TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Februar 2014
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2014. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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OFFIZIELLES ORGAN DER TAXI-MÜNCHEN EG ⁄ 54. JAHRGANG ⁄ WWW.TAXI-MÜNCHEN.DE ZEIT ➔ TEMPO ODER ENTSCHLEUNIGUNG ⁄ 12 ➔ FASCHING WO ES SICH FÜR UNS LOHNT ⁄ 16 ➔ SIRENEN POLIZEI, SANITÄTER, NOTARZT, FEUERWEHR ⁄ 30 ➔ KINOS IN MÜNCHEN VOM STUMMFILM BIS HEUTE ⁄ 22 DAS MONATSMAGAZIN FÜR DIE TAXIBRANCHE ⁄ AUSGABE FEBRUAR 2014
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* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. 12-16, 81669 München Ihre Ansprechpartner: Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran*. Touran Trendline 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. Ausstattung: T axipaket, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige, Zentralverriegelung u. v. m. 1 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot ist ein AutoCredit und gilt für gewerbliche Einzelabnehmer (T axiabnehmer) für ausgewählte Modelle. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Hauspreis: 22.980,00 € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: 3.900,00 € Nettodarlehensbetrag: 19.080,00 € Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 % Effektiver Jahreszins: 1,90 % Laufzeit: 48 Monate Jährliche Fahrleistung: 50.000 km Schlussrate: 6.673,82 € Gesamtbetrag: 23.965,82 € 48 Monatsraten à 279,00 €1 Inzahlungnahme möglich. Bernd Obkirchner Tel.: 089/48001-166 Johannes Huber Tel.: 089/48001-578
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Taxi-München eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Leiter der Zentrale: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung/Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de ➔ INHALT Zum Titelbild 04 Editorial ⁄ 3–2–1–Meins 04 München-Splitter 05 Boxenstopp ⁄ Zahlen zum Verkehr 05 Messe München ⁄ Februar-Programm 05 Die Genossenschaft ⁄ 6 Meldungen 06 Aufstellung Nicht-Mitglieder 07 Der Landesverband ⁄ Wichtige Infos 08 Ohne Worte ⁄ Downsizing 11 ➔ Zeit ⁄ Tempo oder Entschleunigung 12 Pinnwand ⁄ Das schwarze Brett der Branche 15 ➔ Fasching ⁄ Stimmungsmacher mit Kater 16 Unser München ⁄ GEWOFAG 18 Schrottis Fiaker-ABC ⁄ „S“ wie Stuss 20 ➔ Kinos in München ⁄ Vom Stummfilm bis heute 22 Leserbriefe/Forum 26 Taxlers Service ⁄ Die Seite für alle Notfälle 28 Gastro „M“ ⁄ Altes Rathaus 29 ➔ Blaulicht und Sirene ⁄ Polizei, Sanitäter, Notarzt, Feuerwehr 30 Information ⁄ Die Telekom-Cloud 33 Top-Termine Februar 2014 34 Promitalk ⁄ Ralf Komorr 35 Impressum 39 Vorschau März 2014 39 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titel-Composing: atelier-tacke.de (Fotos: istockphoto) DIE iPHONE-APP DER TAXI-MÜNCHEN eG AB SOFORT GRATIS IM APP-STORE! ➔ SOFORTBESTELLUNG ➔ VORBESTELLUNGEN ➔ KREDITKARTEN ➔ GROSSRAUMTAXIS ➔ STANDPLÄTZE ➔ RUFSÄULEN * Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. www.mahag.de taxi@mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Volkswagen Zentrum München Schleibingerstr. 12-16, 81669 München Ihre Ansprechpartner: Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran*. Touran Trendline 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. Ausstattung: T axipaket, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige, Zentralverriegelung u. v. m. 1 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot ist ein AutoCredit und gilt für gewerbliche Einzelabnehmer (T axiabnehmer) für ausgewählte Modelle. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Hauspreis: 22.980,00 € inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg Anzahlung: 3.900,00 € Nettodarlehensbetrag: 19.080,00 € Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 % Effektiver Jahreszins: 1,90 % Laufzeit: 48 Monate Jährliche Fahrleistung: 50.000 km Schlussrate: 6.673,82 € Gesamtbetrag: 23.965,82 € 48 Monatsraten à 279,00 €1 Inzahlungnahme möglich. Bernd Obkirchner Tel.: 089/48001-166 Johannes Huber Tel.: 089/48001-578 FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 3
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➔ 3–2–1–MEINS EDITORIAL Mitte Januar verkündete die Hamburger Softwareschmiede Intelligent Apps GmbH, nach eigenen Angaben erfolgreicher Betreiber einer Taxivermittlungs-App, dass die Kunden von myTaxi unter den Hammer kommen. Vom 1. Februar an versteigert das Unternehmen die Fahrten an den Meistbietenden. Unternehmer können für sich und die angestellten Fahrer einen Preisrahmen mit Oberund Untergrenze festlegen, zu dem sie die Fahrtaufträge ankaufen. Für Jede Fahrt kann innerhalb des Rahmens ein Angebot abgegeben werden. Die Gebühr wird prozentual vom Fahrpreis erhoben. Nach Angabe des Hamburger Unternehmens sei dies fairer, weil gerade bei längeren Fahrten die Gewinnspanne entsprechend hoch ist. Hier zeigt sich wieder die Unwissenheit, mit dem branchenfremde Unternehmen auf unbekannten Märkten agieren. Taxiunternehmer wissen, dass Fahrten die von Angestellten über eine Strecke von mehr als 50 km durchgeführt werden, im Regelfall eine Nullnummer für das Unternehmen sind. Zudem bleiben das Fahrtziel und damit die Länge der Fahrt, wie bisher, unbekannt. Also ein Spiel mit vielen Unbekannten. Das Softwarehaus in der hanseatischen Metropole geht künftig von einer durchschnittlichen Vermittlungsgebühr von 10% aus. Im Klartext bedeutet das, bei einem theoretischen Umsatz von 4.000 Euro im Monat werden 400 Euro Provision fällig. Damit nimmt myTaxi einen Spitzenplatz als teuerster Taxivermittler in Deutschland ein. Wir gratulieren. Unter einem fairen Handel stellen sich renommierte Initiativen wie Fairtrade Deutschland sicher nicht die Selbstausbeutung der Beschäftigten in der Taxibranche vor. Bisher wurden 0,79 Euro netto für eine Fahrt bezahlt. Die magische 10%-Grenze wird bei einem Umsatz von 7,90 erreicht. Für alle längeren Fahrten mit „hoher Gewinnspanne“ wird es nun deutlich teurer. Wir nennen das Modell lieber Preisdiskriminierung ersten Grades, was als Anbieten homogener Dienstleistungen zu unterschiedlichen Preisen bezeichnet wird. Im Zuge einer Qualitätsoffensive verkündete das Hamburger Leuchtfeuer im November, Teilnehmer mit einer Bewertung von weniger als 4,5 von 5 erreichbaren Punkten nicht mehr vermitteln zu wollen. Das Februar-Modell ist für Kunden wahrscheinlich mit längeren Wartezeiten und niedriger Qualität verbunden. Jetzt gewinnt nur noch der größte Geldbeutel. Die Rolle rückwärts zeigt, dass bei myTaxi nicht die vielbeschworene Qualität, sondern ausschließlich der finanzielle Aspekt im Vordergrund stehen. Verständlich, wenn man von schwarzen Zahlen weit entfernt ist. Natürlich soll im besten Fall der Kunde nichts davon mitbekommen, dass er verschachert wird. Aus Erfahrung können wir aber den guten Rat geben, dass Taxikunden viel schlauer sind, als sich die Schreibtischtäter und Finanzbuchhalter in Hamburg jemals vorstellen können. Ihre Taxi-München eG Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller INFORMATION Grundkurs: Montag/Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr Leistungskurs: individuell nach Bedarf Anmeldung: jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim Referenten oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung Kursgebühr: Grundkurs 120 Euro Leistungskurs 150 Euro Info: Telefon (089) 21 61-333 www.taxikurs-münchen.de Info-Veranstaltung: jeden 2. Montag 17.30 Uhr, jeden 2. Samstag 8.30 Uhr Termine: www.taxikurs-münchen.de TAXISCHULE MÜNCHEN Mit der Organisation der täglichen 24 Stunden haben gerade die Taxiunternehmer und Fahrer oft Probleme. Die Koordination von Schichten, Familie, Freizeit und das Pflegen von Kontakten will gemeistert werden. „Tempo oder Entschleunigung“ haben wir für diesen Monat als Titelthema gewählt und dazu passend unser Titelfoto kreiert. (PR) ZUM TITELBILD 4 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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MESSE MÜNCHEN INTERNATIONAL f.re.e – Die Reise und Freizeitmesse ➔ 19.02. – 23.02.2014 Zwischen 1970 und 2008 trug die Messe noch den Namen C-B-R (Caravan, Boot und Reisen). 2009 entschied sich die Messe München International zu einer Umbenennung der Veranstaltung in f.re.e (Freizeit, Reisen, Erholung). Neben der Namensänderung wurde auch eine Erweiterung der Themenbereiche vorgenommen. Die Schwerpunkte der f.re.e sind: Reisen, Gesundheit & Wellness, Wassersport, Caravanning & Mobile Freizeit, Outdoor sowie Fahrrad. Das Angebot der Messe umfasst unter anderem Fremdenverkehrsämter- und Verbände, Hotels- und Clubanlagen, Ferienhäuser- und Wohnungen, Ferienimmobilien, Charter, Wassertourismus, Reisebüros, Reiseveranstalter, Golf- und Wellness-Reiseveranstalter und -hotels, Reiseliteratur, und Verkehrsträger. Insgesamt beträgt die Ausstellungsfläche in sechs Messehallen 70.000 m². Als öffentliche Verbrauchermesse ist der Zutritt sowohl Fachbesuchern als auch Privatpersonen möglich. So gut besucht war die f.re.e 2013: ➔ 110.000 Besucher ➔ 1.100 Aussteller aus über 60 Ländern Weitere Termine im Februar mit hohem Besucheraufkommen OOP Software meets Business 03.02 – 07.02.2014 ICM – Internationales Congress Center München IMOT 14.02 – 16.02.2014 MOC – Veranstaltungscenter München / Freimann INHORGENTA MUNICH 2014 14.02 – 17.02.2014 Messe München INTERNET WORLD 2014 25.02 – 26.02.2014 ICM – Internationales Congress Center München Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de ➔ FEBRUAR-PROGRAMM Foto: istockphoto MÜNCHEN-SPLITTER ➔ Nach dem Tod des Inhabers Franz Jüttner hat der Vermieter des „8 seasons“ den Mietvertrag zum 31.12.2013 gekündigt. Der Club soll aber an anderer Stelle wieder eröffnen. ➔ Der Lebensmittelriese „Edeka“ soll die „Schranne“ übernehmen. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. ➔ Zum Jahresende hat es sich in der „Schranne“ ausgekrakt. Die „Krake“ hat nach 5 Monaten aufgegeben. ➔ Im ehemaligen „Barysphär“ in der Tumblingerstraße ist ein Edelgrieche eingezogen. Täglich ab 17 Uhr hat das „Konstantin & Friends“ geöffnet. ➔ In der Amalienpassage hat in den Räumen der „Terrine“ das „Huckebein“ eröffnet. ➔ In der Agnesstraße 8 hat der „Faltenbacher-Clan“ das „Kalypso“ übernommen. ➔ Mitte des Jahres zieht die „Iberl-Bühne“ von Solln in die Innenstadt. In den Räumen des Sugar-Clubs (Herzogspitalstraße) wird das Folkloretheater beheimatet sein. (PR) BOXENSTOPP ➔ UNSER VERKEHR IN ZAHLEN ➔ 12.800 km Autobahnen ➔ 39.700 km Bundesstraßen ➔ 180.000 km Landes- und Kreisstraßen ➔ 450.000 km Gemeindestraßen ➔ 33.000 km Bundesschienenwege ➔ 10.000 km Binnenwasserstraßen ➔ 5.100 km ÖPNV-Netz ➔ 10 Mrd. Fahrgäste transportiert der ÖPNV in Deutschland jährlich. Ca. 30 Mio. Menschen pro Tag. ➔ 595.000 km Gesamtlänge der Staus in 2012 ➔ 230.000 Stunden Stau (PR) Quelle: „infrastruktur“ FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 5
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➔ DIE GENOSSENSCHAFT Auftragsscheine der Taxi-München eG Leider mussten wir feststellen, dass sich bei der Annahme unserer Fahrtauftragsscheine ein gewisser Schlendrian, besonders bei Fahrern, eingestellt hat. Auftragsscheine können nur abgerechnet werden, wenn diese vollständig ausgefüllt sind. Im konkreten Fall wurden drei Taxifahrt-Coupons der Mercedes-Benz Niederlassung München innerhalb von 2 Wochen ohne Unterschrift des Fahrgastes abgegeben. Ohne diese benötigten Angaben können die Auftragsscheine nicht abgerechnet werden. Den Schaden hat der Unternehmer. In ihrem Interesse bitten wir Sie, ihr Fahrpersonal nochmals entsprechend darauf hinzuweisen, dass die Auftragsscheine der Taxi-München eG vollständig ausgefüllt werden müssen, um abgerechnet werden zu können. (FK) Busspur-Rosenheimer Straße Das Kreisverwaltungsreferat wurde in letzter Zeit vermehrt durch besorgte Bürger darauf aufmerksam gemacht, dass sich die im Bereich der Busspur in der Rosenheimer Straße verkehrenden Taxis zu einem hohen Anteil nicht an geltende Lichtzeichen halten. So wird immer wieder glaubhaft geschildert, dass Taxifahrer die für die Busspur geltenden Lichtzeichen (Sondersignale für ÖPNV) missachten und somit die querenden Fußgänger gefährden. Hierzu zitieren wir den entsprechenden Passus aus der StVO: „Für jeden von mehreren markierten Fahrsteifen … kann ein eigenes Lichtzeichen gegeben werden. Für Schienenbahnen können besondere Zeichen, auch in abweichenden Phasen, gegeben werden; das gilt auch für Linienomnibusse und Taxen, wenn sie einen vom übrigen Verkehr freigehaltenen Verkehrsraum benutzen.“ (StVO §37 Abs. 2 Nr. 4) In den für Taxis freigegebenen Bereichen, einer Busspur, sind zwingend die dort geltenden Lichtzeichen zu beachten. Eine Missachtung des Signals „Halt“ (weißer Querbalken) zieht die gleichen Rechtsfolgen nach sich, wie ein Rotlichtverstoß. Bitte weisen Sie auch Ihr Fahrpersonal in geeigneter Weise auf die Vorschrift hin. (FK) Mammutprojekte Nach Informationen von „Hallo München“ werden im Münchner Süden in Thalkirchen- Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln zwei Mammutprojekte vorangetrieben: Am 1. Februar ist ein Bürger-Workshop zum Siemens-Kernstandort in Obersendling anberaumt. Dort sollen rund 1000 Wohnungen entstehen. BA-Chef Hans Bauer erwartet zudem das Ergebnis des städtebaulichen Realisierungwettbewerbs zur Bebauung des Sparkassen-Areals. Der 6. Stadtbezirk Sendling darf sich auf Fahrradwege an der Plinganserstraße freuen. Im Herbst sollen die Untersuchungen zur Einführung eines Parklizenzgebiets an der Thalkirchner Straße vorliegen. Im 2. Stadtbezirk Ludwigvorstadt-Isarvorstadt schreiten die Planungen für die Portalklinik an der Ziemsen-/Nußbaumstraße voran, in der 200 Betten interdisziplinär genutzt werden sollen. Ein knapp dreistelliger Millionenbetrag ist hier für die Realisierung im Gespräch. (FK) Neue Straßennamen Im letzten Quartal 2013 wurden folgende neue Straßennamen von den jeweiligen Bezirksausschüssen beschlossen: ➔ Georg-Mooseder-Straße Stadtbezirk: 10 Moosach Straßenverlauf: Beginnt an der Baubergerstraße, südwestlich der Einmündung der Netzerstraße, als Sackstraße ca. 90 m nach Nordwesten verlaufend. Namenserläuterung: Georg Mooseder, geb. am 24.05.1922 und gest. am 20.05.2008 in München, Heimatforscher, Gründer der „Mooseder-Stiftung“ zur Förderung des Denkmalschutzes und der Heimatpflege in Bayern, Autor zahlreicher heimatkundlicher Publikationen, Mitbegründer des „Vereins Münchner Stadtteilgeschichte“, ausgezeichnet mit der silbernen Verdienstmedaille des Bezirks Oberbayern und der Medaille „München leuchtet“ . ➔ Elisabeth-Baerlein-Straße Stadtbezirk: 15 Trudering-Riem Straßenverlauf: Von der Erdinger Straße aus, zwischen Theodor-Kober-Straße und Bahnlinie, ca. 130 m in westliche Richtung. Namenserläuterung: Elisabeth Baerlein, geb. am 26.03.1917 in München, 1944 in Auschwitz ermordet, Musikerin. Elisabeth Baerlein studierte nach ihrem Reifezeugnis fünf Jahre lang an der Akademie für Tonkunst und am Konservatorium „Trapp“ Geige und Kontrabass. Am 18.06.1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert und im Jahre 1944 weiter nach Auschwitz. Dort wurde sie vermutlich unmittelbar nach der Ankunft ermordet. ➔ Ilse-von-Twardowski-Platz Stadtbezirk: 15 Trudering-Riem Straßenverlauf: Platz nordöstlich der Ecke Mittbacher Straße und Leibengerstraße Namenserläuterung: Ilse von Twardowski, geb. Conrat, geb. am 20.01.1880 in Wien, gest. 09.08.1942 in München, Bildhauerin. Ilse Conrat erhielt ihre bildhauerische Ausbildung in Brüssel und bereiste den Orient und Europa. Im Jahre 1910 heiratete sie Ernst von Twardowski und folgte ihm 1914 von Rom nach München. Hier war ihr in der NS-Zeit die Berufsausübung offiziell untersagt, 1936 erfolgte der Ausschluss aus der Reichskammer für bildende Künste. Um der drohenden Deportation im August 1942 zu entgehen, sah Ilse von Twardowski keinen anderen Ausweg und beging am 09.08.1942 Selbstmord. ➔ Weimarer Straße Stadtbezirk: 12 Schwabing-Freimann Straßenverlauf: Von der Domagkstraße ca. 230 m nach Norden und endet mit einem Wendehammer; mit Fuß- und Radwegverbindung zum Frankfurter Ring. Namenserläuterung: Weimar, kreisfreie Stadt in Thüringen; zum kulturellen Erbe der Stadt gehört neben der Weimarer Klassik um Wieland, Goethe, Herder und Schiller und der Ausrufung der Weimarer 6 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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Republik auch die Gründung des Bauhauses im Jahr 1919 durch Walter Gropius. ➔ Werkbundstraße Stadtbezirk: 12 Schwabing-Freimann Straßenverlauf: Vom Frankfurter Ring ca. 150 m nach Süden und endet mit einem Wendehammer. Namenserläuterung: Der Deutsche Werkbund wurde 1907 in München gegründet mit dem Ziel, die gewerbliche Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk zu veredeln. (TK) Erledigung der Notdurft am Osbahnhof Uns erreichte folgendes Schreiben über die Missstände am Ostbahnhof: „Leider müssen wir Sie darauf aufmerksam machen, dass einige Taxifahrer in die Tiefgaragenzufahrt sowie in den Eingang zum Lastenzugang am Orleansplatz 10-12, 81667 München urinieren. Mehrfache Aufforderungen, dies zu unterlassen, blieben unberücksichtigt. Nachdem sich bereits unsere Mieter über den unangenehmen Geruch beschweren, bitten wir Sie Ihre Mitarbeiter aufzufordern, Ihre Notdurft nicht weiter dort zu verrichten, sondern die öffentlichen Toiletten zu benutzen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.“ Mit freundlichen Grüßen GVG Grundstücks- Verwaltungsund -Verwertungsgesellschaft mbH Wir bitten alle Mitglieder sowie deren Fahrer, dieser Aufforderung Folge zu leisten, um weiteren Ärger zum Nachteil des Taxigewerbes zu vermeiden. (TK) Platz der Opfer Das KVR informiert, dass der an der Südseite der Stichstraße auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus vor Anwesen Maximiliansplatz 12 a vorhandene Taxistandplatz von zehn auf fünf Fahrzeugpositionen verkleinert wird. Der beizubehaltende Taxistandplatz befindet sich künftig an der Südseite der angesprochenen Stichstraße ab dem westlichen Ende der Senkrechtparkbucht auf 12,5 m Länge (fünf Senkrechtparkplätze à 2,5 m Breite) Richtung Osten. Die Verkürzung des Taxistandplatzes ergibt sich aus der vom Stadtrat beschlossenen Umgestaltung des Platzes der Opfer des Nationalsozialismus, der eine Vergrößerung des Fußgängerbereichs und damit im Gegenzug eine Reduzierung der für den ruhenden Verkehr zur Verfügung stehenden Flächen zur Folge hatte. In diesem Zusammenhang wurde eine Reduzierung des Taxistandplatzes beschlossen, um die Reduzierung der gesamten Stellflächen nicht einseitig auf Kosten der Parkmöglichkeiten für den Individualverkehr vorzunehmen. (FK) Taxinummern der Fahrzeuge, die ab dem 01.01.2014 nicht am Geschäftsbetrieb der Taxi-München eG teilnehmen: 7 322 609 886 1095 1450 1765 2107 2464 2681 3040 3326 10 343 613 889 1115 1470 1768 2114 2469 2688 3041 3337 23 348 626 890 1120 1478 1771 2116 2485 2693 3045 3347 31 351 630 892 1126 1480 1773 2127 2490 2694 3069 3350 42 352 632 893 1131 1491 1774 2130 2500 2703 3078 3359 47 359 638 897 1148 1502 1783 2148 2502 2710 3079 3369 48 361 639 903 1149 1510 1793 2163 2506 2728 3087 3392 60 394 663 925 1168 1518 1800 2180 2509 2743 3092 3398 80 395 664 926 1175 1527 1843 2186 2510 2749 3111 3405 83 396 673 935 1179 1531 1852 2201 2515 2766 3112 3452 87 405 683 936 1222 1532 1856 2212 2526 2777 3113 3469 126 413 688 938 1224 1557 1874 2226 2535 2795 3121 3494 144 418 702 940 1233 1559 1879 2230 2538 2797 3147 3508 174 422 707 945 1244 1567 1880 2241 2544 2805 3163 3511 184 424 716 950 1263 1579 1881 2247 2548 2821 3171 3515 187 437 727 955 1274 1581 1887 2254 2571 2823 3172 3522 192 441 731 1004 1276 1584 1894 2266 2574 2824 3173 3542 193 458 749 1009 1280 1597 1928 2284 2581 2847 3201 3543 195 479 750 1018 1300 1600 1935 2287 2584 2875 3213 3547 198 485 751 1021 1306 1612 1937 2298 2594 2876 3216 3561 200 489 756 1023 1326 1629 1991 2324 2602 2885 3243 3575 212 507 762 1033 1338 1632 1999 2333 2607 2897 3251 3582 214 508 767 1038 1347 1638 2004 2351 2610 2899 3257 3593 216 513 773 1041 1380 1641 2012 2353 2611 2902 3260 3599 217 519 789 1049 1393 1650 2030 2365 2614 2908 3262 3610 222 521 818 1051 1405 1651 2038 2374 2629 2909 3264 3617 229 522 836 1053 1420 1673 2044 2379 2636 2923 3265 3631 239 548 839 1061 1422 1691 2050 2385 2642 2926 3282 3632 245 551 844 1065 1424 1696 2061 2394 2649 2928 3284 3654 246 553 846 1073 1425 1700 2063 2399 2667 2932 3289 3661 249 554 847 1078 1435 1729 2067 2405 2669 2966 3291 3672 264 561 853 1079 1437 1731 2079 2443 2671 2973 3295 3674 278 583 857 1083 1438 1739 2085 2450 2672 2984 3303 3677 309 585 865 1085 1439 1758 2091 2451 2678 3030 3312 Die Aufstellung an den von der Taxi-München eG angemieteten Bahnhofsflächen ist mit entsprechender Bahnhofsplakette gestattet. FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 7
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➔ DER LANDESVERBAND Was sich für Autofahrer im Jahr 2014 ändert Im Jahr 2014 müssen sich die Autofahrer auf einige Änderungen im Straßenverkehr einstellen. Die Sachverständigen von DEKRA informieren über die Neuerungen. Autobahnvignette: Die österreichische Autobahnvignette für 2014 kostet 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Für Autos und Kfz bis 3,5 Tonnen sind 8,50 Euro (10 Tage), 24,80 Euro (2 Monate) bzw. 82,70 Euro (Jahresvignette) zu bezahlen. In der Schweiz bleibt der Preis für die Autobahnvignette mit 33 Euro (40 Sfr) unverändert. In beiden Ländern ist die Jahresvignette 2013 noch bis 31. Januar 2014 gültig. Die Jahresvignette 2014 besitzt vom 1. Dezember 2013 bis 31. Januar 2015 Gültigkeit. Führerscheinprüfung: Vom 1.4.2014 an kommen in der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung dynamische Filmsequenzen zum Einsatz. Mit diesen Darstellungen ist es möglich, Verkehrssituationen situationsnäher abzubilden. Punktereform: Am 1.05.2014 tritt das neue Punktesystem in Flensburg in Kraft. Mit Punkten erfasst werden nur noch Verstöße, die die Verkehrssicherheit gefährden. Die Eintragsgrenze steigt auf 60 Euro (bisher 40 Euro). Auch gibt es bei Verstößen nur noch 1 bis 3 Punkte statt bis zu 7. Die Fahrerlaubnis wird allerdings bereits bei 8 Punkten entzogen (bisher 18). Außerdem verjährt jeder Verstoß für sich. Verkehrssünder mit bis zu 5 neuen Punkten können durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar einmal in fünf Jahren nur noch 1 Punkt abbauen. Warnwestenpflicht: Ab 01.07.2014 müssen alle Autofahrer, wie seit Längerem in vielen europäischen Ländern vorgeschrieben, nun auch auf deutschen Straßen eine genormte Warnweste im Fahrzeug mitführen. Die Regelung gilt für Pkw, Lkw und Busse. Bisher galt die Vorschrift in Deutschland nur für beruflich genutzte Fahrzeuge. Auch bei der Hauptuntersuchung wird das Mitführen einer Warnweste ab diesem Datum kontrolliert, teilt DEKRA mit. ESP für alle Pkw: Vom 22.10.2014 an müssen alle neu zugelassenen Pkw-Modelle mit dem Fahrstabilitätssystem ESP ausgestattet sein. Im Jahr 2012 hatten 86 Prozent der Neuwagen und 61 Prozent der Gebrauchtwagen in Deutschland das System an Bord. Bundesweite Kennzeichenmitnahme: Viele warten darauf, aber die Regelung kommt erst am 1.1.2015: Wer in einen anderen Zulassungsbezirk oder ein anderes Bundesland umzieht, kann das bisherige Kfz-Kennzeichen künftig mitnehmen. Innerhalb einiger Länder wie z.B. Hessen und Schleswig-Holstein wird bereits heute so verfahren. Die Tarife der Kfz-Versicherung richten sich allerdings weiter nach dem Wohnort. Autos online abmelden: Ebenfalls mit Beginn des Jahres 2015 wird es möglich sein, Fahrzeuge über ein Internetportal des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) bei der Zulassungsbehörde abzumelden. Dabei wird mit Sicherheitscodes auf den Prüfplaketten der Kennzeichen und im Fahrzeugschein sowie mit dem neuen Personalausweis gearbeitet. Jährlich werden rund neun Millionen Fahrzeuge abgemeldet. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch die Wiederzulassung im Internet möglich sein. HU-Information Zum Jahreswechsel verliert die orangefarbene HU-Plakette ihre Gültigkeit, erinnern die Sachverständigen von DEKRA. Im Jahr 2014 sind alle Fahrzeuge mit blauer Plakette an der Reihe. Den Fälligkeitsmonat können Autofahrer an der oben stehenden Zahl auf der Plakette ablesen. Für die HU braucht der Prüfingenieur die Zulassungsbescheinigung Teil 1 oder den Fahrzeugschein, bei nachträglichen Änderungen wie Sonderrädern oder Spoilern auch die ABE oder den Nachweis über eine durchgeführte Änderungsabnahme. Die Abgasuntersuchung wird von den DEKRA Sachverständigen bei der HU mit durchgeführt. Bei Überschreiten des Prüftermins um zwei Monate droht ein Knöllchen von 15 Euro, nach vier Monaten sind es 25 Euro und nach acht Monaten 40 Euro und zwei Punkte in Flensburg. Unter www.dekra.de können sich Autofahrer für eine kostenfreie HU-Erinnerung eintragen. DEKRA macht darauf aufmerksam, dass seit Ende November 2013 bei der HU auch die Gültigkeit der Feinstaubplakette überprüft wird. Stimmt die Farbe der Feinstaubplakette nicht mit der Schadstoffeinstufung des Fahrzeuges überein, gilt dies als erheblicher Mangel. Die HU-Plakette kann dann nicht zugeteilt werden. Nach altem Recht Punkte abbauen Wer Punkte in Flensburg hat, kann noch bis 30. April 2014 nach altem Recht Punkte abbauen. „Wenn am 1. Mai 2014 das neue Punktesystem in Kraft tritt, wird es schwieriger“, sagt Birgit Kollbach, Leiterin des Medizinisch-Psychologischen Dienstes der DEKRA Akademie. „Ein Punkteabbau nach altem Recht kann sich durchaus lohnen- Nach der Reform wird innerhalb von 5 Jahren nur noch 1 Punkt gestrichen, vorausgesetzt, der Fahrer hat nicht mehr als 5 Punkte und nimmt an einem neuen Fahreignungsseminar teil. Bei 6 oder 7 Punkten gibt es gar keinen Punkterabatt mehr.“ Das alte System bietet eindeutig mehr Möglichkeiten. Bis Ende April 2014 können Autofahrer, die zum Beispiel mit 8 Punkten belastet sind, durch ein Aufbauseminar ASP in einer Fahrschule ihr Konto um 4 Punkte verringern. Im neuen Fahreignungsregister (FAER) schlägt sich das in 2 statt 4 neuen Punkten nieder. Sind Alkohol- oder Drogenpunkte darunter, ist ein besonderes Aufbauseminar eines Medizinisch-Psychologischen Dienstes wie z. B. von DEKRA erforderlich. Bei 9 bis 13 alten Punkten bringt die freiwillige Teilnahme am jeweiligen Aufbauseminar immerhin noch einen 8 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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Rabatt von 2 Punkten. Bei 14 bis 17 Punkten ist dafür zusätzlich eine freiwillige verkehrspsychologische Beratung nötig. Wie viele Punkte ein Autofahrer bei der Umrechnung ins neue System mitnimmt, hängt aber nicht nur von der Anzahl der alten Punkte ab, sondern auch von der Art der Verstöße. Künftig werden im Fahreignungsregister nur noch Verstöße erfasst, bei denen die Verkehrssicherheit gefährdet ist. Alle Punkte aus anderen Verstößen werden am 1. Mai 2014 automatisch gelöscht. Beispiel: Auf einem Punktekonto haben sich 10 Punkte angesammelt: 4 Punkte durch Fahren mit Alkohol, 5 Punkte wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und 1 Punkt wegen unberechtigtem Befahren einer Umweltzone. Bei diesem Fahrer bleiben am 01.05.2014 nur noch die 4 verkehrssicherheitsrelevanten Alkoholpunkte stehen, die anderen fallen weg. Aus ihnen werden zwei neue Punkte im Fahreignungsregister. Nimmt der Fahrer vorher an einem besonderen Aufbauseminar teil, kann er die heutigen 10 Punkte um 2 reduzieren, sodass er am 01.05.14 nur noch mit einem Punkt belastet wäre. Auskünfte über den persönlichen Punktestand erteilt das Kraftfahrt-Bundesamt kostenfrei auf schriftlichen Antrag (Formular unter www.kba.de) oder online. Über Aufbauseminare können sich Fahrer bei den Begutachtungsstellen für Fahreignung (Übersicht unter www.dekra.de) und beim Medizinisch-Psychologischen Dienst der DEKRA Akademie (www.dekra-akademie.de) informieren. Kraftstoffpreise Die Achterbahn bei den Kraftstoffpreisen sorgt bei den Autofahrern für Unmut: Drei von vier Fahrern (73 Prozent) sprechen sich dafür aus, die Preispolitik der Tankstellen durch den Staat genauer zu kontrollieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Prüforganisation DEKRA unter 1.150 Autofahrern. Die meisten Befragten machen einen großen Bogen um hohe Spritpreise: 59 Prozent tanken bevorzugt an Wochentagen mit günstigen Spritpreisen, 40 Prozent füllen den Tank bei hohen Kraftstoffpreisen nur halbvoll. Einer von fünf (21 Prozent) nimmt für einen günstigen Kraftstoffpreis sogar Umwege in Kauf (Mehrfachnennungen). Für 90 Prozent der Autofahrer ist ein günstiger Kraftstoffpreis der mit Abstand wichtigste Punkt für die Wahl der Zapfsäule, gefolgt vom verkehrsgünstigen Standort (51 Prozent) und langen Öffnungszeiten (36 Prozent). Ein guter Service wie Tankwart und Wäsche lockt nur jeden Vierten (26 Prozent), ein attraktives Shop-Angebot nur acht Prozent. Quellen: DEKRA Info Dezember 2013 CSU-Landesgruppe informiert über Mindestlohn Wer Vollzeit arbeitet, soll davon auch angemessen leben können. Dies zu gewährleisten, ist und bleibt Aufgabe der Sozialpartner. Diese Partnerschaft hat über Jahrzehnte für Wohlstand und sozialen Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München Tel.: (089) 16 7 54 40 · Fa x: (089) 16 7 96 02 Wir helf en so fo rt und unbür okr atisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäf t einigermaßen läuft, geht das Taxi kaputt - Verkehrsunf all, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. Wir sind 24 Stunden für Sie erre ichbar (auch an Sonn- u. Fe iertagen und am Wochene nde). Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie be re it bzw. wird be i Ihnen angeli efe rt. Selbstv erstän dli ch sind sowohl Funk als auch Taxamet er entspr echend Ihr en Erf ordernissen progr ammiert. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. Zahlr e iche Au to häuser wick e ln auch die Taxi-Mobilitätsgar antie über un sa b (DaimlerChry sler , BM W, Opel, VW, Citr oen). Im Bedarf sf all kümmern wir uns um die er fo rd erlichen behö rd - lichen Fo rmalität en. Bei un ve rschuldet en Verkehrsunf ällen re chnen wir die Miettaxir echnung dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie - len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e. Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el - ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...) Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1
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Frieden in unserem Land gesorgt. Politik darf diese tragende Säule unserer freiheitlichen Gesellschaft nicht in Frage stellen. Die Einführung einer einheitlichen Lohnuntergrenze von 8,50 Euro ab 2015 wird mit einer Stärkung der Tarifpartner und dem Schutz bestehender Arbeitsplätze einhergehen: Die Mindestlohnregelung berücksichtigt – wie wir es im Koalitionsvertrag festgelegt haben – bestehende Tarifverträge und greift uneingeschränkt erst ab dem Jahr 2017. Die zukünftige Überprüfung der Lohnuntergrenze liegt bei den Sozialpartnern. Weitere politische Interventionen sind damit ausgeschlossen. Das sichert Arbeitsplätze und wahrt das bewährte Prinzip der Tarifautonomie. Bei der Ausgestaltung des Mindestlohnes werden wir die Lebenswirklichkeit fest im Blick haben. Wir werden die gesetzliche Umsetzung im Dialog mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern aller Branchen, in denen der Mindestlohn wirksam wird, erarbeiten und mögliche Probleme bei der Ausgestaltung berücksichtigen. So haben wir es im Koalitionsvertrag beispielhaft für den Bereich der Saisonarbeit ausdrücklich vereinbart. Weitere Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn sind damit nicht nur vorgesehen, sondern unausweichlich. So müssen etwa ehrenamtliche Tätigkeiten, zum Beispiel in Vereinen bei Übungsleitern oder Chorleitern, ausgenommen werden. Dort gibt es keine Stundenlöhne, sondern eine Pauschalvergütung. Die ehrenamtliche Tätigkeit eines Kirchenchorleiters, eines Feuerwehrkommandanten oder eines Sportübungsleiters lässt sich nicht in Stunden bemessen. Ein gesetzlicher Mindestlohn geht bei diesen Tätigkeiten ins Leere, würde die Vereine mit überbordender Bürokratie belasten und das Ehrenamt schwächen. Weitere Ausnahmen muss es auch für Schüler und Studenten geben, die sich durch Nebentätigkeiten – wie zum Beispiel Zeitungaustragen – etwas dazuverdienen wollen. Auch hier gibt es keinen Stundenlohn, sondern faktisch einen Stücklohn. Weiter sollten Praktika von Schülern und Studenten, die Teil der Ausbildung sind, vom Mindestlohn ausgenommen werden, da mit solchen Praktika in der Regel nicht der Lebensunterhalt bestritten werden muss. Anders ist es bei Praktikanten, die bereits eine Ausbildung abgeschlossen haben. Wir wollen keine „Generation-Praktikum“ mit Mini-Löhnen. Es ist auch zu klären, wie Mindestlohnregelungen bei Beschäftigten wirken, die – wie zum Beispiel Taxifahrer – einen Anteil vom Umsatz erhalten. Diese Probleme werfen zugleich die Frage nach einer effektiven Kontrolle der Umsetzung und Einhaltung einer gesetzlichen Mindestlohnregelung auf. Zudem darf ein gesetzlicher Mindestlohn nicht dazu führen, dass junge Menschen von einer Berufsausbildung abgehalten werden und stattdessen eine ungelernte Tätigkeit mit einem höheren Arbeitsverdienst aufnehmen. Derartige Fehlanreize müssen vermieden werden. All dies macht deutlich: Bei der gesetzlichen Ausgestaltung sind Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn zwingend erforderlich. Quelle: CSU-Landesgruppe, Klausurtagung Wildbad Kreuth, 08.01.2014 Geänderte Norm für Kfz-Verbandkasten seit Januar 2014 Neue Inhaltsteile für Verbandkasten im Auto Im Falle eines Unfalls ist er ein unverzichtbarer Helfer: Der Verbandkasten, den Autofahrer laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) in ihrem Fahrzeug mitführen müssen, enthält alle für die Ersthilfe am Unfallort nötigen Materialien. Seit 1. Januar 2014 gilt die geänderte Norm DIN 13164, die die Inhaltsteile im Verbandkasten den neuesten notfallmedizinischen Erkenntnissen anpasst. Neu aufgenommen wurden ein Pflasterset und Hautreinigungstücher. Das 14-teilige Pflasterset umfasst gebrauchsfertige, zugeschnittene Pflasterstreifen, Fingerstrips und Fingerkuppenverbände. Die zwei Hautreinigungstücher sind, einzeln verpackt, für die Reinigung unverletzter Hautpartien vorgesehen, womit die neue Norm dem gesteigerten Hygienebedürfnis der Bevölkerung Rechnung trägt. Auch ein Verbandpäckchen in Kindergröße wurde neu in die verbindliche Bestandteilliste des Verbandkastens mit aufgenommen. Parallel zur Norm für Kfz-Verbandkästen wurde auch die Norm über das ebenso wichtige Erste-Hilfe-Material für Motorräder aktualisiert. Nicht nur im Hinblick auf die Normänderung sollte jeder Auto- und Motorradfahrer daher jetzt seinen Fahrzeug-Verbandkasten prüfen und entsprechend vervollständigen. Denn zahlreiche Inhaltsteile sind zudem mit einem Verfalldatum gekennzeichnet: Ist es überschritten, verfällt die Herstellergarantie für die Sterilität der Kompressen und Verbände. Alle abgelaufenen Produkte im Verbandkasten sollten deshalb umgehend durch „frische“ ersetzt werden. Durch die im Januar 2014 in Kraft getretene Normänderung kann der Neuerwerb eines aktuell bestückten Verbandkastens günstiger sein als die Ergänzung aller neuen oder abgelaufenen Materialien. Wer den Aufwand nicht scheut, kann mit den abgelaufenen Produkten aus seinem Verbandkasten auch noch einen Beitrag zur Verbesserung der allgemeinen medizinischen Versorgung leisten: Beispielsweise nehmen einige Anbieter von Erste-Hilfe-Kursen für Aus- und Weiterbildungszwecke gerne abgelaufene Verbandsmaterialien an. Im Internet finden sich hier unter den einschlägigen Adressen weitere Informationen. Quelle: BVMed-PR, 13. Januar 2014 Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum MEDEX Plus GmbH Alle Untersuchungen zum Ersterwerb oder zur Verlängerung von Führerscheinen für Fahrgast- und Personenbeförderung (Taxi/Mietwagen) Ridlerstr. 8 - 80339 München Tel: 089/509 144 - E-Mail: info@zemba.de Mo.: 8.00 bis 18.00 Uhr Mi / Fr.: 8.00 bis 16.00 Uhr Dr. Manfred Hingerle Seit 1979 Führerscheinuntersuchungen zu besonders fairen und freundlichen Bedingungen Bitte k ommen Sie ohne Anmeldung währ end den Untersuc hungszeiten. W enn Sie die Reaktionstests benötigen, k ommen Sie bitte mind. 2 Std. vor Ende der Untersuc hungszeiten. Am Brunnen 17, Kir c hheim b . Münc hen Tel.: 089/903 6110 od. 99 18 80-18 www .verk ehrsmedizin-dr .hingerle .de Mo - Fr 08:00 bis 12:00 Mo . Di. Do . 14:00 bis 19:00 10 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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AUSBILDUNG ➔ FEBRUAR 2014 Taxifahrerausbildung (Grundkurs) Montag, 03.02., 17.02., 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 05., 12., 19. und 26.02., jeweils 17.30–19.30 Uhr Samstag, 01., 08., 15. und 22.02., jeweils 10–13 Uhr Leistungskurs Montag, 03., 10., 17. und 24.02., jeweils 20–22 Uhr Mittwoch, 05., 12., 19. und 26.02., jeweils 20–22 Uhr (nur nach erfolgreicher Teilnahme des Grundkurses möglich) Infoveranstaltung Samstag, 01.02., 8.30 Uhr Montag, 10.02., 17.30 Uhr Samstag, 15.02., 8.30 Uhr Montag, 24.02. 17.30 Uhr Basiskurs für Taxifahrer (mit Funkunterweisung) Donnerstag, 20.02., 13–17 Uhr (Keine Anmeldung erforderlich, aber pünktliches Erscheinen) Fortbildung für Fahrer von Taxibus und Großraumtaxi Montag, 03., 10., 17. und 24.02., jeweils 13 und 15 Uhr Mittwoch, 05., 12., 19. und 26.02., jeweils 13 und 15 Uhr (Dauer ca. 90 Minuten, Anmeldung an der Kasse oder direkt im Kursraum im 1. OG. Teilnahmegebühr: 10 Euro) Ausbildung zum Taxiunternehmer Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00–20.30 Uhr/21.00 Uhr. ➔ Kurs 2/2014 vom 11.03.2014 bis 08.04.2014 ➔ Kurs 3/2014 vom 22.04.2014 bis 22.05.2014 ➔ Kurs 4/2014 vom 24.06.2014 bis 22.07.2014 ➔ Kurs 5/2014 vom 16.09.2014 bis 14.10.2014 ➔ Kurs 6/2014 vom 04.11.2014 bis 02.12.2014 Termine und Anmeldung: Die Kurse finden im Schulungsraum der Taxi-München eG in der Engelhardstraße 6, Vordergebäude, 1. OG statt. Anmeldung bei Frau Elke Choleva in der Verwaltung, 1. OG Telefon: (089) 21 61–367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de Was Klassenkämpfer in Jahrzehnten nicht geschafft haben, den Kapitalismus abzuschaffen, versuchen aktuell die Konsumverweigerer. Die Menschen wollen keine Autos mehr besitzen, sondern nur nutzen oder ausleihen. Möbel werden angeblich weniger gebraucht, weil man die Wohnungen verkleinern will. Man will nicht mehr so viel besitzen wie bisher, das Luxus-Leben beenden. Weniger ist mehr. Downsizing ist der Oberbegriff für diesen Trend. Schon Diogenes und Sokrates wussten, das Besitzlosigkeit frei macht. Die Losung unserer Tage bedeutet Minimierung des Besitzes, Reduzierung der Ansprüche und damit die Vergrößerung der Freiheit. Oder ist dieses Downsizing nicht doch die Kapitulation der Konsumenten vor einer Warenwelt, die sie sich nicht mehr leisten können? Die schöne Welt der teuren Produkte und die Realität der Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen stimmt nicht mehr überein. Wer kann sich denn wirklich noch einen Mercedes oder ein i-Phone leisten? Anpassung an die Lebenssituation ist gefragt. Wer in einer Großstadt lebt, in der Parkplätze teurer als Taxifahren sind, denkt mehr an Car Sharing als Menschen auf dem Land. Industrie und Handel – ganz besonders im Autobereich – müssen sich Gedanken machen, Zielgruppen zu erreichen, die nicht mit einer goldenen Kreditkarte geboren wurden. Der Kapitalismus wird nicht ausgelöscht, weil trendige Downsizer notgedrungen ihren Lebensstil ändern müssen. Downsizing ist keine Notlösung, sondern eine Selbstverständlichkeit. OHNE WORTE (3093) ➔ DOWNSIZING AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 11
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➔ TEMPO ODER ENTSCHLEUNIGUNG ZEIT Foto: atelier-tacke.de Zeit ist relativ. Diese alte Erfahrung erleben wir im Taxi jeden Tag. Am Standplatz ziehen sich die Minuten und manchmal die Stunden wie Kaugummi. Eine gefühlte Ewigkeit vergeht, bis uns ein Fahrtauftrag von der Warterei erlöst. Ziehen wir am Ende des Tages Bilanz, so fehlt uns die Zeit für unsere Familie, unser Hobby, für uns selbst. Wie schön wäre es, zumindest einen Teil der Wartezeit sinnvoll dort verwenden zu können, wo es uns an Zeit mangelt. Warten ist Stress In der Realität können wir zwar unsere Arbeitszeit optimieren. Wir können uns informieren, wo gerade etwas los ist. Wir können Erfahrung sammeln und bei der Wahl des Standplatzes bedenken. Wenn wir uns aber entschieden haben, müssen wir einfach warten. Es ist nicht möglich, etwas schneller zu warten. Letztendlich verbringen wir unsere Arbeitszeit damit, dem Glück eine Chance zu geben. Obwohl wir nach gängigen Maßstäben während der Wartezeit „nichts tun“, bedeutet gerade dieses Nichtstun Stress. Im Hinterkopf schwingt immer der Gedanke mit: „Werde ich mein Umsatzziel erreichen? Wie lange muss ich heute arbeiten, bis die Kosten gedeckt sind?“ Die Einsatzzeit ist der einzige Faktor, den wir aktiv beeinflussen können. Ein geflügelter Spruch im Taxigewerbe lautet: „In schlechten Zeiten werden nicht unbedingt die Umsätze schlechter. Nur die Arbeitszeiten werden wesentlich länger.“ Die „gute alte Zeit“ Eine Legende macht immer wieder die Runde: Die Geschichte „Von der guten alten Zeit“ . In dieser „guten alten Zeit“ wurde das Tagwerk gemächlich verrichtet. Niemand hetzte sich zu Tode. Der Mensch lebte im Einklang mit sich, der Natur und anderen Menschen. Für ein Schwätzchen mit einem Nachbarn war immer Zeit. Am Abend nach vollbrachtem Tagwerk versammelte sich die Familie in der Stube. Es wurde gestrickt, gesponnen, Märchen erzählt und mit den Kindern etwas gebastelt. Grundsätzlich neigen wir dazu, aus vergangenen Erlebnissen die guten Erfahrungen in Erinnerung zu behalten und die schlechten zu verdrängen. Ziehen wir den Vorhang dieser Verklärung beiseite, erkennen wir, dass diese alte Zeit so gut nicht war. Der Lebensunterhalt wurde mit schwerer körperlicher Arbeit erwirtschaftet. Diese war nur durchzuhalten, wenn ab und zu ein Gang zurückgeschaltet und eine Pause eingelegt wurde. Der Ertrag für diese Arbeit war meist so gering, dass er kaum zum Überleben reichte. Mangels ausreichender künstlicher Beleuchtung war der Tagesablauf vom Lauf der Sonne bestimmt. Nach Einbruch der Dunkelheit gab es nur trübes Kerzenlicht, das für die meisten Arbeiten nicht ausreichte. Mangels Zeitungen oder anderen Nachrichtenmedien war das Gespräch die einzige Möglichkeit, Neuigkeiten zu erfahren. Von unserem heutigen „Laptop und Lederhose“-Standpunkt aus ist es kaum vorstellbar, dass Bayern noch Ende des 19. Jahrhunderts ein bitterarmes, landwirtschaftlich geprägtes Entwicklungsland war. Das in vielen Heimatfilmen verklärte Bild der Einfachheit und Anspruchslosigkeit entbehrte jeder Freiwilligkeit; es war grausame Realität. Die Bevölkerung wurde durch Steuern und Kriege immer wieder ihrer Existenzgrundlage beraubt. Eine schlechte Ernte konnte bedeuten, dass mancher den Winter nicht überlebte. Der sich daraus ergebende Stress, einfach nur ums Überleben zu kämpfen, war mit Sicherheit beträchtlich. Effizienz und Wohlstand Mit zunehmender Industrialisierung wurde es möglich, in der gleichen Zeit immer mehr und höherwertige Güter herzustellen. Durch geschickte Organisation und sinnvollen Einsatz der vorhandenen Mittel konnte die Produktion und damit der erzielbare Gewinn gesteigert werden. Die elektrische Beleuchtung ermöglichte Arbeitszeiten unabhängig von Tageslicht. Der Mehrschichtbetrieb lastete vorhandene Produktionsanlagen immer besser aus. Nicht alle Beteiligten profitierten in gleichem Maße. Rückschläge wie Krieg und Weltwirtschaftskrise blieben nicht aus. Trotzdem wuchs der TITELTHEMA Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Bilals Foliengarage Bilals Foliengarage inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Mobil: 0176 2600 3822 Mobil: 0176 2600 3822 mail: info@bilals-foliengarage.de mail: info@bilals-foliengarage.de ehemals Taxameter Fuchs ehemals Taxameter Fuchs Preise zuzüglich MwSt. Preise zuzüglich MwSt. © bilals © bilals inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Bilals Foliengarage Bilals Foliengarage inkl. 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allgemein verfügbare Wohlstand und verbesserte sich die materielle Versorgungslage. Tempogewinne – Stressverluste Sehr früh regte sich auch Widerstand gegen diese allgemeine Tempoerhöhung. Aus heutiger Sicht eher lächerlich wirkt der Versuch, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer stärker ausgebauten Eisenbahn ein striktes Tempolimit zu verordnen. Damals ernstgenommene Fachleute hatten die Vermutung geäußert, dass Geschwindigkeiten über 10 km/h den menschlichen Organismus dauerhaft schädigen könnten. Problematischer war die Tatsache, dass es bei jeder Beschleunigungsrunde Menschen gab, die das neue Tempo nicht aushielten. Stress- und belastungsbedingte Krankheiten wie Herzinfarkt, Alkoholismus und psychische Probleme begleiteten den Fortschritt genauso wie die allgemeine Hebung des Lebensstandards und die Verlängerung der durchschnittlichen Lebenszeit. Lange wurde dies achselzuckend zur Kenntnis genommen mit der Einstellung: „A Guater hoits aus und um an Schlechten is‘ net schad“ . Das Stress-Bewusstsein nimmt zu In der „guten alten Zeit“ waren Hungeroder Kältetod normal, Kinder- und Müttersterblichkeit hoch und medizinische Versorgung nur ansatzweise vorhanden. So fiel es nicht weiter auf, dass es immer wieder Krankheiten und Todesfälle gab, die der zunehmenden Belastung durch den immerwährenden Fortschritt zuzurechnen waren. Heute genießen wir eine umfassende ärztliche Betreuung. Selbst über 100 Jahre alte Menschen sterben nicht mehr am Alter, sondern an medizinisch genau definierten Krankheiten. Nun werden neben den zunehmenden Wohlstandsleiden auch stressbedingte Erkrankungen erkennbar. In einer aufgrund ihrer Altersstruktur schrumpfenden Bevölkerung wird es für Arbeitgeber schwerer, entsprechende Ausfälle durch Neueinstellungen zu ersetzen. Die aufgrund der gestiegenen Anforderungen wesentlich umfangreichere Ausbildung bewirkt, dass mit jedem Ausfall ein bedeutender wirtschaftlicher Schaden entsteht. Ein Ersatz muss erst lange und mit hohen Kosten für das jeweilige Einsatzgebiet fit gemacht werden. Die Diskussion um Verluste aufgrund der andauernden Temposteigerung ist also weniger vom Mitleid mit den Betroffenen als vielmehr von harten Wirtschaftsinteressen bestimmt. Auch für uns selbst werden Belastungsmuster deutlicher erkennbar. Zwar kann Stress grundsätzlich als menschheitsgeschichtlich sinnvolles Motivationsprogramm betrachtet werden. Es ist aber gesellschaftlich anerkannt, dass übermäßiger Stress nicht zwangsläufig bessere Leistungen und Ergebnisse produziert. Meist bewirkt er das Gegenteil und macht auf Dauer krank. Gesellschaftliche Gegenbewegungen Aus dieser Erkenntnis entwickelten sich Gegenbewegungen, die vorausgegangene Tempoerhöhungen zumindest in einzelnen Teilbereichen zurücknehmen wollen. Auf den Versuch, grundsätzliche Lebensfunktionen wie Essen und Trinken zeitlich zu komprimieren (Fast Food) folgte die Slow-Food-Bewegung. Diese weitete die Mahlzeiten zu Erlebnissen mit anderen Menschen und zu kreativer Beschäftigung mit den eigenen Nahrungsmitteln aus. Als die „New Economy“ noch jung war, konnte man sich mit seinem Stresskalender unter den Tisch prahlen. Man arbeitete sechzehn, siebzehn, zwanzig Stunden täglich (oder behauptete das zumindest). Bei der Addition der täglichen Arbeits- und Ruhezeiten wurde oft genug vergessen, dass ein Tag eigentlich nur 24 Stunden hat. Heute, mehrere Wirtschafts- und Bankenkrisen und einige Herzinfarkte und Ehescheidungen später, provoziert derartiges Gehabe vor allem zwei Fragen: Wann man endlich lernen wolle, die eigene Zeit effektiv einzusetzen und ob man gedenke, vielleicht auch einmal etwas für sich selbst und die eigenen Beziehungen zu tun. Letztendlich geht es nur sehr radikalen Bewegungen um Tempodrosselung auf ein früheres Niveau. In den meisten Fällen ist der Sinn die Schaffung gezielter Ruhe- und Entstressungsinseln, um das insgesamt gestiegene Tempo besser zu verkraften. Ein gewünschter Nebeneffekt ist Zeit zum Nachdenken über den Sinn der eigenen Geschwindigkeit und das Verhältnis zu Natur und Mitmenschen. Tempo im Taxigewerbe Im Dauerkreislauf der Beschleunigung spielt das Taxi eine Sonderrolle. Einerseits geben unsere Fahrgäste ihre eigenen Zeit- Foto: istockphoto
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nöte an uns weiter und erwarten fahrtechnisch kaum Mögliches, damit sie ihre jeweiligen Termine erreichen. Auch wir stehen unter dem Druck, eine Fahrt möglichst zügig zu absolvieren, um bald wieder frei für neue Aufträge zu sein. Eine der ersten Weisheiten, die meinen Sprösslingen in der Fahrschule vermittelt wurden, war: „Wenn hinter euch ein Taxi auftaucht, lasst es vorbei. Ein Taxler hat‘s immer eilig!“ Andererseits lässt sich unser Umsatz durch Tempo nur begrenzt verbessern. Auch bei noch so sorgfältiger Standplatzwahl lassen sich Wartezeiten nicht vermeiden. Der nächste Stich lässt sich selten erzwingen. Es ergeben sich also immer wieder Situationen, in denen bei aller Ungeduld Geduld die einzig mögliche Handlungsoption ist. Daraus kann krank machender Stress folgen. Es kann sich aber auch ein gewisser Fatalismus einstellen, der die zwangsläufigen Ruhephasen als solche nutzbar macht. Den Stress machen wir uns vor allem selbst. Entschleunigung im Taxi Wir selbst können auch zurückschalten und die Wartezeit für uns selbst nutzen: Durch Lesen, ein Schwätzchen mit Kollegen, eine Runde Standplatzgymnastik. Ich habe schon Musiker gesehen, die Rhythmen auf dem Lenkrad trommelten, Klavierpartituren auf dem Keyboard übten oder mit einer aus dem Kofferraum hervorgeholten Gitarre Stücke spielten. Andere schrieben in dieser Zeit Romane oder andere Werke. Viele unserer Kollegen hatten bereits ein früheres Arbeitsleben. Mancher kam erst zum Taxi, als dieses „erste Leben“ aus gesundheitlichen, menschlichen oder anderen Gründen nicht mehr funktionierte. Die meisten gewannen damit ein Stück Hoheit über ihr eigenes Leben zurück. Zwar ist unser Einkommen nur bedingt planbar. Jedoch genießen wir einige Freiheiten, um die uns mancher beneidet. Dies beginnt mit der Wahl der Einsatzzeiten, setzt sich fort in der selbstverantwortlichen Entwicklung der eigenen Geschäftsstrategie und bedeutet nicht zuletzt die Abwesenheit eines Vorgesetzten, der unser Handeln andauernd kritisiert. Die Legende vom Taxifahren Bevor jetzt jemand einwirft „Das ist doch auch nur ein Märchen von der heilen Welt des Taxifahrens!“, erkläre ich: Klar, auch das Taxigewerbe hat seine Legenden. Die soeben erzählte ist eine davon. Sie ist auch nicht vollständig ohne die Erwähnung der anderen Seite der gleichen Medaille: Jeder von uns hat eine Verantwortung, die er oder sie ausfüllen muss. Die Familie will erhalten, die Miete bezahlt werden. Das Taxiunternehmen soll wirtschaftlichen Bestand haben, wir sollen Vorsorge für schlechte Zeiten und das Alter treffen. Das Maß ist auch nicht nur das körperliche Überleben. Vielmehr erwarten wir einen gewissen Lebensstandard, die Kinder sollen eine gute Ausbildung bekommen, manchmal soll auch ein Urlaub herausspringen. Hilfreich ist es, diese Verantwortung mit einem Partner teilen zu können. Gleichgültig, ob dieser im eigenen Taxiunternehmen mitarbeitet oder einen eigenen Beruf ausübt: Es ist beruhigend, wenn auch in einem Krankheitsfall zumindest die Grundkosten gesichert sind. Ein Rückgang des Taxigeschäftes wird nicht sofort zur Katastrophe, wenn vier Schultern sich die Belastung teilen. Die „Gute, alte Zeit“ im Taxigewerbe Auch im Taxi gibt es die Legende von der „guten alten Zeit“ . Früher war fast alles besser: Die Umsätze waren höher, die Fahrgäste zahlreicher, das Trinkgeld größer, wir selbst jünger und schöner. Der Mercedes hielt länger und verursachte weniger Reparaturen. Selbst Kollegen, deren Kinnflaum (aus der Sicht des inzwischen ziemlich grauhaarigen älteren Herren) noch Restspuren von Milch erahnen lässt, seufzen ein ums andere Mal: „Ja, früher war alles besser“ . Sicherlich gab es gute Schichten an Silvester oder zu den Wiesn-Wochenenden. Doch ältere Kollegen werden bestätigen: Auch „früher“ bestand das Jahr nicht nur aus Silvester und Wiesn-Wochenende. Was es gab, war eine Gesellschaft, in der die Gegensätze nicht so groß waren wie heute. Die Spannweite zwischen Armut und Überfluss war wesentlich kleiner. In einer Zeit, in der die wenigsten Menschen ein eigenes Auto besaßen, konnte der Fahrer einer vorzeigbaren Limousine ein gewisses Prestige beanspruchen. Während andere Berufsgruppen einkommens- und ansehensmäßig davonzogen, verharrte das Taxifahren in der Region der einfachen Dienstleistungen. Inzwischen wird der Beruf „Taxifahrer“ in fast jedem Armutsbericht erwähnt. Wir müssen unser Leben selbst gestalten Die Zeiten waren früher nicht besser, die gesellschaftliche Realität war eine andere. Die allgemeine Tempoerhöhung hat auch bei uns Spuren hinterlassen. Umso wichtiger wird es, dass wir unser Leben bewusst gestalten. Es wird immer schwieriger, als Alleinverdiener die ganze Last zu tragen. Bei genauerer Betrachtung sind wir mit diesem Problem nicht allein. Auch in anderen Berufsgruppen müssen inzwischen die Partner mitverdienen. Wer in einer Umgebung von Doppelverdienern als Einzelkämpfer mithalten will, wird zwangsläufig in Stress geraten und trotzdem an der Aufgabe scheitern. Wenn wir es schaffen, die Herausforderung gemeinsam als Team zu bewältigen, steht auch uns ein Leben offen, das bei aller Beschleunigung Zeit übrig lässt für das, was uns wichtig ist. Das Problem ist letztlich nicht das absolute Tempo. Problematisch ist es, wenn wir uns hetzen lassen. (KGF) Quellen: Entschleunigung bei Wikipedia: http:// de.wikipedia.org/wiki/Entschleunigung Foto: istockphoto 14 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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PINNWAND Gewinnen Sie 2x2 Karten … … für „Die Wahrheit“ am 25. Februar 2014 in der Komödie im Bayerischen Hof. Die ersten beiden Anrufer, die uns unter Tel. (089) 46 50 21 sagen, in welcher Branche Ralf Komorr‘s Fahrgast tätig war, gewinnen obigen Preis. (PR) Die Wahrheit – oder von den Vorteilen, sie zu verschweigen und den Nachteilen, sie zu sagen. „Die Wahrheit“ ist eine Komödie über die Lüge: Michel betrügt seine Frau Laurence. Nicht mit irgendwem, sondern mit Alice, der Frau seines besten Freundes Paul. Und er treibt ein nicht enden wollendes Spiel mit der Wahrheit, erfindet Ausreden, konstruiert Alibis und merkt – genau wie der Zuschauer – viel zu spät, dass er längst mit seinen eigenen Waffen geschlagen wurde. Eine hinreißende, höchst raffiniert geschriebene Komödie mit geschliffenen, pointierten Dialogen. Vorfahrt für alle Busse Die Stadt will zusammen mit der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) bis zum Jahr 2022 sämtliche Buslinien beschleunigen; den Fahrzeugen also etwa an Ampeln Vorrang einräumen. Bislang sind alle Trambahnlinien und etwa ein Dutzend Buslinien beschleunigt. SPD und Grüne hatten im Sommer 2011 gefordert, das Programm deutlich auszuweiten. Diesen Vorschlag will die Stadtverwaltung nun umsetzen, indem sie im Bau- und im Kreisverwaltungsreferat mehrere neue Stellen schafft. Die Ingenieure sollen unter anderem dazu beitragen, dass die Planungen künftig schneller laufen und bei bereits in das Programm aufgenommenen Buslinien Schwachstellen rascher beseitigt werden. Außerdem will die Stadt eine Machbarkeitsstudie zur Beschleunigung der Linie 50 in Auftrag geben. Fahrgastverbände hatten dies gefordert, um die 50er Busse wieder bis zum Moosacher Bahnhof zu führen. Seit 2011 enden die Busse von Oberföhring kommend am Olympia- Einkaufszentrum. (PR) Quelle: SZ vom 07./08.12.2013 Ballnath Assekuranz Ballnath Assekuranz Versicherungsmakler GmbH Brudermühlstr. 48a 81371 München Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 info@ballnath.de www.ballnath.de Wir versichern das was wichtig ist Taxi-Versicherung (auch Neueinsteiger und Flotten) Rechtsschutzversicherung inkl. Forderungsmanangement Betriebs-Haftpflichtversicherung Taxi-Garantie-Versicherung Krankenversicherung Altersvorsorge Mit Sicherheit ein guter Partner Neu! TK_v1.indd 1 01.10.12 11:01 Michael von Au, Alexandra Kamp, Saskia Valencia, Ralf Komorr FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 15
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FASCHING ➔ STIMMUNGSMACHER MIT KATER TITELTHEMA Aschermittwoch ist dieses Jahr erst am 5. März. Eine lange fade Zeit könnte das für Faschings-Fans werden, sieht man einmal von Faschingssonntag bis Faschingsdienstag ab. Denn eins ist klar: eine rechte Gaudi ist unser Münchner Fasching schon lange nicht mehr. Das muss 1957 noch anders gewesen sein. Als Robert Redford in den Genuss des Münchner Faschings kam und laut eigenem Erinnerungsvermögen nach dem Besuch des Hofbräuhauses erst drei Tage später wieder aus dem Rausch erwachte. Jedenfalls war er der Überzeugung, „eine gute Zeit gehabt zu haben” . Dass der eine oder andere nach zuviel Genuss des feinen Hopfensaftes größere Erinnerungslücken aufweist, ist uns vom Oktoberfest bekannt. Mit dem Münchner Fasching hat das jedenfalls nichts zu tun. Und deutsche Faschingstradition ist es auch nicht. Und für Münchner Taxifahrer ist unser Fasching schon lange kein Grund mehr in Euphorie zu verfallen. Die echte „Faschingsbrutalität” findet bei uns das ganze Jahr über an den Wochenenden hinter dem Ostbahnhof statt. Zu den Highlights im Münchner Fasching 2014 zählen neben zahlreichen Faschingsbällen und Partys der große Faschingsumzug der Damischen Ritter am 16. Februar und der Straßenfasching „München narrisch“ vom 2. bis 4. März in der Innenstadt, der seinen Höhepunkt am Faschingsdienstag (4.3.) beim traditionellen Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt findet. Der Brauch des Markttanzes geht auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück, wurde allerdings erstmals in den 50er Jahren schriftlich dokumentiert. In den 50er- und 60er Jahren war der Tanz noch ein echter Geheimtipp. Mit der Zeit wurde er zu einer großen und beliebten Veranstaltung. Während die Damen, die sonst als Bäckerinnen, Käse- oder Fischverkäuferinnen den Markt mit ihrer Anwesenheit bereichern, bis in die 80er Jahre hinein vor und um ihre Stände herum tanzten, beglücken sie seither das Publikum von einer Bühne herab, die im Biergarten platziert ist. 2009 musste allerdings ein neues Konzept her: es ist ein bisschen ruhiger geworden und die Feier breitet sich nun über den ganzen Viktualienmarkt aus - der Tanz war zu beliebt und lockte zu viele Narren an, was den Spaß ein wenig „erdrückte“ . Mit frischem Schwung feiern die Marktweiber seitdem familienfreundlich und doch so ausgelassen wie früher … Elegante Galas, prächtige Bälle und fantasievolle Kostümfeste: So feiert das Deutsche Theater traditionell den Fasching. Die Ballsaison dauert vom 25. Januar bis zum 4. März 2014. Ein Highlight ist die Ballnacht mit Hugo Strasser am 1. Februar. Auch der 65. Ball der Nationen am 8. Februar verspricht ein rauschendes Fest. Wer es besonders schwungvoll mag, sollte sich den Rock That Swing Ball am 1. März vormerken. Am 17. Januar ist die große Wiedereröffnung des Deutschen Theaters in der Schwanthalerstraße und das wird dem Gesamtgeschäft einen schönen Schub verschaffen. Der Fasching in München wurde früher eher in Form von Faschingsbällen als auf der Straße oder in Kneipen gefeiert. In den letzten Jahren konnte man hier aber einen Wandel beobachten. Von Faschingssonntag bis Faschingsdienstag wird die Fußgängerzone zur Open-Air-Faschings-Partymeile. Auch in den Kneipen und Clubs in der Altstadt sind dann überall Faschingsparties angesagt. Natürlich gibt es außerdem immer noch die klassischen Bälle und traditionellen Faschingsfeiern im Bayerischen Hof und seit 2006 hat München auch wieder einen Faschingsumzug. Der Verein „Die Turmfalken e.V.“ organisiert seit 2006 den offiziellen „Faschingsumzug der Damischen Ritter“ der Stadt München. Fotos: istockphoto Dr. Hans Bake v.Bakin 85609 Aschheim ·Tassilostraße 23 Tax i , Mi e twage n, Bus, L K W Erst- und V e rlänge rungs U S T. 089/ 370 656 90 S pre c hze i te n Mo .-D o . 8-1 8 U hr & nac h te l. V e re i nbarung 16 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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Um die Faschingstradition zu bewahren, die jedes Jahr rund 30.000 Zuschauer begeistert, fördert die Landeshauptstadt das Event. Bereits beim ersten Umzug war die Stimmung kaum zu übertreffen. Seitdem ist der Faschingsumzug zu einem festen Bestandteil des Münchner Faschingskalenders geworden - der nicht zuletzt von den Mitgliedern der Damischen Ritter mit großem ehrenamtlichen Engagement am Leben erhalten, gepflegt und gefördert wird. Nachdem die Münchner über 35 Jahre lang ohne Faschingsumzug leben mussten, konnte diese Tradition dank der „Damischen Ritter“ wieder aufleben und nun bereichert der Münchner Faschingszug seit seiner Premiere wieder das närrische Stadtleben. Die „Damischen Ritter“ ziehen am 16. Februar vom Odeonsplatz durch die Münchner Innenstadt. Ein grandioses Kostümfest mit Tradition ist der Gauklerball, den erstmals 1904 in Schwabing stattfand. Von 1983 bis 1991 wurde er regelmäßig im Deutschen Theater abgehalten, bis wegen der ersten Irakkrise alle Faschingveranstaltungen abgesagt wurden. Als früherer Gaukler und Vorstand des Münchner Künstlerhauses griff Peter Grassinger 2001 mit seiner Frau Maja die Idee des Gauklerballs wieder auf und gab sie dem einfallsreichen künstlerischen Team, den Freunden und Förderern des Künstlerhauses weiter, so dass es bis heute das schönste Kostümfest Münchens ist. Ein echt bayerischer Ball ist der Filserball im Löwenbräukeller. Er ist Anlaufpunkt für Prominente, Showgrößen und Adabeis im Münchner Fasching. Der seit 1963 von den Filser-Buam organisierte Trachtenball bereichert den Fasching jedes Jahr mit einem umfangreichen Programm aus Show- und Musikeinlagen. Am 21. Februar 2014 sind Lederhosn, Dirndl und gute Laune Pflicht. Dann heisst es: „Oktoberfest mal edel? Nichts wie hin zum Filserball.“ Wenn am Aschermittwoch das große Geldbeutelwaschen stattfindet, ist Ruhe an der Narrenfront. Einem schon im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnten Münchner Brauch folgend, treten Münchens Bürgermeister am Aschermittwoch zum traditionellen Geldbeutelwaschen auf dem Marienplatz an. Stadtkämmerer und Bürgermeister tauchen das symbolische Stadtsäckel in das Wasser des Fischbrunnens ein, auf dass es auch künftig positiv um die Stadtfinanzen stehen möge. Da kann es sicherlich nicht schaden, auch der privaten Geldbörse einem Waschgang im Fischbrunnen zu unterziehen. Der Brauch des Geldbeutelwaschens am Aschermittwoch hat in München eine lange Tradition. Damit machte das Dienstpersonal seine Herrschaften darauf aufmerksam, dass nach dem närrischen Faschingstreiben die Börsen leer waren und wieder aufgefüllt werden mussten. Wie voll die Börsen der Münchner Taxler nach dem Faschingsgeschäft auch sein werden – ganz so schlimm wie beim Dienstpersonal wird’s schon nicht werden. (PG) Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht / Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 M ün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 Cichon_Partner.qxd:176x60 08.08.2011 13:45 Uhr Seite 1 Die Termine zu allen großen Veranstaltungen während der Faschingszeit entnehmen Sie bitte den Top-Terminen in dieser Ausgabe auf den Seiten 32 bis 36! FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 17
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Karl Scharnagl und Karl Preis Als Oberbürgermeister von München und damit Leiter der Kommunalpolitik amtierte von 1924 bis 1933 Karl Scharnagl (1881- 1963, Karl-Scharnagl-Ring von 1964) von der konservativen Bayerischen Volkspartei (BVP), der Vorgängerin der CSU. Als berufsmäßiger Stadtrat für die SPD und Leiter des Münchner Wohnungs- und Siedlungsreferats wirkte von 1920 bis 1933 Karl Preis (1884- 1946, Karl-Preis-Platz von 1946). Karl Preis verfasste 1927 eine „Denkschrift zur Lage und Beseitigung der Wohnungsnot in München“ . Sein Ziel war es, genug und qualitativ befriedigenden Wohnraum für alle Einwohner zu schaffen. In seinem Bauprogramm plante Preis den Bau von 12.000 Wohnungen. Die weit verbreiteten, katastrophalen hygienischen Zustände wollte Karl Preis dadurch zusätzlich verbessern. Um die Arbeiten möglichst schnell realisieren zu können, setzte er sich für die Gründung einer gemeinnützigen Baugesellschaft ein. Zur Erreichung dieses Zieles wurde am 6. Juni 1928 die „Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG“, kurz GEWOFAG, gegründet, die sich zu 100 Prozent im Besitz der Stadt München befand und immer noch befindet. Die GEWOFAG sollte „durch Förderung des Bauens von Wohnungen, insbesondere von preiswerten und gesunden Wohnungen für die minderbemittelte Bevölkerung und Angehörige des Mittelstandes unter der Berücksichtigung der Bedürfnisse kinder reicher Familien, zur Behebung der Wohnungsnot und zur Herstellung ordentlicher Wohnungsverhältnisse in München“ beitragen, so die Gründungsurkunde. Karl Preis selbst wurde zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der GEWOFAG bestimmt. Scharnagl bezeichnete das Wohnungselend als das größte soziale Problem, dem nur durch „großzügigste Produktion neuer Wohnungen“ abgeholfen werden könne. Als die Nationalsozialisten am 5. März 1933 in München die Macht antraten, handelten sie konsequent nach ihrem Parteiprogramm von 1920, in dem unter anderem gefordert wurde: „Stellenbesetzung nur nach Parteigesichtspunkten ohne Rücksichten auf Charakter und Fähigkeit.“ Also setzte man Scharnagl und Preis ab; erst nach dem Einmarsch der US-Armee am 30. April 1945 erhielten diese beiden verdienten Persönlichkeiten ihre Ämter zurück. Bauprojekte Der kurzlebige Wirtschaftsaufschwung in den 1920er Jahren begann 1924 und endete bereits 1930 mit der Weltwirtschaftskrise. Dieser Aufschwung fand seinen Ausdruck in Preis‘ Denkschrift von 1927, denn nun stand das Geld für große Bauprojekte zur Verfügung, unter anderem ermöglicht durch eine Acht-Millionen-Dollar-Anleihe, die sich Scharnagl nach langer Fahrt mit dem Dampfer in New York für München sichern konnte, unter anderem für den Wohnungsbau. In den Jahren 1928 bis 1930 hob eine fieberhafte städtische Bautätigkeit im Wohnungsbau an. Auf fünf riesigen, bislang landwirtschaftlich genutzten Flächen begannen gleichzeitig die Bauarbeiten für die gewaltigen Wohnungsprojekte der eben erst gegründeten GEWOFAG. Die Architektur dieser Siedlungen ähnelt sich: Hinter monumental langen Gebäuderiegeln gruppieren sich kleinere Einheiten in gelockerter Bauweise mit viel Grün zwischen den einzelnen Wohneinheiten. Man könnte den Eindruck gewinnen, die Wohnanlagen gleichen einer Burg, hinter deren schützenden Außenmauern die Bewohner in Geschützheit leben, in Geschäften alles zu ihrer täglichen Versorgung vorfinden und sich darüber hinaus an Kunstwerken erfreuen können. Siedlung Neu-Harlaching Die Siedlung Harlaching zwischen Naupliaund Rotbuchenstraße war ursprünglich auf 40 Hektar Fläche für 2.000 Wohnungen geplant, von denen allerdings wegen der Weltwirtschaftskrise lediglich 865 Wohneinheiten mit einer durchschnittlichen Fläche von 61 Quadratmetern plus 33 Geschäften und zwei Gaststätten fertig gestellt werden konnten, eine davon die Gaststätte „Gartenstadt“ gleich beim Mangfall-Stand. Ziel war es, ein möglichst reichhaltiges Wohnungsangebot zu schaffen. Neben verschiedenen Wohnungstypen gibt es unterschiedliche Bauformen mit einem dreigeschossigen geschlossenen Baublock, offene zweigeschossige Blöcke, zwei- und dreigeschossige Zeilen, Zweifamilienhäuser und frei stehende Einfamilienhäuser. Einige Brunnen erfreuen das Auge, worauf auch der dortige Brunnenweg von 1929 hinweist. Die Straßen sind nach Pflanzen benannt, weswegen auch dadurch hier der Eindruck einer Gartenstadt verstärkt wird. Siedlung Friedenheim Ebenfalls in den Jahren 1928 bis 1930 entstand südlich der Inderstorferstraße, westlich der Fürstenrieder Straße und nördlich der Ammerseestraße, der heutigen Autobahn A 96, die Siedlung Friedenheim mit 558 Wohneinheiten von einer Durchschnittsgröße von 63 Quadratmetern, elf Geschäften sowie einer Gaststätte. Zunächst wurden 188 Einfamilien-Reihenhäuser errichtet, anschließend die viergeschossigen Wohnblöcke als optische Abschirmung zur Fürstenrieder Straße hin. Zahlreiche Brunnen, aber auch Fresken und Reliefs an den Wänden werten die Anlage künstlerisch auf. Siedlung am Walchenseeplatz Zwischen Perlacher und Deisenhofener Straße sowie der Untersbergstraße plante die GEWOFAG auf elf Hektar den Bau von 1.170 Wohnungen mit einer durchschnittlichen Fläche von 59 Quadratmetern, von denen aber krisenbedingt bis 1930 nur 862 Wohnungen fertig gestellt werden konnten. Die Anlage besteht aus viergeschossigen Zeilen, die streng nach Nordsüd ausgerichtet sind, während entlang der Perlacher und der Deisenhofener Straße ebenfalls viergeschossige Zeilen als Abschluss in Ost-West- Richtung verlaufen. Den Mittelpunkt der Siedlung bildet die Grünanlage des Walchenseeplatzes. Auch hier tragen einige Brunnen zur optischen Auflockerung der Anlage bei. Siedlung Neuhausen Ähnlich der Siedlung am Walchenseeplatz, besteht die Siedlung Neuhausen aus viergeschossigen Nord-Süd-Zeilen. Entlang der ➔ DIE ANFÄNGE DER GEWOFAG Die zunehmende Abwanderung vom Land und das dadurch bedingte starke Wachstum der Städte während des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts führte zu einer zunehmenden Knappheit an Wohnraum. In München beispielsweise kamen im Jahr 1900 auf 500.000 Einwohner 118.000 Wohneinheiten, was eine durchschnittliche Belegung von 4,2 Einwohnern pro Wohneinheit bedeutete. Wie gesagt im Durchschnitt, denn je niedriger die soziale Stellung der Menschen, desto höher die Belegung und desto geringer die Wohnfläche pro Wohneinheit, ganz abgesehen vom nicht vorhandenen Komfort, wie man ihn sich heute vorstellt. UNSER MÜNCHEN 18 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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Wendl-Dietrich-Straße und der Arnulfstraße hingegen schließen parallel zu den Straßen verlaufende, monumental wirkende Häuserfronten die Siedlung nach außen hin optisch ab. Mit 1.900 Wohnungen, 33 Geschäften und vier Gaststätten ist die Siedlung die zweitgrößte Anlage der GEWOFAG. Eine Besonderheit und auch Sehenswürdigkeit dürfte der Künstlerhof mit seinen zahlreichen Ateliers sein, der namentlich passend an der Sackstraße namens Zum Künstlerhof liegt. Eine weitere Besonderheit ist der so genannte Amerikanerblock am Steubenplatz, der durch seine Massigkeit und seinen imposanten Innenhof auffällt und dessen inoffizielle Bezeichnung auf die Herkunft der Kredite hinweist, die Oberbürgermeister Scharnagl in New York lockermachen konnte. Die benachbarten Straßen tragen thematisch passende Benennungen: Der Steubenplatz selbst mit der Erklärung: „Friedrich Wilhelm von Steuben, 1730-1794, General, der George Washington seit 1778 im nordamerikanischen Befreiungskampf unterstützte.“ Dann natürlich die Washingtonstraße mit der knappen Auskunft: „Aus Anlass des 200-jährigen Geburtstages von George Washington.“ Washington lebte von 1732 bis 1799 und amtierte als erster Präsident der USA. Außerdem die Karl-Schurz-Straße mit der Erklärung: „Geboren 2.3.1829 in Liblar bei Erftstadt, gestorben 14.5.1906 in New York. Gehört zu jenen Deutschen, die in Amerika zum Aufbau der deutschen Nation wesentlich beigetragen haben. Sein Name genießt in den Vereinigten Staaten bei allen Bevölkerungskreisen größtes Ansehen.“ Schließlich die Wilhelm-Hale-Straße: „William Bayard Hale, Journalist, geboren 6.4.1869 in Richmond, gestorben 10.4.1924 in München; ist während des Krieges in nachdrücklicher Weise für Deutschland eingetreten.“ Gemeint ist hier der Erste Weltkrieg, der zwischen 1914 und 1918 tobte. Nicht auf Nordamerika, sondern auf Südamerika, aber mit Bezug auf Deutschland, verweist die Bolivarstraße mit der Erklärung: „Simon Bolivar war der bedeutendste Führer und Staatsmann Südamerikas, das er von spanischer Herrschaft befreite. Er ist Begründer der Staaten Venezuela, Kolumbien und Ecuador. Seine Freundschaft mit Alexander von Humboldt hat Bolivar auch mit dem deutschen Geistesleben vertraut gemacht. Geboren 24.7.1783, gestorben in Einsamkeit am 17.12.1830 bei Santa Marta.“ Dass er auch Bolivien, das nach ihm benannt ist, gründete, steht in der Erklärung nicht vermerkt – das aber nur am Rande. Siedlung Neu-Ramersdorf Die größte Anlage der GEWOFAG war die Siedlung Neu-Ramersdorf mit 3.500 Wohnungen, von denen aber infolge der Weltwirtschaftskrise bis 1930 nur 1.343 Wohneinheiten, 49 Geschäfte und vier Gaststätten fertig gestellt werden konnten. Die Siedlung besteht ebenfalls aus beeindruckend langen, viergeschossigen Randbebauungen entlang der Hauptverkehrsstraßen mit Büros, Geschäften und Gaststätten, aber auch Wohnungen. Dies erscheint aus heutiger Sicht etwas problematisch, weil gleichzeitig mit der Entstehungszeit der autogerechte Mittlere Ring geplant wurde. Er sollte entlang der Aschheimer und Melusinenstraße verlaufen, deren sechsspurig geplanter Ausbau heute noch an den Baulinien erkennbar ist und auch ins Auge sticht. Ebenso breit sind die Anzinger und die Bad- Schachener-Straße konzipiert, die den erwarteten Verkehr aus den südöstlichen Vororten aufnehmen sollten. Schließlich die Rosenheimer Straße, die als Zubringer zur Autobahn Salzburg konzipiert wurde; die Bauarbeiten zu dieser Autobahn begannen kurz darauf im Jahr 1933. Im Blockinneren der Siedlung liegen wieder viergeschossige Wohnzeilen in Nord-Süd-Ausrichtung in großen und ruhigen Innenhöfen, die mit einer Anzahl von Brunnen geschmückt sind. Karl Preis starb am 9. Mai 1946, und bereits am 3. Dezember 1946 beschloss der Stadtrat die Umbenennung des Melusinenplatzes in Karl- Preis-Platz. Im Protokoll der Sitzung heißt es unter anderem: „Die Würdigung seiner großen Verdienste findet am besten ihren Ausdruck in der Umbenennung, da die dort befindliche große Wohnanlage dem Gedenken des ehemaligen Referenten in jeder Weise entspricht.“ Heute Die GEWOFAG mit ihrer Hauptverwaltung an der Kirchseeoner Straße 3 verfügt heute über einen Bestand von über 37.000 Wohnungen verteilt auf 52 Anlagen in München, aber auch in Taufkirchen südlich der Stadt, und befindet sich zu 100 Prozent in städtischem Besitz. Die großen, neuen Bauvorhaben der GEWOFAG liegen unter anderem in der Messestadt Riem, an der Isoldenstraße nördlich des Schwabinger Krankenhauses und – bereits in der Entstehung – auf dem Gelände der Funkkaserne zwischen Domagkstraße und Frankfurter Ring. Die Bilanzsumme dieser größten Vermieterin in München betrug 2012 rund 1,4 Milliarden Euro. Obwohl die durchschnittlichen Mieten bei lediglich sieben Euro pro Quadratmeter liegen und sich die Wohnanlagen in einem guten Allgemeinzustand befinden, konnte im Jahr 2012 ein Gewinn von 20 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Die GEWOFAG trägt damit wesentlich zur Lebensqualität der Normalverbraucher, die es in unserer Stadt entgegen ihrem Ruf auch noch gibt, bei, und ihre Wohnanlagen sind deswegen eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art. (BW) FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 19
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UNTERHALTUNG Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe „S“ . S ➔ SCHROTTIS FIAKER-ABC ➔ SCHNEE – Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe (8.1.) ist noch kein Schnee in Sicht. Im Gegenteil, die Meteorolügen, Verzeihung: Meteorologen kündigen Temperaturen im zweistelligen Plusbereich an. Vielleicht ist ja bei Erscheinen dieses Heftes der Winter angekommen, was den Fahrdienst zwar erschwert und den kürzlich erwähnten „Popometer“ zu Höchstleistungen herausfordert, andererseits ist dann halt auch mit besseren Umsätzen zu rechnen. Einmal mehr appelliert der Schreiber hier an seine Kolleginnen und Kollegen, es mit der gebotenen Zweckmäßigkeit einer wärmenden Kleidung nicht zu übertreiben und wenigstens während der Besetztfahrt auf Handschuhe und ausladende Pelzmützen zu verzichten. Schließlich wurde die Heizung schon vor längerer Zeit erfunden und funktioniert üblicherweise nicht – wie beim alten VW Käfer – nur im Sommer. Von der Sauna mit anschließender Abkühlung im Schnee oder Eiswasser wissen wir, dass Temperaturwechsel das Immunsystem eher stärken. Auch in Wirtshäusern gehen im Winter öfters mal die Türen auf, trotzdem würden wir wohl alle blöd aus der Wäsche schauen, wenn der Kellner mit Handschuhen und Ivan- Rebrow-Gedenk-Mütze auf dem Hirn an den Tisch käme, um die Bestellung aufzunehmen. Man kann‘s auch übertreiben. ➔ SCHRANKE – In einer Novembernacht des letzten Jahres wollte ein Kollege aus dem ZOB-Gelände (Zentraler Omnibus- Bahnhof, Arnulf 17) ausfahren und läutete nach Eingabe des Ein- und Ausfahrtkarterls an der dortigen Schranke. Nach einiger Zeit ertönte eine Stimme aus dem Lautsprecher „Sie wünschen?“, obwohl dort auch eine Kamera zur Dauerüberwachung installiert ist. Was könnte ein hier auf die Ausfahrt wartendes Taxi denn wollen? Angesichts dieser etwas seltsam anmutenden Frage, die ein wenig an den Drive-in-Schalter beim amerikanischen Schachterlwirt erinnerte, antwortete Kollege Recai, Taxi 1345, spontan und schlagfertig „zwei Hamburger mit Pommes“, was der Schrankenwärter allerdings gar nicht so lustig fand. Kurzum, ein Wort gab das andere, was den Herrn in der Überwachungszentrale schließlich zur vorübergehenden Totalverweigerung animierte. Irgendwann jedoch ließ er sich doch noch herab und die Schranke nach oben. Aufklärung: der Herr über die ZOB-Schranke sitzt ganz wo anders und hat noch diverse weitere Aufgaben, weshalb er nicht immer vor seinen Bildschirmen hockt, sondern auch mal mit einem umgeschnallten „Headset“ und Schranken-Fernbedienung irgendwo unterwegs ist. Naja, und auf der Schmetterbox wird er wohl auch keinen Beobachtungsbildschirm zur Verfügung haben. Selbst Big Brother „muss“ mal. Oder er redet gerade mit einem Kunden, der bei irgendeinem anderen von ihm überwachten Parkplatz an der Schranke ein Problem hat. Wie auch immer: einen Preis für verbale Schlagfertigkeit hat Kollege Recai jedenfalls verdient. ➔ SOPHIENSTRASSE, SCHRANNENHALLE, STIGLMAIERPLATZ UND SCHWANTHALER STRASSE – Die Sophienstraße ist benannt nach Prinzessin Sophie Friederike Dorothea Wilhelmine von Bayern (1805-1872), Tochter des Kurfürsten und späteren Königs Max I. Joseph, Mutter des Kaisers Franz Joseph I. von Österreich. – Was hat sie (die Straße) mit der Schrannenhalle zu tun? Eigentlich nichts, oder doch dies, dass ab 1854 ein Teil des Alten Botanischen Gartens mit dem „Glaspalast” überbaut wurde, der 234 Meter lang und bis zu 88 Meter breit war. In ihm fanden u. a. Kunstausstellungen, aber auch technische Vorführungen statt. Jetzt kommt Oskar von Miller ins Spiel, der ‚Vater‘ des Deutschen Museums, Mitbegründer der „AEG“ (Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft), Erbauer des ersten deutschen Elektrizitätswerkes in Berlin, des Walchenseekraftwerks usw. usw., ein Sohn des Ferdinand Miller, der wiederum zusammen mit Johann Baptist Stiglmaier eine Erzgießerei (heute E.-Straße) betrieben hatte, in der u.a. die von Ludwig Michael Schwanthaler entworfene ‚Bavaria‘ in Einzelteilen gegossen und dann über der Theresienwiese aufgestellt wurde. Schwanthaler (1802-1848) selbst hatte die Errichtung des von ihm entworfenen, insgesamt 78 Tonnen schweren Kunstwerkes im Jahre 1850 nicht mehr miterleben dürfen. Seine Werkstatt befand sich übrigens da, wo später, und nach endlosen Sanierungsmaßnahmen heute (wieder) das Deutsche Theater residiert. Oskar von Miller jedenfalls führte 1882 im Glaspalast ein öffentliches Experiment zur Fernübertragung von elektrischem Strom durch, wobei der „Saft“ in der Gegend um Miesbach per Wasserkraft produziert und erstmals durch lange Kabel über ca. 60 km Distanz in die Münchner Innenstadt transportiert wurde. Dort brachte er nach einigen Fehlversuchen schließlich unter den Augen der staunenden Öffentlichkeit einen elektrisch betriebenen Wasserfall zum Plätschern. Der Glaspalast wurde später leider völlig zerstört und nie wieder aufgebaut. Nie wieder? – Doch, irgendwie schon, aber leider an der Blumenstraße als „Schrannenhalle“ . Dort hatte früher schon mal eine Schrannenhalle (= Markthalle) gestanden, deren rostige Eisenträger dummerweise in den 1980er Jahren zufällig bei Baumaßnahmen an der Dachauer Straße wieder gefunden wurden. Nach endlosen Debatten kam unser Stadtrat zum Ergebnis, dieses Baudenkmal sei an originaler Stelle wieder zu errichten – wobei sich wohl nicht nur der Schreiber fragt, was dieser Kommerztempel, hinter dessen hochglanzverspiegelter Fassade die alten Verkehrsmedizinische Untersuchungen in Schwabing Dr. Josef Venczel Dr. Marta Venczel Betri ebsärzte Adelheidstr .23 80798 München T el: 2729460 Fax: 27294614 Handy: 0172 / 8916575 Alle med. Untersuch ungen für Ersterwerb oder Verlängerung des Führerscheins für Berufsfahrer (T axi, LKW, Bus etc) bei Bedarf auch am Wochenede. drs Venczel.qxd:drs Venczel.qxd 22.09. 20 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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Eisenträger kaum mehr zu erahnen sind, mit der alten, offenen (!) Schrannenhalle zu tun haben soll. Ein Millionengrab, das seit seiner Inbetriebnahme Anfang der 2000er Jahre schon mehrere Investoren in die Knie gezwungen hat. ➔ SPRECHFUNK – Lang, lang ist‘s her … Waren die Kollegen früher wenigstens zur Auftragserlangung noch auf den Sprechfunk (SF) angewiesen, so verlassen sich viele heute ausschließlich nur mehr auf den Datenfunk (DF) und lassen das SF-Gerät gleich ganz ausgeschaltet. Ein besonderes Exemplar dieser Spezies ist ein Kollege, der kürzlich in einer Dezembernacht auf Kanal 1 „dringend“ rief, weil ihm die Fahrgäste in Neuperlach davonlaufen wollten und alle schon hysterisch wurden. Bis dahin kein Problem. Andere Fiaker, von der Zentrale darum gebeten, kamen zur Hilfe und die Sache löste sich friedlich auf. Wenig später freilich, als die Zentrale von eben diesem Kollegen noch eine Auskunft benötigte, meldete er sich nicht mehr und ignorierte auch zwei direkt auf sein Heimkino (DF-Display) gesendete Nachrichten, er möge sich umgehend auf Kanal 4 melden. Sein Händi war auf „Mailbox“ geschaltet; erst durch das zweimalige Abmelden vom DF durch die Zentrale ließ er sich zum Einschalten des guten alten SF-Gerätes („was ist denn los …?“) erweichen. Ach so, den SF habe er immer ausgeschaltet, das Zeug müsse er sich nicht anhören usw. Auf den zarten Hinweis der Zentrale, er habe die schnelle Hilfe vorher und damit die Rettung vor drohenden Prügeln sowie von 40 Euro Fahrpreis wohl der Tatsache zu verdanken, dass wenigstens andere Kollegen den SF noch eingeschaltet hätten, wurde er dann doch etwas kleinlauter. Ob‘s etwas geholfen hat, oder ob er – wie so viele andere – weiterhin den SF nur zum „dringend“-Rufen braucht, um sich aber selbst nie zur Hilfe anzubieten, wenn ein anderer Kollege mal in Schwierigkeiten ist, kann nur geraten werden. ➔ STARTHILFE und STADTGRENZE – Die Starthilfe bringt uns seit 1.12.2013, egal ob über ADAC oder „privat“, 25 Euro. Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, dass seit der letzten Tarifumstellung (s.o.) die Anfahrt in alle Umlandgemeinden mit Tarifstufe 1 zu erfolgen hat, dass also z.B. auch Haar, Pullach, Gräfelfing oder Karlsfeld usw., wo früher erst vor der Haustüre die Uhr eingeschaltet wurde, jetzt ab der Münchner Stadtgrenze mit eingeschaltetem Taxameter (Tarif 1) angefahren werden müssen. Müssen! Für Kunden, die wieder Richtung München fahren, bringt dies nur unwesentliche Mehrkosten, weil die Rückfahrt bis zur Stadtgrenze Münchens auf Tarifstufe 2 (Zeit-Tarif) erfolgt und dabei im Schnitt nur zusätzliche Kosten von vielleicht zwei bis fünf Euro auflaufen. Damit sollte und soll vermieden werden, dass z.B. ein Kunde ein Taxi nach Gräfelfing bestellt (früher anfahrtsfrei), um dann für 7 Euro bis zum dortigen S- Bahnhof zu fahren, wobei der Fiaker für diese unglaubliche Summe insgesamt 15 Kilometer (z.B. vom Sauerbruch-Stand zurück zum Sauerbruch-Stand) verfährt. Wir Zentralisten reden uns seit dem 1.12.2013 bei solchen Bestellern den Mund fusselig, um ihnen zu erklären, dass das Taxi bei Ankunft in der xy-Straße z.B. in Unterhaching oder Feldkirchen schon ca. zehn Euro auf der Uhr haben wird. Bitte halten Sie sich auch daran. Die Tarifordnung der Landeshauptstadt München ist keine unverbindliche Preisempfehlung, sondern Pflicht (!) für alle Beteiligten. Und es ist der Kundschaft auch schwer zu erklären, dass die korrekt angefahrenen Kollegen schon den Betrag X auf dem Wecker haben, während tags zuvor wieder mal einer erst vor der Haustüre die Uhr eingeschaltet hat. ➔ STUSS – Das im 18. Jahrhundert wohl aus dem Jiddischen in den deutschen Sprachraum gelangte Wort bedeutet „blödes Zeug“, „Narretei“ oder Unsinn“ - und wer könnte von sich behaupten, so etwas noch nicht von sich gegeben zu haben? Selbst der immer beherrschten Dauer-Kanzlerin Merkel unterlief es, ihren Parteifreund und damaligen hessischen Ministerpräsidenten als „Roland Kotz – äh, Koch“ zu titulieren, Stoibers Edi warnte davor, „Öl reinzugießen in die glodernde Lut, äh, gludernde Lot“, der SPD-Politiker Hans-Ulrich Klose mahnte den damaligen Kanzler Kohl, nicht daran zu glauben, „dass wir nach ihrer Tanze pfeifen“, Lothar Matthäus wollte „nicht den Sand in den Kopf stecken“, Fußballerkollege Andi Möller, befragt nach seinen Zukunftsplänen, meinte „Mailand oder Madrid, egal, Hauptsache Italien“, und „Bayern 3” warnte schon mal auf der A 9 vor „Schneefall in beiden Richtungen“ . Aber auch die Zentralisten der Engelhardshöhe sind nicht immer auf der Höhe, wenn sie vom „Altstadtringel“, der Ecke „Kistelfinger / Machtelhof“, dem „Flaghufen“, einer im Taxi vergessenen „Tüte mit Videoraketen“ oder – als Anfahrtsbeschreibung auf Kanal 4 – der „Ausfahrt Holledei“ sprechen. Aber für jetzt ist Stuss, äh, Schluss. (MS) Interessant für Taxifahrer Nähe Hofbräuhaus Madam Cabaret Cabaret Madam Tabledance Striptease Ledererstr. 21 - 80331 München Tel. 089-295938 Täglich geöffnet von 21 - 5 Uhr www.madamcabaret.com FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 21
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KINOS IN MÜNCHEN ➔ VOM STUMMFILM BIS HEUTE Die Entwicklung eines Apparates, der diese Bildfolgen abspielen konnte, gelang Thomas Alva Edison (1847–1931). Er stellte im Jahr 1893 auf der Weltausstellung in Chicago seinen Filmprojektor vor, wobei der Transport des Filmes mithilfe von vier Löchern pro Bild ermöglicht wurde. Edison war ein Pionier auf dem Gebiet der Elektrizität, hielt mehr als 1.000 Patente beispielsweise auf die revolutionäre elektrische Glühbirne und bekam kurz nach seinem Tod am 18. Oktober 1931 in den USA selbst im fernen München eine nach ihm benannte Straße in Freimann, nämlich die Edisonstraße vom 14. April 1932. Im Jahr 1925 wurde festgelegt, dass pro Sekunde 24 Bilder durch den Projektor laufen, wodurch sich die perfekte Illusion einer tatsächlichen Bewegung ergibt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Stummfilm-Zeit in München Zunächst fehlte den Filmen noch die Tonspur, weswegen die Darsteller und Darstellerinnen umso stärker gestikulieren und mit ihrem Gesichtsausdruck arbeiten mussten: Herzzerreißende Dramatik, schreckliche Tragödien, schmachtende Sehnsucht, umwerfende Komik, feinsinniger Humor oder tiefe Liebesemotionen – alles musste der Zuschauerschaft ohne Ton vermittelt werden. Musikalisch unterlegt wurden die Vorführungen von Klavierspielern, die das für den heutigen Geschmack bizarre Geschehen auf der Leinwand mit ihrer Geklimper begleiteten. Die ersten Filmvorführungen in München fanden – wie in anderen Städten auch – bereits 1896 im Panoptikum an der Kaufingerstraße statt, einem volkstümlichen Theater, das sich auf die Präsentation von Sensationen und leicht Verruchtem spezialisiert hatte. Die Bezeichnung „Film-Theater“ weist auch heute noch auf diese Spielorte hin. Das erste Münchner Theater, das 1906 eröffnet wurde und in dem ausschließlich Stummfilme gezeigt wurden, nannte sich Welt-Kinematograph und lag in der Neuhauser Straße. Erstaunlich mutet es an, dass das älteste noch heute betriebene Kino in München, das Gabriel an der Dachauer Straße 16, bereits im Jahr 1907 seine Pforten öffnete und seitdem alle Stürme der Zeit überlebt hat. Und noch sehr viel mehr: Obwohl im Guinness-Buch der Rekorde fälschlicherweise ein anderes Kino aufgeführt wird, ist das Gabriel das älteste, durchgehend bespielte Kino der gesamten Welt. Ähnlich auch die Museums-Lichtspiele, das seit 1910 existieren, und das Maxim in der Landshuter Allee 33, das seit 1912 unter verschiedenen Namen Filme präsentiert. In Letzterem zeigt sich allerdings in der Bestuhlung und in der gesamten Ausstattung sein Alter; man könnte meinen, alles befinde sich noch im Originalzustand, und das ohne nennenswerte Reparaturen. Eine der ganz großen Filmschauspielerinnen jener Zeit hieß Erna Morena (1885–1962), eine Wahlmünchnerin. Typisch für die erforderliche Mimik im Stummfilm war etwa ihr Film „Die Sphinx“, in dem sie eine Doppelrolle spielt: Sie ist die Braut eines Malers und ohne dessen Wissen auch sein Modell. Einmal prüde, dann wieder schamlos, zuerst geliebt und dann wieder verstoßen – all dieses eigenartige, pseudo-dramatische Auf und Ab und Hin und Her mussten sie und ihre Kollegen in Gestik und Mimik wiedergeben. Morena liegt auf dem Neuhauser Friedhof an der Winthirstraße 15 begraben, die Morenastraße in Pasing hat allerdings nichts mit ihr zu tun. Bavaria-Filmstudios in Geiselgasteig Während der späten Stummfilmzeit entstanden 1919 in Geiselgasteig, also mehr oder wenig in München, die heutigen Bavaria-Filmstudios am entsprechend benannten Platz. Von Anfang an spielte es im weltweiten Kino-Geschehen eine wichtige Rolle, heute ist das circa 356.000 Quadratmeter große Bavaria-Gelände eines der größten europäischen Filmstudios. Den ersten Film in Geiselgasteig drehte im Jahr 1920 Franz Osten mit „Der Ochsenkrieg“ nach einem Roman von Ludwig Ganghofer – die Ganghoferstraße hat nichts mit dem Dichter zu tun. Der zweite in Geiselgasteig gedrehte Stummfilm trug den Titel „Der Brunnen des Wahnsinns“; man kann sich bestens vorstellen, dass den Darstellern hier das Letzte abverlangt wurde. Weltbekannte Regisseure und Schauspieler traten und treten immer noch hier hinter beziehungsweise vor die Kamera und schrieben Filmgeschichte, beispielsweise drehte Alfred Hitchkock bereits in den frühen Fotos: istockphoto Die Fotografie wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfunden und im Lauf der Zeit immer weiter entwickelt. 1888 gelang zes dem US-Amerikaner Georg Eastman, pro Sekunde 15 Bilder per Hand durch seine Kodak-Box laufen zu lassen und damit ein bewegtes Bild zu ermöglichen … 22 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014 TITELTHEMA
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1920er Jahren zwei seiner Gruselfilme. In diesem Hollywood über dem Isarufer mit seiner Kulissenstadt jagte später etwa auch Götz George als Ermittler Schimanski die Verbrecher des vermeintlichen Ruhrgebietes und führte sie ihrer gerechten Bestrafung zu. Im Jahr 1981 öffnete die Filmstadt ihre Tore für Besucher, die erstmals das 55 Meter lange Boot aus dem gleichnamigen Film von Wolfgang Petersen durchschreiten durften. Immer mehr Ausstellungsobjekte aus Film und Fernsehen kamen im Laufe der Zeit hinzu, und mittlerweile besuchen jedes Jahr 350.000 Besucher die Bavaria Filmstadt. Die Bavaria-Filmstudios tragen maßgeblich dazu bei, dass München nach New York als der zweitwichtigste Medienstandort weltweit gilt. Tonfilm in schwarz-weiß seit 1927 Bis 1927 hatte sich die Technik weiterentwickelt. Die Filme erhielten nun eine zusätzliche Tonspur und wurden treffend als „sprechende Bilder“ bezeichnet. Die Bavaria-Filmstudios gerieten nun mehr und mehr ins Abseits und gingen schließlich bankrott, denn die Babelsberg-Studios in Potsdam und insbesondere Hollywood in Los Angeles gaben nun den Ton an. Mit Beginn des Dritten Reiches in Deutschland 1933 und der Filmzensur kamen nur noch zwei Kategorien Film in die deutschen Kinos: entweder sentimentaler Schwachsinn oder politische Propaganda. Zwei Produktionen der Bavaria-Filmstudios aus dem Jahr 1933 mögen das verdeutlichen: einmal der harmlose Unsinn „Mit mir durch dick und dünn“ und dann auf der anderen Seite der Streifen „SA-Mann Brand“ . Der antisemitische Film „Jud Süß“ von 1940 und nicht in München hergestellt, der die Ermordung der Juden ideologisch vorbereitete, erlebte auch in München einen wahren Ansturm begeisterter Interessierter. Um vom Kriegsalltag abzulenken, fanden noch gegen Kriegsende von Dezember 1944 bis Februar 1945 in den Studios der Bavaria-Film die Dreharbeiten zum Blödsinnsfilm „Dreimal Komödie“ statt; dieses Machwerk erreichte aber erst 1949 die Kinos. In München gab es 1947, zwei Jahre nach Kriegsende, wieder 40 Kinos, und in Geiselgasteig wurden in jenem Jahr wieder 14 deutsche Spielfilme produziert und 30 ausländische synchronisiert. Im Jahr 1949 hielten nun 72 Kinos ihre Pforten geöffnet, und in den Bavaria-Filmstudios entstanden wieder 14 deutsche Filme, darunter „Hallo Fräulein“, eine Lustspiel, das von US-Soldaten und deutschen Frauen handelte und den grauen Nachkriegsalltag vergessen machen sollte. Außerdem wurden 97 ausländische Filme synchronisiert, es ging also aufwärts mit dem Kinowesen in München. Schmutz und Schund: Kritik am Kinowesen Die Jugend wurde bereits im alten Ägypten von denselben Leuten, die kurz zuvor noch selbst Jugendliche gewesen waren, beschimpft, nicht bedenkend, dass die Jugend Spiegelbild der sie erziehenden Erwachsenen ist. Nicht anders auch in der modernen Zeit: Am 10. Januar 1950 etwa beklagte der Bischof von Eichstätt, Joseph Schroeffer (1903-1983), auf einer Konferenz im Schloss Fürstenried, dass das Schwinden der religiösen und sittlichen Substanz in der Familie und bei der Jugend zu einer Verweltlichung des Lebens geführt habe, das keine Ehrfurcht mehr vor Gott kenne. Die Gefahr der Explosion der Atombombe habe einen Vergnügungstaumel und eine moralische Haltlosigkeit in Deutschland ausgelöst, die ohne Gleichen sei. Die sexuelle Frühreife der Jugend, das Anwachsen der Zahl der Sittlichkeitsverbrechen und der Jugendkriminalität seien Ergebnisse dieser Verwilderung. Eine große Verantwortung für diese Missstände trage dabei der Schmutz und Schund in Literatur und Film, mit dem die Jugend tagtäglich konfrontiert werde. Tatsächlich berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am 17. Mai 1952 über die öffentliche Diskussion, ab und in welchem Ausmaß die Jugend durch gewisse Filme und Filmreklamen gefährdet werde. So wollte die Zeitung etwa folgende Szene beobachtet haben: „Vor den Standphotos, mit denen das kleine Vorstadtkino seine Besucher anzulocken weiß, stehen zwei Buben. (...) vertieft sich der andere in das Starphoto der weiblichen Hauptdarstellerin, die ihre körperlichen Reize mit raffinierter Berechnung zur Schau stellt. Der Bub schweigt. Was in ihm vorgeht, kann auch der Psychologe nur ahnen.“ Auch die Szenerie vor dem Filmtheater am Sendlinger Tor erschien der Zeitung bedenklich, zumal sich gleich gegenüber eine Volksschule befand: „(...) ein biederer Passant, der vor dem Sendlinger-Tor-Kino nach den weiblichen Reizen einer Pappfigur spähte, die sich in Lebensgröße hinter einer durchsichtigen spanischen Wand über dem Kinoportal umzog.“ Der Direktor des Stadtjugendamtes, Kurt Seelmann (1900-1987), war sich ebenfalls sicher, dass die Jugend in ihrer Entwicklung durch diese Einflüsse seelischen Schaden nehmen könnte. In seiner Studie „Das Halbstarkenproblem in München“ schrieb er 1957: „Verstärkt wird das noch durch all das, was Kinoreklame, sexuell gefärbte Filme, Schund- und Schmutzliteratur und das übrige Leben in einer modernen Großstadt schon verfrüht an sie heranbringt.“ Farbfilme Obwohl bereits seit der Jahrhundertwende in ihren Anfängen entwickelt und später teilweise auch schon produziert, machen seit den 1960er Jahren die Farbfilme einen Großteil der neuen Filme aus. Der erste westdeutsche Farbfilm nach dem Krieg war eine Operettenverfilmung namens „Schwarzwaldmädel“ und kam Ende 1950 in die Kinos. Der Name seines Regisseurs, Hans Deppe, schien die Handlung vorwegzunehmen: Dieser Heimatfilm mit seinen bunten Trachten, blühenden Obstbäumen, lustigen Dreiecksgeschichtchen sowie abschließendem Geigenklang zum Happyend stand in krassem Gegensatz zur trostlosen FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 23
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Wirklichkeit der Nachkriegszeit. Gerade deshalb strömten 16 Millionen Besucher in die Filmtheater, allein in München mit seinen damals 830.000 Bewohnern fast 200.000 Menschen. Aber es kamen auch bald Filme mit inhaltlichem Hintergrund auf die Leinwände, beispielsweise der 1959 noch in Schwarzweiß gedrehte Streifen „Die Brücke“ des Münchner Regisseurs Bernhard Wicki (1919-2000, Bernhard- Wicki-Straße von 2004), der für viel Aufregung sorgte. Skandal: Die Brücke Am 22. Oktober 1959 fand im 1969 geschlossenen Mohren-Filmtheater im Tal 13 die Erstaufführung von Bernhard Wickis Film „Die Brücke“ statt. Die „Süddeutsche Zeitung“ bezeichnete ihn am 24. Oktober 1959 als „einen der härtesten, schonungslosesten, bittersten Antikriegsfilme, die je über eine Leinwand liefen“ . Der Film handelt am 27. April 1945 und hat die Isarbrücke in Bad Tölz als thematisches Vorbild. Er zeigt, wie einige halbwüchsige Jungen von der Schulbank weg in Uniformen gesteckt werden. Verblendet und missbraucht, empfinden sie ihre Einberufung in den letzten Tagen des Krieges als heroischen Einsatz zur Rettung des Vaterlandes. Sie sollen eine strategisch unwichtige Brücke gegen eine feindliche Übermacht verteidigen. Für ihren fernen „Führer“ und im Namen eines pervertierten Ehrbegriffes hetzen Wehrmachtsoffiziere willige Jugendliche ins letzte, aussichtslose Gefecht. Es gibt nichts mehr zu retten außer der eigenen Haut. In der Wirklichkeit des Krieges gehen den Jungen die Augen darüber auf, was mit ihnen geschehen ist und nun geschieht. Aber einer nach dem anderen stirbt auf grausige Weise. Am Ende taumelt der einzige Überlebende irren Blickes vom Schauplatz. „Die Brücke“ zeigte diese Ereignisse mit realistischer, krasser Brutalität. Sehr viele Deutsche kannten solche Situationen noch aus eigener Erfahrung. Aber vierzehn Jahre nach Kriegsende war die Verklärung des Krieges nach Art der „Landser“-Hefte in vollem Gange. Der Krieg wurde dort als teils heldenhaftes, teilweise auch deftiglustiges Erlebnis dargestellt, in dem Kameradschaft und Humanität trotz aller Härte vorherrschten. Die Kritiker gegen den angeblichen oder tatsächlichen Schmutz und Schund hatten nichts gegen diese kriegsverherrlichenden Darstellungen, die „Die Brücke“ jedoch zeigte die Wirklichkeit des schmutzigen Krieges und wirkte dementsprechend schockierend. Blöd gelaufen: Wernher von Braun 1960 Der Schock saß tief in der westlichen Welt, als man am 5. Oktober 1957 erfuhr, dass die Sowjetunion am Tag zuvor den ersten künstlichen Erdsatelliten, Sputnik I, in den Weltraum geschickt hatte. Sputnik II folgte am 3. November 1957 und Sputnik III am 15. Mai 1958. Die US-Raumfahrt wurde damals maßgeblich von Wernher von Braun (1912–1977) geleitet, der seine fachliche Qualifikation als SS-Sturmbannführer bereits im Dritten Reich unter Beweis gestellt hatte, indem er unter skrupelloser Inkaufnahme des Todes von Tausenden von Zwangsarbeitern Raketen konstruierte und bauen ließ, die gegen britische Städte abgefeuert wurden und dort verheerende Schäden anrichteten. Braun und seine mehr als 100 Spezialisten ergaben sich im Mai 1945 rechtzeitig der US-Armee. In den USA trugen sie führend zur Verwirklichung des dortigen Weltraumprogramms bei. Am 19. August 1960 nun fand im Kino Mathäser- Palast an der Bayerstraße 5 die Welturaufführung des Filmes „Ich greife nach den Sternen“ statt, der Brauns Leben idealisierend darstellte. Curd Jürgens (1915–1982, Curd-Jürgens-Straße von 1986) mimte den Raketenbauer. Braun wie auch Jürgens gaben sich zur Premiere höchstpersönlich die Ehre ebenso wie Tausende von Schaulustigen vor dem Kino. Dort standen Modelle der drei US-Raketen Corporal, Honest John und Lacrosse, für deren Konstruktion Braun verantwortlich zeichnete. Eine größere Anzahl von US-Generälen nahm ebenfalls an dem Ereignis teil. Die Handlung des Streifens erwähnte die sowjetische Raumfahrtforschung und ihre Produkte nur am Rande und das herablassend. Umso schockierender wirkte dann die Nachricht von einem weiteren sowjetischen Triumph im Kosmos: Scheinbar wie bestellt exakt zum Tag der Münchner Uraufführung, startete Sputnik IV mit zwei Hunden an Bord in das Weltall. Nach 18 Erdumkreisungen kehrte das Raumschiff am nächsten Tag sicher zurück; auch den beiden Hunden ging es den Umständen entsprechend gut. Braun kommentierte diesen erfolgreichen Test auf dem Weg zur bemannten Raumfahrt verärgert und persönlich beleidigt mit den peinlichen Worten: „Man muss endlich einmal aufhören, immer wieder so einen Start groß herauszustellen.“ Skandal: Das Schweigen Ingmar Bergmans Film „Das Schweigen“ aus dem Jahr 1962 provozierte den vorläufigen Höhepunkt in der Diskussion um die so genannten schmutzigen Filme. „Das Schweigen“ behandelt ein ernstes und weit verbreitetes Problem, nämlich die destruktiven Spannungen, die sich zwischen Frau und Mann entwickeln können. Dabei verzichtete Bergman nicht auf einige sexuelle Szenen, die in ihrer Offenheit für damalige Verhältnisse schockierend wirkten. Allein 1964 sahen deshalb elf Millionen Menschen allein in Westdeutschland den Film; die eigentliche Aussage dürfte oft nur am Rande interessiert haben. Während einer Aussprache am 13. Oktober 1964 im Landtag ging es um das Verbot des Streifens. Von Seiten der CSU wurde eine eigene bayerische Filmselbstkontrolle vorgeschlagen, nachdem ihr bundesweites Pendant den Film nach anfänglichem Zögern doch in die Kinos gelassen hatte. Auch fragte man sich, wie der Film das Prädikat „künstlerisch wertvoll“ erhalten konnte. Man befürchtete, die Filmwirtschaft werde in ihrer Konkurrenz zum Fernsehen versuchen, die Besucherzahlen mit zweifelhaften Produkten zu steigern. Die SPD war der Auffassung, es gebe genügend verwerfliche Filme, über die aber niemand rede. Im Falle des „Schweigens“ sei die Darstellung der Problematik so eindrücklich, dass das bisschen Erotik gar nicht ins Gewicht falle. Im Mai 1965 trat die private Aktion Saubere Leinwand an die Öffentlichkeit. Sie forderte: „Wir bejahen den Film, aber was etwa seit den letzten zweieinhalb Jahren geboten wird, ist überwiegend nur noch Sexgeschäft und eine Welle des Mordens und Tötens. Als verantwortungsbewusste Bürger, als Väter und Mütter, müssen wir an unsere Jugend, an unsere Kinder denken.“ Die Aktion appellierte an jeden Einzelnen, im privaten wie öffentlichen Bereich dem „Schmutz und Schund auf der Leinwand“ entgegenzutreten. Tatsächlich priesen Münchner Kinos im Oktober 1964 folgende Filme an: „Mondo Fotos: istockphoto 24 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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Nudo – Nackte Welt. Nicht umsonst erlebt dieser Farbfilm täglich aufs Neue größten Andrang. Alle wollen diese ungeschminkte Welt sehen – verbirgt nichts – er zeigt eine Welt voller Gewinnsucht und Heuchelei – Sichern Sie sich Karten im Vorverkauf 2 Tage im Voraus.“ Oder: „Striptease. Die Weltsensation – Ist besser als viele andere Filme mit trügerisch hohem Anspruch. Raffiniert, aber kultiviert – ungeniert, aber pointiert!“ In einem anderen Kino schlugen „Männer, hart wie Eisen“ zu, und in „Piccadilly Null Uhr Zwölf“ wütete ein Halstuchmörder. Rundfunk, Fernsehen und Kino Der tonlose, der Stumm-Film, war schon lange erfunden und hatte sich bereits erfolgreich etabliert, als am 22. Dezember 1920 die erste Rundfunkübertragung in Deutschland stattfand. Zwar brachte der technische Fortschritt eine immer weitere Verbreitung des neuen Mediums, aber im Vergleich zum Film war es doch auf den Ton allein beschränkt. Ganz anders das Fernsehen, das mit Ton und bewegten Bildern arbeitete. Seit Mitte der 1930er Jahre entwickelte sich die Technologie des Fernsehens zu immer besserer Qualität, und seit Ende der 1940er Jahre wurde es dann auch für den Privatgebrauch nutzbar. Das Jahr 1952 bezeichnete den Beginn eines geregelten Sendebetriebes in Westdeutschland: Die ARD nahm als bislang einziger Sender ihre schwarz-weißen Übertragungen auf, die zunächst lediglich einige Stunden täglich abdeckten und sich an die sage und schreibe 300 Besitzer dieser zu Recht als Flimmerkisten bezeichneten Steinzeit- Apparate richteten. Die Zahl der Fernseh- Besitzer in München dürfte sich natürlich im noch homöopathischeren Bereich bewegt haben. Seinen großen Durchbruch erlebte das Fernsehen 1959, als täglich 5.000 Geräte verkauft wurden. Im Jahr 1960 besaßen rund 4.000.000 Menschen in Westdeutschland einen Fernseher. Ab 1963 konnte dann zusätzlich das Programm des ZDF empfangen werden, und ab 1964 boten die ARD-Sender auch regionale, dritte Programme an. In jener Zeit begann das große Kinosterben, insbesondere da es seit 1967 den Farbfernseher gibt, 1971 die Video- Kassette für das Heimkino in den Verkauf gelangte und seit 1984 das Privatfernsehen sein Angebot stetig erweiterte. In München gab es 1957 knapp 130 Kinos, deren Räumlichkeiten nach ihrer Schließung häufig von den damals aufkommenden Supermärkten übernommen wurden. Beispielsweise wandelte sich 1960 Münchens zweitgrößtes Kino, das Schloss-Theater an der Nymphenburger Straße 166 mit seinen 1.019 Plätzen – gleich gegenüber dem Rotkreuzstand – vom Deutschen Supermarkt zum heutigen Edeka. Einige der verschwundenen Lichtspielhäuser meist in den Vororten seien hier genannt: Adler an der Bingener Straße 1 (in Betrieb 1927 bis 1973), Alpen an der Heiglhofstraße 3 (1953–1961), Arco Film-Palais an der Maffeistraße 4 (1955– 1971), Arion an der Senftenauerstraße 93 (1957–1961), Berg-Palast an der Wirtstraße 1 (1925–1968), Filmtheater Allach an der Reismüllerstraße 7 (1948–1965) oder Viktoria Trudering am Schmuckerweg 1 (1955–1966). Bis heute haben sich 28 Kinos der verschiedenen Größe und Ausstattung in der Stadt gehalten. In den Bavaria-Filmstudios entstehen jetzt hauptsächlich Fernsehproduktionen. Filmmuseum München Eine besondere Einrichtung in der Kinolandschaft ist das Filmmuseum München am Sankt-Jakobs-Platz 1, das 1963 gegründet wurde und zum Münchner Stadtmuseum gehört. Es besitzt eine umfangreiche Sammlung von Kopien historischer Filme, die vor Ort auch restauriert werden. Besondere Schwerpunkte dieser Sammlung bilden der deutsche Stummfilm, die Arbeiten der deutschen Filmemigranten aus der Zeit des Nationalsozialismus, der neue deutsche Film sowie die Münchner Filmgeschichte. Das hauseigene Kino ist eine der wenigen Adressen in Deutschland, in denen vollständige filmhistorische Rückschauen und regelmäßig Stummfilme mit Live-Musikbegleitung vorgeführt werden – so wie zu den Anfangszeiten des Films. Das Filmmuseum ist darüber hinaus Mitveranstalter der alljährlichen Vorstellungen des Filmfestes München. Heute Im Jahr 1957 gab es in München – wie gesagt – 130 Kinos mit 60.000 Sitzen und 22.000.000 Besuchern. Das Kinosterben seit den 1960er Jahren ließ heute noch 28 Lichtspielhäuser mit 84 Kinosälen und etwa 16.000 Plätzen übrig, besucht von jährlich 5.000.000 Besuchern. Darunter befinden sich die ganz Großen wie der Mathäser-Filmpalast an der Bayerstraße 5 mit 4.283 Plätzen in 14 Sälen, aber auch kleinere Kinos, die sich gegen diese Konkurrenz halten können. Erwähnt werden sollen hier die Theatiner-Filmkunst an der Theatinerstraße 32 mit seinem französischen und südeuropäischen Programm, das Cinema an der Nymphenburger Straße 31, das häufig englischsprachige Filme zeigt, oder die Museums-Lichtspiele, wo seit nunmehr 35 Jahren der Kultfilm „Rocky Horror Picture Show“ läuft. Früher gab es bei uns auch zwei Autokinos: Das an der Dachauer Straße 420 musste 1986 dem neuen Rangierbahnhof weichen, während das bei Aschheim an der Münchner Straße 60 als einziges seiner Art in Bayern überlebt hat. Hier kann man – im Fahrzeug sitzend und eine Leinwand von 400 Quadratmetern vor sich – rauchend und redend den Film genießen. Aber das ist ja gerade das Besondere am Kinogehen, dass man die private Umgebung verlassen und am öffentlichen Leben teilnehmen kann, weswegen die Besucherzahlen in den Kinos sich seit 1990 wieder langsam aufwärts bewegen. Straßennamen Der Stadtrat entschied 2004, im neu entstehenden Arnulfpark folgende Persönlichkeiten aus dem Filmgewerbe mit der Benennung von Verkehrsflächen zu ehren. Diese waren in München geboren worden, hatten Auftritte in München oder hatten in der Stadt gewirkt: Marlene Dietrich (1901– 1992), Bernhard Wicki (1919–2000), Luise Ullrich (1911–1985), Grete Mosheim (1905–1986), Lilli Palmer (1914–1986), Rainer Werner Fassbinder (1945–1982) sowie Erika Mann (1905–1969). Auch Klaus Mann (1906–1949) erhielt einen Platz, obwohl er eigentlich als Schriftsteller gearbeitet hatte. Seine Schwester Erika erklärt die Nähe des Klaus-Mann-Platzes. Die 2011 eröffnete Hochschule für Fernsehen und Film an der Gabelsbergerstraße 33 trägt seit 2012 die offizielle Adresse Bernd- Eichinger-Platz 1 zu Ehren des Filmregisseurs und -produzenten sowie Gründers der Constantin-Film an der Feilitzschstraße 6, der von 1949 bis 2011 lebte. (BW) FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 25
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LESERBRIEFE ∕ FORUM Viele Großunternehmer werden verschwinden – Zu Auswirkungen des Mindestlohns auf die Taxibranche In der Mindestlohn-Debatte sei zunächst daran erinnert, dass es den in Bayern eigentlich schon lange gibt (6,86 Euro/Tag und 7,55 Euro/Nacht), rechnet man auf Basis von § 6 des Tarifvertrages 1 um. Das Gewerbe wird sich drastisch verändern, wenn die Einhaltung des neuen Mindestlohnes überwacht wird: 1. Mindestlohn setzt Mindestproduktivität voraus. Und daran mangelt es im Taxigewerbe seit Jahrzehnten, wenn Wartezeiten von einer Stunde und länger am Standplatz die Regel sind. Sind doch die meisten Taxler „potentiell arbeitswütig“ und meist zwangsweise zur Wartezeit verdammt. Schichtergebnisse 2 unter zweihundert (!) Euro sind damit für Unternehmer potentiell existenzgefährdent. 2. Mindestproduktivität bedeutet auch freiwillig erbrachte gute Leistung der Mitarbeiter. Die Kontrolle ist im Taxigewerbe im Vergleich zu anderen Niedriglohnbranchen schwer zu erreichen, da der Vorgesetzte seinen Mitarbeiter nur zu Anfang und Ende der Schicht zu Gesicht bekommt, ihn also nicht permanent lenken und anweisen kann. Unternehmer sind gezwungen, die Auslastung (Hausmeister) und Kosten (Bruchfahrer, Privatfahrten) der Taxiflotte stärker zu kontrollieren, will man nicht als erster vom Markt verschwinden. 3 3. Sehr wesentlich wird auch die Kontrolle sein. Wird bei den geleisteten Stunden 4 eine manuelle Aufzeichnung5 reichen, oder sind weitere Investitionen nötig? Wie schaut es mit der Kontrolle der Ehrlichkeit aus? Kann sich der Unternehmer ein Taxi ohne Kontaktsitze 6 dann noch leisten? Oder reicht wie bisher der Blick auf km-/Besetzt-/Tourenschnitt? 4. Ein Gegensteuern alleine durch Preiserhöhungen scheidet auf jeden Fall aus, weil das anvisierte Viertel von einem Teil der Kunden (z. B. Rentner) nicht bezahlt werden kann oder weitere Vermeidungsaktivitäten (Krankenkassen, Reisekosten) auslösen wird. 5. Wer den Anforderungen eines Marktsegmentes nicht genügt, wird nach „guter alter Wirtschaftssitte“ gnadenlos vom Markt gefegt. Das ist an sich nicht schlecht, weil nur die untauglichen Unternehmer mit untauglichen Fahrern 7 verschwinden, zumal ja der behördliche Kontrolldruck8 weiter zunehmen wird. Solange die Konzessionen aber nicht vom Markt verschwinden, wird das nur einen verstärkten Ellbogenkampf innerhalb des Gewerbes auslösen. Und zu einer Verminderung der Großunternehmen zugunsten des Einzelunternehmers führen, der als Selbständiger zum Hungerlohn arbeiten darf. 6. Das auf dem Hof stehen lassen von Taxis wird schon deshalb nicht funktionieren, weil der Fixkostenanteil seit Jahren viel zu hoch ist. Genau deshalb stellen manche Mehrwagenunternehmer jeden Deppen ein, um noch ein paar Cent 9 der Kosten rein zu bekommen. Was aber schon jetzt nur funktioniert, wenn der Fahrer ohne Beule und mit nicht zu vielen Leerkilometern zurückkehrt. Oder melden Fahrzeuge für kurze Zeiträume ab, wenn Fahrer fehlen. 7. Künftig werden auch die Umsatzerwartungen eine Rolle spielen und manch Fahrer wird sich von liebgewonnenen Schichtzeiten verabschieden müssen, weil der Unternehmer keine zum Mindestlohn passende Umsatzprognose für diese Tageszeit erwartet. Oder er wird nicht mehr Vollzeit arbeiten können, dann dürften sich interessante rechtliche Kollisionen mit der (in Bayern nicht kontrollierten) Betriebspflicht des Unternehmers ergeben. 8. So werden Mehrwagen-Konzessionen billig, und manch arbeitsloser „Glücksritter“ obiger Unternehmer, die schon in der Vergangenheit dem Taxigewerbe mehr Umsatzverluste als -gewinne beschert haben, wird an der genossenschaftlichen Tür als nun Selbständiger Einlass begehren und Zentralenvorständen die Schweißperlen 10 auf die Stirn treiben. Diese Summe an Problemen (insbesondere die Auswirkungen auf die Beschäftigung) lassen mich an der Umsetzung des Mindestlohnes zweifeln, solange nicht der Gesetzentwurf im Bundestag zur Abstimmung steht. Schon mit Einführung von Privatinsolvenz 11 und Pfändungsschutzkonto12 wurde deutlich, dass der Staat für Ihn kostenintensive Bereiche gerne auf die Wirtschaft abwälzt. Auch die Stadt München macht fleißig mit, wenn sie zur Vermeidung von Hartz-Kosten auch die untauglichsten Deppen ins Taxigewerbe „abschiebt“ oder die öffentlichen Abfalltonnen nicht nur an Taxiständen abbaut und auf den MVG verlagert, der diese Entsorgungskosten in die Fahrkarten einpreisen muss. Oder uns die „klinische“ Abschleppmafia auf den Hals hetzt 13. Und eigentlich sind die versprochenen 8,50 für den Münchner Ballungsraum ein Witz, legt man als Motivation zu Grunde, dass auch im Niedriglohnsektor der Mensch von seiner Hände Arbeit leben können muss. Wenn ein Single mit ca. 9,30 Euro Stundenlohn (umgerechnet auf einen Job) selbst für eine genossenschaftliche (GWG-)Wohnung noch knapp 150 „Wohngeld“ bekommt, dann spricht das Bände über die Sinnhaftigkeit des geplanten Mindestlohnes 14 – zumindest im Ballungsraum München. Und wenn der geplante Mindestlohn als Grundlage für bezahlten Urlaub oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall dienen soll, dann sind die Großunternehmer künftig nicht zu beneiden. Foto: atelier-tacke.de 26 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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1 Tarifvertrag Nr. 10 für die gewerblichen Arbeitnehmer des Taxi- und Mietwagengewerbes in Bayern vom 13. Mai 2005 – gültig ab 1. Juli 2005, der – immer noch (§ 19 Abs. 4) – für alle Genossen gilt (so auch der LV auf seiner Webseite unter Punkt Taxivertrag). Ich kann mich an die genaue Ausgabe des Taxikuriers nicht mehr erinnern, doch habe ich mal gelesen, dass jeder Genosse automatisch Zwangsmitglied im Landesverband ist. So übrigens auch der konkurrierende Taxiverband München (unter dem Punkt „Der versteckte Festlohn“). 2 Vgl. das angehängte Kalkulationsblatt 3 GPS-Fahrzeugüberwachung ist alter Hut und auch die Taxiunternehmer können nicht nur auf die Standortdaten der Fahrzeuge zugreifen. Auch die Speicherung der Fahrzeugbewegung nach Anmeldung am Datenfunk ist (leider) notwendig und soll hier nicht kritisiert werden. Interessant dürfte aus arbeitsrechtlicher Sicht die Frage erst werden, wenn die Einhaltung der Mindestlohnvorgaben unmittelbar nur noch mit Auftragsvergabe via Datenfunk (und die damit verbundene Überwachung) zu erreichen ist. Das könnte einen Eingriff in die Berufsfreiheit darstellen. 4 Vgl. das Beispiel EG-Kontrollgerät im gewerblichen Kraftverkehr (für die Fahrerkarte). Auch hier wurden die Geräte aus den Kleintransportern (bis 3,5 t zul. Gesamtgewicht) nach anfänglicher Euphorie wieder ausgebaut, wenn die Fahrzeuge als Liefer-/Montagefahrzeug oder Kundendienstwagen im Einsatz waren, weil die durch das Kontrollgerät erzwungenen Pausen sich im Mischbetrieb zwischen Fahrer- und Montagetätigkeit als zu unflexibel erwiesen. Alte Hasen erinnern sich noch an die Stundenzettel für die Berufsgenossenschaft mit dem Eintrag für die Pausen, die erst vor ca. 15 Jahren abgeschafft wurden, nachdem die BG die Beliebigkeit des Verfahrens eingesehen hatte, wenn man die Zettel mit Hand ausfüllt. 5 Der höhere, unabhängig vom Umsatz zu zahlende Stundenlohn wird bei den Sozialversicherungen Begehrlichkeiten wecken wird, ist es gut vorstellbar, daß diese eine genaue Kontrolle durchsetzen. Sehr interessant wird die Problematik auch im ebenfalls zum Niedriglohnbereich zählenden Lebensmitteleinzelhandel mit seinen „vorausgesetzten Überstunden“ für die (manchmal) „übertarifliche“ Bezahlung. 6 Und wie wird dann die Abrechnung von Besorgungsfahrten, Dienstleistungen ohne Tarifpflicht oder Fernfahrten gestaltet? Manuelle Eingabemöglichkeit im Taxameter eröffnet Hintertüren, die Korrektur im der Schichtabrechnung passt nicht zu geplanten Fiskaltaxmeter. 7 Vgl. die „Zitronensammlung“ im TAXIKURIER oder die jüngste Entschuldigung beim Münsteraner OB (TK 11/2013, S. 11). 8 Zumal der Kontrolldruck durch die Behörden weiter zunimmt, vgl. Lohnsteuer-Nachschau in TK 9/2013, S. 11. 9 Vgl. dazu auch die Stellungnahme BZP: „Branche stellt sich dem Mindestlohn“ – aber wichtige Maßnahmen fehlen (http://www.ig-bremer-taxifahrer. de/unsere-themen/mindestlohn/bzp-zum-mindestlohn/) der Interessengemeinschaft (IG) Bremer Taxifahrer. 10 In der Vergangenheit ist das Taxigewerbe nicht dadurch aufgefallen, himmelschreiende Probleme (z. B. Marienplatz, Brenner) selbst zu lösen und die verantwortlichen schwarze Schafe zu disziplinieren. Es blieben immer löbliche, aber private Initiativen (z. B. TK 9/2013, S. 13 oder die Handzettelverteilung für den Wabula-Stand). 11 Die PI sollte jahrzehntelange Dauerschuldverhältnisse beenden helfen, weil für die Schuldner jeder Anreiz zur Arbeit fehlte. Dafür „darf“ der Gläubiger auf einen Teil seiner Schulden verzichten. Übrigens: Schon jetzt freuen sich die Gläubigeranwälte auf den Mindestlohn, weil sie dann klare untere Kalkulationsgrundlagen haben. 12 Auch hier ist die Bank als sog. Drittschuldner (wie auch der Taxiunternehmer mit Lohnpfändung seines Arbeitnehmers) dem Gläubiger für die korrekte Abführung der pfändbaren Beträge verantwortlich (und haftbar), was angesichts der Komplexität des Themas Pfändung sehr schnell äußerst kompliziert werden kann. Das P-Konto dient in erster Linie dem Staatsinteresse: Entlastung der Vollstreckungsgerichte. 13 TAXIKURIER 1/2013, S. 6 14 Ich bekomme trotz Tariflohn in der Zeitarbeitsbranche (inkl. etlicher, unregelmäßig ausgezahlter Überstunden), Taxinebenjob und einer kleinen Unfallrente für die genossenschaftliche (GWG-)Wohnung immer noch knapp 150 Euro „Wohngeld“ (O-Ton des Sachbearbeiters; offiziell nennt sich das EOZF [= Einkommensorientierte Zusatzförderung] nach WFB 2008 und BayWoFG). Taxameterdienst & Taxiausrüstung Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 · 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst ER-TAX_88x60_V2.indd 1 19.10.11 17:33 Mindestlohn Taxi Mindestlohn 8,50 B Lohnnebenkosten¹ 27 % Umsatzbeteiligung² 45 % Stunden/Schicht Mindest-Umsatz 1 23,99 D 2 47,98 D 3 71,97 D 4 95,96 D 5 119,94 D 6 143,93 D 7 167,92 D 8 191,91 D 9 215,90 D 10 239,89 D 11 263,88 D 12 287,87 D Quelle¹: Welt Online, 26. März 2013 www.welt.de/wirtschaft/article114768692/ Deutsche-Arbeitskosten-ein-Drittel-ueber-EU-Schnitt.html Quelle²: Tarifvertrag für das bayrische Taxigewerbe von 2005, § 6 Abs. 2a Gegenrechnung: Tarifvertrag für das bayrische Taxigewerbe von 2005, § 6 Bruttolohn 1.660,00 D Mindestlohn Arbeitstage 22 75,45 D pro Tag Stundenzahl Tagfahrer 11 6,86 D pro Stunde Nachtfahrer 10 7,55 D pro Stunde Ulrich Lehmkühler Hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. 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Augenarzt Dr. med. univ. Hermann Dorigoni Bayerstraße 27 (089) 16 39 90 Autoelektrik/ Funktechnik ER-TAX Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 Funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Vepas Team GmbH Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 23 71 90 05 Autoglaserei Kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 Bayrische Küche Kleines Brauhaus Dicker Mann Heinrich-Wieland-Straße 11 (089) 40 78 98 Der Pschorr Viktualienmarkt 15 (089) 4 42 38 39 40 Betriebsärzte Dr. Bake v. Bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 Dr. Hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 9 91 88 00 Medex Plus GmbH Ridlerstraße 8 (089) 50 91 44 Dr. Josef u. Dr. Marta Venczel Adelheidstraße 23 (089) 2 72 94 60 Eichamt Eichamt Franz-Schrank-Straße 11 (089) 1 79 01-0 Erotik Club Roma (Erotic-Club) Frankfurter Ring 220 (089) 32 42 26 94 Herz As Nightclub (Erotic-Club) Triebstraße 11a (089) 14 72 82 55 Madam Cabaret (Tabledance/Striptease) Ledererstraße 21 (089) 29 59 38 Nightclub Bel Ami (Erotic-Club, Stundenhotel) Dachauer Straße 366 (089) 1 41 31 19 Palazzo der Sinne (FKK-Club) Frankfurter Ring 137 (089) 83 92 92 66 Romantic Lounge (Stundenhotel) Triebstraße 11a (089) 89 15 00 21 85 Essen nach Mitternacht Kantine Grafinger Straße 6 (089) 44 45 10 84 Fahrzeugaufbereitung/ Pflege Glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 Feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 Folienbeschichtung Atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 Bilals Foliengarage Utzschneiderstraße 8, Rgb. (089) 24 26 88 09 Stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 Fundbüro Ötztaler Straße 19 (089) 23 34 59 07 Gewerbliche Notdienste Erdgas (089) 15 30 16 Fernwärme (089) 23 03 03 Strom (089) 3 81 01 01 Umwelttelefon (089) 23 32 66 66 Wasserrohrbruch (089) 18 20 52 Gutachter/ Sachverständiger Klotz Hans-Mielich-Straße 32 (089) 65 98 37 (0172) 8 90 18 07 Klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 IHK Max-Joseph-Straße 2 (089) 51 16 12 38 Kfz-Prüfstellen KÜS Nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 KÜS Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 KÜS Ottobrunn Jägerweg 6 (089) 6 08 48 63 KÜS Süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 KÜS West Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 Kfz-Reparatur Dvorak GmbH Schleißheimer Straße 38, Rgb. (089) 52 80 40 Glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 Stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 TE-Autoteile München St.-Johann-Straße 23-25 (089) 5 02 05 71 Kfz-Wäsche Flipper-Waschanlage Engelhardstraße 6 Kinderkrankenhäuser Harlachinger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Sanatoriumplatz 2 (089) 62 10 27 17 Haunersche Kinderklinik Lindwurmnstraße 4 (089) 5 16 00 Kinderklinik Dritter Orden Franz-Schrank-Str. 8 (089) 1 79 50 Schwabinger Kinderklinik Parzivalstraße 16: – Internistische Nothilfe (089) 30 68 25 89 – Chirurgische Nothilfe (089) 30 68 24 59 KVR Führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 Gewerblicher Kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 Notrufe/Notdienste Ärztlicher- und Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst (0180) 5 19 12 12 Frauen-Notruf (089) 76 37 37 Gift-Notdruf (089) 1 92 40 Jugend-Notdienst (089) 82 99 03 14 Senioren-Notruf (089) 8 14 38 56 26 Sucht-Hotline (089) 28 28 22 Tierklinik (089) 2 18 00 Tierrettung (01805) 84 37 73 Zahnärztlicher Notdienst (089) 7 23 30 93 Pannenhilfe ADAC: (0180) 22 22 22 Polizei Notruf, Unfall, Überfall: 110 Rechtsanwälte Bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 Dr. Cichon & Partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 1 39 94 60 Dr. Jürgen Stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 3 30 66 20 Kanzlei Voigt Balanstraße 59 (089) 53 29 51-0 Rettung Rettung München: 112 Taxibedarf Glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 TE-Autoteile München St. Johann-Straße 23-25 (089) 5 02 05 71 Taxihandel Auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel Günther (08121) 25 40 49 TSL Landsberger Straße 455 (0179) 1 41 52 80 Taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 Kundenberatung: (089) 21 61-396/-372 Krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362/-394 Taxiverkauf Mercedes-Benz Niederlassung München Landsberger Straße 382 (089) 12 06 55 00 Toyota Autohaus Wieser Landsberger Straße 222 (089) 5 47 17 70 Volkswagen Mahag Schleibingerstraße 12-16 (089) 4 80 01-476 Taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Versicherungen Ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 8 98 06 10 Crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 72-10 FVO Finanz Junker Carl-Zeiss-Straße 49 Riemerling/Ottobrunn (089) 58 90 96-70 ✃ TAXLERS SERVICE ⁄ ADRESSEN UND NUMMERN FÜR ALLE FÄLLE! 28 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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mit dunklen Schnurrbärten, die darüber Sorge tragen, dass die Stadt nicht im Müll erstickt und dass sauberes Wasser aus der Leitung kommt sowie weniger sauberes ungehindert gen Grosslappen abfließen kann, Frauen mit wissender Güte im Antlitz, die über das Wohl und Wehe der Waisenkinder wachen – und alle hatten eines gemein: dass sie in der heiligsten aller Nächte ihrem Broterwerbe nachgegangen waren, anstatt in der festlich geschmückten Heimburg der buckligen Verwandtschaft einen Prügel übers Haupt zu ziehen. Der gar wunderschöne Saal des a. D. 1478 vollendeten Alten Rathauses erwartete die Gästeschar, die bei gereichten Stärkungen von Räucherlachs mit Reiberdatschi, leischlichen Verlockungen von Rind und Schwein, Fisch, sowie exotischen Zutaten aller Art so in Verzückung geriet, dass der profane Alltag alsbald der Vergessenheit anheim fiel. Edle Lethe und süffiger Quell taten ein Übriges dazu, den unter dem Saal rollenden 52er und das Gezänk der Droschkenkutscher am Beck-Stand hinter sich zu lassen. Ach, Jörg von Halsbach, der du dich auch „Ganghofer“ rufen ließest (aber nicht, um mit dem 400 Jahre später geborenen Schriftsteller Ludwig Ganghofer ver- KLEINANZEIGEN-ANNAHME Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 54. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de Zeit ➔ Tempo oder e n Tschleunigung ⁄ 12 ➔ Fasching wO es sich für uns l Ohn T ⁄ 16 ➔ s irenen POlizei, s ani TäTer, nOT arz T, f euerwehr ⁄ 30 ➔ Kinos in m ünchen VOM sT u MMfil M bis heu Te ⁄ 22 d as m onaT smagazin Für die Taxibranche ⁄ a usgabe f ebruar 2014 ALTES RATHAUS Marienplatz 15, 80331 München Telefon: 089 23 39 65 00 Nicht öffentlich, Einlass nur auf Einladung. Besichtigungstermine und Führungen auf Anfrage. Weitere Informationen zum Alten Rathaus unter: www.muenchen.de Am 7. im Eismond des Jahres a. D. 2014 ergab es sich, dass der Chronist mit einigen Mitstreitern und Mitkämpferinnen der Münchner Kraftdroschkenvermittlung zu einem Empfang des Ratsobersten eingeladen war. Dieser, Christian Ude mit Namen, ließ sich durch ein Weiberts aus seinem Stamme, als Christine Strobl bekannt, vertreten, aber auch andere Namhafte des Rates waren anwesend. Josef Schmid von den Christlichen und Michael Mattar von den Freien Demokraten zeigten sich, um den Gästen durch ihre Gegenwart die Ehre zu bezeugen. Und diese Gäste waren – neben den Vorerwähnten – ein gar buntes Völkchen, bestehend aus grünberockten Wächtern über die Sicherheit der Stadt, Männern mit russgeschwärzten Gesichtern vom letzten Einsatz gegen bedrohliche Feuersbrünste, Leuten in Weiß, mit roten Blutflecken von der letzten Notamputation am Kittel, Frauen und Männern in dunkelblauen Uniformen, welche sie als Lenker von dieselbefeuerten Ungetümen oder elektrisch betriebenen Funkendrachen auswiesen, Männern wechselt zu werden), was hast du München doch einen schönen Festsaal geschenkt! Gut, nicht geschenkt; die Münchnerinnen und Münchner haben ihn schon selber bezahlt, aber wer fragt bei „Neuschwanstein”, „Linderhof” oder dem „Gasteig” denn heute noch danach? Und was kannst du denn dafür (nichts!), dass in den Kellerverliesen des Alten Rathauses die hochnotpeinliche Befragung durchgeführt wurde? Oben wurde gelabt, geatzt und gefeiert, unten fanden „Gesangsstunden” anderer Art statt. Leben und leben lassen! Oder auch: leben und (das) Leben lassen. Die einzige Qual in diesen neuen Zeiten wird uns nur dadurch zuteil, dass uns die gar hässliche Fassade des schräg gegenüber gelegenen „Kaufhof” seit über vier derer Jahrzehnte die Zornesröte ins Gesicht treibt. Seid nicht verzagt, liebe Freunde! Grämt euch nicht, dass es diesmal denen von Engelhards Höhe vorbehalten war, an dem festlichen Gelage (Einlass 18.00, Ende 19.30 Uhr) teilzunehmen und sich auf Steuerzahlers Kosten den Wanst vollzuschlagen. Wir haben es für euch getan! Und sind anschließend noch in ein Wirtshaus zum Essen gegangen. (MS) Kleinanzeigen für den TAXIKURIER geben Sie bitte direkt an der Haupt kasse bei der Taxi-München eG in der Engelhard straße 6 im 1. Stock auf. Anzeigenschluss ist der 12.02.2014 Schrotti stellt Ihnen gastronomische Einrichtungen in unserer Stadt vor, Lokalitäten, die es nur in München gibt. Unverwechselbare Wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, die ein Taxifahrer kennen sollte. Wo er vielleicht selbst verkehrt oder dem ein oder anderen Fahrgast den richtigen Tipp gibt. ➔ ALTES RATHAUS Foto: atelier-tacke.de GASTRO „M“ FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 29
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3.450 Taxis auf Münchens Straßen sind eine durchaus das Stadtbild prägende Erscheinung. Durch die tägliche Teilnahme am großstädtischen Stadtverkehr in der drittgrößten Metropole Deutschlands zählen die Taxifahrer zu den echten Profis auf der Straße. Der Verkehr fordert stets ein Maximum an Aufmerksamkeit und Konzentration vom Fahrer. Ständig wechselnde Verkehrssituationen machen auch beim Profi eine sich einschleichende Routine zur Gefahr. Eine besondere Herausforderung sind immer wieder Situationen mit herannahenden Einsatzfahrzeugen mit Sondersignalen. Was sind Sondersignale? Wer darf Sie benutzen? Die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) bezeichnet als Sondersignale blaues Blinklicht, gelbes Blinklicht und das Einsatzhorn. Den Einsatz von Sondersignalen regelt der § 38 Straßenverkehrsordnung (StVO). Sondersignale dürfen nur angewendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, um ➔ Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, ➔ flüchtige Personen zu verfolgen, ➔ eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden oder ➔ bedeutende Sachwerte zu erhalten. Sonderrechte und Wegerechte Die hier heranzuziehenden grundlegenden gesetzlichen Bestimmungen sind in den Paragraphen 35 (Sonderrechte) und 38 StVO (Wegerecht) zu finden. Als grobe Unterscheidung ist festzustellen, dass die Sonderrechte dem Berechtigten erlauben, die Vorschriften der StVO zu missachten. Dabei erwirbt er aber keine Rechte gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern. Das Wegerecht entfaltet seine Wirkung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern, wenn sich das mit Sondersignalen ausgerüstete Fahrzeug optisch (Blaulicht) und akustisch (Einsatzhorn) bemerkbar macht. Damit haben die anderen Verkehrsteilnehmer freie Bahn zu schaffen. Auch hier entfalten sich keine Rechte gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern. Die Befreiung von den Vorschriften der StVO enthebt nicht der allgemeinen Sorgfaltspflicht im Verkehr. Sonderrechte § 35 Abs. 1 der StVO bestimmt, dass Bundeswehr, Bundespolizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei und Zoll von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung befreit sind, soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist. Gem. Abs. 8 darf diese nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit ausgeübt werden. Die VwV zu § 35 StVO bestimmt in Nr. I, dass bei Fahrten, bei denen nicht alle Vorschriften eingehalten werden können, wenn möglich und zulässig diese Inanspruchnahme durch blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn angezeigt werden soll. Hierbei macht der Gesetzgeber keine Einschränkung auf bestimmte Regeln. Die Freistellung bezieht sich nach Wortlaut und Sinn der Vorschrift auf die Verkehrsregeln nach der StVO insgesamt. Nach Absatz 5 a sind Fahrzeuge des Rettungsdienstes von den Vorschriften der StVO befreit, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Nach Abs. 6 dürfen Fahrzeuge, die dem Bau, der Unterhaltung oder Reinigung der Straßen und Anlagen oder der Müllabfuhr dienen und eine weiß-rot-weiße Warneinrichtung aufweisen, überall auf den Straßen fahren, halten und arbeiten. Diese Fahrzeuge haben üblicherweise nur eine gelbe Rundumleuchte. Gem. VwV gehören hierzu auch Fahrzeuge zum Schneeräumen und Streuen. Wegerecht Gem. § 38 Abs. 1 StVO darf blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn verwendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige Personen zu verfolgen oder bedeutende Sachwerte zu erhalten. Es ordnet an: „Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen“ . Die Alternativaufzählung „oder“ zeigt bereits, dass nicht alle Merkmale zusammen vorliegen müssen. Bei den meisten Begriffen braucht man nicht lange überlegen. Probleme bereitet Fotos: istockphoto ➔ UNTERWEGS AUF MÜNCHENS STRASSEN BLAULICHT UND SIRENE Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de 30 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014 TITELTHEMA
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aber der Begriff „Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung“ . Die StVO und die VwV bieten hierfür keine Definition. Als Anhalt kann man die Vollzugsbekanntmachung zum Polizei-Aufgabengesetz heran ziehen, die besagt, dass die öffentliche Sicherheit die Unversehrtheit des Lebens, der Gesundheit, Ehre, Freiheit, Vermögen, Rechtsordnung, die Einrichtungen des Staates und die Ausübung der Hoheitsgewalt beinhaltet. Die öffentliche Ordnung ist die Gesamtheit der ungeschriebenen Regeln für das Verhalten des Einzelnen in der Öffentlichkeit. Die meisten Organisationen mit Sicherheitsaufgaben stützen sich in ihren Rechtsvorschriften auf diese Definition. Gem. Abs. 2 darf das blaue Blinklicht allein nur zur Warnung an Unfall- oder anderen Einsatzstellen, bei Einsatzfahrten (da kommt nicht mehr viel infrage) oder bei der Begleitung von Fahrzeugen verwendet werden. Hier sind die Fahrzeuge aus § 35 Abs. 1 und 5 a angesprochen. Eine Einsatzfahrt nur mit blauem Blinklicht allein ist ein Risiko. Man macht das nur deshalb, um die Bewohner vor dem „Krach“ des Einsatzhornes zu schonen (wer schon mal neben einem Feuerwehrfahrzeug mit eingeschaltetem Signalhorn stand, weiß, wovon ich spreche). Jedoch liegen dann die rechtlichen Voraussetzungen im Grunde nicht mehr vor. Das bedeutet, dass der Fahrer verpflichtet ist, rechtzeitig das Einsatzhorn wieder dazuzuschalten. Gem. Abs. 3 warnt gelbes Blinklicht auf den damit ausgerüsteten Fahrzeugen nur vor Gefahren. Hier sind fast ausschließlich Fahrzeuge aus § 35 Abs. 6 angesprochen. Welche Fahrzeuge mit blauem Blinklicht, blauem Blinklicht zusammen mit Einsatzhorn oder mit einem gelben Blinklicht ausgestattet werden, richtet sich nach der Zweck und der Einsatzart des Fahrzeugs. So gibt es z. B. auch bei der MVG Fahrzeuge mit blauem Blinklicht und einem Einsatzhorn. Dies sind Unfallhilfswagen, die bei Personenunfällen zur Rettung von Menschenleben eingesetzt werden. Beispiel rote Ampel: Der nach § 35 von den Vorschriften der StVO befreite Fahrer darf sich grundsätzlich über die Rechte anderer hinwegsetzen, wenn er nach ausreichender Ankündigung sicher sein kann, dass ihm Vorrang eingeräumt wird. Wer Sonderrechte in Anspruch nimmt, muss das grundsätzlich anderen Verkehrsteilnehmern zur Kenntnis bringen. Er darf bei Rot nicht einfach drauflosfahren. Er darf eine Kreuzung bei Rotlicht nur überqueren, wenn er den Umständen nach annehmen kann, dass alle im Gefahrenbereich befindlichen Verkehrsteilnehmer die Signale (blaues Blinklicht und Einsatzhorn) wahrgenommen haben, sonst darf er nur mit Schrittgeschwindigkeit in die Kreuzung einfahren. Er muss auch darauf achten, dass Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer weitestgehend ausgeschlossen sind. So darf sich ein Einsatzfahrzeug bei „Rot“ über eine Kreuzung nur hinwegtasten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass andere Verkehrsteilnehmer auf Sondersituationen häufig unsicher und atypisch reagieren. Besonders bei regelmäßigem Verkehr – wie in der Innenstadt – darf der Vorrechtsfahrer nicht auf allgemeine Berücksichtigung seines Vortritts vertrauen, er muss sich hiervon überzeugen. Eine Weiterfahrt bei Rot ist nur bei Gewissheit gestattet, dass sich der Verkehr hierauf eingestellt hat. Wer Grün hat, darf in die Kreuzung einfahren. Wenn er das GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 31
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Bei Cloud-Lösungen geht es um Dienste, die bislang auf dem heimischen Desktop oder im eigenen Rechenzentrum liefen und nun in ein leistungsstarkes und ausfallsicheres Server-Zentrum ausgelagert werden. Mit der TelekomCloud stellen wir Ihnen ein besonders nutzerfreundliches Cloud-Angebot vor. Für Alles eine Lösung ➔ In der TelekomCloud stehen Ihnen zahlreiche Dienste und Anwendungen online zur Verfügung. Viele haben wir speziell für die Bedürfnisse unserer Geschäftskunden entwickelt. ➔ Finden Sie innovative Geschäftsanwendungen für eine sichere und effektive Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen. ➔ Für Ihre eigene Website gibt es umfangreiche Hosting-Dienstleistungen und dank De-Mail versenden Sie wichtige Dokumente in Zukunft vertraulich und nachweisbar. Effizient und günstig ➔ Mit den kostengünstigen Anwendungen der TelekomCloud können Sie alles immer und überall abrufen und bearbeiten – am PC in Ihrem Büro genauso wie unterwegs auf dem Smartphone, Laptop oder Tablet. ➔ Geben Sie Dokumente auch für Mitarbeiter und Kunden frei und profitieren Sie von mehr Effizienz und Flexibilität bei der täglichen Zusammenarbeit. ➔ Mieten Sie Ihre gewünschten Dienste ganz einfach nach Bedarf. Dadurch behalten Sie die Kosten immer im Blick und sparen die Aufwendungen für Hardware, Software, IT-Service und Energie. Sicher ist sicher ➔ Bei den meisten Services und Produkten aus der TelekomCloud werden Ihre Daten nach deutschen Datenschutzbestimmungen in einem Rechenzentrum in Deutschland gespeichert. ➔ Die Datenübertragung erfolgt mit sicherer Verschlüsselung und regelmäßige Back-ups gewährleisten, dass keine Inhalte verloren gehen. ➔ ALLES IM GRIFF MIT DER CLOUD Das Thema Cloud-Computing wird für kleine Betriebe, Selbstständige und Freiberufler immer wichtiger, denn die Vorteile für das tägliche Arbeiten sind immens. Doch worum handelt es sich eigentlich bei der viel zitierten „Wolke“? Foto: istockphoto Business Marketplace Der Business Marketplace der Telekom bietet Ihnen Zugang zu einer Anzahl von Cloud-Anwendungen – abgestimmt auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen. Sie können die Anwendungen 30 Tage unverbindlich testen und dann günstig mieten – ohne kostspielige Investitionen für Soft- und Hardware. Sicherheit und Qualität der Geschäftsanwendungen werden von der Telekom eingehend überprüft. SYMANTEC ENDPOINT PROTECTION – Schutz für Endbenutzer Symantec Endpoint Protection schützt sensible Unternehmens- und Kundendaten effektiv vor Viren und Schadsoftware. BOX BUSINESS – Die neue Art der Zusammenarbeit Box ist die Cloud-Lösung für den einfachen und sicheren Austausch von Dokumenten aller Art. Das Office in der Cloud MICROSOFT OFFICE 365 Microsoft® Office 365 bietet für Unternehmen jeder Größe die passende Office Lösung in der Cloud. Weitere Informationen rund um den Business Marketplace erhalten Sie unter: www.businessmarketplace.de Kleines Brauhaus Dicker Mann ✢ Urgemütliches, bayerisches Wirtshaus ✢ Bayerische Schmankerlküche ✢ Mittagsmenüs zu 5,90 € ✢ schattiger Kastanien-Biergarten ✢ Sonntag Schnitzeltag pro Person 9,90 € (so viel wie rein passt) ✢ Ideal für Feiern aller Art Täglich von 11:00 bis 1:00 Uhr durchgehend geöffnet Heinrich-Wieland-Straße 11 ❙ 81735 München ❙ Tel: 089/407898 ❙ Fax: 089/403935 ❙ direkt an der U-Bahn Station Michaelibad ❙ U5 Park + Ride FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 33 INFORMATION
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Samstag, 1. Februar ➔ 14.30 + 16.30 Uhr, Prinzregenten theater, Mit Väterchen Frost unterwegs ➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Forever Young ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Räuber ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, Gauthier Dance ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Ilona. Rosetta. Sue ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater/ Kleinen Bühne, Dennis Gastmann ➔ 20.00 – 23.00 Uhr, Olympiaturm, Charly Braun ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Familie Flöz ➔ 20.00 Uhr, Schloss, Cavequeen ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, Weißes Fest ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Volksmusik ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Drei Kritische ➔ Feierwerk, redwinetunes-Festival ➔ Backstage, Solar Fake ➔ Deutsches Theater, Ballnacht mit Hugo Strasser ➔ Glockenbachwerkstatt, Sonic Robots ➔ Milla, John The Conqueror Sonntag, 2. Februar ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Suchers Leidenschaften ➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Tanzfrühschoppen ➔ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Premieren-Matinee ➔ 11.00 Uhr, Herkulessaal, Helsinki Philharmonic Orchestra ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Liebesbekenntnisse ➔ 11.00 Uhr, Hochschule für Musik, Orgelmatinee ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, Kammerkonzert ➔ 15.00 – 15.45 Uhr, Marstall, Ente, Tod und Tulpe ➔ 15.00 Uhr. Audi-Dome, Basketball ➔ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 16.30 – 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey ➔ 17.30 – 19.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Eintracht Frankfurt ➔ 18.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Zement ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 18.00 Uhr, Cuvilliestheater, Die Entführung aus dem Serail ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Flaschengeist ➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Ilona. Rosetta. Sue ➔ 19.00 – 21.10 Uhr, Spielhalle, Amerika ➔ 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater, Turandot ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Olympiahalle, A Tribute To Abba ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Räuber ➔ 20.00 Uhr, Tonhalle, Super–Bowl–Party ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Edita Gruberova ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Das Phantom der Oper ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Emmanuel Pahud ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hans Klaffl ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Volksmusik ➔ Freiheiz, The Real Group ➔ Deutsches Theater, Kinderfasching ➔ Ampere, Blitzkids ➔ Feierwerk, Defeater Montag, 3. Februar ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, Die Schneekönigin ➔ 17.36 Uhr, Cuvilliestheater, Eurydice ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Flaschengeist ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, Orchesterkonzert ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Die schönen Tage von Aranjuez ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Volkstheater/ Kleine Bühne, Im Wald ist man nicht verabredet ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Ilona. Rosetta. Sue ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsbrettl ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Philippe Herreweghe ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Daniel Barenboim ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Hasemanns Töchter ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party ➔ Muffathalle, Maria Mena ➔ Backstage, The Movements ➔ Orangehouse, To Kill A King ➔ Sunny Red, No Bragging Rights ➔ Ampere, Megan Nicole ➔ Atomic Café, Ezra Furman Dienstag, 4. Februar ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Salz ➔ 10.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Flaschengeist ➔ 17.30 Uhr, Sophiensaal, Junge Solisten ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, Schulmusik ➔ 19.30 –20.50 Uhr Volkstheater, Die Leiden des jungen Werter ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Call me God ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Ilona. Rosetta. Sue ➔ 20.00 – 01.00 Uhr, Nationaltheater, River of Fundament ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Rudi Zapf ➔ 20.30 Uhr Giesinger Bahnhof, Bailongo ➔ Ampere, Martin & James ➔ Freiheiz, Andy McKee ➔ Muffathalle, Stromae ➔ Augustiner Keller, Dt. Alpenverein Mittwoch, 5. Februar ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, Weltenbrand ➔ 19.00 – 21.55 Uhr, Nationaltheater, Turandot ➔ 19.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, König Lear ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 9ARTen ➔ 19.30 – 21.20 Uhr, Magdalena ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Was ihr wollt ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Filmmusik ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.30 Uhr, Hochschule für Musik, Prüfungskonzert ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ Kleine Bühne, Der große Gatsby ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Laboratorium ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Trio ZAKK ➔ Backstage Werk, Mogwai ➔ Ampere, Deer Tick ➔ Milla, Funeral Suits ➔ Backstage, Ost+Front ➔ Kranhalle, Jaune Toujours ➔ Schlachthof, Stenz Donnerstag, 6. Februar ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, Weltenbrand ➔ 17.36 Uhr, Cuvilliestheater, Eurydice ➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater, Forever Young ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, Prüfungskonzert ➔ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, Julius Caesar ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, Weltenbrand ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Constanze Lindner ➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Flaschengeist ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Entführung aus dem Serail ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Vorname ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ Kleine Bühne, Der große Gatsby ➔ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, Onkel Wanja ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, TBC ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Barocke Saiten ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Lulu ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Passauer Saudiandl ➔ Backstage, The Peacocks INFORMATION ➔ TOP-TERMINE FEBRUAR 2014 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) FESTE TERMINE Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 089 • • • • • 8 Below • • • • • Americanos • • • Alte Galerie • • • Atomic Café • • • • • Backstage • • • • • • Barfly • • • Cafe am Hochhaus • • • • • • • Call me Drella • • • Crash • • • Crowns Club • • • Crux • • • De Niro • • • • • • Eat the Rich • • • Escape • • Evergreen • • • Gecko • • Glam • • • GOP Varieté • • • • • Hansa 39 • • • Heart • • • • • Jack Rabbit • • • • Kantine • • • • • • Klangwelt • Kong • • • • Kultfabrik • • • • • • • Lenbachs & Söhne • • • • Lover’s • • • Maximilians • • • Meinburk • • Milchbar • • • • • • Muffathalle • • Nachtgalerie • • Neuraum • • New York Club • • • Optimolwerke • • • • • • • P1 • • • • • • • Pacha • • • Palais • • Pappasitos • • • Paradiso • • Pigalle • • • Pimpernel • • • • • • • Rockstudio • • Rote Sonne • • Ruby • • • • Sauna • • • Schlachthof • • Strom • • • • Substanz • • • • • • • Sugar • • • Trinkhalle • • • • Valentin Stüberl • • • • • • • Yip Yap • • • Yolo • • Zoozie’z • • • • • • • 34 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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➔ Tonhalle, Steel Panther ➔ Ampere, Adam Green ➔ Milla, Empire Escape ➔ Glockenbachwerkstatt, Aivery Freitag, 7. Februar ➔ 10.00 + 12.00 Uhr, Philharmonie, Klassik zum Staunen ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, Weltenbrand ➔ 17.00 Uhr, Fraunhofer, Unterbiberger Hofmusik ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, Jazz in Concert ➔ 19.00 – 23.00 Uhr, Schauspielhaus, Seltsames Intermezzo ➔ 19.30 – 21.15 Uhr, Volkstheater, Julius Caesar ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Forever Young ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauburg, Poetry Slam ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Orest ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Das Interview ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los, Paul ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Lulu ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Festkonzert ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Psycho ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, Gauklerball ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Unterbiberger Hofmusik ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Lizzy Aumeier ➔ Tonhalle, Within Temptation ➔ Backstage, Eko Fresh ➔ Deutsches Theater, Oide Wiesn Bürgerball ➔ Kranhalle, Die höchste Eisenbahn ➔ Muffathalle, Les Fils ➔ Milla, L-One ➔ Freiheiz, The Moonband Samstag, 8. Februar ➔ 10.00 – 17.00 Uhr, Prinzregententheater, Berufsorientierungstag ➔ 14.00 Uhr, Neue Pinakothek, Sehend Hören ➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Salz ➔ 18.00 – 21.25 Uhr, Nationaltheater, Les Contes D‘ Hoffmann ➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Die Vier Jahreszeiten ➔ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Gespenster ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Stiller ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Entführung aus dem Serail ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Reigen ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, Weltenband ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Schande ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, BR Symphonieorchester ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Giova Feidmann ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Igor Levit ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, Weißes Fest ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Chris Boettcher ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Pflanzplätz ➔ Zenith, Ellie Goulding ➔ Deutsches Theater, Ball der Nationen ➔ Backstage, Sepultura ➔ Löwenbräukeller, CSU–Ball ➔ Feierwerk, Dark Side of Munich ➔ Tonhalle, Nachtkonsum ➔ Backstage Club, My Munich Generation Sonntag, 9. Februar ➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Tanzfrühschoppen ➔ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, Wirklichkeit und Wahrheit ➔ 11.00 Uhr, Muffathalle, Matinee ➔ 11.00 + 15.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Kinderkonzert ➔ 15.00 – 17.35 Uhr, Nationaltheater, Der Nussknacker ➔ 16.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, In Agonie ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Nuria Rial ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 19.00 – 20.15 Uhr, Marstall, Usher ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 19.00 Uhr, Johannissaal, Bach-Orchesterwerk ➔ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Der Nussknacker ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Räuber ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, Woyzeck ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ Kleine Bühne, Felix Krull ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Satansbraten ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Sissi ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Klaus Hoffmann ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Brauchtanz ➔ Backstage Werk, Iced Earth ➔ Feierwerk, Primal Fear ➔ Ampere, The Soft Moon ➔ Freiheiz, The Ballroom Montag, 10. Februar ➔ 18.30 Uhr, Herkulessaal, Sergej und Lusine Khachatyran ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, La Clemenza Di Tito ➔ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➔ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauburg, Dantons Tod ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, Voyage á Paris ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ Kleine Bühne, Felix Krull ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Verwandlung ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Erklär mir, Leben ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Kabale und Liebe ➔ 20.15 – 22.00 Uhr, Arena, TSV 1860 – Fortuna Düsseldorf ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party ➔ Backstage Werk, Skindred ➔ Sunny Red, Ready, Set, Fall ➔ Kranhalle, Berthold Seliger ➔ Strom, Ja, Panik Dienstag, 11. Februar ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Salz ➔ 18.00 – 21.25 Uhr, Nationaltheater, Les Contes D´Hoffmann ➔ 18.00 Uhr, Künstlerhaus, Lukas & Echo ➔ 19.00 Uhr, Vereinsheim, Vereinsheim Schwabing ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Bunbury ➔ 19.30 – 22.25 Uhr, Volkstheater, Ghetto ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, Nostalgie Vision ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Tauberbach ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Pavel Haas Quartett ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Beethovens Neunte ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Laboratorium ➔ Freiheiz, Suzanne Vega ➔ Muffathalle, Anneu May ➔ Backstage, Ulver ➔ Ampere, Annenmaykantareit ➔ Augustiner Keller, Dt. Alpenverein ➔ Glockenbachwerkstatt, Aivery ➔ Kranhalle, Viza Mittwoch, 12. Februar ➔ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Die Suche nach dem Gral ➔ 19.00 Uhr, Vereinsheim, Vereinsheim Schwabing ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Der große Gatsby ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Stiller ➔ 19.30 Uhr, Herkulessaal, dacapo ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La Clemenza Di Tito ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Suchers musikalische Leidenschaften ➔ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Alpine Highligts ➔ 20.30 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Verwandlung ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Die bitteren Tränen ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Wladimir Kaminer ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Lulu ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 20.00 Uhr Schlachthof, Wolfgang Krebs ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Tauberbach ➔ Backstage, Vdelli ➔ Tonhalle, Die Puhdys ➔ Ampere, Manuel ➔ Kranhalle, Pegasus ➔ Sunny Red, Sandlotkids ➔ Milla, Joscha Arnold Donnerstag, 13. Februar ➔ ICM, Infineon ➔ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Die Suche nach dem Gral ➔ 18.30 – 20.10 Uhr, Schauburg, Die Suche nach dem Gral ➔ 19.00 – 20.00 Uhr, Werkraum, Schnapsbudenbestien ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Il Turco in Italia ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, Prüfungskonzert ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Dantons Tod ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Zwirbeldirn ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Was ihr wollt ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Die bitteren Tränen ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Andrea Pancur ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, München swingt ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Abdulla Ibrahim ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Tauberbach ➔ 21.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Schnapsbudenbestien ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Schlachthof 2014 ➔ Kranhalle, Samy Danger ➔ Freiheiz, Heinz Rudolf Kunze ➔ Backstage, Enforcer ➔ Sunny Red, Mine + Us ➔ Glockenbachwerkstatt, Rigna Folk ➔ Milla, Bartomuk Freitag, 14. Februar ➔ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Die Suche nach dem Gral ➔ 16.00 – 18.30 Uhr, Schauspielhaus, Theater träumt Schule ➔ 19.00 – 20.00 Uhr, Werkraum, Schnapsbudenbestien ➔ 19.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Les Contes D‘Hoffmann ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 19.00 Uhr, Johannissaal, Amore ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, Kammermusik FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 35
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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Charley‘s Tante ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Die Ratten ➔ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➔ 19.30 Uhr, Kongresshalle, Jolanta ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, Hotel Capri ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauspielhaus, Gasoline Bill ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Volkstheater/ Kleine Bühne, Der große Gatsby ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Michael Jackson Memory Tour ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, Kifferwahn ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Say Love ➔ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Künstlerball ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, Weißes Fest ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Willy Astor ➔ 21.00 – 22.00 Uhr, Werkraum, Schnapsbudenbestien ➔ Backstage, Said ➔ Ampere, Northern Lite ➔ Deutsches Theater, Gaudeamus-Ball ➔ Freiheiz, James Vincent ➔ Feierwerk, Offbeat Offensive ➔ Milla, Der Englische Garten Samstag, 15. Februar ➔ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, Theater träumt Schule ➔ 14.00 Uhr, Bayerischer Hof, Pumucklball ➔ 15.00 – 15.50 + 16.30 – 17.20 Uhr, Schauburg, Frosch ➔ 15.00 Uhr, Künstlerhaus, Kammeroper München ➔ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – SC Freiburg ➔ 19.00 – 23.30 Uhr, Residenztheater, Reise ans Ende der Nacht ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, La Clemenza Di Tito ➔ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, F aschingskonzert ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Charley‘s Tante ➔ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Die Suche nach dem Gral ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➔ 19.30 Uhr, Kongresshalle, Jolanta ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Usher ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn ➔ 20.00 – 23.00 Uhr, Olympiaturm, The Eagle Trail ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Tauberbach ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, Kifferwahn ➔ 20.00 Uhr, Tonhalle, Münchner Freiheit ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Kit Armstrong ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Simone Dinnerstein ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Hymnus ➔ 20.00 Uhr, Max–Joseph–Saal, Kammerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Josef Pretterer, Herzversagen ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, Weißes Fest ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Thunderbirds ➔ Backstage Halle, Equinoxx ➔ Muffathalle, Siro–A ➔ Deutsches Theater, Chrysanthemenball ➔ Ampere, Gaudiblatt ➔ Backstage, Kataklysm ➔ Milla, Solander ➔ Kranhalle, Ganjaman Sonntag, 16. Februar ➔ 11.00 – 13.00 Uhr, Residenztheater, Die Schneekönigin ➔ 11.00 Uhr, Schauspielhaus, Theater träumt Schule ➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Tanzfrühschoppen ➔ 14.00 Uhr, Lustspielhaus, Die Kuh, die wollt ins Kino gehen ➔ 15.00 – 17.00 Uhr, Residenztheater, Die Schneekönigin ➔ 15.00 + 17.00 Uhr, Künstlerhaus, Ritter Falstaff ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater ➔ 16.30 – 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey ➔ 18.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater, Il Turco in Italia ➔ 18.00 Uhr, Carl–Orff–Saal, Im Weissen Rössl ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 18.00 Uhr, Audi-Dome, Basketball ➔ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Die schönen Tage von Aranjuez ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Charley‘s Tante ➔ 19.00 Uhr, Fraunhofer, Volksmusik ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Der Stellvertreter ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Bauern sterben ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Tauberbach ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schiess, Christine Prayon ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➔ Freiheiz, Bill Callahan ➔ Ampere, Babylon Circus ➔ Strom, Hoffmaestro ➔ Theaterfabrik, Trivium ➔ Backstage, Bombay Bicycle Club ➔ Kranhalle, Click Click Decker ➔ BMW Welt, Echoes of Swing ➔ Milla, Bee Kini Montag, 17. Februar ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Lola Montez ➔ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➔ 19.30 Uhr, Kongresshalle, Jolanta ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 – 21.10 Uhr, Werkraum, Laboratorium ➔ 20.00 – 21.25 Uhr, Volkstheater/ Kleine Bühne, Supergute Tage ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Gift ➔ 20.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Orest ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Sol Gabetta ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, Kerstin Heiles ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party ➔ Ampere, Brother & Bones ➔ Muffathalle, Milky Chance ➔ Tonhalle, Bullet For My Valentine ➔ Feierwerk, UK Subs ➔ Milla, Samaris ➔ Backstage, Long Distance Calling ➔ Strom, We invented Paris Dienstag, 18. Februar ➔ ICM, Seminartag Recht ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Frosch ➔ 11.00 Uhr, Carl–Orff–Saal, Paddington Bär ➔ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Gespenster ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Fil ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, Ein Sommernachtstraum ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, Hotel Capri ➔ 20.00 – 21.25 Uhr, Volkstheater/ Kleine Bühne, Supergute Tage ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Die Anarchistin ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Laboratorium ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Tauberbach ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Szymanowski Quartet ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Christian Ude am Zug ➔ Backstage, Kamchatka ➔ Theaterfabrik, Maximo Park ➔ Muffathalle, Milky Chance ➔ Strom, Balthazar Mittwoch, 19. Februar ➔ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Das Kind der Seehundfrau ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Paddington Bär ➔ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, Das Kind der Seehundfrau ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Il Turco in Italia ➔ 19.00 Uhr, Herkulessaal, Güldür Güldür ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Bunbury ➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Volkstheater, Die Dreigroschenoper ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, Münchner Symphoniker ➔ 19.30 Uhr, Kongresshalle, Jolanta ➔ 19.30 Uhr, Schloss, Lieb dich gesund ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Susn ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Vorname ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Tauberbach ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Herbert Schuch ➔ 20.30 Uhr. Schlachthof, Helmut A. Binser ➔ Tonhalle, City and Colour ➔ Backstage, Pale Horse ➔ Kranhalle, Satelitte Stories ➔ Ampere, Introducing ➔ Muffathalle, Friedrich Ani ➔ Vereinsheim, Simon & Jan ➔ Strom, Nathaniel Radcliff ➔ Milla, Fenster ➔ Sunny Red, Goodbye Fairground Donnerstag, 20. Februar ➔ MOC, Sales-Marketing-Messe ➔ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Das Kind der Seehundfrau ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Paddington Bär ➔ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, Das Kind der Seehundfrau ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, La Clemenza Di Tito ➔ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Die Leiden des jungen Werther ➔ 19.30 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Orpheus steigt herab ➔ 19.30 Uhr, Kongresshalle, Jolanta ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Call Me God ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Revisor ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Wenn noch mal die Liebe käme MEHRTÄGIGE TERMINE FEBRUAR 2014 ➔ 23.10.13 – 4/2014, Mo–Sa 19.30 Uhr, So 18.00 Uhr, Riem, Am Hüllgraben, Schuhbecks Teatro ➔ 04.12.13 – 08.02.14, 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, Oscar und Felix ➔ 25.12.13 – 07.04.14, Di +Do 20.00, Mi, Fr + Sa 15.00 + 20.00 Uhr, So 14.30 + 18.30 Uhr, Circus Krone, Circus Krone ➔ 28.01.14 – 01.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers ➔ 31.01.14 – 02.02.14, Rund um den Promenadeplatz, Sicherheitskonferenz ➔ 31.01.14 – 16.02.14, Theresienwiese, Cirque du Soleil ➔ 01.02.14 – 02.02.14, MTC, Bildungsmesse ➔ 05.02.14 – 08.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Malediva ➔ 02.02.14 – 03.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Brix ➔ 03.02.14 – 04.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Piet Klocke ➔ 03.02.14 – 04.02.14, ICM, OOP 2014 ➔ 04.02.14 – 05.02.14, 20.00 Uhr, Schlachthof, Couplet AG ➔ 04.02.14 – 08.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers ➔ 06.02.14 – 09.02.14, Do + Fr, 13.30 + 18.00 Uhr, Sa + So, 11.00 + 15.30 Uhr, Olympiahalle, Ice Age Live ➔ 07.02.14 – 09.02.14, Augustiner Keller, Faszination Handwerk ➔ 07.02.14 – 23.02.14, Olympische Winterspiele Sotschi ➔ 09.02.14 – 10.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ass Dur ➔ 11.–13., 15., 16., 18., 19., 21.,22.02.14, 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Tauberbach ➔ 11.02.14 – 15.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Rebers ➔ 12.02.14 – 13.02.14, Muffathalle, Flimmern & Rauschen ➔ 12.02.14 – 13.02.14, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Herzversagen ➔ 12.02.14 – 16.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➔ 12.02.14 – 30.03.14, 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, Die Wahrheit ➔ 13.02.14 – 14.02.14, 20.00 Uhr, Herkulessaal, Herbert Blomstedt ➔ 13.02.14 – 14.02.14, Backstage, Pogorausch-Festival ➔ 14.02.14 – 16.02.14, 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Charley‘s Tante ➔ 14.02.14 – 16.02.14, MOC, IMOT ➔ 14.02.14 – 17.02.14, Messe, Inhorgenta ➔ 15.02.14 – 16.02.14, 20.00 Uhr, Philharmonie, Max Raabe ➔ 17.02.14 – 18.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 17.02.14 – 20.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Martina Schwarzmann ➔ 18.02.14 – 22.02.14, Akademietheater, Kifferwahn ➔ 19.02.14 – 22.02.14, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Tobias Mann ➔ 19.02.14 – 22.02.14, 20.00 Uhr, Fraunhofer, Impro-Theater ➔ 19.02.14 – 23.02.14, Messe, f.re.e (Freizeitmesse) ➔ 21.02.14 – 22.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Stermann & Grissemann ➔ 22.02.14 – 23.02.14, Schloss, Cavewoman ➔ 23.02.14 – 24.02.14, Lach und Schieß, Tilmann Birr ➔ 23.02.14 – 24.02.14, MOC, ABC-Salon ➔ 25.02.14 – 26.02.14, ICM, Internet World ➔ 25.02.14 – 28.02.14, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Die Musketiere ➔ 25.02.14 – 01.03.14, Lach und Schieß, Jess Jochimsen ➔ 27.02.14 – 01.03.14, Philharmonie, Momix Botanica 36 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014 INFORMATION
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➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Kammerorchester ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, BR Symphonieorchester ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Elisabeth Leonskaja 20.30 Uhr, Schlachthof, Chris Boettcher ➔ Kranhalle, Being As An Ocean ➔ Strom, Wooden Shijps ➔ Backstage, Ssio ➔ Backstage Werk, Daughtry ➔ Glockenbachwerkstatt, Health Junkies Freitag, 21. Februar ➔ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Das Kind der Seehundfrau ➔ 11.00 – 12.20 Uhr, Volkstheater, Die Leiden des jungen Werter ➔ 11.00 + 14.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Paddington Bär ➔ 16.00 Uhr, MVG Museum, Braukunst-Festival ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, National theater, Il Turco in Italia ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Aus dem bürgerlichen Heldenleben ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Volkstheater, Die Leiden des jungen Werter ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, Bunbury ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Eisporthalle, Eishockey ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Gala-Konzert ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, Ein Kreisler-Abend ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Der blonde Engel ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Gala-Konzert ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, On the Track ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Tauberbach ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Wiener Klassik ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, Weißes Fest ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl ➔ 20.15 Uhr, Audi-Dome, Basketball Euro-League ➔ Backstage, Adam Ant ➔ Strom, Ron Pope ➔ Deutsches Theater, Sparkassenball ➔ Löwenbräukeller, Filserball ➔ Freiheiz, Haim ➔ Ampere, Chris Pureka ➔ Paulaner Nockherberg, Jazz am Nockherberg Samstag, 22. Februar ➔ 13.00 – 14.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – Paderborn ➔ 14.00 Uhr, MVG Museum, Braukunst-Festival ➔ 15.00 Uhr, Akademietheater, Kifferwahn ➔ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Frosch ➔ 19.00– 22.30 Uhr, Residenztheater, Zement ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Johann-Strauss-Gala ➔ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die Zauberflöte ➔ 19.00 Uhr, Zenith, Pearls of Pop ➔ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Das Kind der Seehundfrau ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Helden ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Der Geldkomplex ➔ 20.00 – 23.00 Uhr, Olympiaturm, Hippie-Fasching ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Tauberbach ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, Weißes Fest ➔ 20.00 Uhr, Schloss, Cavewoman Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Stray Colors ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ute Lemper ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl ➔ 20.30 Uhr, Volkstheater, Sven Regener ➔ Garage, Rhino Bucket ➔ Backstage, The Busters ➔ Deutsches Theater, Münchner Tanznacht ➔ Löwenbräukeller, Schabernackt ➔ Feierwerk, Chaos Blast Zone ➔ Kranhalle, The Offenders ➔ Tonhalle, Nachtkonsum ➔ Sunny Red, Fight for Ashes ➔ Strom, Tosca Sonntag, 23. Februar ➔ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Fazil Say ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, Kammerkonzert ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Paddington Bär ➔ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Frühschoppen ➔ 11.00 Uhr, Hofbräuhaus, Münchner Philharmoniker ➔ 13.00 Uhr, Löwenbräukeller, Kinderball ➔ 13.00 Uhr, MVG Museum, Braukunst-Festival ➔ 15.00 – 17.00 Uhr, Residenztheater, Kabale und Liebe ➔ 15.00 Uhr, Akademietheater, Kifferwahn ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Kindertheater ➔ 16.00 – 22.30 Uhr, Werkraum, Schnapsbudenbestien ➔ 16.30 – 19.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey ➔ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, Faschingskonzert ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Flaschengeist ➔ 18.00 Uhr, Schloss, Cavewoman ➔ 19.00 – 21.15 Uhr, Cuvilliestheater, Lola Montez ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, La Clemenza Di Tito ➔ 19.00 Uhr, Marstall, Guerilla Cooking ➔ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Work ➔ 19.00 Uhr, Hubert-Burda-Saal, Die Orchesterprobe ➔ 19.30 – 22.25 Uhr, Volkstheater, Ghetto ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, Magic of the Dance ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Fazil Say ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Barbara Ruscher ➔ Deutsches Theater, Bal Classique ➔ Muffathalle, Abenteuer Erde ➔ Kranhalle, Phrasenmäher ➔ BMW Welt, Tin Men ➔ Orangehouse, Cosmo Jarvis ➔ Sunny Red, Expire ➔ Milla, Christian Kjellvander Montag, 24. Februar ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, Die Schneekönigin ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Paddington Bär ➔ 17.36 Uhr, Cuvilliestheater, Eurydice ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Il Turco in Italia ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Was ihr wollt ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 37
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➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Schande ➔ 20.00 Uhr, Komödie im Bayer. Hof, Werner Schneyder ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Mozarteum Orchester Salzburg ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Blockflöte des Todes ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party ➔ Muffathalle, Malia ➔ Ampere, Birdy ➔ Kranhalle, Birdpen ➔ Sunny Red, Expire Dienstag, 25. Februar ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, Schauburg, Frosch ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, Die Schneekönigin ➔ 11.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Paddington Bär ➔ 17.00 Uhr, Skylounge, After-Work-Party ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Aus dem bürgerlichen Heldenleben ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, Wellenbrand ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Helden ➔ 19.30 Uhr, Philharmonie, Carmina Burana ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Entführung aus dem Serail ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, Kifferwahn ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Jahrhundertbriefe ➔ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Armida & Rinaldo ➔ 20.00 Uhr, Zenith, Sunrise Avenue ➔ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Bee Kini ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Integrier-Bar 11 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Bee Kini ➔ Backstage, Asthetic Perfection ➔ Muffathalle, All Time Low ➔ Milla, Damien Jurado ➔ Augustiner Keller, Dt. Alpenverein Mittwoch, 26. Februar ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, Weltenbrand ➔ 10.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Flaschengeist ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Klappen und Tasten ➔ 19.00 – 23.30 Uhr, Residenztheater, Reise ans Ende der Nacht ➔ 19.00 Uhr, Nationaltheater, La Clemenza Di Tito ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, Weltenbrand ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Nordkvark ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, Kifferwahn ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Kir Royal ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Jörg Steinleitner ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Christine Eixenberger ➔ 21.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Judas ➔ Zenith, One Republic ➔ Storm, Warpaint ➔ Backstage, Turisas ➔ Ampere, Idan Raichel ➔ Kranhalle, Dan Le Sac ➔ Feierwerk, William Fitzsimmons Donnerstag, 27. Februar ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, Weltenbrand ➔ 10.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Flaschengeist ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Entführung aus dem Serail ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Limmer & Vici ➔ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, Fegefeuer in Ingolstadt ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Der Vorname ➔ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Opas Diandl ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Die Jagd nach Liebe ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, Weißes Fest ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Kir Royal ➔ 20.30 Uhr Schlachthof, Satirefassl ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Opas Diandl ➔ Zenith, Motörhead ➔ Backstage, Welle-Erdball ➔ Muffathalle, Viktoria Tolstoy ➔ Ampere, Viktor & The Blood ➔ Sunny Red, Genepool ➔ Kranhalle, Of Montreal ➔ Strom, The Head and the Heart ➔ Viktualienmarkt, Unsinniger Donnerstag ➔ Milla, Philipp Harnisch Freitag, 28. Februar ➔ Der TAXIKURIER 3/2014 erscheint ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, Die Schneekönigin ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Flaschengeist ➔ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ein Sommernachtstraum ➔ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Salome ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Entführung aus dem Serail ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Flegeljahre ➔ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Die Ratten ➔ 20.00 Uhr, Spielhalle, März ➔ 20.00 Uhr, Max-Emanuel-Brauerei, Weißes Fest ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater, Kir Royal ➔ 20.15 Uhr, Audi-Dome, Basketball Euro-League ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Florian Schroeder ➔ 20.30 Uhr, Künstlerhaus, Jazz-Konzert ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Comtesse & Co ➔ 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kammermusiknacht ➔ Muffathalle, Frida Gold ➔ Deutsches Theater, Rosengala ➔ Löwenbräukeller, Die Damischen Ritter ➔ Backstage, Jahcoustix ➔ Ampere, Fanfarlo ➔ Feierwerk, Thee Silver ➔ Sunny Red, Toxic Waltz ➔ Milla, Ben Taylor Die Taxi-Erlebnisse unserer Interviewpartner entstammen bisher immer Episoden aus der Fahrgast-Situation. In diesem Monat haben wir erstmals mit einem Schauspieler gesprochen, der selbst als Taxler tätig war. Ralf Komorr hat sich in Köln als Überbrückung seiner schauspielerischen Durststrecken als Aushilfsfahrer ein Zubrot verdient. Eines schönen Sonntags stieg eine klassische Business-Dame in sein Taxi und nannte verschiedene Adressen als Fahrtziel. Bei jeder Station musste er warten und dann ging es zur nächsten Adresse. Erst jetzt erfuhr er, dass die Dame aus der Pharma-Branche auf Wohnungssuche war. Sie benötigte für 3 Monate eine Kölner Bleibe, da sie dann beruflich nach München wechselte. Der Zufall wollte es, dass Ralf Komorr für ein Vierteljahr ein Engagement in unserer Stadt hatte. Nach einer kurzen Besichtigung entschied sich die Dame für seine Wohnung. Dadurch kam man näher in Kontakt mit dem Endergebnis, dass die Beiden heute in München wohnen, verheiratet und Eltern von 2 Kindern sind. Vom 12. Februar einschließlich 30. März 2014 bekleidet Ralf Komorr eine Hauptrolle in „Die Wahrheit“ in der Komödie im Bayerischen Hof. (PR) ➔ RALF KOMORR Foto: Frauke Müller-Friedrich PROMITALK Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi. 38 ⁄ TAXIKURIER ⁄ FEBRUAR 2014
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die ersten Tage im März stehen ganz im Zeichen des Faschings. Vergessen Sie nicht, am Aschermittwoch ihr Auto von Konfettis zu befreien. Trotz beginnender Fastenzeit hoffen wir natürlich auf gutes Geschäft bei Schnee oder Frühlingstemperaturen. Paul Rusch, Objektleiter Die März-Ausgabe erscheint am Freitag, den 28. Februar Die OB-Kandidaten im Fokus Fragen und Antworten zum Taxigeschäft Schönheiten einst und heute! ➔ DAUERBRENNER ➔ RADLSTADT MÜNCHEN ➔ KOMMUNALWAHL BAYERN LIEBE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN, ➔ VORSCHAU MÄRZ 2014 Foto: istockphoto www.NACHTKANTINE.DE TANZ & LIVEMUSIK DI TANGO / MI SALSA LIVE-BÜHNE: DO, 19-24 UHR / FR & SA 21–02 UHR www. Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 IMPRESSUM TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Alfons Haller (AH), Thomas Kroker (TK), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: info@peradruck.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 40, gültig ab 23.12.2011 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller M X FEBRUAR 2014 ⁄ TAXIKURIER ⁄ 39
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Das Taxi unter einem guten Stern. Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137 , 70327 Stuttgart – Partner vor Ort: Mercedes-Benz Niederlassung München, Landsberger Straße 382, Hotline: 0 89 12 06 55 00; Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89 12 06 14 48, Nilüfer Celik 0 89 12 06 14 36, Helmuth Schlenker 0 89 12 06 13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89 12 06 17 08; Service – Unsere Serviceberater sind gerne für Sie da: Thomas Fischer, Robert Humpl, Thomas Golob – Terminvereinbarung unter 0 89 12 06 14 20; www.taxi-mit-stern.de E 200 CDI BlueEFFICIENCY T-Modell 3 „Das Taxi” Finanzierungskonditionen* Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) 37 .604,00 € Anzahlung 6.455,67 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 31. 148,33 € Gesamtbetrag 33.540,00 € Monatliche Rate 559,00 € E 200 CDI BlueEFFICIENCY 2 „Das Taxi” Finanzierungskonditionen* Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) 35.224,00 € Anzahlung 6.304,53 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 28.919,47 € Gesamtbetrag 31. 140,00 € Monatliche Rate 519,00 € B 180 CDI BlueEFFICIENCY Sports Tourer 1 „Das Taxi” Finanzierungskonditionen* Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) 26.834,50 € Anzahlung 4.284,50 € Sollzins gebunden p. a. 1,97 % Effektiver Jahreszins 1,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 22.550,00 € Gesamtbetrag 23.698,80 € Monatliche Rate 394,98 € w e i t e r e I n f o s u n t e r www.taxi-mit-stern.de 1 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 5,2-4,9/4,1-3,7/4,5-4,1 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 1 1 7-108 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 2 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,1-5,8/4,5-4,2/5,1-4,8 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 134-125 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 3 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,4-6,2/4,8-4,5/5,4-5,2 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 141-135 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* Angebot gültig für Bestellungen bis 31.12.2014 für Neu- und Bestandsfahrzeuge der Baureihen B-Klasse und E-Klasse (mit Code P10 oder 965). Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG. *Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.