Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Februar 2014

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2014. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 54. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE
ZEIT
➔ TEMPO ODER ENTSCHLEUNIGUNG ⁄ 12
➔ FASCHING WO ES SICH FÜR UNS LOHNT ⁄ 16
➔ SIRENEN POLIZEI, SANITÄTER, NOTARZT, FEUERWEHR ⁄ 30
➔ KINOS IN MÜNCHEN VOM STUMMFILM BIS HEUTE ⁄ 22
DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE FEBRUAR 2014

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* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. 
www.mahag.de
taxi@mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. 12-16, 81669 München
Ihre Ansprechpartner:
Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran*. 
Touran Trendline 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG
Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. 
Ausstattung: T axipaket, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige, Zentralverriegelung u. v. m.
1 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener 
Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. 
Das Angebot ist ein AutoCredit und gilt für gewerbliche Einzelabnehmer (T axiabnehmer) für ausgewählte Modelle. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
Hauspreis: 22.980,00 €
inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg
Anzahlung: 3.900,00 €
Nettodarlehensbetrag: 19.080,00 €
Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 %
Effektiver Jahreszins: 1,90 %
Laufzeit: 48 Monate
Jährliche Fahrleistung: 50.000 km
Schlussrate: 6.673,82 €
Gesamtbetrag: 23.965,82 €
48 Monatsraten à 279,00 €1
Inzahlungnahme 
möglich.
Bernd Obkirchner 
Tel.: 089/48001-166
Johannes Huber 
Tel.: 089/48001-578

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Taxi-München eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Leiter der Zentrale:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
➔ INHALT
Zum Titelbild 04
Editorial ⁄ 3–2–1–Meins 04
München-Splitter 05
Boxenstopp ⁄ Zahlen zum Verkehr 05
Messe München ⁄ Februar-Programm 05
Die Genossenschaft ⁄ 6 Meldungen 06
Aufstellung Nicht-Mitglieder 07
Der Landesverband ⁄ Wichtige Infos 08
Ohne Worte ⁄ Downsizing 11
➔ Zeit ⁄ Tempo oder Entschleunigung 12
Pinnwand ⁄ Das schwarze Brett der Branche 15
➔ Fasching ⁄ Stimmungsmacher mit Kater 16
Unser München ⁄ GEWOFAG 18
Schrottis Fiaker-ABC ⁄ „S“ wie Stuss 20
➔ Kinos in München ⁄ Vom Stummfilm bis heute 22
Leserbriefe/Forum 26
Taxlers Service ⁄ Die Seite für alle Notfälle 28
Gastro „M“ ⁄ Altes Rathaus 29
➔ Blaulicht und Sirene ⁄ Polizei, Sanitäter, Notarzt, Feuerwehr 30
Information ⁄ Die Telekom-Cloud 33
Top-Termine Februar 2014 34
Promitalk ⁄ Ralf Komorr 35
Impressum 39
Vorschau März 2014 39
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Titel-Composing: atelier-tacke.de (Fotos: istockphoto)
DIE iPHONE-APP DER TAXI-MÜNCHEN eG 
AB SOFORT GRATIS IM APP-STORE!
➔ SOFORTBESTELLUNG 
➔ VORBESTELLUNGEN
➔ KREDITKARTEN
➔ GROSSRAUMTAXIS 
➔ STANDPLÄTZE
➔ RUFSÄULEN
* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. 
www.mahag.de
taxi@mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Volkswagen Zentrum München
Schleibingerstr. 12-16, 81669 München
Ihre Ansprechpartner:
Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran*. 
Touran Trendline 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG
Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. 
Ausstattung: T axipaket, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige, Zentralverriegelung u. v. m.
1 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener 
Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. 
Das Angebot ist ein AutoCredit und gilt für gewerbliche Einzelabnehmer (T axiabnehmer) für ausgewählte Modelle. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
Hauspreis: 22.980,00 €
inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg
Anzahlung: 3.900,00 €
Nettodarlehensbetrag: 19.080,00 €
Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 %
Effektiver Jahreszins: 1,90 %
Laufzeit: 48 Monate
Jährliche Fahrleistung: 50.000 km
Schlussrate: 6.673,82 €
Gesamtbetrag: 23.965,82 €
48 Monatsraten à 279,00 €1
Inzahlungnahme 
möglich.
Bernd Obkirchner 
Tel.: 089/48001-166
Johannes Huber 
Tel.: 089/48001-578
FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3

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➔ 3–2–1–MEINS
EDITORIAL
Mitte Januar verkündete die Hamburger Softwareschmiede Intelligent Apps GmbH, 
nach eigenen Angaben erfolgreicher Betreiber einer Taxivermittlungs-App, dass die 
Kunden von myTaxi unter den Hammer kommen. 
Vom 1. Februar an versteigert das Unternehmen die Fahrten an den Meistbietenden. 
Unternehmer können für sich und die angestellten Fahrer einen Preisrahmen mit Oberund Untergrenze festlegen, zu dem sie die Fahrtaufträge ankaufen. Für Jede Fahrt kann 
innerhalb des Rahmens ein Angebot abgegeben werden. Die Gebühr wird prozentual 
vom Fahrpreis erhoben. Nach Angabe des Hamburger Unternehmens sei dies fairer, weil 
gerade bei längeren Fahrten die Gewinnspanne entsprechend hoch ist. 
Hier zeigt sich wieder die Unwissenheit, mit dem branchenfremde Unternehmen auf 
unbekannten Märkten agieren. Taxiunternehmer wissen, dass Fahrten die von Angestellten über eine Strecke von mehr als 50 km durchgeführt werden, im Regelfall eine 
Nullnummer für das Unternehmen sind. Zudem bleiben das Fahrtziel und damit die 
 Länge der Fahrt, wie bisher, unbekannt. Also ein Spiel mit vielen Unbekannten. Das 
Softwarehaus in der hanseatischen Metropole geht künftig von einer durchschnittlichen Vermittlungsgebühr von 10% aus. Im Klartext bedeutet das, bei einem theoretischen Umsatz von 4.000 Euro im Monat werden 400 Euro Provision fällig. Damit 
nimmt myTaxi einen Spitzenplatz als teuerster Taxivermittler in Deutschland ein. 
Wir gratulieren.
Unter einem fairen Handel stellen sich renommierte Initiativen wie Fairtrade Deutschland sicher nicht die Selbstausbeutung der Beschäftigten in der Taxibranche vor. Bisher wurden 0,79 Euro netto für eine Fahrt bezahlt. Die magische 10%-Grenze wird bei 
einem Umsatz von 7,90 erreicht. Für alle längeren Fahrten mit „hoher Gewinnspanne“ 
wird es nun deutlich teurer. Wir nennen das Modell lieber Preisdiskriminierung ersten 
Grades, was als Anbieten homogener Dienstleistungen zu unterschiedlichen Preisen 
 bezeichnet wird. 
Im Zuge einer Qualitätsoffensive verkündete das Hamburger Leuchtfeuer im November, 
Teilnehmer mit einer Bewertung von weniger als 4,5 von 5 erreichbaren Punkten nicht 
mehr vermitteln zu wollen. Das Februar-Modell ist für Kunden wahrscheinlich mit längeren Wartezeiten und niedriger Qualität verbunden. Jetzt gewinnt nur noch der größte Geldbeutel. Die Rolle rückwärts zeigt, dass bei myTaxi nicht die vielbeschworene 
Qualität, sondern ausschließlich der finanzielle Aspekt im Vordergrund stehen. Verständlich, wenn man von schwarzen Zahlen weit entfernt ist. Natürlich soll im besten 
Fall der Kunde nichts davon mitbekommen, dass er verschachert wird. Aus Erfahrung 
können wir aber den guten Rat geben, dass Taxikunden viel schlauer sind, als sich die 
Schreibtischtäter und Finanzbuchhalter in Hamburg jemals vorstellen können.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
INFORMATION
Grundkurs: 
Montag/Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr, 
Samstag 10 – 13 Uhr
Leistungskurs: 
individuell nach Bedarf
Anmeldung: 
jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim 
Referenten oder zu den Öffnungszeiten 
in der Verwaltung
Kursgebühr: 
Grundkurs 120 Euro 
Leistungskurs 150 Euro
Info: Telefon (089) 21 61-333 
www.taxikurs-münchen.de
Info-Veranstaltung: 
jeden 2. Montag 17.30 Uhr, 
jeden 2. Samstag 8.30 Uhr
Termine: 
www.taxikurs-münchen.de
TAXISCHULE
MÜNCHEN
Mit der Organisation der täglichen 
24 Stunden haben gerade die Taxiunternehmer und Fahrer oft Probleme. Die 
Koordination von Schichten, Familie, 
Freizeit und das Pflegen von Kontakten 
will gemeistert werden. „Tempo oder 
Entschleunigung“ haben wir für diesen 
Monat als Titelthema gewählt und dazu 
passend unser Titelfoto kreiert. (PR)
ZUM TITELBILD
4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL
f.re.e – Die Reise und Freizeitmesse 
➔ 19.02. – 23.02.2014
Zwischen 1970 und 2008 trug die Messe noch den Namen C-B-R 
(Caravan, Boot und Reisen). 2009 entschied sich die Messe München International zu einer Umbenennung der Veranstaltung in 
f.re.e (Freizeit, Reisen, Erholung). Neben der Namensänderung 
wurde auch eine Erweiterung der Themenbereiche vorgenommen. 
Die Schwerpunkte der f.re.e sind: Reisen, Gesundheit & Wellness, 
Wassersport, Caravanning & Mobile Freizeit, Outdoor sowie 
 Fahrrad. Das Angebot der Messe umfasst unter anderem Fremdenverkehrsämter- und Verbände, Hotels- und Clubanlagen, 
 Ferienhäuser- und Wohnungen, Ferienimmobilien, Charter, 
 Wassertourismus, Reisebüros, Reiseveranstalter, Golf- und 
 Wellness-Reiseveranstalter und -hotels, Reiseliteratur, und 
 Verkehrsträger.
Insgesamt beträgt die Ausstellungsfläche in sechs Messehallen 
70.000 m². Als öffentliche Verbrauchermesse ist der Zutritt 
 sowohl Fachbesuchern als auch Privatpersonen möglich.
So gut besucht war die f.re.e 2013:
➔ 110.000 Besucher
➔ 1.100 Aussteller aus über 60 Ländern
Weitere Termine im Februar mit hohem 
Besucheraufkommen
OOP Software meets Business
03.02 – 07.02.2014
ICM – Internationales Congress Center München 
IMOT
14.02 – 16.02.2014
MOC – Veranstaltungscenter München / Freimann
INHORGENTA MUNICH 2014
14.02 – 17.02.2014
Messe München
INTERNET WORLD 2014
25.02 – 26.02.2014
ICM – Internationales Congress Center München
Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
➔ FEBRUAR-PROGRAMM
Foto: istockphoto
MÜNCHEN-SPLITTER
➔ Nach dem Tod des Inhabers Franz Jüttner hat der Vermieter 
des „8 seasons“ den Mietvertrag zum 31.12.2013 gekündigt. 
Der Club soll aber an anderer Stelle wieder eröffnen.
➔ Der Lebensmittelriese „Edeka“ soll die „Schranne“ 
 übernehmen. Einzelheiten sind noch nicht bekannt.
➔ Zum Jahresende hat es sich in der „Schranne“ ausgekrakt. 
Die „Krake“ hat nach 5 Monaten aufgegeben.
➔ Im ehemaligen „Barysphär“ in der Tumblingerstraße ist 
ein Edelgrieche eingezogen. Täglich ab 17 Uhr hat das 
„Konstantin & Friends“ geöffnet.
➔ In der Amalienpassage hat in den Räumen der „Terrine“ das 
„Huckebein“ eröffnet.
➔ In der Agnesstraße 8 hat der „Faltenbacher-Clan“ das 
 „Kalypso“ übernommen.
➔ Mitte des Jahres zieht die „Iberl-Bühne“ von Solln in die 
 Innenstadt. In den Räumen des Sugar-Clubs (Herzogspitalstraße) wird das Folkloretheater beheimatet sein. (PR)
BOXENSTOPP
➔ UNSER VERKEHR IN ZAHLEN
➔ 12.800 km Autobahnen
➔ 39.700 km Bundesstraßen
➔ 180.000 km Landes- und Kreisstraßen
➔ 450.000 km Gemeindestraßen
➔ 33.000 km Bundesschienenwege
➔ 10.000 km Binnenwasserstraßen
➔ 5.100 km ÖPNV-Netz
➔ 10 Mrd. Fahrgäste transportiert der ÖPNV in 
Deutschland jährlich. 
Ca. 30 Mio. Menschen pro Tag.
➔ 595.000 km Gesamtlänge der Staus in 2012
➔ 230.000 Stunden Stau
(PR) Quelle: „infrastruktur“
FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5

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➔ DIE GENOSSENSCHAFT
Auftragsscheine der Taxi-München eG
Leider mussten wir feststellen, dass sich bei 
der Annahme unserer Fahrtauftragsscheine 
ein gewisser Schlendrian, besonders bei 
Fahrern, eingestellt hat. Auftragsscheine 
können nur abgerechnet werden, wenn diese 
vollständig ausgefüllt sind. Im konkreten 
Fall wurden drei Taxifahrt-Coupons der 
Mercedes-Benz Niederlassung München innerhalb von 2 Wochen ohne Unterschrift des 
Fahrgastes abgegeben. Ohne diese benötigten Angaben können die Auftragsscheine 
nicht abgerechnet werden. Den Schaden hat 
der Unternehmer. In ihrem Interesse bitten 
wir Sie, ihr Fahrpersonal nochmals entsprechend darauf hinzuweisen, dass die Auftragsscheine der Taxi-München eG vollständig ausgefüllt werden müssen, um 
abgerechnet werden zu können. (FK)
Busspur-Rosenheimer Straße
Das Kreisverwaltungsreferat wurde in letzter Zeit vermehrt durch besorgte Bürger darauf aufmerksam gemacht, dass sich die im 
Bereich der Busspur in der Rosenheimer 
Straße verkehrenden Taxis zu einem hohen 
Anteil nicht an geltende Lichtzeichen halten. So wird immer wieder glaubhaft geschildert, dass Taxifahrer die für die Busspur geltenden Lichtzeichen (Sondersignale 
für ÖPNV) missachten und somit die 
querenden Fußgänger gefährden. Hierzu zitieren wir den entsprechenden Passus aus 
der StVO: „Für jeden von mehreren markierten Fahrsteifen … kann ein eigenes Lichtzeichen gegeben werden. Für Schienenbahnen können besondere Zeichen, auch in 
abweichenden Phasen, gegeben werden; 
das gilt auch für Linienomnibusse und Taxen, wenn sie einen vom übrigen Verkehr 
freigehaltenen Verkehrsraum benutzen.“ 
(StVO §37 Abs. 2 Nr. 4) In den für Taxis 
freigegebenen Bereichen, einer Busspur, 
sind zwingend die dort geltenden Lichtzeichen zu beachten. Eine Missachtung des 
Signals „Halt“ (weißer Querbalken) zieht 
die gleichen Rechtsfolgen nach sich, wie 
ein Rotlichtverstoß. Bitte weisen Sie auch 
Ihr Fahrpersonal in geeigneter Weise auf 
die Vorschrift hin. (FK) 
Mammutprojekte
Nach Informationen von „Hallo München“ 
werden im Münchner Süden in Thalkirchen- 
Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln 
zwei Mammutprojekte vorangetrieben: Am 
1. Februar ist ein Bürger-Workshop zum 
Siemens-Kernstandort in Obersendling anberaumt. Dort sollen rund 1000 Wohnungen 
entstehen. BA-Chef Hans Bauer erwartet 
zudem das Ergebnis des städtebaulichen 
Realisierungwettbewerbs zur Bebauung des 
Sparkassen-Areals. Der 6. Stadtbezirk 
 Sendling darf sich auf Fahrradwege an der 
Plinganserstraße freuen. Im Herbst sollen 
die Untersuchungen zur Einführung eines 
Parklizenzgebiets an der Thalkirchner Straße vorliegen. Im 2. Stadtbezirk Ludwigvorstadt-Isarvorstadt schreiten die Planungen 
für die Portalklinik an der Ziemsen-/Nußbaumstraße voran, in der 200 Betten interdisziplinär genutzt werden sollen. Ein 
knapp dreistelliger Millionenbetrag ist hier 
für die Realisierung im Gespräch. (FK) 
Neue Straßennamen
Im letzten Quartal 2013 wurden folgende 
neue Straßennamen von den jeweiligen 
 Bezirksausschüssen beschlossen:
➔ Georg-Mooseder-Straße
Stadtbezirk: 10 Moosach 
Straßenverlauf: Beginnt an der Baubergerstraße, südwestlich der Einmündung der 
Netzerstraße, als Sackstraße ca. 90 m nach 
Nordwesten verlaufend.
Namenserläuterung: Georg Mooseder, geb. 
am 24.05.1922 und gest. am 20.05.2008 in 
München, Heimatforscher, Gründer der 
„Mooseder-Stiftung“ zur Förderung des 
Denkmalschutzes und der Heimatpflege in 
Bayern, Autor zahlreicher heimatkundlicher 
Publikationen, Mitbegründer des „Vereins 
Münchner Stadtteilgeschichte“, ausgezeichnet mit der silbernen Verdienstmedaille 
des Bezirks Oberbayern und der Medaille 
„München leuchtet“ .
➔ Elisabeth-Baerlein-Straße
Stadtbezirk: 15 Trudering-Riem 
Straßenverlauf: Von der Erdinger Straße 
aus, zwischen Theodor-Kober-Straße und 
Bahnlinie, ca. 130 m in westliche Richtung.
Namenserläuterung: Elisabeth Baerlein, 
geb. am 26.03.1917 in München, 1944 in 
Auschwitz ermordet, Musikerin. Elisabeth 
Baerlein studierte nach ihrem Reifezeugnis 
fünf Jahre lang an der Akademie für Tonkunst und am Konservatorium „Trapp“ Geige und Kontrabass. Am 18.06.1942 wurde 
sie nach Theresienstadt deportiert und im 
Jahre 1944 weiter nach Auschwitz. Dort 
wurde sie vermutlich unmittelbar nach der 
Ankunft ermordet.
➔ Ilse-von-Twardowski-Platz
Stadtbezirk: 15 Trudering-Riem
Straßenverlauf: Platz nordöstlich der Ecke 
Mittbacher Straße und Leibengerstraße
Namenserläuterung: Ilse von Twardowski, 
geb. Conrat, geb. am 20.01.1880 in Wien, 
gest. 09.08.1942 in München, Bildhauerin. 
Ilse Conrat erhielt ihre bildhauerische Ausbildung in Brüssel und bereiste den Orient 
und Europa. Im Jahre 1910 heiratete sie 
Ernst von Twardowski und folgte ihm 1914 
von Rom nach München. Hier war ihr in der 
NS-Zeit die Berufsausübung offiziell untersagt, 1936 erfolgte der Ausschluss aus der 
Reichskammer für bildende Künste. Um der 
drohenden Deportation im August 1942 zu 
entgehen, sah Ilse von Twardowski keinen 
anderen Ausweg und beging am 
09.08.1942 Selbstmord.
➔ Weimarer Straße
Stadtbezirk: 12 Schwabing-Freimann
Straßenverlauf: Von der Domagkstraße ca. 
230 m nach Norden und endet mit einem 
Wendehammer; mit Fuß- und Radwegverbindung zum Frankfurter Ring.
Namenserläuterung: Weimar, kreisfreie 
Stadt in Thüringen; zum kulturellen Erbe 
der Stadt gehört neben der Weimarer 
 Klassik um Wieland, Goethe, Herder und 
Schiller und der Ausrufung der Weimarer 
6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

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Republik auch die Gründung des Bauhauses 
im Jahr 1919 durch Walter Gropius.
➔ Werkbundstraße
Stadtbezirk: 12 Schwabing-Freimann 
Straßenverlauf: Vom Frankfurter Ring ca. 
150 m nach Süden und endet mit einem 
Wendehammer.
Namenserläuterung: Der Deutsche Werkbund wurde 1907 in München gegründet 
mit dem Ziel, die gewerbliche Arbeit im 
 Zusammenwirken von Kunst, Industrie und 
Handwerk zu veredeln. (TK) 
Erledigung der Notdurft am Osbahnhof
Uns erreichte folgendes Schreiben über die 
Missstände am Ostbahnhof:
„Leider müssen wir Sie darauf aufmerksam 
machen, dass einige Taxifahrer in die Tiefgaragenzufahrt sowie in den Eingang zum 
Lastenzugang am Orleansplatz 10-12, 
81667 München urinieren. Mehrfache Aufforderungen, dies zu unterlassen, blieben 
unberücksichtigt. Nachdem sich bereits 
 unsere Mieter über den unangenehmen 
 Geruch beschweren, bitten wir Sie Ihre 
Mitarbeiter aufzufordern, Ihre Notdurft 
nicht weiter dort zu verrichten, sondern die 
öffentlichen Toiletten zu benutzen. Vielen 
Dank für Ihre Unterstützung.“ 
Mit freundlichen Grüßen 
GVG Grundstücks- Verwaltungsund -Verwertungsgesellschaft mbH
Wir bitten alle Mitglieder sowie deren Fahrer, dieser Aufforderung Folge zu leisten, 
um weiteren Ärger zum Nachteil des Taxigewerbes zu vermeiden. (TK)
Platz der Opfer
Das KVR informiert, dass der an der Südseite der Stichstraße auf dem Platz der Opfer 
des Nationalsozialismus vor Anwesen Maximiliansplatz 12 a vorhandene Taxistandplatz von zehn auf fünf Fahrzeugpositionen 
verkleinert wird. Der beizubehaltende Taxistandplatz befindet sich künftig an der 
Südseite der angesprochenen Stichstraße 
ab dem westlichen Ende der Senkrechtparkbucht auf 12,5 m Länge (fünf Senkrechtparkplätze à 2,5 m Breite) Richtung Osten. 
Die Verkürzung des Taxistandplatzes ergibt 
sich aus der vom Stadtrat beschlossenen 
Umgestaltung des Platzes der Opfer des Nationalsozialismus, der eine Vergrößerung 
des Fußgängerbereichs und damit im Gegenzug eine Reduzierung der für den ruhenden Verkehr zur Verfügung stehenden 
Flächen zur Folge hatte. In diesem Zusammenhang wurde eine Reduzierung des Taxistandplatzes beschlossen, um die Reduzierung der gesamten Stellflächen nicht 
einseitig auf Kosten der Parkmöglichkeiten 
für den Individualverkehr vorzunehmen. 
(FK)
Taxinummern der Fahrzeuge, die ab dem 01.01.2014 nicht am Geschäftsbetrieb der Taxi-München eG teilnehmen: 
7 322 609 886 1095 1450 1765 2107 2464 2681 3040 3326
10 343 613 889 1115 1470 1768 2114 2469 2688 3041 3337
23 348 626 890 1120 1478 1771 2116 2485 2693 3045 3347
31 351 630 892 1126 1480 1773 2127 2490 2694 3069 3350
42 352 632 893 1131 1491 1774 2130 2500 2703 3078 3359
47 359 638 897 1148 1502 1783 2148 2502 2710 3079 3369
48 361 639 903 1149 1510 1793 2163 2506 2728 3087 3392
60 394 663 925 1168 1518 1800 2180 2509 2743 3092 3398
80 395 664 926 1175 1527 1843 2186 2510 2749 3111 3405
83 396 673 935 1179 1531 1852 2201 2515 2766 3112 3452
87 405 683 936 1222 1532 1856 2212 2526 2777 3113 3469
126 413 688 938 1224 1557 1874 2226 2535 2795 3121 3494
144 418 702 940 1233 1559 1879 2230 2538 2797 3147 3508
174 422 707 945 1244 1567 1880 2241 2544 2805 3163 3511
184 424 716 950 1263 1579 1881 2247 2548 2821 3171 3515
187 437 727 955 1274 1581 1887 2254 2571 2823 3172 3522
192 441 731 1004 1276 1584 1894 2266 2574 2824 3173 3542
193 458 749 1009 1280 1597 1928 2284 2581 2847 3201 3543
195 479 750 1018 1300 1600 1935 2287 2584 2875 3213 3547
198 485 751 1021 1306 1612 1937 2298 2594 2876 3216 3561
200 489 756 1023 1326 1629 1991 2324 2602 2885 3243 3575
212 507 762 1033 1338 1632 1999 2333 2607 2897 3251 3582
214 508 767 1038 1347 1638 2004 2351 2610 2899 3257 3593
216 513 773 1041 1380 1641 2012 2353 2611 2902 3260 3599
217 519 789 1049 1393 1650 2030 2365 2614 2908 3262 3610
222 521 818 1051 1405 1651 2038 2374 2629 2909 3264 3617
229 522 836 1053 1420 1673 2044 2379 2636 2923 3265 3631
239 548 839 1061 1422 1691 2050 2385 2642 2926 3282 3632
245 551 844 1065 1424 1696 2061 2394 2649 2928 3284 3654
246 553 846 1073 1425 1700 2063 2399 2667 2932 3289 3661
249 554 847 1078 1435 1729 2067 2405 2669 2966 3291 3672
264 561 853 1079 1437 1731 2079 2443 2671 2973 3295 3674
278 583 857 1083 1438 1739 2085 2450 2672 2984 3303 3677
309 585 865 1085 1439 1758 2091 2451 2678 3030 3312
Die Aufstellung an den von der Taxi-München eG angemieteten Bahnhofsflächen ist mit entsprechender Bahnhofsplakette gestattet.
FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7

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➔ DER LANDESVERBAND
Was sich für Autofahrer im 
Jahr 2014 ändert
Im Jahr 2014 müssen sich die Autofahrer 
auf einige Änderungen im Straßenverkehr 
einstellen. Die Sachverständigen von 
 DEKRA informieren über die Neuerungen. 
Autobahnvignette: Die österreichische 
 Autobahnvignette für 2014 kostet 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Für Autos und Kfz 
bis 3,5 Tonnen sind 8,50 Euro (10 Tage), 
24,80 Euro (2 Monate) bzw. 82,70 Euro 
(Jahresvignette) zu bezahlen. In der 
Schweiz bleibt der Preis für die Autobahnvignette mit 33 Euro (40 Sfr) unverändert. 
In beiden Ländern ist die Jahresvignette 
2013 noch bis 31. Januar 2014 gültig. Die 
Jahresvignette 2014 besitzt vom 1. Dezember 2013 bis 31. Januar 2015 Gültigkeit. 
Führerscheinprüfung: Vom 1.4.2014 an 
kommen in der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung dynamische Filmsequenzen zum 
Einsatz. Mit diesen Darstellungen ist es 
möglich, Verkehrssituationen situationsnäher abzubilden. 
Punktereform: Am 1.05.2014 tritt das 
neue Punktesystem in Flensburg in Kraft. 
Mit Punkten erfasst werden nur noch Verstöße, die die Verkehrssicherheit gefährden. Die Eintragsgrenze steigt auf 60 Euro 
(bisher 40 Euro). Auch gibt es bei Verstößen nur noch 1 bis 3 Punkte statt bis zu 7. 
Die Fahrerlaubnis wird allerdings bereits 
bei 8 Punkten entzogen (bisher 18). 
 Außerdem verjährt jeder Verstoß für sich. 
Verkehrssünder mit bis zu 5 neuen Punkten 
können durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar einmal in fünf Jahren nur noch 
1 Punkt abbauen. 
Warnwestenpflicht: Ab 01.07.2014 müssen alle Autofahrer, wie seit Längerem in 
vielen europäischen Ländern vorgeschrieben, nun auch auf deutschen Straßen eine 
genormte Warnweste im Fahrzeug mitführen. Die Regelung gilt für Pkw, Lkw und 
Busse. Bisher galt die Vorschrift in 
Deutschland nur für beruflich genutzte 
Fahrzeuge. Auch bei der Hauptuntersuchung wird das Mitführen einer Warnweste 
ab diesem Datum kontrolliert, teilt DEKRA 
mit. 
ESP für alle Pkw: Vom 22.10.2014 an müssen alle neu zugelassenen Pkw-Modelle mit 
dem Fahrstabilitätssystem ESP ausgestattet 
sein. Im Jahr 2012 hatten 86 Prozent der 
Neuwagen und 61 Prozent der Gebrauchtwagen in Deutschland das System an Bord. 
Bundesweite Kennzeichenmitnahme: 
 Viele warten darauf, aber die Regelung 
kommt erst am 1.1.2015: Wer in einen 
 anderen Zulassungsbezirk oder ein anderes 
Bundesland umzieht, kann das bisherige 
Kfz-Kennzeichen künftig mitnehmen. Innerhalb einiger Länder wie z.B. Hessen und 
Schleswig-Holstein wird bereits heute so 
verfahren. Die Tarife der Kfz-Versicherung 
richten sich allerdings weiter nach dem 
Wohnort. 
Autos online abmelden: Ebenfalls mit 
 Beginn des Jahres 2015 wird es möglich 
sein, Fahrzeuge über ein Internetportal des 
Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) bei der Zulassungsbehörde abzumelden. Dabei wird 
mit Sicherheitscodes auf den Prüfplaketten 
der Kennzeichen und im Fahrzeugschein 
sowie mit dem neuen Personalausweis 
 gearbeitet. Jährlich werden rund neun 
 Millionen Fahrzeuge abgemeldet. Zu einem 
späteren Zeitpunkt soll auch die Wiederzulassung im Internet möglich sein. 
HU-Information
Zum Jahreswechsel verliert die orangefarbene HU-Plakette ihre Gültigkeit, erinnern 
die Sachverständigen von DEKRA. Im Jahr 
2014 sind alle Fahrzeuge mit blauer Plakette an der Reihe. Den Fälligkeitsmonat 
 können Autofahrer an der oben stehenden 
Zahl auf der Plakette ablesen. Für die HU 
braucht der Prüfingenieur die Zulassungsbescheinigung Teil 1 oder den Fahrzeugschein, bei nachträglichen Änderungen wie 
Sonderrädern oder Spoilern auch die ABE 
oder den Nachweis über eine durchgeführte 
Änderungsabnahme. Die Abgasuntersuchung wird von den DEKRA Sachverständigen bei der HU mit durchgeführt. Bei Überschreiten des Prüftermins um zwei Monate 
droht ein Knöllchen von 15 Euro, nach vier 
Monaten sind es 25 Euro und nach acht 
Monaten 40 Euro und zwei Punkte in Flensburg. Unter www.dekra.de können sich 
 Autofahrer für eine kostenfreie HU-Erinnerung eintragen. DEKRA macht darauf aufmerksam, dass seit Ende November 2013 
bei der HU auch die Gültigkeit der 
Feinstaubplakette überprüft wird. Stimmt 
die Farbe der Feinstaubplakette nicht mit 
der Schadstoffeinstufung des Fahrzeuges 
überein, gilt dies als erheblicher Mangel. 
Die HU-Plakette kann dann nicht zugeteilt 
werden. 
Nach altem Recht Punkte abbauen
Wer Punkte in Flensburg hat, kann noch bis 
30. April 2014 nach altem Recht Punkte 
abbauen. „Wenn am 1. Mai 2014 das neue 
Punktesystem in Kraft tritt, wird es schwieriger“, sagt Birgit Kollbach, Leiterin des 
Medizinisch-Psychologischen Dienstes der 
DEKRA Akademie. „Ein Punkteabbau nach 
altem Recht kann sich durchaus lohnen-
Nach der Reform wird innerhalb von 5 Jahren nur noch 1 Punkt gestrichen, vorausgesetzt, der Fahrer hat nicht mehr als 
5 Punkte und nimmt an einem neuen Fahreignungsseminar teil. Bei 6 oder 7 Punkten 
gibt es gar keinen Punkterabatt mehr.“ 
Das alte System bietet eindeutig mehr 
Möglichkeiten. Bis Ende April 2014 können 
Autofahrer, die zum Beispiel mit 8 Punkten 
belastet sind, durch ein Aufbauseminar ASP 
in einer Fahrschule ihr Konto um 4 Punkte 
verringern. Im neuen Fahreignungsregister 
(FAER) schlägt sich das in 2 statt 4 neuen 
Punkten nieder. Sind Alkohol- oder Drogenpunkte darunter, ist ein besonderes Aufbauseminar eines Medizinisch-Psychologischen Dienstes wie z. B. von DEKRA 
erforderlich. Bei 9 bis 13 alten Punkten 
bringt die freiwillige Teilnahme am jeweiligen Aufbauseminar immerhin noch einen 
8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

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Rabatt von 2 Punkten. Bei 14 bis 17 Punkten ist dafür zusätzlich eine freiwillige 
 verkehrspsychologische Beratung nötig. 
Wie viele Punkte ein Autofahrer bei der 
Umrechnung ins neue System mitnimmt, 
hängt aber nicht nur von der Anzahl der 
 alten Punkte ab, sondern auch von der Art 
der Verstöße. Künftig werden im Fahreignungsregister nur noch Verstöße erfasst, 
bei denen die Verkehrssicherheit gefährdet 
ist. Alle Punkte aus anderen Verstößen 
werden am 1. Mai 2014 automatisch gelöscht. 
Beispiel: Auf einem Punktekonto haben 
sich 10 Punkte angesammelt: 4 Punkte 
durch Fahren mit Alkohol, 5 Punkte wegen 
Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und 1 Punkt wegen unberechtigtem 
Befahren einer Umweltzone. Bei diesem 
Fahrer bleiben am 01.05.2014 nur noch die 
4 verkehrssicherheitsrelevanten Alkoholpunkte stehen, die anderen fallen weg. Aus 
ihnen werden zwei neue Punkte im Fahreignungsregister. Nimmt der Fahrer vorher 
an einem besonderen Aufbauseminar teil, 
kann er die heutigen 10 Punkte um 2 reduzieren, sodass er am 01.05.14 nur noch mit 
einem Punkt belastet wäre. 
Auskünfte über den persönlichen Punktestand erteilt das Kraftfahrt-Bundesamt kostenfrei auf schriftlichen Antrag (Formular 
unter www.kba.de) oder online. Über Aufbauseminare können sich Fahrer bei den 
Begutachtungsstellen für Fahreignung 
(Übersicht unter www.dekra.de) und beim 
Medizinisch-Psychologischen Dienst der 
DEKRA Akademie (www.dekra-akademie.de) 
informieren. 
Kraftstoffpreise
Die Achterbahn bei den Kraftstoffpreisen 
sorgt bei den Autofahrern für Unmut: Drei 
von vier Fahrern (73 Prozent) sprechen sich 
dafür aus, die Preispolitik der Tankstellen 
durch den Staat genauer zu kontrollieren. 
Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage 
der Prüforganisation DEKRA unter 1.150 
Autofahrern. Die meisten Befragten machen einen großen Bogen um hohe Spritpreise: 59 Prozent tanken bevorzugt an 
Wochentagen mit günstigen Spritpreisen, 
40 Prozent füllen den Tank bei hohen 
Kraftstoffpreisen nur halbvoll. Einer von 
fünf (21 Prozent) nimmt für einen günstigen Kraftstoffpreis sogar Umwege in Kauf 
(Mehrfachnennungen). Für 90 Prozent der 
Autofahrer ist ein günstiger Kraftstoffpreis 
der mit Abstand wichtigste Punkt für die 
Wahl der Zapfsäule, gefolgt vom verkehrsgünstigen Standort (51 Prozent) und 
langen Öffnungszeiten (36 Prozent). Ein 
guter Service wie Tankwart und Wäsche 
lockt nur jeden Vierten (26 Prozent), ein 
attraktives Shop-Angebot nur acht Prozent. 
Quellen: DEKRA Info Dezember 2013 
CSU-Landesgruppe informiert über 
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Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1

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Frieden in unserem Land gesorgt. Politik 
darf diese tragende Säule unserer freiheitlichen Gesellschaft nicht in Frage stellen.
Die Einführung einer einheitlichen Lohnuntergrenze von 8,50 Euro ab 2015 wird mit 
einer Stärkung der Tarifpartner und dem 
Schutz bestehender Arbeitsplätze einhergehen: Die Mindestlohnregelung berücksichtigt – wie wir es im Koalitionsvertrag festgelegt haben – bestehende Tarifverträge 
und greift uneingeschränkt erst ab dem 
Jahr 2017. Die zukünftige Überprüfung der 
Lohnuntergrenze liegt bei den Sozialpartnern. Weitere politische Interventionen 
sind damit ausgeschlossen. Das sichert Arbeitsplätze und wahrt das bewährte Prinzip 
der Tarifautonomie.
Bei der Ausgestaltung des Mindestlohnes 
werden wir die Lebenswirklichkeit fest im 
Blick haben. Wir werden die gesetzliche 
Umsetzung im Dialog mit Arbeitgebern und 
Arbeitnehmern aller Branchen, in denen 
der Mindestlohn wirksam wird, erarbeiten 
und mögliche Probleme bei der Ausgestaltung berücksichtigen. So haben wir es im 
Koalitionsvertrag beispielhaft für den Bereich der Saisonarbeit ausdrücklich vereinbart. Weitere Ausnahmen vom gesetzlichen 
Mindestlohn sind damit nicht nur vorgesehen, sondern unausweichlich.
So müssen etwa ehrenamtliche Tätigkeiten, zum Beispiel in Vereinen bei Übungsleitern oder Chorleitern, ausgenommen 
werden. Dort gibt es keine Stundenlöhne, 
sondern eine Pauschalvergütung. Die ehrenamtliche Tätigkeit eines Kirchenchorleiters, eines Feuerwehrkommandanten 
oder eines Sportübungsleiters lässt sich 
nicht in Stunden bemessen. Ein gesetzlicher Mindestlohn geht bei diesen Tätigkeiten ins Leere, würde die Vereine mit 
überbordender Bürokratie belasten und 
das Ehrenamt schwächen. Weitere Ausnahmen muss es auch für Schüler und Studenten geben, die sich durch Nebentätigkeiten – wie zum Beispiel Zeitungaustragen 
– etwas dazuverdienen wollen. Auch hier 
gibt es keinen Stundenlohn, sondern 
 faktisch einen Stücklohn. Weiter sollten 
Praktika von Schülern und Studenten, die 
Teil der Ausbildung sind, vom Mindestlohn 
ausgenommen werden, da mit solchen 
Praktika in der Regel nicht der Lebensunterhalt bestritten werden muss. Anders 
ist es bei Praktikanten, die bereits eine 
Ausbildung abgeschlossen haben. Wir 
 wollen keine „Generation-Praktikum“ mit 
Mini-Löhnen. Es ist auch zu klären, wie 
Mindestlohnregelungen bei Beschäftigten 
wirken, die – wie zum Beispiel Taxifahrer 
– einen Anteil vom Umsatz erhalten. Diese 
Probleme werfen zugleich die Frage nach 
einer effektiven Kontrolle der Umsetzung 
und Einhaltung einer gesetzlichen Mindestlohnregelung auf. Zudem darf ein gesetzlicher Mindestlohn nicht dazu führen, 
dass junge Menschen von einer Berufsausbildung abgehalten werden und stattdessen eine ungelernte Tätigkeit mit einem höheren Arbeitsverdienst aufnehmen. 
Derartige Fehlanreize müssen vermieden 
werden.
All dies macht deutlich: Bei der gesetzlichen Ausgestaltung sind Ausnahmen 
vom gesetzlichen Mindestlohn zwingend 
erforderlich.
Quelle: CSU-Landesgruppe, Klausurtagung 
Wildbad Kreuth, 08.01.2014
Geänderte Norm für Kfz-Verbandkasten seit Januar 2014
Neue Inhaltsteile für Verbandkasten 
im Auto 
Im Falle eines Unfalls ist er ein unverzichtbarer Helfer: Der Verbandkasten, den Autofahrer laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) in ihrem Fahrzeug mitführen 
müssen, enthält alle für die Ersthilfe am 
Unfallort nötigen Materialien. Seit 1. Januar 2014 gilt die geänderte Norm DIN 
13164, die die Inhaltsteile im Verbandkasten den neuesten notfallmedizinischen 
Erkenntnissen anpasst. 
Neu aufgenommen wurden ein Pflasterset 
und Hautreinigungstücher. Das 14-teilige 
Pflasterset umfasst gebrauchsfertige, zugeschnittene Pflasterstreifen, Fingerstrips 
und Fingerkuppenverbände. Die zwei Hautreinigungstücher sind, einzeln verpackt, für 
die Reinigung unverletzter Hautpartien 
vorgesehen, womit die neue Norm dem 
 gesteigerten Hygienebedürfnis der Bevölkerung Rechnung trägt. Auch ein Verbandpäckchen in Kindergröße wurde neu in die 
verbindliche Bestandteilliste des Verbandkastens mit aufgenommen. 
Parallel zur Norm für Kfz-Verbandkästen 
wurde auch die Norm über das ebenso 
wichtige Erste-Hilfe-Material für Motorräder 
aktualisiert. Nicht nur im Hinblick auf 
die Normänderung sollte jeder Auto- und 
Motorradfahrer daher jetzt seinen Fahrzeug-Verbandkasten prüfen und entsprechend vervollständigen. Denn zahlreiche 
Inhaltsteile sind zudem mit einem Verfalldatum gekennzeichnet: Ist es überschritten, verfällt die Herstellergarantie für die 
Sterilität der Kompressen und Verbände. 
Alle abgelaufenen Produkte im Verbandkasten sollten deshalb umgehend durch „frische“ ersetzt werden. Durch die im Januar 
2014 in Kraft getretene Normänderung 
kann der Neuerwerb eines aktuell bestückten Verbandkastens günstiger sein als die 
Ergänzung aller neuen oder abgelaufenen 
Materialien. 
Wer den Aufwand nicht scheut, kann mit 
den abgelaufenen Produkten aus seinem 
Verbandkasten auch noch einen Beitrag zur 
Verbesserung der allgemeinen medizinischen Versorgung leisten: Beispielsweise 
nehmen einige Anbieter von Erste-Hilfe-Kursen für Aus- und Weiterbildungszwecke gerne abgelaufene Verbandsmaterialien 
an. Im Internet finden sich hier unter 
den einschlägigen Adressen weitere Informationen. 
Quelle: BVMed-PR, 13. Januar 2014 
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Mo . Di. Do . 14:00 bis 19:00
10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

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AUSBILDUNG
➔ FEBRUAR 2014
Taxifahrerausbildung (Grundkurs)
Montag, 03.02., 17.02., 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 05., 12., 19. und 26.02., jeweils 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 01., 08., 15. und 22.02., jeweils 10–13 Uhr
Leistungskurs
Montag, 03., 10., 17. und 24.02., jeweils 20–22 Uhr 
Mittwoch, 05., 12., 19. und 26.02., jeweils 20–22 Uhr
(nur nach erfolgreicher Teilnahme des Grundkurses möglich)
Infoveranstaltung
Samstag, 01.02., 8.30 Uhr
Montag, 10.02., 17.30 Uhr
Samstag, 15.02., 8.30 Uhr
Montag, 24.02. 17.30 Uhr
Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung)
Donnerstag, 20.02., 13–17 Uhr 
(Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen)
Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi
Montag, 03., 10., 17. und 24.02., jeweils 13 und 15 Uhr 
Mittwoch, 05., 12., 19. und 26.02., jeweils 13 und 15 Uhr
(Dauer ca. 90 Minuten, Anmeldung an der Kasse oder direkt 
im Kursraum im 1. OG. Teilnahmegebühr: 10 Euro)
Ausbildung zum Taxiunternehmer
Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00–20.30 Uhr/21.00 Uhr.
➔ Kurs 2/2014 vom 11.03.2014 bis 08.04.2014
➔ Kurs 3/2014 vom 22.04.2014 bis 22.05.2014
➔ Kurs 4/2014 vom 24.06.2014 bis 22.07.2014
➔ Kurs 5/2014 vom 16.09.2014 bis 14.10.2014
➔ Kurs 6/2014 vom 04.11.2014 bis 02.12.2014
Termine und Anmeldung:
Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG 
in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. OG statt.
Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. OG
Telefon: (089) 21 61–367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de 
Besuchen Sie uns auch im Internet: 
www.taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
 
Was Klassenkämpfer in Jahrzehnten nicht geschafft haben, den 
Kapitalismus abzuschaffen, versuchen aktuell die Konsumverweigerer. Die Menschen wollen keine Autos mehr besitzen, sondern 
nur nutzen oder ausleihen. Möbel werden angeblich weniger 
 gebraucht, weil man die Wohnungen verkleinern will. Man will 
nicht mehr so viel besitzen wie bisher, das Luxus-Leben beenden. 
Weniger ist mehr. Downsizing ist der Oberbegriff für diesen Trend. 
Schon Diogenes und Sokrates wussten, das Besitzlosigkeit frei 
macht. Die Losung unserer Tage bedeutet Minimierung des Besitzes, Reduzierung der Ansprüche und damit die Vergrößerung der 
Freiheit. Oder ist dieses Downsizing nicht doch die Kapitulation 
der Konsumenten vor einer Warenwelt, die sie sich nicht mehr leisten können? Die schöne Welt der teuren Produkte und die Realität 
der Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen stimmt 
nicht mehr überein. Wer kann sich denn wirklich noch einen 
Mercedes oder ein i-Phone leisten? Anpassung an die Lebenssituation ist gefragt. 
Wer in einer Großstadt lebt, in der Parkplätze teurer als Taxifahren 
sind, denkt mehr an Car Sharing als Menschen auf dem Land. 
 Industrie und Handel – ganz besonders im Autobereich – müssen 
sich Gedanken machen, Zielgruppen zu erreichen, die nicht mit 
 einer goldenen Kreditkarte geboren wurden. Der Kapitalismus wird 
nicht ausgelöscht, weil trendige Downsizer notgedrungen ihren 
 Lebensstil ändern müssen. Downsizing ist keine Notlösung, 
 sondern eine Selbstverständlichkeit.
OHNE WORTE (3093)
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FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11

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➔ TEMPO ODER ENTSCHLEUNIGUNG
ZEIT
Foto: atelier-tacke.de
Zeit ist relativ. Diese alte Erfahrung erleben wir im Taxi jeden Tag. Am Standplatz ziehen sich die Minuten und manchmal die 
Stunden wie Kaugummi. Eine gefühlte Ewigkeit vergeht, bis uns ein Fahrtauftrag von der Warterei erlöst. Ziehen wir am Ende 
des Tages Bilanz, so fehlt uns die Zeit für unsere Familie, unser Hobby, für uns selbst. Wie schön wäre es, zumindest einen Teil 
der Wartezeit sinnvoll dort verwenden zu können, wo es uns an Zeit mangelt.
Warten ist Stress
In der Realität können wir zwar unsere 
 Arbeitszeit optimieren. Wir können uns 
 informieren, wo gerade etwas los ist. Wir 
können Erfahrung sammeln und bei der 
Wahl des Standplatzes bedenken. Wenn wir 
uns aber entschieden haben, müssen wir 
einfach warten. Es ist nicht möglich, etwas 
schneller zu warten. Letztendlich verbringen wir unsere Arbeitszeit damit, dem 
Glück eine Chance zu geben.
Obwohl wir nach gängigen Maßstäben während der Wartezeit „nichts tun“, bedeutet 
gerade dieses Nichtstun Stress. Im Hinterkopf schwingt immer der Gedanke mit: 
„Werde ich mein Umsatzziel erreichen? Wie 
lange muss ich heute arbeiten, bis die Kosten gedeckt sind?“ Die Einsatzzeit ist der 
einzige Faktor, den wir aktiv beeinflussen 
können. Ein geflügelter Spruch im Taxigewerbe lautet: „In schlechten Zeiten werden 
nicht unbedingt die Umsätze schlechter. 
Nur die Arbeitszeiten werden wesentlich 
länger.“
Die „gute alte Zeit“
Eine Legende macht immer wieder die Runde: Die Geschichte „Von der guten alten 
Zeit“ . In dieser „guten alten Zeit“ wurde 
das Tagwerk gemächlich verrichtet. Niemand hetzte sich zu Tode. Der Mensch lebte im Einklang mit sich, der Natur und anderen Menschen. Für ein Schwätzchen mit 
einem Nachbarn war immer Zeit. Am Abend 
nach vollbrachtem Tagwerk versammelte 
sich die Familie in der Stube. Es wurde gestrickt, gesponnen, Märchen erzählt und 
mit den Kindern etwas gebastelt.
Grundsätzlich neigen wir dazu, aus vergangenen Erlebnissen die guten Erfahrungen 
in Erinnerung zu behalten und die schlechten zu verdrängen. Ziehen wir den Vorhang 
dieser Verklärung beiseite, erkennen wir, 
dass diese alte Zeit so gut nicht war. 
Der Lebensunterhalt wurde mit schwerer 
körperlicher Arbeit erwirtschaftet. Diese 
war nur durchzuhalten, wenn ab und zu ein 
Gang zurückgeschaltet und eine Pause eingelegt wurde. Der Ertrag für diese Arbeit 
war meist so gering, dass er kaum zum 
Überleben reichte. Mangels ausreichender 
künstlicher Beleuchtung war der Tagesablauf vom Lauf der Sonne bestimmt. Nach 
Einbruch der Dunkelheit gab es nur trübes 
Kerzenlicht, das für die meisten Arbeiten 
nicht ausreichte. Mangels Zeitungen oder 
anderen Nachrichtenmedien war das Gespräch die einzige Möglichkeit, Neuigkeiten 
zu erfahren. 
Von unserem heutigen „Laptop und Lederhose“-Standpunkt aus ist es kaum vorstellbar, dass Bayern noch Ende des 19. Jahrhunderts ein bitterarmes, landwirtschaftlich 
geprägtes Entwicklungsland war. Das in 
vielen Heimatfilmen verklärte Bild der Einfachheit und Anspruchslosigkeit entbehrte 
jeder Freiwilligkeit; es war grausame Realität. Die Bevölkerung wurde durch Steuern 
und Kriege immer wieder ihrer Existenzgrundlage beraubt. Eine schlechte Ernte 
konnte bedeuten, dass mancher den Winter 
nicht überlebte. Der sich daraus ergebende 
Stress, einfach nur ums Überleben zu 
kämpfen, war mit Sicherheit beträchtlich.
Effizienz und Wohlstand
Mit zunehmender Industrialisierung wurde 
es möglich, in der gleichen Zeit immer 
mehr und höherwertige Güter herzustellen. 
Durch geschickte Organisation und sinnvollen Einsatz der vorhandenen Mittel konnte 
die Produktion und damit der erzielbare 
Gewinn gesteigert werden. Die elektrische 
Beleuchtung ermöglichte Arbeitszeiten 
 unabhängig von Tageslicht. Der Mehrschichtbetrieb lastete vorhandene Produktionsanlagen immer besser aus. Nicht alle 
Beteiligten profitierten in gleichem Maße. 
Rückschläge wie Krieg und Weltwirtschaftskrise blieben nicht aus. Trotzdem wuchs der 
TITELTHEMA
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
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12 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

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allgemein verfügbare Wohlstand und 
 verbesserte sich die materielle Versorgungslage.
Tempogewinne – Stressverluste
Sehr früh regte sich auch Widerstand gegen 
diese allgemeine Tempoerhöhung. Aus 
 heutiger Sicht eher lächerlich wirkt der 
 Versuch, der in der zweiten Hälfte des 
19. Jahrhunderts immer stärker ausgebauten Eisenbahn ein striktes Tempolimit zu 
verordnen. Damals ernstgenommene Fachleute hatten die Vermutung geäußert, dass 
Geschwindigkeiten über 10 km/h den 
menschlichen Organismus dauerhaft schädigen könnten.
Problematischer war die Tatsache, dass es 
bei jeder Beschleunigungsrunde Menschen 
gab, die das neue Tempo nicht aushielten. 
Stress- und belastungsbedingte Krankheiten wie Herzinfarkt, Alkoholismus und 
 psychische Probleme begleiteten den Fortschritt genauso wie die allgemeine Hebung 
des Lebensstandards und die Verlängerung 
der durchschnittlichen Lebenszeit. Lange 
wurde dies achselzuckend zur Kenntnis 
 genommen mit der Einstellung: „A Guater 
hoits aus und um an Schlechten is‘ net 
schad“ .
Das Stress-Bewusstsein nimmt zu
In der „guten alten Zeit“ waren Hungeroder Kältetod normal, Kinder- und Müttersterblichkeit hoch und medizinische Versorgung nur ansatzweise vorhanden. So fiel 
es nicht weiter auf, dass es immer wieder 
Krankheiten und Todesfälle gab, die der 
 zunehmenden Belastung durch den immerwährenden Fortschritt zuzurechnen waren.
Heute genießen wir eine umfassende ärztliche Betreuung. Selbst über 100 Jahre alte 
Menschen sterben nicht mehr am Alter, 
sondern an medizinisch genau definierten 
Krankheiten. Nun werden neben den zunehmenden Wohlstandsleiden auch stressbedingte Erkrankungen erkennbar. In einer 
aufgrund ihrer Altersstruktur schrumpfenden Bevölkerung wird es für Arbeitgeber 
schwerer, entsprechende Ausfälle durch 
Neueinstellungen zu ersetzen. 
Die aufgrund der gestiegenen Anforderungen wesentlich umfangreichere Ausbildung 
bewirkt, dass mit jedem Ausfall ein bedeutender wirtschaftlicher Schaden entsteht. 
Ein Ersatz muss erst lange und mit hohen 
Kosten für das jeweilige Einsatzgebiet fit 
gemacht werden. Die Diskussion um Verluste aufgrund der andauernden Temposteigerung ist also weniger vom Mitleid mit den 
Betroffenen als vielmehr von harten Wirtschaftsinteressen bestimmt.
Auch für uns selbst werden Belastungsmuster deutlicher erkennbar. Zwar kann 
Stress grundsätzlich als menschheitsgeschichtlich sinnvolles Motivationsprogramm 
betrachtet werden. Es ist aber gesellschaftlich anerkannt, dass übermäßiger Stress 
nicht zwangsläufig bessere Leistungen und 
Ergebnisse produziert. Meist bewirkt er 
das Gegenteil und macht auf Dauer krank.
Gesellschaftliche Gegenbewegungen
Aus dieser Erkenntnis entwickelten sich 
 Gegenbewegungen, die vorausgegangene 
Tempoerhöhungen zumindest in einzelnen 
Teilbereichen zurücknehmen wollen. Auf 
den Versuch, grundsätzliche Lebensfunktionen wie Essen und Trinken zeitlich zu 
 komprimieren (Fast Food) folgte die 
Slow-Food-Bewegung. Diese weitete die 
Mahlzeiten zu Erlebnissen mit anderen 
Menschen und zu kreativer Beschäftigung 
mit den eigenen Nahrungsmitteln aus. 
Als die „New Economy“ noch jung war, 
konnte man sich mit seinem Stresskalender 
unter den Tisch prahlen. Man arbeitete 
sechzehn, siebzehn, zwanzig Stunden täglich (oder behauptete das zumindest). Bei 
der Addition der täglichen Arbeits- und 
 Ruhezeiten wurde oft genug vergessen, 
dass ein Tag eigentlich nur 24 Stunden hat. 
Heute, mehrere Wirtschafts- und Bankenkrisen und einige Herzinfarkte und Ehescheidungen später, provoziert derartiges 
Gehabe vor allem zwei Fragen: Wann man 
endlich lernen wolle, die eigene Zeit effektiv einzusetzen und ob man gedenke, 
 vielleicht auch einmal etwas für sich selbst 
und die eigenen Beziehungen zu tun.
Letztendlich geht es nur sehr radikalen 
 Bewegungen um Tempodrosselung auf ein 
früheres Niveau. In den meisten Fällen ist 
der Sinn die Schaffung gezielter Ruhe- und 
Entstressungsinseln, um das insgesamt 
 gestiegene Tempo besser zu verkraften. 
Ein gewünschter Nebeneffekt ist Zeit zum 
Nachdenken über den Sinn der eigenen 
 Geschwindigkeit und das Verhältnis zu 
 Natur und Mitmenschen.
Tempo im Taxigewerbe
Im Dauerkreislauf der Beschleunigung 
spielt das Taxi eine Sonderrolle. Einerseits 
geben unsere Fahrgäste ihre eigenen Zeit-
Foto: istockphoto

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nöte an uns weiter und erwarten fahrtechnisch kaum Mögliches, damit sie ihre 
 jeweiligen Termine erreichen. Auch wir stehen unter dem Druck, eine Fahrt möglichst 
zügig zu absolvieren, um bald wieder frei 
für neue Aufträge zu sein. Eine der ersten 
Weisheiten, die meinen Sprösslingen in der 
Fahrschule vermittelt wurden, war: „Wenn 
hinter euch ein Taxi auftaucht, lasst es 
vorbei. Ein Taxler hat‘s immer eilig!“
Andererseits lässt sich unser Umsatz durch 
Tempo nur begrenzt verbessern. Auch bei 
noch so sorgfältiger Standplatzwahl lassen 
sich Wartezeiten nicht vermeiden. Der 
nächste Stich lässt sich selten erzwingen. 
Es ergeben sich also immer wieder Situationen, in denen bei aller Ungeduld Geduld 
die einzig mögliche Handlungsoption ist. 
Daraus kann krank machender Stress folgen. Es kann sich aber auch ein gewisser 
Fatalismus einstellen, der die zwangsläufigen Ruhephasen als solche nutzbar macht. 
Den Stress machen wir uns vor allem 
selbst. 
Entschleunigung im Taxi
Wir selbst können auch zurückschalten und 
die Wartezeit für uns selbst nutzen: Durch 
Lesen, ein Schwätzchen mit Kollegen, eine 
Runde Standplatzgymnastik. Ich habe 
schon Musiker gesehen, die Rhythmen auf 
dem Lenkrad trommelten, Klavierpartituren 
auf dem Keyboard übten oder mit einer aus 
dem Kofferraum hervorgeholten Gitarre 
Stücke spielten. Andere schrieben in dieser 
Zeit Romane oder andere Werke.
Viele unserer Kollegen hatten bereits ein 
früheres Arbeitsleben. Mancher kam erst 
zum Taxi, als dieses „erste Leben“ aus gesundheitlichen, menschlichen oder anderen 
Gründen nicht mehr funktionierte. Die 
meisten gewannen damit ein Stück Hoheit 
über ihr eigenes Leben zurück. Zwar ist 
 unser Einkommen nur bedingt planbar. 
 Jedoch genießen wir einige Freiheiten, um 
die uns mancher beneidet. Dies beginnt 
mit der Wahl der Einsatzzeiten, setzt sich 
fort in der selbstverantwortlichen Entwicklung der eigenen Geschäftsstrategie und 
bedeutet nicht zuletzt die Abwesenheit 
 eines Vorgesetzten, der unser Handeln 
 andauernd kritisiert.
Die Legende vom Taxifahren
Bevor jetzt jemand einwirft „Das ist doch 
auch nur ein Märchen von der heilen Welt 
des Taxifahrens!“, erkläre ich: Klar, auch 
das Taxigewerbe hat seine Legenden. Die 
soeben erzählte ist eine davon. Sie ist 
auch nicht vollständig ohne die Erwähnung 
der anderen Seite der gleichen Medaille: 
Jeder von uns hat eine Verantwortung, die 
er oder sie ausfüllen muss. Die Familie will 
erhalten, die Miete bezahlt werden. Das 
 Taxiunternehmen soll wirtschaftlichen 
 Bestand haben, wir sollen Vorsorge für 
schlechte Zeiten und das Alter treffen. Das 
Maß ist auch nicht nur das körperliche 
Überleben. Vielmehr erwarten wir einen 
 gewissen Lebensstandard, die Kinder sollen 
eine gute Ausbildung bekommen, manchmal soll auch ein Urlaub herausspringen.
Hilfreich ist es, diese Verantwortung mit 
einem Partner teilen zu können. Gleichgültig, ob dieser im eigenen Taxiunternehmen 
mitarbeitet oder einen eigenen Beruf ausübt: Es ist beruhigend, wenn auch in einem 
Krankheitsfall zumindest die Grundkosten 
gesichert sind. Ein Rückgang des Taxigeschäftes wird nicht sofort zur Katastrophe, 
wenn vier Schultern sich die Belastung 
 teilen.
Die „Gute, alte Zeit“ im Taxigewerbe
Auch im Taxi gibt es die Legende von der 
„guten alten Zeit“ . Früher war fast alles 
besser: Die Umsätze waren höher, die Fahrgäste zahlreicher, das Trinkgeld größer, wir 
selbst jünger und schöner. Der Mercedes 
hielt länger und verursachte weniger Reparaturen. Selbst Kollegen, deren Kinnflaum 
(aus der Sicht des inzwischen ziemlich 
grauhaarigen älteren Herren) noch Restspuren von Milch erahnen lässt, seufzen 
ein ums andere Mal: „Ja, früher war alles 
besser“ .
Sicherlich gab es gute Schichten an Silvester oder zu den Wiesn-Wochenenden. Doch 
ältere Kollegen werden bestätigen: Auch 
„früher“ bestand das Jahr nicht nur aus Silvester und Wiesn-Wochenende. Was es gab, 
war eine Gesellschaft, in der die Gegensätze nicht so groß waren wie heute. Die 
Spannweite zwischen Armut und Überfluss 
war wesentlich kleiner. In einer Zeit, in der 
die wenigsten Menschen ein eigenes Auto 
besaßen, konnte der Fahrer einer vorzeigbaren Limousine ein gewisses Prestige 
 beanspruchen. Während andere Berufsgruppen einkommens- und ansehensmäßig 
davonzogen, verharrte das Taxifahren in 
der Region der einfachen Dienstleistungen. 
Inzwischen wird der Beruf „Taxifahrer“ in 
fast jedem Armutsbericht erwähnt.
Wir müssen unser Leben selbst gestalten
Die Zeiten waren früher nicht besser, die 
gesellschaftliche Realität war eine andere. 
Die allgemeine Tempoerhöhung hat auch 
bei uns Spuren hinterlassen. Umso wichtiger wird es, dass wir unser Leben bewusst 
gestalten. Es wird immer schwieriger, als 
Alleinverdiener die ganze Last zu tragen. 
Bei genauerer Betrachtung sind wir mit 
diesem Problem nicht allein. Auch in anderen Berufsgruppen müssen inzwischen die 
Partner mitverdienen. Wer in einer Umgebung von Doppelverdienern als Einzelkämpfer mithalten will, wird zwangsläufig 
in Stress geraten und trotzdem an der 
 Aufgabe scheitern.
Wenn wir es schaffen, die Herausforderung 
gemeinsam als Team zu bewältigen, steht 
auch uns ein Leben offen, das bei aller Beschleunigung Zeit übrig lässt für das, was 
uns wichtig ist. Das Problem ist letztlich 
nicht das absolute Tempo. Problematisch 
ist es, wenn wir uns hetzen lassen. (KGF)
Quellen:
Entschleunigung bei Wikipedia: http://
de.wikipedia.org/wiki/Entschleunigung
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14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

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Gewinnen Sie 2x2 Karten …
… für „Die Wahrheit“ am 25. Februar 2014 in der 
Komödie im Bayerischen Hof.
Die ersten beiden Anrufer, die uns unter Tel. (089) 46 50 21 
sagen, in welcher Branche Ralf Komorr‘s Fahrgast tätig war, 
gewinnen obigen Preis. (PR)
Die Wahrheit – oder von den Vorteilen, sie zu verschweigen und den Nachteilen, sie zu sagen.
„Die Wahrheit“ ist eine Komödie über die Lüge: Michel betrügt seine Frau Laurence. Nicht mit irgendwem, sondern mit 
Alice, der Frau seines besten Freundes Paul. Und er treibt ein 
nicht enden wollendes Spiel mit der Wahrheit, erfindet Ausreden, konstruiert Alibis und merkt – genau wie der Zuschauer 
– viel zu spät, dass er längst mit seinen eigenen Waffen 
 geschlagen wurde.
Eine hinreißende, höchst raffiniert geschriebene Komödie mit 
geschliffenen, pointierten Dialogen.
Vorfahrt für alle Busse
Die Stadt will zusammen mit der Münchner Verkehrsgesellschaft 
(MVG) bis zum Jahr 2022 sämtliche Buslinien beschleunigen; 
den Fahrzeugen also etwa an Ampeln Vorrang einräumen. Bislang sind alle Trambahnlinien und etwa ein Dutzend Buslinien 
beschleunigt. SPD und Grüne hatten im Sommer 2011 gefordert, das Programm deutlich auszuweiten. Diesen Vorschlag will 
die Stadtverwaltung nun umsetzen, indem sie im Bau- und im 
Kreisverwaltungsreferat mehrere neue 
Stellen schafft. Die 
Ingenieure sollen 
unter anderem 
dazu beitragen, 
dass die Planungen 
künftig schneller 
laufen und bei bereits in das Programm aufgenommenen Buslinien Schwachstellen rascher beseitigt werden. Außerdem will die Stadt eine 
Machbarkeitsstudie zur Beschleunigung der Linie 50 in Auftrag 
geben. Fahrgastverbände hatten dies gefordert, um die 50er 
Busse wieder bis zum Moosacher Bahnhof zu führen. Seit 2011 
enden die Busse von Oberföhring kommend am Olympia- 
Einkaufszentrum. (PR)
Quelle: SZ vom 07./08.12.2013
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FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15

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FASCHING
➔ STIMMUNGSMACHER MIT KATER
TITELTHEMA
Aschermittwoch ist dieses Jahr erst am 
5. März. Eine lange fade Zeit könnte das 
für Faschings-Fans werden, sieht man 
einmal von Faschingssonntag bis Faschingsdienstag ab. Denn eins ist klar: 
eine rechte Gaudi ist unser Münchner 
 Fasching schon lange nicht mehr. 
Das muss 1957 noch anders gewesen sein. 
Als Robert Redford in den Genuss des 
Münchner Faschings kam und laut eigenem 
Erinnerungsvermögen nach dem Besuch des 
Hofbräuhauses erst drei Tage später wieder 
aus dem Rausch erwachte. Jedenfalls war 
er der Überzeugung, „eine gute Zeit gehabt 
zu haben” .
Dass der eine oder andere nach zuviel 
 Genuss des feinen Hopfensaftes größere 
 Erinnerungslücken aufweist, ist uns vom 
Oktoberfest bekannt. Mit dem Münchner 
Fasching hat das jedenfalls nichts zu tun. 
Und deutsche Faschingstradition ist es 
auch nicht. Und für Münchner Taxifahrer ist 
unser Fasching schon lange kein Grund 
mehr in Euphorie zu verfallen. Die echte 
„Faschingsbrutalität” findet bei uns das 
ganze Jahr über an den Wochenenden hinter dem Ostbahnhof statt. 
Zu den Highlights im Münchner Fasching 
2014 zählen neben zahlreichen Faschingsbällen und Partys der große Faschingsumzug der Damischen Ritter am 16. Februar 
und der Straßenfasching „München narrisch“ vom 2. bis 4. März in der Innenstadt, der seinen Höhepunkt am Faschingsdienstag (4.3.) beim traditionellen Tanz 
der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt 
findet. Der Brauch des Markttanzes geht 
auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück, wurde allerdings erstmals in den 50er 
Jahren schriftlich dokumentiert. In den 
50er- und 60er Jahren war der Tanz noch 
ein echter Geheimtipp. Mit der Zeit wurde 
er zu einer großen und beliebten Veranstaltung. Während die Damen, die sonst als 
Bäckerinnen, Käse- oder Fischverkäuferinnen den Markt mit ihrer Anwesenheit bereichern, bis in die 80er Jahre hinein vor und 
um ihre Stände herum tanzten, beglücken 
sie seither das Publikum von einer Bühne 
herab, die im Biergarten platziert ist.
2009 musste allerdings ein neues Konzept 
her: es ist ein bisschen ruhiger geworden 
und die Feier breitet sich nun über den 
ganzen Viktualienmarkt aus - der Tanz war 
zu beliebt und lockte zu viele Narren an, 
was den Spaß ein wenig „erdrückte“ . Mit 
frischem Schwung feiern die Marktweiber 
seitdem familienfreundlich und doch so 
ausgelassen wie früher …
Elegante Galas, prächtige Bälle und fantasievolle Kostümfeste: So feiert das Deutsche Theater traditionell den Fasching. Die 
Ballsaison dauert vom 25. Januar bis zum 
4. März 2014. Ein Highlight ist die Ballnacht mit Hugo Strasser am 1. Februar. 
Auch der 65. Ball der Nationen am 8. Februar verspricht ein rauschendes Fest. Wer 
es besonders schwungvoll mag, sollte sich 
den Rock That Swing Ball am 1. März vormerken.
Am 17. Januar ist die große Wiedereröffnung des Deutschen Theaters in der 
Schwanthalerstraße und das wird dem 
 Gesamtgeschäft einen schönen Schub 
 verschaffen.
Der Fasching in München wurde früher eher 
in Form von Faschingsbällen als auf der 
Straße oder in Kneipen gefeiert. In den 
letzten Jahren konnte man hier aber einen 
Wandel beobachten. Von Faschingssonntag 
bis Faschingsdienstag wird die Fußgängerzone zur Open-Air-Faschings-Partymeile. 
Auch in den Kneipen und Clubs in der Altstadt sind dann überall Faschingsparties 
angesagt. Natürlich gibt es außerdem immer noch die klassischen Bälle und traditionellen Faschingsfeiern im Bayerischen 
Hof und seit 2006 hat München auch 
 wieder einen Faschingsumzug.
Der Verein „Die Turmfalken e.V.“ organisiert 
seit 2006 den offiziellen „Faschingsumzug 
der Damischen Ritter“ der Stadt München. 
Fotos: istockphoto
Dr. Hans Bake v.Bakin
85609 Aschheim ·Tassilostraße 23
Tax i , Mi e twage n, Bus, L K W
Erst- und V e rlänge rungs U S
T. 089/ 370 656 90
S pre c hze i te n Mo .-D o . 8-1 8 U hr & nac h te l. V e re i nbarung
16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

Seite 17

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Um die Faschingstradition zu bewahren, 
die jedes Jahr rund 30.000 Zuschauer begeistert, fördert die Landeshauptstadt das 
Event. Bereits beim ersten Umzug war die 
Stimmung kaum zu übertreffen. Seitdem ist 
der Faschingsumzug zu einem festen Bestandteil des Münchner Faschingskalenders 
geworden - der nicht zuletzt von den Mitgliedern der Damischen Ritter mit großem 
ehrenamtlichen Engagement am Leben erhalten, gepflegt und gefördert wird. Nachdem die Münchner über 35 Jahre lang ohne 
Faschingsumzug leben mussten, konnte 
diese Tradition dank der „Damischen Ritter“ wieder aufleben und nun bereichert 
der Münchner Faschingszug seit seiner 
 Premiere wieder das närrische Stadtleben. 
Die „Damischen Ritter“ ziehen am 16. Februar vom Odeonsplatz durch die Münchner 
Innenstadt. 
Ein grandioses Kostümfest mit Tradition ist 
der Gauklerball, den erstmals 1904 in 
Schwabing stattfand. Von 1983 bis 1991 
wurde er regelmäßig im Deutschen Theater 
abgehalten, bis wegen der ersten Irakkrise 
alle Faschingveranstaltungen abgesagt 
wurden. Als früherer Gaukler und Vorstand 
des Münchner Künstlerhauses griff Peter 
Grassinger 2001 mit seiner Frau Maja die 
Idee des Gauklerballs wieder auf und gab 
sie dem einfallsreichen künstlerischen 
Team, den Freunden und Förderern des 
Künstlerhauses weiter, so dass es bis heute 
das schönste Kostümfest Münchens ist.
Ein echt bayerischer Ball ist der Filserball 
im Löwenbräukeller. Er ist Anlaufpunkt für 
Prominente, Showgrößen und Adabeis im 
Münchner Fasching. Der seit 1963 von den 
Filser-Buam organisierte Trachtenball bereichert den Fasching jedes Jahr mit einem 
umfangreichen Programm aus Show- und 
Musikeinlagen. Am 21. Februar 2014 sind 
Lederhosn, Dirndl und gute Laune Pflicht. 
Dann heisst es: „Oktoberfest mal edel? 
Nichts wie hin zum Filserball.“
Wenn am Aschermittwoch das große Geldbeutelwaschen stattfindet, ist Ruhe an der 
Narrenfront. Einem schon im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnten 
Münchner Brauch folgend, treten Münchens 
Bürgermeister am Aschermittwoch zum 
 traditionellen Geldbeutelwaschen auf dem 
Marienplatz an. Stadtkämmerer und Bürgermeister tauchen das symbolische Stadtsäckel in das Wasser des Fischbrunnens 
ein, auf dass es auch künftig positiv um 
die Stadtfinanzen stehen möge. Da kann es 
sicherlich nicht schaden, auch der privaten 
Geldbörse einem Waschgang im Fischbrunnen zu unterziehen.
Der Brauch des Geldbeutelwaschens am 
Aschermittwoch hat in München eine lange 
Tradition. Damit machte das Dienstpersonal 
seine Herrschaften darauf aufmerksam, 
dass nach dem närrischen Faschingstreiben 
die Börsen leer waren und wieder aufgefüllt 
werden mussten. 
Wie voll die Börsen der Münchner Taxler 
nach dem Faschingsgeschäft auch sein 
 werden – ganz so schlimm wie beim 
Dienstpersonal wird’s schon nicht werden. 
(PG)
Dr. Cichon & Partner
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Die Termine zu allen großen 
Veranstaltungen während der Faschingszeit entnehmen Sie bitte den
Top-Terminen in dieser Ausgabe auf 
den Seiten 32 bis 36!
FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17

Seite 18

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Karl Scharnagl und Karl Preis
Als Oberbürgermeister von München und 
damit Leiter der Kommunalpolitik amtierte 
von 1924 bis 1933 Karl Scharnagl (1881-
1963, Karl-Scharnagl-Ring von 1964) von 
der konservativen Bayerischen Volkspartei 
(BVP), der Vorgängerin der CSU. Als berufsmäßiger Stadtrat für die SPD und Leiter des 
Münchner Wohnungs- und Siedlungsreferats 
wirkte von 1920 bis 1933 Karl Preis (1884-
1946, Karl-Preis-Platz von 1946). Karl Preis 
verfasste 1927 eine „Denkschrift zur Lage 
und Beseitigung der Wohnungsnot in 
 München“ . Sein Ziel war es, genug und qualitativ befriedigenden Wohnraum für alle 
Einwohner zu schaffen. In seinem Bauprogramm plante Preis den Bau von 12.000 
Wohnungen. Die weit verbreiteten, katastrophalen hygienischen Zustände wollte 
Karl Preis dadurch zusätzlich verbessern. 
Um die Arbeiten möglichst schnell realisieren zu können, setzte er sich für die Gründung einer gemeinnützigen Baugesellschaft 
ein. Zur Erreichung dieses Zieles wurde am 
6. Juni 1928 die „Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG“, kurz GEWOFAG, gegründet, die sich zu 100 Prozent im Besitz der 
Stadt München befand und immer noch 
 befindet. Die GEWOFAG sollte „durch Förderung des Bauens von Wohnungen, insbesondere von preiswerten und gesunden 
Wohnungen für die minderbemittelte Bevölkerung und Angehörige des Mittelstandes unter der Berücksichtigung der Bedürfnisse kinder reicher Familien, zur Behebung 
der Wohnungsnot und zur Herstellung ordentlicher Wohnungsverhältnisse in München“ beitragen, so die Gründungsurkunde. 
Karl Preis selbst wurde zum Vorsitzenden 
des Aufsichtsrates der GEWOFAG bestimmt. 
Scharnagl bezeichnete das Wohnungselend 
als das größte soziale Problem, dem nur 
durch „großzügigste Produktion neuer 
Wohnungen“ abgeholfen werden könne. Als 
die Nationalsozialisten am 5. März 1933 
in München die Macht antraten, handelten 
sie konsequent nach ihrem Parteiprogramm 
von 1920, in dem unter anderem gefordert 
wurde: „Stellenbesetzung nur nach Parteigesichtspunkten ohne Rücksichten auf Charakter und Fähigkeit.“ Also setzte man 
Scharnagl und Preis ab; erst nach dem Einmarsch der US-Armee am 30. April 1945 erhielten diese beiden verdienten Persönlichkeiten ihre Ämter zurück. 
Bauprojekte
Der kurzlebige Wirtschaftsaufschwung in 
den 1920er Jahren begann 1924 und endete bereits 1930 mit der Weltwirtschaftskrise. Dieser Aufschwung fand seinen Ausdruck in Preis‘ Denkschrift von 1927, denn 
nun stand das Geld für große Bauprojekte 
zur Verfügung, unter anderem ermöglicht 
durch eine Acht-Millionen-Dollar-Anleihe, 
die sich Scharnagl nach langer Fahrt mit 
dem Dampfer in New York für München sichern konnte, unter anderem für den Wohnungsbau. In den Jahren 1928 bis 1930 
hob eine fieberhafte städtische Bautätigkeit im Wohnungsbau an. Auf fünf riesigen, 
bislang landwirtschaftlich genutzten Flächen begannen gleichzeitig die Bauarbeiten für die gewaltigen Wohnungsprojekte 
der eben erst gegründeten GEWOFAG. Die 
Architektur dieser Siedlungen ähnelt sich: 
Hinter monumental langen Gebäuderiegeln 
gruppieren sich kleinere Einheiten in gelockerter Bauweise mit viel Grün zwischen 
den einzelnen Wohneinheiten. Man könnte 
den Eindruck gewinnen, die Wohnanlagen 
gleichen einer Burg, hinter deren schützenden Außenmauern die Bewohner in Geschützheit leben, in Geschäften alles zu ihrer täglichen Versorgung vorfinden und sich 
darüber hinaus an Kunstwerken erfreuen 
können. 
Siedlung Neu-Harlaching
Die Siedlung Harlaching zwischen Naupliaund Rotbuchenstraße war ursprünglich auf 
40 Hektar Fläche für 2.000 Wohnungen geplant, von denen allerdings wegen der 
Weltwirtschaftskrise lediglich 865 Wohneinheiten mit einer durchschnittlichen Fläche von 61 Quadratmetern plus 33 Geschäften und zwei Gaststätten fertig gestellt 
werden konnten, eine davon die Gaststätte 
„Gartenstadt“ gleich beim Mangfall-Stand. 
Ziel war es, ein möglichst reichhaltiges 
Wohnungsangebot zu schaffen. Neben verschiedenen Wohnungstypen gibt es unterschiedliche Bauformen mit einem dreigeschossigen geschlossenen Baublock, offene 
zweigeschossige Blöcke, zwei- und dreigeschossige Zeilen, Zweifamilienhäuser und 
frei stehende Einfamilienhäuser. Einige 
Brunnen erfreuen das Auge, worauf auch 
der dortige Brunnenweg von 1929 hinweist. Die Straßen sind nach Pflanzen benannt, weswegen auch dadurch hier der 
Eindruck einer Gartenstadt verstärkt wird. 
Siedlung Friedenheim
Ebenfalls in den Jahren 1928 bis 1930 
 entstand südlich der Inderstorferstraße, 
westlich der Fürstenrieder Straße und 
 nördlich der Ammerseestraße, der heutigen 
Autobahn A 96, die Siedlung Friedenheim 
mit 558 Wohneinheiten von einer Durchschnittsgröße von 63 Quadratmetern, 
elf Geschäften sowie einer Gaststätte. 
 Zunächst wurden 188 Einfamilien-Reihenhäuser errichtet, anschließend die viergeschossigen Wohnblöcke als optische Abschirmung zur Fürstenrieder Straße hin. 
Zahlreiche Brunnen, aber auch Fresken und 
Reliefs an den Wänden werten die Anlage 
künstlerisch auf. 
Siedlung am Walchenseeplatz
Zwischen Perlacher und Deisenhofener Straße sowie der Untersbergstraße plante die 
GEWOFAG auf elf Hektar den Bau von 1.170 
Wohnungen mit einer durchschnittlichen 
Fläche von 59 Quadratmetern, von denen 
aber krisenbedingt bis 1930 nur 862 Wohnungen fertig gestellt werden konnten. Die 
Anlage besteht aus viergeschossigen Zeilen, die streng nach Nordsüd ausgerichtet 
sind, während entlang der Perlacher und 
der Deisenhofener Straße ebenfalls viergeschossige Zeilen als Abschluss in Ost-West-
Richtung verlaufen. Den Mittelpunkt der 
Siedlung bildet die Grünanlage des Walchenseeplatzes. Auch hier tragen einige 
Brunnen zur optischen Auflockerung der 
Anlage bei. 
Siedlung Neuhausen
Ähnlich der Siedlung am Walchenseeplatz, 
besteht die Siedlung Neuhausen aus viergeschossigen Nord-Süd-Zeilen. Entlang der 
➔ DIE ANFÄNGE DER GEWOFAG
Die zunehmende Abwanderung vom Land und das dadurch bedingte starke Wachstum der Städte während des 19. und Anfang des 
20. Jahrhunderts führte zu einer zunehmenden Knappheit an Wohnraum. In München beispielsweise kamen im Jahr 1900 auf 
500.000 Einwohner 118.000 Wohneinheiten, was eine durchschnittliche Belegung von 4,2 Einwohnern pro Wohneinheit bedeutete. Wie gesagt im Durchschnitt, denn je niedriger die soziale Stellung der Menschen, desto höher die Belegung und desto 
 geringer die Wohnfläche pro Wohneinheit, ganz abgesehen vom nicht vorhandenen Komfort, wie man ihn sich heute vorstellt.
UNSER MÜNCHEN
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Wendl-Dietrich-Straße und der Arnulfstraße 
hingegen schließen parallel zu den Straßen 
verlaufende, monumental wirkende Häuserfronten die Siedlung nach außen hin optisch 
ab. Mit 1.900 Wohnungen, 33 Geschäften 
und vier Gaststätten ist die Siedlung die 
zweitgrößte Anlage der GEWOFAG. Eine Besonderheit und auch Sehenswürdigkeit dürfte der Künstlerhof mit seinen zahlreichen 
Ateliers sein, der namentlich passend an der 
Sackstraße namens Zum Künstlerhof liegt. 
Eine weitere Besonderheit ist der so genannte Amerikanerblock am Steubenplatz, 
der durch seine Massigkeit und seinen imposanten Innenhof auffällt und dessen inoffizielle Bezeichnung auf die Herkunft der 
 Kredite hinweist, die Oberbürgermeister 
Scharnagl in New York lockermachen konnte. 
Die benachbarten Straßen tragen thematisch passende Benennungen: Der Steubenplatz selbst mit der Erklärung: „Friedrich 
Wilhelm von Steuben, 1730-1794, General, 
der George Washington seit 1778 im nordamerikanischen Befreiungskampf unterstützte.“ Dann natürlich die Washingtonstraße 
mit der knappen Auskunft: „Aus Anlass 
des 200-jährigen Geburtstages von George 
Washington.“ Washington lebte von 1732 
bis 1799 und amtierte als erster Präsident 
der USA. Außerdem die Karl-Schurz-Straße 
mit der Erklärung: „Geboren 2.3.1829 in 
Liblar bei Erftstadt, gestorben 14.5.1906 in 
New York. Gehört zu jenen Deutschen, die in 
Amerika zum Aufbau der deutschen Nation 
wesentlich beigetragen haben. Sein Name 
genießt in den Vereinigten Staaten bei allen 
Bevölkerungskreisen größtes Ansehen.“ 
Schließlich die Wilhelm-Hale-Straße: 
 „William Bayard Hale, Journalist, geboren 
6.4.1869 in Richmond, gestorben 10.4.1924 
in München; ist während des Krieges in 
nachdrücklicher Weise für Deutschland eingetreten.“ Gemeint ist hier der Erste Weltkrieg, der zwischen 1914 und 1918 tobte. 
Nicht auf Nordamerika, sondern auf Südamerika, aber mit Bezug auf Deutschland, verweist die Bolivarstraße mit der Erklärung: 
„Simon Bolivar war der bedeutendste Führer 
und Staatsmann Südamerikas, das er von 
spanischer Herrschaft befreite. Er ist Begründer der Staaten Venezuela, Kolumbien 
und Ecuador. Seine Freundschaft mit Alexander von Humboldt hat Bolivar auch mit dem 
deutschen Geistesleben vertraut gemacht. 
Geboren 24.7.1783, gestorben in Einsamkeit 
am 17.12.1830 bei Santa Marta.“ Dass er 
auch Bolivien, das nach ihm benannt ist, 
gründete, steht in der Erklärung nicht vermerkt – das aber nur am Rande. 
Siedlung Neu-Ramersdorf
Die größte Anlage der GEWOFAG war die 
Siedlung Neu-Ramersdorf mit 3.500 Wohnungen, von denen aber infolge der Weltwirtschaftskrise bis 1930 nur 1.343 
Wohneinheiten, 49 Geschäfte und vier Gaststätten fertig gestellt werden konnten. Die 
Siedlung besteht ebenfalls aus beeindruckend langen, viergeschossigen Randbebauungen entlang der Hauptverkehrsstraßen 
mit Büros, Geschäften und Gaststätten, aber 
auch Wohnungen. Dies erscheint aus heutiger Sicht etwas problematisch, weil gleichzeitig mit der Entstehungszeit der autogerechte Mittlere Ring geplant wurde. Er sollte 
entlang der Aschheimer und Melusinenstraße verlaufen, deren sechsspurig geplanter 
Ausbau heute noch an den Baulinien erkennbar ist und auch ins Auge sticht. Ebenso breit sind die Anzinger und die Bad- 
Schachener-Straße konzipiert, die den 
erwarteten Verkehr aus den südöstlichen 
 Vororten aufnehmen sollten. Schließlich die 
Rosenheimer Straße, die als Zubringer zur 
Autobahn Salzburg konzipiert wurde; die 
Bauarbeiten zu dieser Autobahn begannen 
kurz darauf im Jahr 1933. Im Blockinneren 
der Siedlung liegen wieder viergeschossige 
Wohnzeilen in Nord-Süd-Ausrichtung in großen und ruhigen Innenhöfen, die mit einer 
Anzahl von Brunnen geschmückt sind. Karl 
Preis starb am 9. Mai 1946, und bereits am 
3. Dezember 1946 beschloss der Stadtrat die 
Umbenennung des Melusinenplatzes in Karl-
Preis-Platz. Im Protokoll der Sitzung heißt 
es unter anderem: „Die Würdigung seiner 
großen Verdienste findet am besten ihren 
Ausdruck in der Umbenennung, da die dort 
befindliche große Wohnanlage dem Gedenken des ehemaligen Referenten in jeder Weise entspricht.“ 
Heute
Die GEWOFAG mit ihrer Hauptverwaltung an 
der Kirchseeoner Straße 3 verfügt heute 
über einen Bestand von über 37.000 Wohnungen verteilt auf 52 Anlagen in München, aber auch in Taufkirchen südlich der 
Stadt, und befindet sich zu 100 Prozent in 
städtischem Besitz. Die großen, neuen 
Bauvorhaben der GEWOFAG liegen unter anderem in der Messestadt Riem, an der Isoldenstraße nördlich des Schwabinger Krankenhauses und – bereits in der Entstehung 
– auf dem Gelände der Funkkaserne zwischen Domagkstraße und Frankfurter Ring. 
Die Bilanzsumme dieser größten Vermieterin in München betrug 2012 rund 1,4 Milliarden Euro. Obwohl die durchschnittlichen 
Mieten bei lediglich sieben Euro pro Quadratmeter liegen und sich die Wohnanlagen 
in einem guten Allgemeinzustand befinden, 
konnte im Jahr 2012 ein Gewinn von 
20 Millionen Euro erwirtschaftet werden. 
Die GEWOFAG trägt damit wesentlich zur 
Lebensqualität der Normalverbraucher, die 
es in unserer Stadt entgegen ihrem Ruf 
auch noch gibt, bei, und ihre Wohnanlagen 
sind deswegen eine Sehenswürdigkeit der 
besonderen Art. (BW) 
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UNTERHALTUNG
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „S“ .
S
➔ SCHROTTIS FIAKER-ABC
➔ SCHNEE – Bis zum Redaktionsschluss 
dieser Ausgabe (8.1.) ist noch kein Schnee 
in Sicht. Im Gegenteil, die Meteorolügen, 
Verzeihung: Meteorologen kündigen Temperaturen im zweistelligen Plusbereich an. 
Vielleicht ist ja bei Erscheinen dieses Heftes der Winter angekommen, was den Fahrdienst zwar erschwert und den kürzlich erwähnten „Popometer“ zu Höchstleistungen 
herausfordert, andererseits ist dann halt 
auch mit besseren Umsätzen zu rechnen. 
Einmal mehr appelliert der Schreiber hier 
an seine Kolleginnen und Kollegen, es mit 
der gebotenen Zweckmäßigkeit einer wärmenden Kleidung nicht zu übertreiben und 
wenigstens während der Besetztfahrt auf 
Handschuhe und ausladende Pelzmützen zu 
verzichten.
Schließlich wurde die Heizung schon vor 
längerer Zeit erfunden und funktioniert üblicherweise nicht – wie beim alten VW Käfer – nur im Sommer. Von der Sauna mit 
anschließender Abkühlung im Schnee oder 
Eiswasser wissen wir, dass Temperaturwechsel das Immunsystem eher stärken. Auch in 
Wirtshäusern gehen im Winter öfters mal 
die Türen auf, trotzdem würden wir wohl 
alle blöd aus der Wäsche schauen, wenn 
der Kellner mit Handschuhen und Ivan- 
Rebrow-Gedenk-Mütze auf dem Hirn an den 
Tisch käme, um die Bestellung aufzunehmen. Man kann‘s auch übertreiben. 
➔ SCHRANKE – In einer Novembernacht 
des letzten Jahres wollte ein Kollege aus 
dem ZOB-Gelände (Zentraler Omnibus- 
Bahnhof, Arnulf 17) ausfahren und läutete 
nach Eingabe des Ein- und Ausfahrtkarterls 
an der dortigen Schranke. Nach einiger Zeit 
ertönte eine Stimme aus dem Lautsprecher 
„Sie wünschen?“, obwohl dort auch eine 
Kamera zur Dauerüberwachung installiert 
ist. Was könnte ein hier auf die Ausfahrt 
wartendes Taxi denn wollen? Angesichts 
dieser etwas seltsam anmutenden Frage, 
die ein wenig an den Drive-in-Schalter 
beim amerikanischen Schachterlwirt erinnerte, antwortete Kollege Recai, Taxi 1345, 
spontan und schlagfertig „zwei Hamburger 
mit Pommes“, was der Schrankenwärter allerdings gar nicht so lustig fand. Kurzum, 
ein Wort gab das andere, was den Herrn in 
der Überwachungszentrale schließlich zur 
vorübergehenden Totalverweigerung animierte. Irgendwann jedoch ließ er sich 
doch noch herab und die Schranke nach 
oben. Aufklärung: der Herr über die 
ZOB-Schranke sitzt ganz wo anders und hat 
noch diverse weitere Aufgaben, weshalb er 
nicht immer vor seinen Bildschirmen hockt, 
sondern auch mal mit einem umgeschnallten „Headset“ und Schranken-Fernbedienung irgendwo unterwegs ist. Naja, und 
auf der Schmetterbox wird er wohl auch 
keinen Beobachtungsbildschirm zur Verfügung haben. Selbst Big Brother „muss“ 
mal. Oder er redet gerade mit einem Kunden, der bei irgendeinem anderen von ihm 
überwachten Parkplatz an der Schranke ein 
Problem hat. Wie auch immer: einen Preis 
für verbale Schlagfertigkeit hat Kollege 
Recai jedenfalls verdient. 
➔ SOPHIENSTRASSE, SCHRANNENHALLE, 
STIGLMAIERPLATZ UND SCHWANTHALER 
STRASSE – Die Sophienstraße ist benannt 
nach Prinzessin Sophie Friederike Dorothea 
Wilhelmine von Bayern (1805-1872), 
 Tochter des Kurfürsten und späteren Königs 
Max I. Joseph, Mutter des Kaisers Franz 
 Joseph I. von Österreich. – Was hat sie 
(die Straße) mit der Schrannenhalle zu 
tun? Eigentlich nichts, oder doch dies, dass 
ab 1854 ein Teil des Alten Botanischen 
Gartens mit dem „Glaspalast” überbaut 
wurde, der 234 Meter lang und bis zu 
88 Meter breit war. In ihm fanden u. a. 
Kunstausstellungen, aber auch technische 
Vorführungen statt. Jetzt kommt Oskar von 
Miller ins Spiel, der ‚Vater‘ des Deutschen 
Museums, Mitbegründer der „AEG“ (Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft), Erbauer 
des ersten deutschen Elektrizitätswerkes in 
Berlin, des Walchenseekraftwerks usw. 
usw., ein Sohn des Ferdinand Miller, der 
wiederum zusammen mit Johann Baptist 
Stiglmaier eine Erzgießerei (heute E.-Straße) betrieben hatte, in der u.a. die von 
Ludwig Michael Schwanthaler entworfene 
‚Bavaria‘ in Einzelteilen gegossen und dann 
über der Theresienwiese aufgestellt wurde. 
Schwanthaler (1802-1848) selbst hatte die 
Errichtung des von ihm entworfenen, insgesamt 78 Tonnen schweren Kunstwerkes 
im Jahre 1850 nicht mehr miterleben dürfen. Seine Werkstatt befand sich übrigens 
da, wo später, und nach endlosen Sanierungsmaßnahmen heute (wieder) das Deutsche Theater residiert. Oskar von Miller 
 jedenfalls führte 1882 im Glaspalast ein öffentliches Experiment zur Fernübertragung 
von elektrischem Strom durch, wobei der 
„Saft“ in der Gegend um Miesbach per Wasserkraft produziert und erstmals durch lange Kabel über ca. 60 km Distanz in die 
Münchner Innenstadt transportiert wurde. 
Dort brachte er nach einigen Fehlversuchen 
schließlich unter den Augen der staunenden Öffentlichkeit einen elektrisch betriebenen Wasserfall zum Plätschern. Der Glaspalast wurde später leider völlig zerstört 
und nie wieder aufgebaut. Nie wieder? – 
Doch, irgendwie schon, aber leider an der 
Blumenstraße als „Schrannenhalle“ . Dort 
hatte früher schon mal eine Schrannenhalle 
(= Markthalle) gestanden, deren rostige 
 Eisenträger dummerweise in den 1980er 
Jahren zufällig bei Baumaßnahmen an der 
Dachauer Straße wieder gefunden wurden. 
Nach endlosen Debatten kam unser Stadtrat zum Ergebnis, dieses Baudenkmal sei an 
originaler Stelle wieder zu errichten – wobei sich wohl nicht nur der Schreiber fragt, 
was dieser Kommerztempel, hinter dessen 
hochglanzverspiegelter Fassade die alten 
Verkehrsmedizinische
Untersuchungen in Schwabing
Dr. Josef Venczel
Dr. Marta Venczel
Betri ebsärzte
Adelheidstr .23
80798 München
T el: 2729460 Fax: 27294614
Handy: 0172 / 8916575
Alle med. Untersuch ungen für Ersterwerb
oder Verlängerung des Führerscheins
für Berufsfahrer (T axi, LKW, Bus etc)
bei Bedarf auch am Wochenede.
drs Venczel.qxd:drs Venczel.qxd 22.09.
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Eisenträger kaum mehr zu erahnen sind, 
mit der alten, offenen (!) Schrannenhalle 
zu tun haben soll. Ein Millionengrab, das 
seit seiner Inbetriebnahme Anfang der 
2000er Jahre schon mehrere Investoren in 
die Knie gezwungen hat.
➔ SPRECHFUNK – Lang, lang ist‘s her … 
Waren die Kollegen früher wenigstens zur 
Auftragserlangung noch auf den Sprechfunk (SF) angewiesen, so verlassen sich 
viele heute ausschließlich nur mehr auf 
den Datenfunk (DF) und lassen das SF-Gerät gleich ganz ausgeschaltet. Ein besonderes Exemplar dieser Spezies ist ein Kollege, der kürzlich in einer Dezembernacht auf 
Kanal 1 „dringend“ rief, weil ihm die Fahrgäste in Neuperlach davonlaufen wollten 
und alle schon hysterisch wurden. Bis dahin kein Problem. Andere Fiaker, von der 
Zentrale darum gebeten, kamen zur Hilfe 
und die Sache löste sich friedlich auf. 
 Wenig später freilich, als die Zentrale von 
eben diesem Kollegen noch eine Auskunft 
benötigte, meldete er sich nicht mehr und 
ignorierte auch zwei direkt auf sein Heimkino (DF-Display) gesendete Nachrichten, 
er möge sich umgehend auf Kanal 4 melden. Sein Händi war auf „Mailbox“ geschaltet; erst durch das zweimalige Abmelden 
vom DF durch die Zentrale ließ er sich zum 
Einschalten des guten alten SF-Gerätes 
(„was ist denn los …?“) erweichen. Ach 
so, den SF habe er immer ausgeschaltet, 
das Zeug müsse er sich nicht anhören usw. 
Auf den zarten Hinweis der Zentrale, er 
habe die schnelle Hilfe vorher und damit 
die Rettung vor drohenden Prügeln sowie 
von 40 Euro Fahrpreis wohl der Tatsache zu 
verdanken, dass wenigstens andere Kollegen den SF noch eingeschaltet hätten, 
wurde er dann doch etwas kleinlauter. Ob‘s 
etwas geholfen hat, oder ob er – wie so 
viele andere – weiterhin den SF nur zum 
„dringend“-Rufen braucht, um sich aber 
selbst nie zur Hilfe anzubieten, wenn ein 
anderer Kollege mal in Schwierigkeiten ist, 
kann nur geraten werden.
➔ STARTHILFE und STADTGRENZE – Die 
Starthilfe bringt uns seit 1.12.2013, egal 
ob über ADAC oder „privat“, 25 Euro. Bei 
dieser Gelegenheit sei erwähnt, dass seit 
der letzten Tarifumstellung (s.o.) die Anfahrt in alle Umlandgemeinden mit Tarifstufe 1 zu erfolgen hat, dass also z.B. auch 
Haar, Pullach, Gräfelfing oder Karlsfeld 
usw., wo früher erst vor der Haustüre die 
Uhr eingeschaltet wurde, jetzt ab der 
Münchner Stadtgrenze mit eingeschaltetem 
Taxameter (Tarif 1) angefahren werden 
müssen. Müssen! Für Kunden, die wieder 
Richtung München fahren, bringt dies nur 
unwesentliche Mehrkosten, weil die Rückfahrt bis zur Stadtgrenze Münchens auf Tarifstufe 2 (Zeit-Tarif) erfolgt und dabei im 
Schnitt nur zusätzliche Kosten von vielleicht zwei bis fünf Euro auflaufen. Damit 
sollte und soll vermieden werden, dass z.B. 
ein Kunde ein Taxi nach Gräfelfing bestellt 
(früher anfahrtsfrei), um dann für 7 Euro 
bis zum dortigen S- Bahnhof zu fahren, 
wobei der Fiaker für diese unglaubliche 
Summe insgesamt 15 Kilometer (z.B. vom 
Sauerbruch-Stand zurück zum Sauerbruch-Stand) verfährt. Wir Zentralisten reden uns seit dem 1.12.2013 bei solchen 
Bestellern den Mund fusselig, um ihnen zu 
erklären, dass das Taxi bei Ankunft in der 
xy-Straße z.B. in Unterhaching oder Feldkirchen schon ca. zehn Euro auf der Uhr 
haben wird. Bitte halten Sie sich auch daran. Die Tarifordnung der Landeshauptstadt 
München ist keine unverbindliche 
Preisempfehlung, sondern Pflicht (!) für 
alle Beteiligten. Und es ist der Kundschaft 
auch schwer zu erklären, dass die korrekt 
angefahrenen Kollegen schon den Betrag X 
auf dem Wecker haben, während tags zuvor 
wieder mal einer erst vor der Haustüre die 
Uhr eingeschaltet hat. 
➔ STUSS – Das im 18. Jahrhundert wohl 
aus dem Jiddischen in den deutschen 
Sprachraum gelangte Wort bedeutet „blödes Zeug“, „Narretei“ oder Unsinn“ - und 
wer könnte von sich behaupten, so etwas 
noch nicht von sich gegeben zu haben? 
Selbst der immer beherrschten Dauer-Kanzlerin Merkel unterlief es, ihren Parteifreund 
und damaligen hessischen Ministerpräsidenten als „Roland Kotz – äh, Koch“ zu 
 titulieren, Stoibers Edi warnte davor, „Öl 
reinzugießen in die glodernde Lut, äh, gludernde Lot“, der SPD-Politiker Hans-Ulrich 
Klose mahnte den damaligen Kanzler Kohl, 
nicht daran zu glauben, „dass wir nach ihrer Tanze pfeifen“, Lothar Matthäus wollte 
„nicht den Sand in den Kopf stecken“, Fußballerkollege Andi Möller, befragt nach seinen Zukunftsplänen, meinte „Mailand oder 
Madrid, egal, Hauptsache Italien“, und 
„Bayern 3” warnte schon mal auf der A 9 
vor „Schneefall in beiden Richtungen“ . Aber 
auch die Zentralisten der Engelhardshöhe 
sind nicht immer auf der Höhe, wenn sie 
vom „Altstadtringel“, der Ecke „Kistelfinger 
/ Machtelhof“, dem „Flaghufen“, einer im 
Taxi vergessenen „Tüte mit Videoraketen“ 
oder – als Anfahrtsbeschreibung auf Kanal 
4 – der „Ausfahrt Holledei“ sprechen. Aber 
für jetzt ist Stuss, äh, Schluss. (MS)
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KINOS IN MÜNCHEN
➔ VOM STUMMFILM BIS HEUTE
Die Entwicklung eines Apparates, der diese 
Bildfolgen abspielen konnte, gelang Thomas Alva Edison (1847–1931). Er stellte im 
Jahr 1893 auf der Weltausstellung in Chicago seinen Filmprojektor vor, wobei der 
Transport des Filmes mithilfe von vier Löchern pro Bild ermöglicht wurde. Edison 
war ein Pionier auf dem Gebiet der Elektrizität, hielt mehr als 1.000 Patente beispielsweise auf die revolutionäre elektrische Glühbirne und bekam kurz nach 
seinem Tod am 18. Oktober 1931 in den 
USA selbst im fernen München eine nach 
ihm benannte Straße in Freimann, nämlich 
die Edisonstraße vom 14. April 1932. Im 
Jahr 1925 wurde festgelegt, dass pro 
 Sekunde 24 Bilder durch den Projektor 
 laufen, wodurch sich die perfekte Illusion 
einer tatsächlichen Bewegung ergibt. 
 Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Stummfilm-Zeit in München 
Zunächst fehlte den Filmen noch die 
Tonspur, weswegen die Darsteller und Darstellerinnen umso stärker gestikulieren und 
mit ihrem Gesichtsausdruck arbeiten mussten: Herzzerreißende Dramatik, schreckliche Tragödien, schmachtende Sehnsucht, 
umwerfende Komik, feinsinniger Humor 
oder tiefe Liebesemotionen – alles musste 
der Zuschauerschaft ohne Ton vermittelt 
werden. Musikalisch unterlegt wurden die 
Vorführungen von Klavierspielern, die das 
für den heutigen Geschmack bizarre Geschehen auf der Leinwand mit ihrer Geklimper begleiteten. Die ersten Filmvorführungen in München fanden – wie in anderen 
Städten auch – bereits 1896 im Panoptikum an der Kaufingerstraße statt, einem 
volkstümlichen Theater, das sich auf die 
Präsentation von Sensationen und leicht 
Verruchtem spezialisiert hatte. Die Bezeichnung „Film-Theater“ weist auch heute noch 
auf diese Spielorte hin. Das erste Münchner 
Theater, das 1906 eröffnet wurde und in 
dem ausschließlich Stummfilme gezeigt 
wurden, nannte sich Welt-Kinematograph 
und lag in der Neuhauser Straße. Erstaunlich mutet es an, dass das älteste noch 
heute betriebene Kino in München, das 
Gabriel an der Dachauer Straße 16, bereits 
im Jahr 1907 seine Pforten öffnete und 
seitdem alle Stürme der Zeit überlebt hat. 
Und noch sehr viel mehr: Obwohl im 
Guinness-Buch der Rekorde fälschlicherweise ein anderes Kino aufgeführt wird, ist das 
Gabriel das älteste, durchgehend bespielte 
Kino der gesamten Welt. Ähnlich auch die 
Museums-Lichtspiele, das seit 1910 existieren, und das Maxim in der Landshuter Allee 
33, das seit 1912 unter verschiedenen Namen Filme präsentiert. In Letzterem zeigt 
sich allerdings in der Bestuhlung und in 
der gesamten Ausstattung sein Alter; man 
könnte meinen, alles befinde sich noch im 
Originalzustand, und das ohne nennenswerte Reparaturen. Eine der ganz großen Filmschauspielerinnen jener Zeit hieß Erna Morena (1885–1962), eine Wahlmünchnerin. 
Typisch für die erforderliche Mimik im 
Stummfilm war etwa ihr Film „Die Sphinx“, 
in dem sie eine Doppelrolle spielt: Sie ist 
die Braut eines Malers und ohne dessen 
Wissen auch sein Modell. Einmal prüde, 
dann wieder schamlos, zuerst geliebt und 
dann wieder verstoßen – all dieses eigenartige, pseudo-dramatische Auf und Ab und 
Hin und Her mussten sie und ihre Kollegen 
in Gestik und Mimik wiedergeben. Morena 
liegt auf dem Neuhauser Friedhof an der 
Winthirstraße 15 begraben, die Morenastraße in Pasing hat allerdings nichts mit ihr 
zu tun. 
Bavaria-Filmstudios in Geiselgasteig 
Während der späten Stummfilmzeit entstanden 1919 in Geiselgasteig, also mehr 
oder wenig in München, die heutigen Bavaria-Filmstudios am entsprechend benannten 
Platz. Von Anfang an spielte es im weltweiten Kino-Geschehen eine wichtige Rolle, 
heute ist das circa 356.000 Quadratmeter 
große Bavaria-Gelände eines der größten 
europäischen Filmstudios. Den ersten Film 
in Geiselgasteig drehte im Jahr 1920 Franz 
Osten mit „Der Ochsenkrieg“ nach einem 
Roman von Ludwig Ganghofer – die 
Ganghoferstraße hat nichts mit dem Dichter zu tun. Der zweite in Geiselgasteig 
 gedrehte Stummfilm trug den Titel „Der 
Brunnen des Wahnsinns“; man kann sich 
bestens vorstellen, dass den Darstellern 
hier das Letzte abverlangt wurde. Weltbekannte Regisseure und Schauspieler traten 
und treten immer noch hier hinter beziehungsweise vor die Kamera und schrieben 
Filmgeschichte, beispielsweise drehte 
Alfred Hitchkock bereits in den frühen 
Fotos: istockphoto
Die Fotografie wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfunden und im Lauf der Zeit immer weiter entwickelt. 
1888 gelang zes dem US-Amerikaner Georg Eastman, pro Sekunde 15 Bilder per Hand durch seine Kodak-Box laufen zu lassen 
und damit ein bewegtes Bild zu ermöglichen …
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TITELTHEMA

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1920er Jahren zwei seiner Gruselfilme. In 
diesem Hollywood über dem Isarufer mit 
seiner Kulissenstadt jagte später etwa auch 
Götz George als Ermittler Schimanski die 
Verbrecher des vermeintlichen Ruhrgebietes 
und führte sie ihrer gerechten Bestrafung 
zu. Im Jahr 1981 öffnete die Filmstadt ihre 
Tore für Besucher, die erstmals das 55 Meter lange Boot aus dem gleichnamigen Film 
von Wolfgang Petersen durchschreiten durften. Immer mehr Ausstellungsobjekte aus 
Film und Fernsehen kamen im Laufe der 
Zeit hinzu, und mittlerweile besuchen 
 jedes Jahr 350.000 Besucher die Bavaria 
Filmstadt. Die Bavaria-Filmstudios tragen 
maßgeblich dazu bei, dass München 
nach New York als der zweitwichtigste 
 Medienstandort weltweit gilt. 
Tonfilm in schwarz-weiß seit 1927
Bis 1927 hatte sich die Technik weiterentwickelt. Die Filme erhielten nun eine zusätzliche Tonspur und wurden treffend als 
„sprechende Bilder“ bezeichnet. Die Bavaria-Filmstudios gerieten nun mehr und 
mehr ins Abseits und gingen schließlich 
bankrott, denn die Babelsberg-Studios in 
Potsdam und insbesondere Hollywood in 
Los Angeles gaben nun den Ton an. Mit Beginn des Dritten Reiches in Deutschland 
1933 und der Filmzensur kamen nur noch 
zwei Kategorien Film in die deutschen Kinos: entweder sentimentaler Schwachsinn 
oder politische Propaganda. Zwei Produktionen der Bavaria-Filmstudios aus dem Jahr 
1933 mögen das verdeutlichen: einmal der 
harmlose Unsinn „Mit mir durch dick und 
dünn“ und dann auf der anderen Seite der 
Streifen „SA-Mann Brand“ . Der antisemitische Film „Jud Süß“ von 1940 und nicht in 
München hergestellt, der die Ermordung der 
Juden ideologisch vorbereitete, erlebte 
auch in München einen wahren Ansturm 
begeisterter Interessierter. Um vom Kriegsalltag abzulenken, fanden noch gegen 
Kriegsende von Dezember 1944 bis Februar 
1945 in den Studios der Bavaria-Film die 
Dreharbeiten zum Blödsinnsfilm „Dreimal 
Komödie“ statt; dieses Machwerk erreichte 
aber erst 1949 die Kinos. In München gab 
es 1947, zwei Jahre nach Kriegsende, wieder 40 Kinos, und in Geiselgasteig wurden 
in jenem Jahr wieder 14 deutsche Spielfilme produziert und 30 ausländische synchronisiert. Im Jahr 1949 hielten nun 72 
Kinos ihre Pforten geöffnet, und in den 
 Bavaria-Filmstudios entstanden wieder 14 
deutsche Filme, darunter „Hallo Fräulein“, 
eine Lustspiel, das von US-Soldaten und 
deutschen Frauen handelte und den grauen 
Nachkriegsalltag vergessen machen sollte. 
Außerdem wurden 97 ausländische Filme 
synchronisiert, es ging also aufwärts mit 
dem Kinowesen in München. 
Schmutz und Schund: Kritik am 
 Kinowesen 
Die Jugend wurde bereits im alten Ägypten 
von denselben Leuten, die kurz zuvor noch 
selbst Jugendliche gewesen waren, beschimpft, nicht bedenkend, dass die Jugend Spiegelbild der sie erziehenden Erwachsenen ist. Nicht anders auch in der 
modernen Zeit: Am 10. Januar 1950 etwa 
beklagte der Bischof von Eichstätt, Joseph 
Schroeffer (1903-1983), auf einer Konferenz im Schloss Fürstenried, dass das 
Schwinden der religiösen und sittlichen 
Substanz in der Familie und bei der Jugend 
zu einer Verweltlichung des Lebens geführt 
habe, das keine Ehrfurcht mehr vor Gott 
kenne. Die Gefahr der Explosion der Atombombe habe einen Vergnügungstaumel und 
eine moralische Haltlosigkeit in Deutschland ausgelöst, die ohne Gleichen sei. Die 
sexuelle Frühreife der Jugend, das Anwachsen der Zahl der Sittlichkeitsverbrechen 
und der Jugendkriminalität seien Ergebnisse dieser Verwilderung. Eine große Verantwortung für diese Missstände trage dabei 
der Schmutz und Schund in Literatur und 
Film, mit dem die Jugend tagtäglich konfrontiert werde. Tatsächlich berichtete die 
„Süddeutsche Zeitung“ am 17. Mai 1952 
über die öffentliche Diskussion, ab und in 
welchem Ausmaß die Jugend durch gewisse 
Filme und Filmreklamen gefährdet werde. 
So wollte die Zeitung etwa folgende Szene 
beobachtet haben: „Vor den Standphotos, 
mit denen das kleine Vorstadtkino seine 
Besucher anzulocken weiß, stehen zwei 
Buben. (...) vertieft sich der andere in das 
Starphoto der weiblichen Hauptdarstellerin, 
die ihre körperlichen Reize mit raffinierter 
Berechnung zur Schau stellt. Der Bub 
schweigt. Was in ihm vorgeht, kann auch 
der Psychologe nur ahnen.“ Auch die Szenerie vor dem Filmtheater am Sendlinger 
Tor erschien der Zeitung bedenklich, zumal 
sich gleich gegenüber eine Volksschule befand: „(...) ein biederer Passant, der vor 
dem Sendlinger-Tor-Kino nach den weiblichen Reizen einer Pappfigur spähte, die 
sich in Lebensgröße hinter einer durchsichtigen spanischen Wand über dem Kinoportal umzog.“ Der Direktor des Stadtjugendamtes, Kurt Seelmann (1900-1987), war 
sich ebenfalls sicher, dass die Jugend in 
ihrer Entwicklung durch diese Einflüsse 
seelischen Schaden nehmen könnte. In seiner Studie „Das Halbstarkenproblem in 
München“ schrieb er 1957: „Verstärkt wird 
das noch durch all das, was Kinoreklame, 
sexuell gefärbte Filme, Schund- und 
Schmutzliteratur und das übrige Leben in 
einer modernen Großstadt schon verfrüht 
an sie heranbringt.“
Farbfilme
Obwohl bereits seit der Jahrhundertwende 
in ihren Anfängen entwickelt und später 
teilweise auch schon produziert, machen 
seit den 1960er Jahren die Farbfilme einen 
Großteil der neuen Filme aus. Der erste 
westdeutsche Farbfilm nach dem Krieg war 
eine Operettenverfilmung namens 
„Schwarzwaldmädel“ und kam Ende 1950 in 
die Kinos. Der Name seines Regisseurs, 
Hans Deppe, schien die Handlung vorwegzunehmen: Dieser Heimatfilm mit seinen 
bunten Trachten, blühenden Obstbäumen, 
lustigen Dreiecksgeschichtchen sowie abschließendem Geigenklang zum Happyend 
stand in krassem Gegensatz zur trostlosen 
FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23

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Wirklichkeit der Nachkriegszeit. Gerade 
deshalb strömten 16 Millionen Besucher in 
die Filmtheater, allein in München mit 
 seinen damals 830.000 Bewohnern fast 
200.000 Menschen. Aber es kamen auch 
bald Filme mit inhaltlichem Hintergrund 
auf die Leinwände, beispielsweise der 1959 
noch in Schwarzweiß gedrehte Streifen 
„Die Brücke“ des Münchner Regisseurs 
Bernhard Wicki (1919-2000, Bernhard- 
Wicki-Straße von 2004), der für viel Aufregung sorgte. 
Skandal: Die Brücke 
Am 22. Oktober 1959 fand im 1969 geschlossenen Mohren-Filmtheater im Tal 13 
die Erstaufführung von Bernhard Wickis 
Film „Die Brücke“ statt. Die „Süddeutsche 
Zeitung“ bezeichnete ihn am 24. Oktober 
1959 als „einen der härtesten, schonungslosesten, bittersten Antikriegsfilme, die je 
über eine Leinwand liefen“ . Der Film handelt am 27. April 1945 und hat die Isarbrücke in Bad Tölz als thematisches Vorbild. Er zeigt, wie einige halbwüchsige 
Jungen von der Schulbank weg in Uniformen gesteckt werden. Verblendet und 
missbraucht, empfinden sie ihre Einberufung in den letzten Tagen des Krieges als 
heroischen Einsatz zur Rettung des Vaterlandes. Sie sollen eine strategisch unwichtige Brücke gegen eine feindliche Übermacht verteidigen. Für ihren fernen 
„Führer“ und im Namen eines pervertierten Ehrbegriffes hetzen Wehrmachtsoffiziere willige Jugendliche ins letzte, aussichtslose Gefecht. Es gibt nichts mehr zu 
retten außer der eigenen Haut. 
In der Wirklichkeit des Krieges gehen den 
Jungen die Augen darüber auf, was mit ihnen geschehen ist und nun geschieht. Aber 
einer nach dem anderen stirbt auf grausige 
Weise. Am Ende taumelt der einzige Überlebende irren Blickes vom Schauplatz. „Die 
Brücke“ zeigte diese Ereignisse mit realistischer, krasser Brutalität. Sehr viele Deutsche kannten solche Situationen noch aus 
eigener Erfahrung. Aber vierzehn Jahre 
nach Kriegsende war die Verklärung des 
Krieges nach Art der „Landser“-Hefte in 
vollem Gange. Der Krieg wurde dort als 
teils heldenhaftes, teilweise auch deftiglustiges Erlebnis dargestellt, in dem Kameradschaft und Humanität trotz aller Härte 
vorherrschten. Die Kritiker gegen den angeblichen oder tatsächlichen Schmutz und 
Schund hatten nichts gegen diese kriegsverherrlichenden Darstellungen, die „Die 
Brücke“ jedoch zeigte die Wirklichkeit des 
schmutzigen Krieges und wirkte dementsprechend schockierend.
Blöd gelaufen: Wernher von Braun 1960 
Der Schock saß tief in der westlichen Welt, 
als man am 5. Oktober 1957 erfuhr, dass 
die Sowjetunion am Tag zuvor den ersten 
künstlichen Erdsatelliten, Sputnik I, in den 
Weltraum geschickt hatte. Sputnik II folgte 
am 3. November 1957 und Sputnik III am 
15. Mai 1958. Die US-Raumfahrt wurde damals maßgeblich von Wernher von Braun 
(1912–1977) geleitet, der seine fachliche 
Qualifikation als SS-Sturmbannführer bereits im Dritten Reich unter Beweis gestellt 
hatte, indem er unter skrupelloser Inkaufnahme des Todes von Tausenden von 
Zwangsarbeitern Raketen konstruierte und 
bauen ließ, die gegen britische Städte abgefeuert wurden und dort verheerende 
Schäden anrichteten. Braun und seine 
mehr als 100 Spezialisten ergaben sich im 
Mai 1945 rechtzeitig der US-Armee. In den 
USA trugen sie führend zur Verwirklichung 
des dortigen Weltraumprogramms bei. Am 
19. August 1960 nun fand im Kino Mathäser- 
Palast an der Bayerstraße 5 die Welturaufführung des Filmes „Ich greife nach den 
Sternen“ statt, der Brauns Leben idealisierend darstellte. Curd Jürgens (1915–1982, 
Curd-Jürgens-Straße von 1986) mimte den 
Raketenbauer. Braun wie auch Jürgens gaben sich zur Premiere höchstpersönlich die 
Ehre ebenso wie Tausende von Schaulustigen vor dem Kino. Dort standen Modelle 
der drei US-Raketen Corporal, Honest John 
und Lacrosse, für deren Konstruktion Braun 
verantwortlich zeichnete. Eine größere Anzahl von US-Generälen nahm ebenfalls an 
dem Ereignis teil. Die Handlung des Streifens erwähnte die sowjetische Raumfahrtforschung und ihre Produkte nur am Rande 
und das herablassend. Umso schockierender 
wirkte dann die Nachricht von einem weiteren sowjetischen Triumph im Kosmos: 
Scheinbar wie bestellt exakt zum Tag der 
Münchner Uraufführung, startete Sputnik 
IV mit zwei Hunden an Bord in das Weltall. 
Nach 18 Erdumkreisungen kehrte das Raumschiff am nächsten Tag sicher zurück; auch 
den beiden Hunden ging es den Umständen 
entsprechend gut. Braun kommentierte 
 diesen erfolgreichen Test auf dem Weg 
zur bemannten Raumfahrt verärgert und 
persönlich beleidigt mit den peinlichen 
Worten: „Man muss endlich einmal aufhören, immer wieder so einen Start groß 
herauszustellen.“
Skandal: Das Schweigen
Ingmar Bergmans Film „Das Schweigen“ 
aus dem Jahr 1962 provozierte den vorläufigen Höhepunkt in der Diskussion um die 
so genannten schmutzigen Filme. „Das 
Schweigen“ behandelt ein ernstes und weit 
verbreitetes Problem, nämlich die destruktiven Spannungen, die sich zwischen Frau 
und Mann entwickeln können. Dabei verzichtete Bergman nicht auf einige sexuelle 
Szenen, die in ihrer Offenheit für damalige 
Verhältnisse schockierend wirkten. Allein 
1964 sahen deshalb elf Millionen Menschen 
allein in Westdeutschland den Film; die eigentliche Aussage dürfte oft nur am Rande 
interessiert haben. Während einer Aussprache am 13. Oktober 1964 im Landtag ging 
es um das Verbot des Streifens. Von Seiten 
der CSU wurde eine eigene bayerische Filmselbstkontrolle vorgeschlagen, nachdem ihr 
bundesweites Pendant den Film nach anfänglichem Zögern doch in die Kinos gelassen hatte. Auch fragte man sich, wie der 
Film das Prädikat „künstlerisch wertvoll“ 
erhalten konnte. Man befürchtete, die Filmwirtschaft werde in ihrer Konkurrenz zum 
Fernsehen versuchen, die Besucherzahlen 
mit zweifelhaften Produkten zu steigern. 
Die SPD war der Auffassung, es gebe genügend verwerfliche Filme, über die aber 
 niemand rede. Im Falle des „Schweigens“ 
sei die Darstellung der Problematik so eindrücklich, dass das bisschen Erotik gar 
nicht ins Gewicht falle. Im Mai 1965 trat 
die private Aktion Saubere Leinwand an die 
Öffentlichkeit. Sie forderte: „Wir bejahen 
den Film, aber was etwa seit den letzten 
zweieinhalb Jahren geboten wird, ist überwiegend nur noch Sexgeschäft und eine 
Welle des Mordens und Tötens. Als verantwortungsbewusste Bürger, als Väter und 
Mütter, müssen wir an unsere Jugend, an 
unsere Kinder denken.“ Die Aktion appellierte an jeden Einzelnen, im privaten wie 
öffentlichen Bereich dem „Schmutz und 
Schund auf der Leinwand“ entgegenzutreten. Tatsächlich priesen Münchner Kinos im 
Oktober 1964 folgende Filme an: „Mondo 
Fotos: istockphoto
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Nudo – Nackte Welt. Nicht umsonst erlebt 
dieser Farbfilm täglich aufs Neue größten 
Andrang. Alle wollen diese ungeschminkte 
Welt sehen – verbirgt nichts – er zeigt eine 
Welt voller Gewinnsucht und Heuchelei – 
Sichern Sie sich Karten im Vorverkauf 
2 Tage im Voraus.“ Oder: „Striptease. Die 
Weltsensation – Ist besser als viele andere 
Filme mit trügerisch hohem Anspruch. Raffiniert, aber kultiviert – ungeniert, aber 
pointiert!“ In einem anderen Kino schlugen 
„Männer, hart wie Eisen“ zu, und in „Piccadilly Null Uhr Zwölf“ wütete ein Halstuchmörder.
Rundfunk, Fernsehen und Kino
Der tonlose, der Stumm-Film, war schon 
lange erfunden und hatte sich bereits erfolgreich etabliert, als am 22. Dezember 
1920 die erste Rundfunkübertragung in 
Deutschland stattfand. Zwar brachte der 
technische Fortschritt eine immer weitere 
Verbreitung des neuen Mediums, aber im 
Vergleich zum Film war es doch auf den 
Ton allein beschränkt. Ganz anders das 
Fernsehen, das mit Ton und bewegten Bildern arbeitete. Seit Mitte der 1930er Jahre 
entwickelte sich die Technologie des Fernsehens zu immer besserer Qualität, und seit 
Ende der 1940er Jahre wurde es dann auch 
für den Privatgebrauch nutzbar. Das Jahr 
1952 bezeichnete den Beginn eines geregelten Sendebetriebes in Westdeutschland: 
Die ARD nahm als bislang einziger Sender 
ihre schwarz-weißen Übertragungen auf, 
die zunächst lediglich einige Stunden täglich abdeckten und sich an die sage und 
schreibe 300 Besitzer dieser zu Recht als 
Flimmerkisten bezeichneten Steinzeit- 
Apparate richteten. Die Zahl der Fernseh- 
Besitzer in München dürfte sich natürlich 
im noch homöopathischeren Bereich bewegt haben. Seinen großen Durchbruch 
 erlebte das Fernsehen 1959, als täglich 
5.000 Geräte verkauft wurden. Im Jahr 
1960 besaßen rund 4.000.000 Menschen in 
Westdeutschland einen Fernseher. Ab 1963 
konnte dann zusätzlich das Programm des 
ZDF empfangen werden, und ab 1964 boten 
die ARD-Sender auch regionale, dritte Programme an. In jener Zeit begann das große 
Kinosterben, insbesondere da es seit 1967 
den Farbfernseher gibt, 1971 die Video- 
Kassette für das Heimkino in den Verkauf 
gelangte und seit 1984 das Privatfernsehen 
sein Angebot stetig erweiterte. In München 
gab es 1957 knapp 130 Kinos, deren Räumlichkeiten nach ihrer Schließung häufig 
von den damals aufkommenden Supermärkten übernommen wurden. Beispielsweise 
wandelte sich 1960 Münchens zweitgrößtes 
Kino, das Schloss-Theater an der Nymphenburger Straße 166 mit seinen 1.019 Plätzen 
– gleich gegenüber dem Rotkreuzstand – 
vom Deutschen Supermarkt zum heutigen 
Edeka. Einige der verschwundenen Lichtspielhäuser meist in den Vororten seien 
hier genannt: Adler an der Bingener Straße 
1 (in Betrieb 1927 bis 1973), Alpen an der 
Heiglhofstraße 3 (1953–1961), Arco 
Film-Palais an der Maffeistraße 4 (1955–
1971), Arion an der Senftenauerstraße 93 
(1957–1961), Berg-Palast an der Wirtstraße 1 (1925–1968), Filmtheater Allach an 
der Reismüllerstraße 7 (1948–1965) oder 
Viktoria Trudering am Schmuckerweg 1 
(1955–1966). Bis heute haben sich 28 Kinos der verschiedenen Größe und Ausstattung in der Stadt gehalten. In den 
 Bavaria-Filmstudios entstehen jetzt hauptsächlich Fernsehproduktionen.
Filmmuseum München
Eine besondere Einrichtung in der Kinolandschaft ist das Filmmuseum München 
am Sankt-Jakobs-Platz 1, das 1963 gegründet wurde und zum Münchner Stadtmuseum 
gehört. Es besitzt eine umfangreiche 
Sammlung von Kopien historischer Filme, 
die vor Ort auch restauriert werden. Besondere Schwerpunkte dieser Sammlung bilden 
der deutsche Stummfilm, die Arbeiten der 
deutschen Filmemigranten aus der Zeit des 
Nationalsozialismus, der neue deutsche 
Film sowie die Münchner Filmgeschichte. 
Das hauseigene Kino ist eine der wenigen 
Adressen in Deutschland, in denen vollständige filmhistorische Rückschauen und 
regelmäßig Stummfilme mit Live-Musikbegleitung vorgeführt werden – so wie zu den 
Anfangszeiten des Films. Das Filmmuseum 
ist darüber hinaus Mitveranstalter der alljährlichen Vorstellungen des Filmfestes 
München.
Heute
Im Jahr 1957 gab es in München – wie gesagt – 130 Kinos mit 60.000 Sitzen und 
22.000.000 Besuchern. Das Kinosterben 
seit den 1960er Jahren ließ heute noch 28 
Lichtspielhäuser mit 84 Kinosälen und etwa 
16.000 Plätzen übrig, besucht von jährlich 
5.000.000 Besuchern. Darunter befinden 
sich die ganz Großen wie der Mathäser-Filmpalast an der Bayerstraße 5 mit 
4.283 Plätzen in 14 Sälen, aber auch kleinere Kinos, die sich gegen diese Konkurrenz halten können. Erwähnt werden sollen 
hier die Theatiner-Filmkunst an der Theatinerstraße 32 mit seinem französischen und 
südeuropäischen Programm, das Cinema an 
der Nymphenburger Straße 31, das häufig 
englischsprachige Filme zeigt, oder die 
 Museums-Lichtspiele, wo seit nunmehr 35 
Jahren der Kultfilm „Rocky Horror Picture 
Show“ läuft. Früher gab es bei uns auch 
zwei Autokinos: Das an der Dachauer Straße 420 musste 1986 dem neuen Rangierbahnhof weichen, während das bei Aschheim an der Münchner Straße 60 als 
einziges seiner Art in Bayern überlebt hat. 
Hier kann man – im Fahrzeug sitzend und 
eine Leinwand von 400 Quadratmetern vor 
sich – rauchend und redend den Film genießen. Aber das ist ja gerade das Besondere am Kinogehen, dass man die private 
Umgebung verlassen und am öffentlichen 
Leben teilnehmen kann, weswegen die Besucherzahlen in den Kinos sich seit 1990 
wieder langsam aufwärts bewegen. 
Straßennamen
Der Stadtrat entschied 2004, im neu entstehenden Arnulfpark folgende Persönlichkeiten aus dem Filmgewerbe mit der Benennung von Verkehrsflächen zu ehren. 
Diese waren in München geboren worden, 
hatten Auftritte in München oder hatten in 
der Stadt gewirkt: Marlene Dietrich (1901–
1992), Bernhard Wicki (1919–2000), Luise 
Ullrich (1911–1985), Grete Mosheim 
(1905–1986), Lilli Palmer (1914–1986), 
Rainer Werner Fassbinder (1945–1982) sowie Erika Mann (1905–1969). Auch Klaus 
Mann (1906–1949) erhielt einen Platz, obwohl er eigentlich als Schriftsteller gearbeitet hatte. Seine Schwester Erika erklärt 
die Nähe des Klaus-Mann-Platzes. Die 2011 
eröffnete Hochschule für Fernsehen und 
Film an der Gabelsbergerstraße 33 trägt 
seit 2012 die offizielle Adresse Bernd- 
Eichinger-Platz 1 zu Ehren des Filmregisseurs und -produzenten sowie Gründers der 
Constantin-Film an der Feilitzschstraße 6, 
der von 1949 bis 2011 lebte. (BW)
FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25

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LESERBRIEFE ∕ FORUM 
Viele Großunternehmer werden verschwinden 
– Zu Auswirkungen des Mindestlohns auf die Taxibranche
In der Mindestlohn-Debatte sei zunächst daran erinnert, dass 
es den in Bayern eigentlich schon lange gibt (6,86 Euro/Tag 
und 7,55 Euro/Nacht), rechnet man auf Basis von § 6 des Tarifvertrages
1 um. Das Gewerbe wird sich drastisch verändern, 
wenn die Einhaltung des neuen Mindestlohnes überwacht wird:
1. Mindestlohn setzt Mindestproduktivität voraus. Und daran 
mangelt es im Taxigewerbe seit Jahrzehnten, wenn Wartezeiten von einer Stunde und länger am Standplatz die Regel 
sind. Sind doch die meisten Taxler „potentiell arbeitswütig“ 
und meist zwangsweise zur Wartezeit verdammt. Schichtergebnisse
2 unter zweihundert (!) Euro sind damit für Unternehmer potentiell existenzgefährdent.
2. Mindestproduktivität bedeutet auch freiwillig erbrachte 
gute Leistung der Mitarbeiter. Die Kontrolle ist im Taxigewerbe im Vergleich zu anderen Niedriglohnbranchen schwer 
zu erreichen, da der Vorgesetzte seinen Mitarbeiter nur zu 
Anfang und Ende der Schicht zu Gesicht bekommt, ihn also 
nicht permanent lenken und anweisen kann. Unternehmer 
sind gezwungen, die Auslastung (Hausmeister) und Kosten 
(Bruchfahrer, Privatfahrten) der Taxiflotte stärker zu 
 kontrollieren, will man nicht als erster vom Markt verschwinden.
3
3. Sehr wesentlich wird auch die Kontrolle sein. Wird bei den 
geleisteten Stunden
4 eine manuelle Aufzeichnung5 reichen, 
oder sind weitere Investitionen nötig? Wie schaut es mit der 
Kontrolle der Ehrlichkeit aus? Kann sich der Unternehmer 
ein Taxi ohne Kontaktsitze
6 dann noch leisten? Oder reicht 
wie bisher der Blick auf km-/Besetzt-/Tourenschnitt?
4. Ein Gegensteuern alleine durch Preiserhöhungen scheidet 
auf jeden Fall aus, weil das anvisierte Viertel von einem Teil 
der Kunden (z. B. Rentner) nicht bezahlt werden kann oder 
weitere Vermeidungsaktivitäten (Krankenkassen, Reisekosten) auslösen wird.
5. Wer den Anforderungen eines Marktsegmentes nicht genügt, 
wird nach „guter alter Wirtschaftssitte“ gnadenlos vom 
Markt gefegt. Das ist an sich nicht schlecht, weil nur die 
 untauglichen Unternehmer mit untauglichen Fahrern
7 verschwinden, zumal ja der behördliche Kontrolldruck8 weiter 
zunehmen wird. Solange die Konzessionen aber nicht vom 
Markt verschwinden, wird das nur einen verstärkten Ellbogenkampf innerhalb des Gewerbes auslösen. Und zu einer 
Verminderung der Großunternehmen zugunsten des Einzelunternehmers führen, der als Selbständiger zum Hungerlohn 
arbeiten darf.
6. Das auf dem Hof stehen lassen von Taxis wird schon deshalb 
nicht funktionieren, weil der Fixkostenanteil seit Jahren viel 
zu hoch ist. Genau deshalb stellen manche Mehrwagenunternehmer jeden Deppen ein, um noch ein paar Cent
9 der Kosten rein zu bekommen. Was aber schon jetzt nur funktioniert, wenn der Fahrer ohne Beule und mit nicht zu vielen 
Leerkilometern zurückkehrt. Oder melden Fahrzeuge für kurze Zeiträume ab, wenn Fahrer fehlen.
7. Künftig werden auch die Umsatzerwartungen eine Rolle 
 spielen und manch Fahrer wird sich von liebgewonnenen 
Schichtzeiten verabschieden müssen, weil der Unternehmer 
keine zum Mindestlohn passende Umsatzprognose für diese 
Tageszeit erwartet. Oder er wird nicht mehr Vollzeit arbeiten 
können, dann dürften sich interessante rechtliche Kollisionen mit der (in Bayern nicht kontrollierten) Betriebspflicht 
des Unternehmers ergeben.
8. So werden Mehrwagen-Konzessionen billig, und manch arbeitsloser „Glücksritter“ obiger Unternehmer, die schon in 
der Vergangenheit dem Taxigewerbe mehr Umsatzverluste als 
-gewinne beschert haben, wird an der genossenschaftlichen 
Tür als nun Selbständiger Einlass begehren und Zentralenvorständen die Schweißperlen
10 auf die Stirn treiben.
Diese Summe an Problemen (insbesondere die Auswirkungen 
auf die Beschäftigung) lassen mich an der Umsetzung des Mindestlohnes zweifeln, solange nicht der Gesetzentwurf im Bundestag zur Abstimmung steht. Schon mit Einführung von Privatinsolvenz
11 und Pfändungsschutzkonto12 wurde deutlich, dass 
der Staat für Ihn kostenintensive Bereiche gerne auf die Wirtschaft abwälzt. Auch die Stadt München macht fleißig mit, 
wenn sie zur Vermeidung von Hartz-Kosten auch die untauglichsten Deppen ins Taxigewerbe „abschiebt“ oder die öffentlichen Abfalltonnen nicht nur an Taxiständen abbaut und auf 
den MVG verlagert, der diese Entsorgungskosten in die Fahrkarten einpreisen muss. Oder uns die „klinische“ Abschleppmafia 
auf den Hals hetzt
13. Und eigentlich sind die versprochenen 
8,50 für den Münchner Ballungsraum ein Witz, legt man als Motivation zu Grunde, dass auch im Niedriglohnsektor der Mensch 
von seiner Hände Arbeit leben können muss. Wenn ein Single 
mit ca. 9,30 Euro Stundenlohn (umgerechnet auf einen Job) 
selbst für eine genossenschaftliche (GWG-)Wohnung noch 
knapp 150 „Wohngeld“ bekommt, dann spricht das Bände über 
die Sinnhaftigkeit des geplanten Mindestlohnes
14 – zumindest 
im Ballungsraum München. Und wenn der geplante Mindestlohn 
als Grundlage für bezahlten Urlaub oder Lohnfortzahlung im 
Krankheitsfall dienen soll, dann sind die Großunternehmer 
künftig nicht zu beneiden.
Foto: atelier-tacke.de
26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

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1 Tarifvertrag Nr. 10 für die gewerblichen Arbeitnehmer des Taxi- und Mietwagengewerbes in Bayern vom 13. Mai 2005 – gültig ab 1. Juli 2005, der – 
 immer noch (§ 19 Abs. 4) – für alle Genossen gilt (so auch der LV auf seiner 
Webseite unter Punkt Taxivertrag). Ich kann mich an die genaue Ausgabe 
des Taxikuriers nicht mehr erinnern, doch habe ich mal gelesen, dass jeder 
Genosse automatisch Zwangsmitglied im Landesverband ist. So übrigens 
auch der konkurrierende Taxiverband München (unter dem Punkt „Der versteckte Festlohn“).
 2 Vgl. das angehängte Kalkulationsblatt 
 3 GPS-Fahrzeugüberwachung ist alter Hut und auch die Taxiunternehmer können nicht nur auf die Standortdaten der Fahrzeuge zugreifen. Auch die Speicherung der Fahrzeugbewegung nach Anmeldung am Datenfunk ist (leider) 
notwendig und soll hier nicht kritisiert werden. Interessant dürfte aus arbeitsrechtlicher Sicht die Frage erst werden, wenn die Einhaltung der Mindestlohnvorgaben unmittelbar nur noch mit Auftragsvergabe via Datenfunk 
(und die damit verbundene Überwachung) zu erreichen ist. Das könnte einen 
Eingriff in die Berufsfreiheit darstellen.
 4 Vgl. das Beispiel EG-Kontrollgerät im gewerblichen Kraftverkehr (für die 
Fahrerkarte). Auch hier wurden die Geräte aus den Kleintransportern (bis 
3,5 t zul. Gesamtgewicht) nach anfänglicher Euphorie wieder ausgebaut, 
wenn die Fahrzeuge als Liefer-/Montagefahrzeug oder Kundendienstwagen 
im Einsatz waren, weil die durch das Kontrollgerät erzwungenen Pausen sich 
im Mischbetrieb zwischen Fahrer- und Montagetätigkeit als zu unflexibel erwiesen. Alte Hasen erinnern sich noch an die Stundenzettel für die Berufsgenossenschaft mit dem Eintrag für die Pausen, die erst vor ca. 15 Jahren 
abgeschafft wurden, nachdem die BG die Beliebigkeit des Verfahrens eingesehen hatte, wenn man die Zettel mit Hand ausfüllt.
 5 Der höhere, unabhängig vom Umsatz zu zahlende Stundenlohn wird bei den 
Sozialversicherungen Begehrlichkeiten wecken wird, ist es gut vorstellbar, 
daß diese eine genaue Kontrolle durchsetzen. Sehr interessant wird die Problematik auch im ebenfalls zum Niedriglohnbereich zählenden Lebensmitteleinzelhandel mit seinen „vorausgesetzten Überstunden“ für die (manchmal) „übertarifliche“ Bezahlung.
 6 Und wie wird dann die Abrechnung von Besorgungsfahrten, Dienstleistungen 
ohne Tarifpflicht oder Fernfahrten gestaltet? Manuelle Eingabemöglichkeit 
im Taxameter eröffnet Hintertüren, die Korrektur im der Schichtabrechnung 
passt nicht zu geplanten Fiskaltaxmeter.
 7 Vgl. die „Zitronensammlung“ im TAXIKURIER oder die jüngste Entschuldigung beim Münsteraner OB (TK 11/2013, S. 11).
 8 Zumal der Kontrolldruck durch die Behörden weiter zunimmt, vgl. Lohnsteuer-Nachschau in TK 9/2013, S. 11.
 9 Vgl. dazu auch die Stellungnahme BZP: „Branche stellt sich dem Mindestlohn“ – aber wichtige Maßnahmen fehlen (http://www.ig-bremer-taxifahrer.
de/unsere-themen/mindestlohn/bzp-zum-mindestlohn/) der Interessengemeinschaft (IG) Bremer Taxifahrer.
10 In der Vergangenheit ist das Taxigewerbe nicht dadurch aufgefallen, himmelschreiende Probleme (z. B. Marienplatz, Brenner) selbst zu lösen und die 
verantwortlichen schwarze Schafe zu disziplinieren. Es blieben immer löbliche, aber private Initiativen (z. B. TK 9/2013, S. 13 oder die Handzettelverteilung für den Wabula-Stand).
11 Die PI sollte jahrzehntelange Dauerschuldverhältnisse beenden helfen, weil 
für die Schuldner jeder Anreiz zur Arbeit fehlte. Dafür „darf“ der Gläubiger 
auf einen Teil seiner Schulden verzichten. Übrigens: Schon jetzt freuen sich 
die Gläubigeranwälte auf den Mindestlohn, weil sie dann klare untere Kalkulationsgrundlagen haben. 
12 Auch hier ist die Bank als sog. Drittschuldner (wie auch der Taxiunternehmer 
mit Lohnpfändung seines Arbeitnehmers) dem Gläubiger für die korrekte 
 Abführung der pfändbaren Beträge verantwortlich (und haftbar), was angesichts der Komplexität des Themas Pfändung sehr schnell äußerst kompliziert werden kann. Das P-Konto dient in erster Linie dem Staatsinteresse: 
Entlastung der Vollstreckungsgerichte.
13 TAXIKURIER 1/2013, S. 6
14 Ich bekomme trotz Tariflohn in der Zeitarbeitsbranche (inkl. etlicher, unregelmäßig ausgezahlter Überstunden), Taxinebenjob und einer kleinen Unfallrente für die genossenschaftliche (GWG-)Wohnung immer noch knapp 150 
Euro „Wohngeld“ (O-Ton des Sachbearbeiters; offiziell nennt sich das EOZF 
[= Einkommensorientierte Zusatzförderung] nach WFB 2008 und BayWoFG).
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 2 47,98 D
 3 71,97 D
 4 95,96 D
 5 119,94 D
 6 143,93 D
 7 167,92 D
 8 191,91 D
 9 215,90 D
10 239,89 D
11 263,88 D
12 287,87 D
Quelle¹: Welt Online, 26. März 2013
www.welt.de/wirtschaft/article114768692/ 
Deutsche-Arbeitskosten-ein-Drittel-ueber-EU-Schnitt.html
Quelle²: Tarifvertrag für das bayrische Taxigewerbe von 2005, § 6 Abs. 2a
Gegenrechnung:
Tarifvertrag für das bayrische Taxigewerbe von 2005, § 6
Bruttolohn 1.660,00 D Mindestlohn
Arbeitstage 22 75,45 D pro Tag
Stundenzahl
Tagfahrer 11 6,86 D pro Stunde
Nachtfahrer 10 7,55 D pro Stunde
Ulrich Lehmkühler
Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und 
Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist 
Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 27

Seite 28

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28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

Seite 29

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mit dunklen Schnurrbärten, die darüber 
Sorge tragen, dass die Stadt nicht im Müll 
erstickt und dass sauberes Wasser aus der 
Leitung kommt sowie weniger sauberes ungehindert gen Grosslappen abfließen kann, 
Frauen mit wissender Güte im Antlitz, die 
über das Wohl und Wehe der Waisenkinder 
wachen – und alle hatten eines gemein: 
dass sie in der heiligsten aller Nächte 
 ihrem Broterwerbe nachgegangen waren, 
anstatt in der festlich geschmückten 
 Heimburg der buckligen Verwandtschaft 
 einen Prügel übers Haupt zu ziehen.
Der gar wunderschöne Saal des a. D. 1478 
vollendeten Alten Rathauses erwartete die 
Gästeschar, die bei gereichten Stärkungen 
von Räucherlachs mit Reiberdatschi, 
 leischlichen Verlockungen von Rind und 
Schwein, Fisch, sowie exotischen Zutaten 
aller Art so in Verzückung geriet, dass der 
profane Alltag alsbald der Vergessenheit 
anheim fiel. Edle Lethe und süffiger Quell 
taten ein Übriges dazu, den unter dem Saal 
rollenden 52er und das Gezänk der Droschkenkutscher am Beck-Stand hinter sich zu 
lassen. Ach, Jörg von Halsbach, der du 
dich auch „Ganghofer“ rufen ließest (aber 
nicht, um mit dem 400 Jahre später geborenen Schriftsteller Ludwig Ganghofer ver-
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Am 7. im Eismond des Jahres a. D. 2014 ergab es sich, dass der Chronist mit einigen 
Mitstreitern und Mitkämpferinnen der 
Münchner Kraftdroschkenvermittlung zu einem Empfang des Ratsobersten eingeladen 
war. Dieser, Christian Ude mit Namen, ließ 
sich durch ein Weiberts aus seinem Stamme, als Christine Strobl bekannt, vertreten, 
aber auch andere Namhafte des Rates 
 waren anwesend. Josef Schmid von den 
Christlichen und Michael Mattar von den 
Freien Demokraten zeigten sich, um den 
Gästen durch ihre Gegenwart die Ehre zu 
bezeugen. Und diese Gäste waren – neben 
den Vorerwähnten – ein gar buntes Völkchen, bestehend aus grünberockten Wächtern über die Sicherheit der Stadt, Männern 
mit russgeschwärzten Gesichtern vom letzten Einsatz gegen bedrohliche Feuersbrünste, Leuten in Weiß, mit roten Blutflecken 
von der letzten Notamputation am Kittel, 
Frauen und Männern in dunkelblauen Uniformen, welche sie als Lenker von dieselbefeuerten Ungetümen oder elektrisch betriebenen Funkendrachen auswiesen, Männern 
wechselt zu werden), was hast du München 
doch einen schönen Festsaal geschenkt! 
Gut, nicht geschenkt; die Münchnerinnen 
und Münchner haben ihn schon selber bezahlt, aber wer fragt bei „Neuschwanstein”, 
„Linderhof” oder dem „Gasteig” denn heute 
noch danach? Und was kannst du denn dafür (nichts!), dass in den Kellerverliesen 
des Alten Rathauses die hochnotpeinliche 
Befragung durchgeführt wurde? Oben wurde gelabt, geatzt und gefeiert, unten fanden „Gesangsstunden” anderer Art statt. 
Leben und leben lassen! Oder auch: leben 
und (das) Leben lassen. Die einzige Qual in 
diesen neuen Zeiten wird uns nur dadurch 
zuteil, dass uns die gar hässliche Fassade 
des schräg gegenüber gelegenen „Kaufhof” 
seit über vier derer Jahrzehnte die Zornesröte ins Gesicht treibt.
Seid nicht verzagt, liebe Freunde! Grämt 
euch nicht, dass es diesmal denen von 
 Engelhards Höhe vorbehalten war, an dem 
festlichen Gelage (Einlass 18.00, Ende 
19.30 Uhr) teilzunehmen und sich auf 
Steuerzahlers Kosten den Wanst vollzuschlagen. Wir haben es für euch getan! 
Und sind anschließend noch in ein Wirtshaus zum Essen gegangen. (MS)
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GASTRO „M“
FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29

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3.450 Taxis auf Münchens Straßen sind 
eine durchaus das Stadtbild prägende 
 Erscheinung. Durch die tägliche Teilnahme am großstädtischen Stadtverkehr in 
der drittgrößten Metropole Deutschlands 
zählen die Taxifahrer zu den echten Profis auf der Straße. Der Verkehr fordert 
stets ein Maximum an Aufmerksamkeit 
und Konzentration vom Fahrer. Ständig 
wechselnde Verkehrssituationen machen 
auch beim Profi eine sich einschleichende Routine zur Gefahr. Eine besondere 
Herausforderung sind immer wieder 
 Situationen mit herannahenden Einsatzfahrzeugen mit Sondersignalen. 
Was sind Sondersignale? 
Wer darf Sie benutzen?
Die Straßenverkehrszulassungsordnung 
(StVZO) bezeichnet als Sondersignale 
 blaues Blinklicht, gelbes Blinklicht und 
das Einsatzhorn. Den Einsatz von Sondersignalen regelt der § 38 Straßenverkehrsordnung (StVO). Sondersignale dürfen nur 
angewendet werden, wenn höchste Eile 
 geboten ist, um
➔ Menschenleben zu retten oder schwere 
gesundheitliche Schäden abzuwenden,
➔ flüchtige Personen zu verfolgen, 
➔ eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden oder 
➔ bedeutende Sachwerte zu erhalten.
Sonderrechte und Wegerechte 
Die hier heranzuziehenden grundlegenden 
gesetzlichen Bestimmungen sind in den 
 Paragraphen 35 (Sonderrechte) und 
38 StVO (Wegerecht) zu finden. Als grobe 
Unterscheidung ist festzustellen, dass die 
Sonderrechte dem Berechtigten erlauben, 
die Vorschriften der StVO zu missachten. 
Dabei erwirbt er aber keine Rechte gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern. Das 
Wegerecht entfaltet seine Wirkung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern, wenn 
sich das mit Sondersignalen ausgerüstete 
Fahrzeug optisch (Blaulicht) und akustisch 
(Einsatzhorn) bemerkbar macht. Damit haben die anderen Verkehrsteilnehmer freie 
Bahn zu schaffen. Auch hier entfalten sich 
keine Rechte gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern. Die Befreiung von den 
Vorschriften der StVO enthebt nicht der 
 allgemeinen Sorgfaltspflicht im Verkehr.
Sonderrechte
§ 35 Abs. 1 der StVO bestimmt, dass 
 Bundeswehr, Bundespolizei, Feuerwehr, 
 Katastrophenschutz, Polizei und Zoll von 
den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung befreit sind, soweit das zur Erfüllung 
hoheitlicher Aufgaben dringend geboten 
ist. Gem. Abs. 8 darf diese nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit ausgeübt werden. Die VwV 
zu § 35 StVO bestimmt in Nr. I, dass bei 
Fahrten, bei denen nicht alle Vorschriften 
eingehalten werden können, wenn möglich 
und zulässig diese Inanspruchnahme durch 
blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn angezeigt werden soll. Hierbei 
macht der Gesetzgeber keine Einschränkung auf bestimmte Regeln. Die Freistellung bezieht sich nach Wortlaut und Sinn 
der Vorschrift auf die Verkehrsregeln nach 
der StVO insgesamt.
Nach Absatz 5 a sind Fahrzeuge des 
 Rettungsdienstes von den Vorschriften 
der StVO befreit, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten 
oder schwere gesundheitliche Schäden 
 abzuwenden. 
Nach Abs. 6 dürfen Fahrzeuge, die dem 
Bau, der Unterhaltung oder Reinigung der 
Straßen und Anlagen oder der Müllabfuhr 
dienen und eine weiß-rot-weiße Warneinrichtung aufweisen, überall auf den Straßen fahren, halten und arbeiten. Diese 
Fahrzeuge haben üblicherweise nur eine 
gelbe Rundumleuchte. Gem. VwV gehören 
hierzu auch Fahrzeuge zum Schneeräumen 
und Streuen.
Wegerecht
Gem. § 38 Abs. 1 StVO darf blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn verwendet werden, wenn höchste Eile geboten 
ist, um Menschenleben zu retten oder 
schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige 
Personen zu verfolgen oder bedeutende 
Sachwerte zu erhalten. Es ordnet an: „Alle 
übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort 
freie Bahn zu schaffen“ . Die Alternativaufzählung „oder“ zeigt bereits, dass nicht 
alle Merkmale zusammen vorliegen müssen. 
Bei den meisten Begriffen braucht man 
nicht lange überlegen. Probleme bereitet 
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30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
 
TITELTHEMA

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aber der Begriff „Gefahr für die öffentliche 
Sicherheit oder Ordnung“ . Die StVO und die 
VwV bieten hierfür keine Definition. Als 
Anhalt kann man die Vollzugsbekanntmachung zum Polizei-Aufgabengesetz heran 
ziehen, die besagt, dass die öffentliche 
 Sicherheit die Unversehrtheit des Lebens, 
der Gesundheit, Ehre, Freiheit, Vermögen, 
Rechtsordnung, die Einrichtungen des 
Staates und die Ausübung der Hoheitsgewalt beinhaltet. Die öffentliche Ordnung 
ist die Gesamtheit der ungeschriebenen Regeln für das Verhalten des Einzelnen in der 
Öffentlichkeit. Die meisten Organisationen 
mit Sicherheitsaufgaben stützen sich in ihren Rechtsvorschriften auf diese Definition. 
Gem. Abs. 2 darf das blaue Blinklicht allein 
nur zur Warnung an Unfall- oder anderen 
Einsatzstellen, bei Einsatzfahrten (da 
kommt nicht mehr viel infrage) oder bei 
der Begleitung von Fahrzeugen verwendet 
werden. Hier sind die Fahrzeuge aus § 35 
Abs. 1 und 5 a angesprochen. Eine Einsatzfahrt nur mit blauem Blinklicht allein ist 
ein Risiko. Man macht das nur deshalb, um 
die Bewohner vor dem „Krach“ des Einsatzhornes zu schonen (wer schon mal neben 
einem Feuerwehrfahrzeug mit eingeschaltetem Signalhorn stand, weiß, wovon ich 
spreche). Jedoch liegen dann die rechtlichen Voraussetzungen im Grunde nicht 
mehr vor. Das bedeutet, dass der Fahrer 
verpflichtet ist, rechtzeitig das Einsatzhorn 
wieder dazuzuschalten.
Gem. Abs. 3 warnt gelbes Blinklicht auf 
den damit ausgerüsteten Fahrzeugen nur 
vor Gefahren. Hier sind fast ausschließlich 
Fahrzeuge aus § 35 Abs. 6 angesprochen.
Welche Fahrzeuge mit blauem Blinklicht, 
blauem Blinklicht zusammen mit Einsatzhorn oder mit einem gelben Blinklicht 
 ausgestattet werden, richtet sich nach der 
Zweck und der Einsatzart des Fahrzeugs. 
So gibt es z. B. auch bei der MVG Fahrzeuge 
mit blauem Blinklicht und einem Einsatzhorn. Dies sind Unfallhilfswagen, die bei 
Personenunfällen zur Rettung von Menschenleben eingesetzt werden. 
Beispiel rote Ampel:
Der nach § 35 von den Vorschriften der 
StVO befreite Fahrer darf sich grundsätzlich 
über die Rechte anderer hinwegsetzen, 
wenn er nach ausreichender Ankündigung 
sicher sein kann, dass ihm Vorrang eingeräumt wird. Wer Sonderrechte in Anspruch 
nimmt, muss das grundsätzlich anderen 
Verkehrsteilnehmern zur Kenntnis bringen. 
Er darf bei Rot nicht einfach drauflosfahren. Er darf eine Kreuzung bei Rotlicht nur 
überqueren, wenn er den Umständen nach 
annehmen kann, dass alle im Gefahrenbereich befindlichen Verkehrsteilnehmer die 
Signale (blaues Blinklicht und Einsatzhorn) 
wahrgenommen haben, sonst darf er nur 
mit Schrittgeschwindigkeit in die Kreuzung 
einfahren. 
Er muss auch darauf achten, dass Gefahren 
für andere Verkehrsteilnehmer weitestgehend ausgeschlossen sind. So darf sich ein 
Einsatzfahrzeug bei „Rot“ über eine Kreuzung nur hinwegtasten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass andere Verkehrsteilnehmer auf Sondersituationen häufig unsicher 
und atypisch reagieren. Besonders bei regelmäßigem Verkehr – wie in der Innenstadt – darf der Vorrechtsfahrer nicht auf 
allgemeine Berücksichtigung seines Vortritts vertrauen, er muss sich hiervon überzeugen. Eine Weiterfahrt bei Rot ist nur bei 
Gewissheit gestattet, dass sich der Verkehr 
hierauf eingestellt hat. Wer Grün hat, darf 
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FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31

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muss er „freie Bahn schaffen“ . Es gibt 
 keine gesetzliche Bestimmung, dass dieser 
Fahrzeugführer bei Grün an der Ampel 
 warten muss.
Welche Einsatzfahrzeuge 
gibt es in München?
Das Polizeipräsidium München, zuständig 
für Polizeiaufgaben in der Landeshauptstadt sowie im Landkreis München und der 
Gemeinde Krailling im Landkreis Starnberg 
verfügt über mehr als 350 Polizeifahrzeuge 
(Pkw, Kombi, Motorräder), die als solche 
erkennbar sind und mit Blaulicht und Signalhorn ausgestattet sind.
Dazu kommt noch eine größere Anzahl von 
zivilen Fahrzeugen für unterschiedlichste 
Aufgaben (vor allem: Kriminalpolizei). 
Desweiteren verfügt die Bundespolizei 
am Standort Hauptbahnhof München über 
weitere 20 Fahrzeuge.
Feuerwehr
Die Feuerwehr München besteht aus der 
Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr. Beide unterstehen der Branddirektion, welche eine Hauptabteilung im KVR 
darstellt. Die Berufsfeuerwehr verteilt sich 
auf 10 Wachen im Stadtgebiet. Etwa 1.800 
Feuerwehr-Beamte rücken Jahr für Jahr 
etwa 70.000 mal aus, wobei 2/3 der Einsätze im Rettungsdienst stattfinden.
Unterstützt wird die Berufsfeuerwehr durch 
die Freiwillige Feuerwehr, die in 21 Abteilungen gegliedert ist, welche vor allem in 
den Außenbezirken zu finden sind. Über 
800 freiwillige Feuerwehrleute sorgen 
 ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung. Die Freiwillige Feuerwehr rückt 
jährlich etwa 2.500-mal aus. 
Hilfsorganisationen
Zu den Hilfsorganisationen zählen den bekannten Rettungsdiensten vom Bayerischen 
Roten Kreuz, der Johanniter Unfallhilfe, 
dem Arbeiter Samariter Bund und dem 
 Malteser Hilfsdienst auch die sogenannten 
privaten Rettungs- und Sanitätsdienst wie 
z.B. die Aicher Ambulanz oder der MKT. 
Auch das Technische Hilfswerk (THW) ist 
in München an mehreren Stützpunkten 
stets einsatzbereit. Insgesamt stehen den 
Hilfsorganisationen in Stadt und Landkreis 
München an die 400 Einsatzfahrzeuge zur 
Verfügung.
Richtiges Verhalten 
Wie eingangs erwähnt, fordert Blaues 
Blinklicht zusammen mit Einsatzhorn auf, 
dem Einsatzfahrzeug freie Bahn zu schaffen. Das muss jedoch nicht heißen, dass in 
jedem Fall sofort angehalten werden muss. 
In vielen Situationen ist die bessere Entscheidung, durch zügiges Wegfahren die 
Fahrbahn frei zu machen und nicht durch 
ängstliches Anhalten eine Blockade zu 
 verursachen. An Haltelinien vor der roten 
Ampel darf vorsichtig in die Kreuzung 
 eingefahren werden, um ein von hinten 
 nahendes Einsatzfahrzeug dadurch vorbeizulassen. 
Von besonderer Bedeutung ist die sogenannte Rettungsgasse, welche seit einigen 
Jahren in Deutschland und Österreich gesetzlich vorgeschrieben ist. Bildet sich auf 
der Autobahn ein Stau, und naht von hinten ein Einsatzfahrzeug, so muss eine Rettungsgasse gebildet werden. Auf zweispurigen Autobahnen wird die Rettungsgasse in 
der Mitte der Fahrbahn gebildet; auf dreiund mehrspurigen Autobahnen erfolgt die 
Rettungsgasse zwischen der am weitesten 
linken und der vorletzten Spur freigemacht 
(§11 Abs. 2 StVO). 
Denken Sie immer dran: Es könnten auch 
Sie selbst sein, für den die Rettungsgasse 
gebildet wird! (TK)
Wir bedanken uns bei Herrn Ersten 
 Polizeihauptkommissar Rainer Männicke 
vom Polizeipräsidium München für die 
 Unterstützung bei der Erstellung dieses 
Beitrages.
Foto: istockphoto
32 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

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FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33
INFORMATION

Seite 34

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Samstag, 1. Februar
 ➔ 14.30 + 16.30 Uhr, 
Prinzregenten theater, 
Mit Väterchen Frost unterwegs
 ➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Forever Young
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Räuber
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, 
Gauthier Dance
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Ilona. Rosetta. Sue
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater/
Kleinen Bühne, Dennis Gastmann
 ➔ 20.00 – 23.00 Uhr, Olympiaturm, 
Charly Braun
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Familie Flöz
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss, Cavequeen
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, 
Weißes Fest 
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Volksmusik
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Drei Kritische
 ➔ Feierwerk, redwinetunes-Festival
 ➔ Backstage, Solar Fake
 ➔ Deutsches Theater, 
Ballnacht mit Hugo Strasser
 ➔ Glockenbachwerkstatt, Sonic Robots
 ➔ Milla, John The Conqueror
Sonntag, 2. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers Leidenschaften
 ➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer, 
 Tanzfrühschoppen
 ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Premieren-Matinee
 ➔ 11.00 Uhr, Herkulessaal, 
Helsinki Philharmonic Orchestra
 ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Liebesbekenntnisse
 ➔ 11.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Orgelmatinee
 ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, 
 Kammerkonzert
 ➔ 15.00 – 15.45 Uhr, Marstall, Ente, 
Tod und Tulpe
 ➔ 15.00 Uhr. Audi-Dome, Basketball
 ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 16.30 – 19.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey
 ➔ 17.30 – 19.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Eintracht Frankfurt
 ➔ 18.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Zement
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Flaschengeist
 ➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Ilona. Rosetta. Sue
 ➔ 19.00 – 21.10 Uhr, Spielhalle, 
Amerika
 ➔ 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater, 
Turandot
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Olympiahalle, 
A Tribute To Abba
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Räuber
 ➔ 20.00 Uhr, Tonhalle, 
Super–Bowl–Party
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Edita Gruberova
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Das Phantom der Oper
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Emmanuel Pahud
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Volksmusik
 ➔ Freiheiz, The Real Group
 ➔ Deutsches Theater, Kinderfasching
 ➔ Ampere, Blitzkids
 ➔ Feierwerk, Defeater
Montag, 3. Februar
 ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Schneekönigin
 ➔ 17.36 Uhr, Cuvilliestheater, Eurydice
 ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Flaschengeist
 ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Orchesterkonzert
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wiener Wald
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Die schönen Tage von Aranjuez
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, 
Im Wald ist man nicht verabredet
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Ilona. Rosetta. Sue
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Giesinger Bahnhofsbrettl
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Philippe Herreweghe
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Daniel Barenboim
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Hasemanns Töchter
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Muffathalle, Maria Mena
 ➔ Backstage, The Movements
 ➔ Orangehouse, To Kill A King
 ➔ Sunny Red, No Bragging Rights
 ➔ Ampere, Megan Nicole
 ➔ Atomic Café, Ezra Furman
Dienstag, 4. Februar
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Salz
 ➔ 10.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Flaschengeist
 ➔ 17.30 Uhr, Sophiensaal, 
Junge Solisten
 ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Schulmusik
 ➔ 19.30 –20.50 Uhr Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werter
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call me God
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Ilona. Rosetta. Sue
 ➔ 20.00 – 01.00 Uhr, Nationaltheater, 
River of Fundament
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Rudi Zapf
 ➔ 20.30 Uhr Giesinger Bahnhof, 
Bailongo
 ➔ Ampere, Martin & James
 ➔ Freiheiz, Andy McKee
 ➔ Muffathalle, Stromae
 ➔ Augustiner Keller, Dt. Alpenverein
Mittwoch, 5. Februar
 ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Weltenbrand
 ➔ 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater, 
Turandot
 ➔ 19.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 9ARTen
 ➔ 19.30 – 21.20 Uhr, Magdalena
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Filmmusik
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.30 Uhr, Hochschule für Musik, 
Prüfungskonzert
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Der große Gatsby
 ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Laboratorium
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Trio ZAKK
 ➔ Backstage Werk, Mogwai
 ➔ Ampere, Deer Tick
 ➔ Milla, Funeral Suits
 ➔ Backstage, Ost+Front
 ➔ Kranhalle, Jaune Toujours
 ➔ Schlachthof, Stenz
Donnerstag, 6. Februar
 ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Weltenbrand
 ➔ 17.36 Uhr, Cuvilliestheater, Eurydice
 ➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater, 
Forever Young
 ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Prüfungskonzert
 ➔ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Julius Caesar
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Weltenbrand
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Constanze Lindner
 ➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der 
Flaschengeist
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Der große Gatsby
 ➔ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Onkel Wanja
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, TBC
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Barocke Saiten
 ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Lulu
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Passauer Saudiandl
 ➔ Backstage, The Peacocks
INFORMATION
➔ TOP-TERMINE FEBRUAR 2014
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
FESTE TERMINE 
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
089 • • • • •
8 Below • • • • •
Americanos • • •
Alte Galerie • • •
Atomic Café • • • • •
Backstage • • • • • •
Barfly • • •
Cafe am Hochhaus • • • • • • •
Call me Drella • • •
Crash • • •
Crowns Club • • •
Crux • • •
De Niro • • • • • •
Eat the Rich • • •
Escape • •
Evergreen • • •
Gecko • •
Glam • • •
GOP Varieté • • • • •
Hansa 39 • • •
Heart • • • • •
Jack Rabbit • • • •
Kantine • • • • • •
Klangwelt •
Kong • • • •
Kultfabrik • • • • • • •
Lenbachs & Söhne • • • •
Lover’s • • •
Maximilians • • •
Meinburk • •
Milchbar • • • • • •
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club • • •
Optimolwerke • • • • • • •
P1 • • • • • • •
Pacha • • •
Palais • •
Pappasitos • • •
Paradiso • •
Pigalle • • •
Pimpernel • • • • • • •
Rockstudio • •
Rote Sonne • •
Ruby • • • •
Sauna • • •
Schlachthof • •
Strom • • • •
Substanz • • • • • • •
Sugar • • •
Trinkhalle • • • •
Valentin Stüberl • • • • • • •
Yip Yap • • •
Yolo • •
Zoozie’z • • • • • • •
34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

Seite 35

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➔ Tonhalle, Steel Panther
 ➔ Ampere, Adam Green
 ➔ Milla, Empire Escape
 ➔ Glockenbachwerkstatt, Aivery
Freitag, 7. Februar
 ➔ 10.00 + 12.00 Uhr, Philharmonie, 
Klassik zum Staunen
 ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Weltenbrand
 ➔ 17.00 Uhr, Fraunhofer, Unterbiberger 
Hofmusik
 ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Jazz in Concert
 ➔ 19.00 – 23.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Seltsames Intermezzo
 ➔ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, 
Julius Caesar
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Forever Young
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauburg, 
Poetry Slam
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Orest
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Das Interview
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los, Paul
 ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Lulu
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Psycho
 ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Gauklerball
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Unterbiberger Hofmusik
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Lizzy Aumeier
 ➔ Tonhalle, Within Temptation
 ➔ Backstage, Eko Fresh
 ➔ Deutsches Theater, 
Oide Wiesn Bürgerball
 ➔ Kranhalle, Die höchste Eisenbahn
 ➔ Muffathalle, Les Fils
 ➔ Milla, L-One
 ➔ Freiheiz, The Moonband
Samstag, 8. Februar
 ➔ 10.00 – 17.00 Uhr, Prinzregententheater, Berufsorientierungstag
 ➔ 14.00 Uhr, Neue Pinakothek, 
Sehend Hören
 ➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz
 ➔ 18.00 – 21.25 Uhr, Nationaltheater, 
Les Contes D‘ Hoffmann
 ➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Die Vier Jahreszeiten
 ➔ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Gespenster
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Stiller
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Reigen
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, 
Weltenband
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Schande
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
BR Symphonieorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Giova Feidmann
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Igor Levit
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, 
Weißes Fest
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Chris Boettcher
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Pflanzplätz
 ➔ Zenith, Ellie Goulding
 ➔ Deutsches Theater, 
Ball der Nationen
 ➔ Backstage, Sepultura
 ➔ Löwenbräukeller, CSU–Ball
 ➔ Feierwerk, Dark Side of Munich
 ➔ Tonhalle, Nachtkonsum
 ➔ Backstage Club, 
My Munich Generation
Sonntag, 9. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer, 
 Tanzfrühschoppen
 ➔ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Wirklichkeit und Wahrheit
 ➔ 11.00 Uhr, Muffathalle, Matinee
 ➔ 11.00 + 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Kinderkonzert
 ➔ 15.00 – 17.35 Uhr, Nationaltheater, 
Der Nussknacker
 ➔ 16.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
In Agonie
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Nuria Rial
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Usher
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.00 Uhr, Johannissaal, 
Bach-Orchesterwerk
 ➔ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
Der Nussknacker
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Räuber
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Woyzeck
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Felix Krull
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Satansbraten
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Sissi
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Klaus Hoffmann
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Brauchtanz
 ➔ Backstage Werk, Iced Earth
 ➔ Feierwerk, Primal Fear
 ➔ Ampere, The Soft Moon
 ➔ Freiheiz, The Ballroom
Montag, 10. Februar
 ➔ 18.30 Uhr, Herkulessaal, 
Sergej und Lusine Khachatyran
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
La Clemenza Di Tito
 ➔ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
 ➔ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauburg, 
Dantons Tod
 ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Voyage á Paris
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Felix Krull
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, 
Erklär mir, Leben
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.15 – 22.00 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Fortuna Düsseldorf
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Backstage Werk, Skindred
 ➔ Sunny Red, Ready, Set, Fall
 ➔ Kranhalle, Berthold Seliger
 ➔ Strom, Ja, Panik
Dienstag, 11. Februar
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Salz
 ➔ 18.00 – 21.25 Uhr, Nationaltheater, 
Les Contes D´Hoffmann
 ➔ 18.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Lukas & Echo
 ➔ 19.00 Uhr, Vereinsheim, Vereinsheim 
Schwabing
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, 
Bunbury
 ➔ 19.30 – 22.25 Uhr, Volkstheater, 
Ghetto
 ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Nostalgie Vision
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Tauberbach
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Pavel Haas Quartett
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Beethovens Neunte
 ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Laboratorium
 ➔ Freiheiz, Suzanne Vega
 ➔ Muffathalle, Anneu May
 ➔ Backstage, Ulver
 ➔ Ampere, Annenmaykantareit
 ➔ Augustiner Keller, Dt. Alpenverein
 ➔ Glockenbachwerkstatt, Aivery
 ➔ Kranhalle, Viza
Mittwoch, 12. Februar
 ➔ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral
 ➔ 19.00 Uhr, Vereinsheim, 
Vereinsheim Schwabing
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Der große Gatsby
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Stiller
 ➔ 19.30 Uhr, Herkulessaal, dacapo
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
La Clemenza Di Tito
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Suchers musikalische Leidenschaften
 ➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Alpine Highligts
 ➔ 20.30 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Wladimir Kaminer
 ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Lulu
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr Schlachthof, 
Wolfgang Krebs
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Tauberbach
 ➔ Backstage, Vdelli
 ➔ Tonhalle, Die Puhdys
 ➔ Ampere, Manuel
 ➔ Kranhalle, Pegasus
 ➔ Sunny Red, Sandlotkids
 ➔ Milla, Joscha Arnold
Donnerstag, 13. Februar 
 ➔ ICM, Infineon
 ➔ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral 
 ➔ 18.30 – 20.10 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral 
 ➔ 19.00 – 20.00 Uhr, Werkraum, 
Schnapsbudenbestien
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Il Turco in Italia
 ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Prüfungskonzert
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, 
Dantons Tod
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Zwirbeldirn
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Andrea Pancur
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
München swingt
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Abdulla Ibrahim
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Tauberbach
 ➔ 21.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Schnapsbudenbestien
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, 
Schlachthof 2014
 ➔ Kranhalle, Samy Danger
 ➔ Freiheiz, Heinz Rudolf Kunze
 ➔ Backstage, Enforcer
 ➔ Sunny Red, Mine + Us
 ➔ Glockenbachwerkstatt, Rigna Folk
 ➔ Milla, Bartomuk
 Freitag, 14. Februar
 ➔ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral 
 ➔ 16.00 – 18.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Theater träumt Schule
 ➔ 19.00 – 20.00 Uhr, Werkraum, 
Schnapsbudenbestien
 ➔ 19.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, 
Les Contes D‘Hoffmann
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.00 Uhr, Johannissaal, Amore
 ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Kammermusik
FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35

Seite 36

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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Charley‘s Tante
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Ratten
 ➔ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
 ➔ 19.30 Uhr, Kongresshalle, Jolanta
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, 
Hotel Capri
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Gasoline Bill
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Der große Gatsby
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Michael Jackson Memory Tour
 ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, 
Kifferwahn
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Say Love
 ➔ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Künstlerball
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, 
Weißes Fest
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Willy Astor
 ➔ 21.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, 
Schnapsbudenbestien
 ➔ Backstage, Said
 ➔ Ampere, Northern Lite
 ➔ Deutsches Theater, Gaudeamus-Ball
 ➔ Freiheiz, James Vincent
 ➔ Feierwerk, Offbeat Offensive
 ➔ Milla, Der Englische Garten
Samstag, 15. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Theater träumt Schule
 ➔ 14.00 Uhr, Bayerischer Hof, 
Pumucklball
 ➔ 15.00 – 15.50 + 16.30 – 17.20 Uhr, 
Schauburg, Frosch
 ➔ 15.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Kammeroper München
 ➔ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – SC Freiburg
 ➔ 19.00 – 23.30 Uhr, Residenztheater, 
Reise ans Ende der Nacht
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
La Clemenza Di Tito
 ➔ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
 F aschingskonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Charley‘s Tante
 ➔ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Die Suche nach dem Gral
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wiener Wald
 ➔ 19.30 Uhr, Kongresshalle, Jolanta
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Usher
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn
 ➔ 20.00 – 23.00 Uhr, Olympiaturm, 
The Eagle Trail
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Tauberbach
 ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, 
Kifferwahn
 ➔ 20.00 Uhr, Tonhalle, 
Münchner Freiheit
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Kit Armstrong
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Simone Dinnerstein
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hymnus
 ➔ 20.00 Uhr, Max–Joseph–Saal, 
Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Fraunhofer, 
Josef Pretterer, Herzversagen
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, 
Weißes Fest
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Thunderbirds
 ➔ Backstage Halle, Equinoxx
 ➔ Muffathalle, Siro–A
 ➔ Deutsches Theater, 
Chrysanthemenball
 ➔ Ampere, Gaudiblatt
 ➔ Backstage, Kataklysm
 ➔ Milla, Solander
 ➔ Kranhalle, Ganjaman
Sonntag, 16. Februar
 ➔ 11.00 – 13.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Schneekönigin
 ➔ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Theater träumt Schule
 ➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer, 
Tanzfrühschoppen
 ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Die Kuh, die wollt ins Kino gehen
 ➔ 15.00 – 17.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Schneekönigin
 ➔ 15.00 + 17.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Ritter Falstaff
 ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater
 ➔ 16.30 – 19.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey
 ➔ 18.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater, 
Il Turco in Italia
 ➔ 18.00 Uhr, Carl–Orff–Saal, 
Im Weissen Rössl
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.00 Uhr, Audi-Dome, Basketball
 ➔ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Die schönen Tage von Aranjuez
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Charley‘s Tante
 ➔ 19.00 Uhr, Fraunhofer, Volksmusik
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Der Stellvertreter
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Bauern sterben
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Tauberbach
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schiess, 
Christine Prayon
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert
 ➔ Freiheiz, Bill Callahan
 ➔ Ampere, Babylon Circus
 ➔ Strom, Hoffmaestro
 ➔ Theaterfabrik, Trivium
 ➔ Backstage, Bombay Bicycle Club
 ➔ Kranhalle, Click Click Decker
 ➔ BMW Welt, Echoes of Swing
 ➔ Milla, Bee Kini
Montag, 17. Februar
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, 
Lola Montez
 ➔ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
 ➔ 19.30 Uhr, Kongresshalle, Jolanta
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, 
Laboratorium
 ➔ 20.00 – 21.25 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Supergute Tage
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Gift
 ➔ 20.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, 
Orest
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Sol Gabetta
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, 
Kerstin Heiles
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Ampere, Brother & Bones
 ➔ Muffathalle, Milky Chance
 ➔ Tonhalle, Bullet For My Valentine
 ➔ Feierwerk, UK Subs
 ➔ Milla, Samaris
 ➔ Backstage, Long Distance Calling
 ➔ Strom, We invented Paris
Dienstag, 18. Februar
 ➔ ICM, Seminartag Recht
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Frosch
 ➔ 11.00 Uhr, Carl–Orff–Saal, 
Paddington Bär
 ➔ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Gespenster
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Fil
 ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Ein Sommernachtstraum
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, 
Hotel Capri
 ➔ 20.00 – 21.25 Uhr, Volkstheater/
Kleine Bühne, Supergute Tage
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
 ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Laboratorium
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Tauberbach
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Szymanowski Quartet
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Christian Ude am Zug
 ➔ Backstage, Kamchatka
 ➔ Theaterfabrik, Maximo Park
 ➔ Muffathalle, Milky Chance
 ➔ Strom, Balthazar
Mittwoch, 19. Februar
 ➔ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Das Kind der Seehundfrau
 ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Paddington Bär
 ➔ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, 
Das Kind der Seehundfrau
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Il Turco in Italia
 ➔ 19.00 Uhr, Herkulessaal, Güldür 
Güldür
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, 
Bunbury
 ➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 19.30 Uhr, Kongresshalle, Jolanta
 ➔ 19.30 Uhr, Schloss, Lieb dich gesund
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Tauberbach
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Herbert Schuch
 ➔ 20.30 Uhr. Schlachthof, 
Helmut A. Binser
 ➔ Tonhalle, City and Colour
 ➔ Backstage, Pale Horse
 ➔ Kranhalle, Satelitte Stories
 ➔ Ampere, Introducing
 ➔ Muffathalle, Friedrich Ani
 ➔ Vereinsheim, Simon & Jan
 ➔ Strom, Nathaniel Radcliff
 ➔ Milla, Fenster
 ➔ Sunny Red, Goodbye Fairground
Donnerstag, 20. Februar
 ➔ MOC, Sales-Marketing-Messe
 ➔ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Das Kind der Seehundfrau
 ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Paddington Bär
 ➔ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, 
Das Kind der Seehundfrau
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
La Clemenza Di Tito
 ➔ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werther
 ➔ 19.30 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Orpheus steigt herab
 ➔ 19.30 Uhr, Kongresshalle, Jolanta
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call Me God
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Wenn noch mal die Liebe käme
MEHRTÄGIGE TERMINE FEBRUAR 2014
 ➔ 23.10.13 – 4/2014, Mo–Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, 
Riem, Am Hüllgraben, Schuhbecks Teatro
 ➔ 04.12.13 – 08.02.14, 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, Oscar und Felix
 ➔ 25.12.13 – 07.04.14, Di +Do 20.00, Mi, Fr + Sa 15.00 + 20.00 Uhr, 
So 14.30 + 18.30 Uhr, Circus Krone, Circus Krone
 ➔ 28.01.14 – 01.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers
 ➔ 31.01.14 – 02.02.14, Rund um den Promenadeplatz, Sicherheitskonferenz
 ➔ 31.01.14 – 16.02.14, Theresienwiese, Cirque du Soleil
 ➔ 01.02.14 – 02.02.14, MTC, Bildungsmesse
 ➔ 05.02.14 – 08.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Malediva
 ➔ 02.02.14 – 03.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Brix
 ➔ 03.02.14 – 04.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Piet Klocke
 ➔ 03.02.14 – 04.02.14, ICM, OOP 2014
 ➔ 04.02.14 – 05.02.14, 20.00 Uhr, Schlachthof, Couplet AG
 ➔ 04.02.14 – 08.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers
 ➔ 06.02.14 – 09.02.14, Do + Fr, 13.30 + 18.00 Uhr, 
Sa + So, 11.00 + 15.30 Uhr, Olympiahalle, Ice Age Live
 ➔ 07.02.14 – 09.02.14, Augustiner Keller, Faszination Handwerk
 ➔ 07.02.14 – 23.02.14, Olympische Winterspiele Sotschi
 ➔ 09.02.14 – 10.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ass Dur
 ➔ 11.–13., 15., 16., 18., 19., 21.,22.02.14, 20.00 Uhr, 
Schauspielhaus, Tauberbach
 ➔ 11.02.14 – 15.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers
 ➔ 12.02.14 – 13.02.14, Muffathalle, Flimmern & Rauschen
 ➔ 12.02.14 – 13.02.14, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Herzversagen
 ➔ 12.02.14 – 16.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
 ➔ 12.02.14 – 30.03.14, 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, Die Wahrheit
 ➔ 13.02.14 – 14.02.14, 20.00 Uhr, Herkulessaal, Herbert Blomstedt
 ➔ 13.02.14 – 14.02.14, Backstage, Pogorausch-Festival
 ➔ 14.02.14 – 16.02.14, 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Charley‘s Tante
 ➔ 14.02.14 – 16.02.14, MOC, IMOT
 ➔ 14.02.14 – 17.02.14, Messe, Inhorgenta
 ➔ 15.02.14 – 16.02.14, 20.00 Uhr, Philharmonie, Max Raabe
 ➔ 17.02.14 – 18.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
 ➔ 17.02.14 – 20.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann
 ➔ 18.02.14 – 22.02.14, Akademietheater, Kifferwahn
 ➔ 19.02.14 – 22.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tobias Mann
 ➔ 19.02.14 – 22.02.14, 20.00 Uhr, Fraunhofer, Impro-Theater
 ➔ 19.02.14 – 23.02.14, Messe, f.re.e (Freizeitmesse)
 ➔ 21.02.14 – 22.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Stermann & Grissemann
 ➔ 22.02.14 – 23.02.14, Schloss, Cavewoman
 ➔ 23.02.14 – 24.02.14, Lach und Schieß, Tilmann Birr
 ➔ 23.02.14 – 24.02.14, MOC, ABC-Salon
 ➔ 25.02.14 – 26.02.14, ICM, Internet World
 ➔ 25.02.14 – 28.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Die Musketiere
 ➔ 25.02.14 – 01.03.14, Lach und Schieß, Jess Jochimsen
 ➔ 27.02.14 – 01.03.14, Philharmonie, Momix Botanica
36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
INFORMATION

Seite 37

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➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Kammerorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
BR Symphonieorchester
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Elisabeth Leonskaja 
20.30 Uhr, Schlachthof, 
Chris Boettcher
 ➔ Kranhalle, Being As An Ocean
 ➔ Strom, Wooden Shijps
 ➔ Backstage, Ssio
 ➔ Backstage Werk, Daughtry
 ➔ Glockenbachwerkstatt, Health Junkies
Freitag, 21. Februar
 ➔ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Das Kind der Seehundfrau
 ➔ 11.00 – 12.20 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werter
 ➔ 11.00 + 14.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Paddington Bär
 ➔ 16.00 Uhr, MVG Museum, 
Braukunst-Festival
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, National theater, 
Il Turco in Italia
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Aus dem bürgerlichen Heldenleben
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werter
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, 
Bunbury
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Eisporthalle, 
Eishockey
 ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Gala-Konzert
 ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Ein Kreisler-Abend
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Der blonde Engel
 ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Gala-Konzert
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
On the Track
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Tauberbach
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Wiener Klassik
 ➔ 20.00 Uhr, 
Max-Emanuel-Brauerei, Weißes Fest
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl
 ➔ 20.15 Uhr, Audi-Dome, 
Basketball Euro-League
 ➔ Backstage, Adam Ant
 ➔ Strom, Ron Pope
 ➔ Deutsches Theater, Sparkassenball
 ➔ Löwenbräukeller, Filserball
 ➔ Freiheiz, Haim
 ➔ Ampere, Chris Pureka
 ➔ Paulaner Nockherberg, 
Jazz am Nockherberg
Samstag, 22. Februar
 ➔ 13.00 – 14.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Paderborn
 ➔ 14.00 Uhr, MVG Museum, 
Braukunst-Festival
 ➔ 15.00 Uhr, Akademietheater, 
Kifferwahn
 ➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Frosch
 ➔ 19.00– 22.30 Uhr, Residenztheater, 
Zement
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
 Symphonieorchester BR
 ➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
 Johann-Strauss-Gala
 ➔ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Zauberflöte
 ➔ 19.00 Uhr, Zenith, Pearls of Pop
 ➔ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, 
Das Kind der Seehundfrau
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Helden
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Der Geldkomplex
 ➔ 20.00 – 23.00 Uhr, Olympiaturm, 
Hippie-Fasching
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Tauberbach
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, 
Weißes Fest
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss, Cavewoman
Klimatisierte Räume
Zimmer mit seperater Dusche und WC
Whirlpool und TV, eigener Parkplatz
www.domina-bizarr-studio.de
Termine nur nach Vereinbarung
Studiotelefon (089) 94 40 52 22
Frankfurter Ring 220 º 80807 München
Telefon (0 89) 32 42 26 94
opening hours: 20.00h - 06.00h
Fr. u. Sa bis 07.00h
Klimatisierte Räume
Zimmer mit seperater Dusche und WC
Whirlpool und TV, eigener Parkplatz
www.domina-bizarr-studio.de
Termine nur nach Vereinbarung
Studiotelefon (089
)
 9
4
 4
0
 5
2
 22
Frankfurter Ring 220 º 80807 München
Telefon (
0
 89
)
 3
2
 4
2
 2
6
 94
opening hours: 20.00h - 06.00h
Fr. u. Sa bis 07.00h
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Stray Colors
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ute Lemper
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Symphonieorchester BR
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl
 ➔ 20.30 Uhr, Volkstheater, Sven Regener
 ➔ Garage, Rhino Bucket
 ➔ Backstage, The Busters
 ➔ Deutsches Theater, 
Münchner Tanznacht
 ➔ Löwenbräukeller, Schabernackt
 ➔ Feierwerk, Chaos Blast Zone
 ➔ Kranhalle, The Offenders
 ➔ Tonhalle, Nachtkonsum
 ➔ Sunny Red, Fight for Ashes
 ➔ Strom, Tosca 
Sonntag, 23. Februar
 ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Fazil Say
 ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, 
 Kammerkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Paddington Bär
 ➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Frühschoppen
 ➔ 11.00 Uhr, Hofbräuhaus, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 13.00 Uhr, Löwenbräukeller, 
Kinderball
 ➔ 13.00 Uhr, MVG Museum, 
Braukunst-Festival
 ➔ 15.00 – 17.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 15.00 Uhr, Akademietheater, 
Kifferwahn
 ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater
 ➔ 16.00 – 22.30 Uhr, Werkraum, 
Schnapsbudenbestien
 ➔ 16.30 – 19.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey
 ➔ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Faschingskonzert
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Flaschengeist
 ➔ 18.00 Uhr, Schloss, Cavewoman
 ➔ 19.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, 
Lola Montez
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
La Clemenza Di Tito
 ➔ 19.00 Uhr, Marstall, Guerilla Cooking
 ➔ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Work
 ➔ 19.00 Uhr, Hubert-Burda-Saal, 
Die Orchesterprobe
 ➔ 19.30 – 22.25 Uhr, Volkstheater, 
Ghetto
 ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Magic of the Dance
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Fazil Say
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Barbara Ruscher
 ➔ Deutsches Theater, Bal Classique
 ➔ Muffathalle, Abenteuer Erde
 ➔ Kranhalle, Phrasenmäher
 ➔ BMW Welt, Tin Men
 ➔ Orangehouse, Cosmo Jarvis
 ➔ Sunny Red, Expire
 ➔ Milla, Christian Kjellvander
Montag, 24. Februar
 ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Schneekönigin
 ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Paddington Bär
 ➔ 17.36 Uhr, Cuvilliestheater, Eurydice
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Il Turco in Italia
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Was ihr wollt
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37

Seite 38

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➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Schande
 ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, 
Werner Schneyder
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Mozarteum Orchester Salzburg
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Blockflöte des Todes
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Muffathalle, Malia
 ➔ Ampere, Birdy
 ➔ Kranhalle, Birdpen
 ➔ Sunny Red, Expire
Dienstag, 25. Februar
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Frosch 
 ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Schneekönigin
 ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Paddington Bär
 ➔ 17.00 Uhr, Skylounge, 
 After-Work-Party
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Aus dem bürgerlichen Heldenleben
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Wellenbrand
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Helden
 ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, 
Carmina Burana
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, 
Kifferwahn
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Jahrhundertbriefe
 ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Kammerkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Armida & Rinaldo
 ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Sunrise Avenue
 ➔ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Bee Kini
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, 
Integrier-Bar 11
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Bee Kini
 ➔ Backstage, Asthetic Perfection
 ➔ Muffathalle, All Time Low
 ➔ Milla, Damien Jurado
 ➔ Augustiner Keller, Dt. Alpenverein
Mittwoch, 26. Februar
 ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Weltenbrand 
 ➔ 10.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Flaschengeist
 ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Klappen und Tasten
 ➔ 19.00 – 23.30 Uhr, Residenztheater, 
Reise ans Ende der Nacht
 ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
La Clemenza Di Tito
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Weltenbrand
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Nordkvark
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner 
Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, 
Kifferwahn
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Kir Royal
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Jörg Steinleitner
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Christine Eixenberger
 ➔ 21.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Judas
 ➔ Zenith, One Republic
 ➔ Storm, Warpaint
 ➔ Backstage, Turisas
 ➔ Ampere, Idan Raichel
 ➔ Kranhalle, Dan Le Sac
 ➔ Feierwerk, William Fitzsimmons
Donnerstag, 27. Februar
 ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Weltenbrand
 ➔ 10.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Flaschengeist
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Limmer & Vici
 ➔ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Fegefeuer in Ingolstadt
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Der Vorname
 ➔ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Opas Diandl
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, 
Die Jagd nach Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, 
Weißes Fest
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Kir Royal
 ➔ 20.30 Uhr Schlachthof, Satirefassl
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Opas Diandl
 ➔ Zenith, Motörhead
 ➔ Backstage, Welle-Erdball
 ➔ Muffathalle, Viktoria Tolstoy
 ➔ Ampere, Viktor & The Blood
 ➔ Sunny Red, Genepool
 ➔ Kranhalle, Of Montreal
 ➔ Strom, The Head and the Heart
 ➔ Viktualienmarkt, 
Unsinniger Donnerstag
 ➔ Milla, Philipp Harnisch
Freitag, 28. Februar
 ➔ Der TAXIKURIER 3/2014 erscheint
 ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Schneekönigin
 ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Flaschengeist
 ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Ein Sommernachtstraum 
 ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Salome
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Entführung aus dem Serail
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Flegeljahre
 ➔ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, 
Die Ratten
 ➔ 20.00 Uhr, Spielhalle, März
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, 
Weißes Fest
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Kir Royal
 ➔ 20.15 Uhr, Audi-Dome, 
Basketball Euro-League
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Florian Schroeder
 ➔ 20.30 Uhr, Künstlerhaus, Jazz-Konzert
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Comtesse & Co
 ➔ 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Kammermusiknacht
 ➔ Muffathalle, Frida Gold
 ➔ Deutsches Theater, Rosengala
 ➔ Löwenbräukeller, 
Die Damischen Ritter
 ➔ Backstage, Jahcoustix
 ➔ Ampere, Fanfarlo
 ➔ Feierwerk, Thee Silver
 ➔ Sunny Red, Toxic Waltz
 ➔ Milla, Ben Taylor
Die Taxi-Erlebnisse unserer Interviewpartner entstammen bisher immer Episoden 
aus der Fahrgast-Situation. In diesem Monat haben wir erstmals mit einem 
Schauspieler gesprochen, der selbst als Taxler tätig war. Ralf Komorr hat sich 
in Köln als Überbrückung seiner schauspielerischen Durststrecken als Aushilfsfahrer ein Zubrot verdient. Eines schönen Sonntags stieg eine klassische 
 Business-Dame in sein Taxi und nannte verschiedene Adressen als Fahrtziel. 
Bei jeder Station musste er warten und dann ging es zur nächsten Adresse. 
Erst jetzt erfuhr er, dass die Dame aus der Pharma-Branche auf Wohnungssuche 
war. Sie benötigte für 3 Monate eine Kölner Bleibe, da sie dann beruflich nach 
München wechselte. Der Zufall wollte es, dass Ralf Komorr für ein Vierteljahr ein 
Engagement in unserer Stadt hatte. Nach einer kurzen Besichtigung entschied 
sich die Dame für seine Wohnung. Dadurch kam man näher in Kontakt mit dem 
Endergebnis, dass die Beiden heute in München wohnen, verheiratet und Eltern 
von 2 Kindern sind.
Vom 12. Februar einschließlich 30. März 2014 bekleidet Ralf Komorr eine 
Hauptrolle in „Die Wahrheit“ in der Komödie im Bayerischen Hof. (PR)
➔ RALF KOMORR
Foto: Frauke Müller-Friedrich
PROMITALK
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi.
38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014

Seite 39

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die ersten Tage im März stehen ganz im Zeichen des Faschings. Vergessen Sie nicht, 
am Aschermittwoch ihr Auto von Konfettis zu befreien. Trotz beginnender Fastenzeit 
hoffen wir natürlich auf gutes Geschäft bei Schnee oder Frühlingstemperaturen.
Paul Rusch, Objektleiter
Die März-Ausgabe erscheint am Freitag, den 28. Februar
Die OB-Kandidaten im Fokus
Fragen und Antworten zum Taxigeschäft
Schönheiten einst und heute!
➔ DAUERBRENNER
➔ RADLSTADT MÜNCHEN
➔ KOMMUNALWAHL BAYERN
LIEBE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN,
➔ VORSCHAU MÄRZ 2014
Foto: istockphoto
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IMPRESSUM
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
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Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe: 
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Alfons Haller (AH), Thomas Kroker (TK), 
Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
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Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
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FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39

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Das Taxi unter einem guten Stern. 
 Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137 , 70327 Stuttgart – Partner vor Ort: Mercedes-Benz Niederlassung München, 
Landsberger Straße 382, Hotline: 0 89 12 06 55 00; Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89 12 06 14 48, 
Nilüfer Celik 0 89 12 06 14 36, Helmuth Schlenker 0 89 12 06 13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89 12 06 17 08; Service – Unsere Serviceberater 
sind gerne für Sie da: Thomas Fischer, Robert Humpl, Thomas Golob – Terminvereinbarung unter 0 89 12 06 14 20; www.taxi-mit-stern.de
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Gesamtkreditbetrag 31. 148,33 €
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Sollzins gebunden p. a. 1,97 %
Effektiver Jahreszins 1,99 %
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1 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 5,2-4,9/4,1-3,7/4,5-4,1 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 1 1 7-108 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 
2 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,1-5,8/4,5-4,2/5,1-4,8 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 134-125 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 
3 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,4-6,2/4,8-4,5/5,4-5,2 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 141-135 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 
Angebot gültig für Bestellungen bis 31.12.2014 für Neu- und Bestandsfahrzeuge der Baureihen B-Klasse und E-Klasse (mit Code P10 oder 965). Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG. 
*Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.