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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2014

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2014. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 54. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
➔ WER REGIERT MÜNCHEN?
DAS MILLIONENDORF
DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE SEPTEMBER 2014
VERWALTUNG UND ORGANISATION ÜBER 32.000 MITARBEITER FÜR DIE LANDESHAUPTSTADT
BEZIRKSAUSSCHÜSSE IN 25 STADTBEZIRKEN VERWALTUNGSRECHTLICH AKTIV
STADTRAT UND OBERBÜRGERMEISTER DIE DIRIGENTEN IM MÜNCHNER RATHAUS
Foto: „Der Neue Blick auf München” von Rainer Viertlböck

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AUSBILDUNG
➔ SEPTEMBER 2014
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 01.09., 15.09., 29.09., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 03.09., 10.09., 17.09., 24.09., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 06.09., 13.09., 20.09., 27.09., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Samstag, 06.09., 13.09., 20.09., 27.09., jeweils von 13.00–17.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 08.09., 17.30 Uhr
Samstag, 13.09., 8.30 Uhr
Montag, 22.09., 17.30 Uhr 
Samstag,27.09., 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 18.09., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 17.09., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5/2014 vom 16.09.2014 bis 14.10.2014
➔ Kurs 6/2014 vom 04.11.2014 bis 02.12.2014
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61–367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Mitarbeiter an dieser Ausgabe: 
Alfred Huber (AMH), Thomas Kroker (TK), 
Frank Kuhle (FK), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: info@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger
Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
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engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
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übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leiter der Zentrale:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Impressum 02
Ausbildungs-Termine ⁄ September 2014 02
Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10
Messe München International ⁄ September-Programm 11
Leserbriefe ⁄ Forum 12
Stadt-Info ⁄ Museen in München 12
Stadt-Info ⁄ ERS Kongress in München 13
➔ Das Millionendorf ⁄ Wer regiert München? 14
12
Stadt-Info ⁄ MVG und S-Bahn München informieren 19
Stadt-Info ⁄ OB-Bürgersprechstunde 19
Unser München ⁄ Vorhoelzerstraße 20
Schrottis Fiaker-ABC ⁄ „B“ 21
Promitalk ⁄ Bernd Helfrich 25
Motiv des Monats ⁄ „Stinkfuß” 25
Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 26
Top-Termine ⁄ September 2014 27
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Foto Titelseite und Inhalt: „Der Neue Blick auf München” 
von Rainer Viertlböck. Münchner Kindl und Ludwigstraße
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✔︎ Motorentechnik
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SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Generalversammlung 2014
Am Donnerstag, 10. Juli 2014, waren die 
Mitglieder der Taxi-München eG im Augustinerkeller zur ordentlichen Generalversammlung geladen. Die Versammlung wurde 
um 10.25 Uhr von Frau Christine Reindl 
 eröffnet. Die Aufsichtsratsvorsitzende 
 begrüßte die Mitglieder sowie den Ehrenvorsitzenden Herrn Max Herzinger. Von der 
Landeshauptstadt München hieß Frau 
Reindl Herrn Stadtrat Dr. Michael Mattar 
und Herrn Linz vom KVR willkommen. 
 Neben verschiedenen Partnern aus Gewerbe 
und Industrie galt ein besonderer Dank 
der Mercedes Niederlassung München, für 
die Einladung der Teilnehmer zum Mittagessen. Die Vorsitzende des Aufsichtsrates 
bedankte sich auch bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Taxi-München eG 
für die Unterstützung im abgelaufenen 
Jahr. 
Im Anschluss wurde festgestellt, dass die 
Ladung frist- und formgerecht erfolgte. 
Nach der Genehmigung der Tagesordnung 
wurde Herr Norbert Laermann zum Schriftführer bestellt. Für den zu bildenden 
Wahlausschuss stellten sich Herr Thomas 
Paasch vom Genossenschaftsverband 
 Bayern e.V., sowie die Mitglieder Blum, 
Frey, Roidl, Hauser und Lehmair zur Verfügung. Als Vorsitzender des Wahlausschusses 
wurde Herr Paasch gewählt. Die Generalversammlung erhob sich von den Plätzen 
und gedachte in einer Schweigeminute 
der seit der letzten Generalversammlung 
verstorbenen Mitglieder.
Herr Frank Kuhle trug den ersten Teil des 
Berichtes des Vorstandes vor. Der Vorstandsvorsitzende ging zuerst auf das 
 Thema Kundenbetreuung ein, das bei der 
Taxi-München eG einen hohen Stellenwert 
besitzt. Er berichtete über verschiedene 
Geschäftsfelder, die im vergangenen Jahr 
gefestigt und ausgebaut werden konnten. 
Dabei stellte er klar, dass der Dienstleistungscharakter unserer Branche die Bereitschaft erfordert, den Wünschen der Kunden 
nachzukommen. Zur Geschäftsentwicklung 
der Taxi-München eG in 2013 wurden die 
Versammlungsteilnehmer über die Mitgliederzahl, die angeschlossenen Fahrzeuge 
und den Mitarbeiterstand informiert. Die 
gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenen Personalkosten werden als notwendig 
erachtet, da vor allem die persönliche Kundenbetreuung einen Unterschied zu Mitbewerbern darstellt, die reine Vermittlungsleistungen auf technischer Basis anbieten. 
Herr Kuhle konnte berichten, dass im vergangenen Jahr die Zahl der an die Mitglieder abgegebenen Aufträge erneut gestiegen 
ist. In 2013 vermittelte die Zentrale der 
Taxi-München eG 72.000 Fahrtaufträge 
mehr als im Vorjahr. Allerdings wies er auf 
die wetterbedingte schlechte Auftragslage 
in den ersten Monaten 2014 hin, so dass in 
diesem Jahr mit keiner nennenswerten 
Steigerung zu rechnen sei. Das Vorstandsmitglied ging im Anschluss auf Veränderungen im technischen und organisatorischen 
Bereich ein, die im Jahr 2013 durchgeführt 
wurden. Mit Blick in die Zukunft wurden 
die Mitglieder über den aktuellen Stand 
zum Thema Mindestlohn informiert. Hier 
warnte Herr Kuhle die Mitglieder, die gesetzlichen Regelungen des Mindestlohnes 
durch kreative Arbeitsverträge umgehen zu 
wollen. Seiner Meinung nach wird es ab 
2015 zu Umwälzungen in der Taxibranche 
kommen. Die Unternehmer seien aber 
 heute gefordert, notwendige Schritte zu 
prüfen und einzuleiten.
Im zweiten Teil gab Herr Reinhard Zielinski 
den Mitgliedern einen Überblick über die 
Geschäftsentwicklung der genossenschaftseigenen Immobilien. Durch eine hundertprozentige Auslastung, sowohl bei der 
Wohnraum- als auch Gewerbevermietung, 
konnten die Erträge 2013 in diesem Bereich um 111 TEURO gesteigert werden. Die 
laufenden Kredite wurden planmäßig getilgt und die Investitionen lagen bei mehr 
als 50 Prozent über den Abschreibungen. 
Weiter berichtete er von einzelnen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, die 
sich langfristig positiv auswirken werden. 
Die erhöhten Ausgaben für Werbung und 
Personal konnten in 2013 einerseits durch 
intensive Kostenkontrolle, aber auch durch 
Mehreinnahmen, z.B. beim bargeldlosen 
Zahlungsverkehr, aufgefangen werden. Nach 
der laufenden Finanzplanung stellte Herr 
Zielinski auch für 2015 unverändert niedrige Gebühren in Aussicht. Es könnten aber 
auch ungeplante Herausforderungen entstehen, da neue Marktteilnehmer, teilweise 
mit Geld von internationalen Großkonzernen ausgestattet, die Kernkompetenzen der 
Vermittlungszentralen angreifen. Herr Zielinski appellierte an die Mitglieder, interne 
Grabenkämpfe, wie letztes Jahr, endgültig 
zu beenden und gemeinsam die Schlagkraft 
der Genossenschaft gegen die teilweise 
 illegalen Anbieter zu erhöhen. Kein Verständnis hatte er für die Ansicht eines Mitgliedes aus dem Aufsichtsrat, das 20 % von 
seinem Umsatz „gerne“ an einen Mitbewerber zahlt und froh wäre, mit der Genossenschaft nichts mehr zu tun zu haben. In 
diesem Zusammenhang kritisierte er auch 
die ständig vorgetragenen Forderungen aus 
dem Aufsichtsrat für eine verbesserte Zusammenarbeit, wenn zeitgleich einzelne 
Mitglieder die auf den Markt drängenden 
Großkonzerne unterstützen. Seiner Meinung 
nach braucht die Genossenschaft willensstarke Aufsichtsratsmitglieder, die sich ausschließlich für die Interessen der Mitglieder und für das Münchner Taxigewerbe 
einsetzen.
Im nächsten Tagesordnungspunkt informierte Herr Zielinski die Versammlungsteilnehmer über den Jahresabschluss. Im Geschäftsjahr 2013 stiegen die Umsatzerlöse 
der Genossenschaft um 21 TEURO auf 4073 
TEURO. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 454 TEURO. Den 
Jahresüberschuss konnte Herr Zielinski mit 
308 TEURO bekannt geben. Der Bilanzgewinn 2013 betrug runde 309 TEURO. Der 
 Eigenkapitalanteil stieg auf 55 %. Geplant 
sei, das Eigenkapital auf 60 % zu steigern.
Frau Reindl trug als Vorsitzende den Bericht des Aufsichtsrates vor. Den gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen 
entsprechend, hat der Aufsichtsrat 2013 
die Geschäftsleitung laufend geprüft. In 
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

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allen Geschäftsbereichen wurden die vorgeschriebenen Revisionen durchgeführt. Die 
satzungsgemäße Jahresinventur wurde vom 
Vorstand vollzogen und vom Aufsichtsrat 
geprüft. In 12 Aufsichtsratssitzungen und 
11 gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand, wurden die Belange der Genossenschaft diskutiert und erforderliche Beschlüsse gefasst. Zusätzlich wurde eine 
konstituierende Sitzung abgehalten. Von 
den Prüfern des Genossenschaftsverbandes 
Bayern e.V. wurde im Mai und Juni 2014 
die gesetzliche Prüfung durchgeführt. Die 
Ergebnisse der Prüfung wurden vom Prüfungsleiter, Herrn Paasch, vom Genossenschaftsverband Bayern e.V., vorgetragen 
und ausführlich erläutert. Der Aufsichtsrat 
hat den Jahresabschluss, den Lagebericht 
und den Vorschlag für die Verwendung des 
Jahresüberschusses unter Einbeziehung 
 eines Gewinnvortrages (Bilanzgewinn: 
309.405,11 Euro) geprüft, für in Ordnung 
befunden und befürwortet den Vorschlag 
des Vorstandes, den Gewinn wie folgt zu 
verwenden: Zuweisung in die gesetzliche 
Rücklage 41.307,53 Euro, Zuweisung in die 
anderen Ergebnisrücklagen 267.556,74 Euro 
und 540,84 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.
Im Bericht über die gesetzliche Prüfung 
durch den Genossenschaftsverband Bayern 
e.V. trug Herr Paasch vor, dass der Prüfungszeitraum die Zeit vom 01.05.13 bis 
30.04.14 umfasste. Hierbei wurden die Einrichtungen, wirtschaftlichen Verhältnisse 
und die Geschäftsführung der Genossenschaft geprüft. Herr Paasch stellte fest, 
dass der Jahresabschluss richtig abgeleitet 
wurde, er keine Auswirkungen auf die Vermögenslage der Genossenschaft hat und 
die Risiken richtig dargestellt wurden. Die 
Geschäftsentwicklung war zufriedenstellend. Anschließend schlüsselte Herr Paasch 
noch einige Investitionen im abgelaufenen 
Geschäftsjahr auf. Er nannte hierbei speziell die Modernisierung der Zentrale, Einstellung von Personal, Modernisierung von 
Büros und Investitionen in das Rufsäulensystem der Genossenschaft. 
Bezogen auf die vorgetragenen Berichte 
äußerte sich als erster Redner Herr Kummerow zum Thema Mindestlohn. Er stellte sich 
als „alten Gewerkschaftler“ und SPD-Mitglied vor und sagte, dass er in der Tarifkommission von ver.di sei und an den Tarifverhandlungen teilnehmen würde. Für die 
Gewerkschaft wäre es schwierig, unterhalb 
des Mindestlohnes zu bleiben. Weiter war 
er der Meinung, dass die Umsätze Fahrerund Unternehmeranteil beinhalten und er 
sah die Gefahr, dass der Unternehmeranteil 
auf den Fahrer abgewälzt werde. Er vertrat 
die Ansicht, dass die Fahrerlöhne immer 
weiter abgesenkt werden, und somit auch 
der Lohnanteil des Unternehmers. Herr 
Kuhle bedankte sich bei Herrn Kummerow, 
sah dessen Rede aber für eine Gewerkschaftsveranstaltung passend, nicht für die 
Generalversammlung der Taxi-München eG. 
Der Vorstandsvorsitzende musste eingestehen, keine Logik in den Aussagen erkennen 
zu können. 
Das Mitglied Ellermann merkte zum Thema 
Mindestlohn an, dass gemäß der Aussage 
des BZP-Präsidenten Herrn Müller, ein Taxiunternehmer einer Vollkostenrechnung 
nicht standhalten würde. 
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den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
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Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1

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Herr Ramdhor nahm Bezug zu den Äußerungen von Herrn Kummerow und sagte, 
dass man angestellten Fahrern nicht ihren 
gerechten Lohn verweigern wolle. Es mache 
aber keinen Sinn, leistungsbereite Angestellte auf Mindestlohnniveau zu kürzen, 
um weniger tatkräftige Fahrer zu unterstützen.
Im Anschluss mahnte Herr Dr. Neudecker 
den Termin der Generalversammlung an, 
der nach dem Genossenschaftsgesetz in 
den ersten sechs Monaten stattfinden soll. 
Weiter bezeichnete er die Pager als „technische Missgeburt“, da diese in weitem 
Umfeld einer Rufsäule auch in einem 
 vorbeifahrenden Auto funktionieren. Herr 
Kuhle erklärte, dass die Versammlung der 
Taxi-München eG traditionell abgehalten 
wird, sobald der Jahresabschluss erstellt 
und geprüft wurde. Für den Pager empfahl 
er den Ausschaltknopf zu benutzen.
Herr Kummerow meldete sich nochmals zu 
Wort und versuchte an Hand von Zahlen zu 
erklären, dass die Stundenumsätze im Taxigewerbe immer niedriger werden. Für die 
Umsetzung des Mindestlohnes sah er die 
Lösung in einer Reduktion von Fahrern und 
Fahrzeugen. Außerdem gab er zu überlegen, ob man im Taxigewerbe Kurzarbeit 
 anbieten sollte.
Zum Abschluss widersprach Herr Weimann 
dem von Herrn Kummerow vorgetragenen 
Zahlenwerk. Er bat darum, wenn schon 
Zahlenbeispiele benutzt werden, nur richtige Zahlen zu verwenden.
Um 13.06 Uhr unterbrach die Versammlungsleiterin die Veranstaltung zum Mittagessen. Im Anschluss wurde unter TOP 7 mit 
Zustimmung der Mitglieder alle Beschlussfassungen per Akklamation durchgeführt. 
Genehmigt wurden der Jahresabschluss 
2013 und die vorgeschlagene Behandlung 
des Bilanzgewinnes. Die Entlastung des 
Vorstandes erfolgte ohne Gegenstimme. Die 
Entlastung des Aufsichtsrates erfolgte mit 
3 Enthaltungen.
Bevor mit den Wahlen für den Aufsichtsrat 
fortgefahren werden konnte, verkündete 
die Vorsitzende des Aufsichtsrates und Versammlungsleiterin, Frau Reindl, dass sie 
mit sofortiger Wirkung ihr Amt als Aufsichtsrätin niederlegt. Sie begründete den 
Schritt damit, dass sie nicht mehr erkennen 
könne, etwas zu bewirken. 
Ihrer Ansicht nach ist keine vertrauensvolle 
Zusammenarbeit mehr möglich. Sie führte 
weiter aus, dass ihrer Meinung nach keiner 
der derzeitigen Vorstände seinen Aufgaben 
nachkomme und versuchte dies an der Vorgehensweise der Vorstände in Bezug auf 
eine Konkurrenzzentrale in München und 
der Problematik Pasing-Bahnhof zu belegen. Sie forderte die Mitglieder zu einer 
verantwortungsvollen Wahl der Aufsichtsräte auf und bedankte sich abschließend 
nochmals für die Zusammenarbeit und 
wünschte viel Erfolg bei den weiteren 
 Herausforderungen.
Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Reinhold Siegel, übernahm daraufhin die Versammlungsleitung und bedankte 
sich bei Frau Reindl für ihre Tätigkeit im 
Aufsichtsrat. Anschließend wollte er einen 
Brief des turnusgemäß ausgeschiedenen 
Aufsichtsratsmitgliedes Paul Rusch verlesen, der nicht zu Generalversammlung 
 erschienen war. Herr Kuhle erhob Widerspruch, da Mitglieder ihre Rechte gemäß 
der Satzung selber ausüben müssen. Zudem 
würde das Verlesen von Briefen nicht zum 
Tagesordnungspunkt „Wahlen“ gehören. 
Der Vorsitzende des Wahlausschusses, Herr 
Paasch, führte daraufhin die Wahl für die 
Positionen der turnusgemäß ausgeschiedenen Mitglieder des Aufsichtsrates für eine 
Dauer von drei Jahre durch. Die Wahl erfolgte nach einer Vorstellung der Kandidaten in schriftlicher Form. Gewählt wurden 
Herr Roland Rippel, Taxi 1125, Herr Max 
Weiland, Taxi 427, und Herr Thomas Gollmann-Günthert, Taxi 1036. Alle Kandidaten 
nahmen die Wahl an.
Im zweiten Durchgang fand die Nachwahl 
für Frau Reindl in schriftlicher Form statt. 
Für die verbleibende Wahlperiode von einem Jahr wurde Herr Rudolf Rötzer, Taxi 
793, von der Versammlung in den Aufsichtsrat gewählt. Der Kandidat nahm die 
Wahl an.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ gab es drei Wortmeldungen. Herr 
Weimann nahm Bezug auf die Rücktrittsrede von Frau Reindl und betonte nochmals, dass die Kompetenz beim Vorstand 
und nicht beim Aufsichtsrat liegt. Er stufte 
die Rede von Frau Reindl als persönliche 
Abrechnung ein und betrachtete dies als 
peinliche Aktion. Weiter monierte er, dass 
die Aufsichtsratsvorsitzende den Aufsichtsrat Paul Rusch nicht dazu bringen konnte, 
Revisionen durchzuführen. Das Verhalten 
von Herrn Rusch, erst gar nicht zur Generalversammlung zu kommen, bezeichnete er 
als traurig.
Herr Kuhle gab ohne weitere Begründung 
seinen Einspruch gegen die von Frau Reindl 
erhobenen Vorwürfe zu Protokoll. Er bedankte sich bei der Aufsichtsratsvorsitzenden und wünschte ihr viel Glück und Erfolg 
für die Zukunft.
Herr Gökmen bedankte sich anschließend 
ebenfalls bei Frau Reindl für ihre Tätigkeit 
in den vergangenen 14 Jahren und bedankte sich auch für ihren guten Stil.
Um 16.00 Uhr schloss Herr Siegel als Versammlungsleiter die ordentliche Generalversammlung der Taxi-München eG.
In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates wurde Herr Max Weiland als 
 Vorsitzender des Aufsichtsrates und Herr 
Siegfried Weimann als dessen Stellvertreter 
gewählt.
Taxi-Ordnungsnummer
In letzter Zeit erreichen uns sehr häufig 
Meldungen, dass es Auslegungsprobleme 
mit den Vorschriften nach § 27 BOKraft 
gibt. Ein Mitglied der Taxi-München eG 
 erhielt ein Verwarnungsgeld in Höhe von 
40 Euro von der Polizei mit folgender 
 Begründung:
„Entsprechend der BOKraft muss die Ordnungsnummer nach innen und außen wirken. Das Schild mit der Ordnungsnummer 
war stark verbeult und schräg an der Heckscheibe unten rechts angebracht. Bei der 
Nachtfahrt mit dem Dienstfahrzeug sowie 
auch 3–4 Meter stehend hinter dem Taxi 
konnte es nicht erkannt werden. Erst in 
 einer Entfernung von 1 Meter war es möglich, die Ordnungsnummer zu entziffern. 
Vom Fahrzeuginneren konnte die Nummer 
ebenfalls nicht erkannt werden. 
Sie gaben an die Ordnungsnummer nochmals in der Mittelkonsole des Fahrzeugs 
wiederholt zu haben. Dort waren die 
4 Ziffern mit einer Schrift von 4 cm mal 
0,8 cm schwarz auf weißem Papier angebracht. Für einen Fahrgast war ein Zusammenhang mit der originalen Ordnungsnummer, schwarz auf gelbem Grund, nicht 
herstellbar.“
In der Verordnung über den Betrieb von 
Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr 
(BOKraft) ist folgendes geregelt:
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

Seite 7

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§ 27 BOKraft
(1) Bei Taxen ist an der rechten unteren 
Ecke der Heckscheibe ein nach außen 
und innen wirkendes Schild nach Anlage 3 mit der Ordnungsnummer, die 
die Genehmigungsbehörde erteilt hat, 
anzubringen.
(2) Bei Taxen ist im Wageninnern an einer 
für den Fahrgast gut sichtbaren Stelle 
ein Schild mit Namen und Betriebssitz 
des Unternehmers anzubringen.
Anlage 3 (zu § 27 Abs. 1) BOKraft, Abmessungen und Beschriftung des Ordnungsnummern-Schildes:
Breite: 150 mm
Höhe: 70 mm
Schrifthöhe: 50 mm
Strichstärke: 6 mm
Waagerechter Abstand der Ziffern 
 voneinander: 5 mm
Farbe der Schrift: schwarz
Farbe des Untergrunds: gelb
Die Ordnungsnummer ist ein Merkmal zur 
Kenntlichmachung von Taxis. Der Gesetzgeber spricht von einem nach außen und 
 innen wirkenden Schild, das vorrangig zur 
Identifizierung des von Fahrgästen genutzten Taxibetriebes im Beschwerdefall dient. 
Im vorliegenden Fall bestätigte der Beschwerdeführer die vorschriftsgemäße Anbringung an der rechten unteren Ecke der 
Heckscheibe.
Die Auslegung, dass die Ordnungsnummer 
besonders bei Nacht aus mehr als einem 
 Meter nach außen wirken muss, hält einer 
ordentlichen Prüfung nicht stand, da die 
Ordnungsnummer nicht auf andere Verkehrsteilnehmer ausgerichtet ist, sondern nur 
auf den Fahrgast, z.B. für Nachfragen über 
verlorene Gegenstände oder bei Reklamationen. Allerdings muss sich der Fahrgast hierfür an die zuständige Genehmigungsbehörde 
wenden, um über die Ordnungsnummer den 
Unternehmer in Erfahrung zu bringen. 
Die zur Kontrolle des Straßenverkehrs befugten Behörden, wie die Verkehrsüberwachung München, können den Halter eines 
Fahrzeuges regelmäßig über das amtliche 
Kennzeichen, im Volksmund auch „Nummernschild“ genannt, oder über die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) 
oder über die mitzuführende Genehmigungsurkunde, ermitteln, die auf Verlangen 
auszuhändigen sind. 
Weiter ist die ebenfalls beanstandete 
 Innenwirkung wenig bedeutsam, da die 
Ordnungsnummer aufgrund des vorgeschriebenen Anbringungsortes in der unteren 
Ecke der Heckscheibe für Fahrgäste im 
 Innenraum schlecht wahrnehmbar ist. Der 
Unternehmer ist ohnehin aufgrund des 
nach Abs. 2 vorgeschriebenen Schildes im 
Innenraum direkt erkennbar (vgl. Bidinger 
Personenbeförderungsrechtskommentar 
Band 1 D 27 BOKraft).
Einer Verwarnung nach § 27 BOKraft Abs. 2 
fehlt auch die Rechtsgrundlage. Gemäß 
§ 45 Abs. 1 Ziffer 5 k BOKraft kann nur ein 
Verstoß gegen das ordentliche Führen der 
Ordnungsnummer nach Abs. 1, nicht wegen 
des im Innenraum anzubringenden Schildes 
mit Namen und Betriebssitz des Unternehmers nach Abs. 2 geahndet werden.
Im Gegensatz zur Ordnungsnummer ist die 
Ausgestaltung der Unternehmeranschrift in 
der BOKraft nicht näher geregelt. Hinsichtlich der Größe, Schriftbild und insbesondere der Farbgestaltung ist der Unternehmer 
somit relativ frei. Ein Zusammenhang mit 
der originalen Ordnungsnummer muss nicht 
hergestellt werden. Allerdings muss das 
Schild an einer gut sichtbaren Stelle angebracht sein, damit der Zweck erfüllt ist: 
„Diese Angaben dienen ebenso wie die für 
Omnibusse vorgeschriebene Außenbeschriftung der Identitätsfeststellung.“ (BVerwG 
25.03.1966 – VII C 57/65)
Wir haben dem betroffenen Unternehmer 
empfohlen, Einspruch gegen das Verwarnungsgeld einzulegen. (FK)
Zertifizierung von Umwelttaxis
Moderne Taxis können durch niedrigen Verbrauch rund neun Tonnen CO
2 pro Jahr einsparen und geben zudem deutlich weniger 
Feinstaubpartikel oder Stickstoffoxide in 
die Luft ab. Der ADAC zeichnet besonders 
umweltfreundliche Modelle mit dem Zertifikat „Eco-Taxi“ aus. Nur Fahrzeuge, die entsprechende Kriterien erfüllen, erhalten den 
Namen „Eco-Taxi“ und dürfen das offizielle 
ADAC-Label tragen. Auf Kundenwunsch werden Umwelttaxis bei der Auftragsvergabe 
bevorzugt. Eine Zertifizierung ist nur mit 
Voranmeldung möglich. Nehmen Sie für einen Termin bitte Kontakt mit Herrn Hördegen vom ADAC Südbayern e.V. unter der Telefonnummer 089-51 95 auf. (FK)
Bahnhof Pasing
Der BA 21 hat die Besprechungsergebnisse 
aus dem Ortstermin in seiner Sitzung am 
01.07.2014 behandelt und folgende Beschlüsse gefasst:
➔ Freigabe der Busüberfahrt auf der Südseite des Pasinger Bahnhofs für Taxis.
➔ Einrichtung einer Nachrückspur für fünf 
Taxis auf dem Radweg auf der Südseite 
des Bahnhofplatzes zwischen Gleichmann- und Bäckerstraße mit Abgrenzung durch Poller.
➔ Ausweisung einer Aufstellfläche für zwei 
Taxis am Bahnhofsplatz im Furtbereich 
in Höhe der Haltestelle der Buslinie 56.
➔ Zunächst probeweise Umsetzung für 
sechs Monate ab dem Zeitpunkt der 
 Einrichtung der Taxistandplätze.
Wir bedanken uns ausdrücklich beim Bezirksausschuss 21, deren Mitglieder mit den 
oben genannten Beschlüssen bewiesen 
 haben, dass es immer einen Weg gibt, 
 solange ein Wille vorhanden ist. (FK)
Messe Munich Fabric Start 
vom 2. bis 4. September 2014
Von Dienstag, 2.9. bis Donnerstag 4.9. findet im MOC in der Lilienthalallee wieder die 
für das Taxigewerbe äußerst attraktive 
 Messe „Munich Fabric Start“ statt. Zu Messeschluss am Dienstag, 2.9. gegen 18 Uhr 
werden wieder ausreichend Taxis am MOC 
benötigt. Am Mittwoch, 3.9. ist der Taxibedarf am MOC gering, dafür findet auf dem 
Gelände hinter der Zenithhalle wieder die 
beliebte Abendveranstaltung im Wiesn-Zelt 
statt. Hierzu wird wieder ein eigener großer Taxistandplatz für 60 Taxis eingerichtet. Die Koordination übernimmt in bewährter Weise die Taxi-München eG. 
Bitte beachten Sie die Zufahrt zum Festzelt: Die Einfahrt befindet sich zwischen 
Zenithhalle und Kesselhaus, von dort ca. 
600 Meter geradeaus ins Flohmarktgelände 
fahren! Die Veranstaltung im Festzelt endet 
gegen 1 Uhr! (TK)
SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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Taxistandplatz „Englschalkinger“ 
(Klinikum Bogenhausen)
Das Kreisverwaltungsreferat als zuständige 
Verkehrsbehörde hat mit Wirkung zum 
17.09.2014 folgende verkehrsrechtliche 
 Anordnung erlassen:
Die Aufstellrichtung der Taxis am Taxistandplatz am Krankenhaus Bogenhausen 
nördlich der Englschalkinger Straße wird 
von Aufstellung in ost-westlicher Richtung 
in Aufstellung in westöstlicher Richtung 
geändert. Hierzu werden die an der bisherigen Ausfahrt aus dem Taxistandplatz in die 
Stichstraße zum Krankenhaus Bogenhausen 
vorhandenen Sperrzeichen (Zeichen 267 
StVO) entfernt und an der bisherigen Zufahrt in den Taxistandplatz an der Nordseite der Englschalkinger Straße östlich der 
Einmündung der angesprochenen Stichstraße neu errichtet. Das Zeichen „Vorfahrt 
achten“ (Zeichen 205 StVO) an der bisherigen Ausfahrt aus dem Taxistandplatz wird 
entfernt und an der neuen Ausfahrt (der 
bisherigen Einfahrt) zusammen mit einem 
Rechtsabbiegegebot (Zeichen 209-20 StVO) 
neu errichtet. Die an der bisherigen Ausfahrt vorhandene Signalisierung mit Zubehör (Signalgeber, Haltlinie, Induktionsschleife, Grünpfeilschild, Zusatzzeichen 
„Nur bei Abfahrt bis zur Haltlinie vorrücken“) wird entfernt, abgedeckt oder außer 
Funktion gesetzt. Im Zusammenhang mit 
den oben genannten Maßnahmen wird 
die Taxi-München e.G. die vorhandenen 
 Taxirufsäulen vom westlichen Ende des 
 Taxistandplatzes an das östliche Ende 
 versetzen.
Begründung:
Seit der Umgestaltung des Straßenraums 
der Englschalkinger Straße im Zusammenhang mit dem Bau der Straßenbahnstrecke 
nach Sankt Emmeram hat sich gezeigt, dass 
die große Mehrheit der Taxifahrer nicht die 
vorgesehene Zufahrt zum Taxistandplatz 
nutzt, sondern entweder von der Stichstraße zum Krankenhaus Bogenhausen oder 
von der Parkplatzzufahrt östlich des Taxistandplatzes aus auf dem Geh- und Radweg 
zum Ende der Taxireihe entlangfahren. 
 Außerdem können Taxis, die den Taxistandplatz verlassen wollen, trotz eigener Signalanforderung wegen der Verflechtung 
mit den bereits in der Stichstraße zum 
Krankenhaus Bogenhausen wartenden Fahrzeugen nicht während der eigens angeforderten Grünphase ausfahren. Durch die 
Umdrehung der Aufstellrichtung verbleibt 
nun eine einzige sinnvolle Zufahrtsmöglichkeit zum Taxistandplatz über die Stichstraße zum Krankenhaus Bogenhausen. 
Die Ausfahrt über die bisherige Einfahrt ist 
wegen der bei der Ausfahrt zu fahrenden 
180°-Kurve einfacher zu fahren als wie 
 bisher bei der Einfahrt. 
Durch die Wendemöglichkeit auf Höhe der 
Einmündung Englschalkinger/Arabellastraße ist eine Ausfahrt der Taxis in alle 
Richtungen weiterhin möglich. 
Landeshauptstadt München – KVR
Wiesn-Flyer
Ab sofort liegt für alle Mitgliedsbetriebe 
der von der Landeshauptstadt München 
 erstellte Informations-Flyer bezüglich der 
Verkehrsregelungen rund um das Oktoberfest 2014 an der Hauptkasse zur Abholung 
bereit. (FK)
Wiesn-Bändchen
Die Taxi-München eG stellt Ihren Mitgliedsunternehmen auch heuer die begehrten 
Wiesn-Bändchen kostenlos zur Verfügung. 
Die Farben repräsentieren den Freistaat 
Bayern und die Landeshauptstadt München 
als Veranstaltungsort des weltgrößten 
Volksfestes. Ab dem 1. September 2014 
 liegen die Wiesn-Bändchen an der Hauptkasse, Engelhardstraße 6, Rückgebäude 
1. Stock, zur Abholung bereit. (FK)
Spuckbeutel
Auf Wunsch vieler Kollegen bietet die 
 Taxi-München eG ab sofort Spuckbeutel, 
auch Kotztüten, Speibsackerl oder 
 Doggy-Bags genannt, für unerwünschte 
Mitbringsel des Fahrgastes an.
Noch vor dem Oktoberfest können Sie sich 
auf den hoffentlich nicht eintretenden, 
aber immer wieder auftretenden Ernstfall 
vorbereiten. Ein sauberes Taxi während der 
Wiesn. Keine Ausfallzeiten oder Reinigungsarbeiten. Keinen zusätzlichen Ärger.
Das Set mit fünf Beutel kann an der Kasse 
der Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 
1. Stock Rückgebäude, für 2,50 Euro zzgl. 
19 % MwSt. erworben werden. (RZ)
Kurioses aus der Zentrale
Ein Fahrer erhält am Taxistand Rotkreuzplatz einen Funkauftrag in die Safferlingstraße. Als der Kunde nach über 10 Minuten reklamiert, teilt der Fahrer lapidar mit, 
dass es noch etwas dauern wird. Nach der 
zweiten Reklamation des Fahrgastes, inzwischen sind 17 Minuten vergangen, will unser Funksprecher die Anfahrtsroute erklären 
und erhält daraufhin vom Fahrer die harsche Antwort: „Ich lass’ mich doch von 
 Ihnen nicht unter Druck setzen; nötigen 
Sie mich nicht weiter!“ (AMH)
Wir trauern um den 
langjährigen Kollegen
Eugen Grombach
(ehemals Taxi 3002)
Die Trauerfeier fand am Donnerstag, 
24. Juli 2014 um 9.00 Uhr 
am Parkfriedhof in Unterföhring, 
Aschheimer Straße 3, statt.
Verkehrsmedizinisches 
Untersuchungszentrum
MEDEX Plus GmbH
Alle Untersuchungen zum Ersterwerb 
oder zur Verlängerung von 
Führerscheinen für Fahrgast- und 
Personenbeförderung (Taxi/Mietwagen)
Ridlerstr. 8 - 80339 München
Tel: 089/509 144 - E-Mail: info@zemba.de
Mo.: 8.00 bis 18.00 Uhr
 Mi / Fr.: 8.00 bis 16.00 Uhr
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

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WENIGER VERBRAUCH. 
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101 g/km (nach EU-Messverfahren). Abb. zeigt Prius+ mit Sonderausstattung, toyota.de/hybrid
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T elefon 0 89/3 50 96 67-0
@: marcello.norello@toyota-dit.de
Ansprechpartner
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Herr Marcello Norello
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➔ DER LANDESVERBAND
Urteil Landesarbeitsgericht 
 Berlin-Brandenburg
Mit Urteil vom 07.02.2014 stellte das LAG 
Berlin-Brandenburg folgende Leitsätze auf:
1. Eine von den Arbeitsvertragsparteien für 
Taxifahrer getroffene Vergütungsabrede, 
wonach der „Monatslohn/Wochenlohn/
Stundenlohn“ 45 % der Bareinnahme 
inkl. 7 % Mehrwertsteuer betrage, erweist sich weder nach einer Inhaltskontrolle noch wegen Sittenwidrigkeit als 
unwirksam und ist daher nicht durch 
eine höhere Vergütung nach § 612 BGB 
zu ersetzen.
2. Standzeiten von Taxifahrern sind 
 Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes und der Arbeitszeitrichtlinie 
2003/88/EG. Sie müssen als Bereitschaftsdienst jedoch nicht wie die 
 sonstige Arbeitszeit vergütet werden.
In der Begründung heißt es unter anderem: 
„Die erheblichen ,Arbeitszeiten’ des Klägers 
resultieren aus den für den Taxifahrerberuf 
typischen Standzeiten. In diesen Zeiten 
wird keine sogenannte ,Vollarbeit’ erbracht, 
vielmehr sind dies Bereitschaftsdienste. 
Diese Bereitschaftsdienste sind zwar Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes 
und der EU-Richtlinie 93/104/EG vom 
23.11.1993. Sie müssen jedoch nicht wie 
die sonstige Arbeitszeit vergütet werden.“
(LArbG Berlin-Brandenburg 2. Kammer, 
 Urteil v. 07.02.2014, Az. 2 Sa 25/14)
Damit nahm das Gericht Stellung, dass die 
im Taxigewerbe häufig anzutreffende prozentuale Bezahlung der Angestellten regelkonform ist. Mit Blick auf den kommenden 
Mindestlohn ist die Entscheidung des Gerichtes über die Wartezeit an Halteplätzen, 
die als Bereitschaftszeit anders entlohnt 
werden kann, von wesentlicher Bedeutung. 
(FK)
Europäische Taximesse 
7. und 8. November 2014
Die Europäische Taximesse ist die älteste 
Veranstaltung ihrer Art in Europa. Dort bekommen Taxi- und Mietwagenunternehmer 
sowie ihr Personal alle für das Gewerbe bedeutsamen Produkte und Dienstleistungen 
unter einem Dach vorgestellt. 
Die Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi-Mietwagen e.V. führt am 7. und 
8. November 2014 in der Messehalle 4.1 der 
Köln Messe unter Beteiligung des Deutschen 
Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP) 
die Europäische Taximesse 2014 durch. 
Die Veranstaltung, die im 2-jährigen Rhythmus stattfindet, konnte im Jahre 2012 über 
100 Aussteller aus 15 Nationen und ca. 
14.000 Besucher registrieren. Zum vierten 
Male wird die Veranstaltung in der Messehalle 4.1 stattfinden, in der alle Aussteller 
Platz finden und noch Flächen für weitere 
Aussteller zur Verfügung stehen. Neben den 
auf dem Dach befindlichen 3.800 Parkplätzen stehen weitere Messeparkplätze in der 
Nähe kostenlos zur Verfügung. 
Interessierte Aussteller können über 
www.eurotaximesse.de Standwünsche äußern oder bei der Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi-Mietwagen e.V., 
Siemensstr. 1, 40789 Monheim, Telefon 
02173/9599-0, per Fax 02173/9599-25 
oder per E-Mail unter info@fp-nordrhein.de 
die Ausschreibungsunterlagen anfordern. 
Die FP Nordrhein geht davon aus, dass 
 neben den bisherigen Ausstellern auch 
 weitere interessante Anbieter für das Taxiund Mietwagengewerbe gewonnen werden 
können. 
Ein Besuch der Europäischen Taximesse in 
Köln lohnt sich auf jeden Fall. Bitte merken Sie den 7. und 8. November 2014 vor.
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
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Reitrecht / Vertragsrecht
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Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer
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Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 M ün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
Cichon_Partner.qxd:176x60 08.08.2011 13:45 Uhr Seite 1
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
Die wichtigsten Termine auf einen Blick 
MUNICH FABRIC START 
➔ 2. - 4. September 2014 
Textilien, Accessoires und mehr 
18.500 Fachbesucher erwartet 
MOC Veranstaltungscenter München 
neurowoche 2014 
➔ 15. - 19. September 2014 
Größter interdisziplinärer Kongress der deutschsprachigen klinischen Neuromedizin 
Über 7.000 Experten werden erwartet 
ICM Internationales Congress Center München 
EXPOPHARM 
➔ 17. - 20. September 2014 
Internationale pharmazeutische Fachmesse und deutscher Apothekertag 
2013 mit über 27.000 Fachbesuchern 
Messe München, Halle B4, B5, B6 und C4 (Eingang Ost)
 
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Montag/Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr, 
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individuell nach Bedarf
Anmeldung: 
jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim 
Referenten oder zu den Öffnungszeiten 
in der Verwaltung
Kursgebühr: 
Grundkurs 120 Euro 
Leistungskurs 150 Euro
Info: 
Telefon (089) 21 61-333 
www.taxikurs-münchen.de
Info-Veranstaltung: 
jeden 2. Montag 17.30 Uhr, 
jeden 2. Samstag 8.30 Uhr
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Münchner Freiheit/L57543
Foto: istockphoto
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SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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STADT-INFO
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Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstr. 3
Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16
Deutsches Museum, Museumsinsel 1
Deutsches Museum Verkehrszentrum, Am Bavariapark 5
Neue Pinakothek, Barer Str. 29
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40
Alte Pinakothek, Barer Straße 27
Museum Brandhorst, Theresienstr. 35 a
Museum Reich der Kristalle, Theresienstr. 41
Staatl. Museum Ägyptischer Kunst, Gabelsbergerstr. 35
Städt. Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, Luisenstr. 33
Münchner Stadtmuseum, Sankt-Jakobs-Platz 1
Museum Mensch und Natur, Schloss Nymphenburg
Deutsches Jagd- und Fischereimuseum, Neuhauser Str. 2
Museum Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60
Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1
Glyptothek, Königsplatz 3
BMW Museum, Am Olympiapark 2
Rockmuseum München, Spiridon-Louis-Ring 7
MVG Museum, Ständlerstr. 20
Schatzkammer in der Residenz, Residenzstr. 1
Kinder- und Jugendmuseum, Arnulfstr. 3
Bier- und Oktoberfestmuseum, Sterneckerstr. 2
Botanischer Garten, Menzinger Str. 65
Marstallmuseum und Museum Nymphenburger Porzellan, 
Schloss Nymphenburg
Galerie Schack, Prinzregentenstr. 9
Geologisches Museum, Luisenstr. 37
Kartoffelmuseum, Grafingerstr. 2
Kunstbunker Tumulka, Prinzregentenstr. 97
Michael Ende Museum, Schloss Blutenburg
Münchner Feuerwehrmuseum, An der Hauptfeuerwache 8
Münchner Puppenmuseum, Gondershauser Str. 43
SiemensForum, Oskar-von-Miller-Ring 20
Spielzeugmuseum, Marienplatz 15
Valentin Karlstadt Musäum, Tal 50
➔ MUSEEN IN MÜNCHEN
LESERBRIEFE ⁄ FORUM
Ein großes Lob an den Fahrer des Taxis 2702
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Samstag, den 26.07.2014 um die Mittagszeit, hat Herr Burger 
mich vom Hauptbahnhof in die Amalienstraße 51 gefahren. Wir 
haben uns blendend unterhalten. Er war einer der nettesten 
 Taxifahrer, mit denen ich je zu tun hatte. Ganz im Gegensatz zu 
mehreren von seinen Kollegen, die ihrer schlechten Laune freien 
Lauf ließen und teilweise astrein unverschämt zu mir waren.
Beim Aussteigen ließ ich den Geldbeutel, aus dem ich bezahlt hatte, versehentlich auf dem Rücksitz zurück. Eine ebenfalls überaus 
freundliche Dame in Ihrer Telefonzentrale kontaktierte über Funk 
das Taxi. Herr Burger sah, dass von den 3 Burschen, die nach mir 
im Fond des Wagens saßen, einer den Geldbeutel gefunden hatte, 
ohne dies dem Taxifahrer zu melden. Herr Burger rettete meinen 
Geldbeutel und die darin befindlichen Kreditkarten. Er rief mich an 
und brachte den Geldbeutel sogar bei mir vorbei. Soviel Freundlichkeit und Ehrlichkeit gibt es selten.
Vielen Dank
K.S.
Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und 
Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist 
Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
Foto: atelier-tacke.de Foto: atelier-tacke.de
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

Seite 13

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Vom 6. bis 10. September 2014
Der Kongress der European Respiratory Society (kurz ERS) führt in 
diesem Jahr wieder die führenden Lungenmediziner und -forscher 
aus aller Welt in München zusammen. Bereits im Jahr 2006 hat der 
Kongress in München gastiert und hat damals über 17.000 Teilnehmer in die Landeshauptstadt geführt. Er findet jährlich in verschiedenen europäischen Großstädten statt – zuletzt in Barcelona mit 
über 20.000 Teilnehmern. Das umfangreiche Programm bietet unter anderem Symposien, Workshops, Diskussionen und die Möglichkeit zur Veröffentlichung von wissenschaftlichen Arbeiten. Durch 
die optimale Lage des ICM – Internationales Congress Center 
 München gleich neben dem Messegelände wird es ergänzend eine 
angegliederte Ausstellung in einigen Messehallen geben. 
Die Top Themen des ERS Kongress sind zum Beispiel Tuberkulose, 
Atemwegskrankheiten wie Asthma, Schlafforschung, Lungenkrebs, 
Behandlung von chronischen Krankheiten sowie Epidemiologie. Bei 
den Top 10 der Herkunftsländer führte in den letzten zwei Jahren 
Deutschland mit den meisten Besuchern, gefolgt von Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. 
STADT-INFO
Öffnungszeiten des Kongresszentrums und der Ausstellung zum 
ERS Kongress 2014: 
 Kongresszentrum Ausstellung 
Samstag, 06.09. 7.00 – 21.00 Uhr
Sonntag, 07.09. 7.00 – 19.30 Uhr 9.00 – 17.00 Uhr
Montag, 08.09. 6.30 – 19.30 Uhr 9.00 – 17.00 Uhr
Dienstag, 09.09. 6.30 – 19.30 Uhr 9.00 – 17.00 Uhr
Mittwoch, 10.09. 9.00 – 12.00 Uhr 7.00 – 13.30 Uhr
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
➔ ERS KONGRESS IN MÜNCHEN
––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
Das Taxigewerbe freut sich auf die Besucher dieses Kongresses und unterstützt diesen Kongress 
wieder mit Aufklebern auf den Heckscheiben. Die Verteilung bzw. Abholung der Aufkleber erfolgt 
ab dem 1. September in der Engelhardstraße 6.
Foto: messe-muenchen.de
SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

Seite 14

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TITELTHEMA
Wer regiert München?
Bei den Kommunalwahlen im Freistaat 
 Bayern wurde im März 2014 auch der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt gewählt. München ist traditionell ein roter 
Fleck in der politischen Karte Bayerns. Mit 
Ausnahme des CSU-Mitgliedes Erich Kiesl, 
Oberbürgermeister von 1978 bis 1984, stellt 
die SPD seit 1948 das Stadtoberhaupt. Der 
langjährige Amtsinhaber Ude durfte aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Reiter, 
Schmid oder Nallinger lauteten die Namen 
derjenigen Kandidaten, denen man ernsthafte Chance einräumen konnte. Im ersten 
Wahlgang am 16. März 2014 erhielt keiner 
der beiden Spitzenkandidaten die absolute 
Stimmenmehrheit. Dieter Reiter (SPD) erhielt 183.903 Stimmen (40,4%) und Josef 
Schmid (CSU) 166.925 Stimmen (36,7%). 
Bei der Stichwahl am 30. März wurde Dieter 
Reiter mit 235.862 Stimmen zum neuen 
Oberbürgermeister gewählt. Josef Schmid 
von der CSU erhielt 180.053 Stimmen. Die 
Wahlbeteiligung lag bei 38,5 %.
Analog Artikel 28 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sichert die Verfassung 
des Freistaates Bayern in den Artikel 10 
und 11 das Selbstverwaltungsrecht ab. Die 
kommunale Selbstverwaltung ist eines der 
Grundprinzipien unseres demokratischen 
Gemeinwesens und in drei Ebenen gegliedert. Die untere Ebene bilden die Gemeinden (auch Städte sind in diesem Sinne eine 
Gemeinde), darüber liegen die Landkreise, 
denen wiederum sieben Bezirke übergeordnet sind. Die Gestaltung des kommunalen 
Selbstverwaltungsrechts ist in den Gemeinde-, Landkreis- oder Bezirksordnungen 
 geregelt. Als Gebietskörperschaften können 
diese nicht selbst handeln. Sie benötigen 
Organe, die Entscheidungen für sie treffen 
und die Kommune nach außen vertreten 
können. 
Die bayerische Gemeindeordnung kennt 
zwei Hauptorgane: den ersten Bürgermeister und den Gemeinderat. Beide werden 
von den Bürgern gewählt. Daneben gibt es 
vorberatende Ausschüsse (so genannte 
Hilfsorgane), wie z.B. Bezirksausschüsse, 
Unterausschüsse oder Kommissionen und 
Arbeitsgruppen.
Stadtrat und Oberbürgermeister
München wird durch den Stadtrat verwaltet, soweit nicht der Oberbürgermeister 
(OB) zuständig ist. In den Zuständigkeitsbereich des Oberbürgermeisters fallen vor 
allem die laufenden Angelegenheiten, die 
für die Stadt keine grundsätzliche Bedeutung haben und keine erheblichen Verpflichtungen erwarten lassen. Daneben 
führt er den Vorsitz im Stadtrat, ist für den 
Vollzug von Stadtratsbeschlüssen zuständig 
und vertritt die Stadt nach außen. Der 
Stadtrat stellt die Vertretung der Bürger dar 
und bildet das Beschlussorgan der Stadt. 
Im Stadtrat werden Angelegenheiten behandelt, die wegen ihrer grundsätzlichen 
Bedeutung oder den mit ihnen einhergehenden finanziellen Folgen nicht in den 
 Zuständigkeitsbereich des OB fallen. 
Sitzverteilung im Münchner Stadtrat:
CSU 26 Sitze
SPD 24 Sitze
Bündnis 90/DIE GRÜNEN / 
Rosa Liste 14 Sitze
Freiheitsrechte, Transparenz 
und Bürgerbeteiligung 5 Sitze
Bürgerliche Mitte – 
FREIE WÄHLER / BAYERNPARTEI 4 Sitze
ÖDP 2 Sitze
AfD 2 Sitze
DIE LINKE 2 Sitze
BIA 1 Sitz
➔ WER REGIERT MÜNCHEN?
MILLIONENDORF
Foto: „Der Neue Blick auf München” von Rainer Viertlböck
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

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Der Oberbürgermeister vertritt die Landeshauptstadt im Rechtsverkehr. Er ist für das 
Handeln der Gemeinde verantwortlich. 
Wenn die Partei des OB im Stadtrat aber 
keine oder nur eine hauchdünne Mehrheit 
hat und andere Parteien oder Wählergruppen gemeinsam die Politik gestalten, kann 
es für ihn schwierig werden, sich durchzusetzen. Lange Zeit war das Regieren für die 
jeweiligen Oberbürgermeister in München 
eine komfortable Sache, hatte doch stets 
die Partei des OB auch die Stimmenmehrheit im Stadtrat, wenn auch zeitweise nur 
in Form von „Zusammenschlüssen“, denn 
Koalitionen im eigentlichen Sinne sind im 
Kommunalrecht nicht vorgesehen. Das 
 Ergebnis von 2014 brachte jedoch neue 
 Herausforderungen. Die Partei des gewählten Oberbürgermeisters konnte zum ersten 
Mal seit langer Zeit keine regierungsfähige 
Mehrheit im Stadtrat bilden. Das Ergebnis 
tage- bzw. wochenlanger Verhandlungen 
und Gespräche war dann aber letztendliche 
die beste Lösung für den Wähler. Durch die 
Zusammenarbeit der großen Volksparteien 
CSU und SPD regiert nun ein Bündnis, das 
von der großen Mehrheit der Münchner 
 getragen wird, es wurde also ein Maximum 
an Bürgerwille in die Praxis umgesetzt. 
Seit 1960 stehen dem Oberbürgermeister in 
München zwei weitere Bürgermeister zur 
Seite. Aktuell setzt sich die Münchner 
Stadtspitze aus Josef Schmid (CSU), Christine Strobl (SPD) und Oberbürgermeister 
Dieter Reiter (SPD) zusammen. Die für das 
Münchner Taxigewerbe wichtigen Eckpfeiler 
der Vereinbarung über die Zusammenarbeit 
der Parteien CSU und SPD für die Amtszeit 
2014–2020 im Münchner Rathaus sind:
➔ Die U 5 wird unabhängig von der Zuschussfähigkeit nach Pasing realisiert. 
Eine Verlängerung nach Freiham muss 
ohne Zeitverzögerung machbar sein. Die 
U 4 soll bis Englschalking und in das 
neue Siedlungsgebiet Nord-Ost verlängert werden. Die U 9 soll die Innenstadtlinien entlasten. Die Verbindung 
von U 2 und U 6 im Münchner Norden 
wird neu bewertet.
➔ Die Trambahn nach Steinhausen soll 
 realisiert werden.
➔ Die Trambahn-Westtangente wird mit 
dem Ziel weiter geplant, die verkehrliche Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr möglichst unangetastet zu 
 erhalten. Nach Vorliegen dieser neuen 
Planung wird im Konsens über das 
 weitere Vorgehen entschieden.
➔ In der Rosenheimer Straße wird ein 
Radweg unter der Bedingung gebaut, 
dass die bestehenden Fahrspuren 
 erhalten werden können.
➔ Beim Tunnelbau Englischer Garten wird 
gemäß erfolgter Beschlusslage des 
Stadtrats verfahren.
➔ Für die Landshuter Allee wird eine Einhausung mit dem Ziel der Schaffung 
von Wohnraum und des Emissionsschutzes verfolgt.
➔ Für den Tunnel an der Tegernseer 
 Landstraße wird ein Bürgerentscheid 
durchgeführt.
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auf den Ostparksee sowie die grünen Kastanien im 2.500 Plätze 
umfassenden Biergarten.
Das Restaurant im Ostpark ist noch ein Geheimtipp für alle, 
die gerne gehoben bayrisch essen und feiern. Direkt neben dem 
Michaelibad gelegen, mit großem Parkplatz und mitten in der 
schönen Naturkulisse des Ostparks ist der Michaeligarten ideal
für eine genussvolle Mittagspause. 
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Seite 16

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➔ Der notwendige Ausbau der verkehrlichen Infrastruktur im Münchner Norden 
wird gewährleistet. Die Anbindung an 
den öffentlichen Nahverkehr wird in die 
Planung einbezogen.
➔ Die Fußgängerzone Sendlinger Straße 
wird nach entsprechender Bürgerbeteiligung und unter Gewährleistung der Zufahrt in das Hackenviertel beschlossen.
➔ In dieser Amtsperiode werden keine 
Steuern erhöht.
Politiker müssen sich aber auch an den 
Aussagen vor einer Wahl messen lassen. 
Bei einer Veranstaltung der Taxi-München 
eG und Mobil in Deutschland e.V. im Februar 2014 sah Herr Reiter die verkehrstechnische Zukunft in einem gesunden Mobilitätsmix: „Die Münchnerinnen und 
Münchner sollen allen Wegen und Aktivitäten nachgehen können, die sie wollen. 
Dazu braucht es die richtige Mischung aus 
allen Mobilitätsformen.“ Reiter hatte auch 
konkrete Maßnahmen versprochen, die er 
in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit 
einleiten wollte. Sein „Vertrag mit den 
Münchnerinnen und Münchnern“ umfasst 
zehn Schwerpunkte: von der Sanierung 
 öffentlichen Schulraums über mehr Bürgerbeteiligung bis hin zur Bekämpfung von 
Wohnraum-Leerständen. Nach nur 84 Tagen 
stellte das Stadtoberhaupt eine erste 
 Zwischenbilanz vor und gab auch den 
Startschuss für den Internet-Auftritt zum 
100-Tage-Programm: „Die Bürgerinnen und 
Bürger sollen selbst mitverfolgen können, 
was bereits umgesetzt ist, was noch in Arbeit ist und wie lange es dauert. Ich stehe 
für absolute Transparenz. Wir haben schon 
eine Menge geschafft – und das ist ja erst 
der Anfang.“ Das 100-Tage-Programm finden Sie unter www.muenchen.de/rathaus/
Stadtinfos 
Stadtverwaltung
Ein weiteres Anliegen des 56-jährigen Oberbürgermeisters ist die Restrukturierung der 
städtischen Verwaltung. Mit über 32.000 
Mitarbeitern erledigen neun Fach- und drei 
Querschnittsreferate alle Aufgaben in der 
drittgrößten Stadt Deutschlands. „Ziel ist 
es, bis zum Jahresende 2014 ein Modell zu 
entwickeln, wie die Stadtverwaltung der Metropole München gestaltet werden muss, um 
die großen Herausforderungen der Zukunft 
zu bewältigen. Dabei sollen Effektivität, 
Bürgerservice und Zufriedenheit der Münchnerinnen und Münchner mit ihrer Stadtverwaltung im Mittelpunkt stehen“, verkündete 
Reiter in einer Pressekonferenz. 
Referate der Münchner Stadtverwaltung:
Baureferat, Friedenstraße 40
Direktorium, Rathaus
Kommunalreferat, Roßmarkt 3
Kreisverwaltungsreferat KVR, 
Ruppertstraße 11
Kulturreferat, Burgstraße 4
Personal- und Organisationsreferat, 
Rathaus
Referat für Arbeit und Wirtschaft, 
Herzog-Wilhelm-Straße 15
Referat für Gesundheit und Umwelt, 
Bayerstraße 28a
Referat für Stadtplanung und 
Bauordnung, Blumenstraße 28b
Referat für Bildung und Sport, 
Bayerstraße 28
Sozialreferat, Orleansplatz 11
Stadtkämmerei, Rathaus
Eine schwierige Aufgabe. Aus haushaltspolitischen Gründen hatte sein Vorgänger viele 
Stellen im Münchner Beamtenapparat nicht 
mehr besetzt. Die Lösung wurde in einer 
Umverteilung der Aufgaben, beispielsweise 
an die Bezirksausschüsse, gesehen. So war 
bis 2007 das Kreisverwaltungsreferat (KVR) 
als Sicherheits- und Ordnungsbehörde für 
die Münchner Taxistandplätze verantwortlich. Die Bezeichnung Kreisverwaltungsreferat ist deutschlandweit einmalig und 
 darüber hinaus irreführend. München ist 
kreisfreie Stadt und das KVR ist somit kein 
Teil der Landkreisverwaltung. Der Name 
 resultiert daher, dass dem Kreisverwaltungsreferat innerhalb der Stadtverwaltung 
 weitgehend Aufgaben obliegen, für die bei 
kreisangehörigen Kommunen die Landratsämter zuständig wären. Das Referat, in 
dessen Abteilungen auch das Verkehrsmanagement sowie das Taxibüro zu finden sind, 
steht seit 1999 unter der Leitung von Herrn 
Wilfried Blume-Beyerle. Die Leiter der jeweiligen Referate, die so genannten Referenten, 
sind kommunale Wahlbeamter und sitzen 
aufgrund dessen als „berufsmäßiger“ Stadtrat im Plenum. Die Referenten unterstehen 
direkt dem Oberbürgermeister. 
Bezirksausschüsse
Wie eingangs erwähnt, hat der Oberbürgermeister aufgrund der Bestimmungen in der 
Bayerischen Gemeindeordnung die Möglichkeit, bestimmte Aufgabenbereiche an diverse Ausschüsse zu übertragen. Die Landeshauptstadt ist verwaltungsrechtlich in 
25 Stadtbezirke eingeteilt. Diese Stadtbezirke umfassen mehrere Stadtteile. In jedem Stadtbezirk gibt es einen so genannten Bezirksausschuss (BA). Analog dem 
Stadtrat werden die Mitglieder des BA auch 
für die Dauer von 6 Jahren gewählt. Die 
Aufgaben und Rechte dieser Ausschüsse 
sind einer Rechtsverordnung verbindlich 
festgelegt, dabei gibt es Abstufungen in 
der Kompetenz. Je nach Angelegenheit verfügen die lokalen Organe der Stadtverwaltung über Informations-, Beratungs- oder 
über Entscheidungsrecht. Dazu gehören 
u.a. die Bewilligung von Zuschüssen aus 
dem BA-Budget und die Nutzungsüberlassung von städtischen Grundstücken für 
Funktechnik Metzker
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Foto: istockphoto
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

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Festzelte oder Bürgerfeste ebenso wie 
Sperrstundenänderungen und die Genehmigung von Freischankflächen. 
Bezirksausschüsse der Landeshauptstadt 
München:
BA 1 Altstadt-Lehel, 
Vorsitzender Wolfgang Neumer (CSU)
BA 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, 
Vorsitzender Alexander Miklosy (Rosa Liste)
BA 3 Maxvorstadt, 
Vorsitzender Dr. Oskar Holl (SPD)
BA 4 Schwabing-West, 
Vorsitzender Dr. Walter Klein (SPD)
BA 5 Au-Haidhausen, 
Vorsitzende Adelheid Dietz-Will (SPD)
BA 6 Sendling, 
Vorsitzender Markus Lutz (SPD)
BA 7 Sendling-Westpark, 
Vorsitzende Ingrid Notbohm (SPD)
BA 8 Schwanthalerhöhe, 
Vorsitzende Sibylle Stöhr (Die Grünen)
BA 9 Neuhausen-Nymphenburg, 
Vorsitzende Ingeborg Staudenmeyer (SPD)
BA 10 Moosach, 
Vorsitzende Johanna Salzhuber (SPD)
BA 11 Milbertshofen-Am Hart, 
Vorsitzende Antonie Thomsen (SPD)
BA 12 Schwabing-Freimann, 
Vorsitzender Werner Lederer-Piloty (SPD)
BA 13 Bogenhausen, 
Vorsitzende Angelika Pilz-Strasser 
(Die Grünen)
BA 14 Berg am Laim, 
Vorsitzender Robert Kulzer (SPD)
BA 15 Trudering-Riem, 
Vorsitzende Dr. Stephanie Hentschel 
(Freie Wähler)
BA 16 Ramersdorf-Perlach, 
Vorsitzender Thomas Kauer (CSU)
BA 17 Obergiesing, 
Vorsitzende Carmen Dullinger-Oßwald 
(Die Grünen)
BA 18 Untergiesing-Harlaching, 
Vorsitzender Clemens Baumgärtner (CSU)
BA 19 Thalkirchen-Obersendlinger- 
Forstenried-Fürstenried-Solln, 
Vorsitzender Dr. Ludwig Weidinger (CSU)
BA 20 Hadern, 
Vorsitzender Johann Stadler (CSU)
BA 21 Pasing-Obermenzing, 
Vorsitzender Romanus Scholz 
(Die Grünen)
BA 22 Aubing-Lochhausen-Langwied, 
Vorsitzender Sebastian Kriesel (CSU)
BA 23 Allach-Untermenzing, 
Vorsitzende Heike Kainz (CSU)
BA 24 Feldmoching-Hasenbergl, 
Vorsitzender Markus Auerbach (SPD)
BA 25 Laim, 
Vorsitzender Josef Mögele (SPD)
Des Weiteren fallen nach dem Erlass des 
ehemaligen OB die Sondernutzungserlaubnis für Verkaufsstände und Werbetafeln, die 
Standorte von Schildern und Parkscheinautomaten in Parklizenzgebieten oder von 
Infosäulen und Sammelhinweisanlagen, 
aber auch die Festlegung von Taxistandplätzen und Ladezonen in die Entscheidungsbefugnis der Bezirksausschüsse. Vor 
allem die Übertragung des Entscheidungsrechts über Standplätze hat dem Münchner 
Taxigewerbe in den vergangenen Jahren 
große Sorge bereitet. Die Bearbeitungszeit 
hat sich drastisch verschlechtert. Wartezeiten von einem Jahr und mehr können 
von der Beantragung bis zur Inbetriebnahme eines Taxistandplatzes vergehen. 
Dies hat zwei Gründe: 
Gute Noten stellen die Tester den für den 
Taximarkt interessanten Erdgasmodellen, 
wie der B- und E-Klasse von Mercedes oder 
dem VW Touran TSI EcoFuel mit der DSG-6 
Gang-Automatik, aus. 

 In München kann derzeit an 9 Standorten 
sauberes und kostengünstiges Erdgas 
getankt werden. Verlässliche Kraftstoffpreise 
für Erdgas garantieren auch langfristig 
signifikante Kraftstoffeinsparungen und 
können Ihnen somit echte Wettbewerbsvorteile sichern. 
 
Ein weiterer Ausbau des Tankstellennetzes 
durch die E.ON Gas Mobil ist in der 
konkreten Umsetzung. 
 
Im Vergleich zu einem Dieselfahrzeug sind 
aufgrund der niedrigeren Erdgaspreise nach 
Aussagen diverser Taxiunternehmer 
Kraftstoffkosteneinsparungen von monatlich 
über 300 Euro realistisch. 

Überzeugen Sie sich selbst von den 
wirtschaftlichen Vorteilen der umweltschonenden Erdgasfahrzeuge für Ihr 
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E.ON Gas Mobil GmbH, 
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Erdgasfahrzeuge gewinnen zunehmend an 
Bedeutung. Bundesweit nimmt auch im 
Taxigewerbe der Bestand an erdgasbetriebenen Fahrzeugen zu. Der große Durchbruch 
ist trotz deutlicher wirtschaftlicher und 
ökologischer Vorteile im Taxigewerbe noch 
nicht gelungen. Es spricht einiges dafür, dass 
sich dieses in 2014 und 2015 ändern wird. 

In vielen Fahrzeugtests – wie z.B. ADAC Eco 
Test - belegen Erdgasfahrzeuge vordere 
Plätze. Grundlage für die Bewertung sind 
dabei nicht die Verbrauchsangaben der 
Hersteller, sondern Testergebnisse auf der 
Straße, welche realistische Daten liefern. 
Eine Auswertung der ADAC-Testmessungen 
zeigt, dass der tatsächliche Mehrverbrauch 
bei Autos mit Erdgasantrieb (CNG) am 
geringsten ist. Deutlich höhere Mehrverbräuche weisen im ADAC-Test dagegen 
Hybridfahrzeuge auf. 
Erdgas/CNG als Kraftstoff auch im Taxigewerbe immer beliebter 
TOP-Bewertung 
im ADAC Eco-Test 
Erdgas/CNG Tanken 
in München kein Problem 
Erdgasfahrzeuge überzeugen in 
Sachen Wirtschaftlichkeit und 
Umwelt 
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Foto: erdgas mobil

Seite 18

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Erstens muss das KVR als ausführende 
Stelle in jedem einzelnen Fall den zuständigen Bezirksausschuss anhören. Das kostet Zeit, da der Antrag bzw. die Anfrage 
an die BA-Geschäftsstelle geht, die den 
Vorgang erst einmal auf die Tagesordnung 
der nächsten BA-Sitzung setzt. Dort wird 
beraten und in den Unterausschuss Verkehr verwiesen. Dort wird wieder beraten 
und eine Entscheidung getroffen bzw. 
eine Empfehlung gegeben. Hier vergehen 
oft Monate, bis das KVR eine Rückmeldung 
erhält. 
Zweitens ist von den 32.000 Mitarbeitern 
der Münchner Stadtverwaltung gerade einmal ein einziger Beamter für die Einrichtung und Verlegung von Taxistandplätzen 
zuständig. Dem einsamen Verwaltungsmitarbeiter wurden noch viele weitere Aufgaben übertragen und eine Krankheits- oder 
Urlaubsvertretung gibt es nur in der Theorie. In vergleichbaren Städten liegt die Bearbeitungszeit vom Antrag bis zur Einrichtung eines neuen Taxistandes bei 2 bis 5 
Wochen, in München bis zu einem Jahr. 
Eine traurige Situation, wenn man bedenkt, 
dass in der Landeshauptstadt etwa 10.000 
Arbeitsplätze vom Taxigewerbe abhängen, 
deren Existenzgrundlage die Standplätze 
sind.
Aktuell beschäftigen sich die Bezirksausschüsse mit folgenden, für das Taxigewerbe 
wichtigen, Angelegenheiten:
BA 1 Altstadt-Lehel:
➔ Verlegung Taxistand Sonnenstraße 18 
auf ggü. liegende Seite Sonnenstr. 23
➔ Planung zusätzlicher Aufstellplätze für 
Oberdinger Taxis am Promenadeplatz 
und im Tal
BA 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt:
➔ Verlegung Taxistand Sonnenstraße 18 
auf ggü. liegende Seite Sonnenstr. 23
➔ Auflösung Taxistand Bayerstraße 83
BA 3 Maxvorstadt:
➔ Neueinrichtung Taxistand Arnulfstraße 
16 Diskothek Palais
➔ Planung zusätzlicher Aufstellplätze für 
Oberdinger Taxis am Siegestor
BA 6 Sendling:
➔ Verlegung Standplatz Harras
➔ Verlegung bzw. Verkürzung Standplatz 
Brudermühlstr.
BA 8 Schwanthalerhöhe:
➔ Neueinrichtung Taxistand Bergmannstraße 1/Landsberger Str. 73
➔ Verlegung Taxistand Donnersberger 
 Brücke auf ggü. liegende Seite
BA 9 Neuhausen-Nymphenburg:
➔ Vorplanungen zur Neugestaltung des 
 Leonrodplatzes mit Verlegung des Taxistandplatzes
BA 10 Moosach:
➔ Auflösung des Taxistandplatzes „Bauberger“ mangels Bedarf und Nutzung
BA 13 Bogenhausen:
➔ Umdrehen der Aufstellrichtung am 
 Klinikum Bogenhausen 
BA 15 Trudering-Riem:
➔ Planung zusätzlicher Aufstellplätze für 
Oberdinger Taxis am Messegelände
BA 16 Ramersdorf-Perlach:
➔ Verlegung des Taxistandplatzes am 
Waldheimplatz in die Gänselieselstraße
BA 21 Pasing-Obermenzing:
➔ Inbetriebnahme des Standplatzes am 
Pasinger Bahnhofplatz
➔ Auflösung des Standplatzes in der 
 Irmonherstraße
➔ Erfolgte Inbetriebnahme eines neuen 
Standplatzes im Gewerbegebiet 
Paul-Gerhardt-Allee
➔ Vorplanungen für die Neugestaltung 
der Nordseite des Pasinger Bahnhofs 
 (August-Exter-Straße)
BA 22 Aubing-Lochhausen-Langwied:
➔ Verlegung Taxistand am S-Bahnhof 
Lochhausen von der Fahrbahnseite in 
die Buswendeschleife 
BA 23 Allach-Untermenzing:
➔ Verlegung Taxistand Allach nach der 
Umgestaltung des Bahnhof-Gebäudes 
und des Bahnhofvorplatzes 
BA 25 Laim:
➔ Vorplanungen für die städtebauliche 
Neugestaltung des Willibaldplatzes
Leitbild der Landeshauptstadt 
 München
München soll eine zukunftsfähige Stadt im 
Gleichgewicht sein, ein gesunder, familienfreundlicher Lebensraum und eine wirtschaftlich florierende Stadt, die Arbeitsplätze schafft und erhält; eine schöne 
Stadt mit einem vielfältigen kulturellen 
 Leben und eine solidarische Stadt, die den 
sozialen Frieden sichert, Bildungschancen 
eröffnet und alle Bevölkerungsgruppen 
 einbezieht; eine Stadt der Lebensfreude, 
der Toleranz und Weltoffenheit. 
(TK/FK)
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18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

Seite 19

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Organisierte Bettler sind seit einiger Zeit nicht nur in der Münchner Innenstadt, sondern auch vermehrt in öffentlichen Verkehrsmitteln anzutreffen. Dort treten sie zumeist als Bettelmusikanten 
auf. Zwar stellen die Bettler nach Einschätzung der MVG und der 
S-Bahn München kein Sicherheitsproblem dar; denn sie sind in 
der Regel nicht handgreiflich und wechseln schnell ihre Aufenthaltsorte. Gleichwohl stellen sie für immer mehr Kunden der Verkehrsunternehmen ein Ärgernis dar. Die Beschwerden über Bettler haben in den vergangenen Monaten zugenommen, allerdings 
ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. Gleiches gilt für 
 öffentliche Straßen und Plätze: Für die Altstadt und den Bereich 
rund um den Hauptbahnhof erlässt das Kreisverwaltungsreferat 
(KVR) daher eine Allgemeinverfügung, die unter anderem das 
 organisierte Betteln dort untersagt. Die Allgemeinverfügung trat 
am 12. August in Kraft.
Betteln und Musizieren sind in den Verkehrsmitteln und Anlagen 
der MVG und der S-Bahn /DB seit jeher untersagt. Grundlage 
 dafür sind die Beförderungsbedingungen der im Münchner Verkehrsverbund zusammenwirkenden Verkehrsunternehmen sowie 
die Hausordnungen. Bettelmusikanten werden aus den Fahrzeugen bzw. Stationen verwiesen, sofern sie dort angetroffen werden. Im Wiederholungsfall droht Hausverbot oder sogar eine Anzeige. Hierbei sind die Verkehrsunternehmen auch auf Hinweise 
ihrer Fahrgäste angewiesen: Wer sich durch Bettelmusikanten gestört fühlt, kann zum Beispiel das Fahr- oder Sicherheitspersonal 
ansprechen. Ferner stehen die Notfallsäulen in den Bahnhöfen 
zur Verfügung. Auf diese Weise werden die zuständigen Betriebs-
Aus über 250 Anmeldungen 
waren 80 Münchnerinnen und 
Münchner ausgelost worden, 
die jetzt bei der ersten Bürgersprechstunde im Rathaus 
Oberbürgermeister Dieter 
 Reiter direkt ihre Fragen und 
Probleme vortragen konnten. 
Zur Sprache kam dabei im 
Großen Sitzungssaal des Rathauses eine breite Themenpalette – von Fragen zum Betreuungsangebot für Kinder 
und der Sanierung von Schultoiletten über Verkehrsprobleme, Wohnungsbau, Stadtgestaltung 
und Mieterschutz, den Glasfaserausbau und ein Kulturzentrum für 
Allach bis hin zu den Rauchschwaden der Isar-Griller, die den 
 Anwohnern das Leben schwer machen und den aktuellen Verhandlungen zwischen der EU und den USA über das Freihandelsabkommen TTIP, das die kommunale Daseinsvorsorge bedroht. 
OB Reiter: „Ich freue mich sehr, dass meine Bürgersprechstunden-Premiere einen so guten Anklang gefunden hat. Und ich bedanke mich bei den Münchnerinnen und Münchnern, die sich extra 
die Zeit genommen haben, mir persönlich zu schildern, wo sie der 
Schuh drückt und was sie von ihrer Stadt erwarten.“ 
(Quelle: münchen.de)
STADT-INFO
➔ MVG UND S-BAHN MÜNCHEN INFORMIEREN 
➔ OB-BÜRGERSPRECHSTUNDE
............................................................................................................................................
zentren von MVG und S-Bahn informiert; sie können dann Sicherheitspersonal entsenden, um das Betteln bzw. Musizieren zu unterbinden.
Noch wichtiger ist es allerdings, den organisierten Bettlern die 
 „Geschäftsgrundlage“ zu entziehen. MVG und S-Bahn raten ihren 
Fahrgästen deshalb, den Musikanten kein Geld zu geben. Dies sehen 
beide Verkehrsunternehmen als das beste Mittel an, um der organisierten Bettelei Einhalt zu gebieten.
Foto: istockphoto
SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

Seite 20

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Der Stadtrat benannte am 12. Januar 1956 
die Vorhoelzerstraße im damaligen Neubaugebiet der Parkstadt Solln. Die unscheinbare, für das Taxigewerbe völlig unwichtige 
Straße erinnert an den Architekten Robert 
Vorhoelzer (1884–1954). Im Gegensatz zur 
Irrelevanz des ihm gewidmeten Verkehrsweges finden sich seine markanten, unübersehbaren Bauten an etlichen Stellen 
im Stadtgebiet.
Robert Vorhoelzer bis 1933
Geboren 1884 in Memmingen, studierte 
Vorhoelzer von 1904 bis 1908 an der Technischen Hochschule München, seit 1970 
Technische Universität, das Fach Architektur, das er mit Auszeichnung abschloss. Da 
die beruflichen Aussichten für Architekten 
damals nicht besonders rosig waren, arbeitete Vorhoelzer anschließend zwei Jahre 
lang als Praktikant beim Landesbauamt, 
und zwar ohne Bezahlung und Urlaub. Wovon er während dieser Zeit lebte, ist leider 
nicht bekannt. Auf alle Fälle erhoffte er 
sich dadurch die Aufnahme in den krisensicheren Beamtenstand, was ihm dann 1911 
auch gelang. Nach dem Ersten Weltkrieg 
(1914–1918) stieg Vorhoelzer infolge seines Könnens schnell auf, wurde bereits 
1920 Oberpostbaurat bei der Postverwaltung München und lehrte außerdem seit 
1930 Architektur an der Technischen Hochschule. In jener Zeit entstanden verschiedene Gebäude der Deutschen Reichspost im 
Stil der Neuen Sachlichkeit, die in München 
bis heute ihre Umgebung prägen und für 
die Vorhoelzer als leitender Architekt verantwortlich zeichnete.
Oberpostdirektion Arnulfstraße 60
Zwischen Zirkus-Krone- und Wredestraße 
gelegen, entstand der Verwaltungsbau der 
Reichspostdirektion bereits in den Jahren 
1922 bis 1924, also während der Jahre der 
katastrophalen Hyperinflation in Folge des 
Ersten Weltkrieges. Das imposante, fünfgeschossige Gebäude wird durch eingerückte 
Ecktürme mit sieben Stockwerken begrenzt. 
Als bescheidene Kunst am Bau erkennt man 
den plastischen Ziegelschmuck über den 
Eingängen; mehr war angesichts der damaligen Notzeiten nicht drin.
Paketzustellamt Arnulfstraße 62
Gleich an die Oberpostdirektion stadtauswärts schließt sich das Paketzustellamt an, 
das 1924 bis 1927 errichtet wurde. Das 
 gesamte Areal zwischen Arnulf-, Wrede-, 
Tilly- und Deroystraße erhielt eine zweigeschossige Randbebauung für die Verwaltung. Außen an der Haupteinfahrt von der 
Arnulfstraße aus stellen sechs Plastiken 
von Josef Wackerle (1880-1959) die Schifffahrt, den Landverkehr sowie die vier 
 Kontinente dar, Ausdruck der weltweiten 
Tätigkeit der Post. Der fünfte Kontinent, 
nämlich Australien, erschien offenbar entbehrlich. Im Inneren lagen Hallen und 
Werkstätten für den Kraftpostbetrieb, und 
am Ausgang zur Tillystraße erkennt man 
noch die Gleise der Post-Trambahn, die 
 damals die einzelnen Postämter miteinander verband. Besonders markant ist der 
Rundbau für die damals neuartige, mechanisierte Paketverteilung, der heute die Veranstaltungsräume des „Postpalastes“ beherbergt. Mit 52 Metern Durchmesser und 
der imposanten Glaskuppel von 14 Metern 
Durchmesser wurde das Gebäude um die 
riesige Paket-Verteilmaschine herum gebaut. Über die zahlreichen Andockstationen für die Postlastwagen gelangten die 
Pakete in die einzelnen Zustellbezirke. 
 Dieser Rundbau gilt als wesentliches Architekturbeispiel für den Funktionalismus 
der 1920er Jahre. 
Postamt Tegernseer Landstraße 37
Der Einfachheit halber „Tela-Post“ genannt, 
stieß das schmucklose, rein funktionale 
 Gebäude seit seiner Fertigstellung 1929 auf 
massive Kritik seitens konservativer Kreise. 
Es war die Rede von „kümmerlicher Nacktheit“, „Postkiste“, gar vom „Einbruch fremden Geistes“ bis hin zur Forderung nach 
unverzüglichem Abriss des Neubaus. Hier 
klingt bereits an, dass Vorhoelzer später als 
„Bau-Bolschewist“ bezeichnet wurde. Von 
der anderen Seite lobte man den Bau als 
„endgültigen Durchbruch der neuen Form“ 
und sah den „Anschluss an die europäische 
Architekturentwicklung“ gekommen. Nach 
dem Zweiten Weltkrieg (1939–1945) dachte 
Vorhoelzer an einen Wiederaufbau Münchens mit Hochhäusern und Flachbauten. 
Bei der Tela-Post nahm er diese Ideen vorweg, indem er dem fünfstöckigen Hauptgebäude einen Flachbau anfügte, der damals 
das „Café Tela“ aufnahm. Die Schalterhalle 
im Inneren atmet ebenfalls den Stil der 
Neuen Sachlichkeit und ist immer noch 
 sehenswert. Im östlichen Bereich schließen 
sich Dienstwohnungen an. Im Krieg zerstört, wurden die Gebäude originalgetreu 
wieder aufgebaut.
Postamt Fraunhoferstraße 24
In die Straßenfront integriert und daher 
nicht auf den ersten Blick erkennbar liegt 
das fast 100 Meter lange Postgebäude an 
der Fraunhoferstraße, erbaut von 1929 bis 
1931. Das Anwesen enthält im Erdgeschoss 
Geschäfte und in den oberen vier Stockwerken Wohnungen. Das Postamt selbst ist im 
Hof untergebracht und besteht aus zwei 
Stockwerken mit abgerundeten Ecken; es 
➔ VORHOELZERSTRASSE
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DO, 20-24 UHR / FR, 22–01 UHR
20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

Seite 21

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ist durch einen verglasten Gang von der 
Straße aus erreichbar.
Postamt Goetheplatz 1
Zwei Mitarbeiter Robert Vorhoelzers, Franz 
Holzhammer (1893-1958) und Walther 
Schmidt (1899-1993), entwarfen das 1931 
bis 1932 erbaute Postamt, das in den unteren beiden Stockwerken die Amtsräume 
und darüber Dienstwohnungen enthielt. 
Auffällig an dem Gebäude ist die doppelte 
 Biegung seiner Fassade, mit der der Straßenzug der Goethestraße in die Lindwurmstraße und in den Goetheplatz optisch schwungvoll abgeschlossen werden 
sollte.
Postamt Am Harras 2
Die gesamte Anlage, bestehend aus dem 
Postamt und die dieses einfassende, fünfgeschossige Wohnblocks, entstand 1931 
bis 1933. Das östliche Wohnhaus nimmt 
die Linienführung der Plinganserstraße auf 
und weist damit sozusagen den Weg vom 
städtischen Harras hin zu den südlichen 
Vororten. Das Postamt selbst ist zweigeschossig: Unten befand und befindet sich 
das Postamt, während oben die Post sortiert und für die Verteilung vorbereitet 
wurde. Besonders auffällig ist der halbkreisförmige Bauteil an der Straßenecke, 
der ursprünglich als Wartehalle und stummes Postamt diente. In diesem konnte 
man Briefmarken aus Automaten erhalten 
– eine damals hochmoderne Einrichtung, 
die aus den USA stammte. Die schmucklose 
Schlichtheit gerade dieser Gebäudegruppe, 
die ein außerordentliches Zeugnis moderner Architektur in München darstellt, sollte 
Vorhoelzer bald den Vorwurf des „Bolschewismus“ einbringen.
Vorhoelzer nach 1933
Wegen der modernen Architektur seiner 
Postgebäude enthob im Oktober 1933 der 
neue Kultusminister Hans Schemm (1891–
1935), ein Nationalsozialist der ersten 
Stunde, Robert Vorhoelzer seines Lehrstuhls. Als Begründung diente der Vorwurf 
des „Bau-Bolschewismus“, was immer das 
auch gewesen sein soll. Vorhoelzer durfte 
allerdings als freier Architekt weiterarbeiten. So leitete er beispielsweise 1936 bis 
1937 den Bau der finster wirkenden katholischen Kirche „Maria Königin des Friedens“ 
an der Werinher-/Ecke Untersbergstraße. 
Im Jahr 1939 unterbreitete ihm die türkische Regierung ein attraktives Angebot: 
Vorhoelzer sollte als Leiter der Architekturabteilung und Professor für Architektur 
an die Akademie der Schönen Künste nach 
Istanbul übersiedeln. Dies tat Vorhoelzer, 
doch geriet er schnell mit einigen seiner 
neuen Kollegen über Kreuz, die ihn wieder 
loswerden wollten, was aber wegen der 
vertraglichen Bindungen nicht so leicht zu 
bewerkstelligen war. Da kam ein Zufall zu 
Hilfe: Die politische Lage während des 
Zweiten Weltkrieges war angespannt, die 
Türkei wahrte ihre Neutralität. Im Rahmen 
seiner Lehrtätigkeit bat Vorhoelzer um 
Luftaufnahmen der Stadt Istanbul, und 
dies brachte ihm den Vorwurf der Spionage 
für Deutschland ein. Im Januar 1941 legte 
er seine Ämter nieder und kehrte nach 
Deutschland zurück, wo aber für als politisch unzuverlässig geltende Architekten 
wie ihn keine Arbeit wartete, weil das 
 gesamte Volksvermögen sinnlos für den 
Krieg verpulvert wurde.
Vorhoelzer nach 1945
Nach Kriegsende konnte Vorhoelzer Ende 
1945 seinen Lehrstuhl an der Technischen 
Hochschule wieder einnehmen und wurde 
1946 deren Rektor. In der Nachkriegsdiskussion um den Wiederaufbau Münchens 
wies Vorhoelzer darauf hin, dass Teile der 
Stadt bereits vor dem Krieg sanierungsbedürftig gewesen seien und plädierte für 
einen radikal neuen Bebauungsplan, der 
insbesondere auf Flachbau und Hochhaus 
setzte. Diese Ideen fanden allerdings nur 
gelegentliche Nachahmung, beispielsweise 
bei der 1954 fertig gestellten Siemens- 
Siedlung an der Boschetsrieder Straße 
 zwischen Halske- und Schuckertstraße, die 
neben niedrigeren Wohnblocks aus zwei 
17-stöckigen Hochhäusern sowie einem 
12-geschossigen, so genannten Scheibenhaus besteht. Im Jahr 1952 trat Vorhoelzer 
in den Ruhestand, zwei Jahre später starb 
er im Alter von 70 Jahren an den Folgen 
einer Operation. (BW)
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Eng el har d s tr aß e 6 · 81 3 6 9 Münc hen
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SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21

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Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „B“ .
B
➔ SCHROTTIS FIAKER-ABC
➔ BAADER-/BARER-/BAD- und BARTH-
STRASSE – Das sind nur vier Beispiele dafür, weshalb man als Fiaker gelegentlich – 
eigentlich immer – seine Lauscherchen 
aufstellen und die Denkmaschine einschalten sollte, wenn ein Fahrgast sein Wunschziel nennt. Zu den vorgenannten Straßennamen in Kürze: Franz-Xaver von Baader: 
kath. Theologe und Philosoph/Barerstr.: 
nach Bar-sur-Aube, einer Stadt in Nordostfrankreich/Badstr.: nach einer früheren 
 Badeanstalt in dieser Straße (s. a. u. 
„Brausebad”)/Barth: nach der Patrizierfamilie der Freiherren von Barth. Dazu 
passt auch – leider – der im letzten TAXI-
KURIER auf Seite 20 abgedruckte Beschwerdebrief eines Kunden, welcher zwar 
zum „Arabella Sheraton Westpark” gefahren 
werden wollte, dann aber im Arabellapark 
landete. Wer nicht ganz dumm ist und damit – bösen Zungen zufolge – schon zur 
Elite der Fiakergemeinde gehört, weiß 
längst, dass man das vom Kunden genannte Fahrtziel hörbar (!) wiederholen und im 
Zweifelsfalle abgleichen sollte, bevor es 
wegen banaler Verständnisfehler zu unschönen Szenen kommt. 
Der ständige Umbenennungswahnsinn bei 
den Hotels, aber auch die schon immer 
 bestehende Verwechslungsgefahr bei den 
Straßennamen (ca. 6.200 in München) 
 sollte bei jedem Taxilenker zu erhöhter 
Aufmerksamkeit führen. Wörth- oder 
Wirtstraße, Roman- oder Grohmannstraße, 
Georg-Mauerer-Weg (Fasanerie) oder 
 Georg-Maurer-Straße (Freiham), Herderoder Herthastraße, Schliersee- oder Schlesierstraße und und und … wer meint, nach 
Nennung der Zieladresse durch den Fahrgast einfach schweigend losdüsen zu 
 können, ist nicht besonders „cool”, 
 sondern höchstens die Stradivari unter 
den Arschgeigen! 
➔ BAUSTELLEN – Die öffentliche Baumaschinenausstellung in der Wolfratshauser 
Straße – ungefähr zwischen Irschenhauser 
und Siemensallee – wird bei ihrem voraussichtlichen Ende im November 2014 eineinhalb Jahre gedauert haben. Seit dem 
10. Juni ist deshalb auch noch die Abfahrt 
in den Kreppeberg (runter zum „Asam-
Schlößl”) gesperrt. Es geht, wie schon berichtet, lediglich um den Anbau von Radwegen entlang der Wolfratshauser Straße, 
nicht etwa um den Bau des Brenner-Basistunnels oder um die Versetzung der Zugspitze. Eine narkoleptische Nacktschnecke 
mit Meniskusproblemen könnte nicht langsamer sein. Und die Stadt schaut dabei – 
wie immer ebenso untätig – zu. Mehr noch: 
wie die aufgestellten Bautafeln beweisen, 
war die Dauer von ca. eineinhalb Jahren 
von vorne herein so geplant und genehmigt. Nur zum Vergleich: in der SZ vom 
07.07.2014, Seite R 7, war ein Bericht zu 
lesen unter der Überschrift „Kampf gegen 
die Uhr” und der Unter-Überschrift „40 
Lastwagen, neun Großfräsen, Kehrmaschinen, 300 Männer – ihr Auftrag: An nur zwei 
Wochenenden die Fahrspuren der A 9 zwischen München-Nord und Garching sanieren 
und Flüsterasphalt aufbringen” . Aus dem 
weiteren Text ergibt sich, dass hier an 
den genannten zwei (!) Wochenenden auf 
3,7 km Länge vier Fahrspuren abgetragen 
und neu asphaltiert wurden. 
Nun gut, die „Wolfratshauser” ist keine 
A 9, aber eine bedeutungslose Anliegerstraße ist sie auch nicht gerade. Was sagt 
uns der zuvor erwähnte Zeitungsartikel? – 
Jedenfalls, dass man insgesamt 14,8 km 
Fahrspuren (3,7 km mal vier) an zwei Wochenenden komplett sanieren kann, wenn 
man will. Und erst recht, dass es nicht sein 
kann, dass man für insgesamt zwei Kilometer – eintausend Meter pro Fahrtrichtung – 
in der Wolfratshauser Straße eineinhalb 
Jahre (!) brauchen darf. Und für diejenigen, die seit dem Dahinscheiden der Grünen aus der Münchner Stadtregierung noch 
an (umwelt-) politischen Phantomschmerzen leiden, sei am Rande erwähnt, dass 
sich hier auch ein städtischer Linien-Gelenkbus seit über einem Jahr tagsüber im 
Schritttempo durch eines der in München 
so bekannten und beliebten Denkmäler des 
unbekannten Bauarbeiters durchwarten 
darf. Oder wie war das mit der nicht minder 
endlosen „Baustelle” an der Kreuzung 
 Johanneskirchner-/Effnerstraße? Und auch 
die Dauersperrung der Tierparkstraße im 
letzten Herbst, wegen der es für ca. 0,5 km 
(!) Fahrbahnsanierung zwischen Grünwald 
und der Brudermühlbrücke zwei Monate 
lang keine Isarquerung mehr gab, ist noch 
in frischer Erinnerung. Werbung für Schlaftabletten ist nichts dagegen. 
➔ BESÄUFNIS – Na gut, diese Bezeichnung für das Oktoberfest ist vielleicht ein 
bisserl hart – aber doch wahr. Andererseits: 
würden dort nur Milch und Mineralwasser 
ausgeschenkt, würde die Zahl der Besucher 
und damit der Taxifahrten wohl etwas kleiner ausfallen. Der Aufbau begann übrigens 
am Montag, 14.07., und wir dürfen mit absoluter Sicherheit davon ausgehen, dass 
diese Baumaßnahmen schnellstmöglich 
und höchst konsequent von statten gehen. 
– Ist ja auch nicht die Stadt dafür verantwortlich. 
➔ BESEITIGUNG – Man möchte es kaum 
glauben, aber nach der Kreuzung Max- 
Joseph-/Ottostraße vor ca. zwei Jahren 
und Rumford-/Zwingerstraße (ca. ein Jahr) 
ist eine weitere der sinnlosesten Ampeln 
Münchens, nämlich die an der Ecke 
 Schießstätt-/Gollierstraße, doch tatsächlich ersatzlos abgebaut worden. Wir hätten 
da noch eine klitzekleine Liste weiterer 
Kandidaten … 
A propos Beseitigung: mehr als eineinhalb 
Jahre (!) nach Beginn der Baumaßnahmen 
an einer Tramwendeschleife in der Dachauer auswärts zwischen Loth- und Lazarettstraße, während der die Dachauer Straße 
meistens nur einspurig befahrbar war, ist 
dieser Spuk doch tatsächlich vorbei. 
„Schon”, möchte man fast sagen. Sogar die 
Sprungschanze, an der man bei geöffnetem 
Schiebedach auch mal eines nicht angeschnallten Fahrgastes verlustig gehen 
konnte, wurde zuletzt beseitigt. Aber was 
sind schon eineinhalb Jahre bei einem 
 unbedeutenden Feldweg wie der Dachauer 
Straße? Der längsten Straße Münchens. 
Und da meckert dieser ekelhafte Schrotti 
ständig, bei uns gangad nix voran!
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
UNTERHALTSAMES

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➔ BESICHTIGUNG – Am Donnerstag, 
31.7.14, besichtigte der neue OB Dieter 
Reiter bei einem „SZ-Spaziergang vom Rathaus zum Odeonsplatz” (SZ 2./3. August, 
Seite R 1) die Probleme an der genannten 
Radlfurt und musste vorm „Spatenhaus” 
auch noch gleich eine Schlägerei zwischen 
einem Radler und einem Fußgänger 
schlichten. Löblich, dass sich der qua Amt 
namhafteste Politiker Münchens – eben der 
OB – endlich ein eigenes Bild verschafft. 
Das hat man sich von seinem Vorgänger 
Ude jahrelang vergeblich erhofft. In diesem 
Zusammenhang ist die oben genannte 
Fast-Schlägerei für den Erkenntnisgewinn 
des OB insofern bestimmt hilfreich, als dadurch deutlich wird, dass auf Münchens 
Straßen, Rad- und Fußwegen mindestens 
im übertragenen Sinne längst das Faustrecht gilt und dass es sich dabei schon lange nicht mehr um die albernen Kabbeleien 
von Dreijährigen im Sandkasten handelt, 
wie Herr Ude und Frau Nallinger das immer 
geglaubt haben (oder glauben machen 
wollten).
Weniger löblich ist, dass Herr Reiter angesichts der Situation in der Dienerstraße (an 
unserem Dallmayr-Stand) nicht ausschließt, 
„dass der Taxistand an dieser Stelle verschwinden muss, auch wenn dies zu Protesten bei den umliegenden Geschäften führen wird” . Aha! Da wissen wir ja schon mal, 
wo wir bei unserem neuen OB stehen.
Im Abseits nämlich. Man stelle sich nur 
mal vor, eine Trambahnhaltestelle stünde 
einer Radlfurt im Wege … 
➔ BESORGUNG – Besorgungsfahrten, also 
reine Kurierdienste ohne Fahrgast, unterliegen nicht der Beförderungspflicht des Taxigewerbes. Die Annahme solcher Aufträge 
erfolgt also freiwillig. Am Datenfunk werden sie deshalb schon mit der Option der 
Ablehnung angeboten, am Sprechfunk mit 
dem Zusatz „Besorgung” . Die Tarifordnung 
gilt wie bei Personenfahrten, also: die Anfahrt zur Abholadresse (wenn im Stadtgebiet München, Tarifzone 1) erfolgt ohne 
Uhr, die Durchführung der Fahrt jedoch mit 
eingeschaltetem Taxameter und auf dem 
kürzesten Wege. Leider gilt für alle Besorgungsfahrten der Mehrwertsteuersatz von 
19 Prozent! Ein bisserl schwierig sind solche Kunden, die in der Zentrale „zwei Hamburger mit Pommes” bestellen wollen und 
auf den wiederholten Hinweis, dass wir nur 
bereits bestellte Ware abholen lassen, 
ebenso oft ungerührt ergänzen „aber mit 
zwei Mayo und einem Ketchup” . Da fragt 
sich dann auch der langjährig fronterprobte 
Telefonist, ob er sich eigentlich gerade mit 
einem Pfund Salz oder einer eingeweichten 
Semmel unterhält. 
➔ BEZAHLEN – sollen zukünftig – so der 
Wahlkampfgag der CSU vom letzten Herbst 
– alle Ausländer für die Benützung deutscher Autobahnen. Begründung: wir Deutsche müssten in den meisten anderen Ländern auch eine Autobahn-Maut entrichten, 
sei es pro Kilometer, sei es als „Pickerl” in 
Österreich oder „Vignette” in der Schweiz. 
Inzwischen ist daraus, zumindest sprachlich bei der CSU, die „Infrastrukturabgabe” 
für die Benützung aller (!) deutschen Straßen geworden. Wir, als Fahrer in Deutschland zugelassener Fahrzeuge, sollten sie 
gar nicht bezahlen müssen oder aber wieder zurückerstattet bekommen, z.B. durch 
entsprechende Nachlässe bei der Kfz-Steuer. Wie das bei Autos funktionieren soll, 
die wegen besonderer Schadstoffarmut 
 ohnehin schon wenig oder gar keine 
Kfz-Steuer entrichten müssen, bleibt 
 bislang unklar. Bundesverkehrsminister 
Dobrindts bisherige Erläuterungsversuche 
trugen mehr zur Verwirrung als der Aufklärung bei. Dazu Schrottis Anmerkungen: 
eine Maut nur für ausländische Fahrzeuge 
gibt es nirgendwo in Europa; auch der Italiener zahlt in Italien die dortige Maut, der 
Franzose in Frankreich usw. usw., und auch 
der Österreicher bekommt sein Pickerl nicht 
erlassen oder zurückerstattet. Sogar die 
Schweiz hält sich daran, obwohl sie nicht 
Mitglied der EU ist. Und diese sieht in allen 
Verträgen – die auch von Deutschland unterzeichnet wurden – klar ein Diskriminierungsverbot vor. Würde dieses nicht gelten, 
könnte z.B. der österreichische Tankwart 
dem deutschen Gast-Tanker, der sich gerade 
noch über die relativ niedrigeren Benzinpreise der Alpenrepublik gefreut hat, 
 erklären, für den Deutschen koste die Tankfüllung nicht die angezeigten 50, sondern 
leider 70 Euro!
Und eine Maut, „Infrastrukturabgabe” oderwie-auch-immer für alle Straßen bis runter 
zum Feldweg gibt es in überhaupt keinem 
europäischen Land. Schrottis Ankündigung: 
die „Ausländer-Maut“ wird eingeführt, aber 
bald darauf vom Europäischen Gerichtshof 
wieder einkassiert werden. Jedenfalls der 
Teil, der die im Ausland zugelassenen Fahrzeuge („Ausländer”) diskriminiert. Deshalb 
wird die Rückerstattung für uns entfallen - 
und wir werden alle die Maut zahlen! Seehofer und Dobrindt werden uns dann mit 
wässrigem Dackelblick erklären, sie hätten 
es doch nur gut gemeint, aber die böse EU 
sei schuld daran, dass wir jetzt leider alle 
mehr berappen müssen. Aus faktischen 
Gründen – schon investiertes Geld – sei die 
Sache jetzt nicht mehr rückgängig zu machen. Und Frau Merkel, die ja selten eine 
Meinung kundtut, dann aber immer falsch 
liegt – „Die Verlängerung der Atomlaufzeiten ist alternativlos”, „Deutschland wird 
für andere Euro-Länder nicht bürgen” oder 
„mit mir wird es keinen Mindestlohn/keine 
Autobahnmaut geben” aus dem Herbst 
2013 – wird sich vornehmen, nächstens 
SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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lieber einen Pudding an die Wand zu nageln, als sich nochmal in irgendeiner Sache 
vorher festlegen zu lassen. Aber wer weiß, 
vielleicht vollzieht „Testosteron-Horst” 
Drehhofer irgendwann wieder die „Rolle 
rückwärts”, seine liebste Turnübung, weil 
er ja bekanntlich morgens eh' noch nicht 
weiß, welche Meinung er abends haben 
wird. Und wenigstens darin sind sich er 
und „Angie” immer einig!
➔ BLINKER – Für die meisten Autofahrer 
– und leider auch Taxilenker – sei hier ein 
Blick ins Fremdwörterlexikon empfohlen. 
➔ BODENSEESTRASSE – Ein alter Blödel- 
Reim besagt schon: „mir tut im Leib das 
Herz so weh, wenn ich im Glas den Boden 
seh” . Warm um's Herz wird es einem jedoch 
in der Bodenseestraße 391, dem ziemlich 
futuristisch aussehenden Gebäude an dem 
Übergang (Ecke? Einmündung?) zur Hans- 
Steinkohl-Straße beim Gewerbegebiet 
Freiham: das ist nämlich das mittels Erdgas 
betriebene neue Kraftwerk, welches bereits 
auf die noch zu bauenden Wohnungen 
westlich der Wiesentfelser Straße ausgelegt ist.
➔ BRAUSEBAD – Öffentliche Brause- und 
Wannenbäder entstanden in der Zeit, als 
sich die Spaßbadkultur auf das Etagenklo 
im dritten Stock reduzierte. Das „Tröpferlbad” in der Thalkirchner Straße (1984 geschlossen) und eben auch das „Brausebad”, 
wenngleich beide längst nicht mehr in alter 
Funktion, legen diesbezüglich noch Zeugnis 
ab. Das „Brausebad” vor dem Wiesn-Haupteingang wird bald nach Erscheinen dieses 
Heftes, namentlich ab Samstag, 20.09.14, 
wieder zum Nabel der Welt werden, wobei 
den altgedienten Fiaker seit der Abschaffung des gleichnamigen Taxistandes zur 
Wiesnzeit schon heftige Entzugserscheinungen plagen. 
Schließlich darf er die überaus sinnvollen 
Sprechfunkdurchsagen der Kollegen, von 
wegen „Brausebad sofort”, nicht mehr 
 hören. Ein erfahrener Taxler ist dort eh’ nie 
angefahren, denn in den Mägen der potenziellen Fahrgäste fängt gerade hier, nach 
den ersten paar Schritten an der frischen 
Luft, die explosive Mischung aus Bier, Zuckerwatte, Hendln und gebrannten Mandeln 
so richtig zu gären an. Aber dem bezechten 
Italiener, Ami oder Engländer und – Gerüch(t)en zufolge – auch Münchner, der das 
Brausebad für ein Pissoir hält, wird es wie 
immer wurscht sein, an welches Hauseck er 
beim Weg zur S-Bahn oder dem nächsten 
freien Taxi hinbrun… – Verzeihung, uriniert oder seinen Hendlfriedhof entleert, 
um ihn für weitere Herausforderungen („wo 
geh'n ma jetz no hi?”) wieder betriebsfähig 
zu machen. Mahlzeit. 
➔ BR-RADLTOUR – Am Sonntag, 3.8., dem 
ersten bayerischen Ferienwochenende, 
machte die 25. Radltour des Bayerischen 
Rundfunks (BR) die Stadt München unsicher. Nach einem ca. zweistündigen Auftaktprogramm am Candidplatz mit Ansprache unseres neuen Zweiten Bürgermeisters 
Josef Schmid (CSU) ging es ab 12.00 Uhr 
über den südlichen und westlichen Mittleren Ring bis zum Olympiagelände. Dafür 
mussten (Achtung!) 15 Bus- und drei Trambahnlinien geraume Zeit unterbrochen oder 
umgeleitet werden. Es lebe der Öffentliche 
Personen-Nahverkehr (ÖPNV), dessen Nutzung den Münchnern immer wärmstens 
empfohlen wird! Und zu dessen Bestandteilen das Taxi „eigentlich” – das berühmte 
Wort – auch gehört, aber von uns war natürlich nicht die Rede. Dafür wusste der 
unvermeidliche Jubelartikel der SZ am 4.8. 
(Münchner Teil, Seite R 5) vom „juchzenden” BR-Moderator zu berichten (was soll 
der auch anderes machen als die Idee seines Brötchengebers toll zu finden?) sowie 
von den Albachinger Vereinsradlern, die ... 
„sogar vom Auto-Gegenverkehr ständig bejubelt werden” . Diese, so weiter die SZ, 
„sind hier die Gute-Laune-Botschafter, 
denn die Autofahrer, welche die Sperrung 
des Mittleren Rings kalt erwischt, können 
ihrer Zwangslage im Stau meist noch etwas 
abgewinnen, wenn sie die Albachinger Vereinsradler sehen (...)” . Einer der Herren war 
nämlich auf einem historischen Hochrad 
unterwegs, angetan mit Zylinderhut und 
weißen Handschuhen. So a Gaudi! Aber: 
wie viele private oder auch geschäftliche 
Termine (es soll Leute geben, die am Sonntag arbeiten – wir wissen, wovon wir reden) deshalb geplatzt sind; wie viele zusätzliche Abgase z.B. an den Einmündungen der Autobahnen GAP und Lindau am 
ersten Ferienwochenende (!) produziert 
wurden; wie viele ambulante Pflegedienste 
Stunden später zu hilflos in der Sch... liegenden oder auf ihre Medikamentengabe 
wartenden Alten oder Behinderten kamen 
oder wie viele Sankas und Notarztwagen 
später – und evtl. zu spät – am Einsatzort 
eingetroffen sind, und überhaupt, was der 
ganze Schmarrn wieder einmal gekostet hat 
(Polizei, Aussperrung des ÖPNV usw.) – davon war im Bericht der SZ nichts zu lesen. 
Dazu hätte man eventuell recherchieren 
müssen! Und das Ganze, damit sich ein 
paar Geltungsbedürftige vor klickenden 
 Kameras und „juchzenden” Reportern in 
Szene setzen dürfen und ca. 10.000 weitere Teilnehmer zu der Erkenntnis kommen 
dürfen, (wieder SZ:) „dass das Radeln im 
Trappentreu-Tunnel weniger Spaß macht als 
gedacht” . 
Eine 1,4-Millionen-Stadt zuzüglich der 
 Ferienreisenden wird für das öffentliche 
Kasperltheater von ein paar tausend Pedaltretern stundenlang in Geiselhaft genommen! Übrigens: einen Tag später, also am 
Montag, 4.8. abends, legte turnusgemäß 
die Blödelneit – Verzeihung – „blade-night” 
– mehrere Stunden weite Teile der Innenstadt und Schwabings lahm. I bin da 
Schrotti - und do bin i leider dahoam! 
Zum Schluss noch zwei weitere Straßennamen:
➔ BUTLERSTRASSE – (Ramersdorf) Nach 
Viktoria Gräfin Butler-Haimhausen, gestorben 1902, einer karitativ tätigen Dame. Mit 
dem englischen „Butler” also keine Verwandtschaft. Unweit davon befand sich der 
„Wollani-Hof” in der Kölblstraße, der vor 
wenigen Jahren zugemacht wurde, nachdem einer der letzten Stammgäste von 
 einem der vorletzten Stammgäste vor dem 
Lokal erschossen worden war. Aber ganz 
ohne bösen Unterton: ein wirklich herrliches Stück München im alten Teil 
 Ramersdorfs zwischen Rosenheimer-/Melusinen- und Führichstraße mit alten Genossenschaftsbauten, mindestens ebenso altem Baumbestand, schattigen Innenhöfen 
usw. – wenn's denn sein muss: es gibt 
hässlichere Orte, um erschossen zu werden. 
➔ BUTTERMELCHERSTRASSE – Schon 
 einem etwas größeren Teil der Münchner 
Fiaker bekannt; benannt seit rund 200 Jahren nach dem „Butter-Melchior”, einem 
 früher dort ansässigen Milch- und Butterhändler. Bei dieser Gelegenheit erinnern 
wir uns der „Milchstraße” in Haidhausen, 
die nach einer früher dort ansässigen 
Milch-Sammelstelle für Bauern außerhalb 
Münchens benannt wurde – so klein war 
München damals. Legendär ist die Ampel 
Buttermelcher-/Klenze, an der sich zwei 
Einbahnstraßen kreuzen. Bis vor wenigen 
Jahren war sie auch noch sieben Tage die 
Woche 24-stündig in Betrieb. Da wurde 
nicht nur die Milch sauer. (MS)
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

Seite 25

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➔ BERND HELFRICH
PROMITALK
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi.
Der gebürtige Münchner Bernd Helfrich steht seit den 1970er Jahren auf den Brettern, 
die die Welt bedeuten. Bereits in seiner Rolle im Film „Die schnelle Gerdi“, einer mehrteiligen Komödie mit Senta Berger rund um das Münchner Taxigewerbe, zeigt sich erste 
Taxiaffinität. Seit 30 Jahren leitet Bernd Helfrich das Chiemgauer Volkstheater, das 
nicht nur im Fernsehen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat, sondern auch in 
der Münchner Taxiszene durch viele Fahrtaufträge vom Gut Nederling eine beliebte 
 Adresse ist.
Genau an dieser Adresse ereignete sich auch eine Geschichte, die Bernd Helfrich gerne 
in Erinnerung behält: 
„Nach einer Fernsehaufzeichnung in München im Theater Gut Nederling, so gegen 
23:30 Uhr, habe ich ein Taxi bestellt, weil ich am nächster Tag in Landshut drehen 
musste und die Produktionsfirma nicht wollte, dass ich mit dem eigenen Wagen fahre! 
Das Taxi kommt, ein gemütlicher Münchner (ein paar davon gibt's noch!) und fragt 
mich: Wohin bitte? Sag ich: Nach Landshut! Sagt er: Nach Landshut fahr i um die Zeit 
nimmer! In d'Landshuter Allee konn i eahna fahrn! Guad, sog i, dann fahrn's mi in 
d'Landshuter Allee, dann geh i hoit no des letzte Stückerl zu Fuß! Mir ham beide 
 gelacht und uns auf der Fahrt nach Landshut ganz gut unterhalten!”
„Eine ganz heiße Nummer“ spielt Bernd Helfrich vom 10.09. bis 25.10.2014 in der 
 Komödie im Bayerischen Hof. Zusammen mit Veronika von Quast, Saskia Vestner, 
Andrea Wildner und vielen anderen wird es unter der Regie von Jochen Busse mit 
 Sicherheit eine ganz heiße Nummer! (TK)
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MOTIV DES MONATS
➔ STINKFUSS!
Schnappschuss zum Thema „Geruchsbelästigung” im Straßenverkehr
SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

Seite 26

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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Unterschleißheim – 
Taxifahrer missachtet Vorfahrt und 
kollidiert mit Pkw, zwei Personen 
leicht verletzt
Am Dienstag, 24.06.2014, gegen 23.10 
Uhr, fuhr ein 45-Jähriger mit seinem Taxi 
auf der Weihenstephaner Straße in Unterschleißheim in östlicher Richtung. An der 
Einmündung zur Bundesstraße 13 wollte er 
nach links abbiegen. Zur selben Zeit fuhr 
ein 31-Jähriger mit seinem Peugeot die 
Bundesstraße 13 in Richtung München 
(südliche Richtung). Im Fahrzeug fuhr 
 seine 33-jährige Ehefrau mit. 
An der Kreuzung, die zur Nachtzeit aufgrund einer nicht im Betrieb befindlichen 
Ampel durch Verkehrszeichen geregelt wird, 
übersah der 45-jährige Taxifahrer beim Abbiegen den vorfahrtsberechtigten 31-Jährigen. Trotz einer eingeleiteten Vollbremsung 
konnte der 31-Jährige den Zusammenstoß 
mit dem Taxi nicht mehr verhindern und 
stieß frontal gegen dessen vorderen linken 
Kotflügel. Bei dem Unfall wurden der 
31-Jährige, sowie dessen 33-jährige 
 Beifahrerin jeweils leicht verletzt und zur 
ambulanten Behandlung in eine Klinik 
 verbracht.
Beide unfallbeteiligten Pkw wurden total 
beschädigt und mussten von der Unfallstelle geschleppt werden. Die Gesamtschadenshöhe wird auf 7.500 Euro geschätzt. 
 Während der Unfallaufnahme musste die 
Bundesstraße 13 in südliche Richtung für 
die Dauer von zwei Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Einmündungsbereiche der Kreuzung abgeleitet.
Waldperlach – 
Angriff auf Taxifahrer, 
Täter festgenommen
Am Dienstag, 15.07.2014, gegen 3.00 Uhr, 
nahm ein 27-jähriger Taxifahrer am Taxistand in der Grafinger Straße einen weiblichen Fahrgast auf. Die Dame nannte 
als Ziel den Klara-Ziegler-Bogen in Waldperlach. 
Während der Fahrt schlief die Frau immer 
wieder kurzzeitig ein. Am Ziel angelangt 
wurde sie vom Taxifahrer geweckt. Als der 
Taxifahrer ihr den Fahrpreis von 18,30 Euro 
nannte, fing die Frau zu lachen an und 
schüttelte den Kopf. Sie beleidigte den 
 Taxifahrer und stieg ohne zu zahlen aus 
dem Taxi aus und ging davon. Der 27-Jährige folgte ihr und verlangte nochmals 
 seinen Fahrpreis, andernfalls würde er die 
Polizei verständigen. Daraufhin drehte sich 
die Frau zu ihm um und versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Sie flüchtete 
und der Taxifahrer stellte die Verfolgung 
ein. Aufgrund des Schlages erlitt er eine 
blutende Verletzung im Gesicht und wurde 
in einem Krankenhaus behandelt.
Aus den Erzählungen während der Fahrt 
wusste der 27-Jährige, dass die Täterin in 
Haidhausen arbeitet. Er erkannte sie in 
 einem Geschäft wieder und verständigte 
die Polizei.
Wie sich herausstellte, handelt es sich um 
eine 30-jährige Verkäuferin aus München.
Bei ihrer Vernehmung äußerte sie, dass sie 
sich aufgrund ihrer Trunkenheit nicht erinnern kann, zeigte sich aber reumütig und 
möchte den Schaden ersetzen.
Lehel – 
Taxi komplett ausgebrannt
Am Donnerstag, 17.07.2014, gegen 19.50 
Uhr, befuhr ein 70-jähriger Taxifahrer mit 
seinem Taxi die Widenmayerstraße 
stadtauswärts. Während der Fahrt geriet 
das Taxi, vermutlich aufgrund eines technischen Defektes, in Brand, woraufhin der 
Taxifahrer sein Fahrzeug am rechten 
 Straßenrand abstellte. Dort brannte das 
Fahrzeug komplett aus. 
Durch die Flammen sind ferner noch drei 
Fahrzeuge, die am rechten Fahrbahnrand 
parkten, in Mitleidenschaft gezogen worden. Darüber hinaus sind durch die große 
Hitzeentwicklung Schäden an der Teerdecke 
entstanden. 
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird 
von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen. (TK)
Wir danken der Pressestelle des Polizei
präsidiums München für die Textvorlagen.
INFORMATIONEN
Foto: istockphoto
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014

Seite 27

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Sonntag, 21. September
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Hausmeister
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Thomas Lienenlüke
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Tobias Mann
Montag, 22. September
 ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, 
Der gelbe Klang
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sarah Hakenberg
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
Dienstag, 23. September
 ➔ 20.00 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – 
SC Paderborn 07
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan & Bator
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Altinger
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Scott Hamilton & Band
Mittwoch, 24. September
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Tosca
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ulan & Bator
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, maschek
Donnerstag, 25. September
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, 
Die schweigsame Frau
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Uta Köbernick
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Knedl & Kraut
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Doctor Nerve
Freitag, 26. September
 ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 18.30 Uhr, Allianz Arena, 
TSV 1860 München – 
SpVgg Greuther Fürth
Montag, 1. September
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterspiele im Innenhof 
der Glyptothek, Plutos
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, HG. Butzko
Dienstag, 02. September
 ➔ 19.30 Uhr, Botanischer Garten, 
Riscant – So singt der Sommer
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterspiele im Innenhof 
der Glyptothek, Plutos
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jazz Week
Mittwoch, 03. September
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jazz Week
Donnerstag, 4. September
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jazz Week
Freitag, 5. September
 ➔ 10.00 Uhr, Haus der Kunst, 
Archiv Galerie im Haus der Kunst
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Pro:c-dur
Samstag, 6. September
 ➔ 10.00 Uhr, Haus der Kunst, 
Archiv Galerie im Haus der Kunst
 ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, 
Energy in the Park
Sonntag, 7. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Torsten Sträter
Montag, 8. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Torsten Sträter
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterspiele im Innenhof 
der Glyptothek, Plutos
Dienstag, 9. September
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Torsten Sträter
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterspiele im Innenhof 
der Glyptothek, Plutos
Mittwoch, 10. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Torsten Sträter
Donnerstag, 11. September
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dagmar Schönleber
Freitag, 12. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Lars Reichow
Samstag, 13. September
 ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, 
FC Bayern München – VfB Stuttgart
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Lars Reichow
Sonntag, 14. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Maren Kroymann
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dr. E. Noni Höfner
Montag, 15. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Dagmar Schönleber
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Koczwara
Dienstag, 16. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Robert Griess
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
Mittwoch, 17. September
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nils Heinrich
Donnerstag, 18. September
 ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, 
Ois is harmlos
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Wer hat Angst vor Virginia Wolf
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Intern. Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nils Heinrich
Freitag, 19. September
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Kai Magnus Sting
Samstag, 20. September
 ➔ 13.00 Uhr, Allianz Arena, 
TSV 1860 München – 
FC Ingolstadt 04
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Tosca
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Wer hat 
Angst vor Virginia Wolf
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Knuth und Tucek
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Bluesgangsters
 ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sven Kemmler
 ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind Gefangene
 ➔ 21.00 Uhr, Theaterfabrik, 
The Original Classic Rock Show
Samstag, 27. September
 ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Tosca
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Hausmeister
 ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele, 
Das schweigsame Mädchen
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Fard
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Andrea Badey
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
 ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, 
Jenny Evans & Trio
Sonntag, 28. September
 ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, 
Die schweigsame Frau
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Martin Schmitt
 ➔ 20.00 Uhr, Circus-Krone-Bau, 
Dieter Nuhr
Montag, 29. September
 ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Wir sind Gefangene
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
 Akademiekonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Theaterfabrik, Deine Lakaien
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Rebers
Dienstag, 30. September
 ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, 
Phosphoros
 ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, 
Akademiekonzert
INFORMATION
➔ TOP-TERMINE SEPTEMBER 2014
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
MEHRTÄGIGE TERMINE SEPTEMBER 2014
 ➔ 01.09.14 - 06.09.14, 20.00 Uhr, 
Komödie im Bayerischen Hof, Loriots dramatische Werke
 ➔ 02.09.14 - 06.09.14, 20.00 Uhr, 
Lach und Schieß, Philipp Weber
 ➔ 02.09.14 - 07.09.14, Di - Do 20.00 Uhr, Fr + Sa 18.00 Uhr, So 15.00 Uhr, 
GOP, Karussell
 ➔ 02.09.14 - 28.09.14, Di - Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, 
Blutenburg-Theater, Ein gemeiner Trick
 ➔ 09.09.14 - 30.09.14, Di - Fr 19.30 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 13.30 Uhr, 
Deutsches Theater, We will rock you
 ➔ 09.09.14 - 13.09.14 + 17.09.14 - 20.09.14, 20.00 Uhr, 
Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 10.09.14 - 30.09.14, Mo - Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, 
Komödie im Bayerischen Hof, Eine ganz heiße Nummer
 ➔ 11.09.14 - 28.09.14 + 30.09.14, Mo - Fr 20.00 Uhr, Fr + Sa 18.00 Uhr, 
So 15.00 Uhr, GOP, Lipstick
 ➔ 25.09.14 - 28.09.14, 19.30 Uhr, 
Prinzregententheater, Tschitti Tschitti Bäng Bäng
SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

Seite 28

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