TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Februar 2016
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
36 von 36 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ SERVICE UND LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE MOBIL IN DEUTSCHLAND DR. MICHAEL HABERLAND IM INTERVIEW ADAC ROMAN BREINDL UND ALEXANDER KREIPL IM INTERVIEW IM VERGLEICH DIE TARIFE IM BASIS- UND PREMIUM-BEREICH AUTOMOBILCLUBS MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE FEBRUAR 2016
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Elke Choleva Tel.: (0 89) 21 61-367 Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ FEBRUAR 2016 Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 01.02., 15.02. und 29.02., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 03.02., 10.02., 17.02. und 24.02., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 06.02., 13.02., 20.02. und 27.02., jeweils von 10–13 Uhr Leistungskurs Samstag, 06.02., 13.02., 20.02. und 27.02., jeweils von 10–13 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Montag, 08.02., um 17.30 Uhr Samstag, 13.02., um 8.30 Uhr Montag, 22.02., um 17.30 Uhr Samstag, 27.02., um 8.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 18.02., von 13–17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 17.02., ab 15 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 2/2016 vom 16. Februar bis 15. März 2016 Termine und Anmeldung: Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung/Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: istockphoto Impressum ⁄ 02 Ausbildungstermine ⁄ Februar 2016 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08 Wissenswertes ⁄ Geschichte des Faschings 10 ➔ Titelthema ⁄ Automobilclubs – Service und Leistungen im Überblick 12 ➔ Im Interview – Roman Breindl und Alexander Kreipl (ADAC) 17 ➔ Titelthema ⁄ Automobilclubs – Mobil in Deutschland e.V. 19 ➔ Im Interview – Dr. Michael Haberland, Präsident Mobil in Deutschland e.V. 20 Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 22 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24 Historisches München ⁄ Brauwesen und Privatbrauereien 26 Wussten Sie schon ⁄ Bayerischer und Preußischer Löwe 28 Messe München International ⁄ Februar-Programm 29 Stadtkunde München ⁄ Das Hasenbergl und seine Straßennamen 30 Service ⁄ Veranstaltungskalender Februar 2016 32 Stadt-Info ⁄ Tanz der Marktfrauen am Viktualienmarkt 35 Sonderpreis Kfz-Meisterbetrieb Taxi-Service aller Fabrikate Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr gut • preiswert • schnell • zuverlässig Unfallinstandsetzung bei uns werden Sie rundum versorgt FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3 istockphoto
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DIE GENOSSENSCHAFT Verwaltung, Unternehmer, Fahrer – eine Schicksalsgemeinschaft Immer wieder hört man Klagen der Verwaltung über die Unternehmer und Fahrer und genau so beklagen Unternehmer Probleme mit der Verwaltung. Dies meist dann, wenn es ums liebe Geld geht. Aber sollte man sich nicht daran erinnern, dass es sich bei der Taxi-München eG um eine Genossenschaft handelt, die sehr erfolgreich im Sinne ihrer Mitglieder agiert? Da kommt einem schnell der Vergleich mit einer guten Ehe in den Sinn. Beide, Verwaltung und Unternehmer bzw. Fahrer, sind aufeinander angewiesen und schon deshalb sollte ein respektvolles kollegiales Miteinander die Basis sein. Um dieses Miteinander zu erleichtern, geben wir Ihnen einige wichtige Hinweise, die die Abrechnung für alle Beteiligten entspannter gestalten kann: Fahrtauftragsscheine Bitte geben Sie Ihre Fahrtauftragsscheine zeitnah ab. Sie haben die Möglichkeit, diese per Post, persönlich bei der Verwaltung oder auch nur in den Briefkasten der Verwaltung einzuwerfen. Der Firmenstempel auf der Rückseite ist Voraussetzung für die Abrechnung. Die Taxi-Fahrschecks können Sie innerhalb eines Monats in der Verwaltung einreichen. Bitte denken Sie daran, dass nur vollständig ausgefüllte Schecks bearbeitet werden können, denn die Angaben können weder erahnt noch einzeln recherchiert werden. Krankenfahrten Bei der Annahme von Transportscheinen ist zu beachten, dass der Fahrgast auf der Rückseite unterschreibt. Sollte der Fahrgast bzw. Patient einmal diesen vergessen haben oder er ist nicht ordnungsgemäß ausgefüllt – auch Ärzte machen Fehler – scheuen Sie sich nicht, den Fahrpreis bar zu kassieren und natürlich eine Quittung auszustellen. Weisen Sie darauf hin, dass der Transportschein mit der Quittung vom Versicherten selbst eingereicht werden kann. Sammelfahrten Leider kommt es immer wieder vor, dass ein Fahrauftrag nicht vollständig gelesen wird oder der Zentrale nicht gemeldet wird, wenn Ereignisse eintreten, die den Fahrauftrag verändern. Dies betrifft z.B. Sammelfahrten wie Dialyse- oder Schülerfahrten. Immer wieder werden Fahrgäste vergessen, weil der Fahrer eine Person im Auftrag übersehen hat. Auch wenn ein Fahrgast nicht erscheint, muss eine Rückmeldung an die Zentrale erfolgen, da sonst eine korrekte Abrechnung nicht möglich ist. Kreditkarten Auch kommt es zu Missverständnissen bei der Nachbuchung mit Kreditkarten. Sollte die Onlinetransaktion auf Grund von Netzstörungen nicht funktionieren, kann am gleichen Tag durch Mitteilung an die Buchhaltung eine Nachbuchung erfolgen. Ansonsten kann der Beleg mit der Kundenunterschrift per Fax oder E-Mail eingereicht werden. Dazu sind folgende Angaben zwingend notwendig: ➔ Angabe der Taxinummer ➔ Angabe der Fahrerkartennummer ➔ Fahrdatum ➔ Vollständige Kreditkartennummer ➔ Gültigkeitsdatum der Kreditkarte BMW-Auftragsscheine Seit dem 1. Juli 2015 wurde ein Rahmenvertrag über die Taxifahrten für Mitarbeiter der BMW AG geschlossen. Bei Durchführung dieser Fahrten ist das vom Fahrgast mitgebrachte Formular vollständig auszufüllen. Wenn dieses nicht beachtet wird, muss die Auszahlung verweigert werden. Das Formular besteht aus dem Original und zwei Durchschlägen. Das weiße Original reicht der Fahrer bzw. der Unternehmer bei der Taxi- München eG zur Abrechnung ein. Zuvor sind alle grau hinterlegten Felder auszufüllen. Dabei ist zu beachten, dass der Fahrgast durch seine Unterschrift die Fahrt bestätigen muss. Fahrten innerhalb des Pflichtfahrgebietes werden wie gewohnt nach Taxitarif abgerechnet. Alle Fahrten außerhalb des Pflichtfahrgebietes werden mit 1,65 Euro (bis 4 Personen) bzw. 1,90 Euro (ab 5 Personen) zuzüglich MwSt. abgerechnet. Dabei ist zu beachten, dass nur die Besetztkilometer abgerechnet werden können. An dieser Stelle sei auch noch einmal auf die Mehrwertsteuerberechnung verwiesen. Jede Fahrstrecke unter 50 km ist mit 7% zu berechnen. Fahrten mit mehr als 50 km enthalten 19% MwSt. Bitte beachten Sie auch, dass Funkanmeldungen bzw. -abmeldungen nur vom Unternehmer durchgeführt werden können. Bei Abmeldung ist die ausgegebene SIM-Karte des Datenfunkgerätes zurückzugeben. Wenn wir uns gegenseitig unterstützen, können wir der wachsenden Bürokratie Herr werden. Also achten Sie im eigenen Interesse auf korrekte Ausführung der Aufträge und Abrechnungen. Die Zeit, die Sie beim Ausfüllen investieren, sparen Sie sich in der Regel mehrfach ein, denn Reklamationen sind deutlich zeitaufwändiger. (BH) AKTUELLE INFORMATIONEN 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 Wir trauern um unseren langjährigen Kollegen Peter Willig (ehem. Taxi 3192) Herr Willig verstarb am 13. Dezember überraschend und unerwartet im Alter von 58 Jahren.
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen SIE KANN AUCH FÜR DICH SEIN … DIE SPENDE FÜR DIE TAXISTIFTUNG TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Gerbermühlstraße 9 60594 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG 60318 Frankfurt am Main Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 D r . H a n s B a k e v. B a k i n 85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23 Taxi, Mietwagen, Bus, LKW Erst- und Verlängerungs US T . 0 89/ 37 0 65 6 90 Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5 Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1 istockphoto FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5 Immer wieder lässt die Taxi-München eG unlautere Werbung von Unternehmen aufgreifen, die den Wettbewerb zu Lasten der eigenen Mitgliedsunternehmen verzerren. Aktuell wurde das Landkreis-Unternehmen „Taxi München Süd GmbH“ mit Betriebssitz in Grünwald wegen dessen unlauterer Werbung im südlichen Stadtgebiet Münchens abgemahnt und kostenpflichtig zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung aufgefordert. Das Landkreisunternehmen hatte im Stadtteil Harlaching an private Haushalte Werbemittel verteilt, auf denen blickfangmäßig mit dem Namen TAXI MÜNCHEN SÜD unter Angabe einer Telefonnummer mit Münchner Vorwahl geworben wurde. Die Werbung war als irreführend einzustufen, da der beworbene Kundenkreis aus München im Vertrauen auf einen einheitlichen Münchner Taxitarif nicht ohne weiteres erkennen konnte, dass nach dortiger Bestellung eines Taxis im Falle einer Abholung nach Tarif Anfahrtskosten ab der Stadtgrenze anfallen, während dies bei einem Münchner Taxiunternehmen nicht der Fall ist. Erhebt das Landkreis-Unternehmen keine Anfahrtskosten, um wettbewerbsfähig Kunden aus München bedienen zu können, werden Münchner Taxiunternehmen benachteiligt, welche Kunden an ein Landkreis-Unternehmen verlieren, das für das Stadtgebiet München nicht konzessioniert ist. Wird die Anfahrt hingegen berechnet, gereicht dies zum Nachteil der Kunden, die im Vertrauen auf die Bestellung eines Taxiunternehmens in München Unlauterer Wettbewerb davon ausgehen durften, dass Anfahrtskosten nicht anfallen. Nach entsprechender Abmahnung hat das Landkreis-Unternehmen eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben, und sich gegenüber der Taxi-München eG bei Meldung einer für jeden Einzelfall der Zuwiderhandlung zu zahlenden Vertragsstrafe von 3.000 Euro dazu verpflichtet, es zu unterlassen, blickfangmäßig im Stadtgebiet München mit der Bezeichnung TAXI MÜNCHEN SÜD zu werben oder werben zu lassen, solange kein Betriebssitz in München besteht. Das Unternehmen hat sich darüber hinaus dazu verpflichtet, die Rechtsanwaltskosten für die Abmahnung zu erstatten. Die Taxi-München eG bittet um Marktbeobachtung und um Mitteilung, sollte ein Verstoß gegen die Unterlassungserklärung festgestellt werden. (Alexander von Véver) Rechtsanwalt Alexander Freiherr von Véver vertritt die Taxi-München eG seit 2001 in allen juristischen Angelegenheiten. Der Fachanwalt für Verkehrsrecht ist neben der Bearbeitung von Verkehrszivil- und Verkehrsstrafrecht einschließlich Bußgeldsachen auch spezialisiert auf Genossenschafts-, Personenbeförderungs- und Wettbewerbsrecht. In der Kanzlei am Bavariaring, einem Gebäude aus der Gründerzeit von 1896, werden die gestellten Aufgaben effizient und erfolgreich bearbeitet. Kanzlei von Véver, Bavariaring 15 80336 München, Tel. (089) 54 40 34 58 Fax (089) 5 43 97 01
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 Datenfunk-Tipps An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei der Nutzung des Datenfunks zu beachten sind oder hilfreich sein können. Da inzwischen immer mehr HALE TT-01 Datenterminals im Einsatz sind, wollen wir Ihnen in dieser Ausgabe des Taxikuriers im ersten Teil einen Tipp zur Erleichterung im täglichen Umgang geben und Sie im zweiten Teil über Änderungen in der Software (com4cab) für alle Endgeräte ab Januar 2016 informieren. 1. Fahrpreispflichtige Aufträge mit dem HALE TT-01 Datenterminal Fahrpreispflichtige Aufträge sind Fahrten, die nicht vom Kunden direkt im Taxi bezahlt, sondern über einen Auftraggeber (Kostenträger) abgerechnet werden. Hierfür ist vom Fahrer nach Fahrtende der Fahrpreis an die Taxi-München eG zu übermitteln, damit dieser im Nachgang zum einen dem Kunden in Rechnung gestellt und zum anderen dem Unternehmer das Geld hierfür überwiesen werden kann. Im Normalfall funktioniert die Fahrpreisübermittlung nach Fahrtende, nachdem das Taxameter ausgeschalten wurde, wie bei der iPAQ- und HTC-Variante des Datenfunks. Der Fahrpreis, der auf das Display des TT-01 übermittelt wurde, kann mit einmaligem Tippen auf den „grünen Haken” an den Server der Zentrale gesendet werden. Anschließend ist die Taxinummer im Display wieder grün und man bekommt im unteren Bereich des Displays eine „Danke-Notiz“ mit dem übermittelten Fahrpreis. Zum Abschluss tippt man auf das Symbol „3-Kreise“, um wieder zum Hauptbildschirm zu gelangen. Abbildung 1: „grüner Haken“ zum Auslösen der Fahrpreisübermittlung an die Zentrale Abbildung 2: Bestätigung des übermittelten Fahrpreises Es kann natürlich auch passieren, dass man den Fahrdatensatz (übermittelten Fahrpreis auf das Display) versehentlich wegdrückt (Tippen auf das „3-Kreise-Symbol“) oder man eine Fahrt ausführte, die keiner Tarifpflicht unterlag. Dann haben Sie die Möglichkeit, den Fahrpreis manuell an den Server der Zentrale zu senden. Zunächst erscheint Ihre Taxinummer beim TT-01 Datenterminal in gelb (bei iPAQ und HTC orange). Abbildung 3: Hier tippen Sie auf die „gelbe Taxinummer“ Es erscheint nun folgendes Dialogfeld: Abbildung 4: Hier tippen Sie auf das Symbol „Zahnrad“ Nachfolgend erhalten Sie folgende Anzeige: Abbildung 5: Hier tippen Sie auf „Fahrpreis“ Im Anschluss können Sie den Fahrpreis vier oder mehrstellig eingeben (Kommastellen entsprechend auffüllen) und zum Abschluss auch hier das Symbol „grüner Haken“ zur Fahrpreisübermittlung an den Server der Zentrale einmalig antippen. Abbildung 6: Procedere wie oberhalb der Abbildung beschrieben. 2. Änderungen bei fahrpreispflichtigen Aufträgen ab Ende Januar 2016 Ab der neuen Software-Version des com4cab, die sowohl für die iPAQ- und HTC- Geräte, als auch für die TT-01 Datenterminals gegen Ende Januar 2016 für die ersten Testgruppen freigegeben wird, ändert sich die verpflichtende Eingabe des MwSt-Satzes für die jeweilige Fahrt durch den Fahrer. Zukünftig muss also der Fahrer entscheiden, welchem MwSt-Satz die Fahrt unterliegt. Hierfür ein kleiner Exkurs in die steuerrechtlichen Vorgaben für die Anwendung von MwSt-Sätzen: 7% (= ermäßigter MwSt-Satz) Ist für alle Personenbeförderungen anzuwenden, die nicht über die Stadtgrenze führen. Wenn die Fahrt länger als 50 km ist, aber nicht über die Stadtgrenze führt, bleibt es ebenfalls bei 7%. 19% (= voller MwSt-Satz) Ist für alle Fahrten anzuwenden, bei denen keine Personen befördert werden. Bei Personenbeförderungen ist dieser MwSt-Satz nur anzuwenden, wenn die Fahrt weiter als 50km ist und gleichzeitig über die Stadtgrenze hinausgeht. 0% (= keine/ohne MwSt) Gilt für alle Personenbeförderungen im Ausland. Hierbei ist zu beachten, dass davon nur der im Ausland erzielte Umsatz betroffen ist. Zusätzlich muss man überprüfen, ob es bei dem jeweiligen Land eine sogenannte „Lieferschwelle“ gibt. Für Österreich läge die aktuelle „Lieferschwelle“ bei 35.000 Euro pro Jahr. Überschreitet
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7 man diese „Lieferschwelle“, muss man für den in Österreich erzielten Umsatz an Österreich eine Umsatzsteuer abführen. Abhandlung für iPAQ- und HTC-Geräte Nach Eingabe des Fahrpreises (siehe Abbildung 7) und anschließendem Tippen auf den „grünen Haken“ erscheint im Display die Abfrage nach dem zu verwendenden MwSt-Satz (Abbildung 8). Abbildung 7 Abbildung 8 Sie wählen nun in diesem Beispiel durch Antippen „Ermäßigte MwSt“ den meist anzuwendenden MwSt-Satz (7%) aus und erhalten nach Übertragung in der Bestätigung auch den von Ihnen ausgewählten MwSt-Satz angezeigt (Abbildung 9). Abbildung 9 Abhandlung bei HALE TT-01 Datenterminals Das Procedere ist wie bereits beschrieben, nur mit dem Unterschied, dass Sie auch hier den anzuwendenden MwSt-Satz selbst auswählen müssen (Abbildung 10). Abbildung 10 3. Änderungen in der Menüführung bei iPAQ- und HTC-Geräten in der neuen Software des com4cab In der neuen Software gibt es eine geringfügig geänderte Menüführung bei den Bezahlvarianten. Wenn Sie in dieser Software-Version den Menüpunkt „Kasse“ aufrufen (Abbildung 11), erscheint neben den bereits bekannten Bezahlvarianten Barzahlung, Kreditkarte, Kundenkarte und App-Zahlung auch noch die Rubrik „Archiv“ (Abbildung 12). In diesem Archiv können Sie alle Fahrten finden, die nicht bar bezahlt wurden. Abbildung 11 Abbildung 12 Alternativ können Sie diese Zahlungen auch unter dem Menüpunkt „erledigte Zahlungen“ finden (Abbildung 13). Dieser Menüpunkt wird zu Hilfszwecken nur noch in dieser Software-Version mitgeführt; verschwindet aber in zukünftigen Software- Versionen. (NL) Abbildung 13 istockphoto
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DER LANDESVERBAND Bundesgerichtshof zur Rückkehrpflicht von Mietwagen Der BGH hat im Dezember 2015 seine vier zurückliegenden Grundsatzentscheidungen zur Rückkehrpflicht aus den späten 80igern durch eine weitere ergänzt. Die Entscheidung „Rückkehrpflicht V“ befasst sich mit der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen es den Fahrern von Mietwagenunternehmen erlaubt ist, das Fahrzeug an ihren Wohnort mitzunehmen. Hintergrund der Entscheidung ist, dass ein Unternehmen, welches ebenfalls Mietwagen betreibt, festgestellt hatte, dass ein Fahrer des Konkurrenten das von ihm privat genutzte Mietwagenfahrzeug in der Nähe seiner Wohnung über Nacht abgestellt hat, wobei er nach der Beendigung der letzten Fahrt zum Betriebssitz zurückgekehrt und erst anschließend nach Hause gefahren ist. Schon die Vorinstanz, das Oberlandesgericht Köln, hatte gegen die festgestellte Praxis, wonach das beklagte Unternehmen seinen Fahrern die Mietwagen für die Fahrt von und zu der Arbeit zur Verfügung stellt, wobei die Rückfahrt vom Wohnort zum Betriebssitz des Beklagten aus erfolgt, zu dem die Fahrer nach Beendigung des letzten Beförderungsauftrages zurückkehren, keine Bedenken gehabt. Dem schließt sich das höchste deutsche Zivilrecht mit folgenden Kernaussagen an: 1. Bei der in § 49 Abs. 4 Satz 3 PBefG geregelten Rückkehrpflicht handelt es sich um eine Marktverhaltensregelung im Sinne von § 4 Nr. 11 UWG. Diese hat den Zweck, die taxiähnliche Betätigung durch Mietwagenunternehmen zu unterbinden und wirkt sich nicht nur auf den Wettbewerb zwischen Mietwagen- und Taxiunternehmen aus, sondern gilt auch für den Wettbewerb von Mietwagenunternehmen untereinander. 2. Mietwagen, die für die Ausführung von Beförderungsaufträgen bereitgehalten werden, müssen am Betriebssitz des Mietwagenunternehmers abgestellt werden, wenn sie keine Beförderungsaufträge ausführen. Auch wenn dies kein ausdrücklicher Regelungsinhalt ist, liegt dieses Gebot für einsatzbereite Fahrzeuge unausgesprochen der Regelung von § 49 Abs. 4 Satz 3 PBefG zugrunde. 3. Gegen das Gebot zur Rückkehr hat das beklagte Mietwagenunternehmen aber nicht verstoßen, weil die Mietwagen nur dann nicht am Betriebssitz verbleiben, wenn mit ihnen keine Beförderungsaufträge ausgeführt werden können, weil nämlich die Dienstbereitschaft wegen Beendigung der Arbeitszeit geendet hat. 4. Die Ausführung des ersten Beförderungsauftrages nach Dienstbeginn hat vom Betriebssitz des Unternehmers aus zu erfolgen. 5. Mietwagen müssen nach Beendigung des letzten Beförderungsauftrages am Ende der Dienstzeit der Fahrer nicht am Betriebssitz verbleiben. Schon die sowieso durch die Rückkehrpflicht berührte Freiheit der Berufsausübung verlangt es, dass es dem Fahrer eines Mietwagens erlaubt sein muss, das Fahrzeug mit nach Hause zu nehmen. Die Rückkehrpflicht kann nämlich nur dann angenommen werden, solange der Mietwagen für Beförderungsaufträge bereitsteht. Dieses ist solange der Fall, wie sich der Fahrer des Mietwagens im Dienst befindet (einschließlich der vom Mietwagenfahrer eingelegten Pausen). 6. Zusammengefasst: § 49 Abs. 4 Satz 3 PBefG ist nicht so weitgehend auszulegen, dass die Fahrzeuge auch außerhalb der Einsatzzeiten am Betriebssitz verbleiben müssen. Kehrt ein Mietwagen nach Ausführung eines Beförderungsauftrages unverzüglich an den Betriebssitz des Unternehmens zurück und verbleibt er dort bis zum Ende der Dienstzeit des Fahrers, ist der gesetzlich angeordneten Rückkehrpflicht genüge getan. Das Gleiche gilt, wenn ein Mietwagen vom Fahrer für die Anfahrt zum Betriebssitz genutzt wird und er von dort aus den ersten Beförderungsauftrag ausführt. Bewertung: Die Ausführungen des BGH klären Fragestellungen, die insbesondere auch von Taxiunternehmen aufgeworfen und bisher in der höchstrichterlichen Rechtsprechung noch nicht behandelt worden sind. Schon insoweit also eine zu begrüßende Klarstellung. Es bleibt als „Restrisiko“, dass die Überwachung dessen, ob der Fahrer insbesondere bei der ersten Fahrt nicht zum Betriebssitz fährt, sondern die per AKTUELLE INFORMATIONEN Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo - Fr 08:00 bis 12:00 Mo . Di. Do . 14:00 bis 19:00 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Funk oder auf anderem Wege empfangene Beauftragung direkt vom Wohnort aus ausführt, nicht einfach ist. Das sieht auch der BGH und weist darauf hin, dass der Nachweis von Verstößen nicht unzumutbar erschwert wird, weil die Dienstzeiten der Fahrer und die Zeit der Benutzung der Mietwagen sich bei einer Beweisaufnahme unter Berücksichtigung der dem Mietwagenunternehmen betreffenden Aufzeichnungspflicht feststellen lassen. Es bleibt, den letzten Passus in der Weise zu nutzen, dass den Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden deutlich gemacht wird, dass die Dokumentationsverpflichtung nach § 49 Abs. 4 Satz 4 PBefG auch unbedingt unter diesem Gesichtspunkt (endlich wieder?) intensiv und nachhaltig zu überprüfen ist. (Quelle: BZP AR. 41/15) UberBLACK-Vermittlung entgeltlicher Beförderungen wird in Berlin untersagt Das Kammergericht, also das Oberlandesgericht des Landes Berlin, hat im Wesentlichen das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Berlin vom 09.02.2015 (– 101 O 125/14 –) unterstützt, in dem es die Berufung von Uber zurückgewiesen und die Firma dazu verurteilt hat, es zu unterlassen, in Berlin die von ihr herausgegebene Smartphone-Applikation UberBLACK für Mietwagenfahrer und Mietwagenunternehmer für die Vermittlung von Fahraufträgen einzusetzen, soweit diese Beförderungen entgeltlich erfolgen. Das Verbot gilt nicht, wenn das Gesamtentgelt für die Beförderungsfahrt die Betriebskosten der Fahrt (Treibstoff, Schmiermittel, Abnutzung der Reifen, Reinigung des Innenraums und anteilige Kosten der Wartung) nicht übersteigt. Folgende essentielle Aussagen sind vom Kammergericht getroffen worden: 1. Die mit Uber kooperierenden Mietwagenunternehmer und die bei diesen Unternehmen arbeitenden Mietwagenfahrer haben regelmäßig gegen § 49 Abs. 4 Satz 1, 2 und 5 PBefG verstoßen. Hintergrund dessen ist, dass durch eine Bestellung über die UberBLACK-App eine E-Mail ausgelöst wird von Seiten Uber, welche zwar einerseits an den Betriebssitz des Mietwagenunternehmers weitergeleitet wird, darüber hinaus aber auch gleichzeitig an dessen Fahrer, der sich am nächsten zum Standort des Bestellers befindet. Damit verstößt dieses Benachrichtigungsmodell gegen die PBefG-Verpflichtung, dass ein Auftrag nur dann empfangen werden darf, wenn sich der Mietwagen am Betriebssitz oder in der Wohnung des Mietwagenunternehmers aufhält oder sich auf der Hinund Rückfahrt vom Betriebssitz oder der Wohnung zum Zielort befindet. Da der Auftrag aber an einem anderen Ort angenommen wird, verstoßen die Fahrer gegen § 49 Abs. 4 Satz 1, 2 und 5 PBefG. Die Tatsache, dass der Unternehmer neben dem Fahrer ebenfalls eine E-Mail-Benachrichtigung erhält, genügt den gesetzlichen Vorgaben nicht, da der Unternehmer derjenige sein muss, der nach Auftragseingang den konkreten Auftrag an den Fahrer weiterleitet. Ebenso wie im Fall der automatisierten Umleitung oder Weiterleitung per Telefon genügt die Zuleitung eines Auftrages über eine App, so wie es bei UberBLACK geschieht, nicht den gesetzlichen Vorgaben, da die App in gleicher Weise eine unmittelbare Kontaktaufnahme zwischen Fahrgästen und Fahrer ohne Einschaltung einer weiteren Person am Betriebssitz des Unternehmers ermöglicht. 2. Auf die Frage, ob Uber als Personenbeförderungsunternehmerin im Sinne des § 2 Abs. 1 PBefG anzusehen ist (wie es die Berliner Verwaltungsgerichte vertreten), kommt es hier nicht an, da Uber auf jeden Fall Teilnehmerin an den Wettbewerbsverstößen der mit ihr kooperierenden Mietwagenunternehmer und deren Fahrer ist. Hinsichtlich der subjektiven Seite reicht schon, dass UberBLACK weiß, dass die Beförderungsaufträge den Mietwagenfahrern unmittelbar zugeleitet werden. 3. Die Berufsfreiheit der mit Uber kooperierenden Mietwagenunternehmer und deren Fahrer ist nicht verletzt, da es den Mietwagenunternehmern nicht erlaubt ist, in völlig gleicher Weise wie Taxiunternehmer, jedoch ohne Tarifbindung und Kontrahierungszwang, tätig zu werden. In diesem Fall würden sie nämlich durch Unterbietung des Taxitarifs die Wettbewerbsfähigkeit des Taxenverkehrs – an dessen Existenz- und Funktionsfähigkeit ein wichtiges Interesse der Allgemeinheit besteht – untergraben. 4. Weiterhin sieht das Gericht weder eine Europarechtswidrigkeit noch eine Vorlagepflicht zum EuGH. Eine ohne Frage erfreuliche Entscheidung noch kurz vor Jahresschluss, die allerdings auch die Zulassung der Revision enthält. Somit ist nicht auszuschließen, dass sich auch noch der BGH mit der App von UberBLACK befassen muss. (Quelle: Kammergericht Berlin vom 11.12.2015, Az. 5 U 31/15) Neues Lohnnachweisverfahren bei der BG Verkehr Mit dem fünften Gesetz zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze wurde beschlossen, für die gesetzliche Unfallversicherung ein neues elektronisches Lohnnachweisverfahren einzuführen. Das bisherige Verfahren basiert auf dem 2009 eingeführten Datenbaustein Unfallversicherung (DBUV). Es hat sich nicht als sichere und fehlerfreie Alternative zum herkömmlichen Lohnnachweis erwiesen und wird ab 1.1.2016 eingestellt. Das neue Verfahren wird 2017 und 2018 getestet, bevor es 2019 endgültig eingeführt werden soll. Danach müssen Arbeitgeber nach Ablauf des Kalenderjahres wie bisher die Arbeitsentgelte der Versicherten und die geleisteten Arbeitsstunden auf einem jährlichen Lohnnachweis melden. Ab 1.1.2017 muss die Meldung auch elektronisch an die zuständige Unfallversicherung erfolgen. Die Lohnnachweise für 2016 und 2017 muss der Unternehmer also doppelt einreichen, d.h. herkömmlich als Papier- oder Extranet-Lohnnachweis und (zusätzlich) elektronisch nach dem neuen Verfahren. Wir verweisen insofern auch auf den Artikel im Sicherheitsprofi 4.15 (S. 26) in der Zeitschrift TAXI 4/2015 vom 12.06.2015. (Quelle: BZP AR.Nr. 43/15) FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
istockphoto Es begann vor rund 5.000 Jahren … www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Ihre Ansprechpartner: Zu jedem Einsatz bereit. Passat Variant Trendline BlueMotion Technology /two.lf./zero.lf TDI /one.lf/one.lf/zero.lf kW (/one.lf/five.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/three.lf/außerorts /four.lf,/one.lf/kombiniert /four.lf,/five.lf/CO /two.lf-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/one.lf/nine.lf. Ausstattung: Hellelfenbein, Taxi-Mietwagen-Sitzpaket in Kunstleder, Klimaanlage, Komfortblinker, Müdigkeitserkennung, Multifunktionslenkrad, Start-Stopp-System, Geschwindigkeitsregelanlage, LED-Taxi-Dachzeichen, ParkPilot, Winterpaket u. v. m. /one.lf Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell und beim Kauf eines neuen Volkswagen Passat Variant Taxi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Taxi Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, SEAT, ŜKODA) mit mind. /four.lf Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu /seven.lf/five.lf/zero.lf € über dem von uns ermittelten DAT-Gebrauchtwagenwert. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Als vorsorgliche Maßnahme sind die hier aufgeführten Werte für CO /two.lf-Emissionen und Verbrauch gegenwärtig in Überprüfung. Sobald die Überprüfung abgeschlossen ist, werden diese Werte wenn nötig aktualisiert. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Hauspreis (brutto): /three.lf/seven.lf./six.lf/zero.lf/two.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /five.lf./nine.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/four.lf./one.lf/three.lf/six.lf,/four.lf/eight.lf € Bis zu /seven.lf/five.lf/zero.lf € Inzahlungnahmeprämie sichern./one.num Bernd Obkirchner Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf Sollzinssatz (gebunden) p.a.: /zero.lf,/nine.lf/zero.lf % Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/nine.lf/zero.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /one.lf/one.lf./zero.lf/nine.lf/five.lf,/four.lf/one.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/four.lf./seven.lf/seven.lf/four.lf,/four.lf/five.lf € /four.lf/eight.lf Monatsraten à /two.lf/eight.lf/four.lf,/nine.lf/eight.lf € /one.lf,/two.lf 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 Bereits im Altertum gab es bereits Vorläufer des Faschings in Mesopotamien. Es wurde eine altbabylonische Inschrift auf einer Steintafel gefunden, die einen Hinweis auf ein siebentägiges Fest nach Neujahr beinhaltet, bei dem u.a. die Sklavin der Herrin gleichgestellt wurde, kein Getreide gemahlen werden durfte und die Mächtigen und die Niederen gleichgeachtet wurden. Dieser Fund ist 5.000 Jahre alt und weist zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte auf das Gleichheitsprinzip bei ausgelassenen Festen hin. Dieses Gleichheitsprinzip ist bis heute ein charakteristisches Merkmal des Faschings. nanziert hatte. In den Bergregionen kamen zu diesen Traditionen auch verschiedene vorchristliche Riten hinzu, bei denen böse Geister und Kobolde eine Rolle spielten und spielen und den Winter vertreiben sollen. Durch die Reformation und die damit einhergehende Frage, in wie weit die vorösterliche Fastenzeit Sinn macht, gerieten viele Bräuche in protestantischen Gegenden in Vergessenheit. An den Fürstenhöfen wurden aber weiter rauschende Maskenbälle gefeiert, oft auch unabhängig von der Fastnacht. Bis in unsere Zeit hat sich in Venedig diese Tradition erhalten. Die Jesuiten waren es dann, die 1733 die Auswüchse durch spezielle Fastnachtsspiele überwinden wollten. Durch immer wieder ausbrechende Kriege wurden diese später eingestellt. Die napoleonischen Kriege brachten die Faschingsbräuche besonders im Rheinland dann endgültig zum Erliegen. Nur das Bürgertum feierte nach wie vor Maskenbälle. Erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts begannen sich im Rheinland wieder Faschingsbräuche zu etablieren. Auch in München wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts große Faschingsbälle ins Leben gerufen. Die großen Brauereien unterstützten die erste Faschingsgesellschaft sehr und so konnte 1893 der erste Faschingsumzug stattfinden. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden die Faschings traditionen zu Propagandazwecken missbraucht. Damit wurde auch die Idee des Gleichheitsgrundsatzes und mit humori stischen Mitteln, der Politik den Spiegel vorzuhalten, ad absurdum geführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg half der Fasching auch den Menschen, von Leid und Elend abzulenken. Bis heute ist der Fasching oder auch Karneval Sinnbild katholischer Mentalität. Eigentlich sollten die Menschen vor dem Beginn der Fastenzeit, die in katholischen Gebieten bis weit hinein ins 20. Jahrhundert streng eingehalten wurde, alle Vorräte aufbrauchen, deren Verzehr in der Fastenzeit verboten war. Wie bei vielen Bräuchen ging der tiefere Sinn verloren. Der Alkoholkonsum und die Verbrechensrate steigen rapide an und die Notaufnahmen der Krankenhäuser können ein Lied von „abgestürzten“ Narren singen. Vielleicht sollte man sich den eigentlichen Sinn von Fasching vergegenwärtigen: Durch die Masken und Kostüme wird die Gleichheit der Menschen manifestiert und den „Oberen“ wird der Spiegel ungestraft vorgehalten, wobei niemand verletzt oder beleidigt werden soll. (BH) Bei allen Hochkulturen des Mittelmeerraumes lassen sich solche Feste nachweisen. Meist stehen diese in Zusammenhang mit dem beginnenden Frühling. Hervorheben muss man in diesem Zusammenhang die Römer, die vom 17. Dezember bis 19. Dezember ein Fest zu Ehren des Gottes Saturnus feierten. Es wurde jedermann eingeladen und die Herrschaft tauschte mit dem Personal die Rollen. Interessant ist es zu erwähnen, dass an diesen Tagen keine Hinrichtungen stattfinden durften. Man saß oder besser lag myrthenbekränzt neben den Tischen, das freie Wort konnte gewagt werden und man überschüttete sich mit kleinen Rosen. Unverkennbar sind die Parallelen zu unseren heutigen Bräuchen. Bei den diversen Faschingsumzügen wird auch Kritik an Politik und Behörden geübt und die kleinen Rosen sind wohl zu unserem Konfetti geworden. Im Mittelalter fanden sogenannte Narrenfeste vom 12. Jahrhundert bis zum Ende des 16. Jahrhunderts um den 6. Januar (Epiphaniatag) statt. Dabei tauschten die niederen Kleriker mit den höheren Geistlichen die Rollen. Bei Prozessionen wurden die Stadtbewohner am Fest beteiligt. Die eigentliche Karnevalszeit begann am Donnerstag vor Aschermittwoch und geht auf die kleine Marktgemeinde Dollnstein im Altmühltal zurück, da Wolfram von Eschenbach das Treiben bereits 1206 im „Parcival“ die Burg des Grafen von Hirschberg-Dollnstein erwähnt, wo groteske Spiele, Tänze und Verkleidungen stattfanden. Immer wieder kam es zu Konfrontationen mit der Kirche. So wurde dem Rat der Stadt Speyer sogar mit Exkommunikation gedroht, weil es auf Grund des Alkoholkonsums zu Ausschreitungen und Schlägereien kam und die Stadt die Festivitäten mit fi- ➔ GESCHICHTE DES FASCHINGS WISSENSWERTES istockphoto
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Ihre Ansprechpartner: Zu jedem Einsatz bereit. Passat Variant Trendline BlueMotion Technology /two.lf./zero.lf TDI /one.lf/one.lf/zero.lf kW (/one.lf/five.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/three.lf/außerorts /four.lf,/one.lf/kombiniert /four.lf,/five.lf/CO /two.lf-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/one.lf/nine.lf. Ausstattung: Hellelfenbein, Taxi-Mietwagen-Sitzpaket in Kunstleder, Klimaanlage, Komfortblinker, Müdigkeitserkennung, Multifunktionslenkrad, Start-Stopp-System, Geschwindigkeitsregelanlage, LED-Taxi-Dachzeichen, ParkPilot, Winterpaket u. v. m. /one.lf Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell und beim Kauf eines neuen Volkswagen Passat Variant Taxi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Taxi Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, SEAT, ŜKODA) mit mind. /four.lf Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu /seven.lf/five.lf/zero.lf € über dem von uns ermittelten DAT-Gebrauchtwagenwert. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Als vorsorgliche Maßnahme sind die hier aufgeführten Werte für CO /two.lf-Emissionen und Verbrauch gegenwärtig in Überprüfung. Sobald die Überprüfung abgeschlossen ist, werden diese Werte wenn nötig aktualisiert. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Hauspreis (brutto): /three.lf/seven.lf./six.lf/zero.lf/two.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /five.lf./nine.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/four.lf./one.lf/three.lf/six.lf,/four.lf/eight.lf € Bis zu /seven.lf/five.lf/zero.lf € Inzahlungnahmeprämie sichern./one.num Bernd Obkirchner Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf Sollzinssatz (gebunden) p.a.: /zero.lf,/nine.lf/zero.lf % Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/nine.lf/zero.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /one.lf/one.lf./zero.lf/nine.lf/five.lf,/four.lf/one.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/four.lf./seven.lf/seven.lf/four.lf,/four.lf/five.lf € /four.lf/eight.lf Monatsraten à /two.lf/eight.lf/four.lf,/nine.lf/eight.lf € /one.lf,/two.lf
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 TITELTHEMA istockphoto AUTOMOBILCLUBS ➔ SERVICE UND LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK Gleichzeitig steigt der Bedarf an Erfahrungsaustausch, solidarischer gegenseitiger Hilfe (die Tankstellen- und Werkstattnetze sind noch sehr lückenhaft) und auch an Formen der automobilen Gemütlichkeit und an „Benzingesprächen“ . Getreu den Grundsätzen deutscher Vereinskultur gründen sich immer mehr Vereine, die diesen Bedürfnissen Rechnung tragen. Gesellschaftliche Bedeutung bekommen sie im Kaiserreich (vor 1914) durch die Mitgliedschaft von Vertretern des deutschen Hochadels. Diese Vereine verschreiben sich in zunehmenden Maß der Lobbyarbeit für das Automobil. Es gibt zu Beginn des 20. Jahrhunderts keine Tankstellen und nur wenige Werkstätten. Die Straßen sind noch für den Betrieb mit Pferdefuhrwerken und Kutschen ausgelegt. Es gibt keine Verkehrszeichen, keine Fahrschulen, keine Führerschein- und Zulassungsregelungen. Kraftfahrzeugversicherungen sind unbekannt. Der Regelung dieser Probleme widmen sich die Automobil-Vereine dieser frühen Jahre. Nach 1918, also nach dem ersten Weltkrieg, werden viele Clubs durch Motorsport-Veranstaltungen bekannt. Bald schon beginnt die NS-Zeit mit Gleichschaltung und zwangsweiser Übertragung von Vereinsvermögen an das „Nationalsozialistische Kraftfahrkorps“ . Wiederum einen Weltkrieg später liegt Deutschland in Schutt und Asche. Auch dank großzügiger amerikanischer Unterstützung startet bald darauf das sogenannte „Wirtschaftswunder“ . Nun steigt die Motorisierung in wirklich „massenhafte“ Dimensionen. Bald liegt der Problemschwerpunkt darin, dass ein auch noch so schnell ausgebautes Straßennetz der noch viel schneller steigenden Zahl von Automobilen nicht folgen kann. Die daraus folgenden Probleme sind bis heute unverändert: Regelmäßige Staus, Umweltbelastungen, langwierige Parkplatzsuche. In den 60er und 70er Jahren steigt die Unfall- und Todesrate in schwindelerregende Höhen. Die Automobilclubs verschreiben sich zunehmend der Verkehrssicherheit und begleiten die Einführung des Sicherheitsgurtes und die Weiterentwicklung der Crash-Sicherheit. Gleichzeitig entwickeln sie unterschiedliche Haltungen zur alles dominierenden Vorherrschaft des privaten Kraftfahrzeugverkehrs. Die Kampagne des ADAC im Jahr 1974 „Freie Bürger fordern freie Fahrt“ (kurz nach den autofreien Sonntagen während der Ölkrise) polarisiert die Gesellschaft und die Autofahrergemeinde. Viele Mitglieder fühlen sich politisch missbraucht und treten aus dem ADAC aus. Es wächst das Bedürfnis nach Automobilclubs (denen man sich eigentlich hauptsächlich wegen der Pannenhilfe anschließt) mit anderen Schwerpunkten. Gleichzeitig führt diese einseitige politische Aktion des ADAC zu einer gesellschaftlichen Bewusstseinsentwicklung, die die dominante Stellung des Autos zunehmend in Frage stellt. Die Club-Landschaft heute Alle größeren Automobil-Clubs bieten vor allem den begehrten Pannenhilfe-Service. Daneben werden Versicherungs- und Schutzbriefleistungen in verschiedenen Umfängen angeboten. Dazu kommen noch in unterschiedlichem Maß der Vertrieb kommerzieller Produkte und die Bereitstellung von Service-Leistungen rund um das Auto. Unterscheidungen gibt es vor allem in den satzungsmäßig festgeschriebenen Vereinszwecken, beispielsweise in der Haltung zur Priorität des Automobils im Mobilitätsmix. Keine Organisation kann sich zwar dem Bekenntnis zu den Grundsätzen des Umweltschutzes verweigern, doch sind Unterschiede deutlich erkennbar. ADAC Der europaweit größte Automobilclub mit über 19 Millionen Mitgliedern (eigene Angaben) ist heute der „Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V.“, kurz ADAC, mit Sitz in München. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beginnt das Zeitalter der Massenmotorisierung. Der Benzinmotor hat den Zustand der Versuchs anordnung hinter sich gelassen und kann Motorräder und Automobile weitgehend zuverlässig über weitere Strecken bewegen. Die Verkaufspreise sind inzwischen auch für bürgerliche Kreise erschwinglich. Von „Massen“ im heutigen Sinn kann zwar noch keine Rede sein. Doch nimmt der „Selbstbeweger“ (sinngemäße Übertragung des lateinischen Wortes „Automobil“) immer mehr Platz im öffentlichen Straßenraum ein.
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13 Der Vereinszweck wird in der Satzung des ADAC wie folgt beschrieben: „Zweck des Clubs ist die Wahrnehmung und Förderung der Interessen des Kraftfahrwesens, des Motorsports und des Tourismus. In diesem Sinne wahrt er die Belange der motorisierten Verkehrsteilnehmer und setzt sich unter Berücksichtigung des Natur- und Umweltschutzes für Fortschritte im Verkehrswesen, vor allem auf dem Gebiet des Straßenverkehrs, der Verkehrssicherheit und der Verkehrserziehung ein. Der Club fördert die Luftrettung und tritt für den Schutz der Verkehrsteilnehmer ein. Er nimmt insbesondere deren Interessen als Verbraucher wahr. Der Club setzt sich für die Erhaltung, Pflege und Nutzung des kraftfahrttechnischen Kulturgutes ein. … Der Club wird auf die Verkehrspolitik Einfluss nehmen, im Übrigen sich aber jeder parteipolitischen Betätigung enthalten.“ Der Schwerpunkt liegt also bei den „motorisierten Verkehrsteilnehmern“ . Die alljährliche Hauptversammlung wird von den Regionalclubs anteilig nach deren Mitgliederzahlen beschickt. Der ADAC unterhält ein eigenes Pannenhilfenetz mit den sogenannten „gelben Engeln“ . In eigenen Testeinrichtungen werden Sicherheitseinrichtungen am Auto, Reifen, Crash-Verhalten und ähnliches getestet. Die Testergebnisse werden sowohl in der Clubzeitung „Motorwelt“ als auch öffentlich zugänglich auf der Homepage veröffentlicht. Auf bundesweit 15 Verkehrsübungsplätzen können Fahranfänger auch ohne Führerschein in Begleitung Erwachsener das Autofahren üben. Der ADAC versteht sich ebenfalls als Verbraucherschützer im Automobilbereich. Im ADAC-Verlag wird unter anderem der „Buchplan München“ herausgegeben. Nachdem sich der Kompass-Verlag aus diesem Bereich zurückgezogen hat, ist dies das derzeit einzige Druckwerk, das die Vorgaben der Taxiordnung (§ 4.3) erfüllt und Straßen- und Ortspläne des gesamten Pflichtfahrgebietes der Landeshauptstadt München in sich vereinigt. Seit 2003 erhebt der ADAC in seinem Eco- Test die Abgaswerte vieler verschiedener Fahrzeuge. Taxi-Modelle, die festgelegte Kriterien erfüllen, erhalten das ADAC-Eco- Taxi-Zertifikat. So sollen umweltbewusste Kunden die Möglichkeit erhalten, ihre Wünsche nach möglichst nachhaltiger Mobilität auch bei der Taxibestellung zu äußern. Der Taxistand Hansastraße (vor der ADAC- Hauptverwaltung) ist untertags ein zuverlässiger Umsatzbringer. Für Starthilfen an Fahrzeugen von Mitgliedern betraut der ADAC oftmals ein Taxi, wenn ein eigenes Pannenhilfe-Fahrzeug gerade nicht verfügbar ist. AvD Der „Automobilclub von Deutschland“ (AvD) mit Sitz in Frankfurt am Main ist einer der ältesten deutschen Automobilclubs und mit ca. 1 Million Mitglieder der zweitgrößte in Deutschland. Zum Vereinszweck sagt die Satzung folgendes: „Der AvD ist eine unpolitische Organisation. Zweck des Clubs ist der Zusammenschluss der an der Kraftfahrt interessierten Kreise zur Förderung der Kraftfahrer, des Motorsports, der Touristik, der Verkehrssicherheit und der internationalen freundschaftlichen Beziehungen. Kernbereiche der Leistungen für die Mitglieder sind: Pannenhilfe, Bergen und Abschleppen, personenbezogener Rat, Hilfe und Unterstützung. …“ Auch hier liegt die Betonung auf der (motorisierten) Kraftfahrt. Für die alljährliche Hauptversammlung wählen die örtlichen AvD-Clubs Delegierte anteilig nach ihren Mitgliedszahlen. Der AvD unterhält ebenfalls ein eigenes Pannenhilfe-Netz mit charakteristisch roten Fahrzeugen. ACE Der „Auto Club Europa e. V.“ (ACE) mit Sitz in Stuttgart ist mit rund 598.000 Mitgliedern Deutschlands drittgrößter Automobilclub. Gegründet 1965 als Autoclub des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und seiner angeschlossenen Gewerkschaften, wurde er 1995 auch für nicht gewerkschaftlich organisierte Mitglieder geöffnet. Verkehrspolitisch bekennt sich der ACE zwar zum Auto, wirbt aber zugleich für die Idee einer ganzheitlichen Mobilität, die alle Verkehrsmittel sinnvoll miteinander verknüpfen soll. In der Satzung findet dies in folgendem Absatz Ausdruck: „Der ACE setzt sich dafür ein, Mobilität sicher, sozial, umweltverträglich und wirtschaftlich zu gestalten. Er wirbt für nachhaltige zukunftsfähige Verkehrssysteme unter Einbeziehung aller Verkehrsmittel und unterstützt darauf gerichtete politische und kulturelle Projekte. “ Die Delegierten der alle vier Jahre stattfindenden Hauptversammlung werden überwiegend von den regionalen Gewerkschaftsorganisationen entsandt. Laut Satzung dürfen in der Regel höchstens 20 Prozent der Delegierten nicht gewerkschaftlich organisiert sein. Der ACE unterhält ein flächendeckendes Netz von Vertragspartnern für die Pannenhilfe und von Vertragswerkstätten. KS-Auxilia Der 1935 in Berlin gegründete „Kraftfahrer- Schutz e.V. (KS)“ ist mit rund 450.000 Mitgliedern einer der großen deutschen Automobilclubs. Unter dem damaligen Namen „Fakulta e.V.“ verstand er sich als „Sozialer Unterstützungsverein“ für Berufskraftfahrer. Der unabhängige Automobilclub entstand mit den ersten deutschen Autobahnen und setzte sich für mehr Sicherheit auf den Straßen ein. 1954 entschied er sich aufgrund der deutlich steigenden Popularität von Automobilen dazu, sich für alle Autofahrer zu öffnen. 1964 gründete er als erster deutscher Automobilclub eine eigene Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft. Die Satzung enthält keine verkehrspolitischen Aussagen. Als Vereinszweck wird angeführt: „… unter Berücksichtigung verkehrserzieherischer und sozialer Gesichtspunkte, den Mitgliedern Hilfe zu leisten. … Der Verein fördert und unterstützt durch den Einsatz der eigenen Organisation alle Maßnahmen zur Hebung der Verkehrssicherheit und Besserung der Verkehrsgesinnung … Zu den Aufgaben des Vereins gehört die Durchführung von Veranstaltungen, die der Aufklärung sowie dem Austausch von Erfahrungen auf dem Gebiete des Verkehrswesens, der Verkehrssicherheit und der Unfallverhütung dienen. ...“ Seit 1981 verleiht der Kraftfahrer-Schutz den Energie- und Umweltpreis „Goldener Öltropfen“ . Ausgezeichnet werden Innovationen, die zum Umweltschutz und zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs beitragen.
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 ACV Der ACV („Automobil-Club Verkehr“) wurde am 23. November 1962 von den DEVK Versicherungen (Deutsche Eisenbahn-Versicherungskasse) gegründet und ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Köln. Aus der ursprünglichen Idee, den autofahrenden Mitarbeitern der Eisenbahn und ihren Angehörigen die Vorteile eines eigenen Automobil-Clubs zu bieten, wurde eine eigenständige Organisation mit inzwischen 310.000 Mitgliedern (Stand 2015). Seit 1968 ist der Club offen für Autofahrer aller Berufe. Auch hier betont die Satzung als Vereinszweck ein sinnvolles Miteinander verschiedener Verkehrsformen. „Der ACV unterstützt seine Mitglieder in Angelegenheiten der Mobilität. Er fördert ihre Verbraucherinteressen und hilft bei der Lösung von Verkehrsproblemen. Insbesondere strebt er an, ➔ die individuelle Mobilität als unverzichtbaren Grundpfeiler der modernen Gesellschaft zu erhalten, ➔ den Betrieb von Fahrzeugen unter Berücksichtigung des Natur- und Umweltschutzes so problemlos wie möglich zu gestalten, ➔ Hilfs- und Serviceangebote zu möglichst günstigen Bedingungen und Preisen zur Verfügung zu stellen, ➔ die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern, ➔ das Miteinander der verschiedenen Verkehrsträger zur Lösung der wachsenden Herausforderungen des Verkehrs zu fördern.“ Bei seiner Gründung 1962 war der ACV noch zu klein für ein eigenes Pannenhilfe-Netz und bot dieses in Zusammenarbeit mit dem AvD an. 1985 löste er sich vom AvD und leistet seitdem Pannenhilfe in eigener Regie. Mobil In Deutschland (MID) Der 1992 gegründete Verein „Mobil in München e.V.“ erweitert im April 2009 seinen Wirkungsbereich und benennt sich um in „Mobil in Deutschland e.V.“ . Seinen Anspruch beschreibt er auf seiner Homepage folgendermaßen: „Mobil in Deutschland e.V.” möchte die Interessen seiner Mitglieder als unabhängiger Verein mit einer klaren Sprache im Bereich Auto, Mobilität, Reisen und Verkehr vertreten. …“ Da eine Vereinssatzung auf der Homepage nicht zu finden ist, entnehmen wir die Positionen aus einer Presseerklärung vom April 2009: „… will „Mobil in Deutschland” Einfluss zugunsten mobiler Menschen und Autofahrer nehmen. Das ist auch bitter nötig, denn die Politik engagiert sich viel zu wenig für Verkehrsteilnehmer ...“ . Und weiter: „Das ist unser deutlicher Appell an die Politik: Infrastrukturprojekte, auch wenn sie manchmal unbequem sind, steuerliche Entlastung der Autofahrer, Abschaffung von Umweltzonen oder die Rücknahme der Fluggastabgabe.“ „Mobil in Deutschland” erbringt seine Pannenhilfe- und Schutzbriefleistungen in Zusammenarbeit mit dem AvD und der Allianz-Versicherung. Weitere Automobil-Clubs Es gibt noch unzählige weitere Automobilclubs, die sich teilweise aus berufsständigen Vereinigungen entwickelten oder aus historischen Gründen spezielle Gruppen von Verkehrsteilnehmern ansprechen. Als Beispiel seien genannt: Der „Allgemeine Deutsche Motorsport Verband (ADMV)“ mit Sitz in Berlin war der Dachverband für Motorsport in der DDR. Seit der Wende ist er ein eingetragener Verein mit ca. 7000 Mitgliedern, der vor allem in den neuen Bundesländern aktiv ist. Der „Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. (ARCD)“ wurde 1928 als „Kraftfahrervereinigung Deutscher Lehrer (KVDL)“ gegründet und hat seine Wurzeln im öffentlichen Dienst. Zwischendurch umbenannt in „Kraftfahrervereinigung Deutscher Beamter (KVDB)“ ist der Club seit 1977 offen für alle Berufsgruppen. Er hat mehr als 115.000 Mitglieder. Die Leistungen rund um die Themen „Mobilität“ und „Reise“ können nicht nur von Pkw-Fahrern in Anspruch genommen werden. Zwar versichert der beim ARCD automatisch in der Mitgliedschaft enthaltene, europaweite Schutzbrief alle auf das Mitglied zugelassenen Kraftfahrzeuge. Darüber hinaus sind Mitglieder mit dem Schutzbrief auf allen Reisen versichert – egal, ob man mit dem Pkw, dem Flugzeug, der Bahn, per Schiff oder Bus fährt. Der „Bruderhilfe e. V. Automobil- und Verkehrssicherheitsclub (BAVC)“ ist aus der „Pfarrer-Kraftfahrer-Vereinigung“ von 1926 hervorgegangen. Seine ca. 39.000 Mitglieder sind überwiegend in den Bereichen der evangelischen Kirche tätig. Er richtet sich an „Menschen unterwegs“, unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel. Seit 2001 steht der Club auch Mitgliedern offen, die nicht aus dem kirchlichen Umfeld kommen. Nach eigenen Angaben versteht sich der Verein im Gegensatz zu anderen Automobilclubs weniger als Lobbyist der Autofahrer, sondern stellt auf Grundlage des christlichen Menschenbilds die Hilfe für Mitmenschen in den Vordergrund. Pannenhilfeleistungen werden über ein Callcenter der HUK-Coburg vermittelt und von den „Silbernen Engeln“ der Organisation Assistance Partner erbracht. Mitgliedschaft als politisches Bekenntnis Parteipolitisch (zumindest vordergründig) weitgehend neutral nehmen fast alle Clubs die Einflussnahme auf verkehrspolitische Entscheidungen für sich in Anspruch. Es gibt die üblichen Vereinsgremien, die laut der Satzungen demokratisch gewählt werden. Ob und in welcher Form politische Willensbildung stattfindet, ist von außen schwer erkennbar. Der Vereinszweck ist in den jeweiligen Satzungen festgeschrieben. Wie Willensbildung beim ADAC erfolgt, kann im Interview mit den Vertretern des ADAC nachgelesen werden. Jedenfalls wird die Mitgliederzahl als Maß für die jeweilige politische Bedeutung genutzt. So ist der Beitritt zu einem Automobilclub also nicht nur der Erwerb einer Unterstützung im Pannen- oder sonstigen Leistungsfall. Freiwillig oder unfreiwillig ist damit ein (verkehrs-)politisches Bekenntnis in eine bestimmte Richtung verbunden. Nur selten (z.B. KS Auxilia) ist es möglich, „nur“ das Recht auf Hilfe in bestimmten Fällen ohne politische Aussage zu erwerben. Daher muss als Entscheidungsgrundlage, ob und welchem Club man beitritt, neben der Kosten- und Leistungsfrage auch die jeweilige Zielsetzung bedacht werden. Pannenhilfe- und Schutzbriefleistungen für Taxis Viele der von Automobilclubs angebotenen Leistungen stehen gewerblichen Fahrzeugen (und damit auch Taxis) nicht oder nur
Seite 15
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15 eingeschränkt zur Verfügung. Lediglich zwei Clubs bieten Leistungen für gewerbliche Fahrzeuge, also auch Taxis, an. Der ADAC sichert über eine normale Mitgliedschaft beim Taxi nur Pannenhilfe, Abschleppen und Bergung ab. Für alles weitere muss eine Mitgliedschaft FIRMA und bei Bedarf ein Euro-Schutzbrief für Firmen abgeschlossen werden (siehe Kasten). KS Auxilia bietet eine Firmenmitgliedschaft, über die alle geschäftlichen PKWs und Nutzfahrzeuge bis zu 3,5t zulässiges Gesamtgewicht versicherbar sind. Jedes Fahrzeug muss einzeln versichert werden. Als Besonderheit gibt es keine Kilometerbeschränkung. Die Leistungen werden nicht erst ab einer Entfernung von 50 km vom Betriebssitz erbracht, sondern bereits ab der Haustüre. Die Prioritäten ändern sich Viele der Zielsetzungen von Automobilclubs stammen aus den Anfangszeiten der Motorisierung. Die Bereitstellung von Infrastuktur für das Automobil ist heute nicht mehr das grundlegende Problem. Problematisch ist die Tatsache, dass häufig zu viele Fahrzeuge zur selben Zeit am selben Ort unterwegs sind. Mobilitätsstudien der letzten Jahre haben gezeigt, dass zwar das Auto immer noch einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung besitzt, aber gerade bei jüngeren Menschen nicht mehr die absolute Priorität genießt. Verkehrsmittel werden je nach Verkehrsund Kostensituation gewählt. Der Fokus liegt stark auf der Vernetzung und Verknüpfung aller Verkehrsformen. Insofern wird die absolute Fixierung auf den „Motorisierten Individual-Verkehr (MIV)“ einiger Clubs nicht auf Dauer mehrheitsfähig sein. Der Trend wird vermutlich weiter in Richtung „allgemeine Mobilitäts-Dienstleistung“ gehen. Als Bestandteil des ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nah-Verkehr) hoffen wir als Taxiunternehmer und -fahrer von diesen Entwicklungen zu profitieren. (KGF) Quellen: www.wikipedia.de: Verkehrsclub www.adac.de, www.avd.de, www.acv.de, www.ace-online.de, www.mobil.org Vergleich verschiedener Leistungen: www.pannenhelfer-guide.de www.bussgeldkatalog.org/pannenhilfe pannenhilfevergleich.de/deckungsvergleich Vergleich von Basis-Tarifen Bereits die günstigsten Tarife jedes Anbieters beinhalten das wichtigste: die Unfallund Pannenhilfe. Jedoch übernehmen der AvD und „Mobil in Deutschland” die Kosten dafür nur einmal pro Jahr. Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Tarife sind in der folgenden Tabelle zusammen gefasst. Quelle: www.pannenhelfer-guide.de/basis-vergleich/
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 Vergleich von Premium-Tarifen Die Automobilclubs ADAC, AVD, BAVC und Mobil in Deutschland bieten mehrere Tarife an. Die hier verglichenen Premium-Tarife beinhalten eine Vielzahl von Leistungen, was wiederum mit höheren Kosten verbunden ist. Im Vergleich zur günstigsten Basis-Absicherung von Mobil in Deutschland (24 Euro) ist die ADAC-Plus-Mitgliedschaft (84 Euro) um den Faktor 3,5 teurer. Allerdings beinhalten die Premium-Tarife ein umfangreicheres Leistungsspektrum, was hier gegenüber gestellt wird. Folgende Leistungen bieten alle verglichenen Tarife. Die größten Unterschiede sind in der Tabelle zusammen gefasst. Unfall- und Pannenhilfe ➔ 24h-Notruf ➔ deutschland- und europaweite Unfall- und Pannenhilfe ➔ Bergung nach Unfall ➔ Abschleppen bis zur nächsten Werkstatt ➔ Fahrzeugrücktransport ➔ Hilfe bei Totalschäden im Ausland ➔ Fahrtkostenübernahme ➔ Ersatzteilversand ins Ausland ➔ abgesicherte Schadensfälle pro Jahr: unbegrenzt Hilfe auf Reisen ➔ Schlüsselservice ➔ Krankenrücktransport ➔ Kostenübernahme für einen Krankenbesuch ➔ Hilfe bei Verlust von Reisedokumenten im Ausland ➔ Kostenübernahme bei außerplanmäßiger Heimreise ➔ Heimholservice für Kinder ➔ Arzneiversand ins Ausland ADAC: Mitgliedschaft für Taxiunternehmer/-fahrer Der ADAC e.V. bietet die Mitgliedschaft und die Plus-Mitgliedschaft für Privatpersonen an. Für Firmen gibt es die ADAC Mitgliedschaft FIRMA und ADAC Euro-Schutzbriefe für Firmen für die einzelnen Fahrzeuge, also auch Taxis. ADAC Mitgliedschaft: Nicht geschützt sind Fahrzeuge bei der gewerbsmäßigen Personenbeförderung. Befördert das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Schadens gewerbsmäßig Personen, ist es nicht geschützt. Dieser Ausschluss gilt jedoch nicht für Taxis, d. h. das ADAC Mitglied erhält als Fahrer eines Taxis die Leistungen Pannenhilfe, Abschleppen und Bergung. ADAC Plus-Mitgliedschaft: Auch hier sind Schäden mit Fahrzeugen nicht geschützt, wenn das Fahrzeug bei Eintritt des Schadens zur gewerbsmäßigen Personenbeförderung verwendet wurde. Das gilt hier auch für Taxis! Taxis sind in der Plus-Mitgliedschaft also generell ausgeschlossen, es gibt also weder fahrzeugnoch personenbezogene Leistungen für Mitglied und berechtigte Insassen. Die ADAC Mitgliedschaft FIRMA und der ADAC Euro-Schutzbrief für Firmen: Die ADAC Mitgliedschaft FIRMA bezieht sich immer auf eine Person und nicht auf ein Fahrzeug. Deshalb ist in der ADAC Mitgliedschaft FIRMA immer eine begünstigte Person zu benennen, die damit alle Leistungen der Mitgliedschaft erhält. Für eine Mitgliedschaft kann nur ein Begünstigter eingetragen und eine Mitgliedskarte ausgegeben werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Firmenmitglieder bei gleichem Beitrag wie persönliche Mitglieder die Leistungen des Clubs auch nur im gleichen Umfang erhalten können. Der jährliche ADAC Mitgliedsbeitrag beträgt 49 Euro. Unter einer bestehenden ADAC Mitgliedschaft FIRMA können beliebig viele ADAC Euro-Schutzbriefe für Firmen zu je 37 Euro pro Fahrzeug im Jahr abgeschlossen werden. Diese sind, im Gegensatz zur Mitgliedschaft, primär fahrzeugbezogen; das heißt, Versicherungsschutz besteht für Quelle: www.pannenhelfer-guide.de/premium-vergleich/
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17 das im Schutzbrief eingetragene Fahrzeug sowie für jeden berechtigten Fahrer und Insassen. Hier sind Fahrten der gewerbsmäßigen Personenbeförderung im Geltungsbereich Europa versichert, aber nur für den Schutzbrief-Inhaber bzw. den berechtigten Fahrer und das Fahrzeug. Es gibt einige Einschränkungen. Die zahlenden Fahrgäste erhalten keinerlei Leistungen aus dem Firmen-Schutzbrief. Ferner werden Kosten für ein Ersatzfahrzeug für die gewerbsmäßige Personenbeförderung und die Anfahrtskosten für ein Ersatzpersonal nicht übernommen. Dieser Schutzbrief zum Preis von 37 Euro pro Jahr hat einen wichtigen Vorteil: Jeder berechtigte Fahrer des versicherten Firmenwagens erhält den vollen Versicherungsschutz, auch wenn dieser nicht selbst ADAC Mitglied ist. Der ADAC Euro-Schutzbrief für Firmen bietet Versicherungsschutz bei Panne, Unfall und Diebstahl in ganz Europa für Fahrer und Insassen des im Schutzbrief benannten Fahrzeugs. (KGF) TAXIKURIER: Mit welchen Argumenten würden Sie einen Taxiunternehmer / Taxifahrer / gewerblichen Fahrer überzeugen, von einem anderen Club zu Ihnen zu wechseln? Welche Leistungen für diese Berufsgruppe sehen Sie als besonderen Anreiz? Roman Breindl: Auch bei gewerbsmäßiger Personenbeförderung durch Taxis hilft der ADAC. Dazu macht das Netz der Pannen- und Unfallhilfe sowie die hohe Erfolgsquote der Gelben Engel den ADAC zu einem starken Mobilitätsdienstleister, der keinen Vergleich zu scheuen braucht. TAXIKURIER: Wie beurteilt der ADAC die derzeitige Verkehrsentwicklung in München? Alexander Kreipl: Sowohl der innerstädtische Verkehr als auch die Pendlerströme nehmen kontinuierlich zu, sodass das Münchner Verkehrssystem, insbesondere die Ein- und Ausfallstraßen, zu den Stoßzeiten an seine Belastungsgrenze stößt. Eine deutliche Zunahme ist auch beim Anteil an Fahrradfahrern zu beobachten, hier nimmt München eine Vorbildfunktion ein. Man darf jedoch nicht vergessen, dass die Stadt mit allen Verkehrsträgern – auch mit dem Auto – erreichbar bleiben muss. Ein Patentrezept zur Lösung der Verkehrszunahme und der damit verbundenen Probleme gibt es nicht. Dennoch kann jeder selbst zur Entspannung der Situation durch rücksichtsvolles, faires und defensives Verhalten beitragen. Dahingehend appelliert der ADAC auch immer wieder an Fußgänger, Rad- und Autofahrer. TAXIKURIER: Die beschlossenen Ringtunnel sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. Was sehen Sie als vordringlich für die weitere Verkehrsentwicklung in München? Alexander Kreipl: Der ADAC hat den Bürgerentscheid in den 90er Jahren zum Bau der drei Tunnel zusammen mit der Taxi München eG maßgeblich unterstützt und befürwortet. Dass das damalige Votum der Bürger pro Tunnelbau eine wichtige Weichenstellung für die Verkehrsentwicklung in München war, steht außer Frage. Die jetzt diskutierten Tunnel an der Landshuter Allee und der Tegernseer Landstraße sind zweifelsohne Baumaßnahmen zum Schutz der Anwohner durch Verringerung der Lärm- und Schadstoffemissionen. Zu einer nennenswerten Verbesserung der Verkehrssituation werden sie jedoch nicht beitragen. Sehr viel mehr versprechend sind die weitere ➔ Der TAXIKURIER im Gespräch mit Roman Breindl (ADAC Öffentlichkeitsarbeit) und Alexander Kreipl (verkehrs- und umwelt politischer Sprecher des ADAC Südbayern) ➔ INTERVIEW ADAC
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Umsetzung der sogenannten Grünen Wellen sowie der Ausbau der P+R-Anlagen am Stadtrand. Zudem bedarf es der Aufstockung der finanziellen Mittel, um das Münchner Straßennetz zum einen zu erhalten, zum anderen aber auch weiter auszubauen. TAXIKURIER: Wie steht der ADAC zur Häufung der Radarmessungen im Bereich der Ringtunnel? Alexander Kreipl: Die Erfahrungen beispielsweise im Petueltunnel haben gezeigt, dass Radarmessungen eindeutig die Verkehrssicherheit erhöhen und von daher gerechtfertigt sind. Man darf nicht vergessen, dass das Gefahrenpotenzial in einer Röhre wesentlich höher liegt. Die Häufigkeit und Schwere der Unfälle sind durch die Maßnahme deutlich zurückgegangen. Dennoch ist zu hinterfragen, ob eine größere Anzahl an Geräten wie beispielsweise im Luise-Kieselbach-Tunnel tatsächlich diesem Zweck dienlich ist. TAXIKURIER: Der ADAC leistet seinen Mitgliedern kostenlose Pannenhilfe. Wird auch hilfebedürftigen Nicht-Mitgliedern geholfen? Was müssen diese für die Hilfe zahlen? Roman Breindl: Ganz grundsätzlich hilft der ADAC im Pannenfall jedem – unabhängig vom Bestehen einer Mitgliedschaft. Allerdings stellt der ADAC die entstandenen Kosten dem Nichtmitglied in Rechnung. TAXIKURIER: In den letzten Jahren war der ADAC öfters negativ in den Schlagzeilen (Stichworte: Beliebtheits-Ranking Golf, forcierter Batterieverkauf in Pannensituationen, Verkauf von Mitgliedschaften in Pannensituationen). Wie hat der ADAC auf diese Probleme reagiert? Roman Breindl: Der ADAC hat mit einer tiefgreifenden „Reform für Vertrauen“ den Club neu ausgerichtet. Schwerpunkt ist eine klare strukturelle Trennung der wirtschaftlichen Aktivitäten von gesamtgesellschaftlichen und originären Vereins-Aufgaben. Die sogenannte 3-Säulen-Struktur aus Idealverein, nicht-börsennotierter Aktiengesellschaft und gemeinnütziger Stiftung wird im Laufe des Jahres 2016 umgesetzt. Die wichtigsten Elemente des Reformprogramms sind die neue Organisationsstruktur, die Compliance-Verhaltensrichtlinien sowie ein umfassender Kulturwandel mit einem neuen Leitbild für den gesamten ADAC. Äußeres Zeichen des Wandels ist unter anderem eine komplett neue ADAC Motorwelt, die wesentlich relevanter, attraktiver und näher am Mitglied ausgerichtet sein wird. TAXIKURIER: Als Vereinszweck ist in der Satzung des ADAC in §2 festgeschrieben: Der ADAC „wahrt … die Belange der motorisierten Verkehrsteilnehmer“ und setzt sich ein für „Fortschritte im Verkehrswesen, vor allem auf dem Gebiet des Straßenverkehrs ...“ . Gibt es im Verein ADAC e.V. Mechanismen zur (verkehrspolitischen) Willensbildung der Mitglieder oder werden diese Zielsetzungen grundsätzlich nicht hinterfragt? Roman Breindl: Die Einbindung der Mitglieder ist beim ADAC eine wichtige Säule der „Reform für Vertrauen“ . Die verkehrspolitische Positionen des ADAC werden mit Expertenwissen und unter Berücksichtigung der Mitgliedermeinung entwickelt und durch die gewählten ADAC Gremien beschlossen. Die Mitgliedermeinung zu aktuellen verkehrspolitischen Themen wie der Infrastrukturfinanzierung, Elektromobilität oder Verkehrssicherheit wird regelmäßig mit repräsentativen Mitgliederbefragungen abgefragt. Zusätzlich erreichen den ADAC täglich Zuschriften mit aktuellen Fragen und Belangen der Mitglieder zu verkehrspolitischen Themen, die von ADAC Experten beantwortet werden und Hinweise geben, wo den Mitgliedern der Schuh drückt. Auch in sozialen Medien, wie Twitter und Facebook, ist der ADAC aktiv, und nutzt damit die neuen Möglichkeiten des interaktiven Austausches zu Themen, die die Mitglieder bewegen. Zudem gibt es einen verkehrspolitischen Blog des ADAC: https://forummobilitaet.wordpress. com/. Auf der ADAC Plattform Move (www.aktionmove.de/home/index.html) wählen Mitglieder unter dem Motto „Alles, was Autofahrer bewegt“ Themen aus, zu denen ADAC Experten fundiert Stellung nehmen. Einen weiteren innovativen Ansatz, die Mitglieder direkt in die politische Diskussion „mitzunehmen“, testete der ADAC mit einer fachpolitischen Veranstaltung in Berlin zum Thema Car sharing. Durch Live-Übertragung auf dem ADAC Youtube Kanal konnten ADAC Mitglieder die Veranstaltung zeitgleich verfolgen und Fragen an die Podiumsteilnehmer stellen. Geplant ist eine Online-Plattform, mit der der Austausch zu den Mitgliedern noch intensiviert werden sollen. TAXIKURIER: Herr Breindl, Herr Kreipl, wir danken für das Gespräch und wünschen allezeit unfall- und pannenfreie Fahrt. (KGF) 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 Roman Breindl Alexander Kreipl
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Im damaligen Fokus standen in erster Linie aktuelle verkehrliche Themen rund um die Landeshauptstadt, allen voran die drei großen Ringtunnel. Gründungsvater des Vereins und bis heute auch erster Vorsitzender ist der Münchner Dr. Michael Haberland. Seine Absicht war es, eine Interessenvertretung zu schaffen, die insbesondere eine regionale Stärke vorweist und vor Ort aktiv handelt. Es sollte eine Alternative zu den großen Automobilclubs geschaffen werden. Gut zwanzig Jahre später darf man feststellen, dass die Ziele nicht nur erreicht, sondern bei Weitem übertroffen wurden. Aus „Mobil in München e.V.“ wurde „Mobil in Deutschland e.V.“ . Die Engagements wurden ausgeweitet und so startete beispielsweise im September 2015 die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART! Hände ans Steuer – Augen auf die Straße“, die von Mobil in Deutschland und dem TÜV SÜD initiiert wurde und sich für ein neues, anderes Bewusstsein bei der Smartphone-Nutzung am Steuer einsetzt. Was bietet Mobil in Deutschland e.V. seinen Mitgliedern? Mobil in Deutschland e.V. ist der günstige und moderne Automobilclub in Deutschland und bietet seinen Mitgliedern schnelle Pannenhilfe im Notfall im In- und Ausland. Umfangreicher Service, viele Einkaufsvorteile und alles, was man von einem modernen, voll leistenden Automobilclub erwartet, das gibt es ab 24 Euro Mitgliedsbeitrag im Jahr. Wichtig ist das Vertrauen in die Leistung der Pannenhilfe: Unterstützt durch das Pannenhelfer-Netzwerk des AvD und dessen Kooperationspartner stehen allein in Deutschland über 2.000 Fahrzeuge bereit, um im Not- und Pannenfall zu Hilfe zu kommen. Das Mitglied von Mobil in Deutschland e.V. erhält eine persönliche Mitgliedskarte, auf der neben der Mitgliedsnummer auch die Notrufnummer zu finden ist, unter der 24 Stunden der Pannen- und Unfallservice zur Verfügung steht. Das steht hinter Mobil in Deutschland e.V.: ➔ Top Service zu Top Konditionen: Eine schlanke Verwaltung, die Online- Abwicklung vieler Vorgänge und starke Partner ermöglichen günstige Preise für unsere Mitgliedschaften. ➔ Zuverlässige Hilfe im Not- und Pannenfall im In- und Ausland ➔ Umfangreiche Mitgliedervorteile bei über 500 namhaften Partnerunternehmen ➔ Zahlreiche Serviceangebote wie Bußgeldrechner, Routenplaner oder attraktive Gewinnspiele ➔ Hochwertiges Mitgliedermagazin mit vielen spannenden Themen rund um Mobilität, Reise und Verkehr ➔ Interessensvertretung deutscher Autofahrer in allen Belangen der Mobilität (z.B. gegen ein generelles Tempolimit, Abschaffung der Ökosteuer oder willkürliche Blitzer abzocke) Heute zählt der Club knapp 5.500 Mitglieder mit stetig steigender Tendenz und konnte sich so als Alternative zu anderen Automobilclubs in Deutschland etablieren. Timeline: ➔ November 1992 Gründung von Mobil in München e.V. mit 17 Gründungsmitgliedern als Mobilitätsverein für München ➔ Januar 1994 Erscheinung des 1. Mobil in München- Magazins mit einer Auflage von 5.000 Stück in der Leopoldstraße in München ➔ 1995 Bürgerbegehren für Tunnel am Mittleren Ring wird gestartet ➔ März 1996 Mobil in München e.V. geht online ➔ Juni 1996 Bürgerentscheid für 3 Tunnel wird gewonnen ➔ 1996–2003 Aktivitäten zur Abschaffung des Handyverbots in den Münchner Nahverkehrsmitteln ➔ 2004 Gründung „Freundeskreis Transrapid München“ ➔ April 2008 Mobil in München startet Initiative gegen ein Tempolimit 130 auf deutschen Autobahnen ➔ Mai 2009 Umbenennung des Vereins in Mobil in Deutschland e.V. ➔ Mai 2009 Mobil in Deutschland e.V. startet als Automobilclub und bietet Mitgliedern viele neue Services ➔ September 2009 Erster eigener Messestand auf der IAA Frankfurt ➔ September 2009 Mobil in Deutschland steigt in die neuen Netzwerke wie Facebook und Twitter ein ➔ Sommer 2010 Einzug in neue Büroräume in der Elsenheimerstraße in München ➔ Sommer 2011 Mobil in Deutschland e.V. bietet mit der Premium Mitgliedschaft weltweiten Schutz ➔ Juni 2012 1. Zukunftsforum für Mobilität „Konjunktur braucht Infrastruktur“ ➔ Februar 2014 2. Zukunftsforum im Rahmen einer OB-Kandidatendiskussion in München ➔ September 2015 Start der bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART! Hände ans Steuer – Augen auf die Straße“ (TK) Es war im November 1992, als ein kleiner Kreis verkehrspolitisch aktiver Münchner Bürger, exakt 17 an der Zahl, den Verein Mobil in München e.V. aus der Taufe hoben. FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19 ➔ MOBIL IN DEUTSCHLAND E.V.
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der Automobilclub „Mobil in Deutschland e.V.“ und die Taxi-München eG sind seit vielen Jahren in verschiedensten Belangen gemeinsam aktiv. Hervorzuheben ist hier die Veranstaltungsreihe „Zukunfts forum für Mobilität“, die 2012 ihren Auftakt feiern durfte. Eingeladen hatte dazu der Automobilclub „Mobil in Deutschland e.V.“ in das Hotel Leonardo Royal in München. Das Motto des Abends lautete: „Konjunktur braucht Infrastruktur“ . Neben hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Politik stellte auch Reinhard Zielinski, Vorstandsmitglied der Taxi-München eG, die Standpunkte des Taxigewerbes zu aktuellen Infrastrukturthemen dar. Der Erfolg dieser Auftaktveranstaltung ebnete den Weg für das 2. Zukunftsforum im Frühjahr 2014. Mobil in Deutschland e.V. veranstaltete gemeinsam mit der Taxi- München eG anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl in München eine verkehrspolitische Podiumsdiskussion. Unter dem Motto „Auch morgen noch mobil in München?“ diskutierten die vier OB-Kandidaten über zukünftige Mobilität in der bayerischen Landeshauptstadt. Es konnten über 400 Gäste begrüßt werden. OB Dieter Reiter (SPD), Bürgermeister Josef Schmid (CSU) sowie die Vertreter von FDP, Michael Mattar und Der Grünen, Sabine Nallinger, stellten jeweils ihre Visionen von zukünftiger Mobilität vor und lieferten sich im Anschluss einen offenen Schlag abtausch. Beide Veranstalter, Mobil in Deutschland e.V. sowie die Taxi München eG, konnten im Rahmen dieser Diskussion gezielt ihre Wünsche und Vorstellungen den Kandidaten näher bringen und den umfassenden medialen Rahmen optimal nutzen. Der TAXIKURIER stattete Mobil in Deutschland e.V. einen Besuch in den Geschäftsstelle in der Elsenheimerstraße in München ab und führte dabei folgendes Gespräch: TAXIKURIER: Herr Dr. Haberland, als Vorsitzender des Automobilclubs Mobil in Deutschland e.V. verfolgen Sie die verkehrspolitische Entwicklung in der Landeshauptstadt München in den letzten 25 Jahren mit besonderem Interesse. Welche Veränderungen bewerten Sie positiv, und was ist in Ihren Augen gründlich daneben gegangen? Dr. Haberland: In der Tat sind wir hier seit fast 25 Jahren im Dienste der Mobilität unterwegs. So hat das alles einmal angefangen. Anfang der 90er Jahre war München besonders „autounfreundlich“ . Stichwort: München 2000 autofrei. Das war nicht nur Gerede, dahinter steckten konkrete Ideen. Das Auto war Teufelszeug, das um jeden Preis aus der Stadt verbannt werden sollte. Rot/Grün hatte da ganz wilde Ideen. Zum Glück wurden nur ein paar davon umgesetzt und das Allermeiste ist wieder in Schubladen verschwunden. Daran sieht man, was passiert, wenn wilde Ideologie vor Vernunft regiert. Aber das hat sich relativiert, zumal wir jetzt komplett veränderte politische Verhältnisse haben. Reiter und Schmid fahren da einen vernünftigen und praktischen Kurs und genießen beide das Ansehen der Menschen. Das ist gut. Wenn sie das auch noch der eigenständigen Verwaltung beibringen, stehen München tolle Zeiten bevor. TAXIKURIER: In der Anfangszeit des Vereins waren die drei Ringtunnels das zentrale Thema der Aktivitäten. Was beschäftigt Sie aktuell mit Blick auf die Verkehrsplanung in der Stadt München für die kommenden Jahre? Dr. Haberland: Städten wie München mangelt es immer mehr an erweiterbarer Verkehrsinfrastruktur. Nehmen wir das Thema Zuwachs der Stadt. München wird bald 1,6 Mio., 1,7 Mio. oder sogar mal 2 Mio. Einwohner haben. Es bedarf Wohnraum, aber auch Verkehrsraum. Man kann den Stadt- und Verkehrsplanern vor 150 Jahren keinen Vorwurf machen, dass sie zu eng geplant hätten. Die hatten damals ganz andere Sorgen. Da hat sich in 20 Jahren Mobil in Deutschland und die Taxi-München eG: Gemeinsamkeit macht stark! die Einwohnerzahl sogar verdoppelt. Wohnraum musste schnell her. Wenn er nicht da war, wurde geteilt. Viertel und Plätze entstanden. Gründerzeit: Es gab Fußgänger, Pferde und Kutschen. Es gab keine Fahrräder, Autos oder Busse, von E-Mobility mal ganz zu schweigen. Also, was bleibt uns heute übrig, hier das Beste daraus zu machen? Viele andere Städte machen es uns vor: Verkehr, soweit es geht, unter die Erde zu verlagern. Mit der U- und S-Bahn ist das ja großflächig geschehen und auch für den Automobilbereich wird es noch kommen. Wir haben nach langem, hartem Kampf die Ringtunnel erstritten und diese sind heute eine Wohltat. Oben grün, unten notwendiger Verkehr. Sogar die Grünen finden das mittlerweile hinter vorgehaltener Hand gut. Daher müssen in München weitere Tunnel folgen: Englischer Garten, Chiemgaustraße und einiges mehr. Der Mittlere Ring muss kreuzungs- und ampelfrei werden, von mir aus weitgehend unter der Erde. Darüber sollte man auch mal am Altstadtring nachdenken, soweit das baulich möglich ist. Eine zweite S-Bahn Stammstrecke muss her, auch unter der Erde. Und zuletzt braucht München den geschlossenen Autobahnring. A8-A95- A96-A8 im Münchner Südwesten müssen verbunden sein. 100 Jahre Planung für dieses Projekt sind einfach ein Armutszeugnis. TAXIKURIER: Mobil in Deutschland zählt mittlerweile über 5.500 Mitglieder. Mit welchem Argument überzeugen Sie einen Taxifahrer, dass er von einem anderen Automobilclub zu ihnen wechselt? Gibt es besondere Anreize für Taxifahrer bzw. für berufliche Kraftfahrer im Allgemeinen? Dr. Haberland: Im Moment bieten wir unsere Mobil in Deutschland e.V. Mitgliedschaft nur für Privatpersonen an, d.h. noch nicht für das Gewerbe. Aber da haben wir moderne und sehr günstige Tarife. 28 Euro für eine deutschlandweite Mitgliedschaft für eine Person und ein Fahrzeug. Weltweit für 58 Euro personenbezogen, d.h. Sie sind als Person abge- ➔ INTERVIEW 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
deckt, egal mit welchem Fahrzeug Sie unterwegs sind. Der Service erstreckt sich dabei von der einfachen Unfall- und Pannenhilfe, Fahrzeugbergung über den Mietwagen bis hin zu einem Dokumentenservice oder einem Krankenrück transport. Alles, was man eben von einem professionellen Automobilclub erwartet, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen. TAXIKURIER: Mit der Eröffnung des dritten Ringtunnels gingen abermals unzählige Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen in Betrieb. Damit wurde der Mittlere Ring die Straße mit den meisten Blitzern in Deutschland. Welche Aktivitäten betreibt „Mobil in Deutschland e.V.“ gegen diese intensiven Kontrollen? Dr. Haberland: Das übertreibt unser CSU Innenminister Herrmann leider maßlos. Autofahrer stehen für ihn zuallererst unter Generalverdacht: Rasen und drängeln, um es auf einen Punkt zu bringen. Das sehe ich komplett anders. Bayerische Autofahrer sind gute Autofahrer, die in der Regel ihr Auto lieben und sich an die Regeln halten. Aber Autofahrer haben wenig Lobby, deshalb kann man sich dort ungeniert bedienen. Allerdings ist das längst durchschaut. Fast kein Autofahrer in München und Bayern glaubt mehr an Radarkontrollen zu Zwecken der Sicherheit. Dann würde man vor Altenheimen, Schulen und Kindergärten blitzen und genau das tun, was die StVO §3 vorschreibt. Stattdessen blitzt man an Ein- und Ausfallstraßen, jetzt in sicheren Tunnels oder nachts auf Autobahnen. Wir zeigen das alle paar Jahre mit unserem Blitzatlas. In München wird dort geblitzt, wo nichts passiert und wo viel passiert, wird nicht geblitzt. Das haben wir mittlerweile hinlänglich belegt. Die Polizei protestiert zwar immer gewaltig gegen unsere Veröffentlichungen, aber wider legen können sie es auch nicht. Ergo: Der Staat blitzt, um Geld zu verdienen. Wir von Mobil in Deutschland e.V. aber sagen: Geblitzt werden darf nur zu einem einzigen Zweck: Der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. TAXIKURIER: Herr Dr. Haberland, wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Ihnen sowie Mobil in Deutschland e.V. alles Gute! (TK) FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21 Dr. Michael Haberland, Präsident von Mobil in Deutschland e.V. ––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie err eichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarf sfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztax en- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 Berg am Laim – Autoaufbruch mit Hilfe von DNA geklärt Am Freitag, 29.05.2015, schlug ein zunächst unbekannter Täter an einem in der Fehwiesenstraße geparkten Taxi die Fahrertürscheibe ein. Aus dem Fahrgastraum entwendete er anschließend ein Datenfunkgerät mit Navigationsfunktion. Im Rahmen der Spurensicherung wurde an einer tatrelevanten Stelle im Taxi ein DNA-Anrieb gesichert und mit Hilfe des Landeskriminalamtes mit der DNA-Datenbank abgeglichen. Dabei ergab sich eine Übereinstimmung mit den eingestellten Daten eines 24-jährigen Serben aus München. Dieser äußerte in seiner Vernehmung, dass er sich an den Aufbruch nicht erinnern könne. Innenstadt – Tatverdächtige nach Diebstahl im Taxi festgenommen Am Mittwoch, 09.12.2015, gegen 5.25 Uhr, fuhr ein 18-jähriger Münchner mit einer 38-jährigen Münchnerin in einem Taxi zu einem Club in der Sonnenstraße. Zur Bezahlung des Fahrpreises legte der junge Mann einen 50-Euro-Schein auf die Mittelarmlehne des Taxifahrers. Kurz darauf nahm die Frau den Schein an sich und zahlte die Fahrt mit eigenem Geld. Nachdem beide ausgestiegen waren, verständigte der 18-Jährige die Polizei, um die Frau anzuzeigen. Gegen die Maßnahmen der hinzugerufenen Beamten der Polizeiinspektion 11 wehrte sich die alkoholisierte Beschuldigte, wurde zunehmend aggressiv und versuchte, eine Polizistin zu schlagen. Daraufhin brachten die Polizisten die 38-Jährige zu Boden und legten ihr Handschellen an. Anschließend wurde die Frau auf die Wache gebracht, wo sie bis 9.55 Uhr in Sicherheitsgewahrsam genommen wurde. Bei einer Durchsuchung der Frau wurde ein 50-Euro-Schein gefunden und sichergestellt. Bei dem Widerstand wurden zwei Polizistinnen und ein Polizist leicht verletzt. Auch die Beschuldigte gab Verletzungen an (Rötungen) und erstattete Anzeige gegen die eingesetzten Beamten. Die Ermittlungen in diesem Fall werden zuständigkeitshalber an das LKA übergeben. Schwabing – Versuchter Mord zum Nachteil eines Taxifahrers, der Taxifahrer wurde schwer verletzt Am Sonntag, 13.12.2015, gegen 3.00 Uhr morgens, kam es auf Höhe der Leopoldstraße 126 zu einem Streit zwischen einem Taxifahrer und seinen beiden männlichen Fahrgästen. Hierbei wurde der Taxifahrer, der sein Taxi am Fahrbahnrand abgestellt hatte und ausgestiegen war, zunächst geschubst und dann mit einem kräftigen Faustschlag zu Boden gebracht. Anschließend wurde auf den Kopf des am Boden liegenden Taxifahrers mit den Beinen so kräftig eingetreten, dass dieser das Bewusstsein verlor und in die Intensivstation eines Münchner Krankenhauses eingeliefert werden musste. Es besteht aktuell akute Lebensgefahr. Aus diesem Grunde übernahm die Mordkommission München die Sachbearbeitung. Die beiden unbekannten Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Zur Abklärung des genauen Ablaufs sowie der Hintergründe der Tat bedarf es weiterer Ermittlungen. Der Taxifahrer erlitt hierbei massive Kopfverletzungen durch Faustschläge und Fußtritte und befindet sich derzeit weiterhin in intensivmedizinischer Behandlung, da sein Gesundheitszustand weiterhin nach Einschätzung der behandelnden Ärzte als kritisch anzusehen ist. Die beiden Fahrgäste, wobei laut Zeugenaussagen nur einer von diesen für die Tatausführung verantwortlich war, waren seit der Tat flüchtig. Der Taxifahrer wurde am Tatort zurückgelassen und war zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr ansprechbar. Zeugen verständigten den Rettungsdienst und leisteten erste Hilfe. Die Ermittlungen übernahm noch vor Ort die Mordkommission München, da der Sachverhalt als versuchtes Tötungsdelikt zu werten ist. Vermutlich aufgrund der offensiven Medienberichterstattung meldete sich am gestrigen Tag eine Rechtsanwältin bei der Mordkommission München. Sie gab an, dass sie am Nachmittag zusammen mit einer weiteren Rechtsanwältin und zwei Mandanten zur Mordkommission kommen werde. Bei den Mandanten handelt es sich um die gesuchten Fahrgäste des verletzten Taxifahrers vom Vortag. Bei der am späten Nachmittag in den Räumen der Mordkommission München erfolgten Beschuldigtenvernehmung gaben beide Männer an, dass sie gemeinsam beim Feiern in München unterwegs waren und gegen 3.00 Uhr in das Taxi am Odeonsplatz einstiegen. Aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums musste sich einer der beiden, ein 27-jähriger Deutscher aus München, im Taxi übergeben. Daraufhin beendete der Taxifahrer am Tatort die Fahrt und bat beide auszusteigen. Der 25-jährige Begleiter, ein deutscher Arbeiter aus München, kam daraufhin mit dem Taxifahrer aufgrund einer zusätzlich geforderten Reinigungspauschale – ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT WICHTIGE INFORMATION istockphoto Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 offenbar in Höhe von rund 30 Euro – in Streit. Dabei soll es dann laut Auskunft des 25-Jährigen zu einer Schubserei gekommen sein, in deren Verlauf er dann dem Taxifahrer zwei Faustschläge versetzte. Von Fußtritten und weiteren Schlägen, als der Geschädigte schon am Boden lag, wie es Zeugenaussagen berichten, will er nichts wissen. Der 27-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Seinem 25-jährigen Arbeitskollegen wurde die vorläufige Festnahme erklärt. Er wurde am 15.12.2015 dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft München I wird Haftbefehl wegen versuchten Totschlags beantragen. Milbertshofen – Straßenraub mit massiver Gewaltanwendung Am Mittwoch, 30.12.2015, lernte eine 58-Jährige den späteren Täter in einem Lokal kennen. Als beide von der Wirtin aufgrund ihres alkoholisierten Zustands aus dem Lokal verwiesen wurden, fuhren sie gemeinsam gegen 20 Uhr mit einem Taxi weg. Bereits im Taxi kam es zu Streitereien zwischen den beiden. An einer Tankstelle in der Situlistraße kauften sie Zigaretten und setzten anschließend ihren Streit im Taxi fort. Nachdem sie sich nicht auf ein gemeinsames Fahrziel einigen konnten und aufgrund der Tatsache, dass sie permanent stritten, bat der Taxifahrer die beiden in der Lerchenauer Straße auf Höhe der Hausnummer 75 das Taxi zu verlassen. Das Fahrgeld wurde von der 58-Jährigen bezahlt. Noch am Ausstiegsort wurde sie offensichtlich von dem bis dato unbekannten Täter unter massiver Gewaltanwendung gegen den Kopf niedergeschlagen und am Boden liegend nach Wertgegenständen durchsucht. Ein Zeuge bemerkte die Situation und sprach den Unbekannten an, der gerade auf seinem Opfer saß und dieses durchsuchte. Daraufhin ließ dieser von seinem Vorhaben ab und flüchtete vom Tatort. Die 58-Jährige erlitt massive Gesichtsverletzungen und wird derzeit stationär in einer Klinik behandelt. Täterbeschreibung: Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, zwischen 160–175 cm groß, kräftige Figur, kurze schwarze Haare, buschige Augenbrauen, südländischer Typ, sprach türkisch und englisch. Bekleidet mit dicker, grauer Wollmütze, dunkler dicker, abgetragener Jacke, Jeans und hellen Turnschuhen; nannte sich „Christopher“ . Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen.
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ TAXLER-LEXIKON ➔ AUS IS‘S – nicht nur mit dem alten Jahr, sondern auch mit den Baustellen, die uns in 2015 so sehr – und so lange – erfreut haben. Urplötzlich, wenige Tage vor Weihnachten, war die Schleißheimer Straße wieder ungehindert befahrbar, und auch die zehnwöchige Baumaschinenausstellung vor Schrottis Haustüre in der Thalkirchner Straße wurde binnen weniger Stunden geräumt. Auf einmal ging es ganz schnell. Ein paar Wochen vorher hatten sogar die Laubsägeund Goldschmiedearbeiten an den Trambahngleisen rund um unseren Ostfriedhof-Stand ein glückliches Ende gefunden. Man könnte uns diesen „kalten Entzug“ doch wenigstens dadurch ein bisserl erleichtern, dass man noch für ein paar Wochen schicke Blumentröge oder lustig bemalte Leitplanken in die Straße oder mitten in die Kreuzung stellt. Und schon wäre der „Erlebnisparcours Ostfriedhof“ oder der „Schlachthof- Irrgarten“ aus der Taufe gehoben. Anderswo – z. B. auf der Wiesn – zahlen die Leute doch freiwillig Geld für so was! Aber keine Angst, die nächsten Herausforderungen liegen schon vor uns, wenn z. B. bei dauerhaftem Wegfall unseres bisherigen Taxistandes am Romanplatz (neuer Standort noch unbekannt) die dortige Trambahninsel vergrößert wird oder gar noch die Trambahngleise durch die Wotan- und Fürstenrieder Straße („Westtangente“) gelegt werden. ➔ BETRUG – In einigen Zeitungen war kurz vor Weihnachten von einem Gerichtsverfahren zu lesen, bei dem ein Münchner Fiaker wegen Fahrpreisüberforderung zu einer Geldbuße von 200 Euro verurteilt worden ist. Er hatte mit einem „Fiat Doblo“ (PKW mit vier regulären Fahrgastplätzen und zusätzlichen Notsitzen) fünf Fahrgäste befördert, dafür den Buszuschlag von 5 Euro verlangt und, besonders schlau, vor allen Zeugen auch noch das Ausstellen einer Quittung verweigert. In mindestens einer Zeitung wurde die Sache so verkürzt dargestellt, dass es sich dabei auch um einen VW-Bus oder sonst einen der einschlägigen echten (!) Taxibusse hätte handeln können. War nicht so. Also nochmal zur Klarstellung: es war ein Fünfsitzer (inkl. Fahrer) mit Notsitzen. Hierzu sei aus der Tarifordnung wörtlich zitiert: „Fahrten mit Großraumtaxis (Personenkraftwagen, die nach ihrer Bauart und Ausstattung zur Beförderung von mehr als 5 Personen einschließlich Fahrzeugführer/Fahrzeugführerin zugelassen und geeignet sind, in einem abgeteilten Lade- oder Kofferraum wenigstens 50 kg Gepäck mitführen zu können). Ab dem 5. Fahrgast beträgt der Zuschlag unabhängig von der Gesamtzahl der beförderten Personen (…) 5 Euro“ . Zitat Ende. Wem das jetzt zu schnell war: wer in einem „Doblo“, „Touran“ oder einem vergleichbaren Wagen mehr als vier Fahrgäste mitnimmt, erfüllt mit einem solchen Taxi jedenfalls nicht die zitierte zusätzliche (!) Anforderung, jederzeit in einem abgeteilten Lade- oder Kofferraum mindestens 50 kg Gepäck mitnehmen zu können. Zu können! – Diese Voraussetzung muss also auch dann (vom Auto bauartbedingt) erfüllt sein, wenn die Leute tatsächlich gar kein Gepäck dabei haben. Touran und Co. erfüllen diese Voraussetzung nicht, weshalb das Drücken des Buszuschlages von 5 Euro bei diesen PKW automatisch immer eine Fahrpreisüberforderung darstellt! Darüber hinaus wird es bei den genannten Fahrzeugtypen – auch ohne Gepäck – bei der Mitnahme von fünf oder gar sechs Fahrgästen schnell zur Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichtes kommen. Laut SZ-Bericht kam die Verteidigungsrede des „Kollegen“ bei Gericht nicht besonders gut an, dass nämlich diese Art der Fahrpreisüberforderung „alle so machen“ würden. Dies und die intellektuelle Höchstleistung, dann auch noch eine Quittung verweigert zu haben, bewog das Gericht letztlich dazu, die ursprünglich ausgesprochene Strafe von 100 auf 200 Euro zu verdoppeln. Aber für die Frechheit, die Fahrgäste zu betrügen und dann vor den versammelten Zeitungsreportern auch noch zu verkünden, das würden alle Münchner Taxifahrer so machen, sollte es eigentlich ... zum Beispiel die Bastonade, in orientalischen Ländern sehr beliebt, würde auch in der kalten Winterzeit für wohlig warme Fußsohlen sorgen: oder unser alter Pranger, der in München früher mal dort stand, wo heute der greislige Kaufhof den Marienplatz verschandelt, würde die Gelegenheit zur ausführlichen Betrachtung eines solchen Gewerbeschädlings bieten … Tempi passati, vergangene Zeiten, wie der Lateiner sagt, aber Herr „Kollege“: es gibt so viele schöne Berufe auf dieser Welt – muss es denn ausgerechnet Taxifahrer sein? ➔ BIER – Das Reinheitsgebot wird heuer 500 Jahre alt. München war vorher eine Wein-Stadt, was natürlich an den uralten Handelswegen von Italien über München lag. Das, was vorher als „Bier“ verkauft worden ist, war teilweise ein solch krimineller Plempel, dass es reihenweise zu Todesfällen gekommen war. Nur deshalb sah sich die Obrigkeit eben zum Erlass des Reinheitsgebotes veranlasst. Freilich kann man darüber streiten, ob die heutigen Biere wirklich noch dem ursprünglichen Reinheits-Gedanken entsprechen: außer HB und Augustiner verwenden sonst alle „Münchner“ Brauereien, die längst in den Fängen amerikanischer Wasserkocher gelandet sind, z. B. nur mehr Hopfenextrakt, gewisse Zusatzstoffe, die im Bier nichts verloren haben, werden während des Brauvorganges zugefügt und später wieder extrahiert, so dass das Bier dann im Endzustand doch wieder dem Reinheitsgebot entspricht … Das früher hochwohllöbliche Weißbier von Schneider besticht heute dank extra gezüchtetem „Aroma-Hopfen“ laut Beschreibung auf der Getränkekarte (aus dem Gedächtnis zitiert) im Abgang mit raffinierten Noten von „reifen Bananen und Vanille“ – ja geht‘s noch? Auch bei den jüngst aufkommenden „craft“ (englisch für „Handwerk“) Bieren wird fleißig experimentiert; da wird’s dem Schreiber schon mal schlecht, wenn er zuerst diese sprachliche Amerikanisierung und dann auch noch ein aromagehopftes Kasperlwasser mit Himbeergeschmack schlucken soll. Armes Bier! Hat man im berühmten „Asterix bei den Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 UNTERHALTSAMES
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Briten“ noch über die „lauwarme Cervisia“ kaudern dürfen, so kann einem heute das Lachen mitsamt der sich selbst „Bier“ nennenden neumodischen, verdünnten Hopfenmarmelade im Halse stecken bleiben. Is doch wahr! ➔ HILFE – Dazu vorweg: das schreckliche Verbrechen an dem Kollegen, der in der Leopoldstraße von seinen Fahr-„Gästen“ fast zu Tode getreten wurde, sei hier nicht behandelt, weil es zu keinem Hilferuf an die Zentrale und wohl auch nicht an die Polizei gekommen war. Insofern wäre eine sofortige Hilfeleistung durch Dritte wohl auch nicht möglich gewesen. Unsere besten Wünsche für eine hoffentlich vollständige Genesung sind bei dem Kollegen! Leider häufen sich in letzter Zeit die Fälle, in denen die Polizei auch nach einem Hilferuf schlicht gar nicht mehr kommt, weil das Personal knapp ist. Die Geschichte vom vergangenen Herbst ist durch alle Zeitungen gegangen, als einem überfallenen Juwelier im Münchner Umland geraten wurde, er möge die Täter selbst festhalten, ihre Personalien feststellen und sie dann anzeigen, weil kein Streifenwagen mehr frei sei. Und das erleben auch wir Taxler immer häufiger. Selbst in Fällen, bei denen ein wildgewordener Irrer nur mehr von mehreren Kollegen mühsam festgehalten werden kann, kann sich das Eintreffen der Polizei quälend lange hinziehen. Und das ist sehr wesentlich die Folge des besch… G 7-Gipfels in Elmau, bei dem 24.000 Polizisten teils schon Wochen im Vorfeld dieses sommerlichen Kaffeekränzchens dazu abgestellt waren, unsere gewählten Volksvertreter vor ihrem eigenen Volk zu schützen. Diese Polizisten schieben zwischenzeitlich mehrere Millionen (!) Überstunden vor sich her und haben einen Rechtsanspruch darauf, die angesammelte Zeit endlich auch mal im Urlaub abzufeiern. Da musste der Schreiber bei seiner Schimpfkanonade im Heft 7/15 über den G 7-Schwachsinn kein Hellseher sein, um diese Folgen vorherzusehen. Die geschätzten Gesamtkosten von 300 Millionen Euro fallen uns – die wir das alles bezahlen durften – jetzt auf die Füße in Gestalt nicht besetzter Polizeiinspektionen oder nicht vorhandenen Personales, um wenigstens die vielen Flüchtlinge endlich mal ordentlich zu registrieren und menschenwürdig unterzubringen. Schande! ➔ MITTEILUNGSBEDÜRFNIS – Die Zentralisten der Engelhardshöhe ärgern sich regelmäßig über die Kollegen, die insbesondere dann nicht erreichbar sind, wenn man sie mal brauchen würde. Beispielsweise wenn ein Kunde das bestellte Taxi reklamiert, die GPS-Ortung keine klaren Angaben liefert, der Kollege am Funk nicht gesprächswillig ist und – natürlich – auch noch das Händi ausgeschaltet hat. Meist hilft dann nur mehr die Abschaltung vom Datenfunk, um die Herrschaften plötzlich wieder „gangig“ zu machen. Das Gegenteil erleben wir insbesondere bei unseren jungen Mitbürgern, die über „Twitter“, „Facebook“ und wie der ganze Schmarrn heißt, so spannende Dinge mitteilen, wie, dass ihnen gerade nichts einfällt, dass sie jetzt gerade ins Bett gehen oder aber daraus aufstehen, was sie gefrühstückt haben, oder dass es aus der Schule nichts Neues zu berichten gibt. Da haben Zehnjährige längst alle ihre Körperöffnungen fotografisch ins Netz gestellt, bevor sie wissen, was sie damit überhaupt mal anfangen könnten. Aber auch Ältere sind vor der Sucht, permanent „online“ sein zu müssen, nicht gefeit: da hatte Schrotti kürzlich mal an der Supermarktkasse eine Dame hinter sich stehen, die ständig leeres Zeug vor sich hinmurmelte. Man will ja bei (vermeintlich geistig) Behinderten nicht so ungeniert hinschauen, aber dann siegte doch die Neugier: die Frau hatte doch tatsächlich ein Mikrofon um den Hals und quatschte ununterbrochen hinein, ähnlich wichtige Sachen wie oben dargestellt – und löste beim unfreiwilligen Zuhörer die gedachte Frage aus, ob es wirklich auch nur einen (!) Menschen auf dieser Welt geben kann, den dieser Sprachmüll wirklich interessiert. Die flache Ratte, „flat rate“, oder wie das immer heißt, macht‘s möglich. Wahrscheinlich hat sie erst zuhause gemerkt, dass ihre Freundin schon vor zwei Stunden aufgelegt hatte. Und wer von uns kennt nicht die Fahrgäste, gerne Damen und von osteuropäischer Herkunft, die schon beim Einsteigen in das Taxi die strippenlose Dauerquassel am Ohr haben, kein „Grüß Gott“, „Hallo“ oder wenigstens ein „Leck mich am Arsch“ für uns übrig haben, sich von der Frage nach dem Fahrtziel schon belästigt fühlen und am Ende, natürlich grußlos, nicht mal das genau herausgegebene Wechselgeld nachzählen? Die „Application“ (kurz „App“) am Smartphone teilt den Leuten rechtzeitig mit, dass ihr Kühlschrank leer oder das Klopapier aus ist, und natürlich lässt man den Affenkasten auch eigenständig das Taxi bestellen, weil man selbst nicht mehr imstande – oder schlicht zu dumm – ist, ein Straßenschild oder gar eine Hausnummer abzulesen. Wenn die GPS-Ortung mal ein paar Meter daneben liegt und das Taxi nicht in Sekundenschnelle vor Ort ist, wird halt die Wiederholungstaste traktiert … ➔ DAS TAXI DER ZUKUNFT – Uns steht der „Fiskal-Taxameter“ ins Haus, der es dem Finanzamt ermöglicht, jederzeit in unseren Fahrpreiszählern Brotzeit zu machen. Aber es kommen weitere innovative Erneuerungen auf uns als Fiaker oder allgemein als Autofahrer zu: wohl schon ab 2016 wird es Pflicht (kein Scherz), dass jeder Neuwagen eine Permanent-Ortung liefert, die im Falle eines Unfalles automatisch einen Notruf absetzt – weil es bei uns ja so häufig vorkommt, dass jemand eingeklemmt in seinem Wagen in der Schlucht liegt und nicht mehr selber die Polizei rufen kann. Dabei könnte es freilich auch geschehen, dass Sie nur eine der berühmten Münchner „Sprungschanzen“ zu schnell genommen haben, sich dann aber an der nächsten Kreuzung von Notarzt und Polizei umstellt sehen. Es gibt ja schon Leute (wieder kein Scherz), die sich freiwillig ein Armband umschnallen, welches permanent die Atemfrequenz, den Puls und den Blutdruck an die AOK oder sonst wen weitermeldet. George Orwell, der düstere Visionär („1984“, „Animal Farm“), 1950 gestorben, rotiert wohl in seinem Grab wie eine Nockenwelle – wobei natürlich die Drehzahl ständig per Internet übertragen wird. Aber zurück zu den Autos: das selbst (also ohne Zutun des Fahrers) dahinrollende Gefährt steht schon in der Erprobung; das Anfahren und Bremsen, der Spurwechsel und das Einparken sollen bald schon vom Wagen selbst übernommen werden. Zugegeben, bei so manchen Fahrern – und leider auch Fiakern – wäre das wohl wirklich die beste Lösung. Demnächst werden vermutlich auch noch die Fahrersitze – Verzeihung: Fahrerinnen- und Fahrersitze – mit Sensoren ausgestattet, die sofort jeden Flatus (bay.: Schoaß) spektrometrisch analysieren und die Werte an die Krankenkasse weiterleiten. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie mal in Ihrem Wagen genüsslich einen ziehen lassen und die Karre plötzlich von sich aus zur nächsten Nothilfe abbiegt. Vielleicht war’s ja nur eine „überstandige“ Zwiebel … App App hurra! FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
In der heutigen Altstadt gab es Dutzende von Brauereien, an die noch einige uralte Straßennamen erinnern. Da sie zumeist als Straße unbedeutend sind oder an der Fußgängerzone liegen, spielen sie im Taxi-Alltag kaum eine Rolle: Augustinerstraße, Dürnbräu straße, Maderbräustraße, Singlspielerstraße und Sterneckerstraße. Die Löwengrube hingegen wird ab und zu einmal angefahren, während die Bräuhausstraße wenigstens als Standplatz eine hohe Bedeutung genießt. ➔ HOPFEN UND MALZ … istockphoto Konzentration im 20. Jahrhundert Infolge des zunehmenden technischen Fortschrittes und des damit einhergehenden erhöhten Finanzbedarfes ergaben sich in den letzten hundert Jahren eine Reihe weiterer Fusionen im Brauereiwesen, beispielsweise die Einverleibung des Haidhauser Unionsbräus durch die Löwenbrauerei. Vom Unionsbräu sind an der Einsteinstraße 42 lediglich noch die Brauereigaststätte und die Kellergewölbe als Ort von Musik und Theater erhalten geblieben und außerdem namentlich versteckt Schüleinplatz und Schüleinstraße von 1920, benannt nach Joseph Schülein (1854–1938), dem damals noch aktuellen und lebenden Besitzer des Unionsbräus. Im Jahr 1885 im großstädtisch werdenden Haidhausen auf freiem Feld gegründet, übernahm Schülein 1905 die Münchner-Kindl-Brauerei am Rosenheimer Berg (heute Motorama) und fusionierte 1921 beide Braustätten mit dem Löwenbräu auf der westlichen Seite der Stadt an der Nymphenburger Straße 4. Somit steht der Unionsbräu als typisch für den Konzentrationsprozess im Münchner Brauwesen. Das Staatliche Hofbräuhaus – wie der Name besagt, im Besitz des Freistaates Bayern – verlegte seinen 1896 in Betrieb genommenen Produktionsort an der Inneren Wiener Straße im Jahr 1988 in den äußersten Osten der Stadt nach Riem, weil bekanntlich nur Brauereien, die innerhalb des Stadtgebietes liegen, auf dem Oktoberfest vertreten sein dürfen. An diesem Beispiel zeigt sich die Entwicklung, die inzwischen zu beengt gewordenen Standorte des 19. Jahrhunderts nochmals nach draußen zu verlegen. Der Hofbräu als staatliche Einrichtung unterlag damit nicht dem beschriebenen Konzentrationsprozess und die Hofbräuallee von 1987 bezieht sich auf ihn. Internationale Konzentration im 21. Jahrhundert Seit 1993 entstanden auf dem ehemaligen Gelände der fusionierten Hacker- und Pschorr-Brauereien entlang der Bayer- und Landsberger Straße Teile des Europäischen Patentamtes, nachdem Paulaner beide übernommen hatte, und die Brauanlagen wurden mit denen von Paulaner zusammengelegt. Heute ist die Hacker-Pschorr Bräu GmbH Teil des Paulaner-Verbunds und gehört seit 2002 zur BHI (Brau-Holding Inter na tional), die ein Joint Venture zwischen der Schörghuber Unternehmensgruppe (50,1 Prozent) und der niederländischen Heineken (49,9 Prozent) ist. Seit 2015 verlässt Paulaner seinen Standort an der Reger straße, der zu einem Neubaugebiet ent wickelt werden wird, und zieht an seine neue Adresse im äußersten Westen des Stadtgebietes an der 2015 umbenannten Mooswiesenstraße, nunmehr Mälzereistraße mit der Erklärung: „In einer Mälzerei wird durch Mälzung (kontrollierter Keimvorgang) aus Braugetreide Malz hergestellt.“ Seit 2003 gehört die Spaten-Franziskaner- Konzentration im 19. Jahrhundert Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und dem mit ihr einhergehenden Bevölkerungswachstum dehnte sich die Stadt weit über ihre mittelalterlichen Grenzen aus. Die Stadtbefestigungen wurden abgetragen und die umliegenden Dörfer eingemeindet. Die großen Brauereien folgten dieser Entwicklung und verlagerten ihre Produktionsstätten in die neuen Stadtgebiete, gleichzeitig wurden Herstellung und Abfüllung des Bieres immer stärker von Maschinen übernommen. Wer sich von den kleinen Brauereien in der Altstadt diese Entwicklung nicht leisten konnte, musste den Betrieb einstellen und führte die Immobilien anderen Nutzungen zu. An diese erste Welle der Konzentration im Brauereigewerbe erinnern in den damaligen Neubaugebieten Benennungen, die sich in der Nachbarschaft der neuen Brauereien befanden: Franziskanerstraße, Hackerbrücke, Paulanerplatz sowie Spatenstraße. Die heute für den Verkehr gesperrte, über die Theresienwiese führende Matthias-Pschorr- Straße erhielt erst 1932 ihren Namen. HISTORISCHES MÜNCHEN Konzentration im Brauwesen und Privatbrauereien 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 Scherzler & Partner Verkehrsrechts-Kanzlei Sophienstraße 4 80333 München Tel 59 55 56 Fax 59 87 47 www.scherzler.eu Karlsplatz/Lenbachplatz Führerschein/Punkte Bußgeld/Strafbefehl Alkohol/Drogen Unfallregulierung Schadenersatz Versicherungsrecht AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten.
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Löwenbräu-Gruppe zur brasilianischbelgisch-US-amerikanischen Anheuser- Busch-InBev (AB-InBev), der gemessen am Absatzvolumen größten Brauereigruppe der Welt. Im Oktober 2015 meldete AB-InBev die Übernahme der britischen SABMiller, des bis dahin weltweit zweitgrößten Brauereikonzerns. Die Münchner Marken sind damit nur noch lokale Größen in diesem weltumspannenden Imperium und es bleibt zu hoffen, dass man ihre Produkte auch weiterhin genießen kann. Dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516, dem ältesten Lebensmittelgesetz der Welt, sei Dank. Augustiner-Bräu Der Augustiner-Bräu gehörte zum Kloster der gleichnamigen Mönche zwischen der Augustiner- und Ettstraße und besteht seit mindestens 1328. Damit ist die Brauerei die älteste noch bestehende in München und gleichzeitig das älteste Münchner Handelsgewerbe überhaupt. Im Jahr 1829 erwarb das Ehepaar Anton und Therese Wagner die Augustiner-Brauerei. Seither befand sie sich im Familienbesitz, bis Rudolf Wagner 1981 kinderlos starb und die Brauerei an eine Erbengemeinschaft fiel, unter anderen an Edith Haberland-Wagner. In ihrem Testament verfügte sie die Gründung der gemeinnützigen Edith-Haberland-Wagner- Stiftung, der sie ihren Mehrheitsanteil vermachte, um eine Übernahme und anschließende Zerschlagung durch größere Brauereigruppen zu verhindern und vor allem um die 350 Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu erhalten. So hatte sich beispielsweise der international tätige Oetker-Konzern an einer Übernahme interessiert gezeigt. Die Stiftung verwendet den ihr zustehenden Gewinn zur Förderung von kulturellem und sozialem Engagement, vor allem im Raum München. Im Jahr 1885 zog der Augustiner in seine heutigen, denkmalgeschützten Gebäude an der Landsberger Straße 31 und 35. In der Denkmalschutzliste steht zu Hausnummer 31: „Entlang der Lands berger Straße drei Rohbacksteinbauten mit romanisierender Blendengliederung in Putz.“ Über Hausnummer 35 heißt es: „Neurenaissance, reich gegliedert, mit geschweiftem Ostgiebel.“ Tatsächlich ist die Brauerei das wohl herausragendste Gebäude entlang der fast zwölf Kilometer langen Straße und fällt auswärtigen Fahrgästen meist sofort ins Auge. Wenn wider Erwarten nicht, kann man sie darauf aufmerksam machen. Augustiner-Bier wird hauptsächlich im Großraum München abgesetzt, doch zeichnet sich in den letzten Jahren eine erstaunliche überregionale Entwicklung ab, ersichtlich aus folgenden Zahlen: Während 2005 noch 950.000 Hektoliter abgesetzt wurden, waren es 2015 bereits 1.300.000 Hektoliter. Augustiner hat sich zu einem Modebier entwickelt, das inzwischen in ganz Deutschland getrunken wird, und das nicht ohne Grund. Das Traditionsbewusstsein zeigt sich außerdem darin, dass auf dem Oktoberfest und in den Augustiner- Biergärten das Helle noch aus Holzfässern gezapft wird, was man auch schmeckt. Die Augustiner-Brauerei ist eine der ungewöhnlichsten Erfolgsgeschichten Münchens, gerade weil sie mittels der Stiftung ihre Unabhängigkeit bewahren konnte. In dieser Unabhängigkeit steht sie für den Begriff „München“ und Heimatverbundenheit, auf Werbung jeglicher Art kann man locker verzichten ebenso auf Trendprodukte wie FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27 Schnell. Preiswert. Kompetent. istockphoto
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
WUSSTEN SIE SCHON ... dass am Odeonsplatz ein bayerischer und ein preußischer Löwe sitzen? Die vor der Feldherrnhalle am Odeonsplatz in Stein gehauenen Wächter werden vom Volksmund als bayerischer und preußischer Löwe bezeichnet. Laut Wikipedia ist die jeweilige Herkunft daran zu erkennen, dass der preußische Löwe das Maul offen hat. Eine humorige Anspielung auf die angebliche Gesprächigkeit der Norddeutschen. Josef Maria Wagner gibt uns augenzwinkernd auf seiner Internetseite (tivolifoto.com) eine andere Darstellung: „Auf der linken Seite ist das Graggenauviertel mit der Königlichen Residenz, also der Staat. Da muss man das Maul aufreißen. Auf der rechten Seite ist das Kreuzviertel mit dem Liebfrauendom und dem Erzbischöflichen Ordinariat, also die Kirche. Da muss man den Mund halten.“ (FK) etwa isotonische Biermischgetränke. Viele Augustiner-Biergärten und -Gaststätten sind nicht nur eine kulinarische Empfehlung wert, sondern auch sehenswert. Der Augustiner-Bräu ist Bayerns größte Privatbrauerei. Forschungsbrauerei Die Forschungsbrauerei an der Unterhachinger Straße 78 besteht seit dem Jahr 1930. Ihr Gründer Gottfried Jakob eröffnete die Brauerei mit dem Ziel, neue Brauverfahren und Biersorten zu entwickeln. Nach seinem Tod übernahm 1958 Heinrich Jakob den Betrieb und führte ihn weiter. 2003 verpachtete Heinrich Jakob den Betrieb an seinen Sohn Stefan Jakob, der ihn bis Ende 2010 leitete. Im August 2011 fand unter dem neuen Pächter Manfred Silbernagl die Wiedereröffnung der Forschungsbrauerei statt. Eine Besonderheit stellt die Winterpause zwischen Oktober und März dar. Der Saisonbeginn ist zum Starkbieranstich in der Fastenzeit Mitte März, das Saisonende zur Kirchweih am dritten Sonntag im Oktober. Die Forschungsbrauerei fühlt sich der Tradition verpflichtet, sie ist die einzige Münchner Familienbrauerei, die ihre Biere noch handwerklich braut, unter Verzicht auf jede Automatisierung. Als Besonderheit sind die Biere nicht filtriert und pasteurisiert, sicherlich mit ein Grund, warum sie im „Buch der hundert besten Biere der Welt“ aufgeführt sind. Vertrieben werden die Biere in ausgewählten Geschäften lediglich in der Region München. Neben der Brauereigaststätte an der Unterhachinger Straße gibt es seit 2014 direkt am Viktualienmarkt an der Frauenstraße 10 eine kleine Schänke mit Restauration der Forschungsbrauerei mit 65 Plätzen, die sicherlich den einen oder anderen Hinweis an Fahrgäste verdient. Giesinger Bräu Ähnlich der Perlacher Forschungsbrauerei, legen die Mitarbeiter des erst 2006 gegründeten Giesinger Bräu Wert auf traditionelle Herstellungsmethoden. Anfangs nutzte man in der Birkenau 5 eine Garage, in der im Jahr 2007 bereits 300 Hektoliter Bier produziert wurden und auch abgesetzt werden konnten. Im Jahr 2011 wurde erstmals die magische Grenze von 1.000 Hektolitern erreicht. Damit waren die Kapazitäten für die Bierherstellung und die Räumlichkeiten komplett erschöpft und ein neuer Standort musste gesucht werden. Der Umzug von Unter- nach Obergiesing führte Ende 2014 in das ehemalige Umspannwerk an der Martin-Luther-Straße 2, wo rund 12.000 Hektoliter pro Jahr gebraut werden können und auch die Brauerei-Gaststätte Platz findet. Hier kann man neben anderen Biersorten den etwas überirdisch klingenden Gerstensaft namens „Erhellung“ oder den abenteuerlich anmutenden „Sternhagel“ zu sich nehmen. Die Philosophie und ihre Umsetzung von Geschäftsführer Steffen Marx und Brauer Stefan Bielmeier sind dabei: Die Rückbesinnung auf traditionelles Brauverfahren, ohne industrielle Eingriffe wie Filtration oder thermische Behandlung. Dadurch rangiert das junge Giesinger Bier schon jetzt unter den sechs beliebtesten Bieren in München. Neben dem Direktverkauf ab Brauerei und in der angeschlossenen Gaststätte erhält man die Giesinger Produkte auch im gut sortierten Getränkehandel. Fazit Es gibt noch einige wenige typische Münchner Brauereien, die sich in privatem Besitz befinden und sich der großen nationalen wie internationalen Konzentration im Brauereiwesen verweigert haben. Abgesehen vom Augustiner sind dies Brauereien, die sich bewusst auf den lokalen Markt beschränken und hierbei eine untergeordnete Existenz führen, die aber umso bemerkenswerter sind, auch als Empfehlung an Fahrgäste zur abendlichen Entspannung. (BW) GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr www.weisser-ring.de Gefährde Dich nicht selbst. Kümmere Dich um das Opfer. Anzeige 56 x 60_Layout 1 22.09.15 09:43 Seite 1 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
Seite 29
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29 MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL ➔ FEBRUAR-PROGRAMM f.re.e – Die Reise und Freizeitmesse ➔ 10.–14. Februar 2016, Mo–Di 9–19 Uhr, Mi 9–16 Uhr Messe München, A1-A2, B1-B2, C1-C2 Bayerns größte Erlebnis- und Verkaufsmesse rund um Reisen, Freizeit und Erholung. Im Mittelpunkt der f.re.e 2016 steht das Partnerland Seychellen. Neben den Seychellen und weiteren Fernreisezielen (Halle A4) finden Besucher auf der f.re.e Angebote zu Urlaub in Bayern und der Alpenregion (Halle A5) sowie in den Mittelmeerländern (Halle B4). Wir freuen uns auf eine spannende und internationale Messe. Weitere Veranstaltungen im Februar: MUNICH FABRIC START 2.–4. Februar 2016, Di+Mi 9.30–18.30 Uhr, Do 9.30–16 Uhr MOC Veranstaltungscenter München INHORGENTA MUNICH 2016 Die Fachmesse für Uhren und Schmuck 12.–15. Februar 2016, Fr–So 9–18 Uhr, Mo 9–17 Uhr Messe München, A1+A2, B1+B2, C1+C2 Golftage München – die Publikumsmesse im Süden 12.–14. Februar 2016, Fr–So 10–18 Uhr MOC Veranstaltungscenter München PREMIUM ORDER MUNICH 13.–15. Februar 2016, Sa+So 10–19 Uhr, Mo 10–17 Uhr MOC Veranstaltungscenter München IMOT – Internationale Motorradausstellung 19.–21. Februar 2016, Fr–So 9–18 Uhr MOC Veranstaltungscenter München Garten München Die Ausstellung für Gartengestaltung und Gartenkultur 24. Februar bis 1. März 2016, Mi–Di 9.30–18 Uhr Messe München, B4 und C4 Handwerk & Design – auf der Internationalen Handwerksmesse 24. Februar bis 1. März 2016, Mi–Di 9.30–18 Uhr Messe München, B1 bis B4, C1 und C2 CREATIVMESSE München 26.–28. Februar 2016, Fr 12–20 Uhr, Sa+So 10–18 Uhr MOC Veranstaltungscenter München ABC Salon – Die Ordertage für Abend-, Braut- und Cocktailmode 28.–29. Februar 2016, So 9–18 Uhr, Mo 9–17 Uhr MOC Veranstaltungscenter München Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de Messe München atelier-tacke.de
Seite 30
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
istockphoto STADTKUNDE MÜNCHEN ➔ EIN HÜGEL IM NORDEN MÜNCHENS Das Hasenbergl und seine Straßennamen 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 Im äußersten Norden der Stadt gelegen, erstreckt sich die Siedlung mit dem auffälligen Namen „Hasenbergl“ mit heute rund 40.000 Bewohnern. Benannt ist sie nach einem Hügel im ansonsten völlig flachen Gelände, auf dem seit dem 18. Jahrhundert Hasen für die kurfürstliche Jagd des Schlosses Schleißheim gezüchtet wurden. Reste dieser Anhöhe haben sich gut sichtbar am Frühlingsanger zwischen Blodig- und Linkstraße erhalten. geografisch ab, während im Süden die Weitlstraße als Grenze verläuft. Versprengte des Krieges Im Rahmen der deutschen Aufrüstung im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges (1939– 1945) erfuhr seit 1935 auch der Militärflugplatz Schleißheim eine große Erweiterung. Im nahe gelegenen Wald nördlich des Hasenbergls, dem Hartelholz, entstanden Truppenunterkünfte und Kriegsgefangenenlager. Nach Kriegsende wurde der Lagerkomplex Hartelholz als Notunterkunft und Flüchtlingslager genutzt, in dem bis zu 4.000 Menschen untergebracht waren. In dieses Barackenlager wurden nach Kriegsende heimatlose Ausländer verschiedener Nationalitäten, aber auch deutsche Flüchtlinge und Ausgebombte, eingewiesen. Im Jahr 1953 kaufte die Stadt München das Lager von der Bundesrepublik Deutschland, um dort obdachlose Familien unterzubringen. Die Bewohner und Bewohnerinnen des „Wohnlagers Frauenholz“ genossen – zu Recht oder Unrecht – einen denkbar schlechten Ruf, ihre Behausungen starrten infolge der allgemeinen Not vor Armut und Schmutz, die Wege waren weder gepflastert noch geteert. Straßennamen nach Goldschmieden Ähnlich der ärmlichen Flüchtlings-Siedlung Ludwigsfeld mit ihren auffälligen Straßennamen nach Edelsteinen, wollte der Stadtrat auch im Wohnlager Frauenholz gut klingende Straßenbenennungen schaffen, um die Armut der Anwohner wenigstens adressmäßig zu kaschieren. So entschied sich der Stadtrat im Jahr 1954, den Flächen zwischen den Baracken Namen von Goldschmieden aus vergangenen Jahrhunderten zu geben. Die trostlose Wohnumgebung sollte offenbar aufgewertet werden, indem sie plötzlich mit traditionsreich und edel klingenden Adressen aufwarten konnte. Der Beschluss lautete: „In der Wohnanlage Frauenholz sind auf Wunsch des Bezirksausschusses 33 die dortigen Wege zu benennen. Verwendet wurden Vorschläge nach berühmten deutschen und Münchener Goldschmiedemeistern, deren Werke sich in Münchener Museen und Kirchen befinden.“ Die neuen Straßennamen waren: Andreas-Dräxel-Weg, Bernhard- Peter-Weg, Graispachweg, Grossauerweg, Hans-Reimer- Weg, Hötzerweg, Jändelweg, Kesslerweg, Melpergerweg, Oxnerweg, Plannerweg, Schlickweg, Schomerweg, Streißelweg, Velnhamerweg, Weitmannweg sowie Zeillerweg. Auf Informationen zu den einzelnen Geehrten kann hier aus Platzgründen nicht näher eingegangen werden. Nur so viel sei gesagt: Von diesen Benennungen nördlich der heutigen Grohmann- und Aschenbrennerstraße ist nach Abriss des Lagers Ende der 1960er Jahre fast keine erhalten geblieben. Lediglich der Heinrich-Braun-Weg von 1955, an dem in der Baracke Nummer 116 die Schule lag und der sich von den Goldschmieden abhob, existiert heute noch mit der Erklärung: „Geistlicher Rat, Professor, bayerischer Schulreformator, geboren 17.3.1732 in Trostberg, gestorben 8.11.1792 in München.“ Ebenso der Goldschmiedplatz von 1955: „Nach einer Münchner Goldschmiedefamilie des 14. Jahrhunderts.“ Er liegt bekanntlich am Ende der Schleißheimer Straße und war thematischer Ausgangspunkt für die Fortnerstraße von 1963: „Andreas Fortner, geboren 16.6.1809 in Prag, gestorben 14.3.1862 in München, Meister der Kleinkunst (Gold- und Silberschmied)“, die Wintersteinstraße ebenfalls von 1963: „1) Heinrich und David Winterstein, Goldschmiede, nachweisbar in Augsburg 1585 Lage und Stadtentwicklung Ein Blick auf den Stadtplan zeigt die Grenzen des Hasenbergls: Im Westen plante man ursprünglich die Verlängerung der Landshuter Allee bis zum Autobahndreieck Feldmoching, das dadurch zum Autobahnkreuz geworden wäre. Diese Planungen wurden nicht verwirklicht, die projektierte Trasse ist als der breite Grünzug des Feldmochinger Angers übrig geblieben. Im Osten verlief die Schleißheimer Straße zu diesem Schloss und der Ortschaft. Als Anfang des 20. Jahrhunderts der Militärflugplatz Schleißheim errichtet und dann ständig erweitert wurde, unterbrach man die Schleißheimer Straße wegen der zahlreichen Flugbewegungen und auch im Interesse der Geheimhaltung des dortigen Geschehens. In München benannte der Stadtrat ihr nördliches Ende im Jahr 1963 in Fortnerstraße um, in Oberschleißheim folgen Effnerstraße und Mittenheimer Straße der Trasse der dort früher Münchner Straße genannten Landstraße. Im Norden schließt das Hartelholz das Hasenbergl Anzeige 1/12 (ATLAS) 56 x 60 mm
Seite 31
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31 bis 1634 beziehungsweise 1664 bis 1690, 2) Georg Winterstein, Holzschnitzer, nachweisbar 1772“ sowie die Thelottstraße von 1968: „Johann Andreas Thelott, geboren 10.4.1655 in Augsburg, gestorben 25.6.1734 in Augsburg, dessen Arbeiten als Goldschmied, Zeichner und Kupferstecher in den Museen fast aller europäischen Hauptstädte zu finden sind.“ Auf diese Weise blieb uns das Viertel der Goldschmiede doch noch erhalten. Feldmoching und der Alpenverein Das Dorf Feldmoching wurde 1938 eingemeindet, doch verhinderte der Krieg die damit notwendig gewordenen Umbenennungen von nunmehr mehrfach in München vorkommenden Straßennamen. Dies holte der Stadtrat 1947 nach und erkor für das brettebene Feldmoching auf Antrag des Alpenvereines eine Anzahl von alpinistischen Namengebern. Von den 13 Umbenennungen seien hier lediglich die Blüten- und Maistraße genannt, aus denen die Hans-Dülfer- Straße wurde. In den Jahren 1954 und 1956 kamen zehn Neubenennungen hinzu, beispielsweise die Paidarstraße mit der Erklärung: „Herbert Paidar, gehörte zu den besten Münchener Bergsteigern, geboren 16.11.1909 in München, abgestürzt am 8.9.1951 am Großglockner in der Pallavicini-Rinne. Viele Erstbesteigungen in den Westalpen, Erstbesteigung des Tent Peak im Himalaja 1939, zweite Ersteigung des Simiolchu im Himalaja 1937, fünf Erstbesteigungen im Kaukasus und viele andere“ oder die Bergwachtstraße: „Benannt zu Ehren der vielen uneigennützigen Helfer der Bergwacht.“ Bau und Benennung Der Stadtrat beschäftigte sich seit April 1959 mit der Planung der Großsiedlung, deren Grundsteinlegung am 25. Mai 1960 stattfand. Sie war die erste von mehreren Trabantenstädten am Rande des rapide wachsenden München. Das für 20.000 Bewohner ausgelegte neue Stadtviertel war unter anderem für Flüchtlinge aus der DDR gedacht. Als sich dieser Staat aber am 13. August 1961 mit dem Bau der Berliner Mauer nach außen abschottete, versiegte auf einen Schlag auch der Zustrom der Flüchtlinge von dort. Da die Bundesrepublik Deutschland der Wirtschaftswunder- Zeit aber weiterhin Arbeitskräfte benötigte, warben die deutschen Arbeitsämter im Ausland Arbeitskräfte an. Und etliche dieser so genannten Gastarbeiter zogen in München sodann anstatt der Ostdeutschen ins Hasenbergl. Hinzu kam, dass die Baracken des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau noch Jahre nach dem Krieg mit Flüchtlingen voll belegt waren. Die Holzgebäude wurden erst 1961 wegen Baufälligkeit abgerissen und viele ihrer Bewohner fanden im Hasenbergl eine erheblich komfortablere Bleibe. Noch im Jahr 1964 hielt man die Bezeichnung „Siedlung am Hasenbergl“ für unbefriedigend, das heißt im Klartext für eher lächerlich und zu bayerisch, weswegen der edler klingende Name „Siedlung am Schleißheimer Forst“ angedacht wurde. Wie wir heute wissen, konnte sich dies nicht durchsetzen. Das Gebiet gehört seit 1947, als die Bezirksausschüsse ins Leben gerufen wurden, zum 33. Stadtbezirk Feldmoching, seit 1991 zum 24. Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl. Eigendynamik Das Alpinistenviertel in Feldmoching entfaltete eine ungeahnte Eigendynamik, als auf Feldmochinger Gebiet seit 1960 die neue „Siedlung am Hasenbergl“ entstand. Als Verkehrsachse wurde die Hans-Dülfer- Straße bis zur Schleißheimer Straße verlängert und 1960 in Dülferstraße verkürzt. Dülfer war ein bekannter Bergsteiger, lebte von 1892 bis 1915 und fiel als Soldat im Ersten Weltkrieg (1914–1918). Dieser Straßenname gab den Anlass für die weiteren diesbezüglichen Benennungen im Neubaugebiet aus demselben Jahr. Geehrt wurden die Bergsteiger Ludwig Aschenbrenner (1902–1958), Karl Blodig (1859–1956), Paul Grohmann (1838–1908), Theodor Harpprecht (1841–1885), Josef Ittlinger (1880–1955), Hans Kiene (1888–1959), Julius Kugy (1858–1944), Albert Link (1868–1944), Wilhelm Paulcke (1872– 1949), Rudolf Reschreiter (1869–1938), Johann Stabeler (1853–1902), Valentin Stanig (1774–1847), Walter Stösser (1860– 1935), Peter Thurwieser (1789–1865) sowie Jürgen Wellenkamp (1930–1956). Ausreißer Die Benennungen des Frühlingsangers und der kulturell tief schürfende Petrarcastraße nach dem italienischen Humanisten und Dichter des Mittelalters, Francesco Petrarca (1304–1374), bilden dabei zwei Ausnahmen, die sich unerklärlicherweise unter die Bergsteiger verirrt haben. Hierher gehören auch die Rainfarnstraße, die in jedem beliebigen anderen der zahlreichen, auswechselbaren Münchner Pflanzenviertel liegen könnte, und die Riemerschmidstraße nach dem Fabrikanten Anton R. (1802–1878). Leichter nachvollziehbar sind die restlichen Straßennamen im Hasenbergl, die sich auf die Vergangenheit Feldmochings beziehen, beispielsweise die Max-Müllner-Straße nach einem dortigen Lehrer (1880–1914), die Reginoltstraße nach einem Adligen des 9. Jahrhunderts oder die Udalrichstraße nach einem Pfarrer aus dem 13. Jahrhundert. Sinnvoll hingegen erscheint die Umbenennung der Eggerstraße in Hasenberglstraße im Jahr 1947, von wo man damals noch einen freien Blick auf ihre namengebende Anhöhe hatte. (BW)
Seite 32
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER FEBRUAR 2016 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Montag, 01. Februar ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Jazz-Ensembles Paulo Cardoso ➔ 20.00 Uhr, Spiegelsalon, Bussi – Das Munical ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Dialogues des Carmélites ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Mittelreich ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Buddy Buxbaum & Die Haudruffcats ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Gabi Lodermeier ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Joshua Radin ➔ 20.30 Uhr, Rattlesnake Saloon, Zumba ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Alessandro De Santis Big Band Dienstag, 02. Februar ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Ellie Goulding ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Ekzem Homo ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Illusionen – Wie Schwanensee ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, M. Ravel – Boléro & C. Orff – Carmina Burana ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Nichts von euch auf Erden ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Anna Piechotta ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Christa Dyckerhoff ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Bau ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Der große Gatsby ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ildikó von Kürthy ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Mittwoch, 03. Februar ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, South Pole ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Das goldene Vlies ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Rocco und seine Brüder ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Aversions Crown ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Balkan macht frei ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Das Phantom der Oper ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Konzert zum Semester abschluss ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Slipknot ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Verra ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan und Bator ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Dota & Band Donnerstag, 04. Februar ➔ 11.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Rocco und seine Brüder ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Kain und Abel ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Lächeln einer Sommernacht ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Angelika Beier ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Cantosonor ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Caravan Palace ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Die unmögliche Enzyklopädie 35: Theorie ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Musicophilia ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stefan Verra ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan und Bator ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Xandria & Serenity ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, hamlet ist tot. keine schwerkraft ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Grossstadtgeflüster ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Feed Your Head! ➔ 21.30 Uhr, Mister B.'s, Olga Dudkova ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Ludwig Seuss Band Freitag, 05. Februar ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Lächeln einer Sommernacht ➔ 18.30 Uhr, Olympiahalle, Eisige Welten – Live in Concerts ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Illusionen – Wie Schwanensee ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Handbuch für den Neustart der Welt ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Angelika Beier ➔ 20.00 Uhr, Augustiner-Keller, Ball des Faschingsclubs Laim e.V. ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Barock around the Clock ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Cantosonor ➔ 20.00 Uhr, FestSpielHaus, Das Gastmahl des Trimalchio ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Präsidentinnen ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, Die große Ballnacht der Damischen Ritter ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Gitarrenkonzert mit Álvaro Pierri ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, MSC Ball ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Munich Swing Orchestra ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Musicophilia ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Rosengala 2016 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Busters ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan und Bator ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind jung. Wir sind stark. ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, UK Subs ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, hamlet ist tot. keine schwerkraft ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Pirouet Artists Live ➔ 21.30 Uhr, Strom, Hard Action ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Ez-Pieces Samstag, 06. Februar ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Lächeln einer Sommernacht ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, München – Weltstadt mit Herz in Sand gemalt ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Eine Familie ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, South Pole ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Il nome ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Mittelreich ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Rock That Swing Ball ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schuld und Sühne ➔ 19.45 Uhr, Backstage, More Than A Thousand ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Angelika Beier ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Ehring ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Deichkind ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Gaby Lodermeier ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Gaggi’s Tanzparty ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Günther Gunkl Paal ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Hans Liberg ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Musicophilia ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, hamlet ist tot. keine schwerkraft ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Carneval in Rio ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Hildegard lernt fliegen ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Ez-Pieces ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Dubtown & Fire ➔ 23.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Wuss Sonntag, 07. Februar ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, München – Weltstadt mit Herz in Sand gemalt ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Königlich Bayerisches Amtsgericht ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Fidelio ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Scherzi Musicali ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Ich Ich Ich ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Moses Wolff ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind jung. Wir sind stark. ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Jamboree Ball ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schuld und Sühne ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Stick to your Guns ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Andreas Bourani ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, Breaking Strings ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Ehring ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Etta Scollo ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Waltraud & Mariechen ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, hamlet ist tot. keine schwerkraft ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Fiesta Latina ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Nice Ferreira & Terra Brazil Montag, 08. Februar ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Spieler ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Lächeln einer Sommernacht ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Sein oder Nichtsein ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Präsidentinnen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dreiviertelblut ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jagd auf 007 – Eine Nacht mit James Bond ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Reuter ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Medizinerball Classic ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Trilogie der Sommerfrische ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Angel Haze ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Groove Hospital ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Dynamite Tonite Dienstag, 09. Februar ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Lächeln einer Sommernacht ➔ 10.30 Uhr, Viktualienmarkt, Tanz der Marktfrauen ➔ 16.00 Uhr, Deutsches Theater, Karneval wie dazumal ➔ 17.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Dynamite Tonite ➔ 19.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, Kehraus der Narrhalla e.V. ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, South Pole ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Die Zofen ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Die bitteren Tränen der Petra von Kant ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Dreiviertelblut ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Faschingskonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jagd auf 007 – Eine Nacht mit James Bond ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Michele singt, Paolo Conte nicht ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Libertines ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Richie Campbell & The 911 Band ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Night Beats Mittwoch, 10. Februar ➔ 11.00 Uhr, Marienplatz, Geldbeutelwaschen 2016 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Fidelio ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Access to Dance Gala ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Aschermittwochs-Salon ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Die bitteren Tränen der Petra von Kant ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Prinz Friedrich von Homburg ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Reise ins Paradies – Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Warum läuft Herr R. Amok? ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Wiener Philharmoniker ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Alexandrina Simeon Quintett Donnerstag, 11. Februar ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Fusion Combo Matthias Preißinger ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, South Pole 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 SERVICE
Seite 33
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Antonius und Cleopatra ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Lächeln einer Sommernacht ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Café Voyage ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Mittelreich ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schuld und Sühne ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Cancer Bats ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, City and Colour ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Solar Fake ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Roger & Schu Freitag, 12. Februar ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Kasimir und Karoline ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Lächeln einer Sommernacht ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Konzertreihe Sonorizzonte 2016 – Aufbruch ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Was ihr wollt ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Untergang des Hauses Usher ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Präsidentinnen ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Heimatabend – Heimatlieder aus Deutschland ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Illusionen – Wie Schwanensee ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Majesty ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Ode to Joy ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Prinz Pi ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Tino Bommelino und Nikita Gorbunov ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, ball.total Samstag, 13. Februar ➔ 11.00 Uhr, Olympiapark, Faschingslauf München ➔ 18.30 Uhr, Backstage, Heavy Metal's Calling 2016 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Reichstheaterkammer ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Handbuch für den Neustart der Welt ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Illusionen – Wie Schwanensee ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Mittelreich ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Christine Eixenberger ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Die Nacht der Musicals ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Ein Abend mit Puppen ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Ode to Joy ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Orgel total ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Hadar Noiberg Trio ➔ 21.00 Uhr, Strom, Wolf Alice Sonntag, 14. Februar ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – 3. Matinée Stefano Battaglia Trio ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Hair ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Die Nacht der Musicals ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Lack und Liebe! Lust und Leid! Tod und Teufel! ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Das Lächeln einer Sommernacht ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Maria Stuart ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Fidelio ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Stein ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger-Schlosskonzerte ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Giuda ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Johanna Bittenbinder & Heinz-Josef Braun ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ude & Friends ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Rhodes ➔ 21.00 Uhr, Strom, Hong Faux Montag, 15. Februar ➔ 19.00 Uhr, Backstage, The Winery Dogs ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Bunbury oder Von der Notwendigkeit, ernst zu sein ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Coconami ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Der Weibsteufel ➔ 20.00 Uhr, Substanz, Mads Langer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Mayday Parade ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, MonacoBagage ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, National Symphony Orchestra Washington ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Nekrogoblikon ➔ 20.30 Uhr, Rote Sonne, Jay Prince ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Jon Gomm ➔ 20.30 Uhr, Rattlesnake Saloon, Zumba ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Munich Lounge Lizards Dienstag, 16. Februar ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Fidelio ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Spieler ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, Anna Fontanet und Sabine Glenz ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Call Me God ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, MonacoBagage ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Stückchenweise/FMDP ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, The Tallest Man On Earth ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Temperance Movement Mittwoch, 17. Februar ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, For you my love! ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Azad ➔ 20.00 Uhr, Probenhaus, Ballett extra ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, König Ödipus ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Altinger ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Sailing Conductors Roadshow 2016 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding, Der Steppenwolf ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Wishbone Ash ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Lanterns On The Lake ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, *Europoly This Beach ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, Nachts und nebenbei – Der Weibsteufel Donnerstag, 18. Februar ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Spieler ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Bunbury oder Von der Notwendigkeit, ernst zu sein ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Jugend ohne Alter und Leben ohne Tod ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding, Carmen Assassinée ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Altinger ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ruffiction ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, In München nix los! ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jamison Ross Freitag, 19. Februar ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Spieler ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Black Patti ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die Netzwelt ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Ecco Meineke ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Fette Männer im Rock ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kingdom Of Giants + Continents + High Hopes ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Altinger ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ukulele Orchestra of Great Britain ➔ 20.30 Uhr, Residenztheater, Der Weibsteufel ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Willi Johanns Samstag, 20. Februar ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Fidelio ➔ 17.00 Uhr, Backstage, Heavy Metal's Calling 2016 ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, Chaos Blast Meating ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger Schlosskonzerte – Johann-Strauss-Gala ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Sissi – Liebe, Macht & Leidenschaft ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Cäthe ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Opening Night – Alles über Laura ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 1 Cervello in 2 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Christina Stürmer FEBRUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33 Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53
Seite 34
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Fette Männer im Rock ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Geächtet ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding, Der Steppenwolf ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Ritournelle ➔ 21.00 Uhr, Strom, Villagers ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Riddim Residance – Ladies Night Sonntag, 21. Februar ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – 4. Matinée Play Hendrix! ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Un ballo in maschera ➔ 12.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, The Elfin Knight ➔ 15.00 Uhr, Residenztheater, Torquato Tasso ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 16.30 Uhr, Feierwerk, Deine Freunde ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Klavierspielkunst Stationen der Musikgeschichte – F. Chopin plus ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus ➔ 19.00 Uhr, Theaterfabrik, Lena ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Opening Night – Alles über Laura ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Einer flog über das Kuckucksnest ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, In the Night/ Ballett von Aszure Barton/ Sinfonie in C ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 1 Cervello in 2 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Fette Männer im Rock ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Hurts ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Matuschik und Rohrer Montag, 22. Februar ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Hoppla, wir leben ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, David & Götz – Die Showpianisten ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Hotel Paradiso ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Jens Thomas ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Noah Guthrie ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Taylor Davis ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Wer hat Angst vor Virginia Woolf? ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Other Lives ➔ 21.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Judas ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Maccabees Dienstag, 23. Februar ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner Philharmoniker 2. Jugendkonzert ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Das goldene Vlies ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Ekzem Homo ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, In the Night/ Ballett von Aszure Barton/ Sinfonie in C ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Hotel Paradiso ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Namika ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wellküren ➔ 21.00 Uhr, Volkstheater, *Die große Schau ➔ 22.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt Mittwoch, 24. Februar ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Spieler ➔ 19.00 Uhr, Theaterfabrik, Sleeping with Sirens ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 2, Nichts von euch auf Erden ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Alles Bürste! ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Charlie Cunningham ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Buben im Pelz ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Die Prinzen ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Reichstheaterkammer ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Urteile ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wellküren Donnerstag, 25. Februar ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Stiller ➔ 19.30 Uhr, Backstage, TesseracT ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Alligatoah ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Cape Town Opera Chorus ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG – Butzko ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, La Sonnambula ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sebastian Pufpaff ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Venedig im Schnee ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind jung. Wir sind stark. ➔ 20.30 Uhr, Theaterfabrik, Kodaline ➔ 20.30 Uhr, Backstage, The Tips ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Max Frankl & Tim Allhoff Freitag, 26. Februar ➔ 10.00 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind jung. Wir sind stark. ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Lionheart ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried (UA) ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hans Gerzlich ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, König Ödipus ➔ 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Mitternachtsspitzen ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Rocco und seine Brüder ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Tina Teubner ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Venedig im Schnee ➔ 20.45 Uhr, Kesselhaus, VNV Nation ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jaka Kopach NY Quartet ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, R.E.V.T. Project 2016 Samstag, 27. Februar ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Musica Viva – Wochenende räsonanz – Stifterkonzert ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Norma ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Drei Schwestern ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – ➔ Theater der Jugend, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Gefährliche Liebschaften ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schuld und Sühne ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Demented Are Go ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Hanns Christian Müller ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hans Gerzlich ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Mensch Meier ➔ 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Mitternachtsspitzen ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Venedig im Schnee ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Kaizoku ➔ 21.00 Uhr, Strom, Ludwig Two Sonntag, 28. Februar ➔ 11.00 Uhr, Metropoltheater, *Sommersprossen ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – 5. Matinée Constellations ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, Preisträgerkonzert – Jugend musiziert ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, Paquita ➔ 16.00 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 16. Truderinger Ventil ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 18.00 Uhr, Deutsches Theater, Max Raabe & Das Palast Orchester ➔ 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Mitternachtsspitzen ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die Netzwelt ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Madame Bovary ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Prinz Friedrich von Homburg ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Sein oder Nichtsein ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding, Carmen Assassinée ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maren Kroymann ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Scooter ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Seinabo Sey Montag, 29. Februar ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Ekzem Homo ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ghetto ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Abdelkarim ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ecco Meineke ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tango Azul (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2016 Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM FEBRUAR 2016 ➔ 01.-29.02. außer 22.02. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Glück – Le Bonheur ➔ 02.-28.02. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Machine de Cirque ➔ 02.-13.02. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Die Mausefalle ➔ 03.-07.02. Mi-So 20.00 Uhr, Spiegelsalon, Bussi – Das Munical ➔ 04.-14.02. Do-So 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Rusalka ➔ 04.-27.02. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Bettlers Oper ➔ 09.-13.02. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 10.-14.02. Mi-So 20.00 Uhr, Olympiahalle, Holiday on Ice – Passion ➔ 18.-27.02. Mo-So 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Max Raabe & Das Palast Orchester ➔ 18.-27.02. Mi-Fr 20.30 Uhr, Sa 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Figaros Hochzeit ➔ 20.-24.02. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Ratzke
Seite 35
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (089) 21 61-367 Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Tanz der Marktfrauen am Viktualienmarkt Im weißblauen Fasching gilt der traditionelle Tanz der Marktfrauen als Startschuss für den Endspurt des närrischen Treibens. Am Dienstag, 09.02.16, ziehen die Verkäuferinnen wieder selbst genähte Faschingskleider an und tanzen ausgelassen auf einer Bühne. Das Narrhalla Prinzenpaar eröffnet das Spektakel am Viktualienmarkt ab 10.30 Uhr. Die Marktfrauen sorgen anschließend für Stimmung. Der Auftritt ist lebhaft, wirbelnd und ein klein bisschen frivol. Die Standlfrauen machen einen Heidenspaß für sich selbst und die zahlreichen Besucher. Danach wird Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) die Schaulustigen begrüßen. Der Markttanz geht vermutlich auf einen Brauch zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. (FK) STADT-INFO ➔ NÄRRISCHES TREIBEN istockphoto AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr
Seite 36
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Sparsame und umweltverträgliche Antriebslösungen. In einem T axi soll sich nicht nur der Fahrer, sondern auch seine Gäste wohl fühlen. In einem TOYOTA wird die Fahrt für alle Insassen eine entspannte Reise, denn unsere Fahrzeuge überzeugen bei Komfort und Ergonomie, Sicherheit und Ökonomie. Erfahren Sie die Hybrid-Vorteile bei einer Probefahrt! Hauspreis Auris Touring Sports inkl. T axi-Paket: Finanzierungskonditionen: 60 monatliche Raten 22.215 € 1 inkl. MwSt. und Überführung á 339,00 € 2 1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten; gültig bis 31.03.2015. 2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Hauspreis: 22.215,00 €; Anzahlung: 3.770,98 €; Nettodarlehensbetrag: 18.444,12 €; Bearbeitungsgebühr: 0,00 €; Gesamtbetrag: 20.340,00 €, gebundener Sollzins: 3,92%; effektiver Jahreszins: 3,99%; Laufzeit: 60 Monate; 60 monatliche Raten á 339,00 €. Das Angebot gilt für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH. Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 l/100km, CO 2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). Energieeffizienzklasse A+. Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße): Peter Szitar T el.: 089 / 547177-27 peter.szitar@toyota-dit.de 4x in München T axi-Kompetenz-Center: 80687 München I Landsberger Str. 222 T axi-Service-Stützpunkte: 80807 München I Frankfurter Ring 166 80993 München I Dachauer Str. 463 81673 München I Neumarkter Str. 80 TOYOTA TAXI FÜR MÜNCHEN! Auris Touring Sports TAXI HYBRID Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS) Die Highlights: • TAXI-Paket „Intax“ • Klimaautomatik • 15“-Leichtmetallfelgen • Multimedia-Audiosystem mit CD-Player • Rückfahrkamera • Bluetooth®-Freisprecheinrichtung; und vieles mehr!