Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Januar 2015

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2015. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 55. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
➔ DAS TAXI IM TÄGLICHEN EINSATZ
TRANSPORT PATIENTEN, PRAXEN UND KOSTENTRÄGER SETZEN AUF QUALITÄT UND ZUVERLÄSSIGKEIT
ADRESSEN WOHIN IM NOTFALL? – DIE MÜNCHNER KLINIKEN IM ÜBERBLICK
DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE JANUAR 2015
KRANKENFAHRTEN
LOGISTIK PLANUNG, ORGANISATION UND DURCHFÜHRUNG VON KRANKENFAHRTEN

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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
Kai-Georg Frey (KGF), Thomas Kroker (TK), 
Frank Kuhle (FK), Norbert Laermann (NL), 
Hansjörg Roidl (HR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: jessica.schwertberger@perdruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger
Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
AUSBILDUNG
➔ JANUAR 2015
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 19.01., von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 07.01., 14.01., 21.01., 28.01., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 10.01., 17.01., 24.01., 31.01., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Montag, 12.01., 19.01. und 26.01., jeweils von 20.00–22.00 Uhr
Mittwoch, 07.01., 14.01., 21.01., 28.01., jeweils von 20.00–22.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 12.01., 17.30 Uhr
Samstag, 17.01., 8.30 Uhr
Montag, 26.01., 17.30 Uhr 
Samstag, 31.01., 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 22.01., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 21.01., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 1/2015 vom 13.01.2015 bis 10.02.2015
➔ Kurs 2/2015 vom 24.02.2015 bis 24.03.2015
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 oder (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leitung der Zentrale:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
Thomas Kroker 
Tel.: (089) 21 61-396
E-Mail: info@taxi-muenchen.de 
Fax: (089) 74 70 260 
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Impressum 02
Ausbildungs-Termine ⁄ Januar 2015 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 07
Messe München International ⁄ Januar-Programm 08
➔ Titelthema ⁄ Krankenfahrten – Das Taxi im täglichen Einsatz 10
Unser München ⁄ Auer Mühlbach 14
Promitalk ⁄ Heideline Weis 16
Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 17
Schätze Münchens ⁄ München 1925 – Stadt an der Bierfront 18
Rechtliches ⁄ Beförderung von Kindern im Taxi 20
Rechtliches ⁄ Beförderung von Hunden im Taxi 21
Unterhaltsames ⁄ Schrottis Fiaker-ABC ⁄ „F“ 22
Stadt-Info ⁄ Münchner Eiszauber 24
Stadt-Info ⁄ Krimitour durch München 24
Stadt-Info ⁄ „Der Cotton Club“ 25
Service ⁄ Top-Termine Januar 2015 26
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Foto Titelseite: iStockphoto
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
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Foto: istockphoto
JANUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Öffnungszeiten Taxi-München eG
Zum Jahreswechsel 2014/2015 ist die 
 Verwaltung der Taxi-München eG
➔ vom 24. bis 26. Dezember 2014
➔ am 31.Dezember 2014
➔ sowie am 01., 02. und 06.Januar 2015
geschlossen. Das Büro der Funkdienststellenleitung und das Datenfunkbüro sind an 
Heiligabend und Silvester nicht besetzt. 
Ansonsten gelten die bekannten Öffnungszeiten. (FK)
Taxistandplatz Donnersbergerbrücke
Der an der Westseite der Donnersbergerbrücke nördlich der Bushaltestelle am 
 Zugang zum S-Bahnhof vorhandene 
 Taxistandplatz wird entfernt und auf der 
gesamten Länge des an der Ostseite der 
Donnersbergerbrücke nördlich der Bushaltestellen am Zugang zum S-Bahnhof vorhandenen Seitenstreifen neu errichtet 
(ca. 5 Taxen). Das am neuen Standort 
des Taxisstandplatzes vorhandene eingeschränkte Halteverbot (Zeichen 286 StVO) 
mit Zusatzzeichen „auch auf dem Seitenstreifen“ (Zeichen 1052-37 StVO) wird 
 entfernt und auf der gesamten Länge des 
aufzulassenden Taxistandplatzes wieder 
 errichtet.
Begründung:
Die Verlegung des Taxistandplatzes erfolgt 
auf Antrag der Taxi-München eG. Der 
S-Bahnhof Donnersbergerbrücke wird zurzeit barrierefrei ausgebaut. In diesem Zusammenhang wird ein barrierefreier Zugang 
zur Ostseite der Donnersbergerbrücke neu 
angelegt, nicht aber zur Westseite der 
 Donnersbergerbrücke. Außerdem sind vom 
neuen Standort aus zahlreiche neu entstandene Gewerbebetriebe in der Arnulfstraße 
östlich der Donnersbergerbrücke auf kurzem Weg zu erreichen. Für den bisher vom 
Taxistandplatz an der Westseite der Donnersbergerbrücke bedienten Stadtbezirk 
Schwanthalerhöhe soll ein günstiger gelegener Standort im betreffenden Stadtbezirk 
eingerichtet werden.
Neue Straßennamen
➔ Weißenhofweg
Weißenhofweg, benannt nach der „Weißenhofsiedlung“ in Stuttgart, Markstein des 
neuen Bauens, 1927 vom Deutschen Werkbund während der Ägide von Ludwig Mies 
van der Rohe unter Mitwirkung zahlreicher 
namhafter Architekten erbaut. 
Straßenverlauf: Von der Berliner Straße 
nach Norden zum Frankfurter Ring, abwechselnd westlich und östlich parallel zur 
Trasse der Straßenbahnlinie 23 verlaufender Weg für Fußgänger und Radfahrer. (TK)
Rahmenvertrag mit der DB
Die Entgelte für das Gewerbe werden um 
rund 21 % erhöht. Ab dem 1.1.2015 beträgt der bundeseinheitliche Preis für den 
gefahrenen Kilometer 0,85 Euro bzw. bei 
Großraumtaxis 0,98 Euro netto. 
Innerhalb des Pflichtfahrgebietes wird der 
jeweilige behördlich festgelegte Taxitarif 
abgerechnet, außerhalb mit Wirkung ab 
dem 1.1.2015 ein Entgelt von 0,85 (bisher 
0,70) Euro je gefahrenen Kilometer bzw. 
0,98 (bisher 0,81) Euro pro gefahrenen 
 Kilometer bei Großraumfahrzeugen (jeweils 
zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer). Weiterhin gilt, dass für Fahrten nach 
außerhalb des Pflichtfahrgebietes unter 
15 Kilometer besetzt gefahrener Strecke 
ebenfalls der Taxitarif gilt. Selbstverständlich bleibt es auch beim Abrechnungssystem über autorisierte Zentralen. 
Weitere Informationen über die Gutscheinfahrten für die Bahn wie Merkblätter sowie 
eine Übersicht der abrechnungsberechtigten Taxizentralen sind unter http://www.
bzp.org/bahnpartner/ einsehbar. Wir sind 
überzeugt, damit eine gute Grundlage für 
die künftige Zusammenarbeit des Gewerbes 
mit der Deutschen Bahn gefunden haben, 
der wir ausdrücklich für den fairen und 
partnerschaftlichen Umgang mit dem Thema Mindestlohn danken!
(Quelle:BZP)
Wir trauern um die 
langjährigen Kollegen
Hermann Buchner
(ehemals Taxi 1403)
Er verstarb am 27. Oktober 2014 
im Alter von 74 Jahren
Jiri Schejbal
(ehemals Taxi 2251)
Er verstarb im Alter von 63 Jahren
Albert Schnalzger
(ehemals Taxi 2947)
Er verstarb am 14. Oktober 2014 
im Alter von 72 Jahren
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A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3
Taxiwerkstätte
• Un fallin stan dsetz un g
• Kfz-R epar atu r wer kstätte
• spon tan e Hilfe
60
Jahre
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4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

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Seit November 2011 geben wir Ihnen 
immer wieder Tipps und Hinweise, 
die bei der Nutzung Ihres Datenfunks 
zu beachten sind.
Software-Update für iPAQ- und 
HTC-Geräte
Da sich beim letzten Software-Update 
im August 2014 zwei kleine Fehler eingeschlichen haben, wurden diese im Dezember 2014 durch ein neues Software-Update 
korrigiert.
Abbildung 1 Abbildung 2 Abbildung 3
Die neue Software-Version ist die 
1.146.0.14.
Folgende Fehler wurden behoben:
Wenn Sie mit „Halteplatz-Favoriten“ arbeiten, verschwanden mit der Software- 
Version vom August 2014 nach kurzer 
Zeit sämtliche Inhalte der „Halteplatz- 
Favoriten“ .
Dieser Fehler ist mit der com4cab-Version 
1.146.0.14 abschließend behoben. (Abb. 1)
Der zweite Fehler existierte im Menü „Abrechnung“ . Hier wurden mit der com4cab- 
Version vom August 2014 die fahrpreispflichtigen Aufträge nicht mehr aufgeführt.
Auch dieser Fehler ist mit der aktuellen 
Version abschließend behoben. (Abb. 2)
Zusätzlich haben wir Ihnen mit der neuen 
Software auch noch die aktuellen Datenbanken für den Menüpunkt „Adresslisten“ 
eingespielt. Wir haben diese Datenbank 
um die Rubriken „Altenheime“ und „Bahnhöfe_Bayern“ (Abb. 3) erweitert. (NL) 
Datenfunk-Tipps
Foto: atelier-tacke.de
JANUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
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Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 81369 München
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de ⁄ Internet: www.taxi-muenchen.de
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81371 München
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6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

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➔ DER LANDESVERBAND
Mindestlohnaufzeichnungsverordnung
Bekanntermaßen hat das am 16. August 
2014 in Kraft getretene Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLoG) die Einführung 
 eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes zum 1. Januar 2015 von 8,50 Euro 
brutto je Zeitstunde für das ganze Bundesgebiet vorgeschrieben. Weiter enthält das 
MiLoG Pflichten für Arbeitgeber und Entleiher, die den Behörden der Zollverwaltung 
die Prüfung der Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohnes erleichtern sollen. Besonders zu beachten ist aus Sicht unserer 
Branche die Verpflichtung für Arbeitgeber 
(und Entleiher) zur Aufzeichnung der täglichen Arbeitszeit (Beginn, Ende, Dauer). 
Das MiLoG enthält die Ermächtigung des 
Bundesministeriums der Finanzen (BMF), 
die angesprochenen Verpflichtungen durch 
Rechtsverordnung im Einvernehmen mit 
dem Bundesministerium für Arbeit und 
 Soziales (BMAS) ohne Zustimmung des 
Bundesrates zu vereinfachen oder abzuwandeln, sofern Besonderheiten der zu erbringenden Werk- oder Dienstleistungen 
oder Besonderheiten des jeweiligen Wirtschaftsbereiches oder Wirtschaftszweiges 
dies erfordern. Einer Presseerklärung aus 
dem BMF ist zu entnehmen, dass von den 
Verordnungsermächtigungen Gebrauch gemacht wird und das Bundeskabinett letzte 
Woche u.a. den Entwurf einer Verordnung 
zur Abwandlung der Pflicht zur Arbeitszeitaufzeichnung nach dem Mindestlohngesetz 
und dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz 
(MiLoAufzV) verabschiedet hat. Kern dieser 
Verordnung ist, dass für Arbeitnehmer mit 
ausschließlich mobilen Tätigkeiten, die 
keinen Vorgaben zu Beginn und Ende der 
täglichen Arbeitszeit unterliegen und die 
sich ihre tägliche Arbeitszeit eigenverantwortlich einteilen, die Aufzeichnung vom 
Beginn und Ende der Arbeitszeit entfällt, 
also nur die Dauer der täglichen Arbeitszeit 
aufzuzeichnen ist.
Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband 
e. V. (BZP) warnt jedoch vor dem voreiligen 
Schluss, für das Taxi- und Mietwagengewerbe bestünden vereinfachte Arbeitszeitaufzeichnungspflichten.
Auch wenn die Tätigkeit des Fahrpersonals 
im Taxi- und Mietwagenbereich sicherlich 
eine ausschließlich mobile Tätigkeit ist, 
ist damit das Vorliegen der anderen beiden 
Voraussetzungen – keine Vorgaben zu Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit 
 sowie eigenverantwortliche Einteilung der 
täglichen Arbeitszeit – nach Bewertung des 
BZP sehr fraglich. Der BZP versucht eine 
endgültige und verbindliche Klärung dieser 
Frage herbeizuführen. Nach derzeitiger 
Sachlage wollen wir aber davor warnen, 
dass Unternehmen vorschnelle Schlüsse 
ziehen, die sich später als sehr teuer erweisen könnten. Die Unternehmen des 
Taxi- und Mietwagengewerbes sollten also 
zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, 
dass sie in ihrer Arbeitgebereigenschaft 
verpflichtet sind, Beginn, Ende und Dauer 
der täglichen Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer innerhalb von sieben Tagen aufzuzeichnen und zwei Jahre aufzubewahren 
haben.
(Quelle: BZP)
Sixt darf mit Mydriver nicht als 
„Taxi“ werben
Ab sofort darf Mydriver bei Google keine 
Anzeigen mehr mit dem Suchbegriff „Taxi“ 
schalten, wenn nicht gleichzeitig darauf 
hingewiesen wird, dass gar kein Taxiverkehr angeboten wird. Das Landgericht 
 Berlin hat dies in einem Urteil gerichtlich 
verboten. 
Die Taxivereinigung Frankfurt e. V. hatte 
 argumentiert, dass Mydriver damit Verbraucher täuscht (Urteil des LG Berlin, 
Az. 15 O 290/14 vom 04.11.2014, schriftlich zugestellt am 10.11.2014). 
Die Taxivereinigung hatte erfolgreich gegen 
den unlauteren Wettbewerb geklagt.
Mydriver vermittelt Mietfahrzeuge mit 
 Fahrer und hatte dies online mit ‚Taxi für 
Frankfurt buchen‘ beworben. „Grundsätzlich 
unterliegen Trittbrettfahrer-Anzeigen bei 
Google strengen Regeln“, erläutert Rechtsanwältin Sandra Charalambis von der 
Rechtsanwaltskanzlei Charalambis & Bonn, 
die das Urteil erstritten hat. „Erlaubt ist, 
eine Adwords-Anzeige auf den Suchbegriff 
‚Taxi‘ zu schalten“, so Charalambis. „Der 
Verbraucher muss aber am Anzeigentext 
 erkennen können, dass die Anzeige nicht 
von einem Taxiunternehmen stammt, damit er nicht getäuscht wird.“ Mietwagenunternehmen ist es gesetzlich verboten, 
eine Verwechslung zum Taxi herzustellen 
(PBefG § 49, Absatz 4, Satz 5). 
Hintergrund war eine umfangreiche Werbekampagne von Mydriver bei Google. „Nur, 
wer sich als Taxiunternehmen prüfen und 
regulieren lässt, soll auch als Taxiservice 
werben dürfen“, meint Hans-Peter Kratz, 
der erste Vorsitzende der Taxi-Vereinigung 
Frankfurt am Main e. V., der im Interesse 
seiner rund 800 Mitgliedsunternehmen gegen den unlauteren Wettbewerb vorgegangen war. Kratz selbst hatte zuvor bereits 
als Taxiunternehmer erfolgreich gegen 
 einen Uberpop-Fahrer geklagt. Hält sich 
Mydriver nicht an das Urteil, kündigt die 
Taxi-Vereinigung Frankfurt am Main e. V. 
an, von der Festsetzung eines Ordnungsgeldes oder einer Ordnungshaft Gebrauch 
zu machen.
(Quelle: Taxi-Vereinigung 
Frankfurt am Main e. V.)
JANUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ JANUAR-PROGRAMM
Fotos: istockphoto
BAU 2015
Die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme 
19.–24. Januar 2015, Mo–Fr 9:30–18 Uhr, Sa 9:30–17 Uhr
Messe München, gesamtes Messegelände
Nach kurzer Winterpause im Dezember beginnt das neue Jahr 
der Messe München gleich im Januar mit einer Weltleitmesse: 
der BAU 2015. Rund 2.000 Aussteller aus über 40 Ländern sowie 
etwa 240.000 Besucher aus aller Welt werden erwartet. Auf 
180.000 m² Fläche präsentiert die BAU Architektur, Materialien 
und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau 
im Neubau und im Bestand. Sie führt, weltweit einmalig, alle 
zwei Jahre die Marktführer der Branche zu einer Gewerke übergreifenden Leistungsschau zusammen. Mit rund 50.000 Planern 
ist die BAU zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten 
und Ingenieure. Das Angebot ist nach Baustoffen sowie nach 
Produkt- und Themenbereichen gegliedert. Zukunftsweisende 
Themen wie nachhaltiges und generationengerechtes Bauen 
 spielen quer durch alle Ausstellungsbereiche eine wichtige Rolle. 
Die zahlreichen attraktiven Veranstaltungen des Rahmenprogramms, darunter hochkarätige Foren mit Experten aus aller 
Welt, runden das Messeangebot ab.
Ein weiteres Highlight der BAU 2015 ist die Lange Nacht der 
 Architektur am 23. Januar 2015. Dabei laden zahlreiche Gebäude 
in ganz München interessiertes Publikum zu Besichtigungen ein. 
Mehr Informationen unter www.lange-nacht-der-architektur.de
Weitere Veranstaltung im Januar
opti 2015 – Die internationale Messe für Optik & Design
➔ 09.–11. Januar 2015, Fr 9–18 Uhr, Sa 9–19 Uhr, So 9–17 Uhr
 Messe München, Hallen C1-C4
Hochzeitstage 2015 – Informieren – Anprobieren – Kaufen
➔ 10.–11. Januar 2015, Sa+So 11–18 Uhr
 MOC Veranstaltungscenter München
World of Yoga – die Mitmachmesse für Yoga & Ayurveda
➔ 23.–25. Januar 2015, 
Fr 15–20 Uhr, Sa 10–19 Uhr, So 10–18 Uhr
 MOC Veranstaltungscenter München
OOP Konferenz 2015 – Responsibility: 
Building reliable environments
➔ 26.–30. Januar 2015, 
Mo 10–20 Uhr, Di 9–18.45 Uhr, Mi + Do 9–20 Uhr, Fr 9–16 Uhr
 ICM – International Congress Center München
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
Foto: Messe München
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

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* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. 
www.mahag.de
taxi@mahag.de
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Schleibingerstr. 12-16, 81669 München
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Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran*. 
Touran Trendline 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG
Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. 
Ausstattung: hellelfenbein, T axipaket, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige, Zentralverriegelung u. v. m.
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Effektiver Jahreszins: 1,90 %
Laufzeit: 48 Monate
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TITELTHEMA
Deutschland wird älter. Die niedrigen Geburtenraten und die weiter steigende Lebenserwartung führen seit Jahren zu einer 
 Veränderung im Verhältnis der jüngeren zur 
älteren Generation. Zwar werden die Folgen 
des demografischen Wandels erst ab dem 
Jahr 2020 deutlich spürbar sein, ein großer 
Anteil älterer Menschen stellt aber heute 
schon neue Herausforderungen an die sozialen Sicherungssysteme. In Deutschland sind 
90 Prozent der Bevölkerung in der Sozialversicherung pflicht- oder freiwillig versichert. 
Gemäß dem Prinzip der Solidarität sollen 
die Folgen von Erkrankungen von allen 
 Versicherten gemeinsam getragen werden. 
Die große Herausforderung der Zukunft ist 
es, Gesundheit und Medizin für alle Bürger 
verfügbar zu machen und Versicherungsbeiträge bezahlbar zu halten. 
Über Nahrung, Luft oder durch direkten 
 Körperkontakt gelangen täglich eine Vielzahl 
unterschiedlicher Krankheitserreger in den 
Organismus. Eine Krankheit bricht nur aus, 
wenn die körpereigene Abwehr die Erreger 
nicht in Schach halten bzw. eliminieren 
kann. Dies ist vor allem bei Säuglingen und 
Menschen mit höherem Alter der Fall. Hier 
ist das Immunsystem noch nicht vollständig 
ausgebildet, beziehungsweise die Abwehrkräfte lassen wieder nach. Durch die höhere 
Lebenserwartung kommt es vermehrt zu einem Auftreten von chronischen Leiden und 
Mehrfacherkrankungen. 2009 gab es etwa 
8,0 Millionen Diabetesfälle in Deutschland, 
das entspricht 9,7% der Bevölkerung, was 
gegenüber dem Jahr 2000 einem Anstieg 
von 49% entspricht. Die höchsten Steigerungsraten zeigen sich bei den über 60-j ährigen. Die Beförderung von Personen mit 
 Erkrankung ist heute eine wichtige Aufgabe, 
in Zukunft werden Krankenfahrten im Taxiverkehr einen großen Teil des Geschäftsumfanges ausmachen.
Die Taxi-München eG ist im Bereich der 
Krankenfahrten seit langer Zeit aktiv. So befördern wir zurzeit ca. 500 Dialysepatienten 
zu 22 Dialysezentren in und um München. 
Die Koordination dieser Fahrten erfordert 
 einen hohen organisatorischen Aufwand. 
Die Änderungen von Abholzeiten oder der 
Zusammensetzung der Fahrten stellen uns 
täglich vor neue Herausforderungen. Seit der 
großen Gesundheitsreform von 2004 wurden 
viele Krankenfahrten vom Gesetzgeber reglementiert. Bei der Taxi-München eG können 
sich Kunden informieren, welche Fahrten direkt mit Kostenträgern abgerechnet werden 
können, bzw. was erforderlich ist, um in den 
‚Genuss‘ einer Kostenübernahme zu kommen. 
Zur Abwicklung dieser Krankenfahrten, von 
Erfassung der Patienten über die Organisation der Beförderungen bis hin zur Abrechnung und Mahnwesen sind in der Münchner 
Taxigenossenschaft drei Vollzeitkräfte und 
eine Teilzeitkraft beschäftigt. Hilfreich zur 
Seite stehen etwa siebzig Festfahrer, die 
 zuverlässige und pünktliche Beförderung 
 sicherstellen.
Die Qualität unserer Organisationsarbeit hat 
sich mittlerweile herumgesprochen, so dass 
immer mehr Patienten, Praxen, Kliniken und 
Kostenträger (Krankenkassen) bei uns wegen 
Transportmöglichkeiten nachfragen. Beförderungen zu Tagespflege-Einrichtungen, 
Physiotherapien, teilstationären ambulanten 
Behandlungen und zu bzw. von stationären 
Aufenthalten in den verschiedenen Kliniken 
ist Teil unseres Tagesgeschäftes. Großes Volumen nehmen mittlerweile auch Fahrten zu 
onkologischen Behandlungen (Krebs-Therapien) ein. Hier organisierten wir im vergangenen Jahr für knapp eintausend Patienten 
den Fahrdienst. Mit steigender Tendenz. 
Hinzu kommen Beförderungen von demenzkranken Kunden zu den verschiedenen Tageskliniken. Bitte beachten Sie, dass hier 
die Begleitung des Fahrgastes zwingend 
 erforderlich ist. Demenzkranken kann eine 
Behinderung nicht angesehen werden kann. 
Den Meisten ist ihr Defizit gar nicht bewusst 
oder sie schämen sich, fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auf sich alleine gestellt, 
können demenzkranke Kunden nach dem 
Verlassen des Taxis orientierungslos durch 
die Stadt irren. Deshalb bitte immer die 
Hinweise in den Fahrtaufträgen beachten, 
um es erst gar nicht zu solchen Fällen kommen zu lassen.
Durchführung
Krankenfahrten sind unverzüglich auf direktem Weg und ohne Zwischenstopps auszuführen. Umwege oder Wunschrouten seitens 
des Fahrgastes sind nicht statthaft. Das gilt 
im Übrigen auch für alle anderen Fahrten, 
bei denen der Kunde nicht der Kostenträger 
ist (wie z. B. bei Schulfahrten), da meist 
deutlich höhere Fahrpreise zustande kommen, die von den Kostenträgern beanstandet werden. Erklärungen, warum für die 
 gleiche Wegstrecke bis zu 100% Fahrpreisdifferenzen auftreten, sind selten nachvollziehbar. Berechtigte Umstände, die zu einer 
erhöhten Fahrpreismeldung führen, müssen 
der Zentrale umgehend gemeldet werden. 
Damit kann einer späteren Reklamationen 
entgegengewirkt werden. Der ausführende 
Taxifahrer kann sich nach Wochen oder 
 Monaten selten erinnern, warum bei einer 
beanstandeten Fahrt eine zu hohe Fahrpreiseingabe erfolgte. Weiter hat die Beförderung immer zu den vorgegebenen Fahrzielen zu erfolgen. Andere Wegstrecken werden 
➔ DAS TAXI IM TÄGLICHEN EINSATZ
KRANKENFAHRTEN
Foto: istockphoto
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

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nicht bezahlt. Auch hier gilt, dass bei 
 Abweichungen mit der Taxizentrale Rücksprache gehalten werden muss. 
Bei nicht korrekt ausgeführten Fahrten 
erlischt die Kostenübernahme durch den 
Kostenträger!
Wenn ein/e Kollege/In auch die Rückfahrt 
eines Patienten übernehmen möchte, ist 
dies selbstverständlich möglich. Allerdings 
darf keine anfallende Wartezeit berechnet 
werden. Bei Beginn der Rückfahrt muss über 
die Zentrale ein neuer Auftrag zur Fahrpreisübermittlung angefordert werden. Eine Gesamtfahrpreiseingabe für Hin- und Rückfahrt 
in einem Auftrag ist nicht statthaft; für Hinund Rückfahrt muss jeweils in getrennten 
Fahrtaufträgen eine separate Fahrpreiseingabe erfolgen. 
Wichtig ist auch eine zeitnahe Abgabe der 
Abrechnungsbelege (z.B. ärztliche Verordnungen). Diese sind oft mit anderen Fahrten 
kombiniert, so dass andere Unternehmer 
dann auf ihr Geld warten müssen. Werden 
die abrechnungstechnisch notwendigen 
 Belege nicht eingereicht, kann u. U. der 
säumige Unternehmer mit den Kosten des 
‚wartenden‘ Kollegen belastet werden.
Die ärztlichen Verordnungen sind bei der 
Annahme durch den Fahrer auf Vollständigkeit zu prüfen. Das bedeutet, der Patientenname, die Richtigkeit der Wohnadresse bzw. 
die Krankenkassenzugehörigkeit ist von Ihnen mit dem Kunden zu kontrollieren. Ärztliche Verordnungen bestehen immer aus einem Blatt mit bedruckter Vorder- und 
Rückseite oder aus zwei einzelnen Blättern. 
Ein Blatt allein (ohne Vorder- oder Rückseite) ist nicht ausreichend. Auf der Vorderseite muss zwingend der Patientenaufdruck, die 
Arzt unterschrift und Stempel der Klinik/Praxis sein – rückseitig, oder auf dem zweiten 
Blatt, muss der Patient die Taxifahrt eintragen und mit seiner Unterschrift bestätigen. 
Bei unvollständig ausgefüllten 
Ver ordnungen ist eine Abrechnung 
nicht möglich!
Die Annahme von Aufträgen mit ärztlicher 
Verordnung (innerhalb des Pflichtfahrgebietes) ist für Genossenschaftsmitglieder bindend (Beförderungspflicht). Die Kostenübernahme wird bei Auftragsannahme von der 
Zentrale geprüft. Sollte die ärztliche Verordnung – anders wie auf dem Display angezeigt – nicht vorhanden sein, ist dies der 
Zentrale umgehend mitzuteilen, damit es im 
Auftrag vermerkt werden kann.
Oft werden Fahrtaufträge mit Fahrschecks 
und Aufträge mit ärztlicher Verordnung verwechselt. Bei einem Auftrag mit Fahrscheck 
kann am Fahrtende kein Fahrpreis eingegeben werden. Ein Fahrtauftrag mit ärztlicher 
Verordnung ist fahrpreispflichtig. Sollte bei 
der Annahme eine Verwechslung vor liegen, wenn der Patient z.B. statt eines Fahrschecks eine ärztliche Verordnung hat, bitte 
umgehend die Zentrale informieren. Keinesfalls sollte die Verordnung auf „gut Glück“ 
eingereicht werden. Diese wird Ihnen postwendend zurückgeschickt, da nicht sichergestellt ist, dass eine Kostenübernahme des 
Kostenträgers vorliegt.
Bei allen über die Zentrale vermittelten 
Aufträgen sind keine Eigenanteile 
einzubehalten!
Es bestehen Verträge mit verschiedenen 
Krankenkassen bezüglich Beförderungen 
 außerhalb des Pflichtfahrgebietes. Diese 
Aufträge werden mit einem Festpreis angeboten. Für diese Fahrten besteht keine Beförderungspflicht, d.h. der angenommene 
Auftrag darf ohne Folgen zur erneuten Vermittlung zurückgegeben werden. Allerdings 
sind bei Übernahme solcher Aufträge die 
vertraglichen Grundlagen bindend. Es gelten 
derzeit folgende Preise:
➔ bei AOK: 1,25 Euro/beförderter Km 
(inkl. Grundpreis und aller Zuschläge)
➔ bei DAK: 1,50 Euro/beförderter Km (zzgl. 
3,30 Euro Grundpreis, aber 
inklusive aller Zuschläge)
Die Beförderung hat auf dem direkten Weg 
zu erfolgen. Längere Wegstrecken (bspw. 
Autobahnrouten) sind nur insoweit statthaft, wenn die Gesamtkilometer der geänderten Route nicht mehr als um 10% erhöht 
sind. Der Vertrag zwischen der AOK und der 
Taxi-München eG für Fahrten außerhalb des 
Pflichtfahrgebietes wurde zwischenzeitlich 
gekündigt. Allerdings wirkt dieser, ohne Abschluss einer neuen Vereinbarung, bis zum 
Jahresende 2015 nach.
Leider kommt es immer wieder vor, dass 
Sammelfahrten nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden. So werden weitere Kunden 
zum gleichen Fahrziel stehen gelassen oder 
bei einer Anschlussfahrt Fahrgäste von 
 einem Zwischenziel einfach ‚vergessen‘ . 
Dies führt unnötigerweise zu vermeidbaren 
Beschwerden – deshalb den Fahrtauftrag 
 immer bis zum Ende lesen (bis die Taxi- 
Nummer zu sehen ist). Falls dann immer 
noch Unklarheiten bestehen, lieber nochmals in der Zentrale nachfragen um unnötigen Ärger und Reklamationen zu vermeiden. 
Bei solchen ‚Versehen‘ sind unweigerlich 
Fahrpreiskürzungen die Folge.
Auch wird immer wieder versäumt zu melden, wenn einzelne Patienten in der Tour 
nicht mitgefahren sind. Dies führt zu erheblichen Problemen bei der Abrechnung. Bei 
fehlenden Informationen kann es auch hier 
zu Fahrpreiskürzungen kommen, wenn die 
Rechnung an den Kostenträger bereits erstellt wurde. Eine nachträgliche Korrektur 
ist nicht mehr möglich. Vermehrt erreichen 
uns sogar Beschwerden über nicht erbrachte 
 Hilfestellung bei gebrechlichen Fahrgästen. 
Für jeden Taxifahrer sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, gebrechlichen oder behinderten Kunden beim Ein- und Aussteigen 
zu helfen. Hier nochmal zur Erinnerung: Alle 
Kranken- und Dialysefahrten werden generell 
als Seniorentaxi vermittelt. Den Hinweisen 
in den Aufträgen ist unbedingt Folge zu 
leisten. Und vergessen Sie nicht, dass auch 
Sie älter werden und vielleicht einmal in der 
Lage sein könnten, auf die Hilfe eines Taxifahrers angewiesen zu sein.
Kliniken und Krankenhäuser
In der bayerischen Landeshauptstadt leben 
knapp 1,4 Millionen Menschen. Neben einer 
hohen Anzahl an niedergelassenen Ärzten 
sowie dem Rettungsdienst sorgen Kliniken 
und Krankenhäuser für die medizinische Versorgung der Bürger. Für den Laien stellt sich 
oft die Frage, was der Unterschied zwischen 
einer Klinik und einem Krankenhaus ist. 
Nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz 
(KHG) wird ein Krankenhaus als Betrieb 
 definiert, in dem zu versorgende Personen 
untergebracht, behandelt und verpflegt 
 werden. Eine Klinik hingegen kann ein organisatorisch abgegrenzter Teilbereich in 
 einem Krankenhaus sein, aber auch ein 
selbständiger Betrieb im Sinne eines Krankenhauses. 
Die Aufgaben von Krankenhäusern sind 
 ärztliche und pflegerische Hilfeleistungen, 
um Krankheiten, Leiden und körperlichen 
Schäden festzustellen und zu lindern. Auch 
Geburtshilfe und Sterbebegleitung zählen 
dazu. Eine sehr wichtige Aufgabe ist zudem 
die Notfallmedizin sowie der Betrieb von 
Nothilfe-Stationen und Intensiv-Abteilungen. In München gibt es um die 50 Kran-
JANUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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kenhäuser. Diese sind im ganzen Stadtgebiet 
verteilt. Auch wenn sich im Bereich Feldmoching und Hasenbergl sowie in Allach 
und Ludwigsfeld keine Klinik befindet, sind 
kurze Wege garantiert. Die Münchner Einrichtungen belegen Spitzenplätze im weltweiten Vergleich. Vor allem für Patienten 
aus der arabischen Welt ist die bayerische 
Landeshauptstadt das erste Ziel für medizinische Behandlungen und Operationen. In 
der nachfolgenden Aufstellung finden Sie 
die Münchner Kliniken und Krankenhäuser 
mit Zusatzangaben über Nothilfezugänge 
und nächstgelegenen Taxistandplatz. 
(HR/TK)
Wohin im Notfall?
Fast jeder Taxifahrer kennt die Situa tion: 
Der Fahrgast steigt ein und bittet, 
schnellstmöglich zur nächsten Krankenhaus-Nothilfe zu fahren. Je nach Zustand 
des Fahrgastes ist nun schnelles Handeln 
gefordert. Der TAXIKURIER hat für Sie auch 
eine Übersicht erstellt, wo im Notfall 
schnelle Hilfe geleistet wird:
München Mitte
➔ Medizinische Klinik LMU 
Ziemssenstraße 1a
➔ Chirurgische Klinik LMU 
Nußbaumstraße 20
➔ Poliklinik LMU 
Pettenkoferstraße 8a
München Süd
➔ Klinikum Harlaching 
Sanatoriumsplatz 2
➔ Rinecker Klinik 
Am Isarkanal 30
München West
➔ Uni-Klinik Großhadern 
Marchioninistraße 15
➔ Helios-Klinik Pasing 
Maria-Eich-Straße 15
➔ Rotkreuz-Krankenhaus 
Winthirstraße 9a
➔ Barmherzige Brüder 
Romanstraße 93
➔ Klinikum Nymphenburg 
(3. Orden) 
Franz-Schrank-Straße 8
München Nord
➔ Klinikum Schwabing 
Isoldenstraße 11
München Ost
➔ Klinikum Bogenhausen 
Englschalkinger Straße 77
➔ Helios-Klinik Perlach 
Schmidbauerstraße 44
➔ Klinikum Neuperlach 
Oskar-Maria-Graf-Ring 51
➔ Klinikum Rechts der Isar 
Trogerstraße 1
Entbindungen
➔ Klinik Geisenhofer 
Hirschauer Straße 15 
➔ Erste Frauenklinik LMU 
Maistraße 11
➔ Frauenklinik West 
Schmiedwegerl 2 (Pasing)
➔ Rotkreuz Frauenklinik 
Taxisstraße 3
➔ 3. Orden 
Franz-Schrank-Straße 8
➔ Großhadern LMU 
Marchioninistraße 15
Kinder-Notfälle
➔ Haunersche Klinik 
Lindwurmstraße 4
➔ 3. Orden 
Franz-Schrank-Straße 8
➔ Kinderklinik Schwabing 
Parzivalstraße 16
Augen-Notfall
➔ LMU Augenklinik 
Mathildenstraße 8
Zahnärztlicher Notdienst
➔ Alldent-Zentrum 
Bayerstraße 21 (täglich 7–21 Uhr)
Des Weiteren stehen für Erkrankungen, 
die keiner klinischen Nothilfe Bedürfen, 
außerhalb der normalen Öffnungszeiten 
folgende „Hausärztliche Bereitschaftspraxen” zur Verfügung:
➔ Elisenhof 
Elisenstraße 3 (täglich bis 23 Uhr)
➔ Schwabing 
Kölner Platz 1 
(Mo–Fr 19–22 Uhr, Sa + So 9–19 Uhr)
➔ Pasing 
Steinerweg 3b (Sa + So 9–17 Uhr)
➔ Süd 
Boschetsrieder Straße 72 
(Sa + So und Feiertag 9–20 Uhr
➔ Perlach 
Oskar-Maria-Graf-Ring 51, 
(täglich bis 21.30 Uhr)
➔ Rechts der Isar 
Ismaninger Straße 22 
(täglich bis 21 Uhr)
➔ Kinderarzt Harlaching 
Sanatoriumsplatz 2 
(Sa + So und Feiertag 9–20 Uhr)
Den aktuellen Apotheken-Notdienst 
entnehmen Sie bitte dem Info-Portal in 
Ihrem Datenfunkgerät. (HR/TK)
Foto: istockphoto
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

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Kliniken und Krankenhäuser in München
Stadtteil Krankenhaus/Klinik Adresse Nothilfe/Zufahrt Taxistand
Altstadt Isarklinik Sonnenstraße 24-26 Isarklinik
Bogenhausen Arabella-Klinik Arabellastraße 5 Arabella
Bogenhausen Atos-Klinik Effnerstraße 38 Englschalking
Bogenhausen Bogenhausen (städt.) Englschalkinger Straße 77 Englschalkinger Straße 77 Englschalking
Bogenhausen Chirurgie Bogenhausen Denninger Straße 44 Herkomer
Bogenhausen Privatklinik Dr. Gärtner Possartstraße 27 Prinzregenten
Bogenhausen Klinik Dr. Schreiber Scheinerstraße 3 Herkomer
Cosimapark Paracelsus-Parkhospital Klingsorstraße 5 Englschalking
Gern BRK Frauenklinik Taxisstraße 3 Waisenhaus
Giesing Heckscher-Klinik Deisenhofener Straße 28 Deisenhofener
Großhadern Klinik der LMU Marchioninistraße 15 Marchioninistraße 15 Sauerbruch
Großhadern Kinderzentrum Heiglhofstraße 63 Sauerbruch
Großhadern Stiftsklinik Augustinum Wolkerweg 16 Gondrell
Harlaching Harlaching (städt.) Sanatoriumsplatz 2 Seybothstraße 71 Sanatorium
Isarvorstadt Dermatologie (städt.) Thalkirchner Straße 48 Müller 56
Isarvorstadt Frauenklinik (LMU) Maistraße 11 Erste Frau
Isarvorstadt Haunersche Kinderkl. (LMU) Lindwurmstraße 4 Ziemssen
Lehel Geisenhofer Klinik Hirschauer Straße 6 Park-Hilton
Ludwigsvorstadt artemed Fachklinik Mozartstraße 14a-16 Goethe
Ludwigsvorstadt Augenklinik (LMU) Mathildenstraße 8 Isarklinik
Ludwigsvorstadt Chirurgie (LMU) Nußbaumstraße 20 Ziemssen
Ludwigsvorstadt Maria-Theresia-Klinik Bavariaring 46 Güllstraße Pocci
Ludwigsvorstadt Medizinische (LMU) Ziemssenstraße 1 Ziemssenstraße 1a Ziemssen
Ludwigsvorstadt Poliklinik (LMU) Pettenkoferstraße 8a Ziemssen
Ludwigsvorstadt Zahnklinik (LMU) Goethestraße 70 Beethoven
Ludwigsvorstadt Psychiatrie (LMU) Nußbaumstraße 7 Ziemssen
Maxvorstadt Augenklinik 
Herzog Carl Theodor
Nymphenburger Straße 43 Maillinger
Maxvorstadt Diakonie Heßstraße 22 Josephsplatz
Maxvorstadt Josephinum Schönfeldstraße 16 Odeon
Neuhausen Herzzentrum Lazarettstraße 36 Maillinger
Neuperlach Neuperlach (städt.) Oskar-Maria-Graf-Ring 51 Oskar-Maria-Graf-Ring 51 Oskar-Maria-Graf
Nymphenburg Barmherzige Brüder Romanstraße 93 Romanstraße 93 Romanplatz
Nymphenburg Dritten Orden Menzinger Straße 44 Franz-Schrank-Straße 8 Schragenhof
Nymphenburg Neuwittelsbach Renatastraße 71a Waisenhaus
Nymphenburg Rotkreuzklinikum Nymphenburger Straße 163 Winthirstraße 9a Rotkreuz
Pasing Helios Klinik Perlach Steinerweg 5 Maria-Eich-Straße 15 Pasinger Marienplatz
Pasing Frauenklinik Dr. Krüsmann Schmiedwegerl 2 Pasinger Marienplatz
Perlach Helios Klinik Perlach Schmidbauerstraße 44 Schmidbauerstraße 44 Pfanzelt
Perlach Starmed Klinik Putzbrunner Straße 9 Pfanzelt
Schwabing Klinik Dr. Decker Seestraße 12 Reitschule
Schwabing Dermatologie Biederstein Biedersteiner Straße 29 Artur-Kutscher
Schwabing Schön-Klinik Parzivalplatz 4 Tristanstraße 20 Parzival
Schwabing Schwabing (städt.) Kölner Platz 1 Isoldenstraße 11 Kölner
Sendlling Sana-Klinik Sendling Steinerstraße 6 Boschentsrieder
Solln Krankenhaus Martha Maria Wolfratshauser Straße 109 Solln
Solln Sana-Klinik Solln Bertelestraße 75 Solln
Thalkirchen Klinik Dr. Müller Am Isarkanal 36 Thalkirchen
Thalkirchen Klinik Dr. Rinecker Am Isarkanal 30 Schäftlarnstraße 135 Thalkirchen
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Die Isar verlief Tausende von Jahre bis zu 
ihrer Eindämmung im 19. Jahrhundert 
nicht in einem eindeutig festgelegten 
Flussbett, sondern je nach Wassermenge 
einmal hier und einmal dort. Aus diesen 
zahlreichen Seitenarmen und Verästelungen 
entwickelten sich die Stadtbäche, in denen 
sich die Menschen die Wasserkraft zunutze 
machten. Hierbei kam ihnen das starke Gefälle der Isar von 35,50 Metern innerhalb 
der heutigen Stadtgrenzen zugute. 
Geschichte
Bereits vor der Stadtgründung Münchens 
im Jahr 1158 wurde das Wasser der Isar für 
den Betrieb von Mühlen genutzt. Da der 
damals wilde Gebirgsfluss ständig seinen 
Lauf änderte und starke Pegelschwankungen aufwies, verwendete man dazu jedoch 
nicht den unberechenbaren Hauptarm, sondern einen künstlich abgeleiteten Nebenarm mit konstanter Wasserführung, die man 
seit ungefähr 1330 mittels eines Wehres 
und einer Schleuse an der heutigen Marienklausenbrücke beim Tierpark ermöglichte. 
Die erst 1854 eingemeindete, der Stadt 
München auf dem rechten Isarufer gegenüberliegende Au gab diesem künstlichen 
Wasserlauf ihren Namen: Auer Mühlbach. 
Seine erste schriftliche Erwähnung fand 
er in einer Urkunde aus dem Jahr 957, 
in der eine Mühle in Kiesingenum, also 
 Giesing beziehungsweise Untergiesing, 
 erwähnt wird, gelegen an der heutigen 
Lohstraße 46. 
Lage und Verlauf
Der Auer Mühlbach verläuft entlang des 
östlichen Hochufers der Isar und kann sich 
nicht in demselben Ausmaß verästeln wie 
die Stadtbäche links der Isar, weil zwischen 
Fluss und Hochufer nicht allzu viel Platz 
ist. Von der Marienklausenbrücke führte 
und führt er, dem Lauf der Isar, folgend 
über 6.650 Meter nach Nordnordost. Seine 
starke Strömung zeigt, dass er dabei einen 
Höhenunterschied von 15 Metern durchfließt. Auf einer Breite von fünf bis acht 
Metern und mit einer durchschnittlichen 
Tiefe von 90 Zentimetern führt der Auer 
Mühlbach eine Wassermenge von zehn 
 Kubikmetern pro Sekunde mit sich, was ihn 
zu einer beachtlichen Energiequelle, aber 
auch zu einer nicht zu unterschätzenden 
Gefahr werden lässt. Durch eine Mauer 
von der Isar getrennt, fließt er schließlich 
300 Meter nördlich der Maximiliansbrücke 
zurück. 
Zuflüsse
Im Gegensatz zu den Stadtbächen links der 
Isar, wird der Auer Mühlbach zusätzlich 
durch natürliche Zuflüsse gespeist. Der 
längste Zufluss ist der Harlachinger Quellbach, auch als Siebenbrunner Bach benannt, der wiederum von einigen Quellen 
zwischen dem Tierpark und dem Gasthaus 
Siebenbrunn gespeist. Etwa 300 Meter hinter Siebenbrunn mündet er in den Auer 
Mühlbach. Auch auf seinem weiteren Verlauf erhält der Auer Mühlbach Verstärkung 
von verschiedenen Hangquellen, beispielsweise an der Quellenstraße und unterhalb 
des Gasteig. 
Bestehende Nebenbäche
Um das Wasser des Auer Mühlbaches noch 
besser nutzen zu können, wurden verschiedene Nebenarme angelegt, die sich teilweise wieder verästelten. Bereits im heutigen 
Tierparkgelände zweigt der Aubach ab und 
geht in den Freibadbach über. Dieser versorgte das 1856 errichtete städtische Freibad für Männer, das heutige Schyrenbad, 
mit Wasser, verläuft allerdings inzwischen 
unten durch und kehrt nördlich der Reichenbachbrücke in die Isar zurück. Die 
Freibadstraße erinnert seit 1856 daran. 
Sein Verlauf über 1.400 Meter liegt zu großen Teilen offen. Vollständig offen liegt 
der Kunstmühl-Nebenbach, der im Oberlauf des Mühlbaches abzweigt und nach 
861 Metern bei der Lebscheestraße wieder 
zurückführt. Er versorgte die ehemalige 
Krämer’sche Kunstmühle mit Wasserkraft. 
Weiter bachabwärts, östlich der Lilienstraße, wird der Kegelhof vom lediglich 
263 Meter langen kegelhofbach umflossen. 
Diese künstliche Insel entstand ebenfalls 
zur Ausnutzung der Wasserkraft, auf ihr 
 befand sich seit 1347 die Auer Papiermühle, eine der ersten Papiermühlen im 
deutschen Sprachraum. Als München- 
Dachauer Papierfabrik erlangte sie seit 
1862 überregionale Bedeutung. 
Aufgelassene Nebenbäche
Mehrere frühere Abzweige des Auer Mühlbachs wurden zwischenzeitlich aufgelassen. 
Dazu zählt der 1932 aufgelassene Fabrikkanal entlang der Waldeckstraße für eine 
Lederfabrik, die nicht nur ihre Energie 
durch das Wasser bezog, sondern den Bach 
auch als Zu- und Abwasser benötigte. Nicht 
weit weg beim Edlingerplatz befand sich 
der kurze Ölfabrikkanal für die Ölmühle an 
der Falkenstraße, der 1958 aufgelassen 
wurde. Die Entenbachstraße erhielt ihren 
Namen im Jahr 1857 vom gleichnamigen 
Bach nach den hier ansässigen Geflügelzüchtern. Bereits 1863 überwölbt, sorgte 
die Benennung noch längere Zeit für abfällige Kommentare, beispielweise von Karl 
Graf von Rambaldi (1842-1922) in seinem 
Standardwerk „Die Münchener Straßennamen und ihre Erklärung“ aus dem Jahr 
1894: „Seit langer Zeit wohnten hier Geflügelzüchter und Händler, welche ihren 
Pfleglingen gerne den an dieser Straße liegenden Wasserarm der Isar zum Tummelplatze anwiesen.“ Die Rambaldistraße erinnert seit 1930 an den Schriftsteller. Der 
Bach wurde 1901 aufgelassen, aber der 
Straßenname sorgte bei Hausbesitzern und 
Bewohnern weiterhin für Unmut. So stellte 
man am 2. Mai 1906 beim Magistrat den 
Antrag, diesen Namen zu ändern, weil er 
gerade bei Neubürgern „etwas Abstoßendes 
in sich schließt“ . Die Verwaltung teilte mit, 
worauf ein nochmaliger Versuch gestartet 
wurde mit der Begründung: „Die ungezieferreichen kleinen Häuschen, welche früher 
einmal am gewesenen so genannten Enten-
➔ AUER MÜHLBACH
UNSER MÜNCHEN
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

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bach erbaut waren, existieren größtenteils 
überhaupt nicht mehr. Der ehemalige Entenbach mit seinen schnatternden Gänsen 
und Enten sowie seinen sonstigen Nachteilen in sanitärer Beziehung ist längst 
verschwunden. Die seinerzeit nach ihm benannte Straße ist nunmehr größtenteils 
zeitgemäß ausgebaut und wird in nächster 
Zeit nicht nur das Lehrerinnenbildungsheim 
(= Pestalozzigymnasium), sondern auch in 
nächster Nähe das Deutsche Museum dort 
entstehen. Der Name Entenbachstraße, 
welcher noch alle Minderwertigkeit einer 
längst vergangenen Zeit wiedergibt, ist jedoch geblieben und übt erfahrungsgemäß 
seine ominöse Wirkung nicht nur auf hiesige, sondern auch sogar auf von auswärts 
zuziehende Mieter aus. Die Notwendigkeit 
der Umbenennung und die Richtigkeit der 
aufgestellten Behauptungen ist wohl am 
besten durch die Tatsache bestätigt, dass 
sämtliche Anwesensbesitzer die anliegende 
Erklärung unterzeichnet haben.“ Über die 
sanitäre Problematik wird später noch zu 
sprechen sein. Auch die Kühbachstraße von 
1875 verweist auf eine frühere Nutzung 
und später als problematisch empfundene 
Situation, nämlich die Haltung von Großvieh innerhalb geschlossener Ortschaften. 
Und dann die unscheinbare Straße Am 
 Feuerbächl von 1857. Rambaldi beschrieb 
1894 die dortigen Zustände: „Als die Verschönerungen in der Vorstadt Au zu Anfang dieses Jahrhunderts immer dringender 
wurden, ließ man vor allem die Hauptstraße [= Ohlmüllerstraße] verbessern. Neben 
derselben zog sich ein Graben hin, worin 
das Abwasser stehen blieb und faule Dünste verbreitete. Diesem Überstande half man 
dadurch ab, dass man einen Kanal graben 
ließ und so das stagnierende Wasser in die 
Isar ableitete, wodurch noch der weitere 
Vorteil entstand, dass jenes, bei einer 
Feuers brunst angestaut, zum Löschen gebraucht werden konnte.“ Bereits 1904 
 wurde das problematische Gewässer aufgelassen. 
Nutzung der Energie
Fließendes Wasser war bis zur Erfindung der 
Dampfkraft Ende des 18. Jahrhunderts und 
noch lange danach der wichtigste Energieträger, weswegen eine Reihe von Mühlen 
zur Herstellung der verschiedensten Produkte entlang des Auer Mühlbaches angelegt wurden. Im Jahr 1816 gab es allein in 
der Au rund 60 Wasserräder. Neben der Antriebskraft für Papier-, Getreide-, Hammerund Walkmühlen, Sägewerke und Schleifereien lieferten der Mühlbach und seine 
Nebenbäche auch Brauchwasser für Färbereien und Gerbereien. Diese Funktion 
 erhielt sich auch noch lange, nachdem 
die Elektrizität seit der zweiten Hälfte 
des 19. Jahrhunderts eine immer wichtigere Rolle einnahm. Nun wurde mittels der 
Wasserenergie Strom erzeugt. Heute kommt 
Elektrizität aus drei kleinen Kraftwerken: 
das in der ehemaligen Krämer’schen Kunstmühle, das Muffatwerk beim Müller’schen 
Volksbad und das Maxwerk kurz vor der 
Rückkehr des Baches in die Isar. Um den 
Parkcharakter der Isarauen nicht zu stören, 
wurde dieses 1895 im Stil eines barocken 
Jagdschlösschens errichtet. 
Nutzung des Wassers
Stehendes Wasser bedeutete und bedeutet 
immer noch eine gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung. Der zügig dahinfließende Auer Mühlbach erfüllte in dieser 
Hinsicht eine Reihe von wichtigen Zwecken, insbesondere die Versorgung mit 
Trinkwasser, das aber trotzdem noch abgekocht werden musste, insbesondere weil 
gleichzeitig Küchen- und Fleischabfälle 
 sowie Fäkalien hineingeschüttet wurden. 
Auch hier spielte die Fließgeschwindigkeit 
die entscheidende Rolle, weil der Unrat 
schnell in die Isar gespült wurde. Vorschriften regelten, wann Brauchwasser entnommen und wann Abwasser eingebracht werden durfte. Schmutz und Gestank gehörten 
daher unweigerlich auch zu einem Stadtbach, bis ab 1900 eine Kanalisation eingerichtet wurde. Außerdem diente der Bach 
zum Waschen der Kleidung, zur Fischzucht 
in Reusen und zum Baden – eine Tätigkeit, 
die sich damals nur in weiten zeitlichen 
Abständen einer gewissen Beliebtheit erfreute. Eine wichtige Funktion war im Winter der Abtransport des geräumten Schnees 
und insbesondere das Löschen von Bränden, was noch bei den Bombardierungen 
im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle 
spielte. Auch diente das Wasser der Bewässerung von Nutz- und Ziergärten. 
Heute
Der Auer Mühlbach wurde wie alle anderen 
Stadtbäche auch mit schlechten Gerüchen, 
lautem Gewerbe und sozialen Unterschichten in Verbindung gebracht. Deswegen ließ 
man viele Wasserläufe auf, sobald sie nicht 
mehr gebraucht wurden, oder überwölbte 
sie, wenn sie beispielsweise zur Stromerzeugung beitrugen und daher unverzichtbar waren. Stadtbäche galten als Beeinträchtigung der Umgebung. Dies hat sich 
grundlegend geändert, seit die Stadtbäche 
ihre praktischen Funktionen verloren haben: Die bestehenden Bäche werden, wo es 
möglich erscheint, wieder an das Tageslicht 
geholt und bilden ein wertvolles städtebauliches Gestaltungselement. Das Wasser 
für den Auer Mühlbach wird auch nicht 
mehr an der Marienklausenbrücke abgezweigt. Seit der Anlage des Isarkanals links 
der Isar im Jahr 1907 fließt das Wasser in 
einem Tunnel, einem so genannten Düker, 
unter dem Fluss hindurch und tritt danach 
im Tierpark Hellabrunn auf der östlichen 
Flussseite ans Tageslicht. Diese aufwändige 
Baumaßnahme erfolgte, um sicherzustellen 
dass die Isar auch bei Niedrigwasser genügend Wasser für den Mühlbach abgeben 
kann. (BW)
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JANUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

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Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen 
über ihre Erlebnisse im Taxi.
Heideline Weis wurde in Villach geboren. Nach dem Studium am 
Max Reinhardt Seminar in Wien bekam sie einen Vertrag am 
 Theater in der Josefstadt, den sie nach zwei Jahren löste, um 
nach Berlin zu gehen.
Von 1960 – 2010 lebte sie in Deutschland. Dort war auch vorwiegend ihr Arbeitsfeld. Heidelinde Weis spielte Theater in Berlin, 
München, Hamburg, Köln und Düsseldorf, unter anderem Antigone, 
Colombe, Die Erbin, Candida, Was ihr wollt, Nächstes Jahr – gleiche Zeit sowie 6 Tanzstunden in 6 Wochen. Bei den Salzburger 
Festspielen konnte man sie in Leonce und Lena und Figaros Hochzeit sehen. Sie drehte Spielfilme wie z.B. Die Tote von Beverly 
Hills, Lieselotte von der Pfalz, Der Lügner und die Nonne, Mädchen 
hinter Gittern, Lausbubengeschichten oder Something for everyone. Unzählige Fernsehfilme kamen hinzu, wie Die Frau in Weiß, 
Umwege nach Venedig, Othello, Abgehört, Eurydike, Mass für Mass, 
Lotti auf der Flucht, Ein Ferienhaus auf Ibiza, Liebe für Fortgeschrittene und Das Glück ist ein Kaktus. Sie war zu Gast in den 
Fernsehserien Derrick, Der Kommissar, Der Alte, Soko 5113, Pfarrer 
Braun, Traumhotel und Traumschiff. Heidelinde Weis war von 1960 
bis zu seinem Tod 1998 verheiratet mit Hellmuth Duna, einem 
Theaterproduzenten. 
In den langen Jahren, in denen ich in München gelebt habe, bin ich 
sehr viel mit dem Taxi gefahren. An diese Fahrten habe ich viele, 
überwiegend gute Erinnerungen. An eine Taxifahrt erinnere ich mich 
besonders gerne: Ich musste mit meinem Mann, der im Rollstuhl 
saß, nach Grünwald zu einer Beerdigung, und wir hatten uns in der 
Uhrzeit geirrt, sodass wir nur noch wenig Zeit hatten. Der Taxifahrer 
gab sein Bestes, und wir kamen in letzter Minute am Friedhof an. 
Genau in diesem Moment begann es zu regnen, und der Fahrer be
gleitete uns mit seinem Regenschirm bis zur Grabstätte und überließ 
uns dort seinen Regenschirm. Den Schirm bekam er ein paar Tage 
später zurück, und seit diesem Tag fuhr ich viele Jahre nur noch mit 
diesem Taxifahrer. Es war ein wunderbarer Chauffeur.
Vom 21. Januar bis zum 21. Februar 2015 ist Heidelinde Weis in 
der Komödie im Bayerischen Hof in dem Stück „Winterrose“ von 
Michael Dangl zu sehen.
„Eine rote Bank im Stadtpark, mit Blick auf den Ententeich. Hier 
sitzt der eigenbrötlerische Hobbyliterat Anton, liest und genießt 
die Stille, jeden Donnerstag. Aber donnerstags ist Yoga-Kurs, also 
wechselt Josef auf den Mittwoch. Keine gute Idee, denn mittwochs beherrscht Elisabeth das Idyll. Aufgekratzt und nervös ist 
sie auf dem Sprung ins Café auf der anderen Seite des Teichs: Die 
Männer, die sie dort auf Annoncen hin zum ersten Rendezvous 
 unter dem Pseudonym „Winterrose“ trifft, werden von ihr per 
Fernglas erst beäugt und dann beurteilt, wenn sie, eine Zeitung 
unter dem Arm, das Café betreten. Und Josef erfährt, dass die gewählte Zeitung bereits Rückschlüsse auf das Niveau der Kandidaten zulässt. Er erfährt auch, warum es immer noch nicht geklappt 
hat mit dem Mann fürs Leben, warum die Treffen so oft im Fiasko 
enden. Dabei will er doch nur in Ruhe lesen …
Ob es dem skurrilen Parkwächter gelingt, die beiden Streithähne 
zu versöhnen und einander näher zu bringen? Freuen Sie sich auf 
eine romantische Komödie mit klug gesetzten Pointen, die den 
Frühling in den Herbst des Lebens zurückbringt. (TK)
Weitere Informationen unter: www.komoedie-muenchen.de
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Berg am Laim – Taxifahrer beraubt 
Am Sonntag, 16.11.2014, gegen 03.50 Uhr, 
ließ sich ein unbekannter Mann mit einem 
Taxi von der Grafinger Straße zur Dornbergstraße fahren. Dort stieg er aus, ging 
um das Taxi herum und zahlte den Fahrpreis an der Fahrerseite. Anschließend 
wollte er sich noch Geld wechseln lassen. 
Beim Wechselvorgang entriss der Unbekannte dem 46-jährigen Taxifahrer die 
Geldbörse durch das geöffnete Fahrerfenster. Der Taxifahrer versuchte zwar die 
Geldbörse festzuhalten, der Räuber zog 
aber so fest, dass er den Geldbeutel mit 
Inhalt wegreißen konnte. 
Anschließend flüchtete der Täter auf der 
Dornbergstraße in Richtung Berg-am-Laim-
Straße. 
Im Rahmen der Absuche durch die Polizei 
konnte in einem Mülleimer im Innenhof 
 eines Wohnanwesens in der Berg-am-Laim-
Straße die Geldbörse ohne Bargeld aufgefunden werden.
Täterbeschreibung: 
Männlich, ca. 20 Jahre alt, ca. 165 cm 
groß, schlanke, athletische Statur, dunkle, 
nackenlange Haare; bekleidet mit Jeanshose, hellen Shirt und dunkler Jacke, evtl. 
trug er eine Kappe mit Schild nach hinten. 
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem 
Polizeipräsidium München, Kommissariat 
21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen 
Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Laim – Alkoholisierter Autofahrer 
übersieht Taxi, kollidiert mit diesem 
und verletzt sich leicht
Am Donnerstag, 20.11.2014, gegen 
04.10 Uhr, befuhr ein 50-jähriger Taxifahrer die Fürstenrieder Straße in Richtung 
der Kreuzung zur Gotthardstraße. Er benutzte den rechten Fahrstreifen und hielt 
trotz absolutem Halteverbot an, um an 
 einem Bankautomaten Geld abzuheben. 
Der hinter ihm mit seinem Ford Mondeo 
fahrende 30-jährige polnische Gartenbauer 
übersah das Taxi scheinbar und kollidierte 
mit diesem. 
Der Taxifahrer hatte bereits vorher das 
Fahrzeug verlassen und wurde daher nicht 
verletzt. 
Der Gartenbauer verletzte sich leicht (multiple Prellungen) und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Zudem wurde 
festgestellt, dass er stark alkoholisiert war. 
Es wurde eine Blutentnahme angeordnet 
und der Führerschein sichergestellt. 
Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt 
(Gesamtschaden ca. 10.000 Euro). (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizei
präsidiums München für die Textvorlagen.
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zum kulinarischen Feuerwerk im Dachgarten. Schwärmen Sie aus zu den rauschenden Partys,
denn mit der Nachtschwärmer Boarding Card öffnen sich bereits ab 22.00 Uhr die
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und sechs DJs. Unser besonderer Tipp: Die klassische Theatersoirée, großartige
Unterhaltung perfekt kombiniert mit bayerischen Schmankerl. Wir sind uns sicher:
Sie werden an diesem Abend nichts Besseres vorhaben.
JANUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

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Vor nunmehr 90 Jahren trat ein sich wohlweislich nicht über die Initialen „A. S.“ 
 hinaus identifizierender Autor mit dem 
Stadtführer „München. Die Kunst-, Bierund Sportstadt“ an die Öffentlichkeit. 
Der Leserschaft des TAXIKURIER soll der 
Inhalt dieses lustig gemeinten Machwerkes nicht länger vorenthalten bleiben.
Handgranaten und Alkohol
Offenbar noch unter Einwirkung des Ersten 
Weltkrieges (1914-1918), der erst kurz zuvor geendet hatte, empfand A. S. einleitend 
Folgendes: „München! Wie das Aufschlagen 
einer Handgranate, so prägnant klingt 
München, der Name unserer Kunst- und 
Bierstadt.“ Überhaupt war der Krieg eine 
trübe Erfahrung gewesen, gab es doch nur 
französischen Alkohol, „der genügt hätte, 
alle Ratten in Nordfrankreich zu vergiften.“ 
Nur manchmal wurde das Gemetzel zum 
reinsten Vergnügen, nämlich wenn Münchner Bier an die Front gelangte: „Aber was 
für ein Jubel zitterte durch das Bataillon, 
wenn von der Etappenstation ein Waggon 
Münchener signalisiert wurde. Da ging’s 
wild auf und die Schnadahüpfeln flogen 
umher.“ Über München selbst erfährt man, 
dass „wohl keine Stadt der Welt so gesegnet mit Bieretablissements“ sei: „Was da 
in die Binsen geht, scheint einem Nichtmünchner ungeheuerlich und ist auch tatsächlich erstaunlich.“ Immerhin war auf 
diesem Gebiet die Gleichberechtigung der 
Geschlechter wenigstens in München bereits erreicht: „Die Kanonenräusche teilen 
sich ehrlich das männliche und weibliche 
Geschlecht.“ Und in diesem Milieu „entwickelt sich erst das ureigentliche gemütliche 
Münchener Leben mit allen seinen Freuden.“ In diesem Zusammenhang wies A. S. 
die Fremden auch auf eine weitere positive, 
von ihm beobachtete Seite des Münchners 
hin: „Wohl hat der Münchner eine eigenartige urbane Form der Höflichkeit, wenn er 
sein Tagesquantum Dunkles oder Helles in 
sich hat, aber diese Form verlässt nie den 
Boden eines goldenen Humors. Und dieser 
Humor blüht zu allen Zeiten des Jahres.“
Touristische Dienstleistungen
Nach diesen ungemütlichen Einleitungen 
bedrohte A. S. die Fremden, indem er einige 
typische Münchner in Gedichtform vorstellte, beginnend mit einem „Schankkellner“, 
dessen Text auszugsweise lautete: „Fass um 
Fass hebt auf den Schragen / Unentwegt 
der Biedermann. / Flink füllt er die Trinkgefäße, / Die das Publikum ihm beut. / 
Niemand tadelt die Gemäße, / Weil man 
Josephs Unmut scheut. / Und er reckt die 
derben Glieder, / Blickt den Frevler grimmig an. / Schweigend drückt der Gast sich 
wieder.“ Ähnlich ungehobelt verhielt sich 
der sprichwörtliche, sozialistische „Baron 
Giesing“, ein Spross der Arbeiterklasse: 
„Wer is’, der den Staat dahalt? / Wer is’, 
der wo Steuern zahlt? / Bürger net – net’s 
Militär, / Das is nur der Arbeiter! / Leid’s 
koa Bratl net zum Bier ,/ Mach’ ma’s kurz, 
na streika mir!“ Die „Zeitungsfrau“ war 
auch nicht ohne: „Ich bin die flinke Zeitungskathl. / Und schimpft ein Preuße auf 
mein Blatt, / Den ziag i fürl beim Krawatl, 
/ Dann is er zünfti, zahm und stad.“ Als so 
genannter Preuße hatte man keine guten 
Karten in der Bierstadt, weswegen auch im 
Abschnitt über die „Guten Sitten“ diese 
Fremdengruppe im eigenen Interesse bereits im Vorfeld gewarnt wurde: „In Gegenwart von Einheimischen unterlasse man es, 
besonders als Norddeutscher, über München 
abfällige Urteile zu fällen. Je nachdem, wo 
man sich befindet, kann Schimpfen handgreifliche Unannehmlichkeiten zur Folge 
haben.“ In einem solchen Fall riet A. S., 
sogleich den Hut vom Kopf zu nehmen, damit dieser nicht heruntergeschlagen und 
zerdätscht werde. Der goldene Humor der 
Münchner hatte solche Ausmaße angenommen, dass man als Fremder geraten bekam, 
bei finanziellen Diskussionen mit Dienstleistern, die einen übers Ohr hauen wollten, lieber sofort die Polizei einzuschalten. 
Ebenso wurde davon abgeraten, einen Eingeborenen nach dem Weg zu fragen; auch 
hier empfahl sich, besser einen Polizisten 
zu fragen.
Die männliche Jugend
Bei diesen erwachsenen Vorbildern konnte 
natürlich aus der Jugend auch nichts Gescheites werden: „Im Allgemeinen muss 
man sich sehr in Acht nehmen, dass man 
von der aufstrebenden Jugend nicht über 
das Trottoir heruntergestoßen wird. Unsere 
jungen Herrchen leisten sich in der Anrempelei ganz Hervorragendes.“ Infolge Dauerrausches traten auf diesem Kampffeld die 
jungen Schnösel von den Studentenverbindungen weniger in Erscheinung. Sie hatten 
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

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andere Probleme, wie etwa ein „Student“ 
nach durchzechter Nacht: „Schon hebt ein 
Kater riesengroß sein Haupt / Und krallt 
sich fest und krümmt den Rücken! / Ha! 
Meiner durst’gen Seele Erbfeind glaubt, / 
Ich ließ von ihm mich unterdrücken? / He 
Kathi! Bring mir eine frische Mass! / Vergiss’ nicht, meinen Krug zu schwenken! / 
Ich weiß ein Mittelchen, ich kenne das: / 
Ich werd’ das Mistvieh nun ertränken!“ 
Gleiches mit Gleichem bekämpfen, lautete 
die Devise.
Menschen in der Stadt
Weitere unentwegt Bier trinkende Bevölkerungsgruppen im damaligen München waren laut Stadtführer: Kellnerin, Dackel, 
Droschkenkutscher, Vetter aus Zorneding, 
Maurer, Bierführer, Milchbauer aus Berg am 
Laim und nicht zu vergessen „Der Bua“: 
„Was so ein richtiger Bayer ist, / Stemmt 
schon als Zwatzerl seinen Krug. / Und später, dass ihr es nur wisst, / Kriegt er am 
Bier erst recht nicht g’nug. / So wachsen 
hierzuland einmal, / Wie man sich überzeugen kann, / Kernfrische Burschen ohne 
Zahl, / Zum Wohl des Vaterlands heran.“ 
Leib und Seele ließ sich dieser Menschenschlag von den „Münchener Spezialitäten“ 
zusammenhalten, die da waren: „Schnitzel, 
Saftbraten, Backhendl, Haxn, Deutsches 
Beefsteak, Kalbskopf, Saure Leber, Surfleisch, Regensburger Würste, Kalbsschäuferl, Kronfleisch, Gselchte, Gschwollene, 
Fleischpflanzl, Knödel, Radi, Kren, Oar.“ 
Nicht alle Bezeichnungen für diese Spezialitäten konnten die Fremden verstehen, so 
dass ein „Fremdwörterlexikon“ den Stadtführer abrundete: „Für die hier so zahlreich 
verkehrenden Fremden seien einige Wörter 
und Redensarten übersetzt, bei deren Gebrauch äußerste Vorsicht anempfohlen 
wird, wie der Nichtbayer überhaupt am 
besten hiesige und auswärtige dialektische 
Aussprüche und Ausdrücke vermeidet und 
Schriftdeutsch spricht.“ Für den Münchner 
Alltag erschienen folgende Wörter in Auswahl unverzichtbar: „ausschmieren = betrügen“, „Guinelfi = ekelhafter Kerl“, „schwofen = tanzen“, „dalket = ungeschickt“, 
„damisch“, „Depp“, „gschert“, „grüabig“, 
„Kloifi = gscherter Rammel“, „Gschpusi“, 
„jodeln“, „Matschackerl = Gschpusi, nur 
von kürzerer Dauer.“
Der Taxler
Diese Berufsgruppe lief damals auch unter 
der Bezeichnung „Fiaker“ oder „Droschkenkutscher“ und umfasste einen Menschenschlag der besonderen Art. Die Taxler standen im Winter in ihren langen Mänteln an 
den Ständen, in der wärmeren Jahreszeit 
hingegen im luftigen Gehrock, wobei gerade die Kopfbedeckungen auffielen. Das 
stundenlange Verweilen auf sonnigen Plätzen und Straßen sowie die geduldigen Erklärungen an fragende Fahrgäste dörrten 
die Kehlen aus und ließen den Fiaker einem 
kräftigen Schluck Bier während der Arbeit 
nicht abgeneigt sein. Die Erklärungen der 
Sehenswürdigkeiten waren meist von klassisch-kurzer Fassung und entsprachen nicht 
immer dem aktuellen wissenschaftlichen 
Forschungsstand. Beim Warten am Standplatz diskutierten die Taxler zusammen mit 
ihren Kollegen Fragen des Alltagslebens, 
aber auch der großen Weltpolitik, wobei 
die Meinungen nicht selten vom Trinkgeld-Verhalten der betreffenden Ausländer 
beeinflusst wurden. Im Allgemeinen sprach 
der Fiaker breites Bairisch, lediglich in Momenten der Erregung oder des Zornes wechselte er ins Hochdeutsche, damit ihn die 
auswärtigen Fahrgäste besser verstehen 
konnten.
Servicewüste
Diese Ansammlung von Problemfällen, Deppen und Rüpeln soll also München im Jahr 
1925 gewesen sein, wenn man dem Autor 
A. S. Glauben schenken darf. Glücklicherweise hat sich seitdem offensichtlich einiges zum Besseren geändert, wie der stetig 
zunehmende Tourismus beweist. (BW)
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JANUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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MÜNCHEN
Immer wieder tauchen Fragen zur Beförderung von Kindern im Taxi auf. Gemäß § 21 
Abs. 1a STVO dürfen Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm 
sind, in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur 
mitgenommen werden, wenn geeignete Rückhalteeinrichtungen benutzt werden. Geeignet sind Kindersitze, die Artikel 1 Nummer 3 der Richtlinie 2003/20/EG (ABl. L 115 
vom 9.5.2003, S. 63) erfüllen. 
Abweichend von § 21 Abs. 1a Satz 1 STVO ist beim Verkehr mit Taxis auf Rücksitzen 
die Verpflichtung zur Sicherung von Kindern mit amtlich genehmigten und geeigneten 
Rückhalteeinrichtungen auf zwei Kinder mit einem Gewicht ab 9 kg beschränkt, wobei 
wenigstens für ein Kind mit einem Gewicht zwischen 9 und 18 kg eine Sicherung 
 möglich sein muss; diese Ausnahmeregelung gilt nicht, wenn eine regelmäßige Beförderung von Kindern gegeben ist (§ 21 Abs. 1a Ziffer 3 STVO).
Bußgeldkatalog:
Mitnahme von einem Kind ohne vorschriftsmäßige Sicherung 30 Euro
Mitnahme von mehreren Kindern ohne vorschriftsmäßige Sicherung 35 Euro
Mitnahme von einem Kind ohne jede Sicherung 60 Euro, 1 Punkt
Mitnahme von mehreren Kindern ohne jede Sicherung 70 Euro, 1 Punkt
Im nicht vorhersehbaren Spontangeschäft, z.B. beim Einsteigen der Fahrgäste am Taxistandplatz oder beim Abwinken auf der Straße, können Eltern also erwarten, dass mindestens ein Sitz für ein Kind Klasse I (9 bis 18 kg) sowie ein Kindersitz für größere 
Kinder (ab 18 kg) vorhanden ist. Werden weitere Kinder mitgenommen, ist im Verkehr 
mit Taxis der Notbehelf erlaubt, Kinder ohne spezielle Rückhalteeinrichtungen auf der 
Rücksitzbank zu befördern. Dabei sind die vorhandenen Sicherheitsgurte zu benutzen, 
die aber eine Mindestkörpergröße voraussetzen. Bei Kindern unter 150 cm liegt der 
Gurt ohne Sitzerhöhung am Hals an. Taxifahrer sind gut beraten, die Sicherheit während der Beförderung durch behelfsmäßige Erhöhungen, wie z.B. Decken oder ähnliches, zu gewährleisten. 
Die vorgenannte Ausnahme kann allerdings bei regelmäßiger Beförderung von Kindern 
nicht in Anspruch genommen werden. Festfahrer in der Schülerbeförderung müssen 
alle Kinder ordnungsgemäß sichern. Diese Fahrten sind, ebenso wie Vorbestellungen 
die der Taxifahrer direkt annimmt, planbar. In solchen Fällen sind alle zu befördernden 
Kinder mit geeigneten Rückhalteeinrichtungen zu sichern. 
Im Falle eines Unfalles, bei dem ein nicht oder nicht korrekt gesichertes Kind verletzt 
wird, liegt eine fahrlässige Körperverletzung durch Unterlassen und damit eine Straftat 
vor, auch wenn der Taxifahrer nicht der Unfallverursacher ist. 
Die Taxi-München eG bietet Kindersitze für die Klassen II und III günstig an. Auch bei 
einem Fahrzeug, das mit zwei integrierten Kindersitzen ausgerüstet ist, ist es zumutbar, eine weitere Sitzerhöhung für ein drittes Kind mitzuführen. Damit signalisieren 
Sie den Eltern und Erziehungsberechtigten, dass Ihre Priorität in der sicheren Beförderung der Kinder liegt. Ergänzend weisen wir darauf hin, dass die Polizei in Zukunft verstärkt auf eine ordentliche Sicherung von Kindern im Taxiverkehr achten wird. (FK)
➔ BEFÖRDERUNG VON KINDERN IM TAXI
RECHTLICHES
Foto: istockphoto
Foto: istockphoto
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

Seite 21

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➔ BEFÖRDERUNG VON HUNDEN IM TAXI
Bei der Mitnahme von Haustieren gibt es 
sehr unterschiedliche Ansichten, ob und 
wie die Beförderung im Taxi durchzuführen 
ist. Das Bayerische Oberste Landesgericht 
ging im Grundsatz davon aus, dass der 
Fahrgast Tiere mitbringen darf und diese 
mit einem Taxi befördert werden müssen 
(BayObLG DAR 1986, 91). Gemäß § 13 
BOKraft ist der Unternehmer und damit das 
Fahrpersonal zur Beförderung verpflichtet: 
„soweit nicht ein Ausschluss von der Beförderungspflicht nach anderen Rechtsvorschriften besteht“ oder „Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass 
die zu befördernde Person eine Gefahr für 
die Sicherheit und Ordnung des Betriebes 
oder für die Fahrgäste darstellt.“
Da Sachen und Tiere gemäß § 15 Abs. 1 
im Verkehr mit Taxis nicht auf Sitzplätzen 
 untergebracht werden dürfen, ist seit langer Zeit die Unterbringung von Tieren im 
vorderen Fahrgastfußraum anerkannt. Eine 
Gefährdung der Sicherheit im Straßenverkehr kann in der Regel ausgeschlossen werden. Auch das OLG Düsseldorf stellte mit 
Urteil vom 28.01.2004 (Az. IV-5 Ss 221/03 
(OWi) 221/03 – (OWi) 6/04 I) fest, dass 
die Beförderung von Hunden in den Fußräumen möglich ist. Jedoch muss der Fahrer eines Taxis eine mögliche Gefährdung 
nicht hinnehmen.Nach § 15 Abs. 1 BOKraft 
ist der Fahrgast verpflichtet, Tiere so unterzubringen und zu beaufsichtigen, dass sie 
die Sicherheit und Ordnung des Betriebes 
nicht gefährden und andere Fahrgäste nicht 
belästigt werden können. 
Das entlässt den Fahrzeugführer aber nicht 
aus den ihm auferlegten Sorgfaltspflichten. 
Das OLG Nürnberg hat am 02.05.2000 (Az. 
8 U 2819/96) geurteilt, dass ein Fahrzeugführer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt 
in besonderem schweren Maße verletzt, 
wenn er einen mitgeführten Hund nicht 
ausreichend sichert. In § 23 Abs. 1 StVO 
steht: „Wer ein Fahrzeug führt, ist dafür 
verantwortlich, dass seine Sicht und das 
Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, 
die Ladung, Geräte oder dem Zustand des 
Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Wer ein 
Fahrzeug führt, hat zudem dafür zu sorgen, 
dass das Fahrzeug, der Zug, das Gespann 
sowie die Ladung und die Besetzung vorschriftsmäßig sind und dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung 
oder die Besetzung nicht leidet.“ Selbst 
wenn Hunde nach § 90 BGB als Sachen 
 angesehen werden sollten, schreibt § 22 
Abs. 1 StVO vor: „die Ladung einschließlich 
Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu 
sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung 
oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht 
verrutschen, umfallen, hin- und her rollen, 
herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können.“ 
Der Volksglaube, dass eine „Anschnallpflicht“ für Hunde existiert, ist jedoch 
falsch. Eine verbindliche Nutzung von 
 Hundegeschirr oder Trenngitter ist Gesetz 
und Rechtsprechung unbekannt. Nur bei 
nicht ausreichender Sicherung kann eine 
Gefahr von einem in der Fahrgastinnenzelle 
mitgeführten Hund ausgehen, eine Ablehnung der Beförderung von Hunden ohne 
 zusätzliche Sicherungsmaßnahmen gemäß 
§ 13 BOKraft möglich sein. Hier ist aber 
stets auf die Umstände des Einzelfalles 
abzu stellen. 
Wenn der Fahrzeugführer eine Gefährdung 
der Betriebssicherheit durch die Beförderung von Tieren sieht, hat die Sicherheit im 
Straßenverkehr für Fahrzeugführer, Fahrzeuginsassen und andere Verkehrsteilnehmer oberste Priorität. Dagegen ist das kein 
Freischein, jegliche Beförderung von Tieren 
auszuschließen. Sollte der Fahrgast z.B. ein 
Hundegeschirr mitführen und die Beförderung eines Tieres auf der Ladefläche eines 
Kombis wünschen, oder die Beförderung 
 eines nicht aggressiven Tieres im vorderen 
Fahrgast-Fußraum und das Tier während der 
Beförderung beaufsichtigen, kann eine Beförderung unseres Erachtens nicht ausgeschlossen werden. Im Zweifelsfall wird die 
Beweispflicht den Fahrzeugführer treffen. 
In allen Fällen müssen sich Taxifahrer bei 
Ablehnung einer Beförderung stets die 
 Frage gefallen lassen, ob sie den Dienstleistungscharakter unserer Branche richtig 
verstanden haben. (FK) 
RECHTLICHES
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Bei uns brauchen Sie keine
Reklamationen zu befürchten.
JANUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

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Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „F“ .
F
➔ SCHROTTIS FIAKER-ABC
➔ FAHRGAST – Dazu mal eine überschlägige Berechnung: wer als hauptberuflicher 
Fiaker 200 Schichten pro Jahr fährt, dabei 
durchschnittlich zehn Stiche macht und im 
Schnitt jeweils zwei Personen an Bord hat, 
befördert also in einem Jahr 4.000 Fahrgäste. Viertausendmal die Gelegenheit, die 
Dienstleistung „Taxi“ in einem guten Licht 
darzustellen! Aber leider auch viertausendmal die Möglichkeit, Kunden so nachhaltig 
abzuschrecken, dass sie trotz gefüllter 
Geldbörse lieber mit eingerosteten Zehennägeln zu Fuß heimlaufen, als sich nochmal so einem bösartigen Grantler, Kamikaze, Umwegfahrer – oder gleich einer 
Mischung aus Allem in Personalunion – 
auszuliefern. Natürlich gibt es schwierige 
Kunden, die es auf Provokation absehen. 
Gegen die hat Heinrich Böll das richtige 
Konzept: „Höflichkeit ist die sicherste Form 
der Verachtung“ . Und natürlich besteht 
die klare Mehrheit der Kolleginnen und 
 Kollegen aus vernünftigen Leuten mit 
ebensolchen (Orts-)Kenntnissen und Umgangsformen. Aber auch wenige Prozent 
Luschen bringen einen ganzen Berufsstand 
in Verruf, weil bekanntlich jede Null das 
Problem verzehnfacht! 
➔ FAHRPREIS – Die letzte Tariferhöhung 
vor gut einem Jahr, zum 1.12.2013, führte 
nach Schrottis nicht repräsentativen Beobachtungen zu keinem Rückgang der Fahrgastzahlen. Eine Preiserhöhung könnte ja 
auch kontraproduktiv sein, also – mit anderen Worten – der Schuss könnte auch 
nach hinten losgehen, wenn nämlich dadurch so viele Kunden abgeschreckt werden, dass hernach weniger Umsatz erzielt 
wird als vor der Tariferhöhung. Das war 
aber wohl nicht der Fall. Dabei spielen uns 
natürlich auch die öffentlichen Diskussionen über die Erhöhung der Fahrpreise des 
MVV in die Karten, der fast ausnahmslos jedes Jahr deutlich zulangt. Für die kommende Runde dieser Spirale waren ursprünglich 
sogar über fünf Prozent angekündigt, was 
erst nach öffentlichen Protesten wieder 
 zurückgenommen wurde. Für uns nur gut!
➔ FEINSTAUB – Über die unglaublich absurde Temporeduzierung in der Landshuter 
Allee von 60 auf 50 km/h mit der Begründung „Luftreinhaltung“ hat sich der Schreiber schon im letzten Heft ausgelassen. 
Zwischenzeitlich meldete die SZ, allein 
das Heizkraftwerk in der Cosimastraße 
 produziere mehr Abgase, als am gesamten 
Mittleren Ring durch den Straßenverkehr 
hervorgebracht werde. Und, so fragt Schrotti, hat eigentlich schon mal jemand ausgerechnet, was z. B. durch die üblichen 
(Diesel-)Ölheizungen, die bekanntlich über 
keine Partikelfilter verfügen, in die Luft 
 geblasen wird? Oder welchen Einfluss die 
immer mehr in Mode kommenden Holzpellets-Heizungen auf die Zusammensetzung unserer Abgase haben? 
Und natürlich die vielfach erwähnten unnötigen Dauerbaustellen mit ihren künstlich 
erzeugten Staus? – Damit ist nicht der 
 Luise-Kiesselbach-Tunnel gemeint, der so 
gut im Zeitplan liegt, dass er voraussichtlich schon Mitte nächsten Jahres eröffnet 
werden wird, und nicht, wie ursprünglich 
geplant, erst im Herbst. Aber z. B. der groteske Umbau der Albert-Roßhaupter-Straße, der uns auch nach seiner Fertigstellung 
am fernen Sankt-Nimmerleins-Tag wegen 
der Reduzierung auf eine Fahrspur pro 
Richtung einen Dauerstau für die nächsten 
Jahrzehnte garantiert. Noch „lustiger“ wird 
es in der …
➔ FÜRSTENRIEDER STRASSE – … wenn 
die dort geplante Trambahn kommen sollte. 
Sie soll vom Ratzingerplatz über die Boschetsrieder-, Fürstenrieder- und Wotanstraße bis zum Romanplatz führen. Viel 
Vergnügen, kann man da nur sagen. Irrsinn 
mit Ansage! Bei den Befürwortern dieses 
drohenden Schildbürgerstreiches klingt es 
manchmal so, als verkehre hier bisher nur 
einmal pro Woche eine verrostete Postkutsche, deren letzter Droschkengaul nunmehr 
auch in der Lasagne gelandet sei. In der 
Boschetrsrieder ist’s ja wurscht, weil da eh’ 
noch die alte Trambahntrasse existiert. 
Aber im weiteren Verlauf herrscht heute 
schon tagsüber ein solches Verkehrschaos, 
dass man sich die Reduzierung um je eine 
Fahrspur pro Richtung nicht mal in seinen 
kühnsten Albträumen vorstellen möchte. 
Eine Mehrheit der dortigen Anwohner (Bezirksausschüsse) läuft Sturm gegen dieses 
„Geschenk“, welches ihnen Grüne, ÖDP und 
leider auch die SPD machen wollen, aber 
diese Geistesheroen der Verkehrsplanung 
wollen sich partout nicht davon abbringen 
lassen. Der ortskundige Privatfahrer, der 
sich dunkel erinnert, dass es auch ein 
 Leben vor dem Navi gab, kennt noch andere Wege zur Lindauer Autobahn. Aber der 
Taxler, Lieferant, Pflegedienstler usw., der 
halt mal genau in die Ludlstraße muss, 
kann nicht einfach über die Blumenau fahren. Von den Trambahnbefürwortern kommt 
manchmal das Argument, nach der Fertigstellung des Kiesselbachtunnels werde sich 
die Situation in der Fürstenrieder Straße 
entspannen. Richtig. Doch dann würde es 
sich auch rentieren, statt einer neuen 
Trambahnlinie, deren Kosten derzeit (!) auf 
70–100 Millionen Euro geschätzt werden, 
z. B. die teils in München schon im Einsatz 
befindlichen Busse mit Anhängern verkehren zu lassen. Schließlich handelt es sich 
bei der geplanten Trasse nicht um einen 
 Slalomkurs durch Altstadtgassen, und: wo 
eine Trambahn fahren bzw. umkehren kann, 
kann das auch ein Bus mit Anhänger. Die 
vorgenannten Kosten würden sich nahezu 
auf Null reduzieren, da vielleicht nur ein 
paar der bisherigen Bushaltestellen zu verlängern wären, aber die Straße als solche 
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015
UNTERHALTSAMES

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ist bekanntlich schon da. Und statt neuer 
Trambahnzüge müssten halt zusätzliche 
Anhänger für die Linienbusse angeschafft 
werden. Das wäre per saldo garantiert sogar billiger. Aber es geht um grünenpolitische Ideologie – und Ideologie ist leider 
die Kunst, das Mögliche unmöglich zu 
 machen. Und außerdem samma mia da in 
 Bayern, und da spuit für die Politiker unser 
Geld keine Rolle.
➔ FROHE WEIHNACHTEN – Zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe, Ende November, ist es mit knapp über null Grad doch 
etwas schattig geworden, aber vor zwei 
Jahren hatten wir am 24. Dezember in der 
Münchner Innenstadt 20,7 Grad – über 
Null, nur zur Klarstellung – und geöffnete 
Straßencafes. Ob diesmal die Leute an der 
Isar ihre Handtücher oder die Schlittschuhe 
auspacken, werden wir bei Erscheinen dieses Heftes abschätzen können. Oscar Wilde 
wusste: „Vorhersagen sind immer schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“ Dagegen stellte die Schwimmerin 
Franziska v. Almsick im Rückblick treffsicher fest „ich habe schon einiges erlebt, 
vor allem in der Vergangenheit“ . Unter den 
Weihnachtsbäumen der Fiaker sollten jedenfalls viele neue Taschenlampen, Stadtpläne und geeignetes Schuhwerk liegen, 
also die optimale Mischung aus Skistiefeln 
und luftigen Sandalen, bei manchen vielleicht auch der „Knigge“ und/oder ein 
Büchlein „Taxifahren für Anfänger“ . Für 
 Kamikazes und Choleriker empfiehlt sich 
die Baldrian-Tinktur und, in hartnäckigen 
Fällen, Rattengift. Auch eine aktualisierte 
Ausgabe der Straßenverkehrsordnung 
(StVO) unterm Christbaum würde sich gut 
machen. Neben den „Rad fahrenden“ und 
„Zu Fuß gehenden“ – weil die Begriffe 
„Radfahrer“ und „Fußgänger“ so extrem 
frauendiskriminierend waren, dass es jahrzehntelang keiner, Verzeihung, keine gemerkt hat – würde sie weitere brandneue 
Erkenntnisse liefern. Beispielsweise, dass 
beim Nichtvorhandensein einer entsprechenden Beschilderung an Kreuzungen 
„rechts vor links“ gilt, oder dass der Blinker und die Blinkerin nicht nur zur vorweihnachtlichen Illumination des Stadt
-
bildes gedacht sind. Für die nahende 
Silvesterschicht seien ein paar Ersatzreifen 
empfohlen, weil das lustige Flaschen-Zerdeppern rund um den Friedensengel durch 
das für seinen güldenen Humor bekannte 
P1-Publikum zu einschneidenden Erlebnissen führen kann. Da laut Karl Marx der Weg 
zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert 
ist, hat sich der Schreiber fest vorgenommen, äh, auf gute Vorsätze diesmal ganz zu 
verzichten. Auch auf kulinarische Genüsse 
in fester und flüssiger Form muss nicht 
 verzichtet werden: Alfons Schuhbeck – das 
ist der, der Ihnen entgegengrinst, wenn 
Sie beim Adventskalender das Türl vom 
24. Dezember aufmachen – Alfons Schuhbeck also, oder jedenfalls einer seiner 
 Klone, hat uns versprochen, dass wir nicht 
zwischen Weihnachten und Silvester zunehmen, sondern zwischen Silvester und 
Weihnachten. Da würde es sich wirklich 
nicht mehr rentieren, ausgerechnet zwischen dem 24. und dem 31. Dezember 
 abnehmen zu wollen. Abnehmen ja: vom 
Teller. Guten Rutsch! (MS)
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Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1

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Münchner Eiszauber
Noch bis zum 18. Januar findet am Stachus das Eislauf-Vergnügen 
unter freiem Himmel statt. Im letzten Jahr konnte die Open- Air -
Eisarena 300.000 Besucher registrieren, wovon sich aber nur 
70.000 auf die 750 Quadratmeter große Eisfläche wagten. Schmankerl-Hütte, Glühwein-Alm und Eiszauber-Bar sorgen für kulinarische Genüsse. Der Spaß für Groß und Klein ist noch bis zum 
18. Januar 2015 täglich von 10.30 Uhr bis 22 Uhr geöffnet.
Krimitour durch München 
Der Polizeiverein Münchner Blaulicht bietet Krimitouren an, bei 
der die Gäste auf eine Reise zu den bedeutendsten Verbrechensorten von München mitgenommen werden. In einer kombinierten 
Fuß- und Bustour werden Sie von Polizeibeamten und Vereinsmitgliedern begleitet, die ohne Sensationslust, aber durchaus selbstkritisch, über die am meisten Aufsehen erregendsten Ereignisse 
der vergangenen Jahrzehnte berichten. Auf dem Programm stehen 
unter anderem die Ermordung von Volksschauspieler Walter Sedlmayr und dem Modezaren Rudolph Moshammer, das Olympia- und 
das Oktoberfest-Attentat, die Entführung von Industriellensohn 
Richard Oetker sowie der erste Banküberfall mit Geiselnahme in 
der Prinzregentenstraße. Die Tour dauert 3 Stunden und findet am 
Samstag, 11.01.2015, um 9 Uhr und um 14 Uhr statt. Treffpunkt 
ist das Polizeipräsidium München. Die Krimitour endet am Stachus. 
Die Teilnahme kostet 19,00 Euro pro Person. 
Weitere Informationen finden Sie unter www.muenchnerblaulicht.de
STADT-INFO
➔ PIROUETTEN AM STACHUS
➔ AUF DEN SPUREN VON MÜNCHENS TATORTEN
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Foto: istockphoto
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Fachgebiet: Arbeitsrecht
Verwaltungsrecht
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Fachg ebiet: Mietrecht
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24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015

Seite 25

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Ansprechpartner: 
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Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
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Wie eine Reise in die Vergangenheit ist der Besuch der Dinnershow für Gourmets:
„DER COTTON CLUB“
Auf dem Gelände des altehrwürdigen Ungererbades eröffnete am 6. November 2014 der 
Cotton Club seine Winterspielzeit. Bis zum 1. März 2015 steht ein noch nie gezeigtes 
„Swinging & Roaring Twenties“-Artistik und Akrobatik Show-Programm mit einem Gourmet-Menü des Kochduos Stefan Marquard und Holger Stromberg auf der Agenda. Nach dem 
Vorbild des legendären Cotton Club in New York, der in den 20er und 30er Jahren als Geburtsstätte von Weltstars wie Louis Armstrong, Duke Ellington und Ella Fitzgerald galt und 
Musikgeschichte schrieb, gastiert der COTTON CLUB 2.0 erstmalig in München. Extraklasse 
und einmalig ist das Showprogramm und sorgt für ein Feuerwerk aus Entertainment, Akrobatik, Swing und dem „have a good time“-Faktor. In den mehr als 100 Vorstellungen sind 
über 40 Künstlern aus allen Erdteilen zu erleben. 
Mit dabei sind namhafte Stars aus der Soulszene wie die Powerstimme Angela Brown alias 
Madame Blues, Mr. American Entertainment, Ron Williams, die Original Cotton Club Dancer 
aus New York sowie das Cotton Club Orchestra mit Brass- and Rhythmgroup unter der Leitung von Detroit Gary Wiggins. Verantwortlich für den Ohren- und Augenschmaus auf der 
großen zentralen Bühne zeichnet Regisseur Andreas Wessels, selbst ein innovativer Ballkünstler, Jongleur und Regisseur. Maßstäbe setzen möchte der COTTON CLUB jedoch nicht 
nur im Entertainment. Als kulinarisches Erlebnis zaubern die Ausnahmeköche Stefan Marquard & Holger Stromberg ein Vier-Gang-Gourmet-Menü von der Eismeer-Lachsforelle und 
Kalbsrolle „Vitello Forello“ über „Crispy Sea bass“ mit Honig-Maracuja-Sauce und Rinderfilet „Ox-Soul & Pumpkin-Swing“ bis hin zum verführerischen „Chocolate Curry Cookie“- 
Dessert. Eine Veggie-Variante gibt es natürlich auch.
Damit auch die An- und Abfahrt mit dem Taxi zum Erlebnis wird, wurde seitlich des 
 Ungererbades ein Taxistandplatz eingerichtet. (Ungererstraße einwärts nach der Soxhletstraße). Die Anfahrt zum Cotton Club erfolgt über den Haupteingang des Bades in der 
Traubestraße. Die Taxizentrale informiert jeweils rechtzeitig über das Ende der Show.
STADT-INFO
➔ VOM HUDSON RIVER INS UNGERERBAD
Foto: Cotton Club Dinnershow

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Donnerstag, 01. Januar
 ➔ 12.00 Uhr, Hofgarten, 
Neujahrslauf 2015
 ➔ 16.00 Uhr, Gasteig, 
L. van Beethoven – Symphonie Nr. 9
 ➔ 17.00 Uhr, Olympiapark, 
Audi FIS Ski World Cup 2015
 ➔ 18.00 Uhr, 
Komödie im Bayerischen Hof, 
Die Feuerzangenbowle
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wiener Neujahrskonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Otto Schenk
Freitag, 02. Januar
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Peter Pan
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Apassionata
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
Samstag, 03.Januar
 ➔ 15.00 Uhr, Olympiahalle, 
Apassionata – Die goldene Spur
 ➔ 15.00 Uhr, Gasteig, 
Disney in Concert – Fantasia
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, L’elisir d’amore
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
 Apassionata-Show
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Banana Fishbones
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
Sonntag, 04. Januar
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiahalle, 
Apassionata-Show
 ➔ 14.00 Uhr, 
Komödie im Bayerischen Hof, 
Die Feuerzangenbowle
 ➔ 14.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Schwanensee 
Ballet Classique de Paris
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wiener Wald
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Zwingenberger
Montag, 05. Januar
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Schwanensee 
Ballet Classique de Paris
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Einer flog über das Kuckucksnest
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Stein
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Django Asül – Rückspiegel 2014
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Zwingenberger
Dienstag, 06. Januar
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Der Nussknacker 
Ballet Classique de Paris
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Das Wintermärchen
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Die.Bass.Kafé
Mittwoch, 07. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Jubiläumskonzert 
Landesjugendorchesters
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Kasimir und Karoline
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Gabi Lodermeier
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Hauschka
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
Donnerstag, 08. Januar
 ➔ 17.00 Uhr, Gasteig, Nussknacker
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, 
Das Versprechen
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Hausmeister
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Die Jagd nach Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Josef Brustmann
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Nabucco
Freitag, 09. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Madame Bovary
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Veronika Faber
 ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, 
No Booty No Party
Samstag, 10. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Olympiapark, 
Winterlaufserie München
 ➔ 11.11 Uhr, Marienplatz, 
 Inthronisation des Faschings- 
Prinzenpaares
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Don Giovanni
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, SchauBurg, 
Das Versprechen
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Hausmeister
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Die Fantastischen Vier
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nepo Fitz
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, Sons of Mojo
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
The Frank Sinatra Show
Sonntag, 11. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Mostly Brahms III
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiahalle, 
Vertigo Tournee 2015
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Paquita
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Der Nussknacker 
Staatliches Russisches Ballett Moskau
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hosea Ratschiller
Montag, 12. Januar
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Hosea Ratschiller
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Madame Bovary
 ➔ 20.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
The Blues Brothers
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Philharmonics
Dienstag, 13. Januar
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Sing mal wieder
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Don Giovanni
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, 
Das Versprechen
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Die Fantastischen Vier
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Luisa Sobral
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Brix
Mittwoch, 14. Januar
 ➔ 10.30 Uhr, SchauBurg, 
Das Versprechen
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
BR-Klassik Studiokonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Curse
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Der Stein
 ➔ 20.00 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Helmut Schleich
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Sir Roger Norrington
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
The Voice of Germany
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Christoph Sieber
Donnerstag, 15. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Baal
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus
 ➔ 19.00 Uhr, Reaktorhalle, 
Percussion extreme
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, 
Der Ruf der Wildnis
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Scherbengericht
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Brix
Freitag, 16. Januar
 ➔ 10.30 Uhr, SchauBurg, 
Der Ruf der Wildnis
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Don Giovanni
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
André Rieu 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Manowar
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Oide Wiesn Bürgerball
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Royal Blood
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Scherbengericht
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Meret Becker
Samstag, 17. Januar
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Schwanensee
 ➔ 19.30 Uhr, Löwenbräukeller, 
48. Münchner Gardetreffen
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, 
Bunte Kuh Festival
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Gefährliche Liebschaften
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, SchauBurg, 
Der Ruf der Wildnis
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Fritz Kalkbrenner
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Mathias Richling
 ➔ 20.00 Uhr, Rockmuseum im 
Olympiaturm, The Eagle Trail
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Tutti insieme appassionatamente
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
ball.total
Sonntag, 18. Januar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, 
BMW Welt Jazz Award
 ➔ 11.00 Uhr, Münchner Stadtmuseum, 
Kammerkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Funkhaus München, 
Männe, hak’ mir mal die Taille auf!
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 17.00 Uhr, Audi Dome, 
FC Bayern München – 
Eisbären Bremerhaven
 ➔ 18.00 Uhr, Residenztheater, Baal
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell
 ➔ 19.00 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Gefährliche Liebschaften
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Madame Bovary
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Charlie Siem – Geige
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Henning Venske
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Music For The One God
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
Montag, 19. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Der Ring an einem Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Anastacia
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andreas Rebers
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, New Town Kings
Dienstag, 20. Januar
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Trilogie der Sommerfrische
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Wellküren
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, God Damn
 ➔ 21.30 Uhr, Substanz, 
Groove-A-Licious
 ➔ 22.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Nachts und Nebenbei II
Mittwoch, 21. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, 
Fahrenheit 451
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Academy of St. Martin in the Fields
➔ TOP-TERMINE JANUAR 2015
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Foto: istockphoto
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ JANUAR 2015
 SERVICE

Seite 27

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➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Call Me God
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Die Antwoord
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Nazar
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Lukas Resetarits
Donnerstag, 22. Januar
 ➔ 10.30 Uhr, SchauBurg, 
Fahrenheit 451
 ➔ 18.30 Uhr, Backstage, 
Emp Persistence Tour 2015
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abonnementkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Wishbone Ash
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Lukas Resetarits
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, Che Sudaka
Freitag, 23. Januar
 ➔ 10.30 Uhr, SchauBurg, 
Fahrenheit 451
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Phosphoros
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissport zentrum, 
EHC Red Bull München – 
Hamburg Freezers
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Chrysanthemenball
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, La bohème
 ➔ 20.00 Uhr, Garage Deluxe, 
Purpendicular feat. Ian Paice, 
Roger Glover und Joe Lynn Turner
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Flavia Coelho
Samstag, 24. Januar
 ➔ 14.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Pumuckl und der Faschingsprinz
 ➔ 16.30 Uhr, Ludwig-Maximilians- 
Universität, Jazz, Tango & more
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Baal
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Faschingskonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Wiener Operetten Gala
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, 
Nightrise Festival
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Die Ballnacht mit Hugo Strasser
 ➔ 20.00 Uhr, SchauBurg, 
Fahrenheit 451
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Jan Hegenberg
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Pierre-Laurent Aimard
Sonntag, 25.Januar
 ➔ 11.00 Uhr, BMW Welt, 
BMW Welt Jazz Award
 ➔ 15.00 Uhr, Residenztheater, Peer Gynt
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Guillaume Tell
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
BallettFestwoche Paquita
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, American Recital
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Mother’s Cake, Tanertill
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Gravenhurst
Montag, 26. Januar
 ➔ 10.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Frühlings Erwachen
 ➔ 17.00 Uhr, SchauBurg, Papier. Krieg
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Lucia di Lammermoor
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Gefährliche Liebschaften
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Stiller
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, 
Element of Crime
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Russian National Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Teesy, Lot
Dienstag, 27. Januar
 ➔ 17.00 Uhr, SchauBurg, Papier. Krieg
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, La bohème
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, SchauBurg, 
Geister aus Quadraht-Ichendorf
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Epica
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Familie Flöz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Tilman Birr
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 21.30 Uhr, Strom, Zoot Woman
Mittwoch, 28. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Romeo und Julia
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Familie Flöz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Tilman Birr
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Trilogie der Sommerfrische
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Wundertüte
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Cold Specks
Donnerstag, 29. Januar
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater, 
Hoppla, wir leben
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Mozart
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Hozier
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Liebe ist … kein Argument
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Segard & Guest
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Walzerträume
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Wundertüte
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Hoëcker
 ➔ 20.30 Uhr, Strom, Superstrings
Freitag, 30. Januar
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Il trovatore
 ➔ 19.30 Uhr, Olympia-Eissportzentrum, 
EHC Red Bull München – 
Grizzly Adams Wolfsburg
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Orest
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Rock the Ice!
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
64. Magnolienball
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Mia.
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Narrhalla Soirée
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Peter Maffay
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Wundertüte
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, La Confianza
Samstag, 31. Januar
 ➔ 14.30 Uhr, Staatsoper, 
Der Nussknacker
 ➔ 15.30 Uhr, Gasteig, Rock the Ice!
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, La bohème
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Theaterfabrik, 
 Karnevalsparty 2015
 ➔ 19.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Münchner G’schichten
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Widerspenstigen Zähmung
 ➔ 20.00 Uhr, Hotel Bayerischer Hof, 
Münchner Soirée 2015
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Münchner Tanznacht
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Stahlzeit
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Symphonieorchester des BR
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, The Busters
 ➔ 20.00 Uhr, GOP, Wundertüte
 ➔ 22.00 Uhr, 
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 ➔ 02.–06.01. Fr–Di 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Maurer
 ➔ 02.–11.01. Do–Fr 19.30 Uhr, Sa+Di 14.30 Uhr, So 13.30 Uhr, Deutsches Theater, Die Schöne und das Biest
 ➔ 02.–17.01. Mo–Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Mein Freund Harvey
 ➔ 12.–18.01. 20.30 Uhr, Pasinger Fabrik, Bohéme über die Kunst, Künstler zu sein
 ➔ 17.–31.01. Sa–So 18.00 Uhr, Di–Do 10.30 Uhr, Reithalle München, Cinderella
 ➔ 20.–24.+29.–31.01. 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
 ➔ 21.–31.01. So–Mo 18.00 Uhr, Di–Sa 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Winterrose
JANUAR 2015 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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