TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier September 2014
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2014. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
28 von 28 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 54. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE ➔ WER REGIERT MÜNCHEN? DAS MILLIONENDORF DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE SEPTEMBER 2014 VERWALTUNG UND ORGANISATION ÜBER 32.000 MITARBEITER FÜR DIE LANDESHAUPTSTADT BEZIRKSAUSSCHÜSSE IN 25 STADTBEZIRKEN VERWALTUNGSRECHTLICH AKTIV STADTRAT UND OBERBÜRGERMEISTER DIE DIRIGENTEN IM MÜNCHNER RATHAUS Foto: „Der Neue Blick auf München” von Rainer Viertlböck
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
AUSBILDUNG ➔ SEPTEMBER 2014 Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 01.09., 15.09., 29.09., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 03.09., 10.09., 17.09., 24.09., jeweils von 17.30–19.30 Uhr Samstag, 06.09., 13.09., 20.09., 27.09., jeweils von 10.00–13.00 Uhr Leistungskurs Samstag, 06.09., 13.09., 20.09., 27.09., jeweils von 13.00–17.00 Uhr ➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich ➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule! Infoveranstaltung Montag, 08.09., 17.30 Uhr Samstag, 13.09., 8.30 Uhr Montag, 22.09., 17.30 Uhr Samstag,27.09., 8.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 18.09., von 13.00–17.00 Uhr ➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Mittwoch, 17.09., ab 15.00 Uhr ➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen! ➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro Ausbildung zum Taxiunternehmer ➔ Kurs 5/2014 vom 16.09.2014 bis 14.10.2014 ➔ Kurs 6/2014 vom 04.11.2014 bis 02.12.2014 Termine und Anmeldung: Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss Telefon: (089) 21 61–367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Alfred Huber (AMH), Thomas Kroker (TK), Frank Kuhle (FK), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße 7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: info@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung: Taxi-München eG Engelhardstraße 6, 81369 München Anzeigen TAXIKURIER Ansprechpartner: Frau Elke Choleva Tel.: (0 89) 21 61-367 Frau Tanja Reger Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller 2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leiter der Zentrale: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung/Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Impressum 02 Ausbildungs-Termine ⁄ September 2014 02 Die Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04 Der Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 10 Messe München International ⁄ September-Programm 11 Leserbriefe ⁄ Forum 12 Stadt-Info ⁄ Museen in München 12 Stadt-Info ⁄ ERS Kongress in München 13 ➔ Das Millionendorf ⁄ Wer regiert München? 14 12 Stadt-Info ⁄ MVG und S-Bahn München informieren 19 Stadt-Info ⁄ OB-Bürgersprechstunde 19 Unser München ⁄ Vorhoelzerstraße 20 Schrottis Fiaker-ABC ⁄ „B“ 21 Promitalk ⁄ Bernd Helfrich 25 Motiv des Monats ⁄ „Stinkfuß” 25 Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 26 Top-Termine ⁄ September 2014 27 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Foto Titelseite und Inhalt: „Der Neue Blick auf München” von Rainer Viertlböck. Münchner Kindl und Ludwigstraße Kfz-Meisterbetrieb Taxi-Service aller Fabrikate Schießstättstr. 12 an der Theresienhöhe ✔︎ Wartung, Inspektion ✔︎ Unfallinstandsetzung ✔︎ Reparatur und Pflege ✔︎ TÜV und AU im Haus (1x wöchentl.) ✔︎ Bremsen, Reifen, Fahrwerk ✔︎ Fahrzeugaufbereitung und -reinigung ✔︎ Klimaservice ✔︎ Motorentechnik ✔︎ Autoelektrik ✔︎ Autoglas ✔︎ Getriebeinstandsetzung ✔︎ Getriebespülung (Automatikgetriebe) EURO-TAXI Handels GmbH München • Schießstättstr. 12 • 80339 München Telefon 089 - 747 01 45 • Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr und vieles mehr • preiswert • schnell • zuverlässig SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DIE GENOSSENSCHAFT Generalversammlung 2014 Am Donnerstag, 10. Juli 2014, waren die Mitglieder der Taxi-München eG im Augustinerkeller zur ordentlichen Generalversammlung geladen. Die Versammlung wurde um 10.25 Uhr von Frau Christine Reindl eröffnet. Die Aufsichtsratsvorsitzende begrüßte die Mitglieder sowie den Ehrenvorsitzenden Herrn Max Herzinger. Von der Landeshauptstadt München hieß Frau Reindl Herrn Stadtrat Dr. Michael Mattar und Herrn Linz vom KVR willkommen. Neben verschiedenen Partnern aus Gewerbe und Industrie galt ein besonderer Dank der Mercedes Niederlassung München, für die Einladung der Teilnehmer zum Mittagessen. Die Vorsitzende des Aufsichtsrates bedankte sich auch bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Taxi-München eG für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Im Anschluss wurde festgestellt, dass die Ladung frist- und formgerecht erfolgte. Nach der Genehmigung der Tagesordnung wurde Herr Norbert Laermann zum Schriftführer bestellt. Für den zu bildenden Wahlausschuss stellten sich Herr Thomas Paasch vom Genossenschaftsverband Bayern e.V., sowie die Mitglieder Blum, Frey, Roidl, Hauser und Lehmair zur Verfügung. Als Vorsitzender des Wahlausschusses wurde Herr Paasch gewählt. Die Generalversammlung erhob sich von den Plätzen und gedachte in einer Schweigeminute der seit der letzten Generalversammlung verstorbenen Mitglieder. Herr Frank Kuhle trug den ersten Teil des Berichtes des Vorstandes vor. Der Vorstandsvorsitzende ging zuerst auf das Thema Kundenbetreuung ein, das bei der Taxi-München eG einen hohen Stellenwert besitzt. Er berichtete über verschiedene Geschäftsfelder, die im vergangenen Jahr gefestigt und ausgebaut werden konnten. Dabei stellte er klar, dass der Dienstleistungscharakter unserer Branche die Bereitschaft erfordert, den Wünschen der Kunden nachzukommen. Zur Geschäftsentwicklung der Taxi-München eG in 2013 wurden die Versammlungsteilnehmer über die Mitgliederzahl, die angeschlossenen Fahrzeuge und den Mitarbeiterstand informiert. Die gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenen Personalkosten werden als notwendig erachtet, da vor allem die persönliche Kundenbetreuung einen Unterschied zu Mitbewerbern darstellt, die reine Vermittlungsleistungen auf technischer Basis anbieten. Herr Kuhle konnte berichten, dass im vergangenen Jahr die Zahl der an die Mitglieder abgegebenen Aufträge erneut gestiegen ist. In 2013 vermittelte die Zentrale der Taxi-München eG 72.000 Fahrtaufträge mehr als im Vorjahr. Allerdings wies er auf die wetterbedingte schlechte Auftragslage in den ersten Monaten 2014 hin, so dass in diesem Jahr mit keiner nennenswerten Steigerung zu rechnen sei. Das Vorstandsmitglied ging im Anschluss auf Veränderungen im technischen und organisatorischen Bereich ein, die im Jahr 2013 durchgeführt wurden. Mit Blick in die Zukunft wurden die Mitglieder über den aktuellen Stand zum Thema Mindestlohn informiert. Hier warnte Herr Kuhle die Mitglieder, die gesetzlichen Regelungen des Mindestlohnes durch kreative Arbeitsverträge umgehen zu wollen. Seiner Meinung nach wird es ab 2015 zu Umwälzungen in der Taxibranche kommen. Die Unternehmer seien aber heute gefordert, notwendige Schritte zu prüfen und einzuleiten. Im zweiten Teil gab Herr Reinhard Zielinski den Mitgliedern einen Überblick über die Geschäftsentwicklung der genossenschaftseigenen Immobilien. Durch eine hundertprozentige Auslastung, sowohl bei der Wohnraum- als auch Gewerbevermietung, konnten die Erträge 2013 in diesem Bereich um 111 TEURO gesteigert werden. Die laufenden Kredite wurden planmäßig getilgt und die Investitionen lagen bei mehr als 50 Prozent über den Abschreibungen. Weiter berichtete er von einzelnen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, die sich langfristig positiv auswirken werden. Die erhöhten Ausgaben für Werbung und Personal konnten in 2013 einerseits durch intensive Kostenkontrolle, aber auch durch Mehreinnahmen, z.B. beim bargeldlosen Zahlungsverkehr, aufgefangen werden. Nach der laufenden Finanzplanung stellte Herr Zielinski auch für 2015 unverändert niedrige Gebühren in Aussicht. Es könnten aber auch ungeplante Herausforderungen entstehen, da neue Marktteilnehmer, teilweise mit Geld von internationalen Großkonzernen ausgestattet, die Kernkompetenzen der Vermittlungszentralen angreifen. Herr Zielinski appellierte an die Mitglieder, interne Grabenkämpfe, wie letztes Jahr, endgültig zu beenden und gemeinsam die Schlagkraft der Genossenschaft gegen die teilweise illegalen Anbieter zu erhöhen. Kein Verständnis hatte er für die Ansicht eines Mitgliedes aus dem Aufsichtsrat, das 20 % von seinem Umsatz „gerne“ an einen Mitbewerber zahlt und froh wäre, mit der Genossenschaft nichts mehr zu tun zu haben. In diesem Zusammenhang kritisierte er auch die ständig vorgetragenen Forderungen aus dem Aufsichtsrat für eine verbesserte Zusammenarbeit, wenn zeitgleich einzelne Mitglieder die auf den Markt drängenden Großkonzerne unterstützen. Seiner Meinung nach braucht die Genossenschaft willensstarke Aufsichtsratsmitglieder, die sich ausschließlich für die Interessen der Mitglieder und für das Münchner Taxigewerbe einsetzen. Im nächsten Tagesordnungspunkt informierte Herr Zielinski die Versammlungsteilnehmer über den Jahresabschluss. Im Geschäftsjahr 2013 stiegen die Umsatzerlöse der Genossenschaft um 21 TEURO auf 4073 TEURO. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 454 TEURO. Den Jahresüberschuss konnte Herr Zielinski mit 308 TEURO bekannt geben. Der Bilanzgewinn 2013 betrug runde 309 TEURO. Der Eigenkapitalanteil stieg auf 55 %. Geplant sei, das Eigenkapital auf 60 % zu steigern. Frau Reindl trug als Vorsitzende den Bericht des Aufsichtsrates vor. Den gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen entsprechend, hat der Aufsichtsrat 2013 die Geschäftsleitung laufend geprüft. In 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
allen Geschäftsbereichen wurden die vorgeschriebenen Revisionen durchgeführt. Die satzungsgemäße Jahresinventur wurde vom Vorstand vollzogen und vom Aufsichtsrat geprüft. In 12 Aufsichtsratssitzungen und 11 gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand, wurden die Belange der Genossenschaft diskutiert und erforderliche Beschlüsse gefasst. Zusätzlich wurde eine konstituierende Sitzung abgehalten. Von den Prüfern des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V. wurde im Mai und Juni 2014 die gesetzliche Prüfung durchgeführt. Die Ergebnisse der Prüfung wurden vom Prüfungsleiter, Herrn Paasch, vom Genossenschaftsverband Bayern e.V., vorgetragen und ausführlich erläutert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages (Bilanzgewinn: 309.405,11 Euro) geprüft, für in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes, den Gewinn wie folgt zu verwenden: Zuweisung in die gesetzliche Rücklage 41.307,53 Euro, Zuweisung in die anderen Ergebnisrücklagen 267.556,74 Euro und 540,84 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. Im Bericht über die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern e.V. trug Herr Paasch vor, dass der Prüfungszeitraum die Zeit vom 01.05.13 bis 30.04.14 umfasste. Hierbei wurden die Einrichtungen, wirtschaftlichen Verhältnisse und die Geschäftsführung der Genossenschaft geprüft. Herr Paasch stellte fest, dass der Jahresabschluss richtig abgeleitet wurde, er keine Auswirkungen auf die Vermögenslage der Genossenschaft hat und die Risiken richtig dargestellt wurden. Die Geschäftsentwicklung war zufriedenstellend. Anschließend schlüsselte Herr Paasch noch einige Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf. Er nannte hierbei speziell die Modernisierung der Zentrale, Einstellung von Personal, Modernisierung von Büros und Investitionen in das Rufsäulensystem der Genossenschaft. Bezogen auf die vorgetragenen Berichte äußerte sich als erster Redner Herr Kummerow zum Thema Mindestlohn. Er stellte sich als „alten Gewerkschaftler“ und SPD-Mitglied vor und sagte, dass er in der Tarifkommission von ver.di sei und an den Tarifverhandlungen teilnehmen würde. Für die Gewerkschaft wäre es schwierig, unterhalb des Mindestlohnes zu bleiben. Weiter war er der Meinung, dass die Umsätze Fahrerund Unternehmeranteil beinhalten und er sah die Gefahr, dass der Unternehmeranteil auf den Fahrer abgewälzt werde. Er vertrat die Ansicht, dass die Fahrerlöhne immer weiter abgesenkt werden, und somit auch der Lohnanteil des Unternehmers. Herr Kuhle bedankte sich bei Herrn Kummerow, sah dessen Rede aber für eine Gewerkschaftsveranstaltung passend, nicht für die Generalversammlung der Taxi-München eG. Der Vorstandsvorsitzende musste eingestehen, keine Logik in den Aussagen erkennen zu können. Das Mitglied Ellermann merkte zum Thema Mindestlohn an, dass gemäß der Aussage des BZP-Präsidenten Herrn Müller, ein Taxiunternehmer einer Vollkostenrechnung nicht standhalten würde. Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München Tel.: (089) 16 7 54 40 · Fa x: (089) 16 7 96 02 Wir helf en so fo rt und unbür okr atisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäf t einigermaßen läuft, geht das Taxi kaputt - Verkehrsunf all, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. Wir sind 24 Stunden für Sie erre ichbar (auch an Sonn- u. Fe iertagen und am Wochene nde). Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie be re it bzw. wird be i Ihnen angeli efe rt. Selbstv erstän dli ch sind sowohl Funk als auch Taxamet er entspr echend Ihr en Erf ordernissen progr ammiert. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. Zahlr e iche Au to häuser wick e ln auch die Taxi-Mobilitätsgar antie über un sa b (DaimlerChry sler , BM W, Opel, VW, Citr oen). Im Bedarf sf all kümmern wir uns um die er fo rd erlichen behö rd - lichen Fo rmalität en. Bei un ve rschuldet en Verkehrsunf ällen re chnen wir die Miettaxir echnung dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie - len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e. Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el - ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...) Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Herr Ramdhor nahm Bezug zu den Äußerungen von Herrn Kummerow und sagte, dass man angestellten Fahrern nicht ihren gerechten Lohn verweigern wolle. Es mache aber keinen Sinn, leistungsbereite Angestellte auf Mindestlohnniveau zu kürzen, um weniger tatkräftige Fahrer zu unterstützen. Im Anschluss mahnte Herr Dr. Neudecker den Termin der Generalversammlung an, der nach dem Genossenschaftsgesetz in den ersten sechs Monaten stattfinden soll. Weiter bezeichnete er die Pager als „technische Missgeburt“, da diese in weitem Umfeld einer Rufsäule auch in einem vorbeifahrenden Auto funktionieren. Herr Kuhle erklärte, dass die Versammlung der Taxi-München eG traditionell abgehalten wird, sobald der Jahresabschluss erstellt und geprüft wurde. Für den Pager empfahl er den Ausschaltknopf zu benutzen. Herr Kummerow meldete sich nochmals zu Wort und versuchte an Hand von Zahlen zu erklären, dass die Stundenumsätze im Taxigewerbe immer niedriger werden. Für die Umsetzung des Mindestlohnes sah er die Lösung in einer Reduktion von Fahrern und Fahrzeugen. Außerdem gab er zu überlegen, ob man im Taxigewerbe Kurzarbeit anbieten sollte. Zum Abschluss widersprach Herr Weimann dem von Herrn Kummerow vorgetragenen Zahlenwerk. Er bat darum, wenn schon Zahlenbeispiele benutzt werden, nur richtige Zahlen zu verwenden. Um 13.06 Uhr unterbrach die Versammlungsleiterin die Veranstaltung zum Mittagessen. Im Anschluss wurde unter TOP 7 mit Zustimmung der Mitglieder alle Beschlussfassungen per Akklamation durchgeführt. Genehmigt wurden der Jahresabschluss 2013 und die vorgeschlagene Behandlung des Bilanzgewinnes. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte ohne Gegenstimme. Die Entlastung des Aufsichtsrates erfolgte mit 3 Enthaltungen. Bevor mit den Wahlen für den Aufsichtsrat fortgefahren werden konnte, verkündete die Vorsitzende des Aufsichtsrates und Versammlungsleiterin, Frau Reindl, dass sie mit sofortiger Wirkung ihr Amt als Aufsichtsrätin niederlegt. Sie begründete den Schritt damit, dass sie nicht mehr erkennen könne, etwas zu bewirken. Ihrer Ansicht nach ist keine vertrauensvolle Zusammenarbeit mehr möglich. Sie führte weiter aus, dass ihrer Meinung nach keiner der derzeitigen Vorstände seinen Aufgaben nachkomme und versuchte dies an der Vorgehensweise der Vorstände in Bezug auf eine Konkurrenzzentrale in München und der Problematik Pasing-Bahnhof zu belegen. Sie forderte die Mitglieder zu einer verantwortungsvollen Wahl der Aufsichtsräte auf und bedankte sich abschließend nochmals für die Zusammenarbeit und wünschte viel Erfolg bei den weiteren Herausforderungen. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Reinhold Siegel, übernahm daraufhin die Versammlungsleitung und bedankte sich bei Frau Reindl für ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat. Anschließend wollte er einen Brief des turnusgemäß ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedes Paul Rusch verlesen, der nicht zu Generalversammlung erschienen war. Herr Kuhle erhob Widerspruch, da Mitglieder ihre Rechte gemäß der Satzung selber ausüben müssen. Zudem würde das Verlesen von Briefen nicht zum Tagesordnungspunkt „Wahlen“ gehören. Der Vorsitzende des Wahlausschusses, Herr Paasch, führte daraufhin die Wahl für die Positionen der turnusgemäß ausgeschiedenen Mitglieder des Aufsichtsrates für eine Dauer von drei Jahre durch. Die Wahl erfolgte nach einer Vorstellung der Kandidaten in schriftlicher Form. Gewählt wurden Herr Roland Rippel, Taxi 1125, Herr Max Weiland, Taxi 427, und Herr Thomas Gollmann-Günthert, Taxi 1036. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an. Im zweiten Durchgang fand die Nachwahl für Frau Reindl in schriftlicher Form statt. Für die verbleibende Wahlperiode von einem Jahr wurde Herr Rudolf Rötzer, Taxi 793, von der Versammlung in den Aufsichtsrat gewählt. Der Kandidat nahm die Wahl an. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ gab es drei Wortmeldungen. Herr Weimann nahm Bezug auf die Rücktrittsrede von Frau Reindl und betonte nochmals, dass die Kompetenz beim Vorstand und nicht beim Aufsichtsrat liegt. Er stufte die Rede von Frau Reindl als persönliche Abrechnung ein und betrachtete dies als peinliche Aktion. Weiter monierte er, dass die Aufsichtsratsvorsitzende den Aufsichtsrat Paul Rusch nicht dazu bringen konnte, Revisionen durchzuführen. Das Verhalten von Herrn Rusch, erst gar nicht zur Generalversammlung zu kommen, bezeichnete er als traurig. Herr Kuhle gab ohne weitere Begründung seinen Einspruch gegen die von Frau Reindl erhobenen Vorwürfe zu Protokoll. Er bedankte sich bei der Aufsichtsratsvorsitzenden und wünschte ihr viel Glück und Erfolg für die Zukunft. Herr Gökmen bedankte sich anschließend ebenfalls bei Frau Reindl für ihre Tätigkeit in den vergangenen 14 Jahren und bedankte sich auch für ihren guten Stil. Um 16.00 Uhr schloss Herr Siegel als Versammlungsleiter die ordentliche Generalversammlung der Taxi-München eG. In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates wurde Herr Max Weiland als Vorsitzender des Aufsichtsrates und Herr Siegfried Weimann als dessen Stellvertreter gewählt. Taxi-Ordnungsnummer In letzter Zeit erreichen uns sehr häufig Meldungen, dass es Auslegungsprobleme mit den Vorschriften nach § 27 BOKraft gibt. Ein Mitglied der Taxi-München eG erhielt ein Verwarnungsgeld in Höhe von 40 Euro von der Polizei mit folgender Begründung: „Entsprechend der BOKraft muss die Ordnungsnummer nach innen und außen wirken. Das Schild mit der Ordnungsnummer war stark verbeult und schräg an der Heckscheibe unten rechts angebracht. Bei der Nachtfahrt mit dem Dienstfahrzeug sowie auch 3–4 Meter stehend hinter dem Taxi konnte es nicht erkannt werden. Erst in einer Entfernung von 1 Meter war es möglich, die Ordnungsnummer zu entziffern. Vom Fahrzeuginneren konnte die Nummer ebenfalls nicht erkannt werden. Sie gaben an die Ordnungsnummer nochmals in der Mittelkonsole des Fahrzeugs wiederholt zu haben. Dort waren die 4 Ziffern mit einer Schrift von 4 cm mal 0,8 cm schwarz auf weißem Papier angebracht. Für einen Fahrgast war ein Zusammenhang mit der originalen Ordnungsnummer, schwarz auf gelbem Grund, nicht herstellbar.“ In der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) ist folgendes geregelt: 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
§ 27 BOKraft (1) Bei Taxen ist an der rechten unteren Ecke der Heckscheibe ein nach außen und innen wirkendes Schild nach Anlage 3 mit der Ordnungsnummer, die die Genehmigungsbehörde erteilt hat, anzubringen. (2) Bei Taxen ist im Wageninnern an einer für den Fahrgast gut sichtbaren Stelle ein Schild mit Namen und Betriebssitz des Unternehmers anzubringen. Anlage 3 (zu § 27 Abs. 1) BOKraft, Abmessungen und Beschriftung des Ordnungsnummern-Schildes: Breite: 150 mm Höhe: 70 mm Schrifthöhe: 50 mm Strichstärke: 6 mm Waagerechter Abstand der Ziffern voneinander: 5 mm Farbe der Schrift: schwarz Farbe des Untergrunds: gelb Die Ordnungsnummer ist ein Merkmal zur Kenntlichmachung von Taxis. Der Gesetzgeber spricht von einem nach außen und innen wirkenden Schild, das vorrangig zur Identifizierung des von Fahrgästen genutzten Taxibetriebes im Beschwerdefall dient. Im vorliegenden Fall bestätigte der Beschwerdeführer die vorschriftsgemäße Anbringung an der rechten unteren Ecke der Heckscheibe. Die Auslegung, dass die Ordnungsnummer besonders bei Nacht aus mehr als einem Meter nach außen wirken muss, hält einer ordentlichen Prüfung nicht stand, da die Ordnungsnummer nicht auf andere Verkehrsteilnehmer ausgerichtet ist, sondern nur auf den Fahrgast, z.B. für Nachfragen über verlorene Gegenstände oder bei Reklamationen. Allerdings muss sich der Fahrgast hierfür an die zuständige Genehmigungsbehörde wenden, um über die Ordnungsnummer den Unternehmer in Erfahrung zu bringen. Die zur Kontrolle des Straßenverkehrs befugten Behörden, wie die Verkehrsüberwachung München, können den Halter eines Fahrzeuges regelmäßig über das amtliche Kennzeichen, im Volksmund auch „Nummernschild“ genannt, oder über die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) oder über die mitzuführende Genehmigungsurkunde, ermitteln, die auf Verlangen auszuhändigen sind. Weiter ist die ebenfalls beanstandete Innenwirkung wenig bedeutsam, da die Ordnungsnummer aufgrund des vorgeschriebenen Anbringungsortes in der unteren Ecke der Heckscheibe für Fahrgäste im Innenraum schlecht wahrnehmbar ist. Der Unternehmer ist ohnehin aufgrund des nach Abs. 2 vorgeschriebenen Schildes im Innenraum direkt erkennbar (vgl. Bidinger Personenbeförderungsrechtskommentar Band 1 D 27 BOKraft). Einer Verwarnung nach § 27 BOKraft Abs. 2 fehlt auch die Rechtsgrundlage. Gemäß § 45 Abs. 1 Ziffer 5 k BOKraft kann nur ein Verstoß gegen das ordentliche Führen der Ordnungsnummer nach Abs. 1, nicht wegen des im Innenraum anzubringenden Schildes mit Namen und Betriebssitz des Unternehmers nach Abs. 2 geahndet werden. Im Gegensatz zur Ordnungsnummer ist die Ausgestaltung der Unternehmeranschrift in der BOKraft nicht näher geregelt. Hinsichtlich der Größe, Schriftbild und insbesondere der Farbgestaltung ist der Unternehmer somit relativ frei. Ein Zusammenhang mit der originalen Ordnungsnummer muss nicht hergestellt werden. Allerdings muss das Schild an einer gut sichtbaren Stelle angebracht sein, damit der Zweck erfüllt ist: „Diese Angaben dienen ebenso wie die für Omnibusse vorgeschriebene Außenbeschriftung der Identitätsfeststellung.“ (BVerwG 25.03.1966 – VII C 57/65) Wir haben dem betroffenen Unternehmer empfohlen, Einspruch gegen das Verwarnungsgeld einzulegen. (FK) Zertifizierung von Umwelttaxis Moderne Taxis können durch niedrigen Verbrauch rund neun Tonnen CO 2 pro Jahr einsparen und geben zudem deutlich weniger Feinstaubpartikel oder Stickstoffoxide in die Luft ab. Der ADAC zeichnet besonders umweltfreundliche Modelle mit dem Zertifikat „Eco-Taxi“ aus. Nur Fahrzeuge, die entsprechende Kriterien erfüllen, erhalten den Namen „Eco-Taxi“ und dürfen das offizielle ADAC-Label tragen. Auf Kundenwunsch werden Umwelttaxis bei der Auftragsvergabe bevorzugt. Eine Zertifizierung ist nur mit Voranmeldung möglich. Nehmen Sie für einen Termin bitte Kontakt mit Herrn Hördegen vom ADAC Südbayern e.V. unter der Telefonnummer 089-51 95 auf. (FK) Bahnhof Pasing Der BA 21 hat die Besprechungsergebnisse aus dem Ortstermin in seiner Sitzung am 01.07.2014 behandelt und folgende Beschlüsse gefasst: ➔ Freigabe der Busüberfahrt auf der Südseite des Pasinger Bahnhofs für Taxis. ➔ Einrichtung einer Nachrückspur für fünf Taxis auf dem Radweg auf der Südseite des Bahnhofplatzes zwischen Gleichmann- und Bäckerstraße mit Abgrenzung durch Poller. ➔ Ausweisung einer Aufstellfläche für zwei Taxis am Bahnhofsplatz im Furtbereich in Höhe der Haltestelle der Buslinie 56. ➔ Zunächst probeweise Umsetzung für sechs Monate ab dem Zeitpunkt der Einrichtung der Taxistandplätze. Wir bedanken uns ausdrücklich beim Bezirksausschuss 21, deren Mitglieder mit den oben genannten Beschlüssen bewiesen haben, dass es immer einen Weg gibt, solange ein Wille vorhanden ist. (FK) Messe Munich Fabric Start vom 2. bis 4. September 2014 Von Dienstag, 2.9. bis Donnerstag 4.9. findet im MOC in der Lilienthalallee wieder die für das Taxigewerbe äußerst attraktive Messe „Munich Fabric Start“ statt. Zu Messeschluss am Dienstag, 2.9. gegen 18 Uhr werden wieder ausreichend Taxis am MOC benötigt. Am Mittwoch, 3.9. ist der Taxibedarf am MOC gering, dafür findet auf dem Gelände hinter der Zenithhalle wieder die beliebte Abendveranstaltung im Wiesn-Zelt statt. Hierzu wird wieder ein eigener großer Taxistandplatz für 60 Taxis eingerichtet. Die Koordination übernimmt in bewährter Weise die Taxi-München eG. Bitte beachten Sie die Zufahrt zum Festzelt: Die Einfahrt befindet sich zwischen Zenithhalle und Kesselhaus, von dort ca. 600 Meter geradeaus ins Flohmarktgelände fahren! Die Veranstaltung im Festzelt endet gegen 1 Uhr! (TK) SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxistandplatz „Englschalkinger“ (Klinikum Bogenhausen) Das Kreisverwaltungsreferat als zuständige Verkehrsbehörde hat mit Wirkung zum 17.09.2014 folgende verkehrsrechtliche Anordnung erlassen: Die Aufstellrichtung der Taxis am Taxistandplatz am Krankenhaus Bogenhausen nördlich der Englschalkinger Straße wird von Aufstellung in ost-westlicher Richtung in Aufstellung in westöstlicher Richtung geändert. Hierzu werden die an der bisherigen Ausfahrt aus dem Taxistandplatz in die Stichstraße zum Krankenhaus Bogenhausen vorhandenen Sperrzeichen (Zeichen 267 StVO) entfernt und an der bisherigen Zufahrt in den Taxistandplatz an der Nordseite der Englschalkinger Straße östlich der Einmündung der angesprochenen Stichstraße neu errichtet. Das Zeichen „Vorfahrt achten“ (Zeichen 205 StVO) an der bisherigen Ausfahrt aus dem Taxistandplatz wird entfernt und an der neuen Ausfahrt (der bisherigen Einfahrt) zusammen mit einem Rechtsabbiegegebot (Zeichen 209-20 StVO) neu errichtet. Die an der bisherigen Ausfahrt vorhandene Signalisierung mit Zubehör (Signalgeber, Haltlinie, Induktionsschleife, Grünpfeilschild, Zusatzzeichen „Nur bei Abfahrt bis zur Haltlinie vorrücken“) wird entfernt, abgedeckt oder außer Funktion gesetzt. Im Zusammenhang mit den oben genannten Maßnahmen wird die Taxi-München e.G. die vorhandenen Taxirufsäulen vom westlichen Ende des Taxistandplatzes an das östliche Ende versetzen. Begründung: Seit der Umgestaltung des Straßenraums der Englschalkinger Straße im Zusammenhang mit dem Bau der Straßenbahnstrecke nach Sankt Emmeram hat sich gezeigt, dass die große Mehrheit der Taxifahrer nicht die vorgesehene Zufahrt zum Taxistandplatz nutzt, sondern entweder von der Stichstraße zum Krankenhaus Bogenhausen oder von der Parkplatzzufahrt östlich des Taxistandplatzes aus auf dem Geh- und Radweg zum Ende der Taxireihe entlangfahren. Außerdem können Taxis, die den Taxistandplatz verlassen wollen, trotz eigener Signalanforderung wegen der Verflechtung mit den bereits in der Stichstraße zum Krankenhaus Bogenhausen wartenden Fahrzeugen nicht während der eigens angeforderten Grünphase ausfahren. Durch die Umdrehung der Aufstellrichtung verbleibt nun eine einzige sinnvolle Zufahrtsmöglichkeit zum Taxistandplatz über die Stichstraße zum Krankenhaus Bogenhausen. Die Ausfahrt über die bisherige Einfahrt ist wegen der bei der Ausfahrt zu fahrenden 180°-Kurve einfacher zu fahren als wie bisher bei der Einfahrt. Durch die Wendemöglichkeit auf Höhe der Einmündung Englschalkinger/Arabellastraße ist eine Ausfahrt der Taxis in alle Richtungen weiterhin möglich. Landeshauptstadt München – KVR Wiesn-Flyer Ab sofort liegt für alle Mitgliedsbetriebe der von der Landeshauptstadt München erstellte Informations-Flyer bezüglich der Verkehrsregelungen rund um das Oktoberfest 2014 an der Hauptkasse zur Abholung bereit. (FK) Wiesn-Bändchen Die Taxi-München eG stellt Ihren Mitgliedsunternehmen auch heuer die begehrten Wiesn-Bändchen kostenlos zur Verfügung. Die Farben repräsentieren den Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München als Veranstaltungsort des weltgrößten Volksfestes. Ab dem 1. September 2014 liegen die Wiesn-Bändchen an der Hauptkasse, Engelhardstraße 6, Rückgebäude 1. Stock, zur Abholung bereit. (FK) Spuckbeutel Auf Wunsch vieler Kollegen bietet die Taxi-München eG ab sofort Spuckbeutel, auch Kotztüten, Speibsackerl oder Doggy-Bags genannt, für unerwünschte Mitbringsel des Fahrgastes an. Noch vor dem Oktoberfest können Sie sich auf den hoffentlich nicht eintretenden, aber immer wieder auftretenden Ernstfall vorbereiten. Ein sauberes Taxi während der Wiesn. Keine Ausfallzeiten oder Reinigungsarbeiten. Keinen zusätzlichen Ärger. Das Set mit fünf Beutel kann an der Kasse der Taxi-München eG, Engelhardstraße 6, 1. Stock Rückgebäude, für 2,50 Euro zzgl. 19 % MwSt. erworben werden. (RZ) Kurioses aus der Zentrale Ein Fahrer erhält am Taxistand Rotkreuzplatz einen Funkauftrag in die Safferlingstraße. Als der Kunde nach über 10 Minuten reklamiert, teilt der Fahrer lapidar mit, dass es noch etwas dauern wird. Nach der zweiten Reklamation des Fahrgastes, inzwischen sind 17 Minuten vergangen, will unser Funksprecher die Anfahrtsroute erklären und erhält daraufhin vom Fahrer die harsche Antwort: „Ich lass’ mich doch von Ihnen nicht unter Druck setzen; nötigen Sie mich nicht weiter!“ (AMH) Wir trauern um den langjährigen Kollegen Eugen Grombach (ehemals Taxi 3002) Die Trauerfeier fand am Donnerstag, 24. Juli 2014 um 9.00 Uhr am Parkfriedhof in Unterföhring, Aschheimer Straße 3, statt. Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum MEDEX Plus GmbH Alle Untersuchungen zum Ersterwerb oder zur Verlängerung von Führerscheinen für Fahrgast- und Personenbeförderung (Taxi/Mietwagen) Ridlerstr. 8 - 80339 München Tel: 089/509 144 - E-Mail: info@zemba.de Mo.: 8.00 bis 18.00 Uhr Mi / Fr.: 8.00 bis 16.00 Uhr 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
WENIGER VERBRAUCH. MEHR ERTRAG. Kraftstoff verbrauch der abgebildeten Modelle kombiniert/außerorts/innerorts 4,4/4,3/4,3 l/100 km, CO -Emissionen kombiniert 101 g/km (nach EU-Messverfahren). Abb. zeigt Prius+ mit Sonderausstattung, toyota.de/hybrid Unsere Vollhybrid-T echnologie setzt bei der Wirtschaftlichkeit neue Maßstäbe. Dabei erreichen wir durch das perfekte Zusammenspiel von Verbrennungs- und Elektromotor nicht nur klassenbeste Verbrauchs- und Emissionswerte, sondern steigern auch die Gesamtreichweite, den Komfort Ihres Fahrgastes und Ihren Ertrag. Als weltweit erster Kompaktvan mit Vollhybridantrieb bietet der Prius+ zudem ein beeindruckendes Koff erraumvolumen von bis zu 1.800 Litern oder besonders viel Platz für bis zu sieben Fahrgäste. Unser T axi-Finanzierungsangebot für den Prius+ Hybrid Life inklusive T axi-Paket.1 Unser Preis 28.114,60 €, Anzahlung 4.488,88 €, 47 monatliche Raten à 449,00 €, einmalige Schlussrate 4.785,18 €, Nettodarlehensbetrag 27.952,23 €, Gesamtdarlehen 23.625,72 €, gebundener Sollzins 3,92 %, eff ektiver Jahreszins 3,99 %, Laufzeit 48 Monate, Laufl eistung 50.000 km/Jahr. Monatliche Rate: 449 € 1 Ausstattungshighlights inklusive T axipaket: • T agfahrlicht, LED T echnik • Klimaautomatik • Easy7-Sitzkonzept • Zentralverriegelung • 7 Airbags (inkl. Knieairbag für Fahrer) • Lederlenkrad, höhen- und längsverstellbar mit Bedienelementen für Audiosystem Klimaautomatik und Bluetooth-Freisprecheinrichtung • Multimedia-Audiosystem „ T oyota T ouch“ mit Rückfahrkamera • Sonnenrollos, manuell, für die hinteren Seitenscheiben • T ürgriff e, in Wagenfarbe • Head-up-Display, höhenverstellbar • Privacy Glas • Smart-Key-System: schlüsselloses Öff nen/Verschließen des Fahrzeugs 1 Unser T axi-Finanzierungsangebot der T oyota Kreditbank GmbH, T oyota-Allee 5, 50858 Köln. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum 30.06.2014. Das Finanzierungsangebot entspricht dem Beispiel nach§6a Abs.3 PAngV. Nur bei teilnehmenden T oyota Vertragshändlern. Bei uns erhalten Sie die Toyota T axi-Finanzierung auch für andere Toyota Modelle. Unser Autohaus vermittelt Darlehensverträge mehrerer bestimmter Darlehensgeber. Testnote 1 im Auto-Bild-Dauertest: 100.000 Kilometer ohne außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt. www.autobild.de/tests/dauertests Prius+ Hybrid Life mit stufenlosem Automatikgetriebe, 1,8-l-VVT-i, 73 kW (99 PS), und Elektromotor, 60 kW (82 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS), 5-T ürer. TAXI-KOMPETENZCENTER 80687 München • Landsberger Str. 222 T elefon 0 89/54 71 77-0 @: peter.szitar@toyota-dit.de 80807 München • Frankfurter Ring 166 T elefon 0 89/3 50 96 67-0 @: marcello.norello@toyota-dit.de Ansprechpartner Herr P. Szitar Ansprechpartner Herr Marcello Norello MAG1_TAXI_Prius_DIT A4.indd 1 11.06.14 16:26
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ DER LANDESVERBAND Urteil Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg Mit Urteil vom 07.02.2014 stellte das LAG Berlin-Brandenburg folgende Leitsätze auf: 1. Eine von den Arbeitsvertragsparteien für Taxifahrer getroffene Vergütungsabrede, wonach der „Monatslohn/Wochenlohn/ Stundenlohn“ 45 % der Bareinnahme inkl. 7 % Mehrwertsteuer betrage, erweist sich weder nach einer Inhaltskontrolle noch wegen Sittenwidrigkeit als unwirksam und ist daher nicht durch eine höhere Vergütung nach § 612 BGB zu ersetzen. 2. Standzeiten von Taxifahrern sind Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes und der Arbeitszeitrichtlinie 2003/88/EG. Sie müssen als Bereitschaftsdienst jedoch nicht wie die sonstige Arbeitszeit vergütet werden. In der Begründung heißt es unter anderem: „Die erheblichen ,Arbeitszeiten’ des Klägers resultieren aus den für den Taxifahrerberuf typischen Standzeiten. In diesen Zeiten wird keine sogenannte ,Vollarbeit’ erbracht, vielmehr sind dies Bereitschaftsdienste. Diese Bereitschaftsdienste sind zwar Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes und der EU-Richtlinie 93/104/EG vom 23.11.1993. Sie müssen jedoch nicht wie die sonstige Arbeitszeit vergütet werden.“ (LArbG Berlin-Brandenburg 2. Kammer, Urteil v. 07.02.2014, Az. 2 Sa 25/14) Damit nahm das Gericht Stellung, dass die im Taxigewerbe häufig anzutreffende prozentuale Bezahlung der Angestellten regelkonform ist. Mit Blick auf den kommenden Mindestlohn ist die Entscheidung des Gerichtes über die Wartezeit an Halteplätzen, die als Bereitschaftszeit anders entlohnt werden kann, von wesentlicher Bedeutung. (FK) Europäische Taximesse 7. und 8. November 2014 Die Europäische Taximesse ist die älteste Veranstaltung ihrer Art in Europa. Dort bekommen Taxi- und Mietwagenunternehmer sowie ihr Personal alle für das Gewerbe bedeutsamen Produkte und Dienstleistungen unter einem Dach vorgestellt. Die Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi-Mietwagen e.V. führt am 7. und 8. November 2014 in der Messehalle 4.1 der Köln Messe unter Beteiligung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP) die Europäische Taximesse 2014 durch. Die Veranstaltung, die im 2-jährigen Rhythmus stattfindet, konnte im Jahre 2012 über 100 Aussteller aus 15 Nationen und ca. 14.000 Besucher registrieren. Zum vierten Male wird die Veranstaltung in der Messehalle 4.1 stattfinden, in der alle Aussteller Platz finden und noch Flächen für weitere Aussteller zur Verfügung stehen. Neben den auf dem Dach befindlichen 3.800 Parkplätzen stehen weitere Messeparkplätze in der Nähe kostenlos zur Verfügung. Interessierte Aussteller können über www.eurotaximesse.de Standwünsche äußern oder bei der Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi-Mietwagen e.V., Siemensstr. 1, 40789 Monheim, Telefon 02173/9599-0, per Fax 02173/9599-25 oder per E-Mail unter info@fp-nordrhein.de die Ausschreibungsunterlagen anfordern. Die FP Nordrhein geht davon aus, dass neben den bisherigen Ausstellern auch weitere interessante Anbieter für das Taxiund Mietwagengewerbe gewonnen werden können. Ein Besuch der Europäischen Taximesse in Köln lohnt sich auf jeden Fall. Bitte merken Sie den 7. und 8. November 2014 vor. Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht / Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 M ün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 Cichon_Partner.qxd:176x60 08.08.2011 13:45 Uhr Seite 1 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL Die wichtigsten Termine auf einen Blick MUNICH FABRIC START ➔ 2. - 4. September 2014 Textilien, Accessoires und mehr 18.500 Fachbesucher erwartet MOC Veranstaltungscenter München neurowoche 2014 ➔ 15. - 19. September 2014 Größter interdisziplinärer Kongress der deutschsprachigen klinischen Neuromedizin Über 7.000 Experten werden erwartet ICM Internationales Congress Center München EXPOPHARM ➔ 17. - 20. September 2014 Internationale pharmazeutische Fachmesse und deutscher Apothekertag 2013 mit über 27.000 Fachbesuchern Messe München, Halle B4, B5, B6 und C4 (Eingang Ost) Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de ➔ SEPTEMBER-PROGRAMM Dr. Hans Bake v.Bakin 85609 Aschheim ·Tassilostraße 23 Tax i , Mi e twage n, Bus, L K W Erst- und V e rlänge rungs U S T. 089/ 370 656 90 S pre c hze i te n Mo .-D o . 8-1 8 U hr & nac h te l. V e re i nbarung INFORMATION Grundkurs: Montag/Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr Leistungskurs: individuell nach Bedarf Anmeldung: jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim Referenten oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung Kursgebühr: Grundkurs 120 Euro Leistungskurs 150 Euro Info: Telefon (089) 21 61-333 www.taxikurs-münchen.de Info-Veranstaltung: jeden 2. Montag 17.30 Uhr, jeden 2. Samstag 8.30 Uhr Termine: www.taxikurs-münchen.de TAXISCHULE MÜNCHEN AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Foto: istockphoto Foto: istockphoto SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
STADT-INFO AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstr. 3 Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16 Deutsches Museum, Museumsinsel 1 Deutsches Museum Verkehrszentrum, Am Bavariapark 5 Neue Pinakothek, Barer Str. 29 Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40 Alte Pinakothek, Barer Straße 27 Museum Brandhorst, Theresienstr. 35 a Museum Reich der Kristalle, Theresienstr. 41 Staatl. Museum Ägyptischer Kunst, Gabelsbergerstr. 35 Städt. Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, Luisenstr. 33 Münchner Stadtmuseum, Sankt-Jakobs-Platz 1 Museum Mensch und Natur, Schloss Nymphenburg Deutsches Jagd- und Fischereimuseum, Neuhauser Str. 2 Museum Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60 Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1 Glyptothek, Königsplatz 3 BMW Museum, Am Olympiapark 2 Rockmuseum München, Spiridon-Louis-Ring 7 MVG Museum, Ständlerstr. 20 Schatzkammer in der Residenz, Residenzstr. 1 Kinder- und Jugendmuseum, Arnulfstr. 3 Bier- und Oktoberfestmuseum, Sterneckerstr. 2 Botanischer Garten, Menzinger Str. 65 Marstallmuseum und Museum Nymphenburger Porzellan, Schloss Nymphenburg Galerie Schack, Prinzregentenstr. 9 Geologisches Museum, Luisenstr. 37 Kartoffelmuseum, Grafingerstr. 2 Kunstbunker Tumulka, Prinzregentenstr. 97 Michael Ende Museum, Schloss Blutenburg Münchner Feuerwehrmuseum, An der Hauptfeuerwache 8 Münchner Puppenmuseum, Gondershauser Str. 43 SiemensForum, Oskar-von-Miller-Ring 20 Spielzeugmuseum, Marienplatz 15 Valentin Karlstadt Musäum, Tal 50 ➔ MUSEEN IN MÜNCHEN LESERBRIEFE ⁄ FORUM Ein großes Lob an den Fahrer des Taxis 2702 Sehr geehrte Damen und Herren, am Samstag, den 26.07.2014 um die Mittagszeit, hat Herr Burger mich vom Hauptbahnhof in die Amalienstraße 51 gefahren. Wir haben uns blendend unterhalten. Er war einer der nettesten Taxifahrer, mit denen ich je zu tun hatte. Ganz im Gegensatz zu mehreren von seinen Kollegen, die ihrer schlechten Laune freien Lauf ließen und teilweise astrein unverschämt zu mir waren. Beim Aussteigen ließ ich den Geldbeutel, aus dem ich bezahlt hatte, versehentlich auf dem Rücksitz zurück. Eine ebenfalls überaus freundliche Dame in Ihrer Telefonzentrale kontaktierte über Funk das Taxi. Herr Burger sah, dass von den 3 Burschen, die nach mir im Fond des Wagens saßen, einer den Geldbeutel gefunden hatte, ohne dies dem Taxifahrer zu melden. Herr Burger rettete meinen Geldbeutel und die darin befindlichen Kreditkarten. Er rief mich an und brachte den Geldbeutel sogar bei mir vorbei. Soviel Freundlichkeit und Ehrlichkeit gibt es selten. Vielen Dank K.S. Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. Foto: atelier-tacke.de Foto: atelier-tacke.de 12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Vom 6. bis 10. September 2014 Der Kongress der European Respiratory Society (kurz ERS) führt in diesem Jahr wieder die führenden Lungenmediziner und -forscher aus aller Welt in München zusammen. Bereits im Jahr 2006 hat der Kongress in München gastiert und hat damals über 17.000 Teilnehmer in die Landeshauptstadt geführt. Er findet jährlich in verschiedenen europäischen Großstädten statt – zuletzt in Barcelona mit über 20.000 Teilnehmern. Das umfangreiche Programm bietet unter anderem Symposien, Workshops, Diskussionen und die Möglichkeit zur Veröffentlichung von wissenschaftlichen Arbeiten. Durch die optimale Lage des ICM – Internationales Congress Center München gleich neben dem Messegelände wird es ergänzend eine angegliederte Ausstellung in einigen Messehallen geben. Die Top Themen des ERS Kongress sind zum Beispiel Tuberkulose, Atemwegskrankheiten wie Asthma, Schlafforschung, Lungenkrebs, Behandlung von chronischen Krankheiten sowie Epidemiologie. Bei den Top 10 der Herkunftsländer führte in den letzten zwei Jahren Deutschland mit den meisten Besuchern, gefolgt von Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. STADT-INFO Öffnungszeiten des Kongresszentrums und der Ausstellung zum ERS Kongress 2014: Kongresszentrum Ausstellung Samstag, 06.09. 7.00 – 21.00 Uhr Sonntag, 07.09. 7.00 – 19.30 Uhr 9.00 – 17.00 Uhr Montag, 08.09. 6.30 – 19.30 Uhr 9.00 – 17.00 Uhr Dienstag, 09.09. 6.30 – 19.30 Uhr 9.00 – 17.00 Uhr Mittwoch, 10.09. 9.00 – 12.00 Uhr 7.00 – 13.30 Uhr Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de ➔ ERS KONGRESS IN MÜNCHEN ––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite ––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu ––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte ––– Bundesweite Verfügbarkeit ––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern ––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort ––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden ––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar ––– Kostenloser Download und Nutzung ––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung ––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen ––– Keine Gewinnerzielungsabsicht ➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI! ➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN! TAXI DEUTSCHLAND Das Taxigewerbe freut sich auf die Besucher dieses Kongresses und unterstützt diesen Kongress wieder mit Aufklebern auf den Heckscheiben. Die Verteilung bzw. Abholung der Aufkleber erfolgt ab dem 1. September in der Engelhardstraße 6. Foto: messe-muenchen.de SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
TITELTHEMA Wer regiert München? Bei den Kommunalwahlen im Freistaat Bayern wurde im März 2014 auch der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt gewählt. München ist traditionell ein roter Fleck in der politischen Karte Bayerns. Mit Ausnahme des CSU-Mitgliedes Erich Kiesl, Oberbürgermeister von 1978 bis 1984, stellt die SPD seit 1948 das Stadtoberhaupt. Der langjährige Amtsinhaber Ude durfte aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Reiter, Schmid oder Nallinger lauteten die Namen derjenigen Kandidaten, denen man ernsthafte Chance einräumen konnte. Im ersten Wahlgang am 16. März 2014 erhielt keiner der beiden Spitzenkandidaten die absolute Stimmenmehrheit. Dieter Reiter (SPD) erhielt 183.903 Stimmen (40,4%) und Josef Schmid (CSU) 166.925 Stimmen (36,7%). Bei der Stichwahl am 30. März wurde Dieter Reiter mit 235.862 Stimmen zum neuen Oberbürgermeister gewählt. Josef Schmid von der CSU erhielt 180.053 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 38,5 %. Analog Artikel 28 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sichert die Verfassung des Freistaates Bayern in den Artikel 10 und 11 das Selbstverwaltungsrecht ab. Die kommunale Selbstverwaltung ist eines der Grundprinzipien unseres demokratischen Gemeinwesens und in drei Ebenen gegliedert. Die untere Ebene bilden die Gemeinden (auch Städte sind in diesem Sinne eine Gemeinde), darüber liegen die Landkreise, denen wiederum sieben Bezirke übergeordnet sind. Die Gestaltung des kommunalen Selbstverwaltungsrechts ist in den Gemeinde-, Landkreis- oder Bezirksordnungen geregelt. Als Gebietskörperschaften können diese nicht selbst handeln. Sie benötigen Organe, die Entscheidungen für sie treffen und die Kommune nach außen vertreten können. Die bayerische Gemeindeordnung kennt zwei Hauptorgane: den ersten Bürgermeister und den Gemeinderat. Beide werden von den Bürgern gewählt. Daneben gibt es vorberatende Ausschüsse (so genannte Hilfsorgane), wie z.B. Bezirksausschüsse, Unterausschüsse oder Kommissionen und Arbeitsgruppen. Stadtrat und Oberbürgermeister München wird durch den Stadtrat verwaltet, soweit nicht der Oberbürgermeister (OB) zuständig ist. In den Zuständigkeitsbereich des Oberbürgermeisters fallen vor allem die laufenden Angelegenheiten, die für die Stadt keine grundsätzliche Bedeutung haben und keine erheblichen Verpflichtungen erwarten lassen. Daneben führt er den Vorsitz im Stadtrat, ist für den Vollzug von Stadtratsbeschlüssen zuständig und vertritt die Stadt nach außen. Der Stadtrat stellt die Vertretung der Bürger dar und bildet das Beschlussorgan der Stadt. Im Stadtrat werden Angelegenheiten behandelt, die wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung oder den mit ihnen einhergehenden finanziellen Folgen nicht in den Zuständigkeitsbereich des OB fallen. Sitzverteilung im Münchner Stadtrat: CSU 26 Sitze SPD 24 Sitze Bündnis 90/DIE GRÜNEN / Rosa Liste 14 Sitze Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung 5 Sitze Bürgerliche Mitte – FREIE WÄHLER / BAYERNPARTEI 4 Sitze ÖDP 2 Sitze AfD 2 Sitze DIE LINKE 2 Sitze BIA 1 Sitz ➔ WER REGIERT MÜNCHEN? MILLIONENDORF Foto: „Der Neue Blick auf München” von Rainer Viertlböck 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 15
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der Oberbürgermeister vertritt die Landeshauptstadt im Rechtsverkehr. Er ist für das Handeln der Gemeinde verantwortlich. Wenn die Partei des OB im Stadtrat aber keine oder nur eine hauchdünne Mehrheit hat und andere Parteien oder Wählergruppen gemeinsam die Politik gestalten, kann es für ihn schwierig werden, sich durchzusetzen. Lange Zeit war das Regieren für die jeweiligen Oberbürgermeister in München eine komfortable Sache, hatte doch stets die Partei des OB auch die Stimmenmehrheit im Stadtrat, wenn auch zeitweise nur in Form von „Zusammenschlüssen“, denn Koalitionen im eigentlichen Sinne sind im Kommunalrecht nicht vorgesehen. Das Ergebnis von 2014 brachte jedoch neue Herausforderungen. Die Partei des gewählten Oberbürgermeisters konnte zum ersten Mal seit langer Zeit keine regierungsfähige Mehrheit im Stadtrat bilden. Das Ergebnis tage- bzw. wochenlanger Verhandlungen und Gespräche war dann aber letztendliche die beste Lösung für den Wähler. Durch die Zusammenarbeit der großen Volksparteien CSU und SPD regiert nun ein Bündnis, das von der großen Mehrheit der Münchner getragen wird, es wurde also ein Maximum an Bürgerwille in die Praxis umgesetzt. Seit 1960 stehen dem Oberbürgermeister in München zwei weitere Bürgermeister zur Seite. Aktuell setzt sich die Münchner Stadtspitze aus Josef Schmid (CSU), Christine Strobl (SPD) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zusammen. Die für das Münchner Taxigewerbe wichtigen Eckpfeiler der Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Parteien CSU und SPD für die Amtszeit 2014–2020 im Münchner Rathaus sind: ➔ Die U 5 wird unabhängig von der Zuschussfähigkeit nach Pasing realisiert. Eine Verlängerung nach Freiham muss ohne Zeitverzögerung machbar sein. Die U 4 soll bis Englschalking und in das neue Siedlungsgebiet Nord-Ost verlängert werden. Die U 9 soll die Innenstadtlinien entlasten. Die Verbindung von U 2 und U 6 im Münchner Norden wird neu bewertet. ➔ Die Trambahn nach Steinhausen soll realisiert werden. ➔ Die Trambahn-Westtangente wird mit dem Ziel weiter geplant, die verkehrliche Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr möglichst unangetastet zu erhalten. Nach Vorliegen dieser neuen Planung wird im Konsens über das weitere Vorgehen entschieden. ➔ In der Rosenheimer Straße wird ein Radweg unter der Bedingung gebaut, dass die bestehenden Fahrspuren erhalten werden können. ➔ Beim Tunnelbau Englischer Garten wird gemäß erfolgter Beschlusslage des Stadtrats verfahren. ➔ Für die Landshuter Allee wird eine Einhausung mit dem Ziel der Schaffung von Wohnraum und des Emissionsschutzes verfolgt. ➔ Für den Tunnel an der Tegernseer Landstraße wird ein Bürgerentscheid durchgeführt. Michaeligarten Restaurant und Biergarten Feichtstraße 10 /uni2219 81735 München T elefon 089 / 43 55 24 - 24 /uni2219 restaurant@michaeligarten.de Ein Betrieb der Haberl Gastronomie Der neue Michaeligarten Genuss im Münchner Osten Nach dreimonatiger Umbauzeit erstrahlt das Michaeligarten Restaurant in neuem Glanz: neue Räume, Stüberl, Kachelöfen, eine Schwemme mit Bar und eine vergrößerte, neu ausgestattete Küche. Unverändert die große T errasse mit dem herrlichen Blick auf den Ostparksee sowie die grünen Kastanien im 2.500 Plätze umfassenden Biergarten. Das Restaurant im Ostpark ist noch ein Geheimtipp für alle, die gerne gehoben bayrisch essen und feiern. Direkt neben dem Michaelibad gelegen, mit großem Parkplatz und mitten in der schönen Naturkulisse des Ostparks ist der Michaeligarten ideal für eine genussvolle Mittagspause. Wir laden Sie als Taxifahrer/in herzlich ein, sich die Änderungen anzusehen und die neue Küche auszuprobieren: G U TS C H E I N Tagesgericht nach Wahl für eine Person inklusive 0,4 l Getränk gültig von Sept. bis Nov. 2014, Montag bis Freitag von 12 bis 16 Uhr Die aktuellen Angebote sehen Sie auch aufwww.michaeligarten.de
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ Der notwendige Ausbau der verkehrlichen Infrastruktur im Münchner Norden wird gewährleistet. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird in die Planung einbezogen. ➔ Die Fußgängerzone Sendlinger Straße wird nach entsprechender Bürgerbeteiligung und unter Gewährleistung der Zufahrt in das Hackenviertel beschlossen. ➔ In dieser Amtsperiode werden keine Steuern erhöht. Politiker müssen sich aber auch an den Aussagen vor einer Wahl messen lassen. Bei einer Veranstaltung der Taxi-München eG und Mobil in Deutschland e.V. im Februar 2014 sah Herr Reiter die verkehrstechnische Zukunft in einem gesunden Mobilitätsmix: „Die Münchnerinnen und Münchner sollen allen Wegen und Aktivitäten nachgehen können, die sie wollen. Dazu braucht es die richtige Mischung aus allen Mobilitätsformen.“ Reiter hatte auch konkrete Maßnahmen versprochen, die er in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit einleiten wollte. Sein „Vertrag mit den Münchnerinnen und Münchnern“ umfasst zehn Schwerpunkte: von der Sanierung öffentlichen Schulraums über mehr Bürgerbeteiligung bis hin zur Bekämpfung von Wohnraum-Leerständen. Nach nur 84 Tagen stellte das Stadtoberhaupt eine erste Zwischenbilanz vor und gab auch den Startschuss für den Internet-Auftritt zum 100-Tage-Programm: „Die Bürgerinnen und Bürger sollen selbst mitverfolgen können, was bereits umgesetzt ist, was noch in Arbeit ist und wie lange es dauert. Ich stehe für absolute Transparenz. Wir haben schon eine Menge geschafft – und das ist ja erst der Anfang.“ Das 100-Tage-Programm finden Sie unter www.muenchen.de/rathaus/ Stadtinfos Stadtverwaltung Ein weiteres Anliegen des 56-jährigen Oberbürgermeisters ist die Restrukturierung der städtischen Verwaltung. Mit über 32.000 Mitarbeitern erledigen neun Fach- und drei Querschnittsreferate alle Aufgaben in der drittgrößten Stadt Deutschlands. „Ziel ist es, bis zum Jahresende 2014 ein Modell zu entwickeln, wie die Stadtverwaltung der Metropole München gestaltet werden muss, um die großen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Dabei sollen Effektivität, Bürgerservice und Zufriedenheit der Münchnerinnen und Münchner mit ihrer Stadtverwaltung im Mittelpunkt stehen“, verkündete Reiter in einer Pressekonferenz. Referate der Münchner Stadtverwaltung: Baureferat, Friedenstraße 40 Direktorium, Rathaus Kommunalreferat, Roßmarkt 3 Kreisverwaltungsreferat KVR, Ruppertstraße 11 Kulturreferat, Burgstraße 4 Personal- und Organisationsreferat, Rathaus Referat für Arbeit und Wirtschaft, Herzog-Wilhelm-Straße 15 Referat für Gesundheit und Umwelt, Bayerstraße 28a Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28b Referat für Bildung und Sport, Bayerstraße 28 Sozialreferat, Orleansplatz 11 Stadtkämmerei, Rathaus Eine schwierige Aufgabe. Aus haushaltspolitischen Gründen hatte sein Vorgänger viele Stellen im Münchner Beamtenapparat nicht mehr besetzt. Die Lösung wurde in einer Umverteilung der Aufgaben, beispielsweise an die Bezirksausschüsse, gesehen. So war bis 2007 das Kreisverwaltungsreferat (KVR) als Sicherheits- und Ordnungsbehörde für die Münchner Taxistandplätze verantwortlich. Die Bezeichnung Kreisverwaltungsreferat ist deutschlandweit einmalig und darüber hinaus irreführend. München ist kreisfreie Stadt und das KVR ist somit kein Teil der Landkreisverwaltung. Der Name resultiert daher, dass dem Kreisverwaltungsreferat innerhalb der Stadtverwaltung weitgehend Aufgaben obliegen, für die bei kreisangehörigen Kommunen die Landratsämter zuständig wären. Das Referat, in dessen Abteilungen auch das Verkehrsmanagement sowie das Taxibüro zu finden sind, steht seit 1999 unter der Leitung von Herrn Wilfried Blume-Beyerle. Die Leiter der jeweiligen Referate, die so genannten Referenten, sind kommunale Wahlbeamter und sitzen aufgrund dessen als „berufsmäßiger“ Stadtrat im Plenum. Die Referenten unterstehen direkt dem Oberbürgermeister. Bezirksausschüsse Wie eingangs erwähnt, hat der Oberbürgermeister aufgrund der Bestimmungen in der Bayerischen Gemeindeordnung die Möglichkeit, bestimmte Aufgabenbereiche an diverse Ausschüsse zu übertragen. Die Landeshauptstadt ist verwaltungsrechtlich in 25 Stadtbezirke eingeteilt. Diese Stadtbezirke umfassen mehrere Stadtteile. In jedem Stadtbezirk gibt es einen so genannten Bezirksausschuss (BA). Analog dem Stadtrat werden die Mitglieder des BA auch für die Dauer von 6 Jahren gewählt. Die Aufgaben und Rechte dieser Ausschüsse sind einer Rechtsverordnung verbindlich festgelegt, dabei gibt es Abstufungen in der Kompetenz. Je nach Angelegenheit verfügen die lokalen Organe der Stadtverwaltung über Informations-, Beratungs- oder über Entscheidungsrecht. Dazu gehören u.a. die Bewilligung von Zuschüssen aus dem BA-Budget und die Nutzungsüberlassung von städtischen Grundstücken für Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM Foto: istockphoto 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Festzelte oder Bürgerfeste ebenso wie Sperrstundenänderungen und die Genehmigung von Freischankflächen. Bezirksausschüsse der Landeshauptstadt München: BA 1 Altstadt-Lehel, Vorsitzender Wolfgang Neumer (CSU) BA 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Vorsitzender Alexander Miklosy (Rosa Liste) BA 3 Maxvorstadt, Vorsitzender Dr. Oskar Holl (SPD) BA 4 Schwabing-West, Vorsitzender Dr. Walter Klein (SPD) BA 5 Au-Haidhausen, Vorsitzende Adelheid Dietz-Will (SPD) BA 6 Sendling, Vorsitzender Markus Lutz (SPD) BA 7 Sendling-Westpark, Vorsitzende Ingrid Notbohm (SPD) BA 8 Schwanthalerhöhe, Vorsitzende Sibylle Stöhr (Die Grünen) BA 9 Neuhausen-Nymphenburg, Vorsitzende Ingeborg Staudenmeyer (SPD) BA 10 Moosach, Vorsitzende Johanna Salzhuber (SPD) BA 11 Milbertshofen-Am Hart, Vorsitzende Antonie Thomsen (SPD) BA 12 Schwabing-Freimann, Vorsitzender Werner Lederer-Piloty (SPD) BA 13 Bogenhausen, Vorsitzende Angelika Pilz-Strasser (Die Grünen) BA 14 Berg am Laim, Vorsitzender Robert Kulzer (SPD) BA 15 Trudering-Riem, Vorsitzende Dr. Stephanie Hentschel (Freie Wähler) BA 16 Ramersdorf-Perlach, Vorsitzender Thomas Kauer (CSU) BA 17 Obergiesing, Vorsitzende Carmen Dullinger-Oßwald (Die Grünen) BA 18 Untergiesing-Harlaching, Vorsitzender Clemens Baumgärtner (CSU) BA 19 Thalkirchen-Obersendlinger- Forstenried-Fürstenried-Solln, Vorsitzender Dr. Ludwig Weidinger (CSU) BA 20 Hadern, Vorsitzender Johann Stadler (CSU) BA 21 Pasing-Obermenzing, Vorsitzender Romanus Scholz (Die Grünen) BA 22 Aubing-Lochhausen-Langwied, Vorsitzender Sebastian Kriesel (CSU) BA 23 Allach-Untermenzing, Vorsitzende Heike Kainz (CSU) BA 24 Feldmoching-Hasenbergl, Vorsitzender Markus Auerbach (SPD) BA 25 Laim, Vorsitzender Josef Mögele (SPD) Des Weiteren fallen nach dem Erlass des ehemaligen OB die Sondernutzungserlaubnis für Verkaufsstände und Werbetafeln, die Standorte von Schildern und Parkscheinautomaten in Parklizenzgebieten oder von Infosäulen und Sammelhinweisanlagen, aber auch die Festlegung von Taxistandplätzen und Ladezonen in die Entscheidungsbefugnis der Bezirksausschüsse. Vor allem die Übertragung des Entscheidungsrechts über Standplätze hat dem Münchner Taxigewerbe in den vergangenen Jahren große Sorge bereitet. Die Bearbeitungszeit hat sich drastisch verschlechtert. Wartezeiten von einem Jahr und mehr können von der Beantragung bis zur Inbetriebnahme eines Taxistandplatzes vergehen. Dies hat zwei Gründe: Gute Noten stellen die Tester den für den Taximarkt interessanten Erdgasmodellen, wie der B- und E-Klasse von Mercedes oder dem VW Touran TSI EcoFuel mit der DSG-6 Gang-Automatik, aus. In München kann derzeit an 9 Standorten sauberes und kostengünstiges Erdgas getankt werden. Verlässliche Kraftstoffpreise für Erdgas garantieren auch langfristig signifikante Kraftstoffeinsparungen und können Ihnen somit echte Wettbewerbsvorteile sichern. Ein weiterer Ausbau des Tankstellennetzes durch die E.ON Gas Mobil ist in der konkreten Umsetzung. Im Vergleich zu einem Dieselfahrzeug sind aufgrund der niedrigeren Erdgaspreise nach Aussagen diverser Taxiunternehmer Kraftstoffkosteneinsparungen von monatlich über 300 Euro realistisch. Überzeugen Sie sich selbst von den wirtschaftlichen Vorteilen der umweltschonenden Erdgasfahrzeuge für Ihr Unternehmen. Weitere Informationen und Aktionen hierzu in Kürze. E.ON Gas Mobil GmbH, Brüsseler Platz 1, 45131 Essen Erdgasfahrzeuge gewinnen zunehmend an Bedeutung. Bundesweit nimmt auch im Taxigewerbe der Bestand an erdgasbetriebenen Fahrzeugen zu. Der große Durchbruch ist trotz deutlicher wirtschaftlicher und ökologischer Vorteile im Taxigewerbe noch nicht gelungen. Es spricht einiges dafür, dass sich dieses in 2014 und 2015 ändern wird. In vielen Fahrzeugtests – wie z.B. ADAC Eco Test - belegen Erdgasfahrzeuge vordere Plätze. Grundlage für die Bewertung sind dabei nicht die Verbrauchsangaben der Hersteller, sondern Testergebnisse auf der Straße, welche realistische Daten liefern. Eine Auswertung der ADAC-Testmessungen zeigt, dass der tatsächliche Mehrverbrauch bei Autos mit Erdgasantrieb (CNG) am geringsten ist. Deutlich höhere Mehrverbräuche weisen im ADAC-Test dagegen Hybridfahrzeuge auf. Erdgas/CNG als Kraftstoff auch im Taxigewerbe immer beliebter TOP-Bewertung im ADAC Eco-Test Erdgas/CNG Tanken in München kein Problem Erdgasfahrzeuge überzeugen in Sachen Wirtschaftlichkeit und Umwelt Anzeige Foto: erdgas mobil
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Erstens muss das KVR als ausführende Stelle in jedem einzelnen Fall den zuständigen Bezirksausschuss anhören. Das kostet Zeit, da der Antrag bzw. die Anfrage an die BA-Geschäftsstelle geht, die den Vorgang erst einmal auf die Tagesordnung der nächsten BA-Sitzung setzt. Dort wird beraten und in den Unterausschuss Verkehr verwiesen. Dort wird wieder beraten und eine Entscheidung getroffen bzw. eine Empfehlung gegeben. Hier vergehen oft Monate, bis das KVR eine Rückmeldung erhält. Zweitens ist von den 32.000 Mitarbeitern der Münchner Stadtverwaltung gerade einmal ein einziger Beamter für die Einrichtung und Verlegung von Taxistandplätzen zuständig. Dem einsamen Verwaltungsmitarbeiter wurden noch viele weitere Aufgaben übertragen und eine Krankheits- oder Urlaubsvertretung gibt es nur in der Theorie. In vergleichbaren Städten liegt die Bearbeitungszeit vom Antrag bis zur Einrichtung eines neuen Taxistandes bei 2 bis 5 Wochen, in München bis zu einem Jahr. Eine traurige Situation, wenn man bedenkt, dass in der Landeshauptstadt etwa 10.000 Arbeitsplätze vom Taxigewerbe abhängen, deren Existenzgrundlage die Standplätze sind. Aktuell beschäftigen sich die Bezirksausschüsse mit folgenden, für das Taxigewerbe wichtigen, Angelegenheiten: BA 1 Altstadt-Lehel: ➔ Verlegung Taxistand Sonnenstraße 18 auf ggü. liegende Seite Sonnenstr. 23 ➔ Planung zusätzlicher Aufstellplätze für Oberdinger Taxis am Promenadeplatz und im Tal BA 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt: ➔ Verlegung Taxistand Sonnenstraße 18 auf ggü. liegende Seite Sonnenstr. 23 ➔ Auflösung Taxistand Bayerstraße 83 BA 3 Maxvorstadt: ➔ Neueinrichtung Taxistand Arnulfstraße 16 Diskothek Palais ➔ Planung zusätzlicher Aufstellplätze für Oberdinger Taxis am Siegestor BA 6 Sendling: ➔ Verlegung Standplatz Harras ➔ Verlegung bzw. Verkürzung Standplatz Brudermühlstr. BA 8 Schwanthalerhöhe: ➔ Neueinrichtung Taxistand Bergmannstraße 1/Landsberger Str. 73 ➔ Verlegung Taxistand Donnersberger Brücke auf ggü. liegende Seite BA 9 Neuhausen-Nymphenburg: ➔ Vorplanungen zur Neugestaltung des Leonrodplatzes mit Verlegung des Taxistandplatzes BA 10 Moosach: ➔ Auflösung des Taxistandplatzes „Bauberger“ mangels Bedarf und Nutzung BA 13 Bogenhausen: ➔ Umdrehen der Aufstellrichtung am Klinikum Bogenhausen BA 15 Trudering-Riem: ➔ Planung zusätzlicher Aufstellplätze für Oberdinger Taxis am Messegelände BA 16 Ramersdorf-Perlach: ➔ Verlegung des Taxistandplatzes am Waldheimplatz in die Gänselieselstraße BA 21 Pasing-Obermenzing: ➔ Inbetriebnahme des Standplatzes am Pasinger Bahnhofplatz ➔ Auflösung des Standplatzes in der Irmonherstraße ➔ Erfolgte Inbetriebnahme eines neuen Standplatzes im Gewerbegebiet Paul-Gerhardt-Allee ➔ Vorplanungen für die Neugestaltung der Nordseite des Pasinger Bahnhofs (August-Exter-Straße) BA 22 Aubing-Lochhausen-Langwied: ➔ Verlegung Taxistand am S-Bahnhof Lochhausen von der Fahrbahnseite in die Buswendeschleife BA 23 Allach-Untermenzing: ➔ Verlegung Taxistand Allach nach der Umgestaltung des Bahnhof-Gebäudes und des Bahnhofvorplatzes BA 25 Laim: ➔ Vorplanungen für die städtebauliche Neugestaltung des Willibaldplatzes Leitbild der Landeshauptstadt München München soll eine zukunftsfähige Stadt im Gleichgewicht sein, ein gesunder, familienfreundlicher Lebensraum und eine wirtschaftlich florierende Stadt, die Arbeitsplätze schafft und erhält; eine schöne Stadt mit einem vielfältigen kulturellen Leben und eine solidarische Stadt, die den sozialen Frieden sichert, Bildungschancen eröffnet und alle Bevölkerungsgruppen einbezieht; eine Stadt der Lebensfreude, der Toleranz und Weltoffenheit. (TK/FK) Bilals Foliengarage Bilals Foliengarage inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Mobil: 0176 2600 3822 Mobil: 0176 2600 3822 mail: info@bilals-foliengarage.de mail: info@bilals-foliengarage.de ehemals Taxameter Fuchs ehemals Taxameter Fuchs Preise zuzüglich MwSt. Preise zuzüglich MwSt. © bilals © bilals inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Bilals Foliengarage Bilals Foliengarage inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Mobil: 0176 2600 3822 Mobil: 0176 2600 3822 mail: info@bilals-foliengarage.de mail: info@bilals-foliengarage.de ehemals Taxameter Fuchs ehemals Taxameter Fuchs Preise zuzüglich MwSt. Preise zuzüglich MwSt. © bilals © bilals inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Folienwerkstatt_56x60mm.indd 1 19.10.11 17:15 Tätigkeitsschwerpunkte Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewähr - leistungsrecht. Langjährige Erfahrung in der Unfallabwicklung im T axigewerbe Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH Balanstraße 59 • 81541 München T . 089 / 53 29 51-0 • F . 089 / 53 24 29 www.kanzlei-voigt.de • voigt@kanzlei-voigt.de 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxameterdienst & Taxiausrüstung Frankfurter Ring 97 • 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst Organisierte Bettler sind seit einiger Zeit nicht nur in der Münchner Innenstadt, sondern auch vermehrt in öffentlichen Verkehrsmitteln anzutreffen. Dort treten sie zumeist als Bettelmusikanten auf. Zwar stellen die Bettler nach Einschätzung der MVG und der S-Bahn München kein Sicherheitsproblem dar; denn sie sind in der Regel nicht handgreiflich und wechseln schnell ihre Aufenthaltsorte. Gleichwohl stellen sie für immer mehr Kunden der Verkehrsunternehmen ein Ärgernis dar. Die Beschwerden über Bettler haben in den vergangenen Monaten zugenommen, allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. Gleiches gilt für öffentliche Straßen und Plätze: Für die Altstadt und den Bereich rund um den Hauptbahnhof erlässt das Kreisverwaltungsreferat (KVR) daher eine Allgemeinverfügung, die unter anderem das organisierte Betteln dort untersagt. Die Allgemeinverfügung trat am 12. August in Kraft. Betteln und Musizieren sind in den Verkehrsmitteln und Anlagen der MVG und der S-Bahn /DB seit jeher untersagt. Grundlage dafür sind die Beförderungsbedingungen der im Münchner Verkehrsverbund zusammenwirkenden Verkehrsunternehmen sowie die Hausordnungen. Bettelmusikanten werden aus den Fahrzeugen bzw. Stationen verwiesen, sofern sie dort angetroffen werden. Im Wiederholungsfall droht Hausverbot oder sogar eine Anzeige. Hierbei sind die Verkehrsunternehmen auch auf Hinweise ihrer Fahrgäste angewiesen: Wer sich durch Bettelmusikanten gestört fühlt, kann zum Beispiel das Fahr- oder Sicherheitspersonal ansprechen. Ferner stehen die Notfallsäulen in den Bahnhöfen zur Verfügung. Auf diese Weise werden die zuständigen Betriebs- Aus über 250 Anmeldungen waren 80 Münchnerinnen und Münchner ausgelost worden, die jetzt bei der ersten Bürgersprechstunde im Rathaus Oberbürgermeister Dieter Reiter direkt ihre Fragen und Probleme vortragen konnten. Zur Sprache kam dabei im Großen Sitzungssaal des Rathauses eine breite Themenpalette – von Fragen zum Betreuungsangebot für Kinder und der Sanierung von Schultoiletten über Verkehrsprobleme, Wohnungsbau, Stadtgestaltung und Mieterschutz, den Glasfaserausbau und ein Kulturzentrum für Allach bis hin zu den Rauchschwaden der Isar-Griller, die den Anwohnern das Leben schwer machen und den aktuellen Verhandlungen zwischen der EU und den USA über das Freihandelsabkommen TTIP, das die kommunale Daseinsvorsorge bedroht. OB Reiter: „Ich freue mich sehr, dass meine Bürgersprechstunden-Premiere einen so guten Anklang gefunden hat. Und ich bedanke mich bei den Münchnerinnen und Münchnern, die sich extra die Zeit genommen haben, mir persönlich zu schildern, wo sie der Schuh drückt und was sie von ihrer Stadt erwarten.“ (Quelle: münchen.de) STADT-INFO ➔ MVG UND S-BAHN MÜNCHEN INFORMIEREN ➔ OB-BÜRGERSPRECHSTUNDE ............................................................................................................................................ zentren von MVG und S-Bahn informiert; sie können dann Sicherheitspersonal entsenden, um das Betteln bzw. Musizieren zu unterbinden. Noch wichtiger ist es allerdings, den organisierten Bettlern die „Geschäftsgrundlage“ zu entziehen. MVG und S-Bahn raten ihren Fahrgästen deshalb, den Musikanten kein Geld zu geben. Dies sehen beide Verkehrsunternehmen als das beste Mittel an, um der organisierten Bettelei Einhalt zu gebieten. Foto: istockphoto SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der Stadtrat benannte am 12. Januar 1956 die Vorhoelzerstraße im damaligen Neubaugebiet der Parkstadt Solln. Die unscheinbare, für das Taxigewerbe völlig unwichtige Straße erinnert an den Architekten Robert Vorhoelzer (1884–1954). Im Gegensatz zur Irrelevanz des ihm gewidmeten Verkehrsweges finden sich seine markanten, unübersehbaren Bauten an etlichen Stellen im Stadtgebiet. Robert Vorhoelzer bis 1933 Geboren 1884 in Memmingen, studierte Vorhoelzer von 1904 bis 1908 an der Technischen Hochschule München, seit 1970 Technische Universität, das Fach Architektur, das er mit Auszeichnung abschloss. Da die beruflichen Aussichten für Architekten damals nicht besonders rosig waren, arbeitete Vorhoelzer anschließend zwei Jahre lang als Praktikant beim Landesbauamt, und zwar ohne Bezahlung und Urlaub. Wovon er während dieser Zeit lebte, ist leider nicht bekannt. Auf alle Fälle erhoffte er sich dadurch die Aufnahme in den krisensicheren Beamtenstand, was ihm dann 1911 auch gelang. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) stieg Vorhoelzer infolge seines Könnens schnell auf, wurde bereits 1920 Oberpostbaurat bei der Postverwaltung München und lehrte außerdem seit 1930 Architektur an der Technischen Hochschule. In jener Zeit entstanden verschiedene Gebäude der Deutschen Reichspost im Stil der Neuen Sachlichkeit, die in München bis heute ihre Umgebung prägen und für die Vorhoelzer als leitender Architekt verantwortlich zeichnete. Oberpostdirektion Arnulfstraße 60 Zwischen Zirkus-Krone- und Wredestraße gelegen, entstand der Verwaltungsbau der Reichspostdirektion bereits in den Jahren 1922 bis 1924, also während der Jahre der katastrophalen Hyperinflation in Folge des Ersten Weltkrieges. Das imposante, fünfgeschossige Gebäude wird durch eingerückte Ecktürme mit sieben Stockwerken begrenzt. Als bescheidene Kunst am Bau erkennt man den plastischen Ziegelschmuck über den Eingängen; mehr war angesichts der damaligen Notzeiten nicht drin. Paketzustellamt Arnulfstraße 62 Gleich an die Oberpostdirektion stadtauswärts schließt sich das Paketzustellamt an, das 1924 bis 1927 errichtet wurde. Das gesamte Areal zwischen Arnulf-, Wrede-, Tilly- und Deroystraße erhielt eine zweigeschossige Randbebauung für die Verwaltung. Außen an der Haupteinfahrt von der Arnulfstraße aus stellen sechs Plastiken von Josef Wackerle (1880-1959) die Schifffahrt, den Landverkehr sowie die vier Kontinente dar, Ausdruck der weltweiten Tätigkeit der Post. Der fünfte Kontinent, nämlich Australien, erschien offenbar entbehrlich. Im Inneren lagen Hallen und Werkstätten für den Kraftpostbetrieb, und am Ausgang zur Tillystraße erkennt man noch die Gleise der Post-Trambahn, die damals die einzelnen Postämter miteinander verband. Besonders markant ist der Rundbau für die damals neuartige, mechanisierte Paketverteilung, der heute die Veranstaltungsräume des „Postpalastes“ beherbergt. Mit 52 Metern Durchmesser und der imposanten Glaskuppel von 14 Metern Durchmesser wurde das Gebäude um die riesige Paket-Verteilmaschine herum gebaut. Über die zahlreichen Andockstationen für die Postlastwagen gelangten die Pakete in die einzelnen Zustellbezirke. Dieser Rundbau gilt als wesentliches Architekturbeispiel für den Funktionalismus der 1920er Jahre. Postamt Tegernseer Landstraße 37 Der Einfachheit halber „Tela-Post“ genannt, stieß das schmucklose, rein funktionale Gebäude seit seiner Fertigstellung 1929 auf massive Kritik seitens konservativer Kreise. Es war die Rede von „kümmerlicher Nacktheit“, „Postkiste“, gar vom „Einbruch fremden Geistes“ bis hin zur Forderung nach unverzüglichem Abriss des Neubaus. Hier klingt bereits an, dass Vorhoelzer später als „Bau-Bolschewist“ bezeichnet wurde. Von der anderen Seite lobte man den Bau als „endgültigen Durchbruch der neuen Form“ und sah den „Anschluss an die europäische Architekturentwicklung“ gekommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg (1939–1945) dachte Vorhoelzer an einen Wiederaufbau Münchens mit Hochhäusern und Flachbauten. Bei der Tela-Post nahm er diese Ideen vorweg, indem er dem fünfstöckigen Hauptgebäude einen Flachbau anfügte, der damals das „Café Tela“ aufnahm. Die Schalterhalle im Inneren atmet ebenfalls den Stil der Neuen Sachlichkeit und ist immer noch sehenswert. Im östlichen Bereich schließen sich Dienstwohnungen an. Im Krieg zerstört, wurden die Gebäude originalgetreu wieder aufgebaut. Postamt Fraunhoferstraße 24 In die Straßenfront integriert und daher nicht auf den ersten Blick erkennbar liegt das fast 100 Meter lange Postgebäude an der Fraunhoferstraße, erbaut von 1929 bis 1931. Das Anwesen enthält im Erdgeschoss Geschäfte und in den oberen vier Stockwerken Wohnungen. Das Postamt selbst ist im Hof untergebracht und besteht aus zwei Stockwerken mit abgerundeten Ecken; es ➔ VORHOELZERSTRASSE UNSER MÜNCHEN www.NACHTKANTINE.DE TANZ & LIVEMUSIK DI TANGO & MI SALSA / LIVEMUSIK DO, 20-24 UHR / FR, 22–01 UHR 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
ist durch einen verglasten Gang von der Straße aus erreichbar. Postamt Goetheplatz 1 Zwei Mitarbeiter Robert Vorhoelzers, Franz Holzhammer (1893-1958) und Walther Schmidt (1899-1993), entwarfen das 1931 bis 1932 erbaute Postamt, das in den unteren beiden Stockwerken die Amtsräume und darüber Dienstwohnungen enthielt. Auffällig an dem Gebäude ist die doppelte Biegung seiner Fassade, mit der der Straßenzug der Goethestraße in die Lindwurmstraße und in den Goetheplatz optisch schwungvoll abgeschlossen werden sollte. Postamt Am Harras 2 Die gesamte Anlage, bestehend aus dem Postamt und die dieses einfassende, fünfgeschossige Wohnblocks, entstand 1931 bis 1933. Das östliche Wohnhaus nimmt die Linienführung der Plinganserstraße auf und weist damit sozusagen den Weg vom städtischen Harras hin zu den südlichen Vororten. Das Postamt selbst ist zweigeschossig: Unten befand und befindet sich das Postamt, während oben die Post sortiert und für die Verteilung vorbereitet wurde. Besonders auffällig ist der halbkreisförmige Bauteil an der Straßenecke, der ursprünglich als Wartehalle und stummes Postamt diente. In diesem konnte man Briefmarken aus Automaten erhalten – eine damals hochmoderne Einrichtung, die aus den USA stammte. Die schmucklose Schlichtheit gerade dieser Gebäudegruppe, die ein außerordentliches Zeugnis moderner Architektur in München darstellt, sollte Vorhoelzer bald den Vorwurf des „Bolschewismus“ einbringen. Vorhoelzer nach 1933 Wegen der modernen Architektur seiner Postgebäude enthob im Oktober 1933 der neue Kultusminister Hans Schemm (1891– 1935), ein Nationalsozialist der ersten Stunde, Robert Vorhoelzer seines Lehrstuhls. Als Begründung diente der Vorwurf des „Bau-Bolschewismus“, was immer das auch gewesen sein soll. Vorhoelzer durfte allerdings als freier Architekt weiterarbeiten. So leitete er beispielsweise 1936 bis 1937 den Bau der finster wirkenden katholischen Kirche „Maria Königin des Friedens“ an der Werinher-/Ecke Untersbergstraße. Im Jahr 1939 unterbreitete ihm die türkische Regierung ein attraktives Angebot: Vorhoelzer sollte als Leiter der Architekturabteilung und Professor für Architektur an die Akademie der Schönen Künste nach Istanbul übersiedeln. Dies tat Vorhoelzer, doch geriet er schnell mit einigen seiner neuen Kollegen über Kreuz, die ihn wieder loswerden wollten, was aber wegen der vertraglichen Bindungen nicht so leicht zu bewerkstelligen war. Da kam ein Zufall zu Hilfe: Die politische Lage während des Zweiten Weltkrieges war angespannt, die Türkei wahrte ihre Neutralität. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit bat Vorhoelzer um Luftaufnahmen der Stadt Istanbul, und dies brachte ihm den Vorwurf der Spionage für Deutschland ein. Im Januar 1941 legte er seine Ämter nieder und kehrte nach Deutschland zurück, wo aber für als politisch unzuverlässig geltende Architekten wie ihn keine Arbeit wartete, weil das gesamte Volksvermögen sinnlos für den Krieg verpulvert wurde. Vorhoelzer nach 1945 Nach Kriegsende konnte Vorhoelzer Ende 1945 seinen Lehrstuhl an der Technischen Hochschule wieder einnehmen und wurde 1946 deren Rektor. In der Nachkriegsdiskussion um den Wiederaufbau Münchens wies Vorhoelzer darauf hin, dass Teile der Stadt bereits vor dem Krieg sanierungsbedürftig gewesen seien und plädierte für einen radikal neuen Bebauungsplan, der insbesondere auf Flachbau und Hochhaus setzte. Diese Ideen fanden allerdings nur gelegentliche Nachahmung, beispielsweise bei der 1954 fertig gestellten Siemens- Siedlung an der Boschetsrieder Straße zwischen Halske- und Schuckertstraße, die neben niedrigeren Wohnblocks aus zwei 17-stöckigen Hochhäusern sowie einem 12-geschossigen, so genannten Scheibenhaus besteht. Im Jahr 1952 trat Vorhoelzer in den Ruhestand, zwei Jahre später starb er im Alter von 70 Jahren an den Folgen einer Operation. (BW) Fl ip p er A ut o w as c hs tr aß e Eng el har d s tr aß e 6 · 81 3 6 9 Münc hen Mo d er n e A u t o w a sc h s t ra ße mi t sa n f t em S o f t ec s - Ma t er i a l , Ha n d - Ho c h d r u c k - V o r w äsc h e Akt i v sc h a u m - F el g en r ei n i g u n g , A u t o w äsc h e a b 4 ,9 0 € – 7,5 0 €. Ta xi - S o n d er pr ei se b ei m Er w erb v o n Gu t sc h ei n b l öc k en – 3,8 2 €+19%Mw S t pr o Qu a l i t ät sw äsc h e. Öf fnung s z eit en: Mo. – F r . 7.3 0 bis 1 8 .00 – Sa. 7.3 0 bis 1 5.00 Uhr A u f Ih r en Besu c h f r eu t si c h d a s F l i pper- Tea m! Zentr al e: Fl ip p er A ut o w as c h Deuts c hl and GmbH, Zad ar s tr . 4, 8 2245 Für s t enf el d br uc k Tel .: 0 81 41 /1 0 38 77 – F ax : 0 81 41 /10 3 8 8 7 SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „B“ . B ➔ SCHROTTIS FIAKER-ABC ➔ BAADER-/BARER-/BAD- und BARTH- STRASSE – Das sind nur vier Beispiele dafür, weshalb man als Fiaker gelegentlich – eigentlich immer – seine Lauscherchen aufstellen und die Denkmaschine einschalten sollte, wenn ein Fahrgast sein Wunschziel nennt. Zu den vorgenannten Straßennamen in Kürze: Franz-Xaver von Baader: kath. Theologe und Philosoph/Barerstr.: nach Bar-sur-Aube, einer Stadt in Nordostfrankreich/Badstr.: nach einer früheren Badeanstalt in dieser Straße (s. a. u. „Brausebad”)/Barth: nach der Patrizierfamilie der Freiherren von Barth. Dazu passt auch – leider – der im letzten TAXI- KURIER auf Seite 20 abgedruckte Beschwerdebrief eines Kunden, welcher zwar zum „Arabella Sheraton Westpark” gefahren werden wollte, dann aber im Arabellapark landete. Wer nicht ganz dumm ist und damit – bösen Zungen zufolge – schon zur Elite der Fiakergemeinde gehört, weiß längst, dass man das vom Kunden genannte Fahrtziel hörbar (!) wiederholen und im Zweifelsfalle abgleichen sollte, bevor es wegen banaler Verständnisfehler zu unschönen Szenen kommt. Der ständige Umbenennungswahnsinn bei den Hotels, aber auch die schon immer bestehende Verwechslungsgefahr bei den Straßennamen (ca. 6.200 in München) sollte bei jedem Taxilenker zu erhöhter Aufmerksamkeit führen. Wörth- oder Wirtstraße, Roman- oder Grohmannstraße, Georg-Mauerer-Weg (Fasanerie) oder Georg-Maurer-Straße (Freiham), Herderoder Herthastraße, Schliersee- oder Schlesierstraße und und und … wer meint, nach Nennung der Zieladresse durch den Fahrgast einfach schweigend losdüsen zu können, ist nicht besonders „cool”, sondern höchstens die Stradivari unter den Arschgeigen! ➔ BAUSTELLEN – Die öffentliche Baumaschinenausstellung in der Wolfratshauser Straße – ungefähr zwischen Irschenhauser und Siemensallee – wird bei ihrem voraussichtlichen Ende im November 2014 eineinhalb Jahre gedauert haben. Seit dem 10. Juni ist deshalb auch noch die Abfahrt in den Kreppeberg (runter zum „Asam- Schlößl”) gesperrt. Es geht, wie schon berichtet, lediglich um den Anbau von Radwegen entlang der Wolfratshauser Straße, nicht etwa um den Bau des Brenner-Basistunnels oder um die Versetzung der Zugspitze. Eine narkoleptische Nacktschnecke mit Meniskusproblemen könnte nicht langsamer sein. Und die Stadt schaut dabei – wie immer ebenso untätig – zu. Mehr noch: wie die aufgestellten Bautafeln beweisen, war die Dauer von ca. eineinhalb Jahren von vorne herein so geplant und genehmigt. Nur zum Vergleich: in der SZ vom 07.07.2014, Seite R 7, war ein Bericht zu lesen unter der Überschrift „Kampf gegen die Uhr” und der Unter-Überschrift „40 Lastwagen, neun Großfräsen, Kehrmaschinen, 300 Männer – ihr Auftrag: An nur zwei Wochenenden die Fahrspuren der A 9 zwischen München-Nord und Garching sanieren und Flüsterasphalt aufbringen” . Aus dem weiteren Text ergibt sich, dass hier an den genannten zwei (!) Wochenenden auf 3,7 km Länge vier Fahrspuren abgetragen und neu asphaltiert wurden. Nun gut, die „Wolfratshauser” ist keine A 9, aber eine bedeutungslose Anliegerstraße ist sie auch nicht gerade. Was sagt uns der zuvor erwähnte Zeitungsartikel? – Jedenfalls, dass man insgesamt 14,8 km Fahrspuren (3,7 km mal vier) an zwei Wochenenden komplett sanieren kann, wenn man will. Und erst recht, dass es nicht sein kann, dass man für insgesamt zwei Kilometer – eintausend Meter pro Fahrtrichtung – in der Wolfratshauser Straße eineinhalb Jahre (!) brauchen darf. Und für diejenigen, die seit dem Dahinscheiden der Grünen aus der Münchner Stadtregierung noch an (umwelt-) politischen Phantomschmerzen leiden, sei am Rande erwähnt, dass sich hier auch ein städtischer Linien-Gelenkbus seit über einem Jahr tagsüber im Schritttempo durch eines der in München so bekannten und beliebten Denkmäler des unbekannten Bauarbeiters durchwarten darf. Oder wie war das mit der nicht minder endlosen „Baustelle” an der Kreuzung Johanneskirchner-/Effnerstraße? Und auch die Dauersperrung der Tierparkstraße im letzten Herbst, wegen der es für ca. 0,5 km (!) Fahrbahnsanierung zwischen Grünwald und der Brudermühlbrücke zwei Monate lang keine Isarquerung mehr gab, ist noch in frischer Erinnerung. Werbung für Schlaftabletten ist nichts dagegen. ➔ BESÄUFNIS – Na gut, diese Bezeichnung für das Oktoberfest ist vielleicht ein bisserl hart – aber doch wahr. Andererseits: würden dort nur Milch und Mineralwasser ausgeschenkt, würde die Zahl der Besucher und damit der Taxifahrten wohl etwas kleiner ausfallen. Der Aufbau begann übrigens am Montag, 14.07., und wir dürfen mit absoluter Sicherheit davon ausgehen, dass diese Baumaßnahmen schnellstmöglich und höchst konsequent von statten gehen. – Ist ja auch nicht die Stadt dafür verantwortlich. ➔ BESEITIGUNG – Man möchte es kaum glauben, aber nach der Kreuzung Max- Joseph-/Ottostraße vor ca. zwei Jahren und Rumford-/Zwingerstraße (ca. ein Jahr) ist eine weitere der sinnlosesten Ampeln Münchens, nämlich die an der Ecke Schießstätt-/Gollierstraße, doch tatsächlich ersatzlos abgebaut worden. Wir hätten da noch eine klitzekleine Liste weiterer Kandidaten … A propos Beseitigung: mehr als eineinhalb Jahre (!) nach Beginn der Baumaßnahmen an einer Tramwendeschleife in der Dachauer auswärts zwischen Loth- und Lazarettstraße, während der die Dachauer Straße meistens nur einspurig befahrbar war, ist dieser Spuk doch tatsächlich vorbei. „Schon”, möchte man fast sagen. Sogar die Sprungschanze, an der man bei geöffnetem Schiebedach auch mal eines nicht angeschnallten Fahrgastes verlustig gehen konnte, wurde zuletzt beseitigt. Aber was sind schon eineinhalb Jahre bei einem unbedeutenden Feldweg wie der Dachauer Straße? Der längsten Straße Münchens. Und da meckert dieser ekelhafte Schrotti ständig, bei uns gangad nix voran! 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014 UNTERHALTSAMES
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ BESICHTIGUNG – Am Donnerstag, 31.7.14, besichtigte der neue OB Dieter Reiter bei einem „SZ-Spaziergang vom Rathaus zum Odeonsplatz” (SZ 2./3. August, Seite R 1) die Probleme an der genannten Radlfurt und musste vorm „Spatenhaus” auch noch gleich eine Schlägerei zwischen einem Radler und einem Fußgänger schlichten. Löblich, dass sich der qua Amt namhafteste Politiker Münchens – eben der OB – endlich ein eigenes Bild verschafft. Das hat man sich von seinem Vorgänger Ude jahrelang vergeblich erhofft. In diesem Zusammenhang ist die oben genannte Fast-Schlägerei für den Erkenntnisgewinn des OB insofern bestimmt hilfreich, als dadurch deutlich wird, dass auf Münchens Straßen, Rad- und Fußwegen mindestens im übertragenen Sinne längst das Faustrecht gilt und dass es sich dabei schon lange nicht mehr um die albernen Kabbeleien von Dreijährigen im Sandkasten handelt, wie Herr Ude und Frau Nallinger das immer geglaubt haben (oder glauben machen wollten). Weniger löblich ist, dass Herr Reiter angesichts der Situation in der Dienerstraße (an unserem Dallmayr-Stand) nicht ausschließt, „dass der Taxistand an dieser Stelle verschwinden muss, auch wenn dies zu Protesten bei den umliegenden Geschäften führen wird” . Aha! Da wissen wir ja schon mal, wo wir bei unserem neuen OB stehen. Im Abseits nämlich. Man stelle sich nur mal vor, eine Trambahnhaltestelle stünde einer Radlfurt im Wege … ➔ BESORGUNG – Besorgungsfahrten, also reine Kurierdienste ohne Fahrgast, unterliegen nicht der Beförderungspflicht des Taxigewerbes. Die Annahme solcher Aufträge erfolgt also freiwillig. Am Datenfunk werden sie deshalb schon mit der Option der Ablehnung angeboten, am Sprechfunk mit dem Zusatz „Besorgung” . Die Tarifordnung gilt wie bei Personenfahrten, also: die Anfahrt zur Abholadresse (wenn im Stadtgebiet München, Tarifzone 1) erfolgt ohne Uhr, die Durchführung der Fahrt jedoch mit eingeschaltetem Taxameter und auf dem kürzesten Wege. Leider gilt für alle Besorgungsfahrten der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent! Ein bisserl schwierig sind solche Kunden, die in der Zentrale „zwei Hamburger mit Pommes” bestellen wollen und auf den wiederholten Hinweis, dass wir nur bereits bestellte Ware abholen lassen, ebenso oft ungerührt ergänzen „aber mit zwei Mayo und einem Ketchup” . Da fragt sich dann auch der langjährig fronterprobte Telefonist, ob er sich eigentlich gerade mit einem Pfund Salz oder einer eingeweichten Semmel unterhält. ➔ BEZAHLEN – sollen zukünftig – so der Wahlkampfgag der CSU vom letzten Herbst – alle Ausländer für die Benützung deutscher Autobahnen. Begründung: wir Deutsche müssten in den meisten anderen Ländern auch eine Autobahn-Maut entrichten, sei es pro Kilometer, sei es als „Pickerl” in Österreich oder „Vignette” in der Schweiz. Inzwischen ist daraus, zumindest sprachlich bei der CSU, die „Infrastrukturabgabe” für die Benützung aller (!) deutschen Straßen geworden. Wir, als Fahrer in Deutschland zugelassener Fahrzeuge, sollten sie gar nicht bezahlen müssen oder aber wieder zurückerstattet bekommen, z.B. durch entsprechende Nachlässe bei der Kfz-Steuer. Wie das bei Autos funktionieren soll, die wegen besonderer Schadstoffarmut ohnehin schon wenig oder gar keine Kfz-Steuer entrichten müssen, bleibt bislang unklar. Bundesverkehrsminister Dobrindts bisherige Erläuterungsversuche trugen mehr zur Verwirrung als der Aufklärung bei. Dazu Schrottis Anmerkungen: eine Maut nur für ausländische Fahrzeuge gibt es nirgendwo in Europa; auch der Italiener zahlt in Italien die dortige Maut, der Franzose in Frankreich usw. usw., und auch der Österreicher bekommt sein Pickerl nicht erlassen oder zurückerstattet. Sogar die Schweiz hält sich daran, obwohl sie nicht Mitglied der EU ist. Und diese sieht in allen Verträgen – die auch von Deutschland unterzeichnet wurden – klar ein Diskriminierungsverbot vor. Würde dieses nicht gelten, könnte z.B. der österreichische Tankwart dem deutschen Gast-Tanker, der sich gerade noch über die relativ niedrigeren Benzinpreise der Alpenrepublik gefreut hat, erklären, für den Deutschen koste die Tankfüllung nicht die angezeigten 50, sondern leider 70 Euro! Und eine Maut, „Infrastrukturabgabe” oderwie-auch-immer für alle Straßen bis runter zum Feldweg gibt es in überhaupt keinem europäischen Land. Schrottis Ankündigung: die „Ausländer-Maut“ wird eingeführt, aber bald darauf vom Europäischen Gerichtshof wieder einkassiert werden. Jedenfalls der Teil, der die im Ausland zugelassenen Fahrzeuge („Ausländer”) diskriminiert. Deshalb wird die Rückerstattung für uns entfallen - und wir werden alle die Maut zahlen! Seehofer und Dobrindt werden uns dann mit wässrigem Dackelblick erklären, sie hätten es doch nur gut gemeint, aber die böse EU sei schuld daran, dass wir jetzt leider alle mehr berappen müssen. Aus faktischen Gründen – schon investiertes Geld – sei die Sache jetzt nicht mehr rückgängig zu machen. Und Frau Merkel, die ja selten eine Meinung kundtut, dann aber immer falsch liegt – „Die Verlängerung der Atomlaufzeiten ist alternativlos”, „Deutschland wird für andere Euro-Länder nicht bürgen” oder „mit mir wird es keinen Mindestlohn/keine Autobahnmaut geben” aus dem Herbst 2013 – wird sich vornehmen, nächstens SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
lieber einen Pudding an die Wand zu nageln, als sich nochmal in irgendeiner Sache vorher festlegen zu lassen. Aber wer weiß, vielleicht vollzieht „Testosteron-Horst” Drehhofer irgendwann wieder die „Rolle rückwärts”, seine liebste Turnübung, weil er ja bekanntlich morgens eh' noch nicht weiß, welche Meinung er abends haben wird. Und wenigstens darin sind sich er und „Angie” immer einig! ➔ BLINKER – Für die meisten Autofahrer – und leider auch Taxilenker – sei hier ein Blick ins Fremdwörterlexikon empfohlen. ➔ BODENSEESTRASSE – Ein alter Blödel- Reim besagt schon: „mir tut im Leib das Herz so weh, wenn ich im Glas den Boden seh” . Warm um's Herz wird es einem jedoch in der Bodenseestraße 391, dem ziemlich futuristisch aussehenden Gebäude an dem Übergang (Ecke? Einmündung?) zur Hans- Steinkohl-Straße beim Gewerbegebiet Freiham: das ist nämlich das mittels Erdgas betriebene neue Kraftwerk, welches bereits auf die noch zu bauenden Wohnungen westlich der Wiesentfelser Straße ausgelegt ist. ➔ BRAUSEBAD – Öffentliche Brause- und Wannenbäder entstanden in der Zeit, als sich die Spaßbadkultur auf das Etagenklo im dritten Stock reduzierte. Das „Tröpferlbad” in der Thalkirchner Straße (1984 geschlossen) und eben auch das „Brausebad”, wenngleich beide längst nicht mehr in alter Funktion, legen diesbezüglich noch Zeugnis ab. Das „Brausebad” vor dem Wiesn-Haupteingang wird bald nach Erscheinen dieses Heftes, namentlich ab Samstag, 20.09.14, wieder zum Nabel der Welt werden, wobei den altgedienten Fiaker seit der Abschaffung des gleichnamigen Taxistandes zur Wiesnzeit schon heftige Entzugserscheinungen plagen. Schließlich darf er die überaus sinnvollen Sprechfunkdurchsagen der Kollegen, von wegen „Brausebad sofort”, nicht mehr hören. Ein erfahrener Taxler ist dort eh’ nie angefahren, denn in den Mägen der potenziellen Fahrgäste fängt gerade hier, nach den ersten paar Schritten an der frischen Luft, die explosive Mischung aus Bier, Zuckerwatte, Hendln und gebrannten Mandeln so richtig zu gären an. Aber dem bezechten Italiener, Ami oder Engländer und – Gerüch(t)en zufolge – auch Münchner, der das Brausebad für ein Pissoir hält, wird es wie immer wurscht sein, an welches Hauseck er beim Weg zur S-Bahn oder dem nächsten freien Taxi hinbrun… – Verzeihung, uriniert oder seinen Hendlfriedhof entleert, um ihn für weitere Herausforderungen („wo geh'n ma jetz no hi?”) wieder betriebsfähig zu machen. Mahlzeit. ➔ BR-RADLTOUR – Am Sonntag, 3.8., dem ersten bayerischen Ferienwochenende, machte die 25. Radltour des Bayerischen Rundfunks (BR) die Stadt München unsicher. Nach einem ca. zweistündigen Auftaktprogramm am Candidplatz mit Ansprache unseres neuen Zweiten Bürgermeisters Josef Schmid (CSU) ging es ab 12.00 Uhr über den südlichen und westlichen Mittleren Ring bis zum Olympiagelände. Dafür mussten (Achtung!) 15 Bus- und drei Trambahnlinien geraume Zeit unterbrochen oder umgeleitet werden. Es lebe der Öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV), dessen Nutzung den Münchnern immer wärmstens empfohlen wird! Und zu dessen Bestandteilen das Taxi „eigentlich” – das berühmte Wort – auch gehört, aber von uns war natürlich nicht die Rede. Dafür wusste der unvermeidliche Jubelartikel der SZ am 4.8. (Münchner Teil, Seite R 5) vom „juchzenden” BR-Moderator zu berichten (was soll der auch anderes machen als die Idee seines Brötchengebers toll zu finden?) sowie von den Albachinger Vereinsradlern, die ... „sogar vom Auto-Gegenverkehr ständig bejubelt werden” . Diese, so weiter die SZ, „sind hier die Gute-Laune-Botschafter, denn die Autofahrer, welche die Sperrung des Mittleren Rings kalt erwischt, können ihrer Zwangslage im Stau meist noch etwas abgewinnen, wenn sie die Albachinger Vereinsradler sehen (...)” . Einer der Herren war nämlich auf einem historischen Hochrad unterwegs, angetan mit Zylinderhut und weißen Handschuhen. So a Gaudi! Aber: wie viele private oder auch geschäftliche Termine (es soll Leute geben, die am Sonntag arbeiten – wir wissen, wovon wir reden) deshalb geplatzt sind; wie viele zusätzliche Abgase z.B. an den Einmündungen der Autobahnen GAP und Lindau am ersten Ferienwochenende (!) produziert wurden; wie viele ambulante Pflegedienste Stunden später zu hilflos in der Sch... liegenden oder auf ihre Medikamentengabe wartenden Alten oder Behinderten kamen oder wie viele Sankas und Notarztwagen später – und evtl. zu spät – am Einsatzort eingetroffen sind, und überhaupt, was der ganze Schmarrn wieder einmal gekostet hat (Polizei, Aussperrung des ÖPNV usw.) – davon war im Bericht der SZ nichts zu lesen. Dazu hätte man eventuell recherchieren müssen! Und das Ganze, damit sich ein paar Geltungsbedürftige vor klickenden Kameras und „juchzenden” Reportern in Szene setzen dürfen und ca. 10.000 weitere Teilnehmer zu der Erkenntnis kommen dürfen, (wieder SZ:) „dass das Radeln im Trappentreu-Tunnel weniger Spaß macht als gedacht” . Eine 1,4-Millionen-Stadt zuzüglich der Ferienreisenden wird für das öffentliche Kasperltheater von ein paar tausend Pedaltretern stundenlang in Geiselhaft genommen! Übrigens: einen Tag später, also am Montag, 4.8. abends, legte turnusgemäß die Blödelneit – Verzeihung – „blade-night” – mehrere Stunden weite Teile der Innenstadt und Schwabings lahm. I bin da Schrotti - und do bin i leider dahoam! Zum Schluss noch zwei weitere Straßennamen: ➔ BUTLERSTRASSE – (Ramersdorf) Nach Viktoria Gräfin Butler-Haimhausen, gestorben 1902, einer karitativ tätigen Dame. Mit dem englischen „Butler” also keine Verwandtschaft. Unweit davon befand sich der „Wollani-Hof” in der Kölblstraße, der vor wenigen Jahren zugemacht wurde, nachdem einer der letzten Stammgäste von einem der vorletzten Stammgäste vor dem Lokal erschossen worden war. Aber ganz ohne bösen Unterton: ein wirklich herrliches Stück München im alten Teil Ramersdorfs zwischen Rosenheimer-/Melusinen- und Führichstraße mit alten Genossenschaftsbauten, mindestens ebenso altem Baumbestand, schattigen Innenhöfen usw. – wenn's denn sein muss: es gibt hässlichere Orte, um erschossen zu werden. ➔ BUTTERMELCHERSTRASSE – Schon einem etwas größeren Teil der Münchner Fiaker bekannt; benannt seit rund 200 Jahren nach dem „Butter-Melchior”, einem früher dort ansässigen Milch- und Butterhändler. Bei dieser Gelegenheit erinnern wir uns der „Milchstraße” in Haidhausen, die nach einer früher dort ansässigen Milch-Sammelstelle für Bauern außerhalb Münchens benannt wurde – so klein war München damals. Legendär ist die Ampel Buttermelcher-/Klenze, an der sich zwei Einbahnstraßen kreuzen. Bis vor wenigen Jahren war sie auch noch sieben Tage die Woche 24-stündig in Betrieb. Da wurde nicht nur die Milch sauer. (MS) 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ BERND HELFRICH PROMITALK Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi. Der gebürtige Münchner Bernd Helfrich steht seit den 1970er Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Bereits in seiner Rolle im Film „Die schnelle Gerdi“, einer mehrteiligen Komödie mit Senta Berger rund um das Münchner Taxigewerbe, zeigt sich erste Taxiaffinität. Seit 30 Jahren leitet Bernd Helfrich das Chiemgauer Volkstheater, das nicht nur im Fernsehen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat, sondern auch in der Münchner Taxiszene durch viele Fahrtaufträge vom Gut Nederling eine beliebte Adresse ist. Genau an dieser Adresse ereignete sich auch eine Geschichte, die Bernd Helfrich gerne in Erinnerung behält: „Nach einer Fernsehaufzeichnung in München im Theater Gut Nederling, so gegen 23:30 Uhr, habe ich ein Taxi bestellt, weil ich am nächster Tag in Landshut drehen musste und die Produktionsfirma nicht wollte, dass ich mit dem eigenen Wagen fahre! Das Taxi kommt, ein gemütlicher Münchner (ein paar davon gibt's noch!) und fragt mich: Wohin bitte? Sag ich: Nach Landshut! Sagt er: Nach Landshut fahr i um die Zeit nimmer! In d'Landshuter Allee konn i eahna fahrn! Guad, sog i, dann fahrn's mi in d'Landshuter Allee, dann geh i hoit no des letzte Stückerl zu Fuß! Mir ham beide gelacht und uns auf der Fahrt nach Landshut ganz gut unterhalten!” „Eine ganz heiße Nummer“ spielt Bernd Helfrich vom 10.09. bis 25.10.2014 in der Komödie im Bayerischen Hof. Zusammen mit Veronika von Quast, Saskia Vestner, Andrea Wildner und vielen anderen wird es unter der Regie von Jochen Busse mit Sicherheit eine ganz heiße Nummer! (TK) Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Foto: Winkler SIE KANN AUCH DIE SPENDE FÜR FÜR DICH SEIN … DIE TAXISTIFTUNG TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Gerbermühlstraße 9 60594 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG 60318 Frankfurt am Main Konto-Nr. 373 311, BLZ 501 900 00 Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 MOTIV DES MONATS ➔ STINKFUSS! Schnappschuss zum Thema „Geruchsbelästigung” im Straßenverkehr SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT Unterschleißheim – Taxifahrer missachtet Vorfahrt und kollidiert mit Pkw, zwei Personen leicht verletzt Am Dienstag, 24.06.2014, gegen 23.10 Uhr, fuhr ein 45-Jähriger mit seinem Taxi auf der Weihenstephaner Straße in Unterschleißheim in östlicher Richtung. An der Einmündung zur Bundesstraße 13 wollte er nach links abbiegen. Zur selben Zeit fuhr ein 31-Jähriger mit seinem Peugeot die Bundesstraße 13 in Richtung München (südliche Richtung). Im Fahrzeug fuhr seine 33-jährige Ehefrau mit. An der Kreuzung, die zur Nachtzeit aufgrund einer nicht im Betrieb befindlichen Ampel durch Verkehrszeichen geregelt wird, übersah der 45-jährige Taxifahrer beim Abbiegen den vorfahrtsberechtigten 31-Jährigen. Trotz einer eingeleiteten Vollbremsung konnte der 31-Jährige den Zusammenstoß mit dem Taxi nicht mehr verhindern und stieß frontal gegen dessen vorderen linken Kotflügel. Bei dem Unfall wurden der 31-Jährige, sowie dessen 33-jährige Beifahrerin jeweils leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in eine Klinik verbracht. Beide unfallbeteiligten Pkw wurden total beschädigt und mussten von der Unfallstelle geschleppt werden. Die Gesamtschadenshöhe wird auf 7.500 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 13 in südliche Richtung für die Dauer von zwei Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Einmündungsbereiche der Kreuzung abgeleitet. Waldperlach – Angriff auf Taxifahrer, Täter festgenommen Am Dienstag, 15.07.2014, gegen 3.00 Uhr, nahm ein 27-jähriger Taxifahrer am Taxistand in der Grafinger Straße einen weiblichen Fahrgast auf. Die Dame nannte als Ziel den Klara-Ziegler-Bogen in Waldperlach. Während der Fahrt schlief die Frau immer wieder kurzzeitig ein. Am Ziel angelangt wurde sie vom Taxifahrer geweckt. Als der Taxifahrer ihr den Fahrpreis von 18,30 Euro nannte, fing die Frau zu lachen an und schüttelte den Kopf. Sie beleidigte den Taxifahrer und stieg ohne zu zahlen aus dem Taxi aus und ging davon. Der 27-Jährige folgte ihr und verlangte nochmals seinen Fahrpreis, andernfalls würde er die Polizei verständigen. Daraufhin drehte sich die Frau zu ihm um und versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Sie flüchtete und der Taxifahrer stellte die Verfolgung ein. Aufgrund des Schlages erlitt er eine blutende Verletzung im Gesicht und wurde in einem Krankenhaus behandelt. Aus den Erzählungen während der Fahrt wusste der 27-Jährige, dass die Täterin in Haidhausen arbeitet. Er erkannte sie in einem Geschäft wieder und verständigte die Polizei. Wie sich herausstellte, handelt es sich um eine 30-jährige Verkäuferin aus München. Bei ihrer Vernehmung äußerte sie, dass sie sich aufgrund ihrer Trunkenheit nicht erinnern kann, zeigte sich aber reumütig und möchte den Schaden ersetzen. Lehel – Taxi komplett ausgebrannt Am Donnerstag, 17.07.2014, gegen 19.50 Uhr, befuhr ein 70-jähriger Taxifahrer mit seinem Taxi die Widenmayerstraße stadtauswärts. Während der Fahrt geriet das Taxi, vermutlich aufgrund eines technischen Defektes, in Brand, woraufhin der Taxifahrer sein Fahrzeug am rechten Straßenrand abstellte. Dort brannte das Fahrzeug komplett aus. Durch die Flammen sind ferner noch drei Fahrzeuge, die am rechten Fahrbahnrand parkten, in Mitleidenschaft gezogen worden. Darüber hinaus sind durch die große Hitzeentwicklung Schäden an der Teerdecke entstanden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen. (TK) Wir danken der Pressestelle des Polizei präsidiums München für die Textvorlagen. INFORMATIONEN Foto: istockphoto 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ SEPTEMBER 2014
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Sonntag, 21. September ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Der Hausmeister ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Lienenlüke ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Tobias Mann Montag, 22. September ➔ 19.30 Uhr, Staatsoper, Der gelbe Klang ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sarah Hakenberg ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke Dienstag, 23. September ➔ 20.00 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – SC Paderborn 07 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan & Bator ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Michael Altinger ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Scott Hamilton & Band Mittwoch, 24. September ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Tosca ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ulan & Bator ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, maschek Donnerstag, 25. September ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Die schweigsame Frau ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Faust ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Uta Köbernick ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Knedl & Kraut ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Doctor Nerve Freitag, 26. September ➔ 18.00 Uhr, Staatsoper, Die Entführung aus dem Serail ➔ 18.30 Uhr, Allianz Arena, TSV 1860 München – SpVgg Greuther Fürth Montag, 1. September ➔ 20.00 Uhr, Theaterspiele im Innenhof der Glyptothek, Plutos ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, HG. Butzko Dienstag, 02. September ➔ 19.30 Uhr, Botanischer Garten, Riscant – So singt der Sommer ➔ 20.00 Uhr, Theaterspiele im Innenhof der Glyptothek, Plutos ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jazz Week Mittwoch, 03. September ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jazz Week Donnerstag, 4. September ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, Ois is harmlos ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jazz Week Freitag, 5. September ➔ 10.00 Uhr, Haus der Kunst, Archiv Galerie im Haus der Kunst ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Pro:c-dur Samstag, 6. September ➔ 10.00 Uhr, Haus der Kunst, Archiv Galerie im Haus der Kunst ➔ 14.00 Uhr, Olympiapark, Energy in the Park Sonntag, 7. September ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Torsten Sträter Montag, 8. September ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Torsten Sträter ➔ 20.00 Uhr, Theaterspiele im Innenhof der Glyptothek, Plutos Dienstag, 9. September ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Torsten Sträter ➔ 20.00 Uhr, Theaterspiele im Innenhof der Glyptothek, Plutos Mittwoch, 10. September ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Torsten Sträter Donnerstag, 11. September ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, Ois is harmlos ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dagmar Schönleber Freitag, 12. September ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lars Reichow Samstag, 13. September ➔ 15.30 Uhr, Allianz Arena, FC Bayern München – VfB Stuttgart ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Lars Reichow Sonntag, 14. September ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Maren Kroymann ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dr. E. Noni Höfner Montag, 15. September ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dagmar Schönleber ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Werner Koczwara Dienstag, 16. September ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Robert Griess ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Helmut Schleich Mittwoch, 17. September ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nils Heinrich Donnerstag, 18. September ➔ 19.00 Uhr, Tambosi-Oper, Ois is harmlos ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Wer hat Angst vor Virginia Wolf ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Intern. Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nils Heinrich Freitag, 19. September ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Kai Magnus Sting Samstag, 20. September ➔ 13.00 Uhr, Allianz Arena, TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Tosca ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Wer hat Angst vor Virginia Wolf ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Knuth und Tucek ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Bluesgangsters ➔ 19.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sven Kemmler ➔ 20.00 Uhr, Residenztheater, Der Vorname ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind Gefangene ➔ 21.00 Uhr, Theaterfabrik, The Original Classic Rock Show Samstag, 27. September ➔ 11.00 Uhr, Gasteig, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Staatsoper, Tosca ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Der Hausmeister ➔ 20.00 Uhr, Kammerspiele, Das schweigsame Mädchen ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, Fard ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andrea Badey ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➔ 21.00 Uhr, Unterfahrt, Jenny Evans & Trio Sonntag, 28. September ➔ 17.00 Uhr, Staatsoper, Die schweigsame Frau ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Was ihr wollt ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Martin Schmitt ➔ 20.00 Uhr, Circus-Krone-Bau, Dieter Nuhr Montag, 29. September ➔ 20.00 Uhr, Theater im Marstall, Wir sind Gefangene ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert ➔ 20.30 Uhr, Theaterfabrik, Deine Lakaien ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Rebers Dienstag, 30. September ➔ 19.00 Uhr, Theater im Marstall, Phosphoros ➔ 20.00 Uhr, Staatsoper, Akademiekonzert INFORMATION ➔ TOP-TERMINE SEPTEMBER 2014 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) MEHRTÄGIGE TERMINE SEPTEMBER 2014 ➔ 01.09.14 - 06.09.14, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Loriots dramatische Werke ➔ 02.09.14 - 06.09.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Philipp Weber ➔ 02.09.14 - 07.09.14, Di - Do 20.00 Uhr, Fr + Sa 18.00 Uhr, So 15.00 Uhr, GOP, Karussell ➔ 02.09.14 - 28.09.14, Di - Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Blutenburg-Theater, Ein gemeiner Trick ➔ 09.09.14 - 30.09.14, Di - Fr 19.30 Uhr, Sa 14.30 Uhr, So 13.30 Uhr, Deutsches Theater, We will rock you ➔ 09.09.14 - 13.09.14 + 17.09.14 - 20.09.14, 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 10.09.14 - 30.09.14, Mo - Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Eine ganz heiße Nummer ➔ 11.09.14 - 28.09.14 + 30.09.14, Mo - Fr 20.00 Uhr, Fr + Sa 18.00 Uhr, So 15.00 Uhr, GOP, Lipstick ➔ 25.09.14 - 28.09.14, 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Tschitti Tschitti Bäng Bäng SEPTEMBER 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Mein Vertrauen. Mein Taxi mit Stern. Taxi-Festpreise und Angebote zur E-Klasse von Mercedes-Benz München. Anbieter: Daimler AG, Mercedesstr. 137 , 70327 Stuttgart Ihr Partner vor Ort: Mercedes-Benz Niederlassung München, Infoline: 0 89 12 06 14 20, Faxline: 0 89 12 06 15 6 1, www.taxi-mit-stern.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Taxi Center München – Landsberger Str. 382, München-Neuhausen – Arnulfstr. 6 1, München- Milbertshofen – Frankfurter Ring/Ecke Ingolstädter St. 28, München-Perlach – Otto-Hahn-Ring 20, Gauting – Julius-Haerlin-Str. 39, Grünwald – Südliche Münchner Str. 29, Starnberg – Petersbrunner Str. 7 , Wolfratshausen – Pfaffenrieder Str. 2; Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Thomas Eisenbeiss 0 89 12 06 13 24, Nilüfer Celik 0 89 12 06 14 36, Michele J. Cocco 0 89 12 06 14 48, Massimiliano Stagnitta 0 89 12 06 17 08 E-Klasse-Servicepreise (BR 21 1, 212) Ölwechsel 95,00 €1 Service-Umfang A 205,00 €1 Bremsklötze vorne ern. 115,00 €1 Bremsklötze und -scheiben vorne ern. 265,00 €1 1 Alle Preise verstehen sich inklusive Material und Arbeitszeit zzgl. Mwst. und sind gültig bis 28.02.2015. Der Ölservice schließt auch Fahrzeuge mit Diesel partikelfilter ein. 2 Mitnahmepreise ohne Felge und Radnabe, ohne Montage, zzgl. Mwst., Verbaubarkeit ist für Ihr Fahrzeug zu prüfen. Abbildung ähnlich. Angebot solange der Vorrat reicht. Sommerreifen Michelin Energy Saver MO – für die Baureihen W124/202/203/210 195/65 R15 V, Q440 01 15 1 104A 59,50 € 2 (Kraftstoffeffizienzklasse: C, Nasshaftungsklasse: A, Abrollgeräuschklasse: 2, Abrollgeräusch: 70dB) Michelin Primacy HP MO – für die Baureihe W 212 225/55 R16 99W, Q440 01 15 1084A 99,90 € 2 (Kraftstoffeffizienzklasse: B, Nasshaftungsklasse: B, Abrollgeräuschklasse: 2, Abrollgeräusch: 70dB) Exklusive Angebote für unsere Taxifahrer Mercedes-Benz Cap Basic, schwarz B6 695 2243 16,00 € Preis inkl. MwSt. Mercedes-Benz Sonnenbrille schwarz, Zeiss-Gläser B6 787 0174 32,00 € Preis inkl. MwSt. Mercedes-Benz Edelstahl Uhr B6 787 0584 79,00 € Preis inkl. MwSt. Terminvereinbarung: 0 89 / 12 06 -14 20 Teile und Zubehör: 0 89 / 1 2 06 -1 6 00 www.taxi-mit-stern.de