TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier September 2013
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2013. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Trinkgeld Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 53. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de ➔ ein schönes Zubrot ⁄ 14 ➔ Geschichte und G’schichten der Transrapid ⁄ 28 ➔ s taustadt München Unsere Verkehrsp Oli Tik ⁄ 32 ➔ s chlösser und b ur Gen anzieh Ungsp Unk Te ⁄ 20 das Monats Ma Ga Zin für die t axibranche ⁄ aU sgabe s epTeMber 2013
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www.volkswagen-taxi.de Besonders für Sie. Der Touran1 als Taxi. Großzügiges Platzangebot, komfortables Fahrwerk und erhöhte Sitzposition. Was der Touran seinen Fahrgästen bietet, gilt natürlich auch für Sie als Fahrer. Dabei sorgen sparsame Motoren, geringer Unterhalt und niedrige Anschaffungskosten dafür, dass Sie nicht nur bequem, sondern vor allem auch sorgenfrei unterwegs sind. Und das von Anfang an. Denn die gesamte T axiausstattung ist bereits ab Werk bestellbar. Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner. 1 Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,2 – 4,5, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 168 –119. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Schön, wenn man S ich’ S w ähren D Der a r BeiT g emü Tli ch machen kann. Grabarz & Partner Volkswagen AG Job-Nr. 453-12-002 Sonderfahrzeuge T axi: Touran / Gemütlich Version I (Touran_T 3) Format: 210 x 297 mm Grundreinzeichnung DU 00.00. VW_SF_TO_TX_A4_TK.indd 1 13.08.13 10:18
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Taxi-München eg haus des Taxigewerbes engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 leiter der z entrale: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 E-Mail: info@taxi-muenchen.de stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr buchhaltung/kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de schulungen/lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelbild: www.atelier-tacke.de ➔ i nhalt DIE iPHONE-APP DER TAXI-MÜNCHEN eG AB SOFORT GRATIS IM APP-STORE! ➔ sOfOrTbesTellUng ➔ VOrbesTellUngen ➔ krediTkarTen ➔ grOssra UMTaxis ➔ sTandplÄTze ➔ rUfsÄUlen zum Titelbild 04 editorial ⁄ Rikschas an den Rand 04 Taxameter des Monats ⁄ Spätsommer 05 auflösung bilderwitz ⁄ Gewinner August-Ausgabe 05 Ohne worte ⁄ „Du, Herr Taxifahrer“ 05 die genossenschaft ⁄ Ergebnisse Generalversammlung 06 aufstellung nichtmitglieder 08 der landesverband 10 leserbriefe ⁄ forum 12 ➔ Trinkgeld ⁄ Ein schönes Zubrot 14 Messe München ⁄ Highlights September 16 die fünf w eisheiten des Monats 16 der blick zurück ⁄ Ereignisse im September 16 pinnwand ⁄ Das schwarze Brett der Branche 18 Motiv des Monats 19 spruch des Monats 19 ➔ schlösser und burgen ⁄ Nicht nur Nymphenburg 20 rose des Monats ⁄ Mirza Delic, Taxi 2474 25 zitrone des Monats ⁄ Galip Celik, Taxi 168 25 witz des Monats 25 gewinnspiel 26 boxenstopp ⁄ Stadien in Europa 26 Taxi-check München ⁄ Badeseen 27 ➔ geschichte und g‘schichten ⁄ Der Transrapid 28 schrottis fiaker-abc ⁄ „N“ 30 ➔ staustadt München ⁄ „Stop and Go“ 32 Top-Termine september 2013 38 Taxlers service ⁄ Zum Ausschneiden 41 der TaxikUrier vor 5 Jahren ⁄ Rollstuhl-Handling 42 impressum 43 Vorschau Oktober 2013 43 www.volkswagen-taxi.de Besonders für Sie. Der Touran1 als Taxi. Großzügiges Platzangebot, komfortables Fahrwerk und erhöhte Sitzposition. Was der Touran seinen Fahrgästen bietet, gilt natürlich auch für Sie als Fahrer. Dabei sorgen sparsame Motoren, geringer Unterhalt und niedrige Anschaffungskosten dafür, dass Sie nicht nur bequem, sondern vor allem auch sorgenfrei unterwegs sind. Und das von Anfang an. Denn die gesamte T axiausstattung ist bereits ab Werk bestellbar. Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner. 1 Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,2 – 4,5, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 168 –119. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Schön, wenn man S ich’ S w ähren D Der a r BeiT g emü Tli ch machen kann. Grabarz & Partner Volkswagen AG Job-Nr. 453-12-002 Sonderfahrzeuge T axi: Touran / Gemütlich Version I (Touran_T 3) Format: 210 x 297 mm Grundreinzeichnung DU 00.00. VW_SF_TO_TX_A4_TK.indd 1 13.08.13 10:18 SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 3
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➔ „ r iKschas an den r and“… editorial … war der Titel eines Berichtes in der Süddeutschen Zeitung vom 02. August 2013. Das Kreisverwaltungsreferat in München (KVR) hatte beschlossen, dem vielfach angeprangerten Wildwuchs von kreuz- und querstehenden Rikschas in der Fußgängerzone den Garaus zu machen. Zwischen der Filiale eines bekannten Buchhändlers am Marienplatz und einem beliebten Wahrzeichen, dem Fischbrunnen, wurde von den geschäftstüchtigen Pedalrittern regelmäßig ein Sperrriegel errichtet, damit man intensiveren Kontakt mit den potentiellen Kunden pflegen kann. Ein Ärgernis für viele Bürger und Touristen. Die Stadt reagierte. Ab dem 10. August dürfen sich die Rikschas nur noch auf einer ausgewiesenen Fläche auf öffentlichem Verkehrsgrund bereithalten, die sich neben zuvor genannter Buchhandlung am Marienplatz befindet. Wer direkt in der Fußgängerzone erwischt wird, muss nun mit einem Verwarnungsgeld von 25 Euro rechnen. Die Rikschagemeinde fühlte sich an den Rand und in den Ruin gedrängt. Eine vom KVR einberufene Pressekonferenz sollte daraufhin gesprengt werden. Leider hatten die Pedalritter vergessen, dass das KVR eine Ordnungsbehörde ist und der Kreisverwaltungsreferent, Herr Blume- Beyerle, sorgte für Ordnung. Die 25 Vertreter wurden des Saales verwiesen. Laut der Süddeutschen Zeitung soll der Rikscha-Standplatz bis zum Abschluss der Bauarbeiten am Marienplatz-Untergeschoss im Jahr 2015 gelten. Dann, so hofft Blume-Beyerle, werde der Stadtrat endlich eine Gesamtlösung für die Nord-Süd- Querung der Altstadt gefunden haben: „Mein Traum ist es, die Rikscha-Fahrer dort zu platzieren, wo heute die Taxis stehen“, sagt der KVR-Chef – also vor dem Kaufhaus Beck. „Das aber“, schiebt er gleich nach, „dürfte alles andere als leicht werden.“ Denn das Taxi-Gewerbe hat bereits heftigen Widerstand gegen diese Pläne angekündigt. Vor einem Jahr versuchten die Rathausoberen schon einmal, das Münchner Taxigewerbe vom Marienplatz zu verdrängen. Der Gegenwind war kräftig. Dazu der Bezirksvorsitzende und Stadtrat Dr. Reinhold Babor (CSU): „Es ist unerträglich, wie versucht wird, die eigentlichen Verursacher des Chaos, die kreuz und quer abgestellten Fahrräder und die Missachtung der vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit für Radler, außer Acht zu lassen, aber dafür so richtig auf die Taxis losgegangen wird.“ Auch die Seniorenunion stellte sich gegen das Vorhaben, die Taxistandplätze am Marienplatz und in der Dienerstraße aufzulösen: „Dieses Vorgehen sei wieder einmal typisch, mit welcher Gleichgültigkeit und Rücksichtslosigkeit das Bedürfnis nach Mobilität älterer Menschen von der rot-grünen Stadtregierung behandelt wird.“ Die Taxi-München eG wird dafür kämpfen, dass der Traum des Kreisverwaltungsreferenten nicht in Erfüllung geht. Taxis gehören auf den Marienplatz. Heute wollen wir dem KVR aber ein großes Lob aussprechen, vor der Geschäftemacherei der Rikschafahrer nicht eingeknickt zu sein. Ihre Taxi-München eG Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller Auch wenn manche Kollegen behaupten, ihnen käme es nicht darauf an. Trinkgeld kann ein schönes Zubrot sein. Beeinflussen können wir es durch unser Verhalten, unsere Dienstleistungs- Bereitschaft und Professionalität. Es liegt auf der Hand, dass wir gerade mit diesem Titelthema schmunzelnd unsere Seite 1 schmücken. (PR) Foto: atelier-tacke.de ZuM t itelbild Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Bilals Foliengarage Bilals Foliengarage inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Mobil: 0176 2600 3822 Mobil: 0176 2600 3822 mail: info@bilals-foliengarage.de mail: info@bilals-foliengarage.de ehemals Taxameter Fuchs ehemals Taxameter Fuchs Preise zuzüglich MwSt. Preise zuzüglich MwSt. © bilals © bilals inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Bilals Foliengarage Bilals Foliengarage inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Mobil: 0176 2600 3822 Mobil: 0176 2600 3822 mail: info@bilals-foliengarage.de mail: info@bilals-foliengarage.de ehemals Taxameter Fuchs ehemals Taxameter Fuchs Preise zuzüglich MwSt. Preise zuzüglich MwSt. © bilals © bilals inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Folienwerkstatt_56x60mm.indd 1 19.10.11 17:15 4 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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Wer einen Polizisten duzt, kann laut Paragraf 185 StGB belangt werden. Ein „Du“ kann hier ehrkränkend wirken und teuer werden. Sportler – außer Golfer – duzen sich meist. Auch Bergsportler, sowohl im Sommer als auch im Winter verlassen ab 1.000 Metern Höhe die „Sie-Barriere“ . Bei Grünau im Salzkammergut erinnert ein „Du-Stein“ an diese Berg-Etikette. Das Internet kennt das Siezen nicht, hier ist das „Du“ Standard. In manchen Kulturund Sprachkreisen kennt man sowieso kein „Sie“ . Wer aber wird bei uns leicht geduzt: Bierfahrer, Kellner und Taxler. Niemand, Tiroler und das Bergvolk einmal ausgenommen, würden einen Arzt oder Banker duzen. Offenbar duzt man, dies erleben wir täglich im Taxi, scheinbar Untergebene mit einer gewissen Selbstverständlichkeit. Es macht natürlich einen Unterschied, ob ein Heranwachsender nach dem Disco-Besuch oder ein Trachtler das „Du“ verwendet. Je schäbiger das Auto, je schlampiger der Fahrer, desto öfter das „Du“ . Wenn man seinen Fahrgast nicht zurückduzen will, einfach beim „Sie“ bleiben. Dann spürt er vielleicht, dass Taxifahrer ein ehrenwerter Beruf ist. ohne Worte (3093) ➔ „du, h err t axifahrer“ t axa Meter des Monats Munich fabric start – Nach dem Urlaubsmonat August beginnt für uns der Altweibersommer mit der Messe „munich fabric start“ im MOC. Diese herausragende Veranstaltung von Dienstag, 3. September bis Donnerstag, 5. September ist das absolute Highlight im MOC in der Lilienthalallee, vor allem der Mittwoch Abend mit dem großen Festzelt hinter der Zenith-Halle und einem eigenen Taxistand für über 100 Taxis lassen erste Wiesn- Gedanken aufblitzen. biergarten – Abschalten und erholen, auch wenn der Urlaub nur zuhause stattfindet. Möglichkeiten gibt’s genug, den Kopf freizubekommen und Kräfte zu sammeln für den Herbst. Ein abendlicher Biergartenbesuch mit einer kühlen Radlermaß ist hier genau das Richtige. fahrzeug-check – Nicht nur für den Fahrer, auch für das Taxi stehen harte Wochen bevor. Deshalb sind die letzten Tage in den Ferien der ideale Zeitraum, das Taxi zur Inspektion zu bringen, um für die bevorstehenden Aufgaben gerüstet zu sein. donnersberger-brücke – Genervt von der Dauer-Baustelle auf der Donnersberger Brücke, wo wir seit Monaten auf einen wichtigen Taxistand verzichten müssen, blicken wir dem Ende der Bauarbeiten entgegen. Wie immer sind wir gespannt, ob die gesetzte Frist, bis zur Wiesn fertig zu sein, diesmal eingehalten wird. Die Erfahrung gibt uns hier wenig Spielraum für Optimismus. Vor-wiesn-f ahrer – Was ist das schlimmste an der Wiesn? Richtig, die Aushilfs-Taxifahrer. Insbesondere die Spezies, welche bereits im August und Anfang September Pflichtschichten bei den Großunternehmern runterreißen, nur um dann während des Oktoberfestes ein Taxi zu bekommen und damit in 2 Wochen Schaden für die restlichen 50 Wochen anrichten. (TK) ➔ s pätso MMer ➔ a nd the W inner is … auflösun G bilder Wit Z (au Gust- aus Gabe) „Umsonst fahr‘n? – die frage stell ich meinem Tankwart auch mal.“ August W. aus München hat mit dieser Taxler-Antwort eine Flasche Champagner im „Madam Cabaret“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! (PR) SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 5
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➔ d ie Genossenschaft Generalversammlung 2013 Am 10. Juli 2013 fand die diesjährige ordentliche Generalversammlung der Taxi-München eG statt. Die ausführliche Zusammenfassung erhalten Sie in der nächsten Ausgabe des TAXIKURIER. Vorab informieren wir Sie über die Ergebnisse der gefassten Beschlüsse und Wahlen: TOp 7 a) genehmigung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde per Akklamation mit 315 Stimmen bei 4 Enthaltungen und keiner Gegenstimme genehmigt. TOp 7 b) behandlung des bilanzgewinnes Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Behandlung des Bilanzgewinnes wurde per Akklamation mit 318 Stimmen bei 1 Enthaltung und keiner Gegenstimme beschlossen. TOp 7 c) entlastung des Vorstandes Die Entlastung des Vorstandes erfolgte per Akklamation durch 316 Stimmen bei 2 Enthaltungen und 1 Gegenstimme. TOp 7 d) entlastung des aufsichtsrates Die Entlastung des Aufsichtsrates erfolgte per Akklamation durch 262 Stimmen bei 20 Enthaltungen und 37 Gegenstimmen. TOp 8 a) wahlen zum Vorstand Herr Thomas Gollmann-Günthert (Taxi 1036) erhielt in schriftlicher Abstimmung 66 Ja-Stimmen, bei 2 ungültigen und 194 Nein-Stimmen, und wurde damit nicht gewählt. Herr Reinhard Zielinski (Taxi 2955) erhielt durch Wahl per Akklamation 248 Ja-Stimmen, bei 8 Enthaltungen und 6 Nein-Stimmen, und wurde damit in den Vorstand gewählt. Herr Zielinski nahm die Wahl an. TOp 8 b) wahlen zum aufsichtsrat In den Aufsichtsrat wurden von den 177 anwesenden Stimmberechtigten per schriftlicher Wahl Herr Siegfried Weimann (Taxi 794 und 3180) mit 124 Stimmen, Frau Ingrid Mellert (Taxi 2862) mit 69 Stimmen und Herr Mahir Aygün (Taxi 796 und 2437) mit 45 Stimmen gewählt. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an. In der unmittelbar nach der Generalversammlung abgehaltenen konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates wurde Frau Christine Reindl (ohne Konzession) als Vorsitzende des Aufsichtsrates und Herr Reinhold Siegel (Taxi 2476) als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender gewählt. Als Schriftführer wurde Herr Reinhold Siegel (Taxi 2476), als stellvertretender Schriftführer Herr Siegfried Weimann (Taxi 794 und 3180) gewählt. (FK) datenfunk raumaufträge Seit Ende Juli erhalten Sie nach erfolgloser Bewerbung für einen Raumauftrag eine Mitteilung auf Ihrem Datenfunkgerät. Der Hinweis „an anderes Taxi vergeben“ erscheint in der Kurztelegramm-Zeile unterhalb des Halteplatz-Spiegels. Damit kommen wir dem Wunsch vieler Kollegen nach, die eine Information über den Verlauf ihrer Bewerbung erhalten wollten. (FK) Vergleich taxi-app Mobil in Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Mobilität zu fördern, interessante Mobilitätsthemen und Mobilitätskonzepte zu erarbeiten und sich um alles zu kümmern, was für Autofahrer, Passagiere oder Reisende wichtig und interessant ist. Der Automobilclub hat nun zwei bekannte Taxi-Apps verglichen, mit denen Kunden in München ein Fahrzeug bestellen können. Wer bekommt schneller ein Taxi? Wie ist die Bedienung der App? Wer ist schneller am ausgemachten Zielpunkt? Das Video zum Test der Taxi-Apps können Sie bei Facebook unter Taxi-München-eG oder auf der Internetseite von Mobil in Deutschland sehen. (FK) neue ansagen t elefonanlage Aufgrund der immer größer werdenden Zahl der vermittelten Aufträge nimmt auch permanent die Zahl der Anrufer zu. Dabei entstehen immer wieder Wartzeiten während der telefonischen Bestellung in der Zentrale der Taxi-München eG. Damit unsere Kunden diese Wartezeit so angenehm wie möglich empfinden, haben wir Ende Juli die Textkomponenten in unserer Warteschleife modernisiert. Schließlich trägt nicht nur eine gute Musik, sondern vor allem angenehme Stimme zu einem unverwechselbaren Eindruck bei. Der neue Mix aus Sprache und Musik in der Warteschleife der Taxi-München eG wurde in einem professionellen Tonstudio produziert und von einer ausgebildeten Sprecherin in deutscher und englischer Sprache gesprochen. Neben den Ansagen unserer Hauptnummern für die Taxibestellung unter (089) 21 610 oder (089) 19 410 wurden auch spezielle Texte wie z.B. für das Oktoberfest oder für die Silvesternacht erstellt. Bei diesen Spezial-Ansagen wird unter anderem darauf hingewiesen, dass auf Grund des hohen Aufkommens Taxibestellung rund um das Festgelände oder beim Jahreswechsel ab Mitternacht in der Innenstadt keine Bestellungen angenommen werden können. Diese verschiedenen Spezial-Ansagen schaltet die neue Telefonanlage automatisch nach dem vorgegebenen Zeitplan. Grundsätzlich ist unser oberstes Ziel, die Wartezeit am Telefon für den Anrufer so gering wie möglich zu halten. Mit den neuen Ansagen haben wir auch die Möglichkeit, die Zeit des Wartens sinnvoll zu nutzen und dem Anrufer unsere modernen Bestellsysteme wie Autobooking oder Dr. Hans Bake v.Bakin 85609 Aschheim ·Tassilostraße 23 Tax i , Mi e twage n, Bus, L K W Erst- und V e rlänge rungs U S T. 089/ 370 656 90 S pre c hze i te n Mo .-D o . 8-1 8 U hr & nac h te l. V e re i nbarung 6 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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Internetbooking vorzustellen. Die ersten Ergebnisse sind bereits vielversprechend. Wir bedanken uns bei allen Kunden, die uns für diese Erneuerung bereits ein positives Feedback geliefert haben. (FK) Wiesn-bändchen Die Taxi-München eG stellt Ihren Mitgliedsunternehmen auch heuer wieder die begehrten Wiesn-Bändchen kostenlos zur Verfügung. Die Farben repräsentieren den Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München als Veranstaltungsort des weltgrößten Volksfestes. Ab dem 11. September 2013 liegen die Wiesn-Bändchen an der Hauptkasse, Engelhardstraße 6, Rückgebäude 1. Stock, zur Abholung bereit. (FK) Wie bereits berichtet wurde am Dienstag, 28.05.2013, gegen 22 Uhr ein 31-jähriger italienischer Radfahrer in der Münchner Erhardtstraße, gegenüber dem Europäischen Patentamt, von einem bislang unbekannten Mann getötet. Der Täter hatte zuvor die Verlobte des Opfers angespuckt, als diese an ihm mit dem Fahrrad vorbeifuhr. Am Tatort konnte DNA-Material gesichert werden. Zur Aufklärung der Tat wurde bei der Mordkommission München die Sonderkommission Cornelius eingerichtet, die seitdem mit einer Stärke von rund 30 Beamten ermittelt. Die Ermittlungen werden in alle Richtungen geführt. Aufgrund der bisherigen Presseveröffentlichungen gingen bislang 400 Hinweise ein. Auch wurden auf freiwilliger Basis von rund 400 Personen Speichelproben zum Abgleich mit den sichergestellten Spuren erhoben. Zahlreiche Personen konnten somit als Täter bereits sicher ausgeschlossen werden. Ein Tatverdächtiger konnte jedoch bisher nicht ermittelt werden. im rahmen der ermittlungen ging ein hinweis auf einen Taxifahrer ein, der 29.06.2013 in den frühen Morgenstunden (4.00–8.00 Uhr) einen männlichen fahrgast vom sendlinger Tor in die nähe des gärtnerplatzes bzw. corneliusstraße fuhr. der Mann soll ihm Zeugenaufruf der sonderkommission cornelius unter anderem deshalb aufgefallen sein, da er offenbar versuchte mögliche Verletzungs- oder kampfspuren zu verdecken. der Taxifahrer soll dies einem kollegen gegenüber erzählt haben. der Taxifahrer selbst konnte bisher nicht ermittelt werden, ist jedoch als zeuge sehr wichtig, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich bei dem fahrgast möglicherweise um den Täter gehandelt haben könnte. zeugenaufruf: Taxifahrer, die in den frühen Morgenstunden des 29.05.2013 einen männlichen Fahrgast zum Gärtnerplatz bzw. in die Corneliusstraße gefahren haben, werden gebeten sich mit der Sonderkommission Cornelius unter (089) 29 10-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. auslobung: Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Polizeibeamte zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört. Herbert Linder Erster Kriminalhauptkommissar Mit Bedauern mussten wir erfahren, dass unser langjähriges Mitglied herr rudolf Jungbauer (Taxi 579) im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Herr Jungbauer ist 1966 als Unternehmer der Taxi-München eG beigetreten. Wir verlieren mit Herrn Jungbauer eine Unternehmerpersönlichkeit und sprechen den Angehörigen unsere Anteilnahme und Mitgefühl aus. Sankt-Johann-Straße 23-25 80999 München Tel.: 089/5020571 Bremsbeläge vorn Ferodo, mit Zubehör, nach Zuordnung Identqualität, W/S 212 Bremsbeläge VA, Ferodo, Identqualität, ab 03/02, W/S 211 inkl. Warenkontakt und Zubehör, Originalersatzteil-Qualität und natürlich im Onlineshop unter: TE München – Ab 1.9.2013 neue Preise, teilweise 15% reduziert www.te-taxiteile.com r . z a e c h e l e i n @ t e - m u e n c h e n . d e www.te-muenchen.de zuz. MwSt. zuz. MwSt. Bei Anmeldung über TE-München günstigere Konditionen. SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 7
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Taxinummern der Fahrzeuge, die ab dem 01.01.2013 nicht am Geschäftsbetrieb der Taxi-München eG teilnehmen: 7 336 609 877 1095 1438 1773 2127 2500 2693 3045 3359 10 343 613 886 1115 1439 1774 2129 2502 2694 3069 3369 23 348 626 889 1120 1470 1783 2130 2506 2703 3078 3375 42 351 630 890 1126 1478 1793 2148 2509 2710 3113 3392 47 352 632 892 1131 1480 1800 2163 2510 2728 3121 3398 48 359 638 893 1148 1491 1843 2180 2511 2743 3147 3405 60 361 639 897 1149 1502 1856 2186 2515 2749 3079 3452 80 394 663 925 1168 1518 1874 2201 2526 2766 3087 3469 83 395 664 926 1175 1527 1879 2226 2535 2777 3092 3494 87 396 673 935 1179 1531 1880 2230 2538 2795 3111 3508 126 405 683 936 1222 1532 1881 2241 2544 2797 3112 3511 144 413 688 938 1224 1557 1887 2247 2548 2805 3163 3515 174 418 702 940 1227 1559 1928 2254 2571 2823 3171 3522 184 424 707 945 1233 1567 1935 2266 2574 2824 3172 3542 192 437 716 950 1244 1579 1937 2284 2581 2847 3173 3543 193 441 727 955 1250 1581 1991 2287 2584 2875 3201 3547 195 458 731 1004 1263 1584 1999 2298 2594 2876 3213 3561 198 479 749 1009 1274 1597 2004 2324 2602 2897 3216 3575 200 485 750 1018 1276 1600 2012 2333 2607 2899 3243 3582 212 489 751 1021 1280 1612 2030 2351 2610 2902 3248 3593 214 507 756 1033 1300 1629 2038 2365 2611 2908 3251 3599 216 508 762 1038 1306 1632 2040 2374 2614 2909 3260 3610 217 513 767 1041 1326 1638 2044 2379 2629 2923 3262 3617 222 519 773 1046 1338 1641 2050 2385 2636 2926 3265 3624 229 521 789 1049 1347 1651 2057 2394 2642 2928 3282 3631 239 522 818 1051 1380 1691 2061 2399 2649 2932 3284 3632 245 548 836 1053 1393 1696 2063 2405 2664 2966 3289 3654 246 551 839 1061 1405 1700 2067 2443 2667 2973 3295 3661 249 553 844 1065 1420 1729 2079 2450 2669 2976 3312 3672 264 554 846 1073 1422 1731 2085 2451 2671 2984 3326 3674 278 561 847 1078 1424 1739 2091 2464 2672 2986 3337 3677 309 578 853 1079 1425 1758 2107 2469 2678 3030 3347 322 583 857 1083 1435 1768 2114 2485 2681 3040 3350 331 585 865 1085 1437 1771 2116 2490 2688 3041 3356 Die Aufstellung an den von der Taxi-München eG angemieteten Bahnhofsflächen ist mit entsprechender Bahnhofsplakette gestattet. werb Ung Ohne UMwege ➔ ÜBER 25 MILLIONEN FAHRGÄSTE PRO JAHR ➔ STELLFLÄCHEN AN MÜNCHENS LUKRATIVSTEN PLÄTZEN ➔ MIT TAXIWERBUNG AUF DEM KÜRZESTEN WEG ZUM STADTGESPRÄCH wir bringen ihre werbUng direkT zUM kUnden! Information und Beratung: Taxi-München eG Ansprechpartner: Frau Reich Telefon: (089) 21 61–373 E-Mail: reich@taxi-muenchen.de 8 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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Viele anspruchsvolle Kunden wissen, dass wahre Größe ihren Ausdruck am besten durch Understatement fi ndet. Und all jene Ihrer Kunden werden dies im neuen Audi A6* geradezu meisterhaft verwirklicht sehen. Denn noch weniger Gewicht und noch sparsamere Motoren haben aus dem Audi A6 einen wahren Musterschüler in Sachen Effi zienz gemacht. Im Innenraum eröff net sich den Fahrgästen edle Material- und Ausstattungsqualität. Ihre Entscheidung für den neuen Audi A6 ist die Entscheidung für Vorsprung durch Technik auf höchstem Niveau – und für Ihre Kunden. Ihr Audi Partner informiert Sie gerne über Details und Verfügbarkeit des neuen Audi A6 als Mietwagen. * Kraftstoff verbrauch in l/100 km: kombiniert 8,2–4,9; CO 2 -Emission in g/km: kombiniert 190–129. Die Audi Mietwagen. Ein Audi. Für viele. 210x297_Mietwagen_2011_Taxikurier9_13407.indd 1 12.08.13 13:33
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➔ d er landes Verband flensburg-punkte rechtzeitig abbauen Seit auch der Bundesrat die Reform des Flensburger Punktesystems beschlossen hat, schießen die Angebote für „Punkte- Abbau-Maßnahmen“ ins Kraut. Nach Ansicht des automobilclub kraftfahrerschutz (ks) kann es durchaus sinnvoll sein, freiwillig ein Aufbauseminar für mehrfach auffällig gewordene Kraftfahrer zu besuchen, wenn man bereits viele Punkte auf dem Konto hat. Bis zum 1. Mai 2014, wenn das neue System in Kraft tritt, gilt, dass jeder, der zwischen 1 und 8 Punkten hat, auf diese Weise einmal in fünf Jahren 4 Punkte abbauen kann. Bei 9 bis 13 Punkten lassen sich maximal 2 Punkte abbauen. Das gilt nicht für Fahranfänger in der Probezeit. Nach dem neuen Punktesystem wird es künftig nur noch die Möglichkeit geben, bei einem Stand zwischen 1 und 5 Punkten durch Teilnahme an einem Fahreignungsseminar einen einzigen Punkt abzubauen. Ab 1. Mai 2014 ist der Führerschein schon bei 8 Punkten weg, statt bisher bei 18 Punkten. Für diejenigen, die heute 8 und weniger Punkte haben, kann es also durchaus sinnvoll sein, an einem solchen Seminar teilzunehmen. Allerdings warnt der KS ausdrücklich vor Scharlatanen auf diesem Gebiet, die gegen teures Geld das Blaue vom Himmel versprechen. Übrigens werden die alten Punkte nach Einführung des neuen Systems in die künftige Punktestruktur übertragen. Wer sich informieren will, kann mit dem ks-punkte- Umrechner (www.punkte-umrechner.de) in wenigen Sekunden sehen, wie hoch sein künftiger Punktestand sein wird. (Quelle: KS-Presseinformation 28-2013) raubüberfälle auf t axifahrerinnen und taxifahrer Der Beruf des Taxi- und Mietwagenfahrers gehört aufgrund seiner langen Arbeitszeit, aber auch wegen der mit dem ständig steigenden Individualverkehr in den Großstädten zwangsläufig verbundenen Hektik zu einem der anstrengendsten Berufe der heutigen Zeit. Leider gehört er auch zu einem der gefährlichsten, Raubüberfälle auf Taxifahrerinnen und Taxifahrer gehören weiterhin zur Tagesordnung. So wurden 2012 wieder 242 Kolleginnen und Kollegen bei Überfällen und Tätlichkeiten verletzt. 2011 wurden 261 wurden Fahrer und Fahrerinnen verletzt, 1 Kollege wurde derart brutal verletzt, dass er einige Tage später verstarb. 2010 wurden ein Kollege und eine Kollegin von Verbrecherhand getötet, 235 Taxifahrer und Taxifahrerinnen verletzt. Auch wenn damit seit 2008 ein Rückgang der Verletztenzahlen verzeichnet werden kann, wäre eine Entwarnung bei der Sicherheitslage voreilig: Seit 1985 wurden 84 Taxifahrer und Taxifahrerinnen ermordet und über 9.000 bei Überfällen und Tätlichkeiten verletzt. Hinzu kommt eine beachtliche Dunkelziffer durch Fälle, die von der Statistik der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft, BG Verkehr) nicht erfasst werden. Festzuhalten ist: praktisch täglich wird ein Taxifahrer in Deutschland auch körperlich Opfer eines Überfalls. Die hohe Zahl der ermordeten sowie bei Überfällen verletzten Taxifahrer und Taxifahrerinnen zeigt vor allem, dass die intensiven Anstrengungen zur Verbesserung der Sicherheitslage im Taxi fortgesetzt werden müssen. Blinkende Dachzeichen, diverse Verbesserungen in den Taxiausstattungen der Fahrzeughersteller, aber auch Überfallschutzkameras sind solche Entwicklungen, zu denen die Unternehmen inzwischen greifen können. Absolute Sicherheit im Taxi wird aber wohl Illusion bleiben. Viele gutgemeinte und ambitionierte Vorschläge wie z.B. die schusssichere Trennscheibe im Fahrzeuginnenraum fanden weder bei Taxifahrern noch der Kundschaft Akzeptanz. Dr. Jürgen Stahlberg r echtsanwalt · Un FallregU l IerU ng · b UßgelD/F ahr VerbO t · ta XIgeSCh ÄFt · SCheIDUng §§ Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! t el: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. 10 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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Der Schlüssel zur größtmöglichen Sicherheit im Taxi liegt nach allen Erfahrungen in Prävention und den Vorzügen moderner Sicherheitstechnik, die vor wenigen Jahren noch kaum denkbar erschienen. Die TAXIstiftung Deutschland hilft unschuldig in Not geratenen Opfern von Gewaltverbrechen aus dem Taxi- und Mietwagengewerbe. Im Jahr 2012 gelang es, auf den Konten der TAXIstiftung 24.907,57 Euro aus Spenden, betrieblichen Geldbußen und gerichtlichen Geldauflagen gutzuschreiben. Für satzungsgemäße Zwecke – also die Betreuung von Taxifahrerinnen und Taxifahrern sowie deren Familienangehörige durch Gewährung von Geldleistungen – wurden 2012 in 8 Fällen insgesamt 23.000 Euro als Unterstützungsgelder ausgegeben. Insgesamt leistete die TAXIstiftung in den zwanzig Jahren ihres Bestehens bis Ende 2012 620.048,95 Euro an Hilfszuwendungen. Wenn auch Sie spenden möchten (jeder auch noch so kleine Beitrag hilft), so können Sie dies auf das nachfolgende Konto tun: Taxistiftung deutschland zeißelstraße 11, 60318 frankfurt/Main Tel.: (069) 95 96 15-0 frankfurter Volksbank e.g. konto-nr. 373 311, blz 501 900 00 lohnsteuer-n achschau gemäß § 42g estG Ab sofort hat die Finanzverwaltung das Recht, ohne vorherige Ankündigung einen Lohnsteuerprüfer vorbei zu schicken. Dieser darf unabhängig von einer Lohnsteuer- Außenprüfung Grundstücke und Räume von Personen betreten, die eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit ausüben. Sie haben auf Verlangen Lohn und Gehaltsunterlagen, Aufzeichnungen, Bücher, Geschäftspapiere und andere Urkunden vorzulegen und Auskünfte zu erteilen. Die so genannte Lohnsteuer-Nachschau hat zu den üblichen Geschäfts- und Arbeitszeiten statt zu finden. Die Lohnsteuer ist neben der Umsatzsteuer die wichtigste Einnahmequelle des Staates. Hier sind wirksame Prüfungsinstrumente von besonderer Bedeutung. Insbesondere bei gemeinsamen Prüfungen von Zoll- und Finanzverwaltung fehlt bisher eine sichere Rechtsgrundlage, weil auch im Rahmen der Amtshilfe weder Beamte der Zollverwaltung noch Beamte der Finanzverwaltungen befugt waren, unangekündigt die Erfüllung lohnsteuerrechtlicher Pflichten zu prüfen. Mit der Einfügung des neuen § 42g EStG soll eine gesicherte Rechtsgrundlage für eine schnelle und effektive Prüfung durch die Finanzämter geschaffen werden. Stößt der prüfende Beamte bei seiner Lohnsteuer-Nachschau auf Unregelmäßigkeiten, geht es ohne Unterbrechung weiter: Um die Erkenntnisse der Lohnsteuer-Nachschau nicht zu gefährden, ist ein nahtloser Übergang zur Lohnsteuer-Außenprüfung möglich. Eine gesonderte Prüfungsanordnung ist hierfür nicht erforderlich. Der Prüfer muss Sie nur auf den Übergang von der Nachschau zur Außenprüfung schriftlich hinweisen und den Prüfungsumfang festlegen. (FK) Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München Tel.: (089) 16 7 54 40 · Fa x: (089) 16 7 96 02 Wir helf en so fo rt und unbür okr atisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäf t einigermaßen läuft, geht das Taxi kaputt - Verkehrsunf all, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. Wir sind 24 Stunden für Sie erre ichbar (auch an Sonn- u. Fe iertagen und am Wochene nde). Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie be re it bzw. wird be i Ihnen angeli efe rt. Selbstv erstän dli ch sind sowohl Funk als auch Taxamet er entspr echend Ihr en Erf ordernissen progr ammiert. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. Zahlr e iche Au to häuser wick e ln auch die Taxi-Mobilitätsgar antie über un sa b (DaimlerChry sler , BM W, Opel, VW, Citr oen). Im Bedarf sf all kümmern wir uns um die er fo rd erlichen behö rd - lichen Fo rmalität en. Bei un ve rschuldet en Verkehrsunf ällen re chnen wir die Miettaxir echnung dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie - len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e. Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el - ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...) Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1
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leserbriefe ∕ f oru M TaxikUrier, a ugust 2013 Sehr geehrte Damen und Herren, in der o.g. Ausgabe behandeln Sie als Titelthema „bargeldlos - auch im Taxi immer häufiger“ . Auf Seite 13 mittlere Spalte, vorletzter Absatz schreiben Sie: Erscheint „Buchung erfolgreich“, so wird automatisch der Buchungsbeleg ausgege- geben, der nach Eintrag der Fahrtstrecke vom Fahrgast zu unterschreiben ist. Auf Wunsch lässt sich mit dem Drucker-Symbol eine Kopie für den Fahrgast erstellen“ die nach Eintrag der Fahrtstrecke eine rechtsgültige Quittung darstellt. Auf Wunsch hat der Fahrgast aber auch zusätzlich Anspruch auf eine „normale“ Taxiquittung. Ich hatte letztes Jahr zum identischen Thema einen Streitfall mit einem Fahrgast. Rückfragen meinerseits beim mir zuständigen Finanzamt, als auch beim Bundesfinanzministerium in Berlin ergaben übereinstimmend die Auskunft, dass beide Aussagen in Ihrem Artikel nicht der Wahrheit entsprechen. Eine rechtsgültige Quittung stellt ausschließlich der kontoauszug vom Kreditkartenunternehmen dar. begründung: Erst mit der Erstellung des Kontoauszuges ist bzw. gilt die Zahlung als erfolgt. Bis dahin ist es, wie der Name besagt, nur ein Kredit. Die Kopie für den Fahrgast, respektive Kunden dient nur zur Übersicht des Fahrgastes/Kunden und zur Kontrolle des abzurechnenden Fahrpreises/Preises! Ein Anspruch des Fahrgastes auf eine „normale“ Taxiquittung besteht nicht. begründung: Im Gegenteil. Eine „normale“ Taxiquittung dokumentiert eine Barzahlung, die aber nicht erfolgt ist. Somit handelt es sich bei Ausstellung einer zusätzlichen normalen Taxiquittung um eine Urkundenfälschung und die ist strafbewehrt! Liegt dem Finanzamt des Fahrgastes/Kunden z.B. aufgrund einer Steuerprüfung beide Dokumente, also der Kontoauszug des Kreditkartenunternehmens und/oder die Kopie und die „normale“ Taxiquittung vor, so löst der Sachverhalt zwangsläufig ein Verfahren gegen den Taxiunternehmen/Aussteller wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung aus. Das gleiche gilt analog dazu, wenn der Fahrgast beide Belege gegenüber seinem Arbeitgeber zur Kostenerstattung einreicht. Dies würde den Tatbestand des Betruges erfüllen und somit für den Taxiunternehmer/Aussteller den Tatbestand der Beihilfe des selbigen. Es ist ja auch logisch. Wenn Sie in irgendeinem Geschäft Waren und/oder Dienstleistungen kaufen und mit Kreditkarten zahlen, bekommen Sie außer der Kopie des Kaufvorganges mittels einer Kreditkarte keine zusätzliche Barquittung zum selbigen Kaufvorgang. Zumindest normalerweise nicht. ;-) Mit freundlichen Grüßen Taxiunternehmen Hummel-Haslauer dank an „786“ Hallo, ich wollte ein super großes Lob für den Taxifahrer mit der Nr. 786 aussprechen. Dieser war der Einzige, der uns mit unserer kleinen Tochter und mit unseren Einkäufen nicht verzweifeln ließ. Viele andere haben uns enttäuscht und im Stich gelassen. Ich bitte Sie, diesem Herrn, ein Super-Lob von uns zu senden und ihm einen positiven Eintrag zu geben. Dankend Familie Gurbuz-Linke kollegialität Sehr geehrte Damen und Herren, kurze Anmerkung zu meiner Person: Ich habe den Taxi-Schein Anfang der 90er Jahre noch in der Utzschneiderstraße gemacht. Viele Jahre bin ich hauptberuflich mit viel Leidenschaft gefahren. Durch familiäre Umstände und dem Wegzug aus München habe ich mich später beruflich umorientiert, wobei ich viele Jahre mit dem Gedanken gespielt habe, mich im Taxigewerbe selbstständig zu machen. Seit einigen Jahren fahre ich nebenberuflich und ehrlich gesagt, ich freue mich jedes Mal darauf. Dies gibt mir auch die Möglichkeit, dass Gewerbe etwas von außen zu betrachten. Die Arbeit der Genossenschaft habe ich immer für sehr gut gehalten und eine Zusammenarbeit mit dem Isarfunk war und ist für mich unvorstellbar. Zudem bin ich mir nahezu sicher, dass ich keinen Fahrgast befördert habe, der berechtigten Grund für eine Beschwerde gegenüber meiner Person hat bzw. hatte. Warum schreibe ich Ihnen? Ich verfolge nach wie vor alles, was mit dem Münchner Taxi-Gewerbe zu tun hat. Der TAXIKURIER ist sehr gut geschrieben und fordert immer wieder in sehr schön geschriebener Weise dazu auf, dass sich der einzelne Taxifahrer über sein Verhalten gegenüber den Fahrgästen und gegenüber den Kollegen Gedanken machen sollte. Schwarze Schafe hat es immer gegeben und wird es immer geben. Auffällig für mich ist in den letzten Jahren, dass die Kollegialität immer mehr nachlässt. Ein Überholen kurz vor dem Standplatz oder ein „Abstauben“ vor dem Standplatz hat es nach meinem Bewusstsein in den 90ern nicht in diesem Ausmaß gegeben. Klassisches Beispiel Papa-Schmid: Ein Bereitstellen an diesem Standplatz in der Nacht ist definitiv mittlerweile sinnlos, den man kann zusehen, wie „Kollegen“ extra langsam an die Kreuzung ranfahren oder vor dem Sun-Shine-Pub gar stehen bleiben, um abzugreifen. Ein dem winkenden Fahrgast mittels Handzeichen zu den auf dem Taxistandplatz stehenden Taxlern zu verweisen, war für mich noch Normalzustand. Dies ist vorbei. Ebenso das Vorrücken zum ersten Platz z.B. am Sonnen- Waldbarth oder an der Isarklinik ist leider nicht mehr Grundvoraussetzung. Was ist dabei, (was ich z.B. immer mache), dem Fahrgast, der geradewegs auf das Taxi in der Mitte zusteuert, weil eben direkt vor dem Ausgang, zumindest anzudeuten (unter Beachtung der freien Taxi-Wahl des Fahrgastes), dass der Kollege vorne an und für sich an der Reihe wäre. 12 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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Eine gegenseitige Kollegialität würde zumindest dafür sorgen, dass nicht mehr Taxis in der Sonnenstrasse unerlaubt stehen würden und ggf. sogar den Verkehr behindern. Nein, Sie können diese Gegebenheiten nicht ändern. Und ich plädiere weder für Meldungen noch Sanktionen. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, in schön formulierter Weise im allgemeinen die Kollegialität innerhalb der Taxifahrer wieder mehr zu stärken. Ob kleine höflich formulierte Beisätze über den Datenfunk oder auf andere Weise. Dies wird sicher die Situation nicht von Heute auf Morgen beheben und es wird nie ganz aufhören. Aber ein „wir Taxler“ kann über längeren Zeitraum bestimmt wieder ein mehr „aufeinander achten“ fördern. Und auch das Gesamtbild einen Schritt weiter bringen. Die Arbeit der Genossenschaft trägt im Allgemeinen Früchte. Sehr häufig höre ich von auswertigen Fahrgästen, dass Taxifahren in München Spaß macht. So freundliche Fahrer und gepflegte Taxi, so wie in München, erleben die Fahrgäste offenbar nicht in vielen Städten. Auch wird sich sehr häufig positiv über die Ortskenntnis der Münchner Taxifahrer geäußert. Das ist doch schön. Kleine Anmerkung: Ab und an höre ich von einheimischen Fahrgästen, dass es nicht so leicht ist, im „www“ die Telefonnummern verschiedener Rufsäulen herauszufinden. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, hier etwas im „www“ zu erschaffen, was leicht auffindbar ist, ähnlich unserer Einträge auf dem Umschlag der Telefonbücher in den 90ern. Es ist sicher nicht leicht, die richtigen Worte zu finden, um langfristig so eine Art Teamgeist bei so vielen unterschiedlichen Charakteren wie in diesem Gewerbe zu finden, aber der Versuch ist es sicher Wert. Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen Peter Mehringer bombenfund Bombenfund am 02.07.2013 vormittags in Berg-am-Laim/St.-Veit-Straße Wegen eines Bombenfundes wurde die Bahnstrecke München- Rosenheim und München-Mühldorf gesperrt. An den Bahnhöfen warteten unzählige Menschen, die auf ein Taxi angewiesen waren. Viele Taxifahrer nutzten die Gunst dieser Stunde und kamen zu vielen zusätzlichen Fahrten. So auch der Taxifahrer Reimund Huß, der vom Bahnhof Trudering Fahrgäste nach Markt Schwaben beförderte. Als er in Markt Schwaben wieder frei war, dachte er sich, dass am Bahnhof in Markt Schwaben auch Fahrgäste warten könnten, die dringend ein Taxi brauchen. So war es dann auch. Reimund Huß erhielt eine Anschlussfahrt zurück nach München- Hauptbahnhof, und die Fahrgäste bedankten sich in einem kurzen Brief, mit der Bitte diesen doch abzudrucken, was wir natürlich gerne machen. (TK) Werte Taxi-München eG, am Dienstag, den 02.07.2013 fuhr uns im Notfall (Zugausfall wegen Bombenalarm) Ihr Mitarbeiter Herr Huß vom Bahnhof Markt Schwaben zum Hauptbahnhof München. Ohne Herrn Huß hätten wir den Intercity nach Bonn versäumt. Es war eine Heldentat von Herrn Huß und für uns ein Glücksfall, alle Achtung! Herzlichen Dank an Herrn Huß für die schnelle Fahrt, so dass wir unseren Zug um 14.35 Uhr noch erreichen konnten. Herr Huß sollte geehrt werden und der Brief in Ihrer Zeitung erscheinen. Danke schön! Horst Linke + Gattin Zugspitzstraße 4 84431 Heldenstein bekanntmachung Sehr geehrte Redaktion, hiermit gebe ich im Rahmen aller nachts am Taxistand „Odeonsplatz“ stehenden Kollegen bekannt, dass ab sofort gegen die seit Monaten andauernde unerlaubte Bereitstellung von Taxifahrern vor der „Schumanns Bar“ sowie dem benachbarten „Filmcasino“ (Odeonsplatz 6-8) vorgegangen wird. Nach Rücksprache mit dem KVR werden alle in diesem Bereich unerlaubt bereitstehenden Taxis aufgeschrieben und unter Benennung von Zeugen dem KVR gemeldet. Desweiteren erging eine Mitteilung an die Verkehrsüberwachung der Polizei München, da sich am Odeonsplatz 6 ein absolutes Halteverbot befindet. hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 13
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➔ „Mir G äbet nix!“ … Trinkgeld Foto: atelier-tacke.de … sagt der schwabe, wenn er zusätzlich zum f ahrpreis auch noch Trinkgeld geben soll. aber stimmt das überhaupt oder wird hier nur ein klischee bedient? gibt es regionen oder länder, die Trinkgeld grundsätzlich ignorieren, für die Trinkgeld sogar unhöflich wäre? weltweit gesehen gibt es wenig feste regeln, bei uns in deutschland sowieso nicht. bis auf eine: wer Trinkgeld will, muss fröhlich sein! Trinkgeld zu bekommen, ist erstmal eine schöne Sache. Natürlich hält sich die Begeisterung für 10 Cent eher in Grenzen als für 2 Euro. Wer höflich und hilfsbereit ist wird sich dabei eher in der 2-Euro-Region wiederfinden als der Kollege, der nicht mal den richtigen Weg findet. Dabei sollte man nie aus dem Auge verlieren, dass Trinkgeld in Deutschland eine freiwillige Leistung ist und keine Pflicht – egal ob man mit der Dienstleistung zufrieden ist oder nicht. Trinkgeld zu geben ist eine hohe Kunst – sie unterscheidet die Bedienten in Protzer und Geizhälse – und Trinkgeld-Anlässe gibt es genug: Da ist der Gepäckservice, der sich mit dem schweren Koffer vom Flughafenterminal zum Taxi müht, oder der Taxifahrer, der einen zügig zum Hotel, Meeting oder Restaurant chauffiert. Die nicht enden wollenden Gelegenheiten zum „Tippen“ treiben manchem Reisenden Schweißperlen aus doppelter Verzweiflung auf die Stirn. 1. „Oh nein, schon wieder einer, der die hand aufhält!“ 2. „ach herrje, wie viel gebe ich bloß?!“ Was will man mit dem Trinkgeld erreichen? Belohnen und Bedanken oder Bestechen und Eindruck schinden? Wie man mit dem „Tip“ umgeht, ist noch immer eines der größten Geheimnisse der Dienstleistungwelt. Es heißt ja, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten. Man sollte also meinen, wer guten Service mit Trinkgeld honoriert, erfreue auch den Empfänger. Doch es gibt Ausnahmen. Japan etwa gilt weltweit als letzte Anti-Trinkgeld-Bastion, sowohl geben als auch nehmen gilt dort als würdelos. In Europa herrscht ein Nord-Süd-Gefälle. In den skandinavischen Ländern Norwegen, Finnland und Dänemark ist Trinkgeld eher unüblich. Eine Ausnahme stellt Schweden dar. In Großbritannien geht auf Nummer sicher, wer im Taxi aufrundet, in Frankreich erwartet der Taxifahrer etwa zehn Pronzent der Fahrpreises. Geradezu erwartet wird Trinkgeld in Griechenland (alles andere wäre auch eine Überraschung), wobei es im Taxi genügt, wenn aufgerundet wird. In Ägypten oder Marokko kommt niemand um das „Bakschisch“ herum. Hier lebt sogar die Polizei davon. Davon kann der Autor ein Lied singen, der einmal mit dem PKW durch Marokko fuhr und in regelmäßigen Abständen unterwegs kontrolliert wurde, wobei jede Kontrolle eine gute halbe Stunde in Anspruch annahm. Als er daraufhin einem Hotelier sein Leid klagte, gab ihm dieser den Tipp, doch einfach einen Geldschein in den Riesepass zu legen. Ab diesem Zeitpunkt dauerten die Kontrollen höchsten noch 5 Minuten. Tja, welcher ordentliche Deutsche käme schon auf die Ideen einen Polizisten zu bestechen … Aber wahrscheinlich sind wegen des geringen Lohnniveaus selbst Ordnungshüter darauf angewiesen. Aus diesem Grund gilt in den USA und Kanada 15 bis 20 Prozent des Fahrpreises als Tip als angemessen. In vielen asiatischen Ländern ist Trinkgeld zu geben immer noch unüblich und wird schlimmstenfalls sogar als Beleidigung empfunden. Perfekter Service gilt zum Beispiel in Japan als Selbstverständlichkeit, die nicht mit Geld honoriert werden muss. Wenn ihnen also ein Japaner kein Trinkgeld gibt, will er Sie einfach nur nicht beleidigen und ist nicht geizig. Obwohl, so genau weiß man es dann vielleicht auch nicht … „Die Deutschen sind knickrig und geben wenig Trinkgeld“, sagt ein Experte. „Es gibt bei uns einfach keine Trinkgeldkultur wie in vielen anderen Ländern. Dabei hängt die Tätigkeitsschwerpunkte Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewähr - leistungsrecht. Langjährige Erfahrung in der Unfallabwicklung im T axigewerbe Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH Balanstraße 59 • 81541 München T . 089 / 53 29 51-0 • F . 089 / 53 24 29 www.kanzlei-voigt.de • voigt@kanzlei-voigt.de t iteltheM a 14 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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Foto: iStockphoto Höhe des Trinkgelds auch von den eigenen finanziellen Möglichkeiten ab.“ Ob Kneipe, Taxi oder Handwerk – das Trinkgeld gehört zum Geschäft. Das wissen auch Finanzbeamte. Trotzdem glauben viele, sie könnten Trinkgelder an der Steuer vorbeikassieren. Ein fataler Irrtum. Denn nicht jedes Trinkgeld ist steuerfrei. Welche steuerlichen Regeln Arbeitnehmer und Unternehmer kennen sollten, erklärt der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller (BVBC) oder ihr Steuerberater. Ob Trinkgeld versteuert werden muss, hängt entscheidend davon ab, wer es in Empfang nimmt. Arbeitnehmer können sich in der Regel freuen: Ein Trinkgeld von Dritten (also nicht vom Arbeitgeber) ist lohnsteuerfrei und sozialversicherungsfrei, wenn es freiwillig und ohne Rechtsanspruch gegeben wird. Anders verhält es sich, wenn der Unternehmer das Trinkgeld empfängt. Bei Einzelunternehmen ist das regelmäßig der Fall. Die Finanzämter vertreten hier die Auffassung, dass Trinkgelder keine persönliche Wertschätzung darstellen, sondern eng mit der unternehmerischen Leistung verknüpft sind. Die Folge: Unternehmer müssen Trinkgelder in der Buchhaltung erfassen. Die Zahlungen erhöhen die Betriebseinnahmen und damit die Einkommensteuer. Obendrein sind Trinkgelder umsatzsteuerpflichtig. Da wird es dann auch schwierig glaubhaft nachzuweisen, dass man das Trinkgeld eigentlich immer zurückgewiesen hat, weil man ja Anhänger des Japanischen Kulturkreises ist. Und ob es wirklich ausreicht Kimono zu tragen und sich nur von Sushi zu ernähren, ist noch nicht überliefert. Es soll allerdings Finanzämter geben, die die komplexe Trinkgeldproblematik steuerlich durchaus großzügig behandeln. Nur: Verlassen sollte man sich darauf nicht. (PG) Foto: atelier-tacke.de Foto: iStockphoto SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 15
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die fünf Weisheiten des Monats ➔ Die A7 von Ellund nach Füssen ist mit 963 Kilometern die längste Bundesautobahn Deutschlands. ➔ Der mit Abstand höchste Berg des Sonnensystems ist der Olympus Mons auf dem Mars. Er ist 26.400 Meter hoch. ➔ In einem 150-Gramm-Becher Erdbeerjoghurt ist ungefähr eine viertel Erdbeere enthalten. ➔ Hummeln sind die einzigen Insekten, die auch rückwärts fliegen können. ➔ In Frankreich ist es verboten, einem Schwein den Namen „Napoleon“ zu geben. (PR) Messe München i nternational drinktec ➔ 16. September – 20. September Die drinktec ist Branchentreffpunkt Nummer eins: sie findet alle vier Jahre statt und ist die weltweit größte Messe der Getränkeindustrie. Auf der Messe dreht sich von der Herstellung, über die Abfüllung, bis hin zum Marketing und Verpackungsdesign alles um die neuesten Getränketechnologien sowie Liquid Food. Im Fokus stehen dieses Jahr die Themen Wasseraufbereitung und Wassermanagement. Für die Besucher ist ein buntes Rahmenprogramm geboten: es gibt anregende Vorträge wie beispielsweise: „Brauerei in Zukunft“, die Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier findet am 15. September erstmals im Vorfeld der drinktec statt, außerdem wird die „Nacht der Sieger“ des Wettbewerbs European Beer Star 2013 am 18. September im ICM – Internationales Congress Center München gefeiert. so gut besucht war die drinktec 2009: ➔ 1.400 Aussteller aus rund 70 Ländern ➔ Über 58.000 Besucher aus 170 Ländern Weitere termine im september mit hohem besucheraufkommen oils+fats 18. – 20. September 2013 Messe München MUnich fabric sT arT 3. – 5. September 2013 MOC Veranstaltungscenter München Lilienthalallee 40 essenz 22./23. September 2013 MOC Veranstaltungscenter München Lilienthalallee 40 rohde & schwarz hauptversammlung 27. September 2013 ICM – Internationales Congress Center München ➔ Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de ➔ s epteMber-proG ra MM Foto: iStockphoto der b lic K Zurüc K ➔ iM septe Mber … … vor 100 Jahren (1913) 01. september – Die Münchner Krankenhäuser geben die Einlieferung von 41 Typhus-Fällen, verursacht durch Milch, bekannt. 16. september – Im Deutschen Reich herrschen schwere Unwetter. Die gesamte Obsternte wird vernichtet. vor 75 Jahren (1938) 21. september – Ein Hurrikan in den USA verursacht in Nordost Long Island 600 Todesopfer. 29. september – Im „Münchner Abkommen“ wird beschlossen, dass die Tschechoslowakei gezwungen wird, die Sudetengebiete an das Deutsche Reich zurückzugeben. vor 50 Jahren (1963) 01. september – Der asiatische Staat Singapur wurde von Großbritannien in die Unabhängigkeit entlassen. 23. september – Der von dem schwedischen Regisseur Ingmar Bergman gedrehte Film „Das Schweigen“ löste wegen der Freizügigkeit einen Skandal in der Filmbranche aus. vor 25 Jahren (1988) 10. september – Steffi Graf gewinnt mit ihrem Sieg bei den US Open als erste Deutsche alle Grand-Slam-Turniere. 17. september – Eröffnung der XXIV. Olympischen Sommersiele in Seoul. vor 10 Jahren (2003) 21. september – Die CSU gewinnt bei den Landtagswahlen in Bayern die Zweidrittel-Mehrheit der Mandate. vor 1 Jahr (2012) 01. september – In der EU darf die klassische Glühbirne nicht mehr hergestellt werden. 26. september – Der Planungsausschuss beschließt, dass zwischen 22:00 Uhr und 8:00 Uhr das Radeln in der Fußgängerzone erlaubt ist. (PG) 16 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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pinn Wand Mängel in asia-restaurants München – Schlechte Nachricht für Fans asiatischer Küche: Mehr als jedes zweite Asia-Restaurant fiel bei Stichprobenkontrollen der Lebensmittelsicherheit durch. Die Spezialeinheit Lebensmittelsicherheit des bayerischen Landesamtes für Gesundheit hat im vergangenen Jahr 26 Betriebe geprüft und in 15 gravierende Mängel gefunden. 14 von diesen mussten vorübergehend für eine Grundreinigung geschlossen werden. „Die Reinigung von Küche, Einrichtungsgegenständen und Arbeitsgeräten wurde häufig vernachlässigt, sodass zum Teil massive Altverschmutzungen vorzufinden waren“, heißt es im Jahresbericht der Lebensmittelkontrolleure, der im Umweltausschuss des Landtags präsentiert wurde. Außerdem seien wiederholt Schädlinge und Exkremente in den Räumen gefunden worden. Lebensmittel waren in einer Vielzahl von Fällen verdorben. „Häufig entstand der Eindruck, dass mangelhafte Sprachkenntnisse sowie schwierige Arbeits- und Lebensbedingungen der Mitarbeiter mit ursächlich für die vorgefundenen Mängel waren.“ Die Kreisverwaltungsbehörden hatten die Spezialeinheit um ihre Hilfe gebeten. Nun steht fest, dass weitere Kontrollen folgen werden. (PR) (Quelle: SZ vom 12. Juli 2013) parkscheiben-handling Wichtig ist, dass die Parkscheibe so im Auto liegt, dass sie von außen gut lesbar ist. Die eingestellte Uhrzeit muss immer auf die nächste halbe oder volle Stunde aufgerundet werden. Also selbst wenn das Auto z.B. um 16.01 Uhr abgestellt wird, darf der Fahrer die Parkscheibe auf 16.30 Uhr stellen. Das Weiterdrehen der Parkuhr nach Ende der erlaubten Parkzeit ist aber verboten. Das gilt erst recht für eine „mitlaufende Parkuhr“, bei der sich die eingestellte Uhrzeit automatisch weiterdreht (PR) Glückwunsch Josef Schmidt, Kollege aus der Deidesheimer Straße war ganz schnell und hat mit dem richtigen Lösungswort 2 Karten für „Die Perle Anna“ am 12. August in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Das Stück läuft noch bis zum 14. September (PR) förderpreis Münchner lichtblicke 2013 Die Initiatoren des Förderpreises Münchner Lichtblicke – der Ausländerbeirat München, die Landeshauptstadt München und die Lichterkette e.V. – rufen die Münchnerinnen und Münchner auf, bis zum 31. Oktober 2013 Vorschläge für den Preis einzureichen. Mit dem Förderpreis werden Initiativen, Projekte, Schulen und Einzelpersonen ausgezeichnet, die sich fremdenfeindlichkeit und rassismus entgegen stellen und sich in vorbildlicher weise für ein friedliches zusammenleben von deutschen und ausländer/innen in München einsetzen. Dabei stehen Personen oder Vereine im Vordergrund, die noch wenig bekannt sind und deren Arbeit und Einsatz öffentliche Beachtung und Unterstützung verdienen. Der Förderpreis wird in vier Kategorien verliehen, für die insgesamt 12.000 euro zur Verfügung stehen: ➔ an kontinuierlich, nachhaltig und überwiegend ehrenamtlich arbeitende Einrichtungen, Vereine, Gruppen und Initiativen ➔ für aktuelle, kreative Projekte oder Aktionen ➔ für eine besonders engagierte und mutige Initiative einer Einzelperson ➔ an Münchner allgemeinbildende Schulen, die trotz schwieriger Arbeitsbedingungen die Erwartungen in den Qualitätsbereichen „Umgang mit Vielfalt, Leistung, Schulleben und Unterrichtsqualität“ deutlich übersteigen (Schulsonderpreis) Die gesammelten Vorschläge werden im November der Jury zur Entscheidung vorgelegt. Hep Monatzeder, der 3. Bürgermeister von München, steht der Jury vor; die weiteren Mitglieder sind Dr. Hildegard Hamm-Brücher (Staatsministerin a.D.), Nükhet Kivran (Vorsitzende des Ausländerbeirates), Dr. Clara Wilpert (Vorstandsmitglied der Lichterkette e.V.) und Eleni Torossi (Schriftstellerin und Journalistin). Vorschläge bzw. Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober 2013 bei einer der nachstehenden Stellen einzureichen. Es wird um eine kurze Projektbeschreibung und ggf. erläuterndes Informationsmaterial gebeten. ausländerbeirat München lichterkette e.V. Burgstr. 4, 80331 München Karlstr. 44, 80333 München Tel.: 089/233-21598 Tel.: 089/30 778 778 auslaenderbeirat@muenchen.de info@lichterkette.de www.auslaenderbeirat-muenchen.de www.lichterkette.de Informationen über den Preis und die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger finden sich auf den Homepages des Ausländerbeirates und der Lichterkette. 18 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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Moti V des Monats es gibt noch genügend plätze auf der wiesn … ➔ fata M or Gana? Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 Kleinan ZeiGe Taxikonzession zu verkaufen (Ohne auto – netto) Telefon: 0172 – 8 21 30 77 WEG MIT DER ALTENKAROSSE DAS AUTOHAUS FÜR TAXIFAHRZEUGE Tel. 08041 7889-0 taxifahrzeuge.de Gewerbering 18 83646 Bad Tölz Wir kaufen Ihr gebrauchtes Taxi. Unverbindliche Besichtigung bei Ihnen vor Ort oder Sie bringen uns das Taxi nach Bad Tölz und wir spendieren Ihnen ein Mittagessen. sie K ann auch die s pende für für dich sein … die t axistiftun G t axistiftun G deutschland stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG 60318 Frankfurt am Main Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 „Von halbwahrheiten wird immer die falsche hälfte geglaubt.“ (aus „Klages-Tagesspruch-Kalender“) spruch des Monats SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 19
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alter hof, stadtbezirk 1 altstadt-lehel, alter hof Der Alte Hof gehört zu den Sehenswürdigkeiten ersten Ranges, denn an dieser Stelle spielte sich ein wichtiger Teil der Geschichte des uralten Münchens ab, und es stehen noch einige wenige Gebäude aus der alten Zeit. Der Alte Hof entstand im 12. Jahrhundert auf einem der vier Gründungshügel Münchens, die die frühe Ansiedlung vor dem Hochwasser der noch bis ins 19. Jahrhundert hinein unberechenbaren Isar schützten. Erstmals 1284 wurde an dieser Stelle eine Burg erwähnt, die dem Herrscherhaus der Wittelsbacher als Stadtresidenz diente. Am imposanten Befestigungsturm des Alten Hofes am Ende der Burgstraße kann man erkennen, aus welcher Richtung der Adel seine potenziellen Gegner am ehesten erwartete, nämlich aus der Stadt selbst, wo das Bürgertum wiederholt gegen den Adel aufstand. Der Alte Hof blieb bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts Herrscherresidenz der Wittelsbacher, dann zog man in die heutige Residenz um. Unter Kaiser Ludwig dem Bayern (1282–1347, Kaiser seit 1328) aus dem Hause Wittelsbach wurde der Alte Hof zum Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das sich bis nach Italien erstreckte. Die Residenzstadt München erlebte in der Folge einen gewaltigen, wenn auch kurzen Aufschwung als wichtiges politisches und geistiges Zentrum der damaligen Welt. Das Wappen des Deutschen Reiches war ein schwarzer Adler auf goldenem Grund, und aus jener Zeit stammen die Münchner Stadtfarben Schwarz und Gelb. Im 19. Jahrhundert verschwanden viele der Bauten des Alten Hofes und wurden durch Neubauten ersetzt, die dann wiederum 1944/1945 den Bomben des Zweiten Weltkrieges zum Opfer fielen. Der Wiederaufbau ging in aller Hast und dementsprechend schmucklos vonstatten, doch gelang es wenigstens, durch einige Wandmalereien und denkmalpflegerische Planung den mittelalterlichen Eindruck eines Hofes zu erhalten. Seit 1999 schließlich wurden wiederum große Teile der Nachkriegsbauten abgerissen und durch Luxuswohnungen, Luxusgeschäfte und dementsprechende Gewerbeflächen ersetzt. Obwohl nur noch der Befestigungsturm aus dem Mittelalter stammt, glaubt man sich trotzdem wie in alte Zeiten versetzt. Maxburg, stadtbezirk 1 altstadt-lehel, Maxburgstraße 2-4 Ende des 16. Jahrhunderts wurden 54 Bürgerhäuser abgerissen, um die Herzog-Max- Burg zu errichten, benannt nach Prinz Maximilian Philipp von Bayern (1638–1705), der sie als Residenz nutzte. Während die kurfürstliche Linie der Wittesbacher in der Münchner Residenz residierte, wurde die Herzog-Max-Burg bis ins 19. Jahrhundert von den nicht-herrschenden Mitgliedern der Wittelsbacher bewohnt. Später nutzten Militär und Zivilbehörden die Maxburg bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Die heutige Neue Maxburg wurde 1954 bis 1957 errichtet. Einzig der Renaissanceturm blieb vom historischen Vorgängerbau übrig und steht freigestellt daneben. Das Gebäude beherbergt Geschäfte im Erdgeschoss sowie Teile des Amtsgerichtes und des Landgerichtes München I. Die unmittelbar benachbarte Maxburgstraße von 1833 und die Herzog-Max-Straße von 1805 erinnern zusätzlich an die ehemalige Burg. residenz, stadtbezirk 1 altstadt-lehel, Max-Joseph-platz Die Wittelsbacher regierten Bayern von 1180 bis 1918. Während dieser unglaublich langen Zeit entstand mit der Stadterweiterung im 14. Jahrhundert die Residenz und diente den Wittelsbachern als Herrschersitz. Über die Jahrhunderte bauten Fürsten, Kurfürsten und Könige an diesem Projekt, das heute zu den größten Residenzen in Europa gehört und eine Vielzahl von Einrichtungen beherbergt, beispielsweise das Bayerische Nationatheater, das Residenztheater (auch nach seinem Architekten François Cuvilliés (1695–1768, Cuvilliésstraße von 1898) benannt), verschiedene Museen und den Herkulessaal, um aus Platzgründen nur einige zu nennen, ganz zu schweigen von den zahlreichen, sehenswerten und frei zugänglichen Innenhöfen. Als letzten Bauabschnitt ließ König Ludwig I. (1786–1868, regierte 1825–1848, Ludwigstraße von 1822) von 1832 bis 1842 den Festsaalbau zum Hofgarten hin errichten; Architekt war Leo von Klenze (1784– 1864, Klenzestraße von 1830). Der geome- Foto: istockphoto.de ➔ s tadt M it b ur Gen und s chlössern München königlich München und schloss nymphenburg sind zwei begriffe, die bei vielen a uswärtigen und Touristen hand in hand gehen. Tatsächlich zeugen jährlich hunderttausende von besuchern auch aus München und seiner näheren Umgebung von der beeindruckenden schönheit des schlosses, seinen attraktiven Museen und der anziehungskraft des parks auf spaziergänger und sportler zugleich. aber unsere stadt beherbergt innerhalb ihrer grenzen nicht nur nymphenburg, sondern eine reihe von weiteren bekannten und weniger bekannten schlössern und burgen, die im folgenden vorgestellt werden. Die Maxburg Foto: Benedikt Weyerer20 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013 t iteltheM a
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trisch angelegte Hofgarten entstand zwischen 1613 und 1617 als Erholungsfläche für die höfische Gesellschaft, wie der Name ja andeutet. In seiner Mitte steht ein Rundtempel, und eingegrenzt wird er von Arkaden. Abgesehen von den enormen Ausmaßen der Residenz ist von besonderem Interesse, dass der gesamte Komplex während des Zweiten Weltkrieges fast vollständig zerstört wurde und man heute sozusagen vor einem Neubau aus der Nachkriegszeit steht. Damals führte die Entscheidung, die Residenz originalgetreu wieder aufzubauen, zu heftigen Diskussionen, glaubten viele doch, es gäbe angesichts der großflächigen Zerstörungen Wichtigeres zu tun als Herrschersitze zu rekonstruieren. Im Nachhinein gesehen war es eine weitsichtige Entscheidung, die Altstadt wo nur möglich wiederherzustellen. rumford-schlössl, stadtbezirk 1 altstadt-lehel, englischer garten 5 Der Englische Garten diente in früheren Zeiten auch dem Militär als Exerziergelände. Im Rumford-Schlössl unterhielten seit 1791 die Offiziere der bayerischen Armee ein Casino und ist der klassizistischen britischen Kolonialarchitektur nachempfunden. Der Grund dafür ist in seinem Namengeber zu suchen: Der britisch-amerikanische Physiker Benjamin Thompson, seit 1784 in bayerischen Diensten stehend und hier zum Grafen von Rumford (Rumfordstraße von 1865) erhoben, regte die Entwässerung der Isarauen und die dortige Anlage des Englischen Gartens als Erholungsort für die Bevölkerung und als militärisches Übungsgelände zugleich an. Nach jahrzehntelangem Leerstand betreibt der Kreisjugendring München-Stadt hier einen Kinder- und Jugendtreff. schloss nymphenburg, stadtbezirk 9 neuhausen-nymphenburg, nördliches und südliches schlossrondell Schloss Nymphenburg und sein riesiger Park gehören ohne Zweifel und zu Recht zu den touristischen Hauptanziehungspunkten unserer Stadt. Das lang gestreckte, streng symmetrisch angeordnete Gebäude entstand seit 1664 auf Befehl von Kurfürst Ferdinand Maria (1636–1679) anlässlich der Geburt seines lange ersehnten Stammhalters, des künftigen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel (1662–1726), und als Geschenk an seine Frau Henriette Adelaide von Savoyen (1636–1676). Finanziert und gebaut wurde es natürlich nicht vom Adel selbst, sondern von der ländlichen und städtischen Bevölkerung des gesamten Kurfürstentums, die für den Luxus der Blaublüter bis aufs Letzte ausgepresst wurden. Auch funktionierte das höfische Treiben ausschließlich, weil eine Armee von heute vergessenen Untertanen stets zu Diensten war und den Laden am Laufen hielt, denn der Adel hatte Besseres zu tun als zu arbeiten. Man sollte dies nicht vergessen, wenn man vor den prächtigen Anlagen steht, die dem herrschenden Haus der Wittelsbacher als Sommerschloss dienten. Aber Schwamm drüber: Heute ist das Schloss eine Hauptattraktion Münchens. Erst im Jahr 1823 konnte die Anlage unter König Max I. Joseph (1756–1825) in ihrer heutigen Form fertig gestellt werden. Mit 685 Metern Gesamtbreite ist Nymphenburg das größte Barock-Schloss Deutschlands, sein Name ist zurückzuführen auf die Heimat der Kurfürstin Adelaide, Turin, wo sich der Adel in romantischen Rückzugsorten, den Borge delle Nimfe, von seinem als anstrengend empfundenen Alltag erholte. Die Nördliche und Südliche Auffahrtsallee und der Kanal in ihrer Mitte führen spektakulär zum Schloss und seinen Wasserspielen hin. Im Zentrum der beeindruckenden Anlage liegt das lang gestreckte Hauptgebäude, um das sich halbkreisförmig die einzeln stehenden Kavaliers-Häuser für den höheren Adel gruppieren. Sie halten vom Zentralgebäude exakt denselben Abstand als Zeichen dafür, dass sich der Fürst als Mittelpunkt des Staates verstand. Abgesehen vom Schloss selber und seinem Park sind zwei dortige Museen sehenswert: Das Marstallmuseum im südlichen Flügelbau mit seiner sehr reichhaltigen Sammlung an Prunkkutschen und ebensolchen Schlitten sowie im nördlichen Flügel das Museum Mensch und Natur mit seinen naturkundlichen Beständen. Gerade letzteres hat sich zu einem Publikumsmagnet erster Ordnung entwickelt. In technischer Hinsicht ist im nördlichen Flügel das historische Pumpwerk von Joseph von Baader (1763–1835) besuchenswert, durch Schloss Nymphenburg Foto: istockphoto.de SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 21
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das die Wasserspiele im Rondell erzeugt werden. Und dann noch die 1747 gegründete Porzellan-Manufaktur im Nördlichen Schlossrondell 8 mit ihren Verkaufsräumen, eine der berühmtesten Porzellan-Manufakturen weltweit. Über 300.000 Besucher und Besucherinnen jährlich zählen Schloss und Park. Für Touristen und Einheimische zugleich dürfte von Interesse sein, dass der angebliche Märchenkönig Ludwig II. (1845–1886) als Sohn von Königin Marie (1825–1889) und König Maximilian II. (1811–1864) am 25. August 1845 in Schloss Nymphenburg das Licht der Welt erblickte. Aus Platzgründen können Entwicklung und Geschichte von Schloss Nymphenburg hier lediglich überflogen werden. schloss biederstein, stadtbezirk 12 schwabing-freimann, biedersteiner straße 22-32 Anfang des 18. Jahrhunderts entstand Schloss Biederstein – wie etliche andere auch – als Jagdschloss in der Nachbarschaft wildreicher Wälder, hier der Isarauen. Weder vom Schlosspark noch vom Schloss ist etwas übrig geblieben: Ein Teil wurde 1934 abgerissen und als Baugrund parzelliert, der Rest fiel 1944 dem Bombenkrieg zum Opfer. Auf diesem Gelände entstand in den 1950er Jahren eine Wohnsiedlung für Studenten. Die Biedersteiner Straße von 1896 hält die Erinnerung an das Schloss wach. An der Biedersteiner Straße 26 haben sich einige spärliche Reste des Schlosses erhalten: Ein Gittertor mit Pfeilern sowie das Schlosstor mit zwei Torpfeiler, die unter Denkmalschutz stehen. schloss suresnes, stadtbezirk 12 schwabing-freimann, w erneckstraße 24 Um 1715 entstand dieses versteckte kleine Schloss nach Plänen des Architekten Johann Baptist Gunezrainer (1692–1763, Gunezrainerstraße seit 1897). Es liegt umgeben von einem einen Hektar großen Park mit zahlreichen barocken Figuren mitten in der Großstadt. Seinen Namen trägt das Gebäude nach seinem Vorbild, dem Château de Suresnes bei Paris, dem es nachempfunden ist. Heute befindet sich die 1957 gegründete Katholische Akademie im Schloss Suresnes. asam-schlössl, stadtbezirk 19 Thalkirchen-Obersendling-forstenried-fürstenried-solln, Maria-einsiedel-straße 45 Das Asam-Schlössl ist das ehemalige Wohnhaus des Barockkünstlers Cosmas Damian Asam (1686–1739). Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Egid Quirin Asam (1692– 1750) schuf er in ganz Mitteleuropa Paläste und Kirchen, in München die Kirche Sankt Johann Nepomuk in der Sendlinger Straße 32, im Allgemeinen als Asam-Kirche bekannt. Den bereits früher entstandenen Landsitz kaufte Cosmas Asam im Jahr 1724 und ließ ihn seinem schon zu Lebzeiten großen Ruhm entsprechend weiträumig ausbauen. Die ungewöhnlich auffälligen und inzwischen restaurierten Fresken – auf nassen Putz aufgebrachte Malereien – trug er selbst auf. Die Kosten für die Arbeiten beglich er mit dem Honorar, das er für seine Freskoarbeiten im Schweizer Kloster Einsiedeln, dessen Kirche der heiligen Maria geweiht ist, erhalten hatte. Darauf beziehen sich auch die Benennung „Maria- Einsiedel-Straße“, die zusammen mit der Eingemeindung Thalkirchens im Jahr 1900 beschlossen wurde, sowie der Maria-Einsiedel-Berg für Fußgänger von 1951. Darüber hinaus trägt das Freibad Maria Einsiedel den Namen des Schweizer Ortes, der an sich nicht viel mit München zu tun hat. Seit 1993 wird das Asam-Schlössl als historische Gaststätte genutzt. schloss fürstenried, stadtbezirk 19 Thalkirchen-Obersendlingforstenried-fürstenried-solln, forst-kasten-allee 103 Bereits im 10. Jahrhundert – also lange vor der Gründung Münchens 1158 – entstand an dieser Stelle inmitten des schier unendlichen Waldes eine Rodungssiedlung namens Boschetsried. Die im Jahr 1900 benannte Boschetsrieder Straße erinnert daran und führt in Richtung dieser verschwundenen Örtlichkeit. An dieser Stelle ließ der bayerische Kurfürst Max Emanuel zwischen 1715 und 1717 das kleine Schloss Fürstenried vom Hofbaumeister Joseph Effner (1687–1745, Effnerstraße von 1907, Effnerplatz von 1931) als eines seiner Jagdschlösser erbauen, um das Wild des Forstenrieder Parks bejagen zu können. Der Name „Fürsten“ deutet auf seine Nutzer hin, und „Ried“ bedeutet „Rodung“ . Die symmetrische Schlossanlage hat sich erhalten, während die Innenräume durch mehrfachen Umbau ihren historischen und künstlerischen Wert verloren haben. Der Garten hingegen mit seinen Brunnen und altem Baumbestand stellt eine seltene Verbindung aus barocken Elementen und dem Zeitgeschmack der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dar und beinhaltet auch zahlreiche ausländische Pflanzenbestände als botanische Seltenheit. Um eine herrschaftliche Auffahrt zu ermöglichen, wurden zwei Alleen als Verbindungswege zwischen Schloss Fürstenried und der Residenzstadt München, aber auch nach Schloss Nymphenburg angelegt. Die Auffahrtsallee nach München zog sich über fast drei Kilometer vom heutigen Luise- Kiesselbach-Platz zum Schloss hin und war auf die Frauenkirche ausgerichtet. Diese Allee musste Mitte der 1960er Jahre dem Bau der Autobahn A 95 nach Garmisch weichen. Stadteinwärts scheint man sich aber auch heute noch direkt auf den nördlichen Turm der Frauenkirche zuzubewegen, jenen Turm, der seit 1801 der Achsennullpunkt für alle Landvermessungen in Bayern ist. Als Verbindung mit Schloss Nymphenburg wurde die 1900 benannte Fürstenrieder Straße angelegt, deren Allee allerdings inzwischen ebenfalls verschwunden ist. Seit 1800 quartierte sich Militär im Schloss ein oder es diente immer wieder – das letzte Mal nach dem Zweiten Weltkrieg – als Lazarett, wobei die kostbare Inneneinrichtung entfernt und zerstört wurde. Historische Wichtigkeit erlange Schloss Fürstenried, als es im Jahr 1881 für den psychisch kranken Prinzen Otto von Bayern (1848–1916), den Bruder von König Ludwig II., gekauft wurde. Damals noch ländlich und bis zur Eingemeindung Fürstenrieds 1912 fern der Münchner Stadtgrenze gelegen, wurde hier für Otto ein ruhiger Aufenthaltsort geschaffen. Otto, der 1886 nach dem Tod Ludwigs II. nominell zum König erklärt wurde, war bis zu seinem Tod am 11. Oktober 1916 in Schloss Fürstenried untergebracht; eine vergoldete Krone am Eingangstor deutet heute noch auf diese Zeit hin. Schloss Fürstenried Foto: Benedikt Weyerer 22 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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Ottos Onkel Luitpold (1821–1913) übte als Prinzregent an seiner Stelle die Herrschaft über das Königreich Bayern aus. Seit 1925 ist das Schloss eine Einrichtung des katholischen Erzbistums München und Freising und dient als Tagungsstätte. burg und gut w arnberg, stadtbezirk 19 Thalkirchen-Obersendling-forstenriedfürstenried-solln, w arnbergstraße 1 Die Burg Warnberg in Solln wurde vermutlich im frühen 12. Jahrhundert, also noch vor der urkundlichen Gründung Münchens, erbaut. Zunächst im Besitz des Klosters Schäftlarn, diente sie seit Ende des 16. Jahrhunderts als Kloster des Jesuiten- Ordens. Im Jahr 1667 entstand schließlich der Bau des heutigen Gutshauses. Seit 1888 nutzte die Münchner Marienanstalt die Burg als Mädchenschule, womit das heranwachsende weibliche Geschlecht optimal gegen als schädlich empfundene Einflüsse von außen abgeschirmt war. Heute befindet sich eine Realschule in privater Trägerschaft in einem benachbarten Neubau. Diese Privatschule Gut Warnberg mit angeschlossenem Tagesheim kostet die Eltern pro Kind schlappe 1.097,00 Euro pro Monat. Hoffen wir, dass den so finanziell belasteten Eltern noch etwas Geld für eine Fahrt mit dem Taxi übrig bleibt, was bei dieser Klientel aber sicherlich kein Problem sein dürfte. Das völlig versteckt liegende und von uns fast nie angefahrene Schloss und Gut Warnberg bietet allerdings eine geografische Besonderheit: An der äußersten südliche Stadtgrenze liegend, bildet Schloss Warnberg mit 579 Metern über Normal Null Meeresspiegel den höchsten Punkt der Stadt, während der tiefste Punkt mit 482 Metern über Normal Null im nördlichen Schwarzhölzl in Feldmoching zu finden ist. schloss blutenburg, stadtbezirk 21 pasing-Obermenzing, seldweg 15 Die Blutenburgstraße zieht bekanntlich von der Maxvorstadt nach Neuhausen. Die im Jahr 1876 beschlossene Benennung kennzeichnet eine Straße, die vom damaligen Stadtrand hinüber in das erst 1890 eingemeindete Dorf Neuhausen führte. Von dort aus konnte man sich in gedanklicher Luftlinie vorstellen, wo Schloss Blutenburg ungefähr fern im Westen lag. Heutzutage befindet sich das Schloss innerhalb der Stadtgrenzen und gleich in Sichtweite des Schirmer-Standes, dessen Name wiederum vom konservativen Charakter des Taxigewerbes an sich zeugt, denn dieser sehr kurze Abschnitt des Schirmerweges erhielt bereits 1965 seinen jetzigen Namen „Seldweg“, ohne dass der Strand seine Bezeichnung geändert hätte. Ähnlich verhält es sich übrigens mit dem Deisenhofener-Stand, der vor Ewigkeiten in die Werinherstraße verlegt wurde – dies aber nur am Rande. Der Seldweg ist benannt nach den Brüdern Georg und Christoph Seld, die im 16. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der bayerischen Politik spielten und Herren auf Schloss Blutenburg waren. Auch der Politiker und Historiker Wiguläus Hundt aus derselben Zeit, der ebenfalls mit Blutenburg in Verbindung steht, erhielt 1965 einen Fußweg benannt, der von der Pippinger Straße zum Schloss führt. Die Herkunft des Namens „Blutenburg“ liegt im Dunkel der vergangenen Jahrhunderte verborgen, die Gebäude entstanden im 15. Jahrhundert und wurden 1432 erstmals erwähnt. Ohne Zweifel gehört die Anlage zu den spektakulärsten spätmittelalterlichen Bauten nicht nur innerhalb Münchens und kann mit gutem Gewissen Touristen als weithin unbekanntes, aber umso lohnenderes Fahrziel empfohlen werden, auch ohne nur an den eigenen Geldbeutel zu denken. Auf einer künstlichen Insel liegend und vom Wasser der Würm umflossen, liegen die Gebäude des einstigen Jagdschlosses idyllisch am westlichen Ende des Grünzuges namens „Durchblick“, der zum Nymphenburger Schlosspark im Osten führt; auf das dauerhafte Rauschen des Verkehrs darf man dabei allerdings nicht so genau achten. Die burgähnliche Anlage mit ihren vier Wehrtürmen ist allein schon von außen eine Sehenswürdigkeit, umso mehr ihr Innenhof mit der gotischen Kirche. Herzog Sigismund (1439–1501, Sigmundstraße im Lehel von 1877) lebte in Blutenburg und ließ die nach ihm selbst benannte Schlosskirche ab 1488 errichten. Heute finden hier zahlreiche Hochzeiten statt, und man kann nur hoffen, dass die hier geschlossenen Ehen ebenso glücklich verlaufen, wie die Kirche sehenswert ist. Schloss Blutenburg beherbergt darüber hinaus seit 1983 die öffentlich zugängliche Internationale Jugendbibliothek mit einem Schloss und Gut Warnberg Foto: Benedikt Weyerer SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 23
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Bestand von sage und schreibe über 500.000 Medien in 120 Sprachen, gelagert hauptsächlich in unterirdischen Magazinräumen unter der Hoffläche. Eine kleine Gaststätte mit sehr schönem Biergarten lässt einen Besuch noch sinnvoller erscheinen. Dass sich die Blutenburg heute in so hervorragendem Zustand befindet, ist hauptsächlich den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern des „Vereines der Freunde Schloss Blutenburg“ zu verdanken, die sich seit 1974 um den Erhalt und die Renovierung der heruntergekommenen Gebäude kümmerten. schloss gatterburg, stadtbezirk 21 pasing-Obermenzing, planegger straße 22 b / gräfstraße Relativ jungen Alters ist das zwar nicht versteckt liegende, aber weithin unbekannte Schloss Gatterburg in Pasing. Der bayerische König Maximilian I. Joseph (1756–1825) kaufte im Jahr 1814 einen Vorgängerbau des heutigen Schlosses, der auf einer nördlich gelegenen Insel in der Würm stand, die heute noch erhalten ist. Die Bezeichnung des Weges „Am Wasserschloss“ erinnert daran. Er ließ diesen Bau abreißen und an der heutigen, etwas südlich gelegenen Stelle einen Landsitz errichten. Dieser wiederum wurde 1869 ebenfalls abgerissen und durch das heutige, viereckige Gebäude ersetzt, das sich mit seinen Ökonomiegebäuden und gärtnerischen Anlagen erhalten hat. Seinen Namen erhielt es nach einem seiner Besitzer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dem bayerischen Reichsgrafen Franz von Gatterburg. Nach wechselnden Nutzungen wurde das Gebäude 1999 renoviert und beherbergt heute Büros. Die Gatterburgstraße von 1938 bezieht sich auf das Schloss. Offensichtlich stand damals aber in Pasing gerade keine Straße zur Benennung zur Verfügung, so dass man die Gatterburgstraße in Laim schuf, hier allerdings direkt östlich der Willibaldstraße, der Grenze zwischen Laim und Pasing. gut und schloss freiham, stadtbezirk 22 aubing-lochhausen-langwied, freihamer allee 21-31 Im äußersten Münchner Westen liegt Schloss Freiham mit seinen Wirtschaftsgebäuden, bis Ende Mai 1975 mit eigenem S-Bahnhof am völlig unbedeutenden Wattplatz, der 1947 thematisch passend nach dem britischen Erfinder der Dampfmaschine, James Watt (1736–1819), benannt wurde. Früher lag Freiham inmitten von Feldern und Wiesen weit abseits vom Getriebe der Großstadt, sichtbar an den täglich nur 70 Ein- und Aussteigern an seinem S-Bahnhof, weshalb dieser auch geschlossen wurde. Heute allerdings wird Freiham zunehmend von der Stadt Germering und dem expandierenden Gewerbe- und Wohngebiet Freiham-Süd mitsamt seiner Verkehrs-Infrastruktur umgeben. Das Schloss wurde erstmals um 1190, also kurz nach der Gründung Münchens, urkundlich erwähnt und als Teil der Gemeinde Aubing 1942 nach München eingemeindet. Die unerwartet umfangreichen Gebäude stammen ursprünglich aus dem 17. und 18. Jahrhundert: Die Schlosswirtschaft mit ihrem Biergarten, der ehemalige Kuh- und Pferdestall, die katholische Kirche Heilig Kreuz und ihr Friedhof sowie das Schloss selbst, das Mitte des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil umgestaltet und mit einem Park umgeben wurde. Die Freihamer Allee führt mit ihrem alten Baumbestand eindrucksvoll auf dieses historische Ensemble zu, das als anheimelndes Überbleibsel einer früheren, deshalb aber nicht besseren Zeit inmitten der totalen Veränderung unserer Epoche erhalten geblieben ist. laimer schlössl, stadtbezirk 25 laim, agnes-bernauer-straße 112 Wie die weitaus meisten der inzwischen eingemeindeten Stadtbezirke, wurde das Dorf Laim bereits lange vor München erstmals urkundlich erwähnt, nämlich um das Jahr 1050. Die legendäre Agnes Bernauer (1410–1435) aus niederem Stand kaufte 1433 das Gelände des Laimer Schlössls, ohne allerdings jemals hier geweilt zu haben. Sie war die Geliebte und wahrscheinlich auch die erste Ehefrau des bayerischen Herzogs Albrecht III. (1401–1460). Diese nicht standesgemäße Verbindung ließ Albrechts Vater Ernst (1373–1438) brutal beenden, indem er die Bernauerin 1435 in einen Sack eingenäht und mit einem Mühlstein um den Hals beschwert in der Donau bei Straubing ertränken ließ. An dieses Verbrechen in höherem Auftrag erinnern seit 1900 die Agnes-Bernauer-Straße und seit 1913 die östliche anschließende Straubinger Straße. Das wenig spektakuläre Gebäude diente später, als Laim noch ein Dorf mit großen Freiflächen war, als Ausgangspunkt für Jagdgesellschaften und war seit 1908 Wohnhaus des bekannten Architekten Theodor Fischer (1862–1938, Theodor Fischer-Straße in Untermenzing von 1947). Heute befindet es sich in Privatbesitz. fazit Alle oben genannten Örtlichkeiten stehen unter Denkmalschutz und sind einen Besuch sicherlich wert, gleichgültig ob sie weltberühmt oder nur von lokalem Interesse sind. (BW) Schloss Freiham Foto: Benedikt Weyerer 24 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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r ose des Monats Zitrone des Monats ➔ Mirza delic, Taxi 2474 Am Dienstag, den 09. Juli 2013 beförderte Herr Mirza Delic mit seinem Taxi 2474 die betagte Frau Huber von der Rablstraße zu einer Arztpraxis in der Sonnenstraße. Beim Aussteigen bemerkte der Taxifahrer, dass die alte Dame nur noch einen Schuh an hatte. Sogleich machte sich der Fahrer zurück zur Abholadresse und begab sich auf die Suche nach dem Schuh, welchen er letztendlich am Straßenrand fand. Herr Delic nahm den Schuh, brachte ihn zu Frau Huber in die Arztpraxis. Für diese außergewöhnliche freundliche Serviceleistung berechnete Herr Delic nichts, er betrachtete es als Hilfeleistung gegenüber einer alten Dame. Frau Huber möchte sich nun an dieser Stelle bei Herrn Delic bedanken. Diesen Dank geben wir gerne weiter in Form der Rose des Monats. (TK) ➔ galip celik, Taxi 168, M-aY 268 Am schönen Sommerabend des 3. Juli kurz nach 20 Uhr hatte obiger Taxler die erste Position am Max-Joseph-Stand. Zwei attraktive Damen kamen auf ihn zu und führten ein Gespräch übers Beifahrer-Fenster. Nach 2-3 Minuten bewegten sie sich zum 2. Taxi. „Wissen Sie, wo das Kytaro ist?“ Zufrieden über die selbstverständliche Kenntnis des Befragten nahmen die Damen auf der Rückbank Platz. Auf Nachfragen erklärten sie, dass der Bus-Taxler das Kytaro nicht kannte. Eine solch stadtbekannte Adresse nicht zu wissen, ist unglaublich. Wahrscheinlicher ist es, dass dem Branchen-schädlichen Kollegen der Stich zu kurz war. Taxi 168 war eingeloggt und hätte selbst bei totalem Unwissen über den Rückfrage-Kanal die Zieladresse erfragen können und müssen. Auf der kurzen Fahrt ins Kytaro stellte sich heraus, dass die Fahrgäste aus Kufstein kamen und zu einer Veranstaltung eingeladen waren. Der Fahrpreis von 5,30 Euro übrigens wurde auf sagenhafte 20 Euro aufgerundet. Dies entging dem Herrn Celik, dafür erhält er nun die Zitrone des Monats. (PR) als gegenpart zur rose „bestrafen“ wir monatlich z eit - genossen, institutionen, behörden sowie leider auch kollegen und kolleginnen für handlungen und aktionen, die unserem gewerbe schaden. Jeden Monat küren und belohnen wir personen, institutionen oder auch kollegen und kolleginnen für besonders taxifreundliche aktionen. die rose sozusagen als symbol und dank für die zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. grundkurs: Montag/Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr leistungskurs: individuell nach Bedarf anmeldung: jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim Referenten oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung kursgebühr: Grundkurs 120 Euro / Leistungskurs 150 Euro info: Tel. (089) 21 61-333, www.taxikurs-münchen.de info-Veranstaltung: jeden 2. Montag 17.30 Uhr, jeden 2. Samstag 8.30 Uhr Termine: www.taxikurs-münchen.de TAXISCHULE-MÜNCHEN Kleinan ZeiGen- annah Me Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der Taxi-München eG auf. anzeigenschluss ist der 04.09.13 Trinkgeld Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 53. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de ➔ ein schönes Zubrot ⁄ 14 ➔ Geschichte und G’schichten d er Transrapid ⁄ 28 ➔ s taustadt München Unsere Verkehrsp Oli Tik ⁄ 32 ➔ s chlösser und b ur Gen a nzieh Ungsp Unk Te ⁄ 20 d as Monats Ma Ga Zin für die t axibranche ⁄ aU sgabe s ep Te Mber 2013 Wit Z des Monats Fragt der Polizist bei der Kontrolle: „Was haben Sie getrunken?“ Antwortet der Autofahrer: „Schreib: eine Kiste Bier. Weil Champagner kannst du eh nicht schreiben!“ Darauf der Polizist: „Ihr Name?“ Der Autofahrer: „Zscherboinsky- Crzcypierzakt!“ Der Polizist: „Wie schreibt man das?“ Antwortet der Autofahrer: „Mit Bindestrich!“ SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 25
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Karosseriebeschichtungen, Scheiben-Tönung für Kfz und Gebäude, Werbebeschriftungen, Digitaldrucke, Gra/f_ikdesign, Professionelle Verarbeitung, 3 Jahre Garantie STEMA_40x210mm_NEU.indd 1 02.12.11 11:38 - NEU - Autoglas (Reparatur und Austausch) Abrechnung mit Versicherung möglich! NEU! - NEU! - NEU! AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr boxenstopp 1. Camp Nou Barcelona 98.934 2. Wembley-Stadion London 90.000 3. Atatürk-Stadion Istanbul 83.000 4. Croke Park Dublin 82.300 5. Westfalenstadion Dortmund 80.720 6. Bernabéu Madrid 80.354 7. Stade de France Saint-Denis 80.276 8. Giuseppe Meazza Mailand 80.065 9. Luschniki Moskau 78.360 10. Stadio San Paolo Neapel 76.824 11. Old Trafford Manchester 76.312 12. Millennium Stad. Cardiff 74.500 13. Olympiastadion Berlin 74.228 14. Olympiastadion Rom 72.698 15. Olympiastadion Athen 71.030 16. Arena München 71.000 17. NSK Olimpijskyi Kiew 70.500 18. Olympiastadion München 69.250 19. Murrayfield Stad. Edinburgh 67.130 20. Estadio da Luz Lissabon 65.647 21. Arena Gelsenkirchen 61.673 22. Celtic Park Glasgow 60.832 23. Emirates Stadlum London 60.355 24. Daimler-Stadion Stuttgart 60.100 25. Stade Vélodrome Marseille 60.031 26. Stadio San Nicola Bari 52.248 27. Nationalstadion Warschau 58.145 28. Olympiastadion Sevilla 57.619 29. Volksparkstadion Hamburg 57.247 30. F.-Puskás-Stadion Budapest 56.000 (PR) ➔ europas G rö sste s tadien u nterhaltun G ➔ Ge Winnspiel gewinnen sie eine Teilnahme für eine beliebige person für den „grundkurs Taxifahrerausbildung“ der Taxi-München eg. Wer ortskundig, freundlich und hilfsbereit ist, kann durch das Trinkgeld seine Umsätze positiv beeinflussen. Ob obiger Kollege allerdings die richtige Taktik gewählt hat, kann Ihnen vielleicht unser Zeichner Manfred Kraus beantworten. Schicken Sie uns doch bis zum 4. September 2013 einen Spruch zu dieser Situation (Adressen siehe Impressum). Vielleicht gewinnen Sie dann obigen Preis. Viel Spaß und Erfolg! (PR) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 26 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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t axi- chec K München der TaxikUrier testet seit anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-scout mit einer besonderen aufgaben stellung auf Münchens straßen und standplätzen unterwegs und berichtet über seine erfahrungen und erlebnisse. die ergebnisse zeigen, wie sowohl die pflichtaufgaben als auch freiwillige leistungen und wünsche unserer fahr gäste erfüllt werden. Nach einem verregneten Juni lieferten uns die Hochdruckgebiete Xena, Yasmine und Xlatka einen schweißtreibenden Sommer mit Temperaturen weit über der 30°-Marke. Für ganz Deutschland und München das ideale Badewetter. Aber wohin ins erfrischende Nass? Entweder schnell ins nächste (überfüllte) Freibad, oder lieber an die Isarauen? Am Stadtrand oder im stadtnahen Umland von München macht der Sprung ins natürliche Wasser noch mehr Spaß. Wer sich dazu auch noch ein Bergpanorama wünscht, den zieht es an die oberbayerischen Seen. Unser Taxi-Scout war in unserer heißen Isarmetropole unterwegs und sehnte sich nach einem ruhigen Badesee in der Nähe von München. taxi 1 WW (nr. 651, 05.08., 10.25 Uhr, feilitzsch) Die spontane Empfehlung lautet „Feringasee“ und wird nach schlauer Überlegung gleich wieder revidiert. Bei der Rückfahrt drohen nämlich Stauprobleme, bis zu einer Stunde. „Da gehen Sie lieber schnell ins Ungererbad.“ Dort staut es sich bereits an der Kasse. taxi 2 WWW (nr. 3477, 06.08., 14.00 Uhr, siegesstor) Apathisch leidet dieser Fahrer unter der Mittagshitze. Meine kühlen Fragen ermuntern ihn zu dem Rat, in ein Schwimmbad zu gehen. Denn überfüllt ist es angeblich auch am Starnberger- und Feringasee. taxi 3 – (nr. 1539, 06.08., 14.15 Uhr, reitschule) Wenn ich Schwimmhäute und einen Schnabel hätte, würde ich ja sofort um die Ecke in das ca. 50 cm seichte Gewässer watscheln… Mit dem Bade-Tipp „Kleinhesseloher See“ bringt mich dieser Fahrer erst zum Schmunzeln und dann meine gefühlte Körpertemperatur noch mehr ins Wallen. taxi 4 WWWW Gewinner! (nr. 2784, 06.08., 14.15 Uhr, Mauerkircher) Rund um München sind bereits in der Eiszeit oder auch durch den Autobahnbau viele Weiher, Moorseen und Baggerseen entstanden. Egal in welcher Himmelsrichtung, die unterschiedlichsten Strände laden zum Baden ein. Dieser gebürtige Hamburger erweist sich als wahrer „Bademeister“ . Er nennt zum Beispiel den Deiniger Weiher im Süden, den Unterföhringer See im Norden und den Heimstettner See im Osten als ideale Badeziele. taxi 5 WWW (nr. 535, 06.08., 17.15 Uhr, kölner platz) Geographisch korrekt schickt mich der Fahrer in den naheliegenden Norden. So erfahre ich, dass ich in geschätzten 15 Minuten den Fasaneriesee, Lerchenauer- und Feldmochinger See unkompliziert erreichen kann. Voll sei es da aber auch. der Gewinner! (taxi 4) peter harms Münchner straße 56 82008 Unterhaching die bewertung WWWW grandios WWW sehr gut WW gut W befriedigend – nicht überzeugend ➔ b adeseen München Foto: istockphoto SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 27
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Man glaubt es kaum und will es auch gar nicht so genau wissen, wie schnell die Zeit vergeht: Vor nur fünf Jahren wurde das Projekt des Transrapid, der Magnet-Schwebebahn vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen, sang- und klanglos zu Grabe getragen. Zuvor war der Transrapid über Jahre hinweg als unverzichtbar für den Hochtechnologie-Standort München und Bayern erklärt worden, für München als Weltstadt als solche und für den Flughafen als lebenswichtige Anbindung an den schienengebundenen Nah- und Fernverkehr. Und plötzlich interessierte sich im März 2008 kein Mensch mehr für dieses Verkehrsmittel, das bis dahin als unverzichtbar gegolten hatte. Technologie Im Jahr 1934 erhielt der deutsche Ingenieur Hermann Kemper (1892-1977) das Patent auf die Erfindung einer „Schwebebahn mit räderlosen Fahrzeugen, die an eisernen Fahrschienen mittels magnetischer Felder schwebend entlanggeführt wird“, wie es in der Patentschrift hieß. Kriegsbedingt erst 1971 stellte die Ottobrunner Firma Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) einen Prototyp auf einer 700 Meter langen Teststrecke vor. Im selben Jahr nahm Krauss-Maffei in München den Transrapid 02 mit vier Sitzplätzen, fünf Tonnen Gewicht und 90 Stundenkilometern in Betrieb und vervollkommnete bis 1977 die Technologie. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 entstanden 1992 Pläne für eine Verbindung zwischen Berlin und Hamburg, die aber nie verwirklicht wurde, weil die Kosten ins Unermessliche stiegen. Außerdem regte sich Protest der Anwohner wegen der Führung der Trasse auf Stelzen, so dass das Projekt im Jahr 2000 fallen gelassen wurde. Inzwischen war auf der Teststrecke im Emsland ein Geschwindigkeitsrekord von 450 Stundenkilometern aufgestellt worden, worauf sich Interesse aus dem Ruhrgebiet, Großbritannien, den USA und der Volksrepublik China rührte. In Shanghai eröffnete schließlich im Jahr 2004 eine 30 Kilometer lange Verbindung zwischen der Stadt und ihrem Flughafen Pudong, errichtet von einem Konsortium aus den Technologie-Konzernen Siemens, Krauss-Maffei und ThyssenKrupp sowie der Baufirma Max Bögl. Technologie-standort München und bayern Der bayerischen Staatsregierung ging es beim Vorantreiben des Magnetbahn-Projektes auch um die Förderung des Hochtechnologie-Standortes München und Bayern. Die Firma Siemens in Erlangen spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung, außerdem stellte MBB in seinen Werken Ottobrunn und Manching Teststrecken zur Verfügung. Ebenfalls zentralen Anteil an der Entwicklung hatte die Münchner Firma Krauss-Maffei in Allach, so dass sich das Schwergewicht der Arbeiten in Bayern befand. edmund stoibers Transrapid-rede 2002 Ministerpräsident Edmund Stoiber betrieb in seiner Amtszeit von 1993 bis 2007 das Projekt einer Magnetschwebebahn zwischen Hauptbahnhof und Flughafen mit besonderem Nachdruck. In seiner inzwischen berühmt gewordenen Rede auf dem Neujahrsempfang der CSU in München am 21. Januar 2002 hielt er ein flammendes Plädoyer über die Vorzüge des Transrapid. Der Wortlaut sei hier wiedergegeben: „Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München ... mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen ... am ... am Hauptbahnhof in München starten Sie Ihren Flug. Zehn Minuten. Schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an, wenn Sie in Heathrow in London oder sonst wo, meine sehr ... äh, Charles de Gaulle in Frankreich oder in ... in ... in Rom. Wenn Sie sich mal die Entfernungen anschauen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, dass zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen, um ihr Gate zu finden. Wenn Sie vom Flug ... vom ... vom Hauptbahnhof starten. Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in ... an den Flughafen Franz Josef Strauß. Dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München. Das bedeutet natürlich, dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern ... an die bayerischen Städte heranwächst, weil das ja klar ist, weil auf dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.“ Stoiber hat seitdem für diese misslungene Argumentation und seine nur schwer nachvollziehbaren Erläuterungen massenhaft Spott und Häme geerntet. Im Grunde genommen zeigen seine Ausführungen jedoch, dass er selbst schon gar nicht mehr vom Transrapid überzeugt war, sondern Vor nur fünf Jahren: das sang- und klanglose aus für den Transrapid ➔ d er t ransrapid GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr www.RomanticLounge.de Genuß pur – wie lang bestimmen Sie. open hours24 Triebstraße 11 a • 80993 München Tel. +49 (0) 89 150 02 185 E-Mail: info@RomanticLounge.de www.RomanticLounge.deROM-13001 AZ-56x60_taxikurrier_rz.indd 1 06.03.13 14:05 Foto: istockphoto 28 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013 Geschichte und G’schichten
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bezahlte nun der Deutschen Bahn AG den symbolischen Preis von 1 Euro für den Besucherzug, der seitdem am Firmensitz zu besichtigen ist. Zwei Entwicklungsmodelle des Transrapid können heute außerdem in der Außenstelle Bonn des Deutschen Museums und im Technikmuseum Speyer besucht werden – und natürlich die drei Garnituren in Shanghai im praktischen Einsatz. Der Transrapid ist ein Musterbeispiel für eine gescheiterte Technologie, die zwar in technischer Hinsicht brillant war, aber an den Bedürfnissen der Menschen vorbeiging. (BW) lediglich ein argumentatives Rückzugsgefecht führte. politik in München Das Planfeststellungsverfahren für die Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem Flughafen begann im Jahr 2005. Die Strecke sollte unterirdisch westlich entlang des Olympiageländes und durch Feldmoching verlaufen, um dann überirdisch auf Stelzen zum Flughafen weiterzuführen. Dagegen wandten sich Proteste und Einwände seitens der Anwohner wie auch der Kommunalpolitik, die sich bestätigt sahen, als am 22. September 2006 ein Unfall auf der Teststrecke im Emsland 23 Tote und etliche Verletzte forderte. Am 27. März 2008 kam das von vielen erhoffte, aber doch unerwartet schnelle Aus für den Transrapid. Weder die Bundesregierung noch der Freistaat Bayern, dessen Regierung sich bislang vehement für den Transrapid eingesetzt hatte, waren bereit, die inzwischen von 1.950.000.000 Euro auf mindestens 3.500.000.000 Euro – ein Plus von 80 Prozent – zu finanzieren. Später stellte sich heraus, dass der wahre Grund dafür woanders lag: Die staatseigene Bayerische Landesbank hatte 10.000.000.000 Euro verzockt, was der Staatsregierung offenbar bereits im März 2008 bekannt gewesen war, denn nun sprang sie mit Steuergeldern für diese Schieflage ein. Und dies bedeutete das finanzielle Ende des schon lange zuvor im Grunde aufgegebenen Projektes des Transrapid. Offensichtlich war es lediglich um ein reines Prestige-Projekt gegangen, das die Staatsregierung genauso schnell fallen ließ, wie sie es zuvor hatte durchsetzen wollen. das Münchner Taxigewerbe Dem Münchner Taxigewerbe war während der Zeit der Planungen immer bewusst, dass der Transrapid erstens eine allgemeine Fehlplanung war und zweitens uns wirtschaftlich nicht würde schaden können. Zur Fehlplanung: Der Transrapid konnte sinnvoll nur auf längeren Strecken eingesetzt werden, da seine hohe Geschwindigkeit Zwischenstopps lediglich nach größeren Entfernungen zuließ. Die läppischen 40 Kilometer zwischen Hauptbahnhof und Flughafen bewiesen die Unsinnigkeit der Planungen. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht stellte die Magnetbahn keine ernstzunehmende Konkurrenz dar. Fahrgäste, die die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt hätten, hätten erst einmal zum Hauptbahnhof gelangen müssen, um dann dort in den Transrapid umzusteigen, dessen geplante Fahrpreise wohlweislich nie in der Diskussionen seiner Befürworter auftauchten. Fahrgäste im Taxi hätten auch erst einmal zum Hauptbahnhof gelangen müssen, um dann dort die nichtgenannten Preise zu berappen. Zumindest aus dem westlichen, östlichen sowie dem nördlichen Stadtgebiet sowieso wären sie erheblich schneller, bequemer und günstiger direkt zum Flughafen beziehungsweise in die andere Richtung mit uns gefahren. im Museum verschwunden Vor dem Verwaltungsgebäude der Krauss- Maffei AG an der Krauss-Maffei- Straße 2 stand lange Zeit auf Stelzen ein Modell einer Magnetschwebebahn; dieses verschwand nach dem Ende der hochfliegenden Planungen. Und auf dem Terminal 2 des Flughafens lud ein begehbares Modell des Hoffnungsträgers Transrapid zum Betreten ein, doch auch dieses verschwand im März 2008. In einer groß angelegten Aktion wurde der Zug vom Flughafen München an den Hauptsitz der Firma Max Bögl bei Neumarkt in der Oberpfalz gebracht. Bögl hatte die Strecke in Shanghai gebaut und benediKt Weyerer Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht / Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 M ün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 Cichon_Partner.qxd:176x60 08.08.2011 13:45 Uhr Seite 1 SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 29
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u nterhaltun G das abc der Taxler. bierernst, aber heiter. doppelzüngig, meist erinnernd. amüsierend, manchmal lehrreich. in jedem f alle hilfreich. interessant für anfänger und profis. in diesem Monat der buchstabe „n“ . n ➔ s chrottis f ia Ker- abc ➔ naMen – Mit ca. zehn Prozent der Anrufer führen die Zentralisten einen harten Kampf, um bei der Auftragsannahme den Namen an der Glocke herauszubekommen. Die üblichen Antworten auf die entsprechende Frage lauten dann „wir kommen raus“ und auf nochmalige Nachfrage „wir stehen dann unten“ . Auch das Angebot des Zentralisten „ich kann gerne vermerken, dass der Fahrer nicht läuten soll“ wird mit der Frage dieser Kunden „wozu brauchen Sie dann den Namen an der Glocke?“ gekontert. Die Hartnäckigen unter diesen Namensverweigerern lassen sich auch nicht durch den Hinweis erweichen, der Computer verlange nunmal diese Angaben für einen Auftrag und nennen spätestens auf die Ankündigung, dann werde halt kein Taxi geschickt, irgendeinen Phantasienamen, der dann natürlich doch nicht auf der Klingel steht, woraufhin der bestellte Fiaker alleinstehend vor der Adresse wartet und nicht weiss, wo er klingeln soll. Das übliche Spielchen ist die Folge: Rückrufversuch beim Kunden (meist nur „Mailbox“), Wegschicken des Taxis, nach fünf Minuten die Reklamation des Kunden („ich habe doch gesagt, wir kommen raus“) usw. … Der Zeitverlust für die Zentrale ist enorm, denn in diesen vertanen Minuten könnten vom Rückfragefunker leicht mehrere andere Aufträge angenommen werden. Eigentlich – das berühmte Wort – sollte man solchen Leuten sozusagen zur Strafe gar kein Taxi mehr schicken, aber das wollen wir Ihnen, Kolleginnen und Kollegen, natürlich auch wieder nicht antun. Schließlich ist auch Ihr Zeitverlust beim „Blitz“ schmerzhaft – und bekanntlich ist längst nicht immer gleich ein passender Ausgleich zur Hand. Einige Berühmtheit erlangte der in einem Auftrag mal vermerkte Kundennahme „Ikumobi“, der natürlich auch nicht an der Glocke stand. Der Kunde, Bayerisch sprechend, hatte auf die Frage nach dem Namen auch nur ausweichend gemeint, er komme herunter … ➔ naViga TiOn – Dieser ursprünglich aus der Schifffahrt kommende Begriff für die Bestimmung des Standortes und Einhaltung des Kurses hat durch das gleichnamige, üblicherweise als „Navi“ abgekürzte, Gerät längst auch im Straß enverkehr Einzug gehalten. In unserem Datenfunk (DF) wird die Navigation zum Kunden zudem als dauerhafte Option angeboten, um sich zu der zuletzt vermittelten Adresse lotsen zu lassen. Das mag in einigen Fällen – vor allem natürlich bei Adressen, die man einfach kennen müsste – ein Armutszeugnis sein. Andererseits geht die Kundenzufriedenheit vor, und die wird meist zunächst einmal dadurch erreicht, dass das Taxi schnellstmöglich vor Ort ist. Dennoch gelang es einer Kollegin am Freitag, 2.8.13 abends gegen halb zwölf, vom „Isarklinik“-Stand aus die zuvor am DF erhaltene Kreuzstraße nicht zu finden. Wohl gemerkt: nicht etwa die Hausnummer, sondern die Straße als solche. Bei der Reklamation der Kundschaft nach ca. zehn Minuten meinte sie dann am Rückfragekanal, die Zentrale müsse solche kleinen Straßen gefälligst mitsamt einer Anfahrtsbeschreibung herausgeben … Seitens der Zentrale wurde dann gegenüber der Kundschaft zu einer Notlüge gegriffen („hat versehentlich den Falschen mitgenommen“), weil nämlich die Wahrheit, dass eine Münchner Taxlerin eine der ältesten und zentralsten befahrbaren Straßen der Innenstadt nicht kennt, einfach doch zu peinlich gewesen wäre. ➔ nebenTÄTigkeiT – Viele Aushelfer und Gelegenheitsfahrer in unserem Gewerbe stehen in dem Ruf, sich nicht auszukennen und generell eine schlechtere Leistung abzuliefern als die hauptberuflichen Taxler. Gerade die Letztgenannten behaupten das gerne. Naja. Dafür schleichen sich gerade bei den ‚alten Hasen‘ oftmals Nachlässigkeitsfehler ein, wie z.B. das Stehenlassen einzelner Mitfahrer bei Sammeltouren (MVG- Fahrten usw.), weil man sich doch eh‘ so gut auskennt und alles schon erlebt hat. Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn sei nochmals die ostfriesische Mengenlehre bemüht: wer drei Fahrgäste aufnimmt, aber am Ziel vier Leute aussteigen lassen soll, muss erst noch einen aufnehmen, damit keiner mehr im Wagen ist! Aber zurück zu den Aushelfern: in der Tat erkennt man sie meist an Wochenendnächten durch Kamikaze-artigen Fahrstil und die übliche Ralley stadteinwärts bei der Jagd nach dem nächsten Aufhalter, während nach Erreichen der 80-km/h-Marke die in der Gegenrichtung stehenden Winker übersehen werden. Schließlich ist man genug damit beschäftigt, sich in dem gelben Pulk in Schumi-Manier an die Spitze zu kämpfen und hat deshalb keinen Blick mehr dafür, dass das Objekt der Begierde auf der drüberen Straßenseite eigentlich auf ein Taxi warten würde. ➔ nichT schÖn – war das Benehmen des „Kollegen“ 251 am 4.8.13 gegen 1.55 Uhr am Goetheplatz-Stand: er stellte sich – als Zweiter am Stand – vorne in der linken Spur auf und hatte es natürlich nicht nötig (vielleicht weiß er auch gar nicht, wie‘s geht), die Reklame auszuschalten. Vor Schichtbeginn hatte er offensichtlich vergessen, seinen Sommer-Schlafanzug mit normaler Kleidung zu tauschen, jedenfalls saß er mit grauem Unterhemd und ebensolcher „Boxershort“ hinterm Steuer. Immerhin hatte er noch daran gedacht, Schuhe anzuziehen. Lange hielt es ihn nicht im Wagen, denn er hatte einiges zu erledigen: zunächst suchte er im Kofferraum nach Trinkbarem; die Flüssigkeit in der Flasche war jedoch in LIVE MUSIK DO 19-24 UHR // FR & SA 21-02 UHR DO 19-24 UHR FR & SA 21-02 UHR www.NACHTKANTINE.DE www. 30 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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dieser heißen Sommernacht offensichtlich so warm geworden, dass er den Rest direkt neben seinem Wagen angewidert auf den Boden schüttete. Da zu einem ordentlichen Stoffwechsel – jetzt ist nicht die Kleidung gemeint – auch die Entsorgung gehört, stellte er sich fünf Meter links von seinem Auto an den kleinen Grünstreifen zwischen Stand und Reisebüro und zeigte beim Pinkeln seinem kleinen Mann die große, weite Welt. „Was jeder dahergelaufene Hund kann, darf ich doch auch“ dachte er sich dabei vermutlich. Wenn er überhaupt denken kann. Dass übrigens zwischenzeitlich ein weiteres Taxi (Nummer bekannt) den Stand anfuhr, störte ihn nicht weiter. Kurz danach, immerhin hatte er sein Gemächt schon wieder in seiner kurzen Schlafanzughose verstaut, tauchte eine Dame am Stand auf und fragte ihn, ob er sie fahren würde. Auf den höflichen Hinweis des Ersten (Taxibusfahrer), er sei eigentlich dran und warte schon länger, kannte sich Herr „251“ plötzlich mit der Standplatzordnung aus und gab der Kundin den rechtlich korrekten Hinweis, sie dürfe sich selbstverständlich das Taxi aussuchen. Was sie, zu seinen Gunsten, auch tat. Hoffentlich hatten beide eine angenehme Fahrt. ➔ nOckhersTrasse/nOckherberg – Benannt nach einer Bankiersfamilie, deren Angehörige (Jakob und Georg N.) 1742 in der Blumenstraße ein Krankenhaus für arme Münchner bauen liesßen. Die Familie besaß dort, wo heute der Paulanerkeller steht, eine Sommerresidenz, die 1853 von der Brauerei gekauft und bis zu ihrem Abriss im Jahre 1903 als Gartenwirtschaft betrieben wurde. (S.a. „Die Münchner Straßennamen“ von J. Dollinger). ➔ nOTrUf – In einer ruhigen Montagnacht Ende Juli löste ein Taxilenker den DF-Notruf aus, war aber natürlich weder über Sprechfunk, noch per Handy (Mailbox) erreichbar. Nach einiger Zeit, als bereits Kollegen zum letzten registrierten Standort geschickt worden waren, meldete er sich doch noch am Sprechfunk und faselte plötzlich etwas von „Funkzentrale“, ohne jedoch eine vernünftige Ansage liefern zu können, wo er grade sei, geschweige denn, wo die Fahrt hingehen solle. Nach weiterem, längerem Hin- und Her stiegen die Fahrgäste dann friedlich aus und die Sache löste sich in Wohlgefallen auf. Passiert war schlicht und einfach: nichts! Wunderbar. Als ähnlicher Held erwies sich der „Kollege“, der – auch Ende Juli – in einer Wochenendnacht zunächst auf Kanal I, dann IV, „dringend“ rief und sich über die Zentrale Kollegen an die Aidenbach/Lochhamer zur Hilfe schicken ließ, weil er Probleme mit den Fahrgästen habe. Da sich kein anderer dazu bereit fand, meldete sich der Schreiber aus der Garmischer/Krüner Straße und brauchte wegen der üblichen Ampelorgie am Luise-Kiesselbach- und Ratzingerplatz, Aidenbach/Gmunder, Aidenbach/ Kistlerhof (alle rot) usw. ca. sieben Minuten bis zum Eintreffen. Wer nicht da war – der geneigte Leser ahnt es schon. Erst als er am Funk gefragt wurde, was denn jetzt sei, ein Kollege sei vor Ort usw. erklärte er lapidar auf Kanal IV: „Sache hat sich erledigt, bin weggefahren“ . Als er daraufhin vom Hauptfunker für den Rest der Nacht mit einem DF- und Sprechfunkverbot belegt wurde, kam plötzlich Leben in dieses Aushängeschild der praktizierten Kollegialität: ein paar Minuten später stand er vor der Genossenschaft undbegehrte – freilich vergeblich – Einlass in das Allerheiligste der Engelhardshöhe. Ob zu dem Zwecke, dem Funker eins auf die Nase zu hauen, oder um wenigstens jetzt die vorher schuldig gebliebene Erklärung nachzuliefern, blieb somit ungeklärt. Das Schlimme dabei ist nicht die überflüssige Anfahrt des hilfsbereiten Kollegen, sondern, dass wegen solchen hysterischen Nieten eines Tages ein Fiaker gänzlich ohne Hilfe bleibt, der wirklich dringend darauf angewiesen wäre. Aus vielfachen Erfahrungen wissen die Zentralisten übrigens, dass gerade diejenigen, die besonders häufig „dringend“ rufen, sich ausnahmslos (!) selbst nie melden, wenn – oft mehrmals vergeblich – gefragt wird, wer denn jetzt endlich einem anderen Kollegen zur Hilfe kommen könne. ➔ nUssba UMsTrasse – Johann Nepomuk von N. (1829–1890) war Chirurg und von 1860–1890 Professor der Medizin an der Universität München. Er galt als führender Mediziner auf dem Gebiet der Antisepsis. Ein Jahr nach seinem Tod wurde die vormalige „Krankenhausstraße“ nach ihm benannt. (S.a. „Die Münchner Straßennamen“ von J. Dollinger). Die Strasse wurde Anfang der 1990er Jahre im Rahmen der „Verkehrsberuhigung“ des Klinikviertels vom Durchgangsverkehr abgehängt. Die Anfahrt zur Nervenklinik, Chirurgie und zur Pathologie (früher Frauenlobstraße) ist 24-stündig vom Beethovenplatz aus möglich. Von 22.00 bis 06.00 Uhr muss von dort aus auch die Medizinische Klinik in der Ziemssenstr. angefahren werden, weil in dieser Zeit die Schranke in der Ziemssenstraße (fast Ecke Lindwurm) nur mehr die Ausfahrt aus dem Gelände ermöglicht. Von Mitarbeitern der Chirurgischen Klinik (Nußbaumstraße 20) wird das Krankenhaus übrigens auch als „Damen- und Herrenschneiderei“ bezeichnet. So wusste schon Otto Waalkes: Tumor ist, wenn man trotzdem lacht! Interessant für Taxifahrer Nähe Hofbräuhaus Madam Cabaret Cabaret Madam Tabledance Striptease Ledererstr. 21 - 80331 München Tel. 089-295938 Täglich geöffnet von 21 - 5 Uhr www.madamcabaret.com SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 31
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➔ „stop and G o“ durch die s tadt s Taus Tad T München t iteltheM a Es wäre eine grobe Vereinfachung, die heute teils katastrophalen Verkehrsbedingungen als „Luxusprobleme“ übersättigter Großstädter abzutun. 1.400.000 Einwohner wollen schließlich mit Waren aller Art versorgt werden – und diese Waren müssen irgendwie in die Regale der Geschäfte vor Ort kommen. Damit nicht genug: von dort wiederum müssen die Waren auch in die einzelnen Haushalte gelangen. Der wöchentliche Familieneinkauf bedarf eines Autos als Transportmittel, aber auch der Sack Katzenstreu nebst zwölf Dosen Futter und einem Tragl Bier für das Familienoberhaupt des 1,5-Personen-Haushaltes sind mit Bus oder Bahn selbst dann nicht mehr transportabel, wenn die Haltestelle direkt vor der Haustüre liegt. Und letztendlich ist es das gute Recht auch von Menschen, die gerade keine Tüten oder Tragl zu befördern haben, innerhalb der Stadt von A nach B gelangen zu können. Nicht alle Einwohner Münchens sind jung und gesund und können daher pauschal auf das Radl oder auf Busse und Bahnen verwiesen werden. Und selbst durch Schneematsch oder Dauerregen ausgebremste Hardcore-Radfahrer finden es bei Sauwetter allenfalls noch im U-Bahnhof einigermaßen gemütlich. Zweifellos: Viele private Autofahrten – und übrigens auch Radl-Fahrten – innerhalb der Stadt könnten ohne Verlust an Lebensqualität für die Betroffenen durch Inanspruchnahme des ÖPNV (= Öffentlicher-Personen-Nah-Verkehr), wozu neben dem MVV auch das Taxi zählt, ersetzt werden. Aber halt längst nicht alle. was ist am stau so schlimm? Im Wesentlichen sind es zwei Gründe: 1. Schäden für die Umwelt und 2. Die volkswirtschaftlichen Kosten. zu 1 (beispiel): seit Jahren ist die Landshuter Allee sogar bundesweit berühmt und berüchtigt dafür, dass hier besonders oft die EU-Grenzwerte für die zulässige Schadstoffbelastung überschritten werden. Die jüngst beschlossene Absenkung der Höchstgeschwindigkeit von 60 auf 50 km/h für dieses Teilstück des Mittleren Ringes (Begründung: o. gen. Schadstoffbelastung) ist jedoch, mit Verlaub, lachhaft, weil die mit riesigem Abstand höchste Abgasbelastung gerade dann entsteht, wenn die Autos schon ab dem Georg-Brauchle-Ring im Stau stehen. Gleichmäßig dahinrollende Autos, egal, ob mit 50 oder 60 km/h, verursachen nur einen Bruchteil der Abgasproduktion als die im Stau stehende Blechlawine. Und da „bewegen“ sich die Autos höchstens mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 10 km/h. Die geringste Abgasproduktion pro gefahrenen Kilometer entsteht übrigens erst bei gleichbleibenden 80–90 km/h … Der Stau ist die Ursache für den erhöhten Schadstoffausstoß, und nicht etwa der Unterschied zwischen 50 und 60 km/h. zu 2.: die (volks-)wirtschaftlichen Schäden durch Staus sind immens. Die vom Schreiber an anderer Stelle schon oft bemühte Millionärsgattin aus Grünwald, die für einen Bummel auf dem Viktualienmarkt mit ihrem rollenden 300-PS-Panzerschrank anreist, wird das kaum interessieren, da die Zeit im Stau doch lediglich von der reichlichen Freizeit abgeht. Gewerbetreibende jedoch werden hart betroffen. Betrachten wir beispielsweise einen Installateur (Gas, Wasser, Schei...), der mit seinem Werkstattwagen die Kunden der Reihe nach abfahren muss: schafft er statt durchschnittlich vier Adressen nur mehr drei am Tag, muss er den Verlust zwangsläufig auf die verbleibenden drei Kunden umlegen. Gleiches gilt für die unübersehbare Zahl an Lieferanten von Geschäften, Wirtshäusern, Altenheimen und Krankenhäusern, für Post- und Paketdienste, die häusliche Krankenpflege usw. usw. – und nicht zuletzt auch für das Taxigewerbe. Wer als Kunde nur ein Mal bei laufendem Wecker eine Stunde im Stau zugebracht hat, wird dies nicht wiederholen wollen. Und wir alle wissen, dass man bei rollenden Reifen weitaus mehr umsetzen kann als die 24 Euro pro Stunde Wartezeit. Tatsächlich verdient nur einer am Stau: die Mineralölindustrie. Wir wollen hier einmal versuchen, die verschiedenen Ursachen für Verkehrsstaus zu benennen und dabei auch mögliche Lösungen aufzuzeigen. Wer jetzt freilich lapidar feststellt, ein Stau komme nur deshalb zustande, weil zu viele Autos gleichzeitig in dieselbe Richtung fahren, trifft wohl nur in Einzelfällen den Kern der Sache. Foto: istockphoto der Verkehrsstau dürfte als phänomen wohl so alt sein wie der straßenverkehr selbst und – noch lange vor der erfindung des autos – in München auch schon die lenker von postkutschen und liefergespannen betroffen haben. schließlich verdankt unsere stadt ihren ziemlich rasanten aufstieg der Tatsache, dass die handelswege für wein, gewürze und salz am Marienplatz (damals „schrannenplatz“) zusammentrafen. keine hundert Jahre nach der gründung anno 1158 musste die vormals winzige siedlung Munichen („bei den Mönchen“) mit gerade mal 400 Metern durchmesser schon auf die sechsfache größe erweitert werden. 32 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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Unveränderliche bauliche gegebenheiten Beispiel: Rosenheimer Straße Die Rosenheimer Straße führt als Direttissima vom Kulturzentrum Gasteig zur A 8 und ist vom Rosenheimer Platz bis zur Orleansstraße so eng, dass für mehr als zwei Spuren pro Richtung plus Parkbuchten einfach kein Platz ist. Die Brachiallösung, die Parkspuren auch noch als Fahrbahnen auszuweisen, würde schon daran scheitern, dass die Anwohner ihre Autos kaum in den vierten Stock der mehrheitlichen Altbauten (ohne Tiefgarage) tragen könnten. Und fairerweise muss man zugeben, dass jetzt schon für Radfahrer die Lage dort – mangels Radwegen – lebensgefährlich ist. Die Situation für Autofahrer ist hier und an vergleichbaren Stellen, vor allem natürlich in der Innenstadt, durch irgendwelche baulichen Maßnahmen einfach nicht zu ändern. Das muss man leider konstatieren. Hier noch ein paar Bemerkungen zum Thema „Radfahrer“: wer auf dem Radl sitzt, hockt dafür nicht in einem Auto! Der jetzt eventuell kommende bissige Einwand, die Radfahrer seien im Bus oder der S-Bahn noch besser aufgehoben, müsste auf einen Teil der dort im Stau stehenden Autofahrer auch gebracht werden. Der in München zu spürende – ja: Hass zwischen Auto- und Radfahrern müsste nicht sein und ist nur durch die unsensible Schwarz-Weiß-Malerei insbesondere der grünen Autohasserfraktion im Rathaus bedingt. Die pauschale Charakterisierung aller Autofahrer als potentielle Massenmörder, aber aller Radfahrer als Gutmenschen, die deshalb unbeschränkte Narrenfreiheit genießen sollen, führte und führt erst zu dieser völlig unnötigen emotionalen Konfrontation. Übrigens wird mancher Autofahrer (auch Taxifahrer in der Freizeit) bei schönem Wetter selbst zum Radler – und bei Sauwetter umgekehrt. Auch daran zeigt sich, dass das politisch geschürte Gegeneinander-Ausspielen von Auto- und Radfahrern an den Bedürfnissen einer mobilen Gesellschaft völlig vorbeigeht. baustellen Laut einem Bericht der SZ vom 23.07.2013 („Bagger im Weg“ – Münchner Teil) stieg die Zahl der vom KVR genehmigten Baustellen auf öffentlichem Grund von rund 13.000 im Jahr 2000 auf genau 20.472 im Jahre 2012. Nun sind Baustellen zwar nervtötend für Anwohner und Verkehrsteilnehmer, aber andererseits ist es ja auch wünschenswert, dass die Stadt nötige Maßnahmen durchführt und nicht etwa aufschiebt, was meist zu viel höheren Folgekosten führen würde. So weit die grundsätzliche Feststellung. Bei der praktischen Durchführung hapert es jedoch dermaßen, dass selbst ein unbedarfter Mensch die Frage nach eventueller Absicht stellen muss. Zur Vermeidung von Wiederholungen aus diversen „Fiaker-ABC‘s“ der jüngeren Vergangenheit seien einige der krassesten Fälle nur stichwortartig angesprochen: die Baustellen in der Seidl-/Karlstraße, Dachauer-/Lothstraße oder Sonnen-/Lindwurmstraße (alle in diesem Frühjahr) mögen notwendig gewesen sein, wurden aber an diesen neuralgischen Stellen nur deshalb zu endlosen Dauerbaustellen, weil teils wochenlang (!) nach dem Aufreißen des Straßenbelages kein einziger Bauarbeiter mehr gesichtet werden konnte. Lösungsmöglichkeit: die Stadt – der Begriff „Stadt“ sei hier pauschal für alle beteiligten städtischen Referate und/oder Gesellschaften genommen – die Stadt also sollte bei der Vergabe von Straßenbauaufträgen nicht nur den Kosten-, sondern auch den Zeitfaktor berücksichtigen. Nicht die Baufirma ist zu beauftragen, die den billigsten Preis nennt (und das oftmals durch sittenwidrig geringe Löhne auf ihre Arbeiter abwälzt), sondern diejenige, die als erste fertig ist! Das sture Schielen nach dem Endpreis, ohne die geringste Frage danach, ob sich die beauftragte Firma zwei Tage oder zwei Monate Zeit für ihre Arbeit nimmt, ist der grundlegende Fehler an der Sache. ampeln Hier sieht der Autor drei grundlegende Probleme: 1., es gibt zu viele Ampeln, 2., sie sind oftmals falsch getaktet, sowie 3., die Vorrangschaltungen für städtische Busse und Bahnen. zu 1.: noch nicht einmal der als – gelinde gesagt – „Ampelkritiker“ bekannte Schreiber würde z.B. in der Ludwigstraße, am Sendlinger Tor Platz oder dem Mittleren Ring die Lichtzeichenanlagen abschaffen wollen. Oder vielleicht doch? – Zugegeben, hier eine Wiederholung zum Fiaker-ABC: das Rechtsabbiegen von der Sonnen- zur Lindwurmstrasse wäre durch eine einspurige (!), aber ampelfreie Furt über die Nußbaumstraße und dann zwischen dem Rondell und der Matthäuskirche hindurch problemlos möglich. Ein Stoppschild an der Einmündung zur Lindwurmstraße würde völlig genügen, um dem von links kommenden Verkehr, also natürlich auch Fußgängern und Radlern, den nötigen Vorrang einzuräumen. Wenn sie eben da sind. Das zweimalige Queren der Trambahngleise auf nicht mal 100 Metern Distanz und – nicht zuletzt – zwei von vier Fahrspuren auf Höhe der Tramhaltestelle könnte ersatzlos entfallen. Trotzdem fiele selbst im Berufsverkehr der Rückstau in die Sonnenstraße wesentlich kürzer aus. So war es jedenfalls bis Anfang der 90-er Jahre (die Älteren erinnern sich noch), als das Rechtsabbiegen von der Sonnen- in die Lindwurmstraße ausschließlich über Nußbaum- und Ziemssenstraße gestattet war. Hier gab es auch im dicksten Berufsverkehr keinen Stau. Foto: istockphoto SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 33
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Oder Beispiel Ludwigstraße: auf eine Distanz von wiederum unter 100 Metern finden sich die Verampelung rund um das Siegestor sowie die Fußgängerampel an der Einmündung der Adalbertstraße. In dieser Form erforderlich? Und nochmal ein Test des Langzeitgedächtnisses: rund um das Brausebad und das Karree Theresienhöhe/Gollier-/Schießstätt- und Heimeranstraße gab es früher keine Ampeln; selbst während des laufenden Oktoberfestes (!), als Privatwagen und Taxis dort noch herumkurven durften, lief alles stau- und problemlos. Jetzt sind die etlichen zusätzlichen Ampeln nicht nur da, sondern auch noch allesamt 24-stündig in Betrieb. Der totale Ampel-Overkill ist freilich entlang der neuen Trambahnlinie durch die Englschalkinger- und Cosimastraße, aber auch auf der Friedenheimer Brücke und der Wilhelm- Hale-Straße zu bestaunen. Usw. usw. … zu 2.: wir alle kennen die Rotlichtserien z.B. durch die Sonnenstraße vom Sendlinger Tor bis zum Lenbachplatz: Fußgängerampel Sonnenstraße 25: rot. Sonnen-/ Josephspitalstraße: rot. Sonnen- ggü. Schwanthaler Straße: rot. Stachusrondell: rot. Lenbachplatz: rot. Als derzeit jüngstes Beispiel sei die Lindwurmstraße (auswärts) genannt: seit Inbetriebnahme der neuen Linksabbiegerampel von der Lindwurm- in die Reisingerstraße ist die ehemals „grüne Welle“ (eine der letzten ihrer Art in München) auch zerstört. Wahrscheinlich noch nicht einmal mit Absicht, wohl aber mit „bedingtem Vorsatz“, wie der juristische Laie die folgende Geschichte einmal bezeichnen möchte: in einem Radio-Interview im Mai 2012 (Radio Lora) räumte der Leiter der im KVR für Ampeln und deren Schaltungen zuständigen Stelle ein, dass für die sinnvolle Taktung der bestehenden, aber auch neu eingerichteten, Lichtzeichenanlagen in der Regel aus Gründen des Personalmangels keine Zeit sei. Mit anderen Worten: niemand ist in München dafür da bzw. mit genügend Zeit und Personal ausgestattet, um wenigstens die irrwitzigsten Rotstaffetten zu beseitigen! Niemand! Dieses Geständnisses im Radio hätte es freilich nicht bedurft, da die Fakten ohnehin nicht zu übersehen sind. zu 3.: die Vorrangschaltungen für Busse und Bahnen haben grundsätzlich ihren Sinn, denn wer auf ein eigenes Auto verzichtet und dafür evtl. mehrmaliges Umsteigen sowie den Anmarsch von und zur Haltestelle auf sich nimmt (und dafür nicht mit der eigenen Kiste den Stau verlängert), darf auch belohnt werden. Dazu kommen die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) an kürzeren Umlaufzeiten der von ihr betriebenen Busse und Bahnen – und das sind letztlich wir alle als Steuerzahler. Die exzessiven Vorrangschaltungen jedoch auch für parallel (!) verlaufende Trambahnund Buslinien sind nicht mehr sachlich erklärbar. Einmal mehr verweist der Schreiber auf die rühmliche Ausnahme am Karolinenplatz: dort schaltet sich die Trambahn nur, aber wirklich: nur (!) dann die grüne Durchfahrt, wenn sie eben auch unmittelbar vor Ort ist. Was dort seit Jahrzehnten vorzüglich funktioniert, soll an den anderen Strecken nicht möglich sein? Angesichts dieser Erfahrungen bekommen insbesondere wir Berufskraftfahrer, deren Arbeitsplatz die Straße ist, Schüttelfrost beim Gedanken an die von Rot-Grün geplante Trambahn-„Westtangente“, also den vorgesehenen Schienenstrang vom Romanplatz durch die Fürstenrieder- und Boschetsrieder Str. zum Ratzingerplatz. In der Fürstenrieder Straße, die jetzt schon wahrlich mehr als genug belastet ist, fiele pro Richtung noch jeweils eine Fahrspur weg. Das Ganze soll – nach jetziger Planung – 80 Millionen Euro kosten. Mit diesem Geld könnte man wahrscheinlich 20 Jahre lang den Sprit für die dort seit Jahrzehnten verkehrenden Linienbusse bezahlen. Gegen den unerwartet heftigen Widerstand der Laimer Anwohner, die mehrheitlich auf dieses „Geschenk“ der Stadt verzichten wollen, soll nunmehr mit einem forcierten Planfeststellungsverfahren reagiert werden. Vielleicht wählen bald die Politiker das ihnen genehme Volk … fehlende oder falsche fahrspurmarkierungen beispiel 1: Leopoldstraße auswärts nach der Potsdamer-/Rheinstraße Es geht dreispurig dahin. Die meisten Fahrer benützen zum Geradeausfahren die mittlere und linke Spur, da das Linksabbiegen zur Rheinstraße ohnehin verboten ist und die rechte Spur zur Potsdamer- und kurz darauf zur Johann-Fichte-Straße wegen den jeweiligen Rechtsabbiegern ohnehin blockiert ist. Doch unmittelbar nach der Abzweigung der Johann-Fichte-Straße – und ohne jede Vorankündigung – wird die linke Fahrbahn durch am Boden aufgemalte Pfeile zur Linksabbiegerspur erklärt (zur Parzivalstraße). Hektische Spurwechslerei ist die Folge, zumal dort wegen der Nähe zur A 9 viele Ortsunkundige unterwegs sind. Richtig wäre es, schon vor der Johann-Fichte-Str. die rechte der drei Spuren gleich als zwingenden Rechtsabbieger auszuweisen und danach die beiden verbleibenden Geradeausspuren nach rechts zu verschwenken, so dass die freiwerdende linke Spur zwanglos (ohne Spurwechsel) zum Linksabbieger werden könnte. Abgesehen vom Thema „Stau“ würde dies auch der Unfallvermeidung dienen. beispiel 2: Schleißheimer einwärts vor Hohenzollernstraße Durch eine Tafel wird angekündigt, die rechte Fahrspur (zur Schwere-Reiter-Straße, beim Mc Donalds) sei eine zwingende Rechtsabbiegerspur. Pustekuchen! Das Geradeausfahren ist durchaus erlaubt … Auch hier wieder: hektisches und völlig überflüssiges Gerangel um die vermeintlich richtige Fahrspur. beispiel 3: ab Montag, 21.07.13, ist die Treffauerstraße unmittelbar vor der Garmischer Straße baustellenbedingt für ca. zwei Wochen zur Sackgasse geworden. Die Einfahrt in die Garmischer oder die Querung zur Ehrwalder Straße war also einige Tage lang unmöglich. Ein Hinweis darauf befand Foto: atelier-tacke.de 34 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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sich aber erst unmittelbar vor der Weilheimer Straße; man ließ die vom Partnachplatz kommenden Fahrer bis dahin in die Falle tappen. In umgekehrter Richtung (Ehrwalderstraße Richtung Treffauerstraße) erfuhr der Fahrer auch erst direkt an der Ampel, dass es hier nicht geradeaus weiter geht. Wer es nicht wusste und Richtung Partnachplatz fahren wollte, wurde also unvorbereitet in die Monsterbaustelle am Kiesselbachplatz geschickt. Das waren aber nur mal drei Beispiele … fehlende „freilaufende rechtsabbieger“ oder: fehlende rechtsabbiegergrünpfeile beispiel 1: Arnulfstraße stadtauswärts vor Donnersberger Brücke bzw. Landshuter Allee: An dieser Staufalle ersten Ranges wäre es problemlos möglich, wenigstens den Rechtsabbiegern das Rotlicht zu ersparen. Ein „freilaufender Rechtsabbieger“ oder der blecherne Grünpfeil und, sei‘s drum, zusätzlich noch eine der berühmten „Sprungschanzen“ aus den 90-er Jahren, würden absolut genügen, um für ausreichend Sicherheit zu sorgen. beispiel 2: Dreispitz Schäftlarn-/ Lagerhaus-/Isartalstraße Auch hier könnte völlig problemlos den jeweiligen Rechtsabbiegern durch den blechernen Grünpfeil die sinnlose Warterei am Rotlicht erspart werden – wenn‘s halt frei ist. Fußgänger (hier erfahrungsgemäß Mangelware) hätten aber ebenso wie parallel fahrende Radler beim blechernen „Grünpfeil“ ohnehin Vorrang vor den Rechtsabbiegern. beispiel 3: Effnerstraße (auswärts) – in die Englschalkinger Straße Bis zur Inbetriebnahme der neuen Trambahnlinie nach St. Emmeram bog man hier einspurig und ohne Ampel, dafür aber mit einem „Vorfahrt achten!“ – Schild nach rechts ab. Dann kam „Eiserne Lady“ – und die Erweiterung auf zwei Rechtsabbiegerspuren mit einer meist rötlichen Ampel. Dabei treffen sich Trambahn und automobilisierte Rechtsabbieger gar nicht, sondern biegen eben nur parallel ab. Trotzdem. Auch hier werden Fußgänger eher selten gesehen; der einzige Auto-Querverkehr kann nur von denjenigen kommen, die von der Effnerstraße (stadteinwärts) nach links in die Englschalkinger Straße abbiegen. Das war früher auch schon so. Kurzum: weshalb man einen einspurigen ampelfreien Rechtsabbieger in eine zweispurige Rotlichtzone umwandeln musste – vielleicht wissen es die Götter. Wahrscheinlich aber nicht mal die. Den hauptberuflichen Bedenkenträgern, die erfahrungsgemäß von keinerlei Sachkenntnis beeinflusst sind, sei auf ihre warnenden Hinweise „das geht doch nicht“ erwidert: doch, das geht! Sonnen-/Ecke Schwanthalerstraße, wo man trotz roter Ampel und des wahrscheinlich mehrhundertfachen Aufkommens an Fußgängern im Vergleich zu obigen Beispielen dank des grünen Blechpfeiles dauerhaft frei nach rechts abbiegen darf, beweist es doch. Oder der „freilaufende Rechtsabbieger“ direkt neben dem Isartor-Stand. Oder der vom Oberanger in die Sonnenstraße … Käme es hier ständig zu Unfällen zwischen Fußgängern und Radlern einerseits und Autos andererseits – wie schnell hätten sich die vorgenannten Bedenkenträger schenkelklopfend bestätigt gesehen und die ampelfreie Regelung schnellstmöglich wieder abschaffen lassen. Natürlich geht es, man muss es nur wollen. Und tun. Veranstaltungen Zur „Blade-Night“ oder dem „Isar-Boulevard“ (Sperrung der Isar-Parallele) hat sich der Autor erst jüngst wieder im Fiaker-ABC eindeutig geäußert, was keiner weiteren Wiederholung bedarf. Dazu kommt wohl noch der Marathonlauf quer durch München (oder war der schon? – man verliert den Überblick) und das „Streetlife“ – Festival in der Ludwig- und Leopoldstraße, die Radl-Demo, etliche kleinere Straßenfeste im Glockenbach, Schwabing, Sendling, Haidhausen usw. usw. ... Die öffentlichen Straßen werden im Sinne unserer ungebremsten Spaßgesellschaft immer häufiger zur Event-Meile umfunktioniert, als gäbe es in München keine freien Plätze für solche Veranstaltungen mehr, wie z.B. den Nussbaumpark, den Park am Maximiliansplatz (mindestens zwei Fußballfelder groß) oder das kaum mehr genützte Olympiagelände. Nein, die Straße muss es sein, denn wenn man mit seinem „Event“ nicht zugleich den maximalen Behinderungsgrad für den Verkehr erzielt, macht es nur halb so viel Spaß. Mangelnde flexibilität der „stadt“ und der polizei Neben dem Schreiber und seinen Fahrgästen standen frühmorgens am 21.7.13 (Sonntag) wegen des „Kocherlballes“ am Chinesischen Turm noch etliche andere Kolleginnen und Kollegen bereits hunderte Meter vor der Tivolibrücke in der Widenmayerstraße (stadtauswärts) im Stau. Natürlich war – Sonntagmorgen gegen 6.00 Uhr (!) – die Ampelanlage wie immer im Dauerbetrieb und gab jeweils ca. fünf Sekunden den Autos die Gelegenheit für das Linksabbiegen zum Englischen Garten. Wer jetzt aber denkt, die Stadtverwaltung und/oder die Polizei würden in dieser Situation flexibel handeln, die Ampel ausschalten und von zwei Polizisten – mehr hätte es nicht gebraucht – den Verkehr von Hand regeln lassen, hat falsch gedacht. Weit und breit war niemand von der „Obrigkeit“ zu sehen: das durch die zu dieser Zeit völlig überflüssige Ampel und ihre noch dazu irrwitzige Schaltung herbeigeführte Chaos wurde sich selbst überlassen – und auch der Linienbus stand hoffnungslos verkeilt mittendrin. Wahrscheinlich haben die Foto: istockphoto SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 35
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(eigentlich) dafür Verantwortlichen erst am nächsten Tag aus der Zeitung erfahren, dass der Kocherlball überhaupt stattgefunden hat. „Wer schläft, sündigt nicht“ – dieses Sprichwort stimmt nachweislich nicht immer! Gleiches darf man z.B. auf das ständig wiederkehrende und im Voraus abzusehende Chaos bei großen Veranstaltungen in der Olympiahalle oder dem Olympiastadion ausweiten. eigene schuld der autofahrer Eine auch bei etlichen Taxilenkern beliebte Übung ist es, bei mehrspurigen Kreuzungen in einer „neutralen“ (also nicht zwingend als Rechts- oder Linksabbieger gekennzeichneten) Spur auf „grün“ zu warten und erst dann – oder gleich gar nicht – den Blinker zu setzen, wenn die Fahrt zum Abbiegen freigegeben wird. Die Hinterleute, welche geradeaus fahren wollen, erfahren erst dann, dass sie sich eigentlich besser in einer der anderen Spuren aufgestellt hätten. Viele Autofahrer – und wie gesagt: leider auch Taxler – sind offenbar intellektuell überfordert, wenn sie den anderen Verkehrsteilnehmern mithilfe eines so komplizierten Gerätes wie dem „Blinker“ rechtzeitig ihre Pläne mitteilen sollen. Jeder Wagen, der nur wegen diesen hirnlosen Totalverweigerern nicht über die Kreuzung kommt, steht bei der nächsten Rotphase noch vor der Ampel. Lassen wir es pro einminütigem Durchgang nur ein Auto sein – nach einer Stunde sind es schon sechzig! Ebenso beliebt ist es, in erkennbar verstopfte Kreuzungen einzufahren, obwohl mindestens zu ahnen ist, dass man dort immer noch steht, wenn der Querverkehr schon „grün“ bekommt. Die besonders schlauen Gehirnakrobaten hupen auch noch den Vordermann an, wenn wenigstens der – trotz grünen Lichtes – nicht in die überlastete Kreuzung einfährt. Leider hat es der Schreiber noch kein einziges Mal (!) in seiner 36-jährigen Zeit als Autofahrer erlebt, dass solche Verkehrsteilnehmer belangt werden. Schließlich und endlich hat es sich zu vielen – aber leider nicht allen – Autofahrer schon herumgesprochen, dass man in seiner Freizeit auch mal auf die Fahrt in die Innenstadt oder durch besonders belastete Straßen (z.B. Baustelle um den Kiesselbachplatz) verzichten und auf die „Öffentlichen! umsteigen kann. Wer vom „AdW“ (Gesäß der Welt) kommt, könnte zumindest teilweise auf die eigene Kiste verzichten und ab einem günstigen Parkplatz mit Bus oder Bahn weiterfahren. bestandsaufnahme In München wurstelt jede Stelle, die irgendetwas mit Straßenverkehr zu tun hat oder sich kraft eigener Einschätzung dazu berufen fühlt, vor sich hin und kocht ihr eigenes Süppchen: das für (Straßen-)Baumaßnahmen zuständige Referat genehmigt Baustellen, legt aber keinen zwingenden Zeitrahmen fest. Das KVR nimmt neue Ampelanlagen in Betrieb, überprüft aber diese wie auch alte nicht auf ihren grundsätzlichen Sinn sowie eine vernünftige Taktung. Fast jeder Bezirksausschuss (BA)-Vorsitzende will sich mit „seiner“ Ampelanlage ein Denkmal setzen. Rote und Grüne, aber auch die CSU, wollen mit der Befürwortung eines „Isar-Boulevards“, der „Blade-Night“ oder sonstigen Taten beweisen, welch moderne Großstadtparteien sie doch sind. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) als Betreiberin der städtischen Busse und Bahnen vertritt knallhart und immer auch gegen das Taxigewerbe nur ihre eigenen Interessen. Das „Münchner Bündnis für Tempo 30“, die „Urbanauten“ und andere teils sektiererische Gruppen erlangen – nicht zuletzt dank publizistischer Unterstützung z.B. der Süddeutschen Zeitung – immer mehr Einfluss auf die Stadtratsfraktionen, während der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) – Morgenluft witternd – nicht nur berechtigte Interessen der Radfahrer vertritt, sondern auch immer utopischere Forderungen erhebt. Dazu kommt ein OB, der nichts schöner findet als die Trambahn, und eine grüne OB-Kandidatin Nallinger und selbsternannte „Verkehrsexpertin“ (des Schreibers Spezialfreundin), die schon mal „Pförtnerschaltungen“ mit auch halbstündigen Rotphasen an den Einfallstraßen fordert. Damit längst nicht genug: Umweltschützer – vor allem solche, die sich nur dafür halten – behaupten ernsthaft, durch das künstliche Herbeiführen weiterer Staus die Abgasmengen reduzieren zu können, wie z.B. das ÖDP-Mitglied Tobias Ruff, der im Zusammenhang mit der Debatte um ein reduziertes Tempolimit in der Landshuter Allee wörtlich sagte (SZ vom 12.06.13 im Münchner Teil, „Bremsen für saubere Luft“): er hätte sich „Maßnahmen gewünscht, die mehr weh tun – vor allem den Autofahrern“ . Damit hat er nur klar ausgesprochen, was vor allem im rot-grünen Lager viele denken, aber (noch) nicht zu sagen wagen. Kurzum: etwas, das den Namen „Verkehrskonzept“ verdienen würde, existiert in München nicht einmal ansatzweise – und wird mindestens bis zur Stadtratswahl in einem halben Jahr auch nicht kommen. Die ideologischen Gräben erinnern den Schreiber schon an die Zeit, als im Bundestag noch Brandt und Strauß, Wehner und Barzel, später Schmidt und Kohl, in größter Verbissenheit gegeneinander kämpften. Der Autor, der den amtierenden OB Ude für seine Arbeit der letzten zwanzig Jahre insgesamt durchaus schätzt, muss ihm hinsichtlich der Verkehrspolitik jedoch leider durchgängiges und vollständiges Versagen attestieren. Das Geschehen auf den Münchner Straßen hat den passionierten Nicht- Autofahrer noch nie interessiert, weshalb er dieses Thema, dessen zunehmende Brisanz er leider nicht wahrnahm, den Sektierern vor allem unter seinen grünen Koalitionspartnern kampflos überlassen hat. Er wirkt diesbezüglich auf den Schreiber fast wie ein heillos überforderter Alleinerziehender, der noch immer nicht mitbekommen hat, dass seine Kinder seit Monaten nicht mehr in die Schule gehen. Nur die Älteren unter uns können sich z.B. noch erinnern, dass Ude und die rot-grüne Stadtratsmehrheit erst durch einen Bürgerentscheid zum Bau des Petuel-Tunnels gezwungen werden mussten – den sie heute wohl selbst nicht mehr missen wollen … lösungsvorschlag Eine Lösung der Probleme – natürlich nur ein Kompromiss aus allen berechtigten Interessen – kann nur möglich sein, wenn sich die Beteiligten überhaupt einmal darauf einigen würden, sich einigen zu wollen. Lassen wir die kleinen, aber meist sehr lauten, Minderheiten von pathologischen Autohassern einerseits und die automobilisierten Neandertaler andererseits, die am liebsten noch mit dem Auto vom Lift zum häuslichen Mülleimer fahren würden, einmal außer Acht. An einer gesunden Umwelt interessierte Menschen sind – je nach Situation – mal als Fußgänger, Radler, ÖPNV-Benützer und Autofahrer unterwegs und haben das künstlich befeuerte oder zumindest durch konsequentes Wegschauen geduldete „Jeder-Gegen-Jeden“ in München gründlich satt. Es ist eine übergeordnete Kommission aus Beteiligten aller Interessengruppen (nicht zuletzt dem Taxigewerbe) zu gründen, die unbedingt hinter verschlossenen Türen (!) zu arbeiten hat, um öffentliche Schaukämpfe zu vermeiden. „Ja, ja“, wird jetzt der geneigte Leser sagen, „wenn ich nicht mehr weiter weiss, gründ‘ ich einen Arbeitskreis“ . Nein: diese „Verkehrskommissi- 36 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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on“, oder wie man sie immer nennen will, muss zwingend weisungsbefugt sein, d.h., was da nach Abwägung aller (!) Interessen beschlossen wird, muss definitiv und konsequent umgesetzt werden. Aber auch nur das! Exklusive Klüngelrunden, gute Beziehungen zu Zeitungsredakteuren oder die Kenntnis der privaten Telefonnummer des OB dürfen keine Rolle mehr spielen. Das wäre durchaus machbar. Ohne mitlaufende Kameras oder Mikrofone könnte z.B. der ADAC als Vertreter der Autofahrer die Bedürfnisse der Radfahrer leichter akzeptieren, aber auch der ADFC zugestehen, dass das Radeln in abgasgeschwängerter Luft und bei serienmäßig roten Ampeln (gelten – eigentlich – auch für Radler) keinen besonderen Spaß macht. Herr Ruff (oben zitiert) oder Frau Nallinger (auch wenn der Schreiber sich das nicht wirklich vorstellen kann) würden in nichtöffentlicher Runde vielleicht eher verstehen können, dass der künstlich erzeugte Stau weder der Umwelt dient, noch das Markenzeichen einer modernen Großstadt sei kann. Und Herr Ude (darf aus Altersgründen als OB-Kandidat nicht mehr antreten, will aber Ministerpräsident werden) könnte eventuell sogar akzeptieren, dass moderne Busse mit Anhängern, wie sie z.B. in Leipzig schon erprobt werden, hinsichtlich Transportkapazität und Umweltfreundlichkeit der „Eisernen Lady“ in nichts nachstehen und sogar deutlich billiger sind, als der Neubau von Trambahnlinien. Die CSU, die sich nach einigen konservativen OB-Kandidaten der Vergangenheit (Peter Gauweiler, Aribert Wolf ...) mit Josef Schmid endlich in die Gegenwart aufgemacht hat, darf in Ruhe erkennen, dass einen nicht jeder kritiklos akzeptierte Schmarrn zur modernen Großstadtpartei macht. Der Deutsche Bundestag beweist schon seit Jahrzehnten, dass selbst in heißen Wahlkampfzeiten solche Kommissionen – dort nennen sie sich z.B. „Haushaltsausschuss“ oder „Verteidigungsausschuss“ – hinter den Kulissen reibungslos funktionieren können. Gleiches gilt übrigens auch für den „Ältestenrat“ im Münchner Rathaus. Es kann und darf nicht mehr so weitergehen, dass Verkehrspolitik in München nur mehr über Zeitungsschlagzeilen und – verbale – Wirtshausschlägereien betrieben wird, wobei nur derjenige gewinnt, der die besten Verbindungen hat, am härtesten zuschlägt und am lautesten plärrt, während die klare Mehrheit vernünftiger Leute mit ihren durchaus ambivalenten Interessen staunend und kopfschüttelnd daneben steht. zum abschluss noch eine – wirklich neutrale – Wahlempfehlung für die Kommunalwahl im Frühjahr: die Stadtratswahl bietet die Möglichkeit zum Kumulieren und Panaschieren. Wer will kann natürlich seine 80 Stimmen (!) mit einem einzigen Kreuzerl einer Parteiliste geben. Wer jedoch die X-Partei im Prinzip gut findet, aber auch die Ansichten einzelner Kandidat/innen der Y-Partei schätzt, kann zwischen den Listen sozusagen hinund herspringen (panaschieren) und dabei einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen geben (kumulieren). Man kann übrigens auch eine Liste wählen, dabei aber einzelne Leute explizit ausstreichen. Da es auch im Leben eines Taxifahrers außer Verkehrspolitik noch andere wichtige Themen gibt, muss man nicht mit einem Kreuzerl gleich alles andere – subjektiv so empfundene – Schlechte mitwählen. Wenn eine Kommunalwahl schon solche Möglichkeiten bietet, sollte man sie auch nützen. Sind ja noch ein paar Monate Zeit zum Nachdenken bis dahin. Bertold Brecht sagt: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber“ . (MS) Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 37
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sonntag, 1. september ➔ 11.00Uhr, Künstlerhaus, Suchers Leidenschaften ➔ 12.00 Uhr, Olympiapark, Rave Autonomica ➔ 15.00 Uhr, Hubertussaal, Falstaff ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sarah Hakenberg ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Christian Springer Montag, 2. september ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Moser ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü.33-Party ➔ augustiner keller, Unterdarchinger Tanzlmusi ➔ Sunny Red, Oathbreaker dienstag, 3. september ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Michl Müller ➔ 20.30 Lustspielhaus, Moritz Netenjakob Mittwoch, 4. september ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Michaela Hafner ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Poetry Slam ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, High Voltage ➔ Kranhalle, Ty ➔ zenith-halle, Munich fabric start-party donnerstag, 5. september ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Christoph Weiherer ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Andrea Limmer ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Christoph Sieber ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, The Fletcher Perry Project ➔ Strom, The Living End ➔ Backstage, Nile ➔ Orangehouse, Jam Session freitag, 6. september ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Spanischer Abend ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Jack Johnson ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Dornrosen ➔ 20.00 Uhr, St. Bonifaz, Orgelkonzert ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Gunkl ➔ 20.45 – 22.30 Uhr, arena, deutschland – Österreich ➔ Garage, Dirty Sound Magnet ➔ Künstlerhaus, Poesias de Tango ➔ Strom, Good Riddance ➔ Backstage, Habibi Brüder samstag, 7. september ➔ 15.00 Uhr, Olympiapark, energy in the park ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Sebastian Krämer ➔ Atomic Cafe, The Whiskey Foundation ➔ Backstage, The Avery Sympton ➔ Freiheiz, Ü 30-Party sonntag, 8. september ➔ 11.00 – 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Bahnhofsfest ➔ 15.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Der Schauspieldirektor ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 18.00 Uhr, Künstlerhaus, Suchers Leidenschaften ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Marc-Uwe Kling ➔ Garage, Paul Di‘ Anno ➔ Freiheiz, Emilie Autumm ➔ Tonhalle, My Bloody Valentine Montag, 9. september ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Gabi Lodermeier ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party ➔ Ampere, Lenka ➔ Backstage, Daniele Negroni ➔ augustiner keller, reideralm Musi dienstag, 10. september ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, St. Bonifaz, Orgelkonzert ➔ Muffathalle, Capital Cities ➔ Backstage, The Flying Eyes ➔ Strom, Three Blind Wolves Mittwoch, 11. september ➔ 12.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb ➔ 17.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb ➔ 18.00 Uhr, Herkulessaal, ARD Musikwettbewerb ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Marco Tschirpke ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Rena Schwarz ➔ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Alien Combo ➔ Kesselhaus, Paramore ➔ Milla, Guaia Guaia donnerstag, 12. september ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Limmer & Vici ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Die Lästerschwästern ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Beathotel ➔ Backstage Werk, Frank Turner ➔ Ampere, Dana Fuchs ➔ Freiheiz, The Milk Carton Kids ➔ Glockenbachwerk, Tyler Archuletta freitag, 13. september ➔ 16.00 Uhr, Herkulessaal, ARD-Musikwettbewerb ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Spanischer Abend ➔ 20.00 Uhr, St. Bonifaz, Orgelkonzert ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nils Heinrich ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, The Moonband ➔ 20.00 Uhr, circus krone, kris kristofferson ➔ 20.30 Uhr, schlachthof, ac/dc Tribute ➔ Garage, Michael Bormann ➔ Theaterfabrik, The Winery Dogs ➔ Künstlerhaus, Pasion Flamenca ➔ Backstage, Neville Staple Band ➔ Freiheiz, TV noir samstag, 14. september ➔ 10.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 12.00 Uhr, Olympiapark, Women’s Run ➔ 14.00 Uhr, gärtnerplatz, gärtnerplatzfest ➔ 15.30 – 17.15 Uhr, arena, fc bayern – hannover ➔ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, ARD-Musikwettbewerb ➔ 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bits und so ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, Orest ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Johannes Flöck ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, Olaf Schubert ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Berauscht und Besessen ➔ Garage, Mickey Monroe ➔ kultfabrik, Trachten-party infor Mation ➔ t op-t er Mine septe Mber 2013 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) f este t er Mine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 089 • • • • • 8 Below • • • • • 8seasons • • • • Americanos • • • Atomic Café • • • • • • Backstage • • • Barfly • • • Barysphär • • • Cafe am Hochhaus • • • • • • • Call me Drella • • Crash • • • Crowns Club • • • Crux • • De Niro • • • • • • Eat the Rich • • • Evergreen • • • Glam • • • GOP Varieté • • • • • Hansa 39 • • • Heart • • • • • Kantine • • • • • • Klangwelt • Kong • • • Kultfabrik • • • • • • • Lenbachs & Söhne • • • • Maximilians • • • Max + Moritz • • • Milchbar • • • • • • Muffathalle • • Nachtgalerie • • Neuraum • • New York Club • • • Optimolwerke • • • • • • • P1 • • • • • • • Pacha • • • Palais • • Pappasitos • • • Paradiso • • Pigalle • • • Pimpernel • • • • • • • Rockstudio • • Rote Sonne • • Ruby • • • • Sauna • • • • • Schlachthof • • Strom • • • • Substanz • • • • • • • Sugar • • • Trinkhalle • • • • Valentin Stüberl • • • • • • • Yip Yap • • • Yolo • • Zoozie’z • • • • • • • 38 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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➔ Atomic Cafe, Hooded Fang ➔ Backstage, Inglow ➔ feierwerk, flowerstreet festival ➔ Freiheiz, La Fiesta Espanola sonntag, 15. september ➔ landtags- und bezirkstagswahl ➔ kunstareal, wiedereröffnung pinakothek der Moderne ➔ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 16.00 Uhr, Herkulessaal, ARD-Musikwettbewerb ➔ 17.00 Uhr, Johannissaal, Klavierspielkunst ➔ 18.00 Uhr, Circus Krone, Gipfeltreffen der Krimi-Stars ➔ 19.00 – 20.30 Uhr, Residenztheater, Leonce und Lena ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Ballettgala ➔ 19.00 Uhr, Fraunhofer, Singen in der Kulisse ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ Orangehouse, Sheep, Dog & Wolf Montag, 16. september ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Usher ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party ➔ Ampere, Me And My Drummer ➔ augustiner keller, guichinger blech haufa dienstag, 17. september ➔ 18.30 Uhr, Nationaltheater, Bühnen Dinner ➔ 20.00 Uhr, St. Bonifaz, Orgelkonzert ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Herbstliche Klänge ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Professor Grabowski ➔ Ampere, Built to Spill ➔ Backstage, Heathen Foray ➔ Kranhalle, Muso ➔ Glockenbachwerk, The Attacks Mittwoch, 18. september ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, ARD-Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Lesung ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, G’mischte Schlachtplatt’n ➔ Backstage Werk, Covenant ➔ Backstage, Emma 6 ➔ Ampere, Ladi 6 donnerstag, 19. september ➔ Olympiapark, Trail-Run ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Marcus H. Rosenmüller ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Kabale und Liebe ➔ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Klangvisionen ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Luis aus Südtirol ➔ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Jules & Band ➔ Backstage, Dritte Wahl ➔ strom, betty dietrich ➔ Glockenbachwerk, Sample Minded ➔ Künstlerhaus, Vernissage freitag, 20. september ➔ TaxikUrier 10/13 erscheint ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, L’Elisir d’Amore ➔ 19.00 Uhr, Hubertussaal, Wiener Walzerträume ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, Orest ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Hotel Capri ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Hasemanns Töchter ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, ARD-Musikwettbewerb ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl ➔ löwenbräukeller, wiesn-frühstart ➔ Feierwerk, Partymonium ➔ Atomic Cafe, The Elwins ➔ Backstage, The Amity Affliction ➔ Orangehouse, One Night In Melbourne samstag, 21. september ➔ 10.00 Uhr, Nationaltheater, Kinder-Spieloper ➔ 17.00 Uhr, Johannissaal, Meisterwerke der Klaviermusik ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Hauck & Bauer ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Revisor ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Die bitteren Tränen ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl ➔ strom, portugal. The Man ➔ Garage, Rizon ➔ Feierwerk, The Ruts ➔ Backstage, Nachtmahr ➔ Muffathalle, Lesung T. C. Boyle sonntag, 22. september ➔ bundestagswahl ➔ 11.00 Uhr, Akademietheater, Matinee ➔ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 14.30 Uhr, Prinzregententheater, Die Päpstin ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Der Wiesnräuber ➔ 18.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Don Giovanni ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 19.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Die bitteren Tränen ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Hotel Capri ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Udo Wachveitl ➔ Backstage Club, Letlive Montag, 23. september ➔ 18.00 Uhr, Künstlerhaus, DJ-Konzert ➔ 19.30 Uhr, Künstlerhaus, Nostalgic Vision ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➔ 20.00 Uhr, Jakobsplatz, Jüdisches Neujahrskonzert ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party 38.000 Immobilienprofis brauchen ein Taxi. Ihr Taxi. Fahren Sie die EXPO REAL an: Wann: 7. – 9. Oktober 2013 Wo: Haupteingang Nord und Eingang West der Messe Mün chen Connecting Global Competence Wo die Fäden zusammenlaufen 16. Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen 7. – 9. Oktober 2013 | Messe München www.exporeal.net 79557-ExpoReal13-Anzeige-Taxi-176x120.indd 1 06.08.13 10:50 SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 39
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(Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➔ Backstage, Hanzel & Gretyl ➔ Kranhalle, Larsen & Kuvai ➔ Sunny Red, Black Tusk ➔ augustiner keller, die richtigen dienstag, 24. september ➔ 10.30 – 11.15 Uhr, Marstall, Ente, Tod und Tulpe ➔ 17.30 Uhr, skylounge, after w ork-party ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Philipp Moll ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Verwandlung ➔ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hannes Ringlstetter ➔ Backstage, Sleeping With Sirens ➔ Glockenbachwerk, Nick & June Mittwoch, 25. september ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, L’elisir d’amore ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Festkonzert ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, Lizzy Aumeier ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Höcker ➔ Ampere, Mum donnerstag, 26. september ➔ 19.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, Don Giovanni ➔ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Dantons Tod ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, Hotel Capri ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Musashino Academia ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Table for Two ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Schlachthof ➔ Strom, Lilly Wood ➔ Backstage, August Burns Red ➔ Orangehouse, Stealing Sheep ➔ Muffathalle, Radl + Fashion-Show freitag, 27. september ➔ ICM, HV Rohde & Schwarz ➔ 10.30 – 11.15 Uhr, Marstall, Ente, Tod und Tulpe ➔ 19.00 – 22.20 Uhr, Residenztheater, Zement ➔ 19.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Le Nozze di Figaro ➔ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauspielhaus, Franziska ➔ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Camerata München ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Erklär mir Leben ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die besten Dias der Welt ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Bananen aus der Pfalz ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bernhard Ludwig ➔ 20.30 Uhr, Künstlerhaus, Spirit of Philadelphia ➔ Muffathalle, The Gazette ➔ Orangehouse, Tonight Alive ➔ Atomic Cafe, Phonoboy ➔ Backstage, 187 Straßenbande ➔ Freiheiz, Megaherz samstag, 28. september ➔ 15.00 Uhr, Herkulessaal, Herbstkonzert ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, L’Elisier d’Amore ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Julius Cäsar ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Verwandlung ➔ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, Fegefeuer in Ingolstadt ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Call Me God ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Oschnputtl ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Besserwisser ➔ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Michael Altinger ➔ Garage, Saints and Sinners ➔ Backstage, Haidenfest ➔ Freiheiz, Megaherz ➔ Muffathalle, Ste Staves sonntag 29. september ➔ 15.00 Uhr, Fraunhofer, Der Wiesnräuber ➔ 16.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, In Agonie ➔ 18.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Don Giovanni ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 18.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Abenteuer für die Ohren ➔ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Dantons Tod ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Julius Cäsar ➔ 20.00Uhr, Fraunhofer, Impro-Theater ➔ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Carolyn Breuer ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Zwingenberger ➔ Backstage Halle, Dritte Wahl ➔ Ampere, The Boxer Rebellion ➔ Augustiner Keller, Kabarett ➔ Atomic Cafe, NoNoNo Montag, 30. september ➔ 10.30 – 11.15 Uhr, Marstall, Ente, Tod und Tulpe ➔ 19.30 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, Plattform ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Stiller ➔ 19.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Romeo und Julia ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, Die Verwandlung ➔ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Poetenstammtisch ➔ 20.00 Uhr, Werkraum, Erklär mir Leben ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alfred Dorfer ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü33-Party ➔ Backstage, The Vision Bleak ➔ Ampere, Kate Nash ➔ Kranhalle, Psycroptic ➔ Augustiner Keller, Schwabinger Blech ➔ Glockenbachwerk, Listen To Polo Mehrtä GiGe t er Mine s epte Mber 2013 ➔ 16.05.13 – 15.09.13, 19.00 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee ➔ 17.05.13 – 08.09.13, 11.00 Uhr, Praterinsel, Praterstrand ➔ 06.06.13 – 08.09.13, Seebühne Westpark, Kino, Mond und Sterne ➔ 13.06.13 – 01.09.13, 20.00 – 01.00 Uhr, Viehhof, Open-Air-Kino ➔ 18.07.13 – 15.09.13, Olympiapark, Sommerfestival ➔ 31.07.13 – 14.09.13, 20.00 Uhr, Komödie im Bay. Hof, Die Perle Anna ➔ 04.08.13 – 15.09.13, 19.00 Uhr, jew. So.+Mo., Glyptothek, Der Tod des Empedokles ➔ 06.08.13 – 14.09.13, 19.00 Uhr, außer So. + Mo., Glyptothek, Plutos ➔ 31.08.13 – 01.09.13, 15.00 Uhr, Hubertussaal, Ritter Falstaff ➔ 31.08.13 – 01.09.13, 19.30 Uhr, Hubertussaal, Falstaff ➔ 02.09.13 – 06.09.13, Carl-Orff-Saal, ARD-Musikwettbewerb ➔ 03.09.13 – 04.09.13, 19.00 Uhr, Vereinsheim, Sept. 13 ➔ 03.09.13 – 05.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Thiel ➔ 03.09.13 – 05.09.13, MOc, Munich fabrik start ➔ 04.09.13 – 08.09.13, außer 06.09., 19.30 Uhr, Hubertussaal, Falstaff ➔ 05.09.13 – 07.09.13, 19.30 Uhr, Max-Joseph-Saal, Der Schauspieldirektor ➔ 05.09.13 – 07.09.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➔ 06.09.13 – 07.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nepo Fitz ➔ 06.09.13 – 08.09.13, ludwigs- bis Maximiliansbrücke, isarinsel-f est ➔ 10.09.13 – 12.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Zärtlichkeiten mit Freunden ➔ 10.09.13 – 14.09.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 11.09.13 – 14.09.13, außer 13.09., 19.30 Uhr, Hubertussaal, Falstaff ➔ 12.09.13 – 14.09.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➔ 14.09.13 – 15.09.13, leopoldstr. + ludwigstr., streetlife f estival ➔ 15.09.13 – 16.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt ➔ 15.09.13 – 16.09.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Erstes deutsches Zwangsensemble ➔ 16.09.13 – 20.09.13, Messe, drinktec ➔ 17.09.13 – 21.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Nadja Maleh ➔ 17.09.13 – 21.09.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➔ 18.09.13 – 19.09.13, Prinzregententheater, ARD-Preisträger-Konzert ➔ 18.09.13 – 20.09.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Holger Paetz ➔ 18.09.13 – 20.09.13, Messe, oils + fats ➔ 18.09.13 – 02.11.13, 20.00 Uhr, Komödie im Bay. Hof, King’s Speech ➔ 20.09.13 – 21.09.13, 20.00 Uhr, Schlachthof, Hans Klaffl ➔ 21.09.13 – 29.09.13, 19.30 Uhr, außer Mo+Mi, Prinzregententheater, Die Päpstin ➔ 21.09.13 – 05.10.13, löwenbräukeller, wiesn-z elt-party ➔ 21.09.13 – 06.10.13, Theresienwiese, wies’n ➔ 22.09.13 – 23.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hans Gerzlich ➔ 22.09.13 – 23.09.13, MOC, essenz ➔ 24.09.13 – 28.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ecco Meineke ➔ 26.09.13 – 28.09.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Josef Pretterer ➔ 27.09.13 – 28.09.13, 20.00 Uhr, Feierwerk, Hardcore Festival ➔ 27.09.13 – 29.09.13, Freiheiz, Tatoo-Convention ➔ 27.09.13 – 06.10.13, 17.00 – 24.00 Uhr, event-arena, erotik-Messe ➔ 28.09.13 – 29.09.13, 14.30 Uhr, Prinzregententheater, Die Päpstin ➔ 28.09.13 – 30.09.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 28.09.13 – 03.10.13, Messe, chirurgen-kongress Montag bis Samstag 9.30 Uhr - 18.00 Uhr WIR ERÖFFNEN DIE NEUE SAISON mit bester Qualität zu günstigen Preisen. 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augenarzt dr. med. univ. hermann dorigoni Bayerstraße 27 (089) 16 39 90 autoelektrik/ funktechnik er-Tax Frankfurter Ring 97 (089) 30 74 80 47 funktechnik Metzker Kastenbauerstraße 5 (089) 93 30 73 Vepas Team gmbh Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 23 71 90 05 autoglaserei kraft Tegernseer Landstraße 228 (089) 690 87 82 bayrische Küche kleines brauhaus dicker Mann Heinrich-Wieland-Straße 11 (089) 40 78 98 der pschorr Viktualienmarkt 15 (089) 4 42 38 39 40 betriebsärzte dr. bake v. bakin Tassilostraße 23 Aschheim (089) 37 06 56 90 dr. hingerle Am Brunnen 17 Kirchheim (089) 9 91 88 00 Medex plus gmbh Ridlerstraße 8 (089) 50 91 44 dr. Josef u. dr. Marta Venczel Adelheidstraße 23 (089) 2 72 94 60 eichamt eichamt Franz-Schrank-Straße 11 (089) 1 79 01-0 erotik club roma (erotic-club) Frankfurter Ring 220 (089) 32 42 26 94 herz a s nightclub (erotic-club) Triebstraße 11a (089) 14 72 82 55 Madam cabaret (Tabledance/striptease) Ledererstraße 21 (089) 29 59 38 nightclub bel ami (erotic-club, stundenhotel) Dachauer Straße 366 (089) 1 41 31 19 palazzo der sinne (fkk -club) Frankfurter Ring 137 (089) 83 92 92 66 romantic lounge (stundenhotel) Triebstraße 11a (089) 89 15 00 21 85 essen nach Mitternacht kantine Grafinger Straße 6 (089) 44 45 10 84 fahrzeugaufbereitung/ pflege glas Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 99 62 feuerwehr München-Stadt: Tel. 112 München-Land: Tel. 66 20 23 folienbeschichtung atlas Haager Straße 8 (089) 49 00 32 18 bilals foliengarage Utzschneiderstraße 8, Rgb. (089) 24 26 88 09 stema Hans-Preißinger-Straße 8 (089) 54 64 45 95 fundbüro Ötztaler Straße 19 (089) 23 34 59 07 Gewerbliche notdienste erdgas (089) 15 30 16 fernwärme (089) 23 03 03 strom (089) 3 81 01 01 Umwelttelefon (089) 23 32 66 66 wasserrohrbruch (089) 18 20 52 Gutachter/ sachverständiger klotz Hans-Mielich-Straße 32 (089) 65 98 37 (0172) 8 90 18 07 klotz Moosacher Straße 13 (089) 35 73 18 73 Obermaier Wilhelm-Hale-Straße 55 (089) 13 29 17 ihK Max-Joseph-Straße 2 (089) 51 16 12 38 Kfz-prüfstellen küs nord Lindberghstraße 30 (089) 18 94 18 00 küs Ost Emeranstraße 36 Feldkirchen (089) 92 54 96 43 küs Ottobrunn Jägerweg 6 (089) 6 08 48 63 küs süd Hofmannstraße 29 (089) 78 06 47 71 küs w est Anton-Böck-Straße 36 (089) 89 73 63 60 Kfz-reparatur colorline cars Karl-Hammerschmidt-Straße 45 Dornach (089) 90 65 31 dvorak gmbh Schleißheimer Straße 38, Rgb. (089) 52 80 40 glas Engelhardstraße 6 (089) 77 99 62 stimmer Lindberghstraße 20 (089) 34 84 40 Te-autoteile München St.-Johann-Straße 23-25 (089) 5 02 05 71 Kfz-Wäsche flipper-w aschanlage Engelhardstraße 6 Kinderkrankenhäuser harlachinger klinik für kinder- und Jugendmedizin Sanatoriumplatz 2 (089) 62 10 27 17 haunersche kinderklinik Lindwurmnstraße 4 (089) 5 16 00 kinderklinik dritter Orden Franz-Schrank-Str. 8 (089) 1 79 50 schwabinger kinderklinik Parzivalstraße 16: – Internistische Nothilfe (089) 30 68 25 89 – Chirurgische Nothilfe (089) 30 68 24 59 KVr führerscheinstelle: (089) 23 33 62 01 gewerblicher kraftverkehr: (089) 23 32 75 43 (089) 23 32 75 44 notrufe/notdienste Ärztlicher- und kinderärztlicher bereitschaftsdienst (0180) 5 19 12 12 frauen-notruf (089) 76 37 37 gift-notdruf (089) 1 92 40 Jugend-notdienst (089) 82 99 03 14 senioren-notruf (089) 8 14 38 56 26 sucht-hotline (089) 28 28 22 Tierklinik (089) 2 18 00 Tierrettung (01805) 84 37 73 zahnärztlicher notdienst (089) 7 23 30 93 pannenhilfe adac : (0180) 22 22 22 polizei notruf, Unfall, überfall: 110 rechtsanwälte bauer Michael Schillerstraße 21 (089) 51 55 69 30 dr. cichon & partner Johann-von-Werth-Straße 1 (089) 1 39 94 60 dr. Jürgen stahlberg Feichthofstraße 171 (089) 57 00 16 80 Thomas Vogl Herzogstraße 60 (089) 3 30 66 20 kanzlei Voigt Balanstraße 59 (089) 53 29 51-0 rettung rettung München: 112 taxibedarf glasi’s Taxishop Engelhardstraße 6 Tel. (089) 77 05 50 Te-autoteile München St. Johann-Straße 23-25 (089) 5 02 05 71 taxihandel auto Much Gewerbering 18 Bad Tölz (08041) 788 90 Taxihandel günther (08121) 25 40 49 Tsl Landsberger Straße 455 (0179) 1 41 52 80 taxi-München eG Taxizentrale: (089) 21 61-0/194 10 Verwaltung: (089) 77 30 77 kundenberatung: (089) 21 61-396/-372 krankenfahrten: (089) 21 61-337/-362/-394 taxiverkauf Mercedes-benz niederlassung München Landsberger Straße 382 (089) 12 06 55 00 Toyota autohaus wieser Landsberger Straße 222 (089) 5 47 17 70 Volkswagen Mahag Schleibingerstraße 12-16 (089) 4 80 01-476 taxiverleih Taxiverleih München Richelstraße 6 (089) 167 54 40 Versicherungen ballnath Brudermühlstraße 48a (089) 8 98 06 10 crasselt Machtlfinger Straße 26 (089) 74 28 72-10 fVO finanz Junker Carl-Zeiss-Straße 49 Riemerling/Ottobrunn (089) 58 90 96-70 ✃ SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 41 t axlers s er Vice ⁄ ADRESSEN UND NUMMERN FÜR ALLE FÄLLE!
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der t axi Kurier V or 5 Jahren ➔ Zur a uffrischun G und so wird ein rollstuhl fachgerecht für den t ransport zusammengeklappt ➔ aus der september-ausgabe 2008 (Mobilität und Handicap schließen sich nicht aus) September 2008 TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de Handicap ➜ Der richtige Umgang mit Rollstuhlfahrern ➜ Was zeichnet einen guten Taxler in München aus Fünf verschiedene Meinungen ➜ Schlafforschung Wieviel Schlaf ist sinnvoll und notwendig ➜ Taxi-Check München Das Sommer-Outfit der Taxler 01 Zu Beginn die beiden Bremsen des Rollstuhls feststellen. 02 Dann das Sitzkissen von der Sitzfläche entfernen. 03 Die beiden Fußklappen senkrecht stellen. 04 Dann die beiden Fußklappen jeweils 90 Grad nach außen drehen. 05 Die beiden Armstützen nach oben ziehen … 06 … und ganz herausnehmen. 07 Dann die Sitzfläche mit beiden Händen hochziehen. 08 Die beiden Kippstützen (hinten) nach innen drehen. 09 Der Rollstuhl kann jetzt platzsparend verstaut werden. 10 Falls der Rollstuhl noch immer zu groß zum Verstauen ist, lassen sich die beiden Räder abnehmen, indem man jeweils auf die Nabe in der Mitte des Radreifens drückt. Aufbau des Rollstuhls in umgekehrter Reihenfolge ausführen. www.HerzAs-Nightclub.de Triebstraße 11 a • 80993 München • Tel. 089/147 282 55 Sie können in unserem Club mit folgenden Karten bezahlen: EC-Cash-Automat direkt im Haus! OPEN END20 00 - Öffnungszeiten: AZA-13001 AZ-176x40_taxikurrier__rz.indd 1 06.03.13 19:07 01 05 02 06 03 07 09 04 08 10 42 ⁄ taxiK urier ⁄ SEPTEMBER 2013
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iMpressu M erstaunlich, wie gut der Sommer für uns gelaufen ist. Erst der Regen-Juni, dann der Hochsommer mit vielen Highlights. Und jetzt die Wiesn und attraktive Messen. Alle Kollegen sind wieder aus ihren Urlauben zurück, die Straßen wieder voller und die Baustellen (noch nie waren es so viele) weniger. Es rührt sich was! Paul Rusch, Objektleiter der Oktober-TaxikUrier erscheint traditionell vor der wiesn am 20. september. Unsere Planung für Ausgabe 10/2013: die goldene Jahreszeit für und wider alle Taxi-infos TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser ausgabe: Peter Gabler (PG), Alfons Haller (AH), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) gestaltung und art direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: info@peradruck.de Online-auftritt: Norbert Laermann anzeigenverwaltung und anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 40, gültig ab 23.12.2011 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. inhaber der beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller ➔ c ity-Maut ➔ Wiesn ➔ d er h erbst l iebe Kolle Ginnen und Kolle Gen, ➔ Vorschau oK tober 2013 Foto: atelier-tacke.de Schattiger Kastanien-Biergarten Reichliches Grill-Angebot Deftige Brotzeiten Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de SEPTEMBER 2013 ⁄ taxiK urier ⁄ 43
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Das Taxi unter einem guten Stern. Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137 , 70327 Stuttgart – Partner vor Ort: Mercedes-Benz Niederlassung München, Landsberger Straße 382, Hotline: 0 89 12 06 55 00; Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89 12 06 14 48, Nilüfer Celik 0 89 12 06 14 36, Helmuth Schlenker 0 89 12 06 13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89 12 06 17 08; Service – Unsere Serviceberater sind gerne für Sie da: Thomas Fischer, Robert Humpl, Thomas Golob – Terminvereinbarung unter 0 89 12 06 14 20; www.taxi-mit-stern.de E 200 CDI BlueEFFICIENCY T-Modell 3 „Das Taxi” Finanzierungskonditionen* Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) 37 .366,00 € Anzahlung 6.774,88 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 30.591, 12 € Gesamtbetrag 32.940,00 € Monatliche Rate 549,00 € E 200 CDI BlueEFFICIENCY 2 „Das Taxi” Finanzierungskonditionen* Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) 34.986,00 € Anzahlung 6.066,53 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 28.919,47 € Gesamtbetrag 31. 140,00 € Monatliche Rate 519,00 € B 180 CDI BlueEFFICIENCY Sports Tourer 1 „Das Taxi” Finanzierungskonditionen* Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) 26.656,00 € Anzahlung 4.423, 1 1 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 22.232,89 € Gesamtbetrag 23.940,00 € Monatliche Rate 399,00 € w e i t e r e I n f o s u n t e r www.taxi-mit-stern.de 1 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 5,1-4,9/4,2-3,9/4,5-4,2 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 121-1 13 g/km; Effi zienzklasse: F-A+.* 2 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,1-6,0/4,6-4,2/5,2-4,9 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 135-127 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 3 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,5-6,4/4,8-4,6/5,4-5,3 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 141-137 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* Angebot gültig für Bestellungen von 01.04.2013 - 31.12.2013 für Neu- und Bestandsfahrzeuge der Baureihen B-Klasse und E-Klasse (mit Code P10 oder 965). Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG. *Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.