Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Oktober 2015

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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MESSE EXPO-REAL DER UMSATZ GEHT IN DIE VERLÄNGERUNG
OKTOBERFEST HÖHEPUNKTE, TERMINE, TENDENZEN
NEUES MODELL MAHAG PRÄSENTIERT DEN VW TOURAN
➔ AUF GEHT’S ZUM 182. OKTOBERFEST
WIESN 2015
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE OKTOBER 2015

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: istockphoto 
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Information ⁄ Auf geht’s zur MAHAG 10
Stadt-Info ⁄ Wiesnzelt am Stiglmaierplatz 12
Stadt-Info ⁄ Die Lange Nacht der Münchner Museen 12
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 13
Messe München International ⁄ Oktober-Programm 14
➔ Titelthema ⁄ Wiesn 2015 – auf geht’s zum 182. Oktoberfest 16
Historisches München ⁄ Der Königsplatz im 20. Jahrhundert 24
Stadt-Info ⁄ 30 Jahre München-Marathon 26
Stadt-Info ⁄ Das Dirndl 26
Wussten Sie schon … ⁄ Breznreiter 26
Letzte Meldung ⁄ Neuer Antennenstandort 27
Information ⁄ Die Bevölkerung in Deutschland nach Altersklassen 27
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28
Stadtkunde München ⁄ Landshuter Allee 30
Service ⁄ Veranstaltungskalender Oktober 2015 32
Ausbildungstermine ⁄ Oktober 2015 35
Impressum ⁄ 35
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
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TAXI DEUTSCHLAND
OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
 
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5. – 7 . Oktober 201 5 | Messe München
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und Investitionen. Wenn sich das Who’s who der Branche 
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Verkehrsregelungen zur Wiesn
Für alle Mitgliedsbetriebe liegt das von der 
Landeshauptstadt München herausgegebene Info-Faltblatt „Verkehrsregelungen 
 Oktoberfest 2015“ in der Verwaltung zur 
Abholung bereit. Dieser Flyer beinhaltet 
alle wichtigen Informationen über den 
 Verkehr rund um die Theresienwiese. (TK)
Wiesn-Bändchen
Die Taxi-München eG stellt Ihren Mitgliedsunternehmen auch heuer die begehrten 
Wiesn-Bändchen für das Fahrzeug kostenlos 
zur Verfügung. Die Farben repräsentieren 
den Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München als Veranstaltungsort des 
weltgrößten Volksfestes. Die Wiesn-Bändchen können an der Hauptkasse in der 
 Engelhardstraße 6 abgeholt werden. (TK)
Spuckbeutel
Auf Wunsch vieler Kollegen bietet die Taxi- 
München eG auch in diesem Jahr wieder 
Spuckbeutel (auch Kotztüten, Speibsackerl 
oder Doggy-Bags genannt) für unerwünschte Mitbringsel des Fahrgastes an. Für das 
Oktoberfest können Sie sich auf den hoffentlich nicht eintretenden, aber immer 
wieder auftretenden Ernstfall vorbereiten. 
Ein sauberes Taxi während der Wiesn. Keine 
Ausfallzeiten oder Reinigungsarbeiten. Keinen zusätzlichen Ärger. Das Set mit fünf 
Beutel kann an der Kasse der Taxi-München 
eG, Engelhardstraße 6, 1. Stock Rückgebäude, für 2,50 Euro zzgl. 19% MwSt. erworben werden. (RZ)
Aufruf
In unserer Tiefgarage in der Engelhardstraße wurden die Radmuttern bei einem 
dort abgestellten Mitarbeiterfahrzeug vorsätzlich gelockert. Dem oder den Tätern 
teilen wir auf diesem Wege mit, dass die 
Taxi-München eG alles unternehmen wird, 
um den Täter zu ermitteln. Auch wurden 
bereits Vorkehrungen getroffen, um Wiederholungen zu vermeiden. Da der Fahrzeughalter den heimtückischen Anschlag nicht 
gleich bemerken konnte, bestand eine konkrete Gefahr für die Fahrzeuginsassen. Dies 
stellt einen gefährlichen Eingriff in den 
Straßenverkehr nach § 315b StGB dar und 
wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren 
oder einer Geldstrafe geahndet. Wir bitten 
alle Kollegen, Beobachtungen zu dieser 
oder weiteren Fahrzeugmanipulationen bzw. 
-beschädigungen in der Tiefgarage unverzüglich dem Vorstand zu melden. Gerne 
auch anonym. Bedenken Sie, beim nächsten Mal könnte es das von Ihnen genutzte 
Fahrzeug sein. (FK)
Behinderung am Standplatz 
Bahnhof Nord
Am Mittwoch, den 19. August 2015, wurde 
auf der von der Taxi-München eG angemieteten Bereithaltungsfläche am Hauptbahnhof, Ausgang Arnulfstraße, ein Omnibus 
zur medizinischen Erstuntersuchung von 
Flüchtlingen und Asylanten geparkt. Gemäß 
den aufgestellten Verkehrszeichen sollten 
wir für die Dauer von 2 Monaten mehrere 
Stellplätze auf der, ohnehin durch Bauarbeiten der Deutschen Bahn eingeschränkten Nutzungsfläche, verlieren. 
Eine Genehmigung dafür lag von Seiten 
der Taxi-München eG nicht vor. 
Weder Polizei, Kreisverwaltungsreferat oder 
Bahnhofmanagement wussten zunächst von 
der Maßnahme bzw. wer diese beauftragt 
hatte. Erst nach zahlreichen Telefonaten 
konnten wir in Erfahrung bringen, dass die 
Aufstellung des Omnibusses durch die Regierung von Oberbayern erfolgt war. Am 
AKTUELLE INFORMATIONEN
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015

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Freitag, den 21. August 2015 haben wir die 
Verantwortlichen aufgefordert, die Störung 
der Nutzungsfläche zu beseitigen, andernfalls würde das Fahrzeug kostenpflichtig 
entfernt werden. Am folgenden Montag 
nahm Frau Regierungsvizepräsidentin Els 
Kontakt mit der Taxi-München eG auf und 
bedauerte die Maßnahme, die auf Unkenntnis der genauen Besitzverhältnisse der 
Bahnhofsflächen beruhte. 
Da wir Verständnis für die Notwendigkeit 
von medizinischen Untersuchungen an diesem Verkehrsknotenpunkt haben, wurde ein 
Verbleiben des Omnibusses in der Taxireservefläche bis zur KW 36 vereinbart. Der 
Zeitraum war notwendig, um in der auf 
dem Bahnhofsgelände stationierten Polizeiwache einen Raum für Untersuchungszwecke einzurichten. Zum Redaktionsschluss 
erreichte uns dann die Mitteilung, dass der 
gesamte Bahnhofsvorplatz durch die Polizei 
wegen des Massenandrangs von Flüchtlingen gesperrt werden musste. (FK)
Umstellung Winterzeit
In diesem Jahr erfolgt die Umstellung von 
Sommerzeit auf Winterzeit am Sonntag, 
den 25. Oktober 2015 nachts um 3 Uhr. Die 
Uhren werden um eine Stunde zurückgestellt. Die Stunde zwischen 2 und 3 Uhr 
gibt es in dieser Nacht zweimal. Mit Winterzeit wird es morgens wieder früher hell 
und abends früher dunkel. Bitte berücksichtigen Sie die Zeitumstellung insbesondere bei Vorbestellungen von Fahrten. (FK)
Führerscheinstelle im KVR – 
lange Wartezeiten!
Sollten Sie in den kommenden Monaten Ihren Personenbeförderungsschein verlängern 
lassen müssen, richten Sie sich bitte auf 
lange Wartezeiten in der Führerscheinstelle 
der Landeshauptstadt München ein. Auch 
bei frühzeitiger Ankunft, unmittelbar nach 
Öffnung, sind aufgrund des Personalmangels 
Wartezeiten von 3 bis 5 Stunden keine Seltenheit. Teilweise dauert es bereits eine 
halbe Stunde, bis man am Check-In-Schalter eine Wartenummer erhält. 
In den Wartezonen reichen die Sitzgelegenheiten dann nicht aus. Die Besucher müssen stundenlang in dem nicht klimatisierten, schlecht belüfteten Bereich ausharren. 
Antragsteller, die kurz vor 12 Uhr noch eine 
Wartenummer bekommen, werden erst kurz 
vor Dienstschluss bedient. Bitte berücksichtigen Sie den zusätzlichen Zeitaufwand. 
(TK)
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Seite 6

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6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
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Die Taxi-München eG hat eine Vereinbarung mit der Versicherungsgesellschaft AXA-Assistance geschlossen. Der Vertrag umfasst vorrangig die Durchführung von Starthilfen. Bei erfolglosen Starthilfen hat der Kunde der AXA-Assistance, je nach Versicherungspolice, 
einen Anspruch auf Beförderung. Details zu der Vereinbarung entnehmen Sie bitte folgenden Punkten:
1. Starthilfen im Stadtgebiet München werden pauschal mit 
23 Euro inkl. 19 % MwSt. vergütet.
Starthilfen für die AXA-Assistance
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Stiftungskonto: 
BZP – Hauptgeschäftsstelle 
Gerbermühlstraße 9 ⁄ 60594 Frankfurt am Main
Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG 
60318 Frankfurt am Main 
Konto-Nr. 373 311, BLZ 501 900 00
SIE KANN AUCH FÜR DICH SEIN … 
DIE SPENDE FÜR DIE TAXISTIFTUNG
2. Starthilfen außerhalb Stadtgebiet München werden mit 23 Euro 
plus Anfahrt gemäß Taxitarifordnung der Landeshauptstadt 
München vergütet. Während der Starthilfe darf keine Wartezeit 
berechnet werden. Im Gesamtbetrag (Starthilfe und Anfahrtskosten) sind 19 % MwSt. enthalten.
3. Zur Abrechnung ist eine Quittung mit Kennzeichen des von 
der AXA versicherten Fahrzeuges und mit dem von der Zentrale 
übermittelten Aktenzeichen ausstellen. Die Quittung ist vom 
AXA-Kunden zu unterschreiben. Das Original verleibt zur 
 Abrechnung beim Taxifahrer.
4. In jedem Fall ist der Zentrale ein Erfolg oder Misserfolg der 
Starthilfe zu melden. Bei Misserfolg kann eine Anschlussfahrt 
erfolgen. Die Kosten für eine Beförderung werden nur nach 
 erfolgter Freigabe durch die Zentrale übernommen. 
5. Beförderungen innerhalb des Pflichtfahrgebietes werden nach 
 Taxitarif abgerechnet. Außerhalb des Pflichtfahrgebietes werden 
Fahrten mit 1,65 Euro zzgl. MwSt. pro Besetzkilometer vergütet.
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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
 
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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Wochenende).
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Ihren Erfordernissen programmiert.
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uns ab.
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Formalität en.
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Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
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Starthilfen für die AXA-Assistance
6. Die Zentrale teilt dem Taxifahrer mit, ob eine Höchstgrenze der 
Fahrtkosten vorliegt. In diesen Fällen ist der Restbetrag der 
Fahrtkosten vom Fahrgast in bar zu bezahlen. Über anfallende 
Restbeträge ist dem Kunden eine gesonderte Quittung auszustellen.
7. Nach einer Beförderung meldet der Taxifahrer den Fahrpreis an 
die Zentrale.
8. Für die bei der Taxi-München eG abzurechnenden Fahrtkosten 
ist eine weitere Quittung mit der Fahrtstrecke und dem von 
der Zentrale übermittelten Aktenzeichen auszustellen, die 
vom AXA-Kunden zu unterschreiben ist. Das Original über die 
abzurechnenden Fahrtkosten verbleibt zur Abrechnung beim 
 Taxifahrer. 
9. Die nach vorgenannten Bedingungen ausgefüllten und unterschriebenen Quittungen müssen zur Abrechnung bei der Taxi- 
München eG eingereicht werden. 
(FK)
istockphoto

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➔ DER LANDESVERBAND
Radfahrer sollten nicht an roten 
Ampeln halten
Laut dem deutschen Bußgeldkatalog drohen Radfahrern, die bei Rot über eine Ampel fahren, bis zu 180 Euro Strafe und ein 
Punkt in Flensburg. Nach Bericht der Berliner Zeitung will der Wiener Mobilitätsforscher Ulrich Leth das ändern. Jedes Mal, 
wenn Radfahrer stehen bleiben, wird Energie verloren, die vorher mühsam aufgebaut 
wurde. Zudem bekämen Radfahrer besser 
mit, was um sie herum geschieht. 
Durch die fehlende Knautschzone seien 
Radfahrer in der Regel aufmerksam unterwegs, da schließlich aus jeder Einfahrt ein 
Auto kommen könne. Geht es nach Leth, 
könnte man durch die Abschaffung von 
Ampeln viel Geld sparen: „Die Eigenverantwortung muss gestärkt werden. Der Straßenverkehr ist heute viel zu überreglementiert. Es kommt zu Unfällen – etwa an 
Zebrastreifen, wo Fußgänger sich auf ihr 
Recht verlassen und über die Straße gehen 
ohne zu gucken.“ Und weiter: „Wo Regeln 
wegfallen, gibt es eine geplante Unsicherheit. 
Die Verkehrsteilnehmer müssen wieder 
mehr miteinander kommunizieren, dafür 
muss jedoch auch die Geschwindigkeit 
 angeglichen werden.“
Es darf vermutet werden, dass der Wiener 
die Angleichung der Geschwindigkeit durch 
Abschaffung des Kraftverkehrs erreichen 
will. Die Innenstädte müssen für Radfahrer 
attraktiver werden: „Ampeln, wie wir sie 
kennen, wurden entwickelt, um den Autoverkehr durch dicht bewohntes Gebiet zu 
lotsen. Störfaktoren wie Fußgänger und 
Radfahrer sollten aus dem Weg geräumt 
werden. Sie haben hingegen Regeln bekommen, die sie alleine nicht hätten – das 
ist Diskriminierung“, so der Verkehrsplaner. 
Eine These, der wir uns nicht anschließen 
wollen.
Der Grund, warum Radfahrer häufig Lichtzeichenanlagen missachten, ist für Leuth 
eindeutig. Radfahrer schlängeln sich vorbei, um nicht direkt in der Abgaswolke der 
Kfz warten zu müssen. Unterstützung erhält der Mobilitätsforscher von der Radfahrergemeinde: „Selbst grüne Ampeln schützen Radfahrer nicht vor Unfällen. Jeder 
Rechtsabbieger ist für Radler eine Gefahr. 
Es ist daher egal, ob sie bei rot oder grün 
über die Ampel fahren.“ Nach einer Umfrage von „fahr Rad Mainz“ gaben 52 Prozent 
der Befragten an, mit dem Fahrrad ab und 
zu oder regelmäßig über rote Ampeln zu 
fahren. Als Gründe wurde neben den von 
Leuth genannten Argumenten häufig die 
fehlende Ausrichtung der Lichtanlagen auf 
den Radverkehr genannt. Freilich haben 
sich auch einige in der Umfrage zu Wort 
geäußert, die Radfahrern weniger hehre 
Motive beim Überfahren der Ampeln unterstellen. „Dumme Ignoranz und Lebensmüdigkeit“, vermutet beispielsweise ein 
Umfrageteilnehmer hinter den Bei-Rot-
Fahrten der Radler. Ein anderer glaubt, 
dass „Leichtsinn und Stroh im Hirn“ gewichtige Gründe dafür seien. Ein Dritter 
schreibt nur: „Egoismus“ . Die Initiative aus 
Mainz hält solche Aussagen aber für fern 
der Wahrnehmung derer, die regelmäßig auf 
dem Rad sitzen.
Die verkehrspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Sabine Leidig, stößt ins 
gleiche Horn: „Es ist höchste Zeit, den Vorrang für Autos aufzugeben und besser für 
diejenigen zu sorgen, die sich klimafreundlich fortbewegen“, sagte sie der HuffPost. 
Die SPD dagegen warnt: Autofahrende 
müssten sich darauf verlassen können, 
„dass der Fußgehende und der Radfahrende 
an der Ampel bei Rot stehen bleibt“, sagt 
die verkehrspolitische Sprecherin Kirsten 
Lühmann. „Alles andere bringt Unsicherheit 
und damit ein erhöhtes Risiko, vor allem 
für die nicht motorisierten Verkehrsteilnehmenden.“ CDU und CSU finden neue 
Ampel-Regeln überflüssig. „Ich halte das 
für eine absurde Idee“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Ulrich Lange. (FK)
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Eine kostenlose Außenwäsche …
… und eine Kontrolle der Füllstände von 
Wasser und Öl sowie des Luftdruckes in 
den Reifen bietet der Taxistützpunkt der 
MAHAG in der Schleibingerstraße 12 bis 16 
für alle Taxler während der Vorstellung des 
neuen VW Touran.
Die MAHAG am Rosenheimer Platz, unser 
Volkswagen-Premium-Partner in München, 
lädt am Freitag, 25. September 2015 von 
9 Uhr bis 18 Uhr sowie am Samstag, 
26. September, von 9 Uhr bis 16 Uhr alle 
Münchner Taxifahrer zur Vorstellung des 
neuen VW Touran ein. Während das neue 
Fahrzeug besichtigt oder probegefahren 
werden kann, besteht die Möglichkeit, das 
eigene Taxi für eine kostenlose Außenwäsche mit Kontrolle der Flüssigkeitsstände 
und des Reifendrucks abzugeben. 
Nachdem der Termin auf das mittlere 
Wiesn-Wochenende fällt, steht auch die 
Fahrzeug-Präsentation unter dem Motto 
Oktoberfest. Es gibt bayerische Brotzeiten 
und beim Wiesn-Gewinnspiel warten 
 lukrative Preise. 
Besonderes Highlight ist am Freitag, den 
25. September 2015, um ca. 13 Uhr die 
Pressekonferenz des TSV 1860 München, 
mit anschließender Autogrammstunde 
 einiger Spieler.
Der neue VW Touran
Vor 12 Jahren präsentierte Volkswagen 
erstmals den neuen Kompaktvan „VW 
Touran“ . Nach knapp zwei Millionen verkauften Fahrzeugen dieser Modellreihe ist 
nun ab Herbst 2015 die dritte Generation 
des VW Touran erhältlich. Dank eines längeren Radstandes bietet der neue Touran 
innen mehr Platz als der Vorgänger. Aufgrund der robusten Bauart ist der Touran 
das ideale City-Taxi, das keinen Beförderungswunsch offen lässt. Hierzu trägt auch 
eine Neuerung der Sitzeinrichtung bei: Einzelsitze mit umklappbaren Rückenlehnen in 
den hinteren Reihen schaffen die Möglichkeit, eine durchgehende Ladefläche herzustellen und damit neben der Personenbeförderung auch den Transport von sperrigen 
Gepäck- oder Möbelstücken anzubieten. 
Was ist noch neu
Die Handbremse arbeitet elektrisch und ersetzt den herkömmlichen Handbremshebel. 
Der Vorteil ist, dass sich die Bremse beim 
Anfahren am Berg automatisch löst. Auch 
bei der Beleuchtung hat sich was getan: 
Der Touran ist alternativ auch mit 
LED-Scheinwerfern zu haben, in der 
TOP-Variante zusätzlich mit dynamischem 
Kurvenlicht, LED-Tagfahrlicht und dynamischer Fernlicht-Weitenregulierung. Für 
 angenehme Temperaturen sorgt eine neuartige Drei-Zonen-Klimatechnik, die mittels 
Filtersystem immer gute Luftqualität 
 sichert. Wird das Fahrzeug mit Keyless- 
Technik bestellt, gibt es einen optischen 
Fuß-Sensor zur Öffnung der Heckklappe. 
Trickreich ist die Kofferraumbeleuchtung: 
Diese ist abnehmbar und kann als Handlampe benutzt werden. Das Fahrverhalten 
kann durch einstellbare Profile verändert 
und dem jeweiligen Fahrer angepasst werden. Auch die Schaltpunkte des Getriebes 
sowie das Reaktionsverhalten des Motors 
sind einstellbar.
Keine Kinderkrankheiten für das 
Touran-Taxi
Um Kinderkrankheiten für das Taxigewerbe 
zu vermeiden, wird die Taxi Robustversion 
des neuen Touran erst ab Frühjahr 2016 
bestellbar sein. Um diesen Zeitraum für das 
beliebte Volkswagen Taximodell zu überbrücken, verfügt die MAHAG über ausreichend 
Touran mit Taxipaket des bewährten Modells, die sofort abrufbar und innerhalb 
 einer Woche verfügbar sind. Das Taxi-Team 
der MAHAG mit den Herren Johannes Huber 
und Bernd Obkirchner berät Sie gerne! (TK)
➔ AUF GEHT’S ZUR MAHAG
Die MAHAG in der Schleibingerstraße lädt ein: Kostenlose Autowäsche, Wiesnbrotzeit und ein neuer Volkswagen Touran!
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
INFORMATION

Seite 11

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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
* Kraftstoffverbrauch des Touran in l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: kombiniert /seven.lf,/six.lf–/four.lf,/five.lf, CO /two.lf-Emissionen in g/km: kombiniert /one.lf/six.lf/eight.lf–/one.lf/one.lf/nine.lf. 
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Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /six.lf,/zero.lf/außerorts /four.lf,/six.lf/kombiniert /five.lf,/one.lf/CO /two.lf-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/three.lf/four.lf. 
Ausstattung: Hellelfenbein, Klimaanlage, Radio „RCD /three.lf/one.lf/zero.lf“ , Spiegelpaket, Regensensor, ParkPilot, Geschwindigkeitsregelanlage, Dachreling schwarz, zwei zusätzliche Fahrzeugschlüssel, „Business“-Paket: Mobiltelefonvorbereitung „Plus“ , 
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Taxameterdienst & Taxiausrüstung
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Kundendienst Kundendienst
Die Lange Nacht der Münchner Museen
Zum 17. Mal lädt am Samstag, 17. Oktober 2015 „Die Lange Nacht 
der Münchner Museen“ zum nächtlichen Rundgang durch Kunst, 
Kultur, Naturwissenschaft und Technik. Von 19 bis 2 Uhr zeigen 
rund 90 Museen, Sammlungen und Galerien ihre Schätze zu ungewohnter Stunde. Geboten wird eine einzigartige Vielfalt an 
 Ausstellungen, Sonderprogrammen, Führungen, Konzerten, Installationen und Performances. Neben den großen Häusern mit den 
weltbekannten Sammlungen warten kleinere Museen und Kunstprojekte darauf, entdeckt zu werden. In diesem Jahr fahren somit 
erstmals sechs verschiedene Sonderbuslinien alle Häuser an. Eintauchen in die Lange Nacht kann man vom Platz seiner Wahl – 
oder am Knotenpunkt Odeonsplatz, von dem aus alle Buslinien 
starten.
Mit dabei sind zahlreiche Museen im Kunstareal, außerdem Publikumsmagneten wie das Deutsche Museum, das Bayerische Nationalmuseum, das Museum Villa Stuck, das Museum Fünf Kontinente, 
das Haus der Kunst oder das Münchner Stadtmuseum. Ein thematischer Schwerpunkt neben Kunst und Kultur liegt in diesem Jahr 
auf Naturwissenschaft, Technik und Mobilität: Anlässlich des Jubiläums von 100 Jahren Truck & Bus zeigt die MAN auf dem Odeonsplatz Oldtimer und bietet einen extra Shuttle von dort zu ihren 
 attraktiven MAN Truck & Bus Foren nach Karlsfeld. Das Museum 
Mensch und Natur, der Botanische Garten in Nymphenburg und 
das Museum der MTU Aero Engines in Karlsfeld liegen mit auf der 
Linie West, die um MAN ergänzt wird.
Bereits am Nachmittag gibt es für kleine Besucher großes Programm. Etliche Museen laden zusätzlich von 14 bis 18 Uhr zu einem speziellen Angebot für Kinder und Familien. Von der Antike 
bis zum Design von morgen: Auf dem Programm stehen Führungen, 
Workshops, Rallyes und kreative Angebote zum Zuhören, Staunen 
und Mitmachen. 
Das Programm sowie weitere Informationen zur Langen Nacht 
 finden Sie auf www.muenchner.de/museumsnacht. Für die Informationen bedanken wir uns bei der Münchner Kultur GmbH.
Wiesnzelt am Stiglmaierplatz
Vom 18.09. bis zum 03.10.2015 lautet während der gesamten 
 Oktoberfestzeit das Motto im Löwenbräukeller wieder „Wiesn – 
Feeling ohne Sperrstunde“ . Auch dieses Jahr wird im „Wiesnzelt“ 
am Stiglmaierplatz gefeiert und geflirtet, was Dirndl und Lederhosn hergeben. 
Erstmals mit dabei die Band „Bergluft“, von und mit Sänger Tobi 
Schwarz-Gewallig (ehem. Sänger von „Barfuss“), der für Partystimmung pur und Gänsehautmomente sorgen wird. Das „Wiesnzelt“ ist 
mittwochs und donnerstags ab 19.30 Uhr, freitags und samstags 
ab 18.30 Uhr geöffnet. Wer auch nach Zeltschluss weiterfeiern 
möchte, kann dies im Löwenbräukeller in der Location Gong 96,3 
„Wiesnzelt“ Clubbing (ehem. bekannt als „Almdudler After–Oktoberfest-Party“) von Montag bis Samstag ab 22.00 Uhr machen. 
 Tickets für das „Wiesnzelt“ sowie das Gong 96,3 „Wiesnzelt“ 
 Clubbing sind unter www.daswiesnzelt.de online buchbar.
STADT-INFOSTADT-INFO
➔ NACHTS IM MUSEUM➔ WIESN-FEELING 
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
 
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Seite 13

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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
 
WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Obergiesing – Verdacht der räuberischen Erpressung 
zum Nachteil eines Taxifahrers
Am Freitag, 31.07.2015, stiegen sechs Personen in der Rosenheimer Straße in ein Taxi eines 38-jährigen Türken aus München. Sie 
wollten zunächst zum Karl-Preis-Platz gefahren werden. Das Ziel 
wurde dann aber auf Giesinger Bahnhof und letztendlich auf Wallbergstraße geändert. Gegen 04.40 Uhr stiegen dort vier Fahrgäste 
aus und der Taxifahrer erfuhr, dass das Fahrgeld erst noch geholt 
werden müsste. Auch der fünfte Fahrgast stieg schließlich aus und 
ging in Richtung des Hauses. Nachdem der sechste Fahrgast ebenfalls in dem Haus verschwinden wollte, hielt der Taxifahrer aus 
Sorge um sein Fahrgeld die Person fest. Gleichzeitig verständigte 
er mit seinem Handy die Polizei. 
Daraufhin kamen einige Fahrgäste wieder zurück und zu viert 
 stießen sie den Taxifahrer zur Seite bzw. traten ihm gegen das 
Schienbein und zogen die festgehaltene Person letztendlich in den 
Hausflur zurück. Der Taxifahrer wartete auf die Polizei. Beamte 
der Polizeiinspektion 23 (Giesing) konnten die Wohnung der Tatverdächtigen identifizieren. Als die Polizisten die Personalien der 
Tatbeteiligten feststellen wollten, kam es zu erheblichen Widerstandshandlungen seitens der vier Tatverdächtigen. Dabei erlitten 
zwei der eingesetzten Beamten leichte Verletzungen. Erst nachdem 
Unterstützungskräfte eingetroffen waren, konnte die Situation beruhigt werden. Die Beschuldigten wurden nach einer Blutentnahme 
und ihrer Vernehmung wieder entlassen. 
Belobigung für Herrn Gerhard Spors
Bereits seit 1970 fährt Gerhard Spors Taxi. In seinem Hauptberuf 
war der heute 70-Jährige jedoch Außendienstleiter bei der MVG 
und auch daher stets in gutem Kontakt zur Taxi-München. Nun 
fährt er als Rentner gelegentlich noch Taxi, so auch am 23. April 
2015, als er einen Datenfunkauftrag erhielt und eine ältere Dame 
in Pasing abholte. Die Dame wollte zu Ihrer Hausbank und eine 
höhere Summe Bargeld abholen. Aufgrund der guten Aufklärungsarbeit durch den TAXIKURIER war Gerhard Spors als eifriger Leser 
jedoch vorgewarnt und zeigte eine ausgezeichnete Reaktion. Am 
Ziel angekommen, brachte er die Kundin nicht zur Bank, sondern 
informierte zuerst die Polizei und konnte damit alle erforderlichen 
Maßnahmen in die Wege leiten, sodass letztendlich aufgrund seiner Aufmerksamkeit der Trickbetrug verhindert und die Dame nicht 
geschädigt wurde. Als Anerkennung wurde Gerhard Spors nun zusammen mit anderen Bürgern, die ebenfalls aktiv Enkeltrick-Betrügereien verhinderten, vom Polizeipräsidium München zusammen 
mit dem Münchner Sicherheitsforum belobigt und er erhielt eine 
Belohnung in Höhe von 200 Euro. Auch die Taxi-München eG bedankt sich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei Gerhard 
Spors. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizei präsidiums München 
für die Textvorlagen.
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Gerhard Spors, links, erhält von Polizeivizepräsident Robert Kopp eine Ehrenurkunde
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Seite 14

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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ OKTOBER-PROGRAMM
EXPO REAL 2015 
18. Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen
➔ 05.–07. Oktober 2015, Mo–Di 9–19 Uhr, Mi 9–16 Uhr 
Messe München, A1-A2, B1-B2, C1-C2
Gleich am Montag nach der Wiesn geht’s los. Die EXPO REAL 
2015. Seit 1998 findet die Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen alljährlich im Oktober in München statt. 
Drei Tage lang kommt dann ab 9 Uhr die gesamte Branche in den 
Hallen zusammen, um sich über aktuelle Trends und Entwicklungen austauschen. Die größte B2B-Messe für Immobilien und 
 Investitionen in Europa bietet beste Bedingungen für effizientes 
Networking sowie umfassende Möglichkeiten zur Marktorientierung und -sondierung.
Auf 65.000 Quadratmetern präsentieren über 1.600 Aussteller 
ihr Angebot. Die Teilnehmer der EXPO REAL umfassen dabei die 
gesamte Wertschöpfungskette: Projektentwickler und Projektmanager, Investoren und Finanzierer, Berater und Vermittler, 
 Architekten und Planer, Corporate Real Estate Manager, Expansionsleiter, aber auch Wirtschaftsregionen und Städte. 
Wir freuen uns auf eine spannende und internationale Messe.
Weitere Veranstaltungen im Oktober:
Inter Airport
06.–09. Oktober 2015, Di–Do 9–17 Uhr, Fr 9–15 Uhr
Messe München, B4-B6, Freigelände
bpt-Kongress 2015
08.–11. Oktober 2015
ICM – Internationales Congress Center München
Beauty Forum München 2015
17.–18. Oktober 2015, Sa 9–18 Uhr, So 9–17 Uhr
Messe München, C1-C4
Ceramitec
20.–23. Oktober 2015, Di–Do 9–17 Uhr, Fr 9–16 Uhr
Messe München, A1-A2, B1-B3, 
Materialica 2015 / eCarTec 2015
20.–22. Oktober 2015, Di–Do 9–18 Uhr
Messe München, A5-A6
MEDIENTAGE MÜNCHEN 2015
21.–23. Oktober 2015, Mi–Do 9–18 Uhr, Fr 9–16.30 Uhr
ICM – Internationales Congress Center München
Personalmesse
21. Oktober 2015,Mi 9–17 Uhr
MOC Veranstaltungscenter München, Atrium 3
THE MUNICH SHOW – MINERALIENTAGE MÜNCHEN 2015
30. Oktober – 01. November 2015, 9–18 Uhr
Messe München, A5-A6, B5-B6
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Messe München
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
 
atelier-tacke.de

Seite 15

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Der Audi A8 als Mietwagen.
Der erste Eindruck entscheidet. Die Momente danach begeistern. Bieten Sie 
Ihren anspruchsvollen Kunden ein außergewöhnliches Automobil – den Audi A8. 
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progressiv und zeitlos zugleich. Im Innenraum sorgen exklusive Materialien und präzise 
Verarbeitung für ein erlesenes Ambiente. Dazu innovative Technik, die Infotainment 
neu erleben lässt. Entscheiden auch Sie sich für Vorsprung durch Technik auf höchstem
 
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Wie alles begann …
Anno 1806 wurde Bayern zum Königreich 
erhoben. Vier Jahre später, am 12. Oktober 
1810 fand die feierliche Vermählung König 
Ludwig I. von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Die 
offiziellen Feierlichkeiten dauerten fünf 
Tage und wurden im Sinne einer großen 
Ovation an das Herrscherhaus des jungen 
König reiches inszeniert. Ganz München war 
die Bühne für diese glänzenden, populären 
Feierlichkeiten, deren Abschluss ein Pferderennen auf der heutigen Theresienwiese 
war. Die Idee und die Inspiration zu diesem 
Rennen kam – wie sollte es auch anders 
sein – von einem bürgerlichen Lohnkutscher namens Franz Baumgartner, genannt 
der Spanner, und Namenspatron der heutigen Baumgartnerstraße. Es ist also einem 
Vorfahr der heutigen Taxlerzunft zuzuschreiben, dass es die Wiesn überhaupt 
gibt. Franz Baumgartner schlug dem damaligen Major von Dall’Armi vor, die Hochzeitsfeierlichkeiten mit dem Pferderennen 
zu bereichern und gilt daher als Initiator 
des Oktoberfestes. Er selbst war übrigens 
auch der erste Gewinner dieses Rennens. 
Diese Rennen der Lohnkutscher gibt es ja 
auch heute noch, allerdings mit ein paar 
PS mehr und die Rennbahnen heißen heute 
Kapuziner-, Lindwurm- oder Landsberger 
Straße.
➔ HÖHEPUNKTE AUF DER WIESN
Einzug der Festwirte und Brauereien
Ein festlich-fröhlicher Auftakt zum offiziellen Oktoberfestbeginn ist der Einzug der 
Wiesn-Wirte und Brauereien am Samstag, 
19.09.15, ab 10.50 Uhr. Blumengeschmückte Kutschen mit den Wirten der 
Oktoberfesthallen und ihren Familien, 
 herausgeputzte Festwagen mit Maßkrug 
schwenkenden Kellnerinnen, die Musikkapellen der Festzelte und die prunkvollen 
Prachtgespanne der Münchner Brauereien 
mit girlandenumkränzten Bierfässern ziehen von der Sonnenstraße auf die Theresienwiese. Auch die Schausteller, Marktkaufleute und die „Kleinen Wiesn-Wirte“ 
des Oktoberfestes präsentieren sich in ihren geschmückten Festwägen. Insgesamt 
nehmen rund 1.000 Mitwirkende an diesem 
Spektakel teil. Angeführt wird der Zug, der 
erstmals 1887 stattfand, vom Münchner 
Kindl (in diesem Jahr zum ersten Mal 
Laila Noeth) hoch zu Ross; ihm folgt der 
Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter 
in einer Festkutsche.
Wiesn-Anstich
Nach dem Einzug der Festwirte und Brauereien zapft der Oberbürgermeister der Stadt 
München um 12 Uhr im Schottenhamel das 
erste Fass an. Die benötigten Schläge werden laut mitgezählt. Mehr als 3 Schlegelhiebe deuten mit Augenzwinkern auf 
eine mangelnde Tatkraft des Oberbürgermeisters hin. Im letzten Jahr hatte Dieter 
Reiter 4 Schläge benötigt. Es war sein 
 erstes Mal und die Experten waren sich 
 einig, dass 3 Hiebe ausgereicht hätten. 
Ist das Werk schließlich vollbracht, wird 
dies lautstark mit den Worten „O’zapft is!“ 
verkündet.
Der Oktoberfest Trachten- und 
Schützenzug
Erstmalig im Jahre 1835 zu Ehren der 
 Silberhochzeit von König Ludwig I und 
Therese von Bayern abgehalten, hat sich 
der seit 1950 regelmäßig stattfindende 
Trachtenfestzug zu einem herausragenden 
 Oktoberfest-Ereignis entwickelt, das per 
TV-Live-Übertragung der ARD in alle Welt 
gesendet wird. Am Sonntag, den 20.09., 
ziehen ab 10 Uhr knapp 9.000 Mitwirkende 
von der Maximilianstraße durch die Münchner Innenstadt zur Oktoberfestwiese und 
zeigen die Vielfalt von Trachten, Brauchtum 
und Volkstanz. Viele deutsche Bundesländer sind mit Trachten- und Musikgruppen 
vertreten und nehmen ebenso wie Gäste 
aus Italien, Kroatien, Norwegen, Österreich, Polen, der Schweiz und der Türkei 
am sieben Kilometer langen Zug teil. 
In bunter Folge wechseln sich festlich gekleidete Trachtlerinnen und Trachtler mit 
Sport- und Gebirgsschützen, Musikkapellen, 
Spielmanns- und Fanfarenzügen und Fahnenschwingern ab. Die Prachtgespanne der 
Münchner Brauereien, geschmückte Fest-
16 Tage lang können sich vom 19. September bis zum 4. Oktober 2015 Oktoberfest-Fans und solche, die es werden wollen, 
auf dem größten Volksfest der Welt amüsieren. Das Oktoberfest beginnt wie in jedem Jahr mit dem berühmten Ausruf „O’zapft is!“ 
des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter beim traditionellen Fassanstich am Samstag, 19. September, um 12 Uhr in der 
 Schottenhamel-Festhalle.
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
TITELTHEMA
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TITELTHEMA
WIESN 2015
➔ AUF GEHT'S ZUM 182. OKTOBERFEST

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kutschen und eine Vielzahl geschmückter 
Festwagen mit Handwerks- und Brauchtumsdarstellungen runden das Bild dieses 
einzigartigen und weltberühmten Trachtenund Schützenzuges ab.
Traditioneller Oktoberfest- und 
Gedenkgottesdienst
Am Donnerstag, 24.09.15, sind um 10 Uhr 
alle Münchner Bürgerinnen und Bürger 
 sowie Gäste der Stadt herzlich zum traditionellen Oktoberfestgottesdienst im 
 Marstall-Festzelt, ehemals Hippodrom, 
 eingeladen. Die Schaustellerseelsorger der 
beiden großen Konfessionen feiern mit 
den Schaustellern und Marktkaufleuten der 
Wiesn und weiteren Schaustellerpfarrern 
aus Deutschland und dem benachbarten 
Ausland einen Gottesdienst. 
Dauerausstellung Puppentheater/ 
Schaustellerei im Stadtmuseum
Wer sich über den Besuch des Münchner 
Oktoberfestes hinaus mit der Historie der 
Volksfestdarbietungen im Allgemeinen und 
des Oktoberfestes im Besonderen beschäftigen möchte, dem sei ein Abstecher zu 
der kleinen, aber feinen Dauerausstellung 
zum Thema „Schaustellerei“ im Münchner 
Stadtmuseum empfohlen. 
Im dritten Obergeschoss sind dort seit 
1984 neben der formidablen Sammlung 
zum Puppentheater Objekte zur Schaustellerei mit Schwerpunkt „Populäre Vergnügungen“ und „Münchner Oktoberfest“ zu 
sehen. Da steht die Original-Guillotine des 
Wiesn-Varietés „Auf geht’s beim Schichtl“ 
zur noch heute auf der Wiesn präsentierten 
Zugnummer „Enthauptung einer lebenden 
Person“ und der aus der Zeit kurz nach dem 
Zweiten Weltkrieg stammende „Mechanische Turner“ am Schlappseil. Zu sehen sind 
ferner eine reich ausgestattete Schießbude, 
Fassadenfiguren zu Karussells, Karussell- 
Tiere und -Fahrzeuge, „King Kong” als 
 mechanische Großfigur aus einem Fahrgeschäft sowie Wurfbudenköpfe, Walzenorgeln 
und Schaustellermalerei. Ein Panoptikum 
versammelt eine „Liegende Venus“ als anatomisches Modell, Büsten aus Wachs und 
allerlei Kuriositäten, die zur Belehrung und 
zum Schaudern des Publikums auf Jahrmärkten vorgestellt wurden. 
Ein für München unabdingbares Highlight 
sind die weltweit ältesten noch erhaltenen 
Karussell-Pferde und -Wagen aus dem 
 Garten der Betz'schen Gastwirtschaft in 
Haidhausen.
➔ RUND UM DIE WIESN 2015
Von Festhallen, Brotfrauen und 
der Schichtl
Das einzigartige Flair des Oktoberfests, 
dem Fest der Landeshauptstadt München, 
macht die besondere Mischung aus Bierund Volksfest, Brauchtum und Party, 
 Achterbahn und Flohzirkus. 16 große Festhallen laden zum Feiern mit Münchner Oktoberfest-Bier und herzhaften Schmankerln 
ein. Alle sechs Münchner Großbrauereien 
sind mit sieben Festhallen, wie die bis zu 
10.000 Besucher fassenden Bierzelte auch 
genannt werden, auf dem Oktoberfest 
 vertreten. Weitere sechs Festzelte sind in 
Familienbesitz (Fischer-Vroni, Herzkasperlzelt, Marstall, Kufflers Weinzelt, Käfer 
Wies'n Schanke, Schottenhamel-Festhalle), 
im Besitz eines Schützenvereins (Armbrustschützen-Festzelt, Schützen-Festzelt) 
oder des Festrings München e.V. (Festzelt 
Tradition). Die Festhalle der Spaten- 
Franziskaner-Brauerei pflegt die Tradition 
der Ochsenbraterei; jeder Ochs, der auf den 
Grillspieß kommt, wird namentlich bekannt 
gegeben. Die Augustiner-Festhalle, das Zelt 
der Fischer-Vroni und die Zelte auf der 
„Oidn Wiesn“ schenken das Oktoberfestbier 
noch aus dem Holzfass aus. 
Fast alle Festhallen bieten auch alkoholfreies Bier an. 128 gastronomische Mittelund Kleinbetriebe von der Hühnerbraterei 
bis zum kleinen Feinkoststandl sorgen zusätzlich für das leibliche Wohl der Festbesucher. Die „Kleinen Wiesn-Wirte“, wie sich 
die Hendlbrater, Wiesn-Cafe-Betreiber und 
Wirte anderer Wiesn-Spezialitäten-Betriebe 
im Gegensatz zu den Wirten der großen 
Festhallen nennen, überzeugen ihre Gaste 
mit gemütlichem Ambiente in überschaubaren Festzeltausmaßen. 175 Schaustellerbetriebe werben um die Gunst der Wiesn- 
Gäste – mit neuesten Hightech-Fahrgeschäften, aber auch mit nostalgischen 
Klassikern und historischen Vergnügungen, 
die es nur noch auf der Wiesn gibt. ➔ 
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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

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Hexenschaukel, Flohzirkus, Teufelsrad, Varieté „Auf geht’s beim Schichtl“, Krinoline, 
 Toboggan, Russenrad und Zugspitzbahn 
stehen neben „Konga“ oder „Sky Fall“ . Hier 
kann jeder Volksfestfan auf seine Weise 
 selig werden. 
Zum bunten Bild des Oktoberfests gehören 
auch die städtischen Buden vor den Eingängen der Festhallen, entlang der Gärten 
und an den Zugängen zum Festgelände. 
Hier werden Feinkost, alkoholfreie Getränke, Süßwaren, Tabakwaren, Obst und 
 Souvenirs angeboten. Typisch sind die 
„Brotfrauen“ an den Haupt- und Seiteneingängen der Brauereifesthallen. Im Angebot 
haben sie die Riesen-Wiesn-Brezn, Semmeln und Salzstangerl für eine zünftige 
Brotzeit in einem der Wiesn-Biergärten. 
Viele der Brotfrauen und -männer haben 
Stammkunden, die jedes Jahr wieder ihren 
Brotstand aufsuchen und neben Gebäck 
auch die neuesten Wiesn-Geschichten mitnehmen. Typisch für die Wiesn sind auch 
die Standplätze in der Mitte der Straßen. 
Eis, Türkischer Honig, gebrannte Mandeln, 
Natursäfte, Scherz- und Zauberartikel, Luftballons und Souvenirs werden an diesen 
sogenannten „Mastenplätzen“ verkauft. 
Aber auch das Kräftemessen an einem „Hau 
den Lukas“ ist mitten auf den Wiesn- 
Straßen möglich.
Die Oide Wiesn 2015
Das Oktoberfest ist seit über 200 Jahren 
der Höhepunkte des Münchner Volksfestkalenders. 2010 setzte die Jubiläumsfeier 
„200 Jahre Oktoberfest“ der Wiesn die Krone auf: Nostalgische Volksfestattraktionen, 
bunte Trachtenpracht, Pferderennen nach 
dem Vorbild von 1810, Museums- und 
 Tierzelt und vor allem Festzelte, in denen 
Gemütlichkeit und bayrisches Brauchtum 
gepflegt wurden, machten diese Veranstaltung zu einem großen Publikumserfolg, der 
sich 2011 mit der Oidn Wiesn als feste 
 Einrichtung fortsetzte. Seither bekommt 
auf dem Südteil der Theresienwiese Volksfest-Tradition, bayrisches Brauchtum, 
Münchner Gastlichkeit und jugendfrische 
Volksmusik einen festen Platz. 
Wirtschaftsfaktor
Das Referat für Arbeit und Wirtschaft der 
Landeshauptstadt München hat als Veranstalter des Oktoberfests auf der Wiesn 2014 
eine repräsentative Umfrage in Auftrag 
 gegeben, die über Wirtschaftswert des 
Volksfestes, Besucherstruktur und Image 
Auskunft gibt. Damit erfolgte eine Aktualisierung der Ergebnisse von Umfragen in 
den Jahren 1999/2000 und 2008. Nach aktuellen Berechnungen des Veranstalters auf 
Basis der genannten Umfrage betrug der 
Wirtschaftswert des letztjährigen Oktoberfests rund eine Milliarde Euro. 
➔ Den Umfragen und Berechnungen zufolge gaben die rund 6,3 Millionen Festbesucher an den 16 Tagen insgesamt etwa 
373,3 Millionen Euro (pro Person durchschnittlich 59,25 Euro) direkt auf dem 
Oktoberfest aus.
➔ Die auswärtigen Besucher ließen für 
Verpflegung, Einkäufe, Taxifahrten oder 
die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel weitere 295 Millionen Euro 
in der Stadt. Allein für Übernachtungen 
gaben die auswärtigen Festgäste nochmals insgesamt rund 400 Millionen Euro 
aus. 
➔ 65 Prozent der auswärtigen Gäste übernachteten während des Oktoberfests in 
München. 
Diese Übernachtungen teilen sich wie 
folgt auf: 
➔ 30 Prozent wählten eine Unterkunft bei 
Freunden, Verwandten und Bekannten 
➔ 70 Prozent logierten in kommerziellen 
Unterkünften (Hotels, Pensionen, 
 Campingplätzen, Jugendherbergen). 
Woher die Gäste kommen 
Das Oktoberfest ist nach wie vor ein „bayrisches“ Fest. Die überwiegende Mehrheit 
der Oktoberfestbesucher kommt mit 71 Prozent aus Bayern, konkret 58 Prozent aus 
München und dem Umland direkt und 
13 Prozent aus dem übrigen Bayern. 
15 Prozent der Wiesn-Gäste reisen aus 
den übrigen deutschen Bundesländern an. 
Die restlichen 14 Prozent der Festgäste 
kommen aus dem Ausland.
Wer die Besucher sind
Die Wiesn ist ein Fest für alle Generationen. Jung und Alt feiern gemeinsam. Dem 
allgemeinen demografischen Wandel entsprechend steigt das Durchschnittsalter 
der Oktoberfestbesucher. So hat die Altersgruppe „30 Jahre und älter“ 2014 einen 
Anteil von 57 Prozent gegenüber der letzten Untersuchungen von 2008 mit 53 Prozent und 1999/2000 mit nur 40 Prozent. 
Dementsprechend ging der Anteil der unter 
30-Jährigen von 47 Prozent 2008 auf 
43 Prozent 2014 zurück. 1999/2000 betrug 
der Anteil der unter 30-Jährigen noch 
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015

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60 Prozent. Der Anteil der Gruppe der 45 
bis 59-Jährigen stieg moderat auf 18 Prozent gegenüber 15 Prozent bei der Umfrage 
2008 und signifikant gegenüber 9 Prozent 
bei den Umfragen von 1999/2000 an. Die 
60-Jährigen und älteren Besucher waren 
2014 mit 12 Prozent gegenüber 9 Prozent 
im Jahr 2008 vertreten. 
Das Geschlechterverhältnis ist mit 51 Prozent weiblichen und 49 Prozent männlichen Besuchern ausgewogen. In den Jahren 1999/2000 waren noch 62 Prozent der 
Gäste Männer und nur 38 Prozent Frauen. 
2008 hingegen hatten Frauen mit 49 Prozent und Männer mit 51 Prozent annähernd 
gleichen Anteil am Festgeschehen. 
Einmal Wiesn – immer Wiesn 
Auf die Frage „Sind Sie zum ersten Mal 
auf dem Oktoberfest?“ antworteten nur 
20 Prozent der Befragten mit „ja“; 80 Prozent der Befragten sind Folgebesucher und 
haben die Wiesn schon früher einmal oder 
mehrmals besucht. Für die Mehrzahl der 
Wiesn-Besucher ist der Gang auf die Festwiese an den 16 Tagen keine einmalige 
 Sache. Gute zwei Drittel aller Wiesngänger 
besuchen das Oktoberfest mehr als einmal, 
über die Hälfte davon drei bis fünf Mal. 
Der Besuch des Oktoberfestes ist nach wie 
vor ein Gemeinschaftserlebnis. Die Mehrzahl der Besucher, über 96 Prozent, teilt 
dieses Ereignis mit dem Freundeskreis, mit 
Partnern oder mit der Familie. Nur 4 Prozent der Gäste begeben sich alleine in das 
Vergnügen. 
Wiesn-Besuch mit Kindern 
Im Vergleich zu 2008 stieg der Anteil aller 
Oktoberfestbesucher mit Kindern bis zu 
14 Jahren von 6 auf 10 Prozent. Das 
 Angebot für die jungen Wiesngäste gefällt 
87 Prozent der Befragten. 
Zufriedenheit der Gäste 
Mit dem Angebot an Schaustellungen, 
 Waren und gastronomischen Betrieben sind 
insgesamt 96 Prozent aller Befragten zufrieden, 95 Prozent mit der Vielfalt der 
Fahrgeschäfte. Für 62 Prozent der Befragten passt die Musik in den Festhallen, die 
für 77 Prozent auch nicht zu laut ist. Allerdings wünschen sich 15 Prozent der Befragten mehr Volksmusik, nur 10 Prozent 
hingegen mehr gängige Hits. 
Bierzeltbesuch 
Ein Besuch einer der 16 Festhallen gehört 
zu einem Wiesn-Bummel für die meisten 
Gäste einfach dazu: 78 Prozent aller Befragten besuchten ein Bierzelt, die restlichen 22 Prozent hatten nicht vor, eine 
Festhalle aufzusuchen. Für die Gruppe der 
Ausländer ist ein Besuch im Bierzelt attraktiver als für Deutsche. 91 Prozent der Befragten aus dem Ausland gaben an, ein 
Bierzelt besuchen zu wollen gegenüber 
73 Prozent der Inländer. Der Besuch einer 
Festhalle ist besonders für die unter 
30-Jährigen attraktiv, die es zu 87 Prozent 
in ein Bierzelt zieht, während drei Viertel 
der älteren Besuchergruppen beabsichtigten, ein Festzelt aufzusuchen. Für Männer 
ist der Besuch eines Festzeltes attraktiver 
als für Frauen. 83 Prozent der männlichen 
Befragten wollten ein Bierzelt besuchen, 
gegenüber 74 Prozent der Frauen. 80 Prozent der Bierzeltgänger gaben an, keine 
Reservierung gemacht zu haben. 18 Prozent der Befragten gaben an, eine Reservierung gemacht zu haben. 10 Prozent der 
Befragten, die nicht reserviert hatten, 
 gaben an, sich vergeblich um eine Reservierung bemüht zu haben.
Bekanntheitsgrad der Wiesn 
Das Oktoberfest ist weltweit bekannt und 
ein „Selbstläufer“ . Seit 1985, dem Jahr des 
175. Oktoberfestjubiläums mit 7,1 Millionen Besuchern, wird für die Wiesn nicht 
mehr geworben. Bereits eine Umfrage über 
Akzeptanz und Bekanntheit deutscher 
 Begriffe im Ausland, die im Auftrag der 
Deutschen Zentrale für Tourismus im Februar 1999 von der Agentur Bates weltweit 
durchgeführt wurde, ergab, dass 91 Prozent 
der Befragten den Begriff „Oktoberfest“ 
kannten. „Das Oktoberfest kennt man einfach, es ist allgemein bekannt“, antworteten 2008 über 57 Prozent aller Erstbesucher der Wiesn auf die Frage, „Wie sind Sie 
auf das Oktoberfest aufmerksam geworden?“ . Heute tragen die soziale Medien das 
Oktoberfest in alle Welt: Aktuell finden 
zum Beispiel der Suchdienst „Google“ zum 
Begriff „Oktoberfest“ Einträge in Millionenhöhe, „youtube“ knapp eine Million Einträge und „Twitter“ zwitschert 3,5 Millionen 
Mal über die Wiesn. Nicht zu vergessen die 
Webcams, die auf der Wiesn installiert sind 
und täglich live Bilder des Festgeschehens 
rund um den Globus liefern. Durch seinen 
weltweiten Bekanntheitsgrad ist das 
 Oktoberfest ein touristischer Magnet und 
Exportartikel par excellence. ➔
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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
 
Imagewert der Wiesn 
Über 2.000 „Oktoberfeste“ nach Münchner 
Manier werden über den Erdball verteilt 
veranstaltet. Hiervon finden die Größten in 
Blumenau (Brasilien) und in Kitchener 
 (Kanada) mit jeweils rund einer Million 
 Besuchern statt, gefolgt von Frankenmuth/
Michigan (USA) mit etwa 350.000 Besuchern. In China gibt es „Bierfeste“ der 
 Superlative: Die im Juli und August stattfindenden Feste in Peking, Dalian und 
Quingdao weisen Besucherzahlen in Millionenhöhe auf. Das „Fest der Feste“ prägte 
das Image der weißblauen Metropole 
 unverkennbar. 
Der Werbewert der Wiesn für München ist 
zwar nicht messbar, doch der Ruf, den 
München durch das Oktoberfest national 
und international genießt, schlägt sich in 
den Besucherzahlen nieder. Nicht zuletzt 
dank dieses einmaligen Volksfestes gehört 
München zu den führenden Tourismus- 
Metropolen Deutschlands. 
Arbeitsplatz Wiesn 
Während der „Wiesn-Saison“ stehen auf 
dem Oktoberfest etwa 13.000 Arbeitsplätze 
bereit. 8.000 Beschäftigte werden in festem Arbeitsverhältnis angestellt, weitere 
5.000 Personen finden als wechselnde 
 Beschäftigte auf der Wiesn Arbeit. Seit 
über 180 Jahren wird das Oktoberfest von 
der Landeshauptstadt München ausgerichtet und die Entwicklung des Volksfestes 
von städtischer Seite gesteuert. Für die 
 Organisation und Abwicklung des Festes 
ist der Leiter des Referats für Arbeit und 
Wirtschaft, Bürgermeister Josef Schmid 
verantwortlich. Auf seinen Vorschlag trifft 
der Wirtschaftsausschuss des Münchner 
Stadtrats alle wichtigen Entscheidungen 
über die Wiesn. Etwa 1.400 Bewerbungen 
von Schaustellern und Marktkaufleuten 
 gehen jährlich ein und werden bewertet. 
Letztlich werden rund 600 Bewerber 
 zugelassen.
Service für Wiesn-Besucher
Bargeld/Geldwechsel
An den Zugängen zum Festgelände stehen 
Geldautomaten verschiedener Banken und 
Sparkassen bereit. Die Geldwechselstelle 
der Firma Securicoin direkt am Haupteingang hinter der Wiesn-Post bietet 
Wiesn-Beschäftigten Münzrollen für ihr 
Wechselgeld.
Taxistandplätze
Für die Dauer des Oktoberfests werden im 
Umfeld der Theresienwiese folgende Taxistände eingerichtet:
➔ Schwanthalerstraße Südseite 
(auf Höhe Bavariaring)
➔ Schwanthalerstraße Nordseite (zwischen 
Paul-Heyse- und Martin-Greif-Straße)
➔ Kaiser-Ludwig-Platz Westseite (zwischen 
Beethoven- und Schubertstraße)
➔ Herzog-Heinrich-Straße Westseite 
 (zwischen der Zufahrt zu Anwesen 
 Kaiser-Ludwig-Platz 10 und Mozartstraße)
➔ Hans-Fischer-Straße, an der Theresienwiese (von 20–5 Uhr)
Reisebusse – Anfahrt und Standplätze
Vom 19. September bis zum 4. Oktober 
wird rund um die Theresienwiese ein Sperrring eingerichtet, der auch für Omnibusse 
gilt. Die Polizei toleriert keine Busse in 
diesem Bereich. Deshalb wird dringend 
empfohlen, die Theresienwiese nicht anzufahren. Ein- und Ausstieg der Fahrgäste ist 
nur an den ausgewiesenen Parkplatzen 
möglich, auch um die Anwohner nicht
unnötig zu belastigen. Parkmöglichkeiten 
gibt es in der Hansastraße 51 (IGA- 
Parkplatz), im ehemaligen Viehhof in der 
Zenettistraße 21, in der Tübinger Straße 
auf öffentlichem Verkehrsgrund, auf der 
Sonderfreiflache Neue Messe München 
(De- Gaspari-Bogen) und in der P+R-Anlage 
Fröttmaning. Informationen über Standplatze für Reisebusse können im Internet 
unter www.oktoberfest.eu im Vorfeld des 
Oktoberfestbesuches eingeholt werden. 
Reservierungen
Münchnerinnen und Münchner dürfen sich 
in diesem Jahr über ein spezielles Angebot 
freuen, das der Stadtrat den Wiesn-Wirten 
probeweise zur (freiwilligen) Umsetzung 
vorgeschlagen hat: An den Samstagen und 
Sonntagen bis 15 Uhr werden für Einheimische im reservierungsfreien Bereich der 
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Mo . Di. Do . 14:00 bis 19:00

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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
 
Festhallen Tische zum Reservieren freigehalten. Allerdings: Nicht schriftlich, nicht 
telefonisch, nicht online, sondern nur persönlich und unter Vorlage des Personalausweises als Nachweis des Hauptwohnsitzes 
München beim jeweiligen Festwirt kann pro 
Person maximal ein Tisch ohne Mindestverzehr reserviert werden. Für alle Wiesn- 
Gäste gilt: Plätze in den Festzelten können 
nur direkt beim jeweiligen Festwirt reserviert werden. Ein Verzeichnis der Reservierungsbüros findet sich unter www.oktoberfest.eu im Internet. Auch wenn die Zelte 
ausgebucht sind, stehen durch kurzfristige 
Stornierungen freie Kapazitäten zur Verfügung. Die Wirte informieren auf den 
Webseiten der Festhallen über verfügbare 
Plätze. Reservierungen zur Mittagswiesn 
(Montag – Freitag bis 17 Uhr) an einzelnen 
Werktagen sind aber immer noch möglich. 
Auskünfte dazu gibt es bei den Festwirten. 
Zudem bietet jedes Festzelt zur Mittagswiesn einen großen nicht reservierten 
 Bereich an und es werden in vielen Zelten 
besondere Mittagsschmankerl geboten.
Damit jedoch auch Spontanbesuche möglich sind, muss unter der Woche in allen 
Festhallen mit Ausnahme des Weinzeltes 
und der Käfer Wiesn-Schänke mindestens 
ein Viertel aller Plätze reservierungsfrei 
sein, an den Wochenenden müssen 35 Prozent der Plätze freigehalten werden. 
(TK) 
Scherzler & Partner
Verkehrsrechts-Kanzlei
Sophienstraße 4 80333 München 
Tel 59 55 56 Fax 59 87 47
www.scherzler.eu
Karlsplatz/Lenbachplatz
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Bußgeld/Strafbefehl
Alkohol/Drogen
Unfallregulierung
Schadenersatz
Versicherungsrecht
Samstag, 19.09.15 ⁄ 10.45 Uhr Einzug der Wiesn-Wirte
Samstag, 19.09.15 ⁄ 12.00 Uhr Eröffnung der Wiesn 
im Festzelt Schottenhamel
Sonntag, 20.09.15 ⁄ 10.00 Uhr Oktoberfest-Trachtenund Schützenzug
Montag, 21.09.15 ⁄ 10.00 Uhr Wiesn-Bummel für 1.100 Vorschulkinder 
(eingeladen von der Landeshauptstadt 
München, den Schaustellern, den Wirten 
der Festzelte und der gastronomischen 
Mittelbetriebe)
Dienstag, 22.09.15 ⁄ bis 18.00 Uhr 1. Familientag mit ermäßigten Fahr-, 
Eintritts- und Imbisspreisen
Donnerstag, 24.09.15 ⁄ 10.00 Uhr Traditioneller Oktoberfest- und 
Gedenkgottesdienst im Marstall-Festzelt
Sonntag, 27.09.15 ⁄ 11.00 Uhr Standkonzert der Wiesn-Kapellen zu 
 Füßen der Bavaria 
Dienstag, 29.09.15 ⁄ bis 18.00 Uhr 2. Familientag mit ermäßigten Fahr-, 
 Eintritts- und Imbisspreisen
Mittwoch, 30.09.15 ⁄ 12.00 Uhr Alt-Schausteller-Stammtisch im 
Marstall
Sonntag, 04.10.15 ⁄ 12.00 Uhr Böllerschießen auf den Stufen zur 
Bavaria anlässlich des Oktoberfest- 
Landesschießens des Bayerischen 
Sportschützenbundes 
 (TK)
➔ DIE HIGHLIGHTS …
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Alfred Wachinger
auf der Wiesn
Der erste Stand rechts am Eingang Esperantoplatz 
✃

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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
 
Jahr von 
(Euro)
bis 
(Euro)
Durchschnitt 
(Euro)
± VJ
1971 1,28 1,51 1,39 0,00%
1972 1,33 1,56 1,44 3,67%
1973 1,48 1,66 1,57 8,85%
1974 1,64 1,79 1,71 8,94%
1975 1,79 1,92 1,85 8,21%
1976 1,89 2,02 1,96 5,52%
1977 2,10 2,17 2,13 9,15%
1978 2,10 2,22 2,16 1,20%
1979 2,33 2,38 2,35 8,88%
1980 2,45 2,51 2,48 5,43%
1981 2,45 2,68 2,57 3,61%
1982 2,68 2,86 2,77 7,96%
1983 2,86 3,02 2,94 5,99%
1984 2,94 3,07 3,00 2,17%
1985 3,02 3,22 3,12 3,83%
1986 3,12 3,32 3,22 3,28%
1987 3,25 3,40 3,32 3,17%
1988 3,37 3,50 3,44 3,46%
1989 3,43 3,68 3,55 3,35%
1990 3,55 3,86 3,71 4,32%
1991 3,78 4,35 4,06 9,66%
1992 4,14 4,52 4,33 6,60%
1993 4,50 4,83 4,67 7,67%
1994 4,60 5,01 4,81 3,01%
1995 4,86 5,32 5,09 5,85%
1996 5,01 5,37 5,19 2,01%
1997 5,22 5,57 5,39 3,94%
1998 5,32 5,78 5,55 2,84%
1999 5,47 6,03 5,75 3,69%
2000 5,73 6,44 6,08 5,78%
2001 5,98 6,54 6,26 2,94%
2002 6,30 6,80 6,55 4,58%
2003 6,30 6,80 6,55 0,00%
2004 6,70 7,10 6,90 5,34%
2005 6,80 7,25 7,03 1,81%
2006 6,95 7,50 7,23 2,85%
2007 7,30 7,90 7,60 5,19%
2008 7,80 8,30 8,05 5,92%
2009 8,10 8,60 8,35 3,73%
2010 8,30 8,90 8,60 2,99%
2011 8,70 9,20 8,95 4,07%
2012 9,10 9,50 9,30 3,91%
2013 9,40 9,85 9,63 3,49%
2014 9,70 10,10 9,90 2,86%
2015 10,00 10,40 10,20 3,03%
(Quelle: Statista)
➔ EIN PROSIT, EIN PROSIT …
DIE BIERPREISENTWICKLUNG AUF DER WIESN
istockphoto

Seite 23

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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
 
––– Die „Taxi-Deutschland-App” ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
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DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
➔ VIEL ZU TUN …
POLIZEIEINSÄTZE AUF DER WIESN
Wiesn 
Jahr
Einsätze 
gesamt
Einsätze 
± VJ
Besucher 
in Mio.
Einsatz/Besucher 
in Prozent
1999 1363 0,00% 6,5 0,021
2000 1354 –0,66% 6,9 0,020
2001 1416 4,58% 5,5 0,026
2002 1416 0,00% 5,9 0,024
2003 1581 11,65% 6,3 0,025
2004 1846 16,76% 5,9 0,031
2005 1924 4,23% 6,1 0,032
2006 1804 –6,24% 6,5 0,028
2007 1779 –1,39% 6,2 0,029
2008 1975 11,02% 6,0 0,033
2009 2186 10,68% 5,7 0,038
2010 2253 3,06% 6,4 0,035
2011 1962 –12,92% 6,9 0,028
2012 2031 3,52% 6,4 0,032
2013 2031 0,00% 6,4 0,032
2014 2205 8,57% 6,3 0,035
(FK)

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➔ DER KÖNIGSPLATZ IM 20. JAHRHUNDERT
istockphoto
mächte eine weitgehende Entwaffnung der 
geschlagenen Armee. Dennoch blieben Waffen in sehr großer Zahl in privaten Händen, 
so dass die chaotische Nachkriegszeit von 
häufigem Waffengebrauch gerade bei politischen Auseinandersetzungen von links wie 
von rechts geprägt war. Am 26. September 
1920 fand das Landesschießen der rechtsradikalen Einwohnerwehren statt. Auf dem 
Königsplatz drängten sich 60.000 bewaffnete Männer aus ganz Deutschland, um der 
Brandrede des bayerischen Ministerpräsidenten Gustav von Kahr (1862–1934. Die 
Von-Kahr-Straße ist nach seinem Vater benannt.) zu lauschen. In einer später herausgegebenen Festschrift hieß es: „Das 
bayerische Volk hat vor der ganzen Welt 
kundgetan, dass es sich nicht vom asiatischen Geist durchseuchen lässt und dass es 
der Weltanschauung des Bolschewismus einen Damm entgegenstellt.“ Damit war die 
entstehende Sowjetunion gemeint, der man 
den Kampf ansagte. Ob zu Recht oder Unrecht, sei hier dahingestellt, aber diese politische Veranstaltung nahm die damalige 
Zukunft voraus, für die der Königsplatz leider symbolisch stehen sollte, nämlich die 
Entwicklung Münchens zur Hauptstadt der 
nationalsozialistischen Bewegung. 
Katholikentag 1922
Auch für den Katholikentag am 27. August 
1922 wurde der Königsplatz genutzt, wo 
sich Zehntausende von Gläubigen zum 
 zentralen Gottesdienst versammelten. In 
seiner Predigt rief Kardinal Michael von 
Faulhaber (1869–1952, Kardinal-Faulhaber- 
Straße seit 1952, davor Promenadestraße) 
zum Kampf der Kirche gegen den demokratischen Staat auf: „Wehe dem Staat, der 
seine Rechtsordnung und Gesetzgebung 
nicht auf den Boden der Gesetze Gottes 
stellt, der eine Verfassung schafft ohne den 
Namen Gottes, der die Theaterseuche und 
die Kinoseuche nicht fern hält von seinem 
Volke, der Gesetze gibt, die die Ehescheidung erleichtern und die uneheliche 
 Mutterschaft in Schutz nehmen. Wo die 
 Gesetze Gottes nicht mehr gelten, werden 
10.000 Staatsgesetze die Ordnung nicht 
aufrichten. Wenn die Staatsgesetze mit den 
Gottesgesetzen in Widerspruch sind, gilt 
der Satz: Gottes Recht bricht Staatsrecht.” 
Der Kardinal rief also zur Abschaffung 
der erst 1919 entstandenen Demokratie 
und zur Errichtung eines katholischen 
Gottesstaates auf, ähnlich den radikalen 
Strömungen in der heutigen islamischen 
Welt. 
Braunes Haus 1930 
Im Jahr 1930 erwarb die immer erfolgreicher werdende NSDAP das repräsentative 
Gebäude an der Brienner Straße 45 (heute 
34) zwischen Karolinen- und Königsplatz. 
Mittels Spenden der Parteimitglieder und 
der Großindustrie wurde es zur Parteizentrale ausgebaut und galt seitdem als offizielle Adresse der Partei, das Braune Haus. 
Das Ende 1944 zerstörte Anwesen lag Jahrzehnte lang brach, bis auf dem Gelände am 
30. April 2015 das NS-Dokumentationszentrum eröffnet wurde, symbolisch auf den 
Tag genau 70 Jahre nach der Befreiung 
Münchens von der brauen Herrschaft durch 
Einheiten der US-Armee. 
Zentrum der NSDAP 1933 bis 1945
Bereits am 10. Mai 1933 fand vor den Stufen der Staatlichen Antikensammlung am 
Königsplatz 1 die Münchner Bücherverbrennung statt. Rechtsradikale Geistesriesen 
von der Münchner Universität verbrannten 
symbolisch ihnen politisch unliebsame 
 Bücher anstelle von deren Autoren, von 
 denen die meisten Deutschland verlassen 
mussten, wenn sie ihre Haut retten wollten. Gleichzeitig liefen große Planungen 
In einer früheren Ausgabe des TAXIKURIER erschien ein Beitrag zum Königsplatz im 19. Jahrhundert. 
Hier nun folgt die thematische Fortsetzung für das 20. Jahrhundert. 
Lage im Stadtbild
Seit seiner Benennung und Errichtung ab 
dem Jahr 1808 war der Königsplatz der repräsentative Versammlungsort schlechthin 
in München. Die mittelalterliche Stadt 
 innerhalb des heutigen Altstadtringes mit 
ihrem Gewirr aus Gassen und Straßen bot 
keine Möglichkeiten für größere Veranstaltungen. Selbst der relativ große Schrannenplatz, 1854 in Marienplatz umbenannt, 
konnte die stark anwachsende Bevölkerung 
nur noch teilweise aufnehmen. Seit 1800 
begann die Ausdehnung Münchens über die 
Stadtbefestigungen hinaus, die zum größten Teil abgerissen wurden. Die erste und 
planmäßig angelegte „Vor-Stadt“ – wie der 
Name bereits ausdrückt – wurde die Maxvorstadt, benannt nach König Maximilian I. 
(1756–1825). Das Straßennetz verläuft, im 
Gegensatz zum kleingliedrigen Durcheinander in der Altstadt, in rechten Winkeln mit 
zwei bemerkenswerten Plätzen, dem runden 
Karolinenplatz und dem rechteckigen 
 Königsplatz. Ein Blick auf den Stadtplan 
verdeutlicht diese Situation. Der Münchner 
Hauptbahnhof entstand bereits im Jahr 
1839 und befindet sich nur einen Kilometer 
vom Königsplatz entfernt. Damit waren die 
Voraussetzungen geschaffen, dass nicht nur 
Münchner, sondern auch große Menschenmassen von außerhalb zu Fuß zum Königsplatz gelangen und schnell auch wieder 
 abreisen konnten. Und hier liegt der 
Grund, warum sich der Königsplatz zum 
zentralen Ort politischer Veranstaltungen 
entwickelte, gerade während des unruhigen 
20. Jahrhunderts und insbesondere nach 
dem Ersten Weltkrieg (1914–1918). Die 
eindrucksvolle Architektur trug das Übrige 
bei. Einige Beispiele seien aufgeführt. 
Einwohnerwehren 1920
Nach dem für Deutschland verlorenen 
 Ersten Weltkrieg verlangten die Sieger-
Lebensgefühl, Klassizismus und Antike
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
HISTORISCHES MÜNCHEN

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an, um den Königsplatz zum Zentrum des 
nationalsozialistischen Staates umzugestalten. Die beiden unübersehbaren Parteibauten entstanden von 1933 bis 1937, der so 
genannte Führerbau an der Arcisstraße 10, 
die heutige Hochschule für Musik und Theater, sowie der äußerlich identische Verwaltungsbau an der Katharina-von-Bora-Straße 
10, heute Institute für Kunstgeschichte. 
Dazwischen lagen zwei als Ehrentempel bezeichnete Säulenhallen für die Särge der 
sechzehn von der Polizei erschossenen Nationalsozialisten des Hitler-Putsches vom 
9. November 1923. Nach der Überführung 
der Leichen in ihre Heimatorte ließ die 
US-Armee im Januar 1947 diese Tempel 
sprengen, so dass heute lediglich ihre beiden Sockel überwachsen übrig geblieben 
sind. Eine sehr informative Schautafel an 
der Straßenecke zeigt, dass ganze Straßenzüge um den Königsplatz zu Dienststellen 
der NSDAP umgewandelt wurden oder neu 
entstanden, etwa das heutige Parkcafé an 
der Sophienstraße 7 als Kantine für die 
rund 4.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Parteizentrale oder schräg gegenüber die Oberfinanzdirektion an der Sophienstraße 6 mit ihrem Hakenkreuzadler, 
bei dem das Hakenkreuz 1945 natürlich 
entfernt wurde. Auf der Schautafel ist auch 
erkennbar, dass der gesamte Königsplatz 
seit 1935 mit Platten ausgelegt war, deren 
Fugen genau einen Marschtritt für die zahlreichen militärischen Aufmärsche vorgaben. Der gesamte Bereich wurde zu einer 
Art von Heiligtum erklärt, auf dem kein Autoverkehr stattfand und auch nicht Fahrrad 
gefahren werden durfte. Nur zu Fuß konnte 
man sich hier bewegen, was die Heraushebung des Platzes als etwas Besonderes und 
Sakrales offenbar unterstreichen sollte. 
Nach 1945
Die nationalsozialistische Zeit hatte nicht 
wie großspurig angekündigt beziehungsweise angedroht noch mindestens 1.000 
Jahre Bestand, sondern war bereits 1945 
nach zwölf Jahren katastrophal gescheitert. 
Der Königsplatz mit seinen alten und 
 neuen Gebäuden überdauerte diese kurze 
Spanne und seine Platten dienten als innenstadtnaher Parkplatz für den bald wieder zunehmenden Autoverkehr der Wirtschaftswunder-Zeit. Darüber hinaus bot er 
sich wegen seiner Nähe zum Hauptbahnhof 
weiterhin für zahlreiche Großveranstaltungen an. Beispielsweise hielten die Gewerkschaften von 1948 bis 1975 ihre Kundgebungen zum 1. Mai hier ab, bis dann das 
abnehmende Interesse der Arbeiterschaft 
die Wahl auf den Marienplatz fallen ließ. 
Am 1. Mai 1950 allerdings fanden sich 
noch 60.000 Gewerkschafter ein und hörten den Vorsitzenden der bayerischen Gewerkschaften, Max Wönner (1896–1960, 
Max-Wönner-Straße von 1962) klassenkämpferisch ausrufen: „Keinen deutschen 
Soldaten für die Interessen des westlichen 
Kapitals!“ Auch fanden sich am 15. und 
16. September 1951 die heimatvertriebenen Schlesier aus ganz Westdeutschland 
hier zu ihrem Deutschlandtreffen ein. Ein 
weiteres Ereignis spiegelte die sich wandelnde Gesellschaft der Bundesrepublik 
 wider: Am 16. März 1975 sprach der türkische Ministerpräsident Bülent Ecevit 
(1925–2006) vor 6.000 seiner Landsleute 
auf dem Königsplatz.
Ernst und Spaß
Die zunehmenden Spannungen zwischen 
Ost und West führten im Mai 1960 zu einer 
amerikanisch-deutschen Freundschaftswoche in ganz Westdeutschland. Zu diesem 
Anlass konnte die Bevölkerung am 2. Mai 
1960 eine Waffenschau der US-Armee auf 
dem Königsplatz bestaunen, wobei sich 
Panzer, Artillerie, Handfeuerwaffen, Hubschrauber, Feldlazarett und Feldküchen großen Interesses erfreuten. Am 21. Mai 1960 
dann erzitterten der Königsplatz und die 
umgebenden Straßen unter den Ketten von 
Panzern und anderem Kriegsgerät. Eine imposante Militärparade der US-Streitkräfte 
und der Bundeswehr, die größte ihrer Art 
seit Kriegsende, rollte durch Münchens 
Straßen und endete am Königsplatz. 
16.000 Soldaten und mehr als 1.000 Fahrzeuge und Panzer sowie Mittelstreckenraketen zogen die Aufmerksamkeit auf sich, 
während 120 Hubschrauber und Kampfflugzeuge über die Stadt donnerten, um den 
100.000 Schaulustigen die Kampfkraft der 
NATO-Truppen vor Augen zu führen. Aber 
der Königsplatz diente auch harmloseren 
Vergnügen: Ab dem 17. September 1966 
strahlte die ARD vierzehntäglich immer 
Samstag abends nach der Tagesschau die 
Serie „Raumpatrouille – Die phantastischen 
Abenteuer des Raumschiffes Orion“ in sieben Teilen aus. Der Königsplatz mit seinem 
kahlen Plattenbelag war dabei die Kulisse 
für die „Raumschiffbasis 104.“
Heute
Nach Fertigstellung der U-Bahnhofes Königsplatz 1988 entfiel die Notwendigkeit 
eines großen Parkplatzes und man entfernte die Platten und stellte den ursprünglichen, historischen Zustand des Platzes mit 
seinen ausgedehnten Grünflächen in etwa 
wieder her. Im Sommer dient der Königsplatz als abendlicher Veranstaltungsort vor 
beeindruckender Kulisse. Seine klassizistische Umbauung ist ein Höhepunkt der 
Münchner Architektur, eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges, deren leider auch negativen geschichtlichen Aspekte sich allerdings nur dem erschließen, der sich in 
München auskennt. (BW)
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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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WUSSTEN SIE SCHON ...
KLEINANZEIGE
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dass München einen Breznreiter 
hatte?
Ab dem Jahr 1318 ritt der Breznreiter 
ein gutes halbes Jahrtausend lang 
durch das nächtliche München. Der 
Brauch war von dem wohlhabenden 
Kaufmann, Burkhard Wadler, ins Leben 
gerufen worden. Damit rief er die 
Münchner Bürger zur jährlichen Brezen spende für die 
Armen auf. Der Reiter 
 hatte auch Brezn dabei, 
die er bereits während seines nächtlichen Ausflugs an 
Bedürftige verteilte. Leider 
ging dem Boten im Jahr 1801 das 
salzbestreute Laugengebäck aus, was 
ihm die Bevölkerung sehr übel nahm. 
Der Breznreiter wurde vom Pferd gezogen und arg verdroschen. Daraufhin 
schafft die Obrigkeit den karikativen 
Ritt noch im selben Jahr ab. In der 
 Heiliggeistkirche am Viktualienmarkt ist 
der Breznreiter am unteren Rand des 
Deckenfreskos verewigt. Die Speisung 
von Armen wird wegen des Erfinders des 
Breznreitens noch heute als „Wadlerspende“ bezeichnet. (FK)
30 Jahre München-Marathon
Am Sonntag, 11. Oktober 2015, feiert der 
München-Marathon sein 30. Jubiläum. 
Ab 10 Uhr laufen die Teilnehmer auf dem 
42,195 Kilometer langen Rundkurs vom 
Olympiapark über den Marienplatz und zurück ins Olympiastadion. Der Halbmarathon 
startet um 13.30 Uhr in Bogenhausen an 
der Denninger Straße. Höhepunkt ist dann 
der Zieleinlauf durch das große Marathontor in das Olympiastadion. Auch dieses 
Jahr stehen wieder ein Trachtenlauf und 
die Marathonmesse in der Olympiahalle auf 
dem Programm.
Das Dirndl
Entgegen der weit verbreiteten Meinung 
stammt das Dirndl nicht vom Land. Ursprünglich wurden die Dienstbotinnen der 
städtischen Herrenhäuser damit ausgestattet. Die urbane Oberschicht fand jedoch 
schnell Gefallen an der Bekleidung und 
lies sich edel und hochwertig verzierte und 
bestickte Exemplare anfertigen. Das Dirndl 
wurde gesellschaftsfähig. 
Zum Anbandeln auf der Wiesn sollte man 
auf den Knoten der Schürze achten. Die 
Trägerin signalisiert mit einem rechten 
Knoten, dass sie nicht mehr zu haben ist. 
Befindet sich der Knoten linksseitig, so ist 
es zumindest einen Flirtversuch wert. (FK)
STADT-INFO
➔ JUBILÄUM
➔ IN PRACHT MIT TRACHT
.............................................................................................................................................
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015

Seite 27

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INFORMATION
Jahr 0–19 
Mio.
Jahre 
%
20–29 
Mio.
Jahre 
%
30–59 
Mio.
Jahre 
%
60–79 
Mio.
Jahre 
%
ab 80 
Mio.
Jahre 
%
Gesamt 
Mio.
West
1950 15,54 30,5 7,50 14,7 20,76 40,7 6,64 13,0 0,51 1,0 50,96
1960 15,92 28,4 8,71 15,6 22,10 395 8,40 15,0 0,83 1,5 55,96
1970 18,13 29,7 8,02 13,1 23,06 37,8 10,65 17,5 1,15 1,9 61,00
1980 16,28 26,4 9,07 14,7 24,34 39,5 10,33 18,8 1,63 2,7 61,66
1990 13,26 20,8 10,91 17,1 26,31 41,3 10,78 16,9 2,46 3,9 63,73
2000 14,37 21,4 7,78 11,6 29,25 43,6 13,16 19,6 2,56 3,8 67,14
2010 12,65 19,3 7,83 12,0 28,07 42,9 13,42 20,5 3,44 5,3 65,43
2012 12,12 18,9 7,79 12,1 27,65 42,8 13,53 20,9 3,43 5,3 64,62
2013 12,15 18,7 7,87 12,1 27,70 42,7 13,68 21,1 3,45 5,3 64,85
Ost
1950 5,54 30,1 2,29 12,4 7,59 41,3 2,79 15,2 0,18 1,0 18,39
1960 4,84 28,2 2,55 14,8 6,30 36,7 3,17 18,4 0,33 1,9 17,19
1970 5,29 31,0 2,08 12,2 5,94 34,8 3,38 19,5 0,39 2,3 17,07
1980 4,69 28,0 2,64 15,8 6,20 37,0 2,75 16,4 0,46 2,7 16,74
1990 4,05 25,2 2,42 15,1 6,55 40,9 2,47 15,4 0,55 3,4 16,03
2000 3,02 20,0 1,80 11,9 6,63 43,9 3,15 20,8 0,52 3,5 15,12
2010 2,43 14,9 2,11 12,9 7,16 43,8 3,76 23,0 0,87 5,3 16,33
2012 2,44 15,3 1,91 12,0 6,85 43,1 3,81 24,0 0,89 5,6 15,91
2013 2,49 15,6 1,84 11,6 6,82 42,8 3,87 24,3 0,90 5,7 15,92
(Quelle: „Deutschland in Zahlen“ v. DIHK und Institut der deutschen Wirtschaft Köln)
Die Bevölkerung in Deutschland nach Altersklassen
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➔ DEUTSCHLAND IN ZAHLEN
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LETZTE MELDUNG!
Neuer Antennenstandort
Aufgrund des Umzugs der Paulaner- 
Brauerei von der Falkenstraße nach 
München-Langwied gehört in Kürze auch 
der Standort der Funkantenne unserer 
Kanäle 2 und 3 der Vergangenheit an. 
Nach einer langen Suche und vielen 
 Probemessungen und Funkversuchen 
konnte im vergangenen Jahr dank 
der guten Kooperation mit der Messe 
München GmbH ein Antennenstandort 
auf dem Dach des Messehauses gefunden werden. 
Die Vorbereitungen sowie das Genehmigungsverfahren wurden nun im Sommer 
2015 abgeschlossen, sodass unsere 
Funkstation an der Messe rechtzeitig zu 
den Großmessen iba und Expo-real in 
Betrieb gehen kann.
Am neuen Sender betreiben wir die 
 Kanäle 2 und 3. Damit konnten wir die 
Funkversorgung in und um die Messestadt entscheidend verbessern, und die 
Taxiversorgung bei Großveranstaltungen wird damit ebenfalls optimiert. Ferner versorgt der neue Kanal 3 auch das 
östliche Stadtgebiet sowie weite Teile 
der Landkreise Erding und Ebersberg.
Um auch die Erreichbarkeit der Zentrale 
bei An- und Rückfragen zu verbessern, 
wurde am neuen Sendemast der Rückfrage-Kanal 2 installiert. 
Wir bitten alle Funkteilnehmer, in dieser 
Gegend künftig auf diesen Funkkanälen 
zu arbeiten. (TK)
OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ HEILIGE KUH – So bezeichnet der 
Schreiber die Münchner Trambahn gerne 
und vergleicht sie dabei mit den „Heiligen 
Kühen” Indiens, die – wohl zumindest früher mal – den Status der absoluten Unangreifbarkeit genossen. Angeblich wurden in 
Indien einstmals sogar Straßen gesperrt 
und Züge angehalten, wenn sich eine Kuh 
in der Kreuzung oder dem Gleis zu einem 
Schläfchen niedergelassen hatte (andernfalls gab es Rindergeschnetzeltes). Ob das 
dort jemals wirklich so war und – geschweige denn – heute noch so ist, entzieht sich Schrottis Kenntnis. Unzweifelhaft sind Trambahn, Busse sowie U- und 
S-Bahn sinnvoller Bestandteil unseres Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV). 
Wegen Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht zählt auch das Taxi zum ÖPNV, kollidiert hier aber – fast im wörtlichen Sinne 
– mit dem Individualverkehr. Kollege A. 
 Jakob schrieb kürzlich in einem Brief an 
den TAXIKURIER, dass Schrotti wohl ein 
echter Trambahn-Hasser sei. Zugegeben, 
der Eindruck mag manchmal entstehen, ist 
aber tatsächlich falsch. Zur Klarstellung: 
nicht die Trambahn ist zu hassen, aber sehr 
wohl das, was die Stadt München daraus 
macht. Jeder von uns, ob Tag- oder Nachtfahrer, kennt das Problem, dass z. B. in der 
Arnulfstraße auch der Parallelverkehr (!) 
angehalten wird, wenn erst im Abstand von 
ein paar hundert Metern die Tram naht. 
Und selbst wenn nachts um drei Uhr gar 
keine Bahn unterwegs ist, haben wir z. B. 
Dachauer einwärts/Einmündung Hugo- 
Tröndle-Straße, Agnes-Bernauer-Straße/ 
Siglstraße, Zschokke-/Hans-Thonauer oder 
am Maximilianeum abwärts auf Trambahnen 
zu warten, deren Fahrer noch im Bett liegen. Das ist es, was unsereinen so narrisch 
macht! Da erinnert sich Schrotti an die 
schulische Zwangslektüre des „Wilhelm 
Tell” von Friedrich Schiller, wonach die 
Ur-Schweizer den auf einen Stecken aufgespießten Hut (!) des Landvogtes Geßler zu 
grüßen hatten. Was – abgesehen von jahrelangen Bauarbeiten – auf uns zukommt, 
wenn die geplante Trambahn durch die 
Fürstenrieder Straße realisiert wird, haben 
wir bei der „St.-Emmeram”-Linie durch die 
Englschalkinger- und Cosimastraße erleben 
dürfen: die katastrophale Totalverampelung 
jedes Mauseloches und den Wegfall von 
Fahrspuren. Auch Kollege Jakob räumt in 
seinem Brief ein, dass eine Reduzierung 
des Individualverkehrs dadurch wohl leider 
nicht zu erwarten sei. Da liegt das Problem! Schrottis ungeteilte Zustimmung erhält Kollege Jakob für seinen Vorschlag, 
die City völlig vom Individualverkehr zu befreien und sie nur mehr für den ÖPNV (also 
auch Taxi) und Radfahrer zu öffnen. Man 
denke hier nur an das Tal, das nach gefühlten zehn Jahren des Umbaus zur Quasi- 
Fußgängerzone gemacht wurde, in dem 
aber die EBE-, FFB- und andere Landeier 
weiterhin ganz legal auf der vergeblichen 
Suche nach einem Parkplatz die Busse, 
 Taxis und Lieferanten an der Arbeit hindern 
dürfen. Da ist die Stadt wieder einmal, wie 
ein alter Spruch sagt, als Tiger gesprungen 
und als Bettvorleger gelandet. 
➔ NEUIGKEITEN – In der Nacht vor dem 
Entstehen dieser Zeilen, 18. auf 19. August 
2015, erhielt ein Taxibuskollege eine Vorbestellung zur Den-Haag-Straße in Riem. 
Diese ist, wie auch die Sofia-, Valetta-, Kopenhagen-, London-, Belfast- und Dublinstraße ausschließlich über das südwestliche 
Eck des Edinburghplatzes und die „Flughafen-Riem-Straße” zu erreichen. Dummerweise befindet sich an der letztgenannten 
(einzigen) Zufahrt in dieses Neubaugebiet 
auch noch ein Schild mit totaler Zufahrtssperre für Fahrzeuge aller Art (das runde, 
weiße Schild mit rotem Rand) und lediglich 
dem Zusatz „für Baustellenfahrzeuge frei” . 
Provisorische Schilder mit den Straßennamen gibt es zwar, diese sind aber selbst 
tagsüber als solche schlecht zu erkennen, 
da sie mit schwarzer Schrift auf weißem 
Untergrund nicht dem üblichen Bild – und 
damit der Erwartungshaltung eines Suchenden – entsprechen. Die London- und 
Dublinstraße existieren noch überhaupt 
nicht; die anderen Genannten aber schon 
und sind auch bereits bewohnt. (Stand 
19.8.2015) Wie die Bewohner angesichts 
der vorgenannten Zufahrtssperre (außer 
Baufahrzeuge, s.o.) ihre Möbel legal in die 
brandneuen Wohnungen geschafft haben, 
bleibt wohl ein Mysterium. Mit anderen 
Worten: wer hier zufährt, riskiert ein Bußgeld durch die Polizei (sehr unwahrscheinlich), aber im Falle eines Unfalles, z. B. mit 
einem rangierenden Betonlaster, heftige 
„Abzüge in der B-Note” bei der Schadensregulierung, selbst wenn er völlig unschuldig am Geschehen war. Schließlich hat er 
sich mit seinem Kübel unberechtigt dort 
aufgehalten. „Beim Aufprall zog ich mir 
Schulterverletzungen am Bein zu”, schrieb 
mal ein Verunfallter in der Schadensmeldung an seine Versicherung. Jedenfalls ist 
also ein Umzugswagen, ein Taxifahrer, ein 
Paketlieferant hier immer mindestens teilschuldig – so einfach macht sich das die 
Stadt! Die Grundsteuer für das Wohneigentum wird gerne genommen, aber Bewohner, 
Taxifahrer und Zulieferer sollten am besten 
mit dem Fallschirm dort abspringen. 
Zurück zu unserer Vorbestellung für 
4.20 Uhr: der Buskollege (mit Kindersitz 
Klasse 1 usw.) war – ohne eigenes Verschulden – sowieso schon knapp dran und 
verfranzte sich dann heillos zwischen den 
frischen Baugruben, wobei schließlich sein 
„Navi” unter leichter Rauchentwicklung alle 
Bemühungen einstellte. Natürlich machte 
die Dunkelheit bei funzeliger Straßen- 
Notbeleuchtung die Sache nicht einfacher. 
Da auch das gedruckte und elektronische 
Kartenmaterial der Zentrale angesichts der 
sich täglich ändernden Situation in diesem 
Baustellengebiet nicht aktuell genug war, 
sollte ein direkter Telefonkontakt zwischen 
dem Kunden, der schon mehrmals nachgefragt hatte, und dem Fiaker die Lösung 
bringen. Das scheiterte freilich daran, dass 
der Kollege sein „Händi” nicht aufgeladen 
hatte. Als die Zentralisten Hahn und 
Schrotti, mit dicken Schweißperlen am 
Hirnkastl, daraufhin alle Bemühungen für 
gescheitert erklären wollten, vermeldete 
der Kollege am Funk erleichtert, jetzt sei 
ihm jemand winkend entgegengelaufen. 
Kurzum, die Familie konnte den Zug eine 
Stunde später nehmen und ist hoffentlich 
doch noch zu einer erholsamen Reise gekommen. 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
UNTERHALTSAMES

Seite 29

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➔ PLANUNGSFEHLER – Da ist man mit 
dem Kopfschütteln über die künstliche Verengung der Landsberger Straße (stadteinwärts) auf eine Geradeausspur bei der Grasserstraße noch beschäftigt, kommt schon 
der nächste Schildbürgerstreich daher: die 
Gabelsbergerstraße wurde zwischen der 
Dachauer- und Arcisstraße auf eine Fahrspur kastriert, um für einen üppigen Radweg Platz zu schaffen. Jeder Links- oder 
Rechtsabbieger hält nunmehr den ganzen 
Pulk so nachhaltig auf, dass der Rückstau 
bis über das Trambahngleis der Dachauer 
Straße reicht. OB Reiter wurde, wie schon 
bei der Landsberger Straße (s. letztes 
Heft), einmal mehr davon überrascht und 
erklärte laut „Münchner Merkur” vom 31.7., 
Seite 31, er werde sich jetzt persönlich ein 
Bild von der Situation machen. Aha. Zeit 
werd’s, möchte man sagen, aber hätte das 
nicht vorher geschehen müssen? Es handele sich, so weiter der MM-Bericht, um einen 
Beschluss des damals noch rot-grün dominierten Bezirksausschusses (BA) Maxvorstadt aus dem Jahre 2013, der seinerzeit 
mit knapper Mehrheit getroffen worden sei. 
Es geht halt einfach nichts über den geballten Sachverstand von BA-Mitgliedern, 
die sich ihre Kugelschreiberminen oder das 
Druckerpapier bequem per Internet-Bestellung in den vierten Stock liefern lassen 
(während nebendran ein weiterer Schreibwarenladen den Bach runtergeht), sich 
dann aber darüber ärgern, dass alle zehn 
Meter ein UPS- oder DHL-Laster den frisch 
abmarkierten Radlweg blockiert. Auch dem 
ADFC (Radfahrerclub) sind „Lediglich die 
Lieferfahrzeuge, die gelegentlich auf dem 
Radweg halten, ein Dorn im Auge.” Hier 
seien moderne Lieferkonzepte, etwa mit 
’Lastenrädern’, erforderlich” . Ha ha! Es darf 
gelacht werden! Sollen die Brauereien für 
die zahlreichen Wirtshäuser in der Straße 
jetzt Bierfahrer mit „Lastenrädern” losschicken? – Sollen die vielen Läden ihre Regale 
nunmehr per Pipeline auffüllen lassen? 
Oder am besten gleich mit dem Hubschrauber? Was für ein grandioser Unfug, der da 
verzapft wird! Alois Hingerl, der berühmte 
Dienstmann, wird hier in Zukunft wirklich 
nur mehr „Manna saufa” können, weil in 
den Wirtshäusern nach dem dritten Gast 
das Bier, der Schweinsbraten oder das 
 Sushi ausgeht. Wahrscheinlich wird bald 
auch die Wiedereinführung von Dampfloks 
und Pferdefuhrwerken gefordert werden! 
Schließlich kommt im genannten Bericht 
auch noch ein Sprecher des KVR in indirekter Rede zu Wort: „Zwar habe es nach 
 Abschluss der Markierungsarbeiten Verkehrsbehinderungen gegeben, inzwischen 
habe sich die Situation aber entspannt” . – 
So ein Zufall, merkt Schrotti hier an, haben 
doch gerade die großen Ferien begonnen. 
Wie „entspannt” die Situation sein wird, 
wenn beim winterlichen Schmuddelwetter 
selbst 90 Prozent der Hardcore-Radler das 
warme und trockene Vierrad vorziehen, 
werden wir schon bald sehen können. Und 
hoffentlich wird sich OB Reiter sein „Bild 
von der Situation” nicht gerade Mitte 
 August machen, um davon Rückschlüsse 
auf den Rest des Jahres zu ziehen. 
➔ ÜBERGEWICHT – Wenn der Kraftwagen 
kraftlos wird, der Keilriemen nicht mehr 
keilt, die Lichtmaschine Verdunkelungsmaßnahmen vornimmt, der Kühler zum 
Geysir wird oder der Anlasser nur mehr Anlass zur Besorgnis gibt – dann sind Fachleute gefragt. Die werden aber leider immer 
seltener. Kfz-Mechaniker alten Schlages, 
wie z. B. Helmut Glas, die nicht nur auf 
 einen Fahrzeugtyp spezialisiert sind, muss 
man schon mit der Lupe suchen. In den 
 sogenannten „Fachwerkstätten” findet die 
Fehlersuche nur mehr mit dem Diagnosestecker statt, wobei die Elektronik vermeldet, dass der Aschenbecher zu voll, der 
Reifen links hinten zu leer und leider der 
Motor komplett auszutauschen sei. Warum 
auch immer. Wie eine neue Zylinderkopfdichtung eingesetzt oder ein gefressenes 
Lager ausgetauscht wird, wissen die meisten „Mechatroniker” heute nicht mehr. 
Ähnlichkeiten mit manchen Fiakern („Was 
seien ,Stadtplan‘?”) wären übrigens rein 
zufällig. Ein seltsames Erlebnis hatte der 
Schreiber Mitte August mit seinem Moped 
bei einem großen Reifendienst: nach vorherigem Anruf („machts ihr aa Motorradl?”) 
und anschließender persönlicher Vorfahrt 
besah sich der Chef das 350-Kilo-Geschoß 
und nahm selbst die Reifendaten auf. Die 
Pneus waren nach einigen ausgedehnten 
Touren schon ziemlich abgefahren. Termin 
nächste Woche am Dienstag um 8 Uhr, „da 
können’s dann gleich drauf warten und 
 anschließend wieder heimfahren” . 
Dienstags darauf pünktlich erschienen wird 
der Biker zu „Tor 4” beordert; das Rollo 
geht auf – und der Hansl dahinter sagt verblüfft „wos is denn des?”, worauf sich 
Schrotti die bissige Antwort „a Ruderboot, 
des siehgst doch” nur knapp verkneifen 
kann. „Wia soi i denn des hochheben?”, 
fragt der Monteur den Kunden! Kurzum, 
auch der herbeigerufene Chef, der das Monstrum ja Tage zuvor persönlich in Augenschein genommen hatte, muss jetzt plötzlich einräumen, dass sein Betrieb für 
zweirädrige Kisten dieser Gewichtsklasse 
gar nicht eingerichtet sei. „Nicht auskennen tun wir uns auch sehr gut” würde 
Karl Valentin sagen. Alles super! 
➔ ZWÖLF STUNDEN SPÄTER – machte 
sich der Schreiber mit dem Moped auf den 
Weg nach Riem, um die unter Neuigkeiten 
beschriebene aktuelle Lage persönlich in 
 Augenschein zu nehmen. Bei dieser Gelegenheit stattete er auch der Riemer Polizeiinspektion in der Werner-Eckert-Straße 
(benannt nach einem Stadtratsmitglied von 
1972 bis 1990) einen Besuch ab und bekam zu hören, dass nachts insbesondere 
die Situation am Stahlgruberring 23 vor 
„Cesar’s Palace” bedenklich sei, da hier die 
Taxis auf der Innenseite der Kurve regelmäßig grob (Straßen-)verkehrsbehindernd 
 illegal bereitstünden. Ob die Taxigenossenschaft nichts dagegen unternehmen könne? 
Schrotti jedenfalls gab hinsichtlich der 
 verkehrsrechtlichen Lage – die ja ausschließlich das Thema der Polizei ist – den 
Beamten den Rat, diesen illegalen Typen 
mit den härtest möglichen Bußgeldern 
ein’s auf die Rübe zu geben. 
Manche Taxilenker sind halt zu allem fähig, 
aber leider zu nichts zu gebrauchen. Und: 
das Einzige, was manche Menschen erträglich macht, ist ihre Abwesenheit! Mögen 
diese paar Prozent windige Ganoven unseres Gewerbes den Schreiber deswegen auch 
verfluchen – er hat, jedenfalls wenn er den 
Bauch einzieht, einen breiten Buckel. (MS)
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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

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➔ LANDSHUTER ALLEE
STADTKUNDE MÜNCHEN
„Löhe-Haus” Landshuter Allee
im Ersten Weltkrieg als Oberbefehlshaber 
der deutschen Heeresgruppe an der Westfront, die mehrere Armeen umfasste. Er 
zeichnete demnach an führender Position 
verantwortlich für das Kriegsgeschehen in 
Belgien und Frankreich und das dortige 
Massensterben. 
Paul von Hindenburg
Paul von Beneckendorff und Hindenburg 
(1847–1934) befehligte zu Beginn des 
Krieges die deutschen Truppen im Osten 
gegen die russischen Armeen, die unter 
seiner Leitung im August 1914 aus Ostpreußen zurückgedrängt wurden. Deshalb 
übertrug man ihm die gesamte Oberste 
Heeresleitung des Krieges und er entwickelte sich zu einer Art militärischer und politischer Diktator in Deutschland. Nach der 
deutschen Niederlage erlitt die Volkstümlichkeit Hindenburgs bei politisch rechts 
Stehenden dennoch keinen Abbruch. Er 
wurde 1925 sogar zum Reichspräsidenten 
gewählt und ernannte in dieser Funktion 
Adolf Hitler (1889–1945) am 31. Januar 
1933 zum Reichskanzler einer Regierung, 
in der die NSDAP nur eine Minderheit stellte. Hindenburg hätte genauso gut einen 
Vertreter der fast ebenso rechtsradikalen 
Mehrheit ernennen können, was er aber 
nicht tat. Damit machte er sich selbst zum 
endgültigen Totengräber der deutschen 
 Demokratie. 
Hindenburgstraße
Durch die Nähe der Rupprechtstraße erschien es nun thematisch nahe liegend, 
während des Krieges eine benachbarte 
Straße in Neuhausen nach Hindenburg zu 
benennen. Die militärisch und politisch 
zentrale Rolle Hindenburgs zusammen mit 
dem nicht eintreten wollenden Sieg des 
Deutschen Reiches führte im ganz Land zu 
Straßenbenennungen nach dem Feldherren, 
die nicht nur ihn als Person ehren, sondern 
auch der allgemein abnehmenden Kriegsbegeisterung entgegensteuern sollten. Im 
Protokoll der Magistratssitzung [des heutigen Stadtrates, d.V.] vom 11. September 
1917 findet sich folgender aufschlussreicher Redebeitrag: „Die Stimmung in der 
Bevölkerung ist zur Zeit nicht mehr sehr 
kriegsfreundlich. Vielleicht könnten wir die 
Landshuter Allee für den Zweck hernehmen.“ Dieser Vorschlag fand die breite Zustimmung der Magistratsräte. König Ludwig 
III. (1845–1921), der Vater von Rupprecht, 
ließ am 29. September 1917 seine allerhöchste Genehmigung per Telegramm aus 
Berchtesgaden mitteilen, und so besaß 
auch München nunmehr eine Hindenburgstraße, benannt anlässlich des 70. Geburtstags des Heerführers. Zur Erklärung hieß 
es: „Zu Ehren des Generalfeldmarschalls 
von Hindenburg, geboren den 2. Oktober 
1847 zu Posen“ . 
Feierlichkeiten
Am 7. November 1917 fand eine Feier mit 
Schulkindern, deren Väter und ältere Brüder gerade in großer Zahl an der Front als 
Kanonenfutter verheizt wurden oder bereits 
verheizt worden waren, an der neu benannten Straße statt. Die „Nymphenburger 
 Zeitung und Neuhauser Nachrichten“ berichteten am nächsten Tag: „Eine Hindenburg-Huldigung in der neuen Hindenburgstraße. Am Dienstagvormittag bot sich in 
der Landshuter Allee, der nunmehrigen 
Hindenburgstraße in Neuhausen, ein reizendes Bild. Nachdem zuvor im Hofe der 
Dom-Pedro-Schule eine kleine Hindenburg- 
Feier abgehalten war, machten die Hunderte von Schülern und Schülerinnen (die 
Knaben mit Fahnen, die Mädchen mit Blumen) mit ihren Lehrkräften einen Umzug in 
Der schnurgerade Verlauf der Landshuter Allee ergibt sich aus der Eisenbahnlinie über Freising nach Landshut, deren Trasse sie 
folgt. Diese Bahnlinie wurde im Jahr 1858 dem Verkehr übergeben, allerdings 1892 wegen des zunehmenden Verkehrs nach Westen um 
den Nymphenburger Schlosspark verlegt. Dadurch konnte die ehemalige Bahnstrecke als Straßenverkehrsweg genutzt werden. 
Fabrikstraße
Dort wo die Landshuter Strecke von den in 
Richtung Westen führenden Gleisen nach 
Norden abzweigte, entstand ab 1866 die 
Lokomotivfabrik Krauss, deren Gelände zwischen der Helmholtz- und der Arnulfstraße 
sowie der Donnersbergerbrücke lag. Gleich 
neben den Gleisen verlief der inoffiziell so 
genannte Fabrikweg, der 1866 den offiziellen Namen Fabrikstraße erhielt und der sich 
auf die Lokomotivfabrik bezog. 
Landshuter Allee
Anlässlich des zehnten Jahrestages der 
Stilllegung der Bahnstrecke erhielt der zwischenzeitlich zur Straße ausgebaute Verkehrsweg am 20. Oktober 1902 den Namen 
Landshuter Allee, eine Benennung, die damals offenbar noch keiner Erklärung bedurfte, weil die Erinnerung an die Bahnlinie noch frisch war. Aber damit fand die 
Benennungsgeschichte keinesfalls ihr endgültiges Ende, denn nach lediglich 15 Jahren stand eine weitere Umbenennung an. 
Ursache dafür war der inzwischen tobende 
Erste Weltkrieg (1914–1918), der im Sinne 
der offiziellen Propaganda des Kaiserreiches 
genutzt werden sollte. Denn anstatt der erhofften schnellen, aber nicht eintretenden 
Siege machte sich bald Kriegsmüdigkeit infolge der riesigen Menschenverluste an der 
Front und den zunehmenden Entbehrungen 
in der Heimat breit. 
Rupprechtstraße
Der Gemeinderat des erst 1890 eingemeindeten Neuhausen ehrte den jugendlichen 
Rupprecht von Bayern (1869–1955) noch 
zu Lebzeiten im Jahr 1889 zu seinem 
20sten Geburtstag mit der nach ihm benannten Straße. Rupprecht fungierte später 
Die Geschichte ihrer Benennung
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015

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die Hindenburgstraße, in deren Mitte beim 
Rosarium ein Lehrer an die Schüler eine 
Ansprache hielt, wobei er u.a. darauf hinwies, dass diese schöne Straßenzeile von 
nun ab den unsterblichen Namen unseres 
großen Feldherrn Hindenburg, des Retters 
des Vaterlandes, führen wird; begeistert 
und jubelnd stimmten die Jugend und die 
Zuschauer in das Hurra auf den Gefeierten 
ein. Mit dem allgemeinen Gesang von 
‚Deutschland über alles’ schloss der stimmungsvolle Akt.“ 
Ergänzungen
Nachdem der eingefleischte Monarchist und 
Feind der Demokratie am 26. April 1925 
zum Reichspräsidenten der demokratischen 
Weimarer Republik gewählt worden war, 
 erweiterte man die Begründung um den 
 Zusatz: „Seit 26.4.1925 Reichspräsident“ . 
Seit dem 9. Oktober 1939 lautete die den 
neuen Tatsachen entsprechende Begründung: „Generalfeldmarschall des deutschen 
Heeres 1916–1918. Durch die Ernennung 
Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 
30.1.1933 bahnte er als Reichspräsident 
den Weg zur nationalen Erhebung. Geboren 
2.10.1847 Posen, seit 26.4.1925 Reichspräsident, gestorben 2.8.1934 in Neudeck, 
beigesetzt am Tannenbergdenkmal an der 
Stelle seines größten Sieges (1914 über 
russische Truppen, d.V.).“ Hindenburg hatte 1929 außerdem die Ehrenbürgerwürde 
der Stadt München erhalten. 
Rückbenennung
Nur 21 Jahre waren seit dem Ersten 
 Weltkrieg vergangen, als bereits der nächste, der Zweite Weltkrieg (1939–1945) 
 ausbrach, der bekanntlich ebenfalls zu 
Deutschlands Ungunsten endete. Nach ihrem Einmarsch in München am 30. April 
1945 forderte die siegreiche US-Armee die 
Stadtverwaltung am 25. Juni 1945 auf, bis 
spätestens 4. Juli 1945 sämtliche Plätze 
und Straßen, die an Personen oder Motive 
des Dritten Reiches erinnerten, umzubenennen und bis zum 31. August 1945 mit 
neuen Schildern zu versehen. Unter diesen 
Erlass fiel natürlich auch Hindenburg. Da er 
sich aber auf deutscher Seite immer noch 
starker Verehrung erfreute, dauerte es bis 
zur Stadtratssitzung am 5. Februar 1946, 
dass über ihn diskutiert wurde. Von Seiten 
der SPD hieß es: „Bekanntlich hat Reichspräsident Hindenburg Hitler an die Macht 
gebracht. Er selbst war es, der Hitler den 
Steigbügel gehalten hat, und deshalb bin 
ich nicht der Auffassung, dass die Hindenburgstraße weiter belassen werden soll. 
Das wird in der Öffentlichkeit nicht verstanden werden, auch nicht bei den Kriegssiegern, wenn wir uns nicht von Menschen 
trennen können, die meinetwegen einmal 
für Deutschland etwas geleistet haben, 
dann aber Hitler zur Macht brachten und 
damit das Chaos heraufbeschwören halfen.“ 
Ein Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion 
vom 7. Oktober 1946, deren Partei zu den 
ersten Opfern des Dritten Reiches gehört 
hatte, wurde am 22. Oktober 1946 Gegenstand einer Stadtratsdebatte. Im Antrag 
heißt es: „(…) der ehemalige Reichspräsident und Generalfeldmarschall des 1. Weltkrieges, Paul von Hindenburg, welcher das 
deutsche Volk an den Nationalsozialismus 
verraten hat. Noch immer ist die ehemalige 
Landshuter Allee nach diesem Mann benannt. Diese Tatsachen, die das Ansehen 
der Stadt München als ehemalige ‚Hauptstadt der Bewegung’ weiterhin beeinträchtigen, erwecken auch den Anschein, dass 
die Stadtverwaltung nicht einmal äußerlich 
mit der Vergangenheit der letzten 12 Jahre 
endgültig gebrochen hat. Dem steht gegenüber, dass die Stadtverwaltung bis heute 
Männer, die – wie beispielsweise der Altbürgermeister Eduard Schmid – sich um das 
Ansehen der Stadt hochverdient gemacht 
haben, bei Straßenbenennungen nicht 
 berücksichtigt hat.“ Schmid (1861–1933) 
hatte von 1919 bis 1924 als erster sozialdemokratischer Bürgermeister amtiert und 
am 3. Dezember 1946 erhielt die bisherige 
Frühlingstraße den Namen Eduard-Schmid- 
Straße. In derselben Sitzung entschloss 
man sich für die Rückbenennung der Hindenburgstraße in Landshuter Allee. Gleichzeitig erkannte man dem Generalfeldmarschall die Ehrenbürgerwürde von 1929 
wieder ab. 
Weitere Hindenburgstraßen
Infolge der Eingemeindungen bis 1942 sah 
sich der Stadtrat mit weiteren Hindenburgstraßen konfrontiert. In seiner Sitzung am 
14. Januar 1947 benannte er alle sieben 
noch übrig gebliebenen um: Aus der in 
 Allach wurde die Reismüllerstraße, aus der 
in Aubing die Ubostraße, aus der in Langwied die Langwieder Hauptstraße, aus der 
in Obermenzing die Greinzstraße, aus der 
in Pasing die Bäckerstraße, aus der in Solln 
die Herterichstraße und aus der in Untermenzing die Theodor-Fischer-Straße. 
Hindenburgplatz
In Obermenzing gab es noch einen Hindenburgplatz, aus dem am 14. Januar 1947 der 
Klarbachplatz wurde. Und auch in München 
selbst existierte ein Hindenburgplatz, der 
bereits am 17. November 1927 anlässlich 
Hindenburgs 80stem Geburtstag im Kreuzungsbereich der Leonrod- und Hindenburgstraße beschlossen worden war. Am 
5. Februar 1946 entschied sich der Stadtrat 
für seine Umbenennung in Platz der Freiheit, eine Bezeichnung, die sich ausdrücklich nur auf die einheimischen Opfer des 
Nationalsozialismus bezog und noch bezieht. In München verschwand Hindenburgs 
Name aus dem Stadtbild, in vielen anderen 
deutschen Gemeinden hat er sich aber bis 
heute ebenso wie seine Ehrenbürgerschaft 
erhalten. (BW)
OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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Donnerstag, 01. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Aida
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Drei Schwestern
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sein oder Nichtsein
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Eat The Gun
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Frühlings Erwachen 
Live Fast – Die Young
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Hörakademie I – Beethoven
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Raven
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Volker Pispers
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Delta Rae
Freitag, 02. Oktober 
 ➔ 10.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Frühlings Erwachen 
Live Fast – Die Young
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Shriguru Balaji També
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Onegin
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Zwischen den Welten
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Nazareth
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
Samstag, 03. Oktober
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Onegin
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 3000 Euro
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der Brandner 
Kaspar und das ewig’ Leben
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Serenada Latina 
– Musik aus Kuba und Brasilien
 ➔ 20.00 Uhr, theater ...und so fort, 
Adams Nabel
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Swiss & Die Andern
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, DubTown & Fire
 ➔ 23.00 Uhr, Rote Sonne, 
Kleine Musik Showcase
Sonntag, 04. Oktober
 ➔ 13.30 Uhr, Volkstheater, Mit dem 
Brandner Kaspar auf die Wiesn
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Aida
 ➔ 18.30 Uhr, Residenztheater, 
Antonius und Cleopatra
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
George Dalaras & Maria Farantouri
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Awaken Demons
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Fünferl
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Jazz Zombie Sessions
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Freitag
Montag, 05. Oktober 
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 3000 Euro
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Fantasy
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Ich Ich Ich
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, KC Rebell
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Moses – Ein Mash-up Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Take That
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Freitag
Dienstag, 06. Oktober
 ➔ 18.45 Uhr, Arri Studio 2, 
Pelzig hält sich
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Fabian Römer
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, The Land
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Freitag
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Big Wreck
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, Bollmer
Mittwoch, 07. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Aida
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
André Hartmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Eure Mütter
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Jüdisches Neujahrskonzert 5776
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, MIA.
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Matthias Bublath & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Rick Kavanian
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, The Land
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Wara
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Haudegen
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Manu Delago Handmade
Donnerstag, 08. Oktober
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, 3000 Euro
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Antonius und Cleopatra
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Netzwelt
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Caligula
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Faun
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Heino
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Rick Kavanian
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, The Casualties
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Makemakes
Freitag, 09. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele, 
Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Netzwelt
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Portrait Richard Siegal
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, 
Warning Wally & Ami
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Bloodnstuff, 
Power for Pigeons, Sun and the Wolf
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Echoes Of Swing
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Rick Kavanian
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Ton Steine Scherben
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Urban Priol
 ➔ 20.00 Uhr, Strom, Waltari
 ➔ 23.59 Uhr, Münchner Kammerspiele, 
Young Fathers
Samstag, 10. Oktober
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Il barbiere di Siviglia
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Bragadá – Die Lange Samba Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Cantares – Jubiläumskonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Cynic + Tides From Nebula + Onward 
with Love (OwL)
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
David Leukert
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Erwin Pelzig
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Hannes Ringlstetter
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Hoppla, wir leben
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Rick Kavanian
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, Seven Towers
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
 ➔ 21.30 Uhr, Münchner Kammerspiele, 
Peaches Christ Superstar
 ➔ 22.00 Uhr, Nox Club, The Grand Final
 ➔ 23.59 Uhr, Münchner Kammerspiele, 
Wuss Royale
Sonntag, 11. Oktober
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, 
30. München Marathon
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Mefistofele
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Peter Meier, Gitarre
 ➔ 15.00 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Gefährliche Liebschaften
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Portrait Richard Siegal
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sein oder Nichtsein
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Siemens- 
Orchester München Herbstkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Agnostic Front 
+ The Old Firm Casuals + Coldside
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Quadro Nuevo
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rich Robinson
Montag, 12. Oktober
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Stein
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER OKTOBER 2015
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
SERVICE

Seite 33

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➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martina Schwarzmann
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Michael Heltau – 
Gesagt, gesungen…
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Quadro Nuevo
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Vaccines
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Then Comes Silence
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Ryan Bingham
Dienstag, 13. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Il barbiere di Siviglia
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Netzwelt
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Imagine Dragons
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martina Schwarzmann
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Motrip
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Roland Düringer
 ➔ 20.30 Uhr, Rationaltheater, 
Lost Wings – Der Tag an dem der 
Engel seine Flügel verlor
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Mini Moustache
Montag, 14. Oktober
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Drei Schwestern
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Ehrlich Brothers
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Klaus Eckel
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Verrücktes Blut
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Xatar
 ➔ 20.30 Uhr, Rationaltheater, 
Lost Wings – Der Tag an dem der 
Engel seine Flügel verlor
Donnerstag, 15. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele, 
Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Ehrlich Brothers
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Letzte Instanz
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Morlockk Dilemma
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sissi Perlinger
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Stereophonics
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Theaterakademie August Everding 
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
 ➔ 20.30 Uhr, Rationaltheater, 
Lost Wings – Der Tag an dem der 
Engel seine Flügel verlor
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Wheatus
Freitag, 16. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Il barbiere di Siviglia
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Verwandlung
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Dieter Nuhr
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sissi Perlinger
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Verrücktes Blut
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Wolf Maahn & Band
 ➔ 20.30 Uhr, FestSpielHaus, 
Desperado Hamlet
 ➔ 20.30 Uhr, Rationaltheater, 
Lost Wings – Der Tag an dem der 
Engel seine Flügel verlor
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Young Chinese Dogs
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Radkey
 ➔ 23.00 Uhr, Rote Sonne, 
Daniel Stefanik
Samstag, 17. Oktober
 ➔ 14.00 Uhr, Feierwerk, 
Keep It Low Festival 2015
 ➔ 15.30 Uhr, Backstage, 
Heidenfest 2015 – Extended Show
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Ariadne auf Naxos
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Bodo Wartke & The Capital Dance 
Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Elmauer Tanzabend
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Fall Out Boy
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Northlane
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Sissi Perlinger
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Verrücktes Blut
 ➔ 21.00 Uhr, Theaterfabrik, Metric
Sonntag, 18. Oktober
 ➔ 11.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bruno di Girolamo, Klarinette
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Kammerorchester des Bayerischen 
Rundfunks
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, L. van Beethoven 
– Cello Plus – 1. Konzert
 ➔ 14.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Hello, Dolly!
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Jazz-Gala 
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Kiko Pedrozo und Hansi Zeller
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Science Busters
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Arnulf Rating
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Bodo Wartke & The Capital Dance 
Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Diana Krall
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Leprous
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Quartetto di Venezia
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Table for Two
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Verrücktes Blut
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Dagobert
Montag, 19. Oktober
 ➔ 13.00 Uhr, Galerie an der Pinakothek 
der Moderne, RE_INTOLLERANZA
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Arnulf Rating
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
 
Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH
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➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, 
Glen Hansard + Support
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Martin Tingvall Solo
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Peter Cornelius & Band
Dienstag, 20. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Ariadne auf Naxos
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Der Pate – Live In Concert
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martin Rütter
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Sting illustrated
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Stratovarius & Special Guest
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Torquato Tasso
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Lance Butters
 ➔ 22.15 Uhr, Arri Studio 2, Die Anstalt
Mittwoch, 21. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus 
am Hart, Ottfried Fischer
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Symphonic Klezmer
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martin Rütter
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Moses Wolff
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Fu Manch
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 
Hanzel und Greytl
Donnerstag, 22. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele, 
Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Opening Night – Alles über Laura
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Arthur Senkrecht & Bastian Pusch
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Eros Ramazzotti
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martin Rütter
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Phrasenmäher
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Thomas Hampson, 
Bariton & Martin Grubinger, 
Percussion
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Oscar & The Wolf
Freitag, 23. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele, 
Der Kaufmann von Venedig
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Ich Ich Ich
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, ASP
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Ariadne auf Naxos
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
 Dreiviertelblut
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Klüpfel & Kobr
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Oomph!
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, 
Walk Off The Earth
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Wassermusiken
Samstag, 24. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Mefistofele
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 19.30 Uhr, Zenith, 
Dave Matthews Band
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Opening Night – Alles über Laura
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Hans Reidels New Orleans Joymakers
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Herbert & Schnipsi
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Jenny Evans singt Peter Kreuder
Sonntag, 25. Oktober
 ➔ 10.00 Uhr, Bayerische Philharmonie, 
Offenes Singen
 ➔ 11.00 Uhr, Funkhaus München, 
5. Internationaler Gesangswettbewerb 
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
La Cenerentola
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Werther
 ➔ 19.00 Uhr, Münchner Kammerspiele, 
Maria Stuart
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Opening Night – Alles über Laura
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ingolf Lück
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Joe Satriani
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Konzert des Opernstudios
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sarah Hakenberg
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, The Cleveland 
Orchestra
Montag, 26. Oktober
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Martin Hofmeir
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Europe
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, GOP Comedy Club
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Gigi D’Alessio
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele 
Kammer 1, Jagdszenen aus 
Niederbayern
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Pete Townshend’s 
Classic Quadrophenia
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sarah Hakenberg
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Uncle Acid & The Deadbeats
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Werner Schneyder – 
Lieben, Wein und Leben
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Milemarker
Dienstag, 27. Oktober
 ➔ 11.00 Uhr, Funkhaus München, 
5. Internationaler Gesangswettbewerb 
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Opening Night – Alles über Laura
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, The Poodles
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Trio Zhang
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Parlotones
Mittwoch, 28. Oktober
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Werther
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Back in Town
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, Das Versprechen
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Sein oder Nichtsein
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
15 Jahre Da Huawa, da Meier und I
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Sales
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Subtone
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele, 
Warum läuft Herr R. Amok?
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Chefket
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Solstafir
Donnerstag, 29. Oktober
 ➔ 10.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Philharmoniker 
Öffentliche Generalprobe
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Mefistofele
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Das Versprechen
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
König Ödipus
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Kammerspiele, 
Die Zofen
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Gianmaria Testa & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Harry G
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Markus Maria Profittlich
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Mumiy Troll
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
The Return of Simply Red
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Unter dem Milchwald
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, W.A.S.P.
Freitag, 30. Oktober
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – 
Theater der Jugend am Elisabethplatz, Das Versprechen
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Antonius und Cleopatra
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Le Corsaire
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Annihilator
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Dame
Samstag, 31. Oktober
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Enoa – Wiener Operette
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
München – Die Weltstadt mit Herz 
in Sand gemalt
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Werther
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Frank Lüdecke
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Unter dem Milchwald
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, The Seer
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM OKTOBER 2015
 ➔ 01.-31.10. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Kurschattenmann
 ➔ 01.-31.10. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Je t’aime
 ➔ 01.-29.10. Do 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Für eine Handvoll Wasser
 ➔ 01.-03.10. Do 19.30 Uhr, Fr+Sa 18.30 Uhr, Löwenbräukeller, Wiesnzelt
 ➔ 01.-03.10. Do-Sa 22.00 Uhr, Löwenbräukeller, Almdudler After-Oktoberfest-Party
 ➔ 02.-31.10. Fr+Sa 20.30 Uhr, ZOB, Comedy Tour München
 ➔ 03.-24.10. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Nashörner
 ➔ 07.-31.10. Mi-Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Ich war noch niemals in New York
 ➔ 07.-31.10. Mi-So 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Le dieu du Carnage
 ➔ 13.-24.10. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig W. Müller
 ➔ 17.-25.10. Mo-So 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Kirchweihdult
 ➔ 17.-31.10. Di-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Ein brillanter Mord
 ➔ 27.-31.10. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ OKTOBER 2015
 
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OKTOBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), 
Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
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Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
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Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
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stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
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Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ OKTOBER 2015
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 12., und 26.10., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 07., 14., 21. und 28.10., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 03., 10., 17., 24. und 31.10., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 
03., 10., 17. und 24.10., jeweils von 20.00–22.00 Uhr 
Mittwoch, 09., 16., 23. und 30.09., jeweils von 20.00–22.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 
05.10., 17.30 Uhr
Samstag, 10.10., 8.30 Uhr
Montag, 19.10., 17.30 Uhr
Samstag, 24.10., 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 
15.10., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 
14.10., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5/2015 vom 22. September bis 20. Oktober 2015
➔ Kurs 6/2015 vom 10. November bis 08. Dezember 2015
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

Seite 36

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