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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2015

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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WIR DÜRFEN VORSTELLEN DIE ABTEILUNG „VERKEHR UND SICHERHEIT“ DER MESSE MÜNCHEN
HERAUSFORDERUNG DAS TAXIKONZEPT AN DER NEUEN MESSE MÜNCHEN
WELTWEIT GEFRAGT DER BEDEUTENDSTE VERANSTALTUNGSORT IN MÜNCHEN
➔ UMSATZMOTOR FÜR DAS TAXIGEWERBE
MESSE MÜNCHEN
MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE SEPTEMBER 2015
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), 
Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger
Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ SEPTEMBER 2015
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 14., und 18.09., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 02., 09., 16., 23. und 30.09., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 05., 12., 19. und 26.09., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Montag, 07., 14., 21. und 28.09., jeweils von 20.00–22.00 Uhr 
Mittwoch, 09., 16., 23. und 30.09., jeweils von 20.00–22.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 07.09., 17.30 Uhr
Samstag, 12.09., 8.30 Uhr
Montag, 21.09., 17.30 Uhr
Samstag, 26.09., 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 17.09., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 16.09., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5/2015 vom 22. September bis 20. Oktober 2015
➔ Kurs 6/2015 vom 10. November bis 08. Dezember 2015
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de 
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ September 2015 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 10
Leserbrief ⁄ 10
Stadt-Info ⁄ Streetlife Festival und Corso Leopold 11
➔ Titelthema ⁄ Messe München – Umsatzmotor für das Taxigewerbe 12
Historisches München ⁄ Münchens Wappen 20
VIP im Taxi ⁄ Simone Rethel 22
Messe München International ⁄ September-Programm 23
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24
Service ⁄ Veranstaltungskalender September 2015 26
atelier-tacke.de
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Bericht zur Ordentlichen 
Generalversammlung 2015
TAGESORDNUNG
1. Begrüßung und Genehmigung der 
Tagesordnung
2. Bericht des Vorstandes über das 
Geschäftsjahr 2014
3. Vortrag des Jahresabschlusses 2014
4. Bericht des Aufsichtsrates
5. Bericht über die gesetzliche Prüfung 
durch den Genossenschaftsverband 
Bayern
6. Satzungsänderung
 a) Aussprache zu den Änderungen
 b) Beschluss § 2 Abs. 1 der Satzung 
 c) Beschluss Satzungsänderungen Paket 1 
 d) Beschluss Satzungsänderungen Paket 2
7. Aussprache zu den Berichten
8. Beschlussfassung der Generalversammlung
 a) Genehmigung des Jahresabschlusses 
2014
 b) Behandlung des Bilanzgewinnes
 c) Entlastung des Vorstandes
 d) Entlastung des Aufsichtsrates
9. Wahlen 
 a) Vorstand für den turnusgemäß 
ausscheidenden Herrn Alfons Haller, 
Taxi 1953
 b) Aufsichtsrat für die turnusgemäß 
ausscheidenden 
Herrn Aydin Gökmen, Taxi 610, 
Herrn Rudolf Rötzer, Taxi 793 
Herrn Reinhold Siegel, Taxi 2476
 c) eventuelle Nachwahl für den 
Aufsichtsrat 
10. Verschiedenes
TOP 1
Am Mittwoch, 8. Juli, fand im Augustinerkeller die ordentliche Generalversammlung 
2015 der Taxi-München eG statt. Der 
 Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Max 
Weiland, eröffnete um 9:50 Uhr die Versammlung und begrüßte die anwesenden 
Mitglieder sowie den Ehrenvorsitzenden 
Herrn Max Herzinger. Herr Weiland hieß 
 besonders die geladenen Ehrengäste 
 willkommen, allen voran Herrn Stadtrat 
Dr. Alexander Dietrich (CSU) in Vertretung 
des Oberbürgermeisters Dieter Reiter und 
 Vorsitzender der Taxikommission. 
Weiter dankte er Herrn Stadtrat Christian 
Vorländer (SPD) als stellv. Vorsitzenden der 
Taxikommission und Herrn Stadtrat Thomas 
Ranft (HUT) sowie Herrn Rainer Männicke, 
Erster Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums München für ihren Besuch. Ein 
weiterer Gruß des Aufsichtsratsvorsitzenden galt den anwesenden Partnerfirmen des 
Taxigewerbes, einen besonderen Dank überbrachte der Vorsitzende des Aufsichtsrates 
an die Firma DIT Toyota München, die 
 neben einer Fahrzeugausstellung auch die 
Einladung der Anwesenden zum Mittagessen ermöglichte.
Es folgte eine Gedenkminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder. 
Nachfolgend wurde mit Zustimmung der 
Generalversammlung Herr Thomas Kroker 
als Protokollführer bestätigt. Wie in jedem 
Jahr wurden die Teilnehmer darauf hingewiesen, dass die gesamte Generalversammlung auf Tonband aufgezeichnet wird. Es 
erhob sich kein Widerspruch gegen diese 
Verfahrensweise. Im Anschluss wurde der 
Wahlausschuss festgelegt. Mit Genehmigung der Generalversammlung wurde Herr 
Thomas Paasch, Genossenschaftsverband 
Bayern e.V., als Wahlleiter sowie die 
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4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015

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Mitglieder Kai-Georg Frey, Alfred Lehmair, 
Rainer Blum und Siegmar Steinberger 
als Wahlhelfer bestimmt. Nach der Genehmigung der Tagesordnung übergab Herr 
Weiland das Wort an den Geschäftsführenden Vorstand, Herrn Frank Kuhle. 
TOP 2
Der Vorstandsvorsitzende begrüßte die 
 Anwesenden und klärte vor seinem Bericht 
über die geschäftliche Entwicklung der Genossenschaft über einen, die Taxizentrale 
betreffenden Stromausfall im Stadtteil 
Sendling auf. Er bat um Verständnis, dass 
Herr Norbert Laermann nicht wie gewohnt 
als Protokollführer dienen kann, sondern 
als Administrator der Taxi-München eG die 
betroffenen technischen Einrichtungen in 
der Zentrale betreuen muss.
Herr Kuhle begann seinen Bericht mit 
 einem kurzen Ausflug in das Genossenschaftswesen. Seit 98 Jahren hätten sich 
Mitglieder persönlich, wirtschaftlich und 
organisatorisch in die Münchner Genossenschaft eingebracht und damit ein gemeinsames Werk geschaffen. Die Taxi-München 
eG stelle heute die größte Taxigenossenschaft und die größte Taxizentrale in 
Deutschland dar, dabei gelte der genossenschaftliche Kerngedanke jedoch nicht der 
Gewinnoptimierung. Im Gegensatz zu den 
internationalen Konzernen, die ausgestattet mit Milliarden Dollar an Investitionskapital neue Betätigungsfelder insbesondere 
in der Vermittlung von Mobilitätsdienstleistungen suchen. Herr Kuhle berichtete, dass 
im letzten Jahr in der Bundesrepublik 
Deutschland etliche Millionen in technische Lösungen investiert wurden, um angeblich neue Angebot im Mobilitätsbereich 
zu schaffen. Neu wären dabei jedoch nur 
plakative Begriffe wie „Ride-Sharing“, um 
geltenden Gesetze zu umgehen. „Share 
Economy“, also das gemeinsame Nutzen 
von vorhandenen Ressourcen, ziehe sich 
von den Sänftenträgern im alten Rom, über 
Postkutschen und Eisenbahnen bis zum 
heutigen Taxigewerbe wie ein roter Faden 
durch die Menschheitsgeschichte. Gerade 
bei der entgeltlichen Personenbeförderung 
müsse das Taxigewerbe also als Mutter der 
„Share Economy“ bezeichnet werden. Den 
immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragenen Vorwurf der Investoren, das traditionelle Taxigewerbe hätte sich in den letzten 
100 Jahren nicht weiterentwickelt, wies 
Kuhle vehement zurück. Das erste Taxibestellsystem der Genossenschaft, die im 
Münchner Stadtbild bekannten Telefonrufsäulen, wurde 1921 ins Leben gerufen. 
Seitdem wurden insgesamt 9 verschiedene 
Zugangswege für Kunden zum Taxigewerbe 
geschaffen, die bis heute alle aktiv sind. 
Den Mitgliedern wurde berichtet, dass die 
Taxi-München eG im letzten Jahr und zuletzt vor wenigen Monaten weitere kundenfreundliche Möglichkeiten zur Taxibestellung geschaffen hat. Daneben wurden die 
Applications für Smartphones, kurz App, 
und das Datenfunkgerät der Genossenschaft im vergangenen Jahr weiterentwickelt. Ein Stillstand kann nicht erkannt 
werden.
Im Anschluss trug Herr Kuhle Entwicklungszahlen der Genossenschaft in Bezug 
auf Mitglieder, Fahrzeuge, Aufträge und 
Personalstand vor. In einem weiteren Themenfeld wurden wichtige Geschäftsvorgänge der Genossenschaft, wie der Austausch 
aller 2.500 SIM-Karten für den Datenfunk, 
der Ausbau der internen Systemstruktur 
und die Teilnahme an Ausschreibungen für 
das Taxigewerbe, beleuchtet. Die im letzten 
Jahr vollzogenen Änderungen beim genossenschaftlichen Mitteilungsorgan Taxikurier 
nahmen einen eigenen Themenkomplex 
ein. Hier gab Herr Kuhle eine sehr positive 
Prognose für das laufende Jahr ab und berichtet über den aktuellen Stand der Verhandlungen mit dem ehemaligen Objektleiter und der früheren Anzeigenverwaltung. 
Abschließend ging der Geschäftsführer der 
Taxi-München eG auf die in der letzten 
 Woche von Frau Nahles verkündeten Änderungen beim Mindestlohn ein und bedankte 
sich nach einer Stunde bei den Anwesenden für ihre Aufmerksamkeit.
TOP 3
Das Vorstandsmitglied, Herr Reinhard 
 Zielinski, informierte die Generalversammlung detailliert über die wirtschaftliche 
 Situation der Genossenschaft. Als Finanzvorstand wäre ihm der Vortrag sogar eine 
Freude, da das abgelaufene Geschäftsjahr 
als erfolgreich angesehen werden müsse. 
Herr Zielinski konnte in 2014 über eine 
Steigerung der Gesamteinnahmen berichten, die trotz erhöhter Ausgaben zu einem 
deutlichen Jahresüberschuss führten. 
Daneben wurden die Verbindlichkeiten wie 
geplant reduziert. Er stellte die Schwerpunkte der Investitionen der Taxi-München 
eG im abgelaufenen Jahr in Immobilien 
und Geschäftsausstattung vor. Die Eigenkapitalquote und liquiden Mittel konnten 
trotzdem verbessert werden. Trotz eines 
enormen Anstiegs des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und der damit verbundener 
Kosten sah Herr Zielinski weder für das laufende Geschäftsjahr 2015 noch für das Kalenderjahr 2016 Bedarf, für notwendige Investitionen Fremdmitteln aufnehmen oder 
die Beiträge der Mitgliedsunternehmen erhöhen zu müssen.
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SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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TOP 4 
Herr Max Weiland trug als Vorsitzender des 
Aufsichtsrates den Bericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrates vor. Das Kontrollorgan hat gemäß den gesetzlichen und 
 satzungsgemäßen Bestimmungen die Geschäftsleitung in 2014 laufend geprüft und 
in allen Geschäftsbereichen die vorgeschriebenen Revisionen durchgeführt. Die 
satzungsgemäße Jahresinventur wurde vom 
Vorstand vollzogen und vom Aufsichtsrat 
geprüft. In sechs Aufsichtsratssitzungen 
und acht gemeinsamen Sitzungen mit dem 
Vorstand wurden die Belange der Genossenschaft diskutiert und erforderliche Beschlüsse gefasst. 
Zusätzlich wurde eine konstituierende 
 Sitzung abgehalten. Von den Prüfern des 
Genossenschaftsverbandes Bayern e.V. wurde von März bis Juni 2015 die gesetzliche 
Prüfung durchgeführt. Die Ergebnisse der 
Prüfung wurden in einer Schlussbesprechung mit Vorstand und Aufsichtsrat vom 
Prüfungsleiter, Herrn Paasch vom Genossenschaftsverband Bayern e.V., vorgetragen 
und ausführlich erläutert. Der Aufsichtsrat 
hat den Jahresabschluss, den Lagebericht 
und den Vorschlag für die Verwendung des 
Jahresüberschusses unter Einbeziehung 
 eines Gewinnvortrages geprüft, für in 
 Ordnung befunden und befürwortet den 
Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung. Herr Weiland informierte die 
 Mitglieder, dass der Vorschlag den Vorschriften der Satzung entspricht. Für den 
Aufsichtsrat bedankt er sich bei allen 
 Genossenschaftsmitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und bei den Vorstandsmitgliedern Herrn Kuhle, Herrn 
Zielinski und Herrn Haller für ihren Einsatz 
für die Genossenschaft. Der Dank des Aufsichtsrates galt ebenfalls dem Rechtsbeistand Herrn von Véver, sowie Herrn Paasch 
und Herrn Gallena vom Genossenschaftsverband Bayern e.V., allen Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeitern der Genossenschaft, 
sowie allen Geschäftspartnern, Kunden und 
Mietern.
TOP 5
Im Bericht über die gesetzliche Prüfung 
durch den Genossenschaftsverband Bayern 
e.V. trug Herr Paasch vor, dass der Prüfungszeitraum die Zeit vom 01.05.14 bis 
30.04.15 umfasste. Hierbei wurden die Einrichtungen, wirtschaftlichen Verhältnisse 
und die Geschäftsführung der Genossenschaft geprüft. Herr Paasch stellte fest, 
dass der Jahresabschluss richtig abgeleitet 
wurde, er keine Auswirkungen auf die 
 Vermögenslage der Genossenschaft hat 
und die Risiken richtig dargestellt wurden. 
Die Geschäftsentwicklung war zufriedenstellend.
TOP 6 
Im Tagesordnungspunkt 6 a informierte 
Herr Kuhle die Versammlung über die anstehenden Satzungsänderungen. Zu dem in 
TOP 6 b geplanten Beschluss zur Änderung 
des § 2 Abs. 1 der Satzung führte das Vorstandsmitglied aus, dass eine Abstimmung 
hierüber am heutigen Tage nicht möglich 
wäre, weil zur Änderung des Geschäftszweckes gemäß der Satzung die Anwesenheit 
von 2/3 aller Mitglieder in der Versammlung erforderlich sei. Da die erforderliche 
Anzahl nicht gegeben war, wies Herr Kuhle 
auf die nach der Satzung frühestens acht 
Tage und spätestens vier Wochen abzuhaltenden zweite Generalversammlung hin.
Im Anschluss wurden die geplanten Satzungsänderungen gemäß TOP 6 c und 6 d 
der Tagesordnung besprochen. Verschiedene Mitglieder stellten Fragen, insbesondere 
über die aus Sicht des Vorstandes notwendigen Änderungen wegen Einführung des 
Mindestlohngesetzes. Die Fragen wurden 
von Herrn Kuhle erschöpfend beantwortet. 
Es folgten Redebeiträge zur Auswirkung des 
Mindestlohnes auf die Taxibranche und 
eine Diskussion über Vor- und Nachteile einer Tariferhöhung. Das turnusgemäß ausgeschiedene Mitglied des Aufsichtsrates Herr 
Aydin Gökmen übte Kritik zu verschiedenen 
Punkten der Geschäftsführung und gab bekannt, nicht mehr für den Aufsichtsrat zur 
Verfügung zu stehen. Auf Nachfrage von 
Mitglied Robert Weber erklärte Herr Kuhle 
den Versammelten den Ablauf der Beschlüsse, die vor der Mittagspause abgeben 
und in dieser vom Wahlausschuss ausgezählt werden sollen. Nachdem zu den Satzungsänderungen keine weiteren Fragen 
gestellt wurden, erfolgte die Abgabe der 
Stimmen zu den Tagesordnungspunkten 6 c 
und 6 d.
TOP 7
Nach der Mittagspause erfolgte zum Tagesordnungspunkt 7 eine Wortmeldung des 
Mitgliedes Bruno Mayer zum Taxikurier. Im 
Anschluss daran gab der Wahlleiter Herr 
Paasch die Ergebnisse der Abstimmung 
 bekannt:
TOP 6 Ergebnisse 
– TOP 6 b war nicht beschlussfähig, da 
 weniger als 2/3 aller Mitglieder anwesend waren.
– TOP 6 c erreicht mit 72,8 % Zustimmung 
nicht die erforderliche Mehrheit von 
75 Prozent.
– TOP 6 d wurde mit einer klaren Mehrheit 
von 58 % der Stimmen abgelehnt.
TOP 8
Der Wahlausschuss unter Leitung von Herrn 
Thomas Paasch stellte folgende Beschlüsse 
der Generalversammlung fest:
– TOP 8 a: Der Jahresabschluss 2014 wurde 
per Akklamation einstimmig genehmigt.
– TOP 8 b: Die vorgeschlagene Behandlung 
des Bilanzgewinnes wurde per Akklamation mit einer Gegenstimme ohne Enthaltung genehmigt.
– TOP 8 c: Der Vorstand wurde per Akklamation mit einer Enthaltung sowie einer 
Nein-Stimme entlastet.
– TOP 8 d: Der Aufsichtsrat wurde per 
 Akklamation einstimmig entlastet.
TOP 9
– TOP 9 a: Für das turnusmäßig ausscheidende Vorstandsmitglied Alfons Haller 
schlug der Aufsichtsrat die Wiederwahl 
des Mitgliedes Alfons Haller, Taxi 1953, 
vor. Herr Haller wurde per Akklamation 
mit 4 Gegenstimmen und 5 Enthaltungen 
wiedergewählt. Herr Haller nahm die 
Wahl an.
– TOP 9 b: Für die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates 
Reinhold Siegel, Aydin Gökmen und 
 Rudolf Rötzer wurden von der Versammlung in geheimer Abstimmung die 
 Mitglieder Rudolf Rötzer, Taxi 793, 
 Wilhelm Kling, Taxi 254, und Werner 
 Hillermann, Taxi 2060, in den Aufsichtsrat gewählt.
TOP 10 
Es erfolgten allgemeine Anfragen und 
 Redebeiträge zu den Themen Außenwer-
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015

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bung und Mitbewerber. Der Vorsitzende des 
Vorstands, Frank Kuhle, beantwortete die 
Anfragen sachlich und umfassend. Um 
15:30 Uhr beendete der Aufsichtsratsvorsitzende Max Weiland die ordentliche Generalversammlung und wünschte allen einen 
guten Nachhauseweg. (FK)
Spuckbeutel
Auf Wunsch vieler Kollegen bietet die Taxi- 
München eG auch in diesem Jahr wieder 
Spuckbeutel (auch Kotztüten, Speibsackerl 
oder Doggy-Bags genannt) für unerwünschte Mitbringsel des Fahrgastes an. Noch vor 
dem Oktoberfest können Sie sich auf den 
hoffentlich nicht eintretenden, aber immer 
wieder auftretenden Ernstfall vorbereiten. 
Ein sauberes Taxi während der Wiesn. Keine 
Ausfallzeiten oder Reinigungsarbeiten. 
 Keinen zusätzlichen Ärger.
Das Set mit fünf Beutel kann an der Kasse 
der Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 
1. Stock Rückgebäude, für 2,50 Euro zzgl. 
19 % MwSt. erworben werden. (RZ)
Verlegung der Eichdienststelle 
München
Im Juli fand ein Gespräch im Bayerischen 
Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie statt, bei 
dem die Taxi-München eG die Sorgen und 
Nöte des Münchner Taxigewerbes in Bezug 
auf die geplante Verlegung des Eichamtes 
nach Fürstenfeldbruck vortragen durfte. An 
dem Termin nahmen u.a. der Amtschef des 
Wirtschaftsministeriums, Herr Ministerialdirektor Dr. Bernhard Schwab und der Direktor 
des Bayerischen Landesamtes für Maß und 
Gewicht, Herr Dr. Thomas Weberpals, teil. 
Aus Sicht des Taxigewerbes führt die angedachte Verlegung zu erheblichen Mehrkosten. Davon betroffen ist fast die Hälfte 
aller bayerischen Taxis, die im Großraum 
München stationiert sind. Die Vertreter der 
Behörden nahmen die vorgetragenen Informationen interessiert entgegen, berichteten jedoch auch von Vorgaben von Seiten 
der Politik, die gewisse Änderungen notwendig machten. In einem konstruktiven 
Meinungsaustausch wurden mögliche Lösungsansätze besprochen. Nach einer guten Stunde gingen die Interessensvertreter 
mit der Absichtserklärung auseinander, die 
vorgeschlagenen Optionen zu prüfen und 
sich nach einem halben Jahr erneut auszutauschen. 
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den 
Vertretern aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, 
Energie und Technologie sowie beim Bayerischen Landesamt für Maß und Gewicht 
für die Gesprächsbereitschaft. Ein weiterer 
Dank gilt den von uns angeschriebenen 
Mehrwagenunternehmern, die uns mit ihren 
Stellungnahmen unterstützt haben. (FK)
Warnung vor Fahrgast
Uns wurde mitgeteilt, dass sich Herr Bekesh, 
wohnhaft Käpflstraße 5, nach Erreichen 
des vorgenannten Fahrtzieles außer Stande 
sieht, den aufgelaufenen Fahrpreis zu begleichen. Hier muss dringend die Vorauskasse des geschätzten Fahrpreises empfohlen werden. (FK)
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
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/x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen
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/x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes
Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
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Die in der Taxibranche bekannte Salzburger 
Firma HALE electronic GmbH stellt umfangreiche Datenlösungen für den modernen 
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zukünftige Herausforderungen geschaffen 
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 bestehendes Cey-System weiterverwenden 
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INSIKA® dazu kombinieren: INSIKA® & 
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Herzstück der Datendienste ist das HALE 
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Auswertungen zugunsten von mehr Wirtschaftlichkeit in der Betriebsführung bietet. Das HALE Datencenter ist eine sichere 
Komplettlösung für die Datenerfassung 
und -speicherung. Die Fahrtdaten sind für 
den Taxiunternehmer transparent und per 
Browserzugriff auf Knopfdruck von überall 
abrufbar. Die für das Finanzamt steuerrelevanten Daten können per xml-Export in die 
üblichen Programme wie Word, Excel, pdf 
etc., exportiert werden. Der Taxiunternehmer kann Statistiken sowie Auswertungen 
individuell je nach Bedarf konfigurieren. 
Die Anbindung über den Browser ermöglicht von überall den schnellen Zugriff auf 
das HALE Datencenter, wo die Daten kontinuierlich aktualisiert werden. Es werden 
dafür keine aufwändigen Installationen 
 gefordert. Laufende Updates, die stets 
 aktuelle Kundenwünsche berücksichtigen, 
sowie Programmerweiterungen sind, wie 
bei HALE üblich, im Paket meist ohne weitere Extrakosten inbegriffen. (FK)
Weitere Information erhalten Sie unter 
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AKTUELLE INFORMATIONEN

Seite 9

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SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9
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WICHTIGE INFORMATION
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Solln – Sexueller Übergriff durch Taxifahrer
Am Sonntag, 19.07.2015, gegen 01.45 Uhr, fuhr eine 17-jährige 
Schülerin nach einer Geburtstagsfeier von Schwabing mit einem 
Taxi nach Hause. Vor ihrem Wohnanwesen in Solln bezahlte sie den 
Fahrpreis und wollte aussteigen. Der Taxifahrer, ein 36-jähriger 
türkischer Staatsangehöriger, fuhr jedoch noch ein Stück weiter in 
eine Parkbucht. Er schob plötzlich seine Hand unter den Slip der 
17-Jährigen, küsste sie am Hals und zog sie zu sich herüber. Anschließend zog er ihre Leggings bis zu den Knien herunter und 
küsste sie im Intimbereich. Nach etwa 10 Minuten gelang es der 
Schülerin auszusteigen und in ihre Wohnung zu flüchten. Durch 
ihren Bruder wurde die Polizei verständigt. Der 36-jährige Taxifahrer konnte ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Er 
räumte die Tat ein und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen 
wieder entlassen. (TK)
Wir danken der Pressestelle des 
Polizei präsidiums München für die Textvorlagen.
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
 
istockphoto
LESERBRIEF
Titelthema Juli 2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider ist Ihnen im Beitrag zu den Taxibussen ein kleiner Fehler 
unterlaufen. Der Spruch: „Ein Taxi ist nie zu groß, aber oft zu 
klein” wurde 1987 von unserem, leider verstorbenen, Kollegen 
Reiner Scheck kreiert und ab dem Frühjahr 1988 auch auf der 
Heckklappe seines VW Bus T3 in „goldener Schrift” angebracht! 
Die Schrift hat er damals eigens für nicht wenig Geld entwerfen 
lassen und auch noch geschützt. 
Ich habe als sein späterer Partner ab 1990 den Schriftzug ebenfalls an meinem neuen T4 angebracht. Deswegen bekamen wir 
Ärger mit dem KVR. Wir haben uns aber durchgesetzt und der 
Spruch zierte unsere Fahrzeuge bis zu seinem Tod.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter Eiber
Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und 
Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung 
der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
..................................................................

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Am 12. und 13. September 2015 ist es wieder soweit. Die Leopoldund Ludwigstraße wird zu Münchens größtem Straßenfest. Wo 
sonst Blechlawinen das Stadtbild prägen, erleben bis zu 300.000 
Besucher pro Wochenende die Vision eines nachhaltigen und lebenswerten Münchens. Bereits seit 20 Jahren ist der Corso Leopold 
fester Bestandteil im Kulturkalender der Stadt München. Das 
Streetlife Festival wurde parallel dazu erstmals im Jahr 2000 
von der Münchner Umweltinitiative Green City e.V. anlässlich des 
europaweiten autofreien Tages abgehalten. 
Heute ist auf fünf Festival-Bühnen für jeden Musik-Geschmack 
 etwas dabei! Ob heiße Salsa-Rhythmen auf der Tanzbühne, aufstrebende Indie-Rock Bands auf der M94.5-Bühne oder mitreißender Big Band Sound auf der Bühne am Odeonsplatz – beste Stimmung ist garantiert.
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Die Anfänge der Messe München fallen in 
die 60er Jahre, eine Zeit stürmischer Entwicklung des Großraumes München. Sie ist 
geprägt von einer generellen wirtschaftlichen Aufbruchsstimmung, die auch vor 
München nicht Halt machte. Es ist die Zeit 
des Wirtschaftswunders. Messen gewinnen 
in bisher nicht gekanntem Maße an Bedeutung. Die (inter-)nationale Nachfrage nach 
Produkten aus Industrie und Gewerbe legt 
bemerkenswert zu. Der Aufbau eines perfekt funktionierenden Messewesens liegt 
nahe und ist für München unerlässlich. 
Am 1. April 1964 ist es dann soweit: mit 
der Gründung der Münchner Messe- und 
Ausstellungsgesellschaft (MMG) wird die 
Basis für ein professionelles Messewesen in 
München gelegt. Gesellschafter sind die 
Stadt München, der Freistaat Bayern, die 
Industrie- und Handelskammer von München und Oberbayern sowie die Handwerkskammer. Heute, fünf Jahrzehnte später, ist 
die Messe München eine international anerkannte, weltweit agierende Messegesellschaft mit rund 40 Fachmessen allein am 
Standort München, darunter 14 internationale Leitmessen. 
In diesen 50 Jahren hat München viel erlebt: Es wurde die U-Bahn und die S-Bahn 
gebaut, der Olympiapark entstand und die 
Olympischen Sommerspiele fanden 1972 
statt. 1974 wurde Deutschland in München 
Fußball-Weltmeister. Am 16. Mai 1992 hob 
das letzte Flugzeug am Verkehrsflughafen 
München-Riem ab. Im März 1994 beschloss 
der Stadtrat der Landeshauptstadt, auf dem 
Gelände des Flughafen Riem das neue Messegelände zu errichten. Am 14. Februar 
1998 war es dann der damalige Bundespräsident Roman Herzog, der in der feierlichen 
Eröffnungszeremonie mit seinem legendären Verweis auf „Laptop und Lederhosen“ 
ein neues Zeitalter für Messen in München 
einläutete. 
Seit der Eröffnung mit der ersten Messe im 
Februar 1998 hat sich am neuen Messegelände abermals viel getan: Gut ein Jahr 
später, am 29. Mai 1999, wurde die 
U-Bahnstrecke von Ramersdorf zur Messestadt eröffnet, die aufgrund des dramatischen Busunglückes am Truderinger Bahnhof eine traurige Verzögerung erfuhr. 
Südlich des Messegeländes entstand mit 
den Riem-Arkaden eines der größten Einkaufszentren in ganz Bayern. Es wurden 
weitere Hallen gebaut (C1 + C2) und in Betrieb genommen. Im Sommer 2005 war die 
Bundesgartenschau im Riemer Park ein 
Meilenstein in der Geschichte des jungen 
Stadtteils. Für die Fußball-WM 2006 entstand das Pressezentrum neben den C-Hallen, woraus inzwischen die Hallen C3 + C4 
mit dem Haupteingang Nord wurden. Papst 
Benedikt feierte im Freigelände eine heilige 
Messe und auf den Dächern der Messehallen entstand eine der größten Photovoltaik-Anlagen in Europa. Auf den südlichen 
Flächen wurde in Rekordzeit ein eigener 
Stadtteil mit Wohnbebauung in der größeren einer mittleren Kleinstadt aus dem 
 Boden gestampft. Auch bei den dortigen 
Straßennamen wurde unter dem Motto 
„kurz, prägnant und leicht zu lesen“ viel 
Kreativität bewiesen. Heute ist München 
einer der bedeutendsten Messe-Standorte 
in Europa. 
Der Umzug nach Riem
Bereits im Jahr 1974 fiel die Entscheidung, 
im Erdinger Moos einen neuen Flughafen 
zu bauen. Es stellte sich die Frage, was aus 
dem Gelände des ehemaligen Verkehrsflughafen München-Riem werden sollte. Das Ergebnis jahrelanger Beratungen und Planungen sollte bis zum März 1994 auf sich 
warten, fast zwei Jahre nach Einstellung 
des Flugbetriebs. Am 14. Februar 1998 war 
es dann endlich soweit: Mit der Caravan 
und Boot 98 wurde das neue Messegelände 
feierlich eingeweiht. Dabei fanden noch 
parallel Veranstaltungen im alten Messegelände auf der Schwanthalerhöhe statt, letzte große Veranstaltung im Westend war die 
Internationale Handwerksmesse 1998. Im 
Grunde genommen ist der Begriff „Umzug“ 
nach Riem falsch, denn ein Umzug fand 
nicht statt. Alles, was in Riem errichtet 
wurde, war neu, nur das Personal musste 
fortan an neuer Adresse seinen Dienst verrichten. 
Messe München GmbH – Wirtschaftsfaktor am Standort München
Mit rund zwei Millionen Besuchern und 
etwa 33.000 Ausstellern im Jahr ist die 
Messe ein wichtiger Umsatzfaktor für München und die ganze Region. Wie eine große 
belebte Insel liegt das Messegelände am 
Rande der Münchner Innenstadt. Von 
 außen ahnt man die enorme Energie, die 
hinter dem weitläufigen Areal steckt. Wenn 
dann Messen und Kongresse sind, wird 
das richtig greifbar. Dann vernehmen die 
Die Geschichte der Messe München ist bewundernswert, beeindruckend und vor allem einmalig. In fünf Jahrzehnten entwickelte sich 
das Unternehmen vom lokalen Markt- und Handelsplatz zu einer weltweit anerkannten und agierenden Messegesellschaft.
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
TITELTHEMA
atelier-tacke.de
TITELTHEMA
MESSE MÜNCHEN GMBH
➔ UMSATZMOTOR FÜR DAS TAXIGEWERBE

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Münchner in der volleren U-Bahn eine babylonische Sprachenvielfalt, sie erleben die 
gespannte, heitere Erwartung von Ausstellern und Besuchern aus aller Welt – und in 
der Stadt geht es noch lebendiger zu. Doch 
diese Messe-Insel ist kein Selbstzweck: Sie 
ist für München und für die ganze Region 
ein handfester Wirtschaftsfaktor. Denn jeder Euro Umsatz für die Messe löst zusätzlich zehn Euro bei Dritten aus: in den 
 Läden, in den Restaurants, in Hotels, bei 
Taxifahrern oder bei vielen Handwerksbetrieben. Das Schlüsselwort dafür heißt Umwegrentabilität: In einem normalen Messejahr sind das rund 2,63 Milliarden Euro, die 
aufgrund der Messe verdient werden. Und 
zur bauma, der größten Messe der Welt, 
sind es alle drei Jahre sogar bis zu 3,6 Milliarden Euro. 
Weltweites Netzwerk
Die Bedeutung der Messe München als ein 
wichtiger Wirtschaftsfaktor geht weit über 
München hinaus. Durch ihre wachsende 
 Internationalisierung ist sie ein gesuchter 
Partner geworden. „Die Aussteller fragen 
uns, ob wir sie nicht ins Ausland begleiten 
können“, berichtet Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung. Da profitieren sie vom Netzwerk der Messe mit ihren 
Tochterfirmen in den Wachstumsmärkten 
Indien, China oder Südafrika und von den 
mehr als 60 Auslandsvertretungen „ihrer“ 
Messe rund um die Welt. So ist die Messe 
ein starker Magnet: Es gibt auch Firmen, 
die sich wegen der Messe in der Region 
niederlassen. „Viele sind nach München gekommen, weil sie hier im Zusammenhang 
mit einer Messebeteiligung gute Erfahrungen gemacht haben“, weiß Klaus Dittrich 
aus zahlreichen Gesprächen.
Mehr als zwei Millionen Besucher 
im Jahr
Die Anziehungskraft des Messeplatzes ist 
enorm: Rund zwei Millionen Besucher kommen jedes Jahr wegen der Messen und Kongresse nach München. Da bringen große 
Veranstaltungen – wie ein Kardiologenkongress mit rund 30.000 Teilnehmern – bis zu 
50 Millionen Euro Umsatz. „Die Messe ist 
einer der wichtigsten Motoren für den Wirtschaftsraum München“, sagt deshalb auch 
Wolfgang Fischer, Geschäftsführer der 
 CityPartner. „Die Tourismuswirtschaft, der 
Handel und die Gastronomie profitieren von 
der enormen Zugkraft der Messe und der 
Kongresse im ICM.“ Die Messe München 
fördert auch die Hotellerie: „Fast jede fünfte Übernachtung bucht ein Messegast“, erläutert Conrad Mayer, Kreisvorsitzender des 
Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands. Das waren 2014 rund 2,6 Millionen 
Übernachtungen in den 530 Hotels im 
Raum München. Mayer: „Ohne die Messe 
hätte die Hotellerie in der Stadt eine ganz 
andere Struktur. Sie bestimmt maßgeblich, 
wann bei uns Hochsaison ist.“ Auch die 
Gastronomen sind sehr zufrieden. „Wenn’s 
nach uns Innenstadt-Wirten ginge, dürfte 
in München jeden Tag Messe sein“, meint 
Lorenz Stiftl. Der Wirt vom „Spöckmeier“ 
ist Sprecher der Innenstadt-Wirte: „Nach 
Messeschluss gibt es ab 19 Uhr einen 
 richtigen Run auf unsere Gaststätten. 
 Messegäste und Aussteller sind allerbeste 
Kunden.“
Viele Branchen profitieren
Bei den Taxifahrern boomt zu Messe- und 
Kongresszeiten das Geschäft. Die Taxi-München eG arbeitet an der Verkehrsplanung 
mit. „So sind immer genug Autos zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ausgang“, 
kann die Funkdienststellenleitung berichten. Die Fakten: An großen Messetagen 
machen die Taxifahrer im Schnitt 35 Prozent mehr Umsatz. An normalen Tagen sind 
rund 1.500 Wagen unterwegs. Bei Messen 
und Kongressen bis zu 2.500. Kroker rechnet am Beispiel der bauma aus: „Wenn an 
einem Tag 50.000 Messegäste da sind, 
braucht’s in der Kernzeit (eine Stunde vor 
Messeschluss bis zwei Stunden nach Ende) 
rund 1.000 Taxiabfahrten vor den Ausgängen.“ Dann stehen ab 17 Uhr 300 Autos in 
der Schlange. Das bedeutet: sechs Abfahrten pro Minute (360 pro Stunde). „Manche 
Messegäste fahren – wenn sie drei Tage da 
sind – bis zu 15 Mal Taxi. Das geht teilweise weit in die Region.“ Und zum Shoppen. 
„Bei großen Messen sind an jedem Messetag 20 Prozent mehr Menschen in den Geschäften in der City unterwegs“, berichtet 
Bernd Ohlmann vom Einzelhandelsverband: 
„Die Geschäfte profitieren hier absolut.“ 
Der Verdienst wird nicht allein in der Stadt 
München gemacht: Viele Messegäste logieren beispielsweise in Hotels und Pensionen 
bis Nürnberg oder Salzburg. Das spiegelt 
sich auch in der Untersuchung zur Umwegrentabilität wider, die die Messe im Jahr 
2014 veröffentlicht hat. 
Die Zahlen steigen seit 2001, als dieses 
Thema erstmals untersucht wurde, kontinuierlich an. Die Ausgaben der Messekunden 
stiegen von 1,82 Milliarden Euro im Jahr 
2001 auf 2,63 Milliarden im Jahr 2013. 
 Davon wurden 1,38 Milliarden Euro in München ausgegeben, 670 Millionen in Bayern 
und 580 Millionen im restlichen Bundesgebiet. Das Steueraufkommen stieg von 
310 Millionen Euro 2001 auf 490 Millionen 
im Jahr 2013. Davon bekamen die Stadt 
München 24 Millionen Euro, der Freistaat 
Bayern 161 Millionen und der Bund 
305 Millionen Euro. 
Die steigende Kaufkraft hängt direkt mit 
dem wachsenden Anteil ausländischer Besucher zusammen. Kamen im Jahr 2001 
39 Prozent der Aussteller und 17 Prozent 
der Besucher aus dem Ausland, waren es 
2013 schon 49 Prozent der Aussteller und 
33 Prozent der Besucher. Das ist eine Folge 
der permanent wachsenden Internationalität der Messe. „Wir haben unsere Leitmessen in die wichtigsten Wachstumsregionen 
exportiert. Mit dem Effekt, dass Besucher 
und Aussteller aus dem Ausland in München zunehmen“, erläutert Klaus Dittrich: 
„Die Internationalisierung unserer Aktivitäten ist eine unverzichtbare Maßnahme, um 
die Position unserer Leitmessen in München zu erhalten.“ Um diesen Trend zu 
 befördern, will die Messe München den 
Auslandsanteil am Umsatz von 15 auf 
22 Prozent im Jahr 2016 steigern. Klaus 
Dittrich: „Wir verstehen uns da auch als 
Botschafter Bayerns in der Welt.“ Das ist 
alles nicht selbstverständlich. Deshalb 
wird viel Energie darauf verwendet, die Position und die Wirtschaftskraft der Messe 
atelier-tacke.de
SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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München zu erhalten und zu stärken. „Messen sind auch Seismografen der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in der 
Welt und der strukturellen Veränderungen 
in einzelnen Branchen“, so Klaus Dittrich: 
„Deshalb gilt es für uns alle, hellwach zu 
sein für die Entwicklung in den einzelnen 
Branchen und gut vorbereitet, wenn die 
Konjunktur einmal nicht so gut läuft.“
Das perfekte Räderwerk
Jede Messe ist ein neues Abenteuer. Monatelang wird der Auftritt generalstabsmäßig 
vorbereitet. Da werden in den Firmen die 
Konzepte entwickelt und die Container mit 
den Schaustücken befüllt, während gleichzeitig auf der Messe ein eingespieltes Team 
aus rund 150 Servicepartnern für sie alle 
Vorbereitungen trifft. Ob Schreiner, Elektriker, Standbauer oder Drucker, ob Teppichleger, Gärtner, Spediteure oder Caterer – sie 
alle helfen den Ausstellern, dass aus leeren 
Hallen prächtige Messen werden. Und es ist 
immer wieder eine hohe Kunst, dass alle 
bei diesem Abenteuer auf den Punkt zur 
Messeeröffnung fertig werden. Egal, von 
welchem Ende der Welt sie auch nach München kommen. Möglich macht das ein 
 perfektes Räderwerk. 
Ob Messe oder Kongress – da muss alles 
wie am Schnürchen laufen. Die Aussteller 
und Kongressveranstalter können gar nicht 
das Personal mitbringen, das sie für ihren 
Auftritt in München brauchen. Dabei helfen 
ihnen vor Ort zahlreiche Servicepartner: 
große internationale Firmen und kleine 
 Unternehmen mit einer Handvoll Mitarbeitern. Sie alle haben sich auf diese Arbeit 
spezialisiert. 
Die Kunst liegt in der Koordination 
„Wir verstehen uns als großes Ganzes, jeder 
arbeitet sehr eng mit dem anderen zusammen“, beschreibt Annette Slotty das ausgefeilte System. Die Leiterin des Zentralbereichs Messeservice weiß: „Die Kunst liegt 
darin, alles so zu koordinieren, dass sich 
die Servicepartner nicht gegenseitig behindern. Nur so kann eine Messe erfolgreich 
werden.“ Die Messe München setzt dabei 
auf gewachsenes Know-how und auf langjährige Partner. Das sind die vielen Dienstleister, die für den Auf- und Abbau einer 
Messe und für die Organisation eines Kongresses gebraucht werden. Das sind beispielsweise drei Elektrofirmen, die die 
 Stromanschlüsse bis zu den Ständen legen. 
Da ist eine Rigging-Firma, die die Beleuchtungsbrücken oben in den Hallen und Sälen 
montiert. Da kommen Spezialisten für 
Licht- und Tontechnik. Da sind Möbelverleiher, die Vitrinen, Tresen, Stühle und Tische vermieten. Da liefern Gärtner Pflanzen 
und Gestecke für die Deko, Lieferanten 
bringen Getränke und Caterer besorgen das 
Essen und kleine Knabbereien. Eine Vielzahl von Handwerksfirmen baut die Stände 
auf, sorgt für die Lüftung, verlegt Teppiche 
oder zieht Zäune um das Freigelände. 
 Spezialisten liefern die Tresore für die 
Schmuckmesse oder Arbeitsbühnen für aufwendige Stände. Die Lufthansa bietet einen 
Koffer-Service an und dann gibt es die 
Job- und Zimmervermittler. Reinigen, Müll 
sammeln und abtransportieren, dafür sind 
die Firmen Hermann & Schmidt, Dias und 
Remondis an Bord. Sie arbeiten mit einem 
lasergestützten Hallenaufriss, um die Reinigung perfekt zu koordinieren. 
Alles geht Hand in Hand. „Wir können uns 
nahezu blind aufeinander verlassen“, sagt 
Frank Pastior, Leiter der Abteilung Verkehr 
und Sicherheit. Vor jeder Messe stimmt sich 
sein Team mit den Servicepartnern ab: Da 
geht es mit der Polizei, den Taxifahrern 
und dem MVV um Verkehrsthemen, da werden mit anderen die Beschilderung oder 
der Kehrdienst besprochen. „Jeder Partner 
ist nur so gut, wie er intern eingebunden 
ist“, resümiert Pastior. Die Polizei sorgt für 
den fließenden Verkehr. So werden hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft 
und Wissenschaft „mit möglichst wenig 
 Außenwirkung“ zu Messen und Kongressen 
gebracht, wie Hans-Jürgen Notka, Leitender Polizeidirektor für den Osten Münchens, 
erklärt. Innerhalb der Messe sorgt der Veranstaltungsdienst VD Mayr mit bis zu 200 
Mitarbeitern für die Sicherheit: Er organisiert Garderoben, Kassen, die Bewachung 
und kontrolliert die Zufahrt für Lkw im Aufund Abbau, berichtet Paul Weiß, Geschäftsführer des VD Mayr.
Guten Appetit mit neuer Gastronomie
Sehr wichtig ist natürlich das Essen. „Wenn 
es schmeckt, Preis und Service stimmen, 
geht man gerne auf eine Messe“, sagt 
 Patrick Costa, Leiter der Hauptabteilung 
Messeservice. „Die Herausforderung für die 
Gastronomen liegt darin, in der Mittagszeit 
auf den Punkt da zu sein, um Tausende 
hungrige und durstige Gäste optimal zu 
versorgen.“ Bis zu 18 Imbisse, drei Cafés, 
zwei Biergärten und elf Restaurants stehen 
hierfür auf dem Messegelände samt ICM zur 
Verfügung. Nach über 16 Jahren hat die 
Messe München ein neues Gastronomiekonzept entwickelt – gemeinsam mit Holger 
Stromberg, dem Koch der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die Gastronomen 
Michael Käfer, Alfons Schuhbeck und Josef 
Able werden es ab dem 1. August 2015 
 umsetzen. Sie alle gehören zum perfekten 
Räderwerk für das immer neue Abenteuer 
Messe.
Das Taxikonzept an der 
Neuen Messe München
Die Veranstaltungen der Messe München 
sind mitunter die bedeutendsten Faktoren 
für die Umsatzentwicklung im Taxigewerbe. 
Die Qualität der Dienstleistung Taxi ist ein 
wesentlicher Beitrag zum Erfolg einer Messe-Veranstaltung. Daneben ist ein funktionierendes Taxikonzept auch der Garant für 
die Akzeptanz des Taxis als Messe-Verkehrsmittel Nummer eins. Das Konzept muss von 
Beginn bis zum Ende der Veranstaltung lückenlos greifen. Mit anderen Worten, von 
der Ankunft bis zur Abreise muss der Besucher und der Aussteller jederzeit schnell 
und zuverlässig auf ein Taxi zurückgreifen 
können, um gar nicht erst auf den Gedanken zu kommen, sich mit anderen Verkehrsmitteln fortzubewegen. Aufgrund der 
 Vielfältigkeit des Messegeländes und der 
Möglichkeit, die verschiedensten Hallen 
und Bereiche miteinander zu kombinieren 
und die Besucher zu den unterschiedlichen 
Haupteingängen zu steuern, ist auch die 
Vorhaltung freier Taxis bei nahezu jeder 
Veranstaltung etwas anders. Dabei war zum 
Zeitpunkt der Eröffnung im Jahr 1998 das 
Taxikonzept eine bessere Improvisation, 
die Versorgung des Messegeländes mit Taxis 
wurde schlichtweg ignoriert, es wurden am 
alten Messegelände keine Daten und Zahlen 
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erhoben, anhand derer der Taxibedarf und 
damit die Vorhalteflächen ermittelt und 
 gestaltet hätten werden können. 
Die Erst-Ausstattung mit Taxistandplätzen 
sah in 1998 am Haupteingang West Platz 
für ca. 30 Taxis und am Haupteingang Ost 
Platz für 10 Taxis vor. Die weitere Aufstellung erfolgte bei der Caravan und Boot 98 
sowie bei der bauma 98 individuell und 
 anhand fehlender Beschilderung querfeldein, überall wo gerade Platz war, um 
die Menschenmengen zu befördern, denn 
zu diesen Veranstaltungen fuhr ja noch keine U-Bahn. In trauriger Erinnerung an den 
letzten Tag der bauma 98 ist dem Verfasser 
ein gerichtsanhängiges Verfahren gegen 
mehrere Taxifahrer, die zuerst aufgrund 
großen Bedarfes am Eingang Ost angefordert, dann aber nicht mehr benötigt und 
letztlich von der Polizei wegen Aufstellung 
im Haltverbot angezeigt wurden. Nachdem 
die Anzeige wegen Missachtung eines Haltverbotes mangels korrekter Beschilderung 
abgewiesen wurde, legte der Beamte nach, 
und stellte drei Monate später Anzeigen 
wegen „Nichtbeachten der Weisung eines 
Polizeibeamten“ aus, welche abermals eingestellt wurden. Die Weisungen konnten 
nicht befolgt werden, da aufgrund einer 
Verkeilung der Fahrzeuge ein Abfahren 
nicht möglich war. 
Mit zunehmendem Baufortschritt in der 
Messestadt gab es nahezu im Halbjahres- 
Takt andere Varianten der Taxi-Speicherung. Besonders im Westen der Messe gibt 
es nahezu keine Verkehrsfläche, die nicht 
schon mal ein Taxispeicher war. Die bahnbrechende Verbesserung erfolgte hier im 
Jahr der Eröffnung der PI 25 in der Werner-Eckert-Straße, als der damalige Verkehrssachbearbeiter Polizeihauptkommissar 
Andreas Firle die Taxisituation völlig neu 
beurteilte und damit zusammen mit Herrn 
Stefan Schmidt vom KVR den Weg frei 
machte, den Taxispeicher in der Olof- 
Palme-Straße bzw. in der Willy-Brandt-Allee 
auf der rechten Fahrspur einzurichten. 
 Diesen beiden Herren gebührt noch heute 
unser Dank und unsere Anerkennung für 
diesen wichtigen Schritt.
Mittlerweile ist die Taxiversorgung des 
Messegeländes nahezu optimal. Durch ständige Kooperation aller Institutionen in 
Form von regelmäßigen Verkehrsrunden erfolgt für jede Veranstaltung eine bedarfsgerechte Planung, die auch rechtzeitig kommuniziert wird. Besondere Anlässe wie die 
jährliche expo-real erfahren eine besondere 
Vorbereitung, z.B. durch Verteilung von 
Flyern durch Hostessen an Taxifahrer im 
gesamten Stadtgebiet. Nur so kann sichergestellt werden, dass in den Tagen unmittelbar nach der Wiesn genügend Taxis für 
diese Messe zur Verfügung stehen. 
Das große Manko jedoch ist die fehlende 
Anbindung der Messestadt in südliche Richtung, was aufgrund der begrenzten Leistungsfähigkeit der A94 bei größeren Veranstaltungen schnell zum Verkehrskollaps 
führt. Trotz modernen Leitsystemen und 
Lichtzeichenanlagen ist bei entsprechender 
Auslastung oftmals der Einsatz von Lautsprecherfahrzeugen des Verkehrsdienstes 
dius ein probates Mittel, um die Fahrzeugkolonnen entsprechend zu leiten. Einen 
Bärendienst erweisen dabei oft moderne 
Navigationssysteme, denen Fahrzeugführer 
oft mehr Glauben schenken als den Fachkräften vor Ort. 
Mit Inbetriebnahme des Eingangs Nord am 
Messegelände gab es auch einen zusätzlichen Taxistandplatzes vor den C-Hallen, der 
über die parallele Ausfahrtspur „Messe- 
ICM“ von der A94 mit nur einer Ampelanlage schnell und unkompliziert zu erreichen 
ist. Schwierigkeiten bei der Taxiversorgung 
bereitet oftmals der „Herdentrieb“ unter 
den Taxifahrern, wenn alle dem Vordermann 
nachfahren und – wenn dieser nur den Eingang West kennt – sich dahinter anstellen, 
obwohl der Taxibedarf an einem anderen 
Ausgang besteht. Eine weitere Verbesserung wird ab September 2015 erfolgen, 
wenn die Koordination der Taxis rund um 
das Messegelände über den neuen, leistungsstarken Funkantennen-Standort an 
der Messestadt erfolgt, der die Antennen 
auf der Paulaner-Brauerei ersetzen wird, 
die in Kürze der Abbruchbirne zum Opfer 
fällt.
Auch in der Taxitarifordnung der Landeshauptstadt München fand das neue Messegelände Einzug: Für die Strecken zwischen 
dem Flughafen München und dem Messegelände wurde ein lukrativer Festpreis auf 
Basis der Taxitarifs definiert, der dem Fahrbzw. Messegast zum einen Preissicherheit 
gewährleistet und zum anderen zusätzliche 
Fahrgäste ins Taxigewerbe bringt. (TK)
Einzelne Passagen wurden dem 
 Jahres geschäftsbericht der Messe München 
 entnommen.
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In einem Gespräch mit unserem Redakteur 
Thomas Kroker erzählt Frank Pastior über 
die Aufgaben seiner Abteilung, die Verkehrssituation in der Messestadt im Allgemeinen und das Handling von Problemsituationen im Besonderen.
TAXIKURIER: Herr Pastior, Sie leiten die 
Abteilung Verkehr und Sicherheit. Als Fachmagazin für das Taxigewerbe interessiert 
uns natürlich das Thema Verkehr. Welche 
verkehrlichen Aufgaben obliegen Ihrer Abteilung?
Frank Pastior: Die Abteilung koordiniert 
die gesamte Verkehrslogistik, die während 
Aufbau, Laufzeit und Abbau einer Messe 
zum Tragen kommt. Wir unterscheiden dabei die Verkehre innerhalb und außerhalb 
des Messegeländes sowie zwischen Güterund Personenverkehr. Die Koordination des 
Güterverkehrs fordert uns in den Phasen 
von Auf- und Abbau, insbesondere bei der 
Zuweisung der Parkflächen und der Tore für 
den Lkw-Verkehr sowie der Zufahrtserlaubnisse für die einzelnen Fahrzeuge. Hier ist 
neben der Flächenplanung auch die exakte 
zeitliche Ablaufplanung bedeutend, damit 
sich die einzelnen Fahrzeugkategorien 
nicht in die Quere kommen und die Fluchtund Rettungswege immer frei bleiben.
Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit stellt jedoch die Logistik der Personenverkehre dar, 
auf der Straße, der Schiene und in der Luft. 
Wir steuern unsere Shuttle-Verkehre zwischen Messe und Flughafen, stehen in engem Kontakt mit U-Bahn und S-Bahn, damit entsprechend der Besucherzahlen die 
Takte verdichtet werden und Fahrgäste gegebenenfalls auch durch Hostessen über 
den richtigen Ausstiegsbahnhof informiert 
werden. 
An oberster Stelle steht jedoch das Verkehrs- und Parkraummanagement. Bei großen Messen, wie z.B. der bauma, müssen 
bis zu 20.000 Pkw und bis zu 1.000 Reisebusse pro Tag abgeparkt werden. Nicht nur 
die Bereitstellung der Flächen ist hier die 
große Kunst, sondern das gleichmäßige Befüllen und die Lenkung der Verkehrsströme 
zu den Parkplätzen ist die große Herausforderung, die durch jahrelanges Knowhow 
gemeistert wird. 
Last but not least ist die Versorgung der 
Messen mit Taxis ein gewichtiger Auftrag 
an unsere Arbeit, denn das Taxi ist Service 
für den Messegast, und der Messestandort 
München überzeugt nicht nur durch sein 
vielfältiges Messeprogramm, sondern vor 
allem durch den exzellenten Service.
TAXIKURIER: Mit welchen Maßnahmen 
können Sie das Verkehrsgeschehen rund um 
die Messe steuern oder beeinflussen?
Frank Pastior: Zur direkten Steuerung der 
Verkehre steht uns eine Verkehrsleitzentrale zur Verfügung, in der alle Drähte zusammenlaufen. In dieser Zentrale befinden sich 
die Steuerungen der Verkehrs- und Parkleitsysteme der Messe München GmbH sowie 
der Autobahndirektion Südbayern. Je nach 
Größe der Veranstaltung wird die Verkehrsleitzentrale mit Vertretern von Polizei, KVR, 
Autobahndirektion und Taxi-Genossenschaft besetzt, die alle in Funkkontakt mit 
den jeweiligen Einsatzfahrzeugen und Taxis 
stehen und auf sämtliche Ereignisse spontan und miteinander abgestimmt reagieren 
können. Geht z.B. die Kapazität eines Parkplatzes dem Ende entgegen, muss rechtzeitig, d.h. bevor es zum Rückstau vor dem 
Parkplatz kommt, auf eine andere Parkfläche gelenkt werden. 
Ereignet sich in einer Autobahnanschlussstelle ein Verkehrsunfall, wird dieser auf 
den Monitoren erkannt und eine Streife 
dorthin beordert, noch bevor der erste Notruf in der Einsatzzentrale eingeht. Nur 
durch blitzschnelle Sofortmaßnahmen können zeit- und nervenaufreibende Stauungen im Ansatz vermieden werden. Bei 
Überlastung eines Eingangs mit Rückstau 
der besetzt anfahrenden Taxis erhalten 
die Taxifahrer die Information, auf einen 
anderen Eingang auszuweichen. 
Das sind nur drei Beispiele der Arbeit in 
unserer Verkehrsleitzentrale, die jedoch den 
hohen Stellenwert dieses komplexen Aufgabengebietes aufzeigen.
TAXIKURIER: Sie sind ein Mann der ersten 
Stunde, waren bereits beim Bau des Messegeländes als Baustellen-Logistiker in die 
Entstehungsgeschichte involviert, kennen 
also jeden noch so kleinen Winkel der Mes-
Frank Pastior, Jahrgang 1964, Dipl.-Wirtschaftsgeograph, ist seit 1997 in Diensten der Messe München GmbH. Im Jahr 2001 
 wurde die Abteilung Verkehr und Sicherheit gegründet, die seitdem unter Pastiors Leitung steht. Neben vielfältigen Sicherheitsaufgaben 
ist die Planung und Koordination der verkehrlichen Angelegenheiten rund um das Messegeschehen eine umfassende Herausforderung, 
die wesentlich zum Gelingen der Veranstaltungen beiträgt.
➔ WIR DÜRFEN VORSTELLEN 
Die Abteilung „Verkehr und Sicherheit“ der Messe München im Gespräch mit Thomas Kroker
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sestadt wie ihre Westentasche. Kann man 
zurückblickend feststellen, dass die jetzige 
Verkehrssituation die damaligen Erwartungen um ein vielfaches übertrifft, dass 
 niemand mit den heutigen verkehrlichen 
Anforderungen wirklich gerechnet hat?
Frank Pastior: Meine erste Aufgaben der 
Baustellen-Logistik der Messe in Riem war 
die Umsetzung der Vorgabe, dass sämtliches Abbruch-Material und Bauschutt vom 
Flughafen Riem in die Entwicklung der 
Messestadt eingearbeitet wird und Verwendung findet. Als im Februar 1998 mit der 
CBR (Caravan Boot Reise, heute „f.re.e“) 
die erste Messe ihre Tore öffnete, war der 
Verkehr für alle Beteiligten nicht zu kalkulieren, keiner wusste, was uns eigentlich 
erwartet. Und um es so zu sagen wie es 
wirklich war: Wir wurden vom Verkehr regelrecht erschlagen, wir sind abgesoffen im 
Verkehr. Obwohl damals noch sehr viele 
Parkplatzflächen im Süden der Messe zur 
Verfügung standen, waren wir und auch die 
Polizei nicht auf diese Massen vorbereitet. 
Zudem war die Anbindung der Messestadt 
an das bestehende Straßennetz nicht auf 
diese Verkehrsmengen zugeschnitten, und 
das ist es teilweise heute noch nicht. Mit 
jeder Veranstaltung, vor allem aber mit jeder bauma im Rhythmus von 3 Jahren, haben wir viel Neues und Positives hinzugewonnen, was letztendlich den Bewohnern 
und Beschäftigten in der gesamten Messestadt zu Gute kommt.
TAXIKURIER: Ihre Abteilung ist sozusagen 
die Schaltzentrale, die alle verkehrlichen 
Faktoren in Einklang bringen muss. Kurze 
Wege, schnelle Erreichbarkeiten, spontane 
Entscheidungen und die schnelle Umsetzung von Maßnahmen sind Garanten für 
den Erfolg des Verkehrskonzeptes. Die Erlebnisse im Verkehr bei An- und Abreise 
sind als erste und letzte Erinnerungen 
 bleibende Eindrücke, die im Auge des 
 Besuchers eine Messe positiv oder negativ 
erscheinen lassen. Welchen Stellenwert 
nimmt der Verkehr im Gesamtkonzept einer 
jeden Messe ein?
Frank Pastior: Der Verkehr ist wichtiger 
Teil eines organisatorischen Gesamtkonzeptes, das zum Gelingen einer Messe beiträgt. 
Je nach Art der Veranstaltung fügen sich 
auch die Verkehrskomponenten zusammen.
Je internationaler der Charakter der Messe 
wird, desto weniger Pkw sind zu bewältigen, dafür werden es mehr Taxis, MVG-Nutzer und Shuttlebus-Gäste. 
Wir werten diese Zahlen exakt aus und legen diese unseren Planungen für die Folgeveranstaltungen zugrunde. In den letzten 
Jahren ist besonders durch die Verdichtungen im Terminplan mit immer kürzeren Aufund Abbauintervallen zwischen den Messen 
für Verkehrskonflikte gesorgt, wenn die 
nächste Messe bereits aufbauen will, die 
vorige aber noch nicht mit dem Abbau 
 fertig ist und noch die Logistikflächen 
 blockiert.
TAXIKURIER: Investiert die Messe München 
GmbH auch in Maßnahmen außerhalb des 
Messegeländes, um die verkehrliche Situation zu verbessern? 
Frank Pastior: Ziel der Abwicklung der 
Messeverkehre ist auch, die Belange von 
Messebesuchern, Anwohnern der Messestadt sowie dem nicht unbedeutenden Anteil des Berufsverkehrs in der Messestadt in 
Einklang zu bringen, denn es geht nur miteinander, nicht gegeneinander. Aus diesem 
Grund hat die Messe München GmbH Anfang des Jahres 2015 ein neues Verkehrsleitsystem angeschafft, welches das alte 
aus dem Jahr 1998 ersetzt. Mit der Anordnung der Parkflächen sowie dem Fortschritt 
der Bebauung ist das Verkehrskonzept inzwischen ein ganz anderes, das mit dem alten Leitsystem nicht mehr zu handeln war. 
An diesem Beispiel zeigt sich, welch hohen 
Stellenwert der gesamten Verkehrsentwicklung beigemessen wird. 
TAXIKURIER: Im vergangenen Jahr feierte 
die Messe München ihren 50. Geburtstag.
Vieles wurde erreicht, sehr viel mehr als 
man 1998 im Jahr der Eröffnung erwarten 
durfte. Wie sehen die großen Planungen für 
die nächsten Jahre bzw. Jahrzehnte aus 
Sicht der Abteilung Verkehr und Sicherheit 
aus?
Frank Pastior: In naher Zukunft steht der 
Bau zwei weiterer Messehallen (C5 und C6) 
mit einem kleinen Kongresszentrum bevor. 
Sowohl der Bau als auch der Betrieb dieser 
Hallen bringen sicherheitsrelevante als verkehrliche Anforderungen mit sich. Bei den 
Hallen C5 und C6 wird ein neuer Haupteingang entstehen, der wieder Zufahrten und 
einen Taxistand benötigt. 
In weiterer Ferne, jedoch aktuell in der politischen Diskussion befindet sich der sogenannte Ringschluss der S-Bahn von Erding 
zum Flughafen München, der im Falle der 
Realisierung auch eine S-Bahn-Anbindung 
des Messegelände mit sich bringen wird.
Bevor über weitere Parkhäuser oder Parkflächen gesprochen werden darf, muss die 
Leistungsfähigkeit der A94 erhöht werden, 
sprich es wird der beidseitig dreispurige 
Ausbau vom Kreuz München-Ost bis Steinhausen notwendig, um die Verkehrsmengen 
der Messe und der Messestadt zu bewältigen. Aber bis dahin wird wohl noch einige 
Zeit vergehen.
TAXIKURIER: Herr Pastior, wir bedanken 
uns für das Gespräch und wünschen Ihnen 
alles Gute für die Zukunft.
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Das Messegelände in München-Riem ist der bedeutendste Veranstaltungsort in München. In den Messehallen und im ICM finden 
 nahezu täglich Messen und Kongresse statt. Je nach Größe und Besucherzahl fällt auch der Taxibedarf entsprechend groß oder gering 
aus. In der nachfolgenden Übersicht stellen wir die wichtigsten Termine der Messe München dar. (TK)
➔ WELTWEIT GEFRAGT 
Die wichtigsten Veranstaltungen der Messe München
Name der Messe Beschreibung Intervall nächster Termin Besucherzahl Taxibedarf
BAUMA Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Berbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte dreijährig 11. bis 17. April 2016 531.000 sehr groß
BAU Weltleitmesse für Architektur, Materalien und Systeme zweijährig 16. bis 21. Januar 2017 235.000 sehr groß
IFAT Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft zweijährig 30. Mai bis 3. Juni 2016 135.000 sehr groß
IHM Handwerksmesse Internationale Handwerksmesse jährlich 24. Februar bis 1. März 2016 131.000 gering
Heim&Handwerk Bauen, Einrichten, Wohnen jährlich 25. bis 29. November 2015 125.000 gering
free Die Reise- und Freizeitmesse jährlich 10. bis 14. Februar 2016 118.000 groß
ISPO The world‘s leading sport business platform jährlich 24. bis 27. Januar 2016 80.000 sehr groß
electronica Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik zweijährig 8. bis 11. November 2016 73.000 groß
IBA – Bäckermesse Die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks dreijährig 12. bis 17. September 2015 70.000 sehr groß
drinktec Weltleitmesse für Getränke- und Liquid-Food-Industrie dreijährig 11. bis 15. September 2017 68.000 sehr groß
transport&logistic Die Leitmesse der Logistikbranche zweijährig 9. bis 12. Mai 2017 55.000 sehr groß
Intersolar Die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner jährlich 22. bis 24. Juni 2016 47.000 groß
Munich Show – Mineralientage World of Minerals, Gems, Jewellery & Fossils jährlich 30. Oktober bis 1. November 2015 40.000 mittel
expo-real Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen jährlich 5. bis 7. Oktober 2015 38.000 extrem groß
analytica Internationale Leitmesse für Labortechnik, Anlaytik, Biotechnologie und analytica Conference zweijährig 10. bis 13. Mai 2016 35.000 groß
Trendset mit Bijoutex Fachmesse für Konsumgüter und Lebensart zweimal jährlich 9. bis 11. Januar 2016 35.000 gering
Automatica Internationale Fachmesse für Automation und Machatronik zweijährig 21. bis 24. Juni 2016 34.500 gering
LASER Weltleitmesse und Kongress für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Optischen Technologien jährlich 26. bis 29. Juni 2017 27.000 groß
Inhorgenta Trade Show for Jewelry and Watches jährlich 12. bis 15. Februar 2016 26.000 gering
opti Die internationale Messe für Optik & Design jährlich 15. bis 17. Januar 2016 26.000 gering
IMOT Internationale Motorradausstellung im MOC jährlich 19. bis 21. Februar 2016 25.000 gering
ceramitec Technologies – Innovations – Materials dreijährig 20. bis 23. Oktober 2015 22.000 gering
Munich Fabric Start International Fabric Trade Fair – Stoff und Mode – im MOC zweimal jährlich 1. bis 3. September 20.000 extrem groß
InterAirport Internationale Fachmesse für Flughafen – Ausrüstung, Technologie, Design & Service zweijährig 6. bis 9. Oktober 2015 13.000 gering
eCarTec Internationale Leitmesse für Elektro- & Hybrid-Mobilität jährlich 20. bis 22. Oktober 2015 12.000 gering
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Name der Messe Beschreibung Intervall nächster Termin Besucherzahl Taxibedarf
BAUMA Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Berbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte dreijährig 11. bis 17. April 2016 531.000 sehr groß
BAU Weltleitmesse für Architektur, Materalien und Systeme zweijährig 16. bis 21. Januar 2017 235.000 sehr groß
IFAT Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft zweijährig 30. Mai bis 3. Juni 2016 135.000 sehr groß
IHM Handwerksmesse Internationale Handwerksmesse jährlich 24. Februar bis 1. März 2016 131.000 gering
Heim&Handwerk Bauen, Einrichten, Wohnen jährlich 25. bis 29. November 2015 125.000 gering
free Die Reise- und Freizeitmesse jährlich 10. bis 14. Februar 2016 118.000 groß
ISPO The world‘s leading sport business platform jährlich 24. bis 27. Januar 2016 80.000 sehr groß
electronica Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik zweijährig 8. bis 11. November 2016 73.000 groß
IBA – Bäckermesse Die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks dreijährig 12. bis 17. September 2015 70.000 sehr groß
drinktec Weltleitmesse für Getränke- und Liquid-Food-Industrie dreijährig 11. bis 15. September 2017 68.000 sehr groß
transport&logistic Die Leitmesse der Logistikbranche zweijährig 9. bis 12. Mai 2017 55.000 sehr groß
Intersolar Die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner jährlich 22. bis 24. Juni 2016 47.000 groß
Munich Show – Mineralientage World of Minerals, Gems, Jewellery & Fossils jährlich 30. Oktober bis 1. November 2015 40.000 mittel
expo-real Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen jährlich 5. bis 7. Oktober 2015 38.000 extrem groß
analytica Internationale Leitmesse für Labortechnik, Anlaytik, Biotechnologie und analytica Conference zweijährig 10. bis 13. Mai 2016 35.000 groß
Trendset mit Bijoutex Fachmesse für Konsumgüter und Lebensart zweimal jährlich 9. bis 11. Januar 2016 35.000 gering
Automatica Internationale Fachmesse für Automation und Machatronik zweijährig 21. bis 24. Juni 2016 34.500 gering
LASER Weltleitmesse und Kongress für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Optischen Technologien jährlich 26. bis 29. Juni 2017 27.000 groß
Inhorgenta Trade Show for Jewelry and Watches jährlich 12. bis 15. Februar 2016 26.000 gering
opti Die internationale Messe für Optik & Design jährlich 15. bis 17. Januar 2016 26.000 gering
IMOT Internationale Motorradausstellung im MOC jährlich 19. bis 21. Februar 2016 25.000 gering
ceramitec Technologies – Innovations – Materials dreijährig 20. bis 23. Oktober 2015 22.000 gering
Munich Fabric Start International Fabric Trade Fair – Stoff und Mode – im MOC zweimal jährlich 1. bis 3. September 20.000 extrem groß
InterAirport Internationale Fachmesse für Flughafen – Ausrüstung, Technologie, Design & Service zweijährig 6. bis 9. Oktober 2015 13.000 gering
eCarTec Internationale Leitmesse für Elektro- & Hybrid-Mobilität jährlich 20. bis 22. Oktober 2015 12.000 gering
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Kloster Schäftlarn konnte seinen Besitz bis 
ins 11. Jahrhundert durch Schenkungen 
von Adligen stark vermehren; so fielen 
etwa Schwabing, Hesselohe und eben auch 
Sendling in seinen Besitz. Von Sendling 
aus führte eine Landstraße, bis 1877 die 
Sendlinger Landstraße und seitdem Lindwurmstraße, zur heutigen Altstadt. Diese 
lag und liegt auf vier Anhöhen, die vor 
dem damals unberechenbaren Wasser der 
Isar geschützt waren. Und genau hier, auf 
dem Petersberg, ließen sich einige Mönche 
aus Schäftlarn nieder und errichteten eine 
bescheidene Kapelle. Der Name München 
rührt also von den Mönchen des Klosters 
Schäftlarn, welches als der älteste benennbare Grundherr der heutigen Stadt gilt. Im 
Münchner Stadtwappen repräsentiert der 
segnende Mönch diese uralte, weit vor das 
Jahr 1158 zurückreichende Verbindung zwischen München und dem Kloster Schäftlarn 
in eindrucksvoller Weise.
Der Mönch im Wappen
Das Münchner Stadtwappen ist ein so genanntes redendes Wappen, das heißt, es 
Etliche geflügelte Worte erinnern daran, 
etwa: „Was führst Du im Schilde?“ Soll heißen: „Welche geheimen Absichten verfolgst 
Du?“ An diesen ursprünglichen Zweck erinnert der Schild, in den noch heute die 
Wappenbilder gestellt werden. Die Wappen 
vertreten als Rechtssymbole adlige Familien, einzelne Personen oder Körperschaften, 
aber auch eine Stadt, etwa auf Stadttoren, 
Fahnen oder der Kleidung von Amtspersonen. Bis heute trägt beispielsweise unser 
Oberbürgermeister bei festlichen Anlässen 
die Amtskette mit dem Münchner Wappen, 
dem Mönch.
Der Münchner Mönch
Lange vor München, 
nämlich im Jahr 762, 
wurde das Kloster 
Schäftlarn durch den 
Benediktiner-Orden gegründet. Zur selben Zeit 
– um 800 – fand das 
Dorf Sendling zum ersten Mal eine urkundliche Erwähnung. Das 
➔ MÜNCHENS WAPPEN – DER MÖNCH
HISTORISCHES MÜNCHEN
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stellt eine vergangene Tatsache dar, eben 
die Ansiedlung von Mönchen. Es verweist 
auf den Namen der Stadt, der bei der ersten urkundlichen Erwähnung 1158 als 
„apud Munichen“ genannt wurde, also „bei 
den Mönchen“ . Seit dem Jahr 1239 werden 
seitens der Stadt damit Urkunden gesiegelt 
und mit Rechtskraft versehen. Im Laufe 
dieser langen Zeit hat sich das Wappen oftmals verändert, geblieben ist aber in den 
allermeisten Fällen die Darstellung eines 
Mönches, der seinen Kopf nach rechts wendet und in einem stilisierten Stadttor 
steht. Er hält in der linken Hand die Bibel, 
auf die bei allen Rechtsgeschäften geschworen werden musste, während er seine 
rechte Hand zum Schwur erhebt. Nach anderen Erklärungen trägt er in der linken 
Hand die Bibel als Zeichen des Christentums und streckt die Rechte zum Segensgruß aus.
Großes und kleines Stadtwappen heute
Das Wappen in seiner heutigen Form als 
Großes und Kleines Stadtwappen besteht 
seit 1957 und wurde vom Grafiker Eduard 
Ege (1893-1978) neu gestaltet. Der Stadtrat beschloss am 17. Dezember 1957 – 
rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier der Gründung 
Münchens – die beiden Stadtwappen. Das 
Große Wappen zeigt auf silbernem Grund 
ein ziegelfarbenes, geöffnetes Stadttor. 
Die Dächer der Tortürme sind goldschwarz 
gebändert. Zwischen den Turmdächern 
 erscheint ein gelber, rot bewehrter, nach 
rechts gerichteter und gekrönter Löwe. Im 
Tor steht ein Mönch mit schwarzer, goldgeränderter Kutte, fleischfarbenem Gesicht, 
braunem Haar und roten Schnabelschuhen. 
In der linken Hand hält er ein rotes Eidbuch, die rechte Hand streckt er mit drei 
Schwurfingern aus. Der Löwe symbolisiert 
München als bayerische Landeshauptstadt. 
Die schwarzen und goldenen Farbelemente 
Der Begriff „Wappen“ leitet sich aus dem mittelalterlichen Wort für „Waffe“ ab. Die Wappen entstanden, als im 12. Jahrhundert, 
also zur Zeit der Gründung Münchens 1158, die Gesichter der Kämpfenden durch den Helm verdeckt wurden und man weithin sichtbare, 
leicht erkennbare Unterscheidungs- und Erkennungszeichen brauchte, um zu wissen, wer Freund und wer Feind war.
 
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015

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waren die Farben des Heiligen Römischen 
Reiches Deutscher Nation, das seit dem 
Mittelalter bis 1806 existierte. Unter dem 
bayerischen Kaiser Ludwig dem Bayern 
(1283-1347) war München von 1328 bis 
1347 Reichshauptstadt. Darauf beziehen 
sich die Münchner Stadtfarben Schwarz und 
Gelb. Gleichzeitig legte der Stadtrat am 
17. Dezember 1957 fest, das Große Wappen 
nicht länger für den Dienstgebrauch, sondern nur mehr für besondere repräsentative 
Zwecke zu verwenden. Das Kleine Wappen 
zeigt auf einem silbernen Schild den 
Mönch mit schwarzer, goldumränderter 
 Kutte, Eidbuch und Schuhe sind rot, 
 Gesicht und Hände fleischfarben.
Das Münchner Kindl
Der Mönch im Stadtwappen wird häufig 
auch als „Münchner Kindl“ verniedlicht, 
eine Entwicklung, die bereits im 19. Jahrhundert mit dem beginnenden Massentourismus einsetzte. Die Fremden sahen München teilweise gerne in Klischees und die 
Stadtverwaltung und private Einrichtungen 
bedienten diese Vorstellungen mit Vergnügen. Dabei wurde der Mönch immer mehr 
verkindlicht und schließlich wurde aus einem Mönch ein Junge und aus diesem wiederum ein Mädchen, eben das Münchner 
Kindl. Bald brach in München eine wahre 
Münchner-Kindl-Manie aus. Die Wappenfigur zierte unzählige Logos und wurde zu 
einem der beliebtesten Postkartenmotive 
Münchens. Viele Künstler zeichneten das 
Münchner Kindl in einer Unzahl von eingebildeten Alltagsszenen, meist in Verbindung mit Bier sowie Sehenswürdigkeiten 
der Stadt München. Anstelle des Eidbuches 
hält das Münchner Kindl auf vielen Darstellungen einen Bierkrug oder einen Rettich 
in der Hand, oft sogar beides gleichzeitig, 
reitet auf fliegenden Bierfässern oder prostet dem Betrachter goldig zu, so wie man 
sich als Tourist gemeinhin die Dirndl-Trägerinnen auf dem Oktoberfest vorstellt. Unter 
dem Motto „200 Jahre Oktoberfest“ gab die 
Deutsche Post 2010 eine Sonderbriefmarke 
heraus, auf der das Münchner Kindl auf 
 einem Karusselpferd reitet. 
Lebende Münchner Kindl
Beim Einzug der Wiesnwirte reitet ein lebendiges Münchner Kindl mit, es ist mit 
 einer gelb-schwarzen Kutte bekleidet und 
schwingt während des Umzuges am Vormittag einen vermutlich leeren Maßkrug. Dieses weibliche Kindl ist im Allgemeinen zwischen 20 und 29 Jahre alt und entstammt 
oft aus den Reihen der Münchner Großwirte 
und Schausteller. Es überwacht anschließend, auf einem Bierfass sitzend, den 
Oberbürgermeister, wenn er das Oktoberfest 
mit dem Fassanstich und dem Ruf „O’zapft 
is!“ eröffnet. Das Münchner Kindl soll auch 
als charmante Botschafterin die Stadt München bei diversen Anlässen würdig vertreten, weshalb Fremdsprachenkenntnisse, 
gute Umgangsformen sowie großes Hintergrundwissen über München und Bayern 
vorteilhaft sind. Darüber hinaus werden 
alle in München Geborene, deren Eltern 
und sogar Großeltern auch in München geboren wurden, als Münchner Kindl bezeichnet. Bei einer stetig wachsenden Großstadt 
stellt diese Elite naturgemäß nur eine kleine Minderheit dar. 
Im Stadtbild
Der Münchner Mönch erscheint überall im 
Stadtbild. Man findet ihn auf Kanaldeckeln, 
an allen Fahrzeugen der MVG und allen Briefköpfen der Stadtverwaltung, um lediglich einige Beispiele zu nennen. Der 85 Meter hohe 
Turm des Neuen Rathauses wird vom Mönch 
ebenso gekrönt wie er am Rathaus selbst als 
steinernes Relief erscheint. Und nicht vergessen werden darf der Münchner-Kindl-Weg 
von 1962 in Harlaching, dessen Name sich 
auf die verkindlichte Wappenfigur bezieht. 
Das benachbarte Münchner-Kindl-Heim an 
der Oberbiberger Straße 45 hingegen widmet 
sich der Für sorge und Betreuung real existierender Kinder. (BW)
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SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

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➔ SIMONE RETHEL
Simone Rethel wurde bereits im blutjungen Alter von 15 Jahren vom Regisseur Axel von 
Ambesser für die Verfilmung von Wilhelm Buschs Frommer Helene engagiert. Axel von 
Ambesser wurde ihr künstlerischer Vater und Mentor, er und Carl Heinz Schroth waren 
ihre wichtigsten Lehrer. Sie spielte am Residenztheater und am Deutschen Theater in 
München, am Hamburger Thalia Theater, Renaissance Theater in Berlin sowie fast allen 
Boulevardtheatern Deutschlands.
1992 gab sie dem Mann das Ja-Wort, den sie schon seit ihrer Kindheit liebte und verehrte: Johannes „Jopie“ Heesters. Seit dem stand sie mit ihrem Mann über 20 Jahre lang 
auf Theaterbühnen und vor Fernsehkameras im In- und Ausland. Im Gespräch mit dem 
TAXIKURIER erzählt Simone Rethel über die Erinnerung an ein Gastspiel Anfang der 90er 
Jahre in Stuttgart. Simone Rethel und ihr Mann Johannes Heesters fuhren täglichen mit 
dem Taxi zum Theater und hatten dafür einen festen Taxifahrer. 
Im Laufe der Gespräche im Taxi stellte sich heraus, dass dieser Taxifahrer seine Freizeit 
dem Boxsport widmete, und auch Johannes Heesters seine körperliche Fitness mit Boxtraining verbesserte. Aus den Fachgesprächen über das Boxen entwickelte sich dann eine 
echte Freundschaft, und der bis dahin von der Welt des Theaters unbedarfte türkische 
 Taxifahrer wurde von Simone Rethel und Johannes Heesters zu einer Vorstellung eingeladen und war begeistert von diesem Stück. Den Kontakt zu diesem Stuttgarter Taxifahrer 
hält Simone Rethel noch heute. 
Aktuell steht Simone Rethel auf der Bühne in der Komödie im Bayerischen Hof in 
 München in der Komödie „Der Kurschattenmann“ von René Heinersdorff zusammen mit 
Jochen Busse, Ingrid Steeger, Christiane Rücker und Christine Schild. 
Das Stück ist zu sehen vom 16. September bis zum 7. November in der Komödie im 
 Bayerischen Hof. Information und Tickets unter www.komoedie-muenchen.de (TK)
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
 
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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ SEPTEMBER-PROGRAMM
iba: Konditoren zaubern einen zuckersüßen Zirkus 
Die Weltmesse ist ein Treffpunkt der Branche für Bäckerei, 
Konditorei und Snacks.
➔ 12.–17. September 2015, Sa–Mi 9.30–18 Uhr, Do 9.30–17 Uhr 
Messe München, A1-A6, B1-B6
Was gibt es Neues in der Bäckerei-, Konditorei- und Snack- 
Branche? Die iba zeigt alle Trends – von Backmitteln bis hin zu 
Verpackungen. Sie präsentiert die erfolgreichsten, kreativsten 
und innovativsten Unternehmen.
Sie ist als führende Weltmesse seit 1949 der Treffpunkt für 
 Experten der Back-, Konditorei- und Snack-Branche: vom Handwerksbetrieb über den Großbäcker bis hin zur industriellen Lösung. Aber auch Gastronomen, Caféinhaber, der Lebensmitteleinzelhandel sowie Hotelfachleute und Caterer finden auf der 
iba ein nahezu grenzenloses, vielseitiges Angebot. 
Sie ist die Plattform für Innovationen aus der kompletten 
 Branche und bietet einen lückenlosen Überblick über sämtliche 
Neuheiten des Marktes. Zahlreiche Unternehmen stellen ihre 
 Ideen und Produkte vor, die von der Multifunktionstheke für den 
Außer-Haus-Verzehr bis zum Ladenbackofen reichen und vom 
 flexiblen Regalsystem und Farbdisplays, auf denen Videos gezeigt 
werden können, bis zum maßgefertigten Gesamtkonzept aus 
 einer Hand.
Den Höhepunkt zum Abschluss der Messe bildet der internationale Wettbewerb um den Titel beim iba-UIBC-CUP „Konditoren“ . 
Der Startschuss für den Wettbewerb fällt am Mittwoch, 16. September, um 9.30 Uhr. Dann beginnt der zweitägige Wettbewerb 
um die Krone der Konditoren. In den vier Schaubackstuben in 
Halle B3 zaubern die zweiköpfigen Teams vor den Augen des 
Messepublikums ihre süßen Kreationen. Bis Donnerstag, 17. September, um 13 Uhr haben sie Zeit, die gestellten Aufgaben zu 
meistern. Das Thema in diesem Jahr lautet „Zirkus“ . Hierzu produzieren die Teilnehmer ein Dekorstück aus Zucker, Schokolade, 
Marzipan und Nougat – oder einer Kombination aus diesen 
 Zutaten, drei unterschiedliche Petits Fours, drei verschiedene 
Pralinen, zwei Figuren sowie eine Landesspezialität, in die eine 
Torte integriert ist. Die Siegerehrung findet um 15 Uhr auf dem 
iba- Forum statt.
Weitere Veranstaltungen im September:
MUNICH FABRIC START
01.–03. September 2015, Di–Mi 10–19 Uhr, Do 10–16 Uhr
MOC Veranstaltungscenter München
111. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft 
für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (DGKJ)
02.–05. September 2015, 
Mi 12–18 Uhr, Do–Fr 8–18 Uhr, Sa 8–14 Uhr
ICM – Internationales Congress Center München
oils+fats 2015
15.–17. September 2015, Di–Do 9–17 Uhr
MOC Veranstaltungscenter München
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Messe München
SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
 
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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ BIERFEST – Seit nunmehr 205 Jahren, 
abgesehen von ein paar Ausnahmen wegen 
Krieg, Pest und Cholera, gedenken wir jährlich der Vermählung von Prinz Ludwig (später König Ludwig I.) mit Therese von Sachsen-Hildburghausen am 12. Oktober 1810. 
Die öffentliche Hochzeitsfeier mit Pferderennen usw. auf der nach der jungen Braut 
benannten Wiese artete im Laufe der Zeit, 
insbesondere in den letzten Jahren, dermaßen aus, dass der neudeutsche Begriff 
„Mega-Event” nur mehr eine Verharmlosung 
sein kann. Der Schreiber, selbst kein Kind 
von Traurigkeit, geht dem Gerstensaft nicht 
immer konsequent aus dem Weg und hat 
deshalb rund um den Bauchnabel kein 
Waschbrett, sondern eine Waschmaschine. 
Aber verordnete Fröhlichkeit zum „Zeitpunkt X”, Lustig-Sein nach vorherigem Eintrag im Kalender – das liegt dem Schreiber 
einfach gar nicht. Und jünger wird man 
auch nicht. Viele von den Nacht- bzw. 
Sehr-früh-Fahrern unter uns kennen an den 
Wochenendtagen, so morgens um fünf, 
sechs Uhr, die Stiche mit meist jungen und 
in „bayerische” (ha, ha) Tracht gewandeten 
Leuten zur Theresienwiese. Der Schreiber 
fragte mal seine Steige aufgebrezelter 
Landhausmodeträger in ungespielter Naivität „wos deads’n ihr um DIE Zeit auf da 
Wies’n?” und bekam die prompte Antwort 
„anstehen, weil wir keine Reservierung 
mehr bekommen haben!” . Wenn des koa 
Gaudi is! 
Therese übrigens, die 1854 während einer 
der in München damals üblichen Choleraepidemien starb, hatte noch miterleben 
müssen, wie ihr Göttergatte der mittelmäßig begabten Tänzerin Lola Montez (ein 
Künstlername) bis zur völligen – auch 
 sexuellen – Hörigkeit verfiel und deshalb 
1848 nach einem Volksaufstand zurücktreten musste. Er starb 1868, also 14 Jahre 
nach seiner in aller Öffentlichkeit betrogenen Ehefrau. Sohn Max hatte im Jahre 
1848 als Max II. den Job als König bis zu 
seinem Dahinscheiden im Jahre 1864 übernommen und hinterließ neben vielen 
Prachtbauten, welche unserer Stadt heute 
zur Zierde gereichen, u. a. auch seinen 
Sohn Ludwig, der dann als Ludwig II. unser 
„Märchenkini” wurde. Der freilich hasste 
die Haupt- und Residenzstadt München 
ebenso wie die Politik und – bis auf 
Richard Wagner – alle Menschen und beschränkte sich im Wesentlichen darauf, die 
Steuergelder seiner Untertanen u. a. in den 
Schlössern Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof zu versenken. 
➔ ERFREULICHES – gibt es freilich, wenngleich bei leichten Einschränkungen, auch 
zu berichten: am Montag, 27.7., wurde 
eine Richtung des Kiesselbachtunnels freigegeben, tags darauf auch die Gegenrichtung. Ende Juli waren die unterirdischen 
Zufahrten in den Mittleren Ring, von der 
Garmischer Autobahn kommend, noch nicht 
frei; die Zufahrt in die Autobahn, von der 
Heckenstaller kommend, welche auch in 
Zukunft nur oberirdisch geführt werden 
wird, war nur über die altbekannte Schleife 
möglich. Die Verhältnisse oben auf dem 
 Luise-Kiesselbach-Platz waren absolut chaotisch, wovon sich der Schreiber z. B. am 
29.7. gegen 19 Uhr (Richtung Murnauer 
Straße) ein gar tristes Bild machen musste. 
Sowas von Stillstand! Aus unerfindlichen 
Gründen war auch die Abfahrt zur Kreuzung 
Passauer Straße (von der Isar kommend), 
die während der Baustellenzeit oben vor 
der Ampel noch vierspurig war, mit vielen 
bunten Hütchen künstlich auf eine (!) Spur 
verschmälert worden, was zu Rückstaus bis 
zur Brudermühlbrücke führte. Ging das auf 
eine Expertise der verkehrspolitischen Spezialisten zurück? Wie auch immer: sollte 
der OB nicht noch irgend einem grünen 
BA-Mitglied eine Fußgängerampel im neuen 
Tunnel genehmigen oder messerscharf die 
Notwendigkeit eines bevorrechtigten Zweirichtungsradweges quer durch den Heckenstaller-Trog erkennen, so besteht doch tatsächlich Grund zur Hoffnung, dass sich bis 
zum Erscheinen dieses Heftes die oben geschilderten Geburtswehen in Wohlgefallen 
aufgelöst haben. Ach ja, der Trappentreutunnel wird uns vor und nach der Wies’n 
wieder einige Wochen mit dem Wegfall je 
einer Fahrspur erquicken, weil die Verkleidungen der Seitenwände noch vervollständigt werden müssen. Aber auch das wird 
 irgendwann vorbei sein. 
➔ EXPERTEN – Am Mittwoch, 29.7., gegen 
18 Uhr hat sich der Schreiber mit dem 
Moped mal absichtlich ins Getümmel begeben und folgendes vorgefunden: die Landsberger Straße stadteinwärts war zu diesem 
Zeitpunkt nur mehr einspurig, d. h. selbst 
die Linksabbiegespur zur Hackerbrücke war 
wegen Bauarbeiten gesperrt. – Was sag’ ich 
denn? – „Bauarbeiten”? – Ha ha; schön 
wär’s gewesen! Während der Rückstau mindestens bis unter die Donnerbrücke reichte, 
war selbstverständlich kein einziger (!) 
Bauarbeiter zu sehen. Die Stadt ist, wie 
fast immer, nicht auf die Idee gekommen, 
wenigstens an einem so empfindlichen Ort 
eine 24-Stunden-Baustelle einzurichten. 
Aber die Gewerbesteuer der in München ansässigen Betriebe wird schon gerne genommen! Dazu ein interessanter Bericht im 
„Münchner Merkur” vom 4./5. Juli auf Seite 
33: „Der Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe – unter grünem Vorsitz – hat die Bauarbeiten beantragt. Die Befugnis für die Entscheidung kam von OB Dieter Reiter (SPD). 
Der Stadtrat wurde gar nicht gefragt.” 
Und weiter unten wird Paul Bickelbacher, 
der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Stadtratsfraktion, zitiert: „Das war 
eine sehr problematische Stelle für die 
Fahrgäste der Straßenbahn” (...) „Und 
wenn man es umbaut, dann kann man ja 
auch gleich etwas für die Radler machen” . 
Aha. Da wird also mit der angeblich so 
„problematischen” Haltestelle ein Pappkamerad aufgebaut, um in dessen Windschatten auf Steuerzahlerkosten auch noch die 
eigene Wählerschaft aus der Radler-Lobby 
bedienen zu können! Weiter Paul Bickelba-
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
UNTERHALTSAMES

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cher: „Die Verwaltung schaut da schon 
 genau hin, ob das tragbar ist”; er glaube 
nicht, dass es Probleme gibt. Er vertraue da 
den städtischen Experten.
➔ KOMPETENZ – Worin überhaupt das 
 verkehrspolitische Expertentum des Herrn 
Bickelbacher besteht, der hier als Reinkarnation der 2014 gescheiterten grünen OB- 
Kandidatin auftritt, würde wohl nicht nur 
den Schreiber mal brennend interessieren. 
Sabine Nallinger, die politisch Untote der 
Grünen im Stadtrat (da hockt sie gelegentlich als Hinterbänklerin immer noch drin, 
obwohl sie seither hauptberuflich in Berlin 
arbeitet), erscheint uns hier als Wiedergängerin im neuen Gewand! Wie es leider aussieht, überlässt in langjähriger Tradition 
OB Reiter, wie schon sein Vorgänger Ude, 
das Thema Verkehrspolitik kampflos den 
Grünen. Obwohl diese nichtmal mehr zur 
regierenden Rathauskoalition gehören. Dabei wandte er einen Trick an, um eine 
Stadtratsentscheidung umgehen zu können: 
verkehrspolitische Baumaßnahmen, wenn 
sie nur den Bereich eines Bezirksausschusses (BA) betreffen, dürfen mit Zustimmung 
des OB von eben diesem BA selbst verfügt 
werden. 
Nun ist es aber so, dass eine Entscheidung 
wie in der causa „Landsberger” natürlich 
nicht nur den Bereich des BA Schwanthalerhöhe betrifft, sondern in Form eines 
 kilometerlangen Rückstaus bis in die 
 Bereiche der BA’s Laim oder sogar Pasing 
durchschlagen kann. Ob die sich das, wie 
auch der Koalitionspartner CSU im Rathaus, 
gefallen lassen, werden wir noch sehen. 
Hoffentlich jedenfalls.
➔ ORTSKUNDE – Dazu gehört nicht nur 
die Kenntnis, wo eine Straße ist, sondern 
auch, wie man dort hinkommt. Schon Generationen von Taxifahrern sind, z. B. die 
Landshuter Allee südwärts zur Arnulfstraße 
fahrend, darauf hereingefallen, den Landshuter-Allee-Tunnel zu benützen. Mit entgleisenden Gesichtszügen stellten und stellen sie fest, dass man vor der Auffahrt zur 
Donnerbrücke nicht mehr legal nach rechts 
zur Kreuzung Arnulfstraße kommt. Etliche 
heitere Beispiele wären hier noch zu nennen, was allerdings den Rahmen sprengen 
würde. Die neue Verkehrsführung im und 
um den vorgenannten Kiesselbachtunnel 
wird so ebenfalls jeden von uns vor die 
Aufgabe stellen, sich die aktuellen Gegebenheiten buchstäblich zu er-fahren. Wie 
komme ich zukünftig zum Krüner Platz? 
Wie komme ich zur Kreuzung Heckenstaller/
Höglwörther? Jeder Gewerbetreibende, 
letztlich auch der Aushilfsfahrer im gewerblichen Personentransport (= z. B. Taxi) 
hat die Pflicht, sich mit geänderten Bedingungen zu beschäftigen, und zwar nicht 
erst dann, wenn dem Kunden bei laufendem Taxameter die Schweißperlen auf die 
Stirn treten. Selbst der Aushilfskellner im 
Wirtshaus muss wissen, wo er das – seit ca. 
einem Jahr vorgeschriebene – Verzeichnis 
der Zusatzstoffe findet; jede Verkäuferin 
muss wissen, welche Posten gerade im Sonderangebot sind – da ist es von einem Taxler nicht zu viel verlangt, dass er mal eine 
Stunde vorm Computer oder dem Fernseher 
opfert und z. B. an einem Sonntagnachmittag oder zu einer sonstigen verkehrsruhigen Zeit die neue Streckenführung im 
 Rahmen einer privaten Exkursion studiert. 
Insbesondere die Navi-Hörigen unter uns, 
die auch auf der Autobahn wenden, wenn 
die freundliche Dame aus der Affenkiste 
dies empfiehlt, werden sich noch umschauen, wenn Fräulein Stadtplan gerade 
etwas derangiert ist und zwischen zwei 
Tunnelwänden das Linksabbiegen zur Waldfriedhofstraße anregt. 
➔ PROBLEMLÖSUNGEN – Immerhin: das 
wäre vielleicht nicht der schnellste Weg 
zum Waldfriedhof. Aber der sicherste. Freilich versagt auch die beste Ortskunde, 
wenn eine Woche nach den Trambahnritzenreinigungsmännern die Kollegen von 
der Fernwärmeabteilung, und, nach deren 
Abzug, die Glasfaserkabelverleger den jeweils noch warmen Teerbelag wieder aufreissen. Auch ein Elefant mit dem besten 
Gedächtnis kann sich nicht merken – oder 
kann schlicht und einfach nicht wissen – 
an welcher gesperrten Kreuzung gerade 
welcher Schleichweg noch offen oder schon 
wieder verbaut ist. Aber hier gilt die uralte 
Fiaker-Erkenntnis, dass man mit den Fahrgästen auch reden kann! Ein Kunde, der 
z. B. in der Zugspitzstraße wohnt, kennt in 
aller Regel die derzeit günstigste Anfahrt 
vom Nockherberg her. Ist sie dann doch 
versperrt, sitzt man – auch psychologisch 
gesehen – im gleichen Boot und versucht 
gemeinsam, eine Lösung zu finden. Wie 
man in einem solchen Falle mit dem Fahrpreis verfährt - das könnte theoretisch 
ein Fall für Juristen sein, die sich über die 
Interpretation der Tarifordnung streiten. 
„Zwei Juristen – drei Meinungen” sagt ein 
alter Spruch, aber das könnte man auch auf 
Ärzte und andere Berufsgruppen ausdehnen. Und nicht zuletzt auf Taxifahrer. Wir 
jedenfalls vertreten unsere Meinung mit 
Nachdruck. Auf Wunsch auch deren Gegenteil. Wer sich mangels Kenntnis der aktuellen Situation im Baustellengewirr verfranst 
hat, könnte z. B. mal ausnahmsweise die 
Reststrecke bis zur Kundenwohnung auf 
dem günstigeren Tarif 2 fahren, oder ein 
bisserl was vom Endpreis nachlassen. Eine 
Lösung ohne Gezeter findet sich immer. 
Oder, wie der berühmte Gegenwartsphilosoph Schrotti gelegentlich zu sagen pflegt: 
wir sind schon an wesentlich geringeren 
Problemen gescheitert!
➔ ZUMUTUNG – Wie zuvor schon berichtet 
wurde – und gerade die Tagfahrer unter uns 
zwischenzeitlich längst alle bitter erfahren 
mussten – wurde die Landsberger Straße 
respektive die Bayerstraße stadteinwärts 
ab der Holzapfelstraße für ca. 100 Meter 
auf eine (!) Geradeausspur geschrumpft. 
Dafür gibt es zwei Gründe, die wir, wie alle 
Autofahrer, gefälligst einzusehen haben: 
erstens litten die Radfahrer, die von der 
Grasserstraße (Hackerbrücke) kommend in 
die Holzapfelstraße fahren wollten, unter 
dem unerträglichen Problem, diese Strecke 
– ca. 30 Meter – nicht unbehindert fahren 
zu können. Deshalb wurde zwischen der 
Einmündung Grasserstraße und der Holzapfelstraße nunmehr auf der südlichen 
 Seite der Landsberger ein Zweirichtungs- 
Radweg in entsprechender Breite gebaut. 
Natürlich wäre es den wenigen Radlern, die 
sich tatsächlich an die Verkehrsregeln halten, nicht weiter zuzumuten gewesen, auf 
einer Strecke von 30 Metern ihren Drahtesel am Gehweg zu schieben. Und zweitens, weil’s eh scho wurscht is, hat man 
die stadteinwärtige Trambahnhaltestelle 
unmittelbar nach der Grasserstraße auch 
gleich so großzügig verbreitert, dass 
hier im weiteren Verlauf bis kurz vor der 
Martin-Greif-Straße sowieso nur mehr eine 
Geradeausspur für die Autos (und LKW, 
z. B. von der nahegelegenen Augustiner- 
Brauerei) möglich war. (MS)
SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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Dienstag, 01. September
 ➔ 19.30 Uhr, Hasting Studio-Bühne, 
Meeresblick
 ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, Plutos
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Simon Pearce
Mittwoch, 02. September 
 ➔ 16.30 Uhr, Hasting Studio-Bühne, 
Meeresblick
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Birgit Denk & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, Plutos
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Gurr, 
Somewhere Underwater, Shitty Life
Donnerstag, 03. September 
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Mosh36
 ➔ 20.00 Uhr, Englischer Garten, 
Theater des hölzernen Gelächters
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Wight
 ➔ 21.00 Uhr, Tumult, 
Radioactive Rumble
Freitag, 04. September
 ➔ 19.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, San 2 & Sebastian
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
Mississippi Jazzmen
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, 
Munich Swing Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Englischer Garten, 
Theater des hölzernen Gelächters
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Julius Lahai
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 
Raggabund & The Dubby Conquerors
 ➔ 21.00 Uhr, Tumult, Rock this Town
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Blind Date
Samstag, 05. September 
 ➔ 10.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 
3MUC Triathlon München
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 1
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Severin Groebner
 ➔ 20.00 Uhr, Englischer Garten, 
Theater des hölzernen Gelächters
 ➔ 21.00 Uhr, Tumult, Shocks of Mighty
 ➔ 21.30 Uhr, Kafe Kult, Undertheoak
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Blind Date
Sonntag, 06. September
 ➔ 10.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 
3MUC Triathlon München
 ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, 
Musik zum Sonntagsfrühstück
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Alcest + Lantlôs
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Englischer Garten, 
Theater des hölzernen Gelächters
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Schreckenberger
 ➔ 21.30 Uhr, Galli Theater 
 Amalienpassage, 
Stefanie Tornow & Titus Waldenfels
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Blind Date
Montag, 07. September
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
AOK Blade Night München 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Constanze Lindner
 ➔ 21.00 Uhr, Tumult, Homeward Bound
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Yael Naim
Dienstag, 08. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, Plutos
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Sandmarx
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Lindda Jo Rizzo
Mittwoch, 09. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Constanze Lindner
 ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, Plutos
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rockwasser
 ➔ 20.00 Uhr, Substanz, Sing Matröse 
sind – Meuterei auf der Bounty
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Die Krupps
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Lindda Jo Rizzo
Donnerstag, 10. September
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Josef Brustmann
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Musical rocks!
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, OPM
Freitag, 11. September
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Darknight-Festival
 ➔ 19.30 Uhr, St. Philippus, 
Konzert der Freiburger Domsingknaben
 ➔ 20.00 Uhr, theater …und so fort, 
Geht auch ein Zauberer?
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hans Gerzlich
 ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
Saratoga Seven
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Ez-Pieces
Samstag, 12. September
 ➔ 12.00 Uhr, Olympiapark, 
Craft Women´s Run
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Stipendiatenkonzert
 ➔ 17.00 Uhr, Feierwerk, 
Flowerstreet Festival
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Darknight-Festival
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionetten
-
theater, Altmünchner Abend
 ➔ 20.00 Uhr, theater …und so fort, 
Geht auch ein Zauberer?
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hans Gerzlich
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Kaya Yanar
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 1
 ➔ 20.30 Uhr, Theaterfabrik, Bläck Fööss
Sonntag, 13. September
 ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, 
Musik zum Sonntagsfrühstück
 ➔ 11.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Vorhang auf!
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Barbara Kuster
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Unter Deck, 
Reverend Dead Eye
 ➔ 21.30 Uhr, Galli Theater 
Amalien passage, 
Stefanie Tornow & Titus Waldenfels
Montag, 14. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Barbara Kuster
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Bryan Ferry
 ➔ 20.00 Uhr, theater …und so fort, 
Die Maxvorstädter Kellermorde
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maxi Schafroth
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Mikky Ekko
 ➔ 21.30 Uhr, Kafe Kult, Nervosas
Dienstag, 15. September
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Kafka Tamura
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Simon & Jan
 ➔ 21.00 Uhr, Glockenbachwerkstatt, 
Sebastian Hackel
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Torres
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, J-Train
Mittwoch, 16. September
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Audrey Horne + Dead Lord
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Chloe Charles
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Simon & Jan
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Divinity Roxx
Donnerstag, 17. September
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Gabi 
Lodermeier & Harald Helfrich
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Life in Film
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Thomas Godoj
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, 
Paul Smith And The Intimations
 ➔ 22.00 Uhr, Rote Sonne, Driftmachine
Freitag, 18. September
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Romeo & Juliet – 
Rebellion & Johannesburg
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Axxis
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Matuschik und Rohrer
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
Michel Montecrossa & The Chosen Few
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Parole_73
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Max Mutzke
 ➔ 22.00 Uhr, Titty Twister, 
Friends of Rock
Samstag, 19. September
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Wirtz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Lars Reichow
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 1
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Parole_73
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Sarah Connor
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Jeni Williams & Black Bohemia
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Katzenclub
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER SEPTEMBER 2015
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
SERVICE

Seite 27

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Sonntag, 20. September
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Lulu
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Festkonzert zum 
30-jährigen Jubiläum der Klais-Orgel
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Günther „Gunkl” Paal
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, LaLeLu
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Von Wegen Lisbeth
 ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, 
Singen in der Kulisse
Montag, 21. September
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Portrait Richard Siegal
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Glenn Hughes
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Günther „Gunkl” Paal
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Big Pop Music
Dienstag, 22. September
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
C. Heiland
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Chin Meyer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Frank Carter & The Rattlesnakes
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Admiral Fallow
 ➔ 21.30 Uhr, Kafe Kult, Warcry
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Big Pop Music
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Zwischen den Welten
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
20. Munich Hardcore Festival
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
Jazz Kids
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jess Jochimsen
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
Michael Bormann
Samstag, 26. September
 ➔ 09.00 Uhr, Kulturhaus Neuperlach, 
Büchermarkt
 ➔ 12.00 Uhr, Odeonsplatz, AnderArt
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Lulu
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Netzwelt
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Zwischen den Welten
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
20. Munich Hardcore Festival
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Action Bronson
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bumillo
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jess Jochimsen
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Mâns 
Zelmerlöw
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Steve Hackett
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
Sonntag, 27. September
 ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, 
Musik zum Sonntagsfrühstück
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
La Sonnambula
 ➔ 15.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 1
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Prinz Friedrich von Homburg
Mittwoch, 23. September
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Lulu
 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
Django Asül
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Bilder lernen laufen, 
indem man sie herumträgt
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Chris Boettcher
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Homewrecker + Revulsion
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Lifehouse
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
The Delta Saints
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan & Bator
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Big Pop Music
Donnerstag, 24. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Christoph Sieber
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rantanplan
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Soto
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, King Dude
 ➔ 21.30 Uhr, Kafe Kult, 
Happy Family + 7 for 4
Freitag, 25. September
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Aida
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Symphoniker
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM SEPTEMBER 2015
 ➔ 01.-30.09. Di-Sa 20 Uhr, Blutenburg-Theater, Ein brillanter Mord
 ➔ 01.-13.09. Mo-Fr 19.30 Uhr, So 19 Uhr, Deutsches Theater, 
Catch me if you can
 ➔ 01.-13.09. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee
 ➔ 01.-12.09. Mo-Sa 20 Uhr, So 18 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Das Haus am See
 ➔ 01.-06.09. Di-So 21.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne
 ➔ 01.-05.09. Di-Sa 20 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber
 ➔ 02.-06.09. Mi-Fr 20 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Match
 ➔ 03.-28.09. Mo+Do 18 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 03.-12.09. Do-Sa 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
 ➔ 03.-07.09. + 10.-13.09. jeweils 20.00 Uhr, Glyptothek, König Ödipus
 ➔ 04.-26.09. Fr+Sa 20.30 Uhr, ZOB, Comedy Tour München
 ➔ 05.-26.09. Mi-Sa 20 Uhr, theater ...und so fort, Adams Nabel
 ➔ 08.-19.08. Di-Sa 20 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 09.-30.09. Di-Fr 20 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Je t’aime
 ➔ 16.-30.09. Mo-Sa 20 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Der Kurschattenmann
 ➔ 17.-26.09. Do-Sa 19.30 Uhr, Mohr Villa Freimann, Was ihr wollt
 ➔ 18.-30.09. Mi+Do 19.30 Uhr, Fr+Sa 18.30 Uhr, Löwenbräukeller, 
Wiesnzelt
 ➔ 18.-30.09. Mo+So 22.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Almdudler After-Oktoberfest-Party
 ➔ 19.-30.09. täglich ab 10 Uhr, Theresienwiese, Oktoberfest 2015
 ➔ 24.-28.09. Do-Mo 22.30 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, 
Dynamite Tonite
 ➔ 19.00 Uhr, Krist & Münch, 
The King of Cards
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Zwischen den Welten
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Chor des BR
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Grave Pleasures
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Jess Jochimsen
Montag, 28. September
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Aida
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Netzwelt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Blonder Engel
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Counterparts, 
Senses Fail & Capsize
 ➔ 20.00 Uhr, Strom, Ella Eyre
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Jex Thoth
Dienstag, 29. September
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Portrait Richard Siegal
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Blonder Engel
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Claus von Wagner
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Rob Moir + 6’10
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
The Handsome Family
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im 
Hotel Bayerischer Hof, Maxxout
Mittwoch, 30. September
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Gefährliche Liebschaften
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Against The Current
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Blonder Engel
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Matthias Egersdörfer
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Young Rebel Set
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Andreas Moe
 ➔ 22.00 Uhr, Night Club im 
Hotel Bayerischer Hof, Maxxout
SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

Seite 28

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