Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier April 2015

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.

32 von 32 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.

Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →

Seite 1

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
➔ LICHTSIGNALE FÜR SICHEREN STRASSENVERKEHR
SO MACHTS DIE POLIZEI REGELUNGEN BEIM AMPELAUSFALL
BESUCH IM KVR WO LICHTZEICHENANLAGEN GEPLANT UND GESTEUERT WERDEN
IN DER BUSSPUR ALLES ÜBER BUSSONDERFAHRSTREIFEN UND FAHRSIGNALE
AMPELN
DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE APRIL 2015

Seite 2

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
 
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), 
Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger
Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ APRIL 2015
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 13.04. und 27.04., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 01., 08., 15., 22. und 29.04., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 11., 18. und 25.04., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 11., 18., 25.04. und 02.05., jeweils von 13.00–17.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Samstag, 14.03., 8.30 Uhr
Montag, 20.04., 17.30 Uhr 
Samstag, 25.04., 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 16.04., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 15.04., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 3/2015 vom 14. April bis 12. Mai 2015
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Bitte beachten!
An Ostern (02.04. bis 07.04.2015) ist die Schule geschlossen!
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de

Seite 3

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Foto Titelseite: atelier-tacke.de 
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
Impressum 02
Ausbildungs-Termine ⁄ April 2015 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 07
➔ Titelthema ⁄ Ampeln – Lichtsignale für sicheren Straßenverkehr 08
Rechtliches ⁄ Beförderungspflicht von Betrunkenen 16
Rechtliches ⁄ Nutzung von Busspuren 16
VIP im Taxi ⁄ Clara Cüppers 17
München aktuell ⁄ Im Brennpunkt – der Gasteig 18
In eigener Sache ⁄ Münchner Taxistandplätze mit Telefonrufsäulen 20
Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 22
Stadtkunde München ⁄ Die Borstei 24
Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 26
Stadt-Info ⁄ Flohmärkte in München 27
Veranstaltungslakender ⁄ April 2015 28
Messe München International ⁄ April-Programm 31
Mit einem besonderem Dank an die Stadtwerke München GmbH (Ampel-Kunstwerk in der Emmy-Noether-Straße)
Foto: atelier-tacke.de
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

Seite 4

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Sitzung der Taxikommission
Am 23. Februar 2015 fand die erste Sitzung 
der Taxikommission in der aktuellen Wahlperiode statt. Das Gremium dient dem Informationsaustausch zwischen Politik und Gewerbe und besteht aus zehn Mitgliedern des 
Stadtrates, entsprechend den Mehrheitsverhältnissen der letzten Kommunalwahl, dem 
Leiter des Kreisverwaltungsreferates (KVR) 
sowie Vertreter der Industrie- und Handelskammer und des Taxigewerbes. Nach 
 Genehmigung der Tagesordnung wurde gemäß der Geschäftsordnung von den stimmberechtigten Stadtratsmitgliedern Herr 
Dr. Alexander Dietrich (CSU) als Vorsitzender 
sowie Herr Christian Vorländer (SPD) als 
 dessen Stellvertreter gewählt. Die fachlichen 
Schwerpunkte legt Herr Dietrich u.a. auf 
 Angelegenheiten des KVR, wie z. B. Sicherheitsfragen, Bürgerbüros, Feuerwehr und 
Rettungsdienst, aber auch Verkehr. Wir sind 
sicher, dass der gebürtige Münchner in Zukunft ein offenes Ohr für die Sorgen und 
Nöte der Münchner Taxiunternehmer haben 
wird und dürfen an dieser Stelle unsere 
Glückwünsche zur Wahl zum Ausdruck bringen. Im letzten Kalenderjahr wurde eine 
Firma mit der Erstellung eines Gutachtens 
über die Funktionsfähigkeit des Münchner 
Taxigewerbes beauftragt. Zur Sitzung der 
Taxikommission lag noch keine schriftliche 
Auswertung vor. Der Geschäftsführer der 
Hamburger Firma trug in einem mündlichen 
Bericht vor, dass etwa 20 % der untersuchten Firmen keine für den Gutachter nachvollziehbaren Zahlen vorlegt haben sollen. 
Weiter wurde berichtet, dass im Vergleich 
zu anderen Städten in der Landeshauptstadt zu viele Taxis unterwegs sind. Der 
Gutachter empfiehlt eine Reduzierung der 
Taxikonzessionen, um ein wirtschaftliches 
Auskommen der Taxibetriebe zu ermöglichen. Jedoch waren sich die Mitglieder der 
Taxikommission einig, dass bestehende Lizenzen verlängert werden müssen, solange 
sich die Unternehmer nichts zu Schulden 
kommen lassen. 
Als nächster Tagesordnungspunkt wurde wie 
in den letzten Jahren der Antrag auf Aufnahme des TVM in die Taxikommission behandelt. Diesmal lagen allen benötigten Unterlagen vor. Begründet wurde der Antrag 
damit, dass man sich mittlerweile als Interessenvertretung fest etabliert hätte und 
kontinuierlich weiterentwickelt. Jedoch ist 
die Mitgliederzahl des TVM seit Jahren mit 
etwa 70 Unternehmern äußert stabil. Gemäß 
der Geschäftsordnung muss eine Interessenvertretung mindestens 15 % aller Münchner 
Taxiunternehmer vertreten, um in die Taxikommission aufgenommen zu werden. Bei 
derzeit 1.803 Taxibetrieben wären dies 
271 Unternehmen. Daher wurde auch diesmal vom TVM vorgetragen, dass die vertretenden Unternehmen etwa 750 Taxis in 
München betreiben. Die Taxi-München eG 
gab in diesem Punkt zu Bedenken, dass alle 
290 Münchner Mehrwagenbetriebe Mitglied 
der Genossenschaft sind und damit die Unternehmer und die Fahrzeuge bereits vertreten werden. Der Antrag auf Annahme wurde 
aus vorgenannten Gründen abgelehnt, jedoch wurde das KVR beauftragt eine Änderung der Geschäftsordnung in diesen Punkt 
zu prüfen.
Schwerpunkt der Kommissionssitzung war 
ein Antrag auf Erhöhung des Taxitarifs. 
Vom TVM wurde eine Steigerung der Beförderungsentgelte um durchschnittlich 11,5 % 
gefordert, in Einzelfällen sogar bis zu 19 %. 
Als Begründung wurde die Einführung des 
flächendeckenden Mindestlohnes zum Jahresanfang 2015 vorgebracht. Im Einklang 
mit der Ordnungsbehörde wurde das Ansinnen sowohl von der Taxi-München eG als 
auch vom Landesverband der Bayerischen 
Taxi- und Mietwagenunternehmen als äußerst kritisch angesehen, da zum Zeitpunkt 
der Kommissionssitzung die Auswirkungen 
des Mindestlohns auf das Taxigewerbe nicht 
vollends erfasst werden konnten. Hier gilt 
es, zunächst Erfahrungswerte zu gewinnen, 
um eine Balance zwischen den Interessen 
des Gewerbes und der Kunden zu finden. 
Weiter ergab eine nicht repräsentative vom 
KVR durchgeführte Befragung, dass 80 % 
der Münchner Taxiunternehmer zur Zeit eine 
Preiserhöhung ablehnen. Die Verkehrsunternehmer befürchteten einen starken Rückgang der Fahrtaufträge, insbesondere da die 
Beförderungsentgelte zuletzt im Dezember 
2013 um durchschnittlich 6,7 % gestiegen 
sind. Die Kommission beschloss daher den 
Antrag auf Tariferhöhung abzulehnen und 
den Markt zu beobachten. Im Herbst soll 
sich die Taxikommission auf Grundlage solider Zahlen mit der Anpassung des Taxitarifs 
erneut befassen. Nach der Münchner Taxiordnung (TO) hat jedes Fahrzeug einen aktuellen Stadtplan mitzuführen. Da die Hersteller „Falk” und „Kompass” die Stadtpläne 
zwischenzeitlich eingestellt haben, bleibt 
nur noch der ADAC-Atlas. Der Plan erfüllt 
zwar die Vorgaben der TO, wird nach Herstellerangaben aber nur alle vier Jahre neu 
aufgelegt. Daher hat die Taxikommission 
die Aktualisierungsdauer der mitzuführenden 
Stadtpläne sinnvollerweise auf vier Jahre 
ausgedehnt. Allerdings wolle man grundsätzlich an der Mitführungspflicht von Stadtplänen festhalten, da Navigationssysteme alleine den Herausforderungen des Taxiverkehrs 
nicht gerecht werden können. (FK)
Externe GPS-Antenne
Wir wurden von unserem Systemlieferanten 
darauf hingewiesen, dass bei den Datenfunkgeräten HP und HTC aus technischen Gründen 
die Funktionalität der externen GPS-Empfänger nicht mehr gewährleistet werden kann. 
Dies bedeutet nicht, dass die GPS-Antennen 
unbrauchbar sind. Jedoch muss mittelfristig 
mit Problemen bei der genauen Standortbestimmung gerechnet werden. (FK)
Neue Name für zwei Hotels:
Das bisherige Comfort Hotel München Ost 
wechselt zum 1. April 2015 die Marke und 
ist von nun an der Accor-Gruppe zugehörig. 
Der neue Name des Hotels in der Kronstadter Straße 12 lautet 
➔ Mercure Hotel München Ost – Messe
Unmittelbar gegenüber des Hotels befindet 
sich unser Taxistand „Kronstadter“ . Ebenfalls einen neuen Namen bekommt das ehemalige Comfort Appart Hotel in der 
Dachauer Straße 199. 
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015

Seite 5

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten 
öffnet das Haus Ende März unter dem 
 neuen Namen
➔ Leonardo München City 
Olympiapark
Wir bitten alle Fahrerinnen und Fahrer, 
 diese Namensänderungen zur Kenntnis 
zu nehmen und freuen uns auf eine 
 weiterhin gute Zusammenarbeit mit diesen 
Häusern. (TK)
Neue Straßennamen
➔ Bacherbreite
Nach einem Flurnamen der dortigen 
 Gegend.
Straßenverlauf: Von der Berglwiesenstraße 
zunächst nach Nordwesten in Richtung 
BAB 99, dann nach Nordosten, parallel 
zur BAB 99 verlaufend, mit einem Wendehammer endend.
➔ Mälzereistraße
In einer Mälzerei wird durch Mälzung 
 (kontrollierter Keimvorgang) aus Braugetreide Malz hergestellt.
Straßenverlauf: Von der Mühlangerstraße 
im Bogen nach Nordosten über die Lochhausener Straße bis zur Hanfgartenstraße 
(neuer Standort der Paulaner-Brauerei). (TK)
An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei 
der Nutzung des Datenfunks zu beachten sind oder hilfreich sein können.
Weitere Informationen zum neuen 
Kartenterminal „ingenico iCT250“
Im letzten TAXIKURIER wurde ja bereits 
das neue Kartenterminal von der technischen Seite her vorgestellt. Das „ingenico 
iCT250” ist neben dem Auslesen des Magnetstreifens auch in der Lage Chipkarten 
zu verarbeiten und kann auch kontaktlos 
NFC-Karten auslesen. Als Zahlungsmittel 
können Sie mit diesem Gerät Girocard, 
Electronic Cash, Maestro, VPay, Kreditkarten, Geldkarten, MasterCard, Pay-Pass, 
VISA pay-Wave, NFC, Mobile Wallet und 
girogo entgegennehmen.
Sie können Zahlungen an diesem Gerät 
direkt oder softwaregestützt über die 
 Bedienoberfläche des „com4cab” des 
HALE TT-01 ausführen. In jedem Fall kann 
das „ingenico iCT250” im Taxibetrieb nur 
zusammen mit dem HALE TT-01 verwendet 
werden. Sie bekommen bei Zahlungsvorgängen generell zwei Belege ausgedruckt, 
als erstes den „Händlerbeleg” und als 
 zweites den „Kundenbeleg“ .
Es ist auf beiden Belegen nur die Taxi- 
München eG als Aussteller aufgedruckt, was 
aber kein Problem ist, da die Zuordnung zu 
dem jeweiligen Unternehmer über die „Terminal-ID” eindeutig ist. Jedes Gerät hat 
eine eigene Terminal-ID, die explizit nur 
einem Taxi zugeordnet sein kann.
Beim „Händlerbeleg“, der beim Aussteller 
(also bei Ihnen!) bleibt, ist die komplette 
Kartennummer ersichtlich (hier im Muster 
nur geschwärzt; beim „Kundenbeleg“, 
den der Kunde erhält, sind alle Nummern 
der Karte, bis auf die letzten 4 mit „#” 
 unkenntlich gemacht.
Sie haben mit diesem Gerät dann auch die 
Möglichkeit, die jeweils letzte Transaktion 
zu stornieren.
Auch hier bekommen Sie wieder einen 
„Händlerbeleg” und einen „Kundenbeleg“ . 
Während des Stornovorgangs werden Sie 
aufgefordert, die entgegengenommene 
Karte nochmals dem Gerät zuzuführen. Somit ist ein Storno ohne Karte (und somit 
ohne Wissen des Kunden!) nicht möglich.
Alle 7 Tage macht dieses Kartenterminal 
selbständig (nach einem Zahlungsvorgang) einen Kassenschnitt, bei dem 
sämtliche Transaktionen der abgelaufenen 
Woche zusammengefasst ausgedruckt werden. Diesen Beleg sollte der Unternehmer 
aufheben. Der Ausdruck ist aus Gerätesicht deshalb notwendig, da das „ingenico iCT250” nur über einen begrenzten 
 Gerätespeicher verfügt und dieser wird 
durch den Ausdruck des Kassenschnitts 
wieder komplett freigemacht.
Es können mit diesem Kartenterminal 
auch Geldkarten als Zahlungsmittel entgegengenommen werden. Hierbei ist zu 
beachten, dass die Höchstgrenze für 
Transaktionen ohne Eingabe einer PIN 
immer die jeweilige Bank festlegt. Sollte 
bei Ihnen einmal der Fall auftreten, dass 
der Kunde keine PIN für diese Geldkarte 
weiß, dann hat er vermutlich ein Schreiben seiner Bank vergessen zu beantworten. (NL)
Datenfunk-Tipps
ingenico iCT250
Belege des iCT250 nach Zahlungsvorgang
Belege des iCT250 nach Zahlungsvorgang
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

Seite 6

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei 
der Nutzung des Datenfunks zu beachten sind oder hilfreich sein können.
Übermittlung von Leerfahrten 
(Fehlfahrten)
Seit der vorletzten Softwareversion des 
„com4cab” hat sich die Verfahrensweise 
für die Übermittlung von Leerfahrten an 
die Zentrale geändert. Sie erfolgt seither 
über das Menü des „com4cab“ . Nachdem 
Sie einen Auftrag angenommen haben, 
erscheint folgendes Bild im Datenfunk:
Sie müssen jetzt nur noch auf den 
 Buttom „Ablegen” tippen, um den Auftrag abzulegen. Stellt sich anschließend 
heraus, dass es zu keiner Fahrt kommt, 
müssen Sie über das Menü des „com4cab” 
diesen Auftrag aufrufen und dann dort 
die Leerfahrt an die Zentrale übermitteln:
Anschließend erfolgt über die Automatik 
der Zentrale für Ihre Taxinummer die Zuteilung der „Ausgleichsberechtigung” und Sie 
können sich daraufhin an einem mit einem 
roten „F” gekennzeichneten Halteplatz 
 einbuchen und werden dort als erstes Taxi 
in der Reihenfolge am Standplatz geführt. 
 Damit die anderen Kollegen wissen, dass 
es sich um ein ausgleichsberechtigtes 
Taxi handelt, ist Ihre Taxinummer in der 
Halteplatzübersicht der dort aufgeführten 
Taxis in roter Farbe dargestellt. (NL)
Datenfunk-Tipps
Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Reitrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachgebiet: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fachg ebiet: Mietrecht
Privatinsolvenzen
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015

Seite 7

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ DER LANDESVERBAND
Abzocke
Einmal mehr müssen wir auf dubiose Anschreiben hinweisen, die Ihnen auf den 
ersten Blick gewerbliche Einträge in bekannte Branchenverzeichnisse anbieten. 
Zurzeit werden die bayerischen Unternehmer per Fax von „europa.trade” kontaktiert, 
die sich als „Gelbe Zeiten” und „Das internationale Branchenverzeichnis” darstellen. 
Im Kleingedruckten ist jedoch zu lesen, 
dass gegen eine Gebühr vom 83 Euro im 
Monat lediglich ein Eintrag auf der Internetseite www.europa.trade vorgenommen 
wird. Im Fettdruck ist auch von einer „kostenfreien” Faxnummer zu lesen, an die das 
ausgefüllte Formular „bis spätestens” zurückzusenden ist. Uns ist bis heute keine 
gebührenpflichtige Faxnummer bekannt, 
zudem sollte jeder Unternehmer hellhörig 
werden, wenn mit Zeitdruck gearbeitet 
wird. Bitte prüfen Sie derartige Schreiben 
sorgfältig, ob die angebotenen Leistungen 
wirklich im Verhältnis zu den Kosten 
 stehen. (FK) 
Streit um Mindestlohn
Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein 
flächendeckender Mindestlohn von 8,50 
brutto pro Arbeitsstunde. Nun rächt sich, 
dass das Mindestlohngesetz sehr schnell, 
aber auch sehr schlecht geschrieben wurde. 
Die Kritik an dem Gesetz wird lauter. Bereits im Januar verkündete Bundeskanzlerin 
Merkel, dass eine Überprüfung einzelner 
Regelungen notwendig scheint. Die Union 
verlangt vor allem die Dokumentationspflichten der Arbeitgeber beim Mindestlohn 
auf den Prüfstand zu stellen, ebenso wie 
der Handwerkspräsident Hans-Peter Wollseifer, der die damit verbundene „unnötige 
Bürokratie” kritisierte, unter der rechtschaffende Betriebe leiden müssten. Die 
Verpflichtung zur Dokumentation der Arbeitszeiten im Angestelltenbereich bei 
 einem monatlichen Bruttoverdienst von bis 
zu 2958 Euro sei eine Zumutung. Bei Minijobbern müsse die Aufzeichnungspflicht 
begrenzt werden.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Arbeitsministerin Andrea Nahles (beide SPD) 
haben sich deutlich gegen Forderungen von 
CDU/CSU nach weniger strikten Mindestlohn-Regeln gewandt. Man würde eine politische Enttäuschung produzieren, wenn der 
neue Mindestlohn unterlaufen werde. Wie 
praxisfern diese These ist, zeigt, dass auch 
im Taxi- und Mietwagengewerbe die Mindestlohnregelungen inzwischen verstärkt 
von den Angestellten kritisiert werden. 
 Bisher konnten Arbeitswillige im Taxi- und 
Mietwagengewerbe schnell Fuß fassen. 
 Flexible Arbeitszeiten rund um die Uhr, an 
jedem Kalendertag im Jahr, waren für viele 
angestellte Fahrer der ausschlaggebende 
Grund, sich für unsere Branche zu entscheiden. Die Enttäuschungen von Arbeitssuchenden, die neben ihrer werktäglichen 
Hauptbeschäftigung nur am Sonntag Taxi 
fahren können, oder Ruheständler, die 
 wegen ihrer geringe Rente auf ein Zubrot 
angewiesen sind, scheinen noch nicht zur 
 Arbeitsministerin vorgedrungen zu sein. 
Die Verkehrsunternehmer sind aber gezwungen, mit spitzer Feder zu rechnen und 
den Bedarf an Arbeitskräften der aktuellen 
Nachfrage anpassen.
Ende Februar fand eine Spitzenrunde im 
Kanzleramt statt. Im Vorfeld wurde erwartet, dass ein Fahrplan für die Überprüfung 
der Dokumentationspflichten vereinbart 
wird. Leider konnten sich die Koalitionspartner im Detail nicht einigen, der Tagesordnungspunkt wurde vertagt. Immerhin 
wurde vereinbart, dass bis Ostern die Bedenken gesammelt und anschließend überprüft werden sollen. „Aufzeichnungspflichten sind dabei nur ein Thema", stößt der 
Präsident des Deutschen Industrie- und 
Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, in das gleiche Horn. Wie er der „Passauer Neuen Presse” mitteilte, muss geklärt 
werden, welche Ausnahmen es gibt, was 
konkret zur Arbeitszeit zählt oder wer für 
die Zahlung des Mindestlohns bei Dienstund Werkverträgen haftet. Insbesondere 
wird von Schweitzer Planungssicherheit für 
die Unternehmen gefordert: „Viele Unternehmen sind verunsichert.” Der Vorsitzende 
des Unions-Parlamentskreises Mittelstand, 
Christian von Stetten (CDU), formuliert seine Forderungen deutlicher: „Noch werden 
wir beim Mindestlohn abwarten, ob Frau 
Nahles beim Bürokratieabbau selber aktiv 
wird. Sollte die Ministerin sich weigern, die 
Bürokratie und die Dokumentationspflichten im Sinne einer praktikablen Handhabung zu ändern, muss die Bundeskanzlerin 
von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch 
machen und die Arbeitsministerin dazu anweisen», verlangte von Stetten nach Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ .
Das Kind ist noch nicht vollends in den 
Brunnen gefallen. Wie bei jeder Neugeburt 
bedarf auch das Mindestlohngesetz viel 
Aufmerksamkeit und Pflege, gerade in den 
ersten Monaten. Als Geburtshelferin ist die 
Arbeitsministerin jetzt gefordert, ihr Kind 
an die Hand zu nehmen und ihm eine sinnvolle und tragfähige Zukunft in unserer 
 Gesellschaft zu ermöglichen. (FK)
SIE KANN AUCH
DIE SPENDE FÜR
FÜR DICH SEIN …
DIE TAXISTIFTUNG
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Gerbermühlstraße 9 
60594 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG 
60318 Frankfurt am Main
Konto-Nr. 373 311, BLZ 501 900 00
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

Seite 8

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

TITELTHEMA
Die Verkehrsregelung mit Ampeln geht zurück ins letzte Jahrhundert. Im Jahr 1925 
wurde auf dem Potsdamer Platz in Berlin 
der erste Verkehrsturm mit Lichtzeichen 
 erbaut, ein historisches Gebilde, das heute 
noch an dieser Stelle steht und von Touristen Millionen Mal jährlich fotografiert wird.
Was aus diesen Anfängen geworden ist, 
zeigt uns 90 Jahre später ein Blick in großstädtische Verkehrsszenarien. Ohne modernste, computergesteuerte leistungsfähige Lichtzeichensysteme wäre ein fließender 
Verkehr nicht mehr denkbar. Nur der Ausfall 
einer einzigen Anlage an einem neuralgischen Knoten wie dem Sendlinger-Tor-Platz 
oder am Isartorplatz lässt den Verkehrsfluss 
in München über Stunden zum Erliegen 
kommen.
Doch jede Technik und Systematik erfüllt 
nur dann ihren Zweck, wenn der Verkehrsteilnehmer die Zeichen strikt befolgt. Das 
Vertrauen in die Grünphase einer Ampel 
ist nahezu ungebrochen, weil im Gegenzug 
das Rotlicht eines der Verkehrszeichen darstellt, das vor allem von Kraftfahrern größte Akzeptanz erfährt. Damit dem so ist, 
sorgt ein gewisser Druck im Hintergrund 
in Form von empfindlichen Bußgeldern 
und Fahrverboten, die drohen, wenn das 
Rotlicht mißachtet wird.
Bei der Bemessung der Geldbusse wird 
 unterschieden zwischen dem einfachen und 
dem qualifizierten Rotlichtverstoß, sprich 
nach der Schwere des Verstoßes.
Die Bemessungsgrenze ist die Zeitspanne 
zwischen dem Beginn der Rotphase und dem 
Überfahren der Haltlinie. Erfolgt der Verstoß 
nach mehr als einer Sekunde, spricht man 
vom qualifizierten Rotlichtverstoß.
Wie wird der Rotlicht-Verstoß festgestellt und nachgewiesen?
Es gibt mehrere Methoden, einen Rotlichtverstoß nachzuweisen. Die gängigsten sind 
Feststellungen durch Polizeibeamte als 
 Augenzeugen, aber es gibt auch diverse 
technische Überwachungs- und Erfassungssysteme, die neben dem Rotlicht auch die 
Geschwindigkeit erfassen. 
Die bekannteste Technik ist der Rotlichtblitzer, wo durch eine Bodenschleife eine 
fotographische Einrichtung ausgelöst wird. 
Moderne Verfahren verwenden Videotechnik, die den gesamten Vorgang des Befahrens der Kreuzung dokumentiert. 
(TK)
Foto: atelier-tacke.de
Der Superblitzer Lerchenauer-/Moosacher StraßeVerkehrsturm mit Lichtzeichen am Postdamer Platz, 1925
Die Bußgeldsätze für diese beiden Tatbestände finden sie in nachfolgender Tabelle:
Verstoß: Missachten eines roten 
Haltesignales
Punkte Bußgeld 
(Euro)
Fahrverbot
Rotes Wechsellichtzeichen oder 
rotes Dauerlichtzeichen nicht befolgt
1 
2 mit Gefährdung 
2 mit Sachbeschädigung
 90,–
200,–
240,–
nein
1 Monat
1 Monat
Bei schon länger als 1 Sekunde 
andauernder Rotphase
2 
2 mit Gefährdung 
2 mit Sachbeschädigung
200,–
320,–
360,–
1 Monat
1 Monat
1 Monat
➔ VERWARNUNGS- UND BUSSGELDBESTIMMUNGEN
AMPEL UND STVO
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
TITELTHEMA

Seite 9

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. 
www.mahag.de
taxi@mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. 12-16, 81669 München
Ihre Ansprechpartner:
Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran*. 
Touran Trendline BMT 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG
Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. 
Ausstattung: Hellelfenbein, Klimaanlage, Radio „RCD 310“, Spiegelpaket, Regensensor, ParkPilot, Geschwindigkeitsregelanlage, Dachreling schwarz, zwei zusätzliche Fahrzeugschlüssel, Business-Paket: Mobiltelefonvorbereitung “Plus“, 
Vordersitze beheizbar, Netztrennwand, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Warnleuchte für Waschwasserstand u. v. m.
1 Beim Kauf eines neuen Volkswagen Touran T axi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres T axi Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, Seat, Skoda) mit mind. 4 Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu 2.380,– € 
über dem von uns ermittelten DAT-Gebrauchtwagenwert. 2 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 
57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung 
nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer 
mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie 
unter www.volkswagenbank.de und bei uns.
 3 Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein 
vergleichbar ausgestattetes Modell. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis.
Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer
jährlichen Fahrleistung von 40.000 km.
UVP: 33.159,00 €
Hauspreis: 26.759,00 €1
inkl. Überführungskosten
Anzahlung: 5.900,00 €
Nettodarlehensbetrag: 20.859,02 €
-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. 
50 x für Sie vorbestellt. Nur 
bei uns kurzfristig verfügbar.
Bis zu 2.380 € 
Inzahlungsnahmeprämie sichern.
1
Bernd Obkirchner 
Tel.: 089/48001-166
Johannes Huber 
Tel.: 089/48001-578
Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 %
Effektiver Jahreszins: 1,90 %
Laufzeit: 
 48 Monate
Schlussrate: 8.093,81 €
Gesamtbetrag: 27 .865,81 €
48 Monatsraten à 289,00 € 1,2

Seite 10

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Der öffentliche Personen-Nahverkehr 
(ÖPNV) genießt im täglichen Verkehr 
 vielerlei Vorteile und Sonderregelungen.
Als Teil des ÖPNV ist auch das Taxigewerbe 
Nutznießer dieser Vorteile. In der Praxis 
ist ein wichtiger Vorteil die Möglichkeit der 
Mitbenutzung von Busspuren sowie die 
 Erlaubnis des Befahrens von gesperrten 
Streckenabschnitten oder Durchfahrten.
Im Taxigewerbe wird oftmals der Wunsch 
laut, bestimmte Bus- oder Trambahnspuren 
mitbenutzen zu dürfen. Leider können viele 
dieser Wünsche nicht realisiert werden, 
weil Rechtsvorschriften die Freigabe für die 
Benutzung der Bus- und Trambahnstrecken 
durch Taxis reglementieren. In diesen Vorschriften ist zu finden, dass Busspuren für 
den Taxiverkehr freigegeben werden dürfen, 
wohingegen Straßenbahnstrecken auf baulich getrennten Wegen und Hochgleisen 
nicht für das Taxi freigegeben werden können. Die Zusatzbeschilderung „Taxi frei” ist 
im Bereich der Straßenbahn nur dort möglich, wo die Tram wirklich auf der Straße 
fährt und diese Straße für den Individualverkehr gesperrt ist, wie z.B. in der Leonrodstraße zwischen dem Rotkreuzplatz und 
der Landshuter Allee.
Die Mitbenutzung von Bussonderfahrstreifen, so der rechtlich richtige Begriff, 
durch Taxis bedarf in jedem Fall der 
 Erlaubnis durch das Zusatzzeichen „Taxi 
frei” Z. 1026-30 am Zeichen 245 „Bussonderfahrstreifen“ .
Ist das „Taxi frei” nicht vorhanden, darf der 
Sonderfahrstreifen von Taxis nicht befahren 
werden.
Bei der Benutzung dieser Bussonderfahrstreifen ist es übrigens unerheblich, ob das 
Taxi frei oder besetzt, also mit oder ohne 
Fahrgäste unterwegs ist.
Von besonderer Bedeutung sind jedoch die 
Regelungen am Beginn und Ende sowie an 
Kreuzungen dieser Fahrstreifen. An vielen 
Stellen sind die Bussonderfahrstreifen 
nicht mit herkömmlichen Lichtzeichen- 
Anlagen signalisiert, sondern man findet 
dort die sogenannten Fahrsignale entsprechend den Vorschriften der BOStrab 
(Straßenbahn-Betriebsordnung).
➔ Die Grafik auf der folgenden Seite zeigt 
eine Übersicht der Fahrsignale.
Die in der Tabelle ersichtlichen Signalbilder 
sind für alle Benutzer der Bussonderfahrstreifen verbindlich. Verstöße gegen diese 
Signale werden entsprechend den Verwarnungs- und Bußgeldkatalogen geahndet 
und ziehen ähnliche Konsequenzen wie 
Verstöße gegen Rotlicht nach sich. Hier 
zwei Ausschnitte aus dem Bußgeldkatalog:
 
Alle bei der Taxi-München eG ausgebildeten 
Taxifahrer durchlaufen im Rahmen des 
 Basiskurses und der Funk-Grundausbildung 
einer Unterweisung in die Bedeutung 
 dieser Fahrsignale. (TK)
➔ BUSSONDERFAHRSTREIFEN
Bußgeldkennzahl: 137500
Verkehrsordnungswidrigkeit: Sie 
 missachteten das „Halt” anordnende 
 besondere Lichtzeichen „weißer 
 waagerechter Lichtbalken” für <eine 
Straßenbahn/einen Bus/ein Taxi>. 
Es kam zum Unfall.
Verletzte Vorschrift: §§ § 37 Abs. 2, 
§ 1 Abs. 2, § 49 StVO; § 24, 
§ 25 StVG; -- BKat; § 19 OWiG
Bußgeld: 240 Euro
Fahrverbot: 1 Monat
Bußgeldkennzahl: 137506
Verkehrsordnungswidrigkeit: Sie 
 missachteten das „Halt” anordnende 
 besondere Lichtzeichen „weißer 
 waagerechter Lichtbalken” für <eine 
Straßenbahn/einen Bus/ein Taxi>. 
Es kam zum Unfall. Die Rotphase dauerte bereits länger als 1 Sekunde an.
Verletzte Vorschrift: §§ § 37 Abs. 2, 
§ 1 Abs. 2, § 49 StVO; § 24, § 25 StVG; 
-- BKat; § 19 OWiG
Bußgeld: 360 Euro
Fahrverbot: 1 Monat
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
TITELTHEMA

Seite 11

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Piktogramme: Formenreich
„Halt”
„Fahrt 
freigegeben”
nur
geradeaus
„Halt zu erwarten”
(örtlich gemäß der 
jeweiligen DFStrab auch:
Freigabe oder Halt 
zu erwarten
„Fahrt freigegeben”
unter Beachtung der Abbiegeregeln gemäß § 9 StVO
Ein weiß leuchtendes 
„K” auf dunklem Grund:
Kontakt hat angesprochen 
(der Anforderungsimpuls 
ist im Schaltgerät 
angekommen
„Fahrt 
freigegeben”
nur
nach rechts
Fahrt 
freigegeben
nur
nach links
Foto: atelier-tacke.deFoto Verkehrsschilder: iStockphoto
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

Seite 12

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Regelkonformes Verhalten bei Ausfall 
der Lichtzeichenanlage
Unter den ca. 1.150 mit Ampeln geregelten 
Kreuzungen in München sind 480 Kreuzungen, die zeitweise durch Polizeibeamte 
 geregelt werden müssen, wenn die Ampel 
ausfällt. Dies liegt an der Besonderheit der 
Kreuzung. Beispiele:
➔ die unübersichtliche Größe,
➔ hoher Verkehrsfluss,
➔ aus der untergeordneten Straße 
„kommt sonst keiner raus“,
➔ Schulweg u.a.
Hier variieren auch die Zeiten. In verkehrsschwachen Zeiten regelt dann kein Polizeibeamter und es gelten auch hier wieder die 
Verkehrszeichen (zur Erinnerung: Lichtzeichen gehen den allgemeinen Verkehrszeichen vor. Ist das Lichtzeichen aus, gilt die 
ausgeschilderte Regelung bis hin zu 
Rechts-vor-Links).
Auch nochmal zur Erinnerung, was denn 
die Hand- und Armzeichen der Polizeibeamten in einer Kreuzung bedeuten:
➔ Zeigt der Polizeibeamte seine Vorderoder Rückseite, dann heißt dies „Stopp 
vor der Kreuzung” („siehst Du Brust 
und Rücken, musst Du auf die Bremse 
drücken“).
➔ Zeigt der Polizeibeamte eine Seite und 
hält die Arme quer, dann heißt dies „die 
Kreuzung ist frei gegeben“ . Dies sollte 
nicht mit „freie Fahrt” verwechselt werden. Es ist trotzdem noch Vorsicht geboten. Es könnte sich z. B. durchaus 
noch ein plötzlich einfahrendes Fahrzeug oder ein plötzlich auftauchender 
Fußgänger in Fahrtrichtung befinden.
➔ Hebt der Polizeibeamte einen Arm, 
heißt dies „Kreuzung frei machen“ . Dabei kann er sich auch drehen. Dies wird 
er immer dann tun, wenn er schauen 
muss, ob sich nicht noch hinter ihm ein 
Fahrzeug/Fußgänger befindet. Oder er 
dirigiert mit der anderen Hand noch 
 Abbieger o.ä. über die Kreuzung. 
Und hier liegt das größte Problem: viele 
Autofahrer meinen, wenn sie die Seite des 
Polizeibeamten sehen, können sie schon 
los fahren. Weit gefehlt! Er gefährdet damit 
nur den Polizeibeamten, weil dieser mit 
dem Fahrzeug (noch) nicht rechnet. Also 
ein deutlicher Hinweis an die Kraftfahrer: 
Warten bis der Polizeibeamte die Arme 
seitlich ausstreckt.
Für den Polizeibeamten, der den Fahrzeugen den Rücken kehrt und seine Position 
auf der Kreuzung wechseln muss, ist dies 
immer ein sehr unangenehmes Gefühl. Er 
weiß nie, ob nicht doch ein Fahrzeug auf 
ihn zufährt. Manchmal kann in so einer Situation nur durch einen schnellen Sprung 
zur Seite Schlimmeres verhindert werden. 
Man muss hier auch die Situation des Fahrzeugführers betrachten. Er verlässt sich 
schließlich hauptsächlich auf den vorderen 
Fahrzeuglenker und kann den Polizeibeamten oft gar nicht wahrnehmen. Manche 
sind beim Einfahren in die Kreuzung recht 
überrascht, dass da plötzlich ein Polizeibeamter steht. Ist die Kreuzung kleiner und 
übersichtlicher, steht er etwa im Zentrum. 
Bei großen, unübersichtlichen oder zergliederten Kreuzungen regeln auch schon mal 
bis zu vier Polizeibeamte. Diese müssen 
sich untereinander erst verständigen, wann 
sie welchen Verkehr frei geben (eine Ampel 
schaltet da rigoros einfach um). Manche 
Autofahrer werden da ungeduldig und fahren zu früh los. Mit oben genannten 
 Folgen. 
Man kann sagen, dass der Fahrzeuglenker, 
der als Erstes an der Kreuzung steht, erheblich dazu beiträgt, dass der Polizeibeamte gesund und wohlbehalten diese 
Aufgabe bewältigen kann. Diese ersten 
 Autofahrer können Blickkontakt mit dem 
Beamten aufnehmen und auf ein zusätzliches Signal im Gesicht des Beamten oder 
einen Wink mit dem Arm warten, bevor sie 
starten und in den Kreuzungsbereich einfahren. 
Kurz zusammengefasst:
ist die Ampel aus, könnte ein Polizeibeamter in der Kreuzung stehen.
➔ Genau hinschauen, welches Zeichen gegeben wird und dieses strikt beachten.
➔ Losfahren, wenn das richtige Zeichen 
gegeben wurde und mit Überblick die 
Kreuzung queren.
Rainer Männicke 
Erster Polizeihauptkommissar 
Polizeipräsidium München E4
Wir bedanken uns beim Polizeipräsidium 
München für Informationen über das korrekte Verhalten von Verkehrsteilnehmern in 
Kreuzungsbereichen
➔ AUSFALL DER LICHTZEICHENANLAGE
Fotos: atelier-tacke.de
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
TITELTHEMA

Seite 13

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Straßenverkehrsordnung
Zeichen und Verkehrseinrichtungen (§§ 36–43) § 36
Zeichen und Weisungen der Polizeibeamten
1 Die Zeichen und Weisungen der Polizeibeamten sind zu befolgen. Sie gehen allen anderen Anordnungen und sonstigen 
 Regeln vor, entbinden den Verkehrsteilnehmer jedoch nicht 
von seiner Sorgfaltspflicht.
2 An Kreuzungen ordnet an:
 a) Seitliches Ausstrecken eines Armes oder beider Arme quer 
zur Fahrtrichtung: „Halt vor der Kreuzung“ .
 Der Querverkehr ist freigegeben.
 Wird dieses Zeichen gegeben, gilt es fort, solange in der 
gleichen Richtung gewinkt oder nur die Grundstellung beibehalten wird. Der freigegebene Verkehr kann nach den 
Regeln des § 9 abbiegen, nach links jedoch nur, wenn er 
Schienenfahrzeuge dadurch nicht behindert.
 b) Hochheben eines Arms: „Vor der Kreuzung auf das nächste 
Zeichen warten”, für Verkehrsteilnehmer in der Kreuzung: 
„Kreuzung räumen” .
3 Diese Zeichen können durch Weisungen ergänzt oder geändert 
werden.
4 An anderen Straßenstellen, wie an Einmündungen und an 
Fußgängerüberwegen, haben die Zeichen entsprechende Bedeutung.
5 Polizeibeamte dürfen Verkehrsteilnehmer zur Verkehrskontrolle 
einschließlich der Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit und zu 
Verkehrserhebungen anhalten. Das Zeichen zum Anhalten 
kann auch durch geeignete technische Einrichtungen am 
 Einsatzfahrzeug, eine Winkerkelle oder eine rote Leuchte 
 gegeben werden. Mit diesen Zeichen kann auch ein vorausfahrender Verkehrsteilnehmer angehalten werden. Die Verkehrsteilnehmer haben die Anweisungen der Polizeibeamten zu 
befolgen.
Information
Foto: iStockphoto
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

Seite 14

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Besuch in der „Ampel-Abteilung” 
des Kreisverwaltungsreferates (KVR) 
am 25.02.2015
Vorweg einige Erläuterungen: das KVR ist 
quasi das „Innenministerium” für die Stadt 
München, zuständig u. a. für das Personenstandswesen (z. B. Pässe, angemeldete 
Wohnsitze), für Führerscheine (auch unsere 
Personenbeförderungsscheine, kurz „Taxischein“), die Aufsicht über das Taxigewerbe 
(Konzessionen, Einhaltung der Bestimmungen) und – neben vielem mehr – auch für 
die Lenkung des städtischen Straßenverkehrs. Dazu zählen nicht zuletzt die Ampelanlagen – mit der offiziellen Bezeichnung 
„Lichtzeichenanlage". 
Eine Lichtzeichenanlage besteht aus sämtlichen Signalgebern und ihren Masten rund 
um den jeweiligen Knotenpunkt. Dazu 
 zählen auch die Induktionsschleifen in den 
Fahrbahnen sowie die Steuerungssoftware. 
Derzeit (Stand Februar 2015) gibt es in 
München 1142 Ampelanlagen. Fast alle 
(genau 1.099) hängen an einem zentralen 
Rechner; 642 davon können sozusagen per 
Fernsteuerung von den Verkehrsplanern von 
ihrem Arbeitsplatz aus mit neuen Programmen versehen werden. Die anderen stehen 
unter der Betreuung externer Signalbaufirmen, die bei Bedarf vor Ort ihre Programme 
einspielen können. 
Die vorher so genannte „Ampel-Abteilung” 
heißt offiziell: „Hauptabteilung III / 12 – 
Straßenverkehr, Verkehrsmanagement, Verkehrssteuerung” und ist zuständig für die 
Planung und den Betrieb der Signalanlagen 
– inklusive einem Radius von 50 Metern 
um die Signalanlage herum, ferner für die 
Verkehrssteuerung durch die Verkehrsleitzentrale und insbesondere die Überwachung der zahlreichen Münchner Tunnel. 
Die Taxikurier-Autoren Thomas Kroker und 
Michael Schrottenloher sind für 9.30 Uhr 
im Dienstgebäude Implerstr. 9 angekündigt 
und werden – obwohl etwas zu früh 
 erschienen – sofort von Herrn Diplom- 
Bauingenieur (FH) Michael Dartscht empfangen. Wer nun etwa erwartet hätte, 
von einem verknöcherten Aktenhengst mit 
Gesetzbüchern unter den Ärmelschonern 
begrüßt zu werden, hat sich getäuscht: ein 
sportlicher, legerer Mittvierziger versorgt 
uns zunächst mit Kaffee, bevor wir „in 
 medias res” gehen.
Herr Dartscht hat uns vorab schon einige 
Fragen schriftlich beantwortet (s. o.). Nunmehr geht es also darum, diese Dinge im 
Gespräch zu vertiefen, nachzufragen, und 
ergänzende Fragen zu stellen. Das Gespräch 
wird nicht aufgezeichnet; nachfolgende 
wörtliche Zitate (erkennbar an den „doppelten Anführungszeichen“) stammen aus 
der erwähnten schriftlichen Vorabinformation. Herr Dartscht erläutert zunächst die 
zahlreichen widerstreitenden Interessen, 
denen die Abteilung gerecht werden soll: 
Autofahrer fordern einen möglichst fließenden Verkehr (auch, wenn sie gerade aus 
 einer Seitenstraße kommen), Behindertenverbände, Radfahrer, und z. 
 B. die Eltern 
von Schulkindern fordern ihren jeweiligen 
Anteil am Kuchen. Manche Leute, z. B. 
 Eltern von Schulkindern, fordern mit der 
Einschulung ihrer Zöglinge eine Fußgängerampel quasi vor der Haustüre, welche sie 
dann vier Jahre später, beim Wechsel in 
eine andere Schule, plötzlich für überflüssig halten.
Und dann gibt es da auch noch die MVG 
(Münchner Verkehrsgesellschaft, also 
 Linienbusse und Trambahnen). „Seit dem 
Stadtratsbeschluss von 1991 wird dem Öffentlichen Personennahverkehr auf beschleunigten Strecken in signalisierten 
Kreuzungsbereichen oberste Priorität eingeräumt“ . Mit anderen Worten: neben dem 
Versuch, die vorgenannten Interessen unter 
einen Hut zu bringen, werfen die „Blauen” 
(Busse und Bahnen) wieder alles über den 
Haufen. Weil sie eben „oberste Priorität” 
haben, wie der Stadtrat – und nicht etwa 
die Ampelabteilung – im Jahr 1991 beschlossen hat. In verkehrsstarken Zeiten 
(Berufsverkehr) beträgt die „Umlaufzeit” 
90 Sekunden, also die Zeit, innerhalb derer 
alle Richtungen einmal „ihre” Grünphase 
bekommen müssen. In schwachen Zeiten 
wird die „Umlaufzeit” i. d. R. auf 60 Sekunden heruntergefahren. Selbst bei vermeintlich unkomplizierteren Gegebenheiten ist 
die „Grüne Welle” meist nur für eine Fahrtrichtung zu erzielen, da bis auf wenige 
Ausnahmen (z. B. Maxvorstadt) die Straßen 
nicht in einer Art „Schachbrettmuster” angeordnet sind, mit etwa gleichen Abständen zur letzten und zur nächsten Kreuzung. 
Dazu wieder ein Zitat aus den schriftlichen 
Informationen: „Zur Zeit gibt es 167 Streckenabschnitte, die als Grüne Welle definiert sind“ . Das KVR, so Dartscht, ist mithilfe der zentral computergesteuerten 
„intelligenten Ampelschaltung” bemüht, im 
morgendlichen Berufsverkehr stadteinwärts 
und abends stadtauswärts – entsprechend 
den Hauptverkehrsströmen – eine Grüne 
Welle herzustellen. 
TAXIKURIER: Wie sieht es aus mit „freilaufenden Rechtsabbiegern” (nachfolgend abgekürzt als „f. R.”, also ohne Ampel möglich), z. B. Arnulfstr. einwärts und auswärts 
jeweils vor der Donnersbergerbrücke oder 
Effner- auswärts zur Englschalkinger Straße?
KVR: Die Verkehrsgefährdung für geradeaus 
fahrende/gehende Radler bzw. Fußgänger 
wäre bei zweispurigen f. R. erhöht, weil 
z. B. in der rechten Spur ein LKW auf den 
Parallelverkehr warten könnte, während in 
der linken der beiden Rechtsabbiegerspuren 
ein Autofahrer dies übersehen könnte.
TAXIKURIER: Können über die bisherigen 
46 % aller Ampeln hinaus, die jetzt schon 
nachts ausgeschaltet werden, weitere 
 Anlagen in verkehrsschwachen Zeiten 
 abgeschaltet werden?
KVR: Die Unfallstatistik sagt: wird eine 
Ampel ausgeschaltet, so steigt dort die 
Zahl der Unfälle. Dennoch ist auch hier 
eine jeweilige Einzelfallprüfung jederzeit 
möglich.
TAXIKURIER: Woran liegt es, dass es in 
München so wenige grüne Rechtsabbieger- 
Blechpfeile gibt?
KVR: Jetzt kommt „RiLSA” ins Spiel – die 
„Richtlinien für Licht-Signal-Anlagen” . Sie 
ist eine verbindliche Norm mit Gesetzesrang, welche schlicht nicht umgangen 
 werden kann.
RiLSA regelt unumgänglich, dass der Blechpfeil nicht angebracht werden darf, wenn 
1. der Rechtsabbieger einen Zwei-Richtungsradweg queren müsste, wenn 2. der 
entgegenkommende Linksabbiegerverkehr 
ein eigenes Linksabbieger-Grünlicht hat 
oder 3., wenn die Ampelanlage überwiegend der Schulwegsicherung dient.
Unabhängig davon gibt es noch eine Absprache mit den Behindertenverbänden, 
dass z. B. an Ampeln, die mit Zusatzeinrichtungen für Sehbehinderte ausgestattet 
sind, die Blechpfeile nicht installiert werden dürfen. 
➔ IN DER HÖHLE DES LÖWEN
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
TITELTHEMA

Seite 15

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

TAXIKURIER: Nachfrage: weshalb gibt es 
Sonnen-/Schwanthalerstr. einen grünen 
Blechpfeil, aber z. B. Wolfratshauser-/Sollner- (beim Taxistand) oder Allacher Straße 
auswärts/Von-Kahr-Straße nicht?
KVR: Eventuell eines der obigen Kriterien 
(z. B. Schulweg) erfüllt und deshalb verboten. Kann aber gerne einer Einzelfallprüfung unterzogen werden. 
TAXIKURIER: Zum Thema MVG-Vorrang: 
Weshalb haben Autofahrer auch dann „rot“, 
wenn die parallel fahrende Trambahn 
„grün” hat (z. B. Arnulf-/Renatastraße)?
KVR: Viele Autofahrer biegen links ab oder 
wenden, obwohl von hinten die Trambahn 
kommt.
TAXIKURIER: Nachfrage: könnte man das 
dadurch verhindern, dass Linksabbieger 
oder „Wender” ein Extra- Rotlicht bekommen, so lange von hinten eine Trambahn 
naht?
KVR: Im Prinzip möglich. Kann aber zu 
vermehrten Auffahrunfällen führen, wenn 
der dahinter stehende Geradeausfahrer zu 
spät merkt, dass der Vordermann (Linksabbieger) nicht losfährt. 
TAXIKURIER: Nachfrage – so sinnvoll der 
Trambahn-Vorrang am Sendlinger- oder 
Isartor sein mag: könnte man kleinere 
Kreuzungen, wie z. B. Reichenbachplatz 
oder Müller-/Corneliusstraße, aus der 
 zentralen System-Steuerung (die der Bahn 
schon aus mehreren hundert Metern Entfernung ihre Richtung freischaltet – und dem 
Querverkehr entsprechend lange „rot” –) 
herausnehmen und dort das „Karolinenplatz-Modell” einführen, bei dem sich die 
Bahn wirklich nur dann selbst „grün” 
schaltet, wenn sie tatsächlich vor Ort ist?
KVR: Müsste möglich sein. Neben den 
 „RiLSA” gibt es übrigens noch den „Münchner Leitfaden“, der z. B. festlegt, dass das 
angenommene Tempo eines Fußgängers 
(bei der Nutzung seiner Grünphase) nicht 
– wie sonst üblich – mit 1,5 Metern pro 
 Sekunde angesetzt wird, sondern nur mit 
1,2 Metern/Sek. – dies kommt z. B. älteren 
und/oder behinderten Fußgängern entgegen. Die Fußgänger-Grünphasen werden 
dadurch länger – und die Grünphasen der 
querenden Verkehrsteilnehmer entsprechend kürzer. Je mehr Beteiligte an dem 
90-Sekunden-Kuchen herumschneiden, 
 desto kleiner wird das Stück für den 
 Einzelnen.
TAXIKURIER: Werden neu eingerichtete 
Ampeln auf ihre „Taktung” in Bezug auf die 
umliegenden Lichtzeichenanlagen überprüft?
KVR: Ja, das ist verwaltungsintern vorgeschrieben und findet definitiv auch statt.
TAXIKURIER: Werden bestehende Anlagen 
(z. B. Harras seit ca. drei Jahren) „automatisch” nochmals überprüft, wenn sich – wie 
in diesem Beispiel – vor ca. einem Jahr die 
Lage insofern geändert hat, als der vormalige Schleichweg über die Meindlstraße gesperrt wurde, so dass seither mehr Autos 
an der Ampelanlage am Harras auflaufen?
KVR: Nein, nicht automatisch, sondern sozusagen „auf Zuruf“ . Ohne besondere Hinweise, z. B. aus der Bevölkerung, erfährt 
die Ampelabteilung des KVR nicht in jedem 
Fall, dass sich die Lage seit der Einrichtung 
bzw. letzten Überprüfung der Anlage 
 geändert hat.
ALLGEMEINES: 
Natürlich haben wir unseren Gesprächspartner mit etlichen Fallbeispielen gelöchert 
und z. B. auf eine höchst umfangreiche 
 Liste von – nach unserer Ansicht – völlig 
unsinnigen Ampeln oder Rot-Stafetten 
 neben der parallel verlaufenden Trambahn 
hingewiesen. Und diese Listen später auch 
nochmal per elektronischer Post übermittelt. Herr Dartscht konnte natürlich nicht 
alle Detailfragen vor Ort beantworten. 
Das wäre auch unmöglich gewesen; das 
 Gespräch hätte dann nicht zwei Stunden, 
sondern zwei Monate gedauert. Jede 
 Entscheidung eines Mitarbeiters der 
30-köpfigen Abteilung nachzuprüfen, die 
dieser vor ein paar Jahren mal gefällt hat, 
ist schlicht undenkbar. 
Aber, und das ist wichtig: die „Ampel- 
Abteilung” ist offen für Anregungen und 
Verbesserungsvorschläge! Anträge für die 
Errichtung neuer oder den Abbau bestehender Anlagen kann prinzipiell jeder stellen, 
der Verwaltungsweg ist aber steinig (langwierig) und verläuft nach einem relativ 
komplizierten Punktesystem. Jedoch sind 
Anträge oder Anregungen für „kleinere” 
Veränderungen, also z. B. das nächtliche 
Abschalten von Ampeln oder die Freigabe 
der „freilaufenden Rechtsabbieger” in aller 
Regel abteilungsinterne Angelegenheiten, 
die ohne die Ochsentour durch die Instanzen der Stadtverwaltung erledigt werden 
können.
Nochmal: die „Ampel- Abteilung” nimmt 
Hinweise auf verbesserungswürdige Schaltungen usw. gerne auf und wird dann Einzelfallprüfungen vornehmen. Wenn nicht 
„RiLSA” oder andere unumgängliche Normen entgegenstehen, ist die HA III/12 
gerne zur praktischen Umsetzung von Vorschlägen bereit. (MS)
Dr. Hans Bake v.Bakin
85609 Aschheim ·Tassilostraße 23
Tax i , Mi e twage n, Bus, L K W
Erst- und V e rlänge rungs U S
T. 089/ 370 656 90
S pre c hze i te n Mo .-D o . 8-1 8 U hr & nac h te l. V e re i nbarung
Dipl.-Ing. Michael Dartscht (rechts) und Michael Schrottenloher im Gespräch
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

Seite 16

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ BEFÖRDERUNGSPFLICHT VON BETRUNKENEN
➔ NUTZUNG VON BUSSPUREN
RECHTLICHES
Mit Urteil vom 31.01.2014 (Az. 234 OWi 
162/13) hat das Amtsgericht Hamburg 
entschieden, dass die Beförderung im Taxi 
nur unter besonderen Bedingungen im 
Einzelfall abgelehnt werden kann. 
Im konkreten Fall wollte ein alkoholisierter Mann mit dem Taxi nach Hause gebracht werden, was von dem Fahrer abgelehnt wurde. Der Fahrgast zeigte laut 
Zeugenaussage nur geringe alkoholbedingte Ausfallerscheinungen, verfügt über 
ausreichend Bargeld und konnte sich 
EuGH-Entscheidung über die Nutzung 
von Busspuren
In letzter Instanz musste der Europäische 
Gerichtshof über die Nutzung von Busspuren durch Taxis entscheiden. Ein Londoner Mietwagenunternehmer sah sich 
ungerecht behandelt, da Busspuren in der 
englischen Metropole nur von Taxis genutzt werden dürfen. Die Reglung wäre 
eine unzulässige staatliche Beihilfe 
 zugunsten der Taxiunternehmer. Solche 
Beihilfen müssen in Europa von der 
EU-Kommission genehmigt werden, was 
nicht erfolgt sei.
 verständigen. Zwar dürfe ein Taxifahrer 
eine Beförderung verweigern, so das Amtsgericht, wenn Tatsachen die Annahme 
rechtfertigten, dass vom Fahrgast eine 
 Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des 
Taxibetriebs darstellt (§ 13 Satz 2 der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr). 
Allein die Alkoholisation eines Fahrgastes 
stelle aber nicht einen solchen Umstand 
dar. Vielmehr seien gerade nachts betrunkene Fahrgäste normal. Es müssen daher 
Das Gericht stellte in seinem Urteil jedoch 
fest, dass die Busspurregel keine zusätzlichen staatlichen Mittel beanspruche. Die 
Spuren seien ohnehin Teil des Londoner 
Straßennetzes. Deshalb handele kann es 
sich wohl nicht um eine Beihilfe handeln. 
Nun müssen die obersten englischen Richter endgültig entscheiden, ob eine Subventionierung vorliegt. Weiter unterliegt der 
Taxiverkehr besonderen Pflichten, wie der 
Beförderungs- und der Tarifpflicht, wodurch 
der Verkehr mit Taxis nicht mit dem Mietwagenverkehr verglichen werden kann, so 
das EuGH. Für den Mietwagenunternehmer 
ging es aber auch um Bußgeldbescheide 
weitere Anzeichen hinzutreten. Dazu 
 gehöre etwa ein aggressives Verhalten 
des Fahrgastes, erhebliche motorische 
Einschränkungen oder fehlende Kontrolle 
über Körperfunktionen. Solche Anzeichen 
haben hier jedoch nicht vorgelegen. 
Das Urteil zeigt einmal mehr, dass der 
Verkehr mit Taxis als Bestandteil des 
 öffentlichen Nahverkehrs besonderen 
Pflichten unterliegt. Die Beförderung 
muss der Regelfall sein, die Ablehnung 
eine Ausnahme. (FK)
über 200.000 Euro, die er auf Grund der 
Nutzung von Londoner Busspuren in den 
letzten 16 Monaten erhalten hatte. 
Das Urteil ist für deutsche Taxiunternehmer von Bedeutung, da auch in der Bundesrepublik die Busspuren nur für Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr, wie der 
Verkehr mit Taxis, freigegeben werden 
können. 
(EuGH Az. C-518/13)
Kfz-Meisterbetrieb
Taxi-Service aller Fabrikate
Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe
✔︎ Wartung, Inspektion
✔︎ Unfallinstandsetzung
✔︎ Reparatur und Pflege
✔︎ TÜV und AU im Haus (1x wöchentl.)
✔︎ Bremsen, Reifen, Fahrwerk
✔︎ Fahrzeugaufbereitung und -reinigung
✔︎ Klimaservice
✔︎ Motorentechnik
✔︎ Autoelektrik
✔︎ Autoglas
✔︎ Getriebeinstandsetzung
✔︎ Getriebespülung (Automatikgetriebe)
EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München
Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr
und vieles mehr • preiswert • schnell • zuverlässig
..........................................................................................................................................
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015

Seite 17

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ CLARA CÜPPERS
VIP IM TAXI
Clara Cüppers wurd in Düsseldorf geboren 
und wuchs in einem deutsch-französischen Haushalt auf. Im Alter von fünf 
Jahren stand sie zum ersten Mal auf der 
Bühne. Über private Ballettschulen führte 
sie ihr Weg an die Deutsche Oper am 
Rhein in Düsseldorf, wo sie eine 4-jährige 
Ballettausbildung absolvierte und während dieser Zeit bereits in mehreren Produktionen auf der Bühne stand. Nach dem 
Abitur schloss sie zunächst ein Studium 
der Germanistik und Romanistik mit dem 
Magistertitel ab, doch da es sie immer 
wieder auf die Bühne zog, begann sie im 
Jahre 2007 eine Schauspielausbildung an 
der Schule des Theaters der Keller in 
Köln. Dort spielte sie während ihrer 
 Ausbildung die Angustias in Bernarda 
 Albas Haus und die Christiane in Blaubart 
– Hoffnung der Frauen. Seit 2011 ist 
Clara Cüppers als freie Schauspielerin und 
Moderatorin tätig. 
In München steht Clara Cüppers ab dem 
13. April in der Komödie im bayerischen 
Hof auf der Bühne und hat im Stück 
„Achtung Deutsch” die Rolle der Virginie 
aus Frankreich inne. Durch den regelmäßigen Wechsel der Spielorte ist Clara 
Cüppers viel auf Achse und deshalb auch 
ein häufiger Gast im Taxi. Eine Taxifahrt 
ist Clara Cüppers aber in besonderer 
 Erinnerung: Um 17 Uhr war Spielbeginn 
vor ausverkauftem Haus, und exakt 
an diesem Nachmittag fand der City- 
Marathon statt, die Innenstadt war durchzogen von Straßensperren entlang der 
Strecke des Marathons, das Theater war 
praktisch nur mehr aus der Luft erreichbar. Polizisten und Ordner lotsen mich von 
einer Ecke in die andere, doch kein Weg 
führte zum Theater. Ich war noch über 5 
Kilometer entfernt und konnte die Strecke 
in der verbleibenden Zeit auch zu Fuß 
nicht mehr schaffen. 
Dann wollte ich mit der Straßenbahn 
 weiterfahren und parkte mein Auto nahe 
der Haltestelle. Die Zeit wurde immer knapper, und es kam wegen des Marathons auch 
keine Straßenbahn. Wie aus dem Nichts 
tauchte plötzlich ein Taxi neben mir auf, 
ich stürmte in das Taxi und hatte das 
Glück, einen Fahrer mit exzellenter Ortskenntnis zu haben, der alle Schleichwege 
und Abkürzungen kannte und mich trotz 
des Marathons in letzter Minute zum Theater brachte. Mir fiel ein großer Stein vom 
Herzen, denn es wäre nicht auszudenken 
gewesen, im ausverkauften Haus zu spät 
zu kommen. (TK)
Das Multi-Kulti-Stück „Achtung Deutsch” 
ist in der Komödie im bayerischen Hof zu 
sehen von 13. April bis zum 2. Mai 2015. 
Info und Tickets unter: 
www.komoedie-muenchen.de
Tätigkeitsschwerpunkte
Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, 
Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewähr -
leistungsrecht.
Langjährige Erfahrung in der 
Unfallabwicklung im T axigewerbe
 
Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH 
Balanstraße 59 • 81541 München
T . 089 / 53 29 51-0 • F . 089 / 53 24 29
www.kanzlei-voigt.de • voigt@kanzlei-voigt.de
Stimmer & Sohn GmbH
L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en
A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3
Taxiwerkstätte
• Un fallin stan dsetz un g
• Kfz-R epar atu r wer kstätte
• spon tan e Hilfe
60
Jahre
Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr
Prominente berichten über ihre Erfahrungen
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ IM BRENNPUNKT – DER GASTEIG
MÜNCHEN AKTUELL
Braucht München einen zusätzlichen Konzertsaal?
Fotos: Gastaig
Das oder der Gasteig – das ist hier die Frage. Es liegt grammatikalisch nahe, die Straße Am Gasteig als „der” und das Kulturzentrum als „das” Gasteig zu bezeichnen. 
Seine Adresse lautet Rosenheimer Straße 5, 
aber auch der rückwärtige Eingang an der 
Kellerstraße ist nicht nur als Bühneneingang relevant, sondern auch dann, wenn 
man mit den Gästen nicht die oft stark befahrene Rosenheimer Straße auswärts bis 
zum Rosenheimer Platz fahren möchte, um 
dort umständlich umzudrehen und zurückzufahren. Das Gasteig hat seit 1999 noch 
eine weitere offizielle, wenn auch typische 
Nicht-Adresse: Der zur Rosenheimer Straße 
hin offene Innenhof mit seinen auffälligen 
Großkunstwerken heißt Celibidacheforum 
nach dem rumänischen Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker Sergiu 
 Celibidache (1912–1996).
Städtebaulich gehört das Gasteig zu den 
markantesten und somit zu den architektonisch umstrittensten Gebäuden der Landeshauptstadt. Insbesondere wenn man sich 
von der Ludwigsbrücke nach Osten begibt, 
schiebt sich das Kulturzentrum mit seiner 
massiven, verklinkerten Betonfassade wie 
ein blockierender Riegel in die Sichtachse. 
Das Gebäude ist schier unübersehbar, und 
wer es zum ersten Mal erblickt, wird sich 
über nähere Informationen freuen.
Städtebauliche Situation
Das Gasteig unterstreicht mit seiner Lage 
die historische wie auch heutige Verkehrssituation. Über die bis zur Eröffnung der 
Wittelsbacherbrücke im Jahr 1876 einzige 
Isarbrücke, die Ludwigsbrücke, bewegte 
sich der Verkehr zu Fuß, zu Pferd und zu 
Wagen nach Osten aus der Stadt hinaus 
und verzweigte sich dann am östlichen 
Ufer, was man auf dem Stadtplan gut erkennen kann. Die alte Salzstraße führte 
nach Osten entlang der heutigen Inneren 
Wiener Straße. Offensichtlich fehlt hier die 
„Äußere” Wiener Straße; sie wurde 1956 in 
Einsteinstraße umbenannt. Die Rosenheimer Straße führte nach Südosten in Richtung Alpen, und beide Fernstraßen lenkten 
den Verkehr um das Dorf Haidhausen herum, ähnlich den heutigen Umgehungsstraßen. Von lokaler Bedeutung waren der 
Fürstenweg, der zu den herzoglichen Jagdgründen im Fasangarten führte und seit 
1856 Hochstraße heißt, sowie der Giesinger 
Weg, seit 1896 die Franziskanerstraße. 
Die Fuhrwerke und ihre Ladung mussten 
das steile Hochufer hinauf- und hinabkommen. Dafür bildeten sich mehrere Fahrrinnen quer zum Hang, um die Steigung 
leichter überwinden zu können. Auch dies 
zeigt sich heute noch in der modernen 
Straßenführung und hat sich im Straßennamen Am Gasteig erhalten: Die Benennung 
bezeichnet einen riskanten, steilen Anund Abstieg mit mehreren Fahrspuren und 
wurde erstmals 1293 erwähnt, womit sie 
zu den ältesten Straßennamen Münchens 
gehört. 
Um die Gefahren des Straßenverkehrs eindämmen zu lassen, entstand gleich nebenan eine Kapelle, die dem heiligen Nikolaus 
von Myra aus dem 4. Jahrhundert gewidmet 
war und ist. Dieser beschenkte nicht nur 
arme Kinder, sondern galt auch als Schutzpatron der Kaufleute, die dort um Schutz 
vor Unfällen beten konnten, bevor sie den 
tückischen Abhang bezwangen. Später, im 
17. Jahrhundert, wurde noch eine zweite 
Kapelle nach dem Vorbild der Altöttinger 
Wallfahrtskirche angebaut. Eine Kreuzigungsgruppe rundet dieses Ensemble 
aus früheren Zeiten ab und lässt die vorindustrielle Vergangenheit jener Gegend 
weiterleben inmitten des heutigen Großstadtlebens. Nebenbei bemerkt, gab es zwischen München und Schwabing eine weitere Nikolaikapelle, an die der Nicolaiplatz 
und die Nicolaistraße erinnern, und der 
Ortsname Geiselgasteig verweist im Süden 
auf eine ähnliche Situation.
Ehemalige Bebauung
München wurde im Jahr 1158 zur Zeit der 
Kreuzzüge gegründet, als unkontrollierbare 
und marodierende Haufen durch die Lande 
zogen, immer auf der Suche nach Nahrung 
und Beute. Eine Begleiterscheinung jener 
chaotischen Epoche war die Ausbreitung 
unheilbarer Krankheiten wie der Lepra, einer Infektionskrankheit, die über Jahrzehnte andauern konnte und den Körper mit 
 Geschwüren zersetzte. 
Für diese unheilbar Kranken wurde am 
 Gasteig im 13. Jahrhundert ein so genanntes Siechenhaus errichtet in der Hoffnung, 
durch die Isolation der Infizierten die 
 Restbevölkerung schützen zu können. Die 
Einrichtung lag auf Münchner Stadtgebiet, 
denn der Gasteig als wirtschaftlicher und 
strategischer Zugang zur Stadt gehörte 
bis 1854 als einzige Gegend rechts der 
Isar zum Burgfrieden. Im Jahr 1861 abgerissen, folgte dem Leprosenhaus ein Altenheim für allein stehende, verarmte Menschen. Und dieses wiederum wurde 1977 
abgetragen, um dem Kulturzentrum Platz 
zu machen.
Das Kulturzentrum
Seit 1969 dachte man über den Bau eines 
Kulturzentrums nach. Der Stadtrat genehmigte schließlich im April 1976 die Pläne 
des Münchner Architekturbüros Raue, 
 Rollenhagen, Großmann und Lindemann, 
In den vergangenen Wochen beherrschte die Frage um die Zukunft des Kultur zentrums am Gasteig die Münchner Stadtpolitik. Die eine 
Seite fordert einen neuen (dritten) Konzertsaal, die andere Fraktion befürwortet eine Generalsanierung des Gasteigs. Das Ergebnis der 
eingehenden Beratungen von Ministerpräsident Horst Seehofer und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter war die Kernsanierung des 
Gasteigs. Laut den Worten des MP soll ein „Saal von Weltniveau” in der Philharmonie entstehen. Der Konsens von MP und OB ist nicht 
unumstritten. Wie der (oder das) Gasteig zu dem wurde, was er (oder es) heute ist, erklärt uns der Kollege Benedikt Weyerer.
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015

Seite 19

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

das mit dem heute realisierten Entwurf als 
Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen war. Oberbürgermeister Georg Kronawitter tätigte im April 1978 den ersten Spatenstich, und im Jahr 1984 konnte das 
dominant-massige Gebäude mit seinen 
23.000 Quadratmetern überbauter Fläche 
fertig gestellt und eröffnet werden. Hatte 
sich der ursprüngliche Kostenvoranschlag 
auf 106.000.000 DM belaufen, so betrugen 
die tatsächlichen Baukosten am Ende stolze 370.000.000 DM, eine Steigerung von 
rund 350 Prozent. 
Aber nicht nur dies sorgte für Emotionen, 
vielmehr entzündete sich die Kritik, die 
sich teilweise bis zum Hassausbruch steigern konnte, an der Architektur des Gebäudes: Es war die Rede von „Kulturbunker“, 
„Kulturvollzugsanstalt“, „Inbegriff architektonischen Schreckens“, „gewaltiger 
Fremdkörper” und sogar von einem „viereckigen Ei“ . Über Geschmäcker lässt sich 
bekanntlich nicht streiten, doch im Lauf 
der Zeit haben sich die Gemüter beruhigt 
und die Wogen geglättet.
Die offizielle Eröffnung fand am 29. Oktober 1985 durch Bundespräsident Richard 
von Weizsäcker mit einem Festkonzert der 
Münchner Philharmoniker unter Leitung 
von Sergiu Celibidache statt. Betreiberin 
des Kulturzentrums ist die Gasteig München 
GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft der 
Landeshauptstadt München.
Taxirelevanz
Das Gasteig beherbergt die Münchner Philharmoniker, die Zentralen der Münchner 
Volkshochschule und der Münchner Stadtbibliothek sowie eine Abteilung der Hochschule für Musik und Theater. Von den 
 Veranstaltungssälen seien genannt die 
Philharmonie mit rund 2.400 Sitzen, der 
Carl-Orff-Saal mit bis zu 600 Plätzen, der 
Kleine Konzertsaal mit fast 200 Plätzen sowie die so genannte Black Box. Bei dieser 
drängt sich die gekünstelte Namensgebung 
als Problem auf, denn auf Deutsch bedeutet die englische Bezeichnung lachhaft 
„Schwarze Kiste“, aber offensichtlich verliert der deplatzierte Name im Englischen 
seine Lächerlichkeit. Vielleicht sollten auch 
wir modern sein wollen und beispielsweise 
den Standplatz beim Holiday Inn Süd in 
„Boxers’ Court Street” umbenennen.
Doch zurück nach Haidhausen: Mit jährlich 
rund 750.000 Kulturbeflissenen gehört das 
Gasteig zu den meistbesuchten Orten dieser Art in Deutschland, der insbesondere 
mit dem alljährlichen Filmfest München 
auch zahlungskräftige und ausgabewillige 
Kundschaft für uns anzieht. Dem mehrseitigen „Veranstaltungskalender” im jeweiligen 
TAXIKURIER kann die Vielzahl der Veranstaltungen im Gasteig entnommen werden. 
Als relevante Standplätze bieten sich der 
Keller, der nächtliche Bedarfsstand an der 
Rosenheimer 5, der City-Hilton sowie der 
Rosenheimer an. (BW) 
Fotos: istockphoto
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

Seite 20

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ MÜNCHNER TAXISTANDPLÄTZE MIT TELEFONRUFSÄULEN
IN EIGENER SACHE
Stadtmitte
Kaufhof Sonnenstraße 51 55 49 99 / 2 16 13 34
Stachus-Brunnen 55 96 97 90 / 59 08 37 93
Maximiliansplatz 25 54 08 00 / 21 61 25
Max-Monument 29 40 41 / 21 61 27
Isartorplatz 2 28 38 85 / 21 61 24
Tal/HI.-Geist-Straße 29 16 06 06
Reichenbachplatz 23 26 96 11 / 2 16 13 31
Papa-Schmid-Straße 26 79 85 / 2 16 13 32
Theresienhöhe 50 99 66
Stiglmaierplatz 59 43 41 / 21 61 29
Amalien-/Theresienstraße 28 75 55 54 / 21 61 20
Nationalmuseum 29 70 45
Baldeplatz 20 20 72 40 / 21 61 71
Goetheplatz 53 60 17 / 21 61 22
Sonnenstraße 26, Isarklinik 59 17 81
Schillerstraße 5 50 13 38 / 21 61 28
Karolinenplatz 28 34 43
Lindwurm-/Poccistraße 53 76 88
Bogenhausen – Oberföhring
Ismaninger Straße/Langerstraße 4 70 40 02 / 21 61 26
Prinzregentenplatz 47 99 31 / 21 61 55
Buschingstraße 9 10 27 55 / 21 61 56
Herkomerplatz 99 88 88 68 / 21 61 58
Mauerkircherstraße 98 56 57 / 21 61 52
Klinikum Bogenhausen 91 59 90 / 21 61 64
Cosimastraße Strab 95 34 00 / 95 92 78 92
Daglfing S-Bahn 9303331
Haidhausen
Am Gasteig/Kellerstraße 44 40 91 03 / 21 61 23
Rosenheimer Platz 4 80 11 00 / 21 61 60
Ostbahnhof 4 80 11 20 / 21 61 53
Friedenstraße 40 90 75 90
Neumarkter Straße 43 40 91
Berg-am-Laim – Trudering
St.-Veit-Straße (Wendeschleife) 43 51 99 75
Michaelibad 49 36 03
Truderinger Bhf. 42 04 49 00
Trudering 42 25 72
Schatzbogen 42 34 38
Kronstadter Straße 9294505
Messe/ICM 90 72 91 / 2 16 11 70
Wasserburger Landstraße 4306422
Ramersdorf – Perlach
Karl-Preis-Platz 40 46 05 / 21 61 50
Ramersdorf/Alter Wirt 6891929
Balan-/Chiemgaustraße 60 06 20 50 / 21 61 61
Pfanzeltplatz 6 70 73 84 / 21 61 63
Quidde-/Plettstraße 67 48 81
Thomas-Dehler-Straße (PEP) 6370888
Oskar-Maria-Graf-Ring (Krhs) 67 65 20/ 6019154
Bahnhof Neuperlach-Süd 6254340
Au – Giesing
Ohlmüllerstraße 66 89 54 / 21 61 49
Candidplatz 66 87 22 / 21 61 84
Ostfriedhof 6 91 62 38 / 21 61 54
Werinherstraße (Post) 6 97 34 89 / 21 61 51
Giesinger Bahnhof 6914077
Wettersteinplatz 6 92 47 54 / 21 61 83
Harlaching – Perlacher Forst
Mangfallplatz 69 34 00 10 / 21 61 82
Siedlung Perlacher Forst 6909606
Authariplatz 64 83 00 / 21 61 80
Großhesseloher Brücke 64 96 69 95 / 6 42 31 06
Thalkirchen – Sendling
Thalkirchner-/Brudermühlstraße 76 77 57 22 / 21 61 74
Am Harras 76 38 55 / 2 16 13 38
Thalkirchen (U-Bahn) 72 40 08 01 / 21 61 77
Boschetsried./Wolfratsh. Straße 72 40 08 02 / 21 61 72
Ratzingerplatz 78 28 58
Partnachplatz 7 69 37 00 / 21 61 70
Solln – Fürstenried
Solln 79 72 46 / 21 61 79
Fürstenried-West 75 26 03
Fürstenried-Ost 75 99 98 77 / 21 61 75
Hadern – Blumenau 
Waldfriedhof 71 23 25 / 21 61 73
Klinikum Großhadern 70 68 88
Gondrellplatz 70 67 54 / 70 24 24
Die Taxi-München eG unterhält an über 100 Münchner Standplätzen Einrichtungen, über die Kunden ihr Taxi direkt beim Fahrer 
am Halteplatz bestellen können. Die Telefonrufsäulen werden ausschließlich von Solarstrom gespeist und sind über das Münchner 
Festnetz sowie aus allen Mobilfunknetzen mit der Ortsvorwahl 089 und der im Folgenden aufgelisteten Rufnummer erreichbar.
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015

Seite 21

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Westend – Laim
Ganghoferstraße 50 61 75 / 21 61 92
Ridlerstraße (Heimeranplatz) 21 61 96
Eichstätter Straße 57 28 10
Laimer Platz 5 80 22 75 / 21 61 90
Willibaldplatz 5804108
Pasing – Neuaubing
Pasing Marienplatz 88 51 78
Pasing Bhf NUP 96 05 83 92
Pasing Bhf Irmonherstraße 88 16 32
Pasing Bhf August-Exter-Straße 82 02 00 50
Limesstraße 87 21 14 / 8 64 31 32
Obermenzing – Allach
Schragenhofstraße 8113290
Verdistraße (Schirmerweg) 8112811
Allacher Bahnhof 8126334
Allacher/Briegerstraße 14 33 48 88 / 14 33 47 27
Neuhausen 
Nymphenburger Straße 80 1295500
Rotkreuzplatz 13 39 46 / 21 61 94
Waisenhausstraße 13 93 83 50 / 21 61 97
Romanplatz 17 62 88 / 21 61 93
Leonrodplatz 15 41 41 / 21 61 95
Westfriedhof 15 10 17
Moosach - Lerchenau
Moosacher Bhf. 1411044
Hanauer Straße 1416110
Feldmochingerstraße 1503552
Kristallstraße (Ludwigsfeld) 1 50 62 24 / 89 21 11 99
Schwabing
Josephsplatz 5 23 68 22 / 21 61 21
Nordbad 18 43 18 / 21 61 43
Elisabethplatz 2 72 11 11 / 21 61 40
Barer/Schelling 2723874
Siegestor 33 93 90 / 21 61 41
Kurfürstenplatz 2710733
Reitschule 34 15 65
Münchner Freiheit 34 63 64 / 21 61 42
Artur-Kutscher-Platz 34 52 10
Parzivalplatz 3614568
Kölner Platz 36 26 10 / 21 61 44
Am Nordring 36 89 94 20 / 36 89 94 21
Milbertshofen – Hasenbergl
Petuelring 30 30 89
Helene-Mayer-Ring 3518182
Anhalter Platz 3 51 44 66 / 21 61 46
Sudetendeutsche Straße 3115957
Leopoldstraße 250 35 57 79 / 21 61 47
Freimann (Studentenstadt) 3234419
Kieferngarten (U-Bahn) 3232570
Weyprechtstraße 37 15 93 23
Dülferstraße (MIRA-Center) 3132091 / 3135599
Foto: atelier-tacke.de
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Schrotti erklärt die Taxi-Welt
I
➔ TAXLER-LEXIKON
➔ IMPLER – Die Impler waren eine 
 Münchner Rats- und Patrizierfamilie im 
14. Jahrhundert, die als Tuchhändler zu Geld 
und Einfluss gekommen waren. Sie waren 
Stifter für den Dom, das Heiliggeist-Spital 
und das Leprosenhaus am Gasteig. Ein Mitglied der Familie, Johann Impler, wurde freilich 1385 in München enthauptet, weil er 
als Ratgeber des wittelsbachischen Herzogs 
galt, gegen dessen Steuerforderungen sich 
die Bürger wehrten. (vergl. Dollinger „Die 
Münchner Straßen namen”). 
➔ IRMONHER – Im 10. Jahrhundert ein 
Grundbesitzer in Pasing (vergl. w. o.). 
➔ IRRE (1) – Nach – bitte festhalten – 
zweieinhalb Jahren (!) ist die Stadt noch 
immer nicht imstande, den Umbau der 
Wolfratshauser Straße zwischen Rupert- 
Mayer-Straße und Siemensallee endgültig 
abzuschließen. Wir finden dort beiderseits 
Radwege vor; die Einmündung der Siemensallee wurde umgestaltet. Die westliche 
 Seite des Gehweges ist zwischen Rupert- 
Mayer- und Neunkirchner Straße freilich 
auch Mitte Februar 2015 immer noch Baustelle; teilweise auch noch die westliche 
Fahrspur. Die – tatsächlich schon fertiggestellte (!) – Einmündung Siemensallee/
Wolfratshauser Straße – erfreut uns nunmehr mit dem Endergebnis, dass der vormals jahrzehntelang problemlos existierende „freilaufende Rechtsabbieger” in die 
Siemensallee (nach dem VW-Autohaus) ersatzlos beseitigt wurde. Jetzt dürfen auch 
die früher unbehelligten Rechtsabbieger 
die „Dienste” der Ampelanlage in Anspruch 
nehmen. Selbstverständlich gibt es keine 
spezielle Rechtsabbiegerampel, vielmehr 
noch wäre diese Stelle der einzig richtige 
Ort für einen der blechernen Dauer-Grünpfeile für Rechtsabbieger. Man hätte noch 
nicht einmal einen Neuen kaufen müssen, 
denn das grüne Blech, welches früher 
 dauerhaft das Rechtsabbiegen von der 
 Siemensallee in die Wolfratshauser Straße 
(stadtauswärts) erlaubte, wurde seit dem 
Umbau ersatzlos entfernt … 
Als, sozusagen, zusätzliches Schmankerl 
läuft diese Ampel seither im 24-stündigen 
Dauerbetrieb, während sie früher wenigstens nachts ausgeschaltet wurde. Wie war 
das mit der „Luftreinhaltung”? Eine Verschlimmbesserung der klassischen Münchner Art: dauert schier endlos, und dann 
kommen nur weitere Verkehrsbehinderungen heraus. Oder auch: schlecht’ Ding will 
Weile haben! 
➔ IRRE (2) – Die schwarz-rote Rathauskoalition hat sich darauf verständigt, in 
der Rosenheimer Straße zwischen Rosenheimer Platz und Orleansstraße Radwege zu 
bauen, was durchaus vernünftig ist. Radfahrer leben dort nämlich wirklich gefährlich. Gleichzeitig sollen pro Richtung jeweils zwei Autospuren erhalten bleiben. 
Ebenfalls absolut vernünftig. Das soll dadurch erreicht werden, dass ein Grossteil 
der Parkplätze aufgehoben wird, was für 
die Anwohner und Geschäftsleute extrem 
ärgerlich, aber schlicht nicht zu vermeiden 
ist. Der „verkehrspolitische Sprecher” der 
Grünen im Rathaus, Paul Bickelbacher, regt 
sich freilich über diese Lösung auf, da der 
Wegfall der Parkplätze nicht hinnehmbar 
sei. Den Grünen wäre der Wegfall einer 
Fahrspur pro Richtung lieber gewesen. Da 
zieht der ungläubige Schreiber die Augenbrauen hoch: dass die Grünen etwas gegen 
fließenden Verkehr haben, ist bekannt; 
dass sie jetzt aber auch noch ihre Liebe zu 
am Straßenrand abgestellten Autos entdecken, ist wirklich neu. Und: wie diese 
Autos dort hin- und auch wieder wegkommen, bleibt wohl Scotty überlassen, der 
unter dem väterlichen Blick von Commander 
James T. Kirk die Kisten her- und wegbeamt. Wie gesagt: Herr Bickelbacher ist 
„verkehrspolitischer Sprecher” der Grünen, 
stellt also neben dem gescheiterten Universalgenie Sabine Nallinger jetzt wohl die 
geballte verkehrspolitische Sachkompetenz 
der Grünen im Rathaus dar. 
➔ ISAR (1) – Unsere „Isara rapidus” (für 
Lateiner: Flüsse sind grammatikalisch immer 
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
AUTO-ANKA UF
- gebraucht
- Unfallfahrzeuge 
(auch Totalschaden)
- Motorschaden
- Taxi
TSL GmbH München
Landsberger St r. 455
Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
UNTERHALTSAMES

Seite 23

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

männlich), also die „reißende Isar”, stellt 
verkehrstechnisch insofern ein Problem dar, 
als man zu ihrer Überquerung einer Brücke 
bedarf. Das ist natürlich eine Platitüde. 
Skurrile Kisten, wie der DKW Schwimmwagen 
und ähnliche – heute würde man sagen – 
„Studien” der Automobil industrie der 50er 
Jahre blieben auf sehr wenige Exemplare 
beschränkt. Aber auch die atombombensicheren Amphibienpanzer der Jetztzeit – bekannt als „SUV” – erweisen sich selbst bei 
Niedrigwasser als zur Isarquerung ungeeignet. Wenn dann jedoch, wie zuletzt im 
Herbst 2013, die Tierparkstrasse ca. zwei 
Monate lang wegen lächerlicher Arbeiten 
(neuer Asphalt) gesperrt bleibt und damit 
die einzige Isarüberquerung zwischen 
 Grünwald und dem Mittleren Ring ersatzlos 
entfällt, scheint die eingangs gewählte 
 Plattheit doch noch nicht bei allen Entscheidungsträgern der Stadt angekommen zu 
sein. Zum Beweis dieser These wurde auch 
noch die Kapuzinerstraße stadtauswärts, 
also zur Isar hin, auf eine Fahrspur reduziert, so dass das Erreichen der Wittelsbacher Brücke tagsüber zur Tortur wird. 
 Wenigstens dürfen wir Taxler uns auf der 
Busspur noch am Stau vorbeimogeln, aber 
alle anderen, die längst nicht nur Grünwalder Millionärsgattinnen bei der Ausfahrt mit 
dem häuslichen Dritt-Porsche sind, werden 
in den künstlichen Stau gezwungen, um sich 
dann auch noch vorwerfen lassen zu müssen, sie würden mutwillig die Luft verpesten. Ach ja, in der Kapuzinerstraße, vor dem 
Kloster, gibt es seither neben dem schönen 
neuen Radweg auch noch ebenso schöne 
und neue Parkplätze, wo früher „Halteverbot” galt. Da kann man doch getrost auf 
eine Fahrspur verzichten.
➔ ISAR (2) – In den letzten Jahren wurde 
die Isar im südlichen Stadtgebiet „renaturiert”, also von alten Betoneinfassungen 
usw. befreit. Hat natürlich auch Geld gekostet, das aber wohl wirklich sinnvoll eingesetzt wurde: südlich der Museumsinsel 
werden wieder Biber gesichtet, die Zahl der 
natürlich vorkommenden Fische hat sich 
wegen eingebauter „Fischtreppen” (zur 
Umgehung der Staustufen und Kraftwerke) 
deutlich erhöht, und am südlichen Stadtrand wurde sogar die seit Jahrzehnten ausgewanderte Kreuzotter wieder heimisch. 
Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München
Tel.: (089) 16 7 54 40 · Fa x: (089) 16 7 96 02
Wir helf en so fo rt und unbür okr atisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäf t einigermaßen läuft, geht das Taxi kaputt - Verkehrsunf all, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
 Wir sind 24 Stunden für Sie erre ichbar (auch an Sonn- u. Fe iertagen und
am Wochene nde).
 Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie be re it bzw. wird be i
Ihnen angeli efe rt.
Selbstv erstän dli ch sind sowohl Funk als auch Taxamet er entspr echend Ihr en
Erf ordernissen progr ammiert.
 Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem.
 Zahlr e iche Au to häuser wick e ln auch die Taxi-Mobilitätsgar antie
über un sa b (DaimlerChry sler , BM W, Opel, VW, Citr oen).
 Im Bedarf sf all kümmern wir uns um die er fo rd erlichen behö rd -
lichen Fo rmalität en.
 Bei un ve rschuldet en Verkehrsunf ällen re chnen wir die Miettaxir echnung
dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie -
len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e.
 Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en
Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el -
ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...)
Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1
Jetzt kommen ausgerechnet die „Grünen” 
und die mit ihnen politisch und auch personell intensiv verbandelten „Urbanauten” 
daher und wollen das Isarufer zur innerstädtischen Event-Zone (Schrottis Wortschöpfung) mit reichlich Gastronomie aufpeppen. Der Schreiber nimmt jetzt schon 
Wetten darauf an, wer im Falle der Verwirklichung dieses Unsinnes den Zuschlag für 
die kommerzielle Ausbeutung der gerade 
renaturierten Isarufer erhalten würde … 
Spaziergänger, die sich bei schönem 
Wetter an dieser innerstädtischen Idylle 
 erfreuen wollten und ihre Thermoskannen, 
Butterbrotpapierl und sonstiges Leergut 
und Abfälle selbst wieder heimtragen 
 würden, müssten sehr schnell ebenso in 
die Röhre schauen wie Biber und Co. Zerdepperte Bierflaschl, Plastikbecher und 
 riesige Berge sonstigen Mülls wären die 
Folge, wie wir sie seit Jahren schon nach 
lauen Sommernächten rund um den Gärtnerplatz bewundern dürfen. So, wie die 
Isar jetzt ist, ist sie gut und schön. 
 Renaturierung und Kommerzialisierung 
 vertragen sich nicht. Lasst Eure Finger 
von unserer Isar weg! (MS)

Seite 24

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Das neue Münchner Gaswerk entstand seit 
1906 an der Dachauer Straße 148 auf einer 
Schafweide und nahm 1909 seinen Betrieb 
auf, der erst im Jahr 1975 endete. Aus 
 dieser Zeit haben sich zwei von etlichen 
anderen Straßennamen aus dem Jahr 1905 
erhalten, die sich thematisch auf das Gaswerk beziehen: einmal die Lampadiusstraße 
nach Wilhelm L. (1772–1842), einem 
 Pionier der Gasbeleuchtung auf öffentlichen Flächen, sowie die etwas unappetitlich klingende Pickelstraße nach Johann P. 
(1751–1838), einem Chemiker, der Experimente mit Gas als Leuchtstoff durchführte. 
Allerdings kam hier keine Bebauung zustande und die Schafweide blieb auf diesem Teil des Geländes erhalten.
Bernhard Borst
Der Architekt und Bauunternehmer Bernhard Borst (1883–1963) errichtete anfangs 
Einfamilien- und Reihenhäuser und stand 
in enger Verbindung zu seinen älteren 
 Kollegen August Exter (1858–1933, August- 
Exter-Straße von 1947) und Theodor Fischer 
(186–1938, Theodor-Fischer-Straße von 
1947). Im Jahr 1923 erwarb er einen 
90.000 Quadratmeter großen Bauplatz an 
der Dachauer Straße 140 bis 146, auf dem 
zwischen 1924 und 1929 eine ausgedehnte, 
geschlossen wirkende Wohnanlage für das 
besser situierte Bürgertum entstand. Borsts 
Ziel war es, die Mietwohnung mit den Vorzügen des Einfamilienhauses zu verbinden. 
Der einprägsame Begriff „Borstei” wurde 
durch ein Preisausschreiben ermittelt. Mehr 
als 2.600 Vorschläge gingen ein, beispielsweise absurd erscheinende Namen wie 
 „Paradies“, „Schlaraffenhof“, „Borsts Wohnautomat” oder „Borstelysium“ . Die Jury 
wählte schließlich 1928 den bis heute weit 
über die Grenzen Münchens bekannten Namen aus und prämierte ihn mit 500 Reichsmark. Die Borstei gehörte zu ihren Lebzeiten Bernhard und Erna (1888–1961) Borst. 
Seitdem ist die Anlage Eigentum einer 
 Erbengemeinschaft und geht nach dem Tod 
des letzten Enkels des Ehepaares an die 
Stadt München über. Die Verwaltung befindet sich in der Dachauer Straße 140. 
Die äußere Lage
Die Lage der Borstei im Stadtbild entsprach 
nach außen hin keineswegs einem Paradies 
oder Schlaraffenhof, ganz im Gegenteil. Im 
Osten befand sich auf dem Oberwiesenfeld 
der Münchner Flughafen, der erst 1939 
nach Riem verlegt wurde. Auf dem Oberwiesenfeld lag auch das militärische Exerziergelände des Münchner Standortes. An 
der Ostseite der Wohnanlage verliefen 
 außerdem die Bahnanlagen, auf denen 
qualmende und lärmende Lokomotiven den 
Nachschub für die Kasernen entlang der 
Dachauer Straße brachten. Direkt nördlich 
der Borstei stank das Städtische Gaswerk 
mit seinen beiden riesigen Kesseln, wo aus 
Koks die Gasversorgung für München bewerkstelligt wurde. Darüber hinaus gingen 
dort die Chemische Werke Bärlocher ihrer 
Luft verschmutzenden Produktion nach. 
Heute sorgen die Landshuter Allee und die 
Dachauer Straße für Verkehrslärm. 
Der Anspruch
In der von Borst selbst herausgegebenen 
und finanzierten Zeitschrift „Baukunst” 
konnte man 1931 folgende überhebliche 
Auslassungen über seine Borstei lesen: 
„Kein städtisches Wohnungsbauprogramm, 
keine Baugenossenschaft war Urheberin 
dieses Unternehmens, es entstand aus völlig privater Initiative, das Werk eines Einzelnen.” Außerdem erfuhr man im nostalgisch-nationalistischen Jammerton, früher 
sei alles im Gegensatz zur jeweiligen Jetztzeit besser gewesen: „Bernhard Borst, ein 
deutscher Baumeister von der Art, wie sie 
heute kaum noch anzutreffen sind, beabsichtigt, mit seiner Wohnanlage ein Zeichen zu setzen gegen die schrankenlose 
Konjunkturbauerei, die unter der Flagge 
der „neuen Sachlichkeit” nur die Elendsquartiere der Zukunft hervorbrachte.” Die 
Zeitschrift teilte hier gegen die städtische 
GEWOFAG und die zahlreichen, oft sozialdemokratisch geführten Baugenossenschaften 
aus. „Die ideale deutsche bürgerliche Mietwohnung” in der Borstei sollte da bessere 
Perspektiven bieten. Die Borstei erhob den 
Anspruch, ein konservatives Siedlungsmodell für die bürgerliche Mittelschicht zu 
sein, ein konservativen Gegenmodell zu 
den Ideen des „Neuen Bauens” in der 
 Architektur der 1920er Jahre.
Die Architektur
Wie eine Trutzburg wirkt die Bostei: Massive Wohnblöcke riegeln sie nach außen 
hin ab, nur durch Torbögen, Gewölbe und 
Tore gelangte man hinein. Anfangs drehte 
noch ein Nachtwächter seine Runden und 
verschloss zu später Stunde mit großen 
Schlüsseln diese Tore nach draußen. Die 
Siedlung besteht aus 77 drei- und viergeschossigen Reihenhäusern, die sieben 
Innenhöfe bilden. Die Gesamtfläche beträgt 68.690 Quadratmeter, davon sind 
 lediglich 19.062 Quadratmeter überbaut, 
also rund 23 Prozent. Die insgesamt 
773 Wohnungen haben eine Fläche von 
70.200 Quadratmetern, woraus sich eine 
Durchschnittsgröße von 91 Quadratmetern 
ergibt. Die Fenster haben einheitliche weiße Fensterläden und ein Teil der Fassaden 
ist mit Weinreben bewachsen, die aber 
 keine kelterbaren Trauben hervorbringen. 
Die individuell gestalteten Häuser sind mit 
vier riesigen Fresken verziert.
Die Infrastruktur
In der Borstei entstand das erste zentrale 
Heizkraftwerk in Deutschland, das auch 
heute noch in Betrieb ist. Die für ihre Entstehungszeit ungewöhnlich zahlreichen, 
nämlich 268 Garagen in den Innenhöfen 
verweisen auf die sich als besser vorkommenden Bevölkerungsschichten, für die die 
Anlage gedacht war. Die Zwei-, Drei- und 
Vier-Zimmerwohnungen boten einen für die 
damalige Zeit unüblichen Komfort: Zentralheizung, fließend heißes Wasser aus dem 
angegliederten Heizwerk, Gasherde, Parkett 
und Bäder. Auch gab und gibt es zwei Kindergärten. Ihre Wäsche konnten die Mieter 
in einer Großwäscherei der abgeben, die 
sie innerhalb von 24 Stunden schrankfertig 
zurücklieferte. Eine eigene Ladenzeile entlang der Franz-Marc-Straße bot und bietet 
➔ DIE BORSTEI
STADTKUNDE MÜNCHEN
An der Dachauer Straße 140–146
Foto: Benedikt Weyerer
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015

Seite 25

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

14 Geschäften und einem Café Platz, darunter dem Postamt 193. Als die Bundespost dieses 1993 wegen Unrentabilität 
schließen wollte, verlangte die Verwaltung 
der Borstei keine Miete mehr, was die endgültige Schließung bald darauf aber nicht 
verhindern konnte.
Die Innenhöfe
„Unsere Weide war hier“, steht auf einem 
Wandrelief am Eingang zur Voitstraße. Das 
kann man sich angesichts des städtischen 
Verkehrs außerhalb der Borstei heutzutage 
schwer vorstellen. Tritt man aber durch 
 eines der Tore ein und achtet nicht auf die 
modernen Automobile dort, fühlt man sich 
tatsächlich in eine andere Zeit und in eine 
eigene Welt versetzt. Die Höfe sind Grünanlagen mit zahlreichen Pflanzungen und 
geschmückt mit 51 Statuen verschiedener 
Künstler, einem Teich und neun Brunnen.
Die Straßennamen
Neben den bereits bestehenden Lampadiusstraße und Pickelstraße ließ sich Bernhard 
Borst 1928 von Stadtrat Straßennamen genehmigen, die den gutbürgerlichen Charakter seiner Wohnanlage verdeutlichen sollten 
und an künstlerisch tätige und verdiente 
Persönlichkeiten erinnern: Franz-Marc-Straße 
nach dem Maler (1880–1916), der im Ersten 
Weltkrieg gefallen war; Hengelerstraße nach 
dem Maler Adolf H. (1863–1927); Hildebrandstraße nach dem Bildhauer Adolf von 
H. (1847–1921); Löfftzstraße nach dem 
 Maler Ludwig von L. (1845–1910) sowie 
die Voitstraße nach dem Architekten des 
Münchner Glaspalastes August von V. 
(1801–1870). Der Glaspalast stand auf dem 
Gelände des Alten Botanischen Gartens an 
der Elisenstraße und brannte im Jahr 1931 
ab. Nach Borsts Tod wollte man natürlich 
auch an ihn erinnern und machte 1965 die 
östliche Lampadiusstraße zur Hengelerstraße, so dass aus der nunmehr frei gewordenen Hengelerstraße die Bernhard-Borst- 
Straße werden konnte. 
Die Reichstagswahl vom 5. März 1933
Unter den neu einziehenden Bewohnern 
fanden sich auch der damalige Privatsekretär Adolf Hitlers, Rudolf Heß (1894–1987), 
sowie Eleonore Baur (1885–1981), die unter dem Namen „Schwester Pia” im 1933 
eingerichteten Konzentrationslager Dachau 
die dortigen Häftlinge terrorisierte. Dass 
sie nicht die einzigen Nationalsozialisten 
in der sich als gutbürgerlich und kultiviert 
gebenden Borstei waren, zeigten folgende 
Vorgänge: Im Vorfeld der Reichstagswahl 
vom 5. März 1933 hatte es sich der konservativ eingestellte Bernhard Borst verbeten, 
dass die Bewohner seiner Anlage Hakenkreuzfahnen aus den Fenstern hängten, 
weil er darin eine Verschandelung der 
Hausfassaden sah. Prompt erschienen im 
Lokalteil des „Völkischen Beobachters“, der 
Tageszeitung der NSDAP, am 28. Februar 
1933 heftige Angriffe gegen Borst, offensichtlich auf Beschwerden von Nazis aus 
der Borstei hin. 
Bei der Wahl trat dies sodann überdeutlich 
zutage: Im zuständigen Wahllokal „Dietrich 
von Bern” an der gegenüber liegenden 
 Dietrichstraße 2 ergab sich folgendes Wahlergebnis: KPD 25 Stimmen, SPD 104, das 
weit rechts stehende Kampfbündnis 
Schwarz-Weiß-Rot 225, die konservative 
Bayerische Volkspartei 237 sowie die NSDAP 
glatte 872 Stimmen. Somit hatten rund 
75 Prozent der dortigen Wahlberechtigten 
für die rechtsradikalen Parteien gestimmt, 
der absolute Negativrekord für München, 
wo es insgesamt „nur” 41 Prozent waren.
Versteckter Schatz
Die Borstei überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschadet und steht heute unter 
Denkmalschutz mit der Begründung: 
„1924–1929 von Bernhard Borst erbaut; 
weitläufige, in sich geschlossene Wohnsiedlung aus lang gestreckten, einheitlich 
gestalteten, sparsam historisierenden, 
mehrgeschossigen Mietshauszeilen, die sich 
um mit kunstvoll angelegten Gärten gefüllte Höfe und platzartig erweiterte Straßen 
gruppieren; in den Gärten eine große Zahl 
von Brunnen, Plastiken und Vasen; mehrere 
in Fassaden eingefügte Reliefs; verschiedentlich Fassadenmalerei.” In der Taxi- 
Praxis kommt man nicht allzu oft in die 
Borstei, und wenn, dann stellen die Einbahnregelungen einen echten Härtetest 
dar. Ab und zu bestellt Angelika Borst, die 
Tochter des Ehepaares und wohnhaft in der 
Borstei, einen Wagen. Bernhard und Erna 
Borst hatten selbst in ihrer Siedlung gelebt 
und liegen daher auf dem benachbarten 
Westfriedhof auf dem Gräberfeld 2-2-2 bestattet. Seit 2006 gibt es das kleine, aber 
sehenswerte Borstei-Museum, das sich mit 
der Geschichte der Siedlung und dem Leben 
und Wirken von Bernhard und Erna Borst 
beschäftigt. (BW)
Kontakt
Borstei-Museum, Löffztstraße 10 
(Hofeingang), 80637 München
Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag, Samstag, 15–18 Uhr
(an Feiertagen und in den Schulferien 
 wegen Personalmangels geschlossen) 
Eintritt frei
Telefon (0 89) 15 99 04 83 
(nur zu den Öffnungszeiten)
Mail: post@borstei-museum.de
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTMSchillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
ANWALTSKANZLEI
MICHAEL BAUER
SILVIA KOBER
Schwerpunkt Strafrecht
Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
Unfallabwicklung
Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

Seite 26

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Legau (Unterallgäu) – 
Betrunkener springt auf fahrendes Taxi
Am frühen Sonntagmorgen, 08.02.2015, 
sprang ein 38-jähriger Mann auf der Hauptstraße in Legau absichtlich und ohne Vorwarnung mit voller Wucht auf ein langsam 
fahrendes Taxi. Er landete dabei im Bereich 
der Frontscheibe, welche durch den Aufschlag völlig zerstört wurde. Zudem wurde 
durch den Aufprall der rechte Außenspiegel 
abgerissen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Mann eine Alkoholisierung von über 1,5 Promille. Verletzt wurden 
glücklicherweise weder der Betrunkene noch 
der Taxifahrer oder dessen Fahrgäste. Am 
Taxi entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 
Euro. Der 38-jährige Bad Wurzacher muss 
nun mit einer Anzeige wegen Gefährlichen 
Eingriffs in den Straßenverkehr rechnen. 
Altstadt – Brand eines Taxis 
Am 14.02.2015, gegen 10.10 Uhr, befand 
sich ein 64-jähriger Münchner mit seinem 
Taxi an einem Taxistand in der Maximilianstraße in der Altstadt. Er startete den Motor seines Mercedes-Taxis, um einen Platz 
weiter nach vorne zu fahren. Danach wurde 
er von einem Passanten darauf aufmerksam 
gemacht, dass sein Taxi im Bereich des 
Kühlergrills brannte. Der Münchner fuhr 
sein Taxi sofort zwei Meter auf die Seite, 
um ein Übergreifen der Flammen auf ein 
dort geparktes Fahrzeug zu verhindern. 
 Angestellte eines nahen Hotels versuchten, 
mit mehreren Feuerlöschern den Brand zu 
löschen. Dies gelang ihnen jedoch nicht. 
Die Berufsfeuerwehr München öffnete die 
Motorhaube und konnte schnell den Brand 
löschen. Die Brandfahnder der Münchner 
Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur 
Brandursache aufgenommen. Nach jetzigem 
Ermittlungsstand wird von einem technischen Defekt ausgegangen. An dem Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden im Wert von ca. 10.000 Euro. 
Während der Löscharbeiten musste der 
Straßen- und Schienenverkehr kurzzeitig 
gesperrt werden. Es waren fünf Streifen der 
Münchner Polizei im Einsatz.
Augsburg – Raub auf Taxifahrer 
scheitert, Täter überwältigt
Zu einem Raubdelikt kam es gestern Nacht 
(15.02.2015) gegen 22.20 Uhr im Bereich 
der Schlößlestraße in Augsburg.
Ein 23-jähriger Augsburger hatte sich dorthin zusammen mit einem weiteren, derzeit 
noch unbekannten Mann, ein Taxi bestellt. 
Als das Taxi eintrifft, reißt der Unbekannte 
die Beifahrertüre auf und richtet ein Pfefferspray auf den Fahrer. Im gleichen Moment 
öffnet der 23-Jährige die Fahrertüre und bedroht den Taxifahrer mit einer Waffe. Beide 
fordern Geld von dem Fahrer, wobei der 
23-Jährige seine Forderung dadurch unterstreicht, dass er einmal in die Luft schießt. 
Anschließend holt er den Geldbeutel des 
Überfallenen aus dem Auto, sein Komplize 
hingegen sprüht noch Pfefferspray in das 
Fahrzeuginnere bevor er wegrennt. 
Nachdem er nochmals einen Schuss in 
Richtung Taxifahrer abgab, flüchtete auch 
der 23-jährige Täter, kam aber wegen eines 
Schneehaufens zu Sturz. Dieses nutzte der 
Taxifahrer, der den Räuber anschließend 
überwältigen und entwaffnen konnte. Eine 
Anwohnerin wurde offenbar durch die 
Schüsse aus der Schreckschusswaffe auf 
den Vorfall aufmerksam und verständigte 
die Polizei. Der überwältigte Täter war 
bei seiner Festnahme alkoholisiert (über 
1,2 Promille) und wollte sich zu der Tat gegenüber der Polizei nicht äußern, Angaben 
zu seinem geflüchteten Mittäter wollte er 
momentan auch nicht machen. Der 23-Jährige, der schon wegen anderweitiger Delikte in Erscheinung getreten ist, wird noch 
im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage 
 vorgeführt. Der Ende 40-jährige Taxifahrer 
mit türkischer Nationalität blieb bei dem 
Handgemenge mit dem Täter unverletzt, 
nachdem er mutmaßlich offenbar auch erkannte, dass es sich nicht um eine scharfe 
Waffe handelte, mit der geschossen wurde. 
Dennoch können auch im Umgang mit 
Schreckschusswaffen durchaus schwere 
 Verletzungen resultieren, weshalb eine derartige Vorgehensweise im Hinblick auf das 
vorhandene Gefahrenpotential keineswegs 
empfehlenswert ist. Nicht immer gehen 
derartige Gefahrensituationen so glimpflich 
aus wie in diesem Fall, ohne das beherzte 
– aber eben auch risikoreiche – Eingreifen 
des Geschädigten schmälern zu wollen.
Neubiberg – 
Taxifahrer begrapscht 13-Jährige 
Eine 13-jährige Schülerin stieg am Freitag, 
13.02.2015, gegen 08.30 Uhr, am Bahnhof 
Ottobrunn in ein Taxi und ließ sich zur 
Schule fahren. Auf dem Parkplatz der Schule griff ihr der 66-jährige Taxifahrer in den 
Intimbereich. Außerdem versuchte er mit 
seiner Hand in die Hose der 13-Jährigen zu 
fassen und auch ihre Brüste zu berühren. 
Die Schülerin konnte aus dem Taxi flüchten, lief in die Schule und vertraute sich 
dort zunächst einer Mitschülerin und in der 
Pause dem Schulsozialarbeiter an, der die 
Polizei verständigte. 
Der 66-jährige Taxifahrer konnte ermittelt 
und vorläufig festgenommen werden. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen.
Foto: istockphoto
Dr. Manfred Hingerle
Seit 1979
Führerscheinuntersuchungen
zu besonders fairen und 
freundlichen Bedingungen
Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den
Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests 
benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende 
der Untersuc hungszeiten.
Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen
Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18
www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de
Mo - Fr 08:00 bis 12:00
Mo . Di. Do . 14:00 bis 19:00
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
WICHTIGE INFORMATIONEN

Seite 27

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

STADT-INFO
➔ FLOHMÄRKTE IN MÜNCHEN
Foto: istockphoto
INFORMATION
HIER 
KÖNNTE 
IHRE 
ANZEIGE 
STEHEN!
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG 
Engelhardstraße 6 
81369 München
 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367
Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
WERBEN IM TAXIKURIER
WIR UNTERBREITEN
IHNEN GERNE
EIN ANGEBOT …
Am 20. März 2015 ist der astronomische Frühlingsanfang. 
Traditionell stellt die Tagundnachtgleiche auch den Startschuss für die Eröffnung der 
 Münchner Flohmärkte unter freiem Himmel dar. Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung 
der regelmäßig statt findenden Märkte:
➔ Flohmarkt am Olympiapark
Freitag und Samstag von 7 bis 16 Uhr (außer Feiertage)
Parkharfe Olympiagelände, Toni-Merkens-Weg 8, 80809 München
➔ Flohmarkt Riem
Samstag von 9 bis 16 Uhr
Messegelände, Am Messefreigelände 1, 81829 München
➔ Flohmarkt Daglfing
Freitag 8 bis 15 Uhr und Samstag von 6 bis 17 Uhr
Rennbahn Daglfing, Rennbahnstraße 35, 81929 München
➔ Flohmarkt am Ostbahnhof
Samstag von 9 bis 16 Uhr
Kultfabrikgelände, Grafinger Straße 6, 81671 München
➔ Flohmarkt PEP
Sonntag von 9 bis 16 Uhr, (außer bei Regen)
PER-Parkplatz, Hanns-Seidl-Platz, 81737 München
➔ Flohmarkt München-Freimann
Donnerstag, Freitag und Samstag von 6 bis 18 Uhr
Zenith-Gelände, Lilienthalallee 29, 80939 München
➔ Flohmarkt im Westend
Donnerstag, Freitag und Samstag von 6 bis 18 Uhr
Freigelände, Westendstraße 196, 80686 München
➔ Flohmarkt Langwied
Freitag und Samstag von 7 bis 16 Uhr
S-Bahnstation Langwied, Bergsonstraße, 81245 München

Seite 28

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Mittwoch, 01. April
 ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, 
Und jetzt: Die Welt!
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Maria Stuart
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
The Sound of Music
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Amaranthe
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nico Semsrott
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
999 & Lustfinger
 ➔ 20.30 Uhr, Gasteig, 
Laissez-moi… – Eine Blickstörung
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Frayn
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Northern Lite
 ➔ 21.00 Uhr, Gecko Club, Euro 90s
 ➔ 22.00 Uhr, Milchbar, 
Mädchenhouse – House Mit Herz
Donnerstag, 02. April
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Götterdämmerung
 ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Magic Moments
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
The Sound of Music
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Mazal 
Tov! Maya Belsitzman & Matan Ephrat
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nico Semsrott
 ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Steven Wilson
 ➔ 21.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Judas
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 
Reggaeville Easter Special
Freitag, 03. April
 ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, 
J. S. Bach – Matthäus-Passion 
BWV 244
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Chansonabend – 
Immer wenn es regnet
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nico Semsrott
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Frayn
 ➔ 21.30 Uhr, Americanos Kultfabrik, 
5 Euro for the best Freitags
 ➔ 22.30 Uhr, Nachtgalerie, 
Time of your life
Samstag, 04. April
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Red Bull Flying Bach
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Les Contes D'Hoffmann
 ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Magic Moments
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Maria Stuart
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
The Sound of Music
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Chansonabend – 
Immer wenn es regnet
 ➔ 20.00 Uhr, 
Münchner Marionettentheater, 
Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nico Semsrott
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Schmutzki
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Melissa Etheridge
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Frayn
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 
DubTown & Fire, I’N’I Dubwise
Sonntag, 05. April
 ➔ 14.30 Uhr, Backstage, 
Dark Easter Metal Meeting
 ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, 
Götterdämmerung
 ➔ 18.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Magic Moments
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
The Sound of Music
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Björn Peng – Album Release
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Camino Real
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, 
Red Bull Flying Bach
 ➔ 23.00 Uhr, Theaterfabrik, Athena
Montag, 06. April
 ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Sound of Music
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, 
Red Bull Flying Bach
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Spider Murphy Gang
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Tom Thaler & Basil
Dienstag, 07. April
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Roberto Devereux
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Soy de Cuba
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Vargas Blues Band
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Chinese Man
 ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Groove-A-Rama
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Skints
Mittwoch, 08. April
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Henschel-Quartett
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Hurricane Dean
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Soy de Cuba
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Final Exit Concerts
Donnerstag, 09. April 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Springer
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Intersphere
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Earthship
 ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Feed your head
Freitag, 10. April
 ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Magic Moments
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore
 ➔ 20.00 Uhr, Theater-Platz 
Wirtshaus am Hart, 
7. Kabarett- und Comedy Marathon 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hennes Bender
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Klavierabend – Kotaro Fukuma
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Naturally 7
 ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
Saratoga Seven
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Gin in Teacups
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Black Opera
 ➔ 23.00 Uhr, Neuraum, Isar Cosmos
Samstag, 11. April
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Der Vogelhändler
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Roberto Devereux
 ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Magic Moments
 ➔ 20.00 Uhr, Theater-Platz 
Wirtshaus am Hart, 
7. Kabarett- und Comedy Marathon 
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, BRDigung
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hennes Bender
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Tim Bendzko + 4
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Stefan Noelle
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Stephan Zinner
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Sizarr
 ➔ 22.30 Uhr, Neuraum, Rock‘n‘Roll
 ➔ 23.00 Uhr, Backstage, Freak Out
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 
Heartbeat Sessions
Sonntag, 12. April
 ➔ 08.00 Uhr, Olympiapark, 
City Bike Marathon München
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Singin” in the Rain
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Im Weißen Rössl
 ➔ 18.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, 
Schuhbecks teatro – Magic Moments
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Le comte ory (Opernstudio)
➔ VERANSTALTUNGSKALENDER APRIL 2015
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Frankfurter Ring 97 • 80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
kontakt@er-tax.de
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
- Spiegeltaxameter
- MCT-05 und MCT-06 (Neu)
- Cey-System 
- Quittungsdrucker 
Alles aus einer Hand !
Kundendienst Kundendienst
AUTOGLAS-KRAFT
Sonderkonditionen für Taxis
V ersicherungsabwicklung
Während einer Kaffeepause bei uns 
wechseln wir Ihre Scheibe
Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur
T elefon 089 / 6 90 87 82
Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str.
www.autoglaskraft.de
Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr 
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
SERVICE

Seite 29

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore
 ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, 
Staubkind & The Weyers
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Opern auf Bayrisch
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Die Orsons
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Gentleman
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Martin Schneider
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
Montag, 13. April
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kwabs
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Severin Groebner
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Christoph Sieber
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
The Majority Says
Dienstag, 14. April
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Da Huawa, Da Meier und I
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Hanne Kolsto
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Reineke Fuchs
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, 
Dan Mangan & Blacksmith
Mittwoch, 15. April
 ➔ 19.00 Uhr, Altes Rathaus, Grüß Gott, 
Herr Schwager
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Elvis Presley – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Russian National Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Satyricon
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Spaceman Spiff
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Dry the River
 ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Phonoclub
Donnerstag, 16. April
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Camino Real
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Darkhaus
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Elvis Presley – Das Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Frei.Wild
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Werkraum, 
ImpRoma – Hier sind wir!
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jazz-Ensemble 
Christian Elsässer
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Volpone
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Floor & Minsk
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Robert Cray Band
Freitag, 17. April
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, Echosmith
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Le comte ory (Opernstudio)
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Roberto Devereux
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Die Seer
 ➔ 20.00 Uhr, Kunstforum Arabellapark, 
Good Soul
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Lord of the Lost
 ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, 
United Syncopators
 ➔ 20.30 Uhr, Theater-Platz 
Wirtshaus am Hart, 
7. Kabarett- und Comedy Marathon 
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, 
Reineke Fuchs
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Once
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Tito & Tarantula
Samstag, 18. April
 ➔ 07.00 Uhr, Olympiapark, 
Reebok Spartan Race
 ➔ 10.00 Uhr, Schloss Blutenburg, 
Starnberger Frühlingserwachen
 ➔ 19.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt 
Jazz Award – Finale
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Ballett- 
Festwoche Portrait Richard Siegal
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
G. F. Händel: Wassermusik & 
Feuerwerksmusik
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
El Valle della Infancia Dino Saluzzi, 
Bandoneon
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Pentatonix
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Troglauer Buam – Heavy Volxmusik
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Çigdem Aslan
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Districts
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 
Riddim Residance – Jabbars Brithday 
Basement Party
Sonntag, 19. April
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Ballett- 
Festwoche Matinée der Heinz- 
Bodl-Stiftung / Junior Company
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Mostly Brahms 5. Konzert
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, 
Die große Schlager-Starparade
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Le comte ory (Opernstudio)
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Novalis Duo – Nymphenburger Soirée
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ballett- 
Festwoche Portrait Richard Siegal
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Maria Stuart
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Barclay James Harvest feat. 
Les Holroyd
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Fauré Quartett & Christian Brückner, 
Rezitation
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Hannes Wader
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Ewert And The Two Dragons
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Karin Park
Montag, 20. April
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Michelle
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, GOP Comedy Club
INFORMATION
HIER KÖNNTE 
IHRE ANZEIGE 
STEHEN!
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de ⁄ Internet: www.taxi-muenchen.de
WERBEN IM TAXIKURIER
WIR UNTERBREITEN
IHNEN GERNE
EIN ANGEBOT …
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

Seite 30

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Hagen Rether
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
 Kellerkommando
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Levellers
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
The Legend of Zelda – 
Symphony of the Goddesses
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Moon Duo
Dienstag, 21. April
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Gastspiel 
Ballett am Rhein, Martin Schläpfer - 7
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiapark, 
James Last & His Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
BR-Klassik Studiokonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Harry G – Leben mit dem Isarpreiß
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Roger Cicero Jazz Experience
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Against Me!
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, The Staves
 ➔ 21.15 Uhr, Strom, Blutengel
Mittwoch, 22. April
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ballett- 
Festwoche, Gastspiel Ballett am Rhein 
Martin Schläpfer - 7
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Frühjahrs-Soiree im Gasteig
 ➔ 19.30 Uhr, Zenith, Social Distortion
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Spandau Ballet
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
Zona Sul
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Black Yaya
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Chaos Theater Oropax
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Organ Explosion
Donnerstag, 23. April
 ➔ 09.00 Uhr, Gasteig, 
Wettbewerb um den Kulturpreis 
Gasteig – Musikpreis 2015
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ballett- 
Festwoche, 
Der gelbe Klang / Spiral Pass / 
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Singin” in the Rain
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Brooke Fraser
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Deutschland von oben
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Make Or Break Festival 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Volpone
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Scott Matthew
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Itchy Poopzkid
Freitag, 24. April
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Dornröschen
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ballett- 
Festwoche Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Medea
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Camino Real
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Frédéric Chopin und George Sand – 
Ein Winter auf Mallorca
 ➔ 20.00 Uhr, Kunstforum Arabellapark, 
Marylin
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Tribute Festival – 
Bounce Bon Jovi Tributeband
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Tonbandgerät
Samstag, 25. April
 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, 
Auer Maidult
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Christian Gerhaher singt Schubert
 ➔ 14.00 Uhr, Muffatwerk, 
Living HipHop 2015
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Night of the Jumps
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Verdi-Gala
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Singin” in the Rain
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Charly Chaplin – 
Der Vagabund und das Kind
 ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Liptease
 ➔ 21.30 Uhr, Substanz, 
Munich Soul Club
 ➔ 23.00 Uhr, Glockenbachwerkstatt, 
Deep Contact
Sonntag, 26. April
 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, 
Auer Maidult
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Ballett-
Festwoche, Matinée der Heinz- Bodl-
Stiftung / Junior Company
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Kammerkonzert – 
Bruch – Stücke – Struktur
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Maximilian Hornung, Violoncello
 ➔ 12.00 Uhr, Gasteig, 
Yolanda Hernandez
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Singin” in the Rain
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ballett-
Festwoche Les Ballets Russes
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Herr Leonida und die Reaktion
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Deichkind
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Marla Glen
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
 Massachusetts
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Answer
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Wanda
Montag, 27. April
 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, 
Auer Maidult
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Opern auf Bayrisch
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Obey the Brave
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
4 Voices of Musical
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Christian Gerhaher singt Schubert 
– Die schöne Müllerin
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Matthias Ningel und Marcel Kösling
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Ghost Inside
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Zyprischer 
Frühling 2015 – Alkinoos Ioannidis
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Balthazar
Dienstag, 28. April
 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, 
Auer Maidult
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Singin” in the Rain
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Sleaford Mods
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Blind Guardian
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Camino Real
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Falco meets Mercury
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Philharmoniker 
Sonderkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Skeletonwitch, 
Goatwhore & The Mortals
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Circa Waves
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
Mittwoch, 29. April
 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, 
Auer Maidult
 ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
Das Fest der Feste
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Singin‘ in the Rain
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Philharmoniker 
Sonderkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Jesper Munk
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Matthew E. White
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Die Sterne
Donnerstag, 30. April
 ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, 
Auer Maidult
 ➔ 15.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Dark Munich Festival
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Christian 
Gerhaher singt Schubert – Winterreise
 ➔ 20.00 Uhr, Theater-Platz 
Wirtshaus am Hart, 
Christian Schaeffer
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christine Prayon
 ➔ 20.00 Uhr, 
Theater in der Pasinger Fabrik, 
Die Nashörner
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
 Hannes Ringlstetter
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater 
Kleines Spiel, Volpone
 ➔ 21.00 Uhr, Strom, Mounties 
VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM APRIL 2015
 ➔ 01.-30.04. Mo+Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Das Musical Elisabeth
 ➔ 01.-30.04. Mo+Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Columbo – Mord auf Rezept
 ➔ 01.-11.04. Mo-Fr 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Geizige
 ➔ 01.-30.04. So + Feiertag 14.30 Uhr, Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, GOP, Rockstar
 ➔ 13.-30.04. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Achtung Deutsch
 ➔ 14.-25.04. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nils Heinrich
 ➔ 15.+20.+22.+24.+27.-29.04. jeweils 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik
Ballnath Assekuranz
Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH 
Brudermühlstr. 48a
81371 München
Tel.: 089/89 80 61-0
Fax: 089/89 80 61-20
info@ballnath.de
www.ballnath.de
Wir versichern das was wichtig ist
 Taxi-Versicherung (auch Neueinsteiger und Flotten)
 Rechtsschutzversicherung inkl. Forderungsmanangement
 Betriebs-Haftpflichtversicherung
 Taxi-Garantie-Versicherung
 Krankenversicherung
 Altersvorsorge
Mit Sicherheit ein guter Partner
Neu!
TK_v1.indd 1 01.10.12 11:01
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
SERVICE

Seite 31

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ APRIL-PROGRAMM
die 66 – Deutschlands größte 50 plus Messe 
Für alle, die aktiv und informiert sein wollen!
➔ 17.–19. April 2015, 9.30–17 Uhr 
MOC Veranstaltungscenter München
Kaum hat das neue Jahr begonnen, sind die ersten Monate auch 
schon wieder verflogen und mit ihnen vermutlich all die guten 
Vorsätze, mal „was ganz Neues” zu machen. Da kommt Münchens Best Ager Messe „Die 66” genau zum richtigen Zeitpunkt: 
Hier gibt es jede Menge Anregungen, um mit den Vorsätzen noch 
richtig durchzustarten! 
Vom 17. bis 19. April bieten rund 450 Top-Aussteller im MOC München Informationen zu Themen wie Gesundheit, Wohnen, Reisen, 
Mode, Sport, Finanzen, Kultur, Pflege und vieles mehr. Und wie 
schon die Jahre zuvor, erwartet die Besucher wieder ein tolles 
Rahmenprogramm: jede Menge Vorträge und Workshops, prominente Gäste aus Politik, Funk und Fernsehen und dem Showbiz sowie 
viele Kurse und Workshops auf der Tanz-/Musik- und der Sportbühne. Neben spannenden Freizeittipps bietet die 66 wertvolle Anregungen für die Lebensgestaltung im Alter. Auch 2015 findet wieder 
das Live-Band Flat Out statt. Zu fetzigen Rhythmen können alle 
Besucher das Tanzbein schwingen und jede Menge Spaß haben.
Weitere Veranstaltungen im April
Ritchie Bros. Auctioneers 2014
➔ 21. April 2015, 9–16 Uhr
 Messe München, Paul Henri Spaak-Straße, Tor 11B
132. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
➔ 28. April – 01. Mai 2015, Di 9–17.30 Uhr, 
Mi 8.30–19.45 Uhr, Do 8.30–18 Uhr, Fr 8.30–18 Uhr
 ICM Internationales Congress Center München
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Foto: Messe München
––– Die „Taxi-Deutschland-App” ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

Seite 32

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

Sparsame und umweltverträgliche Antriebslösungen.
In einem T axi soll sich nicht nur der Fahrer, sondern auch 
seine Gäste wohl fühlen. In einem TOYOTA wird die Fahrt 
für alle Insassen eine entspannte Reise, denn unsere 
Fahrzeuge überzeugen bei Komfort und Ergonomie, 
Sicherheit und Ökonomie.
Erfahren Sie die Hybrid-Vorteile bei einer Probefahrt!
Hauspreis Auris Touring Sports inkl. T axi-Paket: Finanzierungskonditionen: 60 monatliche Raten
22.215 €
1
inkl. MwSt. und Überführung á 339,00 €
2
1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten; gültig bis 31.03.2015.
2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Hauspreis: 22.215,00 €; Anzahlung: 3.770,98 €; Nettodarlehensbetrag: 18.444,12 €; Bearbeitungsgebühr: 0,00 €; Gesamtbetrag: 20.340,00 €, gebundener Sollzins: 3,92%; effektiver Jahreszins: 3,99%; Laufzeit: 60 Monate; 60 monatliche Raten á 339,00 €. Das Angebot gilt 
für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 
PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH.
Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 l/100km, CO
2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). Energieeffizienzklasse A+.
Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße):
Peter Szitar
T el.: 089 / 547177-27
peter.szitar@toyota-dit.de
4x in München
T axi-Kompetenz-Center:
80687 München I Landsberger Str. 222
T axi-Service-Stützpunkte:
80807 München I Frankfurter Ring 166
80993 München I Dachauer Str. 463
81673 München I Neumarkter Str. 80
TOYOTA TAXI
FÜR MÜNCHEN!
Auris Touring Sports TAXI HYBRID
Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), 
und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS)
Die Highlights: • TAXI-Paket „Intax“
 • Klimaautomatik 
 • 15“-Leichtmetallfelgen
 • Multimedia-Audiosystem mit CD-Player
 • Rückfahrkamera
 • Bluetooth®-Freisprecheinrichtung; und vieles mehr!