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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier August 2013

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2013. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Bargeldlos
Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 53. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de
➔ Auch im T Axi immer häufiger ⁄ 12
➔ T Axi-Wel Treise BesOnderhei Ten in den Me Tr OpOlen ⁄ 30
➔ Die vers Teck Ten s chä Tze münchens spielzeug Museu M ⁄ 26
➔ s ingles TADT münchen guT für unser g eschäf T ⁄ 19
DAs mon ATsmAgAzin für D ie T Axibr Anche ⁄ ausga Be augus T 2013

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* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. 
** Kraftstoffverbrauch des Touran TSI EcoFuel in m³/100 km: kombiniert 7,6–7,0, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 136–125.
Der Touran hat wie alle Volkswagen T axi-Modelle die perfekte Ergonomie zum guten Wirtschaften. Durch sparsame, 
laufruhige TDI-Motoren mit BlueMotion Technologies 1, die mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG 1 hervorragend 
harmonieren, durch niedrige Unterhaltskosten und exzellenten Werterhalt. Für den Touran gibt es zudem die besonders 
ökonomischen und umweltbewussten TSI EcoFuel** Modelle mit Erdgasantrieb. Übrigens: Die gesamte T axiausstattung 
ist bereits ab Werk bestellbar. 
Weitere Informationen erhalten Sie bei uns oder unter www.volkswagen-taxi.de.
www.mahag.de
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Das Münchner Großkunden Leistungszentrum: Schleibingerstr. 12-16, 81669 München
Kontakt: Herr Vahdet Duman Telefon: 089/48 001-476
 E-Mail: vahdet.duman@mahag.de 
Zu jedem Einsatz bereit. 
Der Touran*. 
Touran Trendline 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG
Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. 
1 Optional und gegen Aufpreis erhältlich. 2 Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen 
Vertragsunterlagen zusammenstellen. Das Angebot ist ein AutoCredit und gilt für gewerbliche Einzelabnehmer 
(T axiabnehmer) für ausgewählte Modelle. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.volkswagenbank.de und 
bei uns. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.
Hauspreis: 23.207,00 €
Anzahlung: 4.550,00 €
Nettodarlehensbetrag: 18.657,00 €
Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 1,88 %
Effektiver Jahreszins: 1,90 %
Laufzeit: 48 Monate
Jährliche Fahrleistung: 60.000 km
Schlussrate: 5.719,64 €
Gesamtbetrag: 19.591,64 €
48 Monatsraten à 289,00 €2

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Taxi-München eg
haus des Taxigewerbes
engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
leiter der z entrale:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
E-Mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
Buchhaltung/Kasse:
E-Mail: jaeger@taxi-muenchen.de
schulungen/lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61-333 
E-Mail: schule@taxi-muenchen.de
www.taxikurs-münchen.de
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
Titelbild: www.atelier-tacke.de
➔ i nh AlT
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➔ sTandpläTze
➔ rufsäulen
promitalk ⁄ Christoph Schobesberger 04
rose des Monats ⁄ Ingrid Klötzer, Kinderbetreuung Kai Service 05
zitrone des Monats ⁄ Yousef Najmi, Taxi 773 05
leserbriefe ⁄ forum 05
die genossenschaft 06
der landesverband 09
die fünf w eisheiten des Monats 10
auflösung Bilderwitz ⁄ Gewinner Juli-Ausgabe 10
pinnwand ⁄ Das schwarze Brett der Branche 11
spruch des Monats 11
witz des Monats 11
➔ Bargeldlos ⁄ Auch im Taxi immer häufiger 12
Motiv des Monats 17
Taxameter des Monats ⁄ Standplätze 18
➔ singlestadt München ⁄ Gut für uns 19
die sehenswürdigkeiten Münchens ⁄ Das Deutsche Theater 20
schrottis fiaker-aBc ⁄ „M“ 22
zum Titelbild 24
Ohne worte ⁄ Der Stammtisch lebt 24
München splitter ⁄ Neues aus der Stadt 24
Taxi-check ⁄ Schweinsbraten-Tipps 25
➔ die versteckten schätze Münchens ⁄ Spielzeugmuseum 26
gastro „M“ ⁄ Haderner Augustiner 28
der Blick zurück ⁄ Ereignisse im August 29
der TaxiKurier vor 5 Jahren ⁄ Arabische Besucher 29
➔ Taxi-w eltreise ⁄ Metropolen-Check 30
Top-Termine august 2013 36
gewinnspiel 38
Verkehrssünde des Monats ⁄ Bus-Caps 38
impressum 39
Vorschau september 2013 39
* Kraftstoffverbrauch des Touran in l/100 km: kombiniert 7,6–4,5, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 168–119. 
** Kraftstoffverbrauch des Touran TSI EcoFuel in m³/100 km: kombiniert 7,6–7,0, CO 2-Emissionen in g/km: kombiniert 136–125.
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laufruhige TDI-Motoren mit BlueMotion Technologies 1, die mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG 1 hervorragend 
harmonieren, durch niedrige Unterhaltskosten und exzellenten Werterhalt. Für den Touran gibt es zudem die besonders 
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Weitere Informationen erhalten Sie bei uns oder unter www.volkswagen-taxi.de.
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MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG
Das Münchner Großkunden Leistungszentrum: Schleibingerstr. 12-16, 81669 München
Kontakt: Herr Vahdet Duman Telefon: 089/48 001-476
 E-Mail: vahdet.duman@mahag.de 
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Touran Trendline 2.0 TDI, 81 kW (110 PS), 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG
Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,0/außerorts 4,6/kombiniert 5,1/CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 134. 
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Hauspreis: 23.207,00 €
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Nettodarlehensbetrag: 18.657,00 €
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Effektiver Jahreszins: 1,90 %
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AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 3

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Promi TAlk
ein gespräch mit bekannten zeitgenossen über ihre erlebnisse im Taxi.
Vom 31. Juli bis 14. September läuft in der Komödie im Bayerischen Hof „Die Perle 
Anna“ . Eine Hauptrolle bekleidet der Salzburger Christoph Schobesberger, der jetzt in 
Berlin lebt. Auch er hat natürlich im Taxi viel erlebt. 
Vor einigen Jahren hatte er eine besonders prägende Fahrt in Hamburg: Der Taxifahrer 
trug eine Nickelbrille, lange Haare, wirkte intellektuell. Sofort entwickelte sich ein 
 Dialog, der auf der längeren Fahrt immer intensiver wurde. Man unterhielt sich prächtig. 
Auf Nachfragen outete sich der Taxler, dass er jahrelang als Bio-Chemiker in einem 
 großen Unternehmer tätig war und nachdem er die Nase voll hatte, in den Traumberuf 
 „Taxiunternehmer“ wechselte. Seitdem ist Christoph Schobesberger immer neugierig und 
interessiert, aus welchen Richtungen die Quereinsteieger im Taxigewerbe herkommen.
Wenn – Münchner Taxler aufgepasst – demnächst ein Fahrgast Interesse an Ihrer Geschichte hat, könnte in ihrem Taxi der sympathische Schauspieler aus „Die Perle Anna“ 
sitzen. (PR)
➔ c hris ToPh s chobesberger
Foto: Alexander Schumann
Traumcar -Aut overmietung und Taxiv erleih GmbH · Richelstr aße 6 (dir ekt an der Donnersberger Brück e) 80634 München
Tel.: (089) 16 7 54 40 · Fa x: (089) 16 7 96 02
Wir helf en so fo rt und unbür okr atisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäf t einigermaßen läuft, geht das Taxi kaputt - Verkehrsunf all, Getriebe- oder Motorscha -
den, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
me relativ leicht in den Griff bekommen.
 Wir sind 24 Stunden für Sie erre ichbar (auch an Sonn- u. Fe iertagen und
am Wochene nde).
 Ihr Ersatztaxi st eht binnen kürzest er Zeit für Sie be re it bzw. wird be i
Ihnen angeli efe rt.
Selbstv erstän dli ch sind sowohl Funk als auch Taxamet er entspr echend Ihr en
Erf ordernissen progr ammiert.
 Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssys tem.
 Zahlr e iche Au to häuser wick e ln auch die Taxi-Mobilitätsgar antie
über un sa b (DaimlerChry sler , BM W, Opel, VW, Citr oen).
 Im Bedarf sf all kümmern wir uns um die er fo rd erlichen behö rd -
lichen Fo rmalität en.
 Bei un ve rschuldet en Verkehrsunf ällen re chnen wir die Miettaxir echnung
dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie -
len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e.
 Unser Ersatzta xen- und Mietw agenfuhrpark best eht aus den neuest en
Limousinen, Kombis ,V ans und Taxibussen fa st a ller namhaf te nH erst el -
ler (DaimlerChry s ler , BM W, Opel, VW...)
Taxi_Anz-A5-quer.qxd:Taxi_Anz-A5-quer.qxd 21.02.2008 14:25 Uhr Seite 1

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r ose D es mon ATs ziTrone D es mon ATs
➔ ingrid Klötzer, Kinderbetreuung Kai service
Seit vielen Jahren besteht die Kooperation zwischen der 
Kai-Service-Gmbh und der Taxi-München eG in Sachen Schülerbeförderung. Mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 wurde 
die Kooperation erheblich ausgeweitet und der komplette 
Fahrdienst in die Hände der Taxi-München eG übertragen. 
 Diese Umstellung bedeutete für beide Vertragspartner ein Gros 
an organisatorischem Aufwand. Ende Juni erfolgte der Umzug 
des Kinderhauses Riem von der Astrid-Lindgren-Straße in 
die Heinrich-Böll-Straße. Auch dieser Umzug wurde durch die 
vorbildliche Kooperation von Frau Klötzer von der Kai-Service- 
Gmbh zusammen mit Frau Weigl von der Taxi-München eG 
 problemlos gemeistert.
Deshalb bedankt sich die Taxi München eG bei Frau Klötzer 
und Frau Stehberger für die gute Zusammenarbeit mit der 
Rose des Monats im August 2013. (TK)
➔ Yousef najmi, Taxi 773
Am 19.06.2013 stieg eine Dame am Hauptbahnhof in das Taxi 
773 des Herrn Yousef Najmi und nannte als Fahrziel zuerst die 
Schillerstraße, um einen Einkauf zu tätigen und dann weiterzufahren in die Ottostraße. Dabei wies die Dame den Taxifahrer darauf hin, dass sein Türgummi ausgerissen ist und herunterhängt. 
Die Antwort war nur ein unfreundliches Gemurmel. 
Die Fahrt verlief hektisch und rücksichtslos, und als die Dame am 
Ziel eine Quittung über den Fahrpreis forderte, beleidigte sie der 
Taxifahrer als „Fotze“ und erklärte ihr, dass sie für solche Fahrten 
doch eine bestimmte Taxizentrale anrufen solle. In ihrer schriftlichen Beschwerde teilte die Dame uns mit, dass sie sich das 
nicht gefallen lassen wird und forderte, dass diesem Taxifahrer 
seine Lizenz entzogen wird.
Nachdem dieser Unternehmer kein Mitglied der Taxi-München eG 
ist, wurde die Beschwerde an die zuständige Behörde weitergeleitet. Parallel wird noch geprüft, ob dieses Taxi überhaupt am 
Taxistand am Hauptbahnhof bereitstehen durfte.
Der TAXIKURIER erteilt diesem Unternehmen die Zitrone des 
 Monats August 2013. (TK)
als gegenpart zur rose „bestrafen“ wir monatlich z eit - 
genossen, institutionen, Behörden sowie leider auch 
 Kollegen und Kolleginnen für handlungen und aktionen, 
die unserem gewerbe schaden.
Jeden Monat küren und belohnen wir personen, institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders 
taxifreundliche aktionen. die rose sozusagen als symbol 
und dank für die zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
leserbriefe ∕ f orum
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe gerade die Seite 18 der Juli-Ausgabe des TAXI-
KURIER gelesen und möchte mich deshalb sehr herzlich bei 
Ihnen für die überaus treffende Beschreibung unseres Lokales bedanken. Die gesamte Mannschaft ist ganz aus dem 
Häuschen nach dem Studium des Berichts. Wenn Sie (oder 
Schrotti) das nächste Mal wieder bei uns zu Gast sind, geben Sie sich bitte zu erkennen, damit ich Ihnen noch etwas 
über unser wunderbares Haus berichten kann und ich ein 
Gesicht zu Ihnen und dem TAXIKURIER habe. Ich bedanke 
mich nochmals für diese wahre und positive Berichterstattung und wünsche Ihnen bis zu unserem nächsten Kontakt 
noch eine erfolgreiche und schöne Zeit.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr fränkischer Wirt 
Martin Osterrieder, Gasthaus SIEBENBRUNN
hinweis: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und 
Telefon nummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist 
Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
Taxameterdienst & Taxiausrüstung
Hauptniederlassung:
Frankfurter Ring 97 · 80807 München
Tel.: 089 - 307 480 47 
kontakt@er-tax.de
- Dachzeichen Kienzle 
- Magnet Dachzeichen 
- Sprechfunkgeräte
- Datenfunk 
- Spiegeltaxameter
- MCT-05 und MCT-06 (Neu)
- Cey-System 
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AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 5

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➔ Die g enossensch AfT
neues Datenfunkgerät
Vor gut drei Jahren kam im Taxigewerbe 
die Idee auf, ein eigenes Datenfunkgerät 
zu entwickeln. Die auf dem Markt befindlichen Produkte konnten mit der schnellen 
technologischen Entwicklung nicht Schritt 
halten. Als Partner konnte die Firma HALE 
gewonnen werden. Der Spezialausrüster aus 
Salzburg, im Taxigewerbe seit mehr als 
40 Jahren für innovative und zuverlässige Produkte bekannt, übernahm 
Konstruktion und 
Herstellung des Endgerätes. Die Softwareschmiede GefoS, 
Systemlieferant deutscher Taxizentralen, 
implementierte das 
auch in München eingesetzte Vermittlungsprogramm com4cab. In enger Zusammenarbeit entstand ein System, das modular aufgebaut ist, flexibel eingesetzt werden kann 
und den Anforderungen der Zukunft gewachsen ist. 
Das neue Datenfunkterminal ist für den 
professionellen Einsatz vorgesehen. Im 
 Gegensatz zu den bislang eingesetzten 
Smartphones kann das Gerät nur für berufliche Zwecke verwendet werden. In der 
 Vergangenheit wurden besonders im 
Schichtbetrieb wichtige Basisdaten, wie 
Verbindungseinstellungen oder Zugangsberechtigungen, von ungeübten Nutzern verändert oder gelöscht. Teilweise fanden wir 
Schadsoftware oder unbekannte Programme, die eine dauerhafte Verbindung mit der 
Zentrale unterdrückten. Diese Probleme gehören der Vergangenheit an. Die Betriebsparameter sind jetzt geschützt, Programme 
und Softwareupdates können nur noch von 
autorisierten Personen 
installiert werden. Das 
fest im Fahrzeug verbaute Gerät wird vom 
Bordnetz versorgt. Eine 
unabhängige Stromversorgung ist nicht vorgesehen. Der Austausch 
von Akkus entfällt. Zusätzlich verfügt das 
neue Terminal über einen zweiten SIM-Karten-Slot. Bei Ausfall 
oder Überlastung des Mobilfunknetzes kann 
die Verbindung über einen anderen Anbieter aufrecht gehalten werden. Der Wechsel 
des Netzes erfolgt softwareseitig. Die bislang genutzten Peripheriegeräte sind kompatibel. Taxameter, Drucker und Magnetkartenleser werden direkt am neuen Terminal 
angeschlossen werden. Der Einbau einer 
Combox entfällt. 
Seit April werden die Datenfunkgeräte der 
nächsten Generation in München getestet. 
Im Echtbetrieb nutzen Taxifahrer das 
 System, um funktionale Fehler und Schwierigkeiten bei der Bedienerführung zu erkennen und zu beheben. Eingehenden Hinweise wurden fortlaufend in die aktuelle 
Entwicklung einbezogen. Diese betrafen 
überwiegend Schwachstellen in der grafischen Darstellung und der Benutzerfreundlichkeit. Noch in diesem Jahr soll das erste 
Erweiterungsmodul zur Verfügung stehen. 
Kartenleser und Drucker werden in einem 
Gerät vereint. Das Zusatzpanel verfügt über 
Chipkarten- und Magnetstreifenleser und 
ermöglicht die Annahme von EMV-Kreditkarten. Die Akzeptanz von ec-Karten ist 
vorbereitet. Voraussichtlich im ersten Quartal des nächsten Jahres kann das System 
zusätzlich mit einem Taxameter nachgerüstet werden. Die Softwarelösung läuft auf 
der Oberfläche des Datenfunkterminals und 
ersetzt die bislang eingebauten Messgeräte. Hier ist die Zulassung beim Deutschen 
Eichamt beantragt. Als letzte Ausbaustufe 
soll der Sprechfunk in das System integriert 
werden. Mit diesem Schritt wird dem 
Wunsch vieler Kollegen nachgekommen, 
die Zahl der im Fahrzeug verbauten Geräte 
weiter zu reduzieren. 
Mit dem neuen Datenfunkterminal ist eine 
substantielle Verbesserung angestrebt worden, die sich besonders im Schichtbetrieb 
bewährt hat. Das Produkt wurde optimiert, 
das es von möglichst vielen Personen einfach zu bedienen ist. Die Benutzer werden 
zu jeder Zeit bestmöglich bei ihrer Arbeit 
unterstützt. Ab sofort können wir unseren 
Mitgliedsunternehmen die professionelle 
Lösung anbieten. Das Grundgerät mit Betriebs- und Vermittlungssoftware, zusammen mit allen benötigten Anschlusskabel, 
externer GPS-Antenne und einer Fahrzeughalterung, ist über die Taxi-München eG 
zum Preis von 1455 Euro zuzüglich 19 % 
MwSt. erhältlich. Bei Interesse wenden Sie 
sich bitten an die Funkdienststellenleitung 
oder an den Vorstand. (FK)
Tätigkeitsschwerpunkte
Verkehrsrecht, Unfallabwicklung, 
Bußgeld- und Führerscheinangelegenheiten, Kauf- und Gewähr -
leistungsrecht.
Langjährige Erfahrung in der 
Unfallabwicklung im T axigewerbe
 
Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH 
Balanstraße 59 • 81541 München
T . 089 / 53 29 51-0 • F . 089 / 53 24 29
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6 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

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Das kvr informiert
Auf Wunsch des Kreisverwaltungsreferates 
dürfen wir Ihnen nachfolgend die Information vom 21. Juni 2013 zukommen lassen:
Vollzug des Personenbeförderungsgesetzes 
(PBefG); 
Ausnahmegenehmigungen nach § 43 
der Verordnung über den Betrieb von 
Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr 
(BOKraft) 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
in den letzten Wochen wurde vermehrt der 
Wunsch an das Taxibüro herangetragen, 
Ausnahmen von der einheitlichen Kenntlichmachung für den Bereich der Türgriffmulden bzw. der hinteren Stossfänger zu 
genehmigen. 
Grundsätzlich ist nach § 26 Abs. 1 Satz 2 
BOKraft jede andere als die nach dieser 
Verordnung vorgeschriebene Kenntlichmachung oder Beschriftung unzulässig. Durch 
diese Vorschrift soll sichergestellt werden, 
dass Taxen äußerlich gleichwertig, gewissermaßen „anonym“ erscheinen, um zu verhindern, dass Taxen von Kunden bevorzugt 
verlangt werden, damit die Chancengleichheit der Taxenunternehmen bestehen 
bleibt. 
Eine einheitliche Kenntlichmachung ist 
schon dann nicht mehr gegeben, wenn ein 
ansonsten hell-elfenbeinfarbiges Taxi z.B. 
mit Heckstoßstangen mit silberfarbenen 
Schutzleisten versehen ist. Ferner sind 
 andersfarbige Stossfänger auch geeignet, 
gesteigerte Aufmerksamkeit beim Fahrgast 
hervorzurufen. Allein die Möglichkeit einer 
solchen Wirkung auf den Fahrgast aber 
ist als unzulässige, nach außen wirkende 
Werbung, anzusehen. 
Das Taxibüro vertrat die Auffassung, dass 
Mehrwagenunternehmer ihre Fahrzeuge mit 
verschiedenfarbigen Griffmulden ausstatten 
könnten (z.B. Unternehmer A: Griffmulden 
in rot, Unternehmer B: Griffmulden in blau, 
Unternehmer C: Griffmulden in silber usw.) 
um so eine gesteigerte Aufmerksamkeit 
beim Fahrgast hervorzurufen, um sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Bisher wurden Unternehmer, die 
andersfarbige Türgriffmulden angebracht 
hatten, aufgefordert, diese zu entfernen, 
transparente Türgriffmulden anzubringen 
bzw. die vorhandenen mit dem Farbton 
RAL-1015 des Farbtonregisters RAL 840 HR 
zu überkleben. 
Das Taxibüro hat nunmehr seine Meinung im 
Hinblick auf die einheitliche Kenntlichmachung dahingehend geändert, dass Türgriffmuldenschalen nur in der Farbe S ilber-/Aluminium im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung nach § 43 Abs. 1 BOKraft angebracht werden dürfen. Dies ist analog auch 
auf die Schutzleisten auf dem hinteren 
Stossfänger bei Kombifahrzeugen anwendbar. Durch diese Ausnahmeregelung will das 
Kreisverwaltungsreferat auch einen Überblick über die Zahl der Taxen mit abweichender Farbgebung im Bereich der Türgriffmulden bzw. Stossfänger er- bzw. behalten. 
Bautechnisch bedingte Fahrzeugteile (z.B. 
Glas- und Gummiteile, werkseitig in großer 
Stückzahl in schwarzer und andersfarbiger 
Ausführung gefertigte Teile wie Stossfänger 
und Seitenschweller sowie verchromte Teile), können unbeschadet einer Ausnahmeregelung nach § 43 BOKraft betrieben werden, wenn das Kfz als Taxi bestellt wurde. 
Bis 31.08.2013 werden Unternehmer auf die 
neue Rechtsauffassung hingewiesen bzw. 
diesbezüglich beraten. Ab 01.09.2013 müssen Unternehmer ohne Ausnahmegenehmigung, die von der Farbgebung im Bereich 
der Türgriffmulden bzw. dem hinteren Stoßfänger abweichen, mit der Einleitung von 
Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen. 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. Hetzel, OVR
Quittungsblöcke mit 
unternehmereindruck
Die Mitglieder der Taxi-München eG können 
Quittungsblöcke mit gedruckter Adresse, 
Konzessionsnummer und/oder Steuernummer über die Genossenschaft zu besonders 
niedrigen Konditionen bestellen. Das Angebot für die Quittungsblöcke mit Durchschlag für unsere Mitglieder lautet wie 
folgt:
1. Die Mindestbestellmenge liegt bei 
50 Quittungsblöcken. Größere Mengen 
jeweils ein Vielfaches davon.
2. Der Einzelpreis inkl. Eindruck pro Quittungsblock beträgt 0,50 Euro plus 19 % 
MwSt., also 29,75 brutto für 50 Blöcke. 
Bei größeren Mengen ab 400 Stück Preis 
auf Anfrage.
3. Die Quittungsblöcke sind im Format 
DIN A 6, je 2 x 50 Blatt, Erstblatt und 
Zweitblatt 60 g, weiß mit Werbeaufdruck der Taxi-München eG.
4. Der Firmeneindruck ist 1/farbig schwarz 
auf einer Fläche von 30 x 70 mm, nach 
Ihren Angaben.
5. Die Lieferzeit beträgt etwa 6 Wochen ab 
dem Zeitpunkt der jeweils benötigten 
Gesamtbestellmenge von 400 Stück 
(Sammelbestellung). 
Bei Interesse wenden Sie sich bitte während der Öffnungszeiten an die Verwaltung 
der Taxi-München eG, Frau Choleva, Sekretariat 1. Stock. Dort nehmen wir gerne Ihre 
Bestellungen entgegen. (RZ)
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
T ät i g k e i t s s c h w e r p u n k t e
M. Werther
Fachanwältin Verkehrsrecht
Reitrecht / Vertragsrecht
K. H. Dollinger
Arbeitsrecht
Mietrecht / ZivilrechtS. v. Kummer
Fachanwalt Familienrecht
Sozialrecht / Verwaltungsrecht
J. Buchberger
Fachanwalt Strafrecht /
Bußgeldsachen
Dr. J. Cichon
Unfallschadenregulierung
Straf- / Bußgeldsachen
Fahrerlaubnisrecht
Erbrecht
J o h a n n - v o n - W e r t h - S t r a ße 1 , 8 0 6 3 9 M ün c h e n , T e l.: 0 8 9 / 13 99 4 6 - 0 , Fa x: 0 8 9 / 16 59 51
Cichon_Partner.qxd:176x60 08.08.2011 13:45 Uhr Seite 1
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 7

Seite 8

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„fahrradfahrer dürfen auch die straße 
benutzen!“
Dieses und ähnliche Schilder werden Sie bald 
an mehreren Stellen im Stadtgebiet erblicken. 
Der Grund hierfür ist eine Grundsatzentscheidung in der städtischen Verkehrspolitik: Radwege, die offenbar nicht die erforderliche 
Leistungsfähigkeit besitzen, werden abbeschildert, d.h. die Radwegbenutzungspflicht 
entfällt und der Radler darf wählen, ob er 
den Radweg oder die Straße nutzt. Da man 
nicht mehr vorhandene Verkehrszeichen meistens nicht mehr wahrnimmt, werden zur Information der Autofahrer an solchen Stellen 
Hinweisschilder angebracht, die uns Autofahrer vor den Radfahrern warnen sollen. 
Kürzlich gesehen im Bereich Regerplatz und 
Franziskanerstraße. (TK)
nachruf 
herr prof. dr. dr. h.c. mult. erich greipl
Mit Erschütterung und in tiefer Betroffenheit mussten wir die Nachricht entgegen 
nehmen, dass Herr Professor Erich Greipl im 
Alter von 72 Jahren am 2. Juli 2013 verstorben ist. Erich Greipl war ein hochgeschätzter Handelsexperte, der seit Juli 
2004 an der Spitze der IHK für München 
und Oberbayern als Präsident wirkte. Er trat 
für die unternehmerische Freiheit ein, die 
für ihn stets untrennbar mit persönlicher 
Verantwortung verbunden war. Erich Greipl 
lebte die Werte des ehrbaren Kaufmannes 
und war damit vielen ein Vorbild. Seine 
Schaffenskraft, Energie und sein Intellekt 
haben viele tief beeindruckt und mit seinem ehrenamtlichen Engagement setzte er 
Maßstäbe. Wir verlieren mit Professor 
 Greipl eine herausragende Persönlichkeit. 
Er wird uns allen immer in bester Erinnerung bleiben. (FK)
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München er-fahren – Auf der Theresienhöhe
fortbildung 
stadtkundekurs „München er-fahren”
Die fünfte Staffel des Fortbildungskurses 
„München er-fahren” fand heuer am 15., 
22. und 29. Juni statt und war mit elf 
Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht. Diese Kollegen und Kolleginnen 
hatten es sich zum Ziel gesetzt, neben 
ihrer ortskundlichen Qualifikation auch 
historische und Hintergrundkenntnisse zu 
erwerben, um ihre Fahrgäste auf diesem 
wichtigen, immer wieder nachgefragten 
Gebiet umfassend informieren zu können. 
Dass die einzelnen Anwesenden hier bereits über breite Vorkenntnisse verfügten, 
versteht sich bei diesem Personenkreis 
von selbst. Während der ersten beiden 
Kurstage wurden die Schulungsunterlagen 
theoretisch erarbeitet, wobei sich ein 
Diskussionsschwerpunkt bei der mittelalterlichen Geschichte Münchens herauskristallisierte. Aber auch die repräsentativen städtebaulichen Erweiterungen des 
19. Jahrhunderts wurden in ihrer politischen Funktion und herrschaftlichen Architektur ausführlich besprochen. Am 
zweiten Tag fand außerdem eine praxisorientierte Fahrt zum Königsplatz statt. 
Der dritte Kurstag brachte dann eine 
 praxisorientierte Fahrt zu einigen in den 
Schulungsunterlagen besprochenen, ausgewählten Örtlichkeiten in der Altstadt 
und zur Theresienhöhe. Folgende Kollegen 
und Kolleginnen nahmen am Ende ihr 
 Zertifikat entgegen, das ihnen nun die 
 erfolgreiche Teilnahme an dem Kurs bescheinigt (in alphabetischer Reihenfolge): 
Herr Alois Berghammer, Herr Gerhard 
Gehrlicher, Herr Reinhard Heidemann, 
Herr Andreas Oppelt, Herr Gerhard Sill, 
Frau Marina Szczipanski, Herr Nikolaus 
Schantz, Herr Michael Schwind, Herr 
Christian Winkler sowie Herr Numan 
 Yildiz. (BW)
8 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

Seite 9

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Innerhalb des EU-geförderten Projekts 
 TAXIstars wurden in Europäischen Ländern 
Untersuchungen durchgeführt um Ausbildungsbedürfnisse von professionellen 
Taxifahrern zu erheben. Dabei wurden über 
400 Taxifahrer und Experten des Taxisektors 
mit Hilfe eines speziellen Fragebogens interviewt. Der umfassende Datensatz dient 
als wertvolle Informationsquelle um die 
Projektziele von TAXIstars zu erreichen: innovative Ausbildungsansätze, die internetbasiert und somit mobil verfügbar und speziell auf die Bedürfnisse und Charakteristika 
des Berufsbild „Taxifahrer“ zugeschnitten 
sind. 
Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sich 
der Taxisektor innerhalb der aktiv teilnehmenden Länder (Belgien, Deutschland, 
Finnland, Griechenland, Italien, Österreich, 
Spanien und Zypern) deutlich unterscheidet, und zwar sowohl auf professionellinstitutioneller Ebene als auch auf individueller Ebene. Eine genauere Analyse der 
Aussagen von Taxifahrern und Experten zum 
Thema „Wichtigkeit von Berufsweiterbildung“ führt zu weiteren interessanten Ergebnissen: 
➔ Die Mehrheit der Taxifahrer ist sich bewusst, dass es einen Mangel an professioneller Weiterbildung gibt. Gleichzeitig 
wird belegt, dass nur 2 von 10 Taxifahrern 
eine Weiterbildung – welcher Art auch immer – nach der Taxiprüfung absolvieren. 
➔ Auf den ersten Blick zeigen sich Taxifahrer eher zurückhaltend im Hinblick auf 
IT- und internetbasierten Ausbildungsansätzen. Die Befragten wünschen sich 
eher eine Mischung von klassischen und 
IT-basierten Ausbildungsmodellen (sog. 
„blended learning“-Ansatz). Dieses Ergebnis ist jedoch nicht überraschend, da 
Taxifahrer mehrheitlich angeben, keine 
Erfahrungen mit Weiterbildungsaktivitäten zu haben, und im Speziellen keine 
Erfahrung mit der Absolvierung online-basierter Kurse. (80% der Studienteilnehmer haben überhaupt noch keinen online-Kurs besucht). 
➔ Alle Ausbildungsthemen, die bereits 
 vorab innerhalb des TAXIstars Projekts 
angedacht wurden, (Arbeits- und Verkehrssicherheit, Verhalten in und bei 
Notfällen, Überfällen, Verhalten in 
schwierigen Situationen im zwischenmenschlichen Bereich, Umweltbelange) 
werden von den Befragten als sehr wichtig für die Berufsausübung eingestuft. 
Den befragten Taxifahrern liegen aber 
besonders die Themen Arbeits- und Verkehrssicherheit sowie richtiges Verhalten 
bei Überfällen am Herzen. 
➔ Flexibles und benutzerfreundliches Ausbildungsmaterial das schnell, einfach 
und mobil zugänglich ist, vor allem im 
Fahrzeug, wird ausdrücklich von Taxifahrern bevorzugt.
„TAXIstars“ wird durch die Europäische 
Kommission kofinanziert und wird in 
9 Mitgliedsstaaten umgesetzt: in Belgien, 
Deutschland, Finnland, Griechenland, 
 Italien, Österreich, Spanien und Zypern. 
Weitere Infos über das TAXIstars Projekt finden Sie auf der Webseite www.taxistars.eu 
Quelle: Taxistars 
(Pressemitteilung v. 28.06.2013)
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 9

Seite 10

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Die fünf Weishei Ten D es mon ATs
➔ Alexander der Große war 1,50 Meter klein. 
➔ 120 Wassertropfen füllen einen Teelöffel. 
➔ Der durchschnittliche Angestellte lästert vier Stunden pro 
Woche über seine Vorgesetzen.
➔ In den fünfziger Jahren rauchten 88 Prozent der deutschen 
Männer, heute sind es noch 31 Prozent.
➔ Das größte jemals gefundene Hagelkorn hatte einen 
Durchmesser von 17 Zentimenter. (PR)
Auflösung b il Der WiTz (Juli-Ausg Abe)
„immer, wenn i d‘Berg siegh, hob i schädlweh.“
Kollege Kapfhammer aus München hat mit diesem „Föhn- 
Spruch“ eine Teilnahme für eine beliebige Person am 
„Grundkurs Taxifahrerausbildung“ der Taxi-München eG 
gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! (PR)
10 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

Seite 11

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WiTz Des mon ATs
Der Bub ist gerade mal zwölf, raucht aber schon in aller Öffentlichkeit. Kommt eine ältere Frau 
vorbei und meint: „Was sagen deine Eltern eigentlich dazu, dass du schon rauchst?“ 
Antwortet der Junge: „Keine Ahnung. Aber was sagt Ihr Mann denn dazu, dass Sie fremde Typen 
auf der Straße anquatschen?“
Pinn WAnD 
ende für die zebras
Das erste Carsharing-Unternehmen hat aufgegeben. „Zebra- 
Mobil“ konnte keine Rendite erwirtschaften und die Geldgeber 
haben den Daumen gesenkt. „Drive Now“, „Car2go“ und 
 „Flinkster“ jedoch erhöhen ihre Kapazitäten. Deshalb keine 
Entwarnung.
Tempo 50 an der landshuter Allee
Der Umweltausschuss des Stadtrats hat trotz Gegenstimmen 
der CSU ein Tempolimit von 50 km/h an der Landshuter Allee 
durchgesetzt. Es sollen auch dauerhafte Blitzer aufgestellt 
 werden. (PR) 
höhere bußgelder in österreich
ab dem 1. Juli 2013 müssen a utofahrer bei kleinen 
Verstößen mehr bezahlen
Wer in Österreich falsch parkt oder geblitzt wird, muss künftig 
mit höheren Bußgeldern rechnen. Ab 1. Juli wird der Strafrahmen für sogenannte Organmandate (meist Parkverstöße, die an 
Ort und Stelle verhängt werden) von 36 auf 90 Euro erhöht. 
Auch bei „Anonymverfügungen“, die durch automatische Überwachungssysteme festgestellt werden, kassieren die Gendarmen 
dann mehr. Der Strafrahmen liegt künftig bei 365 statt bisher 
220 Euro. Anders als in Deutschland gibt es in Österreich keine 
festgelegten Bußgelder. Die Polizei kann Knöllchen nach eigenem Ermessen innerhalb des Strafrahmens ausstellen, je nachdem, wie schwer das Vergehen war. (PR) 
Quelle: ADAC Motorwelt 6/2013
gewinnen sie 2x2 k arten für „Die Perle Anna“ 
am 12. August in der komödie im bayerischen hof 
Die ersten beiden Anrufer, die uns unter Telefon (089) 46 50 21 
sagen, welchen Beruf der Hamburger Taxler, der Christoph 
Schobesberger als Fahrgast hatte, früher ausgeübt hat, gewinnen obigen Preis.
„die perle anna“ – Anna führt als Haushälterin beim Ehepaar 
Bonhomme das Regiment: geschäftstüchtig, einfallsreich, neugierig, aber immer loyal. Als ihre Herrschaften einen Kurzurlaub 
ankündigen, nützt sie die Gelegenheit, um sich in aller Ruhe 
dem Inhalt der Hausbar zu widmen. Doch als Monsieur und 
Madame plötzlich getrennt wieder in der Wohnung auftauchen 
– sie in Begleitung eines durchtrainierten Boxers, er mit einer 
fremden jungen Dame, entsteht ein humorvolles Durcheinander, 
in dem sich Anna als wahre Perle erweist, die durch Witz und 
Improvisationstalent das Schlimmste verhindert.
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(aus „Klages-Tagesspruch- 
Kalender“)
sP ruch D es mon ATs
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 11

Seite 12

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➔ Auch im T Axi immer häufiger
Bargeldlos
TiTel ThemA
Foto: atelier-tacke.de
Die erfindung des geldes
Die Einführung von Geld oder geldähnlichen Systemen markierte überall in der 
Welt den Übergang von bäuerlichen Selbstversorgungssystemen zur arbeitsteiligen 
Hochkultur. Geld musste einige wichtige 
 Eigenschaften aufweisen: Es musste unbegrenzt lagerfähig sein, leicht transportierbar und in beliebig kleine Einheiten 
aufteilbar. Es musste in genügender Menge 
verfügbar sein, um damit das nötige Handelsvolumen abzudecken; es sollte aber 
gleichzeitig aufgrund gefühlter Knappheit 
begehrt sein und damit einen sicheren 
 Materialwert darstellen.
Wikipedia erklärt: „Begehrte Güter wie Getreide, Muscheln, Kaurischnecken, Silber 
oder Gold wurden in der Vergangenheit als 
Zwischentauschmittel eingesetzt, hatten 
also eine Geldfunktion. Waren solche Güter 
allgemein geschätzt und in beschränkter 
aber ausreichender Menge verfügbar und 
nicht verderblich, konnten sie zu allgemein 
akzeptierten Tausch- und zahlungsmitteln 
werden.“ 
Der gold-standard
Letztendlich setzten sich die Edelmetalle 
Gold und Silber durch. Als Waffen- oder 
Werkzeugmaterial nicht zu gebrauchen, 
 waren sie zu kultischen Zwecken und zur 
Schmuckherstellung sehr begehrt. Es gibt 
genügend davon; die Gewinnung im Bergbau ist aber zeitaufwendig und teuer. Beide Metalle rosten nicht und es lassen sich 
beliebig kleine Münzen oder große Barren 
herstellen. 
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts waren praktisch alle Währungen durch Silberoder Goldvorräte in den Tresoren der ausgebenden Banken, meist der Landesbanken, 
gedeckt. Auch Banknoten aus Papier stellten bis zu diesem Zeitpunkt die Zusicherung dar, diese auf Anforderung jederzeit 
in genau festgelegte Mengen von Gold oder 
Silber umzutauschen.
geld ist nicht nur bargeld
Heute beruht eine Währung auf dem Vertrauen in die Wirtschaftsleistung eines 
Landes oder eines Wirtschaftsraumes. Die 
jeweiligen Zentralbanken haben die Aufgabe, durch Kontrolle der Geldmengen die 
Stabilität ihrer Währungen zu sichern. Die 
Wirtschaftsleistung wird nicht mehr allein 
durch die umlaufende Bargeldmenge abgebildet, sondern durch die Summe des 
vorhandenen Bargeldes und der Kontoeinlagen.
Für die Versorgung der Bevölkerung mit 
Bargeld sind die Banken zuständig. Dazu 
muss ein hoher Aufwand getrieben werden. 
Spezielle Geldtransportunternehmen versorgen die Banken und Geldautomaten mit 
Geldscheinen und Münzen. Diese hebt der 
Bürger, der etwas kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen will, ab. Nach 
der Bezahlung zahlt der Empfänger des Geldes dieses bei seiner Bank ein. Die lässt es 
wiederum von einem Geldtransportunternehmen abholen.
Ein großer Teil des Geldbestandes liegt 
aber nicht mehr in Form von Geldscheinen 
und Münzen vor, sondern in den Kontobüchern als sogenanntes Buchgeld. Damit 
liegt der Gedanke nahe, Rechnungen nicht 
mehr durch die Übergabe von Bargeld, sondern durch eine Umbuchung in den Kontobüchern zu bezahlen.
Problem: bonität
Die Banken haben ein klares Interesse, 
dass Zahlungen möglichst bargeldlos erfolgen. Da Kontobücher schon lange nicht 
mehr in Papierform, sondern in Computerdateien vorliegen, lässt sich der elektronische Zahlungsverkehr relativ leicht automatisieren. Auch das Taxigewerbe kann sich 
dem Trend zur bargeldlosen Zahlung nicht 
widersetzen. International reisende Geschäftsleute führen meist keine passende 
Währung mit sich. Bei Fahrten im Auftrag 
von Schulträgern, Krankenkassen oder 
 Sozialamt wäre bare Bezahlung nicht praktikabel. Und wenn ein Kunde überraschend 
und kurzfristig auf das Taxi umsteigen 
muss, hat er nicht immer genügend Bargeld 
dabei.
Dabei stellt sich ein Problem: Eine Überweisung dauert im Regelfall ein bis drei 
Tage. Zum Zeitpunkt der Anweisung kann 
der Empfänger der Zahlung nicht wissen, 
ob das Konto des Kunden gedeckt ist und 
damit eine Zahlung erfolgt. Bei langjähriger Kundenbeziehung ist das kein Problem. 
Wenn der Kunde nicht so gut bekannt ist, 
dass der Gläubiger auf den Zahlungseingang vertrauen kann, dann ist eine Zwischeninstanz nötig, die die Ordnungsmäßigkeit einer Zahlung garantiert.
Vor erfindung des geldes mussten waren gegen andere waren oder handwerksleistungen getauscht werden. der wert der einzelnen gegenstände und Tätigkeiten 
musste jedes Mal neu ausgehandelt werden. eine zuverlässige Kalkulation eines 
 größeren Vorhabens war kaum möglich. das ansparen von eigenkapital gestaltete 
sich schwierig, da lebensmittel schnell verdarben und verkäufliche nutztiere ohne 
regelmäßige Versorgung bald verhungerten. war ein werkzeug oder eine waffe zum 
Beispiel einen halben Ochsen wert, stellte sich die frage, was mit der anderen hälfte 
des Tieres geschehen sollte.
12 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

Seite 13

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Die ec-k arte
In Deutschland am weitesten verbreitet ist 
das ec-Karten-system (benannt nach seinem Vorgänger, dem euro-scheck, französisch euro-cheque). Es gibt verschiedene 
Anbieter wie Maestro oder Vpay, die diese 
Dienstleistung im Auftrag der Banken organisieren. Eine Zahlungsanweisung wird 
durch Eingabe einer geheimen Zahlenkombination bestätigt. Nach einer in Echtzeit 
erfolgenden Prüfung der Kontodeckung 
wird die Zahlung freigegeben. Der Eingang 
des Zahlbetrages wird von der kontoführenden Bank garantiert. Die Überweisung ist 
für den Käufer oder Schuldner nicht mehr 
rückholbar.
Die Voraussetzung für eine solche PIN-gesicherte Überweisung ist ein Eingabegerät 
mit einem verdeckten Tastaturfeld, so dass 
niemand dem Kunden bei der Eingabe der 
PIN (Personal Identification Number, also 
der Geheimzahl) zusehen kann. Diese Voraussetzung ist beim Datenfunkgerät der 
Taxi München e.G. nicht gegeben. Daher 
würde eine Bezahlung mit EC-Karte, die 
auch bei unserem Gerät technisch möglich 
wäre, lediglich eine ungesicherte Abbuchungsermächtigung darstellen. Ob das 
 belastete Konto gedeckt ist, würden wir 
erst mehrere Tage später erfahren. 
Eine Zahlungsgarantie für derartige ungesicherte Buchungen gibt keine Bank. Aus 
diesem Grund ist die Bezahlung mit EC- 
Karte für unser System nicht verfügbar.
Die kreditkarte
Aus den USA kommt die Erfindung der 
 Kredit-Karte. Hier zahlt der Kunde nicht 
mit Guthaben auf seinem Konto, sondern 
nimmt den Zahlbetrag bei der Bank als 
 Kredit auf. Die aufgelaufenen Verbindlichkeiten des Kunden werden dann in regelmäßigen Abständen von seinem Konto abgebucht. Falls die jeweilige Online-Prüfung 
nicht zu einer Ablehnung führt, garantiert 
die Bank die Überweisung. Eventuelle 
 Zahlungsausfälle finanziert die Bank über 
die vom Zahlungsempfänger erhobenen 
 Gebühren. 
kreditkarte im Datenfunk
Das Datenfunksystem unserer Genossenschaft ermöglicht Kreditkartenbuchungen. 
Der Zahlvorgang kann auf zwei Wegen ausgelöst werden: Zum einen aus dem Fahrtdatendialog des Datenfunkdisplays, wenn 
nach Ausschalten des Taxameters der 
Fahrtdatensatz auf dem Monitor erscheint. 
In der untersten Zeile finden wir ein 
 Kreditkartensymbol, auf das wir drücken 
können.
Nach dem Durchziehen der Karte durch den 
Kartenleser erscheint zuerst die Kreditkartennummer und das Gültigkeitsdatum. Beides sollte mit der Prägung auf der Kreditkarte verglichen werden. Nun drücken wir 
das Feld weiter (pfeil nach rechts). Im 
Fahrpreisfeld ist der Taxameterbetrag bereits eingetragen, kann aber noch korrigiert 
werden. Jeweils mit pfeil nach rechts 
kommen weitere Abfragen (Zuschläge, 
Trinkgeld und Mehrwertsteuer-Satz). Nach 
dem letzten weiter dauert es meist 10 
bis 20 Sekunden bis zur Rückmeldung des 
Systems.
Erscheint „Buchung erfolgreich“, so wird 
automatisch der Buchungsbeleg ausgegeben, der nach Eintrag der Fahrtstrecke vom 
Fahrgast zu unterschreiben ist. Auf Wunsch 
lässt sich mit dem drucker-Symbol eine 
Kopie für den Fahrgast erstellen, die nach 
Eintrag der Fahrtstrecke eine rechtsgültige 
Quittung darstellt. Auf Wunsch hat der 
Fahrgast aber auch zusätzlich Anspruch auf 
eine „normale“ Taxiquittung.
Ist die Buchung nicht erfolgreich, so druckt 
das Datenfunksystem automatisch eine 
Bar-Quittung aus. Deshalb ist Aufmerksamkeit geboten. Bei flüchtigem Hinschauen 
ist nicht sofort zu erkennen, dass keine 
 Buchung stattgefunden hat. Hat sich der 
Fahrgast nach der Unterschrift entfernt, 
so ist der Fahrpreis unwiederbringlich verloren. Im System ist keine Kreditkarten- 
Nummer gespeichert, so dass auch keine 
manuelle Nachbuchung erfolgen kann.
Auf jeden Fall muss auf dem Ausdruck neben der Preis- und Umsatzsteuer-Angabe 
die Kreditkarten-Nummer zu sehen sein, 
deren erste zwölf Ziffern aus Datenschutzgründen durch Sternchen ersetzt sind. 
 Zusätzlich muss eine sechsstellige Buchungsnummer vorhanden sein. Falls 
diese Buchungsnummer ausnahmsweise 
den Wert „0“ aufweist, sollten Sie in der 
Zentrale nachfragen, ob die Buchung erfolgt ist.
Der Autor bevorzugt den zweiten Weg über 
das Datenfunk-Menü. Auf dessen zweiter 
Seite finden wir ebenfalls ein Kreditkartensymbol, mit dem wir die Buchung auslösen 
können. Zwar muss hier der Fahrpreis über 
die Tastatur eingetragen werden. Der Vorteil dieser Methode aber ist, dass bei missglückter Online-Autorisierung keine normale Taxiquittung ausgedruckt, sondern der 
Vorgang mit der Fehlermeldung abgebrochen wird. So kann nicht versehentlich die 
normale Quittung für den Buchungsbeleg 
gehalten werden.
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 13

Seite 14

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Abhilfe bei fehlermeldung
Misslingt eine Kreditkartenbuchung, so 
sind zwei Fälle zu unterscheiden:
Kommt eine Buchung wegen fehlender Verbindung nicht zustande (Fehlermeldung: 
„Keine Verbindung vorhanden“), kann das 
am Standort liegen. Bringt ein neuer Versuch nach einem Standortwechsel ebenfalls 
keinen Erfolg und liegen keine äußeren 
Umstände vor, die Zweifel an der Bonität 
der Karte nahelegen (z.B. weiblicher Vorname bei männlichem Kartennutzer, Ablauf 
der Gültigkeit), so kann in der Buchhaltung 
der Taxi München e.G. eine manuelle Nachbuchung erfolgen. Dazu müssen folgende 
Angaben vorliegen:
➔ Kreditkarten-Nummer
➔ Name des Inhabers
➔ Gültigkeitsdauer der Karte.
Diese Angaben sollten sinnvollerweise auf 
einer ordnungsgemäß ausgefüllten Taxiquittung notiert und vom Fahrgast durch 
Unterschrift bestätigt werden. Es kann 
nicht schaden, vom Fahrgast eine Telefonnummer zu notieren, um eventuelle Probleme klären zu können. Als Kopie erhält der 
Fahrgast eine Quittungsdurch- oder abschrift.
Dauert ein Autorisierungsprozess wegen 
schlechter Verbindung zu lange, kann die 
Fehlermeldung erfolgen: „Zeitdauer überschritten“ . Hier greift ein Sicherheitsmechanismus, der verhindern soll, dass eine 
vergeblich durchgezogene Karte eine verspätete Buchung auslöst, wenn der Eigentümer der Karte bereits das Taxi verlassen 
hat. In diesem Fall muss die aktuelle Buchung abgebrochen werden (unten rechts: 
datum/uhrzeit) und ein neuer Vorgang 
gestartet werden.
Ablehnung durch das 
Autorisierungssystem
Bricht der Buchungsprozess auch nach 
mehreren Versuchen jedesmal mit einer 
Fehlermeldung ab wie: „Karte nicht zugelassen“ oder „Buchung abgelehnt“, so 
liegt vermutlich ein Problem der Karte vor. 
In diesem Fall ist es nicht ratsam, eine 
manuelle Buchung zu veranlassen, da die 
Zahlung höchstwahrscheinlich abgelehnt 
werden wird. Sofern der Kunde keine weitere Kreditkarte mit sich führt, muss in 
diesem Fall auf Barzahlung bestanden 
werden.
fahrschecks
Schon seit Jahrzehnten bietet die Taxi 
München e.G. ihren Stammkunden die bargeldlose Zahlung an. Die Einlösung der 
Fahrschecks (früher fahrtauftragsscheine) 
wird von unserer Genossenschaft garantiert. Je nach Situation und zu erwartendem Auftragsvolumen wird die Ausgabe der 
Fahrschecks über die Hinterlegung einer 
Kaution durch den Kunden abgesichert.
Die Hintergrundfarbe der Schecks ist 
 üblicherweise gelb. Es gibt aber auch rote, 
grüne und blaue Exemplare. Diese Farben 
waren einmal Kennzeichen der unterschiedlichen Kostenträger (Firmen, Behörden, 
Krankenhäuser …) und haben sich aus Gewohnheit bis heute erhalten.
Bei Entgegennahme der Fahrschecks sind 
mögliche zeitliche oder örtliche Beschränkungen zu beachten. Auch kann ein Fahrpreislimit auf dem Fahrscheck vermerkt 
sein. Sämtliche Einschränkungen sind aber 
immer auf dem jeweiligen Fahrscheck vermerkt.
Ist auf dem Fahrscheck bereits im Fahrpreisfeld ein Preis eingetragen, so sind 
diese Scheine bei Ausgabe bar bezahlt 
worden und stellen genau den eingetragenen Wert dar. Liegt der Taxameterpreis darüber, so zahlt der Kunde den fehlenden 
Betrag zu. Ist der Fahrpreis niedriger, 
muss der Differenzbetrag bar herausgegeben werden.
in zukunft: kundenkarte
In Moment läuft die Erprobungsphase für 
die Kundenkarte der Taxi München e.G.. Sie 
wird die gleiche Funktion wie ein Fahrscheck erfüllen und soll diesen in absehbarer Zeit ersetzen. Es wird dann kein Auftragsschein mehr ausgefüllt, sondern der 
Fahrpreis über Datenfunk übermittelt. Die 
Handhabung ist gleich der Kreditkartenbuchung. Für diese Kundenkarte soll es verschiedene Versionen geben wie Firmenkarten, Guthabenkarten, oder Einmalkarten. 
Zu gegebener Zeit wird darüber genauer 
 informiert werden.
mvg-f ahrten
Als dem Vorgänger der MVG, den stadtwerken München – Verkehrsbetrieben, vor 
vielen Jahren die nächtlichen Personalbuslinien zu teuer wurden, übernahm die Taxi 
München e.G. die Beförderung der Bus-, 
Tram- und U-Bahnfahrer nach Betriebsschluss von der Arbeitsstelle nach Hause. 
Morgens vor Betriebsbeginn werden die 
Frühschichtler von der heimatlichen Einstiegsstelle zum jeweiligen Einsatzort gefahren. Da nur Fahrten auf Anforderung 
stattfinden, die jeweils zu möglichst güns-
14 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

Seite 15

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tigen Touren zusammengefasst sind, konnten die Verkehrsbetriebe ihre Kosten dadurch erheblich senken.
Die Durchführung der MVG-Personalfahrten 
erfordert eine gewisse Sorgfalt, fährt doch 
nur selten ein Mitarbeiter alleine. Im Regelfall gibt es eine längere Abfolge von 
Ein- und Ausstiegsstellen, die gewissenhaft 
der Reihe nach anzufahren sind. Erst wenn 
im Datenfunk-Display die eigene Taxinummer (in Klammern) zu sehen ist, ist die 
Fahrt zu Ende. Die Tour ist immer so zu 
fahren, wie sie im Auftrag steht. Die 
MVG-Bediensteten haben nicht das Recht, 
Änderungen zu verlangen. Selbstverständlich kann aber jeder Mitarbeiter vorzeitig 
aussteigen, wenn er das wünscht. Erscheint 
ein MVG-ler zur angegebenen Uhrzeit nicht, 
so ist auf jeden Fall vor Weiterfahrt die 
Zentrale zu informieren. 
An manchen Haltestellen können mehrere 
Fahrgäste aus unterschiedlichen Touren 
warten. Daher müssen unbedingt die Namen abgeglichen werden. Wird durch eigene Nachlässigkeit ein Fahrgast vergessen 
oder vertauscht, so geht das nachgeschickte Taxi zu Lasten des Fahrers, der den Fehler verursacht hat. Um einen Rat des Kollegen Schrotti sinngemäß zu zitieren: Wenn 
bei Fahrtende nicht mehr genügend Passagiere im Taxi sitzen, dass alle im Auftrag 
aufgezählten Fahrgäste aussteigen können, 
dann war irgendetwas falsch.
Der Fahrpreis wird nach Fahrtende mit Datenfunk übermittelt. Einen Beleg brauchen 
Sie lediglich für die interne Abrechnung in 
Ihrer Taxi-Firma.
buszubringer
Im Prinzip genauso erfolgen die Buszubringerfahrten. Im Auftrag verschiedener 
Reisebus-Unternehmen holen wir deren 
Kunden zuhause ab und bringen sie zum 
Abfahrtsort des Busses. Bei Rückkehr des 
Busses werden diese Kunden dann vom Taxi 
wieder nach Hause gebracht. Auch hier 
werden nach Möglichkeit Sammelfahrten 
organisiert. Dieser Taxi-Service ist bei den 
meist älteren Kunden sehr beliebt. Je nach 
Entfernung können Zuzahlungen anfallen, 
die im Auftrag vermerkt sind. In diesen 
Fällen übermitteln Sie nicht den Taxameterpreis, sondern die um die Zuzahlung gekürzte Summe. Tippen Sie einfach auf Ihre 
orange Taxi-Nummer im Datenfunkdisplay. 
Es öffnet sich eine Zahlentastatur, auf der 
Sie den Betrag eingeben können.
bzP-gutscheine Deutsche bahn
Wenn Bedienstete der Deutschen Bahn mit 
dem Taxi fahren, so überreichen diese normalerweise einen Fahrscheck der Taxi München e.G.. Dieser kann in Ausnahmefällen 
als Faxausdruck vorliegen. Auch in diesem 
Fall gibt es keine Probleme mit der Abrechnung. Diese Fahrten werden immer nach 
Taxitarif berechnet.
Haben hingegen Fahrgäste der Deutschen 
Bahn wegen Verspätung ihren Anschluss 
versäumt, so verteilen Bahnmitarbeiter 
Gutscheine für wahlweise Taxifahrten oder 
Hotelübernachtungen. Die Taxifahrten sind 
bundesweit vertraglich mit unserem Dachverband geregelt (BZP = Deutscher Taxiund Mietwagenverband e.V., früher Bundes-Zentralverband Personenbeförderung). 
Es gelten folgende Regelungen:
➔ Der Gutschein ist gültig für die eingetragene Anzahl von Personen
➔ Der Zielort wird vom Bahnbediensteten 
eingetragen. Fahrten darüber hinaus 
oder zu anderen Fahrtzielen können 
nicht abgerechnet werden
➔ Fahrten innerhalb des Pflichtfahrgebietes werden nach Taxitarif berechnet
Verkehrsmedizinisches 
Untersuchungszentrum
MEDEX Plus GmbH
Alle Untersuchungen zum Ersterwerb 
oder zur Verlängerung von 
Führerscheinen für Fahrgast- und 
Personenbeförderung (Taxi/Mietwagen)
Ridlerstr. 8 - 80339 München
Tel: 089/509 144 - E-Mail: info@zemba.de
Mo.: 8.00 bis 18.00 Uhr
 Mi / Fr.: 8.00 bis 16.00 Uhr
 
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 15

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➔ Bei Fahrten außerhalb des Pflichtfahrgebietes bis maximal 15 Besetzt-Kilometer 
gilt ebenfalls der Taxitarif (auch wenn 
zusätzlich Anfahrtskosten anfallen)
➔ Für Fahrten außerhalb des Pflichtfahrgebietes mit mehr als 15 Besetzt-Kilometern fallen folgende Engelte an:
 ➔ bis maximal 4 Fahrgäste 0,70 Euro 
pro gefahrenem Kilometer zuzüglich 
der gesetzlichen Mehrwertsteuer
 ➔ Großraumtaxi bei 5 oder mehr Fahrgästen 0,81 Euro pro gefahrenem Kilometer zuzüglich der gesetzlichen 
Mehrwertsteuer
➔ Sämtliche anderen Bescheinigungen, 
insbesondere Bestätigungen einer Verspätung, berechtigen nicht zur Abrechnung von Taxifahrten mit der Deutschen 
Bahn
➔ Abrechnung erfolgt nur über das Mitgliedsunternehmen des BZP (in München: Taxi München e.G.). Einzelabrechnungen sind nicht möglich.
Gefahrene Kilometer bedeutet, dass die 
Wegstrecke zum Zielort und wieder zurück 
zur Stadtgrenze berechnet wird. Für Fahrten bis zu 50 Besetzt-Kilometer gilt der 
Mehrwertsteuer-Satz von 7%, bei längeren 
Fahrten fallen 19% an.
Bei Fahrten auf BZP-Gutschein verlangt die 
Bahn, den Kunden keine Taxiquittungen 
auszustellen, damit nicht später Doppelforderungen erhoben werden können. Dies 
widerspricht der Verordnung der landeshauptstadt München über das Taxigewerbe (Taxiordnung, TO) § 4.4: „Auf Verlangen des Fahrgastes ist eine Quittung über 
den Fahrpreis auszustellen ...“ . Am besten 
ziehen wir uns aus der Affäre, wenn wir 
eine Quittung ordnungsgemäß ausfüllen, 
dann das Wort „Quittung“ durchstreichen 
und durch das Wort „Lieferschein“ ersetzen. Sinnvoll ist der Zusatz: „Bezahlt mit 
Taxigutschein“ .
Postauftragsscheine
Seit Urzeiten führt die Taxi München e.G. 
Personalfahrten für die deutsche post 
durch. Früher eine Säule des frühen Morgengeschäftes, finden diese Fahrten heute 
nur noch vereinzelt statt. Die Postmitarbeiter zahlen für jede Fahrt zusammen einen 
Eigenanteil von 3 Euro, der Rest wird über 
den Postauftragsschein abgerechnet. Einzutragen sind: Taxinummer, Datum, Taxameterpreis und Abrechnungspreis (nach 
Abzug der 3.- Euro Eigenbeteiligung). Der 
Eigenanteil ist auf Anforderung, gegebenenfalls aufgeteilt auf alle Fahrgäste, zu 
quittieren.
Um eine oft gestellte Frage hier für alle zu 
beantworten: Der Punkt auftragsnummer 
existiert zwar seit Beginn der Postfahrten, 
wurde jedoch nie benutzt. Dieses Feld kann 
man einfach frei lassen.
sz-Personalfahrten
Auch im Auftrag der süddeutschen zeitung führen wir Personalfahrten durch. Bis 
vor kurzem mehrmals, seit Anfang dieses 
Jahres nur noch einmal in den frühen 
 Morgenstunden werden Mitarbeiter vom 
Druckhaus in der Zamdorfer Straße 40 nach 
Hause gefahren. Beim Pförtner des Druckhauses bekommt der Fahrer einen Fahrscheck, zusätzlich überreicht jeder Fahrgast 
noch einen Fahrtberechtigungsschein.
bayerischer rundfunk
Auch der Bayerische rundfunk beauftragt 
uns mit der Durchführung von Personalfahrten. Die BR-eigenen Fahrscheine entsprechen weitgehend den Fahrschecks.
Abrechnungsfahrten
Für verschiedene Schul- und Kindergartenträger, für Sozialämter und Krankenkassen 
sowie für Firmen, deren Auftrag zu kurzfristig erteilt wurde, um noch Fahrschecks ausgeben zu können, führt die Genossenschaft 
Rechnungsfahrten durch. Bei Fahrtende 
wird per Datenfunk der Taxameterpreis 
übermittelt. Auf Verlangen ist auch hier 
dem Fahrgast statt einer Quittung ein Lieferschein auszustellen. Bei Krankenfahrten 
kann im Auftrag vermerkt sein, dass eine 
ärztliche Verordnung einbehalten wird. Diese muss dann, vom Fahrgast unterschrieben, an der Hauptkasse der Taxi München 
e.G. abgegeben werden.
bmW-krankenfahrten
Der medizinische Dienst der Firma BMW beauftragt öfters Taxis, Mitarbeiter nach einem Arbeitsunfall zum Arzt oder in ein 
Krankenhaus und gegebenenfalls wieder 
zurück zu fahren. Die ausgegebenen Fahrtauftragsscheine werden korrekt ausgefüllt.
einlösung innerhalb zwei Wochen
Zur Annahme der beschriebenen Fahrschecks und Auftragsscheine ist jedes Mitgliedsunternehmen der Genossenschaft verpflichtet. Auch Nichtmitglieder können 
Fahrschecks einreichen und erstatten lassen. Sämtliche Scheine sollten spätestens 
zwei Wochen nach Fahrtdatum bei der 
Hauptkasse der Taxi München e.G., 
Engelhardstraße 6, 1. Stock, eingehen. 
Nur so kann zeitnah die Rechnung erstellt 
werden.
sofortige gutschrift
Die Bezahlung aller erwähnten bargeldlosen Beträge wird von der Taxi München 
e.G. garantiert. Obwohl der Zahlungsein-
16 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

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gang üblicherweise erst bis zu vier Wochen 
nach Rechnungsstellung erfolgt, schreibt 
unsere Genossenschaft sämtliche Fahrtentgelte sofort gut und finanziert die Beträge 
vor. Für diese Dienstleistung erhebt die 
Taxi München e.G. eine Bearbeitungsgebühr 
von derzeit 4 % (inklusive 19 % MwSt.) des 
abgerechneten Betrages.
schwieriger Datenschutz
Im Gegensatz zur anonymen Bargeldübergabe entstehen bei allen bargeldlosen Zahlungsvorgängen elektronische Datenspuren, 
die für den einzelnen nicht kontrollierbar 
sind. Datenschutz gestaltet sich schwierig. 
Nicht jeder will, dass andere Menschen seine Zahlungsvorgänge nachverfolgen können. Doch werden wir trotz aller derartigen 
Bedenken um die Annahme bargeldloser 
Zahlungen für unsere Dienstleistung nicht 
herumkommen. Viele Firmen akzeptieren 
für Dienstreisen nur noch Sammelabrechnungen und sparen sich damit langwierige 
Buchungsvorgänge. Und vor allem junge 
Menschen stehen entsprechenden Bedenken eher verständnislos gegenüber. 
Schließlich veröffentlichen sie in ihren sozialen Netzwerken Dinge von sich, gegen 
die die Nachverfolgbarkeit einer Zahlung 
harmlos anmutet. (KGF)
Quellen: 
Geld bei Wikipedia: 
https://de.wikipedia.org/wiki/geld
Verordnung der Landeshauptstadt München 
über das Taxigewerbe (Taxiordnung) (TO): 
http://www.muenchen.info/dir/
recht/400/400_20030129.htm
moTiv D es mon ATs
Taxi 40 und sein offensichtlich im 
Fahrzeug wohnender Fahrer hofft auf 
Fahrgäste ohne Gepäck!
Foto: Bernhard Moest am 27.05.13 
beim Westin
➔ h eck-meck
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 17

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TAx AmeTer D es mon ATs
es war im Jahr 1911, als ludwig Thoma seinen „Münchner im himmel“ veröffentlichte. 102 Jahre danach wartet 
man immer noch auf die göttliche eingebungen, vor allem im Baureferat der landeshauptstadt München, insbesondere, wenn das Thema „neu- und umgestaltung von Taxistandplätzen“ auf der Tagesordnung steht. an den folgenden 
Beispielen soll dieses oftmals multiple Versagen anschaulich beschrieben werden:
laimer platz – Auch wenn es die alte Stammbesatzung vom ‚Agnes-Bernauer’ nicht gerne lesen wird: Dieser Umzug war 
überfällig und vor allem effizient. Die durchschnittliche Verweilzeit am Stand hat sich von 45 Minuten auf 15 Minuten 
 reduziert. Wir stehen im Mittelpunkt des Stadtteils, an der Endstation der U-Bahn, gegenüber dem Ärztezentrum, an der 
Einkaufsmeile, kurzum die Taxis stehen jetzt genau da, wo sich das Leben abspielt und wo Taxis gebraucht werden. Die 
ruhige Brotzeit- und Cafe-Ecke am Agnes-Bernauer war zwar der ideale Platz zum Zeitungslesen und Brotzeitmachen, jedoch 
nicht um Geld zu verdienen.
hermann-lingg – Nur zwei Plätze und oft verparkt, so präsentiert sich der Ersatz für den Holzkirchner-Bahnhof-Stand seit 
zwei Jahren in der Bayerstraße 83. Auch wenn hier nur selten ein Taxi zu finden ist, so ist die Zahl der hier vermittelten 
Aufträge beachtlich, vor allem die Hotels und Gastronomie, aber auch das Patentamt sorgen hier für viele Fahrten. Das 
 Negative an dieser Verlegung ist eigentlich nur: Der Holzkirchner Bahnhof-Stand musste weg, weil man ganz dringend die 
Standplatzfläche als zusätzliche Fahrspur benötigte. Bis heute ist hier nichts geschehen.
Maximiliansplatz / luitpold-stand – Hier fallen einer optischen Maßnahme viele wertvolle Innenstadt-Parkplätze zum 
 Opfer. Geschädigt wird durch diese Maßnahme auch das Taxigewerbe, das nur noch in dezimierter Zahl hier der Bereithaltungspflicht nachkommen kann.
Karl-preis-platz – Ohne jede Not wurde hier ein komfortabler, sicherer Taxistandplatz zum Millionengrab. Ohne für diese 
Fläche eine sinnvolle Verwendung zu haben, wurde der Taxistand zurückgebaut und es entstand eine nutzlose Grünfläche, 
an der sich Asoziale, Betäubungsmittelkonsumenten und Arbeitslose rumtreiben und für die schon sprichwörtlich gewordene 
Sicherheit im Stadtteil sorgen. Die Taxifahrer stehen jetzt gegenüber am Fahrbahnrand und hätten liebend gerne auch 
diese Sicherheit. Jedes Aussteigen bedeutet eine Gefahr für Fahrzeug und Fahrer, weil die offene Türe in die rechte Fahrspur 
ragt, ein sicheres Aussteigen auf dem Weg zum Standplatztelefon ist nicht mehr möglich. Während an anderen Örtlichkeiten 
dringende Verbesserungen auf die lange Bank geschoben werden, fanden hier aus Spaß an der Freude knappe zwei Millionen 
Euro ihr kühles Grab, zu Lasten der Münchner Taxifahrer.
harras – Das Grauen hat einen Namen: Der Mittelpunkt des Stadtteiles Sendling wird bezeichnet als der „Harras“ . In früheren Zeiten fuhren hier mehren Straßenbahnlinien, unter anderem auch die legendäre Linie 8, sowie sehr viele Pkw’s, Lkw’s, 
Radfahrer und Fußgänger. Alle fanden irgendwie Platz, das Chaos hatte System und funktionierte. Es gab eine Busplatte 
mit vielen Haltestellen und es gab Parkplätze vor dem Postamt. Die Aufgänge vom U-Bahn-Zwischengeschoß waren in alle 
Himmelsrichtungen gerichtet, und die Geschäftswelt am Harras war damit zufrieden. Mit den Jahren kam der Harras in die 
Jahre, was nicht nur optischen Handlungsbedarf mit sich brachte. Deshalb haben (eher weniger) schlaue Köpfe sich Gedanken gemacht, wie man für ein Maximum an Steuergeldern für den Umbau verschwenden kann und dabei nur ein Minimum 
an Ergebnis zu erzielen. Ein Ergebnis, das überhaupt niemand wollte.
Selbst wenn gar nichts los ist, ist hier Stauphase rot angesagt. Die Plinganser Straße ist bei Tageslicht immer Stauzone. Die 
rücksichtslose Anordnung der Bushaltestelle ist schlichtweg Nötigung des Restes der Verkehrsteilnehmer. Überdimensionierte Fußgängerflächen, die gedankenlos nun als Falschparkflächen für die Besucher der Postfiliale (wobei man froh sein darf, 
dass es diese überhaupt noch gibt!) im Süden und vor dem amerikanischen Schachtelwirt auf der Nordfläche des Platzes genutzt werden, zwingen Individualverkehr und ÖPNV in viel zu schmale Fahrspuren. Das Abbiegen von Bussen auf den dazu 
markierten Spuren ist nicht möglich, der Bus braucht immer beide Spuren. 
Taxifahrer spielen mit ihrem Leben, wenn sie aussteigen, um dem Gast beim Einsteigen zu helfen oder ans Telefon zu gehen.
Was hier entstanden ist, kann nur als schlechtes Beispiel dienen. Auf der Plinganserstraße zwischen den Hausnummern 47 
und 55 warten 3 (!!!) Fußgängerampeln auf querende Personen, derweil die Querung auch unterirdisch gefahrlos möglich 
ist. Als tausende Menschen die Fertigstellung des Harras gefeiert haben, standen gegenüber am viel zu kleinen Taxistand 
weinende Taxifahrer, die feststellen durften, was Rot-Grün im Stadtrat und Bezirksausschuss hier verbrochen haben. Bravo 
Herr Ude! (TK)
➔ sTA nDPlä Tze



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
18 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

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➔ s ingle – D ie Perfek Te ich-A g?
s inglestadt München
TiTel ThemA
im Vergleich zu anderen Metropolen 
hat München die auszeichnung „singlehauptstadt“ verloren, ausgerechnet 
an hannover. München liegt erst auf 
platz 4, noch hinter Berlin und leipzig.
Okay, das ist die Statistik. Dass die Münchner viel und gerne flirten und gar nicht 
nach einer festen Beziehung suchen, ist 
bekannt. 71 Prozent der Münchner Singles 
fühlen sich angeblich pudelwohl in ihrer 
Haut. Das sagt zumindest die Parship- 
Studie der Online-Partneragentur. Dauerhaft ist zwar niemand gerne alleine, aber 
in München lässt es sich als Single gar 
nicht so schlecht leben. Und das liegt nicht 
nur am Freizeitwert mit Biergärten und 
dergleichen. Interessanterweise glauben 
die meisten männlichen Singles, dass 
 Münchens Frauen nur an One-Night-Stands 
interessiert sind und nicht an festen Beziehungen. Das deckt sich auch mit den 
Beobachtungen des Single-Coachs Eric 
 Hegemann: „In München gibt es die 
 meisten untreuen Frauen. Ganze 35 Prozent 
gehen fremd. Bei den Männern sind es 
nur 21 Prozent.“
Dazu kommt, dass München von einer 
Oberfächlichkeit beseelt ist, die für viele 
schon nicht mehr erträglich ist. Erst neulich hat ein Fahrgast dem Autoren erzählt, 
„dass er froh sei, in Kürze wieder in Afghanistan zu sein, weil die Menschen da noch 
echt seien und nicht so künstlich wie in 
München“ .
Dass es in München nur noch ums Amüsieren geht, stört auch die 30-jährige Jennifer. „Wenn man jemanden kennenlernen 
will, muss man ja zwangsweise an die 
„In“-Plätze gehen. Aber ob Cavos, eine 
Hochburg der Schickeria, oder Backstage, 
da sind die Männer zu besoffen, da geht es 
mehr um schnellen Sex als um die Beziehung fürs Leben.“
Als absolutes no-go gelten Ü-30-Partys. 
Bei solchen Veranstaltungen sei der Zweck 
des Partybesuchs, krampfhaft jemanden zu 
finden. Und auf sowas stehen Münchens 
Frauen überhaupt nicht.
Woran liegt’s dann, dass so wenige zusammenfinden? Menschen entscheiden sich 
heute relativ spät für eine Beziehungsform. 
Viele gehen mit großen Erwartungshaltungen und Anforderungen an eine Partnerschaft ran und stellen dann fest, dass einem nichts geschenkt wird. Jeder sucht 
den perfekten Partner und den gibt es natürlich nicht. Perfekter Liebhaber, perfekter 
Vater, perfekter Sportkamerad – wer kann 
das alles schon erfüllen? Und irgendwann 
kommt der Punkt auf „No return“ . 
Mit zunehmendem Alter vergrößert sich der 
Unterschied der Quoten der Alleinlebenden 
von Frauen und Männern schnell. Mit 
70 Jahren leben Frauen doppelt so oft 
 allein wie Männer. Mit 80 Jahren sind es 
mit 56 Prozent schon mehr als die Hälfte. 
Das liegt natürlich auch daran, dass ihre 
Männer längst das Zeitliche gesegnet 
 haben und beweist, dass Frauen einfach 
zäher sind. 
Deshalb ist der größte Single-Treff wahrscheinlich das Altersheim. Aber ist das 
 erstrebenswert? Bevor es soweit kommt, 
noch schnell vier Tipps, wo man vorher 
noch einen Partner treffen kann:
1. Die bayerische staatsbibliothek
Besonders bei Männern als Flirtbörse Nr. 1. 
Wegen der Geisteswissenschaftsinstitute gibt 
es hier überdurchschnittlich viele Frauen.
2. Die glyptothek
Auf den heißen Steinen der Glyptothek sitzen 
nachmittags viele hübsche Studentinnen.
3. Der gärtnerplatz
Der Platz ist voller trendiger Leute, jeglichen Geschlechts, und wenig Schickimicki.
4. Am fuße des müller’schen volksbades
Hier liegen die Singels auf der Kiesbank in 
der Sonne und ruhen sich aus. Zentraler 
geht’s nicht!
Singles, die sich gerne amüsieren, sind 
 natürlich ein großer Wirtschaftsfaktor. Sie 
wohnen nicht nur in kleinen Klitschen, 
sondern wollen standesgemäß untergebracht werden. Was das gerade in München 
kostet, muss hier niemandem erklärt werden. Dafür verzichtet man schon mal auf 
Statussymbole wie z.B. ein großes Auto. 
Dass man das in München so wie so nicht 
braucht, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Deshalb hat man es hier mit einer absolut taxi-afinen Kundschaft zu tun. 
Das gilt für die Business-People genauso 
wie für die Amüsier-Junkies. Deshalb sollten wir unsere Singles pfleglich behandeln, 
schließlich will doch niemand von uns, 
dass sie irgendwann alle Radlfahrer werden! (PG)
Foto: istockphoto
Braucht der Mensch heutzutage wirklich niemanden mehr außer sich selbst? es gab 
noch nie eine generation, die so wenige feste Bindungen hatte wie wir. ist es wirklich etwas Beängstigendes, wenn man einen permanenten Begleiter hat, der einem 
zur seite steht und dem man umgekehrt verpflichtet ist?
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 19

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Im Deutschen Theater werden die erfolgreichsten Musicals vom Broadway in New 
York und vom Londoner West End präsentiert, was allerdings umgekehrt zeigt, dass 
München im Vergleich zu diesen Metropolen nur eine zweite Geige spielt, jedenfalls 
in musikalischer Hinsicht, aber damit werden wir leben müssen und können. Andererseits erleben hier Neuinszenierungen 
aus aller Welt ihre Deutschland- oder sogar 
Europapremiere: Ballett- und Tanztheater 
gehören ebenso zum Programm wie Musikshows und zeitgemäßes Entertainment. 
Nicht vergessen werden dürfen die rauschenden Faschingsbälle, die in dieser in 
München ansonsten ziemlich dahindümpelnden Jahreszeit im Deutschen Theater 
stattfinden. 
ludwig von schwanthaler
Im damaligen Neubaugebiet der Ludwigsvorstadt befand sich an der Stelle des 
 heutigen Theaters die Werkstatt des Bildhauers Ludwig von Schwanthaler (1802–
1848), der in seinem kurzen Leben neben 
vielen anderen Kunstwerken im deutschsprachigen Raum die Standbilder der Generäle Tilly und Wrede in der Feldherrnhalle 
sowie die Bavaria auf der Theresienhöhe 
schuf. Seine Büste wurde 1853 in der Ruhmeshalle gleich hinter seinem Hauptwerk 
aufgestellt. Er liegt auf dem Alten Südlichen Friedhof begraben und nicht lange 
nach seinem Tod wurde am 3. September 
1850 die Schwanthalerstraße nach ihm 
 benannt. 
Baugeschichte
Das Deutsche Theater wurde am 26. September 1896 als luxuriöser Unterhaltungspalast eröffnet. Seine Fassade ist im Stil 
des Neubarock gehalten, weshalb es auch 
als „Feenpalast“ Bekanntheit erlangte. Der 
Gebäudekomplex enthielt außer einem Theatersaal mit fast 1.700 Plätzen auch einen 
kleineren Veranstaltungsraum namens „Silbersaal“, Restaurants, ein Café, zahlreiche 
Geschäfte sowie 30 Wohnungen. Das Theater ist eine Betriebsgesellschaft der Stadt 
München. Später nannte sich nach der berühmten Veranstaltungsstätte noch das Hotel „Deutsches Theater“ mit den Adressen 
Schwanthalerstraße 15 sowie Landwehrstraße 18 auf der anderen Seite der Passage zwischen den beiden Straßen. Am 9. 
März 1943 fiel das Theater, das erst 1939 
umgebaut worden war, einem Bombenangriff zum Opfer und öffnete am 21. Dezember 1951 seine Pforten wieder, nachkriegsbedingt zunächst in einem nur teilweise 
wiederhergestellten Gebäude und in 
schlichter Innenausstattung im Stil der 
1950er Jahre. Als Architekt zeichnete Ludwig Reiber (1904–1979) verantwortlich, 
der Vater der Fernsehmoderatorin Carolin 
Reiber. Die gesamte Sanierung konnte erst 
im Jahr 1966 abgeschlossen werden. Mittlerweile wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt, aber die Bausubstanz stand 
weiterhin unter keinem guten Stern. Die 
bereits wieder notwendigen Umbau- und 
Sanierungsmaßnahmen in den Jahren 1978 
bis 1982 konzentrierten sich auf den Theatersaal, der im Stil der damals aktuellen 
Pop Art umgestaltet wurde. Alles in allem 
waren 54 Millionen Deutsche Mark aufzubringen. Im Zuge weiterer Bestandsaufnahmen ab 2000 wurden in vielen Bereichen 
gravierende bauliche Mängel festgestellt 
und zunächst im Rahmen von Sofortmaßnahmen bis 2007 provisorisch gesichert, 
unter anderem um den Spielbetrieb im Theater weiter aufrechterhalten zu können. Im 
Jahr 2008 jedoch musste das Deutschen 
Theater seinen Spielbetrieb einstellen und 
die Vorführungen wurden in eine Zeltstadt 
nach Fröttmaning ausgelagert. Die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten 
 sollten ursprünglich im Herbst 2011 abgeschlossen werden, doch verzögerte sich 
dieser Termin immer wieder. Anfangs hatte 
die Stadt München als Bauherrin mit 46 
Millionen Euro gerechnet, inzwischen belaufen sich die Kosten für die Sanierung jedoch auf 90 Millionen Euro. Am 18. Januar 
2014 wird das Haus nun wieder eröffnen 
und damit wird es in der Schwanthalerstraße eine Ewigkeitsbaustelle weniger geben. 
perverser zeitgeist
Am 2. Juni 1929 fand an der Isar nördlich 
und südlich der Reichenbachbrücke der 
„Strahlhelmtag“ statt. Wie der Name schon 
andeutet, ging es dieser Organisation um 
die Verherrlichung des Kriegserlebnisses 
der deutschen Soldaten während des Ersten 
Weltkrieges (1914–1918), also der Glorifizierung des millionenfachen, völlig sinnlosen Todes und Verstümmelt Werdens an den 
Fronten des damals noch einzigen Weltkrieges. Rund 40.000 Kriegsbegeisterte waren 
aufmarschiert und lauschten gebannt einer 
patriotischen Rede, in der es unter anderem hieß: „Die Deutschen stehen nicht am 
Ende ihrer Geschichte, sondern der große 
Tag der Deutschen beginnt erst… Deutscher Wille bestimmt deutsches Schicksal. 
Diesen zähen, trotzigen Freiheitswillen lebendig zu halten und zu verbreiten, ist 
Aufgabe des Stahlhelms. Frontheil!“ Nicht 
einmal vier Monate vorher, am 14. Februar 
1929, war das Gastspiel der US-amerikanischen Tänzerin Josephine Baker im Deutschen Theater polizeilich verboten worden. 
Es ist bezeichnend und psychologisch aufschlussreich und deshalb berichtenswert, 
dass man im damaligen Deutschland und 
damit auch in München zwar den massenhaften Kriegstod und seine fürchterlichen 
Folgen für die Verwundeten verherrlichen 
durfte, nicht aber das Auftreten einer halbnackten Künstlerin akzeptieren konnte. 
 Josephine Baker fügte niemandem Schaden 
zu, sondern verbreitete ganz im Gegenteil 
nichts als Lebensfreude, und dies passte 
offenbar nicht in das damalige München. 
d
➔ D As Deu Tsche The ATer
schwanthalerstraße 13 
das deutsche Theater ist einzigartig in der deutschen Bühnenlandschaft. es ist nach 
der Oper am Max-Joseph-platz das zweitgrößte Theater in München und eines der 
berühmtesten gastspielhäuser in deutschland. 
Die s ehens Wür Digkei Ten münchens
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Reklamationen zu befürchten.
20 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

Seite 21

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Josephine Baker
Josephine Baker (1906–1975) erblicke als 
uneheliches Kind in St. Louis in den USA 
das Licht der Welt. Ihre Mutter war eine 
Schwarze und ihr Vater ein weißer Jude. 
Schon diese Tatsachen allein erhitzten viele Gemüter in der rechtsradikal geprägten 
„Ordnungszelle“ München bis zur Weißglut. 
Im Jahr 1917 erlebte Baker als Mädchen in 
St. Louis einen Pogrom mit, bei dem fast 
einhundert Schwarze von einem weißen 
Mob ermordet wurden, wobei keiner der Täter anschließend zur Rechenschaft gezogen 
wurde. Dieses Erlebnis prägte sie so stark, 
dass sie später zu einer engagierten Kämpferin gegen jeden Rassismus wurde – für 
die damaligen Münchner Verhältnisse ein 
weiterer Beweis für ihre moralische Verworfenheit. Baker trat seit Anfang der 1920er 
Jahre auch in Europa als Jazz-Tänzerin und 
Sängerin auf, eine Musikrichtung, für die 
sehr viele Deutsche nichts als Verachtung 
empfanden. Ihr skandalumwittertes Kennzeichen war, dass sie dabei auch noch 
ziemlich nackt auftrat: Sie trug meistens 
lediglich eine umfängliche Perlenkette und 
dazu eine kleine Hose, die von etlichen Bananen aus Stoff gesäumt war. Außerdem 
war sie 1929 trotz ihrer jungen Jahre bereits in dritter Ehe verheiratet. Wegen ihrer 
unglaublichen Kostüme und Tänze erhielt 
Baker Auftrittsverbote in Wien, Prag, Budapest und München, was sie verständlicherweise umso interessanter für das Publikum 
machte. In München hatte die Polizei bereits 1926 ein Auftrittsverbot gegen Josephine Baker im Deutschen Theater ausgesprochen. Das Theater plante für den 14. 
Februar 1929 einen erneuten Versuch, doch 
auch dieses Mal verboten die Behörden die 
Schau im Vorfeld wegen „zu erwartender 
Verletzung des öffentlichen Anstandes“ . 
Dahinter stand auch die Befürchtung, Nationalsozialisten könnten im Zuschauerraum randalieren. 
Der Künstler Thomas Theodor Heine 
(1867–1948) kommentierte diese Vorgänge in der satirischen Zeitschrift „Simplicissimus“ mit seiner berühmten Zeichnung, auf der ein Vertreter der politisch 
schwarzen, bayerischen Staatsmacht und 
ein katholischer Priester Josephine Baker 
des Bayernlandes verweisen mit den 
 Worten: „Hinaus mit dir! In Bayern dürfen 
nur wir bodenständigen Schwarzen auftreten!“ Nach dem Zweiten Weltkrieg beruhigte sich das heuchlerische Klima und 
im März 1953 fand doch noch ein Gastspiel von Josephine Baker im Deutschen 
Theater statt – ein später, persönlicher 
Triumph über das perverse Klima der 
 Zwischenkriegszeit. Und nach ihrem 
Tod stand im Juni 1992 das Gastspiel 
 „Josephine“ auf dem Programm. 
repertoire
Das Deutsche Theater hat eine bewegte 
und für das Münchner Kulturleben bedeutsame Vergangenheit aufzuweisen. Während 
der 1920er Jahre begannen neue Unterhaltungsformen in Konkurrenz zur überkommenen Tradition des Volkstheaters zu treten. Die Zentralfigur aller Versuche, 
Münchens Unterhaltungsleben den Vorbildern europäischer Großstädte anzunähern, 
war Hans Gruß (1883–1959). Das heutige 
Programm umfasst mit Musicals, Operetten, 
Ballett und Konzerten internationaler 
Entertainer weite Bereiche der gehobenen 
Unterhaltungskunst.
exil in fröttmaning und rückkehr
Die Renovierungsarbeiten machten im Jahr 
2008 die Verlegung des Spielbetriebes in 
die Zeltstadt in Fröttmaning an der Werner-Heisenberg-Allee 11 notwendig; dieser 
wenig inspirierende Ort wurde kürzlich 
 abgebaut. Das runderneuerte Deutsche 
Theater an der angestammten Schwanthalerstraße 13 erstrahlt demnächst im neuen 
Glanz. Eröffnet wird es am 18. Januar 2014 
mit einem Konzert der Münchner Philharmoniker, sieben Tage später folgt dann der 
erste Ball in der traditionsreichen Faschingshochburg und mit der „Westside 
Story“ beginnt dann am 19. März 2014 der 
eigentliche Musical-Betrieb. Das Deutsche 
Theater mit seiner langen Geschichte hält 
damit die Tradition des Unterhaltungstheaters hoch. Deutschlands bekanntestes Gastspieltheater lässt die Münchner wie auch 
die Gäste unserer Stadt interessante und 
herausragende Inszenierungen des Musiktheaters aus aller Welt erleben – Bühnenereignisse, die sonst in München nicht 
stattfinden würden und ohne die dem 
 kulturellen Leben unserer Stadt ein Stück 
internationales Flair fehlen würde. (BW) 
Als nächste Sehenswürdigkeit stellt der 
 TAXIKURIER den Englischen Garten vor. 
 
Foto: Deutsches Theater
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 21

Seite 22

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u nTerhAl Tung
das aBc der Taxler. Bierernst, aber heiter. doppelzüngig, meist erinnernd. 
amüsierend, manchmal lehrreich. in jedem f alle hilfreich. 
interessant für anfänger und profis. in diesem Monat der Buchstabe „M“ .
M
➔ s chro TTis f iAker-A bc
➔ Mae wesT – Die geometrische Figur am 
Effnerplatz namens „Mae West“ (bei der 
BMW-Welt heisst sowas „Doppelkegel“) 
 gehört zum früher mal so benannten und 
wahrlich berühmt-berüchtigten Thema 
„Kunst am Bau“, wonach also öffentliche 
Bauwerke (wie hier eben der nördliche 
 Ausgang des Richard-Strauss-Tunnels) mit 
einem „Kunstwerk“ versehen werden müssen. Jetzt kann man sich über das Thema 
„Kunst“ bekanntlich unendlich lange streiten – dennoch gibt es sachlich (be)greifbare Kriterien dazu. Man hätte z.B. seitens 
der Stadt (= Steuerzahler) als Bedingung 
ausgeben können, dass das Kunstwerk etwas mit seinem Standort München zu tun 
haben muss – was die namensgebende Mae 
West zweifellos nicht hatte. Wie wäre es 
denn beispielsweise gewesen, ein – meinetwegen auch künstlerisch verfremdetes - 
Profil von Liesel Karlstadt und Karl Valentin 
in Auftrag zu geben? Oder, hier noch passender, von Richard Strauss, dem 1864 in 
München geborenen Komponisten und Namensgeber des Tunnels bzw. der Straße? 
Oder einen grossen Notenschlüssel? Oder 
ein überdimensioniertes Klavier? – Das hätte zugleich auch zu den „musikalischen“ 
Namen des Viertels aus den Werken von 
Richard Wagner (z.B. Arabella- oder Elektrastraße) gepasst. Was hat denn diese Figur aus dem Oszillographen, die heute jeder Fünfjährige an seinem Heimcomputer 
in „klein“ herstellen kann, mit Mae West zu 
tun, erst recht mit München, oder mit 
Richard Strauss? Unglaublich! 
➔ MilchsTrasse – Sie ist zwar – astronomisch betrachtet – unsere Heimat oder 
auch Galaxis (aus dem altgriechischen Wort 
für „Milch“); die seit 1856 so benannte 
Straße in Haidhausen verdankt ihren Namen aber schlicht der Tatsache, dass es 
dereinst dort eine Sammelstelle für die von 
Bauern aus dem Osten Münchens angelieferte Milch gab. Wer sich als Fiaker hier mit 
den ziemlich fiesen Einbahnregelungen 
(Milch-, Keller-, Metzstr.) nicht auskennt, 
sollte mal eine private halbe Stunde investieren, um sich schlau zu machen. Das berühmt-berüchtigte „Navi“ kennt nämlich 
die „Taxi frei“-Regelung in der Steinstraße 
nicht und schickt Sie unter Umständen auf 
solch abenteuerliche Umwege, dass der 
Fahrgast bei laufendem Wecker bald in 
Schnappatmung verfällt. 
➔ MisT – An zwei Wochenenden im Juni 
war die Wittelsbacherstr. nordwärts zwischen Deutingerstraße und Reichenbachbrücke jeweils von Freitagabend 20.00 Uhr 
bis Sonntagabend 20.00 Uhr gesperrt, was 
faktisch über 48 Stunden zu einer Umfahrung über die Humboldt-, Falken- und Ohlmüllerstraße mit entsprechenden Staus 
führte. Die „Urbanauten“ unter ihrem Anführer Benjamin David hatten dazu aufgerufen und die Stadt – u.a. in Gestalt der 
OB- Kandidaten der Grünen, der SPD und 
(!) der CSU – als Unterstützerin gewonnen. 
Herr David legte dabei Wert darauf, es werde hier „keinen Verkauf von Getränken 
 geben“ (SZ vom 11.6.13, Münchner Teil). 
– Kein Wunder, sagt sich Schrotti, schließlich betreiben Davids „Urbanauten“ an der 
nahen Corneliusbrücke wieder ihre sommerliche Kommerzveranstaltung namens 
„Stadtstrand“ (früher: „Kulturstrand“). Mit 
anderen Worten: so hält man sich ungeliebte Konkurrenz vom Leibe! Das von David 
angemeldete und von der Stadt genehmigte 
„Kunstprojekt“ bestand darin, (weitere 
wörtliche Zitate aus o. gen. SZ- Artikel) 
„auf der Grünfläche nördlich der Kirche, auf 
der Straße, dem Geh- und Radweg und im 
Grünstreifen entlang der Isar breite Zebrastreifen anzubringen. Auch Parkbänke und 
Bäume will er mit den weißen Streifen versehen. (...) Um die Streifen aufzubringen, 
setzen seine Helfer Maschinen aus der 
Fröttmaninger Fußballarena ein“ (Zitate 
Ende). Schon dank Wolfgang Nöth wissen 
wir, dass ein „Kunstpark“ bzw. eine jetzige 
„Kulturfabrik“ mit Kunst und Kultur ungefähr so viel zu tun haben wie die berühmte 
Kuh mit dem Eistanzen. Und wieder fällt 
die Stadt auf solche Scharlatane wie die 
mit den Grünen auch personell verbandelten „Urbanauten“ herein. Die einzige 
„Kunst“ bei dieser irrwitzigen Leuteverarschung bestand also aus dem Bemalen der 
Umgebung mit weissen Streifen – durch 
den Veranstalter bzw. „seine Helfer“ (Zitat 
s.o.) selbst. Noch nichtmal unabhängigen 
„Künstlern“ wurde hier eine Plattform zur 
(Selbst-)Darstellung gegeben! Mit der gleichen Berechtigung könnten wir Fiaker uns 
als „Kunstprojekt“ ausgeben, da wir mit 
hellelfenbeinfarbenen Autos täglich gegen 
die Wilderung von Nashörnern und Elefanten in Afrika ein Zeichen setzen wollen … 
Ein Kabarettprogramm von Mike Krüger 
(„Mein Gott, Walter“) hieß mal „Ist das 
Kunst oder kann das weg?“ – Antwort: 
Nein, das muss weg!
➔ MOnTag – „De Woch fangt ja scho guad 
o“, soll der Räuber Kneissl geseufzt haben, 
als ihm an einem Montagmorgen vom Henker eröffnet wurde, der letzte Gang zum 
Richtplatz stehe nunmehr an. Zugegeben, 
um Kopf und Kragen geht es bei uns nicht, 
wenn die Rollschuhfahrer, Verzeihung, 
„Blader“, frühabends ihren montäglichen 
Verkehrsbehinderungskorso quer durch die 
Stadt starten. Aber immerhin: die Straße 
ist unser Arbeitsplatz! Was würden die Mitglieder dieser terroristischen Vereinigung 
wohl sagen, wenn ihnen die Kellnerin im 
Wirtshaus zuruft „Eana nächstes Bier 
kommt erst inara hoiben Stund’, weil da 
 einer mitten im Gang sitzt und i net durchkumm.“? Der Gangsitzer würde wohl bald 
woanders liegen. Oder wie Paul Rusch, unser TAXIKURIER-Chef, zu Falschparkern am 
Taxistand sagt: „I setz’ mich doch auch 
nicht auf Ihren Schreibtisch und hinder' Sie 
an da Arbeit“ . So endlos der Winter, ausgefallen der Frühling und besch...eiden der 
Sommer bisher war: da freut sich der Autofahrer (und erst recht Berufskraftfahrer) in 
München doch tatsächlich, wenn es am 
Montagabend Schusterbuben regnet. Diese 
„Ich-Will-Spaß“-Kasperln interessiert es ja 
noch nicht einmal, dass auch Linienbusse 
und sogar die prinzipiell zu Gutmenschen 
erklärten Radlfahrer (!) im Stau stehen, bis 
der letzte dieser Adrenalin-Junkies vorbeigerutscht ist. Für die volkswirtschaftlichen 
Schäden durch Verspätungen oder z.B. die 
nötige Polizeipräsenz kommen, wie immer, 
alle Steuerzahler auf. Wir Fiaker, die wir so 
an der Arbeit behindert werden, oder der 
22 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

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Fahrgast im Linienbus, dem gerade das für 
den Nachtisch gedachte Erdbeereis in der 
Einkaufstüte wegläuft, dürfen dafür auch 
noch zahlen. Und wie war das nochmal mit 
dem Feinstaub …?
➔ München – leidet in mehrfacher Hinsicht an „Luxusproblemen“, wie z.B. dem 
von einigen Kunstbeflissenen als existenziell angesehenen – angeblichen – Mangel 
an geeigneten Konzertsälen. Der Gasteig 
habe demnach eine miserable Akustik, die 
Oper oder das Gärtnertheater (wenn endlich fertig renoviert) seien ohnehin ständig 
bespielt usw. usw. … Oder man denke an 
die fehlende Fahrspur am Isarring (Richtung Schwabing) nach der Einmündung der 
Ifflandstraße: dafür müssten doch glatt ein 
paar Bäume geopfert werden, wo der Mittlere Ring an dieser Stelle ohnehin schon 
eine „offene Wunde“ im Englischen Garten 
sei! Als würde der ökologische Wert einiger 
abgeholzter Bäume nicht durch wesentlich 
weniger Abgase mehr als ausgeglichen. Vor 
allem aber beobachten wir in München den 
– an sich nicht unerwünschten – starken 
Zuzug zahlungskräftiger Menschen, was 
CSU-Anhänger natürlich auf das segensreiche Wirken von Stoiber und Seehofer, 
SPD- Anhänger dagegen von Ude und Ude, 
zurückführen. Für die Folgen, wie die Vertreibung alter Mieter aus ihren noch nicht 
luxussanierten Quartieren, ist natürlich nur 
der jeweils andere verantwortlich. „Gentrifizierung“ ist das neue Schlagwort. Otto 
Normalverbraucher, Lieschen Müller und 
alle anderen „kleinen“ Leute (also die 
meisten von uns) stöhnen einerseits unter 
den horrenden Mieten und sonstigen Preisen, andererseits dürfte es – bei aller berechtigten Meckerei – dem Münchner Taxigewerbe finanziell so gut (oder so wenig 
schlecht?) gehen wie kaum sonstwo in 
Deutschland. Glas halb leer oder halb voll? 
Wer durchschlägt das Ei des Damokles? 
(Wer's nicht erkannt hat: kleiner Scherz!). 
A propos Kalauer (gerade eingefallen): wie 
nennt man das Vierteilen eines alten Mannes? Die Quadratur des Greises! Aber jetzt 
wieder seriös: 
➔ Münchner freiheiT oder FEILITZSCH-
PLATZ – „Maximilian Alexander Freiherr von 
Feilitzsch (1834–1913) war bayerischer 
Staatsminister des Inneren und Staatsrat 
von 1881 bis 1907. Konservativ gesinnter 
Reorganisator des Polizeiwesenes und der 
Inneren Verwaltung.“ (Aus Dollingers „Die 
Münchner Straßennamen“) Münchner Freiheit: „Symbolische Bezeichnung zu Ehren 
des inneren Widerstands in der Zeit der 
NS-Diktatur und in Erinnerung an drei 
 bayerische Widerstandsgruppen „Freiheitsaktion Bayern“, „Gruppe O–7'“ und „Die 
Neukonservativen“, die alle den Sturz des 
Hitlerregimes zum Ziel hatten.“ (w.o.) Die 
Mitglieder der „Freiheitsaktion Bayern“ 
(FAB), u.a. Leutnant Maximilian Roth und 
Major Günther Caracciola (Straße im Hasengebirge!) haben sich in den letzten Kriegstagen dafür eingesetzt, den unmittelbar 
vor den Toren Münchens stehenden Amis 
die Stadt friedlich und ohne „verbrannte 
Erde“, also die von den abziehenden Nazis 
angeordnete Sprengung von Brücken, 
Kraftwerken und Fabriken, zu übergeben. 
Dafür wurden sie wenige Stunden vor dem 
Eintreffen der Amerikaner auf Befehl des 
Gauleiters Paul Giesler im Hof von dessen 
Amtssitz (Ludwigstr. 2, heute Landwirtschaftsministerium) erschossen. (Quellen: 
Dollinger w.o. und „München zu Fuß“ von 
Koll. B. Weyerer).
➔ MarandJOsef – („Maria und Josef“) 
möchte man ausrufen, wenn ein Taxilenker 
Fahrgäste vom Haus der Kunst über den 
Stachus, Sonnen- und Frauenstr. zur Rablstr. (!) fährt und dann auch noch „dringend" auf Kanal 1 ruft, weil der Kundschaft 
der fast dreifache Fahrpreis gegenüber der 
Hinfahrt dann doch spanisch vorkommt. 
Der gleiche Ausruf kommt einem über die 
Lippen, wenn ein Taxibusfahrer bei einer 
morgendlichen Zubringertour von Moosach 
nach Feldkirchen gerade mal den ersten 
Fahrgast mitnimmt, um dann alle weiteren 
Abholadressen komplett zu ignorieren. 
Wenn man schon nicht lesen kann oder 
will, was das Mäusekino (Display) so alles 
zu bieten hat, könnte der betreffende 
 Spezialist immerhin deshalb auf die Idee 
kommen, dass da wohl noch was fehlt, 
wenn seltsamerweise für einen einzigen 
Kunden ein ganzer Taxibus bestellt worden 
ist. Na gut, nach Abzug der Kosten für das 
nachgeschickte Taxi blieben unserem intellektuell heillos überlasteten Gehirnakrobaten gerade noch 2.80 Euro für seine grandiose Leistung, und die restlichen Kunden 
waren immerhin noch vier Minuten vor dem 
gesetzten Termin in Feldkirchen. Eine Werbung für uns war das trotzdem nicht. 
➔ MiMiKrY – nennt man es z.B. in der 
Tierwelt, wenn ein völlig harmloser Hüpfer 
durch grelle Farben einen hochgiftigen 
Pfeilgiftfrosch imitiert, um sich damit vor 
Fressfeinden zu schützen. Einige solcher 
Taxifahrer-Imitatoren fallen uns auch immer wieder auf (s.o.), aber die rechtlichen 
Möglichkeiten der Taxi München e.G., solchen Typen ganz oder auch nur teilweise 
das Mitspielen am Datenfunk (DF) zu verwehren, sind beschränkt. Der pure Verdacht, so ein Vogel habe den Taxischein in 
der Lotterie gewonnen (wofür die Landeshauptstadt zuständig wäre), oder er habe 
beim DF- Unterricht und dem Basiskurs 
(früher „Funkunterricht“) nur gut geschlafen, reicht nicht aus. Für völlig unfähiges 
Fahrpersonal sind erstmal die Unternehmer 
verantwortlich, die solchen Luschen ihr rollendes Betriebskapital überlassen. Aber 
auch die können nichts mehr dafür, wenn 
letztlich ein einziger (noch) unbescholtener Taxischein- und DF-Ausweisinhaber pro 
Schicht mehrere Autos bei verschiedenen 
Unternehmern abholt und dann ein paar 
hundert Meter weiter das Taxi und seine 
Daten (z.B. Pin-Nr.) der buckligen Verwandtschaft überlässt. Hiergegen hülfen 
nur mehr rigorose Kontrollen durch das KVR 
und die Polizei – die aber gar nicht (KVR) 
oder höchst selten (z.B. durch die Polizei 
nach einem Unfall) stattfinden. Neben 
 Radarkontrollen oder dem Aufschreiben von 
Fiakern, die als momentane Falschparker 
eine Besorgung abliefern, wäre gerade 
hier eine größere Präsenz dieser „Grünen“ 
wünschenswert.
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AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 23

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Lange Zeit konnte man glauben, der Stammtisch wäre ein Modell von gestern. Doch 
diese Kultur erlebt eine Renaissance. Im Hofbräuhaus gibt es über 100 Stammtische. 
Hier wird dieser Brauch aktiv gepflegt. Es geht um Männerfreundschaften und gepflegtes Trinken. Auch ein Taxler-Stammtisch trifft sich hier regelmäßig. Und auch die 
 Feminisierung der Gesellschaft ist spürbar, denn es gibt immer mehr Frauen-Stammtische.
Gerade in Zeiten von Facebook, Twitter und sonstigen sozialen Netzen spüren Viele, 
dass ein direktes Treffen mit Gleichgesinnten weitaus mehr bietet als das Sammeln von 
virtuellen Freundschaften. Das ehemals diskussionswürdige Stammtisch-Niveau hat 
ausgedient, Stammtisch-Parolen sind out, das Dumpfe ist weg. Der Stammtisch wurde 
weiblicher, multikultureller und urbaner. Die regelmäßigen Treffen bieten Möglichkeiten zum Ratschen, Diskutieren, Erzählen. Unterbrochen wird diese Gemütlichkeit nur 
durch die Raucher, die in Abständen für Unruhe sorgen, wenn sie vorm Lokal ihrem 
 Genuss oder ihrer Sucht frönen.
ohne Wor Te (3093)
➔ Der sTA mmTisch leb T
Der bargeldlose Zahlungsverkehr in 
Deutschland nimmt immer mehr zu. Im 
Ausland werden selbst Kleinbeträge mit 
Karte beglichen. Auch im Taxi werden 
wir immer mehr mit dem Plastikgeld 
konfrontiert. Nur ewig gestrige Kollegen 
rümpfen die Nase, wenn sie statt Barem 
Kreditkarte, Fahrgutscheine und ähnliches akzeptieren müssen.
Diese Thematik haben wir in diesem 
 Monat als Titelgeschichte gewählt und 
versucht, dies schmunzelnd graphisch 
umzusetzen. (PR)
Foto: atelier-tacke.de
zum Ti Telbil D
 LIVE
MUSIK
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➔ Die Terrine in der Amalienpassage, als die kleine Schwester des Tantris bekannt, 
hat zum 01. Juli geschlossen. Anfang Oktober soll ein neuer Pächter das Restaurant 
unter neuem Namen und Konzept wieder eröffnen.
➔ Das Fischer-Stüberl in der Lindwurmstraße, berüchtigte Absturz-Adresse, aber auch 
Zockertreff von manchem Taxler, hat ebenfalls dichtgemacht. Demnächst soll hier 
eine Sisha-Bar eröffnen.
➔ Ed Meier, berühmte Schuh-Adresse, ist von der Residenzstraße in die Brienner 
 Straße umgezogen.
➔ Eine wahre legendäre Institution gibt es nicht mehr: Die Fraunhofer Schoppenstube 
hat nach 40 Jahren dichtgemacht.
➔ Das Wahrzeichen von Großhadern, der Haderner Augustiner in der Würmtalstraße 
hat nach umfangreicher Renovierung wieder eröffnet (siehe auch „Gastro M“).
➔ Die traurigen Nachrichten reißen nicht ab: Seit Juli hat Ralf Ensle, nach fast vier 
Jahrzehnten, den Vertrag im Lindwurmstüberl gekündigt. Schaun mer mal, ob der 
neue Pächter die Tradition dieser authentischen Adresse bewahrt. (PR)
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24 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

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TAxi- check m ünchen
der TaxiKurier testet seit anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. 
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-scout mit einer besonderen aufgaben stellung 
auf Münchens straßen und standplätzen unterwegs und berichtet über seine erfahrungen und erlebnisse. die ergebnisse zeigen, wie sowohl die pflichtaufgaben als 
auch freiwillige leistungen und wünsche unserer fahr gäste erfüllt werden. 
Jeder kennt ihn, und trotzdem ist und 
bleibt er ganz was Besonderes. Der 
Schweinsbraten, das wohl beliebteste 
 Schmankerl der bayerischen Küche. Hunderte von Rezepten beschreiben, wie diese 
Spezialität zubereitet werden soll. Jeder 
Koch hat da sein ganz besonderes Geheimnis. Im Gastro-Tipp im TAXIKURIER testet 
Schrotti monatlich die wesentlichen Komponenten unseres Leibgerichts. Die Kruste 
muss kross und knusprig, das Fleisch 
 butterweich und möglichst ohne Flachsen 
sein. Im Idealfall sollte die Dunkelbiersauce würzig schmecken und die Konsistenz der Knödel schnittfest sein. 
Auf der Suche nach dem besten Schweinsbraten in München, testete unser Taxi- 
Scout den gastronomischen Sachverstand 
unserer Fahrer. Die Hoffnung zielte dabei 
auf echte Insider- und keine standardisierten Tourismus-Tipps.
Taxi 1 WWW
(nr. 1099, 26.06., 13.10 uhr, harras)
Mein Appetit auf den Münchner Wirtshaus- 
Klassiker findet bei diesem Fahrer die angemessene Wertschätzung. So schwört dieser 
auf den Augustiner in der Bayerstraße und 
betont, dass dort auch das Bier am besten 
schmeckt. 
Taxi 2 WWWW gewinnerin!
(nr. 2760, 26.06., 13.30 uhr, pocci)
Wieder klingt mir „der Augustiner“ in den 
Ohren. Nur wird diesmal stark differenziert. 
Denn in der Neuhauserstraße schmeckt der 
Schweinsbraten zwar gut, kommt aber bei 
weitem nicht an die Qualität des Bratens in 
der Arnulfstraße ran. Alternativ kommt auch 
der Spöckmeier in der Rosengasse in Frage. 
Taxi 3 WW
(nr. 342, 26.06., 13.50 uhr, goetheplatz)
„Ich habe noch nie einen Schweinsbraten 
in der Gastronomie gegessen“ outet sich 
dieser, etwas weltfremde Mann. Mit einem 
Käsebrot in der Hand trotzt er meinen 
hungrigen Fragen und lehnt wohl eine pauschale Empfehlung ab. Im Paulaner Keller 
um die Ecke könne ich sicherlich eine gute 
Qualität erwarten. 
Taxi 4 WWW
(nr. 2200, 26.06., 14.40 uhr, 
sonnen/waldbarth) 
Warum in die Ferne schweifen, wenn das 
Glück so nah? Dieser Fahrer meint, dass im 
Wirtshaus am Sendlinger Tor ein Gaumenschmaus auf mich wartet. Der Schweinsbraten im Hofbräuhaus oder gegenüber vom 
Sport Schuster sei angeblich auch nicht 
schlecht.
Taxi 5 W
(nr. 1681, 26.06., 15.00 uhr, ainmiller)
Wo ist bitte der Weißwurstkeller im Tal? 
Und warum bezeichnet dieser Fahrer das 
Angebot des gegenüber liegenden „Bachmaier“ als altbayerische Küche? Mit diesen 
vagen Aussagen komme ich sicherlich nicht 
zu meinem geplanten Hochgenuss. 
Die bewertung
WWWW grandios
WWW sehr gut
WW gut
W befriedigend
– nicht überzeugend
➔ s ch Weinsbr ATen-TiPPs
Foto: istockphoto
 
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Der Turm des Alten Rathauses wurde im 
 Dezember 1944 gesprengt, nachdem bei einem Bombenangriff im April 1944 das Alte 
Rathaus schwer beschädigt wurde und für 
den Rathausturm Einsturzgefahr bestand. 
Erst im Jahr 1971 begannen die Wiederaufbau-Arbeiten, die 1974 abgeschlossen wurden und sich am gotischen Original von 
1493 orientierten. Seitdem schließt der 
56 Meter hohe sozusagen neue Alte Rathausturm den Marienplatz unübersehbar 
nach Osten hin ab. Weniger bekannt hingegen dürfte das Spielzeugmuseum sein, das 
sich seit 1983 in seinen Mauern befindet. 
probleme der erwachsenen 
mit der Kindheit
Bereits die alten Ägypter der Pharaonenzeit (um plusminus 2500 vor Christus) 
glaubten erkannt zu haben, dass die Ohren 
der Kinder nicht etwa am Kopf angewachsen seien, sondern am Rücken, den man 
mit Weidenruten behandeln konnte. Dies 
jedenfalls hielten sie für derart richtig, 
dass sie es für alle Zeiten in Schriftform in 
Stein meißelten, weshalb wir heute noch 
von dieser Erkenntnis zehren können. „Die 
Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem 
 Essen und ärgern ihre Lehrer.“ Diese pessimistisch-aggressive Einschätzung stammt 
nicht etwa von einem leidgeprüften Erwachsenen unserer Jetztzeit, sondern aus 
dem Mund des Athener Philosophen Sokrates, der von 469 bis 399 vor Christus litt 
und lebte. Gegen diese Unarten der Kinder 
halfen offenbar am besten Prügel, regelmäßiger Sport und eine karge Lebensweise. So 
empfahl der ebenfalls in Athen lehrende 
Philosoph Platon (427–347 vor Christus), 
ungehorsame Kinder „mit Drohungen und 
Schlägen wie ein Stück verzogenes Holz“ 
zurechtzubiegen. Ungebärdige und nervige 
Kinder konnten aber auch auf die elegante 
Art und Weise still gehalten werden: Im 
Mittelalter beispielsweise verabreichte man 
ihnen anstelle von Schnullern mit Mohn 
gefüllte Lutschbeutel, wodurch sie schläfrig 
wurden. Ähnlich effektiv erwies sich bis vor 
nicht allzu langer Zeit die Praxis, Kindern 
in Bier getränkte Brotstücke zu verabreichen. Andererseits erfanden die Erwachsenen, kaum waren sie dem eigenen Flegelalter entwachsen und selbst zu Eltern 
geworden, auch das Spielzeug, um ihren 
Nachwuchs vom Unsinn Treiben abzulenken 
und auf ihr Leben als Erwachsene vorzubereiten. Gleichzeitig fanden die Kinder Gefallen an dieser Welt der Erwachsenen im 
Kleinen, allein schon weil sie körperlich 
gar nicht in der Lage waren, wie Erwachsene zu werkeln. Eine besonders raffinierte 
Form der Misshandlung von Kindern, bei 
der ihnen glauben gemacht wird, sie geschehe zu ihren eigenen Gunsten, ist die 
berüchtigte, aber gerade bei sich als etwas 
Besseres vorkommenden Bevölkerungsschichten weit verbreitete „Terminkindheit“: Die Freizeit der Kinder wird von 
 ihren Eltern mit durchorganisierten Aktivitäten vollgestopft, angeblich allein zum 
Wohl des Nachwuchses selbst und um etwas Besseres aus ihm werden zu lassen – 
so wie ihre Eltern sich eben selber einschätzen. 
spielzeug
Zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte 
gab es Spielzeug, das mehrere Funktionen 
hatte. Einerseits sollten sich die Kinder auf 
ihr Leben als Erwachsene vorbereiten, wie 
beispielsweise mit den sprichwörtlichen 
Stecken- und Schaukelpferden sowie mit 
Holzschwertern bei den Jungen beziehungsweise den Puppen bei den Mädchen. 
Dies galt auch für Ball-, Fang- und Tanzspiele, mit denen spätere Geschicklichkeit 
im Ernstfall und geschlechtsspezifisches 
Rollenverhalten im Erwachsenenleben eingeübt werden sollten. Andererseits sind aus 
Beigaben zu Kindergräbern kleine Rasseln, 
Pfeifen und Trommeln bekannt, mit denen 
die Kleinen den Großen auf die Nerven gehen konnten, gleichzeitig aber auch böse 
Geister von ihrem jungen Leben abhalten 
sollten. Brett- und Kartenspiele dienten 
 sowohl der Entspannung als auch dem Einüben von strategischem Denken für später. 
Als Erwachsene erinnern sich die ehemaligen Kinder gerne an früher: Kartenspiele 
bleiben sehr beliebt, mit dem Unterschied, 
dass es nun um hart verdientes Geld geht, 
auch dienen Brettspiele weiterhin der Erholung und dem Zeitvertreib. Sehr deutlich 
wird das Verschwimmen von männlicher 
Kindheit und Erwachsenendasein beim 
 Modelleisenbahn-Wesen beziehungsweise 
beim weiblichen Teil der Bevölkerung beim 
Schminken und Verkleiden. 
ivan steiger
Ivan Steiger wurde am 26. Januar 1939 in 
Prag geboren und ist ein tschechischdeutscher Zeichner und Illustrator, dessen 
Karikaturen in vielen Zeitungen des In- und 
Auslandes zu finden sind. Als Sammler von 
altem Spielzeug und Regisseur produzierte 
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26 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
Die vers Teck Ten s chä Tze münchens

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er seit Anfang der 1980er Jahre zahlreiche 
Dokumentationen über sein Sammelgebiet, 
und am 3. Dezember 1983 eröffnete er das 
seiner Leidenschaft gewidmete private 
Spielzeugmuseum im Alten Rathausturm, 
dem 1994 ein zweites in Prag folgte. Anlässlich der Eröffnung der München sagte 
Steiger: „Das Spielzeug im Leben des Kindes kann man als Kunst im Leben des Kindes ansehen, denn die Spielsache ist für 
das Kind nicht nur ein unterhaltsames 
Lehrmittel zur Heranbildung seiner Persönlichkeit, zur Entwicklung seiner Phantasie 
und seines Talents, sondern auch ein 
Kunstwerk. Es ist ihm ein farbiges Bild, ist 
ihm Tempera, Ölfarbe, Aquarell oder eine 
unbemalte weiße Leinwand. Für das Kind 
ist es eine realistische wie abstrakte Kleinplastik, mit der es spielerisch und gewiss 
erzieherisch und unterhaltsam seine ersten 
Träume durchlebt, als ein noch unbeschwertes Wesen die ersten Lebenserfahrungen sammelt. Im Unterschied zu uns, 
die die Kunst durch Anschauungen und Anhören wahrnehmen, kann das Kind die ihm 
gebotene Kunst richtig anfassen. Es wird 
zum positiven und negativen Helden aller 
dramatischen Gattungen, zum Schauspieler, 
Autor und Regisseur, zum Musiker, Sänger 
und Dirigent, zum Tänzer, Mimen, Bühnenund Kostümbildner, zum Phantasten, der 
eine Wasserpfütze in einen uferlosen Ozean 
verwandeln kann.“ So kann man es auf einer Tafel im Kassenraum im zweiten Stock 
lesen. 
das Museum
Über eine enge Wendeltreppe gelangt man 
in den Kassenraum im ersten Stock, von wo 
man die Ausstellungsräume bis zum fünften 
Stock erreicht – je nach Kondition zu Fuß 
oder mit dem Aufzug. Alternativ kann mit 
dem Aufzug nach oben fahren und dann zu 
Fuß von Stockwerk zu Stockwerk nach unter gehen. Allein in München gibt es rund 
zweitausend Sammler von Spielzeug. Was 
aber die meisten von Ivan Steiger unterscheidet, ist, dass sie sich auf Spezialgebiete konzentrieren, die Frauen typischerweise häufig auf Puppen und die Männer 
ebenso klassisch auf Modelleisenbahnen, 
Autos und Flugzeuge. Steiger dagegen sieht 
sich als Universalsammler, der im Museum 
bittet: „Wir kaufen für das Museum altes 
Spielzeug aller Art bis 1950.“ In einer Vielzahl von Vitrinen werden Spielsachen der 
verschiedensten Arten und aus den verschiedenen Epochen ausgestellt, etwa ein 
altägyptisches Holzkrokodil mit beweglichem Kiefer, damit die dortigen Kinder die 
drohende Gefahr aus dem Nil bereits sehr 
früh einzuschätzen lernten. Der Schwerpunkt der historischen Ausstellungsstücke 
liegt allerdings auf Europa und den USA 
seit dem Jahr 1800. Einige der Exponate 
seien hier beschrieben, ohne dabei die anderen geringer schätzen zu wollen. An die 
Mädchen richteten sich die vielen Puppen, 
verschwenderisch eingerichteten Puppenstuben und ebensolche Küchen in allen 
möglichen Ausführungen, Plüschtiere sowie 
Teddybären, namentlich von der Firma 
Steiff, nach deren Gründerin seit 2007 in 
Moosach die noch unbebaute Margarete- 
Steiff-Straße benannt ist ebenso wie die 
benachbarte Käthe-Kruse-Straße nach der 
Puppenmacherin aus demselben Jahr. Steiger besitzt rund 6.500 Barbie-Puppen, das 
erfolgreichste Spielzeug der Welt; einhundert davon sind im Museum zu sehen, darunter die wertvollen Ausgaben Nummer 1, 
2 und 3 und die erste komplette Serie von 
21 Bekleidungen aus dem Jahr 1959. Für 
die Jungen waren technisches Spielzeug 
gedacht wie das gesamte Eisenbahnwesen 
in klein mitsamt zwei „Central-Bahnhöfen“, 
Modellautos, Trambahnen, Brücken, Dampfmaschinen und Roboter, um nur einige zu 
nennen. Bedenklich wird es im Militärwesen, wo Szenen aus dem Wilden Westen ein 
Gemetzel zwischen einheimischen Indianern und Eindringlingen aus Europa darstellen. Pädagogisch ebenso problematisch 
erscheinen die Soldaten aus den beiden 
Weltkriegen mitsamt Panzerwagen und 
 Artillerie; einige Kämpfer hat bereits der 
Kriegstod ereilt – alles als Kinderspielzeug 
und Einstimmung zum wirklichen Leben als 
erwachsenes Kanonenfutter. Die heutigen 
Computer-Ballerspiele sind da lediglich 
eine Fortsetzung dieser Tradition mit moderner Technik. Eine echte Rarität stellt 
hingegen die handgefertigte Dampflokomotive für den Prinzen Ludwig, den späteren 
König Ludwig II, dar, die Steiger auf einem 
arabischen Bazar fand. Kurios und bemerkenswert ist auch ein Spielzeugaltar für 
den künftigen Priester.
nostalgie
Das wirklich einzigartige Spielzeugmuseum 
richtet sich eigentlich weniger an Kinder 
als vielmehr an Erwachsene, die hier in 
nostalgischen Erinnerungen an ihre eigene 
Kindheit schwelgen können oder einfach 
aus historischem Interesse kommen und 
staunen werden. Zentraler kann ein Museum in München nicht liegen und dennoch 
wird es leicht übersehen. (BW)
Kontakt: Telefon (089) 29 40 01
www.spielzeugmuseum-munchen.de
Öffnungszeiten:
täglich 10.00 Uhr bis 17.30 Uhr
eintrittspreise:
Erwachsene 4,00 Euro; Kinder 1,00 Euro; 
Familienkarte 8,00 Euro
WEG MIT DER
ALTENKAROSSE
DAS AUTOHAUS FÜR TAXIFAHRZEUGE
Tel. 08041 7889-0
taxifahrzeuge.de
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Unverbindliche Besichtigung bei
Ihnen vor Ort oder Sie bringen uns
das Taxi nach Bad Tölz und wir 
spendieren Ihnen ein Mittagessen.
Schattiger Kastanien-Biergarten
Reichliches Grill-Angebot
Deftige Brotzeiten
Foto: istockphoto
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 27

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schrotti stellt ihnen gastronomische einrichtungen in unserer stadt vor, lokalitäten, 
die es nur in München gibt. unverwechselbare wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, 
 die ein Taxifahrer kennen sollte. wo er vielleicht selbst verkehrt oder dem ein oder 
 anderen fahrgast den richtigen Tipp gibt.
➔ h ADerner Augus Tiner
haderner augusTiner
würmtalstraße 113 (ecke heiglhof)
Telefon (089) 78 07 24 30 
10.00 bis 24.00 uhr, kein ruhetag
Der alte Ortsname Hadern hat weder etwas 
mit alten Stofffetzen (bay.: „Hodan“), noch 
mit Leuten zu tun, die ihr Schicksal beklagen, sondern (Zitat aus Hans Dollingers 
Buch „Die Münchner Straßennamen“) „mit 
dem Ort Hadern, der bereits im 11. Jahrhundert (1048 / 1085) als „ad Harderun“, 
– „Bei den Leuten am Hart“ (Wald) erwähnt wird und 1938 nach München eingemeindet wurde“ (Zitat Ende). Das hinderte 
den Vater des Testers, welchletzter die ersten zwölf Lebensjahre seines segensreichen 
Wirkens in Kleinhadern (Willibaldstr. 217) 
verbringen durfte, nicht an der Behauptung, Putzbrunn und Kleinhadern würden 
bald zu „Butzhodan“ (hochdeutsch: Putzlappen) zusammengefasst … Die Willibaldstraße, damals noch eine stark befahrene 
Nord-Süd-Verbindung am westlichen Stadtrand, ging bis zum Baubeginn der Lindauer 
Autobahn (ca. 1970) noch mit einer 
Rechts-Links-Verschwenkung in die Großhaderner Straße über. Heute befindet sich 
genau dort der „Haderner Steg“, eine 
 Fußgängerbrücke über die A 96. 
Zu besonderen Anlässen gab das Budget 
der fünfköpfigen Schrotti-Familie es auch 
mal her, dass Vati, Frau und Schraaz‘n in 
das „Weiße(s) Bräuhaus“ in der Würmtalstraße 113 ausführte – und damit wären 
wir schon, ähem, bei unserem Testlokal.
Aber trotzdem nochmal ein bisserl Geschichte: im Jahre 1905 eröffnete hier 
 Peter Widmann, eigentlich ein gelernter 
Schreiner, ein Cafe mit Flaschenbierausschank und braute vor Ort ab 1908 sein 
 eigenes Weißbier. Das Lokal bzw. dessen 
Biergarten reichte seinerzeit noch bis zur 
Rebholzstraße, umfasste also auch noch 
das Gelände der heutigen Tankstelle. Der 
Garten hat heute eine Fläche von geschätzt 
20 x 20 Metern. In den 1960er Jahren – 
Widmann war schon über 80 – ging die 
Wirtschaft auf die Hacker- Brauerei über. 
Der letzte Wirt hielt bis 2011 aus, wobei 
das Lokal zuletzt doch eher ein Mauerblümchen-Dasein fristete. Augustiner hat sich 
nun der Sache angenommen, heftig saniert 
und umgebaut, und erst jüngst mit den 
Wirten Stephanie Rollwagen und Michael 
Glöckle neu eröffnet. Der alte Name „Weißes Bräuhaus“, den es in München eh‘ 
noch mindestens zwei Mal gibt, ist an dieser Stelle nunmehr Geschichte. Zudem sind 
Verwechslungen mit dem gerade 200 Meter 
südlich gelegenen „Erdinger Weißbräu“ 
(Heiglhofstraße 13) ab jetzt ausgeschlossen. Der Anregung seines Zentralen-Kollegen Marco Ugler folgend sucht der Tester 
das Wirtshaus auf – und findet es an einem 
stinknormalen Mittwochabend gegen 20.00 
Uhr gerammelt voll vor. Das Lokal dürfte 
bald 200 Leuten Platz bieten, kommt aber 
nicht wie eine Halle daher, sondern wirkt 
mit seinen Nischen und Zwischenwänden 
optisch angenehmerweise viel kleiner. Viel 
helles Holz, auch am Boden. Sehr gemütlich und heimelig. Da es draussen mit 13 
Grad nicht gerade sommerlich warm ist 
(müssma halt bis Weihnachten warten, da 
waren‘s 20 Grad), aber wenigstens trocken, 
bleibt nur mehr ein Platz im Bedienteil des 
Biergartens über, wo sich schon ein, zwei 
Handvoll weiterer Exilanten niedergelassen 
haben. Die freundliche Kellnerin bringt 
ruckzuck das Helle (3.20); der „Stoff“ hätte 
3.60 und das Weißbier 3.70 gekostet. Die 
„Halbe“ Tafelwasser wäre mit 3.10 maßvoll 
billiger gewesen. Die Karte ist weitgehend 
übersichtlich und bietet, wen wundert‘s bei 
den Augustinern, bodenständige Kost zu 
zivilen Preisen.
Kleine Übersicht: Brotzeiten 6.80 – 10.90, 
Salate (ohne oder mit fleischlichen Beigaben) 3.50 – 10.80, Suppen 3.80 – 4.80, 
drei vegetarische Hauptgerichte von 9.20 – 
11.80, Zwischengerichte (z.B. geräucherter 
Lachs und Forellenfilet oder Ofenkartoffel 
mit Rinderlendenstreifen) zu 9.20 – 12.80, 
Hauptgerichte von 8.20 (Knödelgeröstl mit 
Schweinefleisch, Zwiebeln, Ei und Salat) 
über Tellerfleisch (12.80) bis zum Steak 
von der bayerischen Rinderlende mit 
 Zubehör (17.20). Alle diese Hauptgerichte 
wurden übrigens als „Tagesklassiker“ unter 
dem aktuellen Datum angepriesen; inwieweit sich die Karte jeweils ändert, wird vermutlich die Zukunft zeigen. Das Lokal ist 
zum Besuchszeitpunkt ja gerade mal ein 
paar Tage (wieder) geöffnet. Aus der Suppenabteilung bestellt sich der Wirtschaftsprüfer die „Tafelspitzbrühe mit Speckknödeln“ (3.80), welche kräftig im Geschmack 
und mit zwei festen, kleinen Speckknödeln 
ein guter Einstieg ist. Ganz besonders gejuckt hätte den Tester das „Wiener Backhendl mit Kartoffel-Gurkensalat und Preiselbeeren“ (10.80), aber natürlich gab es 
auch den Schweinsbraten mit Zubehör zum 
Kampfpreis von 9.95 Euro, der schon aus 
Vergleichsgründen angesagt war. Ein schönes Stück Fleisch mit der Grösse einer dicken Brotscheibe, zwei kleine Kartoffelknödel mit Brotkrusterl im Inneren und in 
Butter gerösteten Semmelbröseln obenauf 
sowie ein Krautsalat mit frisch geröstetem 
(!) Speck liessen keine Wünsche mehr offen. Halt, doch einen: von der Soße hätte 
es ein bisserl mehr sein können, was die 
Kellnerin mit einem glaubwürdigen „Ja, 
hätten‘s halt was g‘sagt, ich hätt‘s ihnen 
doch gern ’bracht“ beantwortete. Hätte sie 
auch getan, denn flotter und freundlicher 
Service ist hier angesagt. Das Publikum ist 
rundherum angenehm – Leute aus der Umgebung, die mehr zum Sehen als Gesehen- 
Werden da sind und sich darüber freuen, 
dass es an diesem traditionsreichen Ort 
wieder ein wunderschönes bayerisches 
Wirtshaus mit gutem Bier und offensichtlich ebensolcher Küche gibt.
Wer jetzt übrigens meint, der zuvor erwähnte „Erdinger Weißbräu“ sei nunmehr 
ein ausgestorbener Ort, der irrt. Auch dort 
war es gleichzeitig ziemlich voll, was uns 
zeigt, dass es – zumal im großen Einzugsbereich Hadern/Blumenau – auch genügend 
Gäste für zwei bodenständige Wirtshäuser 
nebeneinander gibt. Sehr erfreulich. Alles 
Gute zum Neustart! (MS)
Foto: atelier-tacke.de
gAsTro „ m“
28 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

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www.HerzAs-Nightclub.de
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Automobilfabrik bietet einen Kraftwagen für 5.600 Mark an.
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05. august – Joseph Goebbels kündigt 
die Produktion eines „Deutschen Kleinempfängers 1938“ für 35 Reichsmark an.
… vor 50 Jahren (1963)
08. august – Der Postzug Glasgow-London wird überfallen. Banknoten im Wert 
von 28,5 Millionen DM werden erbeutet.
24. august – Start der neuen Fußball- 
Bundesliga mit dem TSV 1860 München 
(ohne FC Bayern).
… vor 25 Jahren (1988)
28. august – In Ramstein kollidieren 
beim Flugtag 3 Flugzeuge. Insgesamt 
sind 70 Todesopfer zu beklagen.
… vor 10 Jahren (2003)
13. august – In der Nacht zum 13. August wurde mit 27.6 °C die heißeste 
Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen 
in Deutschland gemessen.
… vor 1 Jahr (2012)
27. august – In Schwabing wird ein 
250 Kilo schwerer Blindgänger gesprengt. (PR)
Der T Axikurier vor 5 J Ahren
➔ A r Abische besucher
mittlerweile noch mehr gäste aus dem morgenland 
➔ aus der august-ausgabe 2008 (Gespräch mit Abdul-Sattar Ajlani, Taxiunternehmer)
sommerzeit ist urlaubszeit. a uch für die Bewohner der arabischen halbinsel. 
Dabei ist München Reiseziel Nummer eins, so etwas wie das medizinische Mekka der 
Araber. Jedes Jahr im Sommer besuchen tausende arabische Touristen die bayerische 
Landeshauptstadt, meist mit der Absicht, hier in medizinische Behandlung zu gehen. 
Der Patient kommt selten allein. Meist begleitet ihn die ganze Familie mitsamt der 
Dienerschaft, die eine gesamte Etage im Luxushotel belegen. Für viele dieser Gäste ist 
das Taxi das Standardverkehrsmittel, um zwischen Hotel, City, Arzt oder Krankenhaus 
zu pendeln. Vielen Patienten zahlt diese Heilbehandlungen in deutschen Kliniken der 
Staat. Aber nicht nur das ausgezeichnete Angebot im Gesundheitswesen machen unsere Stadt für arabische Gäste so attraktiv, sondern auch eine Reihe anderer Annehmlichkeiten: die zentrale Lage Münchens mit optimalen Verbindungen in alle Richtungen, 
die größtmögliche Sicherheit einer Großstadt dieser Dimension, und – besonders wichtig für diese Zielgruppe – es gibt keine öffentliche Prostitution auf Münchens Straßen. 
Der Münchner Taxiunternehmer Abdul-Sattar Ajlani, gebürtiger Syrer und seit 1974 im 
Münchner Taxigewerbe aktiv, stand der Redaktion des TAXIKURIER Rede und Antwort 
auf alle Fragen rund ums Thema „Der Umgang mit arabischen Fahrgästen“ . Abdul-Sattar 
Ajlani weiß, wovon er spricht. Seit über 30 Jahren befördert er mit seinem Taxibus 
arabische Fahrgäste quer durch die Bundesrepublik. Sein großer Vorteil ist seine arabische Muttersprache. Andere Länder, andere Sitten – dieser Spruch gilt für diese Gäste 
besonders. Um diese Zielgruppe vorbildlich zu bedienen, gilt es einige Regeln zu beachten. Aus ethnischen und religiösen Gründen ist insbesondere beim Umgang mit 
Frauen und Kindern das Verhalten anzupassen. Dies beginnt bei der Begrüßung. In der 
arabischen Welt ist die Begrüßung einer Frau per Handschlag nicht üblich. Auch der 
Blick sollte nur kurz das Gesicht streifen und niemals das Antlitz der Frau fixieren. 
 Keinesfalls darf Körperkontakt mit Damen stattfinden, auch eine Hilfestellung beim 
Einsteigen, und sei es nur der anzuhebende Fuß, soll ohne Berührung erfolgen. Beim 
Öffnen der Türen ist zu beachten, dass arabische Damen stets auf dem Rücksitz Platz 
nehmen und nicht vorne neben dem Fahrer sitzen. Etwas problematisch wird es bei der 
Beförderung von Kindern. Es ist in den arabischen Staaten nicht üblich, Kinder im 
 Kindersitz zu sichern, weshalb es dann meist nur wenige Minuten dauert, bis sich die 
Kinder wieder befreit haben und im Auto herumturnen. Es hat sich bewährt, mit diesen 
Kindern besonders behutsam umzugehen, nicht zu schimpfen oder sie gar anzufassen. 
Ein Grund warum diese Spezies Fahrgast vornehmlich Großraumtaxis auswählt ist die 
Menge des mitgeführten Gepäcks. Dank immenser Kaufkraft und ausgesprochen marktfreundlichem Konsumverhalten sind bei jedem Check-in am Flughafen enorme Mengen 
Übergepäck abzufertigen. Dies muss allerdings auch vorher schon im Taxi Platz finden, 
nicht selten kommt es vor, dass ein zweiter Taxibus für das Gepäck hinterher fährt. 
(TK)
August 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
➜ Die Jubiläums-Ausgabe des „neuen“ TAXIKURIER 
➜ München ist ein Lieblingsziel von arabischen Gästen
Wie man mit dieser fremden Kultur umgeht
➜ Die besten Adressen 
Die Sieger „Mitte“ nach 36 Monaten „Essen auf Rädern“
➜ Neue Messe München – eine Erfolgsstory
Gespräch mit dem Messe-Chef Manfred Wutzlhofer
Foto: istockphoto
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 29

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buenos Aires
 sicherheit per Telefon
Bei den offiziell zugelassenen Taxis riskiert 
man als Tourist allenfalls ein paar zu viel 
bezahlte Pesos. Aber bei den Illegalen, 
die am Flughafen mit günstigen Preisen 
 locken, ist höchste Vorsicht geboten!
➔ was?
Argentinien ist zwar keine Bananenrepublik 
mehr, aber mit Schwerkriminalität muss in 
Einzelfällen auch heute gerechnet werden. 
Wer Taxi fährt, sollte darauf achten, ein 
 offiziell zugelassenes Auto zu bekommen, 
und Weg und Fahrer für den Fall der Fälle 
möglichst bei Dritten zu hinterlegen. Raub 
und Entführung sind zwar selten geworden, 
kommen aber immer noch vor.
Offiziell gibt es zwei Taxiarten: das Radiotaxi mit auffällig schwarz-gelber Lackierung (empfehlenswert z.B. Radiotaxi Premium, Tel. 52380000) und die Remise mit 
unterschiedlichem Erscheinungsbild und 
ohne Schild. Letztere kann nur telefonisch 
(z.B. unter der Nummer 32207138 oder am 
Flughafenschalter direkt nach der Ankunft 
bestellt werden) und ist zehn bis 15 Prozent teurer als das Radiotaxi, dafür sind 
die Autos meist gepflegter und sicherer.
Nicht zu empfehlen sind die Taxis, die lediglich ein aufgeklebtes Schild an der Seite 
und kein Zeichen auf dem Dach haben, unter denen gibt es viele schwarze Schafe.
➔ wie?
Wird ein Auto telefonisch bestellt, dann 
muss der Fahrer seine Nummer angeben – 
damit ist eine gewisse Sicherheit gewährleistet. Deshalb empfiehlt es sich auch, 
wenn man in der Stadt unterwegs ist, in 
ein Restaurant, Hotel oder Einkaufszentrum 
zu gehen und dort um die Bestellung des 
Taxis zu bitten.
Die meisten Fahrer sprechen nur Spanisch. 
Am einfachsten ist es, z.B. dem Hotelportier zu erklären, wo man hin will, und diesen dann mit dem Fahrer verhandeln zu 
lassen. Bei telefonischer Bestellung einer 
Remise kann man ausdrücklich einen Fahrer 
mit Englischkenntnissen buchen.
Grundlage ist immer der Preis auf dem 
Taxameter. Man kann vor der Abfahrt den 
Gesamtpreis erfragen, der dann beim Bezahlen nicht mehr als zehn bis 15 Prozent 
von der prognostizierten Summe abweichen 
sollte.
➔ wie viel?
Im riesigen Buenos Aires rechnet man die 
Fahrten meist nach (Quer-)Straßen. 20 Straßen innerhalb der Stadt kosten etwa 45 bis 
70 Pesos. Die Fahrt vom internationalen Flughafen in die Innenstadt muss mit etwa 220 
Pesos bezahlt werden, vom internationalen 
zum nationalen Flughafen (Aeroparque) sind 
ca. 230 Pesos fällig. Trinkgeld muss nicht 
gezahlt werden, aber ein kleiner Betrag 
(4–10 Pesos) wird gern genommen.
➔ unser Tipp
Wer mit größerem Gepäck unterwegs ist, 
sollte das schon bei der telefonischen 
 Bestellung mitteilen. Denn viele Taxis in 
Buenos Aires werden mit Gas betrieben und 
haben einen riesigen Gastank im Kofferraum, der kaum noch eine Zuladung zulässt.
Unbedingt mit Pesos und möglichst mit 
passenden kleinen Scheinen bezahlen. Wer 
eine andere Währung einsetzt, wird meistens beim Wechselkurs übel betrogen, 
 Gleiches gilt beim Herausgeben auf große 
Scheine (Falschgeld!).
Delhi
willkommen im chaos
Richtige Taxis sind selten geworden in 
 Indiens Hauptstadt und fahren fast ausschließlich zwischen den großen Hotels 
und dem Flughafen
➔ was?
Delhi zählt zu den chaotischsten Städten 
der Welt – das gilt für die Fahrweise ebenso wie für Straßennamen. Den größten Teil 
der Personentransporte bestreiten Myriaden 
von Tuktuks, in den engen Altstadtgassen 
auch noch Fahrrad-Rikschas. Die wenigen 
„echten“ Taxis dagegen sind erstaunlicherweise relativ gut organisiert. Es gibt zwei 
Arten offizieller Taxis: die schwarz-weißen, 
die in erster Linie am Flughafen sowie vor 
den großen Hotels zu finden sind und 
 (sofern man das Glück hat, ein freies zu 
finden) auch auf der Straße angehalten 
werden können, und die gelb-schwarzen 
Radio-Taxis, die per Telefon gerufen 
 werden.
➔ wie?
Am Flughafen kann man eines der 
schwarz-weißen Taxis mit Schild auf dem 
Dach wählen. Bei diesen Autos wird normalerweise nach Kilometern abgerechnet. 
Kennt sich der Fahrgast nicht aus, dann 
kommt er bisweilen allerdings erst nach einer halben Stadtrundfahrt ans Ziel, deshalb 
besser vorher nach dem Preis fragen und 
ihn, gerade bei weiteren Strecken in die 
Innenstadt, noch 20 bis 30 Prozent runterhandeln. Besser geht man am Flughafen an 
Foto: istockphoto
30 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
 
➔ b eson Derhei Ten in D en meTro Polen
t axi-Weltreise
TiTel ThemA
das Taxi und coca cola gibt es überall auf der w elt. ein ausführlicher report 
beleuchtet die Taxi-Besonderheiten in einigen Metropolen der Business-welt.

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den Schalter der Radio-Taxis. Dort bekommt man ein festes Fahrzeug zugewiesen und auch einen verbindlichen Preis 
 genannt.
Die Radio Taxis lassen sich per Telefon 
 rufen. Zuverlässig sind z.B. Easy Cap (Tel. 
43434343) und Mega Cap (41414141). Ruft 
man sie per Handy, bekommt man eine SMS 
mit der Taxinummer und dem Namen des 
Fahrers.
Die meisten Fahrer sprechen zumindest etwas Englisch und kennen die großen Hotels 
und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. 
Schwierig wird es bei Adressen in der Altstadt. Dort sind viele Gassen mit dem Auto 
gar nicht befahrbar, will heißen: Man wird 
im Zweifelsfall mit vagen Erklärung, in welche Richtung man gehen muss, an irgendeiner Ecke abgesetzt und sich selbst überlassen.
➔ wie viel?
Die schwarz-weißen Taxis berechnen nur 
die Kilometer, für jeden sind 50 Rupien, 
umgerechnet etwa 80 Cent, zu bezahlen. 
Die Radio Caps verlangen generell eine Rufgebühr von 50 Rupien, dazu tagsüber 20 
Rupien pro Kilometer, nachts etwa 25 Prozent mehr. Bei längeren Strecken ist der 
Preis immer verhandelbar – aber nur vor 
Antritt der Fahrt!
Der Preis vom Flughafen in die Innenstadt 
beträgt etwa 500 Rupien.
➔ was lieber nicht?
Auf keinen Fall sollte man den – auch noch 
so freundlichen – Verlockungen der inoffiziellen Fahrer folgen, die ankommende Reisende sofort nach Verlassen der Sicherheitszone im Airport ansprechen.
Wer in der Stadt versucht, ein Taxi auf der 
Straße anzuhalten, wird, wenn er nicht sofort Erfolg damit hat, mit kaum zu überbietender Hartnäckigkeit von Tuktuk-Fahrern 
bedrängt. Besser rettet man sich in eines 
der großen Hotels, wo echte Taxis vor der 
Tür stehen oder man per Telefon eins hinbeordern kann. – Und wer den ganzen Ärger von vorneherein vermeiden will, zahlt 
etwas mehr und lässt sich zum Festpreis 
von einer Hotellimousine abholen bzw. ans 
Ziel bringen.
hongkong
farbspiele
Rot, Grün, Blau: Das Taxisystem in Hongkong ist leicht zu durchschauen – und für 
Gäste entspannt zu meistern.
➔ was?
Bis auf das Gebiet der New Territories gibt 
es reichlich Taxis in Hongkong, vor allem 
auf der Insel Hongkong und der Halbinsel 
Kowloon. Je nach Wagenfarbe decken die 
Taxis bestimmte Stadtgebiete ab: Am häufigsten trifft man auf die roten, die zwar 
am teuersten sind, jedoch als einzige Ziele 
in ganz Hongkong ansteuern. Ausnahme: 
die Tung Chung Road und das südliche 
 Lantau. Die grünen Taxis fahren in den 
 weniger bevölkerten New Territories, die 
blauen operieren ausschließlich in Lantau. 
Den Flughafen bedienen sie jedoch alle. 
Auch sind alle Hongkong-Cabs mit Taxameter ausgestattet und klimatisiert.
➔ wie?
Man kann Taxis auf der Straße anhalten, 
sich an festen Taxiständen oder vor Hotels 
in die Schlange einreihen oder die Taxizentrale anrufen (Hong Kong Taxi Centre: 
25 74 73 11). Nach dem Einsteigen sollte 
man überprüfen, dass der Fahrer das Taxameter eingeschaltet hat. Außerdem unbedingt anschnallen – seit 1. Januar besteht 
Gurtpflicht.
➔ wie viel?
Der Mindestpreis für die ersten zwei Kilometer beträgt 20 HK$ (circa 1,95 Euro) in 
roten, 16,50 HK$ (1,61 Euro) in grünen 
und 15 HK$ (circa 1,46 Euro) in blauen 
 Taxis. Alle weiteren 200 Meter kosten 
1,50 HK$ (circa 0,15 Euro) in roten und 
1,30 (circa 0,12 Euro) in grünen und 
 blauen Taxis. Zuschläge werden erhoben für 
Gepäck, die Beförderung von Tieren oder 
die telefonische Vorbestellung. Außerdem 
müssen die Fahrgäste die Gebühren für 
Tunnel und bestimmte Straßen (z.B. Launtau Link auf dem Weg zum Flughafen) 
übernehmen. Beim Bezahlen sollte man 
sich – so wünscht es die Regierung – an 
den exakten Betrag halten, der auf dem 
Taxameter steht. Trinkgeld ist unerwünscht 
(nicht von den Fahrern). Auch sollte man 
eine gedruckte Quittung verlangen und – 
falls das Gerät kaputt ist – eine handgeschriebene.
➔ was besser nicht?
Taxifahrer in Hongkong halten sich zumeist 
an die gesetzlichen Vorgaben. Trotzdem 
kommt es vor, dass der eine oder andere 
versucht, „krumme Touren“ zu fahren, das 
heißt: „Stadtundfahrten“ unternimmt, 
 falsche Preise angibt oder das Taxameter 
manipuliert. Das sollte man nicht hinnehmen, sondern melden: bei der offiziellen 
Beschwerde-Hotline: 28 89 99 99.
Johannesburg
„in god we trust“
Taxifahren in Johannesburg erfordert 
 gesundes Gottvertrauen – und noch mehr 
Vorsicht
➔ was?
Taxifahren in Johannesburg ist nichts für 
Anfänger. Auch wenn sich die Sicherheitslage in der Stadt seit einigen Jahren deutlich verbessert hat, tut man doch gut daran, Augen und Ohren offenzuhalten und 
sich keinesfalls auf Experimente einzulassen. Das heißt im Klartext: Steigen Sie niemals in irgendein Taxi – allenfalls die mit 
festem Stand am Airport sind zu empfehlen 
oder die, die Sie vorher bestellt haben. Die 
Wagen haben weder einheitliche Farben 
noch feste Schilder auf dem Dach – jedes 
Taxi sieht anders aus und lässt sich oftmals 
gar nicht als solches erkennen. Die von 
Einheimischen benutzten Minibusse sind 
Tabu für Reisende, zumal sie oft in desolatem Zustand sind und man nie so genau 
weiß, wo man letztendlich landet. 
Schlimmstenfalls an einem Ort, an dem 
man nicht sein will bzw. sein sollte…
➔ wie?
Am besten und sichersten ist es, Taxis vom 
Hotel bestellen oder sich ggf. abholen zu 
lassen. Bevor Sie einsteigen, immer checken, ob es sich tatsächlich um das georderte Taxi handelt. Hotels arbeiten zumeist 
mit festen Anbietern zusammen, die vertrauenswürdig sind und nach Listenpreisen 
abrechnen. Nach dem Einsteigen bitte immer Türen und Fenster verriegeln, was der 
Fahrer im Regelfall aber ohnehin erledigt.
➔ wie viel?
Taxifahren ist verhältnismäßig teuer in 
 Joburg. Bevor man ins Taxi steigt, vom 
 Hotel den Preis erfragen, mit dem Fahrer 
fix machen und nach der Fahrt bezahlen. 
Die circa 30-minütige Fahrt von der City 
zum Airport oder retour kostet etwa 450 
ZAR (circa 38 Euro). Trinkgeld ist üblich: je 
nach Strecke circa 20 bis 30 ZAR (1,70 bis 
2,50 Euro).
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➔ was lieber nicht?
Handgepäck niemals auf dem Schoß befördern, sondern unter dem Sitz bzw. im Kofferraum, damit es nicht von außen sichtbar 
ist. Leider kommt es immer wieder vor, 
dass Fensterscheiben eingeschlagen und 
Taschen geraubt werden.
london
nur fliegen ist schöner 
Schwarze Taxis gehören zum Straßenbild 
wie rote Doppeldeckerbusse – ihre Fahrer 
zu den bestausgebildeten der Welt
➔ was?
Wer kennt sie nicht? Londons Taxis sind 
schwarz und bullig – bekannt als „Black 
Cab“ oder „Hackney Carriage“ und herrlich 
bequem. Mittlerweile sieht man die Klassiker auch in anderen Farben, zum Kronjubiläum der Queen im letzten Jahr präsentierten sie sich mit goldenem Anstrich. Auf 
dem Dach ist das typische Taxi-Schild montiert, leuchtet es hell, ist der Wagen frei 
und bereit für den nächsten Fahrgast. 
Black-Cab-Fahrer müssen übrigens eine 
harte Prüfung ablegen, bevor sie ins Taxi 
steigen dürfen und sind deshalb perfekte 
City-Guides, die genau wissen, wo’s lang 
geht. Auch wenn sie richtig Geld kosten, 
die Fahrt mit ihnen ist jeden Penny wert.
➔ wie?
Wie in vielen anderen europäischen Metropolen auch kann man Taxis auf der Straße 
anhalten (Achtung: nur „Black Cabs“ sind 
berechtigt, Fahrgäste auf der Straße aufzulesen), sich an einem Taxi-Stand (gibt es 
an jedem größeren Bahnhof, vor Hotels 
und natürlich am Airport) in die Schlange 
einreihen oder einen Wagen vorbestellen. 
Letzteres übernimmt das Hotel, man kann 
aber auch direkt bei seriösen Privatanbietern buchen wie zum Beispiel Addison Lee 
(www.addisonlee.com).
➔ wie viel?
Der Fahrpreis variiert je nach Tageszeit und 
Strecke, der Mindestpreis beträgt aber 2,40 
Pfund (circa 2,80 Euro). Black Cabs haben 
alle ein Taxometer. Trotzdem kann man sich 
vor der Fahrt durchaus auf einen Preis einigen. Es empfiehlt sich, genug Bargeld mitzunehmen, da die wenigsten Wagen mit 
 einer Cash-Maschine ausgestattet sind. Die 
Fahrt von der City nach Heathrow kostet 
etwa 50 Pfund (circa 58 Euro). Bucht man 
ein Taxi im Voraus, bekommt man meist 
 einen besseren Preis. Ein Trinkgeld in Höhe 
von zehn Prozent ist üblich.
➔ was lieber nicht?
Man sollte auf der Straße niemals in ein 
x-beliebiges Taxi steigen, das kein Black 
Cab ist und das man nicht bestellt hat. 
Diese Fahrer sind illegal unterwegs und 
man begibt sich in Gefahr. Ausnahme: Die 
lokalen Anbieter, die am Airport stehen, 
sind in der Regel völlig in Ordnung.
moskau
ein hauch von abenteuer
Schlechte Straßen, Staus und schwarze 
Schafe – wer die Regeln in Moskau nicht 
kennt, zahlt astronomische Preise
➔ was?
Vor 20 Jahren war Taxifahren in Moskau 
noch Abenteuer pur – viel hat sich daran 
bis heute nicht geändert. Die Überfälle und 
Diebstähle sind seltener geworden, aber es 
herrscht immer noch Chaos. Nur wer die 
Regeln kennt, die Sprache spricht und hartnäckig verhandelt, kann zu einem halbwegs 
fairen Preis ans Ziel kommen.
Die „echten“ Taxis haben ein Taxischild auf 
dem Dach oder sind entsprechend beklebt. 
Autotyp und Farbe variieren, es gilt dafür 
keine bindende Vorschrift. Dazu gibt es private Taxiunternehmen, die man am Flughafen vorfindet oder über das Hotel erfragen 
kann. Ein echtes Problem ist der unglaubliche Verkehr – Moskau hat in etwa eine Gesamtfläche wie Berlin, aber bestimmt fünf 
Mal so viele Autos. Auch die Straßen sind 
schlecht, so dass man nicht eben zügig 
 voran kommt. Daher: Lange Fahrtzeiten 
einplanen, vor allem zwischen 7.30 und 
9.30 Uhr bzw. 17 und 20.30 Uhr.
➔ wie?
Wer sich an die Straße stellt und winkt, hat 
kaum Chancen, ein richtiges Taxi zu finden. 
Dafür halten immer wieder Privatfahrer, die 
ihre Dienste anbieten, um ein bisschen 
dazu zu verdienen. Das funktioniert gut – 
sofern man Russisch spricht und Fahrtziel 
sowie Preis vorher verhandeln kann. Allen 
anderen sei empfohlen, auf städtische Taxis 
mit Taxometer zu vertrauen (Vorbestellung 
unter Tel. +495/927 00 00, Tel. 366 47 47, 
Tel. 204 15 15). Man kann auch mit der 
App „Get Taxi“ (iPhone und Android) ein 
Auto bestellen, oder man bittet den Hotelportier, einen zuverlässigen Fahrer zu organisieren.
In den Moskauer Flughäfen gibt es Taxischalter. In Domodedovo kann man dort 
sogar nach festen Tarifen mit Kreditkarte 
bezahlen und bekommt eine richtige, vom 
Finanzamt anerkannte Quittung. Wer dort 
ein Auto ordert, wird vom Fahrer direkt am 
Taxischalter abgeholt.
Die Sprache ist ein echtes Problem, denn 
viele Fahrer sprechen aserbaidjanisch oder 
usbekisch und noch nicht einmal russisch 
– geschweige denn englisch. Die Adresse in 
geschriebener Form dabei zu haben ist 
ebenso sinnvoll wie ein Smartphone, das 
die Route bei Google Maps anzeigt, denn 
Moskauer Taxifahrer müssen keine Ortskenntnis nachweisen und kennen sich oft 
beschämend schlecht aus.
➔ wie viel?
Offizieller Preis der städtischen Anbieter ist 
22 RUB (circa 0,51 Euro) pro Kilometer 
plus 10 RUB (circa 0,25 Euro) pro Minute 
Wartezeit (dazu gehört auch das Stehen im 
Stau). Aber die meisten Taxis haben keine 
Uhr, und es gibt kein fixes Tarifsystem. Die 
Fahrer machen die Preise entsprechend der 
Kleidung des Kunden – Touristen werden 
naturgemäß dabei gründlich ausgenommen. 
Der reguläre Preis vom Flughafen in die 
Stadt liegt je nach Ziel zwischen 1200 und 
3000 RUB, von Touristen werden aber gerne auch mal 5000 und mehr RUB genommen. Trinkgeld ist eher unüblich.
➔ was besser nicht?
Wenn Taxifahrer US-Dollar oder Euro haben 
wollen, unbedingt ablehnen! In der Russischen Föderation ist der Rubel das einzige 
Foto: istockphoto
32 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

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gesetzliche Zahlungsmittel, in Fremdwährungen zu bezahlen ist verboten.
Wer sich am Flughafen auf das Lockangebot 
eines „wilden“ Taxifahrers mit ungekennzeichnetem Auto einlässt, muss in Einzelfällen damit rechnen, dass er im Wald landet und dort ausgesetzt wird, sofern er 
nicht zur Zahlung eines kräftigen Nachschlags, sprich: dem Mehrfachen des ursprünglich genannten Preises, bereit ist.
new York city
legende in gelb
Die Autotypen wechseln, die Farbe bleibt: 
Yellow Cabs prägen seit über 105 Jahren 
das Straßenbild von Manhattan – zur 
 Freude aller
➔ was?
Sie sind nicht zu verfehlen: zum einen wegen ihrer knallgelben Farbe, zum anderen, 
weil sie so zahlreich sind. Die New Yorker 
Taxis, „ Yellow Cabs“ genannt, sind die 
 ideale Art der Fortbewegung in Manhattan 
– vor allem, wenn man müde Füße hat vom 
vielen Laufen auf dem Asphalt. Sie werden 
von privaten Unternehmen betrieben und 
von der New York City Taxi- und Limousinen-Kommission zugelassen. Jedes offizielle Taxi hat daher eine Lizenz in Form einer 
etwa bierdeckelgroßen Plakette, die für 
 jedermann sichtbar auf der Motorhaube 
verschweißt ist. Auf den Seitentüren sind 
außerdem die aktuellen Tarife abgedruckt.
➔ wie?
An den Straßenrand stellen und winken: 
Bei den Mengen an Taxis, die auf Manhattans Straßen unterwegs sind, ist die 
Chance groß, sofort fündig zu werden. Bei 
freien Taxis brennt das mittlere der drei 
Lichter auf dem Dach – sonst sind sie besetzt oder „off duty“ . Eingestiegen wird 
grundsätzlich hinten – es sei denn, man ist 
zu viert unterwegs und braucht den Platz 
neben dem Fahrer.
➔ wie viel?
Wenn man einsteigt, zeigt der Taxameter 
bereits den Grundpreis von 2,50 US-Dollar 
(circa 1,92 Euro) an. Jede weitere Einheit 
(1/5 Meile bei einer Geschwindigkeit von 
6 mph bzw. 120 Sekunden, wenn man langsamer fährt, im Stau steht oder der Fahrer 
warten muss) kostet 50 Cent. Hinzu kommen diverse Zuschläge für Nachtfahrten 
oder Tunnels und Brücken. Um zu den Flughäfen zu kommen, muss man tiefer in die 
Tasche greifen: Für Fahrten von Manhattan 
zum John F. Kennedy International Airport 
und umgekehrt gibt es eine offizielle „Flat 
Fare“ (52 Dollar/circa 40 Euro) plus Zuschläge und Trinkgeld. Zum Newark International Airport bezahlt man den Betrag 
auf dem Taxameter plus 17,50 Dollar (circa 
13,46 Euro) Airport-Zuschlag sowie alle 
 Gebühren für Brücken und Tunnels auf dem 
Hin- und Rückweg. Auch für die Fahrt zum 
LaGuardia Airport bezahlt man per Taxameter – und das am besten in bar, da nicht 
alle Taxifahrer Kreditkarten akzeptieren. Es 
schadet übrigens nicht, vorher einen ungefähren Preis festzumachen, um unschöne 
Überraschungen zu vermeiden. Bitte Trinkgeld nicht vergessen: 15 bis 20 Prozent 
sind üblich. Auf Wunsch stellt der Fahrer 
eine gedruckte Quittung aus. Eine gute 
 Orientierungshilfe bietet die Internet-Seite 
www.taxifarefinder.com/rates.php
➔ was besser nicht?
Wenn es regnet, herrscht Ausnahmezustand 
auf den Straßen von New York – und ein 
Taxi zu bekommen ist so gut wie unmöglich. Also, entweder auf die U-Bahn ausweichen oder mit einem großen Geldschein 
winken… Spaß beiseite: Eine gute Option 
ist die App „Taxi Magic“, über die man bequem buchen, vorbestellen und bezahlen 
kann. Für 45 Städte in den USA, kostenlos 
erhältlich für Android und iPhone unter 
www.TaxiMagic.com
Paris
Mangelware
Der großen Nachfrage stehen in Paris meist 
viel zu wenige Taxis gegenüber. Die Fahrer 
wissen das – von Service keine Spur!
➔ was?
Viel falsch machen kann man in Paris eigentlich nicht: Die Taxis, es dominiert dabei immer noch die Marke Mercedes, haben 
ein unmissverständliches Schild auf dem 
Dach, ein rotes oder grünes Licht zeigt an, 
ob sie besetzt oder verfügbar sind. – Soweit die Theorie. Die Praxis ist leider, dass, 
sobald ein paar Tropfen fallen oder die 
 Metro nachts ihren Dienst eingestellt hat, 
ein gnadenloser Kampf um die wenigen 
freien Autos beginnt. Sich dann an den 
Straßenrand zu stellen, um ein Taxi heranzuwinken, ist ein reines Glücksspiel.
➔ wie?
Wer den Straßenkampf um ein Auto leid 
ist, hat zwei Möglichkeiten: Man kann das 
Auto telefonisch rufen z. B. Taxis Bleu, 
Tel. 49361010 oder Taxi G7, Tel. 47394739. 
Dabei kann es allerdings zu längeren Wartezeiten kommen, und die Anfahrt muss 
extra bezahlt werden. Oder man geht zum 
nächsten Taxistand und wartet dort (bei 
ungünstigen Bedingungen bisweilen in einer langen Schlange) auf die anfahrenden 
freien Wagen.
Die meisten Fahrer stammen aus Nordafrika 
oder asiatischen Ländern. Französisch beherrschen sie einigermaßen, oft mit starkem Akzent, andere Sprachen in aller Regel 
nicht. Sie stehen auch in dem Ruf, sich 
nicht allzu gut in der Riesenstadt auszukennen und schwierigere Ziele bisweilen – 
mit oder ohne Absicht – auf abenteuerlichen Wegen anzufahren.
➔ wie viel?
Abgerechnet wird zuverlässig nach der Taxiuhr, aber das Tarifsystem ist unübersichtlich. Es unterscheidet 3 Zonen: A-Paris, 
B-Petite Couronne und C-Airport, dazu gibt 
es erhebliche Unterschiede zwischen Tagund Nachtfahrten. Da auch die Wartezeiten 
auf der Uhr gerechnet werden und in Paris 
immer wieder gigantische Staus zu bewältigen sind, können Taxifahrten zeitraubend 
und entsprechend teuer sein. Richtwerte: 
Eine kürzere Innenstadtfahrt ohne größere 
Staus kostet ca. 15, nachts ca. 20 Euro. Für 
eine Fahrt vom Pariser Flughafen CDG sind 
tagsüber 40 bis 50, nachts etwa 70 Euro zu 
bezahlen.
Nur in wenigen Autos ist das Bezahlen mit 
Kreditkarte möglich. Wer die Rechnung zum 
Schluss damit begleichen will, sollte das 
schon bei der telefonischen Bestellung angeben.
Ein kleines Trinkgeld ist üblich, in der 
 Regel rundet man auf den nächsten Geldschein auf. Da die Fahrer kaum Service leisten und z.B. oft noch nicht einmal beim 
Laden und Entladen des Gepäcks helfen, 
erwarten sie auch nicht viel.
➔ was lieber nicht?
Am Flughafen gibt es Fahrer, die Passagiere 
sofort nach dem Verlassen des Sicherheitsbereiches ansprechen und in Autos ohne 
Taxischild in die Stadt bringen wollen. Mutige können dabei bisweilen sogar zu günstigeren Preisen als mit den regulären Taxis 
fahren, wenn sie den Preis vor Fahrtantritt 
aushandeln. Wer keine Ortskenntnis hat 
und insbesondere weibliche Reisende sollten davon aber lieber absehen.
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 33

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➔ unser Tipp
Bei längeren Fahrten vom Flughafen in die 
Stadt oder zu anderen entlegenen Zielen 
lassen sich die Taxifahrer bisweilen auf einen Fixpreis ein. Wer die Tarife kennt und 
hartnäckig verhandelt, kann dabei ein paar 
Euro sparen.
Neu für mutige und eilige Fahrgäste ohne 
großes Gepäck sind, vor allem in Orly und 
Roissy, seit Neuestem die Moto Taxis, die 
ihre Kunden auf dem Motorrad ans Ziel 
bringen. Vorbestellung unter 0 826 
100100.
shanghai
lost in Translation
Zum Ziel zu kommen, ist eine Herausforderung in Shanghai – selbst wenn man gute 
Nerven und die Adresse in chinesischen 
Schriftzeichen dabei hat
➔ was?
In Shanghai gibt es circa 45.000 Taxis, die 
von 150 Anbietern auf die Straße geschickt 
werden, wobei sich die verschiedenen 
 Companies in erster Linie durch die Farben 
(Hellrot , Burgunderrot, Blau, Weiß, Gold, 
Grün) unterscheiden. Der Service ist mehr 
oder weniger derselbe. Mit den hellroten 
Taxis haben wir keine guten Erfahrungen 
gemacht: Die Fahrer sind nicht selten unfreundlich, kennen sich nicht aus in der 
Stadt und auch die Autos sind oft in 
schlechtem Zustand. Eine Ausnahme bilden 
die „Expo-Taxis“ (weiß mit grünem Expo- 
Schriftzug), die in der Regel gut gewartet 
sind und auch von besser ausgebildeten 
Fahrern gelenkt werden. VW scheint das 
Monopol für den Taximarkt zu haben: Im 
Einsatz sind der „VW Santana“ und – seit 
der Expo – auch der „VW Caddy“ . Alle lizensierten Taxis haben ein Taxi-Zeichen auf 
dem Dach, ein Taxometer und ein Schild 
mit den Schriftzeichen für „kong che“ auf 
dem Amaturenbrett, das beleuchtet ist, 
wenn Fahrgäste willkommen sind.
➔ wie?
Wer auf der Straße ein Taxi anhält, muss 
schnell sein – und im Notfall auch mal die 
Ellenbogen ausfahren, sonst kommt man 
nicht zum Zug. Die meisten Taxifahrer sprechen kein Englisch, daher ist es ratsam, 
sich vom Hotel die Zieladresse in Mandarin 
geben zu lassen und diese mitzunehmen. 
Auch haben die meisten Hotels eine „Magic 
Taxi Card“ mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in chinesischen Schriftzeichen, 
die man dem Taxifahrer zeigen kann.
Für die Fahrt braucht man gute Nerven: Auf 
den Straßen herrscht Chaos und Taxifahrer 
drücken gerne aufs Gaspedal. Seit dem 1. 
Januar herrscht Anschnallpflicht – seitdem 
haben fast alle Taxis funktionierende Gurte, 
von denen man auch Gebrauch machen 
sollte.
➔ wie viel?
Der Grundtarif beträgt tagsüber zwölf RMB 
(circa 1,44 Euro) für die ersten drei Kilometer (nachts 18 RMB / circa 1,90 Euro), 
jeder weitere Kilometer kostet 2,4 RMB. 
Abends und nachts kommen die Fahrer 
schon mal auf die Idee, das Taxameter zu 
manipulieren . Dann sollte man die Nummer des Taxifahrers notieren ( steht immer 
vorne links am Beifahrersitz ) und ihn bei 
der zuständigen Behörde (Hotline 96 20 
00) melden. Bezahlen muss man bar oder 
aber per „Traffic Card“, die man an Metrostationen aufladen kann und die auch für 
öffentliche Verkehrsmittel gilt. Die Fahrt 
von der City zum Flughafen kostet zwischen 170 und 200 RMB (circa 20 bis 24 
Euro). Trinkgeld ist nicht üblich.
➔ was lieber nicht?
Sitzt man hinter dem Fahrer, sollte man 
niemals (auch wenn es noch so heiß ist) 
das Fenster öffnen, da Chinesen gerne spucken und man Gefahr läuft, die Spucke des 
Fahrers ins Gesicht zu bekommen (kein 
Scherz!).
singapur
gut und günstig
Auch wenn auf den Straßen oft Chaos 
herrscht: Taxifahren in Singapur ist unkompliziert und angenehm
➔ was?
Viele Taxis auf wenig Raum: In Singapur 
gibt es sieben große Anbieter, etwa 30 verschiedene Taxi-Typen und rund 30.000 Wagen, die auf den meist verstopften Straßen 
unterwegs sind. Die verbreitetsten sind die 
gelben CityCabs und die blauen Comfort- 
Taxis (Hotline für beide 65 52 11 11). Sie 
sind in der Regel gut gewartet, klimatisiert 
und mit Taxameter ausgestattet. Die Wagen 
haben außerdem ein grünes Zeichen auf 
dem Dach, das leuchtet, wenn Fahrgäste 
willkommen sind.
➔ wie?
Klassische Vorgehensweise nach europäischem Vorbild: Man kann Taxis auf der 
Straße anhalten, telefonisch bestellen, sich 
an einem Taxistand anstellen oder eine 
mobile App benutzen. In der Innenstadt 
gibt es Bereiche, wo kein Taxi halten darf: 
zum Beispiel auf Busspuren oder -haltestellen.
➔ wie viel?
Taxifahren ist preisgünstig in Singapur: In 
der Regel bezahlt man höchstens zehn Singapur-Dollar (circa 6 Euro) für eine Fahrt 
in der City. Drei S$ (circa 1,80 Euro) beträgt der Mindestpreis, pro weitere 400 Meter muss man 22 Cents (0,13 Euro) veranschlagen – ebenso für eine Wartezeit von 
45 Sekunden. Die Fahrt von der City zum 
Changi Airport dauert etwa 30 Minuten und 
kostet zwischen 18 und 38 S$ (circa 11 bis 
23 Euro). Nicht wundern darf man sich über 
Zuschläge – die fallen häufig an in Singapur, zum Beispiel im Central Business District, am Airport, für Maut etc. Für eine 
Fahrt nach Mitternacht darf der Taxifahrer 
50 Prozent draufschlagen. Abgerechnet 
wird via Taxameter – der Fahrer ist verpflichtet, eine Quittung auszustellen, falls 
dies der Fahrgast wünscht. Akzeptiert werden Bargeld und Kreditkarten, letztere bedingen aber einen Aufschlag von zehn Prozent. Trinkgeld ist nicht üblich. Wenn der 
Fahrer Extra-Service bietet, zum Beispiel 
beim Gepäck hilft, ist ein kleiner Obulus 
(circa zehn Prozent des Fahrpreises) durchaus angebracht.
➔ was besser nicht?
Zur Rushhour, zum Ladenschluss gegen 
22 Uhr, samstags und bei Regen treten gerne Engpässe auf – dann sollte man unbedingt vorbestellen oder sich auf teils endlose Wartezeiten einstellen. Noch besser: 
öffentliche Verkehrsmittel benutzen!
➔ 
34 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013
 
Foto: istockphoto

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Tokio
einsame spitze
Perfektion hat ihren Preis: Wer in Tokio ins 
Taxi steigt, reist komfortabel – und richtig 
teuer
➔ was?
Japans Hauptstadt kann sich rühmen, die 
freundlichsten Taxifahrer, den besten 
 Taxi-Service und die saubersten Straßen zu 
haben – das zumindest ergab eine Online-Umfrage des Reiseportals Tripadvisor 
vom vergangenen Dezember. An diesem 
 Ergebnis gibt es unserer Erfahrung nach 
nichts auszusetzen – allein der Preis für 
den Top-Service ist hoch (siehe unten). 
Wie in Shanghai fahren Taxis – je nach Anbieter – in verschiedenen Farben, die häufigsten sind orange oder grün. Jedes Taxi 
hat ein Schild hinter der Windschutzscheibe. Aber Vorsicht: Leuchtet es grün, ist es 
besetzt, leuchtet es rot bzw. gelb, ist es 
bereit für die nächste Fahrt.
➔ wie?
In Tokio kann man überall auf der Straße 
ein Taxi anhalten, außerdem findet man 
Wagen an jedem Taxi-Stand und vor den 
großen Hotels. Wer telefonisch vorbestellen will: Die Anbieter Tokyo-Musen 
(Tel. 03/33 30 21 11) und Cheka-Musen 
(Tel. 03/ 35 73 37 51) sind die gängigsten. 
Beim Einsteigen in den Fond sollte man 
beachten, dass die linke Tür hinter dem 
Fahrer selbstständig aufgeht – und sich 
auch wieder schließt, sobald man Platz 
 genommen hat. Auch in Tokio bitte unbedingt Anschnallen: Das ist per Gesetz vorgeschrieben. Außerdem ist es ratsam, die 
Zieladresse in japanischen Schriftzeichen 
dabei zu haben – japanische Taxifahrer 
sprechen nicht unbedingt Englisch.
➔ wie viel?
Viel! Tokio gehört mit Abstand zu den teuersten Städten für Taxinutzer. Die Tarife 
starten bei 710 Yen (circa 5,70 Euro) für 
die ersten zwei Kilometer und liegen bei 
90 Yen (circa 0,72 Euro) für alle weiteren 
288 Meter bzw. pro zwei Minuten langsame 
Fahrt oder Wartezeit. Zwischen 22 Uhr und 
fünf Uhr morgens kommen 30 Prozent 
Nachtzuschlag dazu. Bezahlt werden kann 
in bar oder in der Regel auch per Kreditkarte, letzteres aber häufig erst ab einem 
Fahrpreis von 5.000 Yen (circa 40 Euro). 
Eine Fahrt vom Narita Flughafen nach Tokio 
kostet ab 15.000 Yen (circa 120 Euro). Die 
Bahn ist nicht nur deutlich preiswerter, 
sondern zumeist auch schneller, besonders 
während der Stoßzeiten.
➔ was lieber nicht?
Trinkgeld zu geben kann ins Auge gehen: 
Es ist nicht üblich und wird von vielen Taxifahrern sogar als Beleidigung empfunden
zürich
sensationell teuer
Alles bestens geregelt in der Schweizer 
Bankenmetropole. Die Fahrer sind zuverlässig und gut ausgebildet, die Autos sauber 
und sicher. Einziger Nachteil: Diese Perfektion hat ihren Preis!
➔ was?
Eigenartigerweise haben in der sonst so 
streng regulierten Schweiz dir Züricher Taxis noch keine einheitliche Farbe. Aber das 
Taxi-Schild auf dem Dach kennzeichnet sie 
auch so eindeutig. Abgerechnet wird streng 
nach der Uhr, und die Preise sind staatlich 
vorgeschrieben. Kenner der Schweizer Politik vermuten, dass insbesondere die Züricher selbst mit den exorbitanten Preisen 
zum Umsteigen auf den öffentlichen Nahverkehr animiert werden sollen.
➔ wie?
Taxis gibt es mehr als genug. Sie stehen 
am Flughafen, am Bahnhof und an zahlreichen Ständen in der Innenstadt. Man kann 
sie anrufen (z.B. O’Kay Taxi Tel. 4555884, 
Taxi 7x7, Tel. 777 77 77, oder Taxi 444, 
Tel. 444 44 44 oder online bestellen 
 (Formulare z.B. unter www.zh-taxi.ch und 
www.zueritaxi.ch). Auch das Anhalten auf 
der Straße ist kein Problem, zumindest in 
der Innenstadt sind sie viele Taxis unterwegs, dass man in der Regel sehr schnell 
zu einer Fahrgelegenheit kommt.
Die Fahrer sprechen und verstehen (allen 
bösen Zungen zum Trotz) Hochdeutsch und 
parlieren sogar meistens ganz passabel auf 
Englisch. Ein freundliches „Grüezi“ beim 
Einsteigen kann nicht schaden!
➔ wie viel?
Ein Aufruf des Weblinks www.priceoftravel.
com/555/world-taxi-prices-what-a-3-kilometer-ride-costs-in-72-big-cities/ verrät: 
Taxifahren in Zürich ist sensationell teuer, 
die im Link erwähnte Drei-Kilometer-Vergleichsfahrt schlug mit 20,22 bis 26,97 
Dollar zu Buche. Konkret sehen die Tarife 
so aus: Der Grundpreis beträgt sechs Franken, der Kilometerpreis 3,80 Franken. Die 
Uhr läuft beim Anhalten weiter, für Wartezeiten werden happige 69 Franken pro 
Stunde fällig.
Eine Fahrt vom (stadtnah gelegenen) Züricher Flughafen Kloten in die Innenstadt 
kostet etwa 60 Franken. Dazu wird, auf 
 allen Fahrten, ein Trinkgeld von zehn bis 
15 Prozent erwartet.
Wer häufiger in Zürich Taxi fährt und unabhängig vom Bargeld sein will, kann sich 
eine Taxicard besorgen. Es gibt sie für Privatkunden als Prepaid Card (100, 200, 300 
CHF) und für Geschäftskunden gegen geringe Gebühr mit genauer monatlicher Rechnungsaufstellung. Mehr Infos dazu unter 
www.taxicard.eu/partner/schweiz.html.
➔ unsere Tipps
Infos zum Taxifahren und schnelle Taxibestellung in Zürich bietet jetzt auch eine 
App, die kostenlos unter www.taxi7x7.ch/
de/7x7-taxiclick/iphone/ heruntergeladen 
werden kann.
Trotz der hohen Preise werden die Taxifahrer in Zürich erstaunlicherweise alles andere als fürstlich entlohnt. Das führt dazu 
dass manche bei kurzen Fahrten den Auftrag verweigern, um nicht für wenige Franken ihren vorderen Startplatz am Stand 
aufgeben zu müssen. Sie können in diesem 
Fall auf die Fahrt bestehen. Im Sinne einer 
freundlichen Stimmung an Bord ist es aber 
meist besser, den nächsten Fahrer in der 
Schlange anzusprechen – in der Hoffnung, 
dass dieser kundenfreundlicher reagiert.
Die Redaktion des TAXIKURIER bedankt sich 
bei dem Online-Medium „Business Traveller“ 
für die Recherchen und Überlassung der 
Texte. (PR).
AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 35
 
Foto: istockphoto

Seite 36

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Donnerstag, 1. August
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Prager Kammerorchster
 ➔ Strom, Lucas Santtana
 ➔ Ampere, Munich rocks
freitag, 2. August
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Spanischer Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Italienische Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
5/8 erl in Ehr’n
 ➔ Schlosshof Nymphenburg, 
Italienische Nacht
samstag, 3. August
 ➔ 20.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, 
Meisterwerke des Barock
 ➔ 20.00 uhr, Brunnenhof, 
Martin schmitt
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Christian Springer
 ➔ Schlosshof Nymphenburg, 
Wasser- und Feuerwerksmusik
sonntag, 4. August
 ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Suchers Leidenschaften
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 Uhr, Brunnenhof, 
Camerata München
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
dacapo
montag, 5. August
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
The Girl From Ipanema
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Strom, Cloud Nothings
 ➔ Augustiner Keller, Achthaler 
Musikanten
Dienstag, 6. August
 ➔ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Bailongo
 ➔ Garage, Molior Superium
mittwoch, 7. August
 ➔ 18.30 uhr, Olympiastadion, 
robbie williams
Donnerstag, 8. August
 ➔ 20.00 Ludwigskirche, 
Trompetenkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Queen Revival Show
 ➔ Ampere, Wovenhand
freitag, 9. August
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Spanischer Abend
 ➔ 20.30 – 22.15 uhr, arena, 
fc Bayern – Mönchengladbach
samstag, 10. August
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Camerata München
sonntag, 11. August
 ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Suchers Leidenschaften
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Ganes
montag, 12. August
 ➔ 19.00 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Maybepop
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Backstage, Nicki Oliveri
 ➔ Backstage Club, Mondo Generator
 ➔ Augustiner Keller, 
Fischbachauer Wirtshausmusik
Dienstag, 13. August
 ➔ 20.00 Uhr Brunnenhof, 
Die vier Jahreszeiten
mittwoch, 14. August
 ➔ icM, ispo-Bike
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
 Filmmusik-Nacht
 ➔ Backstage Club, Whitechapel
 ➔ Theaterfabrik, Bad Religion
Donnerstag, 15. August 
(maria himmelfahrt)
 ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, dacapo
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Carmina Burana
freitag, 16. August
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Spanischer Abend
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnnenhof, Abba-Night
 ➔ Strom, The Drowning Men
samstag, 17. August
 ➔ hans-sachs-straße, 
hans-sachs-straßenfest
 ➔ augustiner Keller, Kinderfest
 ➔ 20.00 Uhr Brunnenhof, Claudia Koreck
 ➔ Backstage Werk, The Bones
 ➔ Feierwerk, Jello Biafra
sonntag, 18. August
 ➔ 13.30. – 15.15 uhr, arena, 
TsV 1860 – ingolstadt
 ➔ 18.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Suchers Leidenschaften
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
 ➔ 20.00 Uhr Brunnenhof, 
La Notte Italiana
 ➔ Garage, Payload
montag, 19. August 
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33-Party
 ➔ Augustiner Keller, Argeter Musi
Dienstag, 20. August
 ➔ Backstage, Get Dead
mittwoch, 21. August
 ➔ Backstage Halle, Filter
inform ATion
➔ To P-Termine Augus T 2013
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
f esT e Termine 
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
089 • • • • •
8 Below • • • • •
8seasons • • • •
Americanos • • •
Atomic Café • • • • • •
Backstage • • •
Barfly • • •
Barysphär • • •
Cafe am Hochhaus • • • • • • •
Call me Drella • •
Crash • • •
Crowns Club • • •
Crux • •
De Niro • • • • • •
Eat the Rich • • •
Evergreen • • •
Glam • • •
GOP Varieté • • • • •
Hansa 39 • • •
Heart • • • • •
Kantine • • • • • •
Klangwelt •
Kong • • •
Kultfabrik • • • • • • •
Lenbachs & Söhne • • • •
Maximilians • • •
Max + Moritz • • •
Milchbar • • • • • •
Muffathalle • •
Nachtgalerie • •
Neuraum • •
New York Club • • •
Optimolwerke • • • • • • •
P1 • • • • • • •
Pacha • • •
Palais • •
Pappasitos • • •
Paradiso • •
Pigalle • • •
Pimpernel • • • • • • •
Rockstudio • •
Rote Sonne • •
Ruby • • • •
Sauna • • • • •
Schlachthof • •
Strom • • • •
Substanz • • • • • • •
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Trinkhalle • • • •
Valentin Stüberl • • • • • • •
Yip Yap • • •
Yolo • •
Zoozie’z • • • • • • •
36 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

Seite 37

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freitag, 23. August
 ➔ 19.30 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Die Streichquintette
samstag, 24. August
 ➔ 15.30 – 17.15 uhr, arena, 
fc Bayern – nürnberg
 ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Romantische Klarinette
 ➔ Muffathalle, The B-52‘s
sonntag, 25. August
 ➔ 11.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Suchers Leidenschaften
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Christian Überschall
montag, 26. August
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ludwig Müller
 ➔ Augustiner Keller, 
Neuhauser Tanzlmusi
Dienstag, 27. August
 ➔ 17.00 Uhr, Skylounge, 
After Work-Party
 ➔ 19.30 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Die Streichquintette
mittwoch, 28. August
 ➔ MOC, Talents München
 ➔ 15.00 Uhr, Hubertussaal, 
Ritter Fallstaff
Donnerstag, 29. August
 ➔ 15.00 Uhr, Hubertussaal, 
Ritter Fallstaff
 ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Klavierkonzert
freitag, 30. August
 ➔ TaxiKurier 9/13 erscheint
 ➔ 18.00 uhr, arena, 
TsV 1860 – sandhausen
 ➔ 18.30 Uhr, Vereinsheim, Science Slam
 ➔ 19.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Spanischer Abend
 ➔ 19.30 Uh, Vereinsheim, 
Freie Universität Schwabing
 ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
3 große Sinfonien
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Pierre Ruby
samstag, 31. August
 ➔ pestalozzistr. pestalozzi-straßenfest
 ➔ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Klavierkonzerte
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Fastfood-Theater
 ➔ Backstage, Mercenary
mehr Tägige Termine Augus T 2013
 ➔ 09.05.13 – 11.08.13, 12.00 – 23.00 Uhr, Corneliusbrücke, Kulturstrand
 ➔ 16.05.13 – 15.09.13, 19.00 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee
 ➔ 17.05.13 – 08.09.13, 11.00 Uhr, Praterinsel, Praterstrand
 ➔ 06.06.13 – 08.09.13, Seebühne Westpark, Kino, Mond und Sterne
 ➔ 13.06.13 – 01.09.13, 20.00 – 01.00 Uhr, Viehhof, Open-Air-Kino
 ➔ 22.07.13 – 03.08.13, 19.00 Uhr, Glyptothek, Plutos
 ➔ 24.07.13 – 10.08.13, Backstage, free & easy-festival
 ➔ 27.07.13 – 04.08.13, 10.00 – 20.00 uhr, (27.07., 10.00 -22.00 uhr), 
Mariahilfplatz, Jakobi-dult
 ➔ 31.07.13 – 01.08.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Müller
 ➔ 31.07.13 – 01.08.13, 18.45 – 22.15 uhr, arena, audi-cup
 ➔ 31.07.13 – 13.08.13, außer Mo. 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rock the Ballet
 ➔ 31.07.13 – 14.09.13, 20.00 Uhr, Komödie im Bay. Hof, Die Perle Anna
 ➔ 01.08.13 – 03.08.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Sigi Zimmerschied
 ➔ 01.08.13 – 10.08.13, Muffathalle, Tanzwerkstatt
 ➔ 01.08.13 – 25.08.13, 19.00 Uhr, Theatron, Musiksommer 2013
 ➔ 01.08.13 – 25.08.13, Olympiapark, Sommerfestival
 ➔ 04.08.13 – 15.09.13, 19.00 Uhr, jeweils So. + Mo., Glyptothek, Der Tod des 
Empedokles
 ➔ 06.08.13 – 10.08.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner
 ➔ 06.08.13 – 17.08.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Watzmann
 ➔ 06.08.13 – 14.09.13, 19.00 Uhr, außer So. + Mo., Glyptothek, Plutos
 ➔ 09.08.13 – 18.08.13, 19.00 Uhr, Seehaus, Pfälzer Wein-Fest
 ➔ 10.08.13 – 13.08.13, 9.00 – 18.00 Uhr, MTC, Messe
 ➔ 13.08.13 – 17.08.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Severin Groebner
 ➔ 15.08.13 – 18.08.13, Messe, ispO Bike
 ➔ 20.08.13 – 24.08.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
 ➔ 20.08.13 – 31.08.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Der nackte Wahnsinn
 ➔ 21.08.13 – 24.08.13, 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Liebeszauber
 ➔ 21.08.13 – 24.08.13, 20.00 Uhr, Schloss, Caveman
 ➔ 22.08.13 – 24.08.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
 ➔ 23.08.13 – 25.08.13, 10.30 Uhr, Schlachthof, Salsa Gala
 ➔ 24.08.13 – 25.08.13, 19.30 Uhr, Hubertussaal, Fallstaff
 ➔ 24.08.13 – 25.08.13, Olympiastadion, Boulder Weltcup
 ➔ 26.08.13 – 29.08.13, 19.00 Uhr, Künstlerhaus, Liebeszauber
 ➔ 27.08.13 – 29.08.13, 20.00 Uhr, Ulan & Bator
 ➔ 28.08.13 – 29.08.13, 19.30 Uhr, Hubertussaal, Fallstaff
 ➔ 29.08.13 – 31.08.13, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied
 ➔ 30.08.13 – 31.08.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Christoph Sieber
 ➔ 31.08.13 – 01.09.13, 15.00 Uhr, Hubertussaal, Ritter Fallstaff
 ➔ 31.08.13 – 01.09.13, 19.30 Uhr, Hubertussaal, Fallstaff
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AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 37

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v erkehrssün De Des mon ATs
Die Route vom Giesinger Berg in Richtung Baldeplatz/ 
Kapuzinerstraße ist eine der bedeutendsten Einfallstraßen aus 
südöstlicher Richtung. 
Der Verkehrsfluss auf dieser Achse wird massiv gestört durch 
die Buslinien 52 und 58, die durch Beschleunigungsschaltungen an der Kreuzung Humboldtstraße/Pilgersheimer Straße sich 
gegenseitig ausbremsen. Womit wir beim richtigen Wort wären: 
Ausbremsen. 
Weil den Verantwortlichen auf dieser Strecke die Behinderungen 
durch die Busse nicht umfangreich genug sind, entstehen hier 
nun zusätzliche Hindernisse in Form von sogenannten Bus-
Caps. Darunter versteht man die Art von Bushaltestellen, wo 
die Zustiegskante bis zur Fahrbahn vorgezogen ist und der Bus 
nicht mehr in die Haltestellenbucht einlenken muss. Ergebnis 
dieses Umbaus ist vor allem, dass ein Vorbeifahren am haltenden Bus überhaupt nicht mehr möglich ist. 
Konnten die Behinderungen durch die Linienbusse bislang 
 etwas entzerrt werden, wenn an den Haltestellen Fahrzeuge 
am Bus vorbeifuhren, so ist das bald Vergangenheit, und die 
Kolonne fährt vom Giesinger Berg bis zum Kapuzinerplatz im 
Gänsemarsch dem göttlichen Gefährt hinterher. 
Diese Ungleichbehandlung der unterschiedlichen Verkehrsformen ist der Auswuchs militanter Ignoranz. Es gibt Länder in 
Europa, wo sich der steuerzahlende Autofahrer so eine an Nötigung grenzende Behandlung nicht gefallen lassen würde. So 
etwas ist nur in Deutschland denkbar, weil sich die Verantwortlichen sicher sind, dass niemand dagegen vorgeht. (TK)
➔ bus- cAPs
Ort für alle ausbildungen: 
Taxi-München eG
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Montag, 05.08. und 19.08., jeweils 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 07., 14., 21., 28.08., jeweils 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 03., 10., 17., 24.07., 31.08., jeweils 10–13 Uhr
leistungskurs
Montag, 05., 12., 19., 26.08., jeweils 20–22 Uhr 
Mittwoch, 07., 14., 21., 28.08., jeweils 20–22 Uhr 
(nur nach erfolgreicher Teilnahme des Grundkurses möglich)
infoveranstaltung
Samstag, 03.08., 8.30 Uhr
Montag, 12.08., 17.30 Uhr
Samstag, 17.08., 8.30 Uhr
Montag, 26.08., 17.30 Uhr
anmeldung: jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim 
 Referenten oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung
Info: (089) 21 61-333, www.taxikurs-münchen.de
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Donnerstag, 22.08., 13–17 Uhr 
(Keine Anmeldung erforderlich)
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Jeweils Dienstag und Donnerstag 18–20.30 bzw. 21 Uhr 
Anmeldung bei Frau Elke Choleva, Telefon: (089) 21 61-367,
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➔ Kurs 6/2013 vom 17.09.2013 bis 17.10.2013
➔ Kurs 7/2013 vom 05.11.2013 bis 03.12.2013
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Das Stichwort „Bargeldlose Zahlung“ hat unser langjähriger 
 Taxi-Zeichner Manfred Kraus auf seine Weise interpretiert. 
 Schicken Sie uns doch bis spätestens 14. August 2013 einen 
 passenden Text zu dieser Situation (Adressen siehe Impressum). 
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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
38 ⁄ TAxikurier ⁄ AUGUST 2013

Seite 39

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imPressum
am Umfang der Top-Termine kann man ersehen, dass die meisten Bühnen und Theater 
Spielpausen haben. Ab September geht es dann wieder los. Auch viele Kollegen 
sind wieder aus dem Urlaub zurück und „hellelfenbein“ dominiert dann die Straßen 
Münchens. Hoffentlich besetzt! Die Sperrbezirk-Wiesn naht, Messen, Fußball, Konzerte 
sorgen für Umsatz. Auf geht‘s!
Paul Rusch, Objektleiter
Die September-Nummer erscheint am 30. August. 
Wir haben für Sie folgende Titelthemen ausgewählt:
Kann den umsatz ganz schön steigern
schrotti ohne Blatt vorm Mund
anziehungspunkte in München und umgebung
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser ausgabe: 
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), 
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Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
gestaltung und art direktion: Bernhard Andreas Probst
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druck: Peradruck GmbH
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Online-auftritt: Norbert Laermann
anzeigenverwaltung und anzeigengeneralvertretung: 
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Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
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die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
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stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
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Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
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AUGUST 2013 ⁄ TAxikurier ⁄ 39

Seite 40

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Nilüfer Celik 0 89 12 06 14 36, Helmuth Schlenker 0 89 12 06 13 24, Massimiliano Stagnitta 0 89 12 06 17 08; Service – Unsere Serviceberater 
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2 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,1-6,0/4,6-4,2/5,2-4,9 l/100 km; CO 2 -Emissionen; 135-127 g/km; Effi zienzklasse: F-A.* 
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AG. *Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.