Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier November 2014

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2014. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 54. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
➔ MVG, SWM UND TAXI-MÜNCHEN EG
STARKE PARTNER
DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE NOVEMBER 2014
SEV-EINSATZ GROSSE HERAUSFORDERUNG MIT HOHEM QUALITÄTSNIVEAU
GUT AUFGESTELLT DIE MVG IN ZAHLEN
PERSONALFAHRTEN GELUNGENE KOOPERATION SEIT 15 JAHREN

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WENIGER VERBRAUCH. 
MEHR ERTRAG.
Kraftstoff verbrauch der abgebildeten Modelle kombiniert/außerorts/innerorts 4,4/4,3/4,3 l/100 km, CO -Emissionen kombiniert 
101 g/km (nach EU-Messverfahren). Abb. zeigt Prius+ mit Sonderausstattung, toyota.de/hybrid
Unsere Vollhybrid-T echnologie setzt bei der Wirtschaftlichkeit neue Maßstäbe. Dabei erreichen wir durch das perfekte Zusammenspiel von 
Verbrennungs- und Elektromotor nicht nur klassenbeste Verbrauchs- und Emissionswerte, sondern steigern auch die Gesamtreichweite, 
den Komfort Ihres Fahrgastes und Ihren Ertrag. Als weltweit erster Kompaktvan mit Vollhybridantrieb bietet der Prius+ zudem ein beeindruckendes 
Koff erraumvolumen von bis zu 1.800 Litern oder besonders viel Platz für bis zu sieben Fahrgäste.
Unser T axi-Finanzierungsangebot für den Prius+ Hybrid Life
inklusive T axi-Paket.1
Unser Preis 28.114,60 €, Anzahlung 4.488,88 €, 
47 monatliche Raten à 449,00 €, einmalige Schlussrate 
4.785,18 €, Nettodarlehensbetrag 27.952,23 €, 
Gesamtdarlehen 23.625,72 €, gebundener Sollzins 3,92 %, 
eff ektiver Jahreszins 3,99 %, Laufzeit 48 Monate, 
Laufl eistung 50.000 km/Jahr.
 Monatliche Rate:
449 €
1
Ausstattungshighlights inklusive T axipaket:
• T agfahrlicht, LED T echnik • Klimaautomatik • Easy7-Sitzkonzept
 • Zentralverriegelung • 7 Airbags (inkl. Knieairbag für Fahrer)
• Lederlenkrad, höhen- und längsverstellbar mit Bedienelementen für 
 Audiosystem Klimaautomatik und Bluetooth-Freisprecheinrichtung
• Multimedia-Audiosystem „ T oyota T ouch“ mit Rückfahrkamera 
• Sonnenrollos, manuell, für die hinteren Seitenscheiben 
• T ürgriff e, in Wagenfarbe • Head-up-Display, höhenverstellbar • Privacy Glas
• Smart-Key-System: schlüsselloses Öff nen/Verschließen des Fahrzeugs
1 Unser T axi-Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum 30.06.2014. Das Finanzierungsangebot
entspricht dem Beispiel nach§6a Abs.3 PAngV. Nur bei teilnehmenden T oyota Vertragshändlern. 
Bei uns erhalten Sie die Toyota T axi-Finanzierung auch für andere Toyota Modelle. Unser Autohaus vermittelt Darlehensverträge mehrerer bestimmter Darlehensgeber.
 Testnote 1 im Auto-Bild-Dauertest:
100.000 Kilometer ohne außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt.
www.autobild.de/tests/dauertests
Prius+ Hybrid Life
mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS), 5-T ürer.
TAXI-KOMPETENZCENTER
80687 München • Landsberger Str. 222 
T elefon 0 89/54 71 77-0
80807 München • Frankfurter Ring 166 
T elefon 0 89/3 50 96 67-0
Herr Peter Szitar
peter.szitar@toyota-dit.de
Ansprechpartner:
e-Mail:
MAG3_TAXI_Prius_DIT A4.indd 1 02.09.14 06:33

Seite 3

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 610
Fax: (089) 74 70 260 
Leiter der Zentrale:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61351
EMail: info@taximuenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61352
EMail: info@taximuenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
EMail: choleva@taximuenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
EMail: jaeger@taximuenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61367
EMail: choleva@taximuenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61333 
EMail: schule@taximuenchen.de
www.taxikursmünchen.de
➔ INHALT
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 06
Stadt-Info ⁄ Streit um Taxistand Harras 08
Messe München International ⁄ NovemberProgramm 09
➔ Titelthema ⁄ Starke Partner – MVG, SWM und TaxiMünchen eG 10
Stadt-Info ⁄ Christkindlmarkt Marienplatz 15
Unser München ⁄ Münchens Partnerstädte 16
Leserbriefe ⁄ Forum 19
Unterhaltsames ⁄ Schrottis Fiaker-ABC ⁄ „D“ 20
Stadt-Info ⁄ Deutschland Cup 2014 23
Stadt-Info ⁄ Munich Indoors 2014 23
Stadt-Info ⁄ KunstMesse München 23
Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 24
Schätze Münchens ⁄ Alpines Museum 26
Top-Termine ⁄ November 2014 28
Impressum 31
Ausbildungs-Termine ⁄ November 2014 31
Diese Ausgabe fi nden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Foto Titelseite: Dirk Tacke, www.ateliertacke.de
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
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MEHR ERTRAG.
Kraftstoff verbrauch der abgebildeten Modelle kombiniert/außerorts/innerorts 4,4/4,3/4,3 l/100 km, CO -Emissionen kombiniert 
101 g/km (nach EU-Messverfahren). Abb. zeigt Prius+ mit Sonderausstattung, toyota.de/hybrid
Unsere Vollhybrid-T echnologie setzt bei der Wirtschaftlichkeit neue Maßstäbe. Dabei erreichen wir durch das perfekte Zusammenspiel von 
Verbrennungs- und Elektromotor nicht nur klassenbeste Verbrauchs- und Emissionswerte, sondern steigern auch die Gesamtreichweite, 
den Komfort Ihres Fahrgastes und Ihren Ertrag. Als weltweit erster Kompaktvan mit Vollhybridantrieb bietet der Prius+ zudem ein beeindruckendes 
Koff erraumvolumen von bis zu 1.800 Litern oder besonders viel Platz für bis zu sieben Fahrgäste.
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inklusive T axi-Paket.1
Unser Preis 28.114,60 €, Anzahlung 4.488,88 €, 
47 monatliche Raten à 449,00 €, einmalige Schlussrate 
4.785,18 €, Nettodarlehensbetrag 27.952,23 €, 
Gesamtdarlehen 23.625,72 €, gebundener Sollzins 3,92 %, 
eff ektiver Jahreszins 3,99 %, Laufzeit 48 Monate, 
Laufl eistung 50.000 km/Jahr.
 Monatliche Rate:
449 €
1
Ausstattungshighlights inklusive T axipaket:
• T agfahrlicht, LED T echnik • Klimaautomatik • Easy7-Sitzkonzept
 • Zentralverriegelung • 7 Airbags (inkl. Knieairbag für Fahrer)
• Lederlenkrad, höhen- und längsverstellbar mit Bedienelementen für 
 Audiosystem Klimaautomatik und Bluetooth-Freisprecheinrichtung
• Multimedia-Audiosystem „ T oyota T ouch“ mit Rückfahrkamera 
• Sonnenrollos, manuell, für die hinteren Seitenscheiben 
• T ürgriff e, in Wagenfarbe • Head-up-Display, höhenverstellbar • Privacy Glas
• Smart-Key-System: schlüsselloses Öff nen/Verschließen des Fahrzeugs
1 Unser T axi-Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum 30.06.2014. Das Finanzierungsangebot
entspricht dem Beispiel nach§6a Abs.3 PAngV. Nur bei teilnehmenden T oyota Vertragshändlern. 
Bei uns erhalten Sie die Toyota T axi-Finanzierung auch für andere Toyota Modelle. Unser Autohaus vermittelt Darlehensverträge mehrerer bestimmter Darlehensgeber.
 Testnote 1 im Auto-Bild-Dauertest:
100.000 Kilometer ohne außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt.
www.autobild.de/tests/dauertests
Prius+ Hybrid Life
mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS), 5-T ürer.
TAXI-KOMPETENZCENTER
80687 München • Landsberger Str. 222 
T elefon 0 89/54 71 77-0
80807 München • Frankfurter Ring 166 
T elefon 0 89/3 50 96 67-0
Herr Peter Szitar
peter.szitar@toyota-dit.de
Ansprechpartner:
e-Mail:
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NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Vermittlungsgebühren 2015
Wir dürfen Ihnen die erfreuliche Mitteilung 
machen, dass der Vorstand die Umlagen 
auch im kommenden Jahr unverändert 
lässt. Die gestiegenen Ausgaben konnten 
durch Maßnahmen in anderen Geschäfts
bereichen aufgefangen werden. Wie jedes 
Jahr sind die Gebühren für das Jahr 2015 
bis zum 31. März fällig. Bei vorzeitiger 
Zahlung der Umlage bis zum 31. Januar 
2015 wird ein Rabatt in Höhe von 5% ge
währt. Hier gilt das Datum des Zahlungs
einganges bei der TaxiMünchen eG.
Umlagen 2015
Teilnahmegebühr inklusive 
Telefoneinrichtungen 456,00 Euro/Jahr
Gebühren für Datenfunk 
vermittlung 480,00 Euro/Jahr
Mehrwagenzuschlag ab 
dem zweiten Taxi 144,00 Euro/Jahr
Werbungspauschale 
pro Taxi 80,00 Euro/Jahr
Bearbeitungsgebühr für 
bargeldlosen Zahlungsverkehr 3,36 %
Alle Beträge verstehen sich zusätzlich der 
gesetzlichen Mehrwertsteuer von 19 %. 
Die Umlage enthält die Gebühr für die 
 Bereitstellung auf den von der Taxi 
München eG angemieteten Taxistand
plätzen auf Bahngrund sowie den Beitrag 
zum Landesverband.
Die Gebührenrechnungen werden wie ge
wohnt in den ersten Wochen des neuen 
Jahres verschickt. Bei nicht fristgerechter 
Zahlung können die betreffenden Taxis 
ohne vorherige Ankündigung von den 
 Vermittlungsleistungen der TaxiMünchen 
eG ausgeschlossen werden. (FK)
Erweiterung der Vermittlungstechnik 
Durch den SoftwareProvider der Taxi 
München eG, der Firma GefoS aus Schwerte, 
wurde die Telefonanlage um ein neues 
 Modul erweitert: Seit August 2014 verfügt 
die Taxizentrale der TaxiMünchen eG über 
eine sprachgesteuerte, teilautomatische 
Auftragserfassung. 
Das neue Modul erkennt Stammkunden an 
der übermittelten Rufnummer und ermög
licht dadurch die selbständige Taxibestel
lung durch den Kunden per Tastendruck am 
Telefon. Unabhängig von auftretenden Ver
weilzeiten in der Warteschleife bestellt der 
Anrufer mit wenigen Tastendrucken seine 
Taxifahrt. Gegenüber der bisherigen Auto
bookingAnlage, die keinen Dialog und so
mit Auswahlmöglichkeiten anbietet, kann 
der Kunde mit der neuen Halbautomatik 
unter folgenden drei Optionen wählen:
➔ sofortige Taxibestellung zur 
 voreingestellten Adresse
➔ Terminbestellung zur voreingestellten 
Adresse
➔ Weiterleitung des Anrufes zu einem 
 Disponenten im Callcenter
Zusätzlich bieten wir Hotels und gastrono
mischen Betrieben die Möglichkeit, bei der 
Bestellung zusätzliche Informationen wie 
die Tischnummer oder die Zimmernummer 
anzugeben. Das sprachgesteuerte Modul 
prüft die aktuelle Auslastung und teilt dem 
Kunden die entsprechende Anfahrtszeit des 
Taxis mit. Mit dieser technischen Erweite
rung gehören Wartezeiten bei der telefoni
schen Taxibestellung für Stammkunden der 
Vergangenheit an. Die unmittelbaren Vor
teile dieser Technik sind neben der soforti
gen Erreichbarkeit ohne Wartezeit eine 
schnelle Auftragsannahme ohne Hörfehler 
und ohne Rückfragen. Lediglich für Ände
rungen, Stornos und Sonderwünsche wie 
Großraumtaxi, Combi oder Kindersitz lässt 
sich der Anrufer – auch wieder mit nur 
 einem einzigen Tastendruck – mit einem 
Disponenten in der telefonischen Annahme 
verbinden.
Kunden, die sich dafür interessieren, wen
den sich bitte an unseren Kundenservice: 
Tel. (089) 21 61–132 oder mit einer EMail 
an die kundenservice@taxi-muenchen.de 
(TK)
Ordnungsnummer
Am 26. April 2014 erhielt ein Mitglied der 
TaxiMünchen eG von der Polizei eine ge
bührenpflichtige Verwarnung in Höhe von 
40 Euro wegen eines vermeintlichen Ver
stoßes gegen § 26 Abs. 1 BOKraft. In der 
Anhörung war zu lesen: „Das Ordnungs
nummernschild des Taxis war von hinten 
kaum erkennbar„ und „Bei der Nachtfahrt 
konnte die Ordnungsnummer nicht erkannt 
werden“ sowie „Durch die getönte und 
spiegelnde Heckscheibe war die Ordnungs
nummer erst in einer Entfernung von 2 Me
ter, direkt stehend hinter dem Fahrzeug, 
schwach wahrnehmbar.“ Der Kollege legte 
daraufhin Widerspruch ein.
Stimmer & Sohn GmbH
L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en
A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3
Taxiwerkstätte
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60
Jahre
Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
Tätigkeitsschwerpunkte
Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, 
Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewähr -
leistungsrecht.
Langjährige Erfahrung in der 
Unfallabwicklung im T axigewerbe
 
Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH 
Balanstraße 59 • 81541 München
T . 089 / 53 29 51-0 • F . 089 / 53 24 29
www.kanzlei-voigt.de • voigt@kanzlei-voigt.de
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

Seite 5

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Das Amtsgericht München musste sich am 
6. Oktober 2014 mit dem Fall befassen. Im 
Zuge der Befragung brachte der Taxiunter
nehmer vor, dass die Beweisfotos der Poli
zei in sehr unglücklichen Winkel aufgenom
men worden seien, da Lichtreflexionen auf 
der Heckscheibe die Lesbarkeit der Ord
nungsnummer stark einschränkten. Auf 
vom Unternehmer vorgelegten Fotos war 
die Ordnungsnummer gut sichtbar. Zudem 
wurde das Fahrzeug sowohl vom TÜV als 
auch Genehmigungsbehörde in dieser Form 
abgenommen. Weiter verlange die Vor
schrift nach BOKraft § 26, dass eine Ord
nungsnummer nach innen und außen wir
ken muss. Aus welcher Entfernung könne 
aus der Verordnung aber nicht abgeleitet 
werden. Die Richterin schloss sich offenbar 
der Argumentation des Taxiunternehmers 
an und stellte das Verfahren kurzerhand 
ohne Anhörung des erschienenen Polizei
beamten ein. Die Kosten des Verfahrens 
trägt die Staatskasse. (FK)
Kostenlose Quittungsblöcke
Für die Mitglieder der TaxiMünchen eG 
steht ab dem 15. Oktober 2014 ein Kontin
gent von kostenlosen Quittungsblöcken 
 bereit. Solange der Vorrat reicht können 
diese im Büro der Ballnath Assekuranz 
 Versicherungsmakler GmbH in der Bruder
mühlstr. 48 a, München zu den Geschäfts
zeiten abgeholt werden. Die Geschäfts
zeiten sind Montag bis Donnerstag von 
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Freitag von 
9.00 bis 15.00 Uhr. (FK)
Autovermieter Sixt
Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Münchner 
Taxiunternehmer Sixt mit der Beförderung 
von amerikanischen Militärangehörigen 
 beauftragt. Mit 200 sogenannten ETTaxis 
(ExportTaxidienst) baute Hans Sixt in den 
kommenden Jahren sein Imperium auf, zu 
dem ab dem Jahre 1951 auch eine Autover
mietung zählte. Die heutige Aktiengesell
schaft ist für provokante Werbung bekannt. 
In den vergangenen Jahren landeten einige 
Werbeaussagen vor Gericht, einzelne Anzei
genmotive wurden auf Grund des öffentli
chen Drucks zurückgezogen. 
In einer Ausgabe der Welt am Sonntag leis
tete sich der Autovermieter im September 
eine ganzseitige Anzeige, in der neben 
 einem sympathischen Fahrer in Anzug und 
Krawatte, der vor einer schwarzen Limousi
ne steht, eine zweifelhafte Gestalt mit 
 aufgesetzter Sonnenbrille und einer Kippe 
im Mundwinkel vor einem völlig verdreck
ten hellelfenbeinfarbenen Fahrzeug zu se
hen ist. „Riecht nach Dönerkippeduftbaum“ 
ist als Untertitel des vermeintlichen Taxi
fahrers zu lesen, der eine ärmellose Leder
weste trägt, an der Eisernes Kreuz und 
TexasSheriffstern baumeln. 
Bei dem Fahrer der Limousine steht: 
„Riecht nach einem guten Angebot.“ Sixt 
wirbt mit dieser Anzeige für seinen Miet
wagenservice, der „Chauffeurservice auf Ta
xiPreisniveau“ verspricht. Nun ist bekannt, 
dass Werbung hier und da übertreibt. Aller
dings wurden durch diese Anzeige über 
100.000 Personen verunglimpft, die im 
bundesdeutschen Taxigewerbe beschäftigt 
sind. Ergänzend können wir berichten, dass 
der Mietwagenservice nicht einmal in der 
Lage ist, seine Kunden zu befördern. Die in 
Berlin ansässige Vermittlungsstelle gab 
wiederholt Fahrtaufträge an die TaxiMün
chen eG ab. Zur Überraschung des Kunden 
kam keine auf Hochglanz polierte schwarze 
Limousine, aber auch nicht ein verdrecktes 
Taxi mit ungepflegtem Fahrer. Die Besteller 
wurden von Taxifahrern in gewohnt hoher 
Qualität zum festgelegten Tarif befördert. 
Der Geruch eines guten Angebots soll in 
der Luft liegen? Mit dieser Anzeige hat Sixt 
die Nase zu hoch getragen. (FK)
Versicherungsbüro Crasselt GmbH
Für die Mitglieder der TaxiMünchen eG 
steht ab Montag, den 03. November ein 
Kontingent von kostenlosen Eiskratzern 
 bereit. Solange der Vorrat reicht können 
diese im Büro des Versicherungsbüros 
 Crasselt GmbH in der Machtlfinger 
Str. 26/EG in 81379 München zu den 
 Geschäftszeiten abgeholt werden.
Die Geschäftszeiten sind Montag bis 
 Donnerstag von 8.00 – 17.00 Uhr und 
 Freitag von 8.00 – 12.00 Uhr. Das Ver
sicherungsbüro Crasselt hat sich auf die 
Versicherung von TaxiUnternehmen 
 spezialisiert. (FK)
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Wir trauern um die 
langjährigen Kollegen
Abdul Sattar Ajlani
(ehemals Taxi 2287)
Er verstarb am 8. August 2014 
im Alter von 74 Jahren
Karl Plein
(ehemals Taxi 3638)
Er verstarb am 17. August 2014 
im Alter von 64 Jahren
Peter Feistauer
(ehemals Taxi 300)
Er verstarb am 23. August 2014 
im Alter von 61 Jahren
NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

Seite 6

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➔ DER LANDESVERBAND
Hale auf der Europäischen Taximesse
HALE hat sich schon lange vom Taxameter
hersteller zum Komplettanbieter und An
sprechpartner der Taxibranche gewandelt. 
Die Salzburger legen den Fokus in diesem 
Jahr auf verschiedene Fiskallösungen wie 
INSIKA® sowie Arbeitszeit/Pausenerfas
sung im Taxameter. Die bewährten Klassiker 
MCT06 oder das Original SPT 02 können 
upgedated und aufgerüstet werden. Das 
neue INSIKA®fähige Taxiterminal TT 01 
und die Datenspeicherung im HALE 
INSIKA®Datencenter runden das Angebot 
ab. Mit diesen umfassenden Produktange
boten ist HALE Vollsortimenter der Taxi
branche und bietet Gesamtlösungen von 
Produkten im Taxi über die Datenübertra
gung bis zur Datendienstleistung aus einer 
Hand. Der Taxameterhersteller präsentiert 
sich als Lösungsanbieter und Servicepart
ner der Taxibranche auf der Europäischen 
Taximesse am 7. und 8. November 2014 in 
Köln auf 160 m² in Halle 4.1, Stand C5. 
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. (FK)
BZP-Rahmenabkommen mit Total
Der BZP hat mit Total ein Rahmenabkom
men, das die organisierten Taxi und Miet
wagenunternehmen in den Genuss echter 
Großkundenkonditionen bringt. Durch die 
Kooperation von Total mit Shell, Avia und 
Westfalen kann neuerdings mit der Total 
Card auch bei deren Tankstellen und damit 
in einem über 4.400 Tankstellen umfassen
den Netz getankt werden. Der BZP konnte 
jetzt auch hier für seine Mitglieder interes
sante Rabatte vereinbaren:
Preisnachlässe an allen TOTAL Tankstellen in Deutschland
➔ Diesel und Ottokraftstoff Nachlass 
➔ Schmierstoffe Nachlass 
➔ automatische Autowäsche Nachlass 
Preisnachlässe an allen AVIA und 
Westfalen Tankstellen in Deutschland
➔ Dieselkraftstoff Nachlass 
Preisnachlässe an allen Shell Tankstellen 
in Deutschland
➔ Dieselkraftstoff Nachlass 
Auch die Kartengebühren sind sehr erfreu
lich, hier gewährt Total nämlich 100 % Ra
batt! In dem kostenlosen BusinessPaket 
(sonst mtl. 2,00 Euro) sind die Funktionen 
der Analysemöglichkeiten, Verbrauchskont
rollen, der elektronischen Rechnung, zeit
nahe Einsicht der täglichen Transaktionen 
und Rechnungsdatendownload im 
ExcelFormat enthalten. 
Wer sich Zusatzfunktionen wie Benachrich
tigung bei Anomalien oder CO
2Reportings 
wünscht, kann sogar auf das kostenlose 
ExclusivePaket zurückgreifen, das diese 
Funktionen on top bietet (sonst mtl. 
3,00 Euro).
Mitglieder erhalten Anträge für die Total 
Card zu BZPKonditionen beim Landes
verband Bayerischer Taxi und Mietwagen
unternehmen e.V. (Quelle: BZP)
Mindestlohn
Die am 9. September 2014 aufgenommenen 
Tarifverhandlungen für die TaxiBranche 
zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft 
ver.di und dem Deutschen Taxi und Miet
wagenverband BZP haben ein schnelles 
Ende erfahren. Nach nur einem Verhand
lungstag erklärte die Gewerkschaft die Ver
handlungen für gescheitert. 
Wir haben diese Tarifverhandlungen aufge
nommen, um bundesweit Arbeitsplätze zu 
sichern und die Dienstleistung Taxi für un
sere Kunden in gewohntem Maße weiter 
anbieten zu können. Leider hat ver.di dies 
nicht mitgetragen“, sagte BZPPräsident 
Michael Müller nach dem Scheitern. 
Die von ver.di vorgetragenen Argumente für 
das Scheitern seien aus Sicht des Verban
des nicht nachvollziehbar, betonte Müller: 
„Die Gewerkschaft erhebt die Forderung 
nach einer Kontrolle der Fahrer durch 
 entsprechende technische Geräte, die – 
 abgesehen davon, dass dies datenschutz
rechtlich mehr als problematisch wäre – 
schlichtweg derzeit noch gar nicht 
verfügbar sind. Daher können wir dem 
ebenso wenig zustimmen wie einer zweiten 
ver.diBedingung für weitere Gespräche. So 
pocht ver.di auf eine 40StundenWoche, 
die aber in unserer Branche angesichts von 
Großveranstaltungen, Wettereinflüssen, 
Feiertagen und regionalen Besonderheiten 
so nie gegeben sein kann. Das Mindest
lohngesetz sieht ausdrücklich vor, beson
ders gefährdeten Branchen durch Tarif
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

Seite 7

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verträge einen Weg zu eröffnen, eine 
Annäherung an den Mindestlohn schritt
weise vorzunehmen. Bundesministerin Nah
les hatte unserem Gewerbe eine gesetzliche 
Branchenlösung ausdrücklich versagt und 
einzig diesen Weg als Übergangslösung 
aufgezeigt. Dieses erweist sich jetzt als 
Sackgasse! Statt einer schrittweisen Annä
herung an den Mindestlohn, signalisiert 
ver.di zwar in der reinen Lohnhöhe bis 
2017 Zugeständnisse, gleichwohl werden 
Zusatzbelastungen ultimativ gefordert, die 
in Summe unsere Unternehmen bereits ab 
Januar 2015 deutlich über dem Mindest
lohn belasten würden.“
Müller unterstrich die Bereitschaft des BZP 
zur Wiederaufnahme von Verhandlungen zu 
einer schrittweisen Annäherung an den 
Mindestlohn bis Ende 2016. „Das Schicksal 
der Kollegen und unserer Fahrerinnen und 
Fahrer lässt uns nicht kalt. Wir haben mit 
der Gründung eines Arbeitgeberverbandes 
gegen erhebliche interne Widerstände die 
rechtlichen Voraussetzungen für Verhand
lungen geschaffen. Es wäre ein Treppen
witz, wenn jetzt ausgerechnet eine Gewerk
schaft durch ihr Handeln ein Viertel aller 
Arbeitsplätze der Branche vernichtet.“
Nach einem Gutachten geht die Branche 
davon aus, dass etwa 50.000 der insgesamt 
200.000 Arbeitsplätze im Taxi und Miet
wagenbereich wegfallen dürften. „Der ab 
Januar 2015 geltende Mindestlohn von 
8,50 Euro wird bislang durchgängig unter
schritten. In einigen Regionen liegt der 
Stundenlohn bei 4,50 bis 5,00 Euro“, 
 erklärt Thomas Grätz, Geschäftsführer des 
Deutschen Taxi und Mietwagenverbandes 
(BZP). „Während alle anderen Branchen 
ihre durch den Mindestlohn ausgelösten 
Mehrkosten in der notwendigen Höhe an 
die Kunden weitergeben können, gilt dies 
für TaxiUnternehmen nicht. Ihre Tarife 
werden in komplizierten und oft langwieri
gen Verfahren von der öffentlichen Hand 
festgelegt. Auch gerade deshalb sollte im 
Gespräch mit den Gewerkschaften eine 
mehrstufige Annäherung – verträglich für 
Kunden und Mitarbeiter – erreicht werden“ . 
Nach Meinung von Gutachtern müssten die 
Kosten für TaxiFahrten im Durchschnitt 
bundesweit um rund 25 Prozent steigen. 
Damit wären aber nur die Kosten für höhe
re Löhne abgedeckt, nicht jedoch steigende 
Preise für Kraftstoff, Versicherungen, Fahr
zeuge usw. Derzeit beträgt der Umsatz der 
Branche jährlich etwa drei Milliarden Euro. 
Michael Müller stellt abschließend klar: 
„Nach dem von ver.di erklärten Scheitern 
tragen Politik und Gewerkschaft gemeinsam 
die Verantwortung für die drohende massi
ve Arbeitsplatzvernichtung in unserer Bran
che. Insbesondere Bundesministerin Nahles 
und ihr Ministerium sind gefordert, hier 
unverzüglich Lösungen zu erarbeiten.“
(Quelle: BZP)
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Geschäftsführer
M. Junker u. J. Junker

Seite 8

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Telefon (089) 21 61333 
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jeden 2. Samstag 8.30 Uhr
Termine: 
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TAXISCHULE
MÜNCHEN
Es gibt nicht viele Themen, worüber die Münchner Bezirksausschüsse bestimmen dürfen. 
Nur allzu oft beschränkt sich das Mitspracherecht der 25 Gremien auf Anträge an die städ
tischen Referate. Die Frage zu entscheiden, wo ein Taxistand hin oder wegkommt, ist 
hingegen in der Satzung der Bezirksausschüsse verankert. Der Sendlinger Bezirksausschuss 
zum Beispiel hat sich bereits vor eineinhalb Jahren für eine Verlegung des Taxistandplat
zes am Harras ausgesprochen mit der Begründung, dass die bisherige Standspur an der 
HarrasPost für Kurzparker benötigt wird. Was folgte, war ein Sturm des Protests der 
Münchner Taxler. Nicht nur, weil sie sich am neuen Standplatz in der AlbertRoßhaupter 
Straße an den Rand gedrängt fühlen würden. Sie sollten auch statt sieben nur noch 
fünf Standplätze erhalten. Vor dem Umbau des Harras waren es sogar ein Dutzend Plätze 
gewesen. Doch der Bezirksausschuss blieb bei seiner einstimmigen Haltung. Aber jetzt 
hat Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ein Machtwort gesprochen: Die Standplätze 
bleiben, wo sie sind.
Markus S. Lutz versteht die Welt nicht mehr: „Wir hatten gehofft, dass er für den Bezirks
ausschuss spricht“, sagt der Vorsitzende des Sendlinger Gremiums. Doch Reiter, der selbst 
in Sendling lebt, hat laut SPDPolitiker Lutz die Haltung des Kreisverwaltungsreferats 
(KVR) übernommen. Das hatte sich trotz mehrerer Anträge des Bezirksausschusses und 
zwei Ortsbegehungen gegen eine Verlegung ausgesprochen. In solchen Streitfällen muss 
dann der Oberbürgermeister sozusagen in letzter Instanz entscheiden.
Doch damit will sich der Sendlinger Bezirksausschuss nicht abfinden. „Wir weisen das 
Schreiben zurück“, sagte Lutz am Dienstag der SZ. Das Verfahren sei falsch gewesen und 
sei „verschleppt worden: Wir fühlen uns über den Tisch gezogen.“ Der Bezirksausschuss 
hat sich deshalb nach Angaben von Lutz einstimmig für eine Rüge gegen das KVR und ein 
Dienstaufsichtsverfahren gegen den zuständigen Mitarbeiter der Behörde ausgesprochen. 
Beim jüngsten Ortstermin habe er festgestellt, dass der betreffende Mitarbeiter „negativ 
eingestellt“ gewesen sei. „So kann das nicht laufen“, sagt Lutz. Das Vertrauensverhältnis 
scheint ziemlich gestört.
Das Kreisverwaltungsreferat verteidigt seine ablehnende Haltung zu dem neuen Standplatz 
mit einer „Fülle von Argumenten“ . KVRSprecherin Daniela Schlegel sagte auf SZAnfrage, 
dass der geforderte Taxistandort an der AlbertRoßhaupterStraße schlicht „nicht geeig
net“ sei. Bereits beim jetzigen neuen Stand direkt am Harras wurden fünf Plätze wegge
nommen im Vergleich zu früher, in der AlbertRoßhaupterStraße wären es noch einmal 
25 Prozent weniger. Zudem wäre die Taxibucht deutlich schmaler. Um sie zu vergrößern, 
müsste der Gehweg deutlich verengt werden. Ein weiteres Manko laut KVR: Der Stand 
 würde direkt vor einem Wohngebäude liegen. Die Taxler wird das für viele überraschende 
Machtwort des Obs freuen. Denn der HarrasStandplatz gilt unter den Münchner Fahrern 
als besonders lukrativ, wegen seiner zentralen Lage in Sendling.
(Quelle: SZ 03.09.2014)
STADT-INFO
➔ STREIT UM TAXISTAND HARRAS
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

Seite 9

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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
➔ NOVEMBER-PROGRAMM
Foto: istockphoto
electronica 2014
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und Anwendungen der Elektronik 
11.–14. November 2014, Di. bis Do. 9–18 Uhr, Fr. 9–17 Uhr
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ICM – International Congress Center München
Am 11. November öffnet die electronica zum 26. Mal auf dem 
Münchner Messegelände ihre Türen und feiert damit ihr 50jähri
ges Bestehen. Vier Tage lang kommen Besucher aus der ganzen 
Welt, um sich auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. 
Hier findet man auf 143.000 m² Hard und Software Lösungen, 
sowie Komplettsysteme und Applikationen. Im Fokus stehen dabei 
dieses Jahr die Themen Elektromobilität, Energieeffizienz und 
Nachhaltigkeit.
Die electronica 2014 vereint drei internationale Konferenzen, 
fünf Foren, eine öffentliche CEO Diskussionsrunde und mehr als 
200 Vorträge. Dieser Reichtum an Erfahrung, Wissen und Kompe
tenz ist nirgendwo anders zu finden. Die über 2.600 Aussteller 
aus 49 verschiedenen Ländern sind bekannte Hersteller, Spezia
listen und Newcomer. Der Großteil der über 70.000 Teilnehmer der 
electronica sind Fachbesucher in gehobenen Positionen.
Weitere Veranstaltungen im Oktober
20. FECAVA Eurocongress & 60. Jahreskongress DGK-DVG 
➔ 06.–09. November 2014, Do. 8–20.30 Uhr, 
Fr. 8.30–19.15 Uhr, Sa. 8–19.15 Uhr, So. 8.30–12.30 Uhr
 ICM – International Congress Center München
IT2Industry 2014
➔ 11. November 2014, 9–17.30 Uhr 
Messe München, Pressezentrum Ost 
FORUM VINI
➔ 14.–16. November 2014, 
Fr. 15–22 Uhr, Sa. 13–21 Uhr, So. 13–20 Uhr 
MOC Veranstaltungscenter München
EXISTENZ 2014 
➔ 15. November 2014, 9:3017:30 Uhr
 MOC Veranstaltungscenter München
VDI nachrichten RECRUITING TAG
➔ 20. November 2014, 11–17.30 Uhr
 MOC Veranstaltungscenter München
Einstieg München
➔ 21.–22. November 2014, 9–16 Uhr
 MOC Veranstaltungscenter München
FOOD & LIFE, Heim+Handwerk
➔ 26.–30. November 2014, 9.30–19 Uhr
 Messe München, Halle A1–A3, B1–B3, C3
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NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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TITELTHEMA
Wie kommt der UBahnfahrer zu seiner 
UBahn, wenn noch keine UBahn fährt? 
– Die Antwort auf diese Frage hatte vor 
etwa 25 Jahren den Stein ins Rollen ge
bracht und die ersten Gespräche zwischen 
Verantwortlichen der Stadtwerke München 
und dem damaligen Vorstand der Taxi 
München eG veranlasst.
Aufgrund der zahlreichen Neubaustrecken 
Ende der 80er Jahre änderten sich auch die 
Dienstpläne der UBahnfahrer, und so kam 
es immer häufiger vor, dass der Dienst 
nicht an dem Bahnhof endete, wo er 
 begann. Durch den Ausbau des UBahn 
Netzes, der anfangs vom Taxigewerbe sehr 
kritisch und skeptisch betrachtet wurde, 
ergaben sich für die Stadtwerke völlig neue 
Ansätze der Personalbeförderung. Für das 
Taxigewerbe war das wachsende UBahn
Netz jedoch nicht das Ende des nächtlichen 
Geschäfts, sondern vielmehr ein Wende
punkt mit vielen zusätzlichen neuen Kun
den, die plötzlich an jeder Endstation der 
UBahn das Taxi suchten. Es sei hier ange
merkt, dass es zu dieser Zeit in München 
noch eine Sperrstunde gab, und die Sperr
stunde war jahrzehntelang das Maß der 
Dinge im TaxiNachtleben.
Des Rätsels Lösung waren Taxifahrten. 
Während das Fahrpersonal von Bussen und 
Trambahnen noch komfortabel mit soge
nannten Personalwägen nach Hause kut
schiert wurde, stattete man die UBahnfah
rer mit TaxiFahrtauftragscheinen aus, und 
die UBahnleitstelle bestellte zu Dienst
schluss jeweils ein Taxi zum Endbahnhof 
der jeweiligen Linie. Schnell erkannten die 
Verantwortlichen, dass es hier Optimie
rungspotentiale gibt, worauf der nächste 
Schritt folgte, nämlich die Disposition der 
Heimfahrten der UBahnfahrer. Das sah da
mals so aus, dass mit einem Fahrtauftrags
schein gleich zwei oder mehrere UBahn
fahrer in Sammelfahrten befördert wurden. 
Es war im Jahr 1998, als innerhalb der 
MVG, deren damaliger Name noch „Stadt
werke Verkehrsbetriebe“ lautete, der 
Wunsch nach einem organisierten Personal
fahrdienst laut wurde. Es gab eine Dienst
vereinbarung, die eine „organisierte Mit
arbeiterBeförderung“ vorsah. Aus dieser 
Dienstvereinbarung wurde dann nach 
 Änderung der Rechtsform eine Betriebs
vereinbarung (BV).
Zur Konzeptionierung des Projektes wurden 
von der MVG die damaligen Disponenten 
Wolfgang Scharf und Raimund Hackenberg 
mit der Aufgabe betraut, die Möglichkeiten 
eines Fahrdienstes mit Taxis auszuloten. 
Die drei Ziele lauteten, den Personalbus 
Betrieb einzustellen, einen vorgegebenen 
Kostenrahmen nicht zu überschreiten 
und trotzdem die Gesamtsituation, sprich 
Service und Pünktlichkeit, für die Mitarbei
ter der MVG zu verbessern. Eine wahrlich 
nicht leichte Aufgabe, die drei Teilziele 
 unter einen Hut zu bringen. Auf der einen 
Seite gab es (und gibt es immer noch) 
 Sozialvorschriften, Betriebsvereinbarungen 
und Lenkzeitregelungen, während auf 
der anderen Seite die Bestimmungen von 
BOKraft, PBefG und der Taxitarifordnung zu 
berücksichtigen waren. Im Vordergrund 
steht bis heute Zuverlässigkeit und Pünkt
lichkeit, ohne die ein Fahrplan nicht einzu
halten ist. Jedoch gelang es den Beteilig
ten, ein Grundgerüst zu erstellen, das bis 
heute die Basis für MVGPersonalfahrten 
darstellt. 
Seit nunmehr 15 Jahren befördern Taxis der 
Taxi München eG Nacht für Nacht das Fahr
personal der MVG durch die bayerische Lan
deshauptstadt. Für das Taxigewerbe war 
dieses Geschäftsfeld eine willkommene Er
gänzung, denn die täglich etwa 60 bis 120 
Personalfahrten finden nachts zwischen 
1.00 Uhr und 4.00 Uhr statt, also in Zeiten 
mit sehr geringer Nachfrage.
➔ MVG, SWM UND TAXI-MÜNCHEN EG
STARKE PARTNER 
Foto: ateliertacke.de
Foto: ateliertacke.de
Foto: iStockphoto
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

Seite 11

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Aufgrund der guten Erfahrungen aus die
sem Projekt entwickelte sich zwischen 
den Verantwortlichen von MVG und Taxi 
München eG eine Zusammenarbeit, die als 
hervorragend bezeichnet werden kann. 
Der Informationsaustausch, gerade bei 
Bau und Planungsprojekten, erfolgt immer 
auf kurzem Weg. Aus dieser Zusammen
arbeit heraus entstand im Jahr 2010 der 
Gedanke, Taxis als Ersatzfahrzeuge für die 
Straßenbahn einzusetzen. Es ging um die 
Herausforderung im Störfall, also nach 
Schaden durch Verkehrsunfall oder techni
schem Ausfall, den wartenden Fahrgästen 
einen Ersatzverkehr anzubieten.Vorausset
zung waren Ortkenntnis der eingesetzten 
Fahrer und schnelle Verfügbarkeit rund um 
die Uhr. Ein ErsatzLinienbus aus dem 
 Betriebshof braucht im Bedarfsfall ca. 10 
bis 20 Minuten, bis die ersten Fahrgäste 
einsteigen können. Ersatzbusse externer 
Busunternehmer sind frühestens nach einer 
Stunde auf der Linie. 
Wird jedoch ein TaxiSEV angefordert, 
spielt die TaxiMünchen eG als größte Taxi
zentrale Deutschlands eine ihrer Stärken 
aus: Innerhalb von 3 bis 5 Minuten nach 
dem Anruf der MVGLeitstelle bei der Taxi
zentrale treffen die ersten SEVTaxis an den 
TrambahnHaltestellen ein. Durch den be
vorzugten Einsatz von Großraumtaxis und 
Taxibussen wird der Ausfall der Linie bes
tens kompensiert. Aus Sicht des Fahrgastes 
ist vor allem die psychologische Kompo
nente hervorzuheben, denn der Fahrgast 
erleidet keine Verspätungen und verpasst 
seinen Anschluss nicht. 
Für die TaxiMünchen eG bedeutet der 
SEVEinsatz eine große Herausforderung in 
Bezug auf einwandfreie Dienstleistung mit 
hohem Qualitätsniveau. Deshalb wurde 
eine besondere, zusätzliche Fahrerschulung 
eingerichtet, die inzwischen Standard und 
Voraussetzung für die Teilnahme eines Taxi
fahrers am SEV geworden ist. 
In dieser Schulung wird der Teilnehmer 
auf die Details des Schienenersatzverkehrs 
hingewiesen, wie z.B. die korrekte Stre
ckenführung entlang der Haltestellen, die 
richtige Anwendung des Tarifs und nicht 
zuletzt die Kennzeichnung der Taxis als 
SEVFahrzeug, damit der Fahrgast erkennt, 
dass eine Nutzung des Taxis im SEVVerkehr 
nicht extra bezahlt werden muss.
Nichtsdestotrotz gibt es auch Diskussions
punkte, wo sich die MVG und die Taxige
nosssenschaft nicht immer einig sind. ➔ 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Taxifahrerinnen und Taxifahrer,
seit über 15 Jahren befördern die Münchner Taxis unsere Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter sicher und zuverlässig zum 
Dienst und wieder nach Hause. Seit einigen Jahren führt die Taxi-München eG 
für die MVG auch Schienenersatzverkehr 
für Straßenbahnen im Falle von Betriebsunterbrechungen durch. 
Dieser Service wertet nicht nur die 
Dienstleistungen der MVG erheblich auf, 
sondern stellt auch die Leistungsfähigkeit 
des Münchner Taxigewerbes unter Beweis. 
Für diese gute Kooperation möchte ich 
mich im Namen der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG bei Ihnen allen herzlich 
bedanken und damit meinen Wunsch 
nach weiterhin guter Zusammenarbeit 
zum Ausdruck bringen. 
Ich wünsche uns allen gemeinsam viele 
zufriedene Fahrgäste und vor allem eine 
unfallfreie Fahrt.
 
Mit freundlichen Grüßen
Herbert König
Vorsitzender 
der Geschäftsführung der MVG
Geschäftsführer 
Verkehr der SWM
Foto: ateliertacke.de
NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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Besonders der Platzbedarf der MVG bei Ein
richtung neuer Bushaltestellen, was auch 
den Wegfall von Taxistandplätzen zur Folge 
haben kann, bereitet uns gelegentlich 
Kopfzerbrechen. Gespräche über die Mit
benutzung von Busspuren verlaufen 
meist ergebnislos, oft aufgrund fehlender 
technischer Voraussetzungen bei der Signa
lisierung, z.B. Plinganserstraße/Harras oder 
Humboldtstraße/Wittelsbacher Brücke. 
Trotzdem wurde in allen Angelegenheiten 
stets eine einvernehmliche Lösung gefun
den, mit der beide Verkehrsunternehmen 
gut leben konnten. (TK)
Die MVG, die SWM und der MVV: 
Alles das Gleiche? Oder gibt es doch 
Unterschiede?
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) 
besteht in dieser Form seit 2002 und be
treibt in München UBahn, Bus und Tram. 
Sie ist damit erster Ansprechpartner und 
„Vertragspartner“ der Fahrgäste (2013: 
544 Millionen allein bei der MVG). 
Ferner ist die MVG für die Angebotspla
nung, den Fahrzeugeinsatz, den Vertrieb, 
die Markt und Verkehrsforschung sowie die 
Fahrgastinformation und das Marketing ih
rer Verkehrsmittel verantwortlich. 
Die MVG arbeitet eigenwirtschaftlich und 
finanziert ihren Betrieb fast ausschließlich 
aus Fahrgeldeinnahmen. Fahrzeuge und In
frastruktur sind bei der MVGMuttergesell
schaft SWM beheimatet, und zwar im SWM 
Unternehmensbereich Verkehr (ehemalige 
„Verkehrsbetriebe“). Gleiches gilt für einen 
Großteil des Personals. Fahrerinnen und 
Fahrer werden seit 2011 direkt bei der MVG 
angestellt. 
Vor Gründung der MVG gab es die „SWM 
Verkehrsbetriebe“ unter damals anderen 
rechtlichen Rahmenbedingungen. Das 
 andere große Verkehrsunternehmen in 
 München und der Region ist die SBahn 
München der Deutschen Bahn AG. Der 
Schienenverkehr (SBahn und Eisenbahn) 
im Verbundraum wird durch die Bayerische 
Eisenbahngesellschaft bestellt. 
Der MVV (besser: die MVV GmbH) ist kein 
Verkehrsunternehmen, sondern eine reine 
Managementgesellschaft. Sie nimmt für 
Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger 
des ÖPNV (Stadt, Landkreise, Land) be
stimmte Aufgaben wahr, darunter die Pla
U 19.10.1971: Streckeneröffnung U6 (Goetheplatz – Kieferngarten)
U 08.05.1972: Streckeneröffnung U3 (Münchner Freiheit – Olympiazentrum)
U 22.11.1975: Streckeneröffnung U6 (Goetheplatz – Harras)
U 28.05.1978: Bahnhofseröffnung U3/U6 (Poccistraße)
U 18.10.1980: Streckeneröffnung U8 (Scheidplatz – Neuperlach Süd)
U 16.04.1983: Streckeneröffnung U6 (Harras – Holzapfelkreuth)
U 28.05.1983: Streckeneröffnung U1 (Hauptbahnhof – Rotkreuzplatz)
U 10.03.1984: Streckeneröffnung U5/U9 (Stachus/Karlsplatz – Westendstraße)
U 01.03.1986: Streckeneröffnung U5/U9 (Stachus/Karlsplatz – Odeonsplatz)
U 24.03.1988: Streckeneröffnung U5/U9 (Westendstraße – Laimer Platz)
U 27.10.1988: Streckeneröffnung U4/U5 (Odeonsplatz – Innsbrucker Ring)
U 27.10.1988: Streckeneröffnung U4/U5 (MaxWeberPlatz – Arabellapark)
U 28.10.1989: Streckeneröffnung U3 (Implerstraße – Forstenrieder Allee)
U 01.06.1991: Streckeneröffnung U3 (Forstenrieder Allee – Fürstenried West)
U 22.05.1993: Streckeneröffnung U6 (Holzapfelkreuth – Klinikum Großhadern)
U 20.11.1993: Streckeneröffnung U2 (Scheidplatz – Dülferstraße)
U 30.06.1994: Streckeneröffnung U6 (Kieferngarten – Fröttmaning)
U 28.10.1995: Streckeneröffnung U6 (Fröttmaning – GarchingHochbrück)
U 26.10.1996: Streckeneröffnung U2 (Dülferstraße – Feldmoching)
U 09.11.1997: Streckeneröffnung U1 (Kolumbusplatz – Mangfallplatz)
U 23.05.1998: Streckeneröffnung U1 (Rotkreuzplatz – Westfriedhof)
U 29.05.1999: Streckeneröffnung U2 (Innsbrucker Ring – Messestadt Ost)
U 18.10.2003: Streckeneröffnung U1 (Westfriedhof – GeorgBrauchleRing)
U 31.10.2004: Streckeneröffnung U1 (GeorgBrauchleRing – OlympiaEinkaufszentrum)
U 14.10.2006: Streckeneröffnung U6 (GarchingHochbrück – Gar.Forschungsgelände)
U 28.10.2007: Streckeneröffnung U3 (Olympiazentrum – OlympiaEinkaufszentrum)
U 11.12.2010: Streckeneröffnung U3 (OlympiaEinkaufszentrum – Moosach)
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014
 
Streckeneröffnungen der U-Bahn München

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nung des MVVTarifs. Genau genommen 
sind Fahrgäste also nicht mit dem MVV, 
sondern mit der MVG oder der SBahn un
terwegs. (TK)
Die Entwicklungsschritte 
der Technik im Zusammenhang mit 
den MVG- Personalfahrten
Für die Stadtwerke München (SWM) mit ih
ren UBahn, Bus und Trambahnfahrer und 
das Taxi als Bestandteil des Öffentlichen 
Personennahverkehr (ÖPNV) bot sich Mitte 
der 90er Jahre eine Zusammenarbeit an, da 
sich im Zusammenhang mit dem immer 
schnelleren Ausbau der UBahnlinien die 
Frage stellte, wie kommt der UBahnfahrer 
in den Dienst oder nach Hause. Alle ande
ren Mitarbeiter der SWM (Bus und Tram) 
fuhren damals noch mit Personalwagen zu 
den Betriebshöfen oder von dort nach 
 Hause.
Die UBahnfahrer – sozusagen als Pilotpro
jekt – bekamen Fahrtauftragsscheine und 
durften mit diesen beliebig in Taxis ein
steigen und zum Dienst oder nach Hause 
fahren. Die nächste Stufe war, dass die 
SWM UBahnfahrer z.B. an Betriebshöfen 
zusammenfasste und diese gemeinsam in 
die Arbeit oder nach Hause fuhren. Hier 
hatte man schon ein gewisses Optimie
rungspotential feststellen können. 
Nachdem das Projekt mit den UBahnfah
rern sowohl aus Sicht der SWM als auch aus 
Sicht der TaxiMünchen eG hervorragend 
klappte, nahm man den nächsten Schritt in 
Angriff: nämlich alle Mitarbeiter mit dem 
Taxi zu befördern. Somit waren die für die 
SWM kostenträchtigen Personalbusse Ge
schichte.
Die nächste Herausforderung bestand in 
der Disposition. In der Anfangszeit bekam 
die TaxiMünchen eG täglich ein Fax von 
der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), 
auf der alle Mitarbeiter mit Abhol und 
Zieladresse gelistet waren. Die Mitarbeiter 
der Taxizentrale mussten dann entspre
chend „vernünftige“ Touren disponieren. 
Die Kriterien hierfür waren: kostengünstig 
und die Mitarbeiter der MVG durften nur 
eine vorgegebene Zeit im Taxi verweilen, 
weil diese Zeit von Seiten der MVG auch 
als Arbeitszeit zu verbuchen ist. Private 
Abholadressen gibt es bis heute nicht. 
Alle Mitarbeiter werden nur an der zu ihrer 
Privatadresse nächstgelegenen Haltestelle 
abgeholt, oder dorthin gefahren. Die 
 übrigen Abhol und Zieladressen sind die 
Betriebshöfe der MVG.
Nachdem diese Verfahrensweise sehr perso
nalintensiv war, stellte man Anfang der 
2000er Jahre auf digitale Übertragungs
technik um. Hierfür investierten die SWM 
in eine Software, mit der man die Touren 
disponieren konnte. Hierfür wurde täglich 
eine Datei von der MVG über FTP (File 
Transfer Protocol) an die TaxiMünchen eG 
übertragen. Anschließend disponierte die 
TaxiMünchen eG auf dem Server der MVG 
die Touren und übertrug die Ergebnisse 
ebenfalls wieder über FTP an den Unix 
Server der MVG. Leider war diese Variante 
nicht ausfallsicher genug, so dass man 
die Verfahrensweise umdrehte. Die Taxi 
München eG schaffte sich hierzu selbst 
UnixServer für die von der MVG ange
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Seite 14

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schaffte Software an und bekam diese von 
der MVG zur Verfügung gestellt. In diesem 
Zusammenhang wurden die Netzwerke der 
SWM und der TaxiMünchen eG für eine si
cheren und zuverlässigen Datenaustausch 
in kleinen Teilbereichen verknüpft. Ab die
sem Zeitpunkt bekam die TaxiMünchen eG 
nur noch täglich eine Datei direkt ins Netz
werk übertragen, die im Anschluss von der 
Taxizentrale über die vorgegeben Software 
zu disponieren war. Man musste ab sofort 
nur noch drei Pläne täglich disponieren 
und die Ergebnisse waren zeitgleich bei der 
MVG und im System der TaxiMünchen eG.
Im Sommer 2014 schaffte sich die MVG für 
die etwas „in die Jahre“ gekommene 
UnixLösung eine neue Software an, die 
ohne Personaleinsatz und vollautomatisch 
täglich die Aufträge disponiert. Die Ergeb
nisse bekommt die TaxiMünchen eG im 
 Anschluss per EMail übertragen. Die erfor
derlichen Dateien befinden sich im Anhang 
dieser Mails und werden von der EDV der 
TaxiMünchen eG ebenfalls vollautomatisch 
zu Aufträgen verarbeitet. Die Vermittlung 
dieser Aufträge an Taxis erfolgt dann – 
wie bereits seit 2007 – ebenfalls vollauto
matisch.
Auch wenn inzwischen keine Person mehr 
aktiv mit der Disposition beschäftigt ist, 
müssen natürlich beide Seiten (MVG und 
TaxiMünchen eG) dafür Sorge tragen, dass 
alles richtig funktioniert. Hierfür wurden 
entsprechende Überwachungsroutinen defi
niert, die – wie sollte es in der heutigen 
Zeit anders sein – wieder vollautomatisch 
die Verantwortlichen informiert, falls etwas 
nicht in Ordnung ist.
Die Mitarbeiter der MVG können ihre Taxis 
entweder über die Leitstelle der MVG, das 
Internet oder an einem der 20 Terminals 
der MVG, die sich in den Pausenräumen von 
größeren Haltestellen oder den Betriebshö
fen befinden, eingeben. (NL)
Die MVG in Zahlen
Die MVG befördert jährlich rund 544 Millio
nen Fahrgäste, das ist über eine halbe Mil
liarde! Die Fahrzeuge der MVG legen täglich 
etwa 136.000 km zurück und umrunden 
 somit rechnerisch jeden Tag dreimal den 
Erdball! Die Münchner Verkehrsgesellschaft 
(MVG) ist die Betreiberin von UBahn, Bus 
und Tram in München und beschäftigte im 
Jahr 2013 über 3.100 Mitarbeiter. 
Moderne, umweltfreundliche und behinder
tengerechte Fahrzeuge, gut ausgebildetes 
Personal sowie umfangreiche Info und 
 Serviceleistungen sind ihre Stärken. Insge
samt über 564 UBahnwagen, 108 Straßen
bahnzüge und 275 Busse aus dem Fuhrpark 
der Stadtwerke München GmbH (das ist die 
Muttergesellschaft der MVG), sind für das 
zweitgrößte kommunale Verkehrsunterneh
men in Deutschland im Einsatz. Dazu kom
men 193 Busse der privaten Partnerunter
nehmen. In München hat der Fahrgast an 
jeder Stelle im Stadtgebiet nur wenige Mi
nuten bis zur MVG, denn in einem Stre
ckennetz von über 600 Kilometern befindet 
sich jeder Haushalt in einem Ra dius von 
maximal 400 Metern zu einer UBahn, 
Bus oder TrambahnHaltestelle.
Das Münchner UBahnnetz hat eine Länge 
von 95 Streckenkilometern erreicht. Sechs 
UBahnlinien steuern insgesamt 100 Bahn
höfe an. Das Straßenbahnnetz hat eine 
Länge von 79 Kilometern, auf denen elf 
 inien unterwegs sind.
Das Omnibusnetz hat eine Ausdehnung von 
462 Kilometern. Die MVG betreibt auf die
sem Netz 69 Metro und Stadtbuslinien. 
Die neuen NiederflurBusse sind vorbildlich 
schadstoffarm und leise. Sie sind mit mo
derner, umweltfreundlicher RußfilterTech
nik ausgestattet und werden mit schwefel
armem Dieselkraftstoff betrieben. Durch 
Oxidationskatalysator und einem nachge
schalteten Rußfilter werden die Emissionen 
von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstof
fen sowie die Rußpartikel bis zur Nachweis
grenze reduziert. (TK)
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Tel: 089/509 144 - E-Mail: info@zemba.de
Mo.: 8.00 bis 18.00 Uhr
 Mi / Fr.: 8.00 bis 16.00 Uhr
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

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Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1
Am 27.11.2014 wird Münchens ältester und bekanntester Christkindlmarkt auf dem 
 Marienplatz eröffnet. Mit rund 3 Millionen Besuchern und 170 Markthändlern auf 
einer Fläche von 25.000 Quadratmetern zählt der Christkindlmarkt auf dem Münchner 
 Marienplatz zu den größten Weihnachtsmärkten in Europa. Zum ersten Mal in seiner 
 Amtszeit wird Oberbürgermeister Dieter Reiter die Besucher begrüßen. 
Bis zum 24.12.2014 sorgen der Christbaum, Deutschlands größter Krippenmarkt, die 
 vielen Buden mit Handwerkskunst, Weihnachtsschmuck, köstlichen Lebkuchen und 
Glühwein sowie abendliche Adventmusik für Weihnachtsstimmung. An den 4 Advent
sonntagen findet zudem ein abwechslungsreiches Programm für Familien mit Kindern im 
Alter von 7–14 Jahren statt.
Die Weihnachtsmärkte gehen zurück auf spätmittelalterliche Verkaufsmessen und – häufig 
eintägige – Märkte, die den Bürgern zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit 
 gaben, sich mit Fleisch und winterlichem Bedarf einzudecken. Im 14. Jahrhundert kam 
der Brauch auf, Handwerkern wie Spielzeugmachern, Korbflechtern oder Zuckerbäckern zu 
erlauben, Verkaufsstände für die Kleinigkeiten auf dem Markt zu errichten, die die Kinder 
zu Weihnachten geschenkt bekamen. Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden 
die Märkte zu einem festen Element des vorweihnachtlichen Brauchtums.
STADT-INFO
➔ CHRISTKINDLMARKT MARIENPLATZ
Foto: ateliertacke.de

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Partnerschaften zwischen einzelnen Ge
meinden sollten nach den verheerenden 
Zweiten Weltkrieg (1939–1945) vor allem 
der europäischen Einigung dienen. Begeg
nungen von Schülern, Lehrern, Sportlern 
und ganz allgemein kultureller und wirt
schaftlicher Austausch sollten auf der zwi
schenmenschlichen Ebene gegenseitige 
Vorurteile abbauen, so auch in München. 
Später kamen auch Städte aus anderen 
Kontinenten, die in besonderen Beziehun
gen zu unserer Stadt stehen, hinzu. 
Edinburgh seit 1954
Die Hauptstadt Schottlands ist seit 1954 
die erste Partnerstadt Münchens und natür
lich auch umgekehrt. Beide Stadtparlamen
te stimmten den Ergebnissen der entspre
chenden Vorbesprechungen zu, so dass von 
Münchner Seite Oberbürgermeister Thomas 
Wimmer (1887–1964, ThomasWimmerRing 
seit 1964) mit seiner Unterschrift die Zu
sammenarbeit offiziell einleitete. Hinter
grund dieser Partnerschaft war auch das 
Streben nach möglichst großer Unabhängig 
sowohl Schottlands als auch Bayerns inner
halb ihrer beiden Staatsverbände. Außer
dem zeichnen sich beide Völkerschaften 
durch einige kurios anmutende Verhaltens
weisen aus, zumindest wenn man es als 
Außenstehender betrachtet: Trinken die 
 einen beispielsweise ihr Bier aus unglaub
lich großen Krügen und schlagen sich beim 
Tanzen auf die Schuhsohlen, so versuchen 
sich die anderen gegenseitig im Schleudern 
von Baumstämmen und Felsen zu übertref
fen. Anlässlich des 50sten Jahrestages der 
Zusammenarbeit wurde im Jahr 2004 der 
Edinburghplatz in der Messestadt Riem 
 benannt mit der Erklärung: „Edinburgh, 
Hauptstadt von Schottland, am Firth of 
Forth gelegen, ist der kulturelle und wirt
schaftliche Mittelpunkt des Landes. Mit 
Edinburgh ist die Landeshauptstadt Mün
chen 1954 die erste Städtepartnerschaft 
eingegangen.“
Verona seit 1960
Die norditalienische Stadt ist seit 1960 
Münchens Partnerstadt, ebenfalls besiegelt 
von Thomas Wimmer. Angeblich ist Mün
chen die nördlichste Stadt Italiens; ob sich 
Verona mit dem Titel der südlichsten Stadt 
Deutschlands schmückt, ist nicht bekannt. 
Die Verbindungen der beiden Städte gehen 
bis in die Antike zurück, weil der Bren
nerPass die wichtigste Route zwischen 
Italien und dem heutigen Bayern war und 
immer noch ist. Beispielsweise verläuft 
die Bundesstraße 11 von der Stadtgrenze 
in Solln über die Wolfratshauser und Plin
ganserstraße entlang dieser alten Fernhan
delsstraße, deren weiterer Verlauf der Lind
wurmstraße und Sendlinger Straße folgte. 
Nördlich des Marienplatzes ging es entlang 
der Ludwigs und Leopoldstraße zur Ingol
städter Straße in die besagte Richtung. Die 
Gründung Münchens im Jahr 1158 verdank
te sich auch dieser Route. Die Veroneser 
Straße in Harlaching, die bereits seit 1957 
besteht und daher mit der Partnerschaft als 
solcher nichts zu tun hat, weist aber auf 
die engen Verbindungen hin. Zur Begrün
dung der Benennung heißt es: „Benannt 
nach der ehemals bayerischen Veroneser 
Mark und Veroneser Klause. In der Verone
ser Klause siegte 489 Theoderich der Große 
(Dietrich von Bern) über Odoaker, im Jahr 
1155 erzwangen die bayerischen Gämsen
jäger unter Otto von Wittelsbach für das 
Heer Kaiser Friedrich Barbarossas die Öff
nung des versperrten Durchganges. Die 
ehemals bayerische Veroneser Mark (Vero
na) wurde 976 durch Kaiser Otto II. zum 
Herzogtum Kärnten erhoben.“ Die Kontakte 
der Jetztzeit zwischen Verona und München 
entstanden zunächst auf wirtschaftlicher 
Ebene: Die Münchner Großmarkthalle er
hielt früher einen Großteil ihres Gemüses 
und Obstes über den Umschlagbahnhof 
 Verona, und so wird auch heute noch die 
Städtepartnerschaft vor allem durch die In
dustrie und Handelskammern Veronas und 
Münchens mitgestaltet. Eine für München 
wichtige Persönlichkeit hatte ihre Wurzeln 
in Verona: Der Vater von Joseph Anton von 
Maffei (1790–1870, Maffeistraße seit 
1873) stammte dorther. Maffei gehörte 
1835 zu den Urhebern der bayerischen Hy
potheken und Wechselbank und gründete 
1837 die nach ihm benannte Maschinen 
und Lokomotivenfabrik in der Hirschau, 
heute KraussMaffeiWegmann in Allach. 
Außerdem ließ er 1841 das Hotel „Bayeri
scher Hof“ errichten, weshalb die nach 
ihm benannte Straße auch gleich nebenan 
liegt. Im Jahr 1974 schenkte die Stadt
sparkasse Verona der Stadt München zwei 
identische Statuen der ehemaligen Mitbe
wohnerin Julia, die William Shakespeare 
(1564–1616) in seiner LiebesTragödie 
„Romeo und Julia“ weltweit unsterblich 
machte. Die eine Statue steht – traurig 
schauend – direkt am Marienplatz am Alten 
Rathaus, wo viele Münchner und wahr
scheinlich sämtliche Touristen an diesem 
Symbol für unerschütterliche Liebe bis in 
den Tod hinein vorbeikommen. Ähnlich den 
beiden Löwen vor der Residenz, soll eine 
Berührung der Brüste der Statue Glück in 
der Liebe bringen. Das Bedürfnis danach 
scheint groß zu sein, denn der rechte Bu
sen ist blitzblank gerieben. Praktisch unbe
achtet hingegen steht die zweite Figur mit 
dem traurigen Blick in Bogenhausen in der 
Grünanlage des – natürlich – Shakespeare
platzes, der bereits 1964 benannt wurde. 
Bordeaux seit 1964
Bereits in den 1950er Jahren entwickelten 
sich die ersten Kontakte zwischen Bordeaux 
und München. Beide Städte hatten großes 
Interesse, nach dem Zweiten Weltkrieg 
durch den Aufbau einer Städtepartnerschaft 
zur Aussöhnung zwischen Deutschland und 
Frankreich und zur Entstehung eines fried
lichen Europas beizutragen. Die Kontakte 
vertieften sich dank zahlreicher Austausch
besuche rasch, und 1964 konnten die Ober
bürgermeister der beiden Städte, Hans 
Jochen Vogel und Jacques ChabanDelmas 
(1915–2000), die offizielle Partnerschaft 
besiegeln. Bei dieser Gelegenheit sagte 
 Vogel in Bordeaux: „Wenn es eines solchen 
Zeichens bedarf, dann ist dieser Empfang 
ein Beweis für den tief greifenden Wandel, 
➔ MÜNCHENS PARTNERSTÄDTE
UNSER MÜNCHEN
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

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der sich im Verhältnis zwischen beiden Völ
kern in den letzten beiden Jahrzehnten 
vollzogen hat.“ Man einigte sich darauf, 
dass sich die Partnerschaft auf fünf Gebie
ten entwickeln solle: Wirtschaft, Kultur, 
Unterricht, Jugend und Sport sowie Frem
denverkehr. Anlässlich eines Besuches von 
ChabanDelmas in München wurde 1976 die 
parkartige Erweiterung der Wörthstraße in 
Bordeauxplatz umbenannt, während aus 
praktischen Erwägungen heraus die anlie
genden Häuser in die Wörthstraße einnum
meriert blieben. Oberbürgermeister Georg 
Kronawitter wies darauf hin, dass die Wahl 
der Umbenennung nicht zufällig auf diese 
Gegend gefallen sei. Sie liege im so ge
nannten Franzosenviertel, in dem die 
 Straßen nach Orten benannt seien, an 
 denen sich bayerische und französische 
Truppen im Krieg von 1870/1871 gegen
überüberstanden. Deshalb symbolisiere 
der Bordeauxplatz den Frieden zwischen 
Deutschland und Frankreich inmitten von 
Straßen, die sich auf Kämpfe zwischen den 
beiden Ländern bezögen. 
Sapporo seit 1972
Am 26. April 1966 vergab das Internatio
nale Olympische Komitee die Olympischen 
Winterspiele 1972 ins japanische Sapporo 
und die Sommerspiele 1972 nach München. 
So erschien es nahe liegend, dass beide 
Städte eine Partnerschaft eingingen. Das 
entsprechende Dokument wurde im Jahr 
1972 unterzeichnet. Die große Entfernung 
zwischen beiden Städten hat allerdings 
Fotos: istockphoto
Verona (Italien)
Bordeaux (Frankreich)
Sapporo (Japan)
Kiew (Ukraine)
Harare (Zimbabwe)
Edinburgh (Schottland)
Cincinnati (USA)
NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

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nicht denselben Austausch herbeigeführt 
wie zu den anderen Partnerstädten. Bereits 
1971 erhielt der Sapporobogen seinen 
 Namen. Er führt – inhaltlich passend – ins 
Münchner Olympiagelände, und das Schild 
unter dem Straßenschild lässt kurz und 
knapp wissen: „Schwesterstadt von 
 München“ . 
Cincinnati seit 1989 
Die Stadt im USBundesstaat Ohio zog im 
19. und beginnenden 20. Jahrhundert viele 
deutsche Auswanderer an, was neben ande
rem in der blühenden Brauereiwirtschaft 
seinen Ausdruck fand. Aus der alten Heimat 
traf Unterstützung zum Erhalt der deut
schen Eigenart ein. So finanzierte König 
Ludwig I. von Bayern (1786–1868) etwa 
über einen „LudwigsMissionsVerein“ den 
Bau von katholischen Kirchen in Cincinnati. 
Am 18. August 1951 beispielsweise konnte 
man in einer Direktübertragung im Radio 
die Glocken einer dieser Kirchen, Saint 
 Peter in Chains, erklingen hören. Ein Drit
tel der Bewohner Cincinnatis hatte deut
sche Wurzeln, und auch heute noch gibt es 
im Stadtzentrum eine Markthalle, die sich 
auf deutsche Produkte spezialisiert. Als 
Zeichen der Verbundenheit zwischen 
Deutschland und den USA und insbesonde
re München und Cincinnati fertigte die Erz
gießerei Ferdinand von Miller (Erzgieße
reistraße von 1840, FerdinandMillerPlatz 
von 1887) bereits 1871 die Figuren für den 
TylerDavidsonBrunnen an, der in der Mit
te Cincinnatis steht, und um den herum 
alljährlich seit 1976 das größte Oktoberfest 
außerhalb Münchens stattfindet. Im Jahr 
1989 besiegelten die Oberbürgermeister 
Georg Kronawitter und Charles J. Luken die 
alten Verbindungen schließlich auch offizi
ell. Bis dahin war aber noch ein langer Weg 
zurückzulegen, denn der Kalte Krieg zwi
schen dem Ost und Westblock bestimmte 
die Politik. In diesem großen Zusammen
hang entstand 1951 eine so genannte 
Schwesternschaft zwischen den beiden 
Städten, ausgehend von Cincinnati. Ober
bürgermeister Wimmer und der Münchner 
Stadtrat zeigten sich von diesem Ansinnen 
begeistert, denn es stellte Austauschpro
gramme für Schüler, Studenten, Lehrer und 
Vereine, aber auch Reisemöglichkeiten für 
Politiker in Aussicht, die sich in der dama
ligen Notzeit sonst kaum jemand hätte 
leisten können. Dies war die private Ebene. 
Ergänzend dazu erklärte im März 1951 der 
USStadtkommandant von München, George 
H. Godfrey (1901–1998), den eigentlichen 
Sinn und Zweck dieser Städtepartnerschaft: 
„Der Plan soll zur gemeinsamen Teilnahme 
an den auswärtigen Angelegenheiten 
Deutschlands und der Vereinigten Staaten 
führen. Der Zweck muss in enger Überein
stimmung mit den Absichten unserer natio
nalen Politik stehen. Die Ziele sind: 1. Zwi
schen den Menschen Cincinnatis und der 
Bevölkerung Münchens Verständnis für den 
gemeinsamen Vorsatz, die westliche Welt 
zu verteidigen, zu entwickeln. 2. Durch 
diesen Geist der Einigkeit in jedem nur 
möglichen Maß zu der Moral der freien Welt 
beizutragen. 3. Durch diese erhöhte Moral 
zur Stärke und dadurch zur Sicherheit die
ser Welt beizutragen. Der Plan bedeutet 
einzig und allein eine Mobilmachung der 
moralischen Kräfte der Menschen von Cin
cinnati für die Verteidigung unserer Frei
heit und der Freiheit der westlichen Welt.“ 
Drei Jahre später, 1954, erhielt ein Ver
kehrsweg in der neu erbauten USSiedlung 
im Perlacher Forst als Ausdruck dieser frü
hen amerikanischdeutschen Annäherung 
den Namen Cincinnatistraße.
Kiew seit 1989 
Im Zuge der Entspannung im OstWest 
Konflikt Ende der 1980er Jahre entstand in 
München der Wunsch nach einer Dreiecks
partnerschaft mit je einer Stadt in den USA 
und in der damals noch existierenden 
Sowjet union. Kurz nach Cincinnati einigte 
man sich auf Kiew, da zu dieser Zeit schon 
etliche Kontakte in die Hauptstadt der 
 Ukraine entstanden waren. Unter anderem 
gab es zwischen den Zoologischen Gärten 
beider Städte Kooperationen, und mehrere 
Münchner Initiativen organisierten medizi
nische Hilfe für Geschädigte der Reaktor
katastrophe von Tschernobyl, das nur knapp 
100 Kilometer nördlich Kiews liegt. Noch 
vor dem Fall der Berliner Mauer besiegelten 
die Oberbürgermeister Münchens und Kiews, 
Georg Kronawitter und Valentin Sigurskij, 
im Oktober 1989 die Städtepartnerschaft. 
Harare seit 1996
Eine Stadt in einem so genannten Entwick
lungsland sollte die siebte Partnerstadt 
Münchens werden, um gemeinsam für eine 
nachhaltige Entwicklung zu arbeiten und 
damit der zunehmenden Kluft zwischen 
Nord und Süd etwas entgegenzusetzen. 
So einigten sich die Stadtparlamente von 
München und Harare, der Hauptstadt von 
Zimbabwe im südlichen Afrika, auf eine 
Partnerschaft, um Brücken zwischen Men
schen verschiedener Kulturen zu schlagen. 
Im April 1996 unterzeichneten die Ober
bürgermeister von Harare und München, 
Christian Ude, eine Vereinbarung über ge
genseitige Freundschaft und Zusammen
arbeit zwischen den beiden Städten. Seit 
1999 wurden die offiziellen Beziehungen 
allerdings wegen Menschenrechtsverletzun
gen seitens der zimbabwischen Regierung 
immer wieder eingefroren. 
Neues Rathaus
Im Durchgang zum Innenhof des Neuen 
Rathauses erinnert eine Vielzahl von Ge
denktafeln an wichtige Ereignisse der 
Stadtgeschichte. Darunter finden sich auch 
die farbigen Wappen der sieben Partner
städte mit dem Münchner Wappen, dem 
Mönch, in ihrer Mitte. (BW)
Foto: Benedikt Weyerer
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

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LESERBRIEFE ⁄ FORUM
Ein herzliches Dankeschön!
Am Samstag, den 23.03.2014, wurde ich um ca. 11.30 Uhr 
Vormittag von einem Taxifahrer mit bayerischem Dialekt zum 
Schlosspark Nymphenburg gefahren. Grund dafür war ein Ge
spräch mit meiner ersten „Großen Liebe“, die ich nach drei
ßig Jahren kurz zuvor wieder gesehen hatte. Die „Aktien“ 
für dieses Gespräch standen denkbar schlecht. Als ich dies 
Ihrem Kollegen sagte, gab er mir bei unserer Verabschiedung 
einen Glückspfennig (Cent) mit den besten Glückwünschen. 
Auch wenn ich sonst nicht sehr abergläubisch bin, tat der 
„Pfennig“ wohl auch seine Wirkung. Meine erste große Liebe 
und ich sind seit kurzer Zeit ein glückliches Paar.
Wenn es irgendwie möglich ist, so bitte ich dem entspre
chenden Fahrer mein herzliches Dankeschön zu übermitteln 
für seine freundlichen und aufbauenden Worte und einfach 
für seine herzliche Art.
Vielen herzlichen Dank
Christian B.
Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und 
Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist 
Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxifl otte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
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––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
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NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „D“ .
D
➔ SCHROTTIS FIAKER-ABC
➔ DACHAUER STRASSE (BAHNUNTER-
FÜHRUNG MOOSACH) – Erst vor einem 
Jahr hat der Fahrer eines Doppeldecker 
Busses hier sein Gefährt zum Hoch decker
Cabrio gemacht, freilich mit der gar nicht 
lustigen Folge, dass etliche, teils schwer 
Verletzte gerettet werden mussten. Dies
mal, Ende August 2014, war es der Fahrer 
eines Betonmischers, der nicht genug An
lauf genommen hatte, um hinten wieder 
heraus zu kommen. Finale in Blech. Aber 
gottlob keine Verletzten. Dafür hat es die 
Brücke diesmal so erwischt, dass sie – 
ebenso wie die Straße darunter – bis nach 
der Wies'n gesperrt werden musste. Natür
lich wird sich der Fahrer einigen Fragen der 
Polizei und der Versicherungen (Schaden in 
Millionenhöhe) ausgesetzt sehen. Aber 
stellvertretend für uns alle stellt auch der 
Schreiber ein paar Fragen – und zwar an 
unsere Behörden: wieso ist es nicht mög
lich, hier für billiges Geld ein effektives 
Warnsystem für zu hohe LKW und Busse zu 
installieren? Natürlich ist es erstmal das 
katastrophale Fehlverhalten des jeweiligen 
Fahrers, wenn er sämtliche Warnschilder 
 ignoriert – doch z.B. den Schwerverletzten 
des vorgenannten Busunfalles wird das 
ziemlich egal sein. Also nochmal: warum 
soll eine effektive Warnanlage hier angeb
lich so extrem teuer sein? – Gut, eine vor
her aufgebaute Lichtschranke könnte evtl. 
schon von einem durchfliegenden Vogel 
ausgelöst werden, aber wie wäre es z.B. 
mit einem in entsprechender Höhe ge
spannten Draht, der weder von einem Vo
gel, noch von schneeballwerfenden Kindern 
„ausgelöst” werden kann, sondern eben nur 
von einem wirklich entsprechend hohen 
Fahrzeug? Und der dann rechtzeitig vor der 
Bahnunterführung eine rote Ampel und, 
meinetwegen, eine sich schließende Halb
schranke aktiviert? Letztere kennen wir von 
jeder popeligen Tiefgarage; die gibt’s sogar 
im Dutzend billiger! Stattdessen wird über 
„Investitionen in Millionenhöhe” schwad
roniert. Wir reden doch nicht von kilome
terlangen Alpendurchquerungen oder vom 
Aubinger A99Tunnel, wo die Fernlaster 
mit „80 plus x” heranrauschen, sondern 
von einer lächerlichen Bahnunterführung 
mit höchstens zehn Metern Durchfahrts
länge! Oder, wenn Ihr (Stadt München) 
Schrottis lichtvollen Absonderungen nicht 
glaubt, gebt's die Sache halt – ganz ohne 
Scherz gemeint – als Aufgabe an „Jugend 
forscht” . Da werden praktikable Lösungen 
herauskommen, die den Bruchteil der an
geblich erforderlichen immensen Summen 
kosten. – Da fragt man sich wirklich, wie 
unsere (Groß)Mütter und väter das Land 
nach 1945 überhaupt wieder aufbauen 
konnten. Einfach unglaublich. Meine Prob
leme möchte ich haben! 
➔ DATENFUNK – Seit dem 1. Juli 2009, 
mithin seit gut fünf Jahren, ist der Daten
funk (DF) vollautomatisch in Betrieb. An
gesichts der Teilnehmerzahl am DF der Taxi 
München e.G., rund 3.000 Taxis, konnten 
„Kinderkrankheiten” bei dem handgeschnit
zen System nicht ausbleiben. „Handge
schnitzt” heißt dabei natürlich nicht, dass 
solche computermäßigen Grobmotoriker 
wie Schrotti oder sein Kater Xaver (kennt 
sich schon besser aus) daran beteiligt 
 waren, sondern dass ein auf TaxiSoftware 
spezialisiertes Unternehmen mit einem 
Programm für so viele Teilnehmer und ihre 
Sonderwünsche (z.B. „Ausgleich”, hunderte 
von Standplätzen, PauseFunktion bei läu
tendem Standplatztelefon usw.) Neuland 
betreten musste. Probleme mit dem Funk
netzanbieter usw. kamen noch dazu. Der 
Schreiber als langjähriger – und seitdem: 
ehemaliger – Dauerquassler auf Kanal 1 
kam und kommt jedoch nicht an der Er
kenntnis vorbei, dass der DF damals schon 
eine gute Sache war. Kanal 1, der „Verga
bekanal”, war der Flaschenhals, in dem 
Aufträge – je nach Geschäftsgang nach 
der Annahme durch die Zentrale schon mal 
mehr als zehn Minuten festhingen, bis sie 
endlich vergeben werden konnten. Und 
dann musste der beauftragte Fiaker ja auch 
noch hinfahren … 
Eine Befürchtung freilich hat sich bewahr
heitet, dass nämlich immer mehr Taxilenker 
völlig verdummen – oder wohl richtiger: 
dass immer mehr unfähige Leute in unse
rem Gewerbe Aufträge bekommen können, 
die sich selbst auf dem Weg vom Karlsplatz 
zum Stachus noch heillos verfahren würden 
– wenn es nicht auch noch das Navigati
onsgerät (kurz „Navi”) gäbe. Oder die es 
trotzdem schaffen. Ein Beispiel aus dem 
August diesen Jahres: eine Fahrerin hatte 
im DFLotto einen Auftrag in der Landshu
ter Allee 136, 2. Stock xy, gewonnen, und 
vermeldete auf Kanal 4, sie könne den 
Fahrgast nicht finden. Nach längerem hin 
und her verriet sie, sie stehe jetzt „unge
fähr bei der ARALTankstelle” . Die hat übri
gens die Hausnummer 163, befindet sich 
also schon mal auf der anderen Straßen
seite. Ach so, das Navi habe ihr jedenfalls 
gesagt, sie sei am Ziel, ob sie jetzt auf 
die andere Straßenseite fahren müsse und 
wie sie da hinkomme? Da könne man doch 
nirgends wenden … 
Nicht besser der Taxibuslenker im Rahmen 
einer Sammelfahrt, der am Sprechfunk um 
Rückruf beim Kunden bat, auf Nachfrage 
nach seinem genauen Standort aber noch 
nichtmal sagen konnte, ob er jetzt eigent
lich noch in Planegg oder schon in Krail
ling stand. „Navi hat gesagt”… – wie 
oben.
Solche Luschen hat's natürlich früher auch 
schon gegeben, aber zu Zeiten des Sprech
funks machten sie wenigstens bei der Auf
tragsvergabe meistens – im wahrsten Sinne 
des Wortes – keinen Stich. Heute schon. 
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UNTERHALTSAMES

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Und dann haben manchmal die dümmsten 
Bauern auch noch die größten Kartoffeln 
… aber das ist halt so. 
➔ DAUERBRENNER – Keine Angst, der 
Schreiber greift nicht schon wieder eines 
seiner Lieblingsthemen – die 24stündig 
laufenden Ampeln – auf, sondern die Ta
schenlampe. Tagfahrer brauchen sie – in 
der „dunklen” Jahreszeit – gelegentlich, 
Nachtfahrer entsprechend häufiger. Umso 
verblüffender ist es, dass kaum einer so ein 
Ding dabei hat. Schrotti, hier mal wieder in 
der Rolle als alter Klugscheißer, hat sich 
nach einigen Versuchen mit ungeeignetem 
Material vor ca. fünf Jahren – ohne große 
Hoffnung – bei einem Discounter einen 
 akkubetriebenen Handstrahler zugelegt, der 
sowohl zuhause (230 Volt) als auch im Wa
gen über den Zigarettenanzünder jederzeit 
nachgeladen werden kann. Kostete seiner
zeit bezahlbare 19.99 Euro – und funktio
niert heute noch. Mit einer 55WattBirne 
leuchtet man so weit, dass man zusätzlich 
noch ein Fernglas bräuchte, um die hin
tersten Hausnummern entziffern zu kön
nen. In jeder (!) Autoabteilung größerer 
Märkte gibt es solche Dinger zu kaufen, 
wenn man halt – heute – ca. 25 Euro in
vestieren will. Außerdem kann man sowas 
vielleicht auch privat brauchen. Aber weit 
gefehlt: selbst vor unbeleuchteten Klingel
tafeln scheitert man, weil auch das Feuer
zeug nur mehr auf Halbmast steht, und im 
Zweifelsfalle wird halt die Zentrale bemüht, 
den Kunden anzurufen. Obwohl der dann 
am Telefon alle Eide schwört, der Name 
stehe gut leserlich an der Tafel, sei defini
tiv nicht zu übersehen, und außerdem habe 
– anders als von manchen Fahrern am Funk 
frech behauptet – noch niemand geläutet. 
Abgesehen davon, dass wieder einmal ein 
Zentralist (hier Rückfragefunker) von der 
Annahme weiterer Aufträge abgehalten 
wird, schafft die Aussage am Rückruftele
fon „Ihr Name steht nicht an der Klingel” 
(Kunde:) „Stimmt doch nicht, das Klingel
schild ist einwandfrei lesbar” – gleich 
beste Voraussetzungen für eine gedeihliche 
Taxifahrt … 
Kann man es dem Kunden nach so einem 
vielversprechenden Auftakt verübeln, wenn 
er nach dem Einsteigen den Taxilenker als 
mindestens halben Idioten behandelt? „Wie 
man sich bettet, so tönt es heraus” hätte 
Schrottis Vater hier gesagt. 
➔ DEUTSCH – Der Schreiber ist ausdrück
lich nicht stolz darauf, Deutscher zu sein. 
Aber froh! Mehr Glück, als 14 Jahre nach 
dem letzten Krieg in Deutschland, noch 
dazu in München, und noch dazu in eben 
seine Familie geboren zu sein, kann es 
nicht mehr geben. Da sollte man anstatt 
ständig über dieses wirklich dreckige Mist
wetter im „Hochsommer” (ha ha) und die 
unverschämten Bierpreise auf der Wies’n 
und überhaupt ... äh ... zu meckern, demü
tig sein. Oder werden. Deutschland als 
weltweit drittgrößter Waffenexporteur be
kommt die Quittung jetzt halt in Gestalt 
steigender Flüchtlingsströme zu spüren. 
Das Spiel ist jedenfalls bekannt: die Gewin
ne derer, die an den Kriegen kräftig mitver
dienen, werden privatisiert, die Kosten für 
die Folgen dieser Kriege – mal ganz abge
sehen vom menschlichen Leid – werden so
zialisiert, also uns als der steuerzahlenden 
Gemeinschaft, auferlegt. Wie immer halt.
Das Taxigewerbe wird davon auch tangiert, 
denn nicht wenige Gemeinden schanzen 
 ihren anerkannten Asylbewerbern oder 
 geduldeten Flüchtlingen im Schnellverfah
ren einen Personenbeförderungsschein 
(„PSchein” oder „Taxischein”) zu, um sie 
damit aus dem Bezug von Sozialhilfeleis
tungen – welche ja von den Kommunen zu 
leisten sind – wenigstens teilweise heraus
zubringen. In München scheitert das gott
lob schon an der knallharten Ortskundeprü
fung, aber andernorts in Deutschland ist 
diese Hürde häufig wesentlich niedriger 
 angesetzt. Und, mal ganz abgesehen vom 
Taxigewerbe: es darf auch nicht sein, dass 
irgendwelche exotischen oder dubiosen 
„Führerscheine” ungeprüft anerkannt wer
den, egal, ob sie vom Häuptling, dem 
Stammesältesten oder der eigenen Groß
mutter ausgestellt worden sind. Oder ob 
einfach nur das Bestechungsgeld für den 
„Fahrprüfer” hoch genug war? Letztere 
 Praxis ist nicht nur in Ländern des fernen 
Orients üblich, sondern auch bei einigen 
südlichen EUMitgliedern. Da findet, aus
weislich einiger Fernsehberichte im „Aus
landsjournal” und anderer als seriös gelten
der Sendungen, die Fahrprüfung schon mal 
auf einem 100 Meter kurzen Feldweg statt; 
wer dabei nicht mehr als dreimal den Motor 
abwürgt und sich nicht im angrenzenden 
Acker überschlägt, darf anschließend auch 
im Münchner Feierabendverkehr sein phä
nomenales Können unter Beweis stellen. 
Und so schaut's dann bei uns auch aus: 
Blinker? – hatte der heimische Fahrer auch 
keinen! RechtsVorLinks? – der Stärkere 
gewinnt! Rückspiegel? – mich überholt eh’ 
keiner … 
Am Steuer eines Taxis zählt nicht der Ge
burtsort, die Religion oder die Hautfarbe, 
sondern nur die Qualifikation. Und dazu 
wiederum gehört unverzichtbar die Kennt
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NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

Seite 22

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nis der Straßenverkehrsordnung (StVO) und 
der deutschen – ersatzweise der bairischen 
– Sprache. Übrigens auch die Kenntnis und 
Befolgung der sogenannten „Sitten und 
Gebräuche” Deutschlands. Wer in seinem 
archaisch geprägten Ursprungsland gelernt 
und verinnerlicht hat, dass z.B. Frauen 
prinzipiell einem Mann nichts zu sagen 
 haben und allenfalls der jederzeitigen Ver
fügbarkeit dienen, oder, dass alle Arten 
von Ungläubigen (unverschleierte Frauen, 
Schwule, Schweinefleischesser, Biertrinker 
…) mit denkbar größter Verachtung zu 
 behandeln sind, der hat mindestens im 
 Taxigewerbe nichts verloren.
Der Schreiber, der trotz MHG (= Migrations
hintergrund – Vater: Rosenheim / Mutter: 
Saarland) in München fest verwurzelt ist, 
käme freiwillig oder unfreiwillig nie auf die 
Idee, sich in Istanbul, New York oder Neu 
Delhi mit Lederhose und Gamsbart hinter 
das Steuer eines Taxis zu setzen und die 
Fahrgäste zu fragen „wo mächst’n hi?” Karl 
Valentin – hier vom Schreiber erfunden – 
hätte vielleicht gesagt: „Jetz is’ Schluss 
mit jeder Humorlosigkeit” .
➔ DROSCHKE – Aus dem „Herkunfts
wörterbuch” des DudenVerlages: 
„Die Bezeichnung für ,Mietkutsche’ wurde 
im 18. Jahrhundert aus dem russischen 
,drozki’ – leichter Wagen – entlehnt (...)” .
Aus der Droschke, dem leichten Wagen, 
die/der damals natürlich noch von Pferden 
gezogen wurde, entstand mit der Erfindung 
des motorisierten Antriebes später die 
„Kraftdroschke”, so wie z.B. auch aus dem 
allgemeinen Begriff „Fahrzeug”, wenn ein 
Motor als Antrieb dazukam, das „Kraftfahr
zeug” entstand. Als Taxifahrer bewegen wir 
also „Kraftdroschken”, wobei der letztge
nannte Begriff freilich weitgehend in Ver
gessenheit geraten ist.
➔ DU – Es ist „eigentlich” – das berühmte 
Wort – gebräuchlich, das vertraute „Du” 
nur bei persönlichen Freunden oder z. B. 
langjährigen Arbeitskollegen anzuwenden 
– und üblicherweise auch dann nur im ge
genseitigen (!) Einvernehmen. 
Unter Taxifahrern – jedenfalls in München 
– ist das „Du” absolut üblich, auch wenn 
man sich gerade das erste Mal gesehen hat. 
Unter Nachtarbeitern sitzt das „Du” gene
rell lockerer auf der Zunge, also z. B. auch 
zwischen LKWFahrern und Polizisten, Tax
lern und Sanitätern, Wirten und ihren Gäs
ten usw. Freilich gehört auch das berühmte 
„Fingerspitzengefühl” dazu, wann das „Du” 
oder das förmliche „Sie” besser angebracht 
ist. Wenn mich z. B. ein Polizist rauswinkt 
und auffordert „zeigen Sie mir bitte Führer
schein und Fahrzeugschein”, werde ich mit 
einem vertraulichen „Du bist aber neugie
rig” höchstens in Flensburg einen Punkt
sieg landen. Ganz abgesehen von einer 
drohenden „Beamtenbeleidigung”, die 
schnell im vierstelligen Bereich der nach 
oben offenen EuroSkala landen kann. Lei
der wissen, gerade nachts, auch viele Fahr
gäste nicht, was sich gehört und halten 
sich vielleicht für besonders „cool”, wenn 
sie uns gleich mit „Du” anreden. In aller 
Regel ist das jedoch nicht abwertend ge
meint und sollte deshalb auch nicht nega
tiv (über)bewertet werden. Dem Schreiber 
ist jedenfalls ein ”Fahr’st uns bitte zum 
Harras” zehnmal lieber als ein schnöseliges 
„Jetzt fahren Sie mal zum Harras” oder – 
gleich in Kurzversion – „Harras!” . Der Ton 
macht halt die Musik. Wer prinzipiell bei 
jedem „Du” sofort eingeschnappt ist, wird 
– vor allem nachts – in unserem Gewerbe 
wenig Freude haben und sollte sich notfalls 
mal bei seinem Therapeuten auf die Couch 
legen („Du, der hat ,Du’ zu mir g’sagt”) …
Was ist ein Mann, der ein Sofa auf seinem 
Rücken trägt? – Möbelpacker? – falsch: ein 
Psychiater auf dem Weg zum Hausbesuch!
➔ DUFT – Niemand erwartet von uns, dass 
wir im Taxi Werbung für „Schrapnell Num
mer 5” oder sonstige teure Parfüms ma
chen. Wasser und Seife, wenigstens ab und 
zu mal strategisch günstig an den bekann
ten Problemzonen zum Einsatz gebracht, 
tragen immerhin schon zur Verhinderung 
der größten olfaktorischen Entgleisungen 
bei. Das Werbefernsehen steht notfalls mit 
aussagekräftigem Bildmaterial beratend zur 
Seite. Leider gibt es immer wieder Kolle
gen, die ganz auf die Wirkung des körper
eigenen Duftes der Geschmacksrichtung 
„Iltis” vertrauen und dies auch optisch 
durch die Zurschaustellung ihrer reichlich 
abgewohnten TShirts und Hosen ein
drucksvoll unterstreichen. Immerhin ge
nügt es, dieses G'wand hernach nicht mehr 
aufzuhängen, sondern es einfach in die 
Ecke zu stellen. Bei Insekten spricht man 
hier von einem „ExoSkelett” . Auch die 
Fahrer, in deren Rotzbremse und drei Tag
werk schlagbarem Kinngestrüpp noch der 
Speiseplan der letzten Monate verewigt ist, 
machen einen besonders guten Eindruck. 
Da mag so manchem „Tantris”Gast der 
 soeben mit Schampus hinuntergespülte Ka
viar wieder locker aus dem Gesicht fallen, 
noch bevor die Fahrt richtig begonnen hat. 
Aber auch der Kunde aus der Genickschuss
diele um die Ecke muss sich keinen Fahrer 
gefallen lassen, der aussieht, als wäre er 
gerade unter der Wittelsbacher Brücke her
vorgekrochen. Der Euro dieses Fahrgastes 
ist nämlich nicht weniger wert als der des 
Herrn Generaldirektors und seiner Gattin.
Jedenfalls mutiert die Berappung des Fahr
preises an solche Aushängeschilder unseres 
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22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

Seite 23

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München ist zum 6. Mal Austragungsort für den Deutschland Cup, 
dem hochkarätig besetzten Eishockeyturnier für Nationalmann
schaften. Der Deutschland Cup ist ein jährlich im November in 
Deutschland stattfindendes Eishockeyturnier, an dem die National
mannschaften verschiedener Länder teilnehmen. Der Wettbewerb 
wird seit 1987 vom Deutschen EishockeyBund organisiert. 
Das DEBTeam kämpft vom 7. bis 9.11.2014 im OlympiaEisstadion 
gegen die Schweiz, die Slovakei und Kanada um den Titel. Der 
 Kader von Bundestrainer Pat Cortina umfasst 46 Athleten, darunter 
fünf Torhüter, 19 Verteidiger und 22 Stürmer.
Vom 1.11. bis 9.11.2014 findet in die KunstMesse München statt. 
Zum 59. Mal stellen internationale Aussteller ihre Objekte aus 
 Antike, Mittelalter und Neuzeit im Postpalast, Wredestraße 10 in 
80335 München täglich ab 11.00 Uhr zur Schau. Die Kunstmesse 
München ist Deutschlands älteste Kunstmesse. Seit fast drei 
 Generationen ist sie ein internationales Forum für Liebhaber und 
Sammler großartiger Kunst aus nahezu allen Epochen. Wie bei 
 allen Kunst und Antiquitätenmessen hat sich ihr Angebot gewan
delt und umfasst seit einiger Zeit auch die Klassische und die 
NachkriegsModerne.
Das große Reitspektakel in der Olympia
halle findet 2014 bereits zum 17. Mal statt 
und zählt zu den größten Ereignissen im 
Reitsport innerhalb Deutschlands. Vom 
6.–9. November 2014 ist die Olympia halle 
Gastgeber für Reiter, Voltigierer und Pferde 
aus bis zu 20 Nationen. Für die Sportler 
ist bei 30 Prüfungen ein Preisgeld von 
350.000 Euro ausgelobt. Im vergangenen 
Jahr kamen 34. 000 Besucher an den vier 
Veranstaltungstagen, um ein hochkarätiges 
DressurChampionat und bei den Spring
reitern 15 der 100 Besten der Weltrangliste 
zu sehen. Der Standort Olympiahalle trägt 
einiges dazu bei, dass die Munich Indoors 
im Ruf eines ungewöhnlichen Ereignisses 
stehen. So logieren die vierbeinigen Gäste 
seit drei Jahren im großen Olympiastadion, 
dort wo einst internationaler Fußball zu
hause war und das Olympische Reitturnier 
1972 stattfand.
STADT-INFO
➔ DEUTSCHLAND CUP 2014
➔ MUNICH INDOORS 2014
➔ KUNST-MESSE MÜNCHEN
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NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Angebotene Mitfahr gelegenheit als 
illegale Personen be förderung entlarvt
Am Freitag, 29.08.2014, gegen 16.00 Uhr, 
unterzogen Polizeibeamte der Münchner 
Verkehrspolizei in der Leopoldstraße einen 
Kleinbus mit Düsseldorfer Kennzeichen 
 einer Verkehrskontrolle. Zuvor fand eine 
Überwachung eines Inserats im Internet für 
Mitfahrgelegenheiten von München nach 
Köln/Düsseldorf für nur 35 Euro statt. 
 Deshalb fand eine Kontrolle direkt am 
 angegebenen Abfahrtsort statt. 
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, 
dass bereits sieben Personen das Angebot 
angenommen hatten. Bei dem Fahrer 
selbst handelte es sich um einen 46jähri
gen arbeitslosen Deutschen, der schein 
bar seine Einkünfte durch die nicht 
 angemeldete Personenbeförderung auf
bessern wollte. 
Da der Fahrer eine nicht unerhebliche 
 Menge an Bargeld mit sich führte, war 
 davon auszugehen, dass es sich bei 
dieser Fahrt nicht um die erste an diesem 
Tag handelte. Zudem konnte ermittelt 
 werden, dass der Fahrer im Internet 
 mehrere Inserate unter Verwendung ver
schiedener Namen eingestellt hatte, um 
eine gewerbsmäßige Personenbeförderung 
zu verschleiern. 
Die Fahrgäste mussten sich nun um eine 
andere Transportmöglichkeit nach Köln/
Düsseldorf bemühen. Den „geschäftstüchti
gen“ Fahrer erwartet nun eine Anzeige we
gen unerlaubter Personenbeförderung und 
Sozialleistungsbetrug. 
Betrunkener Taxidieb festgenommen
Am Montag, 22.09.2014, kurz nach Mitter
nacht, kam es vor einem Hotel in Schwa
bing zwischen einem 30jährigen australi
schen Landwirt und einem 49jährigen 
deutschen Taxifahrer zum Streit um den 
Fahrpreis. Der Fahrgast stieg schließlich 
ohne zu bezahlen aus.
Während der Taxler den Australier in Rich
tung HotelLobby folgte, drehte sich dieser 
um, stieg in das Taxi, wo noch der Zünd
schlüssel steckte und fuhr davon.
Eine Streife der Verkehrsüberwachung be
teiligte sich an der Fahndung. Im Engli
schen Garten wurden die Beamten fündig. 
Zuerst entdeckten sie das verlassene Taxi 
(mit laufendem Motor) in der Nähe des 
Chinesischen Turms. Die Absuche nach dem 
flüchtigen Australier in Zusammenarbeit 
mit weiteren Einsatzkräften der PI 12 führ
te schließlich zum Erfolg. 
Der 30jährige Landwirt hatte sich in ein 
leeres Schankhäuschen gelegt und dort sei
nen Rausch ausgeschlafen. Er wurde fest
genommen. Der Taxler wird vermutlich 
künftig den Zündschlüssel bei Verlassen 
des Fahrzeugs immer abziehen.
Untergiesing – Räuberische Erpressung 
nach Taxifahrt 
Am Mittwoch, 24.09.2014, gegen 23.00 
Uhr, ließen sich zwei Wiesnbesucher im 
 Alter von 29 und 34 Jahren mit einem Taxi 
in Richtung Candidplatz fahren. 
Als der hinten im Taxi sitzende 34Jährige 
Geräusche von sich gab, als würde er sich 
übergeben, forderte der 35jährige Taxifah
rer den Fahrpreis und verlangte, dass die 
Beiden umgehend das Taxi verlassen. Das 
taten die Beiden auch, jedoch ohne vorher 
die Fahrt zu bezahlen. Als sie sich entfern
ten, wurden sie vom Taxifahrer verfolgt, 
der sie festhalten wollte. Daraufhin wurde 
er vom 34Jährigen ins Gesicht geschlagen 
und getreten. Danach liefen sie davon. 
Nach dem der Taxifahrer die Polizei ver
ständigte, wurde eine Sofortfahndung nach 
den zwei Wiesnbesuchern eingeleitet. Diese 
konnten in Tatortnähe, Schönstraße, fest
genommen werden. Im Anschluss wurden 
die beiden alkoholisierten Männer der 
Haft anstalt überstellt, wo sie heute dem 
Haftrichter vorgeführt werden. 
Westend – Tödlicher Verkehrsunfall 
in der Bayerstraße
Am Mittwoch, 24.09.2014, gegen 23.00 
Uhr, näherte sich ein 24jähriger deutscher 
Taxifahrer mit seinem Fahrzeug auf der 
Bayerstraße der Fußgängerfurt bei der 
KurtHaertelPassage. Er transportierte drei 
Fahrgäste.
Zu diesem Zeitpunkt herrschte an der Stelle 
reger Fußgängerverkehr. Daher standen 
zwei Autofahrer leicht versetzt vor der Fuß
gängerfurt und warteten, bis die Fußgänger 
die Fahrbahn räumten. Um an den beiden 
Wagen vorbeizufahren, wechselte der Taxi
fahrer zunächst vom linken auf den rechten 
und anschließend wieder zurück auf den 
linken Fahrstreifen. Danach beschleunigte 
er sein Fahrzeug, übersah einen Fußgänger 
und erfasste ihn.
Nach dem Unfall entfernte sich der 24Jäh
rige von der Unfallstelle, ohne seinen ge
setzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter 
nachzukommen. Nach etwa zehn Minuten 
kehrte er zur Unfallstelle zurück und stellte 
sich ohne seine Fahrgäste den vor Ort an
wesenden Polizeibeamten. Der verletzte 
Fußgänger, bei dem es sich wahrscheinlich 
um einen Engländer handelt, dessen Iden
tität aber noch nicht geklärt werden konn
te, wurde unter laufender Reanimation in 
ein Münchner Klinikum gebracht, wo er 
kurze Zeit später verstarb. An der Unfall
stelle wurde ein Sachverständiger hinzuge
zogen. Während der Unfallaufnahme wurde 
die Bayerstraße für den Verkehr gesperrt, 
eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. 
Es kam zu Beeinträchtigungen für die Stra
ßenbahn.
Isarvorstadt – Fußgänger wird von Taxi 
erfasst und schwer verletzt 
Am Freitag, 26.09.2014, gegen 00.15 Uhr, 
wollte ein 28jähriger Mann aus dem Land
kreis Rottal/Inn die Lindwurmstraße an der 
Fußgängerfurt zur HerzogHeinrichStraße/
Kapuzinerstraße zu Fuß überqueren. Die 
Foto: istockphoto
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014
INFORMATIONEN

Seite 25

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Fußgängerampel zeigte für ihn Rotlicht. 
Zeitgleich befuhr ein 50jähriger Mann aus 
München mit seinem Taxi die Lindwurm
straße stadteinwärts. Die Kreuzung zur 
 HerzogHeinrichStraße/Kapuzinerstraße 
wollte er geradeaus überqueren und im 
weiteren Verlauf der Lindwurmstraße fol
gen. Für ihn zeigte die Ampel Grünlicht. 
Als der 28jährige Fußgänger unmittelbar 
vor das herannahende Taxi trat, konnte der 
50jährige Münchner trotz Vollbremsung ei
nen Zusammenstoß nicht mehr verhindern 
und erfasste den Fußgänger mit seinem 
linken vorderen Kotflügel. 
Der 28Jährige wurde zurückgeschleudert 
und kam auf der Fahrbahn der Lindwurm
straße zum Liegen. Er wurde schwer ver
letzt. Er erlitt ein SchädelHirnTrauma und 
multiple Prellungen. Er musste zur statio
nären Behandlung in ein Krankenhaus 
 gebracht werden. Der Taxifahrer blieb un
verletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme 
mussten zwei Fahrstreifen der Lindwurm
straße für eine Stunde gesperrt werden. 
Es kam dennoch zu keinen Verkehrsbehin
derungen.
Ludwigsvorstadt – Weiterer Fußgänger 
wird von Taxi erfasst und schwer 
verletzt. Taxifahrer flüchtig! 
Am Freitag, 26.09.2014, gegen 01.00 Uhr, 
wollte ein 27jähriger Mann aus England 
die Fußgängerfurt an der Theresienhöhe zur 
Kreuzung HansFischerStraße stadtein
wärts zu Fuß überqueren. Zeitgleich befuhr 
ein bislang unbekannter Taxifahrer die The
resienhöhe stadteinwärts. An der Kreuzung 
zur HansFischerStraße zeigte die Ampel 
für Rotlicht. Es befanden sich keine Fahr
gäste in dem Taxi. Nach derzeitigem Er
mittlungsstand überquerte der Fußgänger 
zunächst die beiden stadtauswärts führen
den Fahrstreifen der Theresienhöhe, eine 
dortige Verkehrsinsel und lief dann gegen 
die linke vordere Seite des Taxis, welches 
wegen der roten Ampel gerade abbremsen 
wollte. 
Bedingt durch den Zusammenstoß wurde 
der Fußgänger zurückgeschleudert und 
prallte gegen einen auf der Theresienhöhe 
stadtauswärts fahrenden Audi eines 
58jährige Gastonomen aus München. Der 
27jährige Engländer kam schließlich hinter 
dem bis zum Stillstand abbremsenden Audi 
des Gastronomen auf der Fahrbahn zum 
Liegen und verletzte sich schwer. Er erlitt 
ein SchädelHirnTrauma, multiple Prellun
gen und es besteht der Verdacht auf eine 
Schulterfraktur. Er wurde in ein Kranken
haus gebracht. Nach derzeitigem Erkennt
nisstand besteht keine Lebensgefahr. Der 
Taxifahrer entfernte sich in unbekannte 
Richtung von der Unfallstelle und kümmer
te sich nicht um den verletzten Fußgänger. 
Der 58jährige Audifahrer blieb unverletzt. 
Die Staatsanwaltschaft München I beauf
tragte einen Sachverständigen mit der Er
stellung eines unfallanalytischen Gutach
tens. Im Rahmen der Unfallaufnahme und 
der Durchführung des Gutachtens mussten 
insgesamt vier Fahrstreifen der Theresien
höhe für dreieinhalb Stunden gesperrt 
 werden. Es kam zu leichten Verkehrsbehin
derungen. 
Beschreibung des Taxifahrers: 
ca. 4050 Jahre alt, mit dunklen Haaren.
Übrigens: Im Falle eines Unfalls prüft die 
Polizei auch immer die Frage nach der 
 Vermeidbarkeit durch alle Unfallbeteiligte. 
Insbesondere bei ortskundigen Berufskraftfahrern gewinnt die Frage nach einer 
 angemessenen und vorsichtigen Fahrweise 
in diesem Kontext eine besondere Bedeutung und kann sich erheblich bei der Bewertung der (Mit-)Schuld- und Haftungsfrage 
auswirken.
Leuchtenbergring – Unfall mit Taxi: 
ein Schwer-, zwei Leichtverletzte
Ein 47jähriger Münchner fuhr am Freitag
abend, 03.10.2014, gegen 22.25 Uhr, mit 
seinem BMW über die Einsteinstraße auf 
den Leuchtenbergring. Neben ihm fuhr ein 
41jähriger Taxifahrer mit seinem Mercedes. 
Kurz vor dem Leuchtenbergring kommt es 
zu einer Fahrbahnverengung, wobei ein 
Fahrstreifen in den anderen einmündet. Der 
BMWFahrer fuhr hierbei links auf der 
Sperrfläche am Mercedes des Taxifahrers 
vorbei, scherte nach rechts und streifte da
bei das rechts neben ihm fahrende Taxi. 
Dadurch verloren beide PkwFahrer die Kon
trolle über ihre Fahrzeuge, prallten gegen 
eine Wand und drehten sich mehrfach um 
die eigene Achse. Das Taxi wurde zurück 
auf den ersten Fahrstreifen des Leuch
tenbergrings geschleudert und stieß hier
bei gegen einen Pkw Suzuki, der von einem 
27jährigen Studenten gesteuert wurde. Die 
beiden unfallverursachenden Pkw, der BMW 
und der Mercedes stießen im weiteren Un
fallfortgang gegen die Mittelleitplanke des 
Leuchtenbergrings, die hierdurch schwer 
beschädigt wurde. 
Der BMWFahrer wurde bei dem Unfall 
leicht verletzt und kam ambulant in eine 
Klink. Der Taxifahrer zog sich schwere 
 Verletzungen zu und musste stationär in 
einem Krankenhaus aufgenommen werden. 
Der Student im Suzuki und seine 27Jähri
ge Beifahrerin wurden leicht verletzt und 
gehen gegebenenfalls selbst zum Arzt. 
Nach Zeugenaussagen waren sowohl der 
BMW, als auch das Taxi mit deutlich über
höhter Geschwindigkeit unterwegs. Die 
Fahrbahn musste durch die verständigte 
Feuerwehr gereinigt werden, der Richard
StraußTunnel, der Leuchtenbergring und 
der Innsbrucker Ring waren bis zu zwei 
Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt. 
Der Gesamtschaden wird auf mehrere 
 Zehntausend Euro geschädigt. 
Ramersdorf – Zusammenstoß von Pkw 
und Taxi: vier Personen leicht verletzt 
Am Sonntag, 05.10.2014, um 19.05 Uhr, 
befuhr eine 34jährige Münchnerin die 
Chiemgaustraße in Ramersdorf mit ihrem 
Mazda. An der Kreuzung zur Görzer Straße 
bog sie in diese ab und übersah dabei ein 
auf der Chiemgaustraße ebenfalls in ihre 
Richtung fahrendes Taxi eines 38jährigen 
Münchners. Dieser konnte nicht mehr 
rechtzeitig bremsen und ausweichen. 
Er prallte mit seinem Taxi frontal in die 
rechte Seite des Mazda.
Der Mazda wurde auf die Motorhaube 
des Taxis aufgeladen und gegen einen 
 Ampelmasten und einen Betonpoller am 
rechten Fahrbahnrand geschoben. Die 
 beiden Fahrer sowie ihre Mitfahrer (ein 
34jähriger Münchner im Mazda und ein 
24jähriger Münchner im Taxi) wurden 
leicht verletzt (Schleudertraumen und 
 multiple Prellungen). Der Beifahrer im 
Taxi begibt sich selbst in ärztliche Be
handlung und die anderen wurden vom 
Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung 
in Münchner Krankenhäuser gebracht. 
 Beide Fahrzeuge wurden schwer beschä
digt. Der Ampelmast und der Betonpoller 
wurden leicht beschädigt (Gesamtschaden 
ca. 11.000 Euro). Während der Unfall
aufnahme musste ein Fahrstreifen der 
Chiemgaustraße für ca. eine Stunde ge
sperrt werden. Zu Verkehrsbehinderungen 
kam es nicht. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizeipräsidiums München für die Textvorlagen.
NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

Seite 26

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Von den vielen Museen in München dürfte 
das Alpine Museum des Deutschen Alpen
vereins eines der weniger bekannten sein. 
Dafür liegt es am schönsten, nämlich auf 
einer Insel der Isar, der Praterinsel. Be
nannt erst im Juni 1911 nach dem viel grö
ßeren Wiener Vergnügungspark, dem Prater, 
entstand hier im frühen 19. Jahrhundert 
und weit vor den Toren der damaligen Stadt 
eine Ausflugsgaststätte. Die Benennung der 
Insel erfolgte dann kurz vor der Eröffnung 
des Museums, das sich seit 1911 in den 
Räumlichkeiten des ehemaligen Cafés und 
Restaurants Isarlust befindet. 
Geschichte
Das Alpine Museum in München ist ein 
 Museum des Deutschen Alpenvereins zur 
Geschichte des Alpinismus. Die Stadt 
 München bot dem Deutschen und Österrei
chischen Alpenverein, der in dieser Form 
bis 1945 existierte, an, das seit 1907 ge
plante Alpine Museum in den Räumlichkei
ten des Lokals Isarlust kostenfrei unterzu
bringen. Dieses Angebot konnte den Verein 
überzeugen, und im Dezember 1911 öffne
te das Museum seine Pforten. Nach dem 
Ersten Weltkrieg widmete sich eine eigene 
Abteilung dem Gebirgskrieg in den Dolomi
ten zwischen Deutschland und Österreich 
auf der einen Seite und Italien auf der 
 anderen. Zwei weitere Säle dienten der 
 Vorführung des alpinen Skilaufs, dessen 
 Popularität dadurch gefördert werden soll
te, sowie der alpinen Technik, wobei diese 
in zwei sieben Meter hohen Gruppen mit 
lebensgroßen Figuren demonstriert wurde. 
Ein weiterer Saal beschäftigte sich in wis
senschaftlicher wie auch alpintechnischer 
Hinsicht mit dem Großglockner. Rechtzeitig 
vor der Zerstörung des Gebäudes im Zwei
ten Weltkrieg konnten die Sammlungen in 
Bergwerkstollen nach Österreich ausgela
gert werden. Diese historischen Bestände 
befinden sich heute im Alpenvereins
museum Innsbruck. Nach dem Krieg wurde 
das Gebäude als zentrale Verwaltung des 
Deutschen Alpenvereins genutzt, die sich 
seit 1993 in der VonKahrStraße 2–4 
 befindet. Der Alpenverein beschloss in 
 jenem Jahr die Neuerrichtung des Alpinen 
Museums auf der Praterinsel, wo es 1996 
mit einer neu zusammengetragenen Samm
lung wieder eröffnete. 
Ausstellungen
Der Inhalt der Ausstellungen ist die Ge
schichte des Alpinismus von 1760 bis in 
die Jetztzeit. Die Sammlungen und Sonder
ausstellungen widmen sich allen Themen 
rund um Berge, Bergsteigen, Alpinismus 
und Alpenverein. Gemälde und Grafiken 
vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart 
zeigen die Faszination, die seit eh und je 
von den Alpen ausgeht. Historische Doku
mente, Fotos, und Ausrüstungsgegenstände 
führen in die wissenschaftliche, touristi
sche und sportliche Erschließung der Berge 
ein. In jährlichem Rhythmus widmen sich 
Sonderausstellungen aktuellen und histori
schen Themen des Alpinismus, wie der Ge
schichte des Alpenvereins, der künstleri
schen Auseinandersetzung mit der Bergwelt 
oder dem Rückzug der Gletscher infolge des 
Klimawandels. Die jüngste Sonderausstel
lung befasste sich unter dem Titel „Alpen 
unter Druck“ mit dem Raumverbrauch in 
den Alpen und seinen Konsequenzen für 
die Bergwelt. Die Ausstellungen zeigen 
 außerdem die Bergwelt der Alpen, ihre 
 Tiere und Pflanzen sowie volkskundliche 
Exponate. Außerdem werden die Aktivitä
ten des Alpenvereins und bedeutende 
 Bergsteiger vorgestellt, darüber hinaus 
 Reliefs einzelner alpiner Gebiete. Eine 
 Dauerausstellung informiert über die tou
ristische Eroberung der Alpen. 
Sammlung Schlagintweit
Im Jahr 2013 erhielten Museum und Archiv 
von den Erben der Brüder Hermann (1826–
1882), Adolph (1829–1857) und Robert 
(1833–1885) Schlagintweit deren Samm
lung, die ihre wissenschaftlichen Erkennt
nisse und Gegenstände beinhaltet. Die aus 
München stammenden Brüder führten 1842 
die erste Bergwanderung in den Alpen aus, 
bestiegen unter anderem den höchsten 
Berg Österreichs, den 3.797 Meter hohen 
Großglockner, und veröffentlichten die 
 Ergebnisse ihrer Forschungen über diese 
bislang vom Menschen gemiedenen Regio
nen. Später unternahmen sie als eine der 
ersten Wissenschaftler Forschungsreisen 
nach Indien und Hochasien und untersuch
ten dabei systematisch den Himalaya und 
das Karakorum, wobei sie bei einer ver
suchten Besteigung des Kamet mit 6.785 
Metern einen Höhenrekord für die damalige 
Zeit aufstellten. Ihr Versuch allerdings, in 
das damals für Ausländer verbotene Tibet 
zu gelangen, scheiterte. Adolph Schlagint
weit, den uigurische Rebellen während der 
weiteren Expedition für einen chinesischen 
Spion hielten, wurde im Jahr 1857 in die
ser heute westchinesischen Provinz ent
hauptet. Von ihrer Reise brachten Hermann 
und Robert so umfangreiches Material zu
rück, dass sie es während ihres Lebens 
nicht mehr vollständig auswerten konnten. 
Die für uns nicht gerade bedeutende 
 Schlagintweitstraße erinnert seit 1922 in 
Gern an die drei Universalforscher. 
Straßennamen 
Münchens Nähe zu den Alpen und die Tat
sache, dass hier der Deutsche Alpenverein 
seinen Sitz hat, ließ den Titel der deut
schen „Hauptstadt des Alpinismus“ entste
hen. Der Alpenverein brachte daher wie 
 andere wichtige Institutionen auch immer 
wieder Wünsche für entsprechende Stra
ßenbenennungen vor, anfangend im Jahr 
1934 mit der FranzSenn, Innerkofler und 
Trautweinstraße in Sendling, wodurch Pio
niere des organisierten Alpinismus geehrt 
wurden. Auch bei der Benennung des klei
nen Bergsteigerviertels in Moosach eben
falls 1934 stand der Verein im Hintergrund 
mit der AlfredDrexelStraße und der Wel
zenbachstraße und 1953 mit der Nanga 
ParbatStraße. Beim Versuch, diesen Acht
➔ ALPINES MUSEUM
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26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

Seite 27

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tausender im Himalaja zu bezwingen, wa
ren Drexel und Wilhelm Welzenbach 1934 
ums Leben gekommen. Für Feldmoching 
beschloss der Stadtrat 1947 eine ganze 
 Anzahl von alpinistischen Straßennamen: 
Frankaustraße, GeorgWinklerStraße, Gött
nerstraße, HansDülferStraße, Heppstraße, 
HerbertKadnerStraße, Leuchsstraße, 
 Maduschkastraße, OttoLeixlStraße, 
PaulPreußStraße, Pflaumstraße sowie 
Schaarschmidtstraße. Fast alle dieser Berg
steiger starben in Ausübung ihres gefährli
chen Sports bereits in jungen Jahren eben
so wie die in den 1950er Jahren mit der 
Müllritterstraße und Paidarstraße Geehrten. 
Funktionäre des Alpenvereins wurden 
 ebenfalls in Feldmoching geehrt mit der 
JohannEmmerStraße, der Leberlestraße, 
Morigglstraße und der Stüdlstraße. Selbst 
die Bergwachtstraße entstand im Alpinis
tenviertel im absolut flachen Feldmoching 
mit der Erklärung: „Benannt zu Ehren der 
vielen uneigennützigen Helfer der Berg
wacht.“ Dieses Alpinistenviertel entfaltete 
eine ungeahnte Dynamik, als auf Feld
mochinger Gebiet seit 1960 die neue Groß
siedlung Hasenbergl entstand. Die als 
 „Bergl“ bezeichnete Erhöhung kann man 
heute noch an der Linkstraße/Ecke Früh
lingsanger erkennen. Als Verkehrsachse 
wurde die HansDülferStraße bis zur 
Schleißheimer Straße verlängert und 1960 
in Dülferstraße verkürzt. Dies gab den An
lass für weitere diesbezügliche Benennun
gen im Neubaugebiet aus demselben Jahr: 
Aschenbrennerstraße, Blodigstraße, Groh
mannstraße, Harpprechtstraße, Kienestra
ße, Kugystraße, Linkstraße, Paulckestraße, 
Reschreiterstraße, Stabelerstraße, Stanig
platz, Stösserstraße, Thurwieserstraße so
wie Wellenkampstraße. Allerdings stammen 
nicht alle Straßennamen des Viertels aus 
dem Alpinismus, aber das ist hier nicht das 
Thema. Festzuhalten bleibt, dass im Gegen
satz zum alten Feldmoching lediglich Jo
hann Niederwieser, der als Hansl Stabeler 
bekannt wurde, und Jürgen Wellenkamp ihr 
Leben beim Bergsteigen verloren, während 
sich die anderen Geehrten als Pioniere des 
Alpinismus verdient gemacht hatten und 
eines natürlichen Todes starben. 
Der Garten
Außer dem Museum befinden sich auch das 
alpine Archiv und die Zentralbibliothek des 
Alpenvereins im Gebäude auf der Praterin
sel. Beim Betreten des idyllisch gelegenen 
Grundstückes fallen zunächst verschiedene 
Typen von Felsen aus den Alpen und dem 
Bayerischen Wald auf. Dazwischen sitzt ein 
Bergsteiger aus Bronze und studiert eine 
Wanderkarte, wahrscheinlich um sich nicht 
zu verlaufen. Während der Öffnungszeiten 
des Museums hat auch ein kleines Café, das 
den traditionellen Namen Isarlust fortführt, 
geöffnet. Nicht einmal 3.500 Gäste zählt es 
im Jahr, obwohl man den Aufenthalt im 
Garten bequem auch auf Liegen verbringen 
kann. Museum und Café liegen zwar mitten 
in der Stadt, sind aber dennoch versteckt 
und finden zu wenig Beachtung. (BW)
NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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Samstag, 01. November
 ➔ 10.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Ente, Tod und Tulpe
 ➔ 15.00 Uhr, GOP, Lipstick
 ➔ 16.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Gut gegen Nordwind
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Sache Makropulos
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Richard Strauss – Eine Alpensinfonie
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Stiller
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, HMBC
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Luise Kinseher
 ➔ 20.00 Uhr, Theater in der Pasinger 
Fabrik, Mei Fähr Lady
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Persian Classical 
Music – The Art of Improvisation
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Schmidbauer & Kälberer
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Swans
 ➔ 23.45 Uhr, Theaterfabrik, 
Gökhan Özen
Sonntag, 02. November
 ➔ 11.00 Uhr, Staatsoper, 
Premierenmatinée – Manon Lescaut
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Richard Strauss – Der Rosenkavalier
 ➔ 15.00 Uhr, GOP, Lipstick
 ➔ 16.00 Uhr, Residenztheater, In Agonie
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Klavierspielkunst – Jürgen Plich 
spielt Beethoven
 ➔ 18.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Peter Grimes
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Soldaten
 ➔ 19.00 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Macbeth
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, Così fan tutte
 ➔ 19.30 Uhr, Feierwerk, 
Transport League
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, HMBC
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Lecherous Gaze
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Max Uthoff
Montag, 03. November
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Chevelle
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Cloud Boat
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
 Schauspielhaus, Dantons Tod
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Hubert von Goisern
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Swing Oldies
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, The Bassmonsters
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, 
The History of Apple Pie
Dienstag, 04. November
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die Soldaten
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, 
Das schweigende Mädchen
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
FM Einheit & Friends
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Konstantin Wecker 
– 40 Jahre Wahnsinn
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Rolando Villazón, Tenor
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
The Diamond Road Show
Mittwoch, 05. November
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Anastacia
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, 
Das schweigende Mädchen
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Konstantin Wecker 
– 40 Jahre Wahnsinn
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Pop Evil
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Anne Clark & Band
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Empowerment & Ays
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Jochen Busse
Donnerstag, 06. November
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Hausmeister
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, 
Die Strass. Die Stadt. Der Überfall
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Crossfaith
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Eure Mütter
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Kofelgschroa
 ➔ 20.30 Uhr, Kesselhaus, Lykke Li
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
The Baboon Show
Freitag, 07. November
 ➔ 19.00 Uhr, Backstage, Grave Digger, 
Heavatar, Nitrogods, Wolfen
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Zenith, 
The Gaslight Anthem
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Chippendales
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Twenty One Pilots
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Erstes deutsches Zwangsensemble
 ➔ 21.00 Uhr, Backstage, 
Alexander Marcus
 ➔ 21.00 Uhr, Gasteig, Beatrice Egli
 ➔ 21.00 Uhr, Rock44Club, 
Die Ü40 Rock Party
 ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, 
Keller Revival Party + Yum Yum
Samstag, 08. November
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.00 Uhr, St. Emmeram, Mozart
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Rigoletto
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Der Prozess
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
R. Strauss & H. von Hofmannsthal
 ➔ 19:30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Aida
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Call Me God
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Chippendales
 ➔ 21.00 Uhr, Muffatwerk, 
Die Neue Gong Ü30 Party
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Kjetil Björnstad – Solo
Sonntag, 09. November
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, 
Mostly Brahms 2. Konzert
 ➔ 15.00 Uhr, Staatsoper, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 17.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Schlosskonzert – 
Kammermusik des Barock
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
… And You Will Know Us 
By The Trail Of Dead
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christine Prayon
 ➔ 20.00 Uhr, CuvilliésTheater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Paolo Conte & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Pop Concert
Montag, 10. November
 ➔ 19.00 Uhr, Zenith, Motörhead
 ➔ 19:30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Aida
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, SBTRKT
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Tina Dico
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Urteile
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Sage Francis
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
Trampled By Turtles + 
Wallace Vanborn
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, The Uptwon 
Jazz Orchestra feat. Gary Smulyan
Dienstag, 11. November
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Rigoletto 
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele Schauspiel
haus, 
Fegefeuer in Ingolstadt
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Goldberg 
Variationen für 2 Gitarren
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Insomnium, 
Fleshgod Apocalypse, Stam1na
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Level 42
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Martina Schwarzmann
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Big Chris Barber Band
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Werner Meier
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Alexa Feser + Tower of Power
Mittwoch, 12.November
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, 
Lex van Someren's Traumreise
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
Illdisposed, Epitome, Zonaria
 ➔ 19:30 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Aida
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dornrosen
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Letz Zep – The Celebration Tour
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Michael Bublé
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
TheaterBar
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Gramatik
Donnerstag, 13. November
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Der Vogelhändler
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, 
Linkin Park
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Alison Moyet
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Cannibal 
Corpse, Revocation, Aeon
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Darius Rucker
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Liliom
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
The Piano Guys
Freitag, 14. November
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Rigoletto
 ➔ 19.00 Uhr, Olympiahalle, Cro
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Russian National Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Varg, Nachtblut
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 21.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Judas
Samstag, 15. November
 ➔ 16.30 Uhr, Komödie im Bayerischen 
Hof, Gut gegen Nordwind
 ➔ 19.00 Uhr, Feierwerk, Löwe
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Alvaro Solar
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Céu
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Ganes
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Lenny Kravitz
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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

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➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Phädra
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, United Balls
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Urteile
Sonntag, 16. November
 ➔ 10.00 Uhr, MVG Museum, 
DMSG MSBazar
 ➔ 14.00 Uhr, Gasteig, 
Papgeno und die kleine Zauberflöte
 ➔ 17.00 Uhr, Dom Zu Unserer 
Lieben Frau, Domkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opern auf Bayrisch
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Phosphoros
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Clean Bandit
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Ganes
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, Phädra
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
SOLOzuVIERT
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Shabazz Palaces
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Schreckenberger
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Einstürzende Neubauten
Montag, 17. November
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Music on the Isles
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 ➔ Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Ane Brun
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus München, 
BRKlassik Studiokonzert 
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
California Breed
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Ed Sheeran
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
 ➔ Schauspielhaus, Liliom
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Slapshot
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 
Stoppok & Band
Dienstag, 18. November
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Bernhoft
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Canterbury + Dark Tranquillity
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Chris Rea
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Michael Elsener
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, Threshold
 ➔ 20.30 Uhr, Theaterfabrik, George Ezra
Mittwoch, 19. November
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Kammerspiele 
 ➔ Schauspielhaus, Orpheus steigt herab
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, 
Biboul Darouiche – Blu Bantu
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Ill Nino + Iron Walrus
 ➔ 20.30 Uhr, Theater im Fraunhofer, 
Die Puderdosen
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, 
Thurston Moore
Donnerstag, 20. November
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Saxon
 ➔ 19.30 Uhr, Gasteig, 
Verdi – Messa da Requiem
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
Counting Crows
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Flo Mega & The Ruffcats
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Sabine Meyer & Modigliani Quartett
 ➔ 21.00 Uhr, Feierwerk, 
Niels Frevert & Band
 ➔ 21.30 Uhr, Muffatwerk, 
Hollywood Undead
Freitag, 21. November
 ➔ 10.00 Uhr, Gasteig, 
Münchner Philharmoniker 
Öffentliche Generalprobe
 ➔ 16.00 Uhr, Muffatwerk, 
Panama Plus Festival
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Nabucco
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Reise ans Ende der Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Feierwerk, 
Dia de los Muertos
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Dominique 
Horwitz – zum letzten Mal – Brel!
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Jimmy Cornett and the Deadmen
 ➔ 20.00 Uhr, Pasinger Fabrik, La Triviata
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Mando Diao
 ➔ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Udo Jürgens
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Zweistimmig – 
Hommage an Paul Celan
Samstag, 22. November
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, 257ers
 ➔ 20.00 Uhr, Kesselhaus, Machine Head
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Slash
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tim Fischer
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Vanden Plas
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Twin Atlantic
 ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, 
Halli Galli Drecksound
Sonntag, 23. November
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➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Große VerdiGala
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rundfunkorchester
 ➔ 20.00 Uhr, CuvilliésTheater, 
Arienabend des Opernstudios
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Marteria
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Max Uthoff
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Gerd Dudenhöfer
Montag, 24. November
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Phosphoros
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, Combichrist, 
William Control
 ➔ 20.00 Uhr, Muffatwerk, Jungle
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Pretty Yende
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 20.30 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Onkel Wanja
Dienstag, 25. November
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Hänsel und Gretel
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Stiller
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Franziska Wanninger
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Frühlings Erwachen
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
 ➔ Schauspielhaus, Gasoline Bill
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Juliette Gréco & Band
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Erwin Pelzig
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, 
The Mahones, Kilkenny
Mittwoch, 26. November
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, H.E.A.T., 
Sherlock Brothers
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Junior in Concert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Schwarze Grütze
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Nessi
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Philipp Weber
Donnerstag, 27. November
 ➔ 19.30 Uhr, Backstage, 
Dr. Ring Ding SkaVaganza
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Elton John & Band
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, Scherbengericht
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, Hoerprobe
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Ralph Ruthe
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Marty Cook Quartet feat. Wanja Slavin
Freitag, 28. November
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Il Turco in Italia
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Ben Howard
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Classic Rock Roadshow
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Festlicher Opernabend
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Stamitz Quartett
 ➔ 20.15 Uhr, Olympiahalle, 
Red Bull Flying Illusion
Samstag, 29. November
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
J. S. Bach – Gloria & Magnificat
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
JohannStraußGala
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Die Kameliendame
 ➔ 19.30 Uhr, Muffatwerk, 
Chefket + Moop Mama
 ➔ 20.00 Uhr, Amerikahaus München, 
Bluegrass Jamboree
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele 
Schauspielhaus, Ilona, Rosetta, Sue
 ➔ 20.00 Uhr, 
LudwigMaximiliansUniversität, 
Josef Hader
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
The Ten Tenors
 ➔ 20.15 Uhr, Olympiahalle, 
Red Bull Flying Illusion
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Dota
 ➔ 20.30 Uhr, Backstage, Wizo, Savants
 ➔ 23.00 Uhr, Muffatwerk, 
No Booty No Party
Sonntag, 30. November
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Einführungsmatinée Schlagobers
 ➔ 18.00 Uhr, Circus Krone, 
Chris Boettcher 
 ➔ 18.00 Uhr, Gasteig, Die Fledermaus
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Opern auf Bayrisch
 ➔ 19.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Vivaldi
 ➔ 20.00 Uhr, Gasteig, 
Cobario – Gipsy Classic
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sarah Hakenberg
 ➔ 20.30 Uhr, Feierwerk, Merchandise
 ➔ 20.30 Uhr, Muffatwerk, The Beards
INFORMATION
➔ ANZEIGEN IM TAXIKURIER. 
➔ WIR UNTERBREITEN IHNEN GERNE EIN ANGEBOT.
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Anzeigenverwaltung: TaxiMünchen eG, Engelhardstraße 6, 81369 München 
Ansprechpartner: Frau Elke Choleva, Telefon: (0 89) 21 61367 ⁄ Frau Tanja Reger, Telefon: (0 89) 21 61368 ⁄ anzeigen@taximuenchen.de ⁄ www.taximuenchen.de
MEHRTÄGIGE TERMINE NOVEMBER 2014
 ➔ 01.-30.11. Di–Fr 19.30 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 13.30 Uhr, Deutsches Theater, We will rock you
 ➔ 01.-22.11. Mo-Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Alle sieben Wellen
 ➔ 03.-05.11. Mo-Mi 19.30 Uhr, SchauBurg, Fahrenheit 451
 ➔ 05.-30.11. Mo-Do 20.00 Uhr, Fr+Sa 17.30 Uhr, So 14.30 Uhr, GOP, Back to Base
 ➔ 05.-08.11. So-Mi 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Matthias Egersdörfer und Martin Puntigam
 ➔ 11.-13.11. Di-Do 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Jochen Malmsheimer
 ➔ 17.-19.11. Mo-Mi 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Dornröschen
 ➔ 19.-22.11. Mi-Sa 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Constanze Lindner
 ➔ 19.-22.11. Mi-Sa 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ 19.-29.11. Mi-Sa 20.00 Uhr, Teamtheater Tankstelle, Fast Perfekt
 ➔ 26.-30.11. Mi-Sa 19.30 Uhr, So 11.00 Uhr, Tollwood Winterfestival, LEO
 ➔ 26.-30.11. Mi-So 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Mein Freund Harvey
 ➔ 29.-30.11. Sa-So 11.00 Uhr, Chinesischer Turm, Weihnachtsmarkt
 ➔ 29.-30.11. Sa-So 11.00 Uhr, Münchner Freiheit, Weihnachtsmarkt
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Foto: istockphoto
30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ NOVEMBER 2014

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AUSBILDUNG
➔ NOVEMBER 2014
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 10.11., 24.11., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 05.11., 12.11., 19.11., 26.11., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 01.11., 08.11., 15.11., 22.11., 29.11., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
➔ Anmeldung zum OrtskundeKurs direkt in der Taxischule!
Leistungskurs
Montag, 03.11., 10.11., 17.11., 24.11., jeweils von 20.00–22.00 Uhr
Mittwoch, 05.11., 12.11., 19.11., 26.11., jeweils von 20.00–22.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
Infoveranstaltung
Montag, 06.10., 17.30 Uhr
Samstag, 11.10., 8.30 Uhr
Montag, 20.10., 17.30 Uhr 
Samstag, 25.10., 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 20.11., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 19.11., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 6/2014 vom 04.11.2014 bis 02.12.2014
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der TaxiMünchen eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61367, EMail: choleva@taximuenchen.de 
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taximuenchen.de
www.taxikursmünchen.de
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der TaxiMünchen eG
Herausgeber: TaxiMünchen eG
Genossenschaft der Münchner TaxiUnternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
EMail: choleva@taximuenchen.de
Internet: www.taximuenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Autoren im TAXIKURIER: 
KaiGeorg Frey (KGF), Alfred Huber (AMH), 
Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), 
Norbert Laermann (NL), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
EMail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
EMail: info@ateliertacke.de 
Internet: www.ateliertacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 090, Fax: (0 89) 8 58 09 36
EMail: jessica.schwertberger@perdruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
TaxiMünchen eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61367 
Frau Tanja Reger
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Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61368
EMail: reger@taximuenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
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NOVEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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(Kraftstoffeffizienzklasse: F, Nasshaftungsklasse: C, 
Abrollgeräuschklasse: 2, Abrollgeräusch: 71 dB)
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225/55 R16 99H, 
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