TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2013
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2013. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Bargeldlos Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 53. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de ➔ Auch im T Axi immer häufiger ⁄ 12 ➔ T Axi-Wel Treise BesOnderhei Ten in den Me Tr OpOlen ⁄ 30 ➔ Die vers Teck Ten s chä Tze münchens spielzeug Museu M ⁄ 26 ➔ s ingles TADT münchen guT für unser g eschäf T ⁄ 19 DAs mon ATsmAgAzin für D ie T Axibr Anche ⁄ ausga Be augus T 2013
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* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. ** Kraftstoffverbrauch des Touran TSI EcoFuel in m³/100 km: kombiniert 7,6–7,0, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 136–125. Der Touran hat wie alle Volkswagen T axi-Modelle die perfekte Ergonomie zum guten Wirtschaften. Durch sparsame, laufruhige TDI-Motoren mit BlueMotion Technologies 1, die mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG 1 hervorragend harmonieren, durch niedrige Unterhaltskosten und exzellenten Werterhalt. Für den Touran gibt es zudem die besonders ökonomischen und umweltbewussten TSI EcoFuel** Modelle mit Erdgasantrieb. Übrigens: Die gesamte T axiausstattung ist bereits ab Werk bestellbar. Weitere Informationen erhalten Sie bei uns oder unter www.volkswagen-taxi.de. www.mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Das Münchner Großkunden Leistungszentrum: Schleibingerstr. 12-16, 81669 München Kontakt: Herr Vahdet Duman Telefon: 089/48 001-476 E-Mail: vahdet.duman@mahag.de Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran*. Touran Trendline 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. 1 Optional und gegen Aufpreis erhältlich. 2 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot ist ein AutoCredit und gilt für gewerbliche Einzelabnehmer (T axiabnehmer) für ausgewählte Modelle. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Hauspreis: 23.207,00 € Anzahlung: 4.550,00 € Nettodarlehensbetrag: 18.657,00 € Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 % Effektiver Jahreszins: 1,90 % Laufzeit: 48 Monate Jährliche Fahrleistung: 60.000 km Schlussrate: 5.719,64 € Gesamtbetrag: 19.591,64 € 48 Monatsraten à 289,00 €2
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Taxi-München eg haus des Taxigewerbes engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 leiter der z entrale: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 E-Mail: info@taxi-muenchen.de stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 E-Mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr Buchhaltung/Kasse: E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de schulungen/lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Taxischule: Infotelefon: (089) 21 61-333 E-Mail: schule@taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: www.taxi-münchen.de Titelbild: www.atelier-tacke.de ➔ i nh AlT DIE iPHONE-APP DER TAXI-MÜNCHEN eG AB SOFORT GRATIS IM APP-STORE! ➔ sOfOrTBesTellung ➔ VOrBesTellungen ➔ KrediTKarTen ➔ grOssrauMT axis ➔ sTandpläTze ➔ rufsäulen promitalk ⁄ Christoph Schobesberger 04 rose des Monats ⁄ Ingrid Klötzer, Kinderbetreuung Kai Service 05 zitrone des Monats ⁄ Yousef Najmi, Taxi 773 05 leserbriefe ⁄ forum 05 die genossenschaft 06 der landesverband 09 die fünf w eisheiten des Monats 10 auflösung Bilderwitz ⁄ Gewinner Juli-Ausgabe 10 pinnwand ⁄ Das schwarze Brett der Branche 11 spruch des Monats 11 witz des Monats 11 ➔ Bargeldlos ⁄ Auch im Taxi immer häufiger 12 Motiv des Monats 17 Taxameter des Monats ⁄ Standplätze 18 ➔ singlestadt München ⁄ Gut für uns 19 die sehenswürdigkeiten Münchens ⁄ Das Deutsche Theater 20 schrottis fiaker-aBc ⁄ „M“ 22 zum Titelbild 24 Ohne worte ⁄ Der Stammtisch lebt 24 München splitter ⁄ Neues aus der Stadt 24 Taxi-check ⁄ Schweinsbraten-Tipps 25 ➔ die versteckten schätze Münchens ⁄ Spielzeugmuseum 26 gastro „M“ ⁄ Haderner Augustiner 28 der Blick zurück ⁄ Ereignisse im August 29 der TaxiKurier vor 5 Jahren ⁄ Arabische Besucher 29 ➔ Taxi-w eltreise ⁄ Metropolen-Check 30 Top-Termine august 2013 36 gewinnspiel 38 Verkehrssünde des Monats ⁄ Bus-Caps 38 impressum 39 Vorschau september 2013 39 * Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. ** Kraftstoffverbrauch des Touran TSI EcoFuel in m³/100 km: kombiniert 7,6–7,0, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 136–125. Der Touran hat wie alle Volkswagen T axi-Modelle die perfekte Ergonomie zum guten Wirtschaften. Durch sparsame, laufruhige TDI-Motoren mit BlueMotion Technologies 1, die mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG 1 hervorragend harmonieren, durch niedrige Unterhaltskosten und exzellenten Werterhalt. Für den Touran gibt es zudem die besonders ökonomischen und umweltbewussten TSI EcoFuel** Modelle mit Erdgasantrieb. Übrigens: Die gesamte T axiausstattung ist bereits ab Werk bestellbar. Weitere Informationen erhalten Sie bei uns oder unter www.volkswagen-taxi.de. www.mahag.de MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG Das Münchner Großkunden Leistungszentrum: Schleibingerstr. 12-16, 81669 München Kontakt: Herr Vahdet Duman Telefon: 089/48 001-476 E-Mail: vahdet.duman@mahag.de Zu jedem Einsatz bereit. Der Touran*. Touran Trendline 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. 1 Optional und gegen Aufpreis erhältlich. 2 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot ist ein AutoCredit und gilt für gewerbliche Einzelabnehmer (T axiabnehmer) für ausgewählte Modelle. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Hauspreis: 23.207,00 € Anzahlung: 4.550,00 € Nettodarlehensbetrag: 18.657,00 € Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 % Effektiver Jahreszins: 1,90 % Laufzeit: 48 Monate Jährliche Fahrleistung: 60.000 km Schlussrate: 5.719,64 € Gesamtbetrag: 19.591,64 € 48 Monatsraten à 289,00 €2 AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 3
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Promi TAlk ein gespräch mit bekannten zeitgenossen über ihre erlebnisse im Taxi. Vom 31. Juli bis 14. September läuft in der Komödie im Bayerischen Hof „Die Perle Anna“ . Eine Hauptrolle bekleidet der Salzburger Christoph Schobesberger, der jetzt in Berlin lebt. Auch er hat natürlich im Taxi viel erlebt. Vor einigen Jahren hatte er eine besonders prägende Fahrt in Hamburg: Der Taxifahrer trug eine Nickelbrille, lange Haare, wirkte intellektuell. Sofort entwickelte sich ein Dialog, der auf der längeren Fahrt immer intensiver wurde. Man unterhielt sich prächtig. Auf Nachfragen outete sich der Taxler, dass er jahrelang als Bio-Chemiker in einem großen Unternehmer tätig war und nachdem er die Nase voll hatte, in den Traumberuf „Taxiunternehmer“ wechselte. Seitdem ist Christoph Schobesberger immer neugierig und interessiert, aus welchen Richtungen die Quereinsteieger im Taxigewerbe herkommen. Wenn – Münchner Taxler aufgepasst – demnächst ein Fahrgast Interesse an Ihrer Geschichte hat, könnte in ihrem Taxi der sympathische Schauspieler aus „Die Perle Anna“ sitzen. (PR) ➔ c hris ToPh s chobesberger Foto: Alexander Schumann Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München Tel.: (089) 16 7 54 40 · Fa x: (089) 16 7 96 02 Wir helf en so fo rt und unbür okr atisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäf t einigermaßen läuft, geht das Taxi kaputt - Verkehrsunf all, Getriebe- oder Motorscha - den, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble - me relativ leicht in den Griff bekommen. Wir sind 24 Stunden für Sie erre ichbar (auch an Sonn- u. Fe iertagen und am Wochene nde). Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie be re it bzw. wird be i Ihnen angeli efe rt. Selbstv erstän dli ch sind sowohl Funk als auch Taxamet er entspr echend Ihr en Erf ordernissen progr ammiert. Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem. Zahlr e iche Au to häuser wick e ln auch die Taxi-Mobilitätsgar antie über un sa b (DaimlerChry sler , BM W, Opel, VW, Citr oen). Im Bedarf sf all kümmern wir uns um die er fo rd erlichen behö rd - lichen Fo rmalität en. Bei un ve rschuldet en Verkehrsunf ällen re chnen wir die Miettaxir echnung dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie - len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e. Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el - ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...) Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1
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r ose D es mon ATs ziTrone D es mon ATs ➔ ingrid Klötzer, Kinderbetreuung Kai service Seit vielen Jahren besteht die Kooperation zwischen der Kai-Service-Gmbh und der Taxi-München eG in Sachen Schülerbeförderung. Mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 wurde die Kooperation erheblich ausgeweitet und der komplette Fahrdienst in die Hände der Taxi-München eG übertragen. Diese Umstellung bedeutete für beide Vertragspartner ein Gros an organisatorischem Aufwand. Ende Juni erfolgte der Umzug des Kinderhauses Riem von der Astrid-Lindgren-Straße in die Heinrich-Böll-Straße. Auch dieser Umzug wurde durch die vorbildliche Kooperation von Frau Klötzer von der Kai-Service- Gmbh zusammen mit Frau Weigl von der Taxi-München eG problemlos gemeistert. Deshalb bedankt sich die Taxi München eG bei Frau Klötzer und Frau Stehberger für die gute Zusammenarbeit mit der Rose des Monats im August 2013. (TK) ➔ Yousef najmi, Taxi 773 Am 19.06.2013 stieg eine Dame am Hauptbahnhof in das Taxi 773 des Herrn Yousef Najmi und nannte als Fahrziel zuerst die Schillerstraße, um einen Einkauf zu tätigen und dann weiterzufahren in die Ottostraße. Dabei wies die Dame den Taxifahrer darauf hin, dass sein Türgummi ausgerissen ist und herunterhängt. Die Antwort war nur ein unfreundliches Gemurmel. Die Fahrt verlief hektisch und rücksichtslos, und als die Dame am Ziel eine Quittung über den Fahrpreis forderte, beleidigte sie der Taxifahrer als „Fotze“ und erklärte ihr, dass sie für solche Fahrten doch eine bestimmte Taxizentrale anrufen solle. In ihrer schriftlichen Beschwerde teilte die Dame uns mit, dass sie sich das nicht gefallen lassen wird und forderte, dass diesem Taxifahrer seine Lizenz entzogen wird. Nachdem dieser Unternehmer kein Mitglied der Taxi-München eG ist, wurde die Beschwerde an die zuständige Behörde weitergeleitet. Parallel wird noch geprüft, ob dieses Taxi überhaupt am Taxistand am Hauptbahnhof bereitstehen durfte. Der TAXIKURIER erteilt diesem Unternehmen die Zitrone des Monats August 2013. (TK) als gegenpart zur rose „bestrafen“ wir monatlich z eit - genossen, institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für handlungen und aktionen, die unserem gewerbe schaden. Jeden Monat küren und belohnen wir personen, institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche aktionen. die rose sozusagen als symbol und dank für die zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe. leserbriefe ∕ f orum Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe gerade die Seite 18 der Juli-Ausgabe des TAXI- KURIER gelesen und möchte mich deshalb sehr herzlich bei Ihnen für die überaus treffende Beschreibung unseres Lokales bedanken. Die gesamte Mannschaft ist ganz aus dem Häuschen nach dem Studium des Berichts. Wenn Sie (oder Schrotti) das nächste Mal wieder bei uns zu Gast sind, geben Sie sich bitte zu erkennen, damit ich Ihnen noch etwas über unser wunderbares Haus berichten kann und ich ein Gesicht zu Ihnen und dem TAXIKURIER habe. Ich bedanke mich nochmals für diese wahre und positive Berichterstattung und wünsche Ihnen bis zu unserem nächsten Kontakt noch eine erfolgreiche und schöne Zeit. Mit freundlichen Grüßen Ihr fränkischer Wirt Martin Osterrieder, Gasthaus SIEBENBRUNN hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. Taxameterdienst & Taxiausrüstung Hauptniederlassung: Frankfurter Ring 97 · 80807 München Tel.: 089 - 307 480 47 kontakt@er-tax.de - Dachzeichen Kienzle - Magnet Dachzeichen - Sprechfunkgeräte - Datenfunk - Spiegeltaxameter - MCT-05 und MCT-06 (Neu) - Cey-System - Quittungsdrucker Alles aus einer Hand ! Kundendienst Kundendienst ER-TAX_88x60_V2.indd 1 19.10.11 17:33 AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 5
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➔ Die g enossensch AfT neues Datenfunkgerät Vor gut drei Jahren kam im Taxigewerbe die Idee auf, ein eigenes Datenfunkgerät zu entwickeln. Die auf dem Markt befindlichen Produkte konnten mit der schnellen technologischen Entwicklung nicht Schritt halten. Als Partner konnte die Firma HALE gewonnen werden. Der Spezialausrüster aus Salzburg, im Taxigewerbe seit mehr als 40 Jahren für innovative und zuverlässige Produkte bekannt, übernahm Konstruktion und Herstellung des Endgerätes. Die Softwareschmiede GefoS, Systemlieferant deutscher Taxizentralen, implementierte das auch in München eingesetzte Vermittlungsprogramm com4cab. In enger Zusammenarbeit entstand ein System, das modular aufgebaut ist, flexibel eingesetzt werden kann und den Anforderungen der Zukunft gewachsen ist. Das neue Datenfunkterminal ist für den professionellen Einsatz vorgesehen. Im Gegensatz zu den bislang eingesetzten Smartphones kann das Gerät nur für berufliche Zwecke verwendet werden. In der Vergangenheit wurden besonders im Schichtbetrieb wichtige Basisdaten, wie Verbindungseinstellungen oder Zugangsberechtigungen, von ungeübten Nutzern verändert oder gelöscht. Teilweise fanden wir Schadsoftware oder unbekannte Programme, die eine dauerhafte Verbindung mit der Zentrale unterdrückten. Diese Probleme gehören der Vergangenheit an. Die Betriebsparameter sind jetzt geschützt, Programme und Softwareupdates können nur noch von autorisierten Personen installiert werden. Das fest im Fahrzeug verbaute Gerät wird vom Bordnetz versorgt. Eine unabhängige Stromversorgung ist nicht vorgesehen. Der Austausch von Akkus entfällt. Zusätzlich verfügt das neue Terminal über einen zweiten SIM-Karten-Slot. Bei Ausfall oder Überlastung des Mobilfunknetzes kann die Verbindung über einen anderen Anbieter aufrecht gehalten werden. Der Wechsel des Netzes erfolgt softwareseitig. Die bislang genutzten Peripheriegeräte sind kompatibel. Taxameter, Drucker und Magnetkartenleser werden direkt am neuen Terminal angeschlossen werden. Der Einbau einer Combox entfällt. Seit April werden die Datenfunkgeräte der nächsten Generation in München getestet. Im Echtbetrieb nutzen Taxifahrer das System, um funktionale Fehler und Schwierigkeiten bei der Bedienerführung zu erkennen und zu beheben. Eingehenden Hinweise wurden fortlaufend in die aktuelle Entwicklung einbezogen. Diese betrafen überwiegend Schwachstellen in der grafischen Darstellung und der Benutzerfreundlichkeit. Noch in diesem Jahr soll das erste Erweiterungsmodul zur Verfügung stehen. Kartenleser und Drucker werden in einem Gerät vereint. Das Zusatzpanel verfügt über Chipkarten- und Magnetstreifenleser und ermöglicht die Annahme von EMV-Kreditkarten. Die Akzeptanz von ec-Karten ist vorbereitet. Voraussichtlich im ersten Quartal des nächsten Jahres kann das System zusätzlich mit einem Taxameter nachgerüstet werden. Die Softwarelösung läuft auf der Oberfläche des Datenfunkterminals und ersetzt die bislang eingebauten Messgeräte. Hier ist die Zulassung beim Deutschen Eichamt beantragt. Als letzte Ausbaustufe soll der Sprechfunk in das System integriert werden. Mit diesem Schritt wird dem Wunsch vieler Kollegen nachgekommen, die Zahl der im Fahrzeug verbauten Geräte weiter zu reduzieren. Mit dem neuen Datenfunkterminal ist eine substantielle Verbesserung angestrebt worden, die sich besonders im Schichtbetrieb bewährt hat. Das Produkt wurde optimiert, das es von möglichst vielen Personen einfach zu bedienen ist. Die Benutzer werden zu jeder Zeit bestmöglich bei ihrer Arbeit unterstützt. Ab sofort können wir unseren Mitgliedsunternehmen die professionelle Lösung anbieten. Das Grundgerät mit Betriebs- und Vermittlungssoftware, zusammen mit allen benötigten Anschlusskabel, externer GPS-Antenne und einer Fahrzeughalterung, ist über die Taxi-München eG zum Preis von 1455 Euro zuzüglich 19 % MwSt. erhältlich. Bei Interesse wenden Sie sich bitten an die Funkdienststellenleitung oder an den Vorstand. (FK) Tätigkeitsschwerpunkte Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewähr - leistungsrecht. Langjährige Erfahrung in der Unfallabwicklung im T axigewerbe Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH Balanstraße 59 • 81541 München T . 089 / 53 29 51-0 • F . 089 / 53 24 29 www.kanzlei-voigt.de • voigt@kanzlei-voigt.de 6 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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Das kvr informiert Auf Wunsch des Kreisverwaltungsreferates dürfen wir Ihnen nachfolgend die Information vom 21. Juni 2013 zukommen lassen: Vollzug des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG); Ausnahmegenehmigungen nach § 43 der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) Sehr geehrte Damen und Herren, in den letzten Wochen wurde vermehrt der Wunsch an das Taxibüro herangetragen, Ausnahmen von der einheitlichen Kenntlichmachung für den Bereich der Türgriffmulden bzw. der hinteren Stossfänger zu genehmigen. Grundsätzlich ist nach § 26 Abs. 1 Satz 2 BOKraft jede andere als die nach dieser Verordnung vorgeschriebene Kenntlichmachung oder Beschriftung unzulässig. Durch diese Vorschrift soll sichergestellt werden, dass Taxen äußerlich gleichwertig, gewissermaßen „anonym“ erscheinen, um zu verhindern, dass Taxen von Kunden bevorzugt verlangt werden, damit die Chancengleichheit der Taxenunternehmen bestehen bleibt. Eine einheitliche Kenntlichmachung ist schon dann nicht mehr gegeben, wenn ein ansonsten hell-elfenbeinfarbiges Taxi z.B. mit Heckstoßstangen mit silberfarbenen Schutzleisten versehen ist. Ferner sind andersfarbige Stossfänger auch geeignet, gesteigerte Aufmerksamkeit beim Fahrgast hervorzurufen. Allein die Möglichkeit einer solchen Wirkung auf den Fahrgast aber ist als unzulässige, nach außen wirkende Werbung, anzusehen. Das Taxibüro vertrat die Auffassung, dass Mehrwagenunternehmer ihre Fahrzeuge mit verschiedenfarbigen Griffmulden ausstatten könnten (z.B. Unternehmer A: Griffmulden in rot, Unternehmer B: Griffmulden in blau, Unternehmer C: Griffmulden in silber usw.) um so eine gesteigerte Aufmerksamkeit beim Fahrgast hervorzurufen, um sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Bisher wurden Unternehmer, die andersfarbige Türgriffmulden angebracht hatten, aufgefordert, diese zu entfernen, transparente Türgriffmulden anzubringen bzw. die vorhandenen mit dem Farbton RAL-1015 des Farbtonregisters RAL 840 HR zu überkleben. Das Taxibüro hat nunmehr seine Meinung im Hinblick auf die einheitliche Kenntlichmachung dahingehend geändert, dass Türgriffmuldenschalen nur in der Farbe S ilber-/Aluminium im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung nach § 43 Abs. 1 BOKraft angebracht werden dürfen. Dies ist analog auch auf die Schutzleisten auf dem hinteren Stossfänger bei Kombifahrzeugen anwendbar. Durch diese Ausnahmeregelung will das Kreisverwaltungsreferat auch einen Überblick über die Zahl der Taxen mit abweichender Farbgebung im Bereich der Türgriffmulden bzw. Stossfänger er- bzw. behalten. Bautechnisch bedingte Fahrzeugteile (z.B. Glas- und Gummiteile, werkseitig in großer Stückzahl in schwarzer und andersfarbiger Ausführung gefertigte Teile wie Stossfänger und Seitenschweller sowie verchromte Teile), können unbeschadet einer Ausnahmeregelung nach § 43 BOKraft betrieben werden, wenn das Kfz als Taxi bestellt wurde. Bis 31.08.2013 werden Unternehmer auf die neue Rechtsauffassung hingewiesen bzw. diesbezüglich beraten. Ab 01.09.2013 müssen Unternehmer ohne Ausnahmegenehmigung, die von der Farbgebung im Bereich der Türgriffmulden bzw. dem hinteren Stoßfänger abweichen, mit der Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen. Mit freundlichen Grüßen gez. Hetzel, OVR Quittungsblöcke mit unternehmereindruck Die Mitglieder der Taxi-München eG können Quittungsblöcke mit gedruckter Adresse, Konzessionsnummer und/oder Steuernummer über die Genossenschaft zu besonders niedrigen Konditionen bestellen. Das Angebot für die Quittungsblöcke mit Durchschlag für unsere Mitglieder lautet wie folgt: 1. Die Mindestbestellmenge liegt bei 50 Quittungsblöcken. Größere Mengen jeweils ein Vielfaches davon. 2. Der Einzelpreis inkl. Eindruck pro Quittungsblock beträgt 0,50 Euro plus 19 % MwSt., also 29,75 brutto für 50 Blöcke. Bei größeren Mengen ab 400 Stück Preis auf Anfrage. 3. Die Quittungsblöcke sind im Format DIN A 6, je 2 x 50 Blatt, Erstblatt und Zweitblatt 60 g, weiß mit Werbeaufdruck der Taxi-München eG. 4. Der Firmeneindruck ist 1/farbig schwarz auf einer Fläche von 30 x 70 mm, nach Ihren Angaben. 5. Die Lieferzeit beträgt etwa 6 Wochen ab dem Zeitpunkt der jeweils benötigten Gesamtbestellmenge von 400 Stück (Sammelbestellung). Bei Interesse wenden Sie sich bitte während der Öffnungszeiten an die Verwaltung der Taxi-München eG, Frau Choleva, Sekretariat 1. Stock. Dort nehmen wir gerne Ihre Bestellungen entgegen. (RZ) Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e M. Werther Fachanwältin Verkehrsrecht Reitrecht / Vertragsrecht K. H. Dollinger Arbeitsrecht Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht / Verwaltungsrecht J. Buchberger Fachanwalt Strafrecht / Bußgeldsachen Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Straf- / Bußgeldsachen Fahrerlaubnisrecht Erbrecht J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 M ün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51 Cichon_Partner.qxd:176x60 08.08.2011 13:45 Uhr Seite 1 AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 7
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„fahrradfahrer dürfen auch die straße benutzen!“ Dieses und ähnliche Schilder werden Sie bald an mehreren Stellen im Stadtgebiet erblicken. Der Grund hierfür ist eine Grundsatzentscheidung in der städtischen Verkehrspolitik: Radwege, die offenbar nicht die erforderliche Leistungsfähigkeit besitzen, werden abbeschildert, d.h. die Radwegbenutzungspflicht entfällt und der Radler darf wählen, ob er den Radweg oder die Straße nutzt. Da man nicht mehr vorhandene Verkehrszeichen meistens nicht mehr wahrnimmt, werden zur Information der Autofahrer an solchen Stellen Hinweisschilder angebracht, die uns Autofahrer vor den Radfahrern warnen sollen. Kürzlich gesehen im Bereich Regerplatz und Franziskanerstraße. (TK) nachruf herr prof. dr. dr. h.c. mult. erich greipl Mit Erschütterung und in tiefer Betroffenheit mussten wir die Nachricht entgegen nehmen, dass Herr Professor Erich Greipl im Alter von 72 Jahren am 2. Juli 2013 verstorben ist. Erich Greipl war ein hochgeschätzter Handelsexperte, der seit Juli 2004 an der Spitze der IHK für München und Oberbayern als Präsident wirkte. Er trat für die unternehmerische Freiheit ein, die für ihn stets untrennbar mit persönlicher Verantwortung verbunden war. Erich Greipl lebte die Werte des ehrbaren Kaufmannes und war damit vielen ein Vorbild. Seine Schaffenskraft, Energie und sein Intellekt haben viele tief beeindruckt und mit seinem ehrenamtlichen Engagement setzte er Maßstäbe. Wir verlieren mit Professor Greipl eine herausragende Persönlichkeit. Er wird uns allen immer in bester Erinnerung bleiben. (FK) Dr. med. Manfred C. G. Hingerle Alle Untersuchungen für Führerscheinerwerb und Führerscheinverlängerungen seit 1979 zu besonders kostengünstigen, fairen und freundlichen Bedingungen Untersuchungszeiten: Montag bis Freitag : 8:00-12:00 Montag, Dienstag, Donnerstag: 14:00-19:00 Zur „kleinen Untersuchung“ kommen Sie ohne Anmeldung, Zur „großen Untersuchung“ wenn möglich mit Anmeldung. Kirchheim, Am Brunnen 17, T: 9036110 od. 9033366 od. 9918800 Weitere Infos unter : www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Hingerle-Manfred_56x60.qxd:Anzeige 31. Schillerstraße 21 80336 München MICHAEL BAUER Fachanwalt Verkehrsrecht ANWALTSKANZLEI MICHAEL BAUER SILVIA KOBER Schwerpunkt Strafrecht Tel: 089-515569-30 Fax: 089-515569-55 Unfallabwicklung Personenbeförderungsrecht Strafsachen Bußgeldsachen kanzlei@anwalt-bauer.de www.anwalt-bauer.de Stimmer & Sohn GmbH L in dber gh str aß e 2 0 · 8 0 9 3 9 Mü n ch en A n n ah m e 0 8 9 / 3 4 8 4 4 0 · B ür o 0 8 9 / 3 2 1 9 9 2 9 -3 Taxiwerkstätte • Un fallin stan dsetz un g • Kfz-R epar atu r wer kstätte • spon tan e Hilfe 60 Jahre Stimmer 56x60_neu:60-Jahre 19.05.2011 München er-fahren – Auf der Theresienhöhe fortbildung stadtkundekurs „München er-fahren” Die fünfte Staffel des Fortbildungskurses „München er-fahren” fand heuer am 15., 22. und 29. Juni statt und war mit elf Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht. Diese Kollegen und Kolleginnen hatten es sich zum Ziel gesetzt, neben ihrer ortskundlichen Qualifikation auch historische und Hintergrundkenntnisse zu erwerben, um ihre Fahrgäste auf diesem wichtigen, immer wieder nachgefragten Gebiet umfassend informieren zu können. Dass die einzelnen Anwesenden hier bereits über breite Vorkenntnisse verfügten, versteht sich bei diesem Personenkreis von selbst. Während der ersten beiden Kurstage wurden die Schulungsunterlagen theoretisch erarbeitet, wobei sich ein Diskussionsschwerpunkt bei der mittelalterlichen Geschichte Münchens herauskristallisierte. Aber auch die repräsentativen städtebaulichen Erweiterungen des 19. Jahrhunderts wurden in ihrer politischen Funktion und herrschaftlichen Architektur ausführlich besprochen. Am zweiten Tag fand außerdem eine praxisorientierte Fahrt zum Königsplatz statt. Der dritte Kurstag brachte dann eine praxisorientierte Fahrt zu einigen in den Schulungsunterlagen besprochenen, ausgewählten Örtlichkeiten in der Altstadt und zur Theresienhöhe. Folgende Kollegen und Kolleginnen nahmen am Ende ihr Zertifikat entgegen, das ihnen nun die erfolgreiche Teilnahme an dem Kurs bescheinigt (in alphabetischer Reihenfolge): Herr Alois Berghammer, Herr Gerhard Gehrlicher, Herr Reinhard Heidemann, Herr Andreas Oppelt, Herr Gerhard Sill, Frau Marina Szczipanski, Herr Nikolaus Schantz, Herr Michael Schwind, Herr Christian Winkler sowie Herr Numan Yildiz. (BW) 8 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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➔ Der lA nDesverb AnD mobile gArAnTie Deutschland verlängert sonderpreisaktion für Bzp-Mitglieder bis zum Jahresende: 36-monatige neuwagenanschluss garantie für nur 998 euro. Die Taxigarantie-Versicherung der mobile GARANTIE Deutschland GmbH findet immer mehr Freunde im Gewerbe, denn mit ihr ist der Unternehmer auch nach Ablauf der Herstellergarantie seiner Fahrzeuge vor unliebsamen Überraschungen gut gerüstet. Das Angebot versichert dann nämlich die wichtigsten technischen Baugruppenteile von Motor, Getriebe und Kraftstoffanlage von Taxis und Mietwagen als Neuwagenanschlussgarantie oder Gebrauchtwagengarantie. Seit Sommer 2012 können dabei alle noch in der Herstellergarantie befindlichen Autos als Neufahrzeuge im Sinne der Taxigarantie versichert werden! Dabei werden mit der mobilen Garantie die in den Allgemeinen Garantiebedingungen im einzelnen aufgeführten Teile der Baugruppen Motor/Getriebe/Kraftstoffanlage einschließlich der vollen Reparaturkosten versichert! Folgende Taxi- und Mietwagenfahrzeuge können versichert werden: ➔ PKWs (gilt nicht nur für Benzin- und Dieselmotoren, sondern auch für Erdgas-, Autogas- und Hybrid-Fahrzeuge) ➔ bis zu einem Fahrzeugalter von 7 Jahren (abweichende Sondervereinbarung durch Einzelzusage möglich) ➔ mit nicht mehr als 6-Zylinder (abweichende Sondervereinbarung durch Einzelzusage möglich) Der Preis für die Neuwagenanschlussgarantie beträgt bei einer Laufzeit bis zu 12 Monaten 549 Euro, bis 24 Monate 825 Euro und bei einer Laufzeit bis 36 Monate 1.085 Euro (jeweils Einmalbruttoprämie inkl. Versicherungssteuer). Die Gebrauchtwagengarantie kann mit einer Laufzeit von 12 Monaten für eine Einmalbruttoprämie von 825 Euro incl. Versicherungssteuer abgeschlossen werden. Exklusiv für BZP-Mitglieder bietet die mobile GARANTIE Deutschland die dreijährige Neuwagenanschlussgarantie zum Sonderpreis von 998 Euro an. Die ursprünglich bis Jahresmitte befristete Aktion wird aufgrund der außerordentlich guten Resonanz bis zum 31.12.2013 verlängert. Kontakt und nähere Infos finden Sie aber auch direkt auf www.mobile-garantie.de oder über die kostenlose Service-Nummer der mobile GARANTIE Deutschland: Tel. 0 800 200 70 60. (BZP AR.Nr. 31/13) Der Taxisektor in der eu: forschung über ausbildungsbedürfnisse europäischer Taxifahrer Innerhalb des EU-geförderten Projekts TAXIstars wurden in Europäischen Ländern Untersuchungen durchgeführt um Ausbildungsbedürfnisse von professionellen Taxifahrern zu erheben. Dabei wurden über 400 Taxifahrer und Experten des Taxisektors mit Hilfe eines speziellen Fragebogens interviewt. Der umfassende Datensatz dient als wertvolle Informationsquelle um die Projektziele von TAXIstars zu erreichen: innovative Ausbildungsansätze, die internetbasiert und somit mobil verfügbar und speziell auf die Bedürfnisse und Charakteristika des Berufsbild „Taxifahrer“ zugeschnitten sind. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sich der Taxisektor innerhalb der aktiv teilnehmenden Länder (Belgien, Deutschland, Finnland, Griechenland, Italien, Österreich, Spanien und Zypern) deutlich unterscheidet, und zwar sowohl auf professionellinstitutioneller Ebene als auch auf individueller Ebene. Eine genauere Analyse der Aussagen von Taxifahrern und Experten zum Thema „Wichtigkeit von Berufsweiterbildung“ führt zu weiteren interessanten Ergebnissen: ➔ Die Mehrheit der Taxifahrer ist sich bewusst, dass es einen Mangel an professioneller Weiterbildung gibt. Gleichzeitig wird belegt, dass nur 2 von 10 Taxifahrern eine Weiterbildung – welcher Art auch immer – nach der Taxiprüfung absolvieren. ➔ Auf den ersten Blick zeigen sich Taxifahrer eher zurückhaltend im Hinblick auf IT- und internetbasierten Ausbildungsansätzen. Die Befragten wünschen sich eher eine Mischung von klassischen und IT-basierten Ausbildungsmodellen (sog. „blended learning“-Ansatz). Dieses Ergebnis ist jedoch nicht überraschend, da Taxifahrer mehrheitlich angeben, keine Erfahrungen mit Weiterbildungsaktivitäten zu haben, und im Speziellen keine Erfahrung mit der Absolvierung online-basierter Kurse. (80% der Studienteilnehmer haben überhaupt noch keinen online-Kurs besucht). ➔ Alle Ausbildungsthemen, die bereits vorab innerhalb des TAXIstars Projekts angedacht wurden, (Arbeits- und Verkehrssicherheit, Verhalten in und bei Notfällen, Überfällen, Verhalten in schwierigen Situationen im zwischenmenschlichen Bereich, Umweltbelange) werden von den Befragten als sehr wichtig für die Berufsausübung eingestuft. Den befragten Taxifahrern liegen aber besonders die Themen Arbeits- und Verkehrssicherheit sowie richtiges Verhalten bei Überfällen am Herzen. ➔ Flexibles und benutzerfreundliches Ausbildungsmaterial das schnell, einfach und mobil zugänglich ist, vor allem im Fahrzeug, wird ausdrücklich von Taxifahrern bevorzugt. „TAXIstars“ wird durch die Europäische Kommission kofinanziert und wird in 9 Mitgliedsstaaten umgesetzt: in Belgien, Deutschland, Finnland, Griechenland, Italien, Österreich, Spanien und Zypern. Weitere Infos über das TAXIstars Projekt finden Sie auf der Webseite www.taxistars.eu Quelle: Taxistars (Pressemitteilung v. 28.06.2013) AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 9
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➔ An D The W inner is … grundkurs: Montag/Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr leistungskurs: individuell nach Bedarf anmeldung: jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim Referenten oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung Kursgebühr: Grundkurs 120 Euro / Leistungskurs 150 Euro info: Tel. (089) 21 61-333, www.taxikurs-münchen.de info-Veranstaltung: jeden 2. Montag 17.30 Uhr, jeden 2. Samstag 8.30 Uhr Termine: www.taxikurs-münchen.de TAXISCHULE-MÜNCHEN AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis V ersicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089 / 6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228 / Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Autoglas_Kraft.qxd:Autoglas_Kraft.qxd 22.10.2008 16:03 Uhr HALE - die Zukunft im TAXI HALE electronic GmbH · A-5020 Salzburg · Fax: +43-662/439011-9 www.hale.de · www.microtax.eu · www.hale.at G Automatische Helligkeitskontrolle für optimale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht G Modernes Design mit transparentem dunkelgrauen Gehäuse G Gut sichtbare, beleuchtete Tasten G Erweiterte Funktionalitäten, bekannte HALE-Qualität G Flashbarer Programmspeicher für zukünftige Erweiterungen Microtax®-06 Der Klassiker Die Microtax®-06 mit ihren vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten bietet die ideale Basis für Taxifl otten. Die fünf Weishei Ten D es mon ATs ➔ Alexander der Große war 1,50 Meter klein. ➔ 120 Wassertropfen füllen einen Teelöffel. ➔ Der durchschnittliche Angestellte lästert vier Stunden pro Woche über seine Vorgesetzen. ➔ In den fünfziger Jahren rauchten 88 Prozent der deutschen Männer, heute sind es noch 31 Prozent. ➔ Das größte jemals gefundene Hagelkorn hatte einen Durchmesser von 17 Zentimenter. (PR) Auflösung b il Der WiTz (Juli-Ausg Abe) „immer, wenn i d‘Berg siegh, hob i schädlweh.“ Kollege Kapfhammer aus München hat mit diesem „Föhn- Spruch“ eine Teilnahme für eine beliebige Person am „Grundkurs Taxifahrerausbildung“ der Taxi-München eG gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! (PR) 10 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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WiTz Des mon ATs Der Bub ist gerade mal zwölf, raucht aber schon in aller Öffentlichkeit. Kommt eine ältere Frau vorbei und meint: „Was sagen deine Eltern eigentlich dazu, dass du schon rauchst?“ Antwortet der Junge: „Keine Ahnung. Aber was sagt Ihr Mann denn dazu, dass Sie fremde Typen auf der Straße anquatschen?“ Pinn WAnD ende für die zebras Das erste Carsharing-Unternehmen hat aufgegeben. „Zebra- Mobil“ konnte keine Rendite erwirtschaften und die Geldgeber haben den Daumen gesenkt. „Drive Now“, „Car2go“ und „Flinkster“ jedoch erhöhen ihre Kapazitäten. Deshalb keine Entwarnung. Tempo 50 an der landshuter Allee Der Umweltausschuss des Stadtrats hat trotz Gegenstimmen der CSU ein Tempolimit von 50 km/h an der Landshuter Allee durchgesetzt. Es sollen auch dauerhafte Blitzer aufgestellt werden. (PR) höhere bußgelder in österreich ab dem 1. Juli 2013 müssen a utofahrer bei kleinen Verstößen mehr bezahlen Wer in Österreich falsch parkt oder geblitzt wird, muss künftig mit höheren Bußgeldern rechnen. Ab 1. Juli wird der Strafrahmen für sogenannte Organmandate (meist Parkverstöße, die an Ort und Stelle verhängt werden) von 36 auf 90 Euro erhöht. Auch bei „Anonymverfügungen“, die durch automatische Überwachungssysteme festgestellt werden, kassieren die Gendarmen dann mehr. Der Strafrahmen liegt künftig bei 365 statt bisher 220 Euro. Anders als in Deutschland gibt es in Österreich keine festgelegten Bußgelder. Die Polizei kann Knöllchen nach eigenem Ermessen innerhalb des Strafrahmens ausstellen, je nachdem, wie schwer das Vergehen war. (PR) Quelle: ADAC Motorwelt 6/2013 gewinnen sie 2x2 k arten für „Die Perle Anna“ am 12. August in der komödie im bayerischen hof Die ersten beiden Anrufer, die uns unter Telefon (089) 46 50 21 sagen, welchen Beruf der Hamburger Taxler, der Christoph Schobesberger als Fahrgast hatte, früher ausgeübt hat, gewinnen obigen Preis. „die perle anna“ – Anna führt als Haushälterin beim Ehepaar Bonhomme das Regiment: geschäftstüchtig, einfallsreich, neugierig, aber immer loyal. Als ihre Herrschaften einen Kurzurlaub ankündigen, nützt sie die Gelegenheit, um sich in aller Ruhe dem Inhalt der Hausbar zu widmen. Doch als Monsieur und Madame plötzlich getrennt wieder in der Wohnung auftauchen – sie in Begleitung eines durchtrainierten Boxers, er mit einer fremden jungen Dame, entsteht ein humorvolles Durcheinander, in dem sich Anna als wahre Perle erweist, die durch Witz und Improvisationstalent das Schlimmste verhindert. Interessant für Taxifahrer Nähe Hofbräuhaus Madam Cabaret Cabaret Madam Tabledance Striptease Ledererstr. 21 - 80331 München Tel. 089-295938 Täglich geöffnet von 21 - 5 Uhr www.madamcabaret.com „wer nicht genießt, wird ungenießbar.“ (aus „Klages-Tagesspruch- Kalender“) sP ruch D es mon ATs AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 11
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➔ Auch im T Axi immer häufiger Bargeldlos TiTel ThemA Foto: atelier-tacke.de Die erfindung des geldes Die Einführung von Geld oder geldähnlichen Systemen markierte überall in der Welt den Übergang von bäuerlichen Selbstversorgungssystemen zur arbeitsteiligen Hochkultur. Geld musste einige wichtige Eigenschaften aufweisen: Es musste unbegrenzt lagerfähig sein, leicht transportierbar und in beliebig kleine Einheiten aufteilbar. Es musste in genügender Menge verfügbar sein, um damit das nötige Handelsvolumen abzudecken; es sollte aber gleichzeitig aufgrund gefühlter Knappheit begehrt sein und damit einen sicheren Materialwert darstellen. Wikipedia erklärt: „Begehrte Güter wie Getreide, Muscheln, Kaurischnecken, Silber oder Gold wurden in der Vergangenheit als Zwischentauschmittel eingesetzt, hatten also eine Geldfunktion. Waren solche Güter allgemein geschätzt und in beschränkter aber ausreichender Menge verfügbar und nicht verderblich, konnten sie zu allgemein akzeptierten Tausch- und zahlungsmitteln werden.“ Der gold-standard Letztendlich setzten sich die Edelmetalle Gold und Silber durch. Als Waffen- oder Werkzeugmaterial nicht zu gebrauchen, waren sie zu kultischen Zwecken und zur Schmuckherstellung sehr begehrt. Es gibt genügend davon; die Gewinnung im Bergbau ist aber zeitaufwendig und teuer. Beide Metalle rosten nicht und es lassen sich beliebig kleine Münzen oder große Barren herstellen. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts waren praktisch alle Währungen durch Silberoder Goldvorräte in den Tresoren der ausgebenden Banken, meist der Landesbanken, gedeckt. Auch Banknoten aus Papier stellten bis zu diesem Zeitpunkt die Zusicherung dar, diese auf Anforderung jederzeit in genau festgelegte Mengen von Gold oder Silber umzutauschen. geld ist nicht nur bargeld Heute beruht eine Währung auf dem Vertrauen in die Wirtschaftsleistung eines Landes oder eines Wirtschaftsraumes. Die jeweiligen Zentralbanken haben die Aufgabe, durch Kontrolle der Geldmengen die Stabilität ihrer Währungen zu sichern. Die Wirtschaftsleistung wird nicht mehr allein durch die umlaufende Bargeldmenge abgebildet, sondern durch die Summe des vorhandenen Bargeldes und der Kontoeinlagen. Für die Versorgung der Bevölkerung mit Bargeld sind die Banken zuständig. Dazu muss ein hoher Aufwand getrieben werden. Spezielle Geldtransportunternehmen versorgen die Banken und Geldautomaten mit Geldscheinen und Münzen. Diese hebt der Bürger, der etwas kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen will, ab. Nach der Bezahlung zahlt der Empfänger des Geldes dieses bei seiner Bank ein. Die lässt es wiederum von einem Geldtransportunternehmen abholen. Ein großer Teil des Geldbestandes liegt aber nicht mehr in Form von Geldscheinen und Münzen vor, sondern in den Kontobüchern als sogenanntes Buchgeld. Damit liegt der Gedanke nahe, Rechnungen nicht mehr durch die Übergabe von Bargeld, sondern durch eine Umbuchung in den Kontobüchern zu bezahlen. Problem: bonität Die Banken haben ein klares Interesse, dass Zahlungen möglichst bargeldlos erfolgen. Da Kontobücher schon lange nicht mehr in Papierform, sondern in Computerdateien vorliegen, lässt sich der elektronische Zahlungsverkehr relativ leicht automatisieren. Auch das Taxigewerbe kann sich dem Trend zur bargeldlosen Zahlung nicht widersetzen. International reisende Geschäftsleute führen meist keine passende Währung mit sich. Bei Fahrten im Auftrag von Schulträgern, Krankenkassen oder Sozialamt wäre bare Bezahlung nicht praktikabel. Und wenn ein Kunde überraschend und kurzfristig auf das Taxi umsteigen muss, hat er nicht immer genügend Bargeld dabei. Dabei stellt sich ein Problem: Eine Überweisung dauert im Regelfall ein bis drei Tage. Zum Zeitpunkt der Anweisung kann der Empfänger der Zahlung nicht wissen, ob das Konto des Kunden gedeckt ist und damit eine Zahlung erfolgt. Bei langjähriger Kundenbeziehung ist das kein Problem. Wenn der Kunde nicht so gut bekannt ist, dass der Gläubiger auf den Zahlungseingang vertrauen kann, dann ist eine Zwischeninstanz nötig, die die Ordnungsmäßigkeit einer Zahlung garantiert. Vor erfindung des geldes mussten waren gegen andere waren oder handwerksleistungen getauscht werden. der wert der einzelnen gegenstände und Tätigkeiten musste jedes Mal neu ausgehandelt werden. eine zuverlässige Kalkulation eines größeren Vorhabens war kaum möglich. das ansparen von eigenkapital gestaltete sich schwierig, da lebensmittel schnell verdarben und verkäufliche nutztiere ohne regelmäßige Versorgung bald verhungerten. war ein werkzeug oder eine waffe zum Beispiel einen halben Ochsen wert, stellte sich die frage, was mit der anderen hälfte des Tieres geschehen sollte. 12 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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Die ec-k arte In Deutschland am weitesten verbreitet ist das ec-Karten-system (benannt nach seinem Vorgänger, dem euro-scheck, französisch euro-cheque). Es gibt verschiedene Anbieter wie Maestro oder Vpay, die diese Dienstleistung im Auftrag der Banken organisieren. Eine Zahlungsanweisung wird durch Eingabe einer geheimen Zahlenkombination bestätigt. Nach einer in Echtzeit erfolgenden Prüfung der Kontodeckung wird die Zahlung freigegeben. Der Eingang des Zahlbetrages wird von der kontoführenden Bank garantiert. Die Überweisung ist für den Käufer oder Schuldner nicht mehr rückholbar. Die Voraussetzung für eine solche PIN-gesicherte Überweisung ist ein Eingabegerät mit einem verdeckten Tastaturfeld, so dass niemand dem Kunden bei der Eingabe der PIN (Personal Identification Number, also der Geheimzahl) zusehen kann. Diese Voraussetzung ist beim Datenfunkgerät der Taxi München e.G. nicht gegeben. Daher würde eine Bezahlung mit EC-Karte, die auch bei unserem Gerät technisch möglich wäre, lediglich eine ungesicherte Abbuchungsermächtigung darstellen. Ob das belastete Konto gedeckt ist, würden wir erst mehrere Tage später erfahren. Eine Zahlungsgarantie für derartige ungesicherte Buchungen gibt keine Bank. Aus diesem Grund ist die Bezahlung mit EC- Karte für unser System nicht verfügbar. Die kreditkarte Aus den USA kommt die Erfindung der Kredit-Karte. Hier zahlt der Kunde nicht mit Guthaben auf seinem Konto, sondern nimmt den Zahlbetrag bei der Bank als Kredit auf. Die aufgelaufenen Verbindlichkeiten des Kunden werden dann in regelmäßigen Abständen von seinem Konto abgebucht. Falls die jeweilige Online-Prüfung nicht zu einer Ablehnung führt, garantiert die Bank die Überweisung. Eventuelle Zahlungsausfälle finanziert die Bank über die vom Zahlungsempfänger erhobenen Gebühren. kreditkarte im Datenfunk Das Datenfunksystem unserer Genossenschaft ermöglicht Kreditkartenbuchungen. Der Zahlvorgang kann auf zwei Wegen ausgelöst werden: Zum einen aus dem Fahrtdatendialog des Datenfunkdisplays, wenn nach Ausschalten des Taxameters der Fahrtdatensatz auf dem Monitor erscheint. In der untersten Zeile finden wir ein Kreditkartensymbol, auf das wir drücken können. Nach dem Durchziehen der Karte durch den Kartenleser erscheint zuerst die Kreditkartennummer und das Gültigkeitsdatum. Beides sollte mit der Prägung auf der Kreditkarte verglichen werden. Nun drücken wir das Feld weiter (pfeil nach rechts). Im Fahrpreisfeld ist der Taxameterbetrag bereits eingetragen, kann aber noch korrigiert werden. Jeweils mit pfeil nach rechts kommen weitere Abfragen (Zuschläge, Trinkgeld und Mehrwertsteuer-Satz). Nach dem letzten weiter dauert es meist 10 bis 20 Sekunden bis zur Rückmeldung des Systems. Erscheint „Buchung erfolgreich“, so wird automatisch der Buchungsbeleg ausgegeben, der nach Eintrag der Fahrtstrecke vom Fahrgast zu unterschreiben ist. Auf Wunsch lässt sich mit dem drucker-Symbol eine Kopie für den Fahrgast erstellen, die nach Eintrag der Fahrtstrecke eine rechtsgültige Quittung darstellt. Auf Wunsch hat der Fahrgast aber auch zusätzlich Anspruch auf eine „normale“ Taxiquittung. Ist die Buchung nicht erfolgreich, so druckt das Datenfunksystem automatisch eine Bar-Quittung aus. Deshalb ist Aufmerksamkeit geboten. Bei flüchtigem Hinschauen ist nicht sofort zu erkennen, dass keine Buchung stattgefunden hat. Hat sich der Fahrgast nach der Unterschrift entfernt, so ist der Fahrpreis unwiederbringlich verloren. Im System ist keine Kreditkarten- Nummer gespeichert, so dass auch keine manuelle Nachbuchung erfolgen kann. Auf jeden Fall muss auf dem Ausdruck neben der Preis- und Umsatzsteuer-Angabe die Kreditkarten-Nummer zu sehen sein, deren erste zwölf Ziffern aus Datenschutzgründen durch Sternchen ersetzt sind. Zusätzlich muss eine sechsstellige Buchungsnummer vorhanden sein. Falls diese Buchungsnummer ausnahmsweise den Wert „0“ aufweist, sollten Sie in der Zentrale nachfragen, ob die Buchung erfolgt ist. Der Autor bevorzugt den zweiten Weg über das Datenfunk-Menü. Auf dessen zweiter Seite finden wir ebenfalls ein Kreditkartensymbol, mit dem wir die Buchung auslösen können. Zwar muss hier der Fahrpreis über die Tastatur eingetragen werden. Der Vorteil dieser Methode aber ist, dass bei missglückter Online-Autorisierung keine normale Taxiquittung ausgedruckt, sondern der Vorgang mit der Fehlermeldung abgebrochen wird. So kann nicht versehentlich die normale Quittung für den Buchungsbeleg gehalten werden. AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 13
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Abhilfe bei fehlermeldung Misslingt eine Kreditkartenbuchung, so sind zwei Fälle zu unterscheiden: Kommt eine Buchung wegen fehlender Verbindung nicht zustande (Fehlermeldung: „Keine Verbindung vorhanden“), kann das am Standort liegen. Bringt ein neuer Versuch nach einem Standortwechsel ebenfalls keinen Erfolg und liegen keine äußeren Umstände vor, die Zweifel an der Bonität der Karte nahelegen (z.B. weiblicher Vorname bei männlichem Kartennutzer, Ablauf der Gültigkeit), so kann in der Buchhaltung der Taxi München e.G. eine manuelle Nachbuchung erfolgen. Dazu müssen folgende Angaben vorliegen: ➔ Kreditkarten-Nummer ➔ Name des Inhabers ➔ Gültigkeitsdauer der Karte. Diese Angaben sollten sinnvollerweise auf einer ordnungsgemäß ausgefüllten Taxiquittung notiert und vom Fahrgast durch Unterschrift bestätigt werden. Es kann nicht schaden, vom Fahrgast eine Telefonnummer zu notieren, um eventuelle Probleme klären zu können. Als Kopie erhält der Fahrgast eine Quittungsdurch- oder abschrift. Dauert ein Autorisierungsprozess wegen schlechter Verbindung zu lange, kann die Fehlermeldung erfolgen: „Zeitdauer überschritten“ . Hier greift ein Sicherheitsmechanismus, der verhindern soll, dass eine vergeblich durchgezogene Karte eine verspätete Buchung auslöst, wenn der Eigentümer der Karte bereits das Taxi verlassen hat. In diesem Fall muss die aktuelle Buchung abgebrochen werden (unten rechts: datum/uhrzeit) und ein neuer Vorgang gestartet werden. Ablehnung durch das Autorisierungssystem Bricht der Buchungsprozess auch nach mehreren Versuchen jedesmal mit einer Fehlermeldung ab wie: „Karte nicht zugelassen“ oder „Buchung abgelehnt“, so liegt vermutlich ein Problem der Karte vor. In diesem Fall ist es nicht ratsam, eine manuelle Buchung zu veranlassen, da die Zahlung höchstwahrscheinlich abgelehnt werden wird. Sofern der Kunde keine weitere Kreditkarte mit sich führt, muss in diesem Fall auf Barzahlung bestanden werden. fahrschecks Schon seit Jahrzehnten bietet die Taxi München e.G. ihren Stammkunden die bargeldlose Zahlung an. Die Einlösung der Fahrschecks (früher fahrtauftragsscheine) wird von unserer Genossenschaft garantiert. Je nach Situation und zu erwartendem Auftragsvolumen wird die Ausgabe der Fahrschecks über die Hinterlegung einer Kaution durch den Kunden abgesichert. Die Hintergrundfarbe der Schecks ist üblicherweise gelb. Es gibt aber auch rote, grüne und blaue Exemplare. Diese Farben waren einmal Kennzeichen der unterschiedlichen Kostenträger (Firmen, Behörden, Krankenhäuser …) und haben sich aus Gewohnheit bis heute erhalten. Bei Entgegennahme der Fahrschecks sind mögliche zeitliche oder örtliche Beschränkungen zu beachten. Auch kann ein Fahrpreislimit auf dem Fahrscheck vermerkt sein. Sämtliche Einschränkungen sind aber immer auf dem jeweiligen Fahrscheck vermerkt. Ist auf dem Fahrscheck bereits im Fahrpreisfeld ein Preis eingetragen, so sind diese Scheine bei Ausgabe bar bezahlt worden und stellen genau den eingetragenen Wert dar. Liegt der Taxameterpreis darüber, so zahlt der Kunde den fehlenden Betrag zu. Ist der Fahrpreis niedriger, muss der Differenzbetrag bar herausgegeben werden. in zukunft: kundenkarte In Moment läuft die Erprobungsphase für die Kundenkarte der Taxi München e.G.. Sie wird die gleiche Funktion wie ein Fahrscheck erfüllen und soll diesen in absehbarer Zeit ersetzen. Es wird dann kein Auftragsschein mehr ausgefüllt, sondern der Fahrpreis über Datenfunk übermittelt. Die Handhabung ist gleich der Kreditkartenbuchung. Für diese Kundenkarte soll es verschiedene Versionen geben wie Firmenkarten, Guthabenkarten, oder Einmalkarten. Zu gegebener Zeit wird darüber genauer informiert werden. mvg-f ahrten Als dem Vorgänger der MVG, den stadtwerken München – Verkehrsbetrieben, vor vielen Jahren die nächtlichen Personalbuslinien zu teuer wurden, übernahm die Taxi München e.G. die Beförderung der Bus-, Tram- und U-Bahnfahrer nach Betriebsschluss von der Arbeitsstelle nach Hause. Morgens vor Betriebsbeginn werden die Frühschichtler von der heimatlichen Einstiegsstelle zum jeweiligen Einsatzort gefahren. Da nur Fahrten auf Anforderung stattfinden, die jeweils zu möglichst güns- 14 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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tigen Touren zusammengefasst sind, konnten die Verkehrsbetriebe ihre Kosten dadurch erheblich senken. Die Durchführung der MVG-Personalfahrten erfordert eine gewisse Sorgfalt, fährt doch nur selten ein Mitarbeiter alleine. Im Regelfall gibt es eine längere Abfolge von Ein- und Ausstiegsstellen, die gewissenhaft der Reihe nach anzufahren sind. Erst wenn im Datenfunk-Display die eigene Taxinummer (in Klammern) zu sehen ist, ist die Fahrt zu Ende. Die Tour ist immer so zu fahren, wie sie im Auftrag steht. Die MVG-Bediensteten haben nicht das Recht, Änderungen zu verlangen. Selbstverständlich kann aber jeder Mitarbeiter vorzeitig aussteigen, wenn er das wünscht. Erscheint ein MVG-ler zur angegebenen Uhrzeit nicht, so ist auf jeden Fall vor Weiterfahrt die Zentrale zu informieren. An manchen Haltestellen können mehrere Fahrgäste aus unterschiedlichen Touren warten. Daher müssen unbedingt die Namen abgeglichen werden. Wird durch eigene Nachlässigkeit ein Fahrgast vergessen oder vertauscht, so geht das nachgeschickte Taxi zu Lasten des Fahrers, der den Fehler verursacht hat. Um einen Rat des Kollegen Schrotti sinngemäß zu zitieren: Wenn bei Fahrtende nicht mehr genügend Passagiere im Taxi sitzen, dass alle im Auftrag aufgezählten Fahrgäste aussteigen können, dann war irgendetwas falsch. Der Fahrpreis wird nach Fahrtende mit Datenfunk übermittelt. Einen Beleg brauchen Sie lediglich für die interne Abrechnung in Ihrer Taxi-Firma. buszubringer Im Prinzip genauso erfolgen die Buszubringerfahrten. Im Auftrag verschiedener Reisebus-Unternehmen holen wir deren Kunden zuhause ab und bringen sie zum Abfahrtsort des Busses. Bei Rückkehr des Busses werden diese Kunden dann vom Taxi wieder nach Hause gebracht. Auch hier werden nach Möglichkeit Sammelfahrten organisiert. Dieser Taxi-Service ist bei den meist älteren Kunden sehr beliebt. Je nach Entfernung können Zuzahlungen anfallen, die im Auftrag vermerkt sind. In diesen Fällen übermitteln Sie nicht den Taxameterpreis, sondern die um die Zuzahlung gekürzte Summe. Tippen Sie einfach auf Ihre orange Taxi-Nummer im Datenfunkdisplay. Es öffnet sich eine Zahlentastatur, auf der Sie den Betrag eingeben können. bzP-gutscheine Deutsche bahn Wenn Bedienstete der Deutschen Bahn mit dem Taxi fahren, so überreichen diese normalerweise einen Fahrscheck der Taxi München e.G.. Dieser kann in Ausnahmefällen als Faxausdruck vorliegen. Auch in diesem Fall gibt es keine Probleme mit der Abrechnung. Diese Fahrten werden immer nach Taxitarif berechnet. Haben hingegen Fahrgäste der Deutschen Bahn wegen Verspätung ihren Anschluss versäumt, so verteilen Bahnmitarbeiter Gutscheine für wahlweise Taxifahrten oder Hotelübernachtungen. Die Taxifahrten sind bundesweit vertraglich mit unserem Dachverband geregelt (BZP = Deutscher Taxiund Mietwagenverband e.V., früher Bundes-Zentralverband Personenbeförderung). Es gelten folgende Regelungen: ➔ Der Gutschein ist gültig für die eingetragene Anzahl von Personen ➔ Der Zielort wird vom Bahnbediensteten eingetragen. Fahrten darüber hinaus oder zu anderen Fahrtzielen können nicht abgerechnet werden ➔ Fahrten innerhalb des Pflichtfahrgebietes werden nach Taxitarif berechnet Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum MEDEX Plus GmbH Alle Untersuchungen zum Ersterwerb oder zur Verlängerung von Führerscheinen für Fahrgast- und Personenbeförderung (Taxi/Mietwagen) Ridlerstr. 8 - 80339 München Tel: 089/509 144 - E-Mail: info@zemba.de Mo.: 8.00 bis 18.00 Uhr Mi / Fr.: 8.00 bis 16.00 Uhr Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 15
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➔ Bei Fahrten außerhalb des Pflichtfahrgebietes bis maximal 15 Besetzt-Kilometer gilt ebenfalls der Taxitarif (auch wenn zusätzlich Anfahrtskosten anfallen) ➔ Für Fahrten außerhalb des Pflichtfahrgebietes mit mehr als 15 Besetzt-Kilometern fallen folgende Engelte an: ➔ bis maximal 4 Fahrgäste 0,70 Euro pro gefahrenem Kilometer zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer ➔ Großraumtaxi bei 5 oder mehr Fahrgästen 0,81 Euro pro gefahrenem Kilometer zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer ➔ Sämtliche anderen Bescheinigungen, insbesondere Bestätigungen einer Verspätung, berechtigen nicht zur Abrechnung von Taxifahrten mit der Deutschen Bahn ➔ Abrechnung erfolgt nur über das Mitgliedsunternehmen des BZP (in München: Taxi München e.G.). Einzelabrechnungen sind nicht möglich. Gefahrene Kilometer bedeutet, dass die Wegstrecke zum Zielort und wieder zurück zur Stadtgrenze berechnet wird. Für Fahrten bis zu 50 Besetzt-Kilometer gilt der Mehrwertsteuer-Satz von 7%, bei längeren Fahrten fallen 19% an. Bei Fahrten auf BZP-Gutschein verlangt die Bahn, den Kunden keine Taxiquittungen auszustellen, damit nicht später Doppelforderungen erhoben werden können. Dies widerspricht der Verordnung der landeshauptstadt München über das Taxigewerbe (Taxiordnung, TO) § 4.4: „Auf Verlangen des Fahrgastes ist eine Quittung über den Fahrpreis auszustellen ...“ . Am besten ziehen wir uns aus der Affäre, wenn wir eine Quittung ordnungsgemäß ausfüllen, dann das Wort „Quittung“ durchstreichen und durch das Wort „Lieferschein“ ersetzen. Sinnvoll ist der Zusatz: „Bezahlt mit Taxigutschein“ . Postauftragsscheine Seit Urzeiten führt die Taxi München e.G. Personalfahrten für die deutsche post durch. Früher eine Säule des frühen Morgengeschäftes, finden diese Fahrten heute nur noch vereinzelt statt. Die Postmitarbeiter zahlen für jede Fahrt zusammen einen Eigenanteil von 3 Euro, der Rest wird über den Postauftragsschein abgerechnet. Einzutragen sind: Taxinummer, Datum, Taxameterpreis und Abrechnungspreis (nach Abzug der 3.- Euro Eigenbeteiligung). Der Eigenanteil ist auf Anforderung, gegebenenfalls aufgeteilt auf alle Fahrgäste, zu quittieren. Um eine oft gestellte Frage hier für alle zu beantworten: Der Punkt auftragsnummer existiert zwar seit Beginn der Postfahrten, wurde jedoch nie benutzt. Dieses Feld kann man einfach frei lassen. sz-Personalfahrten Auch im Auftrag der süddeutschen zeitung führen wir Personalfahrten durch. Bis vor kurzem mehrmals, seit Anfang dieses Jahres nur noch einmal in den frühen Morgenstunden werden Mitarbeiter vom Druckhaus in der Zamdorfer Straße 40 nach Hause gefahren. Beim Pförtner des Druckhauses bekommt der Fahrer einen Fahrscheck, zusätzlich überreicht jeder Fahrgast noch einen Fahrtberechtigungsschein. bayerischer rundfunk Auch der Bayerische rundfunk beauftragt uns mit der Durchführung von Personalfahrten. Die BR-eigenen Fahrscheine entsprechen weitgehend den Fahrschecks. Abrechnungsfahrten Für verschiedene Schul- und Kindergartenträger, für Sozialämter und Krankenkassen sowie für Firmen, deren Auftrag zu kurzfristig erteilt wurde, um noch Fahrschecks ausgeben zu können, führt die Genossenschaft Rechnungsfahrten durch. Bei Fahrtende wird per Datenfunk der Taxameterpreis übermittelt. Auf Verlangen ist auch hier dem Fahrgast statt einer Quittung ein Lieferschein auszustellen. Bei Krankenfahrten kann im Auftrag vermerkt sein, dass eine ärztliche Verordnung einbehalten wird. Diese muss dann, vom Fahrgast unterschrieben, an der Hauptkasse der Taxi München e.G. abgegeben werden. bmW-krankenfahrten Der medizinische Dienst der Firma BMW beauftragt öfters Taxis, Mitarbeiter nach einem Arbeitsunfall zum Arzt oder in ein Krankenhaus und gegebenenfalls wieder zurück zu fahren. Die ausgegebenen Fahrtauftragsscheine werden korrekt ausgefüllt. einlösung innerhalb zwei Wochen Zur Annahme der beschriebenen Fahrschecks und Auftragsscheine ist jedes Mitgliedsunternehmen der Genossenschaft verpflichtet. Auch Nichtmitglieder können Fahrschecks einreichen und erstatten lassen. Sämtliche Scheine sollten spätestens zwei Wochen nach Fahrtdatum bei der Hauptkasse der Taxi München e.G., Engelhardstraße 6, 1. Stock, eingehen. Nur so kann zeitnah die Rechnung erstellt werden. sofortige gutschrift Die Bezahlung aller erwähnten bargeldlosen Beträge wird von der Taxi München e.G. garantiert. Obwohl der Zahlungsein- 16 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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gang üblicherweise erst bis zu vier Wochen nach Rechnungsstellung erfolgt, schreibt unsere Genossenschaft sämtliche Fahrtentgelte sofort gut und finanziert die Beträge vor. Für diese Dienstleistung erhebt die Taxi München e.G. eine Bearbeitungsgebühr von derzeit 4 % (inklusive 19 % MwSt.) des abgerechneten Betrages. schwieriger Datenschutz Im Gegensatz zur anonymen Bargeldübergabe entstehen bei allen bargeldlosen Zahlungsvorgängen elektronische Datenspuren, die für den einzelnen nicht kontrollierbar sind. Datenschutz gestaltet sich schwierig. Nicht jeder will, dass andere Menschen seine Zahlungsvorgänge nachverfolgen können. Doch werden wir trotz aller derartigen Bedenken um die Annahme bargeldloser Zahlungen für unsere Dienstleistung nicht herumkommen. Viele Firmen akzeptieren für Dienstreisen nur noch Sammelabrechnungen und sparen sich damit langwierige Buchungsvorgänge. Und vor allem junge Menschen stehen entsprechenden Bedenken eher verständnislos gegenüber. Schließlich veröffentlichen sie in ihren sozialen Netzwerken Dinge von sich, gegen die die Nachverfolgbarkeit einer Zahlung harmlos anmutet. (KGF) Quellen: Geld bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/geld Verordnung der Landeshauptstadt München über das Taxigewerbe (Taxiordnung) (TO): http://www.muenchen.info/dir/ recht/400/400_20030129.htm moTiv D es mon ATs Taxi 40 und sein offensichtlich im Fahrzeug wohnender Fahrer hofft auf Fahrgäste ohne Gepäck! Foto: Bernhard Moest am 27.05.13 beim Westin ➔ h eck-meck AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 17
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TAx AmeTer D es mon ATs es war im Jahr 1911, als ludwig Thoma seinen „Münchner im himmel“ veröffentlichte. 102 Jahre danach wartet man immer noch auf die göttliche eingebungen, vor allem im Baureferat der landeshauptstadt München, insbesondere, wenn das Thema „neu- und umgestaltung von Taxistandplätzen“ auf der Tagesordnung steht. an den folgenden Beispielen soll dieses oftmals multiple Versagen anschaulich beschrieben werden: laimer platz – Auch wenn es die alte Stammbesatzung vom ‚Agnes-Bernauer’ nicht gerne lesen wird: Dieser Umzug war überfällig und vor allem effizient. Die durchschnittliche Verweilzeit am Stand hat sich von 45 Minuten auf 15 Minuten reduziert. Wir stehen im Mittelpunkt des Stadtteils, an der Endstation der U-Bahn, gegenüber dem Ärztezentrum, an der Einkaufsmeile, kurzum die Taxis stehen jetzt genau da, wo sich das Leben abspielt und wo Taxis gebraucht werden. Die ruhige Brotzeit- und Cafe-Ecke am Agnes-Bernauer war zwar der ideale Platz zum Zeitungslesen und Brotzeitmachen, jedoch nicht um Geld zu verdienen. hermann-lingg – Nur zwei Plätze und oft verparkt, so präsentiert sich der Ersatz für den Holzkirchner-Bahnhof-Stand seit zwei Jahren in der Bayerstraße 83. Auch wenn hier nur selten ein Taxi zu finden ist, so ist die Zahl der hier vermittelten Aufträge beachtlich, vor allem die Hotels und Gastronomie, aber auch das Patentamt sorgen hier für viele Fahrten. Das Negative an dieser Verlegung ist eigentlich nur: Der Holzkirchner Bahnhof-Stand musste weg, weil man ganz dringend die Standplatzfläche als zusätzliche Fahrspur benötigte. Bis heute ist hier nichts geschehen. Maximiliansplatz / luitpold-stand – Hier fallen einer optischen Maßnahme viele wertvolle Innenstadt-Parkplätze zum Opfer. Geschädigt wird durch diese Maßnahme auch das Taxigewerbe, das nur noch in dezimierter Zahl hier der Bereithaltungspflicht nachkommen kann. Karl-preis-platz – Ohne jede Not wurde hier ein komfortabler, sicherer Taxistandplatz zum Millionengrab. Ohne für diese Fläche eine sinnvolle Verwendung zu haben, wurde der Taxistand zurückgebaut und es entstand eine nutzlose Grünfläche, an der sich Asoziale, Betäubungsmittelkonsumenten und Arbeitslose rumtreiben und für die schon sprichwörtlich gewordene Sicherheit im Stadtteil sorgen. Die Taxifahrer stehen jetzt gegenüber am Fahrbahnrand und hätten liebend gerne auch diese Sicherheit. Jedes Aussteigen bedeutet eine Gefahr für Fahrzeug und Fahrer, weil die offene Türe in die rechte Fahrspur ragt, ein sicheres Aussteigen auf dem Weg zum Standplatztelefon ist nicht mehr möglich. Während an anderen Örtlichkeiten dringende Verbesserungen auf die lange Bank geschoben werden, fanden hier aus Spaß an der Freude knappe zwei Millionen Euro ihr kühles Grab, zu Lasten der Münchner Taxifahrer. harras – Das Grauen hat einen Namen: Der Mittelpunkt des Stadtteiles Sendling wird bezeichnet als der „Harras“ . In früheren Zeiten fuhren hier mehren Straßenbahnlinien, unter anderem auch die legendäre Linie 8, sowie sehr viele Pkw’s, Lkw’s, Radfahrer und Fußgänger. Alle fanden irgendwie Platz, das Chaos hatte System und funktionierte. Es gab eine Busplatte mit vielen Haltestellen und es gab Parkplätze vor dem Postamt. Die Aufgänge vom U-Bahn-Zwischengeschoß waren in alle Himmelsrichtungen gerichtet, und die Geschäftswelt am Harras war damit zufrieden. Mit den Jahren kam der Harras in die Jahre, was nicht nur optischen Handlungsbedarf mit sich brachte. Deshalb haben (eher weniger) schlaue Köpfe sich Gedanken gemacht, wie man für ein Maximum an Steuergeldern für den Umbau verschwenden kann und dabei nur ein Minimum an Ergebnis zu erzielen. Ein Ergebnis, das überhaupt niemand wollte. Selbst wenn gar nichts los ist, ist hier Stauphase rot angesagt. Die Plinganser Straße ist bei Tageslicht immer Stauzone. Die rücksichtslose Anordnung der Bushaltestelle ist schlichtweg Nötigung des Restes der Verkehrsteilnehmer. Überdimensionierte Fußgängerflächen, die gedankenlos nun als Falschparkflächen für die Besucher der Postfiliale (wobei man froh sein darf, dass es diese überhaupt noch gibt!) im Süden und vor dem amerikanischen Schachtelwirt auf der Nordfläche des Platzes genutzt werden, zwingen Individualverkehr und ÖPNV in viel zu schmale Fahrspuren. Das Abbiegen von Bussen auf den dazu markierten Spuren ist nicht möglich, der Bus braucht immer beide Spuren. Taxifahrer spielen mit ihrem Leben, wenn sie aussteigen, um dem Gast beim Einsteigen zu helfen oder ans Telefon zu gehen. Was hier entstanden ist, kann nur als schlechtes Beispiel dienen. Auf der Plinganserstraße zwischen den Hausnummern 47 und 55 warten 3 (!!!) Fußgängerampeln auf querende Personen, derweil die Querung auch unterirdisch gefahrlos möglich ist. Als tausende Menschen die Fertigstellung des Harras gefeiert haben, standen gegenüber am viel zu kleinen Taxistand weinende Taxifahrer, die feststellen durften, was Rot-Grün im Stadtrat und Bezirksausschuss hier verbrochen haben. Bravo Herr Ude! (TK) ➔ sTA nDPlä Tze 18 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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➔ s ingle – D ie Perfek Te ich-A g? s inglestadt München TiTel ThemA im Vergleich zu anderen Metropolen hat München die auszeichnung „singlehauptstadt“ verloren, ausgerechnet an hannover. München liegt erst auf platz 4, noch hinter Berlin und leipzig. Okay, das ist die Statistik. Dass die Münchner viel und gerne flirten und gar nicht nach einer festen Beziehung suchen, ist bekannt. 71 Prozent der Münchner Singles fühlen sich angeblich pudelwohl in ihrer Haut. Das sagt zumindest die Parship- Studie der Online-Partneragentur. Dauerhaft ist zwar niemand gerne alleine, aber in München lässt es sich als Single gar nicht so schlecht leben. Und das liegt nicht nur am Freizeitwert mit Biergärten und dergleichen. Interessanterweise glauben die meisten männlichen Singles, dass Münchens Frauen nur an One-Night-Stands interessiert sind und nicht an festen Beziehungen. Das deckt sich auch mit den Beobachtungen des Single-Coachs Eric Hegemann: „In München gibt es die meisten untreuen Frauen. Ganze 35 Prozent gehen fremd. Bei den Männern sind es nur 21 Prozent.“ Dazu kommt, dass München von einer Oberfächlichkeit beseelt ist, die für viele schon nicht mehr erträglich ist. Erst neulich hat ein Fahrgast dem Autoren erzählt, „dass er froh sei, in Kürze wieder in Afghanistan zu sein, weil die Menschen da noch echt seien und nicht so künstlich wie in München“ . Dass es in München nur noch ums Amüsieren geht, stört auch die 30-jährige Jennifer. „Wenn man jemanden kennenlernen will, muss man ja zwangsweise an die „In“-Plätze gehen. Aber ob Cavos, eine Hochburg der Schickeria, oder Backstage, da sind die Männer zu besoffen, da geht es mehr um schnellen Sex als um die Beziehung fürs Leben.“ Als absolutes no-go gelten Ü-30-Partys. Bei solchen Veranstaltungen sei der Zweck des Partybesuchs, krampfhaft jemanden zu finden. Und auf sowas stehen Münchens Frauen überhaupt nicht. Woran liegt’s dann, dass so wenige zusammenfinden? Menschen entscheiden sich heute relativ spät für eine Beziehungsform. Viele gehen mit großen Erwartungshaltungen und Anforderungen an eine Partnerschaft ran und stellen dann fest, dass einem nichts geschenkt wird. Jeder sucht den perfekten Partner und den gibt es natürlich nicht. Perfekter Liebhaber, perfekter Vater, perfekter Sportkamerad – wer kann das alles schon erfüllen? Und irgendwann kommt der Punkt auf „No return“ . Mit zunehmendem Alter vergrößert sich der Unterschied der Quoten der Alleinlebenden von Frauen und Männern schnell. Mit 70 Jahren leben Frauen doppelt so oft allein wie Männer. Mit 80 Jahren sind es mit 56 Prozent schon mehr als die Hälfte. Das liegt natürlich auch daran, dass ihre Männer längst das Zeitliche gesegnet haben und beweist, dass Frauen einfach zäher sind. Deshalb ist der größte Single-Treff wahrscheinlich das Altersheim. Aber ist das erstrebenswert? Bevor es soweit kommt, noch schnell vier Tipps, wo man vorher noch einen Partner treffen kann: 1. Die bayerische staatsbibliothek Besonders bei Männern als Flirtbörse Nr. 1. Wegen der Geisteswissenschaftsinstitute gibt es hier überdurchschnittlich viele Frauen. 2. Die glyptothek Auf den heißen Steinen der Glyptothek sitzen nachmittags viele hübsche Studentinnen. 3. Der gärtnerplatz Der Platz ist voller trendiger Leute, jeglichen Geschlechts, und wenig Schickimicki. 4. Am fuße des müller’schen volksbades Hier liegen die Singels auf der Kiesbank in der Sonne und ruhen sich aus. Zentraler geht’s nicht! Singles, die sich gerne amüsieren, sind natürlich ein großer Wirtschaftsfaktor. Sie wohnen nicht nur in kleinen Klitschen, sondern wollen standesgemäß untergebracht werden. Was das gerade in München kostet, muss hier niemandem erklärt werden. Dafür verzichtet man schon mal auf Statussymbole wie z.B. ein großes Auto. Dass man das in München so wie so nicht braucht, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Deshalb hat man es hier mit einer absolut taxi-afinen Kundschaft zu tun. Das gilt für die Business-People genauso wie für die Amüsier-Junkies. Deshalb sollten wir unsere Singles pfleglich behandeln, schließlich will doch niemand von uns, dass sie irgendwann alle Radlfahrer werden! (PG) Foto: istockphoto Braucht der Mensch heutzutage wirklich niemanden mehr außer sich selbst? es gab noch nie eine generation, die so wenige feste Bindungen hatte wie wir. ist es wirklich etwas Beängstigendes, wenn man einen permanenten Begleiter hat, der einem zur seite steht und dem man umgekehrt verpflichtet ist? AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 19
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Im Deutschen Theater werden die erfolgreichsten Musicals vom Broadway in New York und vom Londoner West End präsentiert, was allerdings umgekehrt zeigt, dass München im Vergleich zu diesen Metropolen nur eine zweite Geige spielt, jedenfalls in musikalischer Hinsicht, aber damit werden wir leben müssen und können. Andererseits erleben hier Neuinszenierungen aus aller Welt ihre Deutschland- oder sogar Europapremiere: Ballett- und Tanztheater gehören ebenso zum Programm wie Musikshows und zeitgemäßes Entertainment. Nicht vergessen werden dürfen die rauschenden Faschingsbälle, die in dieser in München ansonsten ziemlich dahindümpelnden Jahreszeit im Deutschen Theater stattfinden. ludwig von schwanthaler Im damaligen Neubaugebiet der Ludwigsvorstadt befand sich an der Stelle des heutigen Theaters die Werkstatt des Bildhauers Ludwig von Schwanthaler (1802– 1848), der in seinem kurzen Leben neben vielen anderen Kunstwerken im deutschsprachigen Raum die Standbilder der Generäle Tilly und Wrede in der Feldherrnhalle sowie die Bavaria auf der Theresienhöhe schuf. Seine Büste wurde 1853 in der Ruhmeshalle gleich hinter seinem Hauptwerk aufgestellt. Er liegt auf dem Alten Südlichen Friedhof begraben und nicht lange nach seinem Tod wurde am 3. September 1850 die Schwanthalerstraße nach ihm benannt. Baugeschichte Das Deutsche Theater wurde am 26. September 1896 als luxuriöser Unterhaltungspalast eröffnet. Seine Fassade ist im Stil des Neubarock gehalten, weshalb es auch als „Feenpalast“ Bekanntheit erlangte. Der Gebäudekomplex enthielt außer einem Theatersaal mit fast 1.700 Plätzen auch einen kleineren Veranstaltungsraum namens „Silbersaal“, Restaurants, ein Café, zahlreiche Geschäfte sowie 30 Wohnungen. Das Theater ist eine Betriebsgesellschaft der Stadt München. Später nannte sich nach der berühmten Veranstaltungsstätte noch das Hotel „Deutsches Theater“ mit den Adressen Schwanthalerstraße 15 sowie Landwehrstraße 18 auf der anderen Seite der Passage zwischen den beiden Straßen. Am 9. März 1943 fiel das Theater, das erst 1939 umgebaut worden war, einem Bombenangriff zum Opfer und öffnete am 21. Dezember 1951 seine Pforten wieder, nachkriegsbedingt zunächst in einem nur teilweise wiederhergestellten Gebäude und in schlichter Innenausstattung im Stil der 1950er Jahre. Als Architekt zeichnete Ludwig Reiber (1904–1979) verantwortlich, der Vater der Fernsehmoderatorin Carolin Reiber. Die gesamte Sanierung konnte erst im Jahr 1966 abgeschlossen werden. Mittlerweile wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt, aber die Bausubstanz stand weiterhin unter keinem guten Stern. Die bereits wieder notwendigen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in den Jahren 1978 bis 1982 konzentrierten sich auf den Theatersaal, der im Stil der damals aktuellen Pop Art umgestaltet wurde. Alles in allem waren 54 Millionen Deutsche Mark aufzubringen. Im Zuge weiterer Bestandsaufnahmen ab 2000 wurden in vielen Bereichen gravierende bauliche Mängel festgestellt und zunächst im Rahmen von Sofortmaßnahmen bis 2007 provisorisch gesichert, unter anderem um den Spielbetrieb im Theater weiter aufrechterhalten zu können. Im Jahr 2008 jedoch musste das Deutschen Theater seinen Spielbetrieb einstellen und die Vorführungen wurden in eine Zeltstadt nach Fröttmaning ausgelagert. Die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten sollten ursprünglich im Herbst 2011 abgeschlossen werden, doch verzögerte sich dieser Termin immer wieder. Anfangs hatte die Stadt München als Bauherrin mit 46 Millionen Euro gerechnet, inzwischen belaufen sich die Kosten für die Sanierung jedoch auf 90 Millionen Euro. Am 18. Januar 2014 wird das Haus nun wieder eröffnen und damit wird es in der Schwanthalerstraße eine Ewigkeitsbaustelle weniger geben. perverser zeitgeist Am 2. Juni 1929 fand an der Isar nördlich und südlich der Reichenbachbrücke der „Strahlhelmtag“ statt. Wie der Name schon andeutet, ging es dieser Organisation um die Verherrlichung des Kriegserlebnisses der deutschen Soldaten während des Ersten Weltkrieges (1914–1918), also der Glorifizierung des millionenfachen, völlig sinnlosen Todes und Verstümmelt Werdens an den Fronten des damals noch einzigen Weltkrieges. Rund 40.000 Kriegsbegeisterte waren aufmarschiert und lauschten gebannt einer patriotischen Rede, in der es unter anderem hieß: „Die Deutschen stehen nicht am Ende ihrer Geschichte, sondern der große Tag der Deutschen beginnt erst… Deutscher Wille bestimmt deutsches Schicksal. Diesen zähen, trotzigen Freiheitswillen lebendig zu halten und zu verbreiten, ist Aufgabe des Stahlhelms. Frontheil!“ Nicht einmal vier Monate vorher, am 14. Februar 1929, war das Gastspiel der US-amerikanischen Tänzerin Josephine Baker im Deutschen Theater polizeilich verboten worden. Es ist bezeichnend und psychologisch aufschlussreich und deshalb berichtenswert, dass man im damaligen Deutschland und damit auch in München zwar den massenhaften Kriegstod und seine fürchterlichen Folgen für die Verwundeten verherrlichen durfte, nicht aber das Auftreten einer halbnackten Künstlerin akzeptieren konnte. Josephine Baker fügte niemandem Schaden zu, sondern verbreitete ganz im Gegenteil nichts als Lebensfreude, und dies passte offenbar nicht in das damalige München. d ➔ D As Deu Tsche The ATer schwanthalerstraße 13 das deutsche Theater ist einzigartig in der deutschen Bühnenlandschaft. es ist nach der Oper am Max-Joseph-platz das zweitgrößte Theater in München und eines der berühmtesten gastspielhäuser in deutschland. Die s ehens Wür Digkei Ten münchens AUTO-ANKA UF - gebraucht - Unfallfahrzeuge (auch Totalschaden) - Motorschaden - Taxi TSL GmbH München Landsberger St r. 455 Tel: 0179/14 15 280 Fax: 089/57 86 94 21 Bei uns brauchen Sie keine Reklamationen zu befürchten. 20 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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Josephine Baker Josephine Baker (1906–1975) erblicke als uneheliches Kind in St. Louis in den USA das Licht der Welt. Ihre Mutter war eine Schwarze und ihr Vater ein weißer Jude. Schon diese Tatsachen allein erhitzten viele Gemüter in der rechtsradikal geprägten „Ordnungszelle“ München bis zur Weißglut. Im Jahr 1917 erlebte Baker als Mädchen in St. Louis einen Pogrom mit, bei dem fast einhundert Schwarze von einem weißen Mob ermordet wurden, wobei keiner der Täter anschließend zur Rechenschaft gezogen wurde. Dieses Erlebnis prägte sie so stark, dass sie später zu einer engagierten Kämpferin gegen jeden Rassismus wurde – für die damaligen Münchner Verhältnisse ein weiterer Beweis für ihre moralische Verworfenheit. Baker trat seit Anfang der 1920er Jahre auch in Europa als Jazz-Tänzerin und Sängerin auf, eine Musikrichtung, für die sehr viele Deutsche nichts als Verachtung empfanden. Ihr skandalumwittertes Kennzeichen war, dass sie dabei auch noch ziemlich nackt auftrat: Sie trug meistens lediglich eine umfängliche Perlenkette und dazu eine kleine Hose, die von etlichen Bananen aus Stoff gesäumt war. Außerdem war sie 1929 trotz ihrer jungen Jahre bereits in dritter Ehe verheiratet. Wegen ihrer unglaublichen Kostüme und Tänze erhielt Baker Auftrittsverbote in Wien, Prag, Budapest und München, was sie verständlicherweise umso interessanter für das Publikum machte. In München hatte die Polizei bereits 1926 ein Auftrittsverbot gegen Josephine Baker im Deutschen Theater ausgesprochen. Das Theater plante für den 14. Februar 1929 einen erneuten Versuch, doch auch dieses Mal verboten die Behörden die Schau im Vorfeld wegen „zu erwartender Verletzung des öffentlichen Anstandes“ . Dahinter stand auch die Befürchtung, Nationalsozialisten könnten im Zuschauerraum randalieren. Der Künstler Thomas Theodor Heine (1867–1948) kommentierte diese Vorgänge in der satirischen Zeitschrift „Simplicissimus“ mit seiner berühmten Zeichnung, auf der ein Vertreter der politisch schwarzen, bayerischen Staatsmacht und ein katholischer Priester Josephine Baker des Bayernlandes verweisen mit den Worten: „Hinaus mit dir! In Bayern dürfen nur wir bodenständigen Schwarzen auftreten!“ Nach dem Zweiten Weltkrieg beruhigte sich das heuchlerische Klima und im März 1953 fand doch noch ein Gastspiel von Josephine Baker im Deutschen Theater statt – ein später, persönlicher Triumph über das perverse Klima der Zwischenkriegszeit. Und nach ihrem Tod stand im Juni 1992 das Gastspiel „Josephine“ auf dem Programm. repertoire Das Deutsche Theater hat eine bewegte und für das Münchner Kulturleben bedeutsame Vergangenheit aufzuweisen. Während der 1920er Jahre begannen neue Unterhaltungsformen in Konkurrenz zur überkommenen Tradition des Volkstheaters zu treten. Die Zentralfigur aller Versuche, Münchens Unterhaltungsleben den Vorbildern europäischer Großstädte anzunähern, war Hans Gruß (1883–1959). Das heutige Programm umfasst mit Musicals, Operetten, Ballett und Konzerten internationaler Entertainer weite Bereiche der gehobenen Unterhaltungskunst. exil in fröttmaning und rückkehr Die Renovierungsarbeiten machten im Jahr 2008 die Verlegung des Spielbetriebes in die Zeltstadt in Fröttmaning an der Werner-Heisenberg-Allee 11 notwendig; dieser wenig inspirierende Ort wurde kürzlich abgebaut. Das runderneuerte Deutsche Theater an der angestammten Schwanthalerstraße 13 erstrahlt demnächst im neuen Glanz. Eröffnet wird es am 18. Januar 2014 mit einem Konzert der Münchner Philharmoniker, sieben Tage später folgt dann der erste Ball in der traditionsreichen Faschingshochburg und mit der „Westside Story“ beginnt dann am 19. März 2014 der eigentliche Musical-Betrieb. Das Deutsche Theater mit seiner langen Geschichte hält damit die Tradition des Unterhaltungstheaters hoch. Deutschlands bekanntestes Gastspieltheater lässt die Münchner wie auch die Gäste unserer Stadt interessante und herausragende Inszenierungen des Musiktheaters aus aller Welt erleben – Bühnenereignisse, die sonst in München nicht stattfinden würden und ohne die dem kulturellen Leben unserer Stadt ein Stück internationales Flair fehlen würde. (BW) Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der TAXIKURIER den Englischen Garten vor. Foto: Deutsches Theater AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 21
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u nTerhAl Tung das aBc der Taxler. Bierernst, aber heiter. doppelzüngig, meist erinnernd. amüsierend, manchmal lehrreich. in jedem f alle hilfreich. interessant für anfänger und profis. in diesem Monat der Buchstabe „M“ . M ➔ s chro TTis f iAker-A bc ➔ Mae wesT – Die geometrische Figur am Effnerplatz namens „Mae West“ (bei der BMW-Welt heisst sowas „Doppelkegel“) gehört zum früher mal so benannten und wahrlich berühmt-berüchtigten Thema „Kunst am Bau“, wonach also öffentliche Bauwerke (wie hier eben der nördliche Ausgang des Richard-Strauss-Tunnels) mit einem „Kunstwerk“ versehen werden müssen. Jetzt kann man sich über das Thema „Kunst“ bekanntlich unendlich lange streiten – dennoch gibt es sachlich (be)greifbare Kriterien dazu. Man hätte z.B. seitens der Stadt (= Steuerzahler) als Bedingung ausgeben können, dass das Kunstwerk etwas mit seinem Standort München zu tun haben muss – was die namensgebende Mae West zweifellos nicht hatte. Wie wäre es denn beispielsweise gewesen, ein – meinetwegen auch künstlerisch verfremdetes - Profil von Liesel Karlstadt und Karl Valentin in Auftrag zu geben? Oder, hier noch passender, von Richard Strauss, dem 1864 in München geborenen Komponisten und Namensgeber des Tunnels bzw. der Straße? Oder einen grossen Notenschlüssel? Oder ein überdimensioniertes Klavier? – Das hätte zugleich auch zu den „musikalischen“ Namen des Viertels aus den Werken von Richard Wagner (z.B. Arabella- oder Elektrastraße) gepasst. Was hat denn diese Figur aus dem Oszillographen, die heute jeder Fünfjährige an seinem Heimcomputer in „klein“ herstellen kann, mit Mae West zu tun, erst recht mit München, oder mit Richard Strauss? Unglaublich! ➔ MilchsTrasse – Sie ist zwar – astronomisch betrachtet – unsere Heimat oder auch Galaxis (aus dem altgriechischen Wort für „Milch“); die seit 1856 so benannte Straße in Haidhausen verdankt ihren Namen aber schlicht der Tatsache, dass es dereinst dort eine Sammelstelle für die von Bauern aus dem Osten Münchens angelieferte Milch gab. Wer sich als Fiaker hier mit den ziemlich fiesen Einbahnregelungen (Milch-, Keller-, Metzstr.) nicht auskennt, sollte mal eine private halbe Stunde investieren, um sich schlau zu machen. Das berühmt-berüchtigte „Navi“ kennt nämlich die „Taxi frei“-Regelung in der Steinstraße nicht und schickt Sie unter Umständen auf solch abenteuerliche Umwege, dass der Fahrgast bei laufendem Wecker bald in Schnappatmung verfällt. ➔ MisT – An zwei Wochenenden im Juni war die Wittelsbacherstr. nordwärts zwischen Deutingerstraße und Reichenbachbrücke jeweils von Freitagabend 20.00 Uhr bis Sonntagabend 20.00 Uhr gesperrt, was faktisch über 48 Stunden zu einer Umfahrung über die Humboldt-, Falken- und Ohlmüllerstraße mit entsprechenden Staus führte. Die „Urbanauten“ unter ihrem Anführer Benjamin David hatten dazu aufgerufen und die Stadt – u.a. in Gestalt der OB- Kandidaten der Grünen, der SPD und (!) der CSU – als Unterstützerin gewonnen. Herr David legte dabei Wert darauf, es werde hier „keinen Verkauf von Getränken geben“ (SZ vom 11.6.13, Münchner Teil). – Kein Wunder, sagt sich Schrotti, schließlich betreiben Davids „Urbanauten“ an der nahen Corneliusbrücke wieder ihre sommerliche Kommerzveranstaltung namens „Stadtstrand“ (früher: „Kulturstrand“). Mit anderen Worten: so hält man sich ungeliebte Konkurrenz vom Leibe! Das von David angemeldete und von der Stadt genehmigte „Kunstprojekt“ bestand darin, (weitere wörtliche Zitate aus o. gen. SZ- Artikel) „auf der Grünfläche nördlich der Kirche, auf der Straße, dem Geh- und Radweg und im Grünstreifen entlang der Isar breite Zebrastreifen anzubringen. Auch Parkbänke und Bäume will er mit den weißen Streifen versehen. (...) Um die Streifen aufzubringen, setzen seine Helfer Maschinen aus der Fröttmaninger Fußballarena ein“ (Zitate Ende). Schon dank Wolfgang Nöth wissen wir, dass ein „Kunstpark“ bzw. eine jetzige „Kulturfabrik“ mit Kunst und Kultur ungefähr so viel zu tun haben wie die berühmte Kuh mit dem Eistanzen. Und wieder fällt die Stadt auf solche Scharlatane wie die mit den Grünen auch personell verbandelten „Urbanauten“ herein. Die einzige „Kunst“ bei dieser irrwitzigen Leuteverarschung bestand also aus dem Bemalen der Umgebung mit weissen Streifen – durch den Veranstalter bzw. „seine Helfer“ (Zitat s.o.) selbst. Noch nichtmal unabhängigen „Künstlern“ wurde hier eine Plattform zur (Selbst-)Darstellung gegeben! Mit der gleichen Berechtigung könnten wir Fiaker uns als „Kunstprojekt“ ausgeben, da wir mit hellelfenbeinfarbenen Autos täglich gegen die Wilderung von Nashörnern und Elefanten in Afrika ein Zeichen setzen wollen … Ein Kabarettprogramm von Mike Krüger („Mein Gott, Walter“) hieß mal „Ist das Kunst oder kann das weg?“ – Antwort: Nein, das muss weg! ➔ MOnTag – „De Woch fangt ja scho guad o“, soll der Räuber Kneissl geseufzt haben, als ihm an einem Montagmorgen vom Henker eröffnet wurde, der letzte Gang zum Richtplatz stehe nunmehr an. Zugegeben, um Kopf und Kragen geht es bei uns nicht, wenn die Rollschuhfahrer, Verzeihung, „Blader“, frühabends ihren montäglichen Verkehrsbehinderungskorso quer durch die Stadt starten. Aber immerhin: die Straße ist unser Arbeitsplatz! Was würden die Mitglieder dieser terroristischen Vereinigung wohl sagen, wenn ihnen die Kellnerin im Wirtshaus zuruft „Eana nächstes Bier kommt erst inara hoiben Stund’, weil da einer mitten im Gang sitzt und i net durchkumm.“? Der Gangsitzer würde wohl bald woanders liegen. Oder wie Paul Rusch, unser TAXIKURIER-Chef, zu Falschparkern am Taxistand sagt: „I setz’ mich doch auch nicht auf Ihren Schreibtisch und hinder' Sie an da Arbeit“ . So endlos der Winter, ausgefallen der Frühling und besch...eiden der Sommer bisher war: da freut sich der Autofahrer (und erst recht Berufskraftfahrer) in München doch tatsächlich, wenn es am Montagabend Schusterbuben regnet. Diese „Ich-Will-Spaß“-Kasperln interessiert es ja noch nicht einmal, dass auch Linienbusse und sogar die prinzipiell zu Gutmenschen erklärten Radlfahrer (!) im Stau stehen, bis der letzte dieser Adrenalin-Junkies vorbeigerutscht ist. Für die volkswirtschaftlichen Schäden durch Verspätungen oder z.B. die nötige Polizeipräsenz kommen, wie immer, alle Steuerzahler auf. Wir Fiaker, die wir so an der Arbeit behindert werden, oder der 22 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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Fahrgast im Linienbus, dem gerade das für den Nachtisch gedachte Erdbeereis in der Einkaufstüte wegläuft, dürfen dafür auch noch zahlen. Und wie war das nochmal mit dem Feinstaub …? ➔ München – leidet in mehrfacher Hinsicht an „Luxusproblemen“, wie z.B. dem von einigen Kunstbeflissenen als existenziell angesehenen – angeblichen – Mangel an geeigneten Konzertsälen. Der Gasteig habe demnach eine miserable Akustik, die Oper oder das Gärtnertheater (wenn endlich fertig renoviert) seien ohnehin ständig bespielt usw. usw. … Oder man denke an die fehlende Fahrspur am Isarring (Richtung Schwabing) nach der Einmündung der Ifflandstraße: dafür müssten doch glatt ein paar Bäume geopfert werden, wo der Mittlere Ring an dieser Stelle ohnehin schon eine „offene Wunde“ im Englischen Garten sei! Als würde der ökologische Wert einiger abgeholzter Bäume nicht durch wesentlich weniger Abgase mehr als ausgeglichen. Vor allem aber beobachten wir in München den – an sich nicht unerwünschten – starken Zuzug zahlungskräftiger Menschen, was CSU-Anhänger natürlich auf das segensreiche Wirken von Stoiber und Seehofer, SPD- Anhänger dagegen von Ude und Ude, zurückführen. Für die Folgen, wie die Vertreibung alter Mieter aus ihren noch nicht luxussanierten Quartieren, ist natürlich nur der jeweils andere verantwortlich. „Gentrifizierung“ ist das neue Schlagwort. Otto Normalverbraucher, Lieschen Müller und alle anderen „kleinen“ Leute (also die meisten von uns) stöhnen einerseits unter den horrenden Mieten und sonstigen Preisen, andererseits dürfte es – bei aller berechtigten Meckerei – dem Münchner Taxigewerbe finanziell so gut (oder so wenig schlecht?) gehen wie kaum sonstwo in Deutschland. Glas halb leer oder halb voll? Wer durchschlägt das Ei des Damokles? (Wer's nicht erkannt hat: kleiner Scherz!). A propos Kalauer (gerade eingefallen): wie nennt man das Vierteilen eines alten Mannes? Die Quadratur des Greises! Aber jetzt wieder seriös: ➔ Münchner freiheiT oder FEILITZSCH- PLATZ – „Maximilian Alexander Freiherr von Feilitzsch (1834–1913) war bayerischer Staatsminister des Inneren und Staatsrat von 1881 bis 1907. Konservativ gesinnter Reorganisator des Polizeiwesenes und der Inneren Verwaltung.“ (Aus Dollingers „Die Münchner Straßennamen“) Münchner Freiheit: „Symbolische Bezeichnung zu Ehren des inneren Widerstands in der Zeit der NS-Diktatur und in Erinnerung an drei bayerische Widerstandsgruppen „Freiheitsaktion Bayern“, „Gruppe O–7'“ und „Die Neukonservativen“, die alle den Sturz des Hitlerregimes zum Ziel hatten.“ (w.o.) Die Mitglieder der „Freiheitsaktion Bayern“ (FAB), u.a. Leutnant Maximilian Roth und Major Günther Caracciola (Straße im Hasengebirge!) haben sich in den letzten Kriegstagen dafür eingesetzt, den unmittelbar vor den Toren Münchens stehenden Amis die Stadt friedlich und ohne „verbrannte Erde“, also die von den abziehenden Nazis angeordnete Sprengung von Brücken, Kraftwerken und Fabriken, zu übergeben. Dafür wurden sie wenige Stunden vor dem Eintreffen der Amerikaner auf Befehl des Gauleiters Paul Giesler im Hof von dessen Amtssitz (Ludwigstr. 2, heute Landwirtschaftsministerium) erschossen. (Quellen: Dollinger w.o. und „München zu Fuß“ von Koll. B. Weyerer). ➔ MarandJOsef – („Maria und Josef“) möchte man ausrufen, wenn ein Taxilenker Fahrgäste vom Haus der Kunst über den Stachus, Sonnen- und Frauenstr. zur Rablstr. (!) fährt und dann auch noch „dringend" auf Kanal 1 ruft, weil der Kundschaft der fast dreifache Fahrpreis gegenüber der Hinfahrt dann doch spanisch vorkommt. Der gleiche Ausruf kommt einem über die Lippen, wenn ein Taxibusfahrer bei einer morgendlichen Zubringertour von Moosach nach Feldkirchen gerade mal den ersten Fahrgast mitnimmt, um dann alle weiteren Abholadressen komplett zu ignorieren. Wenn man schon nicht lesen kann oder will, was das Mäusekino (Display) so alles zu bieten hat, könnte der betreffende Spezialist immerhin deshalb auf die Idee kommen, dass da wohl noch was fehlt, wenn seltsamerweise für einen einzigen Kunden ein ganzer Taxibus bestellt worden ist. Na gut, nach Abzug der Kosten für das nachgeschickte Taxi blieben unserem intellektuell heillos überlasteten Gehirnakrobaten gerade noch 2.80 Euro für seine grandiose Leistung, und die restlichen Kunden waren immerhin noch vier Minuten vor dem gesetzten Termin in Feldkirchen. Eine Werbung für uns war das trotzdem nicht. ➔ MiMiKrY – nennt man es z.B. in der Tierwelt, wenn ein völlig harmloser Hüpfer durch grelle Farben einen hochgiftigen Pfeilgiftfrosch imitiert, um sich damit vor Fressfeinden zu schützen. Einige solcher Taxifahrer-Imitatoren fallen uns auch immer wieder auf (s.o.), aber die rechtlichen Möglichkeiten der Taxi München e.G., solchen Typen ganz oder auch nur teilweise das Mitspielen am Datenfunk (DF) zu verwehren, sind beschränkt. Der pure Verdacht, so ein Vogel habe den Taxischein in der Lotterie gewonnen (wofür die Landeshauptstadt zuständig wäre), oder er habe beim DF- Unterricht und dem Basiskurs (früher „Funkunterricht“) nur gut geschlafen, reicht nicht aus. Für völlig unfähiges Fahrpersonal sind erstmal die Unternehmer verantwortlich, die solchen Luschen ihr rollendes Betriebskapital überlassen. Aber auch die können nichts mehr dafür, wenn letztlich ein einziger (noch) unbescholtener Taxischein- und DF-Ausweisinhaber pro Schicht mehrere Autos bei verschiedenen Unternehmern abholt und dann ein paar hundert Meter weiter das Taxi und seine Daten (z.B. Pin-Nr.) der buckligen Verwandtschaft überlässt. Hiergegen hülfen nur mehr rigorose Kontrollen durch das KVR und die Polizei – die aber gar nicht (KVR) oder höchst selten (z.B. durch die Polizei nach einem Unfall) stattfinden. Neben Radarkontrollen oder dem Aufschreiben von Fiakern, die als momentane Falschparker eine Besorgung abliefern, wäre gerade hier eine größere Präsenz dieser „Grünen“ wünschenswert. Karosseriebeschichtungen, Scheiben-Tönung für Kfz und Gebäude, Werbebeschriftungen, Digitaldrucke, Gra/f_ikdesign, Professionelle Verarbeitung, 3 Jahre Garantie STEMA_40x210mm_NEU.indd 1 02.12.11 11:38 - NEU - Autoglas (Reparatur und Austausch) Abrechnung mit Versicherung möglich! NEU! - NEU! - NEU! AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 23
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Lange Zeit konnte man glauben, der Stammtisch wäre ein Modell von gestern. Doch diese Kultur erlebt eine Renaissance. Im Hofbräuhaus gibt es über 100 Stammtische. Hier wird dieser Brauch aktiv gepflegt. Es geht um Männerfreundschaften und gepflegtes Trinken. Auch ein Taxler-Stammtisch trifft sich hier regelmäßig. Und auch die Feminisierung der Gesellschaft ist spürbar, denn es gibt immer mehr Frauen-Stammtische. Gerade in Zeiten von Facebook, Twitter und sonstigen sozialen Netzen spüren Viele, dass ein direktes Treffen mit Gleichgesinnten weitaus mehr bietet als das Sammeln von virtuellen Freundschaften. Das ehemals diskussionswürdige Stammtisch-Niveau hat ausgedient, Stammtisch-Parolen sind out, das Dumpfe ist weg. Der Stammtisch wurde weiblicher, multikultureller und urbaner. Die regelmäßigen Treffen bieten Möglichkeiten zum Ratschen, Diskutieren, Erzählen. Unterbrochen wird diese Gemütlichkeit nur durch die Raucher, die in Abständen für Unruhe sorgen, wenn sie vorm Lokal ihrem Genuss oder ihrer Sucht frönen. ohne Wor Te (3093) ➔ Der sTA mmTisch leb T Der bargeldlose Zahlungsverkehr in Deutschland nimmt immer mehr zu. Im Ausland werden selbst Kleinbeträge mit Karte beglichen. Auch im Taxi werden wir immer mehr mit dem Plastikgeld konfrontiert. Nur ewig gestrige Kollegen rümpfen die Nase, wenn sie statt Barem Kreditkarte, Fahrgutscheine und ähnliches akzeptieren müssen. Diese Thematik haben wir in diesem Monat als Titelgeschichte gewählt und versucht, dies schmunzelnd graphisch umzusetzen. (PR) Foto: atelier-tacke.de zum Ti Telbil D LIVE MUSIK DO 19-24 UHR // FR & SA 21-02 UHR DO 19-24 UHR FR & SA 21-02 UHR www.NACHTKANTINE.DE www. münchen sP liTT er ➔ Die Terrine in der Amalienpassage, als die kleine Schwester des Tantris bekannt, hat zum 01. Juli geschlossen. Anfang Oktober soll ein neuer Pächter das Restaurant unter neuem Namen und Konzept wieder eröffnen. ➔ Das Fischer-Stüberl in der Lindwurmstraße, berüchtigte Absturz-Adresse, aber auch Zockertreff von manchem Taxler, hat ebenfalls dichtgemacht. Demnächst soll hier eine Sisha-Bar eröffnen. ➔ Ed Meier, berühmte Schuh-Adresse, ist von der Residenzstraße in die Brienner Straße umgezogen. ➔ Eine wahre legendäre Institution gibt es nicht mehr: Die Fraunhofer Schoppenstube hat nach 40 Jahren dichtgemacht. ➔ Das Wahrzeichen von Großhadern, der Haderner Augustiner in der Würmtalstraße hat nach umfangreicher Renovierung wieder eröffnet (siehe auch „Gastro M“). ➔ Die traurigen Nachrichten reißen nicht ab: Seit Juli hat Ralf Ensle, nach fast vier Jahrzehnten, den Vertrag im Lindwurmstüberl gekündigt. Schaun mer mal, ob der neue Pächter die Tradition dieser authentischen Adresse bewahrt. (PR) Dr. Jürgen Stahlberg r echtsanwalt · Un FallregU l IerU ng · b UßgelD/F ahr VerbO t · ta XIgeSCh ÄFt · SCheIDUng §§ Feichthofstr. 171 81247 München (Pasing) immer Parkplätze ! t el: 5700 168-0 Fax: 5700 168-2 juergenstahlberg@gmail.com Dr. Hans Bake v.Bakin 85609 Aschheim ·Tassilostraße 23 Tax i , Mi e twage n, Bus, L K W Erst- und V e rlänge rungs U S T. 089/ 370 656 90 S pre c hze i te n Mo .-D o . 8-1 8 U hr & nac h te l. V e re i nbarung 24 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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TAxi- check m ünchen der TaxiKurier testet seit anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-scout mit einer besonderen aufgaben stellung auf Münchens straßen und standplätzen unterwegs und berichtet über seine erfahrungen und erlebnisse. die ergebnisse zeigen, wie sowohl die pflichtaufgaben als auch freiwillige leistungen und wünsche unserer fahr gäste erfüllt werden. Jeder kennt ihn, und trotzdem ist und bleibt er ganz was Besonderes. Der Schweinsbraten, das wohl beliebteste Schmankerl der bayerischen Küche. Hunderte von Rezepten beschreiben, wie diese Spezialität zubereitet werden soll. Jeder Koch hat da sein ganz besonderes Geheimnis. Im Gastro-Tipp im TAXIKURIER testet Schrotti monatlich die wesentlichen Komponenten unseres Leibgerichts. Die Kruste muss kross und knusprig, das Fleisch butterweich und möglichst ohne Flachsen sein. Im Idealfall sollte die Dunkelbiersauce würzig schmecken und die Konsistenz der Knödel schnittfest sein. Auf der Suche nach dem besten Schweinsbraten in München, testete unser Taxi- Scout den gastronomischen Sachverstand unserer Fahrer. Die Hoffnung zielte dabei auf echte Insider- und keine standardisierten Tourismus-Tipps. Taxi 1 WWW (nr. 1099, 26.06., 13.10 uhr, harras) Mein Appetit auf den Münchner Wirtshaus- Klassiker findet bei diesem Fahrer die angemessene Wertschätzung. So schwört dieser auf den Augustiner in der Bayerstraße und betont, dass dort auch das Bier am besten schmeckt. Taxi 2 WWWW gewinnerin! (nr. 2760, 26.06., 13.30 uhr, pocci) Wieder klingt mir „der Augustiner“ in den Ohren. Nur wird diesmal stark differenziert. Denn in der Neuhauserstraße schmeckt der Schweinsbraten zwar gut, kommt aber bei weitem nicht an die Qualität des Bratens in der Arnulfstraße ran. Alternativ kommt auch der Spöckmeier in der Rosengasse in Frage. Taxi 3 WW (nr. 342, 26.06., 13.50 uhr, goetheplatz) „Ich habe noch nie einen Schweinsbraten in der Gastronomie gegessen“ outet sich dieser, etwas weltfremde Mann. Mit einem Käsebrot in der Hand trotzt er meinen hungrigen Fragen und lehnt wohl eine pauschale Empfehlung ab. Im Paulaner Keller um die Ecke könne ich sicherlich eine gute Qualität erwarten. Taxi 4 WWW (nr. 2200, 26.06., 14.40 uhr, sonnen/waldbarth) Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück so nah? Dieser Fahrer meint, dass im Wirtshaus am Sendlinger Tor ein Gaumenschmaus auf mich wartet. Der Schweinsbraten im Hofbräuhaus oder gegenüber vom Sport Schuster sei angeblich auch nicht schlecht. Taxi 5 W (nr. 1681, 26.06., 15.00 uhr, ainmiller) Wo ist bitte der Weißwurstkeller im Tal? Und warum bezeichnet dieser Fahrer das Angebot des gegenüber liegenden „Bachmaier“ als altbayerische Küche? Mit diesen vagen Aussagen komme ich sicherlich nicht zu meinem geplanten Hochgenuss. Die bewertung WWWW grandios WWW sehr gut WW gut W befriedigend – nicht überzeugend ➔ s ch Weinsbr ATen-TiPPs Foto: istockphoto Fl ip p er A ut o w as c hs tr aß e Eng el har d s tr aß e 6 · 81 3 6 9 Münc hen Mo d er n e A u t o w a sc h s t ra ße mi t sa n f t em S o f t ec s - Ma t er i a l , Ha n d - Ho c h d r u c k - V o r w äsc h e Akt i v sc h a u m - F el g en r ei n i g u n g , A u t o w äsc h e a b 5 ,8 0 € – 10,5 0 €. Ta xi - S o n d er pr ei se b ei m Er w erb v o n Gu t sc h ei n b l öc k en – 4,5 4 € pr o Qu a l i t ät sw äsc h e. Öf fnung s z eit en: Mo. – F r . 7.3 0 bis 1 8 .00 – Sa. 7.3 0 bis 1 5.00 Uhr A u f Ih r en Besu c h f r eu t si c h d a s F l i pper- Tea m! Zentr al e: Fl ip p er A ut o w as c h Deuts c hl and GmbH, Zad ar s tr . 4, 8 2245 Für s t enf el d br uc k Tel .: 0 81 41 /1 0 38 77 – F ax : 0 81 41 /10 3 8 8 7 176x40_Anz_FlipperAuto:Layout 1 12.01.2011 13:24 Uhr Seite 1 AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 25
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Der Turm des Alten Rathauses wurde im Dezember 1944 gesprengt, nachdem bei einem Bombenangriff im April 1944 das Alte Rathaus schwer beschädigt wurde und für den Rathausturm Einsturzgefahr bestand. Erst im Jahr 1971 begannen die Wiederaufbau-Arbeiten, die 1974 abgeschlossen wurden und sich am gotischen Original von 1493 orientierten. Seitdem schließt der 56 Meter hohe sozusagen neue Alte Rathausturm den Marienplatz unübersehbar nach Osten hin ab. Weniger bekannt hingegen dürfte das Spielzeugmuseum sein, das sich seit 1983 in seinen Mauern befindet. probleme der erwachsenen mit der Kindheit Bereits die alten Ägypter der Pharaonenzeit (um plusminus 2500 vor Christus) glaubten erkannt zu haben, dass die Ohren der Kinder nicht etwa am Kopf angewachsen seien, sondern am Rücken, den man mit Weidenruten behandeln konnte. Dies jedenfalls hielten sie für derart richtig, dass sie es für alle Zeiten in Schriftform in Stein meißelten, weshalb wir heute noch von dieser Erkenntnis zehren können. „Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.“ Diese pessimistisch-aggressive Einschätzung stammt nicht etwa von einem leidgeprüften Erwachsenen unserer Jetztzeit, sondern aus dem Mund des Athener Philosophen Sokrates, der von 469 bis 399 vor Christus litt und lebte. Gegen diese Unarten der Kinder halfen offenbar am besten Prügel, regelmäßiger Sport und eine karge Lebensweise. So empfahl der ebenfalls in Athen lehrende Philosoph Platon (427–347 vor Christus), ungehorsame Kinder „mit Drohungen und Schlägen wie ein Stück verzogenes Holz“ zurechtzubiegen. Ungebärdige und nervige Kinder konnten aber auch auf die elegante Art und Weise still gehalten werden: Im Mittelalter beispielsweise verabreichte man ihnen anstelle von Schnullern mit Mohn gefüllte Lutschbeutel, wodurch sie schläfrig wurden. Ähnlich effektiv erwies sich bis vor nicht allzu langer Zeit die Praxis, Kindern in Bier getränkte Brotstücke zu verabreichen. Andererseits erfanden die Erwachsenen, kaum waren sie dem eigenen Flegelalter entwachsen und selbst zu Eltern geworden, auch das Spielzeug, um ihren Nachwuchs vom Unsinn Treiben abzulenken und auf ihr Leben als Erwachsene vorzubereiten. Gleichzeitig fanden die Kinder Gefallen an dieser Welt der Erwachsenen im Kleinen, allein schon weil sie körperlich gar nicht in der Lage waren, wie Erwachsene zu werkeln. Eine besonders raffinierte Form der Misshandlung von Kindern, bei der ihnen glauben gemacht wird, sie geschehe zu ihren eigenen Gunsten, ist die berüchtigte, aber gerade bei sich als etwas Besseres vorkommenden Bevölkerungsschichten weit verbreitete „Terminkindheit“: Die Freizeit der Kinder wird von ihren Eltern mit durchorganisierten Aktivitäten vollgestopft, angeblich allein zum Wohl des Nachwuchses selbst und um etwas Besseres aus ihm werden zu lassen – so wie ihre Eltern sich eben selber einschätzen. spielzeug Zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte gab es Spielzeug, das mehrere Funktionen hatte. Einerseits sollten sich die Kinder auf ihr Leben als Erwachsene vorbereiten, wie beispielsweise mit den sprichwörtlichen Stecken- und Schaukelpferden sowie mit Holzschwertern bei den Jungen beziehungsweise den Puppen bei den Mädchen. Dies galt auch für Ball-, Fang- und Tanzspiele, mit denen spätere Geschicklichkeit im Ernstfall und geschlechtsspezifisches Rollenverhalten im Erwachsenenleben eingeübt werden sollten. Andererseits sind aus Beigaben zu Kindergräbern kleine Rasseln, Pfeifen und Trommeln bekannt, mit denen die Kleinen den Großen auf die Nerven gehen konnten, gleichzeitig aber auch böse Geister von ihrem jungen Leben abhalten sollten. Brett- und Kartenspiele dienten sowohl der Entspannung als auch dem Einüben von strategischem Denken für später. Als Erwachsene erinnern sich die ehemaligen Kinder gerne an früher: Kartenspiele bleiben sehr beliebt, mit dem Unterschied, dass es nun um hart verdientes Geld geht, auch dienen Brettspiele weiterhin der Erholung und dem Zeitvertreib. Sehr deutlich wird das Verschwimmen von männlicher Kindheit und Erwachsenendasein beim Modelleisenbahn-Wesen beziehungsweise beim weiblichen Teil der Bevölkerung beim Schminken und Verkleiden. ivan steiger Ivan Steiger wurde am 26. Januar 1939 in Prag geboren und ist ein tschechischdeutscher Zeichner und Illustrator, dessen Karikaturen in vielen Zeitungen des In- und Auslandes zu finden sind. Als Sammler von altem Spielzeug und Regisseur produzierte ➔ sPielzeugmuseum im alten rathausturm, Marienplatz 15, 80333 München GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel./Fax: 08122/2283400 Ankauf TaxihandelGünther_neu NOV 2010 Tel. + FAX 08121/254049 Foto: formenreich.de 26 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013 Die vers Teck Ten s chä Tze münchens
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er seit Anfang der 1980er Jahre zahlreiche Dokumentationen über sein Sammelgebiet, und am 3. Dezember 1983 eröffnete er das seiner Leidenschaft gewidmete private Spielzeugmuseum im Alten Rathausturm, dem 1994 ein zweites in Prag folgte. Anlässlich der Eröffnung der München sagte Steiger: „Das Spielzeug im Leben des Kindes kann man als Kunst im Leben des Kindes ansehen, denn die Spielsache ist für das Kind nicht nur ein unterhaltsames Lehrmittel zur Heranbildung seiner Persönlichkeit, zur Entwicklung seiner Phantasie und seines Talents, sondern auch ein Kunstwerk. Es ist ihm ein farbiges Bild, ist ihm Tempera, Ölfarbe, Aquarell oder eine unbemalte weiße Leinwand. Für das Kind ist es eine realistische wie abstrakte Kleinplastik, mit der es spielerisch und gewiss erzieherisch und unterhaltsam seine ersten Träume durchlebt, als ein noch unbeschwertes Wesen die ersten Lebenserfahrungen sammelt. Im Unterschied zu uns, die die Kunst durch Anschauungen und Anhören wahrnehmen, kann das Kind die ihm gebotene Kunst richtig anfassen. Es wird zum positiven und negativen Helden aller dramatischen Gattungen, zum Schauspieler, Autor und Regisseur, zum Musiker, Sänger und Dirigent, zum Tänzer, Mimen, Bühnenund Kostümbildner, zum Phantasten, der eine Wasserpfütze in einen uferlosen Ozean verwandeln kann.“ So kann man es auf einer Tafel im Kassenraum im zweiten Stock lesen. das Museum Über eine enge Wendeltreppe gelangt man in den Kassenraum im ersten Stock, von wo man die Ausstellungsräume bis zum fünften Stock erreicht – je nach Kondition zu Fuß oder mit dem Aufzug. Alternativ kann mit dem Aufzug nach oben fahren und dann zu Fuß von Stockwerk zu Stockwerk nach unter gehen. Allein in München gibt es rund zweitausend Sammler von Spielzeug. Was aber die meisten von Ivan Steiger unterscheidet, ist, dass sie sich auf Spezialgebiete konzentrieren, die Frauen typischerweise häufig auf Puppen und die Männer ebenso klassisch auf Modelleisenbahnen, Autos und Flugzeuge. Steiger dagegen sieht sich als Universalsammler, der im Museum bittet: „Wir kaufen für das Museum altes Spielzeug aller Art bis 1950.“ In einer Vielzahl von Vitrinen werden Spielsachen der verschiedensten Arten und aus den verschiedenen Epochen ausgestellt, etwa ein altägyptisches Holzkrokodil mit beweglichem Kiefer, damit die dortigen Kinder die drohende Gefahr aus dem Nil bereits sehr früh einzuschätzen lernten. Der Schwerpunkt der historischen Ausstellungsstücke liegt allerdings auf Europa und den USA seit dem Jahr 1800. Einige der Exponate seien hier beschrieben, ohne dabei die anderen geringer schätzen zu wollen. An die Mädchen richteten sich die vielen Puppen, verschwenderisch eingerichteten Puppenstuben und ebensolche Küchen in allen möglichen Ausführungen, Plüschtiere sowie Teddybären, namentlich von der Firma Steiff, nach deren Gründerin seit 2007 in Moosach die noch unbebaute Margarete- Steiff-Straße benannt ist ebenso wie die benachbarte Käthe-Kruse-Straße nach der Puppenmacherin aus demselben Jahr. Steiger besitzt rund 6.500 Barbie-Puppen, das erfolgreichste Spielzeug der Welt; einhundert davon sind im Museum zu sehen, darunter die wertvollen Ausgaben Nummer 1, 2 und 3 und die erste komplette Serie von 21 Bekleidungen aus dem Jahr 1959. Für die Jungen waren technisches Spielzeug gedacht wie das gesamte Eisenbahnwesen in klein mitsamt zwei „Central-Bahnhöfen“, Modellautos, Trambahnen, Brücken, Dampfmaschinen und Roboter, um nur einige zu nennen. Bedenklich wird es im Militärwesen, wo Szenen aus dem Wilden Westen ein Gemetzel zwischen einheimischen Indianern und Eindringlingen aus Europa darstellen. Pädagogisch ebenso problematisch erscheinen die Soldaten aus den beiden Weltkriegen mitsamt Panzerwagen und Artillerie; einige Kämpfer hat bereits der Kriegstod ereilt – alles als Kinderspielzeug und Einstimmung zum wirklichen Leben als erwachsenes Kanonenfutter. Die heutigen Computer-Ballerspiele sind da lediglich eine Fortsetzung dieser Tradition mit moderner Technik. Eine echte Rarität stellt hingegen die handgefertigte Dampflokomotive für den Prinzen Ludwig, den späteren König Ludwig II, dar, die Steiger auf einem arabischen Bazar fand. Kurios und bemerkenswert ist auch ein Spielzeugaltar für den künftigen Priester. nostalgie Das wirklich einzigartige Spielzeugmuseum richtet sich eigentlich weniger an Kinder als vielmehr an Erwachsene, die hier in nostalgischen Erinnerungen an ihre eigene Kindheit schwelgen können oder einfach aus historischem Interesse kommen und staunen werden. Zentraler kann ein Museum in München nicht liegen und dennoch wird es leicht übersehen. (BW) Kontakt: Telefon (089) 29 40 01 www.spielzeugmuseum-munchen.de Öffnungszeiten: täglich 10.00 Uhr bis 17.30 Uhr eintrittspreise: Erwachsene 4,00 Euro; Kinder 1,00 Euro; Familienkarte 8,00 Euro WEG MIT DER ALTENKAROSSE DAS AUTOHAUS FÜR TAXIFAHRZEUGE Tel. 08041 7889-0 taxifahrzeuge.de Gewerbering 18 83646 Bad Tölz Wir kaufen Ihr gebrauchtes Taxi. Unverbindliche Besichtigung bei Ihnen vor Ort oder Sie bringen uns das Taxi nach Bad Tölz und wir spendieren Ihnen ein Mittagessen. Schattiger Kastanien-Biergarten Reichliches Grill-Angebot Deftige Brotzeiten Foto: istockphoto AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 27
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schrotti stellt ihnen gastronomische einrichtungen in unserer stadt vor, lokalitäten, die es nur in München gibt. unverwechselbare wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, die ein Taxifahrer kennen sollte. wo er vielleicht selbst verkehrt oder dem ein oder anderen fahrgast den richtigen Tipp gibt. ➔ h ADerner Augus Tiner haderner augusTiner würmtalstraße 113 (ecke heiglhof) Telefon (089) 78 07 24 30 10.00 bis 24.00 uhr, kein ruhetag Der alte Ortsname Hadern hat weder etwas mit alten Stofffetzen (bay.: „Hodan“), noch mit Leuten zu tun, die ihr Schicksal beklagen, sondern (Zitat aus Hans Dollingers Buch „Die Münchner Straßennamen“) „mit dem Ort Hadern, der bereits im 11. Jahrhundert (1048 / 1085) als „ad Harderun“, – „Bei den Leuten am Hart“ (Wald) erwähnt wird und 1938 nach München eingemeindet wurde“ (Zitat Ende). Das hinderte den Vater des Testers, welchletzter die ersten zwölf Lebensjahre seines segensreichen Wirkens in Kleinhadern (Willibaldstr. 217) verbringen durfte, nicht an der Behauptung, Putzbrunn und Kleinhadern würden bald zu „Butzhodan“ (hochdeutsch: Putzlappen) zusammengefasst … Die Willibaldstraße, damals noch eine stark befahrene Nord-Süd-Verbindung am westlichen Stadtrand, ging bis zum Baubeginn der Lindauer Autobahn (ca. 1970) noch mit einer Rechts-Links-Verschwenkung in die Großhaderner Straße über. Heute befindet sich genau dort der „Haderner Steg“, eine Fußgängerbrücke über die A 96. Zu besonderen Anlässen gab das Budget der fünfköpfigen Schrotti-Familie es auch mal her, dass Vati, Frau und Schraaz‘n in das „Weiße(s) Bräuhaus“ in der Würmtalstraße 113 ausführte – und damit wären wir schon, ähem, bei unserem Testlokal. Aber trotzdem nochmal ein bisserl Geschichte: im Jahre 1905 eröffnete hier Peter Widmann, eigentlich ein gelernter Schreiner, ein Cafe mit Flaschenbierausschank und braute vor Ort ab 1908 sein eigenes Weißbier. Das Lokal bzw. dessen Biergarten reichte seinerzeit noch bis zur Rebholzstraße, umfasste also auch noch das Gelände der heutigen Tankstelle. Der Garten hat heute eine Fläche von geschätzt 20 x 20 Metern. In den 1960er Jahren – Widmann war schon über 80 – ging die Wirtschaft auf die Hacker- Brauerei über. Der letzte Wirt hielt bis 2011 aus, wobei das Lokal zuletzt doch eher ein Mauerblümchen-Dasein fristete. Augustiner hat sich nun der Sache angenommen, heftig saniert und umgebaut, und erst jüngst mit den Wirten Stephanie Rollwagen und Michael Glöckle neu eröffnet. Der alte Name „Weißes Bräuhaus“, den es in München eh‘ noch mindestens zwei Mal gibt, ist an dieser Stelle nunmehr Geschichte. Zudem sind Verwechslungen mit dem gerade 200 Meter südlich gelegenen „Erdinger Weißbräu“ (Heiglhofstraße 13) ab jetzt ausgeschlossen. Der Anregung seines Zentralen-Kollegen Marco Ugler folgend sucht der Tester das Wirtshaus auf – und findet es an einem stinknormalen Mittwochabend gegen 20.00 Uhr gerammelt voll vor. Das Lokal dürfte bald 200 Leuten Platz bieten, kommt aber nicht wie eine Halle daher, sondern wirkt mit seinen Nischen und Zwischenwänden optisch angenehmerweise viel kleiner. Viel helles Holz, auch am Boden. Sehr gemütlich und heimelig. Da es draussen mit 13 Grad nicht gerade sommerlich warm ist (müssma halt bis Weihnachten warten, da waren‘s 20 Grad), aber wenigstens trocken, bleibt nur mehr ein Platz im Bedienteil des Biergartens über, wo sich schon ein, zwei Handvoll weiterer Exilanten niedergelassen haben. Die freundliche Kellnerin bringt ruckzuck das Helle (3.20); der „Stoff“ hätte 3.60 und das Weißbier 3.70 gekostet. Die „Halbe“ Tafelwasser wäre mit 3.10 maßvoll billiger gewesen. Die Karte ist weitgehend übersichtlich und bietet, wen wundert‘s bei den Augustinern, bodenständige Kost zu zivilen Preisen. Kleine Übersicht: Brotzeiten 6.80 – 10.90, Salate (ohne oder mit fleischlichen Beigaben) 3.50 – 10.80, Suppen 3.80 – 4.80, drei vegetarische Hauptgerichte von 9.20 – 11.80, Zwischengerichte (z.B. geräucherter Lachs und Forellenfilet oder Ofenkartoffel mit Rinderlendenstreifen) zu 9.20 – 12.80, Hauptgerichte von 8.20 (Knödelgeröstl mit Schweinefleisch, Zwiebeln, Ei und Salat) über Tellerfleisch (12.80) bis zum Steak von der bayerischen Rinderlende mit Zubehör (17.20). Alle diese Hauptgerichte wurden übrigens als „Tagesklassiker“ unter dem aktuellen Datum angepriesen; inwieweit sich die Karte jeweils ändert, wird vermutlich die Zukunft zeigen. Das Lokal ist zum Besuchszeitpunkt ja gerade mal ein paar Tage (wieder) geöffnet. Aus der Suppenabteilung bestellt sich der Wirtschaftsprüfer die „Tafelspitzbrühe mit Speckknödeln“ (3.80), welche kräftig im Geschmack und mit zwei festen, kleinen Speckknödeln ein guter Einstieg ist. Ganz besonders gejuckt hätte den Tester das „Wiener Backhendl mit Kartoffel-Gurkensalat und Preiselbeeren“ (10.80), aber natürlich gab es auch den Schweinsbraten mit Zubehör zum Kampfpreis von 9.95 Euro, der schon aus Vergleichsgründen angesagt war. Ein schönes Stück Fleisch mit der Grösse einer dicken Brotscheibe, zwei kleine Kartoffelknödel mit Brotkrusterl im Inneren und in Butter gerösteten Semmelbröseln obenauf sowie ein Krautsalat mit frisch geröstetem (!) Speck liessen keine Wünsche mehr offen. Halt, doch einen: von der Soße hätte es ein bisserl mehr sein können, was die Kellnerin mit einem glaubwürdigen „Ja, hätten‘s halt was g‘sagt, ich hätt‘s ihnen doch gern ’bracht“ beantwortete. Hätte sie auch getan, denn flotter und freundlicher Service ist hier angesagt. Das Publikum ist rundherum angenehm – Leute aus der Umgebung, die mehr zum Sehen als Gesehen- Werden da sind und sich darüber freuen, dass es an diesem traditionsreichen Ort wieder ein wunderschönes bayerisches Wirtshaus mit gutem Bier und offensichtlich ebensolcher Küche gibt. Wer jetzt übrigens meint, der zuvor erwähnte „Erdinger Weißbräu“ sei nunmehr ein ausgestorbener Ort, der irrt. Auch dort war es gleichzeitig ziemlich voll, was uns zeigt, dass es – zumal im großen Einzugsbereich Hadern/Blumenau – auch genügend Gäste für zwei bodenständige Wirtshäuser nebeneinander gibt. Sehr erfreulich. Alles Gute zum Neustart! (MS) Foto: atelier-tacke.de gAsTro „ m“ 28 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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www.HerzAs-Nightclub.de Triebstraße 11 a • 80993 München • Tel. 089/147 282 55 Sie können in unserem Club mit folgenden Karten bezahlen: EC-Cash-Automat direkt im Haus! OPEN END20 00 - Öffnungszeiten: AZA-13001 AZ-176x40_taxikurrier__rz.indd 1 06.03.13 19:07 Der b lick zurück ➔ im Augus T … … vor 100 Jahren (1913) 15. august – Die deutsche Oberland- Automobilfabrik bietet einen Kraftwagen für 5.600 Mark an. … vor 75 Jahren (1938) 05. august – Joseph Goebbels kündigt die Produktion eines „Deutschen Kleinempfängers 1938“ für 35 Reichsmark an. … vor 50 Jahren (1963) 08. august – Der Postzug Glasgow-London wird überfallen. Banknoten im Wert von 28,5 Millionen DM werden erbeutet. 24. august – Start der neuen Fußball- Bundesliga mit dem TSV 1860 München (ohne FC Bayern). … vor 25 Jahren (1988) 28. august – In Ramstein kollidieren beim Flugtag 3 Flugzeuge. Insgesamt sind 70 Todesopfer zu beklagen. … vor 10 Jahren (2003) 13. august – In der Nacht zum 13. August wurde mit 27.6 °C die heißeste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen in Deutschland gemessen. … vor 1 Jahr (2012) 27. august – In Schwabing wird ein 250 Kilo schwerer Blindgänger gesprengt. (PR) Der T Axikurier vor 5 J Ahren ➔ A r Abische besucher mittlerweile noch mehr gäste aus dem morgenland ➔ aus der august-ausgabe 2008 (Gespräch mit Abdul-Sattar Ajlani, Taxiunternehmer) sommerzeit ist urlaubszeit. a uch für die Bewohner der arabischen halbinsel. Dabei ist München Reiseziel Nummer eins, so etwas wie das medizinische Mekka der Araber. Jedes Jahr im Sommer besuchen tausende arabische Touristen die bayerische Landeshauptstadt, meist mit der Absicht, hier in medizinische Behandlung zu gehen. Der Patient kommt selten allein. Meist begleitet ihn die ganze Familie mitsamt der Dienerschaft, die eine gesamte Etage im Luxushotel belegen. Für viele dieser Gäste ist das Taxi das Standardverkehrsmittel, um zwischen Hotel, City, Arzt oder Krankenhaus zu pendeln. Vielen Patienten zahlt diese Heilbehandlungen in deutschen Kliniken der Staat. Aber nicht nur das ausgezeichnete Angebot im Gesundheitswesen machen unsere Stadt für arabische Gäste so attraktiv, sondern auch eine Reihe anderer Annehmlichkeiten: die zentrale Lage Münchens mit optimalen Verbindungen in alle Richtungen, die größtmögliche Sicherheit einer Großstadt dieser Dimension, und – besonders wichtig für diese Zielgruppe – es gibt keine öffentliche Prostitution auf Münchens Straßen. Der Münchner Taxiunternehmer Abdul-Sattar Ajlani, gebürtiger Syrer und seit 1974 im Münchner Taxigewerbe aktiv, stand der Redaktion des TAXIKURIER Rede und Antwort auf alle Fragen rund ums Thema „Der Umgang mit arabischen Fahrgästen“ . Abdul-Sattar Ajlani weiß, wovon er spricht. Seit über 30 Jahren befördert er mit seinem Taxibus arabische Fahrgäste quer durch die Bundesrepublik. Sein großer Vorteil ist seine arabische Muttersprache. Andere Länder, andere Sitten – dieser Spruch gilt für diese Gäste besonders. Um diese Zielgruppe vorbildlich zu bedienen, gilt es einige Regeln zu beachten. Aus ethnischen und religiösen Gründen ist insbesondere beim Umgang mit Frauen und Kindern das Verhalten anzupassen. Dies beginnt bei der Begrüßung. In der arabischen Welt ist die Begrüßung einer Frau per Handschlag nicht üblich. Auch der Blick sollte nur kurz das Gesicht streifen und niemals das Antlitz der Frau fixieren. Keinesfalls darf Körperkontakt mit Damen stattfinden, auch eine Hilfestellung beim Einsteigen, und sei es nur der anzuhebende Fuß, soll ohne Berührung erfolgen. Beim Öffnen der Türen ist zu beachten, dass arabische Damen stets auf dem Rücksitz Platz nehmen und nicht vorne neben dem Fahrer sitzen. Etwas problematisch wird es bei der Beförderung von Kindern. Es ist in den arabischen Staaten nicht üblich, Kinder im Kindersitz zu sichern, weshalb es dann meist nur wenige Minuten dauert, bis sich die Kinder wieder befreit haben und im Auto herumturnen. Es hat sich bewährt, mit diesen Kindern besonders behutsam umzugehen, nicht zu schimpfen oder sie gar anzufassen. Ein Grund warum diese Spezies Fahrgast vornehmlich Großraumtaxis auswählt ist die Menge des mitgeführten Gepäcks. Dank immenser Kaufkraft und ausgesprochen marktfreundlichem Konsumverhalten sind bei jedem Check-in am Flughafen enorme Mengen Übergepäck abzufertigen. Dies muss allerdings auch vorher schon im Taxi Platz finden, nicht selten kommt es vor, dass ein zweiter Taxibus für das Gepäck hinterher fährt. (TK) August 2008 TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de ➜ Die Jubiläums-Ausgabe des „neuen“ TAXIKURIER ➜ München ist ein Lieblingsziel von arabischen Gästen Wie man mit dieser fremden Kultur umgeht ➜ Die besten Adressen Die Sieger „Mitte“ nach 36 Monaten „Essen auf Rädern“ ➜ Neue Messe München – eine Erfolgsstory Gespräch mit dem Messe-Chef Manfred Wutzlhofer Foto: istockphoto AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 29
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buenos Aires sicherheit per Telefon Bei den offiziell zugelassenen Taxis riskiert man als Tourist allenfalls ein paar zu viel bezahlte Pesos. Aber bei den Illegalen, die am Flughafen mit günstigen Preisen locken, ist höchste Vorsicht geboten! ➔ was? Argentinien ist zwar keine Bananenrepublik mehr, aber mit Schwerkriminalität muss in Einzelfällen auch heute gerechnet werden. Wer Taxi fährt, sollte darauf achten, ein offiziell zugelassenes Auto zu bekommen, und Weg und Fahrer für den Fall der Fälle möglichst bei Dritten zu hinterlegen. Raub und Entführung sind zwar selten geworden, kommen aber immer noch vor. Offiziell gibt es zwei Taxiarten: das Radiotaxi mit auffällig schwarz-gelber Lackierung (empfehlenswert z.B. Radiotaxi Premium, Tel. 52380000) und die Remise mit unterschiedlichem Erscheinungsbild und ohne Schild. Letztere kann nur telefonisch (z.B. unter der Nummer 32207138 oder am Flughafenschalter direkt nach der Ankunft bestellt werden) und ist zehn bis 15 Prozent teurer als das Radiotaxi, dafür sind die Autos meist gepflegter und sicherer. Nicht zu empfehlen sind die Taxis, die lediglich ein aufgeklebtes Schild an der Seite und kein Zeichen auf dem Dach haben, unter denen gibt es viele schwarze Schafe. ➔ wie? Wird ein Auto telefonisch bestellt, dann muss der Fahrer seine Nummer angeben – damit ist eine gewisse Sicherheit gewährleistet. Deshalb empfiehlt es sich auch, wenn man in der Stadt unterwegs ist, in ein Restaurant, Hotel oder Einkaufszentrum zu gehen und dort um die Bestellung des Taxis zu bitten. Die meisten Fahrer sprechen nur Spanisch. Am einfachsten ist es, z.B. dem Hotelportier zu erklären, wo man hin will, und diesen dann mit dem Fahrer verhandeln zu lassen. Bei telefonischer Bestellung einer Remise kann man ausdrücklich einen Fahrer mit Englischkenntnissen buchen. Grundlage ist immer der Preis auf dem Taxameter. Man kann vor der Abfahrt den Gesamtpreis erfragen, der dann beim Bezahlen nicht mehr als zehn bis 15 Prozent von der prognostizierten Summe abweichen sollte. ➔ wie viel? Im riesigen Buenos Aires rechnet man die Fahrten meist nach (Quer-)Straßen. 20 Straßen innerhalb der Stadt kosten etwa 45 bis 70 Pesos. Die Fahrt vom internationalen Flughafen in die Innenstadt muss mit etwa 220 Pesos bezahlt werden, vom internationalen zum nationalen Flughafen (Aeroparque) sind ca. 230 Pesos fällig. Trinkgeld muss nicht gezahlt werden, aber ein kleiner Betrag (4–10 Pesos) wird gern genommen. ➔ unser Tipp Wer mit größerem Gepäck unterwegs ist, sollte das schon bei der telefonischen Bestellung mitteilen. Denn viele Taxis in Buenos Aires werden mit Gas betrieben und haben einen riesigen Gastank im Kofferraum, der kaum noch eine Zuladung zulässt. Unbedingt mit Pesos und möglichst mit passenden kleinen Scheinen bezahlen. Wer eine andere Währung einsetzt, wird meistens beim Wechselkurs übel betrogen, Gleiches gilt beim Herausgeben auf große Scheine (Falschgeld!). Delhi willkommen im chaos Richtige Taxis sind selten geworden in Indiens Hauptstadt und fahren fast ausschließlich zwischen den großen Hotels und dem Flughafen ➔ was? Delhi zählt zu den chaotischsten Städten der Welt – das gilt für die Fahrweise ebenso wie für Straßennamen. Den größten Teil der Personentransporte bestreiten Myriaden von Tuktuks, in den engen Altstadtgassen auch noch Fahrrad-Rikschas. Die wenigen „echten“ Taxis dagegen sind erstaunlicherweise relativ gut organisiert. Es gibt zwei Arten offizieller Taxis: die schwarz-weißen, die in erster Linie am Flughafen sowie vor den großen Hotels zu finden sind und (sofern man das Glück hat, ein freies zu finden) auch auf der Straße angehalten werden können, und die gelb-schwarzen Radio-Taxis, die per Telefon gerufen werden. ➔ wie? Am Flughafen kann man eines der schwarz-weißen Taxis mit Schild auf dem Dach wählen. Bei diesen Autos wird normalerweise nach Kilometern abgerechnet. Kennt sich der Fahrgast nicht aus, dann kommt er bisweilen allerdings erst nach einer halben Stadtrundfahrt ans Ziel, deshalb besser vorher nach dem Preis fragen und ihn, gerade bei weiteren Strecken in die Innenstadt, noch 20 bis 30 Prozent runterhandeln. Besser geht man am Flughafen an Foto: istockphoto 30 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013 ➔ b eson Derhei Ten in D en meTro Polen t axi-Weltreise TiTel ThemA das Taxi und coca cola gibt es überall auf der w elt. ein ausführlicher report beleuchtet die Taxi-Besonderheiten in einigen Metropolen der Business-welt.
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den Schalter der Radio-Taxis. Dort bekommt man ein festes Fahrzeug zugewiesen und auch einen verbindlichen Preis genannt. Die Radio Taxis lassen sich per Telefon rufen. Zuverlässig sind z.B. Easy Cap (Tel. 43434343) und Mega Cap (41414141). Ruft man sie per Handy, bekommt man eine SMS mit der Taxinummer und dem Namen des Fahrers. Die meisten Fahrer sprechen zumindest etwas Englisch und kennen die großen Hotels und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Schwierig wird es bei Adressen in der Altstadt. Dort sind viele Gassen mit dem Auto gar nicht befahrbar, will heißen: Man wird im Zweifelsfall mit vagen Erklärung, in welche Richtung man gehen muss, an irgendeiner Ecke abgesetzt und sich selbst überlassen. ➔ wie viel? Die schwarz-weißen Taxis berechnen nur die Kilometer, für jeden sind 50 Rupien, umgerechnet etwa 80 Cent, zu bezahlen. Die Radio Caps verlangen generell eine Rufgebühr von 50 Rupien, dazu tagsüber 20 Rupien pro Kilometer, nachts etwa 25 Prozent mehr. Bei längeren Strecken ist der Preis immer verhandelbar – aber nur vor Antritt der Fahrt! Der Preis vom Flughafen in die Innenstadt beträgt etwa 500 Rupien. ➔ was lieber nicht? Auf keinen Fall sollte man den – auch noch so freundlichen – Verlockungen der inoffiziellen Fahrer folgen, die ankommende Reisende sofort nach Verlassen der Sicherheitszone im Airport ansprechen. Wer in der Stadt versucht, ein Taxi auf der Straße anzuhalten, wird, wenn er nicht sofort Erfolg damit hat, mit kaum zu überbietender Hartnäckigkeit von Tuktuk-Fahrern bedrängt. Besser rettet man sich in eines der großen Hotels, wo echte Taxis vor der Tür stehen oder man per Telefon eins hinbeordern kann. – Und wer den ganzen Ärger von vorneherein vermeiden will, zahlt etwas mehr und lässt sich zum Festpreis von einer Hotellimousine abholen bzw. ans Ziel bringen. hongkong farbspiele Rot, Grün, Blau: Das Taxisystem in Hongkong ist leicht zu durchschauen – und für Gäste entspannt zu meistern. ➔ was? Bis auf das Gebiet der New Territories gibt es reichlich Taxis in Hongkong, vor allem auf der Insel Hongkong und der Halbinsel Kowloon. Je nach Wagenfarbe decken die Taxis bestimmte Stadtgebiete ab: Am häufigsten trifft man auf die roten, die zwar am teuersten sind, jedoch als einzige Ziele in ganz Hongkong ansteuern. Ausnahme: die Tung Chung Road und das südliche Lantau. Die grünen Taxis fahren in den weniger bevölkerten New Territories, die blauen operieren ausschließlich in Lantau. Den Flughafen bedienen sie jedoch alle. Auch sind alle Hongkong-Cabs mit Taxameter ausgestattet und klimatisiert. ➔ wie? Man kann Taxis auf der Straße anhalten, sich an festen Taxiständen oder vor Hotels in die Schlange einreihen oder die Taxizentrale anrufen (Hong Kong Taxi Centre: 25 74 73 11). Nach dem Einsteigen sollte man überprüfen, dass der Fahrer das Taxameter eingeschaltet hat. Außerdem unbedingt anschnallen – seit 1. Januar besteht Gurtpflicht. ➔ wie viel? Der Mindestpreis für die ersten zwei Kilometer beträgt 20 HK$ (circa 1,95 Euro) in roten, 16,50 HK$ (1,61 Euro) in grünen und 15 HK$ (circa 1,46 Euro) in blauen Taxis. Alle weiteren 200 Meter kosten 1,50 HK$ (circa 0,15 Euro) in roten und 1,30 (circa 0,12 Euro) in grünen und blauen Taxis. Zuschläge werden erhoben für Gepäck, die Beförderung von Tieren oder die telefonische Vorbestellung. Außerdem müssen die Fahrgäste die Gebühren für Tunnel und bestimmte Straßen (z.B. Launtau Link auf dem Weg zum Flughafen) übernehmen. Beim Bezahlen sollte man sich – so wünscht es die Regierung – an den exakten Betrag halten, der auf dem Taxameter steht. Trinkgeld ist unerwünscht (nicht von den Fahrern). Auch sollte man eine gedruckte Quittung verlangen und – falls das Gerät kaputt ist – eine handgeschriebene. ➔ was besser nicht? Taxifahrer in Hongkong halten sich zumeist an die gesetzlichen Vorgaben. Trotzdem kommt es vor, dass der eine oder andere versucht, „krumme Touren“ zu fahren, das heißt: „Stadtundfahrten“ unternimmt, falsche Preise angibt oder das Taxameter manipuliert. Das sollte man nicht hinnehmen, sondern melden: bei der offiziellen Beschwerde-Hotline: 28 89 99 99. Johannesburg „in god we trust“ Taxifahren in Johannesburg erfordert gesundes Gottvertrauen – und noch mehr Vorsicht ➔ was? Taxifahren in Johannesburg ist nichts für Anfänger. Auch wenn sich die Sicherheitslage in der Stadt seit einigen Jahren deutlich verbessert hat, tut man doch gut daran, Augen und Ohren offenzuhalten und sich keinesfalls auf Experimente einzulassen. Das heißt im Klartext: Steigen Sie niemals in irgendein Taxi – allenfalls die mit festem Stand am Airport sind zu empfehlen oder die, die Sie vorher bestellt haben. Die Wagen haben weder einheitliche Farben noch feste Schilder auf dem Dach – jedes Taxi sieht anders aus und lässt sich oftmals gar nicht als solches erkennen. Die von Einheimischen benutzten Minibusse sind Tabu für Reisende, zumal sie oft in desolatem Zustand sind und man nie so genau weiß, wo man letztendlich landet. Schlimmstenfalls an einem Ort, an dem man nicht sein will bzw. sein sollte… ➔ wie? Am besten und sichersten ist es, Taxis vom Hotel bestellen oder sich ggf. abholen zu lassen. Bevor Sie einsteigen, immer checken, ob es sich tatsächlich um das georderte Taxi handelt. Hotels arbeiten zumeist mit festen Anbietern zusammen, die vertrauenswürdig sind und nach Listenpreisen abrechnen. Nach dem Einsteigen bitte immer Türen und Fenster verriegeln, was der Fahrer im Regelfall aber ohnehin erledigt. ➔ wie viel? Taxifahren ist verhältnismäßig teuer in Joburg. Bevor man ins Taxi steigt, vom Hotel den Preis erfragen, mit dem Fahrer fix machen und nach der Fahrt bezahlen. Die circa 30-minütige Fahrt von der City zum Airport oder retour kostet etwa 450 ZAR (circa 38 Euro). Trinkgeld ist üblich: je nach Strecke circa 20 bis 30 ZAR (1,70 bis 2,50 Euro). AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 31
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➔ was lieber nicht? Handgepäck niemals auf dem Schoß befördern, sondern unter dem Sitz bzw. im Kofferraum, damit es nicht von außen sichtbar ist. Leider kommt es immer wieder vor, dass Fensterscheiben eingeschlagen und Taschen geraubt werden. london nur fliegen ist schöner Schwarze Taxis gehören zum Straßenbild wie rote Doppeldeckerbusse – ihre Fahrer zu den bestausgebildeten der Welt ➔ was? Wer kennt sie nicht? Londons Taxis sind schwarz und bullig – bekannt als „Black Cab“ oder „Hackney Carriage“ und herrlich bequem. Mittlerweile sieht man die Klassiker auch in anderen Farben, zum Kronjubiläum der Queen im letzten Jahr präsentierten sie sich mit goldenem Anstrich. Auf dem Dach ist das typische Taxi-Schild montiert, leuchtet es hell, ist der Wagen frei und bereit für den nächsten Fahrgast. Black-Cab-Fahrer müssen übrigens eine harte Prüfung ablegen, bevor sie ins Taxi steigen dürfen und sind deshalb perfekte City-Guides, die genau wissen, wo’s lang geht. Auch wenn sie richtig Geld kosten, die Fahrt mit ihnen ist jeden Penny wert. ➔ wie? Wie in vielen anderen europäischen Metropolen auch kann man Taxis auf der Straße anhalten (Achtung: nur „Black Cabs“ sind berechtigt, Fahrgäste auf der Straße aufzulesen), sich an einem Taxi-Stand (gibt es an jedem größeren Bahnhof, vor Hotels und natürlich am Airport) in die Schlange einreihen oder einen Wagen vorbestellen. Letzteres übernimmt das Hotel, man kann aber auch direkt bei seriösen Privatanbietern buchen wie zum Beispiel Addison Lee (www.addisonlee.com). ➔ wie viel? Der Fahrpreis variiert je nach Tageszeit und Strecke, der Mindestpreis beträgt aber 2,40 Pfund (circa 2,80 Euro). Black Cabs haben alle ein Taxometer. Trotzdem kann man sich vor der Fahrt durchaus auf einen Preis einigen. Es empfiehlt sich, genug Bargeld mitzunehmen, da die wenigsten Wagen mit einer Cash-Maschine ausgestattet sind. Die Fahrt von der City nach Heathrow kostet etwa 50 Pfund (circa 58 Euro). Bucht man ein Taxi im Voraus, bekommt man meist einen besseren Preis. Ein Trinkgeld in Höhe von zehn Prozent ist üblich. ➔ was lieber nicht? Man sollte auf der Straße niemals in ein x-beliebiges Taxi steigen, das kein Black Cab ist und das man nicht bestellt hat. Diese Fahrer sind illegal unterwegs und man begibt sich in Gefahr. Ausnahme: Die lokalen Anbieter, die am Airport stehen, sind in der Regel völlig in Ordnung. moskau ein hauch von abenteuer Schlechte Straßen, Staus und schwarze Schafe – wer die Regeln in Moskau nicht kennt, zahlt astronomische Preise ➔ was? Vor 20 Jahren war Taxifahren in Moskau noch Abenteuer pur – viel hat sich daran bis heute nicht geändert. Die Überfälle und Diebstähle sind seltener geworden, aber es herrscht immer noch Chaos. Nur wer die Regeln kennt, die Sprache spricht und hartnäckig verhandelt, kann zu einem halbwegs fairen Preis ans Ziel kommen. Die „echten“ Taxis haben ein Taxischild auf dem Dach oder sind entsprechend beklebt. Autotyp und Farbe variieren, es gilt dafür keine bindende Vorschrift. Dazu gibt es private Taxiunternehmen, die man am Flughafen vorfindet oder über das Hotel erfragen kann. Ein echtes Problem ist der unglaubliche Verkehr – Moskau hat in etwa eine Gesamtfläche wie Berlin, aber bestimmt fünf Mal so viele Autos. Auch die Straßen sind schlecht, so dass man nicht eben zügig voran kommt. Daher: Lange Fahrtzeiten einplanen, vor allem zwischen 7.30 und 9.30 Uhr bzw. 17 und 20.30 Uhr. ➔ wie? Wer sich an die Straße stellt und winkt, hat kaum Chancen, ein richtiges Taxi zu finden. Dafür halten immer wieder Privatfahrer, die ihre Dienste anbieten, um ein bisschen dazu zu verdienen. Das funktioniert gut – sofern man Russisch spricht und Fahrtziel sowie Preis vorher verhandeln kann. Allen anderen sei empfohlen, auf städtische Taxis mit Taxometer zu vertrauen (Vorbestellung unter Tel. +495/927 00 00, Tel. 366 47 47, Tel. 204 15 15). Man kann auch mit der App „Get Taxi“ (iPhone und Android) ein Auto bestellen, oder man bittet den Hotelportier, einen zuverlässigen Fahrer zu organisieren. In den Moskauer Flughäfen gibt es Taxischalter. In Domodedovo kann man dort sogar nach festen Tarifen mit Kreditkarte bezahlen und bekommt eine richtige, vom Finanzamt anerkannte Quittung. Wer dort ein Auto ordert, wird vom Fahrer direkt am Taxischalter abgeholt. Die Sprache ist ein echtes Problem, denn viele Fahrer sprechen aserbaidjanisch oder usbekisch und noch nicht einmal russisch – geschweige denn englisch. Die Adresse in geschriebener Form dabei zu haben ist ebenso sinnvoll wie ein Smartphone, das die Route bei Google Maps anzeigt, denn Moskauer Taxifahrer müssen keine Ortskenntnis nachweisen und kennen sich oft beschämend schlecht aus. ➔ wie viel? Offizieller Preis der städtischen Anbieter ist 22 RUB (circa 0,51 Euro) pro Kilometer plus 10 RUB (circa 0,25 Euro) pro Minute Wartezeit (dazu gehört auch das Stehen im Stau). Aber die meisten Taxis haben keine Uhr, und es gibt kein fixes Tarifsystem. Die Fahrer machen die Preise entsprechend der Kleidung des Kunden – Touristen werden naturgemäß dabei gründlich ausgenommen. Der reguläre Preis vom Flughafen in die Stadt liegt je nach Ziel zwischen 1200 und 3000 RUB, von Touristen werden aber gerne auch mal 5000 und mehr RUB genommen. Trinkgeld ist eher unüblich. ➔ was besser nicht? Wenn Taxifahrer US-Dollar oder Euro haben wollen, unbedingt ablehnen! In der Russischen Föderation ist der Rubel das einzige Foto: istockphoto 32 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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gesetzliche Zahlungsmittel, in Fremdwährungen zu bezahlen ist verboten. Wer sich am Flughafen auf das Lockangebot eines „wilden“ Taxifahrers mit ungekennzeichnetem Auto einlässt, muss in Einzelfällen damit rechnen, dass er im Wald landet und dort ausgesetzt wird, sofern er nicht zur Zahlung eines kräftigen Nachschlags, sprich: dem Mehrfachen des ursprünglich genannten Preises, bereit ist. new York city legende in gelb Die Autotypen wechseln, die Farbe bleibt: Yellow Cabs prägen seit über 105 Jahren das Straßenbild von Manhattan – zur Freude aller ➔ was? Sie sind nicht zu verfehlen: zum einen wegen ihrer knallgelben Farbe, zum anderen, weil sie so zahlreich sind. Die New Yorker Taxis, „ Yellow Cabs“ genannt, sind die ideale Art der Fortbewegung in Manhattan – vor allem, wenn man müde Füße hat vom vielen Laufen auf dem Asphalt. Sie werden von privaten Unternehmen betrieben und von der New York City Taxi- und Limousinen-Kommission zugelassen. Jedes offizielle Taxi hat daher eine Lizenz in Form einer etwa bierdeckelgroßen Plakette, die für jedermann sichtbar auf der Motorhaube verschweißt ist. Auf den Seitentüren sind außerdem die aktuellen Tarife abgedruckt. ➔ wie? An den Straßenrand stellen und winken: Bei den Mengen an Taxis, die auf Manhattans Straßen unterwegs sind, ist die Chance groß, sofort fündig zu werden. Bei freien Taxis brennt das mittlere der drei Lichter auf dem Dach – sonst sind sie besetzt oder „off duty“ . Eingestiegen wird grundsätzlich hinten – es sei denn, man ist zu viert unterwegs und braucht den Platz neben dem Fahrer. ➔ wie viel? Wenn man einsteigt, zeigt der Taxameter bereits den Grundpreis von 2,50 US-Dollar (circa 1,92 Euro) an. Jede weitere Einheit (1/5 Meile bei einer Geschwindigkeit von 6 mph bzw. 120 Sekunden, wenn man langsamer fährt, im Stau steht oder der Fahrer warten muss) kostet 50 Cent. Hinzu kommen diverse Zuschläge für Nachtfahrten oder Tunnels und Brücken. Um zu den Flughäfen zu kommen, muss man tiefer in die Tasche greifen: Für Fahrten von Manhattan zum John F. Kennedy International Airport und umgekehrt gibt es eine offizielle „Flat Fare“ (52 Dollar/circa 40 Euro) plus Zuschläge und Trinkgeld. Zum Newark International Airport bezahlt man den Betrag auf dem Taxameter plus 17,50 Dollar (circa 13,46 Euro) Airport-Zuschlag sowie alle Gebühren für Brücken und Tunnels auf dem Hin- und Rückweg. Auch für die Fahrt zum LaGuardia Airport bezahlt man per Taxameter – und das am besten in bar, da nicht alle Taxifahrer Kreditkarten akzeptieren. Es schadet übrigens nicht, vorher einen ungefähren Preis festzumachen, um unschöne Überraschungen zu vermeiden. Bitte Trinkgeld nicht vergessen: 15 bis 20 Prozent sind üblich. Auf Wunsch stellt der Fahrer eine gedruckte Quittung aus. Eine gute Orientierungshilfe bietet die Internet-Seite www.taxifarefinder.com/rates.php ➔ was besser nicht? Wenn es regnet, herrscht Ausnahmezustand auf den Straßen von New York – und ein Taxi zu bekommen ist so gut wie unmöglich. Also, entweder auf die U-Bahn ausweichen oder mit einem großen Geldschein winken… Spaß beiseite: Eine gute Option ist die App „Taxi Magic“, über die man bequem buchen, vorbestellen und bezahlen kann. Für 45 Städte in den USA, kostenlos erhältlich für Android und iPhone unter www.TaxiMagic.com Paris Mangelware Der großen Nachfrage stehen in Paris meist viel zu wenige Taxis gegenüber. Die Fahrer wissen das – von Service keine Spur! ➔ was? Viel falsch machen kann man in Paris eigentlich nicht: Die Taxis, es dominiert dabei immer noch die Marke Mercedes, haben ein unmissverständliches Schild auf dem Dach, ein rotes oder grünes Licht zeigt an, ob sie besetzt oder verfügbar sind. – Soweit die Theorie. Die Praxis ist leider, dass, sobald ein paar Tropfen fallen oder die Metro nachts ihren Dienst eingestellt hat, ein gnadenloser Kampf um die wenigen freien Autos beginnt. Sich dann an den Straßenrand zu stellen, um ein Taxi heranzuwinken, ist ein reines Glücksspiel. ➔ wie? Wer den Straßenkampf um ein Auto leid ist, hat zwei Möglichkeiten: Man kann das Auto telefonisch rufen z. B. Taxis Bleu, Tel. 49361010 oder Taxi G7, Tel. 47394739. Dabei kann es allerdings zu längeren Wartezeiten kommen, und die Anfahrt muss extra bezahlt werden. Oder man geht zum nächsten Taxistand und wartet dort (bei ungünstigen Bedingungen bisweilen in einer langen Schlange) auf die anfahrenden freien Wagen. Die meisten Fahrer stammen aus Nordafrika oder asiatischen Ländern. Französisch beherrschen sie einigermaßen, oft mit starkem Akzent, andere Sprachen in aller Regel nicht. Sie stehen auch in dem Ruf, sich nicht allzu gut in der Riesenstadt auszukennen und schwierigere Ziele bisweilen – mit oder ohne Absicht – auf abenteuerlichen Wegen anzufahren. ➔ wie viel? Abgerechnet wird zuverlässig nach der Taxiuhr, aber das Tarifsystem ist unübersichtlich. Es unterscheidet 3 Zonen: A-Paris, B-Petite Couronne und C-Airport, dazu gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Tagund Nachtfahrten. Da auch die Wartezeiten auf der Uhr gerechnet werden und in Paris immer wieder gigantische Staus zu bewältigen sind, können Taxifahrten zeitraubend und entsprechend teuer sein. Richtwerte: Eine kürzere Innenstadtfahrt ohne größere Staus kostet ca. 15, nachts ca. 20 Euro. Für eine Fahrt vom Pariser Flughafen CDG sind tagsüber 40 bis 50, nachts etwa 70 Euro zu bezahlen. Nur in wenigen Autos ist das Bezahlen mit Kreditkarte möglich. Wer die Rechnung zum Schluss damit begleichen will, sollte das schon bei der telefonischen Bestellung angeben. Ein kleines Trinkgeld ist üblich, in der Regel rundet man auf den nächsten Geldschein auf. Da die Fahrer kaum Service leisten und z.B. oft noch nicht einmal beim Laden und Entladen des Gepäcks helfen, erwarten sie auch nicht viel. ➔ was lieber nicht? Am Flughafen gibt es Fahrer, die Passagiere sofort nach dem Verlassen des Sicherheitsbereiches ansprechen und in Autos ohne Taxischild in die Stadt bringen wollen. Mutige können dabei bisweilen sogar zu günstigeren Preisen als mit den regulären Taxis fahren, wenn sie den Preis vor Fahrtantritt aushandeln. Wer keine Ortskenntnis hat und insbesondere weibliche Reisende sollten davon aber lieber absehen. AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 33
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➔ unser Tipp Bei längeren Fahrten vom Flughafen in die Stadt oder zu anderen entlegenen Zielen lassen sich die Taxifahrer bisweilen auf einen Fixpreis ein. Wer die Tarife kennt und hartnäckig verhandelt, kann dabei ein paar Euro sparen. Neu für mutige und eilige Fahrgäste ohne großes Gepäck sind, vor allem in Orly und Roissy, seit Neuestem die Moto Taxis, die ihre Kunden auf dem Motorrad ans Ziel bringen. Vorbestellung unter 0 826 100100. shanghai lost in Translation Zum Ziel zu kommen, ist eine Herausforderung in Shanghai – selbst wenn man gute Nerven und die Adresse in chinesischen Schriftzeichen dabei hat ➔ was? In Shanghai gibt es circa 45.000 Taxis, die von 150 Anbietern auf die Straße geschickt werden, wobei sich die verschiedenen Companies in erster Linie durch die Farben (Hellrot , Burgunderrot, Blau, Weiß, Gold, Grün) unterscheiden. Der Service ist mehr oder weniger derselbe. Mit den hellroten Taxis haben wir keine guten Erfahrungen gemacht: Die Fahrer sind nicht selten unfreundlich, kennen sich nicht aus in der Stadt und auch die Autos sind oft in schlechtem Zustand. Eine Ausnahme bilden die „Expo-Taxis“ (weiß mit grünem Expo- Schriftzug), die in der Regel gut gewartet sind und auch von besser ausgebildeten Fahrern gelenkt werden. VW scheint das Monopol für den Taximarkt zu haben: Im Einsatz sind der „VW Santana“ und – seit der Expo – auch der „VW Caddy“ . Alle lizensierten Taxis haben ein Taxi-Zeichen auf dem Dach, ein Taxometer und ein Schild mit den Schriftzeichen für „kong che“ auf dem Amaturenbrett, das beleuchtet ist, wenn Fahrgäste willkommen sind. ➔ wie? Wer auf der Straße ein Taxi anhält, muss schnell sein – und im Notfall auch mal die Ellenbogen ausfahren, sonst kommt man nicht zum Zug. Die meisten Taxifahrer sprechen kein Englisch, daher ist es ratsam, sich vom Hotel die Zieladresse in Mandarin geben zu lassen und diese mitzunehmen. Auch haben die meisten Hotels eine „Magic Taxi Card“ mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in chinesischen Schriftzeichen, die man dem Taxifahrer zeigen kann. Für die Fahrt braucht man gute Nerven: Auf den Straßen herrscht Chaos und Taxifahrer drücken gerne aufs Gaspedal. Seit dem 1. Januar herrscht Anschnallpflicht – seitdem haben fast alle Taxis funktionierende Gurte, von denen man auch Gebrauch machen sollte. ➔ wie viel? Der Grundtarif beträgt tagsüber zwölf RMB (circa 1,44 Euro) für die ersten drei Kilometer (nachts 18 RMB / circa 1,90 Euro), jeder weitere Kilometer kostet 2,4 RMB. Abends und nachts kommen die Fahrer schon mal auf die Idee, das Taxameter zu manipulieren . Dann sollte man die Nummer des Taxifahrers notieren ( steht immer vorne links am Beifahrersitz ) und ihn bei der zuständigen Behörde (Hotline 96 20 00) melden. Bezahlen muss man bar oder aber per „Traffic Card“, die man an Metrostationen aufladen kann und die auch für öffentliche Verkehrsmittel gilt. Die Fahrt von der City zum Flughafen kostet zwischen 170 und 200 RMB (circa 20 bis 24 Euro). Trinkgeld ist nicht üblich. ➔ was lieber nicht? Sitzt man hinter dem Fahrer, sollte man niemals (auch wenn es noch so heiß ist) das Fenster öffnen, da Chinesen gerne spucken und man Gefahr läuft, die Spucke des Fahrers ins Gesicht zu bekommen (kein Scherz!). singapur gut und günstig Auch wenn auf den Straßen oft Chaos herrscht: Taxifahren in Singapur ist unkompliziert und angenehm ➔ was? Viele Taxis auf wenig Raum: In Singapur gibt es sieben große Anbieter, etwa 30 verschiedene Taxi-Typen und rund 30.000 Wagen, die auf den meist verstopften Straßen unterwegs sind. Die verbreitetsten sind die gelben CityCabs und die blauen Comfort- Taxis (Hotline für beide 65 52 11 11). Sie sind in der Regel gut gewartet, klimatisiert und mit Taxameter ausgestattet. Die Wagen haben außerdem ein grünes Zeichen auf dem Dach, das leuchtet, wenn Fahrgäste willkommen sind. ➔ wie? Klassische Vorgehensweise nach europäischem Vorbild: Man kann Taxis auf der Straße anhalten, telefonisch bestellen, sich an einem Taxistand anstellen oder eine mobile App benutzen. In der Innenstadt gibt es Bereiche, wo kein Taxi halten darf: zum Beispiel auf Busspuren oder -haltestellen. ➔ wie viel? Taxifahren ist preisgünstig in Singapur: In der Regel bezahlt man höchstens zehn Singapur-Dollar (circa 6 Euro) für eine Fahrt in der City. Drei S$ (circa 1,80 Euro) beträgt der Mindestpreis, pro weitere 400 Meter muss man 22 Cents (0,13 Euro) veranschlagen – ebenso für eine Wartezeit von 45 Sekunden. Die Fahrt von der City zum Changi Airport dauert etwa 30 Minuten und kostet zwischen 18 und 38 S$ (circa 11 bis 23 Euro). Nicht wundern darf man sich über Zuschläge – die fallen häufig an in Singapur, zum Beispiel im Central Business District, am Airport, für Maut etc. Für eine Fahrt nach Mitternacht darf der Taxifahrer 50 Prozent draufschlagen. Abgerechnet wird via Taxameter – der Fahrer ist verpflichtet, eine Quittung auszustellen, falls dies der Fahrgast wünscht. Akzeptiert werden Bargeld und Kreditkarten, letztere bedingen aber einen Aufschlag von zehn Prozent. Trinkgeld ist nicht üblich. Wenn der Fahrer Extra-Service bietet, zum Beispiel beim Gepäck hilft, ist ein kleiner Obulus (circa zehn Prozent des Fahrpreises) durchaus angebracht. ➔ was besser nicht? Zur Rushhour, zum Ladenschluss gegen 22 Uhr, samstags und bei Regen treten gerne Engpässe auf – dann sollte man unbedingt vorbestellen oder sich auf teils endlose Wartezeiten einstellen. Noch besser: öffentliche Verkehrsmittel benutzen! ➔ 34 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013 Foto: istockphoto
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Tokio einsame spitze Perfektion hat ihren Preis: Wer in Tokio ins Taxi steigt, reist komfortabel – und richtig teuer ➔ was? Japans Hauptstadt kann sich rühmen, die freundlichsten Taxifahrer, den besten Taxi-Service und die saubersten Straßen zu haben – das zumindest ergab eine Online-Umfrage des Reiseportals Tripadvisor vom vergangenen Dezember. An diesem Ergebnis gibt es unserer Erfahrung nach nichts auszusetzen – allein der Preis für den Top-Service ist hoch (siehe unten). Wie in Shanghai fahren Taxis – je nach Anbieter – in verschiedenen Farben, die häufigsten sind orange oder grün. Jedes Taxi hat ein Schild hinter der Windschutzscheibe. Aber Vorsicht: Leuchtet es grün, ist es besetzt, leuchtet es rot bzw. gelb, ist es bereit für die nächste Fahrt. ➔ wie? In Tokio kann man überall auf der Straße ein Taxi anhalten, außerdem findet man Wagen an jedem Taxi-Stand und vor den großen Hotels. Wer telefonisch vorbestellen will: Die Anbieter Tokyo-Musen (Tel. 03/33 30 21 11) und Cheka-Musen (Tel. 03/ 35 73 37 51) sind die gängigsten. Beim Einsteigen in den Fond sollte man beachten, dass die linke Tür hinter dem Fahrer selbstständig aufgeht – und sich auch wieder schließt, sobald man Platz genommen hat. Auch in Tokio bitte unbedingt Anschnallen: Das ist per Gesetz vorgeschrieben. Außerdem ist es ratsam, die Zieladresse in japanischen Schriftzeichen dabei zu haben – japanische Taxifahrer sprechen nicht unbedingt Englisch. ➔ wie viel? Viel! Tokio gehört mit Abstand zu den teuersten Städten für Taxinutzer. Die Tarife starten bei 710 Yen (circa 5,70 Euro) für die ersten zwei Kilometer und liegen bei 90 Yen (circa 0,72 Euro) für alle weiteren 288 Meter bzw. pro zwei Minuten langsame Fahrt oder Wartezeit. Zwischen 22 Uhr und fünf Uhr morgens kommen 30 Prozent Nachtzuschlag dazu. Bezahlt werden kann in bar oder in der Regel auch per Kreditkarte, letzteres aber häufig erst ab einem Fahrpreis von 5.000 Yen (circa 40 Euro). Eine Fahrt vom Narita Flughafen nach Tokio kostet ab 15.000 Yen (circa 120 Euro). Die Bahn ist nicht nur deutlich preiswerter, sondern zumeist auch schneller, besonders während der Stoßzeiten. ➔ was lieber nicht? Trinkgeld zu geben kann ins Auge gehen: Es ist nicht üblich und wird von vielen Taxifahrern sogar als Beleidigung empfunden zürich sensationell teuer Alles bestens geregelt in der Schweizer Bankenmetropole. Die Fahrer sind zuverlässig und gut ausgebildet, die Autos sauber und sicher. Einziger Nachteil: Diese Perfektion hat ihren Preis! ➔ was? Eigenartigerweise haben in der sonst so streng regulierten Schweiz dir Züricher Taxis noch keine einheitliche Farbe. Aber das Taxi-Schild auf dem Dach kennzeichnet sie auch so eindeutig. Abgerechnet wird streng nach der Uhr, und die Preise sind staatlich vorgeschrieben. Kenner der Schweizer Politik vermuten, dass insbesondere die Züricher selbst mit den exorbitanten Preisen zum Umsteigen auf den öffentlichen Nahverkehr animiert werden sollen. ➔ wie? Taxis gibt es mehr als genug. Sie stehen am Flughafen, am Bahnhof und an zahlreichen Ständen in der Innenstadt. Man kann sie anrufen (z.B. O’Kay Taxi Tel. 4555884, Taxi 7x7, Tel. 777 77 77, oder Taxi 444, Tel. 444 44 44 oder online bestellen (Formulare z.B. unter www.zh-taxi.ch und www.zueritaxi.ch). Auch das Anhalten auf der Straße ist kein Problem, zumindest in der Innenstadt sind sie viele Taxis unterwegs, dass man in der Regel sehr schnell zu einer Fahrgelegenheit kommt. Die Fahrer sprechen und verstehen (allen bösen Zungen zum Trotz) Hochdeutsch und parlieren sogar meistens ganz passabel auf Englisch. Ein freundliches „Grüezi“ beim Einsteigen kann nicht schaden! ➔ wie viel? Ein Aufruf des Weblinks www.priceoftravel. com/555/world-taxi-prices-what-a-3-kilometer-ride-costs-in-72-big-cities/ verrät: Taxifahren in Zürich ist sensationell teuer, die im Link erwähnte Drei-Kilometer-Vergleichsfahrt schlug mit 20,22 bis 26,97 Dollar zu Buche. Konkret sehen die Tarife so aus: Der Grundpreis beträgt sechs Franken, der Kilometerpreis 3,80 Franken. Die Uhr läuft beim Anhalten weiter, für Wartezeiten werden happige 69 Franken pro Stunde fällig. Eine Fahrt vom (stadtnah gelegenen) Züricher Flughafen Kloten in die Innenstadt kostet etwa 60 Franken. Dazu wird, auf allen Fahrten, ein Trinkgeld von zehn bis 15 Prozent erwartet. Wer häufiger in Zürich Taxi fährt und unabhängig vom Bargeld sein will, kann sich eine Taxicard besorgen. Es gibt sie für Privatkunden als Prepaid Card (100, 200, 300 CHF) und für Geschäftskunden gegen geringe Gebühr mit genauer monatlicher Rechnungsaufstellung. Mehr Infos dazu unter www.taxicard.eu/partner/schweiz.html. ➔ unsere Tipps Infos zum Taxifahren und schnelle Taxibestellung in Zürich bietet jetzt auch eine App, die kostenlos unter www.taxi7x7.ch/ de/7x7-taxiclick/iphone/ heruntergeladen werden kann. Trotz der hohen Preise werden die Taxifahrer in Zürich erstaunlicherweise alles andere als fürstlich entlohnt. Das führt dazu dass manche bei kurzen Fahrten den Auftrag verweigern, um nicht für wenige Franken ihren vorderen Startplatz am Stand aufgeben zu müssen. Sie können in diesem Fall auf die Fahrt bestehen. Im Sinne einer freundlichen Stimmung an Bord ist es aber meist besser, den nächsten Fahrer in der Schlange anzusprechen – in der Hoffnung, dass dieser kundenfreundlicher reagiert. Die Redaktion des TAXIKURIER bedankt sich bei dem Online-Medium „Business Traveller“ für die Recherchen und Überlassung der Texte. (PR). AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 35 Foto: istockphoto
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Donnerstag, 1. August ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Prager Kammerorchster ➔ Strom, Lucas Santtana ➔ Ampere, Munich rocks freitag, 2. August ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Spanischer Abend ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Italienische Nacht ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 5/8 erl in Ehr’n ➔ Schlosshof Nymphenburg, Italienische Nacht samstag, 3. August ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Meisterwerke des Barock ➔ 20.00 uhr, Brunnenhof, Martin schmitt ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Christian Springer ➔ Schlosshof Nymphenburg, Wasser- und Feuerwerksmusik sonntag, 4. August ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, Suchers Leidenschaften ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 19.00 Uhr, Brunnenhof, Camerata München ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➔ 20.00 Uhr, Hochschule für Musik, dacapo montag, 5. August ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, The Girl From Ipanema ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party ➔ Strom, Cloud Nothings ➔ Augustiner Keller, Achthaler Musikanten Dienstag, 6. August ➔ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Bailongo ➔ Garage, Molior Superium mittwoch, 7. August ➔ 18.30 uhr, Olympiastadion, robbie williams Donnerstag, 8. August ➔ 20.00 Ludwigskirche, Trompetenkonzert ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Queen Revival Show ➔ Ampere, Wovenhand freitag, 9. August ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Spanischer Abend ➔ 20.30 – 22.15 uhr, arena, fc Bayern – Mönchengladbach samstag, 10. August ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Camerata München sonntag, 11. August ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, Suchers Leidenschaften ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Ganes montag, 12. August ➔ 19.00 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Maybepop ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party ➔ Backstage, Nicki Oliveri ➔ Backstage Club, Mondo Generator ➔ Augustiner Keller, Fischbachauer Wirtshausmusik Dienstag, 13. August ➔ 20.00 Uhr Brunnenhof, Die vier Jahreszeiten mittwoch, 14. August ➔ icM, ispo-Bike ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Filmmusik-Nacht ➔ Backstage Club, Whitechapel ➔ Theaterfabrik, Bad Religion Donnerstag, 15. August (maria himmelfahrt) ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, dacapo ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmina Burana freitag, 16. August ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Spanischer Abend ➔ 20.00 Uhr, Brunnnenhof, Abba-Night ➔ Strom, The Drowning Men samstag, 17. August ➔ hans-sachs-straße, hans-sachs-straßenfest ➔ augustiner Keller, Kinderfest ➔ 20.00 Uhr Brunnenhof, Claudia Koreck ➔ Backstage Werk, The Bones ➔ Feierwerk, Jello Biafra sonntag, 18. August ➔ 13.30. – 15.15 uhr, arena, TsV 1860 – ingolstadt ➔ 18.00 Uhr, Künstlerhaus, Suchers Leidenschaften ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall ➔ 20.00 Uhr Brunnenhof, La Notte Italiana ➔ Garage, Payload montag, 19. August ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party ➔ Augustiner Keller, Argeter Musi Dienstag, 20. August ➔ Backstage, Get Dead mittwoch, 21. August ➔ Backstage Halle, Filter inform ATion ➔ To P-Termine Augus T 2013 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) f esT e Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 089 • • • • • 8 Below • • • • • 8seasons • • • • Americanos • • • Atomic Café • • • • • • Backstage • • • Barfly • • • Barysphär • • • Cafe am Hochhaus • • • • • • • Call me Drella • • Crash • • • Crowns Club • • • Crux • • De Niro • • • • • • Eat the Rich • • • Evergreen • • • Glam • • • GOP Varieté • • • • • Hansa 39 • • • Heart • • • • • Kantine • • • • • • Klangwelt • Kong • • • Kultfabrik • • • • • • • Lenbachs & Söhne • • • • Maximilians • • • Max + Moritz • • • Milchbar • • • • • • Muffathalle • • Nachtgalerie • • Neuraum • • New York Club • • • Optimolwerke • • • • • • • P1 • • • • • • • Pacha • • • Palais • • Pappasitos • • • Paradiso • • Pigalle • • • Pimpernel • • • • • • • Rockstudio • • Rote Sonne • • Ruby • • • • Sauna • • • • • Schlachthof • • Strom • • • • Substanz • • • • • • • Sugar • • • Trinkhalle • • • • Valentin Stüberl • • • • • • • Yip Yap • • • Yolo • • Zoozie’z • • • • • • • 36 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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freitag, 23. August ➔ 19.30 Uhr, Max-Joseph-Saal, Die Streichquintette samstag, 24. August ➔ 15.30 – 17.15 uhr, arena, fc Bayern – nürnberg ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Romantische Klarinette ➔ Muffathalle, The B-52‘s sonntag, 25. August ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, Suchers Leidenschaften ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, Tango Argentino ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Schwabinger Schaumschläger Show ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christian Überschall montag, 26. August ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Blickpunkt Spot ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Ludwig Müller ➔ Augustiner Keller, Neuhauser Tanzlmusi Dienstag, 27. August ➔ 17.00 Uhr, Skylounge, After Work-Party ➔ 19.30 Uhr, Max-Joseph-Saal, Die Streichquintette mittwoch, 28. August ➔ MOC, Talents München ➔ 15.00 Uhr, Hubertussaal, Ritter Fallstaff Donnerstag, 29. August ➔ 15.00 Uhr, Hubertussaal, Ritter Fallstaff ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Klavierkonzert freitag, 30. August ➔ TaxiKurier 9/13 erscheint ➔ 18.00 uhr, arena, TsV 1860 – sandhausen ➔ 18.30 Uhr, Vereinsheim, Science Slam ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Spanischer Abend ➔ 19.30 Uh, Vereinsheim, Freie Universität Schwabing ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 3 große Sinfonien ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Pierre Ruby samstag, 31. August ➔ pestalozzistr. pestalozzi-straßenfest ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Klavierkonzerte ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Fastfood-Theater ➔ Backstage, Mercenary mehr Tägige Termine Augus T 2013 ➔ 09.05.13 – 11.08.13, 12.00 – 23.00 Uhr, Corneliusbrücke, Kulturstrand ➔ 16.05.13 – 15.09.13, 19.00 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee ➔ 17.05.13 – 08.09.13, 11.00 Uhr, Praterinsel, Praterstrand ➔ 06.06.13 – 08.09.13, Seebühne Westpark, Kino, Mond und Sterne ➔ 13.06.13 – 01.09.13, 20.00 – 01.00 Uhr, Viehhof, Open-Air-Kino ➔ 22.07.13 – 03.08.13, 19.00 Uhr, Glyptothek, Plutos ➔ 24.07.13 – 10.08.13, Backstage, free & easy-festival ➔ 27.07.13 – 04.08.13, 10.00 – 20.00 uhr, (27.07., 10.00 -22.00 uhr), Mariahilfplatz, Jakobi-dult ➔ 31.07.13 – 01.08.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Müller ➔ 31.07.13 – 01.08.13, 18.45 – 22.15 uhr, arena, audi-cup ➔ 31.07.13 – 13.08.13, außer Mo. 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rock the Ballet ➔ 31.07.13 – 14.09.13, 20.00 Uhr, Komödie im Bay. Hof, Die Perle Anna ➔ 01.08.13 – 03.08.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied ➔ 01.08.13 – 10.08.13, Muffathalle, Tanzwerkstatt ➔ 01.08.13 – 25.08.13, 19.00 Uhr, Theatron, Musiksommer 2013 ➔ 01.08.13 – 25.08.13, Olympiapark, Sommerfestival ➔ 04.08.13 – 15.09.13, 19.00 Uhr, jeweils So. + Mo., Glyptothek, Der Tod des Empedokles ➔ 06.08.13 – 10.08.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner ➔ 06.08.13 – 17.08.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Watzmann ➔ 06.08.13 – 14.09.13, 19.00 Uhr, außer So. + Mo., Glyptothek, Plutos ➔ 09.08.13 – 18.08.13, 19.00 Uhr, Seehaus, Pfälzer Wein-Fest ➔ 10.08.13 – 13.08.13, 9.00 – 18.00 Uhr, MTC, Messe ➔ 13.08.13 – 17.08.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner ➔ 15.08.13 – 18.08.13, Messe, ispO Bike ➔ 20.08.13 – 24.08.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt ➔ 20.08.13 – 31.08.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der nackte Wahnsinn ➔ 21.08.13 – 24.08.13, 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Liebeszauber ➔ 21.08.13 – 24.08.13, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman ➔ 22.08.13 – 24.08.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➔ 23.08.13 – 25.08.13, 10.30 Uhr, Schlachthof, Salsa Gala ➔ 24.08.13 – 25.08.13, 19.30 Uhr, Hubertussaal, Fallstaff ➔ 24.08.13 – 25.08.13, Olympiastadion, Boulder Weltcup ➔ 26.08.13 – 29.08.13, 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Liebeszauber ➔ 27.08.13 – 29.08.13, 20.00 Uhr, Ulan & Bator ➔ 28.08.13 – 29.08.13, 19.30 Uhr, Hubertussaal, Fallstaff ➔ 29.08.13 – 31.08.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➔ 30.08.13 – 31.08.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christoph Sieber ➔ 31.08.13 – 01.09.13, 15.00 Uhr, Hubertussaal, Ritter Fallstaff ➔ 31.08.13 – 01.09.13, 19.30 Uhr, Hubertussaal, Fallstaff Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089) 94 40 52 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon (0 89) 32 42 26 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h Klimatisierte Räume Zimmer mit seperater Dusche und WC Whirlpool und TV, eigener Parkplatz www.domina-bizarr-studio.de Termine nur nach Vereinbarung Studiotelefon (089 ) 9 4 4 0 5 2 22 Frankfurter Ring 220 º 80807 München Telefon ( 0 89 ) 3 2 4 2 2 6 94 opening hours: 20.00h - 06.00h Fr. u. Sa bis 07.00h AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 37
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v erkehrssün De Des mon ATs Die Route vom Giesinger Berg in Richtung Baldeplatz/ Kapuzinerstraße ist eine der bedeutendsten Einfallstraßen aus südöstlicher Richtung. Der Verkehrsfluss auf dieser Achse wird massiv gestört durch die Buslinien 52 und 58, die durch Beschleunigungsschaltungen an der Kreuzung Humboldtstraße/Pilgersheimer Straße sich gegenseitig ausbremsen. Womit wir beim richtigen Wort wären: Ausbremsen. Weil den Verantwortlichen auf dieser Strecke die Behinderungen durch die Busse nicht umfangreich genug sind, entstehen hier nun zusätzliche Hindernisse in Form von sogenannten Bus- Caps. Darunter versteht man die Art von Bushaltestellen, wo die Zustiegskante bis zur Fahrbahn vorgezogen ist und der Bus nicht mehr in die Haltestellenbucht einlenken muss. Ergebnis dieses Umbaus ist vor allem, dass ein Vorbeifahren am haltenden Bus überhaupt nicht mehr möglich ist. Konnten die Behinderungen durch die Linienbusse bislang etwas entzerrt werden, wenn an den Haltestellen Fahrzeuge am Bus vorbeifuhren, so ist das bald Vergangenheit, und die Kolonne fährt vom Giesinger Berg bis zum Kapuzinerplatz im Gänsemarsch dem göttlichen Gefährt hinterher. Diese Ungleichbehandlung der unterschiedlichen Verkehrsformen ist der Auswuchs militanter Ignoranz. Es gibt Länder in Europa, wo sich der steuerzahlende Autofahrer so eine an Nötigung grenzende Behandlung nicht gefallen lassen würde. So etwas ist nur in Deutschland denkbar, weil sich die Verantwortlichen sicher sind, dass niemand dagegen vorgeht. (TK) ➔ bus- cAPs Ort für alle ausbildungen: Taxi-München eG (Kursraum) Engelhardstraße 6 81369 München Taxifahrerausbildung (grundkurs) Montag, 05.08. und 19.08., jeweils 17.30–19.30 Uhr Mittwoch, 07., 14., 21., 28.08., jeweils 17.30–19.30 Uhr Samstag, 03., 10., 17., 24.07., 31.08., jeweils 10–13 Uhr leistungskurs Montag, 05., 12., 19., 26.08., jeweils 20–22 Uhr Mittwoch, 07., 14., 21., 28.08., jeweils 20–22 Uhr (nur nach erfolgreicher Teilnahme des Grundkurses möglich) infoveranstaltung Samstag, 03.08., 8.30 Uhr Montag, 12.08., 17.30 Uhr Samstag, 17.08., 8.30 Uhr Montag, 26.08., 17.30 Uhr anmeldung: jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim Referenten oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung Info: (089) 21 61-333, www.taxikurs-münchen.de funkunterricht (basiskurs) Donnerstag, 22.08., 13–17 Uhr (Keine Anmeldung erforderlich) unternehmerkurse Jeweils Dienstag und Donnerstag 18–20.30 bzw. 21 Uhr Anmeldung bei Frau Elke Choleva, Telefon: (089) 21 61-367, E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de ➔ Kurs 6/2013 vom 17.09.2013 bis 17.10.2013 ➔ Kurs 7/2013 vom 05.11.2013 bis 03.12.2013 Besuchen sie uns auch im internet: www.taxi-muenchen.de www.taxikurs-münchen.de www.taxischein-münchen.de Ausbil Dung ➔ Augus T 2013 u nTerhAl Tung ➔ g eWinns Piel gewinnen sie eine flasche champagner im „Madam cabaret“ . Das Stichwort „Bargeldlose Zahlung“ hat unser langjähriger Taxi-Zeichner Manfred Kraus auf seine Weise interpretiert. Schicken Sie uns doch bis spätestens 14. August 2013 einen passenden Text zu dieser Situation (Adressen siehe Impressum). Vielleicht gewinnen Sie dann obigen, prickelnden Preis. Viel Spaß und Erfolg! (PR) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 38 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
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imPressum am Umfang der Top-Termine kann man ersehen, dass die meisten Bühnen und Theater Spielpausen haben. Ab September geht es dann wieder los. Auch viele Kollegen sind wieder aus dem Urlaub zurück und „hellelfenbein“ dominiert dann die Straßen Münchens. Hoffentlich besetzt! Die Sperrbezirk-Wiesn naht, Messen, Fußball, Konzerte sorgen für Umsatz. Auf geht‘s! Paul Rusch, Objektleiter Die September-Nummer erscheint am 30. August. Wir haben für Sie folgende Titelthemen ausgewählt: Kann den umsatz ganz schön steigern schrotti ohne Blatt vorm Mund anziehungspunkte in München und umgebung TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Frank Kuhle (FK) Objektleiter: Paul Rusch (PR) Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) gestaltung und art direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de druck: Peradruck GmbH Hofmannstraße7, 81379 München Tel.: (0 89) 8 58 09-0, Fax: (0 89) 8 58 09 36 E-Mail: info@peradruck.de Online-auftritt: Norbert Laermann anzeigenverwaltung und anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 40, gültig ab 23.12.2011 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. inhaber der Beteiligungsverhältnisse: Taxi-München eG 100% Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller ➔ sTA us TADT münchen ➔ s chlösser un D burgen ➔ Trinkgel D l iebe l eserinnen un D l eser, ➔ v orsch Au s ePTember 2013 Foto: istockphoto Bilals Foliengarage Bilals Foliengarage inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Mobil: 0176 2600 3822 Mobil: 0176 2600 3822 mail: info@bilals-foliengarage.de mail: info@bilals-foliengarage.de ehemals Taxameter Fuchs ehemals Taxameter Fuchs Preise zuzüglich MwSt. Preise zuzüglich MwSt. © bilals © bilals inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Bilals Foliengarage Bilals Foliengarage inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Utzschneiderstraße 8 RG 80469 München Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Tel. 089 24268809 Fax: 089 24268819 Mobil: 0176 2600 3822 Mobil: 0176 2600 3822 mail: info@bilals-foliengarage.de mail: info@bilals-foliengarage.de ehemals Taxameter Fuchs ehemals Taxameter Fuchs Preise zuzüglich MwSt. Preise zuzüglich MwSt. © bilals © bilals inkl. Hol – und Bringservice www.bilals-foliengarage Folienwerkstatt_56x60mm.indd 1 19.10.11 17:15 www.RomanticLounge.de Genuß pur – wie lang bestimmen Sie. open hours24 Triebstraße 11 a • 80993 München Tel. +49 (0) 89 150 02 185 E-Mail: info@RomanticLounge.de www.RomanticLounge.deROM-13001 AZ-56x60_taxikurrier_rz.indd 1 06.03.13 14:05 AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 39
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Das Taxi unter einem guten Stern. Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137 , 70327 Stuttgart – Partner vor Ort: Mercedes-Benz Niederlassung München, Landsberger Straße 382, Hotline: 0 89 12 06 55 00; Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89 12 06 14 48, Nilüfer Celik 0 89 12 06 14 36, Helmuth Schlenker 0 89 12 06 13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89 12 06 17 08; Service – Unsere Serviceberater sind gerne für Sie da: Thomas Fischer, Robert Humpl, Thomas Golob – Terminvereinbarung unter 0 89 12 06 14 20; www.taxi-mit-stern.de E 200 CDI BlueEFFICIENCY T-Modell 3 „Das Taxi” Finanzierungskonditionen* Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) 37 .366,00 € Anzahlung 6.774,88 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 30.591, 12 € Gesamtbetrag 32.940,00 € Monatliche Rate 549,00 € E 200 CDI BlueEFFICIENCY 2 „Das Taxi” Finanzierungskonditionen* Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) 34.986,00 € Anzahlung 6.066,53 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 28.919,47 € Gesamtbetrag 31. 140,00 € Monatliche Rate 519,00 € B 180 CDI BlueEFFICIENCY Sports Tourer 1 „Das Taxi” Finanzierungskonditionen* Kaufpreis ab Werk (inkl. MwSt.) 26.656,00 € Anzahlung 4.423, 1 1 € Sollzins gebunden p. a. 2,95 % Effektiver Jahreszins 2,99 % Laufzeit 60 Monate Gesamtkreditbetrag 22.232,89 € Gesamtbetrag 23.940,00 € Monatliche Rate 399,00 € w e i t e r e I n f o s u n t e r www.taxi-mit-stern.de 1 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 5,1-4,9/4,2-3,9/4,5-4,2 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 121-1 13 g/km; Effi zienzklasse: F-A+.* 2 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,1-6,0/4,6-4,2/5,2-4,9 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 135-127 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 3 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,5-6,4/4,8-4,6/5,4-5,3 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 141-137 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* Angebot gültig für Bestellungen von 01.04.2013 - 31.12.2013 für Neu- und Bestandsfahrzeuge der Baureihen B-Klasse und E-Klasse (mit Code P10 oder 965). Ein Angebot der Mercedes-Benz Bank AG. *Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.