Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Januar 2016

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.

36 von 36 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.

Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →

Seite 1

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE JANUAR 2016
➔ 40 JAHRE IM DIENSTE DER KRIMINALITÄTSOPFER
PLÖTZLICH „OPFER” BETREUUNGSARBEIT DES WEISSEN RINGES IN DER PRAXIS
EIN SCHWARZER TAG UND SEINE FOLGEN – EIN BETROFFENER TAXIFAHRER BERICHTET
IM PORTRAIT FRANZ PABST, ANDREA HÖLZEL, LORENZ HASER
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
WEISSER RING

Seite 2

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), 
Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger
Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ JANUAR 2016
Wichtige Information!
Die Taxischule ist vom 24.12.2015 bis zum 08.01.2016 geschlossen.
Der erste Unterricht im neuen Jahr findet statt am Samstag, 09. Januar 2016.
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 18.01., von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 13.01., 20.01. und 27.01., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 09.01., 16.01., 23.01. und 30.01., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Montag, 11.01., 18.01., 25.01. und 01.02., von 20.00–22.00 Uhr
Mittwoch, 13.01., 20.01., 27.01. und 03.02., von 20.00–22.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 11.01., um 17.30 Uhr
Samstag, 16.01., um 08.30 Uhr
Montag, 25.01., um 17.30 Uhr
Samstag, 30.01., um 08.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 21.01., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 20.01., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 1/2016 vom 12. Januar bis 11. Februar 2016
➔ Kurs 2/2016 vom 16. Februar bis 15. März 2016
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

Seite 3

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: istockphoto 
Impressum ⁄ 02
Ausbildungstermine ⁄ Januar 2016 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
➔ Titelthema ⁄ WEISSER RING – 40 Jahre im Dienste der Kriminalitätsopfer 10
Messe München International ⁄ Januar-Programm 21
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 22
Stadt-Info ⁄ Michelin-Guide 23
Service ⁄ Wichtige Termine 2016 23
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24
Historisches München ⁄ Häuser auf der Heide 26
Stadt-Info ⁄ Unsere Polizei – Im Dienst der Bürger 28
Stadt-Info ⁄ Silvestereinsätze – Dauerstress pur 28
Stadt-Info ⁄ Geniale Pyro-Show – Abschiedsfeuerwerk der Kultfabrik 28
Wissenswertes ⁄ Wer feiert zuerst Silvester? 29
VIP im Taxi ⁄ Sebastian Goder 30
Wussten Sie schon ⁄ Die erste Fotografie Deutschlands 30
Wichtige Information ⁄ Winterspielzeit im Circus Krone 31
Stadtkunde München ⁄ Personen auf Straßenschildern 32
Service ⁄ Veranstaltungskalender Januar 2016 34
JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
 
istockphoto
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND

Seite 4

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Beförderung von Flüchtlingen
Der Flüchtlingsstrom hält unvermindert an. 
Neben der großen Herausforderung für die 
Politik stellt die Situation auch die Taxibranche vor Probleme, über die die Medien 
nur selten berichten. So wurde ein Münchner Taxi am 24.10.2015 auf dem Weg nach 
Hamburg, besetzt mit drei Syrern und 
 einem Palästinenser, auf der Autobahn A9 
von der Bundespolizei bei Kulmbach gestoppt. Die Fahrgäste waren am Hauptbahnhof zugestiegen und wollten nach 
Hamburg verbracht werden. Als Fahrpreis 
wurde 1.000 Euro vereinbart, für eine 
 Strecke von 791 Kilometer. Besondere 
 Verdachtsmomente für illegale Handlungen 
lagen nach Aussage der Bundespolizei im 
Zuge eines Telefonats mit dem Bayerischen 
Landesverband nicht vor. Trotzdem wird 
 gegen den Taxifahrer wegen Schleuserei 
 ermittelt. 
Stellt sich die Frage, was der Taxifahrer 
falsch gemacht hat, bzw. wie er sich zukünftig verhalten soll. Hier ist auf den 
 Einzelfall abzustellen. Bei einer Abholung 
im Wald nahe einer Grenze oder bei übertriebenen Fahrpreisen drängt sich der 
 Verdacht auf, dass illegalen Handlungen 
Vorschub geleistet wird. Die höheren Instanzen der deutschen Gerichte haben sich 
mit derartigen Situationen noch nicht 
 beschäftigt. Anders in Österreich: hier 
 entschied der Oberste Gerichtshof Anfang 
Oktober 2015, dass Taxifahrer nur dann 
als Schlepper eingestuft werden dürfen, 
wenn sie von Flüchtlingen überhöhte 
 Fahrpreise verlangen.
Bei Verdachtsmomenten rät die Bundespolizei sich über die bundesweite Hotline 
0800 6 888 000 über den Aufenthaltstaus 
der potentiellen Fahrgäste zu informieren. 
Sicher ist jedoch, dass es für das Taxigewerbe kein allgemeines Recht und keine 
grundsätzliche Pflicht gibt, eine Fahrt erst 
nach Aushändigung von Ausweispapieren 
oder nach einem investigativen Verhör der 
Fahrgäste durchzuführen. Das obliegt anderen Stellen, wie der Bundespolizei. Eine 
Einsicht der Papiere ist meist auch sinnlos. 
Im Regelfall besitzt jeder Bürger nur einen 
Personalausweis und Reisepass. Bei ausländischen Dokumenten in unbekannter 
Sprache kann der Ottonormalverbraucher 
das Original nicht von einer Fälschung 
 unterscheiden. 
Auf Grund der unklaren Rechtslage hat 
 unser Mitglied, Herr Dr. Manfred Neudecker, 
eine Anfrage bei den zuständigen Behörden 
gestellt. Im Folgenden finden Sie das 
 Anschreiben sowie die Antworten der 
Münchner Ordnungsbehörde, dem Bayerischen Staatsministerium der Justiz und 
des Bundesministerium des Inneren.
Anfrage an die Behörden 
(auszugsweise):
Viel wird derzeit über Schleuser und auch 
sogenannte Schleuserfahrer diskutiert. 
 Unter Schleuserfahrer sind solche Personen 
zu verstehen, die im Auftrag eines Schleusers, d. h. der Person, welche die Planung 
logistisch durchführt und in der Regel 
auch den Löwenanteil der Schleuserprämie 
kassiert, Personen von außerhalb der 
EU-Grenzen in das Gebiet der EU befördern. 
Unter den Schleuserfahrern muss unterschieden werden einerseits zwischen solchen, die eine Beförderung im Bewusstsein, eine illegale und strafbewehrte 
Handlung vorzunehmen, durchführen und 
andererseits denjenigen, die irrtümlich 
eine derartige Beförderung durchführen. 
Der Irrtum mag darin bestehen, dass der 
Personenbeförderer einem „Erklärungsirrtum“ im Sinne des § 119, Abs. 2 unterliegt, d. h. er irrt sich über eine verkehrswesentliche Eigenschaft einer Person, hier 
des zu Befördernden, dessen Aufenthaltsstatus illegal sein mag.
Die Rechtsauskunft zielt auf den konkreten 
Fall, dass ein Taxifahrer sich im Rahmen 
der Gefahrenabwehr mit sich selbst 
 gewissermaßen dem unlösbaren Konflikt 
ausgesetzt ist, einerseits seiner Beförderungspflicht nach § 22 des Personenbeförderungsgesetzes nachzukommen und andererseits keine Straftat begehen zu dürfen, 
was erhebliche ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
Nehmen wir einmal an, der Taxifahrer spekuliert, dass er bei Beförderung eines Fahrgastes in seinem Taxi, das als „öffentliches 
Verkehrsmittel“ qualifiziert ist, eine Straftat begeht, weil dessen Aufenthaltsstatus 
„illegal“ ist. Das Dilemma des Taxifahrers, 
quasi wie ein Esel zwischen zwei Heuhaufen, entscheiden zu müssen, lässt sich dadurch nicht lösen, dass er sich zur Identitätsfeststellung einen Pass, Passersatz, 
Aufenthaltstitel oder einen Nachweis über 
die Aussetzung der Abschiebung vorlegen 
lässt, da dieses Recht ausschließlich Polizeibehörden und der Bundeszollverwaltung 
zusteht.
Dem Versuch, sich auf freiwilliger Basis 
entsprechende Dokumente zur Identitätsfeststellung vorlegen zu lassen, stehen 
zweierlei Hindernisse entgegen: Einmal ist 
ein Ausländer gemäß § 48 Aufenthaltsgesetz (außer beim Grenzübertritt) nicht verpflichtet, solche Dokumente mit sich zu 
führen, und andererseits dürfte eine solche 
im Gewerbe „nicht verkehrsübliche Handlung“ von den für das Gewerbe zuständigen 
Aufsichtsbehörden aller Wahrscheinlichkeit 
nach im Sinne der – unseligen – „Political 
Correctness“ für anstößig angesehen werden und könnte erfahrungsgemäß mit 
Sanktionen, wie z.B. einem Bußgeldbescheid wegen Verstoßes gegen die Beförderungspflicht geahndet werden, wogegen 
sich der Taxifahrer mit erheblichem Aufwand durch Einlegen von Rechtsmitteln 
wehren müsste, bis hin zum einem billigen 
Freispruch, wobei allerdings eine nicht unerhebliche Verschwendung von „Volksvermögen“ durch das Tätigwerden eines oder 
mehrerer Gerichte, der Staatsanwaltschaft, 
von Rechtsanwälten und des betroffenen 
Taxifahrers zu konstatieren wäre.
Nun bitte ich Sie, eine rechtssichere und 
praktikable Handlungsanweisung für den 
Fall zu erteilen, dass ein Taxifahrer sich – 
pflichtbewusst – dem oben beschriebenen 
Konflikt ausgesetzt sieht.
AKTUELLE INFORMATIONEN
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016

Seite 5

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Stellungnahme des Kreisverwaltungsreferates der LH München:
Zu Ihrer Anfrage bzgl. der Schleuserfahrten 
bzw. Beförderungspflicht, bei uns eingegangen am 12.10.2015, können wir Ihnen 
folgendes mitteilen:
Eine generelle Aussage kann von der Genehmigungsbehörde grundsätzlich nicht 
getroffen werden. Es ist richtig, dass der 
Taxifahrer der Beförderungspflicht des § 22 
PBefG im Pflichtfahrgebiet unterliegt. Der 
Unternehmer und das im Fahrdienst eingesetzte Personal können die Beförderung jedoch ablehnen, wenn Tatsachen vorliegen, 
die die Annahme rechtfertigen, dass die zu 
befördernde Person(en) eine Gefahr für die 
Sicherheit und Ordnung des Betrieb, oder 
der Fahrgäste darstellt.
Es wird dem Unternehmer bzw. seinem Personal überlassen, im Einzelfall selbst zu 
entscheiden, ob sie den Fahrgast befördern 
wollen oder nicht. Ob Tatsachen die in der 
Vorschrift angesprochene „Annahme rechtfertigen“, müssen Unternehmer bzw. Fahrer 
aufgrund einer verständigen Würdigung des 
Einzelfalles entscheiden. Eine solche Entscheidung ist dem Unternehmer bzw. Personal durchaus zuzumuten. Ob es sich bei 
dem von Ihnen geschilderten Fall um eine 
Schleuserfahrt handeln könnte, kann die 
Genehmigungsbehörde nicht beurteilen.
Die von Ihnen geschilderte Problematik 
dürfte nicht nur die Taxifahrer und -unternehmer in München, sondern auch die Kollegen landesweit berühren. Wir haben deshalb Ihre Anfrage auch an die Regierung 
von Oberbayern mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet. Sobald uns deren 
(Rechts)Auffassung dazu vorliegt, werden 
wir diese an Sie weiterleiten. Bis dahin 
 bitten wir noch um etwas Geduld.
Stellungnahme des Bayerischen 
 Staatsministerium der Justiz:
In Ihrem an den Staatsminister des Innern 
gerichtete Schreiben vom Oktober 2015, 
das hierher weitergeleitet wurde, werfen 
Sie die Frage nach Handlungsmaßgaben für 
Taxifahrer im Zusammenhang mit der möglichen Beförderung von unerlaubt einreisenden Ausländern auf. Der Taxifahrer sei 
dem unlösbaren Konflikt ausgesetzt, einerseits seiner Beförderungspflicht nachzukommen und andererseits keine Straftat 
begehen zu dürfen.
Zur Beantwortung Ihrer Frage erscheint es 
mir zunächst bedeutsam, auf die Regelung 
der Pflichten des Beförderungsunternehmers in § 63 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) hinzuweisen. Nach dessen Absatz 1 
dürfen Beförderungsunternehmer Ausländer 
nur in das Bundesgebiet befördern, wenn 
sie im Besitz eines erforderlichen Passes 
und eines erforderlichen Aufenthaltstitels 
sind. Aus dem gesetzlichen Verbot, Ausländer nicht in das Bundesgebiet zu befördern, wenn sie nicht im Besitz eines erforderlichen Passes oder eines erforderlichen 
Aufenthaltstitels sind, ergibt sich zugleich 
die Pflicht des Beförderungsunternehmers, 
Pass und Aufenthaltstitel ausreichend zu 
kontrollieren. Die Bundesregierung hat 
diesbezüglich in einer Antwort auf eine 
Kleine Anfrage im vergangenen Jahr allerdings darauf hingewiesen, dass es bestimmte Kriterien, von welchen Personen 
die entsprechenden Dokumente eingesehen 
 
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
/x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen,
Wochenende).
/x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei
Ihnen angelie fert.
Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
/x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend
Ihren Erfordernissen programmiert.
/x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem.
/x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über
uns ab.
/x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen
Formalität en.
/x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes
Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
/x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten
Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften
Hersteller.
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1

Seite 6

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

werden sollen, nicht gebe (Bundestagsdrucksache 18/1791, S. 5). In diesem Zusammenhang hat sie auch auf Folgendes 
hingewiesen (BT-Drs. 18/1791, S. 5):
„Die Bundespolizei hat die Taxiunternehmen und gezielt auch Taxifahrer mit Hilfe 
eines Informationsblattes und Flyern auf 
die Problematik der Beförderungspraxis 
 unerlaubt eingereister Personen unter gezieltem Missbrauch des Taxigewerbes durch 
international agierende Schleuser hingewiesen. Ziele dieser Informationskampagne 
waren, die Taxiunternehmen hinsichtlich 
des modus operandi international agierender Schleuser zu sensibilisieren, einer möglichen Kriminalisierung des Taxigewerbes 
entgegenzuwirken und die Taxifahrer dazu 
anzuhalten, Verdachtsfälle der Bundespolizei mitzuteilen. (...) Die Beförderungsunternehmen sollten die Beratungs- und 
Unterstützungsmaßnahmen der Bundespolizei in Anspruch nehmen. Mit diesem 
Wissen können Beförderungsunternehmen interne Maßnahmen ergreifen, um 
 ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen.“
Für die strafrechtliche Beurteilung – und 
allein diese berührt auch den hiesigen 
 Geschäftsbereich – ist es von Bedeutung, 
dass allein der Verstoß gegen § 63 Abs. 1 
AufenthG keinen zwingenden Schluss auf 
eine strafbare Schleusertätigkeit zulässt. 
Die Straftat des Einschleusens von Ausländern (§§ 96, 97 AufenthG) kann nur vorsätzlich begangen werden. Der Vorsatz des 
„Schleusers“ muss sich in den vorliegenden 
Fällen insbesondere darauf richten, dass 
ein Ausländer ohne erforderlichen Pass 
oder Aufenthaltstitel einreist. Auch mit 
Blick auf das berufstypische Beförderungsverhalten kann eine Strafbarkeit des Taxifahrers wegen Einschleusens von Ausländern nur im Einzelfall beurteilt werden. 
Dies ist eine Aufgabe, die letztlich den 
hierzu berufenen und von Verfassung wegen unabhängigen Gerichten zukommt.
Stellungnahme des Bundesministerium 
des Innern:
Zunächst darf ich mich für Ihre Anfrage 
 bedanken, da sie zeigt, dass Sie sich mit 
der geltenden Rechtslage aktiv auseinandersetzen. Zu Ihrem konkreten Anliegen 
gebe ich Ihnen folgende Informationen:
Die Richtlinie 2002/90/EG des Rates vom 
28. November 2002 zur Definition der Beihilfe zur unerlaubten Ein- und Durchreise 
und zum unerlaubten Aufenthalt (ABI. EU 
L 328/17 vom 5. Dezember 2002) sieht in 
Artikel 1 Abs. 1 Buchstabe a vor, dass die 
Mitgliedstaaten angemessene Sanktionen 
für denjenigen festlegen, der einem Drittstaatsangehörigen vorsätzlich dabei hilft, 
in das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaates 
unter Verletzung der dortigen Rechtsvorschriften über die Einreise von Ausländern 
einzureisen. Dies gilt ebenso in Fällen der 
Durchreise. Die nationale Umsetzung dieser 
Richtlinie obliegt den Mitgliedstaaten. 
Dementsprechend gelten bei der Einreise 
die Bestimmungen des Einreisestaats.
In der Bundesrepublik Deutschland sind die 
einreise- und aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen für Ausländer und Unionsbürger sowie deren Familienangehörige insbesondere im Aufenthaltsgesetz (AufenthG) 
bzw. Freizügigkeitsgesetz/EU (FreizügG/EU) 
festgeschrieben. Ferner sind dort ebenso 
die Straf- und Bußgeldvorschriften sowie 
die Pflichten der Beförderungsunternehmer, 
wenn sie Ausländer in das Bundesgebiet 
befördern, geregelt.
In der Bundesrepublik Deutschland sind 
 Taxifahrer bei grenzüberschreitenden 
 Fahrten gesetzlich nicht verpflichtet, 
sich die Ausweispapiere der Fahrgäste zeigen zu lassen. Allerdings kann die grenzüberschreitende Beförderung eines Drittstaatsangehörigen in das Bundesgebiet, 
entsprechend der o. a. Richtlinie eine 
strafbewehrte Beihilfe zur unerlaubten Einreise gemäß § 95 Abs. 1 Nr. 3 und § 95 
Abs. 2 Nr. 1 AufenthG jeweils i. V. m. § 27 
Strafgesetzbuch (StGB) und § 96 Abs. 1 
Nr. 1 AufenthG darstellen. Ferner darf ein 
Beförderungsunternehmer gemäß § 63 
Abs. 1 AufenthG Ausländer nur in das Bundesgebiet befördern, wenn sie im Besitz 
 eines erforderlichen Passes und eines 
 erforderlichen Aufenthaltstitels sind. Die 
Beförderungsunternehmer müssen in 
 eigener Verantwortung sicherstellen, dass 
sie ihren gesetzlichen Verpflichtungen 
nachkommen. Als Beispiel kann auf die 
Handhabung durch die Luftfahrtunternehmen verwiesen werden, die sich die 
 erforderlichen Aufenthaltsdokumente vor 
Abflug zeigen lassen.
Bei grenzüberschreitenden Fahrten in an 
Deutschland angrenzende Staaten ist das 
Recht des Staates zu beachten, in den die 
Einreise erfolgen soll.
Für Fahrten innerhalb des Bundesgebietes 
unterliegt eine etwaige Strafbarkeit wegen 
Beihilfe zur unerlaubten Einreise/unerlaubten Aufenthalt der Beurteilung des jeweiligen Einzelfalls. In Zweifelsfällen können 
durch die Hinzuziehung der Bundespolizei/
Polizei des jeweiligen Landes mögliche 
Strafverfolgungsmaßnahmen vermieden 
werden.
Reisetasche gesucht
Wer hatte am Freitag, den 30.10.2015 
 gegen 19.30 Uhr eine Fahrt von der 
 Kaiserstraße in die Ingolstädter Straße? 
Im Taxi verblieb eine Reisetasche mit 
 Initialen F.F. in grau-grün, oben lag eine 
braune Ledertasche drauf. Der Fahrer 
war 55 bis 60 Jahre alt, hatte kurze graue 
Haare und sprach Münchner Dialekt. 
Es ist ein Finderlohn in Höhe von 
300 Euro ausgelobt. Meldung bitte im 
Büro der Taxizentrale bei Herrn Kroker, 
Telefon (089) 2161-396. (TK)
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016

AUTO-ANKA UF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger St r. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
Stimmer & Sohn GmbH
L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en
A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3
Taxiwerkstätte
• Un fallin stan dsetz un g
• Kfz-R epar atu r wer kstätte
• spon tan e Hilfe
60
Jahre
Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011

Seite 7

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

www.mahag.de
taxi@mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München
Ihre Ansprechpartner:
Zu jedem Einsatz bereit. 
Passat Variant Trendline BlueMotion Technology /two.lf./zero.lf TDI /one.lf/one.lf/zero.lf kW (/one.lf/five.lf/zero.lf PS), 
/six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG
Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/three.lf/außerorts /four.lf,/one.lf/kombiniert /four.lf,/five.lf/CO /two.lf-Emissionen, g/km: 
kombiniert /one.lf/one.lf/nine.lf. 
Ausstattung: Hellelfenbein, Taxi-Mietwagen-Sitzpaket in Kunstleder, Klimaanlage, Komfortblinker, 
Müdigkeitserkennung, Multifunktionslenkrad, Start-Stopp-System, Geschwindigkeitsregelanlage, 
LED-Taxi-Dachzeichen, ParkPilot, Winterpaket u. v. m.
/one.lf Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell und beim Kauf 
eines neuen Volkswagen Passat Variant Taxi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Taxi Gebrauchtwagens (ausgenommen 
Audi, SEAT, ŜKODA) mit mind. /four.lf Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu /seven.lf/five.lf/zero.lf € über dem von uns 
ermittelten DAT-Gebrauchtwagenwert. 
/two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, 
für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen 
zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns.
 
Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis.
Als vorsorgliche Maßnahme sind die hier aufgeführten Werte für CO /two.lf-Emissionen und Verbrauch gegenwärtig in Überprüfung. 
Sobald die Überprüfung abgeschlossen ist, werden diese Werte wenn nötig aktualisiert. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer 
jährlichen Fahrleistung von /four.lf/five.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km.
Hauspreis (brutto): /three.lf/seven.lf./six.lf/zero.lf/two.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf
inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg
Anzahlung: /five.lf./nine.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf €
Nettodarlehensbetrag: /two.lf/four.lf./one.lf/three.lf/six.lf,/four.lf/eight.lf €
Bis zu /seven.lf/five.lf/zero.lf € 
Inzahlungnahmeprämie sichern./one.num
Bernd Obkirchner 
Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf
Johannes Huber 
Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf
Sollzinssatz (gebunden) p.a.: /zero.lf,/nine.lf/zero.lf %
Effektiver Jahreszins: /zero.lf,/nine.lf/zero.lf %
Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate
Schlussrate: /one.lf/one.lf./zero.lf/nine.lf/five.lf,/four.lf/one.lf €
Gesamtbetrag: /two.lf/four.lf./seven.lf/seven.lf/four.lf,/four.lf/five.lf €
/four.lf/eight.lf Monatsraten à /two.lf/eight.lf/four.lf,/nine.lf/eight.lf € /one.lf,/two.lf

Seite 8

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ DER LANDESVERBAND
Taxi Deutschland gegen MyTaxi
Am 24.11.2015 wurde die Klage der Taxi 
Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen gegen Mytaxi vor dem Landgericht Frankfurt verhandelt. Von Klägerseite 
wurden die Rabattaktionen der Daimler- 
Tochter (50 % Nachlass über einen Zeitraum 
von 8 Wochen) beanstandet. MyTaxi argumentiert, die Aktionen seien zeitlich befristet und schon deswegen nicht geeignet, 
Wettbewerber zu verdrängen. Das mit 
Spannung erwartete Urteil kann bundesweit Wirkung entfalten und wird am 
19.01.2016 verkündet.
Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland, die die 
 gleichnamige App betreibt, gab folgendes 
Statement ab:
Wir sind zuversichtlich, dass wir Recht erhalten werden. Aus unserer Sicht ist klar: 
Der Gesetzgeber will keinen Preis-Wettbewerb im Taximarkt. Taxis sind Teil des ÖPNV 
und der Gesetzgeber will die Bevölkerung 
nicht Profitinteressen aussetzen. Der Staat 
schützt mit der (im PBefG festgelegten) 
Tarifpflicht den Verbraucher. Warum Rabatte aber schlecht für den Kunden sind, muss 
man erst einmal verstehen.
Der Daimler-Konzern mit der Tochter Mytaxi 
kauft sich mit massiven Rabattaktionen 
Marktanteile am Taximarkt. 700 Taxizentralen Deutschlands sind dadurch einem Verdrängungswettbewerb ausgeliefert. Sie 
 arbeiten grundsätzlich genossenschaftlich, 
kostendeckend, ohne Gewinne. Sie können 
und dürfen gemäß PBefG keine Rabatte 
 anbieten. Hat Mytaxi sie mit fortlaufenden 
Rabattaktionen erst einmal gegen die Wand 
gedrückt, können Verbraucher nur noch 
 unter gewinnorientierten internationalen 
Großkonzernen wählen (Mytaxi ist eine 
100-prozentige Daimler-Tochter). In einer 
solchen Welt sind fortlaufende Rabatte 
aber nicht auf Dauer, Wucherpreise zu 
Stoßzeiten folgen.
Ohne Tarifpflicht sind 700 Taxizentralen 
gefährdet. Hier droht eine Dehumanisierung der Arbeitswelt. Die Mitarbeiter der 
700 Buchungszentralen sieht man zwar 
nicht, aber: Sie ernähren von ihrem Gehalt 
ihre Familien, sie gehen ans Telefon, wenn 
man etwas im Wagen vergessen hat, sie 
 betreiben eine App, mit der man in ganz 
Deutschland ein Taxi bestellen kann. Sie 
sind das Bindeglied zwischen den Taxifahrern auf der Straße, und die Zentralen 
vertreten auch deren Rechte. Hier stehen 
Tausende Jobs auf dem Spiel, weil Daimler 
sich den Markt einverleiben will.
Der feste Taxi-Tarif schützt Verbraucher, 
denn
➔ er gilt auch zu Stoßzeiten, sodass auch 
normale Bürger Weihnachten, Silvester 
oder zu Messezeiten immer nur gemäß 
Tarif zahlen,
➔ er gilt auch für Krankenfahrten, 
die natürlich auch zu Stoßzeiten stattfinden,
➔ er ist Teil des ÖPNV: Taxis stellen eine 
Grundversorgung sicher, die sie zum 
 Tarif-Fixpreis abliefern
➔ er verhindert Minijobs und stellt sicher, 
dass Taxifahrer von dem Entgelt leben 
können (wie wir wissen hart am 
 Mindestlohn),
➔ er verhindert asoziale Wucherpreise.
Vermeintlich billige Taxifahrten gaukeln 
der Bevölkerung vor, Taxifahren könne billiger sein. Dabei wird der Rabatt von einem 
finanzstarken globalen Unternehmen subventioniert. Wohin die Abschaffung einer 
Tarifpflicht führt, sieht man übrigens in 
den USA: Es war Silvester 2014/15 in 
New York billiger, Helikopter zu fliegen, 
als mit Uber zu fahren. Der Gesetzgeber 
in Deutschland hat das Taxifahren bewusst 
von solch profitgetriebener Willkür entkoppelt.
Warum sind rund 255.000 Taxifahrer in 
Deutschland von Ausbeutung bedroht?
Hat ein Unternehmen wie Mytaxi erst ein 
Vermittlungsmonopol, schraubt sich die 
Vermittlungsprovision, die die Fahrer je 
vermitteltem Fahrgast zu zahlen haben, 
nach oben. Konzernen liegt schließlich der 
Profit am Herzen. Bei Taxizentralen entrichten Taxifahrer eine Flatrate für Fahrgastvermittlung, die umgerechnet rund 
fünf Prozent des Fahrpreises entspricht. 
Mytaxi hat bereits bis zu 30 Prozent von 
Taxifahrern verlangt, Uber nimmt in 
Deutschland 20 Prozent. Neufahrer in den 
USA zahlen bei Uber bereits 25 Prozent 
Provision.
AKTUELLE INFORMATIONEN
www.weisser-ring.de
Gefährde Dich nicht selbst.
Kümmere Dich um das Opfer.
Anzeige 56 x 60_Layout 1 22.09.15 09:43 Seite 1
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016

Seite 9

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Über die Taxi Deutschland eG
Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft 
für Taxizentralen ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss. Sie befindet sich im 
Rechtsstreit mit Uber und hat dessen Uberpop-Vermittlungsbetrieb gerichtlich am 
18.3.2015 untersagen lassen. Die Genossenschaft der Taxizentralen betreibt die 
App „Taxi Deutschland“, an die bereits 
rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, sowie die mobile 
Taxirufnummer 22456, die aus jedem 
 Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale 
 verbindet. Geschäftsführende Vorstände 
sind Dieter Schlenker (Vorsitzender) sowie 
Günther Möller und Fred Buchholz.
DGB-Chef Hoffmann will Digitalkonzerne stärker regulieren
Tech-Konzerne wie der Fahrdienst Uber und 
der Wohnungsvermittler Airbnb verärgern 
nicht nur die Taxi- und Hotelbranche: Auch 
DGB-Chef Hoffmann will digitale Konzerne 
als Arbeitgeber verstanden wissen – mit 
 allen Rechten und sozialen Pflichten.
DGB-Chef Reiner Hoffmann hat sich dafür 
ausgesprochen, die Digitalisierung stärker 
zu regulieren. Bei der Konferenz „On the 
Record“ an der Technischen Universität 
Dortmund plädierte er unter anderem dafür, 
Unternehmen wie Uber und Airbnb als 
 Arbeitgeber zu betrachten. Konzerne wie 
diese müssten mit ihren Geschäftsmodellen 
auch Fragen des Sozialrechts berücksichtigen, sagte Hoffmann im Gespräch mit dem 
Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo. Uber sei ein 
sehr effizientes System, dagegen habe er 
nichts, sagte Hoffmann. Aber die sozialrechtlichen und arbeitsrechtlichen Spielregeln für solche Dienstleistungen müssten 
richtig abgesteckt werden. „Wenn wir solche Rahmenbedingungen haben, können 
wir die Chancen nutzen und die Risiken 
kontrollieren“, sagte Hoffmann.
Hoffmann hob damit auf sich verändernde 
Arbeits- und Wirtschaftsstrukturen ab, die 
immer mehr globalisierten und unkonventionellen Mustern folgen. Diese Strukturen, 
unter anderem auch Roboter, Mensch- 
Maschine-Kombinationen oder automatisierte Abläufe in sogenannten intelligenten 
Fabriken, standen im Mittelpunkt des Gesprächs. Hoffmann und Grillo waren sich 
einig, dass die Digitalisierung genauso wie 
der Freihandel – richtig umgesetzt – mehr 
Chancen als Risiken böten. Bisher arbeiten 
nur große Unternehmen an ersten Pilotprojekten zu intelligenten Fabriken. Im April 
zeigte eine Bitkom-Umfrage, dass jeder 
dritte deutsche Produktionsbetrieb mit dem 
Prinzip der Industrie 4.0 im Sinne von vernetzter Produktion noch nichts anfangen 
kann. Das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut stellte zudem kürzlich fest: Während 
die digitalisierte Welt umsturzartige Veränderungen bringe, verkörpere die deutsche Wirtschaft mit ihren jahrzehntelang 
gewachsenen Netzwerken bisher eher 
das Gegenteil. Insbesondere Mittelständler könnten leiden, wenn sie nicht 
flexibler würden und mehr Kompetenzen 
im Software- statt im Hardwarebereich 
 aufbauten.
(Quelle: SPIEGEL ONLINE)
Pkw kommen seltener in die Werkstatt
Die Zahl der Reparaturen und Wartungsarbeiten an Pkw ist in den letzten zwei 
Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. 
Kam ein Pkw im Jahr 1995 im Schnitt noch 
1,20-mal zu einer Wartung in die Werkstatt, so war dies im Jahr 2014 nur noch 
0,83-mal der Fall. Das bedeutet einen 
Rückgang um rund 30 Prozent. Die Zahl der 
Reparaturarbeiten pro Fahrzeug sank im 
gleichen Zeitraum von durchschnittlich 
0,82 auf 0,55 – ein Rückgang um 33 Prozent. Darauf weist eine Studie des Instituts 
für Automobilwirtschaft (IFA) im Auftrag 
der DEKRA Automobil hin.
Diese Entwicklung ist zum einen auf die 
verlängerten Wartungsintervalle sowie die 
steigende Fahrzeugqualität zurückzuführen. 
Gleichzeitig sind die Fahrleistungen pro 
Fahrzeug und Jahr in den letzten Jahren 
deutlich gesunken. War ein Pkw im Jahr 
1996 noch rund 16.300 Kilometer jährlich 
unterwegs, so betrug die durchschnittliche 
Fahrleistung im Jahr 2014 nur noch 14.460 
Kilometer. Dies entspricht einem Rückgang 
um elf Prozent. Die Autoren der Studie 
 führen diesen Trend auf den wachsenden 
Zweit-und Drittbesitz von Fahrzeugen in 
einem Haushalt sowie die geringeren Fahrleistungen einer steigenden Anzahl älterer 
Autofahrer zurück.
Als gegenläufigen Trend registriert die Studie die Zunahme des Anteils älterer Fahrzeuge am Pkw-Bestand. Lag das Durchschnittsalter des Fahrzeugbestands im Jahr 
2000 noch bei 6,9 Jahren, so erreichte es 
zu Beginn des Jahres 2015 bereits 9,0 Jahre. Damit steigt insgesamt der Anteil älterer Fahrzeuge, die eine höhere Schadensanfälligkeit aufweisen. Allein das Segment 
der Fahrzeuge zehn Jahre und älter erhöhte 
seinen Anteil von 32,4 Prozent im Jahr 
2008 auf 38,0 Prozent im Jahr 2015. Bei 
diesen Fahrzeugen fallen fast doppelt so 
viele Reparaturarbeiten an wie beim Durchschnitt aller Pkw.
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

Seite 10

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
TITELTHEMA
Durch die erste Reality Show des deutschen 
Fernsehens – „Aktenzeichen XY ungelöst“ – 
eine Sendung, die bis heute alle Konkurrenzformate überlebt hat, richtete Eduard 
Zimmermann bei der Recherche den Blick 
auf die Opfer und war immer mehr mit deren Problemen und Leid konfrontiert worden. Dabei wurde ihm bewusst, dass weder 
Hilfe noch Beratung, durch wen auch immer, dieser Gruppe zu Teil wurde. Auf Grund 
seiner Popularität und Kontakte fiel es ihm 
nicht schwer, Menschen um sich zu sammeln, die sich des Themas „Opferschutz“ 
annehmen wollten. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten auch der unvergessene 
Hans Sachs, damals Oberstaatsanwalt in 
Nürnberg und Mitglied des Rateteams der 
beliebten Sendung „ Was bin ich?“ und der 
damalige Polizeipräsident von München, 
Dr. Manfred Schreiber.
Der WEISSE RING hat sich die Hilfe für 
Menschen und deren Angehörige, die Opfer 
von Kriminalität und Gewalt geworden 
sind, auf die Fahnen geschrieben und tritt 
öffentlich für deren Interessen ein. Der 
Schutz dieser Gruppe beinhaltet auch den 
Präventionsgedanken. Dieser äußert sich 
durch diverse Vortragsangebote, z. B. für 
Schulen zum Thema Cybermobbing, in 
 Seniorenheimen zum Thema Trickbetrug 
oder auch Infoveranstaltungen und Ausstellungen. Es werden Informationen und 
Projekte zur Kriminalprävention in den 
 verschiedensten Bereichen initiiert und 
 unterstützt. 
Als einzige deutschlandweit tätige Opferschutzorganisation der Bundesrepublik unterstützen ca. 50.000 Mitglieder den Verein 
mit ihren Mitgliedsbeiträgen. Spenden, 
Nachlässe und Zuwendungen von Geldbußen sind weitere finanzielle Standbeine. 
Staatliche Mittel bzw. Steuergelder erhält 
der Verein nicht. Nur ca. 60 festangestellte 
Mitarbeiter arbeiten in der Bundesgeschäftsstelle in Mainz und in den Landesbüros zur Unterstützung der auch ehrenamtlich tätigen Landesvorsitzenden. Dabei 
wird auf die politischen Strukturen Rücksicht genommen – also jede Außenstelle 
entspricht dem jeweiligen Landkreis, was 
bei der Größe der, nach diversen Gebietsreformen, entstandenen Landkreise, nicht 
immer ganz einfach ist. 
Im Laufe der Jahre und mit steigenden 
Mitgliederzahlen wurde der WEISSE RING 
ein gefragter Berater im parlamentarischen 
Gesetzgebungsverfahren. Die rechtspolitischen Forderungen haben zu mehreren 
 entscheidenden Novellierungen der Strafprozessordnung, des StGB und des OEG geführt. Dabei konnte der Opferschutz entscheidend voran gebracht werden. Wenn 
man die letzten 40 Jahre betrachtet, so 
wurden die Rechte der Opfer entscheidend 
voran gebracht. Beispiele dafür sind der 
Opferanwalt, der bei gravierenden Straftaten als Pendant zum Pflichtverteidiger 
steht, die Einführung des Adhäsionsverfahrens, das dem Geschädigten die Möglichkeit gibt, im Strafprozess bei schweren 
Straftaten seine zivilrechtlichen Forderungen geltend zu machen, diverse Verbesserungen des Opferentschädigungsgesetztes 
oder auch das Verbot der Vermarktung des 
Handlungsherganges durch den Täter oder 
dessen Anwalt bzw. die daraus resultierende Bereicherung. 
Außerdem ist eine enge Vernetzung mit der 
Polizei, anderen Hilfsorganisationen und 
Verbänden, sowie Behörden wichtig, um 
eine optimale Opferarbeit zu gewährleisten. So existiert ein Kooperationsvertrag 
mit dem Zentrum Bayern Familie und Soziales, der sich zu Gunsten der Opfer bewährt 
hat. Gerade die Zusammenarbeit mit den 
entsprechenden Polizeidienststellen hat 
sich als besonders wichtig im Interesse der 
Opfer erwiesen. Dabei ist es auch für die 
Polizeibeamten eine Erleichterung, wenn 
nach einer Zeugenvernehmung die Geschädigten in gute Hände übergeben werden 
können. In den Polizeidienststellen leiden 
die Beamten oft unter der Tatsache, dass 
sie sich – aus verständlichen Gründen – 
nicht um die traumatisierten Zeugen 
 kümmern können und diese nach dem Vernehmungsprozedere einfach nach Hause 
schicken müssen. Auch auf Grund dieser 
Misere arbeiten sehr viele Polizeibeamte 
sehr aktiv im WEISSEN RING mit. 
Unbefriedigend bleibt die Tatsache, dass 
gerade im ländlichen Bereich die Zahl der 
Traumatologen, Traumaambulanzen und 
Psychotherapeuten mit freien Behand-
Als am 24.09.1976 in Mainz von 17 Prominenten der WEISSE RING ins Leben gerufen wurde, war dies eine Reaktion auf die 
 Fokussierung der 68er-Bewegung auf die Täter im deutschen Rechtssystem. Der Gedanke der Resozialisierung um jeden Preis und die 
 Resozialisierungsfähigkeit absolut jeden Täters hatten dazu geführt, dass das Opfer, das im deutschen Strafrecht lediglich – wenn 
überhaupt – als Zeuge in Erscheinung trat, in seiner Befindlichkeit völlig allein gelassen wurde. Zusätzlich war und ist für die Medien 
die Story des Täters weitaus lukrativer als die Leidensgeschichte des Geschädigten.
istockphoto
WEISSER RING
➔ 40 JAHRE IM DIENSTE DER KRIMINALITÄTSOPFER

Seite 11

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
lungskapazitäten immer noch gering ist. 
Das Zentrum Bayern Familie und Soziales 
hat zwar dankenswerter Weise für Jugendliche und Heranwachsende Traumaambulanzen in Großstädten etabliert. Diese sind 
aber für viele, wegen der langen Anfahrtswege und der nicht vorhandenen Mobilität, 
unerreichbar.
 Etwa 3.000 ehrenamtliche, gut ausgebildete Mitarbeiter arbeiten in 18 Landesverbänden mit 420 Außenstellen deutschlandweit. Dabei stehen bei der Betreuung der 
Betroffenen immer das persönliche Gespräch und die Beratung im Vordergrund. 
Die Mitarbeiter verstehen sich mittlerweile 
als Lotsen im Hilfesystem, beraten und 
 begleiten bei Antragstellungen, Rechtsanwaltssuche und Gerichts- und Behördengängen. Seit seiner Gründung wurden durch 
den Verein mehr als eine Million Menschen 
und deren Familien betreut. Um materielle 
Härten, die aus der Straftat resultierten, zu 
lindern, wurden mehr als 130 Millionen 
Euro ausgezahlt. Seit einigen Jahren bietet 
der WEISSE RING ein Opfertelefon an. 
 Unter der zentralen Rufnummer 116 006 
können sich Betroffene von 7.00 Uhr bis 
22.00 Uhr melden, werden beraten und an 
die Opferhelfer vor Ort weitervermittelt.
In Bayern ist der WEISSE RING besonders 
gut aufgestellt. Die beiden Landesverbände 
Bayern Nord und Süd (dies ist der Fläche 
geschuldet) haben ca. 10.000 Mitglieder. 
In 73 Außenstellen arbeiten 450 ehrenamtliche Mitarbeiter, die fast ihre gesamte 
Freizeit der Opferarbeit widmen.
Bevor ein Interessent Opfer betreuen kann 
und darf, muss er verschiedene Hürden 
nehmen. Der erste Kontakt muss mit der 
jeweiligen Außenstelle erfolgen, die für 
seinen Wohnort zuständig ist. Der Außenstellenleiter führt ein erstes Gespräch, 
 indem er alle Anforderungen darlegt und 
Fragen beantwortet. Danach wird der 
 Bewerber dem Team der Außenstelle vorgestellt und einem Mentoren zugeteilt. 
Dieses Mentorensystem hat sich dahingehend bewährt, dass der künftige Mitarbeiter behutsam an das sensible Thema Opferbetreuung herangeführt wird, mindestens 
3 Fälle begleitet und so die Möglichkeit 
hat, auch für sich zu prüfen, ob diese Arbeit für ihn in Frage kommt. Danach wird 
er für das Grundseminar angemeldet. Wenn 
er dieses erfolgreich absolviert hat, wird 
er als Mitarbeiter durch den Landesvorsitzenden ernannt und muss innerhalb der 
nächsten 2 Jahre ein weiteres Aufbauseminar besuchen.
Jeder Mitarbeiter ist zur Verschwiegenheit 
verpflichtet und erklärt dies auch schriftlich. Dies beinhaltet aber kein Zeugnisverweigerungsrecht vor Gericht. In regelmäßig 
stattfindenden Mitarbeitertreffen tauschen 
sich die Opferbetreuer aus, beraten Vorgehensweisen, organisieren die Teilnahme an 
Netzwerktreffen, teilen die Mitarbeiter den 
neuen Opferfällen zu und reflektieren die 
Arbeit, um Belastungen für die Betreuer 
zu minimieren. Sollte jetzt Interesse geweckt worden sein, kann man sich unter 
www.weisser-ring.de jederzeit informieren. 
Der Verein begeht im Jahr 2016 sein 
40-jähriges Bestehen und man ist einerseits geneigt zu gratulieren und den vielen 
ehrenamtlichen Helfern zu danken. Andererseits macht es betroffen, dass die Existenz und das Engagement nach wie vor nötig sind, um den Menschen, die Opfer von 
Straftaten wurden und werden, helfend und 
unterstützend zur Seite zu stehen und als 
mahnende Stimme der Gesellschaft deren 
Rechte immer wieder einzufordern. (BH)
Wer dieses Engagement unterstützen 
 möchte, kann dies mit einer Spende auf 
folgendes Konto tun: 
Deutsche Bank Mainz
IBAN: DE26 5507 0040 0034 3434 00
BIC: DEUTDE5MXXX 
 
istockphoto
Weisser Ring

Seite 12

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

PLÖTZLICH „OPFER”
➔ BETREUUNGSARBEIT DES WEISSEN RINGES IN DER PRAXIS
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
 
… Die Täter reißen mit aller Kraft daran, 
sie fällt auf die rechte Seite und bleibt 
verletzt liegen. Passanten rufen die 
 Polizei und den Notarzt. Dieser stellt 
eine angebrochene Schulter und einen 
Spiralbruch der rechten Hand fest. Der 
Kriminaldauerdienst informiert während 
der Vernehmung in Einverständnis mit 
Frau H. den WEISSEN RING.
Die Mitarbeiterin des WEISSEN RINGES 
vereinbart mit Frau H. einen ersten Gesprächstermin. In diesem Gespräch werden die Sorgen und Ängste von Frau H. 
angesprochen und Lösungen gesucht. So 
wird eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse organisiert. Da Frau H. über keine Rücklagen verfügt und die 100 Euro in 
Ihrer Handtasche noch für den Rest des 
Monats gedacht waren, erhält sie eine sogenannte Soforthilfe über diesen Betrag. 
Danach wird Kontakt mit dem Standesamt 
aufgenommen, da der Personalausweis in 
der Tasche war. Die Mitarbeiterin füllt gemeinsam mit Frau H. die entsprechenden 
Formulare aus und lässt sie einen Antrag 
nach dem Opferentschädigungsgesetz 
stellen. Sie rät ihr zu einer psychologischen Beratung, da Frau H. seither unter 
Angstzuständen leidet.
Nach Rücksprache mit dem Sachbearbeiter der Kriminalpolizei wird sie informiert, 
dass die Täter gefasst sind. Daraufhin 
wird bei einem weiteren Termin ein Gespräch mit einem Rechtsanwalt geplant. 
Dieser wird mit dem Mandat beauftragt 
und wird Akteneinsicht nehmen. Dafür 
hat Frau H. einen Rechtsberatungsscheck 
erhalten. Als der Termin der Verhandlung 
gegen die Täter fest steht, begleitet 
die Mitarbeiterin des WEISSEN RINGES 
Frau H. zum Gericht und sitzt auch im 
Saal bei der Zeugenaussage neben ihr. So 
fühlt sie sich dem Geschehen gewachsen.
Nach einiger Zeit bittet das Zentrum 
 Bayern Familie und Soziales (ehem. Versorgungsamt) Frau H. zu einer Begutachtung 
durch einen Arzt und einen Psychologen. 
Die Mitarbeiterin des Vereins begleitet sie 
auch dabei. 
Dies ist nur ein Beispiel für die Betreuungsarbeit. Allein in diesem Fall hat die 
Mitarbeiterin 75 Stunden Betreuungsarbeit 
innerhalb von 9 Monaten geleistet. Besonders die individuellen Gespräche sind für 
die Betroffenen wichtig. Diese sollen keine 
psychologischen Therapien ersetzen, geben 
aber dem Opfer das Gefühl, ernst genommen zu werden.
Es werden dabei auch viele Zusammenhänge geklärt, die für Menschen, die nie mit 
verschiedenen Behörden, Polizei und 
 Gerichten zu tun hatten, beängstigend 
 erscheinen. Gerade Familienangehörige 
Frau H. ist 89 Jahr alt. Sie ist noch sehr aktiv, wohnt allein, versorgt eigenständig ihren Haushalt und ihren Garten und macht 
noch kleinere Reisen. Im Frühjahr 2015 kommt Frau H. von einem Arztbesuch und geht wie immer durch den Park. … Zwei junge 
Männer kommen ihr entgegen, rempeln sie an und versuchen, ihr die Handtasche zu entreißen. Dabei verhakt sich der Griff der 
 Tasche an ihrer Jacke …
 neigen dazu, nach einiger Zeit mit dem 
Geschehenen abschließen zu wollen – in 
gutem Glauben dem Familienmitglied etwas Gutes zu tun – was aber für das Opfer 
nicht nachzuvollziehen ist. In solchen 
Fällen heißt Betreuung auch, zum wiederholten Male sich die Sorgen, Nöte und 
auch den Tathergang anzuhören. Bei aller 
Unterstützung und Beistand für den 
 Betroffenen steht immer die Hilfe zur 
Selbsthilfe im Vordergrund. Es soll das 
Selbstvertrauen gestärkt und das selbstständige Handeln wieder hergestellt 
werden. Die weiterführende Beratung 
 erfordert umfangreiche Kenntnisse über 
Rechte, Möglichkeiten und Ansprüche 
 gegenüber Behörden, Krankenkassen u. ä. 
und ein hohes Maß an Empathie. Daher 
wird auf regelmäßige Seminarteilnahmen 
der Mitarbeiter am umfangreichen Weiterbildungssystem des WEISSEN RINGES 
 großen Wert gelegt.
Nur wenige Sekunden können das ganze Leben verändern (Symbolbild)
istockphoto

Seite 13

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ REGIONALE UND ÜBERREGIONALE HILFSANGEBOTE
Münchener Sicherheitsforum e.V. 
Als 1985 der Verein Münchener Sicherheitsforum auf Initiative des damaligen Polizeipräsidenten Gustav Häring ins Leben 
 gerufen wurde, war der Grundgedanke, die 
Bürger in die Sicherheitsbelange der Stadt 
einzubeziehen. Im Vordergrund steht der 
respektvolle Umgang von Bürgern und Polizei miteinander. Prävention beginnt hier 
bei der Sensibilisierung gerader junger 
Menschen für die oftmals sehr belastende 
Arbeit, die unsere Ordnungshüter täglich 
für uns alle verrichten. Seit der Vereinsgründung haben sich diesem Ziel viele 
 Persönlichkeiten aus der Politik, der Wirtschaft und dem öffentlichen Leben verschrieben. So unterstützt auch die Taxi- 
München eG seit vielen Jahren den Verein. 
Es ist ein Armutszeugnis dieser Gesellschaft, dass nicht selten schon bei Kindern 
jeglicher Respekt vor Polizeibeamten fehlt. 
Wenn schon der Respekt der Uniform verweigert wird, was nicht zu tolerieren ist, 
dann sollte doch wenigstens dem Menschen dieser Respekt gezollt werden. Leider 
ist es notwendig, gerade bei den Kindern 
und Jugendlichen hier möglichst früh Verständnis und Interesse zu wecken. Diesem 
Ziel fühlt sich der Verein besonders verpflichtet. Darüber hinaus gibt es auch Projekte, die den Präventionsgedanken bei 
den Senioren stärken sollen. So gibt es 
zahlreiche Veranstaltungen, die gemeinsam 
mit den Kirchen und vor allem der Münchner Polizei durchgeführt werden. Dabei 
steht der Schutz vor Diebstahl, Raub und 
Betrug im Vordergrund. Der Schutz der 
 älteren Generationen im Straßenverkehr 
ist ebenfalls Programmteil der Aufklärungsmaßnahmen des Münchner Sicherheitsforums.
Spendenkonto:
Münchener Sicherheitsforum e.V.
HypoVereinsbank
IBAN: DE05 7002 0270 5801 2748 80
BIC: HYVEDEMMXXX
Stiftung Opferhilfe Bayern
Am 22. Oktober 2012 nahm die Stiftung Opferhilfe Bayern ihren Betrieb auf. Sie ist eine 
öffentlich-rechtliche Stiftung mit Sitz in 
München. Der Grundgedanke bei der Gründung durch die bayerische Staatsregierung 
war es, bestehende Schutzlücken im Entschädigungsrecht zu schließen. Hierbei steht 
im Vordergrund, Opfer von vorsätzlichen 
Straftaten schnell und unbürokratisch zu unterstützen, soweit vom Täter kein oder kein 
zeitnaher Ausgleich zu erlangen ist und auch 
andere Entschädigungsmöglichkeiten, wie 
insbesondere privatvertragliche oder sozialversicherungsrechtliche Versorgungsansprüche oder das Opferentschädigungsgesetz 
(OEG), keine Abhilfe bieten. Das Opferentschädigungsgesetz begründet einen Versorgungsanspruch grundsätzlich nur bei einer 
gesundheitlichen Schädigung, die durch einen vorsätzlichen, rechtswidrigen, tätlichen 
Angriff erlitten wurde. Die Stiftung Opferhilfe bietet darüber hinaus im Rahmen ihrer Zuwendungsrichtlinien auch bei anderen Taten 
als Gewaltstraftaten, bei fahrlässigen Taten 
und bei immateriellen Schäden schnelle und 
unbürokratische finanzielle Unterstützung. 
Dem Zuwendungsausschuss gehören neben 
dem Vorstandsvorsitzenden Vertreter der 
bayerischen Justiz, der Landesvorsitzende 
des WEISSEN RINGES Bayern Süd und ein 
Vertreter des Zentrum Bayern Familie und 
Soziales an. Ausführliche Informationen zur 
Stiftung Opferhilfe Bayern, ihrer Tätigkeit 
und ihren Zuwendungsrichtlinien einschließlich eines Antragsformulars für Zuwendungsanträge finden Sie auf der Stiftungshomepage unter: www.opferhilfebayern.de
TAXIstiftung Deutschland
Am 19. März 1991 wurde die TAXIstiftung 
Deutschland in Stuttgart gegründet. Leider 
ist der Stiftungszweck immer noch genau so 
aktuell wie vor 25 Jahren. Der Beruf des 
Taxi- und Mietwagenfahrers gehört aufgrund 
seiner langen Arbeitszeit, aber auch wegen 
der mit dem ständig steigenden Individual-
Neben dem WEISSSEN RING haben sich dem Gedanken der Opferhilfe auch andere Vereine und Stiftungen verschrieben. 
Dabei haben sich die Vereine auf einzelne Opfergruppen spezialisiert. Sie arbeiten regional begrenzt. Im Bereich der Stiftungen gibt 
es verschiedene staatliche und nichtstaatliche Modelle. Im Folgenden sollen einige Beispiele vorgestellt werden.
verkehr in den Großstädten zwangsläufig 
verbundenen Hektik zu einem der anstrengendsten Berufe der heutigen Zeit. Leider 
gehört er auch zu einem der gefährlichsten. 2014 wurden wieder 251 Kolleginnen 
und Kollegen bei Überfällen und Tätlichkeiten verletzt. 2013 wurden 244 Fahrer und 
Fahrerinnen verletzt, 2012 waren es 242. 
Positiv war in den Jahren 2012 bis 2014 
zu verzeichnen, dass keine Kollegen durch 
Gewaltdelikte getötet wurden. Das Gewerbe 
wurde aber im August 2015 durch die 
Nachricht schockiert, dass ein Taxifahrer im 
Oberbergischen Kreis den schweren Verletzungen durch eine Messer-Attacke erlag. 
Auch wenn die Zahl der Tötungsdelikte 
sinkt und seit 2008 ein Rückgang der Verletztenzahlen verzeichnet werden kann, 
wäre eine Entwarnung bei der Sicherheitslage voreilig. Der Schlüssel zur größtmöglichen Sicherheit im Taxi liegt nach allen Erfahrungen in Prävention und den Vorzügen 
moderner Sicherheitstechnik, die vor wenigen Jahren noch kaum denkbar erschienen. 
Der Trend zu Vermittlungszentralen auf 
GPS-Ortungs-Basis hat die Sicherheit verbessert. Die Ausrüstung der gesamten Bremer Taxiflotte mit Überfallschutzkameras 
hat gezeigt, dass diese enorme präventive 
Wirkung entfalten. In kurzer Zeit fiel die 
Anzahl der Überfälle auf einen Bruchteil 
der früheren Werte. Hier stehen einer flächendeckenden Ausrüstung in der Bundesrepublik leider immer noch – teilweise 
nicht nachvollziehbare – Bedenken der 
Landesdatenschutzbeauftragen entgegen. 
Der BZP wird jeder neuen Idee zur Verbesserung der Sicherheit aufgeschlossen gegenüberstehen. Überfälle werden aber auch 
in der Zukunft nicht zu verhindern sein. 
Ziel der TAXIstiftung Deutschland ist es 
weiter, im Falle eines Überfalls auf Taxifahrer deren Not und die der Angehörigen 
zu lindern.
Spendenkonto: 
TAXIstiftung Deutschland
Frankfurter Volksbank e.G.
IBAN: DE85 5019 0000 0000 3733 11
BIC: FFVBDEFF
JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

Seite 14

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
istockphoto
EIN SCHWARZER TAG
➔ „SO WURDE MIR NACH DEM ÜBERFALL GEHOLFEN” 
Ein Teil einer Gruppe von alkoholisierten 
Besuchern des Crown’s Clubs am Kosttor 
stieg bei mir ein und wollte nach Augsburg 
gefahren werden. Dies lehnte ich ab, da die 
Gruppe aus mehr als 4 Personen bestand, 
als auch wegen des Preises. Die Herrschaften meinten, für 60 Euro wäre das so 
okay. Also verweigerte ich unter diesen 
Umständen die Fahrt. Nach einigem hin 
und her hatten sich vier Personen geeinigt 
zu fahren und waren nach diversen Diskussionen auch mit dem Taxameterpreis 
einverstanden.
Kurz nach dem ich angefahren war, begann 
mich der hinter mir sitzende Jugendliche 
grundlos aufs Übelste zu beschimpfen. Ich 
hielt sofort an und verlangte, dass die 
Herrschaften mein Fahrzeug sofort verlassen sollten. Plötzlich erhielt ich einen 
Schlag gegen den Oberkiefer. Dann stieg 
der Jugendliche aus und schlug nochmals 
auf mich ein. Danach flüchtete er. Da ich 
noch angeschnallt war, konnte ich ihn 
nicht verfolgen. Natürlich bat ich die Kollegen sofort um Hilfe, da ich aber in meinem 
Schock nur eine allgemeine Täterbeschreibung abgab – schwarzes T-Shirt /Jugendlicher Täter – was nicht selten vorkommt, 
konnte mir nicht so schnell geholfen werden. Also nahm ich die Sache selber in die 
Hand und fuhr die Umgebung ab, in der 
Hoffnung, den Täter zu finden. Und siehe 
da, bald hatte ich ihn am Hotel „Vier Jahreszeiten“ entdeckt. Als er mich erkannte, 
floh er sofort.
Leider war ich nach meinem im Jahre 2004 
erlittenen Herzinfarkt und meinem Alter 
nicht in der Lage, ihn zu fassen. Die inzwischen informierte Polizei konnte aber einige Zeit später den Täter, der nun wieder am 
Crown’s Club ankam und Richtung Tal flüchtete, festnehmen. Jetzt erst bemerkte ich, 
dass mein Oberkiefer stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, soll heißen, 
vier meiner Zähne waren ausgeschlagen. 
Was mich aber viel mehr beunruhigte, war 
die Tatsache, dass mir übel wurde und mein 
linker Arm langsam taub zu werden begann. Diese Symptome kannte ich bereits 
von meinem ersten Herzinfarkt. 
Der herbeigerufene Notarzt konnte im ersten Moment nichts feststellen, riet aber 
dringend zur Vorstellung bei einem Kardiologen. Nachdem ich meine Aussage bei der 
Polizei beendet hatte, fuhr ich erst einmal 
zu meiner Zahnärztin. Diese eröffnete mir, 
dass eine lange Behandlung über viele 
 Wochen vor mir liegen würde. Da es mir 
 immer schlechter ging, begab ich mich 
dann ins Krankenhaus. Dort diagnostizierte 
man einen akuten Herzinfarkt. Nun war an 
Zahnbehandlung natürlich nicht mehr zu 
denken. Es folgte die Reha und eine lange 
Zeit mit Medikamenten, die wieder die 
Zahnrekonstruktion verzögerte. An ein 
 normales Leben war nicht zu denken. 
Zwischenzeitlich hatte ich Kontakt mit dem 
WEISSEN RING und der Taxistiftung aufgenommen, da ich einfach nicht mehr weiter 
wusste. Die Berufsgenossenschaft vermittelte mir von Anfang an den Eindruck, dass 
sie in erster Linie an der möglichst langen 
Verzögerung der Bearbeitung interessiert 
sei, damit nur keine Anerkennung zustande 
kommen würde. Abgesehen von dem unglaublich anmutenden Papierkrieg wird 
auch durch die Sachbearbeiter dieser Eindruck vermittelt. Durch den WEISSEN RING 
wurde mir ein Anwalt zur Seite gestellt, der 
mich im Strafprozess als Nebenkläger vertrat. Nach 946 Tagen, am 26.04.2012, erhielt ich das Urteil gegen den Täter. Da 
dieser als Heranwachsender nach Jugendstrafrecht behandelt wurde, noch diverse 
andere Straftaten im Raum standen und er 
bereits in einer erzieherischen Maßnahme 
betreut wurde, kam es zur Einstellung des 
Verfahrens. So etwas ist zwar zu tiefst unbefriedigend, wäre aber zu verschmerzen, 
wenn wenigstens die Berufsgenossenschaft 
und alle anderen Behörden schnelle Entscheidungen treffen würden.
Seit 1983 fuhr ich Taxi in München – während des Studiums als Nebenjob hat es mir 
immer viel Freude gemacht. Nachdem dann 
mein erster Sohn geboren wurde, bin ich 
als Unternehmer 1990 der Taxi-München eG 
beigetreten. Meinen ersten Herzinfarkt 
empfand ich als einen Warnschuss. Also 
habe ich 2004 mein Unternehmen verkauft 
und bin bei Kollegen Taxi gefahren. Nie 
hätte ich geahnt, dass es einmal anders 
sein könnte. 
Als mir 2009 praktisch mit diesem Angriff 
die Lebensgrundlage entzogen wurde – ich 
war bis 2013 arbeitsunfähig – war es, als 
ob mir der Boden unter den Füßen weg gezogen worden war. Zu den eklatanten Zahnproblemen, die sich über 4 Jahre hinzogen, 
da diverse Medikamentengaben die Behandlung verzögerte, kamen eine posttrau-
Als sich die Oktoberfestnachtschicht des Kollegen M. am 24. September 2009 um kurz vor sechs dem Ende näherte, ahnte er noch 
nicht, dass sich Minuten später sein Leben für immer verändern würde. Ein schwarzer Tag und seine Folgen – ein Betroffener berichtet.

Seite 15

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
 
matische Belastungsstörung und die Folgen 
des Infarkts hinzu. Zu den belastenden stationären und ambulanten Behandlungen, 
die bis hin zu Depressionen führten, kam 
der ständige Druck durch die nun schon diverse Ordner füllende Kommunikation mit 
den verschiedensten Behörden – besonders 
mit der Berufsgenossenschaft. Eine Institution, die eigentlich doch wohl zum Schutz 
des Versicherten da sein sollte, dafür auch 
nicht zu wenig Beiträge Jahr für Jahr kassiert, erweckte bei mir den Eindruck, als 
wolle man mich hinhalten, nur um nicht 
zahlen zu müssen. Es stellte sich mir die 
Frage, ob man damit die Antragsteller einfach so lange zermürbt, bis diese einfach 
keine Kraft mehr haben, sich zu wehren, 
denn schließlich handelt es sich hier um 
schwerkranke Menschen!
Erst nach 3 Jahren, im Jahre 2012, erhielt 
ich von der Berufsgenossenschaft den Bescheid, dass keine Verletztenrente gewährt 
würde, obwohl der Infarkt aufgrund eines 
Gutachtens einer BG Unfallklinik als Folge 
des Überfalls anerkannt werde, was meines 
Wissens in der Geschichte der Berufsgenossenschaft einen Präzedenzfall darstellt. 
Nachdem ich Widerspruch eingelegt hatte, 
warte ich bis heute auf ein Urteil des Sozialgerichtes, das sich des Falles angenommen hat. Man rechne nach: 6 Jahre und 
kein Ende in Sicht! 
Nach meinem Abitur in der Türkei 1977 
kam ich nach Deutschland, um Jura zu 
 studieren, im Vertrauen auf die Demokratie 
und den Rechtsstaat. Daran zweifle ich 
auch bis heute nicht. Mein Engagement im 
islamisch–christlichen Dialog war mir immer eine Herzensangelegenheit. Leider 
musste ich mich auch dort zurückziehen, 
da ich auf Grund der gesundheitlichen Folgen meine sozialen Kontakte immer mehr 
einschränkte. Zu allem Unglück erhielt ich 
im September 2015 von der Führerscheinstelle die Mitteilung, dass man mir aus 
 gesundheitlichen Gründen den Personenbeförderungsschein entziehen muss. Dies 
resultiert aus der Anlage 4 und 5 der Fahrerlaubnis-Verordnung, nach denen eine 
Person, die zwei Herzinfarkte erlitten hat, 
nicht mehr in der Lage ist, der Personenbeförderung dienende Fahrzeuge – wie Taxis, 
Krankenwagen und Mietwagen – zu führen. 
Also darf ich nie wieder Taxi fahren. 
Da ich mich während meiner Krankenzeit 
immer wieder mit dem Thema „Berufsgenossenschaft“ beschäftigte, bemerkte ich, 
dass solche Fälle immer öfter gerade im 
 Taxigewerbe vorkommen. Ich habe eine 
Aufstellung von Präzedenzfällen gesammelt, in denen Gerichte die Bescheide der 
Berufsgenossenschaft reihenweise gekippt 
haben. Gern stelle ich diese Liste zur 
 Verfügung. Mein Appell an die Kollegen: 
Widerspruch einlegen, nicht einschüchtern 
lassen, Hilfe holen.
An dieser Stelle sei noch einmal der Taxistiftung gedankt für ihre mehrfache Unterstützung, ohne die es einfach nicht weiter 
gegangen wäre. Auch der WEISSE RING hat 
mir mit seiner Beratung und Unterstützung 
sehr geholfen. 
(Sezai Mumcu im Interview mit Birgit Heller 
von der Taxi-München eG)
INFORMATION
➔ TAG DER KRIMINALITÄTSOPFER AM 22. MÄRZ 
Ein Aktionstag, der vor 25 Jahren vom WEISSEN RING ins Leben gerufen wurde
istockphoto
Der „Tag der Kriminalitätsopfer“ erinnert 
an die persönliche, rechtliche und wirtschaftliche Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen, 
die auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität unseres Gemeinwesens angewiesen 
sind. Der WEISSE RING stärkt mit diesem 
Signal seit vielen Jahren das öffentliche 
Bewusstsein für Opferbelange und fordert 
Politik, Justiz und Verwaltung zum 
 Handeln auf.
Der Aktionstag wurde 1991 vom WEISSEN 
RING als Mahnzeichen gegen das mangelnde Problembewusstsein der Gesellschaft für die Belange der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Opfer und 
ihre Familien in Deutschland etabliert. Der 
Gedanke eines Zeichens der Solidarität mit 
den Geschädigten war zunächst in Schweden entstanden, wo an diesem Tag Kerzen 
in die Fenster gestellt werden und Kirchenglocken läuten.Über Victim Support Europe 
(VSE), einem Netzwerk von heute 32 Nichtregierungsorganisationen in 24 europäischen Staaten, wird versucht, diesen Tag 
auch in anderen Ländern einzuführen und 
ihn als einen offiziellen europäischen 
 Gedenktag zu manifestieren.
Ursprünglich fiel der „Tag der Kriminalitätsopfer“ auf den 22. Februar und findet in 
manchen europäischen Ländern auch 
an diesem Termin Beachtung. Da in 
Deutschland der 22. Februar jedoch sehr 
oft in die vielfach verbreitete närrische 
Zeit fiel und das damit ernste Anliegen 
kaum die nötige Beachtung fand, entschloss sich der WEISSE RING sehr bald 
für den 22. März als geeigneteres Datum.
Zum „Tag der Kriminalitätsopfer“ finden 
bundesweit zahlreiche Veranstaltungen 
und Aktionen statt, die getragen von 
 einem breiten Medieninteresse das 
 öffentliche Bewusstsein für die zu verbessernde rechtliche und soziale Situation 
der Betroffenen stärken.
Weitere Informationen zum Aktionstag 
unter: www.weisser-ring.de

Seite 16

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
istockphoto
In einer Gesellschaft, in der nur zählt, wer 
jung, schön, erfolgreich und selbstbewusst 
auftritt, ist kein Platz für körperliche und 
psychische Probleme – erst recht nicht, 
wenn die Ursache eine Straftat ist. Schwächen zu zeigen, eben auch nach der Tat, 
passt nicht ins Bild unserer Gesellschaft. 
Die besondere Tragweite und Präsens des 
Themas verdeutlichen folgende Zahlen:
➔ Rund 6 Millionen Straftaten werden 
jährlich in Deutschland registriert
➔ 800.000 Gewaltopfer erleiden körperliche und seelische Verletzungen
Schwerer als der materielle Schaden wiegen 
oft die psychischen Folgen nach einer 
Straftat. Schon deshalb ist Kriminalitätsvorbeugung neben der Opferhilfe und dem 
öffentlichen Eintreten für Kriminalitätsopfer ein Satzungsziel des WEISSEN RINGES:
➔ Die Opferperspektive muss bei Maßnahmen der Kriminalprävention verdeutlicht 
werden.
➔ Es wird über neue Kriminalitätsformen 
informiert und Netzwerke gestärkt.
In den letzten Jahren hat der Verein ganz 
verschiedenen Präventionsprojekte ins 
 Leben gerufen und mit Leben erfüllt. Eines 
dieser Projekte betrifft die wachsende Zahl 
von Opfern von Cybermobbing an unseren 
Schulen. Alle, die mit Jugendlichen in 
 Berührung kommen, für dieses Thema zu 
sensibilisieren, hat man sich zur Aufgabe 
gemacht. In vielen Stunden ehrenamtlicher 
Arbeit haben sich die Mitarbeiter zweier 
Außenstellen aus Bayern Gedanken zu diesem Thema gemacht, Fachleute kontaktiert 
und mit Betroffenen gesprochen. Das Ergebnis ist ein Film von Schülern für Schüler, der nicht nur aufklären soll, sondern 
auch Opfern Mut macht, an die Öffentlichkeit zu gehen und sich zu wehren. Den 
Lehrern und Erziehern werden Hilfsmittel 
an die Hand gegeben, wie man besser mit 
dem Thema umgehen sollte. In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu 
dramatischen Vorfällen gekommen – bis 
hin zu Selbstmorden von Schülern. 
Hier sei auch das Thema Mobbing angesprochen. Viele Betroffene nehmen jahrelang Mobbingattacken hin und finden keinen Weg aus dieser Misere. Da Mobbing 
immer noch kein anerkannter Straftatbestand ist, fällt es den Betroffenen besonders schwer, sich zur Wehr zu setzten. 
Der volkswirtschaftliche Schaden geht 
mittlerweile in den Milliardenbereich.
Hier gilt es, den Betroffenen Wege aus 
der Situation aufzuzeigen, psychologische 
Beratungen zu vermitteln und das Umfeld 
zu sensibilisieren. Dieses Thema betrifft 
nicht nur Erwachsene am Arbeitsplatz, 
auch Schüler sind massiv davon betroffen. 
Taxifahrer, die die Schulfahrten durchführen, werden sicher schon erlebt haben, wie 
Kinder miteinander umgehen und wie sich 
Situationen aufschaukeln können, wenn 
die Gruppe erst mal ein Opfer gefunden 
hat. Daher auch der Appell an jeden Fahrer: 
Wenn Sie während der Fahrt merken, dass 
ein Kind massiv bedroht, beschimpft oder 
auch nur immer wieder geärgert wird, 
scheuen Sie sich nicht, dies der Schule 
oder der Zentrale zu melden.
Immer wieder gelingt es trotz intensiver 
Präventionsarbeit Kriminellen, durch Trickbetrug an das Geld anderer Leute zu kommen. Besonders betroffen davon sind immer wieder Senioren und Menschen mit 
Migrationshintergrund und wenig Sozialisation. Dabei sollten Sie als Taxifahrer auf 
dem Weg zu einer Bank oder Sparkasse 
schon im Gespräch nachfragen, wenn Ihnen eine älter Dame beispielsweise erzählt, 
dass ein Angehöriger angerufen hätte und 
nun in eine Notlage geraten sei und Geld 
bräuchte. Es ist dann schon eine Überlegung wert, das Ziel zu ändern und die 
nächste Polizeistation anzufahren. 
Gerade unseren Taxifahrern ist es manchmal zu verdanken, dass sie die Erzählungen 
ihrer Fahrgäste ernst nehmen und die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Sensibilität und Zivilcourage sind Eigenschaften, 
die unserer Gesellschaft in vielen Bereichen 
verloren gegangen sind. Auch zu diesem 
Thema hat der WEISSE RING im Laufe der 
Jahre diverse Kampagnen in Leben gerufen. Gerade in München nach dem Mord 
am S-Bahnhof Solln an einem Nothelfer ist 
Zivilcourage endlich wieder in den Fokus 
der gesellschaftlichen Diskussion gerückt. 
Ein weiteres Thema, das der Aufmerksamkeit bedarf, ist der sexuelle Missbrauch – 
Diese Aussage erhalten die Mitarbeiter häufig, wenn sie mit Menschen ins Gespräch kommen. Der Begriff „Opfer“ ist seit 
geraumer Zeit in der Jugendsprache zum Schimpfwort mutiert. Schon diese Tatsache allein belegt den Stellenwert eines Menschen 
in einer Opfer situation. Opfer geworden zu sein, ist mit Scham und Minderwertigkeitsgefühlen besetzt.
IGNORANTE GESELLSCHAFT
➔ „OPFER” WERDEN IMMER NUR DIE ANDEREN

Seite 17

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Ausgewählte Straftaten Opfer insgesamt
100% männlich weiblich
Anzahl in % Anzahl in %
Straftaten insgesamt mit Opfererfassung 947.568 562.782 59,4 384.786 41
Mord und Totschlag 2.621 1.772 67,6 849 32,4
Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung 12.742 858 6,7 11.884 93,3
Raubdelikte 50.984 34.471 67,6 16.513 32
Körperverletzung 590.766 369.420 62,5 221.346 38
Bei den Opfern lassen sich deutliche geschlechts- und altersspezifische Unterschiede feststellen:
➔ Bei Raub und Körperverletzung werden überwiegend männliche Opfer registriert.
➔ Bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung unter Gewaltanwendung oder Ausnutzen 
eines Abhängigkeitsverhältnisses sind die Opfer meist weiblichen Geschlechts.
➔ Die Mehrzahl der erwachsenen Opfer bei Tötungsdelikten, Raub und Körperverletzung 
waren zwischen 30 und 60 Jahre alt.
➔ Jugendliche waren vor allem bei Sexualdelikten, aber auch bei Raubdelikten 
überdurchschnittlich häufig betroffen. 
➔ Menschen ab 60 Jahre wurden verhältnismäßig selten als Opfer erfasst.
JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
 
➔ AUSZUG AUS DER DEUTSCHEN KRIMINALSTATISTIK
nicht nur in Institutionen – besonders 
im privaten Bereich. Leider sind die Täter 
gerade zu 99 % eben nicht der „fremde 
Mann“, mit dem das Kind nicht mitgehen 
soll. Nein, es sind leider meistens Menschen aus dem engen sozialen Umfeld, zu 
dem die Kinder engste emotionale Bindungen aufgebaut haben und schon deshalb 
leicht zu manipulieren sind bzw. unter 
Druck gesetzt werden können. Mit hochkarätigen Ausstellungen, Plakataktionen, 
Kinderbüchern u. ä. wurden und werden 
 Eltern, Erzieher, Ausbilder, Betreuer und 
auch Jugendliche und Kinder für dieses 
Thema sensibilisiert.
Gemeinsam mit der Polizei wurde sich auch 
des Themas „Wohnungseinbruch“ angenommen, da in diesem Bereich die Zahlen gerade 2015 stark angestiegen sind.
➔ Alle vier Minuten wird in ein Haus oder 
eine Wohnung eingebrochen – mehr als 
120.000 Mal im Jahr.
Gerade in diesem Bereich werden die Auswirkungen auf die Betroffenen stark unterschätzt. Die Meisten gehen davon aus, 
dass ja die von vielen abgeschlossene 
Hausratversicherung für den Schaden aufkommt und damit die Sache erledigt sei. 
Dies ist in vielen Fällen eine absolute 
 Fehleinschätzung.
„My home is my castle“ ist auch in unseren 
Breiten von existenzieller Bedeutung. Der 
Gedanke, dass fremde Menschen in der 
 Bekleidung herum wühlen, Familienalben 
betrachten oder auch das Bad benutzen, 
stellt einen dermaßen eklatanten Eingriff 
in die Intimsphäre eines Menschen bzw. 
 einer Familie dar, dass die psychischen 
 Folgen unterschätzt werden. In der Betreuungsarbeit ist immer wieder festzustellen, 
dass der materielle Schaden eine untergeordnete Rolle spielt. Das Nichtmehrvorhandensein der „Wohnung“ als Rückzugsort 
und Schutzraum kann oft den Betroffenen 
buchstäblich den Boden unter den Füßen 
weg ziehen. Diese Traumatisierung erfordert nicht selten psychologische Betreuung 
bis hin zum Wohnungswechsel.
Quelle: Kriminalstatistik der Polizei
INFORMATION

Seite 18

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ FRANZ PABST 
Als er 1994 gefragt wurde, ob er nicht den 
Landesverband Bayern Süd leiten wolle und 
könne, sagte er zu, wohl auch ohne zu ahnen, wie umfangreich sein neues Aufgabengebiet sein werde. Franz Pabst steht nun 
seit 21 Jahren sehr erfolgreich an der Spitze des Landesverbandes. Genauso lange 
ist er auch Mitglied des Bundesvorstandes 
des WEISSEN RINGES. Seit 1999 ist er 
Mitarbeiter einer Außenstelle und leitet 
Seminare und Schulungen auf Landes- und 
Bundesebene.
TAXIKURIER: Sie sind der sich am längsten 
im Amt befindliche Landesvorsitzende des 
Vereins und eines der jüngsten Mitglieder 
des Vorstandes. Welche Motivation hat Sie 
bewogen, ehrenamtlich tätig zu werden 
und warum gerade beim WEISSEN RING?
Franz Pabst: Ich hatte immer schon Interesse an sozialer Tätigkeit. Da ich, wie viele 
andere in meinem Alter, geprägt wurde von 
Eduard Zimmermann „Aktenzeichen XY“, 
war es ein kurzer Weg, Interesse am 
 WEISSEN RING zu wecken. 
TAXIKURIER: Wie beurteilen Sie die Lage 
der Kriminalitätsopfer derzeit und welche 
Verbesserungen würden Sie sich wünschen?
Franz Pabst: Gegenüber früher ist die Lager der Kriminalitätsopfer besser geworden, 
es gibt noch viele Aspekte die verbesserungswürdig sind und die in unseren strafrechts- und sozialrechtspolitischen Forderungen dargelegt sind. Die Rolle des Opfers 
im Strafprozess wurde zwar in den vergangenen Jahrzehnten sehr gestärkt, leider 
gibt es aber immer noch ein Ungleichgewicht zwischen Täter- und Opferrechten, 
die beseitigt werden müssen.
Das Opferentschädigungsgesetz hat auch 
zur Verbesserung der Lage der Opfer beigetragen, aber auch hier gibt es noch zu viele 
Lücken, durch die ein Geschädigter fallen 
kann. Diese gilt es zu ändern.
TAXIKURIER: Mit welchen Behörden und 
Organisationen arbeiten Sie zusammen und 
wie wird diese Zusammenarbeit organisiert?
Franz Pabst: Im Wesentlichen arbeiten wir 
mit der Polizei, ZBFS und Justiz zusammen, 
hinzu kommen Kontakte zu anderen sozialen Organisationen. Durch Kooperationsvereinbarungen z. B. sind regelmäßige Treffen an der Tagesordnung. Dazu kommen 
verschiedenste Tagungen, Seminare und 
Veranstaltungen, die eine möglichst enge 
Zusammenarbeit möglich machen.
TAXIKURIER: Wie können Sie als Landesvorsitzender die psychischen Belastungen 
für Ihre Außenstellenleiter und Mitarbeiter 
abfangen?
Franz Pabst: Es gibt viele Telefonate, Gespräche und Zusammenkünfte, in denen 
man sich austauschen kann. Die Reflektion 
und Kommunikation mit den Kollegen ist 
schon sehr hilfreich. Auch deshalb ist es 
mir wichtig, engen Kontakt mit den Außenstellenleitern und Mitarbeitern zu pflegen.
TAXIKURIER: Was raten Sie unseren Taxifahrern, wenn Sie selbst Opfer werden oder 
ein Fahrgast mitteilt, dass er Opfer einer 
Straftat geworden ist?
Franz Pabst: Sollten Sie Opfer einer Straftat geworden sein oder von einer solchen 
Kenntnis erlangen, dann nehmen Sie bitte 
Kontakt mit der Außenstelle ihres Landkreises bzw. Ihrer Stadt auf. Dort können Sie 
sich umfänglich beraten lassen. Natürlich 
sollte hier auch die Taxistiftung genannt 
werden, an die Sie sich wenden können. 
(BH)
PORTRAIT
Seit 31 Jahren ist Franz Pabst ehrenamtlich für den WEISSEN RING tätig. Geboren wurde er 1952, ist verheiratet und hat eine 
Tochter. Neben seiner Tätigkeit als Beamter hat er sich früh – bereits 1984 – für ein ehrenamtliches Engagement entschieden. 
 Zunächst unterstützte er die Außenstelle Ulm, danach – auch bedingt durch einen Umzug - erfolgte die Übernahme der Außenstelle 
Donau-Ries/Dillingen als Außenstellenleiter.
Landesvorsitzender Bayern-Süd
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016

Seite 19

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ ANDREA HÖLZEL
TAXIKURIER: Frau Hölzel, was hat Sie bewogen, nach Ihrer Rückkehr nach München 
ehrenamtlich tätig zu werden und wie sind 
Sie gerade auf den Weißen Ring gekommen?
Andrea Hölzel: Meine Vorgängerin im Amt 
der Außenstellenleiterin hatte mich durch 
einen gemeinsamen Bekannten kontaktiert. 
Da sie alters- und gesundheitsbedingt 
die Niederlegung bereits ins Auge gefasst 
hatte, suchte sie dringend Unterstützung. 
Da ich durch meinen Ehemann, der als 
 Opferanwalt tätig ist, die Problematik der 
Opferbetreuung kennengelernt hatte, war 
mir die Arbeit nicht ganz fremd.
TAXIKURIER: Sie haben 2 sehr kleine 
 Enkelkinder, einen Hund und leiten die 
Kanzlei Ihres Mannes. Wie sieht ihr Zeitmanagement aus? Wie viele Anrufe von 
 Betroffenen erhalten sie an einem Tag?
Andrea Hölzel: Pro Tag wenden sich zwischen 10 und 30 Personen telefonisch an 
mich. Natürlich sind dabei auch Anfragen, 
die nicht von unseren satzungsmäßig festgelegten Aufgaben gedeckt werden. Ich 
 bemühe mich aber trotzdem, den Menschen 
zu helfen und sie an andere Organisationen 
weiter zu vermitteln. 
Da ich meine Kinder bis zum 11. Lebensjahr allein erzogen habe und gleichzeitig 
4 Geschäfte selbstständig führte, war Zeitmanagement für mich immer das A und O – 
gute Organisation ist eben alles!
TAXIKURIER: Können Sie uns einen Fall 
schildern, der Sie besonders berührt hat?
Andrea Hölzel: Ich möchte hier gar nicht 
einen speziellen Betreuungsfall heraus 
greifen. Mich bewegen immer besonders 
Fälle von Kindsmissbrauch, in denen die 
Betroffenen erst im Erwachsenenalter ihre 
Qualen aufarbeiten können und die Taten 
in der Therapie das gesamte Ausmaß offenbaren. 
TAXIKURIER: Was tun Sie für sich, um 
schwierige Opfersituationen, die an Sie in 
Ihrer Arbeit heran getragen werden, zu 
 verarbeiten?
Andrea Hölzel: Das Gespräch mit meinem 
Mann hilft schon ungemein. Diese Reflexion ist ganz wichtig für die tägliche Arbeit.
Als ich zur gleichen Zeit 3 Opfer betreute, 
die alle zu Ihrer Opfersituation auch noch 
unheilbar krank waren – eine dieser Personen ist dann während des Prozesses verstorben – habe ich das Gespräch mit einer 
Psychologin gesucht. Meist hilft schon, 
sich die Dinge von der Seele zu reden. 
Dies war aber die Ausnahme. Professionelle 
Distanz muss man auch als ehrenamtlich 
Tätiger immer wieder neu für sich selbst 
 erarbeiten.
TAXIKURIER: Wie viele Mitarbeiter stehen 
Ihnen in der Außenstelle zur Seite und 
wie schwierig gestaltet sich die Mitarbeiterfindung? Wo sehen Sie die Schwierigkeiten?
Andrea Hölzel: Derzeit unterstützen mich 
15 Mitarbeiter. Davon sind 8 Opferbetreuer 
permanent verfügbar. Natürlich ist Mitarbeiterwerbung auch bei uns ständiges 
Thema. Dies wird aber immer schwieriger. 
Zuerst einmal ist das Angebot für Personen, 
die sich ehrenamtlich engagieren wollen, 
in München sehr sehr groß. Dazu kommt 
noch, gerade bei jungen Menschen, dass 
diese oft hier zum Studium oder Ausbildung sind und nach dem Abschluss den 
Wohnort wechseln.
Erschwerend ist, dass nicht jeder für diese 
Arbeit geeignet ist, da die psychische Belastbarkeit hohe Anforderungen stellt. (BH)
PORTRAIT
Geboren, aufgewachsen und studiert hat Andrea Hölzel in Holland, dann nach beruflichen Aufenthalten in Brüssel und Paris in 
München gelebt. 1998 ausgewandert nach Hawaii. Andrea Hölzel ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Von 1987 bis 
2009 war sie Inhaberin einer eigenen Firma mit 4 Modeläden in München und 2 Läden auf Hawaii. Sie leitet seit der Rückkehr aus 
den USA, wo sie ein eigenes Modelabel kreiert hatte, das Anwaltsbüro ihres Mannes. 
Außenstellenleiterin der Außenstelle der Landeshauptstadt München
Schnell. Preiswert. Kompetent.
JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

Seite 20

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ LORENZ HASER 
Seit über 10 Jahren leitet er die Grundseminare des Landesverbandes Bayern Süd 
und deckt als Referent für den Verein 
deutschlandweit verschiedene Themenbereiche ab. Nach seiner wohlverdienten 
 Pensionierung nutzt er jede freie Minute 
für seine Vereinstätigkeit. 
TAXIKURIER: Wie viele Opferfälle werden 
von Ihrer Außenstelle im Jahr betreut und 
wie viele Mitarbeiter sind dort tätig?
Lorenz Haser: In der Außenstelle Weilheim-Schongau stehen 5 ehrenamtliche 
Mitarbeiter für die Opferbetreuung zur Verfügung. Daneben bieten wir auch Institutionen, Vereinen und auch Schulen Vorträge 
zu verschiedenen Themenbereichen im 
 Rahmen der Präventionsarbeit an. Pro Jahr 
werden ca. 60 Opfer von Straftaten betreut.
TAXIKURIER: Viele Vereine beklagen 
 Mitgliederschwund und Probleme bei 
der Neugewinnung von Mitgliedern. Wo 
 liegen Ihrer Meinung nach die Ursachen 
und wie kann man gegensteuern?
Lorenz Haser: Leider binden sich junge 
Menschen nicht mehr gern langfristig an 
eine Organisation. Dies ist eher selten 
 geworden. Meist wird sich eine begrenzte 
Zeit für ein spezielles Projekt engagiert. 
Damit müssen wir, wie viele andere Organisationen auch, leben. Hier will der 
 WEISSE RING mit der Einsetzung von 
 Jugendbeauftragten ein Zeichen setzen. 
Gerade in den vergangenen Jahren hat ein 
Generationenwechsel in unserem Verein 
stattgefunden. Die Gründergeneration hat 
altersbedingt den Staffelstab abgegeben, 
aber die Nachfolger sind nun auch schon 
kurz vor oder in der wohlverdienten Pension. Da sich in den letzten 20 Jahren 
aber auch die Arbeitsbelastung dermaßen 
verstärkt hat, ist es umso schwieriger, 
 ehrenamtlich Tätige zu gewinnen. 
Unser Verein bemüht sich daher, mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit die Bedeutung 
und Relevanz des Themas in den Fokus zu 
rücken. Da es mittlerweile eine Unmenge 
an Non-Profit Organisationen gibt, ist der 
 Bedarf an Ehrenamtlichen unglaublich 
 gestiegen. 
TAXIKURIER: Als Referent sind Sie 
deutschlandweit unterwegs. Gibt es Unterschiede im Ländervergleich, was die Zusammenarbeit mit den Versorgungsämtern, 
Polizei und Justiz betrifft und wenn ja, 
wo liegen die Ursachen?
Lorenz Haser: Ja, die gibt es unbedingt. 
Gerade in Bezug auf die Versorgungsämter 
bzw. die in den Ländern zuständigen bzw. 
ausführenden Gremien, die für die Umsetzung des OEG zuständig sind, gibt es 
gravierende Unterschiede. Durch den Kooperationsvertrag, den die beiden Landesverbände Bayerns des WEISSEN RING mit 
dem Zentrum Bayern Familie und Soziales 
abgeschlossen haben, ist die Arbeit im 
 Interesse der Opfer viel leichter geworden. 
Ein Novum sind die Sonderbetreuer in 
 Bayern, die uns Ehrenamtlichen und den 
Opfern mit Rat und Tat zur Seite stehen. 
Auch die Zusammenarbeit mit Polizei und 
Justiz ist gut. 
Über die Ursachen bei Problemen der Kollegen in den anderen Bundesländern kann 
ich nur mutmaßen. In den Gesprächen 
kommt oft der mangelnde Rückhalt z. B. im 
Polizeibereich durch die Politik zum Ausdruck. Damit entstehen oft auch Unsicherheiten im Umgang mit den Ehrenamtlichen. 
Darunter leidet natürlich die Zusammenarbeit.
TAXIKURIER: Sie sind der Leiter des ersten 
Seminars, das die neu gewonnenen Mitarbeiter besuchen müssen. Wie erkennen 
Sie, ob die einzelnen Teilnehmer für die 
 Arbeit geeignet sind und wie motivieren 
Sie diese?
Lorenz Haser: Zuerst einmal kommen die 
Seminarteilnehmer erst in das Grundseminar, wenn sie in den Außenstellen das 
 sogenannte Mentorensystem durchlaufen 
haben. Dabei werden sie innerhalb von 
6 Monaten eingearbeitet und sollten mindestens 3 Opferfallbetreuungen begleitet 
haben. Natürlich kommt es – wenn auch 
sehr selten – vor, dass Teilnehmer während 
des Seminars Auffälligkeiten zeigen, die 
darauf hindeuten, dass sie den Anforderungen nicht gewachsen sind. Manchmal überschätzt sich ein Mensch auch in dem Maße 
seiner Belastbarkeit. Besondere Aufmerksamkeit muss neuen Mitarbeitern zu Teil 
werden, die selbst Opfer einer Straftat geworden sind. Es kommt vor, dass solche 
Menschen hoch motiviert anderen helfen 
wollen, aber dann doch merken, dass in 
dem Moment, in dem sie mit einer speziellen Situation konfrontiert werden, dem 
nicht gewachsen sind. Hier muss meine 
Fürsorgepflicht als Seminarleiter für den 
Teilnehmer, aber auch für die künftig zu 
betreuenden Opfer greifen. (BH)
PORTRAIT
Lorenz Haser ist seit 21 Jahren als Mitarbeiter ehrenamtlich für den WEISSEN RING tätig, seit 20 Jahren Bundesdelegierter 
und seit mehr als 10 Jahren Referent. Durch seine mehr als 30-jährige Tätigkeit als Kriminalpolizist in München und Weilheim in den 
verschiedensten Bereichen hatte er in seinem gesamten Berufsleben mit Tätern und Opfern zu tun. Die Betreuungsarbeit mit den 
 Geschädigten hat er immer als Ausgleich zu seiner beruflichen Tätigkeit empfunden.
Außenstellenleiter der Außenstelle Weilheim – Schongau, Referent
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016

Seite 21

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
 
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ DIE MESSE BOOMT IM BAUMA-JAHR
Im neuen Messejahr jagt ein Highlight das nächste. Angefangen 
mit der ISPO MUNICH zum Jahresbeginn geht es mit Bayerns 
größter Reise- und Freizeitmesse, der f.re.e weiter. Darauf folgen 
dann die Garanten INHORGENTA MUNICH und die bauma.
Unsere Highlight Messen:
ISPO MUNICH 2016 
vom 24.–27. Januar 2016
Messe München, A1-A6, B1-B6, C1-C4
So.–Di. 9.00–18.00 Uhr, Mi. 9.00–17.00 Uhr
Die internationale Leitmesse für das Sport-Business. Besonders 
im neuen Jahr: Der Actionsportsbereich bekommt durch den Umzug in die Hallen B5, B6 und A6 einen eigenen Eingang Ost, der 
für einzigartige und branchenspezifische Events zur Verfügung 
steht.
f.re.e 
vom 10.–14. Februar 2016
Messe München Eingang Ost, A4-A6, B4-B6, C4
Mi.–So. 10.00–18.00 Uhr
Bayerns größte Erlebnis- und Verkaufsmesse rund um Reisen, 
Freizeit und Erholung. Im Mittelpunkt der kommenden f.re.e wird 
das Partnerland Seychellen stehen. Neben den Seychellen und 
weiteren Fernreisezielen (Halle A4) finden Besucher auf der f.re.e 
Angebote zu Urlaub in Bayern und der Alpenregion (Halle A5) 
sowie in den Mittelmeerländern (Halle B4).
INHORGENTHA MUNICH 
vom 12.–15. Februar 2016
Messe München, A1 und A2, B1 und B2, C1 und C2
Fr.–So. 9.00–18.00 Uhr, Mo. 9.00–17.00 Uhr
Die Messe für bezahlbaren Luxus im Bereich Schmuck, Uhren 
und Lifestyle. Die neu konzipierte Hallenstruktur macht die 
 INHORGENTA MUNICH für Besucher übersichtlicher und bietet 
den Ausstellern ein ideales Ambiente für die Präsentation ihrer 
Schmuckkollektionen. Die Halle B1 wird zur Präsentationsfläche 
für Luxusschmuckmarken, während Uhrenmarken zukünftig in 
Halle A1 zu finden sind.
bauma 
vom 11.–17. April 2016
Messe München, gesamtes Gelände inklusive Freigelände
Mo.–Fr. 9.30–18.30 Uhr, Sa. 8.30–18.30 Uhr, 
So. 9.30–16.30 Uhr
Nach drei Jahren ist es endlich wieder soweit. Die Weltleitmesse 
für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte öffnet wieder ihre Pforten. Die bauma 
2016 belegt mit insgesamt 605.000 Quadratmetern das gesamte 
Münchner Messegelände und ist somit flächenmäßig die größte 
Messe der Welt – und wie auch schon 2013 ausgebucht.
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Messe München
atelier-tacke.de

Seite 22

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
Altstadt – Vergewaltiger konnte kurz 
nach der Tat festgenommen werden
In der Nacht zum Freitag, 06.11.2015, 
lernte eine 19-jährige Schülerin einen 
17-jährigen Schüler in einer Münchner 
 Diskothek kennen. Da sich beide alkoholisierten Schüler nett fanden, gingen beide 
erst zum Rauchen nach draußen und später 
weiter in Richtung einer nahegelegenen 
Grünanlage. In der Grünanlage stieß der 
17-Jährige die 19-Jährige plötzlich zu 
 Boden und verging sich an ihr. Aufgrund 
ihrer starken Gegenwehr, ließ er von ihr 
ab und floh in Richtung Ottostraße. 
Ein Taxifahrer bekam die eingeleitete Sofortfahndung mit und meldete, dass er eine 
entsprechende Person in Tatortnähe aufgenommen und in ein Jugendhaus gefahren 
hat. Dort konnte der 17-Jährige angetroffen und festgenommen werden. 
Neuhausen – Taxifahrer wechselt 
Fahrstreifen und verursacht dadurch 
Auffahrunfall
Ein bislang unbekannter Taxifahrer fuhr 
am Sonntag, 22.11.2015, gegen 00.30 Uhr, 
mit seinem Taxi auf der Marsstraße 
stadtauswärts. Zur gleichen Zeit fuhr eine 
48-Jährige mit ihrem Pkw Audi A 3 auf 
dem linken Fahrstreifen der Marsstraße 
seitlich versetzt hinter dem Taxi in gleicher 
Richtung. Direkt dahinter fuhr eine 
40-Jährige mit ihrem Pkw Ford S-Max. 
Der Fahrstreifen des Taxifahrers war durch 
ein dort geparktes Polizeifahrzeug blockiert, 
deshalb zog er mit seinem Pkw, ohne zu 
blinken und ohne auf den nachfolgenden 
Verkehr zu achten, auf den linken Fahrstreifen. Die 48-jährige Audi-Fahrerin 
konnte durch eine Vollbremsung einen 
 Zusammenstoß mit dem Taxi vermeiden. 
Die hinter ihr fahrende 40-Jährige fuhr 
mit ihrem Ford trotz Vollbremsung auf den 
Audi der 48-Jährigen auf. Bei dem Unfall 
wurde keiner verletzt. An dem Ford entstand ein geringer Sachschaden in Höhe 
von 600 Euro. Der Taxifahrer flüchtete 
 unerkannt von der Unfallstelle. 
Untergiesing – Unter Alkoholeinfluss 
stehender Autofahrer flüchtet nach 
Zusammenstoß mit Taxi; drei Personen 
leicht verletzt
Am Sonntag, 22.11.2015, gegen 03.05 Uhr, 
fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw Audi 
A 4 auf der Wittelsbacher Brücke auf dem 
linken Fahrstreifen. Rechts von diesem 
Fahrstreifen befindet sich noch ein Sonderfahrstreifen für Linienbusse. Zur gleichen 
Zeit fuhr ein 51-Jähriger mit seinem Taxi 
Chrysler/Lancia in entgegengesetzter Richtung. Im Taxi waren zwei Fahrgäste, eine 
41-jährige Grafikerin und ein 52-jähriger 
Journalist, beide aus München. Aufgrund 
seiner Alkoholisierung kam der 38-jährige 
Audi-Fahrer zu weit links in den Gegenverkehr, wo es zu einem Frontalzusammenstoß 
zwischen dem Audi und dem Taxi kam.
Durch den Aufprall wurden der 51-jährige 
Taxifahrer und seine beiden Fahrgäste 
leicht verletzt. Alle drei Verletzten kamen 
mit dem Rettungsdienst zur ambulanten 
Behandlung in ein Krankenhaus. Der 
38-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden total 
 beschädigt und mussten abgeschleppt 
 werden. Der Gesamtschaden beträgt ca. 
30.000 Euro. 
Direkt nach dem Unfall entfernte sich der 
38-Jährige zu Fuß unerlaubt von der Unfallstelle. Im Rahmen der Sofortfahndung 
konnte er jedoch noch in der Nähe der 
 Unfallörtlichkeit gestellt werden. Ein anschließend durchgeführter freiwilliger 
Atem alkoholtest verlief positiv. Die von 
den unfallbeteiligten Fahrzeugen ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden durch 
die Berufsfeuerwehr München gebunden. 
Ludwigsvorstadt – Unachtsamer 
Fahrgast öffnet Taxitür und verletzt 
Radfahrerin leicht
Ein 41-jähriger Taxifahrer war am Montagabend, 23.11.2015, gegen 18.10 Uhr, mit 
seinem Mercedes-Taxi auf der Paul-Heyse- 
Straße in Richtung Süden unterwegs. Hinter ihm saß ein 48-jähriger Schwede als 
Fahrgast. Vor einem Hotel in der Paul- 
Heyse-Straße hielt der Taxifahrer nicht am 
rechten Fahrbahnrand an, sondern fuhr auf 
den dortigen Geh- und Radweg, wo er in 
der Mitte stehen blieb. 
Nach dem der Fahrgast die Fahrt bezahlt 
hatte, öffnete er die linke hintere Tür, 
ohne auf die herannahenden Fahrradfahrer 
zu achten. Eine 45-jährige Münchnerin, die 
mit ihrem Mountainbike ordnungsgemäß 
auf dem Fahrradweg unterwegs war, wollte 
gerade in diesem Augenblick an dem Taxi 
vorbeifahren, als der Schwede die Tür öffnete. Die Dame blieb mit der rechten Lenkerseite an der Tür hängen und kam zu 
Sturz. Sie zog sich dabei leichte Verletzungen zu, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden. Am Taxi und am Fahrrad 
entstand geringer Sachschaden. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen.
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
WICHTIGE INFORMATION
istockphoto

Seite 23

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
 
SERVICE
➔ WICHTIGE TERMINE 2016
 ➔ Weihnachtsferien (2015) 24.12.2015 – 05.01.2016
 ➔ Messen Bijoutex & TrendSet 09.01.2016 – 10.01.2016
 ➔ Chinesischer Nationalcircus 15.01.2016
 ➔ André Rieu 17.01.2016
 ➔ Messe ISPO MUNICH 24.01.2016 – 27.01.2016
 ➔ Unsinniger Donnerstag 04.02.2016
 ➔ Winterferien 08.02.2016 – 12.02.2016
 ➔ Rosenmontag 08.02.2016
 ➔ Faschingsdienstag 09.02.2016
 ➔ Aschermittwoch 10.02.2016
 ➔ Holiday on Ice 10.02.2016 – 14.02.2016
 ➔ Messe Inhorgenta 12.02.2016 – 15.02.2016
 ➔ Starkbierzeit 19.02.2016 – 19.03.2016
 ➔ Internationale Handwerksmesse 24.02.2016 – 01.03.2016
 ➔ Scorpions 16.03.2016
 ➔ Eros Ramazzotti 17.03.2016
 ➔ Abba – The Show 18.03.2016
 ➔ Osterferien 21.03.2016 – 01.04.2016
 ➔ Länderspiel Deutschland – Italien 29.03.2016 
 ➔ Revolverheld 29.03.2016
 ➔ Lange Nacht der Museen 02.04.2016
 ➔ Messe Bauma 11.04.2016 – 17.04.2016
 ➔ Taxitag AMI Leipzig 12.04.2016
 ➔ Frühlingsfest 15.04.2016 – 01.05.2016
 ➔ Große Schlagerparade 17.04.2016
 ➔ Lange Nacht der Musik 30.04.2016
 ➔ Maidult 30.04.2016 – 08.05.2016
 ➔ Messe analytica 10.05.2016 – 13.05.2016
 ➔ Pfingstferien 17.05.2016 – 28.05.2016
 ➔ Silbermond 21.05.2016
 ➔ Udo Lindenberg 24.05.2016
 ➔ Steuererklärung 31.05.2016
 ➔ Herbert Grönemeyer 05.06.2016
 ➔ Streetlife Festival 11.06.2016 – 12.06.2016
 ➔ Messe Automatica 21.06.2016 – 24.06.2016
 ➔ Tollwood Sommer 29.06.2016 – 24.07.2016
 ➔ Sommerferien 30.07.2016 – 12.09.2016
 ➔ Jakobidult 30.07.2016 – 07.08.2016
 ➔ Andreas Gabalier 30.07.2016
 ➔ Streetlife Festival 10.09.2016 – 11.09.2016
 ➔ Wiesn 17.09.2016 – 03.10.2016
 ➔ Expo real 04.10.2016 – 06.10.2016
 ➔ Tabaluga 14.10.2016
 ➔ Kirchweihdult 15.10.2016 – 23.10.2016
 ➔ Herbstferien 31.10.2016 – 04.11.2016
 ➔ Europäische Taximesse Köln 04.11.2016 – 05.11.2016
 ➔ Messe electronica 08.11.2016 – 11.11.2016
 ➔ Weihnachtsferien (2016) 24.12.2016 – 05.01.2017
STADT-INFO
➔ MICHELIN-GUIDE
Die 53. Ausgabe des renommierten Hotel- und Gastronomieführers 
empfiehlt auf 1.332 Seiten insgesamt 3.359 Hotels und 2.303 Restaurants. Seit dem 13. November ist der Guide MICHELIN Deutschland 2016 im Buchhandel erhältlich. Danach liegt die Zahl der in 
Deutschland ausgezeichneten Häuser auf einem historischen 
Höchststand von 290 Adressen. Dies sind knapp 30 Prozent mehr 
als 2010. In der bayerischen Landeshauptstadt konnten sich elf 
Restaurants die begehrten Sterne vom Michelin-Himmel holen. 
Hier jene Münchner Restaurants, die besonders empfohlen wurden:
Zwei Sterne:
➔ TANTRIS 
Johann-Fichte-Straße 7, 80805 München
➔ ATELIER im Bayerischen Hof 
Promenadeplatz 2, 80333 München
➔ DALLMAYR 
Dienerstraße 14, 80331 München
➔ ESSZIMMER in der BMW Welt 
Am Olympiapark 1, 80809 München
Ein Stern:
➔ ACQUARELLO 
Mühlbaurstraße 36, 81677 München
➔ SCHUHBECKS IN DEN SÜDTIROLER STUBEN 
Platzl 6, 80331 München
➔ GOURMET RESTAURANT KÖNIGSHOF 
Karlsplatz 25, 80335 München
➔ GEISELS WERNECKHOF 
Werneckstraße 11, 80802 München
➔ LES DEUX 
Maffeistraße 3a, 80333 München
➔ RESTAURANT NO 15 
Neureutherstraße 15, 80799 München
➔ SCHWEIGER² 
Lilienstraße 6, 81669 München
(FK / Quellennachweis: restaurant.michelin.de)
istockphoto
✃

Seite 24

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ TAXLER-LEXIKON
➔ BÜRGERVERSAMMLUNG – An einem 
Donnerstag Mitte November nahm der 
Schreiber an einer Bürgerversammlung seines Stadtbezirks teil. Der zuständige Bezirksausschuss (BA) 2 ist sehr groß und 
umfasst den Bereich vom südlichen Hauptbahnhof über die Theresienwiese und das 
Gärtnerplatzviertel bis zum Schlachthof. 
Eine gute Gelegenheit, dachte sich Schrotti, um allgemein das Thema der Endlosbaustellen (aktuell Ostfriedhof, Schleißheimer 
Straße) und im Speziellen die Thalkirchner 
Straße anzusprechen, welche seit der zweiten Oktoberwoche von der Ehrengut- zur 
Kapuzinerstraße als Einbahnstraße ausgewiesen ist. Unter Hinweis auf das Verkehrschaos, den Wegfall zweier Bushaltestellen 
und die miserable Erreichbarkeit des 
Schlachthofes (etliche LKW) sowie der Geschäfte im Baustellenbereich (z. B. Großmetzgerei Bauch) stellte der Schreiber den 
Antrag, die Stadt möge bei der Auftragsvergabe künftig – notfalls unter Androhung 
von Vertragsstrafen – auf die schnellstmögliche Erledigung der Arbeiten drängen. In 
dem bis dahin vergangenen Monat hatte 
sich nämlich, wie üblich, kaum ein erkennbarer Baufortschritt ergeben. Aber, man 
lese und staune, eine knappe Mehrheit der 
anwesenden Bürger (insgesamt ca. 200) 
lehnte diesen Antrag ab! Da fragt man sich 
schon einigermaßen verwundert, ob das die 
gleichen Leute sind, die trotz aller Warnungen am ersten Ferientag mit dem Auto gen 
Süden starten, um dann zwischen Holzkirchen und dem Irschenberg auf der Überholspur der A 8 die Picknickdecke ausbreiten 
zu können. Naja, ein Versuch war es jedenfalls. Und hernach traf sich in einer nahe 
gelegenen Kneipe ein kleines Grüppchen, 
neben dem Schreiber noch bestehend u. a. 
aus dem Vorsitzenden des BA, Alexander 
Miklosy (Rosa Liste), der übrigens auch 
 Taxiunternehmer ist, ferner Franz Bruckmeir 
(SPD-Urgestein in diesem BA) und Paul 
 Bickelbacher (Grüne), der auch Mitglied 
des Stadtrates ist und dort als verkehrspolitischer Sprecher seiner Partei fungiert. 
Und der übrigens seit der letzten Stadtratswahl in der Taxikommission sitzt. Zugegeben, angesichts seiner liebevollen Beschreibungen der grünen Verkehrspolitik 
(und -politiker) in den letzten Jahren hier 
im TAXIKURIER war der Schreiber schon 
ein bisserl in Sorge, eventuell Opfer einer 
plötzlichen G’nackfotzn (hochdeutsch: 
Schlag auf den Hinterkopf) zu werden, aber 
– weit gefehlt. Paul Bickelbacher erwies 
sich nicht ansatzweise als nachtragend. 
Nach ein, zwei Hopfenkaltschalen stellte es 
sich einmal mehr heraus, dass es besser 
ist, miteinander zu reden, als übereinander. 
Dazu vielleicht bald mehr!
➔ CAR-SHARING – Der unbedarfte Mensch 
könnte auf die Idee kommen, hier würden 
z. B. auf einem Schrottplatz Autos zerteilt. 
Das wäre dann aber eher das „schreddern” 
eines Wagens. Kurzum, beim „car-sharing” 
teilen sich mehrere Personen einen PKW – 
also meist Leute, die gar kein eigenes Auto 
haben. Der Wagen wird vom Benutzer an 
einem bestimmten Standort zu einer bestimmten Zeit abgeholt und dort auch wieder abgeliefert, wobei die Abrechnung in 
der Regel über einen pauschalen Mitgliedsbeitrag und relativ geringe Kilometerkosten 
erfolgt. Mehrere Unternehmen teilen sich 
bereits diesen stetig wachsenden Markt. 
Für Gelegenheitsfahrer eine günstige Alternative zum eigenen Stinkroß, welches 
sonst die meiste Zeit nur herumsteht und 
neben dem Wertverlust noch Fixkosten für 
Garage, Steuern und die Versicherung produziert. Hinzu kommt noch folgende Tatsache: die Herstellung eines Autos beginnt in 
den Eisenerzminen Australiens – wir alle 
kennen vom Fernsehen die haushohen Riesenlaster mit zwei Meter großen Reifen – 
und führt über den Transport dieser Bodenschätze um den halben Erdball bis zu den 
energiefressenden Stahlwerken in anderen 
Kontinenten. Nur für die Herstellung (!) 
 eines PKW wird das Mehrfache dessen an 
Energie verbraucht und an Abgasen in die 
Luft geblasen, was der Wagen selbst während seiner ganzen Laufzeit braucht bzw. 
produziert. Deshalb ist Car-sharing tatsächlich ein wesentlicher Teil der Lösung innerstädtischer Verkehrsprobleme (z. B. Parkplätze) sowie ein echter Beitrag zum 
Umweltschutz. Und für Leute, die pro Woche nur zwei-, dreimal ihren blitzblanken 
Neuwagen zum Einkaufen bewegen und 
einmal pro Monat die bucklige Verwandtschaft am anderen Ende der Stadt besuchen, eine echte Gelegenheit zum Geldsparen. Nichts anderes bieten wir, Kolleginnen 
und Kollegen, mit unserem Taxigewerbe an: 
CAR-SHARING MIT CHAUFFEUR!
➔ DUMMHEIT – Leider sind wir damit auch 
schon beim nächsten Stichwort angelangt, 
nämlich den unterbelichteten Gehirnakrobaten, die ihre Fahrgäste wegen „zu 
kurzer” Fahrstrecken blöd anreden. Wahrscheinlich sind das nur fünf oder maximal 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
UNTERHALTSAMES
Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
ANWALTSKANZLEI
MICHAEL BAUER
SILVIA KOBER
Schwerpunkt Strafrecht
Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
Unfallabwicklung
Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de

Seite 25

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

zehn Prozent der Taxilenker, aber bekanntlich reicht schon ein Tropfen Öl, um eine 
Million Liter Trinkwasser ungenießbar zu 
machen. Leider reicht in Einzelfällen bereits der Intelligenzquotient einer eingeweichten Semmel, um hoch auf dem gelben 
Wagen die Kundschaft der Zukunft für alle 
Zeit abschrecken zu dürfen.
➔ EIS und SCHNEE – Am vorletzten 
 Novemberwochenende (als diese Zeilen 
entstanden) und nach einem heftigen Temperatursturz hat sich der Winter immerhin 
mal zart angemeldet. Wie es in den nächsten vier Wochen weitergegangen ist wissen 
wir, wenn dieser TAXIKURIER auf dem Tisch 
liegt. Die letzten Jahre lassen vermuten, 
dass wir zu Weihnachten wieder mit dem 
ärmellosen Wintermantel (T-Shirt) und 
leichter Badebekleidung die Freischankflächen der Cafes und Wirtshäuser bevölkern. 
Aber „nix G’wieß woaß ma net”, würde der 
Finessen-Sepperl sagen, der als einer der 
vier sog. „Kragköpfe” vom mittleren Bogen 
des Karlstores auf die Passanten herunterblickt. Jedenfalls wäre es gerade jetzt 
der richtige Zeitpunkt, sich mal mit den 
Geheimnissen der Scheibenbelüftung des 
Taxis zu beschäftigen. Es hat nachweislich 
wenig Sinn, die Heizung auf „volle Pulle” 
zu schalten, während gleichzeitig der 
 Ventilator zur Untätigkeit verdammt wird; 
ebenso bringt es keinen Erfolg, die eigenen 
und die Socken der Fahrgäste zum Qualmen 
zu bringen, während sich einen Meter darüber auf der Innenseite der Scheiben hübsche Eiskristalle bilden. Selbst die handlichsten Schneeschaufeln erweisen sich im 
Innenraum eines Taxis dann als zu sperrig. 
Da sagt der Fahrgast allenfalls „wenn Sie 
mir mit dem Stiel der Schaufel auch noch 
das zweite Auge ausstechen, schau ich Sie 
nicht mehr an!”
➔ SILVESTER – Dieser Tag, der meistens 
auf den 31. Dezember fällt, ist nach seinem „Tagesheiligen” benannt, welcher vom 
Jahre 314 bis 335 Papst war. Kleiner Einschub: im „Herkunftswörterbuch” des Duden-Verlages, woraus Schrotti als hartnäckiger Internet-Verweigerer (nix „Google”, 
nix „Wikipedia” usw.) solche Weisheiten 
bezieht, ist nach den eben genannten Jahreszahlen der Hinweis „n. Chr.” vermerkt. 
Sehr gut. Dass es freilich „v. Chr.” (also vor 
Christus) schon Päpste gegeben hätte, 
wäre dem Schreiber ohnehin suspekt erschienen. Wie auch immer: seit dem Jahre 
1981 (n. Chr.) wird der Schreiber am diesjährigen Silvester – also erstmals seit 
34 Jahren – voraussichtlich nicht arbeiten, 
sondern sich als Privatperson gepflegt 
 einen hinter die Binde kippen. Nach dem 
altbekannten Motto: der Klügere kippt 
nach! Abschließend hierzu noch eine alte 
Bauernregel: Wenn’s an Silvester stürmt 
und schneit, dann ist Neujahr nicht mehr 
weit!
➔ WEIHNACHTSGEDICHT – Chronologisch 
würde dieser Begriff eigentlich vor „Silvester” eingeordnet sein müssen, aber wir 
wollen uns ja auch ein bisserl an das 
 Alphabet halten. Und noch eine Vorbemerkung: das folgende Gedicht, Schrottis 
 Eigengewächs, ist hier in einer sprachlich 
etwas entschärften Version abgedruckt, 
 damit auch Beute-Bayern jeglicher 
 Prove nienz eine Chance haben. (MS)
Die Bäuerin steht drin im Stoi
Und fuadert d’Viecher mit dem Heu
Was sie im Sommer hat gemacht
De Kia werd’s jetzt zum fressen bracht.
Doch Weihnachten steht vor der Tür
Und deshalb frier’n net nur die Kia 
Die Hennen ziedan auf da Stanga,
De Katz duat koane Mäus mehr fanga,
De Facken frier’n recht an die Ohr’n,
Die Gäns san fast scho tiefgefror’n.
A fremde Frau läut’ an der Tür
Und hat a neuborn’s Kind bei ihr
„Sans ma net bös“, sagt’s, „duat ma leid,
Dass i jetz stör die Stoiarbeit,
I kimm vom Kinderheim, da hint’ 
Und SIE waarn richtig, wie i find,
Dass's Kind waar recht guat aufgehoben
Mir ham koa Geld mehr, ungelogen,
Und a koan Platz in unserm Heim
Geh, nehman's es, des waar scho fein“ .
Die Bäu’rin muaß kurz überleg’n,
Und sagt „dann gebn’s mas, meinetweg’n,
Doch nur, weil’s Weihnachtsfest bald is
Mei Mann, der Hans, mag’s auch ganz g’wieß” .
Gesagt, getan, nimmts Kinderl o,
Und die Frau vom Heim is froh. 
Doch ein Jahr drauf, Ihr ahnt’s es jetzt,
Und wieder kurz vorm Weihnachtsfest
Die selbe Frau klopft wieder an
Und hat ein neuborn’s Kind am Arm.
Doch eh’ sie etwas sagen kunnt 
Sagt Bäu’rin: „naa, grad vor a Stund
hat zu mir gsagt mein lieber Hans:
DES Weihnachtsfest möcht i a Gans!“
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
SIE KANN AUCH 
FÜR DICH SEIN …
DIE SPENDE FÜR
DIE TAXISTIFTUNG
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle 
Gerbermühlstraße 9 
60594 Frankfurt am Main
Bankverbindung: 
Frankfurter Volksbank eG 
60318 Frankfurt am Main
Konto-Nr. 373 311 
BLZ 501 900 00
D r . H a n s B a k e v. B a k i n
85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23
Taxi, Mietwagen, Bus, LKW
Erst- und Verlängerungs US
T . 0 89/ 37 0 65 6 90
Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5
Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1 
JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
 
istockphoto

Seite 26

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Der Name „Haidhausen“ bedeutet „Häuser auf der Heide“ und wurde erstmals im Jahr 808 schriftlich erwähnt, also 350 Jahre 
vor der Gründung Münchens am 14. Juni 1158. Das Dorf lag, vor dem unberechenbaren Wasser der Isar geschützt, auf dem eiszeitlichen 
Hochufer, daher auch die Benennung der Hochstraße von 1857, die aber bereits zur Au gehört. Am 1. Oktober 1854 wurde Haidhausen 
zusammen mit der Au und Giesing zu München eingemeindet und erhielt die aussagekräftige Bezeichnung „Vor-Stadt“ . 
➔ HÄUSER AUF DER HEIDE
formenreich.de
kommend hier ansiedelten. Dieser Übergang vom Dorf zum Teil der Großstadt 
brachte starke Änderungen in Bebauung 
und Verkehrsführung. Allerdings kann man 
bis auf den heutigen Tag am Verlauf der 
Straßen und ihren Benennungen erkennen, 
wo sich das ehemalige Dorf befand und wo 
sich die städtischen Neubaugebiete ausdehnten. Zwei Jahre nach der Eingemeindung, am 7. März 1856, bestätigte das 
 Innenministerium die Entscheidung des 
Münchner Magistrates, die hergekommenen 
Straßennamen als offizielle Benennungen 
beizubehalten. Etliche dieser Straßennamen sind inzwischen verschwunden, beispielsweise die Sandgrubenstraße zwischen 
Preysing- und Steinstraße, aber das ehemalige Dorf um die alte Kirche Sankt Johann 
Baptist an der Kirchenstraße 39 lässt sich 
heute noch mit seinen verwinkelten Straßen und deren ländlichen Benennungen 
gut auf dem Stadtplan erkennen. 
Ludwigsbrücke und Fernstraßen
München verdankt seine Gründung dem 
Übergang über die Isar. Diese Isarbrücke 
blieb bis 1804 der einzige Übergang und 
König Ludwig I. (1786–1868) geruhte, sie 
anno 1828 nach sich selbst benennen zu 
lassen. Diese Brücke definierte seit 1158 
die Verkehrssituation im Dorf Haidhausen, 
denn der wichtige Ost-West-Fernhandelsweg führte dort über die Isar. Die Fuhrwerke mussten sich vom Fluss über den 
„Gachen Steig“, den Gasteig, nach oben 
und natürlich auch nach unten quälen, und 
dann ging es in Richtung Osten weiter, wo 
man schließlich bei Wien die Donau erreichte. Innere und Äußere Wiener Straße 
(seit 1956 Einsteinstraße) als Richtungsangaben erinnern daran. Damit der Schwerund Fernverkehr nicht durch das kleine Dorf 
rumpelte, führte der Handelsweg als Umgehungsstraße um Haidhausen herum. Karl 
von Rambaldi (Rambaldistraße von 1930) 
schrieb in seinem Standardwerk „Die Münchener Straßennamen und ihre Erklärung“ 
aus dem Jahr 1894 über die Innere und 
 Äußere Wiener Straße: „Nach erfolgter Gabelung fast am Ende Haidhausens läuft sie 
mit dem einen Arme über Wasserburg und 
Salzburg, mit dem anderen über Hohenlinden, Haag, Mühldorf, Marktl, Braunau, 
Ried, Wels und Linz nach Wien. Vor Errichtung der Eisenbahnen war diese Straße von 
Reisenden aller Art, aus hohen und niederen Ständen, von nah und fern belebt. Eilwagen und Postkutschen wechselten mit 
Privatfuhrwerken verschiedenen Ranges; 
Handwerksburschen zogen hier fröhlich 
ihre Straße, um sich die Welt zu beschauen. Jetzt ist die Wiener Landstraße gleich 
den übrigen großen Landstraßen in der 
Nähe der Eisenbahnen verödet und dient 
nur mehr dem Verkehre der nächsten Anwohner.“ Ähnlich erging es der zweiten 
Umgehungsstraße, der Rosenheimer Straße, 
auf der anderen Seite des Dorfes, die allerdings erst 1875 ihren Namen offiziell erhielt und auch von der sich der Fernverkehr 
mit der Eröffnung des Ostbahnhofes im 
Jahr 1871 auf die Schiene verlagerte. Eine 
weitere Richtungsangabe beinhaltete die 
Bogenhauser Straße, die 1856 zur Zielangabe Ismaninger Straße wurde, sich allerdings in der unscheinbaren Bogenstraße, 
bis 1856 Bogenhausener Feldweg, namentlich erhalten konnte.
Kirchliche Einrichtungen
Hier sei zuerst die Kirchenstraße genannt, 
die sich auf die dortige Alte Pfarrkirche 
Sankt Johann Baptist bezieht. Diesem uralten Sakralbau schließt sich der Haidhauser 
Friedhof an, der Gottesacker, so wie es 
 früher überall üblich war. Weil die Bevölke-
Das Dorf 
Das dörfliche Haidhausen behielt seinen 
ländlichen Charakter bis zur Mitte des 
19. Jahrhunderts. Aber nicht nur Bauern 
lebten dort, sondern auch Bevölkerungsschichten, die mit der nahen Haupt- und 
Residenzstadt München zu tun hatten. Dazu 
gehörten in der Stadt arbeitende Tagelöhner 
und Ziegeleiarbeiter der Ziegeleien auf dem 
Gemeindegebiet, aber auch Fuhrleute, die 
wegen des steilen Anstiegs von und zur Isar 
hier Arbeit fanden. Die Bauernhöfe sind verschwunden, erhalten aus jener Zeit haben 
sich aber etliche der ärmlichen Herbergshäuser der nichtbäuerlichen Bevölkerung, 
etwa im östlichen Bereich der Preysingstraße oder An der Kreppe. 
Vom Dorf zur Stadt
Spätestens seit den 1870er Jahren entwickelte sich Haidhausen zu einem 
 städ tischen Bezirk mit Mietshäusern und 
 industriellem Gewerbe, insbesondere 
den Brauereien, die sich aus der Altstadt 
HISTORISCHES MÜNCHEN
Das dörfliche Haidhausen in Straßenbenennungen
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
 
Scherzler & Partner
Verkehrsrechts-Kanzlei
Sophienstraße 4 80333 München 
Tel 59 55 56 Fax 59 87 47
www.scherzler.eu
Karlsplatz/Lenbachplatz
Führerschein/Punkte
Bußgeld/Strafbefehl
Alkohol/Drogen
Unfallregulierung
Schadenersatz
Versicherungsrecht

Seite 27

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

rung Haidhausens bereits in der ersten 
Hälfte des 19. Jahrhunderts zuzunehmen 
begann, wurde diese kleine Kirche bald zu 
klein. Zwischen 1852 und 1879 errichtete 
man in der Nachbarschaft die große Neue 
Pfarrkirche Sankt Johann Baptist, die zur 
Benennung des Johannisplatzes sowie der 
Oberen und Unteren Johannisstraße führte. 
„Oben” und „Unten” bezeichnen die Lage 
der Straßen gemäß der Fließrichtung der 
Isar: „Oben” im Süden und „Unten” im Norden. Und schließlich die Wolfgangstraße, 
an der eine erst 1878 abgebrochene Kapelle stand, die dem heiligen Wolfgang geweiht war. Die benachbarte Leonhardstraße 
erinnert an die Leonhardi-Wallfahrten, 
auf denen die Bauern mit ihren Pferden 
zur alten Pfarrkirche kamen, um für ihre 
 Zugtiere Schutz vor Krankheiten zu erbitten. Auch die Jugendstraße bezeichnet 
eine kirchliche Einrichtung, nämlich die 
Kleinkinderbewahranstalt des Dorfes für 
Kinder aus problematischen sozialen 
 Verhältnissen. 
Örtliche Gegebenheiten
Schon bevor sich Brauereien aus der Altstadt in Haidhausen ansiedelten, legten 
diese an den Hängen der Isar Keller zur 
Kühlung ihrer Erzeugnisse während der 
warmen Jahreszeit an. An die mehr als 
50 dortigen Bierkeller erinnert die Kellerstraße. An der Holzhofstraße lag ein Holzlagerplatz für Bau- und Feuerholz und an 
der Steinstraße befand sich eine Grube, aus 
der Steine für den Straßenbau entnommen 
wurden. Eine Sandgrube befand sich nebenan, aber aus der entsprechenden Sandstraße wurde 1856 die Eggernstraße nach 
einem dortigen Grundstücksnamen. Diese 
Umbenennung wurde notwendig, weil sich 
in der zu München gehörenden Maxvorstadt 
bereits seit 1811 eine Sandstraße befand, 
und zwei Straßen in derselben Stadt 
 sollten aus praktischen Gründen nicht 
 existieren. Von der Oberen und Unteren 
Feldstraße konnte sich lediglich die Untere 
bis heute halten. Die Flurstraße bezeichnet 
die Gemeindegrenze zwischen Haidhausen 
und Haidenau, einem ehemaligen Weiler 
(Haidenauplatz von 1959). Kreppe bedeutet ein von einem Bach erzeugter feuchter 
Einschnitt. Auf diesem billigen, weil unsicheren und unhygienischen Baugrund 
 siedelten sich Tagelöhner An der Kreppe 
an. Hierher gehört auch die Milchstraße 
nach der dortigen Milchsammelstelle der 
Haidhauser Bauern.
Hausnamen und Persönlichkeiten
Am 7. März 1856 genehmigte das Innenministerium die Benennung des Kuglerberges nach dem Hausnamen eines dortigen 
Bauernhofes, seit 1898 die heutige Kuglerstraße. Folgende Persönlichkeiten kamen 
zu Straßenehren: Metzgerstraße nach dem 
Besitzer einer benachbarten Wiese, dem 
Metzger Joseph Sailer; Preysingstraße nach 
dem Schloss der gleichnamigen Familie, 
das sich am östlichen Ende der Straße 
 befand; Schlossstraße nach dem geldigen 
Anwesen der Familie Langer sowie Seeriederstraße nach dem Eigentümer dortiger 
Grundstücke. Im Nachhinein wurden für das 
dörfliche Haidhausen relevante Persönlichkeiten geehrt: Im Jahr 1865 der Künstler 
und Kunstfunktionär Robert von Langer 
(1783–1846, siehe Schlossstraße), im Jahr 
1873 der ehrenamtliche Gemeinderat Ignaz 
Chorherr (1812–1873) sowie 1875 Johann 
Walser (1807–1871), Schulinspektor der 
Vorstadt und Pfarrer der neuen Kirche.
Gedächtnis
Die seit 1856 offiziellen Straßennamen, 
von denen die meisten auch heute noch 
bestehen, entwerfen ein anschauliches Bild 
vom damaligen Ortsbild und den geografischen Gegebenheiten der jungen Vorstadt 
Haidhausen. Viele Straßenbenennungen 
dienen als Gedächtnis der Stadtgeschichte. 
Wahrscheinlich um auf Nummer Sicher zu 
gehen, entschied sich der Stadtrat am 
14. Januar 1947 für die Umbenennung 
der Liognystraße, von der man zu Recht 
befürchtete, sie könne nur von wenigen 
Münchnern richtig ausgesprochen werden, 
in ihre heutige Bezeichnung Haidhauser 
Straße mit der Begründung: „Vorstadt, 
 eingemeindet 1.10.1854“ . (BW)
Sonderpreis
 
Kfz-Meisterbetrieb
Taxi-Service aller Fabrikate
Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe
EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München
Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr
gut • preiswert • schnell • zuverlässig
Unfallinstandsetzung
bei uns werden Sie rundum versorgt
JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
 
formenreich.de

Seite 28

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
 
STADT-INFOSTADT-INFO
➔ UNSERE POLIZEI
Ein Dienst für die Bürger: unterschätzt und kaum anerkannt!
Wussten Sie eigentlich, 
➔ dass der ermittelnde Beamte im Falle eines Tötungsdelikts 
bei der Obduktion der Leiche in der Gerichtsmedizin anwesend 
sein muss?
➔ dass der ermittelnde Beamte bei einer Vergewaltigung 
bei der ärztlichen Untersuchung der Geschädigten anwesend 
sein muss?
➔ dass in einigen Bundesländern – bis vor wenigen Jahren auch 
in Bayern – die schusssicheren Westen noch selbst bezahlt 
 werden müssen?
➔ dass es kein Budget gibt, das die Kosten für Getränke 
oder einen Imbiss für Zeugen oder Beschuldigte während 
 Vernehmungen abdeckt?
➔ dass die raren Ruhezeiten in Pensionen oder anderen 
 Unterkünften während des G7 Treffens in Elmau nicht als 
 Überstunden anerkannt wurden? (Beamte aus anderen 
 Bundesländer waren da besser dran!)
➔ dass Unfälle, die sich z.B. während einer länger dauernder 
 Observation ereignen, wenn der Beamte eine Brotzeit schnell 
zu sich nimmt, oder auch nur die Toilette besucht, nicht als 
Dienstunfall anerkannt werden und deshalb Privatsache sind?
➔ dass es in Deutschland kein staatliches Protokoll für den 
Ablauf von Trauerfeiern für im Einsatz getötete Soldaten und 
Polizisten gibt?
➔ dass bei Unfällen mit Einsatzfahrzeugen im Schadensfall 
der Staatsanwalt ein Ermittlungsverfahren gegen den Führer 
des Dienstfahrzeuges einleiten muss? (BH)
.....................................................................
➔ SILVESTEREINSÄTZE
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im Dauerstress
In ganz Deutschland wird das neue Jahr mit viel Feuerwerk und oft 
auch mit viel Alkohol begrüßt. So wird auch in der bayerischen 
Landeshauptstadt ausgiebig gefeiert und getrunken. Feuerwerk in 
Verbindung mit zu viel Alkohol hat häufig unerwünschte Nebenwirkungen: So gestaltet sich die Neujahrsnacht für Polizei, Feuerwehr 
und Rettungsdienste aufgrund vieler zusätzlicher Einsätze sehr arbeitsintensiv. Zum Jahreswechsel 2014 auf 2015 wurde die Münchner Polizei über 160 Mal zu silvestertypischen Einsätzen gerufen. 
Dabei handelte es sich schwerpunktmäßig um Streitigkeiten, 
Schlägereien und Sachbeschädigungen, aber auch zahlreiche Hilfeleistungen für betrunkene bzw. verletzte Personen waren gefordert. Allein 155 Einsätze wegen unsachgemäßer Handhabung von 
Feuerwerkskörpern musste die Feuerwehr München abarbeiten. Die 
Anzahl der Notrufe in der Rettungsleitstelle stieg in den ersten 
Stunden des neuen Jahres dramatisch an. Bei 979 Einsätzen des 
Rettungsdienstes und der Notärzte wurden kranke und verletzte 
Menschen medizinische versorgt. Es ist festzustellen, dass diese 
hohen Einsatzzahlen sich seit vielen Jahren auf gleichem Niveau 
bewegen. Daher unser Appell: Behindern Sie die Einsatzkräfte 
nicht, sondern nehmen Sie Rücksicht. Honorieren Sie das Engagement der zahlreichen Helfer mit einem „Dankeschön“ oder auch 
nur einem Lächeln. Ob ehrenamtlich oder hauptamtlicher, die 
 Helfer sind im Einsatz damit wir die Nacht der Nächte genießen 
können. Und jeder von uns kann der Nächste sein, der Hilfe 
 benötigt. (FK)
➔ GENIALE PYRO-SHOW
Abschiedsfeuerwerk der Kultfabrik
Die Kultfabrik, als Feiermeile, so wie man sie bisher kennt, wird es 
2016 nicht mehr geben. Nach fast 20 Jahre Zwischennutzung 
(über 6 Jahre Kunstpark Ost, 13 Jahre Kultfabrik) des alten Pfanni- 
Fabrik-Geländes wird Platz gemacht für das WERKSVIERTEL – ein 
für München völlig neues Konzept zum Wohnen, Leben und Arbeiten mit Entertainment, Kunst, Gastronomie und Nightlife. Der 
Countdown läuft! Noch zwei Wochen bis Ende des Jahres finden 
die letzten Partynächte der Kultfabrik satt. Bis 1. Januar müssen 
die Clubs und Bars leergetrunken und ordentlich heruntergefeiert 
werden. In der Silvesternacht haben sich die Macher der Kultfabrik 
einen besonderen Abschiedsgruß ausgedacht: Eine professionelle 
Pyro-Show der Extraklasse, die nicht um Mitternacht, sondern 
um 3 Uhr früh stattfindet. Das ist ein Dankeschön an all die Feierwütigen, die die Clubs Nacht um Nacht mit Leben gefüllt haben.
istockphoto
istockphoto

Seite 29

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

INFORMATION
HIER 
KÖNNTE 
IHRE 
ANZEIGE 
STEHEN!
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG 
Engelhardstraße 6 
81369 München
 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva, Telefon: (089) 21 61-367
Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
WERBEN IM TAXIKURIER
WIR UNTERBREITEN IHNEN
GERNE EIN ANGEBOT …
Wer feiert zuerst Silvester?
Da die Sonne nicht überall zur gleichen Zeit aufgeht, wurde 1884 
auf einer internationalen Konferenz die Einführung von Zeitzonen 
beschlossen. Der Nullmeridian, der die Erde in eine West- und Osthalbkugel teilt, befindet sich in Greenwich bei London und dient 
als Ausgangspunkt für die Zählung der Längengrade und Zeitzonen. Die jeweilige Uhrzeit ergibt sich durch Hinzufügen (nach 
Westen) oder Abziehen (nach Osten) von Stunden, je nach Abstand vom Nullmeridian. Der 180ste Längengrad liegt genau gegenüber des Nullmeridians im Pazifik. Hier treffen westliche und 
östliche Zeitzonen zusammen. Dieser Längengrad ist als Datumsgrenze definiert. In der Zeitzone, die sich westlich der Datumsgrenze befindet, ist das Kalenderdatum um einen Tag höher, als 
östlich des 180sten Längengrades. Bis 1995 wurden die Kiribatischen Inseln von der Datumsgrenze geteilt, seither rechnet man 
den mikronesischen Inselstaat der Zone westlich der Datumsgrenze 
zu. Deshalb sind die Menschen auf Kiribati die Ersten, die das 
neue Jahr begrüßen dürfen. (FK)
WISSENSWERTES
➔ DREI, ZWEI, EINS …
istockphoto
AUTOGLAS-KRAFT
Sonderkonditionen für Taxis
V ersicherungsabwicklung
Während einer Kaffeepause bei uns 
wechseln wir Ihre Scheibe
Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur
T elefon 089 / 6 90 87 82
Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str.
www.autoglaskraft.de
Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr

Seite 30

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ SEBASTIAN GODER
ist in Ost-Berlin geboren und studierte 
Schauspiel an der renommierten Otto 
 Falckenberg Schule in München. Nach seinem Abschluss erhielt er ein Engagement 
an den Münchner Kammerspielen. Seit 
1997 ist er freiberuflich tätig und frönt in 
der Hauptsache seiner Liebe zur Komödie. 
Seit 2011 führt Sebastian Goder darüber 
hinaus auch Regie. Er spielt immer wieder 
in Fernsehfilmen und -serien, schreibt 
Drehbücher und brachte 2011 seinen ersten eigenen Film (Drehbuch und Regie) 
in die Kinos. Genau dieser Film verdankt 
seine Entstehung einer Taxifahrt. 
Sebastian Goder saß in der Schweiz in 
 einem Taxi und war auf dem Weg zum 
Flughafen, als ein aufgeregter Mann am 
Straßenrand das Taxi anzuhalten versuchte. Der Taxifahrer hielt an, und Sebastian 
 Goder bot dem bis dato Unbekannten an 
im Taxi zum Airport mitzufahren. Während der Fahrt erzählte Sebastian Goder 
ihm über seine Träume und Pläne, einen 
eigenen Film zu produzieren. Der unbekannte Mitfahrer war davon begeistert 
und es stellte sich heraus, dass der Mann 
sehr wohlhabend war. Aus dieser zufälligen Bekanntschaft entwickelte sich eine 
Freundschaft, und der Mann finanzierte 
letztendlich den ersten eigenen Film von 
Sebastian Goder mit dem Titel „Der Film 
Deines Lebens“ . 
Über eine halbe Million verkaufte DVDs 
und ein sensationeller Erfolg im Kino dank 
eines glücklichen Zufalls während einer 
Fahrt zum Flughafen. Das gibt’s eben nur 
im Taxi!
Sebastian Goder live auf der Bühne sehen 
können Sie in der Komödie im Bayerischen 
Hof am Promenadeplatz in „Ladies Night“ .
Ladies Night – Nackte Tatsachen 
gegen den grauen Alltag
Ort der Handlung ist eine herunter gekommene englische Industriestadt. Ladies 
Night handelt von drei Freunden, die – 
ohne Arbeit, ohne Plan, ohne Perspektive 
– die meiste Zeit im Pub verbringen: Da ist 
Craig, der jeden Tag ein neues „todsicheres 
Ding“ am Laufen hat und doch immer nur 
auf der Flucht ist vor seinen Gläubigern, 
Barry, ewig abgebrannt, kämpft wie ein 
Löwe um das Besuchsrecht für seinen kleinen Jungen und der gutmütige Norman 
hockt hier tagelang herum, weil seine Frau 
von seiner Arbeitslosigkeit noch gar nichts 
weiß. Die Drei halten sich mit Gelegenheitsjobs und leeren Zukunftsphantasien 
über Wasser, bis unter ihren Frauen eines 
Tages das Chippendales-Fieber ausbricht. 
Und plötzlich wird eine Idee geboren: Sie 
sind zwar nicht die Schönsten, auch nicht 
mehr ganz jung, aber sie haben einen Plan: 
Als „Die Wilden Stiere“ werden sie antreten 
zum Männer-Striptease. Doch schon beim 
ersten Casting – man benötigt schließlich 
noch Mittänzer – stellt sich die alles 
 entscheidende Frage: GANZ ODER GAR 
NICHT?!
Diese turbulente Komödie überzeugt 
durch ihre Doppelbödigkeit. Sie erzählt 
auf heitere Weise vom ungewöhnlichen 
Kampf ganz gewöhnlicher Menschen 
 gegen Arbeitslosigkeit, Schulden und 
Tristesse.
„Ladies Night“ – vom 12. bis 23. Januar 
2016 in der Komödie im Bayerischen Hof. 
(TK)
Weitere Informationen und Tickets 
erhalten Sie unter 
www.komoedie-muenchen.de
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
VIP IM TAXI
Carolin Schuemer
WUSSTEN SIE SCHON ...
dass die erste Fotografie Deutschlands in München 
gemacht wurde? Unter Fotografie versteht man die Entwicklung und Verbesserung von technischen Verfahren zur Aufnahme und Speicherung von Bildern. Als ältestes Foto der Welt gilt 
die 1826 oder 1827 entstandene Aufnahme „Der Blick aus dem 
Fenster in Les Gras“ des Franzosen Joseph Nicéphore Niépce. 
Im Juli 1839 nahmen Carl August von Steinheil und Franz von 
Kobell das erste Foto Deutschlands in der Neuhauser Straße mit 
einem selbst entwickelten Negativverfahren auf. Das Bild zeigt 
die Münchner Frauenkirche und ist gerade einmal 4 Zentimeter 
groß. Zu besichtigen sind die Originale und andere Aufnahmen 
der Fotopioniere im Deutschen Museum München. (FK)
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Frankfurter Ring 97 • 80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
kontakt@er-tax.de
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
- Spiegeltaxameter
- MCT-05 und MCT-06 (Neu)
- Cey-System 
- Quittungsdrucker 
Alles aus einer Hand !
Kundendienst Kundendienst
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016

Seite 31

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Am ersten Weihnachtsfeiertag beginnt traditionell wieder die 
Winterspielzeit im Circus Krone Bau in der Marsstraße 43. 
Der Circus Krone ist das letzte und einzige Circus-Unternehmen 
in Deutschland, das neben dem reisenden Zelt-Circus auch im 
Winter im einzigen festen Circus-Gebäude Deutschlands von 
 Dezember bis April drei völlig verschiedene, internationale 
 Circus-Programme bietet. Für das Taxigewerbe bringen die 
 Circus-Vorstellungen viele zusätzliche Taxifahrten von und zur 
Marsstraße. (TK)
Vorstellungszeiten 1. Programm
Von 25. Dezember bis 6. Januar täglich zwei Vorstellungen
➔ Wochentags: 15.00 und 20.00 Uhr
➔ Sonn-und feiertags: 14.30 und 18.30 Uhr
➔ Silvester: 15.00 und 19.30 Uhr
Ab 7. Januar (bis einschließlich 31. Januar)
➔ Montag: Keine Vorstellung
➔ Dienstag und Donnerstag: 20.00 Uhr
➔ Mittwoch, Freitag und Samstag: 15.00 und 20.00 Uhr
➔ Sonntag: 14.30 und 18.30 Uhr
JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
 
Das Opfer
nicht alleine
lassen!
Jahr für Jahr leiden Millionen
von Menschen unter den Folgen 
krimineller Übergriffe. Die Täter
stehen sehr oft im Mittelpunkt 
des öffentlichen Interesses. Die 
Opfer werden zumeist vergessen.
Das muss sich ändern! rtner
Der WEISSE RING hilft Opfern mit Rat und Tat.
Auch Sie können mithelfen!
WEISSER RING e. V.
 55130 Mainz 
www.weisser-ring.de
✁
Wir wollen etwas tun. Wir möchten gerne Mitglied im WEISSEN 
RING werden. (Monatlicher Mindestbetrag, Einzelmitgliedschaft
€ 2,50, Ehepaare € 3,75, Jugendliche € 1,25.)
Name:
Straße:
PLZ/Ort:
Unterschrift:
AZ Verzweifelte Frau 86x120mm.indd 1 23.09.15 10:18
WICHTIGE INFORMATION
➔ WINTERSPIELZEIT IM CIRCUS KRONE – MANEGE FREI!
Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH
Brudermühlstr. 48a
81371 München
Tel.: 089/89 80 61-0
Fax: 089/89 80 61-20
info@ballnath.de
www.ballnath.de
Taxi-Versicherung vom Spezialisten
 Versicherungsvergleich
 Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten
 Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe
 Sondertarife für Neugründer
Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, 
Schutzbrief, Garantie
Mit Sicherheit ein guter Partner
TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53

Seite 32

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

formenreich.de
STADTKUNDE MÜNCHEN
➔ PERSONEN AUF STRASSENSCHILDERN
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
 
Das Taxigewerbe hat ohne Zweifel sehr viel mit Straßenbenennungen zu tun, ohne Ortskenntnisse geht es einfach nicht. 
Auf vielen Straßenschildern kann man dabei Personennamen finden.
Diese personenbezogenen Benennungen 
stellten allerdings keine Ehrung, sondern 
lediglich eine Orientierungshilfe dar. 
Königreich Bayern
Gleichzeitig mit dem Entstehen des modernen Bayern Anfang des 19. Jahrhunderts 
und dem Beginn des Königreiches Bayern 
im Jahr 1806 begann das herrschende 
 Fürstenhaus der Wittelsbacher, Platz- und 
Straßenbenennungen zu politisieren und 
nach sich selbst zu benennen. Den Anfang 
machte Kurfürst Karl Theodor (1724–1799), 
als er 1797 befahl, die inoffizielle, umgangssprachliche Bezeichnung Stachus in 
Karlsplatz zu ändern. Dieses Unterfangen 
gelang bekanntlich nur unzureichend, denn 
noch heute wird die alte Bezeichnung der 
neuen vorgezogen. Die Karl-Theodor-Straße 
von 1893 ist übrigens nicht nach ihm, 
 sondern dem gleichnamigen Augenarzt aus 
dem Hause Wittelsbach (1839–1910) benannt. In jener Zeit entstand als erste 
Stadterweiterung außerhalb der mittelalterlichen Befestigungsanlagen die Maxvorstadt, benannt nach König Maximilian I. 
Joseph (1756–1825). Die dort neu erbauten Plätze und Straßen erhielten ihre Benennungen auf Befehl des Königs und auch 
des Kronprinzen Ludwig, der sich 1822 mit 
der Ludwigstraße selbst verewigte. Sämtliche Straßen der Maxvorstadt trugen nun 
die Namen der verschiedenen noch lebenden Damen und Herren des Königshauses 
oder erinnerten an Schlachten, an denen 
bayerische Einheiten auf Kosten der einfachen Soldaten siegreich gegen die französische Armee gekämpft hatten. Die Wittelsbacher sorgten damit für ihre eigene 
Präsenz im öffentlichen Raum und begannen die Tradition, dass Straßenbenennungen einen politischen Zweck erfüllen 
 sollten. Später – 1858 – kamen noch die 
Maximilianstraße nach König Maximilian II. 
(1811–1864) sowie 1890 die Prinzregentenstraße nach dem Prinzregenten Luitpold 
(1821–1912) hinzu. Diese Benennungen 
nach lebenden Personen des Herrscherhauses nahmen teilweise bemerkenswerte 
Auswüchse an: Im Neubauviertel nördlich 
des dörflichen Schwabing kamen im Jahr 
1896 sogar Kinder des Herrscherhauses zu 
Straßenehren: Gundelindenstraße (5 Jahre), Helmtrudenstraße (10 Jahre) sowie 
Wiltrudenstraße (12 Jahre). 
Nach Lebenden
Heute erscheint die Praxis, Straßen nach 
lebenden Personen zu benennen, ungewohnt, wenn nicht sogar unangemessen. 
Wie oben gezeigt, war es im 19. Jahrhundert hingegen gang und gäbe, Frauen und 
Männer jeden Alters aus der Familie der 
herrschenden Wittelsbacher mit der Benennung einer Straße zu ehren. Gegen Ende 
des 19. Jahrhunderts begann auch auf den 
Straßenschildern das bürgerliche Zeitalter, 
es erschienen nun zahlreiche lebende 
Nicht-Adelige auf ihnen, so sie sich um das 
Gemeinwohl verdient gemacht hatten. Genannt sei hier der ehemalige Bürgermeister 
des 1899 eingemeindeten Nymphenburg, 
Franz Kratzer (1825–1900), dessen bereits 
1893 benannte Straße von München übernommen wurde. Nicht weit davon entfernt 
liegt die 1910 benannte Dall’Armistraße 
mit der Begründung: „Zur Ehrung des Begründers des neuen Bürgerheims an dieser 
Straße, Heinrich Ritter von Dall’Armi“, der 
von 1846 bis noch 1922 lebte. Es gab aber 
auch erfolgreiche Versuche, sich das Wohlwollen einflussreicher Persönlichkeiten zu 
erschleimen. Der Immobilienentwickler der 
dortigen Gegend, Johann Eisenböck, benannte 1879 die Hauptachse seines Besitzes nach Rudolph von Roman (1836–1917). 
Freiherr von Roman war damals als Vorstand des Bezirksamtes München (vergleichbar mit dem heutigen Landratsamt) 
verantwortlich für die Genehmigungen der 
Ehrung
Soll nach einer Persönlichkeit eine Straße 
benannt werden, so prüft heute das Stadtarchiv, ob diese Person einer solchen Ehrung würdig ist, und der Ältestenrat des 
Stadtrates entscheidet, ob er der Empfehlung des Stadtarchives nachkommt oder 
nicht. So ging die Stadtverwaltung aber 
nicht immer vor, denn früher wurden Straßenbenennungen häufig von oben herab 
befohlen. So kam es, dass die jeweiligen 
politischen Machthaber sich oft auf Straßenschildern selbst ehrten. 
Natürliche Benennungen
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestand 
München im Großen und Ganzen lediglich 
aus der heutigen Altstadt innerhalb der 
gleichnamigen Ringstraße und die dortigen 
Verkehrsflächen trugen „natürliche“ Bezeichnungen. Sie hießen nach Ortschaften, 
zu denen sie führten, nämlich die Neuhauser Straße und Sendlinger Straße. Hier 
kommt gleich die erste Ausnahme, nämlich 
die kurze Fürstenfelder Straße. Sie hat mit 
der Stadt im Westen an sich nichts Richtungsmäßiges zu tun, sondern bezieht sich 
auf ein Gebäude, das dem dortigen Kloster 
gehörte. Weitere natürliche Namensgebungen bezeichnen geographische Gegebenheiten wie etwa das Tal zur Isar hinab, die 
Hochbrückenstraße, Neuturmstraße oder 
Färbergraben und Hofgraben nach den 
Stadtbefestigungen. Auch wirtschaftliche 
Nutzungen spielten eine Rolle bei den Benennungen: Brunnstraße, Schäfflerstraße, 
Herzog- und Josephspitalstraße, Burgstraße, Maderbräustraße, Lederer-, Münz- und 
Bräuhausstraße oder der Rindermarkt. 
 Hierzu gehört auch der bereits genannte 
Färbergraben. Und dann noch ansässige 
Hausbesitzer, nach denen beispielsweise 
die Kaufingerstraße, der Schrammerstraße 
oder der Dienerstraße benannt wurden.

Seite 33

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
 
von Eisenböck geplanten Bauvorhaben. 
 Gemeinderäte und -angestellte, Pfarrer, Ingenieure, Anwohner und Wohltäter kamen 
straßenmäßig zum Zug. Man griff aber auch 
über die engeren Grenzen hinaus und ehrte 
ausländische Herrscher, deutsche und ausländische Heerführer, Soldaten, Pioniere 
der Technik – je nach Bedarf des Zeitgeistes. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeiten, die sich damals Grundbesitzern und Bauherren boten, 
nämlich Privatstraßen in Neubaugebieten 
nach sich selbst und ihren Familienangehörigen benennen zu lassen. Ein besonders 
auffallendes Beispiel: Auf dem Gemeindegebiet von Thalkirchen entwickelte sich auf 
dem Grund von Eugen Gerbl ab 1895 die 
Villenkolonie Prinz-Ludwigs-Höhe. Der Architekt und Bauunternehmer Jakob Heilmann (1846–1927) hatte das Gelände 1894 
gekauft und ließ nun Häuser für finanziell 
gut gestellte Kreise errichten. Für die 
 neuen Wohnstraßen brachte Heilmann 
 seine familiären Verhältnisse ins Spiel. In 
erster Ehe war er mit Ida Rosipal verheiratet und hatte mit ihr eine Tochter ebenfalls 
namens Ida. Nach dem Tod ihrer Mutter 
heiratete ihr Vater 1880 Josephine Hierl. 
Aus dieser Ehe stammten die Kinder Albert, 
Frieda, Irene, Josephine, Otto und Paula. 
Von ihnen wiederum heiratete Frieda den 
Möbelfabrikanten Anton Pössenbacher. Alle 
diese Personen plus Gerbl erhielten Straßen 
nach sich benannt. Nur Albert und Otto 
mussten 1900 bei der Eingemeindung weichen, weil es in München bereits eine 
Adalbert- und eine Ottostraße gab. Seit 
1911 allerdings begann sich verständliche 
Kritik an den Straßenbenennungen nach 
Lebenden zu regen. Dennoch kam es später 
noch zu einem regelrechten Exzess, nämlich während des Dritten Reiches. Damals 
übte man in München – immerhin die 
„Hauptstadt der Bewegung“ – eine fast 
vollständige Zurückhaltung bei der Benennung nach lebenden Machthabern. Anders 
in den seit 1938 eingemeindeten Orten: 
Hier entstanden in den neuen Siedlungen 
ganze zusammenhängende NS-Viertel, deren Straßen etwa nach Hermann Göring, 
Joseph Goebbels, Rudolf Heß und natürlich 
Adolf Hitler benannt wurden und mit der 
Eingemeindung nach München gelangten. 
Diese mehr als zweifelhaften Ehrungen 
 verschwanden nach dem Sieg der US-Armee 
gleich im Sommer 1945 wieder. Seitdem 
hält man sich an den Grundsatz, eine Ehrung auf dem Straßenschild erst nach dem 
Tod der entsprechenden Person zu beschließen. Dennoch gab es zwei Ausnahmen, 
weil man die geehrten Personen als ungewöhnlich verdient für die Stadt München 
erachtete. So entschied sich der Stadtrat 
1951 für die Umbenennung der Pfandhausstraße in Pacellistraße nach Papst Pius XII. 
(1876–1958), der bürgerlich Eugenio Pacelli hieß und von 1917 bis 1925 Botschafter 
des Vatikans in München gewesen war. Im 
Jahr 1956 verstieß der Stadtrat zum letzten Mal gegen seine eigenen Grundsätze, 
als er den Gustl-Waldau-Steg beim Herkomerplatz benannte – immerhin keine 
Straße, sondern nur ein Fußweg, der aber 
in der Nähe der Wohnung des Geehrten an 
der Mauerkircherstraße 89 lag. Dieser war 
Schauspieler, hieß mit richtigem Namen 
Gustav Freiherr von Rummel und lebte von 
1871 bis 1958. 
Geburtstage
Bayerns zweiter König, Ludwig I. (1786–
1868), machte sich – noch als Kronprinz – zu seinem 36sten Geburtstag am 
25. August 1822 ein wahrhaft fürstliches 
Geschenk: Er befahl die Benennung der im 
Bau befindlichen Prachtstraße nach sich 
selbst. Seit jenem Tag gibt es die Ludwigstraße. Eine beliebte Ehrung verdienter 
Bürger war seitdem die Umbenennung 
einer Straße nach ihnen, und zwar wenn 
sie an dieser auch noch wohnten. Zwei 
 Beispiele seien genannt: Im Jahr 1908 
 erhielt die lachhafte Hasenstraße den Namen Seidlstraße mit der Begründung: „Zu 
Ehren des Königlichen Akademie-Professors 
Dr. Gabriel Ritter von Seidl, Erbauer des 
Deutschen Museums und anderer Monumentalbauten in München, gelegentlich der 
Feier seines 60. Wiegenfestes.“ Seidl 
(1848–1913) wohnte im denkmalgeschützten Eckhaus mit der heutigen Adresse 
Marsstraße 26, damals Seidlstraße 7. Er 
konnte also noch die restlichen fünf Jahre 
seines Lebens das Privileg genießen, an 
seiner eigenen Adresse zu residieren. Ähnliches Glück widerfuhr dem Maler Eduard 
Grützner (1846-1925) im Jahr 1916 zu seinem 70. Geburtstag, als die Praterstraße in 
Grütznerstraße umbenannt wurde, wo er 
selbst auch im heute ebenfalls denkmalgeschützten Anwesen Nummer 1 lebte. 
Eingemeindungen
Im Jahr 1854 begann mit den Eingemeindungen der Au, von Giesing und Haidhausen die politische Ausdehnung der Hauptund Residenzstadt auf oberbayerisches 
Gebiet. Um unnötige Verwechslungen zu 
vermeiden, musste dies zur Umbenennung 
von Straßen führen, die innerhalb der bisherigen Stadtgrenzen bereits vorhanden 
waren. Das Jahr 1947 sah die umfangreichste Welle von Umbenennungen, die je 
in München durchgeführt werden musste. 
Insgesamt 776 Plätze und Straßen erhielten einen neuen Namen. Dies wurde durch 
die zehn Eingemeindungen zwischen 1938 
und 1942 (Allach, Aubing, Langwied, Lochhausen, Ludwigsfeld, Großhadern, Obermenzing, Pasing, Solln und Untermenzing) 
nötig, wo während des Zweiten Weltkrieges 
(1939–1945) die notwendigen Umbenennungen als kriegsunwichtig nicht vorgenommen worden waren. Zum Beispiel gab 
es im erweiterten München bis 1947 zwei 
Prinzregentenstraßen, zwei Ludwigstraße, 
zwei Maximilianstraßen sowie drei Theresienstraßen, um nur einige wenige Mehrfachbenennungen nach Personen aufzuführen. 
Grundsätze
Vorsätze und Grundsätze werden bekanntlich manchmal eingehalten, so auch bei 
den Straßenbenennungen. Der Stadtrat bemüht sich, Verkehrsflächen in einzelnen 
Gegenden nach thematisch zusammenhängenden Gesichtspunkten zu benennen. In 
Sendling zum Beispiel findet man auf den 
Straßenschildern viele Personen aus der 
dortigen Bauernschlacht von 1705, in Harlaching aus der Zeit, als in Griechenland 
von 1832 bis 1862 der Wittelsbacher Prinz 
Otto (1815–1867) als König regierte. 
Auf dem Areal der ehemaligen Kasernen 
entstanden meist Straßen nach Opfern 
rechtsradikaler Gewalt seit 1918 und nach 
Frauen, die sich politisch verdient machten. Hier wird auch nachgeholt, dass 
 Frauen bei der Vergabe von Straßennamen 
bislang zu kurz gekommen sind. 
Ziemlich undurchsichtig hingegen bleiben 
die Blumen- und Pflanzenviertel. Denn wer 
kann sich schon merken, ob die Waldrebenstraße im Großhaderner Waldviertel oder in 
der Lerchenau liegt. Dort gibt es wenigstens 
einen Ausreißer, nämlich die Thaddäus- 
Robl-Straße. Bis ins Jahr 1947 hieß diese 
Verkehrsfläche Lilienstraße. Weil es aber 
eine solche bereits in München gab, erhielt 
sie im Rahmen der umfangreichen Umbenennungen jenes Jahres ihren heutigen Namen nach dem international erfolgreichen 
Münchner Radrennfahrer Thaddäus Robl 
(1877–1910). Und warum? Weil sich gleich 
östlich anschließend eine schon längst verschwundene Radrennbahn befand. So dient 
wenigstens diese Straße als Gedächtnis der 
Stadt, wenn die anderen Straßennamen 
schon beliebig austauschbar sind. (BW)

Seite 34

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JANUAR 2016
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Freitag, 01. Januar
 ➔ 06.00 Uhr, Jack Rabbit, 
After 6 – Die längste Party der Stadt
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Circus Maximus
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wiener Neujahrskonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic! – Zauber der Illusion
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Das neue Jahr beginnt
 ➔ 20.00 Uhr, Oberanger Theater im 
Vollmarhaus, Silvester-Gala
Samstag, 02. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic! – Zauber der Illusion
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Reithalle München, 
Candide
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner 
Kaspar und das ewig' Leben
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Anouschka & Anina Doinet
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Die Eule und das Kätzchen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hosea Ratschiller
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Wie im Himmel
Sonntag, 03. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic! – Zauber der Illusion
 ➔ 16.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Dreikönigsspiel
 ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, 
Candide
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La bohème
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Disney in Concert
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Wie im Himmel
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Banana Fishbones
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Blözinger
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Die Feuerzangenbowle
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Elias Meister's Miracle Box
Montag, 04. Januar
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Disney in Concert
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic! – Zauber der Illusion
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bairisch-Diatonischer Jodelwahnsinn
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Blözinger
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festliches Neujahrskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Gala der Tenöre
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Magic Monday
Dienstag, 05. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Blözinger
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Über die Kunst seinen Chef 
anzusprechen und ihn um eine 
Gehalts erhöhung zu bitten
 ➔ 21.30 Uhr, Substanz, I Hope You Die
Mittwoch, 06. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das 
Handbuch für den Neustart der Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Eure Mütter
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Snow Symphony
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Über die Kunst seinen Chef 
anzusprechen und ihn um eine 
Gehaltserhöhung zu bitten
Donnerstag, 07. Januar
 ➔ 16.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Snow Symphony
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Da Rocka und da Waitler
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Victory + Cruizzen
Freitag, 08. Januar
 ➔ 11.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie 
August Everding – Tschick
 ➔ 13.15 Uhr, Gasteig, Klavierklasse 
Prof. Wolfram Schmitt-Leonardy
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Apassionata – 
Im Bann des Spiegels
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Lügen der Papageien
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Ein magischer Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Snow Symphony
 ➔ 20.30 Uhr, FestSpielHaus, 
Knochenfinger
 ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Musically Mad
Samstag, 09. Januar
 ➔ 15.00 Uhr, Olympiahalle, 
Apassionata – 
Im Bann des Spiegels
 ➔ 16.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Snow Symphony
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten, 
Sakraldinner 1 – 
Mord in der Abtei Benifizius
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Adams Nabel
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Caligula
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Mono & Nikitaman
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie 
August Everding – Tschick
Sonntag, 10. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven 
– Cello Plus – 3. Konzert
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, 
Apassionata – 
Im Bann des Spiegels
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Schwanensee
 ➔ 16.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Snow Symphony
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 18.00 Uhr, Backstage, 
Mike Singer & Ado Kojo
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Kasimir und Karoline
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni – Die Rhythmus-Poeten
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Lambert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ohne Rolf
Montag, 11. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Sonntag
Dienstag, 12. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Lügen der Papageien
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Weight
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Wolfgang Krebs
 ➔ 21.00 Uhr, Funkhaus München, 
BR-Klassik Studiokonzert
Mittwoch, 13. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Arabella
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie 
August Everding – Back in town
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Adams Nabel
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Das Duell
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Günter Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Steven Wilson
Donnerstag, 14. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Junge Solisten
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Salon Pitzelberger
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
19 Jahre Mother Africa – 
Jubiläumstour
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Adams Nabel
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Das Duell
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Günter Grünwald
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 
beNUTS + Rapid
Freitag, 15. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Muffatwerk, Pohlmann
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Adams Nabel
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Das Duell
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Günter Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
In This Moment
 ➔ 20.00 Uhr, Pelkovenschlössl, 
Josef Brustmann
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Oide Wiesn Bürgerball
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Che Sudaka
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter Theater, 
Welten.Tänzer
Samstag, 16. Januar
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, 
Feuerwerk der Turnkunst
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Arabella
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
67. Ball der Nationen
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Salon Pitzelberger
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Adams Nabel
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Günter Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Hund sans scho
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rudolf Buchbinder & Sächsische 
Staatskapelle Dresden
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The T.C.H.I.K. + Schmeisig
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter Theater, 
Welten.Tänzer
Sonntag, 17. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, South Pole
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers Musikalische Leidenschaften
 ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, 
André Rieu und sein 
Johannes Strauß Orchester
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Don Giovanni
 ➔ 18.00 Uhr, Reithalle München, 
Salon Pitzelberger
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Cuarteto Casals
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ecoo Meineke
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Ludwig Seuss
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Thomas Quasthoff & Michael Frowin
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Ben Caplan & The Casual Smokers
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2016
SERVICE

Seite 35

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter Theater, 
Welten.Tänzer
Montag, 18. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alfred Mittermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han's Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Hornklasse 
Prof. Johannes Hinterholzer
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Three Days Grace
Dienstag, 19. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Arabella
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alfred Mittermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Lügen der Papageien
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han's Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Studio für 
Historische Aufführungspraxis
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Threshold
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Triptychon des Augenblicks
 ➔ 20.00 Uhr, theater ... und so fort, 
wohnen. unter glas
Mittwoch, 20. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Beethovens IX. 
Sinfonie / Carima Burana
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Don Giovanni
 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Mark Benecke
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Paul Kalkbrenner
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Philipp Scharri
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Triptychon 
des Augenblicks
Donnerstag, 21. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Backstage, EMP 
Persistence Tour 2016
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Couplet AG
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, United Balls
Freitag, 22. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Hello, Dolly!
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
*Narrhalla Soirée
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Manowar
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Megaherz
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Von Bach bis Beyoncé
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Nick Woodland
Samstag, 23. Januar
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Dialogues des Carmélites
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Tribulation + 
Grave Pleasures + Vampire
 ➔ 19.30 Uhr, Zenith, Parkway Drive
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Die Ballnacht mit Hugo Strasser
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Lügen der Papageien
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Fraktus
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, Happy New Year-Party
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, 
Ron Pope The Nighthawks
Sonntag, 24. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award – 1. Matinée Mein Beethoven
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Das Lächeln einer Sommernacht
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Klassiker
 ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 19.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Akademischer 
Orchesterverband München
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Bayerischer Landwirtschaftlicher 
Hofball
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Lügen der Papageien
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Hilary Hahn, Violine
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hosea Ratschiller
Montag, 25. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni. Höfer
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Hans Klok – The New Houdini
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, LSD on CIA
Dienstag, 26. Januar
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, Der Ruf der Wildnis
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Therion + 
Luciferian Light Orcestra + Ego Fall 
+ Imperial Age
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alexander Liegl
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Hans Klok – The New Houdini
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Noah Gundersen
Mittwoch, 27. Januar
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Glück – Le Bonheur
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Hans Klok – The New Houdini
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Reiner Kröhnert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Well-Brüder
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Paper Kites
Donnerstag, 28. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Dialogues des Carmélites
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Yo-Yo Ma spielt 
Bach
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der Goldene Drache
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Eva Eiselt
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Glück – Le Bonheur
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Silla
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Walzerträume
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Well-Brüder
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Kids of Adelaide
Freitag, 29. Januar
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Coheed & Cambria
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der Goldene Drache
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Flüsterzweieck
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Gaudeamus Ball
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Glück – Le Bonheur
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Götz Widmann
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
In the Night / Ballett von Aszure 
Barton / Sinfonie in C
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Lgoony & Crack Ignaz
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stipsits und Rubey
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Money Boy 
feat. GloUpDineroGang
Samstag, 30. Januar
 ➔ 13.00 Uhr, Pelkovenschlössl, 
Moosach Narrisch
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Dialogues des Carmélites
 ➔ 19.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Köln-Münchner Karnevalsparty 2016 
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Italiens Belcanto-Opern
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geht’s noch?! – Der große Krampf
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Helloween
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ball der Sterne
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der Goldene Drache
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Glück – Le Bonheur
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hagen Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, Hippiefasching
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Pogatschar UNSTAGED
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Scream Your Name
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Stipsits und Rubey
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Äl Jawala
 ➔ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, 
Nachtmusik der Moderne
Sonntag, 31. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, 
BMW Welt Jazz Award – 
2. Matinée Oded Tzur Quartet
 ➔ 11.30 Uhr, Lustspielhaus, 
zehnHOCHeins
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Kinderfasching im Deutschen Theater
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus
 ➔ 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Glück – Le Bonheur
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Der Goldene Drache
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, South Pole
 ➔ 20.00 Uhr, Strom, Blackout Problems
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Kataklysm 
+ Septicflesh + Aborted
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Schwarze Grütze
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Simon Pearce
JANUAR 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
 
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JANUAR 2016
 ➔ 01.–06.01. Fr–Mi 11.00 Uhr, Isartor, Die größte Feuerzangenbowle der Welt
 ➔ 02.–31.01. So 18.00 Uhr, Mi–Fr 20.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Die Mausefalle
 ➔ 02.–10.01. Sa+So 14.30 Uhr, Mo–Fr 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Ich war noch niemals in New York
 ➔ 02.–10.01. Fr+Sa 17.30 Uhr, So+06.01. je 14.30 Uhr, Mo–Do 20.00 Uhr, GOP, Stardust
 ➔ 02.–09.01. Mo–Fr 20.00 Uhr, 06.01. 18.00 Uhr, So 15.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Zwei ahnungslose Engel
 ➔ 06.–16.01. Di–Sa 20 Uhr, Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft
 ➔ 07.–30.01. Do–Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Bettlers Oper
 ➔ 08.–31.01. Fr–So 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Rusalka
 ➔ 11.–22.01. Mo–Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ladies Night
 ➔ 15.–31.01. Di–So 20.00 Uhr, Spiegelsalon, Bussi – Das Munical
 ➔ 15.–31.01. Di–Do 20.00 Uhr, Fr 17.30 Uhr, Sa 21.00 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Machine de Cirque
 ➔ 19.–24.01. Di–Fr+So 20.00 Uhr, Sa 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding – King
 ➔ 21.–30.01. Do–Fr 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Jugend ohne Gott
istockphoto

Seite 36

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Sparsame und umweltverträgliche Antriebslösungen.
In einem T axi soll sich nicht nur der Fahrer, sondern auch 
seine Gäste wohl fühlen. In einem TOYOTA wird die Fahrt 
für alle Insassen eine entspannte Reise, denn unsere 
Fahrzeuge überzeugen bei Komfort und Ergonomie, 
Sicherheit und Ökonomie.
Erfahren Sie die Hybrid-Vorteile bei einer Probefahrt!
Hauspreis Auris Touring Sports inkl. T axi-Paket: Finanzierungskonditionen: 60 monatliche Raten
22.215 €
1
inkl. MwSt. und Überführung á 339,00 €
2
1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten; gültig bis 31.03.2015.
2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Hauspreis: 22.215,00 €; Anzahlung: 3.770,98 €; Nettodarlehensbetrag: 18.444,12 €; Bearbeitungsgebühr: 0,00 €; Gesamtbetrag: 20.340,00 €, gebundener Sollzins: 3,92%; effektiver Jahreszins: 3,99%; Laufzeit: 60 Monate; 60 monatliche Raten á 339,00 €. Das Angebot gilt 
für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 
PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH.
Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 l/100km, CO
2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). Energieeffizienzklasse A+.
Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße):
Peter Szitar
T el.: 089 / 547177-27
peter.szitar@toyota-dit.de
4x in München
T axi-Kompetenz-Center:
80687 München I Landsberger Str. 222
T axi-Service-Stützpunkte:
80807 München I Frankfurter Ring 166
80993 München I Dachauer Str. 463
81673 München I Neumarkter Str. 80
TOYOTA TAXI
FÜR MÜNCHEN!
Auris Touring Sports TAXI HYBRID
Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), 
und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS)
Die Highlights: • TAXI-Paket „Intax“
 • Klimaautomatik 
 • 15“-Leichtmetallfelgen
 • Multimedia-Audiosystem mit CD-Player
 • Rückfahrkamera
 • Bluetooth®-Freisprecheinrichtung; und vieles mehr!