TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier März 2016
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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➔ MÜNCHENS OLYMPISCHES AREAL OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE DER PARK HEUTE ALLE SPORTSTÄTTEN IM DETAIL SOMMERSPIELE 1972 700 ZUSÄTZLICHE TAXIKONZESSIONEN OBERWIESENFELD VOM FLUGPLATZ ZUR GRÜNEN LUNGE OLYMPIAPARK MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MÄRZ 2016
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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Birgit Heller (BH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Elke Choleva Tel.: (0 89) 21 61-367 Frau Birgit Heller Tel.: (0 89) 21 61-877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ MÄRZ 2016 Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 14.03. und 28.03., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 02.03., 09.03., 16.03., 23.03. und 30.03., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 05.03., 12.03., 19.03. und 26.03., jeweils von 10–13 Uhr Leistungskurs Montag, 07.03., 14.03., 21.03. und 28.03., jeweils von 20–22 Uhr Mittwoch 09.03., 16.03., 23.03. und 30.03., jeweils von 20–22 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Montag, 07.03., um 17.30 Uhr Samstag, 12.03., um 8.30 Uhr Montag, 21.03., um 17.30 Uhr Samstag, 26.03., um 8.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 17.03., von 13–17 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 16.03., ab 15 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 2/2016 vom 16. Februar bis 15. März 2016 ➔ Kurs 3/2016 vom 05. April bis 03. Mai 2016 Termine und Anmeldung: Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung/Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum ⁄ 02 Ausbildungstermine ⁄ März 2016 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08 VIP im Taxi ⁄ Sigmar Solbach 10 Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 10 ➔ Titelthema ⁄ Olympiapark – Münchens olympisches Areal 12 ➔ Interview ⁄ Hans Müller, Polizeihauptkommissar 16 ➔ Interview ⁄ Johannes Koser, Rotkreuz-Betriebe 18 ➔ Die Sportstätten im Olympiapark 19 ➔ Das Olympia-Attentat 24 ➔ Interview ⁄ Werner Limmer – Ein Zeitzeuge berichtet 25 ➔ Olympiastadion ⁄ Daten und Fakten 26 Stadt-Info ⁄ 3. Veranstaltungsprogramm Circus Krone 27 Wussten Sie schon ⁄ Gründung TSV 1860 27 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28 Historisches München ⁄ Der Architekt Hans Grässel 30 Messe München International ⁄ März-Programm 32 Stadt-Info ⁄ Die doppelte Mark 33 Wussten Sie schon ⁄ Dass der Osterhase … 33 Service ⁄ Veranstaltungskalender März 2016 34 ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3 atelier-tacke.de
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Tarifanpassung Wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben, hat der Stadtrat eine Änderung des Taxitarifs für die Landeshauptstadt München beschlossen. Der neue Tarif tritt am 1. März 2016 in Kraft. Folgende Tarifkomponenten wurden festgesetzt: ➔ Mindestfahrpreis = 3,70 Euro (Grundgebühr + 1. Schalteinheit) ➔ Kilometerpreise 0 bis 5 km = 1,90 Euro ➔ Kilometerpreise 5 bis 10 km = 1,70 Euro ➔ Kilometerpreise ab 10 km = 1,60 Euro ➔ Wartezeitpreis pro Stunde = 28,00 Euro ➔ Festpreis zwischen Flughafen München und Neue Messe München in beiden Richtungen inklusive Zuschläge (mit Ausnahme des Großraumfahrzeugzuschlages) = 63,00 Euro ➔ Zuschlag für üblicherweise im Kofferraum unterzubringendes Gepäck = 0,60 Euro ➔ Zuschlag für jedes frei transportierte Tier oder Käfig = 0,60 Euro ➔ Zuschlag Entgegennahme eines Fahrtauftrages über Fernmeldeeinrichtungen = 1,20 Euro ➔ Bei Fahrten mit Großraumtaxis (Personenkraftwagen, die nach ihrer Bauart und Ausstattung zur Beförderung von mehr als fünf Personen einschließlich Fahrzeugführer zugelassen und geeignet sind und in einem abgeteilten Lade- oder Kofferraum wenigstens 50 kg Gepäck mitführen können) beträgt der Zuschlag ab dem 5. Fahrgast unabhängig von der Gesamtanzahl der beförderten Personen, auch bei den in § 2, Nr. 10 genannten Festpreisen (Messe/Flughafen, Flughafen/Messe), pauschal 6,00 Euro. Wir informieren Sie mittels unseres Datenund Sprechfunks über die Zeiten und die zugelassenen Stellen zur die Tarif umstellung. Wie gewohnt können Sie sich zum Zeitpunkt der Tarifumstellung bei der Taxi-München eG eine neue Taxitarif- und Taxordnung in gebundener Form gegen kleines Geld an der Hauptkasse, 1. Stock Rückgebäude, abholen. (FK) Magnetkartenleser In den vergangenen Jahren wurden Millionen von Karten in Deutschland durch Exemplare mit den sogenannten EMV-Chips von der Kreditwirtschaft ersetzt. Die Umstellung erfolgte im Zuge der Schaffung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA) und diente insbesondere der Sicherheit der Verbraucher. Auf den Magnetstreifen sind wichtige Daten wie Kontonummer und Bankleitzahl hinterlegt. So gab es in der Vergangenheit immer wieder Betrugsfälle, bei denen die Informationen ausgelesen und Kartenkopien angefertigt wurden. Das ist nach Auskunft der Deutschen Kreditwirtschaft bei Chip- Karten nicht mehr möglich. Bereits seit Februar 2013 werden Kartenzahlungen mit PIN und das Geldabheben am Automaten nicht mehr über den Magnetstreifen auf den Rückseiten der Karten abgewickelt, sondern nur noch über die Mikrochips auf den Kartenvorderseiten. Der Magnetstreifen hat hier bereits ausgedient. Nur das Lastschriftverfahren mit Unterschrift, womit Verbraucher eine Einzugsermächtigung erteilen, wurde weiter über Magnetstreifenkarten akzeptiert. Am 11. Januar 2016 hat uns das AFC- Rechenzentrum mündlich davon in Kenntnis gesetzt, dass die Abrechnung von Girokarten (früher EC-Karte) über Magnetstreifenleser zum 1. Februar 2016 und die Akzeptanz von Kreditkarten auf Magnetstreifenbasis zum 30.09.2016 eingestellt wird. Das Rechenzentrum ist ein notwendiger Dienstleister, um die bargeldlose Bezahlung zu ermöglichen. Während das EC-Lastschriftverfahren mittels Magnetstreifen für uns nicht relevant ist, Girokarten mit EMV-Chips können bei der Taxi-München eG nur über das Kreditkarten terminal Ingenico iCT 250 abgerechnet werden, trifft uns die Abschaffung des Lastschriftverfahren mit Unterschrift dagegen deutlich. Zusammen mit dem Rechenzentrum und den Systemausrüstern prüfen wir derzeit intensiv alle Optionen und werden Sie zeitnah über den weiteren Verlauf informieren. (FK) Shuttle-Service Münchner Stoff Frühling Von Freitag, den 11. März bis Montag, den 14. März 2016 findet die Messe „Münchner Stoff Frühling“ statt. Die Taxi-München eG hat auch in diesem Jahr wieder den Zuschlag für die Organisation und Ausrichtung des Shuttle-Service erhalten. AKTUELLE INFORMATIONEN 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
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Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Shuttle-Service sind folgende Kriterien: ➔ Taxibus für 8 Fahrgäste ➔ keine Außenwerbung ➔ Datenfunk ➔ Sprechfunk mit betriebsbereitem Kanal 7 ➔ optisch einwandfreie und gepflegte Fahrzeuge. Die Bezahlung erfolgt entsprechend der vertraglichen Sondervereinbarung nach einer Stundenpauschale. Die Anmeldung für den Shuttle-Service ist ab Dienstag, 1. März 2015, 8 Uhr, nur persönlich in der Engelhardstraße 6, 1. Stock (Rückgebäude) im Kunden-Büro bei Frau Flotzinger oder Frau Weigl möglich. Eine Teilnahme im vergangenen Jahr garantiert nicht die Teilnahme in 2016. Entscheidend ist die Reihenfolge der Anmeldung! Wir weisen darauf hin, dass die eingesetzten Fahrzeuge während der gesamten Laufzeit der Veranstaltung die oben genannten Kriterien erfüllen müssen. (TK) Neue Straßennamen ➔ Atelierstraße „Atelier“ stammt aus dem Französischen und bedeutet Werkstatt, Fabrikhalle; der Begriff ist das Synonym für die Künstlerwerkstatt (Filmatelier, Maleratelier, Modeatelier). Straßenverlauf: Von der Friedenstraße ca. 130 Meter in südöstlicher Richtung, nordöstlich und parallel zur Rosenheimer Straße im ehemaligen Optimolgelände. ➔ Mattoneplatz Mattone, italienisch für „Ziegel, Backstein“, mit diesem Begriff soll daran erinnert werden, dass zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges aus Norditalien, u.a. aus der Provinz Udine, Wanderarbeiter zu Fuß über die Alpen kamen, um in den Münchner Ziegeleien zu arbeiten, darunter auch nach Berg am Laim. Das Gelände um den Mattoneplatz ist durch den Abbau der dort vorhandenen Lößablagerungen, die für die Ziegelherstellung verwendet wurden, entstanden. Straßenverlauf: Platz zwischen Baumkirchner Straße, Neumarkter Straße und Hermann-Weinhauser-Straße. (TK) Datenfunk-Tipps An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei der Nutzung des Datenfunks zu beachten sind oder hilfreich sein können. Kurzinfo für eine Änderung im Menü bei der neuen Softwareversion 1.148.0.11 des „com4cab“: Den Menüpunkt „erledigte Zahlungen“ (Abbildung 1) finden Sie, wie im TAXI- KURIER Februar 2016 schon angekündigt, in der aktuellen Softwareversion nicht mehr. Stattdessen befinden sich die Inhalte jetzt unter dem Menüpunkt „Kasse“ und dort unter dem Unterpunkt „Archiv“ (Abbildung 2). Wir trauern um unseren langjährigen Kollegen Thomas Kellnhauser (Geschäftsführer der VIP Taxi- Mietwagen GmbH) Herr Kellnhauser verstarb überraschend am 25. Dezember 2015 im Alter von 52 Jahren. Abbildung 1 Abbildung 2 MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5 Schnell. Preiswert. Kompetent.
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6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 TAXIKURIER: Herr Kardaschenko, viele Taxifahrer haben den Begriff Taxi Guide schon einmal gehört, wissen aber nicht genau, was eigentlich dahintersteckt. Erklären Sie doch bitte in ein paar Sätzen das Projekt „Taxi Guide“, seit wann gibt es Taxi Guides, wie viele gibt es und wie sind Sie organisiert? Alexander Kardaschenko: Das Projekt der Münchner Taxi Guides wurde erstmals 1999 ins Leben gerufen. Die Landeshauptstadt, damals das Tourismusamt (nunmehr München Tourismus), wollte stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Besucher eingehen. Im Wesentlichen sollte eine kurzfristige Verfügbarkeit im Angebot stehen sowie ein flexibler Ablauf der Stadtrundfahrt. Es sollte gewährleistet sein, dass die Gäste z.B. innerhalb von drei Stunden die Innenstadt, das Schloss Nymphenburg sowie den Olympiapark und die BMW-Welt sehen. Auch die von den Besuchern gewünschten Schwerpunkte oder Sonderwünsche sollten berücksichtigt werden, so dass ein Taxi Guide die ideale Ergänzung zum bestehenden Touristenprogramm der Landeshauptstadt ist. Mittlerweile wurden drei Kurse mit je 19 Teilnehmern absolviert. In erster Linie ist jeder Taxi Guide unabhängig, durch die Mitgliedschaft bei Taxi Guide München e.V. bietet sich ihm allerdings eine starke Auftragsbasis. TAXIKURIER: Welche Anforderungen und Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Bewerber an der Ausbildung teilnehmen kann? Alexander Kardaschenko: Neben allen selbstverständlichen Anforderungen wie einem gültigen Personenbeförderungsschein, einem sicheren Fahrstil, gepflegten und freundlichem Auftreten sowie Flexibilität suchen wir zusammen mit der Landeshauptstadt München, Abteilung München Tourismus, engagierte und München-interessierte Taxifahrer. Wir setzen perfektes Deutsch und mindestens eine Fremdsprache voraus, die der Teilnehmer vortragssicher beherrscht. Dabei muss Deutsch keineswegs die Muttersprache sein, im Gegenteil, wir freuen uns auf Teilnehmer mit anderen Muttersprachen. Im Besonderen suchen wir selbständige oder angestellte Taxifahrer(innen) mit geeigneten und gepflegten Fahrzeugen. Geeignet heißt in diesem Zusammenhang je größer desto vorteilhafter, da wir sehr oft auch Anfragen für Gruppen bis zu acht Personen haben. Im Herbst 2016 startet ein neuer Kurs für die Ausbildung zum TAXI GUIDE. Der theoretische Teil der Ausbildung findet in den Räumen der Taxischule München in der Engelhardstraße 6 statt. Im Gespräch mit dem TAXIKURIER erläutert Alexander Kardaschenko, Taxi Guide und Gästeführer der Landeshauptstadt München, alle Details zu Ausbildung, Prüfung und den späteren Einsatzmöglichkeiten. ➔ TAXI GUIDE KURS IM HERBST 2016 INFORMATION istockphoto
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Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7 Natürlich geht es hierbei auch um zusätzliche Verdienstmöglichkeiten, ein Kriterium, das gerade heutzutage im Taxigewebe nicht unbedeutend ist. Wir wünschen uns zusätzlich zu den genannten Voraussetzungen Kollegen, die mit „Herzblut“ an die Ausbildung herangehen und später das Erlernte auf ebensolche Weise an ihre Gäste vermitteln. TAXIKURIER: Skizzieren Sie doch bitte kurz den Ablauf der Ausbildung sowie der Prüfung, die anschließend abzulegen ist. Alexander Kardaschenko: Der Kurs wird am Samstag, den 8. Oktober 2016, beginnen, also nach dem Oktoberfest und der EXPO Real. Insgesamt sind 19 Kurstage vorgesehen, die zur einen Hälfte vormittags, zur anderen Hälfte vormittags und nachmittags stattfinden werden. Pro Woche sind nur zwei Kurstage geplant, jeweils Dienstag und Samstag, so dass der Kurs die zeitlichen Möglichkeiten der Teilnehmer nicht sprengt. Die Prüfungstermine sind in Absprache mit München Tourismus für Mitte Dezember angesetzt. Die Prüfung selbst wird schriftlich und praktisch durch München Tourismus abgenommen, wobei die praktische Prüfung in Deutsch bzw. den Fremdsprachen geprüft wird, für die sich der Teilnehmer beworben hat. Der Kurs endet mit der Abschlussfeier, voraussichtlich am Freitag, 16.12.2016, bei der die erfolgreich abgeschlossenen Absolventen von der Landeshauptstadt München, Abteilung München Tourismus, ihre Urkunden und ihre Taxi Guide-Ausweise überreicht bekommen. Einen detaillierten Kurs-Plan erhält jeder Teilnehmer(in) selbstverständlich rechtzeitig vor Kursbeginn. Weitere Informationen erhalten alle Interessenten auf www.taxi-guide-muenchen.de TAXIKURIER: Wird ein Taxi Guide ausschließlich als Gästeführer im Taxi eingesetzt, oder ergeben sich dank der fundierten Ausbildung auch andere Tätigkeitsfelder, z.B. Aufträge durch das Tourismusamt oder andere Agenturen? Alexander Kardaschenko: Grundsätzlich ist der Taxi Guide ein „taxifahrender Gästeführer“ . Die Aufträge erhält er im Wesentlichen durch München Tourismus und durch seine eigene Akquisition. Sofern eine Mitgliedschaft bei Taxi Guide München e.V. abgeschlossen wird, profitiert er des Weiteren von unseren Aufträgen, die in den letzten Jahren stetig und stark zugenommen haben. Dies ist natürlich auch einer der Gründe, weshalb wir diesen Kurs anbieten: Wir brauchen Verstärkung. Der Verein arbeitet mit einer Reihe von Agenturen, Reisebüros und Großfirmen zusammen und verfügt über ein gut funktionierendes Netzwerk. Auch Tagestouren zu den Schlössern sind möglich. Noch ein weiterer, nicht zu verachtender Vorteil: Der Ausweis „Geprüfter Taxi Guide der Landeshauptstadt München“ bietet dauerhaften und kostenlosen Eintritt in zahlreiche Museen und Ausstellungen und auch immer wieder eine Reihe von Vergünstigungen zu zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in München. Dieser Kurs ist für alle Teilnehmer eine echte, gewinnbringende Investition in die Zukunft. TAXIKURIER: Wir danken für das Gespräch und wünschen viel Erfolg für den kommenden Kurs. Das Gespräch mit Alexander Kardaschenko führte Thomas Kroker
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➔ DER LANDESVERBAND EU-Verordnung verpflichtet zur außergerichtlichen Streitbeilegung Am 09.01.2016 ist die ODR-Verordnung (Online Dispute Resolution) der EU in Kraft getreten, die eine Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten regelt. Nach § 14 Abs. 1 der ODR-VO sind alle Betreiber von elektronischen Handelsund Dienstleistungsplattformen verpflichtet, einen gut sichtbaren Hinweis auf die EU-Plattform zur außergerichtlichen Streitbeilegung zwischen Verbrauchern und Unternehmern auf Ihrer Website einzurichten und auf diese Plattform zu verlinken. Es ist davon auszugehen, dass von der Hinweispflicht Taxizentralen und Taxiunternehmen zumindest dann betroffen sind, wenn sie auf Ihren Webseiten oder anderen Medien (z.B. Apps) Online-Bestellungen ermöglichen, weil die Vermittlung bzw. Annahme von Fahrtbestellungen ein Dienstleistungsangebot im Sinne der EU-Verordnung darstellt (vgl. Artikel 4 d) der EU-Richtlinie 2013/11). Die Verordnung ist bereits in Kraft getreten, obwohl die Plattform selbst noch nicht freigeschaltet ist. Das wird aber voraussichtlich ab dem 15.2.2016 der Fall sein. Der Hinweis, der auch im Impressum oder in der Rubrik „rechtliche Hinweise“ veröffentlicht werden kann, könnte wie folgt aussehen: Verfahren zur außergerichtlichen Streitbeilegung Die Europäische Kommission stellt für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern eine Internetplattform bereit. Dort erhalten Verbraucher weitere Informationen über das „Verfahren zur alternativen Streitbeilegung“ . Die Plattform ist unter http:// ec.europa.eu/consumers/odr/ zu erreichen. Nach der Verordnung haben die EU-Mitgliedsstaaten Bußgeldregelungen für den Fall zu erlassen, dass gegen diese Verpflichtung verstoßen wird. Zudem wird diese Regelung als „Marktverhaltensregelung“ im Sinn des UWG mit der Folge angesehen, dass wettbewerbsrechtliche Abmahnungen möglich sein könnten. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen nach (Artikel 14 Abs. 2) der ODR-VO auch nationale alternative Schlichtungsstellen eingerichtet werden, über die ebenfalls Informationspflicht bestehen kann. Hierüber werden wir dann informieren. (Quelle: BZP) Taxi Deutschland gegen Mytaxi: Rabatte auf Taxitarife sind illegal Das Landgericht Frankfurt hat am 19.01.2016 über die Mytaxi-Rabatte geurteilt und stellt fest, dass Preisnachlässe auf behördlich festgelegte Taxitarife rechtswidrig sind. Dabei hatte Mytaxi in letzter Minute bei Gericht einen Antrag auf Vollstreckungsschutz eingereicht. Er soll die Zwangsvollstreckung des Urteils bis zur Entscheidung in der nächsten Instanz verhindern. Begründet hatte Mytaxi den ungewöhnlichen Antrag mit einer vermeintlich umstrittenen Rechtslage, die erst in letzter Instanz zu klären sei. Dazu Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland: „So will die Daimler-Tochter trotz eindeutiger Rechtslage so lange wie möglich unlauteren Wettbewerb betreiben. Ein solcher Antrag würde das heutige Urteil überflüssig machen, und wir waren zuversichtlich, dass das Gericht das anders sieht.“ Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen betreibt die gleichnamige Taxi-App „Taxi Deutschland“, an die bereits rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, sowie die mobile Taxirufnummer 22456, die aus jedem Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale verbin- AKTUELLE INFORMATIONEN Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie err eichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarf sfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztax en- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! 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det. Vorstand Schlenker sieht die Entscheidung positiv für Verbraucher und für die mittelständischen Taxibetriebe und Taxizentralen: „Mytaxi-Aktionen täuschen nur vor, Taxifahrten könnten billiger sein. Dabei wird der Rabatt vom finanzstarken globalen Unternehmen Daimler subventioniert. Mytaxi und Daimler warten mit einer Gewinnabschöpfung einfach, bis man den Ruftaxi-Mittelstand mit seinen rund Zehntausend Arbeitsplätzen vom Markt gedrängt hat. Ist die Konkurrenz tot und die Tarifpflicht aufgeweicht, kann der Kunde nichts mehr gegen höhere Preise oder weniger Service tun.“ Die „Geiz-ist-geil“-Mentalität der Kunden ist nachvollziehbar, aber leider sehr kurzfristig gedacht, so Schlenker: „Taxis sind Teil des öffentlichen Personennahverkehrs, und wie bei Bussen und Straßenbahnen will der Gesetzgeber weder Bevölkerung noch Verkehrsunternehmen einem ruinösen Preiswettbewerb aussetzen. Wer das Gesetz zur Tarifpflicht abschaffen will, stellt die Profitinteressen großer Unternehmen über die Interessen der Verbraucher; mit dem Ergebnis, dass die Nach frage den Preis bestimmt und Fahrgäste bei Regen oder an Silvester vier- bis zehnfache Summen zahlen – wie es vergleichbare Unternehmen (z.B. Uber) jetzt schon praktizieren.“ Die Auswirkung einer Rabattschlacht im Öffentlichen Verkehr liegen klar auf der Hand: „Die Daimler-Tochter Mytaxi will den Tarif aufweichen, kauft sich mit Rabattaktionen Marktanteile und spielt auf Zeit. Ab einer gewissen Mytaxi-Marktmacht wird aber das Gewerbe Richtung Großkonzernmonopol kippen: Fahrgäste erhalten dann nur noch Online-Service, Taxifahrer zahlen höhere Vermittlungsprovisionen, Städten entgehen Steuern. An der Tarifpflicht hängen zudem bis zu Zehntausend Arbeitsplätze in 700 Taxizentralen. Diese Mitarbeiter sind das Bindeglied zwischen den Taxifahrern auf der Straße. Wir als Taxizentralen vertreten auch deren Rechte.“ Wie erwartet, hat die Beklagte bereits angekündigt, das Urteil von einer höheren Instanz prüfen zu lassen. Wir werden Sie über den weiteren Verlauf informieren. Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1 SIE KANN AUCH FÜR DICH SEIN … DIE SPENDE FÜR DIE TAXISTIFTUNG TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Gerbermühlstraße 9 60594 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG 60318 Frankfurt am Main Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00
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www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Ihre Ansprechpartner: Zu jedem Einsatz bereit. Passat Variant Trendline BlueMotion Technology /two.lf./zero.lf TDI /one.lf/one.lf/zero.lf kW (/one.lf/five.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/three.lf/außerorts /four.lf,/one.lf/kombiniert /four.lf,/five.lf/ CO/two.lf-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/one.lf/nine.lf. Ausstattung: Hellelfenbein, Taxi-Mietwagen-Sitzpaket in Kunstleder, Klimaanlage, Komfortblinker, Müdigkeitserkennung, Multifunktionslenkrad, Start-Stopp-System, Geschwindigkeitsregelanlage, LED-Taxi-Dachzeichen, ParkPilot, Winterpaket, /two.lf integrierte Kindersitze u. v. m. /one.lf Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell und beim Kauf eines neuen Volkswagen Passat Variant Taxi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Taxi Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, SEAT, ŠKODA) mit mind. /four.lf Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu /one.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf € über dem von uns ermittelten DAT-Gebrauchtwagenwert. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Hauspreis (brutto): /two.lf/nine.lf./four.lf/three.lf/nine.lf,/six.lf/zero.lf € /one.lf inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /six.lf./five.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./nine.lf/three.lf/nine.lf,/six.lf/zero.lf € Bis zu /one.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf € Inzahlungnahmeprämie sichern./one.num Bernd Obkirchner Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf Sollzinssatz (gebunden) p.a.: /two.lf,/nine.lf/five.lf % Effektiver Jahreszins: /two.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /one.lf/one.lf./five.lf/six.lf/five.lf,/zero.lf/one.lf € Gesamtbetrag: /three.lf/one.lf./five.lf/zero.lf/two.lf,/six.lf/one.lf € /four.lf/eight.lf Monatsraten à /two.lf/seven.lf/nine.lf,/nine.lf/five.lf € /one.lf,/two.lf Demnächst bei der MAHAG: Der neue Touran als Taxi. 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 ➔ SIGMAR SOLBACH IN „ZIEMLICH BESTE FREUNDE“ Sigmar Solbach, Schauspieler mit breitem Spektrum und Repertoire, wirkte in über 80 Fernsehproduktionen mit. Als Dr. Frank war er der wohl beliebteste Fernseharzt aller Zeiten. Auf der Bühne zu sehen ist Sigmar Solbach in dem Stück „Ziemlich beste Freunde“ vom 16. März bis zum 7. Mai in der Komödie im bayerischen Hof. Ziemlich beste Freunde Philippe braucht einen neuen Pfleger. Mitleid braucht er nicht. Der Vorstadtganove Driss kommt frisch aus dem Gefängnis und braucht nur ein gescheitertes Vorstellungsgespräch für seinen Antrag auf Arbeitslosengeld. Mitleid kennt er nicht. Philippe stellt ihn ein. So prallen zwei völlig unterschiedliche Charaktere, zwei Welten aufeinander, und aus der Angestelltenbeziehung entwickelt sich eine ganz außergewöhnliche Freundschaft, die alle Konventionen über den Haufen wirft. Philippe gewinnt neue Lebensfreude – Driss übernimmt zum ersten Mal Verantwortung. Lachen Sie über die liebenswerte, respektlose, ja manchmal unverschämte Art von Driss, der es aber gerade damit schafft, in Philippe das wieder zu wecken, was er schon verloren zu haben glaubte: Den Spaß am Leben. Wer kennt ihn nicht, den Erfolgsfilm „Ziemlich beste Freunde“? Nun haben Sie Gelegenheit, diese wunderbare Komödie um den reichen, adeligen Philippe, der vom Hals abwärts gelähmt ist und den Ex-Knacki Driss, der sich bei ihm als Pfleger bewirbt, auf der Bühne zu erleben. Sigmar Solbachs Weg führte während einer Theater-Tournee nach München. Auf Tourneen ist man ja oft monatelang von Zuhause weg. So hatte ein Tournee-Mitarbeiter seinen Hund dabei. Als der Tournee- Tross am Tag nach der letzten Vorstellung in die nächste Stadt, die circa 350 km entfernt war, losfahren wollte, war plötzlich der Hund verschwunden. Alles suchen half nichts. Hasso konnte nicht gefunden werden. Da wir jedoch pünktlich zur Abendvorstellung anwesend sein mussten, fuhren wir ohne den Tournee-Hund ab. Als wir unser Ziel erreichten, rief das Münchner Hotel an, dass Hasso wieder aufgetaucht sei. Was tun? Ein Taxi! Der Hund wurde in ein Taxi gesetzt und herrschaftlich 350 km zu seinen Frauchen und Herrchen befördert. Seine aristokratische Haltung im Taxi war der Grund, dass ihm trotz der hohen Kosten niemand böse sein konnte. (TK) Informationen und Tickets unter www.komoedie-muenchen.de Prominente berichten über ihre Erfahrungen VIP IM TAXI Ein Fahrgast stieg am 18.01.16 gegen 2.45 Uhr in Landshut am Taxistand bei der Martinskirche in ein Taxi und ließ sich nach Moosburg fahren. In der Stadtwaldstraße forderte er nach dem Anhalten unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld und des Handys. Der 25-jährige Taxifahrer konnte noch den Fahrzeugschlüssel abziehen und aus dem Taxi flüchten. Der Täter flüchtete anschließend mit den Tageseinnahmen zu Fuß in unbekannter Richtung. Eine von der Polizei inspektion Moosburg eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief ergebnislos. Der Taxifahrer wurde bei dem Überfall nicht verletzt. Täterbeschreibung: Der Täter war ca. 50 Jahre alt, 170 cm groß, hatte eine kräftige Figur, trug eine dunkle Hose, eine zweifarbige hellgraue/schwarze dicke Jacke mit Kragen, schwarze Lederhandschuhe und Halbschuhe. Er sprach bayerischen Dialekt. Die Kriminalpolizeiinspektion Erding hat die Sachbearbeitung übernommen. Hinweise auf den Täter werden unter der Rufnummer 08122/968-0 erbeten. (TK) WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Nach einem Überfall auf einen Taxifahrer in Moosburg bittet die Kripo Erding um Hinweise auf den Täter
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www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. /one.lf/two.lf-/one.lf/six.lf, /eight.lf/one.lf/six.lf/six.lf/nine.lf München Ihre Ansprechpartner: Zu jedem Einsatz bereit. Passat Variant Trendline BlueMotion Technology /two.lf./zero.lf TDI /one.lf/one.lf/zero.lf kW (/one.lf/five.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /five.lf,/three.lf/außerorts /four.lf,/one.lf/kombiniert /four.lf,/five.lf/ CO/two.lf-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/one.lf/nine.lf. Ausstattung: Hellelfenbein, Taxi-Mietwagen-Sitzpaket in Kunstleder, Klimaanlage, Komfortblinker, Müdigkeitserkennung, Multifunktionslenkrad, Start-Stopp-System, Geschwindigkeitsregelanlage, LED-Taxi-Dachzeichen, ParkPilot, Winterpaket, /two.lf integrierte Kindersitze u. v. m. /one.lf Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell und beim Kauf eines neuen Volkswagen Passat Variant Taxi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Taxi Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, SEAT, ŠKODA) mit mind. /four.lf Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu /one.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf € über dem von uns ermittelten DAT-Gebrauchtwagenwert. /two.lf Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. /five.lf/seven.lf, /three.lf/eight.lf/one.lf/one.lf/two.lf Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. Hauspreis (brutto): /two.lf/nine.lf./four.lf/three.lf/nine.lf,/six.lf/zero.lf € /one.lf inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: /six.lf./five.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettodarlehensbetrag: /two.lf/two.lf./nine.lf/three.lf/nine.lf,/six.lf/zero.lf € Bis zu /one.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf € Inzahlungnahmeprämie sichern./one.num Bernd Obkirchner Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/one.lf/six.lf/six.lf Johannes Huber Tel.: /zero.lf/eight.lf/nine.lf//four.lf/eight.lf/zero.lf/zero.lf/one.lf-/five.lf/seven.lf/eight.lf Sollzinssatz (gebunden) p.a.: /two.lf,/nine.lf/five.lf % Effektiver Jahreszins: /two.lf,/nine.lf/nine.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /one.lf/one.lf./five.lf/six.lf/five.lf,/zero.lf/one.lf € Gesamtbetrag: /three.lf/one.lf./five.lf/zero.lf/two.lf,/six.lf/one.lf € /four.lf/eight.lf Monatsraten à /two.lf/seven.lf/nine.lf,/nine.lf/five.lf € /one.lf,/two.lf Demnächst bei der MAHAG: Der neue Touran als Taxi.
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 TITELTHEMA atelier-tacke.de OLYMPIAPARK ➔ MÜNCHENS OLYMPISCHES AREAL Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts bot das Münchner Oberwiesenfeld eine Landefläche für Ballone und Luftschiffe. Mit dem verstärkten Aufkommen der Flugzeuge wurde der Flugplatz Oberwiesenfeld ab 1909 als militärischer Flugplatz genutzt, ab 1920 fungierte dieser auch für den zivilen Luftverkehr. Der Flugplatz Oberwiesenfeld konnte jedoch den stetig wachsenden Anforderungen des Luftverkehrs nicht gerecht werden: So war beispielsweise das Flugfeld nicht eingezäunt, wodurch es zu Störungen durch Schaulustige kam und auch eine Zollabfertigung für den internationalen Luftverkehr schlichtweg unmöglich war. 1927 erteilte der Münchner Stadtrat daher einen Planungsauftrag für den Ausbau des Flugplatzes Oberwiesenfeld zu einem „Flughafen 1. Ordnung” . Dabei wurde das Gelände nördlich des Nymphenburg-Biedersteiner Kanals als Flugplatz deklariert. Vier Jahre später, am 03. Mai 1931 wurde der erste, voll funktionsfähige Flughafen München in Oberwiesenfeld mit einem Großflugtag und knapp 100.000 Besuchern gefeiert. Innerhalb dieser vier Jahre wurde eine große Flugzeughalle sowie Abfertigungs- und Verwaltungsgebäude, teils in Holzbauweise, errichtet. Aber schon kurz nach der feierlichen Eröffnung stellte sich heraus, dass der Flughafen Oberwiesenfeld aufgrund deutlicher Fortschritte in der Luftfahrt mittelfristig die Kapazitätsgrenzen erreichen wird. Wurden im Jahr 1932 noch etwa 16.000 Fluggäste in Oberwiesenfeld abgefertigt, verdreifachte sich die Anzahl der jährlichen Fluggäste in den kommenden fünf Jahren auf etwa 40.000 Fluggäste pro Jahr. Da eine Erweiterung des Flughafens Oberwiesenfeld wegen dessen Lage nicht möglich war, wurde 1936 ein Gelände südlich der Ortschaften Riem und Feldkirchen und nördlich von Kirchtrudering und Haar zum neuen Flughafenstandort bestimmt. Nach der Verlagerung des Flughafens München nach München Riem blieb der Flug hafen Oberwiesenfeld weiter in Betrieb und wurde von 1945 bis 1957 von der US-Armee genutzt. Der private Flugbetrieb auf dem Oberwiesenfeld wurde 1968 endgültig eingestellt, da das Gelände für den Olympiapark der Olympischen Sommerspiele 1972 benötigt wurde. Das einst flache Oberwiesenfeld, der Baugrund für den heutigen Olympiapark, grenzte an die 1913 nach München eingemeindete Stadt Milbertshofen. Bis 1938 befand sich dort der Verkehrsflughafen München-Oberwiesenfeld. Im Jahr der Schließung, 1938, landeten hier noch der französische Ministerpräsident Édouard Daladier und der britische Premierminister Neville Chamberlain zur Unterzeichnung des Münchener Abkommens. Nach der Verlegung auf den im Oktober 1939 neu eröffneten Flughafen München-Riem wurde das Gelände bis Kriegsende von der Luftwaffe genutzt. Nach 1945 blieb das Oberwiesenfeld rund zehn Jahre lang teilweise brach. Auf einer Teilfläche zwischen Schwere- Reiter-Straße und Nymphenburger Kanal entstand in dieser Zeit einer der drei Münchener Trümmerschuttberge, deren Material aus der stark kriegszerstörten Stadt herangefahren wurde. Die Halde auf dem Oberwiesenfeld wurde 56 Meter hoch und enthielt 10.000.000 Kubikmeter Schutt. Außerdem wurden ab 1946 entlang des Nymphenburger Kanals über 300 Kleingärten angelegt. Bis kurz vor Beginn der Bauarbeiten zu den Olympischen Spielen wurde der nördliche Teil des Feldes von Sportfliegern genutzt. Das letzte Flugzeug startete im März 1968. Der südliche Teil wurde zwischen 1954 und 1967 durch die jährliche Baumaschinenmesse (Bauma) belegt. Bereits vor Vergabe der Olympischen Spiele nach München war das spätere Vom Oberwiesenfeld zur einzigartigen Kombination von Sport- und Veranstaltungsstätte
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MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13 Olympia-Eissportzentrum, das 1972 für Boxveranstaltungen umgenutzt wurde, als Eisstadion am Oberwiesenfeld zwischen 1965 bis 1967 errichtet worden. Daneben entstand als zweites vorolympisches Bauwerk der Fernsehturm. Von diesen Projekten abgesehen, blieb das Oberwiesenfeld Strukturentwicklungsgebiet. Insofern war hier für den Bau olympischer Stätten ein idealer Ort. Nachdem 1966 das Internationale Olympische Komitee die Spiele an München vergeben hatte, wurden die Pläne für die städtebauliche Neuordnung des Oberwiesenfeldes konkret. Als Konzept wurde das Motto „Olympische Spiele im Grünen“ gewählt, gleichzeitig wollten die Verantwortlichen die damaligen Idealvorstellungen einer bürgernahen Demokratie umsetzen. Durch den Einsatz namhafter Landschaftsarchitekten und erstmaliger pflanzensoziologischer Aufnahmen vor Baubeginn – beispielsweise an der Regattastrecke Oberschleißheim – sollte erstmals die Natur und ökologische Gesichtspunkte eine Wertschätzung bei einem solchen Großereignis erfahren, so dass die künstlich geschaffene Landschaft das Olympiagelände dominierte. Die Idee selbst, eine Sportstätte in einem Grüngelände zu errichten, war zwar nicht neu, so verfolgte man bei der Anlage des Flensburger Volksparks in den zwanziger Jahren ein ähnliches Konzept, aber in der konsequenten, durchgehenden Gestaltung für eine Stätte der olympischen Spiele war sie völlig neu. So unterschied sich die Spielstätte deutlich von den Aufmarschplätzen der Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Auch die Architektur des Olympiastadions, das Dach einem Spinnennetz nachempfunden, hob sich von vielen bisher errichteten, oft monumental-neoklassizistisch geprägten olympischen Spielstätten ab. In diesem Sinn fiel auch das bis heute wegweisende graphische Erscheinungsbild aus, für das der visuelle Gestalter bzw. Grafikdesigner Otl Aicher an führender Stelle verantwortlich zeichnete. Das erstmals bei olympischen Spielen verbindlich festgelegte Farbschema, sollte mit seiner Fröhlichkeit und Frische positive, einladende Emotionen bei Besuchern und Athleten wecken. Auch die eingesetzten, bis zur letzten Konsequenz stilisierten Piktogramme waren nach Tokio ein in diesem Umfang erstmaliger Versuch, internationale Kommunikation ohne Sprache möglich zu machen. Rot, als eine oftmals missbrauchte Farbe totalitärer Staaten, galt bei dem graphischen Team um Aicher als Tabu. Die bewusste optische Abwesenheit von staatlichen Sicherheitsorganen wurde durch ein von Aicher entworfenes ziviles, bürgernahes Erscheinungsbild der Beamten erreicht. Auch hierin wollten sich die Planer der Spiele von 1972 deutlich von der staatspolitisch missbrauchten, durch Sicherheitskräfte und militärische Präsenz geprägten Berliner Olympiade unterscheiden. Ebenso sollte der Fackellauf, eine erstmals 1936 eingeführte Institution, an der nun Frauen und Behinderte teilnahmen, die Distanz Westdeutschlands zum Nationalsozialismus verdeutlichen. Um die Koordination der vielen beteiligten Unternehmen sowie die teilweise neuartigen technischen Probleme auf dem drei Quadratkilometer großen Gelände des Oberwiesenfelds zu bewältigen, wurde am 10. Juli 1967 von Bund, Land und Stadt die Olympia Baugesellschaft mbH gegründet. Die Umsetzung richtete sich nach dem Generalentwurf des ersten Preisträgers des Olympia-Wettbewerbes von 1967, dem Stuttgarter Architekturbüro Behnisch & Partner. Dieses Büro hatte das Gesamtkonzept für die Sportstätten, für das Olympische Dorf sowie für das Straßenund Wegenetz der Spielstätten auf dem Oberwie sen feld entwickelt. Die Grünplanung wurde geteilt vergeben. Die Gestaltung der Dämme nördlich des Mittleren Rings, für den Schuttberg und den Sportstättenbereich lag in den Händen des Landschaftsarchitekten Günther Grzimek, den Bereich der Zentralen Hochschulsportanlage (ZHS) mit den Freianlagen zwischen dem Olympischen Dorf und dem Olympiapark übernahmen die Stuttgarter Landschaftsarchitekten Wolfgang Miller und Hans Lutz. Im Frühjahr 1968 liefen die Erdarbeiten an, wobei zunächst 2,2 Millionen Kubikmeter Schüttgut bewegt werden mussten. In dieser frühen Phase gingen die Arbeiten noch zügig voran und die Kosten hielten sich in einem baubetrieblichen Rahmen, doch konnte das Ausmaß der Gesamtarbeiten noch nicht vollständig abgesehen werden. Je weiter der Ausbau voranschritt, desto deutlicher zeigte es sich, dass es nicht möglich sein würde, die Arbeiten nach baubetrieblichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte auszuführen. Außerdem nahmen die Turbulenzen – insbesondere die Erdarbeiten – nach dem Beginn aller Baumaßnahmen über einen normalen
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 Rahmen hinaus zu, zumal parallel eine systematische Entfernung von zahlreichen Blindgängern aller Munitionsarten aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgte. Noch während der Erd- und Mutterbodenandeckungsarbeiten wurde in der Pflanzperiode 1969/1970 mit dem Pflanzen von Großbäumen begonnen. Durch den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 1972 musste der Ausbau der U-Bahnlinie 3 drastisch beschleunigt werden. Sie wurde im Verkehrskonzept der Spiele zu einem wesentlichen Zubringer, der die Gäste vom Münchener Hauptbahnhof zur geplanten Endstation Olympiazentrum bringen sollte. Der Aushub dieser Tiefbaumaßnahme wurde neben Material von anderen Großbaustellen für die Schüttung der Dämme und Hochflächen des Olympiazentrums verwendet. Bis zum Ende des Jahres 1970 waren die wesentlichen Erd arbeiten abgeschlossen. Die Dachmontage am Olympiastadion konnte im Frühjahr 1971 beginnen und trotz aller Probleme in Bezug auf die Abstimmung mit den verschiedenen gleichzeitig auszuführenden Arbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden. Begünstigend wirkten sich dabei der milde Herbst 1971 und das trockene Frühjahr 1972 aus. In den Grünanlagen des Olympia parks wurden im Rahmen von drei Pflanzperioden bis 1971/1972 insgesamt 3.100 Großbäume gepflanzt. Dazu war im Vorfeld 350.000 Kubikmeter Mutterboden verarbeitet und 1.440.000 Quadratmeter Grünflächen angedeckt und gesät worden. Bereits im Sommer 1971 hatte die Gesamtfläche 25.300 Kubikmeter Wasser für Gieß- und Beregnungszwecke verbraucht. Außerdem waren 68.000 Qua dratmeter Fertigrasen in Auftrag ge geben worden, der für Instandsetzungsarbeiten vor, während und nach den Spielen bereitlag. Als Umpflanzcontainer für die Großbäume dienten ausgediente hölzerne Brauereifässer, die in der Mitte geteilt und mit seitlichen Löchern versehen wurden, um Staunässe zu verhindern und die Belüftung zu sichern. Für die Sport rasenflächen waren 1969 Versuchsfelder angelegt worden, um den besten geeigneten Untergrund ausfindig zu machen, wobei neben den Landschaftsarchitekten Grzimek sowie Miller und Lutz für ihre Teilbereiche eine eigene Auswahl trafen. Den Besuchern wurden 1972 insgesamt 20.000 vorbereitete Stellplätze auf dem Oberwiesenfeld zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten betrugen am Ende 1,35 Milliarden DM. Der Name „Olympiapark“ selbst stammt von der städtischen „Verwaltungskommission für die Benennung von Bahnhöfen an den U- und S-Bahnstrecken im Stadtbereich“, die am 3. November 1969 die Bezeichnung „Olympiapark“ für den heutigen U-Bahnhof Olympiazentrum (U3) vorschlug. Sie begründete diese Namensnennung damit, dass die Bezeichnung „Olympiapark“ dem Leitgedanken „Olympische Spiele im Grünen“ Rechnung trage und gleichzeitig auf die zentrale Funktion des U-Bahnhofs hinweise, der in Verbindung mit dem darüber liegenden Busbahnhof für die Bedienung aller Sportstätten und des gesamten Bereiches zuständig ist. Der Begriff fand daher schnell Eingang in den halbamtlichen Sprachgebrauch und somit in die Presse-Berichterstattung, die damit in den meisten Fällen das Gesamtgebiet im Sinne der Verwaltungskommission meint. Für den U-Bahnhof setzte er sich jedoch nicht durch. Die Olympischen Spiele 1972 in München: Der Olympiapark und das Taxiproblem Vom 26. August bis zum 11. September 1972 fanden die 20. Olympischen Sommerspiele in München statt. Dieses Ereignis prägte und veränderte die Landeshauptstadt wie kein zweites in der Nachkriegszeit. Der Weg zu den Spielen Nach einer Idee des damaligen Präsidenten des Nationalen Olympischen Komitees Willy Daume und des Oberbürgermeisters Hans-Jochen Vogel reichte München am 31.12.1965 die Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 1972 ein. Obwohl man anfangs Zweifel hatte, den Zuschlag zu erhalten, weil keine entsprechenden Sportstätten zur Verfügung standen, war gerade dieser Aspekt bei der Entscheidung am 26. April 1966 in Rom maßgebend, denn das IOC legte Wert auf neue Stadien. Die anderen Bewerber waren Detroit, Madrid und Montreal. Mit 31 von 61 Stimmen fiel die Entscheidung für München im zweiten Wahlgang. Nach diesem Votum verblieben gerade mal sechs Jahre Zeit, um alle erforder lichen Sportanlagen zu planen und zu erstellen. Aus diesem Grunde wurde am 3. Juli 1966 ein Organisationskomitee gegründet, dessen Präsident wiederum Willy Daume wurde. Die Schirmherrschaft der Vorbereitung auf die Olympischen Sommerspiele 1972 lag bei Bundespräsident Gustav Heinemann. Neben den Sportstätten war vor allem Infrastruktur zu planen und zu bauen, es galt, ein leistungsfähiges Verkehrsnetz rund um das Oberwiesenfeld zu schaffen. Dazu gab es im Organisationsteam eine eigene Verkehrsplanung. Die wichtigste Aufgabe dieser Sparte „Verkehr“ im Organisationskomitee war der Neubau der U-Bahn-Linie U3 zur Endstation Olympiapark. Der Stadtrat änderte mit seinem Beschluss vom 16. Juni 1966 die bisherigen Planungen und räumte damit dem Zubringer zum Olympiagelände Vorrang ein. Die eigentlich für das Jahr 1974, dem Jahr der Fußballweltmeisterschaft, vorgesehene Eröffnung dieser Linie wurde vorgezogen
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MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15 auf den 8. Mai 1972. Ab diesem Tag fuhr die U3 zwischen Münchner Freiheit und Olympiazentrum, zehn Tage nachdem der Startschuss für die S-Bahn erfolgte. Die S-Bahn fuhr bis zum nur dafür gebauten Endbahnhof Olympiazentrum, den es inzwischen nicht mehr gibt. Während der Spiele wurden in 17 Tagen etwa vier Millionen Besucher mit U- und S-Bahn befördert. Mit dem Ausbau des mittleren Rings und dem Entstehen der Großparkplätze in der Parkharfe wurde auch dem motorisierten Individualverkehr Rechnung getragen. Was jedoch bei der Planung und beim Bau außer Acht gelassen wurde, waren Standplätze zur Bereitstellung von Taxis zu Veranstaltungen. So wurde nach Beginn der Spiele ein notdürftiger Behelfstaxistand nahe der Fußgängerbrücke zur U-Bahn eingerichtet, in einer unbefestigten Wiese, nahe der heutigen BMW-Welt. Beim ersten Regen steckten hier an die 200 Taxis bis zu den Achsen im Dreck fest. Benötigt wurden die Taxis jedoch anfangs eh nicht, weil damals kostenlose Fahrdienste durch Bundeswehr-Soldaten mit Werkswagen der deutschen Automobil-Industrie angeboten wurden. Das Taxigeschäft kam erst ab der zweiten Woche in Schwung, als die nach und nach aus den Wettkämpfen ausgeschiedenen Sportler ihrem aufgestauten Drang nach monatelangen Trainingslagern freien Lauf ließen und dadurch nicht nur im Taxi-, sondern auch im horizontalen Gewerbe der Rubel rollte. Doch die olympischen Spiele brachten nicht nur neue Sportstätten und Straßenverbindungen, es bewegte sich auch sehr viel im Münchner Taxigewerbe. Für den befürchteten Ansturm auf die Taxis zur Olympiade entschied der Stadtrat, die Zahl der Taxikonzessionen zu den Spielen hin deutlich zu erhöhen. So wurden in der Zeit von 1966 bis 1972 über 700 zusätzliche Taxigenehmigungen erteilt. Im September 1972 war die höchste Taxinummer die 3520, und nach der verlorenen Klage gegen den BVP im Jahr 1978 musste die Landeshauptstadt weitere knapp 170 Konzessionen zulassen, sodass bis heute im Jahr 2016 die höchste Taxinummer in München die 3683 ist. Doch zurück zu den fehlenden Taxistandplätzen: Dieses Manko beschäftigt das Taxigewerbe nach über 40 Jahren noch immer, und es wurde leider zur traurigen „Münchner Schule“, Veranstaltungsstätten ohne Taxistandplätze zu planen und zu bauen: Nach dem Olympiapark versagten die Planer ebenso kläglich bei den Großprojekten an der Neuen Messe München in Riem, an der Allianz Arena, an zahlreichen U- und S-Bahnhöfen sowie aktuell am großen Zentralen Omnibusbahnhof. Das Verkehrsmittel Taxi findet offenbar in den Köpfen der Stadt- und Verkehrsplaner nicht statt, an all den genannten Örtlichkeiten wickelt sich der Taxiverkehr mittels Improvisationen und Notlösungen ab. An vielen Stellen ist nur mittels intensiver Man-Power, also hohem Personaleinsatz von Polizei, Sicherheitsdiensten und dem Außendienst der Taxizentrale ein annähernd geregelter Taxiverkehr möglich. Zur aktuellen Situation des Taxiverkehrs im Olympiapark konnten wir Interviews mit den für den Straßenverkehr zuständigen Mitarbeitern von Polizei und Bayerischem Roten Kreuz führen. (TK) atelier-tacke.de
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TAXIKURIER: Herr Müller, der Olympiapark zählt zu den größten Veranstaltungslokalitäten im Großraum München. Besonders bei Gleichzeitigkeit von Veranstaltungen in Olympiahalle, Olympiastadion oder Eisstadion sind sehr hohe Besucher- und Fahrzeugzahlen zu bewältigen. Wo liegen aus Sicht der Verkehrspolizei die neuralgischen Knotenpunkte, an welchen Stellen kommt der Verkehr zuerst zum Erliegen und was könnte hier aus Ihrer Sicht verbessert werden? Heinz Müller: Nicht nur bei mehreren gleichzeitigen Veranstaltungen im Olympiapark haben wir enorme verkehrliche Probleme, auch bei nur einer „Open-Air“ - Veranstaltung im Olympiastadion mit immer mehr als 40.000 Besuchern oder einer ausverkauften Olympiahalle mit zahlreichen „VIP-Gästen“ (jeder mit einer unentgeltlichen Eintrittskarte zählt sich oftmals schon dazu) kommt der Verkehr häufig schon zum Erliegen. Bei kleineren Veranstaltungen (meistens ausverkaufte Konzerte) in der Olympiahalle ist der neuralgische Punkt der sogenannte „Kreisel“ (Kreuzung des Mittleren Rings mit der Lerchenauer Straße). Die meisten Besucher wollen möglichst nahe an den Veranstaltungsort heranfahren um ja keinen Meter zu viel zu Fuß gehen zu müssen. Also wird die Einfahrt von der Lerchenauer Straße in den Spiridon-Louis-Ring angesteuert. Auch viele Navigationssysteme führen zu dieser Einfahrt. Die dort befindlichen zwei Parkdecks fassen jedoch lediglich höchstens 500 Pkw und sind somit sehr schnell besetzt. Später ankommende Gäste fragen die Posten an der Einfahrt oder wollen als „VIP“-Gäste unbedingt einfahren und somit kommt der Verkehr auf der Lerchenauer Straße sehr schnell zum Erliegen. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf den Verkehrsfluss am Mittleren Ring. Mit ein Grund für diese Staubildungen ist auch die Unvernunft vieler Verkehrsteilnehmer, die verbotswidrig am „Kreisel“ in die Kreuzung einfahren, obwohl sie bei dieser Grünphase diese Kreuzung nicht überqueren können und somit der Querverkehr ebenfalls nicht einfahren kann. Dies führt innerhalb kürzester Zeit zu einem sehr schwer wieder aufzulösenden Verkehrsknoten. Unweigerlich steht dann alles. Bei Open-Air-Konzerten im Olympiastadion verschärft sich diese Situation natürlich dramatisch. Gerade bei Konzertveranstaltungen fahren die meisten Besucher individuell an. Obwohl von mir über die Verkehrsfunksender rechtzeitig (bis zu sechs Stunden vor Konzertbeginn) Verkehrsfunkdurchsagen veranlasst werden, in denen die Besucher aufgefordert werden, aufgrund der äußerst beschränkten Parkplatzkapazitäten besser mit dem ÖPNV anzureisen, ignorieren das die meisten. Ein großes Problem ist hierbei auch, dass auf der Landshuter Allee aus südlicher Richtung anreisende Besucher die leeren Parkplätze in der Parkharfe (2–5 Blöcke) nördlich des ehemaligen Radstadions sehen. Doch diese Plätze sind für VIP’s reserviert. Also wird die Parkharfenzufahrt am Georg-Brauchle-Ring angesteuert und mit dem dortigen Posten über eine Einfahrt zu den leeren Parkplätzen diskutiert, was unweigerlich die Stausituation erheblich verschärft. Staubildungen vom Luise-Kiesselbach- bzw. Effnerplatz und darüber hinaus bis zum Stadion sind hierbei keine Selten- Heinz Müller, Polizeihauptkommissar und Leiter des Sachbereiches 4 / Verkehr auf der PI 43, zuständig für den Straßenverkehr rund um den Olympiapark. heit. Ungut ist bei dieser Situation natürlich auch, dass kurz vor Konzertbeginn die noch nicht belegten reservierten Parkplätze freigegeben werden und somit sehr spät anreisende Besucher auch noch belohnt werden. Vor über sechs Jahren wurde von meinem damaligen Mitarbeiter und mir ein dynamisches Verkehrsleitsystem zum Olympiapark ausgearbeitet. Veranstaltungsbesucher werden hierbei frühzeitig über bereits besetzte Parkmöglichkeiten informiert und auf noch freie Parkmöglichkeiten verwiesen. Dies könnte erheblich zur Verbesserung des Verkehrsflusses vor allem bei kleineren Veranstaltungen und bei großen für ein späteres Einsetzen des Verkehrschaos sorgen. Dieses Konzept wurde sowohl dem KVR als auch dem Olympiapark vorgelegt. Trotz mehrerer Vorstöße verlief bisher alles im Sande!!! ➔ INTERVIEW 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 TITELTHEMA istockphoto
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TAXIKURIER: Ist die Anzahl der vorhandenen Parkmöglichkeiten für Besucher ausreichend, oder sind manche Verkehrsprobleme auch auf zu wenige Parkplätze zurückzuführen? Heinz Müller: Wie bereits erwähnt, sind die Parkmöglichkeiten rund um das Olympiagelände äußerst beschränkt. Sie sind ausreichend für (evtl. auch gleichzeitige) Veranstaltungen in der Olympiahalle und dem Eissportstadion, aber keinesfalls für große Events im Olympiastadion oder dem gesamten Olympiapark. Hier stößt die Aufnahmekapazität sehr schnell an ihre Grenzen. Verschlimmert wird die Situation noch bei Großveranstaltungen durch in der Parkharfe abgestellte Veranstaltungstrucks. Unter normalen Umständen kann innerhalb des Olympiaparks von einer Kapazität von bis zu 4.000 Pkw ausgegangen werden. Zusätzlich können in dem BMW-Mitarbeiterparkhaus in der Dostlerstraße noch bis zu 1.000 Pkw untergebracht werden. Dem stehen im Ex tremfall 70–80.000 Konzertbesucher in der Olympiahalle und dem Olympiastadion gegenüber. Die Parkplatzsuche bei belegten Parkplätzen im Olympiagelände muss unweigerlich zu erheblichen Problemen des fließenden Verkehrs rund um das Olympiagelände führen. Ganz zu schweigen von rigoros zugeparkten Rettungswegen, Grünflächen, Geh- und Radwegen. TAXIKURIER: Die Situation für das Taxigewerbe im Olympiagelände ist seit jeher unbefriedigend. Es gibt für den Taxifahrer stets die Ungewissheit, wo er denn seinen Fahrgast am besten aussteigen lässt. Vor allem die häufig wechselnden Regelungen für die Taxifahrer bringen eine Unsicherheit mit, die letztendlich zu Lasten der Fahrgäste, sprich der Besucher des Olympiaparks gehen. Wie stellt sich die Taxisituation in den Augen der Polizei dar, was wäre verbesserungswürdig? Heinz Müller: Wie Sie bereits angeführt haben, ist die Situation für Taxifahrer äußerst schlecht. Man hat diese bei der Planung damals, wie übrigens auch bei der Allianz-Arena, schlichtweg vergessen. Bei der Allianz-Arena konnte nachträglich noch eine einigermaßen befriedigende Lösung gefunden werden, nicht jedoch beim Olympiastadion. Dies liegt einerseits am normalerweise für Individualverkehr und somit auch Taxen gesperrten Spiridon-Louis-Ring, der zugleich Rettungsweg ist und dann an den von Ihnen auch schon angeführten ständig wechselnden Regelungen für den Taxiverkehr. Bei letzterem könnte man dadurch Abhilfe schaffen, dass generell bei allen Veranstaltungen grundsätzlich in der Parkharfe der Block 20 der Taxistandplatz ist. Selbst für Behinderte sollte hier keine Ausnahme gemacht werden, denn zur Abholung darf das Taxi nicht mehr einfahren. Für individuell anreisende Behinderte sind im Block 1 Parkplätze reserviert und hier ist der Weg auch nicht kürzer. Und die Ausnahmen für „Promis“ und „VIP’s“ darf es nicht mehr geben. Das sind auch nur Menschen, die ein paar Meter ins Stadion zu Fuß gehen können. Dadurch hätten die Taxifahrer die Gewissheit, dass sie grundsätzlich nur über den Block 20 anfahren können und der Fahrgast weiß, dass er nur dort, wo er auch abgesetzt wurde, wieder ein Taxi finden kann. Zur Zeit wird der Fahrgast vielleicht am Spiridon-Louis-Ring außerhalb der Schranken abgesetzt. Hier findet er jedoch bei Veranstaltungsende kein Taxi mehr. Und wo der Block 20 ist, weiß er nicht, und ist dann auch schon zu weit davon entfernt. TAXIKURIER: Wir bedanken uns für das Gespräch. (TK) MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17 Depeche Mode Konzert mit 62.976 Zuschauern im Olympiastadion (Juni 2013) FormenreichFormenreich
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TAXIKURIER: Der Olympiapark ist eine der größten Veranstaltungsstätten im süddeutschen Raum. Wie viele Fahrzeuge können auf den Parkplatzanlagen im Olympiagelände geparkt werden, und welche Parkplätze sind dies? Johannes Koser: In der Parkharfe finden 3.500 Pkw Platz, im zweistöckigen Parkdeck können 280 Fahrzeuge geparkt werden und am Eisstadion befinden sich 100 Pkw sowie 30 Busparkplätze. In der Summe sind dies 3910 Parkplätze. TAXIKURIER: Welche Zeit ist erforderlich, um alle Parkplätze zu befüllen und auch wieder zu entleeren? Johannes Koser: Bei größerer Anfahrt von beiden Seiten ist die Parkharfe nach etwa 2,5 Stunden gefüllt. Deren Entleerung dauert unter Mithilfe der Polizei an den Ausfahrten etwa 1–1,5 Stunden (Abstellung von Streifenwägen mit Blaulicht, Umschaltung der Ampelphasen auf der Dachauer Straße). Das Parkdeck und das Eisstadion sind bei starker Anfahrt jeweils nach einer halben Stunde belegt. Genauso lange gestaltet sich deren Entleerung. TAXIKURIER: Nachdem es keine ordentlichen Taxistandplätze im Olympiapark gibt, ist die Taxibereitstellung seit über 40 Jahren ein sich ständig änderndes Provisorium, das stets den Wünschen und Anforderungen der Veranstalter weichen muss. Welche Problematik ergibt sich für das BRK als Parkplatzbewirtschafter bei der Kompromissfindung zwischen Parkplatznot und Taxiabwicklung? Johannes Koser: Grundsätzlich herrscht nur bei den wenigen Großveranstaltungen im Stadion eine Parkplatznot (nur 3- bis 4-mal im Jahr), ansonsten gibt es auf der Parkharfe immer ausreichend Parkmöglichkeiten. Aufgrund der seit „Duisburg“ gestiegenen Sicherheitsvorkehrungen wird seitens der Feuerwehr und Polizei verstärkt auf die Freihaltung der Feuerwehrzonen (auch für Taxis) geachtet. Gerade das Veranstaltungsende wird als höchste Gefahrensituation angesehen. Die Taxizufahrt bei einer Veranstaltung erfolgt über mehrere Stunden relativ unproblematisch, nach Veranstaltungsende aber warten mehrere 100 Besucher auf ein Taxi und erwarten dies möglichst nahe am Ausgang. Gleichzeitig müssen zu diesem Zeitpunkt die Rettungswege zu den Ausgängen aufgrund von Sicherheitsvorschriften frei gehalten werden. Zudem will der Konzertveranstalter möglichst bald mit seinem Abbau beginnen, oft findet am nächsten Tag schon wieder ein Konzert in einem anderen Ort statt. Oft kommt es daher vor, dass der Ver- Johannes Koser, bei den Rot-Kreuz-Betrieben zuständig für die Verkehrsorganisation im Olympiapark, ist seit dem Jahr 2000 auch der Ansprechpartner für das Taxigewerbe. anstalter eine bestimmte Taxiregelung verlangt. Diese unterschiedlichen Interessen lassen sich nicht unter einen Hut bringen und die Taxis stehen als schwächstes Glied in der Kette hinten an. TAXIKURIER: Gibt es aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung Ideen oder Vorschläge, wie der Taxiverkehr im Olympiagelände besser abgewickelt werden könnte? Johannes Koser: Es ist eigentlich unmöglich ein einheitliches Konzept (mit entsprechender Beschilderung, eigene Fahrspur, ausgewiesene, exklusive Stellplätze, usw.) zur Regelung des Taxiverkehrs im Olympiapark zu finden, da es zu viele Veranstaltungsorte gibt: Sealife, Eishalle, 181-Restaurant, SoccerFive, Schwimmhalle, Kleine Olympiahalle, Große Olympiahalle, Stadion, Freiflächen (z.B. Sommerfest, Munich Mash, Crashed Ice, Flohmarkt, Tollwood). Jeder der Veranstaltungsorte bedarf eigentlich einer eigenen Taxiregelung. Sie können sicher sein, dass unser Personal, auch im Interesse der Gäste des Olympiaparks, eine möglichst gute Lösung für die Taxis im jeweiligen Einzelfall zu finden versucht. TAXIKURIER: Herr Koser, wir bedanken uns für das Gespräch! (TK) ➔ INTERVIEW 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 TITELTHEMA atelier-tacke.de
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Das Olympiastadion Als Hauptort der Olympischen Sommerspiele 1972 in München stellt das Olympiastadion die zentrale Sportstätte des Olympiaparks dar. Die Idee der Architekten war es, einen Stadionbau zu errichten, der im Einklang mit der Landschaftsgestaltung und eingebettet in die grünen Hügel des Parks, die Leichtigkeit und Freude der Olympischen Spiele symbolisiert und vergegenwärtigt. Es sollte, wie die gesamten Spiele von 1972, ein Gegenpol zum martialischen Auftritt Deutschlands bei den Olympischen Spielen von 1936 geschaffen werden. Dies gelang den Planern mit Hilfe von Ingenieuren, die den Entwurf erst realisierbar machten. Eine derartige Zeltdachkonstruktion war ein Novum in Europa. Vorbild war das Zeltdach für den Deutschen Pavillon bei der Weltausstellung 1967 in Montreal. Man hielt es aber eigentlich für unmöglich, dies über einer so großen Fläche zu bauen. Es wurde eine optische und statische Sensation. 58 Stahlmasten tragen die 74.800 qm große, aus Plexiglas bestehende Konstruktion. Sie überspannt neben dem Olympiastadion auch die Olympiahalle und die Olympia-Schwimmhalle. Durch die Lage in den Hügeln wurde das Stadion zum Teil ein Erdstadion. Zum ersten Mal wurde in einer deutschen Sportstätte eine Rasenheizung eingebaut. Drei Monate vor Eröffnung der Olympischen Spiele wurde das Stadion mit einem Fußballspiel Deutschland gegen die UdSSR eingeweiht. Auch das ist heute eine bemerkenswerte Tatsache, wenn man bedenkt, wie oft bei Olympiaden oder Weltmeisterschaften die Stadien oder Sportstätten eigentlich erst, wenn überhaupt, am Eröffnungstag fertig gestellt wurden. Heute finden 69.250 Besucher hier Platz, davon 57.450 Sitzplätze und 100 Plätze für Rollstuhlfahrer. Zu Zeiten der Olympischen Spiele fasste das Stadion 77.000 Zuschauer. Aus Sicherheitsgründen wurde später die Zahl reduziert. Nach der Olympiade bis 2005 wurde es dann zum Heimatstadion des FC Bayern München und zeitweise auch des TSV 1860 München. Am 15. August 1973 wurde bei einem Fußballspiel der Zuschauer rekord erreicht, da viele Fans, die keine Karten mehr bekommen hatten, nach dem ersten Tor in der dritten Minute die Eingangstore stürmten. Schätzungen gehen von 100.000 Fans aus, leider wurden auch 136 verletzt. Dieses Spiel, 1860 München gegen den FC Augsburg, gilt bis heute als das best-besuchte Zweitligaspiel weltweit. In den Jahren 2010 und 2011 wurde das Olympiastadion renoviert, da man bereits ein Jahr zuvor feststellen musste, dass der Betonrand der Haupttribüne baufällig war. Bereits in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es Bestrebungen, das Stadion als reines Fußballstadion umzubauen. Dies wurde aus verschiedenen Gründen verworfen und man einigte sich damals auf den Bau der Arena. Nach der umfangreichen Renovierung finden wieder die verschiedensten Veranstaltungen von Rockkonzerten über Kirchentage bis hin zu großen Sportereignissen statt. So wurden sogar DTM Rennen im Stadion ausgetragen. Dazu wurde vom Rasen Abschied genommen und dieser gegen eine Asphaltfläche ersetzt. Je nach Charakter der Veranstaltung wird diese mit einer Kunstrasenfläche versehen. Höhepunkte in der MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19 TITELTHEMA ➔ DIE SPORTSTÄTTEN IM OLYMPIAPARK
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fast 50-jährigen Geschichte des Stadions waren neben den Olympischen Sommerspielen 1972 die Messe mit Papst Johannes Paul II. 1987, diverse Kirchentage beider Konfessionen und internationale Kongresse der Zeugen Jehovas. Auch Weltstars gastieren immer wieder gern im Olympiastadion. So waren die Konzerte von den Rolling Stones, Michael Jackson, Tina Turner und Madonna – um nur einige zu nennen – große Erfolge und für das Publikum in dieser Kulisse unvergessliche Erlebnisse. Im vergangenen Jahr brillierte Helene Fischer mit ihrer Farbenspiel- Stadiontournee in München. 2016 werden die Höhepunkte wieder vor allem kultureller Natur sein. So wird das ROCKAVARIA, ein Metall- und Rockfestival, im Mai ein Besuchermagnet sein, ebenso wie die Konzerte von Rihanna im August und von Andreas Gaballier im Juli. Mit dem Olympiastadion nennt München ein einzigartiges Bauwerk sein Eigen, dass seiner Zeit weit voraus war und ein Wahrzeichen der Stadt wurde. Heute steht es unter Denkmalschutz und bildet mit dem benachbarten Olympiaturm ein einzigartiges Ensemble. Der Olympiaturm Der Olympiaturm ist eines der Wahrzeichen der Stadt München und das Wahrzeichen des Olympiaparks. Nur der Nürnberger Fernsehturm ist mit seinen 292,8 m in Bayern geringfügig höher als unser Münchener Gegenstück mit 291,28 m. Da aber der erstgenannte nur auf einer Höhe von 318 m ü.NN erbaut wurde und sein Münchener Gegenstück auf einer Höhenlage von 508 m ü.NN steht, erreicht der Olympiaturm an der Spitze der Antenne eine Höhe von 799,28 m üNN und ist damit dann doch das höchste bayerische Bauwerk. Neben dem Olympia-Eissportzentrum ist der Olympiaturm das zweite vorolympische Gebäude im Olympiapark. Bereits 1964 wurde von der Stadt München gemeinsam mit der Deutschen Bundespost beschlossen, einen Fernmeldeturm zu errichten. Als dann am 26.04.1966 das Internationale Olympische Komitee die Olympischen Sommerspiele 1972 nach München vergaben, wurde nachträglich der Turm in die Planung einbezogen. Die zwei Turmkanzeln verdanken ihre Existenz der Tatsache, dass die Deutsche Bundespost als Bauträger und die Landeshauptstadt München sich nicht auf ein einheitliches Konzept einigen konnten. Zu Baubeginn am 1. Juni 1965 war die Bedeutung des Baus als Symbol für Technik optimismus und Pressefreiheit im Konzept der „Olympischen Spiele im Grünen“ noch nicht absehbar. Bei der Eröffnung am 22. Februar 1968 war der Olympiaturm bereits als Kern der Olympiaparkanlage eine Sehenswürdigkeit, die ihres Gleichen suchte. Die erste Turmkanzel – auch Postkorb genannt – befand sich in einer Höhe von 147 m bis 167 m. Hier ist das Betriebsgeschoss mit der Drehkonstruktion integriert. Der Aussichtskorb hat einen Durchmesser von 28,3 m. Mit seiner Höhe von 174 m bis 192 m erschließt sich dem Gast ein atemberaubender Blick über München und das Umland mit einem Bergpanorama, das seines Gleichen sucht. Der Olympiaturm hat 5 Stockwerke, mit Aussichtsplattformen, einem Rockmuseum mit vielen seltenen Sammlerstücken zur Rockgeschichte und dem berühmten Drehrestaurant, das in 53 Minuten eine 360-Grad- Drehung vollzieht. Ab einer Windgeschwindigkeit von mehr als 80 km/h wird der Drehmechanismus automatisch abgeschaltet. Der gesamte Turm hat eine Gesamtmasse von 52.500 t, das Fundament eine Tiefe von 12 m. Der Architekt Sebastian Rosenthal aus München konzipierte den Turm in Gleitschalbauweise. Dabei hoben hydraulische Hebevorrichtungen die Schalung stündlich um 10 cm bis 20 cm. Der Turmschwerpunkt liegt auf Grund der sich verschlankenden Form und der nach oben hin dünner werdenden Wände bei 50 Metern Höhe. Das Sendegebiet des Bauwerkes ist sehr groß. Es reicht von Bayrisch Schwaben, Niederbayern bis hin zur südliche Oberpfalz. Auch in Tirol und dem Salzburger Land kann man mit guten Antennen die vom Olympiaturm abgestrahlten Programme empfangen. Ursprünglich löste der Turm den Fernmeldeturm der Oberpostdirektion München als Grundnetzsender ab. Einige Richtfunkeinrichtungen wurden zu den Olympischen Spielen 1972 installiert, um Fernseh- und Fernsprechverbindungen in Richtung Frankfurt, Nürnberg, Salzburg und für Italien zur Zugspitze herzustellen. Dies mag uns heute im Satellitenzeitalter recht rückständig erscheinen – damals war es high tech pur und die akkreditierten Journalisten waren begeistert, welche Möglichkeiten ihnen geboten wurden. Für die Besucher und den logistischen Betrieb wurden drei Aufzüge konzipiert. Dabei handelt es sich um einen Betriebsaufzug, der mit einer Geschwindigkeit von 4 m/s fährt und zwei Besucheraufzüge, die mit einer Geschwindigkeit von 7 m/s fahren und max. 30 Personen pro Kabine befördern können. Aus Sicherheitsgründen sind Rollstühle und Kinderwagen vom Transport ausgeschlossen. Verwaltet wird der Olympia turm wie das gesamte Gelände von der Olympiapark München GmbH. Diese hat dafür gesorgt, dass auch das beliebteste Bauwerk des Parks sozusagen „eine neutrale Zone“ ist, ganz im olympischen Sinne. So wurde in der Besucher ordnung festgelegt, dass Demonstrationen, Kundgebungen oder das Verteilen von Flugblättern im bzw. auf dem Turm verboten sind. Sicherheit muss natürlich bei einem solchen Bauwerk einen besonders hohen Stellenwert genießen. Auf Grund des Turmbrandes in Moskau am 27. August 2000 wurden 180 Türen gegen Brandschutztüren ausgetauscht, feuerfeste Wände eingesetzt und alle brennbaren Wand- und Bodenbeläge erneuert. Die neue Hochdrucklöschanlage produziert mit 50 bar einen feinen Wassernebel, der mit geringem Wasserbedarf effektiv Brände löschen kann. Bis heute haben 40 Millionen Menschen den Olympiaturm besucht und er hat bis heute nichts von seiner Faszination auf die Menschen verloren. Die Olympiahalle Nordöstlich des Olympiastadions befindet sich die Olympiahalle, eine Sport- und Mehrzweckhalle, die während der Olympi- 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 atelier-tacke.de
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schen Spiele 1972 besonders für die Turnund Handballwettbewerbe genutzt wurde. Mit ihren Maßen von 200 m x 120 m und einer Höhe von 35 m bietet sie sich geradezu sowohl für Sport- als auch für Konzerte als Veranstaltungsort an. Ursprünglich fanden 12.150 Menschen bei einer Bestuhlung Platz, ohne Bestuhlung sogar 14.000. Bis zu ihrem Umbau im Jahre 2009 fanden großartige Sportereignisse und Events in ihren Wänden statt. U.a. wurde die Finalrunde der Basketball-Europameisterschaft 1993 hier ausgetragen, wie auch bedeutende Tennistourniere und das Sechs-Tage- Rennen. 2007 wurde hier der MTV Award im Rahmen einer großen Show vergeben. Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten erstrahlte die Halle in neuem Glanz. Die Zuschauerplätze konnten auf 15.000 Plätze erhöht werden. Ebenso wurde die Technik erneuert, der VIP-Bereich erweitert und ein neues Logistikzentrum gebaut. So wurde die Olympiahalle den Erfordernissen einer modernen Eventindustrie angepasst. Wie erfolgreich man mit diesem Konzept war, beweist die Tatsache, dass selbst solche Shows wie „Wetten das..?“ mehrfach in der Halle gastierten. Auch Opernkonzerte mit Weltstars wie Pavarotti und Domingo, Musicalaufführungen und Fernsehshows haben hier stattgefunden und werden auch weiter auf dem Programm stehen. Natürlich darf man den sportlichen Aspekt nicht vergessen. So findet u.a. jährlich das Springreitturnier Munich Indoors statt. In diesem Jahr gastieren wieder neben Stars wie Udo Lindenberg, Elton John und Rod Steward auch Shows wie Apassionata, verschiedene Musicals und natürlich „Holiday on Ice“ . Die Olympiahalle hat sich als Mehrzweckhalle international bewährt. Sie hat ihren Platz sowohl als Veranstaltungsort für Sportevents als auch für Gastspiele von Künstlern sowohl der Klassik als auch der Moderne gefunden. Das Olympia-Eisstadion Das Herzstück des Olympia-Eissportzentrums ist das Eisstadion. Lang vor der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 1972 an München wurde dieses Eisstadion gebaut und 1967 mit dem Eishockeyspitzenspiel FC Bayern München gegen den SC Riessersee eröffnet. Das Nutzungskonzept sah eigentlich vor, dass die Halle neben den Eissportarten Eishockey, Eiskunstlauf und Eisstock auch andere Sportarten wie Handball, Basketball und Tischtennis beherbergt. Als im Februar 1967 die Tischtennis-Weltmeisterschaft im Eisstadion ausgetragen wurde, waren die Probleme so gravierend, dass man sich danach ausschließlich auf die Nutzung für den Eissport konzentrierte. Während der Olympischen Spiele 1972 wurde das Eisstadion für die Boxveranstaltungen genutzt. 7.000 Zuschauer konnten dem Geschehen folgen und ließen ihrer Begeisterung freien Lauf. Mitte der 1980er Jahre nutzte dann der Eishockeyverein EC Hedos München die Halle, bevor 1992 die Sanierung der Eisanlage in Angriff genommen wurde. Bis dahin fanden Eishockeyspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen so starke Eishockeynationen wie die damalige UdSSR, Kanada, USA und die damalige CSSR statt. Erst vor vier Jahren änderte sich der Charakter der Veranstaltungen. Die Eishockeymannschaft der München Barons spielte in der Saison 1999/2000 in der Deutschen Eishockeyliga und wurde im Jahr 2000 Deutscher Meister. Die Heimspiele dieser Mannschaft fanden hier statt. Heute ist der Hauptnutzer für die Sportart Eishockey die Mannschaft des EHC Red Bull München. Ein Intermezzo gab es dann vor 4 Jahren. Nach Verhandlungen des FC Bayern München (Basketball) und der Münchener Olympiapark GmbH wurde das Eisstadion so umgebaut, dass die Eisfläche mit einer Isolationsschicht abgedeckt und mit einem Parkettboden belegt wurde. Die Plexiglasbanden wurden nach Bedarf abgebaut und die Temperatur über Heizschläuche auf 20 Grad erhöht. So konnten Basketballspiele nach Basketball-Bundesligastandard durchgeführt werden. Durch die Veränderungen wurde die Zahl der Zuschauerplätze bei den Basketballspielen auf 3.225 reduziert. Man hatte auch den Versuch unternommen, diese Zahl auf 3.700 zu erhöhen, was aber zur Folge hatte, dass die Temperatur in der Halle zu stark sank. Als der FC Bayern München dann im September 2011 seine neue Basketballspielstätte mit dem Audi Dom erhielt, war dieses Gastspiel, was einen riesigen Aufwand bedeutete, Geschichte und der EHC war wieder Herr im eigenen Hause. Neben dem Eisstadion gehören zum Olympia-Eissportzentrum noch weitere Sportstätten. So wurde 1991 die Trainingshalle im Zuge der an München vergebenen Eiskunstlaufweltmeisterschaft eröffnet. Zuerst diente sie den Teilnehmern der Weltmeisterschaft zu Trainingszwecken. Die Sportler aus aller Welt waren begeistert. Mit ihrer Größe von 60 Meter x 30 Metern ist dies bis heute eine der größten Eislaufflächen Europas. Nach Ende der Weltmeisterschaft wurde sie die Heimat des bundesdeutschen Leistungszentrums für Eiskunstlauf und war eigentlich nur diesem Sport vorbehalten. Nach Schließung des Eislaufzeltes zog dann eine junge Sportart mit in die Halle: Shorttrack – eine Variante des Eisschnelllaufes, die nun auch olympisch ist und deren Bundesleistungszentrum hier beheimatet ist. MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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Wenn die Profis und Olympioniken nicht trainieren, dann ist die Trainingshalle auch für den Publikumslauf geöffnet. Das schon angesprochene Eislaufzelt ist eine interessante Episode in der wechselvollen Geschichte des Olympia-Eissportzentrums. Als das Eisstadion gebaut wurde, projektierte man an der Westseite eine offene Eislauf fläche mit einer Holztribüne für bis zu 7.000 Stehplätzen. Bereits 1983 musste diese Tribüne abgerissen werden und man überdachte die Eislauffläche. Die Münchener Bevölkerung nutzte gern die Anlage. Später teilte man sich die Eisfläche mit den Shorttracksportlern. Vor elf Jahren wären dringende Renovierungsarbeiten nötig geworden, die aus Sicht der Olympiapark München GmbH unrentabel waren. So wurde nach einem neuen Konzept gesucht. Mit dem Ergebnis können die sportbegeisterten Münchener zufrieden sein. Es entstanden die Indoor-Fußball-Halle SoccArena, in der Indoor-Fußball-Plätze angemietet werden können, und zwei Eislaufflächen neben der Halle u.a. für den Publikumslauf. Abschließend muss man sagen, dass nicht nur für die Sommer- und Indoorsportarten vieles angeboten wird, auch die Eissportarten finden im Olympiapark hervorragende Bedingungen. Der Coubertinplatz und das „Open Air” im Olympiapark Zwischen Olympiahalle und Olympiastadion liegt der Coubertinplatz, benannt nach Baron Pierre de Coubertin, der als französischer Pädagoge, Historiker und Sportfunktionär das IOC gründete und den olympischen Gedanken aufgriff, in dem er die neuzeitlichen Olympischen Spiele ins Leben rief. Während der Olympischen Sommerspiele 1972 war der Coubertinplatz der Treffpunkt von Sportlern, Funktionären, Journalisten und Fans. Hier wurden Interviews gegeben, Meinungen ausgetauscht und Freundschaften geschlossen. Diese Rolle, als Begegnungsstätte für die Menschen, hat er bis heute beibehalten. So ist er Ausgangspunkt für verschiedene Sportveranstaltungen, wie dem alljährlich stattfindenden Münchenmarathon, oder auch Bühne für open air Festivals im Olympiapark. Ein Beispiel dafür ist der jährlich stattfindende „Sommernachtstraum“ . In diesem Jahr, am 23. Juli, werden wieder tausende Münchner und ihre Gäste zu den Auftritten der Rock- und Popbands zum Olympiastadion und der Bühne auf dem Coubertinplatzes strömen. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl aller gesorgt. Zu fortgeschrittener Stunde kann man sich dem Gesamtkunstwerk aus Feuer, Form, Farbe und Musik am Nachthimmel hingeben. 35 Minuten lang soll der Nachthimmel als Höhepunkt dem Namen der Veranstaltung alle Ehre machen. Am 28. Juli wird das diesjährige Sommerfestival IM- PARK eröffnet. Dann kann man vier Wochen lang am Coubertinplatz und rund um den Olympiasee täglich neue High lights erleben. Neben Sportevents, wie die Wake Masters auf dem Olympiasee, diversen Konzerten und Theater auf der Seebühne werden wie jedes Jahr auch die Fahrgeschäfte und Stände vertreten sein. Die Beachbar wird mit ihrem Sandstrand karibisches Flair verbreiten, die Feinschmeckergasse bietet jedem Gast Köstlichkeiten aus der ganzen Welt und in der Budenstraße kann gestöbert werden. Im vergangenen Jahr strömten 250.000 Menschen zu den Veranstaltungen – eben ein Familienfest der besonderen Art. Die Olympische Schießsportanlage Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der Bundeswehr im Garchinger Stadtteil Hochbrück wurde für die Olympischen Spiele 1972 die Olympia-Schießanlage Hochbrück errichtet. Im Gegensatz zu späteren Olympiaden wurden in München 1972 letztmalig Großkaliberdisziplinen auf Zieldistanzen von 300 m ausgetragen. Das hatte zur Folge, dass die Dimensionen der Schieß anlage entsprechend ausgelegt werden mussten. Es entstand eine der bis heute modernsten Schießsportanlagen der Welt. Wettkämpfe jeder olympischen oder auch nichtolympischen Schießsportdisziplin können hier ausgetragen werden. Die Anlage verfügt über 102 Schießstände und drei Wurfscheibenanlagen. Neben der Luftdruckhalle, Gewehrhalle und Pistolenhalle wurde die Finalhalle so konzipiert, dass nicht nur an 20 Ständen für unterschiedliche Disziplinen bis zu 50 m Schießsportwettkämpfe durchgeführt werden, sondern auch bis zu 1.000 Zuschauer am Geschehen teilnehmen können. Seit dem Ende der Olympischen Sommerspiele 1972 dient die Anlage dem Bayerischen Sportschützenbund als Austragungsort für Landes- und Bundesmeisterschaften. Inzwischen wurden diverse Sanierungsarbeiten durchgeführt und heute befinden sich hier das Leistungszentrum und der Olympiastützpunkt des Deutschen Schießsports. In Fachkreisen gilt die Olympische Schießsportanlage nach wie vor als die größte und modernste zivile Schießsportanlage der Welt. Die Olympia-Reitanlage In der 27 Hektar großen Olympia Reitanlage Riem befindet sich das Olympia Reitstadion. Es wurde explizit für die Olympischen Reitsportwettkämpfe 1972 erbaut. Allerdings fanden nicht alle Pferdesportdiszi plinen dort statt, einige wurden medial besonders wirksam vor der Kulisse von Schloss Nymphenburg ausgetragen. Das Olympia-Reitstadion befindet sich auf einem Gelände, dass schon in Kriegszeiten als militärische Reitschule genutzt wurde und seit 1958 dem Deutschen Reiter- und Fahrerverband gehörte. Während der Olympiade fanden auf den Tribünen 23.000 Zuschauer Platz und konnten das Geschehen auf dem 12.000 Quadratmeter großen Areal gut überblicken. Hier fanden aber nicht nur die Pferdesportwettkämpfe statt. Es wurden auch einige Disziplinen des Fünfkampfes ausgetragen. Nach dem Ende der olympischen Sommerspiele von München wurde das Stadion neben der Austragung von Europameisterschaften im Springreiten und ähnlichen Pferdesportveranstaltungen besonders als Konzertstandort genutzt, aber auch Deutsche Meisterschaften im American Football fanden hier statt. Nachdem das Dach der Tribüne durch ein Unwetter schwer beschädigt wurde und man feststellen musste, dass Wasser in die Konstruktion eindrang und die Leimbinder auflöste, war die Haupttribüne bereits 1984 gesperrt worden. Diese wurde dann 2008 gesprengt. Die offene Sitzplatztri büne war davon nicht betroffen. Als die Großkonzerte immer gigantischere Ausmaße annahmen, sah sich die Stadt München auf Grund größter Sicherheitsmängel gezwungen, Mitte 2012 ein Konzertverbot zu verhängen. Die verbliebenen Tribünen waren marode und die An- und Abreise der Besucher war nicht mehr zu steuern. So konnte nicht verhindert werden, dass viele direkt über die Gleise zum Stadion gingen. 30.000 Konzertbesucher waren pro Veranstaltung keine Seltenheit. Seither beschränkt sich die Nutzung wieder auf den Pferdesport. So finden im Stadion und den umliegenden Reitplätzen hochkarätige Turniere wie die „Pferd International“, Fohlenauktionen, Deutsche und Bayerische Meisterschaften in verschiedenen Disziplinen des Pferdesports und Pferdeverkaufsschauen statt. 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
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Die Olympische Ruder-Regattastrecke Wenn man den niedrigsten Punkt Münchens sucht, landet man unweigerlich an der Olympia Regattastrecke Oberschleißheim. Auf einer Höhe von 480 m ü.NN liegend, wurde sich bei der Planung der olympischen Regattastrecke für diesen Standort entschieden, da man mit der „Olympiade der kurzen Wege“ warb und dabei auch höhere Baukosten in Kauf nahm. Kein anderes Gelände, das im Zuge der Bauvorhaben für die XX. Olympischen Sommerspiele ausgewählt wurde, ist so vielen technischen, geologischen, hydrologischen und aerodynamischen Untersuchungen unterzogen worden. Da man mit bis zu 24.000 Besuchern pro Wettkampf rechnete, war auch die Nähe zur A 92 und B 471 von großem Vorteil. Der hohe Grundwasserspiegel machte es möglich, diesen Grundwassersee zu errichten. Bei der Fertigstellung im August 1971 hatte man einen Regattatrog von 2.230 m vor sich, der 140 m breit und 3,5 m tief ist. Die Besonderheit des Baus bestand darin, dass die Beckenachse parallel zur Hauptwindrichtung angelegt wurde. So wurden besonders faire Bedingungen für die Sportler geschaffen. Zur Regattastrecke gehören außer dem eigentlichen Becken auch zahlreiche Gebäude, die während der Olympiade als gastronomische Einrichtungen, Rundfunk-und Fernsehzentrum, Postamt, Presse räume und Sportruderbootausstellung beherbergten. Diese Gebäude werden heute als Bootshäuser und Verwaltungstrakts genutzt. Die Architekten hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Anlage möglichst naturnah dem Dachauer Moos anzugliedern. Der Natur sollten möglichst viele Gestaltungsmöglichkeiten gegeben und das Thema „Heckenlandschaft“ in die Planung und Ausführung aufgenommen werden. Auf den Parkplätzen wurden die historischen Pflastersteine, die beim verkehrstechnischen Ausbau Münchens entfernt worden waren, verwendet. Für die Tribünen wurde Holz als Baustoff präferiert. Noch heute erkennt man, wie harmonisch sich die Regattastrecke mit allen Bauten in die Landschaft eingliedert. Leider musste ein Teil der Olym piatribüne wegen fortschreitender Erosion einzelner Bauteile 2007 abgerissen werden. Alle anderen Bauten sollen unter Denkmalschutz gestellt werden. Während der olympischen Spiele boten die Tribünen mit dem Zielturm 9000 Personen mit Sitzplätzen und 16.000 Menschen mit Stehplätzen gute Sichtmöglichkeiten auf das sportliche Geschehen. In den folgenden nacholympischen Jahren bis heute wurde und wird die Strecke häufig für nationale und internationale Ruderund Kanuwettkämpfe genutzt. So fand hier auch mehrfach die Ruderweltmeisterschaft statt. In den Jahren 1982 bis 1990 wurden verschiedene Motorsportwettbewerbe ausgetragen. Die Zuschauer waren begeistert. Dies fand dann sein abruptes Ende, nachdem ein bayerisches Gesetz bei Sportveranstaltungen nur noch Motoren mit Katalysatoren zuließ. Ruder- und Kanuvereine und das Leistungszentrum für Rudern- und Kanusport sind hier zu Hause. Wenn keine Wettkämpfe stattfinden, ist das Baden in dem glasklaren Wasser in einer Zone vor der Tribüne erlaubt. Aber man findet nicht nur erholungssuchende Menschen in den Fluten, nein, bereits zur Eröffnung wurden Bach- und Regenbogenforellen, um den Bewuchs von Wasser pflanzen einzudämmen, eingesetzt. Später wurden aus dem Eibsee 3.000 Edelkrebse umgesiedelt, weitere Fischarten wie Karpfen, Hechte, Barsche und Aale folgten. Daher ist es kein Wunder, dass der Verein „Isarfischer“ seit 1971 dieses Gewässer mit Begeisterung bewirtschaftet. (BH) MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23 atelier-tacke.de Blick über den Olympiasee auf die Olympia-Schwimmhalle
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Die Olympischen Spiele 1972 waren die ersten Spiele auf deutschem Boden seit dem Propagandaspektakel von 1936. Schon deshalb hatte man sich „friedliche heitere Spiele im Grünen“ auf die Fahnen geschrieben und bis zu diesem Zeitpunkt war dieses Konzept zur Freude aller Sportler und Gäste ein voller Erfolg. Im Vorfeld hatten die Terroristen des „Schwarzen September“ Unterstützung durch deutsche Neonazis, die beim Aufbau der notwendigen Infrastruktur und Vorbereitung der Geiselnahme halfen. Weitere Hilfe kam von der Stasi, die für sichere Rückzugsorte sorgen wollte und dies für die im Hintergrund agierenden Helfer auch tat. Einer der Terroristen wurde bei einem späteren Bombenanschlag in Warschau verletzt und in der DDR behandelt. Für die junge Bundesrepublik Deutschland und ihre Vertreter kam ein solches Ereignis völlig unvorbereitet. Weder gab es Spezialeinsatzkräfte, noch konnte die Bundeswehr eingesetzt werden, da dies dem Grundgesetz widersprach. Da die Sicherheitsmaßnahmen so gering wie möglich gehalten wurden, um nur ja nicht Erinnerungen an die Spiele der Nazis zu wecken, waren die Polizisten weder in Uniform noch ausreichend bewaffnet. Nicht einmal die Türen der Sportlerquartiere waren verschlossen. Einige Sicherheitsbeamte, die unbewaffnet mehrere hundert Meter entfernt zufällig von einer Veranstaltung kamen, sahen noch die Täter mir den Sporttaschen, aus denen die Läufe der AK 47 ragten, über den Zaun steigen, konnten aber nur hilflos zuschauen. Im weiteren Verlauf wurden 11 Geiseln genommen. Der Gewichtheber Josef Romano verblutete nach zwei Stunden, da kein Arzt zu ihm gelassen wurde. Andere Geiseln wurden schwer misshandelt. Die Täter lebten ihren Antisemitismus stundenlang aus. Den ganzen Tag über versuchten Hans-Dietrich Genscher, damals Bundesinnenminister, der bayerische Innenminister Bruno Merk, Polizeipräsident Dr. Manfred Schreiber und Vertreter des IOC mit den Geiselnehmern zu verhandeln. Die Politiker boten sich den Geiselnehmern als Ersatzgeiseln an – ohne Erfolg. Ein Angebot Israels, ein Befreiungskommando auf deutschem Boden agieren zu lassen, wurde abgelehnt. Da niemand der Beteiligten Erfahrungen mit einer solchen Situation hatte, wurden leider eklatante Fehler gemacht. So vergaß man, den Terroristen den Strom abzustellen. So erfuhren sie aus dem Fernsehen, dass ein massives Polizeiaufgebot eine Befreiungsaktion plante. Die Forderungen der Täter nach der Freilassung von 232 in Israel in Haft sitzenden Gesinnungsgenossen war von vornherein unrealistisch, da Israel unter Golda Meir jegliche Verhandlungen aus nachvollziehbaren Gründen ablehnte. Die ebenso geforderte Freilassung der deutschen Terroristen Baader und Meinhof wurde später fallen gelassen. Nach vielen zermürbenden Stunden und immer wieder verlängerten Ultimaten wurden die Terroristen und ihre Geiseln mit zwei Helikoptern nach Fürstenfeldbruck gebracht. Dort wartete eine Boeing 727 mit fast leerem Tank aber laufenden Triebwerken. Die Polizeibehörden planten eine Befreiungsaktion bei der Landung der Hubschrauber. Die Scharfschützen lagen völlig ungedeckt ohne Helm und Schutzweste auf dem Rollfeld hinter einer knöchelhohen Mauer, zum Teil in der Schusslinie ihrer Kollegen und der Geiselnehmer. Im Kugelhagel endete der Einsatz in einem totalen Fiasko. Sämtliche Geiseln starben, ein Polizeiobermeister wurde durch einen Querschläger tödlich verletzt. Der Pilot des einen Helikopters wurde mit schweren Schussverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Drei Terroristen konnten festgenommen werden, fünf wurden erschossen. Als am 29. Oktober 1972 eine Lufthansamaschine mit 20 Insassen nach Libyen entführt wurde, ließ die Bundesregierung die drei Geiselnehmer im Austausch ohne Rücksprache mit der israelischen Regierung frei. Die Konsequenz aus dem Geschehen war die Gründung der legendären GSG 9, die mit der Befreiung der Lufthansamaschine Landshut am 13. Oktober 1977 nicht nur alle Geiseln unversehrt befreien konnte, sondern damit das entscheidendes Signal in die Welt schickte: Wir sind nicht wehrlos und stellen uns dem internationalen – besonders dem palästinensischen Terroris- Als am Morgen des 5. Septembers 1972 um 4.10 Uhr acht Mitglieder einer palästinensischen Terrororganisation über den Zaun des Olympischen Dorfes bei Tor 25 A kletterten, begannen die schwärzesten Stunden in der Geschichte des olympischen Sports. ➔ DAS OLYMPIA-ATTENTAT 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 TITELTHEMA
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mus erfolgreich entgegen. Wenn die Chefflugbegleiterin nach ihrer Befreiung in einem Interview den Männern dieser Einheit mit den Worten dankte: „ Meine Kinder verdanken Euch ihr Leben – ohne Euch gebe es mich nicht mehr“, dann ist das die größte Anerkennung. Der Staat Israel beauftragte seinen Geheimdienst Mossad in den Jahren nach dem Münchener Attentat, die überlebenden Terroristen zu liquidieren, da kein Staat zu einer Strafverfolgung bereit war. Diese Aktion „Caesarea“ wurde ein Jahr später erfolgreich abgeschlossen. Die Olympischen Spiele 1972 wurden zuerst gar nicht unterbrochen. Erst auf Protest von Sportlern und Besuchern wurde ein halber Ruhetag eingelegt. Die überlebenden Mitglieder der israelischen Delegation verließen München nach dem Massaker. 40 Jahre später fanden die Spiele in Barcelona statt. Das IOC lehnte eine Schweigeminute bei der Eröffnungsfeier ab. 2016 wird im Olympiapark ein Erinnerungsort für die getöteten israelischen Sportler errichtet, der gemeinsam vom Freistaat Bayern, der Landeshauptstadt München, dem DOK und dem IOC konzipiert wurde. (BH) Werner Limmer, heute 81 Jahre alt, begann seine Polizeilaufbahn 1955 beim Bundesgrenzschutz in Stadt Steinach und war u.a. mit dem Grenzschutz im Bereich des berühmt gewordenen Mödlareuth an der bayerisch-thüringischen Grenze betraut. Später war er dann bei der Kriminalpolizei München tätig und für den Landkreis München und zum Zeitpunkt des Olympiaattentates auch für die angrenzenden Landkreise. TAXIKURIER: Herr Limmer, wann haben Sie von den Vorgängen erfahren und wie war Ihre Reaktion? Werner Limmer: Natürlich habe ich durch das Fernsehen die Vorgänge verfolgt. Dienstlich wurde nicht an uns heran getreten. Als ich am Morgen des folgenden Tages, am 6. September 1972 im Dienst eintraf, kam der Befehl, sofort nach Fürstenfeldbruck auf den Flugplatz auszurücken. Keiner von uns wusste, was ihn dort erwarten würde. Unsere Ausrüstung ließ auch zu wünschen übrig. TAXIKURIER: Was war dann dort Ihr Auftrag? Werner Limmer: Wir sollten das Flugfeld und die angrenzenden Gebiete durchsuchen, um die angeblich noch flüchtigen Terroristen zu suchen. Da kam schon ein flaues Gefühl auf. Wie ich schon sagte, die Ausrüstung war miserabel. Wir verfügten damals als einzige Waffe über eine Walter pp 7,65 mm und an Schutzwesten war gar nicht zu denken. Die Terroristen verfügten über AK 47, hatten nichts zu verlieren. TAXIKURIER: Konnten Sie Ihre Aufgabe erfüllen? Werner Limmer: Nein, zum Glück muss man sagen. Als wir uns nach der Ankunft im Hauptgebäude befanden, wurde das Ganze abgeblasen. Heute weiß ich, dass die Einsatzleitung erst dann endgültig erfuhr, dass drei Terroristen festgenommen worden waren – die anderen fünf waren ja erschossen worden. Kaum jemand denkt in diesem Zusammenhang an unseren Kollegen, der am Tag vorher durch einen Querschläger tödlich verletzt wurde. TAXIKURIER: Wie sehen Sie den Einsatz heute? Werner Limmer: Sowohl die Politik als auch die Polizei waren völlig überfordert. Niemand war auf solch ein Szenario vorbereitet. Allein die Koordination aller Beteiligten fand eigentlich gar nicht statt. Im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck waren ca. 2.500 Soldaten stationiert bzw. in Ausbildung. Für die hinzugezogene Polizei war dies der erste Einsatz dieser Art. Weder die Befehlsstruktur noch die Qualifikation war vorhanden. Selbst die ausgewählten sogenannten Scharfschützen hatten weder die entsprechenden Gewehre noch die Ausbildung. TAXIKURIER: Sind die Kollegen aus dem missglückten Einsatz betreut worden? Werner Limmer: Nein, so etwas gab es damals noch nicht. Sicherlich waren die Kollegen in höchstem Maße traumatisiert, zumal wir später erfuhren, dass die deutsche Regierung die einzige wirklich hilfreiche Option abgelehnt hatte – den Einsatz einer israelischen Spezialeinheit. Nur sie hätten die Erfahrung gehabt, dieses Szenario zu einem guten Ende zu führen. TAXIKURIER: Herr Limmer, wir bedanken uns für das Gespräch! (BH) Werner Limmer, Kriminalhauptkommissar a. D. war am 6. September 1972 beim Olympia-Attentat in Fürstenfeldbruck im Einsatz. ➔ INTERVIEW MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25 atelier-tacke.de
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Basisdaten Baubeginn 1969 Eröffnung 26. Mai 1972 XX. Olymische Spiele 26.08. bis 11.09.1972 Baukosten 68,5 Millionen Euro Fassungsvermögen 69.250 (davon 57.450 Sitzplätze) Maße 250 m Quer- und 260 m Längsachse Architekt Frei Otto (Zeltdachkonstruktion) Behnisch & Partner (Gebäude) Weltarchitektur Einziges architektonisches Baudenkmal des 20. Jahrhunderts in München Betreiber Olympiapark München GmbH Eigentümer Stadtwerke München GmbH Besucher seit 1972 13,2 Millionen Veranstaltungen seit 1972 1.863 mit 49,6 Millionen Besuchern Highlights der nacholympischen Nutzung Sportliche Ereignisse 1974 Fußball-Weltmeisterschaft (u.a. Finale Deutschland – Holland) 1976/1988 Fußball-Europameisterschaften 1976/1988 11 Fußball-Länderspiele (Deutsche Nationalmannschaft) 2005 FC Bayern München Abschiedsspiel (17. Meisterschaft im Olympiastadion) 1997/2007 Leichtathletik Europacup 2002 Leichtathletik Europameisterschaften 2005/2006/2007 Nokia Air & Style 2012 Special Olympics 2013 X Games Munich Konzertte und sonstige Veranstaltungen 1982/1990/1995/ 1998/2003/2006/ Rolling Stones 1987 Messe von Papst Johannes Paul II 1988/1994 Pink Floyd 1988/1992/1997/1999 Michael Jackson 1993/2005/2010/ U2 1996 3 Tenöre 2001/2003/2006/ 2008/2011/2013 Bon Jovi 2001/2009 AC/DC 2003/2007/2011 Herbert Grönemeyer 1985/2003/2009/2013 Bruce Springsteen 2003/2006/2013 Robbie Williams 2006 „Die Drei Orchester” Klassik Open Air (zum Fußball-WM Auftakt) 2009/2013 Depeche Mode 2010 Madonna (Stand 01.01.2015) ➔ OLYMPIASTADION INFORMATION INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (089) 21 61-367 Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT …
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WUSSTEN SIE SCHON ... dass der TSV 1860 München eigentlich 12 Jahre früher gegründet wurde? In den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden in Deutschland zahlreiche Turnvereine gegründet. Diese wurden von den staatlichen Behörden als Hort politischer Umtriebe zur Vorbereitung der bürgerlichen Demokratie angesehen. Das Streben nach politischer Freiheit und demokratischen Reformen gipfelte schließlich in der Märzrevolution von 1848. In dieser Zeit, am 15. Juli 1848, wurde der „Münchner Turnverein“ gegründet. Obwohl politisch nicht aktiv, war der Verein der Obrigkeit ein Dorn im Auge. Mit der Begründung, der Zusammenschluss sei eine „Anstalt moralischer Verpestung“ wurde der Verein 1850 verboten. Der Turnwart musste die Stadt verlassen. Die Mitglieder gründeten daraufhin einen Gesangsverein. Erst ab dem 17. Mai 1860 konnten die 120 verbliebenen Turner bzw. Sänger ihren „Münchner Turn verein“ wieder offiziell betreiben. Die Fußballabteilung kam am 6. März 1899 dazu. (FK) MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27 Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Taxi-Versicherung vom Spezialisten Versicherungsvergleich Sondertarife für große und kleine Taxi-Flotten Sondertarife für Einzelunternehmer und Familienbetriebe Sondertarife für Neugründer Kfz, Rechtsschutz, Betriebshaftpflicht, Schutzbrief, Garantie Mit Sicherheit ein guter Partner TK_2015_v2.indd 1 24.06.15 09:53 Vorstellungszeiten 3. Programm Vom 1. März bis zum 3. April präsentiert der Circus Krone das 3. Programm der Winterspielzeit 2015/16. Circus Krone ist das letzte und einzige Circus-Unternehmen in Deutschland, das neben dem reisenden Zelt-Circus auch im Winter im einzigen festen Circus-Gebäude Deutschlands von Dezember bis April drei völlig verschiedene, internationale Circus-Programme bietet. Für das Taxigewerbe bringen die Circus-Vorstellungen viele zusätzliche Taxifahrten von und zur Marsstraße. (TK) Vom 1. März bis 20. März ➔ Montag: Keine Vorstellung ➔ Dienstag und Donnerstag: 20.00 Uhr ➔ Mittwoch, Freitag und Samstag: 15.00 und 20.00 Uhr ➔ Sonntag: 14.30 und 18.30 Uhr Vom 21. März bis 3. April ➔ Täglich wochentags: 15.00 und 20.00 Uhr ➔ Sonn- und feiertags: 14.30 und 20.00 Uhr ➔ Karfreitag, 25. März: keine Vorstellung ➔ Karfreitag, 25. März: ab 14 Uhr öffentliche Proben ➔ Ostermontag, 28. März: 14.30 und 18.00 Uhr ➔ MANEGE FREI! STADT-INFO istockphoto
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ (FUNK-) DISZIPLIN – Das Wort „Disziplin” wurde aus dem lateinischen „Disciplina” entlehnt und bedeutete dort ursprünglich „Schule; Wissenschaft; schulische Zucht” und meint heute, eingedeutscht und kaum verändert, ein „auf Ordnung bedachtes Verhalten” . (Verkürzt aus dem Herkunftswörterbuch und dem Fremdwörterbuch des Duden- Verlages) Früher gab es auch am Sprechfunk mal so was wie die „Funkdisziplin”, die aber leider ziemlich in Vergessenheit geraten ist. Da existierte – ach, war das früher alles besser – noch der Unterschied zwischen einem Standplatzruf und einer Freigabe; es gab noch die Regel, dass nach einer Freigabe nicht der als Erster reinplärrt, der zwar am weitesten weg und außerdem noch besetzt ist („in fünf Minuten frei”), aber – und auch das muss gesagt werden – alle Fiaker auf der Straße kannten (!) den Sprechfunk noch in seiner teils sehr schnellen, harten und konsequenten Form. Wer nicht ortskundig und der deutschen Sprache mächtig war, hatte hier keine Chance. Heute bekommt, mit Verlaub, jeder Kasperl einen Auftrag, der mit seinen Pratzen noch auf ein blaues Feld tappen kann. Geschätzte 80 Prozent der heute aktiven Fahrer kennen die Zeiten der reinen Sprechfunkvergabe nicht mehr; wieder geschätzte 80 Prozent davon (nur zur Klarstellung: damit sind wir nicht etwa bei 160 %!) reagieren auf den Ruf ihrer Taxinummer am Sprechfunk nicht, weil sie nur mehr auf das Piepsen ihres „Smartphones”, „I-Phones”, oder wie diese ganzen Hirnersatzteile heute heißen, gepolt sind. Und nochmal 80 Prozent (gesamt 240 %?) derer, die ausnahmsweise wirklich einen Auftrag per Sprechfunk bekommen, weil halt das Datenfunk-Display gerade auf Halbmast hängt, können selbst die einfachsten Aufträge nicht mehr fehlerfrei sprachlich wiederholen. Doch: das war früher wirklich besser! ➔ KUNSTPARK OST – bzw. später Kultfa brik. Wolfgang Nöth, der damals oft als „Hallen-Mogul” bezeichnete Betreiber der Theaterfabrik Unterföhring oder der Negerhalle (meine Güte, war das damals eine politisch unkorrekte Bezeichnung), eröffnete Ende 1995 auf dem ehemaligen Pfannigelände die o. gen. Feiermeile, die bald schon – jedenfalls ob ihrer Ausdehnung – internationalen Ruf erlangen sollte. Für uns Fiaker immer eine erfreuliche Angelegenheit, wenn insbesondere Leute aus z. B. Aubing oder Großhadern diese Ecke als Fahrtziel nannten. Seit dem letzten Jahreswechsel „isch over”, wie Finanzminister Schäuble dazu sagen würde. Was der Kunstpark mit Kunst zu tun hatte, blieb alle Jahre ein Geheimnis – allenfalls war es eine Kunst, wie Nöth damals die Stadtverwaltung vorgeführt und einfach Fakten geschaffen hat. Während andere noch penibel um die Einhaltung aller gaststättenrechtlichen Vorgaben bemüht waren, haute Nöth einfach auf den Tisch, bezeichnete die Stadtverwaltung öffentlich als unfähig und beschimpfte ebenso öffentlich und heftig den OB – und schon ging es wieder ein paar Monate weiter mit Sondergenehmigungen, Ausnahmeregelungen usw. Tanzverbot? – ha ha! Stellplätze? – g’langt scho! Ausreichend Notausgänge? – schaff’ ma doch irgendwie! – Und irgendwie auch bewundernswert. Nicht schlecht, Herr Specht! Wie bzw. wohin sich das ehemalige Kunstpark-Publikum in Zukunft verlagern wird, wagt der Schreiber noch nicht zu prognostizieren. Mehrere tausend Leute pro Wochenende werden sich in den weiter bestehenden „Clubs” (früher nannte man das „Discos”) irgendwie verteilen. Ein „Kunstpark Langwied” oder so wäre für uns nicht schlecht … Schaun ma mal, dann seng ma scho! ➔ MINDESTLOHN – Er ist nach Schrottis höchstpersönlicher Meinung eine gute Sache! Während sich die Ackermänner (Deutsche Bank – derzeit 6,7 Milliarden Schulden), Winterkörner (VW – mitten im Softwareskandal), Wiedekings (Porsche – hat sich beim Versuch, VW zu übernehmen, komplett verhoben), um nur ein paar dieser letztlich gescheiterten Vorstandvorsitzenden zu nennen, wahrlich phantastische Gehälter gezahlt haben und für ihre Flops nicht ansatzweise zur Rechenschaft gezogen werden, sollte ein Zeitungsausträger bei Wind und Wetter oder ein Kloputzer noch nicht einmal 8,50 Euro brutto pro Stunde verdienen dürfen. Das haben die vorgenannten Herren jeweils in ein bis zwei Sekunden (!) eingestrichen. Nur, ausgerechnet – in unserem Gewerbe ist der Mindestlohn ein echtes Problem. Wie soll sich denn ein Unternehmer vor stinkfaulen Arbeitsverweigerern schützen, die z. B. ihre „Arbeitszeit” tatsächlich am heimischen Sofa vor dem Fernseher verbringen, dann aber geltend machen (und dabei die Hand aufhalten), dass sie angeblich am Flughafen nach vier Stunden Schneider geworden sind oder einfach nur eine ganze Schicht Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 UNTERHALTSAMES GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Scherzler & Partner Verkehrsrechts-Kanzlei Sophienstraße 4 80333 München Tel 59 55 56 Fax 59 87 47 www.scherzler.eu Karlsplatz/Lenbachplatz Führerschein/Punkte Bußgeld/Strafbefehl Alkohol/Drogen Unfallregulierung Schadenersatz Versicherungsrecht
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lang Pech hatten? Eine Friseurin, ein Kellner oder ein Putzmann unterliegen üblicherweise einer gewissen Kontrolle durch die Chefin oder den Geschäftsführer – aber ein Taxifahrer? Da muss auch der hier schreibende Mindestlohn-Befürworter sagen: das geht nicht! Für das Taxigewerbe bräuchte es wirklich eine Ausnahme – und: „Ausnahmen bestätigen die Regel”, sagte die Jungfrau, als die Regel ausblieb. ➔ REDUZIERUNG – Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass nach der Analyse eines, na ja, Hamburger Marktforschungsunternehmens in München ca. 700 Taxis zu viel zugelassen seien. Dieser Verdacht kann einen in der Tat schon mal beschleichen, wenn man mit viereckigen Reifen stundenlang einen Stand bebrütet – und einfach nicht gebraucht wird. Die illegale Konkurrenz durch „Uber” und die üblichen anderen Ganoven hat es uns in letzter Zeit auch nicht leichter gemacht. Aber dafür wäre das Geschrei der Wirtschaft (Firmen, Hotels, Gaststätten, Theater …) und natürlich auch unserer Privatkunden groß, wenn es bei Sauwetter, der Wies’n, guten Messen usw. stundenlang keine ausreichende Zahl an freien Taxis mehr gäbe. Und: wie sollte man denn die 700 Konzessionen einsparen? Etwa durch das Verbot, bei Geschäftsaufgabe (z. B. wegen Alter) das Geschäft zu übertragen? – Das käme einer Enteignung derer gleich, die zum Renteneintritt fest mit diesem Geld rechnen und zudem dereinst selbst einen hohen Betrag für diese Konzession berappt haben. Hier nimmt der Schreiber einmal mehr die Gebetsmühle zur Hand: das Taxigewerbe krankt in erster Linie an sich selbst. Fahrer, die in unmöglichen Fetzen am Steuer vor sich hinmuffelnd, eine optische und olfaktorische Umweltverschmutzung personifizieren, die die einfachsten Höflichkeitsregeln nicht kennen und selbst für die Fahrt vom Karlsplatz zum Stachus das Navi bemühen müssen, sind der größte Feind unseres Gewerbes. „Ja, man muss seinen Feinden verzeihen, aber nicht früher, als sie gehenkt wurden.” (Heinrich Heine, 1797–1856). Solche Nullen machen wohl nur einen einstelligen Prozentsatz unter uns aus, aber jede Null verzehnfacht das Problem! Und noch ein schlauer Spruch zu solchen Typen: „Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher” . (A. Einstein, 1870–1955). ➔ UNTERHALTUNG – In der Nacht vom 14. auf 15. Januar 2016 protokollierte Kollege Heini Ugler mal ein paar Wortmeldungen von Kanal 1 mit, die sich aus der Durchsage eines Kollegen mit Standort am Nockherberg ergeben hatten: Taxi 1: „Nockherberg ein paar Mal” . – Taxi 2 (aktuelle Ortung am Hasenbergl): „wo?” – Taxi 3 (Effnerplatz): „am Z O B” – Taxi 4 (Arnulfstraße): „bin gleich da” – Taxi 5 dazwischen: „Katharina von Bora sofort” – Taxi 6: „ich bin gleich da” – Taxi 7: „bitte wiederholen” – Taxi 8: „bin glei da, hat er g’sagt” . Schrottis Kommentar: die Unterhaltung in der geschlossenen Demenzabteilung eines Pflegeheimes könnte nicht erfrischender sein! Gern erinnert sich der Schreiber auch einer Schicht in der alten Zentrale (Utzschneiderstraße) mit dem unvergessenen Sigi Udiljak, als der – natürlich noch per Sprechfunk – den Auftrag vergab „Bruder 6, Firma Wacker-Chemie im Innenhof” und der überforderte Fiaker mit der brüchigen Stimme eines kleinen Buben, der vor versammelter Klasse ein Gedicht nicht mehr ganz zusammenbringt, stockend wiederholte „Wacker 6, Firma Innenchemie im Bruderhof” . Loriot („mein Name ist Erwin Lindemann und ich bin seit 66 Jahren Rentner …”) ließ grüßen. (MS) MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29 ––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND
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Architekten sind eine besondere Art von Künstlern, weil ihre Werke im Gegensatz zu beispielsweise Gemälden im Museum unübersehbar im Stadtbild stehen und man nicht umhin kommt, sie zur Kenntnis zu nehmen. Der Architekt Hans Grässel (1860–1939) hat in München seine unübersehbaren Spuren im Stadtbild hinterlassen und viele Bewohner können ihnen sozusagen nicht auskommen, denn Grässel plante insbesondere Schulen für die ersten Lebensjahre und Friedhöfe für die endlose Zeit nach dem letzten Stündlein. ➔ SPUREN IM STADTBILD Formenreich um so die alte Bausubstanz Münchens zu dokumentieren. Im Jahr 1999 erschien eine Sammlung dieser Bilder in Buchform. Sein Leichnam wurde auf dem Alten Teil seines Hauptwerkes, des Waldfriedhofes, in einem Ehrengrab gleich gegenüber der Aussegnungshalle beigesetzt. Schulen Nach einer teilweise kriminellen Kindheit entwickelte sich Georg Kerschensteiner (1854–1932) doch noch in die richtige Richtung und brachte es von 1895 bis 1919 sogar zum Münchner Stadtschulrat. Für seine Zeit fortschrittlich, entwickelte er das Konzept der Berufsschulen und der lichtdurchfluteten Volksschulen mit großen Fenstern, was bis dahin nicht üblich war. Als Anerkennung benannte der Stadtrat im Jahr 1924 zu seinem 70. Geburtstag sogar die inzwischen wieder aufgelassene Georg-Kerschensteiner-Straße bei der Freiligrathstraße nach ihm. Erst seit 2000 gibt es wieder eine Georg-Kerschensteiner-Straße in der Messestadt Riem. Hans Grässel setzte Kerschensteiners Ideen architektonisch um. Er plante folgende Schulgebäude, die heute noch ihre Umgebung prägen: die Grundschule am Dom-Pedro-Platz (1898– 1900) und auch das dortige Waisenhaus (1896–1899), das allerdings im Bombenkrieg zerstört wurde; die Volksschule an der Fürstenrieder Straße (1901–1904); die Knabenschule an der Ridlerstraße (1904– 1905): die Gewerbeschule an der Liebherrstraße (1903–1905); die Schule an der Implerstraße 35 (1911–1912); die am Agilolfingerplatz (1905–1907) und am Gotzinger Platz (1904–1906) sowie später noch die Volksschule an der Fröttmaninger Straße (1927–1928). Öffentliche Einrichtungen Drei prägnante Altenheime entstanden nach Grässels Planungen, und zwar das Städtische Heilig-Geist-Spital (1904–1907) am Dom-Pedro-Platz, womit sich dort insgesamt drei Gebäude aus seinem Büro erheben. Dann das Bürgerheim an der Dall’Armistraße (1912–1913) und schließlich das Altenheim Sankt Joseph (1925– 1927) am Luise-Kiesselbach-Platz. Auch Entwürfe für die Dermatologische Klinik (1926–1928) an der Thalkirchner Straße stammen von ihm. Der Vielbeschäftigte zeichnete für zahlreiche weitere Gebäude verantwortlich, beispielsweise das ehemalige Wehramt (1912–1913) an der Winzerer- Leben Hans Grässel begann, gerade 18-jährig, im Jahr 1877 ein Studium der Architektur an der Technischen Hochschule München und schloss dies 1881 ab. Danach war er als Anwärter für den Staatsdienst des Königreiches Bayern zunächst als Staatsbaupraktikant in Nürnberg und Bad Kissingen tätig, bevor er 1885 die Prüfung für den Bayerischen Staatsbaudienst ablegte und Beamter werden konnte. Seit 1886 arbeitete er im Königlichen Landbauamt München, von wo seine Karriere infolge seiner Begabung ihren Ausgang nahm. Er trat 1888 in den Dienst der Haupt- und Residenzstadt München als Ingenieur der Lokalbaukommission und amtierte schließlich von 1920 bis 1928 als Stadtbaudirektor. Von 1914 bis 1930 lehrte er außerdem an der Technischen Hochschule. Bereits 1914 entwarf er erste Pläne für den Bau einer Münchner U-Bahn, die allerdings bekanntlich erst viel später verwirklicht wurden. Hans Grässels besonderes Verdienst für die Stadtgeschichte war, dass er Fotografien von Gebäuden anfertigen ließ, die abgerissen werden sollten, HISTORISCHES MÜNCHEN Der Architekt Hans Grässel und seine Werke Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Anzeige für Kurier Ausgabe März, April und Mai Taxi Guide München e.V. & München Tourismus bieten an: Ab Oktober 2016 findet ein neuer Ausbildungskurs zum Münchner Taxi Guide statt. Infos und Bewerbung en unter: www.taxi-guide-muenchen.de 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 D r . H a n s B a k e v. B a k i n 85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23 Taxi, Mietwagen, Bus, LKW Erst- und Verlängerungs US T . 0 89/ 37 0 65 6 90 Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5 Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1
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straße, das heutige Stadtarchiv, oder das unübersehbare Ausschankgebäude des ehemaligen Thomasbräu (1893–1894) am Kapuzinerplatz, um nur einige zu nennen. Friedhöfe Hans Grässel prägte mit seinen Entwürfen insbesondere das Aussehen der Münchner Friedhöfe. Die Gemeinde Au ließ 1821 den heutigen Ostfriedhof am Sankt-Martins- Platz 1 anlegen, der mit der Eingemeindung 1854 von der Stadt München übernommen und immer wieder bis auf schließlich 30 Hektar erweitert wurde. Aussegnungs- und Leichenhalle sowie die Nebengebäude entstanden zwischen 1894 und 1900 nach Grässels Entwürfen. Heute umfasst der Ostfriedhof rund 35.000 Grabstellen. Der Nordfriedhof an der Ungererstraße 130 wurde 1884 von der erst 1890 eingemeindeten Stadt Schwabing im Jahr 1884 angelegt, nachdem der Alte Nordfriedhof an der Arcisstraße 45 infolge der starken Bautätigkeit seine Aufnahmegrenzen erreichte. Aussegnungs- und Leichenhalle sowie Mauereinfriedung und Wohngebäude entstanden 1896 bis 1899 nach Plänen von Grässel. Der Nordfriedhof mit seinen 34.300 Grabplätzen mit 31 Hektar Fläche kann nicht mehr erweitert werden. Der Westfriedhof wurde bereits 1898 eröffnet, und zwar ebenfalls außerhalb Münchens auf der Flur des 1913 eingemeindeten Moosach. Seine Bauten an der Baldurstraße 28 wie die Aussegnungshalle und – nicht zu vergessen – das praktische Toilettenhaus wurden nach Grässels Plänen zwischen 1897 und 1902 errichtet. Nach mehreren Erweiterungen hat der Friedhof heute eine Kapazität von rund 40.000 Grabstätten auf 48 Hektar. Hans Grässels Hauptwerk ist der Waldfriedhof, der seit 1905 entstand. Auf dem Gebiet des erst 1938 eingemeindeten Hadern, in einem Fichtenwald, der durch intensive Nutzung große Lichtungen auswies, gestaltete Grässel den ersten Waldfriedhof seiner Art in ganz Deutschland, heute der alte Teil mit seinem Eingang an der Fürstenrieder Straße 288. Durch Abkehr von den streng geometrischen Formen früherer Zeiten wurden die Grabfelder so angeordnet, dass der Waldcharakter erhalten blieb. Mit dem Waldfriedhof schuf Grässel ein neues Friedhofsmodell, das wegweisend für Friedhofsgestaltungen in ganz Europa wurde. Die erste Beerdigung fand im Jahr 1907 statt und mit 35.000 Grabplätzen auf rund 100 Hektar Grundfläche ist der Alte Teil praktisch vollständig belegt. Nachdem der Alte Israelitische Friedhof an der Thalkirchner Straße 240 an die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit gelangte, erhielt Grässel den Auftrag, einen neuen am damals nördlichen Ende der Stadt zu planen. Von 1906 bis 1908 entstand sodann auf einer Fläche von fünf Hektar der Neue Israelitische Friedhof an der Garchinger Straße 37, der für 10.000 Gräber ausgelegt ist. Nebenbei bemerkt erfüllen die Friedhöfe ganz allgemein neben der Bestattung der Toten noch eine weitere Funktion, nämlich die der grünen Lungen in der Stadt. Brausebad Ein Gebäude sei noch gesondert erwähnt, weil es während des Oktoberfestes eine besondere Rolle spielt, nämlich das so genannte Brausebad auf seiner Verkehrsinsel. Als öffentliche Bedürfnisanstalt kann es von enormer Wichtigkeit sein und angeblich gibt es sogar Pläne, ausgerechnet dort ein Café einzurichten, so wie in der ehemaligen Bedürfnisanstalt am Herkomerplatz. Der Bau wurde 1894 nach Plänen von unserem Hans Grässel errichtet und diente – wie der Name zeigt – als Volksbrausebad für die Bewohner der im Zuge der Industrialisierung schnell wachsenden Arbeiterviertel auf der Schwanthalerhöhe, deren Behausungen nur in den allerseltensten Fällen Badezimmer aufwiesen. Direkt nebenan befanden sich allerdings die vornehmen Häuser der Ludwigsvorstadt mit ihrer entsprechenden Bewohnerschaft, weswegen sich Grässel zu einer aufwändigen Gestaltung der Fassade sowie einem achteckigen Grundriss plus Säulen-Eingang entschied, während das Innere rein funktional genau den zwangsläufig bescheidenen Bedürfnissen der Unterprivilegierten entsprach. Ehrung auf Straßenschild In Hadern, von der Fürstenrieder Straße abzweigend und parallel zur Würmtalstraße, zog sich die unscheinbare Taxusstraße hin, benannt nach dem lateinischen Namen für die Eibe, einen heimischen Nadelbaum. Groß- und Kleinhadern wurden 1938 eingemeindet und es gab nun in München bereits die Taxisstraße, was zu Verwechslungen führen konnte. Während des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) wurden aber keine Straßen umbenannt, weil die Stadtverwaltung Schlechteres zu tun hatte. Erst 1947 machte man sich an die umfangreiche Arbeit und die Taxusstraße erhielt ihre neue Bezeichnung Hans-Grässel-Weg, angesichts Grässels Bedeutung für München eigentlich eine etwas bescheidene Ehrung, aber wenigstens in der Nähe von Grässels Waldfriedhof und seinem dortigen Ehrengrab. (BW) MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31 AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 Grundschule am Agilolfingerplatz, gegründet im Jahr 1907
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32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL ➔ MÄRZ-PROGRAMM EAU Kongress 2016 31. Kongress des Europäischen Verbands der Urologie ➔ 11.–15. März 2016, Fr–Di 9.15–18.15 Uhr ICM – Internationales Congress Center München, Eingang West Mitte März findet der jährliche EAU (European Association of Urology) Kongress in München statt. Dabei treffen sich Urologen aus aller Welt im ICM am Messegelände Riem. Bei fachärztlichen Präsentationen werden bisher unveröffentlichte Erkenntnisse erläutert, sowie klinisch relevantes Wissen veröffentlicht. Erwartet werden rund 12.000 Besucher aus über 100 Ländern. Weitere Veranstaltungen im März: Internet World – Die E-Commerce Messe 01.–02. März, Di–Mi 9.00-18.00 Uhr Messe München, B5 und B6 Farbe Ausbau & Fassade 2016 02.–05. März, Mi–Sa 9.00–18.00 Uhr Messe München, ICM, Eingang West und A1 bis A4 SMM – Sales-Marketing-Messe 09. März, Mi 9.00–17.00 Uhr MOC – Veranstaltungscenter München Atrium 3 SMM – Sales-Marketing-Messe 11.–12. März, Fr 9.00–16.00 Uhr, Sa 10.00–16.00 Uhr MOC – Veranstaltungscenter München Halle 3 MODA – Made in Italy 13.–15. März, So–Di 9.00–18.00 Uhr MOC – Veranstaltungscenter München Halle 4 und Atrium 4, 1. OG AllFacebook Marketing Conference 17. März, Do 8.00–19.00 Uhr ICM - Internationales Congress Center München SMX München 17.–18. März, Do–Fr 8.00–19.00 Uhr ICM – Internationales Congress Center München küchenwohntrends – Premium Messe München 20.–21. März, So–Mo 9.00–19.00 Uhr MOC – Veranstaltungscenter München Halle 4 und Atrium 4, 1. OG Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de atelier-tacke.de
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WUSSTEN SIE SCHON ... dass der Osterhase erst um 1900 seinen Siegeszug in Mitteleuropa antrat und erst danach von Europa aus die ganze Welt eroberte? … ➔ dass schon in der Urkirche Eier als Sinnbild des Lebens und der Auferstehung den Verstorbenen mit in die Gräber als Hoffnungszeichen des eingeschlossenen Lebens gegeben wurden? ➔ dass der Brauch des Ostereierverschenkens aus der Tatsache her rührte, dass die Eier als verbotene Fastenspeise haltbar gemacht werden mussten und nach der Fastenzeit in großen Mengen vorhanden waren? ➔ dass in Oberbayern, Österreich, Thüringen und Schleswig- Holstein bis ins 19. Jahrhundert der Hahn das Osternest bescherte? ➔ dass in Schweden die Kinder verkleidet als Osterhexen von Haus zu Haus ziehen und Geld und Süßes sammeln – ähnlich wie an Halloween? ➔ dass der Hase bei den Kirchenvätern ein verpöntes Tier war, dessen Genuss verboten war, da man ihm unsittliche Wirkungen wegen seiner Fruchtbarkeit nach sagte? (BH) MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33 Ausstellung in der Staatlichen Münzsammlung Wissen Sie noch, wer auf der Vorderseite des 1.000-DM-Scheins abgebildet war, oder welche Stückelung es für die D-Mark-Scheine gab, oder wie ein 50-Mark-Schein der DDR aussah? Bis zum 24. April 2016 widmet die Staatliche Münzsammlung sowohl der heißgeliebten D-Mark als auch der DDR Mark eine hochinteressante Ausstellung. Beim Betrachten der Exponate werden nicht nur nostalgische Gefühle wach, man erinnert sich auch wehmütig der Veränderungen der Erscheinungsbilder der jeweiligen Währungen. Auch Kuriositäten, wie die Couponmarken der DDR, die noch nach der Währungsreform 1948 in Umlauf waren, werden gezeigt. Die Geschichte der beiden deutschen Staaten bis zur Wiedervereinigung und weiter bis zur Einführung des Euro dokumentieren die ausgestellten Gedenkmünzen. Diese weisen auf große Ereignisse in der Deutschen Geschichte hin, erinnern an herausragende Persönlichkeiten zu deren Geburtstagen oder Sterbedaten oder an andere geschichtsträchtige Jubiläen. Ein Besuch lohnt sich also nicht nur für Fans der Numismatik, sondern auch für jeden Geschichtsinteressierten. Übrigens: auf dem 1.000-DM-Schein ist auf der Vorderseite Lucas Cranach der Ältere zu sehen – na, hätten Sie es noch gewusst? (BH) STADT-INFO ➔ DIE DOPPELTE MARK istockphoto AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr
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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MÄRZ 2016 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Dienstag, 01. März ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Carmen Assassinée (BR-Jugendkonzert) ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Norma ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, München – Weltstadt mit Herz in Sand gemalt ➔ 19.30 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus am Hart, Ottfried Fischer ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni – Die Rhythmus-Poeten ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Dope D.O.D. ➔ 21.30 Uhr, Strom, Lissie Mittwoch, 02. März ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Die Entdeckung der Langsamkeit ➔ 18.30 Uhr, Löwenbräukeller, Bayern Revue – Monarchie trifft Anarchie ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni – Die Rhythmus-Poeten ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Joe Jackson ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Agler & Eberhard ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, Figaros Hochzeit Donnerstag, 03. März ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Moses – Ein Mash-up Musical ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni – Die Rhythmus-Poeten ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.00 Uhr, Backstage, L'Âme Immortelle ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Lumaraa ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Robin Schulz ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Stadler und Ruoff ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Agler & Eberhard ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, Figaros Hochzeit Freitag, 04. März ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Das Phantom der Oper ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Norma ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Einer flog über das Kuckucksnest ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, Gehirnwäsche ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Singin' in the rain ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Carrington-Brown ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Constanze Lindner ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Dr. Wahn ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni – Die Rhythmus-Poeten ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata – die Impro-Oper ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Unantastbar ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Agler & Eberhard ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, Figaros Hochzeit ➔ 21.30 Uhr, Strom, Crossfaith Samstag, 05. März ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Das Phantom der Oper ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Der fliegende Holländer ➔ 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Figaros Hochzeit ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, Gehirnwäsche ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Chicago – Das Musical ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Daniel Behle, Tenor ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni – Die Rhythmus-Poeten ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Thomas Lienenlücke ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Agler & Eberhard Sonntag, 06. März ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, Helmut Eckl und Gäste ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Symphonieorchester des BR ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Valer Sabadus, Countertenor ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Preisträgerkonzert 53. Regionalwettbewerb München – Jugend musiziert 2016 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, Zefix Halleluja ➔ 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, Figaros Hochzeit ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Italia Paradiso – Konzert des Akademischen Blasorchesters München ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Un ballo in maschera ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Chicago – Das Musical ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni. Höfner ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Pablo Nouvelle ➔ 21.00 Uhr, Strom, Vauu Montag, 07. März ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Singin’ in the rain ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Once Upon an Ever After/Choreartium ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dagmar Schönleber ➔ 20.00 Uhr, GOP, GOP Comedy Club ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Isabelle Fasut, Violine ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Stanfour Dienstag, 08. März ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Der fliegende Holländer ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Singin' in the rain ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Chicago – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Arthur Senkrecht & Bastian Pusch ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Deutschland von oben ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Krieg hat kein weibliches Gesicht Mittwoch, 09. März ➔ 18.30 Uhr, Löwenbräukeller, Bayern Revue – Monarchie trifft Anarchie ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Un ballo in maschera ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Chicago – Das Musical ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Singin' in the rain ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Arthur Senkrecht & Bastian Pusch ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Deutschland von oben ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Krieg hat kein weibliches Gesicht ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Jarryd James ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Robert Joseph Bartl & Michaela Dietl ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Tord Gustavsen feat. Simin Tander und Jarle Vespestad Donnerstag, 10. März ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il Trovatore ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Arthur Senkrecht & Bastian Pusch ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ass Dur ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Dr. Wahn ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Franziska Wanninger ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Glasperlenspiel ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, The Eternal Flame Tour ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Krieg hat kein weibliches Gesicht ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Venedig im Schnee ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Robert Joseph Bartl & Michaela Dietl Freitag, 11. März ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Der fliegende Holländer ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzlmacher ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Konzertreihe Sonorizzonte 2016 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Michi Marchner ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Robert Griess ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Schuld und Schein – Ein Geldstück ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Neighbourhood ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Krieg hat kein weibliches Gesicht ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Torsten Sträter ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Venedig im Schnee ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Get Well Soon ➔ 21.30 Uhr, Strom, Savages ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, King Kong Kicks Samstag, 12. März ➔ 19.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, We love MMA München ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, Gehirnwäsche ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Aida ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Liedkunst – Der Hirt auf dem Felsen ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Once Upon an Ever After/Choreartium ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im Olympiaturm, A Harvest Night For Neil Young ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Robert Griess ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Sarah Hakenberg ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Krieg hat kein weibliches Gesicht ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten Sonntag, 13. März ➔ 10.00 Uhr, Olympia-Schwimmhalle, 4. M-net Münchner Wassersportfestival ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Albert Herring ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, Happy Birthday, Wilfried Hiller! ➔ 15.00 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il Trovatore ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner Philharmoniker 3. Jugendkonzert ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Robert und Clara Schumann – Szenen einer Ehe ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, HG: Butzko ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Joris Montag, 14. März ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Abgesoffen ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, Die Maxvorstädter Kellermorde ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hannes Ringlstetter ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Missa Mystica ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Norbert Bürger ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Radio Doria ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Jezabels34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016 SERVICE
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Dienstag, 15. März ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Gärternplatztheater Opern auf Bayrisch ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Carmen Suite und Scheherazade ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christoph Reuter ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hannes Ringlstetter ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Schuld und Schein – Ein Geldstück ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, The Bar at Buena Vista ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Verortung ➔ 21.30 Uhr, Strom, Josef Salvat Mittwoch, 16. März ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Aida ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Axel Pätz ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Die Drei ??? und der Phantomsee ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Hannes Ringlstetter ➔ 20.00 Uhr, Zenith, James Bay ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Scorpions ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Don Juan ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Verortung ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Baroness Donnerstag, 17. März ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il Trovatore ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Die Drei ??? und der Phantomsee ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ecco Meineke ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Eros Ramazzotti – Perfetto ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Julia von Miller-Jazz-Quartett ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Kodo ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Luise Kinseher ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Schuld und Schein – Ein Geldstück ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Schwanensee ➔ 21.30 Uhr, Strom, Sam Hunt Freitag, 18. März ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Hello, Dolly! ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Aida ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, ABBA – The Show ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Zwingenberger ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Kodo ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Michael Fitz ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Parov Stelar ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Stahlzeit ➔ 20.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, The Barry White Experience ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Don Juan ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Vom Zauber des Augenblicks ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, The Underachievers Samstag, 19. März ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, The Harlem Globetrotters ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, J. S. Bach – Johannes-Passion BWV 245 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Rudi Zapf Trio – Grenzenlos ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Un ballo in maschera ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, München – Weltstadt mit Herz in Sand gemalt ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Lars Reichow ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Night of the Dance ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Soul Train – Stefan Dettl & Gäste ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Don Juan ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Jan Dell & Die Chansonbrigade Sonntag, 20. März ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – 6. Matinée Indra Rios-Moore ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Lohengrin ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, André Hartmann ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Semino Rossi ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Abgesoffen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Berta Epple ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Coasts ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Patrizia Moresco ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ude & Friends Montag, 21. März ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Backstage, DeWolff - Live & Outta Sight ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Reckless Love ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Schuld und Schein – Ein Geldstück ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Sunrise Avenue ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, TBC - Totales Bamberger Cabarett ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, We Invented Paris Dienstag, 22. März ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.00 Uhr, Glockenbachwerkstatt, Fuzzman ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 22.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt Mittwoch, 23. März ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Un ballo in maschera ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Jazz Live – Bühne frei im Studio 2 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, Magie – Live & hautnah 1 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Video Games Live ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Geschwister Grattl ➔ 21.00 Uhr, Strom, Wakey Wakey Donnerstag, 24. März ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Lohengrin ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Johanna Zeul und Frank Benz ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, LaTriviata – die Impro-Oper ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Schuld und Schein – Ein Geldstück ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Australian Pink Floyd Show ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Geschwister Grattl Freitag, 25. März ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, J. S. Bach – Matthäus-Passion BWV 244 ➔ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, J. S. Bach – Johannespassion BWV 245 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, J.S. Bach – Matthäus-Passion ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, Gehirnwäsche ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Johanna Zeul und Frank Benz ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara Samstag, 26. März ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Turandot ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, Gehirnwäsche ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gunkl und Harald Lesch ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Johanna Zeul und Frank Benz ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Geschwister Grattl Sonntag, 27. März ➔ 14.30 Uhr, Backstage, Dark Easter Metal Meeting 2016 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Lohengrin ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven: Symphonie Nr. 9 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, David Leukert ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, Johanna Zeul und Frank Benz ➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, …efa ➔ 21.00 Uhr, Strom, Turbostaat Montag, 28. März ➔ 14.30 Uhr, GOP, Highlights ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Un ballo in maschera ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Fluch der Karibik ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, David Leukert ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Festkonzert zu Ostern ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang Dienstag, 29. März ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Abgesoffen ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christoph & Lollo ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Revolverheld ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Horst Münzinger, Ludwig Brandl und Anderl Lipperer Mittwoch, 30. März ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Turandot ➔ 20.00 Uhr, Zenith, K.I.Z. ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mathias Tretter und Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Horst Münzinger, Ludwig Brandl und Anderl Lipperer Donnerstag, 31. März ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Lohengrin ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Rebers ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Muse ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Schreckenberger ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Boris Ruge ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Stanfields MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35 VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MÄRZ 2016 ➔ 01.-31.03. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Mitternachtsspitzen ➔ 01.-13.03. Mo-Fr 14.00 Uhr, Sa+So 11.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Traditioneller Salvator-Ausschank ➔ 01.-13.03. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Machine de Cirque ➔ 01.-12.03. Mo-So 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Glück – Le Bonheur ➔ 02.-19.03. Mi-Sa 20.00 Uhr, theater ...und so fort, *Die Physiker ➔ 03.-19.03. Mo-So 18.30 Uhr, Löwenbräukeller, Starkbierfest im Löwenbräukeller ➔ 03.-19.03. außer 12.03. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Bettlers Oper ➔ 04.-19.03. Fr+Sa 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, Starkbierfest im Augustiner Keller ➔ 10.-31.03. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Chicago – Das Musical ➔ 16.-31.03. außer 25.03. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Highlights ➔ 16.-31.03. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, 25.+28.03. 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ziemlich beste Freunde ➔ 22.-28.03. Sa-Do 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Sinatra & Friends
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