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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Dezember 2015

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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INFRASTRUKTUR WAS UNS DER NEUBAU ALLES BIETET
ARCHITEKTUR DAS NEUE TOR ZUR STADT
MOBILITÄT NEUE KONZEPTE FÜR STRASSE UND SCHIENE
➔ DER BEGINN EINER NEUEN ÄRA
HAUPTBAHNHOF
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE DEZEMBER 2015

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2015
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), 
Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Birgit Heller
Tel.: (0 89) 21 61-877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ DEZEMBER 2015
Wichtige Information!
Die Taxischule ist vom 24.12.2015 bis zum 08.01.2016 geschlossen.
Der erste Unterricht im neuen Jahr findet statt am Samstag, 09. Januar 2016.
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 07. und 21.12., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 02.12., 09.12., 16.12. und 23.12., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 07., 14., 21. und 28.11., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 05.12., 12.12. und 19.12., von 13.00–17.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Samstag, 05.12., um 08.30 Uhr
Montag, 14.12., um 17.30 Uhr
Samstag, 19.12., um 08.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 17.12., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 16.12., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 6/2015 vom 10. November bis 08. Dezember 2015
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de 
Impressum ⁄ 02
Ausbildungstermine ⁄ Dezember 2015 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 10
VIP im Taxi ⁄ Chariklia Baxevanos 11
➔ Titelthema ⁄ Hauptbahnhof – der Beginn einer neuen Ära 12
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 20
Messe München International ⁄ Ausblick auf Januar 2016 23
Wussten Sie schon ⁄ München – kältester Punkt Europas? 23
Stadtkunde München ⁄ Maximilianstraße 24
Stadt-Info ⁄ Weihnachtsmärkte in München 26
Stadt-Info ⁄ Nach 13 Jahren – die Kultfabrik verabschiedet sich 27
Service ⁄ Veranstaltungskalender Dezember 2015 28
DEZEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
 
atelier-tacke.de
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
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TAXI DEUTSCHLAND

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Abbiegeverbot Hans-Sachs-Straße
Auf Antrag des Bezirksausschusses des 
2. Stadtbezirks und auf Antrag der 
 Taxi-München eG wurde das in der Hans-
Sachs-Straße an der Einmündung in die 
Müllerstraße vorhandene Rechtsabbiegegebot (Zeichen 209-20 StVO) entfernt. In 
diesem Zusammenhang wurde die auf der 
nördlichen Fahrbahnhälfte der Müllerstraße 
zwischen den Einmündungen Hans-Sachs-
Straße und Angertorstraße im Bereich des 
in Fahrtrichtung Sendlinger Tor führenden 
Straßenbahngleises vorhandene Sperrfläche 
(Zeichen 298 StVO) entfernt (ca. 20 m Länge). Durch diese Maßnahme sollen sowohl 
die Wege für Anlieger beim Verlassen des 
Glockenbachviertels als auch die für Taxis 
zur Abholung oder Beförderung der Fahrgäste mit Start oder Ziel im Glockenbachviertel verkürzt werden.
(Quelle: KVR)
Tram Westtangente
Die Tram Westtangente wird neben der 
2. Stammstrecke als das wichtigste Projekt 
im Öffentlichen Personennahverkehr 
(ÖPNV) für die kommenden Jahre gesehen. 
Sie soll die hoch frequentierten ÖPNV- 
Linien und Bahnhöfe in der Innenstadt 
entlasten und die Bereiche westlich der Innenstadt besser 
miteinander 
verknüpfen. 
Die geplante 
Neubaustrecke 
soll vom Romanplatz über 
die Wotanstraße, die 
Fürstenrieder 
Straße, die 
 Boschetsrieder 
Straße zum 
Ratzinger Platz 
und darüber 
 hinaus zum 
U-Bahnhof 
 Aidenbachstraße verlaufen. Die Streckenlänge beträgt knapp 9 km. Die Westtangente wird fünf Stadtbezirke verbinden, in 
 deren Einzugsbereich ca. 60.000 Bürger leben. Insgesamt 15 Schulen liegen in der 
nächsten Umgebung. Drei U-Bahn-Linien, 
die S-Bahn-Stammstrecke, fünf Straßenbahn-Linien und zahlreiche Buslinien 
 werden die neue Strecke kreuzen. 
Der Stadtrat hat bereits den sogenannten 
„vorbereitenden Trassierungsbeschluss“ 
für die Tram Westtangente gefasst. Damit 
wurde der Weg frei für die Entwurfs- und 
Genehmigungsplanung. Nach vorsichtigen 
Prognosen wird mit der neuen Tram ein 
tägliches Fahrgastaufkommen von bis zu 
22.500 Personen erwartet. Etwa 8.000 
mehr, als bei dem heute bestehenden 
 Angebot des ÖPNV. Im Rahmen des Projekts sollen die ampelgeregelten Straßenkreuzungen mit den Komponenten zur 
 ÖPNV-Beschleunigung ausgestattet werden. 
Im Behördendeutsch wird das „stadtverträgliche Abwicklung“ genannt. Danach 
können nur leistungsstarke Verkehrsmittel 
für größere Personenaufkommen das Verkehrsaufkommen effizient bündeln und 
 bewältigen. Für das bestehende, faktisch 
nicht erweiterbare Straßennetz sieht 
man keine Möglichkeiten zur Kapazitätssteigerung. 
Die Fahrplan-Pünktlichkeit der Tram soll 
mit einem überwiegend eigenem Gleiskörper erkauft und der Raum für den motorisierten Individualverkehr weiter eingeschränkt werden. Laut Planer wird in der 
Fürstenrieder Straße, südlich der Gotthardstraße, mit einer Zunahme des Kfz-Verkehrs 
auf täglich 43.500 Fahrzeuge im Jahr 2020 
gerechnet – sollte die Trambahnlinie nicht 
gebaut werden. Im Durchschnitt 14.500 
Fahrzeuge auf jeder der heute noch vorhandenen drei Fahrspuren. Mit Bau der 
Westtangente wird nur eine Zunahme auf 
38.500 Fahrzeuge in 24 Stunden prognostiziert, allerdings auf 2 Spuren. Somit werden sich im durch den Trambahngleiskörper 
verengten Verkehrsraum täglich 19.250 
Fahrzeuge eine der beiden verbliebenen 
Fahrspuren teilen müssen. Eine Steigerung 
von 33 Prozent pro Spur. Trotzdem wird 
sich laut Planer die Verkehrsqualität des 
Kfz-Verkehrs mit der Westtangente an vielen Stellen sogar verbessern. Wir dürfen 
gespannt sein. (FK)
Quelle: www.mvg.de
Taxistand im S-Bahnhof Lochhausen
Nachdem die Umbaumaßnahmen in der 
Lochhausener Straße im Bereich des 
S-Bahnhofes nun abgeschlossen sind und 
ein durchgehender Radweg erstellt wurde, 
war für den Taxistand an alter Stelle kein 
Platz mehr. Der neue Taxistand befindet 
sich nun in der Buswendeschleife in 
der Lochhausener Straße gegenüber der 
Einmündung Langwieder Hauptstraße. 
Am neuen Standort sind die Taxis für die 
von der S-Bahn kommenden Fahrgäste nun 
sofort zu sehen. Damit müssen Fahrgäste 
auf dem Weg zum Taxi nicht mehr die 
Lochhausener Straße überqueren und auch 
die Sicherheit der Taxifahrer während der 
Bereitstellung wurde deutlich verbessert. 
(TK)
Polizei bittet um Ihre Mithilfe
Am 14.10.2015 um 9.57 Uhr ereignete sich 
an der Kreuzung Heinrich-Wieland-Straße 
und St.-Veit-Straße beim Abbiegen nach 
links ein Unfall zwischen einem schwarzen 
Daimler E 200 und einem schwarzen Toyota 
Corolla. Es erstand dabei erheblicher Sachschaden. Ein Taxifahrer, der sich zum Unfallzeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen 
der Heinrich-Wieland-Straße befand und 
Personen die sachdienliche Hinweise zum 
Unfallhergang machen können, werden 
 gebeten, sich zu melden bei:
Herrn Polizeihauptmeister 
Christoph Kraus, Verkehrspolizeiinspektion 
München,Verkehrs unfallaufnahme, 
Telefon: (089) 62 16-33 22. (FK)
AKTUELLE INFORMATIONEN
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2015
istockphoto

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Neue Straßennamen 
➔ Rhoda-Erdmann-Straße
Rhoda Erdmann, geb. am 05.12.1870 in 
Hersfeld, gest. am 23.08.1935 in Berlin, 
Biologin und Zellforscherin, sie gilt als die 
Mitbegründerin der experimentellen Zellbiologie in Deutschland; Studium in Berlin, 
Zürich, Marburg und München, 1908 Promotion, 1909 bis 1913 Arbeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Infektionskrankheiten bei Robert Koch; 1915 bis 
1916 Dozentin für Biologie an der Yale 
University, später wissenschaftliche Mitarbeiterin am Rockefeller Institute. 1918 
wurde sie als feindliche Ausländerin verhaftet. Frau Erdmann arbeitete an der aktiven 
Immunisierung gegen den Erreger der Geflügelpest. In diesem Zusammenhang geriet 
sie unter den Verdacht, die amerikanischen 
Geflügelbestände vernichten zu wollen. 
1919 wurde sie nach Deutschland ausgewiesen. Am Institut für Krebsforschung der 
Charité in Berlin baute sie eine Abteilung 
für experimentelle Zellforschung auf. 1922 
Publikation des ersten deutschsprachigen 
Lehrbuchs zur Gewebezüchtung für die 
Krebsforschung. 1924 als eine der ersten 
Frauen in Deutschland außerordentliche 
Professorin. 1933 aufgrund einer Denunziation Verhaftung durch die Gestapo; 1934 
Vorlesungsverbot.
Straßenverlauf: Vom südlichen Ende der 
Bauschingerstraße ca. 120 m nach Westen 
und dann im rechten Winkel ca. 45 m nach 
Norden bis zum Martha-Näbauer-Platz.
➔ Martha-Näbauer-Platz
Martha Maria Katharina Näbauer, geb. 
27.08.1914 und gest. am 12.10.1997 in 
München, Professorin für Mathematische 
Geodäsie an der TU München, vor ihrer Berufung war sie ab 1939 wissenschaftliche 
Mitarbeiterin für Darstellende Geometrie an 
der TU München. 1961 verfasste sie den 
ersten Band des damaligen Standardwerkes 
der Geodäsie.
Straßenverlauf: Quartiersplatz am nördlichen Ende der Rhoda-Erdmann-Straße. (TK)
Klagen gegen UberPOP-Fahrer
Im Dezember 2014 reichte die Taxi- 
München eG zwei Klagen beim Landgericht 
München I wegen Unterlassung und Schadenersatz gegen UberPOP-Teilnehmer 
ein. Parallel dazu wurden, ebenfalls beim 
Landgericht München I, zwei weitere Klagen von dem Münchner Taxiunternehmer 
Alfons Haller eingereicht. 
Von Klägerseite wurde beanstandet, dass 
UberPOP-Fahrer Beförderungsaufträge im 
geschäftlichen Verkehr entgeltlich durchführen, ohne im Besitz einer Genehmigung 
nach dem Personenbeförderungsgesetz 
(PBefG) und/oder einer für München gültigen Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung 
zu sein. Bei Testfahrten wurden vereinnahmte Gesamtentgelte festgestellt, welche deutlich über den reinen Betriebskosten der jeweiligen Fahrt lagen. Damit 
unterlagen die Beförderungen nach Ansicht 
der Kläger dem PBefG und hätten nur mit 
entsprechenden Genehmigungen und Fahrerlaubnissen durchgeführt werden dürfen. 
Die Gegenseite brachte u.a. vor, dass von 
den Beförderten nur eine freiwillige Servicepauschale verlangt wurde, die kein 
 Entgelt im Sinne von § 1 Abs. 1 PBefG darstellt. Auch wurde die Aktivlegitimation 
sowohl der Taxi-München eG als auch von 
Herrn Haller bezweifelt, da beide keine 
Mitbewerbereigenschaften im Personenbeförderungsgewerbe hätten.
Nach umfangreichem Schriftverkehr wurden 
die Klagen der Taxi-München eG am 
29.06.2015 vor der 4. Kammer für Handelssachen, die Klagen von Herrn Haller am 
25.06.2015 und 06.07.2015 vor der 
11. bzw. 4. Kammer für Handelssachen, 
alle Landgericht München I, verhandelt. 
Leider wurden die Urteilsverkündungen 
von Seiten des Gerichts teilweise mehrmals 
verschoben. 
Ende Oktober lagen Entscheidungen vor. 
Die Handelskammern waren sich einig, dass 
die Beförderungen im Rahmen von gewerblicher Handlung durchgeführt wurden und 
zum Schutz der Interessen der Marktteilnehmer, aber auch der Verbraucher, die Vorschriften des PBefG und der Führerscheinverordnung einzuhalten seien. Allen vier 
Beklagten wurde verboten, Beförderungsaufträge von Fahrgästen über den Dienst 
„UberPOP“ anzunehmen und entgeltlich 
durchzuführen. Für den Fall der Zuwiderhandlung droht in jedem einzelnen Fall ein 
Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro, 
 ersatzweise eine Ordnungshaft von bis 
zu 6 Monaten. Weiter wurden den Beklagten die Kosten der Rechtsstreitigkeiten 
 auferlegt.
Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. 
Die Gegenseite hat im Falle der ersten ergangenen Entscheidung zur Fristwahrung 
vorsorglich Berufung beim OLG München 
eingelegt und eine Verlängerung für die 
Berufungsbegründung bzw. die Entscheidung über die Durchführung des Berufungsverfahrens bis zum 19.11.2015 beantragt. 
Der Termin liegt leider nach Redaktionsschluss. Wir informieren Sie daher im 
nächsten Taxikurier über den weiteren 
Sachstand. (FK)
Wir trauern um unseren 
langjährigen Kollegen
Hans-Peter Eiber
(ehem. Taxi 123)
Herr Eiber verstarb am 22. Oktober 
im Alter von 59 Jahren.
DEZEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
 
Scherzler & Partner
Verkehrsrechts-Kanzlei
Sophienstraße 4 80333 München 
Tel 59 55 56 Fax 59 87 47
www.scherzler.eu
Karlsplatz/Lenbachplatz
Führerschein/Punkte
Bußgeld/Strafbefehl
Alkohol/Drogen
Unfallregulierung
Schadenersatz
Versicherungsrecht

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An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und 
Hinweise, die bei der Nutzung des Datenfunk zu beachten 
sind, oder hilfreich sein können.
Da inzwischen immer mehr HALE TT-01 Datenterminals 
im Einsatz sind, wollen wir Ihnen in dieser Ausgabe einen 
Tipp zur Erleichterung bei Verbindungsproblemen geben.
Besonderheiten bei Verbindungsabbrüchen 
beim HALE TT-01 Datenterminal
Es kommt zwar bei den neuen Datenterminals der Firma HALE 
nicht mehr sehr oft vor, aber dennoch passiert es hin und wieder, 
dass die Verbindung zum Server der Taxi-München eG verloren 
geht. In diesem Fall sind Sie von der Auftragsvermittlung der 
 Taxi-München eG abgeschnitten. Im Normalfall wird die Mobilverbindung wieder automatisch hergestellt, aber gelegentlich 
baut das HALE TT-01 die Verbindung nicht mehr selbständig auf. 
In diesem Fall können Sie das Modem des TT-01 (zuständig 
für GSM und GPS) manuell neustarten, ohne das Taxiprogramm 
(com4cab) beenden zu müssen.
Um die Notwendigkeit eines manuellen Neustart des Modems 
 erkennen zu können, sehen Sie in der nachfolgenden Abbildung 
 (Abbildung 1) den Normalzustand:
Abbildung 1
Erklärung:
1. Datenverbindung des „com4cab“ zum Server der Zentrale ist ok
2. Datenverbindung zum Server des Mobilanbieters ist ok
3. Netzverbindung (allgemein) zum Mobilanbieter ist ok
 
In der nachfolgenden Abbildung (Abbildung 2) sehen Sie den Problemzustand, dass das Modem die Verbindung zum Mobil anbieter 
und somit zum Server der Zentrale nicht mehr eigenständig aufbauen kann: 
Abbildung 2
Erklärung:
Sie können hier deutlich erkennen, dass sowohl die Datenverbindung des „com4cab“ zum Server der Zentrale unterbrochen ist 
(rot hinterlegt), als auch die Datenverbindung zum Server und 
auch die Netzverbindung zum Mobilanbieter unterbrochen sind 
(„x“ im jeweiligen Feld unten rechts).
 
In diesem Fall können Sie wie im nachfolgenden Bild 
(Abbildung 3) das Modem des HALE TT-01 manuell neustarten, 
ohne das „com4cab“ beenden zu müssen:
Abbildung 3
Erklärung:
4. Tippen Sie im Display des TT-01 auf das „Telefonsymbol“ 
oberhalb des „com4cab‘ . 
5. Tippen Sie dann in diesem Menü des TT-01 auf das 
„eckige Pfeilsymbol“
6. Zum Abschluss tippen Sie wieder auf das „com4cab“-Symbol 
des TT-01 um wieder in das Taxiprogramm zu wechseln
In der Folge schaltet sich das komplette Modem (GSM und GPS) 
ab und startet sich anschließend neu. Im Endzustand (Vorgang 
dauert ca. 1–2 Minuten) ist Ihr Datenterminal wieder „online“ 
(Zustand: siehe Abbildung 1) und Sie nehmen wie gewohnt an 
der automatischen Auftragsvermittlung der Taxi-München eG teil. 
(NL) 
Datenfunk-Tipps 
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2015

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➔ DER LANDESVERBAND
Mitgliederversammlung des BZP
Am 22.10.2015 fand in Chemnitz die Mitgliederversammlung des Deutschen Taxiund Mietwagenverbandes e.V. (BZP) statt. 
Neben den Dauerthemen neue Konkurrenten, Überfallschutzkamera und Fiskaltaxameter wurden auch Service-Ideen von Seiten unserer Branche prämiert. In diesem 
Jahr konnte eine Taxifahrerin die Belobigung in Empfang nehmen. Sie führt Kindermusik im Fahrzeug mit, um während der 
Beförderung gemeinsam mit den Kleinen 
zu singen und diese so zu beschäftigen. 
Ein Schwerpunkt war die Integration von 
Flüchtlingen. Der BZP wird sich für schnelle 
Sprachkurse der Bundesagentur für Arbeit 
stark machen und die Ausbildung zum Taxifahrer fördern. In 12 bis 16 Wochen könnte 
die Arbeit aufgenommen werden. „Interessenten sollen auch bei anfangs noch geringen Sprachkenntnissen eine schnelle 
Chance erhalten – dies kann mit speziellen 
Patenschaften geschehen”, sagte Verbandspräsident Michael Müller. Vorgestellt wurde auch ein neues Gebührenbeitragsmodell, 
welches in Zukunft die Unabhängigkeit 
des Verbandes vor Einflussnahmen sichern 
soll. Zudem fanden im Zuge der Mitgliederversammlung Wahlen statt. 
Im ersten Durchgang musste sich der amtierende Vizepräsident Herr Peter Zander 
der Wiederwahl stellen. Der Kölner, der seit 
1997 im Vorstand des BZP tätig ist und 
wurde ohne Gegenkandidaten von der Mitgliederversammlung bestätigt. Der Hallenser Dirk Senkbeil schied altersbedingt nach 
12 Jahren ehrenamtlichen Engagements 
aus. Der Verband verlieh Herrn Senkbeil die 
goldene Ehrennadel und bedankte sich mit 
anhaltendem Applaus für seine langjährige 
Tätigkeit. Anschließend wurde Herr Roland 
Böhm, Vorsitzender der Taxizentrale Münster, mit deutlichem Votum wiedergewählt 
und der BZP-Vorstand mit Wahl des Frankfurter Juristen Herwig Kollar komplettiert. 
Wir wünschen Präsidium und Vorstand 
viel Erfolg bei seiner wichtigen Arbeit für 
die Belange des deutschen Taxi- und 
 Mietwagengewerbes.
Weitere Informationen sowie einen 
Video bericht der Mitgliederversammlung 
finden Sie unter www.bzp.org
(FK)
Statement der Taxi Deutschland eG 
zum Uber-Rückzug in Deutschland
Den Rückzug von Uber bewertet Taxi 
Deutschland wie folgt. Dieter Schlenker, 
Vorsitzender Taxi Deutschland Servicegenossenschaft eG, meint dazu: Für Taxi 
Deutschland kommt der Rückzug von Uber 
nicht überraschend. Uber wollte sich als 
„billige Alternative“ zum Taxigewerbe etablieren. Dass wir in Deutschland Wert auf 
Verbraucherschutz, Sicherheit und Ausbildung legen, interpretiert Uber als „schwierige Rahmenbedingungen“ . Dabei sind diese 
bundesweit identisch, Taxizentralen und 
Taxifahrer arbeiten nach diesen Standards. 
In Frankfurt gibt es rund 4.000 Taxifahrer, 
und unseres Wissens haben sich lediglich 
15 bis 20 Fahrer Uber als Geschäftspartner 
gewählt.
Der Grund liegt auf der Hand: Taxifahrer 
 arbeiten durch die Taxizentralen wirtschaftlicher und effizienter. Taxizentralen 
vermitteln deutlich mehr Fahraufträge zu 
günstigeren Konditionen und sind genossenschaftlich organisiert. Damit steht die 
wirtschaftliche Unterstützung der vielen 
kleinen selbständigen Taxiunternehmen 
im Vordergrund – und nicht das Gewinnstreben, wie bei Uber und anderen Taxi- 
Internet-Plattformen. Für Dieter Schlenker 
steht damit fest: „Einen legalen Taxiservice 
aufzubauen, ist eben kein Hauruck-Silicon 
Valley-Geschäftsmodell. Und das nicht legale Geschäftsmodell von Uber – bei dem 
die Sicherheit und der Verbraucherschutz 
zu kurz kommen – ist in Deutschland 
 bereits verboten.“
Über die Taxi Deutschland eG:
Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft 
für Taxizentralen ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss. Sie befindet sich 
im Rechtsstreit mit Uber und hat dessen 
UberPOP-Vermittlungsbetrieb gerichtlich 
am 18.3.2015 untersagen lassen. Die Genossenschaft der Taxizentralen betreibt die 
App „Taxi Deutschland“, an die bereits 
rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, sowie die mobile 
Taxirufnummer 22456, die aus jedem 
 Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale 
 verbindet. Geschäftsführende Vorstände 
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sind Dieter Schlenker (Vorsitzender) sowie 
Günther Möller und Fred Buchholz.
(Quelle: Taxi Deutschland Servicegenossen
schaft eG)
Autonomes Fahren
Die Deutschen sind mit Blick auf das Autonome Fahren in der Zukunft spürbar skeptischer als Menschen in anderen Ländern. 
Das zeigt eine internationale Forsa-Befragung im Auftrag der Sachverständigenorganisation DEKRA. Demnach glauben nur acht 
Prozent der Befragten in Deutschland, dass 
sich vollständig autonom fahrende Autos in 
den kommenden zehn Jahren durchsetzen 
werden. 32 Prozent rechnen damit, dass es 
noch mehr als 20 Jahre dauern wird, weitere 31 Prozent glauben sogar, dass sich vollständig autonom fahrende Autos überhaupt 
nicht durchsetzen werden. In den anderen 
untersuchten Ländern Frankreich (21 %), 
Neuseeland (23 %) und USA (33 %) erwarten deutlich mehr Befragte den Siegeszug 
der autonom fahrenden Autos bis 2025. 
In allen vier Ländern geht eine deutliche 
Mehrheit davon aus, dass die zunehmende 
Automatisierung in Pkw generell einen Sicherheitsgewinn darstellt. In Deutschland 
sieht sogar fast die Hälfte (49 %) einen 
großen Zuwachs an Sicherheit.
Am meisten zusätzliche Sicherheit versprechen sich die Autofahrer in Deutschland 
vom Totwinkel-Assistenten (64 %), gefolgt 
vom vorausschauenden Notbremsassistenten (46 %), Fußgänger-Erkennungssystem 
(41 %) und Abstandsregeltempomaten 
(38 %). Auf der Wunschliste stehen weiter 
der Spurhalteassistent (24 %), das automatische Einparken (23 %) und der Stopand-go-Assistent (20 %). Ein voll autonom 
fahrendes Fahrzeug wünschen sich sieben 
Prozent der Autofahrer. 
„Fahrerassistenzsysteme und die zunehmende Automatisierung des Fahrens können einen Beitrag leisten, dass die Mobilität für alle sicherer wird“, so Stefan Kölbl, 
Vorsitzender des Vorstands DEKRA e.V. und 
DEKRA SE. „Davon profitieren besonders 
auch die ungeschützten Verkehrsteilnehmer: Fußgänger und Radfahrer, Kinder und 
Senioren.“ Dr. Gerd Neumann, Vorsitzender 
der Geschäftsführung der DEKRA Automobil 
GmbH, betont: „Wenn das Fahrzeug die 
Steuerung selbst übernimmt, geht das 
 Risiko vom Fahrer auf die Systeme über. 
Damit wird es umso elementarer, dass 
diese Systeme dauerhaft und zuverlässig 
funktionieren – und das muss natürlich 
im Rahmen der Hauptuntersuchung auch 
geprüft werden können."
(Quelle: Dekra)
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Der 55-Jährige bat Passanten die Polizei 
zu verständigen. Der 24-jährige Räuber 
konnte den verständigten Beamten übergeben werden. Bei der Tatwaffe handelte 
es sich um eine Schreckschusswaffe. Gegen 
den Festgenommenen wurde Haftbefehl 
 erlassen. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizei
präsidiums München für die Textvorlagen.
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Untermenzing – Fußgänger wird von 
Pkw erfasst, Autofahrer flüchtet von 
der Unfallstelle 
Am Sonntag, 18.10.2015, um 5.40 Uhr, 
 betrat ein 41-jähriger Münchner die Fahrbahn, um in ein bestelltes Taxi einzusteigen. Das Taxi wartete vor dem Anwesen der 
Allacher Straße 150 in stadtauswärtiger 
Richtung. In dem Moment, als der 41-Jährige hinten auf der Fahrerseite einsteigen 
wollte, wurde er von einem weißen Pkw erfasst, der die Allacher Straße stadteinwärts 
befuhr. 
Der Münchner wurde auf die Fahrbahn 
 geschleudert, wo er schwer verletzt liegen 
blieb. Der unbekannte Fahrer des weißen 
Pkw entfernte sich daraufhin von der 
 Unfallstelle, ohne anzuhalten und sich 
um den Verletzten zu kümmern. Der 
41-Jährige musste mit dem Rettungsdienst 
zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr 
bestand nach Auskunft der behandelnden 
Ärzte zu diesem Zeitpunkt nicht. Von dem 
unfallflüchtigen Fahrzeug ist lediglich bekannt, dass es sich um einen weißen Pkw 
handelt. Eine weitergehende Beschreibung 
des Fahrzeuges sowie der Insassen ist nicht 
vorhanden. Ferner ist nicht bekannt, ob 
das Fahrzeug durch den Unfall beschädigt 
wurde. 
Zeugenaufruf: 
Personen, die sachdienliche Hinweise zum 
Unfallhergang machen können, werden 
 gebeten, sich mit dem Unfallkommando, 
Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Telefon: (089) 62 16-33 22, in 
 Verbindung zu setzen.
Pasing – Versuchter Raub mit Waffe 
auf Taxifahrer
Ein 55-jähriger Taxifahrer nahm am Freitag, 
23.10.2015, gegen 22.40 Uhr, an der 
 Hackerbrücke einen Fahrgast auf. Dieser 
ließ sich bis nach Pasing fahren. Am Zielort 
angekommen, wollte der Taxifahrer die 
Fahrtkosten kassieren. Als er sich zu seinem Fahrgast umdrehte, hielt ihm dieser 
plötzlich eine Schusswaffe an den Kopf und 
murmelte unverständliche Worte. Der Taxifahrer setzte sich zur Wehr und versuchte 
dem Räuber die Waffe aus der Hand zu 
schlagen. 
Daraufhin flüchtete der Mann aus dem Taxi 
und sprang auf ein in der Nähe abgestelltes 
Fahrrad. Mit diesem fuhr er in Richtung 
 Pasing Arcaden. Dort trug er sein Fahrrad 
über eine Treppe nach oben, konnte dort 
jedoch von dem Taxifahrer gestellt und zu 
Boden gestoßen werden. 
istockphoto
WICHTIGE INFORMATIONEN

Seite 11

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Straf- und
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Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
➔ CHARIKLIA BAXEVANOS
Zwei Ahnungslose Engel …
… sind die Schwestern Marie Luise und Anne Rose Kramer, die zurückgezogen in bescheidenen Verhältnissen leben: Gelegentlich jedoch gehen sie shoppen auf ihre spezielle Art und lassen sich in eleganten Geschäften Schuhe, Handtaschen und Schmuck 
vorführen, ohne jemals etwas davon zu kaufen. Eines Tages bekommen sie durch einen 
Computerfehler zwei Kreditkarten zugeschickt, nehmen sie mit zum „Shopping“ und 
lassen sich zu einer Weltreise überreden. Nach ihrer Rückkehr als Betrügerinnen vor 
Gericht gestellt, reagieren sie empört, sind sie doch lediglich dem Slogan des Kreditinstituts „Kaufen Sie ohne zu zahlen“ gefolgt. Richter und Staatsanwalt haben keine 
leichte Aufgabe mit dem ereignisreichen Prozess gegen die beiden …
Die in Berlin lebende Chariklia Baxevanos war Schülerin am Max-Reinhardt-Seminar in 
Wien und in der Folge an den großen Bühnen Europas engagiert. Auch in zahlreichen 
Fernsehproduktionen wie z.B. im „Traumschiff“ oder „Es muss nicht immer Kaviar sein“ 
erlangte Chariklia Baxevanos großen Ruhm. Im Zuge eines Engagements musste die 
Schauspielerin häufig zwischen Berlin und München pendeln. Aufgrund einer kurzfristigen Änderung des Flugplanes wurde die Maschine vom Flughafen Berlin-Tegel nach 
Tempelhof verlegt, und Chariklia Baxevanos musste innerhalb von 20 Minuten vom einen Airport zum anderen fahren, also etwa 15 km quer durch Berlin. Die Aufregung war 
groß, die Zeit war knapp, und der Taxifahrer vollbrachte ein kleines Wunder, als er in 
letzter Sekunde Chariklia Baxevanos in Tempelhof zum Flieger brachte und sie als letzter Fluggast in letzter Minute die Maschine noch erreichte. Es war eine Taxifahrt im 
Formel-1-Stil, die die Schauspielerin wohl nie vergessen wird. 
Wieder in München zu sehen ist 
Chariklia Baxevanos in einer Hauptrolle 
im Stück „Zwei Ahnungslose Engel“ 
in der Zeit vom 25. November 2015 bis 
zum 9. Januar 2016 in der Komödie 
im Bayerischen Hof. (TK)
Weitere Informationen und Tickets erhalten 
Sie unter www.komoedie-muenchen.de
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60318 Frankfurt am Main
Konto-Nr. 373 311 
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Anita Kupsch und Chariklia Baxevanos
DEZEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

Seite 12

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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2015
TITELTHEMA
HAUPTBAHNHOF
➔ DER BEGINN EINER NEUEN ÄRA
Als Ergebnis soll das neue Bahnhofsgebäude als „Ein Tor zur Stadt“ fungieren und 
dies auch durch die Architektur zum Ausdruck gebracht werden. Die Fertigstellung 
ist für 2026 angepeilt. In Anbetracht anstehender Klagen von unmittelbar betroffenen Anwohnern erscheint das optimistisch. Ein Nebeneffekt: die Kosten werden 
höher ausfallen. Momentan kalkuliert die 
Bahn mit einer reichlichen Milliarde Euro 
allein für den Bahnhofsneubau. Dazu kommen 3,1 Milliarden für den neuen S-Bahntunnel. Wie man es dreht und wendet – 
auch für München ist das ein gewaltiges 
Projekt. Dennoch muss etwas geschehen – 
das bestehende Gebäude ist in seinem 
 gegenwärtigen Zustand alles andere als 
optimal für die Zukunft gerüstet. Ca. 
450.000 Reisende täglich – bei steigender 
Tendenz aufgrund der weiter wachsenden 
Einwohnerzahl in Stadt und Umland – 
 erfordern einen leistungsfähigen, modernen Bahnhof. 
Geschichtlicher Blick – 
die ersten 90 Jahre 
Der Warenverkehr, der mit den Anfängen 
der sogenannten industriellen Revolution 
deutlich anschwoll, konnte durch das 
althergebrachte Fuhrwerksystem nicht mehr 
recht bewältigt werden und erforderte neue 
Transportkonzepte. Um 1800 herum baute 
man die ersten brauchbaren Schienenwege, 
auf denen Wagen mittels Pferdekraft 
 bewegt wurden und schon 1815 erhielt 
 Joseph von Baader ein königliches Privileg 
für „eiserne Kunststraßen“ . Über Vorführungen an zwei Modellstrecken im Nymphenburger Schlosspark kam das Experiment 
 jedoch zunächst nicht heraus. 
Zehn Jahre später kam der Durchbruch in 
England, wo auf der Strecke Stockton – 
Darlington der Stephenson’sche Dampfwagen erstmals bewies, dass und wie Eisenbahnen funktionieren können. Seinerzeit 
wurde bereits alles entwickelt, was grundsätzlich zum Eisenbahnbetrieb nötig war. 
Das was folgte, waren letztlich nur mehr 
Verbesserungen. 
Nochmal zehn Jahre später kam die Eisenbahn nach Deutschland – konkret nach 
Bayern – wo am 7. Dezember 1835 die 
 erste Strecke zwischen Nürnberg und Fürth 
eröffnet wurde. Und nun dauerte es „nur 
noch“ knapp vier Jahre, bis am 1. September 1839 die Strecke München – Lochhausen auf den ersten 13 Kilometern die 
modernen Transportzeiten einläutete. Dreizehn Monate war schon die Verlängerung 
nach Augsburg in Betrieb. 
Der erste Bahnhof, eine Holzkonstruktion, 
befand sich ungefähr in Höhe der heutigen Hackerbrücke auf dem Marsfeld, also 
weit draußen vor der Stadt. Zwei Gleise 
und eine Drehscheibe – Lokmotiven konnten im Anfang nur vorwärts fahren und 
mussten an ihren Endbahnhöfen umgedreht werden – hatten zunächst zu genügen. Relativ schnell kam es zu Engpässen 
durch die stetig steigende Zahl der Reisenden – wie bekannt kommt uns das 
doch vor – und die Lage des Bahnhofs bezogen zur Stadt erwies sich als ungünstig. 
Nach langem Hin und Her – wie heute gab 
es damals heftige Auseinandersetzungen 
mit den unmittel baren betroffenen Anrainern und Grundstücksbesitzern, die um 
den Wert ihrer Immobilien fürchteten – 
wurde 1847 auf bzw. in der Nähe der 
Schiessstätte der Königlich Privilegierten 
Hauptschützen gesellschaft der neue 
 Bahnhof errichtet. 
Dass der erste Bahnhof nach einem Feuerausbruch abgebrannt war, beschleunigte 
die Entscheidung, die der seinerzeitige 
 König Ludwig I. dann traf. Der Architekt 
war Friedrich Bürklein und er baute Einiges in München. Die heutige Isarpost 
in der Sonnenstraße (ursprünglich als 
Frauengebäranstalt errichtet und später 
als Postscheckamt genutzt) und natürlich 
die Maximilianstraße mit ihrer repräsentativen Baulinie bis hin zum Maximilianeum 
sind sein Werk. Auch außerhalb Münchens 
gibt es heute noch viele Bürklein-Bauten 
– zahlreiche bayerische Bahnhöfe (Augsburg, Bamberg, Rosenheim, Pasing und 
weitere) erinnern an den großen Architekten, der zu Lebzeiten durchaus nicht 
 unumstritten war und seine letzte Ruhe 
auf dem Alten Südfriedhof fand (gestorben 1872). 
Charakteristisch für diese Bahnhöfe sind 
ein aus der Romanik entlehnter Rundbogenstil mit Satteldächern und eine zweifarbige rot-gelbe Ziegelbauweise. Nach dem 
Neubau gab es nun fünf Gleise, die aber 
auch schon nach kurzer Zeit nicht mehr 
Immer wieder neu geplant und doch nie begonnen. So lässt sich kurz und bündig die Situation an einem der wichtigsten deutschen 
Bahnknotenpunkte charakterisieren. Doch wenn man den jüngsten Aktivitäten glauben darf, kommt allmählich Bewegung in die Sache. 
Demnach könnten – abhängig vom Beginn der Bauarbeiten für die 2. Stammstrecke – voraussichtlich 2020 die Umbauten beginnen.
atelier-tacke.de

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DEZEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
ausreichten. Es kam zu weiteren Anbauten 
und von 1877–1883 entstand ein Erweiterungsbau, der nicht nur die bis in die 40’er 
Jahre des 20. Jahrhunderts klassische 
Frontseite umfasste, sondern bei dem auch 
das gesamte Bahnhofsgelände kräftig erweitert wurde: Zunächst 16 Gleise waren 
jetzt im Wesentlichen für den Passagierverkehr vorgesehen (Innerer Teil). Im mittleren Teil (zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke) wurde der Wagenladungs- und 
Rangierbetrieb durchgeführt und daran 
schloss sich als äußerer Teil die „Centralwerkstatt“ mit Lok- und Wagenschuppen an 
(Donnersbergerbrücke bis Friedenheimer 
Brücke).
Der somit mehrfach erweiterte „Centralbahnhof“ wurde 1904 zum Hauptbahnhof. 
Die durchgeführten Erweiterungen reichten 
in Anbetracht des rasanten Wachstums der 
Stadt noch immer nicht aus, sodass in 
mehreren Gedankenspielen weitere Vergrößerungen oder auch die Verlagerungen des 
gesamten Bahnhofs und einiger Streckenführungen ins Spiel gebracht wurden. Auch 
die Aufweitung zu einem Durchgangsbahnhof wurde angeregt. Sämtliche Pläne mündeten letztlich in der Errichtung der Flügelbahnhöfe (Holzkirchner und Starnberger 
Bahnhof). Die durch die Wirren des ersten 
Weltkriegs verzögerten Bauarbeiten dauerten von 1914–1921. Ab dann standen 
36 Gleise zur Verfügung – wodurch der 
Münchner Hauptbahnhof einer der größten 
Europas wurde – und das auch heute 
noch ist.
Die seit 1839 in Betrieb genommenen 
Bahnstrecken wuchsen unaufhörlich. Um 
das Jahr 1860 herum wurden Pläne zur 
„Ausarbeitung eines bayerischen Eisenbahnnetzes“ entwickelt, die schließlich 
22 Neubaustrecken umfassten und ab 1869 
schrittweise umgesetzt wurden. Dabei waren nicht nur wirtschaftliche sondern auch 
militärstrategische Gesichtspunkte entscheidend. Die Bauaktivitäten schritten 
rasch voran und schon ab 1877 war das 
Hauptnetz vollendet, sodass die wichtigsten Städte Bayerns in für damalige Maßstäbe schnellen Reisezeiten erreicht 
 werden konnten. Auch der Ausflugsverkehr 
– besonders an den Wochenenden – war 
beträchtlich, konnten doch nunmehr 
 entfernt von München liegende Orte wie 
Planegg und Starnberg, sowie ab 1902/03 
auch Gauting und Herrsching rasch angefahren werden. Ferner kam schon eine 
 große Anzahl an Sonderzügen während des 
Oktoberfestes zum Einsatz. Wir sehen: 
Nichts Neues unter der Sonne.
Nazizeit – 
Größenwahn der Dreißigerjahre
Stets wiederkehrend kam es zu Diskussionen um den Standort des Bahnhofes. Die 
Nationalsozialisten planten gleich im ganz 
großen Maßstab. Nach ihren Vorstellungen 
wäre die Stadt ab dem Stachus (in den 
Stadtplänen heißt er „Karlsplatz“) in Richtung Westen hin bis Pasing, Am Knie mit 
riesigen, für die Münchner Stadt komplett 
überdimensionierten Großbauten geradezu 
vollgepflastert worden („Große Achse“). 
Der Hauptbahnhof wäre ganz abgerissen 
worden und hätte als Durchgangsbahnhof 
neu konzipiert in der Mitte dieser etwa 
fünf Kilometer langen und 120 Meter breiten Straße etwa am Hirschgarten neu gebaut werden sollen. Eine gigantische Halle 
mit einem Durchmesser von 285 Metern 
(etwa zwei Fußballfeldlängen) und einer 
Kuppel von 136 Metern Höhe hätte 32 Gleise überspannt. Auch eine Breitspurbahn 
war in diesem Zusammenhang geplant– mit 
3,70 Meter breiten Gleisen. Die Verbindung 
zur Innenstadt hätte mit einer U-Bahn hergestellt werden sollen. Die Arbeiten wurden 
begonnen und im Rahmen dessen z.B. der 
Güterbahn-Nordring, das Reichsbahnausbesserungswerk Freimann, die Reichsbahn-Fernmeldewerkstätten Aubing, der 
Abstellbahnhof Pasing-West und der Militär-Nachschub-Bahnhof Milbertshofen errichtet. Jedoch vereitelte der Kriegsausbruch die weitere Gigantomanie, die das 
Gesicht Münchens auf lange Sicht wohl 
eher negativ beeinflusst hätte. Der Krieg 
tat ein Übriges: nicht nur die Innenstadt, 
sondern auch der Bahnhof wurden nahezu 
vollständig zerstört.
Der Wiederaufbau – 
eine vertane Chance?
Karl Meitinger, erster Stadtbaurat im Nachkriegsmünchen, legte 1946 eine Denkschrift zum Wiederaufbau vor („Das Neue 
München“), in der er sich auch des Hauptbahnhofs annahm. Er mahnte darin ganz 
grundsätzlich eine weitsichtige Denkweise 
an, die die Entwicklung und das Wachstum 
der Stadt im Auge haben sollte – dazu gehörten seiner Ansicht nach ganz besonders 
Verkehrsanlagen – wozu nicht nur Bahnen, 
sondern auch ein leistungsfähiges, breites 
(!) Straßennetz gehörten. Den Bahnhof 
hätte Meitinger an die Seidlstraße verlagert 
und dort den Fernverkehr enden lassen. Für 
den Nah- und Vorortverkehr hatte er einen 
Tunnel unter dem Bahnhof vorgesehen, der 
in einem neuen unterirdischen Vorortbahnhof in Höhe des Bahnhofplatzes geendet 
hätte – sozusagen als Vorläufer der heutigen Stammstrecke, deren Bau er für die 
weitere Zukunft im Blick hatte. Die grundsätzliche Lage des Bahnhofes erachtete er 
als positiv, da vor allem Berufstätige ihre 
in der Innenstadt liegenden Arbeitsstätten 
gut zu Fuß erreichen konnten. Eine Verlagerung weg von der Innenstadt erschien

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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2015
 
ihm deshalb nicht zwingend erforderlich. 
Da er mit einer langen Bauzeit rechnete – 
die Gleisanlagen selbst waren ja relativ 
rasch wieder betriebsbereit und der Bahnhof somit wieder funktionsfähig – war ihm 
wichtig, dass den „Bauinteressenten der 
Umgebung gesagt werden müsse, wo und 
wie sie bauen dürfen (...) weil alles, was in 
der Zwischenzeit gebaut würde, mit der 
neuen Lage des HBF überstimmen müsse. 
Es wäre unverständlich, wenn man heute 
Bauten errichten ließe, die dann in 20 
oder 30 Jahren (...) wieder entfernt werden 
müssten. Es muss darum vorausschauend 
geplant werden.“ Ein Satz, der nicht an 
Aktualität verloren hat. 
Der Wiederaufbau begann ab 1950 – zunächst mit dem Starnberger Bahnhof. Der 
gewählte Baustil wurde seinerzeit heftig 
kritisiert. Er erinnere an die vorangegangene Nazi-Epoche, die er mit seiner Pfeilerhalle symbolisiere. Interessant ist heute, 
dass genau dieses Gebäude jetzt als unbedingt erhaltenswert betrachtet wird und 
die Bedingungen des Denkmalschutzes auf 
jeden Fall anzuwenden seien. Ein Abriss 
käme schon gleich gar nicht in Frage. So 
ändern sich die Zeiten oder wie man es 
auch sagen muss: Die Neubauten von heute 
sind die Altbauten von morgen. 
Zehn Jahre später war der Neuaufbau abgeschlossen und seitdem grüßt täglich die 
recht nüchtern wirkende grüne Glasfassade 
der Schalterhalle mit der großen Bahnhofsuhr und dem typisch für diese Zeit 
 geschwungenen Vordach, unter dem auch 
wir Taxifahrer einen insofern angenehmen 
Standplatz haben, als das er uns im Allgemeinen ein „trockenes“ Einladen der Fahrgäste ermöglicht. Es ist aber zuzugestehen, 
dass man dem Bau sein Alter mittlerweile 
deutlich ansieht und eines der Hauptargumente der Deutschen Bahn für einen kompletten Neubau ist, dass die Unterhaltskosten mittlerweile sehr stark gestiegen 
seien (auf über 3 Mio. Euro pro Jahr). Da 
sei ein Neubau auf Dauer wirtschaftlicher. 
Die Haupthalle mit den Gleisen 11–26 
 beeindruckt immer noch durch ihre Größe 
(140 auf 200 Meter) und das nur durch 
eine Reihe Pfeiler in der Mitte gestützte 
Glasdach strahlt auch heutzutage noch 
Leichtigkeit aus. Doch beim genauen Hinsehen zeigen sich erhebliche Baumängel. 
So ist das Dach an vielen Stellen undicht 
und während des Sturms „Niklas“ am 
31. März dieses Jahres musste die Halle 
 gesperrt werden, weil Glasscheiben herunterfielen. Große Teile der Drahtglasscheiben 
sind im Wortsinn altersschwach und nicht 
mehr in der Lage, die Schneelasten eines 
Winters zu tragen – weshalb regelmäßig 
Personal zum Schneeschippen aufs Dach 
muss. Daher ist – unabhängig von einem 
Neubau der Schalterhalle und des Frontgebäudes eine Sanierung fällig, bei der 
rund 6.000 Scheiben ausgetauscht und 
durch Verbundglas ersetzt werden sollen. 
Die Kosten für diese Aktion werden mit 
22,3 Mio. Euro angegeben, die Maßnahme 
selbst soll ab 2017 beginnen. Wie lange sie 
dauert, ist gegenwärtig noch nicht bekannt 
– aufwändig ist sie auch deshalb, weil 
 abschnittsweise Gleise gesperrt werden 
müssen – was entsprechende Umplanungen 
bei der Gleisbelegung erforderlich macht. 
Der ÖPNV – Aufbruch zu neuen Zeiten
Mit der Vergabe der Olympischen Spiele 
1972 an die bayerische Landeshauptstadt 
ging eine längst fällig gewordene Neuordnung des Öffentlichen Personennahverkehrs 
in den Bereichen Bus, Tram und Schiene 
einher. Diese sowie der Vorort- und Regionalverkehr gingen im seinerzeit gegründeten MVV auf. Sichtbarster Ausdruck waren 
die massiven Bautätigkeiten für die U-Bahn 
und die S-Bahn-Stammstrecke. In einem 
gewaltigen Kraftakt wurden diese Leistungen innerhalb weniger Jahre aus dem Boden gestampft – und auch, wenn wir das 
als Taxigewerbe aus Umsatzsicht mit gemischten Gefühlen betrachten, können wir 
uns die Stadt und das Umland ohne dieses 
System nicht mehr vorstellen. 
Festzuhalten ist aber auch, dass der MVV 
seit seinem sozusagen „offiziellen“ Start 
am 28.5.72 mehr als an seine Grenzen 
stößt und nicht nur zu Hauptverkehrszeiten 
überlastet ist. Mit den entsprechenden Folgen durch immer wieder auftretende Verspätungen und Ausfälle. Betrachtet man 
nur die S-Bahn, war hier ursprünglich mit 
einer Kapazität von etwa 240.000 Fahrgästen täglich gerechnet worden, die schon 
Ende 1972 überschritten wurde. Mittlerweile sind es bis zu 850.000 und mit weiteren 
Steigerungen ist zu rechnen, da ja die 
 Bevölkerungszahlen in Stadt und Umland 
weiter zunehmen. 
Da die Stammstrecke aus den genannten 
Gründen sehr störanfällig geworden ist, 
wurde schon seit über zwanzig Jahren der 
Bau einer zweiten Stammstrecke ins Gespräch gebracht, der im Falle des Falles 
(also dem Bahnhofsneubau) zuerst realisiert werden muss.
Neubauplanungen – Kosten 
Die ersten wirklich konkreten Planungen 
für einen Bahnhofsneubau entstanden in 
den 1990er Jahren. Dabei wurde zunächst 
erörtert, ob aus dem Kopfbahnhof ein 
Durchgangsbahnhof werden kann. Die erforderlichen Baumaßnahmen wären jedoch 
so gewaltig geworden (Neubau einer Bahnhofshalle zuzüglich Tunnel durch die Altstadt in Richtung Ostbahnhof), so dass 
man sich auf das letztlich Machbare zurückzog und unter Beibehaltung des Kopfbahnhofs einen Neubau der Schalterhalle 
und der Seitengebäude favorisierte. Gleichzeitig soll das Verkehrsgeflecht im Bahnhofsumfeld umgestaltet werden, wobei 
 insbesondere der Bahnhofplatz betroffen 
sein soll. Im Rahmen eines städtebaulichen 
Ideen- und Realisierungswettbewerbs, der 
von 2003 bis 2006 lief, wurde der Entwurf 
des Architektenbüros Auer und Weber zum 
Sieger des ersten Preises gekürt. Auf diesem Entwurf fußen auch heute noch die ins 
Auge gefassten Bauvorhaben. Gedanken 
an einen Rückbau in „Bürklein-ähnlichem- 
Stil“, die auch aufgekommen waren, wurden verworfen. Auch die noch vorhandenen 
Überreste des einstigen Bahnhofs werden 
wohl eher nicht mehr in den Neubau integriert. Was soll das auch bringen? Einzelne 
funktionsfreie Mauerteile als Deko-Element 
in einem Glaspalast wirken irgendwie 
 unsinnig.
Das Empfangsgebäude soll eine komplett 
verglaste Eingangshalle bekommen. Diese 
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wird einen, wie es heißt „unverbauten“ 
Blick in Richtung Altstadt (durch die 
Schützenstraße) ermöglichen. Zum Verweilen in der Halle und in den seitlich entlang 
des Bahnhofplatzes verlaufenden Gebäudeteilen soll ein zeitgemäßes Angebot an 
Einzelhandel und Gastronomie entstehen, 
verbunden mit den erforderlichen DB- 
Serviceeinrichtungen. Vorteil für den Bahnhof: Weitreichende Öffnungszeiten der 
 Geschäfte bis in die späten Abendstunden 
und vor allem auch an den Sonntagen. Das 
wirft natürlich Fragen auf, wieso z. B. dann 
der dem Bahnhof genau gegenüberliegende 
Karstadt (und weitere Geschäfte) dann 
 geschlossen sein müssen. 
Ergänzt werden soll das Angebot durch 
 Tagungs-, Event- und Bürobereiche sowie, 
man glaubt es nach der vorherigen Aufzählung kaum, durch Ruhezonen. Gekrönt wird 
das ganze durch eine über die ganze Gebäudefront laufende zweistöckig überkragende und aus dem Bau quasi herauswachsende „Mütze“ . Hier – und das kann man 
nicht mal so eben als nebensächlich abtun, 
sehen Kritiker die Gefahr einer starken Verschattung des Bahnhofplatzes. Ein Regenund Schneeschutz wie das bestehende Vordach ihn bietet, ist es eher nicht. Und an 
dieser Stelle erlaubt sich der Autor die 
deutlichste Kritik: besonders „schön“ oder 
ansprechend wirkt das Ding nicht – eher 
wie „quadratisch, praktisch, gut“, das aber 
versehen mit einem dicken Fragezeichen. 
Die geschwungenen Formen des Konkurrenz-Entwurfes von Benthem Crouwel wären 
vielleicht mutiger gewesen, aber das wäre 
wohl nach Olympiapark, BMW-Welt und 
 Airport-Center (gehört als „Eingangstor“ 
auch zu München) zu spektakuläre Architektur geworden. 
Bei gegenwärtig gut 450.000 Reisenden 
täglich sollen in zwei Untergeschossen immerhin 200 Tiefgaragenplätze entstehen. 
Dazu kommen 500 Fahrradabstellplätze. 
Wenigstens soll dahingehend Nachhaltigkeit erreicht werden, das ressourcen- und 
energieschonend gebaut und zumindest 
eine regenerative Energieversorgung des 
neuen Gebäudes vorgesehen ist. Das ist 
 übrigens ein Kritikpunkt von Gegnern des 
Neubaus, die ernstlich den Vorwurf bringen, dass „mit dem Neubauprojekt über 
Jahre hinweg gewaltige Mengen CO
2 ausgestoßen würden und es damit eines der 
umweltschädlichsten Vorhaben Münchens 
wäre“ . Ein tolles Killerargument, vor allem 
sinnfrei – jede menschliche Aktivität produziert CO
2. Sollen wir das jetzt als Grund 
nehmen, überall gar nichts mehr zu bauen? 
Der Starnberger Bahnhof – obwohl denkmalgeschützt – soll ebenfalls durch einen 
Neubau ersetzt werden. Für jeden Bauherrn 
eines denkmalgeschützten Gebäudes sind 
die Ausnahmetatbestände, die dazu angeführt werden, um den erforderlichen Abriss 
zu ermöglichen, sicherlich interessanter als 
der vorgesehene Neubau mit dem geplanten 75 Meter-Turm der spanischen Architekten Nieto Sobejano. Denn damit werden 
ganz sicher Argumentationshilfen für anstehende eigene Baumaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden anfallen.
Für das spanische Architektenbüro wäre 
das der zweite große Auftrag in München – 
auch der vorgesehene Neubau des Hotels 
Königshof soll nach einem ihrer Entwürfe 
realisiert werden – und wird mit seiner futuristischen Gestaltung gleich neben dem 
historistischen Justizpalast und gegenüber 
dem Stachusrondell für spannende architektonische Kontraste sorgen. In Verbindung mit den Hochhäusern am Hirschgarten und bei der Donnersbergerbrücke ergibt 
sich bei der Einfahrt in die Stadt eine sogenannte „Punktkette“, die den Ankommenden sozusagen optisch in die Stadt 
 hineinführen wird. Die Ausstattung des 
Bahnhofsturms soll ähnlich sein, wie beim 
Empfangsgebäude – nur eben höher hinauf. 
Die Südseite wird – sagen wir es einmal so 
– verschont. Das frühere Intercity-Hotel 
(jetzt wohl ein „Flemings“) wird wahr-

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scheinlich wieder Platz finden – ein weiterer Hochbau ist hier aber nicht vorgesehen.
Die Vorplätze sollen gemäß einer Konzeptstudie nach der München-typischen Art 
umgestaltet werden. Deren „Kern wird eine 
Aufwertung aller Platzflächen als Ankunftsorte und Bindeglieder zwischen Empfangsgebäuden und Innenstadt, sowie den … 
angrenzenden Quartieren sein. Dabei soll 
neben der Vielzahl verkehrlicher (!) Funktionen Spielraum für Aufenthalts- und Gestaltqualität gesichert werden.“ Also die 
übliche Überfrachtung mit hehren Wünschen unter Herausnahme des Autoverkehrs. Der Vorplatz soll Trambahn und 
 Fußgängern vorbehalten sein, was keine 
Überraschung ist. Wobei die „Heiligkeit“ 
(= Trambahn) dort ein drittes Extra-Gleis 
bekommen soll. Oh heiliger Logisticus, 
bring Einsicht ins Planungsreferat und 
lass dort die Erkenntnis reifen, dass nicht 
überall Autos nur von Übel sind … 
Bleiben noch die Kosten. Den Bahnhofsneubau will die Bahn komplett selbst bezahlen. Es gibt keine Zuschüsse von Stadt, 
Land oder Bund. Aktuell genannt werden 
Baukosten von einer Milliarde Euro für 
Empfangsgebäude mit Seitenanbau plus 
Starnberger Bahnhof. Diese Schätzung gilt, 
wenn denn tatsächlich etwa im Jahr 2020 
begonnen und der Bau 2026 fertig wird. 
Jede Verzögerung macht die Angelegenheit 
teurer. Und über eines muss Klarheit herrschen: die Bahn will einen Neubau, egal 
wer da mitredet. Eine Entscheidung sollte 
also bald fallen.
So läuft es momentan
Im April dieses Jahres hat der Stadtrat das 
Konzept diskutiert und das Referat für 
Stadtplanung und Bauordnung beauftragt, 
„… die verkehrlichen Untersuchungen zu 
vertiefen und dem Stadtrat ein abgestimmtes Verkehrskonzept … vorzulegen. Dabei 
ist insbesondere die Erschließung des 
Bahnhofs, die Lenkung des Durchgangsverkehrs und die Führung des Radverkehrs 
(das geht niemals, Radfahrer lassen sich 
nicht führen, Anm. des Autors) in Abgrenzung zu den Fußgängern anhand von 
 Darstellungen des Bahnhofvorplatzes 
 darzustellen und abzuwägen.“ Die ersten 
Vorstellungen liegen ja schon vor und 
die nach Art der Wimmelbilder von Ali 
 Migutsch produzierten (Traum-)Bilder 
 zeigen einen merkwürdig anmutenden leeren Platz. Auch wenn’s jetzt hundertmal 
bösartig klingen mag: so ähnlich hat der 
Königsplatz in den dreißiger Jahren auch 
ausgesehen – und das will ja wohl hoffentlich keiner wiederhaben. Dann lieber eine 
Straße.
Der Öffentlichkeit sollen dann Möglichkeiten zur Diskussion und Mitwirkung an der 
Entscheidung gegeben werden. Entsprechende Angebote, die aber den Kritikern 
des Um- bzw. Neubaus heute schon nicht 
reichen, werden gemacht. Der dritte Schritt 
führt zu den erforderlichen baulichen und 
verkehrstechnischen Detailprüfungen für 
den Fuß- und Radverkehr – von Autos 
spricht man dann schon gar nicht mehr – 
sowie für die Stärkung der Aufenthaltsqualität und Begrünung. Diese Anregungen der 
sogenannten Öffentlichkeitsphase werden 
ausgewertet und in die weitere Beschlussfassung des Stadtrats einfließen. Unschwer 
vorherzusagen, dass dann aus Kostengründen wohl Pflanzkübel (man könnte die 
Wanderbäume von Green City einpflanzen) 
und einige Bänke (ohne Abfallkübel) 
 platziert werden. Die Stadtclochards wird’s 
freuen. Ach ja, und der übliche Pseudobrunnen soll nicht fehlen. Wieder bösartig? 
Mag sein – aber es gibt ausreichend Beispiele für Platzgestaltungen, die nach 
 einem Umbau genau so und nicht anders 
aussehen. 
Im aktuellen Prospekt „Der HBF und seine 
Vorplätze“ mit dem netten Untertitel „Eine 
Chance für München“ beschreibt sodann 
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das „Weitere Vorgehen bei der Auswahl der 
Konzeptvarianten“ . Die Öffentlichkeit wurde 
informiert. Der Bürger konnte sich über den 
Bezirksausschuss einbringen. Die Realisierung des 3. Trambahngleises soll idealerweise mit „frühzeitigem“ Bau erfolgen, so 
dass das fällige Planfeststellungsverfahren 
nur noch eine verwaltungstechnische 
 Formsache wäre – denn was gebaut ist, 
ist gebaut, und wird nicht mehr zurück 
 gebaut. Bleibt zu hoffen, dass die kompetenten Verkehrsfachleute Rücksicht auf die 
verschiedenen Verkehrsinteressen nehmen. 
Denkt man an die Verstümmelung der 
Landsberger Straße in diesem Jahr oder 
den Umbauunfug in der Albert-Roßhaupter- 
Straße sowie den Radfahrstreifen in der 
Gabelsbergerstraße bleibt nur die Hoffnung, dass das Verkehrskonzept in sich 
schlüssig ist.
Verkehrsbeziehungen
Die gegenwärtigen Verkehrsflüsse werden 
sich, wird die geplante Umsetzung realisiert, deutlich ändern. Der Bahnhof wird 
entweder von der Bayerstraße oder von der 
Arnulfstraße her mit dem Auto angefahren 
werden können. Und eine verschärfte Form 
– die hätte die MVG ganz gerne – sieht 
 sogar vor, auch noch die Luisenstraße 
 „abzuhängen“ und, kommend von der Elisenstraße zu einer Sackgasse zu machen. 
Nachdem offensichtlich ernstlich geplant 
ist, den Bahnhofplatz „stillzulegen“, ergeben sich so in der Regel deutlich länger 
 zurückzulegende Fahrstrecken –auch und 
gerade zwischen nördlichen und südlichem 
Bahnhofsviertel – was natürlich extrem 
„umweltfreundlich“ ist. Ebenso wird sich 
der West-Ost-Verkehr an neue Verbindungen gewöhnen müssen. Die Paul-Heyse- 
Unterführung wird erheblich stärker frequentiert sein. Dazu ist an dieser Stelle 
vorgesehen auch noch dem Radverkehr 
mehr Platz einzuräumen. Das alles 
„schafft“ die Unterführung problemlos. 
Oder doch nicht? 
An zahllosen Stellen der Stadt wurde in 
den letzten Jahren der Straßenraum für die 
nun einmal vorhandenen und dummerweise 
von ihren Besitzern auch noch benutzten 
Fahrzeuge verschmälert. Die Stauanfälligkeit hat sich dadurch deutlich erhöht – 
weil eben bei weitem nicht so viele Einwohner wie angenommen diese Zwangsbeglückung zum Anlass nahmen, auf Bus, 
U-Bahn oder Tram umzusteigen. Warum 
auch? Busse und Tram stehen letztlich genauso im Stau und kommen nicht vorwärts. 
Wo ist da der Vorteil? Und die Leistungen 
der U-Bahn sind nicht wirklich viel besser. 
Der Autor – trotz seines Status als Taxiunternehmer – Inhaber einer MVV-Jahreskarte, weiß, wovon er schreibt. Etwa jede 
dritte U-Bahn-Fahrt macht Ärger aufgrund 
von Verspätungen oder Zugausfällen. Das 
kann man kurz und bündig zusammenfassen als „fahrplanmäßiges Versagen“ . 
Und die Erfahrungen teilt er nicht allein – 
auch seine Ehefrau kennt das – und die 
„fährt“ noch öfter – aus der Haut. Qualität 
geht anders – würden wir unseren Beruf 
so ausüben, die „Latte“ an Beschwerden 
wäre endlos.
Der Haken an der Sache oder: 
Mit der zweiten (Stammstrecke) 
fährt man besser
Nun wird es kompliziert. Denn die ganze 
Baumaßnahme steht und fällt mit dem Bau 
der 2. Stammstrecke. Erst wenn diese fertig 
ist, kann der Bahnhofsneubau begonnen 
werden. Anders sei das bautechnisch nicht 
möglich. So äußert sich jedenfalls die Bahn 
selbst. Und die sollte nun wirklich ein gesteigertes Eigeninteresse an einer Realisierung haben, schließlich bringt das ja nicht 
unerhebliches Mehr an Mieteinnahmen. 
Jetzt ist aber die 2. Strecke seit über 
20 Jahren auf dem Plan, ohne dass wirklich 
überzeugende Fortschritte zu verzeichnen 
wären. Es gibt zahllose Einwände und auch 
Klagen gegen dieses Projekt, da vielerorts 
Anwohner wie auch vom Bau betroffene 
Geschäftsleute Lärm, Staub und Einnahmeeinbußen befürchten. Aktuell baurechtlich 
genehmigt ist der Abschnitt HBF – Isar. 
Der Planfeststellungsbeschluss für den 
 Abschnitt Laim – Stachus erfolgte im Juni 
dieses Jahres. Der Beschluss für den dritten 
Abschnitt Isar – Leuchtenbergring steht 
noch aus. Sollte, was eher unwahrscheinlich ist, nunmehr alles programmgemäß 
verlaufen, könnte die Inbetriebnahme im 
Jahr 2025 erfolgen. Es scheint sinnvoll, 
auch diesen Termin mit Vorsicht zu 
 genießen.
Auf etwa zehn Kilometer Länge soll zwischen Laim und Ostbahnhof/Leuchtenbergring eine neue Strecke entstehen 
 (davon ca. 7,3 km als Tunnel). Aufgrund 
der Lage von querenden U-Bahnstrecken 
muss man dabei verhältnismäßig weit unter die Erde gehen (ca. 40 Meter). Vergleicht man das mit Alpentunnels, relativiert sich das aber deutlich und ist als 
ernsthaftes Gegenargument untauglich. Der 
Streckenverlauf ist nördlich der bisherigen 
Stammstrecke vorgesehen. Es sollen drei 
neue Haltepunkte entstehen: HBF, Marienhof und Ostbahnhof. Der Vorteil dieser 
Strecke liegt in einem deutlich verbesserten Zugangebot, sodass grundsätzlich ein 
15-Minuten-Takt denkbar ist. Das könnte 
tatsächlich den Vorteil haben, dass in größerer Zahl Umlandbewohner dauerhaft die

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S-Bahn benutzen und der Kfz-Verkehr weniger wird. Auch würde die Störanfälligkeit 
des bisherigen Systems erheblich verringert. Aber keine Angst vor Umsatzverlusten: erstens steigt die Bevölkerungszahl in 
München und Umgebung unverändert an 
und zweitens wird die S-Bahn oft genug 
ausfallen und damit immer wieder für Zusatzgeschäft für die Taxibranche sorgen. 
Auch hier ein Blick auf die Kosten. Ging 
man bei Beginn der realistisch umsetzbaren Planungen von etwa zwei Milliarden 
aus, so sind gegenwärtig 3,1 Milliarden 
Euro im Raume stehend – bei einer planmäßigen Inbetriebnahme des zweiten Tunnels in 2025. Diese tragen Bahn, Bund, 
Land und Stadt gemeinsam.
Hotel-Szene
Ebenso bunt und vielfältig wie das Leben 
und die Menschen rund um den Bahnhof 
stellt sich die Hotel-Szene dar. Und sie entwickelt sich immer weiter. Ein Zeichen für 
die Attraktivität der Bayern-Metropole, die 
mittlerweile über 13 Millionen Übernachtungsgäste zählt und damit deutschlandweit mit an der Spitzenposition liegt. Vom 
Luxushotel bis zur Jugendherberge ist im 
Viertel alles vertreten. Schiller-, Bayer-, 
Goethe,- Arnulf-, Hirten,- Schützen-, 
Schwanthalerstraße – hier reiht sich ein 
Hotel ans andere und für Gäst bleibt kein 
Wunsch offen.
Zukunft des Taxis
Ein Wunder ist geschehen: Diesmal wird 
das Taxi nicht von vornherein vergessen. Es 
sind tatsächlich Standplätze am Bahnhof 
vorgesehen. Und das Tollste: Wir sollen sowohl am Süd- wie am Nordbau näher ans 
Gebäude heranrücken dürfen. Dieses Glück 
lässt sich kaum in Worte fassen – zumal 
auch die Kapazitäten der Stände halbwegs 
bedarfsgerecht erscheinen. Jetzt müssen 
wir sie „nur“ noch wirklich bekommen – 
doch wie auch immer – zuerst muss der 
Bahnhof gebaut werden. 
Kuriosa rund um die Bahn 
und den Bahnhof 
➔ 1435 Millimeter ist die typische Regelspurbreite für die meisten europäischen 
 Eisenbahnen. Dieses eigenwillige Maß ist 
auf den Erfinder der Eisenbahn, den Engländer George Stephenson zurückzuführen. 
Er orientierte sich an den Radbreiten römischer Fuhrwerke und erweiterte diese erst 
auf heftiges Drängen geringfügig auf 4 Fuß 
8,5 Zoll. Das entspricht eben den heute immer noch gebräuchlichen 1.435 Millimetern.
➔ Die Redensart „Für mich das Gleiche in 
Grün“ soll aus der Anfangszeit des Bahnverkehrs stammen. Seinerzeit wurden Fahrkarten für einzelne Stecken nach Wagenklassen in verschiedenen Farben verkauft. 
Die erste Klasse hatte gelbe die zweite 
 grüne, die dritte braune Fahrkarten. Erwarb 
ein Fahrgast eine Karte erster Klasse für 
eine bestimmte Strecke, genügte es dem 
hinter ihm Wartenden für die gleiche Strecke, aber für die zweite Klasse zu sagen: 
„Für mich das Gleiche in grün“ . Hierzu ist 
anzumerken, dass die Ermittlung eines 
Fahrpreises auch damals schon nicht einfach war – eine Tradition, die sich beim 
Bahnfahren gehalten hat und auch in 
 früheren Zeiten die zweite Klasse schon 
die am häufigsten benutzte war.
➔ 24 Stunden hat ein Tag und wir zählen 
im Allgemeinen entsprechend durch. Verbindlich in Deutschland eingeführt hat 
 diese Art der Zählung die Deutsche Reichsbahn am 1. Mai 1927. Damit sollte die 
 Verwechslungsgefahr bei Zeitangaben vermieden werden. Bis dahin wurde der Tag 
allgemein in 2 mal 12 Stunden eigeteilt – 
mit dem Zusatz „vormittags“ bzw. „nachmittags“ . Die neue Zählweise brachte 
 Klarheit und erleichterte das Drucken von 
Fahrplänen. 
➔ Gleis 11: In München vor allem in den 
fünfziger Jahren und auch heute noch der 
Ort, von dem es nach Italien geht. Da sich 
damit für viele Menschen angenehme Urlaubserinnerungen verbinden, ist es auch 
heute noch ein besonderer Platz „unseres“ 
Hauptbahnhofes.
➔ Die Leuchtreklame der Grundig-„Sonne“ 
am westlichen Ende der Haupthalle war für 
viele in München ankommende Reisende 
das sichtbare Leuchtzeichen, am richtigen 
Ort angekommen zu sein. Jetzt war man 
wieder zu Hause. (WH)
Quellen: Das neue München – Nachdruck der 
Originalausgabe von 1946, K. Meitinger, neu 
hrsg. v. M. Pfeil, VolkVerlag 2014 – Ein Jahr
hundert wird mobil!, verschiedene Autoren – 
Buchen dorferVerlag 1994 – Das große Buch 
der Eisenbahn, M. Dostal – GeraMondVerlag 
2004 – Chronik der Eisenbahn, G. SiemHeel
Verlag, 2006 – Das große Buch der Reichs
bahnzeit, A. Knipping – GeraMondVerlag 
2004 – Der neue Hauptbahnhof und seine 
Vorplätze, Hrsg. LH München Referat für 
Stadtplanung und Bauordnung, Frisch
mannVerlag 2015 – Bauprojekt München 
Hauptbahnhof…, Hrsg. Deutsche Bahn und 
LH München 2015, Hallo Bahn, Hallo Stadt!, 
Altstadtfreunde München, Eigenverlag 2015 
– Initiative Münchner Architektur und Kultur, 
Dr. K. Hofmann, Eigenverlag 2015 – Süddeut
sche Zeitung Lokalteil München vom 6.3.15, 
19.8.15, 21.10.15 – Wikipedia, Stichwort 
„Hauptbahnhof München“ – 2. Stammstrecke 
 München, DBInternet Auftritt 2015
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DEZEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
 
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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ ABSPRUNG – Die – wie heißen sie eigentlich offiziell? – Stolperschwellen, Aufpflasterungen, Sprungschanzen oder oder 
(...) erfreuen uns schon seit Anfang der 
90er Jahre, als nämlich der damalige OB 
Georg Kronawitter die Grünen für eine 
Stadtratsmehrheit mit ins Boot holte. In 
der Tulbeck-, Isabella- oder Blutenburgstraße, um nur einige der möglichen Beispiele zu nennen, sind sie angesichts der 
dort gültigen Rechts-vor-Links-Regelungen 
und 30er- Zonen ohnehin ziemlich überflüssig. Das Abbremsen und Beschleunigen 
jeweils vor und nach den Verkehrshindernissen trägt aber sicherlich sehr zum 
Schutz der Anwohner vor Abgasen und 
 Verkehrslärm bei.
➔ BOULEVARD SONNENSTRASSE – Gebetsmühlenartig wird dieser von der Autohasserfraktion im Stadtrat gefordert, um 
den gestressten Stadtmenschen ein geruhsames Flanieren am Altstadtring zu ermöglichen. Dass auch Autofahrer, und insbesondere Berufskraftfahrer wie z. B. wir, 
ebenfalls zu den gestressten Stadtmenschen zählen, spielt hierbei wie immer keine Rolle. Wer zwar nicht in, aber in unmittelbarer Nähe zur Sonnenstraße im Grünen 
spazierengehen will, kann dies schon heute 
im Alten Botanischen Garten tun, entlang 
der Herzog-Wilhelm-Straße, im Nußbaumpark oder im Alten Südfriedhof zwischen 
Stephansbergl und Kapuzinerstraße. Und 
wer von den sieben (!) Fahrspuren zwischen der Tramhaltestelle am Sendlinger- 
Tor-Platz und unserem Sonnen-Waldbarth- 
Stand zwei Stück schmerzlos entfernen 
will, muss nur vom Anfang der Nußbaumstraße eine einspurige und ampelfreie Furt 
hinter dem Trambahnrondell mit einem 
 fetten Stoppschild und einem Zebrastreifen 
an der Einmündung zur Lindwurmstraße 
bauen, um selbst im Berufsverkehr eine 
für alle Verkehrsteilnehmer befriedigende 
Lösung zu haben. Das zweimalige Queren 
einer von vier (!) Linien befahrenen 
Tramstrecke auf vielleicht 80 Metern Entfernung entfiele ersatzlos. Aber das will 
man natürlich nicht haben. Wäre ja viel 
zu einfach. 
➔ ENDLOS – Vor gut zwei Jahren hat der 
Schreiber ausführlich über die ca. zehnwöchige Sperrung der Tierparkstraße (und 
damit der einzigen Isarquerung zwischen 
Grünwald und dem Mittleren Ring/Brudermühlbrücke) berichtet. Damals wurde 
 lediglich neuer Asphalt aufgebracht. Ungemein komplizierter gestaltet sich die 
Baustelle in der Thalkirchner Straße zwischen der Ehrengut- und Kapuzinerstraße, 
denn da müssen Wasserrohre ausgetauscht 
werden. Seit Mitte Oktober ist die Thalkirchner an genannter Stelle eine Einbahnstraße in stadteinwärtiger Richtung, was zu 
einer zusätzlichen Belastung der Kapuzinerstraße führt – welche bekanntlich auch erst 
auf je eine Fahrspur kastriert worden ist. 
Die Buslinie 62 (Richtung Rotkreuz-Platz) 
wird über die Tumblingerstraße umgeleitet; 
die Gelenkbusse stehen hier einträchtig mit 
den Viehlastern zum Schlachthof im Stau. 
Der Fahrplan des 62ers ist seither nur mehr 
eine unverbindliche Absichtserklärung. 
Zwei Wochen nach Beginn der halbseitigen 
Sperrung vor seiner Haustüre, genau am 
29. Oktober, hat der Schreiber als Fußgänger mal eine ausführliche Begehung „seiner“ Straße vorgenommen und folgendes 
vorgefunden: vor den Hausnummern 63–69 
wurde ein schmaler, höchstens einen Meter 
breiter Schacht im Bereich der bisherigen 
Parkspur ausgebaggert und der Aushub auf 
der gegenüberliegenden Parkspur abgelagert. Gegenüber der „Pigalle“ (Thalk. 23) 
und der Metzgerei Bauch lagern hübsche, 
in sattem blau gehaltene Rohre, die wohl 
irgendwann einmal im Untergrund verschwinden sollen. 
Mehr ist seither nicht geschehen. Ein ca. 
15 Meter langer und einen Meter breiter 
Schacht ist das einzige Ergebnis, das die 
bisher zweiwöchige Teilsperrung der Thalkirchner Straße hervorgebracht hat. Donnerwetter! Wenn die alten Ägypter in diesem Tempo gebaut hätten, wäre bei den 
Pyramiden bis heute noch nicht mal das 
Kellergeschoß fertig. Ach ja, die von der 
Tierparkstraße oder der Endlosbaustelle 
Wolfratshauser Str./Siemensallee bekannten 
Bagger und Mini-Raupen dürfen auch hier 
schon wieder Flugrost ansetzen. Vielleicht 
ist der aber auch nur aufgemalt und die 
Dinger sind in Wirklichkeit täuschend echte 
Styropor-Attrappen? Unser Reporter wird 
an der Sache dranbleiben – und dazu auch 
noch ausreichend Gelegenheit haben, denn 
das Ende der Bau-„Arbeiten“ (ha ha) hier 
wurde höchst unverbindlich für „Dezember 
2015“ angekündigt. Dabei hätte der Schreiber bald die noch endloseren Baustellen in 
der Schleißheimer Straße und am Ostfriedhof vergessen, welche uns bereits seit jeweils ca. einem halben Jahr erfreuen. Man 
hat sich schon so daran gewöhnt. Eines 
fernen Tages werden sie uns richtig fehlen! 
– Bei diesem Tempo hätten, um das vorige 
Bild erneut zu bemühen, die alten Ägypter 
für ihre Pyramiden bislang noch nicht einmal die Baugrube ausgehoben. 
➔ PILOT – War dieser Begriff früher nur 
für die Führer von Flugzeugen gebräuchlich, so wird er heute in geradezu inflationärer Weise auch auf Rennfahrer und zwischenzeitlich auf Autofahrer überhaupt 
angewendet. Wir Taxler sind also (meist) 
Heizölpiloten, und Schrotti wartet schon 
darauf, dass im Tölzer Tagblatt einst vermeldet wird, die 67-jährige Traktorpilotin 
Emmerenz Wurmbichler habe es bei 
25 km/h auf ihrem Feld beim Pflügen 
aus der Kurve getragen. Frage: was ist 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2015
UNTERHALTSAMES

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eigentlich, wenn z. B. Herr Vettel mal den 
Flugschein macht – ist er dann „Pilonaut“? 
➔ SELTSAM – Kürzlich stolperte der 
Schreiber als Taxibusfahrer über einen Auftrag „mit sperrigem Gepäck“, welches aus 
einem Sarg (!) bestand. Da nur ein Fahrgast mitfuhr, konnten die beiden hinteren 
Sitzreihen für das originalgroße Erdmöbel, 
welches noch keinen Endmieter beherbergte, problemlos umgelegt werden. Da jedoch 
– es war der 30. Oktober – der traditionsreiche, altbayerische Brauch der „Halloween“-Nacht bevorstand, erklärte sich dieser doch etwas ungewöhnliche Transport 
geradezu von selbst. Wer auch immer bei 
der lustigen Party am nächsten Abend das 
Gerät besteigen durfte – wir wollen für ihn 
hoffen, daß dabei keine Feuerbestattung 
nachvollzogen wurde.
➔ SPORT UTILITY VEHICLE – oder kurz 
„SUV“ nennen sich die atombombensicheren Amphibienpanzer, die wie rollende 
Wohnzimmerschränke auf überdimensionierten Reifen daherkommen und angesichts ihrer Masse jedenfalls mindestens 
300 PS brauchen - weil man doch auch mit 
dem tiefergelegten und heftig verspoilerten 
Fahranfänger-BMW mithalten will. Der 
spritsparende Allradantrieb gehört selbstverständlich dazu. Und mehr Pferdchen unter der Haube, als ein ganzer Gelenkbus auf 
die Straße bringt, sind im allgegenwärtigen 
Münchner Dauerstau schon wirklich das 
Mindeste! Ein frisch hier gelandetes Marsmännchen, welches die Erde bislang nur 
aus dem Teleskop kannte, muss zu der Erkenntnis gelangen, wir Deutschen seien ein 
Volk von Förstern und Bergbauern. Wobei 
in Bogenhausen, Grünwald oder Starnberg 
die Täler offensichtlich besonders tief und 
die Berge besonders dick verschneit sind. 
Na gut, vorm „Käfer“, „Dallmayr“ und anderen Ausgabestellen für Bedürftige ist die 
Parkplatzsituation vielleicht ein bisserl angespannt, und in handelsüblichen Tiefgaragen und Parkhäusern kommt man mit den 
Dingern kaum mehr um die Kurve. Hat man 
aber tatsächlich mal einen Stellplatz erreicht, muss wegen der Überbreite der mobilen Zweitvilla der Ausstieg aus selbiger 
ganz sportlich (siehe das „S“ in „SUV“) 
über das Schiebedach erfolgen. Ein bei der 
Luxus- Luxusversion geschickt integrierter 
Hebekran zur Evakuierung über das Dach 
scheitert freilich an der meist zu geringen 
Deckenhöhe der öffentlichen Parkgaragen. 
Lediglich bei Freiluftparkplätzen, z. B. in 
der zweiten Reihe an der Maximilianstraße, 
könnte er zum Einsatz kommen, wobei aber 
tunlichst auf die Trambahn-Oberleitung zu 
achten wäre. Die schicke Zweithaarfrisur 
des Fahrers könnte sonst mitsamt ihrem 
Besitzer alsbald in eine Erdumlaufbahn 
 eintreten. 
➔ ZUKUNFT – Da sich der Schreiber heute 
schon mit den ca. 5.000 Jahre alten Pyramiden beschäftigt hat, will er dafür jetzt in 
die Zukunft blicken. Allerdings nur, sagen 
wir mal, 100 Jahre. Was wird im Jahre 2115 
los sein? Infolge der Erderwärmung ist der 
Meeresspiegel so gestiegen, dass weltweit 
Hafenstädte wie New York, Hamburg oder 
London abgesoffen sind. Sämtliche Küstenbereiche der Erde sind unbewohnbar geworden. Syrien, Afghanistan, Bayern und andere wilde Bergregionen können sich vor 
Flüchtlingen nicht mehr retten; der bayerische Ministerpräsident Hüsseyn Sehüfoglu 
erwägt bereits, seinen Amtssitz in Altötting mittels einer – sicherheitshalber 
auch wasserdichten – Mauer vom Umland 
abzuschotten. 
In den USA haben sich 90 Prozent der 
 Bevölkerung gegenseitig erschossen. Die 
lustigen Spiele der Dreijährigen mit scharfen Sturmgewehren und MGs in den Kindergärten haben dazu beigetragen, daß seit 
mehreren Jahren kein Kind mehr das Einschulungsalter erreicht hat. Die NRA (amerik. Waffenlobby) führt dies auf zu geringe 
Waffenkenntnisse zurück und erwägt deshalb bereits, zusammen mit der Schwangerschaftsgymnastik pränatale Schießübungen 
im Mutterleib gesetzlich vorschreiben zu 
lassen. Die Zahl der Mehrlingsgeburten 
dürfte infolge dessen freilich drastisch 
 zurückgehen. Da ein weiterer Teil der 
US-amerikanischen Bevölkerung beim Aufdrehen des Wasserhahnes einer Gasexplosion zum Opfer gefallen ist, sollte das Land 
nunmehr an die Indianer zurückgegeben 
werden. Diese haben allerdings die Annahme verweigert. 
Queen Elisabeth II. von England soll nach 
unbestätigten Angaben ihres 38. Fitnesstrainers ernsthaft erwägen, nach ihrem 
170. Thronjubiläum zurückzutreten. Die 
Päpstin erwägt, wegen des kirchlichen 
Nachwuchsmangels doch wieder Männer 
zum Priesteramt zuzulassen und den Zölibat durch eine Heiratspflicht zu ersetzen. 
Außerdem, so Franziska III., wüssten ihre 
Angestellten dann endlich, wovon sie seit 
Jahrhunderten nur redeten. 
Die Grünen im Münchner Stadtrat bringen 
einen Antrag ein, die Erfindung des Rades 
für rechtswidrig zu erklären und aus den 
Geschichtsbüchern streichen zu lassen. Bei 
den letzten zwölf im Stadtgebiet zugelassenen Autos sollten statt Rädern Würfel 
montiert werden, um das Durchschnittstempo von dann 3 m/h auf ein erträgliches 
Maß zu reduzieren. Fahrräder sollen von 
dieser Regelung ausgenommen werden, da 
sie aufgrund ihrer Art der Kraftübertragung 
von den Pedalen zum Hinterrad ohnehin zu 
den Kettenfahrzeugen zu rechnen seien. 
Der Bau des Berliner Großflughafens BER 
und die Gleisbauarbeiten am Münchner 
Ostfriedhof stehen unmittelbar vor ihrer 
Beendigung. Allerdings nur wegen des 
 nahenden Winters. So, Kolleginnen und 
Kollegen, wer das jetzt alles nicht glauben 
will, sei vorgewarnt: in hundert Jahren 
sprechen wir uns wieder! (MS)
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dass München einmal der kälteste Punkt Europas war?
Anfang 1956 zog nach einem milden Dezember eine extreme 
Kältewelle durch Europa. Schneeverwehungen an der Riviera, 
ein meterdicker Eispanzer in Athen, der Rhein war von Bingen 
bis Oberwesel restlos zugefroren. Zwischen Januar und Februar 
forderte der Kälteeinbruch mehr als 200 Todesopfer in Mitteleuropa. 
In der Nacht vom 11. Februar 1956 wurden im Münchner Stadtteil Nymphenburg 29 Grad unter Null gemessen, der kälteste 
Punkt Europas an diesem Tag. Übrigens wurde am gleichen Tag 
im Bundesgesetzblatt die erste Verordnung zur Führung eines 
Fahrtenbuches (Schichtenbuch) ausgegeben. Nur ein Schelm, 
wer hier an einen Zusammenhang mit den frostigen Temperaturen denkt? (FK)
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das Jahr nun langsam aus. Aber wie immer handelt es sich nur 
um eine kurze Verschnaufpause. Im Frühjahr 2016 geht es 
schon wieder mit grandiosen Messen weiter. Das Jahr startet 
mit der ISPO MUNICH 2016. 
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24.–27. Januar 2016, So–Di 9–18, Mi 9–17 Uhr
Messe München, A1-A6, B1-B6, C1-C4
In München findet seit 1970 einmal im Jahr die ISPO MUNICH 
Ende Januar/Anfang Februar auf dem Gelände der Messe München statt. Sie ist die weltgrößte Fachmesse für Sportartikel 
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Auf der ISPO MUNICH präsentieren über 2.400 internationale 
Aussteller mehr als 81.000 Besuchern aus über 109 Ländern das 
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eine ganze Halle füllen.
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➔ AUSBLICK AUF JANUAR 2016

Seite 24

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➔ MAXIMILIANSTRASSE
istockphoto
noch deutlich erkennt, beispielsweise an 
den Einmündungen der Alfons-Goppel-, 
Adelgunden- und Sankt-Anna-Straße. Die 
Maximilianstraße verlief direkt nördlich an 
die mittelalterlichen Stadtbefestigungen 
anschließend, die zu jener Zeit gerade 
 abgebrochen wurden. Die Benennungen 
Am Kosttor, Falkenturm- und Neuturmstraße erinnern heute noch daran.
Architektur und Anlage
Friedrich Bürklein entwarf die Maximilianstraße aus einem Guss. Sämtliche Gebäude 
links und rechts der Straße sind im selben 
Stil gehalten, einer eigentümlichen Mischung aus Neugotik und Renaissance, die 
ursprünglich aus dem späten Mittelalter 
beziehungsweise dem 16. Jahrhundert 
stammen. Ein weiteres typisches Gebäude 
von Bürklein hat sich auch noch an der 
Sonnenstraße 26 erhalten, nämlich das 
ehemalige Postscheckamt und jetziger Teil 
der Isarklinik. Damals stieß dieser Baustil 
auf viel Kritik, weil er alt und neu gleichzeitig war. Da aber der Bauherr König Maximilian II. (1811–1864, König 1848–1864) 
von seinem Architekten und dessen Produkten überzeugt war, blieb die Kritik in 
jenen vordemokratischen Zeiten ohne Wirkung, so dass München nun eine städtebaulich einzigartige Prachtstraße besitzt. 
Die Straßenbauarbeiten wurden von dem 
Ingenieur Arnold von Zenetti (1824–1891, 
Zenettistraße von 1893) geleitet, während 
Carl von Effner (1831–1884, Effnerstraße 
von 1907, Effnerplatz von 1931) für die 
Bepflanzung verantwortlich zeichnete. 
Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges kreuzt seit den 1960er Jahren die 
Trasse des Altstadtringes die Maximilianstraße und dafür wurden die angrenzenden 
Ruinen abgetragen. Diese Lücke im Gesamtbild verschwand Ende der 1980er 
 Jahre durch Neubauten im traditionellen 
Bürklein-Stil.
Namensgebung
Ebenso wie sein Vorgänger Ludwig I. 
(1786–1868), der seine Prachtstraße im 
Jahr 1822 nach sich selbst zu benennen 
geruhte, ließ es auch Maximilian II. an 
 Unbescheidenheit nicht mangeln. Am 
3. November 1858 befahl er die Benennung 
der im Bau befindlichen Achse nach seiner 
eigenen Durchlaucht. Später – im Jahr 
1867 – kam links der Isar noch die Äußere 
Maximilianstraße hinzu, die aus praktischen Erwägungen 1956 zur Max-Planck-
Straße wurde.
Adressen und Denkmäler
Wichtige Adressen an der Maximilianstraße 
sind das Hotel Vier Jahreszeiten (Haus 
Nummer 17), Münchner Kammerspiele (26), 
Regierung von Oberbayern (39), Museum 
Fünf Kontinente (früher Staatliches 
Museum für Völkerkunde, 42) sowie das 
GOP Varieté-Theater (47). Im platzartigen 
Die Maximilianstraße ist eine der vier Prachtstraßen Münchens, die während des Königreiches Bayern (1806–1918) angelegt wurden. 
Sie entstand von 1853 bis 1865 in nur zwölf Jahren nach Plänen des Architekten Friedrich Bürklein (1813–1872), zu dessen Ehrung 1888 
die recht unscheinbare Bürkleinstraße gleich nördlich im Schatten der repräsentativen Bebauung der Maximilianstraße benannt wurde.
Bauliche Situation 
Hinter dem Bau der Maximilianstraße stand 
die Absicht, das Grün der Isarauen mittels 
einer platzartigen Erweiterung näher an die 
heutige Altstadt zu ziehen. Gleichzeitig 
sollte das nur ein Jahr später eingemeindete Dorf Haidhausen an die Stadt angebunden werden, von dem aus die Fernstraße 
nach Wien verlief, damals die Äußere Wiener Straße, seit 1956 Einsteinstraße. Zu 
Beginn der Planungen und bei Baubeginn 
lag dazwischen allerdings das sumpfige, 
erst spärlich mit niedrigen Behausungen 
besiedelte Lehel mit seinen Wasserläufen 
und Mühlen. Die Isar selbst war damals 
noch ein gefährlicher Wildfluss, dessen Fluten je nach Wasserstand einmal hier und 
einmal dort verliefen. Erst seit ungefähr 
1860 begann die Regulierung der Isar, in 
deren Gefolge ihr Wasserpegel infolge der 
erhöhten Fließgeschwindigkeit auf das 
heutige Niveau acht Meter unter dem städtischen Normalnull sank. Um die Trasse 
der Maximilianstraße und ihrer geplanten 
Randgebäude aus der Feuchtigkeit hervorzuheben, musste diese aufgeschüttet werden, was man an manchen Stellen heute 
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Seite 25

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östlichen Teil der Straße findet man die 
Statuen berühmter Männer, nämlich von 
General Bernhard Erasmus Graf von Deroy, 
Sir Benjamin Thompson Graf von Rumford, 
Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling und 
Joseph von Fraunhofer, alle von ihnen auf 
Straßenschildern verewigt. Nicht vergessen 
werden darf natürlich das Max-II-Denkmal, 
das unserem nahen Taxistand seinen Namen gegeben hat. Errichtet 1865, also ein 
Jahr nach seinem Tod, steht der König majestätisch, überlebensgroß und dazu noch 
etliche Meter über Seinen Untertanen und 
schaut zu deren Stadt hin, damit dort alles 
seine herrschaftliche Ordnung hat und auch 
in der Zukunft behält.
Maximiliansbrücke und 
Maximilianeum
Wie die Straße selbst, sind die Brücke und 
das Maximilianeum nach dem König benannt. Die Brücke überspannt den Auer 
Mühlbach und die Isar, wobei sie die 
 Praterinsel sozusagen zu Hilfe nimmt. Errichtet in den Jahren 1857 bis 1863 und 
errichtet nach Plänen von Arnold Zenetti, 
steht sie seit 1989 unter Denkmalschutz 
und verbindet die Maximilianstraße mit 
dem Maximilianeum. Dieses steht erhöht 
am Hochufer der Isar und stellt den unübersehbaren optischen Abschluss der 
 Straße dar. Es entstand von 1857 bis 1874 
nach Plänen von Friedrich Bürklein, fügt 
sich also architektonisch nahtlos in die 
seitliche Bebauung der Maximilianstraße 
ein. Sein ursprünglicher und immer noch 
aktueller Zweck ist die Unterbringung besonders qualifizierter bayerischer Schüler 
und seit 1980 auch Schülerinnen für ihr 
Studium in München. Seit 1949 ist das 
 Maximilianeum gleichzeitig Sitz des Bayerischen Landtages.
Luxusmeile
Der westliche, stadtnahe Teil der Maximilianstraße hat sich seit den 1970er Jahren 
den Ruf einer mondänen und exklusiven 
Einkaufsmeile erworben. Sämtliche Münchner Geschäfte sind inzwischen verschwunden und es haben sich die Niederlassungen 
internationaler Luxusketten ausgebreitet, 
beispielsweise der Laden von Rudolph 
 Moshammer (1940–2005) an der Hausnummer 14, der nach dem trostlosen, 
 gewaltsamen und einsamen Tod seines 
 Besitzers den Betrieb einstellte. Dies steht 
stellvertretend dafür, dass an der Maximilianstraße nicht alles Gold ist, was glänzt, 
wie der häufige Mieterwechsel zeigt, oft 
angekündigt mit den edel klingen sollenden Worten „Coming soon“ . Die Zahl der 
kaufkräftigen russischen Touristen und 
 insbesondere Touristinnen geht infolge 
der Weltpolitik zurück, dafür nehmen die 
arabischen Besucher zu. Und die sollen 
sich angeblich vermehrt von der Maximilianstraße abwenden und verstärkt in der 
Fußgängerzone konsumieren. Aber das 
soll nicht unser Problem sein. (BW)
DEZEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
 
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Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
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Seite 26

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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2015
 
Christkindlmarkt am Marienplatz
27.11.2015 bis 24.12.2015 
Mo – Sa 10–21 Uhr , So 10–20 Uhr, 
24.12.2015, 10–14 Uhr, Marienplatz
Tollwood – Das Winterfestival
24.11.2015 bis 31.12.2015, 
Markt der Ideen bis 23.12.2015
Mo – Fr 14–1 Uhr, Sa + So 11–1 Uhr
Theresienwiese
Weihnachtsmarkt am Sendlinger Tor
26.11.2015 bis 23.12.2015
tägl. 10.30–21 Uhr 
Sendlinger-Tor-Platz
Schwabinger Weihnachtsmarkt
27.11.2015 bis 23.12.2015
Mo – Fr 12–20.30 Uhr, Sa + So 11–20.30 Uhr 
Forum Münchner Freiheit
Sendlinger Christkindlmarkt
27.11.2015 bis 23.12.2015
So – Do 11–20.30 Uhr, Fr + Sa 11–21.30 Uhr
Bürgerbegegnungsfläche Am Harras
Haidhauser Weihnachtsmarkt
26.11.2015 bis 24.12.2015
So – Mi 11–20.30 Uhr, Do – Sa 11–21 Uhr
24.12.2015, 10–14 Uhr
Weißenburger Platz
Neuhauser Weihnachtsmarkt
27.11.2015 bis 23.12.2015
tägl. 11–20.30 Uhr
Rotkreuzplatz
Truderinger Christkindlmarkt
28.11.2015 bis 29.11.2015
nur Sa + So 10–18 Uhr
Kulturzentrum Trudering
Christkindlmarkt Feldmoching
12.11.2015 bis 13.12.2015
Sa 12.30–18 Uhr, So 11–18 Uhr
Mehrzweckhalle, Georg-Zech-Allee
Pasinger Christkindlmarkt
28.11.2015 bis 20.12.2015
nur Sa + So 13–19.30 Uhr
Schererplatz (vor der Kirche Maria Schutz)
Christkindlmarkt am Mangfallplatz
27.11.2015 bis 29.11.2015
Fr 16–21 Uhr, Sa 11–21 Uhr, So 11–20 Uhr
Mangfallplatz
Bogenhausener Weihnachtszauberwald
23.11.2015 bis 23.12.2015
tägl. 11–20 Uhr
Rosenkavaliersplatz
Weihnachtsmarkt 
am Chinesischen Turm
27.11.2015 bis 23.12.2015
Mo–Fr 12–20.30 Uhr, Sa + So 11–20.30 Uhr
Biergarten Chinesischen Turm
STADT-INFO
➔ JINGLE BELLS, JINGLE BELLS ...
Weihnachtsmärkte in München
Die Weihnachtsmärkte gehen zurück auf spätmittelalterliche Verkaufsmessen, die zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit boten, 
sich mit Fleisch und winterlichem Bedarf einzudecken. Ab dem 14. Jahrhundert durften auch Handwerker wie Spielzeugmacher, Korbflechter oder Zuckerbäcker ihre Verkaufsstände errichten. Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählen Weihnachtsmärkte zu einem 
festen Element in der Adventzeit. Dampfender Glühwein und der Duft von Zimt und Nelken lässt bis heute nicht nur die Kinderaugen 
glänzen. Das Angebot der Märkte umfasst zwischenzeitlich Christbaumschmuck und Holzspielwaren, Weihnachtskrippen und Zwetschgenmanderl, Strickwaren, Pelzwaren, Kerzen, Keramik, Seifen oder Backformen. Für das leibliche Wohl gibt es neben dem klassischen 
Glühwein auch Honig, Met und Früchtebrot, aber auch Bratwurst- und Leberkässemmeln. Ein Besuch auf einem Weihnachtsmarkt mit all 
den unterschiedlichen Genüssen lohnt sich also immer. (FK)
Weihnachtlicher Mittelaltermarkt
25.11.2015 bis 23.12.2015
tägl. 11–20 Uhr
Wittelsbacher Platz
Weihnachtsdorf im Kaiserhof 
der Residenz
23.11.2015 bis 22.12.2015
tägl. 11–21 Uhr, 22.12. bis 20 Uhr
Münchner Residenz
Pink Christmas 
Schwuler Christkindlmarkt
27.11.2015 bis 23.12.2015
Mo–Fr 16–22 Uhr, Sa + So 12–22 Uhr
Stephansplatz
Wintermarkt am Flughafen
22.11.2015 bis 28.12.2015
tägl. 11–21 Uhr
Munich Airport Center
Blutenburger Weihnacht
3.12.2015 bis 6.12.2015
Do 16–19.30 Uhr, Fr 13–19.30 Uhr
Sa + So 11–19.30 Uhr
Schlosshof Blutenburg

Seite 27

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DEZEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
 
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Frau Birgit Heller, Telefon: (089) 21 61- 877
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
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Die Kultfabrik macht Platz, das Werksviertel kommt
Nach 13 Jahren verabschiedet sich die Kultfabrik in der Silvesternacht 2015/16 mit einem letzten großen Knall. Danach ist die Zeit 
der Zwischennutzung des Geländes hinter dem Ostbahnhof vorbei 
und die Kultfabrik macht Platz für das Werksviertel, das mit einem 
in München vollkommen neuen Konzept für Wohnen, Leben, Arbeiten, Entertainment, Kunst, Gastronomie und Nightlife aufwartet.
Mit der Eröffnung des WERK 3 im April 2016 erfolgt der nächste 
große Schritt, die Vision eines einzigartigen neuen Stadtquartiers 
in München zu verwirklichen. Das WERK 3 ist das erste der 
 ehemaligen Industriegebäude auf dem Gelände, das in einer fast 
2-jährigen Bauzeit aufwändig komplett modernisiert und erweitert 
wurde. Nun ist das imposante Gebäude das Herzstück des neuen 
Werksviertels. Mit seinen attraktiven Loft- und Galerie-Büros, den 
Künstler-Ateliers nebst Ausstellungshalle, neuen Flagship-Stores, 
dem innovativen Foodcourt, dem großzügigen Dachgarten sowie 
frischen Restaurant- und Nightlife-Angeboten steht das WERK 3 
sinnbildlich für den Mix, der das Werksviertel-Konzept in München 
einzigartig macht. 
In den kommenden Jahren werden weitere WERKE sowie (Hotel-)
Neubauten folgen, um Kreativität, Gastronomie, Musik, Unterhaltung, Kultur und Tourismus in einer vollkommen neuen Art und 
Weise miteinander zu verzahnen. Eine neue Kultfabrik mit einem 
Zaun drum herum wird es daher im Werksviertel nicht geben. 
Clubs, Bars, Cafés und Restaurants sowie Konzert- und Ausstellungshallen dagegen schon. Allerdings als organischer Bestandteil 
des neuen Stadtquartiers. Es entsteht ein zentraler Platz, an dem 
sich tagsüber Familien und Kinder tummeln werden und die Mitarbeiter der umliegenden Büros ihre Pause genießen oder in den 
angrenzenden Restaurants und Cafés eine Stärkung zu sich nehmen. Abends öffnet sich der Platz mit seinen angrenzenden Clubs 
und Restaurants sowie den Konzerthallen für Nachtschwärmer 
oder lockt mit Open-Air-Events für bis zu 5.000 Besucher. 
Um den Werksviertelplatz sind neben Einzelhandelsflächen und 
 Büros auch Künstlerateliers und Proberäume für Musiker geplant 
sowie sechs Live-Bühnen, auf denen sich die Bands präsentieren 
können. Bestehende und in dieser Größenordnung in München 
einzigartige Eventlocations wie die Tonhalle, das Technikum oder 
die NachtKantine mit bis zu 25.000 Besuchern im Monat sind in 
das neue lebendige Stadtviertelkonzept integriert. Ein neuer Foodcourt wartet mit spannenden Gastro-Konzepten abseits bekannter 
Filialisten auf. Zusammen ergibt all das einen Kultur-, Freizeitund Entertainment-Mix, wie es ihn in München bisher nicht gegeben hat. Und so ist die Aussicht auf die Zukunft des Werksviertels 
auch der Grund dafür, dass sich in die Abschiedspartys, die in den 
kommenden Wochen in der Kultfabrik gefeiert werden, jede Menge 
Vorfreude auf die neue Zeit im Werksviertel mischt.
(Quelle: OTEC GmbH & Co. KG)
STADT-INFO
 
➔ NACH 13 JAHREN

Seite 28

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➔ VERANSTALTUNGSKALENDER DEZEMBER 2015
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Dienstag, 01. Dezember
 ➔ 18.15 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Adventliche Orgelmusik
 ➔ 19.00 Uhr, Zenith, Nightwish
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Onegin
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Stardust
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
John Allen & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Morgen komme Salut Salon!
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Ostwind
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Sasha – The One
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Sax4quattro
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Short Cuts
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Unsere Lieblinge
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Hans Arndt
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Adicts
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Erika Stucky – Spidergirl
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Jonas Hellborg & Gerry Brown
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Just Friends
Mittwoch, 02. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Die Walküre
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Klasse Steirische 
Harmonika Alexander Maurer
 ➔ 18.30 Uhr, Alte Pinakothek, 
MIK – Musik im Kunstareal 
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Rh[e]in Klang Fluss
 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
Gerhard Polt
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Das Duell
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Fil
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven 
– Klavierkonzerte Nr. 1 & 3
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Originale
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Soilwork + Vektor
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vektor
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Wiener Sängerknaben
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
wohnen. unter glas
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Albare – Only Human
 ➔ 21.00 Uhr, Rote Sonne, Marbert Rocel
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Pretty Things
Donnerstag, 03. Dezember
 ➔ 18.00 Uhr, i-camp / Neues Theater 
München, Kolping – Eine Weihnachtsgeschichte
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 19.00 Uhr, Augustinum München- 
Nord, Pianistenclub Konzert zur 
Adventszeit
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Der feurige Engel
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
California Suite
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Cecilia Bartoli, 
Mezzosopran & Rolando Villazón, 
Tenor
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Das Duell
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Die 
bitteren Tränen der Petra von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Honky Tonk Five
 ➔ 20.00 Uhr, St. Michael, 
Michaelskonzert im Advent
 ➔ 20.00 Uhr, Pepper, 
Murder's in the Heir
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, Originale
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Past is present
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Saltatio Mortis
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
wohnen. unter glas
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Stephan Zinner
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Fehlfarben
Freitag, 04. Dezember
 ➔ 14.30 Uhr, Gasteig, Der Nussknacker
 ➔ 17.30 Uhr, GOP, Stardust
 ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, Der 
Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
 ➔ 19.30 Uhr, i-camp / Neues Theater 
München, Kolping – Eine Weihnachtsgeschichte
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Onegin
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Alfons
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, Das Duell
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Die 
bitteren Tränen der Petra von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven 
– Klavierkonzerte Nr. 2 & 4
 ➔ 20.00 Uhr, Pepper, 
Murder's in the Heir
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Oh Mama!
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Past is present
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Timi Hendrix
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Unaussprechbarlich
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 20.30 Uhr, FestSpielHaus, 
Im Schatten der Vergangenheit – 
Tote schweigen nicht
 ➔ 20.30 Uhr, Residenztheater, 
Michele singt, Paolo Conte nicht
 ➔ 23.00 Uhr, Rote Sonne, Dave Clarke
Samstag, 05. Dezember
 ➔ 14.30 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Die Walküre
 ➔ 16.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Duo Proserpina 
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Adventsingen 
 ➔ 17.30 Uhr, GOP, Stardust
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, St. Markus, 
Lateinamerikanische Weihnacht
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Punchfest 2015
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, Der 
Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Präsidentinnen
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Glow! Box BRD
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Brothers in Arms
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Charlie Chaplin – Modern Times
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
München Tokyo
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Oh Mama!
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Sepp Schauer
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Titanic-BoyGroup
 ➔ 20.00 Uhr, Mohr Villa Freimann, 
Unplugged Rock and Ballads
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, ZEP
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Deine Lakaien
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Die Original Bauernsfünfer
 ➔ 22.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Wuss Royale
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Eisbach Callin’
Sonntag, 06. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Feierwerk, Early Sunday 
Morning – Das musikalische Frühstück 
für die ganze Familie
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Candide
 ➔ 14.30 Uhr, GOP, Stardust
 ➔ 14.30 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven 
– Klavierkonzert Nr. 5
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Adventsingen 
 ➔ 17.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 17.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, F. Mendelssohn 
Bartholdy – Paulus
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Sepp Schauer
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Das goldene Vlies
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Der feurige Engel
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Götz Frittrang
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
The Dark Ages
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Avi 
Avital, Mandoline & Musici di Roma
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Deutschland von oben
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Martin Zingsheim
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Porter's Kitchen
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Tremonti
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Walter Trout
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Avec Le Soleil 
Sortant De Sa Bouche
Montag, 07. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Münchner 
Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Frank Grischek
 ➔ 20.00 Uhr, Versicherungskammer- 
Kulturstiftung, Musik-Forum München 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Mutter Courage und ihre 
Kinder
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
alph Ruthe
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Someday Jacob
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Agent Fresco
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Honne
Dienstag, 08. Dezember
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Ralph Ruthe
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Tiziano Ferro
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Yesterday you said 
tomorrow
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Periphery
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Taymir
 ➔ 22.15 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
Mittwoch, 09. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 18.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Antonius und Cleopatra
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Der feurige Engel
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Glow! Box BRD
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, The Browning
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Lord of 
the Dance – Dangerous Games
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Vlado Grizelj Trio
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Yossi Sassi
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Queen Kwong
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Wanda
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, 
Crippled Black Phoenix
Donnerstag, 10. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 13.30 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker Öffentliche 
Generalprobe
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Das goldene Vlies
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
26. Jazzfest München
 ➔ 20.00 Uhr, Probenhaus, Ballett extra
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Die Gerechten
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Episode #2 – True Blood
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Hasemanns Töchter – Warten
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Huckleberry Five
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Oh Mama!
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Quadro Nuevo
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Theopanu oder Die unsichtbare Hand
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Vivaldi
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Warum läuft Herr R. 
Amok?
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Maxïmo Park
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Templeton Pek
Freitag, 11. Dezember
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Dancer in the Dark
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.30 Uhr, St. Michael, 
Adventskonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Emergenza
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Onegin
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Schuld und Sühne
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
26. Jazzfest München
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Horst Schroth
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2015
SERVICE

Seite 29

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➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Night of the Proms 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Oh Mama!
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Theopanu oder Die unsichtbare Hand
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Beier & Zauner
 ➔ 20.30 Uhr, FestSpielHaus, 
Knochenfinger
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Krautschädel
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Exclusive
 ➔ 22.00 Uhr, Backstage, Musically Mad
Samstag, 12. Dezember
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Der feurige Engel
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das 
Handbuch für den Neustart der Welt
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Die Entdeckung der Langsamkeit
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
26. Jazzfest München
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Stein
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Die Gerechten
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Horst Schroth
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Night of the Proms 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Weihnachten mit 
Blechschaden und Christian Ude
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Beier & Zauner
 ➔ 22.30 Uhr, Feierwerk, 
Sacred Bones Party
Sonntag, 13. Dezember
 ➔ 17.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Kammerorchester des Bayerischen 
Rundfunks – 3. Konzert
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Abonnementkonzert
 ➔ 14.30 Uhr, Gasteig, Hänsel und Gretel
 ➔ 14.30 Uhr, Hofspielhaus, Schwestern
 ➔ 15.00 Uhr, Olympiahalle, 
Night of the Proms 2015
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 16.00 Uhr, St. Peter (Alter Peter), 
Adventskonzert
 ➔ 18.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Gitarrenkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Weihnachten mit Marianne 
Sägebrecht & den Saitenspringern
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Das 
Handbuch für den Neustart der Welt
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Weihnachten mit German Brass
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
An Evening with John Garcia
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Dachschrägen meets Impro Goes 
Loose
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
HG. Butzko
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Sierra Kidd
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Jazzmin & Band
 ➔ 21.00 Uhr, Theaterfabrik, 
The Maccabees
Montag, 14. Dezember
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker 1. Jugendkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sein oder Nichtsein
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, theater … und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Günter Grünwald
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Sylvan + Phi
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Weihnachten mit Senta Berger & 
Bachorchester Leipzig
Dienstag, 15. Dezember
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 18.15 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Adventliche Orgelmusik
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Ich Ich Ich
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Barocke Weihnacht
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Cesar Millan
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Curse
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Gorgoroth + Kampfar + Gehenna
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Kein Applaus für Scheiße
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Siyou'n'Hell
Mittwoch, 16. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Götterdämmerung
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, *Nichts von euch auf 
Erden
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Angelo Branduardi, Gesang & Violine 
und Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Pepper, 
Die Farbe des Lebens
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
ie Netzwelt
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Ekzem Homo
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Florence + The Machine
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Kein Applaus für Scheiße
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, London 
Philharmonic Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Philipp Stauber Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Swallow The Sun
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Weihnachtskonzert der Volksmusikklassen
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Brian Lopez & Gabriel Sullivan
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Tüsn
Donnerstag, 17. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, *Der Spieler
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Stiller
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Bülent Ceylan
 ➔ 20.00 Uhr, Pepper, 
Die Farbe des Lebens
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Netzwelt
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Katzenjammer
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Mathias Kellner
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
One Ok Rock
 ➔ 20.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Ottfried Fischer & die 
Heimatlosen
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
In München nix los!
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
… efa
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Lisa Wahlandt – Home for Christmas
Freitag, 18. Dezember
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Schwanensee
 ➔ 16.30 Uhr, Volkstheater, Krippenspiel 
– Ein Stern ist aufgegangen
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Kleine Unglücksfälle
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Drei Schwestern
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
California Suite
 ➔ 20.00 Uhr, Pepper, 
Die Farbe des Lebens
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
LuK – LudwigUndKunst
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Mario Barth
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Theopanu oder Die unsichtbare Hand
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Vive le Baroque – Weihnachtliches 
Musikfest
 ➔ 20.30 Uhr, FestSpielHaus, 
Knochenfinger
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, 
Ohrbooten + Tanga Elektra
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Young Chinese Dogs & Guests
 ➔ 23.00 Uhr, Rote Sonne, Extrawelt
Samstag, 19. Dezember
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Der Nussknacker
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Götterdämmerung
 ➔ 18.30 Uhr, Zenith, Kollegah
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Antonius 
und Cleopatra
 ➔ 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Kleine Unglücksfälle
 ➔ 19.30 Uhr, Theater in der Au, Der 
Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Original 
Salzburger Advent
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Philoktet
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Beier & Zauner
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christian Springer
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
DEZEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

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➔ 20.00 Uhr, Pepper, 
Die Farbe des Lebens
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Killerpilze
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kofelgschroa
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Mario Barth
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Merry Jazzmas!
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, O Magnum Mysterium
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 
Riddim Residance
 ➔ 23.00 Uhr, Backstage, 
X-Mas Special mit Manu + Oh Girl!
Sonntag, 20. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Matinée der 
Heinz Bosl-Stiftung / Junior Company
 ➔ 11.00 Uhr, Backstage, Metalbörse
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Regensburger Domspatzen
 ➔ 12.00 Uhr, Rationaltheater, 
Max Uthoff
 ➔ 12.00 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, O Magnum Mysterium
 ➔ 16.00 Uhr, Pfarrei St. Stephan, 
Adventliche Stunde mit Musik 
und Text
 ➔ 16.00 Uhr, St. Joseph, 
Junge Chöre München – 
Festliches Weihnachtskonzert
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Weihnachtskonzert – Rudi Zapf & Freunde
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, *Der Spieler
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Nichts von euch auf Erden
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Untergang des Hauses Usher
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
J. S. Bach – Weihnachtsoratorium
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, In the Night / 
Ballett von Aszure Barton / 
Sinfonie in C
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Beier & Zauner
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Marty and his Rockin’ Comets
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Merry Jazzmas!
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Olexesh
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Pur
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor
Montag, 21. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Bunbury oder Von der Notwendigkeit, 
ernst zu sein
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Opening Night – Alles über Laura
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Lars Reichow
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 3, Susn
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Astor
Dienstag, 22. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 18.15 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Adventliche Orgelmusik
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, *Nichts von euch auf 
Erden
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Das goldene Vlies
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, In the Night / 
Ballett von Aszure Barton / 
Sinfonie in C
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Opening Night – Alles über Laura
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Julia Fischer, 
Bamberger Symphoniker, 
Jonathan Nott
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Lars Reichow
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Peaches Christ Superstar
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Peter & The Test Tube Babies
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Hasemanns Töchter
Mittwoch, 23. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, 
Südtiroler Weihnacht
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Bach: 
Weihnachtsoratorium
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Bunbury oder Von der Notwendigkeit, 
ernst zu sein
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Peaches Christ Superstar
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
String of Pearls
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Entartet Weihnachtsfest
Donnerstag, 24. Dezember
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
Festliche Musik zum Heiligen Abend
 ➔ 22.30 Uhr, Muffatwerk, 
Hans Söllner & bayaman’s sissdem
Freitag, 25. Dezember
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, 
Budapester Operettengala
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, *Der Spieler
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 20.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
H. D. and the CCR Tribute Band
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Tanz auf dem Vulkan
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Weihnachtliches Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Willy Michl
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
Skaos + Naked Superhero
Samstag, 26. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
 ➔ 14.30 Uhr, Gasteig, Hänsel und Gretel
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Budapester Operettengala
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Onegin
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, 
Metallic X-Mas 2015 
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Hofspielhaus, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch 
Wagoni – Die Rhythmus-Poeten
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Schlecht und Schwindlig Concerts
Sonntag, 27. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Residenztheater, Pinocchio
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Budapester Operettengala
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Schwanensee
 ➔ 16.00 Uhr, Rattlesnake Saloon, 
Cagey Strings
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Zauberflöte
 ➔ 18.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 18.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Michael Seyfried
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Gespenstersonate
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Grave Digger
Montag, 28. Dezember
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Schwanensee
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, In the Night / 
Ballett von Aszure Barton / 
Sinfonie in C
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Mittelreich
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der nackte Wahnsinn
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Django Asül
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Gespenstersonate
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Karl Valentins Orchesterprobe
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Ode to Joy
Dienstag, 29. Dezember
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Der Nussknacker
 ➔ 18.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Zement
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Bettlers Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der nackte Wahnsinn
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Die Zofen
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Gespenstersonate
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Karl Valentins Orchesterprobe
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Los Fastidios
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, Ode to Joy
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Margret Gilgenreiner
Mittwoch, 30. Dezember
 ➔ 10.00 Uhr, Hofspielhaus, 
Beethoven pur
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM DEZEMBER 2015
 ➔ 01.-31.12. außer 24.12. Di-Fr 19.30 Uhr, Sa + So + Feiertag + 31.12. je 14.30 Uhr, 
Deutsches Theater, Ich war noch niemals in New York
 ➔ 01.-31.12. außer 24.12. Mo-Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, So + 25.12. 18.00 Uhr, 31.12. 15.00 Uhr, 
Komödie im Bayerischen Hof, Zwei ahnungslose Engel
 ➔ 01.-20.12. + 26.-31.12. Di-Sa 20.00 Uhr, So + 31.12. je 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Die Mausefalle
 ➔ 01.-05.12. Di-Fr 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
 ➔ 02.-19.12. Di-Fr 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Artisten
 ➔ 02.-12.12. Sa 19.00 Uhr, Mi-Fr 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, Kleine Unglücksfälle
 ➔ 02.-06.12. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, So 13.00 Uhr, Olympiahalle, Cirque du Soleil – Varekai
 ➔ 02.-05.12.+08.-12.12.+16.-19.12.+27.-30.12. je 20.00 Uhr, 31.12. 18.00 Uhr, 
Lach und Schieß, Das Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft
 ➔ 03.-16.12. Di+Mi 19.30 Uhr, Versicherungskammer-Kulturstiftung, Schülerkonzert
 ➔ 04.-19.12. Fr+Sa 20.30 Uhr, ZOB, Comedy Tour München
 ➔ 06.-11.12. Mo-Fr 20.00 Uhr, So 17.00 Uhr, Pepper, Der Nussknacker
 ➔ 07.-17.12. Mo-Fr 15.00 Uhr, Münchner Kammerspiele Kammer 3, Flux gewinnt 1/3
 ➔ 08.-31.12. außer 17.12. + 24.12. Mo-Do 20.00 Uhr, Fr + Sa 17.30 Uhr, So + Feiertag + 31.12. je 14.30 Uhr, 
GOP, Stardust
 ➔ 08.-13.12. Di-Do 09.00 Uhr, Sa+So 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Theaterakademie August Everding Märchen
 ➔ 14.-23.12. Mo-Mi 19.30 Uhr, Gasteig, A Christmas Carol
 ➔ 17.-19.12.+26.-31.12. Mo-So 20.00 Uhr, 31.12. 16.00 Uhr, theater ...und so fort, Die Eule und das Kätzchen
 ➔ 19.-26.12. außer 24.12. 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Der Nussknacker
 ➔ 20.-23.12. So-Mi 20.00 Uhr, Oberanger Theater im Vollmarhaus, Christmas Follies
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ DEZEMBER 2015
 
istockphoto

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➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, *Der Spieler
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.30 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 2, *Nichts von euch auf 
Erden
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic! – Zauber der Illusion
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Swing, 
Jazz & Latin
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der nackte Wahnsinn
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, La bohème
 ➔ 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, 
Artisten
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Theopanu oder Die unsichtbare Hand
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Josef Pretterer
Donnerstag, 31. Dezember
 ➔ 11.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Silvestermatinée
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Magic! – Zauber der Illusion
 ➔ 16.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker Silvesterkonzert
 ➔ 17.00 Uhr, St. Johannes, 
Silvesterkonzert
 ➔ 17.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Silvesterkonzerte
 ➔ 17.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Hildegard Knef – eine Femmage
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Fledermaus
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, 
Ich Ich Ich
 ➔ 18.30 Uhr, GOP, Silvestergala 
2015/2016
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, 
Artisten
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Rocco und seine Brüder
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Bettlers Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Au, Der 
Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Für eine Nacht voller Seligkeit
 ➔ 20.00 Uhr, Rationaltheater, 
Gespenstersonate
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Last Night of the Year
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Josef Pretterer
 ➔ 21.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Holger Paetz & Honky Tonk Five
 ➔ 23.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Silvestergala mit Gloria Gray & 
ihrem Salonorchester
DEZEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
 
atelier-tacke.de

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