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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2015

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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TAXIBUSSE „EIN TAXI IST NIE ZU GROSS, ABER OFT ZU KLEIN“
AUFTRÄGE FÜR FESTFAHRER GROSSE LOGISTIK FÜR „DIE KLEINEN”
AUS DER PRAXIS IM GESPRÄCH MIT INGRID MELLERT UND DIETER NIEBLER
➔ VORBILDLICHER SERVICE SEIT 1970
SCHÜLERFAHRTEN
DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE AUGUST 2015
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), 
Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger
Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ AUGUST 2015
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 03., 17. und 31.08., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 05., 12., 19. und 26.08., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 01., 08., 15., 22. und 29.08., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 08., 15., 22. und 29.08., jeweils von 13.00–17.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Samstag, 01.08.., 17.30 Uhr
Montag, 10.08., 8.30 Uhr
Samstag, 15.08., 17.30 Uhr
Montag, 24.08., 8.30 Uhr
Samstag, 29.08., 5.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 20.08., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 19.08., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5/2015 vom 22. September bis 20. Oktober 2015
➔ Kurs 6/2015 vom 10. November bis 08. Dezember 2015
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de 
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ August 2015 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Stadt-Info ⁄ Pasinger Volksfest 10
Stadt-Info ⁄ Freibäder in München 10
VIP im Taxi ⁄ Volker Brandt 11
➔ Titelthema ⁄ Schülerfahrten – vorbildlicher Service seit 1970 12
Historisches München ⁄ Die gute, alte Zeit 18
Messe München International ⁄ August-Programm 21
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 22
Baustellenreport München ⁄ Sommer 2015 24
Stadtkunde München ⁄ Sankt-Jakobs-Platz 26
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28
Service ⁄ Veranstaltungskalender August 2015 30
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
atelier-tacke.de
AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Einstellung von Taxifahrer
Bitte setzen Sie sich mit dem Vorstand der 
Taxi-München eG in Verbindung, bevor Sie 
den Taxifahrer Düzgün Dogan beschäftigen. 
Herr Düzgün ist am 07.09.1968 geboren 
und nennt die Wohnadresse Wundtstraße 2 
in 80939 München, ist dort jedoch nicht 
gemeldet! (FK)
Start in die Fußball-Saison 2015/16
Am 1. Juli 2015 fand die jährliche Verkehrs- und Sicherheitsbesprechung in der 
Allianz Arena statt. Für die Abwicklung des 
Taxiverkehrs gibt es keine Änderungen. Es 
wird erneut darauf hingewiesen, dass im 
Busparkplatz am Taxistand Arena-Nord das 
Parken für Taxifahrer während Fußballspielen nicht gestattet ist, dieser Platz ist nur 
für Reisebusse eingerichtet. Wie bereits in 
der Endphase der vergangenen Saison wird 
der Parkplatzbetreiber Kontrollen vornehmen und falsch geparkte Taxis verwarnen 
sowie ein erhöhtes Einstell-Entgelt in 
Rechnung stellen. Das Falschparken hier 
kann schnell ziemlich teuer werden! 
Ferner ergeht nochmal die Bitte an alle 
 Taxifahrer, die sich am Standplatz Arena- 
Nord bereitstellen, sich mehrspurig in bis 
zu drei Reihen nebeneinander zu platzieren, damit möglichst viele Taxis auf der 
Platzfläche stehen und dementsprechend 
weniger außerhalb am Fahrbahnrand. Vor 
allem bei Spielen, die nicht durch Außendienst-Mitarbeiter der Taxi-München eG 
 betreut werden, klappt die mehrspurige 
Aufstellung meist nur schlecht. 
Die ersten Spiele der neuen Saison 
 finden statt:
➔ Samstag, 1. August, 15.30 Uhr 
TSV 1860 – SC Freiburg
➔ Dienstag, 4. August, 18.15 Uhr 
Audi-Cup Spiel 1 
Real Madrid – Tottenham Hotspur
➔ Dienstag, 4. August, 20.45 Uhr 
Audi-Cup Spiel 2 
FC Bayern – AC Mailand
➔ Mittwoch, 5. August, 18.15 Uhr 
Audi-Cup Spiel um Platz 3
➔ Mittwoch, 5. August, 20.45 Uhr 
Audi-Cup Finale
➔ Samstag, 8. August, 18.00 Uhr 
DFB-Pokal 
TSV 1860 – Hoffenheim
➔ Freitag, 14. August, 20.30 Uhr 
Bundesliga-Start 
FC Bayern – Hamburger SV (TK)
AKTUELLE INFORMATIONEN
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
Wir trauern um unsere 
langjährigen Kollegen
Tom Feicht
(ehem. Taxi 593)
Herr Feicht verstarb am 20. Juni 
im Alter von 71 Jahren.
Georg Hoffmann
(ehem. Taxi 3230)
Herr Hoffmann verstarb am 26. Mai 
im Alter von 69 Jahren.
AUTO-ANKA UF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger St r. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015

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Rahmenvertrag mit 
BMW AG / BMW GROUP
Die Bayerischen Motorenwerke AG hatten 
im ersten Halbjahr 2015 die Taxifahrten für 
den Standort München ausgeschrieben. Die 
Taxi-München eG erhielt nun den Zuschlag. 
Der Rahmenvertrag läuft vom 1. Juli 2015 
bis zum 30.06.2020 und umfasst alle Taxidienstleistungen für die Bayerischen Motorenwerke AG für bargeldlose Fahrten für 
Mitarbeiter von und zum Standort München 
(alle BMW-Niederlassungen). 
Folgende Beförderungsentgelte wurden 
vereinbart:
➔ Taxifahrten im Pflichtfahrgebiet 
nach jeweils gültiger Taxitarifordnung 
der LH München
➔ Taxifahrten außerhalb des 
 Pflichtfahrgebietes
 – Fahrten mit 1 bis 4 Fahrgästen: 
1,65 Euro/Beförderungskilometer 
(zzgl. MwSt.)
 – Fahrten mit 5 bis 8 Fahrgästen: 
1,90 Euro/Beförderungskilometer 
(zzgl. MwSt.)
 Die für Taxifahrten außerhalb des 
Pflichtfahrgebietes vereinbarten Kilometerpreise sind Netto-Preise. Als Beförderungsstrecke gilt die Wegstrecke, die 
mit Fahrgästen zurückgelegt wird.
➔ Bitte beachten Sie bei Fahrten sowohl 
innerhalb als auch außerhalb des 
Pflichtfahrgebietes den richtigen Mehrwertsteuersatz. Für Beförderungen bis 
50 km sind 7 % anzusetzen, bei einer 
Beförderungsstrecke von mehr als 50 km 
gilt der Regelsteuersatz von 19 %.
Es wurden neue Vordrucke für die BMW-eigenen Fahrtaufträge erstellt:
➔ Das Formular „Taxianforderung München“ erhalten Sie vom Fahrgast.
➔ Die grau unterlegten Felder sind vom 
Taxifahrer auszufüllen. Die eingetragenen Angaben sind durch den Taxifahrer 
mit Stempel und Unterschrift (unten 
links), sowie von den Fahrgästen durch 
Gegenzeichnung in dem entsprechenden 
Feld zu bestätigen (Mitte rechts). 
➔ Der Taxifahrer erhält den weißen und 
den gelben Durchschlag. Das weiße 
 Exemplar reichen Sie bei der Taxi-München eG zur Abrechnung ein, das gelbe 
Blatt verbleibt beim Taxiunternehmen. 
➔ Bitte beachten Sie, dass fehlerhaft ausgefüllte Formulare nicht abgerechnet 
werden können.
Aufgrund der Satzung der Taxi-München eG 
sind alle Mitgliedsbetriebe verpflichtet, an 
diesem bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Die Annahme von Fahrtaufträgen 
von und zu Zielen außerhalb des Pflichtfahrgebietes ist dem Taxiunternehmen freigestellt, jedoch sind im Falle der Auftragsannahme oben genannte Preise verbindlich.
Bitte informieren Sie auch Ihr Fahrpersonal 
über diese Vereinbarung und die neuen 
Formulare. (TK)
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AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und 
Hinweise, die bei der Nutzung des Datenfunk zu beachten 
sind, oder hilfreich sein können.
Da es in dieser Ausgabe des Taxikuriers im Schwerpunkt um 
das Thema Schulfahrten geht, dachten wir uns, Sie speziell 
hierzu mit einigen Tipps zur Verfahrensweise dieser Auftragsgruppe im Datenfunk zu bedienen.
Besonderheiten bei Schulaufträgen
Nahezu alle Schulaufträge sind fahrpreispflichtig; was bedeutet, 
dass sie bargeldlos ausgeführt werden müssen und über die 
 Taxi-München eG mit dem entsprechenden Kostenträger abgerechnet werden. Der Unternehmer erhält sein Geld also erst nach 
der Abrechnung durch die Taxi-München eG. 
In den meisten Fällen handelt es sich auch um Sammeltouren, 
bei denen mehrere Kinder nach Vorgabe durch die Taxizentrale 
abgeholt und schließlich gesammelt in eine Schule oder dergleichen zu befördern sind. 
Wenn Sie also einen Schulauftrag bekommen, kann dieser 
wie folgt aussehen:
Bild 1
Im „Bild 1“ sehen Sie von oben nach unten (jeweils durch einen 
roten Pfeil markiert) die einzelnen Namen (Kind-1 bis Kind-3) 
mit den dazugehörigen Abholadressen und zum Schluss die 
 Schule mit ihrer Adresse. 
Am Ende aller dieser Sammelaufträge (wie bei allen Aufträgen!) 
steht immer Ihre Taxinummer in Klammern!
Dieser Hinweis ist für Sie gerade in den Fällen sehr nützlich, 
wenn es sich um einen größeren Auftrag handelt und Sie 
das Display nach unten scrollen müssen, um alle Adressen zu 
 erfassen.
Nach Fahrtende müssen Sie in den meisten Fällen den Fahrpreis 
digital an die Zentrale übertragen.
Es gibt aber auch Schulfahrten, die von festen Fahrern das ganze 
Jahr über gefahren werden. Diese Fahrer müssen sich Ihre Aufträge selbst vom Server der Taxi-München eG abrufen, um nach 
Fahrtende den Fahrpreis übermitteln zu können.
Wie funktioniert das?
Hierzu müssen Sie wie folgt vorgehen:
Sie tippen im ersten Schritt auf das Symbol „Fragezeichen“ 
(Bild 2) und tippen dann auf das Symbol „Aufträge abrufen“ 
(Bild 3).
Bild 2
Bild 3
Datenfunk-Tipps
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015

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Daraufhin prüft das System, ob +/– 60 Minuten Aufträge 
 vorliegen, bei denen Ihre Taxinummer fest hinterlegt ist.
Bild 4
Bild 5
Im „Bild 4“ liegen z.B. zwei Aufträge (17.30 und 17.45 Uhr) 
vor, die Sie durch Antippen als Auftrag auf Ihr Display holen 
können und im Anschluss als normalen Auftrag, wie am Anfang 
beschrieben, „abarbeiten“ können. 
Sollte kein Auftrag in dem Intervall der vergangenen und zukünftigen Stunde vorliegen, erhalten Sie die Mitteilung, wie im 
„Bild 5“ dargestellt. (NL)
 
WICHTIGE INFORMATION
Zur Zukunft des Willibaldplatzes
Am 9. Juli 2015 fand eine Bürgerversammlung statt, wo den 
Anwohnern und der Geschäftswelt vom Willibaldplatz das 
 Konzept für die Neugestaltung des Platzes vorgestellt wurde. 
Das Baureferat präsentierte eine Planung, die aus dem heutigen 
Stadtteilmittelpunkt und Nahverkehrsknoten eine grüne Oase 
der Stille und Ruhe werden lässt. Von den momentan 32 vorhandenen Parkplätzen soll etwa die Hälfte verschwinden, aus 
dem Taxistand soll eine Grünfläche werden. Die südliche Ladenzeile wäre nach dieser Planung mit dem Auto nicht mehr 
 erreichbar, für Taxis verblieben nur noch drei kurze schmale 
 Plätze am nördlichen Rand. Als Höhepunkt der Präsentation 
plant man auf der Grünfläche einen Wochenmarkt, der einem 
Teil der hiesigen Geschäftswelt wohl den Todesstoß versetzen 
wird. Unter den etwa 100 Bürgen und Geschäftsleuten, darunter 
auch mehrere Taxifahrer sowie der Vorstand der Taxi München 
eG, verbreitete sich Entsetzen und Unmut, was sich in zahlreichen Einsprüchen und Protesten gegen diese Planung zeigte. 
Es bleibt nun abzuwarten, inwiefern Bürgerwille und Vernunft 
 diese fortgeschrittene Planung noch beeinflussen mögen und 
was letztendlich aus diesem schönen Platz wird. Einzig positive 
 Erkenntnis aus dieser Versammlung ist, dass viele Bürger den 
 Taxistand schätzen und dessen Verbleib fordern. Manche sehen 
im Taxistand sogar einen wichtigen Sicherheitsfaktor, wenn 
z.B. Frauen nachts alleine über den dunklen Platz gehen. 
Wir bleiben am Ball und halten Sie auf dem Laufenden. (AH/TK)
AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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➔ DER LANDESVERBAND
Änderungen Mindestlohn
Manche Mühlen mahlen langsam. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat am 
30. Juni 2015 angekündigt, die von nahezu 
allen Seiten kritisierten Aufzeichnungspflichten gemäß dem Mindestlohngesetz 
lockern zu wollen. 
Derzeit müssen Arbeitgeber in neun für 
Schwarzarbeit besonders anfälligen Branchen bis zu einer Gehaltsgrenze von 
2.958 Euro brutto genau dokumentieren, 
wie viele Stunden ihre Angestellten für 
 diese Summe gearbeitet haben. Die Pflicht 
zur Aufzeichnung von Beginn, Ende und 
Dauer der Arbeitszeit soll nun entfallen, 
wenn das regelmäßige monatliche Entgelt 
in den letzten zwölf Monaten mindestens 
2.000 Euro brutto betragen habe. Für Saisonbeschäftigte und Minijobber im gewerblichen Bereich bleibe die Aufzeichnungspflicht jedoch bis zur Einkommensschwelle 
von 2.958 Euro unverändert bestehen. Zudem entfallen die Aufzeichnungspflichten 
bei der Beschäftigung von Ehepartnern, 
Kindern und Eltern des Arbeitgebers. Eine 
Änderung des Mindestlohngesetzes sei das 
nicht, sagte Nahles. Die Korrekturen würden auf dem Verordnungsweg umgesetzt. 
Noch im Frühjahr hatte sich Andrea Nahles 
vehement gegen entsprechende Forderungen aus Wirtschaft und Union gestemmt. 
„Horrorszenarien von riesigen Arbeitsplatzverlusten sind falsch. Das Gegenteil ist der 
Fall“, ließ sie noch im April verlauten und 
ignorierte, dass im Januar 2015 die Zahl 
der geringfügig entlohnten Beschäftigten 
deutlich zurückging im Vergleich zum Vorjahr. Drei Prozent weniger, während die 
sonstige Beschäftigung weiter wuchs. 
Laut Bericht von Zeit-Online gärt der Streit 
hinter den Kulissen munter weiter. Von den 
Grünen gab es grundsätzliche Unterstützung: Wenn auf diese Weise Bürokratie abgebaut und die Wirkung des Mindestlohns 
nicht beeinträchtigt werde, habe man keine 
Einwände, sagte die arbeitsmarktpolitische 
Sprecherin der Bundestagsfraktion, Brigitte 
Pothmer. „Allerdings hätte Nahles das Parlament vorab über die Änderungen informieren sollen.“ Die CSU reagierte auf die 
Ankündigungen erfreut, wenn auch längst 
nicht zufrieden. „Ich begrüße es, dass Ministerin Nahles endlich zu Korrekturen bereit ist. Damit wird der Mindestlohn praxistauglicher“, sagte Landesgruppenchefin 
Gerda Hasselfeldt. Erledigt sei die Sache 
damit aber noch nicht. Die CSU sehe weiteren Korrekturbedarf etwa beim Ehrenamt 
und der Haftung von Auftraggebern für 
Subunternehmen. Hasselfeldt hatte Nahles 
bereits im Februar eine Liste mit insgesamt 
neun Änderungswünschen vorgelegt und 
durch die Einführung einer weiteren Gehaltsschwelle werde das Gesetz für Arbeitgeber und Kontrollbehörden noch komplizierter. Die Linke dagegen hielt Nahles vor, 
vor den Arbeitgebern einzubrechen. „Nahles beugt sich dem Gejammer der Arbeitgeber, die sich weigern, die Arbeitszeit 
 ihrer Beschäftigten zu dokumentieren“ . 
Von der Aufzeichnungspflicht sollen auch 
mitarbeitende Familienangehörige etwa in 
der Landwirtschaft ausgenommen werden. 
Weiter sicherte Nahles bei der Auftraggeberhaftung eine gemeinsame Klarstellung 
von Arbeits- und Finanzministerium bei der 
Zollverwaltung zu. Damit werde in den 
meisten Fällen einer Beauftragung eines 
anderen Unternehmens klargestellt, dass im 
Hinblick auf den Mindestlohn keine Haftung seitens des Auftraggebers bestehe. 
Wir dürfen gespannt sein, auf die bereits 
angekündigten „Nicht-Änderungen“ und 
folgende Korrekturen. (FK)
Deutscher Taxi- und Mietwagenverband 
BZP zum Urteil gegen myTaxi
Michael Müller, Präsident des Deutschen 
Taxi- und Mietwagenverbandes BZP, gab 
ein Statement zum Verbot der Rabattaktionen von myTaxi ab:
„Wir wollen einen fairen Wettbewerb mit 
gleichen Regeln für alle. Und daher begrüßen wir das Urteil des Stuttgarter Landgerichts sehr. Damit sollten wettbewerbswidrige und marktverzerrende Rabattaktionen 
der Vergangenheit angehören. Die Preise 
für das Taxigeschäft werden von den Kommunen festgelegt und dürfen weder unternoch überschritten werden. Dieses dient 
dem Schutz des Kunden und gewährleistet 
gleichermaßen, dass Mobilität in Stadt und 
Land für alle Bürger an 365 Tagen rund um 
die Uhr verfügbar bleibt.
Auch wenn sich Verbraucher möglicherweise über niedrigere Preise freuen, so währt 
die Freude über das Schnäppchen nur für 
kurze Zeit. Vermittler wie myTaxi verfügen 
über keine eigenen Fahrzeuge, sondern 
bringen lediglich Taxi und Fahrgast zusammen. Hat ein derartiger Vermittler dann einen bestimmten Marktanteil erreicht, nutzt 
er seine Marktstellung, um deutlich höhere 
Provisionen durchzusetzen. Wir haben dies 
bei myTaxi im vergangenen Jahr bereits erlebt. Höhere Abgaben für die Vermittlung 
verringern automatisch den Verdienst der 
Fahrer. Geschäftsaufgaben könnten die Folge sein. Der Verbraucher, der sich anfangs 
über Schnäppchenpreis gefreut hat, steht 
dann ohne Beförderungsmöglichkeit via 
Taxi da.“ Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband hat unterdessen in Hamburg 
eine einstweilige Verfügung gegen die 
 Betreiber von myTaxi beim Landgericht 
Hamburg erwirkt. „Erstens wollen wir verhindern, dass weiter in irreführender Weise 
flächendeckend bundesweit mit einem 
50-prozentigen Rabatt auf Taxifahrten 
 geworben wird. Es wird in dieser Werbung 
nicht ausreichend mitgeteilt, dass das 
 Angebot in vielen deutschen Städten überhaupt nicht und in einigen Städten nur 
stark eingeschränkt verfügbar ist“, erklärte 
BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz. „Zum 
Zweiten macht myTaxi in seiner Werbung 
auf Fahrzeugen nicht eindeutig und klar 
genug deutlich, welche Voraussetzungen 
für den Erhalt dieser rechtlich zweifelhaften Discountpreise erfüllt werden müssen.“ 
Für den Fall der Zuwiderhandlung gegen 
diese bundesweit geltenden Versagungen 
sind pro Verstoß bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld angedroht. (Quelle: BZP)
AKTUELLE INFORMATIONEN
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015

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Schmankerl, Fahrgeschäfte, Bands und vieles mehr!
Vom 30. Juli bis 4. August 2015 findet auf dem Platz an der Silberdistelstraße/Ecke Weinberger Straße das Pasinger Volksfest 
statt. Besucher werden bis in die Nachstunden mit bayerischen 
Schmankerl, Fahrgeschäften und verschiedenen Bands unterhalten. 
Traditionell finden im Rahmen des Pasinger Volksfest weitere 
Events statt. Am 1.8.2015 wird von 9.30 bis 13.00 Uhr die Pasinger Schafkopfmeisterschaft ausgekartelt. Ebenfalls am Samstag 
gibt es einen Kindernachmittag mit Kasperltheater, Kinderschminken und vergünstigten Preisen bei den Schaustellern. Am Sonntag 
treffen sich dann ab 10 Uhr Traktoren von der Jahrhundertwende 
bis Baujahr 1970 auf dem Festplatz. Im Anschluss an den musikalischen Frühschoppen mit den Pasinger Vereinen wird um 14 Uhr 
sogar der schönste Traktor prämiert. Nach den Gastspielen von 
Gerhard Polt (2013) und Helmut Schleich (2014) dürfen sich 
 Besucher am Dienstag 4.8. ab 20 Uhr mit Ottfried Fischer auf ein 
weiteres Schwergewicht der bayerischen Kabarettszene freuen. 
Das Pasinger Volksfest ist ein Besuch wert, denn Volksfeste gehören zu Bayern wie der weiß-blaue Himmel.
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9–18 Uhr
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Schwabing Belgradstraße 195 
Täglich von 
9–18 Uhr, 
Di. 8–18 Uhr
Michaeli- 
Freibad 
Ramersdorf Heinrich- 
Wieland-Str. 24
Täglich von 
9–18 Uhr
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Einsiedel
Thalkirchen Zentralländstraße 28
Täglich von 
9–18 Uhr
Prinzregentenbad
Bogenhausen Prinzregentenstraße 80
Täglich von 
9–18 Uhr, 
Fr. 7–18 Uhr
Schyrenbad Giesing Claude-Lorrain- 
Straße 24
Täglich von 
9–18 Uhr, 
Mo. 8–18 Uhr
Ungererbad Schwabing Traubestraße 3 Täglich von 
9–18 Uhr
In allen Bädern gilt: Kassenschluss ist 30 Minuten vor Betriebsschluss. Badeende ist 15 Minuten vor Betriebsschluss.
(Quelle: Stadtwerke München)
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015
 
Stadtwerke München

Seite 11

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➔ VOLKER BRANDT
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Volker Brandt wurde 1935 in Leipzig geboren und wuchs in seiner Geburtsstadt, in Hannover und kriegsbedingt in weiteren zwölf Orten auf. Seine Schauspielausbildung erhielt 
er an der Otto Falckenberg Schule in München. Nach dem Studium erfolgte ein 6-jähriges 
Engagement am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, wo Volker Brandt unter der Generalintendanz Gustaf Gründgens zusammen mit Will Quadflieg u.a. in Goethes Faust auftrat. 
Während dieses Engagements begab sich Volker Brandt an einem schönen Sommertag 
nach Blankenese an den FKK-Badestrand der Elbe. Dabei wurde er im Schlaf am Strand 
von der Flut überrascht und musste mitansehen, wie seine Kleider in den Fluten der Elbe 
davonschwammen. Seine Rettung aus dieser ausweglosen Situation war ein Hamburger 
Taxifahrer, der Volker Brandt – nackt und bloß – trotzdem einsteigen ließ und zum Künstlereingang des Deutschen Schauspielhauses brachte, wo er von Kollegen ausgelöst und 
auch mit Kleidern versorgt wurde. Diese Taxifahrt ist Volker Brandt bis heute in bester 
 Erinnerung.
Im Stück „Das Haus am See“ von Ernest Thompson ist Volker Brandt als Norman Thayer 
vom 29. Juli bis zum 12. September 2015 in der Komödie im Bayerischen Hof zusehen.
➔ Zum Stück: Ethel und Norman, ein älteres Ehepaar, verbringen seit Jahrzehnten den 
Sommer in einem Ferienhaus am See. Als ihre erwachsene Tochter Chelsea und deren zukünftiger Ehemann Bill sie bitten, Bills pubertierenden Sohn den Sommer über bei sich 
aufzunehmen, sind weder Billy junior noch Norman darüber sonderlich begeistert. Im 
Laufe des Sommers finden die Beiden zueinander, aus dem grummeligen Alten wird ein 
lebensbejahender Großvater und aus dem störrischen Kind ein aufgeschlossener junger 
Mensch. Sogar zwischen Chelsea und Norman, deren Vater-Tochter-Verhältnis stets von 
Konflikten geprägt war, ist ein neues Verständnis füreinander gewachsen. Ein romantisches Märchen für Erwachsene, mit spritzigen Dialogen und trockenem Humor, dessen 
Hollywood-Verfilmung mit Katherine Hepburn und Henry Fonda dem Autor und den beiden Hauptdarstellern einen Oscar einbrachte. (TK)
Information und Tickets unter www.komoedie-muenchen.de
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
starsundsternchen.derwesten.deKomödie im Bayerischen Hof

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Wie viele Kinder werden gefahren?
Im abgelaufenen Schuljahr wurden insgesamt mehr als 800 Kinder befördert. Der 
größte Auftraggeber in diesem Bereich 
ist das Referat für Bildung und Sport der 
Landeshauptstadt München mit über 
400 Kindern. Der zweitgrößte Kunde ist 
die KAI-Service GmbH mit fast 100 zu 
 befördernden Kindern. Die restlichen 
Fahraufträge erhalten wir vom städtischen 
Waisenhaus, dem Münchner Kindlheim, 
dem ICP, diversen heilpädagogischen und 
sonderpädagogischen Tagesstätten sowie 
privater Elterninitiativen und Einzelpersonen, die Ihre Kinder von uns befördern lassen.
Unsere großen Auftraggeber
Ein Großteil der zu befördernden Kinder 
sind Grundschulkinder, die auf Basis der 
„Kostenfreiheit des Schulweges“ mit dem 
Taxi befördert werden. Voraussetzung dafür 
ist, dass das Kind bis zur 4. Klasse mindestens 2 Kilometer und ab der 5. Klasse mindestens 3 Kilometer von der Schule entfernt wohnt und keine Beförderung mit 
öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem 
Schulbus möglich ist. Die nächste größere 
Gruppe sind Kinder, die Förderschulen besuchen oder aufgrund einer Behinderung 
den Schulweg nicht mit einem Schulbus 
oder öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen können. Auch Kinder, die aufgrund 
 einer Verletzung oder Erkrankung Hilfe 
brauchen, werden vorübergehend mit dem 
Taxi befördert.
Diese Aufträge erhalten wir von der Landeshauptstadt München, Referat für Bildung und Sport. Durch die langjährige gute 
Zusammenarbeit mit Frau Koller, Herrn 
Sattler und Herrn Stadler konnten wir viele 
Abläufe vereinfachen und das System der 
Fahrtbestellung optimieren. Da aber jede 
Änderung einer Fahrt von über 400 Schulkindern durch das Schulreferat genehmigt 
und in unserem System dokumentiert 
 werden muss, sind diese Aufträge sehr 
 arbeitsintensiv.
Der zweitgrößte Auftraggeber bei der Kinderbeförderung ist die KAI-Service GmbH. 
Diese Gesellschaft betreibt in und um München mehrere heil- und sonderpädagogische 
Horte und Tagesstätten. Für die Standorte in 
Riem, Freimann, Neuaubing und Germering 
werden mittlerweile an die hundert Kinder 
befördert. Es werden sowohl die Schulkinder 
mittags von der Schule zum Hort und 
abends nach Hause wie auch Kindergartenkinder morgens von zu Hause zur Tagesstätte und mittags wieder nach Hause gebracht. 
Mit der Verwaltung der KAI-Service GmbH, 
insbesondere mit Frau Stehberger und 
Frau Klötzer, und auch mit den einzelnen 
Kinderhäusern konnte eine gute, effiziente 
Kommunikation aufgebaut werden.
Auch vom städtischen Waisenhaus sowie 
vom Münchner Kindlheim erhalten wir 
Fahraufträge. Diese sind meist zeitlich 
 begrenzt. Hier sind die Hinweise im Auftrag 
bezüglich des Verhaltens gegenüber den 
Kindern unbedingt zu beachten. Wenn ein 
Kind im Waisenhaus untergebracht wird, 
liegt zumeist eine für das Kind sehr dramatische Vorgeschichte zu Grunde. Manche Kinder sind daher extrem sensibel und empfindlich. Es kann auch vorkommen, dass das zu 
befördernde Kind versucht wegzulaufen oder 
die Eltern gegen ein Kontaktverbot verstoßen wollen. Hier muss jede Besonderheit 
den Betreuern oder der Taxizentrale gemeldet werden. Außerdem müssen diese Kinder 
 unbedingt am Ziel einem Erzieher oder Betreuer übergeben werden.
Kinder und Jugendliche, die wir im Auftrag 
des ICP fahren, sind zum Teil körperlich beeinträchtigt und daher auch auf die Hilfe der 
Taxifahrer angewiesen. Nicht selten haben 
diese Fahrgäste einen Rollstuhl oder eine 
Gehhilfe dabei. Der richtige Umgang mit diesen für den Fahrgast so wichtigen Hilfsmitteln sollte deshalb beherrscht werden.
Fahrtaufträge für Kinder erhalten wir auch 
vom Haus Maria Thalkirchen in der Maria- 
Einsiedel-Straße. Aufgrund der baulichen 
Gegebenheiten ist hier die Anfahrt nur 
über die Geitauerstraße und den Kirchweg 
 möglich. Viele Fahrer kennen inzwischen 
die Anfahrt, trotzdem ist diese aber im 
Auftrag vermerkt.
Selbstverständlich können auch Eltern 
selbst oder Elterninitiativen die Beförderung ihrer Kinder beauftragen und selbst 
Schülerverkehre – Organisation der Fahrten in der Taxizentrale der Taxi-München eG. Seit 1970 organisiert die Taxi-München eG 
regelmäßige Schülerfahrten. In den letzten Jahren hat sich das Auftragsvolumen in diesem Segment vervielfacht. Derzeit werden 
weit über 800 Schul- und Kindergartenkinder regelmäßig befördert, die meisten davon täglich morgens zur Schule und mittags wieder 
nach Hause bzw. zum Hort. 
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015
TITELTHEMA
atelier-tacke.de
TITELTHEMA
SCHÜLERFAHRTEN
➔ VORBILDLICHER SERVICE SEIT 1970

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bezahlen. So werden beispielsweise täglich 
Schüler der Wilhelmschule zum Hort im 
Rumford-Schlößl in den Englischen Garten 
gefahren.
Fahrten mit Kindergartenkindern gewinnen 
immer mehr an Bedeutung. Vor ein paar 
Jahren war es noch die absolute Ausnahme, 
wenn Kindergartenkinder mit dem Taxi 
 befördert wurden. Mittlerweile umfasst 
 diese Gruppe beinahe 15 % der Aufträge.
Ein stetig wachsendes, dabei aber doch 
sehr wechselhaftes Geschäftsfeld umfasst 
Aufträge, die wir von diversen Schulbusunternehmen erhalten. Da das Taxi in diesem Fall nur als Ersatz für einen ausgefallenen Schulbus bzw. Schulbusfahrer genutzt 
wird, gibt es hier keine Regelmäßigkeit. 
Wir erhalten in diesen Fällen vom Schulbusunternehmer sämtliche relevanten Informationen und schon fertig geplante Touren.
Wie werden Schülerfahrten gebucht?
Die Beförderung von Kindergarten- und 
Schulkindern stellt eine sehr arbeitsintensive Auftragsgruppe dar, die über die Taxi 
München eG abgewickelt wird. In der Regel 
wird vom Auftraggeber ein Kostenvoranschlag für die einzelnen Fahrtstrecken angefordert, da die Fahrtkosten häufig von 
Einrichtungen der öffentlichen Hand getragen werden und deshalb erst nach Angebot 
und Vergleich bewilligt werden können.
Vom Schulreferat der Landeshauptstadt 
München erhalten wir wenige Tage vor 
Schuljahresbeginn eine Auflistung der einzelnen Kinder nach Schulen sortiert. Für 
 jedes Kind wird in unserem System ein Datensatz erstellt. Im nächsten Arbeitsschritt 
werden unter Berücksichtigung der Fahrtdauer und des Fahrpreises möglichst 
 günstige Touren mit mehreren Kindern 
 disponiert. Wurden die Kinder bereits im 
vergangenen Schuljahr befördert, versuchen wir die Touren nach Möglichkeit unverändert ins neue Jahr zu übernehmen. 
Diese Vorgehensweise hat sich durchaus 
bewährt, da jede Veränderung Unruhe in 
die Kindergruppe bringt. 
Die ersten Wochen jedes Schuljahres bringen viele Änderungen mit sich, da jede 
Schule bzw. Klasse andere Unterrichtszeiten 
hat und diese Zeiten nicht von Anfang an 
feststehen. Hier ist von den Festfahrern 
Geduld und Kooperation gefragt. Nicht immer stimmen die Angaben, die die Zentrale 
von den Schulen oder Eltern erhalten hat. 
Der enge Kontakt zwischen Stammfahrern 
und den einzelnen Schulen ist hierbei sehr 
hilfreich, da die Lehrkräfte einen direkten 
Ansprechpartner haben. Es ist uns eine 
große Hilfe, „Augen und Ohren“ vor Ort zu 
haben, die uns die nötigen Informationen 
weiterleiten.
Ähnlich wie das Schulreferat verfährt auch 
die KAI-Service GmbH: Wir erhalten zu 
Schuljahresbeginn eine Gesamtaufstellung 
der zu befördernden Kinder, so können 
schon zum Schuljahresbeginn Touren gebildet werden.
Manche Einrichtungen melden uns nicht 
alle Kinder in gesammelter Form, wodurch 
sich diese Touren häufig ändern.
Um Leerfahrten zu vermeiden ist es wichtig, krankheitsbedingte Ausfälle von Schülern sowie geänderte Fahrzeiten in den 
Aufträgen zu berücksichtigen. Grundsätzlich ist es Aufgabe der Eltern, uns Änderungen über die Schulschlusszeiten sowie 
Krankmeldungen der Kinder mitzuteilen. 
Leider funktioniert das nicht immer ganz 
reibungslos, sodass es Informationsdefizite 
gibt, die zu unangenehmen Leerfahrten 
führen. Bei manchen Einrichtungen informieren die Lehrer und Erzieher über Krankheit und Änderung.
Die Zentrale bucht die Aufträge entsprechend der Termin-Angaben der Eltern oder 
Erzieher. Sämtliche Fahrten und Änderungen müssen im Vorfeld vom Kostenträger 
genehmigt werden. Falls erforderlich, wird 
der Festfahrer mit einer Nachricht auf das 
Datenfunkdisplay informiert.
Da die jeweiligen Auftraggeber für jedes 
Kind eine separate Rechnung erhalten, 
muss jede Veränderung der tatsächlichen 
Fahrt zum gebuchten Auftrag gemeldet und 
im Computer vermerkt werden. Hierzu ist 
ein enger Kontakt zwischen den Fahrern 
und der Zentrale nötig. ➔
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Zivilrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachanwältin: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fa chanwältin: Mietrecht
Privatinsolvenzen
AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
 
atelier-tacke.de

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Was ist bei Kinderfahrten zu beachten?
Der Fahrer muss sich vor Fahrtbeginn versichern, dass alle Kinder ordnungsgemäß gesichert sind (Kindersitze!). Leider sind einige Kinder nicht in der Lage, längere Zeit 
stillzusitzen. Daher ist es durchaus sinnvoll, gelegentlich zu kontrollieren, ob die 
kleinen Fahrgäste auf ihren Plätzen noch 
korrekt angeschnallt sind. Es hat sich bewährt, die Schultaschen während der Fahrt 
im Kofferraum aufzubewahren, um eventuelle Streitigkeiten oder Hänseleien unter 
den Kindern zu vermeiden. Außerdem kann 
dadurch ausgeschlossen werden, dass die 
Kinder den Inhalt ihrer Tasche im Fahrzeug 
verteilen.
Ein Teil der zu befördernden Kinder besucht 
heilpädagogische oder sonderpädagogische 
Tagesstätten. Diese Kinder sind oftmals etwas schwieriger im Umgang. Manche haben 
Defizite im Sozialverhalten und können 
nicht nach den üblichen Standards bewertet werden. Der Fahrer muss diesen Kindern 
mehr Aufmerksamkeit und Geduld entgegenbringen. Einige Kinder können die Gefahren im Straßenverkehr nicht wahrnehmen, auch wenn sie schon 8 oder 10 Jahre 
alt sind.
Grundsätzlich gilt, dass alle Kinder am 
Ziel bis zur Türe gebracht werden müssen. 
Kindergartenkinder und ältere Kinder, bei 
denen es ausdrücklich im Auftrag vermerkt 
ist, müssen darüber hinaus einem Erzieher 
oder den Eltern persönlich übergeben 
 werden.
Wir erhalten immer wieder den Hinweis 
von den Einrichtungen, dass die Fahrer den 
Kindern keine Süßigkeiten geben sollen. 
Diese Geste ist zwar gut gemeint, sollte 
aber unterlassen werden. Grundsätzlich 
 sollen die Kinder keine Lebensmittel oder 
Getränke vom Fahrer erhalten, schließlich 
weiß dieser nicht über eventuelle Allergien, Krankheiten oder auch religiöse Bräuche der Schüler Bescheid. Es soll auch 
schon vorgekommen sein, dass eine nette 
Geste im Nachhinein als pädophile Anbiederung interpretiert wurde. 
Von Seiten der Eltern und einiger Einrichtungen wird immer wieder der Wunsch nach 
Festfahrern an uns herangetragen. Wir versuchen, dieses Anliegen möglichst zu erfüllen. 
Wie erhalten Festfahrer ihre Aufträge?
Grundsätzlich kann sich jeder Fahrer für 
Festfahrten bewerben. Voraussetzung ist, 
dass kein Negativeintrag in der Fahrerakte 
bezüglich seines Verhaltens vorliegt. Für 
die Bewerbung genügt es, sich telefonisch 
bei Frau Weigl zu melden. Im Idealfall hat 
der Fahrer konkrete Wünsche, wenn er zum 
Beispiel eine Schülerfahrt über Datenfunk 
erhalten hat und diesen Auftrag dauerhaft 
übernehmen möchte. Aufwendiger wird es, 
wenn der Fahrer sich allgemein um freie 
Schülerfahrten bewerben möchte. Dann 
muss dazu jeder einzelne Dauerauftrag gesichtet werden, ob er für den Fahrer in Frage kommt. Für die Übernahme von festen 
Fahrten haben sich Großraumtaxis als vorteilhaft erwiesen, da auch während des 
laufenden Schuljahres neue Schüler dazu 
kommen können, und die Fahrer so ihre 
bisherige Tour behalten können.
Von Festfahrern erwarten wir, dass sie die 
Aufträge pünktlich ausführen und Änderungen in der Zentrale melden. Für einen reibungslosen Ablauf der Fahrten ist es auch 
nötig, dass Festfahrer, die eine Fahrt zurückgeben müssen, dies auch rechtzeitig 
tun, um Verspätungen zu vermeiden. Es 
sollten täglich vor Schichtbeginn die Datenfunknachrichten abgerufen werden, ob 
eventuell während der Abwesenheit eine 
Änderung einging. Außerdem ist es erforderlich, täglich die Aufträge am Datenfunk 
auf Abweichungen zu überprüfen.
Die bisherige Zusammenarbeit mit den einzelnen Fahrern, die regelmäßig Schülerfahrten ausführen, ist durchwegs sehr gut. 
Wir wünschen uns auch für die Zukunft, 
dass wir diese Kooperation aufrecht halten 
und weitere Festfahrer für Kinderfahrten 
dazu gewinnen können. (Sonja Weigl)
istockphoto
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015

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„Ein Taxi ist nie zu groß, aber oft zu klein“ …
… mit diesem Slogan wurden in München 
Anfang der 90er Jahre die ersten „Taxibusse“ beworben. Damals stand die Mehrheit der Fuhrunternehmer dem Vorhaben 
sehr kritisch gegenüber. Oft war zu hören, 
dass Großraumfahrzeuge den eigenen 
Markt schwächen, wenn der Kunde anstatt zwei Taxis nur noch eines benötigt. 
Heute, 25 Jahre später, sind Großraumfahrzeuge ein fester Bestandteil in der 
Auftragsvermittlung und nicht mehr aus 
dem Taxigewerbe wegzudenken. Etwa jedes zehnte Münchner Taxi kann inzwischen mehr als vier Fahrgäste befördern. 
Ohne diese Fahrzeuge hätten einige Geschäftsfelder nicht erschlossen werden 
können. Daher überlegen sich immer 
mehr Taxiunternehmer im Zuge einer Neuanschaffung die normale Limousine durch 
ein Großraumtaxi zu ersetzen. Dieser 
Schritt mag wohlüberlegt sein, denn er 
bringt viele Vorteile, jedoch auch einige 
Nachteile mit sich.
Die Nachfrage am Markt ist groß. Sehr 
groß. Allein bei den von der Taxi-München eG durchgeführten Schienen-Ersatzverkehren (SEV) müssen häufig „normale“ 
Taxis eingesetzt werden, weil nicht genügend Großraumfahrzeuge zur Verfügung 
stehen. Bei Schülerfahrten und Zubringerdiensten für Reisebusunternehmen verhält es sich ähnlich. Sowohl unsere Kunden als auch die Taxizentrale würden 
einen höheren Anteil von „Taxibussen“ 
sehr begrüßen. Beispielsweise kann die 
Taxi-München eG den Wunsch nach einem 
Großraumtaxi an einem Sonntagabend oft 
nicht erfüllen, da alle entsprechenden 
Fahrzeuge mit Buszubringer-Aufträgen 
 beschäftigt sind. Auch während Messen 
und Events treten immer wieder Versorgungsengpässe auf. Bedauerlich, denn 
hier geht dem Taxigewerbe viel Potential 
verloren. 
Voraussetzung für den erfolgreichen Fahrer 
eines Großraumtaxis ist körperliche und 
nervliche Belastbarkeit. Körperlich deshalb, 
weil beim Befördern größerer Gruppen 
meist viel Gepäck zu be- und entladen ist. 
Die Ladevorgänge erfordern Engagement 
und oft Geschick, um alles im Taxi zu 
 verstauen. Auch für den Transport von 
sperrigen Gütern wie TV-Geräten, Waschmaschinen oder Matratzen wird tatkräftiges 
Zupacken verlangt. Die psychische Belastbarkeit ist dann gefordert, wenn Gruppendynamik im Großraumtaxi den Lärmpegel 
im Taxi nach oben treibt und aus dem Taxi 
ein Partybus wird. Schnell leidet darunter 
auch die Aufmerksamkeit des Fahrers und 
damit die Verkehrssicherheit. 
Die Beförderung von Gruppen bis zu 8 Personen ist für alle Alters- und Einkommensschichten attraktiv. Von Schülern über 
Studenten bis zu Seniorengruppen ist eine 
Taxifahrt als Gruppe erschwinglich. Das 
Beförderungsentgelt wird geteilt. Allein 
oder zu zweit ist die Belastung deutlich 
höher. Dagegen sehen sich Fahrer von 
Großraumfahrzeugen regelmäßig mit negativen Erfahrungen am Taxistand konfrontiert. Fahrgäste meiden den „Taxibus“ 
in der falschen Annahme, dass eine einzelne Person nicht gerne befördert wird, 
oder dass ein Großraumfahrzeug im Taxiverkehr grundsätzlich mehr kostet als 
ein PKW mit Platz bis zu vier Fahrgästen. 
Für ältere und kranke Menschen stellt 
die Einstiegshöhe ein konkretes Problem 
dar. Teilweise kann Abhilfe mit einer fest 
installierten oder ausklappbaren Trittstufe geschaffen werden, obwohl befürchtet wird, wegknicken oder stolpern 
zu können. Eine Ablehnung der Fahrzeuge ist die Folge. Selbstverständlich gilt 
auch hier, dass der Fahrgast stets die 
freie Fahrzeugwahl hat.
Das Fazit aus all diesen Argumenten ist, 
dass das Auftragsangebot für einen „Taxibus“ deutlich umfangreicher ist als für 
 einen PKW mit weniger Sitzplätzen. Dementsprechend größer sind auch die zu 
erzielenden Umsatzerlöse mit dieser Fahrzeuggattung. Trotzdem sollte man sich 
auch der Schattenseiten bewusst sein und 
die Entscheidung vor der Anschaffung 
reiflich überlegen.
Zu guter Letzt soll klargestellt werden, 
dass im Straßenverkehrsrecht motorisierte Fahrzeuge mit nicht mehr als neun 
Sitzplätzen als Personenkraftwagen 
(PKW) und Fahrzeuge mit mehr als neun 
Sitzplätzen als Kraftomnibus, umgangssprachlich Bus, bezeichnet werden. 
Der Begriff „Taxibus“ ist somit irreführend, da in Deutschland nur Fahrzeuge 
mit maximal neun Sitzplätzen, einschließlich Fahrer, als Taxi zugelassen 
werden können: „Verkehr mit Taxen ist 
die Beförderung von Personen mit 
Personenkraft wagen…“ (§ 47 PBefG). 
(TK) 
AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
 
➔ „NORMALES“ ODER GROSSRAUM-TAXI?

Seite 16

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Vor allem die Auswahl der Taxifahrer für 
den Fahrdienst von Schülern mit Migrationshintergrund sowie geistiger und 
 seelischer Benachteiligung bedarf einer 
gründlichen Prüfung, um den Anforderungen gerecht zu werden. Aus diesem Grund 
werden regelmäßige Fahrten mit sensiblen 
Fahrgästen durch sogenannte Fest fahrer 
ausgeführt. Durch dieses Verfahren gewinnen die beförderten Kinder ein Vertrauen 
in den Taxifahrer, weil nicht jeden Tag eine 
andere Person am Steuer sitzt. Sich als 
 Taxifahrer für feste Schülerfahrten zu entscheiden, ist ein Schritt, der wohlüberlegt 
sein mag. Der TAXIKURIER führte ein 
 Gespräch mit zwei Taxiunternehmern, die 
ihren Taxi-Alltag ganz auf die Beförderung 
von Schülern zugeschnitten haben. 
Zwei selbstfahrende Taxiunternehmer mit 
Schwerpunkt Schülerbeförderung erzählen 
aus ihrem beruflichen Alltag. Die Taxiunternehmerin Ingrid Mellert, Taxi 2862, ist seit 
über 15 Jahren im Segment der Schülerfahrten tätig, ihr Kollege Dieter Niebler, 
Taxi 563, betätigt sich nun im fünften Jahr 
als Schülerfahrer.
TAXIKURIER: Frau Mellert, über 15 Jahre 
Schülerbeförderung mit dem Taxi ist eine 
lange Zeit. Können Sie uns erzählen, 
wie Sie zu diesem Tätigkeitsfeld gestoßen 
sind?
Ingrid Mellert: Begonnen hat alles vor 
etwa 15 Jahren, als ich zusammen mit meinem Mann noch zwei Konzessionen Betrieb 
und wir mit unseren Taxis in der Lage waren, viele Schüler zu befördern. Die Zustände in der Rothpletz-Schule waren damals 
eine Katastrophe, die Koordination der 
Fahrten klappte überhaupt nicht. Durch 
 unser Engagement konnten wir zusammen 
mit der Leitung der Taxizentrale der Taxi- 
München eG, das waren damals Herr Huber 
und Herr Laermann, hier Ordnung und Organisation hineinbringen. Seit dem läuft 
der Schülerfahrdienst für die Rothpletz-Schule ausgezeichnet.
TAXIKURIER: Das heißt ja mit anderen 
Worten, dass hinter dem eigentlichen 
 Fahrdienst ein enormer organisatorischer 
Aufwand steckt?
Ingrid Mellert: Richtig. Besonders die 
 Zusammenstellung der Fahrten mittags und 
abends von der Schule nach Hause mit 
 täglich wechselnden Schulschlusszeiten der 
jeweiligen Klassen und Jahrgangsstufen 
machen die Kombination der Schüler und 
Adressen zu einer schwierigen Dispositionsaufgabe.
TAXIKURIER: Herr Niebler, Sie sind seit 
fünf Jahren im Schülergeschäft mit dabei. 
Was war der Anlass, dass Sie Festfahrer 
wurden?
Dieter Niebler: Ich stand zu jener Zeit 
häufig am Taxistand in der Sudetendeutsche Straße und bekam dadurch oft diese 
Schülerfahrten am Stand vermittelt. Nach 
einiger Zeit kam ich mit der Zentrale ins 
Gespräch und wurde gefragt, ob ich Interesse hätte, diese Fahrt regelmäßig zu übernehmen. Ich nahm dieses Angebot an, 
und seitdem fahre ich täglich zweimal die 
Schüler von und zur Rothpletz-Schule.
TAXIKURIER: Frau Mellert und Herr Niebler, 
die feste Bindung an Schülerfahrten bedeutet ja auch Einschränkungen bei der Freizeitgestaltung. Ein Schuljahr in Bayern besteht aus 200 Unterrichtstagen, 104 Tagen 
Wochenende und 60 Tagen Ferien. Richtet 
sich ihre Urlaubsplanung nach den Schülerfahrten, oder können Sie die Festfahrten 
auch an andere Taxis weitergeben, wenn 
Sie verhindert sind?
Ingrid Mellert: Grundsätzlich orientiert 
sich meine Arbeitsplanung an den Schulferien. Da ich auch während der Ferien 
 feste Fahrten für die Hort-Kinder ausführe, 
beschränkt sich die Zeit, wo ich wirklich 
Urlaub machen kann, auf ganze drei Wochen im Jahr.
Dieter Niebler: Bei mir ist es ähnlich. 
Schülerfahrten bestimmen meinen täglichen Ablauf, freies Taxifahren (also Standplatzgeschäft, Anmerkung der Redaktion) 
gibt es für mich nur am Wochenende und 
in den Ferien. Positiv ist jedoch hervorzuheben, dass gerade mit den fixen Frühfahrten eine akkurate Planung des Tages möglich ist. Ich stelle meinen Wecker, gehe 
pünktlich aus dem Haus und stehe auf die 
Minute genau an der ersten Abholadresse 
vor der Türe. Die Frage, welchen Standplatz 
ich heute als erstes anfahre, stellt sich für 
mich nicht. Für meine erste Fahrt investiere ich keine Wartezeit am Taxistand.
Die Beförderung von Schülern bringt besondere Anforderungen an die eingesetzten Taxifahrer mit sich. Bedingt durch das junge 
Lebensalter der Schüler, meist zwischen 5 und 8 Jahre alt, ist der Taxifahrer weit mehr als nur der anonyme Fahrer, sondern stellt sowohl 
für die Kinder als auch für die Eltern eine Vertrauensperson dar.
➔ AUS DER PRAXIS
Ingrid Mellert und Dieter Niebler im Gespräch mit Thomas Kroker
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015
TITELTHEMA
atelier-tacke.de

Seite 17

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TAXIKURIER: Das klingt ja alles sehr positiv. Gibt es denn auch Einschränkungen, 
die das Schülergeschäft mit sich bringt?
Ingrid Mellert: Ja, die gibt es sehr wohl. 
Die Schülerfahrzeiten konzentrieren sich 
auf drei Blöcke täglich. Nach den Frühfahrten von Zuhause zur Schule, meist zwischen 6:30 Uhr und 8:00 Uhr folgen mittags zwischen 11 und 13 Uhr Heimfahrten 
sowie auch Weiterfahrten zum Hort. Manche Schüler fahren mit dem Taxi auch 
 spätnachmittags von der Einrichtung nach 
Hause. 
Dieter Niebler: Zwischen diesen drei Zeitblöcken bieten sich zwei Fenster von je 
drei bis vier Stunden „normales“ Taxifahrens an. Allerdings ist hier zu berücksichtigen, dass in der Regel etwa eine Stunde 
vor dem Termin der Schülerfahrt kein 
 Auftrag mehr angenommen werden kann, 
um nicht in Terminkonflikte zu geraten.
Ingrid Mellert: Da ich unweit der Rothpletz-Schule wohne, nutze ich solche 
 Lücken für Einkäufe oder auch leichte 
 Arbeiten zuhause. 
TAXIKURIER: Läuft der Schülerfahrbetrieb 
völlig problemlos ab, oder gibt es auch 
hier Störfaktoren, die man gerne abstellen 
würde?
Ingrid Mellert: Überwiegend laufen Schülerfahrten problemlos ab. Kleine Hindernisse sind oft mangelhafte Pünktlichkeit sowie Informationsdefizite. Die Abholzeiten 
sind oft knapp gesteckt, ganz im Interesse 
der Schüler und vor allem der Eltern, um 
nicht unnötig früh bereitstehen zu müssen. 
Um die Sammelfahrten zügig ausführen zu 
können, erwarten wir, dass die Schulkinder 
pünktlich an den Einstiegsadresse bereit 
sind. Es kann nicht sein, dass wir aus dem 
Taxi aussteigen und an der Türe klingeln 
müssen, weil die Kinder nicht parat stehen. 
Das kostet Zeit, die uns bei jeder folgenden 
Adresse fehlt. Außerdem würden wir beim 
Verlassen des Taxis unsere Aufsichtspflicht 
gegenüber den im Taxi verbleibenden Schülern verletzen. 
Dieter Niebler: Ähnlich verhält es sich mit 
mangelhaften Informationen über krankheitsbedingte Ausfälle oder geänderte 
Schulschlusszeiten. Es ist unangenehm, 
wenn ich bei den Frühfahrten Zeit verliere, 
weil ich auf ein Kind warte, dass sich dann 
als krank herausstellt, und nur die Eltern 
vergessen haben es abzumelden. Ich muss 
dann diese Zeiten wieder „hereinfahren“, 
um bei den nächsten Adressen pünktlich 
zu sein.
TAXIKURIER: Erhalten Sie die Information 
direkt von den Eltern, oder koordiniert 
 diese Fahrten die Taxizentrale?
Dieter Niebler: Die Koordination erfolgt 
durch die Taxizentrale, genauer gesagt 
durch das Kundenservicebüro, wo alle 
 Drähte zusammenlaufen, die Informationen 
zu Schülerfahrten liefern. Über das Datenfunksystem erhalten wir Änderungen 
 tagesaktuell auf unser Display. 
Ingrid Mellert: Viele Informationen erhalten wir auch von den Kindern selbst bzw. 
von den Lehrkräften oder Eltern, und geben diese dann an die Taxizentrale zurück.
TAXIKURIER: Wie würden Sie ein Anforderungsprofil an einen Schülerfahrer 
 beschreiben?
Ingrid Mellert: Bei der Beförderung von 
Schulkindern sind die Ansprüche an den 
Fahrer höher als bei einer gewöhnlichen 
Taxifahrt. Kinder loten stets aus, wie weit 
sie gehen dürfen. Vor allem als Festfahrer 
mit den gleichen Schülern über ein oder 
auch mehrere Schuljahre muss ein klares 
Verhältnis im Taxi herrschen, geprägt von 
Respekt und untermauert von verständlichen Regeln. Das erfordert einen ausgeglichenen Fahrer, mit viel Verständnis für 
das Verhalten der Kinder, aber auch mit 
dem notwendigen Augenmaß, im richtigen 
Moment zu zeigen wer der Chef an Board 
ist. Hier sind pädagogische Raffinesse 
und Feingefühl gefragt, ein Poltergeist, der 
laut wird oder auf den Tisch haut ist fehl 
am Platz.
Dieter Niebler: Gerade im Großraumtaxi 
mit bis acht Schülern herrscht oft ein hoher Lärmpegel, die Kindern kommen aus 
der Schule, mussten lange still sitzen, da 
entlädt sich viel Energie im Taxi. Dafür 
braucht es Regeln, was im Taxi erlaubt ist, 
und was nicht. 
TAXIKURIER: Durch die überwiegende Beschäftigung mit Schülerfahrten verbleibt 
wenig Zeit für das „normale“ Taxigeschäft. 
Besteht die Gefahr, vieles zu verlernen oder 
zu vergessen, z.B. Adressen von Hotels, 
Gaststätten oder Messen, wenn man lange 
Zeit damit nur am Rande zu tun hat?
Dieter Niebler: Auch wenn die Schülerfahrten den Alltag bestimmen, so sind wir 
doch immer noch ganz normale Taxifahrer, 
die täglich am Standplatz- und Funkbetrieb 
teilnehmen. Dadurch sind wir stets mittendrin und wissen sehr wohl, was sich verändert oder neu hinzukommt.
TAXIKURIER: Gibt es auch negative 
 Momente im Alltag eines Schülerfahrers?
Ingrid Mellert: Ja, natürlich gibt es die 
auch. Es kommt immer wieder vor, dass 
sich Kinder im Taxi übergeben und dann 
eine unangenehme Reinigung bevorsteht. 
Wenn die Kinder vom Spielplatz kommen 
und es geregnet hat, sind Schuhe und 
Kleidung stark verschmutzt und das 
Taxi sieht danach entsprechend aus. 
Hier sind offene Augen gefragt, um 
 bereits beim Einsteigen das schlimmste 
zu verhindern.
TAXIKURIER: Herzlichen Dank für das nette 
Gespräch und viel Erfolg in der Zukunft bei 
der Schülerbeförderung.
Ingrid Mellert und Dieter Niebler
Thomas Kroker
AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

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➔ DIE GUTE, ALTE ZEIT
HISTORISCHES MÜNCHEN
Die Lebensverhältnisse der Münchner Bevölkerung um 1858
Antiquariat Christine Schmid
Am 6. Oktober 1862 legte Frank seine 
 Erkenntnisse vor mit der zeittypischen 
untertänigen Einleitung: „In der Anlage 
wird der in der Allerhöchsten Verordnung 
vom 21. April 1858 vorgeschriebene 
 Bericht über die medizinische Topografie 
und Ethnografie gehorsamst in Vorlage gebracht. In tiefster Ehrfurcht 
Dr. Frank.“ 
Den gesamten Physikatsbericht zu zitieren, würde hier den Rahmen sprengen. 
Deshalb geht es lediglich um einige – aus 
heutiger Sicht – mehr als erstaunliche 
Beobachtungen zu den Gewohnheiten der 
damaligen Münchner. 
Die Sprache wurde manchmal den heutigen Gepflogenheiten angepasst, ohne 
 allerdings den Inhalt zu ändern. Das 
Stadtgebiet umfasste im Jahr 1862 
die Innenstadt plus die 1854 eingemeindeten Bereiche Au, Giesing und 
Haidhausen. 
Nahrungsmittel
Doktor Martell Frank schreibt: „München ist 
zum Leben gewiss die billigste große Stadt 
des Kontinents. Die Nahrungsmittel sind 
hier unstreitig in Beziehung auf Realität 
von der besten Beschaffenheit und der 
 Gesundheit der Bevölkerung in jeder 
 Beziehung zuträglich. Der Münchner ist 
kein Vielesser und Trinker, weil er ein genusssüchtiger, verdummter Altbaier ist, 
wie man von seinen Feinden ihm oft nachgesagt hört. 
Auch der eingewanderte, ans Hungern gewöhnte Berliner führt gewöhnlich in Bälde 
hier eine andere derbere Küche als ehemals, weil es das Klima mit sich bringt, daher der bedeutende Genuss aller Fleischarten, der beträchtliche Verbrauch an Bier 
und so fort. Frühstück, Mittag- und Abendmahlzeiten werden regelmäßig gehalten 
und die Arbeitergesellen aus Norddeutschland staunen hier gewöhnlich über die 
reichliche Nahrung sowohl in qualitativer 
als auch quantitativer Hinsicht. 
Reinlichkeit der Häuser und 
 Gaststätten
Das äußere Ansehen täuscht in diesen Dingen gar sehr. Das äußere Auftreten der 
Münchner ist gar oft patent, und in ihren 
Wohnungen geht es drüber und drunter zu. 
Wenn man des Winters die Frau Münchnerin 
mit ihrer Tochter abends herausgeputzt auf 
dem Balle sieht, hat man wohl oft keine 
Ahnung davon, wie schmutzig und unordentlich sie ihre Haushaltung zurückgelassen, in der es, mit einem Wort zu sagen, 
oft liederlich aussieht. Alles ist nur Schein 
nach außen. Wahren Sinn für Reinlichkeit 
trifft man im Allgemeinen in den Haushaltungen der Münchner nicht an, und bei 
 seiner Schweinerei in denselben gedeiht er 
physisch vortrefflich, aber moralisch hängt 
sie ihm leicht einen Anstrich von Liederlichkeit an. 
Es ist notorisch, welche Schweinerei in den 
öffentlichen Wirtshäusern herrscht, und es 
ist überflüssig, in dieser Beziehung hier 
eine Schilderung zu geben, wie es da zugeht. Norddeutsche schlagen die Hände 
über dem Kopf zusammen, wenn die das 
Hofbräuhaus ansehen. Im Grunde genommen sollte einem der Appetit vergehen. 
Mit einer gewissen Scheu betrachtet der 
Münchner die so genannten noblen Wirtschaften, wo die Tische reinlich gehalten 
sind, wo man eine reine Serviette und ein 
sauberes Besteck zum Essen bekommt. Er 
fürchtet, dass auf Kosten dieser Reinlichkeit sein Braten zu klein und zu teuer sein 
könnte. Der Sinn für Reinlichkeit in und 
außerhalb der Häuser ist bei unseren Bewohnern noch nicht geweckt. Die Umgebung der Wohnungen gleicht in der Mehrzahl wahren Pfützen. Eben so übel sieht es 
in den Häusern selbst aus. Die Gemächer 
gleichen wahren Rauchkammern. 
Die Aufgabengebiete des Münchner Gerichtsarztes Doktor Martell Frank (1810-1886) lagen in der Leichenschau, in der Häuserbeschau sowie in der ärztlichen Praxis für das Stadtgericht. Frank besaß demnach genaue Einblicke in die Lebensverhältnisse der 
 Bevölkerung. Deshalb erhielt er im April 1858 von der Regierung von Oberbayern den Auftrag, einen so genannten Physikatsbericht zu 
verfassen. Dieser umfasste eine äußerst genaue Darstellung der Lebensverhältnisse und -umstände der Münchner Einwohner, beispielsweise Angaben zum Wetter, zur Beschaffenheit des Bodens, die Art der Kleidung oder die Beschaffenheit der Wohnungen.
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015

Seite 19

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Kleidung
Bezüglich der Wäsche und Kleidung lässt 
sich am Münchner nichts Besonderes 
 auffinden, aber das lässt sich sagen: Geschleckt reinlich, wie man zu sagen pflegt, 
hält sich der Münchner auch in dieser 
 Beziehung nicht. Eher lässt sich von ihm 
sagen, dass er mehr Sinn für äußeres 
 Protzentum in seinem Anzuge habe. Er 
hängt gern viel an sich, Er und Sie hängen 
gerne etwas Teures an sich hin, wenn es 
nur etwas kostet, so sei es nobel! Ob auch 
schön, danach hat noch niemand gefragt. 
Mit der Reinlichkeit in der Kleidung und 
Wäsche hat es eine eigentümliche Bewandtnis. An den Arbeitstagen herrscht 
durchgehend die größte Unreinlichkeit vor. 
An den Feiertagen dagegen herrscht überall 
Flitter und Luxus, jedoch nur in den sichtbaren Oberkleidern. Das Hemd ist auch an 
den Festtagen meistens zerrissen und vor 
Schmutz stinkend. Im Allgemeinen und nur 
mit wenigen Ausnahmen gehören unsere 
Einwohner zu einer unreinlichen und 
schmutzigen Volksklasse. 
Neigung zum Baden
Mit der Neigung zum Baden ist es bei dem 
eigentlichen Münchner nicht weit her. Es 
ist ihn schon zu unbequem, und dass es 
besonders gesund sein soll, leuchtet ihm 
nicht ein. Sein ganzes Leben hat er nicht 
gebadet oder nicht oft, und ist doch immer 
gesund geblieben! Es kommt dieses zum 
Teil auch davon her, dass dem Münchner in 
früheren Zeiten die Gelegenheit zum Baden 
nicht so gegeben war wie jetzt, und da er 
in seiner Jugend keine Liebhaberei dafür 
gewonnen hatte, so hat er in seinen reiferen Jahren auch kein Bedürfnis dafür. Besonders tun sich in der Unreinlichkeit die 
eingewanderten Oberpfälzer hervor, während dagegen die Rheinpfälzer zu unseren 
reinlichsten Einwohnern zählen. Durchgehend sind auch die Protestanten in jeder 
Beziehung reinlicher als die Katholiken. Die 
Neigung zum Baden ist bei unseren Leuten 
fast Null. Warme Bäder gebrauchen sie ausschließlich nur auf ärztliche Verordnung, 
und um sie dazu zu bringen, muss meistens 
ein ernstlicher Zwang angewendet werden. 
Zu kalten Fußbädern haben nur jene Bewohner Gelegenheit, welche an dem Isarflusse ihren Wohnsitz haben. Aber auch 
diese machen von der dargebotenen Gelegenheit den allerseltensten Gebrauch. Die 
größte Mehrzahl der Bewohner sind außer 
dem Säuglingsalter in kein Bad gekommen, 
und eine große Zahl derselben haben in 
 ihrem ganzen Leben außer dem Gesicht, 
Händen und Füßen keinen Teil ihres Körpers gewaschen.
Feste und Genusssucht
Ich habe in dem Vorstehenden schon die 
Genusssucht des Münchners hervorgehoben, welche einen Teil seines Charakters 
ausmacht. Beim Münchner kann man wirklich das klassische Wort anwenden, seine 
Bedürfnisse sind gut Essen und Trinken, 
Vergnügen, dabei nichts tun, das sind seine liebsten Geschäfte! Er hat ein Menge 
Festtage und er nützt sie zu seinem Vergnügen aus. Politische und kirchliche Feste 
respektiert er prächtig, weil sie Gelegenheit zu Vergnügungen geben. Nicht leicht 
wird man eine Stadt finden, in welcher so 
Die Situation ist Ihnen sicher best ens bekannt: Gerade wenn das Geschäft
einigermaßen läuf t, geht das T axi k aputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft
einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und
Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an
Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern,
die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den
meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich
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viele Tanz- und Gartenmusiken gehalten 
werden wie in München. An Festtagen werden Landpartien gemacht und an schönen 
Sommernachmittagen ist die Stadt wie 
 geleert, denn die ganze Bevölkerung ist 
außerhalb.
Eheliches Leben und Geschlechtsausschweifung
Bezüglich des ehelichen Lebens ist keine 
besondere Charakteristik beim Münchner zu 
erkennen. Es werden ebenso viele Liebeshochzeiten wie Geldpartien gemacht. In 
der niederen Klasse, im Stande der Arbeiter 
und Tagelöhner, wird das Eingehen der Ehe 
dadurch sehr häufig notgedrungen, dass 
beide Geschlechter durch längere Bekanntschaft miteinander das Vorhandensein außerehelicher Kinder endlich zum Eingehen 
der Ehe sich veranlasst sehen. Die große 
Zahl der uneheliche Geburten in München, 
welche bekanntlich der der ehelichen Geburten ganz gleich ist und schon viel Skandal erregt hat, macht, dass den Münchnern 
der Vorwurf der Geschlechtsausschweifung 
nicht wegdiskutiert werden kann. 
Aber trotzdem bleibt doch im Punkte der 
Geschlechtsausschweifung immer noch ein 
bedeutender Makel auf München liegen. 
Dass durch die früheren vielen Gelegenheiten von geduldeten und so genannten Winkelbordellen und durch den Leichtsinn der 
weiblichen Dienstboten die eheliche Treue 
in München häufig Schiffbruch erlitten, ist 
bekannt, und ich glaube nicht, dass in dieser Beziehung die Aufhebung der Bordelle 
bessere sittliche Zustände nach sich ziehen 
wird. Eine Gewohnheit muss ich leider hier 
erwähnen. Sie ist der schmutzigsten und 
lasterhaftesten Art. Wenn sich nämlich ein 
Mädchen von einem Burschen zum Tanze 
führen und sich dort Bier und Braten bezahlen lässt, so glaubt es sich auch zur 
Entschädigung verpflichtet zu sein und 
die Auslagen des Burschen mit ihrem 
Leibe vergüten und sich zur Befriedigung 
fleischlicher Lust hergeben zu müssen. 
 Diese schändliche Sitte ist so allgemein 
 bekannt, dass kein Mädchen mehr für 
eine Jungfrau angesehen wird, welches 
einmal mit einem Burschen einen Tanzboden besucht hat.
Geistige Verfassung der Bevölkerung
Es ist nur ein Vorurteil und fremde Verleumdung, wenn man dem Münchner nicht 
die Bildungsfähigkeit zusprechen wollte. Es 
ist wahr, der Münchner ist etwas schwerfälliger, in der formellen Bildung nicht geschliffen genug, aber seine geistige Konstitution im Allgemeinen ist sicherlich eine 
gesunde. Die Zahl der auf München ausschließlich kommenden Geisteskranken ist 
eine ganz geringe. Wie schon angedeutet, 
ist es die formelle Bildung, deren Beschaffenheit dem Münchner zum Nachteil angerechnet wird, und in dieser Beziehung ist 
es namentlich die Sprache, die sehr ins Gewicht fällt, und nicht genug wird in unseren sonst vortrefflichen hiesigen Volksschulen auf diesen Punkt Rücksicht genommen. 
Wie die Alten summen, so zwitschern auch 
die Jungen, und es ist oft ärgerlich zu hören, welche Sprache und Ausdrucksweisen 
die öffentlichen Lehrer an den Volksschulen 
führen. Die geistige Bildungsfähigkeit kann 
unseren Ureinwohnern nicht abgesprochen 
werden. Sie bringen solche Anlagen mit auf 
die Welt, dass sie zu jeder Intelligenz ausgebildet werden können. An dieser Ausbildung der geistigen Anlagen fehlt es aber 
allenthalben. Gegenwärtig lernen die Kinder in der Schule nur notdürftig lesen, 
schlecht schreiben und noch weniger rechnen. So kommt es, dass meisten jungen 
Leute bei der Entlassung aus der Schule 
wieder fast alles vergessen haben und 
kaum mehr ihren Namen leserlich schreiben 
können.
Körperkraft
Die körperliche Konstitution der Bewohner 
besteht nicht in hohem Grade. Die Fähigkeit zur Anstrengung ist ebenfalls gering. 
Ein Mann von 50 Jahren gleicht schon 
 einem Greis. Frühzeitige Anstrengung und 
noch mehr die Ausschweifungen in der 
 ersten Jugend bilden den Grund hierzu. 
Verhältnismäßig sind die Weiber kräftiger 
als die Männer.
Religiosität 
Der Münchner ist religiös, der katholische 
Teil er Bevölkerung gut katholisch, aber er 
ist nicht pfäffisch und auch unsere Geistlichkeit ist es im Ganzen nicht. Es ist hier 
nicht heimisch, Geisteskranke für Besessene zu halten. Die Geisteskranken werden 
human und wie eigentlich Kranke behandelt und es kein besonderer Schandfleck 
mehr, im allgemeinen Krankenhaus oder 
 irgendeiner Irrenanstalt einmal geisteskrank behandelt worden zu sein. Eine rein 
religiöse Haltung wird bei unserem Volke 
wenig angetroffen – es ist im höchsten 
Grade bigott. Sie sind stark im Glauben und 
schwach im redlichen Handeln. Es gibt bei 
uns nur wenige Menschen, welche nicht 
an Gespenster, Geister, Hexen und Druden 
glauben und diesen finsteren Mächten Opfer bringen. Diejenigen, die sich nicht zu 
diesem Glauben bekennen, werden allgemein als Ungläubige verschrien und wohl 
auch gemieden. Bei uns ist es wie überall 
dort, wo das wahre religiöse Bewusstsein 
fehlt: Es herrscht der Aberglaube vor und 
dieser muss schließlich zum Unglauben 
führen. 
Gefahren durch Einwanderer
Die ursprünglichen Einwohner gehörten 
dem altbayerischen Stamme an. Im Laufe 
der Zeiten wurden dieser aber mit fremden 
Eindringlingen vermischt. Mit dem Kurfürsten Karl Theodor [regierte 1777–1799, d.V.] 
kamen viele so genannte Mannheimer nach 
München, dem Kurfürsten und nachmaligen 
König Max Joseph [regierte 1799–1825, 
d.V.] folgten Rheinpfälzer, und auch von 
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015

Seite 21

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diesen musste unser Bezirk mehrere aufnehmen, welche förmliche Kolonien bildeten wie die Kolonie Ludwigsfeld. Oberpfälzer kauften die Schwaige Milbertshofen und 
verbreiteten sich von dort aus weiter. (…) 
So ist es gekommen, dass wir jetzt einen 
wahren Mischmasch von Einwohnern besitzen, die sich fast alle feindselig gegenüberstehen. Die ursprünglichen Sitten haben aber dabei nicht gewonnen. Die alten 
Einwohner haben an ihren ursprünglichen 
Tugenden verloren und die Fehler der neuen Eindringlinge nur zu gerne angenommen. Der urbayerische Stamm hat sich von 
jeher durch unbedingte Anhänglichkeit an 
sein Fürstenhaus ausgezeichnet. Diese patriotische Sitte ist verloren gegangen, denn 
sie wurde lächerlich gemacht von den fremden Eindringlingen, die früher einen anderen Herrn gehabt hatten oder an dem Wohle des unsrigen kein Interesse haben. Es ist 
eine alte und durch die Geschichte bewährte Erfahrungssache, dass die neuen Eindringlinge die alten Einwohner allmählich 
verdrängen. Rhein- und Oberpfälzer haben 
bereits den Stoß gegeben und die Altbayern aus ihrem Gleise getrieben, die neubayerischen Franken, welche wie nach einem gelobten Lande zu uns herübersiedeln, 
werden mit ihrer berechnenden Schlauheit 
das Werk vollenden und uns beherrschen.
Gefahren der Großstadt
Es wird dazu oft die sehr nahe Hauptstadt 
benutzt, in welcher an jedem Feiertag die 
Gelegenheit zur Liederlichkeit jeder Art gegeben ist. Überhaupt ist diese Hauptstadt 
das Verderben für unser Landvolk. Durch 
die häufigen Besuche in ihr hat es sich alle 
Laster derselben angewöhnt, die eigenen 
aber auch beibehalten. Der schädliche Einfluss Münchens tritt besonders bei unseren 
Dienstboten hervor. An jedem arbeitsfreien 
Tag gleicht ihr Zuströmen zur Stadt und 
 deren sinnlichen Vergnügungen einer wahren Völkerwanderung. Größtenteils daher 
kommt es auch, dass sich unser Dienstbotenwesen auf einem Grad der Schlechtigkeit und Verdorbenheit befindet, der kaum 
mehr übertroffen werden kann. Ihr Hang 
zu unanständigen Vergnügungen und ihr 
Luxus in der Kleidung sind so groß, dass 
selbst der unmäßig erhöhte Lohn nicht 
mehr hinreicht, die eingebildeten Bedürfnisse zu befriedigen.“
Fazit
Sauber!, kann man da nur sagen. (BW)
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ AUGUST-PROGRAMM
PREMIUM ORDER MUNICH und MUNICH FABRIC START
PREMIUM ORDER MUNICH
➔ 08.–11. August 2015, Sa.–Mo. 10–19 Uhr, Di. 10–17 Uhr 
MOC – Veranstaltungscenter München
Und eine weitere Textilmesse im September:
MUNICH FABRIC START
➔ 01.–03. September 2015, Sa.–So. 10–19 Uhr, Mo. 10–16 Uhr 
MOC – Veranstaltungscenter München
Die Modewelt trifft sich im MOC Veranstaltungs- und Ordercenter 
In der heißen Sommerszeit gibt es im MOC ein besonderes Highlight: Die PREMIUM 
 ORDER MUNICH findet erneut im MOC Veranstaltungscenter München statt. Die weltweit stärkste Business Plattform für internationale High Fashion vereint alle Modesegmente von Womenswear, Menswear, Sportswear und Schuhen bis hin zu Accessoires 
und zeigt internationale Trends. 1.500 Kollektionen von 900 Marken werden für die 
kommende Saison präsentiert – der Anteil an neuen Kollektionen liegt dabei bei 
25-30%. Bei der PREMIUM stehen die Bedürfnisse des Handels an erster Stelle: Alles 
auf einen Blick, strukturiert, ein klares Konzept und Markenstringenz sowie ein umfassendes Serviceangebot machen die Arbeit für Aussteller und Besucher effizient und 
angenehm. Das Hauptmerkmal: Premium-Qualität.
Die PREMIUM ORDER MUNICH steht ausschließlich Fachbesuchern aus der Modebranche 
und Vertretern der Presse offen. Erwartet werden erneut rund 20.000 internationale 
Fachbesucher, darunter Einkäufer, Designer und Produktmanager namhafter Marken.
Und vom 1. bis 3. September geht es dann modetechnisch gleich in die zweite Runde: 
mit der MUNICH FABRIC START. Die internationalen Textilmessen eröffnet zweimal jährlich die neue Saison mit einer umfassenden Bandbreite an Basic- bis Haute Couture 
Stoffen sowie Zutaten und Accessoires. Es trifft sich das Who’s Who der Modebranche 
mit Einkäufern und Designern namhafter Modehäuser. Rund 950 Aussteller aus 35 Ländern präsentieren in MOC an die 1.500 Kollektionen und bieten damit der Modebranche 
ein ausgefallenes Angebot zum Start in die neue Saison. Es werden rund 20.000 Fachbesucher aus ganz Europa erwartet.
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
 
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Seite 22

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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Isarvorstadt – Kradfahrer wird von Taxi 
erfasst und dabei schwer verletzt 
Am Sonntag, 14.06.2015, gegen 15.45 Uhr, 
fuhr ein 17-jähriger Schüler aus München 
mit seinem Leichtkraftrad auf der Ludwigsbrücke stadteinwärts. 
Als er vor einer roten Ampel anhalten 
musste und bei Grünlicht wieder losfahren 
wollte, würgte er den Motor seiner Malaguti-Enduro ab. Anschließend schob er das 
Kraftrad auf die links neben ihm befindliche Verkehrsinsel in der Mitte der Ludwigsbrücke und konnte dort den Motor mittels 
Kickstarter wieder starten.
Ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten und ohne zu blinken fuhr der 17-Jährige auf die Fahrbahn zurück. 
Ein 67-jähriger Taxifahrer aus München, der 
zum gleichen Zeitpunkt die Ludwigsbrücke 
mit seinem Mercedes stadteinwärts befuhr, 
hatte keine Möglichkeit vor dem plötzlich 
auf die Straße fahrenden Kradfahrer zu 
bremsen oder ihm auszuweichen. Mit der 
linken Fahrzeugseite erfasste das Taxi die 
Enduro und der Schüler wurde durch den Zusammenstoß auf die Fahrbahn geschleudert.
Mit schweren Verletzungen (Beckenprellung 
mit Verdacht auf eine Fraktur) musste der 
17-Jährige mit dem Rettungsdienst zur 
 stationären Behandlung in ein Münchner 
Krankenhaus verbracht werden. 
Bei dem Unfall entstand an beiden 
Fahrzeugen ein Gesamtschaden von ca. 
11.000 Euro.
Durch die Unfallaufnahme musste einer der 
beiden Fahrstreifen auf der Ludwigsbrücke 
gesperrt werden. Dies führte bis 17.15 Uhr 
zu Verkehrsbehinderungen.
Westend – Taxifahrer will Straßensperre durchbrechen und fährt einen 
Straßenbauarbeiter an 
Am Freitag, 26.06.2015, gegen 20.15 Uhr, 
befuhr ein 42-Jähriger mit seinem Taxi 
Daimler-Benz die Trappentreustraße in südliche Richtung. 
Da zu dieser Zeit im Trappentreutunnel 
Bauarbeiten durchgeführt wurden, sind in 
diesem Bereich durch das Kreisverwaltungsreferat Verkehrssperren angeordnet und 
eingerichtet worden.
Diese Verkehrssperren wurden durch die 
dort eingesetzten Bauarbeiter in Kraft gesetzt. Der Taxifahrer wollte die Straße jedoch trotz Sperre befahren, was ihm durch 
den Verantwortlichen der Baustelle untersagt wurde. 
Der 42-Jährige ließ sich davon nicht 
 beirren und fuhr auf den 49-jährigen Straßenbauer zu. Hierbei schob er die Absperrung, die zwischen den Beiden stand, mit 
dem Auto zur Seite und fuhr weiter auf den 
Straßenbauer zu, sodass sich dieser auf der 
Motorhaube des Taxis wiederfand. Hier wurde er einige Meter mitgenommen, bis er 
schließlich nach wechselweisen Beschleunigungs- und Abbremsmanövern von der 
Motorhaube rutschte.
Im Anschluss flüchtete der 42-Jährige mit 
seinem Taxi in südliche Richtung und fuhr 
hierbei mit hoher Geschwindigkeit auf eine 
fünfköpfige Gruppe von Straßenbauarbeitern zu, die sich nur durch einen Sprung 
zur Seite aus dem Gefahrenbereich retten 
konnte. 
Im Rahmen weiterer polizeilicher Ermittlungen konnte schließlich der Fahrer des 
Taxis ausfindig gemacht werden, welcher 
übrigens nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. In die weitere Sachbearbeitung wurde die Staatsanwaltschaft München eingebunden. Der Führerschein des 
42-Jährigen wurde beschlagnahmt. 
Nach durchgeführter Vernehmung des Taxifahrers und Spurensicherung am Pkw wurde 
dieser wieder entlassen.
Aufnahme des Echtmessbetriebes der 
Geschwindigkeitsüberwachung in der 
Landshuter Allee
Das Polizeipräsidium München wurde vom 
Bayerischen Staatsministerium des Innern, 
für Bau und Verkehr beauftragt, eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage in der 
Landshuter Allee zu errichten und zu betreiben. Mit dieser Überwachung soll die 
Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überwacht werden, 
um eine Verbesserung der lufthygienischen 
Situation zu erreichen.
Das Tempolimit an der Landshuter Allee 
wurde durch die Landeshauptstadt München angeordnet und ist ein Bestandteil 
des sogenannten Luftreinhalteplans. Nach 
Aussage des Referats für Gesundheit und 
Umwelt der Landeshauptstadt München soll 
mit dem Tempolimit an der Landshuter 
 Allee der Verkehr flüssiger werden und so 
die Stickstoffdioxidbelastung an diesem 
Messpunkt reduziert werden. Noch ist es 
laut Referat für Gesundheit und Umwelt 
 jedoch zu früh, seit Einführung des Tempolimits am 10.06.2014, eine Änderung der 
Schadstoffbelastung zu beurteilen. Erst 
durch Messreihen über mehrerer Jahre hinweg kann man die Messwerte vergleichen, 
da zudem meteorologische Einflüsse zu 
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015
WICHTIGE INFORMATIONEN

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berücksichtigen sind. Auf die Presseerklärung der Landeshauptstadt München, 
 Referat für Gesundheit und Umwelt, vom 
Oktober 2014 darf diesbezüglich nochmals 
hingewiesen werden. 
In der Landshuter Allee wurden zur Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 
4 Messkabinen, davon je 2 in jeder Fahrtrichtung aufgestellt. Nachdem die Geschwindigkeitsmessanlagen Anfang des 
Jahres einem technischen Probebetrieb 
 unterzogen worden sind, hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für 
Bau und Verkehr den Echtmessbetrieb 
 genehmigt. 
Die Messanlagen werden am Montag, 
06.07.2015, ab 10 Uhr „scharf“ geschalten. 
Wie bei mobilen Geschwindigkeitsmessanlagen wird eine eventuelle Geschwindigkeitsüberschreitung durch einen roten Blitz 
für den Kraftfahrer sichtbar sein. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen.
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AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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BAUSTELLENREPORT MÜNCHEN
➔ SOMMER 2015
… dieser Uraltspruch erfreut sich gerade 
neuer Lebenskraft. Es ist schlicht nur noch 
abtörnend, mit welchen lauen Begründungen die Kastration des Münchner Haupt(!)- 
Straßensystems gerechtfertigt wird. Und 
das fadenscheinige Gejammere über den 
Feinstaub! Woher kommt’s denn? Doch 
nicht nur durch den zugegeben starken 
 Autoverkehr, sondern auch dadurch, dass 
der Verkehrsfluss an vielen – und offenbar 
noch nimmer nicht genügend – Stellen 
 blockiert wird. Hoffen wir mal, dass 
 wenigstens der jetzt glücklich eröffnete 
 Luise-Kiesselbach-Tunnel ordentlich 
 funktioniert. 
Die unangenehmste Baustelle befindet sich 
gegenwärtig in Giesing. Nein, nicht die 
60’er sind gemeint, sondern die Baustelle 
in der Tegernseer Landstraße, die uns noch 
bis Mitte September zu zeitraubenden Umwegen zwingen wird. Als nächstes sind die 
Arbeiten am Orleansplatz zu nennen – in 
diesem Fall, weil sie uns durch die temporäre Verlegung des Standplatzes wirtschaftlich treffen. Zu hoffen ist, dass die 
Bauarbeiten am Hauptbahnhof endlich zu 
Ende gehen – so dass dieses nicht ganz unwichtige „Eingangstor“ zur Landeshauptund Weltstadt endlich wieder ordentlich 
 offen ist. Von der Optik des Ortes soll an 
dieser Stelle nicht gesprochen werden. Ach 
ja: Noch bis Anfang September muss jeweils Montagabends mit Behinderungen 
wegen Blade-Night gerechnet werden. 
Weil wie immer hier nicht jede Baustelle 
einzeln aufgeführt werden kann – und 
soll – sei auf unsere Internet-Seite verwiesen, in der, jeweils ab Samstag für die 
kommende Woche, én Detail und natürlich 
ganz subjektiv (objektiv geht nicht) unter 
www.taxi-muenchen.de die Rubrik Taxigewerbe/Baustellenbericht alles Wissenswerte über unser Lieblingsverdrussthema 
enthält. 
Innenstadt
Im Bereich Bayer- und Goethestraße laufen unverändert die Erneuerungsarbeiten 
an den Deckenfugen des U-Bahnhofs Hbf-
Süd. Dies geht mit schmaleren Spuren zuzüglich der Einbahnregelung in der Goetheund Senefelderstraße zur Bayerstraße 
einher. Dazu kommt die Sperrung des letzten Stücks der Bayerstraße einwärts zum 
Bahnhofsplatz bis Ende Mai, was die Zufahrt zu den Hotels in der Senefelderstraße 
nur mit kundenunfreundlichen Umwegen 
erlaubt und die Erreichbarkeit der Schillerstraße zu einem Abenteuer macht. Private 
Baustellen bremsen den eh schon zähflüssigen Verkehr in der Oettingenstraße vor 
und nach der Prinzregentenstraße sowie am 
Maximiliansplatz weiterhin aus. Beim 
Gärtnerplatz läuft die Sanierung des 
 Theaters munter weiter. Hier wurde jedoch 
eine dem Verkehrsaufkommen gemäße 
sinnvolle Einbahnregelung in den anliegenden Straßen eingerichtet. 
Norden
Ein Glanzlicht Münchner Baustellenkunst 
bietet sich bis voraussichtlich Herbst 2015 
im Bereich Feilitzschstraße und Wedekindplatz. Entschleunigung auf Biegen und 
Brechen ist das Programm für das Schwabinger Zentrum. Nachdem glücklicherweise 
die im Jahr 2012 gefundene Bombe aus 
Kriegszeiten zwar spektakulär, aber halbwegs glimpflich, für die Umgegend explodierte, holt man bezüglich der anstehenden 
Straßen- und Platzumgestaltung nun nach, 
was seinerzeit nicht passierte. Der Zustand 
der Fahrbahn der Feilitzschstraße ist seit 
mindestens 30 Jahren einer Weltstadt wie 
München unwürdig, eine Sanierung war 
also mehr als überfällig. Im gleichen Umgriff wird der Wedekindplatz umgestaltet, 
um die „Aufenthaltsqualität“ zu verbessern. Also her mit den Gehwegnasen, 
Schutz- und anderen -streifen für Radfahrer, Mütter mit Kinderwagen, Smartphone- 
Benutzern und Flaschenträgern aller Art. 
Dazu noch ein paar Bänke für die jugendlichen Rumgröler, die vor allem die Anwohner nachts mit ihrem egoistisch rücksichtslosen Geplärre beglücken.
Barrierefreie Bushaltestellen werden gebaut 
in der Hanauer und Pelkovenstraße am 
OEZ, an der Kreuzung Moosacher/Schleißheimer Straße, sowie in der Knorrstraße 
am Korbininanplatz. Seit März läuft auch 
die Erneuerung der Autobahnbrücke 
 Domagkstraße, die noch bis Mitte November dauern wird und die Straße gegenwärtig von den Zufahrten Ungerer- bzw. 
 Leopoldstraße zur Sackgasse macht.
Für die Schleißheimer Straße steht zwischen Theresien- und Elisabethstraße die 
Fortsetzung der Kastration durch den Einbau bzw. die Abmarkierung von Radfahrstreifen auf dem Programm. Was bleiben 
wird: Schmale, aggressionsfördernde, permanent verstopfte Fahrspuren. Es gibt zusätzlich: Mehr Lärm, mehr Feinstaub. Das 
braucht die Welt – und München ganz besonders! Es gibt abschnittsweise Einbahnregelungen stadtauswärts. Nachdem die 
ganze Maßnahme auf übersichtlichen guten 
800 Metern noch bis November dauern 
wird, wäre es vielleicht eine Idee, ein 
 neues Wort zu kreieren. Denn von „Arbeit“ 
kann ja wohl kaum gesprochen werden ...
Osten
Die Bauarbeiten am Anfang der Truderinger Straße zum Trambahnneubau wurden 
wieder aufgenommen, werden aber länger 
als geplant dauern, weil nicht alle rechtlichen Grundlagen dafür in ausreichender 
Form vorliegen. Vereinzelt kommt es zum 
barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen 
(so in der Bajuwarenstraße). Die größte 
Baumaßnahme läuft am Orleansplatz, wo 
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Reißt die Straßen auf, die Fremden kommen …
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015

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am gesamten U-Bahnbauwerk die Deckenfugen saniert werden. Nicht nur Straßenverlegungen sind die Folge. Auch unser 
Standplatz muss umziehen – und die Kollegen vom Pasinger Bahnhof können gerne 
darüber referieren, was das bedeuten kann 
– und wird. Noch bis Mitte September läuft 
ein umfangreicher Umbau der Kreuzung 
Zehntfeld-/Feldbergstraße/Hugo-Lang- 
Bogen. Zu erwarten ist eine der üblichen 
Münchner Verschlimmbesserungen, die 
 weder dem Verkehrsfluss noch wirklich 
der Verkehrssicherheit nützen wird. Für 
die Sommerferien vorgesehen ist eine 
 Fahrbahnsanierung in der Elektra- und in 
der Daphnestraße – vermutlich unter 
 Vollsperrung.
Süden
Der lange Tunnel Südwest am Luise- 
Kiesselbach-Platz ist eröffnet. Hier laufen 
gegenwärtig die Wiederherstellungsarbeiten 
an der Oberfläche. Deren Ergebnis wird, 
was den flüssigen restlichen Autoverkehr 
angeht, ähnlich unerfreulich laufen, wie 
am Richard-Strauss-Tunnel. Das größte 
 Ärgernis in dieser Stadtregion bleibt die 
 Albert-Roßhaupter-Straße. Nach dem 
Ende des Straßenumbaus bleibt zwischen 
Harras (Meindlstraße) und Partnachplatz 
noch genau eine Fahrspur pro Richtung 
 übrig. Und das bei dem hier für alle 
 Verkehrsarten eigentlich ausreichend 
 breiten Straßenprofil. Nach dem nur mittelmäßig geglückten Umbau am Harras folgt 
eine dürftige Fortsetzung. Traurig aber 
wahr! Korrektur des Unsinns? Ist nicht 
 geplant …
Dazu kommt ein Schwung Bushaltestellen, 
der barrierefrei umgebaut wird, so in der 
Waldfriedhofstraße (Höhe Ettal- und Werdenfelsstraße) und Implerstaße (bei der 
Senserstaße). Bei letzterer werden auch 
noch Wasserleitungen erneuert und Radfahrschutzstreifen abmarkiert. „Abmarkiert“ 
ist so eine grauenhafte Worterfindung, die 
das eigentliche Faktum verbrämt, nämlich 
den Diebstahl von Verkehrsraum zu Lasten 
derjenigen, die diesen Blödsinn hauptsächlich bezahlen müssen: Den Autofahrern. 
Schande! über die Wortklauberer und Besitzer der alleinigen ökologischen Wahrheit 
in dieser Welt.
In der Tegernseer Landstraße zwischen 
St.-Bonifatius-Straße und dem Stadion 
werden bis gegen Jahresende großzügig 
Trambahnschien ausgetauscht, Haltestellen 
umfangreich umgebaut und – natürlich – 
die Straße selbst umgebaut. Dabei gilt: 
Schlechten Vorbildern muß man folgen. 
Demnach wird also analog zur Albert- 
Roßhaupter-Straße die Fahrbahn umgebaut. Wir dürfen also sicher sein, dass 
 anschließend überbreite Radfahrstreifen 
entstehen und die heute schon sehr 
 stauträchtige Strecke noch mehr belastet 
ist (durch Feinstaub und so… – und das ist 
nicht witzig!). Da man während der Bauzeit im Allgemeinen spätestens ab der 
 Heilig-Kreuz-Kirche im Dauerstau den Giesinger Berg hinunter zur Humboldtstraße 
stehen darf, könnte man sich praktischerweise im Giesing-Bräu ein Fläschchen Bier 
holen. Das ist kein Aufruf zur Trunksucht 
beim Autofahren. Denn in Höhe Bahnüberquerung wird die Flasche leer sein und 
 spätestens beim Kolumbusplatz ist man 
dann wieder völlig nüchtern – solange 
 dauert die „sogenannte“ Fahrzeit. 
Westen
Passend zum Kiesselbach-Tunnel ist auch 
der Trappentreutunnel endlich wieder 
 ungehindert passierbar – sogar mit einer 
runderneuerten Fahrbahn. Dafür haben 
Straßenumbauarbeiten in der Wilhelm- 
Hale-Straße begonnen, die fast zwei Jahre 
dauern werden. Das kann, bezogen auf eine 
Strecke von etwas über 500 Metern schon 
gleich gar nichts Gutes bedeuten. Und 
dann ist da noch die Landsberger Straße. 
In diese eh schon ungenügend breite Straße musste unbedingt noch ein Zweirichtungsradweg eingebaut werden. Dies als 
Schwachsinnigkeit zu bezeichnen ist die 
höflichste und zurückhaltendste Ausdrucksweise. Was soll das? Warum zum Donnerwetter kann man nicht die parallel laufende 
Westendstraße zur Fahrradstraße umwandeln? Aber das wäre wohl eine zu einfache 
Lösung gewesen. Übrig bleibt nach Beendigung die grandiosen Unsinns in der zentralen Einfallstraße aus Richtung Westen noch 
eine Spur einwärts! Dass hier städtische 
Behörden ernstlich zum „Wohle der Stadt 
und ihrer Bürger“ gehandelt hätten wäre zu 
beweisen – und darf bezweifelt werden. 
Damit das klar ist: Es geht dabei nicht nur 
um „ein paar Taxifahrer“ . Es gibt noch eine 
erkennbar größere Anzahl von Autofahrern 
in der Stadt, die bei allem Verständnis für 
Umweltbewusstsein auf leistungsfähige 
Straßen angewiesen sind. 
In der Blutenburgstraße werden bis Ende 
September zunächst die Fernwärmeleitungen sowie später das Kopfsteinpflaster erneuert und die Agnes-Bernauer-Straße 
wird im selben Zeitraum zwischen Fischervon-Erlach- und von-der-Pfordten-Straße 
zu Tode saniert.
Außerhalb der Stadt
Vor allem die A95 Richtung Starnberg ist 
betroffen: hier steht der zweite Teil der 
umfangreichen Brückensanierungen zwischen Fürstenried und Dreieck STA mit 
wechselweisen Verkehrsführungen auf dem 
Programm. Auf der A99 Ost bei Kirchheim 
werden Lärmschutzwände verbaut. Daher 
entfällt hier vorübergehend die temporäre 
Freigabe des Seitenstreifens. 
Noch bis Ende August wird die Münchner 
Straße in Unterföhring saniert. Daher ist 
die Ortsdurchfahrt gesperrt. Die Umleitung 
läuft im Wesentlichen über die M3 und die 
B471 nach und von Ismaning.
In Feldkirchen wird noch bis Anfang 
 Dezember die Autobahnbrücke über die 
A94 im Zuge der Oberndorfer Straße 
 erneuert. Diese ist während der Bauzeit 
komplett gesperrt. 
Der sogenannte „Kleine Stachus“ in 
 Germering südlich vom Bahnhof wird noch 
bis Mitte September umgebaut und ist 
 deshalb nicht passierbar.
Da wir im Sommermodus sind, zwei Hinweise für Österreich: Noch bis Mitte November 
ist der Arlbergtunnel wegen Sanierung gesperrt. Ärgerlicher ist die Situation auf der 
Brennerautobahn: Hier werden noch bis 
ca. Ende August fünf Baustellen auf den 
nur 40 Kilometern zwischen Innsbruck und 
dem Brennerpass den Verkehr ausbremsen. 
Dafür kassiert man ohne rot zu werden 
 Autobahn- und zusätzlich Brennermaut. 
Was das jammerlappige Ösi-Gehabe über 
die hierzulande angedachten Mautpläne 
nun doch erheblich relativiert. (WH)
 
AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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➔ SANKT-JAKOBS-PLATZ
STADTKUNDE MÜNCHEN
atelier-tacke.de
Der Apostel Jakob, der um das Jahr 43 in 
Jerusalem den Märtyrertod fand, soll neben 
zahlreichen anderen Aufgabengebieten der 
Patron der Arbeiter, Lastenträger sowie der 
Rheumakranken sein, kann also seine 
schützende Hand durchaus auch über das 
Taxigewerbe halten. Seine Kapelle ist der 
Ursprung der Benennung des Sankt-Jakob- 
Platzes, der diesen Namen aber erst am 
25. September 1886 erhielt, davor hieß er 
Heumarkt. Wie damals üblich, musste der 
Magistrat, der heutige Stadtrat, dem Königlichen Staatsministerium des Innern den 
Namen vorschlagen und dieses teilte anschließend mit: „Seine Königliche Hoheit 
Prinz Luitpold, des Königreiches Verweser, 
haben allergnädigst zu genehmigen geruht.“ Die kommunale Selbstverwaltung 
 besteht erst seit der Revolution und dem 
Ende der Monarchie im November 1918. 
Jakobi-Dult
Die erste Münchner Dult, die Jakobi-Dult, 
wurde im Jahr 1310 auf dem Weiten Anger, 
später Heumarkt und heute Sankt-Jakobs-
Platz, veranstaltet, und zwar am 25. Juli, 
dem Namenstag des Heiligen. Wie der Name 
schon zeigt, konnte dort das Großvieh gehandelt werden, wofür in der engen, übervölkerten Stadt kein Platz war. Auf der 
nach Sendling führenden Landstraße, der 
heutigen Sendlinger Straße, trieben die 
Bauern ihre Tiere auf den Markt. Die Benennungen Dultstraße, Oberanger, Rindermarkt, Rossmarkt und Unterer Anger erinnern noch heute daran, ebenso wie der 
Begriff Angerviertel. Immer beginnend mit 
dem 25. Juli entwickelte sich die alljährliche Jakobi-Dult, wobei das Wort „Dult“ für 
den Begriff „Markt bei einer Kirche“ steht. 
Um die Kapelle herum wurden Verkaufsstände aufgebaut, an denen Waren feilgeboten wurden. Der Große und der Kleine 
Angerbach durchzogen das Gelände und 
sorgten für die Wasserzufuhr und -abfuhr. 
Im Jahr 1876 wurden sie überwölbt und 
erst 1966 im Rahmen des U-Bahn-Baus 
ganz aufgelassen. Der feststehende Tag 
des Beginns hatte in jenem Zeitalter der 
schleppenden Kommunikation den Vorteil, 
dass sich alle Interessierten so rechtzeitig 
auf die mühevolle Reise nach München machen konnten, dass sie mit ihren Produkten 
auch pünktlich ankamen. Das Wort „Jahrmarkt“ erinnert an diese mittelalterliche 
Praxis nicht nur in München. Seit der Erweiterung der Befestigungen im 14. Jahrhundert gehörte der Weite Anger zum 
Stadtgebiet und erhielt neben dem Sendlinger Tor einen eigenen Zugang, das 
 Angertor, auf das die Angertorstraße hinweist. Das Marktgeschehen nahm ständig 
zu und dehnte sich immer weiter aus, so 
dass der Jahrmarkt im Jahr 1792 in die 
Kaufinger- und Neuhauser Straße verlegt 
wurde. Diese breite Ost-West-Durchgangsstraße erwies sich aber sehr schnell als 
 ungeeignet und ebenfalls zu klein. Kurfürst 
Karl Theodor verlieh daher 1796 der erst 
seit 1854 zu München gehörigen Vor-Stadt 
Au das Recht, zweimal jährlich eine Dult 
abzuhalten, weil sich dort mit dem Mariahilfplatz ein geeignetes, großes Grundstück 
befand. Heute finden dort die drei Auer 
Dulten statt, nämlich die Mai-, die Jakobiund die Kirchweihdult. Die damalige Entwicklung eines Messestandortes verlief 
ganz ähnlich wie heute: Ein zunehmend 
 einengender Standort musste aufgegeben 
und ins Umland ausgesiedelt werden. Um 
die Überlastung weiterhin zu verringern, 
vermehrte man die Messetermine.
Stadtmuseum 
Das Münchner Stadtmuseum mit der Adresse Sankt-Jakobs-Platz 1 befindet sich im 
ehemaligen Zeughaus und dem Marstall 
der Stadt München. Anfang des 14. Jahrhunderts, also während des Baus der erweiterten Stadtbefestigung, ließ die Stadtverwaltung das Zeughaus errichten, in dem 
Waffen vorrätig gehalten wurden. Die damaligen Zeiten waren geprägt von alltäglicher kriegerischer Gewalt und allgemeiner 
Anarchie auch innerhalb des Landes, so 
dass man jederzeit verteidigungs-, aber bei 
selbst definiertem Bedarf auch angriffsbereit sein musste. Im Marstall lagerten 
ebenfalls Waffen, aber es wurden dort auch 
der städtische Fuhrpark mit Stallungen und 
Heuböden untergebracht – daher die frühere Bezeichnung Heumarkt. Im Jahr 1888 
begründete der Stadtarchivar Ernst von 
Destouches (1843-1916, Destouchesstraße 
von 1890) in den zwischenzeitlich leer 
 stehenden Gebäuden das Münchner Stadtmuseum. Im Eingangsbereich finden sich 
aufgestapelte Kanonenkugeln aus Stein, 
die auf die frühere Bestimmung des Hauses 
hinweisen, sowie ein Weinstock, der daran 
Mit der Erhebung Münchens zur Stadt im Jahr 1158 entstand der erste Mauerring um die heutige Kernstadt. Vor diesen Befestigungen, also außerhalb der Stadt und doch ihr benachbart, errichtete der Orden der Franziskaner um 1220 ein Kloster, dessen Kapelle 
dem heiligen Jakob geweiht war. 
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erinnert, dass das hauptsächliche Getränk 
in der mittelalterlichen Stadt der Wein war 
– siehe die uralte Benennung der Weinstraße. Falls der Stock tatsächlich Trauben 
trägt, erhebt sich allerdings die Frage, wer 
das Produkt zu trinken wagt. Im Innenhof 
liegt ein kurioser Kugelbunker für einige 
wenige Personen, der diesen im Zweiten 
Weltkrieg Schutz bei Bombenangriffen hätte bieten sollen. Das Stadtmuseum zeigt 
zahlreiche sehenswerte Dauer- und Sonderausstellungen, beispielsweise ein hölzernes 
Stadtmodell, das München zur Zeit um 
1570 zeigt, hergestellt von Jakob Sandtner 
(lebte im 16. Jahrhundert, Sandtnerstraße 
von 1929). Der geringe Eintrittspreis an 
Sonntagen lädt zu einem Besuch ein. 
Zweiter Weltkrieg
Der abstruse Kugelbunker verweist auf die 
alliierten Bombenangriffe auf die nationalsozialistische „Hauptstadt der Bewegung“ 
während des Zweiten Weltkrieges. Die Gebäude um den Sankt-Jakobs-Platz blieben 
davon natürlich nicht verschont, sondern 
wurden im Jahr 1944 fast vollständig zerstört. Nach Kriegsende 1945 baute man 
 einige von ihnen so gut es ging originalgetreu wieder auf, nämlich das Stadtmuseum 
und das Ignaz-Günther-Haus, ein spätmittelalterliches Haus aus dem 15. Jahrhundert, in welchem sich heute die Verwaltung des Stadtmuseums befindet und das 
benannt ist nach einem seiner Besitzer 
(1725–1775, Ignaz-Günther-Straße von 
1984). Die Ruinen der Klosterkirche wurden 
1954 abgerissen und durch einen Neubau 
ersetzt ebenso wie das Kloster selbst, in 
dem die Armen Schulschwestern leben und 
ein Mädchengymnasium betreiben, das Angergymnasium. Ansonsten entwickelte sich 
eine innerstädtische Brache auf dem Sankt-
Jakobs-Platz, ein Durcheinander aus Kinderspielplatz, Straßen, Parkplätzen, Zäunen 
und Schranken sowie ein beliebter Aufenthaltsort für Obdachlose und Asoziale.
Synagoge
Die Neugestaltung des Platzes als städtischer Freiraum steht im Zusammenhang mit 
dem Bau der jüdischen Synagoge, die die 
Synagoge im Hinterhof der Reichenbachstraße 27 ersetzte. Bei der Grundsteinlegung am 9. November 2003 sollte die anwesende Prominenz von Nationalsozialisten 
in die Luft gesprengt werden. Geplant war 
die Deponierung einer Sprengladung in der 
Kanalisation, doch konnten die Attentäter 
rechtzeitig im Vorfeld festgenommen werden. Das Zentrum der Israelitischen Kultusgemeinde mit Synagoge, Verwaltung, Restaurant, Grundschule und Museum wurde 
am 9. November 2006 eingeweiht und 
 eröffnet. Der Anlass für dieses Datum war, 
dass am 9. und 10. November 1938 die 
staatlich gebilligten Ausschreitungen 
 gegen jüdische Menschen, Geschäfte und 
Synagogen stattfanden, die Reichspogromnacht. Das Signal dazu hatte NS-Propagandaminister Joseph Goebbels am 9. November 1938 in seiner Rede im Festsaal des 
Alten Rathauses gegeben. Insbesondere die 
Synagoge ist die eigentliche, international 
beachtete und unübersehbare Sehenswürdigkeit auf dem Sankt-Jakobs-Platz. Ihre 
Architektur erinnert mit ihrem massiven 
Unterbau an die Klagemauer in Jerusalem 
und mit ihrem filigranen Aufbau an ein Zelt 
des alttestamentarischen Stammvaters 
 Jakob, was aber in keinem Zusammenhang 
mit der Benennung des Platzes steht, sondern der Name der Gemeinde ist: Ohel 
 Jakob, das Zelt des Jakob. Die Architektur 
erfüllt allerdings gleichzeitig Aspekte der 
Sicherheit, denn die Synagoge kann kaum 
von außen beschädigt werden. Ebenso künden die ständige Polizeipräsenz und die 
zahlreichen Poller um den Platz herum von 
der fortdauernden Gefährdung jüdischen 
Lebens in Deutschland. 
Städtebaupreis
Der Deutsche Städtebaupreis wird im zweijährlichen Rhythmus vergeben und zeichnet 
beispielhafte städtebauliche Planungen 
aus. Die Auszeichnung soll zur Erneuerung 
von Stadtbaukultur anregen und dem Städtebau öffentliche Geltung verschaffen helfen. Der neu gestaltete Sankt-Jakobs-Platz 
erhielt im Jahr 2008 diesen Preis. (BW)
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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ NEU – sind nicht nur die Straßennamen, 
die allmonatlich im Taxikurier bekanntgegeben werden, wie zuletzt beispielsweise 
die Dieter-Hildebrandt-Straße (bei der 
Hochäckerstraße). Schon im Jahre 1938, 
anlässlich der meist zwangsweise vorgenommenen Eingemeindungen der vormals 
selbständigen Orte Pasing, Ober- und Untermenzing, Lochhausen, Allach, Feldmoching, Solln und dann – zum 1.4.1942 
– Aubing kam es zu einigen Neu- oder 
 Umbenennungen, die ein Spiegel der damaligen Umstände waren.
So tauchte ab dieser Zeit der Name des im 
Volksmund hinter vorgehaltener Hand despektierlich als „GröFaZ“ (Größter Feldherr 
aller Zeiten) abgekürzten böhmischen 
 Gefreiten z. B. als Adolf-Hitler-Allee in 
Solln auf (heute Diefenbachstr.), als (vom 
Schreiber hier abgekürzten) A.-H.-Platz 
in Pasing (heute Avenariuspl.), oder als 
Straßenname für die heutige Vesalius-, 
Eversbusch-, Limes-, Verdi- und Schussenrieder Straße. Auch der Münchner Gauleiter 
(bis 1942) Adolf Wagner wurde immerhin 
fünf Mal bedacht, wogegen der mit seinem 
Klumpfuß den „gesunden Volkskörper“ darstellende Propagandaminister mit gerade 
mal einem Straßennamen (Dr.-Goebbels- 
Str., heute Neideckstr.) eindeutig benachteiligt wurde. Hermann Göring, die – zumindest optische – Witzfigur dieser ganzen 
Kamarilla, brachte es auf vier Straßennamen. Dabei hätte man eigentlich noch zu 
seinen Lebzeiten die Schilder auf „Hermann-Meier-Str.“ umändern müssen, hatte 
er doch noch Anfang der Vierzigerjahre 
großmäulig verkündet: „wenn jemals ein 
feindliches Flugzeug den deutschen 
Luftraum erreicht, will ich ,Meier’ heißen“ . 
Böse (bzw. mutige) Zungen behaupteten 
von Göring, der gerne in üppig mit Orden 
behängten Uniformen herumstolzierte, 
er habe auf der Brustseite einen Zettel 
 angebracht „hinten geht’s weiter“ . 
Neben Rudolf Hess (1x) und Horst Wessel 
(7x) sei noch der vormalige Reichspräsident und Wegbereiter Hitlers, Paul von 
Hindenburg, erwähnt, der es als Spitzenreiter auf zehn Straßennamen in München 
brachte. Dazu zählten u. a. die heutige 
Ubostraße und die Herterichstraße. Gleich 
nach dem „Endsieg“ unserer damaligen 
Kriegsgegner verschwanden die Nazigrößen 
1945 wieder von unseren Straßenschildern; 
Hindenburg bekam noch eine Gnadenfrist 
bis 1947.
Dem Kollegen Oans Oans (Taxi 11) sei auch 
auf diesem Wege nochmals herzlich gedankt, dass er dem Schreiber sein originales (!) „Meyer’s Vollständiges Straßenverzeichnis“ von 1949 leihweise überlassen 
hat, aus dem übrigens noch hervorgeht, 
dass es damals in München rund 4.500 
Straßen und Plätze gegeben hat. Heute 
sind es ca. 6.200.
➔ KAUM NEUES – gibt es leider von der 
Ampel-Front zu berichten. Nach unserem 
großen Titelthema im Frühjahr hatten die 
Kollegen Kroker und Schrotti dem KVR, 
quasi als Vorab-Häppchen, eine kleine Liste 
zukommen lassen von drei Kreuzungen, 
an denen die Ampeln unseres Erachtens 
komplett vom Netz genommen werden sollten, und von 15 Anlagen, die zumindest 
nachts/wochenends abgeschaltet werden 
könnten. Die von uns angeregten Komplettabschaltungen Klenze/Ickstatt und 
Klenze/Buttermelcher wurden unter Hinweis auf nahe gelegene Schulen abgelehnt; 
bei Schiller/Landwehr sei die Polizei 
 dagegen.
Teilweise Abschaltungen (in Auszügen): 
Bei Elisabeth/Teng und Elisabeth/Hiltensperger lautet die Begründung der Ablehnung jeweils: „In Elisabethstraße wird zu 
schnell gefahren“ . Dazu Schrottis Kommentar: vielleicht würde hier generell etwas 
entspannter und langsamer gefahren 
 werden, wenn nicht die nächste Ampel 
(200 Meter weiter) schon wieder mit 
 Rotlicht drohen würde! – Ein „Selbstversuch“ mit dem Privatwagen am Donnerstag, 2.7.2015 gegen 3.00 Uhr bringt 
 dreimal hintereinander das Ergebnis, dass 
man – von der Winzererstr. kommend und 
am Nordbad Richtung Elisabethplatz bei 
„grün“ losfahrend – jeweils E./Teng und 
E./Isabella nacheinander „rot“ bekommt. 
Freilich nur, wenn man sich an die 
50 km/h hält! 
Weiter mit den Kreuzungen Sauerbruch/
Marchionini und Englschalkinger/Arabella 
(da gab es bis zur Inbetriebnahme der 
Trambahnlinie vor wenigen Jahren noch 
gar keine Ampel): jeweils „abgelehnt; für 
Nachtabschaltung ist der Knotenpunkt zu 
groß“ . Wolfrathauser/Herterich: „abgelehnt; 
Wolfratshauser Straße ist zu breit“ . Kommentar: Kapuziner/Pestalozzi bzw. Isartalstr. ist die Ampel seit geschätzten zwei 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
istockphoto
SIE KANN AUCH FÜR DICH SEIN …
DIE SPENDE FÜR DIE TAXISTIFTUNG
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle ⁄ Gerbermühlstraße 9 ⁄ 60594 Frankfurt am Main
Bankverbindung: 
Frankfurter Volksbank eG ⁄ 60318 Frankfurt am Main
Konto-Nr. 373 311, BLZ 501 900 00
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015
UNTERHALTSAMES

Seite 29

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Jahren nachts immer ausgeschaltet, obwohl von den Seitenstraßen kommend die 
Sicht jeweils nach links stark eingeschränkt 
ist. Eine Häufung von Unfällen scheint 
nicht eingetreten zu sein, sonst wäre die 
Lightshow längst wieder auf Dauerbetrieb! 
Warum geht es aber ausgerechnet hier, im 
nächtlich ausgestorbenen Solln nicht? – 
Forstenrieder Allee/Züricher: „abgelehnt; 
für Nachtabschaltung ist der Knotenpunkt 
zu groß bzw. unübersichtlich“ . Kommentar: 
seltsamerweise ist genau diese LZA („Lichtzeichenanlage“, wie die Ampelanlage offiziell heißt) am Donnerstag, 2.7.2015 um 
2.30 Uhr ausgeschaltet, wie übrigens an 
der viel größeren Kreuzung Drygalskiallee/
Züricher auch. Geht also doch! Weiter mit 
Westend/Ridler: „abgelehnt aus Sicherheitsgründen“ . Aha. Worin diese bestehen, 
wurde uns nicht mitgeteilt. 
Aber zum Abschluss dieses Teiles noch eine 
erfreuliche Mitteilung: für die Kreuzungen 
Wendl-Dietrich/Renata, Vesalius/Franz-Nißl 
und Kazmaier/Bergmann wird die Nachtabschaltung beauftragt – wenn, ja, wenn 
die Polizei dem zustimmen sollte. Bei 
 Redaktionsschluss lagen deren Stellungnahmen noch nicht vor. Versprochen: Wir 
bleiben am Ball; unsere erste Liste an das 
KVR war nur ein Magentratzerl zum Einstieg. Und vielleicht können wir unseren 
direkten Ansprechpartner beim KVR auch 
dazu erweichen, die etwas lapidar vorgebrachten „Sicherheitsgründe“ noch ein 
 bisserl genauer zu erläutern. 
➔ EINE MINIMALE – Standplatzverlegung 
hat schon vor Monaten am Ratzingerplatz 
stattgefunden: der Stand wurde um zwei 
Autolängen zurückverlegt, weil damit für 
die Haltestelle der Linienbusse mehr Raum 
geschaffen wurde. Eventuell kommen hier 
auch bald Busse mit Anhänger (23 Meter 
Gespannlänge) zum Einsatz. Da das Telefon 
aber noch an der alten Stelle steht, haben 
viele Kollegen, wie z.B. Schrotti erst kürzlich, das lange oder noch immer nicht registriert. Aber vielleicht wird ja bald alles 
noch ganz anders, da uns nach wie vor die 
Trambahnlinie vom Romanplatz durch die 
Fürstenrieder- und Boschetsrieder Str. bis 
zum Ratzingerplatz droht. Letzterer, der 
seit Jahrzehnten den spröden Charme eines 
aufgegebenen Truppenübungsplatzes der 
Marsianer ausstrahlt, könnte optisch nur 
gewinnen, selbst durch die Verwendung als 
Baustofflager, Kiesgrube oder Müllkippe. 
Erst recht natürlich durch eine neue Trambahn-Endhaltestelle, z. B. mit einem schicken Dach wie am Feilitzschplatz …
Der Schreiber, sonst nicht gerade ein CSUler, hofft bezüglich des noch von Grün-Rot 
geplanten Trambahnwahnsinns mit dem 
dauerhaften Wegfall je einer Fahrspur in 
der Fürstenrieder Straße inständig auf die 
„Schwarzen“, damit dieser Kelch doch noch 
an uns vorübergehe.
➔ EINE KLEINE – aber für uns leider 
höchst ärgerliche Veränderung hat sich dadurch ergeben, dass seit Mai die Durchfahrt 
vom Tal zum Rosental, also am „Viktualienmarkt“-Stand vorbei, in der genannten 
Richtung auch für Taxis verboten ist! Nochmal: verboten! Nur wenige Fiaker haben 
das bisher mitbekommen. Was sich die 
städtischen Verkehrsplaner wohl dabei gedacht haben, uns Taxler vom Isartor kommend in den Dauerstau an der Frauen- und 
Blumenstraße Richtung Sendlinger Tor zu 
zwingen? Dieses Beispiel zeigt einmal 
mehr, welchen Stellenwert das Münchner 
Taxigewerbe als angeblicher Bestandteil 
des ÖPNV (Betriebs-, Beförderungs- und 
 Tarifpflicht) in dieser Stadt „genießt“ – 
 jedenfalls hinter Gemüselastern und 
UPS-Lieferanten! Aber die befördern ja 
auch keine Menschen und haben deshalb 
Vorrang.
➔ EINE GROSSE – Veränderung wird sich 
etwa mit Erscheinen dieses Heftes ergeben, 
wenn der lang ersehnte Tunnel rund um 
den Luise-Kiesselbach-Platz eröffnet wird. 
Und das sogar ein paar Monate vor dem 
 ursprünglich geplanten Termin sowie innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens. 
 Zugegeben, es ist Salz in der Wunde unserer famosen Hauptstädter, und zudem kein 
ganz neuer Witz mehr, aber immer wieder 
schön, wenn man sich vor dem geistigen 
Auge und Ohr den früheren DDR-Chef 
 Walter Ulbricht vorstellt, wie er – in leichter Abwandlung des Originalzitates bezüglich der Berliner Mauer – ausruft „niemond 
höd die Obsischt, änen Flughofn zu arrischtn“. 
Aber zurück zu unserem Tunnel: wir werden 
demnächst ab der letzten Kreuzung TELA/
Chiemgaustraße (im Uhrzeigersinn gesehen) über den Kiesselbachplatz, Petueltunnel usw. unbehindert bis zur dann wieder 
ersten Ampel Innsbrucker Ring/Schlüsselbergstraße fahren können! Und in der Gegenrichtung immerhin vom Nadelöhr Isarring/Iffland ampelfrei wiederum bis 
Giesing. Da gehen lang gehegte Wünsche 
in Erfüllung, was insbesondere auch den 
jahrelang vom Ausweichverkehr in Sendling 
geplagten Anwohnern und Autofahrern zu 
Gute kommt. Damit für heute zum letzten 
Thema, nämlich den …
➔ FAHRSTRECKEN – Gerade für die Tagfahrer unter Ihnen, Kolleginnen und Kollegen, wird aus den zuvor genannten Gründen die Alternative über den „Ring“ 
interessant werden. Aber bedenken Sie bitte: die Tarifordnung schreibt den kürzesten 
Fahrweg vor, womit schlicht die gefahrenen 
Kilometer gemeint sind und nicht etwa der 
schnellste Weg. Ein Kunde, der z. B. vom 
„Motel One“ in der Weissenseestraße nach 
Moosach gefahren werden will, wäre eigentlich (das berühmte Wort) über den Giesinger Berg, Kapuzinerstraße usw. zu befördern. Im nachmittäglichen Berufsverkehr 
wird es zukünftig wahrscheinlich schneller 
und sogar billiger sein, den neuen Kiesselbach-Tunnel zu wählen. Kurzum: fahren Sie 
nicht eigenmächtig den streckenmäßigen 
Umweg über den Ring, sondern reden Sie 
vorher mit dem Fahrgast darüber. Erst wenn 
dieser Ihrer Variante zustimmt, ist die 
 Sache in Ordnung! Die Nachtfahrer betrifft’s wohl seltener. In Zweifelsfällen 
überzeugen Sie den Fahrgast mit der 
 (konfuzianischen?) Weisheit „Der Weg ist 
das Ziel“ . (MS)
Dr. Manfred Hingerle
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Unfallregulierung
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Versicherungsrecht
AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

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Samstag, 01. August
 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, 
Auer Jakobidult
 ➔ 11.00 Uhr, Harras, Bayernmarkt
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Der Gott des Gemetzels
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Heiße Zeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Venezianische Nacht
 ➔ 20.30 Uhr, ZOB, 
Comedy Tour München
 ➔ 21.00 Uhr, Münchner Sommertheater 
im Englischen Garten, Was ihr wollt
 ➔ 23.00 Uhr, Rote Sonne, 
10 Jahre Rote Sonne Festival
Sonntag, 02. August 
 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, 
Auer Jakobidult
 ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, 
Musik zum Sonntagsfrühstück
 ➔ 11.00 Uhr, Harras, Bayernmarkt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Heiße Zeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Spanische Nacht
 ➔ 21.30 Uhr, Galli Theater 
Amalien passage, 
Stefanie Tornow & Titus Waldenfels
Montag, 03. August
 ➔ 18.00 Uhr, Westpark, 
Volleyball im Park
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Blade Night München 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alexander Liegl
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Simone Aughterlony
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Ritchie Necker
Dienstag, 04. August
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
free & easy Festival 2015 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, T-4-U
 ➔ 22.00 Uhr, Milchbar, 
Flying Tuesday – Student Edition
 ➔ 22.00 Uhr, Kennedy’s 
Bar & Restaurant, Ro Clausmann
Mittwoch, 05. August
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 20.00 Uhr, Americanos City, 2in1
 ➔ 20.00 Uhr, Uni Lounge, 
Kizomba – Semba & Bachata
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
The Stadt Elegies
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
free & easy Festival 2015 
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Malon Way
Donnerstag, 06. August
 ➔ 18.00 Uhr, Westpark, 
Volleyball im Park
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
free & easy Festival 2015 
 ➔ 20.00 Uhr, Evergreen Drinks & Disco, 
Alle liebe Discofox
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
Black Angel's
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 20.00 Uhr, Crash, Ladies Night
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
The Stadt Elegies
 ➔ 20.00 Uhr, Americanos City, 
University of Rock – 
Die Rock Studenten Party
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Skampida
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Huntcase
 ➔ 22.00 Uhr, Kennedy’s 
Bar & Restaurant, Paul Daly Band
Freitag, 07.August
 ➔ 20.00 Uhr, Uni Lounge, 
Live Musik mit Tufan Ocak
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
free & easy Festival 2015 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 20.30 Uhr, ZOB, 
Comedy Tour München
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Crossrock
Samstag, 08. August 
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Kluge
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
free & easy Festival 2015 
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 20.30 Uhr, ZOB, 
Comedy Tour München
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
French Connections
 ➔ 22.00 Uhr, Kennedy’s 
Bar & Restaurant, Heavy Mörtl
Sonntag, 09. August 
 ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, 
Musik zum Sonntagsfrühstück
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Menzingers
Montag, 10. August
 ➔ 18.00 Uhr, Westpark, 
Volleyball im Park
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Blade Night München 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Seether
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Eric Berthold
Dienstag, 11. August 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nils Heinrich
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Robert Plant
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Torsten Sträter
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Joe Kienemann Trio
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Paul Wyett & Bernie Bigler
Mittwoch, 12. August
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Uni Lounge, 
Kizomba – Semba & Bachata
 ➔ 20.00 Uhr, Flex München, Mixwoch
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nils Heinrich
Donnerstag, 13. August
 ➔ 18.00 Uhr, Westpark, 
Volleyball im Park
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 20.00 Uhr, Isartal, Die PrimaTonnen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.00 Uhr, Crash, Ladies Night
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Wayne Escoffery Quartet
Freitag, 14. August
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiastadion 
München, IFSC Boulder-Weltcup
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Der Watzmann ruft
 ➔ 20.30 Uhr, ZOB, 
Comedy Tour München
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Wayne Escoffery Quartet
 ➔ 21.30 Uhr, Galli Theater 
Amalienpassage, 
Stefanie Tornow & Maruan Sakas
Samstag, 15. August 
 ➔ 11.30 Uhr, Olympiastadion München, 
IFSC Boulder-Weltcup München
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettenheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, Eterno
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.30 Uhr, ZOB, 
Comedy Tour München
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Paranoized
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, 
Zwei Glorreiche Halunken
 ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, 
Crux Summer Jam
Sonntag, 16. August 
 ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, 
Musik zum Sonntagsfrühstück
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Nathan Gray
Montag, 17. August 
 ➔ 18.00 Uhr, Westpark, 
Volleyball im Park
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Blade Night München 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Mad Caddies & The Prosecution
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Declan Downey
Dienstag, 18. August 
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Foozoo
 ➔ 22.00 Uhr, Kennedy’s Bar & 
Restaurant, Declan Rynne
 ➔ 22.00 Uhr, Milchbar, 
Flying Tuesday – Student Edition
Mittwoch, 19. August
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Uni Lounge, 
Kizomba – Semba & Bachata
 ➔ 20.00 Uhr, Flex München, Mixwoch
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Thy Art is Murder, 
Obey the Brave & Make Them Suffer
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Declan Downey
Donnerstag, 20. August
 ➔ 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Krisiun
 ➔ 20.00 Uhr, Crash, Ladies Night
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER AUGUST 2015
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM AUGUST 2015
 ➔ 01.-31.08. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee
 ➔ 01.-31.08. Mo-So 21.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne
 ➔ 01.-31.08. Do-Mo 20.00 Uhr, Glyptothek, König Ödipus
 ➔ 01.-30.08. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Match
 ➔ 01.-30.08. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Das Haus am See
 ➔ 01.-23.08. Mo-So 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Musik Sommer 2015
 ➔ 01.-16.08. Mo-So 21.00 Uhr, Alter Viehhof, Open Air-Kino im Viehhof
 ➔ 01.-16.08. Mi-So 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Rusalka
 ➔ 01.-08.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara
 ➔ 04.-16.08. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa+So 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Romeo and Juliet
 ➔ 04.-09.08. Di-Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, So 15.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Rocky Horror Show
 ➔ 06.-15.08. Di-Sa 19.30 Uhr, Mohr Villa Freimann, Kinder des Olymp
 ➔ 18.-29.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Der nackte Wahnsinn
 ➔ 18.-29.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Mohr Villa Freimann, Schuld und Schein – 
Ein Geldstück
 ➔ 18.-22.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
 ➔ 20.-29.08. Do-Sa 20.30 Uhr, Wirtshaus im Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
 ➔ 25.-29.08. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Ein brillanter Mord30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2015
SERVICE

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➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Pubrockers
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Café, 
Trio 54Idaho
 ➔ 22.00 Uhr, Kennedy’s 
Bar & Restaurant, Mad But Fine
Freitag, 21. August 
 ➔ 20.30 Uhr, ZOB, Comedy 
Tour München
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Soul Crew
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, 
Manchester Orchestra
Samstag, 22. August 
 ➔ 09.00 Uhr, Kulturhaus Neuperlach, 
Büchermarkt
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Hoffmanns Erzählungen
 ➔ 20.30 Uhr, ZOB, 
Comedy Tour München
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Superfly
 ➔ 22.00 Uhr, Kennedy’s Bar & 
Restaurant, Danah & Rebel Bunch
Sonntag, 23. August 
 ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, 
Musik zum Sonntagsfrühstück
 ➔ 14.00 Uhr, Rotkreuzplatz, 
Bluesfest am Rotkreuzplatz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Slapshot & Darkbuster
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Hannes Beckmann und die 
Münchner Bahnhofskapelle
Montag, 24. August
 ➔ 18.00 Uhr, Westpark, 
Volleyball im Park
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Blade Night München 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Hannes Beckmann und die 
Münchner Bahnhofskapelle
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
May Fraymann
Dienstag, 25. August 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Reiner Kröhnert
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Munich Summer Jazzz Week 
 ➔ 22.00 Uhr, Kennedy’s 
Bar & Restaurant, Owen Garrard
Freitag, 28. August 
 ➔ 14.00 Uhr, Rotkreuzplatz, 
Bluesfest 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 2
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Reiner Kröhnert
 ➔ 20.30 Uhr, ZOB, 
Comedy Tour München
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Nora Reloaded 2015
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Munich Summer Jazzz Week 
 ➔ 22.00 Uhr, Kennedy’s 
Bar & Restaurant, Owen Garrard
Samstag, 29. August
 ➔ 19.00 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Nora Reloaded 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Ehring
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Owen Gerrad
 ➔ 22.00 Uhr, Kennedy’s 
Bar & Restaurant, Mac Fraymann
Mittwoch, 26. August
 ➔ 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben 
Frau, Orgelkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Break Even, 
Lanscapes & Endless Heights
 ➔ 20.00 Uhr, Uni Lounge, 
Kizomba – Semba & Bachata
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Reiner Kröhnert
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Nora Reloaded 2015
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Owen Gerrad
Donnerstag, 27. August
 ➔ 18.00 Uhr, Westpark, 
Volleyball im Park
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Alesana
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Reiner Kröhnert
 ➔ 20.30 Uhr, Theater Blaue Maus, 
Nora Reloaded 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Krist & Münch, 
Magie – Live & hautnah 2
 ➔ 20.30 Uhr, ZOB, Comedy Tour München
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Munich Summer Jazzz Week 
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, 
Rockguards
 ➔ 22.00 Uhr, Kennedy’s 
Bar & Restaurant, The Rocky Racoons
Sonntag, 30. August
 ➔ 10.30 Uhr, Café Luitpold, 
Musik zum Sonntagsfrühstück
 ➔ 19.00 Uhr, Krist & Münch, Magie – 
Live & hautnah 2
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Ehring
Montag, 31. August 
 ➔ 18.00 Uhr, Westpark,Volleyball im Park
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Blade Night München 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Ehring
 ➔ 21.00 Uhr, Kilians Irish Pub, Jabba FM
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Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München
Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367 | Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de ⁄ Internet: www.taxi-muenchen.de
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AUGUST 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
 
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