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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Februar 2015

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
➔ NEUE TECHNOLOGIE FÜR DIE ZUKUNFT
IM GESPRÄCH TAXIUNTERNEHMER BERICHTEN ÜBER IHRE ERFAHRUNGEN
PRAXISTEST DER TOYOTA PRIUS IM TÄGLICHEN EINSATZ
DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE FEBRUAR 2015
HYBRIDANTRIEB
EINBLICK WAS SICH HINTER DER HYBRID-TECHNOLOGIE VERBIRGT

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Werner Hillermann (WH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), 
Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@perdruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger
Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ FEBRUAR 2015
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 02. und 16.02., von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 004., 11., 18., und 25.02., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 07., 14., 21. und 28.02., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 07., 14., 21. und 28.02., jeweils von 13.00–17.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 09.02., 17.30 Uhr
Samstag, 14.02., 8.30 Uhr
Montag, 23.02., 17.30 Uhr 
Samstag, 28.02., 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 19.02., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 18.02., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 2/2015 vom 24.02.2015 bis 24.03.2015
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Impressum 02
Ausbildungs-Termine ⁄ Februar 2015 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 07
Flughafen München ⁄ Airlines und Terminals 08
➔ Titelthema ⁄ Hybridantrieb – Neue Technologie für die Zukunft 10
Fahrbericht ⁄ Toyota Prius Plus Hybrid 13
Im Interview ⁄ Christian Kugler und Helena Giuman 17
Messe München International ⁄ Februar-Programm 20
Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 21
Taxlers Baustellenbericht 22
Versteckte Schätze ⁄ Porzellanmanufaktur Nymphenburg 24
Unterhaltsames ⁄ Schrottis Fiaker-ABC ⁄ „G“ 26
Stadt-Info ⁄ Super Bowl – Public Viewing 28
Stadt-Info ⁄ Finale der Winterläufe 28
Stadt-Info ⁄ Fasching in München 29
Service ⁄ Top-Termine Februar 2015 30
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Foto Titelseite: iStockphoto
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
Foto: istockphoto
FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Umbau Funkdienststelle
Nach über 20 Jahren müssen die Büros der 
Funkdienststellenleitung renoviert werden. 
Die elektrischen Leitungen und die Datenverkabelung werden auf den neuesten 
Stand der Technik gebracht und die Arbeitsplätze mit neuen Möbeln ausgestattet. 
Wir bitten um Verständnis, falls es in der 
zweiten Februarhälfte deswegen zu geringfügigen Einschränkungen kommen kann. 
Bitte beachten Sie hierzu die aktuellen 
 Informationen der Genossenschaft. (FK)
Gültiger Personenbeförderungsschein 
Die rechtlichen Grundlagen für den Personenbeförderungsschein, kurz P-Schein, 
finden sich in § 48 der Fahrerlaubnis- 
Verordnung (FeV) wieder. Gemäß Abs. 1 
braucht der Kraftfahrzeugführer eine 
 zusätzliche Erlaubnis (Fahrerlaubnis zur 
Fahrgastbeförderung), wenn in dem Fahrzeug Fahrgäste befördert werden und für 
diese Beförderung eine Genehmigung nach 
dem Personenbeförderungsgesetz erforderlich ist. Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ist bundesweit einheitlich. Jede 
der über 800 deutschen Genehmigungsbehörden kann im zuständigen Geltungsbereich aber einen eigenen Taxitarif und 
ein eigenes Pflichtfahrgebiet festlegen. 
Im Verkehr mit Taxis nach § 48 Abs. 4 Ziffer 7 FeV gilt, dass in einer Prüfung nachgewiesen werden muss, dass der Fahrer eines Taxis die erforderlichen Ortskenntnisse 
für das Gebiet besitzt, in dem für das Taxi 
Beförderungspflicht besteht – also im 
Pflichtfahrgebiet der jeweiligen Taxikonzession. Wird ein Taxiführer in einem anderen Genehmigungsbereich tätig, muss er 
diese Kenntnisse für das andere Gebiet 
nachweisen. Das ist vom Gesetzgeber so 
gewollt, denn stimmen der räumliche Geltungsbereich der Erlaubnis zur Fahrgastbeförderung und Pflichtfahrgebiet nicht 
überein, kommt der Erlaubnisinhaber in 
die widersprüchliche Situation, zur Beförderung eines Fahrgastes zugleich verpflichtet aber nicht berechtigt zu sein.
Maßgeblich für den Umfang der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ist das 
Pflichtfahrgebiet der Taxikonzession. Ein 
Eintrag der nachgewiesenen Ortskunde im 
Personenbeförderungsschein ist unverzichtbar, denn nur so kann kontrolliert 
werden, ob im konkreten Fall eine Berechtigung besteht. 
Wie uns von Kontrollbehörden mitgeteilt 
wird, werden immer wieder Taxifahrer 
ohne gültigen Personenbeförderungsschein angetroffen, bzw. ohne den erforderlichen Nachweis der Ortskunde. Unternehmer dürfen ausschließlich Fahrer 
einsetzen, wenn in deren Personenbeförderungsschein die Ortskunde für den in 
der Genehmigungsurkunde eingetragenen 
Betriebssitz vorhanden ist. Für Münchner 
Taxiunternehmer gilt, dass nur Fahrpersonal mit Ortskundenachweis für die Landeshauptstadt München beschäftigt werden 
darf. Ein Nachweis über Ortskenntnisse im 
Landkreis Erding oder Freising reichen 
nicht aus. 
Zusätzlich ist der Personenbeförderungsschein abhängig vom Führerschein. Wird 
die Fahrerlaubnis der Klasse B entzogen, 
erlischt automatisch der P-Schein. Nach 
§ 48 Abs. 8 FeV darf der Halter eines Fahrzeugs die Fahrgastbeförderung aber nicht 
anordnen oder zulassen, wenn der Führer 
des Fahrzeugs die erforderliche Erlaubnis 
zur Fahrgastbeförderung nicht oder nicht 
mehr besitzt. Nach § 75 Ziffer 12 FeV 
 handelt ordnungswidrig, wer ein Taxi ohne 
Erlaubnis führt oder die Fahrgastbeförderung anordnet oder zulässt. Im Wiederholungsfall könnten Tatsachen vorliegen, 
die Fragen nach der Zuverlässigkeit des 
Unternehmers aufwerfen. Nach § 25 
Abs. 1 PBefG ist die Genehmigung zu 
 widerrufen, wenn nicht mehr alle Voraussetzungen des § 13 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 vorliegen. Prüfen Sie daher 
nicht nur bei Einstellung, sondern regel-
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80336 München
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Fachanwalt Verkehrsrecht
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Tel: 089-515569-30 
Fax: 089-515569-55
Unfallabwicklung
Personenbeförderungsrecht
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Tel: 0179/14 15 280
Fax: 089/57 86 94 21
Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

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mäßig, ob ihre Fahrer (noch) im Besitz 
der entsprechenden Fahrerlaubnisse sind. 
(FK)
Beförderung von Asylbewerbern
Aufgrund der aktuell hohen Anzahl an 
Asylbewerbern in den Münchner Aufnahmeeinrichtungen werden von und zu diesen Adressen auch viele Taxis bestellt. 
Leider kommt es bei diesen Fahrten häufig 
zu Zahlungsschwierigkeiten. Die Fahrgäste 
verfügen regelmäßig über keine Barmittel 
und die Mitarbeiter in den Einrichtungen 
zahlen nur, wenn die Fahrt durch die Einrichtung selbst in Auftrag gegeben wurde. 
Bei einer Bestellung ist nicht erkennbar, 
dass es sich um die Beförderung von Asylbewerbern handelt. Deshalb empfehlen 
wir bei Fahrten von oder zu den bekannten Adressen Heidemannstraße 60 und 
 Boschetsrieder Straße 41 die Bezahlung 
stets vor Fahrtbeginn zu klären. (TK)
Besorgungsfahrten
Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) 
und die Verordnung über den Betrieb von 
Kraftfahrzeugen im Straßenpersonenverkehr (BOKraft) sowie Taxiordnung (TO) und 
Taxitarifordnung (TTO) stellen die rechtlichen Grundlagen für die Personenbeförderung mit Taxis dar. In der Praxis kommt es 
immer wieder vor, dass auch Fahrten durchgeführt werden, ohne dass dabei Personen 
befördert werden. Diese Auftragsfahrten 
stellen eine Besonderheit dar, denn sie 
 unterliegen nicht der Beförderungspflicht. 
Aus diesem Grund ist auch bei der Vermittlung dieser Fahrten im Datenfunk die Annahme freigestellt, d.h. der Teilnehmer hat 
die Möglichkeit, an der Vermittlung solcher 
Aufträge nicht teilzunehmen. 
Bei Ausführung einer Auftragsfahrt, oder in 
München Besorgungsfahrt genannt, unterliegen Taxis mit Betriebssitz in der Landeshauptstadt München einer besonderen Regelung. Obwohl das PBefG diese Fahrten 
von der Tarifpflicht freistellt, weil keine 
Personen befördert werden, unterliegen 
 Besorgungsfahrten innerhalb des Pflichtfahrgebietes aufgrund der zusätzlichen 
 Bestimmung in Paragraph 2 Absatz 4 TTO 
trotzdem dem Taxitarif. Ergänzend verpflichtet die Funkdienstordnung der Taxi- 
München eG, dass alle über die Zentrale 
vermittelten Besorgungsfahrten auf Basis 
des Taxitarifs berechnet werden müssen.
Ab wann läuft das Taxameter?
Oft stellt sich die Frage, wann bei einer 
Besorgungsfahrt das Taxameter eingeschaltet werden darf. Grundsätzlich ist die 
Anfahrt zum Kunden in der Tarifzone 1 
frei, d.h. bei Besorgungen im Stadtgebiet 
und am Flughafen wird das Taxameter 
stets an der Abholadresse eingeschaltet. 
Die Zeit, die erforderlich ist für die Abholung der Ware beim Kunden, ist bezahlte 
Arbeitszeit. Ebenso berechnet bzw. 
 bezahlt werden müssen Wartezeiten, 
die durch Verzögerungen beim Kunden 
entstehen. 
Am Fahrtziel verhält es sich ähnlich. Der 
Zeitaufwand des Fahrers für das Überbringen der Lieferung wird mit berechnet.
Wie groß ist der Anteil der Besorgungsfahrten an den Gesamtaufträgen?
Im Jahr 2013 lag der Anteil der Besorgungen bei ca. 1,75% von den gesamt vermittelten Aufträgen, das sind etwa 41.000 
Fahrtaufträge. Der Großteil dieser Fahrten 
sind Fahrten der Firma Lieferheld mit etwa 
15.000 Fahrten sowie weitere 15.000 
Fahrten mit Bluttransporten. 
Auch wenn die Ausführung einer Besorgung freiwillig ist, so erwarten wir gerade 
bei diesen Aufträgen besondere Sorgfalt. 
Mitunter das Wichtigste ist die Erreichbarkeit des Fahrers, am Sprechfunk und auch 
am Handy. Besonders bei Bluttransporten 
erwarten wir Rücksprache mit der Zentrale, falls es zu Unklarheiten kommt. 
Ferner bitten wir um Beachtung, dass 
Fahrpreis-Quittungen für Besorgungsfahrten mit dem korrekten Umsatzsteuer-Satz 
(19%) ausgestellt werden müssen. (TK)
Neue Straßennamen
➔ Hermann-Weinhauser-Straße
Namenserläuterung: Hermann Weinhauser, 
geb. am 14.03.1929 und gest. am 
20.03.2007 in München, Vorsitzender des 
Stadtbezirks 14 Berg am Laim von 1958 bis 
1990; durch sein Engagement wurde die 
Entwicklung von Berg am Laim zum modernen Stadtbezirk maßgeblich beeinflusst. Er 
war Mitglied in zahlreichen Vereinen und 
wurde mit verschiedenen städtischen Auszeichnungen geehrt, darunter die Medaille 
„München leuchtet“ in Gold.
Stadtbezirk 14: Berg-am-Laim
Straßenverlauf: Von der Neumarkter Straße 
zunächst nach Norden, dann nach Osten 
zur Baumkirchner Straße, gegenüber der 
Einmündung der Truderinger Straße. (TK)
Shuttle-Service Münchner Stoff Frühling
Von Freitag, den 20. März bis Montag, den 
23. März 2015 findet die Messe „Münchner 
Stoff Frühling“ statt. Die Taxi-München eG 
hat auch in diesem Jahr wieder den Zuschlag für die Organisation und Ausrichtung des Shuttle-Service erhalten. Für die 
Teilnahme an diesem Shuttle-Service werden folgende Kriterien vorausgesetzt:
➔ Taxibus für 8 Fahrgäste
➔ keine Außenwerbung
➔ Datenfunk
➔ Sprechfunk mit betriebsbereitem Kanal 7
➔ optisch einwandfreie und gepflegte 
 Fahrzeuge
Die Bezahlung erfolgt entsprechend der 
vertraglichen Sondervereinbarung nach 
 einer Stundenpauschale. Die Anmeldung 
für den Shuttle-Service ist ab Dienstag, 
3. März 2015, 9.00 Uhr nur persönlich in 
der Engelhardstraße 6, 1. Stock, im 
 Kundenbüro möglich. Eine Teilnahme im 
vergangenen Jahr garantiert nicht die 
Teilnahme in 2015. Es entscheidet die 
Reihenfolge der Anmeldung! Wir weisen 
darauf hin, dass die eingesetzten Fahrzeuge während der gesamten Laufzeit der 
Messe die oben genannten Kriterien erfüllen müssen. (TK)
Wir trauern um den 
langjährigen Kollegen
Horst Tremmel 
(ehemals Taxi 1915)
Er verstarb am 18. November 2014 
im Alter von 76 Jahren.
KLEINANZEIGE
Zeugenaufruf Radunfall 19.12.14, 22 Uhr
an Ecke Ismaninger Straße/Langerstraße 
bitte an zeugen.ismaningerstr@web.de
wenden.
FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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An dieser Stelle geben wir Ihnen immer wieder Tipps und Hinweise, 
die bei der Nutzung Ihres Datenfunks zu beachten sind.
Neues vom HALE TT-01
Da in den Softwareversionen 1.6.22-1.6.25 verschiedene „kleine“ Fehler waren, die 
 allerdings die Funktionalität nicht beeinträchtigten, haben wir im Laufe der letzten 
beiden Monate durch weitere Softwareupdates diese Fehler behoben. 
Der „unangenehmste“ Fehler war die fehlende akustische Signalisierung bei einer 
 Anfrage eines Kollegen nach Positionstausch am Halteplatz. Dieser ist mit der Version 
1.6.27 behoben. (NL)
Datenfunk-Tipps
INFORMATION
Grundkurs: 
Montag/Mittwoch 17.30–19.30 Uhr, 
Samstag 10–13 Uhr
Leistungskurs: 
individuell nach Bedarf
Anmeldung: 
jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim 
Referenten oder zu den Öffnungszeiten 
in der Verwaltung
Kursgebühr: 
Grundkurs 120 Euro 
Leistungskurs 150 Euro
Info: 
Telefon (089) 21 61-333 
www.taxikurs-münchen.de
Info-Veranstaltung: 
jeden 2. Montag 17.30 Uhr, 
jeden 2. Samstag 8.30 Uhr
Termine: 
www.taxikurs-münchen.de
TAXISCHULE
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6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

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Dr. Cichon & Partner*
Rechtsanwaltskanzlei
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M. W erther *
Fachanwältin 
für Verkehrsrecht
Reitrecht
A. Friedmann
Gewährleistungsrecht
Reiserecht
S. v . Kummer *
Fachanwalt 
für Familienrecht
Sozialrecht
J. Buchberger *
Fachanwalt
für Strafrecht / 
Bußgeldsachen
Dr . J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 Mün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
N. Nöker
Fachgebiet: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
M. W underlich-Serban
Fachg ebiet: Mietrecht
Privatinsolvenzen
➔ DER LANDESVERBAND
Vorfahrt für Elektroautos
Das Vorhaben von Bundesverkehrsminister 
Dobrindt, ab Mitte 2015 Elektroautos die 
Nutzung von Busspuren zu ermöglich, 
stößt auf immer größeren Widerstand. 
Nach dem Gesetzentwurf würden neben 
Elektro- auch Hybridfahrzeuge freigegeben, 
was auf heftige Kritik der Umweltschützer 
stößt: „Das bevorteilt bis zu drei Tonnen 
schwere Hybride gegenüber sparsamen 
Benzinern, die normale Fahrspuren benutzen müssen“, sagt Jens Hilgenberg vom 
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Auch eine Stellungnahme des 
Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V. 
sieht maßgebliche Korrekturen am Gesetzentwurf erforderlich: „Privilegiert werden 
sollten nicht Autos, die eine möglichst große Batterie in sich tragen, sondern solche, 
die tatsächlich besonders wenig Schadstoffe und Treibhausgase emittieren.“
Die Privilegierung von Elektrofahrzeugen 
wird auf Kosten der ÖPNV-Nutzer erfolgen. 
Eine größere Verkehrsdichte auf Busspuren 
wird zu Behinderungen und daraus resultierenden Verspätungen der Busse im Nahverkehr führen, so die Befürchtung. Dazu eine 
Sprecherin des Kreisverwaltungsreferats in 
München: „Wir sind gegen eine Freigabe 
der Busspuren für private E-Fahrzeuge. Dies 
sei problematisch, weil die Ampelanlagen 
nur auf den ÖPNV eingestellt seien. Zusätzliche Fahrzeuge auf den Spuren stören den 
Ablauf.“ 
Das Ziel der Bundesregierung, eine Million 
Elektroautos bis 2020 auf deutsche Straßen 
zu bringen, ist weit entfernt. Zurzeit sind 
nur etwa 13.000 Fahrzeuge mit Elektroantrieb, jedoch über 90.000 Hybridautos in 
Deutschland angemeldet. Bei insgesamt 
44 Millionen Pkw.
Verhalten im Taxi
Das Taxigewerbe hat Beförderungspflicht. 
Zumindest im jeweiligen Pflichtfahrgebiet. 
Allerdings gibt es auch einige Pflichten des 
Fahrgastes, die zu befolgen sind. Grundsätzlich haben sich Fahrgäste sich während 
der Taxibenutzung so zu verhalten, wie es 
die Sicherheit und Ordnung des Betriebes 
und die Rücksicht auf andere Personen gebieten. Insbesondere ist es ihnen gemäß 
den Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes untersagt:
➔ während der Fahrt eigenmächtig die 
 Türen zu öffnen,
➔ Sicherungseinrichtungen missbräuchlich 
zu benutzen,
➔ Gegenstände aus dem Fahrzeug zu 
 werfen oder hinausragen zu lassen,
➔ während der Fahrt auf- oder 
 abzuspringen,
➔ in ein als besetzt bezeichnetes 
Fahrzeug einzusteigen,
➔ im Fahrzeug zu rauchen,
➔ Radio- oder Fernsehgeräte sowie 
 sonstige Wiedergabegeräte zu benutzen.
Weiter hat der Fahrgast die Pflicht, seine 
mitgebrachten Sachen so unterzubringen 
und zu beaufsichtigen, dass die Sicherheit 
und Ordnung des Betriebes durch diese 
nicht gefährdet werden kann. Tiere dürfen 
deshalb nicht auf die Sitzplätze. Von vorneherein ausgeschlossen sind gefährliche 
Stoffe und Gegenstände, insbesondere:
➔ explosionsfähige, leicht entzündliche, 
radioaktive, übelriechende oder 
ätzende Stoffe,
➔ unverpackte oder ungeschützte Sachen, 
durch die andere Fahrgäste verletzt 
 werden können,
➔ über die Wagenumgrenzung hinausragende Gegenstände.
Hält sich der Fahrgast trotz Ermahnung 
nicht an diese Pflichten, kann ihn das 
Fahrpersonal von der Beförderung ausschließen. Selbstverständlich muss ein 
Dienstleistungsgewerbe die Messlatte sehr 
hoch anlegen. Der Kunde ist schließlich 
König. Er sollte sich aber auch dementsprechend verhalten.
(Quelle: BZP)
FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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FLUGHAFEN MÜNCHEN
➔ AIRLINES UND TERMINALS
AB AIR BERLIN TERMINAL 1 MODUL A
AEA AIR EUROPA TERMINAL 1 MODUL A
QY EUROPEAN AIR TERMINAL 1 MODUL A
ST GERMANIA TERMINAL 1 MODUL A
LT LTU TERMINAL 1 MODUL A
HG NIKI FLY TERMINAL 1 MODUL A
NRD NORDIC AIR TERMINAL 1 MODUL A
VLM VLM AIRLINES TERMINAL 1 MODUL A
BA BRITISH AIRWAYS TERMINAL 1 MODUL B
DE CONDOR TERMINAL 1 MODUL B
DL DELTA AIRLINES TERMINAL 1 MODUL B
4R HAMBURG INTERNATIONAL TERMINAL 1 MODUL B
MA MALEV TERMINAL 1 MODUL B
ZB MONARCH AIR TERMINAL 1 MODUL B
QR QATAR AIRWAYS TERMINAL 1 MODUL B
AT ROYAL AIR MAROC TERMINAL 1 MODUL B
FQ THOM. COOK TERMINAL 1 MODUL B
TU TUNISAIR TERMINAL 1 MODUL B
PS UKRAINE INT’L AIRLINES TERMINAL 1 MODUL B
S7 S7-Airlines (SIBERIA AIRLINES ) TERMINAL 1 MODUL C
EI AER LINGUS TERMINAL 1 MODUL C
SU AEROFLOT TERMINAL 1 MODUL C
QSC AFRICAN SAFARI TERMINAL 1 MODUL C
BT AIR BALTIC TERMINAL 1 MODUL C
MSC AIR CAIRO TERMINAL 1 MODUL C
VIM AIR VIA TERMINAL 1 MODUL C
AMV AMC AVIATION TERMINAL 1 MODUL C
KK ATLAS JET TERMINAL 1 MODUL C
BST BEST AIR TERMINAL 1 MODUL C
BWG BLUE WINGS TERMINAL 1 MODUL C
BUC BULGARIAN AIR TERMINAL 1 MODUL C
CD CORENDON AIR TERMINAL 1 MODUL C
XC CORENDON AIRLINES TERMINAL 1 MODUL C
OK CSA CZECH AIR TERMINAL 1 MODUL C
7D DONBASSAERO TERMINAL 1 MODUL C
EK EMIRATES TERMINAL 1 MODUL C
OV ESTONIA AIR TERMINAL 1 MODUL C
EY ETIHAD AIR TERMINAL 1 MODUL C
ECP EUROCYPRIA TERMINAL 1 MODUL C
TE FLYLAL TERMINAL 1 MODUL C
FHY FREEBIRD TERMINAL 1 MODUL C
GC GAMBIA AIR TERMINAL 1 MODUL C
DU HEMUS AIR TERMINAL 1 MODUL C
INX INTER AIRLINES TERMINAL 1 MODUL C
KD KD AVIA TERMINAL 1 MODUL C
YK KIBRIS AIRLINES TERMINAL 1 MODUL C
KV KMV TERMINAL 1 MODUL C
TE LITHUANIAN AIR TERMINAL 1 MODUL C
YM MONTENEGRO TERMINAL 1 MODUL C
BJ NOUVELAIR TUNISIE TERMINAL 1 MODUL C
WY OMAN AIR TERMINAL 1 MODUL C
PGT PEGASUS AIR TERMINAL 1 MODUL C
YQ POLET AIR TERMINAL 1 MODUL C
FV ROSSIYA AIRLINE TERMINAL 1 MODUL C
RJ ROYAL JORDANIANN TERMINAL 1 MODUL C
S7 S7 AIRLINES TERMINAL 1 MODUL C
SV SAUDI ARABIEN AIRLINES TERMINAL 1 MODUL C
SHY SKY AIRLINES TERMINAL 1 MODUL C
GXL STAR XL TERMINAL 1 MODUL C
XQ SUNEXPRESS TERMINAL 1 MODUL C
RB SYRIAN ARAB AIR TERMINAL 1 MODUL C
VR TACV CABO VERDE TERMINAL 1 MODUL C
7J TAJIKISTAN AIR TERMINAL 1 MODUL C
RO TAROM TERMINAL 1 MODUL C
UN TRANSAERO LINES TERMINAL 1 MODUL C
X3 TUIFLY TERMINAL 1 MODUL C
T K TURKISH AIRLINE TERMINAL 1 MODUL C
U6 URAL AIRLINES TERMINAL 1 MODUL C
UT UT AIR TERMINAL 1 MODUL C
MK AIR MAURITIUS TERMINAL 1 MODUL D
CT AIR ONE TERMINAL 1 MODUL D
AZ ALITALIA TERMINAL 1 MODUL D
SN BRUSSELS AIR TERMINAL 1 MODUL D
XG CLICKAIR TERMINAL 1 MODUL D
AY FINNAIR TERMINAL 1 MODUL D
FUA FUTURA TERMINAL 1 MODUL D
4U GERMANWINGS TERMINAL 1 MODUL D
IB IBERIA TERMINAL 1 MODUL D
FI ICELANDAIR TERMINAL 1 MODUL D
3L INTERSKY TERMINAL 1 MODUL D
KL KLM AIRLINE TERMINAL 1 MODUL D
VIK KRETA FLY TERMINAL 1 MODUL D
DY NORWEGIAN TERMINAL 1 MODUL D
OA OLYMPIC AIRLINES TERMINAL 1 MODUL D
OLT OSTFRIES.LUFTTRANSPORT TERMINAL 1 MODUL D
V7 VOLOTEA TERMINAL 1 MODUL D
VY VUELING TERMINAL 1 MODUL D
AF AIR FRANCE TERMINAL 1 MODUL D
IZ ARKIA TERMINAL 1 MODUL F
LY EL AL TERMINAL 1 MODUL F
ISR ISRAIR TERMINAL 1 MODUL F
2U SUN D`OR TERMINAL 1 MODUL F
JP ADRIA AIRWAYS TERMINAL 2
A3 AEGAN AIRLINES TERMINAL 2
AC AIR CANADA TERMINAL 2
CA AIR CHINA TERMINAL 2
EN AIR DOLOMITI TERMINAL 2
KM AIR MALTA TERMINAL 2
NH ALL NIPPON AIR TERMINAL 2
IQ AUGSBURG AIRWAYS TERMINAL 2
OS AUSTRIAN AIR TERMINAL 2
KF BLUE 1 TERMINAL 2
BD BRITISH MIDLAND AIRWAYS TERMINAL 2
V3 CARPATAIR TERMINAL 2
QI CIMBER AIR TERMINAL 2
C9 CIRRUS AIRLINES TERMINAL 2
CO CONTINENTAL AIRLINES TERMINAL 2
OU CROATIA AIR TERMINAL 2
MS EGYPT AIR TERMINAL 2
EW EUROWINGS TERMINAL 2
JU JAT TERMINAL 2
LO LOT TERMINAL 2
LH LUFTHANSA TERMINAL 2
LG LUXAIR TERMINAL 2
VB MAERSK AIR TERMINAL 2
SK SAS SCANDINAVIAN TERMINAL 2
SQ SINGAPORE AIRLINES TERMINAL 2
SA SOUTH AFRICA AIRWAYS TERMINAL 2
JK SPANAIR TERMINAL 2
LX SWISS TERMINAL 2
TP TAP PORTUGAL TERMINAL 2
TG THAI AIRWAYS TERMINAL 2
VO TYROLEAN TERMINAL 2
UA UNITED AIRLINES TERMINAL 2
US US AIRWAYS TERMINAL 2
TS AIR TRANSAT ZENTRALBEREICH
EZY EASY JET ZENTRALBEREICH
HF TUIFLY.COM ZENTRALBEREICH
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015
SERVICE

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TITELTHEMA
Im Jahr 1972 veröffentlichte der Club Of 
Rome seinen Bericht „Limits to Growth (Die 
Grenzen des Wachstums)“ . Darin wurde die 
Endlichkeit der Rohstoffe unserer Erde und 
die begrenzte Belastbarkeit der Ökosysteme 
beschrieben. Jahrzehntelang wurde dieser 
Bericht von interessierter Seite als Panikmache verunglimpft. Seit für alle sichtbar 
die Gletscher schmelzen, die ersten pazifischen Inseln vor der vollständigen Überflutung stehen und neue Öl- und Gasvorkommen mit immer größerem Aufwand 
erschlossen werden müssen, kann die 
Stichhaltigkeit der damaligen Argumente 
nicht länger bestritten werden. Auch wenn 
es über Ausmaß und Zeithorizont unterschiedliche Annahmen gibt, so ist doch das 
Thema Klimaschutz in Politik und Gesellschaft angekommen.
Das Problem: Zu viele Abgase
Ein wesentlicher Verbraucher fossiler Rohstoffe und damit auch Verursacher von 
Treibhausgasen ist der motorisierte Individualverkehr. So steht die Automobilindustrie vor der Herausforderung, Verbräuche 
und Abgasemissionen ihrer Produkte zu 
senken. Die naheliegendste Idee dazu besteht im Betrieb der Kraftfahrzeuge mit 
elektrischem Strom. Dieser kann theoretisch weitgehend ohne Ressourcenverbrauch regenerativ erzeugt werden. Leider 
ermöglicht die zur Verfügung stehende 
Speichertechnik immer noch keine zufriedenstellenden Reichweiten.
Lösungsansätze
Kompromisse sind also angesagt. So werden Elektrofahrzeuge mit Verbrennungsmotoren zum Laden der Akkumulatoren 
(Akkus) als sogenannte Range Extender 
(Reichweitenverlängerer) ausgerüstet. Ein 
anderer Ansatz besteht darin, den Betrieb 
von Verbrennungsmotoren durch Elektromotoren zu unterstützen und zu optimieren. Dadurch können die Verbrenner kleiner 
dimensioniert und mit höherem Wirkungsgrad betrieben werden. Alle diese technischen Mischformen werden unter dem Sammelbegriff Hybridtechnik zusammengefasst. 
Der Begriff Hybrid
Der Begriff Hybrid stammt nach Wikipedia 
ursprünglich aus dem Altgriechischen. Dort 
bezeichnete er einen unehelichen Sprössling (wörtlich in etwa: „Frevelkind“). Über 
das Lateinische fand er seinen Weg in die 
englische und deutsche Sprache. Hier bedeutet er etwas Gebündeltes, Gekreuztes 
oder Gemischtes.
Technisch gesehen bezeichnet das Wort 
 Hybrid eine Mischform aus verschiedenen 
Techniken. Beim Automobil versteht man 
darunter üblicherweise die Kombination 
 eines Verbrennungsmotors mit einem 
 Elektroantrieb. In der entsprechenden 
EU-Richtlinie wird ein solches Fahrzeug 
als Hybridelektrofahrzeug bezeichnet. 
 Umgangssprachlich nennt man es auch 
 Hybridfahrzeug, Hybridauto oder Fahrzeug 
mit Hybridantrieb.
Das Hybrid-Prinzip
Wikipedia erklärt die Vorteile der Hybridtechnik folgendermaßen: „Der Verbrennungsmotor kann beim Hybridantrieb 
 häufiger und länger in einem günstigen 
Wirkungsgradbereich betrieben werden. 
 Anfallende überschüssige Energie wird über 
einen Generator für die Akkuladung verwendet. Beim Beschleunigen arbeiten Verbrennungs- und Elektromotor gemeinsam. 
Bei gleicher Beschleunigung kann also ein 
kleinerer Verbrennungsmotor verwendet 
werden (Downsizing). Beim Bremsen und 
im Schubbetrieb wird der größere Teil der 
Bremsenergie in den Akkumulator zurückgeführt (Nutzbremse). Insbesondere im 
Stadtverkehr tragen diese Rückgewinnungen zur Verbrauchsverminderung um bis zu 
60 % bei. Der Verbrennungsmotor ist abgeschaltet, wenn keine oder wenig Antriebsleistung benötigt wird. Die Lärmreduktion 
im Schubbetrieb, bei Stillstand oder bei 
Langsamfahren (Einparken) mit geladenem 
Akku ist im städtischen Raum ein weiterer 
Gewinn. Auf einen separaten Anlasser kann 
verzichtet werden, weil der Elektromotor 
die Funktion mit übernimmt.
Ein Verbrennungsmotor muss erst höhere 
Drehzahlen erreichen, bevor er eine hohe 
Leistung abgeben kann. Der Elektromotor 
dagegen stellt schon beim Anfahren das 
maximale Drehmoment zur Verfügung. 
Durch Kombination der beiden Motoren 
kann das Fahrzeug bei gleicher Systemleistung um etwa 10–20 % schneller beschleunigen (elektrisches Boosten). Aufgrund des 
➔ NEUE TECHNOLOGIE FÜR DIE ZUKUNFT
HYBRIDANTRIEB
Foto: istockphoto
Dr. Hans Bake v.Bakin
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10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

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leistungsärmeren Verbrennungsmotors haben die Fahrzeuge häufig eine etwas geringere Höchstgeschwindigkeit und sind bei 
hoher Leistungsanforderung lauter, weil sie 
dann in höheren Drehzahlbereichen arbeiten müssen.
Ein Hybridelektrokraftfahrzeug ist zwar etwas schwerer als ein Fahrzeug derselben 
Baureihe mit Verbrennungsmotor. Nur bei 
unrealistisch angenommener konstanter, 
schneller Fahrt auf der Autobahn kann sich 
das Zusatzgewicht jedoch in einem höheren 
Verbrauch niederschlagen. Wird beschleunigt und abgebremst oder wechseln sich 
Berg- und Talfahrten ab, dann kann der 
durch das Zusatzgewicht bedingte Mehrverbrauch durch die Möglichkeit der Nutzbremse überkompensiert werden. Eine vorausschauende Fahrweise kann schon beim 
normalen PKW 10 bis 20 Prozent des Verbrauchs einsparen, während dieser Wert 
beim Hybrid nochmals zunimmt, weil jedes 
vorausschauende Bremsen der Energiegewinnung dienen kann …
Der Wirkungsgrad eines Ottomotors beträgt 
bei optimaler Drehzahl und Auslastung 
 maximal 37 %. Je nach Lastbedingung und 
Drehzahl fällt er auf die Hälfte ab, im Leerlauf ist er Null. Vor allem im Teillastbetrieb 
(d.h. wenn wenig Gas gegeben wird) haben 
Ottomotoren einen schlechten Wirkungsgrad. Dieser Betriebszustand kommt im 
Stadtverkehr häufig vor und kann in 
 Hybridelektrokraftfahrzeugen weitgehend 
vermieden werden. Dieselmotoren weisen 
einen vergleichsweise konstanten Wirkungsgrad auf, weshalb diese weniger 
vom Einbau eines Elektromotors und Akkumulators profitieren.“
Für den Hybridantrieb kann ein Benzinmotor auf möglichst hohen Wirkungsgrad 
optimiert werden. Wenn er dafür nicht 
mehr die höchstmögliche Leistung erbringt, ist das kein Problem, da der 
 Elektromotor als kurzzeitige zusätzliche 
Kraftquelle zur Verfügung steht. 
Toyota verwendet dazu den sogenannten 
Atkinson- oder Miller-Zyklus, bei dem das 
Einlassventil während des Saughubes früher 
schließt. So wird zwar nicht die höchstmögliche Zylinderfüllung erreicht. Doch 
kann das gezündete Gemisch während des 
Arbeitstaktes mehr Energie abgeben und 
verbrennt daher effizienter. Auch der 
Mercedes S 400 Hybrid arbeitet nach diesem Atkinson-Prinzip.
Honda realisiert eine Zylinderabschaltung 
und betreibt den Motor auch in Arbeitsbereichen, die ohne elektromotorische Unterstützung zu unkomfortablem Motorlauf 
oder Ausgehen des Motors führen würden. 
Dies wird durch den Einsatz des direkt auf 
der Kurbelwelle sitzenden Elektromotors als 
aktive Schwungscheibe ermöglicht.
Verschiedene Hybrid-Systeme
Grundsätzlich unterscheidet man zwei 
 Hybridformen.
➔ Serieller Hybrid:
Bei einem seriell angeordneten Hybridantrieb hat der Verbrennungsmotor keinerlei 
mechanische Verbindung mehr zur eigentlichen Antriebsachse. Er treibt nur noch 
 einen elektrischen Generator an, der die 
Fahrenergie bereitstellt oder den Fahrakku 
lädt. Bei kurzzeitigem höherem Leistungs-
Foto: istockphoto
FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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bedarf können die Akkus zusätzlichen 
Strom liefern. Der oder die Elektromotor(en) 
müssen immer das gesamte Drehmoment 
und die gesamte Leistung erbringen. 
➔ Paralleler Hybrid:
Beim parallelen Hybridantrieb wirkt der 
Elektromotor gemeinsam mit dem Verbrennungsmotor auf den Antriebsstrang. In mindestens einem Betriebszustand sind die 
Kräfte oder Drehmomente der einzelnen Antriebe gleichzeitig verfügbar. Das ermöglicht 
eine schwächere Auslegung von Elektro- und 
Verbrennungsmotor, was Kosten, Gewicht 
und Bauraum spart, im Falle des Verbrennungsmotors auch Kraftstoff (downsizing).
Kann das Auto rein elektrisch fahren?
So gut wie alle derzeit realisierten Hybrid- 
Konzepte sind Parallel-Hybride. Die weitere 
Unterscheidung orientiert sich an der Frage, ob das Fahrzeug zumindest kurze Strecken rein elektrisch zurücklegen kann.
Eigentlich kein Hybrid ist der sogenannte 
Microhybrid. Als einziger Motor steht ein 
Verbrennungsmotor zur Verfügung. Dieser 
wird durch Maßnahmen wie Start-Stop-Automatik und Rekuperation (Bremsenergie- 
Rückgewinnung) auf Sparsamkeit getrimmt.
Beim Mildhybrid unterstützt der Elektroantrieb den Verbrennungsmotor zur Leistungssteigerung. Ein reiner Elektro-Betrieb 
ist nicht möglich. Die Bremsenergie kann 
in einer Nutzbremse teilweise wiedergewonnen werden. Vollhybrid-Fahrzeuge sind 
mit ihrer elektromotorischen Leistung in 
der Lage, kurze Strecken auch rein elektrisch zu fahren. Wenn der Akku nicht nur 
über den Verbrennungsmotor geladen werden kann, sondern auch über das Stromnetz, spricht man von einem Plug-In-Hybrid 
(Englisch „to plug in“ = (einen Stecker) 
einstecken). Hier muss zusätzlich ein Spannungswandler eingebaut sein, der den 
Strom aus der Steckdose auf die Spannung 
transformiert, die der Hybrid-Akku benötigt. Daher sind Plug-In-Hybride üblicherweise teuerer als „normale“ Hybridfahrzeuge. Dafür besitzen sie meist größere Akkus 
und können über eine längere Strecke ausschließlich elektrisch gefahren werden.
Das Verbrauchsmärchen des 
Plug-In Hybriden
Gerade können wir an den Plakatwänden 
die Werbekampagne eines großen deutschen Autokonzerns für ein neues Plug- 
In-Hybrid-Modell seiner erfolgreichsten 
Baureihe erleben. Die Modellbezeichnung 
erinnert sicher nicht zufällig an „Rennsemmeln“ derselben Reihe, mit denen pubertäre Spätjugendliche auf der Autobahn weit 
teurere Sportwagen „jagen“ können.
Dem Kunden wird die Kombination eines 
Autobahnfegers und eines ökologisch korrekten Fahrzeuges versprochen. Dafür wird 
als Einstandspreis das Doppelte des Preises 
für das Grundmodell fällig. Als Gegenleistung wird ein traumhaft niedriger Durchschnittsverbrauch von 1,5 Liter Super / 
100 km und ein fantastischer Abgaswert 
von 35 g/km angegeben.
Bei der Verbrauchsmessung nach ECE-Norm 
standen schon grundsätzlich die Märchen 
aus 1001 Nacht Pate. Die Werte werden 
nach derart unrealistischen Vorgaben gemessen, dass sie in der Praxis nur bergab 
bei ausgeschaltetem Motor erreicht werden 
können. Für die Verbrauchsberechnung eines Plug-In-Hybriden wird das Märchenbuch um eine weitere Ausgabe erweitert. 
Als Fahrzyklus werden unrealistisch häufige 
Fahrten im reinen Elektro-Betrieb angenommen. Der an der Steckdose aufgetankte 
Strom fließt, obwohl hierzulande zu einem 
erheblichen Teil noch aus fossilen Energieträgern erzeugt, in keiner Weise in die Verbrauchs- und Abgasbilanz ein. Bei realistischer Betrachtung werden sich bei dem 
oben beschriebenen Fahrzeug auch bei 
schonender Fahrweise die Verbrauchswerte 
eher im 5 Liter-Bereich einpendeln.
Zusätzlich nimmt man wohl mit einer gewissen Berechtigung an, dass ein derart 
unwirtschaftliches, weil teueres Fahrzeug 
nur an jemanden verkauft werden kann, der 
nicht nur die Grundrechenarten, sondern 
auch sich selbst nicht beherrscht. Deshalb 
wurde das eigentlich interessante Konzept 
bisher von deutschen Herstellern nur in 
vollkommen überdimensionierten Leistungskategorien in hochpreisigen Automodellen verwirklicht.
Welches Konzept ist für den Taxi- 
Unternehmer geeignet?
Angesichts der Preise und der immer noch 
sehr begrenzten elektrischen Reichweite 
derartiger Plug-In-Hybride ist ein solches 
Automobil für den Taxieinsatz bisher nicht 
geeignet. Interessant ist aber das Vollhybrid-Konzept, da es zu konkurrenzfähigen 
Einstandspreisen sowohl kosten- als auch 
verbrauchsmäßig wettbewerbsfähige Produkte ermöglicht. Hier haben die deutschen Autohersteller viele Jahre lang einen 
Trend verschlafen. Auf Automessen wurden 
zwar prestigefördernd immer wieder Prototypen vorgestellt. Kaufen konnte man die 
entsprechende Technik aber lange nur von 
den Japanern. Während die Deutschen 
 inzwischen langsam „in die Puschen kommen“, hat Toyota seit 1997 über 6 Millionen Hybridfahrzeuge verkauft, Honda ist 
in diesem Segment seit 1999 tätig. Entsprechend ausgereift und vergleichsweise 
günstig präsentieren sich deren heute angebotene Hybrid-Modelle. Wohltuend fällt 
gleichzeitig auf, dass Leistungsexzesse 
 vermieden werden und Alltagstauglichkeit 
im Mittelpunkt steht.
Wie geht es weiter?
Hybridfahrzeuge sind langfristig eher eine 
Übergangslösung, bis die Speicherprobleme 
für elektrische Energie zufriedenstellend 
gelöst sind. Das gleichzeitige Vorhalten 
zweier unterschiedlicher Antriebssysteme 
ist eigentlich nicht der Weisheit letzter 
Schluss. Bei dem gegenwärtigen Entwicklungstempo der Akkumulatorentechnik, das 
immer wieder durch Rückschläge wie brennende Lithium-Ionen-Akkus gebremst wird, 
ist aber zumindest für die nächsten fünf 
bis zehn Jahre nicht mit taxitauglichen 
Elektrofahrzeugen zu rechnen. Die nächsten Taxigenerationen werden im Elektro- 
Segment wohl ausschließlich aus Hybridfahrzeugen bestehen. (KGF)
Quellen:
Wikipedia „Bedeutung des Wortes Hybrid“: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Hybrid
Wikipedia „Hybridantrieb“: 
https://de.wikipedia.org/wiki/ 
Hybridelektrokraftfahrzeug
Wikipedia „Atkinson-Zyklus“: 
https://de.wikipedia.org/wiki/ 
Atkinson-Kreisprozess
Wikipedia „Plug-In-Hybrid“: 
https://de.wikipedia.org/wiki/ 
Plug-in-Hybrid
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

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Bei der ersten Annäherung stelle ich fest: 
Ein beeindruckendes Auto, groß, flott 
 designt, ansprechend. Wirkt der „normale“ 
Prius für deutsche Augen doch ziemlich 
 exotisch, so entspricht der Prius Plus mit 
seiner Kombiform sehr gut den hiesigen Erwartungen an ein geräumiges Fahrzeug. Die 
Form wirkt aerodynamisch durchdacht, die 
großen Türausschnitte versprechen leichtes 
Ein- und Aussteigen. Die steil stehende 
Heckscheibe und die großen Fensterflächen 
lassen auf gute Rundumsicht hoffen.
Der Einstieg ist wie erhofft an allen vier 
 Türen bequem möglich. Der Fahrzeuginnenboden liegt relativ hoch, alle fünf Sitze 
sind straff gepolstert und bieten einen guten Seitenhalt. Fahrer- und Beifahrersitz 
verfügen im Zusammenhang mit der aufpreispflichtigen Lederpolsterung jeweils 
über Sitzheizung. Im Taxipaket ist dieses 
Komfortmerkmal ebenfalls enthalten, allerdings besteht hier der Sitzbezug aus Kunstleder. Die Rundumsicht ist nach vorne und 
seitlich sehr gut, der Blick nach hinten 
wird durch die breiten D-Säulen etwas eingeschränkt. Auch bei steil stehender Heckscheibe und Rückfahrkamera erscheint ein 
Parkpilot als sinnvolles Extra.
Das Lenkrad ist in Höhe und Reichweite 
verstellbar, eine gute Fahrposition ist 
leicht zu finden. Der Fahrersitz ist vielseitig einstellbar und verfügt über eine Lendenwirbelstütze. Trotz der mächtigen Mittelkonsole sind die Platzverhältnisse auf 
den Vordersitzen sehr großzügig. Gestartet 
wird der Motor …, nein, falsch: Aktiviert 
wird das System über den Start/Stop-
Knopf. Der Zündschlüssel …, nein, auch 
wieder falsch: Der Transponder muss sich 
lediglich in der Nähe des Fahrersitzes befinden. Ich trete also die Bremse und drücke den Startknopf, dann passiert … erst 
einmal nichts. Der Instrumenten-Bildschirm 
in der Mitte des Armaturenbrettes baut 
sich auf, zum Schluss erscheint die Schrift: 
„Ready“ . Auf das Eindeutschen der Systemmeldungen hat Toyota verzichtet. Ich 
schalte den Automatik-Wählhebel auf „D“ 
und lasse die Bremse los. Das Auto rollt 
ohne Motorgeräusch an. Erst nach einem 
vorsichtigen Tritt auf das Gaspedal startet 
kaum hörbar der Benzinmotor. Hauptsächlich erkennbar ist diese Tatsache daran, 
dass die „EV“-Anzeige (elektrischer Betrieb) im Eco-Meter erlischt. 
Das Armaturenbrett ist zuerst einmal gewöhnungsbedürftig. Die vielfachen Anzeigen 
im breiten Instrumenten-Bildschirm verlangen nach einem Blick in das Bordhandbuch. 
Der digitale Tacho und die Leistungs- und 
Betriebszustands-Anzeige (Eco-Meter) dominieren die Anzeige. Daneben werden die 
eingelegte Automatik-Fahrstufe, eine Tankanzeige und die Anzeigen des Bordcomputers eingeblendet. Ganz rechts gibt es eine 
Anzeige des gewählten Betriebsmodus (Eco, 
Power, Elektrisch).
Ab der Comfort-Version (und damit auch in 
der Taxiversion) kann ein Head-Up-Display 
zugeschaltet werden, das die Tachoanzeige 
in das Sichtfeld des Fahrers am unteren 
Rand der Windschutzscheibe spiegelt. Die 
serienmäßige Klimaautomatik erfordert 
wiederum eine Eingewöhnungszeit, ist 
➔ FAHRBERICHT TOYOTA PRIUS PLUS HYBRID
Für einen Fahrzeugtest stellte die Firma DIT München in der Landsberger Straße 222 
dem TAXIKURIER einen Toyota Prius Plus in Comfort-Ausstattung zur Verfügung. 
Vier Tage lang konnte ich dieses Fahrzeug ausgiebig testen.
Foto: istockphoto
FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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dann aber logisch erfassbar und intuitiv zu 
bedienen.
Wirklich ungewohnt ist der Automatik- 
Wählhebel. Von der Dimension her eher 
ein kleiner Joystick ermöglicht der in einer 
Kulisse geführte Hebel eigentlich nur drei 
Stufen: D (Vorwärts), R (Rückwärts) und N 
(Neutral). Mit B gibt es noch ein Motorbremsprogramm für längere Bergabfahrten. 
Die P- (Park-) Position wird über einen 
 separaten Druckknopf oberhalb des Wählhebels geschaltet.
Als nächste Überraschung stellt das Ohr 
fest, dass die Motordrehzahl nicht mit der 
Stellung des Gaspedals zusammenpasst. 
 Einen Drehzahlmesser gibt es nicht. In der 
Warmlaufphase dreht der Motor grundsätzlich ziemlich hoch, um das System zu erwärmen. Sobald der vorgesehene Betriebszustand erreicht ist, schaltet die Elektronik, 
wiederum nicht immer im Zusammenhang 
mit Gaspedalbewegungen, den Benzinmotor 
nach eigenem Ermessen an und aus und 
wählt auch die Drehzahl nach nicht immer 
nachvollziehbaren Kriterien. Bei kräftigem 
Tritt auf das Gaspedal schaltet sich jedes 
mal der Benzinmotor ein und dreht während 
der Beschleunigung deutlich hörbar in einem hohen Umdrehungsbereich. Das CVT- 
Getriebe schaltet keine erkennbaren Gänge. 
Stattdessen wird eine Gliederkette auf einem Kegelrad verschoben, so dass ein stufenloser Kraftübertragungswechsel möglich 
wird. Im Prinzip (auch wenn die Konstrukteure es nicht unbedingt gerne hören) handelt es sich um eine Weiterentwicklung des 
genialen Systems, das vor Jahrzehnten vom 
niederländischen Kleinwagenhersteller DAF 
entwickelt wurde. Durch den seinerzeit verwendeten Keilriemen hatte es damals allerdings Probleme mit der Standfestigkeit des 
Getriebes gegeben.
Am Anfang traue ich mich kaum, auf das 
Gaspedal zu treten. Die Verbrauchsanzeige 
signalisiert alarmierende 80 bis 90 Liter 
Verbrauch auf 100 Kilometer. Bald sinkt 
aber dieser Wert und pendelt sich nach 
vielleicht 15 Minuten auf Werte zwischen 
5 und 6 Liter ein. Beim Ausrollen an der 
Ampel und beim Bremsen wird ein Teil der 
Bewegungsenergie als elektrische Energie 
zurückgewonnen. Auch dies zeigt das 
Eco-Meter an. Nun packt mich der Ehrgeiz. 
Ich versuche, die angezeigten Verbrauchswerte zu drücken. Wenn das System auf 
den Elektromotor umschaltet, versuche ich, 
diesen Betriebszustand zu halten. Beim 
stärkeren Beschleunigen steigt die Anzeige 
in den braunen Bereich des „unökonomischen“ Verbrauchs. Also versuche ich, 
 diesen Zustand zu meiden.
Bald merke ich, dass diese Fahrweise nicht 
der Weisheit letzter Schluss ist. Sie ermöglicht nur langsame Beschleunigung, ein 
Mitschwimmen im Verkehr ist so nicht 
möglich. Die Fahrer hinter mir höre ich im 
Geiste fluchen ob des Schläfers vor ihnen. 
Also ignoriere ich die Anzeigen und kehre 
zu einem „normalen“ Fahrstil zurück. Siehe 
da: Auch jetzt erhöht sich der vom Bordcomputer angezeigte Durchschnittsverbrauch kaum. Beim kräftigen Tritt aufs Gaspedal steigt zwar das Eco-Meter wieder in 
braune Höhen; wenn ich aber meine Zielgeschwindigkeit erreicht habe, geht der 
Benzinmotor aus und der Elektromotor 
hält den Schwung, bis die nächste Ampel 
 sowieso wieder zum Stopp zwingt.
Nun kenne ich das Auto gut genug, um 
mich mit kurzen Blicken mit dem Energieflussmonitor zu beschäftigen, der in den 
Bildschirm des Autoradios/Navigationsgerätes eingeblendet werden kann. Ich sehe, 
dass der Benzinmotor nicht nur für Vortrieb 
sorgt, sondern meistens auch den Hybridakku lädt. Nur bei sehr großer Leistungsanforderung versiegt dieser Ladestrom. Die 
Flussrichtung des Stromes kehrt sich um. 
Nun speist der Akku mittels der Elektromotoren seine Energie in den Antrieb ein. 
Sobald die Wunschgeschwindigkeit erreicht 
ist und das Gaspedal zurückgenommen 
wird, dreht sich die Flussrichtung abermals 
und der Akku wird wieder geladen.
In der Betriebsanleitung wird angegeben, 
dass die Energiereserve des Hybrid-Akkus 
für eine Fahrtstrecke von ungefähr zwei 
 Kilometern im reinen Elektro-Modus ausreicht. Es kann also auch in Beschleunigungssituationen nicht unbegrenzt Energie 
eingespeist werden. Der 1,8-Liter-Benzinmotor ist auf Wirtschaftlichkeit optimiert, 
nicht auf maximale Leistung, und damit 
für das leer 1,7 Tonnen wiegende Auto eigentlich zu schwach. Die volle Systemleistung kann immer nur im Zusammenspiel 
mit den Elektromotoren abgerufen werden. 
Diese können wiederum nur für kurze Zeit 
bei der Beschleunigung unterstützen. 
 Daher empfiehlt Toyota, den Prius Hybrid 
nicht für Anhängerbetrieb zu verwenden. 
Auch das Abschleppen von Pannenfahr-
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

Seite 15

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zeugen sollte mit dem Prius unterbleiben. 
Wie sich das Auto auf längeren Gebirgs- 
Anstiegen bewährt, müsste noch ausprobiert werden.
Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 
2,1 Tonnen bleiben als Nutzlast nur magere 
400 Kilogramm übrig. Damit ist schon klar, 
dass der Prius Plus trotz seiner zwei Zusatzsitze im Kofferraum kein wirklicher 
7-Sitzer ist. Bei drei bis vier Fahrgästen 
mit Gepäck ist sein Limit deutlich erreicht. 
Diese Sitze sind eine Option, wenn es um 
den Transport von Kindern geht. Notfalls 
geht der Prius Plus auch als „Kuschelkombi“ für die Jugend vom Kunstpark durch. 
Als „ausgewachsene“ Person mit gar nicht 
flachem Waschbär-Bauch habe ich den 
 Einstieg in die dritte Reihe gar nicht erst 
probiert.
Die Rückbank der zweiten Reihe besteht 
aus drei Einzelsitzen, die getrennt in Länge 
und Lehnenneigung verstellbar sind. Ganz 
zurückgeschoben bieten sie einen sehr ordentlichen Fußraum. Auch für größer gewachsene „Hintersassen“ ist die Kopffreiheit großzügig bemessen. Allerdings sind 
die drei gleichwertigen Sitze aufgrund der 
maximal zur Verfügung stehenden Innenbreite etwas schmal geraten. Das übliche 
beengte Schicksal des mittleren Rückbankpassagiers wurde aufgeteilt auf alle drei 
Sitzplätze. Dafür ist der Innenboden völlig 
eben, kein Mitteltunnel behindert das 
Durchrutschen. Wiederum etwas gewöhnungsbedürftig ist der Sicherheitsgurt des 
mittleren Rücksitzes, der oben am Dachhimmel befestigt ist und ziemlich nahe am 
Kopf des rechten Nachbarn vorbei verläuft. 
Der Kofferraumboden wie auch die Ladekante sind vergleichsweise hoch angesetzt, 
bei umgelegten Rücksitzen der zweiten und 
dritten Reihe ergibt sich aber eine glatte 
Ladefläche. Auch bei Besetzung mit fünf 
Insassen kann das Reisegepäck von vier 
Fahrgästen genügend Platz finden. Ist hingegen die dritte Reihe aufgeklappt, kann 
von Gepäckraum nicht mehr die Rede sein. 
Der dann noch verfügbare Platz besitzt 
eher das Format eines Handschuhfaches.
Im Armaturenbrett gibt es zwei verschließbare Fächer sowie in der Mittelkonsole eine 
mit einer Klappe versehene flache Ablage. 
Der Platz darunter ist dem Hybridakku vorbehalten. Die Türfächer vorne können kleinere Getränkeflaschen und etwas Kleinkram 
aufnehmen. Für Stadtpläne sind noch Taschen in den Rückenlehnen der Vordersitze 
vorhanden. Unter dem Kofferraumboden 
existiert eine größere Staumöglichkeit für 
eigene Utensilien. Insgesamt sind die Ablagemöglichkeiten nicht gerade üppig.
Serienmäßig sind in beiden Prius-Versionen 
keine Reservereifen, sondern nur Pannensets vorhanden. Es gibt zwar Reserveradwannen. Das Einlegen eines Reserverades 
erfordert jedoch beim Prius Plus den Ausbau der dritten Sitzreihe und bei beiden 
Modellen Improvisationen mit dem unterflurigen Staufach und dem Kofferraumboden. Integrierte Kindersitze bietet Toyota 
leider nicht an. Das Panoramadach ist eine 
nette Spielerei, wird bei einem Aufpreis 
von 1100 Euro aber oftmals dem Rotstift 
zum Opfer fallen.
Die serienmäßige Audioanlage mit sechs 
Lautsprechern liefert einen satten, wohlklingenden Sound. Neben dem CD-Laufwerk 
können (ebenfalls serienmäßig) MP3-Player 
über USB oder AUX-IN betrieben werden. 
Dieser Standard ist bei deutschen Herstellern immer noch aufpreispflichtig. Als bekennender Klassik-Liebhaber würde ich mir 
persönlich noch die gegen 500 Euro Aufpreis verfügbare JBL-Audio-Anlage mit acht 
Lautsprechern näher anschauen, wirklich 
notwendig ist das aber nicht. Im Audiosystem ist eine Rückfahrkamera serienmäßig 
enthalten. Der Parkpilot (Rückfahrpiepser) 
ist dagegen aufpreispflichtig.
Der Einstiegspreis für den Prius Plus Hybrid 
in Taxiausstattung (wie Comfort-Ausstattung, aber mit kleinerem (und sparsamerem) 16-Zoll-Fahrwerk, dafür Kunstleder 
 
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FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

Seite 16

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Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de ⁄ Internet: www.taxi-muenchen.de
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 inbegriffen) und mit Taxipaket von Intax 
liegt bei 28.700 Euro incl. MwSt. und Überführung, netto also ca. 24.120 Euro. Als 
Plug-In-Hybrid würde er nochmals 8000 
Euro netto zusätzlich kosten. In dieser 
Ausführung wird er aber als Taxi nicht angeboten. Günstiger geht es natürlich mit 
dem „normalen“ Prius Hybrid, er liegt in 
derselben Ausstattung bei brutto 24.000 
Euro (netto ca. 20.170 Euro). Der ebenfalls 
als Hybrid angebotene Auris Kombi beginnt 
in vergleichbarer Ausführung bei 22.400 
Euro brutto, netto also ca. 18.825 Euro. 
Beides ist jeweils mit Taxipaket gerechnet.
Wer es luxuriöser mag, für den hat Toyota 
den Lexus GS 300h Hybrid in Taxiausstattung zu einem Preis von brutto 38.980 Euro, 
netto also ca. 32.760 Euro im Angebot.
Für alle Taxis bietet Toyota eine Garantiezeit von 3 Jahren bis 100.000 Kilometer, 
die gegen Aufpreis von 655 bzw. 1395 Euro 
auf eine Laufleistung von 200.000 km bzw. 
300.000 km innerhalb von 3 Jahren ausgeweitet werden kann. Diese Garantie beinhaltet ebenfalls die Hybrid-Komponenten. 
Für den Hybrid-Akku gilt zusätzlich eine 
Toyota-interne Kulanzregelung von 100 % 
bis zu einer Laufleistung von 250.000 km 
ohne Altersbeschränkung.
Ein Toyota Hybrid muss alle 15.000 Kilometer zu einer „Kleinen Inspektion“, die im 
Prinzip einen erweiterten Ölwechsel und 
eine Kontrolle der Hybridanlage beinhaltet. 
Alle 30.000 km wird eine „Große Inspektion“ 
fällig. Der Ventiltrieb des Benzinmotors erfolgt über eine wartungsfreie Steuerkette, 
die üblicherweise ein Autoleben lang halten sollte. Bei DIT München ist kein Fall 
bekannt, bei dem eine Steuerkette ersetzt 
werden musste. Common-Rail-Probleme 
existieren keine, da kein Common Rail vorhanden ist. In den vier Tagen fuhr ich eine 
Strecke von ca. 300 Kilometern. Mein Testverbrauch lag bei 6,1 Litern / 100 km. 
 Allerdings fuhr ich einen guten Teil der 
Strecke auf dem Land bei weitgehend freien Straßen. Das eigentliche Einsparpotential wird aber laut Prospektangaben im 
Stadtverkehr erzielt. Daher erscheinen 
mir die von Kollegen berichteten Verbräuche um die 5 Liter (normaler Prius) und 
6 Liter/100 km (Prius Plus) durchaus nachvollziehbar. Angesichts von Größe und 
 Gewicht der beiden Prius kann man dies als 
hervorragende Werte bezeichnen.
Der Prius Plus ist ein durchaus interessantes Taxifahrzeug. Zwar ermöglicht er keine 
wirklich sportliche Fahrweise. Wir fahren 
aber auch Taxi und nicht Formel Eins. Für 
den möglichst wirtschaftlichen und angenehmen Transport von Fahrgästen erscheint 
er auf jeden Fall konkurrenzfähig. Die Berichte der Kollegen legen ein übriges Zeugnis dafür ab. Wer also nicht auf Markenstatus als Persönlichkeitsstütze angewiesen 
ist, sollte sich dieses Fahrzeug oder ein anderes Hybrid-Modell einmal näher ansehen. 
(KGF)
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

Seite 17

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Der TAXIKURIER im Gespräch mit Christian 
Kugler von der Taxifirma Kugler, Mitgliedsunternehmen der Taxi-München eG:
TAXIKURIER: Herr Kugler, in Ihrem Taxiunternehmen gibt es 17 Taxis. Im letzten 
Sommer haben Sie zwei Toyota Prius Plus 
Hybrid angeschafft. Was waren Ihre Gründe 
dafür?
Christian Kugler: Ich hatte im letzten Jahr 
zwei defekte Motoren und vier kaputte 
 Turbolader bei den Taxis meiner bisherigen 
Marke. Es gab auch immer wieder Probleme 
mit Kühlwasserverlust an verschiedenen 
Stellen. Darüber habe ich mich extrem geärgert. Zwar wurden einige Reparaturen auf 
Kulanz durchgeführt, doch standen die 
Fahrzeuge immer wieder für mehrere Tage 
in der Werkstatt. Daraufhin habe ich mich 
bei Unternehmerkollegen erkundigt, welche 
Alternativen es gebe. Dabei wurde mir immer wieder von guten Erfahrungen mit dem 
Toyota Prius auch und gerade im Schichtbetrieb berichtet. Die Verbräuche seien 
durchwegs günstig und es gebe so gut wie 
keine Pannen mit diesen Fahrzeugen.
TAXIKURIER: Sie haben Ihre Prius noch 
nicht lange genug im Dienst, dass Sie 
schon langfristige Erfahrungen hätten. Gab 
es bisher irgendwelche Probleme?
Christian Kugler: Nein, ich hatte bisher 
noch kein einziges Problem, nur einen kleinen Blechschaden. Etwas Bauchschmerzen 
habe ich, weil im Prius Plus kein Reserverad vorhanden ist, lediglich ein Tyre-Fit. 
Man kann auch kein Rad in die Reserveradwanne legen, ohne die hinterste Sitzreihe 
auszubauen. Allerdings besitzen auch die 
neuen Mercedes-Modelle kein Reserverad 
mehr, da in der Wanne der Tank für AdBlue 
eingebaut ist.
TAXIKURIER: Wie war Ihre Kalkulation für 
die neuen Prius?
Christian Kugler: Der bisher von mir eingesetzte Mercedes E 200 CDI kostet netto 
in der von mir gewünschten Ausstattung 
knapp 31.000 Euro. Im Laufe von 3 Jahren 
zahle ich für diesen Typ ca. 771 Euro 
KFZ-Steuern.
Der Verbrauch ist zwar niedriger angegeben, in der Praxis pendelt er sich aber bei 
9 bis 9,5 Liter Diesel/100 km ein. Wenn 
ich in 3 Jahren eine Laufleistung von ca. 
240.000 km rechne, komme ich auf Spritkosten von knapp 26.000 Euro bei einem 
Literpreis von 1,20 Euro. Der Toyota Prius 
kostet in meiner Wunschausstattung ca. 
25.600 Euro netto.
In 3 Jahren fällt eine KFZ-Steuer von ca. 
120 Euro an. Bei einem Verbrauch von 6 Litern (der mir von Kollegen bestätigt wurde) 
ergeben sich für 240.000 km Spritkosten 
von knapp 20.000 Euro bei einem Literpreis 
von 1,35 Euro (Super).
Dagegen rechnete ich höhere Wartungskosten, da ich beim Hybrid lange nicht soviel selbst machen kann wie bei einem 
Mercedes Diesel. Der Wiederverkauf ist 
noch nicht kalkulierbar, weil es für den 
Prius bisher keinen Gebrauchtwagenmarkt 
gibt.
Insgesamt kam ich zu dem Schluss, dass 
ich gute Chancen hatte, in der Gesamtkostenbilanz unter den Kosten des Mercedes 
zu bleiben.
TAXIKURIER: Hat sich Ihre Kalkulation bis 
jetzt als richtig erwiesen?
Christian Kugler: Absolut. Der Verbrauch 
liegt durchwegs um die 6 Liter Super. Als 
weiteren Vorteil habe ich erfahren, dass 
Servicearbeiten bei Toyota DIT München 
sehr zügig durchgeführt werden. Ich bekomme in der Regel auch kurzfristig einen 
Termin und kann das Taxi oft schon nach 
einer Stunde wieder abholen. Das hatte ich 
bei meiner bisherigen Marke ganz anders 
erlebt.
TAXIKURIER: Wie reagieren Ihre Fahrer auf 
dieses Auto?
Christian Kugler: Die Reaktion ist gespalten. Am Anfang waren einige begeistert, 
viele hatten Bedenken. Inzwischen kann 
ich sagen, dass die Hälfte meiner Fahrer 
dieses Taxi gerne fährt und teilweise auch 
gezielt auf die Rückkehr eines Prius wartet. 
Die andere Hälfte bevorzugt weiterhin 
➔ INTERVIEW MIT CHRISTIAN KUGLER
FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

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➔ INTERVIEW MIT HELENA GIUMAN
Mercedes nach dem Motto: „Das war schon 
immer so …“ .
TAXIKURIER: Was gefällt den Fahrern am 
Prius?
Christian Kugler: Immer wieder gelobt 
wird das großzügige Raumgefühl in Verbindung mit der hohen Sitzposition. Auch die 
vielen „Gimmicks“ wie Energieflussmonitor 
und Eco-Anzeige faszinieren.
TAXIKURIER: Was sind Kritikpunkte Ihrer 
Fahrer am Prius Plus?
Christian Kugler: Am meisten vermissen 
die Fahrer genügend Ablagemöglichkeiten. 
Im oberen Staufach des Armaturenbrettes 
habe ich Drucker und Kreditkartenleser des 
Datenfunks eingebaut. So bleibt lediglich 
das untere Handschuhfach. Das Fach in der 
Mittelkonsole ist so flach, dass praktisch 
nur der Quittungsblock hineinpasst. Auch 
die Türfächer sind nicht gerade üppig. Hier 
Der TAXIKURIER im Gespräch mit Helena 
Giuman, selbstfahrende Unternehmerin und 
Mitglied der Taxi-München eG. Sie fährt 
 einen Toyota Prius Hybrid mit einer Laufleistung von derzeit 160.000 Kilometer und 
erlebt damit sozusagen die zweite Lebenshälfte dieses Fahrzeugs.
TAXIKURIER: Frau Giuman, Sie sind 
selbstfahrende Unternehmerin und 
fahren seit einiger Zeit einen Toyota Prius 
Hybrid. Seit wann besitzen Sie dieses 
Fahrzeug?
würden sich alle mehr Stauraum wünschen. 
Beispielsweise eine Schublade unter dem 
Fahrersitz steht auf der Wunschliste ganz 
oben.
TAXIKURIER: Wie reagieren die Fahrgäste?
Christian Kugler: Es gibt in München verschiedene Firmen, die bevorzugt Umwelttaxis bestellen. Damit hat der Prius hier 
 einen klaren Vorteil. Am Standplatz sind 
die Reaktionen unterschiedlich. Manche 
Fahrgäste sind ganz begeistert von diesem 
Fahrzeug. Andere sind deutlich „sternfixiert“ und bevorzugen entsprechende Taxis.
TAXIKURIER: Wie lautet Ihre vorläufige 
 Bilanz für den Prius Plus?
Christian Kugler: Der Prius fährt sich wesentlich ruhiger als ein Mercedes Diesel. 
Der Motor ist meist kaum zu hören. Noch 
etwas Bedenken habe ich bezüglich der 
Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Allerdings 
Helena Giuman: Ich habe den Prius im 
Juli 2013 als Gebrauchtfahrzeug mit einer 
Fahrleistung von ca. 80.000 Kilometer gekauft.
TAXIKURIER: Wieviele Kilometer haben Sie 
seither mit dem Prius zurückgelegt?
Helena Giuman: Der derzeitige Kilometerstand liegt bei knapp 160.000, die Laufleistung in den letzten 1,5 Jahren betrug 
also ungefähr 80.000 km.
TAXIKURIER: Wie sind Ihre Erfahrungen 
mit diesem Taxi?
Helena Giuman: Ich bin von diesem Auto 
begeistert. Ich hatte in dieser Zeit keine 
einzige Panne und keinen außerplanmäßigen Werkstatt-Aufenthalt. Der Verbrauch ist 
konkurrenzlos niedrig.
TAXIKURIER: Gab es irgendwelche 
 Probleme?
Helena Giuman: Grundsätzlich nein. Ein 
paar mal lockerten sich Verkleidungsteile. 
Nachdem diese lediglich gesteckt sind, 
konnte ich Sie problemlos wieder festdrücken. Mit den Vorgängerfahrzeugen hatte 
ich häufig Probleme. Im Vergleich dazu 
habe ich auch bei Mercedes schon mehrere 
Tage auf einen Anlasser gewartet. Was 
mich wirklich stört: Der Prius ist nicht in 
RAL-1015-Lackierung zu bekommen. Bei 
 einer Unfallreparatur muss erst der Lack 
aushärten, bevor die Folie neu verklebt 
werden kann. Bezüglich der Dauerhaltbarkeit sehe ich mir die Entwicklung in Ruhe 
an, da ich durch die Garantieerweiterung 
bis 300.000 km abgesichert bin.
TAXIKURIER: Werden Sie weitere Prius- 
Modelle anschaffen?
Christian Kugler: Nach derzeitigem Stand 
werden sicher noch weitere Prius hinzukommen. Ob ich langfristig meine ganze 
Flotte umstelle, kann ich jetzt noch nicht 
sagen. Dazu muss ich erst noch mehr Erfahrungen sammeln.
TAXIKURIER: Herr Kugler, ich danke Ihnen 
für das Gespräch und wünsche weiterhin 
viel Erfolg und „Gute Fahrt“ . (KGF)
habe ich seit Juli 2013 eine sorgenfreie 
Zeit hinter mir. Kollegen mit Kunstlederausstattung berichteten mir, dass der Bezug des Fahrersitzes durch die Beanspruchung riss. Das ist bei mir bis jetzt noch 
nicht passiert. Mein Taxi hat aber auch 
Stoffsitze.
TAXIKURIER: War der damalige Kauf eine 
zufällige Entscheidung oder stand dahinter 
eine Kalkulation?
Helena Giuman: Ich hatte zuvor einen 
Opel Zafira, der mit einem Durchschnittsverbrauch von ca. 6 Liter Diesel/100 km 
angegeben ist, in der Realität aber oft bis 
zu 9,5 Liter pro 100 km verbrauchte. Von 
den Kollegen, die damals schon Prius 
 Hybrid fuhren, wurden mir Verbräuche von 
unter 5 Liter Super auf 100 km berichtet. 
Selbst im Vergleich 5 Liter Super gegen 
6 Liter Diesel ergab sich ein Vorteil für den 
Prius. Außerdem hatte ich die Hoffnung, 
dass die Diesel-spezifischen Reparaturen an 
Einspritzanlage und Partikelfilter entfallen 
würden. Auch die KFZ-Steuer ist wesentlich 
niedriger. Ich zahle nur noch 38 Euro/Jahr. 
Selbst die KFZ-Versicherung ist günstiger 
als bei den Vorgängerfahrzeugen.
.............................................................................................................................................
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

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TAXIKURIER: Haben sich diese Kostenvorteile bewahrheitet?
Helena Giuman: Sie sind noch wesentlich 
deutlicher ausgefallen. Der Verbrauch liegt 
im Sommer zwischen 4,0 und 4,2 Liter auf 
100 km, bei häufigem Einsatz der Klimaanlage ca. 0,5 Liter höher.
Im Winter fahre ich mit 5,0 bis 5,2 Liter, 
bei häufigerem Benzinbetrieb wegen der 
Heizung (als Italienerin bin ich etwas verfroren) werden es maximal 5,4 Liter. Im 
Jahresmittel bleibe ich damit deutlich unter 5 Liter Super/100 km. 
In den eineinhalb Jahren musste ich nur 
einmal die vorderen Bremsen erneuern. 
Demnächst stehen die hinteren Bremsen 
an. Durch die Energierückgewinnung ist der 
Verschleiß der Bremsen deutlich geringer 
als bei normalen Fahrzeugen.
TAXIKURIER: Unterscheidet sich das Fahren eines Hybrid vom Fahren mit Diesel-Motor?
Helena Giuman: Man gewöhnt sich mit 
dem Hybrid eine andere Fahrweise an. Im 
Eco-Modus fährt der Prius Hybrid an der 
Ampel etwas langsamer an, da nicht sofort 
die ganze Kraft für den Vortrieb zur Verfügung steht. Trotzdem bewege ich mich 
(selbstverständlich im Rahmen des Zulässigen) durchaus flott durch München. Das 
Fahrzeug wiegt leer wegen des Akkus 
1,6 Tonnen und schiebt bei Glätte kräftig 
über die Vorderräder. Im Winter ist also 
eine besonders vorausschauende Fahrweise 
zu empfehlen. Der „kleine“ Prius ist wegen 
der sehr schräg stehenden und durch den 
Spoiler unterteilten Heckscheibe nach hinten ziemlich unübersichtlich. Die aufpreispflichtigen Park-Piepser sind absolut hilfreich. Hier bietet der Prius Plus mit der 
steil stehenden Heckscheibe einen deutlichen Vorteil.
TAXIKURIER: Muss man selbständig verschiedene Fahr-Modi einschalten oder 
macht die Elektronik alles selbst?
Helena Giuman: Im Eco-Modus fährt das 
Auto bei niedrigen Geschwindigkeiten 
meist elektrisch an und schaltet bei Leistungsanforderung (Treten des Gaspedals) 
oder beim Absinken der Akku-Ladung 
selbständig den Benzinmotor zu. Im Stop-
And-Go kann man per Hand einen reinen 
Elektro-Modus wählen, der erst mit Erschöpfung der Akku-Ladung wieder den 
Benzinmotor zuschaltet. Den sogenannten 
„Segel-Modus“ kann die Elektronik selbständig einschalten. 
Wenn auf der Autobahn die Reisegeschwindigkeit erreicht ist, wird der Benzinmotor 
abgeschaltet und der Elektromotor hält die 
Geschwindigkeit. Nur wenn der Akku-Strom 
zur Neige geht, lädt der Benzinmotor diesen wieder nach. Beim Bremsen wird automatisch die Energie über Dynamos wieder 
in den Akku zurückgeführt. Für besondere 
Fahrsituationen wie Überholmanöver 
kann per Knopfdruck in den sogenannten 
Power-Modus geschaltet werden, in 
dem dann die volle Systemleistung zur 
 Verfügung steht.
TAXIKURIER: Wie ist die Akzeptanz durch 
die Fahrgäste?
Helena Giuman: Die Reaktionen der 
 Fahrgäste sind stark gespalten. Der Prius 
Hybrid ist vom ADAC als Umwelttaxi ausgezeichnet. Viele Firmen bestellen bevorzugt 
diese Umwelttaxis. Auch am Standplatz 
wird mein Taxi oft vor anderen ausgewählt. 
Häufig lassen sich Kunden die technischen 
Besonderheiten meines Fahrzeugs erklären. 
Der Energieflussmonitor fasziniert manche 
Fahrgäste so sehr, dass sie kaum noch aussteigen wollen. Sie empfinden das sozusagen als „großes Kino“ . Aber natürlich gibt 
es auch immer wieder Kunden, denen der 
Status sogenannter Premium-Marken so 
wichtig ist, dass sie diese bevorzugen.
TAXIKURIER: Können Sie den Kauf eines 
Prius Hybrid empfehlen?
Helena Giuman: Auf jeden Fall. Ich kann 
aber jedem, der dieses Auto kaufen will, 
nur raten, auf der Sonderausstattung 
 „vollwertiges Reserverad“ zu bestehen, da 
serienmäßig nur ein Pannen-Set vorhanden 
ist. Grundsätzlich können mechanische 
Komponenten wie Bremsen auch von freien 
Werkstätten ersetzt werden. Sobald elektronische Bauteile betroffen sind (wie 
Bremssensoren), muss man in die Toyota- 
Werkstatt. Allerdings sind die Preise hier 
deutlich günstiger als ich es bei meinen 
vorherigen Taxis gewohnt war. 
TAXIKURIER: Frau Giuman, vielen Dank 
für das Gespräch. Wir wünschen weiterhin 
Erfolg und „Gute Fahrt“ . (KGF)
FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ FEBRUAR-PROGRAMM
Fotos: istockphoto
f.re.e 2015
Viva España auf der Reise- und Freizeitmesse
18.–22. Februar 2015, Mi–So 10–18 Uhr
Messe München, gesamtes Messegelände
Der Schnee fällt, die Tage werden wieder länger und der nächste 
Urlaub ist in Planung. Auf der f.re.e, Bayerns größter Reise- und 
Freizeitmesse, gibt es auch in diesem Jahr wieder viel zu sehen: 
eine Showbühne zum Thema Reisen, eine Wassersport- und eine 
Outdoorbühne, eine zum Thema Fahrrad und eine rund um die 
Gesundheit. So findet sich auf 70.000 m² für jeden Geschmack 
die passende Aktivität. Und: Auf der f.re.e kann man sich nicht 
nur informieren, sondern auch mitmachen. Das Highlight der 
diesjährigen Freizeitaktivitäten ist der Wassersport mit über 
20 Mitmach-Stationen für Anfänger und Fortgeschrittene. 
Partnerland 2015 ist das beliebteste Reiseziel der Deutschen: 
Spanien, mit Schwerpunkt Andalusien. Laut der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen zählt Spanien bei 42 Prozent der 
Deutschen sowie 33 Prozent der Bayern zu den Top-Drei Urlaubsdestinationen. Allein im Jahr 2013 verbrachte mehr als jeder 
achte deutsche Urlauber seine Ferien auf dem spanischen Festland oder den dazugehörigen Inseln. Weitere Info finden Sie auf 
www.free-muenchen.de.
Weitere Veranstaltung im Februar
ISPO Munich 2015 – 
internationale Leitmesse für Sport
➔ 05.–08. Februar 2015, Do-Sa 9–18 Uhr, So 9–17 Uhr
 Messe München, gesamtes Messegelände
IMOT – Internationale Motorradausstellung
➔ 13.–15. Februar 2015, Fr–So 9–18 Uhr
 MOC Veranstaltungscenter München
Golftage München – die Publikumsmesse im Süden
➔ 20.–22. Februar 2015, Fr–So 10–18 Uhr
 MOC Veranstaltungscenter München
INHORGENTA MUNICH 2015 – 
Die Fachmesse für Uhren und Schmuck
➔ 20.–23. Februar 2015, Fr–So 9–18 Uhr, Mo 9–17 Uhr
 Messe München, A1+A2, B1+B2, C1+C2
ABC Salon – 
Die Ordertage für Abend-, Braut- und Cocktailmode
➔ 22.–23. Februar 2015, So 9–18 Uhr, Mo 9–17 Uhr 
MOC Veranstaltungscenter München
Cell Culture World Congress 2015
➔ 23.–25. Februar 2015, Di+Mi 9–18 Uhr 
ICM Internationales Congress Center München
SMM Sales-Marketing-Messe – 
Messe für innovative Marketing
➔ 26. Februar 2015, Do 9–17 Uhr 
MOC Veranstaltungscenter München
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Foto: Messe München
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

Seite 21

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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Altstadt – Streit in einem Taxi endet 
mit Raub einer Halskette 
Am Sonntag, 14.12.2014, um 00.30 Uhr, 
befand sich ein 28-Jähriger aus München 
mit seinem Taxi am Thomas-Wimmer-Ring. 
Dort stieg eine Personengruppe zu ihm ein, 
die aber zu groß für das Taxi war. Daher 
forderte er die Gruppe auf, sein Taxi wieder 
zu verlassen. 
Die potentiellen Fahrgäste waren deshalb 
verärgert und ein junger Mann aus dieser 
Gruppe trat von außen gegen das Taxi. Der 
Taxifahrer stieg nun auch aus und stellte 
den Mann zur Rede. Danach stritten sie 
sich und der Unbekannte schlug dem Taxifahrer mit der Faust ins Gesicht. Anschließend riss er dem 28-jährigen Taxifahrer 
eine massive Silberkette vom Hals und entfernte sich mit seinen Begleitern, die bei 
dem Tatgeschehen passiv blieben. Der Taxifahrer verständigte die Polizei. Die Sofortfahndung blieb erfolglos. Der 28-Jährige 
wurde leicht verletzt und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. 
Täterbeschreibung: 
Schläger und Kettenräuber: Männlich, ca. 
20–25 Jahre alt, 170–175 cm groß, normale Figur, schwarze, kurze, nach oben gegelte Haare, sprach deutsch; dunkle Jacke. 
Begleiter des Täters: 
Zwei junge Männer und drei junge Frauen 
(keine weitere Beschreibung vorhanden).
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem 
Polizeipräsidium München, Kommissariat 
21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen 
Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
(TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen.
Foto: istockphoto
Eine Straße zu Ehren des Taxigewerbes? 
Oder nur ein Druckfehler?
(Wir bedanken uns bei Herrn Fuchs für die Zusendung)
FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

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TAXLERS BAUSTELLENBERICHT
➔ VERKEHRSPOLITIK IN MÜNCHEN …
… ist ein schwer zu beackerndes Feld. 
Vor allem dann, wenn man ignoriert, dass 
das unverändert starke Bevölkerungswachstum nicht nur theoretisch, sondern sehr 
praktisch und zeitnah Lösungen für die 
 damit verbundenen Verkehrsströme beim 
Individual- wie auch beim öffentlichen 
 Personennahverkehr erfordert. 
Erwägenswert wäre dabei, auch einmal eine 
Planung aus einem Guss in Betracht zu ziehen und nicht nur stückchenweise herumzustopseln. Beim Individualverkehr sollte 
dabei zur Kenntnis genommen werden, dass 
Fahrradspuren allein trotz Klimawandel und 
Feinstaub nicht die alleinige Lösung sein 
können. Und für die Erkenntnis, dass im 
ÖPNV eine mindestens U-Bahn- fähige 
 Ringverbindung plus entsprechender Entlastungsstrecke für die S-Bahn-Stammstrecke sehr sinnvoll wäre, ist nicht zwingend ein Hochschulstudium nötig. Es 
brauchte nur Mut! 
Stattdessen: Diskussionen und Bedenken 
über Kosten ohne Ende und ein – letztlich 
feiges – Verschanzen hinter irgendwelchen theoretischen Kennzahlen als Alibi 
fürs Nichtstun. Das durch dieses Nichthandeln auch Kosten entstehen und zwar 
tagtäglich – wen interessiert’s? Entscheidungsträger wohl nicht – sonst würden 
sie ja entscheiden. Wünschen wir uns 
mal für 2015, dass sich das zum Positiven 
ändert. 
Baustellentechnisch ist winterliche Ruhe 
angesagt, wie der nachfolgende Überblick 
zeigt. Und wie immer sei auf unsere Internet-Seite verwiesen, in der – jeweils ab 
Samstag für die kommende Woche – én detail und natürlich ganz subjektiv (objektiv 
geht nicht) unter www.taxi-muenchen.de 
die Rubrik Taxigewerbe/Baustellenbericht 
alles Wissenswerte über unser Lieblingsverdrußthema enthält. 
Innenstadt
Im Bereich Bayer- und Goethestraße laufen unverändert die Erneuerungsarbeiten 
an den Deckenfugen des U-Bahnhofs HBF-
Süd. Dies geht mit schmaleren Spuren und 
der Einbahnregelung in der Goethe- zur 
Bayerstraße einher. Dazu kommen private 
Baustellen in der Schwanthalerstraße, 
die den eh schon zähflüssigen Verkehr 
weiter ausbremsen. Dieses unbefriedigende Phänomen können wir auch in der 
 Oettingenstraße vor und nach der Prinzregentenstraße sowie am Maximiliansplatz auswärts bewundern. Beim Gärtnerplatz läuft die Sanierung des Theaters 
munter weiter. Hier wurde jedoch eine 
dem Verkehrsaufkommen gemäße sinnvolle Einbahnregelung in den anliegenden 
Straßen eingerichtet. 
Norden
Ein Glanzlicht Münchner Baustellenkunst 
bietet sich seit Oktober und noch bis vsl. 
Herbst 2015 im Bereich Feilitzschstraße 
und Wedekindplatz. Entschleunigung auf 
Biegen und Brechen ist das Programm für 
das Schwabinger Zentrum. Nachdem glücklicherweise die im Jahr 2012 gefundene 
Bombe aus Kriegszeiten zwar spektakulär 
aber halbwegs glimpflich für die Umgegend 
explodierte, holt man bezüglich der anstehenden Straßen- und Platzumgestaltung 
nun nach, was seinerzeit nicht passierte. 
Der Zustand der Fahrbahn der Feilitzschstraße ist seit mindestens 30 Jahren einer 
Weltstadt wie München unwürdig, eine 
 Sanierung war also mehr als überfällig. Im 
gleichen Umgriff wird der Wedekindplatz 
umgestaltet, um die „Aufenthaltsqualität“ 
zu verbessern. Also her mit den Gehwegnasen, Schutz- und anderen -streifen für 
Radfahrer, Mütter mit Kinderwagen, Smartphone-Benutzern und Flaschenträgern 
aller Art. Dazu noch ein paar Bänke für 
die jugendlichen Rumgröler, die vor allem 
die Anwohner nachts mit ihrem egoistisch 
rücksichtslosen Geplärre beglücken.
Noch bis März 2015 wird in der Pflaumstraße ein neuer Abwasserkanal gebaut. Da 
glücklicherweise weitgehend im unterirdischen Vortrieb gearbeitet werden kann, 
halten sich die Behinderungen in Grenzen. 
Ein Kreuzungsumbau führt zu schmaleren 
Fahrbahnen in der Schwere-Reiter-Straße. 
Das Neubaugebiet am Ackermannbogen 
wird in Höhe Petra-Kelly-Straße an das 
Hauptstraßennetz angebunden. 
Die Maßnahme dauert 
noch bis Sommer 
dieses Jahres. 
Fotos: istockphoto
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

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Osten
Nachdem die Bauarbeiten am Anfang der 
Truderinger Straße zur Vorbereitung des 
Trambahnneubaus Ende 2014 abgeschlossen worden sind, gibt es im Stadtosten 
 aller Voraussicht nach tatsächlich keine 
Winterbaustelle.
Süden
Eine der wenigen erfreulichen Baustellen, 
nämlich die am Luise-Kiesselbach-Platz, 
liegt unverändert im vorgesehenen Zeitplan, sodass Mitte 2015 mit der Tunneleröffnung zu rechnen ist. Für die verbleibenden Verschmälerungsarbeiten – vor 
allem in der Garmischer Straße und am 
Kiesselbach-Platz selbst sind noch zwei 
Jahre angesetzt. Das wird beim Ganzen der 
Wermutstropfen sein, weil hier ähnlich 
schmale Fahrbahnen verbleiben sollen, wie 
in der Richard-Strauss-Straße. Und dort 
bricht der Verkehr nicht nur zur Rushhour 
regelmäßig zusammen. Der Verschmälerungsunsinn in der Wolfratshauser Straße 
sollte Ende 2014 vorbei sein. So ganz 
 sicher war das nicht – aber es wäre eine 
Art Weihnachtsgeschenk mit überbreiten 
Fahrradstreifen. Dann hätten die Einwohner Sollns Gelegenheit, ihre Luxusfahrräder 
sehr schön aus zuführen. 
Das größte Ärgernis bildet unverändert die 
Albert-Roßhaupter-Straße. Noch bis Ende 
2015 steht ein kompletter Straßenumbau 
auf dem Programm. An dessen Ende bleibt 
zwischen Harras (Meindlstraße) und Partnachplatz noch genau eine Fahrspur pro 
Richtung übrig. Und das bei dem hier für 
alle Verkehrsarten ausreichend breiten 
Straßenprofil. Nach dem nur mittelmäßig 
geglückten Umbau am Harras folgt eine 
dürftige Fortsetzung. Traurig aber wahr! 
Korrektur des Unsinns? Ist nicht geplant …
Westen
Am meisten den flüssigen Verkehr behindern die Arbeiten im Trappentreutunnel. 
Wegen geänderter Sicherheitsvorschriften 
(grünes Diskotheken-Licht) und aufgrund 
fälliger Instandsetzungsarbeiten werden 
die Stunden der Rush-Hour verlängert. Es 
wird zwar überwiegend nachts gearbeitet – 
das ist mit Fahrspurreduzierungen verbunden – aber weil auch über Tag die erlaubte 
Höchstgeschwindigkeit reduziert ist, weiten sich die Werktagsstaus deutlich aus. 
Ach ja: das zum Abschluß der Sanierung 
auch hier Radarfallen installiert sein werden, kann heute schon als sicher gelten. 
Unverständlich ist aber, dass viele Autofahrer mit den Verschwenkungen der Fahrspuren so schlecht klarkommen. Denn 
die werden wirklich in ausreichender Weise 
angekündigt. 
Allmählich gehen die Straßenvernichtungsmaßnahmen im Raum Pasing zu Ende. Die 
letzten Arbeiten am Pasinger Marienplatz 
und in der Planegger Straße sollen im Mai 
2015 sein. 
Außerhalb der Stadt
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Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1

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Die Herstellung von Porzellan wurde im 
7. Jahrhundert in China erfunden und die 
einzelnen Grundstoffe und Verfahren lange 
Zeit geheim gehalten, weswegen Porzellan 
auch die Bezeichnung „Weißes Gold“ trug 
mit dem entscheidenden Unterschied, dass 
es vom Menschen künstlich hergestellt 
 werden konnte. Man musste nur wissen 
wie. Die europäischen Höfe des 17. und 
18. Jahrhunderts waren darauf erpicht, das 
begehrte Material selbst herstellen zu können. Mithilfe von Spionage und Experimentieren gelang es schließlich im Jahr 1709 
Johann Friedrich Böttger in Dresden, das 
erste europäische Porzellan herzustellen, 
das dann im sächsischen Meißen in größerem Maßstab zu edlen Figuren und Gebrauchsgegenständen verarbeitet wurde. 
Porzellanmanufaktur in der Au 
von 1747 bis 1761
Mittels Industriespionage gelangte das 
Wissen um das Weiße Gold über die sächsischen Grenzen hinaus. In den anderen 
 europäischen Hauptstädten gründeten nun 
die Herrscherhäuser Porzellanmanufakturen, um auch sich mit exklusiven Dingen 
umgeben zu können, aber auch um die 
stets klammen Staatssäckel mittels Export 
zu füllen, so auch die in Bayern herrschenden Wittelsbacher. Unter Kurfürst Maximilian III. Joseph (1727–1777) versuchte man 
sich seit 1747 erfolgreich in der Porzellanherstellung und bekam Ende des Jahres 
das schon heute nicht mehr existierende 
Schloss Neudeck am Auer Mühlbach in der 
Münchner Vorstadt Au zur Verfügung gestellt und 1754 wurde Franz Anton Bustelli 
(1723–1763, Bustellistraße seit 1954) als 
Figurenformer eingestellt. 
Im Jahr 1755 erhielt die Manufaktur ihren 
ersten Hofauftrag und 1756 gelang es erstmals, das Porzellan farbig zu bemalen. Der 
Unternehmer Sigmund Graf von Haimhausen (1708–1793, Haimhauserstraße seit 
1899) richtete die Manufaktur nach unternehmerischen Grundsätzen aus, doch hatte 
dieser Standort nur bis 1761 Bestand.
Porzellanmanufaktur in 
Nymphenburg seit 1761
Der Oberhofbaumeister Joseph Effner 
(1687–1745, Effnerstraße von 1907, Effnerplatz von 1931) schloss die Anlage der 
kurfürstlichen Residenz Nymphenburg mit 
den Gebäuden des Rondells ab. 
Im Jahr 1761 zog die Porzellanmanufaktur 
von der Au in das Nördliche Schlossrondell 
8, wo sie sich bis zum heutigen Tag befindet. Zwei Kanäle, die dem Wassersystem 
des Schlosses abgezweigt sind, liefern bis 
heute die notwendige Energie und Bewegung für die Drehscheiben. Sie vereinen 
sich unter den rückwärtigen Werkstattgebäuden zum Nymphenburg-Biedersteiner 
Kanal, der in östliche Richtung durch das 
halbe Stadtgebiet verläuft, den Olympiasee 
speist, entlang des Petuelringes verläuft 
und dann hinter der Gaststätte mit dem 
sprechenden Namen „Brunnwart“ an der 
Biedersteiner Straße 78 in den Schwabinger Bach und schließlich in die Isar fließt. 
1765 arbeiteten fast 200 Personen in der 
Manufaktur und produzierten Luxuswaren 
für den Hofstaat und andere, die sich das 
leisten konnten. 
Krise und Neuorientierung
Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts nahm 
der Bedarf an Figuren und Geschirr ab, 
so dass 1856 deren Produktion ganz eingestellt wurde. Der Schwerpunkt verlagerte sich nun auf die Herstellung von alltagstauglichen technischen, medizinischen 
und sanitären Gegenständen. Auf robustem 
Porzellan für Krankenhäuser, Gasthöfe, 
 Hotels und verschiedene Militäreinheiten 
lag nun der Schwerpunkt. Seit Ende der 
1870er Jahre stieg die Nachfrage für Bierkrugdeckel und Pfeifenköpfe. Eine heute 
besonders auf dem Land noch aktuelle 
Mode war das Anbringen von Porzellanmedaillons auf Grabsteinen im 19. Jahrhundert. Die Manufaktur belieferte mit 
 ihrem reichen Sortiment den ganzen deutschen Sprachraum.
Aufschwung
Der Kaufmann Albert Bäuml (1855–1929) 
pachtete die Manufaktur im Jahre 1888 mit 
dem Vorhaben, die Porzellankunst des 
18. Jahrhunderts wieder aufleben zu lassen. 
Zu diesem Zweck mussten spezialisierte 
Fachleute eingestellt werden, die richtige 
Zusammensetzung einer zarten makellosen 
Rohmasse genauso neu erfunden werden 
wie eine exklusive Farbpalette. Die teilweise jahrelange Suche und der Ankauf von 
 altem Porzellan aus der Nymphenburger 
Produktion war die Grundvoraussetzung für 
die Neuauflage der einzelnen Modelle. Ein 
Verdienst Albert Bäumls war, dass er dem 
zu übermäßigem Pomp neigenden Publikumsgeschmack des ausgehenden 19. Jahrhunderts die echte Noblesse des 18. Jahrhunderts entgegensetzte. 
Um nicht ausschließlich nach alten Vorlagen zu produzieren, wurden bedeutende 
Künstler angeworben und nun auch Innenausstattungen von Bauten gestaltet. Zu 
Bäumls einhundertsten Geburtstag benannte der Stadtrat 1955 eine kleine Straße 
 direkt hinter der Porzellanmanufaktur zu 
seinen Ehren. 
Zeit des Nationalsozialismus
Paul Ludwig Troost (1878–1934) war bis zu 
seinem Tod 1934 bevorzugter Architekt von 
Adolf Hitler, nach seinen Plänen entstanden seit 1933 beispielsweise das Haus der 
Deutschen Kunst, heute Haus der Kunst, 
oder der Führerbau der NSDAP am Königsplatz, heute Hochschule für Musik und 
 Theater. Troosts Aufträge waren von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung für die 
Manufaktur, die nach dem Tod Bäumls von 
dessen drei Söhnen übernommen wurde. So 
wurde die erste Klasse von Ozeandampfern 
des Norddeutschen Lloyd von Troost gestaltet und mit Porzellan aus Nymphenburg 
ausgestattet. Im Jahr 1929 baute Troost 
die heute noch bestehenden Verkaufsräume 
der Nymphenburger Porzellanmanufaktur 
am Odeonsplatz 1/Ecke Brienner Straße 
➔ PORZELLANMANUFAKTUR NYMPHENBURG
VERSTECKTE SCHÄTZE
Nördliches Schlossrondell 8 und Odeonsplatz 1
Foto: Benedikt Weyerer
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

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um; inzwischen muss der exklusive Laden 
den deplazierten Namen „Flagship Store“ 
tragen. Troosts Ehefrau, die Innenarchitektin Gerdy Troost (1904–2003), führte 
nach seinem Tod dessen Atelier weiter. 
Sie war maßgeblich an der Raumausstattung von Hitlers Wohnsitzen beteiligt. 
1934 bis 1937 gab sie in der Manufaktur 
umfangreiche Bestellungen, etwa für den 
Berghof am Obersalzberg bei Berchtesgaden, in Auftrag. Ebenfalls aus Nymphenburg stammte das Geschirr für den Speisewaggon im Führersonderzug, für die Neue 
Reichskanzlei in Berlin und für den Führerbau in München. Auch andere NS-Größen 
wie der Gauleiter von München und Oberbayern, Adolf Wagner (1890–1944), bezogen Waren aus der Manufaktur, die so zum 
Hoflieferanten der politischen Elite des 
Dritten Reichs avancierte. 
Nach 1945
Vorausschauend waren die kostbarsten 
 Modelle, Formen und Porzellanvorräte vor 
einer möglichen Zerstörung im Krieg im 
Keller der Badenburg im Schlosspark 
Nymphenburg ausgelagert worden, so dass 
die Produktion schnell wieder aufgenommen werden konnte. Abnehmer waren anfangs hauptsächlich Mitglieder der amerikanischen Besatzungsarmee. Heute sind 
international anerkannte Künstler und Designer für die Manufaktur Nymphenburg 
 tätig, während die Fertigung der weltbekannten Objekte selbst im Schloss 
Nymphenburg stattfindet. Nach der Familie 
Bäuml wurde die Manufaktur von 1975 bis 
2011 vom Bayerischen Staat an den Wittelsbacher Ausgleichsfonds verpachtet, im 
Jahr 2011 übernahm Luitpold Prinz von 
Bayern aus Kaltenberg das Unternehmen, 
dessen offizieller Firmenname heute Königliche Porzellan Manufaktur Nymphenburg.
GmbH & Co. KG lautet. Im Obergeschoss 
des Marstallmuseums im Südflügel von 
Nymphenburg kann das Museum Nymphenburger Porzellan-Sammlung Bäuml besichtigt werden. Wenn der bayerische Ministerpräsident besonders verdiente Bürger 
auszeichnet, überreicht er ihnen einen 
bayerischen Löwen aus Nymphenburger 
Porzellan. Der ist für die Geehrten kostenlos, nicht so allerdings die Produkte auf 
dem freien Markt. Beispielsweise geht ein 
Kaffeebecher für 170 Euro über die Ladentheke, ein Teller kann für 260 Euro erworben werden oder für eine Teekanne 
müssen 690 Euro berappt werden. 
Denkmalschutz
Schloss und Schlosspark Nymphenburg gehören zu den beeindruckendsten Anlagen 
in München, wenn sie nicht sogar die beeindruckendsten schlechthin sind. Als solche stehen sie natürlich unter Denkmalschutz. Ebenfalls unter Denkmalschutz 
hingegen stehen auch die versteckten ehemaligen Häuser der Porzellanmaler am 
Nymphenburg-Biedersteiner Kanal hinter 
der Schauseite des Schlosses. Ihre Adresse 
lautet Menzinger Straße 9, gleich hinter 
dem türkischen Generalkonsulat und gegenüber der Kuglmüllerstraße. Der Eintrag 
in der Denkmalschutzliste lautet: „Eingeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhaus, 
im Kern 18. Jahrhundert, Zwerchhaus 
19. Jahrhundert, nördlich angebaut zweigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, 
wohl 19. Jahrhundert; Nebengebäude, eingeschossiges Kleinhaus mit Satteldach, der 
ehemalige traufseitige Zugang zugesetzt, 
wohl Mitte 19. Jahrhundert.“ Der private 
Besitzer lässt diese Gebäude, die auf wertvollem Grund stehen, allerdings verfallen. 
Der katastrophale Zustand der Häuser lässt 
befürchten, dass er sein Ziel erreichen 
wird. (BW)
Öffnungszeiten: 
Nördliches Schlossrondell 8
80638 München
Telefon: (089) 1 79 19 70
Montag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr
Odeonsplatz 1
80539 München
Telefon: (089) 28 24 28
Montag bis Freitag 10.00 bis 18.30 Uhr, 
Samstag 10.00 bis 18.00 Uhr
Fotos: Porzellanmanufaktur Nymphenburg
FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „G“ .
G
➔ SCHROTTIS FIAKER-ABC
➔ GAS – Unsere Luft ist ein Gasgemisch, 
natürlicherweise bestehend aus 21% Sauerstoff, 78% Stickstoff und einigen weiteren 
Bestandteilen, die zusammen gerade noch 
ein Prozent ausmachen. Freilich tut der 
Mensch einiges dazu, die Zusammensetzung 
der Luft zu verändern: z.B. trägt die weltweit kräftig steigende Produktion von 
Rindfleisch dazu bei, weil erstens für die 
riesigen Herden weitere Wälder abgeholzt 
werden, und zweitens, weil das, was bei 
Kühen durch ihren Auspuff in die Umwelt 
gerät, ebenfalls zu den klimaschädlichen 
Gasen zählt. Schon Helmut Kohl wusste zu 
berichten „entscheidend ist, was hinten 
herauskommt” – und das ist bei jedem 
vierbeinigen Rindviech pro Tag mehr, als 
auch der fleißigste Zwiebel- und Bohnengenießer unter uns in einem ganzen Monat 
durch die Befeuerung seiner Flatulenz hervorbringen kann. Aber die mit Abstand 
meisten Abgase entstehen selbstverständlich durch die massive Verbrennung fossiler 
Brennstoffe, wie Öl und Kohle, was zur 
deutlichen Erhöhung des Anteiles von Kohlendioxid (CO
2) – und damit zur steigenden 
Erderwärmung – führt. Das Jahr 2014 wird 
diesbezüglich wieder einmal einen neuen 
Rekord aufstellen. Wir Taxifahrer als Berufskraftfahrer tragen zwangsläufig auch 
dazu bei, aber z.B. auch unser aller Wohnungsheizungen. Die zunehmend in Mode 
kommenden Holz(-pellets-)heizungen gelten zwar als klimaneutral, weil – im Gegensatz zu Öl oder Kohle – ein nachwachsender Rohstoff benützt wird, aber das, was 
dabei zusätzlich noch an Nebenprodukten 
(Rußpartikel, sonstige Schwebestoffe) 
durch den Kamin gejagt wird, ist in seiner 
Schädlichkeit auch nicht zu verachten. Und 
wer kann schon ausschließen, dass seine 
Holzpellets vielleicht vorher als geschmackvoller Wohnzimmerschrank von IKEA und 
Co. dienten – also oft als mit Klebstoffen 
zusammengepappte Sägespäne? – Dazu 
auch gleich das nächste Stichwort:
➔ GRENZWERTE – Die Europäische Union 
(EU) hat vor einigen Jahren Abgas-Grenzwerte festgelegt, die in Städten nicht mehr 
überschritten werden dürfen. Das führte 
beispielsweise zur Ausweisung der „Umweltzonen”, die ohne das grüne Papperl an 
der Windschutzscheibe nicht mehr befahren 
werden dürfen – die aber nach Schrottis 
Ansicht ein völliger Quatsch sind. Selbst 
sein altersschwacher Ford Fiasko (im Januar volljährig) hat ohne jede Trickserei den 
grünen Freifahrtsschein bereits seit Geburt. 
Welche Karre sollte durch diesen teuren 
Unsinn also noch ausgesperrt werden? Die 
letzten rostigen Gemüselaster wären bzw. 
sind doch zwischenzeitlich vom TÜV ohnehin in die ewigen Jagdgründe geschickt 
worden. Dafür hat man natürlich von den 
zweieinhalb bis drei Tonnen schweren, 
atombombensicheren Amphibienpanzern 
(„SUV”) der Häuser BMW, Porsche usw. 
wohlweislich die Finger gelassen – man 
hätte sie sich nämlich dabei verbrennen 
können. Der Vorwurf der „sozialistischen 
Gleichmacherei” wäre mit hundertprozentiger Sicherheit gefolgt und die entsprechenden Politiker hätten sich wahrscheinlich 
zum Schwimmkurs („waterboarding”) in 
von den Amis betriebenen Geheimgefängnissen wiedergefunden …
Wesentlich sinnvoller war die Aussperrung 
von Fernlastern aus dem Stadtgebiet, welche seither zur Umfahrung Münchens auf 
den – wo vorhanden – Autobahnring geschickt werden. Ein völlig absurder „Nonstopp Nonsens” (das war ursprünglich mal 
eine Gaudi-Sendung im deutschen Fernsehen der 80er und 90er Jahre) ist freilich 
die Absenkung der Höchstgeschwindigkeit 
auf der Landshuter Allee von 60 auf 
50 km/h. Dazu passt genau eine Meldung 
der SZ vom 16.12.2014, Seite R 8: das 
Heizkraftwerk (HKW) Nord, unweit unseres 
Cosima-Standes, produziert mit 2,2 Millionen Tonnen CO
2 pro Jahr mehr Kohlendioxid als der gesamte Individualverkehr am 
Mittleren Ring. Dazu werden neben dem 
angelieferten Müll freilich jährlich auch 
800.000 Tonnen Steinkohle verheizt. Durch 
die Umstellung auf Erdgas könnte der vorgenannte CO
2-Ausstoß auf weniger als die 
Hälfte reduziert werden. Laut SZ sind die 
vorgenannten Zahlen unter allen Beteiligten unbestritten.
Man stelle sich also vor: nur durch die Umstellung vom Klimakiller Steinkohle auf das 
wesentlich weniger schädliche Erdgas beim 
HKW Nord könnte man – umgerechnet auf 
den Autoverkehr – die Abgasproduktion am 
Mittleren Ring auf weniger als die Hälfte 
drücken! Die Stadtwerke München (SWM) 
verweigern sich bisher dieser Umstellung 
und wollen noch bis zum Jahr 2040 (!) 
Steinkohle verbrennen. Und unser Geld 
gleich dazu. Stattdessen wird mit Temporeduzierungen gearbeitet, wo die „richtigen“ 
Abgase erst dann entstehen, wenn die erreichbare Höchstgeschwindigkeit nicht zwischen 50 und 60, sondern allenfalls nur 
zwischen fünf und sechs km/h liegt. Einmal 
mehr sei Karl Kraus zitiert: „Herr, vergib 
 ihnen nicht, denn sie wissen, was sie tun” .
➔ GROLLEN – Normalerweise sind wir Zentralisten es gewohnt, dass Otto Normalfiaker uns böse ist, wenn er einen Auftrag 
nicht erhält. Der Schreiber, der ab 1988 die 
Zeiten als Funksprecher – die ersten Jahre 
noch ohne jegliche Computerunterstützung 
– intensiv miterlebt hat, kann diverse Liedchen davon singen. „Ham’s mi net g’hört, 
oda kennas eahna net aus?” usw. … Aber 
es geht auch anders: da wird sich auf 
Kanal 2 oder 4 wortreich darüber beschwert, weshalb man vom Allacher Bahnhof die „Menzinger 123” oder vom Solln-
Stand die „Drygalskiallee 118” erhalten 
hat, obwohl doch andere Stände näher wären. Stimmt. Nur, wenn der „Schragenhof” 
oder „Fürstenried I” in vorgenannten Fällen 
frühmorgens halt einfach nicht besetzt ist, 
macht's der Datenfunk (DF) nicht anders, 
als früher der Funksprecher: der nächste 
oder übernächste Stand wird auch noch 
 abgeklappert, bevor ein Auftrag ohne Not 
an den nächsten Flieger freigegeben wird, 
während sich die Kollegen am Zweit- oder 
Drittstand viereckige Radl holen. In beiden 
eingangs genannten Beispielen aus der 
zweiten Dezemberwoche ergab sich, welch 
Zufall, dass es sich jeweils nur um kurze 
Fahrten und nicht etwa den ersehnten 
 Hafen-Stich gehandelt hatte. Man kann 
sich ausrechnen, wie die beiden – in der 
Zentrale einschlägig bekannten – Berufs-
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015
UNTERHALTSAMES

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querulanten erst ihre armen Fahrgäste angequatscht haben, nachdem sie schon am 
Rückfragefunk wie Rotz am Ärmel aufgetreten sind. Wärt Ihr, nicht verehrte Kollegen, 
z.B. als Betreiber eines Schreibwarenladens 
oder eines Brotzeitstüberls auf Euch alleine 
gestellt und müsstet Eure Unfähigkeit alleine ausbaden – dann wäre das Dienstleistungsgewerbe schon lange von Euch befreit! Ihr lebt doch bloß davon, dass die 
klare Mehrheit der anderen Fiaker – nämlich die Anständigen – durch freundlichen 
Service dazu beiträgt, dass solche Kunden 
dem Taxigewerbe nicht dauerhaft verloren 
gehen. Müller-Brot sucht wieder Brez’nsalzer, so manche Senioren-Disco sucht 
Eintänzer – wie wäre es denn damit für 
Euch als berufliche Alternative? Die Lücke, 
die Ihr im Taxigewerbe hinterlasst, ersetzt 
Euch bestimmt vollkommen!
➔ GRAUZONE – Mitte Dezember zappte 
der Schreiber zufällig in eine Kurzreportage 
auf RTL II, bei der es um einen „Uber”- 
Fahrer ging. Dieser ist – zufällig in München – mit einem geleasten Mercedes 
 unterwegs, natürlich ohne P-Schein, und 
transportiert hier Fahrgäste zu den von 
„Uber“ festgelegten bzw. – offiziell – nur 
empfohlenen Fahrpreisen, die deutlich unter den Unseren liegen. Die für das Taxigewerbe vorgeschriebenen (teuren) Versicherungen gibt es natürlich nicht, ebenso 
wenig wie Tarif-, Betriebs- und Beförderungspflicht. Und das Finanzamt weiß 
selbstredend auch nichts davon. Im Falle 
eines selbst verschuldeten Unfalles, so der 
junge Fahrer, werde die Firma „Uber“ schon 
für die Schäden der Fahrgäste aufkommen. 
Dies sei ihm „zugesagt” worden …
Kurzum, nach einer Nachtschicht ergab sich 
finanziell folgendes Bild (Einschub: ich 
habe mir die genauen Zahlen leider nicht 
notiert, deshalb nur ungenau aus der Erinnerung): ca. 200 gefahrenen Gesamtkilometern stand ein Umsatz von 120 Euro 
 gegenüber; unter Zugrundelegung der 
ADAC-Tabellen für die Kilometerkosten einer neuen (geleasten) Mercedes-Limousine 
ergab sich für den Fahrer per saldo ein Minus (!) in Höhe von 10 Euro. Vor Steuern, 
wohlgemerkt. Seine Umsätze werde er wohl 
nächstes Jahr bei der Steuererklärung dem 
Finanzamt mitteilen, meinte der Fahrer augenzwinkernd in die Kamera. Mit anderen 
Worten: abgesehen von den rechtlichen Risiken (gewerblicher Personentransport ohne 
P-Schein, drohende Unterlassungsverfügungen usw.) bietet die „Uberei“ Hasardeuren 
aller Art die Möglichkeit zur „schnellen 
Mark”, ohne über die finanziellen Spätfolgen nachdenken zu müssen. Sind die ersten Leasingraten überfällig oder hat man 
die Kiste an den Baum gesetzt – auch ohne 
Drittschäden – leiht man sich halt das Auto 
eines Spezis aus und macht lustig weiter. 
Abgesehen von den Benzinkosten gilt für 
solche Glücksritter die Gleichung „Umsatz = 
Gewinn” . Und das Finanzamt ist weit weg.
Mit nochmals anderen Worten: hier können 
nur die Behörden Abhilfe schaffen, namentlich die Finanzverwaltung, die um ihre Steuereinnahmen besorgt sein muss, sowie das 
KVR, welches als Ordnungsbehörde ordentliche Betriebe zu gewährleisten hat. Und natürlich die Gerichte, die vor einem durchgeknallten Internetmilliardär nicht einknicken 
dürfen. Gegenüber einem anderen Milliardär 
– der Fa. „Red Bull” – hat der Schreiber, als 
er noch seine Disco betrieb, vor den Gerichten nämlich schon recht seltsame Erfahrungen gemacht. Aber das ist kein Thema für 
den TAXIKURIER. Jedenfalls: hoffentlich ergeht es uns nicht genau so, sonst können 
wir zusperren. Franz-Josef Strauß in seiner 
berühmten „Wienerwald”-Rede: „Wenn ich 
auspacke, können andere einpacken” . Der 
Heilige Fiacrius sei bei uns! (MS)
––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
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TAXI DEUTSCHLAND
FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

Seite 28

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Für Marathonläufer findet am Samstag, den 10.1.2015 das große 
 Finale der Winterläufe im Olympiapark über 20 Kilometer statt. 
Als zusätzliches Rahmenprogramm wird zudem ein 10 km langer 
 „Faschingslauf“ abgehalten, der auf ein Limit von 200 Läufern begrenzt ist. Bei diesem sorgen die verkleideten Teilnehmer für ein besonderes Spektakel. Bei den Läufen werden die Sportler mit herzhaften Schmankerln im Ziel verköstigt. Jeder vorangemeldete Teilnehmer 
erhält einen Erinnerungspreis, die drei Erstplazierten der Mannschaften sowie verschiedener Altersklassen dürfen sich über Sach- und 
 Ehrenpreise freuen. Eine exakt vermessene Strecke und eine Chipzeitnahme mit Zwischenzeiten sorgen für professionelle Wettbewerbsbedingungen. Die Teilnehmer erhalten zusätzlich freien Eintritt 
ins Olympiaschwimmbad mit Dusch- und Umkleidemöglichkeiten. 
Die Veranstaltung startet um 11.00 Uhr. Die Siegerehrung findet ab 
13.30 Uhr statt.
➔ FINALE DER WINTERLÄUFE
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Foto: istockphoto
Der Super Bowl ist das Endspiel der American Football Liga NFL 
und findet nach deutscher Zeit in der Nacht von 1. auf 2. Februar 
2015 statt. Das alljährliche Ereignis gilt mit weltweit 800 Millionen Fernsehzuschauern als das größte Einzelsportereignis der Welt 
und wird ab 23.15 Uhr auch im deutschen Fernsehen live übertragen. Der Super Bowl bietet jedes Jahr in der Halbzeitpause auch 
weniger sportbegeisterten Zusehern eine spektakuläre Show. 
Football-Fans in München können das Finale in folgenden Public 
Viewing Locations verfolgen:
➔ Padres, Blumenstraße
➔ Hard Rock Café, Platzl
➔ Substanz, Ruppertstraße
➔ TU Mensa, Arcisstraße
➔ B7-Sportsbar, Theresienhöhe
➔ Champions Bar im Hotel Marriott, Berliner Straße
➔ Stadion an der Schleißheimer Straße, Schleißheimer Straße
➔ Kennedy’s Bar & Restaurant, Sendlinger-Tor-Platz
➔ m.c.mueller, Fraunhofer Straße
STADT-INFO
➔ SUPER BOWL – PUBLIC VIEWING
Fotos: istockphoto
28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015

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Faschingsumzug der Damischen Ritter 
Am 8.2.2015 ziehen wieder bunt geschmückten Wagen und kostümierte Tanzgruppen 
mit Musik und Faschingslaune durch die Innenstadt. Der Verein „Die Turmfalken e.V.“ 
organisiert seit 2006 den offiziellen „Faschingsumzug der Damischen Ritter“ . 
Das typische Merkmal der Damischen Ritter sind die auffallenden Helme, die mit allem 
 geschmückt werden was gerade greifbar ist – eine Tradition die zu einer Zeit entstanden 
ist, als die Not groß war. Der Umzug begeistert jedes Jahr rund 30.000 Zuschauer und ist 
zu einem festen Bestandteil des Münchner Faschingskalenders geworden. Nicht zuletzt 
durch das ehrenamtlichen Engagement der Mitgliedern der Vereinsmitglieder. Nachdem 
die Münchner über 35 Jahre lang ohne Faschingsumzug leben mussten, konnte dank der 
 „Damischen Ritter“ das närrische Stadtleben bereichert werden.
BR-Funkbälle
In der närrischen Zeit verwandelt Münchens Faschingsgemeinde das Funkhaus des Bayerischen Rundfunks in eine Hochburg der guten Laune. Am 13., 14. und 16. Februar finden in 
den großen Studios des BR die traditionellen Funkbälle statt. Los geht’s am Freitag, den 
13. Februar wie jedes Jahr mit der Bayern 3-Faschingsparty. Am 14. Februar 2015 sorgt der 
Abendschau Funkball für eine lange Nacht und beste Stimmung. Die letzte Runde läutet am 
Montag, den 16. Februar der Bayern 1-Faschingsball ein, bei dem als einer der vielen Höhepunkte heuer die Spider Murphy Gang mit von der Partie sein wird. Die Faschingsbälle im 
Bayerischen Rundfunk werden seit 1964 veranstaltet und sind seither ein fester Bestandteil 
der bayerischen Faschingstradition.
München Schabernackt
Zum 38. Mal findet am Samstag, 7. Februar im Löwenbräukeller der legendärste, weil erotischte Faschingsball Münchens statt. Das Motto „Kommen’s so oder so – aber mit’m bisserl was o“ 
ist Programm und wird von allen Gästen eingehalten. In diesem Jahr sorgen zwei Live-Bands 
für gute Tanzmusik und beste Unterhaltung im Ballsaal. Im ersten Stock befindet sich die 
Disco, in der zwei DJs mächtig einheizen. Als weiteres Highlight werden ab 22.00 Uhr die 
 legendären Schabernackt-Gogo-Tänzerinnen und -Tänzer mit ihrer Show die Stimmung zum 
Kochen bringen. Erfahrungsgemäß ist der Faschingsball „Schabernackt“ gut besucht und 
 findet erst in den frühen Morgenstunden ein Ende.
STADT-INFO
➔ FASCHING IN MÜNCHEN
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81369 München
 
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Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
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Seite 30

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Sonntag, 01. Februar
 ➔ 14.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Kinderball
 ➔ 14.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Piratenball
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Rock the Ice!
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Schwabinger Bach-Ensemble
 ➔ 17.30 Uhr, Feierwerk, Zombie 
Sessions
 ➔ 18.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Semesterabschlusskonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Bayerischer Landwirtschaftlicher 
Hofball
 ➔ 19.00 Uhr, Metropoltheater, 
Blind Date
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Crown The 
Empire, Dangerkids, Alive Like Me
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
La Bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Polita
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Kofelgschroa
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ude & Friends
Montag, 02. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Die Verwandlung
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Jessie Ware
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Queen & Adam Lambert
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Warm Graves
Dienstag, 03. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Gespenster
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Alex Clare
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Call Me God
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Stephan Noelle
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Trilogie der Sommerfrische
Mittwoch, 04. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il trovatore
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, 
Das Versprechen
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Hoppla, wir leben
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Nathan der Weise
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Stein
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Fräulein Julie
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Amparo Sánchez
Donnerstag, 05. Februar
 ➔ 10.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Irrfahrten des Odysseus
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, 
Das Versprechen
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
La Bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Lola Montez
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Felix Krull
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Haftbefehl
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Der Ball mit den CubaBoarischen
Freitag, 06. Februar
 ➔ 10.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Urteile
 ➔ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mozart
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Artifact II / The Exiles / Zugvögel
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, 
Das Versprechen
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
La Bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Gaudeamus Ball
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 22.00 Uhr, Feierwerk, Black Opera
Samstag, 07. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mozart
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice - Platinum
 ➔ 17.00 Uhr, Alte Kongresshalle, 
Tierischer Karneval
 ➔ 18.30 Uhr, Backstage, 
Heavy Metal´s Calling 2015
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il trovatore
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Verdi-Nacht
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, 
Das Versprechen
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
La Bohème
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ball der Sterne
 ➔ 20.00 Uhr, Amerikahaus München, 
Lambchop
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Mathias Tretter
 ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
München Schabernackt
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Rea Garvey
 ➔ 20.00 Uhr, Spectaculum Mundi, 
The Drowsy Chaperone – 
Die beschwipste Anstandsdame
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Winners & Masters
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Olympique
Sonntag, 08. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, Jazz Award
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Gefährliche Liebschaften
 ➔ 13.13 Uhr, Sendllinger Straße, 
Faschingsumzug der Damischen Ritter
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Platinum
 ➔ 14.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Kinderfasching im Deutschen Theater
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Veronika Eberle
 ➔ 16.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Irrfahrten des Odysseus
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
The Best of Gabor Paska
 ➔ 19.30 Uhr, Pasinger Fabrik, 
La Bohème
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andrea Badey
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Classic meets Cuba
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Ryan Bingham
Montag, 09. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Alte Pinakothek, 
3. Themenkonzert 2014/15
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
BlöZinger
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Die Orchesterprobe
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Comedy Club
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Karneval der Tiere
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Madame Bovary
 ➔ 20.00 Uhr, Jüdisches Zentrum 
München, Orchester Jakobsplatz 
München
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Andy Burrows
Dienstag, 10. Februar
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Beethovens 
 Neunte & Orffs Carmina Burana
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Il trovatore
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Falling in Reserve
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Madame Bovary
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, McFitti
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mozart
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Lydia Ainsworth
Mittwoch, 11. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Die Orchesterprobe
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Platinum
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Münchner 
Philharmoniker – Uni-Konzert spezial
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Donnerstag, 12. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Falstaff
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Platinum
 ➔ 19.00 Uhr, Flughafen München, 
Weiberfaschingsparty
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Callejon
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Das Phantom der Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, M. Mussorgski – 
Bilder einer Ausstellung
Freitag, 13. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Nordbad, 
5. Themenkonzert 2014/15
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Baal
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Magic of the Dance
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
1. Funkball – 
Bayern 3-Faschingsparty
 ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Die große Ballnacht der Damischen 
Ritter
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Platinum
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
MSC Ball
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Marlon Roudette
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Rosengala 2015
Samstag, 14. Februar
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Platinum
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, Schwanensee
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Falstaff
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus
 ➔ 19.30 Uhr, Kulturzentrum Trudering, 
Faschingsball
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Rock That Swing Ball
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
2. Funkball – Abendschau Funkball
 ➔ 20.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Blaulichtfasching
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Stein
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Herbert & Schnipsi
 ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Carneval in Rio
 ➔ 23.00 Uhr, Feierwerk, 
Siren Sisters in Dub
➔ TOP-TERMINE FEBRUAR 2015
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
MEHRTÄGIGE TERMINE FEBRUAR 2015
 ➔ 01.–21.02. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Winterrose
 ➔ 01.–27.02. Do+Fr+So+Mo 19.00 Uhr, Schuhbecks Teatro, Magic Moments
 ➔ 01.–28.02. Di-Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Ungererbad, Cotton Club
 ➔ 01.+06.+22.-28.02. Di-So 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, Gefährliche Liebschaften
 ➔ 04.–28.02. Di-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 15.00 Uhr, GOP, Wundertüte
 ➔ 04.–12.02. Di-Do 18.30 Uhr, Fr+Sa 15.00 Uhr, So 14.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, Shrek
 ➔ 05.–28.02. Do-Sa 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger Fabrik, Wölfe & Schafe
 ➔ 10.–28.02. Di-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2015
 SERVICE

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Sonntag, 15. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Olympiapark, 
 Faschingslauf München
 ➔ 11.00 Uhr, Kulturhaus Milbertshofen, 
Helmut Schleich
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Kammerkonzert – Brass und Brahms
 ➔ 12.30 Uhr, Olympiahalle, 
Holiday on Ice – Platinum
 ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Disney in Concert – Fluch der Karibik
 ➔ 19.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die Phasenprüfer
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Kayef
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
Jamboree Ball
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alfred Dorfer
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Stiller
 ➔ 21.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Fiesta Latina
Montag, 16. Februar
 ➔ 18.30 Uhr, Staatsoper, Così fan tutte
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
3. Funkball – 
Bayern 1-Faschingsball
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Berlin Comedian Harmonists
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die Jagd nach Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Fasching mit 
Blechschaden
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Gabi Lodermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Looptroop Rockers
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Medizinerball Classic
Dienstag, 17. Februar
 ➔ 10.30 Uhr, Viktualienmarkt, 
Tanz der Marktfrauen
 ➔ 16.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Karneval wie dazumal
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Falstaff
 ➔ 19.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Faschingsfinale und Kehraus
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Alt-J
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Chucho Valdés
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Trilogie der Sommerfrische
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
Mittwoch, 18. Februar
 ➔ 11.30 Uhr, Marienplatz, 
 Geldbeutelwaschen 2015
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Così fan tutte
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Die große 
Giuseppe Verdi Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Erwin Pelzig
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
Donnerstag, 19. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Falstaff
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Phosphoros
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Hausmeister
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die Grönholm-Methode
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hagen Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, JAM:M Jazz 
Masters München – Blues and Roots
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, The Black Keys
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Trailerpark
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
Freitag, 20. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Im Weißen Rössl
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Das Rheingold
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
L’arbore di Diana
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, Nessi
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Torquato Tasso
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die Grönholm-Methode
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Falk
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
Samstag, 21. Februar
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Zement
 ➔ 19.30 Uhr, Deutsches Theater, 
66. Ball der Nationen
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, twenty.fifteen
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Dropkick Murphys
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Weiße Wüste
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
Sonntag, 22. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, 
BMW Welt Jazz Award
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hattrick
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Così fan tutte
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Stein
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Gunkl und Harald Lesch
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, My Fair Lady
Montag, 23. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Torquato Tasso
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Untergang des Hauses Usher
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Götz Alsmann - Broadway
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Pulp Fiction
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Wiener Philharmoniker I
Dienstag, 24. Februar
 ➔ 10.30 Uhr, SchauBurg, twenty.fifteen
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Artifact II / The Exiles / Zugvögel
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Weibsteufel
 ➔ 20.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
Joe Bonamassa
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Wiener Philharmoniker II
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
Mittwoch, 25. Februar
 ➔ 10.30 Uhr, SchauBurg, twenty.fifteen
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Alison Moyet
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Geizige
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die bitteren Tränen der Petra von Kant
 ➔ 20.00 Uhr, Bayerischer Rundfunk, 
Eric Alexander-Helmut Kagerer Quintet
 ➔ 20.00 Uhr, Paulaner am 
 Nockherberg, Salvatorprobe mit 
Politiker-Derbleck`n
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
Donnerstag, 26. Februar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Madama Butterfly
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, 
Der Ruf der Wildnis
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 19.30 Uhr, Löwenbräukeller, 
Starkbieranstich im Löwenbräukeller
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Geizige
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, 
Element of crime
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Erik Penny & Band
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
Freitag, 27. Februar
 ➔ 10.30 Uhr, SchauBurg, 
Der Ruf der Wildnis
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Das Rheingold
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Der Vogelhändler
 ➔ 19.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Starkbierfest im Löwenbräukeller
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
L’arbore di Diana
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Torquato 
Tasso
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Geizige
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Erste Allgemeine Verunsicherung
Samstag, 28. Februar
 ➔ 16.00 Uhr, Kultur-Etage Messestadt, 
Winterkonzert
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Die Walküre
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Baal
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Der Geizige
 ➔ 20.00 Uhr, SchauBurg, 
Der Ruf der Wildnis
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Die Phasenprüfer
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Jubiläums-Gala 
Uwe Kröger & Pia Douwes
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Fiddler’s Green
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Frankfurter Ring 97 • 80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
kontakt@er-tax.de
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
- Spiegeltaxameter
- MCT-05 und MCT-06 (Neu)
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FEBRUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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Mit den Angeboten der DIT holen wir Ihnen die Sterne vom Himmel.
Hauspreis Auris Touring Sports inkl. T axi-Paket:
22.215 €
1 
 inkl. MwSt. und Überführung
Auris Touring Sports TAXI
Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS),
und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS)
Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,9-3,6/3,9-3,6/4,0-3,7 
l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 92-85 g/km (nach EU-Messverfahren). 
Energieeffizienzklasse A+.
Finanzierungskonditionen 2
Hauspreis 22.215,00 €
Anzahlung 3.770,98 €
Nettodarlehensbetrag 18.444,12 €
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
Gesamtbetrag 20.340,00 €
gebundener Sollzins 3,92%
effektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
60 monatliche Raten á 
339,00 €
Hauspreis Prius+ inkl. T axi-Paket:
28.325 €
1 
 inkl. MwSt. und Überführung
Prius+ TAXI / 7-Sitzer
Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), 
und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS)
Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert 3,8/4,2/4,1 l/100km, 
CO2-Emissionen kombiniert 96 g/km (nach EU-Messverfahren). 
Energieeffizienzklasse A+.
Finanzierungskonditionen 2
Hauspreis 28.325,00 €
Anzahlung 4.986,96 €
Nettodarlehensbetrag 23.340,65 €
Bearbeitungsgebühr 0,00 €
Gesamtbetrag 25.740,00 €
gebundener Sollzins 3,92%
effektiver Jahreszins 3,99%
Laufzeit 60 Monate
60 monatliche Raten á 
429,00 €
1) Barpreis-Angebot für T axiunternehmen inklusive Mehrwertsteuer und inklusive Überführungskosten. 2) Ein Angebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 
Köln. Das Angebot gilt für T axi-Neuwagen bei Anfrage und Genehmigung bis 31.03.2015. Entsprechende Bonität vorausgesetzt. Das Finanzierungsangebot entspricht dem 
Beispiel nach §6a Abs. 3 PAngV. Unser Autohaus vermittelt ausschließlich Darlehensverträge der T oyota Kreditbank GmbH.
Abbildungen zeigen Fahrzeuge mit Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
EINLADUNG
TAXI-FRÜHSTÜCKS- TAGE bei DIT
 • Mittwoch 21.01. bis Samstag 24.01.2015
 • jeweils von 08 Uhr bis 11 Uhr
 • Landsberger Str. 222, 80687 München 
Ihr T axi-Ansprechpartner (Landsberger Straße):
Peter Szitar
T el.: 089 / 547177-27
peter.szitar@toyota-dit.de
4x in München
T axi-Kompetenz-Center:
80687 München I Landsberger Str. 222
T axi-Service-Stützpunkte:
80807 München I Frankfurter Ring 166
80993 München I Dachauer Str. 463
81673 München I Neumarkter Str. 80
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