TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier September 2015
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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WIR DÜRFEN VORSTELLEN DIE ABTEILUNG „VERKEHR UND SICHERHEIT“ DER MESSE MÜNCHEN HERAUSFORDERUNG DAS TAXIKONZEPT AN DER NEUEN MESSE MÜNCHEN WELTWEIT GEFRAGT DER BEDEUTENDSTE VERANSTALTUNGSORT IN MÜNCHEN ➔ UMSATZMOTOR FÜR DAS TAXIGEWERBE MESSE MÜNCHEN MONATLICHES MAGAZIN FÜR DAS MÜNCHNER TAXIGEWERBE ⁄ AUSGABE SEPTEMBER 2015 OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Elke Choleva Tel.: (0 89) 21 61-367 Frau Tanja Reger Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ SEPTEMBER 2015 Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 14., und 18.09., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 02., 09., 16., 23. und 30.09., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 05., 12., 19. und 26.09., jeweils von 10.00–13.00 Uhr Leistungskurs Montag, 07., 14., 21. und 28.09., jeweils von 20.00–22.00 Uhr Mittwoch, 09., 16., 23. und 30.09., jeweils von 20.00–22.00 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Montag, 07.09., 17.30 Uhr Samstag, 12.09., 8.30 Uhr Montag, 21.09., 17.30 Uhr Samstag, 26.09., 8.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 17.09., von 13.00–17.00 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 16.09., ab 15.00 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 5/2015 vom 22. September bis 20. Oktober 2015 ➔ Kurs 6/2015 vom 10. November bis 08. Dezember 2015 Termine und Anmeldung: Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung/Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ September 2015 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 10 Leserbrief ⁄ 10 Stadt-Info ⁄ Streetlife Festival und Corso Leopold 11 ➔ Titelthema ⁄ Messe München – Umsatzmotor für das Taxigewerbe 12 Historisches München ⁄ Münchens Wappen 20 VIP im Taxi ⁄ Simone Rethel 22 Messe München International ⁄ September-Programm 23 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 24 Service ⁄ Veranstaltungskalender September 2015 26 atelier-tacke.de ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Bericht zur Ordentlichen Generalversammlung 2015 TAGESORDNUNG 1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung 2. Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2014 3. Vortrag des Jahresabschlusses 2014 4. Bericht des Aufsichtsrates 5. Bericht über die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern 6. Satzungsänderung a) Aussprache zu den Änderungen b) Beschluss § 2 Abs. 1 der Satzung c) Beschluss Satzungsänderungen Paket 1 d) Beschluss Satzungsänderungen Paket 2 7. Aussprache zu den Berichten 8. Beschlussfassung der Generalversammlung a) Genehmigung des Jahresabschlusses 2014 b) Behandlung des Bilanzgewinnes c) Entlastung des Vorstandes d) Entlastung des Aufsichtsrates 9. Wahlen a) Vorstand für den turnusgemäß ausscheidenden Herrn Alfons Haller, Taxi 1953 b) Aufsichtsrat für die turnusgemäß ausscheidenden Herrn Aydin Gökmen, Taxi 610, Herrn Rudolf Rötzer, Taxi 793 Herrn Reinhold Siegel, Taxi 2476 c) eventuelle Nachwahl für den Aufsichtsrat 10. Verschiedenes TOP 1 Am Mittwoch, 8. Juli, fand im Augustinerkeller die ordentliche Generalversammlung 2015 der Taxi-München eG statt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Max Weiland, eröffnete um 9:50 Uhr die Versammlung und begrüßte die anwesenden Mitglieder sowie den Ehrenvorsitzenden Herrn Max Herzinger. Herr Weiland hieß besonders die geladenen Ehrengäste willkommen, allen voran Herrn Stadtrat Dr. Alexander Dietrich (CSU) in Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter und Vorsitzender der Taxikommission. Weiter dankte er Herrn Stadtrat Christian Vorländer (SPD) als stellv. Vorsitzenden der Taxikommission und Herrn Stadtrat Thomas Ranft (HUT) sowie Herrn Rainer Männicke, Erster Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums München für ihren Besuch. Ein weiterer Gruß des Aufsichtsratsvorsitzenden galt den anwesenden Partnerfirmen des Taxigewerbes, einen besonderen Dank überbrachte der Vorsitzende des Aufsichtsrates an die Firma DIT Toyota München, die neben einer Fahrzeugausstellung auch die Einladung der Anwesenden zum Mittagessen ermöglichte. Es folgte eine Gedenkminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder. Nachfolgend wurde mit Zustimmung der Generalversammlung Herr Thomas Kroker als Protokollführer bestätigt. Wie in jedem Jahr wurden die Teilnehmer darauf hingewiesen, dass die gesamte Generalversammlung auf Tonband aufgezeichnet wird. Es erhob sich kein Widerspruch gegen diese Verfahrensweise. Im Anschluss wurde der Wahlausschuss festgelegt. Mit Genehmigung der Generalversammlung wurde Herr Thomas Paasch, Genossenschaftsverband Bayern e.V., als Wahlleiter sowie die AKTUELLE INFORMATIONEN Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 Scherzler & Partner Verkehrsrechts-Kanzlei Sophienstraße 4 80333 München Tel 59 55 56 Fax 59 87 47 www.scherzler.eu Karlsplatz/Lenbachplatz Führerschein/Punkte Bußgeld/Strafbefehl Alkohol/Drogen Unfallregulierung Schadenersatz Versicherungsrecht 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
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Mitglieder Kai-Georg Frey, Alfred Lehmair, Rainer Blum und Siegmar Steinberger als Wahlhelfer bestimmt. Nach der Genehmigung der Tagesordnung übergab Herr Weiland das Wort an den Geschäftsführenden Vorstand, Herrn Frank Kuhle. TOP 2 Der Vorstandsvorsitzende begrüßte die Anwesenden und klärte vor seinem Bericht über die geschäftliche Entwicklung der Genossenschaft über einen, die Taxizentrale betreffenden Stromausfall im Stadtteil Sendling auf. Er bat um Verständnis, dass Herr Norbert Laermann nicht wie gewohnt als Protokollführer dienen kann, sondern als Administrator der Taxi-München eG die betroffenen technischen Einrichtungen in der Zentrale betreuen muss. Herr Kuhle begann seinen Bericht mit einem kurzen Ausflug in das Genossenschaftswesen. Seit 98 Jahren hätten sich Mitglieder persönlich, wirtschaftlich und organisatorisch in die Münchner Genossenschaft eingebracht und damit ein gemeinsames Werk geschaffen. Die Taxi-München eG stelle heute die größte Taxigenossenschaft und die größte Taxizentrale in Deutschland dar, dabei gelte der genossenschaftliche Kerngedanke jedoch nicht der Gewinnoptimierung. Im Gegensatz zu den internationalen Konzernen, die ausgestattet mit Milliarden Dollar an Investitionskapital neue Betätigungsfelder insbesondere in der Vermittlung von Mobilitätsdienstleistungen suchen. Herr Kuhle berichtete, dass im letzten Jahr in der Bundesrepublik Deutschland etliche Millionen in technische Lösungen investiert wurden, um angeblich neue Angebot im Mobilitätsbereich zu schaffen. Neu wären dabei jedoch nur plakative Begriffe wie „Ride-Sharing“, um geltenden Gesetze zu umgehen. „Share Economy“, also das gemeinsame Nutzen von vorhandenen Ressourcen, ziehe sich von den Sänftenträgern im alten Rom, über Postkutschen und Eisenbahnen bis zum heutigen Taxigewerbe wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte. Gerade bei der entgeltlichen Personenbeförderung müsse das Taxigewerbe also als Mutter der „Share Economy“ bezeichnet werden. Den immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragenen Vorwurf der Investoren, das traditionelle Taxigewerbe hätte sich in den letzten 100 Jahren nicht weiterentwickelt, wies Kuhle vehement zurück. Das erste Taxibestellsystem der Genossenschaft, die im Münchner Stadtbild bekannten Telefonrufsäulen, wurde 1921 ins Leben gerufen. Seitdem wurden insgesamt 9 verschiedene Zugangswege für Kunden zum Taxigewerbe geschaffen, die bis heute alle aktiv sind. Den Mitgliedern wurde berichtet, dass die Taxi-München eG im letzten Jahr und zuletzt vor wenigen Monaten weitere kundenfreundliche Möglichkeiten zur Taxibestellung geschaffen hat. Daneben wurden die Applications für Smartphones, kurz App, und das Datenfunkgerät der Genossenschaft im vergangenen Jahr weiterentwickelt. Ein Stillstand kann nicht erkannt werden. Im Anschluss trug Herr Kuhle Entwicklungszahlen der Genossenschaft in Bezug auf Mitglieder, Fahrzeuge, Aufträge und Personalstand vor. In einem weiteren Themenfeld wurden wichtige Geschäftsvorgänge der Genossenschaft, wie der Austausch aller 2.500 SIM-Karten für den Datenfunk, der Ausbau der internen Systemstruktur und die Teilnahme an Ausschreibungen für das Taxigewerbe, beleuchtet. Die im letzten Jahr vollzogenen Änderungen beim genossenschaftlichen Mitteilungsorgan Taxikurier nahmen einen eigenen Themenkomplex ein. Hier gab Herr Kuhle eine sehr positive Prognose für das laufende Jahr ab und berichtet über den aktuellen Stand der Verhandlungen mit dem ehemaligen Objektleiter und der früheren Anzeigenverwaltung. Abschließend ging der Geschäftsführer der Taxi-München eG auf die in der letzten Woche von Frau Nahles verkündeten Änderungen beim Mindestlohn ein und bedankte sich nach einer Stunde bei den Anwesenden für ihre Aufmerksamkeit. TOP 3 Das Vorstandsmitglied, Herr Reinhard Zielinski, informierte die Generalversammlung detailliert über die wirtschaftliche Situation der Genossenschaft. Als Finanzvorstand wäre ihm der Vortrag sogar eine Freude, da das abgelaufene Geschäftsjahr als erfolgreich angesehen werden müsse. Herr Zielinski konnte in 2014 über eine Steigerung der Gesamteinnahmen berichten, die trotz erhöhter Ausgaben zu einem deutlichen Jahresüberschuss führten. Daneben wurden die Verbindlichkeiten wie geplant reduziert. Er stellte die Schwerpunkte der Investitionen der Taxi-München eG im abgelaufenen Jahr in Immobilien und Geschäftsausstattung vor. Die Eigenkapitalquote und liquiden Mittel konnten trotzdem verbessert werden. Trotz eines enormen Anstiegs des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und der damit verbundener Kosten sah Herr Zielinski weder für das laufende Geschäftsjahr 2015 noch für das Kalenderjahr 2016 Bedarf, für notwendige Investitionen Fremdmitteln aufnehmen oder die Beiträge der Mitgliedsunternehmen erhöhen zu müssen. Sonderaktion Sommer 2015 Kfz-Meisterbetrieb Taxi-Service aller Fabrikate Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr und vieles mehr • preiswert • schnell • zuverlässig € 79,00 Das komplette Paket zum Sonderpreis von (zuzüglich 19% MwSt. €15,01, Gesamtpreis inkl. MwSt. € 94,01) Das Angebot gilt bis 31. August 2015 für alle MB-Diesel, W211 und W212 inkl. Ölfilter mit Original Mercedes-Benz Motorenöl „ 5 W 30 „ (inkl. 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TOP 4 Herr Max Weiland trug als Vorsitzender des Aufsichtsrates den Bericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrates vor. Das Kontrollorgan hat gemäß den gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen die Geschäftsleitung in 2014 laufend geprüft und in allen Geschäftsbereichen die vorgeschriebenen Revisionen durchgeführt. Die satzungsgemäße Jahresinventur wurde vom Vorstand vollzogen und vom Aufsichtsrat geprüft. In sechs Aufsichtsratssitzungen und acht gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand wurden die Belange der Genossenschaft diskutiert und erforderliche Beschlüsse gefasst. Zusätzlich wurde eine konstituierende Sitzung abgehalten. Von den Prüfern des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V. wurde von März bis Juni 2015 die gesetzliche Prüfung durchgeführt. Die Ergebnisse der Prüfung wurden in einer Schlussbesprechung mit Vorstand und Aufsichtsrat vom Prüfungsleiter, Herrn Paasch vom Genossenschaftsverband Bayern e.V., vorgetragen und ausführlich erläutert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages geprüft, für in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung. Herr Weiland informierte die Mitglieder, dass der Vorschlag den Vorschriften der Satzung entspricht. Für den Aufsichtsrat bedankt er sich bei allen Genossenschaftsmitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und bei den Vorstandsmitgliedern Herrn Kuhle, Herrn Zielinski und Herrn Haller für ihren Einsatz für die Genossenschaft. Der Dank des Aufsichtsrates galt ebenfalls dem Rechtsbeistand Herrn von Véver, sowie Herrn Paasch und Herrn Gallena vom Genossenschaftsverband Bayern e.V., allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Genossenschaft, sowie allen Geschäftspartnern, Kunden und Mietern. TOP 5 Im Bericht über die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern e.V. trug Herr Paasch vor, dass der Prüfungszeitraum die Zeit vom 01.05.14 bis 30.04.15 umfasste. Hierbei wurden die Einrichtungen, wirtschaftlichen Verhältnisse und die Geschäftsführung der Genossenschaft geprüft. Herr Paasch stellte fest, dass der Jahresabschluss richtig abgeleitet wurde, er keine Auswirkungen auf die Vermögenslage der Genossenschaft hat und die Risiken richtig dargestellt wurden. Die Geschäftsentwicklung war zufriedenstellend. TOP 6 Im Tagesordnungspunkt 6 a informierte Herr Kuhle die Versammlung über die anstehenden Satzungsänderungen. Zu dem in TOP 6 b geplanten Beschluss zur Änderung des § 2 Abs. 1 der Satzung führte das Vorstandsmitglied aus, dass eine Abstimmung hierüber am heutigen Tage nicht möglich wäre, weil zur Änderung des Geschäftszweckes gemäß der Satzung die Anwesenheit von 2/3 aller Mitglieder in der Versammlung erforderlich sei. Da die erforderliche Anzahl nicht gegeben war, wies Herr Kuhle auf die nach der Satzung frühestens acht Tage und spätestens vier Wochen abzuhaltenden zweite Generalversammlung hin. Im Anschluss wurden die geplanten Satzungsänderungen gemäß TOP 6 c und 6 d der Tagesordnung besprochen. Verschiedene Mitglieder stellten Fragen, insbesondere über die aus Sicht des Vorstandes notwendigen Änderungen wegen Einführung des Mindestlohngesetzes. Die Fragen wurden von Herrn Kuhle erschöpfend beantwortet. Es folgten Redebeiträge zur Auswirkung des Mindestlohnes auf die Taxibranche und eine Diskussion über Vor- und Nachteile einer Tariferhöhung. Das turnusgemäß ausgeschiedene Mitglied des Aufsichtsrates Herr Aydin Gökmen übte Kritik zu verschiedenen Punkten der Geschäftsführung und gab bekannt, nicht mehr für den Aufsichtsrat zur Verfügung zu stehen. Auf Nachfrage von Mitglied Robert Weber erklärte Herr Kuhle den Versammelten den Ablauf der Beschlüsse, die vor der Mittagspause abgeben und in dieser vom Wahlausschuss ausgezählt werden sollen. Nachdem zu den Satzungsänderungen keine weiteren Fragen gestellt wurden, erfolgte die Abgabe der Stimmen zu den Tagesordnungspunkten 6 c und 6 d. TOP 7 Nach der Mittagspause erfolgte zum Tagesordnungspunkt 7 eine Wortmeldung des Mitgliedes Bruno Mayer zum Taxikurier. Im Anschluss daran gab der Wahlleiter Herr Paasch die Ergebnisse der Abstimmung bekannt: TOP 6 Ergebnisse – TOP 6 b war nicht beschlussfähig, da weniger als 2/3 aller Mitglieder anwesend waren. – TOP 6 c erreicht mit 72,8 % Zustimmung nicht die erforderliche Mehrheit von 75 Prozent. – TOP 6 d wurde mit einer klaren Mehrheit von 58 % der Stimmen abgelehnt. TOP 8 Der Wahlausschuss unter Leitung von Herrn Thomas Paasch stellte folgende Beschlüsse der Generalversammlung fest: – TOP 8 a: Der Jahresabschluss 2014 wurde per Akklamation einstimmig genehmigt. – TOP 8 b: Die vorgeschlagene Behandlung des Bilanzgewinnes wurde per Akklamation mit einer Gegenstimme ohne Enthaltung genehmigt. – TOP 8 c: Der Vorstand wurde per Akklamation mit einer Enthaltung sowie einer Nein-Stimme entlastet. – TOP 8 d: Der Aufsichtsrat wurde per Akklamation einstimmig entlastet. TOP 9 – TOP 9 a: Für das turnusmäßig ausscheidende Vorstandsmitglied Alfons Haller schlug der Aufsichtsrat die Wiederwahl des Mitgliedes Alfons Haller, Taxi 1953, vor. Herr Haller wurde per Akklamation mit 4 Gegenstimmen und 5 Enthaltungen wiedergewählt. Herr Haller nahm die Wahl an. – TOP 9 b: Für die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates Reinhold Siegel, Aydin Gökmen und Rudolf Rötzer wurden von der Versammlung in geheimer Abstimmung die Mitglieder Rudolf Rötzer, Taxi 793, Wilhelm Kling, Taxi 254, und Werner Hillermann, Taxi 2060, in den Aufsichtsrat gewählt. TOP 10 Es erfolgten allgemeine Anfragen und Redebeiträge zu den Themen Außenwer- 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
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bung und Mitbewerber. Der Vorsitzende des Vorstands, Frank Kuhle, beantwortete die Anfragen sachlich und umfassend. Um 15:30 Uhr beendete der Aufsichtsratsvorsitzende Max Weiland die ordentliche Generalversammlung und wünschte allen einen guten Nachhauseweg. (FK) Spuckbeutel Auf Wunsch vieler Kollegen bietet die Taxi- München eG auch in diesem Jahr wieder Spuckbeutel (auch Kotztüten, Speibsackerl oder Doggy-Bags genannt) für unerwünschte Mitbringsel des Fahrgastes an. Noch vor dem Oktoberfest können Sie sich auf den hoffentlich nicht eintretenden, aber immer wieder auftretenden Ernstfall vorbereiten. Ein sauberes Taxi während der Wiesn. Keine Ausfallzeiten oder Reinigungsarbeiten. Keinen zusätzlichen Ärger. Das Set mit fünf Beutel kann an der Kasse der Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 1. Stock Rückgebäude, für 2,50 Euro zzgl. 19 % MwSt. erworben werden. (RZ) Verlegung der Eichdienststelle München Im Juli fand ein Gespräch im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie statt, bei dem die Taxi-München eG die Sorgen und Nöte des Münchner Taxigewerbes in Bezug auf die geplante Verlegung des Eichamtes nach Fürstenfeldbruck vortragen durfte. An dem Termin nahmen u.a. der Amtschef des Wirtschaftsministeriums, Herr Ministerialdirektor Dr. Bernhard Schwab und der Direktor des Bayerischen Landesamtes für Maß und Gewicht, Herr Dr. Thomas Weberpals, teil. Aus Sicht des Taxigewerbes führt die angedachte Verlegung zu erheblichen Mehrkosten. Davon betroffen ist fast die Hälfte aller bayerischen Taxis, die im Großraum München stationiert sind. Die Vertreter der Behörden nahmen die vorgetragenen Informationen interessiert entgegen, berichteten jedoch auch von Vorgaben von Seiten der Politik, die gewisse Änderungen notwendig machten. In einem konstruktiven Meinungsaustausch wurden mögliche Lösungsansätze besprochen. Nach einer guten Stunde gingen die Interessensvertreter mit der Absichtserklärung auseinander, die vorgeschlagenen Optionen zu prüfen und sich nach einem halben Jahr erneut auszutauschen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den Vertretern aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie sowie beim Bayerischen Landesamt für Maß und Gewicht für die Gesprächsbereitschaft. Ein weiterer Dank gilt den von uns angeschriebenen Mehrwagenunternehmern, die uns mit ihren Stellungnahmen unterstützt haben. (FK) Warnung vor Fahrgast Uns wurde mitgeteilt, dass sich Herr Bekesh, wohnhaft Käpflstraße 5, nach Erreichen des vorgenannten Fahrtzieles außer Stande sieht, den aufgelaufenen Fahrpreis zu begleichen. Hier muss dringend die Vorauskasse des geschätzten Fahrpreises empfohlen werden. (FK) Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. /x7Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar - (auch an Sonn-/F eiertagen, Wochenende). /x7Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzest er Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angelie fert. Traumcar A utovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 · 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 /x7Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. /x7Alle Fahrzeuge v erfügen über Na vigationss ysrem. /x7Zahlreiche Autohäuser wick eln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab. /x7Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erf orderlichen behör dlichen Formalität en. /x7Bei unverschuldet en Verkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung dir ekt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug v erkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. /x7Unser Ersatztaxen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuesten Limousinen, K ombis, Vans und Taxibussen fast aller namhaften Hersteller. Wir helfen sofort und unbürokratisch! TaxiAnzeigeA5querNEU 05.05.2015 17:31 Uhr Seite 1
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015 ➔ DER LANDESVERBAND HALE Datendienste 2.0 Die in der Taxibranche bekannte Salzburger Firma HALE electronic GmbH stellt umfangreiche Datenlösungen für den modernen Taxiunternehmer vor. Unter dem Begriff Datendienste 2.0 sind Softwarelösungen wie HALE Cey online, HALE Operations und HALE INSIKA® als Antwort auf heutige und zukünftige Herausforderungen geschaffen worden, die als Grundlage für die revisionssichere, wirtschaftliche, transparente oder auch fiskaltaugliche Buchführung dienen. Der Taxiunternehmer kann aus drei Lösungen frei wählen, je nachdem ob er sein bestehendes Cey-System weiterverwenden möchte (HALE Cey online), Online-Datenübertragung (HALE Operations) oder fiskaltaugliche Buchführung (HALE INSIKA®) benötigt. Wer mit HALE Operations bereits Fahrtenspeicher- und Pausendaten aufzeichnet, kann später, im Falle der geforderten Fiskallösung, jederzeit HALE INSIKA® dazu kombinieren: INSIKA® & Operations. Herzstück der Datendienste ist das HALE Datencenter, ein übersichtliches Unternehmerportal, welches alle Daten einer Flotte vereint und eine Vielfalt an statistischen Auswertungen zugunsten von mehr Wirtschaftlichkeit in der Betriebsführung bietet. Das HALE Datencenter ist eine sichere Komplettlösung für die Datenerfassung und -speicherung. Die Fahrtdaten sind für den Taxiunternehmer transparent und per Browserzugriff auf Knopfdruck von überall abrufbar. Die für das Finanzamt steuerrelevanten Daten können per xml-Export in die üblichen Programme wie Word, Excel, pdf etc., exportiert werden. Der Taxiunternehmer kann Statistiken sowie Auswertungen individuell je nach Bedarf konfigurieren. Die Anbindung über den Browser ermöglicht von überall den schnellen Zugriff auf das HALE Datencenter, wo die Daten kontinuierlich aktualisiert werden. Es werden dafür keine aufwändigen Installationen gefordert. Laufende Updates, die stets aktuelle Kundenwünsche berücksichtigen, sowie Programmerweiterungen sind, wie bei HALE üblich, im Paket meist ohne weitere Extrakosten inbegriffen. (FK) Weitere Information erhalten Sie unter www.hale.at/de/produkte/software.html AKTUELLE INFORMATIONEN
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SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9 * Kraftstoffverbrauch des Touran in l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: kombiniert /seven.lf,/six.lf–/four.lf,/five.lf, CO /two.lf-Emissionen in g/km: kombiniert /one.lf/six.lf/eight.lf–/one.lf/one.lf/nine.lf. www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. 12-16, 81669 München Ihre Ansprechpartner: Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran*. Touran Trendline BMT /two.lf./zero.lf TDI, /eight.lf/one.lf kW (/one.lf/one.lf/zero.lf PS), /six.lf-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l//one.lf/zero.lf/zero.lf km: innerorts /six.lf,/zero.lf/außerorts /four.lf,/six.lf/kombiniert /five.lf,/one.lf/CO /two.lf-Emissionen, g/km: kombiniert /one.lf/three.lf/four.lf. Ausstattung: Hellelfenbein, Klimaanlage, Radio „RCD /three.lf/one.lf/zero.lf“ , Spiegelpaket, Regensensor, ParkPilot, Geschwindigkeitsregelanlage, Dachreling schwarz, zwei zusätzliche Fahrzeugschlüssel, „Business“-Paket: Mobiltelefonvorbereitung „Plus“ , Vordersitze beheizbar, Netztrennwand, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Warnleuchte für Waschwasserstand u. v. m. 1 Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell und beim Kauf eines neuen Volkswagen Touran Taxi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Taxi Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, Seat, Ŝkoda) mit mind. 4 Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu 2.000 € über dem von uns ermittelten DAT-Gebrauchtwagenwert. 2 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von /four.lf/zero.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf km. UVP: /three.lf/three.lf./one.lf/five.lf/nine.lf,/zero.lf/zero.lf € Nettopreis: /two.lf/two.lf./four.lf/eight.lf/six.lf,/zero.lf/zero.lf € Hauspreis (brutto): /two.lf/six.lf./seven.lf/five.lf/nine.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf inkl. Überführungskosten Anzahlung: /five.lf./nine.lf/zero.lf/zero.lf,/zero.lf/zero.lf € /three.lf/zero.lf x für Sie vorbestellt. Nur bei uns kurzfristig verfügbar. Bis zu /two.lf./zero.lf/zero.lf/zero.lf € Inzahlungnahmeprämie sichern./one.num Bernd Obkirchner Tel.: 089/48001-166 Johannes Huber Tel.: 089/48001-578 Nettodarlehensbetrag: /two.lf/zero.lf./eight.lf/five.lf/nine.lf,/zero.lf/two.lf € Sollzinssatz (gebunden) p.a.: /one.lf,/eight.lf/eight.lf % Effektiver Jahreszins: /one.lf,/nine.lf/zero.lf % Laufzeit: /four.lf/eight.lf Monate Schlussrate: /eight.lf./zero.lf/nine.lf/three.lf,/eight.lf/one.lf € Gesamtbetrag: /two.lf/seven.lf./eight.lf/six.lf/five.lf,/eight.lf/one.lf € /four.lf/eight.lf Monatsraten à /two.lf/eight.lf/nine.lf,/zero.lf/zero.lf € /one.lf,/two.lf
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WICHTIGE INFORMATION ➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Solln – Sexueller Übergriff durch Taxifahrer Am Sonntag, 19.07.2015, gegen 01.45 Uhr, fuhr eine 17-jährige Schülerin nach einer Geburtstagsfeier von Schwabing mit einem Taxi nach Hause. Vor ihrem Wohnanwesen in Solln bezahlte sie den Fahrpreis und wollte aussteigen. Der Taxifahrer, ein 36-jähriger türkischer Staatsangehöriger, fuhr jedoch noch ein Stück weiter in eine Parkbucht. Er schob plötzlich seine Hand unter den Slip der 17-Jährigen, küsste sie am Hals und zog sie zu sich herüber. Anschließend zog er ihre Leggings bis zu den Knien herunter und küsste sie im Intimbereich. Nach etwa 10 Minuten gelang es der Schülerin auszusteigen und in ihre Wohnung zu flüchten. Durch ihren Bruder wurde die Polizei verständigt. Der 36-jährige Taxifahrer konnte ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Er räumte die Tat ein und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizei präsidiums München für die Textvorlagen. 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015 istockphoto LESERBRIEF Titelthema Juli 2015 Sehr geehrte Damen und Herren, leider ist Ihnen im Beitrag zu den Taxibussen ein kleiner Fehler unterlaufen. Der Spruch: „Ein Taxi ist nie zu groß, aber oft zu klein” wurde 1987 von unserem, leider verstorbenen, Kollegen Reiner Scheck kreiert und ab dem Frühjahr 1988 auch auf der Heckklappe seines VW Bus T3 in „goldener Schrift” angebracht! Die Schrift hat er damals eigens für nicht wenig Geld entwerfen lassen und auch noch geschützt. Ich habe als sein späterer Partner ab 1990 den Schriftzug ebenfalls an meinem neuen T4 angebracht. Deswegen bekamen wir Ärger mit dem KVR. Wir haben uns aber durchgesetzt und der Spruch zierte unsere Fahrzeuge bis zu seinem Tod. Mit freundlichen Grüßen Hans-Peter Eiber Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. ..................................................................
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AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367 Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Streetlife Festival und Corso Leopold Am 12. und 13. September 2015 ist es wieder soweit. Die Leopoldund Ludwigstraße wird zu Münchens größtem Straßenfest. Wo sonst Blechlawinen das Stadtbild prägen, erleben bis zu 300.000 Besucher pro Wochenende die Vision eines nachhaltigen und lebenswerten Münchens. Bereits seit 20 Jahren ist der Corso Leopold fester Bestandteil im Kulturkalender der Stadt München. Das Streetlife Festival wurde parallel dazu erstmals im Jahr 2000 von der Münchner Umweltinitiative Green City e.V. anlässlich des europaweiten autofreien Tages abgehalten. Heute ist auf fünf Festival-Bühnen für jeden Musik-Geschmack etwas dabei! Ob heiße Salsa-Rhythmen auf der Tanzbühne, aufstrebende Indie-Rock Bands auf der M94.5-Bühne oder mitreißender Big Band Sound auf der Bühne am Odeonsplatz – beste Stimmung ist garantiert. Weitere Informationen unter www.streetlife-festival.de STADT-INFO Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst ➔ PARTY FÜR ALLE!
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Die Anfänge der Messe München fallen in die 60er Jahre, eine Zeit stürmischer Entwicklung des Großraumes München. Sie ist geprägt von einer generellen wirtschaftlichen Aufbruchsstimmung, die auch vor München nicht Halt machte. Es ist die Zeit des Wirtschaftswunders. Messen gewinnen in bisher nicht gekanntem Maße an Bedeutung. Die (inter-)nationale Nachfrage nach Produkten aus Industrie und Gewerbe legt bemerkenswert zu. Der Aufbau eines perfekt funktionierenden Messewesens liegt nahe und ist für München unerlässlich. Am 1. April 1964 ist es dann soweit: mit der Gründung der Münchner Messe- und Ausstellungsgesellschaft (MMG) wird die Basis für ein professionelles Messewesen in München gelegt. Gesellschafter sind die Stadt München, der Freistaat Bayern, die Industrie- und Handelskammer von München und Oberbayern sowie die Handwerkskammer. Heute, fünf Jahrzehnte später, ist die Messe München eine international anerkannte, weltweit agierende Messegesellschaft mit rund 40 Fachmessen allein am Standort München, darunter 14 internationale Leitmessen. In diesen 50 Jahren hat München viel erlebt: Es wurde die U-Bahn und die S-Bahn gebaut, der Olympiapark entstand und die Olympischen Sommerspiele fanden 1972 statt. 1974 wurde Deutschland in München Fußball-Weltmeister. Am 16. Mai 1992 hob das letzte Flugzeug am Verkehrsflughafen München-Riem ab. Im März 1994 beschloss der Stadtrat der Landeshauptstadt, auf dem Gelände des Flughafen Riem das neue Messegelände zu errichten. Am 14. Februar 1998 war es dann der damalige Bundespräsident Roman Herzog, der in der feierlichen Eröffnungszeremonie mit seinem legendären Verweis auf „Laptop und Lederhosen“ ein neues Zeitalter für Messen in München einläutete. Seit der Eröffnung mit der ersten Messe im Februar 1998 hat sich am neuen Messegelände abermals viel getan: Gut ein Jahr später, am 29. Mai 1999, wurde die U-Bahnstrecke von Ramersdorf zur Messestadt eröffnet, die aufgrund des dramatischen Busunglückes am Truderinger Bahnhof eine traurige Verzögerung erfuhr. Südlich des Messegeländes entstand mit den Riem-Arkaden eines der größten Einkaufszentren in ganz Bayern. Es wurden weitere Hallen gebaut (C1 + C2) und in Betrieb genommen. Im Sommer 2005 war die Bundesgartenschau im Riemer Park ein Meilenstein in der Geschichte des jungen Stadtteils. Für die Fußball-WM 2006 entstand das Pressezentrum neben den C-Hallen, woraus inzwischen die Hallen C3 + C4 mit dem Haupteingang Nord wurden. Papst Benedikt feierte im Freigelände eine heilige Messe und auf den Dächern der Messehallen entstand eine der größten Photovoltaik-Anlagen in Europa. Auf den südlichen Flächen wurde in Rekordzeit ein eigener Stadtteil mit Wohnbebauung in der größeren einer mittleren Kleinstadt aus dem Boden gestampft. Auch bei den dortigen Straßennamen wurde unter dem Motto „kurz, prägnant und leicht zu lesen“ viel Kreativität bewiesen. Heute ist München einer der bedeutendsten Messe-Standorte in Europa. Der Umzug nach Riem Bereits im Jahr 1974 fiel die Entscheidung, im Erdinger Moos einen neuen Flughafen zu bauen. Es stellte sich die Frage, was aus dem Gelände des ehemaligen Verkehrsflughafen München-Riem werden sollte. Das Ergebnis jahrelanger Beratungen und Planungen sollte bis zum März 1994 auf sich warten, fast zwei Jahre nach Einstellung des Flugbetriebs. Am 14. Februar 1998 war es dann endlich soweit: Mit der Caravan und Boot 98 wurde das neue Messegelände feierlich eingeweiht. Dabei fanden noch parallel Veranstaltungen im alten Messegelände auf der Schwanthalerhöhe statt, letzte große Veranstaltung im Westend war die Internationale Handwerksmesse 1998. Im Grunde genommen ist der Begriff „Umzug“ nach Riem falsch, denn ein Umzug fand nicht statt. Alles, was in Riem errichtet wurde, war neu, nur das Personal musste fortan an neuer Adresse seinen Dienst verrichten. Messe München GmbH – Wirtschaftsfaktor am Standort München Mit rund zwei Millionen Besuchern und etwa 33.000 Ausstellern im Jahr ist die Messe ein wichtiger Umsatzfaktor für München und die ganze Region. Wie eine große belebte Insel liegt das Messegelände am Rande der Münchner Innenstadt. Von außen ahnt man die enorme Energie, die hinter dem weitläufigen Areal steckt. Wenn dann Messen und Kongresse sind, wird das richtig greifbar. Dann vernehmen die Die Geschichte der Messe München ist bewundernswert, beeindruckend und vor allem einmalig. In fünf Jahrzehnten entwickelte sich das Unternehmen vom lokalen Markt- und Handelsplatz zu einer weltweit anerkannten und agierenden Messegesellschaft. 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015 TITELTHEMA atelier-tacke.de TITELTHEMA MESSE MÜNCHEN GMBH ➔ UMSATZMOTOR FÜR DAS TAXIGEWERBE
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Münchner in der volleren U-Bahn eine babylonische Sprachenvielfalt, sie erleben die gespannte, heitere Erwartung von Ausstellern und Besuchern aus aller Welt – und in der Stadt geht es noch lebendiger zu. Doch diese Messe-Insel ist kein Selbstzweck: Sie ist für München und für die ganze Region ein handfester Wirtschaftsfaktor. Denn jeder Euro Umsatz für die Messe löst zusätzlich zehn Euro bei Dritten aus: in den Läden, in den Restaurants, in Hotels, bei Taxifahrern oder bei vielen Handwerksbetrieben. Das Schlüsselwort dafür heißt Umwegrentabilität: In einem normalen Messejahr sind das rund 2,63 Milliarden Euro, die aufgrund der Messe verdient werden. Und zur bauma, der größten Messe der Welt, sind es alle drei Jahre sogar bis zu 3,6 Milliarden Euro. Weltweites Netzwerk Die Bedeutung der Messe München als ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geht weit über München hinaus. Durch ihre wachsende Internationalisierung ist sie ein gesuchter Partner geworden. „Die Aussteller fragen uns, ob wir sie nicht ins Ausland begleiten können“, berichtet Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung. Da profitieren sie vom Netzwerk der Messe mit ihren Tochterfirmen in den Wachstumsmärkten Indien, China oder Südafrika und von den mehr als 60 Auslandsvertretungen „ihrer“ Messe rund um die Welt. So ist die Messe ein starker Magnet: Es gibt auch Firmen, die sich wegen der Messe in der Region niederlassen. „Viele sind nach München gekommen, weil sie hier im Zusammenhang mit einer Messebeteiligung gute Erfahrungen gemacht haben“, weiß Klaus Dittrich aus zahlreichen Gesprächen. Mehr als zwei Millionen Besucher im Jahr Die Anziehungskraft des Messeplatzes ist enorm: Rund zwei Millionen Besucher kommen jedes Jahr wegen der Messen und Kongresse nach München. Da bringen große Veranstaltungen – wie ein Kardiologenkongress mit rund 30.000 Teilnehmern – bis zu 50 Millionen Euro Umsatz. „Die Messe ist einer der wichtigsten Motoren für den Wirtschaftsraum München“, sagt deshalb auch Wolfgang Fischer, Geschäftsführer der CityPartner. „Die Tourismuswirtschaft, der Handel und die Gastronomie profitieren von der enormen Zugkraft der Messe und der Kongresse im ICM.“ Die Messe München fördert auch die Hotellerie: „Fast jede fünfte Übernachtung bucht ein Messegast“, erläutert Conrad Mayer, Kreisvorsitzender des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands. Das waren 2014 rund 2,6 Millionen Übernachtungen in den 530 Hotels im Raum München. Mayer: „Ohne die Messe hätte die Hotellerie in der Stadt eine ganz andere Struktur. Sie bestimmt maßgeblich, wann bei uns Hochsaison ist.“ Auch die Gastronomen sind sehr zufrieden. „Wenn’s nach uns Innenstadt-Wirten ginge, dürfte in München jeden Tag Messe sein“, meint Lorenz Stiftl. Der Wirt vom „Spöckmeier“ ist Sprecher der Innenstadt-Wirte: „Nach Messeschluss gibt es ab 19 Uhr einen richtigen Run auf unsere Gaststätten. Messegäste und Aussteller sind allerbeste Kunden.“ Viele Branchen profitieren Bei den Taxifahrern boomt zu Messe- und Kongresszeiten das Geschäft. Die Taxi-München eG arbeitet an der Verkehrsplanung mit. „So sind immer genug Autos zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ausgang“, kann die Funkdienststellenleitung berichten. Die Fakten: An großen Messetagen machen die Taxifahrer im Schnitt 35 Prozent mehr Umsatz. An normalen Tagen sind rund 1.500 Wagen unterwegs. Bei Messen und Kongressen bis zu 2.500. Kroker rechnet am Beispiel der bauma aus: „Wenn an einem Tag 50.000 Messegäste da sind, braucht’s in der Kernzeit (eine Stunde vor Messeschluss bis zwei Stunden nach Ende) rund 1.000 Taxiabfahrten vor den Ausgängen.“ Dann stehen ab 17 Uhr 300 Autos in der Schlange. Das bedeutet: sechs Abfahrten pro Minute (360 pro Stunde). „Manche Messegäste fahren – wenn sie drei Tage da sind – bis zu 15 Mal Taxi. Das geht teilweise weit in die Region.“ Und zum Shoppen. „Bei großen Messen sind an jedem Messetag 20 Prozent mehr Menschen in den Geschäften in der City unterwegs“, berichtet Bernd Ohlmann vom Einzelhandelsverband: „Die Geschäfte profitieren hier absolut.“ Der Verdienst wird nicht allein in der Stadt München gemacht: Viele Messegäste logieren beispielsweise in Hotels und Pensionen bis Nürnberg oder Salzburg. Das spiegelt sich auch in der Untersuchung zur Umwegrentabilität wider, die die Messe im Jahr 2014 veröffentlicht hat. Die Zahlen steigen seit 2001, als dieses Thema erstmals untersucht wurde, kontinuierlich an. Die Ausgaben der Messekunden stiegen von 1,82 Milliarden Euro im Jahr 2001 auf 2,63 Milliarden im Jahr 2013. Davon wurden 1,38 Milliarden Euro in München ausgegeben, 670 Millionen in Bayern und 580 Millionen im restlichen Bundesgebiet. Das Steueraufkommen stieg von 310 Millionen Euro 2001 auf 490 Millionen im Jahr 2013. Davon bekamen die Stadt München 24 Millionen Euro, der Freistaat Bayern 161 Millionen und der Bund 305 Millionen Euro. Die steigende Kaufkraft hängt direkt mit dem wachsenden Anteil ausländischer Besucher zusammen. Kamen im Jahr 2001 39 Prozent der Aussteller und 17 Prozent der Besucher aus dem Ausland, waren es 2013 schon 49 Prozent der Aussteller und 33 Prozent der Besucher. Das ist eine Folge der permanent wachsenden Internationalität der Messe. „Wir haben unsere Leitmessen in die wichtigsten Wachstumsregionen exportiert. Mit dem Effekt, dass Besucher und Aussteller aus dem Ausland in München zunehmen“, erläutert Klaus Dittrich: „Die Internationalisierung unserer Aktivitäten ist eine unverzichtbare Maßnahme, um die Position unserer Leitmessen in München zu erhalten.“ Um diesen Trend zu befördern, will die Messe München den Auslandsanteil am Umsatz von 15 auf 22 Prozent im Jahr 2016 steigern. Klaus Dittrich: „Wir verstehen uns da auch als Botschafter Bayerns in der Welt.“ Das ist alles nicht selbstverständlich. Deshalb wird viel Energie darauf verwendet, die Position und die Wirtschaftskraft der Messe atelier-tacke.de SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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München zu erhalten und zu stärken. „Messen sind auch Seismografen der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in der Welt und der strukturellen Veränderungen in einzelnen Branchen“, so Klaus Dittrich: „Deshalb gilt es für uns alle, hellwach zu sein für die Entwicklung in den einzelnen Branchen und gut vorbereitet, wenn die Konjunktur einmal nicht so gut läuft.“ Das perfekte Räderwerk Jede Messe ist ein neues Abenteuer. Monatelang wird der Auftritt generalstabsmäßig vorbereitet. Da werden in den Firmen die Konzepte entwickelt und die Container mit den Schaustücken befüllt, während gleichzeitig auf der Messe ein eingespieltes Team aus rund 150 Servicepartnern für sie alle Vorbereitungen trifft. Ob Schreiner, Elektriker, Standbauer oder Drucker, ob Teppichleger, Gärtner, Spediteure oder Caterer – sie alle helfen den Ausstellern, dass aus leeren Hallen prächtige Messen werden. Und es ist immer wieder eine hohe Kunst, dass alle bei diesem Abenteuer auf den Punkt zur Messeeröffnung fertig werden. Egal, von welchem Ende der Welt sie auch nach München kommen. Möglich macht das ein perfektes Räderwerk. Ob Messe oder Kongress – da muss alles wie am Schnürchen laufen. Die Aussteller und Kongressveranstalter können gar nicht das Personal mitbringen, das sie für ihren Auftritt in München brauchen. Dabei helfen ihnen vor Ort zahlreiche Servicepartner: große internationale Firmen und kleine Unternehmen mit einer Handvoll Mitarbeitern. Sie alle haben sich auf diese Arbeit spezialisiert. Die Kunst liegt in der Koordination „Wir verstehen uns als großes Ganzes, jeder arbeitet sehr eng mit dem anderen zusammen“, beschreibt Annette Slotty das ausgefeilte System. Die Leiterin des Zentralbereichs Messeservice weiß: „Die Kunst liegt darin, alles so zu koordinieren, dass sich die Servicepartner nicht gegenseitig behindern. Nur so kann eine Messe erfolgreich werden.“ Die Messe München setzt dabei auf gewachsenes Know-how und auf langjährige Partner. Das sind die vielen Dienstleister, die für den Auf- und Abbau einer Messe und für die Organisation eines Kongresses gebraucht werden. Das sind beispielsweise drei Elektrofirmen, die die Stromanschlüsse bis zu den Ständen legen. Da ist eine Rigging-Firma, die die Beleuchtungsbrücken oben in den Hallen und Sälen montiert. Da kommen Spezialisten für Licht- und Tontechnik. Da sind Möbelverleiher, die Vitrinen, Tresen, Stühle und Tische vermieten. Da liefern Gärtner Pflanzen und Gestecke für die Deko, Lieferanten bringen Getränke und Caterer besorgen das Essen und kleine Knabbereien. Eine Vielzahl von Handwerksfirmen baut die Stände auf, sorgt für die Lüftung, verlegt Teppiche oder zieht Zäune um das Freigelände. Spezialisten liefern die Tresore für die Schmuckmesse oder Arbeitsbühnen für aufwendige Stände. Die Lufthansa bietet einen Koffer-Service an und dann gibt es die Job- und Zimmervermittler. Reinigen, Müll sammeln und abtransportieren, dafür sind die Firmen Hermann & Schmidt, Dias und Remondis an Bord. Sie arbeiten mit einem lasergestützten Hallenaufriss, um die Reinigung perfekt zu koordinieren. Alles geht Hand in Hand. „Wir können uns nahezu blind aufeinander verlassen“, sagt Frank Pastior, Leiter der Abteilung Verkehr und Sicherheit. Vor jeder Messe stimmt sich sein Team mit den Servicepartnern ab: Da geht es mit der Polizei, den Taxifahrern und dem MVV um Verkehrsthemen, da werden mit anderen die Beschilderung oder der Kehrdienst besprochen. „Jeder Partner ist nur so gut, wie er intern eingebunden ist“, resümiert Pastior. Die Polizei sorgt für den fließenden Verkehr. So werden hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft „mit möglichst wenig Außenwirkung“ zu Messen und Kongressen gebracht, wie Hans-Jürgen Notka, Leitender Polizeidirektor für den Osten Münchens, erklärt. Innerhalb der Messe sorgt der Veranstaltungsdienst VD Mayr mit bis zu 200 Mitarbeitern für die Sicherheit: Er organisiert Garderoben, Kassen, die Bewachung und kontrolliert die Zufahrt für Lkw im Aufund Abbau, berichtet Paul Weiß, Geschäftsführer des VD Mayr. Guten Appetit mit neuer Gastronomie Sehr wichtig ist natürlich das Essen. „Wenn es schmeckt, Preis und Service stimmen, geht man gerne auf eine Messe“, sagt Patrick Costa, Leiter der Hauptabteilung Messeservice. „Die Herausforderung für die Gastronomen liegt darin, in der Mittagszeit auf den Punkt da zu sein, um Tausende hungrige und durstige Gäste optimal zu versorgen.“ Bis zu 18 Imbisse, drei Cafés, zwei Biergärten und elf Restaurants stehen hierfür auf dem Messegelände samt ICM zur Verfügung. Nach über 16 Jahren hat die Messe München ein neues Gastronomiekonzept entwickelt – gemeinsam mit Holger Stromberg, dem Koch der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die Gastronomen Michael Käfer, Alfons Schuhbeck und Josef Able werden es ab dem 1. August 2015 umsetzen. Sie alle gehören zum perfekten Räderwerk für das immer neue Abenteuer Messe. Das Taxikonzept an der Neuen Messe München Die Veranstaltungen der Messe München sind mitunter die bedeutendsten Faktoren für die Umsatzentwicklung im Taxigewerbe. Die Qualität der Dienstleistung Taxi ist ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg einer Messe-Veranstaltung. Daneben ist ein funktionierendes Taxikonzept auch der Garant für die Akzeptanz des Taxis als Messe-Verkehrsmittel Nummer eins. Das Konzept muss von Beginn bis zum Ende der Veranstaltung lückenlos greifen. Mit anderen Worten, von der Ankunft bis zur Abreise muss der Besucher und der Aussteller jederzeit schnell und zuverlässig auf ein Taxi zurückgreifen können, um gar nicht erst auf den Gedanken zu kommen, sich mit anderen Verkehrsmitteln fortzubewegen. Aufgrund der Vielfältigkeit des Messegeländes und der Möglichkeit, die verschiedensten Hallen und Bereiche miteinander zu kombinieren und die Besucher zu den unterschiedlichen Haupteingängen zu steuern, ist auch die Vorhaltung freier Taxis bei nahezu jeder Veranstaltung etwas anders. Dabei war zum Zeitpunkt der Eröffnung im Jahr 1998 das Taxikonzept eine bessere Improvisation, die Versorgung des Messegeländes mit Taxis wurde schlichtweg ignoriert, es wurden am alten Messegelände keine Daten und Zahlen atelier-tacke.de 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
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erhoben, anhand derer der Taxibedarf und damit die Vorhalteflächen ermittelt und gestaltet hätten werden können. Die Erst-Ausstattung mit Taxistandplätzen sah in 1998 am Haupteingang West Platz für ca. 30 Taxis und am Haupteingang Ost Platz für 10 Taxis vor. Die weitere Aufstellung erfolgte bei der Caravan und Boot 98 sowie bei der bauma 98 individuell und anhand fehlender Beschilderung querfeldein, überall wo gerade Platz war, um die Menschenmengen zu befördern, denn zu diesen Veranstaltungen fuhr ja noch keine U-Bahn. In trauriger Erinnerung an den letzten Tag der bauma 98 ist dem Verfasser ein gerichtsanhängiges Verfahren gegen mehrere Taxifahrer, die zuerst aufgrund großen Bedarfes am Eingang Ost angefordert, dann aber nicht mehr benötigt und letztlich von der Polizei wegen Aufstellung im Haltverbot angezeigt wurden. Nachdem die Anzeige wegen Missachtung eines Haltverbotes mangels korrekter Beschilderung abgewiesen wurde, legte der Beamte nach, und stellte drei Monate später Anzeigen wegen „Nichtbeachten der Weisung eines Polizeibeamten“ aus, welche abermals eingestellt wurden. Die Weisungen konnten nicht befolgt werden, da aufgrund einer Verkeilung der Fahrzeuge ein Abfahren nicht möglich war. Mit zunehmendem Baufortschritt in der Messestadt gab es nahezu im Halbjahres- Takt andere Varianten der Taxi-Speicherung. Besonders im Westen der Messe gibt es nahezu keine Verkehrsfläche, die nicht schon mal ein Taxispeicher war. Die bahnbrechende Verbesserung erfolgte hier im Jahr der Eröffnung der PI 25 in der Werner-Eckert-Straße, als der damalige Verkehrssachbearbeiter Polizeihauptkommissar Andreas Firle die Taxisituation völlig neu beurteilte und damit zusammen mit Herrn Stefan Schmidt vom KVR den Weg frei machte, den Taxispeicher in der Olof- Palme-Straße bzw. in der Willy-Brandt-Allee auf der rechten Fahrspur einzurichten. Diesen beiden Herren gebührt noch heute unser Dank und unsere Anerkennung für diesen wichtigen Schritt. Mittlerweile ist die Taxiversorgung des Messegeländes nahezu optimal. Durch ständige Kooperation aller Institutionen in Form von regelmäßigen Verkehrsrunden erfolgt für jede Veranstaltung eine bedarfsgerechte Planung, die auch rechtzeitig kommuniziert wird. Besondere Anlässe wie die jährliche expo-real erfahren eine besondere Vorbereitung, z.B. durch Verteilung von Flyern durch Hostessen an Taxifahrer im gesamten Stadtgebiet. Nur so kann sichergestellt werden, dass in den Tagen unmittelbar nach der Wiesn genügend Taxis für diese Messe zur Verfügung stehen. Das große Manko jedoch ist die fehlende Anbindung der Messestadt in südliche Richtung, was aufgrund der begrenzten Leistungsfähigkeit der A94 bei größeren Veranstaltungen schnell zum Verkehrskollaps führt. Trotz modernen Leitsystemen und Lichtzeichenanlagen ist bei entsprechender Auslastung oftmals der Einsatz von Lautsprecherfahrzeugen des Verkehrsdienstes dius ein probates Mittel, um die Fahrzeugkolonnen entsprechend zu leiten. Einen Bärendienst erweisen dabei oft moderne Navigationssysteme, denen Fahrzeugführer oft mehr Glauben schenken als den Fachkräften vor Ort. Mit Inbetriebnahme des Eingangs Nord am Messegelände gab es auch einen zusätzlichen Taxistandplatzes vor den C-Hallen, der über die parallele Ausfahrtspur „Messe- ICM“ von der A94 mit nur einer Ampelanlage schnell und unkompliziert zu erreichen ist. Schwierigkeiten bei der Taxiversorgung bereitet oftmals der „Herdentrieb“ unter den Taxifahrern, wenn alle dem Vordermann nachfahren und – wenn dieser nur den Eingang West kennt – sich dahinter anstellen, obwohl der Taxibedarf an einem anderen Ausgang besteht. Eine weitere Verbesserung wird ab September 2015 erfolgen, wenn die Koordination der Taxis rund um das Messegelände über den neuen, leistungsstarken Funkantennen-Standort an der Messestadt erfolgt, der die Antennen auf der Paulaner-Brauerei ersetzen wird, die in Kürze der Abbruchbirne zum Opfer fällt. Auch in der Taxitarifordnung der Landeshauptstadt München fand das neue Messegelände Einzug: Für die Strecken zwischen dem Flughafen München und dem Messegelände wurde ein lukrativer Festpreis auf Basis der Taxitarifs definiert, der dem Fahrbzw. Messegast zum einen Preissicherheit gewährleistet und zum anderen zusätzliche Fahrgäste ins Taxigewerbe bringt. (TK) Einzelne Passagen wurden dem Jahres geschäftsbericht der Messe München entnommen. atelier-tacke.de atelier-tacke.de SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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In einem Gespräch mit unserem Redakteur Thomas Kroker erzählt Frank Pastior über die Aufgaben seiner Abteilung, die Verkehrssituation in der Messestadt im Allgemeinen und das Handling von Problemsituationen im Besonderen. TAXIKURIER: Herr Pastior, Sie leiten die Abteilung Verkehr und Sicherheit. Als Fachmagazin für das Taxigewerbe interessiert uns natürlich das Thema Verkehr. Welche verkehrlichen Aufgaben obliegen Ihrer Abteilung? Frank Pastior: Die Abteilung koordiniert die gesamte Verkehrslogistik, die während Aufbau, Laufzeit und Abbau einer Messe zum Tragen kommt. Wir unterscheiden dabei die Verkehre innerhalb und außerhalb des Messegeländes sowie zwischen Güterund Personenverkehr. Die Koordination des Güterverkehrs fordert uns in den Phasen von Auf- und Abbau, insbesondere bei der Zuweisung der Parkflächen und der Tore für den Lkw-Verkehr sowie der Zufahrtserlaubnisse für die einzelnen Fahrzeuge. Hier ist neben der Flächenplanung auch die exakte zeitliche Ablaufplanung bedeutend, damit sich die einzelnen Fahrzeugkategorien nicht in die Quere kommen und die Fluchtund Rettungswege immer frei bleiben. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit stellt jedoch die Logistik der Personenverkehre dar, auf der Straße, der Schiene und in der Luft. Wir steuern unsere Shuttle-Verkehre zwischen Messe und Flughafen, stehen in engem Kontakt mit U-Bahn und S-Bahn, damit entsprechend der Besucherzahlen die Takte verdichtet werden und Fahrgäste gegebenenfalls auch durch Hostessen über den richtigen Ausstiegsbahnhof informiert werden. An oberster Stelle steht jedoch das Verkehrs- und Parkraummanagement. Bei großen Messen, wie z.B. der bauma, müssen bis zu 20.000 Pkw und bis zu 1.000 Reisebusse pro Tag abgeparkt werden. Nicht nur die Bereitstellung der Flächen ist hier die große Kunst, sondern das gleichmäßige Befüllen und die Lenkung der Verkehrsströme zu den Parkplätzen ist die große Herausforderung, die durch jahrelanges Knowhow gemeistert wird. Last but not least ist die Versorgung der Messen mit Taxis ein gewichtiger Auftrag an unsere Arbeit, denn das Taxi ist Service für den Messegast, und der Messestandort München überzeugt nicht nur durch sein vielfältiges Messeprogramm, sondern vor allem durch den exzellenten Service. TAXIKURIER: Mit welchen Maßnahmen können Sie das Verkehrsgeschehen rund um die Messe steuern oder beeinflussen? Frank Pastior: Zur direkten Steuerung der Verkehre steht uns eine Verkehrsleitzentrale zur Verfügung, in der alle Drähte zusammenlaufen. In dieser Zentrale befinden sich die Steuerungen der Verkehrs- und Parkleitsysteme der Messe München GmbH sowie der Autobahndirektion Südbayern. Je nach Größe der Veranstaltung wird die Verkehrsleitzentrale mit Vertretern von Polizei, KVR, Autobahndirektion und Taxi-Genossenschaft besetzt, die alle in Funkkontakt mit den jeweiligen Einsatzfahrzeugen und Taxis stehen und auf sämtliche Ereignisse spontan und miteinander abgestimmt reagieren können. Geht z.B. die Kapazität eines Parkplatzes dem Ende entgegen, muss rechtzeitig, d.h. bevor es zum Rückstau vor dem Parkplatz kommt, auf eine andere Parkfläche gelenkt werden. Ereignet sich in einer Autobahnanschlussstelle ein Verkehrsunfall, wird dieser auf den Monitoren erkannt und eine Streife dorthin beordert, noch bevor der erste Notruf in der Einsatzzentrale eingeht. Nur durch blitzschnelle Sofortmaßnahmen können zeit- und nervenaufreibende Stauungen im Ansatz vermieden werden. Bei Überlastung eines Eingangs mit Rückstau der besetzt anfahrenden Taxis erhalten die Taxifahrer die Information, auf einen anderen Eingang auszuweichen. Das sind nur drei Beispiele der Arbeit in unserer Verkehrsleitzentrale, die jedoch den hohen Stellenwert dieses komplexen Aufgabengebietes aufzeigen. TAXIKURIER: Sie sind ein Mann der ersten Stunde, waren bereits beim Bau des Messegeländes als Baustellen-Logistiker in die Entstehungsgeschichte involviert, kennen also jeden noch so kleinen Winkel der Mes- Frank Pastior, Jahrgang 1964, Dipl.-Wirtschaftsgeograph, ist seit 1997 in Diensten der Messe München GmbH. Im Jahr 2001 wurde die Abteilung Verkehr und Sicherheit gegründet, die seitdem unter Pastiors Leitung steht. Neben vielfältigen Sicherheitsaufgaben ist die Planung und Koordination der verkehrlichen Angelegenheiten rund um das Messegeschehen eine umfassende Herausforderung, die wesentlich zum Gelingen der Veranstaltungen beiträgt. ➔ WIR DÜRFEN VORSTELLEN Die Abteilung „Verkehr und Sicherheit“ der Messe München im Gespräch mit Thomas Kroker 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015 TITELTHEMA atelier-tacke.de
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sestadt wie ihre Westentasche. Kann man zurückblickend feststellen, dass die jetzige Verkehrssituation die damaligen Erwartungen um ein vielfaches übertrifft, dass niemand mit den heutigen verkehrlichen Anforderungen wirklich gerechnet hat? Frank Pastior: Meine erste Aufgaben der Baustellen-Logistik der Messe in Riem war die Umsetzung der Vorgabe, dass sämtliches Abbruch-Material und Bauschutt vom Flughafen Riem in die Entwicklung der Messestadt eingearbeitet wird und Verwendung findet. Als im Februar 1998 mit der CBR (Caravan Boot Reise, heute „f.re.e“) die erste Messe ihre Tore öffnete, war der Verkehr für alle Beteiligten nicht zu kalkulieren, keiner wusste, was uns eigentlich erwartet. Und um es so zu sagen wie es wirklich war: Wir wurden vom Verkehr regelrecht erschlagen, wir sind abgesoffen im Verkehr. Obwohl damals noch sehr viele Parkplatzflächen im Süden der Messe zur Verfügung standen, waren wir und auch die Polizei nicht auf diese Massen vorbereitet. Zudem war die Anbindung der Messestadt an das bestehende Straßennetz nicht auf diese Verkehrsmengen zugeschnitten, und das ist es teilweise heute noch nicht. Mit jeder Veranstaltung, vor allem aber mit jeder bauma im Rhythmus von 3 Jahren, haben wir viel Neues und Positives hinzugewonnen, was letztendlich den Bewohnern und Beschäftigten in der gesamten Messestadt zu Gute kommt. TAXIKURIER: Ihre Abteilung ist sozusagen die Schaltzentrale, die alle verkehrlichen Faktoren in Einklang bringen muss. Kurze Wege, schnelle Erreichbarkeiten, spontane Entscheidungen und die schnelle Umsetzung von Maßnahmen sind Garanten für den Erfolg des Verkehrskonzeptes. Die Erlebnisse im Verkehr bei An- und Abreise sind als erste und letzte Erinnerungen bleibende Eindrücke, die im Auge des Besuchers eine Messe positiv oder negativ erscheinen lassen. Welchen Stellenwert nimmt der Verkehr im Gesamtkonzept einer jeden Messe ein? Frank Pastior: Der Verkehr ist wichtiger Teil eines organisatorischen Gesamtkonzeptes, das zum Gelingen einer Messe beiträgt. Je nach Art der Veranstaltung fügen sich auch die Verkehrskomponenten zusammen. Je internationaler der Charakter der Messe wird, desto weniger Pkw sind zu bewältigen, dafür werden es mehr Taxis, MVG-Nutzer und Shuttlebus-Gäste. Wir werten diese Zahlen exakt aus und legen diese unseren Planungen für die Folgeveranstaltungen zugrunde. In den letzten Jahren ist besonders durch die Verdichtungen im Terminplan mit immer kürzeren Aufund Abbauintervallen zwischen den Messen für Verkehrskonflikte gesorgt, wenn die nächste Messe bereits aufbauen will, die vorige aber noch nicht mit dem Abbau fertig ist und noch die Logistikflächen blockiert. TAXIKURIER: Investiert die Messe München GmbH auch in Maßnahmen außerhalb des Messegeländes, um die verkehrliche Situation zu verbessern? Frank Pastior: Ziel der Abwicklung der Messeverkehre ist auch, die Belange von Messebesuchern, Anwohnern der Messestadt sowie dem nicht unbedeutenden Anteil des Berufsverkehrs in der Messestadt in Einklang zu bringen, denn es geht nur miteinander, nicht gegeneinander. Aus diesem Grund hat die Messe München GmbH Anfang des Jahres 2015 ein neues Verkehrsleitsystem angeschafft, welches das alte aus dem Jahr 1998 ersetzt. Mit der Anordnung der Parkflächen sowie dem Fortschritt der Bebauung ist das Verkehrskonzept inzwischen ein ganz anderes, das mit dem alten Leitsystem nicht mehr zu handeln war. An diesem Beispiel zeigt sich, welch hohen Stellenwert der gesamten Verkehrsentwicklung beigemessen wird. TAXIKURIER: Im vergangenen Jahr feierte die Messe München ihren 50. Geburtstag. Vieles wurde erreicht, sehr viel mehr als man 1998 im Jahr der Eröffnung erwarten durfte. Wie sehen die großen Planungen für die nächsten Jahre bzw. Jahrzehnte aus Sicht der Abteilung Verkehr und Sicherheit aus? Frank Pastior: In naher Zukunft steht der Bau zwei weiterer Messehallen (C5 und C6) mit einem kleinen Kongresszentrum bevor. Sowohl der Bau als auch der Betrieb dieser Hallen bringen sicherheitsrelevante als verkehrliche Anforderungen mit sich. Bei den Hallen C5 und C6 wird ein neuer Haupteingang entstehen, der wieder Zufahrten und einen Taxistand benötigt. In weiterer Ferne, jedoch aktuell in der politischen Diskussion befindet sich der sogenannte Ringschluss der S-Bahn von Erding zum Flughafen München, der im Falle der Realisierung auch eine S-Bahn-Anbindung des Messegelände mit sich bringen wird. Bevor über weitere Parkhäuser oder Parkflächen gesprochen werden darf, muss die Leistungsfähigkeit der A94 erhöht werden, sprich es wird der beidseitig dreispurige Ausbau vom Kreuz München-Ost bis Steinhausen notwendig, um die Verkehrsmengen der Messe und der Messestadt zu bewältigen. Aber bis dahin wird wohl noch einige Zeit vergehen. TAXIKURIER: Herr Pastior, wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft. atelier-tacke.de SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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Das Messegelände in München-Riem ist der bedeutendste Veranstaltungsort in München. In den Messehallen und im ICM finden nahezu täglich Messen und Kongresse statt. Je nach Größe und Besucherzahl fällt auch der Taxibedarf entsprechend groß oder gering aus. In der nachfolgenden Übersicht stellen wir die wichtigsten Termine der Messe München dar. (TK) ➔ WELTWEIT GEFRAGT Die wichtigsten Veranstaltungen der Messe München Name der Messe Beschreibung Intervall nächster Termin Besucherzahl Taxibedarf BAUMA Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Berbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte dreijährig 11. bis 17. April 2016 531.000 sehr groß BAU Weltleitmesse für Architektur, Materalien und Systeme zweijährig 16. bis 21. Januar 2017 235.000 sehr groß IFAT Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft zweijährig 30. Mai bis 3. Juni 2016 135.000 sehr groß IHM Handwerksmesse Internationale Handwerksmesse jährlich 24. Februar bis 1. März 2016 131.000 gering Heim&Handwerk Bauen, Einrichten, Wohnen jährlich 25. bis 29. November 2015 125.000 gering free Die Reise- und Freizeitmesse jährlich 10. bis 14. Februar 2016 118.000 groß ISPO The world‘s leading sport business platform jährlich 24. bis 27. Januar 2016 80.000 sehr groß electronica Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik zweijährig 8. bis 11. November 2016 73.000 groß IBA – Bäckermesse Die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks dreijährig 12. bis 17. September 2015 70.000 sehr groß drinktec Weltleitmesse für Getränke- und Liquid-Food-Industrie dreijährig 11. bis 15. September 2017 68.000 sehr groß transport&logistic Die Leitmesse der Logistikbranche zweijährig 9. bis 12. Mai 2017 55.000 sehr groß Intersolar Die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner jährlich 22. bis 24. Juni 2016 47.000 groß Munich Show – Mineralientage World of Minerals, Gems, Jewellery & Fossils jährlich 30. Oktober bis 1. November 2015 40.000 mittel expo-real Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen jährlich 5. bis 7. Oktober 2015 38.000 extrem groß analytica Internationale Leitmesse für Labortechnik, Anlaytik, Biotechnologie und analytica Conference zweijährig 10. bis 13. Mai 2016 35.000 groß Trendset mit Bijoutex Fachmesse für Konsumgüter und Lebensart zweimal jährlich 9. bis 11. Januar 2016 35.000 gering Automatica Internationale Fachmesse für Automation und Machatronik zweijährig 21. bis 24. Juni 2016 34.500 gering LASER Weltleitmesse und Kongress für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Optischen Technologien jährlich 26. bis 29. Juni 2017 27.000 groß Inhorgenta Trade Show for Jewelry and Watches jährlich 12. bis 15. Februar 2016 26.000 gering opti Die internationale Messe für Optik & Design jährlich 15. bis 17. Januar 2016 26.000 gering IMOT Internationale Motorradausstellung im MOC jährlich 19. bis 21. Februar 2016 25.000 gering ceramitec Technologies – Innovations – Materials dreijährig 20. bis 23. Oktober 2015 22.000 gering Munich Fabric Start International Fabric Trade Fair – Stoff und Mode – im MOC zweimal jährlich 1. bis 3. September 20.000 extrem groß InterAirport Internationale Fachmesse für Flughafen – Ausrüstung, Technologie, Design & Service zweijährig 6. bis 9. Oktober 2015 13.000 gering eCarTec Internationale Leitmesse für Elektro- & Hybrid-Mobilität jährlich 20. bis 22. Oktober 2015 12.000 gering 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015 TITELTHEMA atelier-tacke.de
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Name der Messe Beschreibung Intervall nächster Termin Besucherzahl Taxibedarf BAUMA Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Berbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte dreijährig 11. bis 17. April 2016 531.000 sehr groß BAU Weltleitmesse für Architektur, Materalien und Systeme zweijährig 16. bis 21. Januar 2017 235.000 sehr groß IFAT Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft zweijährig 30. Mai bis 3. Juni 2016 135.000 sehr groß IHM Handwerksmesse Internationale Handwerksmesse jährlich 24. Februar bis 1. März 2016 131.000 gering Heim&Handwerk Bauen, Einrichten, Wohnen jährlich 25. bis 29. November 2015 125.000 gering free Die Reise- und Freizeitmesse jährlich 10. bis 14. Februar 2016 118.000 groß ISPO The world‘s leading sport business platform jährlich 24. bis 27. Januar 2016 80.000 sehr groß electronica Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik zweijährig 8. bis 11. November 2016 73.000 groß IBA – Bäckermesse Die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks dreijährig 12. bis 17. September 2015 70.000 sehr groß drinktec Weltleitmesse für Getränke- und Liquid-Food-Industrie dreijährig 11. bis 15. September 2017 68.000 sehr groß transport&logistic Die Leitmesse der Logistikbranche zweijährig 9. bis 12. Mai 2017 55.000 sehr groß Intersolar Die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner jährlich 22. bis 24. Juni 2016 47.000 groß Munich Show – Mineralientage World of Minerals, Gems, Jewellery & Fossils jährlich 30. Oktober bis 1. November 2015 40.000 mittel expo-real Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen jährlich 5. bis 7. Oktober 2015 38.000 extrem groß analytica Internationale Leitmesse für Labortechnik, Anlaytik, Biotechnologie und analytica Conference zweijährig 10. bis 13. Mai 2016 35.000 groß Trendset mit Bijoutex Fachmesse für Konsumgüter und Lebensart zweimal jährlich 9. bis 11. Januar 2016 35.000 gering Automatica Internationale Fachmesse für Automation und Machatronik zweijährig 21. bis 24. Juni 2016 34.500 gering LASER Weltleitmesse und Kongress für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Optischen Technologien jährlich 26. bis 29. Juni 2017 27.000 groß Inhorgenta Trade Show for Jewelry and Watches jährlich 12. bis 15. Februar 2016 26.000 gering opti Die internationale Messe für Optik & Design jährlich 15. bis 17. Januar 2016 26.000 gering IMOT Internationale Motorradausstellung im MOC jährlich 19. bis 21. Februar 2016 25.000 gering ceramitec Technologies – Innovations – Materials dreijährig 20. bis 23. Oktober 2015 22.000 gering Munich Fabric Start International Fabric Trade Fair – Stoff und Mode – im MOC zweimal jährlich 1. bis 3. September 20.000 extrem groß InterAirport Internationale Fachmesse für Flughafen – Ausrüstung, Technologie, Design & Service zweijährig 6. bis 9. Oktober 2015 13.000 gering eCarTec Internationale Leitmesse für Elektro- & Hybrid-Mobilität jährlich 20. bis 22. Oktober 2015 12.000 gering SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19 istockphoto
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Kloster Schäftlarn konnte seinen Besitz bis ins 11. Jahrhundert durch Schenkungen von Adligen stark vermehren; so fielen etwa Schwabing, Hesselohe und eben auch Sendling in seinen Besitz. Von Sendling aus führte eine Landstraße, bis 1877 die Sendlinger Landstraße und seitdem Lindwurmstraße, zur heutigen Altstadt. Diese lag und liegt auf vier Anhöhen, die vor dem damals unberechenbaren Wasser der Isar geschützt waren. Und genau hier, auf dem Petersberg, ließen sich einige Mönche aus Schäftlarn nieder und errichteten eine bescheidene Kapelle. Der Name München rührt also von den Mönchen des Klosters Schäftlarn, welches als der älteste benennbare Grundherr der heutigen Stadt gilt. Im Münchner Stadtwappen repräsentiert der segnende Mönch diese uralte, weit vor das Jahr 1158 zurückreichende Verbindung zwischen München und dem Kloster Schäftlarn in eindrucksvoller Weise. Der Mönch im Wappen Das Münchner Stadtwappen ist ein so genanntes redendes Wappen, das heißt, es Etliche geflügelte Worte erinnern daran, etwa: „Was führst Du im Schilde?“ Soll heißen: „Welche geheimen Absichten verfolgst Du?“ An diesen ursprünglichen Zweck erinnert der Schild, in den noch heute die Wappenbilder gestellt werden. Die Wappen vertreten als Rechtssymbole adlige Familien, einzelne Personen oder Körperschaften, aber auch eine Stadt, etwa auf Stadttoren, Fahnen oder der Kleidung von Amtspersonen. Bis heute trägt beispielsweise unser Oberbürgermeister bei festlichen Anlässen die Amtskette mit dem Münchner Wappen, dem Mönch. Der Münchner Mönch Lange vor München, nämlich im Jahr 762, wurde das Kloster Schäftlarn durch den Benediktiner-Orden gegründet. Zur selben Zeit – um 800 – fand das Dorf Sendling zum ersten Mal eine urkundliche Erwähnung. Das ➔ MÜNCHENS WAPPEN – DER MÖNCH HISTORISCHES MÜNCHEN istockphoto stellt eine vergangene Tatsache dar, eben die Ansiedlung von Mönchen. Es verweist auf den Namen der Stadt, der bei der ersten urkundlichen Erwähnung 1158 als „apud Munichen“ genannt wurde, also „bei den Mönchen“ . Seit dem Jahr 1239 werden seitens der Stadt damit Urkunden gesiegelt und mit Rechtskraft versehen. Im Laufe dieser langen Zeit hat sich das Wappen oftmals verändert, geblieben ist aber in den allermeisten Fällen die Darstellung eines Mönches, der seinen Kopf nach rechts wendet und in einem stilisierten Stadttor steht. Er hält in der linken Hand die Bibel, auf die bei allen Rechtsgeschäften geschworen werden musste, während er seine rechte Hand zum Schwur erhebt. Nach anderen Erklärungen trägt er in der linken Hand die Bibel als Zeichen des Christentums und streckt die Rechte zum Segensgruß aus. Großes und kleines Stadtwappen heute Das Wappen in seiner heutigen Form als Großes und Kleines Stadtwappen besteht seit 1957 und wurde vom Grafiker Eduard Ege (1893-1978) neu gestaltet. Der Stadtrat beschloss am 17. Dezember 1957 – rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier der Gründung Münchens – die beiden Stadtwappen. Das Große Wappen zeigt auf silbernem Grund ein ziegelfarbenes, geöffnetes Stadttor. Die Dächer der Tortürme sind goldschwarz gebändert. Zwischen den Turmdächern erscheint ein gelber, rot bewehrter, nach rechts gerichteter und gekrönter Löwe. Im Tor steht ein Mönch mit schwarzer, goldgeränderter Kutte, fleischfarbenem Gesicht, braunem Haar und roten Schnabelschuhen. In der linken Hand hält er ein rotes Eidbuch, die rechte Hand streckt er mit drei Schwurfingern aus. Der Löwe symbolisiert München als bayerische Landeshauptstadt. Die schwarzen und goldenen Farbelemente Der Begriff „Wappen“ leitet sich aus dem mittelalterlichen Wort für „Waffe“ ab. Die Wappen entstanden, als im 12. Jahrhundert, also zur Zeit der Gründung Münchens 1158, die Gesichter der Kämpfenden durch den Helm verdeckt wurden und man weithin sichtbare, leicht erkennbare Unterscheidungs- und Erkennungszeichen brauchte, um zu wissen, wer Freund und wer Feind war. Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 WIR FOLIEREN AUCH TAXIS! Taxifolierung 650 € zzgl. Mwst. ( SUV‘s & Vans) Preis auf Anfrage) CBS - Folientechnik GmbH Sigohostr 31 c 85635 Siegertsbrunn Kontakt: Tel: 08102/ 80 19 18 3 Fax: 08102/ 80 19 18 2 Mail: info@cbs-folientechnik.de Web: www.cbs-folientechnik.de 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015
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waren die Farben des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das seit dem Mittelalter bis 1806 existierte. Unter dem bayerischen Kaiser Ludwig dem Bayern (1283-1347) war München von 1328 bis 1347 Reichshauptstadt. Darauf beziehen sich die Münchner Stadtfarben Schwarz und Gelb. Gleichzeitig legte der Stadtrat am 17. Dezember 1957 fest, das Große Wappen nicht länger für den Dienstgebrauch, sondern nur mehr für besondere repräsentative Zwecke zu verwenden. Das Kleine Wappen zeigt auf einem silbernen Schild den Mönch mit schwarzer, goldumränderter Kutte, Eidbuch und Schuhe sind rot, Gesicht und Hände fleischfarben. Das Münchner Kindl Der Mönch im Stadtwappen wird häufig auch als „Münchner Kindl“ verniedlicht, eine Entwicklung, die bereits im 19. Jahrhundert mit dem beginnenden Massentourismus einsetzte. Die Fremden sahen München teilweise gerne in Klischees und die Stadtverwaltung und private Einrichtungen bedienten diese Vorstellungen mit Vergnügen. Dabei wurde der Mönch immer mehr verkindlicht und schließlich wurde aus einem Mönch ein Junge und aus diesem wiederum ein Mädchen, eben das Münchner Kindl. Bald brach in München eine wahre Münchner-Kindl-Manie aus. Die Wappenfigur zierte unzählige Logos und wurde zu einem der beliebtesten Postkartenmotive Münchens. Viele Künstler zeichneten das Münchner Kindl in einer Unzahl von eingebildeten Alltagsszenen, meist in Verbindung mit Bier sowie Sehenswürdigkeiten der Stadt München. Anstelle des Eidbuches hält das Münchner Kindl auf vielen Darstellungen einen Bierkrug oder einen Rettich in der Hand, oft sogar beides gleichzeitig, reitet auf fliegenden Bierfässern oder prostet dem Betrachter goldig zu, so wie man sich als Tourist gemeinhin die Dirndl-Trägerinnen auf dem Oktoberfest vorstellt. Unter dem Motto „200 Jahre Oktoberfest“ gab die Deutsche Post 2010 eine Sonderbriefmarke heraus, auf der das Münchner Kindl auf einem Karusselpferd reitet. Lebende Münchner Kindl Beim Einzug der Wiesnwirte reitet ein lebendiges Münchner Kindl mit, es ist mit einer gelb-schwarzen Kutte bekleidet und schwingt während des Umzuges am Vormittag einen vermutlich leeren Maßkrug. Dieses weibliche Kindl ist im Allgemeinen zwischen 20 und 29 Jahre alt und entstammt oft aus den Reihen der Münchner Großwirte und Schausteller. Es überwacht anschließend, auf einem Bierfass sitzend, den Oberbürgermeister, wenn er das Oktoberfest mit dem Fassanstich und dem Ruf „O’zapft is!“ eröffnet. Das Münchner Kindl soll auch als charmante Botschafterin die Stadt München bei diversen Anlässen würdig vertreten, weshalb Fremdsprachenkenntnisse, gute Umgangsformen sowie großes Hintergrundwissen über München und Bayern vorteilhaft sind. Darüber hinaus werden alle in München Geborene, deren Eltern und sogar Großeltern auch in München geboren wurden, als Münchner Kindl bezeichnet. Bei einer stetig wachsenden Großstadt stellt diese Elite naturgemäß nur eine kleine Minderheit dar. Im Stadtbild Der Münchner Mönch erscheint überall im Stadtbild. Man findet ihn auf Kanaldeckeln, an allen Fahrzeugen der MVG und allen Briefköpfen der Stadtverwaltung, um lediglich einige Beispiele zu nennen. Der 85 Meter hohe Turm des Neuen Rathauses wird vom Mönch ebenso gekrönt wie er am Rathaus selbst als steinernes Relief erscheint. Und nicht vergessen werden darf der Münchner-Kindl-Weg von 1962 in Harlaching, dessen Name sich auf die verkindlichte Wappenfigur bezieht. Das benachbarte Münchner-Kindl-Heim an der Oberbiberger Straße 45 hingegen widmet sich der Für sorge und Betreuung real existierender Kinder. (BW) Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Zivilrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachanwältin: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fa chanwältin: Mietrecht Privatinsolvenzen istockphoto SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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➔ SIMONE RETHEL Simone Rethel wurde bereits im blutjungen Alter von 15 Jahren vom Regisseur Axel von Ambesser für die Verfilmung von Wilhelm Buschs Frommer Helene engagiert. Axel von Ambesser wurde ihr künstlerischer Vater und Mentor, er und Carl Heinz Schroth waren ihre wichtigsten Lehrer. Sie spielte am Residenztheater und am Deutschen Theater in München, am Hamburger Thalia Theater, Renaissance Theater in Berlin sowie fast allen Boulevardtheatern Deutschlands. 1992 gab sie dem Mann das Ja-Wort, den sie schon seit ihrer Kindheit liebte und verehrte: Johannes „Jopie“ Heesters. Seit dem stand sie mit ihrem Mann über 20 Jahre lang auf Theaterbühnen und vor Fernsehkameras im In- und Ausland. Im Gespräch mit dem TAXIKURIER erzählt Simone Rethel über die Erinnerung an ein Gastspiel Anfang der 90er Jahre in Stuttgart. Simone Rethel und ihr Mann Johannes Heesters fuhren täglichen mit dem Taxi zum Theater und hatten dafür einen festen Taxifahrer. Im Laufe der Gespräche im Taxi stellte sich heraus, dass dieser Taxifahrer seine Freizeit dem Boxsport widmete, und auch Johannes Heesters seine körperliche Fitness mit Boxtraining verbesserte. Aus den Fachgesprächen über das Boxen entwickelte sich dann eine echte Freundschaft, und der bis dahin von der Welt des Theaters unbedarfte türkische Taxifahrer wurde von Simone Rethel und Johannes Heesters zu einer Vorstellung eingeladen und war begeistert von diesem Stück. Den Kontakt zu diesem Stuttgarter Taxifahrer hält Simone Rethel noch heute. Aktuell steht Simone Rethel auf der Bühne in der Komödie im Bayerischen Hof in München in der Komödie „Der Kurschattenmann“ von René Heinersdorff zusammen mit Jochen Busse, Ingrid Steeger, Christiane Rücker und Christine Schild. Das Stück ist zu sehen vom 16. September bis zum 7. November in der Komödie im Bayerischen Hof. Information und Tickets unter www.komoedie-muenchen.de (TK) Prominente berichten über ihre Erfahrungen Dorothee Falke Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. SIE KANN AUCH FÜR DICH SEIN … DIE SPENDE FÜR DIE TAXISTIFTUNG TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND VIP IM TAXI Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Gerbermühlstraße 9 60594 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG 60318 Frankfurt am Main Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015 KLEINANZEIGE Suche Kollegen mit ca. 10 FZ für Werkstattgemeinschaft, Tel: 0170 – 2 43 55 88
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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL ➔ SEPTEMBER-PROGRAMM iba: Konditoren zaubern einen zuckersüßen Zirkus Die Weltmesse ist ein Treffpunkt der Branche für Bäckerei, Konditorei und Snacks. ➔ 12.–17. September 2015, Sa–Mi 9.30–18 Uhr, Do 9.30–17 Uhr Messe München, A1-A6, B1-B6 Was gibt es Neues in der Bäckerei-, Konditorei- und Snack- Branche? Die iba zeigt alle Trends – von Backmitteln bis hin zu Verpackungen. Sie präsentiert die erfolgreichsten, kreativsten und innovativsten Unternehmen. Sie ist als führende Weltmesse seit 1949 der Treffpunkt für Experten der Back-, Konditorei- und Snack-Branche: vom Handwerksbetrieb über den Großbäcker bis hin zur industriellen Lösung. Aber auch Gastronomen, Caféinhaber, der Lebensmitteleinzelhandel sowie Hotelfachleute und Caterer finden auf der iba ein nahezu grenzenloses, vielseitiges Angebot. Sie ist die Plattform für Innovationen aus der kompletten Branche und bietet einen lückenlosen Überblick über sämtliche Neuheiten des Marktes. Zahlreiche Unternehmen stellen ihre Ideen und Produkte vor, die von der Multifunktionstheke für den Außer-Haus-Verzehr bis zum Ladenbackofen reichen und vom flexiblen Regalsystem und Farbdisplays, auf denen Videos gezeigt werden können, bis zum maßgefertigten Gesamtkonzept aus einer Hand. Den Höhepunkt zum Abschluss der Messe bildet der internationale Wettbewerb um den Titel beim iba-UIBC-CUP „Konditoren“ . Der Startschuss für den Wettbewerb fällt am Mittwoch, 16. September, um 9.30 Uhr. Dann beginnt der zweitägige Wettbewerb um die Krone der Konditoren. In den vier Schaubackstuben in Halle B3 zaubern die zweiköpfigen Teams vor den Augen des Messepublikums ihre süßen Kreationen. Bis Donnerstag, 17. September, um 13 Uhr haben sie Zeit, die gestellten Aufgaben zu meistern. Das Thema in diesem Jahr lautet „Zirkus“ . Hierzu produzieren die Teilnehmer ein Dekorstück aus Zucker, Schokolade, Marzipan und Nougat – oder einer Kombination aus diesen Zutaten, drei unterschiedliche Petits Fours, drei verschiedene Pralinen, zwei Figuren sowie eine Landesspezialität, in die eine Torte integriert ist. Die Siegerehrung findet um 15 Uhr auf dem iba- Forum statt. Weitere Veranstaltungen im September: MUNICH FABRIC START 01.–03. September 2015, Di–Mi 10–19 Uhr, Do 10–16 Uhr MOC Veranstaltungscenter München 111. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (DGKJ) 02.–05. September 2015, Mi 12–18 Uhr, Do–Fr 8–18 Uhr, Sa 8–14 Uhr ICM – Internationales Congress Center München oils+fats 2015 15.–17. September 2015, Di–Do 9–17 Uhr MOC Veranstaltungscenter München Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de Messe München SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23 ...................................................................
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➔ TAXLER-LEXIKON ➔ BIERFEST – Seit nunmehr 205 Jahren, abgesehen von ein paar Ausnahmen wegen Krieg, Pest und Cholera, gedenken wir jährlich der Vermählung von Prinz Ludwig (später König Ludwig I.) mit Therese von Sachsen-Hildburghausen am 12. Oktober 1810. Die öffentliche Hochzeitsfeier mit Pferderennen usw. auf der nach der jungen Braut benannten Wiese artete im Laufe der Zeit, insbesondere in den letzten Jahren, dermaßen aus, dass der neudeutsche Begriff „Mega-Event” nur mehr eine Verharmlosung sein kann. Der Schreiber, selbst kein Kind von Traurigkeit, geht dem Gerstensaft nicht immer konsequent aus dem Weg und hat deshalb rund um den Bauchnabel kein Waschbrett, sondern eine Waschmaschine. Aber verordnete Fröhlichkeit zum „Zeitpunkt X”, Lustig-Sein nach vorherigem Eintrag im Kalender – das liegt dem Schreiber einfach gar nicht. Und jünger wird man auch nicht. Viele von den Nacht- bzw. Sehr-früh-Fahrern unter uns kennen an den Wochenendtagen, so morgens um fünf, sechs Uhr, die Stiche mit meist jungen und in „bayerische” (ha, ha) Tracht gewandeten Leuten zur Theresienwiese. Der Schreiber fragte mal seine Steige aufgebrezelter Landhausmodeträger in ungespielter Naivität „wos deads’n ihr um DIE Zeit auf da Wies’n?” und bekam die prompte Antwort „anstehen, weil wir keine Reservierung mehr bekommen haben!” . Wenn des koa Gaudi is! Therese übrigens, die 1854 während einer der in München damals üblichen Choleraepidemien starb, hatte noch miterleben müssen, wie ihr Göttergatte der mittelmäßig begabten Tänzerin Lola Montez (ein Künstlername) bis zur völligen – auch sexuellen – Hörigkeit verfiel und deshalb 1848 nach einem Volksaufstand zurücktreten musste. Er starb 1868, also 14 Jahre nach seiner in aller Öffentlichkeit betrogenen Ehefrau. Sohn Max hatte im Jahre 1848 als Max II. den Job als König bis zu seinem Dahinscheiden im Jahre 1864 übernommen und hinterließ neben vielen Prachtbauten, welche unserer Stadt heute zur Zierde gereichen, u. a. auch seinen Sohn Ludwig, der dann als Ludwig II. unser „Märchenkini” wurde. Der freilich hasste die Haupt- und Residenzstadt München ebenso wie die Politik und – bis auf Richard Wagner – alle Menschen und beschränkte sich im Wesentlichen darauf, die Steuergelder seiner Untertanen u. a. in den Schlössern Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof zu versenken. ➔ ERFREULICHES – gibt es freilich, wenngleich bei leichten Einschränkungen, auch zu berichten: am Montag, 27.7., wurde eine Richtung des Kiesselbachtunnels freigegeben, tags darauf auch die Gegenrichtung. Ende Juli waren die unterirdischen Zufahrten in den Mittleren Ring, von der Garmischer Autobahn kommend, noch nicht frei; die Zufahrt in die Autobahn, von der Heckenstaller kommend, welche auch in Zukunft nur oberirdisch geführt werden wird, war nur über die altbekannte Schleife möglich. Die Verhältnisse oben auf dem Luise-Kiesselbach-Platz waren absolut chaotisch, wovon sich der Schreiber z. B. am 29.7. gegen 19 Uhr (Richtung Murnauer Straße) ein gar tristes Bild machen musste. Sowas von Stillstand! Aus unerfindlichen Gründen war auch die Abfahrt zur Kreuzung Passauer Straße (von der Isar kommend), die während der Baustellenzeit oben vor der Ampel noch vierspurig war, mit vielen bunten Hütchen künstlich auf eine (!) Spur verschmälert worden, was zu Rückstaus bis zur Brudermühlbrücke führte. Ging das auf eine Expertise der verkehrspolitischen Spezialisten zurück? Wie auch immer: sollte der OB nicht noch irgend einem grünen BA-Mitglied eine Fußgängerampel im neuen Tunnel genehmigen oder messerscharf die Notwendigkeit eines bevorrechtigten Zweirichtungsradweges quer durch den Heckenstaller-Trog erkennen, so besteht doch tatsächlich Grund zur Hoffnung, dass sich bis zum Erscheinen dieses Heftes die oben geschilderten Geburtswehen in Wohlgefallen aufgelöst haben. Ach ja, der Trappentreutunnel wird uns vor und nach der Wies’n wieder einige Wochen mit dem Wegfall je einer Fahrspur erquicken, weil die Verkleidungen der Seitenwände noch vervollständigt werden müssen. Aber auch das wird irgendwann vorbei sein. ➔ EXPERTEN – Am Mittwoch, 29.7., gegen 18 Uhr hat sich der Schreiber mit dem Moped mal absichtlich ins Getümmel begeben und folgendes vorgefunden: die Landsberger Straße stadteinwärts war zu diesem Zeitpunkt nur mehr einspurig, d. h. selbst die Linksabbiegespur zur Hackerbrücke war wegen Bauarbeiten gesperrt. – Was sag’ ich denn? – „Bauarbeiten”? – Ha ha; schön wär’s gewesen! Während der Rückstau mindestens bis unter die Donnerbrücke reichte, war selbstverständlich kein einziger (!) Bauarbeiter zu sehen. Die Stadt ist, wie fast immer, nicht auf die Idee gekommen, wenigstens an einem so empfindlichen Ort eine 24-Stunden-Baustelle einzurichten. Aber die Gewerbesteuer der in München ansässigen Betriebe wird schon gerne genommen! Dazu ein interessanter Bericht im „Münchner Merkur” vom 4./5. Juli auf Seite 33: „Der Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe – unter grünem Vorsitz – hat die Bauarbeiten beantragt. Die Befugnis für die Entscheidung kam von OB Dieter Reiter (SPD). Der Stadtrat wurde gar nicht gefragt.” Und weiter unten wird Paul Bickelbacher, der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Stadtratsfraktion, zitiert: „Das war eine sehr problematische Stelle für die Fahrgäste der Straßenbahn” (...) „Und wenn man es umbaut, dann kann man ja auch gleich etwas für die Radler machen” . Aha. Da wird also mit der angeblich so „problematischen” Haltestelle ein Pappkamerad aufgebaut, um in dessen Windschatten auf Steuerzahlerkosten auch noch die eigene Wählerschaft aus der Radler-Lobby bedienen zu können! Weiter Paul Bickelba- Schrotti erklärt die Taxi-Welt istockphoto D r . H a n s B a k e v. B a k i n 85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23 Taxi, Mietwagen, Bus, LKW Erst- und Verlängerungs US T . 0 89/ 37 0 65 6 90 Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5 Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015 UNTERHALTSAMES
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cher: „Die Verwaltung schaut da schon genau hin, ob das tragbar ist”; er glaube nicht, dass es Probleme gibt. Er vertraue da den städtischen Experten. ➔ KOMPETENZ – Worin überhaupt das verkehrspolitische Expertentum des Herrn Bickelbacher besteht, der hier als Reinkarnation der 2014 gescheiterten grünen OB- Kandidatin auftritt, würde wohl nicht nur den Schreiber mal brennend interessieren. Sabine Nallinger, die politisch Untote der Grünen im Stadtrat (da hockt sie gelegentlich als Hinterbänklerin immer noch drin, obwohl sie seither hauptberuflich in Berlin arbeitet), erscheint uns hier als Wiedergängerin im neuen Gewand! Wie es leider aussieht, überlässt in langjähriger Tradition OB Reiter, wie schon sein Vorgänger Ude, das Thema Verkehrspolitik kampflos den Grünen. Obwohl diese nichtmal mehr zur regierenden Rathauskoalition gehören. Dabei wandte er einen Trick an, um eine Stadtratsentscheidung umgehen zu können: verkehrspolitische Baumaßnahmen, wenn sie nur den Bereich eines Bezirksausschusses (BA) betreffen, dürfen mit Zustimmung des OB von eben diesem BA selbst verfügt werden. Nun ist es aber so, dass eine Entscheidung wie in der causa „Landsberger” natürlich nicht nur den Bereich des BA Schwanthalerhöhe betrifft, sondern in Form eines kilometerlangen Rückstaus bis in die Bereiche der BA’s Laim oder sogar Pasing durchschlagen kann. Ob die sich das, wie auch der Koalitionspartner CSU im Rathaus, gefallen lassen, werden wir noch sehen. Hoffentlich jedenfalls. ➔ ORTSKUNDE – Dazu gehört nicht nur die Kenntnis, wo eine Straße ist, sondern auch, wie man dort hinkommt. Schon Generationen von Taxifahrern sind, z. B. die Landshuter Allee südwärts zur Arnulfstraße fahrend, darauf hereingefallen, den Landshuter-Allee-Tunnel zu benützen. Mit entgleisenden Gesichtszügen stellten und stellen sie fest, dass man vor der Auffahrt zur Donnerbrücke nicht mehr legal nach rechts zur Kreuzung Arnulfstraße kommt. Etliche heitere Beispiele wären hier noch zu nennen, was allerdings den Rahmen sprengen würde. Die neue Verkehrsführung im und um den vorgenannten Kiesselbachtunnel wird so ebenfalls jeden von uns vor die Aufgabe stellen, sich die aktuellen Gegebenheiten buchstäblich zu er-fahren. Wie komme ich zukünftig zum Krüner Platz? Wie komme ich zur Kreuzung Heckenstaller/ Höglwörther? Jeder Gewerbetreibende, letztlich auch der Aushilfsfahrer im gewerblichen Personentransport (= z. B. Taxi) hat die Pflicht, sich mit geänderten Bedingungen zu beschäftigen, und zwar nicht erst dann, wenn dem Kunden bei laufendem Taxameter die Schweißperlen auf die Stirn treten. Selbst der Aushilfskellner im Wirtshaus muss wissen, wo er das – seit ca. einem Jahr vorgeschriebene – Verzeichnis der Zusatzstoffe findet; jede Verkäuferin muss wissen, welche Posten gerade im Sonderangebot sind – da ist es von einem Taxler nicht zu viel verlangt, dass er mal eine Stunde vorm Computer oder dem Fernseher opfert und z. B. an einem Sonntagnachmittag oder zu einer sonstigen verkehrsruhigen Zeit die neue Streckenführung im Rahmen einer privaten Exkursion studiert. Insbesondere die Navi-Hörigen unter uns, die auch auf der Autobahn wenden, wenn die freundliche Dame aus der Affenkiste dies empfiehlt, werden sich noch umschauen, wenn Fräulein Stadtplan gerade etwas derangiert ist und zwischen zwei Tunnelwänden das Linksabbiegen zur Waldfriedhofstraße anregt. ➔ PROBLEMLÖSUNGEN – Immerhin: das wäre vielleicht nicht der schnellste Weg zum Waldfriedhof. Aber der sicherste. Freilich versagt auch die beste Ortskunde, wenn eine Woche nach den Trambahnritzenreinigungsmännern die Kollegen von der Fernwärmeabteilung, und, nach deren Abzug, die Glasfaserkabelverleger den jeweils noch warmen Teerbelag wieder aufreissen. Auch ein Elefant mit dem besten Gedächtnis kann sich nicht merken – oder kann schlicht und einfach nicht wissen – an welcher gesperrten Kreuzung gerade welcher Schleichweg noch offen oder schon wieder verbaut ist. Aber hier gilt die uralte Fiaker-Erkenntnis, dass man mit den Fahrgästen auch reden kann! Ein Kunde, der z. B. in der Zugspitzstraße wohnt, kennt in aller Regel die derzeit günstigste Anfahrt vom Nockherberg her. Ist sie dann doch versperrt, sitzt man – auch psychologisch gesehen – im gleichen Boot und versucht gemeinsam, eine Lösung zu finden. Wie man in einem solchen Falle mit dem Fahrpreis verfährt - das könnte theoretisch ein Fall für Juristen sein, die sich über die Interpretation der Tarifordnung streiten. „Zwei Juristen – drei Meinungen” sagt ein alter Spruch, aber das könnte man auch auf Ärzte und andere Berufsgruppen ausdehnen. Und nicht zuletzt auf Taxifahrer. Wir jedenfalls vertreten unsere Meinung mit Nachdruck. Auf Wunsch auch deren Gegenteil. Wer sich mangels Kenntnis der aktuellen Situation im Baustellengewirr verfranst hat, könnte z. B. mal ausnahmsweise die Reststrecke bis zur Kundenwohnung auf dem günstigeren Tarif 2 fahren, oder ein bisserl was vom Endpreis nachlassen. Eine Lösung ohne Gezeter findet sich immer. Oder, wie der berühmte Gegenwartsphilosoph Schrotti gelegentlich zu sagen pflegt: wir sind schon an wesentlich geringeren Problemen gescheitert! ➔ ZUMUTUNG – Wie zuvor schon berichtet wurde – und gerade die Tagfahrer unter uns zwischenzeitlich längst alle bitter erfahren mussten – wurde die Landsberger Straße respektive die Bayerstraße stadteinwärts ab der Holzapfelstraße für ca. 100 Meter auf eine (!) Geradeausspur geschrumpft. Dafür gibt es zwei Gründe, die wir, wie alle Autofahrer, gefälligst einzusehen haben: erstens litten die Radfahrer, die von der Grasserstraße (Hackerbrücke) kommend in die Holzapfelstraße fahren wollten, unter dem unerträglichen Problem, diese Strecke – ca. 30 Meter – nicht unbehindert fahren zu können. Deshalb wurde zwischen der Einmündung Grasserstraße und der Holzapfelstraße nunmehr auf der südlichen Seite der Landsberger ein Zweirichtungs- Radweg in entsprechender Breite gebaut. Natürlich wäre es den wenigen Radlern, die sich tatsächlich an die Verkehrsregeln halten, nicht weiter zuzumuten gewesen, auf einer Strecke von 30 Metern ihren Drahtesel am Gehweg zu schieben. Und zweitens, weil’s eh scho wurscht is, hat man die stadteinwärtige Trambahnhaltestelle unmittelbar nach der Grasserstraße auch gleich so großzügig verbreitert, dass hier im weiteren Verlauf bis kurz vor der Martin-Greif-Straße sowieso nur mehr eine Geradeausspur für die Autos (und LKW, z. B. von der nahegelegenen Augustiner- Brauerei) möglich war. (MS) SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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Dienstag, 01. September ➔ 19.30 Uhr, Hasting Studio-Bühne, Meeresblick ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, Plutos ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Simon Pearce Mittwoch, 02. September ➔ 16.30 Uhr, Hasting Studio-Bühne, Meeresblick ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Birgit Denk & Band ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, Plutos ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Gurr, Somewhere Underwater, Shitty Life Donnerstag, 03. September ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, Ois is harmlos ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Mosh36 ➔ 20.00 Uhr, Englischer Garten, Theater des hölzernen Gelächters ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Wight ➔ 21.00 Uhr, Tumult, Radioactive Rumble Freitag, 04. September ➔ 19.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, San 2 & Sebastian ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Mathias Tretter ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Mississippi Jazzmen ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Munich Swing Orchestra ➔ 20.00 Uhr, Englischer Garten, Theater des hölzernen Gelächters ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Julius Lahai ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Raggabund & The Dubby Conquerors ➔ 21.00 Uhr, Tumult, Rock this Town ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Blind Date Samstag, 05. September ➔ 10.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 3MUC Triathlon München ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, Magie – Live & hautnah 1 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Severin Groebner ➔ 20.00 Uhr, Englischer Garten, Theater des hölzernen Gelächters ➔ 21.00 Uhr, Tumult, Shocks of Mighty ➔ 21.30 Uhr, Kafe Kult, Undertheoak ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Blind Date Sonntag, 06. September ➔ 10.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 3MUC Triathlon München ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, Musik zum Sonntagsfrühstück ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Alcest + Lantlôs ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Englischer Garten, Theater des hölzernen Gelächters ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Schreckenberger ➔ 21.30 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Stefanie Tornow & Titus Waldenfels ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Blind Date Montag, 07. September ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, AOK Blade Night München 2015 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze Lindner ➔ 21.00 Uhr, Tumult, Homeward Bound ➔ 21.30 Uhr, Strom, Yael Naim Dienstag, 08. September ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze Lindner ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, Plutos ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Sandmarx ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Lindda Jo Rizzo Mittwoch, 09. September ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze Lindner ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, Plutos ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rockwasser ➔ 20.00 Uhr, Substanz, Sing Matröse sind – Meuterei auf der Bounty ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Die Krupps ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Lindda Jo Rizzo Donnerstag, 10. September ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, Ois is harmlos ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Josef Brustmann ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Musical rocks! ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, OPM Freitag, 11. September ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Darknight-Festival ➔ 19.30 Uhr, St. Philippus, Konzert der Freiburger Domsingknaben ➔ 20.00 Uhr, theater …und so fort, Geht auch ein Zauberer? ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hans Gerzlich ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Saratoga Seven ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Ez-Pieces Samstag, 12. September ➔ 12.00 Uhr, Olympiapark, Craft Women´s Run ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, Stipendiatenkonzert ➔ 17.00 Uhr, Feierwerk, Flowerstreet Festival ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Darknight-Festival ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionetten - theater, Altmünchner Abend ➔ 20.00 Uhr, theater …und so fort, Geht auch ein Zauberer? ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hans Gerzlich ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Kaya Yanar ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, Magie – Live & hautnah 1 ➔ 20.30 Uhr, Theaterfabrik, Bläck Fööss Sonntag, 13. September ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, Musik zum Sonntagsfrühstück ➔ 11.30 Uhr, Prinzregententheater, Vorhang auf! ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Barbara Kuster ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth ➔ 20.00 Uhr, Unter Deck, Reverend Dead Eye ➔ 21.30 Uhr, Galli Theater Amalien passage, Stefanie Tornow & Titus Waldenfels Montag, 14. September ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Barbara Kuster ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bryan Ferry ➔ 20.00 Uhr, theater …und so fort, Die Maxvorstädter Kellermorde ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maxi Schafroth ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Mikky Ekko ➔ 21.30 Uhr, Kafe Kult, Nervosas Dienstag, 15. September ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Kafka Tamura ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Simon & Jan ➔ 21.00 Uhr, Glockenbachwerkstatt, Sebastian Hackel ➔ 21.30 Uhr, Strom, Torres ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, J-Train Mittwoch, 16. September ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Audrey Horne + Dead Lord ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Chloe Charles ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Simon & Jan ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Divinity Roxx Donnerstag, 17. September ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, Ois is harmlos ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Gabi Lodermeier & Harald Helfrich ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Life in Film ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Thomas Godoj ➔ 21.30 Uhr, Strom, Paul Smith And The Intimations ➔ 22.00 Uhr, Rote Sonne, Driftmachine Freitag, 18. September ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Romeo & Juliet – Rebellion & Johannesburg ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Axxis ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matuschik und Rohrer ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Michel Montecrossa & The Chosen Few ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Parole_73 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Max Mutzke ➔ 22.00 Uhr, Titty Twister, Friends of Rock Samstag, 19. September ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Wirtz ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lars Reichow ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, Magie – Live & hautnah 1 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Parole_73 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Sarah Connor ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Jeni Williams & Black Bohemia ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Katzenclub ➔ VERANSTALTUNGSKALENDER SEPTEMBER 2015 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2015 SERVICE
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Sonntag, 20. September ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Lulu ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Festkonzert zum 30-jährigen Jubiläum der Klais-Orgel ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Günther „Gunkl” Paal ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, LaLeLu ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Von Wegen Lisbeth ➔ 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Singen in der Kulisse Montag, 21. September ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Portrait Richard Siegal ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Glenn Hughes ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Günther „Gunkl” Paal ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Big Pop Music Dienstag, 22. September ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, C. Heiland ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Chin Meyer ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Frank Carter & The Rattlesnakes ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Admiral Fallow ➔ 21.30 Uhr, Kafe Kult, Warcry ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Big Pop Music ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Prinz Friedrich von Homburg ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Zwischen den Welten ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 20. Munich Hardcore Festival ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Rebers ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Jazz Kids ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jess Jochimsen ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Michael Bormann Samstag, 26. September ➔ 09.00 Uhr, Kulturhaus Neuperlach, Büchermarkt ➔ 12.00 Uhr, Odeonsplatz, AnderArt ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Lulu ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die Netzwelt ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Eine Familie ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Zwischen den Welten ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 20. Munich Hardcore Festival ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Action Bronson ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bumillo ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jess Jochimsen ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Mâns Zelmerlöw ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Steve Hackett ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Winners & Masters Sonntag, 27. September ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, Musik zum Sonntagsfrühstück ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, La Sonnambula ➔ 15.00 Uhr, Krist & Münch, Magie – Live & hautnah 1 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Madama Butterfly ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Prinz Friedrich von Homburg Mittwoch, 23. September ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Lulu ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, Django Asül ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Chris Boettcher ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Homewrecker + Revulsion ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Lifehouse ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, The Delta Saints ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan & Bator ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Big Pop Music Donnerstag, 24. September ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Christoph Sieber ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Luise Kinseher ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rantanplan ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Soto ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, King Dude ➔ 21.30 Uhr, Kafe Kult, Happy Family + 7 for 4 Freitag, 25. September ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Aida ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Münchner Symphoniker VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM SEPTEMBER 2015 ➔ 01.-30.09. Di-Sa 20 Uhr, Blutenburg-Theater, Ein brillanter Mord ➔ 01.-13.09. Mo-Fr 19.30 Uhr, So 19 Uhr, Deutsches Theater, Catch me if you can ➔ 01.-13.09. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee ➔ 01.-12.09. Mo-Sa 20 Uhr, So 18 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Das Haus am See ➔ 01.-06.09. Di-So 21.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne ➔ 01.-05.09. Di-Sa 20 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 02.-06.09. Mi-Fr 20 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Match ➔ 03.-28.09. Mo+Do 18 Uhr, Westpark, Volleyball im Park ➔ 03.-12.09. Do-Sa 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➔ 03.-07.09. + 10.-13.09. jeweils 20.00 Uhr, Glyptothek, König Ödipus ➔ 04.-26.09. Fr+Sa 20.30 Uhr, ZOB, Comedy Tour München ➔ 05.-26.09. Mi-Sa 20 Uhr, theater ...und so fort, Adams Nabel ➔ 08.-19.08. Di-Sa 20 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 09.-30.09. Di-Fr 20 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Je t’aime ➔ 16.-30.09. Mo-Sa 20 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Kurschattenmann ➔ 17.-26.09. Do-Sa 19.30 Uhr, Mohr Villa Freimann, Was ihr wollt ➔ 18.-30.09. Mi+Do 19.30 Uhr, Fr+Sa 18.30 Uhr, Löwenbräukeller, Wiesnzelt ➔ 18.-30.09. Mo+So 22.00 Uhr, Löwenbräukeller, Almdudler After-Oktoberfest-Party ➔ 19.-30.09. täglich ab 10 Uhr, Theresienwiese, Oktoberfest 2015 ➔ 24.-28.09. Do-Mo 22.30 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Dynamite Tonite ➔ 19.00 Uhr, Krist & Münch, The King of Cards ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Zwischen den Welten ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Chor des BR ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Grave Pleasures ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Jess Jochimsen Montag, 28. September ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Aida ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Die Netzwelt ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blonder Engel ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Counterparts, Senses Fail & Capsize ➔ 20.00 Uhr, Strom, Ella Eyre ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Han’s Klaffl ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Jex Thoth Dienstag, 29. September ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Portrait Richard Siegal ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Balkan macht frei ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blonder Engel ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Claus von Wagner ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rob Moir + 6’10 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, The Handsome Family ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Maxxout Mittwoch, 30. September ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Gefährliche Liebschaften ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Against The Current ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Blonder Engel ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Matthias Egersdörfer ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Young Rebel Set ➔ 20.30 Uhr, Strom, Andreas Moe ➔ 22.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Maxxout SEPTEMBER 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
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