1992 gegründete Verein „Mobil in München e.V.“ erweitert im April 2009 seinen 
Wirkungsbereich und benennt sich um in 
„Mobil in Deutschland e.V.“ . Seinen Anspruch beschreibt er auf seiner Homepage 
folgendermaßen: „Mobil in Deutschland 
e.V.” möchte die Interessen seiner Mitglieder als unabhängiger Verein mit einer klaren Sprache im Bereich Auto, Mobilität, 
Reisen und Verkehr vertreten. …“
Da eine Vereinssatzung auf der Homepage 
nicht zu finden ist, entnehmen wir die 
 Positionen aus einer Presseerklärung vom 
April 2009:
„… will „Mobil in Deutschland” Einfluss 
zugunsten mobiler Menschen und Autofahrer nehmen. Das ist auch bitter nötig, denn 
die Politik engagiert sich viel zu wenig für 
Verkehrsteilnehmer ...“ .
Und weiter: „Das ist unser deutlicher 
 Appell an die Politik: Infrastrukturprojekte, 
auch wenn sie manchmal unbequem sind, 
steuerliche Entlastung der Autofahrer, 
 Abschaffung von Umweltzonen oder die 
Rücknahme der Fluggastabgabe.“
„Mobil in Deutschland” erbringt seine 
 Pannenhilfe- und Schutzbriefleistungen in 
 Zusammenarbeit mit dem AvD und der 
 Allianz-Versicherung.
Weitere Automobil-Clubs
Es gibt noch unzählige weitere Automobilclubs, die sich teilweise aus berufsständigen Vereinigungen entwickelten oder aus 
historischen Gründen spezielle Gruppen 
von Verkehrsteilnehmern ansprechen. Als 
Beispiel seien genannt:
Der „Allgemeine Deutsche Motorsport 
 Verband (ADMV)“ mit Sitz in Berlin war 
der Dachverband für Motorsport in der 
DDR. Seit der Wende ist er ein eingetragener Verein mit ca. 7000 Mitgliedern, der 
vor allem in den neuen Bundesländern 
 aktiv ist.
Der „Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. 
(ARCD)“ wurde 1928 als „Kraftfahrervereinigung Deutscher Lehrer (KVDL)“ 
 gegründet und hat seine Wurzeln im 
 öffentlichen Dienst. Zwischendurch umbenannt in „Kraftfahrervereinigung 
 Deutscher Beamter (KVDB)“ ist der Club 
seit 1977 offen für alle Berufsgruppen. 
Er hat mehr als 115.000 Mitglieder. 
Die Leistungen rund um die Themen 
 „Mobilität“ und „Reise“ können nicht 
nur von Pkw-Fahrern in Anspruch genommen werden. Zwar versichert der beim 
ARCD automatisch in der Mitgliedschaft 
enthaltene, europaweite Schutzbrief 
alle auf das Mitglied zugelassenen Kraftfahrzeuge. Darüber hinaus sind Mitglieder 
mit dem Schutzbrief auf allen Reisen 
 versichert – egal, ob man mit dem Pkw, 
dem Flugzeug, der Bahn, per Schiff oder 
Bus fährt.
Der „Bruderhilfe e. V. Automobil- und Verkehrssicherheitsclub (BAVC)“ ist aus der 
„Pfarrer-Kraftfahrer-Vereinigung“ von 1926 
hervorgegangen. Seine ca. 39.000 Mitglieder sind überwiegend in den Bereichen der 
evangelischen Kirche tätig. Er richtet sich 
an „Menschen unterwegs“, unabhängig 
vom genutzten Verkehrsmittel. Seit 2001 
steht der Club auch Mitgliedern offen, die 
nicht aus dem kirchlichen Umfeld kommen. 
Nach eigenen Angaben versteht sich der 
Verein im Gegensatz zu anderen Automobilclubs weniger als Lobbyist der Autofahrer, sondern stellt auf Grundlage des 
christlichen Menschenbilds die Hilfe für 
Mitmenschen in den Vordergrund. Pannenhilfeleistungen werden über ein Callcenter 
der HUK-Coburg vermittelt und von 
den „Silbernen Engeln“ der Organisation 
Assistance Partner erbracht.
Mitgliedschaft als politisches 
Bekenntnis
Parteipolitisch (zumindest vordergründig) 
weitgehend neutral nehmen fast alle Clubs 
die Einflussnahme auf verkehrspolitische 
Entscheidungen für sich in Anspruch. Es 
gibt die üblichen Vereinsgremien, die laut 
der Satzungen demokratisch gewählt werden. Ob und in welcher Form politische 
Willensbildung stattfindet, ist von außen 
schwer erkennbar. Der Vereinszweck ist in 
den jeweiligen Satzungen festgeschrieben. 
Wie Willensbildung beim ADAC erfolgt, 
kann im Interview mit den Vertretern des 
ADAC nachgelesen werden. 
Jedenfalls wird die Mitgliederzahl als Maß 
für die jeweilige politische Bedeutung 
 genutzt. So ist der Beitritt zu einem Automobilclub also nicht nur der Erwerb einer 
Unterstützung im Pannen- oder sonstigen 
Leistungsfall. Freiwillig oder unfreiwillig ist 
damit ein (verkehrs-)politisches Bekenntnis in eine bestimmte Richtung verbunden. 
Nur selten (z.B. KS Auxilia) ist es möglich, 
„nur“ das Recht auf Hilfe in bestimmten 
Fällen ohne politische Aussage zu erwerben. Daher muss als Entscheidungsgrundlage, ob und welchem Club man beitritt, neben der Kosten- und Leistungsfrage auch 
die jeweilige Zielsetzung bedacht werden.
Pannenhilfe- und Schutzbriefleistungen für Taxis
Viele der von Automobilclubs angebotenen 
Leistungen stehen gewerblichen Fahrzeugen (und damit auch Taxis) nicht oder nur

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FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
 
eingeschränkt zur Verfügung. Lediglich 
zwei Clubs bieten Leistungen für gewerbliche Fahrzeuge, also auch Taxis, an.
Der ADAC sichert über eine normale Mitgliedschaft beim Taxi nur Pannenhilfe, 
 Abschleppen und Bergung ab. Für alles 
weitere muss eine Mitgliedschaft FIRMA 
und bei Bedarf ein Euro-Schutzbrief für Firmen abgeschlossen werden (siehe Kasten).
KS Auxilia bietet eine Firmenmitgliedschaft, über die alle geschäftlichen PKWs 
und Nutzfahrzeuge bis zu 3,5t zulässiges 
Gesamtgewicht versicherbar sind. Jedes 
Fahrzeug muss einzeln versichert werden. 
Als Besonderheit gibt es keine Kilometerbeschränkung. Die Leistungen werden nicht 
erst ab einer Entfernung von 50 km vom 
Betriebssitz erbracht, sondern bereits ab 
der Haustüre.
Die Prioritäten ändern sich
Viele der Zielsetzungen von Automobilclubs 
stammen aus den Anfangszeiten der Motorisierung. Die Bereitstellung von Infrastuktur für das Automobil ist heute nicht mehr 
das grundlegende Problem. Problematisch 
ist die Tatsache, dass häufig zu viele Fahrzeuge zur selben Zeit am selben Ort unterwegs sind.
Mobilitätsstudien der letzten Jahre haben 
gezeigt, dass zwar das Auto immer noch einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung 
besitzt, aber gerade bei jüngeren Menschen 
nicht mehr die absolute Priorität genießt. 
Verkehrsmittel werden je nach Verkehrsund Kostensituation gewählt. Der Fokus 
liegt stark auf der Vernetzung und Verknüpfung aller Verkehrsformen. Insofern wird 
die absolute Fixierung auf den „Motorisierten Individual-Verkehr (MIV)“ einiger Clubs 
nicht auf Dauer mehrheitsfähig sein. 
Der Trend wird vermutlich weiter in Richtung „allgemeine Mobilitäts-Dienstleistung“ gehen. Als Bestandteil des ÖPNV 
 (Öffentlicher Personen-Nah-Verkehr) hoffen 
wir als Taxiunternehmer und -fahrer von 
diesen Entwicklungen zu profitieren. (KGF)
Quellen:
www.wikipedia.de: Verkehrsclub
www.adac.de, www.avd.de, www.acv.de,
www.ace-online.de, www.mobil.org
Vergleich verschiedener Leistungen: 
www.pannenhelfer-guide.de
www.bussgeldkatalog.org/pannenhilfe
pannenhilfevergleich.de/deckungsvergleich
Vergleich von Basis-Tarifen
Bereits die günstigsten Tarife jedes Anbieters beinhalten das wichtigste: die Unfallund Pannenhilfe. Jedoch übernehmen der 
AvD und „Mobil in Deutschland” die Kosten 
dafür nur einmal pro Jahr. Die wichtigsten 
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der 
 Tarife sind in der folgenden Tabelle zusammen gefasst.
Quelle: 
www.pannenhelfer-guide.de/basis-vergleich/

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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
 
Vergleich von Premium-Tarifen
Die Automobilclubs ADAC, AVD, BAVC und 
Mobil in Deutschland bieten mehrere Tarife 
an. Die hier verglichenen Premium-Tarife 
beinhalten eine Vielzahl von Leistungen, 
was wiederum mit höheren Kosten verbunden ist. Im Vergleich zur günstigsten Basis-Absicherung von Mobil in Deutschland 
(24 Euro) ist die ADAC-Plus-Mitgliedschaft 
(84 Euro) um den Faktor 3,5 teurer. Allerdings beinhalten die Premium-Tarife ein 
umfangreicheres Leistungsspektrum, was 
hier gegenüber gestellt wird.
Folgende Leistungen bieten alle verglichenen Tarife. Die größten Unterschiede sind 
in der Tabelle zusammen gefasst.
Unfall- und Pannenhilfe
➔ 24h-Notruf
➔ deutschland- und europaweite 
Unfall- und Pannenhilfe
➔ Bergung nach Unfall
➔ Abschleppen bis zur nächsten Werkstatt
➔ Fahrzeugrücktransport
➔ Hilfe bei Totalschäden im Ausland
➔ Fahrtkostenübernahme
➔ Ersatzteilversand ins Ausland
➔ abgesicherte Schadensfälle pro Jahr: 
unbegrenzt
Hilfe auf Reisen
➔ Schlüsselservice
➔ Krankenrücktransport
➔ Kostenübernahme für einen 
 Krankenbesuch
➔ Hilfe bei Verlust von Reisedokumenten 
im Ausland
➔ Kostenübernahme bei außerplanmäßiger 
Heimreise
➔ Heimholservice für Kinder
➔ Arzneiversand ins Ausland
ADAC: Mitgliedschaft für 
Taxiunternehmer/-fahrer
Der ADAC e.V. bietet die Mitgliedschaft und 
die Plus-Mitgliedschaft für Privatpersonen 
an. 
Für Firmen gibt es die ADAC Mitgliedschaft 
FIRMA und ADAC Euro-Schutzbriefe für 
 Firmen für die einzelnen Fahrzeuge, also 
auch Taxis. 
ADAC Mitgliedschaft:
Nicht geschützt sind Fahrzeuge bei der gewerbsmäßigen Personenbeförderung. Befördert das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Schadens gewerbsmäßig Personen, ist es nicht 
geschützt. Dieser Ausschluss gilt jedoch 
nicht für Taxis, d. h. das ADAC Mitglied erhält als Fahrer eines Taxis die Leistungen 
Pannenhilfe, Abschleppen und Bergung.
ADAC Plus-Mitgliedschaft:
Auch hier sind Schäden mit Fahrzeugen 
nicht geschützt, wenn das Fahrzeug bei 
Eintritt des Schadens zur gewerbsmäßigen 
Personenbeförderung verwendet wurde. 
Das gilt hier auch für Taxis! Taxis sind in 
der Plus-Mitgliedschaft also generell ausgeschlossen, es gibt also weder fahrzeugnoch personenbezogene Leistungen für 
Mitglied und berechtigte Insassen. 
Die ADAC Mitgliedschaft FIRMA und der 
ADAC Euro-Schutzbrief für Firmen:
Die ADAC Mitgliedschaft FIRMA bezieht 
sich immer auf eine Person und nicht auf 
ein Fahrzeug. Deshalb ist in der ADAC Mitgliedschaft FIRMA immer eine begünstigte 
Person zu benennen, die damit alle Leistungen der Mitgliedschaft erhält. Für eine 
Mitgliedschaft kann nur ein Begünstigter 
eingetragen und eine Mitgliedskarte ausgegeben werden. Bitte haben Sie Verständnis 
dafür, dass Firmenmitglieder bei gleichem 
Beitrag wie persönliche Mitglieder die 
 Leistungen des Clubs auch nur im gleichen 
Umfang erhalten können. Der jährliche 
ADAC Mitgliedsbeitrag beträgt 49 Euro.
Unter einer bestehenden ADAC Mitgliedschaft FIRMA können beliebig viele ADAC 
Euro-Schutzbriefe für Firmen zu je 37 Euro 
pro Fahrzeug im Jahr abgeschlossen werden. Diese sind, im Gegensatz zur Mitgliedschaft, primär fahrzeugbezogen; das 
heißt, Versicherungsschutz besteht für 
Quelle: 
www.pannenhelfer-guide.de/premium-vergleich/

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FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
 
das im Schutzbrief eingetragene Fahrzeug 
sowie für jeden berechtigten Fahrer und 
Insassen.
Hier sind Fahrten der gewerbsmäßigen 
Personenbeförderung im Geltungsbereich 
Europa versichert, aber nur für den Schutzbrief-Inhaber bzw. den berechtigten Fahrer 
und das Fahrzeug. Es gibt einige Einschränkungen. Die zahlenden Fahrgäste 
 erhalten keinerlei Leistungen aus dem 
 Firmen-Schutzbrief. Ferner werden Kosten 
für ein Ersatzfahrzeug für die gewerbsmäßige Personenbeförderung und die Anfahrtskosten für ein Ersatzpersonal nicht 
übernommen.
Dieser Schutzbrief zum Preis von 37 Euro 
pro Jahr hat einen wichtigen Vorteil: Jeder 
berechtigte Fahrer des versicherten Firmenwagens erhält den vollen Versicherungsschutz, auch wenn dieser nicht selbst ADAC 
Mitglied ist. Der ADAC Euro-Schutzbrief 
für Firmen bietet Versicherungsschutz bei 
Panne, Unfall und Diebstahl in ganz Europa 
für Fahrer und Insassen des im Schutzbrief 
benannten Fahrzeugs. (KGF)
TAXIKURIER: Mit welchen Argumenten 
würden Sie einen Taxiunternehmer / Taxifahrer / gewerblichen Fahrer überzeugen, 
von einem anderen Club zu Ihnen zu 
wechseln? Welche Leistungen für diese 
Berufsgruppe sehen Sie als besonderen 
Anreiz?
Roman Breindl: Auch bei gewerbsmäßiger Personenbeförderung durch Taxis hilft 
der ADAC. Dazu macht das Netz der Pannen- und Unfallhilfe sowie die hohe Erfolgsquote der Gelben Engel den ADAC zu 
einem starken Mobilitätsdienstleister, 
der keinen Vergleich zu scheuen braucht.
TAXIKURIER: Wie beurteilt der ADAC die 
derzeitige Verkehrsentwicklung in München?
Alexander Kreipl: Sowohl der innerstädtische Verkehr als auch die Pendlerströme 
nehmen kontinuierlich zu, sodass das 
Münchner Verkehrssystem, insbesondere die 
Ein- und Ausfallstraßen, zu den Stoßzeiten 
an seine Belastungsgrenze stößt. Eine 
deutliche Zunahme ist auch beim Anteil an 
Fahrradfahrern zu beobachten, hier nimmt 
München eine Vorbildfunktion ein. Man 
darf jedoch nicht vergessen, dass die Stadt 
mit allen Verkehrsträgern – auch mit dem 
Auto – erreichbar bleiben muss. Ein Patentrezept zur Lösung der Verkehrszunahme 
und der damit verbundenen Probleme gibt 
es nicht. Dennoch kann jeder selbst zur 
Entspannung der Situation durch rücksichtsvolles, faires und defensives Verhalten beitragen. Dahingehend appelliert der 
ADAC auch immer wieder an Fußgänger, 
Rad- und Autofahrer.
TAXIKURIER: Die beschlossenen Ringtunnel sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. Was sehen Sie als vordringlich 
für die weitere Verkehrsentwicklung in 
München?
Alexander Kreipl: Der ADAC hat den 
 Bürgerentscheid in den 90er Jahren zum 
Bau der drei Tunnel zusammen mit der 
Taxi München eG maßgeblich unterstützt 
und befürwortet. Dass das damalige Votum der Bürger pro Tunnelbau eine wichtige Weichenstellung für die Verkehrsentwicklung in München war, steht außer 
Frage. Die jetzt diskutierten Tunnel an 
der Landshuter Allee und der Tegernseer 
Landstraße sind zweifelsohne Baumaßnahmen zum Schutz der Anwohner durch 
Verringerung der Lärm- und Schadstoffemissionen. Zu einer nennenswerten 
 Verbesserung der Verkehrssituation werden sie jedoch nicht beitragen. Sehr viel 
mehr versprechend sind die weitere ➔ 
Der TAXIKURIER im Gespräch mit Roman Breindl (ADAC Öffentlichkeitsarbeit) und Alexander Kreipl 
(verkehrs- und umwelt politischer Sprecher des ADAC Südbayern)
➔ INTERVIEW
ADAC

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Umsetzung der sogenannten Grünen 
 Wellen sowie der Ausbau der P+R-Anlagen 
am Stadtrand. Zudem bedarf es der Aufstockung der finanziellen Mittel, um 
das Münchner Straßennetz zum einen zu 
erhalten, zum anderen aber auch weiter 
auszubauen.
TAXIKURIER: Wie steht der ADAC zur 
 Häufung der Radarmessungen im Bereich 
der Ringtunnel?
Alexander Kreipl: Die Erfahrungen beispielsweise im Petueltunnel haben gezeigt, dass Radarmessungen eindeutig die 
Verkehrssicherheit erhöhen und von daher 
gerechtfertigt sind. Man darf nicht vergessen, dass das Gefahrenpotenzial in 
 einer Röhre wesentlich höher liegt. Die 
Häufigkeit und Schwere der Unfälle sind 
durch die Maßnahme deutlich zurückgegangen. Dennoch ist zu hinterfragen, ob 
eine größere Anzahl an Geräten wie beispielsweise im Luise-Kieselbach-Tunnel 
tatsächlich diesem Zweck dienlich ist.
TAXIKURIER: Der ADAC leistet seinen 
Mitgliedern kostenlose Pannenhilfe. Wird 
auch hilfebedürftigen Nicht-Mitgliedern 
geholfen? Was müssen diese für die Hilfe 
zahlen?
Roman Breindl: Ganz grundsätzlich hilft 
der ADAC im Pannenfall jedem – unabhängig vom Bestehen einer Mitgliedschaft. Allerdings stellt der ADAC die 
 entstandenen Kosten dem Nichtmitglied 
in Rechnung.
TAXIKURIER: In den letzten Jahren war 
der ADAC öfters negativ in den Schlagzeilen (Stichworte: Beliebtheits-Ranking 
Golf, forcierter Batterieverkauf in Pannensituationen, Verkauf von Mitgliedschaften 
in Pannensituationen). Wie hat der ADAC 
auf diese Probleme reagiert?
Roman Breindl: Der ADAC hat mit einer 
tiefgreifenden „Reform für Vertrauen“ den 
Club neu ausgerichtet. Schwerpunkt ist 
eine klare strukturelle Trennung der wirtschaftlichen Aktivitäten von gesamtgesellschaftlichen und originären Vereins-Aufgaben. Die sogenannte 3-Säulen-Struktur aus 
Idealverein, nicht-börsennotierter Aktiengesellschaft und gemeinnütziger Stiftung 
wird im Laufe des Jahres 2016 umgesetzt. 
Die wichtigsten Elemente des Reformprogramms sind die neue Organisationsstruktur, 
die Compliance-Verhaltensrichtlinien sowie 
ein umfassender Kulturwandel mit einem 
neuen Leitbild für den gesamten ADAC. 
 Äußeres Zeichen des Wandels ist unter 
 anderem eine komplett neue ADAC Motorwelt, die wesentlich relevanter, attraktiver 
und näher am Mitglied ausgerichtet sein 
wird. 
TAXIKURIER: Als Vereinszweck ist in der 
Satzung des ADAC in §2 festgeschrieben: 
Der ADAC „wahrt … die Belange der motorisierten Verkehrsteilnehmer“ und setzt 
sich ein für „Fortschritte im Verkehrswesen, vor allem auf dem Gebiet des Straßenverkehrs ...“ . Gibt es im Verein ADAC e.V. 
Mechanismen zur (verkehrspolitischen) 
 Willensbildung der Mitglieder oder werden 
diese Zielsetzungen grundsätzlich nicht 
hinterfragt?
Roman Breindl: Die Einbindung der Mitglieder ist beim ADAC eine wichtige Säule 
der „Reform für Vertrauen“ . Die verkehrspolitische Positionen des ADAC werden mit 
Expertenwissen und unter Berücksichtigung 
der Mitgliedermeinung entwickelt und 
durch die gewählten ADAC Gremien beschlossen. Die Mitgliedermeinung zu aktuellen verkehrspolitischen Themen wie der 
Infrastrukturfinanzierung, Elektromobilität 
oder Verkehrssicherheit wird regelmäßig 
mit repräsentativen Mitgliederbefragungen 
abgefragt. Zusätzlich erreichen den ADAC 
täglich Zuschriften mit aktuellen Fragen 
und Belangen der Mitglieder zu verkehrspolitischen Themen, die von ADAC Experten beantwortet werden und Hinweise 
geben, wo den Mitgliedern der Schuh 
drückt. Auch in sozialen Medien, wie 
Twitter und Facebook, ist der ADAC aktiv, 
und nutzt damit die neuen Möglichkeiten 
des interaktiven Austausches zu Themen, 
die die Mitglieder bewegen. Zudem gibt 
es einen verkehrspolitischen Blog des 
ADAC: https://forummobilitaet.wordpress.
com/. Auf der ADAC Plattform Move 
(www.aktionmove.de/home/index.html) 
wählen Mitglieder unter dem Motto „Alles, was Autofahrer bewegt“ Themen aus, 
zu denen ADAC Experten fundiert Stellung 
nehmen. Einen weiteren innovativen Ansatz, die Mitglieder direkt in die politische Diskussion „mitzunehmen“, testete 
der ADAC mit einer fachpolitischen Veranstaltung in Berlin zum Thema Car sharing. 
Durch Live-Übertragung auf dem ADAC 
Youtube Kanal konnten ADAC Mitglieder 
die Veranstaltung zeitgleich verfolgen 
und Fragen an die Podiumsteilnehmer 
stellen. Geplant ist eine Online-Plattform, 
mit der der Austausch zu den Mitgliedern 
noch intensiviert werden sollen.
TAXIKURIER: Herr Breindl, Herr Kreipl, 
wir danken für das Gespräch und wünschen allezeit unfall- und pannenfreie 
Fahrt. (KGF)
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
 
Roman Breindl Alexander Kreipl

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Im damaligen Fokus standen in erster 
 Linie aktuelle verkehrliche Themen rund 
um die Landeshauptstadt, allen voran die 
drei großen Ringtunnel. Gründungsvater 
des Vereins und bis heute auch erster 
 Vorsitzender ist der Münchner Dr. Michael 
Haberland. Seine Absicht war es, eine 
 Interessenvertretung zu schaffen, die insbesondere eine regionale Stärke vorweist 
und vor Ort aktiv handelt. Es sollte eine 
Alternative zu den großen Automobilclubs 
geschaffen werden. Gut zwanzig Jahre 
später darf man feststellen, dass die 
Ziele nicht nur erreicht, sondern bei 
 Weitem übertroffen wurden. Aus „Mobil 
in München e.V.“ wurde „Mobil in 
Deutschland e.V.“ . 
Die Engagements wurden ausgeweitet und 
so startete beispielsweise im September 
2015 die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART! Hände ans Steuer – 
Augen auf die Straße“, die von Mobil in 
Deutschland und dem TÜV SÜD initiiert 
wurde und sich für ein neues, anderes 
 Bewusstsein bei der Smartphone-Nutzung 
am Steuer einsetzt.
Was bietet Mobil in Deutschland e.V. 
seinen Mitgliedern?
Mobil in Deutschland e.V. ist der günstige 
und moderne Automobilclub in Deutschland 
und bietet seinen Mitgliedern schnelle 
 Pannenhilfe im Notfall im In- und Ausland. 
Umfangreicher Service, viele Einkaufsvorteile und alles, was man von einem modernen, voll leistenden Automobilclub erwartet, das gibt es ab 24 Euro Mitgliedsbeitrag 
im Jahr. 
Wichtig ist das Vertrauen in die Leistung 
der Pannenhilfe: Unterstützt durch das 
Pannenhelfer-Netzwerk des AvD und dessen 
Kooperationspartner stehen allein in 
Deutschland über 2.000 Fahrzeuge bereit, 
um im Not- und Pannenfall zu Hilfe zu 
kommen. Das Mitglied von Mobil in 
Deutschland e.V. erhält eine persönliche 
Mitgliedskarte, auf der neben der Mitgliedsnummer auch die Notrufnummer 
zu finden ist, unter der 24 Stunden der 
Pannen- und Unfallservice zur Verfügung 
steht.
Das steht hinter Mobil in 
Deutschland e.V.:
➔ Top Service zu Top Konditionen: 
Eine schlanke Verwaltung, die Online- 
Abwicklung vieler Vorgänge und 
starke Partner ermöglichen günstige 
Preise für unsere Mitgliedschaften.
➔ Zuverlässige Hilfe im Not- und 
Pannenfall im In- und Ausland
➔ Umfangreiche Mitgliedervorteile 
bei über 500 namhaften Partnerunternehmen
➔ Zahlreiche Serviceangebote wie 
 Bußgeldrechner, Routenplaner oder 
 attraktive Gewinnspiele
➔ Hochwertiges Mitgliedermagazin 
mit vielen spannenden Themen rund 
um Mobilität, Reise und Verkehr
➔ Interessensvertretung deutscher 
 Autofahrer in allen Belangen der 
 Mobilität (z.B. gegen ein generelles 
Tempolimit, Abschaffung der Ökosteuer 
oder willkürliche Blitzer abzocke)
Heute zählt der Club knapp 5.500 Mitglieder mit stetig steigender Tendenz 
und konnte sich so als Alternative zu 
 anderen Automobilclubs in Deutschland 
etablieren.
Timeline:
➔ November 1992 
Gründung von Mobil in München e.V. 
mit 17 Gründungsmitgliedern als 
 Mobilitätsverein für München
➔ Januar 1994 
Erscheinung des 1. Mobil in München- 
Magazins mit einer Auflage von 5.000 
Stück in der Leopoldstraße in München
➔ 1995 
Bürgerbegehren für Tunnel am Mittleren 
Ring wird gestartet
➔ März 1996 
Mobil in München e.V. geht online
➔ Juni 1996 
Bürgerentscheid für 3 Tunnel wird 
 gewonnen
➔ 1996–2003 
Aktivitäten zur Abschaffung des 
 Handyverbots in den Münchner 
 Nahverkehrsmitteln 
➔ 2004 
Gründung „Freundeskreis Transrapid 
München“
➔ April 2008 
Mobil in München startet Initiative 
 gegen ein Tempolimit 130 auf 
 deutschen Autobahnen
➔ Mai 2009 
 Umbenennung des Vereins in Mobil 
in Deutschland e.V.
➔ Mai 2009 
Mobil in Deutschland e.V. startet als 
 Automobilclub und bietet Mitgliedern 
viele neue Services
➔ September 2009 
 Erster eigener Messestand auf der 
IAA Frankfurt
➔ September 2009 
 Mobil in Deutschland steigt in die 
 neuen Netzwerke wie Facebook und 
Twitter ein
➔ Sommer 2010 
Einzug in neue Büroräume in der 
 Elsenheimerstraße in München
➔ Sommer 2011 
Mobil in Deutschland e.V. bietet mit der 
Premium Mitgliedschaft weltweiten 
Schutz
➔ Juni 2012 
1. Zukunftsforum für Mobilität 
 „Konjunktur braucht Infrastruktur“
➔ Februar 2014 
2. Zukunftsforum im Rahmen einer 
OB-Kandidatendiskussion in München
➔ September 2015 
Start der bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART! Hände ans 
Steuer – Augen auf die Straße“ (TK)
Es war im November 1992, als ein kleiner Kreis verkehrspolitisch aktiver Münchner Bürger, exakt 17 an der Zahl, 
den Verein Mobil in München e.V. aus der Taufe hoben. 
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
 
➔ MOBIL IN DEUTSCHLAND E.V.

Seite 20

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Der Automobilclub „Mobil in Deutschland e.V.“ und die Taxi-München eG sind 
seit vielen Jahren in verschiedensten 
Belangen gemeinsam aktiv. Hervorzuheben ist hier die Veranstaltungsreihe 
„Zukunfts forum für Mobilität“, die 2012 
ihren Auftakt feiern durfte. Eingeladen 
hatte dazu der Automobilclub „Mobil in 
Deutschland e.V.“ in das Hotel Leonardo 
Royal in München. Das Motto des 
Abends lautete: „Konjunktur braucht 
 Infrastruktur“ . 
Neben hochrangigen Vertretern aus 
 Wirtschaft und Politik stellte auch Reinhard Zielinski, Vorstandsmitglied der 
Taxi-München eG, die Standpunkte des 
Taxigewerbes zu aktuellen Infrastrukturthemen dar. 
Der Erfolg dieser Auftaktveranstaltung 
ebnete den Weg für das 2. Zukunftsforum 
im Frühjahr 2014. Mobil in Deutschland 
e.V. veranstaltete gemeinsam mit der 
Taxi- München eG anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl in München eine 
verkehrspolitische Podiumsdiskussion. 
Unter dem Motto „Auch morgen noch mobil in München?“ diskutierten die vier 
OB-Kandidaten über zukünftige Mobilität 
in der bayerischen Landeshauptstadt. Es 
konnten über 400 Gäste begrüßt werden. 
OB Dieter Reiter (SPD), Bürgermeister Josef Schmid (CSU) sowie die Vertreter von 
FDP, Michael Mattar und Der Grünen, Sabine Nallinger, stellten jeweils ihre Visionen von zukünftiger Mobilität vor und 
lieferten sich im Anschluss einen offenen 
Schlag abtausch. Beide Veranstalter, Mobil 
in Deutschland e.V. sowie die Taxi München eG, konnten im Rahmen dieser Diskussion gezielt ihre Wünsche und Vorstellungen den Kandidaten näher bringen und 
den umfassenden medialen Rahmen optimal nutzen. 
Der TAXIKURIER stattete Mobil in 
Deutschland e.V. einen Besuch in den 
 Geschäftsstelle in der Elsenheimerstraße 
in München ab und führte dabei folgendes Gespräch:
TAXIKURIER: Herr Dr. Haberland, als 
 Vorsitzender des Automobilclubs Mobil 
in Deutschland e.V. verfolgen Sie die 
 verkehrspolitische Entwicklung in der Landeshauptstadt München in den letzten 
25 Jahren mit besonderem Interesse. Welche Veränderungen bewerten Sie positiv, 
und was ist in Ihren Augen gründlich 
 daneben gegangen?
Dr. Haberland: In der Tat sind wir hier seit 
fast 25 Jahren im Dienste der Mobilität unterwegs. So hat das alles einmal angefangen. Anfang der 90er Jahre war München 
besonders „autounfreundlich“ . Stichwort: 
München 2000 autofrei. Das war nicht nur 
Gerede, dahinter steckten konkrete Ideen. 
Das Auto war Teufelszeug, das um jeden 
Preis aus der Stadt verbannt werden sollte. 
Rot/Grün hatte da ganz wilde Ideen. Zum 
Glück wurden nur ein paar davon umgesetzt und das Allermeiste ist wieder in 
Schubladen verschwunden. Daran sieht 
man, was passiert, wenn wilde Ideologie 
vor Vernunft regiert. Aber das hat sich relativiert, zumal wir jetzt komplett veränderte 
politische Verhältnisse haben. Reiter und 
Schmid fahren da einen vernünftigen und 
praktischen Kurs und genießen beide das 
Ansehen der Menschen. Das ist gut. Wenn 
sie das auch noch der eigenständigen 
 Verwaltung beibringen, stehen München 
tolle Zeiten bevor.
TAXIKURIER: In der Anfangszeit des 
 Vereins waren die drei Ringtunnels das 
 zentrale Thema der Aktivitäten. Was beschäftigt Sie aktuell mit Blick auf die 
 Verkehrsplanung in der Stadt München 
für die kommenden Jahre?
Dr. Haberland: Städten wie München mangelt es immer mehr an erweiterbarer Verkehrsinfrastruktur. Nehmen wir das Thema 
Zuwachs der Stadt. München wird bald 
1,6 Mio., 1,7 Mio. oder sogar mal 2 Mio. 
Einwohner haben. Es bedarf Wohnraum, 
aber auch Verkehrsraum. Man kann den 
Stadt- und Verkehrsplanern vor 150 Jahren 
keinen Vorwurf machen, dass sie zu eng 
 geplant hätten. Die hatten damals ganz 
andere Sorgen. Da hat sich in 20 Jahren 
Mobil in Deutschland und die Taxi-München eG: Gemeinsamkeit macht stark!
die Einwohnerzahl sogar verdoppelt. 
Wohnraum musste schnell her. Wenn er 
nicht da war, wurde geteilt. Viertel und 
Plätze entstanden. Gründerzeit: Es gab 
Fußgänger, Pferde und Kutschen. Es gab 
keine Fahrräder, Autos oder Busse, von 
E-Mobility mal ganz zu schweigen. Also, 
was bleibt uns heute übrig, hier das Beste daraus zu machen? Viele andere Städte 
machen es uns vor: Verkehr, soweit es 
geht, unter die Erde zu verlagern. Mit der 
U- und S-Bahn ist das ja großflächig 
 geschehen und auch für den Automobilbereich wird es noch kommen. Wir haben 
nach langem, hartem Kampf die Ringtunnel erstritten und diese sind heute 
eine Wohltat. Oben grün, unten notwendiger Verkehr. Sogar die Grünen finden 
das mittlerweile hinter vorgehaltener 
Hand gut. Daher müssen in München 
 weitere Tunnel folgen: Englischer Garten, 
Chiemgaustraße und einiges mehr. Der 
Mittlere Ring muss kreuzungs- und ampelfrei werden, von mir aus weitgehend unter der Erde. Darüber sollte man auch mal 
am Altstadtring nachdenken, soweit das 
baulich möglich ist. Eine zweite S-Bahn 
Stammstrecke muss her, auch unter der 
Erde. Und zuletzt braucht München den 
geschlossenen Autobahnring. A8-A95-
A96-A8 im Münchner Südwesten müssen 
verbunden sein. 100 Jahre Planung für 
dieses Projekt sind einfach ein Armutszeugnis.
TAXIKURIER: Mobil in Deutschland zählt 
mittlerweile über 5.500 Mitglieder. Mit 
welchem Argument überzeugen Sie einen 
Taxifahrer, dass er von einem anderen 
 Automobilclub zu ihnen wechselt? Gibt es 
besondere Anreize für Taxifahrer bzw. für 
berufliche Kraftfahrer im Allgemeinen?
Dr. Haberland: Im Moment bieten wir 
 unsere Mobil in Deutschland e.V. Mitgliedschaft nur für Privatpersonen an, 
d.h. noch nicht für das Gewerbe. Aber 
da haben wir moderne und sehr günstige 
Tarife. 28 Euro für eine deutschlandweite 
Mitgliedschaft für eine Person und ein 
Fahrzeug. Weltweit für 58 Euro personenbezogen, d.h. Sie sind als Person abge-
➔ INTERVIEW
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016

Seite 21

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deckt, egal mit welchem Fahrzeug Sie 
 unterwegs sind. Der Service erstreckt 
sich dabei von der einfachen Unfall- und 
Pannenhilfe, Fahrzeugbergung über den 
Mietwagen bis hin zu einem Dokumentenservice oder einem Krankenrück transport. 
Alles, was man eben von einem professionellen Automobilclub erwartet, ohne zu 
tief in die Tasche greifen zu müssen.
TAXIKURIER: Mit der Eröffnung des dritten Ringtunnels gingen abermals unzählige Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen 
in Betrieb. Damit wurde der Mittlere Ring 
die Straße mit den meisten Blitzern in 
Deutschland. Welche Aktivitäten betreibt 
„Mobil in Deutschland e.V.“ gegen diese 
intensiven Kontrollen?
Dr. Haberland: Das übertreibt unser CSU 
Innenminister Herrmann leider maßlos. 
Autofahrer stehen für ihn zuallererst unter Generalverdacht: Rasen und drängeln, um es auf einen Punkt zu bringen. 
Das sehe ich komplett anders. Bayerische Autofahrer sind gute Autofahrer, die 
in der Regel ihr Auto lieben und sich an 
die Regeln halten. Aber Autofahrer haben 
wenig Lobby, deshalb kann man sich dort 
ungeniert bedienen. Allerdings ist das 
längst durchschaut. Fast kein Autofahrer 
in München und Bayern glaubt mehr an 
Radarkontrollen zu Zwecken der Sicherheit. Dann würde man vor Altenheimen, 
Schulen und Kindergärten blitzen und genau das tun, was die StVO §3 vorschreibt. 
Stattdessen blitzt man an Ein- und Ausfallstraßen, jetzt in sicheren Tunnels oder 
nachts auf Autobahnen. Wir zeigen das 
alle paar Jahre mit unserem Blitzatlas. In 
München wird dort geblitzt, wo nichts 
passiert und wo viel passiert, wird nicht 
geblitzt. Das haben wir mittlerweile hinlänglich belegt. Die Polizei protestiert 
zwar immer gewaltig gegen unsere Veröffentlichungen, aber wider legen können 
sie es auch nicht. Ergo: Der Staat blitzt, 
um Geld zu verdienen. Wir von Mobil in 
Deutschland e.V. aber sagen: Geblitzt 
werden darf nur zu einem einzigen 
Zweck: Der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.
TAXIKURIER: Herr Dr. Haberland, wir 
 bedanken uns für das Gespräch und 
 wünschen Ihnen sowie Mobil in Deutschland e.V. alles Gute! (TK)
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
 
Dr. Michael Haberland, Präsident von Mobil in Deutschland e.V.
––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
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––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
Berg am Laim – Autoaufbruch mit 
Hilfe von DNA geklärt 
Am Freitag, 29.05.2015, schlug ein zunächst unbekannter Täter an einem in der 
Fehwiesenstraße geparkten Taxi die Fahrertürscheibe ein. Aus dem Fahrgastraum 
 entwendete er anschließend ein Datenfunkgerät mit Navigationsfunktion. 
Im Rahmen der Spurensicherung wurde an 
einer tatrelevanten Stelle im Taxi ein 
DNA-Anrieb gesichert und mit Hilfe des 
Landeskriminalamtes mit der DNA-Datenbank abgeglichen. Dabei ergab sich eine 
Übereinstimmung mit den eingestellten 
Daten eines 24-jährigen Serben aus München. Dieser äußerte in seiner Vernehmung, dass er sich an den Aufbruch nicht 
erinnern könne. 
Innenstadt – Tatverdächtige nach 
Diebstahl im Taxi festgenommen 
Am Mittwoch, 09.12.2015, gegen 5.25 Uhr, 
fuhr ein 18-jähriger Münchner mit einer 
38-jährigen Münchnerin in einem Taxi zu 
einem Club in der Sonnenstraße. Zur Bezahlung des Fahrpreises legte der junge 
Mann einen 50-Euro-Schein auf die Mittelarmlehne des Taxifahrers. Kurz darauf nahm 
die Frau den Schein an sich und zahlte die 
Fahrt mit eigenem Geld. 
Nachdem beide ausgestiegen waren, verständigte der 18-Jährige die Polizei, um 
die Frau anzuzeigen. Gegen die Maßnahmen der hinzugerufenen Beamten der Polizeiinspektion 11 wehrte sich die alkoholisierte Beschuldigte, wurde zunehmend 
aggressiv und versuchte, eine Polizistin zu 
schlagen. Daraufhin brachten die Polizisten 
die 38-Jährige zu Boden und legten ihr 
Handschellen an. Anschließend wurde die 
Frau auf die Wache gebracht, wo sie bis 
9.55 Uhr in Sicherheitsgewahrsam genommen wurde. Bei einer Durchsuchung der 
Frau wurde ein 50-Euro-Schein gefunden 
und sichergestellt. 
Bei dem Widerstand wurden zwei Polizistinnen und ein Polizist leicht verletzt. Auch 
die Beschuldigte gab Verletzungen an (Rötungen) und erstattete Anzeige gegen die 
eingesetzten Beamten. Die Ermittlungen in 
diesem Fall werden zuständigkeitshalber an 
das LKA übergeben. 
Schwabing – Versuchter Mord zum 
Nachteil eines Taxifahrers, 
der Taxifahrer wurde schwer verletzt
Am Sonntag, 13.12.2015, gegen 3.00 Uhr 
morgens, kam es auf Höhe der Leopoldstraße 126 zu einem Streit zwischen einem 
Taxifahrer und seinen beiden männlichen 
Fahrgästen. Hierbei wurde der Taxifahrer, 
der sein Taxi am Fahrbahnrand abgestellt 
hatte und ausgestiegen war, zunächst 
 geschubst und dann mit einem kräftigen 
Faustschlag zu Boden gebracht. Anschließend wurde auf den Kopf des am Boden 
liegenden Taxifahrers mit den Beinen so 
kräftig eingetreten, dass dieser das Bewusstsein verlor und in die Intensivstation 
eines Münchner Krankenhauses eingeliefert 
werden musste. Es besteht aktuell akute 
Lebensgefahr. Aus diesem Grunde übernahm die Mordkommission München die 
Sachbearbeitung.
Die beiden unbekannten Täter flüchteten in 
unbekannte Richtung. Zur Abklärung des 
genauen Ablaufs sowie der Hintergründe 
der Tat bedarf es weiterer Ermittlungen. 
Der Taxifahrer erlitt hierbei massive Kopfverletzungen durch Faustschläge und Fußtritte und befindet sich derzeit weiterhin 
in intensivmedizinischer Behandlung, da 
sein Gesundheitszustand weiterhin nach 
Einschätzung der behandelnden Ärzte als 
kritisch anzusehen ist.
Die beiden Fahrgäste, wobei laut Zeugenaussagen nur einer von diesen für die Tatausführung verantwortlich war, waren seit 
der Tat flüchtig. Der Taxifahrer wurde am 
Tatort zurückgelassen und war zu diesem 
Zeitpunkt bereits nicht mehr ansprechbar. 
Zeugen verständigten den Rettungsdienst 
und leisteten erste Hilfe. Die Ermittlungen 
übernahm noch vor Ort die Mordkommission München, da der Sachverhalt als versuchtes Tötungsdelikt zu werten ist.
Vermutlich aufgrund der offensiven Medienberichterstattung meldete sich am gestrigen Tag eine Rechtsanwältin bei der Mordkommission München. Sie gab an, dass sie 
am Nachmittag zusammen mit einer weiteren Rechtsanwältin und zwei Mandanten 
zur Mordkommission kommen werde. Bei 
den Mandanten handelt es sich um die 
 gesuchten Fahrgäste des verletzten Taxifahrers vom Vortag. Bei der am späten 
Nachmittag in den Räumen der Mordkommission München erfolgten Beschuldigtenvernehmung gaben beide Männer an, dass 
sie gemeinsam beim Feiern in München 
 unterwegs waren und gegen 3.00 Uhr in 
das Taxi am Odeonsplatz einstiegen. 
Aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums 
musste sich einer der beiden, ein 27-jähriger Deutscher aus München, im Taxi übergeben. Daraufhin beendete der Taxifahrer 
am Tatort die Fahrt und bat beide auszusteigen. Der 25-jährige Begleiter, ein deutscher Arbeiter aus München, kam daraufhin 
mit dem Taxifahrer aufgrund einer zusätzlich geforderten Reinigungspauschale – 
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
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TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1
 
 offenbar in Höhe von rund 30 Euro – in 
Streit. Dabei soll es dann laut Auskunft des 
25-Jährigen zu einer Schubserei gekommen 
sein, in deren Verlauf er dann dem Taxifahrer zwei Faustschläge versetzte. Von Fußtritten und weiteren Schlägen, als der Geschädigte schon am Boden lag, wie es 
Zeugenaussagen berichten, will er nichts 
wissen.
Der 27-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Seinem 
25-jährigen Arbeitskollegen wurde die vorläufige Festnahme erklärt. Er wurde am 
15.12.2015 dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft München I wird Haftbefehl 
wegen versuchten Totschlags beantragen.
Milbertshofen – Straßenraub mit 
massiver Gewaltanwendung 
Am Mittwoch, 30.12.2015, lernte eine 
58-Jährige den späteren Täter in einem 
 Lokal kennen. Als beide von der Wirtin aufgrund ihres alkoholisierten Zustands aus 
dem Lokal verwiesen wurden, fuhren sie 
gemeinsam gegen 20 Uhr mit einem Taxi 
weg. Bereits im Taxi kam es zu Streitereien 
zwischen den beiden. An einer Tankstelle 
in der Situlistraße kauften sie Zigaretten 
und setzten anschließend ihren Streit im 
Taxi fort. 
Nachdem sie sich nicht auf ein gemeinsames Fahrziel einigen konnten und aufgrund 
der Tatsache, dass sie permanent stritten, 
bat der Taxifahrer die beiden in der Lerchenauer Straße auf Höhe der Hausnummer 75 
das Taxi zu verlassen. Das Fahrgeld wurde 
von der 58-Jährigen bezahlt. Noch am Ausstiegsort wurde sie offensichtlich von dem 
bis dato unbekannten Täter unter massiver 
Gewaltanwendung gegen den Kopf niedergeschlagen und am Boden liegend nach 
Wertgegenständen durchsucht. 
Ein Zeuge bemerkte die Situation und 
sprach den Unbekannten an, der gerade auf 
seinem Opfer saß und dieses durchsuchte. 
Daraufhin ließ dieser von seinem Vorhaben 
ab und flüchtete vom Tatort. Die 58-Jährige erlitt massive Gesichtsverletzungen und 
wird derzeit stationär in einer Klinik 
 behandelt. 
Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, zwischen 
160–175 cm groß, kräftige Figur, kurze 
schwarze Haare, buschige Augenbrauen, 
südländischer Typ, sprach türkisch und 
englisch.
Bekleidet mit dicker, grauer Wollmütze, 
dunkler dicker, abgetragener Jacke, Jeans 
und hellen Turnschuhen; nannte sich 
„Christopher“ .
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem 
Polizeipräsidium München, Kommissariat 
21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen 
Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 
(TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen.

Seite 24

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ AUS IS‘S – nicht nur mit dem alten 
Jahr, sondern auch mit den Baustellen, die 
uns in 2015 so sehr – und so lange – erfreut haben. Urplötzlich, wenige Tage vor 
Weihnachten, war die Schleißheimer Straße 
wieder ungehindert befahrbar, und auch die 
zehnwöchige Baumaschinenausstellung vor 
Schrottis Haustüre in der Thalkirchner Straße wurde binnen weniger Stunden geräumt. 
Auf einmal ging es ganz schnell. Ein paar 
Wochen vorher hatten sogar die Laubsägeund Goldschmiedearbeiten an den Trambahngleisen rund um unseren Ostfriedhof-Stand ein glückliches Ende gefunden. 
Man könnte uns diesen „kalten Entzug“ 
doch wenigstens dadurch ein bisserl erleichtern, dass man noch für ein paar 
 Wochen schicke Blumentröge oder lustig 
bemalte Leitplanken in die Straße oder 
mitten in die Kreuzung stellt. Und schon 
wäre der „Erlebnisparcours Ostfriedhof“ 
oder der „Schlachthof- Irrgarten“ aus der 
Taufe gehoben. Anderswo – z. B. auf der 
Wiesn – zahlen die Leute doch freiwillig 
Geld für so was! Aber keine Angst, die 
nächsten Herausforderungen liegen schon 
vor uns, wenn z. B. bei dauerhaftem Wegfall unseres bisherigen Taxistandes am Romanplatz (neuer Standort noch unbekannt) 
die dortige Trambahninsel vergrößert wird 
oder gar noch die Trambahngleise durch 
die Wotan- und Fürstenrieder Straße 
(„Westtangente“) gelegt werden. 
➔ BETRUG – In einigen Zeitungen war 
kurz vor Weihnachten von einem Gerichtsverfahren zu lesen, bei dem ein Münchner 
Fiaker wegen Fahrpreisüberforderung zu 
 einer Geldbuße von 200 Euro verurteilt 
worden ist. Er hatte mit einem „Fiat Doblo“ 
(PKW mit vier regulären Fahrgastplätzen 
und zusätzlichen Notsitzen) fünf Fahrgäste 
befördert, dafür den Buszuschlag von 
5 Euro verlangt und, besonders schlau, 
vor allen Zeugen auch noch das Ausstellen 
einer Quittung verweigert. In mindestens 
einer Zeitung wurde die Sache so verkürzt 
dargestellt, dass es sich dabei auch um 
 einen VW-Bus oder sonst einen der einschlägigen echten (!) Taxibusse hätte handeln können. War nicht so. Also nochmal 
zur Klarstellung: es war ein Fünfsitzer 
(inkl. Fahrer) mit Notsitzen. Hierzu sei aus 
der Tarifordnung wörtlich zitiert: „Fahrten 
mit Großraumtaxis (Personenkraftwagen, 
die nach ihrer Bauart und Ausstattung zur 
Beförderung von mehr als 5 Personen einschließlich Fahrzeugführer/Fahrzeugführerin zugelassen und geeignet sind, in einem 
abgeteilten Lade- oder Kofferraum wenigstens 50 kg Gepäck mitführen zu können). 
Ab dem 5. Fahrgast beträgt der Zuschlag 
unabhängig von der Gesamtzahl der beförderten Personen (…) 5 Euro“ . Zitat Ende. 
Wem das jetzt zu schnell war: wer in einem 
„Doblo“, „Touran“ oder einem vergleichbaren Wagen mehr als vier Fahrgäste mitnimmt, erfüllt mit einem solchen Taxi 
 jedenfalls nicht die zitierte zusätzliche (!) 
Anforderung, jederzeit in einem abgeteilten Lade- oder Kofferraum mindestens 
50 kg Gepäck mitnehmen zu können. Zu 
können! – Diese Voraussetzung muss also 
auch dann (vom Auto bauartbedingt) erfüllt sein, wenn die Leute tatsächlich gar 
kein Gepäck dabei haben. Touran und Co. 
erfüllen diese Voraussetzung nicht, weshalb 
das Drücken des Buszuschlages von 5 Euro 
bei diesen PKW automatisch immer eine 
Fahrpreisüberforderung darstellt! Darüber 
 hinaus wird es bei den genannten Fahrzeugtypen – auch ohne Gepäck – bei der 
Mitnahme von fünf oder gar sechs Fahrgästen schnell zur Überschreitung des 
 zulässigen Gesamtgewichtes kommen. 
Laut SZ-Bericht kam die Verteidigungsrede 
des „Kollegen“ bei Gericht nicht besonders 
gut an, dass nämlich diese Art der Fahrpreisüberforderung „alle so machen“ würden. Dies und die intellektuelle Höchstleistung, dann auch noch eine Quittung 
verweigert zu haben, bewog das Gericht 
letztlich dazu, die ursprünglich ausgesprochene Strafe von 100 auf 200 Euro zu 
 verdoppeln. Aber für die Frechheit, die 
Fahrgäste zu betrügen und dann vor den 
versammelten Zeitungsreportern auch noch 
zu verkünden, das würden alle Münchner 
Taxifahrer so machen, sollte es eigentlich 
... zum Beispiel die Bastonade, in orientalischen Ländern sehr beliebt, würde auch in 
der kalten Winterzeit für wohlig warme 
Fußsohlen sorgen: oder unser alter Pranger, 
der in München früher mal dort stand, wo 
heute der greislige Kaufhof den Marienplatz 
verschandelt, würde die Gelegenheit zur 
ausführlichen Betrachtung eines solchen 
Gewerbeschädlings bieten …
Tempi passati, vergangene Zeiten, wie der 
Lateiner sagt, aber Herr „Kollege“: es gibt 
so viele schöne Berufe auf dieser Welt – 
muss es denn ausgerechnet Taxifahrer sein?
➔ BIER – Das Reinheitsgebot wird heuer 
500 Jahre alt. München war vorher eine 
Wein-Stadt, was natürlich an den uralten 
Handelswegen von Italien über München 
lag. Das, was vorher als „Bier“ verkauft 
worden ist, war teilweise ein solch krimineller Plempel, dass es reihenweise zu Todesfällen gekommen war. Nur deshalb sah 
sich die Obrigkeit eben zum Erlass des 
Reinheitsgebotes veranlasst. Freilich kann 
man darüber streiten, ob die heutigen Biere wirklich noch dem ursprünglichen Reinheits-Gedanken entsprechen: außer HB und 
Augustiner verwenden sonst alle „Münchner“ Brauereien, die längst in den Fängen 
amerikanischer Wasserkocher gelandet 
sind, z. B. nur mehr Hopfenextrakt, gewisse 
Zusatzstoffe, die im Bier nichts verloren 
haben, werden während des Brauvorganges 
zugefügt und später wieder extrahiert, so 
dass das Bier dann im Endzustand doch 
wieder dem Reinheitsgebot entspricht … 
Das früher hochwohllöbliche Weißbier von 
Schneider besticht heute dank extra gezüchtetem „Aroma-Hopfen“ laut Beschreibung auf der Getränkekarte (aus dem Gedächtnis zitiert) im Abgang mit raffinierten 
Noten von „reifen Bananen und Vanille“ – 
ja geht‘s noch? Auch bei den jüngst aufkommenden „craft“ (englisch für „Handwerk“) Bieren wird fleißig experimentiert; 
da wird’s dem Schreiber schon mal 
schlecht, wenn er zuerst diese sprachliche 
Amerikanisierung und dann auch noch ein 
aromagehopftes Kasperlwasser mit Himbeergeschmack schlucken soll. Armes Bier! 
Hat man im berühmten „Asterix bei den 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
UNTERHALTSAMES

Seite 25

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Briten“ noch über die „lauwarme Cervisia“ 
kaudern dürfen, so kann einem heute das 
Lachen mitsamt der sich selbst „Bier“ nennenden neumodischen, verdünnten Hopfenmarmelade im Halse stecken bleiben. Is 
doch wahr! 
➔ HILFE – Dazu vorweg: das schreckliche 
Verbrechen an dem Kollegen, der in der 
 Leopoldstraße von seinen Fahr-„Gästen“ 
fast zu Tode getreten wurde, sei hier nicht 
behandelt, weil es zu keinem Hilferuf an 
die Zentrale und wohl auch nicht an die 
Polizei gekommen war. Insofern wäre eine 
sofortige Hilfeleistung durch Dritte wohl 
auch nicht möglich gewesen. Unsere besten Wünsche für eine hoffentlich vollständige Genesung sind bei dem Kollegen! 
 Leider häufen sich in letzter Zeit die Fälle, 
in denen die Polizei auch nach einem 
 Hilferuf schlicht gar nicht mehr kommt, 
weil das Personal knapp ist. 
Die Geschichte vom vergangenen Herbst ist 
durch alle Zeitungen gegangen, als einem 
überfallenen Juwelier im Münchner Umland 
geraten wurde, er möge die Täter selbst 
festhalten, ihre Personalien feststellen und 
sie dann anzeigen, weil kein Streifenwagen 
mehr frei sei. Und das erleben auch wir 
Taxler immer häufiger. Selbst in Fällen, bei 
denen ein wildgewordener Irrer nur mehr 
von mehreren Kollegen mühsam festgehalten werden kann, kann sich das Eintreffen 
der Polizei quälend lange hinziehen. 
Und das ist sehr wesentlich die Folge des 
besch… G 7-Gipfels in Elmau, bei dem 
24.000 Polizisten teils schon Wochen im 
Vorfeld dieses sommerlichen Kaffeekränzchens dazu abgestellt waren, unsere gewählten Volksvertreter vor ihrem eigenen 
Volk zu schützen. Diese Polizisten schieben 
zwischenzeitlich mehrere Millionen (!) 
Überstunden vor sich her und haben einen 
Rechtsanspruch darauf, die angesammelte 
Zeit endlich auch mal im Urlaub abzufeiern. Da musste der Schreiber bei seiner 
Schimpfkanonade im Heft 7/15 über den 
G 7-Schwachsinn kein Hellseher sein, um 
diese Folgen vorherzusehen. Die geschätzten Gesamtkosten von 300 Millionen Euro 
fallen uns – die wir das alles bezahlen 
durften – jetzt auf die Füße in Gestalt 
nicht besetzter Polizeiinspektionen oder 
nicht vorhandenen Personales, um wenigstens die vielen Flüchtlinge endlich mal 
 ordentlich zu registrieren und menschenwürdig unterzubringen. Schande!
➔ MITTEILUNGSBEDÜRFNIS – Die Zentralisten der Engelhardshöhe ärgern sich regelmäßig über die Kollegen, die insbesondere dann nicht erreichbar sind, wenn man 
sie mal brauchen würde. Beispielsweise 
wenn ein Kunde das bestellte Taxi reklamiert, die GPS-Ortung keine klaren Angaben liefert, der Kollege am Funk nicht gesprächswillig ist und – natürlich – auch 
noch das Händi ausgeschaltet hat. Meist 
hilft dann nur mehr die Abschaltung vom 
Datenfunk, um die Herrschaften plötzlich 
wieder „gangig“ zu machen. Das Gegenteil 
erleben wir insbesondere bei unseren jungen Mitbürgern, die über „Twitter“, „Facebook“ und wie der ganze Schmarrn heißt, 
so spannende Dinge mitteilen, wie, dass 
ihnen gerade nichts einfällt, dass sie jetzt 
gerade ins Bett gehen oder aber daraus 
aufstehen, was sie gefrühstückt haben, 
oder dass es aus der Schule nichts Neues 
zu berichten gibt. Da haben Zehnjährige 
längst alle ihre Körperöffnungen fotografisch ins Netz gestellt, bevor sie wissen, 
was sie damit überhaupt mal anfangen 
könnten. Aber auch Ältere sind vor der 
Sucht, permanent „online“ sein zu müssen, 
nicht gefeit: da hatte Schrotti kürzlich mal 
an der Supermarktkasse eine Dame hinter 
sich stehen, die ständig leeres Zeug vor 
sich hinmurmelte. Man will ja bei (vermeintlich geistig) Behinderten nicht so ungeniert hinschauen, aber dann siegte doch 
die Neugier: die Frau hatte doch tatsächlich ein Mikrofon um den Hals und quatschte ununterbrochen hinein, ähnlich wichtige 
Sachen wie oben dargestellt – und löste 
beim unfreiwilligen Zuhörer die gedachte 
Frage aus, ob es wirklich auch nur einen (!) 
Menschen auf dieser Welt geben kann, den 
dieser Sprachmüll wirklich interessiert. 
Die flache Ratte, „flat rate“, oder wie das 
immer heißt, macht‘s möglich. Wahrscheinlich hat sie erst zuhause gemerkt, dass ihre 
Freundin schon vor zwei Stunden aufgelegt 
 hatte. Und wer von uns kennt nicht die 
Fahrgäste, gerne Damen und von osteuropäischer Herkunft, die schon beim Einsteigen in das Taxi die strippenlose Dauerquassel am Ohr haben, kein „Grüß Gott“, 
„Hallo“ oder wenigstens ein „Leck mich am 
Arsch“ für uns übrig haben, sich von der 
Frage nach dem Fahrtziel schon belästigt 
fühlen und am Ende, natürlich grußlos, 
nicht mal das genau herausgegebene Wechselgeld nachzählen? Die „Application“ 
(kurz „App“) am Smartphone teilt den Leuten rechtzeitig mit, dass ihr Kühlschrank 
leer oder das Klopapier aus ist, und natürlich lässt man den Affenkasten auch eigenständig das Taxi bestellen, weil man selbst 
nicht mehr imstande – oder schlicht zu 
dumm – ist, ein Straßenschild oder gar 
eine Hausnummer abzulesen. Wenn die 
GPS-Ortung mal ein paar Meter daneben 
liegt und das Taxi nicht in Sekundenschnelle vor Ort ist, wird halt die Wiederholungstaste traktiert …
➔ DAS TAXI DER ZUKUNFT – Uns steht 
der „Fiskal-Taxameter“ ins Haus, der es dem 
Finanzamt ermöglicht, jederzeit in unseren 
Fahrpreiszählern Brotzeit zu machen. Aber 
es kommen weitere innovative Erneuerungen auf uns als Fiaker oder allgemein als 
Autofahrer zu: wohl schon ab 2016 wird es 
Pflicht (kein Scherz), dass jeder Neuwagen 
eine Permanent-Ortung liefert, die im Falle 
eines Unfalles automatisch einen Notruf 
absetzt – weil es bei uns ja so häufig vorkommt, dass jemand eingeklemmt in seinem Wagen in der Schlucht liegt und nicht 
mehr selber die Polizei rufen kann. Dabei 
könnte es freilich auch geschehen, dass Sie 
nur eine der berühmten Münchner „Sprungschanzen“ zu schnell genommen haben, 
sich dann aber an der nächsten Kreuzung 
von Notarzt und Polizei umstellt sehen. Es 
gibt ja schon Leute (wieder kein Scherz), 
die sich freiwillig ein Armband umschnallen, welches permanent die Atemfrequenz, 
den Puls und den Blutdruck an die AOK 
oder sonst wen weitermeldet. George Orwell, der düstere Visionär („1984“, „Animal 
Farm“), 1950 gestorben, rotiert wohl in 
seinem Grab wie eine Nockenwelle – wobei 
natürlich die Drehzahl ständig per Internet 
übertragen wird. 
Aber zurück zu den Autos: das selbst (also 
ohne Zutun des Fahrers) dahinrollende Gefährt steht schon in der Erprobung; das Anfahren und Bremsen, der Spurwechsel und 
das Einparken sollen bald schon vom Wagen selbst übernommen werden. Zugegeben, bei so manchen Fahrern – und leider 
auch Fiakern – wäre das wohl wirklich die 
beste Lösung. Demnächst werden vermutlich auch noch die Fahrersitze – Verzeihung: Fahrerinnen- und Fahrersitze – mit 
Sensoren ausgestattet, die sofort jeden 
Flatus (bay.: Schoaß) spektrometrisch analysieren und die Werte an die Krankenkasse 
weiterleiten. Wundern Sie sich also nicht, 
wenn Sie mal in Ihrem Wagen genüsslich 
einen ziehen lassen und die Karre plötzlich 
von sich aus zur nächsten Nothilfe abbiegt. 
Vielleicht war’s ja nur eine „überstandige“ 
Zwiebel … App App hurra!
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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In der heutigen Altstadt gab es Dutzende von Brauereien, an die noch einige uralte Straßennamen erinnern. Da sie zumeist 
als Straße unbedeutend sind oder an der Fußgängerzone liegen, spielen sie im Taxi-Alltag kaum eine Rolle: Augustinerstraße, 
Dürnbräu straße, Maderbräustraße, Singlspielerstraße und Sterneckerstraße. Die Löwengrube hingegen wird ab und zu einmal 
angefahren, während die Bräuhausstraße wenigstens als Standplatz eine hohe Bedeutung genießt. 
➔ HOPFEN UND MALZ …
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Konzentration im 20. Jahrhundert
Infolge des zunehmenden technischen Fortschrittes und des damit einhergehenden erhöhten Finanzbedarfes ergaben sich in den 
letzten hundert Jahren eine Reihe weiterer 
Fusionen im Brauereiwesen, beispielsweise 
die Einverleibung des Haidhauser Unionsbräus durch die Löwenbrauerei. Vom Unionsbräu sind an der Einsteinstraße 42 lediglich noch die Brauereigaststätte und die 
Kellergewölbe als Ort von Musik und Theater erhalten geblieben und außerdem namentlich versteckt Schüleinplatz und Schüleinstraße von 1920, benannt nach Joseph 
Schülein (1854–1938), dem damals noch 
aktuellen und lebenden Besitzer des Unionsbräus. Im Jahr 1885 im großstädtisch 
werdenden Haidhausen auf freiem Feld gegründet, übernahm Schülein 1905 die 
Münchner-Kindl-Brauerei am Rosenheimer 
Berg (heute Motorama) und fusionierte 
1921 beide Braustätten mit dem Löwenbräu 
auf der westlichen Seite der Stadt an der 
Nymphenburger Straße 4. Somit steht der 
Unionsbräu als typisch für den Konzentrationsprozess im Münchner Brauwesen. Das 
Staatliche Hofbräuhaus – wie der Name besagt, im Besitz des Freistaates Bayern – 
verlegte seinen 1896 in Betrieb genommenen Produktionsort an der Inneren Wiener 
Straße im Jahr 1988 in den äußersten Osten der Stadt nach Riem, weil bekanntlich 
nur Brauereien, die innerhalb des Stadtgebietes liegen, auf dem Oktoberfest vertreten sein dürfen. An diesem Beispiel zeigt 
sich die Entwicklung, die inzwischen zu beengt gewordenen Standorte des 19. Jahrhunderts nochmals nach draußen zu verlegen. Der Hofbräu als staatliche Einrichtung 
unterlag damit nicht dem beschriebenen 
Konzentrationsprozess und die Hofbräuallee 
von 1987 bezieht sich auf ihn. 
Internationale Konzentration 
im 21. Jahrhundert
Seit 1993 entstanden auf dem ehemaligen 
Gelände der fusionierten Hacker- und 
Pschorr-Brauereien entlang der Bayer- und 
Landsberger Straße Teile des Europäischen 
Patentamtes, nachdem Paulaner beide 
übernommen hatte, und die Brauanlagen 
wurden mit denen von Paulaner zusammengelegt. Heute ist die Hacker-Pschorr Bräu 
GmbH Teil des Paulaner-Verbunds und 
 gehört seit 2002 zur BHI (Brau-Holding 
Inter na tional), die ein Joint Venture 
 zwischen der Schörghuber Unternehmensgruppe (50,1 Prozent) und der niederländischen Heineken (49,9 Prozent) ist. Seit 
2015 verlässt Paulaner seinen Standort an 
der Reger straße, der zu einem Neubaugebiet ent wickelt werden wird, und zieht an 
seine neue Adresse im äußersten Westen 
des Stadtgebietes an der 2015 umbenannten Mooswiesenstraße, nunmehr Mälzereistraße mit der Erklärung: „In einer Mälzerei 
wird durch Mälzung (kontrollierter Keimvorgang) aus Braugetreide Malz hergestellt.“ 
Seit 2003 gehört die Spaten-Franziskaner- 
Konzentration im 19. Jahrhundert
Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und dem mit ihr einhergehenden Bevölkerungswachstum dehnte sich die Stadt 
weit über ihre mittelalterlichen Grenzen 
aus. Die Stadtbefestigungen wurden abgetragen und die umliegenden Dörfer eingemeindet. Die großen Brauereien folgten 
dieser Entwicklung und verlagerten ihre 
Produktionsstätten in die neuen Stadtgebiete, gleichzeitig wurden Herstellung und 
Abfüllung des Bieres immer stärker von 
 Maschinen übernommen. Wer sich von den 
kleinen Brauereien in der Altstadt diese 
Entwicklung nicht leisten konnte, musste 
den Betrieb einstellen und führte die Immobilien anderen Nutzungen zu. An diese 
erste Welle der Konzentration im Brauereigewerbe erinnern in den damaligen Neubaugebieten Benennungen, die sich in der 
Nachbarschaft der neuen Brauereien befanden: Franziskanerstraße, Hackerbrücke, 
Paulanerplatz sowie Spatenstraße. Die 
 heute für den Verkehr gesperrte, über die 
Theresienwiese führende Matthias-Pschorr- 
Straße erhielt erst 1932 ihren Namen.
HISTORISCHES MÜNCHEN
Konzentration im Brauwesen und Privatbrauereien 
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
 
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Löwenbräu-Gruppe zur brasilianischbelgisch-US-amerikanischen Anheuser- 
Busch-InBev (AB-InBev), der gemessen 
am Absatzvolumen größten Brauereigruppe der Welt. Im Oktober 2015 meldete 
AB-InBev die Übernahme der britischen 
SABMiller, des bis dahin weltweit zweitgrößten Brauereikonzerns. Die Münchner 
Marken sind damit nur noch lokale Größen 
in diesem weltumspannenden Imperium 
und es bleibt zu hoffen, dass man ihre 
 Produkte auch weiterhin genießen kann. 
Dem bayerischen Reinheitsgebot von 
1516, dem ältesten Lebensmittelgesetz 
der Welt, sei Dank. 
Augustiner-Bräu
Der Augustiner-Bräu gehörte zum Kloster 
der gleichnamigen Mönche zwischen der 
Augustiner- und Ettstraße und besteht seit 
mindestens 1328. Damit ist die Brauerei 
die älteste noch bestehende in München 
und gleichzeitig das älteste Münchner Handelsgewerbe überhaupt. Im Jahr 1829 erwarb das Ehepaar Anton und Therese Wagner die Augustiner-Brauerei. Seither befand 
sie sich im Familienbesitz, bis Rudolf Wagner 1981 kinderlos starb und die Brauerei 
an eine Erbengemeinschaft fiel, unter anderen an Edith Haberland-Wagner. In ihrem 
Testament verfügte sie die Gründung der 
gemeinnützigen Edith-Haberland-Wagner- 
Stiftung, der sie ihren Mehrheitsanteil vermachte, um eine Übernahme und anschließende Zerschlagung durch größere Brauereigruppen zu verhindern und vor allem um 
die 350 Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu 
 erhalten. So hatte sich beispielsweise der 
international tätige Oetker-Konzern an 
 einer Übernahme interessiert gezeigt. Die 
Stiftung verwendet den ihr zustehenden 
Gewinn zur Förderung von kulturellem und 
sozialem Engagement, vor allem im Raum 
München. Im Jahr 1885 zog der Augustiner 
in seine heutigen, denkmalgeschützten 
 Gebäude an der Landsberger Straße 31 und 
35. In der Denkmalschutzliste steht zu 
Hausnummer 31: „Entlang der Lands berger 
Straße drei Rohbacksteinbauten mit 
 romanisierender Blendengliederung in 
Putz.“ Über Hausnummer 35 heißt es: 
„Neurenaissance, reich gegliedert, mit geschweiftem Ostgiebel.“ Tatsächlich ist die 
Brauerei das wohl herausragendste Gebäude 
entlang der fast zwölf Kilometer langen 
Straße und fällt auswärtigen Fahrgästen 
meist sofort ins Auge. Wenn wider Erwarten 
nicht, kann man sie darauf aufmerksam 
machen. Augustiner-Bier wird hauptsächlich im Großraum München abgesetzt, doch 
zeichnet sich in den letzten Jahren eine 
erstaunliche überregionale Entwicklung ab, 
ersichtlich aus folgenden Zahlen: Während 
2005 noch 950.000 Hektoliter abgesetzt 
wurden, waren es 2015 bereits 1.300.000 
Hektoliter. Augustiner hat sich zu einem 
Modebier entwickelt, das inzwischen in 
ganz Deutschland getrunken wird, und das 
nicht ohne Grund. Das Traditionsbewusstsein zeigt sich außerdem darin, dass auf 
dem Oktoberfest und in den Augustiner- 
Biergärten das Helle noch aus Holzfässern 
gezapft wird, was man auch schmeckt. Die 
Augustiner-Brauerei ist eine der ungewöhnlichsten Erfolgsgeschichten Münchens, 
 gerade weil sie mittels der Stiftung ihre 
Unabhängigkeit bewahren konnte. In dieser 
Unabhängigkeit steht sie für den Begriff 
„München“ und Heimatverbundenheit, 
auf Werbung jeglicher Art kann man locker 
verzichten ebenso auf Trendprodukte wie 
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
 
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Seite 28

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WUSSTEN SIE SCHON ...
dass am Odeonsplatz ein bayerischer und ein preußischer Löwe sitzen?
Die vor der Feldherrnhalle am Odeonsplatz in Stein gehauenen Wächter werden vom 
Volksmund als bayerischer und preußischer Löwe bezeichnet. Laut Wikipedia ist die 
 jeweilige Herkunft daran zu erkennen, dass der preußische Löwe das Maul offen hat. 
Eine humorige Anspielung auf die angebliche Gesprächigkeit der Norddeutschen. 
Josef Maria Wagner gibt uns augenzwinkernd auf seiner Internetseite (tivolifoto.com) 
eine andere Darstellung: „Auf der linken Seite ist das Graggenauviertel mit der Königlichen Residenz, also der Staat. Da muss man das Maul aufreißen. Auf der rechten 
 Seite ist das Kreuzviertel mit dem Liebfrauendom und dem Erzbischöflichen Ordinariat, 
also die Kirche. Da muss man den Mund halten.“ (FK)
etwa isotonische Biermischgetränke. Viele 
Augustiner-Biergärten und -Gaststätten 
sind nicht nur eine kulinarische Empfehlung wert, sondern auch sehenswert. 
Der Augustiner-Bräu ist Bayerns größte 
 Privatbrauerei. 
Forschungsbrauerei
Die Forschungsbrauerei an der Unterhachinger Straße 78 besteht seit dem Jahr 
1930. Ihr Gründer Gottfried Jakob eröffnete die Brauerei mit dem Ziel, neue Brauverfahren und Biersorten zu entwickeln. 
Nach seinem Tod übernahm 1958 Heinrich 
Jakob den Betrieb und führte ihn weiter. 
2003 verpachtete Heinrich Jakob den 
 Betrieb an seinen Sohn Stefan Jakob, der 
ihn bis Ende 2010 leitete. Im August 2011 
fand unter dem neuen Pächter Manfred 
Silbernagl die Wiedereröffnung der Forschungsbrauerei statt. Eine Besonderheit 
stellt die Winterpause zwischen Oktober 
und März dar. Der Saisonbeginn ist zum 
Starkbieranstich in der Fastenzeit Mitte 
März, das Saisonende zur Kirchweih am 
dritten Sonntag im Oktober. Die Forschungsbrauerei fühlt sich der Tradition 
verpflichtet, sie ist die einzige Münchner 
Familienbrauerei, die ihre Biere noch 
handwerklich braut, unter Verzicht auf 
jede Automatisierung. Als Besonderheit 
sind die Biere nicht filtriert und pasteurisiert, sicherlich mit ein Grund, warum sie 
im „Buch der hundert besten Biere der 
Welt“ aufgeführt sind. Vertrieben werden 
die Biere in ausgewählten Geschäften 
 lediglich in der Region München. Neben 
der Brauereigaststätte an der Unterhachinger Straße gibt es seit 2014 direkt am 
Viktualienmarkt an der Frauenstraße 10 
eine kleine Schänke mit Restauration der 
Forschungsbrauerei mit 65 Plätzen, die 
 sicherlich den einen oder anderen Hinweis 
an Fahrgäste verdient.
Giesinger Bräu
Ähnlich der Perlacher Forschungsbrauerei, 
legen die Mitarbeiter des erst 2006 gegründeten Giesinger Bräu Wert auf traditionelle 
Herstellungsmethoden. Anfangs nutzte man 
in der Birkenau 5 eine Garage, in der im 
Jahr 2007 bereits 300 Hektoliter Bier produziert wurden und auch abgesetzt werden 
konnten. Im Jahr 2011 wurde erstmals die 
magische Grenze von 1.000 Hektolitern 
 erreicht. Damit waren die Kapazitäten für 
die Bierherstellung und die Räumlichkeiten 
komplett erschöpft und ein neuer Standort 
musste gesucht werden. Der Umzug von 
Unter- nach Obergiesing führte Ende 2014 
in das ehemalige Umspannwerk an der 
 Martin-Luther-Straße 2, wo rund 12.000 
Hektoliter pro Jahr gebraut werden können 
und auch die Brauerei-Gaststätte Platz 
 findet. Hier kann man neben anderen Biersorten den etwas überirdisch klingenden 
Gerstensaft namens „Erhellung“ oder den 
abenteuerlich anmutenden „Sternhagel“ zu 
sich nehmen. Die Philosophie und ihre 
 Umsetzung von Geschäftsführer Steffen 
Marx und Brauer Stefan Bielmeier sind 
 dabei: Die Rückbesinnung auf traditionelles 
Brauverfahren, ohne industrielle Eingriffe 
wie Filtration oder thermische Behandlung. 
Dadurch rangiert das junge Giesinger 
Bier schon jetzt unter den sechs beliebtesten Bieren in München. Neben dem 
 Direktverkauf ab Brauerei und in der angeschlossenen Gaststätte erhält man die 
Giesinger Produkte auch im gut sortierten 
Getränkehandel.
Fazit
Es gibt noch einige wenige typische 
Münchner Brauereien, die sich in privatem 
Besitz befinden und sich der großen nationalen wie internationalen Konzentration im 
Brauereiwesen verweigert haben. Abgesehen vom Augustiner sind dies Brauereien, 
die sich bewusst auf den lokalen Markt beschränken und hierbei eine untergeordnete 
Existenz führen, die aber umso bemerkenswerter sind, auch als Empfehlung an Fahrgäste zur abendlichen Entspannung. (BW)
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FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
 
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ FEBRUAR-PROGRAMM
f.re.e – Die Reise und Freizeitmesse
➔ 10.–14. Februar 2016, Mo–Di 9–19 Uhr, Mi 9–16 Uhr 
Messe München, A1-A2, B1-B2, C1-C2
Bayerns größte Erlebnis- und Verkaufsmesse rund um Reisen, 
Freizeit und Erholung. Im Mittelpunkt der f.re.e 2016 steht das 
Partnerland Seychellen. Neben den Seychellen und weiteren 
Fernreisezielen (Halle A4) finden Besucher auf der f.re.e 
 Angebote zu Urlaub in Bayern und der Alpenregion (Halle A5) 
sowie in den Mittelmeerländern (Halle B4).
Wir freuen uns auf eine spannende und internationale Messe.
Weitere Veranstaltungen im Februar:
MUNICH FABRIC START
2.–4. Februar 2016, Di+Mi 9.30–18.30 Uhr, Do 9.30–16 Uhr
MOC Veranstaltungscenter München
INHORGENTA MUNICH 2016 
Die Fachmesse für Uhren und Schmuck
12.–15. Februar 2016, Fr–So 9–18 Uhr, Mo 9–17 Uhr
Messe München, A1+A2, B1+B2, C1+C2
Golftage München – die Publikumsmesse im Süden
12.–14. Februar 2016, Fr–So 10–18 Uhr
MOC Veranstaltungscenter München
PREMIUM ORDER MUNICH
13.–15. Februar 2016, Sa+So 10–19 Uhr, Mo 10–17 Uhr
MOC Veranstaltungscenter München
IMOT – Internationale Motorradausstellung
19.–21. Februar 2016, Fr–So 9–18 Uhr
MOC Veranstaltungscenter München
Garten München 
Die Ausstellung für Gartengestaltung und Gartenkultur
24. Februar bis 1. März 2016, Mi–Di 9.30–18 Uhr
Messe München, B4 und C4
Handwerk & Design – auf der Internationalen Handwerksmesse
24. Februar bis 1. März 2016, Mi–Di 9.30–18 Uhr
Messe München, B1 bis B4, C1 und C2
CREATIVMESSE München
26.–28. Februar 2016, Fr 12–20 Uhr, Sa+So 10–18 Uhr
MOC Veranstaltungscenter München
ABC Salon – Die Ordertage für Abend-, Braut- und Cocktailmode
28.–29. Februar 2016, So 9–18 Uhr, Mo 9–17 Uhr
MOC Veranstaltungscenter München
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Messe München
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STADTKUNDE MÜNCHEN
➔ EIN HÜGEL IM NORDEN MÜNCHENS
Das Hasenbergl und seine Straßennamen
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
 
Im äußersten Norden der Stadt gelegen, erstreckt sich die Siedlung mit dem auffälligen Namen „Hasenbergl“ mit heute 
rund 40.000 Bewohnern. Benannt ist sie nach einem Hügel im ansonsten völlig flachen Gelände, auf dem seit dem 18. Jahrhundert 
Hasen für die kurfürstliche Jagd des Schlosses Schleißheim gezüchtet wurden. Reste dieser Anhöhe haben sich gut sichtbar 
am Frühlingsanger zwischen Blodig- und Linkstraße erhalten.
geografisch ab, während im Süden die 
Weitlstraße als Grenze verläuft.
Versprengte des Krieges
Im Rahmen der deutschen Aufrüstung im 
Vorfeld des Zweiten Weltkrieges (1939–
1945) erfuhr seit 1935 auch der Militärflugplatz Schleißheim eine große Erweiterung. Im nahe gelegenen Wald nördlich des 
Hasenbergls, dem Hartelholz, entstanden 
Truppenunterkünfte und Kriegsgefangenenlager. Nach Kriegsende wurde der Lagerkomplex Hartelholz als Notunterkunft und 
Flüchtlingslager genutzt, in dem bis zu 
4.000 Menschen untergebracht waren. In 
dieses Barackenlager wurden nach Kriegsende heimatlose Ausländer verschiedener 
Nationalitäten, aber auch deutsche Flüchtlinge und Ausgebombte, eingewiesen. Im 
Jahr 1953 kaufte die Stadt München das 
Lager von der Bundesrepublik Deutschland, 
um dort obdachlose Familien unterzubringen. Die Bewohner und Bewohnerinnen 
des „Wohnlagers Frauenholz“ genossen – 
zu Recht oder Unrecht – einen denkbar 
schlechten Ruf, ihre Behausungen starrten 
infolge der allgemeinen Not vor Armut und 
Schmutz, die Wege waren weder gepflastert 
noch geteert.
Straßennamen nach Goldschmieden
Ähnlich der ärmlichen Flüchtlings-Siedlung 
Ludwigsfeld mit ihren auffälligen Straßennamen nach Edelsteinen, wollte der Stadtrat auch im Wohnlager Frauenholz gut 
 klingende Straßenbenennungen schaffen, 
um die Armut der Anwohner wenigstens 
adressmäßig zu kaschieren. So entschied 
sich der Stadtrat im Jahr 1954, den Flächen zwischen den Baracken Namen von 
Goldschmieden aus vergangenen Jahrhunderten zu geben. Die trostlose Wohnumgebung sollte offenbar aufgewertet werden, 
indem sie plötzlich mit traditionsreich und 
edel klingenden Adressen aufwarten konnte. Der Beschluss lautete: „In der Wohnanlage Frauenholz sind auf Wunsch des 
 Bezirksausschusses 33 die dortigen Wege 
zu benennen. Verwendet wurden Vorschläge 
nach berühmten deutschen und Münchener 
Goldschmiedemeistern, deren Werke sich 
in Münchener Museen und Kirchen befinden.“ Die neuen Straßennamen waren: 
Andreas-Dräxel-Weg, Bernhard- Peter-Weg, 
Graispachweg, Grossauerweg, Hans-Reimer-
Weg, Hötzerweg, Jändelweg, Kesslerweg, 
Melpergerweg, Oxnerweg, Plannerweg, 
Schlickweg, Schomerweg, Streißelweg, 
Velnhamerweg, Weitmannweg sowie Zeillerweg. Auf Informationen zu den einzelnen 
Geehrten kann hier aus Platzgründen nicht 
näher eingegangen werden. Nur so viel sei 
gesagt: Von diesen Benennungen nördlich 
der heutigen Grohmann- und Aschenbrennerstraße ist nach Abriss des Lagers Ende 
der 1960er Jahre fast keine erhalten geblieben. Lediglich der Heinrich-Braun-Weg 
von 1955, an dem in der Baracke Nummer 
116 die Schule lag und der sich von den 
Goldschmieden abhob, existiert heute 
noch mit der Erklärung: „Geistlicher Rat, 
Professor, bayerischer Schulreformator, 
 geboren 17.3.1732 in Trostberg, gestorben 
8.11.1792 in München.“ Ebenso der 
 Goldschmiedplatz von 1955: „Nach einer 
Münchner Goldschmiedefamilie des 14. 
Jahrhunderts.“ Er liegt bekanntlich am 
Ende der Schleißheimer Straße und war 
thematischer Ausgangspunkt für die Fortnerstraße von 1963: „Andreas Fortner, 
 geboren 16.6.1809 in Prag, gestorben 
14.3.1862 in München, Meister der 
 Kleinkunst (Gold- und Silberschmied)“, 
die Wintersteinstraße ebenfalls von 1963: 
„1) Heinrich und David Winterstein, Goldschmiede, nachweisbar in Augsburg 1585 
Lage und Stadtentwicklung
Ein Blick auf den Stadtplan zeigt die Grenzen des Hasenbergls: Im Westen plante 
man ursprünglich die Verlängerung der 
Landshuter Allee bis zum Autobahndreieck 
Feldmoching, das dadurch zum Autobahnkreuz geworden wäre. Diese Planungen 
wurden nicht verwirklicht, die projektierte 
Trasse ist als der breite Grünzug des Feldmochinger Angers übrig geblieben. Im 
 Osten verlief die Schleißheimer Straße zu 
diesem Schloss und der Ortschaft. Als 
 Anfang des 20. Jahrhunderts der Militärflugplatz Schleißheim errichtet und dann 
ständig erweitert wurde, unterbrach man 
die Schleißheimer Straße wegen der zahlreichen Flugbewegungen und auch im 
 Interesse der Geheimhaltung des dortigen 
Geschehens. In München benannte der 
Stadtrat ihr nördliches Ende im Jahr 1963 
in Fortnerstraße um, in Oberschleißheim 
folgen Effnerstraße und Mittenheimer 
 Straße der Trasse der dort früher Münchner 
Straße genannten Landstraße. Im Norden 
schließt das Hartelholz das Hasenbergl 
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Seite 31

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FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
 
bis 1634 beziehungsweise 1664 bis 1690, 
2) Georg Winterstein, Holzschnitzer, nachweisbar 1772“ sowie die Thelottstraße 
von 1968: „Johann Andreas Thelott, geboren 10.4.1655 in Augsburg, gestorben 
25.6.1734 in Augsburg, dessen Arbeiten 
als Goldschmied, Zeichner und Kupferstecher in den Museen fast aller europäischen Hauptstädte zu finden sind.“ Auf 
diese Weise blieb uns das Viertel der 
 Goldschmiede doch noch erhalten.
Feldmoching und der Alpenverein
Das Dorf Feldmoching wurde 1938 eingemeindet, doch verhinderte der Krieg die 
damit notwendig gewordenen Umbenennungen von nunmehr mehrfach in München 
vorkommenden Straßennamen. Dies holte 
der Stadtrat 1947 nach und erkor für das 
brettebene Feldmoching auf Antrag des Alpenvereines eine Anzahl von alpinistischen 
Namengebern. Von den 13 Umbenennungen 
seien hier lediglich die Blüten- und Maistraße genannt, aus denen die Hans-Dülfer- 
Straße wurde. In den Jahren 1954 und 
1956 kamen zehn Neubenennungen hinzu, 
beispielsweise die Paidarstraße mit der 
 Erklärung: „Herbert Paidar, gehörte zu 
den besten Münchener Bergsteigern, 
geboren 16.11.1909 in München, abgestürzt am 8.9.1951 am Großglockner in 
der Pallavicini-Rinne. Viele Erstbesteigungen in den Westalpen, Erstbesteigung 
des Tent Peak im Himalaja 1939, zweite 
 Ersteigung des Simiolchu im Himalaja 
1937, fünf Erstbesteigungen im Kaukasus 
und viele andere“ oder die Bergwachtstraße: „Benannt zu Ehren der vielen 
 uneigennützigen Helfer der Bergwacht.“
Bau und Benennung
Der Stadtrat beschäftigte sich seit April 
1959 mit der Planung der Großsiedlung, 
deren Grundsteinlegung am 25. Mai 1960 
stattfand. Sie war die erste von mehreren 
Trabantenstädten am Rande des rapide 
wachsenden München. Das für 20.000 Bewohner ausgelegte neue Stadtviertel war 
unter anderem für Flüchtlinge aus der DDR 
gedacht. Als sich dieser Staat aber am 
13. August 1961 mit dem Bau der Berliner 
Mauer nach außen abschottete, versiegte 
auf einen Schlag auch der Zustrom der 
Flüchtlinge von dort. Da die Bundesrepublik Deutschland der Wirtschaftswunder- 
Zeit aber weiterhin Arbeitskräfte benötigte, 
warben die deutschen Arbeitsämter im 
 Ausland Arbeitskräfte an. Und etliche dieser so genannten Gastarbeiter zogen in 
München sodann anstatt der Ostdeutschen 
ins Hasenbergl. Hinzu kam, dass die Baracken des ehemaligen Konzentrationslagers 
Dachau noch Jahre nach dem Krieg mit 
Flüchtlingen voll belegt waren. Die Holzgebäude wurden erst 1961 wegen Baufälligkeit abgerissen und viele ihrer Bewohner 
fanden im Hasenbergl eine erheblich komfortablere Bleibe. Noch im Jahr 1964 hielt 
man die Bezeichnung „Siedlung am Hasenbergl“ für unbefriedigend, das heißt im 
Klartext für eher lächerlich und zu bayerisch, weswegen der edler klingende Name 
„Siedlung am Schleißheimer Forst“ angedacht wurde. Wie wir heute wissen, konnte 
sich dies nicht durchsetzen. Das Gebiet 
 gehört seit 1947, als die Bezirksausschüsse 
ins Leben gerufen wurden, zum 33. Stadtbezirk Feldmoching, seit 1991 zum 
24. Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl.
Eigendynamik
Das Alpinistenviertel in Feldmoching entfaltete eine ungeahnte Eigendynamik, als 
auf Feldmochinger Gebiet seit 1960 die 
neue „Siedlung am Hasenbergl“ entstand. 
Als Verkehrsachse wurde die Hans-Dülfer- 
Straße bis zur Schleißheimer Straße verlängert und 1960 in Dülferstraße verkürzt. 
Dülfer war ein bekannter Bergsteiger, lebte 
von 1892 bis 1915 und fiel als Soldat im 
Ersten Weltkrieg (1914–1918). Dieser Straßenname gab den Anlass für die weiteren 
diesbezüglichen Benennungen im Neubaugebiet aus demselben Jahr. Geehrt wurden 
die Bergsteiger Ludwig Aschenbrenner 
(1902–1958), Karl Blodig (1859–1956), 
Paul Grohmann (1838–1908), Theodor 
 Harpprecht (1841–1885), Josef Ittlinger 
(1880–1955), Hans Kiene (1888–1959), 
Julius Kugy (1858–1944), Albert Link 
(1868–1944), Wilhelm Paulcke (1872–
1949), Rudolf Reschreiter (1869–1938), 
Johann Stabeler (1853–1902), Valentin 
Stanig (1774–1847), Walter Stösser (1860–
1935), Peter Thurwieser (1789–1865) 
 sowie Jürgen Wellenkamp (1930–1956).
Ausreißer
Die Benennungen des Frühlingsangers und 
der kulturell tief schürfende Petrarcastraße 
nach dem italienischen Humanisten und 
Dichter des Mittelalters, Francesco Petrarca 
(1304–1374), bilden dabei zwei Ausnahmen, die sich unerklärlicherweise unter die 
Bergsteiger verirrt haben. Hierher gehören 
auch die Rainfarnstraße, die in jedem beliebigen anderen der zahlreichen, auswechselbaren Münchner Pflanzenviertel liegen 
könnte, und die Riemerschmidstraße nach 
dem Fabrikanten Anton R. (1802–1878). 
Leichter nachvollziehbar sind die restlichen 
Straßennamen im Hasenbergl, die sich auf 
die Vergangenheit Feldmochings beziehen, 
beispielsweise die Max-Müllner-Straße nach 
einem dortigen Lehrer (1880–1914), die 
Reginoltstraße nach einem Adligen des 
9. Jahrhunderts oder die Udalrichstraße 
nach einem Pfarrer aus dem 13. Jahrhundert. Sinnvoll hingegen erscheint die Umbenennung der Eggerstraße in Hasenberglstraße im Jahr 1947, von wo man damals 
noch einen freien Blick auf ihre namengebende Anhöhe hatte. (BW)

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER FEBRUAR 2016
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Montag, 01. Februar
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, 
Jazz-Ensembles Paulo Cardoso
 ➔ 20.00 Uhr, Spiegelsalon, 
Bussi – Das Munical
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Dialogues des Carmélites
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Buddy Buxbaum & Die Haudruffcats
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Gabi Lodermeier
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Joshua Radin
 ➔ 20.30 Uhr, Rattlesnake Saloon, Zumba
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Alessandro De Santis Big Band
Dienstag, 02. Februar
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Ellie Goulding
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner 
Kaspar und das ewig’ Leben
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Illusionen – Wie Schwanensee
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, M. Ravel – 
Boléro & C. Orff – Carmina Burana
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Nichts von euch auf Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Anna Piechotta
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Christa Dyckerhoff
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Bau
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Ildikó von Kürthy
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Mittwoch, 03. Februar
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, South Pole
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Das goldene Vlies
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Aversions Crown
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Das Phantom der Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Konzert zum 
 Semester abschluss
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Slipknot
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Verra
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan und Bator
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Dota & Band
Donnerstag, 04. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Kain und Abel
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Lächeln einer Sommernacht
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Angelika Beier
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Cantosonor
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Caravan Palace
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Die 
unmögliche Enzyklopädie 35: Theorie
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Musicophilia
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Verra
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan und Bator
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Xandria & Serenity
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
hamlet ist tot. keine schwerkraft
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Grossstadtgeflüster
 ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Feed Your Head!
 ➔ 21.30 Uhr, Mister B.'s, Olga Dudkova
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Ludwig Seuss Band
Freitag, 05. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Lächeln einer Sommernacht
 ➔ 18.30 Uhr, Olympiahalle, 
Eisige Welten – Live in Concerts
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Illusionen – Wie Schwanensee
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das 
Handbuch für den Neustart der Welt
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Angelika Beier
 ➔ 20.00 Uhr, Augustiner-Keller, 
Ball des Faschingsclubs Laim e.V.
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Barock around the Clock
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Cantosonor
 ➔ 20.00 Uhr, FestSpielHaus, 
Das Gastmahl des Trimalchio
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Die große Ballnacht der 
Damischen Ritter
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Gitarrenkonzert 
mit Álvaro Pierri
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
MSC Ball
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, 
Munich Swing Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Musicophilia
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Rosengala 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Busters
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan und Bator
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind jung. Wir sind stark.
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, UK Subs
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
hamlet ist tot. keine schwerkraft
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Pirouet Artists Live
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Hard Action
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Ez-Pieces
Samstag, 06. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Lächeln einer Sommernacht
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
München – Weltstadt mit Herz 
in Sand gemalt
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, South Pole
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Il nome
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Rock That Swing Ball
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 19.45 Uhr, Backstage, 
More Than A Thousand
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Angelika Beier
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Ehring
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Deichkind
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Gaby Lodermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Gaggi’s Tanzparty
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Günther Gunkl Paal
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hans Liberg
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Musicophilia
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
hamlet ist tot. keine schwerkraft
 ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Carneval in Rio
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Hildegard lernt fliegen
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Ez-Pieces
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Dubtown & Fire
 ➔ 23.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Wuss
Sonntag, 07. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
München – Weltstadt mit Herz 
in Sand gemalt
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Königlich Bayerisches Amtsgericht
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Fidelio
 ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Scherzi Musicali
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Ich Ich Ich
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Moses Wolff
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind jung. Wir sind stark.
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Jamboree Ball
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
Stick to your Guns
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Andreas Bourani
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Breaking Strings
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Ehring
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Etta Scollo
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Waltraud & Mariechen
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
hamlet ist tot. keine schwerkraft
 ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Fiesta Latina
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Nice Ferreira & Terra Brazil
Montag, 08. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Spieler
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Lächeln einer Sommernacht
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sein oder Nichtsein
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jagd auf 007 – 
Eine Nacht mit James Bond
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Matthias Reuter
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Medizinerball Classic
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Trilogie der Sommerfrische
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Angel Haze
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Groove Hospital
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Dynamite Tonite
Dienstag, 09. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Lächeln einer Sommernacht
 ➔ 10.30 Uhr, Viktualienmarkt, 
Tanz der Marktfrauen
 ➔ 16.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Karneval wie dazumal
 ➔ 17.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Dynamite Tonite
 ➔ 19.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Kehraus der Narrhalla e.V.
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, South Pole
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Die Zofen
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Die 
bitteren Tränen der Petra von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Faschingskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jagd auf 007 – 
Eine Nacht mit James Bond
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Michele 
singt, Paolo Conte nicht
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Libertines
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Richie 
Campbell & The 911 Band
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Night Beats
Mittwoch, 10. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Marienplatz, 
 Geldbeutelwaschen 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Fidelio
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Access to Dance Gala
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Aschermittwochs-Salon
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Die 
bitteren Tränen der Petra von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Reise ins Paradies – Wahrhaft siegt, 
wer nicht kämpft
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Warum läuft Herr R. Amok?
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Wiener Philharmoniker
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Alexandrina Simeon Quintett
Donnerstag, 11. Februar
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, 
Fusion Combo Matthias Preißinger
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, South Pole
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
SERVICE

Seite 33

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➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Antonius und Cleopatra
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Lächeln einer Sommernacht
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Café Voyage
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Cancer Bats
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
City and Colour
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Solar Fake
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Roger & Schu
Freitag, 12. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Kasimir und Karoline
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Lächeln einer Sommernacht
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Konzertreihe Sonorizzonte 2016 – 
Aufbruch
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Untergang des Hauses Usher
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Heimatabend – 
Heimatlieder aus Deutschland
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Illusionen – Wie Schwanensee
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Majesty
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Ode to Joy
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Prinz Pi
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Tino 
Bommelino und Nikita Gorbunov
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
ball.total
Samstag, 13. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Olympiapark, 
 Faschingslauf München
 ➔ 18.30 Uhr, Backstage, 
Heavy Metal's Calling 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Reichstheaterkammer
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das 
Handbuch für den Neustart der Welt
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Illusionen – Wie Schwanensee
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Christine Eixenberger
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Die Nacht der Musicals
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Abend mit Puppen
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Ode to Joy
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Orgel total
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Hadar Noiberg Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Wolf Alice
Sonntag, 14. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, 
BMW Welt Jazz Award – 3. Matinée 
Stefano Battaglia Trio
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Hair
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
Die Nacht der Musicals
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Lack und 
Liebe! Lust und Leid! Tod und Teufel!
 ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Das Lächeln einer Sommernacht
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Maria Stuart
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Fidelio
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Stein
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger-Schlosskonzerte 
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Giuda
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Johanna 
Bittenbinder & Heinz-Josef Braun
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ude & Friends
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Rhodes
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Hong Faux
Montag, 15. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, 
The Winery Dogs
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Bunbury oder Von der Notwendigkeit, 
ernst zu sein
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Coconami
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Weibsteufel
 ➔ 20.00 Uhr, Substanz, Mads Langer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Martina Schwarzmann
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Mayday Parade
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
MonacoBagage
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, National 
Symphony Orchestra Washington
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Nekrogoblikon
 ➔ 20.30 Uhr, Rote Sonne, Jay Prince
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Jon Gomm
 ➔ 20.30 Uhr, Rattlesnake Saloon, Zumba
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Munich Lounge Lizards
Dienstag, 16. Februar
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Fidelio
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Spieler
 ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, 
Anna Fontanet und Sabine Glenz
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Call Me God
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Martina Schwarzmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
MonacoBagage
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Stückchenweise/FMDP
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
The Tallest Man On Earth
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Temperance Movement
Mittwoch, 17. Februar
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, 
For you my love!
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Azad
 ➔ 20.00 Uhr, Probenhaus, Ballett extra
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Martina Schwarzmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Altinger
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Sailing Conductors Roadshow 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding, 
Der Steppenwolf
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Wishbone Ash
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Lanterns On The Lake
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, *Europoly This Beach
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Nachts und nebenbei – 
Der Weibsteufel
Donnerstag, 18. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Spieler
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Bunbury oder Von der Notwendigkeit, 
ernst zu sein
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Jugend ohne 
Alter und Leben ohne Tod
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding, 
Carmen Assassinée
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Altinger
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ruffiction
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
In München nix los!
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jamison Ross
Freitag, 19. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Spieler
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Black Patti
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Netzwelt
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Ecco Meineke
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Fette Männer im Rock
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kingdom Of 
Giants + Continents + High Hopes
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Altinger
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
 Ukulele Orchestra of Great Britain
 ➔ 20.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Weibsteufel
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Willi Johanns
Samstag, 20. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Fidelio
 ➔ 17.00 Uhr, Backstage, 
Heavy Metal's Calling 2016
 ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, 
Chaos Blast Meating
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Schlosskonzerte – 
Johann-Strauss-Gala
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Sissi – Liebe, Macht & Leidenschaft
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Cäthe
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Opening Night – Alles über Laura
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 1 Cervello in 2
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Christina Stürmer
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➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Fette Männer im Rock
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding, 
Der Steppenwolf
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ritournelle
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Villagers
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 
Riddim Residance – Ladies Night
Sonntag, 21. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, 
BMW Welt Jazz Award – 4. Matinée 
Play Hendrix!
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 12.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, The Elfin Knight
 ➔ 15.00 Uhr, Residenztheater, 
Torquato Tasso
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 16.30 Uhr, Feierwerk, Deine Freunde
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klavierspielkunst Stationen der 
 Musikgeschichte – F. Chopin plus
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus
 ➔ 19.00 Uhr, Theaterfabrik, Lena
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Opening Night – Alles über Laura
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Einer flog über das Kuckucksnest
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, In the Night/ 
Ballett von Aszure Barton/ 
Sinfonie in C
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 1 Cervello in 2
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Fette Männer im Rock
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Hurts
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Matuschik und Rohrer
Montag, 22. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Hoppla, wir leben
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im 
Bayerischen Hof, David & Götz – 
Die Showpianisten
 ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hotel Paradiso
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Jens Thomas
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Noah Guthrie
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Taylor Davis
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Other Lives
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Judas
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Maccabees
Dienstag, 23. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker 2. Jugendkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Das goldene Vlies
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, In the Night/ 
Ballett von Aszure Barton/ 
Sinfonie in C
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hotel Paradiso
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Namika
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wellküren
 ➔ 21.00 Uhr, Volkstheater, 
*Die große Schau
 ➔ 22.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
Mittwoch, 24. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Spieler
 ➔ 19.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Sleeping with Sirens
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Nichts von euch auf Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Alles Bürste!
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Charlie Cunningham
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Buben im Pelz
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Die Prinzen
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Reichstheaterkammer
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Urteile
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wellküren
Donnerstag, 25. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Stiller
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, TesseracT
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Alligatoah
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Cape Town Opera Chorus
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG – Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, La Sonnambula
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sebastian Pufpaff
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Venedig im Schnee
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind jung. Wir sind stark.
 ➔ 20.30 Uhr, Theaterfabrik, Kodaline
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, The Tips
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Max Frankl & Tim Allhoff
Freitag, 26. Februar
 ➔ 10.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind jung. Wir sind stark.
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Lionheart
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Siegfried (UA)
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hans Gerzlich
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, 
Mitternachtsspitzen
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Tina Teubner
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Venedig im Schnee
 ➔ 20.45 Uhr, Kesselhaus, VNV Nation
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Jaka Kopach NY Quartet
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 
R.E.V.T. Project 2016
Samstag, 27. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Musica Viva – Wochenende räsonanz 
– Stifterkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Norma
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Drei Schwestern
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – 
 ➔ Theater der Jugend, Die Entdeckung 
der Langsamkeit
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Gefährliche Liebschaften
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Demented Are Go
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Hanns Christian Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hans Gerzlich
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Mensch Meier
 ➔ 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, 
Mitternachtsspitzen
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Venedig im Schnee
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Kaizoku
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Ludwig Two
Sonntag, 28. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Metropoltheater, 
*Sommersprossen
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, 
BMW Welt Jazz Award – 5. Matinée 
Constellations
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Preisträgerkonzert – Jugend musiziert
 ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 16.00 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
16. Truderinger Ventil
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 18.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Max Raabe & Das Palast Orchester
 ➔ 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, 
Mitternachtsspitzen
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Netzwelt
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Madame Bovary
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sein oder Nichtsein
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding, 
Carmen Assassinée
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maren Kroymann
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Scooter
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Seinabo Sey
Montag, 29. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ghetto
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Abdelkarim
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ecco Meineke
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 ➔ 02.-28.02. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Machine de Cirque
 ➔ 02.-13.02. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Die Mausefalle
 ➔ 03.-07.02. Mi-So 20.00 Uhr, Spiegelsalon, Bussi – Das Munical
 ➔ 04.-14.02. Do-So 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Rusalka
 ➔ 04.-27.02. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Bettlers Oper
 ➔ 09.-13.02. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
 ➔ 10.-14.02. Mi-So 20.00 Uhr, Olympiahalle, Holiday on Ice – Passion
 ➔ 18.-27.02. Mo-So 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Max Raabe & Das Palast Orchester
 ➔ 18.-27.02. Mi-Fr 20.30 Uhr, Sa 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Figaros Hochzeit
 ➔ 20.-24.02. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Ratzke

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Dienstag, 09.02.16, ziehen die Verkäuferinnen wieder selbst 
 genähte Faschingskleider an und tanzen ausgelassen auf einer 
Bühne. Das Narrhalla Prinzenpaar eröffnet das Spektakel am 
 Viktualienmarkt ab 10.30 Uhr. Die Marktfrauen sorgen anschließend für Stimmung. Der Auftritt ist lebhaft, wirbelnd und ein 
klein bisschen frivol. Die Standlfrauen machen einen Heidenspaß 
für sich selbst und die zahlreichen Besucher. Danach wird Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) die Schaulustigen begrüßen. 
Der Markttanz geht vermutlich auf einen Brauch zu Beginn des 
19. Jahrhunderts zurück. (FK)
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