TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Juli 2015
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
35 von 36 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 1 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
TAXI GUIDE MÜNCHEN INDIVIDUELL UND FLEXIBEL DURCH DIE STADT GRAY-LINE-SIGHTSEEING IM „DOPPELDECKER” DURCH MÜNCHEN TOUREN MÜNCHEN ER-FAHREN HISTORISCHER STADTKUNDEKURS ALS ZUSATZQUALIFIKATION ➔ STADTRUNDFAHRTEN IN MÜNCHEN IM FOKUS DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE JULI 2015 OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Kai-Georg Frey (KGF), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Elke Choleva Tel.: (0 89) 21 61-367 Frau Tanja Reger Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ JULI 2015 Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 14.07. und 28.07., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 01., 08., 15., 22. und 29.07., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 04., 11., 18. und 25.07., jeweils von 10.00–13.00 Uhr Leistungskurs Montag, 06., 13., 20. und 27.07., jeweils von 20.00–22.00 Uhr Mittwoch, 08., 15., 22. und 29.07., jeweils von 20.00–22.00 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Montag, 13.07., 17.30 Uhr Samstag, 04.07., 8.30 Uhr Montag, 27.07., 17.30 Uhr Samstag, 18.07., 8.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 16.07., von 13.00–17.00 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 15.07., ab 15.00 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 4/2015 vom 09. Juni bis 07. Juli 2015 ➔ Kurs 5/2015 vom 22. September bis 20. Oktober 2015 ➔ Kurs 6/2015 vom 10. November bis 08. Dezember 2015 Termine und Anmeldung: Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung/Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelmotiv: atelier-tacke.de Impressum 02 Ausbildungstermine ⁄ Juli 2015 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10 Stadt-Info ⁄ Klassik – Open-Air-Konzert auf dem Königsplatz 11 Stadt-Info ⁄ Sportfestival auf dem Königsplatz 11 Stadt-Info ⁄ Kocherlball am Chinesischen Turm 11 ➔ Titelthema ⁄ Im Fokus – Stadtrundfahrten in München 12 Historisches München ⁄ München er-fahren 20 Wichtige Informationen ⁄ Aus dem Polizeibericht 24 Stadt-Info ⁄ Neue Polizei-Uniform in Bayern 27 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 28 VIP im Taxi ⁄ Jacques Breuer 30 Messe München International ⁄ Juli-Programm 31 Service ⁄ Veranstaltungskalender Juli 2015 32 Stadt-Info ⁄ „Ampel-Pärchen” beim CSD 35 ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND atelier-tacke.de JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DIE GENOSSENSCHAFT Generalversammlung 2015 In diesem Jahr findet die Generalversammlung der Taxi-München eG am ➔ Mittwoch, den 8. Juli 2015 im großen Saal des Augustiner-Kellers statt. Wie gewohnt stehen Parkplätze auf dem Zirkus-Krone-Parkplatz in der Nähe zur Verfügung. Wichtige Entscheidungen, u.a. Änderungen der Satzung der Taxi-München eG, stehen an. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der separat versandten Einladung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. (FK) Viktualienmarkt – Sperre für Taxis in südliche Richtung Seit dem 21.5.2015 ist die Einfahrt in den Viktualienmarkt aus dem Tal kommend in Richtung Oberanger auch für den Taxiverkehr verboten. Wie nachfolgender Antwort zu entnehmen ist, konnten unsere Bemühungen die verantwortlichen Entscheidungsträger nicht umstimmen: Vielen Dank für Ihre Stellungnahme vom 28.4.2015 zum Durchfahrtverbot für Taxis in südliche Richtung des Viktualienmarktes. Bitte erlauben Sie uns hierzu zunächst nochmals den Hinweis, dass die Regierung von Oberbayern als Rechts- und Fachaufsichtsbehörde bereits mit Schreiben vorn 03.06.2013 mitgeteilt hat, dass das Verkehrsaufkommen im Fußgängerbereich des Viktualienmarkts so hoch Ist, dass diese Situation mit der Norm einer Fußgängerzone nicht mehr vereinbar ist. Die Landeshauptstadt München wurde deshalb aufgefordert, Abhilfemaßnahmen zu ergreifen. Intensive Verkehrsbeobachtungen aus Anlass des Schreibens der ROB haben gezeigt, dass die Viktualienmarktfahrbahn durch Taxis laufend aus Richtung Tal befahren wird. Der Grund für die häufige Frequentierung des Taxiverkehrs liegt darin, dass diese Fahrbeziehung einen Ringschluss zwischen Marienplatz, Viktualienmarkt, Rosental, Rindermarkt und wieder Marienplatz ermöglicht, insbesondere wenn – wie es häufig der Fall ist – der Taxistandplatz am Marienplatz (vor Firma Ludwig Beck) vollständig belegt ist. Des Weiteren hat sich eine Abkürzung in Nord-Süd-Richtung über Hofgraben, Burgstraße, Viktualienmarkt bei Taxifahrerinnen und Taxifahrer etabliert. Durch die Sperrung des Viktualienmarktes aus Richtung Tal wird nun eine Regelung geschaffen, die eine Einfahrt in den Viktualienmarkt nur noch über das Rosental bzw. die Prälat-Zistl-Straße erlaubt. Dadurch ist eine deutliche Reduzierung des Verkehrs zu erwarten. Die Sperrung der Einfahrt für Taxis vom Tal aus erfolgt als erste Maßnahme um den Verkehr in der FGZ Viktualienmarkt zu reduzieren. Weitere Maßnahmen zur Verkehrsreduktion werden derzeit geprüft. Dem in Ihrer Stellungnahme vorgebrachten Argument, die Sperrung würde zu längeren Fahrstrecken und somit zu einer erhöhten Umweltbelastung führen, kann so nicht gefolgt werden. Denn gerade durch die Unterbindung des vorstehend erläuterten „Kreisverkehrs“ kann eine Entlastung der Umwelt erreicht werden. Auch ist eine „Ost-West“ Querung der Altstadt weiterhin über den Altstadtring möglich. Die dabei vereinzelt entstehenden Umwegfahrten sind jedoch im Hinblick auf die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer auf der Viktualienmarktfahrbahn hinzunehmen. Wir bedauern, dass wir Sie vom Ergebnis unserer abschließenden Überprüfungen wegen eines Büroversehens nicht früher informieren konnten. Wie Sie möglicherweise bereits selbst festgestellt haben, wurde die Beschilderung bereits am Donnerstag, den 21.5.2015 geändert. Im Hinblick auf die dargelegte Sachlage bitten wir Sie um Verständnis, wenn wir Ihren Einwänden nicht entsprechen konnten. Mit freundlichen Grüßen Kreisverwaltungsreferat – Verkehrsmanagement Abholung von Fahrgästen am Schloss Nymphenburg Die Schloss- und Gartenverwaltung teilt mit, dass die Einfahrt in den Schlosspark Nymphenburg gemäß Anlagevorschrift verboten ist. Das Befahren der geteerten Straße zum Schlosscafé Palmenhaus ist auch AKTUELLE INFORMATIONEN GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Mitteln.“ Rückenwind bekam er auf der Frühjahrstagung des BZP am 7.5.2015, auf der die Delegierten des Bundesverbandes in Bad Homburg ohne Gegenstimme für eine Resolution stimmten, die den Betreiber von „MyTaxi„ auffordert, die bisher verfolgte Marktstrategie zu überdenken und zukünftig auf einen finanziellen Verdrängungswettbewerb zu Lasten der Taxizentralen, wie z.B. durch Rabattaktionen zu verzichten. Den Taxiunternehmern stößt dabei auf, dass die teure Eroberungskampagne mit Mitteln desjenigen Konzerns finanziert wird, der seit Jahrzehnten praktisch Hoflieferant ist und bei einem Taximarktanteil von derzeit rund 60 Prozent eine besondere Nähe zur Branche pflegt. Auf Grund der zuletzt durchgeführten Rabattaktion hat der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband am 21.05.2015 eine einstweilige Verfügung gegen die Betreiber von „MyTaxi“ beim Landgericht Hamburg erwirkt. „Wir wollen mit diesem Schritt zwei Dinge erreichen: Erstens wollen wir verhindern, dass weiter in irreführender Weise flächendeckend bundesweit mit einem 50prozentigen Rabatt auf Taxifahrten geworben wird. Es wird in dieser Werbung nicht ausreichend mitgeteilt, dass das Angebot in vielen deutschen Städten überhaupt nicht und in einigen Städten nur stark eingeschränkt verfügbar ist“, erklärte BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz. „Zum Zweiten macht MyTaxi in seiner Werbung nicht eindeutig und klar genug deutlich, welche Voraussetzungen für den Erhalt dieser rechtlich zweifelhaften Discountpreise erfüllt werden müssen.“ Für den Fall der Zuwiderhandlung gegen diese bundesweit geltenden Versagungen sind pro Verstoß bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld angedroht. Auch die mit der einstweiligen Verfügung nicht angegriffene Gewährung eines Preisvorteils im Zusammenhang mit dem Taxipreis hält der BZP grundsätzlich für rechtlich zweifelhaft. „Es gibt eine klare Vorgabe im Personenbeförderungsgesetz. Danach dürfen die behördlich festgelegten Taxitarife weder über- noch unterschritten werden“, so Thomas Grätz. Bereits am 13.05.2015 hat die Taxi-Auto- Zentrale Stuttgart e.G. mit kurzem Anlauf die erste Hürde genommen und vom Landgericht Stuttgart eine einstweilige Verfügung bekommen, nach der die Rabattaktion im Pflichtfahrgebiet der Landeshauptstadt Stuttgart durch „MyTaxi“ eindeutig rechtswidrig und daher zu untersagen ist. „Wir sind bereit uns jedem Wettbewerber zu stellen, jedoch nur unter gleichen und für Taxis nicht erlaubt. Weder bei Regen, Schnee oder nachts um 3 Uhr bzw. nach vorheriger Bestellung. Sofern Gäste des Café Palmenhaus abends bzw. nachts abgeholt werden sollen, können Taxis ausnahmsweise auf den Schlossplatz vorfahren. Die Schloss- und Gartenverwaltung bittet um Beachtung. (FK) Rabattaktion für Taxivermittlung Die Hamburger Firma „Intelligent Apps GmbH“ hat seit Dezember 2014 mehrere Rabattaktionen durchgeführt, bei dem Kunden bis zu 50 Prozent des Taxifahrpreises rückerstattet wurden. „Die Daimler-Tochter gaukelt der Bevölkerung vor, Taxifahren könne billiger sein. Dabei bleibe der Fahrpreis der gleiche“, so Dieter Schlenker, Geschäftsführender Vorstand der Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen: „Der Rabatt wird lediglich von finanzstarken globalen Unternehmen subventioniert. Das ist Verbrauchertäuschung.“ Auch BZP-Präsident Michael Müller kritisierte die Vorgehensweise: „Dies ist kein normaler Akt von Kundengewinnung über qualitative Maßnahmen, sondern eine Verdrängung der Taxizentralen mit finanziellen ––– Die „Taxi-Deutschland-App” ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
fairen Wettbewerbsbedingungen. Dies war mit der breit angelegten Aktion der „MyTaxi“-App jedoch von Anfang an nicht gewährleistet. In ohnehin schwierigen Zeiten für das Taxigewerbe sind solche unlauteren Vorgehensweisen nicht tolerabel“, so Murat Arslan, Vorstand der Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart. Die Intelligent Apps GmbH hat überdies sofort reagiert und bereits in der Nacht zum 14.05.2015 die Rabattaktion in Stuttgart eingestellt. Gegen die einstweilige Verfügung wurde Widerspruch bei Gericht eingelegt. Einem Antrag auf Aussetzung der Vollziehung der einstweiligen Verfügung wurde durch das Gericht jedoch nicht entsprochen. In beiden Fällen wird die mündliche Verhandlung mit Spannung erwartet. Zwischenzeitlich hat „MyTaxi“ die Rückkehr zu einer festen Vermittlungsgebühr in Höhe von 7 Prozent der Taxifahrtkosten ab 1. Juli 2015 mitgeteilt. Als Begründung wurde die Ablehnung der bislang praktizierten Auftragsvergabe an den Meistbietenden, nicht an den nächsten verfügbaren Taxifahrer genannt, was sowohl vom Gewerbe als auch von Kunden kritisiert wurde. 2014 waren sogar bis zu 30 Prozent Provision angedacht, die nur durch massiven Widerstand gestoppt und auf 15 Prozent limitiert werden konnte. Irgendwie verständlich, da der Mutterkonzern allein im letzten Kalenderjahr mehrere Millionen Euro für das Taxivermittlungsgeschäft zuschießen musste. (FK) Quittungsblöcke mit Unternehmer eindruck Die Mitglieder der Taxi-München eG können Quittungsblöcke mit eigener Adresse, Konzessionsnummer, Steuernummer etc. über die Genossenschaft zu besonders niedrigen Konditionen bestellen. Das Angebot für die selbstdurchschreibenden Quittungsblöcke lautet wie folgt: 1 Die Mindestbestellmenge liegt bei 50 Quittungsblöcken. Größere Mengen jeweils ein Vielfaches davon. 2 Der Einzelpreis inkl. Eindruck pro Quittungsblock beträgt 0,50 Euro zzgl. 19% MwSt., also 29,75 Euro brutto für 50 Blöcke. Bei größeren Mengen ab 400 Stück Preis auf Anfrage. 3 Die Quittungsblöcke sind im Format DIN A 6, je 2 x 50 Blatt, Erstblatt und Zweitblatt 60 g, weiß mit Werbeaufdruck der Taxi-München eG. 4 Der Firmeneindruck ist 1/farbig schwarz auf einer Fläche von 30 x 70 mm, nach Ihren Angaben. 5 Die Lieferzeit beträgt etwa 6 Wochen ab dem Zeitpunkt der jeweils benötigten Gesamtbestellmenge von 400 Stück (Sammelbestellung). Bei Interesse wenden Sie sich bitte während der Öffnungszeiten an die Verwaltung der Taxi-München eG, Frau Choleva, Sekretariat 1. Stock. Dort nehmen wir gerne Ihre Bestellungen entgegen. (RZ) Zeugensuche Am 31.12.2014 gegen 9.20 Uhr stürzte ein Passant vor dem Taxistandplatz am Perlacher Einkaufs Center (PEP) und zog sich einen komplizierten Beinbruch zu. Ein Taxifahrer kam dem Verunglückten zur Hilfe. Zur Geltendmachung von Ansprüchen gegen den Betreiber der Verkehrsfläche wird der Taxifahrer dringend als Zeuge gesucht, da die Gegenseite den Unfallhergang anzweifelt. Wenn Sie der betreffende Taxifahrer sind, bzw. diesen kennen, wäre der Verletzte für eine Stellungnahme dankbar. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall seine eingeschaltete Rechtsanwaltskanzlei unter Tel. (089) 85 63 34 80 mit Angabe des Aktenzeichens 219/15. (FK) Nachruf Am 22. Mai 2015 verstarb für alle überraschend Herr Alfred Girl, genannt „Burschi“, im 58. Lebensjahr. Vor knapp 40 Jahren trat Alfred Girl eine Stelle als Funkgeräte-Monteur bei der Firma FTM (Funktechnik Metzger) an. Das war die Zeit, als der Sprechfunk im Gewerbe Einzug hielt und wenig später die Kennung eingeführt wurde. Alfred Girl war ein Meister seines Fachs, der in den vergangenen vier Jahrzehnten viele tausend Taxifunkgeräte ein- und ausbaute und auch reparierte. Nach dem Rückzug des Firmeninhabers Metzger übernahm Alfred Girl die Funkwerkstätte. Viele Jahre seines Lebens begleitete eine schwere Erkrankung. Aufgrund dieser Erkrankung musste sich Alfred Girl im Mai 2015 einer komplizierten Operation unterziehen. Trotz aller ärztlichen Kunst verstarb er kurz nach diesem Eingriff. Das Taxigewerbe verliert mit Alfred Girl einen Fachmann und einen Freund, der stets ein offenes Ohr für die Sorgen der Unternehmen hatte. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie und den Angehörigen. Wir 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
werden Herrn Alfred Girl stets ein ehrendes Andenken wahren. Die Trauerfeier fand am 3. Juni in Tegernsee mit anschließender Urnenbeisetzung im Gemeindefriedhof in Rottach-Egern statt. (TK) Taxigolfcup 2015 Vom 4. bis 6. Juni 2015 fand zum 18. Mal unser Taxigolfcup statt. Vorjahresgewinner Paul Kugler (Taxi 253 u.a.) lud alle Mitspieler ein, um seinen Titel zu verteidigen. Rudi Geittner (Taxi 3149) spielte zwei Tage grandioses Golf und konnte trotz einer Traumrunde von Udo Nickel (Taxi 1373) nicht mehr eingeholt werden. Er wurde Champion mit zwei Schlägen Vorsprung! Der Vorjahressieger Paul Kugler belegte den 3. Platz. Den letzten Platz verteidigte wie im Jahr zuvor Albert Löffl (Taxi 2312) und nahm wieder die Flasche Whisky in Empfang. (Udo Nickel) Neue Straßennamen ➔ Prälat-Höck-Bogen Priester Michael Höck, geb. 20.09.1903 in München, gest. 31.05.1995 in Freising, besuchte bis zum Abitur 1924 das Dom-Gymnasium in Freising, anschließend die dortige philosophisch-theologische Hochschule zum Theologiestudium. Er wechselte nach Rom und studierte dort sieben Jahre, bis zur Priesterweihe im Jahr 1930. Zurück in Freising wurde er 1931 Präfekt im Erzbischöflichen Knabenseminar und Religionslehrer. Ab 1934 fungierte er als Schriftleiter der Münchner Katholischen Kirchenzeitung, die eine dem Nationalsozialismus abgeneigte Position bezog und dadurch immer wieder in den Fokus des Regimes geriet. Die Kirchenzeitung wurde 1940 verboten und Höck der Prozess gemacht. Im Mai 1941 wurde er verhaftet und als Sonderhäftling in Dachau interniert. Dort blieb er bis zum 05.04.1945. Nach 1945 bekleidete er verschiedene Ämter in der Erzdiözese München-Freising, so war er 13 Jahre Regens des Priesterseminars und ab 1968 Direktor des dortigen Bildungszentrums. Zeit seines Lebens war es ihm ein Anliegen, speziell die Jugend auf den menschenverachtenden Ungeist und das verbrecherische Regime des Nationalsozialismus hinzuweisen und die Erinnerung an das Konzentrationslager Dachau wach zu halten. Straßenverlauf: Hufeisenförmiger Verlauf westlich der Pfarrer-Himmler-Straße, von „Am Schnepfenweg“ ca. 100 m nach Südwesten, danach im rechten Winkel ca. 75 m in nordwestliche Richtung und erneut im rechten Winkel ca. 95 m nach Nordosten zurück zu „Am Schnepfenweg“ . ➔ Pasinger Promenade Die Pasinger Promenade ist benannt nach dem Stadtteil Pasing, 763 erstmals urkundlich erwähnt als Villa Pasingas, 1905 zur Stadt erhoben und 1938 nach München eingemeindet. Straßenverlauf: Fläche zwischen Josef- Felder-Straße, Offenbachstraße, Landsberger Straße und Rathausgasse, südlich der Pasing Arcaden. ➔ Adolf-Hackenberg-Straße Adolf Hackenberg, geb. am 17.12.1921 und gest. am 17.06.2009 in München, Pädagoge, von 1971 bis 1985 Lehrer und Rektor an der Grundschule am Pfanzeltplatz, Heimatforscher und Brauchtumspfleger; war verantwortlich für die Herausgabe und Mitgestaltung zahlreicher Festschriften, des zweibändigen Geschichtswerks „790–1990, 1200 Jahre Perlach“ und verschiedener Themenhefte zur Geschichte Perlachs, Gründungsmitglied des Festring Perlach e.V. Im Jahr 2000 wurde er mit der Medaille „München leuchtet“ ausgezeichnet. Straßenverlauf: Von der Annette-von- Aretin-Straße nach Osten bis zur Dieter-Hildebrandt-Straße, parallel zur Hochäckerstraße. ➔ Anneliese-Fleyenschmidt-Straße Anneliese Fleyenschmidt, eigentlich Anneliese Arneth, (geborene Schmidt), geb. am 14.11.1919 in Fley (heute Ortsteil von Hagen), gest. am 23.05.2007 in München; sie war eine der ersten Programmsprecherinnen und später Fernsehmoderatorin des Bayerischen Rundfunks. Sonderaktion Sommer 2015 Kfz-Meisterbetrieb Taxi-Service aller Fabrikate Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr und vieles mehr • preiswert • schnell • zuverlässig € 79,00 Das komplette Paket zum Sonderpreis von (zuzüglich 19% MwSt. €15,01, Gesamtpreis inkl. MwSt. € 94,01) Das Angebot gilt bis 31. August 2015 für alle MB-Diesel, W211 und W212 inkl. Ölfilter mit Original Mercedes-Benz Motorenöl „ 5 W 30 „ (inkl. DSB-Eintrag) (MB Freigabe 229.51) Fahrzeug Komplettdurchsicht Fahrzeug Außenwäsche Fahrzeug Innenreinigung Ölwechsel JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Straßenverlauf: Von der Adolf-Hackenberg-Straße nach Süden zur Hochäckerstraße, westlich und parallel zur Therese-von-Bayern-Straße. ➔ Annette-von-Aretin-Straße Annette von Aretin, eigentlich Marie Adelhaid Elisabeth Kunigunde Felicitas Klein, geb. Freiin von Aretin, geb. am 23.05.1920 in Bamberg, gest. am 01.03.2006 in München; sie war 1954 die erste Programmsprecherin des Bayerischen Rundfunks. Von 1959 bis 1980 leitete sie dessen Besetzungsbüro. Popularität erlangte sie ab 1962 als Mitglied des Rateteams der langjährigen ARD-Sendung „Was bin ich?“ . Straßenverlauf: Von der Adolf-Hackenberg-Straße nach Süden, dann nach Osten zur Anneliese-Fleyenschmidt-Straße. ➔ Dieter-Hildebrandt-Straße Dieter Hildebrandt, geb. am 23.05.1927 in Bunzlau, gest. am 20.11.2013 in München, Kabarettist, Schauspieler, Buchautor; Gründungsmitglied der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Er gestaltete zwischen 1973 und 1979 die Satiresendung „Notizen aus der Provinz“, die 1976 mit dem Adolf- Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. 1980 folgte die Kabarettsendung „Scheibenwischer“ . Straßenverlauf: Von der Adolf-Hackenberg-Straße nach Süden zur Hochäckerstraße, östlich und parallel zur Margarethe- Selenka-Straße. ➔ Margarethe-Selenka-Straße Margarethe Selenka, geb. am 07.10.1860 in Hamburg, gest. am 16.12.1922 in München, Zoologin, Frauenrechtlerin, Friedensaktivistin; zusammen mit Anita Augspurg engagierte sie sich in der Frauenrechtsund Friedensbewegung. Straßenverlauf: Von der Adolf-Hackenberg- Straße nach Süden zur Hochäcker straße, westlich und parallel zur Dieter-Hildebrandt- Straße. ➔ Sammy-Drechsel-Straße Sammy Drechsel, eigentlich Karl-Heinz Kramke, geb. am 25.04.1925 in Berlin, gest. am 19. Januar 1986 in München, Journalist, Regisseur, Sportreporter; er gründete gemeinsam mit Dieter Hildebrandt die Münchner Lach- und Schießgesellschaft und war deren Leiter und Regisseur. Er führte Regie bei den Satiresendungen „Notizen aus der Provinz“ und „Scheibenwischer“ . Berichterstatter zahlreicher sportlicher Großveranstaltungen, von 1950 bis zu seinem Tod Sportreporter beim Bayerischen Rundfunk. Straßenverlauf: Von der Dieter-Hildebrandt-Straße nach Osten, dann nach Süden zur Hochäckerstraße. ➔ Therese-von-Bayern-Straße Therese von Bayern, geb.12.11.1850 in München, gest. am 19.08.1925 in Lindau, Zoologin, Botanikerin, Reiseschriftstellerin. Ihr breitgefächertes Wissen in Natur- und Sozialwissenschaften erwarb sie sich im Selbststudium, da Mädchen und Frauen zur damaligen Zeit weder an Gymnasien noch an Universitäten zugelassen waren. Sie war sozial und karitativ engagiert und setzte sich besonders für die Mädchen- und Frauenbildung ein. 1892 wurde Therese von Bayern zum Ehrenmitglied der Geographischen Gesellschaft, sowie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt. 1897 erhielt sie – für Autodidakten und eine Frau zu dieser Zeit eine Seltenheit – von der Philosophischen Fakultät der Universität München die Ehrendoktorwürde. Die Qualität der Sammlungen der Zoologischen Staatssammlung und des Museums „Fünf Kontinente“ ist entscheidend auf Therese von Bayern zurückzuführen. Straßenverlauf: Von der Adolf-Hackenberg- Straße nach Süden zur Hochäckerstraße, westlich und parallel zur Margarethe- Selenka-Straße. (TK) Wir trauern um unsere langjährigen Kollegen Anton Bögl (ehem. Taxi 1539) Herr Bögl verstarb am 12. Juni im Alter von 73 Jahren. Erich Scholz (ehem. Taxi 1848, 2352 und 3064) Herr Scholz verstarb am 11. Mai im Alter von 79 Jahren. Werner Platz (ehem. Taxi 1201) Herr Platz verstarb am 26. Mai im Alter von 91 Jahren. Sprechzeiten: Mo, Di 8-12 Uhr und 15-18 Uhr Mi 8-13 Uhr Do 8-12 Uhr und 15-19 Uhr Fr 8-13 Uhr und nach Vereinbarung Dr. med. univ. Serbaz Inal Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin Arbeitsmedizin Bayerstr. 15, 80335 München Tel. 089 - 520 33 90, info@dr-inal.de, www.dr-inal.de unbürokratisch FÜHRERSCHEINUNTERSUCHUNGEN am Hauptbahnhof kompetent mit Herz faire Preise AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. 12-16, 81669 München Ihre Ansprechpartner: Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran*. Touran Trendline BMT 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. Ausstattung: Hellelfenbein, Klimaanlage, Radio „RCD 310“, Spiegelpaket, Regensensor, ParkPilot, Geschwindigkeitsregelanlage, Dachreling schwarz, zwei zusätzliche Fahrzeugschlüssel, Business-Paket: Mobiltelefonvorbereitung “Plus“, Vordersitze beheizbar, Netztrennwand, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Warnleuchte für Waschwasserstand u. v. m. 1 Beim Kauf eines neuen Volkswagen Touran T axi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres T axi Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, Seat, Skoda) mit mind. 4 Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu 2.380,– € über dem von uns ermittelten DAT-Gebrauchtwagenwert. 2 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. 3 Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von 40.000 km. UVP: 33.159,00 € Hauspreis: 26.759,00 €1 inkl. Überführungskosten Anzahlung: 5.900,00 € Nettodarlehensbetrag: 20.859,02 € -Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. 50 x für Sie vorbestellt. Nur bei uns kurzfristig verfügbar. Bis zu 2.380 € Inzahlungsnahmeprämie sichern. 1 Bernd Obkirchner Tel.: 089/48001-166 Johannes Huber Tel.: 089/48001-578 Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 % Effektiver Jahreszins: 1,90 % Laufzeit: 48 Monate Schlussrate: 8.093,81 € Gesamtbetrag: 27 .865,81 € 48 Monatsraten à 289,00 € 1,2
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DER LANDESVERBAND Verkürzte Gewährleistungsfrist im Gebrauchtwagenhandel ➔ AGB-Klausel unwirksam Kfz-Händler dürfen die Gewährleistungsfrist für gebrauchte Pkw vertraglich auf ein Jahr beschränken. Der Bundesgerichtshof hat jetzt entschieden, dass aber eine häufig von Autohändlern dafür verwendete Vertragsregelung unwirksam ist. Nach D.A.S.-Angaben beanstandete der BGH, dass zwei Vertrags-Klauseln in dem Vertrag sich widersprechen, so dass der Verbraucher nicht sicher sein kann, wie lange der Händler haftet. Kauft eine Privatperson einen Gebrauchtwagen von einem gewerblichen Händler, beträgt die Verjährungsfrist für die Gewährleistungsansprüche zwei Jahre. Durch vertragliche Vereinbarungen kann der Händler diese Frist auf ein Jahr verringern. Innerhalb dieser Zeit haftet der Verkäufer also für Mängel, die bereits beim Kauf vorhanden waren. Innerhalb der ersten sechs Monate der Gewährleistungsfrist gilt per Gesetz die Vermutung, dass der jeweilige Mangel des Fahrzeugs schon bei der Übergabe vorhanden war. Kann der Händler das Gegenteil nicht beweisen, hat der Käufer die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche. Nach sechs Monaten liegt die Beweislast beim Käufer. Der Fall: Eine Frau hatte bei einem Autohändler einen Gebrauchtwagen gekauft, der wegen Produktionsfehlern starke Rostprobleme hatte. Der Händler lehnte eine Nachbesserung ab. Die Kundin verlangte von ihm nun Schadenersatz in Höhe der Reparaturkosten von über 2.000 Euro. Der Händler weigerte sich unter Hinweis auf den Kaufvertrag, da die Gewährleistungsfrist von einem Jahr abgelaufen sei. Das Urteil: Wie die D.A.S. Rechtsschutzversicherung mitteilte, erklärte der Bundesgerichtshof die vertragliche Verkürzung der Gewährleistungsfrist auf ein Jahr für unwirksam. Der Händler hatte die vom Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes empfohlenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen Stand 3/2008 verwendet. Diese begrenzen einerseits die Gewährleistung für Mängel auf ein Jahr. Andererseits sollte diese Regelung jedoch ausdrücklich nicht für Schadenersatzansprüche gelten. Dafür gab es eine Sonderregelung, die zwar die Haftung auf „vertragswesentliche Pflichten“ begrenzte, aber nichts zu den Gewährleistungsfristen sagte. Dem BGH zufolge kann ein Kunde aus dieser Regelung nicht eindeutig entnehmen, ob denn nun die verkürzte Gewährleistungsfrist gilt oder die gesetzliche Frist von zwei Jahren. Da die Regelung in den Geschäftsbedingungen gegen das gesetzliche Transparenzgebot verstieß, war sie aus Sicht des Gerichtshofes unwirksam. Der Kundin stand damit der Schadenersatz zu. (Bundesgerichtshof, Urteil vom 29.04.2015, Az. VIII ZR 104/14) Diese Information wurde vom D.A.S. Presseservice zur Verfügung gestellt. Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher. Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal. (Quelle: D.A.S. Rechtsschutzversicherung) Toyota stärkt seine Kompetenz durch eigenen Taxi-Koordinator Toyota demonstriert seine Taxi-Kompetenz eindrucksvoll mit hochwertig ausgestatteten und umweltverträglichen Prius+ Taxi- Editionen. Nun unterstützt ein eigens einberufener Koordinator den Handel nach Kräften rund um das Thema Taxi – beispielsweise bei Veranstaltungen im Autohaus oder auf regionalen Veranstaltungen. „Zu meinen Aufgaben zählt auch, den Kontakt zu Taxi-Zentralen und Verbänden aufzubauen und zu pflegen“, so Volker Frank. „Schließlich ist der umweltverträgliche Hybridantrieb erste Wahl für Taxi- Fahrten – besonders in der Stadt.“ Nicht zuletzt dank seines überzeugenden Preis-/Leistungsverhältnisses hat der Hybridklassiker auch als Siebensitzer bereits Einzug in zahlreiche Taxi-Flotten gehalten. In Berlin wurde im vergangenen Jahr das tausendste Toyota Hybrid-Taxi zugelassen. Nicht ohne Grund, denn Hybridfahrzeuge sind perfekt für den harten Taxibetrieb geeignet. Neben ihrer außerordentlichen Zuverlässigkeit und Qualität überzeugen sie dank der Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor mit geringen Wartungskosten und niedrigem Verbrauch. Im städtischen Stop-and-Go-Verkehr spielt die Hybridtechnik ihre Vorzüge voll aus: Gegenüber Dieselfahrzeugen sind sie deutlich leiser und reduzieren den CO 2-Ausstoß um bis zu 50 Prozent. Seine Zuverlässigkeit hat ein Toyota Prius Taxi in Wien besonders eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Das Fahrzeug des Wiener Unternehmens Ökotaxi legte eine Million Kilometer im Dauerbetrieb ohne Fehl und Tadel zurück. Wussten Sie schon, dass Toyota und Lexus bis heute mehr fast acht Millionen Fahrzeuge mit Vollhybridantrieb verkauft haben? Seit der Vorstellung des Toyota Prius im Jahr 1997 hat sich die alternative Antriebstechnologie zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte entwickelt. Damit steht der Hybridantrieb beispielhaft für das schon in der ersten Toyota Earth Charta von 1992 niedergeschriebene Bekenntnis, Ökologie und Ökonomie auf möglichst harmonische Weise miteinander zu verbinden. Denn: Was gut für die Umwelt ist, ist auch gut für das Unternehmen. (Quelle: www.toyota-media.de) AKTUELLE INFORMATIONEN 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015 istockphoto
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367 Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Klassik am Odeonsplatz Seit dem Jahr 2000 verwandelt sich der Odeonsplatz in München für wenige Tage zum schönsten Open-Air-Konzertsaal. Umsäumt von Residenz, Feldherrnhalle und Theatinerkirche findet heuer am 11. und 12.7.2015 die Veranstaltung zum 15. Mal statt, die damals als Millenniumskonzert zur deutsch-französischen Aussöhnung Premiere feierte. Rund 16.000 Zuschauer können im Juli die Auftritte des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und der Münchner Philharmoniker – zwei Top-Orchester der Stadt – und ihrer Chef- oder Gastdirigenten sowie hochkarätiger Solisten erleben. Mit einem spanisch gefärbten Programm zählt das sommerliche Klassikfestival auch in diesem Jahr wieder zu den herausragenden Kulturereignissen in der Landeshauptstadt. Entdecke Deinen Sport Am 5.7.2015 findet auf dem Königsplatz unter dem Motto „Sei dabei und entdecke Deinen Sport“ das 6. Münchner Sportfestival statt. Ganz im Zeichen der körperlichen Betätigung haben über 80 Vereine und Verbände die Möglichkeit Ihre Sportart einem breiten Publikum vorzustellen. Mehr als 70 verschiedene Sportarten, wie Parkour, Freerunning und Tricking, Freestyle Akrobatik und der neue Trendsport „Wall-Trampoline“, können auf einer 600-Quadratmeter großen Aktionsfläche kostenfrei getestet und ausprobiert werden. Sogar der Eintritt ist frei. Für alle Zuschauerinnen und Zuschauer finden verschiedene Shows in der M-net Parkour Area statt. Um 16 Uhr wird es dann richtig spannend, wenn das Showfinale der internationalen Profis auf dem Programm steht. Ein Besuch lohnt sich also nicht nur für Sportbegeisterte. Tanzen und Feiern um 6 Uhr morgens Um 1880 hatten Hausangestellte nicht viel Freizeit. Köchinnen (Kocherl) und Dienstleute verabredeten sich früh morgens im Englischen Garten zum Tanzen und feiern, vor Beginn der täglichen Arbeit. 1904 wurde die Veranstaltung wegen „Mangel an Sittlichkeit“ verboten und erst im Jahr 1989, anlässlich der 200-Jahr-Feier des Englischen Gartens, wiederentdeckt. Am 19.7.2015 steigt ab 6 Uhr morgens das Mittanzvergnügen am Chinesischen Turm. Bis etwa 10 Uhr heizen die Tanzgeigern aus Wien und die Fränkischen Straßenmusikanten die Stimmung an. Der Eintritt ist frei. Der Verzehr von mitgebrachten Speisen im Biergarten ist möglich. Getränke sind aber ausschließlich über die Gastronomie zu erwerben. Erfahrungsgemäß nutzen viele der rund 10.000 Frühaufsteher das Taxi. Bei schlechter Witterung findet der Kocherlball am 26. Juli statt. Auskunft erhalten Sie unter www.chinaturm.de oder telefonisch unter (089) 38 38 73 27 STADT-INFO ➔ OPEN-AIR-KONZERTSAAL ➔ SPORTFESTIVAL AUF DEM KÖNIGSPLATZ ➔ KOCHERLBALL AM CHINESISCHEN TURM ............................................................................................. ............................................................................................. istockphoto
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Eigentlich bin ich nicht auf den Mund gefallen. Mir fällt zu vielen Gebäuden oder Stadtteilen etwas ein, Geschichte hat mich seit meiner Schulzeit immer interessiert. Trotzdem stehe ich in einer solchen Situation erst einmal auf dem Schlauch. Wie soll ich die vielen Einzelobjekte und -geschichten zu einem sinnvollen Ganzen verbinden? Natürlich könnte ich bei der Zentrale die Hotline der Taxi Guides erfragen und den Gästen geben. Oder auf die vielen Stadtrundfahrten und Führungen verweisen. Für die Fahrgäste wäre das aber eine zu große Aktion, sie wollen in diesem Moment gar keine komplette Stadtrundfahrt. Eigentlich wollen sie nur ein paar weitere Geschichten hören. Und warum soll ich es nicht selbst probieren und damit den Wunsch der Fahrgäste mit meinem Wunsch nach Umsatz in Einklang bringen? Jetzt wäre es hilfreich, auf ein paar Versatzstücke für kleine Rundfahrten zurückgreifen zu können. Für die nächste derartige Situation wäre eine Möglichkeit, die Artikel des Kollegen Benedikt Weyerer aus vergangenen Taxikurier-Heften zusammen zu suchen und daraus etwas zu machen. Ich erinnere mich jedoch, dass in den Bilanz-Vorstellungen auf den Generalversammlungen der Taxi München e.G. regelmäßig über Erträge aus der Beteiligung an den „Münchner Stadtrundfahrten“ berichtet wird. Warum also nicht einmal nachschauen, wie die Profis dieses Thema angehen? Ich melde mich für eine sogenannte Hop- On Hop-Off-Tour der Gray Line Sightseeing an (ohne Neudeutsch, also Englisch kommt man auch hier nicht mehr aus). Ich kenne solche Touren bereits aus London und Hamburg. Der Vorteil dabei ist, dass man an vielen Haltepunkten unterwegs aussteigen kann, um etwas Interessantes genauer zu betrachten. In regelmäßigem Takt kommen immer wieder die bei schönem Wetter oben offenen Doppeldeckerbusse vorbei, so dass man wieder zusteigen und die Tour fortsetzen kann. Eine Stadtrundfahrt mit Gray Line Sightseeing Die Fahrt beginnt am Bahnhofsplatz an der Haltestelle vor dem Kaufhaus Karstadt. Wir biegen rechts ab in die Elisenstraße. Unsere Führerin Jaqueline macht uns auf den alten Botanischen Garten aufmerksam mit dem Neptunbrunnen. Gegenüber der Justizpalast ist der Ort, an dem 1943 die Prozesse gegen die Mitglieder der Weißen Rose stattfanden, die anschließend wegen Flugblattaktionen gegen das 3. Reich hingerichtet wurden. Am Lenbachplatz ist nicht nur das Künstlerhaus am Lenbachplatz zu sehen, sondern auch der Wittelsbacher Brunnen. Er zeigt zwei Darstellungen der Kräfte des Wassers, links die zerstörerische, rechts die fruchtbare Kraft. Der nun folgende Maximiliansplatz entstand als Parkanlage auf dem Gelände, das der im 18. Jahrhundert abgetragenen Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert vorgelagert und damit als freie Schussfläche nicht bebaut war. In diesem Park sind zwei Statuen zu finden. Die eine zeigt den ersten Professor für Hygiene in München, Max von Pettenkofer, die andere den Chemiker Justus von Liebig. Der Karolinenplatz ist benannt nach Karoline von Baden, die als zweite Frau des Kurfürsten Max-Joseph den Protestantismus in das bis dahin rein katholische Bayern brachte. Der Obelisk erinnert an die im Russlandfeldzug mit Napoleon gefallenen bayerischen Soldaten und besteht aus Bronze. Sie stammt von den Geschützen versenkter türkischer Kriegsschiffe in einer Seeschlacht um die Unabhängigkeit Griechenlands. Auf dem Weg zum Königsplatz sehen wir rechts in der Arcisstraße den Wer hat als Taxifahrer nicht schon einmal folgende Situation erlebt: Wir fahren durch die Innenstadt, vielleicht über den Viktu alienmarkt und einer der Fahrgäste fragt, was das sei. Wir erklären, was da vor oder neben uns liegt, erzählen vielleicht eine kleine Geschichte aus der Münchner Vergangenheit. Auf einmal kommt die Bitte: „Könnten Sie uns nicht ein bisschen was von München zeigen, wir haben noch etwas Zeit, das würde uns sehr interessieren.“ 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015 TITELTHEMA atelier-tacke.de TITELTHEMA IM FOKUS ➔ STADTRUNDFAHRTEN IN MÜNCHEN
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
ehemaligen Führerbau, in dem heute die Hochschule für Musik untergebracht ist. Der Königsplatz war im 3. Reich komplett mit Steinplatten belegt und diente der Abhaltung von Paraden und Kundgebungen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er lange als Parkplatz genutzt. Erst in den späten 1980er Jahren wurde der heutige originale Zustand wieder hergestellt. In der Mitte befinden sich die Propyläen mit den dorischen Säulen (erinnern an das griechische Abenteuer mit dem bayerischen Königssohn Otto), rechts die Glyptothek (zeigt antike Skulpturen), links finden wir die staatliche Antikensammlung. Wir biegen rechts in die Luisenstraße ab. An der gegenüberliegenden Ecke steht das Lenbachhaus, eine städtische Kunstgalerie, die unter anderem die weltweit größte Sammlung der Künstlergruppe Der blaue Reiter zeigt. Wieder rechts in die Gabelsbergerstraße (benannt nach dem Erfinder der deutschen Kurzschrift) abgebogen, fahren wir am staatlichen Museum ägyptischer Kunst (Untergeschoss) und der Hochschule für Film und Fernsehen (ebenerdig) vorbei. Beim Überqueren der Ludwigstraße sehen wir rechts den Odeonsplatz mit der Feldherrnhalle und der Theatinerkirche (die größte Barockkirche nördlich der Alpen), nach links erhaschen wir einen Blick auf das Siegestor, das die unter Ludwig I. geschaffene Prachtstraße, die Ludwigstraße, abschließt. In der Von-der-Tann-Straße fahren wir am Prinz-Carl-Palais (von Ludwig I. seinem Bruder, Prinz Carl, geschenkt, heute für Repräsentationszwecke des bayerischen Ministerpräsidenten genutzt) vorbei, sehen rechts die bayerische Staatskanzlei mit der Kuppel des ehemaligen Armeemuseums und fahren die Prinzregentenstraße stadtauswärts. Linker Hand ist das Haus der Kunst zu sehen. 1937 wurde es von den Nationalsozialisten als Haus der deutschen Kunst eröffnet. Heute zeigt es bedeutende Wanderausstellungen. Gleich anschließend sehen wir auf der linken Seite eine Menschenansammlung, die auf der Eisbachbrücke den Surfern auf der stehenden Welle zusieht. Kurz darauf ist ein Eingang zum Englischen Garten zu sehen, eine der größten innerstädtischen Parkanlagen weltweit. Vor uns wird der Friedensengel immer größer. Er wurde zum 25-jährigen Jubiläum des deutsch-französischen Friedens nach dem Krieg von 1870/71 aufgestellt und ist einer Statue der griechischen Siegesgöttin Nike nachempfunden (ein Schelm, wer darin eine Anspielung auf den Ausgang dieses Krieges sieht). Über die Maria-Theresia- Straße gelangen wir zum Maximilianeum. Wir erfahren, dass es eigentlich eine Stiftung für hochbegabte Studenten ist und dass der Bayerische Landtag dort nur zur Miete residiert. Unterhalb von der Maximiliansbrücke aus sehen wir noch einmal nach rückwärts auf die Prunkfassade. Vorbei am Gebäude der Regierung von Oberbayern (rechts mit originaler Terrakottafassade, dahinter nach Kriegsschaden neu errichtet) und dem Museum Fünf Kontinente (Völkerkundemuseum) überqueren wir den Altstadtring und befinden uns in der teuersten Einkaufsstraße Münchens, der Maximilianstraße. Auf dem Max-Joseph-Platz mit Nationaltheater, Bayerischer Staatsoper und (dahinter versteckt) Cuvillies-Theater sehen wir die Statue des bayerischen Königs Max-Joseph, die Hand wie zum Segen mit vier gestreckten Fingern erhoben. Wir hören, es gebe auch die Version, der König bestelle beim gegenüberliegenden Spatenhaus einfach nur vier Maß Bier. Wir fahren zurück zum Thomas-Wimmer-Ring. An der Einmündung Am Kosttor erhaschen wir einen kurzen Blick auf das Platzl mit dem Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13 atelier-tacke.de
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Hofbräuhaus. Beim Isartor, dem einzigen noch fast vollständig erhaltenen Stadttor, beherbergt der originale Hauptturm heute das Karl-Valentin-Musäum (die Schreibweise ist Absicht), von außen erkennt man eine spiegelbildlich, also verkehrt herum laufende Uhr. Durch das Tal, als Teil der mittelalterlichen Salzstraße die älteste Hauptverkehrsstraße Münchens, fahren wir auf das Alte Rathaus mit der Statue Heinrichs des Löwen, des Münchner Stadtgründers, zu. Links Höhe Tal-Taxistand sehen wir das Portal der Heilig-Geist-Kirche. Wir biegen nach links ab zur Durchfahrt über den Viktualienmarkt (ein altes Wort für Lebensmittelmarkt) und erblicken kurz den Marienplatz mit dem Neuen Rathaus. Kurz darauf sehen wir rechts die älteste Münchner Pfarrkirche St. Peter, auch genannt der Alte Peter. Gut erkennbar ist sie an den insgesamt acht Turmuhren. Sie inspirierten den Volkssänger und Komiker Karl Valentin zu der spöttischen Aussage, so könnten „acht Leute gleichzeitig auf die Uhr schauen“ . Am Oberanger, der den südlichen Verlauf der ehemaligen Stadtmauer markiert, fahren wir am Stadtmuseum (ehemaliges Zeughaus, also Waffenlager der Stadt München) und am jüdischen Zentrum mit der 2006 eingeweihten Synagoge vorbei zum Sendlinger-Tor-Platz mit einem weiteren Stadttor. Die Sonnenstraße wurde nach dem Abriss der hier ebenfalls verlaufenden Stadtmauer ursprünglich als Allee ausgebaut. Auf der linken Seite sehen wir ein rotes Backsteingebäude, heute die Event-Location Isarpost. Vorher war hier das Postscheckamt untergebracht. Erbaut wurde dieses Gebäude allerdings Mitte des 19. Jahrhunderts als Geburtsklinik für ledige Mütter. Der Stachus (eigentlich Karlsplatz) ist ein Beispiel für die Aufmüpfigkeit der Münchner Bürger. Ende des 18. Jahrhunderts als repräsentativer Ort vor dem Karlstor geschaffen, sollte der Platz nach dem aus der Pfalz stammenden Kurfürsten Karl-Theodor benannt werden. Dieser war jedoch im Volk äußerst unbeliebt. Deshalb verwendete dieses als Bezeichnung den Namen einer Gaststätte, die auf dem Gelände des heutigen Kaufhofs lag und Stachuswirt genannt wurde, nach dem Namen seines Besitzers Eustachius Föderl. Diese Gehorsamsverweigerung hat sich bis heute in der Doppelbezeichnung „Karlsplatz / Stachus“ erhalten. Über die Bayerstraße fahren wir zurück zum Ausgangspunkt am Bahnhofsplatz. Wir erfahren noch, dass das Bahnhofsgebäude im 2. Weltkrieg vollständig zerstört wurde und in den 1950er Jahren im damals üblichen Baustil aufgebaut wurde. Diese komplette Tour ist sicherlich etwas zu umfangreich für die eingangs erwähnte Situation. Trotzdem zeigt sie, wie mit intelligenter Streckenführung viele Sehenswürdigkeiten erreicht werden und wie zu jedem Bauwerk auch ohne Jahreszahlen und nähere Details Geschichten erzählt werden können. Diese Route lässt sich ohne Probleme auch in Teile zerlegen. Mit dem Taxi können wir oft auch „näher ran“ und zum Beispiel Am Kosttor hineinfahren, so dass man einen besseren Eindruck vom Platzl bekommen kann. Denkbar sind auch Fahrten zum Schloss Nymphenburg, zum Olympiastadion und zur Allianzarena. Hier ist jeder Taxifahrer eingeladen, sich etwas Wissen anzulesen. Die Fahrgäste, die als Touristen extra nach München gekommen sind, werden erfreut sein, einen Taxifahrer zu finden, der in München nicht nur eine Adresse findet, sondern auch etwas über „seine“ Stadt erzählen kann. (KGF) 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015 TITELTHEMA
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Grand Circle Die große Zahl von Haltepunkten macht den „Grand Circle“ zu einem unvergesslichen München-Erlebnis. Die Tour im blauen Cabrio-Doppeldecker führt zu Sehenswürdigkeiten wie den Pinakotheken, dem weltberühmten Hofbräuhaus, dem Nationaltheater mit der königlichen Residenz, dem Marienplatz und dem Viktualienmarkt mit seinen bunten Marktständen. Weiter geht es zum Schloss Nymphenburg, die ehemalige Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten und Könige mit dem weitläufig angelegten Schlosspark. Als Teil des modernen Münchens präsentieren sich die BMW Welt & Museum und das Olympiagelände mit vielen Attraktionen. Vom 290m hohen Olympiaturm aus hat man einen wunderbaren Blick über die bayerische Hauptstadt. Im weiteren Verlauf fahren die Busse durch das ehemalige Künstlerviertel Schwabing, wo die Leopoldstraße zu einem Bummel einlädt. Express Circle Der „Express Circle” ist ideal für Besucher mit einem knappen Zeitplan. Die kompakte Hop-On-Hop-Off-Tour steuert die Sightseeing-Highlights der Stadt an. Der offene Doppeldecker-Bus bringt die Tourteilnehmer zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie den Pinakotheken, dem weltberühmten Hofbräuhaus, dem Nationaltheater, der Residenz, dem Marienplatz und dem Viktualienmarkt. Die Hop-On-Hop-Off-Touren im Überblick: ➔ Grand Circle-Tor: 2,5 Stunden, mit Zwischenstopps entsprechend länger ➔ Express Circle-Tour: 1 Stunde, mit Zwischenstopps entsprechend länger ➔ Guide im Bus, der auf Deutsch und Englisch über die Sehenswürdigkeiten informiert ➔ Zusätzliches Audiosystem an Bord für weitere Sprachen (It, Es, Ch, Jp, Ru, Pt, Fr) ➔ Abfahrt an den Haltepunkten „1 bis 5” täglich alle 20 Minuten, an den Haltepunkten „6 bis 8” alle 60 Minuten ➔ Winterfahrplan vom 1.11. – 31.3. Weitere Stadtrundfahrten ➔ FC Bayern Fußball-Tour (Tour 05) Sie sehen die wichtigsten Attraktionen Münchens und besichtigen anschließend das modernste Stadion Europas, die Allianz Arena – Spielstätte der Fußballweltmeisterschaft 2006. Auch Besuch des FC Bayern Trainingsgeländes. ➔ München bei Nacht (Tour 06) Die Abendrundfahrt führt durch das beleuchtete München. Im berühmten Hofbräuhaus erleben Sie einen bayerischen Abend mit Musik und Abendessen. Vom Olympiaturm genießen Sie das Lichtermeer der Stadt. Zum Ausklang des Abends ein Drink im „Nightclub” mit Livemusik. Leistungen: Abendessen mit einem Getränk, Turmauffahrt und ein Getränk im „Nightclub” . ➔ München und sein Bier (Tour 07) München ist die Stadt des Bieres, der Brauereien, der Biergärten und Bierfeste. Die hohe Kunst des Bierbrauens hat hier eine lange Tradition. Besuchen Sie mit uns eine Münchner Brauerei. Erfahrene Braumeister erzählen Ihnen Wissenswertes über das nach dem Reinheitsgebot gebraute Bier. Stärken Sie sich nach der Führung mit einem kleinen Imbiss und Bierprobe. Fahrkarten und Informationen ➔ Am Bahnhofplatz vor Karstadt oder im Hotel ➔ Im Internet: www.grayline.de ➔ Per E-Mail: info@grayline.de ➔ Telefonisch unter: 0700-28 78 68 77 Gray Line SIGHTseeing München: Perfekt organisiert und trotzdem absolut individuell – mit den beiden Hop-On-Hop-Off-Bustouren von Gray Line SIGHTseeing können München-Besucher die Stadt im eigenen Tempo und auf eigene Faust erkunden, ohne auf den Service einer Stadtführung verzichten zu müssen. Es ist den Teilnehmern überlassen, ob sie die komplette Stadtrundfahrt mitmachen oder an einer der Sehenswürdigkeiten aussteigen. Sie können dort je nach Gusto verweilen und setzen dann die Fahrt einfach mit einem der nachfolgenden Busse fort. Das Ticket gilt den ganzen Tag lang. Zur Wahl stehen der „Grand Circle“ und der „Express Circle“ . 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015 TITELTHEMA ➔ IM „DOPPELDECKER” DURCH MÜNCHEN TOUREN atelier-tacke.de
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München Tel.: (089) 16 7 54 40 · Fa x: (089) 16 7 96 02 Wir helf en so fo rt und unbür okr atisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäf t einigermaßen läuft, geht das Taxi kaputt - Verkehrsunf all, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. Wir sind 24 Stunden für Sie erre ichbar (auch an Sonn- u. Fe iertagen und am Wochene nde). Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie be re it bzw. wird be i Ihnen angeli efe rt. Selbstv erstän dli ch sind sowohl Funk als auch Taxamet er entspr echend Ihr en Erf ordernissen progr ammiert. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. Zahlr e iche Au to häuser wick e ln auch die Taxi-Mobilitätsgar antie über un sa b (DaimlerChry sler , BMW, Opel, VW, Citr oen). Im Bedarf sf all kümmern wir uns um die er fo rd erlichen behö rd - lichen Fo rmalität en. Bei un ve rschuldet en Verkehrsunf ällen re chnen wir die Miettaxir echnung dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie - len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e. Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el - ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...) Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der TAXIKURIER im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Taxi Guide München e.V., Stephan Gehr. TAXIKURIER: Seit 1999 gibt es in München die Einrichtung Taxi Guide. Wie ist dieses Angebot entstanden? Stephan Gehr: Ins Leben gerufen wurde es durch das damalige Tourismusamt (heute München Tourismus). In erster Linie sollte das Bedürfnis von Geschäftsleuten nach kurzfristig anberaumten Stadtführungen abgedeckt werden. Diese waren zwar oft in München, hatten aber nie oder nur sehr spontan Zeit, die Stadt etwas genauer kennenzulernen. Die Zeit bis zum Abflug sollte sinnvoll genutzt werden. Es herrschte ebenso eine steigende Nachfrage nach sogenannten „privaten Touren“ . Zeitlich flexibel sollte Einzelgästen und kleinen Gruppen von bis zu 8 Personen Führungen durch geschulte Gästeführer mit geeigneten Fahrzeugen angeboten werden. TAXIKURIER: Welchen Grund gab es, für diese Dienstleistung Taxifahrer zu beauftragen? Stephan Gehr: Im Taxigewerbe stehen für die geschäftsmäßige Personenbeförderung geeignete und lizenzierte Fahrzeuge kurzfristig zur Verfügung. Der Taxifahrer erfüllt durch den Besitz des Führerscheins zur Fahrgastbeförderung für dieses Geschäftsfeld eine Grundvoraussetzung. Aufgrund der unterschiedlichsten Herkunft des Personals stehen auch entsprechend vielfältige Sprachkenntnisse zur Verfügung. Es musste allerdings die Frage der Schulung und Lizenzierung als Gästeführer gelöst werden. TAXIKURIER: Wie erfolgte diese Schulung und Lizenzierung? Stephan Gehr: Für das nötige Fachwissen absolvierten die Bewerber einen vom Tourismusamt durchgeführten Kurs mit professionellen Ausbildern und auch eine Prüfung – in jeder von den Taxlern gewünschten Sprache. Zwischenzeitlich wurden insgesamt drei Kurse abgehalten. TAXIKURIER: Wie lange dauert so ein Kurs und mit welchem Zeitaufwand muss man rechnen? Stephan Gehr: Diese Ausbildung dauert knapp 2 Monate, pro Woche 3 Vormittage, jeweils ungefähr von 10 Uhr bis 13 Uhr, davon oftmals ein Samstag. TAXIKURIER: Ist diese Ausbildung der Ausbildung zum „normalen“ Gästeführer vergleichbar? Stephan Gehr: Nein, als Taxi Guide erhält man eine Art Gästeführer-Light-Version. Das bedeutet, man ist fähig, Sehenswürdigkeiten von außen oder im Vorbeifahren zu erklären und auch die geschichtlichen Zusammenhänge zu erläutern. TAXIKURIER: Das Wissen eines Taxi Guide ist nach dieser Ausbildung also eher „allgemein-münchnerisch“ . Ein Taxi Guide kann demnach keine kunsthistorische Führung in einer Pinakothek anbieten? Stephan Gehr: Um das jeweilige Innenleben der Sehenswürdigkeiten erklären zu können, braucht man dann schon den vollwertigen Gästeführerkurs bei München Tourismus. TAXIKURIER: Wurde das Angebot von den anvisierten Kunden wie geplant angenommen? Stephan Gehr: Die Kundschaft setzt sich mittlerweile vielfältig zusammen: Privattouristen, Gäste von hier ansässigen Firmen oder Kunden von Reiseagenturen. Sie haben alle eines gemeinsam: Sie verfügen über eine beträchtliche Allgemeinbildung und wissen sehr genau, was sie wollen. Da hier ein sehr hoher Anspruch zum Tragen kommt und entsprechende Qualität vom Taxi Guide erwartet wird, sind unsere Preise auch etwas höher als bei einer normalen Taxifahrt angesetzt. TAXIKURIER: Wird die vom Taxi angebotene Flexibilität ausgenutzt oder werden eher Standardtouren nachgefragt? Stephan Gehr: Viele Gäste wollen Zeit und Dauer der Führung sowie Abhol- und Zielort selbst bestimmen. Ein weiterer Vorteil der Nutzung des flexiblen Taxis ist, dass auch Seit 1999 wird vom Münchner Taxigewerbe der Service „Taxi Guide“ angeboten. Das englische Wort Guide (gesprochen „gaid“) bezeichnet einen Gästeführer, ein Taxi Guide ist also ein Gästeführer im Taxi. Die beteiligten Fahrer, allesamt von der Stadt München ausgebildete und lizenzierte Gästeführer, sind unter anderem im Verein „Taxi Guide München e.V.“ organisiert. Dieser tritt als Vermittler zwischen Kunden und Fahrern (Guides) auf. Eine eigene Web-Site (www.taxi-guide-muenchen.de) und eine Telefon-Hotline für kurzfristige Buchungen (0175-481 28 48) runden das Angebot ab. 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015 ➔ TAXI GUIDE MÜNCHEN TITELTHEMA istockphoto
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Orte wie Schloss Nymphenburg, BMW-Welt oder auch Schloss Schleissheim in einem sinnvollen Zeitrahmen abgefahren werden können. An dieser Stelle darf ich auch betonen, dass immer mehr Ganztagestouren beispielsweise nach Neuschwanstein gewünscht werden. TAXIKURIER: Viele Taxi Guides haben sich im Verein Taxi Guide München e.V. zusammengeschlossen. Ging es dabei eher um eine Bereicherung der deutschen Vereinskultur oder hatte das praktische Gründe? Stephan Gehr: Da München Tourismus auch als Verteiler von Aufträgen auftritt, wurde zeitnah die Institution Taxi Guide München e.V. gegründet. Der Vorteil ergibt sich daraus, dass im Verein ein einziger Ansprechpartner für die Auftragsannahme existiert und nicht alle Taxi Guides von München Tourismus einzeln angerufen werden müssen. Die Zusammenarbeit mit München Tourismus klappt vorbildlich und wir freuen uns, einen derart starken Partner an unserer Seite zu haben. Es wurde auch eine Homepage (www.taxiguide-muenchen.de) eingerichtet, um für weitere Auftraggeber auffindbar zu sein. Ebenso gibt es eine eigene Hotline-Telefonnummer, wenn es mal schnell gehen soll. TAXIKURIER: Wie hat sich dieses Geschäftsfeld entwickelt? Stephan Gehr: Inzwischen ist die Disposition des Vereins sehr gut ausgelastet. Derzeit besteht der Verein aus 19 aktiven Mitgliedern. Taxi Guide München braucht aufgrund des immer weiter steigenden Auftragsvolumens dringend neue Mitstreiter, idealerweise auch mit Kenntnissen in den Sprachen Spanisch, Italienisch oder Russisch. Ein repräsentatives Auftreten und ein sehr gepflegtes Fahrzeug werden dabei als selbstverständlich vorausgesetzt. TAXIKURIER: Wenn sich ein Taxifahrer für dieses Tätigkeitsfeld interessiert, was muss er tun? Stephan Gehr: Für Oktober 2016 wird ein weiterer Kurs für zukünftige Taxi Guides angeboten werden. Näheres dazu wird Ende des Jahres im Taxi Kurier zu lesen sein. Derzeit prüfen wir noch geeignete Schulungsräume und die Verfügbarkeit der bestmöglichen Ausbilder. Ab Ende des Jahres bieten wir den Kurs konkret an, Interessenten sollten bis Pfingsten 2016 die Vorstellungsunterlagen an uns per Mail (info@taxi-guide-muenchen.de) gesendet haben. Das sind: ➔ Bewerbung ➔ Lebenslauf ➔ Sprachkenntnisse ➔ Fahrer/Unternehmer ➔ welches Fahrzeug ➔ aktuelles Foto Im Juli 2016 werden dann die Vorstellungsgespräche bei München Tourismus geführt. Der Kurs wird mit nicht mehr als 20 Teilnehmern durchgeführt. Eine Mindestanzahl von 15 Teilnehmern sollte dennoch gegeben sein, damit die pro Person umzulegenden Kosten nicht ausufern. TAXIKURIER: Mit welchen Kosten ist ungefähr zu rechnen? Stephan Gehr: Wir versuchen, die Kosten für den Einzelnen auf nicht mehr als 800 Euro anzusetzen. Es kann auch spürbar weniger sein – abhängig von der endgültigen Teilnehmerzahl sowie von noch offenen Einzelposten wie Miete für den Schulungsraum. TAXIKURIER: Können nur Taxiunternehmer Taxi Guide werden oder ist das auch für angestellte Fahrer möglich? Stephan Gehr: Selbstverständlich sind auch Fahrer sehr willkommen. Der Unternehmer freut sich dann über einen vorzeigbaren Kilometerschnitt. TAXIKURIER: Herr Gehr, wir danken für das Gespräch und wünschen allezeit Gute Fahrt. (KGF) JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19 Preise für Taxi Guide Touren Auszug aus der Internetseite www.taxi-guide-muenchen.de Unsere Preise verstehen sich pro Fahrzeug (wie unten angegeben) und sind inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Abholung innerhalb der Stadtgrenze ist im Preis kostenlos inbegriffen. Für Abholungen außerhalb der Stadtgrenze berechnen wir je nach Entfernung einen geringen Zuschlag. Abgerechnet wird mindestens 1 Stunde. Darüber hinaus wird in halben Stunden abgerechnet (30 Euro). Taxi Guide Stadtführungen in München: Erste Stunde = 80 Euro, jede weitere halbe Stunde wird mit 30 Euro berechnet Preisbeispiele: ➔ 2 Stunden (1–8 Personen) = 140 Euro ➔ 3 Stunden (1–8 Personen) = 200 Euro ➔ 4 Stunden (1–8 Personen) = 260 Euro Taxi Guide Rundfahrten zu Zielen außerhalb Münchens: ➔ Halbtagestour: 250 Euro inklusive 3 Personen – 150 km Dauer ca. 4 Std. ➔ Ganztagestour: 480 Euro inklusive 3 Personen – 300 km Dauer ca. 8 Std. ➔ Jede weitere Person (ab 4. Person) = 30 Euro/Person Darüber hinaus gehende km werden mit 2 Euro pro km berechnet. Für jede weitere halbe Stunde (ab 8 Stunden) berechnen wir zusätzlich 30 Euro. istockphoto
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ „MÜNCHEN ER-FAHREN” HISTORISCHES MÜNCHEN Historischer Stadtkundekurs istockphoto Erfahrungsgemäß hält sich die Nachfrage nach kompletten Stadtrundfahrten mit dem Taxi in Grenzen, obwohl diese gar nicht so teuer wären, doch dazu später. Der Alltag zeigt vielmehr, dass kompetente, stadtkundliche Erklärungen beim Vorbeifahren von unserer Seite meist mit erhöhtem Trinkgeld honoriert werden. Aber nicht nur dieser finanzielle Aspekt sollte eine Rolle spielen. Die Fahrgäste fühlen sich ganz allgemein im Taxi einfach besser aufgehoben, wenn der Fahrer oder die Fahrerin eine positive Kompetenz ausstrahlt. Teilnehmer und Sprachen Insgesamt nahmen 65 Kollegen, davon neun Kolleginnen, an den Kursen teil, das heißt, dass die Damen mit knapp 14 Prozent überproportional stark vertreten waren, wenn man die Anzahl der Kollegen und Kolleginnen im alltäglichen Taxigeschäft anschaut. Ob dies mit einem höheren Fortbildungsdrang bei der Weiblichkeit erklärt werden kann, sei der allgemeinen Diskussion überlassen. Beeindruckend, aber auch typisch für unser Gewerbe dürfte die Vielzahl der Sprachen sein, mit der unsere Fahrgäste über die übliche Beförderung von A nach B hinaus betreut werden können: Neben dem Deutschen sprechen die Teilnehmer auch Englisch, Französisch, Italienisch, Norwegisch, Philippinisch, Polnisch, Russisch, Serbokroatisch, Slowenisch, Spanisch, Türkisch sowie Ungarisch. Dass die einzelnen Anwesenden bereits über breite Vorkenntnisse verfügten, verstand sich bei diesem interessierten Personenkreis von selbst. Ablauf der Kurse An drei Samstagen im Frühsommer fand während jeweils fünf Stunden der Kurs statt, der 145 Euro kostete. Die Zahl der Teilnehmer war auf 15 begrenzt, um einen effektiven Unterricht und intensive Diskussionen zu ermöglichen. Während der ersten beiden Kurstage wurden die Schulungsunterlagen theoretisch erarbeitet, wobei sich ein Interessenschwerpunkt bei der mittelalterlichen Geschichte Münchens seit seiner Gründung im Jahr 1158 herauskristallisierte. Dies zeigt – nebenbei bemerkt – die Aktualität selbst der fernen Vergangenheit. Aber auch die repräsentativen städtebaulichen Erweiterungen des 19. Jahrhunderts wurden in ihrer politischen Funktion und herrschaftlichen Architektur ausführlich besprochen. Natürlich kam auch das moderne München nicht zu kurz, beispielsweise die unrühmliche Rolle der Stadt als nationalsozialistische „Hauptstadt der Bewegung”, die Entwicklungen anlässlich der Olympischen Sommerspiele von 1972 oder die Debatte um die Hochhäuser. Der dritte Kurstag brachte dann eine praxisorientierte Fahrt zu einigen ausgewählten Örtlichkeiten. Zurück in der Engelhardstraße 6, nahmen die Kollegen und Kolleginnen am Ende ihr Zertifikat entgegen, das ihnen die erfolg reiche Teilnahme an dem Kurs bescheinigt. Interesse wecken Fahrgäste, die sich für eine Unterhaltung offen zeigen, kann man beim Vorbeifahren auf sichtbare oder versteckte Besonderheiten aufmerksam machen und ansprechen. Gerade in einer Stadt wie München kann man hier unaufgefordert oder durch ein gelenktes Gespräch Wissen demonstrieren und eine positive Einstellung zur Stadt spüren lassen. Nicht nur deutschsprachige Gäste werden sich darüber freuen, sondern insbesondere Ausländer fühlen sich augenblicklich wohl, wenn man sie in ihrer Sprache anreden kann. Man kann auch auf einen späteren Kontakt hinarbeiten mit dem Hinweis, dass eine Stadtrundfahrt mit dem Taxi, etwa anlässlich eines Geburtstages oder eines Besuches, ein wirklich exklusives Erlebnis ist, bei dem man im Gegensatz zu einer Bustour selbst durch enge Straßen fast überall hinkommt, zum Beispiel zum Hofbräuhaus, zur Frauenkirche oder etwa zur Ruhmeshalle und zur Bavaria, der man sogar in den Kopf steigen kann, aber eben nur bei eng begrenzter Personenzahl. Außerdem sind die Fahrgäste in der Auswahl ihrer Ziele frei oder können sich nach Empfehlungen des Taxifahrers richten. Dazu kommt, dass im Bus jede Person einzeln zahlen muss, während im Taxi ein Gesamtfahrpreis anfällt, geteilt durch sie Anzahl der Fahrgäste. Hier empfiehlt es sich, die Uhr einzuschalten plus 20 Euro pro Stunde sozusagen als Kompetenzgebühr zu veranschlagen, womit die einzelnen Fahrgäste auch nicht viel mehr zahlen als für den Bus, aber die genannten Vorteile genießen. In der Praxis Aufgeschlossene und redebereite Fahrgäste von außerhalb interessieren sich für die zahlreichen Sehenswürdigkeiten unserer Stadt, sonst wären sie wohl, insbesondere wenn sie Touristen sind, nicht hier. Ob beim Vorbeifahren oder vielleicht sogar bei einer Stadtrundfahrt, kann und muss man Schwerpunkte setzen, um das eigene Wissen strategisch geschickt darzubieten. Alles kann man bekanntlich nicht wissen und sollte eine Frage auftauchen, auf die man nichts zu sagen weiß, kann man beispielsweise selbstbewusst sagen: „Bitte keine Fragen stellen, die ich nicht beantworten kann!“ Dieser Spruch kommt erfahrungsgemäß immer gut an, sollte allerdings nicht allzu häufig angewendet werden müssen. Auswärtige Fahrgäste kennen viele Sehenswürdigkeiten Münchens lediglich vom Zwischen 2006 und 2013 fanden fünf Staffeln des Kurses „München er-fahren“ statt. Die Kollegen und Kolleginnen hatten es sich zum Ziel gesetzt, neben ihrer ortskundlichen Qualifikation auch historische und Hintergrundkenntnisse zu erwerben, um ihre Fahrgäste auf diesem im Taxialltag wichtigen, immer wieder nachgefragten Gebiet umfassend informieren zu können. 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Hörensagen. Geht die Fahrt nun in der Realität an einer dieser zahlreichen Örtlichkeiten vorbei und können wir Interessantes, Unbekanntes oder Ergänzendes erklärend dazu beitragen, ist der berühmte Aha-Effekt unvermeidlich. Nur eines von vielen Beispielen – hier aus der Jetztzeit – ist die LKW-Auslieferung von MAN an der Dachauer Straße 568-570. Wer daran zum ersten Mal vorbeifährt, wird auf alle Fälle beeindruckt sein und den Anblick nicht so schnell vergessen, denn nun weiß er oder auch sie, wo die Fahrzeuge hergestellt werden. München ist eine große Stadt, so dass auch Einheimische, die nicht selbst Taxi fahren, vieles nicht kennen, besonders wenn sie am jeweils anderen Ende der Stadt wohnen und arbeiten. Als Beispiele seien hier die alten Ortskerne der nach München eingemeindeten Dörfer genannt, wo in den vielen Fällen immer noch Kirche, Maibaum und Wirtshaus wie in den alten, landwirtschaftlich geprägten Zeiten beieinander liegen. Viele dieser Dorfkerne liegen versteckt, manche an verkehrsreichen Straßen wie der von Obermenzing an der Dorf- Ecke Pippinger Straße oder nicht weit davon entfernt der von Pipping mit seiner uralten Kirche Sankt Wolfgang an der Pippinger Straße 49. Notwendige Informationen Es gibt eine unübersehbare Zahl von Büchern über München, seine Geschichte und Gegenwart. In den letzten Jahren hat sich mit dem Internet eine weitere unerschöpfliche Quelle des Wissens aufgetan. Jeder interessierte Kollege und jede interessierte Kollegin müssen sich hier selbst fortbilden, wozu ja an den Ständen – leider oder glücklicherweise – oft Zeit genug zur Verfügung steht. Sehr empfehlenswert sind die kostenlosen, kleinformatigen Themenund Kulturgeschichtspfade, die von der Landeshauptstadt München herausgegeben werden und sich mit Vergangenheit und Gegenwart der einzelnen Stadtbezirke befassen. Sie sind in den jeweiligen Stadtbüchereien erhältlich und in der Stadtinformation im Rathaus am Marienplatz 8, wo man auch das jährlich aktualisierte, aufschlussreiche Faltblatt „München in Zahlen“ erhält. Dann sei noch das Standardwerk „Die Münchner Straßennamen“ von Hans Dollinger genannt, denn das Taxigewerbe hat ohne Zweifel viel mit Straßenbenennungen zu tun. Aber leider ist bei Dollinger Vorsicht geboten, weil ihm trotz der weiten Verbreitung seines Werkes etliche Fehler unterlaufen, etwa bei den Jahresangaben der Benennung. So wurde nach seinen Erkenntnissen beispielsweise die Detmoldstraße im Jahr 1964 benannt, und das immer noch in der siebten, aktualisierten Auflage von 2010. Tatsächlich erhielt sie ihren Namen aber bereits am 3. September 1925. Oder die Motorstraße beim Anhalter-Stand: Dollinger erklärt sie ebenfalls in der siebten Auflage mit: „Nach dem Motorenbau und dem Motorsport, dem Milbertshofen seine rasche Aufwärtsentwicklung durch entsprechende Industrieansiedlung verdankt.“ In der Benennungsakte vom 30. Oktober 1913 heißt es hingegen: „Benannt nach der ersten Motoromnibusverbindung Milbertshofens mit München.“ Im Großen und Ganzen schmälert dies aber nicht das Verdienst des Buches als Nachschlagewerk, man darf sich halt nicht blind darauf verlassen. Allgemeines Wissen Zum Grundwissen gehört mit Sicherheit, dass die Ansiedlung München im Jahr 1158 zur Stadt erhoben wurde, und zwar am 14. Juni, um ganz genau zu sein. Von der damaligen Stadtmauer hat sich zwar rein gar nichts erhalten, ihr Verlauf allerdings ist an der eiförmigen Straßenführung heute noch exakt zu erkennen. Die beiden großen Handelsstraßen, denen München seine Gründung verdankt, trafen sich am heutigen Marienplatz und verließen die Stadt durch die ebenfalls verschwundenen Stadttore im Norden, Osten, Süden und Westen. Ein Blick auf den Stadtplan macht hierbei klar, woher sich der Begriff Stadt-„Viertel“ ableitet, nämlich von der Definierung des Stadtgebietes in vier Teile durch diese Handelsstraßen. Daran änderte sich im Prinzip nichts nach der Stadterweiterung im 14. Jahrhundert, als die Befestigungen entlang des heutigen Altstadtringes verliefen. Im Bayerischen Nationalmuseum und im Stadt museum befinden sich Holzmodelle aus dem späten 16. Jahrhundert, die den Zustand Münchens zu jener Zeit darstellen. Diese absolut sehenswerten und faszinierenden Modelle sind auch einen Hinweis an Fahrgäste wert. Der Eintritt kostet sonntags einen einzigen lachhaften Euro. Nach 1800 erwiesen sich die mittelalterlichen Befestigungen militärisch zunehmend als sinnlos und wurden geschleift, auch weil sie die expandierende Haupt- und Residenzstadt des 1806 gegründeten Königreiches Bayern einzuengen begannen. Nun war die Zeit der Prachtstraßen gekommen, mit denen sich die Herrscher ein Denkmal für die Ewigkeit zu setzen gedachten: Brienner Straße, Ludwigstraße, Maximilianstraße und Prinzregentenstraße. Ihre architektonischen Entwürfe sind weitgehend identisch: Sie werden optisch durch repräsentative Bauten abgeschlossen und durch platzartige Erweiterungen veredelt. Außerdem hat sich der jeweilige Herrscher im Straßenverlauf als Standbild verherrlichen lassen. Nehmen wir als Beispiel die Prinzregentenstraße: Zur Stadt hin steht das Prinz-Karl-Palais, dann kommt der Platz vor dem Nationalmuseum mitsamt dem Prinzregenten Luitpold, der in Bronze gegossen hochherrschaftlich und Ehrfurcht gebietend zu Ross daherreitet, und schließlich der Friedensengel. Ende des 19. Jahrhunderts war östlich von ihm noch städtisches Entwicklungsgebiet. Beispiel Ludwigstraße Das Kurfürstentum Bayern wurde 1806 zum Königreich erhoben. Sein erster König war Maximilian I. Joseph (1756–1825), der die Brienner Straße anlegen ließ. Keine Regel Scherzler & Partner Verkehrsrechts-Kanzlei Sophienstraße 4 80333 München Tel 59 55 56 Fax 59 87 47 www.scherzler.eu Karlsplatz/Lenbachplatz Führerschein/Punkte Bußgeld/Strafbefehl Alkohol/Drogen Unfallregulierung Schadenersatz Versicherungsrecht WIR FOLIEREN AUCH TAXIS! Taxifolierung 650 € zzgl. Mwst. ( SUV‘s & Vans) Preis auf Anfrage) CBS - Folientechnik GmbH Sigohostr 31 c 85635 Siegertsbrunn Kontakt: Tel: 08102/ 80 19 18 3 Fax: 08102/ 80 19 18 2 Mail: info@cbs-folientechnik.de Web: www.cbs-folientechnik.de JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
ohne Ausnahme, denn sein Denkmal steht auf dem Max-Joseph-Platz. Im rechten Winkel von der Brienner Straße führt die Ludwigstraße nach Norden. Maximilians Sohn und Bayerns zweiter König, Ludwig I. (1786–1868), machte sich – noch als Kronprinz – zu seinem 36sten Geburtstag am 25. August 1822 ein wahrhaft fürstliches Geschenk: Er befahl die Benennung der seit 1816 von Leo von Klenze (1784–1864) geplanten Prachtstraße nach sich selbst. Seit jenem Tag gibt es die Ludwigstraße. Viele Gebäude entlang dieser Straße stellen den monarchischen Obrigkeitsstaat dar: Ministerien, die katholischen Kirchen Sankt Kajetan und Sankt Ludwig sowie die Universität als Bildungsstätte für die künftige Elite des Königreichs. Die Ludwigstraße ist damit eine typische Herrschaftsarchitektur, was seinen Ausdruck auch in ihrer überdimensionierten Breite und ihrem schnurgeraden Verlauf findet. Ihre Vorgängerin war nämlich die schmale, leicht kurvige und unscheinbare Fürstenstraße, zu der bis zur Umbenennung 1976 auch die Kardinal- Döpfner-Straße gehörte. Ludwig wollte München zur deutschen Hauptstadt der Künste machen, was ihm bekanntlich auf Kosten der Staatskasse auch gelang. Berühmt ist sein Ausspruch: „Ich will aus München eine Stadt machen, die Teutschland so zur Ehre gereichen soll, dass keiner Teutschland kennt, wenn er nicht München gesehen hat.“ Die Ludwigstraße ist Ausdruck dieses Bestrebens. Die Straße wird abgeschlossen durch die Feldherrnhalle und das Siegestor, zwischen denen fast exakt 1.000 Meter Abstand besteht und die beide einen militärischen Namen tragen. Außerdem hat sie bei der Universität eine doppelte platzartige Erweiterung als architektonischen Ruhepunkt. Ludwig I. war vor und nach seiner Hochzeit 1810 mit Prinzessin Therese von Sachsen- Hildburghausen (1792–1854) ein notorischer Frauenheld. Ähnlich den heutigen Rockstars, spielte dabei sein Aussehen keine Rolle, sondern vielmehr sein Geld und sein Status als König, was die Frauen weich werden ließ. Das Fass zum Überlaufen brachte 1848 seine Affäre mit der irischen Tänzerin Maria Dolores Gilbert (1818–1861), die sich als Spanierin namens Lola Montez ausgab. Maria Gilbert wurde in der Grafschaft Limerick in Irland geboren. Sie heiratete 1837 einen britischen Offizier und ließ sich 1842 wieder scheiden. Als Tänzerin trat sie in vielen europäischen Städten mit großem Erfolg auf, so auch 1846 in München. Hier fing der 61jährige Ludwig Feuer für die 29jährige, die fortan starken Einfluss auf sein Privatleben, aber auch auf die Politik des Liebestollen ausübte. Lola ließ sich von Ludwig sogar zur Baronin von Rosenthal und zur Gräfin von Landsberg ernennen, zwei Phantasietitel, die aber ihrer Eitelkeit entgegenkamen. Im März 1848 musste die Baronin und Gräfin vor dem Volkszorn aus München flüchten und Ludwig I. zurücktreten. Nach Auftritten zwischen Australien und den USA sowie verschiedenen Ehen starb Lola in New York. Der wirkliche Grund für Ludwigs I. Abdankung waren aber die zerrütteten Staatsfinanzen, verursacht unter anderem durch die immensen Ausgaben für die Ludwigstraße. Diese fanden auch in den Krawallen des Jahres 1848 ihren Ausdruck, die sich gegen die Erhöhung der Biersteuer richteten. Am Odeonsplatz steht seit 1862 ein Reiterstandbild Ludwigs I. Er starb am Schalttag, dem 29. Februar 1868, in seiner Winterresidenz im französischen Nizza. Eine adlige Abordnung reiste per Eisenbahn aus München an und brachte den einbalsamierten Leichnam über Marseille, Lyon, Straßburg – seinem Geburtsort – und Ulm nach München zurück. Gemäß seinem Wunsch wurde der ehemalige König neben seiner Frau Therese, die schon 1854 an der Cholera gestorben war, in der Gruft der Kirche Sankt Bonifaz an der Karlstraße beigesetzt. Sein Herz war vorher dem Körper entnommen und völlig unpassend durch seinen Ehering ersetzt worden. Es fand seine letzte Ruhe im Marienwallfahrtsort Altötting, so wie es bei den damaligen bayerischen Herrschern aus dem Hause Wittelsbach üblich war. Odeonsplatz Die Route beginnt am Odeonsplatz, dem Areal des ehemaligen Schwabinger Tors. Entstanden um 1310 als eines der vier Haupttore der Stadterweiterung unter Kaiser Ludwig IV., dem Bayern (1283–1347), wurde es 1817 als einziges abgebrochen. Geblieben sind uns Isartor, Sendlinger Tor und Neuhauser Tor, auch als Karlstor bekannt. Die technische Weiterentwicklung der Artillerie hatte die mittelalterlichen Befestigungsanlagen sinnlos gemacht. Außerdem führte die Industrielle Revolution zu einer rasanten Bevölkerungszunahme und zu einer Auslagerung des expandierenden Gewerbes, beispielsweise der Brauereien, in die so genannten Vor-Städte außerhalb der Befestigungsanlagen. Seit 1841 steht die Feldherrnhalle auf dem Grundstück, entstanden 1841–1844 nach Plänen des Architekten Friedrich von Gärtner (1792–1847) und in Anlehnung an die Loggia dei Lanzi in Florenz. Auf Florenz bezieht sich die Aussage, München sei die nördlichste Stadt Italiens. Die beiden Feldherren, die in der Halle stehen, sind die bayerischen Heerführer Johann von Tilly (1559–1632, links) aus dem Dreißigjährigen Krieg und Karl von Wrede (1767– 1838), der zuerst mit Frankreich und nach dessen Niederlage in Russland 1813 gegen Frankreich kämpfte. Theatinerkirche Die Theatinerkirche gehörte zum ehemaligen Kloster des Theatiner-Ordens und ist dem heiligen Kajetan geweiht. Ihr Grundstein wurde 1663 gelegt, die Einweihung fand 1675 statt, die Fassade allerdings erst 1768 vollendet. Als Architekten zeichneten verantwortlich Agostino Barelli, Enrico Zuccalli, Giovanni Viscardi. François Cuvilliés der Ältere und der Jüngere. Zahlreiche Wittelsbacher liegen hier begraben, aber ihre Leichname sind nicht vollständig: Die Herzen wurden separat in der Marienkapelle von Altötting bestattet, so wie bei Ludwig I. Residenz Die Residenz wurde seit 1385 errichtet und bis 1842 immer wieder erweitert. Sie ist eine der größten Residenzen in Europa und damit ein Symbol für den Machtanspruch der Wittelsbacher und die Wichtigkeit des bayerischen Staates. Die Wittelsbacher regierten Bayern ununterbrochen von 1180 (Otto von Bayern) bis 1918 (Ludwig III.), als die Revolution die Monarchie beendete. Der Hofgarten wurde 1613–1617 in französischer, geometrischer Gartenarchitektur angelegt und gehörte – wie der Name zeigt – zur Residenz. Seit 1780 ist er der Öffentlichkeit zugänglich. Institutionen der Macht Auch heute noch gehört die Ludwigstraße zum Machtzentrum des Freistaates Bayern. Um die Reiterstatue Ludwigs I. gruppiert sich das Bayerische Staatsministerium des Innern (Odeonsplatz 3) und das Staatsministerium der Finanzen (Odeonsplatz 4). Schräg gegenüber, zwischen Galeriestraße und Von-der-Tann-Straße, liegt das Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
(Ludwigstraße 2). Das massige Gebäude entstand 1938–1940 als Machtzentrale der NSDAP für München und Bayern. Ludwigstraße und Prinzregentenstraße sollten zu einem der architektonischen Knotenpunkte des geplanten Umbaus der „Hauptstadt der Bewegung“ werden. Davon zeugen auch das seit 1937 entstandene Gebäude der Landeszentralbank an der Ludwigstraße 13 / Ecke Oskar-von-Miller-Ring sowie das 1937 fertig gestellte Haus der Kunst an der Prinzregentenstraße 1. Auf dem Grundstück Ludwig straße 13 stand das von 1828 bis 1831 erbaute und 1937 abgerissene Herzog-Max-Palais. Hier wurde am 24. Dezember 1837 die spätere österreichische Kaiserin Elisabeth, auch als „Sissi“ oder „Sisi“ bekannt und verschnulzt, geboren. Sie war die Gattin des Kaisers Franz Joseph I. und wurde 1898 in Genf von einem Anarchisten erstochen. Hochhäuser Bei der Fahrt nach Norden erscheinen hinter dem Siegestor zwei Hochhäuser, die so genannten Highlight Towers (fertig gestellt 2005, auf Deutsch „Hochlicht-Türme“) am Anfang der Autobahn A 9. Seit 1960 werden Hochhäuser nur noch außerhalb oder direkt knapp innerhalb des Mittleren Ringes gebaut. Ein Volksbegehren im Jahr 2004 brachte eine knappe Mehrheit dafür, dass zukünftig überhaupt keine Hochhäuser mehr über 100 Meter Höhe, also höher als die beiden Türme der Frauenkirche, genehmigt werden dürfen. Weil die Highlight Towers während der Bauphase nicht mehr umgeplant werden konnten, blieben ihre beiden Türme von 113 beziehungsweise 126 Metern Höhe vom Volksbegehren unberührt. Wissen und Glaube An der Ludwigstraße 16 steht die 1843 vollendete Bayerische Staatsbibliothek (Architekt Friedrich von Gärtner). Mit rund 10.000.000 Büchern, Karten und Handschriften ist sie eine der größten Bibliotheken der Welt. Die vier angestrengt nachdenkenden Herren am Eingang sind die antiken griechischen Geistesriesen (von links nach rechts) Thukydides (Geschichtsschreiber), Homer (Dichter), Aristoteles (Philosoph) und Hippokrates (Arzt). Hinter der Staats bibliothek erhebt sich die Ludwigskirche, eingeweiht 1844 und errichtet ebenfalls nach Plänen von Friedrich von Gärtner. Universität Auf beiden Seiten steht die Ludwig-Maximilians-Universität, benannt nach Maximilian I. Joseph und Ludwig I. Gegründet 1472 in Ingolstadt und seit 1800 in Landshut, wurde sie 1826 nach München verlegt, weil München seit 1806 Haupt- und Residenzstadt war und an der Universität die Staatselite herangezogen wurde. Die Gebäude wurden nach Plänen von Friedrich von Gärtner 1835-1840 um einen rechteckigen Platz errichtet. Rechts dahinter befindet sich an der Ludwigstraße 28 das als „Akademie des Deutschen Rechts“ im Jahr 1939 errichtete Gebäude als nördliche Ergänzung des geplanten Umbaus Münchens während der Zeit des Nationalsozialismus. Wo bis April 1945 Unrecht gelehrt wurde, ist heute die juristische Fakultät der Universität beheimatet. Am 18. Februar 1943 warfen Hans und Sophie Scholl Flugblätter in den Lichthof der Universität, die zum Sturz der NS-Herrschaft aufriefen. Die beiden wurden dabei vom Hausmeister erwischt und der Polizei übergeben. Bereits am 22. Februar 1943 wurden sie als Mitglieder der heute weltweit bekannten Gruppe „Weiße Rose“ im Justizpalast zum Tode verurteilt und noch am selben Tag im Gefängnis Stadelheim geköpft. Im Jahr 1946 wurde der bislang namenlose Platz linker Hand ihnen zu Ehren in Geschwister-Scholl-Platz benannt. Die rechte Hälfte erhielt den Namen Professor-Huber-Platz, der als Mitglied der „Weißen Rose“ ebenfalls 1943 in Stadelheim hingerichtet wurde. Siegestor Das Siegestor steht an der ehemaligen Münchner Stadtgrenze zur 1890 eingemeindeten Stadt Schwabing. Sein Architekt ist Friedrich von Gärtner, es wurde 1852 fertig gestellt und ist dem antiken Konstantinsbogen in Rom nachempfunden. Kriegerisch wie es gemeint ist, soll es an die siegreichen Feldzüge Bayerns gegen Frankreich 1813–1815 erinnern. Das Bauwerk wurde 1944 bezeichnenderweise durch den Krieg zerstört. Die Inschrift an der Südseite, die erst 1958 nach dem Wiederaufbau angebracht wurde, lautet daher: „Dem Sieg geweiht, im Kriege zerstört, zum Frieden mahnend.“ Die original verbliebene Inschrift an der Nordseite verkündet: „Dem bayerischen Heere“ . An der Nordseite deshalb, weil damit die aus der bayerischen Reichsfestung Ingolstadt nach München ziehenden Heere begrüßt werden sollten. Die Statue der Bavaria auf einem von vier Löwen gezogenen Triumphwagen nach Art siegreicher römischer Imperatoren schaut von der Stadt weg, um die ankommenden Heere zu empfangen. Fazit München ist voll von sichtbaren und weniger auffälligen Sehenswürdigkeiten, über deren Vorstellung und Erklärung sich Fremde wie Einheimische freuen. Unsere Aufgabe auch im eigenen Interesse ist es, diesem Bedürfnis nachzukommen. Kürzlich stieg eine Dame in den Wagen des Verfassers. Nach längerem beidseitigen Schweigen überraschte sie von der Rückbank her mit der Frage: „Wissen Sie eigentlich, wie schön München ist?“ Sie stammte aus Hannover und der Verfasser antwortete, dass er sich jeden Tag freue, hier leben und durch die Stadt fahren zu können, womit das Gespräch eröffnet war. (BW) Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Maxvorstadt – Feuerwehrfahrzeug kollidiert mit Taxi, eine Person leicht verletzt Ein 30-jähriger Feuerwehrmann aus München fuhr am Montagmorgen, 08.06.2015, kurz vor 06.00 Uhr mit dem Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr die Barer Straße in Richtung Südwesten. Er wollte den Kreuzungs bereich mit der Theresienstraße überqueren und fuhr mit Martinshorn und Blaulicht bei „Rot“ in den Kreuzungsbereich ein. Zeitgleich fuhr ein 48-jähriger türkischer Taxifahrer mit seinem Mercedes auf der Theresienstraße in Richtung Nordwesten. Er wollte den Kreuzungsbereich mit der Barer Straße bei Grünlicht geradeaus überqueren, nahm jedoch aufgrund des tobenden Unwetters die Sondersignale des Feuerwehrfahrzeuges nicht rechtzeitig wahr. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wobei das Drehleiterfahrzeug mit seiner linken Front gegen den rechten vorderen Kotflügel des Taxis stieß. Der Taxifahrer erlitt dadurch leichte Verletzungen am Arm und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Barer Straße stadteinwärts für ca. eine Stunde gesperrt werden, auch der Betrieb der Straßenbahnlinien 27 und 28 war zwischen den Haltestellen Karolinenplatz und Kurfürstenplatz für ca. 45 Minuten unterbrochen. Friedliche und störungsfreie Veranstaltungen in München während des G7 Gipfels Bei teilweise hochsommerlichen Temperaturen fanden vom 03.06. bis 08.06.2015 verschiedene Veranstaltungen und Versammlungen in München statt, die einen thematischen Bezug zum G7 Gipfel in Elmau aufwiesen. Mittwoch, 03.06. Am Mittwoch, 03.06.2015, gegen 6.00 Uhr, ketteten sich im Bereich der Zufahrten zum Schlachthof in der Zenetti- und Thalkirchner Straße sechs Personen an Tonnen fest. Weitere drei bestiegen Metallgestelle, wodurch die Zufahrten blockiert wurden. Begleitet wurden sie von über 30 Unterstützern, die alle der Tierschutz-Szene zuzuordnen sind. Einige Blockierer wurden von Einsatzkräften weggetragen. Die Personen an den Tonnen konnten mit technischer Unterstützung von diesen entfernt und die Personen auf den Metallgestellen heruntergeholt werden. Gegen 45 Personen wurden Strafverfahren wegen Nötigung eingeleitet. Um 13.00 Uhr war der Einsatz beendet, bei dem über 100 Polizeibeamte im Einsatz waren. Donnerstag, 04.06. Am Fronleichnams-Donnerstag, 04.06.2015, folgten zahlreiche friedliche Versammlungsteilnehmer dem Aufruf, sich in der Münchner Innenstadt an der Versammlung „G7 Wirtschaftsgipfel: TTIP Stoppen, Armut bekämpfen, Klima retten“ zu beteiligen. Diese begann mit einer Auftaktkundgebung am Stachus um 13.40 Uhr mit ca. 2000 Teilnehmern. Gegen 14.50 Uhr setzte sich die Versammlung mit über 16.000 Personen mit dem Ziel Odeonsplatz in Bewegung. Die Schlusskundgebung fand am Odeonsplatz von 17.00 bis 19.00 Uhr statt. In der Spitze nahmen über 34.000 Teilnehmer an der lauten, bunten und vor allem friedlichen Veranstaltung teil. Obwohl es sich um eine der größten Kundgebungen der letzten Jahre in der Landeshauptstadt München gehandelt hatte, ereigneten sich keine Sicherheitsstörungen. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen entschied die Polizei kurzfristig, die Feuerwehr um Amtshilfe zu bitten und die Teilnehmer über Hydranten mit dem guten Münchner Leitungswasser zu versorgen. Viele durstige Veranstaltungsteilnehmer nahmen das Angebot an und bedankten sich bei den Einsatzkräften. Die Veranstalter hatten sich bereits im Vorfeld eindeutig von Gewalt distanziert und damit wesentlich zum friedlichen Verlauf der Versammlung beigetragen. Den Teil nehmern und dem Veranstalter gilt der Dank der Polizei. Sie zeigten mit viel Engagement, wie das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit auch von einer großen Menschenmenge vorbildlich und ohne problematische Zwischenfälle in Anspruch genommen werden kann. Zusätzlich zu den G7-Veranstaltungen begann am 04.06.2015, 9.00 Uhr, auf dem Marienplatz die alljährliche große Fronleichnamsprozession, die vor 1.500 Gläubigen von Kardinal Marx zelebriert wurde. Gegen 10.00 Uhr setzte sich die Prozession über die Dienerstraße in Richtung Ludwigstraße in Bewegung. Nach kurzer Feier am dortigen Altar ging es über die Ludwigstraße zurück zum Marienplatz. Bis zu 9.000 Gläubige beteiligten sich an dem Zug und bis zu 2.000 Zuschauer standen entlang der Strecke. Auch die Bayerischen Staatsminister Joachim Herrmann und Dr. Ludwig Spaenle nahmen an der Prozession teil. Die Veranstaltung endete um 12.35 Uhr. Um 14.00 Uhr fand gegenüber vom Karlsplatz auf der Freifläche zwischen der Bayerund der Prielmayerstraße eine Kundgebung mit dem Thema „Auf Achse für Frieden Abrüstung und Gerechtigkeit“ mit anschließendem Fahrradkorso statt. Die Radtour führte über die Lindwurmstraße zur Wolfratshauser Straße und dann auf der istockphoto D r . H a n s B a k e v. B a k i n 85 60 9 A s c h h e i m ·T a s s i l o s t r a ße 23 Taxi, Mietwagen, Bus, LKW Erst- und Verlängerungs US T . 0 89/ 37 0 65 6 90 Mo bi l : 0 172 / 6 5 2 3 8 0 5 Bakin_Tassilostrasse_Juli_2015_56x30mm 09.06.1 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015 WICHTIGE INFORMATIONEN
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
B11 weiter bis Wolfratshausen. Die Fahrradfahrer wurden bis Icking von der Münchner Polizei begleitet und um 16.40 Uhr an die Kollegen des Präsidiums Oberbayern Süd übergeben. Eine weitere Veranstaltung unter dem Motto „Internationaler Gipfel der Alternativen“ fand von 9.00 bis 16.00 Uhr an verschiedenen Orten im Stadtgebiet statt. In die Freiheizhalle am Rainer-Werner-Fassbinder- Platz kamen dabei über 200 Personen. Die Veranstaltung verlief störungsfrei. Samstag, 06.06. Von 10.20 bis 11.30 Uhr fand am Marienplatz eine Versammlung der Organisation ONE statt. Ca. 200 Teilnehmer ließen Luftballons steigen und wollten im Zusammenhang mit dem G7 Gipfel auf ihren Kampf gegen Armut und Krankheiten in Afrika hinweisen. Um 15.10 Uhr begann eine Veranstaltung mit dem Titel „Zusammen gegen Armut“ am Königsplatz, zu der ca. 1.000 Personen kamen. Die Besucher wurden mit Musik unterhalten. Dazu gab es verschiedene Redebeiträge mit Aufrufen an die G7 Staaten, ihre Bemühungen gegen Armut und extremen Hunger in der Welt zu verstärken. Mehrere bekannte Politiker und Künstler, wie die Staatspräsidentin von Liberia Ellen Johnson Sirleaf, der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Claudia Roth, der Comedy-Künstler Michael Mittermeier und der US-amerikanische Sänger Usher wirkten bei der Veranstaltung mit, die um 19.50 Uhr endete. Um 17.00 Uhr begann vor dem Generalkonsulat der Republik Mazedonien in der Brienner Straße eine Versammlung, bei der 90 Teilnehmer innenpolitische Auseinandersetzungen in Mazedonien thematisierten. Die Versammlung endete um 17.55 Uhr. Alle Veranstaltungen verliefen friedlich und aus polizeilicher Sicht erfreulich und störungsfrei. Für die Betreuung der Veranstaltungen waren im Laufe des Tages ca. 1.000 Polizeibeamte im Einsatz. Sonntag, 07.06. Am 07.06.2015 kamen im Laufe des Nachmittags die Teilnehmer des sog. G7 Outreach Treffens, darunter die Staats- und Regierungschefs mehrerer afrikanischer Länder und die Leiter verschiedener internationaler Organisationen, in ihre Hotels in München an. Um 20.00 Uhr gab der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer für die Staatsgäste einen Empfang in der Residenz. Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt besuchten diese Veranstaltung, die bis 23.00 Uhr dauerte. Während der An- und Abfahrten wurde die Maximilianstraße zwischen dem Altstadtring und dem Max-Joseph-Platz kurzfristig gesperrt. Auch die Tramlinie 19 wurde dort umgeleitet. Montag, 08.06. Am 08.06.2015 fuhren die Regierungschefs der Outreach Staaten nach Elmau, wo die Gespräche mit den G7 Staaten am Vormittag begannen. Am Nachmittag kehrten sie wieder nach München zurück. Um 12.00 Uhr begann am Richard-Strauss- Brunnen in der Fußgängerzone eine Veranstaltung von ATTAC, an der bis zu 25 Personen teilnahmen. Um 19.00 Uhr war diese beendet. Verkehr Zur Abwicklung der erwähnten Veranstaltungen, zur Abstellung von Polizeifahrzeugen der Unterstützungskräfte aus ganz Deutschland und zur Durchführung der ➔ EINLADUNG ➔ MITTWOCH, 8. JULI 2015 ➔ BEGINN: 9.30 UHR, EINLASS 8.30 UHR ➔ AUGUSTINER KELLER, ARNULFSTR. 52 KOSTENLOSE PARKPLÄTZE BEIM CIRCUS KRONE! WICHTIGE INFORMATION ⁄ GENOSSENSCHAFT DER MÜNCHNER TAXI-UNTERNEHMEN EG Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post ORDENTLICHE GENERALVERSAMMLUNG JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Lotsungen der vielen G7-Gäste, die nicht nach Elmau flogen, wurden bis zum 20.05.2015 Halteverbotszonen im gesamten Stadtgebiet eingerichtet. Leider bemerkten trotz dieser frühzeitigen Bekanntgabe nicht alle Verkehrsteilnehmer die Halteverbote, so dass 143 Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten Während der Veranstaltungen am 04.06. wurden der Altstadtring und der Königsplatz zeitweise gesperrt. Aufgrund des geringen Verkehrs am Feiertag kam es zu keinen größeren Störungen. Aus Sicherheitsgründen mussten temporär auch Tunnel des Mittleren Rings gesperrt werden. Dabei kam es am 08.06. zu Behinderungen im Berufsverkehr, als der Tunnel der Landshuter Allee von 13.45 bis 15.10 Uhr gesperrt war. Weitere Stauungen am Nachmittag entstanden durch hohes Verkehrsaufkommen während des Berufsverkehrs. Auf dem Rückweg von einer Lotsung stürzte ein Kradfahrer der Verkehrspolizei am 08.06. auf der A 9 bei regennasser Fahrbahn, als sein Motorrad beim Überfahren einer Fahrbahnmarkierung wegrutschte. Der Beamte brach sich bei dem Unfall ein Schlüsselbein und befindet sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Am Motorrad entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Anzeigen An den Einsatztagen wurden 56 Personen festgenommen. 85 Straftaten wurden angezeigt. Allein bei der Blockade des Schlachthofs gab es 45 Strafanzeigen wegen Nötigung und 17 Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die anderen Straftaten waren hauptsächlich Sachbeschädigungen, Beleidigungen und Hausfriedensbrüche. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen, da sie Platzverweise nicht befolgten. Fazit Der arbeitsintensivste Tag für die Münchner Polizei war der 04.06. Für die Betreuung der verschiedenen Veranstaltungen waren an diesem Tag über 3.000 Polizeibeamte im Einsatz. Alle Einsätze wurden vom Social Media Team der Münchner Polizei eng und zeitnah auf Facebook und Twitter begleitet. Wichtige Meldungen und Hinweise zu den Veranstaltungen und zu Verkehrsbinderungen konnten dadurch schnell veröffentlicht und den Usern mitgeteilt werden. Die Zahl der Follower bei Twitter stieg während des G7 Gipfels von 4.891 auf 5.445. Unsere Posts auf Facebook erreichten im Durchschnitt 24.000 Leser. 381 Anrufer riefen beim Bürgertelefon der Münchner Polizei an. Sie erkundigten sich hauptsächlich über Verkehrsprobleme. Wir freuen uns, dass allen interessierten Bürgern ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit problemlos garantiert wurde und Beeinträchtigungen für die Anwohner und Besucher Münchens an allen Tagen gering gehalten werden konnten. Die Münchner Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung, die die Einsätze während der Tage des G7 Gipfels konstruktiv begleitet hat und mit Verständnis und Geduld auf die temporären Einschränkungen im Straßenverkehr reagierte – Vielen Dank! (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367 | Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de ⁄ Internet: www.taxi-muenchen.de WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … iStockphoto 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Wir versichern das was wichtig ist Taxi-Versicherung (auch Neueinsteiger und Flotten) Rechtsschutzversicherung inkl. Forderungsmanangement Betriebs-Haftpflichtversicherung Taxi-Garantie-Versicherung Krankenversicherung Altersvorsorge Mit Sicherheit ein guter Partner Neu! TK_v1.indd 1 01.10.12 11:01 HALE electronic GmbH A-5020 Salzburg | datendienste@hale.at www.hale.de | www.hale.at HALE Datendienste 2.0 Sie müssen Ihre Unternehmensdaten fiskaltauglich aufbewahren, Pausen und Arbeitszeit dokumentieren und möchten eine professionelle Fahrerabrechnung? Dann wählen Sie Ihre passende Lösung aus einer von drei HALE Datendiensten. HALE Operations HALE INSIKA® HALE Cey online Die Zukunft im Taxi. Neue Uniform der Bayerischen Polizei künftig in Blau Rund 40.000 Polizistinnen und Polizisten sind täglich für die Menschen in Bayern im Einsatz, 27.500 davon tragen Uniform. Die bisherige Dienstkleidung der Polizei gibt es seit über 40 Jahren. Da ist es an der Zeit, eine neue Uniform einzuführen, die sich an modernen Standards in Qualität und Funktion orientiert. Im Sommer 2015 startet die Beschaffung der neuen Polizeiuniformen. Ende 2016 soll dann die neue Dienstkleidung der Bayerischen Polizei eingeführt werden. (TK) STADT-INFO ➔ NACH ÜBER 40 JAHREN Frank Lübke Die abgebildeten Uniformen stellen noch nicht das endgültige Aussehen der neuen bayerischen Uniform dar. Es handelt sich hierbei um Trageversuchsuniformen. JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ TAXLER-LEXIKON ➔ GIPFELTREFFEN – Der G 7-Gipfel auf Schloss Elmau nahe Garmisch-Partenkirchen am ersten Juni-Wochenende 2015 wird bei Erscheinen dieses Heftes schon Vergangenheit sein. Bei Redaktionsschluss kann der Schreiber deshalb noch nicht genau wissen, inwiefern er unsere Gewerbeausübung als Taxifahrer in und um München genau betrifft. Geplant ist, die hochrangigen Herrschaften nach deren Ankunft am Flughafen mit Hubschraubern nach Elmau zu fliegen, was jedoch daran scheitern könnte, dass irgendwo zwischen MUC und GAP hängende Unwetter oder starker Nebel den Einsatz der Drehflügler verhindern. Dann kommt Plan B zum Tragen, nämlich die Präsidenten, Kanzler(innen), Ministerpräsidenten, und wie unsere modernen Ersatz-Kaiser sonst noch heißen, per Auto ins Werdenfelser Land zu kutschieren. Mehrstündige Totalsperren auf der A 9, dem Mittleren Ring und der Garmischer Autobahn pro Delegation (!) wären die Folge. Sicher war jedoch bereits Ende Mai, dass es zwischen dem 4. und 9. Juni alleine in München zu ausgedehnten Halteverbotszonen (915 Schilder) und Straßensperrungen kommt. Die zirka 7.000 sonstigen Teilnehmer – also Berater, Bewacher, Journalisten usw. – werden täglich im Autokorso, welcher absolute Vorfahrt genießt, von ihren Hotels in München an den Tagungsort verbracht. „Dass man überall mit Staus rechnen muss und mit längeren Fahrtzeiten, ist klar“, kündigte KVR- Chef Blume-Beyerle im „Münchner Merkur“ vom 20. Mai an. Zwischen Erding (Flughafen „MUC“) und GAP wurden 3.600 Kanaldeckel zugeschweißt, was ja alles wieder rückgängig gemacht werden muss. Das kennt man in München schon von der „Sicherheitskonferenz“ alljährlich im Februar. Dazu Schrottis innovativer Vorschlag: könnte man die Dinger nicht gleich mit Scharnieren und Schlössern versehen, um sich das ständige Zu- und Aufschweißen zu ersparen? – Im weiträumigen Umkreis von Elmau wurden monatelang neue Zufahrtsstraßen, ein Hubschrauberlandeplatz (s. o.), Gefangenen-Sammelstellen für allzu renitente Bürger, Pressestellen und vieles mehr gebaut, wobei das Meiste davon – weil im Landschaftsschutzgebiet gelegen – hernach wieder beseitigt werden muss. Zirka 17.000 Polizisten waren teils schon lange vorher im Einsatz und besetzten bereits Wochen vor diesem Zirkus Berggipfel und Wanderwege, damit hier niemand seine aufblasbare Panzerfaust oder seinen Sportmörser deponieren und im „richtigen“ Moment zum Einsatz bringen kann. Kurzum, die Bayerische Staatsregierung beziffert die Kosten für diesen ganzen Wahnsinn, den sich in vordemokratischen Zeiten nur absolutistische Herrscher zu leisten wagten, mit ca. 130 Millionen Euro, wogegen Rolf von Hohenau vom Bund der Steuerzahler Bayern eine Rechnung von 360 Mio. Euro aufmachte – darin übrigens bekräftigt von Hermann Benker, dem Vorsitzenden der GdP (Gewerkschaft der Polizei) Bayern. In der Rechnung der Staatsregierung (130 Mio.) seien nämlich z.B. die vorerwähnten Rückbaukosten, die Personalkosten für 17.000 Polizisten, die extra abgestellten 110 Richter und 20 Sonder- Staatsanwälte, Feuerwehrleute usw., nicht enthalten. Joachim Hermann, bay. Innenminister, konterte diese Einwände freilich mit der verblüffenden Erklärung, Polizisten usw. stünden ja eh auf den Gehaltslisten und stellten daher keine Sonderausgaben dar. Aha. Von Überstunden, die irgendwann mal ausbezahlt oder in Freizeit ausgeglichen werden müssen, hat er wohl noch nichts gehört. Da kommen einem die ca. dreieinhalb Millionen Euro, die lt. dem oben erwähnten Steuerzahlerbund für die jährlich im Bayerischen Hof stattfindende „Sicherheitskonferenz“ anfallen (also +/– ein Prozent von „Elmau“), geradezu wie ein Schnäppchen vor. Und da verbringen noch viel mehr Präsidenten und Minister ein hübsches Wochenende auf (unsere) Steuerzahlerkosten in Bayern. Aber mia san mia, und mia hams ja (nimma alle)! ➔ (HUP-)KONZERT – Am Dienstag, 19. Mai, fand im Olympiastadion die erste von zwei AC/DC-Veranstaltungen statt, wobei für Nicht-Eingeweihte erwähnt sei, dass es sich dabei nicht um die Mitgliederversammlung eines ähnlich klingenden Autofahrerclubs aus der Hansastraße handelte, sondern um ein Rockmusikkonzert. Die Herren dieser Band sind nicht mehr die jüngsten, hocken wohl im Rollstuhl auf der Bühne und hauen mit dem Hacklstecker oder ihren Gitarren aufeinander ein. Zugegeben, Schrotti, der’s mit Rockmusik wirklich nicht so hat und dessen Musikgeschmack eindeutig bei Soul und Funk angesiedelt ist, stellt sich das halt so vor… Aber im Ernst: just zum Ende des ausverkauften Konzertes ergab es sich, dass der Trappentreu-Tunnel wegen weiterer Bauarbeiten in südlicher Richtung auf eine (!) Fahrspur reduziert war, was selbst zu spätabendlicher Zeit, unmittelbar nach Veranstaltungsende, ruckzuck zu einem Rückstau bis in die Landshuter Allee und in den Georg-Brauchle-Ring führte. Dass zeitgleich auch einige Zu- und Abfahrten des Petueltunnels gesperrt waren, sei nur am Rande erwähnt. Wer hätte schon geglaubt, dass die Besucher eines ausverkauften Stadions, zumal während eines laufenden Eisenbahnerstreiks, auch mal wieder heimfahren wollen? Zu einer solchen Zugabe kann man wirklich nur sagen: bravo! bravissimo! Man stelle sich nur mal vor, die Autos wären nicht mit 50, sondern mit 60 km/h im Stau gestanden – da wären doch glatt noch mehr Abgase entstanden. Am Donnerstag danach war neben dem zweiten ausverkauften AC/DC-Konzert im Olympiastadion zeitlich parallel in der Olympia-Halle auch noch der Bochumer Jodelkönig Herbert Grönemeyer angesagt. Diesem musikalischen Duell konnte sich der Schreiber erfolgreich entziehen, war er Schrotti erklärt die Taxi-Welt iStockphoto KLEINANZEIGE Suchen Kollegen mit ca. 10 FZ für Büro-Werkstattgemeinschaft Udo Schmidt, Tel: 0170 – 2 43 55 8828 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015 UNTERHALTSAMES
Seite 29
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
doch weder in der Zentrale eingeteilt, noch auf der Straße unterwegs. Vielmehr konnte er sich zuhause zum Klang seiner alten Platten von Barry White, Earth,wind and fire, Stevie Wonder und James Brown sehnsuchtsvoll der alten Zeiten erinnern, als er die Genannten selbst noch live in der Olympiahalle erleben durfte. ➔ MAFIFA – Am Mittwoch, 27. Mai, wurden dem Mafia – Verzeihung – FIFA-Präsidenten Joseph Blatter einige seiner Stellvertreter aus der Konzernzentrale heraus verhaftet unter dem schier unglaublichen Vorwurf der Korruption und Bestechlichkeit. Damit hat nun wirklich keiner gerechnet! – Also, dass da mal tatsächlich einer verhaftet würde. Natürlich hätte nie jemand zu denken gewagt, z. B. bei der Vergabe der WM 2022 an den Wüstenstaat Katar sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen. Na gut, dass es dort zur üblichen Austragungszeit einer Fußball-WM rund 50 Grad hat (Sigi Sommer hätte schon 30 Grad mit „drei Maß im Schatten“ taxiert) und deshalb die Notwendigkeit einer Verlegung in die Vorweihnachtszeit nötig wurde, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass die Blattern im Erdkundeunterricht nicht so gut aufgepasst haben. „Public Viewing“ bei Schneetreiben unter der Heizdecke mit einem Tasserl Glühwein in den zitternden Händen – auch mal was Neues! Und natürlich hat auch noch nie einer der Herren etwas davon mitbekommen, dass die „Gast“-Arbeiter in Katar bar jeglicher Arbeits- und Menschenrechte wie Vieh gehalten werden. So hat der deutsche Steuerverhinderer Franz Beckenbauer (offizieller Steuer-Wohnsitz: Österreich), der sich bereits jahrelang hinter den Kulissen eifrig als Strippenzieher der FIFA betätigt, schon früher auf Vorhalt von Journalisten vor laufenden Kameras nichts sinngebendes zu berichten gewusst, als dass er bei seinen häufigen Besuchen in Katar noch keine Sklaven in Ketten gesehen habe, die vor ihm ausgepeitscht worden seien. Hat er schon mal was von den Potemkin’schen Dörfern gehört? Vielleicht darf man von alternden, bauernschlauen Multimillionären, die sich seit Jahrzehnten nur mehr in wohlklimatisierten Räumen und ausschließlich unter ihresgleichen aufhalten, nichts Besseres erwarten. – Kleiner Witz: treffen sich zwei achtzigjährige Millionäre nach langer Zeit mal wieder. Der eine hat eine blutjunge, bildhübsche Gespielin dabei, die er auch noch als seine neueste Ehefrau vorstellt. Fragt der andere: „wie bist du denn an dieses Superweib gekommen, mit achtzig Jahren?“ – Sagt der Andere: „ganz einfach; ich habe ihr gesagt, ich sei schon neunzig“! Wie auch immer: sollte Herr Blatter, der nach der Verhaftung einiger weiterer seiner intimen Spezis am 2. Juni kurz nach seiner Wiederwahl plötzlich zurücktrat, eines Tages die ihm zustehende gesiebte Luft atmen, und sollte die WM 2022 tatsächlich neu vergeben werden, könnte Deutschland ja kurzfristig einspringen. Wenn es dann liefe wie im Jahre 2006 würde die DFB-Elf zwar wieder nur Dritter, sämtliche Einnahmen aus Werbung und TV-Rechten würden an die FIFA laufen, die wie üblich von der Steuerzahlung im Austragungsland befreit würde – aber es gäbe wenigstens mal wieder vier Wochen bestes Sommerwetter. Während wir sonst im Sommerloch mit der unvermeidlichen Helene Fischer „Arbeitslos durch die Nacht“ im leeren Taxi summen, sprängen ein paar zusätzliche Spiele in Fröttmaning heraus. Und uns könnt’s recht sein; ein paar Fahrten mehr für das Münchner Taxigewerbe waren noch nie schlecht. ➔ SIEGESFEIERN – München hat neben dem Hofbräuhaus und dem Oktoberfest auch noch einen Fußballverein zu bieten, der weltberühmt ist. Auch wenn man sich diesmal keinen Tripper – Verzeihung – kein Tripple geholt hat, wie vor zwei Jahren, und auch kein Double, wie letztes Mal, wurde die längst schon eingetütete Deutsche Meisterschaft nach dem letzten Spieltag am 23. Mai doch FCB-typisch ausgelassen in der Arena gefeiert: voll eingeschenkte, überdimensionale (fünf Liter?) Weißbiergläser goss man sich gegenseitig über den Kopf, als sei dies die typische bayerische Lebensart, und freute sich darüber, durch den Erhalt wenigstens einer der drei möglichen Sonderprämien für ein weiteres Jahr dem Gang zum Sozialamt entkommen zu sein. Ob es für die Brauerei, deren Logo die erwähnten Weißbiergläser ziert, eine gute Werbung ist, dass man sich in dieser prolligen Art ihr Bier über den Kopf, anstatt – richtig – hinter die Binde kippt, möge die dortige PR-Abteilung entscheiden. Entschieden hat sich unmittelbar vor Redaktionsschluss gerade noch, dass die „Sechzger“ nach ihren Glanzleistungen in der abgelaufenen Saison immerhin zweitklassig bleiben dürfen und nicht zukünftig zu den Auswärtsspielen mit der S-Bahn anreisen müssen. Das Relegations-Rückspiel am 2. Juni brachte neben einem nicht mehr erwarteten 2:1 Sieg für die „Löwen“ in der Nachspielzeit immerhin auch noch ein volles Haus in Fröttmaning – und damit ein paar zusätzliche Stiche für uns. Nach gefühlten Äonen mit grausam vergurkten Partien kam es ausgerechnet in der verhassten Arena zum wichtigsten „Heim“-Sieg seit Jahren. (MS) Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Reitrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachgebiet: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fachg ebiet: Mietrecht Privatinsolvenzen JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
Seite 30
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ JACQUES BREUER VIP IM TAXI Jacques Breuer kam 1956 als Kind einer alten Dynastie von Bühnenmenschen (Siegfried Breuer – UFA, Hans Breuer – Wiener Staatsoper etc.) in München zur Welt, wo er im Alter von 16 Jahren der jüngste Student der Otto Falckenberg Schule wurde und diese mit einem Engagement ans Bayerische Staatsschauspiel in der Tasche wieder verließ. Dort spielte er von Brecht bis Shakespeare, von Nestroy bis Schnitzler alles, was gut und teuer war. Ab 1976 spielte er in so bekannten Kinofilmen wie „Jeder stirbt für sich allein”, „Taugenichts und Berliner Tunnel 21” . Gleichzeitig wurde er vom Produzenten Helmut Ringelmann fürs Fernsehen entdeckt und verkörperte fast 30 Jahre lang neben Derrick, dem Alten und Siska meistens die zwielichtigen Figuren. Theater spielte er an der Seite von Kollegen wie Horst Buchholz, Hildegard Knef und Mario Adorf in Klassikern von Don Carlos bis Hamlet, Musicals (Freudiana) und Boulevardstücken. Sein Weg führte ihn so von München über Wien, Bremen und Berlin bis nach Bonn ans Contra-Kreis-Theater. An der Komödie im Bayerischen Hof war er zuletzt zu sehen in „Im Himmel ist kein Zimmer frei”, „Butterbrot und Der Mann, der sich nicht traut” . Auch im folgenden Stück steht Jacques Breuer zusammen mit seiner Frau Viola Wedekind in der Komödie im Bayerischen Hof im Rampenlicht. Eine Couch in New York – Eine Romantische Komödie von Chantal Ackermann Der New Yorker Psychoanalytiker Henry Harriston und die Pariser Tänzerin Béatrice Saulnier tauschen über eine Zeitungsannonce ihre Wohnungen. Der lebenslustigen, etwas chaotischen Béatrice gehen ihre zahlreichen Verehrer auf die Nerven, Henry fühlt sich ausgebrannt und erträgt seine Patienten nicht mehr. Während Henry in Béatrices Pariser Wohnung einzieht und sofort argwöhnisch von deren abgewiesenen Liebhabern beobachtet wird, findet sich Béatrice unversehens in der Rolle der Therapeutin wieder und „behandelt“ die Patienten Harristons als dessen Urlaubsvertretung. Mit Erfolg: Den Patienten geht es sichtbar besser, selbst der Hund des Psychoanalytikers und seine Pflanzen profitieren von Béatrices Zuwendung und ihrem Einfühlungsvermögen. Geweckt durch Wohnung, Möbel, Kleidung und Personen aus der Umgebung des jeweils anderen wachsen das Interesse an- und die Faszination der beiden füreinander, doch bald hält Henry das nervenaufreibende Chaos in Paris nicht mehr länger aus und fliegt nach New York zurück, wo er sich unversehens auf der eigenen Behandlungscouch wiederfindet … Orte der Handlung im Stück sind Paris und New York, auf der Bühne steht Jacques Breuer aber diesmal in der Komödie im Bayerischen Hof in München, und die Fahrt zum Promenadeplatz genießt der Schauspieler gerne im Taxi. Ein besonderes Erlebnis bei einer Taxifahrt hatten Jacques Breuer und Viola Wedekind bei der Abreise aus Namibia am Flughafen von Windhuk. Als Souvenir erstand das Paar eine mannshohe, handgeschnitzte Holz-Giraffe, welche in der Hektik im Hotel zurückblieb und erst am Airport nach dem Check-In bemerkt wurde. Bereits jenseits der Sicherheitsschleuse telefonierte Herr Breuer mit der örtlichen Taxizentrale, die über Funk alle Fahrer bzgl. der Holz- Giraffe abfragte. Kurz vor Abflug bemerkte Jacques Breuer plötzlich über den Köpfen der wartenden Fluggäste den Kopf seiner Giraffe ... Ein Taxifahrer hatte das schöne Stück im Hotel geholt und auf schnellem Weg zum Flughafen gebracht. Seitdem ziert das Kunstwerk den Balkon in der Münchner Wohnung von Jacques Breuer und Viola Wedekind. In dem Stück „Eine Couch in New York“ von Chantal Akerman spielt Jacques Breuer vom 24. Juni bis zum 25. Juli 2015 in der Komödie im Bayerischen Hof die Hauptrolle des Psychoanalytikers Dr. Henry Harriston. (TK) Information und Tickets unter www.komoedie-muenchen.de Prominente berichten über ihre Erfahrungen Loredana LaRoccaSabine Haymann 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015
Seite 31
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL ➔ JULI-PROGRAMM TrendSet – Konsumgüterfachmesse für Lebensart ➔ 04.–06. Juli 2015, Sa.–So. 9–18 Uhr, Mo. 9–17 Uhr ICM – Internationales Congress Center München, A1–A4, B1–B3 Wohnambiente erleben Die Trendset hat rund um das Thema schöner Wohnen und Leben drinnen und draußen einiges zu bieten: Praktisches und Elegantes für Küche, Esstisch, Bad und Schreibtisch sowie tolle Ideen zum Verschenken, Schmücken und Dekorieren – ein kunterbunter Mix für Heim und Garten. Für die kalte Jahreszeit gibt es auf der TrendSet bereits im Juli viel Neues zu entdecken: Ob extravagante Weihnachtskugeln, witzige Küchenhelfer, tierische Deko oder knallbunte Accessoires – im Winter 2015/16 wird Bekanntes neu und überraschend interpretiert. Viele Muster und Motive, offene Designs und der Spaßfaktor über die bloße Funktion hinaus, geben Raum für ganz neue kreative Ideen. Genau dieser Spaßfaktor ist es, der als absoluter Trend für die kommende Saison gilt. Der Pragmatismus der letzten Jahre ist in diesem Winter passee. Dabei sind Retro-Themen und Vintage-Chic als Inspiration mit am Start. Und bei der Farbe treibt es der Winter richtig bunt: Knallfarben, Erdtöne oder Aqua – alles ist erlaubt. Natürlichkeit gilt als Grundthema, und zieht sich durch Formen, Farben und Materialien. Wie bei jeder Sommermesse gibt es wieder eine zusätzliche Präsentationsplattform – die Topseller Area. Im Haupteingang West entsteht eine exklusive Messebühne, ein Podium, auf der die Aussteller Ihre Produkt-Highlights auf eine besondere Art und Weise zur Schau bringen können. Dieses Jahr werden rund 35.000 Fachbesucher erwartet; 1.100 Aussteller präsentieren ihre 2.500 Kollektionen Weitere Veranstaltungen im Juli SicherheitsExpo ➔ 01.–02. Juli 2015, Mi.–Do. 9–17 Uhr MOC – Veranstaltungscenter München Heilpraktiker-Kongress des Südens ➔ 04. Juli 2015, Sa. 8–18 Uhr MOC – Veranstaltungscenter München Ritchie Bros. Auctioneers ➔ 07. Juli 2015, Di. 9–16 Uhr Freigelände, Messe München TrendSet mit Bijoutex München ➔ 04.–06. Juli 2015, Sa.–So. 9–18 Uhr, Mo. 9–17 Uhr, ICM – Internationales Congress Center München, A1–A4, B1–B3 Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de Foto: istockphoto istockphoto Messe-München JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
Seite 32
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Mittwoch, 01 .Juli ➔ 19.00 Uhr, Volkstheater, Moses – Ein Mash-up Musical ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, Pelléas et Mélisande ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Rampenlichter ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Ekzem Homo ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Onegin ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Balkan macht frei ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Trio Plus ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan & Bator Donnerstag 02. Juli ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 3000 Euro ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Rampenlichter ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Drei Schwestern ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Maria Stuart ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Eric Burdon & The Animals ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan & Bator ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Henning Sieverts Blind Date ➔ 21.00 Uhr, Hide Out München, The Acoustic Experience Freitag, 03. Juni ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Eine Familie* ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, Festspiel-Konzert ATTACCA ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Rampenlichter ➔ 19.00 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Soulissimo ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Leiden des jungen Werther ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die Lügen der Papageien ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Jagdszenen aus Niederbayern ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Mississippi Jazzmen ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Opernfestspiele 2015, 2. Festspiel-Kammerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Festspiel-Liederabend Edita Gruberova ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan & Bator ➔ 20.00 Uhr, Glyptothek, Von ungarischen Nächten und spanischen Träumen ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Maggies Farm Samstag, 04. Juli ➔ 07.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 3. triathlon.de Cup München ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Festliches Sommerkonzert ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Der Auftrag ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, Pelléas et Mélisande ➔ 19.00 Uhr, Schwere Reiter, Rampenlichter ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Schülerkonzert ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der Hausmeister ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Emergenza – Finale 2015 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle München, Opernfestspiele 2015, Paquita ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 3000 Euro ➔ 20.00 Uhr, Metropoltheater, Die Lügen der Papageien ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Exiles ➔ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, Opernfestspiele 2015, UniCredit Festspiel-Nacht ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 20.30 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” frei willig arbeiten ➔ 21.00 Uhr, Glyptothek, Odeon Konzerte 2014/15 Große Bläsermusik ➔ 21.00 Uhr, Strom, Supersuckers ➔ 21.30 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Stefanie Tornow & Maruan Sakas ➔ 22.00 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Jenny Jannowitz ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, DubTown & Fire Sonntag, 05. Juli ➔ 09.00 Uhr, Gasteig, Kompositionen für Klavier von deutschen und österreichischen Komponisten ➔ 11.00 Uhr, Königsplatz, 6. M-net Münchner Sportfestival 2015 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Frank Peter Zimmermann, Violine & Antoine Tamestit, Viola ➔ 18.00 Uhr, Theater Leo 17, #LYDIA_theEND ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Jahreskonzert des Jugendsinfonieorchesters ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Das Nest ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Die schweigsame Frau ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Torquato Tasso ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Christopher Paul Stelling ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Warum läuft Herr R. Amok? ➔ 20.30 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Am Beispiel der Butter Montag, 06. Juli ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Vortragsabend ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, AOK Blade Night München 2015 ➔ 19.00 Uhr, i-camp / Neues Theater München, Open Session ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Arabella ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Hoppla, wir sterben! ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger, Percussion Brazilian Salsa Night ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Rival Sons ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Stephan Zinner ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, Werkstatt Schulmusik – Orchesterkonzert ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, BamesreiterSchwartzOrchestra Dienstag, 07. Juli ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Jephta's Daughter ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, Pelléas et Mélisande ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Eine Familie ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Intimate Stranger ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ben Miller Band ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Martin Grubinger, Percussion Brazilian Salsa Night ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Rechnitz (Der Würgeengel) ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Doomtree Mittwoch, 08. Juli ➔ 16.00 Uhr, Theater im Marstall, Spiel.Raum.Theater ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Tristan und Isolde ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Jephta's Daughter ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Intimate Stranger ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Was ihr wollt ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Camino Real ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, The Land ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Toto ➔ 21.00 Uhr, Strom, John Garcia ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Miguel Zenón Donnerstag, 09. Juli ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Intimate Stranger ➔ 10.30 Uhr, Theater im Marstall, Junges Resi Die Klasse ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Antonius und Cleopatra ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Die schweigsame Frau ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Krach in Chiozza ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Die 7 Typenshow ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Defekte ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Die Zofen ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gernot Hassknecht ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, My Favourite Song ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, The Land ➔ 21.00 Uhr, Strom, Tess Parks & Anton Newcombe Freitag, 10. Juli ➔ 10.30 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, Das Triadische Ballett ➔ 11.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Kaltenberger Ritterturnier ➔ 18.00 Uhr, Fußgängerzone, Musik auf Rädern – Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Das Nest ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Jephta's Daughter ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Roberto Devereaux ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Der Prozess ➔ 19.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Fahrenheit 451 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Turandot oder der Kongress der Weißwäscher ➔ 20.00 Uhr, Wirtshaus am Rosengarten, Big Bad Wolf ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Die Defekte ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Gernot Hassknecht ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Opernfestspiele 2015, 3. Festspiel-Kammerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Saratoga Seven ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Torquato Tasso ➔ 20.30 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Am Beispiel der Butter ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, Standpunkt.e – welcome to my world ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Inpalumbia ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, 22 Jahre Muffatwerk Samstag, 11. Juli ➔ 16.00 Uhr, GOP. Varieté Theater München, Kaltenberger Ritterturnier ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, Das Triadische Ballett ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Hommage à Laban ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Arabella ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Jephta's Daughter ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Der große Gatsby ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Gefährliche Liebschaften ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Ksenja Sidorova, The Princess of Accordion ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Das schweigende Mädchen ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, EheUrlaub ➔ 20.00 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Fahrenheit 451 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, HMBC ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ich Ich Ich ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Mark Knopfler and Band ➔ 20.15 Uhr, Odeonsplatz, Symphonieorchester des BR ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, Standpunkt.e – welcome to my world ➔ 22.00 Uhr, Marienplatz, 13. CSD-Rathausclubbing ➔ 23.00 Uhr, Strom, Most Wanted ➔ VERANSTALTUNGSKALENDER JULI 2015 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015 SERVICE
Seite 33
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Sonntag, 12. Juli ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, Tag der Laienmusik ➔ 15.00 Uhr, Wirtshaus am Bavariapark, Groove Hospital ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Tristan und Isolde ➔ 16.30 Uhr, Alte Kongresshalle, Gospel At Heart ➔ 18.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Hiob ➔ 18.00 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Der Auftrag ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, Das Triadische Ballett ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sommerkonzert ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Drei Schwestern ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Festkonzert ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Improvisationstheater ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” frei willig arbeiten ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, Klassik am Odeonsplatz ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Opernfestspiele 2015, Festspiel- Konzert des Opernstudios ➔ 20.30 Uhr, Alte Kongresshalle, Somi ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Jenny Jannowitz Montag, 13. Juli ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Fahrenheit 451 ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, AOK Blade Night München 2015 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Madama Butterfly ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Lola Montez ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Camino Real ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Defeater ➔ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, Opernfestspiele 2015, Festspiel-Barockkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Stephan Zinner ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, The Dark Ages ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Hard Days Night Big Band Dienstag, 14. Juli ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Fahrenheit 451 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Arabella ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der Hausmeister ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Moses – Ein Mash-up Musical ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 20.00 Uhr, Strom, Criolo ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Hoppla, wir leben ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Hoppla, wir sterben! ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, The Dark Ages ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Hardbop Supergroup The Cookers ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Alexander von Hagke Quartet ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Firedance Crew, Riders Sound, Soulshake Sound Sonntag, 19. Juli ➔ 10.00 Uhr, Olympiapark, Bavarian Run 2015 ➔ 18.00 Uhr, Schloss Fürstenried, Open Air Serenaden Konzert ➔ 18.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Seltsames Intermezzo ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Die Männerfalle ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Elektra ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Black Label Society ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Nasmyth ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, Festspiel- Liederabend, Anne Schwanewilms Montag, 20. Juli ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, AOK Blade Night München 2015 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Drei Schwestern ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Untergang des Hauses Usher ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Geschichten aus dem Wiener Wald ➔ 20.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Festspiel- Konzert der Orchesterakademie ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Festspiel-Liederabend Jonas Kaufmann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Stephan Zinner ➔ 20.00 Uhr, Schwere Reiter, dedicated to … ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Landes-Jugendjazzorchester Bayern ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Lukas Häfner Dienstag, 21. Juli ➔ 18.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Zirkus der Kuscheltiere ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Francesca da Rimini ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, L'Orfeo ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Gefährliche Liebschaften ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Orpheus steigt herab ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ingo Appelt ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Molotov ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Urteile ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Wer hat Angst vor Virginia Woolf? ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Marco Lobo e Convidados Mittwoch, 22. Juli ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Zirkus der Kuscheltiere ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Lucia di Lammermoor ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Call Me God ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Camino Real ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Der Vorname ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Ingo Appelt ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Opernfestspiele 2015, 5. Festspiel-Kammerkonzert ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Tony Allen Band Donnerstag, 23. Juli ➔ 10.30 Uhr, Schauburg - Theater der Jugend am Elisabethplatz, Zirkus der Kuscheltiere ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Francesca da Rimini ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, L'Orfeo ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Eine Familie ➔ 19.30 Uhr, Olympiapark, Sommernachtslauf München ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Balkan macht frei ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, George Thorogood & The Destroyers ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Hoppla, wir sterben! ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Erwin Schrott & Friends, Cuba Amiga ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Shitty Shitty Plem Plem ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Intergalactic Lovers ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Hamilton de Holanda Trio – Bossa Negra ➔ 22.00 Uhr, Backstage, free & easy Festival 2015, Rockers Freitag, 24. Juli ➔ 10.30 Uhr, Schauburg – Theater der Jugend am Elisabethplatz, Zirkus der Kuscheltiere ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Don Carlo ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Das Nest ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Francesca da Rimini ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Onkel Wanja ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Shitty Shitty Plem Plem ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Torquato Tasso ➔ 20.30 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Am Beispiel der Butter ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Guillaume Perret & The Electric Epic ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Into the Voir – Weiky & Lutema & Flux Samstag, 25. Juli ➔ 13.30 Uhr, Bahnhof München Pasing, Kaltenberger Ritterturnier ➔ 16.45 Uhr, Olympiastadion München, Münchner Sommernachtstraum 2015 ➔ 18.00 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Der Auftrag ➔ 19.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Hiob ➔ 19.00 Uhr, Haus der Kunst, Opernfestspiele 2015, Francesca da Rimini ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Lucia di Lammermoor ➔ 19.30 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” frei willig arbeiten ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Kabale und Liebe Mittwoch, 15. Juli ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Antonius und Cleopatra ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Roberto Devereaux ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Dantons Tod ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Einer flog über das Kuckucksnest ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Stein ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Opernfestspiele 2015, 4. Festspiel-Kammerkonzert ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Black Dahlia Murder ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Melissa Aldana Donnerstag, 16. Juli ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 19.00 Uhr, Olympiapark, B2Run München 2015 ➔ 19.00 Uhr, Augustinum München-Nord, Sommerkonzert ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Elektra ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Ekzem Homo ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ich Ich Ich ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, The Land ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Guinga & Stefania Tallini Freitag, 17. Juli ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, Drachenbootrennen ’15 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Antonius und Cleopatra ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Arabella ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Münchner Streichquartett & Martin Stadtfeld ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Macbeth ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Münchner Banjoband ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Unter Strom ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Sandro Roy Quartet ➔ 21.30 Uhr, Strom, Other Lives Samstag, 18. Juli ➔ 09.00 Uhr, Olympia Regattastrecke, 7. Bayerischer Lehrermarathon ➔ 13.00 Uhr, Königsplatz, Oben Ohne Open Air 2015 ➔ 18.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Opernfestspiele 2015, L'Orfeo ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Cock Sparrer ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Die Männerfalle ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, FaustIn and out ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Gasoline Bill ➔ 20.00 Uhr, Marstallplatz, Opernfestspiele 2015, Festspiel-Konzert, Oper für Alle ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Queensryche ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, The 80's Charity Show ➔ 20.30 Uhr, Schwere Reiter, ICI + Tanz ➔ 20.30 Uhr, i-camp / Neues Theater München, Wilde Tendenzen 4 – H.E.L.P. JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
Seite 34
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Opernfestspiele 2015, Festspiel-Kinderchorkonzert ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Shitty Shitty Plem Plem ➔ 20.30 Uhr, Gärtnerplatz, 150 Jahre Gärtnerplatztheater, Ein Sommernachtstraum ➔ 21.00 Uhr, Theater im Marstall, Marstallplan – „Luxus braucht Sklaverei” Jenny Jannowitz ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Tania Maria & Viva Brazil Quartet ➔ 23.00 Uhr, Strom, Visions Party Sonntag, 26. Juli ➔ 11.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Pianistenclub ➔ 17.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Blutenburger Kirchenmusik – Mediterrano ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, DNA ➔ 19.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Ehejubel ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Frühlings Erwachen Live Fast – Die Young ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Eugen Onegin ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Paco de Lucia – Beyond the Memory ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Shitty Shitty Plem Plem ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Stiller ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Senkrecht & Pusch ➔ 21.00 Uhr, Night Club im Hotel Bayerischer Hof, Al Jarreau Band + Ester Rada Montag, 27. Juli ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Don Carlo ➔ 19.00 Uhr, Alte Kongresshalle, AOK Blade Night München 2015 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, DNA ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Blackmore's Night ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, D.R.I. & Dust Bolt ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Madame Bovary ➔ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, Opernfestspiele 2015, ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Stephan Zinner ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy Festival 2015 Terror, Expire & Rogues Dienstag, 28. Juli ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Manon Lescaut ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der Widerspenstigen Zähmung ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Nymphenburger Sommer, Armida Quartett ➔ 20.00 Uhr, GOP, Grammophobia – Ein zirzensisches Spektakel ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Heiße Zeiten ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Junges Resi Die Klasse ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Opernfestspiele 2015, 6. Festspiel-Kammerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy Festival 2015, Ell'n'Wood ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jazz Week Mittwoch, 29. Juli ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Eugen Onegin ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Dylan – The times they are a-changin' ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, school's out ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ein Haus am See ➔ 20.00 Uhr, Bayerischer Rundfunk, Grupa Janke Randalu ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Heiße Zeiten ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Ich Ich Ich ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Junges Resi TheaterBar ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.00 Uhr, Backstage, free & easy Festival 2015 Donnerstag, 30. Juli ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Don Carlo ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musik Sommer 2015 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Dylan – The times they are a-changin' ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Der Geldkomplex ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ein Haus am See ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Heiße Zeiten ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Männerschlussverkauf – Wie man den Mann kriegt ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Chico Trujillo ➔ 22.00 Uhr, Backstage, free & easy Festival 2015 Rockers Freitag, 31. Juli ➔ 19.00 Uhr, Theatron im Olympiapark, Theatron Musik Sommer 2015 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, Dylan – The times they are a-changin' ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Eine Familie ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ein Haus am See ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Heiße Zeiten ➔ 20.00 Uhr, Galli Theater Amalienpassage, Männerschlussverkauf – Wie man den Mann kriegt ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara ➔ 20.30 Uhr, Staatsoper, Opernfestspiele 2015, Manon Lescaut ➔ 21.00 Uhr, Backstage, free & easy Festival 2015 ➔ 21.30 Uhr, Mister B.'s, Ernest Butler Trio ➔ 22.00 Uhr, Strom, Club Rock Night mit DJ Helly & Friends ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Sacred Bones Party – DJ Frankit VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM JULI 2015 ➔ 01.-31.07. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee ➔ 01.-31.07. Mo-So 21.30 Uhr, Westpark, Kino, Mond & Sterne ➔ 01.-31.07. Mo-So 21.00 Uhr, Alter Viehhof, Open Air-Kino im Viehhof ➔ 01.-29.07. jeweils Mittwoch 19.00 Uhr, Dom Zu Unserer Lieben Frau, Orgelkonzert ➔ 01.-25.07. Mo-So 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Eine Couch in New York ➔ 01.-23.07. Mo-Sa 11.00 Uhr, Kulturhaus Neuperlach, Komm, Spiel mit mir! Auf dem Klavier ➔ 01.-19.07. Mo-So 21.15 Uhr, Olympiapark, Tollwood Sommerfestival ➔ 01.-12.07. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Exit ➔ 01.-11.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Ein brillanter Mord ➔ 01.-12.07. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Deutsches Theater, Monty Python’s Spamalot ➔ 02.-30.07. Mo+Do 18.00 Uhr, Westpark, Volleyball im Park ➔ 02.-30.07. jeweils Do 20.00 Uhr, Marionettentheater, A Trumpet for Nap ➔ 04.-26.07. Sa+So 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, teatro – Summer Nights ➔ 07.-11.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers ➔ 09.-31.07. Do-Sa 21.00 Uhr, Münchner Sommertheater im Englischen Garten, Was ihr wollt ➔ 14.-18.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 16.-22.07. Do-Mi 20.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Rusalka – Ope(r)n Air ➔ 17.-31.07. Mi-Fr 20.00 Uhr, Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Match ➔ 21.-25.07. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 21.-28.07. täglich 21.30 Uhr, Königsplatz, Kino Open Air auf dem Königsplatz ➔ 23.-31.07. Do-So 19.30 Uhr, Theresienwiese, Wir waren nie weg – Teil 1: die Blaupause ➔ 23.-31.07. täglich 23.00 Uhr, Rote Sonne, 10 Jahre Rote Sonne Festival ➔ 25.-31.07. täglich 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Jakobidult (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JULI 2015 SERVICE
Seite 35
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367 Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de ⁄ Internet: www.taxi-muenchen.de WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Tol(l)erante Ampeln? „Die Grünen – rosa liste” wollen, dass die Stadt anlässlich des diesjährigen Christopher Street Days (CSD) ein Zeichen der Solidarität und Toleranz setzt, indem sie herkömmliche Fußgängerampeln mit lesbischen, schwulen und Hetero-Paarmotiven versieht und Trambahnen mit Regenbogenfähnchen fahren. Österreichs Hauptstadt Wien macht mal wieder vor, wie sich Toleranz und Weltoffenheit mit Herz und Humor kombinieren lassen. Dort hat die Stadt anlässlich dreier Großveranstaltungen einige Fußgänger*innenampeln mit „Ampelpärchen“ samt grün bzw. rot aufleuchtenden Herzen ausgestattet. Das entscheidende dabei: Neben Hetero-Paaren regeln auch schwule und lesbische Ampelpärchen den Wiener Fußverkehr. Die grün-rosa Rathausfraktion will dieses charmante Zeichen der Toleranz nun auch in die Weltstadt mit Herz importieren und fordert, dass die Stadt beim CSD zwischen dem 6. und 11. Juli an geeigneten Stellen in der Münchner Innenstadt die herkömmlichen Ampeln gegen die Wiener-Variante austauscht. Der Antrag ging im Kreisverwaltungsausschuss gegen die Stimmen der CSU durch. In einem offenen Brief hat das rosa-grüne Rathausbündnis außerdem OB Reiter gebeten, sich als Aufsichtsratsvorsitzender der MVG dafür einzusetzen, dass die Straßenbahnen in der Pride Week mit Regenbogenbeflaggung fahren. „München ist eine weltoffene Stadt mit Herz, und der CSD ist die Demonstration der Vielfalt und des liberalen Miteinanders in München“, so Lydia Dietrich, Stadträtin der Grünen – rosa liste. „Die Ampeln zeigen schwule, lesbische und Hetero-Paare – völlig gleichberechtigt nebeneinander und für jeden verständlich, unabhängig von individuellen Deutschkenntnissen. Sie sind im öffent lichen Raum, Teil des täglichen Stadtlebens und transportieren so auf sehr humorvolle Art das Thema Gleichstellung von Lebensweisen in die Mitte der Gesellschaft. Sie machen es in der Stadtbevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar.“ (Quelle: Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen – rosa liste) STADT-INFO ➔ „AMPEL-PÄRCHEN” BEIM CSD atelier-tacke.de JULI 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
Seite 36
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Sparsame und umweltverträgliche Antriebslösungen. In einem T axi soll sich nicht nur der Fahrer, sondern auch seine Gäste wohl fühlen. In einem TOYOTA wird die Fahrt für alle Insassen eine entspannte Reise, denn unsere Fahrzeuge überzeugen bei Komfort und Ergonomie, Sicherheit und Ökonomie. Erfahren Sie die Hybrid-Vorteile bei einer Probefahrt! Hauspreis Auris Touring Sports inkl. T axi-Paket: Finanzierungskonditionen: 60 monatliche Raten 22.215 € 1 inkl. MwSt. und Überführung á 339,00 € 2 1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten; gültig bis 31.03.2015. 2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Hauspreis: 22.215,00 €; Anzahlung: 3.770,98 €; Nettodarlehensbetrag: 18.444,12 €; Bearbeitungsgebühr: 0,00 €; Gesamtbetrag: 20.340,00 €, gebundener Sollzins: 3,92%; effektiver Jahreszins: 3,99%; Laufzeit: 60 Monate; 60 monatliche Raten á 339,00 €. Das Angebot gilt für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH. Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 l/100km, CO 2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). Energieeffizienzklasse A+. Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße): Peter Szitar T el.: 089 / 547177-27 peter.szitar@toyota-dit.de 4x in München T axi-Kompetenz-Center: 80687 München I Landsberger Str. 222 T axi-Service-Stützpunkte: 80807 München I Frankfurter Ring 166 80993 München I Dachauer Str. 463 81673 München I Neumarkter Str. 80 TOYOTA TAXI FÜR MÜNCHEN! Auris Touring Sports TAXI HYBRID Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS) Die Highlights: • TAXI-Paket „Intax“ • Klimaautomatik • 15“-Leichtmetallfelgen • Multimedia-Audiosystem mit CD-Player • Rückfahrkamera • Bluetooth®-Freisprecheinrichtung; und vieles mehr!