TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Januar 2016
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JANUAR 2016 ➔ 40 JAHRE IM DIENSTE DER KRIMINALITÄTSOPFER PLÖTZLICH „OPFER” BETREUUNGSARBEIT DES WEISSEN RINGES IN DER PRAXIS EIN SCHWARZER TAG UND SEINE FOLGEN – EIN BETROFFENER TAXIFAHRER BERICHTET IM PORTRAIT FRANZ PABST, ANDREA HÖLZEL, LORENZ HASER OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE WEISSER RING
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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Elke Choleva Tel.: (0 89) 21 61-367 Frau Tanja Reger Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ JANUAR 2016 Wichtige Information! Die Taxischule ist vom 24.12.2015 bis zum 08.01.2016 geschlossen. Der erste Unterricht im neuen Jahr findet statt am Samstag, 09. Januar 2016. Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 18.01., von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 13.01., 20.01. und 27.01., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 09.01., 16.01., 23.01. und 30.01., jeweils von 10.00–13.00 Uhr Leistungskurs Montag, 11.01., 18.01., 25.01. und 01.02., von 20.00–22.00 Uhr Mittwoch, 13.01., 20.01., 27.01. und 03.02., von 20.00–22.00 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Montag, 11.01., um 17.30 Uhr Samstag, 16.01., um 08.30 Uhr Montag, 25.01., um 17.30 Uhr Samstag, 30.01., um 08.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 21.01., von 13.00–17.00 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 20.01., ab 15.00 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 1/2016 vom 12. Januar bis 11. Februar 2016 ➔ Kurs 2/2016 vom 16. Februar bis 15. März 2016 Termine und Anmeldung: Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung/Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: istockphoto Impressum ⁄ 02 Ausbildungstermine ⁄ Januar 2016 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08 ➔ Titelthema ⁄ WEISSER RING – 40 Jahre im Dienste der Kriminalitätsopfer 10 Messe München International ⁄ Januar-Programm 21 Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 22 Stadt-Info ⁄ Michelin-Guide 23 Service ⁄ Wichtige Termine 2016 23 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24 Historisches München ⁄ Häuser auf der Heide 26 Stadt-Info ⁄ Unsere Polizei – Im Dienst der Bürger 28 Stadt-Info ⁄ Silvestereinsätze – Dauerstress pur 28 Stadt-Info ⁄ Geniale Pyro-Show – Abschiedsfeuerwerk der Kultfabrik 28 Wissenswertes ⁄ Wer feiert zuerst Silvester? 29 VIP im Taxi ⁄ Sebastian Goder 30 Wussten Sie schon ⁄ Die erste Fotografie Deutschlands 30 Wichtige Information ⁄ Winterspielzeit im Circus Krone 31 Stadtkunde München ⁄ Personen auf Straßenschildern 32 Service ⁄ Veranstaltungskalender Januar 2016 34 JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3 istockphoto ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Beförderung von Flüchtlingen Der Flüchtlingsstrom hält unvermindert an. Neben der großen Herausforderung für die Politik stellt die Situation auch die Taxibranche vor Probleme, über die die Medien nur selten berichten. So wurde ein Münchner Taxi am 24.10.2015 auf dem Weg nach Hamburg, besetzt mit drei Syrern und einem Palästinenser, auf der Autobahn A9 von der Bundespolizei bei Kulmbach gestoppt. Die Fahrgäste waren am Hauptbahnhof zugestiegen und wollten nach Hamburg verbracht werden. Als Fahrpreis wurde 1.000 Euro vereinbart, für eine Strecke von 791 Kilometer. Besondere Verdachtsmomente für illegale Handlungen lagen nach Aussage der Bundespolizei im Zuge eines Telefonats mit dem Bayerischen Landesverband nicht vor. Trotzdem wird gegen den Taxifahrer wegen Schleuserei ermittelt. Stellt sich die Frage, was der Taxifahrer falsch gemacht hat, bzw. wie er sich zukünftig verhalten soll. Hier ist auf den Einzelfall abzustellen. Bei einer Abholung im Wald nahe einer Grenze oder bei übertriebenen Fahrpreisen drängt sich der Verdacht auf, dass illegalen Handlungen Vorschub geleistet wird. Die höheren Instanzen der deutschen Gerichte haben sich mit derartigen Situationen noch nicht beschäftigt. Anders in Österreich: hier entschied der Oberste Gerichtshof Anfang Oktober 2015, dass Taxifahrer nur dann als Schlepper eingestuft werden dürfen, wenn sie von Flüchtlingen überhöhte Fahrpreise verlangen. Bei Verdachtsmomenten rät die Bundespolizei sich über die bundesweite Hotline 0800 6 888 000 über den Aufenthaltstaus der potentiellen Fahrgäste zu informieren. Sicher ist jedoch, dass es für das Taxigewerbe kein allgemeines Recht und keine grundsätzliche Pflicht gibt, eine Fahrt erst nach Aushändigung von Ausweispapieren oder nach einem investigativen Verhör der Fahrgäste durchzuführen. Das obliegt anderen Stellen, wie der Bundespolizei. Eine Einsicht der Papiere ist meist auch sinnlos. Im Regelfall besitzt jeder Bürger nur einen Personalausweis und Reisepass. Bei ausländischen Dokumenten in unbekannter Sprache kann der Ottonormalverbraucher das Original nicht von einer Fälschung unterscheiden. Auf Grund der unklaren Rechtslage hat unser Mitglied, Herr Dr. Manfred Neudecker, eine Anfrage bei den zuständigen Behörden gestellt. Im Folgenden finden Sie das Anschreiben sowie die Antworten der Münchner Ordnungsbehörde, dem Bayerischen Staatsministerium der Justiz und des Bundesministerium des Inneren. Anfrage an die Behörden (auszugsweise): Viel wird derzeit über Schleuser und auch sogenannte Schleuserfahrer diskutiert. Unter Schleuserfahrer sind solche Personen zu verstehen, die im Auftrag eines Schleusers, d. h. der Person, welche die Planung logistisch durchführt und in der Regel auch den Löwenanteil der Schleuserprämie kassiert, Personen von außerhalb der EU-Grenzen in das Gebiet der EU befördern. Unter den Schleuserfahrern muss unterschieden werden einerseits zwischen solchen, die eine Beförderung im Bewusstsein, eine illegale und strafbewehrte Handlung vorzunehmen, durchführen und andererseits denjenigen, die irrtümlich eine derartige Beförderung durchführen. Der Irrtum mag darin bestehen, dass der Personenbeförderer einem „Erklärungsirrtum“ im Sinne des § 119, Abs. 2 unterliegt, d. h. er irrt sich über eine verkehrswesentliche Eigenschaft einer Person, hier des zu Befördernden, dessen Aufenthaltsstatus illegal sein mag. Die Rechtsauskunft zielt auf den konkreten Fall, dass ein Taxifahrer sich im Rahmen der Gefahrenabwehr mit sich selbst gewissermaßen dem unlösbaren Konflikt ausgesetzt ist, einerseits seiner Beförderungspflicht nach § 22 des Personenbeförderungsgesetzes nachzukommen und andererseits keine Straftat begehen zu dürfen, was erhebliche ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Nehmen wir einmal an, der Taxifahrer spekuliert, dass er bei Beförderung eines Fahrgastes in seinem Taxi, das als „öffentliches Verkehrsmittel“ qualifiziert ist, eine Straftat begeht, weil dessen Aufenthaltsstatus „illegal“ ist. Das Dilemma des Taxifahrers, quasi wie ein Esel zwischen zwei Heuhaufen, entscheiden zu müssen, lässt sich dadurch nicht lösen, dass er sich zur Identitätsfeststellung einen Pass, Passersatz, Aufenthaltstitel oder einen Nachweis über die Aussetzung der Abschiebung vorlegen lässt, da dieses Recht ausschließlich Polizeibehörden und der Bundeszollverwaltung zusteht. Dem Versuch, sich auf freiwilliger Basis entsprechende Dokumente zur Identitätsfeststellung vorlegen zu lassen, stehen zweierlei Hindernisse entgegen: Einmal ist ein Ausländer gemäß § 48 Aufenthaltsgesetz (außer beim Grenzübertritt) nicht verpflichtet, solche Dokumente mit sich zu führen, und andererseits dürfte eine solche im Gewerbe „nicht verkehrsübliche Handlung“ von den für das Gewerbe zuständigen Aufsichtsbehörden aller Wahrscheinlichkeit nach im Sinne der – unseligen – „Political Correctness“ für anstößig angesehen werden und könnte erfahrungsgemäß mit Sanktionen, wie z.B. einem Bußgeldbescheid wegen Verstoßes gegen die Beförderungspflicht geahndet werden, wogegen sich der Taxifahrer mit erheblichem Aufwand durch Einlegen von Rechtsmitteln wehren müsste, bis hin zum einem billigen Freispruch, wobei allerdings eine nicht unerhebliche Verschwendung von „Volksvermögen“ durch das Tätigwerden eines oder mehrerer Gerichte, der Staatsanwaltschaft, von Rechtsanwälten und des betroffenen Taxifahrers zu konstatieren wäre. Nun bitte ich Sie, eine rechtssichere und praktikable Handlungsanweisung für den Fall zu erteilen, dass ein Taxifahrer sich – pflichtbewusst – dem oben beschriebenen Konflikt ausgesetzt sieht. AKTUELLE INFORMATIONEN 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
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Stellungnahme des Kreisverwaltungsreferates der LH München: Zu Ihrer Anfrage bzgl. der Schleuserfahrten bzw. Beförderungspflicht, bei uns eingegangen am 12.10.2015, können wir Ihnen folgendes mitteilen: Eine generelle Aussage kann von der Genehmigungsbehörde grundsätzlich nicht getroffen werden. Es ist richtig, dass der Taxifahrer der Beförderungspflicht des § 22 PBefG im Pflichtfahrgebiet unterliegt. Der Unternehmer und das im Fahrdienst eingesetzte Personal können die Beförderung jedoch ablehnen, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass die zu befördernde Person(en) eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betrieb, oder der Fahrgäste darstellt. Es wird dem Unternehmer bzw. seinem Personal überlassen, im Einzelfall selbst zu entscheiden, ob sie den Fahrgast befördern wollen oder nicht. Ob Tatsachen die in der Vorschrift angesprochene „Annahme rechtfertigen“, müssen Unternehmer bzw. Fahrer aufgrund einer verständigen Würdigung des Einzelfalles entscheiden. Eine solche Entscheidung ist dem Unternehmer bzw. Personal durchaus zuzumuten. Ob es sich bei dem von Ihnen geschilderten Fall um eine Schleuserfahrt handeln könnte, kann die Genehmigungsbehörde nicht beurteilen. Die von Ihnen geschilderte Problematik dürfte nicht nur die Taxifahrer und -unternehmer in München, sondern auch die Kollegen landesweit berühren. Wir haben deshalb Ihre Anfrage auch an die Regierung von Oberbayern mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet. Sobald uns deren (Rechts)Auffassung dazu vorliegt, werden wir diese an Sie weiterleiten. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld. Stellungnahme des Bayerischen Staatsministerium der Justiz: In Ihrem an den Staatsminister des Innern gerichtete Schreiben vom Oktober 2015, das hierher weitergeleitet wurde, werfen Sie die Frage nach Handlungsmaßgaben für Taxifahrer im Zusammenhang mit der möglichen Beförderung von unerlaubt einreisenden Ausländern auf. Der Taxifahrer sei dem unlösbaren Konflikt ausgesetzt, einerseits seiner Beförderungspflicht nachzukommen und andererseits keine Straftat begehen zu dürfen. Zur Beantwortung Ihrer Frage erscheint es mir zunächst bedeutsam, auf die Regelung der Pflichten des Beförderungsunternehmers in § 63 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) hinzuweisen. Nach dessen Absatz 1 dürfen Beförderungsunternehmer Ausländer nur in das Bundesgebiet befördern, wenn sie im Besitz eines erforderlichen Passes und eines erforderlichen Aufenthaltstitels sind. Aus dem gesetzlichen Verbot, Ausländer nicht in das Bundesgebiet zu befördern, wenn sie nicht im Besitz eines erforderlichen Passes oder eines erforderlichen Aufenthaltstitels sind, ergibt sich zugleich die Pflicht des Beförderungsunternehmers, Pass und Aufenthaltstitel ausreichend zu kontrollieren. Die Bundesregierung hat diesbezüglich in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage im vergangenen Jahr allerdings darauf hingewiesen, dass es bestimmte Kriterien, von welchen Personen die entsprechenden Dokumente eingesehen Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1
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werden sollen, nicht gebe (Bundestagsdrucksache 18/1791, S. 5). In diesem Zusammenhang hat sie auch auf Folgendes hingewiesen (BT-Drs. 18/1791, S. 5): „Die Bundespolizei hat die Taxiunternehmen und gezielt auch Taxifahrer mit Hilfe eines Informationsblattes und Flyern auf die Problematik der Beförderungspraxis unerlaubt eingereister Personen unter gezieltem Missbrauch des Taxigewerbes durch international agierende Schleuser hingewiesen. Ziele dieser Informationskampagne waren, die Taxiunternehmen hinsichtlich des modus operandi international agierender Schleuser zu sensibilisieren, einer möglichen Kriminalisierung des Taxigewerbes entgegenzuwirken und die Taxifahrer dazu anzuhalten, Verdachtsfälle der Bundespolizei mitzuteilen. (...) Die Beförderungsunternehmen sollten die Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen der Bundespolizei in Anspruch nehmen. Mit diesem Wissen können Beförderungsunternehmen interne Maßnahmen ergreifen, um ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen.“ Für die strafrechtliche Beurteilung – und allein diese berührt auch den hiesigen Geschäftsbereich – ist es von Bedeutung, dass allein der Verstoß gegen § 63 Abs. 1 AufenthG keinen zwingenden Schluss auf eine strafbare Schleusertätigkeit zulässt. Die Straftat des Einschleusens von Ausländern (§§ 96, 97 AufenthG) kann nur vorsätzlich begangen werden. Der Vorsatz des „Schleusers“ muss sich in den vorliegenden Fällen insbesondere darauf richten, dass ein Ausländer ohne erforderlichen Pass oder Aufenthaltstitel einreist. Auch mit Blick auf das berufstypische Beförderungsverhalten kann eine Strafbarkeit des Taxifahrers wegen Einschleusens von Ausländern nur im Einzelfall beurteilt werden. Dies ist eine Aufgabe, die letztlich den hierzu berufenen und von Verfassung wegen unabhängigen Gerichten zukommt. Stellungnahme des Bundesministerium des Innern: Zunächst darf ich mich für Ihre Anfrage bedanken, da sie zeigt, dass Sie sich mit der geltenden Rechtslage aktiv auseinandersetzen. Zu Ihrem konkreten Anliegen gebe ich Ihnen folgende Informationen: Die Richtlinie 2002/90/EG des Rates vom 28. November 2002 zur Definition der Beihilfe zur unerlaubten Ein- und Durchreise und zum unerlaubten Aufenthalt (ABI. EU L 328/17 vom 5. Dezember 2002) sieht in Artikel 1 Abs. 1 Buchstabe a vor, dass die Mitgliedstaaten angemessene Sanktionen für denjenigen festlegen, der einem Drittstaatsangehörigen vorsätzlich dabei hilft, in das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaates unter Verletzung der dortigen Rechtsvorschriften über die Einreise von Ausländern einzureisen. Dies gilt ebenso in Fällen der Durchreise. Die nationale Umsetzung dieser Richtlinie obliegt den Mitgliedstaaten. Dementsprechend gelten bei der Einreise die Bestimmungen des Einreisestaats. In der Bundesrepublik Deutschland sind die einreise- und aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen für Ausländer und Unionsbürger sowie deren Familienangehörige insbesondere im Aufenthaltsgesetz (AufenthG) bzw. Freizügigkeitsgesetz/EU (FreizügG/EU) festgeschrieben. Ferner sind dort ebenso die Straf- und Bußgeldvorschriften sowie die Pflichten der Beförderungsunternehmer, wenn sie Ausländer in das Bundesgebiet befördern, geregelt. In der Bundesrepublik Deutschland sind Taxifahrer bei grenzüberschreitenden Fahrten gesetzlich nicht verpflichtet, sich die Ausweispapiere der Fahrgäste zeigen zu lassen. Allerdings kann die grenzüberschreitende Beförderung eines Drittstaatsangehörigen in das Bundesgebiet, entsprechend der o. a. Richtlinie eine strafbewehrte Beihilfe zur unerlaubten Einreise gemäß § 95 Abs. 1 Nr. 3 und § 95 Abs. 2 Nr. 1 AufenthG jeweils i. V. m. § 27 Strafgesetzbuch (StGB) und § 96 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG darstellen. Ferner darf ein Beförderungsunternehmer gemäß § 63 Abs. 1 AufenthG Ausländer nur in das Bundesgebiet befördern, wenn sie im Besitz eines erforderlichen Passes und eines erforderlichen Aufenthaltstitels sind. Die Beförderungsunternehmer müssen in eigener Verantwortung sicherstellen, dass sie ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen. Als Beispiel kann auf die Handhabung durch die Luftfahrtunternehmen verwiesen werden, die sich die erforderlichen Aufenthaltsdokumente vor Abflug zeigen lassen. Bei grenzüberschreitenden Fahrten in an Deutschland angrenzende Staaten ist das Recht des Staates zu beachten, in den die Einreise erfolgen soll. Für Fahrten innerhalb des Bundesgebietes unterliegt eine etwaige Strafbarkeit wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise/unerlaubten Aufenthalt der Beurteilung des jeweiligen Einzelfalls. In Zweifelsfällen können durch die Hinzuziehung der Bundespolizei/ Polizei des jeweiligen Landes mögliche Strafverfolgungsmaßnahmen vermieden werden. Reisetasche gesucht Wer hatte am Freitag, den 30.10.2015 gegen 19.30 Uhr eine Fahrt von der Kaiserstraße in die Ingolstädter Straße? Im Taxi verblieb eine Reisetasche mit Initialen F.F. in grau-grün, oben lag eine braune Ledertasche drauf. Der Fahrer war 55 bis 60 Jahre alt, hatte kurze graue Haare und sprach Münchner Dialekt. Es ist ein Finderlohn in Höhe von 300 Euro ausgelobt. Meldung bitte im Büro der Taxizentrale bei Herrn Kroker, Telefon (089) 2161-396. (TK) 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
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➔ DER LANDESVERBAND Taxi Deutschland gegen MyTaxi Am 24.11.2015 wurde die Klage der Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen gegen Mytaxi vor dem Landgericht Frankfurt verhandelt. Von Klägerseite wurden die Rabattaktionen der Daimler- Tochter (50 % Nachlass über einen Zeitraum von 8 Wochen) beanstandet. MyTaxi argumentiert, die Aktionen seien zeitlich befristet und schon deswegen nicht geeignet, Wettbewerber zu verdrängen. Das mit Spannung erwartete Urteil kann bundesweit Wirkung entfalten und wird am 19.01.2016 verkündet. Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland, die die gleichnamige App betreibt, gab folgendes Statement ab: Wir sind zuversichtlich, dass wir Recht erhalten werden. Aus unserer Sicht ist klar: Der Gesetzgeber will keinen Preis-Wettbewerb im Taximarkt. Taxis sind Teil des ÖPNV und der Gesetzgeber will die Bevölkerung nicht Profitinteressen aussetzen. Der Staat schützt mit der (im PBefG festgelegten) Tarifpflicht den Verbraucher. Warum Rabatte aber schlecht für den Kunden sind, muss man erst einmal verstehen. Der Daimler-Konzern mit der Tochter Mytaxi kauft sich mit massiven Rabattaktionen Marktanteile am Taximarkt. 700 Taxizentralen Deutschlands sind dadurch einem Verdrängungswettbewerb ausgeliefert. Sie arbeiten grundsätzlich genossenschaftlich, kostendeckend, ohne Gewinne. Sie können und dürfen gemäß PBefG keine Rabatte anbieten. Hat Mytaxi sie mit fortlaufenden Rabattaktionen erst einmal gegen die Wand gedrückt, können Verbraucher nur noch unter gewinnorientierten internationalen Großkonzernen wählen (Mytaxi ist eine 100-prozentige Daimler-Tochter). In einer solchen Welt sind fortlaufende Rabatte aber nicht auf Dauer, Wucherpreise zu Stoßzeiten folgen. Ohne Tarifpflicht sind 700 Taxizentralen gefährdet. Hier droht eine Dehumanisierung der Arbeitswelt. Die Mitarbeiter der 700 Buchungszentralen sieht man zwar nicht, aber: Sie ernähren von ihrem Gehalt ihre Familien, sie gehen ans Telefon, wenn man etwas im Wagen vergessen hat, sie betreiben eine App, mit der man in ganz Deutschland ein Taxi bestellen kann. Sie sind das Bindeglied zwischen den Taxifahrern auf der Straße, und die Zentralen vertreten auch deren Rechte. Hier stehen Tausende Jobs auf dem Spiel, weil Daimler sich den Markt einverleiben will. Der feste Taxi-Tarif schützt Verbraucher, denn ➔ er gilt auch zu Stoßzeiten, sodass auch normale Bürger Weihnachten, Silvester oder zu Messezeiten immer nur gemäß Tarif zahlen, ➔ er gilt auch für Krankenfahrten, die natürlich auch zu Stoßzeiten stattfinden, ➔ er ist Teil des ÖPNV: Taxis stellen eine Grundversorgung sicher, die sie zum Tarif-Fixpreis abliefern ➔ er verhindert Minijobs und stellt sicher, dass Taxifahrer von dem Entgelt leben können (wie wir wissen hart am Mindestlohn), ➔ er verhindert asoziale Wucherpreise. Vermeintlich billige Taxifahrten gaukeln der Bevölkerung vor, Taxifahren könne billiger sein. Dabei wird der Rabatt von einem finanzstarken globalen Unternehmen subventioniert. Wohin die Abschaffung einer Tarifpflicht führt, sieht man übrigens in den USA: Es war Silvester 2014/15 in New York billiger, Helikopter zu fliegen, als mit Uber zu fahren. Der Gesetzgeber in Deutschland hat das Taxifahren bewusst von solch profitgetriebener Willkür entkoppelt. Warum sind rund 255.000 Taxifahrer in Deutschland von Ausbeutung bedroht? Hat ein Unternehmen wie Mytaxi erst ein Vermittlungsmonopol, schraubt sich die Vermittlungsprovision, die die Fahrer je vermitteltem Fahrgast zu zahlen haben, nach oben. Konzernen liegt schließlich der Profit am Herzen. Bei Taxizentralen entrichten Taxifahrer eine Flatrate für Fahrgastvermittlung, die umgerechnet rund fünf Prozent des Fahrpreises entspricht. Mytaxi hat bereits bis zu 30 Prozent von Taxifahrern verlangt, Uber nimmt in Deutschland 20 Prozent. Neufahrer in den USA zahlen bei Uber bereits 25 Prozent Provision. AKTUELLE INFORMATIONEN www.weisser-ring.de Gefährde Dich nicht selbst. Kümmere Dich um das Opfer. Anzeige 56 x 60_Layout 1 22.09.15 09:43 Seite 1 Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
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Über die Taxi Deutschland eG Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss. Sie befindet sich im Rechtsstreit mit Uber und hat dessen Uberpop-Vermittlungsbetrieb gerichtlich am 18.3.2015 untersagen lassen. Die Genossenschaft der Taxizentralen betreibt die App „Taxi Deutschland“, an die bereits rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, sowie die mobile Taxirufnummer 22456, die aus jedem Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale verbindet. Geschäftsführende Vorstände sind Dieter Schlenker (Vorsitzender) sowie Günther Möller und Fred Buchholz. DGB-Chef Hoffmann will Digitalkonzerne stärker regulieren Tech-Konzerne wie der Fahrdienst Uber und der Wohnungsvermittler Airbnb verärgern nicht nur die Taxi- und Hotelbranche: Auch DGB-Chef Hoffmann will digitale Konzerne als Arbeitgeber verstanden wissen – mit allen Rechten und sozialen Pflichten. DGB-Chef Reiner Hoffmann hat sich dafür ausgesprochen, die Digitalisierung stärker zu regulieren. Bei der Konferenz „On the Record“ an der Technischen Universität Dortmund plädierte er unter anderem dafür, Unternehmen wie Uber und Airbnb als Arbeitgeber zu betrachten. Konzerne wie diese müssten mit ihren Geschäftsmodellen auch Fragen des Sozialrechts berücksichtigen, sagte Hoffmann im Gespräch mit dem Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo. Uber sei ein sehr effizientes System, dagegen habe er nichts, sagte Hoffmann. Aber die sozialrechtlichen und arbeitsrechtlichen Spielregeln für solche Dienstleistungen müssten richtig abgesteckt werden. „Wenn wir solche Rahmenbedingungen haben, können wir die Chancen nutzen und die Risiken kontrollieren“, sagte Hoffmann. Hoffmann hob damit auf sich verändernde Arbeits- und Wirtschaftsstrukturen ab, die immer mehr globalisierten und unkonventionellen Mustern folgen. Diese Strukturen, unter anderem auch Roboter, Mensch- Maschine-Kombinationen oder automatisierte Abläufe in sogenannten intelligenten Fabriken, standen im Mittelpunkt des Gesprächs. Hoffmann und Grillo waren sich einig, dass die Digitalisierung genauso wie der Freihandel – richtig umgesetzt – mehr Chancen als Risiken böten. Bisher arbeiten nur große Unternehmen an ersten Pilotprojekten zu intelligenten Fabriken. Im April zeigte eine Bitkom-Umfrage, dass jeder dritte deutsche Produktionsbetrieb mit dem Prinzip der Industrie 4.0 im Sinne von vernetzter Produktion noch nichts anfangen kann. Das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut stellte zudem kürzlich fest: Während die digitalisierte Welt umsturzartige Veränderungen bringe, verkörpere die deutsche Wirtschaft mit ihren jahrzehntelang gewachsenen Netzwerken bisher eher das Gegenteil. Insbesondere Mittelständler könnten leiden, wenn sie nicht flexibler würden und mehr Kompetenzen im Software- statt im Hardwarebereich aufbauten. (Quelle: SPIEGEL ONLINE) Pkw kommen seltener in die Werkstatt Die Zahl der Reparaturen und Wartungsarbeiten an Pkw ist in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Kam ein Pkw im Jahr 1995 im Schnitt noch 1,20-mal zu einer Wartung in die Werkstatt, so war dies im Jahr 2014 nur noch 0,83-mal der Fall. Das bedeutet einen Rückgang um rund 30 Prozent. Die Zahl der Reparaturarbeiten pro Fahrzeug sank im gleichen Zeitraum von durchschnittlich 0,82 auf 0,55 – ein Rückgang um 33 Prozent. Darauf weist eine Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) im Auftrag der DEKRA Automobil hin. Diese Entwicklung ist zum einen auf die verlängerten Wartungsintervalle sowie die steigende Fahrzeugqualität zurückzuführen. Gleichzeitig sind die Fahrleistungen pro Fahrzeug und Jahr in den letzten Jahren deutlich gesunken. War ein Pkw im Jahr 1996 noch rund 16.300 Kilometer jährlich unterwegs, so betrug die durchschnittliche Fahrleistung im Jahr 2014 nur noch 14.460 Kilometer. Dies entspricht einem Rückgang um elf Prozent. Die Autoren der Studie führen diesen Trend auf den wachsenden Zweit-und Drittbesitz von Fahrzeugen in einem Haushalt sowie die geringeren Fahrleistungen einer steigenden Anzahl älterer Autofahrer zurück. Als gegenläufigen Trend registriert die Studie die Zunahme des Anteils älterer Fahrzeuge am Pkw-Bestand. Lag das Durchschnittsalter des Fahrzeugbestands im Jahr 2000 noch bei 6,9 Jahren, so erreichte es zu Beginn des Jahres 2015 bereits 9,0 Jahre. Damit steigt insgesamt der Anteil älterer Fahrzeuge, die eine höhere Schadensanfälligkeit aufweisen. Allein das Segment der Fahrzeuge zehn Jahre und älter erhöhte seinen Anteil von 32,4 Prozent im Jahr 2008 auf 38,0 Prozent im Jahr 2015. Bei diesen Fahrzeugen fallen fast doppelt so viele Reparaturarbeiten an wie beim Durchschnitt aller Pkw. Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 TITELTHEMA Durch die erste Reality Show des deutschen Fernsehens – „Aktenzeichen XY ungelöst“ – eine Sendung, die bis heute alle Konkurrenzformate überlebt hat, richtete Eduard Zimmermann bei der Recherche den Blick auf die Opfer und war immer mehr mit deren Problemen und Leid konfrontiert worden. Dabei wurde ihm bewusst, dass weder Hilfe noch Beratung, durch wen auch immer, dieser Gruppe zu Teil wurde. Auf Grund seiner Popularität und Kontakte fiel es ihm nicht schwer, Menschen um sich zu sammeln, die sich des Themas „Opferschutz“ annehmen wollten. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten auch der unvergessene Hans Sachs, damals Oberstaatsanwalt in Nürnberg und Mitglied des Rateteams der beliebten Sendung „ Was bin ich?“ und der damalige Polizeipräsident von München, Dr. Manfred Schreiber. Der WEISSE RING hat sich die Hilfe für Menschen und deren Angehörige, die Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden sind, auf die Fahnen geschrieben und tritt öffentlich für deren Interessen ein. Der Schutz dieser Gruppe beinhaltet auch den Präventionsgedanken. Dieser äußert sich durch diverse Vortragsangebote, z. B. für Schulen zum Thema Cybermobbing, in Seniorenheimen zum Thema Trickbetrug oder auch Infoveranstaltungen und Ausstellungen. Es werden Informationen und Projekte zur Kriminalprävention in den verschiedensten Bereichen initiiert und unterstützt. Als einzige deutschlandweit tätige Opferschutzorganisation der Bundesrepublik unterstützen ca. 50.000 Mitglieder den Verein mit ihren Mitgliedsbeiträgen. Spenden, Nachlässe und Zuwendungen von Geldbußen sind weitere finanzielle Standbeine. Staatliche Mittel bzw. Steuergelder erhält der Verein nicht. Nur ca. 60 festangestellte Mitarbeiter arbeiten in der Bundesgeschäftsstelle in Mainz und in den Landesbüros zur Unterstützung der auch ehrenamtlich tätigen Landesvorsitzenden. Dabei wird auf die politischen Strukturen Rücksicht genommen – also jede Außenstelle entspricht dem jeweiligen Landkreis, was bei der Größe der, nach diversen Gebietsreformen, entstandenen Landkreise, nicht immer ganz einfach ist. Im Laufe der Jahre und mit steigenden Mitgliederzahlen wurde der WEISSE RING ein gefragter Berater im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren. Die rechtspolitischen Forderungen haben zu mehreren entscheidenden Novellierungen der Strafprozessordnung, des StGB und des OEG geführt. Dabei konnte der Opferschutz entscheidend voran gebracht werden. Wenn man die letzten 40 Jahre betrachtet, so wurden die Rechte der Opfer entscheidend voran gebracht. Beispiele dafür sind der Opferanwalt, der bei gravierenden Straftaten als Pendant zum Pflichtverteidiger steht, die Einführung des Adhäsionsverfahrens, das dem Geschädigten die Möglichkeit gibt, im Strafprozess bei schweren Straftaten seine zivilrechtlichen Forderungen geltend zu machen, diverse Verbesserungen des Opferentschädigungsgesetztes oder auch das Verbot der Vermarktung des Handlungsherganges durch den Täter oder dessen Anwalt bzw. die daraus resultierende Bereicherung. Außerdem ist eine enge Vernetzung mit der Polizei, anderen Hilfsorganisationen und Verbänden, sowie Behörden wichtig, um eine optimale Opferarbeit zu gewährleisten. So existiert ein Kooperationsvertrag mit dem Zentrum Bayern Familie und Soziales, der sich zu Gunsten der Opfer bewährt hat. Gerade die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Polizeidienststellen hat sich als besonders wichtig im Interesse der Opfer erwiesen. Dabei ist es auch für die Polizeibeamten eine Erleichterung, wenn nach einer Zeugenvernehmung die Geschädigten in gute Hände übergeben werden können. In den Polizeidienststellen leiden die Beamten oft unter der Tatsache, dass sie sich – aus verständlichen Gründen – nicht um die traumatisierten Zeugen kümmern können und diese nach dem Vernehmungsprozedere einfach nach Hause schicken müssen. Auch auf Grund dieser Misere arbeiten sehr viele Polizeibeamte sehr aktiv im WEISSEN RING mit. Unbefriedigend bleibt die Tatsache, dass gerade im ländlichen Bereich die Zahl der Traumatologen, Traumaambulanzen und Psychotherapeuten mit freien Behand- Als am 24.09.1976 in Mainz von 17 Prominenten der WEISSE RING ins Leben gerufen wurde, war dies eine Reaktion auf die Fokussierung der 68er-Bewegung auf die Täter im deutschen Rechtssystem. Der Gedanke der Resozialisierung um jeden Preis und die Resozialisierungsfähigkeit absolut jeden Täters hatten dazu geführt, dass das Opfer, das im deutschen Strafrecht lediglich – wenn überhaupt – als Zeuge in Erscheinung trat, in seiner Befindlichkeit völlig allein gelassen wurde. Zusätzlich war und ist für die Medien die Story des Täters weitaus lukrativer als die Leidensgeschichte des Geschädigten. istockphoto WEISSER RING ➔ 40 JAHRE IM DIENSTE DER KRIMINALITÄTSOPFER
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JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11 lungskapazitäten immer noch gering ist. Das Zentrum Bayern Familie und Soziales hat zwar dankenswerter Weise für Jugendliche und Heranwachsende Traumaambulanzen in Großstädten etabliert. Diese sind aber für viele, wegen der langen Anfahrtswege und der nicht vorhandenen Mobilität, unerreichbar. Etwa 3.000 ehrenamtliche, gut ausgebildete Mitarbeiter arbeiten in 18 Landesverbänden mit 420 Außenstellen deutschlandweit. Dabei stehen bei der Betreuung der Betroffenen immer das persönliche Gespräch und die Beratung im Vordergrund. Die Mitarbeiter verstehen sich mittlerweile als Lotsen im Hilfesystem, beraten und begleiten bei Antragstellungen, Rechtsanwaltssuche und Gerichts- und Behördengängen. Seit seiner Gründung wurden durch den Verein mehr als eine Million Menschen und deren Familien betreut. Um materielle Härten, die aus der Straftat resultierten, zu lindern, wurden mehr als 130 Millionen Euro ausgezahlt. Seit einigen Jahren bietet der WEISSE RING ein Opfertelefon an. Unter der zentralen Rufnummer 116 006 können sich Betroffene von 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr melden, werden beraten und an die Opferhelfer vor Ort weitervermittelt. In Bayern ist der WEISSE RING besonders gut aufgestellt. Die beiden Landesverbände Bayern Nord und Süd (dies ist der Fläche geschuldet) haben ca. 10.000 Mitglieder. In 73 Außenstellen arbeiten 450 ehrenamtliche Mitarbeiter, die fast ihre gesamte Freizeit der Opferarbeit widmen. Bevor ein Interessent Opfer betreuen kann und darf, muss er verschiedene Hürden nehmen. Der erste Kontakt muss mit der jeweiligen Außenstelle erfolgen, die für seinen Wohnort zuständig ist. Der Außenstellenleiter führt ein erstes Gespräch, indem er alle Anforderungen darlegt und Fragen beantwortet. Danach wird der Bewerber dem Team der Außenstelle vorgestellt und einem Mentoren zugeteilt. Dieses Mentorensystem hat sich dahingehend bewährt, dass der künftige Mitarbeiter behutsam an das sensible Thema Opferbetreuung herangeführt wird, mindestens 3 Fälle begleitet und so die Möglichkeit hat, auch für sich zu prüfen, ob diese Arbeit für ihn in Frage kommt. Danach wird er für das Grundseminar angemeldet. Wenn er dieses erfolgreich absolviert hat, wird er als Mitarbeiter durch den Landesvorsitzenden ernannt und muss innerhalb der nächsten 2 Jahre ein weiteres Aufbauseminar besuchen. Jeder Mitarbeiter ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und erklärt dies auch schriftlich. Dies beinhaltet aber kein Zeugnisverweigerungsrecht vor Gericht. In regelmäßig stattfindenden Mitarbeitertreffen tauschen sich die Opferbetreuer aus, beraten Vorgehensweisen, organisieren die Teilnahme an Netzwerktreffen, teilen die Mitarbeiter den neuen Opferfällen zu und reflektieren die Arbeit, um Belastungen für die Betreuer zu minimieren. Sollte jetzt Interesse geweckt worden sein, kann man sich unter www.weisser-ring.de jederzeit informieren. Der Verein begeht im Jahr 2016 sein 40-jähriges Bestehen und man ist einerseits geneigt zu gratulieren und den vielen ehrenamtlichen Helfern zu danken. Andererseits macht es betroffen, dass die Existenz und das Engagement nach wie vor nötig sind, um den Menschen, die Opfer von Straftaten wurden und werden, helfend und unterstützend zur Seite zu stehen und als mahnende Stimme der Gesellschaft deren Rechte immer wieder einzufordern. (BH) Wer dieses Engagement unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto tun: Deutsche Bank Mainz IBAN: DE26 5507 0040 0034 3434 00 BIC: DEUTDE5MXXX istockphoto Weisser Ring
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PLÖTZLICH „OPFER” ➔ BETREUUNGSARBEIT DES WEISSEN RINGES IN DER PRAXIS 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 … Die Täter reißen mit aller Kraft daran, sie fällt auf die rechte Seite und bleibt verletzt liegen. Passanten rufen die Polizei und den Notarzt. Dieser stellt eine angebrochene Schulter und einen Spiralbruch der rechten Hand fest. Der Kriminaldauerdienst informiert während der Vernehmung in Einverständnis mit Frau H. den WEISSEN RING. Die Mitarbeiterin des WEISSEN RINGES vereinbart mit Frau H. einen ersten Gesprächstermin. In diesem Gespräch werden die Sorgen und Ängste von Frau H. angesprochen und Lösungen gesucht. So wird eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse organisiert. Da Frau H. über keine Rücklagen verfügt und die 100 Euro in Ihrer Handtasche noch für den Rest des Monats gedacht waren, erhält sie eine sogenannte Soforthilfe über diesen Betrag. Danach wird Kontakt mit dem Standesamt aufgenommen, da der Personalausweis in der Tasche war. Die Mitarbeiterin füllt gemeinsam mit Frau H. die entsprechenden Formulare aus und lässt sie einen Antrag nach dem Opferentschädigungsgesetz stellen. Sie rät ihr zu einer psychologischen Beratung, da Frau H. seither unter Angstzuständen leidet. Nach Rücksprache mit dem Sachbearbeiter der Kriminalpolizei wird sie informiert, dass die Täter gefasst sind. Daraufhin wird bei einem weiteren Termin ein Gespräch mit einem Rechtsanwalt geplant. Dieser wird mit dem Mandat beauftragt und wird Akteneinsicht nehmen. Dafür hat Frau H. einen Rechtsberatungsscheck erhalten. Als der Termin der Verhandlung gegen die Täter fest steht, begleitet die Mitarbeiterin des WEISSEN RINGES Frau H. zum Gericht und sitzt auch im Saal bei der Zeugenaussage neben ihr. So fühlt sie sich dem Geschehen gewachsen. Nach einiger Zeit bittet das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ehem. Versorgungsamt) Frau H. zu einer Begutachtung durch einen Arzt und einen Psychologen. Die Mitarbeiterin des Vereins begleitet sie auch dabei. Dies ist nur ein Beispiel für die Betreuungsarbeit. Allein in diesem Fall hat die Mitarbeiterin 75 Stunden Betreuungsarbeit innerhalb von 9 Monaten geleistet. Besonders die individuellen Gespräche sind für die Betroffenen wichtig. Diese sollen keine psychologischen Therapien ersetzen, geben aber dem Opfer das Gefühl, ernst genommen zu werden. Es werden dabei auch viele Zusammenhänge geklärt, die für Menschen, die nie mit verschiedenen Behörden, Polizei und Gerichten zu tun hatten, beängstigend erscheinen. Gerade Familienangehörige Frau H. ist 89 Jahr alt. Sie ist noch sehr aktiv, wohnt allein, versorgt eigenständig ihren Haushalt und ihren Garten und macht noch kleinere Reisen. Im Frühjahr 2015 kommt Frau H. von einem Arztbesuch und geht wie immer durch den Park. … Zwei junge Männer kommen ihr entgegen, rempeln sie an und versuchen, ihr die Handtasche zu entreißen. Dabei verhakt sich der Griff der Tasche an ihrer Jacke … neigen dazu, nach einiger Zeit mit dem Geschehenen abschließen zu wollen – in gutem Glauben dem Familienmitglied etwas Gutes zu tun – was aber für das Opfer nicht nachzuvollziehen ist. In solchen Fällen heißt Betreuung auch, zum wiederholten Male sich die Sorgen, Nöte und auch den Tathergang anzuhören. Bei aller Unterstützung und Beistand für den Betroffenen steht immer die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund. Es soll das Selbstvertrauen gestärkt und das selbstständige Handeln wieder hergestellt werden. Die weiterführende Beratung erfordert umfangreiche Kenntnisse über Rechte, Möglichkeiten und Ansprüche gegenüber Behörden, Krankenkassen u. ä. und ein hohes Maß an Empathie. Daher wird auf regelmäßige Seminarteilnahmen der Mitarbeiter am umfangreichen Weiterbildungssystem des WEISSEN RINGES großen Wert gelegt. Nur wenige Sekunden können das ganze Leben verändern (Symbolbild) istockphoto
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➔ REGIONALE UND ÜBERREGIONALE HILFSANGEBOTE Münchener Sicherheitsforum e.V. Als 1985 der Verein Münchener Sicherheitsforum auf Initiative des damaligen Polizeipräsidenten Gustav Häring ins Leben gerufen wurde, war der Grundgedanke, die Bürger in die Sicherheitsbelange der Stadt einzubeziehen. Im Vordergrund steht der respektvolle Umgang von Bürgern und Polizei miteinander. Prävention beginnt hier bei der Sensibilisierung gerader junger Menschen für die oftmals sehr belastende Arbeit, die unsere Ordnungshüter täglich für uns alle verrichten. Seit der Vereinsgründung haben sich diesem Ziel viele Persönlichkeiten aus der Politik, der Wirtschaft und dem öffentlichen Leben verschrieben. So unterstützt auch die Taxi- München eG seit vielen Jahren den Verein. Es ist ein Armutszeugnis dieser Gesellschaft, dass nicht selten schon bei Kindern jeglicher Respekt vor Polizeibeamten fehlt. Wenn schon der Respekt der Uniform verweigert wird, was nicht zu tolerieren ist, dann sollte doch wenigstens dem Menschen dieser Respekt gezollt werden. Leider ist es notwendig, gerade bei den Kindern und Jugendlichen hier möglichst früh Verständnis und Interesse zu wecken. Diesem Ziel fühlt sich der Verein besonders verpflichtet. Darüber hinaus gibt es auch Projekte, die den Präventionsgedanken bei den Senioren stärken sollen. So gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die gemeinsam mit den Kirchen und vor allem der Münchner Polizei durchgeführt werden. Dabei steht der Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug im Vordergrund. Der Schutz der älteren Generationen im Straßenverkehr ist ebenfalls Programmteil der Aufklärungsmaßnahmen des Münchner Sicherheitsforums. Spendenkonto: Münchener Sicherheitsforum e.V. HypoVereinsbank IBAN: DE05 7002 0270 5801 2748 80 BIC: HYVEDEMMXXX Stiftung Opferhilfe Bayern Am 22. Oktober 2012 nahm die Stiftung Opferhilfe Bayern ihren Betrieb auf. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Stiftung mit Sitz in München. Der Grundgedanke bei der Gründung durch die bayerische Staatsregierung war es, bestehende Schutzlücken im Entschädigungsrecht zu schließen. Hierbei steht im Vordergrund, Opfer von vorsätzlichen Straftaten schnell und unbürokratisch zu unterstützen, soweit vom Täter kein oder kein zeitnaher Ausgleich zu erlangen ist und auch andere Entschädigungsmöglichkeiten, wie insbesondere privatvertragliche oder sozialversicherungsrechtliche Versorgungsansprüche oder das Opferentschädigungsgesetz (OEG), keine Abhilfe bieten. Das Opferentschädigungsgesetz begründet einen Versorgungsanspruch grundsätzlich nur bei einer gesundheitlichen Schädigung, die durch einen vorsätzlichen, rechtswidrigen, tätlichen Angriff erlitten wurde. Die Stiftung Opferhilfe bietet darüber hinaus im Rahmen ihrer Zuwendungsrichtlinien auch bei anderen Taten als Gewaltstraftaten, bei fahrlässigen Taten und bei immateriellen Schäden schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung. Dem Zuwendungsausschuss gehören neben dem Vorstandsvorsitzenden Vertreter der bayerischen Justiz, der Landesvorsitzende des WEISSEN RINGES Bayern Süd und ein Vertreter des Zentrum Bayern Familie und Soziales an. Ausführliche Informationen zur Stiftung Opferhilfe Bayern, ihrer Tätigkeit und ihren Zuwendungsrichtlinien einschließlich eines Antragsformulars für Zuwendungsanträge finden Sie auf der Stiftungshomepage unter: www.opferhilfebayern.de TAXIstiftung Deutschland Am 19. März 1991 wurde die TAXIstiftung Deutschland in Stuttgart gegründet. Leider ist der Stiftungszweck immer noch genau so aktuell wie vor 25 Jahren. Der Beruf des Taxi- und Mietwagenfahrers gehört aufgrund seiner langen Arbeitszeit, aber auch wegen der mit dem ständig steigenden Individual- Neben dem WEISSSEN RING haben sich dem Gedanken der Opferhilfe auch andere Vereine und Stiftungen verschrieben. Dabei haben sich die Vereine auf einzelne Opfergruppen spezialisiert. Sie arbeiten regional begrenzt. Im Bereich der Stiftungen gibt es verschiedene staatliche und nichtstaatliche Modelle. Im Folgenden sollen einige Beispiele vorgestellt werden. verkehr in den Großstädten zwangsläufig verbundenen Hektik zu einem der anstrengendsten Berufe der heutigen Zeit. Leider gehört er auch zu einem der gefährlichsten. 2014 wurden wieder 251 Kolleginnen und Kollegen bei Überfällen und Tätlichkeiten verletzt. 2013 wurden 244 Fahrer und Fahrerinnen verletzt, 2012 waren es 242. Positiv war in den Jahren 2012 bis 2014 zu verzeichnen, dass keine Kollegen durch Gewaltdelikte getötet wurden. Das Gewerbe wurde aber im August 2015 durch die Nachricht schockiert, dass ein Taxifahrer im Oberbergischen Kreis den schweren Verletzungen durch eine Messer-Attacke erlag. Auch wenn die Zahl der Tötungsdelikte sinkt und seit 2008 ein Rückgang der Verletztenzahlen verzeichnet werden kann, wäre eine Entwarnung bei der Sicherheitslage voreilig. Der Schlüssel zur größtmöglichen Sicherheit im Taxi liegt nach allen Erfahrungen in Prävention und den Vorzügen moderner Sicherheitstechnik, die vor wenigen Jahren noch kaum denkbar erschienen. Der Trend zu Vermittlungszentralen auf GPS-Ortungs-Basis hat die Sicherheit verbessert. Die Ausrüstung der gesamten Bremer Taxiflotte mit Überfallschutzkameras hat gezeigt, dass diese enorme präventive Wirkung entfalten. In kurzer Zeit fiel die Anzahl der Überfälle auf einen Bruchteil der früheren Werte. Hier stehen einer flächendeckenden Ausrüstung in der Bundesrepublik leider immer noch – teilweise nicht nachvollziehbare – Bedenken der Landesdatenschutzbeauftragen entgegen. Der BZP wird jeder neuen Idee zur Verbesserung der Sicherheit aufgeschlossen gegenüberstehen. Überfälle werden aber auch in der Zukunft nicht zu verhindern sein. Ziel der TAXIstiftung Deutschland ist es weiter, im Falle eines Überfalls auf Taxifahrer deren Not und die der Angehörigen zu lindern. Spendenkonto: TAXIstiftung Deutschland Frankfurter Volksbank e.G. IBAN: DE85 5019 0000 0000 3733 11 BIC: FFVBDEFF JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 istockphoto EIN SCHWARZER TAG ➔ „SO WURDE MIR NACH DEM ÜBERFALL GEHOLFEN” Ein Teil einer Gruppe von alkoholisierten Besuchern des Crown’s Clubs am Kosttor stieg bei mir ein und wollte nach Augsburg gefahren werden. Dies lehnte ich ab, da die Gruppe aus mehr als 4 Personen bestand, als auch wegen des Preises. Die Herrschaften meinten, für 60 Euro wäre das so okay. Also verweigerte ich unter diesen Umständen die Fahrt. Nach einigem hin und her hatten sich vier Personen geeinigt zu fahren und waren nach diversen Diskussionen auch mit dem Taxameterpreis einverstanden. Kurz nach dem ich angefahren war, begann mich der hinter mir sitzende Jugendliche grundlos aufs Übelste zu beschimpfen. Ich hielt sofort an und verlangte, dass die Herrschaften mein Fahrzeug sofort verlassen sollten. Plötzlich erhielt ich einen Schlag gegen den Oberkiefer. Dann stieg der Jugendliche aus und schlug nochmals auf mich ein. Danach flüchtete er. Da ich noch angeschnallt war, konnte ich ihn nicht verfolgen. Natürlich bat ich die Kollegen sofort um Hilfe, da ich aber in meinem Schock nur eine allgemeine Täterbeschreibung abgab – schwarzes T-Shirt /Jugendlicher Täter – was nicht selten vorkommt, konnte mir nicht so schnell geholfen werden. Also nahm ich die Sache selber in die Hand und fuhr die Umgebung ab, in der Hoffnung, den Täter zu finden. Und siehe da, bald hatte ich ihn am Hotel „Vier Jahreszeiten“ entdeckt. Als er mich erkannte, floh er sofort. Leider war ich nach meinem im Jahre 2004 erlittenen Herzinfarkt und meinem Alter nicht in der Lage, ihn zu fassen. Die inzwischen informierte Polizei konnte aber einige Zeit später den Täter, der nun wieder am Crown’s Club ankam und Richtung Tal flüchtete, festnehmen. Jetzt erst bemerkte ich, dass mein Oberkiefer stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, soll heißen, vier meiner Zähne waren ausgeschlagen. Was mich aber viel mehr beunruhigte, war die Tatsache, dass mir übel wurde und mein linker Arm langsam taub zu werden begann. Diese Symptome kannte ich bereits von meinem ersten Herzinfarkt. Der herbeigerufene Notarzt konnte im ersten Moment nichts feststellen, riet aber dringend zur Vorstellung bei einem Kardiologen. Nachdem ich meine Aussage bei der Polizei beendet hatte, fuhr ich erst einmal zu meiner Zahnärztin. Diese eröffnete mir, dass eine lange Behandlung über viele Wochen vor mir liegen würde. Da es mir immer schlechter ging, begab ich mich dann ins Krankenhaus. Dort diagnostizierte man einen akuten Herzinfarkt. Nun war an Zahnbehandlung natürlich nicht mehr zu denken. Es folgte die Reha und eine lange Zeit mit Medikamenten, die wieder die Zahnrekonstruktion verzögerte. An ein normales Leben war nicht zu denken. Zwischenzeitlich hatte ich Kontakt mit dem WEISSEN RING und der Taxistiftung aufgenommen, da ich einfach nicht mehr weiter wusste. Die Berufsgenossenschaft vermittelte mir von Anfang an den Eindruck, dass sie in erster Linie an der möglichst langen Verzögerung der Bearbeitung interessiert sei, damit nur keine Anerkennung zustande kommen würde. Abgesehen von dem unglaublich anmutenden Papierkrieg wird auch durch die Sachbearbeiter dieser Eindruck vermittelt. Durch den WEISSEN RING wurde mir ein Anwalt zur Seite gestellt, der mich im Strafprozess als Nebenkläger vertrat. Nach 946 Tagen, am 26.04.2012, erhielt ich das Urteil gegen den Täter. Da dieser als Heranwachsender nach Jugendstrafrecht behandelt wurde, noch diverse andere Straftaten im Raum standen und er bereits in einer erzieherischen Maßnahme betreut wurde, kam es zur Einstellung des Verfahrens. So etwas ist zwar zu tiefst unbefriedigend, wäre aber zu verschmerzen, wenn wenigstens die Berufsgenossenschaft und alle anderen Behörden schnelle Entscheidungen treffen würden. Seit 1983 fuhr ich Taxi in München – während des Studiums als Nebenjob hat es mir immer viel Freude gemacht. Nachdem dann mein erster Sohn geboren wurde, bin ich als Unternehmer 1990 der Taxi-München eG beigetreten. Meinen ersten Herzinfarkt empfand ich als einen Warnschuss. Also habe ich 2004 mein Unternehmen verkauft und bin bei Kollegen Taxi gefahren. Nie hätte ich geahnt, dass es einmal anders sein könnte. Als mir 2009 praktisch mit diesem Angriff die Lebensgrundlage entzogen wurde – ich war bis 2013 arbeitsunfähig – war es, als ob mir der Boden unter den Füßen weg gezogen worden war. Zu den eklatanten Zahnproblemen, die sich über 4 Jahre hinzogen, da diverse Medikamentengaben die Behandlung verzögerte, kamen eine posttrau- Als sich die Oktoberfestnachtschicht des Kollegen M. am 24. September 2009 um kurz vor sechs dem Ende näherte, ahnte er noch nicht, dass sich Minuten später sein Leben für immer verändern würde. Ein schwarzer Tag und seine Folgen – ein Betroffener berichtet.
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JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15 matische Belastungsstörung und die Folgen des Infarkts hinzu. Zu den belastenden stationären und ambulanten Behandlungen, die bis hin zu Depressionen führten, kam der ständige Druck durch die nun schon diverse Ordner füllende Kommunikation mit den verschiedensten Behörden – besonders mit der Berufsgenossenschaft. Eine Institution, die eigentlich doch wohl zum Schutz des Versicherten da sein sollte, dafür auch nicht zu wenig Beiträge Jahr für Jahr kassiert, erweckte bei mir den Eindruck, als wolle man mich hinhalten, nur um nicht zahlen zu müssen. Es stellte sich mir die Frage, ob man damit die Antragsteller einfach so lange zermürbt, bis diese einfach keine Kraft mehr haben, sich zu wehren, denn schließlich handelt es sich hier um schwerkranke Menschen! Erst nach 3 Jahren, im Jahre 2012, erhielt ich von der Berufsgenossenschaft den Bescheid, dass keine Verletztenrente gewährt würde, obwohl der Infarkt aufgrund eines Gutachtens einer BG Unfallklinik als Folge des Überfalls anerkannt werde, was meines Wissens in der Geschichte der Berufsgenossenschaft einen Präzedenzfall darstellt. Nachdem ich Widerspruch eingelegt hatte, warte ich bis heute auf ein Urteil des Sozialgerichtes, das sich des Falles angenommen hat. Man rechne nach: 6 Jahre und kein Ende in Sicht! Nach meinem Abitur in der Türkei 1977 kam ich nach Deutschland, um Jura zu studieren, im Vertrauen auf die Demokratie und den Rechtsstaat. Daran zweifle ich auch bis heute nicht. Mein Engagement im islamisch–christlichen Dialog war mir immer eine Herzensangelegenheit. Leider musste ich mich auch dort zurückziehen, da ich auf Grund der gesundheitlichen Folgen meine sozialen Kontakte immer mehr einschränkte. Zu allem Unglück erhielt ich im September 2015 von der Führerscheinstelle die Mitteilung, dass man mir aus gesundheitlichen Gründen den Personenbeförderungsschein entziehen muss. Dies resultiert aus der Anlage 4 und 5 der Fahrerlaubnis-Verordnung, nach denen eine Person, die zwei Herzinfarkte erlitten hat, nicht mehr in der Lage ist, der Personenbeförderung dienende Fahrzeuge – wie Taxis, Krankenwagen und Mietwagen – zu führen. Also darf ich nie wieder Taxi fahren. Da ich mich während meiner Krankenzeit immer wieder mit dem Thema „Berufsgenossenschaft“ beschäftigte, bemerkte ich, dass solche Fälle immer öfter gerade im Taxigewerbe vorkommen. Ich habe eine Aufstellung von Präzedenzfällen gesammelt, in denen Gerichte die Bescheide der Berufsgenossenschaft reihenweise gekippt haben. Gern stelle ich diese Liste zur Verfügung. Mein Appell an die Kollegen: Widerspruch einlegen, nicht einschüchtern lassen, Hilfe holen. An dieser Stelle sei noch einmal der Taxistiftung gedankt für ihre mehrfache Unterstützung, ohne die es einfach nicht weiter gegangen wäre. Auch der WEISSE RING hat mir mit seiner Beratung und Unterstützung sehr geholfen. (Sezai Mumcu im Interview mit Birgit Heller von der Taxi-München eG) INFORMATION ➔ TAG DER KRIMINALITÄTSOPFER AM 22. MÄRZ Ein Aktionstag, der vor 25 Jahren vom WEISSEN RING ins Leben gerufen wurde istockphoto Der „Tag der Kriminalitätsopfer“ erinnert an die persönliche, rechtliche und wirtschaftliche Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen, die auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität unseres Gemeinwesens angewiesen sind. Der WEISSE RING stärkt mit diesem Signal seit vielen Jahren das öffentliche Bewusstsein für Opferbelange und fordert Politik, Justiz und Verwaltung zum Handeln auf. Der Aktionstag wurde 1991 vom WEISSEN RING als Mahnzeichen gegen das mangelnde Problembewusstsein der Gesellschaft für die Belange der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Opfer und ihre Familien in Deutschland etabliert. Der Gedanke eines Zeichens der Solidarität mit den Geschädigten war zunächst in Schweden entstanden, wo an diesem Tag Kerzen in die Fenster gestellt werden und Kirchenglocken läuten.Über Victim Support Europe (VSE), einem Netzwerk von heute 32 Nichtregierungsorganisationen in 24 europäischen Staaten, wird versucht, diesen Tag auch in anderen Ländern einzuführen und ihn als einen offiziellen europäischen Gedenktag zu manifestieren. Ursprünglich fiel der „Tag der Kriminalitätsopfer“ auf den 22. Februar und findet in manchen europäischen Ländern auch an diesem Termin Beachtung. Da in Deutschland der 22. Februar jedoch sehr oft in die vielfach verbreitete närrische Zeit fiel und das damit ernste Anliegen kaum die nötige Beachtung fand, entschloss sich der WEISSE RING sehr bald für den 22. März als geeigneteres Datum. Zum „Tag der Kriminalitätsopfer“ finden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt, die getragen von einem breiten Medieninteresse das öffentliche Bewusstsein für die zu verbessernde rechtliche und soziale Situation der Betroffenen stärken. Weitere Informationen zum Aktionstag unter: www.weisser-ring.de
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16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 istockphoto In einer Gesellschaft, in der nur zählt, wer jung, schön, erfolgreich und selbstbewusst auftritt, ist kein Platz für körperliche und psychische Probleme – erst recht nicht, wenn die Ursache eine Straftat ist. Schwächen zu zeigen, eben auch nach der Tat, passt nicht ins Bild unserer Gesellschaft. Die besondere Tragweite und Präsens des Themas verdeutlichen folgende Zahlen: ➔ Rund 6 Millionen Straftaten werden jährlich in Deutschland registriert ➔ 800.000 Gewaltopfer erleiden körperliche und seelische Verletzungen Schwerer als der materielle Schaden wiegen oft die psychischen Folgen nach einer Straftat. Schon deshalb ist Kriminalitätsvorbeugung neben der Opferhilfe und dem öffentlichen Eintreten für Kriminalitätsopfer ein Satzungsziel des WEISSEN RINGES: ➔ Die Opferperspektive muss bei Maßnahmen der Kriminalprävention verdeutlicht werden. ➔ Es wird über neue Kriminalitätsformen informiert und Netzwerke gestärkt. In den letzten Jahren hat der Verein ganz verschiedenen Präventionsprojekte ins Leben gerufen und mit Leben erfüllt. Eines dieser Projekte betrifft die wachsende Zahl von Opfern von Cybermobbing an unseren Schulen. Alle, die mit Jugendlichen in Berührung kommen, für dieses Thema zu sensibilisieren, hat man sich zur Aufgabe gemacht. In vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben sich die Mitarbeiter zweier Außenstellen aus Bayern Gedanken zu diesem Thema gemacht, Fachleute kontaktiert und mit Betroffenen gesprochen. Das Ergebnis ist ein Film von Schülern für Schüler, der nicht nur aufklären soll, sondern auch Opfern Mut macht, an die Öffentlichkeit zu gehen und sich zu wehren. Den Lehrern und Erziehern werden Hilfsmittel an die Hand gegeben, wie man besser mit dem Thema umgehen sollte. In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu dramatischen Vorfällen gekommen – bis hin zu Selbstmorden von Schülern. Hier sei auch das Thema Mobbing angesprochen. Viele Betroffene nehmen jahrelang Mobbingattacken hin und finden keinen Weg aus dieser Misere. Da Mobbing immer noch kein anerkannter Straftatbestand ist, fällt es den Betroffenen besonders schwer, sich zur Wehr zu setzten. Der volkswirtschaftliche Schaden geht mittlerweile in den Milliardenbereich. Hier gilt es, den Betroffenen Wege aus der Situation aufzuzeigen, psychologische Beratungen zu vermitteln und das Umfeld zu sensibilisieren. Dieses Thema betrifft nicht nur Erwachsene am Arbeitsplatz, auch Schüler sind massiv davon betroffen. Taxifahrer, die die Schulfahrten durchführen, werden sicher schon erlebt haben, wie Kinder miteinander umgehen und wie sich Situationen aufschaukeln können, wenn die Gruppe erst mal ein Opfer gefunden hat. Daher auch der Appell an jeden Fahrer: Wenn Sie während der Fahrt merken, dass ein Kind massiv bedroht, beschimpft oder auch nur immer wieder geärgert wird, scheuen Sie sich nicht, dies der Schule oder der Zentrale zu melden. Immer wieder gelingt es trotz intensiver Präventionsarbeit Kriminellen, durch Trickbetrug an das Geld anderer Leute zu kommen. Besonders betroffen davon sind immer wieder Senioren und Menschen mit Migrationshintergrund und wenig Sozialisation. Dabei sollten Sie als Taxifahrer auf dem Weg zu einer Bank oder Sparkasse schon im Gespräch nachfragen, wenn Ihnen eine älter Dame beispielsweise erzählt, dass ein Angehöriger angerufen hätte und nun in eine Notlage geraten sei und Geld bräuchte. Es ist dann schon eine Überlegung wert, das Ziel zu ändern und die nächste Polizeistation anzufahren. Gerade unseren Taxifahrern ist es manchmal zu verdanken, dass sie die Erzählungen ihrer Fahrgäste ernst nehmen und die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Sensibilität und Zivilcourage sind Eigenschaften, die unserer Gesellschaft in vielen Bereichen verloren gegangen sind. Auch zu diesem Thema hat der WEISSE RING im Laufe der Jahre diverse Kampagnen in Leben gerufen. Gerade in München nach dem Mord am S-Bahnhof Solln an einem Nothelfer ist Zivilcourage endlich wieder in den Fokus der gesellschaftlichen Diskussion gerückt. Ein weiteres Thema, das der Aufmerksamkeit bedarf, ist der sexuelle Missbrauch – Diese Aussage erhalten die Mitarbeiter häufig, wenn sie mit Menschen ins Gespräch kommen. Der Begriff „Opfer“ ist seit geraumer Zeit in der Jugendsprache zum Schimpfwort mutiert. Schon diese Tatsache allein belegt den Stellenwert eines Menschen in einer Opfer situation. Opfer geworden zu sein, ist mit Scham und Minderwertigkeitsgefühlen besetzt. IGNORANTE GESELLSCHAFT ➔ „OPFER” WERDEN IMMER NUR DIE ANDEREN
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Ausgewählte Straftaten Opfer insgesamt 100% männlich weiblich Anzahl in % Anzahl in % Straftaten insgesamt mit Opfererfassung 947.568 562.782 59,4 384.786 41 Mord und Totschlag 2.621 1.772 67,6 849 32,4 Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung 12.742 858 6,7 11.884 93,3 Raubdelikte 50.984 34.471 67,6 16.513 32 Körperverletzung 590.766 369.420 62,5 221.346 38 Bei den Opfern lassen sich deutliche geschlechts- und altersspezifische Unterschiede feststellen: ➔ Bei Raub und Körperverletzung werden überwiegend männliche Opfer registriert. ➔ Bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung unter Gewaltanwendung oder Ausnutzen eines Abhängigkeitsverhältnisses sind die Opfer meist weiblichen Geschlechts. ➔ Die Mehrzahl der erwachsenen Opfer bei Tötungsdelikten, Raub und Körperverletzung waren zwischen 30 und 60 Jahre alt. ➔ Jugendliche waren vor allem bei Sexualdelikten, aber auch bei Raubdelikten überdurchschnittlich häufig betroffen. ➔ Menschen ab 60 Jahre wurden verhältnismäßig selten als Opfer erfasst. JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17 ➔ AUSZUG AUS DER DEUTSCHEN KRIMINALSTATISTIK nicht nur in Institutionen – besonders im privaten Bereich. Leider sind die Täter gerade zu 99 % eben nicht der „fremde Mann“, mit dem das Kind nicht mitgehen soll. Nein, es sind leider meistens Menschen aus dem engen sozialen Umfeld, zu dem die Kinder engste emotionale Bindungen aufgebaut haben und schon deshalb leicht zu manipulieren sind bzw. unter Druck gesetzt werden können. Mit hochkarätigen Ausstellungen, Plakataktionen, Kinderbüchern u. ä. wurden und werden Eltern, Erzieher, Ausbilder, Betreuer und auch Jugendliche und Kinder für dieses Thema sensibilisiert. Gemeinsam mit der Polizei wurde sich auch des Themas „Wohnungseinbruch“ angenommen, da in diesem Bereich die Zahlen gerade 2015 stark angestiegen sind. ➔ Alle vier Minuten wird in ein Haus oder eine Wohnung eingebrochen – mehr als 120.000 Mal im Jahr. Gerade in diesem Bereich werden die Auswirkungen auf die Betroffenen stark unterschätzt. Die Meisten gehen davon aus, dass ja die von vielen abgeschlossene Hausratversicherung für den Schaden aufkommt und damit die Sache erledigt sei. Dies ist in vielen Fällen eine absolute Fehleinschätzung. „My home is my castle“ ist auch in unseren Breiten von existenzieller Bedeutung. Der Gedanke, dass fremde Menschen in der Bekleidung herum wühlen, Familienalben betrachten oder auch das Bad benutzen, stellt einen dermaßen eklatanten Eingriff in die Intimsphäre eines Menschen bzw. einer Familie dar, dass die psychischen Folgen unterschätzt werden. In der Betreuungsarbeit ist immer wieder festzustellen, dass der materielle Schaden eine untergeordnete Rolle spielt. Das Nichtmehrvorhandensein der „Wohnung“ als Rückzugsort und Schutzraum kann oft den Betroffenen buchstäblich den Boden unter den Füßen weg ziehen. Diese Traumatisierung erfordert nicht selten psychologische Betreuung bis hin zum Wohnungswechsel. Quelle: Kriminalstatistik der Polizei INFORMATION
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➔ FRANZ PABST Als er 1994 gefragt wurde, ob er nicht den Landesverband Bayern Süd leiten wolle und könne, sagte er zu, wohl auch ohne zu ahnen, wie umfangreich sein neues Aufgabengebiet sein werde. Franz Pabst steht nun seit 21 Jahren sehr erfolgreich an der Spitze des Landesverbandes. Genauso lange ist er auch Mitglied des Bundesvorstandes des WEISSEN RINGES. Seit 1999 ist er Mitarbeiter einer Außenstelle und leitet Seminare und Schulungen auf Landes- und Bundesebene. TAXIKURIER: Sie sind der sich am längsten im Amt befindliche Landesvorsitzende des Vereins und eines der jüngsten Mitglieder des Vorstandes. Welche Motivation hat Sie bewogen, ehrenamtlich tätig zu werden und warum gerade beim WEISSEN RING? Franz Pabst: Ich hatte immer schon Interesse an sozialer Tätigkeit. Da ich, wie viele andere in meinem Alter, geprägt wurde von Eduard Zimmermann „Aktenzeichen XY“, war es ein kurzer Weg, Interesse am WEISSEN RING zu wecken. TAXIKURIER: Wie beurteilen Sie die Lage der Kriminalitätsopfer derzeit und welche Verbesserungen würden Sie sich wünschen? Franz Pabst: Gegenüber früher ist die Lager der Kriminalitätsopfer besser geworden, es gibt noch viele Aspekte die verbesserungswürdig sind und die in unseren strafrechts- und sozialrechtspolitischen Forderungen dargelegt sind. Die Rolle des Opfers im Strafprozess wurde zwar in den vergangenen Jahrzehnten sehr gestärkt, leider gibt es aber immer noch ein Ungleichgewicht zwischen Täter- und Opferrechten, die beseitigt werden müssen. Das Opferentschädigungsgesetz hat auch zur Verbesserung der Lage der Opfer beigetragen, aber auch hier gibt es noch zu viele Lücken, durch die ein Geschädigter fallen kann. Diese gilt es zu ändern. TAXIKURIER: Mit welchen Behörden und Organisationen arbeiten Sie zusammen und wie wird diese Zusammenarbeit organisiert? Franz Pabst: Im Wesentlichen arbeiten wir mit der Polizei, ZBFS und Justiz zusammen, hinzu kommen Kontakte zu anderen sozialen Organisationen. Durch Kooperationsvereinbarungen z. B. sind regelmäßige Treffen an der Tagesordnung. Dazu kommen verschiedenste Tagungen, Seminare und Veranstaltungen, die eine möglichst enge Zusammenarbeit möglich machen. TAXIKURIER: Wie können Sie als Landesvorsitzender die psychischen Belastungen für Ihre Außenstellenleiter und Mitarbeiter abfangen? Franz Pabst: Es gibt viele Telefonate, Gespräche und Zusammenkünfte, in denen man sich austauschen kann. Die Reflektion und Kommunikation mit den Kollegen ist schon sehr hilfreich. Auch deshalb ist es mir wichtig, engen Kontakt mit den Außenstellenleitern und Mitarbeitern zu pflegen. TAXIKURIER: Was raten Sie unseren Taxifahrern, wenn Sie selbst Opfer werden oder ein Fahrgast mitteilt, dass er Opfer einer Straftat geworden ist? Franz Pabst: Sollten Sie Opfer einer Straftat geworden sein oder von einer solchen Kenntnis erlangen, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit der Außenstelle ihres Landkreises bzw. Ihrer Stadt auf. Dort können Sie sich umfänglich beraten lassen. Natürlich sollte hier auch die Taxistiftung genannt werden, an die Sie sich wenden können. (BH) PORTRAIT Seit 31 Jahren ist Franz Pabst ehrenamtlich für den WEISSEN RING tätig. Geboren wurde er 1952, ist verheiratet und hat eine Tochter. Neben seiner Tätigkeit als Beamter hat er sich früh – bereits 1984 – für ein ehrenamtliches Engagement entschieden. Zunächst unterstützte er die Außenstelle Ulm, danach – auch bedingt durch einen Umzug - erfolgte die Übernahme der Außenstelle Donau-Ries/Dillingen als Außenstellenleiter. Landesvorsitzender Bayern-Süd 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
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➔ ANDREA HÖLZEL TAXIKURIER: Frau Hölzel, was hat Sie bewogen, nach Ihrer Rückkehr nach München ehrenamtlich tätig zu werden und wie sind Sie gerade auf den Weißen Ring gekommen? Andrea Hölzel: Meine Vorgängerin im Amt der Außenstellenleiterin hatte mich durch einen gemeinsamen Bekannten kontaktiert. Da sie alters- und gesundheitsbedingt die Niederlegung bereits ins Auge gefasst hatte, suchte sie dringend Unterstützung. Da ich durch meinen Ehemann, der als Opferanwalt tätig ist, die Problematik der Opferbetreuung kennengelernt hatte, war mir die Arbeit nicht ganz fremd. TAXIKURIER: Sie haben 2 sehr kleine Enkelkinder, einen Hund und leiten die Kanzlei Ihres Mannes. Wie sieht ihr Zeitmanagement aus? Wie viele Anrufe von Betroffenen erhalten sie an einem Tag? Andrea Hölzel: Pro Tag wenden sich zwischen 10 und 30 Personen telefonisch an mich. Natürlich sind dabei auch Anfragen, die nicht von unseren satzungsmäßig festgelegten Aufgaben gedeckt werden. Ich bemühe mich aber trotzdem, den Menschen zu helfen und sie an andere Organisationen weiter zu vermitteln. Da ich meine Kinder bis zum 11. Lebensjahr allein erzogen habe und gleichzeitig 4 Geschäfte selbstständig führte, war Zeitmanagement für mich immer das A und O – gute Organisation ist eben alles! TAXIKURIER: Können Sie uns einen Fall schildern, der Sie besonders berührt hat? Andrea Hölzel: Ich möchte hier gar nicht einen speziellen Betreuungsfall heraus greifen. Mich bewegen immer besonders Fälle von Kindsmissbrauch, in denen die Betroffenen erst im Erwachsenenalter ihre Qualen aufarbeiten können und die Taten in der Therapie das gesamte Ausmaß offenbaren. TAXIKURIER: Was tun Sie für sich, um schwierige Opfersituationen, die an Sie in Ihrer Arbeit heran getragen werden, zu verarbeiten? Andrea Hölzel: Das Gespräch mit meinem Mann hilft schon ungemein. Diese Reflexion ist ganz wichtig für die tägliche Arbeit. Als ich zur gleichen Zeit 3 Opfer betreute, die alle zu Ihrer Opfersituation auch noch unheilbar krank waren – eine dieser Personen ist dann während des Prozesses verstorben – habe ich das Gespräch mit einer Psychologin gesucht. Meist hilft schon, sich die Dinge von der Seele zu reden. Dies war aber die Ausnahme. Professionelle Distanz muss man auch als ehrenamtlich Tätiger immer wieder neu für sich selbst erarbeiten. TAXIKURIER: Wie viele Mitarbeiter stehen Ihnen in der Außenstelle zur Seite und wie schwierig gestaltet sich die Mitarbeiterfindung? Wo sehen Sie die Schwierigkeiten? Andrea Hölzel: Derzeit unterstützen mich 15 Mitarbeiter. Davon sind 8 Opferbetreuer permanent verfügbar. Natürlich ist Mitarbeiterwerbung auch bei uns ständiges Thema. Dies wird aber immer schwieriger. Zuerst einmal ist das Angebot für Personen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, in München sehr sehr groß. Dazu kommt noch, gerade bei jungen Menschen, dass diese oft hier zum Studium oder Ausbildung sind und nach dem Abschluss den Wohnort wechseln. Erschwerend ist, dass nicht jeder für diese Arbeit geeignet ist, da die psychische Belastbarkeit hohe Anforderungen stellt. (BH) PORTRAIT Geboren, aufgewachsen und studiert hat Andrea Hölzel in Holland, dann nach beruflichen Aufenthalten in Brüssel und Paris in München gelebt. 1998 ausgewandert nach Hawaii. Andrea Hölzel ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Von 1987 bis 2009 war sie Inhaberin einer eigenen Firma mit 4 Modeläden in München und 2 Läden auf Hawaii. Sie leitet seit der Rückkehr aus den USA, wo sie ein eigenes Modelabel kreiert hatte, das Anwaltsbüro ihres Mannes. Außenstellenleiterin der Außenstelle der Landeshauptstadt München Schnell. Preiswert. Kompetent. JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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➔ LORENZ HASER Seit über 10 Jahren leitet er die Grundseminare des Landesverbandes Bayern Süd und deckt als Referent für den Verein deutschlandweit verschiedene Themenbereiche ab. Nach seiner wohlverdienten Pensionierung nutzt er jede freie Minute für seine Vereinstätigkeit. TAXIKURIER: Wie viele Opferfälle werden von Ihrer Außenstelle im Jahr betreut und wie viele Mitarbeiter sind dort tätig? Lorenz Haser: In der Außenstelle Weilheim-Schongau stehen 5 ehrenamtliche Mitarbeiter für die Opferbetreuung zur Verfügung. Daneben bieten wir auch Institutionen, Vereinen und auch Schulen Vorträge zu verschiedenen Themenbereichen im Rahmen der Präventionsarbeit an. Pro Jahr werden ca. 60 Opfer von Straftaten betreut. TAXIKURIER: Viele Vereine beklagen Mitgliederschwund und Probleme bei der Neugewinnung von Mitgliedern. Wo liegen Ihrer Meinung nach die Ursachen und wie kann man gegensteuern? Lorenz Haser: Leider binden sich junge Menschen nicht mehr gern langfristig an eine Organisation. Dies ist eher selten geworden. Meist wird sich eine begrenzte Zeit für ein spezielles Projekt engagiert. Damit müssen wir, wie viele andere Organisationen auch, leben. Hier will der WEISSE RING mit der Einsetzung von Jugendbeauftragten ein Zeichen setzen. Gerade in den vergangenen Jahren hat ein Generationenwechsel in unserem Verein stattgefunden. Die Gründergeneration hat altersbedingt den Staffelstab abgegeben, aber die Nachfolger sind nun auch schon kurz vor oder in der wohlverdienten Pension. Da sich in den letzten 20 Jahren aber auch die Arbeitsbelastung dermaßen verstärkt hat, ist es umso schwieriger, ehrenamtlich Tätige zu gewinnen. Unser Verein bemüht sich daher, mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit die Bedeutung und Relevanz des Themas in den Fokus zu rücken. Da es mittlerweile eine Unmenge an Non-Profit Organisationen gibt, ist der Bedarf an Ehrenamtlichen unglaublich gestiegen. TAXIKURIER: Als Referent sind Sie deutschlandweit unterwegs. Gibt es Unterschiede im Ländervergleich, was die Zusammenarbeit mit den Versorgungsämtern, Polizei und Justiz betrifft und wenn ja, wo liegen die Ursachen? Lorenz Haser: Ja, die gibt es unbedingt. Gerade in Bezug auf die Versorgungsämter bzw. die in den Ländern zuständigen bzw. ausführenden Gremien, die für die Umsetzung des OEG zuständig sind, gibt es gravierende Unterschiede. Durch den Kooperationsvertrag, den die beiden Landesverbände Bayerns des WEISSEN RING mit dem Zentrum Bayern Familie und Soziales abgeschlossen haben, ist die Arbeit im Interesse der Opfer viel leichter geworden. Ein Novum sind die Sonderbetreuer in Bayern, die uns Ehrenamtlichen und den Opfern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch die Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz ist gut. Über die Ursachen bei Problemen der Kollegen in den anderen Bundesländern kann ich nur mutmaßen. In den Gesprächen kommt oft der mangelnde Rückhalt z. B. im Polizeibereich durch die Politik zum Ausdruck. Damit entstehen oft auch Unsicherheiten im Umgang mit den Ehrenamtlichen. Darunter leidet natürlich die Zusammenarbeit. TAXIKURIER: Sie sind der Leiter des ersten Seminars, das die neu gewonnenen Mitarbeiter besuchen müssen. Wie erkennen Sie, ob die einzelnen Teilnehmer für die Arbeit geeignet sind und wie motivieren Sie diese? Lorenz Haser: Zuerst einmal kommen die Seminarteilnehmer erst in das Grundseminar, wenn sie in den Außenstellen das sogenannte Mentorensystem durchlaufen haben. Dabei werden sie innerhalb von 6 Monaten eingearbeitet und sollten mindestens 3 Opferfallbetreuungen begleitet haben. Natürlich kommt es – wenn auch sehr selten – vor, dass Teilnehmer während des Seminars Auffälligkeiten zeigen, die darauf hindeuten, dass sie den Anforderungen nicht gewachsen sind. Manchmal überschätzt sich ein Mensch auch in dem Maße seiner Belastbarkeit. Besondere Aufmerksamkeit muss neuen Mitarbeitern zu Teil werden, die selbst Opfer einer Straftat geworden sind. Es kommt vor, dass solche Menschen hoch motiviert anderen helfen wollen, aber dann doch merken, dass in dem Moment, in dem sie mit einer speziellen Situation konfrontiert werden, dem nicht gewachsen sind. Hier muss meine Fürsorgepflicht als Seminarleiter für den Teilnehmer, aber auch für die künftig zu betreuenden Opfer greifen. (BH) PORTRAIT Lorenz Haser ist seit 21 Jahren als Mitarbeiter ehrenamtlich für den WEISSEN RING tätig, seit 20 Jahren Bundesdelegierter und seit mehr als 10 Jahren Referent. Durch seine mehr als 30-jährige Tätigkeit als Kriminalpolizist in München und Weilheim in den verschiedensten Bereichen hatte er in seinem gesamten Berufsleben mit Tätern und Opfern zu tun. Die Betreuungsarbeit mit den Geschädigten hat er immer als Ausgleich zu seiner beruflichen Tätigkeit empfunden. Außenstellenleiter der Außenstelle Weilheim – Schongau, Referent 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
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JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21 MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL ➔ DIE MESSE BOOMT IM BAUMA-JAHR Im neuen Messejahr jagt ein Highlight das nächste. Angefangen mit der ISPO MUNICH zum Jahresbeginn geht es mit Bayerns größter Reise- und Freizeitmesse, der f.re.e weiter. Darauf folgen dann die Garanten INHORGENTA MUNICH und die bauma. Unsere Highlight Messen: ISPO MUNICH 2016 vom 24.–27. Januar 2016 Messe München, A1-A6, B1-B6, C1-C4 So.–Di. 9.00–18.00 Uhr, Mi. 9.00–17.00 Uhr Die internationale Leitmesse für das Sport-Business. Besonders im neuen Jahr: Der Actionsportsbereich bekommt durch den Umzug in die Hallen B5, B6 und A6 einen eigenen Eingang Ost, der für einzigartige und branchenspezifische Events zur Verfügung steht. f.re.e vom 10.–14. Februar 2016 Messe München Eingang Ost, A4-A6, B4-B6, C4 Mi.–So. 10.00–18.00 Uhr Bayerns größte Erlebnis- und Verkaufsmesse rund um Reisen, Freizeit und Erholung. Im Mittelpunkt der kommenden f.re.e wird das Partnerland Seychellen stehen. Neben den Seychellen und weiteren Fernreisezielen (Halle A4) finden Besucher auf der f.re.e Angebote zu Urlaub in Bayern und der Alpenregion (Halle A5) sowie in den Mittelmeerländern (Halle B4). INHORGENTHA MUNICH vom 12.–15. Februar 2016 Messe München, A1 und A2, B1 und B2, C1 und C2 Fr.–So. 9.00–18.00 Uhr, Mo. 9.00–17.00 Uhr Die Messe für bezahlbaren Luxus im Bereich Schmuck, Uhren und Lifestyle. Die neu konzipierte Hallenstruktur macht die INHORGENTA MUNICH für Besucher übersichtlicher und bietet den Ausstellern ein ideales Ambiente für die Präsentation ihrer Schmuckkollektionen. Die Halle B1 wird zur Präsentationsfläche für Luxusschmuckmarken, während Uhrenmarken zukünftig in Halle A1 zu finden sind. bauma vom 11.–17. April 2016 Messe München, gesamtes Gelände inklusive Freigelände Mo.–Fr. 9.30–18.30 Uhr, Sa. 8.30–18.30 Uhr, So. 9.30–16.30 Uhr Nach drei Jahren ist es endlich wieder soweit. Die Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte öffnet wieder ihre Pforten. Die bauma 2016 belegt mit insgesamt 605.000 Quadratmetern das gesamte Münchner Messegelände und ist somit flächenmäßig die größte Messe der Welt – und wie auch schon 2013 ausgebucht. Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de Messe München atelier-tacke.de
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 Altstadt – Vergewaltiger konnte kurz nach der Tat festgenommen werden In der Nacht zum Freitag, 06.11.2015, lernte eine 19-jährige Schülerin einen 17-jährigen Schüler in einer Münchner Diskothek kennen. Da sich beide alkoholisierten Schüler nett fanden, gingen beide erst zum Rauchen nach draußen und später weiter in Richtung einer nahegelegenen Grünanlage. In der Grünanlage stieß der 17-Jährige die 19-Jährige plötzlich zu Boden und verging sich an ihr. Aufgrund ihrer starken Gegenwehr, ließ er von ihr ab und floh in Richtung Ottostraße. Ein Taxifahrer bekam die eingeleitete Sofortfahndung mit und meldete, dass er eine entsprechende Person in Tatortnähe aufgenommen und in ein Jugendhaus gefahren hat. Dort konnte der 17-Jährige angetroffen und festgenommen werden. Neuhausen – Taxifahrer wechselt Fahrstreifen und verursacht dadurch Auffahrunfall Ein bislang unbekannter Taxifahrer fuhr am Sonntag, 22.11.2015, gegen 00.30 Uhr, mit seinem Taxi auf der Marsstraße stadtauswärts. Zur gleichen Zeit fuhr eine 48-Jährige mit ihrem Pkw Audi A 3 auf dem linken Fahrstreifen der Marsstraße seitlich versetzt hinter dem Taxi in gleicher Richtung. Direkt dahinter fuhr eine 40-Jährige mit ihrem Pkw Ford S-Max. Der Fahrstreifen des Taxifahrers war durch ein dort geparktes Polizeifahrzeug blockiert, deshalb zog er mit seinem Pkw, ohne zu blinken und ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, auf den linken Fahrstreifen. Die 48-jährige Audi-Fahrerin konnte durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß mit dem Taxi vermeiden. Die hinter ihr fahrende 40-Jährige fuhr mit ihrem Ford trotz Vollbremsung auf den Audi der 48-Jährigen auf. Bei dem Unfall wurde keiner verletzt. An dem Ford entstand ein geringer Sachschaden in Höhe von 600 Euro. Der Taxifahrer flüchtete unerkannt von der Unfallstelle. Untergiesing – Unter Alkoholeinfluss stehender Autofahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit Taxi; drei Personen leicht verletzt Am Sonntag, 22.11.2015, gegen 03.05 Uhr, fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw Audi A 4 auf der Wittelsbacher Brücke auf dem linken Fahrstreifen. Rechts von diesem Fahrstreifen befindet sich noch ein Sonderfahrstreifen für Linienbusse. Zur gleichen Zeit fuhr ein 51-Jähriger mit seinem Taxi Chrysler/Lancia in entgegengesetzter Richtung. Im Taxi waren zwei Fahrgäste, eine 41-jährige Grafikerin und ein 52-jähriger Journalist, beide aus München. Aufgrund seiner Alkoholisierung kam der 38-jährige Audi-Fahrer zu weit links in den Gegenverkehr, wo es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen dem Audi und dem Taxi kam. Durch den Aufprall wurden der 51-jährige Taxifahrer und seine beiden Fahrgäste leicht verletzt. Alle drei Verletzten kamen mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der 38-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt ca. 30.000 Euro. Direkt nach dem Unfall entfernte sich der 38-Jährige zu Fuß unerlaubt von der Unfallstelle. Im Rahmen der Sofortfahndung konnte er jedoch noch in der Nähe der Unfallörtlichkeit gestellt werden. Ein anschließend durchgeführter freiwilliger Atem alkoholtest verlief positiv. Die von den unfallbeteiligten Fahrzeugen ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden durch die Berufsfeuerwehr München gebunden. Ludwigsvorstadt – Unachtsamer Fahrgast öffnet Taxitür und verletzt Radfahrerin leicht Ein 41-jähriger Taxifahrer war am Montagabend, 23.11.2015, gegen 18.10 Uhr, mit seinem Mercedes-Taxi auf der Paul-Heyse- Straße in Richtung Süden unterwegs. Hinter ihm saß ein 48-jähriger Schwede als Fahrgast. Vor einem Hotel in der Paul- Heyse-Straße hielt der Taxifahrer nicht am rechten Fahrbahnrand an, sondern fuhr auf den dortigen Geh- und Radweg, wo er in der Mitte stehen blieb. Nach dem der Fahrgast die Fahrt bezahlt hatte, öffnete er die linke hintere Tür, ohne auf die herannahenden Fahrradfahrer zu achten. Eine 45-jährige Münchnerin, die mit ihrem Mountainbike ordnungsgemäß auf dem Fahrradweg unterwegs war, wollte gerade in diesem Augenblick an dem Taxi vorbeifahren, als der Schwede die Tür öffnete. Die Dame blieb mit der rechten Lenkerseite an der Tür hängen und kam zu Sturz. Sie zog sich dabei leichte Verletzungen zu, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden. Am Taxi und am Fahrrad entstand geringer Sachschaden. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT WICHTIGE INFORMATION istockphoto
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JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23 SERVICE ➔ WICHTIGE TERMINE 2016 ➔ Weihnachtsferien (2015) 24.12.2015 – 05.01.2016 ➔ Messen Bijoutex & TrendSet 09.01.2016 – 10.01.2016 ➔ Chinesischer Nationalcircus 15.01.2016 ➔ André Rieu 17.01.2016 ➔ Messe ISPO MUNICH 24.01.2016 – 27.01.2016 ➔ Unsinniger Donnerstag 04.02.2016 ➔ Winterferien 08.02.2016 – 12.02.2016 ➔ Rosenmontag 08.02.2016 ➔ Faschingsdienstag 09.02.2016 ➔ Aschermittwoch 10.02.2016 ➔ Holiday on Ice 10.02.2016 – 14.02.2016 ➔ Messe Inhorgenta 12.02.2016 – 15.02.2016 ➔ Starkbierzeit 19.02.2016 – 19.03.2016 ➔ Internationale Handwerksmesse 24.02.2016 – 01.03.2016 ➔ Scorpions 16.03.2016 ➔ Eros Ramazzotti 17.03.2016 ➔ Abba – The Show 18.03.2016 ➔ Osterferien 21.03.2016 – 01.04.2016 ➔ Länderspiel Deutschland – Italien 29.03.2016 ➔ Revolverheld 29.03.2016 ➔ Lange Nacht der Museen 02.04.2016 ➔ Messe Bauma 11.04.2016 – 17.04.2016 ➔ Taxitag AMI Leipzig 12.04.2016 ➔ Frühlingsfest 15.04.2016 – 01.05.2016 ➔ Große Schlagerparade 17.04.2016 ➔ Lange Nacht der Musik 30.04.2016 ➔ Maidult 30.04.2016 – 08.05.2016 ➔ Messe analytica 10.05.2016 – 13.05.2016 ➔ Pfingstferien 17.05.2016 – 28.05.2016 ➔ Silbermond 21.05.2016 ➔ Udo Lindenberg 24.05.2016 ➔ Steuererklärung 31.05.2016 ➔ Herbert Grönemeyer 05.06.2016 ➔ Streetlife Festival 11.06.2016 – 12.06.2016 ➔ Messe Automatica 21.06.2016 – 24.06.2016 ➔ Tollwood Sommer 29.06.2016 – 24.07.2016 ➔ Sommerferien 30.07.2016 – 12.09.2016 ➔ Jakobidult 30.07.2016 – 07.08.2016 ➔ Andreas Gabalier 30.07.2016 ➔ Streetlife Festival 10.09.2016 – 11.09.2016 ➔ Wiesn 17.09.2016 – 03.10.2016 ➔ Expo real 04.10.2016 – 06.10.2016 ➔ Tabaluga 14.10.2016 ➔ Kirchweihdult 15.10.2016 – 23.10.2016 ➔ Herbstferien 31.10.2016 – 04.11.2016 ➔ Europäische Taximesse Köln 04.11.2016 – 05.11.2016 ➔ Messe electronica 08.11.2016 – 11.11.2016 ➔ Weihnachtsferien (2016) 24.12.2016 – 05.01.2017 STADT-INFO ➔ MICHELIN-GUIDE Die 53. Ausgabe des renommierten Hotel- und Gastronomieführers empfiehlt auf 1.332 Seiten insgesamt 3.359 Hotels und 2.303 Restaurants. Seit dem 13. November ist der Guide MICHELIN Deutschland 2016 im Buchhandel erhältlich. Danach liegt die Zahl der in Deutschland ausgezeichneten Häuser auf einem historischen Höchststand von 290 Adressen. Dies sind knapp 30 Prozent mehr als 2010. In der bayerischen Landeshauptstadt konnten sich elf Restaurants die begehrten Sterne vom Michelin-Himmel holen. Hier jene Münchner Restaurants, die besonders empfohlen wurden: Zwei Sterne: ➔ TANTRIS Johann-Fichte-Straße 7, 80805 München ➔ ATELIER im Bayerischen Hof Promenadeplatz 2, 80333 München ➔ DALLMAYR Dienerstraße 14, 80331 München ➔ ESSZIMMER in der BMW Welt Am Olympiapark 1, 80809 München Ein Stern: ➔ ACQUARELLO Mühlbaurstraße 36, 81677 München ➔ SCHUHBECKS IN DEN SÜDTIROLER STUBEN Platzl 6, 80331 München ➔ GOURMET RESTAURANT KÖNIGSHOF Karlsplatz 25, 80335 München ➔ GEISELS WERNECKHOF Werneckstraße 11, 80802 München ➔ LES DEUX Maffeistraße 3a, 80333 München ➔ RESTAURANT NO 15 Neureutherstraße 15, 80799 München ➔ SCHWEIGER² Lilienstraße 6, 81669 München (FK / Quellennachweis: restaurant.michelin.de) istockphoto ✃
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ BÜRGERVERSAMMLUNG – An einem Donnerstag Mitte November nahm der Schreiber an einer Bürgerversammlung seines Stadtbezirks teil. Der zuständige Bezirksausschuss (BA) 2 ist sehr groß und umfasst den Bereich vom südlichen Hauptbahnhof über die Theresienwiese und das Gärtnerplatzviertel bis zum Schlachthof. Eine gute Gelegenheit, dachte sich Schrotti, um allgemein das Thema der Endlosbaustellen (aktuell Ostfriedhof, Schleißheimer Straße) und im Speziellen die Thalkirchner Straße anzusprechen, welche seit der zweiten Oktoberwoche von der Ehrengut- zur Kapuzinerstraße als Einbahnstraße ausgewiesen ist. Unter Hinweis auf das Verkehrschaos, den Wegfall zweier Bushaltestellen und die miserable Erreichbarkeit des Schlachthofes (etliche LKW) sowie der Geschäfte im Baustellenbereich (z. B. Großmetzgerei Bauch) stellte der Schreiber den Antrag, die Stadt möge bei der Auftragsvergabe künftig – notfalls unter Androhung von Vertragsstrafen – auf die schnellstmögliche Erledigung der Arbeiten drängen. In dem bis dahin vergangenen Monat hatte sich nämlich, wie üblich, kaum ein erkennbarer Baufortschritt ergeben. Aber, man lese und staune, eine knappe Mehrheit der anwesenden Bürger (insgesamt ca. 200) lehnte diesen Antrag ab! Da fragt man sich schon einigermaßen verwundert, ob das die gleichen Leute sind, die trotz aller Warnungen am ersten Ferientag mit dem Auto gen Süden starten, um dann zwischen Holzkirchen und dem Irschenberg auf der Überholspur der A 8 die Picknickdecke ausbreiten zu können. Naja, ein Versuch war es jedenfalls. Und hernach traf sich in einer nahe gelegenen Kneipe ein kleines Grüppchen, neben dem Schreiber noch bestehend u. a. aus dem Vorsitzenden des BA, Alexander Miklosy (Rosa Liste), der übrigens auch Taxiunternehmer ist, ferner Franz Bruckmeir (SPD-Urgestein in diesem BA) und Paul Bickelbacher (Grüne), der auch Mitglied des Stadtrates ist und dort als verkehrspolitischer Sprecher seiner Partei fungiert. Und der übrigens seit der letzten Stadtratswahl in der Taxikommission sitzt. Zugegeben, angesichts seiner liebevollen Beschreibungen der grünen Verkehrspolitik (und -politiker) in den letzten Jahren hier im TAXIKURIER war der Schreiber schon ein bisserl in Sorge, eventuell Opfer einer plötzlichen G’nackfotzn (hochdeutsch: Schlag auf den Hinterkopf) zu werden, aber – weit gefehlt. Paul Bickelbacher erwies sich nicht ansatzweise als nachtragend. Nach ein, zwei Hopfenkaltschalen stellte es sich einmal mehr heraus, dass es besser ist, miteinander zu reden, als übereinander. Dazu vielleicht bald mehr! ➔ CAR-SHARING – Der unbedarfte Mensch könnte auf die Idee kommen, hier würden z. B. auf einem Schrottplatz Autos zerteilt. Das wäre dann aber eher das „schreddern” eines Wagens. Kurzum, beim „car-sharing” teilen sich mehrere Personen einen PKW – also meist Leute, die gar kein eigenes Auto haben. Der Wagen wird vom Benutzer an einem bestimmten Standort zu einer bestimmten Zeit abgeholt und dort auch wieder abgeliefert, wobei die Abrechnung in der Regel über einen pauschalen Mitgliedsbeitrag und relativ geringe Kilometerkosten erfolgt. Mehrere Unternehmen teilen sich bereits diesen stetig wachsenden Markt. Für Gelegenheitsfahrer eine günstige Alternative zum eigenen Stinkroß, welches sonst die meiste Zeit nur herumsteht und neben dem Wertverlust noch Fixkosten für Garage, Steuern und die Versicherung produziert. Hinzu kommt noch folgende Tatsache: die Herstellung eines Autos beginnt in den Eisenerzminen Australiens – wir alle kennen vom Fernsehen die haushohen Riesenlaster mit zwei Meter großen Reifen – und führt über den Transport dieser Bodenschätze um den halben Erdball bis zu den energiefressenden Stahlwerken in anderen Kontinenten. Nur für die Herstellung (!) eines PKW wird das Mehrfache dessen an Energie verbraucht und an Abgasen in die Luft geblasen, was der Wagen selbst während seiner ganzen Laufzeit braucht bzw. produziert. Deshalb ist Car-sharing tatsächlich ein wesentlicher Teil der Lösung innerstädtischer Verkehrsprobleme (z. B. Parkplätze) sowie ein echter Beitrag zum Umweltschutz. Und für Leute, die pro Woche nur zwei-, dreimal ihren blitzblanken Neuwagen zum Einkaufen bewegen und einmal pro Monat die bucklige Verwandtschaft am anderen Ende der Stadt besuchen, eine echte Gelegenheit zum Geldsparen. Nichts anderes bieten wir, Kolleginnen und Kollegen, mit unserem Taxigewerbe an: CAR-SHARING MIT CHAUFFEUR! ➔ DUMMHEIT – Leider sind wir damit auch schon beim nächsten Stichwort angelangt, nämlich den unterbelichteten Gehirnakrobaten, die ihre Fahrgäste wegen „zu kurzer” Fahrstrecken blöd anreden. Wahrscheinlich sind das nur fünf oder maximal Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 UNTERHALTSAMES Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
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zehn Prozent der Taxilenker, aber bekanntlich reicht schon ein Tropfen Öl, um eine Million Liter Trinkwasser ungenießbar zu machen. Leider reicht in Einzelfällen bereits der Intelligenzquotient einer eingeweichten Semmel, um hoch auf dem gelben Wagen die Kundschaft der Zukunft für alle Zeit abschrecken zu dürfen. ➔ EIS und SCHNEE – Am vorletzten Novemberwochenende (als diese Zeilen entstanden) und nach einem heftigen Temperatursturz hat sich der Winter immerhin mal zart angemeldet. Wie es in den nächsten vier Wochen weitergegangen ist wissen wir, wenn dieser TAXIKURIER auf dem Tisch liegt. Die letzten Jahre lassen vermuten, dass wir zu Weihnachten wieder mit dem ärmellosen Wintermantel (T-Shirt) und leichter Badebekleidung die Freischankflächen der Cafes und Wirtshäuser bevölkern. Aber „nix G’wieß woaß ma net”, würde der Finessen-Sepperl sagen, der als einer der vier sog. „Kragköpfe” vom mittleren Bogen des Karlstores auf die Passanten herunterblickt. Jedenfalls wäre es gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, sich mal mit den Geheimnissen der Scheibenbelüftung des Taxis zu beschäftigen. Es hat nachweislich wenig Sinn, die Heizung auf „volle Pulle” zu schalten, während gleichzeitig der Ventilator zur Untätigkeit verdammt wird; ebenso bringt es keinen Erfolg, die eigenen und die Socken der Fahrgäste zum Qualmen zu bringen, während sich einen Meter darüber auf der Innenseite der Scheiben hübsche Eiskristalle bilden. Selbst die handlichsten Schneeschaufeln erweisen sich im Innenraum eines Taxis dann als zu sperrig. Da sagt der Fahrgast allenfalls „wenn Sie mir mit dem Stiel der Schaufel auch noch das zweite Auge ausstechen, schau ich Sie nicht mehr an!” ➔ SILVESTER – Dieser Tag, der meistens auf den 31. Dezember fällt, ist nach seinem „Tagesheiligen” benannt, welcher vom Jahre 314 bis 335 Papst war. Kleiner Einschub: im „Herkunftswörterbuch” des Duden-Verlages, woraus Schrotti als hartnäckiger Internet-Verweigerer (nix „Google”, nix „Wikipedia” usw.) solche Weisheiten bezieht, ist nach den eben genannten Jahreszahlen der Hinweis „n. Chr.” vermerkt. Sehr gut. Dass es freilich „v. Chr.” (also vor Christus) schon Päpste gegeben hätte, wäre dem Schreiber ohnehin suspekt erschienen. Wie auch immer: seit dem Jahre 1981 (n. Chr.) wird der Schreiber am diesjährigen Silvester – also erstmals seit 34 Jahren – voraussichtlich nicht arbeiten, sondern sich als Privatperson gepflegt einen hinter die Binde kippen. Nach dem altbekannten Motto: der Klügere kippt nach! Abschließend hierzu noch eine alte Bauernregel: Wenn’s an Silvester stürmt und schneit, dann ist Neujahr nicht mehr weit! ➔ WEIHNACHTSGEDICHT – Chronologisch würde dieser Begriff eigentlich vor „Silvester” eingeordnet sein müssen, aber wir wollen uns ja auch ein bisserl an das Alphabet halten. Und noch eine Vorbemerkung: das folgende Gedicht, Schrottis Eigengewächs, ist hier in einer sprachlich etwas entschärften Version abgedruckt, damit auch Beute-Bayern jeglicher Prove nienz eine Chance haben. (MS) Die Bäuerin steht drin im Stoi Und fuadert d’Viecher mit dem Heu Was sie im Sommer hat gemacht De Kia werd’s jetzt zum fressen bracht. Doch Weihnachten steht vor der Tür Und deshalb frier’n net nur die Kia Die Hennen ziedan auf da Stanga, De Katz duat koane Mäus mehr fanga, De Facken frier’n recht an die Ohr’n, Die Gäns san fast scho tiefgefror’n. A fremde Frau läut’ an der Tür Und hat a neuborn’s Kind bei ihr „Sans ma net bös“, sagt’s, „duat ma leid, Dass i jetz stör die Stoiarbeit, I kimm vom Kinderheim, da hint’ Und SIE waarn richtig, wie i find, Dass's Kind waar recht guat aufgehoben Mir ham koa Geld mehr, ungelogen, Und a koan Platz in unserm Heim Geh, nehman's es, des waar scho fein“ . Die Bäu’rin muaß kurz überleg’n, Und sagt „dann gebn’s mas, meinetweg’n, Doch nur, weil’s Weihnachtsfest bald is Mei Mann, der Hans, mag’s auch ganz g’wieß” . Gesagt, getan, nimmts Kinderl o, Und die Frau vom Heim is froh. Doch ein Jahr drauf, Ihr ahnt’s es jetzt, Und wieder kurz vorm Weihnachtsfest Die selbe Frau klopft wieder an Und hat ein neuborn’s Kind am Arm. Doch eh’ sie etwas sagen kunnt Sagt Bäu’rin: „naa, grad vor a Stund hat zu mir gsagt mein lieber Hans: DES Weihnachtsfest möcht i a Gans!“ GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr SIE KANN AUCH FÜR DICH SEIN … DIE SPENDE FÜR DIE TAXISTIFTUNG TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Gerbermühlstraße 9 60594 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG 60318 Frankfurt am Main Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 D r . H a n s B a k e v. B a k i n 85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23 Taxi, Mietwagen, Bus, LKW Erst- und Verlängerungs US T . 0 89/ 37 0 65 6 90 Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5 Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1 JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25 istockphoto
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Der Name „Haidhausen“ bedeutet „Häuser auf der Heide“ und wurde erstmals im Jahr 808 schriftlich erwähnt, also 350 Jahre vor der Gründung Münchens am 14. Juni 1158. Das Dorf lag, vor dem unberechenbaren Wasser der Isar geschützt, auf dem eiszeitlichen Hochufer, daher auch die Benennung der Hochstraße von 1857, die aber bereits zur Au gehört. Am 1. Oktober 1854 wurde Haidhausen zusammen mit der Au und Giesing zu München eingemeindet und erhielt die aussagekräftige Bezeichnung „Vor-Stadt“ . ➔ HÄUSER AUF DER HEIDE formenreich.de kommend hier ansiedelten. Dieser Übergang vom Dorf zum Teil der Großstadt brachte starke Änderungen in Bebauung und Verkehrsführung. Allerdings kann man bis auf den heutigen Tag am Verlauf der Straßen und ihren Benennungen erkennen, wo sich das ehemalige Dorf befand und wo sich die städtischen Neubaugebiete ausdehnten. Zwei Jahre nach der Eingemeindung, am 7. März 1856, bestätigte das Innenministerium die Entscheidung des Münchner Magistrates, die hergekommenen Straßennamen als offizielle Benennungen beizubehalten. Etliche dieser Straßennamen sind inzwischen verschwunden, beispielsweise die Sandgrubenstraße zwischen Preysing- und Steinstraße, aber das ehemalige Dorf um die alte Kirche Sankt Johann Baptist an der Kirchenstraße 39 lässt sich heute noch mit seinen verwinkelten Straßen und deren ländlichen Benennungen gut auf dem Stadtplan erkennen. Ludwigsbrücke und Fernstraßen München verdankt seine Gründung dem Übergang über die Isar. Diese Isarbrücke blieb bis 1804 der einzige Übergang und König Ludwig I. (1786–1868) geruhte, sie anno 1828 nach sich selbst benennen zu lassen. Diese Brücke definierte seit 1158 die Verkehrssituation im Dorf Haidhausen, denn der wichtige Ost-West-Fernhandelsweg führte dort über die Isar. Die Fuhrwerke mussten sich vom Fluss über den „Gachen Steig“, den Gasteig, nach oben und natürlich auch nach unten quälen, und dann ging es in Richtung Osten weiter, wo man schließlich bei Wien die Donau erreichte. Innere und Äußere Wiener Straße (seit 1956 Einsteinstraße) als Richtungsangaben erinnern daran. Damit der Schwerund Fernverkehr nicht durch das kleine Dorf rumpelte, führte der Handelsweg als Umgehungsstraße um Haidhausen herum. Karl von Rambaldi (Rambaldistraße von 1930) schrieb in seinem Standardwerk „Die Münchener Straßennamen und ihre Erklärung“ aus dem Jahr 1894 über die Innere und Äußere Wiener Straße: „Nach erfolgter Gabelung fast am Ende Haidhausens läuft sie mit dem einen Arme über Wasserburg und Salzburg, mit dem anderen über Hohenlinden, Haag, Mühldorf, Marktl, Braunau, Ried, Wels und Linz nach Wien. Vor Errichtung der Eisenbahnen war diese Straße von Reisenden aller Art, aus hohen und niederen Ständen, von nah und fern belebt. Eilwagen und Postkutschen wechselten mit Privatfuhrwerken verschiedenen Ranges; Handwerksburschen zogen hier fröhlich ihre Straße, um sich die Welt zu beschauen. Jetzt ist die Wiener Landstraße gleich den übrigen großen Landstraßen in der Nähe der Eisenbahnen verödet und dient nur mehr dem Verkehre der nächsten Anwohner.“ Ähnlich erging es der zweiten Umgehungsstraße, der Rosenheimer Straße, auf der anderen Seite des Dorfes, die allerdings erst 1875 ihren Namen offiziell erhielt und auch von der sich der Fernverkehr mit der Eröffnung des Ostbahnhofes im Jahr 1871 auf die Schiene verlagerte. Eine weitere Richtungsangabe beinhaltete die Bogenhauser Straße, die 1856 zur Zielangabe Ismaninger Straße wurde, sich allerdings in der unscheinbaren Bogenstraße, bis 1856 Bogenhausener Feldweg, namentlich erhalten konnte. Kirchliche Einrichtungen Hier sei zuerst die Kirchenstraße genannt, die sich auf die dortige Alte Pfarrkirche Sankt Johann Baptist bezieht. Diesem uralten Sakralbau schließt sich der Haidhauser Friedhof an, der Gottesacker, so wie es früher überall üblich war. Weil die Bevölke- Das Dorf Das dörfliche Haidhausen behielt seinen ländlichen Charakter bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Aber nicht nur Bauern lebten dort, sondern auch Bevölkerungsschichten, die mit der nahen Haupt- und Residenzstadt München zu tun hatten. Dazu gehörten in der Stadt arbeitende Tagelöhner und Ziegeleiarbeiter der Ziegeleien auf dem Gemeindegebiet, aber auch Fuhrleute, die wegen des steilen Anstiegs von und zur Isar hier Arbeit fanden. Die Bauernhöfe sind verschwunden, erhalten aus jener Zeit haben sich aber etliche der ärmlichen Herbergshäuser der nichtbäuerlichen Bevölkerung, etwa im östlichen Bereich der Preysingstraße oder An der Kreppe. Vom Dorf zur Stadt Spätestens seit den 1870er Jahren entwickelte sich Haidhausen zu einem städ tischen Bezirk mit Mietshäusern und industriellem Gewerbe, insbesondere den Brauereien, die sich aus der Altstadt HISTORISCHES MÜNCHEN Das dörfliche Haidhausen in Straßenbenennungen 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 Scherzler & Partner Verkehrsrechts-Kanzlei Sophienstraße 4 80333 München Tel 59 55 56 Fax 59 87 47 www.scherzler.eu Karlsplatz/Lenbachplatz Führerschein/Punkte Bußgeld/Strafbefehl Alkohol/Drogen Unfallregulierung Schadenersatz Versicherungsrecht
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rung Haidhausens bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zuzunehmen begann, wurde diese kleine Kirche bald zu klein. Zwischen 1852 und 1879 errichtete man in der Nachbarschaft die große Neue Pfarrkirche Sankt Johann Baptist, die zur Benennung des Johannisplatzes sowie der Oberen und Unteren Johannisstraße führte. „Oben” und „Unten” bezeichnen die Lage der Straßen gemäß der Fließrichtung der Isar: „Oben” im Süden und „Unten” im Norden. Und schließlich die Wolfgangstraße, an der eine erst 1878 abgebrochene Kapelle stand, die dem heiligen Wolfgang geweiht war. Die benachbarte Leonhardstraße erinnert an die Leonhardi-Wallfahrten, auf denen die Bauern mit ihren Pferden zur alten Pfarrkirche kamen, um für ihre Zugtiere Schutz vor Krankheiten zu erbitten. Auch die Jugendstraße bezeichnet eine kirchliche Einrichtung, nämlich die Kleinkinderbewahranstalt des Dorfes für Kinder aus problematischen sozialen Verhältnissen. Örtliche Gegebenheiten Schon bevor sich Brauereien aus der Altstadt in Haidhausen ansiedelten, legten diese an den Hängen der Isar Keller zur Kühlung ihrer Erzeugnisse während der warmen Jahreszeit an. An die mehr als 50 dortigen Bierkeller erinnert die Kellerstraße. An der Holzhofstraße lag ein Holzlagerplatz für Bau- und Feuerholz und an der Steinstraße befand sich eine Grube, aus der Steine für den Straßenbau entnommen wurden. Eine Sandgrube befand sich nebenan, aber aus der entsprechenden Sandstraße wurde 1856 die Eggernstraße nach einem dortigen Grundstücksnamen. Diese Umbenennung wurde notwendig, weil sich in der zu München gehörenden Maxvorstadt bereits seit 1811 eine Sandstraße befand, und zwei Straßen in derselben Stadt sollten aus praktischen Gründen nicht existieren. Von der Oberen und Unteren Feldstraße konnte sich lediglich die Untere bis heute halten. Die Flurstraße bezeichnet die Gemeindegrenze zwischen Haidhausen und Haidenau, einem ehemaligen Weiler (Haidenauplatz von 1959). Kreppe bedeutet ein von einem Bach erzeugter feuchter Einschnitt. Auf diesem billigen, weil unsicheren und unhygienischen Baugrund siedelten sich Tagelöhner An der Kreppe an. Hierher gehört auch die Milchstraße nach der dortigen Milchsammelstelle der Haidhauser Bauern. Hausnamen und Persönlichkeiten Am 7. März 1856 genehmigte das Innenministerium die Benennung des Kuglerberges nach dem Hausnamen eines dortigen Bauernhofes, seit 1898 die heutige Kuglerstraße. Folgende Persönlichkeiten kamen zu Straßenehren: Metzgerstraße nach dem Besitzer einer benachbarten Wiese, dem Metzger Joseph Sailer; Preysingstraße nach dem Schloss der gleichnamigen Familie, das sich am östlichen Ende der Straße befand; Schlossstraße nach dem geldigen Anwesen der Familie Langer sowie Seeriederstraße nach dem Eigentümer dortiger Grundstücke. Im Nachhinein wurden für das dörfliche Haidhausen relevante Persönlichkeiten geehrt: Im Jahr 1865 der Künstler und Kunstfunktionär Robert von Langer (1783–1846, siehe Schlossstraße), im Jahr 1873 der ehrenamtliche Gemeinderat Ignaz Chorherr (1812–1873) sowie 1875 Johann Walser (1807–1871), Schulinspektor der Vorstadt und Pfarrer der neuen Kirche. Gedächtnis Die seit 1856 offiziellen Straßennamen, von denen die meisten auch heute noch bestehen, entwerfen ein anschauliches Bild vom damaligen Ortsbild und den geografischen Gegebenheiten der jungen Vorstadt Haidhausen. Viele Straßenbenennungen dienen als Gedächtnis der Stadtgeschichte. Wahrscheinlich um auf Nummer Sicher zu gehen, entschied sich der Stadtrat am 14. Januar 1947 für die Umbenennung der Liognystraße, von der man zu Recht befürchtete, sie könne nur von wenigen Münchnern richtig ausgesprochen werden, in ihre heutige Bezeichnung Haidhauser Straße mit der Begründung: „Vorstadt, eingemeindet 1.10.1854“ . (BW) Sonderpreis Kfz-Meisterbetrieb Taxi-Service aller Fabrikate Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr gut • preiswert • schnell • zuverlässig Unfallinstandsetzung bei uns werden Sie rundum versorgt JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27 formenreich.de
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 STADT-INFOSTADT-INFO ➔ UNSERE POLIZEI Ein Dienst für die Bürger: unterschätzt und kaum anerkannt! Wussten Sie eigentlich, ➔ dass der ermittelnde Beamte im Falle eines Tötungsdelikts bei der Obduktion der Leiche in der Gerichtsmedizin anwesend sein muss? ➔ dass der ermittelnde Beamte bei einer Vergewaltigung bei der ärztlichen Untersuchung der Geschädigten anwesend sein muss? ➔ dass in einigen Bundesländern – bis vor wenigen Jahren auch in Bayern – die schusssicheren Westen noch selbst bezahlt werden müssen? ➔ dass es kein Budget gibt, das die Kosten für Getränke oder einen Imbiss für Zeugen oder Beschuldigte während Vernehmungen abdeckt? ➔ dass die raren Ruhezeiten in Pensionen oder anderen Unterkünften während des G7 Treffens in Elmau nicht als Überstunden anerkannt wurden? (Beamte aus anderen Bundesländer waren da besser dran!) ➔ dass Unfälle, die sich z.B. während einer länger dauernder Observation ereignen, wenn der Beamte eine Brotzeit schnell zu sich nimmt, oder auch nur die Toilette besucht, nicht als Dienstunfall anerkannt werden und deshalb Privatsache sind? ➔ dass es in Deutschland kein staatliches Protokoll für den Ablauf von Trauerfeiern für im Einsatz getötete Soldaten und Polizisten gibt? ➔ dass bei Unfällen mit Einsatzfahrzeugen im Schadensfall der Staatsanwalt ein Ermittlungsverfahren gegen den Führer des Dienstfahrzeuges einleiten muss? (BH) ..................................................................... ➔ SILVESTEREINSÄTZE Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im Dauerstress In ganz Deutschland wird das neue Jahr mit viel Feuerwerk und oft auch mit viel Alkohol begrüßt. So wird auch in der bayerischen Landeshauptstadt ausgiebig gefeiert und getrunken. Feuerwerk in Verbindung mit zu viel Alkohol hat häufig unerwünschte Nebenwirkungen: So gestaltet sich die Neujahrsnacht für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste aufgrund vieler zusätzlicher Einsätze sehr arbeitsintensiv. Zum Jahreswechsel 2014 auf 2015 wurde die Münchner Polizei über 160 Mal zu silvestertypischen Einsätzen gerufen. Dabei handelte es sich schwerpunktmäßig um Streitigkeiten, Schlägereien und Sachbeschädigungen, aber auch zahlreiche Hilfeleistungen für betrunkene bzw. verletzte Personen waren gefordert. Allein 155 Einsätze wegen unsachgemäßer Handhabung von Feuerwerkskörpern musste die Feuerwehr München abarbeiten. Die Anzahl der Notrufe in der Rettungsleitstelle stieg in den ersten Stunden des neuen Jahres dramatisch an. Bei 979 Einsätzen des Rettungsdienstes und der Notärzte wurden kranke und verletzte Menschen medizinische versorgt. Es ist festzustellen, dass diese hohen Einsatzzahlen sich seit vielen Jahren auf gleichem Niveau bewegen. Daher unser Appell: Behindern Sie die Einsatzkräfte nicht, sondern nehmen Sie Rücksicht. Honorieren Sie das Engagement der zahlreichen Helfer mit einem „Dankeschön“ oder auch nur einem Lächeln. Ob ehrenamtlich oder hauptamtlicher, die Helfer sind im Einsatz damit wir die Nacht der Nächte genießen können. Und jeder von uns kann der Nächste sein, der Hilfe benötigt. (FK) ➔ GENIALE PYRO-SHOW Abschiedsfeuerwerk der Kultfabrik Die Kultfabrik, als Feiermeile, so wie man sie bisher kennt, wird es 2016 nicht mehr geben. Nach fast 20 Jahre Zwischennutzung (über 6 Jahre Kunstpark Ost, 13 Jahre Kultfabrik) des alten Pfanni- Fabrik-Geländes wird Platz gemacht für das WERKSVIERTEL – ein für München völlig neues Konzept zum Wohnen, Leben und Arbeiten mit Entertainment, Kunst, Gastronomie und Nightlife. Der Countdown läuft! Noch zwei Wochen bis Ende des Jahres finden die letzten Partynächte der Kultfabrik satt. Bis 1. Januar müssen die Clubs und Bars leergetrunken und ordentlich heruntergefeiert werden. In der Silvesternacht haben sich die Macher der Kultfabrik einen besonderen Abschiedsgruß ausgedacht: Eine professionelle Pyro-Show der Extraklasse, die nicht um Mitternacht, sondern um 3 Uhr früh stattfindet. Das ist ein Dankeschön an all die Feierwütigen, die die Clubs Nacht um Nacht mit Leben gefüllt haben. istockphoto istockphoto
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INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (089) 21 61-367 Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Wer feiert zuerst Silvester? Da die Sonne nicht überall zur gleichen Zeit aufgeht, wurde 1884 auf einer internationalen Konferenz die Einführung von Zeitzonen beschlossen. Der Nullmeridian, der die Erde in eine West- und Osthalbkugel teilt, befindet sich in Greenwich bei London und dient als Ausgangspunkt für die Zählung der Längengrade und Zeitzonen. Die jeweilige Uhrzeit ergibt sich durch Hinzufügen (nach Westen) oder Abziehen (nach Osten) von Stunden, je nach Abstand vom Nullmeridian. Der 180ste Längengrad liegt genau gegenüber des Nullmeridians im Pazifik. Hier treffen westliche und östliche Zeitzonen zusammen. Dieser Längengrad ist als Datumsgrenze definiert. In der Zeitzone, die sich westlich der Datumsgrenze befindet, ist das Kalenderdatum um einen Tag höher, als östlich des 180sten Längengrades. Bis 1995 wurden die Kiribatischen Inseln von der Datumsgrenze geteilt, seither rechnet man den mikronesischen Inselstaat der Zone westlich der Datumsgrenze zu. Deshalb sind die Menschen auf Kiribati die Ersten, die das neue Jahr begrüßen dürfen. (FK) WISSENSWERTES ➔ DREI, ZWEI, EINS … istockphoto AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr
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➔ SEBASTIAN GODER ist in Ost-Berlin geboren und studierte Schauspiel an der renommierten Otto Falckenberg Schule in München. Nach seinem Abschluss erhielt er ein Engagement an den Münchner Kammerspielen. Seit 1997 ist er freiberuflich tätig und frönt in der Hauptsache seiner Liebe zur Komödie. Seit 2011 führt Sebastian Goder darüber hinaus auch Regie. Er spielt immer wieder in Fernsehfilmen und -serien, schreibt Drehbücher und brachte 2011 seinen ersten eigenen Film (Drehbuch und Regie) in die Kinos. Genau dieser Film verdankt seine Entstehung einer Taxifahrt. Sebastian Goder saß in der Schweiz in einem Taxi und war auf dem Weg zum Flughafen, als ein aufgeregter Mann am Straßenrand das Taxi anzuhalten versuchte. Der Taxifahrer hielt an, und Sebastian Goder bot dem bis dato Unbekannten an im Taxi zum Airport mitzufahren. Während der Fahrt erzählte Sebastian Goder ihm über seine Träume und Pläne, einen eigenen Film zu produzieren. Der unbekannte Mitfahrer war davon begeistert und es stellte sich heraus, dass der Mann sehr wohlhabend war. Aus dieser zufälligen Bekanntschaft entwickelte sich eine Freundschaft, und der Mann finanzierte letztendlich den ersten eigenen Film von Sebastian Goder mit dem Titel „Der Film Deines Lebens“ . Über eine halbe Million verkaufte DVDs und ein sensationeller Erfolg im Kino dank eines glücklichen Zufalls während einer Fahrt zum Flughafen. Das gibt’s eben nur im Taxi! Sebastian Goder live auf der Bühne sehen können Sie in der Komödie im Bayerischen Hof am Promenadeplatz in „Ladies Night“ . Ladies Night – Nackte Tatsachen gegen den grauen Alltag Ort der Handlung ist eine herunter gekommene englische Industriestadt. Ladies Night handelt von drei Freunden, die – ohne Arbeit, ohne Plan, ohne Perspektive – die meiste Zeit im Pub verbringen: Da ist Craig, der jeden Tag ein neues „todsicheres Ding“ am Laufen hat und doch immer nur auf der Flucht ist vor seinen Gläubigern, Barry, ewig abgebrannt, kämpft wie ein Löwe um das Besuchsrecht für seinen kleinen Jungen und der gutmütige Norman hockt hier tagelang herum, weil seine Frau von seiner Arbeitslosigkeit noch gar nichts weiß. Die Drei halten sich mit Gelegenheitsjobs und leeren Zukunftsphantasien über Wasser, bis unter ihren Frauen eines Tages das Chippendales-Fieber ausbricht. Und plötzlich wird eine Idee geboren: Sie sind zwar nicht die Schönsten, auch nicht mehr ganz jung, aber sie haben einen Plan: Als „Die Wilden Stiere“ werden sie antreten zum Männer-Striptease. Doch schon beim ersten Casting – man benötigt schließlich noch Mittänzer – stellt sich die alles entscheidende Frage: GANZ ODER GAR NICHT?! Diese turbulente Komödie überzeugt durch ihre Doppelbödigkeit. Sie erzählt auf heitere Weise vom ungewöhnlichen Kampf ganz gewöhnlicher Menschen gegen Arbeitslosigkeit, Schulden und Tristesse. „Ladies Night“ – vom 12. bis 23. Januar 2016 in der Komödie im Bayerischen Hof. (TK) Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie unter www.komoedie-muenchen.de Prominente berichten über ihre Erfahrungen VIP IM TAXI Carolin Schuemer WUSSTEN SIE SCHON ... dass die erste Fotografie Deutschlands in München gemacht wurde? Unter Fotografie versteht man die Entwicklung und Verbesserung von technischen Verfahren zur Aufnahme und Speicherung von Bildern. Als ältestes Foto der Welt gilt die 1826 oder 1827 entstandene Aufnahme „Der Blick aus dem Fenster in Les Gras“ des Franzosen Joseph Nicéphore Niépce. Im Juli 1839 nahmen Carl August von Steinheil und Franz von Kobell das erste Foto Deutschlands in der Neuhauser Straße mit einem selbst entwickelten Negativverfahren auf. Das Bild zeigt die Münchner Frauenkirche und ist gerade einmal 4 Zentimeter groß. Zu besichtigen sind die Originale und andere Aufnahmen der Fotopioniere im Deutschen Museum München. (FK) Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
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Am ersten Weihnachtsfeiertag beginnt traditionell wieder die Winterspielzeit im Circus Krone Bau in der Marsstraße 43. Der Circus Krone ist das letzte und einzige Circus-Unternehmen in Deutschland, das neben dem reisenden Zelt-Circus auch im Winter im einzigen festen Circus-Gebäude Deutschlands von Dezember bis April drei völlig verschiedene, internationale Circus-Programme bietet. Für das Taxigewerbe bringen die Circus-Vorstellungen viele zusätzliche Taxifahrten von und zur Marsstraße. (TK) Vorstellungszeiten 1. Programm Von 25. Dezember bis 6. Januar täglich zwei Vorstellungen ➔ Wochentags: 15.00 und 20.00 Uhr ➔ Sonn-und feiertags: 14.30 und 18.30 Uhr ➔ Silvester: 15.00 und 19.30 Uhr Ab 7. Januar (bis einschließlich 31. Januar) ➔ Montag: Keine Vorstellung ➔ Dienstag und Donnerstag: 20.00 Uhr ➔ Mittwoch, Freitag und Samstag: 15.00 und 20.00 Uhr ➔ Sonntag: 14.30 und 18.30 Uhr JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31 Das Opfer nicht alleine lassen! Jahr für Jahr leiden Millionen von Menschen unter den Folgen krimineller Übergriffe. Die Täter stehen sehr oft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die Opfer werden zumeist vergessen. Das muss sich ändern! rtner Der WEISSE RING hilft Opfern mit Rat und Tat. Auch Sie können mithelfen! WEISSER RING e. V. 55130 Mainz www.weisser-ring.de ✁ Wir wollen etwas tun. Wir möchten gerne Mitglied im WEISSEN RING werden. (Monatlicher Mindestbetrag, Einzelmitgliedschaft € 2,50, Ehepaare € 3,75, Jugendliche € 1,25.) Name: Straße: PLZ/Ort: Unterschrift: AZ Verzweifelte Frau 86x120mm.indd 1 23.09.15 10:18 WICHTIGE INFORMATION ➔ WINTERSPIELZEIT IM CIRCUS KRONE – MANEGE FREI! Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53
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formenreich.de STADTKUNDE MÜNCHEN ➔ PERSONEN AUF STRASSENSCHILDERN 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 Das Taxigewerbe hat ohne Zweifel sehr viel mit Straßenbenennungen zu tun, ohne Ortskenntnisse geht es einfach nicht. Auf vielen Straßenschildern kann man dabei Personennamen finden. Diese personenbezogenen Benennungen stellten allerdings keine Ehrung, sondern lediglich eine Orientierungshilfe dar. Königreich Bayern Gleichzeitig mit dem Entstehen des modernen Bayern Anfang des 19. Jahrhunderts und dem Beginn des Königreiches Bayern im Jahr 1806 begann das herrschende Fürstenhaus der Wittelsbacher, Platz- und Straßenbenennungen zu politisieren und nach sich selbst zu benennen. Den Anfang machte Kurfürst Karl Theodor (1724–1799), als er 1797 befahl, die inoffizielle, umgangssprachliche Bezeichnung Stachus in Karlsplatz zu ändern. Dieses Unterfangen gelang bekanntlich nur unzureichend, denn noch heute wird die alte Bezeichnung der neuen vorgezogen. Die Karl-Theodor-Straße von 1893 ist übrigens nicht nach ihm, sondern dem gleichnamigen Augenarzt aus dem Hause Wittelsbach (1839–1910) benannt. In jener Zeit entstand als erste Stadterweiterung außerhalb der mittelalterlichen Befestigungsanlagen die Maxvorstadt, benannt nach König Maximilian I. Joseph (1756–1825). Die dort neu erbauten Plätze und Straßen erhielten ihre Benennungen auf Befehl des Königs und auch des Kronprinzen Ludwig, der sich 1822 mit der Ludwigstraße selbst verewigte. Sämtliche Straßen der Maxvorstadt trugen nun die Namen der verschiedenen noch lebenden Damen und Herren des Königshauses oder erinnerten an Schlachten, an denen bayerische Einheiten auf Kosten der einfachen Soldaten siegreich gegen die französische Armee gekämpft hatten. Die Wittelsbacher sorgten damit für ihre eigene Präsenz im öffentlichen Raum und begannen die Tradition, dass Straßenbenennungen einen politischen Zweck erfüllen sollten. Später – 1858 – kamen noch die Maximilianstraße nach König Maximilian II. (1811–1864) sowie 1890 die Prinzregentenstraße nach dem Prinzregenten Luitpold (1821–1912) hinzu. Diese Benennungen nach lebenden Personen des Herrscherhauses nahmen teilweise bemerkenswerte Auswüchse an: Im Neubauviertel nördlich des dörflichen Schwabing kamen im Jahr 1896 sogar Kinder des Herrscherhauses zu Straßenehren: Gundelindenstraße (5 Jahre), Helmtrudenstraße (10 Jahre) sowie Wiltrudenstraße (12 Jahre). Nach Lebenden Heute erscheint die Praxis, Straßen nach lebenden Personen zu benennen, ungewohnt, wenn nicht sogar unangemessen. Wie oben gezeigt, war es im 19. Jahrhundert hingegen gang und gäbe, Frauen und Männer jeden Alters aus der Familie der herrschenden Wittelsbacher mit der Benennung einer Straße zu ehren. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann auch auf den Straßenschildern das bürgerliche Zeitalter, es erschienen nun zahlreiche lebende Nicht-Adelige auf ihnen, so sie sich um das Gemeinwohl verdient gemacht hatten. Genannt sei hier der ehemalige Bürgermeister des 1899 eingemeindeten Nymphenburg, Franz Kratzer (1825–1900), dessen bereits 1893 benannte Straße von München übernommen wurde. Nicht weit davon entfernt liegt die 1910 benannte Dall’Armistraße mit der Begründung: „Zur Ehrung des Begründers des neuen Bürgerheims an dieser Straße, Heinrich Ritter von Dall’Armi“, der von 1846 bis noch 1922 lebte. Es gab aber auch erfolgreiche Versuche, sich das Wohlwollen einflussreicher Persönlichkeiten zu erschleimen. Der Immobilienentwickler der dortigen Gegend, Johann Eisenböck, benannte 1879 die Hauptachse seines Besitzes nach Rudolph von Roman (1836–1917). Freiherr von Roman war damals als Vorstand des Bezirksamtes München (vergleichbar mit dem heutigen Landratsamt) verantwortlich für die Genehmigungen der Ehrung Soll nach einer Persönlichkeit eine Straße benannt werden, so prüft heute das Stadtarchiv, ob diese Person einer solchen Ehrung würdig ist, und der Ältestenrat des Stadtrates entscheidet, ob er der Empfehlung des Stadtarchives nachkommt oder nicht. So ging die Stadtverwaltung aber nicht immer vor, denn früher wurden Straßenbenennungen häufig von oben herab befohlen. So kam es, dass die jeweiligen politischen Machthaber sich oft auf Straßenschildern selbst ehrten. Natürliche Benennungen Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestand München im Großen und Ganzen lediglich aus der heutigen Altstadt innerhalb der gleichnamigen Ringstraße und die dortigen Verkehrsflächen trugen „natürliche“ Bezeichnungen. Sie hießen nach Ortschaften, zu denen sie führten, nämlich die Neuhauser Straße und Sendlinger Straße. Hier kommt gleich die erste Ausnahme, nämlich die kurze Fürstenfelder Straße. Sie hat mit der Stadt im Westen an sich nichts Richtungsmäßiges zu tun, sondern bezieht sich auf ein Gebäude, das dem dortigen Kloster gehörte. Weitere natürliche Namensgebungen bezeichnen geographische Gegebenheiten wie etwa das Tal zur Isar hinab, die Hochbrückenstraße, Neuturmstraße oder Färbergraben und Hofgraben nach den Stadtbefestigungen. Auch wirtschaftliche Nutzungen spielten eine Rolle bei den Benennungen: Brunnstraße, Schäfflerstraße, Herzog- und Josephspitalstraße, Burgstraße, Maderbräustraße, Lederer-, Münz- und Bräuhausstraße oder der Rindermarkt. Hierzu gehört auch der bereits genannte Färbergraben. Und dann noch ansässige Hausbesitzer, nach denen beispielsweise die Kaufingerstraße, der Schrammerstraße oder der Dienerstraße benannt wurden.
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JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33 von Eisenböck geplanten Bauvorhaben. Gemeinderäte und -angestellte, Pfarrer, Ingenieure, Anwohner und Wohltäter kamen straßenmäßig zum Zug. Man griff aber auch über die engeren Grenzen hinaus und ehrte ausländische Herrscher, deutsche und ausländische Heerführer, Soldaten, Pioniere der Technik – je nach Bedarf des Zeitgeistes. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeiten, die sich damals Grundbesitzern und Bauherren boten, nämlich Privatstraßen in Neubaugebieten nach sich selbst und ihren Familienangehörigen benennen zu lassen. Ein besonders auffallendes Beispiel: Auf dem Gemeindegebiet von Thalkirchen entwickelte sich auf dem Grund von Eugen Gerbl ab 1895 die Villenkolonie Prinz-Ludwigs-Höhe. Der Architekt und Bauunternehmer Jakob Heilmann (1846–1927) hatte das Gelände 1894 gekauft und ließ nun Häuser für finanziell gut gestellte Kreise errichten. Für die neuen Wohnstraßen brachte Heilmann seine familiären Verhältnisse ins Spiel. In erster Ehe war er mit Ida Rosipal verheiratet und hatte mit ihr eine Tochter ebenfalls namens Ida. Nach dem Tod ihrer Mutter heiratete ihr Vater 1880 Josephine Hierl. Aus dieser Ehe stammten die Kinder Albert, Frieda, Irene, Josephine, Otto und Paula. Von ihnen wiederum heiratete Frieda den Möbelfabrikanten Anton Pössenbacher. Alle diese Personen plus Gerbl erhielten Straßen nach sich benannt. Nur Albert und Otto mussten 1900 bei der Eingemeindung weichen, weil es in München bereits eine Adalbert- und eine Ottostraße gab. Seit 1911 allerdings begann sich verständliche Kritik an den Straßenbenennungen nach Lebenden zu regen. Dennoch kam es später noch zu einem regelrechten Exzess, nämlich während des Dritten Reiches. Damals übte man in München – immerhin die „Hauptstadt der Bewegung“ – eine fast vollständige Zurückhaltung bei der Benennung nach lebenden Machthabern. Anders in den seit 1938 eingemeindeten Orten: Hier entstanden in den neuen Siedlungen ganze zusammenhängende NS-Viertel, deren Straßen etwa nach Hermann Göring, Joseph Goebbels, Rudolf Heß und natürlich Adolf Hitler benannt wurden und mit der Eingemeindung nach München gelangten. Diese mehr als zweifelhaften Ehrungen verschwanden nach dem Sieg der US-Armee gleich im Sommer 1945 wieder. Seitdem hält man sich an den Grundsatz, eine Ehrung auf dem Straßenschild erst nach dem Tod der entsprechenden Person zu beschließen. Dennoch gab es zwei Ausnahmen, weil man die geehrten Personen als ungewöhnlich verdient für die Stadt München erachtete. So entschied sich der Stadtrat 1951 für die Umbenennung der Pfandhausstraße in Pacellistraße nach Papst Pius XII. (1876–1958), der bürgerlich Eugenio Pacelli hieß und von 1917 bis 1925 Botschafter des Vatikans in München gewesen war. Im Jahr 1956 verstieß der Stadtrat zum letzten Mal gegen seine eigenen Grundsätze, als er den Gustl-Waldau-Steg beim Herkomerplatz benannte – immerhin keine Straße, sondern nur ein Fußweg, der aber in der Nähe der Wohnung des Geehrten an der Mauerkircherstraße 89 lag. Dieser war Schauspieler, hieß mit richtigem Namen Gustav Freiherr von Rummel und lebte von 1871 bis 1958. Geburtstage Bayerns zweiter König, Ludwig I. (1786– 1868), machte sich – noch als Kronprinz – zu seinem 36sten Geburtstag am 25. August 1822 ein wahrhaft fürstliches Geschenk: Er befahl die Benennung der im Bau befindlichen Prachtstraße nach sich selbst. Seit jenem Tag gibt es die Ludwigstraße. Eine beliebte Ehrung verdienter Bürger war seitdem die Umbenennung einer Straße nach ihnen, und zwar wenn sie an dieser auch noch wohnten. Zwei Beispiele seien genannt: Im Jahr 1908 erhielt die lachhafte Hasenstraße den Namen Seidlstraße mit der Begründung: „Zu Ehren des Königlichen Akademie-Professors Dr. Gabriel Ritter von Seidl, Erbauer des Deutschen Museums und anderer Monumentalbauten in München, gelegentlich der Feier seines 60. Wiegenfestes.“ Seidl (1848–1913) wohnte im denkmalgeschützten Eckhaus mit der heutigen Adresse Marsstraße 26, damals Seidlstraße 7. Er konnte also noch die restlichen fünf Jahre seines Lebens das Privileg genießen, an seiner eigenen Adresse zu residieren. Ähnliches Glück widerfuhr dem Maler Eduard Grützner (1846-1925) im Jahr 1916 zu seinem 70. Geburtstag, als die Praterstraße in Grütznerstraße umbenannt wurde, wo er selbst auch im heute ebenfalls denkmalgeschützten Anwesen Nummer 1 lebte. Eingemeindungen Im Jahr 1854 begann mit den Eingemeindungen der Au, von Giesing und Haidhausen die politische Ausdehnung der Hauptund Residenzstadt auf oberbayerisches Gebiet. Um unnötige Verwechslungen zu vermeiden, musste dies zur Umbenennung von Straßen führen, die innerhalb der bisherigen Stadtgrenzen bereits vorhanden waren. Das Jahr 1947 sah die umfangreichste Welle von Umbenennungen, die je in München durchgeführt werden musste. Insgesamt 776 Plätze und Straßen erhielten einen neuen Namen. Dies wurde durch die zehn Eingemeindungen zwischen 1938 und 1942 (Allach, Aubing, Langwied, Lochhausen, Ludwigsfeld, Großhadern, Obermenzing, Pasing, Solln und Untermenzing) nötig, wo während des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) die notwendigen Umbenennungen als kriegsunwichtig nicht vorgenommen worden waren. Zum Beispiel gab es im erweiterten München bis 1947 zwei Prinzregentenstraßen, zwei Ludwigstraße, zwei Maximilianstraßen sowie drei Theresienstraßen, um nur einige wenige Mehrfachbenennungen nach Personen aufzuführen. Grundsätze Vorsätze und Grundsätze werden bekanntlich manchmal eingehalten, so auch bei den Straßenbenennungen. Der Stadtrat bemüht sich, Verkehrsflächen in einzelnen Gegenden nach thematisch zusammenhängenden Gesichtspunkten zu benennen. In Sendling zum Beispiel findet man auf den Straßenschildern viele Personen aus der dortigen Bauernschlacht von 1705, in Harlaching aus der Zeit, als in Griechenland von 1832 bis 1862 der Wittelsbacher Prinz Otto (1815–1867) als König regierte. Auf dem Areal der ehemaligen Kasernen entstanden meist Straßen nach Opfern rechtsradikaler Gewalt seit 1918 und nach Frauen, die sich politisch verdient machten. Hier wird auch nachgeholt, dass Frauen bei der Vergabe von Straßennamen bislang zu kurz gekommen sind. Ziemlich undurchsichtig hingegen bleiben die Blumen- und Pflanzenviertel. Denn wer kann sich schon merken, ob die Waldrebenstraße im Großhaderner Waldviertel oder in der Lerchenau liegt. Dort gibt es wenigstens einen Ausreißer, nämlich die Thaddäus- Robl-Straße. Bis ins Jahr 1947 hieß diese Verkehrsfläche Lilienstraße. Weil es aber eine solche bereits in München gab, erhielt sie im Rahmen der umfangreichen Umbenennungen jenes Jahres ihren heutigen Namen nach dem international erfolgreichen Münchner Radrennfahrer Thaddäus Robl (1877–1910). Und warum? Weil sich gleich östlich anschließend eine schon längst verschwundene Radrennbahn befand. So dient wenigstens diese Straße als Gedächtnis der Stadt, wenn die anderen Straßennamen schon beliebig austauschbar sind. (BW)
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JANUAR 2016 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Freitag, 01. Januar ➔ 06.00 Uhr, Jack Rabbit, After 6 – Die längste Party der Stadt ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker ➔ 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 1, Circus Maximus ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Wiener Neujahrskonzert ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Magic! – Zauber der Illusion ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Das neue Jahr beginnt ➔ 20.00 Uhr, Oberanger Theater im Vollmarhaus, Silvester-Gala Samstag, 02. Januar ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Magic! – Zauber der Illusion ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Reithalle München, Candide ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Anouschka & Anina Doinet ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Die Eule und das Kätzchen ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hosea Ratschiller ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sigi Zimmerschied ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Wie im Himmel Sonntag, 03. Januar ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Magic! – Zauber der Illusion ➔ 16.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio ➔ 17.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Dreikönigsspiel ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, Candide ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La bohème ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Der große Gatsby ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Disney in Concert ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Wie im Himmel ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Banana Fishbones ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Die Feuerzangenbowle ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Elias Meister's Miracle Box Montag, 04. Januar ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Disney in Concert ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Magic! – Zauber der Illusion ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bairisch-Diatonischer Jodelwahnsinn ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festliches Neujahrskonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Gala der Tenöre ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Magic Monday Dienstag, 05. Januar ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La bohème ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blözinger ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Präsidentinnen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehalts erhöhung zu bitten ➔ 21.30 Uhr, Substanz, I Hope You Die Mittwoch, 06. Januar ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das Handbuch für den Neustart der Welt ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Die Präsidentinnen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Snow Symphony ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten Donnerstag, 07. Januar ➔ 16.30 Uhr, Prinzregententheater, Snow Symphony ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Schuld und Sühne ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Da Rocka und da Waitler ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Victory + Cruizzen Freitag, 08. Januar ➔ 11.30 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding – Tschick ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Klavierklasse Prof. Wolfram Schmitt-Leonardy ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata – Im Bann des Spiegels ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die Lügen der Papageien ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Ein magischer Abend ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Snow Symphony ➔ 20.30 Uhr, FestSpielHaus, Knochenfinger ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Musically Mad Samstag, 09. Januar ➔ 15.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata – Im Bann des Spiegels ➔ 16.30 Uhr, Prinzregententheater, Snow Symphony ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozart ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, Sakraldinner 1 – Mord in der Abtei Benifizius ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Adams Nabel ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Caligula ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Mono & Nikitaman ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding – Tschick Sonntag, 10. Januar ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven – Cello Plus – 3. Konzert ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, Apassionata – Im Bann des Spiegels ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Schwanensee ➔ 16.30 Uhr, Prinzregententheater, Snow Symphony ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Paquita ➔ 18.00 Uhr, Backstage, Mike Singer & Ado Kojo ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Kasimir und Karoline ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni – Die Rhythmus-Poeten ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Lambert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ohne Rolf Montag, 11. Januar ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Rebers ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Die Maxvorstädter Kellermorde ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Sonntag Dienstag, 12. Januar ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die Lügen der Papageien ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Weight ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Wolfgang Krebs ➔ 21.00 Uhr, Funkhaus München, BR-Klassik Studiokonzert Mittwoch, 13. Januar ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Arabella ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding – Back in town ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Adams Nabel ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Das Duell ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Steven Wilson Donnerstag, 14. Januar ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Junge Solisten ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Don Giovanni ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, Ois is harmlos ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Salon Pitzelberger ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 19 Jahre Mother Africa – Jubiläumstour ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Adams Nabel ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Das Duell ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➔ 21.00 Uhr, Backstage, beNUTS + Rapid Freitag, 15. Januar ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, Pohlmann ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Adams Nabel ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Das Duell ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, In This Moment ➔ 20.00 Uhr, Pelkovenschlössl, Josef Brustmann ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Oide Wiesn Bürgerball ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Che Sudaka ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter Theater, Welten.Tänzer Samstag, 16. Januar ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, Feuerwerk der Turnkunst ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Arabella ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 67. Ball der Nationen ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Salon Pitzelberger ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Adams Nabel ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Hund sans scho ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rudolf Buchbinder & Sächsische Staatskapelle Dresden ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The T.C.H.I.K. + Schmeisig ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter Theater, Welten.Tänzer Sonntag, 17. Januar ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, South Pole ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Suchers Musikalische Leidenschaften ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, André Rieu und sein Johannes Strauß Orchester ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Don Giovanni ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, Salon Pitzelberger ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Cuarteto Casals ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ecoo Meineke ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ludwig Seuss ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Thomas Quasthoff & Michael Frowin ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Ben Caplan & The Casual Smokers 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016 SERVICE
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➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter Theater, Welten.Tänzer Montag, 18. Januar ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Alfred Mittermeier ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han's Klaffl ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Hornklasse Prof. Johannes Hinterholzer ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Three Days Grace Dienstag, 19. Januar ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Arabella ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Alfred Mittermeier ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die Lügen der Papageien ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han's Klaffl ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Studio für Historische Aufführungspraxis ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Threshold ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Triptychon des Augenblicks ➔ 20.00 Uhr, theater ... und so fort, wohnen. unter glas Mittwoch, 20. Januar ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Beethovens IX. Sinfonie / Carima Burana ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Don Giovanni ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Mark Benecke ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Paul Kalkbrenner ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Scharri ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Triptychon des Augenblicks Donnerstag, 21. Januar ➔ 18.00 Uhr, Backstage, EMP Persistence Tour 2016 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Couplet AG ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Backstage, United Balls Freitag, 22. Januar ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Hello, Dolly! ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, *Narrhalla Soirée ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Manowar ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Megaherz ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Von Bach bis Beyoncé ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Nick Woodland Samstag, 23. Januar ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Dialogues des Carmélites ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Tribulation + Grave Pleasures + Vampire ➔ 19.30 Uhr, Zenith, Parkway Drive ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Die Ballnacht mit Hugo Strasser ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die Lügen der Papageien ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Fraktus ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im Olympiaturm, Happy New Year-Party ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Henning Venske ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp ➔ 21.00 Uhr, Strom, Ron Pope The Nighthawks Sonntag, 24. Januar ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – 1. Matinée Mein Beethoven ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Das Lächeln einer Sommernacht ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, Klassiker ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, Paquita ➔ 19.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- Universität, Akademischer Orchesterverband München ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Bayerischer Landwirtschaftlicher Hofball ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Die Lügen der Papageien ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Hilary Hahn, Violine ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Ludwig ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hosea Ratschiller Montag, 25. Januar ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni. Höfer ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Hans Klok – The New Houdini ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, LSD on CIA Dienstag, 26. Januar ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Der Ruf der Wildnis ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Therion + Luciferian Light Orcestra + Ego Fall + Imperial Age ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Alexander Liegl ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Hans Klok – The New Houdini ➔ 21.30 Uhr, Strom, Noah Gundersen Mittwoch, 27. Januar ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Glück – Le Bonheur ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Hans Klok – The New Houdini ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Mozart ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Reiner Kröhnert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Well-Brüder ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Paper Kites Donnerstag, 28. Januar ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Dialogues des Carmélites ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Yo-Yo Ma spielt Bach ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Der Goldene Drache ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Eva Eiselt ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Glück – Le Bonheur ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Silla ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Walzerträume ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Well-Brüder ➔ 21.30 Uhr, Strom, Kids of Adelaide Freitag, 29. Januar ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Coheed & Cambria ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Der Goldene Drache ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Flüsterzweieck ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Gaudeamus Ball ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Glück – Le Bonheur ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Götz Widmann ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, In the Night / Ballett von Aszure Barton / Sinfonie in C ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Lgoony & Crack Ignaz ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stipsits und Rubey ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Money Boy feat. GloUpDineroGang Samstag, 30. Januar ➔ 13.00 Uhr, Pelkovenschlössl, Moosach Narrisch ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Dialogues des Carmélites ➔ 19.00 Uhr, Theaterfabrik, Köln-Münchner Karnevalsparty 2016 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Italiens Belcanto-Opern ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Geht’s noch?! – Der große Krampf ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Helloween ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Ball der Sterne ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Der Goldene Drache ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Glück – Le Bonheur ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Hagen Quartett ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im Olympiaturm, Hippiefasching ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Pogatschar UNSTAGED ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Scream Your Name ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Stipsits und Rubey ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Äl Jawala ➔ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Nachtmusik der Moderne Sonntag, 31. Januar ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – 2. Matinée Oded Tzur Quartet ➔ 11.30 Uhr, Lustspielhaus, zehnHOCHeins ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Kinderfasching im Deutschen Theater ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus ➔ 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Glück – Le Bonheur ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Der Goldene Drache ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Rundfunkorchester ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, South Pole ➔ 20.00 Uhr, Strom, Blackout Problems ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kataklysm + Septicflesh + Aborted ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Schwarze Grütze ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35 VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JANUAR 2016 ➔ 01.–06.01. Fr–Mi 11.00 Uhr, Isartor, Die größte Feuerzangenbowle der Welt ➔ 02.–31.01. So 18.00 Uhr, Mi–Fr 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Die Mausefalle ➔ 02.–10.01. Sa+So 14.30 Uhr, Mo–Fr 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Ich war noch niemals in New York ➔ 02.–10.01. Fr+Sa 17.30 Uhr, So+06.01. je 14.30 Uhr, Mo–Do 20.00 Uhr, GOP, Stardust ➔ 02.–09.01. Mo–Fr 20.00 Uhr, 06.01. 18.00 Uhr, So 15.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Zwei ahnungslose Engel ➔ 06.–16.01. Di–Sa 20 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft ➔ 07.–30.01. Do–Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Bettlers Oper ➔ 08.–31.01. Fr–So 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Rusalka ➔ 11.–22.01. Mo–Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ladies Night ➔ 15.–31.01. Di–So 20.00 Uhr, Spiegelsalon, Bussi – Das Munical ➔ 15.–31.01. Di–Do 20.00 Uhr, Fr 17.30 Uhr, Sa 21.00 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Machine de Cirque ➔ 19.–24.01. Di–Fr+So 20.00 Uhr, Sa 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding – King ➔ 21.–30.01. Do–Fr 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Jugend ohne Gott istockphoto
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Sparsame und umweltverträgliche Antriebslösungen. In einem T axi soll sich nicht nur der Fahrer, sondern auch seine Gäste wohl fühlen. In einem TOYOTA wird die Fahrt für alle Insassen eine entspannte Reise, denn unsere Fahrzeuge überzeugen bei Komfort und Ergonomie, Sicherheit und Ökonomie. Erfahren Sie die Hybrid-Vorteile bei einer Probefahrt! Hauspreis Auris Touring Sports inkl. T axi-Paket: Finanzierungskonditionen: 60 monatliche Raten 22.215 € 1 inkl. MwSt. und Überführung á 339,00 € 2 1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten; gültig bis 31.03.2015. 2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Hauspreis: 22.215,00 €; Anzahlung: 3.770,98 €; Nettodarlehensbetrag: 18.444,12 €; Bearbeitungsgebühr: 0,00 €; Gesamtbetrag: 20.340,00 €, gebundener Sollzins: 3,92%; effektiver Jahreszins: 3,99%; Laufzeit: 60 Monate; 60 monatliche Raten á 339,00 €. Das Angebot gilt für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH. Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 l/100km, CO 2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). Energieeffizienzklasse A+. Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße): Peter Szitar T el.: 089 / 547177-27 peter.szitar@toyota-dit.de 4x in München T axi-Kompetenz-Center: 80687 München I Landsberger Str. 222 T axi-Service-Stützpunkte: 80807 München I Frankfurter Ring 166 80993 München I Dachauer Str. 463 81673 München I Neumarkter Str. 80 TOYOTA TAXI FÜR MÜNCHEN! Auris Touring Sports TAXI HYBRID Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS) Die Highlights: • TAXI-Paket „Intax“ • Klimaautomatik • 15“-Leichtmetallfelgen • Multimedia-Audiosystem mit CD-Player • Rückfahrkamera • Bluetooth®-Freisprecheinrichtung; und vieles mehr!