TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier April 2015
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE ➔ LICHTSIGNALE FÜR SICHEREN STRASSENVERKEHR SO MACHTS DIE POLIZEI REGELUNGEN BEIM AMPELAUSFALL BESUCH IM KVR WO LICHTZEICHENANLAGEN GEPLANT UND GESTEUERT WERDEN IN DER BUSSPUR ALLES ÜBER BUSSONDERFAHRSTREIFEN UND FAHRSIGNALE AMPELN DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE APRIL 2015
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2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Autoren im TAXIKURIER: Kai-Georg Frey (KGF), Werner Hillermann (WH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: jessica.schwertberger@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Elke Choleva Tel.: (0 89) 21 61-367 Frau Tanja Reger Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller AUSBILDUNG ➔ APRIL 2015 Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 13.04. und 27.04., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 01., 08., 15., 22. und 29.04., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 11., 18. und 25.04., jeweils von 10.00–13.00 Uhr Leistungskurs Samstag, 11., 18., 25.04. und 02.05., jeweils von 13.00–17.00 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Samstag, 14.03., 8.30 Uhr Montag, 20.04., 17.30 Uhr Samstag, 25.04., 8.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 16.04., von 13.00–17.00 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 15.04., ab 15.00 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 3/2015 vom 14. April bis 12. Mai 2015 Termine und Anmeldung: Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Bitte beachten! An Ostern (02.04. bis 07.04.2015) ist die Schule geschlossen! Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leitung der Zentrale: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 Thomas Kroker Tel.: (089) 21 61-396 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Fax: (089) 74 70 260 Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung/Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Foto Titelseite: atelier-tacke.de ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND Impressum 02 Ausbildungs-Termine ⁄ April 2015 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 07 ➔ Titelthema ⁄ Ampeln – Lichtsignale für sicheren Straßenverkehr 08 Rechtliches ⁄ Beförderungspflicht von Betrunkenen 16 Rechtliches ⁄ Nutzung von Busspuren 16 VIP im Taxi ⁄ Clara Cüppers 17 München aktuell ⁄ Im Brennpunkt – der Gasteig 18 In eigener Sache ⁄ Münchner Taxistandplätze mit Telefonrufsäulen 20 Unterhaltsames ⁄ Taxler-Lexikon – Schrotti erklärt die Taxi-Welt 22 Stadtkunde München ⁄ Die Borstei 24 Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 26 Stadt-Info ⁄ Flohmärkte in München 27 Veranstaltungslakender ⁄ April 2015 28 Messe München International ⁄ April-Programm 31 Mit einem besonderem Dank an die Stadtwerke München GmbH (Ampel-Kunstwerk in der Emmy-Noether-Straße) Foto: atelier-tacke.de APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Sitzung der Taxikommission Am 23. Februar 2015 fand die erste Sitzung der Taxikommission in der aktuellen Wahlperiode statt. Das Gremium dient dem Informationsaustausch zwischen Politik und Gewerbe und besteht aus zehn Mitgliedern des Stadtrates, entsprechend den Mehrheitsverhältnissen der letzten Kommunalwahl, dem Leiter des Kreisverwaltungsreferates (KVR) sowie Vertreter der Industrie- und Handelskammer und des Taxigewerbes. Nach Genehmigung der Tagesordnung wurde gemäß der Geschäftsordnung von den stimmberechtigten Stadtratsmitgliedern Herr Dr. Alexander Dietrich (CSU) als Vorsitzender sowie Herr Christian Vorländer (SPD) als dessen Stellvertreter gewählt. Die fachlichen Schwerpunkte legt Herr Dietrich u.a. auf Angelegenheiten des KVR, wie z. B. Sicherheitsfragen, Bürgerbüros, Feuerwehr und Rettungsdienst, aber auch Verkehr. Wir sind sicher, dass der gebürtige Münchner in Zukunft ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Münchner Taxiunternehmer haben wird und dürfen an dieser Stelle unsere Glückwünsche zur Wahl zum Ausdruck bringen. Im letzten Kalenderjahr wurde eine Firma mit der Erstellung eines Gutachtens über die Funktionsfähigkeit des Münchner Taxigewerbes beauftragt. Zur Sitzung der Taxikommission lag noch keine schriftliche Auswertung vor. Der Geschäftsführer der Hamburger Firma trug in einem mündlichen Bericht vor, dass etwa 20 % der untersuchten Firmen keine für den Gutachter nachvollziehbaren Zahlen vorlegt haben sollen. Weiter wurde berichtet, dass im Vergleich zu anderen Städten in der Landeshauptstadt zu viele Taxis unterwegs sind. Der Gutachter empfiehlt eine Reduzierung der Taxikonzessionen, um ein wirtschaftliches Auskommen der Taxibetriebe zu ermöglichen. Jedoch waren sich die Mitglieder der Taxikommission einig, dass bestehende Lizenzen verlängert werden müssen, solange sich die Unternehmer nichts zu Schulden kommen lassen. Als nächster Tagesordnungspunkt wurde wie in den letzten Jahren der Antrag auf Aufnahme des TVM in die Taxikommission behandelt. Diesmal lagen allen benötigten Unterlagen vor. Begründet wurde der Antrag damit, dass man sich mittlerweile als Interessenvertretung fest etabliert hätte und kontinuierlich weiterentwickelt. Jedoch ist die Mitgliederzahl des TVM seit Jahren mit etwa 70 Unternehmern äußert stabil. Gemäß der Geschäftsordnung muss eine Interessenvertretung mindestens 15 % aller Münchner Taxiunternehmer vertreten, um in die Taxikommission aufgenommen zu werden. Bei derzeit 1.803 Taxibetrieben wären dies 271 Unternehmen. Daher wurde auch diesmal vom TVM vorgetragen, dass die vertretenden Unternehmen etwa 750 Taxis in München betreiben. Die Taxi-München eG gab in diesem Punkt zu Bedenken, dass alle 290 Münchner Mehrwagenbetriebe Mitglied der Genossenschaft sind und damit die Unternehmer und die Fahrzeuge bereits vertreten werden. Der Antrag auf Annahme wurde aus vorgenannten Gründen abgelehnt, jedoch wurde das KVR beauftragt eine Änderung der Geschäftsordnung in diesen Punkt zu prüfen. Schwerpunkt der Kommissionssitzung war ein Antrag auf Erhöhung des Taxitarifs. Vom TVM wurde eine Steigerung der Beförderungsentgelte um durchschnittlich 11,5 % gefordert, in Einzelfällen sogar bis zu 19 %. Als Begründung wurde die Einführung des flächendeckenden Mindestlohnes zum Jahresanfang 2015 vorgebracht. Im Einklang mit der Ordnungsbehörde wurde das Ansinnen sowohl von der Taxi-München eG als auch vom Landesverband der Bayerischen Taxi- und Mietwagenunternehmen als äußerst kritisch angesehen, da zum Zeitpunkt der Kommissionssitzung die Auswirkungen des Mindestlohns auf das Taxigewerbe nicht vollends erfasst werden konnten. Hier gilt es, zunächst Erfahrungswerte zu gewinnen, um eine Balance zwischen den Interessen des Gewerbes und der Kunden zu finden. Weiter ergab eine nicht repräsentative vom KVR durchgeführte Befragung, dass 80 % der Münchner Taxiunternehmer zur Zeit eine Preiserhöhung ablehnen. Die Verkehrsunternehmer befürchteten einen starken Rückgang der Fahrtaufträge, insbesondere da die Beförderungsentgelte zuletzt im Dezember 2013 um durchschnittlich 6,7 % gestiegen sind. Die Kommission beschloss daher den Antrag auf Tariferhöhung abzulehnen und den Markt zu beobachten. Im Herbst soll sich die Taxikommission auf Grundlage solider Zahlen mit der Anpassung des Taxitarifs erneut befassen. Nach der Münchner Taxiordnung (TO) hat jedes Fahrzeug einen aktuellen Stadtplan mitzuführen. Da die Hersteller „Falk” und „Kompass” die Stadtpläne zwischenzeitlich eingestellt haben, bleibt nur noch der ADAC-Atlas. Der Plan erfüllt zwar die Vorgaben der TO, wird nach Herstellerangaben aber nur alle vier Jahre neu aufgelegt. Daher hat die Taxikommission die Aktualisierungsdauer der mitzuführenden Stadtpläne sinnvollerweise auf vier Jahre ausgedehnt. Allerdings wolle man grundsätzlich an der Mitführungspflicht von Stadtplänen festhalten, da Navigationssysteme alleine den Herausforderungen des Taxiverkehrs nicht gerecht werden können. (FK) Externe GPS-Antenne Wir wurden von unserem Systemlieferanten darauf hingewiesen, dass bei den Datenfunkgeräten HP und HTC aus technischen Gründen die Funktionalität der externen GPS-Empfänger nicht mehr gewährleistet werden kann. Dies bedeutet nicht, dass die GPS-Antennen unbrauchbar sind. Jedoch muss mittelfristig mit Problemen bei der genauen Standortbestimmung gerechnet werden. (FK) Neue Name für zwei Hotels: Das bisherige Comfort Hotel München Ost wechselt zum 1. April 2015 die Marke und ist von nun an der Accor-Gruppe zugehörig. Der neue Name des Hotels in der Kronstadter Straße 12 lautet ➔ Mercure Hotel München Ost – Messe Unmittelbar gegenüber des Hotels befindet sich unser Taxistand „Kronstadter“ . Ebenfalls einen neuen Namen bekommt das ehemalige Comfort Appart Hotel in der Dachauer Straße 199. 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
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Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten öffnet das Haus Ende März unter dem neuen Namen ➔ Leonardo München City Olympiapark Wir bitten alle Fahrerinnen und Fahrer, diese Namensänderungen zur Kenntnis zu nehmen und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit diesen Häusern. (TK) Neue Straßennamen ➔ Bacherbreite Nach einem Flurnamen der dortigen Gegend. Straßenverlauf: Von der Berglwiesenstraße zunächst nach Nordwesten in Richtung BAB 99, dann nach Nordosten, parallel zur BAB 99 verlaufend, mit einem Wendehammer endend. ➔ Mälzereistraße In einer Mälzerei wird durch Mälzung (kontrollierter Keimvorgang) aus Braugetreide Malz hergestellt. Straßenverlauf: Von der Mühlangerstraße im Bogen nach Nordosten über die Lochhausener Straße bis zur Hanfgartenstraße (neuer Standort der Paulaner-Brauerei). (TK) An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei der Nutzung des Datenfunks zu beachten sind oder hilfreich sein können. Weitere Informationen zum neuen Kartenterminal „ingenico iCT250“ Im letzten TAXIKURIER wurde ja bereits das neue Kartenterminal von der technischen Seite her vorgestellt. Das „ingenico iCT250” ist neben dem Auslesen des Magnetstreifens auch in der Lage Chipkarten zu verarbeiten und kann auch kontaktlos NFC-Karten auslesen. Als Zahlungsmittel können Sie mit diesem Gerät Girocard, Electronic Cash, Maestro, VPay, Kreditkarten, Geldkarten, MasterCard, Pay-Pass, VISA pay-Wave, NFC, Mobile Wallet und girogo entgegennehmen. Sie können Zahlungen an diesem Gerät direkt oder softwaregestützt über die Bedienoberfläche des „com4cab” des HALE TT-01 ausführen. In jedem Fall kann das „ingenico iCT250” im Taxibetrieb nur zusammen mit dem HALE TT-01 verwendet werden. Sie bekommen bei Zahlungsvorgängen generell zwei Belege ausgedruckt, als erstes den „Händlerbeleg” und als zweites den „Kundenbeleg“ . Es ist auf beiden Belegen nur die Taxi- München eG als Aussteller aufgedruckt, was aber kein Problem ist, da die Zuordnung zu dem jeweiligen Unternehmer über die „Terminal-ID” eindeutig ist. Jedes Gerät hat eine eigene Terminal-ID, die explizit nur einem Taxi zugeordnet sein kann. Beim „Händlerbeleg“, der beim Aussteller (also bei Ihnen!) bleibt, ist die komplette Kartennummer ersichtlich (hier im Muster nur geschwärzt; beim „Kundenbeleg“, den der Kunde erhält, sind alle Nummern der Karte, bis auf die letzten 4 mit „#” unkenntlich gemacht. Sie haben mit diesem Gerät dann auch die Möglichkeit, die jeweils letzte Transaktion zu stornieren. Auch hier bekommen Sie wieder einen „Händlerbeleg” und einen „Kundenbeleg“ . Während des Stornovorgangs werden Sie aufgefordert, die entgegengenommene Karte nochmals dem Gerät zuzuführen. Somit ist ein Storno ohne Karte (und somit ohne Wissen des Kunden!) nicht möglich. Alle 7 Tage macht dieses Kartenterminal selbständig (nach einem Zahlungsvorgang) einen Kassenschnitt, bei dem sämtliche Transaktionen der abgelaufenen Woche zusammengefasst ausgedruckt werden. Diesen Beleg sollte der Unternehmer aufheben. Der Ausdruck ist aus Gerätesicht deshalb notwendig, da das „ingenico iCT250” nur über einen begrenzten Gerätespeicher verfügt und dieser wird durch den Ausdruck des Kassenschnitts wieder komplett freigemacht. Es können mit diesem Kartenterminal auch Geldkarten als Zahlungsmittel entgegengenommen werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Höchstgrenze für Transaktionen ohne Eingabe einer PIN immer die jeweilige Bank festlegt. Sollte bei Ihnen einmal der Fall auftreten, dass der Kunde keine PIN für diese Geldkarte weiß, dann hat er vermutlich ein Schreiben seiner Bank vergessen zu beantworten. (NL) Datenfunk-Tipps ingenico iCT250 Belege des iCT250 nach Zahlungsvorgang Belege des iCT250 nach Zahlungsvorgang APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, die bei der Nutzung des Datenfunks zu beachten sind oder hilfreich sein können. Übermittlung von Leerfahrten (Fehlfahrten) Seit der vorletzten Softwareversion des „com4cab” hat sich die Verfahrensweise für die Übermittlung von Leerfahrten an die Zentrale geändert. Sie erfolgt seither über das Menü des „com4cab“ . Nachdem Sie einen Auftrag angenommen haben, erscheint folgendes Bild im Datenfunk: Sie müssen jetzt nur noch auf den Buttom „Ablegen” tippen, um den Auftrag abzulegen. Stellt sich anschließend heraus, dass es zu keiner Fahrt kommt, müssen Sie über das Menü des „com4cab” diesen Auftrag aufrufen und dann dort die Leerfahrt an die Zentrale übermitteln: Anschließend erfolgt über die Automatik der Zentrale für Ihre Taxinummer die Zuteilung der „Ausgleichsberechtigung” und Sie können sich daraufhin an einem mit einem roten „F” gekennzeichneten Halteplatz einbuchen und werden dort als erstes Taxi in der Reihenfolge am Standplatz geführt. Damit die anderen Kollegen wissen, dass es sich um ein ausgleichsberechtigtes Taxi handelt, ist Ihre Taxinummer in der Halteplatzübersicht der dort aufgeführten Taxis in roter Farbe dargestellt. (NL) Datenfunk-Tipps Dr. Cichon & Partner* Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. W erther * Fachanwältin für Verkehrsrecht Reitrecht A. Friedmann Gewährleistungsrecht Reiserecht S. v . Kummer * Fachanwalt für Familienrecht Sozialrecht J. Buchberger * Fachanwalt für Strafrecht / Bußgeldsachen Dr . J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 N. Nöker Fachgebiet: Arbeitsrecht Verwaltungsrecht M. W underlich-Serban Fachg ebiet: Mietrecht Privatinsolvenzen 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
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➔ DER LANDESVERBAND Abzocke Einmal mehr müssen wir auf dubiose Anschreiben hinweisen, die Ihnen auf den ersten Blick gewerbliche Einträge in bekannte Branchenverzeichnisse anbieten. Zurzeit werden die bayerischen Unternehmer per Fax von „europa.trade” kontaktiert, die sich als „Gelbe Zeiten” und „Das internationale Branchenverzeichnis” darstellen. Im Kleingedruckten ist jedoch zu lesen, dass gegen eine Gebühr vom 83 Euro im Monat lediglich ein Eintrag auf der Internetseite www.europa.trade vorgenommen wird. Im Fettdruck ist auch von einer „kostenfreien” Faxnummer zu lesen, an die das ausgefüllte Formular „bis spätestens” zurückzusenden ist. Uns ist bis heute keine gebührenpflichtige Faxnummer bekannt, zudem sollte jeder Unternehmer hellhörig werden, wenn mit Zeitdruck gearbeitet wird. Bitte prüfen Sie derartige Schreiben sorgfältig, ob die angebotenen Leistungen wirklich im Verhältnis zu den Kosten stehen. (FK) Streit um Mindestlohn Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein flächendeckender Mindestlohn von 8,50 brutto pro Arbeitsstunde. Nun rächt sich, dass das Mindestlohngesetz sehr schnell, aber auch sehr schlecht geschrieben wurde. Die Kritik an dem Gesetz wird lauter. Bereits im Januar verkündete Bundeskanzlerin Merkel, dass eine Überprüfung einzelner Regelungen notwendig scheint. Die Union verlangt vor allem die Dokumentationspflichten der Arbeitgeber beim Mindestlohn auf den Prüfstand zu stellen, ebenso wie der Handwerkspräsident Hans-Peter Wollseifer, der die damit verbundene „unnötige Bürokratie” kritisierte, unter der rechtschaffende Betriebe leiden müssten. Die Verpflichtung zur Dokumentation der Arbeitszeiten im Angestelltenbereich bei einem monatlichen Bruttoverdienst von bis zu 2958 Euro sei eine Zumutung. Bei Minijobbern müsse die Aufzeichnungspflicht begrenzt werden. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Arbeitsministerin Andrea Nahles (beide SPD) haben sich deutlich gegen Forderungen von CDU/CSU nach weniger strikten Mindestlohn-Regeln gewandt. Man würde eine politische Enttäuschung produzieren, wenn der neue Mindestlohn unterlaufen werde. Wie praxisfern diese These ist, zeigt, dass auch im Taxi- und Mietwagengewerbe die Mindestlohnregelungen inzwischen verstärkt von den Angestellten kritisiert werden. Bisher konnten Arbeitswillige im Taxi- und Mietwagengewerbe schnell Fuß fassen. Flexible Arbeitszeiten rund um die Uhr, an jedem Kalendertag im Jahr, waren für viele angestellte Fahrer der ausschlaggebende Grund, sich für unsere Branche zu entscheiden. Die Enttäuschungen von Arbeitssuchenden, die neben ihrer werktäglichen Hauptbeschäftigung nur am Sonntag Taxi fahren können, oder Ruheständler, die wegen ihrer geringe Rente auf ein Zubrot angewiesen sind, scheinen noch nicht zur Arbeitsministerin vorgedrungen zu sein. Die Verkehrsunternehmer sind aber gezwungen, mit spitzer Feder zu rechnen und den Bedarf an Arbeitskräften der aktuellen Nachfrage anpassen. Ende Februar fand eine Spitzenrunde im Kanzleramt statt. Im Vorfeld wurde erwartet, dass ein Fahrplan für die Überprüfung der Dokumentationspflichten vereinbart wird. Leider konnten sich die Koalitionspartner im Detail nicht einigen, der Tagesordnungspunkt wurde vertagt. Immerhin wurde vereinbart, dass bis Ostern die Bedenken gesammelt und anschließend überprüft werden sollen. „Aufzeichnungspflichten sind dabei nur ein Thema", stößt der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, in das gleiche Horn. Wie er der „Passauer Neuen Presse” mitteilte, muss geklärt werden, welche Ausnahmen es gibt, was konkret zur Arbeitszeit zählt oder wer für die Zahlung des Mindestlohns bei Dienstund Werkverträgen haftet. Insbesondere wird von Schweitzer Planungssicherheit für die Unternehmen gefordert: „Viele Unternehmen sind verunsichert.” Der Vorsitzende des Unions-Parlamentskreises Mittelstand, Christian von Stetten (CDU), formuliert seine Forderungen deutlicher: „Noch werden wir beim Mindestlohn abwarten, ob Frau Nahles beim Bürokratieabbau selber aktiv wird. Sollte die Ministerin sich weigern, die Bürokratie und die Dokumentationspflichten im Sinne einer praktikablen Handhabung zu ändern, muss die Bundeskanzlerin von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch machen und die Arbeitsministerin dazu anweisen», verlangte von Stetten nach Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ . Das Kind ist noch nicht vollends in den Brunnen gefallen. Wie bei jeder Neugeburt bedarf auch das Mindestlohngesetz viel Aufmerksamkeit und Pflege, gerade in den ersten Monaten. Als Geburtshelferin ist die Arbeitsministerin jetzt gefordert, ihr Kind an die Hand zu nehmen und ihm eine sinnvolle und tragfähige Zukunft in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. (FK) SIE KANN AUCH DIE SPENDE FÜR FÜR DICH SEIN … DIE TAXISTIFTUNG TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Gerbermühlstraße 9 60594 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG 60318 Frankfurt am Main Konto-Nr. 373 311, BLZ 501 900 00 APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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TITELTHEMA Die Verkehrsregelung mit Ampeln geht zurück ins letzte Jahrhundert. Im Jahr 1925 wurde auf dem Potsdamer Platz in Berlin der erste Verkehrsturm mit Lichtzeichen erbaut, ein historisches Gebilde, das heute noch an dieser Stelle steht und von Touristen Millionen Mal jährlich fotografiert wird. Was aus diesen Anfängen geworden ist, zeigt uns 90 Jahre später ein Blick in großstädtische Verkehrsszenarien. Ohne modernste, computergesteuerte leistungsfähige Lichtzeichensysteme wäre ein fließender Verkehr nicht mehr denkbar. Nur der Ausfall einer einzigen Anlage an einem neuralgischen Knoten wie dem Sendlinger-Tor-Platz oder am Isartorplatz lässt den Verkehrsfluss in München über Stunden zum Erliegen kommen. Doch jede Technik und Systematik erfüllt nur dann ihren Zweck, wenn der Verkehrsteilnehmer die Zeichen strikt befolgt. Das Vertrauen in die Grünphase einer Ampel ist nahezu ungebrochen, weil im Gegenzug das Rotlicht eines der Verkehrszeichen darstellt, das vor allem von Kraftfahrern größte Akzeptanz erfährt. Damit dem so ist, sorgt ein gewisser Druck im Hintergrund in Form von empfindlichen Bußgeldern und Fahrverboten, die drohen, wenn das Rotlicht mißachtet wird. Bei der Bemessung der Geldbusse wird unterschieden zwischen dem einfachen und dem qualifizierten Rotlichtverstoß, sprich nach der Schwere des Verstoßes. Die Bemessungsgrenze ist die Zeitspanne zwischen dem Beginn der Rotphase und dem Überfahren der Haltlinie. Erfolgt der Verstoß nach mehr als einer Sekunde, spricht man vom qualifizierten Rotlichtverstoß. Wie wird der Rotlicht-Verstoß festgestellt und nachgewiesen? Es gibt mehrere Methoden, einen Rotlichtverstoß nachzuweisen. Die gängigsten sind Feststellungen durch Polizeibeamte als Augenzeugen, aber es gibt auch diverse technische Überwachungs- und Erfassungssysteme, die neben dem Rotlicht auch die Geschwindigkeit erfassen. Die bekannteste Technik ist der Rotlichtblitzer, wo durch eine Bodenschleife eine fotographische Einrichtung ausgelöst wird. Moderne Verfahren verwenden Videotechnik, die den gesamten Vorgang des Befahrens der Kreuzung dokumentiert. (TK) Foto: atelier-tacke.de Der Superblitzer Lerchenauer-/Moosacher StraßeVerkehrsturm mit Lichtzeichen am Postdamer Platz, 1925 Die Bußgeldsätze für diese beiden Tatbestände finden sie in nachfolgender Tabelle: Verstoß: Missachten eines roten Haltesignales Punkte Bußgeld (Euro) Fahrverbot Rotes Wechsellichtzeichen oder rotes Dauerlichtzeichen nicht befolgt 1 2 mit Gefährdung 2 mit Sachbeschädigung 90,– 200,– 240,– nein 1 Monat 1 Monat Bei schon länger als 1 Sekunde andauernder Rotphase 2 2 mit Gefährdung 2 mit Sachbeschädigung 200,– 320,– 360,– 1 Monat 1 Monat 1 Monat ➔ VERWARNUNGS- UND BUSSGELDBESTIMMUNGEN AMPEL UND STVO 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015 TITELTHEMA
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* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. 12-16, 81669 München Ihre Ansprechpartner: Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran*. Touran Trendline BMT 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. Ausstattung: Hellelfenbein, Klimaanlage, Radio „RCD 310“, Spiegelpaket, Regensensor, ParkPilot, Geschwindigkeitsregelanlage, Dachreling schwarz, zwei zusätzliche Fahrzeugschlüssel, Business-Paket: Mobiltelefonvorbereitung “Plus“, Vordersitze beheizbar, Netztrennwand, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Warnleuchte für Waschwasserstand u. v. m. 1 Beim Kauf eines neuen Volkswagen Touran T axi und gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres T axi Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, Seat, Skoda) mit mind. 4 Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen zahlen wir Ihnen bis zu 2.380,– € über dem von uns ermittelten DAT-Gebrauchtwagenwert. 2 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. 3 Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein vergleichbar ausgestattetes Modell. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Das Finanzierungsbeispiel basiert auf einer jährlichen Fahrleistung von 40.000 km. UVP: 33.159,00 € Hauspreis: 26.759,00 €1 inkl. Überführungskosten Anzahlung: 5.900,00 € Nettodarlehensbetrag: 20.859,02 € -Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. 50 x für Sie vorbestellt. Nur bei uns kurzfristig verfügbar. Bis zu 2.380 € Inzahlungsnahmeprämie sichern. 1 Bernd Obkirchner Tel.: 089/48001-166 Johannes Huber Tel.: 089/48001-578 Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 % Effektiver Jahreszins: 1,90 % Laufzeit: 48 Monate Schlussrate: 8.093,81 € Gesamtbetrag: 27 .865,81 € 48 Monatsraten à 289,00 € 1,2
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Der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) genießt im täglichen Verkehr vielerlei Vorteile und Sonderregelungen. Als Teil des ÖPNV ist auch das Taxigewerbe Nutznießer dieser Vorteile. In der Praxis ist ein wichtiger Vorteil die Möglichkeit der Mitbenutzung von Busspuren sowie die Erlaubnis des Befahrens von gesperrten Streckenabschnitten oder Durchfahrten. Im Taxigewerbe wird oftmals der Wunsch laut, bestimmte Bus- oder Trambahnspuren mitbenutzen zu dürfen. Leider können viele dieser Wünsche nicht realisiert werden, weil Rechtsvorschriften die Freigabe für die Benutzung der Bus- und Trambahnstrecken durch Taxis reglementieren. In diesen Vorschriften ist zu finden, dass Busspuren für den Taxiverkehr freigegeben werden dürfen, wohingegen Straßenbahnstrecken auf baulich getrennten Wegen und Hochgleisen nicht für das Taxi freigegeben werden können. Die Zusatzbeschilderung „Taxi frei” ist im Bereich der Straßenbahn nur dort möglich, wo die Tram wirklich auf der Straße fährt und diese Straße für den Individualverkehr gesperrt ist, wie z.B. in der Leonrodstraße zwischen dem Rotkreuzplatz und der Landshuter Allee. Die Mitbenutzung von Bussonderfahrstreifen, so der rechtlich richtige Begriff, durch Taxis bedarf in jedem Fall der Erlaubnis durch das Zusatzzeichen „Taxi frei” Z. 1026-30 am Zeichen 245 „Bussonderfahrstreifen“ . Ist das „Taxi frei” nicht vorhanden, darf der Sonderfahrstreifen von Taxis nicht befahren werden. Bei der Benutzung dieser Bussonderfahrstreifen ist es übrigens unerheblich, ob das Taxi frei oder besetzt, also mit oder ohne Fahrgäste unterwegs ist. Von besonderer Bedeutung sind jedoch die Regelungen am Beginn und Ende sowie an Kreuzungen dieser Fahrstreifen. An vielen Stellen sind die Bussonderfahrstreifen nicht mit herkömmlichen Lichtzeichen- Anlagen signalisiert, sondern man findet dort die sogenannten Fahrsignale entsprechend den Vorschriften der BOStrab (Straßenbahn-Betriebsordnung). ➔ Die Grafik auf der folgenden Seite zeigt eine Übersicht der Fahrsignale. Die in der Tabelle ersichtlichen Signalbilder sind für alle Benutzer der Bussonderfahrstreifen verbindlich. Verstöße gegen diese Signale werden entsprechend den Verwarnungs- und Bußgeldkatalogen geahndet und ziehen ähnliche Konsequenzen wie Verstöße gegen Rotlicht nach sich. Hier zwei Ausschnitte aus dem Bußgeldkatalog: Alle bei der Taxi-München eG ausgebildeten Taxifahrer durchlaufen im Rahmen des Basiskurses und der Funk-Grundausbildung einer Unterweisung in die Bedeutung dieser Fahrsignale. (TK) ➔ BUSSONDERFAHRSTREIFEN Bußgeldkennzahl: 137500 Verkehrsordnungswidrigkeit: Sie missachteten das „Halt” anordnende besondere Lichtzeichen „weißer waagerechter Lichtbalken” für <eine Straßenbahn/einen Bus/ein Taxi>. Es kam zum Unfall. Verletzte Vorschrift: §§ § 37 Abs. 2, § 1 Abs. 2, § 49 StVO; § 24, § 25 StVG; -- BKat; § 19 OWiG Bußgeld: 240 Euro Fahrverbot: 1 Monat Bußgeldkennzahl: 137506 Verkehrsordnungswidrigkeit: Sie missachteten das „Halt” anordnende besondere Lichtzeichen „weißer waagerechter Lichtbalken” für <eine Straßenbahn/einen Bus/ein Taxi>. Es kam zum Unfall. Die Rotphase dauerte bereits länger als 1 Sekunde an. Verletzte Vorschrift: §§ § 37 Abs. 2, § 1 Abs. 2, § 49 StVO; § 24, § 25 StVG; -- BKat; § 19 OWiG Bußgeld: 360 Euro Fahrverbot: 1 Monat 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015 TITELTHEMA
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Piktogramme: Formenreich „Halt” „Fahrt freigegeben” nur geradeaus „Halt zu erwarten” (örtlich gemäß der jeweiligen DFStrab auch: Freigabe oder Halt zu erwarten „Fahrt freigegeben” unter Beachtung der Abbiegeregeln gemäß § 9 StVO Ein weiß leuchtendes „K” auf dunklem Grund: Kontakt hat angesprochen (der Anforderungsimpuls ist im Schaltgerät angekommen „Fahrt freigegeben” nur nach rechts Fahrt freigegeben nur nach links Foto: atelier-tacke.deFoto Verkehrsschilder: iStockphoto APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
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Regelkonformes Verhalten bei Ausfall der Lichtzeichenanlage Unter den ca. 1.150 mit Ampeln geregelten Kreuzungen in München sind 480 Kreuzungen, die zeitweise durch Polizeibeamte geregelt werden müssen, wenn die Ampel ausfällt. Dies liegt an der Besonderheit der Kreuzung. Beispiele: ➔ die unübersichtliche Größe, ➔ hoher Verkehrsfluss, ➔ aus der untergeordneten Straße „kommt sonst keiner raus“, ➔ Schulweg u.a. Hier variieren auch die Zeiten. In verkehrsschwachen Zeiten regelt dann kein Polizeibeamter und es gelten auch hier wieder die Verkehrszeichen (zur Erinnerung: Lichtzeichen gehen den allgemeinen Verkehrszeichen vor. Ist das Lichtzeichen aus, gilt die ausgeschilderte Regelung bis hin zu Rechts-vor-Links). Auch nochmal zur Erinnerung, was denn die Hand- und Armzeichen der Polizeibeamten in einer Kreuzung bedeuten: ➔ Zeigt der Polizeibeamte seine Vorderoder Rückseite, dann heißt dies „Stopp vor der Kreuzung” („siehst Du Brust und Rücken, musst Du auf die Bremse drücken“). ➔ Zeigt der Polizeibeamte eine Seite und hält die Arme quer, dann heißt dies „die Kreuzung ist frei gegeben“ . Dies sollte nicht mit „freie Fahrt” verwechselt werden. Es ist trotzdem noch Vorsicht geboten. Es könnte sich z. B. durchaus noch ein plötzlich einfahrendes Fahrzeug oder ein plötzlich auftauchender Fußgänger in Fahrtrichtung befinden. ➔ Hebt der Polizeibeamte einen Arm, heißt dies „Kreuzung frei machen“ . Dabei kann er sich auch drehen. Dies wird er immer dann tun, wenn er schauen muss, ob sich nicht noch hinter ihm ein Fahrzeug/Fußgänger befindet. Oder er dirigiert mit der anderen Hand noch Abbieger o.ä. über die Kreuzung. Und hier liegt das größte Problem: viele Autofahrer meinen, wenn sie die Seite des Polizeibeamten sehen, können sie schon los fahren. Weit gefehlt! Er gefährdet damit nur den Polizeibeamten, weil dieser mit dem Fahrzeug (noch) nicht rechnet. Also ein deutlicher Hinweis an die Kraftfahrer: Warten bis der Polizeibeamte die Arme seitlich ausstreckt. Für den Polizeibeamten, der den Fahrzeugen den Rücken kehrt und seine Position auf der Kreuzung wechseln muss, ist dies immer ein sehr unangenehmes Gefühl. Er weiß nie, ob nicht doch ein Fahrzeug auf ihn zufährt. Manchmal kann in so einer Situation nur durch einen schnellen Sprung zur Seite Schlimmeres verhindert werden. Man muss hier auch die Situation des Fahrzeugführers betrachten. Er verlässt sich schließlich hauptsächlich auf den vorderen Fahrzeuglenker und kann den Polizeibeamten oft gar nicht wahrnehmen. Manche sind beim Einfahren in die Kreuzung recht überrascht, dass da plötzlich ein Polizeibeamter steht. Ist die Kreuzung kleiner und übersichtlicher, steht er etwa im Zentrum. Bei großen, unübersichtlichen oder zergliederten Kreuzungen regeln auch schon mal bis zu vier Polizeibeamte. Diese müssen sich untereinander erst verständigen, wann sie welchen Verkehr frei geben (eine Ampel schaltet da rigoros einfach um). Manche Autofahrer werden da ungeduldig und fahren zu früh los. Mit oben genannten Folgen. Man kann sagen, dass der Fahrzeuglenker, der als Erstes an der Kreuzung steht, erheblich dazu beiträgt, dass der Polizeibeamte gesund und wohlbehalten diese Aufgabe bewältigen kann. Diese ersten Autofahrer können Blickkontakt mit dem Beamten aufnehmen und auf ein zusätzliches Signal im Gesicht des Beamten oder einen Wink mit dem Arm warten, bevor sie starten und in den Kreuzungsbereich einfahren. Kurz zusammengefasst: ist die Ampel aus, könnte ein Polizeibeamter in der Kreuzung stehen. ➔ Genau hinschauen, welches Zeichen gegeben wird und dieses strikt beachten. ➔ Losfahren, wenn das richtige Zeichen gegeben wurde und mit Überblick die Kreuzung queren. Rainer Männicke Erster Polizeihauptkommissar Polizeipräsidium München E4 Wir bedanken uns beim Polizeipräsidium München für Informationen über das korrekte Verhalten von Verkehrsteilnehmern in Kreuzungsbereichen ➔ AUSFALL DER LICHTZEICHENANLAGE Fotos: atelier-tacke.de 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015 TITELTHEMA
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Straßenverkehrsordnung Zeichen und Verkehrseinrichtungen (§§ 36–43) § 36 Zeichen und Weisungen der Polizeibeamten 1 Die Zeichen und Weisungen der Polizeibeamten sind zu befolgen. Sie gehen allen anderen Anordnungen und sonstigen Regeln vor, entbinden den Verkehrsteilnehmer jedoch nicht von seiner Sorgfaltspflicht. 2 An Kreuzungen ordnet an: a) Seitliches Ausstrecken eines Armes oder beider Arme quer zur Fahrtrichtung: „Halt vor der Kreuzung“ . Der Querverkehr ist freigegeben. Wird dieses Zeichen gegeben, gilt es fort, solange in der gleichen Richtung gewinkt oder nur die Grundstellung beibehalten wird. Der freigegebene Verkehr kann nach den Regeln des § 9 abbiegen, nach links jedoch nur, wenn er Schienenfahrzeuge dadurch nicht behindert. b) Hochheben eines Arms: „Vor der Kreuzung auf das nächste Zeichen warten”, für Verkehrsteilnehmer in der Kreuzung: „Kreuzung räumen” . 3 Diese Zeichen können durch Weisungen ergänzt oder geändert werden. 4 An anderen Straßenstellen, wie an Einmündungen und an Fußgängerüberwegen, haben die Zeichen entsprechende Bedeutung. 5 Polizeibeamte dürfen Verkehrsteilnehmer zur Verkehrskontrolle einschließlich der Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit und zu Verkehrserhebungen anhalten. Das Zeichen zum Anhalten kann auch durch geeignete technische Einrichtungen am Einsatzfahrzeug, eine Winkerkelle oder eine rote Leuchte gegeben werden. Mit diesen Zeichen kann auch ein vorausfahrender Verkehrsteilnehmer angehalten werden. Die Verkehrsteilnehmer haben die Anweisungen der Polizeibeamten zu befolgen. Information Foto: iStockphoto APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
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Besuch in der „Ampel-Abteilung” des Kreisverwaltungsreferates (KVR) am 25.02.2015 Vorweg einige Erläuterungen: das KVR ist quasi das „Innenministerium” für die Stadt München, zuständig u. a. für das Personenstandswesen (z. B. Pässe, angemeldete Wohnsitze), für Führerscheine (auch unsere Personenbeförderungsscheine, kurz „Taxischein“), die Aufsicht über das Taxigewerbe (Konzessionen, Einhaltung der Bestimmungen) und – neben vielem mehr – auch für die Lenkung des städtischen Straßenverkehrs. Dazu zählen nicht zuletzt die Ampelanlagen – mit der offiziellen Bezeichnung „Lichtzeichenanlage". Eine Lichtzeichenanlage besteht aus sämtlichen Signalgebern und ihren Masten rund um den jeweiligen Knotenpunkt. Dazu zählen auch die Induktionsschleifen in den Fahrbahnen sowie die Steuerungssoftware. Derzeit (Stand Februar 2015) gibt es in München 1142 Ampelanlagen. Fast alle (genau 1.099) hängen an einem zentralen Rechner; 642 davon können sozusagen per Fernsteuerung von den Verkehrsplanern von ihrem Arbeitsplatz aus mit neuen Programmen versehen werden. Die anderen stehen unter der Betreuung externer Signalbaufirmen, die bei Bedarf vor Ort ihre Programme einspielen können. Die vorher so genannte „Ampel-Abteilung” heißt offiziell: „Hauptabteilung III / 12 – Straßenverkehr, Verkehrsmanagement, Verkehrssteuerung” und ist zuständig für die Planung und den Betrieb der Signalanlagen – inklusive einem Radius von 50 Metern um die Signalanlage herum, ferner für die Verkehrssteuerung durch die Verkehrsleitzentrale und insbesondere die Überwachung der zahlreichen Münchner Tunnel. Die Taxikurier-Autoren Thomas Kroker und Michael Schrottenloher sind für 9.30 Uhr im Dienstgebäude Implerstr. 9 angekündigt und werden – obwohl etwas zu früh erschienen – sofort von Herrn Diplom- Bauingenieur (FH) Michael Dartscht empfangen. Wer nun etwa erwartet hätte, von einem verknöcherten Aktenhengst mit Gesetzbüchern unter den Ärmelschonern begrüßt zu werden, hat sich getäuscht: ein sportlicher, legerer Mittvierziger versorgt uns zunächst mit Kaffee, bevor wir „in medias res” gehen. Herr Dartscht hat uns vorab schon einige Fragen schriftlich beantwortet (s. o.). Nunmehr geht es also darum, diese Dinge im Gespräch zu vertiefen, nachzufragen, und ergänzende Fragen zu stellen. Das Gespräch wird nicht aufgezeichnet; nachfolgende wörtliche Zitate (erkennbar an den „doppelten Anführungszeichen“) stammen aus der erwähnten schriftlichen Vorabinformation. Herr Dartscht erläutert zunächst die zahlreichen widerstreitenden Interessen, denen die Abteilung gerecht werden soll: Autofahrer fordern einen möglichst fließenden Verkehr (auch, wenn sie gerade aus einer Seitenstraße kommen), Behindertenverbände, Radfahrer, und z. B. die Eltern von Schulkindern fordern ihren jeweiligen Anteil am Kuchen. Manche Leute, z. B. Eltern von Schulkindern, fordern mit der Einschulung ihrer Zöglinge eine Fußgängerampel quasi vor der Haustüre, welche sie dann vier Jahre später, beim Wechsel in eine andere Schule, plötzlich für überflüssig halten. Und dann gibt es da auch noch die MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft, also Linienbusse und Trambahnen). „Seit dem Stadtratsbeschluss von 1991 wird dem Öffentlichen Personennahverkehr auf beschleunigten Strecken in signalisierten Kreuzungsbereichen oberste Priorität eingeräumt“ . Mit anderen Worten: neben dem Versuch, die vorgenannten Interessen unter einen Hut zu bringen, werfen die „Blauen” (Busse und Bahnen) wieder alles über den Haufen. Weil sie eben „oberste Priorität” haben, wie der Stadtrat – und nicht etwa die Ampelabteilung – im Jahr 1991 beschlossen hat. In verkehrsstarken Zeiten (Berufsverkehr) beträgt die „Umlaufzeit” 90 Sekunden, also die Zeit, innerhalb derer alle Richtungen einmal „ihre” Grünphase bekommen müssen. In schwachen Zeiten wird die „Umlaufzeit” i. d. R. auf 60 Sekunden heruntergefahren. Selbst bei vermeintlich unkomplizierteren Gegebenheiten ist die „Grüne Welle” meist nur für eine Fahrtrichtung zu erzielen, da bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Maxvorstadt) die Straßen nicht in einer Art „Schachbrettmuster” angeordnet sind, mit etwa gleichen Abständen zur letzten und zur nächsten Kreuzung. Dazu wieder ein Zitat aus den schriftlichen Informationen: „Zur Zeit gibt es 167 Streckenabschnitte, die als Grüne Welle definiert sind“ . Das KVR, so Dartscht, ist mithilfe der zentral computergesteuerten „intelligenten Ampelschaltung” bemüht, im morgendlichen Berufsverkehr stadteinwärts und abends stadtauswärts – entsprechend den Hauptverkehrsströmen – eine Grüne Welle herzustellen. TAXIKURIER: Wie sieht es aus mit „freilaufenden Rechtsabbiegern” (nachfolgend abgekürzt als „f. R.”, also ohne Ampel möglich), z. B. Arnulfstr. einwärts und auswärts jeweils vor der Donnersbergerbrücke oder Effner- auswärts zur Englschalkinger Straße? KVR: Die Verkehrsgefährdung für geradeaus fahrende/gehende Radler bzw. Fußgänger wäre bei zweispurigen f. R. erhöht, weil z. B. in der rechten Spur ein LKW auf den Parallelverkehr warten könnte, während in der linken der beiden Rechtsabbiegerspuren ein Autofahrer dies übersehen könnte. TAXIKURIER: Können über die bisherigen 46 % aller Ampeln hinaus, die jetzt schon nachts ausgeschaltet werden, weitere Anlagen in verkehrsschwachen Zeiten abgeschaltet werden? KVR: Die Unfallstatistik sagt: wird eine Ampel ausgeschaltet, so steigt dort die Zahl der Unfälle. Dennoch ist auch hier eine jeweilige Einzelfallprüfung jederzeit möglich. TAXIKURIER: Woran liegt es, dass es in München so wenige grüne Rechtsabbieger- Blechpfeile gibt? KVR: Jetzt kommt „RiLSA” ins Spiel – die „Richtlinien für Licht-Signal-Anlagen” . Sie ist eine verbindliche Norm mit Gesetzesrang, welche schlicht nicht umgangen werden kann. RiLSA regelt unumgänglich, dass der Blechpfeil nicht angebracht werden darf, wenn 1. der Rechtsabbieger einen Zwei-Richtungsradweg queren müsste, wenn 2. der entgegenkommende Linksabbiegerverkehr ein eigenes Linksabbieger-Grünlicht hat oder 3., wenn die Ampelanlage überwiegend der Schulwegsicherung dient. Unabhängig davon gibt es noch eine Absprache mit den Behindertenverbänden, dass z. B. an Ampeln, die mit Zusatzeinrichtungen für Sehbehinderte ausgestattet sind, die Blechpfeile nicht installiert werden dürfen. ➔ IN DER HÖHLE DES LÖWEN 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015 TITELTHEMA
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TAXIKURIER: Nachfrage: weshalb gibt es Sonnen-/Schwanthalerstr. einen grünen Blechpfeil, aber z. B. Wolfratshauser-/Sollner- (beim Taxistand) oder Allacher Straße auswärts/Von-Kahr-Straße nicht? KVR: Eventuell eines der obigen Kriterien (z. B. Schulweg) erfüllt und deshalb verboten. Kann aber gerne einer Einzelfallprüfung unterzogen werden. TAXIKURIER: Zum Thema MVG-Vorrang: Weshalb haben Autofahrer auch dann „rot“, wenn die parallel fahrende Trambahn „grün” hat (z. B. Arnulf-/Renatastraße)? KVR: Viele Autofahrer biegen links ab oder wenden, obwohl von hinten die Trambahn kommt. TAXIKURIER: Nachfrage: könnte man das dadurch verhindern, dass Linksabbieger oder „Wender” ein Extra- Rotlicht bekommen, so lange von hinten eine Trambahn naht? KVR: Im Prinzip möglich. Kann aber zu vermehrten Auffahrunfällen führen, wenn der dahinter stehende Geradeausfahrer zu spät merkt, dass der Vordermann (Linksabbieger) nicht losfährt. TAXIKURIER: Nachfrage – so sinnvoll der Trambahn-Vorrang am Sendlinger- oder Isartor sein mag: könnte man kleinere Kreuzungen, wie z. B. Reichenbachplatz oder Müller-/Corneliusstraße, aus der zentralen System-Steuerung (die der Bahn schon aus mehreren hundert Metern Entfernung ihre Richtung freischaltet – und dem Querverkehr entsprechend lange „rot” –) herausnehmen und dort das „Karolinenplatz-Modell” einführen, bei dem sich die Bahn wirklich nur dann selbst „grün” schaltet, wenn sie tatsächlich vor Ort ist? KVR: Müsste möglich sein. Neben den „RiLSA” gibt es übrigens noch den „Münchner Leitfaden“, der z. B. festlegt, dass das angenommene Tempo eines Fußgängers (bei der Nutzung seiner Grünphase) nicht – wie sonst üblich – mit 1,5 Metern pro Sekunde angesetzt wird, sondern nur mit 1,2 Metern/Sek. – dies kommt z. B. älteren und/oder behinderten Fußgängern entgegen. Die Fußgänger-Grünphasen werden dadurch länger – und die Grünphasen der querenden Verkehrsteilnehmer entsprechend kürzer. Je mehr Beteiligte an dem 90-Sekunden-Kuchen herumschneiden, desto kleiner wird das Stück für den Einzelnen. TAXIKURIER: Werden neu eingerichtete Ampeln auf ihre „Taktung” in Bezug auf die umliegenden Lichtzeichenanlagen überprüft? KVR: Ja, das ist verwaltungsintern vorgeschrieben und findet definitiv auch statt. TAXIKURIER: Werden bestehende Anlagen (z. B. Harras seit ca. drei Jahren) „automatisch” nochmals überprüft, wenn sich – wie in diesem Beispiel – vor ca. einem Jahr die Lage insofern geändert hat, als der vormalige Schleichweg über die Meindlstraße gesperrt wurde, so dass seither mehr Autos an der Ampelanlage am Harras auflaufen? KVR: Nein, nicht automatisch, sondern sozusagen „auf Zuruf“ . Ohne besondere Hinweise, z. B. aus der Bevölkerung, erfährt die Ampelabteilung des KVR nicht in jedem Fall, dass sich die Lage seit der Einrichtung bzw. letzten Überprüfung der Anlage geändert hat. ALLGEMEINES: Natürlich haben wir unseren Gesprächspartner mit etlichen Fallbeispielen gelöchert und z. B. auf eine höchst umfangreiche Liste von – nach unserer Ansicht – völlig unsinnigen Ampeln oder Rot-Stafetten neben der parallel verlaufenden Trambahn hingewiesen. Und diese Listen später auch nochmal per elektronischer Post übermittelt. Herr Dartscht konnte natürlich nicht alle Detailfragen vor Ort beantworten. Das wäre auch unmöglich gewesen; das Gespräch hätte dann nicht zwei Stunden, sondern zwei Monate gedauert. Jede Entscheidung eines Mitarbeiters der 30-köpfigen Abteilung nachzuprüfen, die dieser vor ein paar Jahren mal gefällt hat, ist schlicht undenkbar. Aber, und das ist wichtig: die „Ampel- Abteilung” ist offen für Anregungen und Verbesserungsvorschläge! Anträge für die Errichtung neuer oder den Abbau bestehender Anlagen kann prinzipiell jeder stellen, der Verwaltungsweg ist aber steinig (langwierig) und verläuft nach einem relativ komplizierten Punktesystem. Jedoch sind Anträge oder Anregungen für „kleinere” Veränderungen, also z. B. das nächtliche Abschalten von Ampeln oder die Freigabe der „freilaufenden Rechtsabbieger” in aller Regel abteilungsinterne Angelegenheiten, die ohne die Ochsentour durch die Instanzen der Stadtverwaltung erledigt werden können. Nochmal: die „Ampel- Abteilung” nimmt Hinweise auf verbesserungswürdige Schaltungen usw. gerne auf und wird dann Einzelfallprüfungen vornehmen. Wenn nicht „RiLSA” oder andere unumgängliche Normen entgegenstehen, ist die HA III/12 gerne zur praktischen Umsetzung von Vorschlägen bereit. (MS) Dr. Hans Bake v.Bakin 85609 Aschheim ·Tassilostraße 23 Tax i , Mi e twage n, Bus, L K W Erst- und V e rlänge rungs U S T. 089/ 370 656 90 S pre c hze i te n Mo .-D o . 8-1 8 U hr & nac h te l. V e re i nbarung Dipl.-Ing. Michael Dartscht (rechts) und Michael Schrottenloher im Gespräch APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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➔ BEFÖRDERUNGSPFLICHT VON BETRUNKENEN ➔ NUTZUNG VON BUSSPUREN RECHTLICHES Mit Urteil vom 31.01.2014 (Az. 234 OWi 162/13) hat das Amtsgericht Hamburg entschieden, dass die Beförderung im Taxi nur unter besonderen Bedingungen im Einzelfall abgelehnt werden kann. Im konkreten Fall wollte ein alkoholisierter Mann mit dem Taxi nach Hause gebracht werden, was von dem Fahrer abgelehnt wurde. Der Fahrgast zeigte laut Zeugenaussage nur geringe alkoholbedingte Ausfallerscheinungen, verfügt über ausreichend Bargeld und konnte sich EuGH-Entscheidung über die Nutzung von Busspuren In letzter Instanz musste der Europäische Gerichtshof über die Nutzung von Busspuren durch Taxis entscheiden. Ein Londoner Mietwagenunternehmer sah sich ungerecht behandelt, da Busspuren in der englischen Metropole nur von Taxis genutzt werden dürfen. Die Reglung wäre eine unzulässige staatliche Beihilfe zugunsten der Taxiunternehmer. Solche Beihilfen müssen in Europa von der EU-Kommission genehmigt werden, was nicht erfolgt sei. verständigen. Zwar dürfe ein Taxifahrer eine Beförderung verweigern, so das Amtsgericht, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigten, dass vom Fahrgast eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Taxibetriebs darstellt (§ 13 Satz 2 der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr). Allein die Alkoholisation eines Fahrgastes stelle aber nicht einen solchen Umstand dar. Vielmehr seien gerade nachts betrunkene Fahrgäste normal. Es müssen daher Das Gericht stellte in seinem Urteil jedoch fest, dass die Busspurregel keine zusätzlichen staatlichen Mittel beanspruche. Die Spuren seien ohnehin Teil des Londoner Straßennetzes. Deshalb handele kann es sich wohl nicht um eine Beihilfe handeln. Nun müssen die obersten englischen Richter endgültig entscheiden, ob eine Subventionierung vorliegt. Weiter unterliegt der Taxiverkehr besonderen Pflichten, wie der Beförderungs- und der Tarifpflicht, wodurch der Verkehr mit Taxis nicht mit dem Mietwagenverkehr verglichen werden kann, so das EuGH. Für den Mietwagenunternehmer ging es aber auch um Bußgeldbescheide weitere Anzeichen hinzutreten. Dazu gehöre etwa ein aggressives Verhalten des Fahrgastes, erhebliche motorische Einschränkungen oder fehlende Kontrolle über Körperfunktionen. Solche Anzeichen haben hier jedoch nicht vorgelegen. Das Urteil zeigt einmal mehr, dass der Verkehr mit Taxis als Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs besonderen Pflichten unterliegt. Die Beförderung muss der Regelfall sein, die Ablehnung eine Ausnahme. (FK) über 200.000 Euro, die er auf Grund der Nutzung von Londoner Busspuren in den letzten 16 Monaten erhalten hatte. Das Urteil ist für deutsche Taxiunternehmer von Bedeutung, da auch in der Bundesrepublik die Busspuren nur für Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr, wie der Verkehr mit Taxis, freigegeben werden können. (EuGH Az. C-518/13) Kfz-Meisterbetrieb Taxi-Service aller Fabrikate Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe ✔︎ Wartung, Inspektion ✔︎ Unfallinstandsetzung ✔︎ Reparatur und Pflege ✔︎ TÜV und AU im Haus (1x wöchentl.) ✔︎ Bremsen, Reifen, Fahrwerk ✔︎ Fahrzeugaufbereitung und -reinigung ✔︎ Klimaservice ✔︎ Motorentechnik ✔︎ Autoelektrik ✔︎ Autoglas ✔︎ Getriebeinstandsetzung ✔︎ Getriebespülung (Automatikgetriebe) EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr und vieles mehr • preiswert • schnell • zuverlässig .......................................................................................................................................... 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
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➔ CLARA CÜPPERS VIP IM TAXI Clara Cüppers wurd in Düsseldorf geboren und wuchs in einem deutsch-französischen Haushalt auf. Im Alter von fünf Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne. Über private Ballettschulen führte sie ihr Weg an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo sie eine 4-jährige Ballettausbildung absolvierte und während dieser Zeit bereits in mehreren Produktionen auf der Bühne stand. Nach dem Abitur schloss sie zunächst ein Studium der Germanistik und Romanistik mit dem Magistertitel ab, doch da es sie immer wieder auf die Bühne zog, begann sie im Jahre 2007 eine Schauspielausbildung an der Schule des Theaters der Keller in Köln. Dort spielte sie während ihrer Ausbildung die Angustias in Bernarda Albas Haus und die Christiane in Blaubart – Hoffnung der Frauen. Seit 2011 ist Clara Cüppers als freie Schauspielerin und Moderatorin tätig. In München steht Clara Cüppers ab dem 13. April in der Komödie im bayerischen Hof auf der Bühne und hat im Stück „Achtung Deutsch” die Rolle der Virginie aus Frankreich inne. Durch den regelmäßigen Wechsel der Spielorte ist Clara Cüppers viel auf Achse und deshalb auch ein häufiger Gast im Taxi. Eine Taxifahrt ist Clara Cüppers aber in besonderer Erinnerung: Um 17 Uhr war Spielbeginn vor ausverkauftem Haus, und exakt an diesem Nachmittag fand der City- Marathon statt, die Innenstadt war durchzogen von Straßensperren entlang der Strecke des Marathons, das Theater war praktisch nur mehr aus der Luft erreichbar. Polizisten und Ordner lotsen mich von einer Ecke in die andere, doch kein Weg führte zum Theater. Ich war noch über 5 Kilometer entfernt und konnte die Strecke in der verbleibenden Zeit auch zu Fuß nicht mehr schaffen. Dann wollte ich mit der Straßenbahn weiterfahren und parkte mein Auto nahe der Haltestelle. Die Zeit wurde immer knapper, und es kam wegen des Marathons auch keine Straßenbahn. Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich ein Taxi neben mir auf, ich stürmte in das Taxi und hatte das Glück, einen Fahrer mit exzellenter Ortskenntnis zu haben, der alle Schleichwege und Abkürzungen kannte und mich trotz des Marathons in letzter Minute zum Theater brachte. Mir fiel ein großer Stein vom Herzen, denn es wäre nicht auszudenken gewesen, im ausverkauften Haus zu spät zu kommen. (TK) Das Multi-Kulti-Stück „Achtung Deutsch” ist in der Komödie im bayerischen Hof zu sehen von 13. April bis zum 2. Mai 2015. Info und Tickets unter: www.komoedie-muenchen.de Tätigkeitsschwerpunkte Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewähr - leistungsrecht. Langjährige Erfahrung in der Unfallabwicklung im T axigewerbe Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH Balanstraße 59 • 81541 München T . 089 / 53 29 51-0 • F . 089 / 53 24 29 www.kanzlei-voigt.de • voigt@kanzlei-voigt.de Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Prominente berichten über ihre Erfahrungen APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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➔ IM BRENNPUNKT – DER GASTEIG MÜNCHEN AKTUELL Braucht München einen zusätzlichen Konzertsaal? Fotos: Gastaig Das oder der Gasteig – das ist hier die Frage. Es liegt grammatikalisch nahe, die Straße Am Gasteig als „der” und das Kulturzentrum als „das” Gasteig zu bezeichnen. Seine Adresse lautet Rosenheimer Straße 5, aber auch der rückwärtige Eingang an der Kellerstraße ist nicht nur als Bühneneingang relevant, sondern auch dann, wenn man mit den Gästen nicht die oft stark befahrene Rosenheimer Straße auswärts bis zum Rosenheimer Platz fahren möchte, um dort umständlich umzudrehen und zurückzufahren. Das Gasteig hat seit 1999 noch eine weitere offizielle, wenn auch typische Nicht-Adresse: Der zur Rosenheimer Straße hin offene Innenhof mit seinen auffälligen Großkunstwerken heißt Celibidacheforum nach dem rumänischen Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker Sergiu Celibidache (1912–1996). Städtebaulich gehört das Gasteig zu den markantesten und somit zu den architektonisch umstrittensten Gebäuden der Landeshauptstadt. Insbesondere wenn man sich von der Ludwigsbrücke nach Osten begibt, schiebt sich das Kulturzentrum mit seiner massiven, verklinkerten Betonfassade wie ein blockierender Riegel in die Sichtachse. Das Gebäude ist schier unübersehbar, und wer es zum ersten Mal erblickt, wird sich über nähere Informationen freuen. Städtebauliche Situation Das Gasteig unterstreicht mit seiner Lage die historische wie auch heutige Verkehrssituation. Über die bis zur Eröffnung der Wittelsbacherbrücke im Jahr 1876 einzige Isarbrücke, die Ludwigsbrücke, bewegte sich der Verkehr zu Fuß, zu Pferd und zu Wagen nach Osten aus der Stadt hinaus und verzweigte sich dann am östlichen Ufer, was man auf dem Stadtplan gut erkennen kann. Die alte Salzstraße führte nach Osten entlang der heutigen Inneren Wiener Straße. Offensichtlich fehlt hier die „Äußere” Wiener Straße; sie wurde 1956 in Einsteinstraße umbenannt. Die Rosenheimer Straße führte nach Südosten in Richtung Alpen, und beide Fernstraßen lenkten den Verkehr um das Dorf Haidhausen herum, ähnlich den heutigen Umgehungsstraßen. Von lokaler Bedeutung waren der Fürstenweg, der zu den herzoglichen Jagdgründen im Fasangarten führte und seit 1856 Hochstraße heißt, sowie der Giesinger Weg, seit 1896 die Franziskanerstraße. Die Fuhrwerke und ihre Ladung mussten das steile Hochufer hinauf- und hinabkommen. Dafür bildeten sich mehrere Fahrrinnen quer zum Hang, um die Steigung leichter überwinden zu können. Auch dies zeigt sich heute noch in der modernen Straßenführung und hat sich im Straßennamen Am Gasteig erhalten: Die Benennung bezeichnet einen riskanten, steilen Anund Abstieg mit mehreren Fahrspuren und wurde erstmals 1293 erwähnt, womit sie zu den ältesten Straßennamen Münchens gehört. Um die Gefahren des Straßenverkehrs eindämmen zu lassen, entstand gleich nebenan eine Kapelle, die dem heiligen Nikolaus von Myra aus dem 4. Jahrhundert gewidmet war und ist. Dieser beschenkte nicht nur arme Kinder, sondern galt auch als Schutzpatron der Kaufleute, die dort um Schutz vor Unfällen beten konnten, bevor sie den tückischen Abhang bezwangen. Später, im 17. Jahrhundert, wurde noch eine zweite Kapelle nach dem Vorbild der Altöttinger Wallfahrtskirche angebaut. Eine Kreuzigungsgruppe rundet dieses Ensemble aus früheren Zeiten ab und lässt die vorindustrielle Vergangenheit jener Gegend weiterleben inmitten des heutigen Großstadtlebens. Nebenbei bemerkt, gab es zwischen München und Schwabing eine weitere Nikolaikapelle, an die der Nicolaiplatz und die Nicolaistraße erinnern, und der Ortsname Geiselgasteig verweist im Süden auf eine ähnliche Situation. Ehemalige Bebauung München wurde im Jahr 1158 zur Zeit der Kreuzzüge gegründet, als unkontrollierbare und marodierende Haufen durch die Lande zogen, immer auf der Suche nach Nahrung und Beute. Eine Begleiterscheinung jener chaotischen Epoche war die Ausbreitung unheilbarer Krankheiten wie der Lepra, einer Infektionskrankheit, die über Jahrzehnte andauern konnte und den Körper mit Geschwüren zersetzte. Für diese unheilbar Kranken wurde am Gasteig im 13. Jahrhundert ein so genanntes Siechenhaus errichtet in der Hoffnung, durch die Isolation der Infizierten die Restbevölkerung schützen zu können. Die Einrichtung lag auf Münchner Stadtgebiet, denn der Gasteig als wirtschaftlicher und strategischer Zugang zur Stadt gehörte bis 1854 als einzige Gegend rechts der Isar zum Burgfrieden. Im Jahr 1861 abgerissen, folgte dem Leprosenhaus ein Altenheim für allein stehende, verarmte Menschen. Und dieses wiederum wurde 1977 abgetragen, um dem Kulturzentrum Platz zu machen. Das Kulturzentrum Seit 1969 dachte man über den Bau eines Kulturzentrums nach. Der Stadtrat genehmigte schließlich im April 1976 die Pläne des Münchner Architekturbüros Raue, Rollenhagen, Großmann und Lindemann, In den vergangenen Wochen beherrschte die Frage um die Zukunft des Kultur zentrums am Gasteig die Münchner Stadtpolitik. Die eine Seite fordert einen neuen (dritten) Konzertsaal, die andere Fraktion befürwortet eine Generalsanierung des Gasteigs. Das Ergebnis der eingehenden Beratungen von Ministerpräsident Horst Seehofer und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter war die Kernsanierung des Gasteigs. Laut den Worten des MP soll ein „Saal von Weltniveau” in der Philharmonie entstehen. Der Konsens von MP und OB ist nicht unumstritten. Wie der (oder das) Gasteig zu dem wurde, was er (oder es) heute ist, erklärt uns der Kollege Benedikt Weyerer. 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
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das mit dem heute realisierten Entwurf als Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen war. Oberbürgermeister Georg Kronawitter tätigte im April 1978 den ersten Spatenstich, und im Jahr 1984 konnte das dominant-massige Gebäude mit seinen 23.000 Quadratmetern überbauter Fläche fertig gestellt und eröffnet werden. Hatte sich der ursprüngliche Kostenvoranschlag auf 106.000.000 DM belaufen, so betrugen die tatsächlichen Baukosten am Ende stolze 370.000.000 DM, eine Steigerung von rund 350 Prozent. Aber nicht nur dies sorgte für Emotionen, vielmehr entzündete sich die Kritik, die sich teilweise bis zum Hassausbruch steigern konnte, an der Architektur des Gebäudes: Es war die Rede von „Kulturbunker“, „Kulturvollzugsanstalt“, „Inbegriff architektonischen Schreckens“, „gewaltiger Fremdkörper” und sogar von einem „viereckigen Ei“ . Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich nicht streiten, doch im Lauf der Zeit haben sich die Gemüter beruhigt und die Wogen geglättet. Die offizielle Eröffnung fand am 29. Oktober 1985 durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker mit einem Festkonzert der Münchner Philharmoniker unter Leitung von Sergiu Celibidache statt. Betreiberin des Kulturzentrums ist die Gasteig München GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft der Landeshauptstadt München. Taxirelevanz Das Gasteig beherbergt die Münchner Philharmoniker, die Zentralen der Münchner Volkshochschule und der Münchner Stadtbibliothek sowie eine Abteilung der Hochschule für Musik und Theater. Von den Veranstaltungssälen seien genannt die Philharmonie mit rund 2.400 Sitzen, der Carl-Orff-Saal mit bis zu 600 Plätzen, der Kleine Konzertsaal mit fast 200 Plätzen sowie die so genannte Black Box. Bei dieser drängt sich die gekünstelte Namensgebung als Problem auf, denn auf Deutsch bedeutet die englische Bezeichnung lachhaft „Schwarze Kiste“, aber offensichtlich verliert der deplatzierte Name im Englischen seine Lächerlichkeit. Vielleicht sollten auch wir modern sein wollen und beispielsweise den Standplatz beim Holiday Inn Süd in „Boxers’ Court Street” umbenennen. Doch zurück nach Haidhausen: Mit jährlich rund 750.000 Kulturbeflissenen gehört das Gasteig zu den meistbesuchten Orten dieser Art in Deutschland, der insbesondere mit dem alljährlichen Filmfest München auch zahlungskräftige und ausgabewillige Kundschaft für uns anzieht. Dem mehrseitigen „Veranstaltungskalender” im jeweiligen TAXIKURIER kann die Vielzahl der Veranstaltungen im Gasteig entnommen werden. Als relevante Standplätze bieten sich der Keller, der nächtliche Bedarfsstand an der Rosenheimer 5, der City-Hilton sowie der Rosenheimer an. (BW) Fotos: istockphoto APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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➔ MÜNCHNER TAXISTANDPLÄTZE MIT TELEFONRUFSÄULEN IN EIGENER SACHE Stadtmitte Kaufhof Sonnenstraße 51 55 49 99 / 2 16 13 34 Stachus-Brunnen 55 96 97 90 / 59 08 37 93 Maximiliansplatz 25 54 08 00 / 21 61 25 Max-Monument 29 40 41 / 21 61 27 Isartorplatz 2 28 38 85 / 21 61 24 Tal/HI.-Geist-Straße 29 16 06 06 Reichenbachplatz 23 26 96 11 / 2 16 13 31 Papa-Schmid-Straße 26 79 85 / 2 16 13 32 Theresienhöhe 50 99 66 Stiglmaierplatz 59 43 41 / 21 61 29 Amalien-/Theresienstraße 28 75 55 54 / 21 61 20 Nationalmuseum 29 70 45 Baldeplatz 20 20 72 40 / 21 61 71 Goetheplatz 53 60 17 / 21 61 22 Sonnenstraße 26, Isarklinik 59 17 81 Schillerstraße 5 50 13 38 / 21 61 28 Karolinenplatz 28 34 43 Lindwurm-/Poccistraße 53 76 88 Bogenhausen – Oberföhring Ismaninger Straße/Langerstraße 4 70 40 02 / 21 61 26 Prinzregentenplatz 47 99 31 / 21 61 55 Buschingstraße 9 10 27 55 / 21 61 56 Herkomerplatz 99 88 88 68 / 21 61 58 Mauerkircherstraße 98 56 57 / 21 61 52 Klinikum Bogenhausen 91 59 90 / 21 61 64 Cosimastraße Strab 95 34 00 / 95 92 78 92 Daglfing S-Bahn 9303331 Haidhausen Am Gasteig/Kellerstraße 44 40 91 03 / 21 61 23 Rosenheimer Platz 4 80 11 00 / 21 61 60 Ostbahnhof 4 80 11 20 / 21 61 53 Friedenstraße 40 90 75 90 Neumarkter Straße 43 40 91 Berg-am-Laim – Trudering St.-Veit-Straße (Wendeschleife) 43 51 99 75 Michaelibad 49 36 03 Truderinger Bhf. 42 04 49 00 Trudering 42 25 72 Schatzbogen 42 34 38 Kronstadter Straße 9294505 Messe/ICM 90 72 91 / 2 16 11 70 Wasserburger Landstraße 4306422 Ramersdorf – Perlach Karl-Preis-Platz 40 46 05 / 21 61 50 Ramersdorf/Alter Wirt 6891929 Balan-/Chiemgaustraße 60 06 20 50 / 21 61 61 Pfanzeltplatz 6 70 73 84 / 21 61 63 Quidde-/Plettstraße 67 48 81 Thomas-Dehler-Straße (PEP) 6370888 Oskar-Maria-Graf-Ring (Krhs) 67 65 20/ 6019154 Bahnhof Neuperlach-Süd 6254340 Au – Giesing Ohlmüllerstraße 66 89 54 / 21 61 49 Candidplatz 66 87 22 / 21 61 84 Ostfriedhof 6 91 62 38 / 21 61 54 Werinherstraße (Post) 6 97 34 89 / 21 61 51 Giesinger Bahnhof 6914077 Wettersteinplatz 6 92 47 54 / 21 61 83 Harlaching – Perlacher Forst Mangfallplatz 69 34 00 10 / 21 61 82 Siedlung Perlacher Forst 6909606 Authariplatz 64 83 00 / 21 61 80 Großhesseloher Brücke 64 96 69 95 / 6 42 31 06 Thalkirchen – Sendling Thalkirchner-/Brudermühlstraße 76 77 57 22 / 21 61 74 Am Harras 76 38 55 / 2 16 13 38 Thalkirchen (U-Bahn) 72 40 08 01 / 21 61 77 Boschetsried./Wolfratsh. Straße 72 40 08 02 / 21 61 72 Ratzingerplatz 78 28 58 Partnachplatz 7 69 37 00 / 21 61 70 Solln – Fürstenried Solln 79 72 46 / 21 61 79 Fürstenried-West 75 26 03 Fürstenried-Ost 75 99 98 77 / 21 61 75 Hadern – Blumenau Waldfriedhof 71 23 25 / 21 61 73 Klinikum Großhadern 70 68 88 Gondrellplatz 70 67 54 / 70 24 24 Die Taxi-München eG unterhält an über 100 Münchner Standplätzen Einrichtungen, über die Kunden ihr Taxi direkt beim Fahrer am Halteplatz bestellen können. Die Telefonrufsäulen werden ausschließlich von Solarstrom gespeist und sind über das Münchner Festnetz sowie aus allen Mobilfunknetzen mit der Ortsvorwahl 089 und der im Folgenden aufgelisteten Rufnummer erreichbar. 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
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Westend – Laim Ganghoferstraße 50 61 75 / 21 61 92 Ridlerstraße (Heimeranplatz) 21 61 96 Eichstätter Straße 57 28 10 Laimer Platz 5 80 22 75 / 21 61 90 Willibaldplatz 5804108 Pasing – Neuaubing Pasing Marienplatz 88 51 78 Pasing Bhf NUP 96 05 83 92 Pasing Bhf Irmonherstraße 88 16 32 Pasing Bhf August-Exter-Straße 82 02 00 50 Limesstraße 87 21 14 / 8 64 31 32 Obermenzing – Allach Schragenhofstraße 8113290 Verdistraße (Schirmerweg) 8112811 Allacher Bahnhof 8126334 Allacher/Briegerstraße 14 33 48 88 / 14 33 47 27 Neuhausen Nymphenburger Straße 80 1295500 Rotkreuzplatz 13 39 46 / 21 61 94 Waisenhausstraße 13 93 83 50 / 21 61 97 Romanplatz 17 62 88 / 21 61 93 Leonrodplatz 15 41 41 / 21 61 95 Westfriedhof 15 10 17 Moosach - Lerchenau Moosacher Bhf. 1411044 Hanauer Straße 1416110 Feldmochingerstraße 1503552 Kristallstraße (Ludwigsfeld) 1 50 62 24 / 89 21 11 99 Schwabing Josephsplatz 5 23 68 22 / 21 61 21 Nordbad 18 43 18 / 21 61 43 Elisabethplatz 2 72 11 11 / 21 61 40 Barer/Schelling 2723874 Siegestor 33 93 90 / 21 61 41 Kurfürstenplatz 2710733 Reitschule 34 15 65 Münchner Freiheit 34 63 64 / 21 61 42 Artur-Kutscher-Platz 34 52 10 Parzivalplatz 3614568 Kölner Platz 36 26 10 / 21 61 44 Am Nordring 36 89 94 20 / 36 89 94 21 Milbertshofen – Hasenbergl Petuelring 30 30 89 Helene-Mayer-Ring 3518182 Anhalter Platz 3 51 44 66 / 21 61 46 Sudetendeutsche Straße 3115957 Leopoldstraße 250 35 57 79 / 21 61 47 Freimann (Studentenstadt) 3234419 Kieferngarten (U-Bahn) 3232570 Weyprechtstraße 37 15 93 23 Dülferstraße (MIRA-Center) 3132091 / 3135599 Foto: atelier-tacke.de APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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Schrotti erklärt die Taxi-Welt I ➔ TAXLER-LEXIKON ➔ IMPLER – Die Impler waren eine Münchner Rats- und Patrizierfamilie im 14. Jahrhundert, die als Tuchhändler zu Geld und Einfluss gekommen waren. Sie waren Stifter für den Dom, das Heiliggeist-Spital und das Leprosenhaus am Gasteig. Ein Mitglied der Familie, Johann Impler, wurde freilich 1385 in München enthauptet, weil er als Ratgeber des wittelsbachischen Herzogs galt, gegen dessen Steuerforderungen sich die Bürger wehrten. (vergl. Dollinger „Die Münchner Straßen namen”). ➔ IRMONHER – Im 10. Jahrhundert ein Grundbesitzer in Pasing (vergl. w. o.). ➔ IRRE (1) – Nach – bitte festhalten – zweieinhalb Jahren (!) ist die Stadt noch immer nicht imstande, den Umbau der Wolfratshauser Straße zwischen Rupert- Mayer-Straße und Siemensallee endgültig abzuschließen. Wir finden dort beiderseits Radwege vor; die Einmündung der Siemensallee wurde umgestaltet. Die westliche Seite des Gehweges ist zwischen Rupert- Mayer- und Neunkirchner Straße freilich auch Mitte Februar 2015 immer noch Baustelle; teilweise auch noch die westliche Fahrspur. Die – tatsächlich schon fertiggestellte (!) – Einmündung Siemensallee/ Wolfratshauser Straße – erfreut uns nunmehr mit dem Endergebnis, dass der vormals jahrzehntelang problemlos existierende „freilaufende Rechtsabbieger” in die Siemensallee (nach dem VW-Autohaus) ersatzlos beseitigt wurde. Jetzt dürfen auch die früher unbehelligten Rechtsabbieger die „Dienste” der Ampelanlage in Anspruch nehmen. Selbstverständlich gibt es keine spezielle Rechtsabbiegerampel, vielmehr noch wäre diese Stelle der einzig richtige Ort für einen der blechernen Dauer-Grünpfeile für Rechtsabbieger. Man hätte noch nicht einmal einen Neuen kaufen müssen, denn das grüne Blech, welches früher dauerhaft das Rechtsabbiegen von der Siemensallee in die Wolfratshauser Straße (stadtauswärts) erlaubte, wurde seit dem Umbau ersatzlos entfernt … Als, sozusagen, zusätzliches Schmankerl läuft diese Ampel seither im 24-stündigen Dauerbetrieb, während sie früher wenigstens nachts ausgeschaltet wurde. Wie war das mit der „Luftreinhaltung”? Eine Verschlimmbesserung der klassischen Münchner Art: dauert schier endlos, und dann kommen nur weitere Verkehrsbehinderungen heraus. Oder auch: schlecht’ Ding will Weile haben! ➔ IRRE (2) – Die schwarz-rote Rathauskoalition hat sich darauf verständigt, in der Rosenheimer Straße zwischen Rosenheimer Platz und Orleansstraße Radwege zu bauen, was durchaus vernünftig ist. Radfahrer leben dort nämlich wirklich gefährlich. Gleichzeitig sollen pro Richtung jeweils zwei Autospuren erhalten bleiben. Ebenfalls absolut vernünftig. Das soll dadurch erreicht werden, dass ein Grossteil der Parkplätze aufgehoben wird, was für die Anwohner und Geschäftsleute extrem ärgerlich, aber schlicht nicht zu vermeiden ist. Der „verkehrspolitische Sprecher” der Grünen im Rathaus, Paul Bickelbacher, regt sich freilich über diese Lösung auf, da der Wegfall der Parkplätze nicht hinnehmbar sei. Den Grünen wäre der Wegfall einer Fahrspur pro Richtung lieber gewesen. Da zieht der ungläubige Schreiber die Augenbrauen hoch: dass die Grünen etwas gegen fließenden Verkehr haben, ist bekannt; dass sie jetzt aber auch noch ihre Liebe zu am Straßenrand abgestellten Autos entdecken, ist wirklich neu. Und: wie diese Autos dort hin- und auch wieder wegkommen, bleibt wohl Scotty überlassen, der unter dem väterlichen Blick von Commander James T. Kirk die Kisten her- und wegbeamt. Wie gesagt: Herr Bickelbacher ist „verkehrspolitischer Sprecher” der Grünen, stellt also neben dem gescheiterten Universalgenie Sabine Nallinger jetzt wohl die geballte verkehrspolitische Sachkompetenz der Grünen im Rathaus dar. ➔ ISAR (1) – Unsere „Isara rapidus” (für Lateiner: Flüsse sind grammatikalisch immer Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015 UNTERHALTSAMES
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männlich), also die „reißende Isar”, stellt verkehrstechnisch insofern ein Problem dar, als man zu ihrer Überquerung einer Brücke bedarf. Das ist natürlich eine Platitüde. Skurrile Kisten, wie der DKW Schwimmwagen und ähnliche – heute würde man sagen – „Studien” der Automobil industrie der 50er Jahre blieben auf sehr wenige Exemplare beschränkt. Aber auch die atombombensicheren Amphibienpanzer der Jetztzeit – bekannt als „SUV” – erweisen sich selbst bei Niedrigwasser als zur Isarquerung ungeeignet. Wenn dann jedoch, wie zuletzt im Herbst 2013, die Tierparkstrasse ca. zwei Monate lang wegen lächerlicher Arbeiten (neuer Asphalt) gesperrt bleibt und damit die einzige Isarüberquerung zwischen Grünwald und dem Mittleren Ring ersatzlos entfällt, scheint die eingangs gewählte Plattheit doch noch nicht bei allen Entscheidungsträgern der Stadt angekommen zu sein. Zum Beweis dieser These wurde auch noch die Kapuzinerstraße stadtauswärts, also zur Isar hin, auf eine Fahrspur reduziert, so dass das Erreichen der Wittelsbacher Brücke tagsüber zur Tortur wird. Wenigstens dürfen wir Taxler uns auf der Busspur noch am Stau vorbeimogeln, aber alle anderen, die längst nicht nur Grünwalder Millionärsgattinnen bei der Ausfahrt mit dem häuslichen Dritt-Porsche sind, werden in den künstlichen Stau gezwungen, um sich dann auch noch vorwerfen lassen zu müssen, sie würden mutwillig die Luft verpesten. Ach ja, in der Kapuzinerstraße, vor dem Kloster, gibt es seither neben dem schönen neuen Radweg auch noch ebenso schöne und neue Parkplätze, wo früher „Halteverbot” galt. Da kann man doch getrost auf eine Fahrspur verzichten. ➔ ISAR (2) – In den letzten Jahren wurde die Isar im südlichen Stadtgebiet „renaturiert”, also von alten Betoneinfassungen usw. befreit. Hat natürlich auch Geld gekostet, das aber wohl wirklich sinnvoll eingesetzt wurde: südlich der Museumsinsel werden wieder Biber gesichtet, die Zahl der natürlich vorkommenden Fische hat sich wegen eingebauter „Fischtreppen” (zur Umgehung der Staustufen und Kraftwerke) deutlich erhöht, und am südlichen Stadtrand wurde sogar die seit Jahrzehnten ausgewanderte Kreuzotter wieder heimisch. Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München Tel.: (089) 16 7 54 40 · Fa x: (089) 16 7 96 02 Wir helf en so fo rt und unbür okr atisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäf t einigermaßen läuft, geht das Taxi kaputt - Verkehrsunf all, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. Wir sind 24 Stunden für Sie erre ichbar (auch an Sonn- u. Fe iertagen und am Wochene nde). Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie be re it bzw. wird be i Ihnen angeli efe rt. Selbstv erstän dli ch sind sowohl Funk als auch Taxamet er entspr echend Ihr en Erf ordernissen progr ammiert. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. Zahlr e iche Au to häuser wick e ln auch die Taxi-Mobilitätsgar antie über un sa b (DaimlerChry sler , BM W, Opel, VW, Citr oen). Im Bedarf sf all kümmern wir uns um die er fo rd erlichen behö rd - lichen Fo rmalität en. Bei un ve rschuldet en Verkehrsunf ällen re chnen wir die Miettaxir echnung dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie - len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e. Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el - ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...) Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1 Jetzt kommen ausgerechnet die „Grünen” und die mit ihnen politisch und auch personell intensiv verbandelten „Urbanauten” daher und wollen das Isarufer zur innerstädtischen Event-Zone (Schrottis Wortschöpfung) mit reichlich Gastronomie aufpeppen. Der Schreiber nimmt jetzt schon Wetten darauf an, wer im Falle der Verwirklichung dieses Unsinnes den Zuschlag für die kommerzielle Ausbeutung der gerade renaturierten Isarufer erhalten würde … Spaziergänger, die sich bei schönem Wetter an dieser innerstädtischen Idylle erfreuen wollten und ihre Thermoskannen, Butterbrotpapierl und sonstiges Leergut und Abfälle selbst wieder heimtragen würden, müssten sehr schnell ebenso in die Röhre schauen wie Biber und Co. Zerdepperte Bierflaschl, Plastikbecher und riesige Berge sonstigen Mülls wären die Folge, wie wir sie seit Jahren schon nach lauen Sommernächten rund um den Gärtnerplatz bewundern dürfen. So, wie die Isar jetzt ist, ist sie gut und schön. Renaturierung und Kommerzialisierung vertragen sich nicht. Lasst Eure Finger von unserer Isar weg! (MS)
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Das neue Münchner Gaswerk entstand seit 1906 an der Dachauer Straße 148 auf einer Schafweide und nahm 1909 seinen Betrieb auf, der erst im Jahr 1975 endete. Aus dieser Zeit haben sich zwei von etlichen anderen Straßennamen aus dem Jahr 1905 erhalten, die sich thematisch auf das Gaswerk beziehen: einmal die Lampadiusstraße nach Wilhelm L. (1772–1842), einem Pionier der Gasbeleuchtung auf öffentlichen Flächen, sowie die etwas unappetitlich klingende Pickelstraße nach Johann P. (1751–1838), einem Chemiker, der Experimente mit Gas als Leuchtstoff durchführte. Allerdings kam hier keine Bebauung zustande und die Schafweide blieb auf diesem Teil des Geländes erhalten. Bernhard Borst Der Architekt und Bauunternehmer Bernhard Borst (1883–1963) errichtete anfangs Einfamilien- und Reihenhäuser und stand in enger Verbindung zu seinen älteren Kollegen August Exter (1858–1933, August- Exter-Straße von 1947) und Theodor Fischer (186–1938, Theodor-Fischer-Straße von 1947). Im Jahr 1923 erwarb er einen 90.000 Quadratmeter großen Bauplatz an der Dachauer Straße 140 bis 146, auf dem zwischen 1924 und 1929 eine ausgedehnte, geschlossen wirkende Wohnanlage für das besser situierte Bürgertum entstand. Borsts Ziel war es, die Mietwohnung mit den Vorzügen des Einfamilienhauses zu verbinden. Der einprägsame Begriff „Borstei” wurde durch ein Preisausschreiben ermittelt. Mehr als 2.600 Vorschläge gingen ein, beispielsweise absurd erscheinende Namen wie „Paradies“, „Schlaraffenhof“, „Borsts Wohnautomat” oder „Borstelysium“ . Die Jury wählte schließlich 1928 den bis heute weit über die Grenzen Münchens bekannten Namen aus und prämierte ihn mit 500 Reichsmark. Die Borstei gehörte zu ihren Lebzeiten Bernhard und Erna (1888–1961) Borst. Seitdem ist die Anlage Eigentum einer Erbengemeinschaft und geht nach dem Tod des letzten Enkels des Ehepaares an die Stadt München über. Die Verwaltung befindet sich in der Dachauer Straße 140. Die äußere Lage Die Lage der Borstei im Stadtbild entsprach nach außen hin keineswegs einem Paradies oder Schlaraffenhof, ganz im Gegenteil. Im Osten befand sich auf dem Oberwiesenfeld der Münchner Flughafen, der erst 1939 nach Riem verlegt wurde. Auf dem Oberwiesenfeld lag auch das militärische Exerziergelände des Münchner Standortes. An der Ostseite der Wohnanlage verliefen außerdem die Bahnanlagen, auf denen qualmende und lärmende Lokomotiven den Nachschub für die Kasernen entlang der Dachauer Straße brachten. Direkt nördlich der Borstei stank das Städtische Gaswerk mit seinen beiden riesigen Kesseln, wo aus Koks die Gasversorgung für München bewerkstelligt wurde. Darüber hinaus gingen dort die Chemische Werke Bärlocher ihrer Luft verschmutzenden Produktion nach. Heute sorgen die Landshuter Allee und die Dachauer Straße für Verkehrslärm. Der Anspruch In der von Borst selbst herausgegebenen und finanzierten Zeitschrift „Baukunst” konnte man 1931 folgende überhebliche Auslassungen über seine Borstei lesen: „Kein städtisches Wohnungsbauprogramm, keine Baugenossenschaft war Urheberin dieses Unternehmens, es entstand aus völlig privater Initiative, das Werk eines Einzelnen.” Außerdem erfuhr man im nostalgisch-nationalistischen Jammerton, früher sei alles im Gegensatz zur jeweiligen Jetztzeit besser gewesen: „Bernhard Borst, ein deutscher Baumeister von der Art, wie sie heute kaum noch anzutreffen sind, beabsichtigt, mit seiner Wohnanlage ein Zeichen zu setzen gegen die schrankenlose Konjunkturbauerei, die unter der Flagge der „neuen Sachlichkeit” nur die Elendsquartiere der Zukunft hervorbrachte.” Die Zeitschrift teilte hier gegen die städtische GEWOFAG und die zahlreichen, oft sozialdemokratisch geführten Baugenossenschaften aus. „Die ideale deutsche bürgerliche Mietwohnung” in der Borstei sollte da bessere Perspektiven bieten. Die Borstei erhob den Anspruch, ein konservatives Siedlungsmodell für die bürgerliche Mittelschicht zu sein, ein konservativen Gegenmodell zu den Ideen des „Neuen Bauens” in der Architektur der 1920er Jahre. Die Architektur Wie eine Trutzburg wirkt die Bostei: Massive Wohnblöcke riegeln sie nach außen hin ab, nur durch Torbögen, Gewölbe und Tore gelangte man hinein. Anfangs drehte noch ein Nachtwächter seine Runden und verschloss zu später Stunde mit großen Schlüsseln diese Tore nach draußen. Die Siedlung besteht aus 77 drei- und viergeschossigen Reihenhäusern, die sieben Innenhöfe bilden. Die Gesamtfläche beträgt 68.690 Quadratmeter, davon sind lediglich 19.062 Quadratmeter überbaut, also rund 23 Prozent. Die insgesamt 773 Wohnungen haben eine Fläche von 70.200 Quadratmetern, woraus sich eine Durchschnittsgröße von 91 Quadratmetern ergibt. Die Fenster haben einheitliche weiße Fensterläden und ein Teil der Fassaden ist mit Weinreben bewachsen, die aber keine kelterbaren Trauben hervorbringen. Die individuell gestalteten Häuser sind mit vier riesigen Fresken verziert. Die Infrastruktur In der Borstei entstand das erste zentrale Heizkraftwerk in Deutschland, das auch heute noch in Betrieb ist. Die für ihre Entstehungszeit ungewöhnlich zahlreichen, nämlich 268 Garagen in den Innenhöfen verweisen auf die sich als besser vorkommenden Bevölkerungsschichten, für die die Anlage gedacht war. Die Zwei-, Drei- und Vier-Zimmerwohnungen boten einen für die damalige Zeit unüblichen Komfort: Zentralheizung, fließend heißes Wasser aus dem angegliederten Heizwerk, Gasherde, Parkett und Bäder. Auch gab und gibt es zwei Kindergärten. Ihre Wäsche konnten die Mieter in einer Großwäscherei der abgeben, die sie innerhalb von 24 Stunden schrankfertig zurücklieferte. Eine eigene Ladenzeile entlang der Franz-Marc-Straße bot und bietet ➔ DIE BORSTEI STADTKUNDE MÜNCHEN An der Dachauer Straße 140–146 Foto: Benedikt Weyerer 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015
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14 Geschäften und einem Café Platz, darunter dem Postamt 193. Als die Bundespost dieses 1993 wegen Unrentabilität schließen wollte, verlangte die Verwaltung der Borstei keine Miete mehr, was die endgültige Schließung bald darauf aber nicht verhindern konnte. Die Innenhöfe „Unsere Weide war hier“, steht auf einem Wandrelief am Eingang zur Voitstraße. Das kann man sich angesichts des städtischen Verkehrs außerhalb der Borstei heutzutage schwer vorstellen. Tritt man aber durch eines der Tore ein und achtet nicht auf die modernen Automobile dort, fühlt man sich tatsächlich in eine andere Zeit und in eine eigene Welt versetzt. Die Höfe sind Grünanlagen mit zahlreichen Pflanzungen und geschmückt mit 51 Statuen verschiedener Künstler, einem Teich und neun Brunnen. Die Straßennamen Neben den bereits bestehenden Lampadiusstraße und Pickelstraße ließ sich Bernhard Borst 1928 von Stadtrat Straßennamen genehmigen, die den gutbürgerlichen Charakter seiner Wohnanlage verdeutlichen sollten und an künstlerisch tätige und verdiente Persönlichkeiten erinnern: Franz-Marc-Straße nach dem Maler (1880–1916), der im Ersten Weltkrieg gefallen war; Hengelerstraße nach dem Maler Adolf H. (1863–1927); Hildebrandstraße nach dem Bildhauer Adolf von H. (1847–1921); Löfftzstraße nach dem Maler Ludwig von L. (1845–1910) sowie die Voitstraße nach dem Architekten des Münchner Glaspalastes August von V. (1801–1870). Der Glaspalast stand auf dem Gelände des Alten Botanischen Gartens an der Elisenstraße und brannte im Jahr 1931 ab. Nach Borsts Tod wollte man natürlich auch an ihn erinnern und machte 1965 die östliche Lampadiusstraße zur Hengelerstraße, so dass aus der nunmehr frei gewordenen Hengelerstraße die Bernhard-Borst- Straße werden konnte. Die Reichstagswahl vom 5. März 1933 Unter den neu einziehenden Bewohnern fanden sich auch der damalige Privatsekretär Adolf Hitlers, Rudolf Heß (1894–1987), sowie Eleonore Baur (1885–1981), die unter dem Namen „Schwester Pia” im 1933 eingerichteten Konzentrationslager Dachau die dortigen Häftlinge terrorisierte. Dass sie nicht die einzigen Nationalsozialisten in der sich als gutbürgerlich und kultiviert gebenden Borstei waren, zeigten folgende Vorgänge: Im Vorfeld der Reichstagswahl vom 5. März 1933 hatte es sich der konservativ eingestellte Bernhard Borst verbeten, dass die Bewohner seiner Anlage Hakenkreuzfahnen aus den Fenstern hängten, weil er darin eine Verschandelung der Hausfassaden sah. Prompt erschienen im Lokalteil des „Völkischen Beobachters“, der Tageszeitung der NSDAP, am 28. Februar 1933 heftige Angriffe gegen Borst, offensichtlich auf Beschwerden von Nazis aus der Borstei hin. Bei der Wahl trat dies sodann überdeutlich zutage: Im zuständigen Wahllokal „Dietrich von Bern” an der gegenüber liegenden Dietrichstraße 2 ergab sich folgendes Wahlergebnis: KPD 25 Stimmen, SPD 104, das weit rechts stehende Kampfbündnis Schwarz-Weiß-Rot 225, die konservative Bayerische Volkspartei 237 sowie die NSDAP glatte 872 Stimmen. Somit hatten rund 75 Prozent der dortigen Wahlberechtigten für die rechtsradikalen Parteien gestimmt, der absolute Negativrekord für München, wo es insgesamt „nur” 41 Prozent waren. Versteckter Schatz Die Borstei überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschadet und steht heute unter Denkmalschutz mit der Begründung: „1924–1929 von Bernhard Borst erbaut; weitläufige, in sich geschlossene Wohnsiedlung aus lang gestreckten, einheitlich gestalteten, sparsam historisierenden, mehrgeschossigen Mietshauszeilen, die sich um mit kunstvoll angelegten Gärten gefüllte Höfe und platzartig erweiterte Straßen gruppieren; in den Gärten eine große Zahl von Brunnen, Plastiken und Vasen; mehrere in Fassaden eingefügte Reliefs; verschiedentlich Fassadenmalerei.” In der Taxi- Praxis kommt man nicht allzu oft in die Borstei, und wenn, dann stellen die Einbahnregelungen einen echten Härtetest dar. Ab und zu bestellt Angelika Borst, die Tochter des Ehepaares und wohnhaft in der Borstei, einen Wagen. Bernhard und Erna Borst hatten selbst in ihrer Siedlung gelebt und liegen daher auf dem benachbarten Westfriedhof auf dem Gräberfeld 2-2-2 bestattet. Seit 2006 gibt es das kleine, aber sehenswerte Borstei-Museum, das sich mit der Geschichte der Siedlung und dem Leben und Wirken von Bernhard und Erna Borst beschäftigt. (BW) Kontakt Borstei-Museum, Löffztstraße 10 (Hofeingang), 80637 München Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag, Samstag, 15–18 Uhr (an Feiertagen und in den Schulferien wegen Personalmangels geschlossen) Eintritt frei Telefon (0 89) 15 99 04 83 (nur zu den Öffnungszeiten) Mail: post@borstei-museum.de Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTMSchillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Legau (Unterallgäu) – Betrunkener springt auf fahrendes Taxi Am frühen Sonntagmorgen, 08.02.2015, sprang ein 38-jähriger Mann auf der Hauptstraße in Legau absichtlich und ohne Vorwarnung mit voller Wucht auf ein langsam fahrendes Taxi. Er landete dabei im Bereich der Frontscheibe, welche durch den Aufschlag völlig zerstört wurde. Zudem wurde durch den Aufprall der rechte Außenspiegel abgerissen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Mann eine Alkoholisierung von über 1,5 Promille. Verletzt wurden glücklicherweise weder der Betrunkene noch der Taxifahrer oder dessen Fahrgäste. Am Taxi entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 Euro. Der 38-jährige Bad Wurzacher muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr rechnen. Altstadt – Brand eines Taxis Am 14.02.2015, gegen 10.10 Uhr, befand sich ein 64-jähriger Münchner mit seinem Taxi an einem Taxistand in der Maximilianstraße in der Altstadt. Er startete den Motor seines Mercedes-Taxis, um einen Platz weiter nach vorne zu fahren. Danach wurde er von einem Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass sein Taxi im Bereich des Kühlergrills brannte. Der Münchner fuhr sein Taxi sofort zwei Meter auf die Seite, um ein Übergreifen der Flammen auf ein dort geparktes Fahrzeug zu verhindern. Angestellte eines nahen Hotels versuchten, mit mehreren Feuerlöschern den Brand zu löschen. Dies gelang ihnen jedoch nicht. Die Berufsfeuerwehr München öffnete die Motorhaube und konnte schnell den Brand löschen. Die Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach jetzigem Ermittlungsstand wird von einem technischen Defekt ausgegangen. An dem Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden im Wert von ca. 10.000 Euro. Während der Löscharbeiten musste der Straßen- und Schienenverkehr kurzzeitig gesperrt werden. Es waren fünf Streifen der Münchner Polizei im Einsatz. Augsburg – Raub auf Taxifahrer scheitert, Täter überwältigt Zu einem Raubdelikt kam es gestern Nacht (15.02.2015) gegen 22.20 Uhr im Bereich der Schlößlestraße in Augsburg. Ein 23-jähriger Augsburger hatte sich dorthin zusammen mit einem weiteren, derzeit noch unbekannten Mann, ein Taxi bestellt. Als das Taxi eintrifft, reißt der Unbekannte die Beifahrertüre auf und richtet ein Pfefferspray auf den Fahrer. Im gleichen Moment öffnet der 23-Jährige die Fahrertüre und bedroht den Taxifahrer mit einer Waffe. Beide fordern Geld von dem Fahrer, wobei der 23-Jährige seine Forderung dadurch unterstreicht, dass er einmal in die Luft schießt. Anschließend holt er den Geldbeutel des Überfallenen aus dem Auto, sein Komplize hingegen sprüht noch Pfefferspray in das Fahrzeuginnere bevor er wegrennt. Nachdem er nochmals einen Schuss in Richtung Taxifahrer abgab, flüchtete auch der 23-jährige Täter, kam aber wegen eines Schneehaufens zu Sturz. Dieses nutzte der Taxifahrer, der den Räuber anschließend überwältigen und entwaffnen konnte. Eine Anwohnerin wurde offenbar durch die Schüsse aus der Schreckschusswaffe auf den Vorfall aufmerksam und verständigte die Polizei. Der überwältigte Täter war bei seiner Festnahme alkoholisiert (über 1,2 Promille) und wollte sich zu der Tat gegenüber der Polizei nicht äußern, Angaben zu seinem geflüchteten Mittäter wollte er momentan auch nicht machen. Der 23-Jährige, der schon wegen anderweitiger Delikte in Erscheinung getreten ist, wird noch im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Der Ende 40-jährige Taxifahrer mit türkischer Nationalität blieb bei dem Handgemenge mit dem Täter unverletzt, nachdem er mutmaßlich offenbar auch erkannte, dass es sich nicht um eine scharfe Waffe handelte, mit der geschossen wurde. Dennoch können auch im Umgang mit Schreckschusswaffen durchaus schwere Verletzungen resultieren, weshalb eine derartige Vorgehensweise im Hinblick auf das vorhandene Gefahrenpotential keineswegs empfehlenswert ist. Nicht immer gehen derartige Gefahrensituationen so glimpflich aus wie in diesem Fall, ohne das beherzte – aber eben auch risikoreiche – Eingreifen des Geschädigten schmälern zu wollen. Neubiberg – Taxifahrer begrapscht 13-Jährige Eine 13-jährige Schülerin stieg am Freitag, 13.02.2015, gegen 08.30 Uhr, am Bahnhof Ottobrunn in ein Taxi und ließ sich zur Schule fahren. Auf dem Parkplatz der Schule griff ihr der 66-jährige Taxifahrer in den Intimbereich. Außerdem versuchte er mit seiner Hand in die Hose der 13-Jährigen zu fassen und auch ihre Brüste zu berühren. Die Schülerin konnte aus dem Taxi flüchten, lief in die Schule und vertraute sich dort zunächst einer Mitschülerin und in der Pause dem Schulsozialarbeiter an, der die Polizei verständigte. Der 66-jährige Taxifahrer konnte ermittelt und vorläufig festgenommen werden. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen. Foto: istockphoto Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo - Fr 08:00 bis 12:00 Mo . Di. Do . 14:00 bis 19:00 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015 WICHTIGE INFORMATIONEN
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STADT-INFO ➔ FLOHMÄRKTE IN MÜNCHEN Foto: istockphoto INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6 81369 München Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367 Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … Am 20. März 2015 ist der astronomische Frühlingsanfang. Traditionell stellt die Tagundnachtgleiche auch den Startschuss für die Eröffnung der Münchner Flohmärkte unter freiem Himmel dar. Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung der regelmäßig statt findenden Märkte: ➔ Flohmarkt am Olympiapark Freitag und Samstag von 7 bis 16 Uhr (außer Feiertage) Parkharfe Olympiagelände, Toni-Merkens-Weg 8, 80809 München ➔ Flohmarkt Riem Samstag von 9 bis 16 Uhr Messegelände, Am Messefreigelände 1, 81829 München ➔ Flohmarkt Daglfing Freitag 8 bis 15 Uhr und Samstag von 6 bis 17 Uhr Rennbahn Daglfing, Rennbahnstraße 35, 81929 München ➔ Flohmarkt am Ostbahnhof Samstag von 9 bis 16 Uhr Kultfabrikgelände, Grafinger Straße 6, 81671 München ➔ Flohmarkt PEP Sonntag von 9 bis 16 Uhr, (außer bei Regen) PER-Parkplatz, Hanns-Seidl-Platz, 81737 München ➔ Flohmarkt München-Freimann Donnerstag, Freitag und Samstag von 6 bis 18 Uhr Zenith-Gelände, Lilienthalallee 29, 80939 München ➔ Flohmarkt im Westend Donnerstag, Freitag und Samstag von 6 bis 18 Uhr Freigelände, Westendstraße 196, 80686 München ➔ Flohmarkt Langwied Freitag und Samstag von 7 bis 16 Uhr S-Bahnstation Langwied, Bergsonstraße, 81245 München
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Mittwoch, 01. April ➔ 18.30 Uhr, Volkstheater, Und jetzt: Die Welt! ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Maria Stuart ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Nathan der Weise ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, The Sound of Music ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Amaranthe ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nico Semsrott ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 999 & Lustfinger ➔ 20.30 Uhr, Gasteig, Laissez-moi… – Eine Blickstörung ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Michael Frayn ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Northern Lite ➔ 21.00 Uhr, Gecko Club, Euro 90s ➔ 22.00 Uhr, Milchbar, Mädchenhouse – House Mit Herz Donnerstag, 02. April ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Götterdämmerung ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Magic Moments ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, The Sound of Music ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Mazal Tov! Maya Belsitzman & Matan Ephrat ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nico Semsrott ➔ 20.00 Uhr, Alte Kongresshalle, Steven Wilson ➔ 21.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Judas ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Reggaeville Easter Special Freitag, 03. April ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, J. S. Bach – Matthäus-Passion BWV 244 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Chansonabend – Immer wenn es regnet ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nico Semsrott ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Michael Frayn ➔ 21.30 Uhr, Americanos Kultfabrik, 5 Euro for the best Freitags ➔ 22.30 Uhr, Nachtgalerie, Time of your life Samstag, 04. April ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Red Bull Flying Bach ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Les Contes D'Hoffmann ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Magic Moments ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Maria Stuart ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Siegfried ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, The Sound of Music ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Chansonabend – Immer wenn es regnet ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nico Semsrott ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Schmutzki ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Melissa Etheridge ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Michael Frayn ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, DubTown & Fire, I’N’I Dubwise Sonntag, 05. April ➔ 14.30 Uhr, Backstage, Dark Easter Metal Meeting ➔ 16.00 Uhr, Staatsoper, Götterdämmerung ➔ 18.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Magic Moments ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, The Sound of Music ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Björn Peng – Album Release ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Camino Real ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, Red Bull Flying Bach ➔ 23.00 Uhr, Theaterfabrik, Athena Montag, 06. April ➔ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, The Sound of Music ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Red Bull Flying Bach ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Tom Thaler & Basil Dienstag, 07. April ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Roberto Devereux ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Soy de Cuba ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Vargas Blues Band ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Chinese Man ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Groove-A-Rama ➔ 21.30 Uhr, Strom, The Skints Mittwoch, 08. April ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Henschel-Quartett ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Romeo und Julia ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Hurricane Dean ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Soy de Cuba ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Final Exit Concerts Donnerstag, 09. April ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Springer ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Intersphere ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Earthship ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Feed your head Freitag, 10. April ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Magic Moments ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore ➔ 20.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus am Hart, 7. Kabarett- und Comedy Marathon ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hennes Bender ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Klavierabend – Kotaro Fukuma ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Naturally 7 ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, Saratoga Seven ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Gin in Teacups ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Black Opera ➔ 23.00 Uhr, Neuraum, Isar Cosmos Samstag, 11. April ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Der Vogelhändler ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Roberto Devereux ➔ 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Magic Moments ➔ 20.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus am Hart, 7. Kabarett- und Comedy Marathon ➔ 20.00 Uhr, Backstage, BRDigung ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hennes Bender ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Tim Bendzko + 4 ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Stefan Noelle ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, Stephan Zinner ➔ 21.00 Uhr, Strom, Sizarr ➔ 22.30 Uhr, Neuraum, Rock‘n‘Roll ➔ 23.00 Uhr, Backstage, Freak Out ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Heartbeat Sessions Sonntag, 12. April ➔ 08.00 Uhr, Olympiapark, City Bike Marathon München ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Singin” in the Rain ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Im Weißen Rössl ➔ 18.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Schuhbecks teatro – Magic Moments ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Le comte ory (Opernstudio) ➔ VERANSTALTUNGSKALENDER APRIL 2015 Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015 SERVICE
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➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, Staubkind & The Weyers ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Opern auf Bayrisch ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Die Orsons ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Gentleman ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Schneider ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Mathias Tretter Montag, 13. April ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kwabs ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Christoph Sieber ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Majority Says Dienstag, 14. April ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Da Huawa, Da Meier und I ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Hanne Kolsto ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Reineke Fuchs ➔ 21.30 Uhr, Strom, Dan Mangan & Blacksmith Mittwoch, 15. April ➔ 19.00 Uhr, Altes Rathaus, Grüß Gott, Herr Schwager ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Elvis Presley – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Russian National Orchestra ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Satyricon ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Spaceman Spiff ➔ 21.30 Uhr, Strom, Dry the River ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Phonoclub Donnerstag, 16. April ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Camino Real ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Darkhaus ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Elvis Presley – Das Musical ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Frei.Wild ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Werkraum, ImpRoma – Hier sind wir! ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Jazz-Ensemble Christian Elsässer ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Volpone ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Floor & Minsk ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Robert Cray Band Freitag, 17. April ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, Echosmith ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Le comte ory (Opernstudio) ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Roberto Devereux ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Die Seer ➔ 20.00 Uhr, Kunstforum Arabellapark, Good Soul ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Lord of the Lost ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am Nockherberg, United Syncopators ➔ 20.30 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus am Hart, 7. Kabarett- und Comedy Marathon ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.30 Uhr, Metropoltheater, Reineke Fuchs ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, The Once ➔ 20.30 Uhr, Strom, Tito & Tarantula Samstag, 18. April ➔ 07.00 Uhr, Olympiapark, Reebok Spartan Race ➔ 10.00 Uhr, Schloss Blutenburg, Starnberger Frühlingserwachen ➔ 19.00 Uhr, BMW Welt, BMW Welt Jazz Award – Finale ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Ballett- Festwoche Portrait Richard Siegal ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, G. F. Händel: Wassermusik & Feuerwerksmusik ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, El Valle della Infancia Dino Saluzzi, Bandoneon ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Pentatonix ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Troglauer Buam – Heavy Volxmusik ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Çigdem Aslan ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Districts ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, Riddim Residance – Jabbars Brithday Basement Party Sonntag, 19. April ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Ballett- Festwoche Matinée der Heinz- Bodl-Stiftung / Junior Company ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Mostly Brahms 5. Konzert ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, Die große Schlager-Starparade ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, Le comte ory (Opernstudio) ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Novalis Duo – Nymphenburger Soirée ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ballett- Festwoche Portrait Richard Siegal ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Maria Stuart ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Barclay James Harvest feat. Les Holroyd ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Fauré Quartett & Christian Brückner, Rezitation ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Hannes Wader ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Ewert And The Two Dragons ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Karin Park Montag, 20. April ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Michelle ➔ 20.00 Uhr, GOP, GOP Comedy Club INFORMATION HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN! Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367 Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de ⁄ Internet: www.taxi-muenchen.de WERBEN IM TAXIKURIER WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT … APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Hagen Rether ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kellerkommando ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Levellers ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, The Legend of Zelda – Symphony of the Goddesses ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Moon Duo Dienstag, 21. April ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Gastspiel Ballett am Rhein, Martin Schläpfer - 7 ➔ 19.30 Uhr, Olympiapark, James Last & His Orchestra ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, BR-Klassik Studiokonzert ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Harry G – Leben mit dem Isarpreiß ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, The Roger Cicero Jazz Experience ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Against Me! ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, The Staves ➔ 21.15 Uhr, Strom, Blutengel Mittwoch, 22. April ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ballett- Festwoche, Gastspiel Ballett am Rhein Martin Schläpfer - 7 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Frühjahrs-Soiree im Gasteig ➔ 19.30 Uhr, Zenith, Social Distortion ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Spandau Ballet ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, Zona Sul ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Black Yaya ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Chaos Theater Oropax ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Organ Explosion Donnerstag, 23. April ➔ 09.00 Uhr, Gasteig, Wettbewerb um den Kulturpreis Gasteig – Musikpreis 2015 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ballett- Festwoche, Der gelbe Klang / Spiral Pass / ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Singin” in the Rain ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Brooke Fraser ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Deutschland von oben ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Make Or Break Festival 2015 ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Volpone ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Scott Matthew ➔ 21.00 Uhr, Strom, Itchy Poopzkid Freitag, 24. April ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Dornröschen ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ballett- Festwoche Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Schloss Nymphenburg, Medea ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Camino Real ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Frédéric Chopin und George Sand – Ein Winter auf Mallorca ➔ 20.00 Uhr, Kunstforum Arabellapark, Marylin ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Tribute Festival – Bounce Bon Jovi Tributeband ➔ 21.30 Uhr, Strom, Tonbandgerät Samstag, 25. April ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Maidult ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Christian Gerhaher singt Schubert ➔ 14.00 Uhr, Muffatwerk, Living HipHop 2015 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Night of the Jumps ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Verdi-Gala ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Singin” in the Rain ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Charly Chaplin – Der Vagabund und das Kind ➔ 20.00 Uhr, Münchner Marionettentheater, Die Zauberflöte ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Liptease ➔ 21.30 Uhr, Substanz, Munich Soul Club ➔ 23.00 Uhr, Glockenbachwerkstatt, Deep Contact Sonntag, 26. April ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Maidult ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, Ballett- Festwoche, Matinée der Heinz- Bodl- Stiftung / Junior Company ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, Kammerkonzert – Bruch – Stücke – Struktur ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Maximilian Hornung, Violoncello ➔ 12.00 Uhr, Gasteig, Yolanda Hernandez ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, Singin” in the Rain ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Vivaldi ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Ballett- Festwoche Les Ballets Russes ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Herr Leonida und die Reaktion ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Deichkind ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Luise Kinseher ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Marla Glen ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Massachusetts ➔ 21.00 Uhr, Strom, The Answer ➔ 21.00 Uhr, Backstage, Wanda Montag, 27. April ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Maidult ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Opern auf Bayrisch ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Obey the Brave ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 4 Voices of Musical ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Christian Gerhaher singt Schubert – Die schöne Müllerin ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Ningel und Marcel Kösling ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Ghost Inside ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Zyprischer Frühling 2015 – Alkinoos Ioannidis ➔ 21.30 Uhr, Strom, Balthazar Dienstag, 28. April ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Maidult ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Singin” in the Rain ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, Sleaford Mods ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Blind Guardian ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspielhaus, Camino Real ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Falco meets Mercury ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Münchner Philharmoniker Sonderkonzert ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Skeletonwitch, Goatwhore & The Mortals ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Circa Waves ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich Mittwoch, 29. April ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Maidult ➔ 19.30 Uhr, Circus Krone, Das Fest der Feste ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Singin‘ in the Rain ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Münchner Philharmoniker Sonderkonzert ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Jesper Munk ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Matthew E. White ➔ 21.00 Uhr, Strom, Die Sterne Donnerstag, 30. April ➔ 10.00 Uhr, Mariahilfplatz, Auer Maidult ➔ 15.00 Uhr, Theaterfabrik, Dark Munich Festival ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Caligula ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Christian Gerhaher singt Schubert – Winterreise ➔ 20.00 Uhr, Theater-Platz Wirtshaus am Hart, Christian Schaeffer ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christine Prayon ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Die Nashörner ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Hannes Ringlstetter ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abonnementkonzert ➔ 20.00 Uhr, Marionettentheater Kleines Spiel, Volpone ➔ 21.00 Uhr, Strom, Mounties VERANSTALTUNGEN ÜBER MEHRERE TAGE IM APRIL 2015 ➔ 01.-30.04. Mo+Fr 19.30 Uhr, Sa+So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Das Musical Elisabeth ➔ 01.-30.04. Mo+Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Columbo – Mord auf Rezept ➔ 01.-11.04. Mo-Fr 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Der Geizige ➔ 01.-30.04. So + Feiertag 14.30 Uhr, Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, GOP, Rockstar ➔ 13.-30.04. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Achtung Deutsch ➔ 14.-25.04. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nils Heinrich ➔ 15.+20.+22.+24.+27.-29.04. jeweils 13.15 Uhr, Gasteig, Mittagsmusik Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Wir versichern das was wichtig ist Taxi-Versicherung (auch Neueinsteiger und Flotten) Rechtsschutzversicherung inkl. Forderungsmanangement Betriebs-Haftpflichtversicherung Taxi-Garantie-Versicherung Krankenversicherung Altersvorsorge Mit Sicherheit ein guter Partner Neu! TK_v1.indd 1 01.10.12 11:01 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ APRIL 2015 SERVICE
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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL ➔ APRIL-PROGRAMM die 66 – Deutschlands größte 50 plus Messe Für alle, die aktiv und informiert sein wollen! ➔ 17.–19. April 2015, 9.30–17 Uhr MOC Veranstaltungscenter München Kaum hat das neue Jahr begonnen, sind die ersten Monate auch schon wieder verflogen und mit ihnen vermutlich all die guten Vorsätze, mal „was ganz Neues” zu machen. Da kommt Münchens Best Ager Messe „Die 66” genau zum richtigen Zeitpunkt: Hier gibt es jede Menge Anregungen, um mit den Vorsätzen noch richtig durchzustarten! Vom 17. bis 19. April bieten rund 450 Top-Aussteller im MOC München Informationen zu Themen wie Gesundheit, Wohnen, Reisen, Mode, Sport, Finanzen, Kultur, Pflege und vieles mehr. Und wie schon die Jahre zuvor, erwartet die Besucher wieder ein tolles Rahmenprogramm: jede Menge Vorträge und Workshops, prominente Gäste aus Politik, Funk und Fernsehen und dem Showbiz sowie viele Kurse und Workshops auf der Tanz-/Musik- und der Sportbühne. Neben spannenden Freizeittipps bietet die 66 wertvolle Anregungen für die Lebensgestaltung im Alter. Auch 2015 findet wieder das Live-Band Flat Out statt. Zu fetzigen Rhythmen können alle Besucher das Tanzbein schwingen und jede Menge Spaß haben. Weitere Veranstaltungen im April Ritchie Bros. Auctioneers 2014 ➔ 21. April 2015, 9–16 Uhr Messe München, Paul Henri Spaak-Straße, Tor 11B 132. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie ➔ 28. April – 01. Mai 2015, Di 9–17.30 Uhr, Mi 8.30–19.45 Uhr, Do 8.30–18 Uhr, Fr 8.30–18 Uhr ICM Internationales Congress Center München Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de Foto: Messe München ––– Die „Taxi-Deutschland-App” ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND APRIL 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
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Sparsame und umweltverträgliche Antriebslösungen. In einem T axi soll sich nicht nur der Fahrer, sondern auch seine Gäste wohl fühlen. In einem TOYOTA wird die Fahrt für alle Insassen eine entspannte Reise, denn unsere Fahrzeuge überzeugen bei Komfort und Ergonomie, Sicherheit und Ökonomie. Erfahren Sie die Hybrid-Vorteile bei einer Probefahrt! Hauspreis Auris Touring Sports inkl. T axi-Paket: Finanzierungskonditionen: 60 monatliche Raten 22.215 € 1 inkl. MwSt. und Überführung á 339,00 € 2 1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten; gültig bis 31.03.2015. 2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Hauspreis: 22.215,00 €; Anzahlung: 3.770,98 €; Nettodarlehensbetrag: 18.444,12 €; Bearbeitungsgebühr: 0,00 €; Gesamtbetrag: 20.340,00 €, gebundener Sollzins: 3,92%; effektiver Jahreszins: 3,99%; Laufzeit: 60 Monate; 60 monatliche Raten á 339,00 €. Das Angebot gilt für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH. Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 l/100km, CO 2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). Energieeffizienzklasse A+. Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße): Peter Szitar T el.: 089 / 547177-27 peter.szitar@toyota-dit.de 4x in München T axi-Kompetenz-Center: 80687 München I Landsberger Str. 222 T axi-Service-Stützpunkte: 80807 München I Frankfurter Ring 166 80993 München I Dachauer Str. 463 81673 München I Neumarkter Str. 80 TOYOTA TAXI FÜR MÜNCHEN! Auris Touring Sports TAXI HYBRID Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS) Die Highlights: • TAXI-Paket „Intax“ • Klimaautomatik • 15“-Leichtmetallfelgen • Multimedia-Audiosystem mit CD-Player • Rückfahrkamera • Bluetooth®-Freisprecheinrichtung; und vieles mehr!