Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2014

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2014. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 54. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
➔ KOHLENSTOFFARM IN DIE ZUKUNFT
ERDGAS-ANTRIEB
DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE AUGUST 2014
DER KLIMASCHUTZ VERLANGT NACH SCHNELLEN UND NACHHALTIGEN LÖSUNGEN …
DREI TECHNOLOGIEN WERDEN DERZEIT VORANGETRIEBEN …
FOSSILE BRENNSTOFFE SIND NUR NOCH BEGRENZT VERFÜGBAR …
Foto: erdgas-mobil.de

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AUSBILDUNG
➔ AUGUST 2014
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 04.08., 18.08., jeweils von 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 06.08., 13.08., 20.08., 27.08., jeweils von 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 02.08., 09.08., 16.08., 23.08., 30.08., jeweils von 10.00–13.00 Uhr
Leistungskurs
Montag, 04.08., 11.08., 18.08., 25.08., jeweils von 20.00–22.00 Uhr
Mittwoch, 06.08., 13.08., 20.08., 27.08., jeweils von 20.00–22.00 Uhr
➔ Teilnahme nur nach erfolgreichem Besuch des Grundkurses möglich
➔ Anmeldung zum Ortskunde-Kurs direkt in der Taxischule!
Infoveranstaltung
Montag, 01.08., 17.30 Uhr
Samstag, 16.08., 8.30 Uhr
Montag, 25.08., 17.30 Uhr 
Samstag, 30.08., 8.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 21.08., von 13.00–17.00 Uhr 
➔ Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Mittwoch, 20.08., ab 15.00 Uhr
➔ Dauer ca. 90 Minuten, keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen!
➔ Teilnahmegebühr: 10,00 Euro
Ausbildung zum Taxiunternehmer
➔ Kurs 5/2014 vom 16.09.2014 bis 14.10.2014
➔ Kurs 6/2014 vom 04.11.2014 bis 02.12.2014
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. Obergeschoss statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. Obergeschoss
Telefon: (089) 21 61–367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Mitarbeiter an dieser Ausgabe: 
Kai Georg Frey (KGF), Thomas Kroker (TK), 
Norbert Laermann (NL), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße 7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
E-Mail: info@peradruck.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung: 
Taxi-München eG
Engelhardstraße 6, 81369 München 
Anzeigen TAXIKURIER 
Ansprechpartner: 
Frau Elke Choleva
Tel.: (0 89) 21 61-367 
Frau Tanja Reger
Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: anzeigen@taxi-muenchen.de
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
Taxi-München eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
2 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leiter der Zentrale:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Impressum 02
Ausbildungs-Termine ⁄ August 2014 02
Genossenschaft ⁄ Aktuelle Informationen 04
Fahrpreise ⁄ Aktuelle Tabelle 06
Motiv des Monats ⁄ Waschtag 07
Technik ⁄ Worauf beim Ölkauf zu achten ist 07
Landesverband ⁄ Aktuelle Informationen 08
Messe München ⁄ August-Programm 09
Promitalk ⁄ Hans Peter Korff und Christiane Leuchtmann 10
➔ Erdgas-Antrieb ⁄ Kohlenstoffarm in die Zukunft 12
Unser München ⁄ Die Isar 18
Leserbriefe ⁄ Forum 20
Aus dem Polizeibericht ⁄ Wichtige Informationen 21
Schrottis Fiaker-ABC ⁄ „A“ wie Abartig 22
Warnhinweis des Polizeipräsidiums München ⁄ „Langfinger“ 25
Top-Termine August 2014 26
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Titelfoto: erdgas-mobil.de
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Hinweis zur Parkharfe im Olympiapark
Aufgrund einer Beschwerde wird die Zufahrt 
für Taxis in die Olympia-Parkharfe neu geregelt.
Bitte beachten Sie folgende Punkte:
1. Bei Großveranstaltungen im Olympiapark wird die Schrankenanlage außer 
Betrieb genommen und auf Handkasse 
mit Personal umgestellt. Hierbei ist 
das gewerbliche Befahren der Parkharfe 
für Taxifahrer problemlos möglich.
2. Bei Schrankenbetrieb soll sich der Taxifahrer künftig vor dem Befahren der 
Parkharfe an der Notruftaste melden, 
damit ihm kurz darauf an der Ausfahrtschranke nach erneuter Meldung an der 
Notruftaste diese geöffnet werden kann.
3. Das Befahren der Parkharfe darf nur zum 
Zwecke des Be- und Entladens sowie 
zum Aussteigen lassen von Fahrgästen 
erfolgen. Die Parkharfe darf nicht befahren werden um abzukürzen oder um bei 
Veranstaltungen das Taxi dort kostenlos 
zu parken.
Wir bedanken uns beim Bayerischen Roten 
Kreuz für diese moderate Lösung, insbesondere bei den Herren Kloiber und Koser, die 
stets für die Belange des Taxigewerbes ein 
offenes Ohr haben. (TK)
Neuer Name für Krankenhäuser
Das Klinikum München Pasing wurde ab 
1. Juli 2014 umbenannt und heißt nun 
„HELIOS Klinikum München West“ . Die 
 bisherige Adresse, Steinerweg 5 in 81241 
München, bleibt unverändert. Auch das 
Perlacher Krankenhauses in der Schmidbauerstraße 44 wurde in „HELIOS Klinik 
München Perlach“ geändert. (FK)
Gaststätte Zum Flaucher
Das beliebte Ausflugsziel mit Restaurant 
und Biergarten befindet sich in den Isarauen 8 in 81379 München. Zur Abholung 
von Fahrgästen ist eine direkte Anfahrt 
nicht möglich, da ab der Schinderbrücke 
ein absolutes Fahrverbot für den motorisierten Verkehr besteht. Auf Grund von 
Beschwerden müssen wir Sie darauf hinweisen, dass für das Taxigewerbe keine 
Ausnahme existiert. Bitte halten Sie sich 
auch bei Fahrgastabholung in der Gaststätte an die geltenden Vorschriften. (FK)
Taxistand Cosimastraße
Wie uns Anwohner mitteilten, wird in den 
Nachtstunden die auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindliche Wohnanlage 
Cosimastraße 294-306 zum Verrichten der 
Notdurft missbraucht. Hier wohnen viele 
Familien mit kleinen Kindern, die auf dem 
Gelände spielen. 
Sicher wollen Sie Ihren Kindern auch eine 
saubere Umgebung bieten, benützen Sie 
daher die öffentlichen oder frei zugänglichen Toilettenanlagen, z.B. in Tankstellen 
oder Gaststätten. Die Anwohner in der 
 Cosimastraße – Ihre Fahrgäste – werden 
es Ihnen danken. (FK)
Kurioses aus der Zentrale
Das Taxi 133 steht am Taxistand Oskar- 
Maria-Graf und löst im Datenfunk den Notruf aus. Als der Funksprecher den Fahrer 
aufruft und zu seinem Notruf befragt, antwortet der Fahrer: 
„Oh, da muss ich mit meinem Fuß hingekommen sein!“ 
Darauf der Kommentar der Zentrale: „Sie 
sind der erste, der den Datenfunk mit dem 
Fuß bedient!“ (TK)
Datenfunk-Tipps
Seit November 2011 geben wir Ihnen fast 
jeden Monat Tipps und Hinweise, die bei 
der Nutzung des Datenfunks hilfreich sind.
Handhabung der neuen Automatik, bei der 
Leerfahrten gemeldet werden können:
Seit Ende Juni werden alle Aufträge durch 
die Automatik so vergeben, dass entweder 
der „Einstieg“ des Kunden bestätigt werden 
muss oder alternativ der Fahrer jetzt bei 
 einem Auftrag am Endgerät eine Leerfahrt 
melden kann.
Wenn der Auftrag angenommen wurde, 
 erscheint zunächst der „Einstiegs“- 
Button:
… und anschließend auch der „Fehlfahrt“-Button:
Diese Auftragsdarstellung bleibt bis zur 
 Reaktion des Fahrers erhalten. Sobald 
der Kunde zugestiegen ist, muss der 
Fahrer auf das Feld „Einstieg“ tippen. 
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014

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Der Zustieg kann nur in einem räumlich 
 begrenzten Bereich der Abholadresse 
 bestätigt werden. Vergisst der Fahrer 
 allerdings den „Einstieg“ zu bestätigen, 
verschwinden die Felder „Einstieg“ und 
„Fehlfahrt“ wieder:
Der Fahrer hat jetzt die Möglichkeit, den 
„Einstieg“ über das Menü zu bestätigen:
(Ist das markierte Symbol nicht im Menü, 
wurde noch kein Software-Update durchgeführt; alle Geräte sind dafür seit 
23.06.2014 freigeschaltet!)
Dann kommt der Fahrer wieder auf die 
Startmaske zurück:
Findet keine Fahrt statt, kann der Fahrer 
nun eine Leerfahrt selbständig (ohne 
 Zentrale) melden. Der Grund der Leerfahrt 
muss angegeben werden. Es stehen verschiedene vorinstallierte Möglichkeiten 
zur Verfügung:

Im Anschluss muss die Auswahl bestätigt 
werden:
Es folgt ein Hinweis:
Wählen Sie abschließend durch Antippen 
eines „F“-Symbols den Halteplatz aus, für 
den Sie ‚zum Ausgleich‘ anmelden wollen:
Sie erhalten den nächsten Fahrtauftrag, der 
an diesen Standplatz vermittelt wird.
Die Fehlfahrtenmeldung über das Datenfunksystem entlastet unsere Funkzentrale 
und gibt Ihnen die Möglichkeit auch bei 
Stoßlastzeiten eine Leerfahrt unverzüglich 
zu melden. Wir wollen aber nicht verschweigen, dass automatische Prüfprotokolle mitlaufen, die einen Missbrauch der 
Funktion aufdecken. Wie bisher, werden 
Meldungen von nicht stattgefunden Leerfahrten von der Taxi-München eG sanktioniert. Bitte nutzen Sie die neue Funktion 
ordnungsgemäß, schließlich lebt auch 
Ihr Taxikollege von der Durchführung von 
Fahrtaufträgen. (NL)
Einladung zum Straßenfest
Am Samstag, den 9. August 2014 findet 
zum 3. Mal das Straßenfest der Taxi-München eG in der Engelhardstraße statt. Veranstalter sind neben der Genossenschaft 
die Firma Glas und der Landesverband 
AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen. Von 14 bis 22 Uhr erwarten die Besucher Schmankerl vom Grill, Mandeln, 
 Zuckerwatte, Eis und gekühlte Getränke zu 
günstigen Preisen. Mit Musik und guter 
Laune ist ein heiterer Nachmittag garantiert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Navigation für Hale TT-01
In der letzten Ausgabe wurde leider ein 
verstümmelter Artikel bezüglich unserer 
neuen Navigationssoftware abgedruckt. Im 
Folgenden der gesamte Bericht inklusive 
Preise:
Seit Herbst letzten Jahres bietet die Taxi- 
München eG ein professionelles Datenfunkgerät für die Auftragsvermittlung an. Konstruktion und Herstellung des Endgerätes 
übernahm die Firma „Hale Electronics“ . Der 
Spezialausrüster aus Salzburg, im Taxigewerbe seit mehr als 40 Jahren für innovative und zuverlässige Produkte bekannt, hat 
in enger Zusammenarbeit mit deutschen 
Taxizentralen ein Terminal geschaffen, das 
den Anforderungen der Zukunft gewachsen 
ist. Mit dem neuen Datenfunkterminal wurde eine substantielle Verbesserung erreicht, 
die sich besonders im Schichtbetrieb bewährt hat. Das Produkt ist optimiert, dass 
es von vielen Personen einfach zu bedienen 
ist. Die Anwender werden zu jeder Zeit 
bestmöglich bei ihrer Arbeit unterstützt. 
Das Datenfunkterminal TT-01 wird stufenweise ausgebaut. Bei der Implementierung 
des Taxameters kommt es noch zu Verzögerungen. Hier ist die Bundeseichbehörde 
 gefragt. Das eigentlich in den Startlöchern 
stehende Kreditkartenterminal wurde zurückgehalten, da sich kurz vor Einführung 
eine Option ergab, die unseren Mitgliedern 
Kosten spart. 
Erfreulicherweise können wir berichten, 
dass die Testphase des Navigationssystems 
für das Hale TT-01 erfolgreich abgeschlossen wurde. Es handelt es sich um eine implementierte Softwarevariante des bekannten Herstellers Sygic, die speziell an die 
Anforderungen des TT-01 angepasst wurde. 
Die Navigation verfügt über Kartenmaterial der Länder Deutschland, Österreich, 
Schweiz und Luxemburg. Das Programm 
bietet akustische Ansagen und umfangreich 
gestaltete Kartenansichten, wie zum Beispiel Tag- und Nacht-Ansicht, sowie zahlreiche integrierte POIs (Sonderziele wie 
Tankstellen) für die direkte Anfahrt. Wer 
schon einmal ein Navigationssystem verwendet hat, sollte auch mit diesem System 
keinerlei Schwierigkeiten haben. Es beinhaltet alle aktuellen Features der gängigen 
Anbieter, wie z.B. Spurassistent oder eine 
Anzeige der lokal erlaubten Geschwindigkeit. Die Kompatibilität zum Taxiprogramm 
com4cab wurde hergestellt, so dass Sie sich 
wie gewohnt, zur Abholadresse eines erhaltenen Auftrags, oder zu einem Ziel aus dem 
enthaltenen Adressbuch navigieren lassen 
können.
Anzeige bei routengeführter Navigation:
Menü:
Die Sygic-Navigation steht ausschließlich 
für die neue Gerätegeneration zur Verfügung. Wegen unterschiedlicher Betriebssysteme kann die Software nicht auf den 
alten HP- oder HTC-Geräte eingesetzt werden. Die Navigation für das Hale TT-01 
 kostet einmalig 158 Euro. In dem Preis 
sind 2 Updates des Kartenmaterials (1 Update pro Jahr) für die ersten zwei Vertragsjahre enthalten. Optional kann die Navigation mit 4 Updates für die ersten vier 
Vertragsjahre bestellt werden (1 Update 
pro Jahr). Der Preis hierfür beträgt einmalig 198 Euro. Alle vorgenannten Preise 
sind Netto-Angaben. 
Um die Navigation im „HALE TT-01“ nutzen 
zu können, muss im ersten Schritt die 
Firmware des Gerätes aktualisiert werden. 
Diese Aktualisierung kann nur in der Taxi- 
München eG durchgeführt werden. Hierfür 
müssen Sie einen Termin mit dem Datenfunkbüro vereinbaren. Anschließend bekommt das TT-01 das notwendige Kartenmaterial. Zum Abschluss muss dann noch 
das Taxiprogramm auf einen entsprechenden Softwarestand gebracht werden. Das 
ganze Procedere wird ca. 30 Minuten in 
Anspruch nehmen. (FK/NL)
➔ FAHRPREISE 
Die Anfang des Jahres abgedruckte 
 Tabelle enthielt einen Zahlendreher. 
Auf Wunsch vieler Mitglieder haben wir 
eine korrigierte Version erstellt, und 
postwendend die alte Tabelle in der 
 vergangenen Ausgabe veröffentlicht. 
Was lange währt, wird endlich gut. 
Kilo- Fahrpreis Kilo- Fahrpreis 
meter in Euro meter in Euro
 1 6,70 45 83,50
 2 8,70 50 92,20
 3 10,70 55 101,00
 4 12,70 60 109,70
 5 14,80 70 127,20
 6 16,80 80 144,70
 7 18,70 90 162,20
 8 20,60 100 180,00
 9 22,50 110 198,00
10 24,40 120 215,00
11 26,40 130 233,00
12 28,10 140 250,00
13 29,80 150 268,00
14 31,60 160 285,00
15 33,30 170 303,00
16 35,10 180 322,00
17 36,70 190 340,00
18 38,30 200 359,00
19 39,90 210 375,00
20 41,50 220 393,00
25 49,60 230 410,00
30 57,70 240 428,00
35 65,80 250 445,00
40 74,70 500 890,00
 
(TK)
✃
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014

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Wir trauern um unsere 
langjährigen Kollegen
Karl Außerbauer
(ehemals Taxi 30)
Er verstarb am 18. Juni 2014 
im Alter von 87 Jahren.
Die Beisetzung fand in aller Stille statt.
Jan Klima
(ehemals Taxi 1271)
Er verstarb am 26. Juni 2014 
im Alter von 70 Jahren.
MOTIV DES MONATS
➔ WASCHTAG
Stimmer & Sohn GmbH
L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en
A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3
Taxiwerkstätte
• Un fallin stan dsetz un g
• Kfz-R epar atu r wer kstätte
• spon tan e Hilfe
60
Jahre
Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011
Verkehrsmedizinisches 
Untersuchungszentrum
MEDEX Plus GmbH
Alle Untersuchungen zum Ersterwerb 
oder zur Verlängerung von 
Führerscheinen für Fahrgast- und 
Personenbeförderung (Taxi/Mietwagen)
Ridlerstr. 8 - 80339 München
Tel: 089/509 144 - E-Mail: info@zemba.de
Mo.: 8.00 bis 18.00 Uhr
 Mi / Fr.: 8.00 bis 16.00 Uhr
SIE KANN AUCH
DIE SPENDE FÜR
FÜR DICH SEIN …
DIE TAXISTIFTUNG
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstr. 11, 60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG 
60318 Frankfurt am Main
Konto-Nr. 373 311, BLZ 501 900 00
TECHNIK
➔ WORAUF BEIM ÖLKAUF ZU ACHTEN IST
Nicht jedes Auto verträgt jedes Öl. Die GTÜ rät daher, grundsätzlich den Empfehlungen 
der Hersteller zu folgen, die zum Teil für ihre Fahrzeuge auch eigene Normen und Freigaben entwickelt haben. Diese Angaben finden sich in der Bedienungsanleitung des 
Fahrzeugs. Da sich die Vorgaben der deutschen Hersteller relativ stark ähneln, erfüllen 
viele hochwertige Öle sogar mehrere Freigaben von BMW, VW, Mercedes, Opel oder auch 
Porsche gleichzeitig. An die vorgegebene Sorte sollte man sich bei noch jungen Autos 
unbedingt halten. Wichtig ist dabei, dass die Freigabe auch wirklich erteilt wurde und 
dies zweifelsfrei aus dem Etikett hervorgeht. Denn im Schadensfall kann eine Ölanalyse 
die Verwendung eines anderen Öls nachweisen, Garantieansprüche wären somit hinfällig. Vorsicht geboten ist beispielsweise bei Ölen, die auf dem Etikett eine täuschende 
Formulierung tragen wie „Qualitativ gleichwertig nach EU-Recht gemäß …“ Das, so die 
GTÜ, ist keine Garantie für gleichbleibende Qualität, selbst wenn das Produkt im Test 
den Anforderungen vollauf genügte. Weitere Informationen unter www.presse.gtue.de
AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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➔ DER LANDESVERBAND
Private Chauffeure? – 
Kann bald jeder „Taxifahrer“ werden?
Kurz vor den Osterfeiertagen wurde am 
Gründonnerstag /17.04.) in „RTL aktuell“, 
der Hauptnachrichtensendung des Senders, 
um 18.45 Uhr von einer neuen Geschäftsidee aus Berlin berichtet. Der Bericht hat 
den Titel „Private Chauffeure“ . Statt ein 
Taxi zu rufen könne man jetzt per App in 
Berlin kostengünstig ganz normale Autofahrer anheuern. Die Geschäftsidee dabei 
ist, dass Hobby-Fahrer als Chauffeure vermittelt werden. Das amerikanische Start-up 
Unternehmen verspricht, dass ein Privatchauffeur auf Bestellung billiger als ein 
Taxi ist. In den USA ist die Internetfirma 
seit fünf Jahren am Markt. 
Das Unternehmen hat in Europa Fuß gefasst. Der Fahrservice wird in Belgien 
(Brüssel), England (London und Manchester), Frankreich (Lyon und Paris), Irland 
(Dublin), Italien (Mailand und Rom), in 
den Niederlanden (Amsterdam und Rotterdam), Österreich (Wien), Russland 
 (Moskau), Schweden (Stockholm), in der 
Schweiz (Zürich) und in Spanien (Barcelona 
und Madrid) angeboten. In den USA sowie 
in Paris und Brüssel ist es zu Konflikten 
mit Taxifahrern gekommen. In Belgien soll 
der Service mit den Dumpingpreisen ohne 
Lizenz wieder verboten worden sein.
Nun will man nach Deutschland kommen 
und hat das System zunächst in Berlin installiert. Weitere deutsche Großstädte sollen dazukommen. Es handelt sich dabei 
 zunächst um Frankfurt/Main, Hamburg und 
München. Aber auch Nordrhein-Westfalen 
soll nicht verschont bleiben. Im Laufe des 
Jahres soll es das Angebot auch in Düsseldorf und Köln geben.
Diese Attacke auf den Taximarkt hat seine 
Wirkung nicht verfehlt. Mittlerweile ist vor 
dem Landgericht in Berlin eine einstweilige 
Verfügung (15 O 43/14) gegen den Anbieter erlassen worden. Das Gericht begründet 
die Entscheidung mit dem Fehlen des 
P-Scheins und der Rückkehrpflicht für Mietwagen. Der klagende Taxiunternehmer will 
die Entscheidung aber nicht durchsetzen, 
weil er nach einem möglicherweise anderen 
Urteil von einer höheren Instanz in der 
Hauptsache Schadenersatzforderungen 
in Millionenhöhe befürchtet. Auch der 
Deutsche Taxi- und Mietwagenverband bereitet eine Klage vor. Anders als bei der 
Mitfahrgelegenheit steht hier eindeutig 
die geschäftsmäßige Absicht im Vordergrund. Ebenso werden das Fehlen einer 
Konzession, der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung und die mangelnde Versicherung bemängelt. 
Für den Entwickler der Geschäftsidee sind 
die deutschen Gesetze das Problem: „Diese 
wurden erlassen, bevor es das Internet und 
Smartphones gab und seien daher nicht 
mehr zeitgemäß.“ Hier stellt sich die Frage, 
ob auch das Bundesdeutsche Steuerrecht 
von der Firma ignoriert wird, weil vor Internetzeiten geschaffen. Auch die Politik 
ist mittlerweile eingeschaltet. Derzeit führen die Landesverkehrsministerien eine 
Umfrage bei den Straßenverkehrsämtern 
durch. Der Bund-Länder-Fachausschuss hat 
sich unter anderem in einer Sitzung mit 
dem Thema beschäftigen. Sollte der Markt 
in Zukunft in dieser Form liberalisiert werden, benötigt man wohl das PBefG nicht 
mehr und jeder kann machen, was er will.
(Quelle: VSPV e.V. 5/2014)
100 deutsche Städte ohne Verkehrstote
„Vision Zero – Keiner kommt um. Alle kommen an.“ Die im Jahr 1997 erstmals in 
Schweden von Claes Tingvall vorgestellte 
Sicherheitsinitiative machte mit einem 
kompromisslosen Ziel Furore: Keine durch 
Unfälle getöteten oder schwer verletzten 
Verkehrsteilnehmer! „Von dieser Vision, die 
sich der Deutsche Verkehrssicherheitsrat 
auf die Fahnen geschrieben hat, sind wir 
leider insgesamt noch relativ weit entfernt. 
So gibt es bereits viele Städte, die ein 
wichtiges Teilziel erreicht haben, berichtet 
der aktuelle DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2014 zum Thema „Urbane Mobilität“ . 
Im Zeitraum von 2009 bis 2012 erreichten 
in Deutschland 100 Städte mit mehr als 
50.000 Einwohnern mindestens einmal 
pro Jahr den Idealwert von null Verkehrstoten. 34 Städte schafften es einmal, 
41 Städte zweimal, 19 Städte dreimal 
und sechs Städte sogar viermal. 
Die sechs Städte ohne Verkehrstote in 
den vier betrachteten Jahren sind Bad 
Homburg, Dormagen, Hürth, Kerpen, 
 Neustadt an der Weinstraße und Velbert. 
Von den Großstädten über 100.000 Einwohner haben zwölf Städte bereits einmal und weitere fünf Städte zweimal null 
Verkehrstote ausgewiesen, und zwar 
Bergisch-Gladbach, Jena, Remscheid, Reutlingen und Trier. Unter den Großstädten, 
die einmal keine Verkehrstoten hatten, 
sind mit Aachen, Mönchengladbach und 
Oberhausen drei Städte mit mehr als 
200.000. Einwohnern dabei.
Dass es aber noch viel zu tun gibt, unterstreichen die Unfallstatistiken aus dem 
städtischen Umfeld. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts machten 2012 in 
Deutschland die Innerortsunfälle mit 72,9 
Prozent knapp drei Viertel aller Unfälle aus. 
Dabei kamen 1.062 Menschen ums Leben. 
Zugleich gibt es bei Innerortsunfällen die 
meisten Verletzten: 35.350 Schwerverletzte 
(53 Prozent) und 214.959 Leichtverletzte 
(68 Prozent). In vielen anderen EU-Staaten 
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8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014

Seite 9

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zeigt sich ein ähnliches Bild. Am meisten 
gefährdet sind ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer.
Quelle: DEKRA Info Mai 2014
Deutscher Taxi- und 
Mietwagenverband BZP macht Weg 
für Tarifverhandlungen frei 
Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband BZP hat sich in seiner in Hannover 
durchgeführten Mitgliederversammlung 
mit deutlicher Mehrheit für eine Satzungsänderung ausgesprochen, die die Aufnahme 
von Tarif verhandlungen mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ermöglicht. Vor 
dem Hintergrund des vom Bundestag beschlossenen gesetzlichen Mindestlohns von 
8,50 Euro war dieser Schritt notwendig geworden. BZP-Präsident Michael Müller: „Im 
Gegensatz zu allen anderen Bereichen kann 
die Taxi- und Mietwagenbranche die durch 
den Mindestlohn ausgelösten Mehrkosten 
nicht in der notwendigen Höhe an ihre 
Kunden weitergeben. Darum wollen wir 
im Gespräch mit den Gewerkschaften eine 
verträgliche Lösung für Kunden und Mitarbeiter herbeiführen.“ Der Verband will insbesondere mit seiner Erweiterung der Aufgabenstellung auf die sozialpolitischen 
Belange seiner Mitglieder eingehen. 
Zudem befürchtet der BZP einen Verlust 
von rund 50.000 Arbeitsplätzen durch die 
Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. 
„Das ist jeder vierte Arbeitsplatz. Es ist 
 absehbar, dass viele Taxi-Unternehmen 
den erhöhten Stundenlohn ab Januar nicht 
zahlen können. Mit der Aufnahme der Tarifverhandlungen wollen wir erreichen, dass 
so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten 
werden können.“ 
Die Tarife für Beförderungsleistungen werden in einem komplizierten und oft langwierigen Verfahren von der öffentlichen 
Hand festgelegt. Nach Meinung von Gutachtern müssten die Kosten für Taxi-Fahrten im Durchschnitt bundesweit um rund 
25 Prozent steigen. Damit wären aber nur 
die Kosten für höhere Löhne abgedeckt, 
nicht jedoch steigende Preise für Kraftstoff, Versicherungen, Fahrzeuge usw. Derzeit beträgt der Umsatz der Branche jährlich etwa drei Milliarden Euro. 
MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
Heißer Messe-Sommer im MOC Veranstaltungs- und Ordercenter 
Vom 9. bis 12. August 2014 gibt es ein besonderes Highlight, wenn die PREMIUM 
 ORDER MUNICH zum ersten Mal ins MOC Veranstaltungscenter München bittet. Die 
weltweit stärkste Business Plattform für internationale High Fashion vereint alle 
 Modesegmente von Womenswear, Menswear, Sportswear und Schuhen bis hin zu Accessoires unter einem Dach im MOC. 1500 Kollektionen von 900 internationalen Marken 
werden für die kommende Saison präsentiert. Bei der PREMIUM stehen die Bedürfnisse 
des Handels an erster Stelle: Alles auf einen Blick, strukturiert, ein klares Konzept und 
Markenstringenz sowie ein umfassendes Serviceangebot machen die Arbeit für Aussteller und Besucher effizient und angenehm. Die PREMIUM Order Munich steht ausschließlich Fachbesuchern aus der Modebranche und Vertretern der Presse offen.
Erstmals ab der kommenden Saison gehen die PREMIUM ORDER MUNICH und die 
 MUNICH FABRIC START eine Partnerschaft ein, um Synergien aus dem gemeinsamen 
Thema Mode zu nutzen. Letztere findet vom 2.-4. September 2014 im MOC statt 
und wird wie in den letzten Jahren weit über 18.000 Fachbesucher nach Freimann 
 locken. Passend zum Saisonbeginn findet die MUNICH FABRIC START zweimal pro Jahr 
statt und bietet ein umfassendes Angebot an Textilien, Accessoires und Zutaten von 
mehr als 950 Ausstellern aus 33 Ländern an. So wird München wieder Plattform für 
 Designer, Einkäufer und Produktmanager, die sich auf der MUNICH FABRIC START als 
der ersten inter nationalen Leitmesse die frühe Information zum Saisonauftakt zu 
Nutze machen. Im deutschsprachigen Raum ist die MUNICH FABRIC START und der 
Standort München bereits seit Jahren ein fest gesetzter Termin für die gesamte 
 Branche. Parallel findet dazu erneut die BLUEZONE statt, auf der sich das Who is 
who der Denim-Community trifft.
Auch im MOC Ordercenter geht es zum Start der Herbst- und Wintersaison in der 
 Modeszene heiß her. Im August und September finden mehrere große Order-Events 
in Freimann statt.
Am Monatsanfang, vom 4.-6. August 2014, laufen die Sport Ordertage bei denen 
die Frühlings- und Sommermodelle für 2015 zur Ansicht und Bestellung gezeigt 
 werden. Ebenfalls in diesem Monat findet am 10.August 2014 die Saisoneröffnung 
des SOC (Schuh-Ordercenter) statt und darauffolgend vom 23.-25. August 2014 die 
Schuh- Vorordertage.
Alles auf einen Blick
Sport Order MOC
➔ 4. August – 6. August 2014, MOC Veranstaltungscenter
PREMIUM ORDER MUNICH
➔ 9. August – 12. August 2014, MOC Veranstaltungscenter 
Halle 1 – 3, B001, B009, K1 (täglich ab 10 Uhr) 
SOC Schuh-Vorordertage
➔ 23. August – 25. August 2014, MOC Veranstaltungscenter, 
Mieter-Orderbereich + Showrooms 2.OG (E206-E208)
MUNICH FABRIC START
➔ 2. September – 4. September 2014, MOC Veranstaltungscenter
(täglich ab 9 Uhr)
Weitere Informationen unter www.messe-muenchen.de
➔ AUGUST-PROGRAMM
AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 9

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➔ HANS PETER KORFF
➔ CHRISTIANE LEUCHTMANN
PROMITALK
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi
Der Hamburger Hans Peter Korff und die Münchnerin Christiane Leuchtmann stehen 
seit vielen Jahren zusammen auf den Bühnen in allen Ländern dieser Welt. Befragt 
nach einem unvergesslichen Erlebnis mit einem Taxifahrer, fällt den beiden spontan 
ein Engagement in New York ein: Nach der Derniere hieß es Abschied nehmen von 
Big Apple, das Appartement war bereits geräumt, und man fuhr mit dem Taxi zum 
John F. Kennedy Airport. Dort angekommen, folgte die klassische Ehegatten-Szene: 
„Hast Du die Tasche mit den Tickets und den Ausweisen? Nein, die hattest doch Du!“ . 
Lange Rede, kurzer Sinn: Das Paar stand am Flughafen in New York, das Taxi war 
 bereits wieder weg, hatte aber noch die Brieftasche mit allen Ausweispapieren sowie 
den Flugtickets auf dem Rücksitz. 
Nun setzte sich die Denk-Maschinerie in Gange: Zuerst zur Polizei? Nein! 
Denn dann findet uns der Taxifahrer ja nicht, falls er es bemerkt und zurückkommt. 
Die nächste Idee: Ein anders Taxi anhalten und am Sprechfunk anfragen? Fehlanzeige, 
Sprechfunk gibt’s nicht in New York. Die Zeit läuft und läuft. Der Zeitpunkt des Check-
In kommt immer näher, die Nervosität steigt. Plötzlich vernehmen Hans Peter Korff 
und Chris tiane Leuchtmann ein lautes, langanhaltendes Hupen in der Autoschlange. Es 
war ihr Taxifahrer. Er hatte die Tasche bemerkt und zurück zum Ausstiegsort gebracht, 
wo die beiden schon sehnsüchtig darauf gewartet hatten. Dem Schauspielerpaar fiel 
nicht nur ein Stein von Herzen, es stürzte ein ganzes Gebirge ein. Gerade noch rechtzeitig erreichten Sie den Flug nach Berlin zur anstehenden Premiere von „Kasimir und 
 Karoline“ . Und der New Yorker Taxifahrer bekam übrigens ein stattliches Trinkgeld.
Vom 23. Juli bis einschließlich 6. September 2014 geben Hans Peter Korff und 
 Christiane Leuchtmann in der Komödie im Bayerischen Hof „Loriots Dramatische 
 Werke“ zum Besten. (TK)
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Info: 
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jeden 2. Samstag 8.30 Uhr
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Foto: Komödie im Bayerischen Hof
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014

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Seite 12

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TITELTHEMA
Alle Denkmodelle für Fahrzeugantriebe 
der Zukunft sind bestimmt von zwei 
Grundthemen:
➔ Fossile Brennstoffe, insbesondere 
Erdöl, sind nur noch für eine begrenzte Zeit verfügbar
➔ Das Thema „Klimaschutz“ verlangt 
eine schnelle und nachhaltige Reduzierung des Schadstoff- und CO
2- 
Ausstoßes.
Zur Lösung dieser Probleme werden derzeit drei Technologien vorangetrieben. 
Elektro-Antrieb
Der Elektro-Antrieb besticht durch die Aussicht, bei regenerativer Erzeugung des 
Stromes auf einen Schlag sämtliche verbrennungsbedingten Emissionen (Ausstoß 
von Schadstoffen) zu vermeiden. Zudem ist 
die Technik auf der Motorseite seit langem 
technisch ausgereift und serienmäßig verfügbar. Probleme gibt es bei der Speicherung der elektrischen Energie in Akkumulatoren, den sogenannten Akkus. Durch das 
noch viel zu hohe Gewicht dieser Batterien 
ist das Mitführen ausreichender Energievorräte zur Erreichung konkurrenzfähiger 
Reichweiten schwierig. Daher ist automobile Elektromobilität bisher fast ausschließlich in der sogenannten Hybridtechnik verfügbar. Dort unterstützt sie den Fahrbetrieb 
bei Bedarfs-, also Beschleunigungsspitzen. 
Dadurch können die Verbrennungsmotoren 
entsprechend kleiner und damit sparsamer 
dimensioniert werden. Teilweise können 
Kurzstrecken sogar rein elektrisch zurückgelegt werden. Aber auch bei ausschließlich elektrisch betriebenen Automobilen ist 
oft ein kleiner Verbrennungsmotor an Bord. 
Der sorgt zwar nicht mehr selbst für Vortrieb, lädt aber als sogenannter Range-Extender (Reichweitenverlängerer) bei Bedarf 
die Akkus auf. Da diese Fahrzeuge zwei 
 unterschiedliche Motorsysteme mitführen, 
sind sie meist schwerer und bisher noch 
wesentlich teurer als konventionelle Benzin- oder Dieselfahrzeuge.
Wasserstoffantrieb
Ein weiterer Ansatz ist die Entwicklung der 
Brennstoffzelle. Hier wird das Fahrzeug 
ebenfalls von Elektromotoren angetrieben. 
Der benötigte Strom wird mittels Wasserstoff in einer sogenannten Brennstoffzelle 
erzeugt. Als Emissionsprodukt entsteht 
 lediglich Wasserdampf. Bei Erzeugung von 
Wasserstoff durch regenerative Energie wie 
Windkraft oder Solarstrom ist diese Technik 
weitgehend klimaneutral; derart erzeugter 
Treibstoff ist grundsätzlich unbegrenzt verfügbar. Das Problem der Speicherung von 
Wasserstoff gilt als grundsätzlich gelöst. Es 
müsste aber eine vollkommen neue Infrastruktur von Erzeugungsanlagen und Tankstellen aufgebaut werden. Deren Finanzierung ist bisher nicht in Sicht.
Gasantrieb
Ein dritter Weg wird über Gasmotoren 
 beschritten. Hier gibt es zwei Lösungen: 
Autogas (LPG) und Erdgas (CNG). Der Vorteil besteht darin, dass sowohl Technik als 
auch Infrastruktur für beide Systeme bereits verfügbar sind. Den Antrieb übernehmen konventionelle Verbrennungsmotoren, 
die für den Gasbetrieb angepasst werden.
Flüssig- und Erdgas erzeugen bei der Verbrennung wesentlich weniger Schadstoffemissionen als Benzin oder Diesel. Beide 
fallen bei der Erdölförderung (Erd- und 
Flüssiggas) und Weiterverarbeitung (Flüssiggas) sowieso an und würden bei Nichtverwendung nutzlos abgefackelt. Ihre 
 Verwertung verbessert daher die globale 
Umweltbilanz erheblich. Erdgas kann mit 
gereinigtem Biogas, also biologisch erzeugtem Methan, gemischt oder durch dieses vollständig ersetzt werden. In diesem 
Sinn weist die Technik Erdgasantrieb auch 
Potential für regenerativ (durch nachwachsende Rohstoffe oder Abfälle) erzeugte 
Energie auf. 
Autogas (LPG)
Autogas (LPG, aus dem Englischen „Liquefied Petroleum Gas“, übersetzt „Verflüssigtes Petroleum-Gas“) ist identisch mit Flüssiggas, ein variables Gemisch aus Ethan, 
Butan und Propan, das üblicherweise zu 
Heizzwecken oder als Rohstoff in der chemischen Industrie verwendet wird. Diese 
Gase sind bei Raumtemperatur unter vergleichsweise geringem Druck flüssig. Sie 
fallen bei der Erdgas- und Erdölförderung 
wie auch bei der Raffinerie von Mineralölen 
(Benzin, Diesel) als Abfallprodukt an. Seit 
➔ KOHLENSTOFFARM IN DIE ZUKUNFT
ERDGAS-ANTRIEB
Foto: erdgas-mobil.de
Foto: erdgas-mobil.de
12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014
TITELTHEMA

Seite 13

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vielen Jahrzehnten werden diese verflüssigten Gase als Energieträger und als Rohstoff 
der chemischen Industrie genutzt.
Das im Tank flüssige Autogas wird in einem 
Verdampfer (ähnlich einem Vergaser) in 
Gasform überführt. Dabei wird der Umgebung Wärme entzogen, weshalb es dabei zu 
Vereisung kommen kann. Aus diesem Grund 
wird der Verdampfer vom Kühlwasser beheizt. Bis zur Erreichung der Betriebstemperatur wird der Motor üblicherweise mit 
Benzin betrieben (Start-Benzin-Betrieb) 
und dann von Hand oder automatisch auf 
Gasbetrieb umgeschaltet.
Erdgas (CNG)
Nach Wikipedia ist Erdgas ein brennbares 
Naturgas, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Es tritt häufig zusammen 
mit Erdöl auf, da es auf ähnliche Weise 
entsteht. Erdgase bestehen hauptsächlich 
aus hochentzündlichem Methan, unterscheiden sich aber in ihrer weiteren chemischen Zusammensetzung. Als fossiler Energieträger dient Erdgas hauptsächlich der 
Beheizung von Wohn- und Gewerberäumen, 
als Wärmelieferant für thermische Prozesse 
in Gewerbe und Industrie, zur elektrischen 
Stromerzeugung und in wachsendem Umfang als Treibstoff für Kraftfahrzeuge.
Entstehung
Es bildet sich unter Luftabschluss, erhöhter 
Temperatur und hohem Druck aus abgestorbenen und abgesunkenen marinen Kleinstlebewesen. Herrschen sauerstoffarme Bedingungen nahe dem Meeresgrund, so 
entstehen im Laufe der Zeit mächtige Sedimentfolgen mit hohem Anteil organischen 
Materials. Die Abwesenheit von Sauerstoff 
in diesem Ablagerungsmilieu verhindert 
den vollständigen mikrobiellen Abbau der 
Biomasse, ein Faulschlamm entsteht. Im 
Laufe von Jahrmillionen wird dieser durch 
Überdeckung mit weiteren Sedimenten hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt.
Eigenschaften
Erdgas ist ein brennbares, farb- und in der 
Regel geruchloses Gas mit einer Zündtemperatur von rund 600 °C. Es besitzt eine 
geringere Dichte als Luft. Zur Verbrennung 
von 1 Kubikmeter Erdgas werden ungefähr 
10 Kubikmeter Luft benötigt. Bei der Verbrennung entstehen als Reaktionsprodukte 
im Wesentlichen Wasser und Kohlenstoffdioxid. Daneben können noch geringe Mengen Stickoxide, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Staub entstehen. Um eventuell 
austretendes Erdgas orten zu können, wird 
es mit einem Duftstoff versehen.
Nach der Zusammensetzung werden verschiedene Typen Erdgas unterschieden: 
H-Gas (von engl. „high (calorific) gas“, 
Erdgas mit hohem Energiegehalt) hat einen 
höheren Methangehalt (87 bis 99 Vol. %), 
während L-Gas (von engl. „low (calorific) 
gas“‚ Erdgas mit niedrigem Energiegehalt) 
bei Methananteilen von 80 bis 87 Vol. % 
größere Mengen an Stickstoff und Kohlenstoffdioxid enthält.
Transport und Betankung
Erdgas wird überwiegend auch über große 
Entfernungen in Rohrleitungen, sogenannten Pipelines, transportiert. Vor der Verwendung werden Schwefelwasserstoff, 
 Kohlendioxid und Wasser durch chemische 
Verfahren abgetrennt, da sonst die Leitungen beschädigt und bei der Verbrennung 
giftige Gase entstehen würden. Die Feinverteilung zu den Endabnehmern erfolgt 
ebenfalls über ein Rohrleitungsnetz. Dieses 
ist in vielen Regionen flächendeckend verfügbar.
Liegt ein solcher Erdgasanschluss vor, 
ist es vergleichsweise einfach, eine Erdgastank stelle einzurichten. Zur Erreichung 
einer genügend hohen Speicherdichte (um 
also bei gegebenem Tankvolumen eine akzeptable Menge Gas in den Tank einspeisen 
zu können) wird das aus der Leitung entnommene Erdgas mit einem Kompressor auf 
einen Druck von 200 bar verdichtet. Daher 
kommt auch die Abkürzung CNG (aus dem 
Englischen „Compressed Natural Gas“, also 
„verdichtetes Natur- oder Erdgas“). Trotz 
des hohen Druckes ist der Tankinhalt gasförmig. Er unterscheidet sich sowohl durch 
seine Zusammensetzung als auch durch die 
Gasform von Autogas. Transport, Betankung und Gemischaufbereitung sind vollkommen verschieden. Daher sind die 
 Systeme CNG und LPG nicht miteinander 
kompatibel. Um Verwechslungen zu vermeiden, sind die Tankanschlüsse unterschiedlich gestaltet.
Erdgas: Günstiger Kraftstoff
Nach dem Eichgesetz darf Erdgas oder 
CNG nicht nach Volumen (Liter) oder 
Kilowattstunde, sondern nur nach Masse 
 (Kilogramm) verkauft werden. Ein in 
den Zapfsäulen eingebautes Messinstrument misst die durchströmende Masse 
und wird entsprechend vom Eichamt geeicht. 1 kg H-Gas entspricht dem Energiegehalt von ca. 1,5 Liter Superbenzin, ca. 
1,33 Liter Diesel oder 1,6 Liter Autogas. 
Beim L-Gas liegen die Werte etwas niedriger: ca. 1,3 Liter Benzin, ca. 1,1 Liter 
Diesel oder 1,4 Liter Autogas.
Die Kosten für Erdgas sind im Vergleich mit 
Diesel, Benzin und auch Autogas relativ 
niedrig. Für CNG gibt es (wie auch für LPG) 
eine Steuerbegünstigung bis zum Jahr 
2018. Im Koalitionsvertrag der großen Koalition im Bund von Union und SPD ist diese 
Begünstigung bis voraussichtlich Ende 
2024 festgeschrieben. Auch eine EU-Richtlinie, die am 24.1.2013 in Kraft trat und 
demnächst in nationales Recht umgesetzt 
werden muss, sieht die Förderung von CNG 
vor neben LNG (Liquid Natural Gas, Flüssigmethan für den LKW-Betrieb), Elektromobilität und Wasserstoff-Technologie.
Foto: erdgas-mobil.de
AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 13

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Wenn man zu Vergleichszwecken die Treibstoffsorten entsprechend dem Energiegehalt ins Verhältnis zu einem Liter Benzin 
setzt, ergeben sich folgende Vergleichspreise:
Treibstoff Verkaufspreis
Preis / 
Energiegehalt
Einsparung 
bei CNG
Erdgas (CNG) 1,11 V/kg 0,72 V/l
Autogas 
(LPG)
0,75 V/l 0,91 V/l ca. 21%
Benzin 1,58 V/l 1,58 V/l ca. 54%
Diesel 1,38 V/l 1,20 V/l ca. 40%
(Quelle: erdgas mobil GmbH, Stand Mai 2014) 
Gute Öko-Bilanz
Das grundsätzliche Problem bei der Verbrennung fossiler Energieträger liegt darin, 
dass langfristig im Boden gebundener Kohlenstoff freigesetzt wird und als Treibhausgas Kohlendioxid (CO
2) zur Erwärmung der 
Atmosphäre beiträgt. Erdgas besitzt den 
geringsten Kohlenstoffanteil aller fossilen 
Brennstoffe. Daher erzeugt es bei seiner 
Verbrennung auch wesentlich weniger CO
2 
als Benzin oder Diesel. Auch bei anderen 
Schadstoffarten entstehen deutlich weniger 
Emissionen. Folgende Tabelle zeigt die Einsparpotentiale:
Kohlendioxid 
CO
2
Feinstaub 
+ SOx 
(Schwefeloxide)
Kohlenwasser - 
stoff
Stickoxide 
(NOx)
Ggü. 
Benzin
-25 % -10 % -82 % -10 %
Ggü. 
Diesel
-15 % -99,6 % -87 % -89 %
(Quelle: erdgas mobil GmbH) 
Regenerativ erzeugtes CNG
Grundsätzlich kann man dem Erdgas auch 
regenerativ erzeugtes Methan beimischen 
oder es damit sogar vollkommen ersetzen. 
Dann steigt der Emissionsvorteil nochmals 
entsprechend an (um ca. 90 %) bis hin zu 
einer weitgehend emissionsarmen und regenerativen Energieform. Das dann bei Reinigung und Verbrennung entstehende CO
2 
wurde vorher beim Wachstum von Pflanzen 
aus der Umwelt aufgenommen, so dass kein 
zusätzlicher Eintrag langfristig gebundenen 
Kohlendioxids in die Atmosphäre erfolgt.
Ein Problem bei der Gewinnung von Biogas 
besteht darin, dass auf Flächen, die eigentlich der Nahrungsmittelproduktion dienen 
sollten, Biomasse für Biogasanlagen erzeugt wird. Wenn die kaufkräftige westliche 
und asiatische Welt große Mengen von 
Pflanzen ausschließlich zur Energieerzeugung produziert, verteuert das die Nahrungsmittel auf dem gesamten Erdball. 
 Viele Menschen in armen Regionen wie 
 Afrika können in diesem Wettbewerb nicht 
mithalten. Die „Vermaisung“ weiter Teile 
unseres eigenen Landes ist ein deutliches 
Zeichen für diese Gefahr.
Aus diesem Grund wird Biomethan als 
Treibstoff zu einem großen Teil abfallstämmig produziert. Biologische Abfälle 
wie Essensreste, Mist und Gülle, ja sogar 
Schlämme aus Kläranlagen werden in 
 Biogasreaktoren vergoren. Das anfallende 
Biogas wird gereinigt und als Biomethan 
in das Erdgasnetz eingespeist. Dieses 
Netz dient als Speicher, in dem das biologisch erzeugte Methan das fossile Erdgas verdrängt. Mit jedem Kubikmeter 
dieses biologisch erzeugten Gases muss 
entsprechend weniger Erdgas importiert 
werden.
Einen weiteren Weg regenerativer Methanerzeugung geht Audi mit seinem Projekt 
e-gas. Mit Sonnen- oder Windstrom wird 
mittels des chemischen Prozesses der Elektrolyse Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Der durch diese Power- 
To-Gas-Technologie erzeugte Wasserstoff 
könnte auch für Brennstoffzellenfahrzeuge 
genutzt werden. Dafür gibt es allerdings 
noch keine Infrastruktur. Daher lässt man 
den Wasserstoff mit CO
2 reagieren, das als 
Abfallprodukt bei der Reinigung von Biogas 
anfällt. Es entsteht Methan, das wie Biomethan ebenfalls in das Erdgasnetz eingespeist wird. Auf diese Weise dient das 
Erdgasnetz auch als Speicher für überschüssigen Wind- und Solarstrom. Auch bei 
diesem Verfahren erfolgt kein Eintrag fossil 
gebundenen Kohlendioxids in die Athmosphäre. Wasser steht in praktisch unbegrenztem Umfang zur Verfügung, auch 
Salzwasser kann verwendet werden. So ist 
hier auch langfristig keine Knappheit zu 
befürchten.
Man muss sich im Klaren sein, dass jede 
Erdgastankstelle ihren CNG-Treibstoff aus 
demselben Erdgasnetz bezieht. Die dort 
vorhandenen Gasmoleküle können nicht 
nach Herkunft (Erdgas, Biomethan oder 
e-Gas) sortiert werden. Wenn eine Tankstelle damit wirbt, sie verkaufe „100 % 
Biomethan“, bedeutet das: Es ist sichergestellt, das für jedes Kilogramm an dieser Tankstelle verkauftes CNG an anderer 
Stelle eine entsprechende Menge regenerativ erzeugtes Methan in das Netz eingespeist wird.
Der Charme der regenerativen Methanerzeugung besteht nicht nur in der Aussicht, 
jenseits aller Rohstoffknappheit eine langfristig nutzbare Energiequelle zu erschließen. Auch kurzfristig kann die Abhängigkeit von Lieferländern reduziert werden. 
Somit würde die Gefahr der politischen Erpressbarkeit verringert.
Technische Unterschiede der Motoren
Im PKW-Bereich wird CNG-Betrieb üblicherweise mit einem Benzinmotor realisiert, 
der für den Methanbetrieb optimiert wird. 
CNG weist eine sehr hohe Oktanzahl von 
134 auf (im Vergleich zu Superbenzin mit 
95 oder 98 Oktan). Daher kann eine höhere 
Verdichtung gewählt werden, was zu einem 
besseren Wirkungsgrad führt. Meist werden 
Kompressoren oder Turbolader zur Erhöhung von Ladedruck und Kompression eingesetzt.
Wegen des andersartigen Brennverhaltens 
und größerer thermischer Belastung werden 
Motorsteuerung und Ventiltrieb modifiziert, 
Ventilsitze gehärtet und das Kühlsystem 
häufig größer dimensioniert. Auch Kolben 
und Ventile selbst werden an den Gasbetrieb angepasst. Die Drucktanks sind 
bei serienmäßigen CNG-Fahrzeugen meist 
unterflurig, oft im Bereich der Reserveradwanne, angeordnet. Manometer (Druckmesser) sind für die Tankanzeige zuständig. Sicherheitsventile sorgen dafür, dass 
bei einem Unfall kein Gas unkontrolliert 
austritt.
Fotos: erdgas-mobil.de / Danny Kurz Photography
14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014
TITELTHEMA

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Üblicherweise ist noch ein (oft im Volumen 
reduzierter) Benzintank vorhanden, da 
nach einem Kaltstart für kurze Zeit, meist 
wenige hundert Meter, im Benzinbetrieb 
gefahren wird. Außerdem erhöht dieser 
Benzinvorrat die Reichweite, wenn es einmal keine Möglichkeit zum Tanken von CNG 
geben sollte.
Bei der Auslegung existieren zwei unterschiedliche Konzepte: 
➔ Im sogenannten monovalenten Betrieb 
ist der Antrieb komplett auf CNG-Betrieb optimiert. Der Benzintank hat 
ein Fassungsvermögen von weniger 
als 15 Liter. Benzinbetrieb ist nur für 
kurze Strecken und Notbetrieb vorgesehen.
➔ Bei bivalenter Auslegung ist der Benzintank größer als 15 Liter. Der Motor 
kann beide Kraftstoffsorten gut verarbeiten. Der Benzinvorrat gewährleistet 
eine große Reichweite. 
Fahrzeugumrüstung
Fast jeder Otto- (also Benzin-) Motor kann 
von entsprechenden Fachbetrieben auf Erdgas- oder CNG-Betrieb umgerüstet werden. 
Die Kosten dafür liegen je nach Modell zwischen 3.200 und 4.500 Euro. Solche Umrüstungen müssen in die Fahrzeugpapiere 
eingetragen werden. Über die Dauerhaltbarkeit gibt es unterschiedliche Aussagen. 
Auch kann es zu Problemen bei der Gewährleistung oder Garantie durch die Autohersteller kommen.
CNG-Taximodelle
Für den Taxibetrieb kommt wohl eher der 
Erwerb eines entsprechenden Neufahrzeuges in Betracht. Mehrere namhafte Hersteller bieten taxitaugliche CNG-Modelle an. 
Sie sind erkennbar an Namenszusätzen wie 
„Natural Gas Drive“ (Mercedes-Benz), „Eco-
Fuel“ (VW), „CNG“ (Opel), „g-tron“ (Audi) 
oder „Natural Power“ (Fiat). Alle erfüllen 
die Abgasnorm Euro 5, viele bereits Euro 6. 
Die Anschaffungspreise liegen generell 
knapp über denen vergleichbarer Dieselmodelle und amortisieren sich im Taxibetrieb 
durch die niedrigeren Treibstoffkosten 
schnell. Es gibt keinerlei Einschränkungen 
bei Garantie und Gewährleistung. Für 
CNG-Fahrzeuge gilt neben der steuerlichen 
Förderung des Treibstoffes eine Ermäßigung 
bei der KFZ-Steuer.
Nach einer von erdgas mobil GmbH erstellten Wirtschaftlichkeitsrechnung erwirtschaftet ein CNG-Fahrzeug in 3 Jahren bei 
einer jährlichen Fahrleistung von 50.000 
km folgende Kostenvorteile vor einem vergleichbaren Dieselmodell:
Mercedes-Benz B-Klasse ca. 480 Euro 
Mercedes-Benz E-Klasse ca. 6.100 Euro 
Opel Zafira ca. 2.100 Euro
Diese Vorteile verstärken sich mit höherer 
Kilometerleistung und längerer Laufzeit.
Lange sagte man dem Benzinmotor generell 
eine kürzere Standzeit nach als einem Dieselmotor. Für den Taxiunternehmer Franz 
Schmidbauer (siehe Interview) stimmt das 
für einen CNG-Motor nicht. Er hat erst vor 
kurzem ein Taxifahrzeug mit einer Laufleistung von ca. 500.000 km ausgemustert und 
voll funktionstüchtig verkauft.
Eco-Taxi-Zertifizierung
Vor einigen Jahren startete der ADAC die 
Initiative „Eco-Taxi“ . Anhand einer von 
 außen sichtbaren Kennzeichnung sollte es 
den Kunden ermöglicht werden, bei der 
Wahl eines Taxis ökologisch besonders vorbildliche Modelle zu bevorzugen. Von Beginn an dabei waren Hybrid- und CNG-Modelle. Die Grenzwerte wurden anfangs von 
manchen Herstellern als zu ehrgeizig und 
nicht erreichbar bezeichnet. Sie waren aber 
offenbar Ansporn, die Technik in Richtung 
Verbrauch und Emissionsarmut zu optimieren. Namhafte Firmen, die sich gerne ökologisch korrekt geben möchten, bestellen 
inzwischen bevorzugt Eco-Taxis.
Obwohl die Vertrauenswürdigkeit des ADAC 
in letzter Zeit etwas gelitten hat, ist es 
 immer noch ein Ereignis, wenn ein Automobilhersteller für ein neues Modell diese 
 Zertifizierung erringen kann wie zuletzt 
Mercedes-Benz bei der Vorstellung der 
CNG-Version der E-Klasse W 212 Facelift.
Tankstellen
Das CNG-Tankstellennetz ist mittlerweile 
ausreichend dicht geknüpft. In München 
wie generell in Oberbayern und Schwaben 
gibt es viele Zapfpunkte auch mit 24-Stunden-Service. Zum Teil sind das allerdings 
Tankautomaten ausschließlich mit Kartenzahlung. CNG ist deutschland- und europaweit in hohem Maße verfügbar. Trotzdem 
empfiehlt sich für Fernfahrten das Mitführen eines „Erdgastankstellen-Atlas“, wie 
ihn zum Beispiel die Fa. Gibgas herausgibt. 
Auch in vielen Tank-Apps ist CNG inzwischen aufgenommen. Gibgas wird voraussichtlich bis zum Erscheinen dieses Heftes 
eine spezielle CNG-App auf den Markt gebracht haben, in der nicht nur Verfügbarkeit und Preis, sondern auch der Status 
 einer Zapfsäule erkennbar ist („betriebsbereit“ – „technische Störung“). Diese soll 
helfen, unnötige Anfahrten zu kurzzeitig 
nicht verfügbaren Zapfpunkten zu vermeiden. (KGF)
Quellen
Wikipedia:
Elektrofahrzeug: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrofahrzeug
Brennstoffzellenfahrzeug: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Brennstoffzellenfahrzeug
Autogas (LPG): 
https://de.wikipedia.org/wiki/Autogas
Erdgas: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Erdgas
Erdgasfahrzeug: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Erdgasfahrzeug
Organisationen:
Energieversorger: http://www.erdgas-mobil.de/
GibGas-Consulting: http://www.gibgas.de/
und http://www.gibgas-consulting.de/
Energiegehalt der verschiedenen 
 Treibstoffarten:
Benzin Diesel Autogas
H-Gas 1 kg 1,5 Liter 1,3 Liter 1,6 Liter
L-Gas 1 kg 1,3 Liter 1,1 Liter 1,4 Liter
Reichweitenvergleich 10 Euro 
Emissionseinsparpotential
Grafik: erdgas-mobil.deGrafik: erdgas-mobil.de
AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

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Der TAXIKURIER im Gespräch mit 
dem Münchner Taxiunternehmer 
Franz Schmidbauer, Mitglied der 
Taxi-München eG
TAXIKURIER: Herr Schmidbauer, seit wann 
betreiben Sie Taxis mit CNG-Betrieb?
Franz Schmidbauer: Im Jahr 2006 habe 
ich mein erstes Erdgas-Taxi in Betrieb genommen.
TAXIKURIER: Wie viele Taxis mit Erdgasantrieb betreiben Sie zur Zeit?
Franz Schmidbauer: Zur Zeit betreibe ich 
1 Fahrzeug Mercedes-Benz E-Klasse Baureihe W 211, 2 Taxis der „alten“ E-Klasse 
W 212 und seit kurzem noch eine Limousine der „neuen“ Baureihe W 212 Facelift 
Eco-Taxi, alle mit Erdgas-Antrieb.
TAXIKURIER: Betreiben Sie auch noch 
 Diesel-Taxis?
Franz Schmidbauer: Nein. Nachdem ich 
anfangs lediglich aus Neugier ein gebrauchtes Mercedes-Benz Erdgas-Taxifahreug von einem Bad Hersfelder Einzelunternehmer erworben hatte, betreibe ich seit 
vier Jahren ausschließlich CNG-Taxis.
TAXIKURIER: Auf welche Laufleistung im 
Erdgasbetrieb können Sie inzwischen zurückblicken?
Franz Schmidbauer: Ingesamt hatte ich 
4 Erdgas-Taxis Mercedes-Benz Baureihe 
W 211 mit gesamt 1,3 Millionen Kilometerleistung und 2 Taxis der Baureihe W 212 
mit inzwischen 400.000 km Laufleistung, 
alle mit dem Kompressor-Motor 200 NGT. 
Seit kurzem besitze ich den neuen 212er 
200 NGD Eco-Taxi mit Turbomotor.
TAXIKURIER: Was können Sie zu Dauerhaltbarkeit und Reparaturanfälligkeit sagen?
Franz Schmidbauer: Bei den vier Fahrzeugen der Baureihe W 211 hatte ich insgesamt folgende Reparaturen:
➔ 4 x Druckregler Erdgas 
2 x Garantie, 
2 x je ca. 1.600 Euro Reparaturkosten
➔ 1 x Kompressor ca. 1.600 Euro€
➔ 5 x Anlasser Bosch-Ersatzteil freier 
 Handel ca. je 180 Euro€
➔ 1 x Lichtmaschine 
Bosch-Ersatzteil freier Handel 
ca. 288 Euro
➔ 1 x Zylinderkopf – heißgefahren – 
 Kühler defekt – Fahrer fährt weiter
➔ 1 x Katalysator ca. 1.600 Euro
➔ 6 x Lichtmaschinenfreilauf je 
ca. 68 Euro im freien Handel.
Bei den „alten“ 212ern hatte ich bei gesamt 400.000 km Laufleistung folgende 
Motorreparaturen:
➔ 1 x Lichtmaschine Garantie
➔ 1 x Anlasser Garantie.
Damit liegen die Erdgas-Taxis absolut in 
dem Rahmen, den ich von den Diesel-Vorgängern kenne, eher sogar besser.
Zur Dauerhaltbarkeit kann ich sagen: Vor 
kurzem habe ich einen 211er Baujahr 2007 
nach 7 Jahren Laufzeit mit 500.000 km 
Laufleistung voll funktionstüchtig verkauft. 
Meine 212er NGT-Taxis haben 250.000 und 
150.000 km auf dem Tacho, bisher ohne 
Probleme außer den beiden Garantiereparaturen.
TAXIKURIER: Was können Sie zum Thema 
Verbrauch berichten?
Franz Schmidbauer: Die Erdgas-Modelle 
der Baureihe 211 verbrauchen, je nach 
 Be triebssituation und Fahrer, zwischen 6,2 
und 8,5 kg CNG auf 100 km. Der durchschnittliche Verbrauch liegt für diese Taxis 
bei 7,5 kg/100 km. Das bedeutet bei einem 
CNG-Preis von 1,14 Euro/kg durchschnittliche Treibstoffkosten von 8,55 Euro auf 
100 km.
Der „alte“ 212er mit Kompressor verbraucht 
im Schnitt 7,0 kg/100 km, die Treibstoffkosten liegen also bei 7,98 Euro auf 100 km.
Für den neuen 212er Facelift Eco-Taxi 
mit Turbomotor liegt der Durchschnittsverbrauch bei 6,6 kg/100 km mit Treibstoffkosten von 7,52 Euro auf 100 km. 
Dieses Taxi kann auf der Autobahn bei 
ca. 130 km/h mit einem Verbrauch von 
5,1 kg/100 km gefahren werden.
Im Schnitt spare ich mit CNG-Betrieb pro 
100 km bei hohen Dieselpreisen bis zu 8.-, 
bei den momentan eher niedrigen Dieselpreisen immer noch 3-5.-.
TAXIKURIER: Erdgas-Fahrzeuge fahren 
nach einem Kaltstart eine kurze Strecke 
mit Benzin. Wieviel Benzin verbrauchen 
Ihre Fahrzeuge in diesem Kaltstart- 
Betrieb?
Franz Schmidbauer: Dieser Verbrauch ist 
minimal und in der Kalkulation vernachlässigbar. Ich habe gerade die Zahlen eines 
meiner Taxis aus dem letzten Jahr vorliegen. Pro 10.000 km Laufleistung betrugen 
hier die Benzinkosten im Sommer etwa 9 
Euro, im Winter bei häufigerem Kaltstart-Betrieb ca. 13 Euro. 
TAXIKURIER: Wie ist die Tankstellenversorgung in München?
Franz Schmidbauer: In München gibt es 
7 CNG-Tankstellen und eine am Flughafen.
TAXIKURIER: Wie groß ist die Reichweite 
im CNG-Betrieb?
Franz Schmidbauer: Für das „neue“ Modell 
W 212 errechnen sich Reichweiten von 280 
bis 370 km je nach Fahrer und Einsatzbedingung. Die Motoren sind bivalent ausgelegt und können ebenso mit Superbenzin 
(bei vollem Benzintank-Volumen) betrieben 
werden.
TAXIKURIER: Wie oft kommt es vor, dass 
Ihre Taxis wegen leeren Gastanks im Benzinbetrieb gefahren werden?
Franz Schmidbauer: In der Tat hatte auch 
ich anfangs Bedenken, dass häufiger Benzinbetrieb die Kostenvorteile des Erdgas-Antriebes auffressen würde. Es ist ein 
gewisses Maß an Disziplin nötig. In allen 
meinen Taxis liegen Tankkarten der 
CNG-Tankstelle der Stadtwerke München in 
der Schäftlarnstraße. Alle Fahrer sind angewiesen, ihr Taxi bei Schichtende vollgetankt abzuliefern. Wenn in guten Schichten 
einmal das letzte Drittel der Reichweite erreicht wird, tanken sie auch dazwischen 
nach. Tatsächlich kann ich sagen, dass 
Benzinbetrieb in nennenswertem Umfang 
nicht vorkommt.
Franz Schmidbauer
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TAXIKURIER: Gibt es grundsätzliche Unterschiede der Erdgas-Fahrzeuge gegenüber 
den Dieselmodellen?
Franz Schmidbauer: Das Kofferraumvolumen ist etwas geringer, ein klappbarer 
Rollstuhl kann aber transportiert werden. 
Die Fahrzeuge haben breitere Reifen der 
Dimension 225/55 R 16 und einen leicht 
erhöhten Reifenverschleiß.
Ganz wichtig: Die unter dem Kofferraum 
verbaute Gasanlage bringt ca. 180 kg zusätzliches Gewicht auf die Hinterachse. Das 
verbessert die Traktion im Winter erheblich.
TAXIKURIER: Gab es mit dem Erdgas-Antrieb auch Probleme?
Franz Schmidbauer: Wir hatten bei einem 
211er einmal Probleme mit der Kühlwasserbeheizung des Druckreglers. Ein Heizungsventil war verstopft und der Druckregler 
vereiste zeitweise. 
Weiter verweigerte ein Fahrzeug den Gasbetrieb, während der Benzinbetrieb einwandfrei funktionierte. Es stellte sich heraus, dass bei zwei Zylindern die Zündspulen 
zwar genügend Spannung für den Benzinbetrieb brachten, aber zu wenig für den 
Gasbetrieb. Daher schaltete die Elektronik 
nicht in den Gasbetrieb. Diese Anfangskrankheiten treten bei den 212er Modellen 
nicht mehr auf.
TAXIKURIER: Wir danken für das Gespräch 
und wünschen weiterhin viel Erfolg mit 
Ihren Erdgas-Taxis. (KGF)
INFORMATION
Agip Tankstelle
Boschetsrieder Straße 162
81379 München 
Agip Service-Station
Nordallee 45
85356 München
Allguth Tankstelle
Kreillerstraße 220
81825 München
Allguth Tankstelle
Von-Kahr-Straße 1
80997 München
Allguth Tankstelle
Dieselstraße 100
85774 Unterföhring
Aral Tankstelle
Schenkendorfstraße 15
80807 München
Aral Tankstelle
Garmischer Straße 138
80686 München
Aral Tankstelle
Tegernseer Landstraße 174
81539 München
Aral Tankstelle
Alte Römerstraße
85221 Dachau 
Aral Tankstelle
Sigwolfstraße 2
85435 Erding
Aral Tankstelle
Münchener Straße 43
83707 Bad Wiessee
Aral Tankstelle
Laimeringer Straße 2
86453 Dasing
Avanti 24 Tankstelle
Am Forst 2
85560 Ebersberg
Bavaria Tankstelle
Bodenseestraße 317 
81249 München 
Bavaria Tankstelle
Unterhachinger Straße 28 
85521 Ottobrunn
BayWa AG
Münchener Straße 72
85276 Pfaffenhofen
Betriebstankstelle
Drygalski-Allee 37
81477 München
Betriebstankstelle
Geltinger Straße 29
82515 Wolfratshausen
Betriebstankstelle
Paradeisstraße 81
82362 Weilheim
Esso Tankstelle
Muenchner Straße 64
85774 München
Esso Tankstelle
Erdinger Straße 145
85356 Freising
OMV Tankstelle
Wendling 14
83737 Irschenberg
Shell Tankstelle
Robert-Koch-Straße 1
85301 Schweitenkirchen
➔ ERDGAS-TANKSTELLEN IN IHRER NÄHE
Weitere Erdgas-Tankstellen, auch bundes- und europaweit, finden Sie im Internet
––– Die „Taxi-Deutschland-App“ ist Marktführer in der Reichweite
––– Funktioniert in 2.594 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland
––– Auf so viele Zehntausend Fahrer greift keine andere App zu
––– In vielen Großstädten die größte Taxiflotte
––– Bundesweite Verfügbarkeit
––– App funktioniert in allen Orten mit über 5.000 Einwohnern
––– App verbindet den Taxikunden mit der örtlichen Taxizentrale im Ort
––– Sonderwünsche können direkt mit der Zentrale koordiniert werden
––– Die Taxi-Deutschland-App ist einfach bedienbar
––– Kostenloser Download und Nutzung
––– Seit Anfang 2010 im App Store, fortlaufende Verbesserung
––– Betreiber: Genossenschaft von Taxizentralen
––– Keine Gewinnerzielungsabsicht
➔ ZWEI KLICKS – EIN TAXI!
➔ JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN! 
DIE BUNDESWEITE BESTELL-APP 
DER DEUTSCHEN TAXIZENTRALEN!
TAXI DEUTSCHLAND
AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

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Städte werden oft durch die Flüsse definiert, an denen sie liegen. So gibt es beispielsweise eine französische Weltstadt an 
der Seine, eine italienische am Tiber, eine 
britische an der Themse, eine deutsche an 
der Spree und dann eben München, das 
sich gerne als „Weltstadt mit Herz“ bezeichnet, um zu zeigen, dass es doch keine 
richtige Weltstadt im Vergleich zu den echten Metropolen sein will, und zwar im positiv gemeinten Sinn.
Name und Farbe
Es gab und gibt verschiedene Theorien zur 
Erklärung des Namens „Isar“ . Eine Deutung 
besagt, dass sich die Bezeichnung aus 
den keltischen Begriffen „ys“ für „schnell, 
reißend“ sowie „ura“ für „Wasser, Fluss“ 
herleitet. Eine andere glaubt, dass sich 
der Name aus dem indogermanischen Wort 
„is“ für „Wasser“ herleitet. Beide Theorien 
klingen plausibel, sind allerdings nur Vermutungen. Geschmolzener Schnee und 
geschmolzenes Eis lassen das Wasser der 
Isar an ihrem Oberlauf bläulich erscheinen. 
Durch das Wegschwemmen der aufgelösten 
Mineralstoffen aus den Alpen, bei denen 
es sich häufig um Kalkgesteine handelt, 
verwandelt sich anschließend die Färbung 
ins Grünliche, und genauso durchfließt 
die Isar München. Bei Hochwasser aber 
schießt ihr aufgewühltes Wasser in sattem 
Braun durch die Stadt, hervorgerufen durch 
das weggerissene Erdreich auf ihrem Weg 
zur Mündung. Die Wassermenge schwankt 
beträchtlich zwischen Trocken- und Nassperioden.
Länge und Verlauf 
Die Isar entspringt als Bach im Karwendelgebirge über Scharnitz im österreichischen 
Tirol und mündet nach 295 Kilometern als 
beeindruckender Fluss beim niederbayerischen Deggendorf in die Donau. Dabei 
fließt ihr Wasser von 1.160 Meter im Quellgebiet bis auf 310 Meter an der Mündung – 
also 850 Meter – hinab. Durch das heutige 
Münchner Stadtgebiet fließt die Isar auf 
13.700 Metern, wobei sie ein Gefälle von 
35,50 Meter aufweist, was ihre starke Strömung erklärt. Eine Tafel am Wasserwirtschafts-Gebäude an der Mariannenbrücke 
bei der Praterinsel nennt diese Zahlen. Ein 
Vergleich mit zwei weltberühmten Wasserfällen lässt dieses enorme Gefälle erkennen: Bei den Niagarafällen an der Grenze 
zwischen Kanada und den USA stürzt das 
Wasser immerhin 50 Meter in die Tiefe, 
während es der Rheinfall bei Schaffhausen 
gerade einmal auf läppische 20 Meter 
bringt.
Urstromtal
Die Würm-Eiszeit, benannt nach Münchens 
1938 eingemeindetem, zweitem Fluss, 
 endete vor ungefähr 12.000 Jahren. Die 
Gletscher zogen sich in Richtung Alpen 
 zurück und hinterließen neben den oberbayerischen Seen und dem hügeligen Voralpenland auch eine ausgedehnte Kiesebene aus Geröll, das aus den Bergen 
hierher transportiert worden war. Durch 
das Hügelland floss das Schmelzwasser aus 
den Alpen in die Isar. Die Wassermassen 
gruben sich mit der Zeit tief in den Untergrund ein und schufen einen Flusslauf, 
der teilweise einer Schlucht gleicht. Beim 
heutigen Grünwald trat das Wasser in die 
Ebene, wo es sich ausdehnen konnte und 
daher je nach Wetterlage einmal hier und 
einmal dort floss, einmal harmlos und dann 
wieder unberechenbar wild.
Gründung Münchens
Die Gründung unserer Stadt im Jahr 1158 
verdankt sich dem Bau der Brücke über die 
Isar, der heutigen Ludwigsbrücke. Ihre Errichtung unter den damaligen technischen 
Möglichkeiten war nur möglich, weil man 
den Fluss über die heutige Museumsinsel in 
zwei Bögen überspannen konnte. Die Zweibrückenstraße weist darauf hin. Auf vier 
 Erhöhungen entstand die ursprüngliche 
 Ansiedlung, die somit vor dem unberechenbaren Hochwasser der Isar geschützt lag. 
Wie gefährlich der Fluss sein konnte, erkennt man heute noch an den Kirchen der 
später nach München eingemeindeten 
 Dörfer, die allesamt viel älter als die Stadt 
➔ DIE ISAR
UNSER MÜNCHEN
Münchens vielfältige Flusslandschaft
Fotos: istockphoto
18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014

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sind und oberhalb des Urstromtales liegen: 
Links der Isar Thalkirchen, Sendling und 
Schwabing, rechts der Isar Giesing, Haidhausen, Bogenhausen und Oberföhring. 
Unterhalb der vier Erhöhungen lag unwirtliches, spärlich bewachsenes Brachland, auf 
dem sich ständig gefährdetes Gewerbe ansiedelte, meistens Mühlen. Durch die Anlage von im Süden abzweigenden Stadtbächen nämlich versuchte man, das Wasser 
zu kanalisieren und damit zu zähmen und 
gleichzeitig seine Kraft auszunutzen. Zahlreiche Straßennamen erinnern heute noch 
daran: Müllerstraße, Gewürzmühlstraße, 
Westermühlstraße oder Am Glockenbach.
Rolle für München im Mittelalter und 
in der frühen Neuzeit
Die Isar war für München die wirtschaftliche Lebensader schlechthin. Nachdem 
sie bei normalem Wasserstand damals nur 
unwesentlich unterhalb des umgebenden 
Festlandes dahinfloss, diente sie dem 
Transport vieler wichtiger Waren, allerdings 
wegen ihrer starken Strömung lediglich 
flussabwärts. Nach München flößte man 
aus dem bayerischen Oberland Bau- und 
Brennholz (Holzstraße nach den Lagerplätzen), Kalk und sogar Bier oder Importwaren 
aus Italien wie etwa Wein (Weinstraße 
nach den dort ansässigen Händlern). Ab 
dem 17. Jahrhundert wurden außerdem 
auch Waren wie Südfrüchte, Gewürze, 
Baumwolle und Seide vom Venezianischen 
Markt in Mittenwald über die Isar bis nach 
Wien und Budapest transportiert. Auch der 
Personenverkehr spielte eine gewisse Rolle. 
Auf dem Höhepunkt der Flößerei zu Anfang 
des 19. Jahrhunderts landeten in München 
über 8.000 Flöße pro Jahr an. Die Zentralländstraße in Thalkirchen und die Ländstraße im Lehel erinnern an die beiden Flusshäfen des mittelalterlichen Münchens, die 
bis ins 19. Jahrhundert hinein von zentraler Bedeutung waren. Das Isartor diente als 
Zugang in der Stadtbefestigung.
Eindämmung 19. Jahrhundert 
Bei einem Hochwasser im Jahr 1813 wurde 
der Vorgängerbau der heutigen Ludwigsbrücke weggerissen und brachte so über 
100 auf der Brücke stehenden Schaulustigen den Tod. Seit ungefähr 1830 begann 
man mit der Befestigung der Ufer und der 
Kanalisierung der Isar innerhalb der Stadt. 
Damit erhöhte sich die durchschnittliche 
Fließgeschwindigkeit und dadurch wiederum grub sich die Isar im Laufe der Zeit 
ganze acht Meter tief unter das frühere 
 Niveau. Eindrucksvolle Wasserbauwerke 
entlang des Flusses ermöglichten diese 
 Regulierung, durch die die Gefahren des 
Hochwassers erheblich verringert wurden. 
Eine technische Revolution ermöglichte 
 außerdem die Regulierung: Im Jahr 1825 
verkehrte in England die erste Eisenbahn, 
und es war klar, dass auch Deutschland 
nicht von dieser Entwicklung unberührt 
bleiben würde. Bereits 1839 ging der 
Münchner Bahnhof in Betrieb, womit die 
Flößerei als Transportmittel hoffnungslos 
ins Hintertreffen geriet. Der Schwerpunkt 
des Münchner Verkehrswesens verlagerte 
sich nun in kurzer Zeit vom Osten in den 
Westen. Auch deswegen konnte der Wasserspiegel der Isar abgesenkt werden. Das Sinken des Grundwasserspiegels und die Bannung der Hochwassergefahr ermöglichte 
nun die Ausdehnung der Stadt in die 
 ehemals gefährdeten Gebiete. Die großstädtische Bebauung des Lehels, der Isarvorstadt, der Au, von Untergiesing und 
 Untersendling begann und mit ihr die Errichtung der zahlreichen Isarbrücken. Trotz 
aller Maßnahmen kann das Hochwasser 
der Isar gefährlich bleiben, wie die Einstürze der Prinzregentenbrücke und der Max- 
Joseph-Brücke im Jahr 1899 zeigten. Und 
selbst noch am 12. Juli 1965 riss die Isar 
die Wehranlagen zwischen Museumsinsel 
und Praterinsel hinweg.
Heute
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts nahm die 
wirtschaftliche Rolle der Wasserkraft immer 
mehr ab – aber nur scheinbar, denn die 
Elektrizität übernahm verstärkt diese Funktion. Und diese wurde anfangs, solange 
sich der Bedarf noch in Grenzen hielt, ausschließlich in den Wasserkraftwerken der 
Isar erzeugt, die die Stadt München errichten ließ. In den 1950er Jahren entstand in 
den Alpen der Sylvenstein-Stausee, der neben Elektrizität auch für einen effektiven 
Hochwasserschutz sorgt. Deshalb war es 
möglich, anlässlich der Bundesgarten-Ausstellung 2005 mit der Renaturierung der 
Isar zu beginnen und ihr zumindest in Teilbereichen ihren ursprünglichen Charakter 
als Wildfluss zurückzugeben. Der lückenlose 
Bau von Kläranlagen entlang der Isar gab 
ihrem Wasser außerdem Trinkwasserqualität, was seit dem Mittelalter noch nie der 
Fall war, weil sämtliche Abwässer in sie 
entsorgt wurden. Heute durchziehen Isar 
und Isarauen als einmaliges, zentral gelegenes Erholungsgebiet das gesamte Stadtgebiet Münchens. (BW)
 
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AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19

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LESERBRIEFE ∕ FORUM 
Sehr geehrte Damen und Herren der Taxi-München eG,
Am Freitag, den 27.06.2014 stand ich privat mit dem Taxi in der 
neuen Tiefgarage des Einkaufszentrums an der Friedenheimer 
Brücke. Ich freute mich, gleich neben dem Eingang einen Parkplatz zu bekommen und sah auch nirgends ein Behindertenzeichen aufgestellt. Das am Boden ein Behindertenzeichen aufgezeichnet war habe ich warum auch immer übersehen. Als ich 
nach zwei Stunden gerade wieder auf dem Weg zu meinem Auto 
war, erhielt ich einen Anruf von einem Mitarbeiter der Taxizentrale, Herrn Ettler. Er fragte mich, ob ich die Fahrerin des 
entsprechenden Taxis wäre. Die Aufsicht der Tiefgarage hatte 
ihn verständigt, dass ich auf einem Behindertenparkplatz stehe 
und ich solle das Auto schnell wegfahren sonst würde ich abgeschleppt.
Mit diesem Schreiben möchte ich mich ganz herzlich zum einen 
bei den Herren von der Parkplatzaufsicht bedanken, dass er nicht 
gleich den Abschleppdienst gerufen hat, sondern sich die Mühe 
machte zuerst in der Taxizentrale anzurufen.
Zum zweiten auch meinen herzlichsten Dank an Herrn Ettler, dass 
auch er sich die Arbeit gemacht hat, nachzuforschen wer mit 
dem Taxi unterwegs sein könnte um mich dann sofort telefonisch 
zu verständigen.
Ich sehe es nicht für selbstverständlich an dass die beiden 
 Herren sich die Arbeit gemacht haben. Deshalb ein herzliches 
VERGELT’S GOTT.
Mit freundlichen Grüßen
.......................................................................................
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich muss eine Taxifahrt mit einem Taxi der Adam’s GmbH (Mercedes B-Klasse, Amtliches Kennzeichen: M-AA 9340) beanstanden:
Am 3. Juli 2014 bin ich mit dem letzten ICE aus Stuttgart nach 
München gereist und habe mir um ca. 0.35 Uhr das o.g. Taxi für 
eine Fahrt zum Sheraton Westpark Hotel genommen. Dem Fahrer 
nannte ich als Fahrziel „Sheraton Arabella Westpark“ . Der Fahrer nahm diesen Zielwunsch kommentarlos auf und fuhr mich 
zum Sheraton Arabellapark Hotel. 
Ich bemerkte kurz vor der Ankunft an dem vorgenannten Hotel die Verwechslung des Hotelziels. Darauf von mir angesprochen, beharrte der Fahrer darauf, dass ich ihm als Fahrtziel 
das „Arabella Sheraton Hotel“ genannt hätte. Er beharrte 
auch nach weiterer Diskussion auf das von ihm vermeintlich 
vernommene Ziel – in der er mir überdies eine unlautere Vorgehensweise vorwarf – und war nicht bereit, seinen Verständnisfehler einzugestehen. Ich bezahlte daraufhin den Fahrpreis 
(17,90 EUR) und nahm mir ein anderes Taxi zur Rückfahrt in 
die Stadt. Meine Bitte, mir seinen Namen zu nennen, wies der 
Taxifahrer schroff ab und verwies mich „auf eine Beschwerde 
bei der Aufsicht“ .
Unerfreulich waren auch weitere Begleiterscheinungen: Während der Taxifahrt nutzte der Taxifahrer durchgehend sein – 
offensichtlich – privates Smartphone, um über einen Messenger (soweit ich es von der Rückbank aus ersehen konnte, 
WhatsApp) eifrig mit seinen Messenger-Kontakten zu kommunizieren. Dabei gab er sowohl während der Fahrt als auch bei 
rotlichtbedingten Ampelstopps auch selbst Nachrichten in das 
Smartphone ein. 
Diese Verhalten sind für mich als Taxigast inakzeptabel. Ich 
erwarte einen aufmerksamen Fahrer, der sowohl die Fahrtziele 
richtig anfährt und bei Verständnisproblemen eine Nachfrage 
stellt als auch während der Fahrt sich ausschließlich seiner 
Taxifahrtätigkeit zu widmen. Vielen Dank für eine Mitteilung 
über Ihre abschließende Behandlung dieses Vorgangs.
Mit freundlichen Grüßen
Anmerkung der Taxi-München eG:
Wir stimmen dem Beschwerdeführer zu. Ungeachtet der Tatsache, dass § 23 Abs. 1a StVO die Nutzung von Mobilfunkgeräten während der Fahrt verbietet, scheint diesem Taxifahrer 
der Dienstleistungscharakter unserer Branche fremd zu sein. 
In der aktuellen Ortskundeprüfung für Taxifahrer in der Landeshauptstadt München sind die Hotels Sheraton Arabellapark, Sheraton Westpark und Sheraton Airport in Schwaig enthalten. Die Verwechslungsgefahr ist somit bekannt. Eine Fahrt 
zum „Arabella Sheraton Hotel“, wie vom Fahrer vorgetragen, 
muss zu oben genannten Problemen führen. Weiter dürfen wir 
Sie informieren, dass dem Wunsch auf „Beschwerde bei der 
Aufsicht“ nachgekommen wurde.
Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und 
Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist 
Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
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Tel.: 089 - 307 480 47 
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20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014

Seite 21

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➔ AUS DEM POLIZEIBERICHT
Haidhausen – 
Taxifahrer mit Messer verletzt
Am Freitag, 16.05.2014, gegen 00.10 Uhr, 
nahm ein 74-jähriger Taxi-Fahrer zwei 
männliche Personen am S-Bahnhof „Allach“ 
auf, die zum Tassiloplatz in Haidhausen 
wollten. Beide setzten sich in den Fond des 
Taxis. Als sie gegen 00.30 Uhr am Tassiloplatz eintrafen, stieg einer der beiden Männer aus und der zweite Fahrgast forderte 
plötzlich Geld vom 74-Jährigen.
Gleichzeitig stach er mit einem Messer in 
Richtung des Taxi-Fahrers und traf ihn am 
Arm. Im Anschluss übergab der Verletzte 
dem Täter mehrere Geldscheine aus seiner 
Geldbörse. Mit dem erbeuteten Geld verließ 
der Täter ebenfalls das Taxi und beide Fahrgäste flüchteten in verschiedene Richtungen. Die Stichverletzung des Taxifahrers 
musste ambulant in einem Krankenhaus 
versorgt werden. 
Täterbeschreibung:
1.Täter: Ca. 40 – 50 Jahre, blonde Haare, 
sprach bayerischen Dialekt; bekleidet mit 
brauner Jacke.
2. Täter: Ca. 40 – 50 Jahre, braune Haare, 
sprach bayerischen Dialekt
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der 
Auerfeldstraße / Tassiloplatz Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit 
diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem 
Polizeipräsidium München, Kommissariat 
21, Tel. (089) 29 10-0, oder jeder anderen 
Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Pullach – Angriff auf Taxifahrer, 
Täter festgenommen
Am 31.05.2014, gegen 20:00 Uhr, stieg ein 
25-jähriger Pullacher in das Taxi eines 
50-jährigen Dachauers in der Trappentreustraße ein. Er ließ sich zu seiner Wohnung 
in Pullach fahren und sagte dort, dass er 
seine Bankkarte aus der Wohnung holen 
müsse, um danach noch Geld abzuheben, 
damit er die Taxifahrt bezahlen könne.
Als sie in Pullach bei der Wohnung des 
25-Jährigen ankamen, ging er in seine 
Wohnung und kam nach ca. 10 Minuten 
 zurück. Auf dem Weg zum Geldautomaten 
zog der 25-Jährige eine Pistole und ein 
Kampfmesser hervor. Als der Taxifahrer die 
Bedrohung bemerkte, bremste er sein Taxi 
ab. Der alkoholisierte 25-Jährige, der nicht 
angegurtet war, kippte dabei nach vorne. 
Als das Taxi stand, konnte der Taxifahrer 
dem Täter die beiden Waffen entreißen und 
auf die Straße werfen. Dabei verletzte er 
sich mit einer Schnittwunde am rechten 
Handgelenk. 
Der Taxifahrer alarmierte die Polizei, die 
den Täter vor Ort festnehmen konnte. Die 
Verletzung des Taxifahrers wurde vor Ort 
vom Rettungsdienst ambulant behandelt. 
Der Pullacher wird wegen eines räuberischen Angriffs auf Kraftfahrer angezeigt 
und heute dem Ermittlungsrichter zur 
 Klärung der Haftfrage vorgeführt.
Kirchtrudering – 
Überfall auf Taxifahrerin
Am 22.06.2014 stieg in den frühen Morgenstunden ein bislang unbekannter Fahrgast in das Taxi einer 53-jährigen Taxifahrerin am Ostbahnhof ein. Um 02.25 Uhr 
forderte der Täter die Taxifahrerin auf, in 
der Fabinistraße in Kirchtrudering anzuhalten. Er saß auf der Rückbank und plötzlich 
fing er an, sie von hinten zu würgen. Dazu 
forderte er die Herausgabe ihrer Einnahmen. Die 53-Jährige hatte Probleme, Luft 
zu bekommen und drückte mehrfach die 
Hupe. Danach verlor sie kurz das Bewusstsein. Offensichtlich wurden Anwohner von 
dem Gehupe wach und machten das Licht 
in ihrem Haus an. Der Täter flüchtete aus 
dem Fahrzeug, ohne Geld zu erlangen. 
Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei der 
über 15 Streifen beteiligt waren, verlief ergebnislos. 
Täterbeschreibung: 
Männlich, ca. 30 Jahre, ca. 180 cm groß, 
sehr schlank, dunkle kurze Haare, moderner 
Bart, dunkle Rahmenbrille mit großen Gläsern.
Kleidung: gut gekleidet, schwarze Tuchhose, schwarzes Jackett/Trenchcoat.
Sprach gutes Deutsch (vermutlich nicht als 
Muttersprache).
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem 
Polizeipräsidium München, Kommissariat 
21, Tel. (089) 29 10-0, oder jeder anderen 
Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Petueltunnel – 
Aufnahme des Echtbetriebes der 
Geschwindigkeitsüberwachung 
Am Dienstag, 24.06.2014, wurde um 11.30 
Uhr die stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage im Petueltunnel in Echtbetrieb genommen. Ab diesem Zeitpunkt 
wird nicht nur geblitzt, sondern auch gebührenpflichtig verwarnt. Die Anlage befindet sich in beiden Röhren jeweils kurz nach 
der Einfahrt in den Tunnel. (TK)
Foto: istockphoto
AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
INFORMATIONEN

Seite 22

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Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „A“ .
A
➔ SCHROTTIS FIAKER-ABC
➔ ABARTIG – Samstag, 7. Juni 2014, 
abends (Pfingstwochenende). Die „Münchner Radlnacht“ läuft, ca. 20 Uhr geht es 
am Odeonsplatz los, über die Briennerstraße, den Altstadttunnel, an der Isar 
 entlang, Baldeplatz, Theresienwiese, 
 Hackerbrücke, schließlich zurück zum Ausgangspunkt. Schrotti, ausnahmsweise mal 
wieder selbst auf dem Bock sitzend, hat 
seinen ersten Stich dieser Schicht vom Bereich „Nordbad“ mit einer Dame an Bord, 
die ausgerechnet nach Haidhausen möchte. 
Gabelsberger/Türken: Stillstand; der Versuch, gerade noch als Letzter durchzuflutschen, ist gescheitert. Dafür steht das 
 besetzte Taxi fast an erster Stelle der gerade errichteten Absperrung. Die Letzten 
werden die Ersten sein, steht in einem berühmten Buch. Auch der soeben aufgelaufene Linienbus 100 (die „Museumslinie“) 
hat schon den Motor ausgeschaltet. Die 
Kundin akzeptiert den Vorschlag, hilfsweise 
über den südlichen Altstadtring (Sendlinger 
Tor usw.) auszuweichen, denn die Option 
über Türken-, Briennerstr. Und Lenbachplatz existiert noch.
Aber gegenüber dem Isartor-Stand ist dann 
endgültig Schluss. Absolutes Ende. Auch 
hier gebührt Herrn Oberschlau das Verdienst, wieder mal in der „Pole Position“ 
zum Stehen zu kommen. Hase und Igel. 
Obwohl es rechtlich („Höhere Gewalt“) 
nicht nötig gewesen wäre, lässt der Fiaker 
einen deutlichen Teil des Preises nach 
und entlässt die – freundlich gebliebene – 
Dame ihrem Schicksal, die darauf hofft, 
dass wenigstens im S-Bahn-Tunnel keine 
Radler unterwegs sind. Obwohl – wenn die 
S-Bahn mit Vollgas durchbrettern würde …
In der SZ vom 10.6.14, Seite R 2, liest sich 
das auszugweise wie folgt (und deutlich 
gesagt: das sind Originalzitate und ist 
nicht etwa Satire): „(…) als die junge Frau 
auf der Prinzregentenstraße ihre Hände 
vom Lenker nimmt, die Arme hochreißt und 
‚juhu‘ ruft (…) Die Zuseher klatschen und 
lassen sich abklatschen.“ – Dazu Schrottis 
Anmerkung: das Freihändig-Fahren ist eigentlich verboten, aber wen juckt das in 
München? -– Weiter SZ: „Am Rande der gesperrten Straßen warten Autofahrer darauf, 
dass der Strom an Radlern abbricht. Einige 
sind ausgestiegen, schauen zu und winken.“ – Wieder Schrottis Anmerkung: vielleicht hat da jemand den ‚Scheibenwischer‘ 
mit einem freundlichen Winken verwechselt 
(…)
Weiter SZ: „Wir wollen zeigen, dass wir 
Radfahrer mitten in der Gesellschaft sind 
und nicht irgendwo am Rand fahren“, sagt 
Wigand von Sassen (…) Er ist Projektleiter 
der Kampagne Radlhauptstadt München im 
Kreisverwaltungsreferat. (…) Von kleineren 
Städten könne sich die bayerische Landeshauptstadt viel abschauen. „Münster, Freiburg und Erlangen sind uns um Längen voraus“, sagt von Sassen (usw. usw.). Da hat 
Herr von Sassen, scheinbar der aktuelle Ersatz-Radlclown Münchens, wirklich Recht: 
Münster, Freiburg und Erlangen sind doch 
tatsächlich etwas kleiner als die drittgrößte Stadt Deutschlands. Besonders ekelerregend, aber langsam nicht mehr verwunderlich, ist es, dass die SZ einem Lobbyisten 
wie Herrn Max Sprick (Verfasser des in Auszügen zitierten Artikels) den Raum gibt, im 
Stile einer Leni Riefenstahl die Wahrheit 
umzudeuten und eine einzige Jubel-Arie 
von diesen Ereignissen zu singen. Die halbe Wahrheit ist auch eine ganze Lüge! Da 
passt die lautstarke Empörung der in Geiselhaft genommenen Autofahrer, Tram-, 
Bus- und Taxifahrgäste und selbst Fußgänger, die allesamt bis zu einer Stunde am 
Weiterkommen gehindert wurden, natürlich 
nicht ins Bild. Schrotti, der es gerade noch 
zum Isartor-Stand geschafft hatte, konnte 
– wie so viele von uns an den unterschiedlichsten Stellen – das angerichtete Chaos 
ausführlich bewundern – und „durfte“ 
gleich mehrere Funkaufträge aus dem Bereich Baader-, Morassi- und Corneliusstraße 
wegen des Megastaus zurückweisen. 
„Juhu“-Schreien und gegenseitiges Abklatschen (schon eher was Ähnliches) kamen 
dort nicht vor! Vielleicht kommt der andere 
Teil der Wahrheit ein bisserl raus, als Herr 
Sprick schreibt „Die Fahrradszene boomt“, 
sagt ein Mann im Start-Pulk. Er verkauft 
Bekleidung für eben diese Szene und nutzt 
die Radlnacht zum Firmenausflug mit seinen Angestellten. Alle elf tragen ein hellblaues Trikot. (…) Neugierige Nachfrage: 
war Herr Sprick einer dieser elf Personen, 
oder gar ihr Chef? 
Als Journalist der SZ ist er Schrotti bisher 
noch nie namentlich aufgefallen. Aber das 
Forum, fast eine ganze Seite im Münchner 
Teil der SZ vollzuschmieren, hat er dennoch 
bekommen … „Manus manum lavat“ – 
„Eine Hand wäscht die andere“, sagt der 
Lateiner dazu.
➔ ABSTAUBEN – müsste der Schreiber 
auch mal wieder zuhause, spätestens dann, 
wenn nach dem Nießen die Wohnung dunkel wird. Das „behilflich“-sein unter Kollegen ist jedoch sehr ausgeprägt, was man – 
der Fußballersprache entlehnt – auch als 
„abstauben“ bezeichnet. Apropos Fußballersprache: nach dem aktuellen Stand der 
WM (Sonntag, 6.7., als diese Zeilen entstehen) steht Deutschland vorm Halbfinale 
gegen Gastgeber Brasilien. Aber Sie, Kolleginnen und Kollegen, können sich nicht 
vorstellen, wie es in der Zentrale – ganz 
ohne WM – in einer normalen Nachtschicht 
zugeht: da fallen Telefonisten und Funker 
nach jedem erfolgreich vermittelten Auftrag übereinander her, küssen und liebkosen sich gegenseitig; eine Pyramide vom 
Leibern bildet sich im zweiten Stock der 
Funktechnik Metzker
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Telefone
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Telefax (089) 93 73 19FTM
22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014
UNTERHALTSAMES

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Engelhardshöhe, kollektives Jubelgebrüll 
hallt durch Obersendling, während Dr. Müller-Wohlfahrt, Jogi Löw, der Kaiser (läuft 
der noch frei rum?) und andere Lichtgestalten Schenkel massieren, Interviews geben 
oder ihr Geld auf den Bahamas in Sicherheit bringen. Im Halbkreis aufgestellte 
Fans, mit taxifarbenen Devotionalien (Hüten, Schals, Trikots …) ausgestattet, fangen auf Knopfdruck des Kameramannes zu 
hüpfen und rhythmisch „ole, ole, ole ole“ 
zu brüllen an, während die im Vordergrund 
platzierte, noch lauter in ihr Mikro kreischende Moderatorin ihr eigenes Wort nicht 
mehr versteht. 
Oliver Kahn und Mehmet Scholl kommentieren jede Fehlfahrt, äh, jeden Fehlpass vor 
der pittoresken Silhouette (sie würden’s 
anders ausdrücken, etwa „vor dem malerischen Umriss“) des Zuckerhutes, und 
Schiedsrichter-Experte Urs Meier (wie immer man den genau schreibt) unterzieht jedes Foul – da wären wir wieder beim „abstauben“ – nach mehrmaliger Wiederholung 
in Superzeitlupe einer fachmännischen Bewertung. Unnötig zu erwähnen, dass wir 
uns nach den üblichen acht Stunden gegenseitig volle Weißbiergläser über dem 
Kopf ausschütten und vor laufenden Kameras verkünden, dass es uns wurscht ist, 
dass wir – der Einzelne – einen Auftrag 
vermittelt haben, weil nämlich nur die 
Leistung der Mannschaft zählt, aber dass 
wir die Ernennung zum „Telefonisten der 
Schicht“ demütig anerkennen und übrigens 
bereits in Vertragsverhandlungen mit einem anderen Verein stehen. Lediglich über 
die Ablösesumme müsse noch verhandelt 
werden. Na gut, ob das Jahresgehalt dann 
vier Millionen oder viereinhalb beträgt, 
ohne die Werbeeinnahmen freilich und bei 
wohlmeinenden Steuersätzen, darüber lassen wir unsere Berater verhandeln … Was, 
die WM ist bei Erscheinen dieses Heftes 
schon vorbei und die Bundesligasaison hat 
noch nicht begonnen? Sch… – dann arbeiten wir halt weiter wie bisher. Aber ein 
schöner Traum – abgesehen von der Weißbierdusche, dem Gebrüll, dem dummen Geschwätz der Experten und eigentlich allem 
Anderen – war’s doch. Oder vielleicht auch 
nicht. Na gut, über die vier Millionen ließe 
sich nochmal reden …
➔ ACHTUNG – Die Radaranlage im Petueltunnel ist seit etwa Mitte Juni „scharf“ geschaltet, was auch in nächtlichen Stunden 
zu einer negativen Beschleunigung unter 
die Schallgrenze animieren sollte. Laut einem Bericht der SZ vom 25.6.14, Seite R 2, 
soll „in naher Zukunft“ auch in der Landshuter Allee eine fest installierte Radarkontrolle kommen, und zwar – jetzt kommt’s – 
„um die Anwohner vor Schadstoffen zu 
schützen“ . Aus genanntem Grunde „wird 
das zulässige Tempo von 60 auf 50 km/h 
gesenkt werden“ . Weiter die SZ: „Damit 
lässt sich laut einer Analyse des Landesamtes für Umwelt die Belastung mit Stickstoffoxid um 13 Prozent senken.“ Mangels 
Internet und ähnlich ultramoderner Kommunikationstechniken kann der Schreiber, 
dessen modernster Apparat ein von der 
Mutti geerbtes „Senioren-Händi“ mit extra 
großen Tasten ist, nicht nachprüfen, ob es 
das „Landesamt für Umwelt“ überhaupt 
gibt. Die SZ schreibt viel Mist. Wenn aber 
wirklich, dann scheint jetzt wohl der ausrangierte Hep Monazeder oder seine Parteifeindin Sabine Nallinger dort – beim „Landesamt für Umwelt“ – den Vorsitz zu 
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Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1

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haben. Nochmal zur Klarstellung: ein Auto, 
das bei gleichbleibend 60 km/h z.B. im 
fünften Gang dahinrollt, produziert eine 
Abgasmenge „x“ . Ein Auto, das gleichbleibend 50 km/h, auch im fünften Gang, 
fährt, wird nie im Leben 13 Prozent weniger Abgase (Stickoxid, Ruß, CO
2, was-weißich-auch-immer) produzieren. Dann müsste 
es nämlich auch ca. 13 % weniger Sprit 
verbrauchen! Den günstigsten Verbrauch 
haben moderne Autos tatsächlich etwa bei 
gleichbleibend 80 km/h, erst danach wird 
es wegen des exponentiell steigenden Luftund Rollwiderstandes deutlich ungünstiger. 
Der gelernte Physiker (z.B. Bundeskanzlerin 
Merkel) mag wegen dieser etwas unprofessionellen Erklärung die Augen verdrehen, 
aber in der Sache stimmt’s!
Die Mega-Abgase entstehen wegen des 
 wochentäglichen Dauerstaus nämlich nur 
dann, wenn die Autos tatsächlich das 
Wunschtempo der Autohasser erreicht 
 haben, nämlich 0 km/h!
➔ ADRESSE – Die Zentralisten sind ehrlich 
bemüht, Ihnen vernünftige Abholadressen 
zu vermitteln, also z.B. bei Privatleuten: 
Straße, Hausnummer, Stockwerk und Name 
an der Klingel. Und das kann zur Doktorarbeit ausarten! Auf die Frage des Telefonisten nach der Straße fragt das Pieps- 
Girlie die Kumpelinnen im Hintergrund erst 
mal „wo sind wir hier eigentlich“, um dann 
nach längerem Durcheinandergeschrei aller 
Mädels am Telefon die „Landsberger Allee“, 
den „Mittleren Ring“ oder ähnlich Erhellendes anzubieten. 
Und bei der Hausnummer und dem Namen 
an der Klingel geht das gleiche Spielchen 
munter weiter. Spätestens bei der dritten 
Nachfrage des Zentralisten kommt die Aussage „wir stehen draußen“, obwohl man im 
Hintergrund einen Fernseher oder Geschirrklappern hört – was den angeblich momentanen Aufenthalt am Gehweg einer stark 
befahrenen Straße unglaubwürdig macht. 
Aber auch betrunkene Männer mit progredienter Facialis-Paralyse (= fortschreitender 
Sprach- und Gesichtslähmung, jedenfalls 
nach Schrottis fachmännischer Ausdrucksweise), die besorgt sind, dass es ihnen 
beim Bewegen der Kiefer die letzten Möbel 
aus dem Esszimmer hauen könnte, machen 
uns viel Freude. Und noch mehr Arbeit. 
Meist gerade dann, wenn die Telefonleitungen eh’ schon glühen und man eigentlich 
besonders schnell arbeiten sollte. 
Einen gewissen Reiz hat es auch, sich von 
einer asiatischen Teilzeitkraft, deren 
Deutschkenntnisse etwa so knapp bemessen sind wie ihre Arbeitskleidung, den Club 
„Red Roses“ buchstabieren zu lassen (das 
klingt dann ungefähr wie „Lederhosn“), 
wenn man wissen möchte, bei welchem 
Etablissement in der Hofer Straße sich der 
sittlich gefestigte Fiaker bemerkbar machen 
soll. Ist der richtige Schuppen endlich ermittelt, aber nach Eintreffen des Taxis will 
der Kunde dann doch noch nicht fahren, 
kommentiert Funkerkollege Eichhorst dies 
intern schon mal mit dem Spruch „des 
hätt’s ohne Viagra net geb’n“ .
➔ ANFAHRT – Einen Aussetzer der besonderen Art hatte ein Kollege am frühen Morgen des 6. Juli, als er am Carl-Wery-Stand 
eine MVG-Sammelfahrt mit der ersten Abholadresse „Putzbrunner/Eulenspiegel Herr 
(xy)“ bekam und fröhlich über die A 8 bis 
zum Kreuz Brunnthal, dann über Ottobrunn, Höhenkirchen/Siegertsbrunn, Hohenbrunn und Putzbrunn bretterte, während 
ein paar hundert Meter vom Ausgangspunkt 
(wie gesagt: Carl-Wery-Stand) der erste 
Trambahnfahrer längst vergeblich auf sein 
Taxi wartete. Darauf wäre nicht einmal 
Fredl Fesl („Vom MUH in’d Ottobrunner 
Strass“) gekommen!
➔ AUFTRAG – Das Objekt unserer Begierde! Obwohl, naja, für Besorgungsfahrten – 
auch wenn’s ein todsicheres „Blut“ ist, das 
nicht abgestaubt werden kann –, den Kunden am Taxistand BHF Karlsfeld/Schwabenbächl, den „Combi mit Rollstuhl“ und ähnlich exotische Aufträge interessieren sich 
zumindest viele Nachtfahrer nach Schrottis 
langjähriger Erfahrung dann doch recht 
 wenig. Solche Fahrten kann man auch ohne 
Wies’n und Silvester in einer stinknormalen 
Allerweltsnacht durchaus lange am Funk 
verbetteln, ohne auf ein umsatzwilliges 
Echo zu stoßen. Da könnte man eventuell 
das Gesäß aus dem Wagen bewegen müssen 
(Besorgung, Rollstuhl) oder vom Schwabenbächl-Stand lediglich nach Karlsfeld 
kommen, während alle anderen Fahrten 
 natürlich bombensicher nur zum Hafen 
 gegangen wären …
Einen kuriosen Auftrag wollte kürzlich eine 
Dame aus einem der Hochhäuser an der 
Landsberger-/Friedenheimer Straße erteilen: in ihrer Wohnung befinde sich eine 
große Spinne, die sie als Arachnophobikerin (krankhafte Angst vor Spinnen) nicht 
selber verjagen, einfangen oder töten könne. Für den Staubsauger – unser Tipp – sei 
sie zu groß, auch ein hilfreicher Nachbar – 
obwohl erst gegen 23 Uhr – sei nicht greifbar, deshalb solle ein Taxifahrer die Achtbeinerin entsorgen. Polizei und Feuerwehr 
– unser nächster Vorschlag – hätten sie am 
Telefon schon ausgelacht.
Was wir dann, wenngleich hinter vorgehaltener Hand, auch taten. Wäre das Tier eine 
entfleuchte Vogelspinne gewesen, hätte die 
Feuerwehr jedenfalls einen Spezialisten geschickt, weshalb uns die Sache ziemlich 
spanisch vorkam. Und dass es in einem 
dieser riesigen Wohnblöcke noch vor Mitternacht keinen hilfreichen Nachbarn mehr 
geben sollte, konnten wir auch nicht glauben. Vielleicht hätte der beim Anblick der 
Spinne – wenn es sie je gegeben hat – 
 gejubelt und gesagt „ach Susi, da bist du 
ja, ich hab’ dich schon gesucht“ . Kurzum: 
Spinnen sind nützlich, aber zu spinnen ist 
blöd! (MS)
24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014

Seite 25

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Der Beruf des Taxifahrers bringt es mit sich: es ist erforderlich, 
immer wieder sein Fahrzeug zu verlassen und sei es nur, um kleinere Serviceleistungen zu erledigen, wie Gepäckstücke aus dem 
Kofferraum zu holen, gebrechliche Fahrgäste zur Wohnung zu 
 begleiten oder an die Taxisäule zu gehen. Es gibt aber auch Aufträge, bei denen man gezwungen ist, das Fahrzeug für mehrere 
Minuten zu verlassen, um etwas abzuholen oder zu besorgen.
Viele Taxifahrer lassen hierbei Ihre Geldbörse, Handy und wichtige Papiere unbeaufsichtigt und leicht einsehbar im Fahrzeug 
 liegen. Das Fahrzeug wird beim Verlassen oftmals nicht versperrt 
und in einigen Fällen wird sogar der Schlüssel im Zündschloss 
stecken gelassen. Je nach Witterung ist man auch geneigt, das 
Fenster offen zu lassen. Diese Handlungsweisen sind zwar verständlich, schaffen jedoch ideale Tatgelegenheiten für Diebe und 
Einbrecher. Viele Langfinger nutzen die „Gunst der Stunde“, um 
schnell und ohne großes Risiko an Bargeld und Papiere 
zu kommen. 
Im Bereich des Polizeipräsidiums München häufen sich 
seit November letzten Jahres 
Aufbrüche von geparkten 
 Taxis. Die Diebe schlagen dabei meist die Seitenscheiben 
ein und entwenden die in den 
Taxis hinterlegten Geldbörsen. 
Die Tatausführung erfolgt zu 
verschiedenen Tageszeiten. 
Aufgrund der oft großen Ausbeute stellen Taxis aus Sicht 
der Langfinger ein lohnenswertes Tatobjekt dar.
Warnhinweis des Polizeipräsidiums München:
Machen Sie es den „Langfingern“ nicht so einfach:
➔ Bitte lassen Sie, wenn Sie Ihr Taxi verlassen, Ihre Geldbörse 
mit Ihren Einnahmen und persönlichen Dokumenten nicht im 
Auto, auch nicht „versteckt“ oder im Kofferraum: „Räumen 
Sie Ihr Auto aus, ehe es andere tun!“
➔ Suchen Sie für Ihr Taxi nach Möglichkeit einen bewachten, 
gut beleuchteten Parkplatz. 
➔ Bewahren Sie Geld und Papiere getrennt voneinander auf.
➔ Versperren Sie auch bei kurzer Abwesenheit alle Fenster und 
Türen sowie das Schiebedach ihres Fahrzeugs.
➔ Aktivieren Sie nach Möglichkeit die Safesicherung.
➔ Zeigen Sie Straftaten bei der Polizei an und melden sie diese 
dem Verband.
➔ Melden Sie Verdächtiges der Polizei (Aussehen der Person/en, 
Fahrzeug, Kennzeichen).
➔ Wählen Sie im Notfall den polizeilichen Notruf 110.
Die Täter haben es im Übrigen auch auf mobile Navigationsgeräte abgesehen. Geben Sie den Tätern daher keine Chance – 
 stecken Sie das Gerät ab und nehmen Sie es mit, wenn Sie das 
Fahrzeug unbeaufsichtigt lassen, die paar Sekunden lohnen sich.
Harald Pickert 
Leitender Kriminaldirektor
Chef der Münchner Kriminalpolizei
➔ LANGFINGER WITTERN IN TAXIS GUTE AUSBEUTE!
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht / Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht /
Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 M ün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
Cichon_Partner.qxd:176x60 08.08.2011 13:45 Uhr Seite 1
Foto: atelier-tacke.de
AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

Seite 26

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➔ 19.00 Uhr, Brunnenhof, 
Camerata München
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Gefilte Fisch
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
Montag, 4. August
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Ritmos to Andalucia
 ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Utamaro und seine 5 Frauen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Monika Gruber
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Helmut Schleich
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Muffathalle, Toxic Dreams
Dienstag, 5. August
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Albrecht Mayer 
 ➔ Ampere, Reel Big Fish
Mittwoch, 6. August
 ➔ 19.00 Uhr, Brunnenhof, Musical Night
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Allotria
 ➔ Ampere, Protomartyr
Donnerstag, 7. August
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Morre
 ➔ 21.30 Uhr, Künstlerhaus, 
 Figurentheater
Freitag, 8. August
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof , 
The Original Glenn Miller Orchestra
 ➔ 21.30 Uhr, Künstlerhaus, 
 Figurentheater
 ➔ Muffathalle, Jérome Bel
 ➔ Ampere, Noite Braziliera
Samstag, 9. August
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Camerata München
 ➔ 21.30 Uhr, Künstlerhaus, 
 Figurentheater
 ➔ Ampere, Deepblues Festival
 ➔ Muffathalle, Tanzwerkstatt Europa
Sonntag, 10. August
 ➔ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – RB Leipzig
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 Uhr, Herkulessaal, 
 Symphoniekonzert
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco
Freitag, 1. August
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Los Dos Y Companeros
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Festkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Watzmann
Samstag, 2. August
 ➔ Olympiastadion, Deutsche 
Meisterschaft der Stihl Timbersports
 ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, Kammbäck 
– die fetten Jahre sind vorbei
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Martin Schmitt
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Faltsch Wagoni
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Viva Verdi
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Watzmann
 ➔ 21.00 Uhr, Schloss, Schlagerparty
 ➔ Muffathalle, Steve Paxton
Sonntag, 3. August
 ➔ 18.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Suchers Leidenschaften
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
Montag, 11. August
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Pollok-Ed Harris
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
Dienstag, 12. August 
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Die vier Jahreszeiten
 ➔ Ampere, Alex Diehl & Band
Mittwoch, 13. August
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Allotria
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
 Filmmusik-Nacht
Donnerstag, 14. August 
 ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Wiener Schmäh und Münchner Grant
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Abba-Night
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage Halle, 
Street Dogs
 ➔ Muffathalle, Crux Summer Jam
Freitag, 15. August 
(Maria Himmelfahrt)
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Knedl & Kraut
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Carmina Burana
Samstag, 16. August
 ➔ Augustiner Keller, Kinderfest
 ➔ ab 13.00 Uhr, Hans-Sachs-Straße, 
Schwules Straßenfest
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Die Zauberflöte
 ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Mozart-Konzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Robert Griess
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
 ➔ 21.00 Uhr, Schloss, Ü 44-Party
Sonntag, 17. August
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Royal Musical Gala
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr Brunnenhof, 
La Notte Italiana
Montag, 18. August 
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus; Sommerkino
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
INFORMATION
➔ TOP-TERMINE AUGUST 2014
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
FESTE TERMINE 
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
089 • • • • •
8 Below • • • • •
Americanos • • •
Alte Galerie • • •
Atomic Café • • • • •
Backstage • • • • • •
Barfly • • •
Cafe am Hochhaus • • • • • • •
Call me Drella • • • •
Crash • • •
Crowns Club • • •
Crux • • •
De Niro • • • • • •
Eat the Rich • • •
Escape • •
Evergreen • • •
Gecko • •
Glam • • •
GOP Varieté • • • • • •
Hansa 39 • • •
Heart • • • • •
Jack Rabbit • • • •
Kantine • • • • • •
Klangwelt •
Kong • • • •
Kultfabrik • • • • • • •
Lenbachs & Söhne • • • •
Lover’s • • •
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Muffathalle • •
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Neuraum • •
New York Club • • •
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P1 • • • • • • •
Pacha • • •
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Pigalle • • •
Pimpernel • • • • • • •
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Sugar • • •
Trinkhalle • • • •
Valentin Stüberl • • • • • • •
Yip Yap • • •
Yolo • •
Zoozie’z • • • • • • •
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ AUGUST 2014

Seite 27

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Dienstag, 19. August
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
 Johann-Strauss-Gala
 ➔ Muffathalle, Jimmy Eat World 
Mittwoch, 20. August
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Allotria
Donnerstag, 21. August
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Parkbankduo
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
The Music of Buena Vista
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
The Fletcher Perry Project
 ➔ 21.30 Uhr, Künstlerhaus, 
 Figurentheater
Freitag, 22. August
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Parkbankduo
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
La Notte Italiana
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Implants and Staightline
 ➔ 20.30 – 22.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern München – Vfl Wolfsburg
 ➔ 21.30 Uhr, Künstlerhaus, 
 Figurentheater
Samstag, 23. August
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussal, 
Kaspar Hauser
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Parkbankduo
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Pink Floyd – performed by echoes
 ➔ 21.30 Uhr, Künstlerhaus, 
 Figurentheater
Sonntag, 24. August
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.00 Uhr, Hubertussal, 
Kaspar Hauser
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian 
Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, 
Dead Lord and Noctum
 ➔ Muffathalle, Rocking with the best
Montag, 25. August
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, Sommerkino
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
Dienstag, 26. August
 ➔ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work-Party
Mittwoch, 27. August
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Allotria
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussal, 
Kaspar Hauser
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Melanie Dekker
Donnerstag, 28. August
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussal, 
Kaspar Hauser
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Gerti Gehr
 ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Mattias Schriefl Trio
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Eva Eiselt
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Ryan 
McGarvey
 ➔ Muffathalle, Driving Mrs. Satan
Freitag, 29. August
 ➔ TAXIKURIER 9/14 erscheint
 ➔ 18.30 Uhr, Vereinsheim, Science 
Slam
 ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Viel Neues im Süden
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Joe Heinrich
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage, Bad Rabbits
 ➔ Ampere, Capitan Tifus
 ➔ Theaterfabrik, Blumfeld
Samstag, 30. August
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussal, 
Kaspar Hauser
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
 Fastfood-Theater
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof/Bar, 
Markus Nagy
 ➔ 20.00 Uhr, Backstage Halle, 
Apecrime
Sonntag, 31. August
 ➔ 13.30 – 15.15 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – SV Darmstadt 98
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.00 Uhr, Hubertussaal, 
Kaspar Hauser
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Hoecker
 ➔ Augustiner Keller, 
Harthauser Musik
MEHRTÄGIGE TERMINE AUGUST 2014
 ➔ 15.05.14 – 14.09.14, 21.15 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee
 ➔ 11.06.14 – 31.08.14, 20.00 – 01.00 Uhr, Viehhof, Open-Air-Kino
 ➔ 12.06.14 – 05.10.14, 10.00 – 18.00 Uhr, Do 10.00 – 21.00 Uhr, 
Kleine Olympiahalle, Körperwelten
 ➔ 17.05.14 – 08.09.14, Praterinsel, Praterstand
 ➔ 23.07.14 – 06.09.14, 20.00 Uhr, Komödie im Bay. Hof, 
Loriots dramatische Werke
 ➔ 24.07.14 – 09.08.14, Backstage, Free and Easy Festival
 ➔ 26.07.14 – 03.08.14, 10.00 – 20.00 Uhr, Mariahilfplatz, Jakobiplatz
 ➔ 29.07.14 – 10.08.14, Di – So 20.00 Uhr, Sa 14.30 Uhr, 
Deutsches Theater, Alvin Ailey
 ➔ 31.07.14 – 24.08.14, Olympiapark, Sommerfestival
 ➔ 31.07.14 – 24.08.14, 19.00 Uhr, Theatron, Musiksommer
 ➔ 01.08.14 – 31.08.14, Mi – Frei 20.00 Uhr, Sa 18.00 + 21.15, So 15.00 
+ 18.30 Uhr, GOP Varieté, Karusell
 ➔ 05.08.14 – 09.08.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner
 ➔ 05.08.14 – 09.08.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Watzmann
 ➔ 06.08.14 – 10.08.14, Olympia-Eissportzentrum, Elektrorollstuhl-Hockey
 ➔ 09.08.14 – 12.08.14, Sa – Mo 10.00 – 19.00 Uhr, Di 10.00 – 17.00 Uhr, 
MOC, Premium Order Munich
 ➔ 12.08.14 – 14.08.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Watzmann
 ➔ 12.08.14 – 15.08.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Fatih Cevikkollu
 ➔ 12.08.14 – 17.08.14, Di – Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, 
und Sa 15.00 Uhr, So 14.30 Uhr, Deutsches Theater, Brasil Brasileiro
 ➔ 19.08.14 – 23.08.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
 ➔ 19.08.14 – 23.08.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der nackte Wahnsinn
 ➔ 21.08.14 – 23.08.14, 10.00 – 20.00 Uhr, Olympiastadion, Boulder Weltcup
 ➔ 21.08.14 – 23.08.14, 20.00 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
 ➔ 25.08.14 – 27.08.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Simon & Jan
 ➔ 26.08.14 – 30.08.14, 19.30 Uhr, Vereinsheim, Timo Wopp
 ➔ 26.08.14 – 30.08.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der nackte Wahnsinn
 ➔ 28.08.14 – 30.08.14, 20.00 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
 ➔ 29.08.14 – 30.08.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Camela de Feo
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AUGUST 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

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2 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,1-6,0/4,6-4,4/5,2-5,0 l/100 km; CO 2-Emissionen; 135-132 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 
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*Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.