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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier März 2016

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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➔ MÜNCHENS OLYMPISCHES AREAL
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 56. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
DER PARK HEUTE ALLE SPORTSTÄTTEN IM DETAIL
SOMMERSPIELE 1972 700 ZUSÄTZLICHE TAXIKONZESSIONEN
OBERWIESENFELD VOM FLUGPLATZ ZUR GRÜNEN LUNGE
OLYMPIAPARK
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE MÄRZ 2016

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Birgit Heller (BH), 
Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), 
Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), 
Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), 
Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ MÄRZ 2016
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 14.03. und 28.03., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 02.03., 09.03., 16.03., 23.03. und 30.03., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 05.03., 12.03., 19.03. und 26.03., jeweils von 10–13 Uhr
Leistungskurs
Montag, 07.03., 14.03., 21.03. und 28.03., jeweils von 20–22 Uhr
Mittwoch 09.03., 16.03., 23.03. und 30.03., jeweils von 20–22 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 07.03., um 17.30 Uhr
Samstag, 12.03., um 8.30 Uhr
Montag, 21.03., um 17.30 Uhr
Samstag, 26.03., um 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 17.03., von 13–17 Uhr
 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 16.03., ab 15 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 2/2016 vom 16. Februar bis 15. März 2016
➔ Kurs 3/2016 vom 05. April bis 03. Mai 2016
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
 
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de 
Impressum ⁄ 02
Ausbildungstermine ⁄ März 2016 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
VIP im Taxi ⁄ Sigmar Solbach 10
Wichtige Information ⁄ Aus dem Polizeibericht 10 
➔ Titelthema ⁄ Olympiapark – Münchens olympisches Areal 12
➔ Interview ⁄ Hans Müller, Polizeihauptkommissar 16
➔ Interview ⁄ Johannes Koser, Rotkreuz-Betriebe 18
➔ Die Sportstätten im Olympiapark 19
➔ Das Olympia-Attentat 24
➔ Interview ⁄ Werner Limmer – Ein Zeitzeuge berichtet 25
➔ Olympiastadion ⁄ Daten und Fakten 26
Stadt-Info ⁄ 3. Veranstaltungsprogramm Circus Krone 27
Wussten Sie schon ⁄ Gründung TSV 1860 27
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28
Historisches München ⁄ Der Architekt Hans Grässel 30
Messe München International ⁄ März-Programm 32
Stadt-Info ⁄ Die doppelte Mark 33
Wussten Sie schon ⁄ Dass der Osterhase … 33
Service ⁄ Veranstaltungskalender März 2016 34
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
 
atelier-tacke.de

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Tarifanpassung
Wie Sie sicherlich den Medien entnommen 
haben, hat der Stadtrat eine Änderung 
des Taxitarifs für die Landeshauptstadt 
München beschlossen. Der neue Tarif 
tritt am 1. März 2016 in Kraft. Folgende 
 Tarifkomponenten wurden festgesetzt:
➔ Mindestfahrpreis = 3,70 Euro 
(Grundgebühr + 1. Schalteinheit) 
➔ Kilometerpreise 0 bis 5 km = 1,90 Euro
➔ Kilometerpreise 5 bis 10 km = 1,70 Euro
➔ Kilometerpreise ab 10 km = 1,60 Euro
➔ Wartezeitpreis pro Stunde = 28,00 Euro
➔ 
Festpreis zwischen Flughafen München 
und Neue Messe München in beiden 
Richtungen inklusive Zuschläge 
(mit Ausnahme des Großraumfahrzeugzuschlages) = 63,00 Euro
➔ Zuschlag für üblicherweise im Kofferraum unterzubringendes Gepäck 
= 0,60 Euro
➔ Zuschlag für jedes frei transportierte 
Tier oder Käfig = 0,60 Euro
➔ Zuschlag Entgegennahme eines Fahrtauftrages über Fernmeldeeinrichtungen 
= 1,20 Euro
➔ Bei Fahrten mit Großraumtaxis (Personenkraftwagen, die nach ihrer Bauart 
und Ausstattung zur Beförderung von 
mehr als fünf Personen einschließlich 
Fahrzeugführer zugelassen und geeignet 
sind und in einem abgeteilten Lade- oder 
Kofferraum wenigstens 50 kg Gepäck 
mitführen können) beträgt der Zuschlag 
ab dem 5. Fahrgast unabhängig von der 
Gesamtanzahl der beförderten Personen, 
auch bei den in § 2, Nr. 10 genannten 
Festpreisen (Messe/Flughafen, Flughafen/Messe), pauschal 6,00 Euro.
Wir informieren Sie mittels unseres Datenund Sprechfunks über die Zeiten und die 
zugelassenen Stellen zur die Tarif umstellung. Wie gewohnt können Sie sich zum 
Zeitpunkt der Tarifumstellung bei der 
 Taxi-München eG eine neue Taxitarif- und 
Taxordnung in gebundener Form gegen 
kleines Geld an der Hauptkasse, 1. Stock 
Rückgebäude, abholen. (FK)
Magnetkartenleser
In den vergangenen Jahren wurden Millionen von Karten in Deutschland durch Exemplare mit den sogenannten EMV-Chips 
von der Kreditwirtschaft ersetzt. Die Umstellung erfolgte im Zuge der Schaffung des 
einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA) und diente insbesondere 
der Sicherheit der Verbraucher. Auf den 
 Magnetstreifen sind wichtige Daten wie 
Kontonummer und Bankleitzahl hinterlegt. 
So gab es in der Vergangenheit immer 
 wieder Betrugsfälle, bei denen die Informationen ausgelesen und Kartenkopien 
 angefertigt wurden. Das ist nach Auskunft 
der Deutschen Kreditwirtschaft bei Chip- 
Karten nicht mehr möglich. 
Bereits seit Februar 2013 werden Kartenzahlungen mit PIN und das Geldabheben 
am Automaten nicht mehr über den Magnetstreifen auf den Rückseiten der Karten 
abgewickelt, sondern nur noch über die 
 Mikrochips auf den Kartenvorderseiten. Der 
Magnetstreifen hat hier bereits ausgedient. 
Nur das Lastschriftverfahren mit Unterschrift, womit Verbraucher eine Einzugsermächtigung erteilen, wurde weiter über 
Magnetstreifenkarten akzeptiert. 
Am 11. Januar 2016 hat uns das AFC- 
Rechenzentrum mündlich davon in Kenntnis gesetzt, dass die Abrechnung von 
 Girokarten (früher EC-Karte) über Magnetstreifenleser zum 1. Februar 2016 und die 
Akzeptanz von Kreditkarten auf Magnetstreifenbasis zum 30.09.2016 eingestellt 
wird. Das Rechenzentrum ist ein notwendiger Dienstleister, um die bargeldlose Bezahlung zu ermöglichen. Während das 
EC-Lastschriftverfahren mittels Magnetstreifen für uns nicht relevant ist, Girokarten mit EMV-Chips können bei der 
 Taxi-München eG nur über das Kreditkarten terminal Ingenico iCT 250 abgerechnet werden, trifft uns die Abschaffung 
des Lastschriftverfahren mit Unterschrift 
dagegen deutlich. Zusammen mit dem 
 Rechenzentrum und den Systemausrüstern 
prüfen wir derzeit intensiv alle Optionen 
und werden Sie zeitnah über den weiteren 
Verlauf informieren. (FK)
Shuttle-Service 
Münchner Stoff Frühling
Von Freitag, den 11. März bis Montag, den 
14. März 2016 findet die Messe „Münchner 
Stoff Frühling“ statt. 
Die Taxi-München eG hat auch in diesem 
Jahr wieder den Zuschlag für die Organisation und Ausrichtung des Shuttle-Service 
erhalten. 
AKTUELLE INFORMATIONEN
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
ANWALTSKANZLEI
MICHAEL BAUER
SILVIA KOBER
Schwerpunkt Strafrecht
Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
Unfallabwicklung
Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de

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Voraussetzung für die Teilnahme an 
diesem Shuttle-Service sind folgende 
Kriterien:
➔ Taxibus für 8 Fahrgäste
➔ keine Außenwerbung
➔ Datenfunk
➔ Sprechfunk mit betriebsbereitem Kanal 7
➔ optisch einwandfreie und gepflegte 
Fahrzeuge.
Die Bezahlung erfolgt entsprechend der 
vertraglichen Sondervereinbarung nach 
 einer Stundenpauschale. 
Die Anmeldung für den Shuttle-Service ist 
ab Dienstag, 1. März 2015, 8 Uhr, nur persönlich in der Engelhardstraße 6, 1. Stock 
(Rückgebäude) im Kunden-Büro bei Frau 
Flotzinger oder Frau Weigl möglich. 
Eine Teilnahme im vergangenen Jahr garantiert nicht die Teilnahme in 2016. Entscheidend ist die Reihenfolge der Anmeldung!
Wir weisen darauf hin, dass die eingesetzten Fahrzeuge während der gesamten Laufzeit der Veranstaltung die oben genannten 
Kriterien erfüllen müssen. (TK)
Neue Straßennamen
➔ Atelierstraße
„Atelier“ stammt aus dem Französischen 
und bedeutet Werkstatt, Fabrikhalle; der 
Begriff ist das Synonym für die Künstlerwerkstatt (Filmatelier, Maleratelier, Modeatelier).
Straßenverlauf: Von der Friedenstraße 
ca. 130 Meter in südöstlicher Richtung, 
nordöstlich und parallel zur Rosenheimer 
Straße im ehemaligen Optimolgelände.
➔ Mattoneplatz
Mattone, italienisch für „Ziegel, Backstein“, mit diesem Begriff soll daran 
 erinnert werden, dass zwischen der Mitte 
des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des 
ersten Weltkrieges aus Norditalien, u.a. aus 
der Provinz Udine, Wanderarbeiter zu Fuß 
über die Alpen kamen, um in den Münchner 
Ziegeleien zu arbeiten, darunter auch nach 
Berg am Laim. Das Gelände um den Mattoneplatz ist durch den Abbau der dort vorhandenen Lößablagerungen, die für die 
Ziegelherstellung verwendet wurden, entstanden.
Straßenverlauf: Platz zwischen Baumkirchner Straße, Neumarkter Straße und 
Hermann-Weinhauser-Straße. (TK)
Datenfunk-Tipps
An dieser Stelle geben wir Ihnen immer 
wieder Tipps und Hinweise, die bei der 
Nutzung des Datenfunks zu beachten sind 
oder hilfreich sein können.
Kurzinfo für eine Änderung im Menü bei 
der neuen Softwareversion 1.148.0.11 des 
„com4cab“:
Den Menüpunkt „erledigte Zahlungen“ 
(Abbildung 1) finden Sie, wie im TAXI-
KURIER Februar 2016 schon angekündigt, 
in der aktuellen Softwareversion nicht 
mehr. Stattdessen befinden sich die 
 Inhalte jetzt unter dem Menüpunkt 
 „Kasse“ und dort unter dem Unterpunkt 
„Archiv“ (Abbildung 2).
Wir trauern um unseren 
langjährigen Kollegen
Thomas Kellnhauser
(Geschäftsführer der VIP Taxi- 
Mietwagen GmbH)
Herr Kellnhauser verstarb 
überraschend am 25. Dezember 2015 
im Alter von 52 Jahren.
Abbildung 1 Abbildung 2
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
 
Schnell. Preiswert. Kompetent.

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6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
TAXIKURIER: Herr Kardaschenko, viele 
Taxifahrer haben den Begriff Taxi Guide 
schon einmal gehört, wissen aber nicht 
genau, was eigentlich dahintersteckt. Erklären Sie doch bitte in ein paar Sätzen 
das Projekt „Taxi Guide“, seit wann gibt 
es Taxi Guides, wie viele gibt es und wie 
sind Sie organisiert?
Alexander Kardaschenko: Das Projekt der 
Münchner Taxi Guides wurde erstmals 1999 
ins Leben gerufen. Die Landeshauptstadt, 
damals das Tourismusamt (nunmehr München Tourismus), wollte stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Besucher eingehen. Im Wesentlichen sollte eine kurzfristige Verfügbarkeit im Angebot stehen 
sowie ein flexibler Ablauf der Stadtrundfahrt. Es sollte gewährleistet sein, dass 
die Gäste z.B. innerhalb von drei Stunden 
die Innenstadt, das Schloss Nymphenburg 
sowie den Olympiapark und die BMW-Welt 
sehen. Auch die von den Besuchern gewünschten Schwerpunkte oder Sonderwünsche sollten berücksichtigt werden, 
so dass ein Taxi Guide die ideale Ergänzung zum bestehenden Touristenprogramm der Landeshauptstadt ist.
Mittlerweile wurden drei Kurse mit je 
19 Teilnehmern absolviert. In erster Linie 
ist jeder Taxi Guide unabhängig, durch 
die Mitgliedschaft bei Taxi Guide München e.V. bietet sich ihm allerdings eine 
starke Auftragsbasis.
TAXIKURIER: Welche Anforderungen und 
Voraussetzungen müssen erfüllt sein, 
 damit ein Bewerber an der Ausbildung 
teilnehmen kann?
Alexander Kardaschenko: Neben allen 
selbstverständlichen Anforderungen wie 
einem gültigen Personenbeförderungsschein, einem sicheren Fahrstil, gepflegten und freundlichem Auftreten sowie 
Flexibilität suchen wir zusammen mit der 
Landeshauptstadt München, Abteilung 
München Tourismus, engagierte und 
 München-interessierte Taxifahrer.
Wir setzen perfektes Deutsch und mindestens eine Fremdsprache voraus, die der 
Teilnehmer vortragssicher beherrscht. 
 Dabei muss Deutsch keineswegs die 
 Muttersprache sein, im Gegenteil, wir 
freuen uns auf Teilnehmer mit anderen 
Muttersprachen. 
Im Besonderen suchen wir selbständige 
oder angestellte Taxifahrer(innen) mit 
 geeigneten und gepflegten Fahrzeugen. 
Geeignet heißt in diesem Zusammenhang 
je größer desto vorteilhafter, da wir 
sehr oft auch Anfragen für Gruppen bis 
zu acht Personen haben. 
Im Herbst 2016 startet ein neuer Kurs für die Ausbildung zum TAXI GUIDE. Der theoretische Teil der Ausbildung 
findet in den Räumen der Taxischule München in der Engelhardstraße 6 statt. Im Gespräch mit dem TAXIKURIER erläutert 
Alexander Kardaschenko, Taxi Guide und Gästeführer der Landeshauptstadt München, alle Details zu Ausbildung, 
Prüfung und den späteren Einsatzmöglichkeiten.
➔ TAXI GUIDE KURS IM HERBST 2016
INFORMATION
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Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
 
Natürlich geht es hierbei auch um zusätzliche Verdienstmöglichkeiten, ein Kriterium, das gerade heutzutage im Taxigewebe 
nicht unbedeutend ist. Wir wünschen uns 
zusätzlich zu den genannten Voraussetzungen Kollegen, die mit „Herzblut“ an 
die Ausbildung herangehen und später 
das Erlernte auf ebensolche Weise an ihre 
Gäste vermitteln. 
TAXIKURIER: Skizzieren Sie doch bitte 
kurz den Ablauf der Ausbildung sowie der 
Prüfung, die anschließend abzulegen ist.
Alexander Kardaschenko: Der Kurs wird 
am Samstag, den 8. Oktober 2016, beginnen, also nach dem Oktoberfest und der 
EXPO Real. Insgesamt sind 19 Kurstage vorgesehen, die zur einen Hälfte vormittags, 
zur anderen Hälfte vormittags und nachmittags stattfinden werden. Pro Woche sind 
nur zwei Kurstage geplant, jeweils Dienstag 
und Samstag, so dass der Kurs die zeitlichen Möglichkeiten der Teilnehmer nicht 
sprengt. Die Prüfungstermine sind in Absprache mit München Tourismus für Mitte 
Dezember angesetzt. Die Prüfung selbst 
wird schriftlich und praktisch durch München Tourismus abgenommen, wobei die 
praktische Prüfung in Deutsch bzw. den 
Fremdsprachen geprüft wird, für die sich 
der Teilnehmer beworben hat. Der Kurs endet mit der Abschlussfeier, voraussichtlich 
am Freitag, 16.12.2016, bei der die erfolgreich abgeschlossenen Absolventen von 
der Landeshauptstadt München, Abteilung 
München Tourismus, ihre Urkunden und 
ihre Taxi Guide-Ausweise überreicht bekommen. Einen detaillierten Kurs-Plan erhält 
jeder Teilnehmer(in) selbstverständlich 
rechtzeitig vor Kursbeginn. Weitere Informationen erhalten alle Interessenten auf 
www.taxi-guide-muenchen.de 
TAXIKURIER: Wird ein Taxi Guide ausschließlich als Gästeführer im Taxi eingesetzt, oder ergeben sich dank der 
 fundierten Ausbildung auch andere 
 Tätigkeitsfelder, z.B. Aufträge durch das 
Tourismusamt oder andere Agenturen?
Alexander Kardaschenko: Grundsätzlich 
ist der Taxi Guide ein „taxifahrender Gästeführer“ . Die Aufträge erhält er im Wesentlichen durch München Tourismus und 
durch seine eigene Akquisition. Sofern 
eine Mitgliedschaft bei Taxi Guide München e.V. abgeschlossen wird, profitiert er 
des Weiteren von unseren Aufträgen, die 
in den letzten Jahren stetig und stark zugenommen haben. Dies ist natürlich auch 
einer der Gründe, weshalb wir diesen Kurs 
anbieten: Wir brauchen Verstärkung. Der 
Verein arbeitet mit einer Reihe von Agenturen, Reisebüros und Großfirmen zusammen und verfügt über ein gut funktionierendes Netzwerk. Auch Tagestouren zu 
den Schlössern sind möglich. Noch ein 
weiterer, nicht zu verachtender Vorteil: 
Der Ausweis „Geprüfter Taxi Guide der 
Landeshauptstadt München“ bietet dauerhaften und kostenlosen Eintritt in zahlreiche Museen und Ausstellungen und 
auch immer wieder eine Reihe von Vergünstigungen zu zahlreichen kulturellen 
Veranstaltungen in München. Dieser Kurs 
ist für alle Teilnehmer eine echte, gewinnbringende Investition in die Zukunft.
TAXIKURIER: Wir danken für das Gespräch und wünschen viel Erfolg für den 
kommenden Kurs.
Das Gespräch mit Alexander Kardaschenko 
führte Thomas Kroker

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➔ DER LANDESVERBAND
EU-Verordnung verpflichtet zur 
außergerichtlichen Streitbeilegung 
Am 09.01.2016 ist die ODR-Verordnung 
(Online Dispute Resolution) der EU in 
Kraft getreten, die eine Online-Beilegung 
verbraucherrechtlicher Streitigkeiten 
 regelt. Nach § 14 Abs. 1 der ODR-VO sind 
alle Betreiber von elektronischen Handelsund Dienstleistungsplattformen verpflichtet, einen gut sichtbaren Hinweis auf 
die EU-Plattform zur außergerichtlichen 
Streitbeilegung zwischen Verbrauchern 
und Unternehmern auf Ihrer Website 
 einzurichten und auf diese Plattform zu 
verlinken. 
Es ist davon auszugehen, dass von der 
 Hinweispflicht Taxizentralen und Taxiunternehmen zumindest dann betroffen sind, 
wenn sie auf Ihren Webseiten oder anderen 
Medien (z.B. Apps) Online-Bestellungen 
 ermöglichen, weil die Vermittlung bzw. 
 Annahme von Fahrtbestellungen ein 
Dienstleistungsangebot im Sinne der 
EU-Verordnung darstellt (vgl. Artikel 4 d) 
der EU-Richtlinie 2013/11).
Die Verordnung ist bereits in Kraft getreten, obwohl die Plattform selbst noch nicht 
freigeschaltet ist. Das wird aber voraussichtlich ab dem 15.2.2016 der Fall sein. 
Der Hinweis, der auch im Impressum oder 
in der Rubrik „rechtliche Hinweise“ veröffentlicht werden kann, könnte wie folgt 
aussehen:
Verfahren zur außergerichtlichen 
Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt für die 
außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern eine Internetplattform bereit. Dort erhalten Verbraucher weitere Informationen 
über das „Verfahren zur alternativen Streitbeilegung“ . Die Plattform ist unter http://
ec.europa.eu/consumers/odr/ zu erreichen.
Nach der Verordnung haben die EU-Mitgliedsstaaten Bußgeldregelungen für den 
Fall zu erlassen, dass gegen diese Verpflichtung verstoßen wird. Zudem wird diese Regelung als „Marktverhaltensregelung“ 
im Sinn des UWG mit der Folge angesehen, 
dass wettbewerbsrechtliche Abmahnungen 
möglich sein könnten. Zu einem späteren 
Zeitpunkt sollen nach (Artikel 14 Abs. 2) 
der ODR-VO auch nationale alternative 
Schlichtungsstellen eingerichtet werden, 
über die ebenfalls Informationspflicht 
 bestehen kann. Hierüber werden wir dann 
informieren. 
(Quelle: BZP)
Taxi Deutschland gegen Mytaxi: 
Rabatte auf Taxitarife sind illegal
Das Landgericht Frankfurt hat am 19.01.2016 
über die Mytaxi-Rabatte geurteilt und stellt 
fest, dass Preisnachlässe auf behördlich 
 festgelegte Taxitarife rechtswidrig sind. 
Dabei hatte Mytaxi in letzter Minute bei 
Gericht einen Antrag auf Vollstreckungsschutz eingereicht. Er soll die Zwangsvollstreckung des Urteils bis zur Entscheidung 
in der nächsten Instanz verhindern. Begründet hatte Mytaxi den ungewöhnlichen 
Antrag mit einer vermeintlich umstrittenen 
Rechtslage, die erst in letzter Instanz zu 
klären sei. Dazu Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland: „So will die Daimler-Tochter trotz 
eindeutiger Rechtslage so lange wie möglich unlauteren Wettbewerb betreiben. Ein 
solcher Antrag würde das heutige Urteil 
überflüssig machen, und wir waren zuversichtlich, dass das Gericht das anders 
sieht.“
Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft 
für Taxizentralen betreibt die gleichnamige 
 Taxi-App „Taxi Deutschland“, an die bereits 
rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, sowie die mobile 
 Taxirufnummer 22456, die aus jedem Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale verbin-
AKTUELLE INFORMATIONEN
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
/x7Wir sind 24 Stunden für Sie err eichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen,
Wochenende).
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016

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det. Vorstand Schlenker sieht die Entscheidung positiv für Verbraucher und für die 
mittelständischen Taxibetriebe und Taxizentralen: „Mytaxi-Aktionen täuschen nur 
vor, Taxifahrten könnten billiger sein. Dabei wird der Rabatt vom finanzstarken globalen Unternehmen Daimler subventioniert. 
Mytaxi und Daimler warten mit einer Gewinnabschöpfung einfach, bis man den 
Ruftaxi-Mittelstand mit seinen rund Zehntausend Arbeitsplätzen vom Markt gedrängt 
hat. Ist die Konkurrenz tot und die Tarifpflicht aufgeweicht, kann der Kunde nichts 
mehr gegen höhere Preise oder weniger 
Service tun.“
Die „Geiz-ist-geil“-Mentalität der Kunden 
ist nachvollziehbar, aber leider sehr kurzfristig gedacht, so Schlenker: „Taxis sind 
Teil des öffentlichen Personennahverkehrs, 
und wie bei Bussen und Straßenbahnen 
will der Gesetzgeber weder Bevölkerung 
noch Verkehrsunternehmen einem ruinösen 
Preiswettbewerb aussetzen. Wer das Gesetz 
zur Tarifpflicht abschaffen will, stellt die 
Profitinteressen großer Unternehmen über 
die Interessen der Verbraucher; mit dem 
 Ergebnis, dass die Nach frage den Preis 
 bestimmt und Fahrgäste bei Regen oder an 
Silvester vier- bis zehnfache Summen zahlen – wie es vergleichbare Unternehmen 
 (z.B. Uber) jetzt schon praktizieren.“
Die Auswirkung einer Rabattschlacht im 
 Öffentlichen Verkehr liegen klar auf der 
Hand: „Die Daimler-Tochter Mytaxi will den 
Tarif aufweichen, kauft sich mit Rabattaktionen Marktanteile und spielt auf Zeit. 
Ab einer gewissen Mytaxi-Marktmacht wird 
aber das Gewerbe Richtung Großkonzernmonopol kippen: Fahrgäste erhalten dann 
nur noch Online-Service, Taxifahrer zahlen 
höhere Vermittlungsprovisionen, Städten 
entgehen Steuern. An der Tarifpflicht 
 hängen zudem bis zu Zehntausend Arbeitsplätze in 700 Taxizentralen. Diese Mitarbeiter sind das Bindeglied zwischen den 
Taxifahrern auf der Straße. Wir als Taxizentralen vertreten auch deren Rechte.“
Wie erwartet, hat die Beklagte bereits 
 angekündigt, das Urteil von einer höheren 
Instanz prüfen zu lassen. Wir werden Sie 
über den weiteren Verlauf informieren.
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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Wochenende).
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BZP – Hauptgeschäftsstelle 
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60318 Frankfurt am Main
Konto-Nr. 373 311 
BLZ 501 900 00

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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
 
➔ SIGMAR SOLBACH IN „ZIEMLICH BESTE FREUNDE“
Sigmar Solbach, Schauspieler mit breitem 
Spektrum und Repertoire, wirkte in über 
80 Fernsehproduktionen mit. Als Dr. Frank 
war er der wohl beliebteste Fernseharzt 
aller Zeiten. 
Auf der Bühne zu sehen ist Sigmar 
 Solbach in dem Stück „Ziemlich beste 
Freunde“ vom 16. März bis zum 7. Mai 
in der Komödie im bayerischen Hof. 
Ziemlich beste Freunde
Philippe braucht einen neuen Pfleger. 
Mitleid braucht er nicht. Der Vorstadtganove Driss kommt frisch aus dem Gefängnis und braucht nur ein gescheitertes 
Vorstellungsgespräch für seinen Antrag 
auf Arbeitslosengeld. Mitleid kennt er 
nicht. Philippe stellt ihn ein. So prallen 
zwei völlig unterschiedliche Charaktere, 
zwei Welten aufeinander, und aus der 
 Angestelltenbeziehung entwickelt sich 
eine ganz außergewöhnliche Freundschaft, die alle Konventionen über den 
Haufen wirft. Philippe gewinnt neue Lebensfreude – Driss übernimmt zum ersten 
Mal Verantwortung. Lachen Sie über die 
liebenswerte, respektlose, ja manchmal unverschämte Art von Driss, der es aber gerade damit schafft, in Philippe das wieder zu 
wecken, was er schon verloren zu haben 
glaubte: Den Spaß am Leben. Wer kennt 
ihn nicht, den Erfolgsfilm „Ziemlich beste 
Freunde“? Nun haben Sie Gelegenheit, diese wunderbare Komödie um den reichen, 
adeligen Philippe, der vom Hals abwärts 
gelähmt ist und den Ex-Knacki Driss, der 
sich bei ihm als Pfleger bewirbt, auf der 
Bühne zu erleben.
Sigmar Solbachs Weg führte während einer 
Theater-Tournee nach München. Auf 
Tourneen ist man ja oft monatelang von 
Zuhause weg. So hatte ein Tournee-Mitarbeiter seinen Hund dabei. Als der Tournee-
Tross am Tag nach der letzten Vorstellung 
in die nächste Stadt, die circa 350 km entfernt war, losfahren wollte, war plötzlich 
der Hund verschwunden. Alles suchen half 
nichts. Hasso konnte nicht gefunden werden. Da wir jedoch pünktlich zur Abendvorstellung anwesend sein mussten, fuhren 
wir ohne den Tournee-Hund ab. Als wir unser Ziel erreichten, rief das Münchner Hotel 
an, dass Hasso wieder aufgetaucht sei. Was 
tun? Ein Taxi! Der Hund wurde in ein Taxi 
gesetzt und herrschaftlich 350 km zu 
 seinen Frauchen und Herrchen befördert. 
Seine aristokratische Haltung im Taxi war 
der Grund, dass ihm trotz der hohen 
 Kosten niemand böse sein konnte. (TK)
Informationen und Tickets unter 
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VIP IM TAXI
Ein Fahrgast stieg am 18.01.16 gegen 
2.45 Uhr in Landshut am Taxistand bei 
der Martinskirche in ein Taxi und ließ sich 
nach Moosburg fahren. In der Stadtwaldstraße forderte er nach dem Anhalten unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe 
von Bargeld und des Handys. Der 25-jährige Taxifahrer konnte noch den Fahrzeugschlüssel abziehen und aus dem 
Taxi flüchten. Der Täter flüchtete anschließend mit den Tageseinnahmen zu 
Fuß in unbekannter Richtung. Eine von der 
Polizei inspektion Moosburg eingeleitete 
Nahbereichsfahndung verlief ergebnislos. 
Der Taxifahrer wurde bei dem Überfall nicht 
verletzt.
Täterbeschreibung: Der Täter war ca. 
50 Jahre alt, 170 cm groß, hatte eine kräftige Figur, trug eine dunkle Hose, eine 
zweifarbige hellgraue/schwarze dicke 
 Jacke mit Kragen, schwarze Lederhandschuhe und Halbschuhe. Er sprach bayerischen Dialekt.
Die Kriminalpolizeiinspektion Erding hat 
die Sachbearbeitung übernommen. 
Hinweise auf den Täter werden unter der 
Rufnummer 08122/968-0 erbeten. (TK)
WICHTIGE INFORMATION 
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Nach einem Überfall auf einen Taxifahrer in Moosburg bittet die Kripo Erding um Hinweise auf den Täter

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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
TITELTHEMA
atelier-tacke.de
OLYMPIAPARK
➔ MÜNCHENS OLYMPISCHES AREAL
Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts bot 
das Münchner Oberwiesenfeld eine Landefläche für Ballone und Luftschiffe. Mit dem 
verstärkten Aufkommen der Flugzeuge wurde der Flugplatz Oberwiesenfeld ab 1909 
als militärischer Flugplatz genutzt, ab 1920 
fungierte dieser auch für den zivilen Luftverkehr. Der Flugplatz Oberwiesenfeld 
konnte jedoch den stetig wachsenden Anforderungen des Luftverkehrs nicht gerecht 
werden: So war beispielsweise das Flugfeld 
nicht eingezäunt, wodurch es zu Störungen 
durch Schaulustige kam und auch eine Zollabfertigung für den internationalen Luftverkehr schlichtweg unmöglich war. 1927 
erteilte der Münchner Stadtrat daher einen 
Planungsauftrag für den Ausbau des Flugplatzes Oberwiesenfeld zu einem „Flughafen 1. Ordnung” . Dabei wurde das Gelände 
nördlich des Nymphenburg-Biedersteiner 
Kanals als Flugplatz deklariert. Vier Jahre 
später, am 03. Mai 1931 wurde der erste, 
voll funktionsfähige Flughafen München in 
Oberwiesenfeld mit einem Großflugtag und 
knapp 100.000 Besuchern gefeiert. Innerhalb dieser vier Jahre wurde eine große 
Flugzeughalle sowie Abfertigungs- und Verwaltungsgebäude, teils in Holzbauweise, 
errichtet. Aber schon kurz nach der feierlichen Eröffnung stellte sich heraus, dass der 
Flughafen Oberwiesenfeld aufgrund deutlicher Fortschritte in der Luftfahrt mittelfristig die Kapazitätsgrenzen erreichen wird. 
Wurden im Jahr 1932 noch etwa 16.000 
Fluggäste in Oberwiesenfeld abgefertigt, 
verdreifachte sich die Anzahl der jährlichen 
Fluggäste in den kommenden fünf Jahren 
auf etwa 40.000 Fluggäste pro Jahr. Da 
eine Erweiterung des Flughafens Oberwiesenfeld wegen dessen Lage nicht möglich 
war, wurde 1936 ein Gelände südlich der 
Ortschaften Riem und Feldkirchen und 
nördlich von Kirchtrudering und Haar zum 
neuen Flughafenstandort bestimmt. Nach 
der Verlagerung des Flughafens München 
nach München Riem blieb der Flug hafen 
Oberwiesenfeld weiter in Betrieb und wurde 
von 1945 bis 1957 von der US-Armee 
 genutzt. Der private Flugbetrieb auf dem 
Oberwiesenfeld wurde 1968 endgültig 
 eingestellt, da das Gelände für den Olympiapark der Olympischen Sommerspiele 
1972 benötigt wurde.
Das einst flache Oberwiesenfeld, der Baugrund für den heutigen Olympiapark, 
grenzte an die 1913 nach München eingemeindete Stadt Milbertshofen. Bis 1938 
 befand sich dort der Verkehrsflughafen 
München-Oberwiesenfeld. Im Jahr der 
Schließung, 1938, landeten hier noch der 
französische Ministerpräsident Édouard 
 Daladier und der britische Premierminister 
Neville Chamberlain zur Unterzeichnung 
des Münchener Abkommens. Nach der Verlegung auf den im Oktober 1939 neu eröffneten Flughafen München-Riem wurde das 
Gelände bis Kriegsende von der Luftwaffe 
genutzt. Nach 1945 blieb das Oberwiesenfeld rund zehn Jahre lang teilweise brach. 
Auf einer Teilfläche zwischen Schwere- 
Reiter-Straße und Nymphenburger Kanal 
entstand in dieser Zeit einer der drei Münchener Trümmerschuttberge, deren Material 
aus der stark kriegszerstörten Stadt herangefahren wurde. Die Halde auf dem Oberwiesenfeld wurde 56 Meter hoch und 
enthielt 10.000.000 Kubikmeter Schutt. 
Außerdem wurden ab 1946 entlang des 
Nymphenburger Kanals über 300 Kleingärten angelegt. Bis kurz vor Beginn der 
Bauarbeiten zu den Olympischen Spielen 
wurde der nördliche Teil des Feldes von 
Sportfliegern genutzt. Das letzte Flugzeug 
startete im März 1968. Der südliche Teil 
wurde zwischen 1954 und 1967 durch die 
jährliche Baumaschinenmesse (Bauma) belegt. Bereits vor Vergabe der Olympischen 
Spiele nach München war das spätere 
Vom Oberwiesenfeld zur einzigartigen Kombination von Sport- und Veranstaltungsstätte

Seite 13

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MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
 
Olympia-Eissportzentrum, das 1972 für 
Boxveranstaltungen umgenutzt wurde, als 
Eisstadion am Oberwiesenfeld zwischen 
1965 bis 1967 errichtet worden. Daneben 
entstand als zweites vorolympisches Bauwerk der Fernsehturm. Von diesen Projekten abgesehen, blieb das Oberwiesenfeld 
Strukturentwicklungsgebiet. Insofern war 
hier für den Bau olympischer Stätten ein 
idealer Ort.
Nachdem 1966 das Internationale Olympische Komitee die Spiele an München vergeben hatte, wurden die Pläne für die städtebauliche Neuordnung des Oberwiesenfeldes 
konkret. Als Konzept wurde das Motto 
„Olympische Spiele im Grünen“ gewählt, 
gleichzeitig wollten die Verantwortlichen 
die damaligen Idealvorstellungen einer bürgernahen Demokratie umsetzen. Durch den 
Einsatz namhafter Landschaftsarchitekten 
und erstmaliger pflanzensoziologischer 
Aufnahmen vor Baubeginn – beispielsweise 
an der Regattastrecke Oberschleißheim – 
sollte erstmals die Natur und ökologische 
Gesichtspunkte eine Wertschätzung bei einem solchen Großereignis erfahren, so dass 
die künstlich geschaffene Landschaft das 
Olympiagelände dominierte. Die Idee 
selbst, eine Sportstätte in einem Grüngelände zu errichten, war zwar nicht neu, so 
verfolgte man bei der Anlage des Flensburger Volksparks in den zwanziger Jahren ein 
ähnliches Konzept, aber in der konsequenten, durchgehenden Gestaltung für eine 
Stätte der olympischen Spiele war sie völlig 
neu. So unterschied sich die Spielstätte 
deutlich von den Aufmarschplätzen der 
Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Auch 
die Architektur des Olympiastadions, das 
Dach einem Spinnennetz nachempfunden, 
hob sich von vielen bisher errichteten, oft 
monumental-neoklassizistisch geprägten 
olympischen Spielstätten ab. In diesem 
Sinn fiel auch das bis heute wegweisende 
graphische Erscheinungsbild aus, für das 
der visuelle Gestalter bzw. Grafikdesigner 
Otl Aicher an führender Stelle verantwortlich zeichnete. Das erstmals bei olympischen Spielen verbindlich festgelegte Farbschema, sollte mit seiner Fröhlichkeit und 
Frische positive, einladende Emotionen bei 
Besuchern und Athleten wecken. Auch die 
eingesetzten, bis zur letzten Konsequenz 
stilisierten Piktogramme waren nach Tokio 
ein in diesem Umfang erstmaliger Versuch, 
internationale Kommunikation ohne Sprache möglich zu machen. Rot, als eine oftmals missbrauchte Farbe totalitärer Staaten, galt bei dem graphischen Team um 
Aicher als Tabu. Die bewusste optische 
 Abwesenheit von staatlichen Sicherheitsorganen wurde durch ein von Aicher entworfenes ziviles, bürgernahes Erscheinungsbild der Beamten erreicht. Auch 
hierin wollten sich die Planer der Spiele 
von 1972 deutlich von der staatspolitisch 
missbrauchten, durch Sicherheitskräfte 
und militärische Präsenz geprägten Berliner Olympiade unterscheiden. Ebenso 
sollte der Fackellauf, eine erstmals 1936 
eingeführte Institution, an der nun Frauen 
und Behinderte teilnahmen, die Distanz 
Westdeutschlands zum Nationalsozialismus 
verdeutlichen.
Um die Koordination der vielen beteiligten 
Unternehmen sowie die teilweise neuartigen technischen Probleme auf dem drei 
Quadratkilometer großen Gelände des 
 Oberwiesenfelds zu bewältigen, wurde am 
10. Juli 1967 von Bund, Land und Stadt 
die Olympia Baugesellschaft mbH gegründet. Die Umsetzung richtete sich nach 
dem Generalentwurf des ersten Preisträgers 
des Olympia-Wettbewerbes von 1967, 
dem Stuttgarter Architekturbüro Behnisch 
& Partner. Dieses Büro hatte das Gesamtkonzept für die Sportstätten, für das 
 Olympische Dorf sowie für das Straßenund Wegenetz der Spielstätten auf dem 
Oberwie sen feld entwickelt. Die Grünplanung wurde geteilt vergeben. Die Gestaltung der Dämme nördlich des Mittleren 
Rings, für den Schuttberg und den Sportstättenbereich lag in den Händen des 
Landschaftsarchitekten Günther Grzimek, 
den Bereich der Zentralen Hochschulsportanlage (ZHS) mit den Freianlagen zwischen 
dem Olympischen Dorf und dem Olympiapark übernahmen die Stuttgarter Landschaftsarchitekten Wolfgang Miller und 
Hans Lutz. 
Im Frühjahr 1968 liefen die Erdarbeiten an, 
wobei zunächst 2,2 Millionen Kubikmeter 
Schüttgut bewegt werden mussten. In 
 dieser frühen Phase gingen die Arbeiten 
noch zügig voran und die Kosten hielten 
sich in einem baubetrieblichen Rahmen, 
doch konnte das Ausmaß der Gesamtarbeiten noch nicht vollständig abgesehen 
 werden. Je weiter der Ausbau voranschritt, 
desto deutlicher zeigte es sich, dass es 
nicht möglich sein würde, die Arbeiten 
nach baubetrieblichen und wirtschaftlichen 
Gesichtspunkte auszuführen. Außerdem 
nahmen die Turbulenzen – insbesondere 
die Erdarbeiten – nach dem Beginn aller 
Baumaßnahmen über einen normalen

Seite 14

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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
 
 Rahmen hinaus zu, zumal parallel eine 
 systematische Entfernung von zahlreichen 
Blindgängern aller Munitionsarten aus 
dem Zweiten Weltkrieg erfolgte. Noch während der Erd- und Mutterbodenandeckungsarbeiten wurde in der Pflanzperiode 
1969/1970 mit dem Pflanzen von Großbäumen begonnen. 
Durch den Zuschlag für die Olympischen 
Sommerspiele 1972 musste der Ausbau der 
U-Bahnlinie 3 drastisch beschleunigt werden. Sie wurde im Verkehrskonzept der 
Spiele zu einem wesentlichen Zubringer, 
der die Gäste vom Münchener Hauptbahnhof zur geplanten Endstation Olympiazentrum bringen sollte. Der Aushub dieser 
Tiefbaumaßnahme wurde neben Material 
von anderen Großbaustellen für die Schüttung der Dämme und Hochflächen des 
Olympiazentrums verwendet. Bis zum Ende 
des Jahres 1970 waren die wesentlichen 
Erd arbeiten abgeschlossen. Die Dachmontage am Olympiastadion konnte im Frühjahr 1971 beginnen und trotz aller Probleme in Bezug auf die Abstimmung mit den 
verschiedenen gleichzeitig auszuführenden Arbeiten rechtzeitig abgeschlossen 
werden. Begünstigend wirkten sich dabei 
der milde Herbst 1971 und das trockene 
Frühjahr 1972 aus. In den Grünanlagen 
des Olympia parks wurden im Rahmen von 
drei Pflanzperioden bis 1971/1972 insgesamt 3.100 Großbäume gepflanzt. Dazu 
war im Vorfeld 350.000 Kubikmeter Mutterboden verarbeitet und 1.440.000 Quadratmeter Grünflächen angedeckt und 
 gesät worden. Bereits im Sommer 1971 
hatte die Gesamtfläche 25.300 Kubikmeter 
Wasser für Gieß- und Beregnungszwecke 
verbraucht. Außerdem waren 68.000 
 Qua dratmeter Fertigrasen in Auftrag 
 ge geben worden, der für Instandsetzungsarbeiten vor, während und nach den 
 Spielen bereitlag.
Als Umpflanzcontainer für die Großbäume 
dienten ausgediente hölzerne Brauereifässer, die in der Mitte geteilt und mit 
seitlichen Löchern versehen wurden, um 
Staunässe zu verhindern und die Belüftung zu sichern. Für die Sport rasenflächen 
waren 1969 Versuchsfelder angelegt worden, um den besten geeigneten Untergrund ausfindig zu machen, wobei neben 
den Landschaftsarchitekten Grzimek sowie 
 Miller und Lutz für ihre Teilbereiche eine 
eigene Auswahl trafen. Den Besuchern 
wurden 1972 insgesamt 20.000 vorbereitete Stellplätze auf dem Oberwiesenfeld 
zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten 
betrugen am Ende 1,35 Milliarden DM.
Der Name „Olympiapark“ selbst stammt 
von der städtischen „Verwaltungskommission für die Benennung von Bahnhöfen an 
den U- und S-Bahnstrecken im Stadtbereich“, die am 3. November 1969 die Bezeichnung „Olympiapark“ für den heutigen 
U-Bahnhof Olympiazentrum (U3) vorschlug. Sie begründete diese Namensnennung damit, dass die Bezeichnung „Olympiapark“ dem Leitgedanken „Olympische 
Spiele im Grünen“ Rechnung trage und 
gleichzeitig auf die zentrale Funktion des 
U-Bahnhofs hinweise, der in Verbindung 
mit dem darüber liegenden Busbahnhof 
für die Bedienung aller Sportstätten und 
des gesamten Bereiches zuständig ist. Der 
Begriff fand daher schnell Eingang in den 
halbamtlichen Sprachgebrauch und somit 
in die Presse-Berichterstattung, die damit 
in den meisten Fällen das Gesamtgebiet 
im Sinne der Verwaltungskommission 
meint. Für den U-Bahnhof setzte er sich 
jedoch nicht durch. 
Die Olympischen Spiele 1972 
in München: Der Olympiapark und 
das Taxiproblem
Vom 26. August bis zum 11. September 
1972 fanden die 20. Olympischen Sommerspiele in München statt. Dieses Ereignis 
prägte und veränderte die Landeshauptstadt wie kein zweites in der Nachkriegszeit. 
Der Weg zu den Spielen
Nach einer Idee des damaligen Präsidenten 
des Nationalen Olympischen Komitees 
Willy Daume und des Oberbürgermeisters 
Hans-Jochen Vogel reichte München am 
31.12.1965 die Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 1972 ein. Obwohl man 
anfangs Zweifel hatte, den Zuschlag zu erhalten, weil keine entsprechenden Sportstätten zur Verfügung standen, war gerade 
dieser Aspekt bei der Entscheidung am 
26. April 1966 in Rom maßgebend, denn 
das IOC legte Wert auf neue Stadien. Die 
anderen Bewerber waren Detroit, Madrid 
und Montreal. Mit 31 von 61 Stimmen fiel 
die Entscheidung für München im zweiten 
Wahlgang. Nach diesem Votum verblieben 
gerade mal sechs Jahre Zeit, um alle erforder lichen Sportanlagen zu planen und zu 
 erstellen. Aus diesem Grunde wurde am 
3. Juli 1966 ein Organisationskomitee gegründet, dessen Präsident wiederum Willy 
Daume wurde. Die Schirmherrschaft der 
Vorbereitung auf die Olympischen Sommerspiele 1972 lag bei Bundespräsident Gustav 
Heinemann.
Neben den Sportstätten war vor allem 
 Infrastruktur zu planen und zu bauen, es 
galt, ein leistungsfähiges Verkehrsnetz 
rund um das Oberwiesenfeld zu schaffen. 
Dazu gab es im Organisationsteam eine 
 eigene Verkehrsplanung. Die wichtigste 
Aufgabe dieser Sparte „Verkehr“ im Organisationskomitee war der Neubau der 
U-Bahn-Linie U3 zur Endstation Olympiapark. Der Stadtrat änderte mit seinem 
 Beschluss vom 16. Juni 1966 die bisherigen Planungen und räumte damit dem 
 Zubringer zum Olympiagelände Vorrang ein. 
Die eigentlich für das Jahr 1974, dem Jahr 
der Fußballweltmeisterschaft, vorgesehene 
Eröffnung dieser Linie wurde vorgezogen

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MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
 
auf den 8. Mai 1972. Ab diesem Tag fuhr 
die U3 zwischen Münchner Freiheit und 
Olympiazentrum, zehn Tage nachdem der 
Startschuss für die S-Bahn erfolgte. Die 
S-Bahn fuhr bis zum nur dafür gebauten 
Endbahnhof Olympiazentrum, den es inzwischen nicht mehr gibt. Während der Spiele 
wurden in 17 Tagen etwa vier Millionen 
 Besucher mit U- und S-Bahn befördert.
Mit dem Ausbau des mittleren Rings und 
dem Entstehen der Großparkplätze in der 
Parkharfe wurde auch dem motorisierten 
Individualverkehr Rechnung getragen. 
Was jedoch bei der Planung und beim Bau 
außer Acht gelassen wurde, waren Standplätze zur Bereitstellung von Taxis zu 
 Veranstaltungen. So wurde nach Beginn der 
Spiele ein notdürftiger Behelfstaxistand 
nahe der Fußgängerbrücke zur U-Bahn eingerichtet, in einer unbefestigten Wiese, 
nahe der heutigen BMW-Welt. Beim ersten 
Regen steckten hier an die 200 Taxis bis zu 
den Achsen im Dreck fest. Benötigt wurden 
die Taxis jedoch anfangs eh nicht, weil 
 damals kostenlose Fahrdienste durch Bundeswehr-Soldaten mit Werkswagen der 
deutschen Automobil-Industrie angeboten 
wurden. Das Taxigeschäft kam erst ab der 
zweiten Woche in Schwung, als die nach 
und nach aus den Wettkämpfen ausgeschiedenen Sportler ihrem aufgestauten Drang 
nach monatelangen Trainingslagern freien 
Lauf ließen und dadurch nicht nur im Taxi-, 
sondern auch im horizontalen Gewerbe der 
Rubel rollte. Doch die olympischen Spiele 
brachten nicht nur neue Sportstätten und 
Straßenverbindungen, es bewegte sich 
auch sehr viel im Münchner Taxigewerbe. 
Für den befürchteten Ansturm auf die Taxis 
zur Olympiade entschied der Stadtrat, die 
Zahl der Taxikonzessionen zu den Spielen 
hin deutlich zu erhöhen. So wurden in der 
Zeit von 1966 bis 1972 über 700 zusätzliche Taxigenehmigungen erteilt. Im September 1972 war die höchste Taxinummer 
die 3520, und nach der verlorenen Klage 
gegen den BVP im Jahr 1978 musste die 
Landeshauptstadt weitere knapp 170 Konzessionen zulassen, sodass bis heute 
im Jahr 2016 die höchste Taxinummer in 
 München die 3683 ist. 
Doch zurück zu den fehlenden Taxistandplätzen: Dieses Manko beschäftigt das Taxigewerbe nach über 40 Jahren noch immer, 
und es wurde leider zur traurigen „Münchner Schule“, Veranstaltungsstätten ohne 
Taxistandplätze zu planen und zu bauen: 
Nach dem Olympiapark versagten die Planer ebenso kläglich bei den Großprojekten 
an der Neuen Messe München in Riem, an 
der Allianz Arena, an zahlreichen U- und 
S-Bahnhöfen sowie aktuell am großen Zentralen Omnibusbahnhof. Das Verkehrsmittel 
Taxi findet offenbar in den Köpfen der 
Stadt- und Verkehrsplaner nicht statt, an 
all den genannten Örtlichkeiten wickelt 
sich der Taxiverkehr mittels Improvisationen und Notlösungen ab. An vielen Stellen 
ist nur mittels intensiver Man-Power, also 
hohem Personaleinsatz von Polizei, Sicherheitsdiensten und dem Außendienst der 
 Taxizentrale ein annähernd geregelter Taxiverkehr möglich.
Zur aktuellen Situation des Taxiverkehrs im 
Olympiapark konnten wir Interviews mit 
den für den Straßenverkehr zuständigen 
Mitarbeitern von Polizei und Bayerischem 
Roten Kreuz führen. (TK)
atelier-tacke.de

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TAXIKURIER: Herr Müller, der Olympiapark zählt zu den größten Veranstaltungslokalitäten im Großraum München. 
Besonders bei Gleichzeitigkeit von Veranstaltungen in Olympiahalle, Olympiastadion oder Eisstadion sind sehr hohe 
Besucher- und Fahrzeugzahlen zu bewältigen. Wo liegen aus Sicht der Verkehrspolizei die neuralgischen Knotenpunkte, 
an welchen Stellen kommt der Verkehr 
zuerst zum Erliegen und was könnte hier 
aus Ihrer Sicht verbessert werden?
Heinz Müller: Nicht nur bei mehreren 
gleichzeitigen Veranstaltungen im Olympiapark haben wir enorme verkehrliche 
Probleme, auch bei nur einer „Open-Air“ -
Veranstaltung im Olympiastadion mit 
 immer mehr als 40.000 Besuchern oder 
einer ausverkauften Olympiahalle mit 
zahlreichen „VIP-Gästen“ (jeder mit einer 
unentgeltlichen Eintrittskarte zählt sich 
oftmals schon dazu) kommt der Verkehr 
häufig schon zum Erliegen. Bei kleineren 
Veranstaltungen (meistens ausverkaufte 
Konzerte) in der Olympiahalle ist der neuralgische Punkt der sogenannte „Kreisel“ 
(Kreuzung des Mittleren Rings mit der 
Lerchenauer Straße). 
Die meisten Besucher wollen möglichst 
nahe an den Veranstaltungsort heranfahren um ja keinen Meter zu viel zu Fuß 
 gehen zu müssen. Also wird die Einfahrt 
von der Lerchenauer Straße in den Spiridon-Louis-Ring angesteuert. Auch viele Navigationssysteme führen zu dieser Einfahrt. 
Die dort befindlichen zwei Parkdecks fassen 
jedoch lediglich höchstens 500 Pkw und 
sind somit sehr schnell besetzt. Später 
 ankommende Gäste fragen die Posten an 
der Einfahrt oder wollen als „VIP“-Gäste 
unbedingt einfahren und somit kommt der 
Verkehr auf der Lerchenauer Straße sehr 
schnell zum Erliegen. Dies hat natürlich 
auch Auswirkungen auf den Verkehrsfluss 
am Mittleren Ring. Mit ein Grund für diese 
Staubildungen ist auch die Unvernunft vieler Verkehrsteilnehmer, die verbotswidrig 
am „Kreisel“ in die Kreuzung einfahren, obwohl sie bei dieser Grünphase diese Kreuzung nicht überqueren können und somit 
der Querverkehr ebenfalls nicht einfahren 
kann. Dies führt innerhalb kürzester Zeit zu 
einem sehr schwer wieder aufzulösenden 
Verkehrsknoten. Unweigerlich steht dann 
alles.
Bei Open-Air-Konzerten im Olympiastadion 
verschärft sich diese Situation natürlich 
dramatisch. Gerade bei Konzertveranstaltungen fahren die meisten Besucher 
 individuell an. Obwohl von mir über die 
 Verkehrsfunksender rechtzeitig (bis zu 
sechs Stunden vor Konzertbeginn) Verkehrsfunkdurchsagen veranlasst werden, in 
denen die Besucher aufgefordert werden, 
aufgrund der äußerst beschränkten Parkplatzkapazitäten besser mit dem ÖPNV anzureisen, ignorieren das die meisten. Ein 
großes Problem ist hierbei auch, dass auf 
der Landshuter Allee aus südlicher Richtung anreisende Besucher die leeren Parkplätze in der Parkharfe (2–5 Blöcke) nördlich des ehemaligen Radstadions sehen. 
Doch diese Plätze sind für VIP’s reserviert. 
Also wird die Parkharfenzufahrt am Georg-Brauchle-Ring angesteuert und mit 
dem dortigen Posten über eine Einfahrt zu 
den leeren Parkplätzen diskutiert, was unweigerlich die Stausituation erheblich verschärft. Staubildungen vom Luise-Kiesselbach- bzw. Effnerplatz und darüber hinaus 
bis zum Stadion sind hierbei keine Selten-
Heinz Müller, Polizeihauptkommissar und Leiter des Sachbereiches 4 / Verkehr auf der PI 43, 
zuständig für den Straßenverkehr rund um den Olympiapark.
heit. Ungut ist bei dieser Situation natürlich auch, dass kurz vor Konzertbeginn 
die noch nicht belegten reservierten 
 Parkplätze freigegeben werden und somit 
sehr spät anreisende Besucher auch 
noch belohnt werden.
Vor über sechs Jahren wurde von meinem 
damaligen Mitarbeiter und mir ein dynamisches Verkehrsleitsystem zum Olympiapark ausgearbeitet. Veranstaltungsbesucher werden hierbei frühzeitig über 
bereits besetzte Parkmöglichkeiten informiert und auf noch freie Parkmöglichkeiten verwiesen. Dies könnte erheblich 
zur Verbesserung des Verkehrsflusses vor 
allem bei kleineren Veranstaltungen und 
bei großen für ein späteres Einsetzen des 
Verkehrschaos sorgen. Dieses Konzept 
wurde sowohl dem KVR als auch dem 
Olympiapark vorgelegt. Trotz mehrerer 
Vorstöße verlief bisher alles im Sande!!!
➔ INTERVIEW
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
TITELTHEMA
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TAXIKURIER: Ist die Anzahl der vorhandenen Parkmöglichkeiten für Besucher 
ausreichend, oder sind manche Verkehrsprobleme auch auf zu wenige Parkplätze 
zurückzuführen?
Heinz Müller: Wie bereits erwähnt, sind 
die Parkmöglichkeiten rund um das Olympiagelände äußerst beschränkt. Sie sind 
ausreichend für (evtl. auch gleichzeitige) 
Veranstaltungen in der Olympiahalle und 
dem Eissportstadion, aber keinesfalls für 
große Events im Olympiastadion oder 
dem gesamten Olympiapark. Hier stößt 
die Aufnahmekapazität sehr schnell an 
ihre Grenzen. Verschlimmert wird die 
 Situation noch bei Großveranstaltungen 
durch in der Parkharfe abgestellte Veranstaltungstrucks. Unter normalen Umständen kann innerhalb des Olympiaparks 
von einer Kapazität von bis zu 4.000 Pkw 
ausgegangen werden. Zusätzlich können 
in dem BMW-Mitarbeiterparkhaus in der 
Dostlerstraße noch bis zu 1.000 Pkw 
 untergebracht werden. Dem stehen im 
 Ex tremfall 70–80.000 Konzertbesucher 
in der Olympiahalle und dem Olympiastadion gegenüber. Die Parkplatzsuche 
bei belegten Parkplätzen im Olympiagelände muss unweigerlich zu erheblichen 
Problemen des fließenden Verkehrs rund 
um das Olympiagelände führen. Ganz 
zu schweigen von rigoros zugeparkten 
Rettungswegen, Grünflächen, Geh- und 
Radwegen. 
TAXIKURIER: Die Situation für das Taxigewerbe im Olympiagelände ist seit jeher 
unbefriedigend. Es gibt für den Taxifahrer 
stets die Ungewissheit, wo er denn seinen Fahrgast am besten aussteigen lässt. 
Vor allem die häufig wechselnden Regelungen für die Taxifahrer bringen eine Unsicherheit mit, die letztendlich zu Lasten 
der Fahrgäste, sprich der Besucher des 
Olympiaparks gehen. Wie stellt sich die 
Taxisituation in den Augen der Polizei 
dar, was wäre verbesserungswürdig?
Heinz Müller: Wie Sie bereits angeführt 
haben, ist die Situation für Taxifahrer 
 äußerst schlecht. Man hat diese bei der 
Planung damals, wie übrigens auch bei 
der Allianz-Arena, schlichtweg vergessen. 
Bei der Allianz-Arena konnte nachträglich 
noch eine einigermaßen befriedigende 
Lösung gefunden werden, nicht jedoch 
beim Olympiastadion. Dies liegt einerseits am normalerweise für Individualverkehr und somit auch Taxen gesperrten 
 Spiridon-Louis-Ring, der zugleich Rettungsweg ist und dann an den von Ihnen auch 
schon angeführten ständig wechselnden 
Regelungen für den Taxiverkehr. Bei letzterem könnte man dadurch Abhilfe schaffen, 
dass generell bei allen Veranstaltungen 
grundsätzlich in der Parkharfe der Block 20 
der Taxistandplatz ist. Selbst für Behinderte sollte hier keine Ausnahme gemacht 
werden, denn zur Abholung darf das Taxi 
nicht mehr einfahren. Für individuell anreisende Behinderte sind im Block 1 Parkplätze reserviert und hier ist der Weg auch 
nicht kürzer. Und die Ausnahmen für „Promis“ und „VIP’s“ darf es nicht mehr geben. 
Das sind auch nur Menschen, die ein paar 
Meter ins Stadion zu Fuß gehen können. 
Dadurch hätten die Taxifahrer die Gewissheit, dass sie grundsätzlich nur über den 
Block 20 anfahren können und der Fahrgast weiß, dass er nur dort, wo er auch 
abgesetzt wurde, wieder ein Taxi finden 
kann. Zur Zeit wird der Fahrgast vielleicht 
am Spiridon-Louis-Ring außerhalb der 
Schranken abgesetzt. Hier findet er jedoch bei Veranstaltungsende kein Taxi 
mehr. Und wo der Block 20 ist, weiß er 
nicht, und ist dann auch schon zu weit 
davon entfernt.
TAXIKURIER: Wir bedanken uns für das 
Gespräch. (TK)
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
 
Depeche Mode Konzert mit 62.976 Zuschauern im Olympiastadion (Juni 2013)
FormenreichFormenreich

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TAXIKURIER: Der Olympiapark ist eine 
der größten Veranstaltungsstätten im 
süddeutschen Raum. Wie viele Fahrzeuge 
können auf den Parkplatzanlagen im 
Olympiagelände geparkt werden, und 
 welche Parkplätze sind dies?
Johannes Koser: In der Parkharfe finden 
3.500 Pkw Platz, im zweistöckigen Parkdeck können 280 Fahrzeuge geparkt 
 werden und am Eisstadion befinden sich 
100 Pkw sowie 30 Busparkplätze. In der 
Summe sind dies 3910 Parkplätze.
TAXIKURIER: Welche Zeit ist erforderlich, 
um alle Parkplätze zu befüllen und auch 
wieder zu entleeren?
Johannes Koser: Bei größerer Anfahrt 
von beiden Seiten ist die Parkharfe nach 
etwa 2,5 Stunden gefüllt. Deren Entleerung dauert unter Mithilfe der Polizei an 
den Ausfahrten etwa 1–1,5 Stunden (Abstellung von Streifenwägen mit Blaulicht, 
Umschaltung der Ampelphasen auf der 
Dachauer Straße). Das Parkdeck und das 
Eisstadion sind bei starker Anfahrt jeweils 
nach einer halben Stunde belegt. Genauso lange gestaltet sich deren Entleerung.
TAXIKURIER: Nachdem es keine ordentlichen Taxistandplätze im Olympiapark 
gibt, ist die Taxibereitstellung seit über 
40 Jahren ein sich ständig änderndes Provisorium, das stets den Wünschen und Anforderungen der Veranstalter weichen muss. 
Welche Problematik ergibt sich für das BRK 
als Parkplatzbewirtschafter bei der Kompromissfindung zwischen Parkplatznot und 
 Taxiabwicklung?
Johannes Koser: Grundsätzlich herrscht nur 
bei den wenigen Großveranstaltungen im 
Stadion eine Parkplatznot (nur 3- bis 4-mal 
im Jahr), ansonsten gibt es auf der Parkharfe immer ausreichend Parkmöglichkeiten. 
Aufgrund der seit „Duisburg“ gestiegenen 
Sicherheitsvorkehrungen wird seitens der 
Feuerwehr und Polizei verstärkt auf die Freihaltung der Feuerwehrzonen (auch für Taxis) 
geachtet. Gerade das Veranstaltungsende 
wird als höchste Gefahrensituation angesehen. Die Taxizufahrt bei einer Veranstaltung 
erfolgt über mehrere Stunden relativ unproblematisch, nach Veranstaltungsende aber 
warten mehrere 100 Besucher auf ein Taxi 
und erwarten dies möglichst nahe am Ausgang. Gleichzeitig müssen zu diesem Zeitpunkt die Rettungswege zu den Ausgängen 
aufgrund von Sicherheitsvorschriften frei 
gehalten werden. Zudem will der Konzertveranstalter möglichst bald mit seinem Abbau 
beginnen, oft findet am nächsten Tag schon 
wieder ein Konzert in einem anderen Ort 
statt. Oft kommt es daher vor, dass der Ver-
Johannes Koser, bei den Rot-Kreuz-Betrieben zuständig für die Verkehrsorganisation im Olympiapark, 
ist seit dem Jahr 2000 auch der Ansprechpartner für das Taxigewerbe. 
anstalter eine bestimmte Taxiregelung verlangt. Diese unterschiedlichen Interessen 
lassen sich nicht unter einen Hut bringen 
und die Taxis stehen als schwächstes Glied 
in der Kette hinten an.
TAXIKURIER: Gibt es aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung Ideen oder Vorschläge, 
wie der Taxiverkehr im Olympiagelände 
besser abgewickelt werden könnte?
Johannes Koser: Es ist eigentlich unmöglich ein einheitliches Konzept (mit entsprechender Beschilderung, eigene Fahrspur, ausgewiesene, exklusive Stellplätze, 
usw.) zur Regelung des Taxiverkehrs im 
Olympiapark zu finden, da es zu viele Veranstaltungsorte gibt: Sealife, Eishalle, 
181-Restaurant, SoccerFive, Schwimmhalle, Kleine Olympiahalle, Große Olympiahalle, Stadion, Freiflächen (z.B. Sommerfest, Munich Mash, Crashed Ice, Flohmarkt, 
Tollwood). Jeder der Veranstaltungsorte 
bedarf eigentlich einer eigenen Taxiregelung. Sie können sicher sein, dass unser 
Personal, auch im Interesse der Gäste des 
Olympiaparks, eine möglichst gute Lösung 
für die Taxis im jeweiligen Einzelfall zu 
 finden versucht.
TAXIKURIER: Herr Koser, wir bedanken 
uns für das Gespräch! (TK)
➔ INTERVIEW
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
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Das Olympiastadion
Als Hauptort der Olympischen Sommerspiele 1972 in München stellt das Olympiastadion die zentrale Sportstätte des 
Olympiaparks dar. Die Idee der Architekten 
war es, einen Stadionbau zu errichten, der 
im Einklang mit der Landschaftsgestaltung 
und eingebettet in die grünen Hügel des 
Parks, die Leichtigkeit und Freude der 
Olympischen Spiele symbolisiert und vergegenwärtigt. Es sollte, wie die gesamten 
Spiele von 1972, ein Gegenpol zum martialischen Auftritt Deutschlands bei den 
Olympischen Spielen von 1936 geschaffen 
werden. Dies gelang den Planern mit Hilfe 
von Ingenieuren, die den Entwurf erst 
 realisierbar machten. Eine derartige Zeltdachkonstruktion war ein Novum in Europa. Vorbild war das Zeltdach für den 
 Deutschen Pavillon bei der Weltausstellung 1967 in Montreal. Man hielt es aber 
eigentlich für unmöglich, dies über einer 
so großen Fläche zu bauen. Es wurde 
eine optische und statische Sensation. 
58 Stahlmasten tragen die 74.800 qm große, aus Plexiglas bestehende Konstruktion. Sie überspannt neben dem Olympiastadion auch die Olympiahalle und die 
Olympia-Schwimmhalle. Durch die Lage in 
den Hügeln wurde das Stadion zum Teil 
ein Erdstadion. Zum ersten Mal wurde in 
einer deutschen Sportstätte eine Rasenheizung eingebaut. Drei Monate vor Eröffnung der Olympischen Spiele wurde das 
Stadion mit einem Fußballspiel Deutschland gegen die UdSSR eingeweiht. Auch 
das ist heute eine bemerkenswerte Tatsache, wenn man bedenkt, wie oft bei 
Olympiaden oder Weltmeisterschaften die 
Stadien oder Sportstätten eigentlich erst, 
wenn überhaupt, am Eröffnungstag fertig 
gestellt wurden. Heute finden 69.250 Besucher hier Platz, davon 57.450 Sitzplätze 
und 100 Plätze für Rollstuhlfahrer. Zu Zeiten der Olympischen Spiele fasste das Stadion 77.000 Zuschauer. Aus Sicherheitsgründen wurde später die Zahl reduziert. 
Nach der Olympiade bis 2005 wurde es 
dann zum Heimatstadion des FC Bayern 
München und zeitweise auch des TSV 1860 
München. Am 15. August 1973 wurde bei 
einem Fußballspiel der Zuschauer rekord 
erreicht, da viele Fans, die keine Karten 
mehr bekommen hatten, nach dem ersten 
Tor in der dritten Minute die Eingangstore 
stürmten. Schätzungen gehen von 
100.000 Fans aus, leider wurden auch 
136 verletzt. Dieses Spiel, 1860 München 
gegen den FC Augsburg, gilt bis heute als 
das best-besuchte Zweitligaspiel weltweit. 
In den Jahren 2010 und 2011 wurde das 
Olympiastadion renoviert, da man bereits 
ein Jahr zuvor feststellen musste, dass der 
Betonrand der Haupttribüne baufällig war. 
Bereits in den 90er Jahren des vorigen 
Jahrhunderts gab es Bestrebungen, das 
Stadion als reines Fußballstadion umzubauen. Dies wurde aus verschiedenen 
Gründen verworfen und man einigte sich 
damals auf den Bau der Arena. Nach der 
umfangreichen Renovierung finden wieder 
die verschiedensten Veranstaltungen von 
Rockkonzerten über Kirchentage bis hin zu 
großen Sportereignissen statt. So wurden 
sogar DTM Rennen im Stadion ausgetragen. Dazu wurde vom Rasen Abschied 
 genommen und dieser gegen eine Asphaltfläche ersetzt. Je nach Charakter der 
Veranstaltung wird diese mit einer Kunstrasenfläche versehen. Höhepunkte in der 
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
TITELTHEMA
➔ DIE SPORTSTÄTTEN IM OLYMPIAPARK

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fast 50-jährigen Geschichte des Stadions 
waren neben den Olympischen Sommerspielen 1972 die Messe mit Papst Johannes Paul II. 1987, diverse Kirchentage 
beider Konfessionen und internationale 
Kongresse der Zeugen Jehovas. Auch Weltstars gastieren immer wieder gern im 
Olympiastadion. So waren die Konzerte 
von den Rolling Stones, Michael Jackson, 
Tina Turner und Madonna – um nur einige 
zu nennen – große Erfolge und für das 
 Publikum in dieser Kulisse unvergessliche 
Erlebnisse. Im vergangenen Jahr brillierte 
Helene Fischer mit ihrer Farbenspiel- 
Stadiontournee in München. 2016 werden 
die Höhepunkte wieder vor allem kultureller Natur sein. So wird das ROCKAVARIA, 
ein Metall- und Rockfestival, im Mai ein 
Besuchermagnet sein, ebenso wie die 
Konzerte von Rihanna im August und 
von Andreas Gaballier im Juli.
Mit dem Olympiastadion nennt München 
ein einzigartiges Bauwerk sein Eigen, dass 
seiner Zeit weit voraus war und ein Wahrzeichen der Stadt wurde. Heute steht es 
unter Denkmalschutz und bildet mit dem 
benachbarten Olympiaturm ein einzigartiges Ensemble.
Der Olympiaturm 
Der Olympiaturm ist eines der Wahrzeichen 
der Stadt München und das Wahrzeichen 
des Olympiaparks. Nur der Nürnberger Fernsehturm ist mit seinen 292,8 m in Bayern 
geringfügig höher als unser Münchener 
 Gegenstück mit 291,28 m. Da aber der 
erstgenannte nur auf einer Höhe von 
318 m ü.NN erbaut wurde und sein Münchener Gegenstück auf einer Höhenlage 
von 508 m ü.NN steht, erreicht der Olympiaturm an der Spitze der Antenne eine 
Höhe von 799,28 m üNN und ist damit 
dann doch das höchste bayerische Bauwerk. Neben dem Olympia-Eissportzentrum 
ist der Olympiaturm das zweite vorolympische Gebäude im Olympiapark. Bereits 
1964 wurde von der Stadt München gemeinsam mit der Deutschen Bundespost 
beschlossen, einen Fernmeldeturm zu errichten. Als dann am 26.04.1966 das Internationale Olympische Komitee die Olympischen Sommerspiele 1972 nach München 
vergaben, wurde nachträglich der Turm in 
die Planung einbezogen. Die zwei Turmkanzeln verdanken ihre Existenz der Tatsache, 
dass die Deutsche Bundespost als Bauträger und die Landeshauptstadt München 
sich nicht auf ein einheitliches Konzept einigen konnten. Zu Baubeginn am 1. Juni 
1965 war die Bedeutung des Baus als Symbol für Technik optimismus und Pressefreiheit im Konzept der „Olympischen Spiele 
im Grünen“ noch nicht absehbar.
Bei der Eröffnung am 22. Februar 1968 war 
der Olympiaturm bereits als Kern der Olympiaparkanlage eine Sehenswürdigkeit, die 
ihres Gleichen suchte. Die erste Turmkanzel 
– auch Postkorb genannt – befand sich in 
einer Höhe von 147 m bis 167 m. Hier ist 
das Betriebsgeschoss mit der Drehkonstruktion integriert. Der Aussichtskorb hat einen 
Durchmesser von 28,3 m. Mit seiner Höhe 
von 174 m bis 192 m erschließt sich dem 
Gast ein atemberaubender Blick über 
 München und das Umland mit einem Bergpanorama, das seines Gleichen sucht. 
Der Olympiaturm hat 5 Stockwerke, mit 
Aussichtsplattformen, einem Rockmuseum 
mit vielen seltenen Sammlerstücken zur 
Rockgeschichte und dem berühmten 
 Drehrestaurant, das in 53 Minuten eine 
360-Grad- Drehung vollzieht. Ab einer 
 Windgeschwindigkeit von mehr als 80 km/h 
wird der Drehmechanismus automatisch 
 abgeschaltet. Der gesamte Turm hat eine 
Gesamtmasse von 52.500 t, das Fundament 
eine Tiefe von 12 m. Der Architekt Sebastian Rosenthal aus München konzipierte den 
Turm in Gleitschalbauweise. Dabei hoben 
hydraulische Hebevorrichtungen die 
 Schalung stündlich um 10 cm bis 20 cm. 
Der Turmschwerpunkt liegt auf Grund der 
sich verschlankenden Form und der nach 
oben hin dünner werdenden Wände bei 
50 Metern Höhe. Das Sendegebiet des Bauwerkes ist sehr groß. Es reicht von Bayrisch 
Schwaben, Niederbayern bis hin zur südliche Oberpfalz. Auch in Tirol und dem Salzburger Land kann man mit guten Antennen 
die vom Olympiaturm abgestrahlten Programme empfangen. Ursprünglich löste der 
Turm den Fernmeldeturm der Oberpostdirektion München als Grundnetzsender ab. 
Einige Richtfunkeinrichtungen wurden zu 
den Olympischen Spielen 1972 installiert, 
um Fernseh- und Fernsprechverbindungen 
in Richtung Frankfurt, Nürnberg, Salzburg 
und für Italien zur Zugspitze herzustellen. 
Dies mag uns heute im Satellitenzeitalter 
recht rückständig erscheinen – damals war 
es high tech pur und die akkreditierten 
Journalisten waren begeistert, welche Möglichkeiten ihnen geboten wurden.
Für die Besucher und den logistischen 
 Betrieb wurden drei Aufzüge konzipiert. 
 Dabei handelt es sich um einen Betriebsaufzug, der mit einer Geschwindigkeit von 
4 m/s fährt und zwei Besucheraufzüge, die 
mit einer Geschwindigkeit von 7 m/s fahren und max. 30 Personen pro Kabine befördern können. Aus Sicherheitsgründen 
sind Rollstühle und Kinderwagen vom 
Transport ausgeschlossen. Verwaltet wird 
der Olympia turm wie das gesamte Gelände 
von der Olympiapark München GmbH. Diese 
hat dafür gesorgt, dass auch das beliebteste Bauwerk des Parks sozusagen „eine neutrale Zone“ ist, ganz im olympischen Sinne. 
So wurde in der Besucher ordnung festgelegt, dass Demonstrationen, Kundgebungen 
oder das Verteilen von Flugblättern im bzw. 
auf dem Turm verboten sind. Sicherheit 
muss natürlich bei einem solchen Bauwerk 
einen besonders hohen Stellenwert genießen. Auf Grund des Turmbrandes in Moskau 
am 27. August 2000 wurden 180 Türen gegen Brandschutztüren ausgetauscht, feuerfeste Wände eingesetzt und alle brennbaren Wand- und Bodenbeläge erneuert. Die 
neue Hochdrucklöschanlage produziert mit 
50 bar einen feinen Wassernebel, der mit 
geringem Wasserbedarf effektiv Brände löschen kann. Bis heute haben 40 Millionen 
Menschen den Olympiaturm besucht und er 
hat bis heute nichts von seiner Faszination 
auf die Menschen verloren.
Die Olympiahalle 
Nordöstlich des Olympiastadions befindet 
sich die Olympiahalle, eine Sport- und 
Mehrzweckhalle, die während der Olympi-
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
 
atelier-tacke.de

Seite 21

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schen Spiele 1972 besonders für die Turnund Handballwettbewerbe genutzt wurde. 
Mit ihren Maßen von 200 m x 120 m und 
einer Höhe von 35 m bietet sie sich geradezu sowohl für Sport- als auch für Konzerte als Veranstaltungsort an. Ursprünglich 
fanden 12.150 Menschen bei einer Bestuhlung Platz, ohne Bestuhlung sogar 14.000. 
Bis zu ihrem Umbau im Jahre 2009 fanden 
großartige Sportereignisse und Events in 
ihren Wänden statt. U.a. wurde die Finalrunde der Basketball-Europameisterschaft 
1993 hier ausgetragen, wie auch bedeutende Tennistourniere und das Sechs-Tage- 
Rennen. 2007 wurde hier der MTV Award 
im Rahmen einer großen Show vergeben. 
Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten 
erstrahlte die Halle in neuem Glanz. Die 
Zuschauerplätze konnten auf 15.000 Plätze 
erhöht werden. Ebenso wurde die Technik 
erneuert, der VIP-Bereich erweitert und ein 
neues Logistikzentrum gebaut. So wurde 
die Olympiahalle den Erfordernissen einer 
modernen Eventindustrie angepasst. Wie 
erfolgreich man mit diesem Konzept war, 
beweist die Tatsache, dass selbst solche 
Shows wie „Wetten das..?“ mehrfach in der 
Halle gastierten. Auch Opernkonzerte mit 
Weltstars wie Pavarotti und Domingo, Musicalaufführungen und Fernsehshows haben 
hier stattgefunden und werden auch weiter 
auf dem Programm stehen. Natürlich darf 
man den sportlichen Aspekt nicht vergessen. So findet u.a. jährlich das Springreitturnier Munich Indoors statt. In diesem 
Jahr gastieren wieder neben Stars wie Udo 
Lindenberg, Elton John und Rod Steward 
auch Shows wie Apassionata, verschiedene 
Musicals und natürlich „Holiday on Ice“ . 
Die Olympiahalle hat sich als Mehrzweckhalle international bewährt. Sie hat ihren 
Platz sowohl als Veranstaltungsort für 
Sportevents als auch für Gastspiele von 
Künstlern sowohl der Klassik als auch der 
Moderne gefunden. 
Das Olympia-Eisstadion
Das Herzstück des Olympia-Eissportzentrums ist das Eisstadion. Lang vor der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 1972 
an München wurde dieses Eisstadion gebaut und 1967 mit dem Eishockeyspitzenspiel FC Bayern München gegen den 
SC Riessersee eröffnet. Das Nutzungskonzept sah eigentlich vor, dass die Halle neben den Eissportarten Eishockey, Eiskunstlauf und Eisstock auch andere Sportarten 
wie Handball, Basketball und Tischtennis 
beherbergt. Als im Februar 1967 die Tischtennis-Weltmeisterschaft im Eisstadion 
ausgetragen wurde, waren die Probleme so 
gravierend, dass man sich danach ausschließlich auf die Nutzung für den Eissport konzentrierte. Während der Olympischen Spiele 1972 wurde das Eisstadion für 
die Boxveranstaltungen genutzt. 7.000 Zuschauer konnten dem Geschehen folgen 
und ließen ihrer Begeisterung freien Lauf. 
Mitte der 1980er Jahre nutzte dann der 
Eishockeyverein EC Hedos München die 
Halle, bevor 1992 die Sanierung der Eisanlage in Angriff genommen wurde. Bis dahin fanden Eishockeyspiele der deutschen 
Nationalmannschaft gegen so starke Eishockeynationen wie die damalige UdSSR, 
Kanada, USA und die damalige CSSR statt. 
Erst vor vier Jahren änderte sich der Charakter der Veranstaltungen. Die Eishockeymannschaft der München Barons spielte in 
der Saison 1999/2000 in der Deutschen 
Eishockeyliga und wurde im Jahr 2000 
Deutscher Meister. Die Heimspiele dieser 
Mannschaft fanden hier statt. Heute ist der 
Hauptnutzer für die Sportart Eishockey die 
Mannschaft des EHC Red Bull München. 
Ein Intermezzo gab es dann vor 4 Jahren. 
Nach Verhandlungen des FC Bayern München (Basketball) und der Münchener 
Olympiapark GmbH wurde das Eisstadion 
so umgebaut, dass die Eisfläche mit einer 
Isolationsschicht abgedeckt und mit einem 
Parkettboden belegt wurde. Die Plexiglasbanden wurden nach Bedarf abgebaut und 
die Temperatur über Heizschläuche auf 20 
Grad erhöht. So konnten Basketballspiele 
nach Basketball-Bundesligastandard durchgeführt werden. Durch die Veränderungen 
wurde die Zahl der Zuschauerplätze bei den 
Basketballspielen auf 3.225 reduziert. Man 
hatte auch den Versuch unternommen, diese Zahl auf 3.700 zu erhöhen, was aber zur 
Folge hatte, dass die Temperatur in der 
Halle zu stark sank. Als der FC Bayern München dann im September 2011 seine neue 
Basketballspielstätte mit dem Audi Dom erhielt, war dieses Gastspiel, was einen riesigen Aufwand bedeutete, Geschichte und 
der EHC war wieder Herr im eigenen Hause. 
Neben dem Eisstadion gehören zum Olympia-Eissportzentrum noch weitere Sportstätten. So wurde 1991 die Trainingshalle 
im Zuge der an München vergebenen Eiskunstlaufweltmeisterschaft eröffnet. Zuerst 
diente sie den Teilnehmern der Weltmeisterschaft zu Trainingszwecken. Die Sportler 
aus aller Welt waren begeistert. Mit ihrer 
Größe von 60 Meter x 30 Metern ist dies 
bis heute eine der größten Eislaufflächen 
Europas. Nach Ende der Weltmeisterschaft 
wurde sie die Heimat des bundesdeutschen 
Leistungszentrums für Eiskunstlauf und war 
eigentlich nur diesem Sport vorbehalten. 
Nach Schließung des Eislaufzeltes zog dann 
eine junge Sportart mit in die Halle: Shorttrack – eine Variante des Eisschnelllaufes, 
die nun auch olympisch ist und deren Bundesleistungszentrum hier beheimatet ist. 
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

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Wenn die Profis und Olympioniken nicht 
trainieren, dann ist die Trainingshalle auch 
für den Publikumslauf geöffnet. Das schon 
angesprochene Eislaufzelt ist eine interessante Episode in der wechselvollen Geschichte des Olympia-Eissportzentrums. 
Als das Eisstadion gebaut wurde, projektierte man an der Westseite eine offene 
Eislauf fläche mit einer Holztribüne für bis 
zu 7.000 Stehplätzen. Bereits 1983 musste 
diese Tribüne abgerissen werden und man 
überdachte die Eislauffläche. Die Münchener Bevölkerung nutzte gern die Anlage. 
Später teilte man sich die Eisfläche mit den 
Shorttracksportlern. Vor elf Jahren wären 
dringende Renovierungsarbeiten nötig 
 geworden, die aus Sicht der Olympiapark 
München GmbH unrentabel waren. So wurde nach einem neuen Konzept gesucht. 
Mit dem Ergebnis können die sportbegeisterten Münchener zufrieden sein. 
Es entstanden die Indoor-Fußball-Halle 
 SoccArena, in der Indoor-Fußball-Plätze 
angemietet werden können, und zwei Eislaufflächen neben der Halle u.a. für den 
Publikumslauf. Abschließend muss man 
 sagen, dass nicht nur für die Sommer- und 
Indoorsportarten vieles angeboten wird, 
auch die Eissportarten finden im Olympiapark hervorragende Bedingungen.
Der Coubertinplatz und das „Open Air” 
im Olympiapark
Zwischen Olympiahalle und Olympiastadion 
liegt der Coubertinplatz, benannt nach 
 Baron Pierre de Coubertin, der als französischer Pädagoge, Historiker und Sportfunktionär das IOC gründete und den olympischen Gedanken aufgriff, in dem er die 
neuzeitlichen Olympischen Spiele ins Leben 
rief. Während der Olympischen Sommerspiele 1972 war der Coubertinplatz der 
Treffpunkt von Sportlern, Funktionären, 
Journalisten und Fans. 
Hier wurden Interviews gegeben, Meinungen ausgetauscht und Freundschaften geschlossen. Diese Rolle, als Begegnungsstätte für die Menschen, hat er bis heute 
beibehalten. So ist er Ausgangspunkt für 
verschiedene Sportveranstaltungen, wie 
dem alljährlich stattfindenden Münchenmarathon, oder auch Bühne für open air Festivals im Olympiapark. Ein Beispiel dafür ist 
der jährlich stattfindende „Sommernachtstraum“ . In diesem Jahr, am 23. Juli, werden wieder tausende Münchner und ihre 
Gäste zu den Auftritten der Rock- und Popbands zum Olympiastadion und der Bühne 
auf dem Coubertinplatzes strömen. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl aller 
gesorgt. Zu fortgeschrittener Stunde kann 
man sich dem Gesamtkunstwerk aus Feuer, 
Form, Farbe und Musik am Nachthimmel 
hingeben. 35 Minuten lang soll der Nachthimmel als Höhepunkt dem Namen der Veranstaltung alle Ehre machen. Am 28. Juli 
wird das diesjährige Sommerfestival IM-
PARK eröffnet. Dann kann man vier Wochen 
lang am Coubertinplatz und rund um den 
Olympiasee täglich neue High lights erleben. Neben Sportevents, wie die Wake Masters auf dem Olympiasee, diversen Konzerten und Theater auf der Seebühne werden 
wie jedes Jahr auch die Fahrgeschäfte und 
Stände vertreten sein. Die Beachbar wird 
mit ihrem Sandstrand karibisches Flair verbreiten, die Feinschmeckergasse bietet 
 jedem Gast Köstlichkeiten aus der ganzen 
Welt und in der Budenstraße kann gestöbert werden. Im vergangenen Jahr strömten 250.000 Menschen zu den Veranstaltungen – eben ein Familienfest der 
besonderen Art.
Die Olympische Schießsportanlage
Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz 
der Bundeswehr im Garchinger Stadtteil 
Hochbrück wurde für die Olympischen 
 Spiele 1972 die Olympia-Schießanlage 
Hochbrück errichtet. Im Gegensatz zu 
 späteren Olympiaden wurden in München 
1972 letztmalig Großkaliberdisziplinen auf 
Zieldistanzen von 300 m ausgetragen. Das 
 hatte zur Folge, dass die Dimensionen der 
Schieß anlage entsprechend ausgelegt 
 werden mussten. Es entstand eine der bis 
 heute modernsten Schießsportanlagen der 
Welt. Wettkämpfe jeder olympischen oder 
auch nichtolympischen Schießsportdisziplin können hier ausgetragen werden. 
Die Anlage verfügt über 102 Schießstände 
und drei Wurfscheibenanlagen. Neben der 
Luftdruckhalle, Gewehrhalle und Pistolenhalle wurde die Finalhalle so konzipiert, 
dass nicht nur an 20 Ständen für unterschiedliche Disziplinen bis zu 50 m 
Schießsportwettkämpfe durchgeführt werden, sondern auch bis zu 1.000 Zuschauer 
am Geschehen teilnehmen können. Seit 
dem Ende der Olympischen Sommerspiele 
1972 dient die Anlage dem Bayerischen 
Sportschützenbund als Austragungsort für 
Landes- und Bundesmeisterschaften. Inzwischen wurden diverse Sanierungsarbeiten durchgeführt und heute befinden sich 
hier das Leistungszentrum und der Olympiastützpunkt des Deutschen Schießsports. In Fachkreisen gilt die Olympische 
Schießsportanlage nach wie vor als die 
größte und modernste zivile Schießsportanlage der Welt. 
Die Olympia-Reitanlage
In der 27 Hektar großen Olympia Reitanlage Riem befindet sich das Olympia 
Reitstadion. Es wurde explizit für die 
Olympischen Reitsportwettkämpfe 1972 
erbaut. Allerdings fanden nicht alle 
Pferdesportdiszi plinen dort statt, einige 
wurden medial besonders wirksam vor der 
Kulisse von Schloss Nymphenburg ausgetragen. Das Olympia-Reitstadion befindet 
sich auf einem Gelände, dass schon in 
Kriegszeiten als militärische Reitschule 
genutzt wurde und seit 1958 dem Deutschen Reiter- und Fahrerverband gehörte. 
Während der Olympiade fanden auf den 
Tribünen 23.000 Zuschauer Platz und 
konnten das Geschehen auf dem 12.000 
Quadratmeter großen Areal gut überblicken. Hier fanden aber nicht nur die 
 Pferdesportwettkämpfe statt. Es wurden 
auch einige Disziplinen des Fünfkampfes 
ausgetragen. Nach dem Ende der olympischen Sommerspiele von München wurde 
das Stadion neben der Austragung von 
 Europameisterschaften im Springreiten 
und ähnlichen Pferdesportveranstaltungen 
besonders als Konzertstandort genutzt, 
aber auch Deutsche Meisterschaften im 
American Football fanden hier statt. 
Nachdem das Dach der Tribüne durch ein 
Unwetter schwer beschädigt wurde und 
man feststellen musste, dass Wasser in die 
Konstruktion eindrang und die Leimbinder 
auflöste, war die Haupttribüne bereits 
1984 gesperrt worden. 
Diese wurde dann 2008 gesprengt. Die 
 offene Sitzplatztri büne war davon nicht 
betroffen. Als die Großkonzerte immer 
 gigantischere Ausmaße annahmen, sah 
sich die Stadt München auf Grund größter 
Sicherheitsmängel gezwungen, Mitte 2012 
ein Konzertverbot zu verhängen. Die verbliebenen Tribünen waren marode und die 
An- und Abreise der Besucher war nicht 
mehr zu steuern. So konnte nicht verhindert werden, dass viele direkt über die 
Gleise zum Stadion gingen. 30.000 Konzertbesucher waren pro Veranstaltung keine Seltenheit. Seither beschränkt sich die 
Nutzung wieder auf den Pferdesport. So 
finden im Stadion und den umliegenden 
Reitplätzen hochkarätige Turniere wie die 
„Pferd International“, Fohlenauktionen, 
Deutsche und Bayerische Meisterschaften 
in verschiedenen Disziplinen des Pferdesports und Pferdeverkaufsschauen statt.
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016

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Die Olympische Ruder-Regattastrecke
Wenn man den niedrigsten Punkt Münchens 
sucht, landet man unweigerlich an der 
Olympia Regattastrecke Oberschleißheim. 
Auf einer Höhe von 480 m ü.NN liegend, 
wurde sich bei der Planung der olympischen Regattastrecke für diesen Standort 
entschieden, da man mit der „Olympiade 
der kurzen Wege“ warb und dabei auch höhere Baukosten in Kauf nahm. Kein anderes 
Gelände, das im Zuge der Bauvorhaben für 
die XX. Olympischen Sommerspiele ausgewählt wurde, ist so vielen technischen, 
geologischen, hydrologischen und aerodynamischen Untersuchungen unterzogen 
worden. Da man mit bis zu 24.000 Besuchern pro Wettkampf rechnete, war auch 
die Nähe zur A 92 und B 471 von großem 
Vorteil. Der hohe Grundwasserspiegel machte es möglich, diesen Grundwassersee zu 
errichten.
Bei der Fertigstellung im August 1971 
 hatte man einen Regattatrog von 2.230 m 
vor sich, der 140 m breit und 3,5 m tief 
ist. Die Besonderheit des Baus bestand 
 darin, dass die Beckenachse parallel zur 
Hauptwindrichtung angelegt wurde. So 
wurden besonders faire Bedingungen für 
die Sportler geschaffen. Zur Regattastrecke 
gehören außer dem eigentlichen Becken 
auch zahlreiche Gebäude, die während der 
Olympiade als gastronomische Einrichtungen, Rundfunk-und Fernsehzentrum, Postamt, Presse räume und Sportruderbootausstellung beherbergten. Diese Gebäude 
werden heute als Bootshäuser und Verwaltungstrakts genutzt. Die Architekten hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Anlage möglichst naturnah dem Dachauer Moos 
anzugliedern. Der Natur sollten möglichst 
viele Gestaltungsmöglichkeiten gegeben 
und das Thema „Heckenlandschaft“ in die 
Planung und Ausführung aufgenommen 
werden. Auf den Parkplätzen wurden die 
historischen Pflastersteine, die beim verkehrstechnischen Ausbau Münchens entfernt worden waren, verwendet. Für die Tribünen wurde Holz als Baustoff präferiert. 
Noch heute erkennt man, wie harmonisch 
sich die Regattastrecke mit allen Bauten in 
die Landschaft eingliedert. Leider musste 
ein Teil der Olym piatribüne wegen fortschreitender Erosion einzelner Bauteile 
2007 abgerissen werden. Alle anderen Bauten sollen unter Denkmalschutz gestellt 
werden. Während der olympischen Spiele 
boten die Tribünen mit dem Zielturm 9000 
Personen mit Sitzplätzen und 16.000 Menschen mit Stehplätzen gute Sichtmöglichkeiten auf das sportliche Geschehen. 
In den folgenden nacholympischen Jahren 
bis heute wurde und wird die Strecke häufig für nationale und internationale Ruderund Kanuwettkämpfe genutzt. So fand hier 
auch mehrfach die Ruderweltmeisterschaft 
statt. In den Jahren 1982 bis 1990 wurden 
verschiedene Motorsportwettbewerbe ausgetragen. Die Zuschauer waren begeistert. 
Dies fand dann sein abruptes Ende, nachdem ein bayerisches Gesetz bei Sportveranstaltungen nur noch Motoren mit Katalysatoren zuließ. Ruder- und Kanuvereine und 
das Leistungszentrum für Rudern- und 
 Kanusport sind hier zu Hause. Wenn keine 
Wettkämpfe stattfinden, ist das Baden in 
dem glasklaren Wasser in einer Zone vor 
der Tribüne erlaubt. Aber man findet nicht 
nur erholungssuchende Menschen in den 
Fluten, nein, bereits zur Eröffnung wurden 
Bach- und Regenbogenforellen, um den 
 Bewuchs von Wasser pflanzen einzudämmen, eingesetzt. Später wurden aus dem 
Eibsee 3.000 Edelkrebse umgesiedelt, 
 weitere Fischarten wie Karpfen, Hechte, 
Barsche und Aale folgten. Daher ist es kein 
Wunder, dass der Verein „Isarfischer“ seit 
1971 dieses Gewässer mit Begeisterung 
 bewirtschaftet. (BH)
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
 
atelier-tacke.de
Blick über den Olympiasee auf die Olympia-Schwimmhalle

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Die Olympischen Spiele 1972 waren die 
ersten Spiele auf deutschem Boden seit 
dem Propagandaspektakel von 1936. 
Schon deshalb hatte man sich „friedliche 
heitere Spiele im Grünen“ auf die Fahnen 
geschrieben und bis zu diesem Zeitpunkt 
war dieses Konzept zur Freude aller 
Sportler und Gäste ein voller Erfolg.
Im Vorfeld hatten die Terroristen des 
„Schwarzen September“ Unterstützung 
durch deutsche Neonazis, die beim Aufbau 
der notwendigen Infrastruktur und Vorbereitung der Geiselnahme halfen. Weitere 
Hilfe kam von der Stasi, die für sichere 
Rückzugsorte sorgen wollte und dies für 
die im Hintergrund agierenden Helfer auch 
tat. Einer der Terroristen wurde bei einem 
späteren Bombenanschlag in Warschau 
verletzt und in der DDR behandelt.
Für die junge Bundesrepublik Deutschland 
und ihre Vertreter kam ein solches Ereignis völlig unvorbereitet. Weder gab es 
Spezialeinsatzkräfte, noch konnte die 
Bundeswehr eingesetzt werden, da dies 
dem Grundgesetz widersprach.
Da die Sicherheitsmaßnahmen so gering 
wie möglich gehalten wurden, um nur ja 
nicht Erinnerungen an die Spiele der Nazis 
zu wecken, waren die Polizisten weder in 
Uniform noch ausreichend bewaffnet. 
Nicht einmal die Türen der Sportlerquartiere waren verschlossen. Einige Sicherheitsbeamte, die unbewaffnet mehrere 
hundert Meter entfernt zufällig von einer 
Veranstaltung kamen, sahen noch die 
 Täter mir den Sporttaschen, aus denen 
die Läufe der AK 47 ragten, über den Zaun 
steigen, konnten aber nur hilflos zuschauen. Im weiteren Verlauf wurden 11 Geiseln 
genommen. Der Gewichtheber Josef Romano verblutete nach zwei Stunden, da kein 
Arzt zu ihm gelassen wurde. Andere Geiseln wurden schwer misshandelt. Die Täter 
lebten ihren Antisemitismus stundenlang 
aus. Den ganzen Tag über versuchten 
Hans-Dietrich Genscher, damals Bundesinnenminister, der bayerische Innenminister 
Bruno Merk, Polizeipräsident Dr. Manfred 
Schreiber und Vertreter des IOC mit den 
Geiselnehmern zu verhandeln. Die Politiker boten sich den Geiselnehmern als Ersatzgeiseln an – ohne Erfolg. Ein Angebot 
Israels, ein Befreiungskommando auf 
deutschem Boden agieren zu lassen, 
 wurde abgelehnt.
Da niemand der Beteiligten Erfahrungen 
mit einer solchen Situation hatte, wurden 
leider eklatante Fehler gemacht. So vergaß man, den Terroristen den Strom abzustellen. So erfuhren sie aus dem Fernsehen, dass ein massives Polizeiaufgebot 
eine Befreiungsaktion plante. Die Forderungen der Täter nach der Freilassung von 
232 in Israel in Haft sitzenden Gesinnungsgenossen war von vornherein unrealistisch, da Israel unter Golda Meir jegliche Verhandlungen aus nachvollziehbaren 
Gründen ablehnte. Die ebenso geforderte 
Freilassung der deutschen Terroristen 
 Baader und Meinhof wurde später fallen 
gelassen.
Nach vielen zermürbenden Stunden und 
immer wieder verlängerten Ultimaten wurden die Terroristen und ihre Geiseln mit 
zwei Helikoptern nach Fürstenfeldbruck 
gebracht. Dort wartete eine Boeing 727 
mit fast leerem Tank aber laufenden 
 Triebwerken. Die Polizeibehörden planten 
eine Befreiungsaktion bei der Landung 
der Hubschrauber. Die Scharfschützen 
 lagen völlig ungedeckt ohne Helm und 
Schutzweste auf dem Rollfeld hinter einer 
knöchelhohen Mauer, zum Teil in der 
Schusslinie ihrer Kollegen und der Geiselnehmer.
Im Kugelhagel endete der Einsatz in einem totalen Fiasko. Sämtliche Geiseln 
starben, ein Polizeiobermeister wurde 
durch einen Querschläger tödlich verletzt. 
Der Pilot des einen Helikopters wurde 
mit schweren Schussverletzungen in ein 
Krankenhaus eingeliefert. Drei Terroristen 
konnten festgenommen werden, fünf wurden erschossen. 
Als am 29. Oktober 1972 eine Lufthansamaschine mit 20 Insassen nach Libyen 
entführt wurde, ließ die Bundesregierung 
die drei Geiselnehmer im Austausch ohne 
Rücksprache mit der israelischen Regierung frei.
Die Konsequenz aus dem Geschehen war 
die Gründung der legendären GSG 9, die 
mit der Befreiung der Lufthansamaschine 
Landshut am 13. Oktober 1977 nicht nur 
alle Geiseln unversehrt befreien konnte, 
sondern damit das entscheidendes Signal 
in die Welt schickte: Wir sind nicht wehrlos und stellen uns dem internationalen – 
besonders dem palästinensischen Terroris-
Als am Morgen des 5. Septembers 1972 um 4.10 Uhr acht Mitglieder einer palästinensischen Terrororganisation über den Zaun des 
Olympischen Dorfes bei Tor 25 A kletterten, begannen die schwärzesten Stunden in der Geschichte des olympischen Sports.
➔ DAS OLYMPIA-ATTENTAT
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
TITELTHEMA

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mus erfolgreich entgegen. Wenn die 
Chefflugbegleiterin nach ihrer Befreiung 
in einem Interview den Männern dieser 
Einheit mit den Worten dankte: „ Meine 
Kinder verdanken Euch ihr Leben – ohne 
Euch gebe es mich nicht mehr“, dann ist 
das die größte Anerkennung.
Der Staat Israel beauftragte seinen Geheimdienst Mossad in den Jahren nach 
dem Münchener Attentat, die überlebenden Terroristen zu liquidieren, da kein 
Staat zu einer Strafverfolgung bereit war. 
Diese Aktion „Caesarea“ wurde ein Jahr 
später erfolgreich abgeschlossen. 
Die Olympischen Spiele 1972 wurden 
 zuerst gar nicht unterbrochen. Erst auf 
 Protest von Sportlern und Besuchern 
 wurde ein halber Ruhetag eingelegt. Die 
überlebenden Mitglieder der israelischen 
Delegation verließen München nach 
dem Massaker.
40 Jahre später fanden die Spiele in 
 Barcelona statt. Das IOC lehnte eine 
Schweigeminute bei der Eröffnungsfeier 
ab. 2016 wird im Olympiapark ein Erinnerungsort für die getöteten israelischen 
Sportler errichtet, der gemeinsam vom 
Freistaat Bayern, der Landeshauptstadt 
München, dem DOK und dem IOC konzipiert wurde. (BH)
Werner Limmer, heute 81 Jahre alt, begann seine Polizeilaufbahn 1955 beim Bundesgrenzschutz in Stadt Steinach und war u.a. mit dem Grenzschutz im Bereich des berühmt gewordenen Mödlareuth an der bayerisch-thüringischen Grenze betraut. Später 
war er dann bei der Kriminalpolizei München tätig und für den Landkreis München und 
zum Zeitpunkt des Olympiaattentates auch für die angrenzenden Landkreise.
TAXIKURIER: Herr Limmer, wann haben Sie von den Vorgängen erfahren und wie war 
Ihre Reaktion?
Werner Limmer: Natürlich habe ich durch das Fernsehen die Vorgänge verfolgt. 
Dienstlich wurde nicht an uns heran getreten. Als ich am Morgen des folgenden Tages, 
am 6. September 1972 im Dienst eintraf, kam der Befehl, sofort nach Fürstenfeldbruck 
auf den Flugplatz auszurücken. Keiner von uns wusste, was ihn dort erwarten würde. 
Unsere Ausrüstung ließ auch zu wünschen übrig. 
TAXIKURIER: Was war dann dort Ihr Auftrag?
Werner Limmer: Wir sollten das Flugfeld und die angrenzenden Gebiete durchsuchen, 
um die angeblich noch flüchtigen Terroristen zu suchen. Da kam schon ein flaues 
 Gefühl auf. Wie ich schon sagte, die Ausrüstung war miserabel. Wir verfügten damals 
als einzige Waffe über eine Walter pp 7,65 mm und an Schutzwesten war gar nicht zu 
denken. Die Terroristen verfügten über AK 47, hatten nichts zu verlieren. 
TAXIKURIER: Konnten Sie Ihre Aufgabe erfüllen?
Werner Limmer: Nein, zum Glück muss man sagen. Als wir uns nach der Ankunft 
im Hauptgebäude befanden, wurde das Ganze abgeblasen. Heute weiß ich, dass die 
Einsatzleitung erst dann endgültig erfuhr, dass drei Terroristen festgenommen worden 
waren – die anderen fünf waren ja erschossen worden. Kaum jemand denkt in diesem 
Zusammenhang an unseren Kollegen, der am Tag vorher durch einen Querschläger 
 tödlich verletzt wurde.
TAXIKURIER: Wie sehen Sie den Einsatz heute?
Werner Limmer: Sowohl die Politik als auch die Polizei waren völlig überfordert. 
 Niemand war auf solch ein Szenario vorbereitet. Allein die Koordination aller 
 Beteiligten fand eigentlich gar nicht statt. Im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck waren 
ca. 2.500 Soldaten stationiert bzw. in Ausbildung. Für die hinzugezogene Polizei 
war dies der erste Einsatz dieser Art. Weder die Befehlsstruktur noch die Qualifikation 
war vorhanden. Selbst die ausgewählten sogenannten Scharfschützen hatten weder 
die entsprechenden Gewehre noch die Ausbildung.
TAXIKURIER: Sind die Kollegen aus dem missglückten Einsatz betreut worden?
Werner Limmer: Nein, so etwas gab es damals noch nicht. Sicherlich waren die 
 Kollegen in höchstem Maße traumatisiert, zumal wir später erfuhren, dass die deutsche 
Regierung die einzige wirklich hilfreiche Option abgelehnt hatte – den Einsatz einer 
israelischen Spezialeinheit. Nur sie hätten die Erfahrung gehabt, dieses Szenario zu 
 einem guten Ende zu führen. 
TAXIKURIER: Herr Limmer, wir bedanken uns für das Gespräch! (BH)
Werner Limmer, Kriminalhauptkommissar a. D. war am 6. September 1972 beim 
Olympia-Attentat in Fürstenfeldbruck im Einsatz.
➔ INTERVIEW
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
 
atelier-tacke.de

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Basisdaten
Baubeginn 1969
Eröffnung 26. Mai 1972
XX. Olymische Spiele 26.08. bis 11.09.1972
Baukosten 68,5 Millionen Euro
Fassungsvermögen 69.250 (davon 57.450 Sitzplätze)
Maße 250 m Quer- und 260 m Längsachse
Architekt Frei Otto (Zeltdachkonstruktion)
 Behnisch & Partner (Gebäude)
Weltarchitektur Einziges architektonisches Baudenkmal des 20. Jahrhunderts in München
Betreiber Olympiapark München GmbH
Eigentümer Stadtwerke München GmbH
Besucher seit 1972 13,2 Millionen
Veranstaltungen seit 1972 1.863 mit 49,6 Millionen Besuchern
Highlights der nacholympischen Nutzung
Sportliche Ereignisse
1974 Fußball-Weltmeisterschaft
 (u.a. Finale Deutschland – Holland)
1976/1988 Fußball-Europameisterschaften
1976/1988 11 Fußball-Länderspiele
 (Deutsche Nationalmannschaft)
2005 FC Bayern München Abschiedsspiel
 (17. Meisterschaft im Olympiastadion) 
1997/2007 Leichtathletik Europacup
2002 Leichtathletik Europameisterschaften
2005/2006/2007 Nokia Air & Style
2012 Special Olympics
2013 X Games Munich
Konzertte und sonstige Veranstaltungen
1982/1990/1995/
1998/2003/2006/ Rolling Stones
1987 Messe von Papst Johannes Paul II
1988/1994 Pink Floyd
1988/1992/1997/1999 Michael Jackson
1993/2005/2010/ U2
1996 3 Tenöre
2001/2003/2006/
2008/2011/2013 Bon Jovi
2001/2009 AC/DC
2003/2007/2011 Herbert Grönemeyer
1985/2003/2009/2013 Bruce Springsteen
2003/2006/2013 Robbie Williams
2006 „Die Drei Orchester” Klassik Open Air 
 (zum Fußball-WM Auftakt)
2009/2013 Depeche Mode
2010 Madonna
(Stand 01.01.2015)
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WUSSTEN SIE SCHON ...
dass der TSV 1860 München eigentlich 12 Jahre 
früher gegründet wurde?
In den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden in 
Deutschland zahlreiche Turnvereine gegründet. Diese wurden 
von den staatlichen Behörden als Hort politischer Umtriebe zur 
Vorbereitung der bürgerlichen Demokratie angesehen. 
Das Streben nach politischer 
Freiheit und demokratischen 
 Reformen gipfelte schließlich in 
der Märzrevolution von 1848. 
In dieser Zeit, am 15. Juli 1848, 
wurde der „Münchner Turnverein“ gegründet. Obwohl politisch nicht aktiv, war der Verein 
der Obrigkeit ein Dorn im Auge. 
Mit der Begründung, der Zusammenschluss sei eine „Anstalt 
moralischer Verpestung“ wurde 
der Verein 1850 verboten. Der 
Turnwart musste die Stadt verlassen. Die Mitglieder gründeten 
 daraufhin einen Gesangsverein. Erst ab dem 17. Mai 1860 
konnten die 120 verbliebenen Turner bzw. Sänger ihren 
„Münchner Turn verein“ wieder offiziell betreiben. Die Fußballabteilung kam am 6. März 1899 dazu. (FK)
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3. Programm der Winterspielzeit 2015/16. Circus Krone ist das 
letzte und einzige Circus-Unternehmen in Deutschland, das neben 
dem reisenden Zelt-Circus auch im Winter im einzigen festen 
 Circus-Gebäude Deutschlands von Dezember bis April drei völlig 
verschiedene, internationale Circus-Programme bietet. Für das 
 Taxigewerbe bringen die Circus-Vorstellungen viele zusätzliche 
 Taxifahrten von und zur Marsstraße. (TK)
Vom 1. März bis 20. März
➔ Montag: Keine Vorstellung
➔ Dienstag und Donnerstag: 20.00 Uhr
➔ Mittwoch, Freitag und Samstag: 15.00 und 20.00 Uhr
➔ Sonntag: 14.30 und 18.30 Uhr
Vom 21. März bis 3. April
➔ Täglich wochentags: 15.00 und 20.00 Uhr
➔ Sonn- und feiertags: 14.30 und 20.00 Uhr
➔ Karfreitag, 25. März: keine Vorstellung
➔ Karfreitag, 25. März: ab 14 Uhr öffentliche Proben
➔ Ostermontag, 28. März: 14.30 und 18.00 Uhr
➔ MANEGE FREI!
STADT-INFO
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Seite 28

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ (FUNK-) DISZIPLIN – Das Wort „Disziplin” wurde aus dem lateinischen „Disciplina” entlehnt und bedeutete dort ursprünglich „Schule; Wissenschaft; schulische 
Zucht” und meint heute, eingedeutscht und 
kaum verändert, ein „auf Ordnung bedachtes Verhalten” . (Verkürzt aus dem Herkunftswörterbuch und dem Fremdwörterbuch des Duden- Verlages) Früher gab es 
auch am Sprechfunk mal so was wie die 
„Funkdisziplin”, die aber leider ziemlich in 
Vergessenheit geraten ist. Da existierte – 
ach, war das früher alles besser – noch der 
Unterschied zwischen einem Standplatzruf 
und einer Freigabe; es gab noch die Regel, 
dass nach einer Freigabe nicht der als Erster reinplärrt, der zwar am weitesten weg 
und außerdem noch besetzt ist („in fünf 
Minuten frei”), aber – und auch das muss 
gesagt werden – alle Fiaker auf der Straße 
kannten (!) den Sprechfunk noch in seiner 
teils sehr schnellen, harten und konsequenten Form. Wer nicht ortskundig und 
der deutschen Sprache mächtig war, hatte 
hier keine Chance. Heute bekommt, mit 
Verlaub, jeder Kasperl einen Auftrag, der 
mit seinen Pratzen noch auf ein blaues 
Feld tappen kann. Geschätzte 80 Prozent 
der heute aktiven Fahrer kennen die Zeiten 
der reinen Sprechfunkvergabe nicht mehr; 
wieder geschätzte 80 Prozent davon (nur 
zur Klarstellung: damit sind wir nicht etwa 
bei 160 %!) reagieren auf den Ruf ihrer 
 Taxinummer am Sprechfunk nicht, weil sie 
nur mehr auf das Piepsen ihres „Smartphones”, „I-Phones”, oder wie diese ganzen Hirnersatzteile heute heißen, gepolt 
sind. Und nochmal 80 Prozent (gesamt 
240 %?) derer, die ausnahmsweise wirklich 
einen Auftrag per Sprechfunk bekommen, 
weil halt das Datenfunk-Display gerade auf 
Halbmast hängt, können selbst die einfachsten Aufträge nicht mehr fehlerfrei 
sprachlich wiederholen. Doch: das war 
 früher wirklich besser! 
➔ KUNSTPARK OST – bzw. später Kultfa brik. Wolfgang Nöth, der damals oft als 
„Hallen-Mogul” bezeichnete Betreiber der 
Theaterfabrik Unterföhring oder der Negerhalle (meine Güte, war das damals eine politisch unkorrekte Bezeichnung), eröffnete 
Ende 1995 auf dem ehemaligen Pfannigelände die o. gen. Feiermeile, die bald schon 
– jedenfalls ob ihrer Ausdehnung – internationalen Ruf erlangen sollte. Für uns Fiaker 
immer eine erfreuliche Angelegenheit, 
wenn insbesondere Leute aus z. B. Aubing 
oder Großhadern diese Ecke als Fahrtziel 
nannten. Seit dem letzten Jahreswechsel 
„isch over”, wie Finanzminister Schäuble 
dazu sagen würde. Was der Kunstpark mit 
Kunst zu tun hatte, blieb alle Jahre ein 
 Geheimnis – allenfalls war es eine Kunst, 
wie Nöth damals die Stadtverwaltung vorgeführt und einfach Fakten geschaffen hat. 
Während andere noch penibel um die Einhaltung aller gaststättenrechtlichen Vorgaben bemüht waren, haute Nöth einfach auf 
den Tisch, bezeichnete die Stadtverwaltung 
öffentlich als unfähig und beschimpfte 
ebenso öffentlich und heftig den OB – und 
schon ging es wieder ein paar Monate weiter mit Sondergenehmigungen, Ausnahmeregelungen usw. Tanzverbot? – ha ha! 
Stellplätze? – g’langt scho! Ausreichend 
Notausgänge? – schaff’ ma doch irgendwie! 
– Und irgendwie auch bewundernswert. 
Nicht schlecht, Herr Specht! Wie bzw. wohin sich das ehemalige Kunstpark-Publikum 
in Zukunft verlagern wird, wagt der Schreiber noch nicht zu prognostizieren. Mehrere 
tausend Leute pro Wochenende werden sich 
in den weiter bestehenden „Clubs” (früher 
nannte man das „Discos”) irgendwie verteilen. Ein „Kunstpark Langwied” oder so wäre 
für uns nicht schlecht … Schaun ma mal, 
dann seng ma scho!
➔ MINDESTLOHN – Er ist nach Schrottis 
höchstpersönlicher Meinung eine gute 
 Sache! Während sich die Ackermänner 
(Deutsche Bank – derzeit 6,7 Milliarden 
Schulden), Winterkörner (VW – mitten im 
Softwareskandal), Wiedekings (Porsche – 
hat sich beim Versuch, VW zu übernehmen, 
komplett verhoben), um nur ein paar dieser 
letztlich gescheiterten Vorstandvorsitzenden zu nennen, wahrlich phantastische 
 Gehälter gezahlt haben und für ihre Flops 
nicht ansatzweise zur Rechenschaft gezogen werden, sollte ein Zeitungsausträger 
bei Wind und Wetter oder ein Kloputzer 
noch nicht einmal 8,50 Euro brutto pro 
Stunde verdienen dürfen. Das haben die 
vorgenannten Herren jeweils in ein bis 
zwei Sekunden (!) eingestrichen. Nur, ausgerechnet – in unserem Gewerbe ist der 
Mindestlohn ein echtes Problem. Wie soll 
sich denn ein Unternehmer vor stinkfaulen 
Arbeitsverweigerern schützen, die z. B. ihre 
„Arbeitszeit” tatsächlich am heimischen 
Sofa vor dem Fernseher verbringen, dann 
aber geltend machen (und dabei die Hand 
aufhalten), dass sie angeblich am Flughafen nach vier Stunden Schneider geworden 
sind oder einfach nur eine ganze Schicht 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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lang Pech hatten? Eine Friseurin, ein Kellner oder ein Putzmann unterliegen üblicherweise einer gewissen Kontrolle durch 
die Chefin oder den Geschäftsführer – aber 
ein Taxifahrer? Da muss auch der hier 
schreibende Mindestlohn-Befürworter sagen: das geht nicht! Für das Taxigewerbe 
bräuchte es wirklich eine Ausnahme – und: 
„Ausnahmen bestätigen die Regel”, sagte 
die Jungfrau, als die Regel ausblieb.
➔ REDUZIERUNG – Ende letzten Jahres 
wurde bekannt, dass nach der Analyse 
 eines, na ja, Hamburger Marktforschungsunternehmens in München ca. 700 Taxis zu 
viel zugelassen seien. Dieser Verdacht kann 
einen in der Tat schon mal beschleichen, 
wenn man mit viereckigen Reifen stundenlang einen Stand bebrütet – und einfach 
nicht gebraucht wird. Die illegale Konkurrenz durch „Uber” und die üblichen anderen Ganoven hat es uns in letzter Zeit auch 
nicht leichter gemacht. Aber dafür wäre 
das Geschrei der Wirtschaft (Firmen, Hotels, Gaststätten, Theater …) und natürlich 
auch unserer Privatkunden groß, wenn es 
bei Sauwetter, der Wies’n, guten Messen 
usw. stundenlang keine ausreichende Zahl 
an freien Taxis mehr gäbe. Und: wie sollte 
man denn die 700 Konzessionen einsparen? 
Etwa durch das Verbot, bei Geschäftsaufgabe (z. B. wegen Alter) das Geschäft zu 
übertragen? – Das käme einer Enteignung 
derer gleich, die zum Renteneintritt fest 
mit diesem Geld rechnen und zudem dereinst selbst einen hohen Betrag für diese 
Konzession berappt haben. 
Hier nimmt der Schreiber einmal mehr die 
Gebetsmühle zur Hand: das Taxigewerbe 
krankt in erster Linie an sich selbst. Fahrer, 
die in unmöglichen Fetzen am Steuer vor 
sich hinmuffelnd, eine optische und olfaktorische Umweltverschmutzung personifizieren, die die einfachsten Höflichkeitsregeln nicht kennen und selbst für die 
Fahrt vom Karlsplatz zum Stachus das Navi 
bemühen müssen, sind der größte Feind 
unseres Gewerbes. „Ja, man muss seinen 
Feinden verzeihen, aber nicht früher, als 
sie gehenkt wurden.” (Heinrich Heine, 
1797–1856). Solche Nullen machen wohl 
nur einen einstelligen Prozentsatz unter 
uns aus, aber jede Null verzehnfacht das 
Problem! Und noch ein schlauer Spruch zu 
solchen Typen: „Zwei Dinge sind unendlich: 
das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich 
mir noch nicht ganz sicher” . (A. Einstein, 
1870–1955).
➔ UNTERHALTUNG – In der Nacht vom 
14. auf 15. Januar 2016 protokollierte 
 Kollege Heini Ugler mal ein paar Wortmeldungen von Kanal 1 mit, die sich aus der 
Durchsage eines Kollegen mit Standort am 
Nockherberg ergeben hatten: Taxi 1: „Nockherberg ein paar Mal” . – Taxi 2 (aktuelle 
Ortung am Hasenbergl): „wo?” – Taxi 3 
(Effnerplatz): „am Z O B” – Taxi 4 (Arnulfstraße): „bin gleich da” – Taxi 5 dazwischen: „Katharina von Bora sofort” – Taxi 
6: „ich bin gleich da” – Taxi 7: „bitte wiederholen” – Taxi 8: „bin glei da, hat er 
g’sagt” . Schrottis Kommentar: die Unterhaltung in der geschlossenen Demenzabteilung eines Pflegeheimes könnte nicht 
 erfrischender sein! Gern erinnert sich der 
Schreiber auch einer Schicht in der alten 
Zentrale (Utzschneiderstraße) mit dem unvergessenen Sigi Udiljak, als der – natürlich noch per Sprechfunk – den Auftrag 
vergab „Bruder 6, Firma Wacker-Chemie im 
Innenhof” und der überforderte Fiaker mit 
der brüchigen Stimme eines kleinen Buben, 
der vor versammelter Klasse ein Gedicht 
nicht mehr ganz zusammenbringt, stockend 
wiederholte „Wacker 6, Firma Innenchemie 
im Bruderhof” . Loriot („mein Name ist 
 Erwin Lindemann und ich bin seit 66 Jahren Rentner …”) ließ grüßen. (MS)
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Architekten sind eine besondere Art von Künstlern, weil ihre Werke im Gegensatz zu beispielsweise Gemälden im Museum unübersehbar im Stadtbild stehen und man nicht umhin kommt, sie zur Kenntnis zu nehmen. Der Architekt Hans Grässel (1860–1939) hat in 
München seine unübersehbaren Spuren im Stadtbild hinterlassen und viele Bewohner können ihnen sozusagen nicht auskommen, denn 
Grässel plante insbesondere Schulen für die ersten Lebensjahre und Friedhöfe für die endlose Zeit nach dem letzten Stündlein.
➔ SPUREN IM STADTBILD
Formenreich
um so die alte Bausubstanz Münchens zu 
dokumentieren. Im Jahr 1999 erschien eine 
Sammlung dieser Bilder in Buchform. Sein 
Leichnam wurde auf dem Alten Teil seines 
Hauptwerkes, des Waldfriedhofes, in einem 
Ehrengrab gleich gegenüber der Aussegnungshalle beigesetzt.
Schulen
Nach einer teilweise kriminellen Kindheit 
entwickelte sich Georg Kerschensteiner 
(1854–1932) doch noch in die richtige 
Richtung und brachte es von 1895 bis 1919 
sogar zum Münchner Stadtschulrat. Für seine Zeit fortschrittlich, entwickelte er das 
Konzept der Berufsschulen und der lichtdurchfluteten Volksschulen mit großen 
Fenstern, was bis dahin nicht üblich war. 
Als Anerkennung benannte der Stadtrat im 
Jahr 1924 zu seinem 70. Geburtstag sogar 
die inzwischen wieder aufgelassene Georg-Kerschensteiner-Straße bei der Freiligrathstraße nach ihm. Erst seit 2000 gibt es 
wieder eine Georg-Kerschensteiner-Straße 
in der Messestadt Riem. Hans Grässel setzte Kerschensteiners Ideen architektonisch 
um. Er plante folgende Schulgebäude, die 
heute noch ihre Umgebung prägen: die 
Grundschule am Dom-Pedro-Platz (1898–
1900) und auch das dortige Waisenhaus 
(1896–1899), das allerdings im Bombenkrieg zerstört wurde; die Volksschule an 
der Fürstenrieder Straße (1901–1904); die 
Knabenschule an der Ridlerstraße (1904–
1905): die Gewerbeschule an der Liebherrstraße (1903–1905); die Schule an der 
 Implerstraße 35 (1911–1912); die am 
 Agilolfingerplatz (1905–1907) und am 
 Gotzinger Platz (1904–1906) sowie später 
noch die Volksschule an der Fröttmaninger 
Straße (1927–1928). 
Öffentliche Einrichtungen
Drei prägnante Altenheime entstanden 
nach Grässels Planungen, und zwar das 
Städtische Heilig-Geist-Spital (1904–1907) 
am Dom-Pedro-Platz, womit sich dort insgesamt drei Gebäude aus seinem Büro 
 erheben. Dann das Bürgerheim an der 
Dall’Armistraße (1912–1913) und schließlich das Altenheim Sankt Joseph (1925–
1927) am Luise-Kiesselbach-Platz. Auch 
Entwürfe für die Dermatologische Klinik 
(1926–1928) an der Thalkirchner Straße 
stammen von ihm. Der Vielbeschäftigte 
zeichnete für zahlreiche weitere Gebäude 
verantwortlich, beispielsweise das ehemalige Wehramt (1912–1913) an der Winzerer-
Leben
Hans Grässel begann, gerade 18-jährig, im 
Jahr 1877 ein Studium der Architektur an 
der Technischen Hochschule München und 
schloss dies 1881 ab. Danach war er als 
Anwärter für den Staatsdienst des Königreiches Bayern zunächst als Staatsbaupraktikant in Nürnberg und Bad Kissingen tätig, 
bevor er 1885 die Prüfung für den Bayerischen Staatsbaudienst ablegte und Beamter werden konnte. Seit 1886 arbeitete er 
im Königlichen Landbauamt München, von 
wo seine Karriere infolge seiner Begabung 
ihren Ausgang nahm. Er trat 1888 in den 
Dienst der Haupt- und Residenzstadt München als Ingenieur der Lokalbaukommission 
und amtierte schließlich von 1920 bis 1928 
als Stadtbaudirektor. Von 1914 bis 1930 
lehrte er außerdem an der Technischen 
Hochschule. Bereits 1914 entwarf er erste 
Pläne für den Bau einer Münchner U-Bahn, 
die allerdings bekanntlich erst viel später 
verwirklicht wurden. Hans Grässels besonderes Verdienst für die Stadtgeschichte war, 
dass er Fotografien von Gebäuden anfertigen ließ, die abgerissen werden sollten, 
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straße, das heutige Stadtarchiv, oder das 
unübersehbare Ausschankgebäude des 
 ehemaligen Thomasbräu (1893–1894) am 
Kapuzinerplatz, um nur einige zu nennen. 
Friedhöfe
Hans Grässel prägte mit seinen Entwürfen 
insbesondere das Aussehen der Münchner 
Friedhöfe. Die Gemeinde Au ließ 1821 den 
heutigen Ostfriedhof am Sankt-Martins-
Platz 1 anlegen, der mit der Eingemeindung 1854 von der Stadt München übernommen und immer wieder bis auf 
schließlich 30 Hektar erweitert wurde. Aussegnungs- und Leichenhalle sowie die Nebengebäude entstanden zwischen 1894 und 
1900 nach Grässels Entwürfen. Heute umfasst der Ostfriedhof rund 35.000 Grabstellen. Der Nordfriedhof an der Ungererstraße 
130 wurde 1884 von der erst 1890 eingemeindeten Stadt Schwabing im Jahr 1884 
angelegt, nachdem der Alte Nordfriedhof 
an der Arcisstraße 45 infolge der starken 
Bautätigkeit seine Aufnahmegrenzen erreichte. Aussegnungs- und Leichenhalle 
 sowie Mauereinfriedung und Wohngebäude 
entstanden 1896 bis 1899 nach Plänen 
von Grässel. Der Nordfriedhof mit seinen 
34.300 Grabplätzen mit 31 Hektar Fläche 
kann nicht mehr erweitert werden. Der 
Westfriedhof wurde bereits 1898 eröffnet, 
und zwar ebenfalls außerhalb Münchens 
auf der Flur des 1913 eingemeindeten Moosach. Seine Bauten an der Baldurstraße 28 
wie die Aussegnungshalle und – nicht zu 
vergessen – das praktische Toilettenhaus 
wurden nach Grässels Plänen zwischen 
1897 und 1902 errichtet. Nach mehreren 
Erweiterungen hat der Friedhof heute eine 
Kapazität von rund 40.000 Grabstätten auf 
48 Hektar. Hans Grässels Hauptwerk ist der 
Waldfriedhof, der seit 1905 entstand. Auf 
dem Gebiet des erst 1938 eingemeindeten 
Hadern, in einem Fichtenwald, der durch 
intensive Nutzung große Lichtungen auswies, gestaltete Grässel den ersten Waldfriedhof seiner Art in ganz Deutschland, 
heute der alte Teil mit seinem Eingang an 
der Fürstenrieder Straße 288. Durch Abkehr 
von den streng geometrischen Formen früherer Zeiten wurden die Grabfelder so angeordnet, dass der Waldcharakter erhalten 
blieb. Mit dem Waldfriedhof schuf Grässel 
ein neues Friedhofsmodell, das wegweisend 
für Friedhofsgestaltungen in ganz Europa 
 wurde. Die erste Beerdigung fand im Jahr 
1907 statt und mit 35.000 Grabplätzen auf 
rund 100 Hektar Grundfläche ist der Alte 
Teil praktisch vollständig belegt. Nachdem 
der Alte Israelitische Friedhof an der Thalkirchner Straße 240 an die Grenzen seiner 
Aufnahmefähigkeit gelangte, erhielt Grässel 
den Auftrag, einen neuen am damals nördlichen Ende der Stadt zu planen. Von 1906 
bis 1908 entstand sodann auf einer Fläche 
von fünf Hektar der Neue Israelitische 
Friedhof an der Garchinger Straße 37, der 
für 10.000 Gräber ausgelegt ist. Nebenbei 
bemerkt erfüllen die Friedhöfe ganz allgemein neben der Bestattung der Toten noch 
eine weitere Funktion, nämlich die der 
 grünen Lungen in der Stadt. 
Brausebad
Ein Gebäude sei noch gesondert erwähnt, 
weil es während des Oktoberfestes eine 
besondere Rolle spielt, nämlich das so genannte Brausebad auf seiner Verkehrsinsel. 
Als öffentliche Bedürfnisanstalt kann es 
von enormer Wichtigkeit sein und angeblich gibt es sogar Pläne, ausgerechnet dort 
ein Café einzurichten, so wie in der ehemaligen Bedürfnisanstalt am Herkomerplatz. Der Bau wurde 1894 nach Plänen 
von unserem Hans Grässel errichtet und 
diente – wie der Name zeigt – als Volksbrausebad für die Bewohner der im Zuge 
der Industrialisierung schnell wachsenden 
Arbeiterviertel auf der Schwanthalerhöhe, 
deren Behausungen nur in den allerseltensten Fällen Badezimmer aufwiesen. 
 Direkt nebenan befanden sich allerdings 
die vornehmen Häuser der Ludwigsvorstadt 
mit ihrer entsprechenden Bewohnerschaft, 
weswegen sich Grässel zu einer aufwändigen Gestaltung der Fassade sowie einem 
achteckigen Grundriss plus Säulen-Eingang 
entschied, während das Innere rein funktional genau den zwangsläufig bescheidenen Bedürfnissen der Unterprivilegierten 
entsprach. 
Ehrung auf Straßenschild
In Hadern, von der Fürstenrieder Straße 
 abzweigend und parallel zur Würmtalstraße, 
zog sich die unscheinbare Taxusstraße hin, 
benannt nach dem lateinischen Namen für 
die Eibe, einen heimischen Nadelbaum. 
Groß- und Kleinhadern wurden 1938 eingemeindet und es gab nun in München bereits 
die Taxisstraße, was zu Verwechslungen 
 führen konnte. Während des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) wurden aber keine 
Straßen umbenannt, weil die Stadtverwaltung Schlechteres zu tun hatte. Erst 1947 
machte man sich an die umfangreiche Arbeit 
und die Taxusstraße erhielt ihre neue Bezeichnung Hans-Grässel-Weg, angesichts 
Grässels Bedeutung für München eigentlich 
eine etwas bescheidene Ehrung, aber wenigstens in der Nähe von Grässels Waldfriedhof und seinem dortigen Ehrengrab. (BW)
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
 
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32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
 
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ MÄRZ-PROGRAMM
EAU Kongress 2016
31. Kongress des Europäischen Verbands der Urologie
➔ 11.–15. März 2016, Fr–Di 9.15–18.15 Uhr 
ICM – Internationales Congress Center München, Eingang West
Mitte März findet der jährliche EAU (European Association of 
Urology) Kongress in München statt. Dabei treffen sich Urologen 
aus aller Welt im ICM am Messegelände Riem. Bei fachärztlichen 
Präsentationen werden bisher unveröffentlichte Erkenntnisse erläutert, sowie klinisch relevantes Wissen veröffentlicht. Erwartet 
werden rund 12.000 Besucher aus über 100 Ländern.
Weitere Veranstaltungen im März:
Internet World – Die E-Commerce Messe
01.–02. März, Di–Mi 9.00-18.00 Uhr
Messe München, B5 und B6
Farbe Ausbau & Fassade 2016
02.–05. März, Mi–Sa 9.00–18.00 Uhr
Messe München, ICM, Eingang West und A1 bis A4
SMM – Sales-Marketing-Messe
09. März, Mi 9.00–17.00 Uhr 
MOC – Veranstaltungscenter München Atrium 3
SMM – Sales-Marketing-Messe
11.–12. März, Fr 9.00–16.00 Uhr, Sa 10.00–16.00 Uhr
MOC – Veranstaltungscenter München Halle 3
MODA – Made in Italy
13.–15. März, So–Di 9.00–18.00 Uhr
MOC – Veranstaltungscenter München Halle 4 und Atrium 4, 1. OG
AllFacebook Marketing Conference
17. März, Do 8.00–19.00 Uhr
ICM - Internationales Congress Center München
SMX München
17.–18. März, Do–Fr 8.00–19.00 Uhr
ICM – Internationales Congress Center München
küchenwohntrends – Premium Messe München
20.–21. März, So–Mo 9.00–19.00 Uhr
MOC – Veranstaltungscenter München Halle 4 und Atrium 4, 1. OG
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
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Seite 33

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WUSSTEN SIE SCHON ...
dass der Osterhase erst um 1900 seinen Siegeszug in 
 Mitteleuropa antrat und erst danach von Europa aus die 
ganze Welt eroberte? …
➔ dass schon in der Urkirche Eier als Sinnbild des Lebens und 
der Auferstehung den Verstorbenen mit in die Gräber als 
Hoffnungszeichen des eingeschlossenen Lebens gegeben 
wurden?
➔ dass der Brauch des Ostereierverschenkens aus der Tatsache 
her rührte, dass die Eier als verbotene Fastenspeise haltbar 
gemacht werden mussten und nach der Fastenzeit in großen 
Mengen vorhanden waren?
➔ dass in Oberbayern, Österreich, Thüringen und Schleswig- 
Holstein bis ins 19. Jahrhundert der Hahn das Osternest 
 bescherte? 
➔ dass in Schweden die Kinder verkleidet als Osterhexen von 
Haus zu Haus ziehen und Geld und Süßes sammeln – ähnlich 
wie an Halloween?
➔ dass der Hase bei den Kirchenvätern ein verpöntes Tier 
war, dessen Genuss verboten war, da man ihm unsittliche 
Wirkungen wegen seiner Fruchtbarkeit nach sagte? (BH)
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
 
Ausstellung in der Staatlichen Münzsammlung
Wissen Sie noch, wer auf der Vorderseite des 1.000-DM-Scheins 
 abgebildet war, oder welche Stückelung es für die D-Mark-Scheine 
gab, oder wie ein 50-Mark-Schein der DDR aussah?
Bis zum 24. April 2016 widmet die Staatliche Münzsammlung sowohl der heißgeliebten D-Mark als auch der DDR Mark eine hochinteressante Ausstellung. Beim Betrachten der Exponate werden 
nicht nur nostalgische Gefühle wach, man erinnert sich auch wehmütig der Veränderungen der Erscheinungsbilder der jeweiligen 
Währungen. Auch Kuriositäten, wie die Couponmarken der DDR, 
die noch nach der Währungsreform 1948 in Umlauf waren, werden 
gezeigt. Die Geschichte der beiden deutschen Staaten bis zur Wiedervereinigung und weiter bis zur Einführung des Euro dokumentieren die ausgestellten Gedenkmünzen. Diese weisen auf große 
Ereignisse in der Deutschen Geschichte hin, erinnern an herausragende Persönlichkeiten zu deren Geburtstagen oder Sterbedaten 
oder an andere geschichtsträchtige Jubiläen.
Ein Besuch lohnt sich also nicht nur für Fans der Numismatik, 
 sondern auch für jeden Geschichtsinteressierten. Übrigens: auf 
dem 1.000-DM-Schein ist auf der Vorderseite Lucas Cranach der 
 Ältere zu sehen – na, hätten Sie es noch gewusst? (BH)
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Seite 34

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER MÄRZ 2016
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Dienstag, 01. März
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Carmen Assassinée 
(BR-Jugendkonzert)
 ➔ 19.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Norma
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
München – Weltstadt mit Herz 
in Sand gemalt
 ➔ 19.30 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Ottfried Fischer
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch 
Wagoni – Die Rhythmus-Poeten
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Dope D.O.D.
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Lissie
Mittwoch, 02. März
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 18.30 Uhr, Löwenbräukeller, Bayern 
Revue – Monarchie trifft Anarchie
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Odyssee
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch 
Wagoni – Die Rhythmus-Poeten
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Joe Jackson
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Agler & Eberhard
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Figaros Hochzeit
Donnerstag, 03. März
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Moses – Ein Mash-up Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch 
Wagoni – Die Rhythmus-Poeten
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
L'Âme Immortelle
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Lumaraa
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Robin Schulz
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Stadler und Ruoff
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Agler & Eberhard
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Figaros Hochzeit
Freitag, 04. März
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
Das Phantom der Oper
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Norma
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Einer flog über das Kuckucksnest
 ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, 
Gehirnwäsche
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Singin' in the rain
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Carrington-Brown
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Dr. Wahn
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch 
Wagoni – Die Rhythmus-Poeten
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
LaTriviata – die Impro-Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Unantastbar
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Agler & Eberhard
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Figaros Hochzeit
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Crossfaith
Samstag, 05. März
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
Das Phantom der Oper
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Figaros Hochzeit
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula
 ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, 
Gehirnwäsche
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Chicago – Das Musical
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Daniel Behle, Tenor
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch 
Wagoni – Die Rhythmus-Poeten
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Thomas Lienenlücke
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Agler & Eberhard
Sonntag, 06. März
 ➔ 11.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Helmut Eckl und Gäste
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Symphonieorchester des BR
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Valer Sabadus, Countertenor
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Preisträgerkonzert 
53. Regionalwettbewerb München –
Jugend musiziert 2016
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Zefix Halleluja
 ➔ 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Figaros Hochzeit
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Italia Paradiso – 
Konzert des Akademischen 
Blasorchesters München
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Chicago – Das Musical
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar und das 
ewig’ Leben
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni. Höfner
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Pablo Nouvelle
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Vauu
Montag, 07. März
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar und das 
ewig’ Leben
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Singin’ in the rain
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Once Upon an Ever After/Choreartium
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dagmar Schönleber
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, GOP Comedy Club
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Isabelle Fasut, Violine
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Stanfour
Dienstag, 08. März
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Singin' in the rain
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Chicago – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Arthur Senkrecht & Bastian Pusch
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Deutschland von oben
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
Mittwoch, 09. März
 ➔ 18.30 Uhr, Löwenbräukeller, Bayern 
Revue – Monarchie trifft Anarchie
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Chicago – Das Musical
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Singin' in the rain
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Arthur Senkrecht & Bastian Pusch
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Cherubim
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Deutschland von oben
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Jarryd James
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Robert Joseph Bartl & Michaela Dietl
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Tord 
Gustavsen feat. Simin Tander und 
Jarle Vespestad
Donnerstag, 10. März
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il Trovatore
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Arthur Senkrecht & Bastian Pusch
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ass Dur
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Dr. Wahn
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
 Glasperlenspiel
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
The Eternal Flame Tour
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Venedig im Schnee
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Robert Joseph Bartl & Michaela Dietl
Freitag, 11. März
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Der fliegende Holländer
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Katzlmacher
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Konzertreihe Sonorizzonte 2016 
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Michi Marchner
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Robert Griess
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Neighbourhood
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Torsten Sträter
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Venedig im Schnee
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Get Well Soon
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Savages
 ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, 
King Kong Kicks
Samstag, 12. März
 ➔ 19.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
We love MMA München
 ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, 
Gehirnwäsche
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Aida
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Liedkunst – Der Hirt auf dem Felsen
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Once Upon an Ever After/Choreartium
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, A Harvest Night 
For Neil Young
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Robert Griess
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sarah Hakenberg
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Über die 
Kunst seinen Chef anzusprechen und 
ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten
Sonntag, 13. März
 ➔ 10.00 Uhr, Olympia-Schwimmhalle, 
4. M-net Münchner Wassersportfestival
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Albert Herring
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Happy Birthday, Wilfried Hiller!
 ➔ 15.00 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il Trovatore
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker 3. Jugendkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, Über die 
Kunst seinen Chef anzusprechen und 
ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Robert und Clara Schumann – 
Szenen einer Ehe
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG: Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Joris
Montag, 14. März
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Abgesoffen
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringlstetter
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Missa Mystica
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Norbert Bürger
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Radio Doria
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Jezabels34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ MÄRZ 2016
SERVICE

Seite 35

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Dienstag, 15. März
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Gärternplatztheater Opern auf 
Bayrisch
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Carmen Suite 
und Scheherazade
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christoph Reuter
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringlstetter
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
The Bar at Buena Vista
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Verortung
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Josef Salvat
Mittwoch, 16. März
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Aida
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Axel Pätz
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Die Drei ??? und der Phantomsee
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringlstetter
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, James Bay
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Scorpions
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Don Juan
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Verortung
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Baroness
Donnerstag, 17. März
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il Trovatore
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Hair
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Die Drei ??? und der Phantomsee
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ecco Meineke
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Eros Ramazzotti – Perfetto
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Julia von Miller-Jazz-Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Kodo
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Schwanensee
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Sam Hunt
Freitag, 18. März
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Hello, Dolly!
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Aida
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
ABBA – The Show
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Zwingenberger
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Kodo
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Fitz
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Parov Stelar
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Stahlzeit
 ➔ 20.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
The Barry White Experience
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Don Juan
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Vom Zauber des Augenblicks
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
The Underachievers
Samstag, 19. März
 ➔ 18.00 Uhr, Olympiahalle, 
The Harlem Globetrotters
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, J. S. Bach – 
Johannes-Passion BWV 245
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Rudi Zapf Trio – Grenzenlos
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
München – Weltstadt mit Herz 
in Sand gemalt
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Lars Reichow
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nadja Maleh
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Night of the Dance
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Soul Train – Stefan Dettl & Gäste
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Don Juan
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Jan Dell & Die Chansonbrigade
Sonntag, 20. März
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz 
Award – 6. Matinée Indra Rios-Moore
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Lohengrin
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Semino Rossi
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Abgesoffen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Berta Epple
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Coasts
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Patrizia Moresco
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ude & Friends
Montag, 21. März
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
DeWolff - Live & Outta Sight
 ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Reckless Love
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Sunrise Avenue
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
TBC - Totales Bamberger Cabarett
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
We Invented Paris
Dienstag, 22. März
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.00 Uhr, Glockenbachwerkstatt, 
Fuzzman
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Simon Pearce
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 22.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
Mittwoch, 23. März
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Jazz Live – Bühne frei im Studio 2
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 1
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Video Games Live
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Geschwister Grattl
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Wakey Wakey
Donnerstag, 24. März
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Lohengrin
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Johanna Zeul und Frank Benz
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
LaTriviata – die Impro-Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Schuld und Schein – Ein Geldstück
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Australian 
Pink Floyd Show
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Geschwister Grattl
Freitag, 25. März
 ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, J. S. Bach – 
Matthäus-Passion BWV 244
 ➔ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, 
J. S. Bach – Johannespassion 
BWV 245
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, J.S. Bach – 
Matthäus-Passion
 ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, 
Gehirnwäsche
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Johanna Zeul und Frank Benz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
Samstag, 26. März
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Turandot
 ➔ 19.30 Uhr, Krist & Münch, 
Gehirnwäsche
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gunkl und Harald Lesch
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Johanna Zeul und Frank Benz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Geschwister Grattl
Sonntag, 27. März
 ➔ 14.30 Uhr, Backstage, 
Dark Easter Metal Meeting 2016
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Lohengrin
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven: 
Symphonie Nr. 9
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Johanna Zeul und Frank Benz
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
…efa
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Turbostaat
Montag, 28. März
 ➔ 14.30 Uhr, GOP, Highlights
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Un ballo in maschera
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Fluch der Karibik
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert zu Ostern
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Spider Murphy Gang
Dienstag, 29. März
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Abgesoffen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christoph & Lollo
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Revolverheld
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Spider Murphy Gang
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Horst Münzinger, 
Ludwig Brandl und Anderl Lipperer
Mittwoch, 30. März
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Turandot
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, K.I.Z.
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter und Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider 
Murphy Gang
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Horst Münzinger, Ludwig Brandl und 
Anderl Lipperer
Donnerstag, 31. März
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Lohengrin
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Muse
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Schreckenberger
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Terror
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Boris Ruge
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Stanfields
MÄRZ 2016 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
 
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM MÄRZ 2016
 ➔ 01.-31.03. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Mitternachtsspitzen
 ➔ 01.-13.03. Mo-Fr 14.00 Uhr, Sa+So 11.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Traditioneller Salvator-Ausschank
 ➔ 01.-13.03. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Machine de Cirque
 ➔ 01.-12.03. Mo-So 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Glück – Le Bonheur
 ➔ 02.-19.03. Mi-Sa 20.00 Uhr, theater ...und so fort, *Die Physiker
 ➔ 03.-19.03. Mo-So 18.30 Uhr, Löwenbräukeller, Starkbierfest im Löwenbräukeller
 ➔ 03.-19.03. außer 12.03. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Bettlers Oper
 ➔ 04.-19.03. Fr+Sa 19.00 Uhr, Augustiner-Keller, Starkbierfest im Augustiner Keller
 ➔ 10.-31.03. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Chicago – Das Musical
 ➔ 16.-31.03. außer 25.03. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Highlights
 ➔ 16.-31.03. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, 25.+28.03. 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ziemlich beste Freunde
 ➔ 22.-28.03. Sa-Do 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Sinatra & Friends

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2
1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten; gültig bis 31.03.2015.
2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Hauspreis: 22.215,00 €; Anzahlung: 3.770,98 €; Nettodarlehensbetrag: 18.444,12 €; Bearbeitungsgebühr: 0,00 €; Gesamtbetrag: 20.340,00 €, gebundener Sollzins: 3,92%; effektiver Jahreszins: 3,99%; Laufzeit: 60 Monate; 60 monatliche Raten á 339,00 €. Das Angebot gilt 
für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 
PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH.
Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 l/100km, CO
2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). Energieeffizienzklasse A+.
Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße):
Peter Szitar
T el.: 089 / 547177-27
peter.szitar@toyota-dit.de
4x in München
T axi-Kompetenz-Center:
80687 München I Landsberger Str. 222
T axi-Service-Stützpunkte:
80807 München I Frankfurter Ring 166
80993 München I Dachauer Str. 463
81673 München I Neumarkter Str. 80
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