Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2013

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2013. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Trinkgeld
Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 53. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de
➔ ein schönes Zubrot ⁄ 14
➔ Geschichte und G’schichten der Transrapid ⁄ 28
➔ s taustadt München Unsere Verkehrsp Oli Tik ⁄ 32
➔ s chlösser und b ur Gen anzieh Ungsp Unk Te ⁄ 20
das Monats Ma Ga Zin für die t axibranche ⁄ aU sgabe s epTeMber 2013

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Taxi-München eg
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Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
leiter der z entrale:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
buchhaltung/kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
schulungen/lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Titelbild: www.atelier-tacke.de
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➔ rUfsÄUlen
zum Titelbild 04
editorial ⁄ Rikschas an den Rand 04
Taxameter des Monats ⁄ Spätsommer 05
auflösung bilderwitz ⁄ Gewinner August-Ausgabe 05
Ohne worte ⁄ „Du, Herr Taxifahrer“ 05
die genossenschaft ⁄ Ergebnisse Generalversammlung 06
aufstellung nichtmitglieder 08
der landesverband 10
leserbriefe ⁄ forum 12
➔ Trinkgeld ⁄ Ein schönes Zubrot 14
Messe München ⁄ Highlights September 16
die fünf w eisheiten des Monats 16
der blick zurück ⁄ Ereignisse im September 16
pinnwand ⁄ Das schwarze Brett der Branche 18
Motiv des Monats 19
spruch des Monats 19
➔ schlösser und burgen ⁄ Nicht nur Nymphenburg 20
rose des Monats ⁄ Mirza Delic, Taxi 2474 25
zitrone des Monats ⁄ Galip Celik, Taxi 168 25
witz des Monats 25
gewinnspiel 26
boxenstopp ⁄ Stadien in Europa 26
Taxi-check München ⁄ Badeseen 27
➔ geschichte und g‘schichten ⁄ Der Transrapid 28
schrottis fiaker-abc ⁄ „N“ 30
➔ staustadt München ⁄ „Stop and Go“ 32
Top-Termine september 2013 38
Taxlers service ⁄ Zum Ausschneiden 41
der TaxikUrier vor 5 Jahren ⁄ Rollstuhl-Handling 42
impressum 43
Vorschau Oktober 2013 43
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SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 3

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➔ „ r iKschas an den r and“…
editorial
… war der Titel eines Berichtes in der Süddeutschen Zeitung vom 02. August 2013. 
Das Kreisverwaltungsreferat in München (KVR) hatte beschlossen, dem vielfach angeprangerten Wildwuchs von kreuz- und querstehenden Rikschas in der Fußgängerzone 
den Garaus zu machen. Zwischen der Filiale eines bekannten Buchhändlers am Marienplatz und einem beliebten Wahrzeichen, dem Fischbrunnen, wurde von den geschäftstüchtigen Pedalrittern regelmäßig ein Sperrriegel errichtet, damit man intensiveren 
Kontakt mit den potentiellen Kunden pflegen kann. Ein Ärgernis für viele Bürger und 
Touristen. Die Stadt reagierte. 
Ab dem 10. August dürfen sich die Rikschas nur noch auf einer ausgewiesenen Fläche 
auf öffentlichem Verkehrsgrund bereithalten, die sich neben zuvor genannter Buchhandlung am Marienplatz befindet. Wer direkt in der Fußgängerzone erwischt wird, 
muss nun mit einem Verwarnungsgeld von 25 Euro rechnen. Die Rikschagemeinde fühlte sich an den Rand und in den Ruin gedrängt. Eine vom KVR einberufene Pressekonferenz sollte daraufhin gesprengt werden. Leider hatten die Pedalritter vergessen, dass 
das KVR eine Ordnungsbehörde ist und der Kreisverwaltungsreferent, Herr Blume- 
Beyerle, sorgte für Ordnung. Die 25 Vertreter wurden des Saales verwiesen. 
Laut der Süddeutschen Zeitung soll der Rikscha-Standplatz bis zum Abschluss der 
 Bauarbeiten am Marienplatz-Untergeschoss im Jahr 2015 gelten. Dann, so hofft 
 Blume-Beyerle, werde der Stadtrat endlich eine Gesamtlösung für die Nord-Süd- 
Querung der Altstadt gefunden haben: „Mein Traum ist es, die Rikscha-Fahrer dort zu 
platzieren, wo heute die Taxis stehen“, sagt der KVR-Chef – also vor dem Kaufhaus 
Beck. „Das aber“, schiebt er gleich nach, „dürfte alles andere als leicht werden.“ Denn 
das Taxi-Gewerbe hat bereits heftigen Widerstand gegen diese Pläne angekündigt.
Vor einem Jahr versuchten die Rathausoberen schon einmal, das Münchner Taxigewerbe vom Marienplatz zu verdrängen. Der Gegenwind war kräftig. Dazu der Bezirksvorsitzende und Stadtrat Dr. Reinhold Babor (CSU): „Es ist unerträglich, wie versucht wird, 
die eigentlichen Verursacher des Chaos, die kreuz und quer abgestellten Fahrräder und 
die Missachtung der vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit für Radler, außer Acht zu 
lassen, aber dafür so richtig auf die Taxis losgegangen wird.“ Auch die Seniorenunion 
stellte sich gegen das Vorhaben, die Taxistandplätze am Marienplatz und in der Dienerstraße aufzulösen: „Dieses Vorgehen sei wieder einmal typisch, mit welcher Gleichgültigkeit und Rücksichtslosigkeit das Bedürfnis nach Mobilität älterer Menschen von der 
rot-grünen Stadtregierung behandelt wird.“
Die Taxi-München eG wird dafür kämpfen, dass der Traum des Kreisverwaltungsreferenten nicht in Erfüllung geht. Taxis gehören auf den Marienplatz. Heute wollen wir dem 
KVR aber ein großes Lob aussprechen, vor der Geschäftemacherei der Rikschafahrer 
nicht eingeknickt zu sein.
Ihre Taxi-München eG
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Auch wenn manche Kollegen behaupten, 
ihnen käme es nicht darauf an. Trinkgeld kann ein schönes Zubrot sein. 
Beeinflussen können wir es durch unser 
Verhalten, unsere Dienstleistungs- 
Bereitschaft und Professionalität. Es 
liegt auf der Hand, dass wir gerade mit 
diesem Titelthema schmunzelnd unsere 
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4 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

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Wer einen Polizisten duzt, kann laut Paragraf 185 StGB belangt 
werden. Ein „Du“ kann hier ehrkränkend wirken und teuer werden. Sportler – außer Golfer – duzen sich meist. Auch Bergsportler, sowohl im Sommer als auch im Winter verlassen ab 1.000 
Metern Höhe die „Sie-Barriere“ . Bei Grünau im Salzkammergut erinnert ein „Du-Stein“ an diese Berg-Etikette. Das Internet kennt 
das Siezen nicht, hier ist das „Du“ Standard. In manchen Kulturund Sprachkreisen kennt man sowieso kein „Sie“ . Wer aber wird 
bei uns leicht geduzt: Bierfahrer, Kellner und Taxler. Niemand, 
Tiroler und das Bergvolk einmal ausgenommen, würden einen 
Arzt oder Banker duzen. Offenbar duzt man, dies erleben wir täglich im Taxi, scheinbar Untergebene mit einer gewissen Selbstverständlichkeit. Es macht natürlich einen Unterschied, ob ein 
Heranwachsender nach dem Disco-Besuch oder ein Trachtler 
das „Du“ verwendet. Je schäbiger das Auto, je schlampiger der 
Fahrer, desto öfter das „Du“ . Wenn man seinen Fahrgast nicht 
 zurückduzen will, einfach beim „Sie“ bleiben. Dann spürt er 
 vielleicht, dass Taxifahrer ein ehrenwerter Beruf ist.
ohne Worte (3093)
➔ „du, h err t axifahrer“
t axa Meter des Monats
Munich fabric start – Nach dem Urlaubsmonat August 
beginnt für uns der Altweibersommer mit der Messe 
„munich fabric start“ im MOC. Diese herausragende Veranstaltung von Dienstag, 3. September bis Donnerstag, 
5. September ist das absolute Highlight im MOC in der 
Lilienthalallee, vor allem der Mittwoch Abend mit dem 
großen Festzelt hinter der Zenith-Halle und einem eigenen Taxistand für über 100 Taxis lassen erste Wiesn- 
Gedanken aufblitzen.
biergarten – Abschalten und erholen, auch wenn der 
Urlaub nur zuhause stattfindet. Möglichkeiten gibt’s 
 genug, den Kopf freizubekommen und Kräfte zu sammeln 
für den Herbst. Ein abendlicher Biergartenbesuch mit 
 einer kühlen Radlermaß ist hier genau das Richtige.
fahrzeug-check – Nicht nur für den Fahrer, auch für 
das Taxi stehen harte Wochen bevor. Deshalb sind die 
letzten Tage in den Ferien der ideale Zeitraum, das Taxi 
zur Inspektion zu bringen, um für die bevorstehenden 
Aufgaben gerüstet zu sein. 
donnersberger-brücke – Genervt von der Dauer-Baustelle auf der Donnersberger Brücke, wo wir seit Monaten auf einen wichtigen Taxistand verzichten müssen, 
blicken wir dem Ende der Bauarbeiten entgegen. Wie 
 immer sind wir gespannt, ob die gesetzte Frist, bis zur 
Wiesn fertig zu sein, diesmal eingehalten wird. Die Erfahrung gibt uns hier wenig Spielraum für Optimismus.
Vor-wiesn-f ahrer – Was ist das schlimmste an der 
Wiesn? Richtig, die Aushilfs-Taxifahrer. Insbesondere die 
Spezies, welche bereits im August und Anfang September Pflichtschichten bei den Großunternehmern runterreißen, nur um dann während des Oktoberfestes ein Taxi 
zu bekommen und damit in 2 Wochen Schaden für die 
restlichen 50 Wochen anrichten. (TK)
➔ s pätso MMer





 
➔ a nd the W inner is …
auflösun G bilder Wit Z (au Gust- aus Gabe)
„Umsonst fahr‘n? – 
die frage stell ich meinem Tankwart auch mal.“
August W. aus München hat mit dieser Taxler-Antwort eine 
 Flasche Champagner im „Madam Cabaret“ gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch! (PR)
SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 5

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➔ d ie Genossenschaft
Generalversammlung 2013
Am 10. Juli 2013 fand die diesjährige 
 ordentliche Generalversammlung der 
 Taxi-München eG statt. Die ausführliche 
Zusammenfassung erhalten Sie in der 
nächsten Ausgabe des TAXIKURIER. Vorab 
informieren wir Sie über die Ergebnisse der 
gefassten Beschlüsse und Wahlen:
TOp 7 a) genehmigung des 
 Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wurde per Akklamation 
mit 315 Stimmen bei 4 Enthaltungen und 
keiner Gegenstimme genehmigt.
TOp 7 b) behandlung des bilanzgewinnes
Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Behandlung des Bilanzgewinnes 
wurde per Akklamation mit 318 Stimmen 
bei 1 Enthaltung und keiner Gegenstimme 
beschlossen.
TOp 7 c) entlastung des Vorstandes
Die Entlastung des Vorstandes erfolgte per 
Akklamation durch 316 Stimmen bei 2 Enthaltungen und 1 Gegenstimme.
TOp 7 d) entlastung des aufsichtsrates
Die Entlastung des Aufsichtsrates erfolgte 
per Akklamation durch 262 Stimmen bei 
20 Enthaltungen und 37 Gegenstimmen.
TOp 8 a) wahlen zum Vorstand
Herr Thomas Gollmann-Günthert (Taxi 
1036) erhielt in schriftlicher Abstimmung 
66 Ja-Stimmen, bei 2 ungültigen und 
194 Nein-Stimmen, und wurde damit nicht 
gewählt. Herr Reinhard Zielinski (Taxi 
2955) erhielt durch Wahl per Akklamation 
248 Ja-Stimmen, bei 8 Enthaltungen und 
6 Nein-Stimmen, und wurde damit in den 
Vorstand gewählt. Herr Zielinski nahm die 
Wahl an.
TOp 8 b) wahlen zum aufsichtsrat
In den Aufsichtsrat wurden von den 177 
anwesenden Stimmberechtigten per schriftlicher Wahl Herr Siegfried Weimann (Taxi 
794 und 3180) mit 124 Stimmen, Frau 
 Ingrid Mellert (Taxi 2862) mit 69 Stimmen 
und Herr Mahir Aygün (Taxi 796 und 2437) 
mit 45 Stimmen gewählt. Alle Kandidaten 
nahmen die Wahl an.
In der unmittelbar nach der Generalversammlung abgehaltenen konstituierenden 
Sitzung des Aufsichtsrates wurde Frau 
Christine Reindl (ohne Konzession) als 
 Vorsitzende des Aufsichtsrates und Herr 
Reinhold Siegel (Taxi 2476) als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender gewählt. 
Als Schriftführer wurde Herr Reinhold 
 Siegel (Taxi 2476), als stellvertretender 
Schriftführer Herr Siegfried Weimann 
(Taxi 794 und 3180) gewählt. (FK)
datenfunk raumaufträge
Seit Ende Juli erhalten Sie nach erfolgloser 
Bewerbung für einen Raumauftrag eine 
Mitteilung auf Ihrem Datenfunkgerät. Der 
Hinweis „an anderes Taxi vergeben“ erscheint in der Kurztelegramm-Zeile unterhalb des Halteplatz-Spiegels. Damit kommen wir dem Wunsch vieler Kollegen nach, 
die eine Information über den Verlauf ihrer 
Bewerbung erhalten wollten. (FK) 
Vergleich taxi-app
Mobil in Deutschland e.V. hat sich zum Ziel 
gesetzt, Mobilität zu fördern, interessante 
Mobilitätsthemen und Mobilitätskonzepte 
zu erarbeiten und sich um alles zu kümmern, was für Autofahrer, Passagiere oder 
Reisende wichtig und interessant ist. Der 
Automobilclub hat nun zwei bekannte 
 Taxi-Apps verglichen, mit denen Kunden in 
München ein Fahrzeug bestellen können. 
Wer bekommt schneller ein Taxi? Wie ist 
die Bedienung der App? Wer ist schneller 
am ausgemachten Zielpunkt? Das Video 
zum Test der Taxi-Apps können Sie bei 
 Facebook unter Taxi-München-eG oder auf 
der Internetseite von Mobil in Deutschland 
sehen. (FK)
neue ansagen t elefonanlage
Aufgrund der immer größer werdenden Zahl 
der vermittelten Aufträge nimmt auch permanent die Zahl der Anrufer zu. Dabei entstehen immer wieder Wartzeiten während 
der telefonischen Bestellung in der Zentrale der Taxi-München eG. Damit unsere Kunden diese Wartezeit so angenehm wie möglich empfinden, haben wir Ende Juli die 
Textkomponenten in unserer Warteschleife 
modernisiert. Schließlich trägt nicht nur 
eine gute Musik, sondern vor allem angenehme Stimme zu einem unverwechselbaren Eindruck bei. 
Der neue Mix aus Sprache und Musik in der 
Warteschleife der Taxi-München eG wurde 
in einem professionellen Tonstudio produziert und von einer ausgebildeten Sprecherin in deutscher und englischer Sprache 
 gesprochen. Neben den Ansagen unserer 
Hauptnummern für die Taxibestellung unter 
(089) 21 610 oder (089) 19 410 wurden 
auch spezielle Texte wie z.B. für das Oktoberfest oder für die Silvesternacht erstellt. 
Bei diesen Spezial-Ansagen wird unter anderem darauf hingewiesen, dass auf Grund 
des hohen Aufkommens Taxibestellung rund 
um das Festgelände oder beim Jahreswechsel ab Mitternacht in der Innenstadt keine 
Bestellungen angenommen werden können. 
Diese verschiedenen Spezial-Ansagen 
schaltet die neue Telefonanlage automatisch nach dem vorgegebenen Zeitplan. 
Grundsätzlich ist unser oberstes Ziel, die 
Wartezeit am Telefon für den Anrufer so 
gering wie möglich zu halten. Mit den 
 neuen Ansagen haben wir auch die Möglichkeit, die Zeit des Wartens sinnvoll zu 
nutzen und dem Anrufer unsere modernen 
Bestellsysteme wie Autobooking oder 
Dr. Hans Bake v.Bakin
85609 Aschheim ·Tassilostraße 23
Tax i , Mi e twage n, Bus, L K W
Erst- und V e rlänge rungs U S
T. 089/ 370 656 90
S pre c hze i te n Mo .-D o . 8-1 8 U hr & nac h te l. V e re i nbarung
6 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

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Internetbooking vorzustellen. Die ersten 
Ergebnisse sind bereits vielversprechend. 
Wir bedanken uns bei allen Kunden, die 
uns für diese Erneuerung bereits ein positives Feedback geliefert haben. (FK)
Wiesn-bändchen
Die Taxi-München eG stellt Ihren Mitgliedsunternehmen auch heuer wieder die 
 begehrten Wiesn-Bändchen kostenlos zur 
Verfügung. Die Farben repräsentieren den 
Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt 
München als Veranstaltungsort des weltgrößten Volksfestes. Ab dem 11. September 
2013 liegen die Wiesn-Bändchen an der 
Hauptkasse, Engelhardstraße 6, Rückgebäude 1. Stock, zur Abholung bereit. (FK)
Wie bereits berichtet wurde am Dienstag, 
28.05.2013, gegen 22 Uhr ein 31-jähriger 
italienischer Radfahrer in der Münchner 
Erhardtstraße, gegenüber dem Europäischen Patentamt, von einem bislang unbekannten Mann getötet. Der Täter hatte 
zuvor die Verlobte des Opfers angespuckt, 
als diese an ihm mit dem Fahrrad vorbeifuhr. Am Tatort konnte DNA-Material 
 gesichert werden.
Zur Aufklärung der Tat wurde bei der 
Mordkommission München die Sonderkommission Cornelius eingerichtet, die 
seitdem mit einer Stärke von rund 30 Beamten ermittelt. Die Ermittlungen werden 
in alle Richtungen geführt. Aufgrund der 
bisherigen Presseveröffentlichungen 
 gingen bislang 400 Hinweise ein. Auch 
wurden auf freiwilliger Basis von rund 
400 Personen Speichelproben zum Abgleich mit den sichergestellten Spuren 
 erhoben. Zahlreiche Personen konnten 
 somit als Täter bereits sicher ausgeschlossen werden.
Ein Tatverdächtiger konnte jedoch bisher 
nicht ermittelt werden.
im rahmen der ermittlungen ging ein 
hinweis auf einen Taxifahrer ein, der 
29.06.2013 in den frühen Morgenstunden (4.00–8.00 Uhr) einen männlichen 
fahrgast vom sendlinger Tor in die 
nähe des gärtnerplatzes bzw. corneliusstraße fuhr. der Mann soll ihm 
Zeugenaufruf der sonderkommission cornelius 
 unter anderem deshalb aufgefallen 
sein, da er offenbar versuchte mögliche 
Verletzungs- oder kampfspuren zu verdecken. der Taxifahrer soll dies einem 
kollegen gegenüber erzählt haben. der 
Taxifahrer selbst konnte bisher nicht 
ermittelt werden, ist jedoch als zeuge 
sehr wichtig, da nicht ausgeschlossen 
werden kann, dass es sich bei dem 
fahrgast möglicherweise um den Täter 
gehandelt haben könnte.
zeugenaufruf:
Taxifahrer, die in den frühen Morgenstunden des 29.05.2013 einen männlichen 
Fahrgast zum Gärtnerplatz bzw. in die 
Corneliusstraße gefahren haben, werden 
gebeten sich mit der Sonderkommission 
Cornelius unter (089) 29 10-0 oder jeder 
anderen Polizeidienststelle in Verbindung 
zu setzen. 
auslobung:
Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder 
zur Ergreifung des Täters führen, ist eine 
Belohnung in Höhe von 10.000 Euro 
 ausgesetzt, deren Zuerkennung unter 
 Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Die 
Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte zu 
deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.
Herbert Linder
Erster Kriminalhauptkommissar 
Mit Bedauern mussten wir erfahren, 
dass unser langjähriges Mitglied
herr rudolf Jungbauer (Taxi 579)
im Alter von 82 Jahren verstorben ist. 
Herr Jungbauer ist 1966 als Unternehmer der Taxi-München eG beigetreten. 
Wir verlieren mit Herrn Jungbauer eine 
Unternehmerpersönlichkeit und sprechen den Angehörigen unsere Anteilnahme und Mitgefühl aus. 
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SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 7

Seite 8

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Taxinummern der Fahrzeuge, die ab dem 01.01.2013 nicht am Geschäftsbetrieb der Taxi-München eG teilnehmen: 
7 336 609 877 1095 1438 1773 2127 2500 2693 3045 3359
10 343 613 886 1115 1439 1774 2129 2502 2694 3069 3369
23 348 626 889 1120 1470 1783 2130 2506 2703 3078 3375
42 351 630 890 1126 1478 1793 2148 2509 2710 3113 3392
47 352 632 892 1131 1480 1800 2163 2510 2728 3121 3398
48 359 638 893 1148 1491 1843 2180 2511 2743 3147 3405
60 361 639 897 1149 1502 1856 2186 2515 2749 3079 3452
80 394 663 925 1168 1518 1874 2201 2526 2766 3087 3469
83 395 664 926 1175 1527 1879 2226 2535 2777 3092 3494
87 396 673 935 1179 1531 1880 2230 2538 2795 3111 3508
126 405 683 936 1222 1532 1881 2241 2544 2797 3112 3511
144 413 688 938 1224 1557 1887 2247 2548 2805 3163 3515
174 418 702 940 1227 1559 1928 2254 2571 2823 3171 3522
184 424 707 945 1233 1567 1935 2266 2574 2824 3172 3542
192 437 716 950 1244 1579 1937 2284 2581 2847 3173 3543
193 441 727 955 1250 1581 1991 2287 2584 2875 3201 3547
195 458 731 1004 1263 1584 1999 2298 2594 2876 3213 3561
198 479 749 1009 1274 1597 2004 2324 2602 2897 3216 3575
200 485 750 1018 1276 1600 2012 2333 2607 2899 3243 3582
212 489 751 1021 1280 1612 2030 2351 2610 2902 3248 3593
214 507 756 1033 1300 1629 2038 2365 2611 2908 3251 3599
216 508 762 1038 1306 1632 2040 2374 2614 2909 3260 3610
217 513 767 1041 1326 1638 2044 2379 2629 2923 3262 3617
222 519 773 1046 1338 1641 2050 2385 2636 2926 3265 3624
229 521 789 1049 1347 1651 2057 2394 2642 2928 3282 3631
239 522 818 1051 1380 1691 2061 2399 2649 2932 3284 3632
245 548 836 1053 1393 1696 2063 2405 2664 2966 3289 3654
246 551 839 1061 1405 1700 2067 2443 2667 2973 3295 3661
249 553 844 1065 1420 1729 2079 2450 2669 2976 3312 3672
264 554 846 1073 1422 1731 2085 2451 2671 2984 3326 3674
278 561 847 1078 1424 1739 2091 2464 2672 2986 3337 3677
309 578 853 1079 1425 1758 2107 2469 2678 3030 3347
322 583 857 1083 1435 1768 2114 2485 2681 3040 3350
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8 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

Seite 9

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Viele anspruchsvolle Kunden wissen, dass wahre Größe ihren Ausdruck am besten durch Understatement fi ndet. 
Und all jene Ihrer Kunden werden dies im neuen Audi A6* geradezu meisterhaft verwirklicht sehen. Denn noch 
weniger Gewicht und noch sparsamere Motoren haben aus dem Audi A6 einen wahren Musterschüler in Sachen 
Effi zienz gemacht. Im Innenraum eröff net sich den Fahrgästen edle Material- und Ausstattungsqualität. Ihre 
Entscheidung für den neuen Audi A6 ist die Entscheidung für Vorsprung durch Technik auf höchstem Niveau – 
und für Ihre Kunden. Ihr Audi Partner informiert Sie gerne über Details und Verfügbarkeit des neuen Audi A6 
als Mietwagen.
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Seite 10

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➔ d er landes Verband
flensburg-punkte rechtzeitig abbauen
Seit auch der Bundesrat die Reform des 
Flensburger Punktesystems beschlossen 
hat, schießen die Angebote für „Punkte- 
Abbau-Maßnahmen“ ins Kraut. Nach 
 Ansicht des automobilclub kraftfahrerschutz (ks) kann es durchaus sinnvoll 
sein, freiwillig ein Aufbauseminar für 
mehrfach auffällig gewordene Kraftfahrer 
zu besuchen, wenn man bereits viele Punkte auf dem Konto hat. Bis zum 1. Mai 
2014, wenn das neue System in Kraft tritt, 
gilt, dass jeder, der zwischen 1 und 8 
Punkten hat, auf diese Weise einmal in 
fünf Jahren 4 Punkte abbauen kann. Bei 
9 bis 13 Punkten lassen sich maximal 
2 Punkte abbauen. Das gilt nicht für Fahranfänger in der Probezeit.
Nach dem neuen Punktesystem wird es 
künftig nur noch die Möglichkeit geben, 
bei einem Stand zwischen 1 und 5 Punkten 
durch Teilnahme an einem Fahreignungsseminar einen einzigen Punkt abzubauen. 
Ab 1. Mai 2014 ist der Führerschein schon 
bei 8 Punkten weg, statt bisher bei 18 
Punkten. Für diejenigen, die heute 8 und 
weniger Punkte haben, kann es also durchaus sinnvoll sein, an einem solchen Seminar teilzunehmen. Allerdings warnt der KS 
ausdrücklich vor Scharlatanen auf diesem 
Gebiet, die gegen teures Geld das Blaue 
vom Himmel versprechen. 
Übrigens werden die alten Punkte nach 
Einführung des neuen Systems in die künftige Punktestruktur übertragen. Wer sich 
informieren will, kann mit dem ks-punkte- 
Umrechner (www.punkte-umrechner.de) 
in wenigen Sekunden sehen, wie hoch sein 
künftiger Punktestand sein wird.
(Quelle: KS-Presseinformation 28-2013)
raubüberfälle auf t axifahrerinnen 
und taxifahrer
Der Beruf des Taxi- und Mietwagenfahrers 
gehört aufgrund seiner langen Arbeitszeit, 
aber auch wegen der mit dem ständig steigenden Individualverkehr in den Großstädten zwangsläufig verbundenen Hektik zu 
einem der anstrengendsten Berufe der heutigen Zeit. Leider gehört er auch zu einem 
der gefährlichsten, Raubüberfälle auf Taxifahrerinnen und Taxifahrer gehören weiterhin zur Tagesordnung.
So wurden 2012 wieder 242 Kolleginnen 
und Kollegen bei Überfällen und Tätlichkeiten verletzt. 2011 wurden 261 wurden Fahrer und Fahrerinnen verletzt, 1 Kollege 
wurde derart brutal verletzt, dass er einige 
Tage später verstarb. 2010 wurden ein Kollege und eine Kollegin von Verbrecherhand 
getötet, 235 Taxifahrer und Taxifahrerinnen 
verletzt. Auch wenn damit seit 2008 ein 
Rückgang der Verletztenzahlen verzeichnet 
werden kann, wäre eine Entwarnung bei der 
Sicherheitslage voreilig: Seit 1985 wurden 
84 Taxifahrer und Taxifahrerinnen ermordet 
und über 9.000 bei Überfällen und Tätlichkeiten verletzt. Hinzu kommt eine beachtliche Dunkelziffer durch Fälle, die von der 
Statistik der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft für Transport 
und Verkehrswirtschaft, BG Verkehr) nicht 
erfasst werden. Festzuhalten ist: praktisch 
täglich wird ein Taxifahrer in Deutschland 
auch körperlich Opfer eines Überfalls.
Die hohe Zahl der ermordeten sowie bei 
Überfällen verletzten Taxifahrer und Taxifahrerinnen zeigt vor allem, dass die intensiven Anstrengungen zur Verbesserung der 
Sicherheitslage im Taxi fortgesetzt werden 
müssen. Blinkende Dachzeichen, diverse 
Verbesserungen in den Taxiausstattungen 
der Fahrzeughersteller, aber auch Überfallschutzkameras sind solche Entwicklungen, 
zu denen die Unternehmen inzwischen 
greifen können. Absolute Sicherheit im 
Taxi wird aber wohl Illusion bleiben. Viele 
gutgemeinte und ambitionierte Vorschläge 
wie z.B. die schusssichere Trennscheibe im 
Fahrzeuginnenraum fanden weder bei Taxifahrern noch der Kundschaft Akzeptanz. 
Dr. Jürgen Stahlberg
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10 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

Seite 11

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Der Schlüssel zur größtmöglichen Sicherheit im Taxi liegt nach allen Erfahrungen 
in Prävention und den Vorzügen moderner 
Sicherheitstechnik, die vor wenigen Jahren 
noch kaum denkbar erschienen.
Die TAXIstiftung Deutschland hilft unschuldig in Not geratenen Opfern von Gewaltverbrechen aus dem Taxi- und Mietwagengewerbe. Im Jahr 2012 gelang es, auf den 
Konten der TAXIstiftung 24.907,57 Euro 
aus Spenden, betrieblichen Geldbußen und 
gerichtlichen Geldauflagen gutzuschreiben. 
Für satzungsgemäße Zwecke – also die Betreuung von Taxifahrerinnen und Taxifahrern sowie deren Familienangehörige durch 
Gewährung von Geldleistungen – wurden 
2012 in 8 Fällen insgesamt 23.000 Euro als 
Unterstützungsgelder ausgegeben. Insgesamt leistete die TAXIstiftung in den zwanzig Jahren ihres Bestehens bis Ende 2012 
620.048,95 Euro an Hilfszuwendungen. 
Wenn auch Sie spenden möchten (jeder auch 
noch so kleine Beitrag hilft), so können Sie 
dies auf das nachfolgende Konto tun:
Taxistiftung deutschland
zeißelstraße 11, 60318 frankfurt/Main 
Tel.: (069) 95 96 15-0
frankfurter Volksbank e.g. 
konto-nr. 373 311, blz 501 900 00
lohnsteuer-n achschau 
gemäß § 42g estG
Ab sofort hat die Finanzverwaltung das 
Recht, ohne vorherige Ankündigung einen 
Lohnsteuerprüfer vorbei zu schicken. Dieser 
darf unabhängig von einer Lohnsteuer- 
Außenprüfung Grundstücke und Räume von 
Personen betreten, die eine gewerbliche 
oder berufliche Tätigkeit ausüben. Sie haben 
auf Verlangen Lohn und Gehaltsunterlagen, 
Aufzeichnungen, Bücher, Geschäftspapiere 
und andere Urkunden vorzulegen und Auskünfte zu erteilen. Die so genannte Lohnsteuer-Nachschau hat zu den üblichen Geschäfts- und Arbeitszeiten statt zu finden.
Die Lohnsteuer ist neben der Umsatzsteuer 
die wichtigste Einnahmequelle des Staates. 
Hier sind wirksame Prüfungsinstrumente 
von besonderer Bedeutung. Insbesondere 
bei gemeinsamen Prüfungen von Zoll- und 
Finanzverwaltung fehlt bisher eine sichere 
Rechtsgrundlage, weil auch im Rahmen der 
Amtshilfe weder Beamte der Zollverwaltung 
noch Beamte der Finanzverwaltungen befugt waren, unangekündigt die Erfüllung 
lohnsteuerrechtlicher Pflichten zu prüfen. 
Mit der Einfügung des neuen § 42g EStG 
soll eine gesicherte Rechtsgrundlage für 
eine schnelle und effektive Prüfung durch 
die Finanzämter geschaffen werden. 
Stößt der prüfende Beamte bei seiner 
Lohnsteuer-Nachschau auf Unregelmäßigkeiten, geht es ohne Unterbrechung weiter: 
Um die Erkenntnisse der Lohnsteuer-Nachschau nicht zu gefährden, ist ein nahtloser 
Übergang zur Lohnsteuer-Außenprüfung 
möglich. Eine gesonderte Prüfungsanordnung ist hierfür nicht erforderlich. Der 
 Prüfer muss Sie nur auf den Übergang von 
der Nachschau zur Außenprüfung schriftlich hinweisen und den Prüfungsumfang 
festlegen. (FK)
Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München
Tel.: (089) 16 7 54 40 · Fa x: (089) 16 7 96 02
Wir helf en so fo rt und unbür okr atisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäf t einigermaßen läuft, geht das Taxi kaputt - Verkehrsunf all, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
 Wir sind 24 Stunden für Sie erre ichbar (auch an Sonn- u. Fe iertagen und
am Wochene nde).
 Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie be re it bzw. wird be i
Ihnen angeli efe rt.
Selbstv erstän dli ch sind sowohl Funk als auch Taxamet er entspr echend Ihr en
Erf ordernissen progr ammiert.
 Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem.
 Zahlr e iche Au to häuser wick e ln auch die Taxi-Mobilitätsgar antie
über un sa b (DaimlerChry sler , BM W, Opel, VW, Citr oen).
 Im Bedarf sf all kümmern wir uns um die er fo rd erlichen behö rd -
lichen Fo rmalität en.
 Bei un ve rschuldet en Verkehrsunf ällen re chnen wir die Miettaxir echnung
dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie -
len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e.
 Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en
Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el -
ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...)
Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1

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leserbriefe ∕ f oru M 
TaxikUrier, a ugust 2013
Sehr geehrte Damen und Herren,
in der o.g. Ausgabe behandeln Sie als Titelthema 
„bargeldlos - auch im Taxi immer häufiger“ .
Auf Seite 13 mittlere Spalte, vorletzter Absatz schreiben Sie:
Erscheint „Buchung erfolgreich“, so wird automatisch der 
 Buchungsbeleg ausgege- geben, der nach Eintrag der Fahrtstrecke 
vom Fahrgast zu unterschreiben ist. Auf Wunsch lässt sich mit 
dem Drucker-Symbol eine Kopie für den Fahrgast erstellen“ 
die nach Eintrag der Fahrtstrecke eine rechtsgültige Quittung 
 darstellt. Auf Wunsch hat der Fahrgast aber auch zusätzlich 
 Anspruch auf eine „normale“ Taxiquittung.
Ich hatte letztes Jahr zum identischen Thema einen Streitfall 
mit einem Fahrgast. Rückfragen meinerseits beim mir zuständigen Finanzamt, als auch beim Bundesfinanzministerium in 
 Berlin ergaben übereinstimmend die Auskunft, dass beide Aussagen in Ihrem Artikel nicht der Wahrheit entsprechen. Eine 
rechtsgültige Quittung stellt ausschließlich der kontoauszug 
vom Kreditkartenunternehmen dar.
begründung: Erst mit der Erstellung des Kontoauszuges ist 
bzw. gilt die Zahlung als erfolgt. Bis dahin ist es, wie der Name 
besagt, nur ein Kredit. Die Kopie für den Fahrgast, respektive 
Kunden dient nur zur Übersicht des Fahrgastes/Kunden und 
zur Kontrolle des abzurechnenden Fahrpreises/Preises! Ein Anspruch des Fahrgastes auf eine „normale“ Taxiquittung besteht 
nicht.
begründung: Im Gegenteil. Eine „normale“ Taxiquittung dokumentiert eine Barzahlung, die aber nicht erfolgt ist. Somit handelt es sich bei Ausstellung einer zusätzlichen normalen Taxiquittung um eine Urkundenfälschung und die ist strafbewehrt! 
Liegt dem Finanzamt des Fahrgastes/Kunden z.B. aufgrund einer Steuerprüfung beide Dokumente, also der Kontoauszug des 
Kreditkartenunternehmens und/oder die Kopie und die „normale“ Taxiquittung vor, so löst der Sachverhalt zwangsläufig ein 
Verfahren gegen den Taxiunternehmen/Aussteller wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung aus. Das gleiche gilt analog dazu, 
wenn der Fahrgast beide Belege gegenüber seinem Arbeitgeber 
zur Kostenerstattung einreicht. Dies würde den Tatbestand des 
Betruges erfüllen und somit für den Taxiunternehmer/Aussteller 
den Tatbestand der Beihilfe des selbigen.
Es ist ja auch logisch. Wenn Sie in irgendeinem Geschäft Waren 
und/oder Dienstleistungen kaufen und mit Kreditkarten zahlen, 
bekommen Sie außer der Kopie des Kaufvorganges mittels einer 
Kreditkarte keine zusätzliche Barquittung zum selbigen Kaufvorgang. Zumindest normalerweise nicht. ;-) 
Mit freundlichen Grüßen
Taxiunternehmen 
Hummel-Haslauer
dank an „786“
Hallo, ich wollte ein super großes Lob für den Taxifahrer mit 
der Nr. 786 aussprechen. Dieser war der Einzige, der uns mit 
unserer kleinen Tochter und mit unseren Einkäufen nicht verzweifeln ließ. Viele andere haben uns enttäuscht und im Stich 
gelassen. Ich bitte Sie, diesem Herrn, ein Super-Lob von uns zu 
senden und ihm einen positiven Eintrag zu geben. 
Dankend 
Familie Gurbuz-Linke
kollegialität
Sehr geehrte Damen und Herren,
kurze Anmerkung zu meiner Person: Ich habe den Taxi-Schein 
Anfang der 90er Jahre noch in der Utzschneiderstraße gemacht. 
Viele Jahre bin ich hauptberuflich mit viel Leidenschaft gefahren. Durch familiäre Umstände und dem Wegzug aus München 
habe ich mich später beruflich umorientiert, wobei ich viele Jahre mit dem Gedanken gespielt habe, mich im Taxigewerbe selbstständig zu machen. Seit einigen Jahren fahre ich nebenberuflich 
und ehrlich gesagt, ich freue mich jedes Mal darauf. Dies gibt 
mir auch die Möglichkeit, dass Gewerbe etwas von außen zu betrachten. Die Arbeit der Genossenschaft habe ich immer für sehr 
gut gehalten und eine Zusammenarbeit mit dem Isarfunk war 
und ist für mich unvorstellbar. Zudem bin ich mir nahezu sicher, 
dass ich keinen Fahrgast befördert habe, der berechtigten Grund 
für eine Beschwerde gegenüber meiner Person hat bzw. hatte.
Warum schreibe ich Ihnen? Ich verfolge nach wie vor alles, was 
mit dem Münchner Taxi-Gewerbe zu tun hat. Der TAXIKURIER 
ist sehr gut geschrieben und fordert immer wieder in sehr 
schön geschriebener Weise dazu auf, dass sich der einzelne 
 Taxifahrer über sein Verhalten gegenüber den Fahrgästen und 
gegenüber den Kollegen Gedanken machen sollte. Schwarze 
Schafe hat es immer gegeben und wird es immer geben. Auffällig für mich ist in den letzten Jahren, dass die Kollegialität immer mehr nachlässt. Ein Überholen kurz vor dem Standplatz 
oder ein „Abstauben“ vor dem Standplatz hat es nach meinem 
Bewusstsein in den 90ern nicht in diesem Ausmaß gegeben.
Klassisches Beispiel Papa-Schmid: Ein Bereitstellen an diesem 
Standplatz in der Nacht ist definitiv mittlerweile sinnlos, den 
man kann zusehen, wie „Kollegen“ extra langsam an die Kreuzung ranfahren oder vor dem Sun-Shine-Pub gar stehen bleiben, um abzugreifen. Ein dem winkenden Fahrgast mittels 
Handzeichen zu den auf dem Taxistandplatz stehenden Taxlern 
zu verweisen, war für mich noch Normalzustand. Dies ist vorbei. Ebenso das Vorrücken zum ersten Platz z.B. am Sonnen- 
Waldbarth oder an der Isarklinik ist leider nicht mehr Grundvoraussetzung. Was ist dabei, (was ich z.B. immer mache), dem 
Fahrgast, der geradewegs auf das Taxi in der Mitte zusteuert, 
weil eben direkt vor dem Ausgang, zumindest anzudeuten (unter Beachtung der freien Taxi-Wahl des Fahrgastes), dass der 
Kollege vorne an und für sich an der Reihe wäre.
12 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

Seite 13

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Eine gegenseitige Kollegialität würde zumindest dafür sorgen, 
dass nicht mehr Taxis in der Sonnenstrasse unerlaubt stehen 
würden und ggf. sogar den Verkehr behindern. Nein, Sie können 
diese Gegebenheiten nicht ändern. Und ich plädiere weder für 
Meldungen noch Sanktionen. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, in schön formulierter Weise im allgemeinen die Kollegialität innerhalb der Taxifahrer wieder mehr zu stärken. Ob kleine 
höflich formulierte Beisätze über den Datenfunk oder auf andere Weise. Dies wird sicher die Situation nicht von Heute auf 
Morgen beheben und es wird nie ganz aufhören. Aber ein „wir 
Taxler“ kann über längeren Zeitraum bestimmt wieder ein mehr 
„aufeinander achten“ fördern. Und auch das Gesamtbild einen 
Schritt weiter bringen. 
Die Arbeit der Genossenschaft trägt im Allgemeinen Früchte. 
Sehr häufig höre ich von auswertigen Fahrgästen, dass Taxifahren in München Spaß macht. So freundliche Fahrer und gepflegte Taxi, so wie in München, erleben die Fahrgäste offenbar 
nicht in vielen Städten. Auch wird sich sehr häufig positiv über 
die Ortskenntnis der Münchner Taxifahrer geäußert. Das ist 
doch schön. Kleine Anmerkung: Ab und an höre ich von einheimischen Fahrgästen, dass es nicht so leicht ist, im „www“ die 
Telefonnummern verschiedener Rufsäulen herauszufinden. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, hier etwas im „www“ zu erschaffen, was leicht auffindbar ist, ähnlich unserer Einträge auf 
dem Umschlag der Telefonbücher in den 90ern.
Es ist sicher nicht leicht, die richtigen Worte zu finden, um 
langfristig so eine Art Teamgeist bei so vielen unterschiedlichen Charakteren wie in diesem Gewerbe zu finden, aber der 
Versuch ist es sicher Wert.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Peter Mehringer
bombenfund
Bombenfund am 02.07.2013 
vormittags in Berg-am-Laim/St.-Veit-Straße
Wegen eines Bombenfundes wurde die Bahnstrecke München- 
Rosenheim und München-Mühldorf gesperrt. An den Bahnhöfen 
warteten unzählige Menschen, die auf ein Taxi angewiesen 
 waren. Viele Taxifahrer nutzten die Gunst dieser Stunde und 
 kamen zu vielen zusätzlichen Fahrten. So auch der Taxifahrer 
Reimund Huß, der vom Bahnhof Trudering Fahrgäste nach Markt 
Schwaben beförderte.
Als er in Markt Schwaben wieder frei war, dachte er sich, dass 
am Bahnhof in Markt Schwaben auch Fahrgäste warten könnten, die dringend ein Taxi brauchen. So war es dann auch. Reimund Huß erhielt eine Anschlussfahrt zurück nach München- 
Hauptbahnhof, und die Fahrgäste bedankten sich in einem 
 kurzen Brief, mit der Bitte diesen doch abzudrucken, was wir 
natürlich gerne machen. (TK)
Werte Taxi-München eG,
am Dienstag, den 02.07.2013 fuhr uns im Notfall (Zugausfall 
wegen Bombenalarm) Ihr Mitarbeiter Herr Huß vom Bahnhof 
Markt Schwaben zum Hauptbahnhof München. Ohne Herrn Huß 
hätten wir den Intercity nach Bonn versäumt. Es war eine Heldentat von Herrn Huß und für uns ein Glücksfall, alle Achtung! 
Herzlichen Dank an Herrn Huß für die schnelle Fahrt, so dass 
wir unseren Zug um 14.35 Uhr noch erreichen konnten. Herr 
Huß sollte geehrt werden und der Brief in Ihrer Zeitung erscheinen.
Danke schön!
Horst Linke + Gattin
Zugspitzstraße 4
84431 Heldenstein
bekanntmachung
Sehr geehrte Redaktion,
hiermit gebe ich im Rahmen aller nachts am Taxistand 
„Odeonsplatz“ stehenden Kollegen bekannt, dass ab sofort gegen die seit Monaten andauernde unerlaubte Bereitstellung von 
Taxifahrern vor der „Schumanns Bar“ sowie dem benachbarten 
„Filmcasino“ (Odeonsplatz 6-8) vorgegangen wird. Nach Rücksprache mit dem KVR werden alle in diesem Bereich unerlaubt 
bereitstehenden Taxis aufgeschrieben und unter Benennung 
von Zeugen dem KVR gemeldet.
Desweiteren erging eine Mitteilung an die Verkehrsüberwachung der Polizei München, da sich am Odeonsplatz 6 ein 
 absolutes Halteverbot befindet.
hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und 
Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist 
Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 13

Seite 14

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➔ „Mir G äbet nix!“ …
Trinkgeld
Foto: atelier-tacke.de
… sagt der schwabe, wenn er zusätzlich zum f ahrpreis auch noch Trinkgeld geben soll. aber stimmt das überhaupt oder wird hier nur ein klischee bedient? gibt es regionen oder länder, die Trinkgeld grundsätzlich 
ignorieren, für die Trinkgeld sogar unhöflich wäre? weltweit gesehen gibt 
es wenig feste regeln, bei uns in deutschland sowieso nicht. bis auf eine: 
wer Trinkgeld will, muss fröhlich sein!
Trinkgeld zu bekommen, ist erstmal eine 
schöne Sache. Natürlich hält sich die Begeisterung für 10 Cent eher in Grenzen als 
für 2 Euro. Wer höflich und hilfsbereit ist 
wird sich dabei eher in der 2-Euro-Region 
wiederfinden als der Kollege, der nicht mal 
den richtigen Weg findet. Dabei sollte man 
nie aus dem Auge verlieren, dass Trinkgeld 
in Deutschland eine freiwillige Leistung ist 
und keine Pflicht – egal ob man mit der 
Dienstleistung zufrieden ist oder nicht. 
Trinkgeld zu geben ist eine hohe Kunst – 
sie unterscheidet die Bedienten in Protzer 
und Geizhälse – und Trinkgeld-Anlässe gibt 
es genug: Da ist der Gepäckservice, der 
sich mit dem schweren Koffer vom Flughafenterminal zum Taxi müht, oder der Taxifahrer, der einen zügig zum Hotel, Meeting 
oder Restaurant chauffiert. Die nicht enden 
wollenden Gelegenheiten zum „Tippen“ 
treiben manchem Reisenden Schweißperlen 
aus doppelter Verzweiflung auf die Stirn.
1. „Oh nein, schon wieder einer, der die 
hand aufhält!“
2. „ach herrje, wie viel gebe ich 
bloß?!“
Was will man mit dem Trinkgeld erreichen? 
Belohnen und Bedanken oder Bestechen 
und Eindruck schinden? Wie man mit dem 
„Tip“ umgeht, ist noch immer eines der 
größten Geheimnisse der Dienstleistungwelt.
Es heißt ja, dass kleine Geschenke die 
Freundschaft erhalten. Man sollte also 
 meinen, wer guten Service mit Trinkgeld 
honoriert, erfreue auch den Empfänger. 
Doch es gibt Ausnahmen. Japan etwa gilt 
weltweit als letzte Anti-Trinkgeld-Bastion, 
sowohl geben als auch nehmen gilt dort 
als würdelos. In Europa herrscht ein 
Nord-Süd-Gefälle. In den skandinavischen 
Ländern Norwegen, Finnland und Dänemark 
ist Trinkgeld eher unüblich. Eine Ausnahme 
stellt Schweden dar. In Großbritannien 
geht auf Nummer sicher, wer im Taxi aufrundet, in Frankreich erwartet der Taxifahrer etwa zehn Pronzent der Fahrpreises. 
Geradezu erwartet wird Trinkgeld in Griechenland (alles andere wäre auch eine 
Überraschung), wobei es im Taxi genügt, 
wenn aufgerundet wird. In Ägypten oder 
Marokko kommt niemand um das „Bakschisch“ herum. Hier lebt sogar die Polizei 
davon. Davon kann der Autor ein Lied singen, der einmal mit dem PKW durch Marokko fuhr und in regelmäßigen Abständen 
unterwegs kontrolliert wurde, wobei jede 
Kontrolle eine gute halbe Stunde in Anspruch annahm. Als er daraufhin einem Hotelier sein Leid klagte, gab ihm dieser den 
Tipp, doch einfach einen Geldschein in den 
Riesepass zu legen. Ab diesem Zeitpunkt 
dauerten die Kontrollen höchsten noch 
5 Minuten. Tja, welcher ordentliche Deutsche käme schon auf die Ideen einen Polizisten zu bestechen … Aber wahrscheinlich 
sind wegen des geringen Lohnniveaus 
selbst Ordnungshüter darauf angewiesen. 
Aus diesem Grund gilt in den USA und Kanada 15 bis 20 Prozent des Fahrpreises als 
Tip als angemessen. In vielen asiatischen 
Ländern ist Trinkgeld zu geben immer noch 
unüblich und wird schlimmstenfalls sogar 
als Beleidigung empfunden. 
Perfekter Service gilt zum Beispiel in Japan 
als Selbstverständlichkeit, die nicht mit 
Geld honoriert werden muss. Wenn ihnen 
also ein Japaner kein Trinkgeld gibt, will er 
Sie einfach nur nicht beleidigen und ist 
nicht geizig. Obwohl, so genau weiß man 
es dann vielleicht auch nicht …
„Die Deutschen sind knickrig und geben 
wenig Trinkgeld“, sagt ein Experte. „Es gibt 
bei uns einfach keine Trinkgeldkultur wie 
in vielen anderen Ländern. Dabei hängt die 
Tätigkeitsschwerpunkte
Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, 
Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewähr -
leistungsrecht.
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14 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

Seite 15

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Foto: iStockphoto
Höhe des Trinkgelds auch von den eigenen 
finanziellen Möglichkeiten ab.“
Ob Kneipe, Taxi oder Handwerk – das Trinkgeld gehört zum Geschäft. Das wissen auch 
Finanzbeamte. Trotzdem glauben viele, sie 
könnten Trinkgelder an der Steuer vorbeikassieren. Ein fataler Irrtum. Denn nicht 
jedes Trinkgeld ist steuerfrei. Welche 
 steuerlichen Regeln Arbeitnehmer und 
 Unternehmer kennen sollten, erklärt der 
Bundesverband der Bilanzbuchhalter und 
Controller (BVBC) oder ihr Steuerberater. 
Ob Trinkgeld versteuert werden muss, 
hängt entscheidend davon ab, wer es in 
Empfang nimmt. Arbeitnehmer können sich 
in der Regel freuen: Ein Trinkgeld von 
 Dritten (also nicht vom Arbeitgeber) ist 
lohnsteuerfrei und sozialversicherungsfrei, 
wenn es freiwillig und ohne Rechtsanspruch gegeben wird. Anders verhält es 
sich, wenn der Unternehmer das Trinkgeld 
empfängt. Bei Einzelunternehmen ist das 
regelmäßig der Fall. Die Finanzämter vertreten hier die Auffassung, dass Trinkgelder 
keine persönliche Wertschätzung darstellen, sondern eng mit der unternehmerischen Leistung verknüpft sind. Die Folge: 
Unternehmer müssen Trinkgelder in der 
Buchhaltung erfassen. Die Zahlungen erhöhen die Betriebseinnahmen und damit die 
Einkommensteuer. Obendrein sind Trinkgelder umsatzsteuerpflichtig. Da wird es dann 
auch schwierig glaubhaft nachzuweisen, 
dass man das Trinkgeld eigentlich immer 
zurückgewiesen hat, weil man ja Anhänger 
des Japanischen Kulturkreises ist. Und ob 
es wirklich ausreicht Kimono zu tragen und 
sich nur von Sushi zu ernähren, ist noch 
nicht überliefert. Es soll allerdings Finanzämter geben, die die komplexe Trinkgeldproblematik steuerlich durchaus großzügig 
behandeln. Nur: Verlassen sollte man sich 
darauf nicht. (PG)
Foto: atelier-tacke.de
Foto: iStockphoto
SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 15

Seite 16

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die fünf Weisheiten des Monats
➔ Die A7 von Ellund nach Füssen ist mit 963 Kilometern die 
längste Bundesautobahn Deutschlands.
➔ Der mit Abstand höchste Berg des Sonnensystems ist der 
Olympus Mons auf dem Mars. Er ist 26.400 Meter hoch.
➔ In einem 150-Gramm-Becher Erdbeerjoghurt ist ungefähr 
eine viertel Erdbeere enthalten.
➔ Hummeln sind die einzigen Insekten, die auch rückwärts 
fliegen können.
➔ In Frankreich ist es verboten, einem Schwein den Namen 
„Napoleon“ zu geben. (PR)
Messe München i nternational
drinktec 
➔ 16. September – 20. September
Die drinktec ist Branchentreffpunkt Nummer eins: sie findet alle 
vier Jahre statt und ist die weltweit größte Messe der Getränkeindustrie. Auf der Messe dreht sich von der Herstellung, über 
die Abfüllung, bis hin zum Marketing und Verpackungsdesign 
alles um die neuesten Getränketechnologien sowie Liquid Food. 
Im Fokus stehen dieses Jahr die Themen Wasseraufbereitung 
und Wassermanagement.
Für die Besucher ist ein buntes Rahmenprogramm geboten: es 
gibt anregende Vorträge wie beispielsweise: „Brauerei in Zukunft“, die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier findet am 
15. September erstmals im Vorfeld der drinktec statt, außerdem 
wird die „Nacht der Sieger“ des Wettbewerbs European Beer 
Star 2013 am 18. September im ICM – Internationales Congress 
Center München gefeiert.
so gut besucht war die drinktec 2009:
➔ 1.400 Aussteller aus rund 70 Ländern
➔ Über 58.000 Besucher aus 170 Ländern
Weitere termine im september mit hohem 
 besucheraufkommen
oils+fats
18. – 20. September 2013 
Messe München 
MUnich fabric sT arT
3. – 5. September 2013
MOC Veranstaltungscenter München
Lilienthalallee 40
essenz
22./23. September 2013
MOC Veranstaltungscenter München
Lilienthalallee 40
rohde & schwarz hauptversammlung
27. September 2013
ICM – Internationales Congress Center München
➔ Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
➔ s epteMber-proG ra MM
Foto: iStockphoto
der b lic K Zurüc K
➔ iM septe Mber …
… vor 100 Jahren (1913)
01. september – Die Münchner Krankenhäuser geben die 
 Einlieferung von 41 Typhus-Fällen, verursacht durch Milch, 
 bekannt.
16. september – Im Deutschen Reich herrschen schwere 
 Unwetter. Die gesamte Obsternte wird vernichtet.
vor 75 Jahren (1938)
21. september – Ein Hurrikan in den USA verursacht in 
 Nordost Long Island 600 Todesopfer.
29. september – Im „Münchner Abkommen“ wird beschlossen, 
dass die Tschechoslowakei gezwungen wird, die Sudetengebiete 
an das Deutsche Reich zurückzugeben.
vor 50 Jahren (1963)
01. september – Der asiatische Staat Singapur wurde von 
Großbritannien in die Unabhängigkeit entlassen.
23. september – Der von dem schwedischen Regisseur Ingmar 
Bergman gedrehte Film „Das Schweigen“ löste wegen der 
 Freizügigkeit einen Skandal in der Filmbranche aus.
vor 25 Jahren (1988)
10. september – Steffi Graf gewinnt mit ihrem Sieg bei den 
US Open als erste Deutsche alle Grand-Slam-Turniere.
17. september – Eröffnung der XXIV. Olympischen Sommersiele in Seoul.
vor 10 Jahren (2003)
21. september – Die CSU gewinnt bei den Landtagswahlen in 
Bayern die Zweidrittel-Mehrheit der Mandate.
vor 1 Jahr (2012)
01. september – In der EU darf die klassische Glühbirne nicht 
mehr hergestellt werden.
26. september – Der Planungsausschuss beschließt, dass 
 zwischen 22:00 Uhr und 8:00 Uhr das Radeln in der Fußgängerzone erlaubt ist. (PG)
16 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

Seite 17

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SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 17

Seite 18

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pinn Wand 
Mängel in asia-restaurants
München – Schlechte Nachricht für Fans asiatischer Küche: 
Mehr als jedes zweite Asia-Restaurant fiel bei Stichprobenkontrollen der Lebensmittelsicherheit durch. Die Spezialeinheit 
 Lebensmittelsicherheit des bayerischen Landesamtes für Gesundheit hat im vergangenen Jahr 26 Betriebe geprüft und in 
15 gravierende Mängel gefunden. 14 von diesen mussten vorübergehend für eine Grundreinigung geschlossen werden. „Die 
Reinigung von Küche, Einrichtungsgegenständen und Arbeitsgeräten wurde häufig vernachlässigt, sodass zum Teil massive 
Altverschmutzungen vorzufinden waren“, heißt es im Jahresbericht der Lebensmittelkontrolleure, der im Umweltausschuss des 
Landtags präsentiert wurde. Außerdem seien wiederholt Schädlinge und Exkremente in den Räumen gefunden worden. Lebensmittel waren in einer Vielzahl von Fällen verdorben. „Häufig entstand der Eindruck, dass mangelhafte Sprachkenntnisse 
sowie schwierige Arbeits- und Lebensbedingungen der Mitarbeiter mit ursächlich für die vorgefundenen Mängel waren.“ Die 
Kreisverwaltungsbehörden hatten die Spezialeinheit um ihre 
Hilfe gebeten. Nun steht fest, dass weitere Kontrollen folgen 
werden. (PR)
(Quelle: SZ vom 12. Juli 2013)
parkscheiben-handling
Wichtig ist, dass die Parkscheibe so im Auto liegt, dass sie von 
außen gut lesbar ist. Die eingestellte Uhrzeit muss immer auf 
die nächste halbe oder volle Stunde aufgerundet werden. Also 
selbst wenn das Auto z.B. um 16.01 Uhr abgestellt wird, darf 
der Fahrer die Parkscheibe auf 16.30 Uhr stellen. Das Weiterdrehen der Parkuhr nach Ende der erlaubten Parkzeit ist aber 
verboten. Das gilt erst recht für eine „mitlaufende Parkuhr“, 
bei der sich die eingestellte Uhrzeit automatisch weiterdreht 
(PR) 
Glückwunsch
Josef Schmidt, Kollege aus der Deidesheimer Straße war ganz 
schnell und hat mit dem richtigen Lösungswort 2 Karten für 
„Die Perle Anna“ am 12. August in der Komödie im Bayerischen 
Hof gewonnen. Das Stück läuft noch bis zum 14. September 
(PR)
förderpreis Münchner lichtblicke 2013
Die Initiatoren des Förderpreises Münchner Lichtblicke – der 
Ausländerbeirat München, die Landeshauptstadt München und 
die Lichterkette e.V. – rufen die Münchnerinnen und Münchner 
auf, bis zum 31. Oktober 2013 Vorschläge für den Preis einzureichen.
Mit dem Förderpreis werden Initiativen, Projekte, Schulen und 
Einzelpersonen ausgezeichnet, die sich fremdenfeindlichkeit 
und rassismus entgegen stellen und sich in vorbildlicher 
weise für ein friedliches zusammenleben von deutschen 
und ausländer/innen in München einsetzen. Dabei stehen 
Personen oder Vereine im Vordergrund, die noch wenig bekannt 
sind und deren Arbeit und Einsatz öffentliche Beachtung und 
Unterstützung verdienen. 
Der Förderpreis wird in vier Kategorien verliehen, für die insgesamt 12.000 euro zur Verfügung stehen: 
➔ an kontinuierlich, nachhaltig und überwiegend ehrenamtlich 
arbeitende Einrichtungen, Vereine, Gruppen und Initiativen 
➔ für aktuelle, kreative Projekte oder Aktionen 
➔ für eine besonders engagierte und mutige Initiative einer 
Einzelperson 
➔ an Münchner allgemeinbildende Schulen, die trotz schwieriger Arbeitsbedingungen die Erwartungen in den Qualitätsbereichen „Umgang mit Vielfalt, Leistung, Schulleben und 
Unterrichtsqualität“ deutlich übersteigen (Schulsonderpreis)
Die gesammelten Vorschläge werden im November der Jury zur 
Entscheidung vorgelegt. Hep Monatzeder, der 3. Bürgermeister 
von München, steht der Jury vor; die weiteren Mitglieder sind 
Dr. Hildegard Hamm-Brücher (Staatsministerin a.D.), Nükhet 
Kivran (Vorsitzende des Ausländerbeirates), Dr. Clara Wilpert 
(Vorstandsmitglied der Lichterkette e.V.) und Eleni Torossi 
(Schriftstellerin und Journalistin). 
Vorschläge bzw. Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober 2013 
bei einer der nachstehenden Stellen einzureichen. Es wird um 
eine kurze Projektbeschreibung und ggf. erläuterndes Informationsmaterial gebeten. 
ausländerbeirat München lichterkette e.V. 
Burgstr. 4, 80331 München Karlstr. 44, 80333 München 
Tel.: 089/233-21598 Tel.: 089/30 778 778 
auslaenderbeirat@muenchen.de info@lichterkette.de 
www.auslaenderbeirat-muenchen.de www.lichterkette.de 
Informationen über den Preis und die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger finden sich auf den Homepages des Ausländerbeirates und der Lichterkette.
18 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

Seite 19

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„Von halbwahrheiten wird immer die falsche hälfte geglaubt.“ 
(aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“)
spruch des Monats
SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 19

Seite 20

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alter hof, stadtbezirk 1 altstadt-lehel, 
alter hof 
Der Alte Hof gehört zu den Sehenswürdigkeiten ersten Ranges, denn an dieser Stelle 
spielte sich ein wichtiger Teil der Geschichte des uralten Münchens ab, und es stehen 
noch einige wenige Gebäude aus der alten 
Zeit. Der Alte Hof entstand im 12. Jahrhundert auf einem der vier Gründungshügel 
Münchens, die die frühe Ansiedlung vor 
dem Hochwasser der noch bis ins 19. Jahrhundert hinein unberechenbaren Isar 
schützten. Erstmals 1284 wurde an dieser 
Stelle eine Burg erwähnt, die dem Herrscherhaus der Wittelsbacher als Stadtresidenz diente. Am imposanten Befestigungsturm des Alten Hofes am Ende der 
Burgstraße kann man erkennen, aus welcher Richtung der Adel seine potenziellen 
Gegner am ehesten erwartete, nämlich aus 
der Stadt selbst, wo das Bürgertum wiederholt gegen den Adel aufstand. Der Alte Hof 
blieb bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts 
Herrscherresidenz der Wittelsbacher, dann 
zog man in die heutige Residenz um. Unter 
Kaiser Ludwig dem Bayern (1282–1347, 
Kaiser seit 1328) aus dem Hause Wittelsbach wurde der Alte Hof zum Mittelpunkt 
des Heiligen Römischen Reiches Deutscher 
Nation, das sich bis nach Italien erstreckte. 
Die Residenzstadt München erlebte in der 
Folge einen gewaltigen, wenn auch kurzen 
Aufschwung als wichtiges politisches und 
geistiges Zentrum der damaligen Welt. Das 
Wappen des Deutschen Reiches war ein 
schwarzer Adler auf goldenem Grund, und 
aus jener Zeit stammen die Münchner 
Stadtfarben Schwarz und Gelb. Im 19. Jahrhundert verschwanden viele der Bauten des 
Alten Hofes und wurden durch Neubauten 
ersetzt, die dann wiederum 1944/1945 den 
Bomben des Zweiten Weltkrieges zum Opfer 
fielen. Der Wiederaufbau ging in aller Hast 
und dementsprechend schmucklos vonstatten, doch gelang es wenigstens, durch 
 einige Wandmalereien und denkmalpflegerische Planung den mittelalterlichen Eindruck eines Hofes zu erhalten. Seit 1999 
schließlich wurden wiederum große Teile 
der Nachkriegsbauten abgerissen und durch 
Luxuswohnungen, Luxusgeschäfte und 
dementsprechende Gewerbeflächen ersetzt. 
Obwohl nur noch der Befestigungsturm aus 
dem Mittelalter stammt, glaubt man sich 
trotzdem wie in alte Zeiten versetzt. 
Maxburg, stadtbezirk 1 altstadt-lehel, 
Maxburgstraße 2-4
Ende des 16. Jahrhunderts wurden 54 Bürgerhäuser abgerissen, um die Herzog-Max-
Burg zu errichten, benannt nach Prinz Maximilian Philipp von Bayern (1638–1705), 
der sie als Residenz nutzte. Während die 
kurfürstliche Linie der Wittesbacher in der 
Münchner Residenz residierte, wurde die 
Herzog-Max-Burg bis ins 19. Jahrhundert 
von den nicht-herrschenden Mitgliedern 
der Wittelsbacher bewohnt. Später nutzten 
Militär und Zivilbehörden die Maxburg bis 
zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. 
Die heutige Neue Maxburg wurde 1954 bis 
1957 errichtet. Einzig der Renaissanceturm 
blieb vom historischen Vorgängerbau übrig 
und steht freigestellt daneben. Das Gebäude beherbergt Geschäfte im Erdgeschoss 
sowie Teile des Amtsgerichtes und des 
Landgerichtes München I. Die unmittelbar 
benachbarte Maxburgstraße von 1833 und 
die Herzog-Max-Straße von 1805 erinnern 
zusätzlich an die ehemalige Burg. 
residenz, stadtbezirk 1 altstadt-lehel, 
Max-Joseph-platz
Die Wittelsbacher regierten Bayern von 
1180 bis 1918. Während dieser unglaublich 
langen Zeit entstand mit der Stadterweiterung im 14. Jahrhundert die Residenz und 
diente den Wittelsbachern als Herrschersitz. Über die Jahrhunderte bauten Fürsten, 
Kurfürsten und Könige an diesem Projekt, 
das heute zu den größten Residenzen in 
Europa gehört und eine Vielzahl von Einrichtungen beherbergt, beispielsweise das 
Bayerische Nationatheater, das Residenztheater (auch nach seinem Architekten 
François Cuvilliés (1695–1768, Cuvilliésstraße von 1898) benannt), verschiedene 
Museen und den Herkulessaal, um aus 
Platzgründen nur einige zu nennen, ganz 
zu schweigen von den zahlreichen, sehenswerten und frei zugänglichen Innenhöfen. 
Als letzten Bauabschnitt ließ König Ludwig 
I. (1786–1868, regierte 1825–1848, Ludwigstraße von 1822) von 1832 bis 1842 
den Festsaalbau zum Hofgarten hin errichten; Architekt war Leo von Klenze (1784–
1864, Klenzestraße von 1830). Der geome-
Foto: istockphoto.de
➔ s tadt M it b ur Gen und s chlössern
München königlich
München und schloss nymphenburg sind zwei begriffe, die bei vielen a uswärtigen und Touristen hand in hand gehen. 
Tatsächlich zeugen jährlich hunderttausende von besuchern auch aus München und seiner näheren Umgebung von der 
 beeindruckenden schönheit des schlosses, seinen attraktiven Museen und der anziehungskraft des parks auf spaziergänger 
und sportler zugleich. aber unsere stadt beherbergt innerhalb ihrer grenzen nicht nur nymphenburg, sondern eine reihe 
von weiteren bekannten und weniger bekannten schlössern und burgen, die im folgenden vorgestellt werden. 
Die Maxburg
Foto: Benedikt Weyerer20 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
 
t iteltheM a

Seite 21

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trisch angelegte Hofgarten entstand 
zwischen 1613 und 1617 als Erholungsfläche für die höfische Gesellschaft, wie 
der Name ja andeutet. In seiner Mitte steht 
ein Rundtempel, und eingegrenzt wird er 
von Arkaden. Abgesehen von den enormen 
Ausmaßen der Residenz ist von besonderem 
Interesse, dass der gesamte Komplex 
 während des Zweiten Weltkrieges fast vollständig zerstört wurde und man heute 
 sozusagen vor einem Neubau aus der 
 Nachkriegszeit steht. Damals führte die 
Entscheidung, die Residenz originalgetreu 
wieder aufzubauen, zu heftigen Diskussionen, glaubten viele doch, es gäbe angesichts der großflächigen Zerstörungen 
Wichtigeres zu tun als Herrschersitze zu rekonstruieren. Im Nachhinein gesehen war 
es eine weitsichtige Entscheidung, die Altstadt wo nur möglich wiederherzustellen. 
rumford-schlössl, stadtbezirk 1 
altstadt-lehel, englischer garten 5
Der Englische Garten diente in früheren 
Zeiten auch dem Militär als Exerziergelände. Im Rumford-Schlössl unterhielten seit 
1791 die Offiziere der bayerischen Armee 
ein Casino und ist der klassizistischen 
 britischen Kolonialarchitektur nachempfunden. Der Grund dafür ist in seinem Namengeber zu suchen: Der britisch-amerikanische Physiker Benjamin Thompson, seit 
1784 in bayerischen Diensten stehend und 
hier zum Grafen von Rumford (Rumfordstraße von 1865) erhoben, regte die Entwässerung der Isarauen und die dortige Anlage 
des Englischen Gartens als Erholungsort für 
die Bevölkerung und als militärisches 
Übungsgelände zugleich an. Nach jahrzehntelangem Leerstand betreibt der Kreisjugendring München-Stadt hier einen 
 Kinder- und Jugendtreff. 
schloss nymphenburg, stadtbezirk 9 
neuhausen-nymphenburg, nördliches 
und südliches schlossrondell
Schloss Nymphenburg und sein riesiger 
Park gehören ohne Zweifel und zu Recht zu 
den touristischen Hauptanziehungspunkten 
unserer Stadt. Das lang gestreckte, streng 
symmetrisch angeordnete Gebäude entstand seit 1664 auf Befehl von Kurfürst 
Ferdinand Maria (1636–1679) anlässlich 
der Geburt seines lange ersehnten Stammhalters, des künftigen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel (1662–1726), und als Geschenk an seine Frau Henriette Adelaide 
von Savoyen (1636–1676). Finanziert und 
gebaut wurde es natürlich nicht vom Adel 
selbst, sondern von der ländlichen und 
städtischen Bevölkerung des gesamten 
 Kurfürstentums, die für den Luxus der Blaublüter bis aufs Letzte ausgepresst wurden. 
Auch funktionierte das höfische Treiben 
ausschließlich, weil eine Armee von heute 
vergessenen Untertanen stets zu Diensten 
war und den Laden am Laufen hielt, denn 
der Adel hatte Besseres zu tun als zu arbeiten. Man sollte dies nicht vergessen, wenn 
man vor den prächtigen Anlagen steht, die 
dem herrschenden Haus der Wittelsbacher 
als Sommerschloss dienten. Aber Schwamm 
drüber: Heute ist das Schloss eine Hauptattraktion Münchens. Erst im Jahr 1823 
konnte die Anlage unter König Max I. Joseph (1756–1825) in ihrer heutigen Form 
fertig gestellt werden. Mit 685 Metern Gesamtbreite ist Nymphenburg das größte 
Barock-Schloss Deutschlands, sein Name ist 
zurückzuführen auf die Heimat der Kurfürstin Adelaide, Turin, wo sich der Adel in 
romantischen Rückzugsorten, den Borge 
delle Nimfe, von seinem als anstrengend 
empfundenen Alltag erholte. Die Nördliche 
und Südliche Auffahrtsallee und der Kanal 
in ihrer Mitte führen spektakulär zum 
Schloss und seinen Wasserspielen hin. Im 
Zentrum der beeindruckenden Anlage liegt 
das lang gestreckte Hauptgebäude, um das 
sich halbkreisförmig die einzeln stehenden 
Kavaliers-Häuser für den höheren Adel 
gruppieren. Sie halten vom Zentralgebäude 
exakt denselben Abstand als Zeichen dafür, 
dass sich der Fürst als Mittelpunkt des 
Staates verstand. Abgesehen vom Schloss 
selber und seinem Park sind zwei dortige 
Museen sehenswert: Das Marstallmuseum 
im südlichen Flügelbau mit seiner sehr 
reichhaltigen Sammlung an Prunkkutschen 
und ebensolchen Schlitten sowie im nördlichen Flügel das Museum Mensch und Natur 
mit seinen naturkundlichen Beständen. Gerade letzteres hat sich zu einem Publikumsmagnet erster Ordnung entwickelt. In technischer Hinsicht ist im nördlichen Flügel 
das historische Pumpwerk von Joseph von 
Baader (1763–1835) besuchenswert, durch 
Schloss Nymphenburg
Foto: istockphoto.de
SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 21

Seite 22

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das die Wasserspiele im Rondell erzeugt 
werden. Und dann noch die 1747 gegründete Porzellan-Manufaktur im Nördlichen 
Schlossrondell 8 mit ihren Verkaufsräumen, 
eine der berühmtesten Porzellan-Manufakturen weltweit. Über 300.000 Besucher und 
Besucherinnen jährlich zählen Schloss und 
Park. Für Touristen und Einheimische zugleich dürfte von Interesse sein, dass der 
angebliche Märchenkönig Ludwig II. 
(1845–1886) als Sohn von Königin Marie 
(1825–1889) und König Maximilian II. 
(1811–1864) am 25. August 1845 in 
Schloss Nymphenburg das Licht der Welt 
erblickte. Aus Platzgründen können Entwicklung und Geschichte von Schloss 
Nymphenburg hier lediglich überflogen 
werden. 
schloss biederstein, stadtbezirk 12 
schwabing-freimann, 
biedersteiner straße 22-32
Anfang des 18. Jahrhunderts entstand 
Schloss Biederstein – wie etliche andere 
auch – als Jagdschloss in der Nachbarschaft wildreicher Wälder, hier der Isarauen. Weder vom Schlosspark noch vom 
Schloss ist etwas übrig geblieben: Ein Teil 
wurde 1934 abgerissen und als Baugrund 
parzelliert, der Rest fiel 1944 dem Bombenkrieg zum Opfer. Auf diesem Gelände entstand in den 1950er Jahren eine Wohnsiedlung für Studenten. Die Biedersteiner 
Straße von 1896 hält die Erinnerung an das 
Schloss wach. An der Biedersteiner Straße 
26 haben sich einige spärliche Reste des 
Schlosses erhalten: Ein Gittertor mit Pfeilern sowie das Schlosstor mit zwei Torpfeiler, die unter Denkmalschutz stehen.
schloss suresnes, stadtbezirk 12 
schwabing-freimann, w erneckstraße 24
Um 1715 entstand dieses versteckte kleine 
Schloss nach Plänen des Architekten Johann Baptist Gunezrainer (1692–1763, Gunezrainerstraße seit 1897). Es liegt umgeben von einem einen Hektar großen Park 
mit zahlreichen barocken Figuren mitten in 
der Großstadt. Seinen Namen trägt das Gebäude nach seinem Vorbild, dem Château 
de Suresnes bei Paris, dem es nachempfunden ist. Heute befindet sich die 1957 gegründete Katholische Akademie im Schloss 
Suresnes. 
asam-schlössl, stadtbezirk 19 Thalkirchen-Obersendling-forstenried-fürstenried-solln, Maria-einsiedel-straße 45
Das Asam-Schlössl ist das ehemalige Wohnhaus des Barockkünstlers Cosmas Damian 
Asam (1686–1739). Zusammen mit seinem 
jüngeren Bruder Egid Quirin Asam (1692–
1750) schuf er in ganz Mitteleuropa Paläste und Kirchen, in München die Kirche 
Sankt Johann Nepomuk in der Sendlinger 
Straße 32, im Allgemeinen als Asam-Kirche 
bekannt. Den bereits früher entstandenen 
Landsitz kaufte Cosmas Asam im Jahr 1724 
und ließ ihn seinem schon zu Lebzeiten 
großen Ruhm entsprechend weiträumig 
ausbauen. Die ungewöhnlich auffälligen 
und inzwischen restaurierten Fresken – auf 
nassen Putz aufgebrachte Malereien – trug 
er selbst auf. Die Kosten für die Arbeiten 
beglich er mit dem Honorar, das er für seine Freskoarbeiten im Schweizer Kloster 
Einsiedeln, dessen Kirche der heiligen 
 Maria geweiht ist, erhalten hatte. Darauf 
beziehen sich auch die Benennung „Maria- 
Einsiedel-Straße“, die zusammen mit der 
Eingemeindung Thalkirchens im Jahr 1900 
beschlossen wurde, sowie der Maria-Einsiedel-Berg für Fußgänger von 1951. Darüber 
hinaus trägt das Freibad Maria Einsiedel 
den Namen des Schweizer Ortes, der an 
sich nicht viel mit München zu tun hat. 
Seit 1993 wird das Asam-Schlössl als historische Gaststätte genutzt.
schloss fürstenried, stadtbezirk 19 
Thalkirchen-Obersendlingforstenried-fürstenried-solln, 
forst-kasten-allee 103 
Bereits im 10. Jahrhundert – also lange vor 
der Gründung Münchens 1158 – entstand 
an dieser Stelle inmitten des schier unendlichen Waldes eine Rodungssiedlung namens Boschetsried. Die im Jahr 1900 benannte Boschetsrieder Straße erinnert 
daran und führt in Richtung dieser verschwundenen Örtlichkeit. An dieser Stelle 
ließ der bayerische Kurfürst Max Emanuel 
zwischen 1715 und 1717 das kleine Schloss 
Fürstenried vom Hofbaumeister Joseph 
 Effner (1687–1745, Effnerstraße von 1907, 
Effnerplatz von 1931) als eines seiner 
Jagdschlösser erbauen, um das Wild des 
Forstenrieder Parks bejagen zu können. Der 
Name „Fürsten“ deutet auf seine Nutzer 
hin, und „Ried“ bedeutet „Rodung“ . Die 
symmetrische Schlossanlage hat sich erhalten, während die Innenräume durch mehrfachen Umbau ihren historischen und 
künstlerischen Wert verloren haben. Der 
Garten hingegen mit seinen Brunnen und 
altem Baumbestand stellt eine seltene Verbindung aus barocken Elementen und dem 
Zeitgeschmack der zweiten Hälfte des 
19. Jahrhunderts dar und beinhaltet auch 
zahlreiche ausländische Pflanzenbestände 
als botanische Seltenheit. Um eine herrschaftliche Auffahrt zu ermöglichen, 
 wurden zwei Alleen als Verbindungswege 
zwischen Schloss Fürstenried und der 
 Residenzstadt München, aber auch nach 
Schloss Nymphenburg angelegt. Die Auffahrtsallee nach München zog sich über 
fast drei Kilometer vom heutigen Luise- 
Kiesselbach-Platz zum Schloss hin und war 
auf die Frauenkirche ausgerichtet. Diese 
 Allee musste Mitte der 1960er Jahre dem 
Bau der Autobahn A 95 nach Garmisch weichen. Stadteinwärts scheint man sich aber 
auch heute noch direkt auf den nördlichen 
Turm der Frauenkirche zuzubewegen, jenen 
Turm, der seit 1801 der Achsennullpunkt 
für alle Landvermessungen in Bayern ist. 
Als Verbindung mit Schloss Nymphenburg 
wurde die 1900 benannte Fürstenrieder 
Straße angelegt, deren Allee allerdings inzwischen ebenfalls verschwunden ist. Seit 
1800 quartierte sich Militär im Schloss ein 
oder es diente immer wieder – das letzte 
Mal nach dem Zweiten Weltkrieg – als Lazarett, wobei die kostbare Inneneinrichtung 
entfernt und zerstört wurde. Historische 
Wichtigkeit erlange Schloss Fürstenried, als 
es im Jahr 1881 für den psychisch kranken 
Prinzen Otto von Bayern (1848–1916), den 
Bruder von König Ludwig II., gekauft wurde. Damals noch ländlich und bis zur Eingemeindung Fürstenrieds 1912 fern der 
Münchner Stadtgrenze gelegen, wurde hier 
für Otto ein ruhiger Aufenthaltsort geschaffen. Otto, der 1886 nach dem Tod 
Ludwigs II. nominell zum König erklärt 
wurde, war bis zu seinem Tod am 11. Oktober 1916 in Schloss Fürstenried untergebracht; eine vergoldete Krone am Eingangstor deutet heute noch auf diese Zeit hin. 
Schloss Fürstenried
Foto: Benedikt Weyerer
22 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

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Ottos Onkel Luitpold (1821–1913) übte als 
Prinzregent an seiner Stelle die Herrschaft 
über das Königreich Bayern aus. Seit 1925 
ist das Schloss eine Einrichtung des katholischen Erzbistums München und Freising 
und dient als Tagungsstätte.
burg und gut w arnberg, stadtbezirk 19 
Thalkirchen-Obersendling-forstenriedfürstenried-solln, w arnbergstraße 1 
Die Burg Warnberg in Solln wurde vermutlich im frühen 12. Jahrhundert, also noch 
vor der urkundlichen Gründung Münchens, 
erbaut. Zunächst im Besitz des Klosters 
Schäftlarn, diente sie seit Ende des 
16. Jahrhunderts als Kloster des Jesuiten- 
Ordens. Im Jahr 1667 entstand schließlich 
der Bau des heutigen Gutshauses. Seit 
1888 nutzte die Münchner Marienanstalt 
die Burg als Mädchenschule, womit das heranwachsende weibliche Geschlecht optimal 
gegen als schädlich empfundene Einflüsse 
von außen abgeschirmt war. Heute befindet 
sich eine Realschule in privater Trägerschaft in einem benachbarten Neubau. 
 Diese Privatschule Gut Warnberg mit angeschlossenem Tagesheim kostet die Eltern 
pro Kind schlappe 1.097,00 Euro pro Monat. Hoffen wir, dass den so finanziell belasteten Eltern noch etwas Geld für eine 
Fahrt mit dem Taxi übrig bleibt, was bei 
dieser Klientel aber sicherlich kein Problem 
sein dürfte. Das völlig versteckt liegende 
und von uns fast nie angefahrene Schloss 
und Gut Warnberg bietet allerdings eine 
geografische Besonderheit: An der äußersten südliche Stadtgrenze liegend, bildet 
Schloss Warnberg mit 579 Metern über Normal Null Meeresspiegel den höchsten Punkt 
der Stadt, während der tiefste Punkt mit 
482 Metern über Normal Null im nördlichen 
Schwarzhölzl in Feldmoching zu finden ist. 
schloss blutenburg, stadtbezirk 21 
pasing-Obermenzing, seldweg 15
Die Blutenburgstraße zieht bekanntlich von 
der Maxvorstadt nach Neuhausen. Die im 
Jahr 1876 beschlossene Benennung kennzeichnet eine Straße, die vom damaligen 
Stadtrand hinüber in das erst 1890 eingemeindete Dorf Neuhausen führte. Von dort 
aus konnte man sich in gedanklicher Luftlinie vorstellen, wo Schloss Blutenburg 
 ungefähr fern im Westen lag. Heutzutage 
befindet sich das Schloss innerhalb der 
Stadtgrenzen und gleich in Sichtweite des 
Schirmer-Standes, dessen Name wiederum 
vom konservativen Charakter des Taxigewerbes an sich zeugt, denn dieser sehr 
kurze Abschnitt des Schirmerweges erhielt 
bereits 1965 seinen jetzigen Namen „Seldweg“, ohne dass der Strand seine Bezeichnung geändert hätte. Ähnlich verhält es sich 
übrigens mit dem Deisenhofener-Stand, der 
vor Ewigkeiten in die Werinherstraße verlegt 
wurde – dies aber nur am Rande. 
Der Seldweg ist benannt nach den Brüdern 
Georg und Christoph Seld, die im 16. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der bayerischen Politik spielten und Herren auf 
Schloss Blutenburg waren. Auch der Politiker und Historiker Wiguläus Hundt aus derselben Zeit, der ebenfalls mit Blutenburg 
in Verbindung steht, erhielt 1965 einen 
Fußweg benannt, der von der Pippinger 
Straße zum Schloss führt. 
Die Herkunft des Namens „Blutenburg“ 
liegt im Dunkel der vergangenen Jahrhunderte verborgen, die Gebäude entstanden 
im 15. Jahrhundert und wurden 1432 erstmals erwähnt. Ohne Zweifel gehört die 
 Anlage zu den spektakulärsten spätmittelalterlichen Bauten nicht nur innerhalb 
Münchens und kann mit gutem Gewissen 
Touristen als weithin unbekanntes, aber 
umso lohnenderes Fahrziel empfohlen werden, auch ohne nur an den eigenen Geldbeutel zu denken. Auf einer künstlichen 
 Insel liegend und vom Wasser der Würm 
umflossen, liegen die Gebäude des einstigen Jagdschlosses idyllisch am westlichen 
Ende des Grünzuges namens „Durchblick“, 
der zum Nymphenburger Schlosspark im Osten führt; auf das dauerhafte Rauschen des 
Verkehrs darf man dabei allerdings nicht so 
genau achten. Die burgähnliche Anlage mit 
ihren vier Wehrtürmen ist allein schon von 
außen eine Sehenswürdigkeit, umso mehr 
ihr Innenhof mit der gotischen Kirche. Herzog Sigismund (1439–1501, Sigmundstraße 
im Lehel von 1877) lebte in Blutenburg 
und ließ die nach ihm selbst benannte 
Schlosskirche ab 1488 errichten.
Heute finden hier zahlreiche Hochzeiten 
statt, und man kann nur hoffen, dass die 
hier geschlossenen Ehen ebenso glücklich 
verlaufen, wie die Kirche sehenswert ist. 
Schloss Blutenburg beherbergt darüber hinaus seit 1983 die öffentlich zugängliche 
Internationale Jugendbibliothek mit einem 
Schloss und Gut Warnberg
Foto: Benedikt Weyerer
SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 23

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Bestand von sage und schreibe über 
500.000 Medien in 120 Sprachen, gelagert 
hauptsächlich in unterirdischen Magazinräumen unter der Hoffläche. Eine kleine 
Gaststätte mit sehr schönem Biergarten 
lässt einen Besuch noch sinnvoller erscheinen. Dass sich die Blutenburg heute in so 
hervorragendem Zustand befindet, ist 
hauptsächlich den ehrenamtlich tätigen 
Mitgliedern des „Vereines der Freunde 
Schloss Blutenburg“ zu verdanken, die sich 
seit 1974 um den Erhalt und die Renovierung der heruntergekommenen Gebäude 
kümmerten.
schloss gatterburg, stadtbezirk 21 
pasing-Obermenzing, 
planegger straße 22 b / gräfstraße
Relativ jungen Alters ist das zwar nicht 
versteckt liegende, aber weithin unbekannte Schloss Gatterburg in Pasing. Der 
 bayerische König Maximilian I. Joseph 
(1756–1825) kaufte im Jahr 1814 einen 
Vorgängerbau des heutigen Schlosses, der 
auf einer nördlich gelegenen Insel in der 
Würm stand, die heute noch erhalten ist. 
Die Bezeichnung des Weges „Am Wasserschloss“ erinnert daran. Er ließ diesen Bau 
abreißen und an der heutigen, etwas südlich gelegenen Stelle einen Landsitz errichten. Dieser wiederum wurde 1869 ebenfalls 
abgerissen und durch das heutige, viereckige Gebäude ersetzt, das sich mit seinen 
Ökonomiegebäuden und gärtnerischen Anlagen erhalten hat. Seinen Namen erhielt 
es nach einem seiner Besitzer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dem bayerischen Reichsgrafen Franz von Gatterburg. 
Nach wechselnden Nutzungen wurde das 
Gebäude 1999 renoviert und beherbergt 
heute Büros. Die Gatterburgstraße von 
1938 bezieht sich auf das Schloss. Offensichtlich stand damals aber in Pasing gerade keine Straße zur Benennung zur Verfügung, so dass man die Gatterburgstraße in 
Laim schuf, hier allerdings direkt östlich 
der Willibaldstraße, der Grenze zwischen 
Laim und Pasing. 
gut und schloss freiham, stadtbezirk 22 
aubing-lochhausen-langwied, 
freihamer allee 21-31
Im äußersten Münchner Westen liegt 
Schloss Freiham mit seinen Wirtschaftsgebäuden, bis Ende Mai 1975 mit eigenem 
S-Bahnhof am völlig unbedeutenden Wattplatz, der 1947 thematisch passend nach 
dem britischen Erfinder der Dampfmaschine, James Watt (1736–1819), benannt wurde. Früher lag Freiham inmitten von Feldern und Wiesen weit abseits vom Getriebe 
der Großstadt, sichtbar an den täglich nur 
70 Ein- und Aussteigern an seinem S-Bahnhof, weshalb dieser auch geschlossen wurde. Heute allerdings wird Freiham zunehmend von der Stadt Germering und dem 
expandierenden Gewerbe- und Wohngebiet 
Freiham-Süd mitsamt seiner Verkehrs-Infrastruktur umgeben. 
Das Schloss wurde erstmals um 1190, also 
kurz nach der Gründung Münchens, urkundlich erwähnt und als Teil der Gemeinde 
 Aubing 1942 nach München eingemeindet. 
Die unerwartet umfangreichen Gebäude 
stammen ursprünglich aus dem 17. und 
18. Jahrhundert: Die Schlosswirtschaft mit 
ihrem Biergarten, der ehemalige Kuh- und 
Pferdestall, die katholische Kirche Heilig 
Kreuz und ihr Friedhof sowie das Schloss 
selbst, das Mitte des 19. Jahrhunderts im 
neugotischen Stil umgestaltet und mit einem Park umgeben wurde. Die Freihamer 
Allee führt mit ihrem alten Baumbestand 
eindrucksvoll auf dieses historische Ensemble zu, das als anheimelndes Überbleibsel 
einer früheren, deshalb aber nicht besseren 
Zeit inmitten der totalen Veränderung unserer Epoche erhalten geblieben ist. 
laimer schlössl, stadtbezirk 25 laim, 
agnes-bernauer-straße 112
Wie die weitaus meisten der inzwischen 
eingemeindeten Stadtbezirke, wurde das 
Dorf Laim bereits lange vor München erstmals urkundlich erwähnt, nämlich um das 
Jahr 1050. Die legendäre Agnes Bernauer 
(1410–1435) aus niederem Stand kaufte 
1433 das Gelände des Laimer Schlössls, 
ohne allerdings jemals hier geweilt zu haben. Sie war die Geliebte und wahrscheinlich auch die erste Ehefrau des bayerischen 
Herzogs Albrecht III. (1401–1460). Diese 
nicht standesgemäße Verbindung ließ Albrechts Vater Ernst (1373–1438) brutal 
 beenden, indem er die Bernauerin 1435 in 
einen Sack eingenäht und mit einem Mühlstein um den Hals beschwert in der Donau 
bei Straubing ertränken ließ. An dieses 
Verbrechen in höherem Auftrag erinnern 
seit 1900 die Agnes-Bernauer-Straße und 
seit 1913 die östliche anschließende Straubinger Straße. Das wenig spektakuläre Gebäude diente später, als Laim noch ein Dorf 
mit großen Freiflächen war, als Ausgangspunkt für Jagdgesellschaften und war seit 
1908 Wohnhaus des bekannten Architekten 
Theodor Fischer (1862–1938, Theodor 
 Fischer-Straße in Untermenzing von 1947). 
Heute befindet es sich in Privatbesitz. 
fazit
Alle oben genannten Örtlichkeiten stehen 
unter Denkmalschutz und sind einen Besuch sicherlich wert, gleichgültig ob sie 
weltberühmt oder nur von lokalem Interesse sind. (BW)
Schloss Freiham
Foto: Benedikt Weyerer
24 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

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r ose des Monats Zitrone des Monats
➔ Mirza delic, Taxi 2474
Am Dienstag, den 09. Juli 2013 beförderte Herr Mirza Delic 
mit seinem Taxi 2474 die betagte Frau Huber von der Rablstraße zu einer Arztpraxis in der Sonnenstraße. Beim Aussteigen bemerkte der Taxifahrer, dass die alte Dame nur noch 
 einen Schuh an hatte. 
Sogleich machte sich der Fahrer zurück zur Abholadresse und 
begab sich auf die Suche nach dem Schuh, welchen er letztendlich am Straßenrand fand.
Herr Delic nahm den Schuh, brachte ihn zu Frau Huber in die 
Arztpraxis. Für diese außergewöhnliche freundliche Serviceleistung berechnete Herr Delic nichts, er betrachtete es als 
Hilfeleistung gegenüber einer alten Dame. Frau Huber möchte 
sich nun an dieser Stelle bei Herrn Delic bedanken. Diesen 
Dank geben wir gerne weiter in Form der Rose des Monats. 
(TK)
➔ galip celik, Taxi 168, M-aY 268
Am schönen Sommerabend des 3. Juli kurz nach 20 Uhr hatte 
obiger Taxler die erste Position am Max-Joseph-Stand. Zwei 
 attraktive Damen kamen auf ihn zu und führten ein Gespräch 
übers Beifahrer-Fenster. Nach 2-3 Minuten bewegten sie sich 
zum 2. Taxi. „Wissen Sie, wo das Kytaro ist?“ Zufrieden über die 
selbstverständliche Kenntnis des Befragten nahmen die Damen 
auf der Rückbank Platz. Auf Nachfragen erklärten sie, dass der 
Bus-Taxler das Kytaro nicht kannte. Eine solch stadtbekannte 
 Adresse nicht zu wissen, ist unglaublich. Wahrscheinlicher ist es, 
dass dem Branchen-schädlichen Kollegen der Stich zu kurz war. 
Taxi 168 war eingeloggt und hätte selbst bei totalem Unwissen 
über den Rückfrage-Kanal die Zieladresse erfragen können und 
müssen. Auf der kurzen Fahrt ins Kytaro stellte sich heraus, dass 
die Fahrgäste aus Kufstein kamen und zu einer Veranstaltung 
eingeladen waren. Der Fahrpreis von 5,30 Euro übrigens wurde 
auf sagenhafte 20 Euro aufgerundet. Dies entging dem Herrn 
 Celik, dafür erhält er nun die Zitrone des Monats. (PR)
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Wit Z des Monats
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Weil Champagner kannst du eh nicht schreiben!“ Darauf 
der Polizist: „Ihr Name?“ Der Autofahrer: „Zscherboinsky- 
Crzcypierzakt!“ Der Polizist: „Wie schreibt man das?“ 
Antwortet der Autofahrer: „Mit Bindestrich!“
SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 25

Seite 26

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8. Giuseppe Meazza Mailand 80.065
9. Luschniki Moskau 78.360
10. Stadio San Paolo Neapel 76.824
11. Old Trafford Manchester 76.312
12. Millennium Stad. Cardiff 74.500
13. Olympiastadion Berlin 74.228
14. Olympiastadion Rom 72.698
15. Olympiastadion Athen 71.030
16. Arena München 71.000
17. NSK Olimpijskyi Kiew 70.500
18. Olympiastadion München 69.250
19. Murrayfield Stad. Edinburgh 67.130
20. Estadio da Luz Lissabon 65.647
21. Arena Gelsenkirchen 61.673
22. Celtic Park Glasgow 60.832
23. Emirates Stadlum London 60.355
24. Daimler-Stadion Stuttgart 60.100
25. Stade Vélodrome Marseille 60.031
26. Stadio San Nicola Bari 52.248
27. Nationalstadion Warschau 58.145
28. Olympiastadion Sevilla 57.619
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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
26 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

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t axi- chec K München
der TaxikUrier testet seit anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. 
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-scout mit einer besonderen aufgaben stellung 
auf Münchens straßen und standplätzen unterwegs und berichtet über seine erfahrungen und erlebnisse. die ergebnisse zeigen, wie sowohl die pflichtaufgaben als 
auch freiwillige leistungen und wünsche unserer fahr gäste erfüllt werden. 
Nach einem verregneten Juni lieferten uns 
die Hochdruckgebiete Xena, Yasmine und 
Xlatka einen schweißtreibenden Sommer 
mit Temperaturen weit über der 30°-Marke. 
Für ganz Deutschland und München das 
ideale Badewetter. Aber wohin ins erfrischende Nass? Entweder schnell ins nächste (überfüllte) Freibad, oder lieber an die 
Isarauen? Am Stadtrand oder im stadtnahen Umland von München macht der 
Sprung ins natürliche Wasser noch mehr 
Spaß. Wer sich dazu auch noch ein Bergpanorama wünscht, den zieht es an die 
oberbayerischen Seen. Unser Taxi-Scout 
war in unserer heißen Isarmetropole unterwegs und sehnte sich nach einem ruhigen 
Badesee in der Nähe von München. 
taxi 1 WW
(nr. 651, 05.08., 10.25 Uhr, feilitzsch)
Die spontane Empfehlung lautet „Feringasee“ und wird nach schlauer Überlegung 
gleich wieder revidiert. Bei der Rückfahrt 
drohen nämlich Stauprobleme, bis zu einer 
Stunde. „Da gehen Sie lieber schnell ins 
Ungererbad.“ Dort staut es sich bereits an 
der Kasse.
taxi 2 WWW
(nr. 3477, 06.08., 14.00 Uhr, siegesstor)
Apathisch leidet dieser Fahrer unter der 
Mittagshitze. Meine kühlen Fragen ermuntern ihn zu dem Rat, in ein Schwimmbad 
zu gehen. Denn überfüllt ist es angeblich 
auch am Starnberger- und Feringasee. 
taxi 3 –
(nr. 1539, 06.08., 14.15 Uhr, reitschule)
Wenn ich Schwimmhäute und einen Schnabel hätte, würde ich ja sofort um die Ecke 
in das ca. 50 cm seichte Gewässer watscheln… Mit dem Bade-Tipp „Kleinhesseloher See“ bringt mich dieser Fahrer erst 
zum Schmunzeln und dann meine gefühlte 
Körpertemperatur noch mehr ins Wallen.
taxi 4 WWWW Gewinner!
(nr. 2784, 06.08., 14.15 Uhr, 
 Mauerkircher)
Rund um München sind bereits in der Eiszeit oder auch durch den Autobahnbau viele Weiher, Moorseen und Baggerseen entstanden. Egal in welcher Himmelsrichtung, 
die unterschiedlichsten Strände laden zum 
Baden ein. Dieser gebürtige Hamburger 
 erweist sich als wahrer „Bademeister“ . Er 
nennt zum Beispiel den Deiniger Weiher im 
Süden, den Unterföhringer See im Norden 
und den Heimstettner See im Osten als 
 ideale Badeziele.
taxi 5 WWW
(nr. 535, 06.08., 17.15 Uhr, kölner platz)
Geographisch korrekt schickt mich der Fahrer in den naheliegenden Norden. So erfahre ich, dass ich in geschätzten 15 Minuten 
den Fasaneriesee, Lerchenauer- und Feldmochinger See unkompliziert erreichen 
kann. Voll sei es da aber auch.
der Gewinner! (taxi 4)
peter harms 
Münchner straße 56 
82008 Unterhaching
die bewertung
WWWW grandios
WWW sehr gut
WW gut
W befriedigend
– nicht überzeugend
➔ b adeseen München
Foto: istockphoto
 
SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 27

Seite 28

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Man glaubt es kaum und will es auch gar 
nicht so genau wissen, wie schnell die Zeit 
vergeht: Vor nur fünf Jahren wurde das 
Projekt des Transrapid, der Magnet-Schwebebahn vom Münchner Hauptbahnhof zum 
Flughafen, sang- und klanglos zu Grabe getragen. Zuvor war der Transrapid über Jahre 
hinweg als unverzichtbar für den Hochtechnologie-Standort München und Bayern erklärt worden, für München als Weltstadt als 
solche und für den Flughafen als lebenswichtige Anbindung an den schienengebundenen Nah- und Fernverkehr. Und plötzlich interessierte sich im März 2008 kein 
Mensch mehr für dieses Verkehrsmittel, das 
bis dahin als unverzichtbar gegolten hatte. 
Technologie
Im Jahr 1934 erhielt der deutsche Ingenieur Hermann Kemper (1892-1977) das Patent auf die Erfindung einer „Schwebebahn 
mit räderlosen Fahrzeugen, die an eisernen 
Fahrschienen mittels magnetischer Felder 
schwebend entlanggeführt wird“, wie es in 
der Patentschrift hieß. Kriegsbedingt erst 
1971 stellte die Ottobrunner Firma Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) einen Prototyp auf einer 700 Meter langen Teststrecke 
vor. Im selben Jahr nahm Krauss-Maffei in 
München den Transrapid 02 mit vier Sitzplätzen, fünf Tonnen Gewicht und 90 Stundenkilometern in Betrieb und vervollkommnete bis 1977 die Technologie. Nach der 
deutschen Wiedervereinigung 1990 entstanden 1992 Pläne für eine Verbindung 
zwischen Berlin und Hamburg, die aber nie 
verwirklicht wurde, weil die Kosten ins Unermessliche stiegen. Außerdem regte sich 
Protest der Anwohner wegen der Führung 
der Trasse auf Stelzen, so dass das Projekt 
im Jahr 2000 fallen gelassen wurde. Inzwischen war auf der Teststrecke im Emsland 
ein Geschwindigkeitsrekord von 450 Stundenkilometern aufgestellt worden, worauf 
sich Interesse aus dem Ruhrgebiet, Großbritannien, den USA und der Volksrepublik 
China rührte. In Shanghai eröffnete 
schließlich im Jahr 2004 eine 30 Kilometer 
lange Verbindung zwischen der Stadt und 
ihrem Flughafen Pudong, errichtet von einem Konsortium aus den Technologie-Konzernen Siemens, Krauss-Maffei und ThyssenKrupp sowie der Baufirma Max Bögl.
Technologie-standort 
München und bayern
Der bayerischen Staatsregierung ging es 
beim Vorantreiben des Magnetbahn-Projektes auch um die Förderung des Hochtechnologie-Standortes München und Bayern. 
Die Firma Siemens in Erlangen spielte eine 
entscheidende Rolle bei der Entwicklung, 
außerdem stellte MBB in seinen Werken 
 Ottobrunn und Manching Teststrecken zur 
Verfügung. Ebenfalls zentralen Anteil an 
der Entwicklung hatte die Münchner Firma 
Krauss-Maffei in Allach, so dass sich das 
Schwergewicht der Arbeiten in Bayern 
 befand. 
edmund stoibers Transrapid-rede 2002
Ministerpräsident Edmund Stoiber betrieb 
in seiner Amtszeit von 1993 bis 2007 das 
Projekt einer Magnetschwebebahn zwischen Hauptbahnhof und Flughafen mit besonderem Nachdruck. In seiner inzwischen 
berühmt gewordenen Rede auf dem Neujahrsempfang der CSU in München am 21. 
Januar 2002 hielt er ein flammendes Plädoyer über die Vorzüge des Transrapid. Der 
Wortlaut sei hier wiedergegeben: 
„Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München 
... mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am 
Flughafen noch einchecken müssen, dann 
starten Sie im Grunde genommen am Flughafen ... am ... am Hauptbahnhof in München starten Sie Ihren Flug. Zehn Minuten. 
Schauen Sie sich mal die großen Flughäfen 
an, wenn Sie in Heathrow in London oder 
sonst wo, meine sehr ... äh, Charles de 
Gaulle in Frankreich oder in ... in ... in Rom. 
Wenn Sie sich mal die Entfernungen anschauen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, 
dann werden Sie feststellen, dass zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen, um ihr Gate zu finden. Wenn Sie vom 
Flug ... vom ... vom Hauptbahnhof starten. 
Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie 
fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten 
an den Flughafen in ... an den Flughafen 
Franz Josef Strauß. Dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München. 
Das bedeutet natürlich, dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an 
Bayern ... an die bayerischen Städte heranwächst, weil das ja klar ist, weil auf dem 
Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.“ 
Stoiber hat seitdem für diese misslungene 
Argumentation und seine nur schwer nachvollziehbaren Erläuterungen massenhaft 
Spott und Häme geerntet. Im Grunde genommen zeigen seine Ausführungen jedoch, dass er selbst schon gar nicht mehr 
vom Transrapid überzeugt war, sondern 
Vor nur fünf Jahren: das sang- und klanglose aus für den Transrapid 
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28 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
Geschichte und G’schichten

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bezahlte nun der Deutschen Bahn AG den 
symbolischen Preis von 1 Euro für den Besucherzug, der seitdem am Firmensitz zu 
besichtigen ist. Zwei Entwicklungsmodelle 
des Transrapid können heute außerdem in 
der Außenstelle Bonn des Deutschen Museums und im Technikmuseum Speyer besucht 
werden – und natürlich die drei Garnituren 
in Shanghai im praktischen Einsatz. Der 
Transrapid ist ein Musterbeispiel für eine 
gescheiterte Technologie, die zwar in technischer Hinsicht brillant war, aber an den 
Bedürfnissen der Menschen vorbeiging. 
(BW)
 lediglich ein argumentatives Rückzugsgefecht führte. 
politik in München
Das Planfeststellungsverfahren für die Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und 
dem Flughafen begann im Jahr 2005. Die 
Strecke sollte unterirdisch westlich entlang 
des Olympiageländes und durch Feldmoching verlaufen, um dann überirdisch 
auf Stelzen zum Flughafen weiterzuführen. 
Dagegen wandten sich Proteste und Einwände seitens der Anwohner wie auch der 
Kommunalpolitik, die sich bestätigt sahen, 
als am 22. September 2006 ein Unfall auf 
der Teststrecke im Emsland 23 Tote und etliche Verletzte forderte. Am 27. März 2008 
kam das von vielen erhoffte, aber doch unerwartet schnelle Aus für den Transrapid. 
Weder die Bundesregierung noch der Freistaat Bayern, dessen Regierung sich bislang vehement für den Transrapid eingesetzt hatte, waren bereit, die inzwischen 
von 1.950.000.000 Euro auf mindestens 
3.500.000.000 Euro – ein Plus von 80 Prozent – zu finanzieren. Später stellte sich 
heraus, dass der wahre Grund dafür woanders lag: Die staatseigene Bayerische 
Landesbank hatte 10.000.000.000 Euro 
verzockt, was der Staatsregierung offenbar 
bereits im März 2008 bekannt gewesen war, 
denn nun sprang sie mit Steuergeldern für 
diese Schieflage ein. Und dies bedeutete 
das finanzielle Ende des schon lange zuvor 
im Grunde aufgegebenen Projektes des 
Transrapid. Offensichtlich war es lediglich 
um ein reines Prestige-Projekt gegangen, 
das die Staatsregierung genauso schnell 
fallen ließ, wie sie es zuvor hatte durchsetzen wollen.
das Münchner Taxigewerbe
Dem Münchner Taxigewerbe war während 
der Zeit der Planungen immer bewusst, 
dass der Transrapid erstens eine allgemeine 
Fehlplanung war und zweitens uns wirtschaftlich nicht würde schaden können. Zur 
Fehlplanung: Der Transrapid konnte sinnvoll nur auf längeren Strecken eingesetzt 
werden, da seine hohe Geschwindigkeit 
Zwischenstopps lediglich nach größeren 
Entfernungen zuließ. Die läppischen 40 Kilometer zwischen Hauptbahnhof und Flughafen bewiesen die Unsinnigkeit der Planungen. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht 
stellte die Magnetbahn keine ernstzunehmende Konkurrenz dar. Fahrgäste, die die 
öffentlichen Verkehrsmittel benutzt hätten, 
hätten erst einmal zum Hauptbahnhof gelangen müssen, um dann dort in den Transrapid umzusteigen, dessen geplante Fahrpreise wohlweislich nie in der Diskussionen 
seiner Befürworter auftauchten. Fahrgäste 
im Taxi hätten auch erst einmal zum 
Hauptbahnhof gelangen müssen, um dann 
dort die nichtgenannten Preise zu berappen. Zumindest aus dem westlichen, östlichen sowie dem nördlichen Stadtgebiet 
 sowieso wären sie erheblich schneller, bequemer und günstiger direkt zum Flughafen 
beziehungsweise in die andere Richtung 
mit uns gefahren. 
im Museum verschwunden
Vor dem Verwaltungsgebäude der Krauss- 
Maffei AG an der Krauss-Maffei- Straße 2 
stand lange Zeit auf Stelzen ein Modell 
 einer Magnetschwebebahn; dieses verschwand nach dem Ende der hochfliegenden Planungen. Und auf dem Terminal 2 
des Flughafens lud ein begehbares Modell 
des Hoffnungsträgers Transrapid zum Betreten ein, doch auch dieses verschwand im 
März 2008. In einer groß angelegten Aktion 
wurde der Zug vom Flughafen München 
an den Hauptsitz der Firma Max Bögl bei 
Neumarkt in der Oberpfalz gebracht. Bögl 
hatte die Strecke in Shanghai gebaut und 
benediKt Weyerer
Jahrgang 1951, studierte Englisch und 
Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 
1981 den Taxischein. Seitdem ist er im 
Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem 
auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er 
hat inzwischen vier Bücher und eine 
Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte 
 Münchens verfasst und veröffentlicht. 
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht / Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht /
Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 M ün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
Cichon_Partner.qxd:176x60 08.08.2011 13:45 Uhr Seite 1
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u nterhaltun G
das abc der Taxler. bierernst, aber heiter. doppelzüngig, meist erinnernd. 
amüsierend, manchmal lehrreich. in jedem f alle hilfreich. 
interessant für anfänger und profis. in diesem Monat der buchstabe „n“ .
n
➔ s chrottis f ia Ker- abc
➔ naMen – Mit ca. zehn Prozent der Anrufer führen die Zentralisten einen harten 
Kampf, um bei der Auftragsannahme den 
Namen an der Glocke herauszubekommen. 
Die üblichen Antworten auf die entsprechende Frage lauten dann „wir kommen 
raus“ und auf nochmalige Nachfrage „wir 
stehen dann unten“ . Auch das Angebot des 
Zentralisten „ich kann gerne vermerken, 
dass der Fahrer nicht läuten soll“ wird mit 
der Frage dieser Kunden „wozu brauchen 
Sie dann den Namen an der Glocke?“ gekontert. Die Hartnäckigen unter diesen Namensverweigerern lassen sich auch nicht 
durch den Hinweis erweichen, der Computer verlange nunmal diese Angaben für einen Auftrag und nennen spätestens auf die 
Ankündigung, dann werde halt kein Taxi 
geschickt, irgendeinen Phantasienamen, 
der dann natürlich doch nicht auf der Klingel steht, woraufhin der bestellte Fiaker alleinstehend vor der Adresse wartet und 
nicht weiss, wo er klingeln soll. Das übliche Spielchen ist die Folge: Rückrufversuch 
beim Kunden (meist nur „Mailbox“), Wegschicken des Taxis, nach fünf Minuten die 
Reklamation des Kunden („ich habe doch 
gesagt, wir kommen raus“) usw. … Der 
Zeitverlust für die Zentrale ist enorm, denn 
in diesen vertanen Minuten könnten vom 
Rückfragefunker leicht mehrere andere Aufträge angenommen werden. Eigentlich – 
das berühmte Wort – sollte man solchen 
Leuten sozusagen zur Strafe gar kein Taxi 
mehr schicken, aber das wollen wir Ihnen, 
Kolleginnen und Kollegen, natürlich auch 
wieder nicht antun. Schließlich ist auch Ihr 
Zeitverlust beim „Blitz“ schmerzhaft – und 
bekanntlich ist längst nicht immer gleich 
ein passender Ausgleich zur Hand.
Einige Berühmtheit erlangte der in einem 
Auftrag mal vermerkte Kundennahme „Ikumobi“, der natürlich auch nicht an der Glocke stand. Der Kunde, Bayerisch sprechend, 
hatte auf die Frage nach dem Namen auch 
nur ausweichend gemeint, er komme herunter … 
➔ naViga TiOn – Dieser ursprünglich aus 
der Schifffahrt kommende Begriff für die 
Bestimmung des Standortes und Einhaltung 
des Kurses hat durch das gleichnamige, üblicherweise als „Navi“ abgekürzte, Gerät 
längst auch im Straß enverkehr Einzug gehalten. In unserem Datenfunk (DF) wird die 
Navigation zum Kunden zudem als dauerhafte Option angeboten, um sich zu der 
zuletzt vermittelten Adresse lotsen zu lassen. Das mag in einigen Fällen – vor allem 
natürlich bei Adressen, die man einfach 
kennen müsste – ein Armutszeugnis sein. 
Andererseits geht die Kundenzufriedenheit 
vor, und die wird meist zunächst einmal 
dadurch erreicht, dass das Taxi schnellstmöglich vor Ort ist. Dennoch gelang es 
 einer Kollegin am Freitag, 2.8.13 abends 
gegen halb zwölf, vom „Isarklinik“-Stand 
aus die zuvor am DF erhaltene Kreuzstraße 
nicht zu finden. Wohl gemerkt: nicht etwa 
die Hausnummer, sondern die Straße als 
solche. Bei der Reklamation der Kundschaft 
nach ca. zehn Minuten meinte sie dann am 
Rückfragekanal, die Zentrale müsse solche 
kleinen Straßen gefälligst mitsamt einer 
Anfahrtsbeschreibung herausgeben … Seitens der Zentrale wurde dann gegenüber 
der Kundschaft zu einer Notlüge gegriffen 
(„hat versehentlich den Falschen mitgenommen“), weil nämlich die Wahrheit, dass 
eine Münchner Taxlerin eine der ältesten 
und zentralsten befahrbaren Straßen der 
Innenstadt nicht kennt, einfach doch zu 
peinlich gewesen wäre.
➔ nebenTÄTigkeiT – Viele Aushelfer und 
Gelegenheitsfahrer in unserem Gewerbe 
stehen in dem Ruf, sich nicht auszukennen 
und generell eine schlechtere Leistung abzuliefern als die hauptberuflichen Taxler. 
Gerade die Letztgenannten behaupten das 
gerne. Naja. Dafür schleichen sich gerade 
bei den ‚alten Hasen‘ oftmals Nachlässigkeitsfehler ein, wie z.B. das Stehenlassen 
einzelner Mitfahrer bei Sammeltouren 
(MVG- Fahrten usw.), weil man sich doch 
eh‘ so gut auskennt und alles schon erlebt 
hat. Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen 
Herrn sei nochmals die ostfriesische Mengenlehre bemüht: wer drei Fahrgäste aufnimmt, aber am Ziel vier Leute aussteigen 
lassen soll, muss erst noch einen aufnehmen, damit keiner mehr im Wagen ist! Aber 
zurück zu den Aushelfern: in der Tat erkennt man sie meist an Wochenendnächten 
durch Kamikaze-artigen Fahrstil und die 
übliche Ralley stadteinwärts bei der Jagd 
nach dem nächsten Aufhalter, während 
nach Erreichen der 80-km/h-Marke die in 
der Gegenrichtung stehenden Winker übersehen werden. Schließlich ist man genug 
damit beschäftigt, sich in dem gelben Pulk 
in Schumi-Manier an die Spitze zu kämpfen 
und hat deshalb keinen Blick mehr dafür, 
dass das Objekt der Begierde auf der drüberen Straßenseite eigentlich auf ein Taxi 
warten würde.
➔ nichT schÖn – war das Benehmen des 
„Kollegen“ 251 am 4.8.13 gegen 1.55 Uhr 
am Goetheplatz-Stand: er stellte sich – als 
Zweiter am Stand – vorne in der linken 
Spur auf und hatte es natürlich nicht nötig 
(vielleicht weiß er auch gar nicht, wie‘s 
geht), die Reklame auszuschalten.
Vor Schichtbeginn hatte er offensichtlich 
vergessen, seinen Sommer-Schlafanzug mit 
normaler Kleidung zu tauschen, jedenfalls 
saß er mit grauem Unterhemd und ebensolcher „Boxershort“ hinterm Steuer. Immerhin 
hatte er noch daran gedacht, Schuhe anzuziehen. Lange hielt es ihn nicht im Wagen, 
denn er hatte einiges zu erledigen: zunächst 
suchte er im Kofferraum nach Trinkbarem; 
die Flüssigkeit in der Flasche war jedoch in 
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dieser heißen Sommernacht offensichtlich so 
warm geworden, dass er den Rest direkt neben seinem Wagen angewidert auf den Boden schüttete. Da zu einem ordentlichen 
Stoffwechsel – jetzt ist nicht die Kleidung 
gemeint – auch die Entsorgung gehört, stellte er sich fünf Meter links von seinem Auto 
an den kleinen Grünstreifen zwischen Stand 
und Reisebüro und zeigte beim Pinkeln seinem kleinen Mann die große, weite Welt. 
„Was jeder dahergelaufene Hund kann, darf 
ich doch auch“ dachte er sich dabei vermutlich. Wenn er überhaupt denken kann. Dass 
übrigens zwischenzeitlich ein weiteres Taxi 
(Nummer bekannt) den Stand anfuhr, störte 
ihn nicht weiter. Kurz danach, immerhin hatte er sein Gemächt schon wieder in seiner 
kurzen Schlafanzughose verstaut, tauchte 
eine Dame am Stand auf und fragte ihn, ob 
er sie fahren würde. Auf den höflichen Hinweis des Ersten (Taxibusfahrer), er sei eigentlich dran und warte schon länger, kannte 
sich Herr „251“ plötzlich mit der Standplatzordnung aus und gab der Kundin den rechtlich korrekten Hinweis, sie dürfe sich selbstverständlich das Taxi aussuchen. Was sie, zu 
seinen Gunsten, auch tat. Hoffentlich hatten 
beide eine angenehme Fahrt.
➔ nOckhersTrasse/nOckherberg – 
Benannt nach einer Bankiersfamilie, deren 
Angehörige (Jakob und Georg N.) 1742 in 
der Blumenstraße ein Krankenhaus für arme 
Münchner bauen liesßen. Die Familie besaß 
dort, wo heute der Paulanerkeller steht, 
eine Sommerresidenz, die 1853 von der 
Brauerei gekauft und bis zu ihrem Abriss 
im Jahre 1903 als Gartenwirtschaft betrieben wurde. (S.a. „Die Münchner Straßennamen“ von J. Dollinger).
➔ nOTrUf – In einer ruhigen Montagnacht Ende Juli löste ein Taxilenker den 
DF-Notruf aus, war aber natürlich weder 
über Sprechfunk, noch per Handy (Mailbox) 
erreichbar. Nach einiger Zeit, als bereits 
Kollegen zum letzten registrierten Standort 
geschickt worden waren, meldete er sich 
doch noch am Sprechfunk und faselte 
plötzlich etwas von „Funkzentrale“, ohne 
jedoch eine vernünftige Ansage liefern zu 
können, wo er grade sei, geschweige denn, 
wo die Fahrt hingehen solle. Nach weiterem, längerem Hin- und Her stiegen die 
Fahrgäste dann friedlich aus und die Sache 
löste sich in Wohlgefallen auf. Passiert war 
schlicht und einfach: nichts! Wunderbar.
Als ähnlicher Held erwies sich der „Kollege“, der – auch Ende Juli – in einer Wochenendnacht zunächst auf Kanal I, dann 
IV, „dringend“ rief und sich über die Zentrale Kollegen an die Aidenbach/Lochhamer 
zur Hilfe schicken ließ, weil er Probleme 
mit den Fahrgästen habe. Da sich kein anderer dazu bereit fand, meldete sich der 
Schreiber aus der Garmischer/Krüner Straße 
und brauchte wegen der üblichen Ampelorgie am Luise-Kiesselbach- und Ratzingerplatz, Aidenbach/Gmunder, Aidenbach/
Kistlerhof (alle rot) usw. ca. sieben Minuten bis zum Eintreffen. Wer nicht da war – 
der geneigte Leser ahnt es schon. Erst als 
er am Funk gefragt wurde, was denn jetzt 
sei, ein Kollege sei vor Ort usw. erklärte er 
lapidar auf Kanal IV: „Sache hat sich erledigt, bin weggefahren“ .
Als er daraufhin vom Hauptfunker für den 
Rest der Nacht mit einem DF- und Sprechfunkverbot belegt wurde, kam plötzlich 
 Leben in dieses Aushängeschild der praktizierten Kollegialität: ein paar Minuten 
später stand er vor der Genossenschaft 
undbegehrte – freilich vergeblich – Einlass 
in das Allerheiligste der Engelhardshöhe. 
Ob zu dem Zwecke, dem Funker eins auf die 
Nase zu hauen, oder um wenigstens jetzt 
die vorher schuldig gebliebene Erklärung 
nachzuliefern, blieb somit ungeklärt.
Das Schlimme dabei ist nicht die überflüssige Anfahrt des hilfsbereiten Kollegen, 
sondern, dass wegen solchen hysterischen 
Nieten eines Tages ein Fiaker gänzlich ohne 
Hilfe bleibt, der wirklich dringend darauf 
angewiesen wäre. Aus vielfachen Erfahrungen wissen die Zentralisten übrigens, dass 
gerade diejenigen, die besonders häufig 
„dringend“ rufen, sich ausnahmslos (!) 
selbst nie melden, wenn – oft mehrmals 
vergeblich – gefragt wird, wer denn jetzt 
endlich einem anderen Kollegen zur Hilfe 
kommen könne.
➔ nUssba UMsTrasse – Johann Nepomuk 
von N. (1829–1890) war Chirurg und von 
1860–1890 Professor der Medizin an der 
Universität München. Er galt als führender 
Mediziner auf dem Gebiet der Antisepsis. 
Ein Jahr nach seinem Tod wurde die vormalige „Krankenhausstraße“ nach ihm benannt. (S.a. „Die Münchner Straßennamen“ 
von J. Dollinger). Die Strasse wurde Anfang 
der 1990er Jahre im Rahmen der „Verkehrsberuhigung“ des Klinikviertels vom 
Durchgangsverkehr abgehängt. Die Anfahrt 
zur Nervenklinik, Chirurgie und zur Pathologie (früher Frauenlobstraße) ist 24-stündig vom Beethovenplatz aus möglich. Von 
22.00 bis 06.00 Uhr muss von dort aus 
auch die Medizinische Klinik in der Ziemssenstr. angefahren werden, weil in dieser 
Zeit die Schranke in der Ziemssenstraße 
(fast Ecke Lindwurm) nur mehr die Ausfahrt 
aus dem Gelände ermöglicht.
Von Mitarbeitern der Chirurgischen Klinik 
(Nußbaumstraße 20) wird das Krankenhaus 
übrigens auch als „Damen- und Herrenschneiderei“ bezeichnet. So wusste schon 
Otto Waalkes: Tumor ist, wenn man trotzdem lacht!
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SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 31

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➔ „stop and G o“ durch die s tadt
s Taus Tad T München
t iteltheM a
Es wäre eine grobe Vereinfachung, die heute teils katastrophalen Verkehrsbedingungen als „Luxusprobleme“ übersättigter 
Großstädter abzutun. 1.400.000 Einwohner 
wollen schließlich mit Waren aller Art versorgt werden – und diese Waren müssen 
 irgendwie in die Regale der Geschäfte vor 
Ort kommen. Damit nicht genug: von dort 
wiederum müssen die Waren auch in die 
einzelnen Haushalte gelangen. Der wöchentliche Familieneinkauf bedarf eines 
Autos als Transportmittel, aber auch der 
Sack Katzenstreu nebst zwölf Dosen Futter 
und einem Tragl Bier für das Familienoberhaupt des 1,5-Personen-Haushaltes sind 
mit Bus oder Bahn selbst dann nicht mehr 
transportabel, wenn die Haltestelle direkt 
vor der Haustüre liegt. Und letztendlich ist 
es das gute Recht auch von Menschen, die 
gerade keine Tüten oder Tragl zu befördern 
haben, innerhalb der Stadt von A nach B 
gelangen zu können. 
Nicht alle Einwohner Münchens sind jung 
und gesund und können daher pauschal auf 
das Radl oder auf Busse und Bahnen verwiesen werden. Und selbst durch Schneematsch oder Dauerregen ausgebremste 
Hardcore-Radfahrer finden es bei Sauwetter 
allenfalls noch im U-Bahnhof einigermaßen 
gemütlich. Zweifellos: Viele private Autofahrten – und übrigens auch Radl-Fahrten 
– innerhalb der Stadt könnten ohne Verlust 
an Lebensqualität für die Betroffenen durch 
Inanspruchnahme des ÖPNV (= Öffentlicher-Personen-Nah-Verkehr), wozu neben 
dem MVV auch das Taxi zählt, ersetzt werden. Aber halt längst nicht alle. 
was ist am stau so schlimm?
Im Wesentlichen sind es zwei Gründe: 
1. Schäden für die Umwelt und 
2. Die volkswirtschaftlichen Kosten. 
zu 1 (beispiel): seit Jahren ist die Landshuter Allee sogar bundesweit berühmt und 
berüchtigt dafür, dass hier besonders oft 
die EU-Grenzwerte für die zulässige Schadstoffbelastung überschritten werden. Die 
jüngst beschlossene Absenkung der 
Höchstgeschwindigkeit von 60 auf 50 km/h 
für dieses Teilstück des Mittleren Ringes 
(Begründung: o. gen. Schadstoffbelastung) 
ist jedoch, mit Verlaub, lachhaft, weil die 
mit riesigem Abstand höchste Abgasbelastung gerade dann entsteht, wenn die Autos 
schon ab dem Georg-Brauchle-Ring im Stau 
stehen. Gleichmäßig dahinrollende Autos, 
egal, ob mit 50 oder 60 km/h, verursachen 
nur einen Bruchteil der Abgasproduktion 
als die im Stau stehende Blechlawine. Und 
da „bewegen“ sich die Autos höchstens mit 
einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 
10 km/h. Die geringste Abgasproduktion 
pro gefahrenen Kilometer entsteht übrigens 
erst bei gleichbleibenden 80–90 km/h … 
Der Stau ist die Ursache für den erhöhten 
Schadstoffausstoß, und nicht etwa der 
 Unterschied zwischen 50 und 60 km/h.
zu 2.: die (volks-)wirtschaftlichen Schäden 
durch Staus sind immens. Die vom Schreiber an anderer Stelle schon oft bemühte 
Millionärsgattin aus Grünwald, die für einen Bummel auf dem Viktualienmarkt mit 
ihrem rollenden 300-PS-Panzerschrank anreist, wird das kaum interessieren, da die 
Zeit im Stau doch lediglich von der reichlichen Freizeit abgeht. Gewerbetreibende jedoch werden hart betroffen. Betrachten wir 
beispielsweise einen Installateur (Gas, 
Wasser, Schei...), der mit seinem Werkstattwagen die Kunden der Reihe nach abfahren 
muss: schafft er statt durchschnittlich vier 
Adressen nur mehr drei am Tag, muss er 
den Verlust zwangsläufig auf die verbleibenden drei Kunden umlegen. Gleiches gilt 
für die unübersehbare Zahl an Lieferanten 
von Geschäften, Wirtshäusern, Altenheimen und Krankenhäusern, für Post- und 
 Paketdienste, die häusliche Krankenpflege 
usw. usw. – und nicht zuletzt auch für das 
Taxigewerbe. Wer als Kunde nur ein Mal bei 
laufendem Wecker eine Stunde im Stau zugebracht hat, wird dies nicht wiederholen 
wollen. Und wir alle wissen, dass man bei 
rollenden Reifen weitaus mehr umsetzen 
kann als die 24 Euro pro Stunde Wartezeit. 
Tatsächlich verdient nur einer am Stau: die 
Mineralölindustrie.
Wir wollen hier einmal versuchen, die verschiedenen Ursachen für Verkehrsstaus zu 
benennen und dabei auch mögliche Lösungen aufzuzeigen. Wer jetzt freilich lapidar 
feststellt, ein Stau komme nur deshalb zustande, weil zu viele Autos gleichzeitig in 
dieselbe Richtung fahren, trifft wohl nur in 
Einzelfällen den Kern der Sache.
Foto: istockphoto
der Verkehrsstau dürfte als phänomen wohl so alt sein wie der straßenverkehr selbst und – noch lange vor der erfindung des 
 autos – in München auch schon die lenker von postkutschen und liefergespannen betroffen haben. schließlich verdankt unsere 
stadt ihren ziemlich rasanten aufstieg der Tatsache, dass die handelswege für wein, gewürze und salz am Marienplatz (damals 
„schrannenplatz“) zusammentrafen. keine hundert Jahre nach der gründung anno 1158 musste die vormals winzige siedlung 
Munichen („bei den Mönchen“) mit gerade mal 400 Metern durchmesser schon auf die sechsfache größe erweitert werden. 
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Unveränderliche bauliche gegebenheiten
Beispiel: Rosenheimer Straße
Die Rosenheimer Straße führt als Direttissima vom Kulturzentrum Gasteig zur A 8 und 
ist vom Rosenheimer Platz bis zur Orleansstraße so eng, dass für mehr als zwei Spuren pro Richtung plus Parkbuchten einfach 
kein Platz ist. Die Brachiallösung, die 
Parkspuren auch noch als Fahrbahnen auszuweisen, würde schon daran scheitern, 
dass die Anwohner ihre Autos kaum in den 
vierten Stock der mehrheitlichen Altbauten 
(ohne Tiefgarage) tragen könnten. Und fairerweise muss man zugeben, dass jetzt 
schon für Radfahrer die Lage dort – mangels Radwegen – lebensgefährlich ist. Die 
Situation für Autofahrer ist hier und an 
vergleichbaren Stellen, vor allem natürlich 
in der Innenstadt, durch irgendwelche baulichen Maßnahmen einfach nicht zu ändern. Das muss man leider konstatieren. 
Hier noch ein paar Bemerkungen zum Thema „Radfahrer“: wer auf dem Radl sitzt, 
hockt dafür nicht in einem Auto! Der jetzt 
eventuell kommende bissige Einwand, die 
Radfahrer seien im Bus oder der S-Bahn 
noch besser aufgehoben, müsste auf einen 
Teil der dort im Stau stehenden Autofahrer 
auch gebracht werden. Der in München zu 
spürende – ja: Hass zwischen Auto- und 
Radfahrern müsste nicht sein und ist nur 
durch die unsensible Schwarz-Weiß-Malerei 
insbesondere der grünen Autohasserfraktion im Rathaus bedingt. Die pauschale Charakterisierung aller Autofahrer als potentielle Massenmörder, aber aller Radfahrer als 
Gutmenschen, die deshalb unbeschränkte 
Narrenfreiheit genießen sollen, führte und 
führt erst zu dieser völlig unnötigen emotionalen Konfrontation. Übrigens wird mancher Autofahrer (auch Taxifahrer in der 
Freizeit) bei schönem Wetter selbst zum 
Radler – und bei Sauwetter umgekehrt. 
Auch daran zeigt sich, dass das politisch 
geschürte Gegeneinander-Ausspielen von 
Auto- und Radfahrern an den Bedürfnissen 
einer mobilen Gesellschaft völlig vorbeigeht.
baustellen
Laut einem Bericht der SZ vom 23.07.2013 
(„Bagger im Weg“ – Münchner Teil) stieg 
die Zahl der vom KVR genehmigten Baustellen auf öffentlichem Grund von rund 
13.000 im Jahr 2000 auf genau 20.472 im 
Jahre 2012. Nun sind Baustellen zwar 
nervtötend für Anwohner und Verkehrsteilnehmer, aber andererseits ist es ja auch 
wünschenswert, dass die Stadt nötige 
 Maßnahmen durchführt und nicht etwa 
 aufschiebt, was meist zu viel höheren Folgekosten führen würde. So weit die grundsätzliche Feststellung. Bei der praktischen 
Durchführung hapert es jedoch dermaßen, 
dass selbst ein unbedarfter Mensch die Frage nach eventueller Absicht stellen muss. 
Zur Vermeidung von Wiederholungen aus 
diversen „Fiaker-ABC‘s“ der jüngeren Vergangenheit seien einige der krassesten 
 Fälle nur stichwortartig angesprochen: 
die Baustellen in der Seidl-/Karlstraße, 
Dachauer-/Lothstraße oder Sonnen-/Lindwurmstraße (alle in diesem Frühjahr) mögen notwendig gewesen sein, wurden aber 
an diesen neuralgischen Stellen nur deshalb zu endlosen Dauerbaustellen, weil 
teils wochenlang (!) nach dem Aufreißen 
des Straßenbelages kein einziger Bauarbeiter mehr gesichtet werden konnte. 
Lösungsmöglichkeit: die Stadt – der Begriff 
„Stadt“ sei hier pauschal für alle beteiligten städtischen Referate und/oder Gesellschaften genommen – die Stadt also sollte 
bei der Vergabe von Straßenbauaufträgen 
nicht nur den Kosten-, sondern auch den 
Zeitfaktor berücksichtigen. Nicht die Baufirma ist zu beauftragen, die den billigsten 
Preis nennt (und das oftmals durch sittenwidrig geringe Löhne auf ihre Arbeiter 
 abwälzt), sondern diejenige, die als erste 
fertig ist! 
Das sture Schielen nach dem Endpreis, 
ohne die geringste Frage danach, ob sich 
die beauftragte Firma zwei Tage oder zwei 
Monate Zeit für ihre Arbeit nimmt, ist der 
grundlegende Fehler an der Sache. 
ampeln
Hier sieht der Autor drei grundlegende Probleme: 1., es gibt zu viele Ampeln, 2., sie 
sind oftmals falsch getaktet, sowie 3., die 
Vorrangschaltungen für städtische Busse 
und Bahnen. 
zu 1.: noch nicht einmal der als – gelinde 
gesagt – „Ampelkritiker“ bekannte Schreiber würde z.B. in der Ludwigstraße, am 
Sendlinger Tor Platz oder dem Mittleren 
Ring die Lichtzeichenanlagen abschaffen 
wollen. Oder vielleicht doch? – Zugegeben, 
hier eine Wiederholung zum Fiaker-ABC: 
das Rechtsabbiegen von der Sonnen- zur 
Lindwurmstrasse wäre durch eine einspurige (!), aber ampelfreie Furt über die 
 Nußbaumstraße und dann zwischen dem 
Rondell und der Matthäuskirche hindurch 
problemlos möglich. Ein Stoppschild an der 
Einmündung zur Lindwurmstraße würde 
völlig genügen, um dem von links kommenden Verkehr, also natürlich auch Fußgängern und Radlern, den nötigen Vorrang einzuräumen. Wenn sie eben da sind. Das 
zweimalige Queren der Trambahngleise auf 
nicht mal 100 Metern Distanz und – nicht 
zuletzt – zwei von vier Fahrspuren auf 
Höhe der Tramhaltestelle könnte ersatzlos 
entfallen. Trotzdem fiele selbst im Berufsverkehr der Rückstau in die Sonnenstraße 
wesentlich kürzer aus. So war es jedenfalls 
bis Anfang der 90-er Jahre (die Älteren erinnern sich noch), als das Rechtsabbiegen 
von der Sonnen- in die Lindwurmstraße 
ausschließlich über Nußbaum- und Ziemssenstraße gestattet war. Hier gab es auch 
im dicksten Berufsverkehr keinen Stau.
Foto: istockphoto
SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 33

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Oder Beispiel Ludwigstraße: auf eine 
 Distanz von wiederum unter 100 Metern 
finden sich die Verampelung rund um das 
Siegestor sowie die Fußgängerampel an 
der Einmündung der Adalbertstraße. In 
dieser Form erforderlich? Und nochmal ein 
Test des Langzeitgedächtnisses: rund um 
das Brausebad und das Karree Theresienhöhe/Gollier-/Schießstätt- und Heimeranstraße gab es früher keine Ampeln; selbst 
während des laufenden Oktoberfestes (!), 
als Privatwagen und Taxis dort noch herumkurven durften, lief alles stau- und 
problemlos. Jetzt sind die etlichen zusätzlichen Ampeln nicht nur da, sondern auch 
noch allesamt 24-stündig in Betrieb. Der 
totale Ampel-Overkill ist freilich entlang 
der neuen Trambahnlinie durch die Englschalkinger- und Cosimastraße, aber 
auch auf der Friedenheimer Brücke und 
der Wilhelm- Hale-Straße zu bestaunen. 
Usw. usw. … 
zu 2.: wir alle kennen die Rotlichtserien 
z.B. durch die Sonnenstraße vom Sendlinger Tor bis zum Lenbachplatz: Fußgängerampel Sonnenstraße 25: rot. Sonnen-/ 
Josephspitalstraße: rot. Sonnen- ggü. 
Schwanthaler Straße: rot. Stachusrondell: 
rot. Lenbachplatz: rot. Als derzeit jüngstes 
Beispiel sei die Lindwurmstraße (auswärts) 
genannt: seit Inbetriebnahme der neuen 
Linksabbiegerampel von der Lindwurm- in 
die Reisingerstraße ist die ehemals „grüne 
Welle“ (eine der letzten ihrer Art in München) auch zerstört. Wahrscheinlich noch 
nicht einmal mit Absicht, wohl aber mit 
„bedingtem Vorsatz“, wie der juristische 
Laie die folgende Geschichte einmal bezeichnen möchte: in einem Radio-Interview 
im Mai 2012 (Radio Lora) räumte der Leiter 
der im KVR für Ampeln und deren Schaltungen zuständigen Stelle ein, dass für die 
sinnvolle Taktung der bestehenden, aber 
auch neu eingerichteten, Lichtzeichenanlagen in der Regel aus Gründen des Personalmangels keine Zeit sei. Mit anderen Worten: niemand ist in München dafür da bzw. 
mit genügend Zeit und Personal ausgestattet, um wenigstens die irrwitzigsten Rotstaffetten zu beseitigen! Niemand! Dieses 
Geständnisses im Radio hätte es freilich 
nicht bedurft, da die Fakten ohnehin nicht 
zu übersehen sind. 
zu 3.: die Vorrangschaltungen für Busse 
und Bahnen haben grundsätzlich ihren 
Sinn, denn wer auf ein eigenes Auto verzichtet und dafür evtl. mehrmaliges Umsteigen sowie den Anmarsch von und zur 
Haltestelle auf sich nimmt (und dafür nicht 
mit der eigenen Kiste den Stau verlängert), 
darf auch belohnt werden. Dazu kommen 
die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Münchner Verkehrsgesellschaft 
(MVG) an kürzeren Umlaufzeiten der von 
ihr betriebenen Busse und Bahnen – und 
das sind letztlich wir alle als Steuerzahler. 
Die exzessiven Vorrangschaltungen jedoch 
auch für parallel (!) verlaufende Trambahnund Buslinien sind nicht mehr sachlich erklärbar. Einmal mehr verweist der Schreiber 
auf die rühmliche Ausnahme am Karolinenplatz: dort schaltet sich die Trambahn nur, 
aber wirklich: nur (!) dann die grüne 
Durchfahrt, wenn sie eben auch unmittelbar vor Ort ist. Was dort seit Jahrzehnten 
vorzüglich funktioniert, soll an den anderen Strecken nicht möglich sein? 
Angesichts dieser Erfahrungen bekommen 
insbesondere wir Berufskraftfahrer, deren 
Arbeitsplatz die Straße ist, Schüttelfrost 
beim Gedanken an die von Rot-Grün geplante Trambahn-„Westtangente“, also den 
vorgesehenen Schienenstrang vom Romanplatz durch die Fürstenrieder- und Boschetsrieder Str. zum Ratzingerplatz. In der 
Fürstenrieder Straße, die jetzt schon wahrlich mehr als genug belastet ist, fiele pro 
Richtung noch jeweils eine Fahrspur weg. 
Das Ganze soll – nach jetziger Planung – 
80 Millionen Euro kosten. Mit diesem Geld 
könnte man wahrscheinlich 20 Jahre lang 
den Sprit für die dort seit Jahrzehnten verkehrenden Linienbusse bezahlen. Gegen 
den unerwartet heftigen Widerstand der 
Laimer Anwohner, die mehrheitlich auf 
 dieses „Geschenk“ der Stadt verzichten 
wollen, soll nunmehr mit einem forcierten 
Planfeststellungsverfahren reagiert werden. 
Vielleicht wählen bald die Politiker das 
 ihnen genehme Volk … 
fehlende oder falsche fahrspurmarkierungen
beispiel 1: Leopoldstraße auswärts nach 
der Potsdamer-/Rheinstraße 
Es geht dreispurig dahin. Die meisten Fahrer benützen zum Geradeausfahren die 
mittlere und linke Spur, da das Linksabbiegen zur Rheinstraße ohnehin verboten ist 
und die rechte Spur zur Potsdamer- und 
kurz darauf zur Johann-Fichte-Straße wegen den jeweiligen Rechtsabbiegern ohnehin blockiert ist. Doch unmittelbar nach 
der Abzweigung der Johann-Fichte-Straße 
– und ohne jede Vorankündigung – wird die 
linke Fahrbahn durch am Boden aufgemalte 
Pfeile zur Linksabbiegerspur erklärt (zur 
Parzivalstraße). Hektische Spurwechslerei 
ist die Folge, zumal dort wegen der Nähe 
zur A 9 viele Ortsunkundige unterwegs 
sind. Richtig wäre es, schon vor der Johann-Fichte-Str. die rechte der drei Spuren 
gleich als zwingenden Rechtsabbieger auszuweisen und danach die beiden verbleibenden Geradeausspuren nach rechts zu 
verschwenken, so dass die freiwerdende 
linke Spur zwanglos (ohne Spurwechsel) 
zum Linksabbieger werden könnte. Abgesehen vom Thema „Stau“ würde dies auch der 
Unfallvermeidung dienen. 
beispiel 2: Schleißheimer einwärts vor 
 Hohenzollernstraße 
Durch eine Tafel wird angekündigt, die 
rechte Fahrspur (zur Schwere-Reiter-Straße, 
beim Mc Donalds) sei eine zwingende 
Rechtsabbiegerspur. Pustekuchen! Das Geradeausfahren ist durchaus erlaubt … Auch 
hier wieder: hektisches und völlig überflüssiges Gerangel um die vermeintlich richtige 
Fahrspur. 
beispiel 3: ab Montag, 21.07.13, ist die 
Treffauerstraße unmittelbar vor der Garmischer Straße baustellenbedingt für ca. zwei 
Wochen zur Sackgasse geworden. Die Einfahrt in die Garmischer oder die Querung 
zur Ehrwalder Straße war also einige Tage 
lang unmöglich. Ein Hinweis darauf befand 
Foto: atelier-tacke.de
34 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

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sich aber erst unmittelbar vor der Weilheimer Straße; man ließ die vom Partnachplatz kommenden Fahrer bis dahin in die 
Falle tappen. In umgekehrter Richtung 
(Ehrwalderstraße Richtung Treffauerstraße) 
erfuhr der Fahrer auch erst direkt an der 
Ampel, dass es hier nicht geradeaus weiter 
geht. Wer es nicht wusste und Richtung 
Partnachplatz fahren wollte, wurde also 
 unvorbereitet in die Monsterbaustelle am 
Kiesselbachplatz geschickt. Das waren aber 
nur mal drei Beispiele …
fehlende „freilaufende rechtsabbieger“ 
oder: fehlende rechtsabbiegergrünpfeile 
beispiel 1: Arnulfstraße stadtauswärts 
vor Donnersberger Brücke bzw. Landshuter 
Allee:
An dieser Staufalle ersten Ranges wäre es 
problemlos möglich, wenigstens den 
Rechtsabbiegern das Rotlicht zu ersparen. 
Ein „freilaufender Rechtsabbieger“ oder 
der blecherne Grünpfeil und, sei‘s drum, 
zusätzlich noch eine der berühmten 
„Sprungschanzen“ aus den 90-er Jahren, 
würden absolut genügen, um für ausreichend Sicherheit zu sorgen. 
beispiel 2: Dreispitz Schäftlarn-/ 
Lagerhaus-/Isartalstraße
Auch hier könnte völlig problemlos den jeweiligen Rechtsabbiegern durch den blechernen Grünpfeil die sinnlose Warterei am 
Rotlicht erspart werden – wenn‘s halt frei 
ist. Fußgänger (hier erfahrungsgemäß Mangelware) hätten aber ebenso wie parallel 
fahrende Radler beim blechernen „Grünpfeil“ ohnehin Vorrang vor den Rechtsabbiegern. 
beispiel 3: Effnerstraße (auswärts) – 
in die Englschalkinger Straße
Bis zur Inbetriebnahme der neuen Trambahnlinie nach St. Emmeram bog man hier 
einspurig und ohne Ampel, dafür aber mit 
einem „Vorfahrt achten!“ – Schild nach 
rechts ab. Dann kam „Eiserne Lady“ – und 
die Erweiterung auf zwei Rechtsabbiegerspuren mit einer meist rötlichen Ampel. 
Dabei treffen sich Trambahn und automobilisierte Rechtsabbieger gar nicht, sondern 
biegen eben nur parallel ab. Trotzdem. 
Auch hier werden Fußgänger eher selten 
gesehen; der einzige Auto-Querverkehr 
kann nur von denjenigen kommen, die von 
der Effnerstraße (stadteinwärts) nach links 
in die Englschalkinger Straße abbiegen. 
Das war früher auch schon so. Kurzum: 
weshalb man einen einspurigen ampelfreien Rechtsabbieger in eine zweispurige 
Rotlichtzone umwandeln musste – vielleicht wissen es die Götter. Wahrscheinlich 
aber nicht mal die. 
Den hauptberuflichen Bedenkenträgern, die 
erfahrungsgemäß von keinerlei Sachkenntnis beeinflusst sind, sei auf ihre warnenden 
Hinweise „das geht doch nicht“ erwidert: 
doch, das geht! Sonnen-/Ecke Schwanthalerstraße, wo man trotz roter Ampel und 
des wahrscheinlich mehrhundertfachen 
Aufkommens an Fußgängern im Vergleich 
zu obigen Beispielen dank des grünen 
Blechpfeiles dauerhaft frei nach rechts 
 abbiegen darf, beweist es doch. Oder der 
„freilaufende Rechtsabbieger“ direkt neben 
dem Isartor-Stand. Oder der vom Oberanger 
in die Sonnenstraße … Käme es hier ständig zu Unfällen zwischen Fußgängern und 
Radlern einerseits und Autos andererseits 
– wie schnell hätten sich die vorgenannten 
Bedenkenträger schenkelklopfend bestätigt 
gesehen und die ampelfreie Regelung 
schnellstmöglich wieder abschaffen lassen. 
Natürlich geht es, man muss es nur wollen. 
Und tun.
Veranstaltungen 
Zur „Blade-Night“ oder dem „Isar-Boulevard“ (Sperrung der Isar-Parallele) hat sich 
der Autor erst jüngst wieder im Fiaker-ABC 
eindeutig geäußert, was keiner weiteren 
Wiederholung bedarf. Dazu kommt wohl 
noch der Marathonlauf quer durch München 
(oder war der schon? – man verliert den 
Überblick) und das „Streetlife“ – Festival in 
der Ludwig- und Leopoldstraße, die 
Radl-Demo, etliche kleinere Straßenfeste 
im Glockenbach, Schwabing, Sendling, 
Haidhausen usw. usw. ...
Die öffentlichen Straßen werden im Sinne 
unserer ungebremsten Spaßgesellschaft immer häufiger zur Event-Meile umfunktioniert, als gäbe es in München keine freien 
Plätze für solche Veranstaltungen mehr, wie 
z.B. den Nussbaumpark, den Park am Maximiliansplatz (mindestens zwei Fußballfelder groß) oder das kaum mehr genützte 
Olympiagelände. Nein, die Straße muss es 
sein, denn wenn man mit seinem „Event“ 
nicht zugleich den maximalen Behinderungsgrad für den Verkehr erzielt, macht es 
nur halb so viel Spaß.
Mangelnde flexibilität der „stadt“ 
und der polizei
Neben dem Schreiber und seinen Fahrgästen standen frühmorgens am 21.7.13 
(Sonntag) wegen des „Kocherlballes“ am 
Chinesischen Turm noch etliche andere Kolleginnen und Kollegen bereits hunderte 
Meter vor der Tivolibrücke in der Widenmayerstraße (stadtauswärts) im Stau. 
 Natürlich war – Sonntagmorgen gegen 
6.00 Uhr (!) – die Ampelanlage wie immer 
im Dauerbetrieb und gab jeweils ca. fünf 
Sekunden den Autos die Gelegenheit für 
das Linksabbiegen zum Englischen Garten. 
Wer jetzt aber denkt, die Stadtverwaltung 
und/oder die Polizei würden in dieser Situation flexibel handeln, die Ampel ausschalten und von zwei Polizisten – mehr hätte 
es nicht gebraucht – den Verkehr von Hand 
regeln lassen, hat falsch gedacht. Weit und 
breit war niemand von der „Obrigkeit“ zu 
sehen: das durch die zu dieser Zeit völlig 
überflüssige Ampel und ihre noch dazu irrwitzige Schaltung herbeigeführte Chaos 
wurde sich selbst überlassen – und auch 
der Linienbus stand hoffnungslos verkeilt 
mittendrin. Wahrscheinlich haben die 
Foto: istockphoto
SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 35

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(eigentlich) dafür Verantwortlichen erst am 
nächsten Tag aus der Zeitung erfahren, 
dass der Kocherlball überhaupt stattgefunden hat. „Wer schläft, sündigt nicht“ – dieses Sprichwort stimmt nachweislich nicht 
immer! Gleiches darf man z.B. auf das ständig wiederkehrende und im Voraus abzusehende Chaos bei großen Veranstaltungen in 
der Olympiahalle oder dem Olympiastadion 
ausweiten. 
eigene schuld der autofahrer
Eine auch bei etlichen Taxilenkern beliebte 
Übung ist es, bei mehrspurigen Kreuzungen 
in einer „neutralen“ (also nicht zwingend 
als Rechts- oder Linksabbieger gekennzeichneten) Spur auf „grün“ zu warten und 
erst dann – oder gleich gar nicht – den 
Blinker zu setzen, wenn die Fahrt zum Abbiegen freigegeben wird. Die Hinterleute, 
welche geradeaus fahren wollen, erfahren 
erst dann, dass sie sich eigentlich besser in 
einer der anderen Spuren aufgestellt hätten. Viele Autofahrer – und wie gesagt: leider auch Taxler – sind offenbar intellektuell 
überfordert, wenn sie den anderen Verkehrsteilnehmern mithilfe eines so komplizierten Gerätes wie dem „Blinker“ rechtzeitig 
ihre Pläne mitteilen sollen. Jeder Wagen, 
der nur wegen diesen hirnlosen Totalverweigerern nicht über die Kreuzung kommt, 
steht bei der nächsten Rotphase noch vor 
der Ampel. Lassen wir es pro einminütigem 
Durchgang nur ein Auto sein – nach einer 
Stunde sind es schon sechzig!
Ebenso beliebt ist es, in erkennbar verstopfte Kreuzungen einzufahren, obwohl 
mindestens zu ahnen ist, dass man dort 
immer noch steht, wenn der Querverkehr 
schon „grün“ bekommt. Die besonders 
schlauen Gehirnakrobaten hupen auch noch 
den Vordermann an, wenn wenigstens der 
– trotz grünen Lichtes – nicht in die überlastete Kreuzung einfährt. Leider hat es der 
Schreiber noch kein einziges Mal (!) in seiner 36-jährigen Zeit als Autofahrer erlebt, 
dass solche Verkehrsteilnehmer belangt 
werden.
Schließlich und endlich hat es sich zu vielen – aber leider nicht allen – Autofahrer 
schon herumgesprochen, dass man in seiner Freizeit auch mal auf die Fahrt in die 
Innenstadt oder durch besonders belastete 
Straßen (z.B. Baustelle um den Kiesselbachplatz) verzichten und auf die „Öffentlichen! umsteigen kann. Wer vom „AdW“ 
(Gesäß der Welt) kommt, könnte zumindest 
teilweise auf die eigene Kiste verzichten 
und ab einem günstigen Parkplatz mit Bus 
oder Bahn weiterfahren.
bestandsaufnahme 
In München wurstelt jede Stelle, die irgendetwas mit Straßenverkehr zu tun hat 
oder sich kraft eigener Einschätzung dazu 
berufen fühlt, vor sich hin und kocht ihr 
eigenes Süppchen: das für (Straßen-)Baumaßnahmen zuständige Referat genehmigt 
Baustellen, legt aber keinen zwingenden 
Zeitrahmen fest. Das KVR nimmt neue Ampelanlagen in Betrieb, überprüft aber diese 
wie auch alte nicht auf ihren grundsätzlichen Sinn sowie eine vernünftige Taktung. 
Fast jeder Bezirksausschuss (BA)-Vorsitzende will sich mit „seiner“ Ampelanlage ein 
Denkmal setzen. Rote und Grüne, aber auch 
die CSU, wollen mit der Befürwortung eines 
„Isar-Boulevards“, der „Blade-Night“ oder 
sonstigen Taten beweisen, welch moderne 
Großstadtparteien sie doch sind. Die 
Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) als 
Betreiberin der städtischen Busse und Bahnen vertritt knallhart und immer auch gegen das Taxigewerbe nur ihre eigenen Interessen. Das „Münchner Bündnis für Tempo 
30“, die „Urbanauten“ und andere teils 
sektiererische Gruppen erlangen – nicht zuletzt dank publizistischer Unterstützung 
z.B. der Süddeutschen Zeitung – immer 
mehr Einfluss auf die Stadtratsfraktionen, 
während der ADFC (Allgemeiner Deutscher 
Fahrrad Club) – Morgenluft witternd – nicht 
nur berechtigte Interessen der Radfahrer 
vertritt, sondern auch immer utopischere 
Forderungen erhebt.
Dazu kommt ein OB, der nichts schöner 
 findet als die Trambahn, und eine grüne 
OB-Kandidatin Nallinger und selbsternannte „Verkehrsexpertin“ (des Schreibers 
 Spezialfreundin), die schon mal „Pförtnerschaltungen“ mit auch halbstündigen 
Rotphasen an den Einfallstraßen fordert. 
Damit längst nicht genug: Umweltschützer 
– vor allem solche, die sich nur dafür 
 halten – behaupten ernsthaft, durch das 
künstliche Herbeiführen weiterer Staus die 
Abgasmengen reduzieren zu können, wie 
z.B. das ÖDP-Mitglied Tobias Ruff, der im 
Zusammenhang mit der Debatte um ein 
 reduziertes Tempolimit in der Landshuter 
Allee wörtlich sagte (SZ vom 12.06.13 im 
Münchner Teil, „Bremsen für saubere 
Luft“): er hätte sich „Maßnahmen gewünscht, die mehr weh tun – vor allem den 
Autofahrern“ . Damit hat er nur klar ausgesprochen, was vor allem im rot-grünen 
 Lager viele denken, aber (noch) nicht zu 
sagen wagen.
Kurzum: etwas, das den Namen „Verkehrskonzept“ verdienen würde, existiert in 
München nicht einmal ansatzweise – und 
wird mindestens bis zur Stadtratswahl in 
einem halben Jahr auch nicht kommen. Die 
ideologischen Gräben erinnern den Schreiber schon an die Zeit, als im Bundestag 
noch Brandt und Strauß, Wehner und Barzel, später Schmidt und Kohl, in größter 
Verbissenheit gegeneinander kämpften.
Der Autor, der den amtierenden OB Ude für 
seine Arbeit der letzten zwanzig Jahre insgesamt durchaus schätzt, muss ihm hinsichtlich der Verkehrspolitik jedoch leider 
durchgängiges und vollständiges Versagen 
attestieren. Das Geschehen auf den Münchner Straßen hat den passionierten Nicht- 
Autofahrer noch nie interessiert, weshalb 
er dieses Thema, dessen zunehmende 
 Brisanz er leider nicht wahrnahm, den 
 Sektierern vor allem unter seinen grünen 
Koalitionspartnern kampflos überlassen 
hat. Er wirkt diesbezüglich auf den Schreiber fast wie ein heillos überforderter 
 Alleinerziehender, der noch immer nicht 
mitbekommen hat, dass seine Kinder seit 
Monaten nicht mehr in die Schule gehen. 
Nur die Älteren unter uns können sich z.B. 
noch erinnern, dass Ude und die rot-grüne 
Stadtratsmehrheit erst durch einen Bürgerentscheid zum Bau des Petuel-Tunnels gezwungen werden mussten – den sie heute 
wohl selbst nicht mehr missen wollen … 
lösungsvorschlag
Eine Lösung der Probleme – natürlich nur 
ein Kompromiss aus allen berechtigten Interessen – kann nur möglich sein, wenn 
sich die Beteiligten überhaupt einmal darauf einigen würden, sich einigen zu wollen. 
Lassen wir die kleinen, aber meist sehr 
 lauten, Minderheiten von pathologischen 
Autohassern einerseits und die automobilisierten Neandertaler andererseits, die am 
liebsten noch mit dem Auto vom Lift zum 
häuslichen Mülleimer fahren würden, einmal außer Acht. An einer gesunden Umwelt 
interessierte Menschen sind – je nach 
 Situation – mal als Fußgänger, Radler, 
 ÖPNV-Benützer und Autofahrer unterwegs 
und haben das künstlich befeuerte oder 
 zumindest durch konsequentes Wegschauen 
geduldete „Jeder-Gegen-Jeden“ in München gründlich satt.
Es ist eine übergeordnete Kommission aus 
Beteiligten aller Interessengruppen (nicht 
zuletzt dem Taxigewerbe) zu gründen, die 
unbedingt hinter verschlossenen Türen (!) 
zu arbeiten hat, um öffentliche Schaukämpfe zu vermeiden. „Ja, ja“, wird jetzt 
der geneigte Leser sagen, „wenn ich nicht 
mehr weiter weiss, gründ‘ ich einen Arbeitskreis“ . Nein: diese „Verkehrskommissi-
36 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

Seite 37

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on“, oder wie man sie immer nennen will, 
muss zwingend weisungsbefugt sein, d.h., 
was da nach Abwägung aller (!) Interessen 
beschlossen wird, muss definitiv und konsequent umgesetzt werden. Aber auch nur 
das! Exklusive Klüngelrunden, gute Beziehungen zu Zeitungsredakteuren oder die 
Kenntnis der privaten Telefonnummer des 
OB dürfen keine Rolle mehr spielen. Das 
wäre durchaus machbar.
Ohne mitlaufende Kameras oder Mikrofone 
könnte z.B. der ADAC als Vertreter der 
 Autofahrer die Bedürfnisse der Radfahrer 
leichter akzeptieren, aber auch der ADFC 
zugestehen, dass das Radeln in abgasgeschwängerter Luft und bei serienmäßig 
 roten Ampeln (gelten – eigentlich – auch 
für Radler) keinen besonderen Spaß macht. 
Herr Ruff (oben zitiert) oder Frau Nallinger 
(auch wenn der Schreiber sich das nicht 
wirklich vorstellen kann) würden in 
nichtöffentlicher Runde vielleicht eher verstehen können, dass der künstlich erzeugte 
Stau weder der Umwelt dient, noch das 
Markenzeichen einer modernen Großstadt 
sei kann. Und Herr Ude (darf aus Altersgründen als OB-Kandidat nicht mehr antreten, will aber Ministerpräsident werden) 
könnte eventuell sogar akzeptieren, dass 
moderne Busse mit Anhängern, wie sie z.B. 
in Leipzig schon erprobt werden, hinsichtlich Transportkapazität und Umweltfreundlichkeit der „Eisernen Lady“ in nichts nachstehen und sogar deutlich billiger sind, als 
der Neubau von Trambahnlinien. Die CSU, 
die sich nach einigen konservativen 
OB-Kandidaten der Vergangenheit (Peter 
Gauweiler, Aribert Wolf ...) mit Josef 
Schmid endlich in die Gegenwart aufgemacht hat, darf in Ruhe erkennen, dass einen nicht jeder kritiklos akzeptierte 
Schmarrn zur modernen Großstadtpartei 
macht. 
Der Deutsche Bundestag beweist schon 
seit Jahrzehnten, dass selbst in heißen 
Wahlkampfzeiten solche Kommissionen – 
dort nennen sie sich z.B. „Haushaltsausschuss“ oder „Verteidigungsausschuss“ 
– hinter den Kulissen reibungslos funktionieren können. Gleiches gilt übrigens auch 
für den „Ältestenrat“ im Münchner Rathaus. Es kann und darf nicht mehr so weitergehen, dass Verkehrspolitik in München 
nur mehr über Zeitungsschlagzeilen und – 
verbale – Wirtshausschlägereien betrieben 
wird, wobei nur derjenige gewinnt, der die 
besten Verbindungen hat, am härtesten 
zuschlägt und am lautesten plärrt, während die klare Mehrheit vernünftiger Leute 
mit ihren durchaus ambivalenten Interessen staunend und kopfschüttelnd daneben 
steht.
zum abschluss
noch eine – wirklich neutrale – Wahlempfehlung für die Kommunalwahl im Frühjahr: 
die Stadtratswahl bietet die Möglichkeit 
zum Kumulieren und Panaschieren. Wer will 
kann natürlich seine 80 Stimmen (!) mit 
einem einzigen Kreuzerl einer Parteiliste 
geben. Wer jedoch die X-Partei im Prinzip 
gut findet, aber auch die Ansichten einzelner Kandidat/innen der Y-Partei schätzt, 
kann zwischen den Listen sozusagen hinund herspringen (panaschieren) und dabei 
einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen 
geben (kumulieren). Man kann übrigens 
auch eine Liste wählen, dabei aber einzelne Leute explizit ausstreichen. Da es auch 
im Leben eines Taxifahrers außer Verkehrspolitik noch andere wichtige Themen gibt, 
muss man nicht mit einem Kreuzerl gleich 
alles andere – subjektiv so empfundene – 
Schlechte mitwählen. 
Wenn eine Kommunalwahl schon solche 
Möglichkeiten bietet, sollte man sie auch 
nützen. Sind ja noch ein paar Monate Zeit 
zum Nachdenken bis dahin. Bertold Brecht 
sagt: „Nur die dümmsten Kälber wählen 
 ihren Metzger selber“ . (MS)
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ARD-Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, St. Bonifaz, Orgelkonzert
 ➔ Muffathalle, Capital Cities
 ➔ Backstage, The Flying Eyes
 ➔ Strom, Three Blind Wolves
Mittwoch, 11. september
 ➔ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, 
ARD-Musikwettbewerb
 ➔ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, 
ARD-Musikwettbewerb
 ➔ 18.00 Uhr, Herkulessaal, 
ARD Musikwettbewerb
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Marco Tschirpke
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Rena Schwarz
 ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Alien Combo
 ➔ Kesselhaus, Paramore
 ➔ Milla, Guaia Guaia
donnerstag, 12. september
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
ARD-Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Limmer & Vici
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Die Lästerschwästern
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Beathotel
 ➔ Backstage Werk, Frank Turner
 ➔ Ampere, Dana Fuchs
 ➔ Freiheiz, The Milk Carton Kids
 ➔ Glockenbachwerk, Tyler Archuletta
freitag, 13. september 
 ➔ 16.00 Uhr, Herkulessaal, 
ARD-Musikwettbewerb
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Spanischer Abend
 ➔ 20.00 Uhr, St. Bonifaz, Orgelkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Nils Heinrich
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
The Moonband
 ➔ 20.00 Uhr, circus krone, 
kris kristofferson
 ➔ 20.30 Uhr, schlachthof, 
ac/dc Tribute
 ➔ Garage, Michael Bormann
 ➔ Theaterfabrik, The Winery Dogs
 ➔ Künstlerhaus, Pasion Flamenca
 ➔ Backstage, Neville Staple Band
 ➔ Freiheiz, TV noir
samstag, 14. september
 ➔ 10.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 12.00 Uhr, Olympiapark, Women’s Run
 ➔ 14.00 Uhr, gärtnerplatz, 
gärtnerplatzfest
 ➔ 15.30 – 17.15 Uhr, arena, 
fc bayern – hannover
 ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
ARD-Musikwettbewerb
 ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bits und so
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Orest
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Johannes Flöck
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Olaf Schubert
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Berauscht und Besessen
 ➔ Garage, Mickey Monroe
 ➔ kultfabrik, Trachten-party
infor Mation
➔ t op-t er Mine septe Mber 2013
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
f este t er Mine 
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
089 • • • • •
8 Below • • • • •
8seasons • • • •
Americanos • • •
Atomic Café • • • • • •
Backstage • • •
Barfly • • •
Barysphär • • •
Cafe am Hochhaus • • • • • • •
Call me Drella • •
Crash • • •
Crowns Club • • •
Crux • •
De Niro • • • • • •
Eat the Rich • • •
Evergreen • • •
Glam • • •
GOP Varieté • • • • •
Hansa 39 • • •
Heart • • • • •
Kantine • • • • • •
Klangwelt •
Kong • • •
Kultfabrik • • • • • • •
Lenbachs & Söhne • • • •
Maximilians • • •
Max + Moritz • • •
Milchbar • • • • • •
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club • • •
Optimolwerke • • • • • • •
P1 • • • • • • •
Pacha • • •
Palais • •
Pappasitos • • •
Paradiso • •
Pigalle • • •
Pimpernel • • • • • • •
Rockstudio • •
Rote Sonne • •
Ruby • • • •
Sauna • • • • •
Schlachthof • •
Strom • • • •
Substanz • • • • • • •
Sugar • • •
Trinkhalle • • • •
Valentin Stüberl • • • • • • •
Yip Yap • • •
Yolo • •
Zoozie’z • • • • • • •
38 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

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➔ Atomic Cafe, Hooded Fang
 ➔ Backstage, Inglow
 ➔ feierwerk, flowerstreet festival
 ➔ Freiheiz, La Fiesta Espanola
sonntag, 15. september
 ➔ landtags- und bezirkstagswahl
 ➔ kunstareal, wiedereröffnung 
pinakothek der Moderne
 ➔ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner 
Philharmoniker
 ➔ 16.00 Uhr, Herkulessaal, 
ARD-Musikwettbewerb
 ➔ 17.00 Uhr, Johannissaal, 
Klavierspielkunst
 ➔ 18.00 Uhr, Circus Krone, 
Gipfeltreffen der Krimi-Stars
 ➔ 19.00 – 20.30 Uhr, Residenztheater, 
Leonce und Lena
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ballettgala
 ➔ 19.00 Uhr, Fraunhofer, 
Singen in der Kulisse
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ Orangehouse, Sheep, Dog & Wolf
Montag, 16. september
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Usher
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Ampere, Me And My Drummer
 ➔ augustiner keller, 
guichinger blech haufa
dienstag, 17. september
 ➔ 18.30 Uhr, Nationaltheater, 
Bühnen Dinner
 ➔ 20.00 Uhr, St. Bonifaz, 
Orgelkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Herbstliche Klänge
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Professor Grabowski
 ➔ Ampere, Built to Spill
 ➔ Backstage, Heathen Foray
 ➔ Kranhalle, Muso
 ➔ Glockenbachwerk, The Attacks
Mittwoch, 18. september
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
ARD-Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Lesung
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
G’mischte Schlachtplatt’n
 ➔ Backstage Werk, Covenant
 ➔ Backstage, Emma 6
 ➔ Ampere, Ladi 6
donnerstag, 19. september
 ➔ Olympiapark, Trail-Run
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Marcus H. Rosenmüller
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Klangvisionen
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Luis aus Südtirol
 ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Jules & Band
 ➔ Backstage, Dritte Wahl
 ➔ strom, betty dietrich
 ➔ Glockenbachwerk, Sample Minded
 ➔ Künstlerhaus, Vernissage
freitag, 20. september
 ➔ TaxikUrier 10/13 erscheint
 ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
L’Elisir d’Amore
 ➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, 
Wiener Walzerträume
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Orest
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Hotel Capri
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Hasemanns Töchter
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
ARD-Musikwettbewerb
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl
 ➔ löwenbräukeller, wiesn-frühstart
 ➔ Feierwerk, Partymonium
 ➔ Atomic Cafe, The Elwins
 ➔ Backstage, The Amity Affliction
 ➔ Orangehouse, One Night In Melbourne
samstag, 21. september
 ➔ 10.00 Uhr, Nationaltheater, 
Kinder-Spieloper
 ➔ 17.00 Uhr, Johannissaal, 
 Meisterwerke der Klaviermusik
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Hauck & Bauer
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl
 ➔ strom, portugal. The Man
 ➔ Garage, Rizon
 ➔ Feierwerk, The Ruts
 ➔ Backstage, Nachtmahr
 ➔ Muffathalle, Lesung T. C. Boyle
sonntag, 22. september
 ➔ bundestagswahl
 ➔ 11.00 Uhr, Akademietheater, Matinee
 ➔ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 14.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Päpstin
 ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, 
Der Wiesnräuber
 ➔ 18.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Don Giovanni
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Hotel Capri
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Udo Wachveitl
 ➔ Backstage Club, Letlive
Montag, 23. september
 ➔ 18.00 Uhr, Künstlerhaus, DJ-Konzert
 ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Nostalgic Vision
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Jakobsplatz, 
Jüdisches Neujahrskonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
 ➔ Backstage, Hanzel & Gretyl
 ➔ Kranhalle, Larsen & Kuvai
 ➔ Sunny Red, Black Tusk
 ➔ augustiner keller, die richtigen
dienstag, 24. september
 ➔ 10.30 – 11.15 Uhr, Marstall, 
Ente, Tod und Tulpe
 ➔ 17.30 Uhr, skylounge, 
after w ork-party
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Philipp Moll
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
 ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Akademiekonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Hannes Ringlstetter
 ➔ Backstage, Sleeping With Sirens
 ➔ Glockenbachwerk, Nick & June
Mittwoch, 25. september
 ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
L’elisir d’amore
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Festkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Lizzy Aumeier
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Höcker
 ➔ Ampere, Mum
donnerstag, 26. september
 ➔ 19.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, 
Don Giovanni
 ➔ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Dantons Tod
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Hotel Capri
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Musashino Academia
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Table for Two
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Schlachthof
 ➔ Strom, Lilly Wood
 ➔ Backstage, August Burns Red
 ➔ Orangehouse, Stealing Sheep
 ➔ Muffathalle, Radl + Fashion-Show
freitag, 27. september
 ➔ ICM, HV Rohde & Schwarz
 ➔ 10.30 – 11.15 Uhr, Marstall, 
Ente, Tod und Tulpe
 ➔ 19.00 – 22.20 Uhr, Residenztheater, 
Zement
 ➔ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, 
Le Nozze di Figaro
 ➔ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Franziska
 ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Camerata München
 ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Erklär mir Leben
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die besten Dias der Welt
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Bananen aus der Pfalz
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
 ➔ 20.30 Uhr, Künstlerhaus, 
Spirit of Philadelphia
 ➔ Muffathalle, The Gazette
 ➔ Orangehouse, Tonight Alive
 ➔ Atomic Cafe, Phonoboy
 ➔ Backstage, 187 Straßenbande
 ➔ Freiheiz, Megaherz
samstag, 28. september
 ➔ 15.00 Uhr, Herkulessaal, 
 Herbstkonzert
 ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
L’Elisier d’Amore
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Julius Cäsar
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
 ➔ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Fegefeuer in Ingolstadt
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call Me God
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Oschnputtl
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Besserwisser
 ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, 
Michael Altinger
 ➔ Garage, Saints and Sinners
 ➔ Backstage, Haidenfest
 ➔ Freiheiz, Megaherz
 ➔ Muffathalle, Ste Staves
sonntag 29. september
 ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, 
Der Wiesnräuber
 ➔ 16.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
In Agonie
 ➔ 18.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Don Giovanni
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Abenteuer für die Ohren
 ➔ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Dantons Tod
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Julius Cäsar
 ➔ 20.00Uhr, Fraunhofer, Impro-Theater
 ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Carolyn Breuer
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Axel Zwingenberger
 ➔ Backstage Halle, Dritte Wahl
 ➔ Ampere, The Boxer Rebellion
 ➔ Augustiner Keller, Kabarett
 ➔ Atomic Cafe, NoNoNo
Montag, 30. september
 ➔ 10.30 – 11.15 Uhr, Marstall, 
Ente, Tod und Tulpe
 ➔ 19.30 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Plattform
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Stiller
 ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
Romeo und Julia
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die Verwandlung
 ➔ 20.00 Uhr, Fraunhofer, 
 Poetenstammtisch
 ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Erklär mir Leben
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Alfred Dorfer
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü33-Party
 ➔ Backstage, The Vision Bleak
 ➔ Ampere, Kate Nash
 ➔ Kranhalle, Psycroptic
 ➔ Augustiner Keller, Schwabinger Blech
 ➔ Glockenbachwerk, Listen To Polo
Mehrtä GiGe t er Mine s epte Mber 2013
 ➔ 16.05.13 – 15.09.13, 19.00 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee
 ➔ 17.05.13 – 08.09.13, 11.00 Uhr, Praterinsel, Praterstrand
 ➔ 06.06.13 – 08.09.13, Seebühne Westpark, Kino, Mond und Sterne
 ➔ 13.06.13 – 01.09.13, 20.00 – 01.00 Uhr, Viehhof, Open-Air-Kino
 ➔ 18.07.13 – 15.09.13, Olympiapark, Sommerfestival
 ➔ 31.07.13 – 14.09.13, 20.00 Uhr, Komödie im Bay. Hof, Die Perle Anna
 ➔ 04.08.13 – 15.09.13, 19.00 Uhr, jew. So.+Mo., Glyptothek, Der Tod des Empedokles
 ➔ 06.08.13 – 14.09.13, 19.00 Uhr, außer So. + Mo., Glyptothek, Plutos
 ➔ 31.08.13 – 01.09.13, 15.00 Uhr, Hubertussaal, Ritter Falstaff
 ➔ 31.08.13 – 01.09.13, 19.30 Uhr, Hubertussaal, Falstaff
 ➔ 02.09.13 – 06.09.13, Carl-Orff-Saal, ARD-Musikwettbewerb
 ➔ 03.09.13 – 04.09.13, 19.00 Uhr, Vereinsheim, Sept. 13
 ➔ 03.09.13 – 05.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Thiel
 ➔ 03.09.13 – 05.09.13, MOc, Munich fabrik start
 ➔ 04.09.13 – 08.09.13, außer 06.09., 19.30 Uhr, Hubertussaal, Falstaff
 ➔ 05.09.13 – 07.09.13, 19.30 Uhr, Max-Joseph-Saal, Der Schauspieldirektor
 ➔ 05.09.13 – 07.09.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
 ➔ 06.09.13 – 07.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nepo Fitz
 ➔ 06.09.13 – 08.09.13, ludwigs- bis Maximiliansbrücke, isarinsel-f est
 ➔ 10.09.13 – 12.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Zärtlichkeiten mit Freunden
 ➔ 10.09.13 – 14.09.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
 ➔ 11.09.13 – 14.09.13, außer 13.09., 19.30 Uhr, Hubertussaal, Falstaff
 ➔ 12.09.13 – 14.09.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
 ➔ 14.09.13 – 15.09.13, leopoldstr. + ludwigstr., streetlife f estival
 ➔ 15.09.13 – 16.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
 ➔ 15.09.13 – 16.09.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Erstes deutsches Zwangsensemble
 ➔ 16.09.13 – 20.09.13, Messe, drinktec
 ➔ 17.09.13 – 21.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh
 ➔ 17.09.13 – 21.09.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas 
 ➔ 18.09.13 – 19.09.13, Prinzregententheater, ARD-Preisträger-Konzert
 ➔ 18.09.13 – 20.09.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Holger Paetz
 ➔ 18.09.13 – 20.09.13, Messe, oils + fats
 ➔ 18.09.13 – 02.11.13, 20.00 Uhr, Komödie im Bay. Hof, King’s Speech
 ➔ 20.09.13 – 21.09.13, 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl
 ➔ 21.09.13 – 29.09.13, 19.30 Uhr, außer Mo+Mi, Prinzregententheater, Die Päpstin
 ➔ 21.09.13 – 05.10.13, löwenbräukeller, wiesn-z elt-party
 ➔ 21.09.13 – 06.10.13, Theresienwiese, wies’n
 ➔ 22.09.13 – 23.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hans Gerzlich
 ➔ 22.09.13 – 23.09.13, MOC, essenz
 ➔ 24.09.13 – 28.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ecco Meineke
 ➔ 26.09.13 – 28.09.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Josef Pretterer
 ➔ 27.09.13 – 28.09.13, 20.00 Uhr, Feierwerk, Hardcore Festival
 ➔ 27.09.13 – 29.09.13, Freiheiz, Tatoo-Convention
 ➔ 27.09.13 – 06.10.13, 17.00 – 24.00 Uhr, event-arena, erotik-Messe
 ➔ 28.09.13 – 29.09.13, 14.30 Uhr, Prinzregententheater, Die Päpstin
 ➔ 28.09.13 – 30.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
 ➔ 28.09.13 – 03.10.13, Messe, chirurgen-kongress
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Hans-Mielich-Straße 32
(089) 65 98 37
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(089) 35 73 18 73
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Hofmannstraße 29
(089) 78 06 47 71
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(089) 89 73 63 60
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(089) 34 84 40
Te-autoteile München
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(089) 62 10 27 17 
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(089) 5 16 00 
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(089) 1 79 50
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Parzivalstraße 16:
– Internistische Nothilfe 
(089) 30 68 25 89
– Chirurgische Nothilfe 
(089) 30 68 24 59
KVr
führerscheinstelle: 
(089) 23 33 62 01
gewerblicher kraftverkehr: 
(089) 23 32 75 43
(089) 23 32 75 44
notrufe/notdienste
Ärztlicher- und 
kinderärztlicher 
bereitschaftsdienst
(0180) 5 19 12 12
frauen-notruf
(089) 76 37 37
gift-notdruf
(089) 1 92 40
Jugend-notdienst
(089) 82 99 03 14
senioren-notruf
(089) 8 14 38 56 26
sucht-hotline
(089) 28 28 22
Tierklinik
(089) 2 18 00
Tierrettung
(01805) 84 37 73
zahnärztlicher notdienst
(089) 7 23 30 93
pannenhilfe
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polizei
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(089) 53 29 51-0
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Te-autoteile München
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taxihandel
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Gewerbering 18
Bad Tölz
(08041) 788 90
Taxihandel günther 
(08121) 25 40 49
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Landsberger Straße 455
(0179) 1 41 52 80
taxi-München eG
Taxizentrale: 
(089) 21 61-0/194 10
Verwaltung: 
(089) 77 30 77
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(089) 21 61-396/-372 
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(089) 21 61-337/-362/-394
taxiverkauf
Mercedes-benz niederlassung
München
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(089) 12 06 55 00 
Toyota
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(089) 167 54 40
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SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 41
t axlers s er Vice ⁄ ADRESSEN UND NUMMERN FÜR ALLE FÄLLE!

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der t axi Kurier V or 5 Jahren
➔ Zur a uffrischun G
und so wird ein rollstuhl fachgerecht für den t ransport zusammengeklappt 
➔ aus der september-ausgabe 2008 (Mobilität und Handicap schließen sich nicht aus)
September 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Handicap
➜ Der richtige Umgang mit Rollstuhlfahrern 
➜ Was zeichnet einen guten Taxler in München aus
Fünf verschiedene Meinungen
➜ Schlafforschung 
Wieviel Schlaf ist sinnvoll und notwendig
➜ Taxi-Check München
Das Sommer-Outfit der Taxler
01 Zu Beginn die beiden Bremsen des Rollstuhls feststellen. 
02 Dann das Sitzkissen von der Sitzfläche entfernen. 
03 Die beiden Fußklappen senkrecht stellen.
04 Dann die beiden Fußklappen jeweils 90 Grad nach außen drehen.
05 Die beiden Armstützen nach oben ziehen … 
06 … und ganz herausnehmen.
07 Dann die Sitzfläche mit beiden Händen hochziehen. 
08 Die beiden Kippstützen (hinten) nach innen drehen.
09 Der Rollstuhl kann jetzt platzsparend verstaut werden.
10 Falls der Rollstuhl noch immer zu groß zum Verstauen ist, 
lassen sich die beiden Räder abnehmen, indem man jeweils 
auf die Nabe in der Mitte des Radreifens drückt.
Aufbau des Rollstuhls in umgekehrter Reihenfolge ausführen.
www.HerzAs-Nightclub.de
Triebstraße 11 a • 80993 München • Tel. 089/147 282 55
Sie können in unserem Club 
mit folgenden Karten bezahlen:
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10
42 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013

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iMpressu M
erstaunlich, wie gut der Sommer für uns gelaufen ist. Erst der Regen-Juni, dann der 
Hochsommer mit vielen Highlights. Und jetzt die Wiesn und attraktive Messen. 
Alle Kollegen sind wieder aus ihren Urlauben zurück, die Straßen wieder voller und 
die Baustellen (noch nie waren es so viele) weniger. Es rührt sich was!
Paul Rusch, Objektleiter
der Oktober-TaxikUrier erscheint traditionell vor der wiesn am 20. september. 
Unsere Planung für Ausgabe 10/2013:
die goldene Jahreszeit
für und wider
alle Taxi-infos
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser ausgabe: 
Peter Gabler (PG), Alfons Haller (AH), 
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), 
Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
gestaltung und art direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
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Internet: www.formenreich.de
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Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36
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Münchner Verlagsvertretung
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Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
E-Mail: reger@taxi-muenchen.de
bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
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Erscheinungsweise: monatlich
bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
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vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
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➔ c ity-Maut
➔ Wiesn
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➔ Vorschau oK tober 2013
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Fax: 089-515569-55
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Personenbeförderungsrecht
Strafsachen
Bußgeldsachen
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SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 43

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Landsberger Straße 382, Hotline: 0 89 12 06 55 00; Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89 12 06 14 48, 
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Effektiver Jahreszins 2,99 %
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1 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 5,1-4,9/4,2-3,9/4,5-4,2 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 121-1 13 g/km; Effi zienzklasse: F-A+.* 
2 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,1-6,0/4,6-4,2/5,2-4,9 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 135-127 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 
3 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,5-6,4/4,8-4,6/5,4-5,3 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 141-137 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 
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AG. *Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.