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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juli 2015

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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TAXI GUIDE MÜNCHEN INDIVIDUELL UND FLEXIBEL DURCH DIE STADT
GRAY-LINE-SIGHTSEEING IM „DOPPELDECKER” DURCH MÜNCHEN TOUREN
MÜNCHEN ER-FAHREN HISTORISCHER STADTKUNDEKURS ALS ZUSATZQUALIFIKATION
➔ STADTRUNDFAHRTEN IN MÜNCHEN
IM FOKUS
DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE JULI 2015
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE

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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), 
Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger
Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ JULI 2015
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 14.07. und 28.07., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 01., 08., 15., 22. und 29.07., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 04., 11., 18. und 25.07., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Montag, 06., 13., 20. und 27.07., jeweils von 20.00–22.00 Uhr
Mittwoch, 08., 15., 22. und 29.07., jeweils von 20.00–22.00 Uhr 
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 13.07., 17.30 Uhr
Samstag, 04.07., 8.30 Uhr
Montag, 27.07., 17.30 Uhr
Samstag, 18.07., 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 16.07., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 15.07., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 4/2015 vom 09. Juni bis 07. Juli 2015 
➔ Kurs 5/2015 vom 22. September bis 20. Oktober 2015
➔ Kurs 6/2015 vom 10. November bis 08. Dezember 2015
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelmotiv: atelier-tacke.de 
Impressum 02
Ausbildungstermine ⁄ Juli 2015 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
Stadt-Info ⁄ Klassik – Open-Air-Konzert auf dem Königsplatz 11
Stadt-Info ⁄ Sportfestival auf dem Königsplatz 11
Stadt-Info ⁄ Kocherlball am Chinesischen Turm 11
➔ Titelthema ⁄ Im Fokus – Stadtrundfahrten in München 12
Historisches München ⁄ München er-fahren 20
Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 24
Stadt-Info ⁄ Neue Polizei-Uniform in Bayern 27
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28
VIP im Taxi ⁄ Jacques Breuer 30
Messe München International ⁄ Juli-Programm 31
Service ⁄ Veranstaltungskalender Juli 2015 32
Stadt-Info ⁄ „Ampel-Pärchen” beim CSD 35
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
atelier-tacke.de
JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Generalversammlung 2015
In diesem Jahr findet die Generalversammlung der Taxi-München eG am 
➔ Mittwoch, den 8. Juli 2015
im großen Saal des Augustiner-Kellers 
statt. Wie gewohnt stehen Parkplätze auf 
dem Zirkus-Krone-Parkplatz in der Nähe zur 
Verfügung. Wichtige Entscheidungen, u.a. 
Änderungen der Satzung der Taxi-München 
eG, stehen an. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der separat versandten 
Einladung. Wir freuen uns auf Ihren 
 Besuch. (FK)
Viktualienmarkt – 
Sperre für Taxis in südliche Richtung
Seit dem 21.5.2015 ist die Einfahrt in 
den Viktualienmarkt aus dem Tal kommend 
in Richtung Oberanger auch für den Taxiverkehr verboten. Wie nachfolgender Antwort zu entnehmen ist, konnten unsere 
 Bemühungen die verantwortlichen Entscheidungsträger nicht umstimmen:
Vielen Dank für Ihre Stellungnahme vom 
28.4.2015 zum Durchfahrtverbot für Taxis 
in südliche Richtung des Viktualienmarktes. 
Bitte erlauben Sie uns hierzu zunächst 
nochmals den Hinweis, dass die Regierung 
von Oberbayern als Rechts- und Fachaufsichtsbehörde bereits mit Schreiben vorn 
03.06.2013 mitgeteilt hat, dass das Verkehrsaufkommen im Fußgängerbereich des 
Viktualienmarkts so hoch Ist, dass diese Situation mit der Norm einer Fußgängerzone 
nicht mehr vereinbar ist. Die Landeshauptstadt München wurde deshalb aufgefordert, 
Abhilfemaßnahmen zu ergreifen.
Intensive Verkehrsbeobachtungen aus Anlass des Schreibens der ROB haben gezeigt, 
dass die Viktualienmarktfahrbahn durch 
 Taxis laufend aus Richtung Tal befahren 
wird. Der Grund für die häufige Frequentierung des Taxiverkehrs liegt darin, dass 
 diese Fahrbeziehung einen Ringschluss 
zwischen Marienplatz, Viktualienmarkt, Rosental, Rindermarkt und wieder Marienplatz 
ermöglicht, insbesondere wenn – wie es 
häufig der Fall ist – der Taxistandplatz am 
Marienplatz (vor Firma Ludwig Beck) vollständig belegt ist. Des Weiteren hat sich 
eine Abkürzung in Nord-Süd-Richtung über 
Hofgraben, Burgstraße, Viktualienmarkt bei 
Taxifahrerinnen und Taxifahrer etabliert.
Durch die Sperrung des Viktualienmarktes 
aus Richtung Tal wird nun eine Regelung 
geschaffen, die eine Einfahrt in den Viktualienmarkt nur noch über das Rosental bzw. 
die Prälat-Zistl-Straße erlaubt. Dadurch ist 
eine deutliche Reduzierung des Verkehrs zu 
erwarten.
Die Sperrung der Einfahrt für Taxis vom 
Tal aus erfolgt als erste Maßnahme um 
den Verkehr in der FGZ Viktualienmarkt zu 
reduzieren. Weitere Maßnahmen zur Verkehrsreduktion werden derzeit geprüft.
Dem in Ihrer Stellungnahme vorgebrachten 
Argument, die Sperrung würde zu längeren 
Fahrstrecken und somit zu einer erhöhten 
Umweltbelastung führen, kann so nicht gefolgt werden. Denn gerade durch die Unterbindung des vorstehend erläuterten „Kreisverkehrs“ kann eine Entlastung der Umwelt 
erreicht werden. Auch ist eine „Ost-West“ 
Querung der Altstadt weiterhin über den 
Altstadtring möglich. Die dabei vereinzelt 
entstehenden Umwegfahrten sind jedoch 
im Hinblick auf die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer auf 
der Viktualienmarktfahrbahn hinzunehmen.
Wir bedauern, dass wir Sie vom Ergebnis 
unserer abschließenden Überprüfungen wegen eines Büroversehens nicht früher informieren konnten. Wie Sie möglicherweise 
bereits selbst festgestellt haben, wurde die 
Beschilderung bereits am Donnerstag, den 
21.5.2015 geändert.
Im Hinblick auf die dargelegte Sachlage 
bitten wir Sie um Verständnis, wenn 
wir Ihren Einwänden nicht entsprechen 
konnten.
Mit freundlichen Grüßen
Kreisverwaltungsreferat – 
Verkehrsmanagement
Abholung von Fahrgästen am 
Schloss Nymphenburg
Die Schloss- und Gartenverwaltung teilt 
mit, dass die Einfahrt in den Schlosspark 
Nymphenburg gemäß Anlagevorschrift verboten ist. Das Befahren der geteerten Straße zum Schlosscafé Palmenhaus ist auch 
AKTUELLE INFORMATIONEN
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015

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Mitteln.“ Rückenwind bekam er auf der 
Frühjahrstagung des BZP am 7.5.2015, auf 
der die Delegierten des Bundesverbandes in 
Bad Homburg ohne Gegenstimme für eine 
Resolution stimmten, die den Betreiber 
von „MyTaxi„ auffordert, die bisher verfolgte Marktstrategie zu überdenken und 
zukünftig auf einen finanziellen Verdrängungswettbewerb zu Lasten der Taxizentralen, wie z.B. durch Rabattaktionen zu verzichten. Den Taxiunternehmern stößt dabei 
auf, dass die teure Eroberungskampagne 
mit Mitteln desjenigen Konzerns finanziert 
wird, der seit Jahrzehnten praktisch Hoflieferant ist und bei einem Taximarktanteil 
von derzeit rund 60 Prozent eine besondere 
Nähe zur Branche pflegt. 
Auf Grund der zuletzt durchgeführten 
 Rabattaktion hat der Deutsche Taxi- und 
Mietwagenverband am 21.05.2015 eine 
einstweilige Verfügung gegen die Betreiber 
von „MyTaxi“ beim Landgericht Hamburg 
erwirkt. „Wir wollen mit diesem Schritt 
zwei Dinge erreichen: Erstens wollen wir 
verhindern, dass weiter in irreführender 
Weise flächendeckend bundesweit mit einem 50prozentigen Rabatt auf Taxifahrten 
geworben wird. Es wird in dieser Werbung 
nicht ausreichend mitgeteilt, dass das Angebot in vielen deutschen Städten überhaupt nicht und in einigen Städten nur 
stark eingeschränkt verfügbar ist“, erklärte 
BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz. „Zum 
Zweiten macht MyTaxi in seiner Werbung 
nicht eindeutig und klar genug deutlich, 
welche Voraussetzungen für den Erhalt dieser rechtlich zweifelhaften Discountpreise 
erfüllt werden müssen.“ Für den Fall der 
Zuwiderhandlung gegen diese bundesweit 
geltenden Versagungen sind pro Verstoß 
bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld angedroht. Auch die mit der einstweiligen Verfügung nicht angegriffene Gewährung eines 
Preisvorteils im Zusammenhang mit dem 
Taxipreis hält der BZP grundsätzlich für 
rechtlich zweifelhaft. „Es gibt eine klare 
Vorgabe im Personenbeförderungsgesetz. 
Danach dürfen die behördlich festgelegten 
Taxitarife weder über- noch unterschritten 
werden“, so Thomas Grätz.
Bereits am 13.05.2015 hat die Taxi-Auto- 
Zentrale Stuttgart e.G. mit kurzem Anlauf 
die erste Hürde genommen und vom Landgericht Stuttgart eine einstweilige Verfügung bekommen, nach der die Rabattaktion 
im Pflichtfahrgebiet der Landeshauptstadt 
Stuttgart durch „MyTaxi“ eindeutig rechtswidrig und daher zu untersagen ist. „Wir 
sind bereit uns jedem Wettbewerber zu 
stellen, jedoch nur unter gleichen und 
für Taxis nicht erlaubt. Weder bei Regen, 
Schnee oder nachts um 3 Uhr bzw. nach 
vorheriger Bestellung. Sofern Gäste des 
Café Palmenhaus abends bzw. nachts abgeholt werden sollen, können Taxis ausnahmsweise auf den Schlossplatz vorfahren. Die Schloss- und Gartenverwaltung 
bittet um Beachtung. (FK)
Rabattaktion für Taxivermittlung
Die Hamburger Firma „Intelligent Apps 
GmbH“ hat seit Dezember 2014 mehrere 
Rabattaktionen durchgeführt, bei dem Kunden bis zu 50 Prozent des Taxifahrpreises 
rückerstattet wurden. „Die Daimler-Tochter 
gaukelt der Bevölkerung vor, Taxifahren 
könne billiger sein. Dabei bleibe der Fahrpreis der gleiche“, so Dieter Schlenker, 
 Geschäftsführender Vorstand der Taxi 
Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen: „Der Rabatt wird lediglich von 
finanzstarken globalen Unternehmen subventioniert. Das ist Verbrauchertäuschung.“ 
Auch BZP-Präsident Michael Müller kritisierte die Vorgehensweise: „Dies ist kein 
normaler Akt von Kundengewinnung über 
qualitative Maßnahmen, sondern eine Verdrängung der Taxizentralen mit finanziellen 
––– Die „Taxi-Deutschland-App” ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
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JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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fairen Wettbewerbsbedingungen. Dies 
war mit der breit angelegten Aktion der 
„MyTaxi“-App jedoch von Anfang an nicht 
gewährleistet. In ohnehin schwierigen Zeiten für das Taxigewerbe sind solche unlauteren Vorgehensweisen nicht tolerabel“, so 
Murat Arslan, Vorstand der Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart. Die Intelligent Apps GmbH 
hat überdies sofort reagiert und bereits 
in der Nacht zum 14.05.2015 die Rabattaktion in Stuttgart eingestellt. Gegen die 
einstweilige Verfügung wurde Widerspruch 
bei Gericht eingelegt. Einem Antrag auf 
Aussetzung der Vollziehung der einstweiligen Verfügung wurde durch das Gericht 
 jedoch nicht entsprochen.
In beiden Fällen wird die mündliche Verhandlung mit Spannung erwartet. Zwischenzeitlich hat „MyTaxi“ die Rückkehr zu 
einer festen Vermittlungsgebühr in Höhe 
von 7 Prozent der Taxifahrtkosten ab 
1. Juli 2015 mitgeteilt. Als Begründung 
wurde die Ablehnung der bislang praktizierten Auftragsvergabe an den Meistbietenden, nicht an den nächsten verfügbaren 
Taxifahrer genannt, was sowohl vom Gewerbe als auch von Kunden kritisiert wurde. 
2014 waren sogar bis zu 30 Prozent Provision angedacht, die nur durch massiven 
 Widerstand gestoppt und auf 15 Prozent 
 limitiert werden konnte. Irgendwie verständlich, da der Mutterkonzern allein im 
letzten Kalenderjahr mehrere Millionen 
Euro für das Taxivermittlungsgeschäft zuschießen musste. (FK)
Quittungsblöcke mit 
 Unternehmer eindruck
Die Mitglieder der Taxi-München eG können 
Quittungsblöcke mit eigener Adresse, Konzessionsnummer, Steuernummer etc. über 
die Genossenschaft zu besonders niedrigen 
Konditionen bestellen. Das Angebot für die 
selbstdurchschreibenden Quittungsblöcke 
lautet wie folgt:
1 Die Mindestbestellmenge liegt bei 
50 Quittungsblöcken. Größere Mengen 
jeweils ein Vielfaches davon.
2 Der Einzelpreis inkl. Eindruck pro 
 Quittungsblock beträgt 0,50 Euro 
zzgl. 19% MwSt., also 29,75 Euro brutto 
für 50 Blöcke. Bei größeren Mengen ab 
400 Stück Preis auf Anfrage.
3 Die Quittungsblöcke sind im Format 
DIN A 6, je 2 x 50 Blatt, Erstblatt 
und Zweitblatt 60 g, weiß mit Werbeaufdruck der Taxi-München eG.
4 Der Firmeneindruck ist 1/farbig schwarz 
auf einer Fläche von 30 x 70 mm, nach 
Ihren Angaben.
5 Die Lieferzeit beträgt etwa 6 Wochen 
ab dem Zeitpunkt der jeweils benötigten 
 Gesamtbestellmenge von 400 Stück 
(Sammelbestellung). 
Bei Interesse wenden Sie sich bitte während der Öffnungszeiten an die Verwaltung 
der Taxi-München eG, Frau Choleva, Sekretariat 1. Stock. Dort nehmen wir gerne Ihre 
Bestellungen entgegen. (RZ)
Zeugensuche
Am 31.12.2014 gegen 9.20 Uhr stürzte 
ein Passant vor dem Taxistandplatz am 
 Perlacher Einkaufs Center (PEP) und zog 
sich einen komplizierten Beinbruch zu. 
Ein Taxifahrer kam dem Verunglückten zur 
Hilfe. Zur Geltendmachung von Ansprüchen 
gegen den Betreiber der Verkehrsfläche 
wird der Taxifahrer dringend als Zeuge 
 gesucht, da die Gegenseite den Unfallhergang anzweifelt. Wenn Sie der betreffende Taxifahrer sind, bzw. diesen kennen, 
wäre der Verletzte für eine Stellungnahme 
dankbar. Bitte kontaktieren Sie in diesem 
Fall seine eingeschaltete Rechtsanwaltskanzlei unter Tel. (089) 85 63 34 80 
mit Angabe des Aktenzeichens 219/15. 
(FK)
Nachruf 
Am 22. Mai 2015 verstarb für alle überraschend Herr Alfred Girl, genannt „Burschi“, 
im 58. Lebensjahr. 
Vor knapp 40 Jahren trat Alfred Girl eine 
Stelle als Funkgeräte-Monteur bei der Firma 
FTM (Funktechnik Metzger) an. Das war die 
Zeit, als der Sprechfunk im Gewerbe Einzug 
hielt und wenig später die Kennung eingeführt wurde. 
Alfred Girl war ein Meister seines Fachs, 
der in den vergangenen vier Jahrzehnten 
viele tausend Taxifunkgeräte ein- und ausbaute und auch reparierte. Nach dem Rückzug des Firmeninhabers Metzger übernahm 
Alfred Girl die Funkwerkstätte. Viele Jahre 
seines Lebens begleitete eine schwere Erkrankung. Aufgrund dieser Erkrankung 
musste sich Alfred Girl im Mai 2015 einer 
komplizierten Operation unterziehen. Trotz 
aller ärztlichen Kunst verstarb er kurz nach 
diesem Eingriff.
Das Taxigewerbe verliert mit Alfred Girl einen Fachmann und einen Freund, der stets 
ein offenes Ohr für die Sorgen der Unternehmen hatte. Unsere Anteilnahme gilt 
seiner Familie und den Angehörigen. Wir 
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015

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werden Herrn Alfred Girl stets ein ehrendes 
Andenken wahren. 
Die Trauerfeier fand am 3. Juni in Tegernsee mit anschließender Urnenbeisetzung 
im Gemeindefriedhof in Rottach-Egern 
statt. (TK)
Taxigolfcup 2015
Vom 4. bis 6. Juni 2015 fand zum 18. Mal 
unser Taxigolfcup statt. Vorjahresgewinner 
Paul Kugler (Taxi 253 u.a.) lud alle Mitspieler ein, um seinen Titel zu verteidigen. 
Rudi Geittner (Taxi 3149) spielte zwei Tage 
grandioses Golf und konnte trotz einer 
Traumrunde von Udo Nickel (Taxi 1373) 
nicht mehr eingeholt werden. Er wurde 
Champion mit zwei Schlägen Vorsprung! 
Der Vorjahressieger Paul Kugler belegte 
den 3. Platz. Den letzten Platz verteidigte 
wie im Jahr zuvor Albert Löffl (Taxi 2312) 
und nahm wieder die Flasche Whisky in 
Empfang. (Udo Nickel)
Neue Straßennamen
➔ Prälat-Höck-Bogen
Priester Michael Höck, geb. 20.09.1903 
in München, gest. 31.05.1995 in Freising, 
 besuchte bis zum Abitur 1924 das 
Dom-Gymnasium in Freising, anschließend 
die dortige philosophisch-theologische 
Hochschule zum Theologiestudium. Er 
wechselte nach Rom und studierte dort 
 sieben Jahre, bis zur Priesterweihe im Jahr 
1930. Zurück in Freising wurde er 1931 
Präfekt im Erzbischöflichen Knabenseminar 
und Religionslehrer. Ab 1934 fungierte er 
als Schriftleiter der Münchner Katholischen 
Kirchenzeitung, die eine dem Nationalsozialismus abgeneigte Position bezog und 
dadurch immer wieder in den Fokus des 
 Regimes geriet. Die Kirchenzeitung wurde 
1940 verboten und Höck der Prozess gemacht. Im Mai 1941 wurde er verhaftet und 
als Sonderhäftling in Dachau interniert. 
Dort blieb er bis zum 05.04.1945. 
Nach 1945 bekleidete er verschiedene Ämter in der Erzdiözese München-Freising, so 
war er 13 Jahre Regens des Priesterseminars und ab 1968 Direktor des dortigen Bildungszentrums. Zeit seines Lebens war es 
ihm ein Anliegen, speziell die Jugend auf 
den menschenverachtenden Ungeist und 
das verbrecherische Regime des Nationalsozialismus hinzuweisen und die Erinnerung 
an das Konzentrationslager Dachau wach 
zu halten.
Straßenverlauf: Hufeisenförmiger Verlauf 
westlich der Pfarrer-Himmler-Straße, von 
„Am Schnepfenweg“ ca. 100 m nach Südwesten, danach im rechten Winkel ca. 75 m 
in nordwestliche Richtung und erneut im 
rechten Winkel ca. 95 m nach Nordosten 
zurück zu „Am Schnepfenweg“ .
➔ Pasinger Promenade
Die Pasinger Promenade ist benannt nach 
dem Stadtteil Pasing, 763 erstmals urkundlich erwähnt als Villa Pasingas, 1905 zur 
Stadt erhoben und 1938 nach München 
eingemeindet.
Straßenverlauf: Fläche zwischen Josef- 
Felder-Straße, Offenbachstraße, Landsberger Straße und Rathausgasse, südlich 
der Pasing Arcaden.
➔ Adolf-Hackenberg-Straße
Adolf Hackenberg, geb. am 17.12.1921 
und gest. am 17.06.2009 in München, 
Pädagoge, von 1971 bis 1985 Lehrer und 
Rektor an der Grundschule am Pfanzeltplatz, Heimatforscher und Brauchtumspfleger; war verantwortlich für die Herausgabe 
und Mitgestaltung zahlreicher Festschriften, des zweibändigen Geschichtswerks 
„790–1990, 1200 Jahre Perlach“ und 
 verschiedener Themenhefte zur Geschichte 
Perlachs, Gründungsmitglied des Festring 
Perlach e.V. Im Jahr 2000 wurde er mit 
der Medaille „München leuchtet“ ausgezeichnet.
Straßenverlauf: Von der Annette-von- 
Aretin-Straße nach Osten bis zur 
Dieter-Hildebrandt-Straße, parallel zur 
Hochäckerstraße.
➔ Anneliese-Fleyenschmidt-Straße
Anneliese Fleyenschmidt, eigentlich Anneliese Arneth, (geborene Schmidt), geb. am 
14.11.1919 in Fley (heute Ortsteil von Hagen), gest. am 23.05.2007 in München; sie 
war eine der ersten Programmsprecherinnen und später Fernsehmoderatorin des 
Bayerischen Rundfunks.
Sonderaktion
 
Sommer 2015
Kfz-Meisterbetrieb
Taxi-Service aller Fabrikate
Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe
EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München
Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr
und vieles mehr • preiswert • schnell • zuverlässig
€ 79,00
Das komplette Paket
 zum Sonderpreis von
(zuzüglich 19% MwSt. €15,01, Gesamtpreis inkl. MwSt. € 94,01)
Das Angebot gilt bis 31. August 2015
für alle MB-Diesel, W211 und W212 inkl. Ölfilter mit 
Original Mercedes-Benz Motorenöl „ 5 W 30 „ (inkl. 
DSB-Eintrag) (MB Freigabe 229.51) 
Fahrzeug Komplettdurchsicht
Fahrzeug Außenwäsche
Fahrzeug Innenreinigung
Ölwechsel
JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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Straßenverlauf: Von der Adolf-Hackenberg-Straße nach Süden zur Hochäckerstraße, westlich und parallel zur Therese-von-Bayern-Straße.
➔ Annette-von-Aretin-Straße
Annette von Aretin, eigentlich Marie Adelhaid Elisabeth Kunigunde Felicitas Klein, 
geb. Freiin von Aretin, geb. am 23.05.1920 
in Bamberg, gest. am 01.03.2006 in München; sie war 1954 die erste Programmsprecherin des Bayerischen Rundfunks. 
Von 1959 bis 1980 leitete sie dessen Besetzungsbüro. Popularität erlangte sie ab 
1962 als Mitglied des Rateteams der langjährigen ARD-Sendung „Was bin ich?“ .
Straßenverlauf: Von der Adolf-Hackenberg-Straße nach Süden, dann nach Osten 
zur Anneliese-Fleyenschmidt-Straße.
➔ Dieter-Hildebrandt-Straße
Dieter Hildebrandt, geb. am 23.05.1927 in 
Bunzlau, gest. am 20.11.2013 in München, 
Kabarettist, Schauspieler, Buchautor; Gründungsmitglied der Münchner Lach- und 
Schießgesellschaft. Er gestaltete zwischen 
1973 und 1979 die Satiresendung „Notizen 
aus der Provinz“, die 1976 mit dem Adolf-
Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. 1980 
folgte die Kabarettsendung „Scheibenwischer“ .
Straßenverlauf: Von der Adolf-Hackenberg-Straße nach Süden zur Hochäckerstraße, östlich und parallel zur Margarethe- 
Selenka-Straße.
➔ Margarethe-Selenka-Straße
Margarethe Selenka, geb. am 07.10.1860 in 
Hamburg, gest. am 16.12.1922 in München, Zoologin, Frauenrechtlerin, Friedensaktivistin; zusammen mit Anita Augspurg 
engagierte sie sich in der Frauenrechtsund Friedensbewegung.
Straßenverlauf: Von der Adolf-Hackenberg- 
Straße nach Süden zur Hochäcker straße, 
westlich und parallel zur Dieter-Hildebrandt- 
Straße.
➔ Sammy-Drechsel-Straße
Sammy Drechsel, eigentlich Karl-Heinz 
Kramke, geb. am 25.04.1925 in Berlin, 
gest. am 19. Januar 1986 in München, 
Journalist, Regisseur, Sportreporter; er 
gründete gemeinsam mit Dieter Hildebrandt die Münchner Lach- und Schießgesellschaft und war deren Leiter und 
 Regisseur. Er führte Regie bei den Satiresendungen „Notizen aus der Provinz“ und 
„Scheibenwischer“ . Berichterstatter zahlreicher sportlicher Großveranstaltungen, 
von 1950 bis zu seinem Tod Sportreporter 
beim Bayerischen Rundfunk.
Straßenverlauf: Von der Dieter-Hildebrandt-Straße nach Osten, dann nach 
 Süden zur Hochäckerstraße.
➔ Therese-von-Bayern-Straße
Therese von Bayern, geb.12.11.1850 in 
München, gest. am 19.08.1925 in Lindau, 
Zoologin, Botanikerin, Reiseschriftstellerin. 
Ihr breitgefächertes Wissen in Natur- und 
Sozialwissenschaften erwarb sie sich im 
Selbststudium, da Mädchen und Frauen zur 
damaligen Zeit weder an Gymnasien noch 
an Universitäten zugelassen waren. Sie war 
sozial und karitativ engagiert und setzte 
sich besonders für die Mädchen- und 
 Frauenbildung ein. 1892 wurde Therese 
von Bayern zum Ehrenmitglied der Geographischen Gesellschaft, sowie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt. 1897 erhielt sie – für Autodidakten 
und eine Frau zu dieser Zeit eine Seltenheit 
– von der Philosophischen Fakultät der 
Universität München die Ehrendoktorwürde. 
Die Qualität der Sammlungen der Zoologischen Staatssammlung und des Museums 
„Fünf Kontinente“ ist entscheidend auf 
Therese von Bayern zurückzuführen.
Straßenverlauf: Von der Adolf-Hackenberg- 
Straße nach Süden zur Hochäckerstraße, 
westlich und parallel zur Margarethe- 
Selenka-Straße. (TK)
Wir trauern um unsere 
langjährigen Kollegen
Anton Bögl
(ehem. Taxi 1539)
Herr Bögl verstarb am 12. Juni 
im Alter von 73 Jahren.
Erich Scholz
(ehem. Taxi 1848, 2352 und 3064)
Herr Scholz verstarb am 11. Mai 
im Alter von 79 Jahren.
Werner Platz
(ehem. Taxi 1201)
Herr Platz verstarb am 26. Mai 
im Alter von 91 Jahren.
Sprechzeiten: 
Mo, Di 8-12 Uhr und 15-18 Uhr 
Mi 8-13 Uhr 
Do 8-12 Uhr und 15-19 Uhr 
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015

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➔ DER LANDESVERBAND
Verkürzte Gewährleistungsfrist im 
Gebrauchtwagenhandel 
➔ AGB-Klausel unwirksam
Kfz-Händler dürfen die Gewährleistungsfrist 
für gebrauchte Pkw vertraglich auf ein Jahr 
beschränken. Der Bundesgerichtshof hat 
jetzt entschieden, dass aber eine häufig 
von Autohändlern dafür verwendete 
 Vertragsregelung unwirksam ist. Nach 
D.A.S.-Angaben beanstandete der BGH, 
dass zwei Vertrags-Klauseln in dem Vertrag 
sich widersprechen, so dass der Verbraucher 
nicht sicher sein kann, wie lange der 
 Händler haftet. 
Kauft eine Privatperson einen Gebrauchtwagen von einem gewerblichen Händler, 
beträgt die Verjährungsfrist für die Gewährleistungsansprüche zwei Jahre. Durch vertragliche Vereinbarungen kann der Händler 
diese Frist auf ein Jahr verringern. Innerhalb dieser Zeit haftet der Verkäufer also 
für Mängel, die bereits beim Kauf vorhanden waren. Innerhalb der ersten sechs 
 Monate der Gewährleistungsfrist gilt per 
Gesetz die Vermutung, dass der jeweilige 
Mangel des Fahrzeugs schon bei der Übergabe vorhanden war. Kann der Händler das 
Gegenteil nicht beweisen, hat der Käufer 
die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche. Nach sechs Monaten liegt die Beweislast beim Käufer. Der Fall: Eine Frau hatte 
bei einem Autohändler einen Gebrauchtwagen gekauft, der wegen Produktionsfehlern 
starke Rostprobleme hatte. Der Händler 
lehnte eine Nachbesserung ab. Die Kundin 
verlangte von ihm nun Schadenersatz in 
Höhe der Reparaturkosten von über 2.000 
Euro. Der Händler weigerte sich unter Hinweis auf den Kaufvertrag, da die Gewährleistungsfrist von einem Jahr abgelaufen 
sei. Das Urteil: Wie die D.A.S. Rechtsschutzversicherung mitteilte, erklärte der 
Bundesgerichtshof die vertragliche Verkürzung der Gewährleistungsfrist auf ein Jahr 
für unwirksam. Der Händler hatte die vom 
Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes 
empfohlenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen Stand 3/2008 verwendet. Diese 
 begrenzen einerseits die Gewährleistung 
für Mängel auf ein Jahr. Andererseits sollte 
diese Regelung jedoch ausdrücklich nicht 
für Schadenersatzansprüche gelten. Dafür 
gab es eine Sonderregelung, die zwar die 
Haftung auf „vertragswesentliche Pflichten“ begrenzte, aber nichts zu den Gewährleistungsfristen sagte. Dem BGH zufolge 
kann ein Kunde aus dieser Regelung nicht 
eindeutig entnehmen, ob denn nun die 
verkürzte Gewährleistungsfrist gilt oder die 
gesetzliche Frist von zwei Jahren. Da die 
Regelung in den Geschäftsbedingungen gegen das gesetzliche Transparenzgebot verstieß, war sie aus Sicht des Gerichtshofes 
unwirksam. Der Kundin stand damit der 
Schadenersatz zu. (Bundesgerichtshof, Urteil vom 29.04.2015, Az. VIII ZR 104/14)
Diese Information wurde vom D.A.S. Presseservice zur Verfügung gestellt. Diese und 
weitere Verbraucherthemen finden Sie unter 
www.ergo.com/verbraucher. Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung 
 finden Sie unter www.das.de/rechtsportal.
(Quelle: D.A.S. Rechtsschutzversicherung)
Toyota stärkt seine Kompetenz durch 
eigenen Taxi-Koordinator
Toyota demonstriert seine Taxi-Kompetenz 
eindrucksvoll mit hochwertig ausgestatteten und umweltverträglichen Prius+ Taxi- 
Editionen. Nun unterstützt ein eigens einberufener Koordinator den Handel nach 
Kräften rund um das Thema Taxi – beispielsweise bei Veranstaltungen im Autohaus oder auf regionalen Veranstaltungen. 
„Zu meinen Aufgaben zählt auch, den 
 Kontakt zu Taxi-Zentralen und Verbänden 
aufzubauen und zu pflegen“, so Volker 
Frank. „Schließlich ist der umweltverträgliche Hybridantrieb erste Wahl für Taxi- 
Fahrten – besonders in der Stadt.“
Nicht zuletzt dank seines überzeugenden 
Preis-/Leistungsverhältnisses hat der Hybridklassiker auch als Siebensitzer bereits 
Einzug in zahlreiche Taxi-Flotten gehalten. 
In Berlin wurde im vergangenen Jahr das 
tausendste Toyota Hybrid-Taxi zugelassen. 
Nicht ohne Grund, denn Hybridfahrzeuge 
sind perfekt für den harten Taxibetrieb 
 geeignet. Neben ihrer außerordentlichen 
Zuverlässigkeit und Qualität überzeugen 
sie dank der Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor mit geringen 
 Wartungskosten und niedrigem Verbrauch. 
Im städtischen Stop-and-Go-Verkehr spielt 
die Hybridtechnik ihre Vorzüge voll aus: 
Gegenüber Dieselfahrzeugen sind sie deutlich leiser und reduzieren den CO
2-Ausstoß 
um bis zu 50 Prozent. Seine Zuverlässigkeit 
hat ein Toyota Prius Taxi in Wien besonders 
eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Das 
Fahrzeug des Wiener Unternehmens Ökotaxi 
legte eine Million Kilometer im Dauerbetrieb ohne Fehl und Tadel zurück. 
Wussten Sie schon, dass Toyota und Lexus 
bis heute mehr fast acht Millionen Fahrzeuge mit Vollhybridantrieb verkauft haben? 
Seit der Vorstellung des Toyota Prius im 
Jahr 1997 hat sich die alternative Antriebstechnologie zu einer einzigartigen 
 Erfolgsgeschichte entwickelt. Damit steht 
der Hybridantrieb beispielhaft für das 
schon in der ersten Toyota Earth Charta 
von 1992 niedergeschriebene Bekenntnis, 
Ökologie und Ökonomie auf möglichst 
 harmonische Weise miteinander zu verbinden. Denn: Was gut für die Umwelt ist, 
ist auch gut für das Unternehmen.
(Quelle: www.toyota-media.de)
AKTUELLE INFORMATIONEN
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
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Klassik am Odeonsplatz
Seit dem Jahr 2000 verwandelt sich der Odeonsplatz in München für wenige Tage zum 
schönsten Open-Air-Konzertsaal. Umsäumt von Residenz, Feldherrnhalle und Theatinerkirche findet heuer am 11. und 12.7.2015 die Veranstaltung zum 15. Mal statt, die damals 
als Millenniumskonzert zur deutsch-französischen Aussöhnung Premiere feierte. Rund 
16.000 Zuschauer können im Juli die Auftritte des Symphonieorchesters des Bayerischen 
Rundfunks und der Münchner Philharmoniker – zwei Top-Orchester der Stadt – und ihrer 
Chef- oder Gastdirigenten sowie hochkarätiger Solisten erleben. Mit einem spanisch 
 gefärbten Programm zählt das sommerliche Klassikfestival auch in diesem Jahr wieder zu 
den herausragenden Kulturereignissen in der Landeshauptstadt.
Entdecke Deinen Sport
Am 5.7.2015 findet auf dem Königsplatz unter dem Motto „Sei dabei und entdecke Deinen 
Sport“ das 6. Münchner Sportfestival statt. Ganz im Zeichen der körperlichen Betätigung 
haben über 80 Vereine und Verbände die Möglichkeit Ihre Sportart einem breiten Publikum vorzustellen. Mehr als 70 verschiedene Sportarten, wie Parkour, Freerunning und 
 Tricking, Freestyle Akrobatik und der neue Trendsport „Wall-Trampoline“, können auf einer 
600-Quadratmeter großen Aktionsfläche kostenfrei getestet und ausprobiert werden. 
 Sogar der Eintritt ist frei. Für alle Zuschauerinnen und Zuschauer finden verschiedene 
Shows in der M-net Parkour Area statt. Um 16 Uhr wird es dann richtig spannend, wenn 
das Showfinale der internationalen Profis auf dem Programm steht. Ein Besuch lohnt sich 
also nicht nur für Sportbegeisterte.
Tanzen und Feiern um 6 Uhr morgens
Um 1880 hatten Hausangestellte nicht viel Freizeit. 
 Köchinnen (Kocherl) und Dienstleute verabredeten sich 
früh morgens im Englischen Garten zum Tanzen und 
 feiern, vor Beginn der täglichen Arbeit. 1904 wurde 
die Veranstaltung wegen „Mangel an Sittlichkeit“ verboten und erst im Jahr 1989, anlässlich der 
200-Jahr-Feier des Englischen Gartens, wiederentdeckt.
Am 19.7.2015 steigt ab 6 Uhr morgens das Mittanzvergnügen am Chinesischen Turm. Bis etwa 10 Uhr heizen 
die Tanzgeigern aus Wien und die Fränkischen Straßenmusikanten die Stimmung an. Der Eintritt ist frei. Der 
Verzehr von mitgebrachten Speisen im Biergarten ist 
möglich. Getränke sind aber ausschließlich über die 
Gastronomie zu erwerben.
Erfahrungsgemäß nutzen viele der rund 10.000 Frühaufsteher das Taxi. 
Bei schlechter Witterung findet der Kocherlball am 26. Juli statt. Auskunft erhalten 
Sie unter www.chinaturm.de oder telefonisch unter (089) 38 38 73 27
STADT-INFO
➔ OPEN-AIR-KONZERTSAAL
➔ SPORTFESTIVAL AUF DEM KÖNIGSPLATZ
➔ KOCHERLBALL AM CHINESISCHEN TURM
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Eigentlich bin ich nicht auf den Mund gefallen. Mir fällt zu vielen Gebäuden oder 
Stadtteilen etwas ein, Geschichte hat mich 
seit meiner Schulzeit immer interessiert. 
Trotzdem stehe ich in einer solchen Situation erst einmal auf dem Schlauch. Wie soll 
ich die vielen Einzelobjekte und -geschichten zu einem sinnvollen Ganzen verbinden?
Natürlich könnte ich bei der Zentrale die 
Hotline der Taxi Guides erfragen und den 
Gästen geben. Oder auf die vielen Stadtrundfahrten und Führungen verweisen. Für 
die Fahrgäste wäre das aber eine zu große 
Aktion, sie wollen in diesem Moment gar 
keine komplette Stadtrundfahrt. Eigentlich 
wollen sie nur ein paar weitere Geschichten 
hören. Und warum soll ich es nicht selbst 
probieren und damit den Wunsch der Fahrgäste mit meinem Wunsch nach Umsatz in 
Einklang bringen?
Jetzt wäre es hilfreich, auf ein paar Versatzstücke für kleine Rundfahrten zurückgreifen zu können. Für die nächste derartige Situation wäre eine Möglichkeit, die 
Artikel des Kollegen Benedikt Weyerer aus 
vergangenen Taxikurier-Heften zusammen 
zu suchen und daraus etwas zu machen. 
Ich erinnere mich jedoch, dass in den 
 Bilanz-Vorstellungen auf den Generalversammlungen der Taxi München e.G. regelmäßig über Erträge aus der Beteiligung an 
den „Münchner Stadtrundfahrten“ berichtet 
wird. Warum also nicht einmal nachschauen, wie die Profis dieses Thema angehen? 
Ich melde mich für eine sogenannte Hop-
On Hop-Off-Tour der Gray Line Sightseeing 
an (ohne Neudeutsch, also Englisch kommt 
man auch hier nicht mehr aus). Ich kenne 
solche Touren bereits aus London und Hamburg. Der Vorteil dabei ist, dass man an 
vielen Haltepunkten unterwegs aussteigen 
kann, um etwas Interessantes genauer zu 
betrachten. In regelmäßigem Takt kommen 
immer wieder die bei schönem Wetter oben 
offenen Doppeldeckerbusse vorbei, so 
dass man wieder zusteigen und die Tour 
fortsetzen kann.
Eine Stadtrundfahrt mit 
Gray Line Sightseeing
Die Fahrt beginnt am Bahnhofsplatz an der 
Haltestelle vor dem Kaufhaus Karstadt. Wir 
biegen rechts ab in die Elisenstraße. Unsere Führerin Jaqueline macht uns auf den 
 alten Botanischen Garten aufmerksam mit 
dem Neptunbrunnen. Gegenüber der Justizpalast ist der Ort, an dem 1943 die Prozesse gegen die Mitglieder der Weißen Rose 
stattfanden, die anschließend wegen Flugblattaktionen gegen das 3. Reich hingerichtet wurden. Am Lenbachplatz ist nicht 
nur das Künstlerhaus am Lenbachplatz zu 
sehen, sondern auch der Wittelsbacher 
Brunnen. Er zeigt zwei Darstellungen der 
Kräfte des Wassers, links die zerstörerische, 
rechts die fruchtbare Kraft. Der nun folgende Maximiliansplatz entstand als Parkanlage auf dem Gelände, das der im 18. Jahrhundert abgetragenen Stadtbefestigung 
aus dem 14. Jahrhundert vorgelagert und 
damit als freie Schussfläche nicht bebaut 
war. In diesem Park sind zwei Statuen zu 
finden. Die eine zeigt den ersten Professor 
für Hygiene in München, Max von Pettenkofer, die andere den Chemiker Justus von 
Liebig.
Der Karolinenplatz ist benannt nach Karoline von Baden, die als zweite Frau des 
Kurfürsten Max-Joseph den Protestantismus 
in das bis dahin rein katholische Bayern 
brachte. Der Obelisk erinnert an die im 
Russlandfeldzug mit Napoleon gefallenen 
bayerischen Soldaten und besteht aus 
Bronze. Sie stammt von den Geschützen 
versenkter türkischer Kriegsschiffe in einer 
Seeschlacht um die Unabhängigkeit Griechenlands. Auf dem Weg zum Königsplatz 
sehen wir rechts in der Arcisstraße den 
Wer hat als Taxifahrer nicht schon einmal folgende Situation erlebt: Wir fahren durch die Innenstadt, vielleicht über den 
 Viktu alienmarkt und einer der Fahrgäste fragt, was das sei. Wir erklären, was da vor oder neben uns liegt, erzählen vielleicht eine 
kleine Geschichte aus der Münchner Vergangenheit. Auf einmal kommt die Bitte: „Könnten Sie uns nicht ein bisschen was von 
München zeigen, wir haben noch etwas Zeit, das würde uns sehr interessieren.“
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
TITELTHEMA
atelier-tacke.de
TITELTHEMA
IM FOKUS
➔ STADTRUNDFAHRTEN IN MÜNCHEN

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ehemaligen Führerbau, in dem heute die 
Hochschule für Musik untergebracht ist. 
Der Königsplatz war im 3. Reich komplett 
mit Steinplatten belegt und diente der Abhaltung von Paraden und Kundgebungen. 
Nach dem 2. Weltkrieg wurde er lange als 
Parkplatz genutzt. Erst in den späten 
1980er Jahren wurde der heutige originale 
Zustand wieder hergestellt. In der Mitte 
befinden sich die Propyläen mit den dorischen Säulen (erinnern an das griechische 
Abenteuer mit dem bayerischen Königssohn Otto), rechts die Glyptothek (zeigt 
antike Skulpturen), links finden wir die 
staatliche Antikensammlung.
Wir biegen rechts in die Luisenstraße ab. 
An der gegenüberliegenden Ecke steht das 
Lenbachhaus, eine städtische Kunstgalerie, 
die unter anderem die weltweit größte 
Sammlung der Künstlergruppe Der blaue 
Reiter zeigt. Wieder rechts in die Gabelsbergerstraße (benannt nach dem Erfinder 
der deutschen Kurzschrift) abgebogen, fahren wir am staatlichen Museum ägyptischer 
Kunst (Untergeschoss) und der Hochschule 
für Film und Fernsehen (ebenerdig) vorbei. 
Beim Überqueren der Ludwigstraße sehen 
wir rechts den Odeonsplatz mit der Feldherrnhalle und der Theatinerkirche (die 
größte Barockkirche nördlich der Alpen), 
nach links erhaschen wir einen Blick auf 
das Siegestor, das die unter Ludwig I. geschaffene Prachtstraße, die Ludwigstraße, 
abschließt.
In der Von-der-Tann-Straße fahren wir am 
Prinz-Carl-Palais (von Ludwig I. seinem 
Bruder, Prinz Carl, geschenkt, heute für 
 Repräsentationszwecke des bayerischen 
 Ministerpräsidenten genutzt) vorbei, sehen 
rechts die bayerische Staatskanzlei mit der 
Kuppel des ehemaligen Armeemuseums und 
fahren die Prinzregentenstraße stadtauswärts. Linker Hand ist das Haus der Kunst 
zu sehen. 1937 wurde es von den Nationalsozialisten als Haus der deutschen Kunst 
eröffnet. Heute zeigt es bedeutende 
 Wanderausstellungen. Gleich anschließend 
sehen wir auf der linken Seite eine Menschenansammlung, die auf der Eisbachbrücke den Surfern auf der stehenden Welle 
zusieht. Kurz darauf ist ein Eingang zum 
Englischen Garten zu sehen, eine der größten innerstädtischen Parkanlagen weltweit.
Vor uns wird der Friedensengel immer größer. Er wurde zum 25-jährigen Jubiläum 
des deutsch-französischen Friedens nach 
dem Krieg von 1870/71 aufgestellt und ist 
einer Statue der griechischen Siegesgöttin 
Nike nachempfunden (ein Schelm, wer darin eine Anspielung auf den Ausgang dieses 
Krieges sieht). Über die Maria-Theresia- 
Straße gelangen wir zum Maximilianeum. 
Wir erfahren, dass es eigentlich eine Stiftung für hochbegabte Studenten ist und 
dass der Bayerische Landtag dort nur zur 
Miete residiert. Unterhalb von der Maximiliansbrücke aus sehen wir noch einmal 
nach rückwärts auf die Prunkfassade. Vorbei am Gebäude der Regierung von Oberbayern (rechts mit originaler Terrakottafassade, dahinter nach Kriegsschaden neu 
errichtet) und dem Museum Fünf Kontinente (Völkerkundemuseum) überqueren wir 
den Altstadtring und befinden uns in der 
teuersten Einkaufsstraße Münchens, der 
Maximilianstraße. 
Auf dem Max-Joseph-Platz mit Nationaltheater, Bayerischer Staatsoper und (dahinter versteckt) Cuvillies-Theater sehen 
wir die Statue des bayerischen Königs 
Max-Joseph, die Hand wie zum Segen mit 
vier gestreckten Fingern erhoben. Wir 
 hören, es gebe auch die Version, der König 
bestelle beim gegenüberliegenden Spatenhaus einfach nur vier Maß Bier. Wir fahren 
zurück zum Thomas-Wimmer-Ring. An der 
Einmündung Am Kosttor erhaschen wir 
 einen kurzen Blick auf das Platzl mit dem 
Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
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Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
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JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
 
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Hofbräuhaus. Beim Isartor, dem einzigen 
noch fast vollständig erhaltenen Stadttor, 
beherbergt der originale Hauptturm heute 
das Karl-Valentin-Musäum (die Schreibweise ist Absicht), von außen erkennt man 
eine spiegelbildlich, also verkehrt herum 
laufende Uhr.
Durch das Tal, als Teil der mittelalterlichen 
Salzstraße die älteste Hauptverkehrsstraße 
Münchens, fahren wir auf das Alte Rathaus 
mit der Statue Heinrichs des Löwen, des 
Münchner Stadtgründers, zu. Links Höhe 
Tal-Taxistand sehen wir das Portal der Heilig-Geist-Kirche. Wir biegen nach links ab 
zur Durchfahrt über den Viktualienmarkt 
(ein altes Wort für Lebensmittelmarkt) und 
erblicken kurz den Marienplatz mit dem 
Neuen Rathaus. Kurz darauf sehen wir 
rechts die älteste Münchner Pfarrkirche 
St. Peter, auch genannt der Alte Peter. Gut 
erkennbar ist sie an den insgesamt acht 
Turmuhren. Sie inspirierten den Volkssänger und Komiker Karl Valentin zu der spöttischen Aussage, so könnten „acht Leute 
gleichzeitig auf die Uhr schauen“ .
Am Oberanger, der den südlichen Verlauf 
der ehemaligen Stadtmauer markiert, fahren wir am Stadtmuseum (ehemaliges Zeughaus, also Waffenlager der Stadt München) 
und am jüdischen Zentrum mit der 2006 
eingeweihten Synagoge vorbei zum Sendlinger-Tor-Platz mit einem weiteren Stadttor. Die Sonnenstraße wurde nach dem 
 Abriss der hier ebenfalls verlaufenden 
Stadtmauer ursprünglich als Allee ausgebaut. Auf der linken Seite sehen wir 
ein rotes Backsteingebäude, heute die 
Event-Location Isarpost. Vorher war hier 
das Postscheckamt untergebracht. Erbaut 
wurde dieses Gebäude allerdings Mitte des 
19. Jahrhunderts als Geburtsklinik für ledige Mütter. Der Stachus (eigentlich Karlsplatz) ist ein Beispiel für die Aufmüpfigkeit 
der Münchner Bürger. Ende des 18. Jahrhunderts als repräsentativer Ort vor dem 
Karlstor geschaffen, sollte der Platz nach 
dem aus der Pfalz stammenden Kurfürsten 
Karl-Theodor benannt werden. Dieser war 
jedoch im Volk äußerst unbeliebt. Deshalb 
verwendete dieses als Bezeichnung den Namen einer Gaststätte, die auf dem Gelände 
des heutigen Kaufhofs lag und Stachuswirt 
genannt wurde, nach dem Namen seines 
Besitzers Eustachius Föderl. Diese Gehorsamsverweigerung hat sich bis heute in der 
Doppelbezeichnung „Karlsplatz / Stachus“ 
erhalten.
Über die Bayerstraße fahren wir zurück zum 
Ausgangspunkt am Bahnhofsplatz. Wir erfahren noch, dass das Bahnhofsgebäude im 
2. Weltkrieg vollständig zerstört wurde und 
in den 1950er Jahren im damals üblichen 
Baustil aufgebaut wurde. Diese komplette 
Tour ist sicherlich etwas zu umfangreich für 
die eingangs erwähnte Situation. Trotzdem 
zeigt sie, wie mit intelligenter Streckenführung viele Sehenswürdigkeiten erreicht 
werden und wie zu jedem Bauwerk auch 
ohne Jahreszahlen und nähere Details 
 Geschichten erzählt werden können. Diese 
Route lässt sich ohne Probleme auch in 
Teile zerlegen. Mit dem Taxi können wir oft 
auch „näher ran“ und zum Beispiel Am 
Kosttor hineinfahren, so dass man einen 
besseren Eindruck vom Platzl bekommen 
kann.
Denkbar sind auch Fahrten zum Schloss 
Nymphenburg, zum Olympiastadion und zur 
Allianzarena. Hier ist jeder Taxifahrer eingeladen, sich etwas Wissen anzulesen. Die 
Fahrgäste, die als Touristen extra nach 
München gekommen sind, werden erfreut 
sein, einen Taxifahrer zu finden, der in 
München nicht nur eine Adresse findet, 
sondern auch etwas über „seine“ Stadt 
 erzählen kann. (KGF)
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
TITELTHEMA

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Grand Circle
Die große Zahl von Haltepunkten macht 
den „Grand Circle“ zu einem unvergesslichen München-Erlebnis. 
Die Tour im blauen Cabrio-Doppeldecker 
führt zu Sehenswürdigkeiten wie den Pinakotheken, dem weltberühmten Hofbräuhaus, dem Nationaltheater mit der königlichen Residenz, dem Marienplatz und dem 
Viktualienmarkt mit seinen bunten Marktständen. Weiter geht es zum Schloss 
Nymphenburg, die ehemalige Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten und Könige mit dem weitläufig angelegten Schlosspark. Als Teil des modernen Münchens 
präsentieren sich die BMW Welt & Museum 
und das Olympiagelände mit vielen Attraktionen. Vom 290m hohen Olympiaturm aus 
hat man einen wunderbaren Blick über die 
bayerische Hauptstadt. Im weiteren Verlauf 
fahren die Busse durch das ehemalige 
Künstlerviertel Schwabing, wo die Leopoldstraße zu einem Bummel einlädt.
Express Circle
Der „Express Circle” ist ideal für Besucher mit einem knappen Zeitplan. Die 
kompakte Hop-On-Hop-Off-Tour steuert 
die Sightseeing-Highlights der Stadt an. 
Der offene Doppeldecker-Bus bringt die 
Tourteilnehmer zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie den Pinakotheken, 
dem weltberühmten Hofbräuhaus, dem 
 Nationaltheater, der Residenz, dem Marienplatz und dem Viktualienmarkt.
Die Hop-On-Hop-Off-Touren 
im Überblick:
➔ Grand Circle-Tor: 2,5 Stunden, mit 
 Zwischenstopps entsprechend länger
➔ Express Circle-Tour: 1 Stunde, mit 
 Zwischenstopps entsprechend länger
➔ Guide im Bus, der auf Deutsch und 
 Englisch über die Sehenswürdigkeiten 
informiert
➔ Zusätzliches Audiosystem an Bord 
für weitere Sprachen 
(It, Es, Ch, Jp, Ru, Pt, Fr)
➔ Abfahrt an den Haltepunkten „1 bis 5” 
 täglich alle 20 Minuten, an den Haltepunkten „6 bis 8” alle 60 Minuten
➔ Winterfahrplan vom 1.11. – 31.3.
Weitere Stadtrundfahrten
➔ FC Bayern Fußball-Tour (Tour 05)
Sie sehen die wichtigsten Attraktionen 
Münchens und besichtigen anschließend 
das modernste Stadion Europas, die Allianz 
Arena – Spielstätte der Fußballweltmeisterschaft 2006. Auch Besuch des FC Bayern 
Trainingsgeländes.
➔ München bei Nacht (Tour 06)
Die Abendrundfahrt führt durch das beleuchtete München. Im berühmten Hofbräuhaus erleben Sie einen bayerischen 
Abend mit Musik und Abendessen. Vom 
Olympiaturm genießen Sie das Lichtermeer 
der Stadt. Zum Ausklang des Abends 
ein Drink im „Nightclub” mit Livemusik. 
 Leistungen: Abendessen mit einem 
 Getränk, Turmauffahrt und ein Getränk im 
„Nightclub” .
➔ München und sein Bier (Tour 07)
München ist die Stadt des Bieres, der 
 Brauereien, der Biergärten und Bierfeste. 
Die hohe Kunst des Bierbrauens hat hier 
eine lange Tradition. Besuchen Sie mit uns 
eine Münchner Brauerei. Erfahrene Braumeister erzählen Ihnen Wissenswertes über 
das nach dem Reinheitsgebot gebraute 
Bier. Stärken Sie sich nach der Führung mit 
einem kleinen Imbiss und Bierprobe.
Fahrkarten und Informationen
➔ Am Bahnhofplatz vor Karstadt 
oder im Hotel
➔ Im Internet: www.grayline.de
➔ Per E-Mail: info@grayline.de
➔ Telefonisch unter: 0700-28 78 68 77
Gray Line SIGHTseeing München: Perfekt organisiert und trotzdem absolut individuell – mit den beiden Hop-On-Hop-Off-Bustouren 
von Gray Line SIGHTseeing können München-Besucher die Stadt im eigenen Tempo und auf eigene Faust erkunden, ohne auf den 
 Service einer Stadtführung verzichten zu müssen. Es ist den Teilnehmern überlassen, ob sie die komplette Stadtrundfahrt mitmachen 
oder an einer der Sehenswürdigkeiten aussteigen. Sie können dort je nach Gusto verweilen und setzen dann die Fahrt einfach mit 
 einem der nachfolgenden Busse fort. Das Ticket gilt den ganzen Tag lang. Zur Wahl stehen der „Grand Circle“ und der „Express Circle“ .
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
TITELTHEMA
➔ IM „DOPPELDECKER” DURCH MÜNCHEN TOUREN
atelier-tacke.de

Seite 17

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Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1

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Der TAXIKURIER im Gespräch mit dem 
 Vorsitzenden des Taxi Guide München e.V., 
Stephan Gehr.
TAXIKURIER: Seit 1999 gibt es in München 
die Einrichtung Taxi Guide. Wie ist dieses 
Angebot entstanden?
Stephan Gehr: Ins Leben gerufen wurde es 
durch das damalige Tourismusamt (heute 
München Tourismus). In erster Linie sollte 
das Bedürfnis von Geschäftsleuten nach 
kurzfristig anberaumten Stadtführungen 
 abgedeckt werden. Diese waren zwar oft in 
München, hatten aber nie oder nur sehr 
spontan Zeit, die Stadt etwas genauer kennenzulernen. Die Zeit bis zum Abflug sollte 
sinnvoll genutzt werden. Es herrschte ebenso eine steigende Nachfrage nach sogenannten „privaten Touren“ . Zeitlich flexibel 
sollte Einzelgästen und kleinen Gruppen 
von bis zu 8 Personen Führungen durch geschulte Gästeführer mit geeigneten Fahrzeugen angeboten werden.
TAXIKURIER: Welchen Grund gab es, 
für diese Dienstleistung Taxifahrer zu 
 beauftragen?
Stephan Gehr: Im Taxigewerbe stehen für 
die geschäftsmäßige Personenbeförderung 
geeignete und lizenzierte Fahrzeuge kurzfristig zur Verfügung. Der Taxifahrer erfüllt 
durch den Besitz des Führerscheins zur 
Fahrgastbeförderung für dieses Geschäftsfeld eine Grundvoraussetzung. Aufgrund der 
unterschiedlichsten Herkunft des Personals 
stehen auch entsprechend vielfältige 
Sprachkenntnisse zur Verfügung. Es musste 
allerdings die Frage der Schulung und Lizenzierung als Gästeführer gelöst werden.
TAXIKURIER: Wie erfolgte diese Schulung 
und Lizenzierung?
Stephan Gehr: Für das nötige Fachwissen 
absolvierten die Bewerber einen vom Tourismusamt durchgeführten Kurs mit professionellen Ausbildern und auch eine Prüfung 
– in jeder von den Taxlern gewünschten 
Sprache. Zwischenzeitlich wurden insgesamt 
drei Kurse abgehalten.
TAXIKURIER: Wie lange dauert so ein Kurs 
und mit welchem Zeitaufwand muss man 
rechnen?
Stephan Gehr: Diese Ausbildung dauert 
knapp 2 Monate, pro Woche 3 Vormittage, 
jeweils ungefähr von 10 Uhr bis 13 Uhr, 
 davon oftmals ein Samstag.
TAXIKURIER: Ist diese Ausbildung der 
 Ausbildung zum „normalen“ Gästeführer 
vergleichbar?
Stephan Gehr: Nein, als Taxi Guide erhält 
man eine Art Gästeführer-Light-Version. 
Das bedeutet, man ist fähig, Sehenswürdigkeiten von außen oder im Vorbeifahren 
zu erklären und auch die geschichtlichen 
Zusammenhänge zu erläutern.
TAXIKURIER: Das Wissen eines Taxi Guide 
ist nach dieser Ausbildung also eher „allgemein-münchnerisch“ . Ein Taxi Guide kann 
demnach keine kunsthistorische Führung in 
einer Pinakothek anbieten?
Stephan Gehr: Um das jeweilige Innenleben der Sehenswürdigkeiten erklären zu 
können, braucht man dann schon den 
 vollwertigen Gästeführerkurs bei München 
Tourismus.
TAXIKURIER: Wurde das Angebot von den anvisierten Kunden wie geplant angenommen?
Stephan Gehr: Die Kundschaft setzt sich 
mittlerweile vielfältig zusammen: Privattouristen, Gäste von hier ansässigen Firmen 
oder Kunden von Reiseagenturen. Sie haben 
alle eines gemeinsam: Sie verfügen über 
eine beträchtliche Allgemeinbildung und 
wissen sehr genau, was sie wollen. Da hier 
ein sehr hoher Anspruch zum Tragen kommt 
und entsprechende Qualität vom Taxi Guide 
erwartet wird, sind unsere Preise auch etwas höher als bei einer normalen Taxifahrt 
angesetzt.
TAXIKURIER: Wird die vom Taxi angebotene 
Flexibilität ausgenutzt oder werden eher 
Standardtouren nachgefragt?
Stephan Gehr: Viele Gäste wollen Zeit und 
Dauer der Führung sowie Abhol- und Zielort 
selbst bestimmen. Ein weiterer Vorteil der 
Nutzung des flexiblen Taxis ist, dass auch 
Seit 1999 wird vom Münchner Taxigewerbe der Service „Taxi Guide“ angeboten. Das englische Wort Guide (gesprochen „gaid“) 
 bezeichnet einen Gästeführer, ein Taxi Guide ist also ein Gästeführer im Taxi. Die beteiligten Fahrer, allesamt von der Stadt München 
ausgebildete und lizenzierte Gästeführer, sind unter anderem im Verein „Taxi Guide München e.V.“ organisiert. Dieser tritt als Vermittler 
zwischen Kunden und Fahrern (Guides) auf. Eine eigene Web-Site (www.taxi-guide-muenchen.de) und eine Telefon-Hotline für kurzfristige Buchungen (0175-481 28 48) runden das Angebot ab.
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
➔ TAXI GUIDE MÜNCHEN
TITELTHEMA
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Orte wie Schloss Nymphenburg, BMW-Welt 
oder auch Schloss Schleissheim in einem 
sinnvollen Zeitrahmen abgefahren werden 
können. An dieser Stelle darf ich auch betonen, dass immer mehr Ganztagestouren 
beispielsweise nach Neuschwanstein gewünscht werden.
TAXIKURIER: Viele Taxi Guides haben sich 
im Verein Taxi Guide München e.V. zusammengeschlossen. Ging es dabei eher um eine 
Bereicherung der deutschen Vereinskultur 
oder hatte das praktische Gründe?
Stephan Gehr: Da München Tourismus auch 
als Verteiler von Aufträgen auftritt, wurde 
zeitnah die Institution Taxi Guide München 
e.V. gegründet. Der Vorteil ergibt sich daraus, dass im Verein ein einziger Ansprechpartner für die Auftragsannahme existiert 
und nicht alle Taxi Guides von München 
Tourismus einzeln angerufen werden müssen. Die Zusammenarbeit mit München Tourismus klappt vorbildlich und wir freuen 
uns, einen derart starken Partner an unserer 
Seite zu haben.
Es wurde auch eine Homepage (www.taxiguide-muenchen.de) eingerichtet, um für 
weitere Auftraggeber auffindbar zu sein. 
Ebenso gibt es eine eigene Hotline-Telefonnummer, wenn es mal schnell gehen soll.
TAXIKURIER: Wie hat sich dieses Geschäftsfeld entwickelt?
Stephan Gehr: Inzwischen ist die Disposition des Vereins sehr gut ausgelastet. Derzeit 
besteht der Verein aus 19 aktiven Mitgliedern. Taxi Guide München braucht aufgrund 
des immer weiter steigenden Auftragsvolumens dringend neue Mitstreiter, idealerweise auch mit Kenntnissen in den Sprachen 
Spanisch, Italienisch oder Russisch. Ein 
 repräsentatives Auftreten und ein sehr gepflegtes Fahrzeug werden dabei als selbstverständlich vorausgesetzt.
TAXIKURIER: Wenn sich ein Taxifahrer für 
dieses Tätigkeitsfeld interessiert, was muss 
er tun?
Stephan Gehr: Für Oktober 2016 wird ein 
weiterer Kurs für zukünftige Taxi Guides 
 angeboten werden. Näheres dazu wird Ende 
des Jahres im Taxi Kurier zu lesen sein. 
Derzeit prüfen wir noch geeignete Schulungsräume und die Verfügbarkeit der 
 bestmöglichen Ausbilder. Ab Ende des 
 Jahres bieten wir den Kurs konkret an, 
 Interessenten sollten bis Pfingsten 2016 
die Vorstellungsunterlagen an uns per 
Mail (info@taxi-guide-muenchen.de) 
 gesendet haben. Das sind:
➔ Bewerbung
➔ Lebenslauf
➔ Sprachkenntnisse
➔ Fahrer/Unternehmer
➔ welches Fahrzeug
➔ aktuelles Foto
Im Juli 2016 werden dann die Vorstellungsgespräche bei München Tourismus geführt. 
Der Kurs wird mit nicht mehr als 20 Teilnehmern durchgeführt. Eine Mindestanzahl von 
15 Teilnehmern sollte dennoch gegeben 
sein, damit die pro Person umzulegenden 
Kosten nicht ausufern.
TAXIKURIER: Mit welchen Kosten ist 
 ungefähr zu rechnen?
Stephan Gehr: Wir versuchen, die Kosten 
für den Einzelnen auf nicht mehr als 
800 Euro anzusetzen. Es kann auch spürbar 
weniger sein – abhängig von der endgültigen Teilnehmerzahl sowie von noch offenen 
Einzelposten wie Miete für den Schulungsraum.
TAXIKURIER: Können nur Taxiunternehmer 
Taxi Guide werden oder ist das auch für 
 angestellte Fahrer möglich?
Stephan Gehr: Selbstverständlich sind auch 
Fahrer sehr willkommen. Der Unternehmer 
freut sich dann über einen vorzeigbaren 
 Kilometerschnitt.
TAXIKURIER: Herr Gehr, wir danken für das 
Gespräch und wünschen allezeit Gute Fahrt. 
(KGF)
JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
 
Preise für Taxi Guide Touren 
Auszug aus der Internetseite 
www.taxi-guide-muenchen.de
Unsere Preise verstehen sich pro Fahrzeug 
(wie unten angegeben) und sind inklusive 
der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die 
 Abholung innerhalb der Stadtgrenze 
ist im Preis kostenlos inbegriffen. Für 
 Abholungen außerhalb der Stadtgrenze 
berechnen wir je nach Entfernung einen 
geringen Zuschlag. Abgerechnet wird 
mindestens 1 Stunde. Darüber hinaus 
wird in halben Stunden abgerechnet 
(30 Euro).
Taxi Guide Stadtführungen in München: 
Erste Stunde = 80 Euro, jede weitere 
 halbe Stunde wird mit 30 Euro berechnet 
Preisbeispiele:
➔ 2 Stunden (1–8 Personen) = 140 Euro
➔ 3 Stunden (1–8 Personen) = 200 Euro
➔ 4 Stunden (1–8 Personen) = 260 Euro
Taxi Guide Rundfahrten zu Zielen 
 außerhalb Münchens:
➔ Halbtagestour: 250 Euro 
inklusive 3 Personen – 150 km 
Dauer ca. 4 Std.
➔ Ganztagestour: 480 Euro 
inklusive 3 Personen – 300 km 
Dauer ca. 8 Std.
➔ Jede weitere Person 
(ab 4. Person) = 30 Euro/Person 
Darüber hinaus gehende km werden mit 
2 Euro pro km berechnet. 
Für jede weitere halbe Stunde 
(ab 8 Stunden) berechnen wir zusätzlich 
30 Euro.
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➔ „MÜNCHEN ER-FAHREN”
HISTORISCHES MÜNCHEN
Historischer Stadtkundekurs
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Erfahrungsgemäß hält sich die Nachfrage 
nach kompletten Stadtrundfahrten mit dem 
Taxi in Grenzen, obwohl diese gar nicht so 
teuer wären, doch dazu später. Der Alltag 
zeigt vielmehr, dass kompetente, stadtkundliche Erklärungen beim Vorbeifahren 
von unserer Seite meist mit erhöhtem 
 Trinkgeld honoriert werden. Aber nicht nur 
dieser finanzielle Aspekt sollte eine Rolle 
spielen. Die Fahrgäste fühlen sich ganz allgemein im Taxi einfach besser aufgehoben, 
wenn der Fahrer oder die Fahrerin eine 
 positive Kompetenz ausstrahlt.
Teilnehmer und Sprachen
Insgesamt nahmen 65 Kollegen, davon 
neun Kolleginnen, an den Kursen teil, das 
heißt, dass die Damen mit knapp 14 Prozent überproportional stark vertreten waren, wenn man die Anzahl der Kollegen und 
Kolleginnen im alltäglichen Taxigeschäft 
anschaut. Ob dies mit einem höheren 
 Fortbildungsdrang bei der Weiblichkeit 
 erklärt werden kann, sei der allgemeinen 
Diskussion überlassen. Beeindruckend, aber 
auch typisch für unser Gewerbe dürfte die 
Vielzahl der Sprachen sein, mit der unsere 
Fahrgäste über die übliche Beförderung von 
A nach B hinaus betreut werden können: 
Neben dem Deutschen sprechen die Teilnehmer auch Englisch, Französisch, Italienisch, Norwegisch, Philippinisch, Polnisch, 
Russisch, Serbokroatisch, Slowenisch, 
 Spanisch, Türkisch sowie Ungarisch. Dass 
die einzelnen Anwesenden bereits über 
breite Vorkenntnisse verfügten, verstand 
sich bei diesem interessierten Personenkreis von selbst.
Ablauf der Kurse
An drei Samstagen im Frühsommer fand 
während jeweils fünf Stunden der Kurs 
statt, der 145 Euro kostete. Die Zahl der 
Teilnehmer war auf 15 begrenzt, um einen 
effektiven Unterricht und intensive Diskussionen zu ermöglichen. Während der ersten 
beiden Kurstage wurden die Schulungsunterlagen theoretisch erarbeitet, wobei 
sich ein Interessenschwerpunkt bei der 
mittelalterlichen Geschichte Münchens seit 
seiner Gründung im Jahr 1158 herauskristallisierte. Dies zeigt – nebenbei bemerkt – die Aktualität selbst der fernen 
Vergangenheit. Aber auch die repräsentativen städtebaulichen Erweiterungen des 
19. Jahrhunderts wurden in ihrer politischen Funktion und herrschaftlichen Architektur ausführlich besprochen. Natürlich 
kam auch das moderne München nicht zu 
kurz, beispielsweise die unrühmliche Rolle 
der Stadt als nationalsozialistische „Hauptstadt der Bewegung”, die Entwicklungen 
anlässlich der Olympischen Sommerspiele 
von 1972 oder die Debatte um die Hochhäuser. Der dritte Kurstag brachte dann 
eine praxisorientierte Fahrt zu einigen 
 ausgewählten Örtlichkeiten. Zurück in der 
Engelhardstraße 6, nahmen die Kollegen 
und Kolleginnen am Ende ihr Zertifikat 
 entgegen, das ihnen die erfolg reiche Teilnahme an dem Kurs bescheinigt.
Interesse wecken
Fahrgäste, die sich für eine Unterhaltung 
offen zeigen, kann man beim Vorbeifahren 
auf sichtbare oder versteckte Besonderheiten aufmerksam machen und ansprechen. 
Gerade in einer Stadt wie München kann 
man hier unaufgefordert oder durch ein gelenktes Gespräch Wissen demonstrieren und 
eine positive Einstellung zur Stadt spüren 
lassen. Nicht nur deutschsprachige Gäste 
werden sich darüber freuen, sondern insbesondere Ausländer fühlen sich augenblicklich wohl, wenn man sie in ihrer Sprache 
anreden kann. Man kann auch auf einen 
späteren Kontakt hinarbeiten mit dem Hinweis, dass eine Stadtrundfahrt mit dem 
Taxi, etwa anlässlich eines Geburtstages 
oder eines Besuches, ein wirklich exklusives Erlebnis ist, bei dem man im Gegensatz 
zu einer Bustour selbst durch enge Straßen 
fast überall hinkommt, zum Beispiel zum 
Hofbräuhaus, zur Frauenkirche oder etwa 
zur Ruhmeshalle und zur Bavaria, der 
man sogar in den Kopf steigen kann, aber 
eben nur bei eng begrenzter Personenzahl. 
Außerdem sind die Fahrgäste in der Auswahl ihrer Ziele frei oder können sich nach 
Empfehlungen des Taxifahrers richten. Dazu 
kommt, dass im Bus jede Person einzeln 
zahlen muss, während im Taxi ein Gesamtfahrpreis anfällt, geteilt durch sie Anzahl 
der Fahrgäste. Hier empfiehlt es sich, die 
Uhr einzuschalten plus 20 Euro pro Stunde 
sozusagen als Kompetenzgebühr zu veranschlagen, womit die einzelnen Fahrgäste 
auch nicht viel mehr zahlen als für den 
Bus, aber die genannten Vorteile genießen. 
In der Praxis
Aufgeschlossene und redebereite Fahrgäste 
von außerhalb interessieren sich für die 
zahlreichen Sehenswürdigkeiten unserer 
Stadt, sonst wären sie wohl, insbesondere 
wenn sie Touristen sind, nicht hier. Ob 
beim Vorbeifahren oder vielleicht sogar bei 
einer Stadtrundfahrt, kann und muss man 
Schwerpunkte setzen, um das eigene Wissen strategisch geschickt darzubieten. Alles kann man bekanntlich nicht wissen und 
sollte eine Frage auftauchen, auf die man 
nichts zu sagen weiß, kann man beispielsweise selbstbewusst sagen: „Bitte keine 
Fragen stellen, die ich nicht beantworten 
kann!“ Dieser Spruch kommt erfahrungsgemäß immer gut an, sollte allerdings nicht 
allzu häufig angewendet werden müssen. 
Auswärtige Fahrgäste kennen viele Sehenswürdigkeiten Münchens lediglich vom 
Zwischen 2006 und 2013 fanden fünf Staffeln des Kurses „München er-fahren“ statt. Die Kollegen und Kolleginnen hatten es sich 
zum Ziel gesetzt, neben ihrer ortskundlichen Qualifikation auch historische und Hintergrundkenntnisse zu erwerben, um ihre Fahrgäste 
auf diesem im Taxialltag wichtigen, immer wieder nachgefragten Gebiet umfassend informieren zu können.
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015

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Hörensagen. Geht die Fahrt nun in der 
 Realität an einer dieser zahlreichen Örtlichkeiten vorbei und können wir Interessantes, Unbekanntes oder Ergänzendes erklärend dazu beitragen, ist der berühmte 
Aha-Effekt unvermeidlich. Nur eines von 
vielen Beispielen – hier aus der Jetztzeit – 
ist die LKW-Auslieferung von MAN an der 
Dachauer Straße 568-570. Wer daran zum 
ersten Mal vorbeifährt, wird auf alle Fälle 
beeindruckt sein und den Anblick nicht 
so schnell vergessen, denn nun weiß er 
oder auch sie, wo die Fahrzeuge hergestellt 
werden. München ist eine große Stadt, so 
dass auch Einheimische, die nicht selbst 
Taxi fahren, vieles nicht kennen, besonders 
wenn sie am jeweils anderen Ende der 
Stadt wohnen und arbeiten. Als Beispiele 
seien hier die alten Ortskerne der nach 
München eingemeindeten Dörfer genannt, 
wo in den vielen Fällen immer noch Kirche, 
Maibaum und Wirtshaus wie in den alten, 
landwirtschaftlich geprägten Zeiten beieinander liegen. Viele dieser Dorfkerne liegen 
versteckt, manche an verkehrsreichen 
 Straßen wie der von Obermenzing an der 
Dorf- Ecke Pippinger Straße oder nicht 
weit davon entfernt der von Pipping mit 
seiner uralten Kirche Sankt Wolfgang an 
der Pippinger Straße 49.
Notwendige Informationen
Es gibt eine unübersehbare Zahl von Büchern über München, seine Geschichte und 
Gegenwart. In den letzten Jahren hat sich 
mit dem Internet eine weitere unerschöpfliche Quelle des Wissens aufgetan. Jeder 
interessierte Kollege und jede interessierte 
Kollegin müssen sich hier selbst fortbilden, 
wozu ja an den Ständen – leider oder 
glücklicherweise – oft Zeit genug zur Verfügung steht. Sehr empfehlenswert sind 
die kostenlosen, kleinformatigen Themenund Kulturgeschichtspfade, die von der 
Landeshauptstadt München herausgegeben 
werden und sich mit Vergangenheit und 
Gegenwart der einzelnen Stadtbezirke befassen. Sie sind in den jeweiligen Stadtbüchereien erhältlich und in der Stadtinformation im Rathaus am Marienplatz 8, wo 
man auch das jährlich aktualisierte, aufschlussreiche Faltblatt „München in Zahlen“ erhält. Dann sei noch das Standardwerk „Die Münchner Straßennamen“ von 
Hans Dollinger genannt, denn das Taxigewerbe hat ohne Zweifel viel mit Straßenbenennungen zu tun. Aber leider ist bei 
Dollinger Vorsicht geboten, weil ihm trotz 
der weiten Verbreitung seines Werkes 
 etliche Fehler unterlaufen, etwa bei den 
Jahresangaben der Benennung. So wurde 
nach seinen Erkenntnissen beispielsweise 
die Detmoldstraße im Jahr 1964 benannt, 
und das immer noch in der siebten, aktualisierten Auflage von 2010. Tatsächlich 
 erhielt sie ihren Namen aber bereits am 
3. September 1925. Oder die Motorstraße 
beim Anhalter-Stand: Dollinger erklärt sie 
ebenfalls in der siebten Auflage mit: „Nach 
dem Motorenbau und dem Motorsport, dem 
Milbertshofen seine rasche Aufwärtsentwicklung durch entsprechende Industrieansiedlung verdankt.“ In der Benennungsakte vom 30. Oktober 1913 heißt es 
hingegen: „Benannt nach der ersten 
 Motoromnibusverbindung Milbertshofens 
mit München.“ Im Großen und Ganzen 
schmälert dies aber nicht das Verdienst 
des Buches als Nachschlagewerk, man darf 
sich halt nicht blind darauf verlassen.
Allgemeines Wissen
Zum Grundwissen gehört mit Sicherheit, 
dass die Ansiedlung München im Jahr 1158 
zur Stadt erhoben wurde, und zwar am 
14. Juni, um ganz genau zu sein. Von der 
damaligen Stadtmauer hat sich zwar rein 
gar nichts erhalten, ihr Verlauf allerdings 
ist an der eiförmigen Straßenführung heute 
noch exakt zu erkennen. Die beiden großen 
Handelsstraßen, denen München seine 
Gründung verdankt, trafen sich am heutigen Marienplatz und verließen die Stadt 
durch die ebenfalls verschwundenen Stadttore im Norden, Osten, Süden und Westen. 
Ein Blick auf den Stadtplan macht hierbei 
klar, woher sich der Begriff Stadt-„Viertel“ 
ableitet, nämlich von der Definierung des 
Stadtgebietes in vier Teile durch diese 
 Handelsstraßen. Daran änderte sich im 
Prinzip nichts nach der Stadterweiterung 
im 14. Jahrhundert, als die Befestigungen 
entlang des heutigen Altstadtringes verliefen. Im Bayerischen Nationalmuseum und 
im Stadt museum befinden sich Holzmodelle 
aus dem späten 16. Jahrhundert, die den 
Zustand Münchens zu jener Zeit darstellen. 
Diese absolut sehenswerten und faszinierenden Modelle sind auch einen Hinweis an 
Fahrgäste wert. Der Eintritt kostet sonntags einen einzigen lachhaften Euro. Nach 
1800 erwiesen sich die mittelalterlichen 
Befestigungen militärisch zunehmend als 
sinnlos und wurden geschleift, auch weil 
sie die expandierende Haupt- und Residenzstadt des 1806 gegründeten Königreiches Bayern einzuengen begannen. Nun 
war die Zeit der Prachtstraßen gekommen, 
mit denen sich die Herrscher ein Denkmal 
für die Ewigkeit zu setzen gedachten: 
 Brienner Straße, Ludwigstraße, Maximilianstraße und Prinzregentenstraße. Ihre architektonischen Entwürfe sind weitgehend 
identisch: Sie werden optisch durch repräsentative Bauten abgeschlossen und durch 
platzartige Erweiterungen veredelt. Außerdem hat sich der jeweilige Herrscher im 
Straßenverlauf als Standbild verherrlichen 
lassen. Nehmen wir als Beispiel die Prinzregentenstraße: Zur Stadt hin steht das 
Prinz-Karl-Palais, dann kommt der Platz vor 
dem Nationalmuseum mitsamt dem Prinzregenten Luitpold, der in Bronze gegossen 
hochherrschaftlich und Ehrfurcht gebietend 
zu Ross daherreitet, und schließlich der 
Friedensengel. Ende des 19. Jahrhunderts 
war östlich von ihm noch städtisches 
 Entwicklungsgebiet.
Beispiel Ludwigstraße
Das Kurfürstentum Bayern wurde 1806 zum 
Königreich erhoben. Sein erster König war 
Maximilian I. Joseph (1756–1825), der die 
Brienner Straße anlegen ließ. Keine Regel 
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JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

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ohne Ausnahme, denn sein Denkmal steht 
auf dem Max-Joseph-Platz. Im rechten 
 Winkel von der Brienner Straße führt die 
Ludwigstraße nach Norden. Maximilians 
Sohn und Bayerns zweiter König, Ludwig I. 
(1786–1868), machte sich – noch als Kronprinz – zu seinem 36sten Geburtstag am 
25. August 1822 ein wahrhaft fürstliches 
Geschenk: Er befahl die Benennung der seit 
1816 von Leo von Klenze (1784–1864) 
 geplanten Prachtstraße nach sich selbst.
Seit jenem Tag gibt es die Ludwigstraße. 
Viele Gebäude entlang dieser Straße stellen 
den monarchischen Obrigkeitsstaat dar: 
 Ministerien, die katholischen Kirchen Sankt 
Kajetan und Sankt Ludwig sowie die Universität als Bildungsstätte für die künftige 
 Elite des Königreichs. Die Ludwigstraße ist 
damit eine typische Herrschaftsarchitektur, 
was seinen Ausdruck auch in ihrer überdimensionierten Breite und ihrem schnurgeraden Verlauf findet. Ihre Vorgängerin war 
nämlich die schmale, leicht kurvige und 
 unscheinbare Fürstenstraße, zu der bis zur 
Umbenennung 1976 auch die Kardinal- 
Döpfner-Straße gehörte. Ludwig wollte 
München zur deutschen Hauptstadt der 
Künste machen, was ihm bekanntlich auf 
Kosten der Staatskasse auch gelang. Berühmt ist sein Ausspruch: „Ich will aus 
München eine Stadt machen, die Teutschland so zur Ehre gereichen soll, dass keiner 
Teutschland kennt, wenn er nicht München 
gesehen hat.“ Die Ludwigstraße ist Ausdruck dieses Bestrebens. Die Straße wird 
abgeschlossen durch die Feldherrnhalle und 
das Siegestor, zwischen denen fast exakt 
1.000 Meter Abstand besteht und die beide 
einen militärischen Namen tragen. Außerdem hat sie bei der Universität eine 
 doppelte platzartige Erweiterung als 
 architektonischen Ruhepunkt. Ludwig I. 
war vor und nach seiner Hochzeit 1810 
mit Prinzessin Therese von Sachsen- 
Hildburghausen (1792–1854) ein notorischer Frauenheld. Ähnlich den heutigen 
Rockstars, spielte dabei sein Aussehen 
 keine Rolle, sondern vielmehr sein Geld 
und sein Status als König, was die Frauen 
weich werden ließ. 
Das Fass zum Überlaufen brachte 1848 seine Affäre mit der irischen Tänzerin Maria 
Dolores Gilbert (1818–1861), die sich als 
Spanierin namens Lola Montez ausgab. 
 Maria Gilbert wurde in der Grafschaft 
 Limerick in Irland geboren. Sie heiratete 
1837 einen britischen Offizier und ließ 
sich 1842 wieder scheiden. Als Tänzerin 
trat sie in vielen europäischen Städten 
mit großem Erfolg auf, so auch 1846 in 
München. Hier fing der 61jährige Ludwig 
Feuer für die 29jährige, die fortan starken 
Einfluss auf sein Privatleben, aber auch auf 
die Politik des Liebestollen ausübte. Lola 
ließ sich von Ludwig sogar zur Baronin von 
Rosenthal und zur Gräfin von Landsberg 
 ernennen, zwei Phantasietitel, die aber 
 ihrer Eitelkeit entgegenkamen. Im März 
1848 musste die Baronin und Gräfin vor 
dem Volkszorn aus München flüchten und 
 Ludwig I. zurücktreten. Nach Auftritten 
zwischen Australien und den USA sowie 
 verschiedenen Ehen starb Lola in New York. 
Der wirkliche Grund für Ludwigs I. Abdankung waren aber die zerrütteten Staatsfinanzen, verursacht unter anderem durch 
die immensen Ausgaben für die Ludwigstraße. Diese fanden auch in den Krawallen des 
Jahres 1848 ihren Ausdruck, die sich gegen 
die Erhöhung der Biersteuer richteten. 
Am Odeonsplatz steht seit 1862 ein Reiterstandbild Ludwigs I. Er starb am Schalttag, 
dem 29. Februar 1868, in seiner Winterresidenz im französischen Nizza. Eine adlige 
Abordnung reiste per Eisenbahn aus München an und brachte den einbalsamierten 
Leichnam über Marseille, Lyon, Straßburg – 
seinem Geburtsort – und Ulm nach München zurück. Gemäß seinem Wunsch wurde 
der ehemalige König neben seiner Frau 
 Therese, die schon 1854 an der Cholera gestorben war, in der Gruft der Kirche Sankt 
Bonifaz an der Karlstraße beigesetzt. Sein 
Herz war vorher dem Körper entnommen 
und völlig unpassend durch seinen Ehering 
ersetzt worden. Es fand seine letzte Ruhe 
im Marienwallfahrtsort Altötting, so wie es 
bei den damaligen bayerischen Herrschern 
aus dem Hause Wittelsbach üblich war. 
Odeonsplatz
Die Route beginnt am Odeonsplatz, dem 
Areal des ehemaligen Schwabinger Tors. 
Entstanden um 1310 als eines der vier 
Haupttore der Stadterweiterung unter Kaiser Ludwig IV., dem Bayern (1283–1347), 
wurde es 1817 als einziges abgebrochen. 
Geblieben sind uns Isartor, Sendlinger Tor 
und Neuhauser Tor, auch als Karlstor bekannt. Die technische Weiterentwicklung 
der Artillerie hatte die mittelalterlichen 
Befestigungsanlagen sinnlos gemacht. Außerdem führte die Industrielle Revolution 
zu einer rasanten Bevölkerungszunahme 
und zu einer Auslagerung des expandierenden Gewerbes, beispielsweise der Brauereien, in die so genannten Vor-Städte außerhalb der Befestigungsanlagen. Seit 1841 
steht die Feldherrnhalle auf dem Grundstück, entstanden 1841–1844 nach Plänen 
des Architekten Friedrich von Gärtner 
(1792–1847) und in Anlehnung an die 
 Loggia dei Lanzi in Florenz. Auf Florenz 
 bezieht sich die Aussage, München sei die 
nördlichste Stadt Italiens. Die beiden 
 Feldherren, die in der Halle stehen, sind 
die bayerischen Heerführer Johann von 
 Tilly (1559–1632, links) aus dem Dreißigjährigen Krieg und Karl von Wrede (1767–
1838), der zuerst mit Frankreich und nach 
dessen Niederlage in Russland 1813 gegen 
Frankreich kämpfte. 
Theatinerkirche
Die Theatinerkirche gehörte zum ehemaligen Kloster des Theatiner-Ordens und ist 
dem heiligen Kajetan geweiht. Ihr Grundstein wurde 1663 gelegt, die Einweihung 
fand 1675 statt, die Fassade allerdings erst 
1768 vollendet. Als Architekten zeichneten 
verantwortlich Agostino Barelli, Enrico 
 Zuccalli, Giovanni Viscardi. François 
 Cuvilliés der Ältere und der Jüngere. Zahlreiche Wittelsbacher liegen hier begraben, 
aber ihre Leichname sind nicht vollständig: 
Die Herzen wurden separat in der Marienkapelle von Altötting bestattet, so wie bei 
Ludwig I.
Residenz
Die Residenz wurde seit 1385 errichtet und 
bis 1842 immer wieder erweitert. Sie ist 
eine der größten Residenzen in Europa und 
damit ein Symbol für den Machtanspruch 
der Wittelsbacher und die Wichtigkeit des 
bayerischen Staates. Die Wittelsbacher regierten Bayern ununterbrochen von 1180 
(Otto von Bayern) bis 1918 (Ludwig III.), 
als die Revolution die Monarchie beendete. 
Der Hofgarten wurde 1613–1617 in französischer, geometrischer Gartenarchitektur 
angelegt und gehörte – wie der Name zeigt 
– zur Residenz. Seit 1780 ist er der Öffentlichkeit zugänglich. 
Institutionen der Macht
Auch heute noch gehört die Ludwigstraße 
zum Machtzentrum des Freistaates Bayern. 
Um die Reiterstatue Ludwigs I. gruppiert 
sich das Bayerische Staatsministerium des 
Innern (Odeonsplatz 3) und das Staatsministerium der Finanzen (Odeonsplatz 4). 
Schräg gegenüber, zwischen Galeriestraße 
und Von-der-Tann-Straße, liegt das Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten 
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015

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(Ludwigstraße 2). Das massige Gebäude 
entstand 1938–1940 als Machtzentrale der 
NSDAP für München und Bayern. Ludwigstraße und Prinzregentenstraße sollten zu 
einem der architektonischen Knotenpunkte 
des geplanten Umbaus der „Hauptstadt der 
Bewegung“ werden. Davon zeugen auch 
das seit 1937 entstandene Gebäude der 
Landeszentralbank an der Ludwigstraße 13 
/ Ecke Oskar-von-Miller-Ring sowie das 
1937 fertig gestellte Haus der Kunst an der 
Prinzregentenstraße 1. Auf dem Grundstück 
Ludwig straße 13 stand das von 1828 bis 
1831 erbaute und 1937 abgerissene Herzog-Max-Palais. Hier wurde am 24. Dezember 1837 die spätere österreichische Kaiserin Elisabeth, auch als „Sissi“ oder „Sisi“ 
bekannt und verschnulzt, geboren. Sie war 
die Gattin des Kaisers Franz Joseph I. und 
wurde 1898 in Genf von einem Anarchisten 
erstochen.
Hochhäuser
Bei der Fahrt nach Norden erscheinen hinter dem Siegestor zwei Hochhäuser, die so 
genannten Highlight Towers (fertig gestellt 
2005, auf Deutsch „Hochlicht-Türme“) am 
Anfang der Autobahn A 9. Seit 1960 werden Hochhäuser nur noch außerhalb oder 
direkt knapp innerhalb des Mittleren Ringes 
gebaut. Ein Volksbegehren im Jahr 2004 
brachte eine knappe Mehrheit dafür, dass 
zukünftig überhaupt keine Hochhäuser 
mehr über 100 Meter Höhe, also höher als 
die beiden Türme der Frauenkirche, genehmigt werden dürfen. Weil die Highlight 
 Towers während der Bauphase nicht mehr 
umgeplant werden konnten, blieben ihre 
beiden Türme von 113 beziehungsweise 
126 Metern Höhe vom Volksbegehren 
 unberührt. 
Wissen und Glaube
An der Ludwigstraße 16 steht die 1843 
 vollendete Bayerische Staatsbibliothek 
 (Architekt Friedrich von Gärtner). Mit rund 
10.000.000 Büchern, Karten und Handschriften ist sie eine der größten Bibliotheken der Welt. Die vier angestrengt nachdenkenden Herren am Eingang sind die 
antiken griechischen Geistesriesen (von 
links nach rechts) Thukydides (Geschichtsschreiber), Homer (Dichter), Aristoteles 
(Philosoph) und Hippokrates (Arzt). Hinter 
der Staats bibliothek erhebt sich die Ludwigskirche, eingeweiht 1844 und errichtet 
ebenfalls nach Plänen von Friedrich von 
Gärtner. 
Universität
Auf beiden Seiten steht die Ludwig-Maximilians-Universität, benannt nach Maximilian I. Joseph und Ludwig I. Gegründet 
1472 in Ingolstadt und seit 1800 in Landshut, wurde sie 1826 nach München verlegt, 
weil München seit 1806 Haupt- und Residenzstadt war und an der Universität die 
Staatselite herangezogen wurde. Die Gebäude wurden nach Plänen von Friedrich 
von Gärtner 1835-1840 um einen rechteckigen Platz errichtet. Rechts dahinter befindet sich an der Ludwigstraße 28 das als 
„Akademie des Deutschen Rechts“ im Jahr 
1939 errichtete Gebäude als nördliche Ergänzung des geplanten Umbaus Münchens 
während der Zeit des Nationalsozialismus. 
Wo bis April 1945 Unrecht gelehrt wurde, 
ist heute die juristische Fakultät der Universität beheimatet. Am 18. Februar 1943 
warfen Hans und Sophie Scholl Flugblätter 
in den Lichthof der Universität, die zum 
Sturz der NS-Herrschaft aufriefen. Die 
 beiden wurden dabei vom Hausmeister 
 erwischt und der Polizei übergeben. Bereits 
am 22. Februar 1943 wurden sie als Mitglieder der heute weltweit bekannten 
 Gruppe „Weiße Rose“ im Justizpalast zum 
Tode verurteilt und noch am selben Tag 
im Gefängnis Stadelheim geköpft. Im 
Jahr 1946 wurde der bislang namenlose 
Platz linker Hand ihnen zu Ehren in 
 Geschwister-Scholl-Platz benannt. Die 
rechte Hälfte erhielt den Namen Professor-Huber-Platz, der als Mitglied der 
 „Weißen Rose“ ebenfalls 1943 in Stadelheim hingerichtet wurde. 
Siegestor
Das Siegestor steht an der ehemaligen 
Münchner Stadtgrenze zur 1890 eingemeindeten Stadt Schwabing. Sein Architekt ist 
Friedrich von Gärtner, es wurde 1852 fertig 
gestellt und ist dem antiken Konstantinsbogen in Rom nachempfunden. Kriegerisch 
wie es gemeint ist, soll es an die siegreichen Feldzüge Bayerns gegen Frankreich 
1813–1815 erinnern. Das Bauwerk wurde 
1944 bezeichnenderweise durch den Krieg 
zerstört. Die Inschrift an der Südseite, die 
erst 1958 nach dem Wiederaufbau angebracht wurde, lautet daher: „Dem Sieg 
 geweiht, im Kriege zerstört, zum Frieden 
mahnend.“ Die original verbliebene Inschrift an der Nordseite verkündet: „Dem 
bayerischen Heere“ . 
An der Nordseite deshalb, weil damit die 
aus der bayerischen Reichsfestung Ingolstadt nach München ziehenden Heere 
 begrüßt werden sollten. Die Statue der 
 Bavaria auf einem von vier Löwen gezogenen Triumphwagen nach Art siegreicher 
 römischer Imperatoren schaut von der 
Stadt weg, um die ankommenden Heere 
zu empfangen. 
Fazit
München ist voll von sichtbaren und weniger auffälligen Sehenswürdigkeiten, über 
deren Vorstellung und Erklärung sich Fremde wie Einheimische freuen. Unsere Aufgabe auch im eigenen Interesse ist es, diesem Bedürfnis nachzukommen. Kürzlich 
stieg eine Dame in den Wagen des Verfassers. Nach längerem beidseitigen Schweigen überraschte sie von der Rückbank her 
mit der Frage: „Wissen Sie eigentlich, wie 
schön München ist?“ Sie stammte aus Hannover und der Verfasser antwortete, dass er 
sich jeden Tag freue, hier leben und durch 
die Stadt fahren zu können, womit das 
 Gespräch eröffnet war. (BW)
 
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JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Maxvorstadt – 
Feuerwehrfahrzeug kollidiert mit Taxi, 
eine Person leicht verletzt
Ein 30-jähriger Feuerwehrmann aus München fuhr am Montagmorgen, 08.06.2015, 
kurz vor 06.00 Uhr mit dem Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr die Barer Straße in 
Richtung Südwesten. Er wollte den 
Kreuzungs bereich mit der Theresienstraße 
überqueren und fuhr mit Martinshorn und 
Blaulicht bei „Rot“ in den Kreuzungsbereich ein. 
Zeitgleich fuhr ein 48-jähriger türkischer 
 Taxifahrer mit seinem Mercedes auf der 
 Theresienstraße in Richtung Nordwesten. Er 
wollte den Kreuzungsbereich mit der Barer 
Straße bei Grünlicht geradeaus überqueren, 
nahm jedoch aufgrund des tobenden Unwetters die Sondersignale des Feuerwehrfahrzeuges nicht rechtzeitig wahr. 
Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wobei das Drehleiterfahrzeug mit seiner linken Front gegen den rechten vorderen Kotflügel des 
Taxis stieß.
Der Taxifahrer erlitt dadurch leichte Verletzungen am Arm und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der Schaden 
beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. 
Während der Unfallaufnahme musste die 
Barer Straße stadteinwärts für ca. eine 
Stunde gesperrt werden, auch der Betrieb 
der Straßenbahnlinien 27 und 28 war zwischen den Haltestellen Karolinenplatz und 
Kurfürstenplatz für ca. 45 Minuten unterbrochen. 
Friedliche und störungsfreie 
 Veranstaltungen in München während 
des G7 Gipfels
Bei teilweise hochsommerlichen Temperaturen fanden vom 03.06. bis 08.06.2015 
 verschiedene Veranstaltungen und Versammlungen in München statt, die einen thematischen Bezug zum G7 Gipfel in Elmau 
 aufwiesen.
Mittwoch, 03.06.
Am Mittwoch, 03.06.2015, gegen 6.00 Uhr, 
ketteten sich im Bereich der Zufahrten zum 
Schlachthof in der Zenetti- und Thalkirchner Straße sechs Personen an Tonnen fest. 
Weitere drei bestiegen Metallgestelle, wodurch die Zufahrten blockiert wurden. 
Begleitet wurden sie von über 30 Unterstützern, die alle der Tierschutz-Szene zuzuordnen sind. Einige Blockierer wurden von Einsatzkräften weggetragen. Die Personen an 
den Tonnen konnten mit technischer Unterstützung von diesen entfernt und die Personen auf den Metallgestellen heruntergeholt 
werden. Gegen 45 Personen wurden Strafverfahren wegen Nötigung eingeleitet. Um 
13.00 Uhr war der Einsatz beendet, bei dem 
über 100 Polizeibeamte im Einsatz waren. 
Donnerstag, 04.06.
Am Fronleichnams-Donnerstag, 04.06.2015, 
folgten zahlreiche friedliche Versammlungsteilnehmer dem Aufruf, sich in der Münchner Innenstadt an der Versammlung „G7 
Wirtschaftsgipfel: TTIP Stoppen, Armut bekämpfen, Klima retten“ zu beteiligen. Diese 
begann mit einer Auftaktkundgebung am 
Stachus um 13.40 Uhr mit ca. 2000 Teilnehmern. Gegen 14.50 Uhr setzte sich die 
Versammlung mit über 16.000 Personen 
mit dem Ziel Odeonsplatz in Bewegung. Die 
Schlusskundgebung fand am Odeonsplatz 
von 17.00 bis 19.00 Uhr statt.
In der Spitze nahmen über 34.000 Teilnehmer an der lauten, bunten und vor allem 
friedlichen Veranstaltung teil.
Obwohl es sich um eine der größten Kundgebungen der letzten Jahre in der Landeshauptstadt München gehandelt hatte, ereigneten sich keine Sicherheitsstörungen. 
Aufgrund der sehr hohen Temperaturen 
entschied die Polizei kurzfristig, die Feuerwehr um Amtshilfe zu bitten und die Teilnehmer über Hydranten mit dem guten 
Münchner Leitungswasser zu versorgen. 
Viele durstige Veranstaltungsteilnehmer 
nahmen das Angebot an und bedankten 
sich bei den Einsatzkräften.
Die Veranstalter hatten sich bereits im 
 Vorfeld eindeutig von Gewalt distanziert 
und damit wesentlich zum friedlichen 
 Verlauf der Versammlung beigetragen. 
Den Teil nehmern und dem Veranstalter 
gilt der Dank der Polizei. Sie zeigten mit 
viel Engagement, wie das Grundrecht 
auf Versammlungsfreiheit auch von einer 
großen Menschenmenge vorbildlich und 
ohne problematische Zwischenfälle in 
 Anspruch genommen werden kann.
Zusätzlich zu den G7-Veranstaltungen begann am 04.06.2015, 9.00 Uhr, auf dem 
Marienplatz die alljährliche große Fronleichnamsprozession, die vor 1.500 Gläubigen von Kardinal Marx zelebriert wurde. 
 Gegen 10.00 Uhr setzte sich die Prozession 
über die Dienerstraße in Richtung Ludwigstraße in Bewegung. Nach kurzer Feier am 
dortigen Altar ging es über die Ludwigstraße zurück zum Marienplatz. Bis zu 
9.000 Gläubige beteiligten sich an dem 
Zug und bis zu 2.000 Zuschauer standen 
entlang der Strecke. Auch die Bayerischen 
Staatsminister Joachim Herrmann und 
Dr. Ludwig Spaenle nahmen an der Prozession teil. Die Veranstaltung endete um 
12.35 Uhr.
Um 14.00 Uhr fand gegenüber vom Karlsplatz auf der Freifläche zwischen der Bayerund der Prielmayerstraße eine Kundgebung 
mit dem Thema „Auf Achse für Frieden 
Abrüstung und Gerechtigkeit“ mit anschließendem Fahrradkorso statt. Die Radtour 
führte über die Lindwurmstraße zur 
Wolfratshauser Straße und dann auf der 
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
WICHTIGE INFORMATIONEN

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B11 weiter bis Wolfratshausen. Die Fahrradfahrer wurden bis Icking von der Münchner Polizei begleitet und um 16.40 Uhr an 
die Kollegen des Präsidiums Oberbayern 
Süd übergeben.
Eine weitere Veranstaltung unter dem Motto „Internationaler Gipfel der Alternativen“ 
fand von 9.00 bis 16.00 Uhr an verschiedenen Orten im Stadtgebiet statt. In die Freiheizhalle am Rainer-Werner-Fassbinder- 
Platz kamen dabei über 200 Personen. Die 
Veranstaltung verlief störungsfrei. 
Samstag, 06.06.
Von 10.20 bis 11.30 Uhr fand am Marienplatz eine Versammlung der Organisation 
ONE statt. Ca. 200 Teilnehmer ließen Luftballons steigen und wollten im Zusammenhang mit dem G7 Gipfel auf ihren Kampf gegen Armut und Krankheiten in Afrika 
hinweisen.
Um 15.10 Uhr begann eine Veranstaltung 
mit dem Titel „Zusammen gegen Armut“ 
am Königsplatz, zu der ca. 1.000 Personen 
kamen. Die Besucher wurden mit Musik 
 unterhalten. Dazu gab es verschiedene 
 Redebeiträge mit Aufrufen an die G7 
 Staaten, ihre Bemühungen gegen Armut und 
extremen Hunger in der Welt zu verstärken.
Mehrere bekannte Politiker und Künstler, 
wie die Staatspräsidentin von Liberia Ellen 
Johnson Sirleaf, der Bundesminister für 
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Claudia 
Roth, der Comedy-Künstler Michael Mittermeier und der US-amerikanische Sänger 
 Usher wirkten bei der Veranstaltung mit, 
die um 19.50 Uhr endete.
Um 17.00 Uhr begann vor dem Generalkonsulat der Republik Mazedonien in der 
Brienner Straße eine Versammlung, bei 
der 90 Teilnehmer innenpolitische Auseinandersetzungen in Mazedonien thematisierten. Die Versammlung endete um 
17.55 Uhr.
Alle Veranstaltungen verliefen friedlich 
und aus polizeilicher Sicht erfreulich und 
störungsfrei. Für die Betreuung der Veranstaltungen waren im Laufe des Tages ca. 
1.000 Polizeibeamte im Einsatz.
Sonntag, 07.06.
Am 07.06.2015 kamen im Laufe des 
 Nachmittags die Teilnehmer des sog. G7 
Outreach Treffens, darunter die Staats- und 
Regierungschefs mehrerer afrikanischer 
Länder und die Leiter verschiedener internationaler Organisationen, in ihre Hotels 
in München an.
Um 20.00 Uhr gab der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer für die Staatsgäste 
einen Empfang in der Residenz. Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier 
und der Bundesminister für Ernährung und 
Landwirtschaft Christian Schmidt besuchten 
diese Veranstaltung, die bis 23.00 Uhr dauerte. Während der An- und Abfahrten wurde 
die Maximilianstraße zwischen dem Altstadtring und dem Max-Joseph-Platz kurzfristig 
gesperrt. Auch die Tramlinie 19 wurde dort 
umgeleitet.
Montag, 08.06.
Am 08.06.2015 fuhren die Regierungschefs 
der Outreach Staaten nach Elmau, wo die 
Gespräche mit den G7 Staaten am Vormittag begannen. Am Nachmittag kehrten sie 
wieder nach München zurück.
Um 12.00 Uhr begann am Richard-Strauss-
Brunnen in der Fußgängerzone eine Veranstaltung von ATTAC, an der bis zu 25 Personen teilnahmen. Um 19.00 Uhr war diese 
beendet.
Verkehr
Zur Abwicklung der erwähnten Veranstaltungen, zur Abstellung von Polizeifahrzeugen der Unterstützungskräfte aus ganz 
Deutschland und zur Durchführung der 
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ORDENTLICHE
GENERALVERSAMMLUNG
JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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Lotsungen der vielen G7-Gäste, die nicht 
nach Elmau flogen, wurden bis zum 
20.05.2015 Halteverbotszonen im gesamten Stadtgebiet eingerichtet. Leider bemerkten trotz dieser frühzeitigen Bekanntgabe nicht alle Verkehrsteilnehmer die 
Halteverbote, so dass 143 Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten
Während der Veranstaltungen am 04.06. 
wurden der Altstadtring und der Königsplatz zeitweise gesperrt. Aufgrund des 
 geringen Verkehrs am Feiertag kam es zu 
keinen größeren Störungen.
Aus Sicherheitsgründen mussten temporär 
auch Tunnel des Mittleren Rings gesperrt 
werden. Dabei kam es am 08.06. zu Behinderungen im Berufsverkehr, als der Tunnel der Landshuter Allee von 13.45 bis 
15.10 Uhr gesperrt war. Weitere Stauungen 
am Nachmittag entstanden durch hohes 
Verkehrsaufkommen während des Berufsverkehrs.
Auf dem Rückweg von einer Lotsung stürzte ein Kradfahrer der Verkehrspolizei am 
08.06. auf der A 9 bei regennasser Fahrbahn, als sein Motorrad beim Überfahren 
einer Fahrbahnmarkierung wegrutschte. 
Der Beamte brach sich bei dem Unfall ein 
Schlüsselbein und befindet sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Am 
 Motorrad entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Anzeigen
An den Einsatztagen wurden 56 Personen 
festgenommen. 85 Straftaten wurden 
 angezeigt. Allein bei der Blockade des 
Schlachthofs gab es 45 Strafanzeigen wegen Nötigung und 17 Strafanzeigen wegen 
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. 
Die anderen Straftaten waren hauptsächlich 
Sachbeschädigungen, Beleidigungen und 
Hausfriedensbrüche. Drei Personen wurden 
in Gewahrsam genommen, da sie Platzverweise nicht befolgten.
Fazit
Der arbeitsintensivste Tag für die Münchner 
Polizei war der 04.06. Für die Betreuung 
der verschiedenen Veranstaltungen waren 
an diesem Tag über 3.000 Polizeibeamte im 
Einsatz.
Alle Einsätze wurden vom Social Media 
Team der Münchner Polizei eng und zeitnah 
auf Facebook und Twitter begleitet. Wichtige Meldungen und Hinweise zu den Veranstaltungen und zu Verkehrsbinderungen 
konnten dadurch schnell veröffentlicht und 
den Usern mitgeteilt werden. Die Zahl der 
Follower bei Twitter stieg während des G7 
Gipfels von 4.891 auf 5.445. Unsere Posts 
auf Facebook erreichten im Durchschnitt 
24.000 Leser. 381 Anrufer riefen beim 
 Bürgertelefon der Münchner Polizei an. 
Sie erkundigten sich hauptsächlich über 
Verkehrsprobleme.
Wir freuen uns, dass allen interessierten 
Bürgern ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit problemlos garantiert wurde und 
Beeinträchtigungen für die Anwohner und 
Besucher Münchens an allen Tagen gering 
gehalten werden konnten.
Die Münchner Polizei bedankt sich bei der 
Bevölkerung, die die Einsätze während der 
Tage des G7 Gipfels konstruktiv begleitet 
hat und mit Verständnis und Geduld auf die 
temporären Einschränkungen im Straßenverkehr reagierte – Vielen Dank! (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen.
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Rund 40.000 Polizistinnen und Polizisten sind täglich für die Menschen in Bayern im Einsatz, 27.500 
davon tragen Uniform. Die bisherige Dienstkleidung der Polizei gibt es seit über 40 Jahren. Da ist es 
an der Zeit, eine neue Uniform einzuführen, die sich an modernen Standards in Qualität und Funktion 
orientiert. Im Sommer 2015 startet die Beschaffung der neuen Polizeiuniformen. Ende 2016 soll dann 
die neue Dienstkleidung der Bayerischen Polizei eingeführt werden. (TK)
STADT-INFO
➔ NACH ÜBER 40 JAHREN
Frank Lübke
Die abgebildeten Uniformen stellen noch nicht das endgültige Aussehen der neuen bayerischen Uniform dar. Es handelt sich hierbei um Trageversuchsuniformen.
JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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➔ TAXLER-LEXIKON
➔ GIPFELTREFFEN – Der G 7-Gipfel auf 
Schloss Elmau nahe Garmisch-Partenkirchen 
am ersten Juni-Wochenende 2015 wird bei 
Erscheinen dieses Heftes schon Vergangenheit sein. Bei Redaktionsschluss kann der 
Schreiber deshalb noch nicht genau wissen, 
inwiefern er unsere Gewerbeausübung als 
Taxifahrer in und um München genau betrifft. Geplant ist, die hochrangigen Herrschaften nach deren Ankunft am Flughafen 
mit Hubschraubern nach Elmau zu fliegen, 
was jedoch daran scheitern könnte, dass 
 irgendwo zwischen MUC und GAP hängende 
Unwetter oder starker Nebel den Einsatz 
der Drehflügler verhindern. Dann kommt 
Plan B zum Tragen, nämlich die Präsidenten, Kanzler(innen), Ministerpräsidenten, 
und wie unsere modernen Ersatz-Kaiser 
sonst noch heißen, per Auto ins Werdenfelser Land zu kutschieren. Mehrstündige Totalsperren auf der A 9, dem Mittleren Ring 
und der Garmischer Autobahn pro Delegation (!) wären die Folge. Sicher war jedoch 
bereits Ende Mai, dass es zwischen dem 
4. und 9. Juni alleine in München zu ausgedehnten Halteverbotszonen (915 Schilder) und Straßensperrungen kommt. Die 
zirka 7.000 sonstigen Teilnehmer – also 
Berater, Bewacher, Journalisten usw. – 
 werden täglich im Autokorso, welcher absolute Vorfahrt genießt, von ihren Hotels 
in München an den Tagungsort verbracht. 
„Dass man überall mit Staus rechnen muss 
und mit längeren Fahrtzeiten, ist klar“, 
kündigte KVR- Chef Blume-Beyerle im 
„Münchner Merkur“ vom 20. Mai an. Zwischen Erding (Flughafen „MUC“) und GAP 
wurden 3.600 Kanaldeckel zugeschweißt, 
was ja alles wieder rückgängig gemacht 
werden muss. Das kennt man in München 
schon von der „Sicherheitskonferenz“ 
 alljährlich im Februar. Dazu Schrottis innovativer Vorschlag: könnte man die Dinger 
nicht gleich mit Scharnieren und Schlössern versehen, um sich das ständige 
Zu- und Aufschweißen zu ersparen? – Im 
weiträumigen Umkreis von Elmau wurden 
monatelang neue Zufahrtsstraßen, ein 
 Hubschrauberlandeplatz (s. o.), Gefangenen-Sammelstellen für allzu renitente Bürger, Pressestellen und vieles mehr gebaut, 
wobei das Meiste davon – weil im Landschaftsschutzgebiet gelegen – hernach 
wieder beseitigt werden muss. Zirka 17.000 
Polizisten waren teils schon lange vorher 
im Einsatz und besetzten bereits Wochen 
vor diesem Zirkus Berggipfel und Wanderwege, damit hier niemand seine aufblasbare Panzerfaust oder seinen Sportmörser 
deponieren und im „richtigen“ Moment zum 
Einsatz bringen kann. Kurzum, die Bayerische Staatsregierung beziffert die Kosten 
für diesen ganzen Wahnsinn, den sich in 
vordemokratischen Zeiten nur absolutistische Herrscher zu leisten wagten, mit ca. 
130 Millionen Euro, wogegen Rolf von 
 Hohenau vom Bund der Steuerzahler 
 Bayern eine Rechnung von 360 Mio. Euro 
aufmachte – darin übrigens bekräftigt 
von Hermann Benker, dem Vorsitzenden der 
GdP (Gewerkschaft der Polizei) Bayern. 
In der Rechnung der Staatsregierung 
(130 Mio.) seien nämlich z.B. die vorerwähnten Rückbaukosten, die Personalkosten für 17.000 Polizisten, die extra 
 abgestellten 110 Richter und 20 Sonder- 
Staatsanwälte, Feuerwehrleute usw., nicht 
enthalten. Joachim Hermann, bay. Innenminister, konterte diese Einwände freilich 
mit der verblüffenden Erklärung, Polizisten 
usw. stünden ja eh auf den Gehaltslisten 
und stellten daher keine Sonderausgaben 
dar. Aha. Von Überstunden, die irgendwann 
mal ausbezahlt oder in Freizeit ausgeglichen werden müssen, hat er wohl noch 
nichts gehört. Da kommen einem die ca. 
dreieinhalb Millionen Euro, die lt. dem 
oben erwähnten Steuerzahlerbund für die 
jährlich im Bayerischen Hof stattfindende 
„Sicherheitskonferenz“ anfallen (also +/– 
ein Prozent von „Elmau“), geradezu wie ein 
Schnäppchen vor. Und da verbringen noch 
viel mehr Präsidenten und Minister ein 
hübsches Wochenende auf (unsere) Steuerzahlerkosten in Bayern. Aber mia san mia, 
und mia hams ja (nimma alle)!
➔ (HUP-)KONZERT – Am Dienstag, 
19. Mai, fand im Olympiastadion die erste 
von zwei AC/DC-Veranstaltungen statt, 
 wobei für Nicht-Eingeweihte erwähnt sei, 
dass es sich dabei nicht um die Mitgliederversammlung eines ähnlich klingenden 
 Autofahrerclubs aus der Hansastraße handelte, sondern um ein Rockmusikkonzert. 
Die Herren dieser Band sind nicht mehr 
die jüngsten, hocken wohl im Rollstuhl 
auf der Bühne und hauen mit dem Hacklstecker oder ihren Gitarren aufeinander 
ein. Zugegeben, Schrotti, der’s mit Rockmusik wirklich nicht so hat und dessen 
 Musikgeschmack eindeutig bei Soul und 
Funk angesiedelt ist, stellt sich das halt 
so vor… Aber im Ernst: just zum Ende des 
ausverkauften Konzertes ergab es sich, 
dass der Trappentreu-Tunnel wegen weiterer Bauarbeiten in südlicher Richtung auf 
eine (!) Fahrspur reduziert war, was selbst 
zu spätabendlicher Zeit, unmittelbar nach 
Veranstaltungsende, ruckzuck zu einem 
Rückstau bis in die Landshuter Allee und in 
den Georg-Brauchle-Ring führte. Dass zeitgleich auch einige Zu- und Abfahrten des 
Petueltunnels gesperrt waren, sei nur am 
Rande erwähnt. Wer hätte schon geglaubt, 
dass die Besucher eines ausverkauften 
 Stadions, zumal während eines laufenden 
Eisenbahnerstreiks, auch mal wieder heimfahren wollen? Zu einer solchen Zugabe 
kann man wirklich nur sagen: bravo! 
 bravissimo! Man stelle sich nur mal vor, 
die Autos wären nicht mit 50, sondern mit 
60 km/h im Stau gestanden – da wären 
doch glatt noch mehr Abgase entstanden.
Am Donnerstag danach war neben dem 
zweiten ausverkauften AC/DC-Konzert im 
Olympiastadion zeitlich parallel in der 
Olympia-Halle auch noch der Bochumer 
 Jodelkönig Herbert Grönemeyer angesagt. 
Diesem musikalischen Duell konnte sich der 
Schreiber erfolgreich entziehen, war er 
Schrotti erklärt die Taxi-Welt
iStockphoto
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UNTERHALTSAMES

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doch weder in der Zentrale eingeteilt, noch 
auf der Straße unterwegs. Vielmehr konnte 
er sich zuhause zum Klang seiner alten 
Platten von Barry White, Earth,wind and 
fire, Stevie Wonder und James Brown sehnsuchtsvoll der alten Zeiten erinnern, als 
er die Genannten selbst noch live in der 
Olympiahalle erleben durfte.
➔ MAFIFA – Am Mittwoch, 27. Mai, wurden dem Mafia – Verzeihung – FIFA-Präsidenten Joseph Blatter einige seiner Stellvertreter aus der Konzernzentrale heraus 
verhaftet unter dem schier unglaublichen 
Vorwurf der Korruption und Bestechlichkeit. Damit hat nun wirklich keiner gerechnet! – Also, dass da mal tatsächlich einer 
verhaftet würde. Natürlich hätte nie jemand zu denken gewagt, z. B. bei der 
 Vergabe der WM 2022 an den Wüstenstaat 
Katar sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen. Na gut, dass es dort zur üblichen 
Austragungszeit einer Fußball-WM rund 
50 Grad hat (Sigi Sommer hätte schon 
30 Grad mit „drei Maß im Schatten“ taxiert) und deshalb die Notwendigkeit einer 
Verlegung in die Vorweihnachtszeit nötig 
wurde, ist wohl der Tatsache geschuldet, 
dass die Blattern im Erdkundeunterricht 
nicht so gut aufgepasst haben. „Public 
 Viewing“ bei Schneetreiben unter der 
 Heizdecke mit einem Tasserl Glühwein in 
den zitternden Händen – auch mal was 
Neues! 
Und natürlich hat auch noch nie einer der 
Herren etwas davon mitbekommen, dass 
die „Gast“-Arbeiter in Katar bar jeglicher 
Arbeits- und Menschenrechte wie Vieh gehalten werden. So hat der deutsche Steuerverhinderer Franz Beckenbauer (offizieller 
Steuer-Wohnsitz: Österreich), der sich bereits jahrelang hinter den Kulissen eifrig 
als Strippenzieher der FIFA betätigt, schon 
früher auf Vorhalt von Journalisten vor 
 laufenden Kameras nichts sinngebendes zu 
berichten gewusst, als dass er bei seinen 
häufigen Besuchen in Katar noch keine 
Sklaven in Ketten gesehen habe, die vor 
ihm ausgepeitscht worden seien. Hat er 
schon mal was von den Potemkin’schen 
Dörfern gehört? Vielleicht darf man von alternden, bauernschlauen Multimillionären, 
die sich seit Jahrzehnten nur mehr in 
wohlklimatisierten Räumen und ausschließlich unter ihresgleichen aufhalten, nichts 
Besseres erwarten. – Kleiner Witz: treffen 
sich zwei achtzigjährige Millionäre nach 
langer Zeit mal wieder. Der eine hat eine 
blutjunge, bildhübsche Gespielin dabei, die 
er auch noch als seine neueste Ehefrau 
 vorstellt. Fragt der andere: „wie bist du 
denn an dieses Superweib gekommen, mit 
achtzig Jahren?“ – Sagt der Andere: „ganz 
einfach; ich habe ihr gesagt, ich sei schon 
neunzig“! Wie auch immer: sollte Herr 
Blatter, der nach der Verhaftung einiger 
weiterer seiner intimen Spezis am 2. Juni 
kurz nach seiner Wiederwahl plötzlich zurücktrat, eines Tages die ihm zustehende 
gesiebte Luft atmen, und sollte die WM 
2022 tatsächlich neu vergeben werden, 
könnte Deutschland ja kurzfristig einspringen. Wenn es dann liefe wie im Jahre 2006 
würde die DFB-Elf zwar wieder nur Dritter, 
sämtliche Einnahmen aus Werbung und 
TV-Rechten würden an die FIFA laufen, die 
wie üblich von der Steuerzahlung im Austragungsland befreit würde – aber es gäbe 
wenigstens mal wieder vier Wochen bestes 
Sommerwetter. Während wir sonst im Sommerloch mit der unvermeidlichen Helene 
Fischer „Arbeitslos durch die Nacht“ im 
leeren Taxi summen, sprängen ein paar zusätzliche Spiele in Fröttmaning heraus. Und 
uns könnt’s recht sein; ein paar Fahrten 
mehr für das Münchner Taxigewerbe waren 
noch nie schlecht.
➔ SIEGESFEIERN – München hat neben 
dem Hofbräuhaus und dem Oktoberfest 
auch noch einen Fußballverein zu bieten, 
der weltberühmt ist. Auch wenn man sich 
diesmal keinen Tripper – Verzeihung – kein 
Tripple geholt hat, wie vor zwei Jahren, 
und auch kein Double, wie letztes Mal, 
wurde die längst schon eingetütete Deutsche Meisterschaft nach dem letzten 
 Spieltag am 23. Mai doch FCB-typisch 
 ausgelassen in der Arena gefeiert: voll eingeschenkte, überdimensionale (fünf Liter?) 
Weißbiergläser goss man sich gegenseitig 
über den Kopf, als sei dies die typische 
bayerische Lebensart, und freute sich 
 darüber, durch den Erhalt wenigstens einer 
der drei möglichen Sonderprämien für ein 
weiteres Jahr dem Gang zum Sozialamt 
entkommen zu sein. Ob es für die Brauerei, 
deren Logo die erwähnten Weißbiergläser 
ziert, eine gute Werbung ist, dass man sich 
in dieser prolligen Art ihr Bier über den 
Kopf, anstatt – richtig – hinter die Binde 
kippt, möge die dortige PR-Abteilung 
 entscheiden. 
Entschieden hat sich unmittelbar vor 
 Redaktionsschluss gerade noch, dass die 
„Sechzger“ nach ihren Glanzleistungen in 
der abgelaufenen Saison immerhin zweitklassig bleiben dürfen und nicht zukünftig 
zu den Auswärtsspielen mit der S-Bahn 
 anreisen müssen. 
Das Relegations-Rückspiel am 2. Juni 
brachte neben einem nicht mehr erwarteten 2:1 Sieg für die „Löwen“ in der Nachspielzeit immerhin auch noch ein volles 
Haus in Fröttmaning – und damit ein paar 
zusätzliche Stiche für uns. Nach gefühlten 
Äonen mit grausam vergurkten Partien kam 
es ausgerechnet in der verhassten Arena 
zum wichtigsten „Heim“-Sieg seit Jahren. 
(MS)
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Reitrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachgebiet: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fachg ebiet: Mietrecht
Privatinsolvenzen
JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

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➔ JACQUES BREUER
VIP IM TAXI
Jacques Breuer kam 1956 als Kind einer alten Dynastie von 
 Bühnenmenschen (Siegfried Breuer – UFA, Hans Breuer – Wiener 
Staatsoper etc.) in München zur Welt, wo er im Alter von 16 Jahren der jüngste Student der Otto Falckenberg Schule wurde und 
diese mit einem Engagement ans Bayerische Staatsschauspiel 
in der Tasche wieder verließ. Dort spielte er von Brecht bis 
 Shakespeare, von Nestroy bis Schnitzler alles, was gut und teuer 
war. Ab 1976 spielte er in so bekannten Kinofilmen wie „Jeder 
stirbt für sich allein”, „Taugenichts und Berliner Tunnel 21” .
Gleichzeitig wurde er vom Produzenten Helmut Ringelmann fürs 
Fernsehen entdeckt und verkörperte fast 30 Jahre lang neben 
Derrick, dem Alten und Siska meistens die zwielichtigen Figuren.
Theater spielte er an der Seite von Kollegen wie Horst Buchholz, 
Hildegard Knef und Mario Adorf in Klassikern von Don Carlos bis 
Hamlet, Musicals (Freudiana) und Boulevardstücken. Sein Weg 
führte ihn so von München über Wien, Bremen und Berlin bis nach 
Bonn ans Contra-Kreis-Theater.
An der Komödie im Bayerischen Hof war er zuletzt zu sehen in 
„Im Himmel ist kein Zimmer frei”, „Butterbrot und Der Mann, der 
sich nicht traut” . Auch im folgenden Stück steht Jacques Breuer 
zusammen mit seiner Frau Viola Wedekind in der Komödie im 
 Bayerischen Hof im Rampenlicht. 
Eine Couch in New York – Eine Romantische Komödie 
von Chantal Ackermann
Der New Yorker Psychoanalytiker Henry Harriston und die Pariser 
Tänzerin Béatrice Saulnier tauschen über eine Zeitungsannonce 
ihre Wohnungen. Der lebenslustigen, etwas chaotischen Béatrice 
gehen ihre zahlreichen Verehrer auf die Nerven, Henry fühlt sich 
ausgebrannt und erträgt seine Patienten nicht mehr. Während 
Henry in Béatrices Pariser Wohnung einzieht und sofort argwöhnisch von deren abgewiesenen Liebhabern beobachtet wird, findet 
sich Béatrice unversehens in der Rolle der Therapeutin wieder und 
„behandelt“ die Patienten Harristons als dessen Urlaubsvertretung. 
Mit Erfolg: Den Patienten geht es sichtbar besser, selbst der 
Hund des Psychoanalytikers und seine Pflanzen profitieren von 
Béatrices Zuwendung und ihrem Einfühlungsvermögen. 
Geweckt durch Wohnung, Möbel, Kleidung und Personen aus der 
Umgebung des jeweils anderen wachsen das Interesse an- und die 
Faszination der beiden füreinander, doch bald hält Henry das nervenaufreibende Chaos in Paris nicht mehr länger aus und fliegt 
nach New York zurück, wo er sich unversehens auf der eigenen 
 Behandlungscouch wiederfindet …
Orte der Handlung im Stück sind Paris und New York, auf der Bühne steht Jacques Breuer aber diesmal in der Komödie im Bayerischen Hof in München, und die Fahrt zum Promenadeplatz genießt 
der Schauspieler gerne im Taxi. 
Ein besonderes Erlebnis bei einer Taxifahrt hatten Jacques Breuer 
und Viola Wedekind bei der Abreise aus Namibia am Flughafen von 
Windhuk. Als Souvenir erstand das Paar eine mannshohe, handgeschnitzte Holz-Giraffe, welche in der Hektik im Hotel zurückblieb 
und erst am Airport nach dem Check-In bemerkt wurde. Bereits 
jenseits der Sicherheitsschleuse telefonierte Herr Breuer mit der 
örtlichen Taxizentrale, die über Funk alle Fahrer bzgl. der Holz- 
Giraffe abfragte. Kurz vor Abflug bemerkte Jacques Breuer plötzlich über den Köpfen der wartenden Fluggäste den Kopf seiner 
 Giraffe ... Ein Taxifahrer hatte das schöne Stück im Hotel geholt 
und auf schnellem Weg zum Flughafen gebracht. Seitdem ziert das 
Kunstwerk den Balkon in der Münchner Wohnung von Jacques 
Breuer und Viola Wedekind. 
In dem Stück „Eine Couch in New York“ von Chantal Akerman 
spielt Jacques Breuer vom 24. Juni bis zum 25. Juli 2015 in der 
Komödie im Bayerischen Hof die Hauptrolle des Psychoanalytikers 
Dr. Henry Harriston. (TK)
Information und Tickets unter www.komoedie-muenchen.de
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
Loredana LaRoccaSabine Haymann
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015

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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ JULI-PROGRAMM
TrendSet – Konsumgüterfachmesse für Lebensart
➔ 04.–06. Juli 2015, Sa.–So. 9–18 Uhr, Mo. 9–17 Uhr 
ICM – Internationales Congress Center München, 
A1–A4, B1–B3
Wohnambiente erleben
Die Trendset hat rund um das Thema schöner Wohnen und Leben 
drinnen und draußen einiges zu bieten: Praktisches und Elegantes für Küche, Esstisch, Bad und Schreibtisch sowie tolle Ideen 
zum Verschenken, Schmücken und Dekorieren – ein kunterbunter 
Mix für Heim und Garten.
Für die kalte Jahreszeit gibt es auf der TrendSet bereits im Juli 
viel Neues zu entdecken: Ob extravagante Weihnachtskugeln, 
witzige Küchenhelfer, tierische Deko oder knallbunte Accessoires 
– im Winter 2015/16 wird Bekanntes neu und überraschend 
 interpretiert. Viele Muster und Motive, offene Designs und der 
Spaßfaktor über die bloße Funktion hinaus, geben Raum für ganz 
neue kreative Ideen. Genau dieser Spaßfaktor ist es, der als absoluter Trend für die kommende Saison gilt. Der Pragmatismus 
der letzten Jahre ist in diesem Winter passee. Dabei sind Retro-Themen und Vintage-Chic als Inspiration mit am Start. Und 
bei der Farbe treibt es der Winter richtig bunt: Knallfarben, Erdtöne oder Aqua – alles ist erlaubt. Natürlichkeit gilt als Grundthema, und zieht sich durch Formen, Farben und Materialien.
Wie bei jeder Sommermesse gibt es wieder eine zusätzliche Präsentationsplattform – die Topseller Area. Im Haupteingang West 
entsteht eine exklusive Messebühne, ein Podium, auf der die 
Aussteller Ihre Produkt-Highlights auf eine besondere Art und 
Weise zur Schau bringen können.
Dieses Jahr werden rund 35.000 Fachbesucher erwartet; 
1.100 Aussteller präsentieren ihre 2.500 Kollektionen
Weitere Veranstaltungen im Juli
SicherheitsExpo 
➔ 01.–02. Juli 2015, Mi.–Do. 9–17 Uhr 
MOC – Veranstaltungscenter München
Heilpraktiker-Kongress des Südens
➔ 04. Juli 2015, Sa. 8–18 Uhr 
MOC – Veranstaltungscenter München
Ritchie Bros. Auctioneers
➔ 07. Juli 2015, Di. 9–16 Uhr 
Freigelände, Messe München
TrendSet mit Bijoutex München
➔ 04.–06. Juli 2015, Sa.–So. 9–18 Uhr, Mo. 9–17 Uhr, 
ICM – Internationales Congress Center München, 
A1–A4, B1–B3
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Foto: istockphoto
istockphoto
Messe-München
JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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Mittwoch, 01 .Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, 
Moses – Ein Mash-up Musical
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, 
Pelléas et Mélisande
 ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Rampenlichter
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Ekzem Homo
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
 Opernfestspiele 2015, Onegin
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Trio Plus
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan & Bator
Donnerstag 02. Juli 
 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 3000 Euro
 ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Rampenlichter
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Drei Schwestern
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Maria Stuart
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Eric Burdon & The Animals
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
 Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan & Bator
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Henning Sieverts Blind Date
 ➔ 21.00 Uhr, Hide Out München, 
The Acoustic Experience
Freitag, 03. Juni
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie*
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, 
Festspiel-Konzert ATTACCA
 ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Rampenlichter
 ➔ 19.00 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Soulissimo
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werther
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Lügen der Papageien
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, 
Jagdszenen aus Niederbayern
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
Mississippi Jazzmen
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Opernfestspiele 2015, 
2. Festspiel-Kammerkonzert 
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Opernfestspiele 2015, 
Festspiel-Liederabend Edita Gruberova
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan & Bator
 ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, 
Von ungarischen Nächten 
und spanischen Träumen
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Maggies Farm
Samstag, 04. Juli
 ➔ 07.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 
3. triathlon.de Cup München
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Festliches Sommerkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Der Auftrag
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, 
Pelléas et Mélisande
 ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, 
Rampenlichter
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Schülerkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Hausmeister
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
Emergenza – Finale 2015
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, 
Opernfestspiele 2015, Paquita
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 3000 Euro
 ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, 
Die Lügen der Papageien
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Exiles
 ➔ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, Opernfestspiele 
2015, UniCredit Festspiel-Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” frei willig arbeiten
 ➔ 21.00 Uhr, Glyptothek, Odeon 
Konzerte 2014/15 Große Bläsermusik
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Supersuckers
 ➔ 21.30 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Stefanie Tornow & Maruan Sakas
 ➔ 22.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Jenny Jannowitz
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, DubTown & Fire
Sonntag, 05. Juli
 ➔ 09.00 Uhr, Gasteig, Kompositionen 
für Klavier von deutschen und 
österreichischen Komponisten
 ➔ 11.00 Uhr, Königsplatz, 
6. M-net Münchner Sportfestival 2015
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Frank Peter Zimmermann, 
Violine & Antoine Tamestit, Viola
 ➔ 18.00 Uhr, Theater Leo 17, 
#LYDIA_theEND
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Jahreskonzert des 
Jugendsinfonieorchesters
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Das Nest
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Die schweigsame Frau
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Torquato Tasso
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Christopher Paul Stelling
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Warum läuft Herr R. Amok?
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Am Beispiel der Butter
Montag, 06. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
AOK Blade Night München 2015
 ➔ 19.00 Uhr, i-camp / Neues Theater 
München, Open Session
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
 Opernfestspiele 2015, Arabella
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Hoppla, wir sterben!
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger, 
Percussion Brazilian Salsa Night
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rival Sons
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, Werkstatt 
Schulmusik – Orchesterkonzert
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
 BamesreiterSchwartzOrchestra
Dienstag, 07. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Jephta's Daughter
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, 
Pelléas et Mélisande
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Intimate Stranger
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Ben Miller Band
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger, 
Percussion Brazilian Salsa Night
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Rechnitz (Der Würgeengel)
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Doomtree
Mittwoch, 08. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Spiel.Raum.Theater
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
 Opernfestspiele 2015, 
Tristan und Isolde
 ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, 
 Opernfestspiele 2015, 
Jephta's Daughter
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Intimate Stranger
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Camino Real
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, The Land
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Toto
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, John Garcia
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Miguel Zenón
Donnerstag, 09. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Intimate Stranger
 ➔ 10.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Junges Resi Die Klasse
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Antonius und Cleopatra
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Die schweigsame Frau
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Krach in Chiozza
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Symphonieorchesters des 
Bayerischen Rundfunks
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Die 7 Typenshow
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die Defekte
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Die Zofen
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gernot Hassknecht
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
My Favourite Song
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, The Land
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, 
Tess Parks & Anton Newcombe
Freitag, 10. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, 
Das Triadische Ballett
 ➔ 11.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Kaltenberger Ritterturnier
 ➔ 18.00 Uhr, Fußgängerzone, 
Musik auf Rädern – 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Das Nest
 ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Jephta's Daughter
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Roberto Devereaux
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Der Prozess
 ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Fahrenheit 451
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Turandot oder 
der Kongress der Weißwäscher
 ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Big Bad Wolf
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die Defekte
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gernot Hassknecht
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Opernfestspiele 2015, 
3. Festspiel-Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
Saratoga Seven
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Torquato Tasso
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Am Beispiel der Butter
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, 
Standpunkt.e – welcome to my world
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Inpalumbia
 ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, 
22 Jahre Muffatwerk
Samstag, 11. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, GOP. Varieté Theater 
München, Kaltenberger Ritterturnier
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, 
Das Triadische Ballett
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Hommage à Laban
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Opernfestspiele 2015, Arabella
 ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Jephta's Daughter
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Gefährliche Liebschaften
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Ksenja Sidorova, 
The Princess of Accordion
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Das schweigende Mädchen
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, EheUrlaub
 ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Fahrenheit 451
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, HMBC
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ich Ich Ich
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Mark Knopfler and Band
 ➔ 20.15 Uhr, Odeonsplatz, 
Symphonieorchester des BR
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, 
Standpunkt.e – welcome to my world
 ➔ 22.00 Uhr, Marienplatz, 
13. CSD-Rathausclubbing
 ➔ 23.00 Uhr, Strom, Most Wanted
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JULI 2015
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
SERVICE

Seite 33

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Sonntag, 12. Juli
 ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, 
Tag der Laienmusik
 ➔ 15.00 Uhr, Wirtshaus am Bavariapark, 
Groove Hospital
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Tristan und Isolde
 ➔ 16.30 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Gospel At Heart
 ➔ 18.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Hiob
 ➔ 18.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Der Auftrag
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, 
Das Triadische Ballett
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sommerkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Drei Schwestern
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Improvisationstheater
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” frei willig arbeiten
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Opernfestspiele 2015, Festspiel- 
Konzert des Opernstudios
 ➔ 20.30 Uhr, Alte Kongresshalle, Somi
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Jenny Jannowitz
Montag, 13. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Fahrenheit 451
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
AOK Blade Night München 2015
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Madama Butterfly
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Lola Montez
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Camino Real
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Defeater
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, 
Opernfestspiele 2015, 
Festspiel-Barockkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
The Dark Ages
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Hard Days Night Big Band
Dienstag, 14. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Fahrenheit 451
 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Arabella
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Hausmeister
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Moses – Ein Mash-up Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 20.00 Uhr, Strom, Criolo
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Hoppla, wir leben
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Hoppla, wir sterben!
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
The Dark Ages
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Hardbop Supergroup The Cookers
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Alexander von Hagke Quartet
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Firedance Crew, 
Riders Sound, Soulshake Sound
Sonntag, 19. Juli
 ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, 
Bavarian Run 2015
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Fürstenried, 
Open Air Serenaden Konzert
 ➔ 18.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Seltsames Intermezzo
 ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Die Männerfalle
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Elektra
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Black Label Society
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Nasmyth
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, Festspiel- 
Liederabend, Anne Schwanewilms
Montag, 20. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
AOK Blade Night München 2015
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Drei Schwestern
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Untergang des Hauses Usher
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, 
Geschichten aus dem Wiener Wald
 ➔ 20.00 Uhr, Haus der Kunst, 
 Opernfestspiele 2015, Festspiel- 
Konzert der Orchesterakademie
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Festspiel-Liederabend 
Jonas Kaufmann
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, 
dedicated to …
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Landes-Jugendjazzorchester Bayern
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Lukas Häfner
Dienstag, 21. Juli
 ➔ 18.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Zirkus der Kuscheltiere
 ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Francesca da Rimini
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, L'Orfeo
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Gefährliche Liebschaften
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Orpheus steigt herab
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ingo Appelt
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Molotov
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Urteile
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Marco Lobo e Convidados
Mittwoch, 22. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Zirkus der Kuscheltiere
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Lucia di Lammermoor
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Call Me God
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Camino Real
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ingo Appelt
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Opernfestspiele 2015, 
5. Festspiel-Kammerkonzert
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Tony Allen Band
Donnerstag, 23. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg - Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Zirkus der Kuscheltiere
 ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Francesca da Rimini
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, L'Orfeo
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiapark, 
Sommernachtslauf München
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Balkan macht frei
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
George Thorogood & The Destroyers
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Hoppla, wir sterben!
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Erwin Schrott & Friends, 
Cuba Amiga
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Shitty Shitty Plem Plem
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Intergalactic Lovers
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Hamilton de Holanda 
Trio – Bossa Negra
 ➔ 22.00 Uhr, Backstage, free & easy 
Festival 2015, Rockers
Freitag, 24. Juli
 ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der 
Jugend am Elisabethplatz, 
Zirkus der Kuscheltiere
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Don Carlo
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Das Nest
 ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Francesca da Rimini
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Onkel Wanja
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Shitty Shitty Plem Plem
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Torquato Tasso
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Am Beispiel der Butter
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Guillaume Perret 
& The Electric Epic
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Into the Voir 
– Weiky & Lutema & Flux
Samstag, 25. Juli
 ➔ 13.30 Uhr, Bahnhof München Pasing, 
Kaltenberger Ritterturnier
 ➔ 16.45 Uhr, Olympiastadion 
München, Münchner Sommernachtstraum 2015
 ➔ 18.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Der Auftrag
 ➔ 19.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Hiob
 ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Francesca da Rimini
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” frei willig arbeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
Mittwoch, 15. Juli
 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Antonius und Cleopatra
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Roberto Devereaux
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Dantons Tod
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Einer flog über das Kuckucksnest
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Stein
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Opernfestspiele 2015, 
4. Festspiel-Kammerkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
 The Black Dahlia Murder
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Melissa Aldana
Donnerstag, 16. Juli
 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiapark, 
B2Run München 2015
 ➔ 19.00 Uhr, Augustinum 
 München-Nord, Sommerkonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Elektra
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Ekzem Homo
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ich Ich Ich
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, The Land
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Guinga & Stefania Tallini
Freitag, 17. Juli
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, 
 Drachenbootrennen ’15
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Antonius und Cleopatra
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Arabella
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Münchner Streichquartett 
& Martin Stadtfeld
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Macbeth
 ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
Münchner Banjoband
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Unter Strom
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Sandro Roy Quartet
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Other Lives
Samstag, 18. Juli
 ➔ 09.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 
7. Bayerischer Lehrermarathon
 ➔ 13.00 Uhr, Königsplatz, 
Oben Ohne Open Air 2015
 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opernfestspiele 2015, L'Orfeo
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Cock Sparrer
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Die Männerfalle
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
FaustIn and out
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Gasoline Bill
 ➔ 20.00 Uhr, Marstallplatz, Opernfestspiele 2015, Festspiel-Konzert, 
Oper für Alle
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Queensryche
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
The 80's Charity Show
 ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, ICI + Tanz
 ➔ 20.30 Uhr, i-camp / Neues Theater 
München, Wilde Tendenzen 4 
– H.E.L.P.
JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33

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➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Opernfestspiele 2015, 
Festspiel-Kinderchorkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Shitty Shitty Plem Plem
 ➔ 20.30 Uhr, Gärtnerplatz, 
150 Jahre Gärtnerplatztheater, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Marstallplan – „Luxus braucht 
Sklaverei” Jenny Jannowitz
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, Tania Maria 
& Viva Brazil Quartet
 ➔ 23.00 Uhr, Strom, Visions Party
Sonntag, 26. Juli
 ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Pianistenclub 
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Blutenburger Kirchenmusik – 
 Mediterrano
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, DNA
 ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Ehejubel
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Frühlings Erwachen Live Fast – 
Die Young
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Eugen Onegin
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Paco de Lucia – Beyond the Memory
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Shitty Shitty Plem Plem
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Stiller
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Senkrecht & Pusch
 ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel 
Bayerischer Hof, 
Al Jarreau Band + Ester Rada
Montag, 27. Juli
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Don Carlo
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
AOK Blade Night München 2015
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, DNA
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Blackmore's Night
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
D.R.I. & Dust Bolt
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Madame Bovary
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, 
Opernfestspiele 2015, 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
Festival 2015 Terror, Expire & Rogues
Dienstag, 28. Juli 
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Manon Lescaut
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Nymphenburger Sommer, 
Armida Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Grammophobia – 
Ein zirzensisches Spektakel
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Heiße Zeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Junges Resi Die Klasse
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Opernfestspiele 2015, 
6. Festspiel-Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy 
Festival 2015, Ell'n'Wood
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jazz Week
Mittwoch, 29. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Eugen Onegin
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Dylan – The times they are a-changin'
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
school's out
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Ein Haus am See
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerischer Rundfunk, 
Grupa Janke Randalu
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Heiße Zeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Ich Ich Ich
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Junges Resi TheaterBar
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
free & easy Festival 2015 
Donnerstag, 30. Juli 
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Don Carlo
 ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Theatron Musik Sommer 2015
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Dylan 
– The times they are a-changin'
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der 
Geldkomplex
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Ein Haus am See
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Heiße Zeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Männerschlussverkauf – 
Wie man den Mann kriegt
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Chico Trujillo
 ➔ 22.00 Uhr, Backstage, 
free & easy Festival 2015 Rockers
Freitag, 31. Juli
 ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, 
Theatron Musik Sommer 2015
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Dylan – The times they are a-changin'
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Eine Familie
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Ein Haus am See
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Heiße Zeiten
 ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Männerschlussverkauf – 
Wie man den Mann kriegt
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Koczwara
 ➔ 20.30 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Manon Lescaut
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 
free & easy Festival 2015 
 ➔ 21.30 Uhr, Mister B.'s, 
Ernest Butler Trio
 ➔ 22.00 Uhr, Strom, Club Rock Night 
mit DJ Helly & Friends
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, 
Sacred Bones Party – DJ Frankit
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JULI 2015
 ➔ 01.-31.07. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee
 ➔ 01.-31.07. Mo-So 21.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne
 ➔ 01.-31.07. Mo-So 21.00 Uhr, Alter Viehhof, Open Air-Kino im Viehhof
 ➔ 01.-29.07. jeweils Mittwoch 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzert
 ➔ 01.-25.07. Mo-So 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Eine Couch in New York
 ➔ 01.-23.07. Mo-Sa 11.00 Uhr, Kulturhaus Neuperlach, Komm, Spiel mit mir! Auf dem Klavier
 ➔ 01.-19.07. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Tollwood Sommerfestival
 ➔ 01.-12.07. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Exit
 ➔ 01.-11.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Ein brillanter Mord
 ➔ 01.-12.07. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Monty Python’s Spamalot
 ➔ 02.-30.07. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park
 ➔ 02.-30.07. jeweils Do 20.00 Uhr, Marionettentheater, A Trumpet for Nap
 ➔ 04.-26.07. Sa+So 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, teatro – Summer Nights
 ➔ 07.-11.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers
 ➔ 09.-31.07. Do-Sa 21.00 Uhr, Münchner Sommertheater im Englischen Garten, Was ihr wollt
 ➔ 14.-18.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
 ➔ 16.-22.07. Do-Mi 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Rusalka – Ope(r)n Air
 ➔ 17.-31.07. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Match
 ➔ 21.-25.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni
 ➔ 21.-28.07. täglich 21.30 Uhr, Königsplatz, Kino Open Air auf dem Königsplatz
 ➔ 23.-31.07. Do-So 19.30 Uhr, Theresienwiese, Wir waren nie weg – Teil 1: die Blaupause
 ➔ 23.-31.07. täglich 23.00 Uhr, Rote Sonne, 10 Jahre Rote Sonne Festival
 ➔ 25.-31.07. täglich 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Jakobidult
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Frankfurter Ring 97 • 80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
kontakt@er-tax.de
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
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Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr 
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
SERVICE

Seite 35

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Tol(l)erante Ampeln?
„Die Grünen – rosa liste” wollen, dass die Stadt anlässlich des 
diesjährigen Christopher Street Days (CSD) ein Zeichen der Solidarität und Toleranz setzt, indem sie herkömmliche Fußgängerampeln mit lesbischen, schwulen und Hetero-Paarmotiven versieht 
und Trambahnen mit Regenbogenfähnchen fahren.
Österreichs Hauptstadt Wien macht mal wieder vor, wie sich Toleranz und Weltoffenheit mit Herz und Humor kombinieren lassen. 
Dort hat die Stadt anlässlich dreier Großveranstaltungen einige 
Fußgänger*innenampeln mit „Ampelpärchen“ samt grün bzw. rot 
aufleuchtenden Herzen ausgestattet. Das entscheidende dabei: 
 Neben Hetero-Paaren regeln auch schwule und lesbische Ampelpärchen den Wiener Fußverkehr. Die grün-rosa Rathausfraktion will 
dieses charmante Zeichen der Toleranz nun auch in die Weltstadt 
mit Herz importieren und fordert, dass die Stadt beim CSD zwischen dem 6. und 11. Juli an geeigneten Stellen in der Münchner 
Innenstadt die herkömmlichen Ampeln gegen die Wiener-Variante 
austauscht. Der Antrag ging im Kreisverwaltungsausschuss gegen 
die Stimmen der CSU durch. In einem offenen Brief hat das 
 rosa-grüne Rathausbündnis außerdem OB Reiter gebeten, sich als 
Aufsichtsratsvorsitzender der MVG dafür einzusetzen, dass die 
Straßenbahnen in der Pride Week mit Regenbogenbeflaggung 
 fahren.
„München ist eine weltoffene Stadt mit Herz, und der CSD ist die 
Demonstration der Vielfalt und des liberalen Miteinanders in 
 München“, so Lydia Dietrich, Stadträtin der Grünen – rosa liste. 
„Die Ampeln zeigen schwule, lesbische und Hetero-Paare – völlig 
gleichberechtigt nebeneinander und für jeden verständlich, unabhängig von individuellen Deutschkenntnissen. Sie sind im 
öffent lichen Raum, Teil des täglichen Stadtlebens und transportieren so auf sehr humorvolle Art das Thema Gleichstellung von 
Lebensweisen in die Mitte der Gesellschaft. Sie machen es in der 
Stadtbevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar.“
(Quelle: Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen – rosa liste)
STADT-INFO
➔ „AMPEL-PÄRCHEN” BEIM CSD
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JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

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