Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juli 2013

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2013. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Senioren
Offizielles Organ der Taxi-München e g ⁄ 53. Jahrgang ⁄ www. Taxi- München.de
➔ Unsere wichtigsten Fahrgäste ⁄ 12
➔ Die s ehenswür Digkeiten Münchens der c hinesische Tur M ⁄ 30
➔ Urla Ub Dahoa M waru M in die f erne schweifen? ⁄ 32
➔ Föhn Qual O der e inbildung? ⁄ 21
Das Monats Magazin F ür D ie t axibranche ⁄ ausgabe Ju l i 2013
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Taxi-München eg
haus des Taxigewerbes
engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 610
Fax: (089) 74 70 260 
leiter der zentrale:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61351
EMail: info@taximuenchen.de
stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61352
EMail: info@taximuenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
EMail: choleva@taximuenchen.de
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7.30–12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30–15.30 Uhr
buchhaltung/Kasse:
EMail: jaeger@taximuenchen.de
schulungen/lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61367
EMail: choleva@taximuenchen.de
Taxischule:
Infotelefon: (089) 21 61333 
EMail: schule@taximuenchen.de
www.taxikursmünchen.de
 Diese Ausgabe fi nden Sie auch im Internet: 
www.taxi-münchen.de
 
Titelbild: www.istockphoto.de
➔ inhalt
 DIE iPHONEAPP DER TAXIMÜNCHEN eG 
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➔ sOfOrTbesTellung 
➔ VOrbesTellungen
➔ KrediTKarTen
➔ grOssrauMTaxis 
➔ sTandPlÄTze
➔ rufsÄulen
boxenstopp ⁄ MünchenInfo 04
editorial ⁄ Zweite Halbzeit 04
witz des Monats 04
Messe München international ⁄ JuliProgramm 05
Motiv des Monats 05
die genossenschaft 06
streifl icht des aufsichtsrats 08
der TaxiKurier vor 5 Jahren ⁄ SommerThema 09
der landesverband 10
Taxi-alltag ⁄ Die „Zecke“ 11
der blick zurück ⁄ Ereignisse im Juli 11
➔ senioren ⁄ Unsere wichtigsten Fahrgäste 12
recht ums Taxi ⁄ Die Rechte der Flugpassagiere 15
Pinnwand ⁄ Das schwarze Brett der Branche 16
leserbriefe ⁄ forum 17
aufl ösung bilderwitz ⁄ Gewinner JuniAusgabe 17
gastro „M“ ⁄ Gasthaus Siebenbrunn 18
rose des Monats ⁄ Flughafen München 19
zitrone des Monats ⁄ Doorman Hotel Sofitel 19
die fünf weisheiten des Monats 19
zum Titelbild 20
Ohne worte ⁄ Auto um Auto – Zahn um Zahn 20
Taxameter des Monats ⁄ Wasser 20
➔ föhn ⁄ Qual oder Einbildung? 21
Taxlers baustellenbericht ⁄ Sommer 2013 22
Verkehrssünde des Monats ⁄ Baustelle Allacher Straße 24
Taxi-check ⁄ Nachtleben „Ü 50“ 25
schrottis fiaker-abc ⁄ „L“ 26
spruch des Monats 27
geschichte und g‘schichten ⁄ Die Volksgartenstraße 28
➔ die sehenswürdigkeiten Münchens ⁄ Chinesischer Turm 30
➔ urlaub dahoam ⁄ Warum in die Ferne schweifen? 32
Top-Termine Juli 2013 34
Taxlers service ⁄ Für jede Situation 37
gewinnspiel 38
impressum 39
Vorschau august 2013 39
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JULI 2013 ⁄ taxikUrier ⁄ 3
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➔ z weite h albzeit
eDitorial
Wichtige Entscheidungen stehen an. In der zweiten Jahreshälfte finden die Wahlen 
zum Bayerischen Landtag statt. Eine Woche später sind Bundestagswahlen. Geplant ist 
unter anderem die Einführung eines Mindestlohnes, der sich besonders auf das Taxi
gewerbe in Großstädten auswirken wird. Hier wird das Fahrpersonal traditionell nach 
Umsatz bezahlt, da der Unternehmer keinen Einfluss auf die Arbeitsweise seiner Ange
stellten nehmen kann. Taxis halten sich auf öffentlichem Verkehrsgrund bereit, die 
Fahrer schließen im Namen aber ohne Wissen des Unternehmers Beförderungsverträge 
ab. Der Datenschutz verbietet eine lückenlose Überwachung. Mit der umsatzorientier
ten Bezahlung wurde das mangelnde Delegationsrecht ausgeglichen und dem Fahr
personal ein Anreiz geschaffen, während der Arbeitszeit lieber den Taxistandplatz als 
den Baggersee aufzusuchen. In diesem Punkt sollte sich das Taxigewerbe lieber nicht 
darauf verlassen, dass die Wahlversprechen regelmäßig gebrochen werden.
Die Münchner Taxiunternehmer haben in der zweiten Hälfte des Jahres einen zusätzli
chen Urnengang vor sich. Am 10. Juli 2013 findet die diesjährige Generalversammlung 
der TaxiMünchen eG statt. Mitglieder können sich daher über alle laufenden und 
 geplanten Vorgänge informieren und mit ihrer Stimme Einfluss auf die Zukunft der 
Münchner Taxigenossenschaft nehmen. Gewerbepolitisch ist neben der beantragten 
 Tarifanpassung die Ausschreibung der Taxistellplätze am Münchner Flughafen von 
 besonderer Bedeutung. Der Vorstand hat bisher alles unternommen, um das wichtige 
Geschäftsfeld nach Hause zu holen. Im Zuge der Modernisierung unseres Rufsäulen
systems wurden die Fahrzeuge mit einem RFIDSender ausgestattet. Damit sind wir 
auch gerüstet, um fahrzeugbezogene Durchfahrtsgebühren auf dem Flughafengelände 
zu erheben. In Vorgesprächen mit der Lufthansa wurde über eine Umstrukturierung 
der Voucherabrechnung gesprochen. Als Verwaltungsstelle für den Flughafenverkehr ist 
der ehemalige Taxishop, das Ladenbüro im Erdgeschoß des Vordergebäudes, Engelhard
straße 6, vorgesehen. Die Entscheidung liegt nun bei der FMG, die Verwaltung der 
Flughafenstandplätze in die richtigen Hände zu legen.
Die Einführung des neuen Datenfunkgerätes, einer elektronischen Kundenkarte, die An
nahme von ECKarten und EMVKreditkarten, der Ausbau der Taxizentrale und die damit 
verbundene Steigerung der Vermittlungsleistung, die Umstellung der Buchhaltung auf 
SEPA, EBilanz und digital signierbare EMails, sowie die Vorbereitungen für die von 
den Kassen geforderte DTAAbrechnung der Krankenfahrten sind wichtige Themen, die 
in diesem Jahr noch erledigt werden müssen. Wir sind auf dem richtigen Weg. Nutzen 
Sie bei allen anstehenden Wahlen die Gelegenheit, Ihrer Stimme Gewicht zu verleihen.
Ihre TaxiMünchen eG
Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
Schillerstraße 21 
80336 München
MICHAEL BAUER
Fachanwalt Verkehrsrecht
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Tel: 089-515569-30 
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w itz D es Monats
In einer lauschigen Sommernacht 
im GriechenlandUrlaub seufzt sie: „Hör 
mal Schatz, die Grillen!“ Antwortet er: 
„Wirklich? Ich rieche nichts!“
boxenstopp
 1.410.741 Einwohner
 685.307 Ledige
 534.141 Verheiratete
 70.603 Witwer/Witwen
 116.775 Geschiedene
 334.725 Ausländer
 284 über 100Jährige
 11.622 Krankenhausbetten
 81 Kinos
 30.828 Hunde 
 (PR) 
➔ München-in Fo
4 ⁄ taxik Urier ⁄ JULI 2013
 
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Messe München i nternational
ispo bike 2013 
➔ 25. Juli – 28. Juli
Die ISPO BIKE verbindet die geschäftlichen Aspekte des Fahr
radmarktes mit den Emotionen des Radsports. EMobility und 
Urban Biking als Zukunft der Fahrradmobilität liegen auch 
dieses Jahr im Fokus der Messe. Besucher können viel entdecken 
und ausprobieren: Die ISPO BIKE bietet zahlreiche Shows 
und es gibt einen Testparcours für EBikes und sogenannte 
Pedelecs. Sportlicher Höhepunkt ist dabei das Rennen „Pedals 
of Power“, das am 27. Juli am Eingang Ost statt findet.
Damit die Radfahrer im richtigen Outfit loslegen können, 
 werden außerdem die neuesten Entwicklungen aus dem 
 Fahrradbekleidungs und Accessoiresbereich vorgestellt. Im 
CargoVille finden Besucher Lastenräder, die sich ideal als 
 AutoErsatz eignen und die Ausstellung Bike Apps – Digital 
Cycling Support stellt digitale Helfer für den Alltag vor.
Am 25. beginnt die ISPO BIKE für Fachbesucher, während 
am Wochenende alle Fahrradbegeisterten die neuesten Bikes 
anschauen und testen dürfen. 
so gut besucht war die isPO biKe 2012:
➔ Mehr als 290 Aussteller
➔ Über 6.000 Besucher
weitere termine im Juli mit hohem 
 besucheraufkommen
ritchie bros. auctioneers – baumaschinen auktion
9. Juli 2013, Messe München 
Trendset sommer 2013
6. – 8. Juli 2013, Messe München
gVb gmbh – solutions in glass hauptversammlung
11. Juli 2013, ICM – Internationales Congress Center München
sicherheitsexpo 2013
3. – 4. Juli 2013, MOC Veranstaltungscenter München
Lilienthalallee 40
heilpraktiker-Kongress des südens
6. Juli 2013, MOC Veranstaltungscenter München
Lilienthalallee 40
abc salon
14. – 15. Juli 2013, MOC Veranstaltungscenter München
Lilienthalallee 40
➔ Weitere Informationen unter: www.messe-muenchen.de
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Unterhaltung.
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Freitag 26.7.
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Dieser Standplatz ist sogar zum Verparken zu kurz.
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JULI 2013 ⁄ taxik Urier ⁄ 5
 
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➔ Die genossenschaFt
straßenfest in der engelhardstraße
Am Samstag, den 27. Juli 2013 fi ndet vor
aussichtlich wieder das Straßenfest in der 
Engelhardstraße statt.
Von 13 Uhr bis gegen 22 Uhr gibt es wie
der frisches Bier, gekühlte alkoholfreie Ge
tränke und jede Menge leckerer Brotzeiten 
und Schmankerl vom Grill. Bei guter Musik 
und schönem Wetter wird das Fest sicher 
wieder so erfolgreich wie im vergangenen 
Jahr. Auch für die Kinder ist wieder eine 
Überraschung geplant. (TK)
warnung vor Fahrgast
Wir haben in den letzten Wochen Meldun
gen erhalten, dass sich ein männlicher 
Fahrgast, ca. 20 bis 25 Jahre alt, etwa 
175 cm groß, mittelblonde, kurze gewellte 
Haare, Nationalität deutsch, gepfl egter 
 Eindruck, wiederholt nach Neuried zum 
Gärtnerweg in Höhe der Hausnummern 13 
bis 18 bringen lässt. Der Mann verlässt 
nach Ankunft blitzartig das Fahrzeug, oft 
mit den Worten: „Ich muss schnell noch 
Geld holen!“ Sollten Sie die beschriebene 
Person zu dem oben genannten Fahrziel 
befördern, empfehlen wir dringend Voraus
kasse zu verlangen. (FK)
Datenfunk-tipps
Wir geben Ihnen immer wieder Tipps und 
Hinweise, die bei der Nutzung Ihres Daten
funks zu beachten sind:
die navigationssoftware „tomtom“ 
funktioniert nicht mehr?
Immer wieder kommen Kollegen zu uns und 
monieren, dass ihre Navigation nicht mehr 
funktioniert. Anschließend beginnt die Ur
sachensuche. Heute können wir mit einem 
noch nie da gewesenen Kuriosum aufbie
ten, das wir Ihnen nicht vorenthalten 
 wollen. Wir hatten im letzten TAXIKURIER 
folgendes berichtet:
Bei den HTCEndgeräten taucht der Fehler 
mit nicht funktionierender Navigations
software seltener auf, weil hier die 
MicroSDKarten mit dem Kartenmaterial 
von „tomtom“ im Gerät verbaut sind. 
Neulich kam ein Kollege bei uns im Daten
funkbüro vorbei und bemängelte, dass 
 seine Navigationssoftware nicht funktionie
re.Was wir dann aber beim Öffnen des Ge
rätes feststellten, ließ uns vor Erstaunen 
stumm werden: Im HTCEndgerät lag die 
MicroSDKarte (auf dieser befi nden sich die 
notwendige Karten für das tomtom) ein
fach nur drinnen und befand sich nicht im 
dafür vorgesehenen KartenSlot. Dass so 
➔ einlaDUng
➔ Mittwoch, 10. JUli 2013
➔ beginn: 10.00 Uhr, einlass 9.00 Uhr
➔ aUgUstiner keller, arnUlFstr. 52
wichtige inForMation ∕ genossenschaFt Der Münchner taxi-UnternehMen eg
die Mitglieder der genossenschaft erhalten die einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post
ordenTLiChe
GeneraLVerSammLUnG
6 ⁄ taxikUrier ⁄ JULI 2013
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die Navigation nicht funktionieren kann, 
dürfte jedem klar sein. (NL)
Als Beweis ein Foto:
tollwood-Festival 
vom 26.06. – 21.07.2013
Im Olympiapark findet vom 26.06. – 
21.07.2013 das alljährliche Sommer 
Tollwood statt. Um die An und Abreise 
von Besuchern auch ohne eigenes Fahrzeug 
problemlos zu ermöglichen und somit die 
verkehrlichen Behinderungen und Beein
trächtigungen für die Anlieger in vertret
baren Grenzen zu halten, sind folgende 
 Maßnahmen vom KVR getroffen worden: 
An der Nordwestseite der Ackermannstraße 
in der Rechtsabbiegespur zu Spiridon 
Louis Ring östlich der Haltestelle für den 
Shuttlebus bis ca. 20 m östlich des Ost
endes der Rechtsabbiegespur (ca. 90 m 
Länge) wird ein Taxistandplatz (Zeichen 
229 StVO) zum 26.06.2013 eingerichtet. 
Der Standplatz wird nach dem 21.07.2013 
wieder entfernt. Die Anordnung stützt sich 
auf § 45 StVO i.V. mit § 47 PBefG und der 
Taxiordnung der Landeshauptstadt Mün
chen. Für die Shuttlebusse der MVG und 
die Taxis auf dem Taxistandplatz wird die 
Ausnahmegenehmigung nach § 46 Abs. 1 
Nr. 11 StVO, von der ausgewiesenen 
Rechtsabbiegespur geradeaus weiterzu
fahren, hiermit erteilt. (FK)

Die Mordkommission München bittet um Ihre Mithilfe! 
 
 ● Wer hat im oben genannten Zeitraum auffällige Beob achtungen 
gemacht? 
 
 ● Wer kann Hinweise auf den Täter geben? 

MM oo rr dd 
Am Dienstag, 28.05.2013, gegen 22.00 Uhr, wurde ein 31 - jähriger 
Radfahrer in München auf dem Gehweg der 
 
Erhardtstraße ggü. des Europäischen Patentamts 
 
von einem bislang unbekannten Mann tödlich verletzt . Dem Angriff 
ging eine kurze verbale Auseinander setzung zwischen Täter und 
Opfer voraus, da die Freundin des Geschädigten vorab von dem 
flüchtigen Täter ohne erkennbaren Grund bespuckt wu rde. 
 
Der Täter wird wie folgt beschrieben: 
 
Um die 30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, kurze, dunkle oder blonde 
Haare, dunkel bekleidet, oberschenkellange Jacke, dunkle 
Umhängetasche 
Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergr eifung des Täters 
führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, 
deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. 
Die Auslobung gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte zu deren Berufspflicht die V erfolgung strafbarer Handlungen 
gehört. 
 
Bitte wenden Sie sich an die 
Mordkommission München unter Tel.: 089 / 2910-0 
oder jede andere Polizeidienststelle 

V.i.S.d.P: Polizeipräsidium München, K 11, Mordkomm ission 4, Hansastr. 24, 80686 München 
 
Belohnung 10.000 Euro 
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strei Flicht D es aUF sichtsrats
generalversammlung am 10. Juli 2013
Am Mittwoch, den 10. Juli 2013 findet die diesjährige Generalversammlung im Augusti
ner Keller statt. In der ordentlichen Generalversammlung haben Sie als Mitglied die all
jährliche Möglichkeit, an der Gestaltung der Zukunft durch Wahlen und Abstimmungen 
entscheidend mitzuwirken.
Es hilft dem Gewerbe und Ihnen als Mitglied nichts, während des Jahres Kritik zu üben, 
ohne sich in der Versammlung zu informieren und bei den vorgeschriebenen Wahlen die 
eigene Zukunft mit zu bestimmen. Bei der Generalversammlung werden die Vorstände 
und natürlich auch der Aufsichtsrat über das abgelaufene Jahr berichten und Rede und 
Antwort stehen.
Von den neun Mitgliedern des Aufsichtsrates scheiden folgende Herren turnusgemäß aus 
und stellen sich zur Wiederwahl.
Hans Michael Nowak Taxi 455
Werner Hillermann Taxi 2060
Mahir Aygün Taxi 796 u. 2437 
Nach § 10 Abs. 1 unserer Satzung, hat der Aufsichtsrat die verantwortungsvolle Aufgabe, 
der Mitgliederversammlung zur Wahl zum Vorstand geeignete Vorschläge zu unterbreiten. 
In diesem Jahr läuft die Wahlperiode des Kollegen Reinhard Zielinski ab. Herr Zielinski 
bekleidet dieses Amt seit 2007. 
Herr Zielinski bemühte sich in diesem Zeitraum nach Kräften, dafür danken ihm der 
 Aufsichtsrat und sicher auch viele der Mitglieder unserer Genossenschaft. Herr Zielinski 
vollendet in diesem Jahr das 63. Lebensjahr. 
Der Aufsichtsrat fasste in der Sitzung vom 7. Mai 2013 den einstimmigen Beschluss, das 
AufsichtsratsMitglied Herrn Thomas GollmannGünthert, in der Generalversammlung am 
10. Juli 2013 zur Wahl zum Mitglied des Vorstandes der TaxiMünchen eG vorzuschlagen. 
Die Mitglieder des Aufsichtsrates fällten diese Entscheidung nach reiflicher Beratung im 
Hinblick auf die weitere Entwicklung unserer Genossenschaft. Herr GollmannGünthert ist 
auf Grund seiner Vorbildung, seinen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen sowie seiner 
sachkundigen Arbeit im Aufsichtsrat, für dieses Amt prädestiniert. Herr Gollmann 
Günthert ist 43 Jahre alt, verheiratet, hat ein Kind und lebt in geordneten Verhältnissen.
Wir, die von Ihnen gewählten Aufsichtsräte sind der festen Überzeugung, für Ihr Votum 
am 10. Juli eine erfolgversprechende Vorraussetzung geschaffen zu haben.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, es würde mich sehr freuen, wenn ich Sie als 
 Vorsitzende des Aufsichtsrates und Versammlungsleiterin am 
Mittwoch den 10. Juli 2013 zahlreich im Augustiner Keller 
 begrüßen kann.
Für Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, wünsche ich gute 
 Geschäfte und stets eine unfallfreie Fahrt.
Ihre 
Christine Reindl 
Aufsichtsratsvorsitzende
✃
➔ Fahrpreise 
… eine Hilfe für Ihre tägliche Arbeit 
(zum Ausschneiden für den TaxiGeld
beutel). Täglich werden Sie gefragt, wie 
viel es denn ungefähr kostet, wenn der 
Fahrgast von A nach B will. Damit Ihre 
Schätzungen realistisch sind, finden Sie 
hier die Fahrpreise nach km inkl. 10% 
Wartezeit.
Kilo Fahrpreis Kilo Fahrpreis 
meter in Euro meter in Euro
 1 6,40 45 75,00
 2 8,20 50 82,40
 3 10,10 55 89,80
 4 12,00 60 97,10
 5 13,90 70 111,80
 6 15,70 80 126,50
 7 17,50 90 141,20
 8 19,30 100 155,90
 9 21,00 110 170,60
10 22,80 120 185,30
11 24,60 130 200,00
12 26,10 140 214,70
13 27,70 150 229,40
14 29,30 160 244,10
15 30,90 170 258,80
16 32,40 180 273,50
17 33,90 190 288,20
18 35,40 200 302,90
19 36,80 210 317,60
20 38,30 220 332,30
25 45,70 230 347,00
30 53,00 240 361,70
35 60,40 250 376,40 
40 67,70 
hinweis: Der Inhalt des Streiflichts spiegelt ausschließlich die Meinung der Autorin wider und entspricht nicht 
der Meinung der Genossenschaft. (FK)
8 ⁄ taxik Urier ⁄ JULI 2013
Die g enossenscha Ft
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grundkurs: 
Montag/Mittwoch 17.30 – 19.30 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr
leistungskurs: 
individuell nach Bedarf
anmeldung: 
jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim Referenten oder 
zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung
Kursgebühr: 
Grundkurs 120 Euro / Leistungskurs 150 Euro
info: 
Tel. (089) 21 61333, www.taxikursmünchen.de
info-Veranstaltung: 
jeden 2. Montag 17.30 Uhr, jeden 2. Samstag 8.30 Uhr
Termine: 
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Gärtnerstraße 60 • 80992 München • Tel. 089 /143 906 20
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Der taxikUrier vor 5 Jahren 
➔ soMMer wie eh UnD Je
 sommer-spots München (Taxameter/Juli-ausgabe 2008) 
 Klimaanlage – Was vor 10 Jahren der Funker immer 
noch mühsam verbetteln musste, weil grade mal 10% 
der Taxis darüber verfügten, gehört die Aircondition 
heute zur Grundausstattung, die kein Fahrgast und 
auch kein Fahrer mehr missen möchte. Bereits im Mai 
erinnerten wir uns mehrmals dankbar an den Erfi nder!
sarcletti – Auch wenn der Name so typisch italienisch 
klingt ... die Gründer des Ladens hießen mit Vornamen 
PeterPaul und Ludwig und machten bereits im Jahr 
1879 leckeres Speiseeis für München. Das erste 
Sarcletti Eiscafe eröffnete 1906 in der Sendlinger 
 Straße. Mittlerweile sorgt die 4. Generation für das 
 beste Eis der Stadt.
schiebedach – Frische Luft und freier Blick nach oben. 
Für einen Funksprecher war es mal die Eselsbrücke, ei
nem sehr schlecht deutschsprechenden Kollegen die Be
deutung des Wortes „Tunnel“ nahezubringen: „Machen 
Sie das Schiebedach auf, schauen sie nach oben – und 
wenn sie den Himmel nicht mehr sehen, dann sind sie im 
Tunnel! (Kollege Sigi U. im Juli 2001, als ein Kollege die 
Kustermannvilla nicht fi nden wollte). Vor allem am 
Standplatz die kostengünstige Alternative, für Durchzug 
zu sorgen ohne die Klimaanlage einschalten zu müssen.
Kurze hose – geniale Erfi ndung für den Sommer, wenn’s 
warm wird … aber an Taxifahrers Beinen sollte doch 
eher langes Beinkleid schmeicheln. Kein Fahrgast hat 
wirklich Interesse am Zustand der Schenkelbehaarung 
des Chauffeurs oder den Innenwinkeln der XBeine.
corneliusstrand – InLocation auf der Corneliusbrücke, 
verbunden mit viel Lärm und Belästigung für Anwohner 
und Verkehr … Scherben auf der Straße, Betrunkene 
auf der Fahrbahn, überall Sand und spätabends auch 
noch Lärm. Außer dem Betreiber bringt diese Location 
niemandem etwas. (TK)
Juli 2008
TAXIKURIER | 48. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi-München eG | www.taxi-muenchen.de
Gestaltung: www.formenreich.de Foto: www.atelier-tacke.de
Sicherheit in München
➜ Unsere Stadt im Großstadtvergleich
➜ Taxler haben eine Vorbildfunktion
Der TAXIKURIER war beim obersten Verkehrspolizisten
➜ Das Image der Taxler
Überraschende Ergebnisse einer aktuellen Umfrage
➜ Eine Gastronomin mit Power
Gespräch mit Birgit Netzle vom „Asamschlössl“



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
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TAXIKURIER_Juli2013_PE.indd 9 20.06.13 13:09

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➔ Der lanD esverbanD
einstweilige verfügung gegen 
blacklane
Die Kanzlei Wuttke und Decker hatte im 
Auftrag eines Berliner Taxibetriebes den 
 Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen 
das Unternehmen Blacklane GmbH bean
tragt. Das Gericht hat dem Antrag vollum
fänglich stattgegeben. Stein des Anstoßes 
war der öffentliche Auftritt des Limousi
nenservices, worin Taxi und Limousinen
preise in wettbewerbswidriger Weise ge
genübergestellt wurden. Die Blacklane 
GmbH hat bei diesen Rechenbeispielen 
 unlauter gehandelt, indem sie eine Pau
schale aus Trinkgeld und wartebedingter 
Haltezeit in Höhe von jeweils 10 Prozent 
dem Taxipreis zuschlug und damit erheblich 
über den tatsächlich anfallenden Tarif
kosten lag.
Es bleibt nun abzuwarten, ob das Limousi
nenunternehmen Widerspruch gegen die 
Entscheidung einlegt. Zunächst ist die 
 beanstandete Preisgegenüberstellung von 
der Homepage entfernt worden.
(Quelle: Taxi Vorfahrt Mai 2013)
zentralruf der autoversicherer
Ab 1. Juni 2013 ist der Zentralruf der Auto
versicherer innerhalb Deutschlands aus
schließlich über die gebührenfreie Service
nummer 0800 25 026 00 zu erreichen. 
Damit endet die seit einem Jahr laufende 
Übergangszeit, in der der Zentralruf auch 
noch über die alte kostenpflichtige 0180er 
Nummer erreicht werden konnte. Da An
rufer aus dem Ausland 0800erNummern 
nicht nutzen können, steht ihnen die 
 Festnetznummer +49 40 300 330 300 zur 
Verfügung.
Die Autoversicherer unterstützen seit über 
40 Jahren mit dem Zentralruf die möglichst 
unkomplizierte Abwicklung von Unfallschä
den. Seit einigen Monaten können Unfall
beteiligte Informationen über ihr Smart
phone abfragen: ein für mobile Endgeräte 
optimiertes InternetFormular macht die 
Suche nach der gegnerischen Haftpflicht
versicherung auch von unterwegs möglich.
(Quelle: GDV vom 29.05.2013)
aDFc und t axiverband bzp setzen sich 
für Unfallvermeidung ein
Der Allgemeine Deutsche FahrradClub 
(ADFC) und der Deutsche Taxi und Mietwa
genverband (BZP) engagieren sich gemein
sam für mehr Sicherheit und haben einen 
Warnaufkleber gegen unvorsichtiges Türöff
nen vorgestellt. Der Hinweis in auffälligem 
Orange soll im Blickfeld der Fahrgäste auf 
der Innenseite der Fahrzeugtüren ange
bracht werden. Ein Piktogramm erinnert sie 
daran, den Gurt anzulegen und beim Aus
steigen auf Radfahrer zu achten.
Überraschend geöffnete Autotüren gefähr
den auch umsichtige Radler. Hier sind der 
Autofahrer und die Mitfahrer in der Verant
wortung, betont der ADFC. Ganz besonders 
gilt das für Taxis. „Unsere Fahrgäste kom
men auch aus Regionen mit wenig Radver
kehr und bringen vielleicht beim Türöffnen 
Radfahrer in Gefahr. Der neue Warnaufkle
ber im Taxi macht sie ohne Sprachbarriere 
auf diese Gefährdung aufmerksam“, sagt 
BZPPräsident Michael Müller. „ADFC und 
BZP haben bei der Gestaltung besonders 
auf die Verständlichkeit geachtet“.
„Taxis ergänzen die Mobilität auch der 
Menschen, die in erster Linie mit dem 
Fahrrad fahren“, sagt Ludger Koopmann, 
Stellvertretender ADFCBundesvorsitzender. 
„Der Warnaufkleber ist ein sinnvoller 
 Beitrag zur Sicherheit der Radfahrer und 
der Taxipassagiere“.
(Quelle: BZP, 15. Mai 2013)
hinweis: Die Aufkleber liegen in der Ver
waltung der TaxiMünchen eG zur Mitnahme 
bereit. 
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in einer losen folge werden hier die einzelnen Taxifahrer- Typologien beschrieben. 
diese aufzählung nimmt weder für sich in anspruch vollständig zu sein, noch ist 
der inhalt absolut ernst zu nehmen. Vielleicht fi nden sie sich ja wieder.
folge 6
➔ Die „zecke“
Als Zecken (lat. Ixodida) werden im Tierreich blutsaugende Parasiten bezeichnet, die 
ihrem Wirt nicht nur Blut absaugen, sondern dabei auch Krankheiten übertragen kön
nen. Dieses Verhalten können wir auch bei so manchem Taxiunternehmer beobachten, 
wenn dieser neben seiner Taxikonzession auch noch eine Mietwagengenehmigung be
treibt. Hierbei ist es unerheblich, ob der Taxiunternehmer selbst oder ein Familien
angehöriger der Eigentümer/Betreiber des Mietwagens ist. Die Idee hinter dieser 
 Kombination ist denkbar einfach: Lukrative Taxifahrgäste werden in den eigenen Miet
wagen gelockt, weil man hier anders als im Taxi, ohne Tarifpfl icht mit kalkulierten 
Festpreisen ins Rennen geht. Diese Mietwagenfahrten werden stets billiger angeboten 
als eine vergleichbare Taxifahrt, obwohl 12 % MwSt zusätzlich anfallen. Die angebote
nen Festpreise sind auf vielen einschlägigen Internetseiten nachzulesen. Diese „Kolle
gen“ saugen wie die Zecken an unserem Kundenstamm, indem sie die guten Fahrten in 
das Mietwagengeschäft lotsen (= Blutsauger!) und die Festpreiswünsche der Kund
schaft weiter ankurbeln (= Krankheit!). 
Nachdem Mietwagenumsätze mit 19% Ust zu versteuern sind, liegen die Nettokm 
Preise weit unter dem Taxitarif, doch das stört diese Unternehmerpersönlichkeiten we
nig. Die Fähigkeit, kaufmännisch kalkulatorisch zu rechnen, ist eine Gabe Gottes! Man 
hat schon gehört, daß so manches „schwarze Schaf“ den Mietwagenumsatz auf sein 
Taxi geschrieben hat, um die ermäßigte Umsatzsteuer in Höhe von 7% abzuführen. 
Dass mit diesem Trick, der übrigens den Tatbestand der Steuerhinterziehung darstellt, 
tatsächlich gearbeitet wird, ist wahrscheinlich mehr als nur ein Gerücht! Der Gesetz
geber hat diesem wirtschaftlich ruinösen Verhalten kaum etwas entgegenzusetzen. 
Selbstverstümmelung steht eben nicht unter Strafe! Eine Taxigenossenschaft kann und 
will einem Mitglied nicht verbieten, neben seiner Taxigenehmigung auch noch einen 
Mietwagen zu betreiben, denn es gibt unter den Mischbetrieben durchaus auch ehrbare 
 Unternehmer. Der wirkliche Vorteil des Taxis gegenüber dem Mietwagen ist die schnelle 
Verfügbarkeit an wichtigen Verkehrsknotenpunkten innerhalb der jeweiligen Betriebs
sitzgemeinde. Es gibt jedoch Kräfte, die sich darum bemühen, dass ein Mietwagen 
nicht mehr zum Betriebssitz des jeweiligen Unternehmers zurückkehren muss, sondern 
auch an anderen lukrativen Plätzen, z.B. vor Hotels, bereitgehalten werden darf. Das 
wäre das Ende eines geordneten und wirtschaftlich rentablen Taxigewerbes. 
Die einzige Möglichkeit, die Taxiunternehmer haben, um ihre Zukunft zu sichern, ist 
diesen Zeitgenossen und deren Verbündeten den Zugang zu entscheidungsbefugten 
Ämtern in Politik und Gewerbe zu verwehren und sie mit dem Begriff zu denunzieren, 
der ihren wahren Charakter treffl ich bezeichnet: Sie sind die „Zecken“ in unserem Taxi
geschäft! (AL)
Der blick zUrück
➔ iM JUli …
… vor 100 Jahren (1913)
30. Juli – In Bukarest beginnt die 
 Friedenskonferenz der Balkanstaaten.
… vor 75 Jahren (1938)
24. Juli – Erstbesteigung der Eiger 
Nordwand durch deutschösterreichische 
Seilschaft (u.a. Heinrich Harrer)
… vor 50 Jahren (1963)
01. Juli – USA führen nach deutschem 
Vorbild ein Postleitzahlensystem ein.
14. Juli – Der Franzose Jacques 
Anquetil gewinnt die Tour de France.
… vor 25 Jahren (1988)
03. Juli – Ein Airbus der Iran Air wird 
über dem PersischenGolf versehentlich 
durch ein amerikanisches Kriegsschiff 
abgeschossen (290 Tote).
… vor 10 Jahren (2003)
30. Juli – Der letzte VWKäfer rollt im 
Volkswagenwerk in Pueblo (Mexiko) vom 
Band
 
… vor 1 Jahr (2012)
04. Juli – Der FCBayern Spieler Breno 
muss wegen Brandstiftung mehr als drei 
Jahre in Haft.
27. Juli – In London beginnen die 
Olympischen Sommerspiele. (PR)
„KäferTaxi“ in Mexico City
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➔ U nsere wichtigsten Fahrgäste
Senioren
t iteltheM a
Foto: istockphoto
Der begriff
Der Begriff „Senior“ kommt aus dem Latei
nischen und bedeutet: „Der/die Ältere“. 
Dies ist die Steigerungsform des Wortes 
„alt“ und bezeichnet eine relative Eigen
schaft im Vergleich zu Anderen. Auch in 
vergleichsweise jungen Jahren werden wir 
spätestens bei der Geburt unseres ersten 
Kindes zu „Senioren“, weil wir jetzt in der 
Familie „die Älteren“ sind. Die Kinder sind 
nunmehr die „Jüngeren“, die „Junioren“.
„alt“ bedeutet erfahrung
In archaischer Frühzeit waren die Älteren 
hoch angesehen als ein Hort von Erfah
rungswissen. Es gab keine Lehrbücher, in 
denen man nach Lösungen für aktuelle Pro
bleme hätte suchen können. Die Älteren, 
auch hochachtungsvoll „die Alten“ oder 
„die Ältesten“ genannt, hatten schon viel 
erlebt. Sie verfügten am ehesten über Er
fahrungen, anhand derer man die Erfolgs
aussichten verschiedener Lösungsansätze 
beurteilen konnte. Bei grundlegenden Ent
scheidungen hatten die Stammesältesten 
eine gewichtige Stimme.
In der heutigen Zeit steht das Erfahrungs
wissen vergangener Generationen in Form 
von Lehrbüchern und Fachliteratur allge
mein und jederzeit abrufbar zur Verfügung. 
Bei einer Problemstellung muss nicht mehr 
die Erfahrung einzelner Menschen abge
fragt werden. Gleichzeitig hat sich die 
technische und gesellschaftliche Entwick
lung in ungeahntem Ausmaß beschleunigt. 
Was früher viele Generationen dauerte und 
allmählich zum Erfahrungsschatz gerinnen 
konnte, findet heute innerhalb weniger 
Jahre statt.
Die technische Entwicklung geht inzwi
schen so schnell, dass bei einer mehrjähri
gen Arbeitspause, zum Beispiel wegen Kin
dererziehung, häufig ein Wiedereinstieg ins 
Berufsleben nur mit intensiver Nachschu
lung möglich ist. Der Begriff des „lebens
langen Lernens“ bedeutet: Es gibt kein 
Altenteil mehr, auf das wir uns zu gegebe
ner Zeit zurückziehen können. Gleichzeitig 
erlischt der „Rabatt auf die Lebensleis
tung“ bei der neuen Generation. In der 
Vorzeit war ganz klar, dass Menschen, 
die viel erlebt haben, mit der Zeit etwas 
wunderlich werden. Mittlerweile kann das 
Verharren in alten Denkstrukturen für die 
Nachkommenden zum Problem werden.
erfahrung veraltet
Es ist noch nicht lange her, da führte der 
Autor seinen Sohn in die Grundzüge des 
Computers ein. Die ersten Lernspiele wur
den unter Aufsicht der Eltern gespielt. Sie 
leisteten Hilfestellung, wenn wieder mal 
„nichts ging“. Es dauerte nicht lange, da 
begann der Sohn, sich selbst nächtelang 
mit Computerspielen und Programmierspra
chen zu beschäftigen. Dies geschah nicht 
immer zur Freude seiner Eltern, die daran 
dachten, dass am nächsten Schultag der 
Schlaf fehlen würde. Immer öfter musste 
der Vater den Sohn für die Behebung von 
Problemen zu Rate ziehen. Inzwischen er
klärt dieser Sohn seinen Eltern neue Funk
tionen und hilft ihnen bei der Lösung, 
wenn wieder einmal „nichts geht“.
Junge Leute machen häufig die Erfahrung, 
dass sich alte Leute mit Dingen schwer 
tun, mit denen sie selbst jeden Tag Um
gang haben und die ihnen ganz selbstver
ständlich vertraut sind. Als wir selbst jung 
waren, lächelten wir über die Oma, die 
stolz überall erzählte, dass sie ganz ohne 
Hilfestellung telefonieren könne. Heute 
verkneifen sich unsere Ableger mühsam ein 
Grinsen, wenn wir erwähnen, dass wir das 
SkypeProgramm ganz alleine zum Laufen 
gebracht haben.
erfahrung hilft
Nicht ganz so schnell wie die Technik ent
wickelt sich das Gefühlsleben. Wenn die 
erste Liebe in die Brüche geht oder im 
 Beruf auf einmal Probleme auftreten, die 
nichts mit technischem Wissen zu tun 
 haben, ist wieder die Erfahrung der Alten 
gefragt. Denen ist ganz selbstverständlich 
vertraut, dass, wenn eine dunkle Nacht 
durchgestanden ist, auch wieder ein neuer 
Tag voller Freude und Sonnenschein folgen 
kann. Sie wissen, dass nicht jeder, der 
Recht hat, auch Recht bekommt. Sie haben 
gelernt, sich mit solchen Problemen zu ar
rangieren und trotzdem ihren Weg zu ge
hen. Sie können die Kinder verstehen und 
trösten und anschließend gestärkt wieder 
auf ihren Lebensweg schicken.
„alt“ sind vor allem die anderen
Das „Alt werden“ ist so eine Sache: alt 
werden hauptsächlich die Anderen. Selbst 
ersetzen wir noch ziemlich lange abneh
mende Flexibilität und Reaktionsfähigkeit 
durch Erfahrung, Routine und Beharrungs
vermögen. In unserer Umgebung treffen 
wir jedoch immer mehr ältere Menschen. 
Frühere Bekannte, die wir lange nicht gese
hen haben, sehen eigenartigerweise ziem
lich alt aus. Bis zu der Erkenntnis, dass 
Falten, Haarausfall, Zellulite und nachlas
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sendes Erinnerungsvermögen nicht auf 
 andere Menschen beschränkt sind, ist es 
oft ein schmerzhafter Weg. Es ist dann ein 
Ausdruck neu gewonnener Altersweisheit, 
zu akzeptieren, dass wir mittlerweile statt 
„jung und schön“ hauptsächlich noch 
„und“ sind.
politisch korrekt
Diese Erfahrung trifft uns nicht alleine. 
Weil sie wehtut und wir der Wahrheit nicht 
so genau ins Gesicht sehen wollen, gilt der 
Begriff „Alt“ als politisch unkorrekt. Immer 
wieder gibt es Versuche, ihn schmeichel
haft oder blumig zu ersetzen. Alte Dackel, 
die sich an junge Frauen heranmachen, 
werden gerne als „erfahrene Herren mit 
grauen Schläfen“ bezeichnet. Im Amts
deutsch setzte sich der Begriff „Senior“ 
durch. Das Wort legt nahe, dass wir zwar 
jeden Tag an Erfahrung und Reife zuneh
men, jedoch eigentlich nie alt werden. Die 
politische Ausdrucksform „graue Panther“ 
unterstellt ein immer noch gerüttelt Maß 
an Sprung und Kampfbereitschaft.
Die Werbeindustrie beglückt uns mit dem 
Begriff „Best Agers“, eine Weiterentwick
lung des „Menschen in den besten Jah
ren“. In zeitgemäßem Neudeutsch wird 
vorgetäuscht, die zahlenmäßig größte und 
glücklicherweise ziemlich kaufkräftige 
 Altersgruppe sei altersmäßig gerade erst 
auf dem Höhepunkt angekommen. Eventu
ell auftretende Beschwerden und Erschlaf
fungsprobleme lassen sich in dieser Lesart 
durch kosmetische und medizinische Maß
nahmen abstellen oder zumindest vertu
schen. Welch ein Glück, dass hier hilfrei
che Produkte zur käuflichen Verfügung 
stehen.
senioren – Menschen im ruhestand
Im landläufigen Sinn bezeichnet der Begriff 
Senioren Menschen, die das aktive Erwerbs
leben beendet haben und „in Rente 
 gegangen sind“. Zum ersten Mal in der Ge
schichte handelt es sich dabei um eine Ge
neration, die existenzielle Not und Hunger 
zwar als Kleinkinder noch in der Kriegs 
und Nachkriegszeit erlebt hat, die aber 
 geprägt ist vom Wirtschaftswunder der 
1950er und 1960er Jahre. Viele hatten eine 
gute Ausbildung und arbeiteten lange in 
anspruchsvollen, aber auch materiell gut 
abgesicherten Beschäftigungsverhältnis
sen. Im Gegensatz zu heute waren prekäre 
Beschäftigungen eher die Ausnahme. Auch 
wenn es natürlich gegenteilige Schicksale 
gibt: eine so wohlhabende Rentnergenera
tion hatten wir noch nie.
Gleichzeitig sind viele Rentner wesentlich 
länger wesentlich gesünder als ihre Vorgän
ger. Die Erwerbsarbeit war körperlich meist 
nicht so verschleißend und die medizini
sche Betreuung und Vorsorge viel besser 
als bei früheren Generationen. Statistisch 
gesehen hat sich die Zeit des Siechtums 
und der Pflegebedürftigkeit nicht verlän
gert. So liegt bei Beendigung des Erwerbs
lebens ein guter Teil des aktiven Lebens 
noch vor den Senioren. Ihnen wurde sozu
sagen ein zusätzlicher Lebensabschnitt 
 geschenkt.
gute t axikunden
Ob Reisen, Wanderausflüge, Besuche bei 
Kindern und Enkeln, Kaffeekränzchen oder 
auch ein Besuch bei einem Arzt: alte Leute 
sind viel unterwegs. Ein gängiges Sprich
wort lautet: „Das Wort Rentner kommt von 
rennen“. Im Schnitt steht ihnen eine sehr 
auskömmliche materielle Ausstattung zur 
Verfügung. Obwohl meist ein Leben lang 
auf Sparsamkeit gepolt, sind sie überwie
gend in der Lage, sich bei Bedarf auch et
was zu gönnen. Das kann eine Haushalts
hilfe sein, ein etwas teuereres Gericht in 
einem Restaurant oder eine Taxifahrt. 
Manchmal hat man dann einfach keine 
Lust, auf Bus oder SBahn zu warten. Die 
Parkplatzsuche mit dem eigenen Auto wird 
zu mühsam. Das Schleppen von Gepäck 
auf einer Reise will man nicht mehr selbst 
erledigen.
Hier liegt unsere Chance. Das Taxi ist jeder
zeit und fast überall verfügbar und ohne 
großen Aufwand nutzbar. Wir können mit 
unserer Flexibiltät und durch kleine, aber 
hilfreiche Handreichungen punkten. Die 
einzelne Taxifahrt ist mit fast jedem Budget 
finanzierbar. Größere Verbindlichkeiten 
müssen nicht eingegangen werden.
taxi = komfort
Dabei sollten wir uns im Klaren sein, dass 
mit jeder Taxifahrt ein subjektiver Komfort
gewinn für den Kunden verbunden sein 
muss. Gerade ältere Menschen müssen sich 
oft überwinden, eine Dienstleistung in An
spruch zu nehmen. Der lebenslange Spar
samkeitsreflex führt dazu, dass der Fahr
gast dem Taxifahrer in aller Ausführlichkeit 
erklärt, warum er gerade jetzt ein Taxi ge
nommen hat und warum es keine andere 
Alternative gab.
Einerseits ist es in dieser Situation auf je
den Fall sinnvoll, diese Argumentation zu 
bestärken und den jeweiligen Vorteil (Wet
ter, Gepäck, schlechte Verkehrsanbindung) 
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herauszustreichen. Andererseits sollte der 
Kunde bei jeder Fahrt merken, wie bequem 
und unkompliziert das Taxi ist. Das fängt 
bei der Hilfestellung beim Ein und Aus
steigen an und sollte beim Gepäcktransport 
(bei Bedarf auch bis zur Wohnungstüre) 
noch nicht aufhören.
Gemaule über zu kurze Fahrten und Be
schwerden über die Belästigung mit Dienst
leistungswünschen sind auf jeden Fall kon
traproduktiv. In solchen Fällen werden 
Kunden sich sehr gut überlegen, ob sie je
mals wieder ein Taxi besteigen. Es ist di
rekt peinlich, mit welcher Unterwürfi gkeit 
manche älteren Fahrgäste sich entschuldi
gen, dass sie die Dienste des Taxifahrers in 
Anspruch nehmen, obwohl die Fahrt nicht 
zum Flughafen geht. Hier sind regelmäßig 
ausführliche seelsorgerliche Gespräche nö
tig, um die Verfehlung eines Trampels aus 
unserem Gewerbe wieder auszubügeln.
gesetzliche verpfl ichtungen
Die gesetzlichen Mindestanforderungen an 
uns sind in der Verordnung der Landes
hauptstadt München über das Taxigewerbe 
(Taxiordnung, kurz TO) festgelegt:
„§ 5 Besondere Beförderungsbedingungen 
(4) Der Taxifahrer hat tarifpfl ichtiges 
 Gepäck ein und auszuladen. Der Fahr
gastraum sowie der Gepäckraum des Taxis 
muss uneingeschränkt nutzbar sein. 
(5) Hilfsbedürftigen Personen ist beim 
Ein und Aussteigen Hilfe zu leisten. 
(6) Behinderte sowie hilfsbedürftige Fahr
gäste einschließlich deren Gepäck sind auf 
deren Verlangen von der Wohnungstür/vom 
Ausgangsort abzuholen 
und/oder an die Woh
nungstüre/an den Zielort 
zu bringen. Die Woh
nung des Fahrgastes 
darf nur mit dessen 
ausdrücklicher Zu
stimmung betreten 
werden.“
Es macht keinen 
Sinn, mit dem Fahr
gast eine Diskussi
on darüber zu beginnen, 
ob in seinem Fall eine Hilfsbedürftigkeit 
vorliegt. Ein Fahrgast, der um Hilfe bittet, 
ist hilfsbedürftig. Natürlich sollten die 
Wünsche des Kunden auch abgefragt wer
den. Man muss beim Gepäckausladen nicht 
warten, bis der Fahrgast seine Bitte aktiv 
vorträgt. Man kann auch gleich anbieten, 
das Gepäck zur Haustüre, zum Lift oder 
auch noch weiter zu tragen.
Menschen mit körperlichen Einschränkun
gen werden es positiv registrieren, wenn 
man dieser Tatsache Rechnung trägt. Auch 
hier sind die Bedürfnisse unterschiedlich. 
Mancher Sehbehinderte ist dankbar, wenn 
man ihm den Arm bis zur Haustüre anbie
tet. Mancher Gehbehinderte hat den un
bändigen Wunsch, eine Situation aus eige
ner Kraft zu meistern. Gegen den Willen 
des Fahrgastes wird aus einer gut gemein
ten Hilfestellung sehr schnell eine Nöti
gung. Manchmal ist ein wenig Geduld die 
beste Hilfe.
Es ist nicht unbedingt sinnvoll, für jeden 
zusätzlichen Handgriff einen Zusatzpreis zu 
berechnen. Wenn ein größerer Zeitaufwand 
erforderlich ist, sollte sich eine Zusatzfor
derung im Rahmen des zu erwartenden 
Zeitaufwandes am Wartezeittarif orientie
ren. Der „Kollege“ 2209, der nach einer 
Fahrt vom Flughafen nach Pullach für das 
Tragen der Koffer in den zweiten Stock pro 
Koffer 8. (in Worten: acht!) Euro verlang
te, hat auf jeden Fall kräftig überzogen.
Allgemein gilt auch für solche Zusatzbe
rechnungen § 3.4 der Verordnung der Lan
deshauptstadt München über den Taxitarif 
(Taxitarifordnung, kurz TTO): „Entgelte für 
Sonderleistungen, die vom Fahrgast zu
sätzlich zur Personenbeförderung ge
wünscht werden, sind vor Antritt der Fahrt 
zu vereinbaren.“ 
Die Erfahrung zeigt, dass gerade ältere 
Menschen guten Service im Rahmen ihrer 
fi nanziellen Möglichkeiten meist großzügig 
honorieren. Dies nutzte ein inzwischen ver
storbener Kollege aus Pasing listig auf sei
ne Weise aus. Eine sich ärmlich gebende, 
gleichwohl durchaus wohlhabende und sehr 
katholische alte Dame aus Pasing ließ re
gelmäßig in der Theatinerkirche Messen für 
das Seelenheil ihres verstorbenen Eheman
nes lesen. Sie fuhr mehrmals in der Woche 
zu diesen Messen in die Stadt. Die Fahrt 
von der JosefRetzerStraße zum Pasinger 
Bahnhof war damals auch nicht weiter 
als heute und kostete seinerzeit knappe 
6 Deutsche Mark. Nur in Ausnahmefällen, 
wenn sie sonst zu spät zum Gottesdienst 
gekommen wäre, ließ sich die Dame direkt 
zum Odeonsplatz fahren. 
Selbiger Kollege sann darüber nach, wie 
man das Entgelt für die kurze Fahrt auf
bessern könne. Nachdem das einzige Ge
sprächsthema der Dame ihr verstorbener 
Mann war, begann unser Pasinger Schlitz
ohr, während der Fahrt laut das „Vater Un
ser“ zu beten; er erklärte der Witwe, dies 
tue er für das Seelenheil ihre Ehemannes. 
Voller Rührung rundete diese, für sie voll
kommen ungewöhnlich, den Fahrpreis auf 
das übernächste Markl auf. Fortan versuch
te der Kollege, auf jeder Fahrt möglichst 
viele „Vater Unser“ zu beten und es stellte 
sich ein „Tarif“ ein von 1 DM für ein Gebet. 
Voller Befriedigung verkündete besagter 
Taxler nach Fahrtende am PasingerBahn
hofStand, wie viele Durchgänge er diesmal 
„verkauft“ habe.
Nach Kenntnisstand des Autors lag die 
Höchstleistung bei acht „Vater Unser“, als 
die Rekordversuche aufgrund des Ablebens 
der Witwe eingestellt werden mussten. Für 
etwas über 300 Meter Fahrt ist das eine 
reife Leistung. Voraussetzung dafür war, 
dass die Ampel Bäckerstraße/Landsberger 
Straße auf rot stand. Es bleibt zu hoffen, 
dass der Schaden für die katholische Kir
che, die am Ende Grundstück und Vermögen 
der Dame erbte, sich in Grenzen hielt. 
(KGF)
Quellen:
Verordnung der Landeshauptstadt München 
über das Taxigewerbe (Taxiordnung, TO): 
ttp://www.muenhchen.info/dir/
recht/400/400_20030129.htm
Verordnung der Landeshauptstadt München 
über den Taxitarif (Taxitarifordnung, TTO): 
http://www.muenchen.info/dir/
recht/410/410_20101110.htm
Ausgangsort abzuholen 
und/oder an die Woh
nungstüre/an den Zielort 
zu bringen. Die Woh
nung des Fahrgastes 
darf nur mit dessen 
ausdrücklicher Zu
stimmung betreten 
Sinn, mit dem Fahr
gast eine Diskussi
on darüber zu beginnen, 
Foto: istockphoto
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Es gibt am Flughafen Fahrgäste, denen 
steht die Verzweiflung im Gesicht, noch be
vor sie ins Taxi einsteigen. Was ist gesche
hen? Angst vor einer langen Taxifahrt? 
Oder Nachwirkungen einer Flugangst? Im 
Gegenteil. Ihr Flug wurde annulliert oder er 
kam viele Stunden zu spät, zuweilen sogar 
Tage. Urlaubspläne versanden, Geschäfts
termine platzen. Ihr Leben gerät aus den 
Fugen. Sie sind auf die Airline stinkesauer, 
ja, sie riechen, sind verschwitzt, können 
ihre Wut nirgends rauslassen. Was tun? Wer 
kann ihnen helfen? Die Taxler? Ausgerech
net die?
Wir wollen Taxifahrer nicht überfordern. 
Fest steht aber, dass sie nicht einfach nur 
Auto fahren können müssen. Vielmehr ge
hört der TaxlerBeruf zur großen Familie 
der HelferBerufe. Besorgungen machen, 
Tür aufhalten, Koffer hieven usw – aber 
mehr? Und wie! Kommunikation! Kommuni
kation ist die wichtigste Nebenaufgabe des 
Taxlers. Dazu gehört selbstverständlich 
auch das Gespür, wann Schweigen angesagt 
ist. Aber die meisten Fahrgäste wollen re
den. Sie wollen Anerkennung erfahren, sie 
wollen beichten, sie wollen Trost, sie wol
len endlich mal ungeschützt ihre Meinung 
sagen, unkorrekte Meinungen bis hin zu 
Beleidigungen, und ganz besonders: sie 
wollen quatschen, ewig quatschen. Über 
das Wetter da und dort, welcher Tatort 
Kommissar die süßeste Assistentin hat 
(Kiel!) usw. – und der Taxler sieht im 
 Rückspiegel, wie sich die Gesichtszüge des 
Fahrgastes entspannen. 
Woher kommt das? Sind Taxler Wunderhei
ler? Das soll sich nur ja niemand einbilden! 
Die lösende Wirkung kommt von dem ei
genartigen Taxisetting, der räumlichen 
Nähe, fast persönlichen Nähe, nur besser, 
weil anonym bleibend und von sehr kurzer 
Dauer. So etwas öffnet. 
Und dann gibt es noch eine weitere Art der 
Kommunikation, die von einem Taxler er
wartet wird: das sachliche Informieren. Wo 
ist ein gutes Bordell? Wo ist die MariaHilf 
Kirche? Und eben: Welche Rechte hat man 
als frustrierter Flugpassagier? 
1. entschädigung. Xaver hat für MUCROM 
gebucht. Der Flug hat fast 4 Stunden Ver
spätung. – Wenn ein Flug annulliert wird, 
haben die Passagiere ein Recht auf Ent
schädigung. So steht es in der Europäi
schen Verordnung Nr. 261/2004. Diese 
 Entschädigung ist auch dann fällig, wenn 
einem beim Einchecken gesagt wird: Sorry, 
aber der Flug ist überbucht. Das ist beson
ders bitter, weil man für die Überbuchung 
nichts kann und weil meist die Frühbucher 
mit den billigen Preisen ausgesiebt werden. 
Der Europäische Gerichtshof (Sturgeon vs. 
AirFrance, 2009) hat dieses Recht auf 
 Entschädigung noch einmal erheblich 
 erweitert, es gilt auch dann, wenn der 
 Fluggast 3 Stunden oder mehr warten 
musste. – Xaver hat also ein Recht auf 
 Entschädigung.
2. höhe der entschädigung: 250 bis 
600 eur. Je nach Flugdistanz: bei Flügen 
unter 1.500 km: 250 EUR, 1.5003.500 km: 
400 EUR, noch weiter: 600 EUR. – Xaver 
kann 250 EUR kassieren.
3. Keine entschädigung bei außergewöhnlichen umständen – sagt die Verord
nung. Am Schalter wird Xaver gesagt, die 
Flugverspätung beruhe auf Schwierigkeiten 
mit dem Radar, die nötigen Wartungsarbei
ten seien aber regelmäßig gemacht wor
den. – Was sind außergewöhnliche Umstän
de? Aschewolke aus Island? Ja. Schweres 
Gewitter? Ja. Eis auf dem Flugzeug? Ja, 
aber eventuell auch Nein, dann nämlich, 
wenn die Enteisungsmaßnahmen spät oder 
schleppend begannen. Streik? Ja, aber – so 
der EuGH (FinAir vs Lassooy, 2012) nur für 
die echten Streiktage, Nein bezüglich der 
organisatorisch ebenfalls schwierigen Fol
getage. Technische Umstände – häufigst 
genannter Grund, aber: Nein, so EuGH 
(Wallentin vs Alitalia, 2008).
4. Voraussetzung: Rechtzeitiges Einche
cken. Xaver hat sich 50 Minuten vor der 
Abflugzeit bei der Abfertigung gemeldet. – 
Die Entschädigungsrechte bei verspätetem 
Flug gelten nur, wenn sich der Fluggast 
45 Minuten vor Abflugzeit bei der Abferti
gung eingefunden hat. Das ist für Zeit 
Zocker ziemlich blöd. – Xaver aber hat 
Glück, gerade noch so eben.
5. Verpflegung und hotelkosten. Zeichnet 
sich ab, dass ein Flug, der über eine Ent
fernung von weniger als 1.500 km gehen 
wird, um mindestens 2 Stunden später ab
fliegen wird, muss die betreffende AirLine 
Mahlzeiten und Erfrischungen bereit stel
len. Verschiebt sich die Abflugzeit um ei
nen Tag oder mehr, trägt die Airline die 
Hotelkosten.
6. schlichtungsstelle. Ab 1. Januar 2014 
wird es eine vom Bundesverkehrsministe
rium eingerichtete Schlichtungsstelle 
 speziell für Fluggastrechte geben. 
Ihr Dr. Jürgen Stahlberg 
Rechtsanwalt
rechtsanwalt dr. Jürgen stahlberg gibt rechtsauskunft über taxirelevante Themen. 
seine Kanzlei, zusammen mit rechtsanwalt dieter stephan, der auch Taxiunternehmer ist, hat sich auf unfälle und Verkehrs ordnungswidrigkeiten spezialisiert.
➔ D ie rechte D er F l Ugpassagiere
r echt UM s taxi
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pinnwan D 
landgericht München i urteilt zu gunsten eines 
Münchener taxiunternehmers 
München/Mannheim – Das Landgericht München I 
(19. Verkehrszivilkammer, Az: 19 S 21352/11) urteilte am 
10.01.2013 zu Gunsten eines Münchner Taxiunternehmers 
über restlichen Schadensersatz aus einem vom Taxiunter
nehmer unverschuldeten Unfall. Dem Urteil lag folgender 
Sachverhalt zu Grunde:
Gegenständlich war ein Verkehrsunfallschaden an einem 
MercedesBenz 420 SE mit gutem Allgemeinzustand und mit 
einer Erstzulassung aus dem Jahre 1985. Der Taxiunterneh
mer ließ im SachverständigenBüro Rainer Klotz in München 
ein umfangreiches Gutachten über den vorhandenen Scha
den fertigen. Die Abrechnung des Schadens gegenüber der 
eintrittspflichtigen Versicherung erfolgte auf Totalschadens
basis. Das ersatzweise angeschaffte Fahrzeug des Taxiunter
nehmers musste nachfolgend zum Taxi umgestaltet werden. 
Insoweit begehrte der Taxiunternehmer die Folierungskosten 
sowie unter anderem die Kosten für den Umbau der Taxi
ausrüstung aus dem Altfahrzeug in das Neufahrzeug. Die 
eintrittspflichtige Versicherung weigerte sich außergericht
lich diese Kosten zu übernehmen. Deshalb erhob der Taxi
unternehmer, vertreten durch die Kanzlei Kaiser & Kollegen 
aus Mannheim, Klage zum Amtsgericht München. Hier 
 begehrte der Taxiunternehmer Ersatz unter anderem von 
Umrüstkosten, Folierungskosten, Eichkosten, Eintragungs
ebühren für die Genehmigungsunterkunde sowie Ver
dienstausfall. 
In der I. Instanz sprach das Amtsgericht München dem Taxi
unternehmer nur einen geringen Teil der Umrüstkosten, der 
Folierungskosten, der Eichungskosten sowie der Kosten für 
Genehmigungsurkunde zu. Dieses Urteil wollte der Taxiun
ternehmer nicht hinnehmen und ging in Berufung vor das 
Landgericht München I. 
Das Landgericht München I (19. Verkehrszivilkammer) ver
trat eine andere Rechtsauffassung als das Amtsgericht Mün
chen und folgte dem Vortrag der Prozessbevollmächtigten 
des Taxiunternehmers. Das Landgericht München I sprach 
dem Taxiunternehmer im Berufungsurteil die Umrüstkosten, 
die Folierungskosten, die Eichkosten sowie die Kosten für 
die Eintragung in die Genehmigungsurkunde in voller Höhe 
zu. Das Gericht führte aus, dass das verunfallte klägerische 
Fahrzeug ein Taxi war, welches eine bestimmte Sonderaus
stattung haben müsse. Das neuangeschaffte Fahrzeug sei 
wieder ein Taxi, welches ebenfalls diese Sonderausstattung 
haben müsse. Einen Abzug „neu für alt“ sah das Landgericht 
München I nicht für gerechtfertigt. Ein solcher Abzug wird 
im Reparaturfall dann gewährt, wenn sich der Wert des repa
rierten Fahrzeuges bessert, weil für vorgeschädigte oder alte 
Teile ein neues Teil eingebaut werde. Dies ist im Falle eines 
Taxis nicht gegeben. Eine Argumentation, wie sie das Amts
gericht München dahingehend vornahm, dass der Taxiunter
nehmer sowieso demnächst ein neues Fahrzeug hätte an
schaffen müssen und dann diese Kosten ohnehin angefallen 
wären, geht nach Auffassung des Landgerichtes München I fehl. 
Der Taxiunternehmer hat einen Anspruch darauf, dass er ein 
gleichwertiges Ersatzfahrzeug erhält. Das Fahrzeug ist nämlich nur 
dann gleichwertig und als Taxi überhaupt nutzbar, wenn es diese 
Sonderausstattung wie Folierung etc. erhält. Auch der Verdienst
ausfall wurde dem Taxiunternehmer zum größten Teil ersetzt. „Wir 
sind sehr zufrieden, ein derart richtungsweisendes Urteil im Rah
men der Unfallregulierung für Taxen vor dem Landgericht München 
I erstritten zu haben“, so Rechtsanwalt Marcus Kaiser.
stundenhotels
Ein Stundenhotel ist ein Haus, dessen Zimmer stundenweise 
 mietbar sind und meist von Paaren genutzt werden. Diese Art von 
Hotels hat eine lange Tradition und es gibt sie in den meisten 
Ländern der Welt. Berühmt sind die Stundenhotels in Wien, man 
denke nur an das Hotel Orient im ersten Bezirk. In vielen Ländern, 
in denen Unverheiratete bis zur Hochzeit meist bei den Eltern 
wohnen, bieten diese Häuser den Paaren die Möglichkeit, alleine 
sein zu können. Die LoveHotels in Japan sind die bekannteste 
Version dieser PaarHotels. Auch viele Motels in den USA werden 
diesbezüglich stundenweise vermietet. 
Nicht nur für Nachtfahrer, sondern besonders für Kollegen, die 
 untertags alle Facetten unserer Stadt kennen sollen, die wichtige 
Info, dass auch in der Münchner ErotikWelt zwei Stundenhotels 
existieren. Beide Häuser befinden sich in Moosach. Das taxi 
freundliche „Bel Ami“ bietet schon seit Jahren die stundenweise 
Vermietung von Zimmern an. Kürzlich hat die „Romantic Lounge“ 
eröffnet. Ein großes, modernes Stundenhotel. Geöffnet 24 Stunden 
an 365 Tagen. Beide Häuser bieten diskrete Parkplätze an, so dass 
niemand entdeckt, wer mit wem seine Mittagspause verbringt. 
(PR)
länder haften für schlaglöcher auf a utobahnen
Für die Verkehrssicherung der Autobahnen sind die Bundesländer 
verantwortlich. Wenn die Straßen Schlaglöcher haben, müssen die 
Länder diese rasch beseitigen oder zumindest auf die Gefahren klar 
hinweisen, sonst haften sie für entstandene Schäden an Fahrzeu
gen. Das hat das Landgericht Halle entschieden (Az. 4O774/II). 
Der Kläger war nachts auf der A9 mit der zulässigen Höchst
geschwindigkeit von 120 km/h unterwegs, als er über ein zehn 
 Zentimeter tiefes Schlagloch fuhr. Sein Wagen wurde dadurch 
 beschädigt. Er zog vor Gericht und bekam recht. Das betroffene 
Bundesland musste Schadenersatz zahlen, weil es seine Verkehrs
sicherungspflicht verletzt hatte. (PR)
(Quelle: ADAC Motorwelt 4/2013)
glückwunsch!
Edith Baierle und Safet Vilic waren die Schnellsten. Sie haben je 
2 Karten für „Der Mann, der sich nicht traut“ am 24. Juni in der 
Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Die Komödie läuft noch 
bis zum 27. Juli 2013.
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leserbrie Fe ∕ ForUM
Sehr geehrter Herr Rusch,
von dem Herrn Rainer Karius, einem Management und Ver
kaufstrainer, stammt der Satz, eigentlich die wahrhaftige Fest
stellung, dass „Ehrlichkeit die Mutprobe unserer Zeit ist“. In 
diesem Sinne möchte ich mich von ganzem Herzen bei einem 
ehrenhaften Taxifahrer bedanken, der am 28.04.13 mich und 
meine Freundin um 3.30 Uhr von der Schellingstraße bis zum 
Stachus gefahren hatte. Unwissend verlor ich in seinem Auto 
den Geldbeutel mit sämtlichen Dokumenten. Alles konnte ich 
noch an demselben Tag von der Polizei in der Beethovenstraße 
abholen, Dank dem ehrlichen Taxifahrer.
„Es gibt etliche Menschen in meiner Nähe, die sind echt lieb, 
aber am liebsten sind mir die echten.“ Mir ist sehr wichtig, 
dass diese Dankworte zu dem ehrlichen Finder entweder durch 
ihr Funkradio oder per TAXIKURIER gelangen.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Mit freundlichen und dankbaren Grüßen
Schw. Anna Flasza
Heimleitung, IN VIA Jugendwohnheim/Marienheim
aUF lös Ung b il Derwitz (J Uni- aU sgabe)
„bin völlig entspannt, weil mich mein chef 
nach stunden bezahlt.“
Manfred Hekler hat mit dieser originellen Unterzeile eine Teil
nahme am Unternehmerkurs der TaxiMünchen eG gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch! (PR)
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 Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
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schrotti stellt ihnen gastronomische einrichtungen in unserer stadt vor, lokalitäten, 
die es nur in München gibt. unverwechselbare wirtshäuser, Kneipen, schräge Treffs, 
 die ein Taxifahrer kennen sollte. wo er vielleicht selbst verkehrt oder dem ein oder 
 anderen fahrgast den richtigen Tipp gibt.
➔ gasthaUs siebenbrUnn
gasThaus siebenbrunn
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ab 11.00 – mind. 21.00 uhr (Küche)
Kein ruhetag
Die Siebenbrunner Strasse verdankt ihren 
Namen einem „Edelsitz“, welcher 1753 
erstmals erwähnt wurde und sich auf dem 
Gelände des heutigen Tierparks Hellabrunn 
befand. An dieser Stelle gab es dereinst 
sieben Quellen, welche sich ebendort zu 
 einem Bach vereinten. (sinngemäß aus 
Dollingers „Die Münchner Straßennamen“)
Das Gasthaus in Sichtweite des Dreiecks 
Schön, Tierpark und eben Siebenbrunner 
Straße fristete zuletzt ein Aschenputtel 
Dasein und wurde dann gar nicht mehr 
 bewirtschaftet. Seit gut über einem Jahr 
freilich ist ein neuer Wirt zugange, der of
fensichtlich frischen Wind in dieses wun
derschöne Anwesen gebracht hat.
In und um Rosenheim, Passau, Regensburg 
und Dresden werden noch die Hochwasser
schäden des wunderschönen Wonnemonats 
Mai beseitigt und es hat doch tatsächlich 
schon drei (!) Tage nicht mehr geregnet, 
mehr noch: die ungewohnt helle Lampe am 
verdächtig blauen Himmel, früher mal als 
„Sonne“ bekannt, zeigt sich unverhüllt, 
und so wagt sich der Tester doch tatsäch
lich nur mit leichter Jacke bekleidet mit 
dem Moped in die östlichen Isarauen, um 
in dieses Lokal einzukehren. Mangels frühe
rer Besuche kann ein „vorher – nachher“– 
Vergleich nicht vorgenommen werden; der 
mit viel hellem Holz ausgestattete und 
überaus gemütlich und gepfl egt wirkende 
Gastraum dürfte in dieser Form jedoch das 
– gelungene – Ergebnis einer aufwändigen 
Auffrischung sein. Über ein 90GradEck 
haben, nach grober Schätzung, wohl 100 
Leute Platz; rechts hinten (zum Isarhang 
hin) bietet ein abtrennbarer, quadratischer 
Raum nochmals 80 bis 100 Menschen Platz. 
Das Lokal ist also kein ‚Stüberl‘ mehr, wirkt 
aber dennoch überschaubar und kleiner, als 
es ist. Linker Hand, zur Schönstraße hin, 
aber durch Bäume und Büsche bestens ab
geschirmt, liegt der Biergarten, der der im 
letzten Heft (S. 22/23) gegebenen Defi niti
on absolut entspricht: schattige Kastanien, 
Buden zur Selbstbedienung mit Atzung und 
Labung, Kiesboden, Eigenversorgung mit 
Speisen erlaubt. Etwa die Hälfte des Gar
tens wird freilich vom Haus aus bedient; 
insgesamt bestimmt 400 Plätze stehen zur 
Verfügung. Die lieben Kleinen dürfen sich 
am nördlichen Rand des Areals am Trampo
lin oder der Rutsche austoben und die da
bei verbrannten Kalorien mittels „Spätzle 
oder Kartoffelknödel mit Bratensoße“ zu 
2.90 oder anderen typischen Lieblingsspei
sen (2.90 – 5.90) wieder aufholen.
Der Tester setzt sich in den BedienTeil und 
wird alsbald von der liebenswürdigen und 
effektiv, aber nicht hektisch arbeitenden, 
Kellnerin entdeckt. Neben ihr sind am Be
suchstage noch zwei männliche Kollegen 
unterwegs, die ebenfalls gerne nach dem 
Befi nden („kriangn Sie‘s scho?) fragen und 
leere Gläser abräumen. Die Karte (die auch 
im Lokal drinnen gilt) hat zwar mit DIN A3 
das doppelte Format eines normalen 
Schreibblattes, ist aber angenehm über
sichtlich und sinnvoll gegliedert: vorne die 
Speisen, hinten die Getränke (oder umge
kehrt?). Die Halbe von Spaten „aus dem 
gut gekühlten Fass“ kostet 3.50, Dunkles 
und Franziskaner Weißbier 3.60 bzw. 3.80, 
und das Tafelwasser ist mit 3.10 in gleicher 
Menge eindeutig billiger. Außer der Wein
schorle (weiss oder rot) zu 4.90 für 0,4 Li
ter haben wir keinen ‚echten‘ Wein ent
deckt, was jedoch im Bedarfsfalle vielleicht 
nur eine Sache der gezielten Nachfrage ge
wesen wäre. Der Wirt gibt nämlich gele
gentlich, aber unaufdringlich, den Hinweis 
auf seine fränkische Herkunft. Franken 
ohne Wein? Die Hauptspeisen bewegen sich 
fi nanziell zwischen 10.90 (Jägerbraten) 
und 17.90 (Steak oder Zwiebelrostbraten 
vom Angusrind) – wäre da nicht der „Alt
bayerische(r) Schweinekrustenbraten in 
Dunkelbiersoße mit hausgemachtem Kartof
felknödel und Blaukraut“ zu 9.90 Euro, den 
sich der Tester natürlich einverleibte. Davor 
gab es noch die „Waldpilzrahmsuppe mit 
frischen Kräutern“ (3.90), die überaus ge
haltvoll, reichlich und rundum köstlich da
her kam. Wunderbar! Gleiches darf für den 
Schweinsbraten und seine Beilagen gelten, 
welcher den Besucher fast an seine Grenzen 
führte. Das Speisenangebot bietet insge
samt für jeden Geschmack etwas, z.B. zwei
erlei „große“ Salate, dreierlei vegetarische 
Speisen, zweierlei Fisch (Forelle und Saib
ling), Süßes zum Nachtisch – ergänzt noch 
durch eine Wochenkarte mit z.B. Lamm
haxerl (11.90) oder „geschmorte Spring
bockkeule“ mit Zubehör zu 14.90 Euro. Die, 
wie schon gesagt, sehr aufmerksame Kell
nerin sah dem Gast förmlich an, dass dieser 
neben seiner Halben und dem reichlichen 
Essen noch einen Nachbrenner in Form ei
nes fränkischen „Willi“ aus dem Eichenfass 
(3.30) vertragen könne – und traf damit ins 
Schwarze. Wäre da nicht der zweirädrige 
Sechszylinder dabei gewesen – der Tester 
hätte es sich bald überlegt, den frühen 
Abend ein wenig zu verlängern. Das am Be
suchtage zahlenmäßig (noch) recht spärli
che Publikum ist absolut angenehm; die 
Harlachinger und Grünwalder Schickimickis 
und ihre LandhausGroupies haben wohl 
noch nicht gemerkt, dass man hier gut auf
gehoben ist. Je mehr ‚normale‘ Leute dieses 
Lokal (neu) für sich entdecken, desto mehr 
kann auf die Fahrer von atombombensiche
ren Spähpanzern a la „Porsche Cayenne“ 
und Konsorten getrost verzichtet werden. 
Sehr empfehlenswert. Weiter so! (MS)
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rose Des Monats zitrone Des Monats
➔ flughafen München
Des einen Freud – des anderen Leid. So lautet ein altes Sprich
wort. In der Tat hat jede Neuerung nicht nur Gutes, und wo Licht 
ist, muss auch Schatten sein. Das betrifft auch die neuen Zu
fahrtsSchranken an den Vorfahrten zum jeweiligen Modul am 
Flughafen München. Vor einiger Zeit wurden an den Modulen A 
bis E Schranken errichtet, die den Zweck erfüllen, die überhand
nehmende Beparkung zu regulieren und die zulässige Parkzeit bei 
der Andienung von Fluggästen nicht zu überschreiten. 
Auch wenn anfangs der ein oder andere Unkenruf mit aus den 
Fingern gesogenen Argumenten gegen diese Schranken zu ver
nehmen war, so ist das Resultat nach einer längeren Zeit der Be
obachtung durchaus positiv: Seit Inbetriebnahme der Schranken 
gibt es keinerlei Probleme mehr beim Aussteigen von Fahrgästen. 
Ein ParkSuchVerkehr ist vor den Modulen nicht mehr vorhan
den. Es stehen komfortable Ausstiegsbereiche für die Fahrgäste 
zur Verfügung. Exakt in den Zonen, die schon immer für den Aus
stieg gedacht waren, aber lange Jahre von rücksichtslosen Abho
lern kreuz und quer verparkt wurden, wurde dem Treiben damit 
ein Ende gesetzt. Davon profi tiert das gesamte Taxigewerbe. 
Auch die bevorstehende SchrankenInbetriebnahme beim Aus
stieg am Terminal 2 wird einen ähnlich positiven Effekt nach sich 
ziehen. Hierfür gilt der Dank des Taxigewerbes den Verantwortli
chen der Flughafen München GmbH, welchen wir in Form der 
Rose des Monats zum Ausdruck bringen wollen. (TK)
➔ doorman hotel sofi tel
Am Mittwoch, den 29.05.2013, fuhr ein uns namentlich be
kannter Taxifahrer mit Fahrgästen zum Hotel Sofi tel in der 
Bayerstraße am Hauptbahnhof. Als seine Fahrgäste bezahlt 
hatten und ausgestiegen waren, sprach ihn plötzlich und un
erwartet der Doorman des Hotels an und fragte, ob er denn 
nicht gelegentlich Interesse an einer Flughafenfahrt habe. Die 
Gegenleistung hierfür wäre ein Obolus in Höhe von 15 Euro. 
Der Taxifahrer antwortete darauf mit der Frage, wie er das 
denn mit dem Fahrgast verrechnen solle. Hierauf konterte der 
Angestellte des 5SterneHauses: „Der Kreativität sind keine 
Grenzen gesetzt!“ Diese Aussage bietet nun viel Spielraum für 
Interpretationen. 
Wird für die Vermittlung einer Dienstleistung eine vertraglich 
vereinbarte Provision fällig, so ist der Empfänger dieser Provi
sion der Vertragspartner. Da der Doorman im AngestelltenVer
hältnis beschäftigt ist, kann der Vertragspartner nur das Hotel 
sein, welches demzufolge im Zuge einer ordentlichen Buch
haltung auch den Erhalt der besagten 15 Euro verbuchen und 
quittieren muss. Das würde sich im Rahmen einer Steuerprü
fung relativ leicht feststellen lassen. Interessanter dürfte 
 jedoch dabei die Frage sein, woher diese 15 Euro eigentlich 
kommen. Zahlt der Taxifahrer die Provision aus eigener Ta
sche? Oder stellt ihm sein Arbeitgeber, sprich der Taxiunter
nehmer, jeden Monat eine Summe X zur Begleichung von Pro
visionsforderungen zur Verfügung? Oder wird das Handgeld für 
den Doorman einfach auf den Fahrpreis draufgeschlagen und 
somit nicht nur das Finanzamt, sondern auch noch der Kunde 
beschissen? Wie dem auch sei, der Großteil der Münchner 
 Taxifahrer lässt sich auf solche illegalen, strafrechtlich frag
würdigen Geschäfte vor einem Hotel nicht ein und arbeitet 
sauber und korrekt mit einer ordentlichen Buchhaltung und 
Kassenführung. Diejenigen jedoch, die mittels solcher Hand
geldzahlungen das Gewerbe in Verruf bringen, das Finanzamt 
betrügen und vor allem Fahrgäste abzocken, dürfen keinerlei 
Mitgefühl oder Mitleid erwarten, wenn es darum geht, sie ans 
Messer zu liefern. Die nachfolgenden Generationen in unserem 
Gewerbe werden es uns danken!
Als Zeichen unserer Distanz zu solchen UnrechtTaten erhält 
der Doorman des Sofi tel die Zitrone des Monats. (TK)
 als gegenpart zur rose „bestrafen“ wir monatlich zeit -
genossen, institutionen, behörden sowie leider auch 
 Kollegen und Kolleginnen für handlungen und aktionen, 
die unserem gewerbe schaden.
 Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, institu tionen 
oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche aktionen. die rose sozusagen als symbol und 
dank für die zuneigung gegenüber dem Taxigewerbe.
Die FünF weisheiten Des Monats
➔ Der „DurchschnittsDeutsche“ konsumiert 6,8 Kilogramm 
 Kaffee pro Jahr.
➔ Für die Herstellung von einem Liter CocaCola sind 
2,6 Liter Wasser nötig.
➔ Eine Kugelschreibermine reicht für einen Strich von 5.000 bis 
10.000 Metern Länge.
➔ In Deutschland gibt es etwa 20 Millionen Verkehrsschilder – 
alle 28 Meter eines. Nicht mit eingerechnet sind die 
3,5 Millionen Wegweiser.
➔ 90% der Deutschen zahlen in ihrem Leben mehr Zinsen, 
als Sie erhalten.
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,
Schattiger Kastanien-Biergarten
Reichliches Grill-Angebot
Deftige Brotzeiten
 
Münchens aussterbende Spezies – die Autofahrer – leiden derzeit mehr als sonst. Beson
ders die Berufsfahrer, auch die Taxler quälen sich durch das Baustellen – München. Die 
gesamte Innenstadt ist rotweiß und das hat nichts mit dem FC Bayern zu tun. Die 
 Moral der Autofahrer sinkt synchron mit der Zahl der UmleitungsSchilder. In blockierte 
Kreuzungen einzufahren, war und ist noch immer verboten und dumm. Münchens Auto
fahrer haben diese Regel jedoch vergessen. Besonders an den Isarbrücken kann man 
diesen Irrsinn beobachten. Um fünf Meter zu gewinnen, hält man den gesamten Quer
verkehr auf. Die Reaktion auf das dadurch ausgelöste Hupkonzert wird mit stoischem 
GeradeausBlick ignoriert. Die Verkehrspolitik unserer Stadt hat ihr Ziel erreicht. Auto
fahrer werden immer gestresster, der Druck auf den Einzelnen nimmt zu. Überdimensio
nierte Radwege, VorrangRegelung für Bus und Tram sollen die Autos aus der Stadt und 
deren Lenker zur MVG bringen.
Berufsfahrern, also uns, unterstellt man ja immer eine gewisse Vorbildfunktion. Gerade 
am Wochenende, wenn die Aushilfsfahrer die Zentrale, die Kollegen und die Fahrgäste 
nerven, fehlt diese. Manche dieser Kandidaten, denen die Berufsmoral egal ist und nur 
Taxi fahren, weil sie doch etwas mehr als beim RegalAuffüllen im Lidl verdienen, brin
gen unseren Ruf in Gefahr. 
Unser Image bei den Ordnungshütern wird durch diese Gründungsmitglieder der Raub
tiergesellschaft geprägt. Wie Organspender donnern sie wieder in die Stadt zurück, nur 
an den eigenen Profit denkend stellen sie sich überall auf, wo nur der Hauch einer 
 FahrgastChance besteht. Keiner tut was dagegen, die weißen Schafe der Zunft haben 
resigniert. Münchens Autofahrer, die immer etwas rücksichts und respektvoll gegenüber 
Taxis waren, rächen sich, indem sie uns die Kreuzungen versperren.
ohne w orte (3093)
➔ aU to UM aU to – z ahn UM z ahn
t axa Meter D es Monats
Trink-wasser – Das Münchner Trinkwasser ist eines der besten in ganz Deutsch
land und fügt sich damit in den hohen Level der Lebensqualität ein. Auch preis
lich muss sich das Münchner Wasser mit dem Produkt vergleichbarer Versorger 
 anderer Großstädte nicht verstecken.
Mineral-wasser – Das Erfrischungsgetränk schlechthin. Auch im Taxi gerade in 
den warmen Sommermonaten das ideale Getränk, um den Flüssigkeitsverlust 
 auszugleichen.
Kühl-wasser – Mit fortschreitender Entwicklung in der AutomobilTechnik ist 
die Kontrolle des KühlwasserStandes im Auto nicht von der Bedeutung wie es in 
vergangenen Jahrzehnten der Fall war. Trotzdem sollte ein sorgsamer Autolenker 
regelmäßig einen Blick auf den KühlmittelStand und den FrostschutzAnteil 
 werfen.
isar-wasser – ob reißende Fluten in beängstigenden BraunTönen oder auch das 
ruhig fließende Wasser vorbei an grillenden Menschen: Der IsarStrom teilt nicht 
nur die Stadt in zwei Hälften, sondern ist der Mittelpunkt allen Lebens und vor 
allem der Freizeit in unserer Stadt.
hoch-wasser – Das JahrhundertHochwasser im Juni hat auch in München seine 
Spuren hinterlassen. Nicht nur Schlamm und Sand auf Wegen und Straßen, son
dern auch nasse Keller und überflutete Tiefgaragen waren das Resultat der Wahn
sinnsFluten, die große Teile Bayerns in bedrohlichem Ausmaß gefährdeten. (TK)
➔ wasser





Hände sind ein untrügliches Zeichen des 
Lebens. Auch Schönheitschirurgen kön
nen hier nicht manipulieren. Unsere 
treueste Zielgruppe – die Senioren – ist 
uns ein umfangreiches Titelthema wert. 
Was lag näher, als eine Seniorenhand 
mit einer helfenden jungen Hand für 
 unsere Titelseite zu verwenden. (PR)
Foto: istockphoto
zUM t itelbil D
22 Clubs / 4 Live-Bühnen / 1 Party
10 Jahre Kultfabrik
vvk über 
eventim.de
Sa 6. Juli //B/Day Festival
20 ⁄ taxik Urier ⁄ JULI 2013
 
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,
➔ QUal oD er e inbil DUng?
Föhn
Foto: istockphoto
der föhn gehört zu München wie die isar und verlegt unsere stadt 
in die alpen, als wäre München ein Millionendorf im Karwendelgebirge.
Interessant 
für Taxifahrer
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Tel. 089-295938
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Die auswirkungen
Der Fallwind kann heftige Auswirkungen 
auf den menschlichen Organismus haben, 
von fibrillären Muskelzuckungen über Herz
flimmern, Ohrensausen, Sodbrennen bis hin 
zu gesteigerter geschlechtlicher Begierde, 
berichtet die Fachliteratur.
Aber nicht nur im Körper kann’s zwicken. 
Viele Menschen sind gereizt und grantig. 
Oder ist der Föhn nur eine Ausrede? Ein
deutig ist nur, dass wetterempfindliche 
Zeitgenossen, die mit körperlichen Proble
men zu kämpfen haben, auch schlechte 
Laune haben. Die Zahl der Verkehrsunfälle 
und Selbstmordversuche steigt und auch 
die Einweisungen in die Psychiatrie (+20 
Prozent), und auch Gewaltdelikte nehmen 
zu. Bei psychisch stabilen und wetterun
empfindlichen Menschen hat der Föhn aber 
sogar positive Auswirkungen. Die Ausschüt
tung der Glückshormone und –botenstoffe 
Melatonin und Serotonin wird gesteigert 
und das Schlafhormon wird gehemmt. Föhn 
kann sogar wacher machen!
Mit einem wunderschönen FöhnMärchen 
muss man jedoch aufräumen: Der Münchner 
Föhn ist zwar der bekannteste, fürchter
lichste, sagenumwobenste und natürlich 
der auch am meisten erforschte, aber 
 reinrassiger Föhn weht auch in Grönland, 
Kalifornien, Argentinien, Neuseeland, Grie
chenland, Afghanistan, im Riesengebirge 
und eigentlich in allen deutschen Mittel
gebirgen.
Föhn und taxi
Besonderes Augenmerk ist an den 20 bis 
40 Föhntagen auf die gereizte Verkehrssitu
ation zu richten. Wenn der Taxifahrer selbst 
unter diesem WetterPhänomen leidet, soll 
er dies offen seinen Fahrgästen mitteilen. 
Vielleicht trifft er einen Leidensgenossen, 
zumindest ist gerade in München das Ver
ständnis hoch. Föhngeplagte Fahrgäste 
sind an diesen Tagen auch anfälliger, ge
reizter als sonst und bedürfen pfleglicher 
Betreuung. Aber, wir Münchner Taxler sind 
ja sowieso die Besten! (PR)
Föhn ist ein trockener, warmer Fallwind, 
der häufig auf der der Windrichtung abge
wendeten Leeseite von größeren Gebirgen 
auftritt. Eine Strömung, die von Süden 
über die Alpen zu uns zieht. Die feucht
warme Luft wird in Italien gegen die Alpen 
gedrückt. Auf unserer Seite muss die Luft 
wieder runter, da sonst hier ein Vakuum 
entstehen würde. Beim Absinken lösen sich 
die Wolken auf und erwärmt die Luft um 
bis zu 10 Grad. Wegen der Gebirgshöhe gibt 
es diese Winde deutschlandweit am häu
figsten im Voralpenraum: an 20 bis 40 Ta
gen pro Jahr. Da in der trockenen Föhnluft 
weniger Feuchtigkeit ist, entsteht eine 
phantastische Berg und Fernsicht von 
München aus.
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t iteltheM a
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arteriosklesore oder …
➔ s oMMer 2013
... volkstümlich „Verkalkung“ sagt man, 
wenn die menschlichen Adern sich durch 
unerwünschte Ablagerungen verengen. Das 
Blut fließt unregelmäßig bis gar nicht, der 
menschliche Körper erstarrt sozusagen und 
die Lebensqualität sinkt gegen Null. Im
merhin kann ärztlicherseits meist sehr 
wirksam Abhilfe geschaffen werden. In 
 einer Stadt haben Straßen und Wege die 
Funktion von Adern. Das vornehmste und 
vernünftigste Ziel sollte also sein, genau 
diese Adern offen und funktionsfähig zu 
halten. Das Ergebnis wären flüssige, effizi
ente und ökonomische Verkehrsabläufe. 
Unnötige Emissionen würden reduziert, 
Lärm vermindert und schließlich so manche 
knappe Ressource entschieden sparsamer 
ver bzw. gebraucht. Leider steht dem in 
München eine an Sturheit und Starrsinnig
keit kaum überbietbare Ideologie der 
 ausschließlichen Autofahrerverteufelung 
entgegen. Dem ist mit unbedingter konse
quenter Verschmälerung und Vernichtung 
des von ihm genutzten (und auch bezahl
ten!) Raums zu begegnen. Die Folgen 
 dieses an Unverantwortlichkeit kaum über
bietbaren Verhaltens werden wir nach Ab
schluss des diesjährigen Baustellensom
mers an vielen Stellen der Stadt erleiden 
dürfen. Und uns dann wieder von den öko
logischen Heuchlern vorwerfen lassen, wie 
schrecklich wir Autofahrer doch seien – mit 
unseren lauten, stinkenden, urzeitlichen 
Fortbewegungsmitteln. Wobei ganz gerne 
übersehen wird, dass bislang noch kein 
Plan existiert, die Nutznießer der angebli
chen Wohltaten wenigstens mal halbwegs 
angemessen an den Umbaukosten zu 
 beteiligen. 
Da wird offenbar lieber die Erstarrung der 
Stadt in Kauf genommen und durch den 
Umbau der Kapuzinerstraße sowie des Ab
schnitts Dietlinden, Rhein, Potsdamer 
und KarlTheodorStraße weiter perfektio
niert. Darüberhinaus kommt es zur Fortset
zung der obligatorischen Leitungsverlegun
gen sowie des unvermeidlichen Austauschs 
von Trambahnschienen. Mit grob geschätzt 
50 bis 60 Baustellen sind wir in diesem 
Sommer wieder dabei. Die größten Schwer
punkte sind unverändert die Baustellen am 
LuiseKiesselbachPlatz, der Donners
bergerbrücke und das „Gesamtkunstwerk“ 
Pasing. Nach der Eröffnung der NUP wird 
dieses Stadtviertel nahezu komplett ver
kehrsberuhigt und letztlich für Kfz unpas
sierbar gemacht. 
In dem hier vorliegenden Bericht können 
nicht alle Baustellen einzeln erwähnt wer
den – das würde den Umfang dieser Zeit
schrift sprengen. Daher sei wie immer auf 
unsere InternetSeite verwiesen, in der – 
jeweils ab Samstag für die kommende 
 Woche – én detail und natürlich ganz 
 subjektiv (objektiv geht nicht) unter 
www.taximuenchen.de die Rubrik Taxige
werbe/Baustellenbericht alles Wissenswerte 
über unser Lieblingsverdrußthema enthält. 
Im Sommer wie immer zusätzlich mit der 
aktuellen BladeNightInformation.
innenstadt
Seit Mai und noch bis zum November wird 
die Kapuzinerstraße zwischen Lindwurm
straße und Baldeplatz saniert und umge
baut – damit hinterher Radfahrstreifen 
 abmarkiert werden können. Wenn man be
denkt, dass zwischen Kapuzinerplatz und 
Lindwurmstraße schon jetzt nur eine über
schaubare Fahrspur pro Richtung zur Verfü
gung steht, wäre es ehrlicher, man würde 
diesen Abschnitt gleich zur Fahrradstraße 
umwidmen. Aber mit der Ehrlichkeit hat 
man’s nicht immer so – solange nur „grü
ne“ Wunschträume befriedigt werden.
Noch bis Ende diesen Jahres dauern die 
 Arbeiten im Tal, wo ein Straßenumbau 
(= Rückbau) vorgesehen ist. Sie erstrecken 
sich in Kombination mit diversen Leitungs
verlegungen auch auf den Viktualienmarkt, die sparkassen- und hochbrückenstraße sowie das rosental. Sämtliche hier 
befindlichen Taxistände sind, so sie nicht 
baustellenbedingt aufgehoben sind, nur 
schwer erreichbar. Somit werden wir noch 
lange daran gehindert, unsere Kunden gut 
bedienen zu können. Übrigens leiden nicht 
nur fahrende Verkehrsteilnehmer. Auch von 
Fußgängern wird heftigst Klage über die 
umfangreichen Sperrungen geführt, die 
einkaufswilligen Menschen (für die schein
bar Unwissenden im Rathaus: das sind die, 
die für Einkäufe Geld ausgeben und letzt
lich Arbeitsplätze sichern) mühevolle Um
wege aufzwingen. Was hinten rauskommen 
wird, weiß der liebe Gott (oder wie immer 
unser neuer OB auch heißen mag). 
Am stachus, am Maximiliansplatz und in 
den dortigen umliegenden Straßen (Bereich 
Alter Botanischer Garten) werden von 
 heuer bis zur Mitte des kommenden Jahres 
zahllose Fernkälteleitungen verlegt, Als ob 
die Fernwärmeleitungen nicht schon ge
nügt hätten …, die verlegt man dafür in 
der schwanthalerstraße, wo sich in Kom
bination mit den immer noch laufenden 
 Arbeiten am Deutschen Theater nette 
 Staumöglichkeiten ergeben.
Bleibt noch die zweibrückenstraße, für 
die nach den umfangreichen Bauarbeiten 
des letzten Jahres diesmal eine Fahrbahn
sanierung in Richtung Ludwigsbrücke 
 geplant ist. 
norden
Nachdem der Stadtnorden im letzten Jahr 
halbwegs glimpflich davonkam, ist in die
sem Jahr Nachholbedarf entstanden, der 
ausgiebig befriedigt wird. Zu diesem Zweck 
werden in der görres-, Teng- und zieblandstraße seit etwa Mitte März und noch 
bis zum November neue Fernwärmeleitun
gen verlegt. Die spendiert man auch dem 
Viertel Am Hart, wo in und rund um die 
sudetendeutsche straße gebuddelt wird. 
Die Radler werden besonders beglückt. In 
dietlinden-, Potsdamer-, rhein- und 
Karl-Theodor-straße werden seit April und 
noch bis in den Juli hinein Radfahrstreifen 
„abmarkiert“. Frage bitte vom Baureferat 
hinterher niemand, warum gerade in die
sem Bereich die Feinstaubwerte ansteigen 
werden. 
Foto: istockphoto
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t axlers b aUstellenbericht
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Zu erwähnen sind stauträchtige Behinde
rungen in der dachauer straße bei der 
Borstei wo noch bis Mitte August Fernkäl
teleitungen von der Zentrale der Stadtwer
ke zum Dantebad verlegt werden (wären für 
die dortigen Schwimmbecken nicht doch 
Fernwärmeleitungen sinnvoller?). 
Während der Sommerferien schließlich 
steht in der Max-born-straße zwischen 
Trieb und Feldmochinger Straße sowie an 
der Einmündung der Dachauer Straße eine 
Sanierung des mittlerweile stark abgenutz
ten Fahrbahnbelags auf dem Programm. 
Das dürfte – bei allen zu erwartenden Be
hinderungen eine der am wenigsten kritik
würdigen Straßenbaumaßnahmen dieses 
Sommers sein. 
Bleibt für diesen Stadtbereich noch der 
 Petueltunnel, bei dem nach Abschluß der 
leuchttechnischen Aufrüstarbeiten die neue 
Blitzanlage „im Herbst“ endgültig in Be
trieb gehen wird. Da jedoch bereits jetzt 
ein Probebetrieb läuft – und dabei gewon
nene Daten gespeichert werden – empfiehlt 
sich jetzt schon konsequentes Üben. Das 
spart später viel Geld und Ärger…
osten
Noch bis etwa Ende August laufen die 
 Bauarbeiten am Abwasserkanal in der 
 effnerstraße. Das war im Anfang eine der 
wenigen Baustellen auf einer Hauptdurch
gangsstraße, die halbwegs ohne Behinde
rung des fließenden Verkehrs auskam. Leider 
hat sich das geändert und die Stauungen 
betreffen nicht nur die RushHourZeiten. 
Dazu beglücken uns Unterhaltsarbeiten an 
der Brücke der Johanneskirchner straße, 
die gleichfalls im August beendet sein sol
len. Als kleines Extra spendiert uns die Stadt 
an den Kreuzungszufahrten zur Effnerstraße 
von eigentlich niemandem gewünschte und 
nicht wirklich erforderliche Ampeln. 
Während der Sommerferien werden uns 
Trambahnschienensanierungen in der 
wörthstraße, am Orleans- und am haidenauplatz sowie in der berg-am-laimstraße wie üblich angemessen und aus
reichend beim Fahren behindern. Wieder 
mal „ToyCity Munich“, wie es besser (?) 
kaum möglich ist. 
„Normale“ Fahrbahnsanierungen sind im 
Osten schließlich noch in der schlierseestraße und in der rosenheimer straße 
(KarlPreisPlatz), ferner der berg-amlaim-straße (zwischen Ampfing und 
Schlüsselbergstraße) und der riemer straße angesagt. Sie ergänzen die Stauerparty 
in der baumkirchner straße, die noch bis 
zum Dezember dauert und mit einer tem
porären Einbahnregelung von der Neumark
ter zur Kreiller Straße flankiert wird. Wie 
die in Gegenrichtung Fahrenden zur Hult
schiner Straße kommen können, dürfen sie 
selbst herausfinden – offiziell sind sie näm
lich nicht vorgesehen und darum gibt es 
städtischerseits auch keine entsprechenden 
Empfehlungen. 
Im Südosten steht – vermutlich für die 
Sommerferien – eine Fahrbahnsanierung 
der AlbertSchweitzerStraße zwischen 
Quidde und HeinrichWielandStraße an. 
Da seinerzeit der zur Verfügung stehende 
Raum für alle (!) Verkehrsteilnehmer groß
zügig genutzt wurde, wird nach Abschluss 
der Maßnahme hoffentlich auch weiter ein 
für alle unbehindertes Fortkommen möglich 
sein …
süden
Nach wie vor an erster Stelle genannt 
 werden muss hier die Tunnelbaustelle am 
luise-Kiesselbach-Platz, die immer mal 
wieder von Umlegungen der Fahrbahnen 
begleitet wird. Seit April und vsl. bis Mitte 
2015 kommt die wolfratshauser straße an 
die Reihe. Zwischen RupertMayerStraße 
und Siemensallee ist ein kompletter Stra
ßenumbau angedroht. Nachdem für diese 
knapp einen Kilometer lange (?) Strecke 
über zwei Jahre Bauzeit vorgesehen sind, 
kann und wird das Ergebnis zumindest für 
Autofahrer nur ein Horror werden. 
Zeitlich noch immer nicht terminiert sind 
für heuer Fahrbahnsanierungen in der 
 boschetsrieder und der züricher straße 
 sowie zusätzlich Umarbeiten von Bushalte
stellen in der hansa- und der baumgartner straße. Da der AutoVerkehr in der 
albert-roßhaupter-straße noch immer 
viel zu flüssig läuft, wird hier ab etwa Juli 
für Abhilfe gesorgt werden. Es steht ein 
kompletter Straßenumbau auf dem Pro
gramm. An dessen Ende soll zwischen 
 Harras (Meindlstraße) und Partnachplatz 
noch genau eine Fahrspur pro Richtung üb
rigbleiben. Und das bei dem hier für alle 
Verkehrsarten ausreichend breiten Straßen
profil. Nach dem nur mittelmäßig geglück
ten Umbau am Harras folgt erwartbar eine 
dürftige Fortsetzung. Traurig aber wahr!
Wahrscheinlich in den Sommerferien wer
den in der chiemgaustraße in Höhe 
 Langbürgener Straße die vorhandenen Bus
haltestellen barrierefrei umgebaut. Um an
schließend den Verkehrsfluss am Mittleren 
Ring bestmöglich zu behindern, wird noch 
eine Mittelinsel mit Ampel installiert – 
und danach wieder über zuviel Feinstaub, 
Stickoxide und dergleichen geschimpft.
Bleibt noch die Tierparkstraße, in der 
nach den Sommerferien der zweite Bau
abschnitt der im letzten Jahr begonnenen 
Arbeiten ansteht. Zwischen der Parkplatz
zufahrt und der Siebenbrunner Straße wird 
die Fahrbahn gründlich saniert, was wohl 
mit nervigen Sperrungen der Thalkirchner 
Brücke einhergehen dürfte.
westen
Noch bis mindestens Mitte September wird 
die Westseite der donnersbergerbrücke 
saniert. Auch wenn pro Fahrtrichtung zwei 
Spuren vorhanden sind, ist es eng und un
angenehm. Zumindest während der Haupt
verkehrszeiten sollte man diesen Bereich 
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wenn möglich meiden. Ein weiteres Nade
löhr ist die brücke über die a 96 im Zuge 
der westendstraße. Sie wird bis Juni 2014 
komplett abgerissen und erneuert. Für „ein 
Wochenende im Herbst“ ist der Abriss der 
gegenwärtig noch vorhandenen zweiten 
Brückenhälfte vorgesehen. Der gesamte 
Münchner Südwesten freut sich noch ein
mal auf ein zweifelhaftes Stauvergnügen. 
Denn es ist noch einmal zu erwarten, dass 
die vorgesehenen Umleitungsstrecken heil
los überlastet sein werden und auch gar 
nicht erst versucht werden dürfte, den zu 
erwartenden Verkehr wenigstens halbwegs 
flüssig um die Baustelle herumzuführen. An 
dieser Stelle sei der selige Loriot zitiert, 
der für einen ähnlichen Fall einmal die 
 Benutzung der Nebenstraße über Kalkutta 
empfahl …
Der Unfallschwerpunkt wintrichring/allacher straße wird seit Mitte März und noch 
bis ca. Ende Oktober „entschärft“. Der im 
Frühjahrsbaustellenbericht angeregte Bau 
eines Kreisverkehrs an dieser Stelle – eine 
vernünftige und deshalb für die Stadtplaner 
uninteressante Lösung – ist nun tatsäch
lich während der Bauzeit eingerichtet. Das 
aber so miserabel, dass sogar die bekannt 
verwaltungs (=Ude) freundliche „Süd
deutsche“ in einem galligen Streiflicht 
 selten unfreundliche Worte fand. Die „stau
igen“ Auswirkungen sind aus allen Richtun
gen sichtbar. Auch wenn‘s langweilen mag: 
Feinstaub und StickoxidVerhinderung 
geht anders.
Im gesamten Münchner Westen werden 
zahllose Leitungen aller Art neu verlegt, 
saniert, ausgetauscht. Betroffen sind 
hauptsächlich in den Sommerferien die 
dachauer straße (Höhe Borstei), Menzinger, amalienburg- und Verdistraße, 
 Pippinger straße, dazu noch Straßen in 
Pasing südlich der NUP (Weinberger und 
Blumenauer Straße). Am laimer Kreisel 
wird ein Sammelkanal angelegt. Man möch
te besser nicht wissen, wofür …
Darüberhinaus findet die Umgestaltung des 
Pasinger zentrums ihre Fortsetzung. In 
nahezu allen Straßen wird gebaut (= ver
schmälert), was das Zeug hält. Die Einze
laufzählung aller Straßen würde hier den 
Rahmen sprengen und so sei diesbezüglich 
noch einmal auf den InternetBaustellen
bericht verwiesen. Am Ende der ganzen 
Maßnahmen steht (!) ein verkehrsberuhig
ter Stadtteil. 
außerhalb der stadt
Seit dem 7. Juni und voraussichtlich bis 
zum Ende der Sommerferien wird ab
schnittsweise auf der a 9 zwischen den 
Kreuzen München-nord und neufahrn die 
zum Sommermärchen 2006 aufgebrachte 
und nunmehr aufgearbeitete Fahrbahn er
neuert. Die Komprimierung dieser Arbeiten 
auf die Wochenenden ist sehr zu begrüßen, 
sodaß sich die zu erwartenden Stauungen 
halbwegs in Grenzen halten könnten. Noch 
schöner wäre gewesen, wenn die zuständi
ge Autobahndirektion Südbayern mal den 
Zeitplan der Maßnahme auf ihre Inter
netSeite gestellt hätte, was uns Profis das 
Arbeiten deutlich erleichtert hätte. Da ist 
– bei aller sonstigen Kritik – die Stadt 
deutlich besser.
garching (das Gebilde nördlich der Münch
ner Müllkippe) braucht dringend eine Ver
kehrsberuhigung einer seiner Hauptdurch
gangsstraßen. die b 11 (Münchner straße 
und freisinger landstraße) wird also 
nach bestem großstädtischen Vorbild in 
mehreren Bauabschnitten verschmälert. 
Gehwegnasen, „ausgebaute“ (?) Parkplätze, 
Radwege und das übliche Begleitgrün wer
den hinterher die Verkehrsberuhigung flan
kieren und die Wiederwahl des Garchinger 
Bürgermeisters sichern. Eine Umleitungs
strecke gibt es auch: über die B 471 und 
die Westumfahrung (bei dem geschmackvoll 
angelegten Industriegelände). 
In Oberschleißheim steht zwischen der 
Kreuzung mit der b 471 und der Prof.- 
Otto-hupp-straße ein in mehreren Ab
schnitten auszuführender Straßenumbau 
an. Gegenwärtig ist der Abschnitt B 471 – 
TheodorHeussStraße komplett gesperrt. 
Die sogenannte Umleitungsstrecke führt 
über die B 471 und die Mittenheimer Stra
ße. Lange und andauernde Staus werden 
die Folge sein – was davon die Baumaß
nahme nicht schafft, erledigt die Schranke 
an der B 471!
Immer noch im Bau ist die Entlastungs
straße hallbergmoos – fischerhäuser – 
ismaning. Mitte diesen Jahres kann hier 
auf Eröffnung und Entspannung gehofft 
werden. 
Die im letzten Jahr begonnene sicherheit
stechnische Nachrüstung im Tunnel farchant kurz vor GarmischP. wurde nach we
nigen Wochen abrupt unterbrochen, da es 
Probleme mit der beauftragten Firma gab. 
Die Fortsetzung findet dieses Jahr statt. Er
forderlich bis vsl. Mitte November ist die 
dauerhafte Sperrung einer der Tunnelröh
ren. Insbesondere an den Wochenenden ist 
hier die Staugefahr exorbitant hoch. Die 
empfohlene Ausweichroute läuft über die 
kurvenreiche Walchenseestrecke. Wir freuen 
uns auf Holländer mit Wohnwagen, dann 
steht da endgültig alles. (WH)
v erkehrssün De Des Monats
An der Kreuzung Allacher Straße/Wintrichring wird ein neuer Kreisverkehr gebaut. Diese 
Lösung für das langjährige Verkehrsproblem ist mit Sicherheit interessant und könnte für 
Entspannung sorgen. 
Ganz und gar nicht für Entspannung sorgt jedoch die Art und Weise, wie während der 
Bauzeit der Verkehr um die Baustelle geleitet wird. Durch eine schlecht durchdachte 
AmpelSchaltung wurde hier die größte StauStelle im Stadtgebiet errichtet. Bei einem 
Projekt dieser Größenordnung sollte nicht nur das Ergebnis stimmen, sondern auch der 
Weg zum Ziel erträglich gestaltet werden. (TK)
➔ ba Ustelle a llacher s tra ss e
 
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t axi- check München
der TaxiKurier testet seit anfang 2005 Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. 
Jeden Monat ist unser anonymer Taxi-scout mit einer besonderen aufgaben stellung 
auf Münchens straßen und standplätzen unterwegs und berichtet über seine erfahrungen und erlebnisse. die ergebnisse zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als 
auch freiwillige leistungen und wünsche unserer fahr gäste erfüllt werden. 
Viele Marketingspezialisten freuen sich 
über die kaufkräftige Zielgruppe „50plus“. 
Während die sogenannten „Best Ager“ frü
her als konsumscheu galten, sind diese 
heute sportlich, kontaktfreudig und auch 
noch Partylustig. Neben Ü30 bis Ü50 
Partys werden in München viele altersspe
zifische Tanzkurse angeboten. Wo aber 
kann diese Zielgruppe im täglichen Münch
ner Nachtleben unter seinesgleichen zu 
Pop, Funk oder Rock tanzen und feiern, 
ohne von der Jugend belächelt zu werden? 
Unser TaxiScout war als SilverSurfer im 
Internet unterwegs und konnte keine 
 konkreten Informationen zum Münchner 
„OldieNachtleben“ gewinnen. Mit unge
bremster PartyLaune setzte er seine Suche 
trotz Dauerregen in der Münchner Taxi 
Szene fort.
taxi 1 WWWW gewinner!
(nr. 3609, 01.06., 21.25 uhr, feilitzsch)
„Wo kann man als trendiger Mittfünfziger 
so richtig abrocken?“ Zum Glück bin ich 
mit diesem Anliegen gleich bei dem richti
gen Fahrer gelandet. In der Occamstraße, 
im „Albatros“, legt AltDJ Albert jeden 
zweiten Mittwoch die richtigen Sounds der 
angesagten Jahrgänge auf. Oder im legen
dären „Crash“, in der Ainmillerstraße ge
mischt mit auch jüngerem Publikum. Das 
„Maratonga“, im Hofbräuhaus, sei etwas 
konservativer und mehr für Schlager und 
PopFans zu empfehlen. 
taxi 2 –
(nr. 2606, 01.06., 21.40 uhr, 
 Odeonsplatz)
Den Regenfluten trotzend kämpfe ich mich 
bis zur Spitze der Warteschlange vor. Viel
leicht liegt es am Wetter oder meinen un
passenden Fragen. Ohne auch nur eine 
 Sekunde zu überlegen weist der Fahrer 
mich übellaunig ab. „Von dieser Sache 
habe ich keine Ahnung!?“ Information ist 
in Serviceberufen aber Holschuld – gar 
 keine Antwort gibt’s nicht.
taxi 3 WWW
(nr. 2272, 01.06., 22.00 uhr, 
 isartorplatz)
„Ich bin seit 15 Jahren raus aus dem 
Nachtleben und kenn mich nicht mehr 
aus“, entschuldigt sich dieser Fahrer 
freundlich. Sein Freund ist Concièrge 
in einem Hotel, den könne er anrufen, 
der kenne sich da aus. Dieser Mann de
monstriert, wie sympathisch und hilfs 
bereit Informationslücken ausgeglichen 
werden können.
taxi 4 WW
(nr. 3053, 01.06., 22.15 uhr, 
wiener Platz)
Direkt vor dem Hofbräukeller sollte eigent
lich die spontane Empfehlung für meine, in 
die Jahre gekommene Tanzlust nicht aus
bleiben. Erst nachdem ich wiederholt das 
Thema Tanzen und Disco verstärkt anspre
che, nimmt der Fahrer seinen Standort so
wie das Umfeld wahr und schickt mich ins 
20 Meter entfernte „Maratonga“. 
taxi 5 –
(nr. 1160, 01.06., 22.35 uhr, 
 rosenheimer Platz)
Schon wieder keine Ahnung und außerdem 
komplette Themaverfehlung. Weil meine 
Fragen überfordern, oder der Fahrer mich 
schnell abspeisen will, nennt mir dieser 
Irrläufer die Schumann‘s Bar als Tanzadres
se für die 50plus Generation. Da wird sich 
Inhaber Charles sicherlich freuen, wenn ich 
DJ oder Band und die Tanzfläche in seiner 
Kultbar suche.
Der gewinner! (t axi 1)
Michael hager 
friedrich-list-straße 9 
86153 augsburg
Die bewertung
WWWW grandios
WWW sehr gut
WW gut
W befriedigend
– nicht überzeugend
➔ n achtleben „ ü 50“
Foto: istockphoto
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM
JULI 2013 ⁄ taxik Urier ⁄ 25
 
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UnterhaltU ng
das abc der Taxler. bierernst, aber heiter. doppelzüngig, meist erinnernd. 
amüsierend, manchmal lehrreich. in jedem falle hilfreich. 
interessant für anfänger und Profis. in diesem Monat der buchstabe „l“.
L
➔ s chrottis Fiaker- abc
➔ lÄuTen – Es gilt die unumstößliche 
Grundregel: es ist immer zu läuten, außer 
im Auftrag steht explizit drin „nicht läu
ten“. Zum x ten Male: die Zentralisten am 
Rückfragefunk werden von der Aufnahme 
neuer Bestellungen am Kundentelefon ab
gehalten durch – oft in bester deutscher 
Sprache – vorgetragene Klagen „Fahrgast 
nix kommen“, bis sich schließlich nach 
endlosem Frage und Antwortspiel heraus
stellt, dass der Herr Taxilenker vor der 
 Adresse den Ar… noch nicht aus dem Wa
gen bekommen hat, um durch einen Druck 
auf den Klingelknopf dem Kunden seine 
Ankunft zu vermelden. Wenn der Kunde 
will, dass nicht geläutet werden soll, weil 
sonst die Kinder bellen oder der Hund 
schreit, steht das im Auftrag drin. Ansons
ten: immer klingeln! Gilt für Hotels, Firmen 
oder Gaststätten analog: erst (!) am Emp
fang oder der Theke melden, bevor die 
Leerfahrt („Ausgleich, Ausgleich“) gemel
det wird. Wie oft noch?
➔ langsaM (1) – Viele Jahre ist es her, 
da war die Warnung vor behördlichen 
 Kontrollmaßnahmen (z.B. Radarfallen) auf 
den von der Deutschen Bundespost zuge
teilten Funkfrequenzen (z.B. Taxifunk) bei 
Strafandrohung verboten. Die Zentrale sag
te deshalb Blitzer nicht durch und tolerier
te es lediglich, wenn sich die Taxler auf 
Kanal 1 untereinander mit dem Spruch 
(z.B.) „Plinganser auswärts langsam“ warn
ten. Die Begriffe „Radar“ oder „Blitzer“ wa
ren aber auch dabei verpönt, denn die Kon
trollettis der Post hörten gelegentlich mit 
und verwarnten die Genossenschaft wegen 
Verstoßes gegen das oben genannte Ver
bot. Mit Einführung des Wortes „langsam“ 
war der Spuk freilich vorbei, schließlich 
konnte niemand etwas dagegen haben, 
wenn sich die Fiaker gegenseitig zum Lang
samfahren ermahnten … Seit dem Aufkom
men der privaten Radiosender werden – 
seit Jahren auch vom öffentlichrechtlichen 
Bayerischen Rundfunk – Radarwarnungen 
mitten im Programm durchgegeben, so 
dass auch die Zentrale keinen Grund zur 
 Zurückhaltung mehr sah. Beim Zauberwort 
„langsam“ ist es freilich geblieben. Dem 
Schreiber ist es vor Jahren übrigens einmal 
gelungen, auf Kanal 1 statt „Plinganser 
auswärts Höhe Zech ist langsam“ die Kurz
version „Plinganser Höhe Zech ist aus
wärts“ zu erfinden.
➔ langsaM (2) – „Mit Tempo 30 durch 
die Stadt“ – so ist ein Artikel im Münchner 
Teil der SZ vom 27.5.2013 überschrieben. 
Demnach wollen die Vereine bzw. Verbände 
„Green City“, „Verkehrsclub Deutschland“ 
(VCD), der Bund Naturschutz sowie der 
„Allgemeine Deutsche Fahrrad Club“ 
(ADFC), die sich zum „Münchner Bündnis 
für Tempo 30“ zusammengeschlossen ha
ben, mithilfe einer Unterschriftensammlung 
ein generelles Tempolimit von 30 km/h in 
München durchsetzen. Der Münchner Um
weltreferent Joachim Lorenz (Grüne) ist 
natürlich auch auf diesen (Bummel) Zug 
aufgesprungen und erwartet dadurch allen 
Ernstes eine Lärmentlastung für die An
wohner z.B. der Rosenheimer, Lindwurm 
oder Theresienstraße. Gottlob sind – bis
lang – im Stadtrat die SPD, CSU, FDP und 
die Freien Wähler gegen das generelle 
30erLimit, vielleicht auch unter dem Ein
druck der Tatsache, dass in München laut 
Kreisverwaltungsreferat (KVR) jetzt schon 
für mehr als 80 % aller Straßen Tempo 30 
gilt. Zu den Leuchten vom o. gen. „Münch
ner Bündnis für Tempo 30“ hat sich offen
sichtlich noch nicht durchgesprochen, dass 
mit Abstand die höchste Lärm und Abgas
belastung durch das ständige Anfahren – 
Bremsen – Anfahren – Bremsen infolge 
schwachsinniger Ampelschaltungen ent
steht. 
Weiter: ein Auto, das mit 50 im vierten 
Gang dahinrollt, wird nicht mehr Lärm pro
duzieren als ein Wagen mit 30 im dritten 
Gang, weil bei diesen niedrigen Geschwin
digkeiten der Motor die Wind und Abroll
geräusche noch übertönt. Und zur Lärmbe
lästigung zählt nicht nur deren Intensität 
(Dezibel), sondern auch deren Dauer. 
Rechenbeispiel: ein am Straßenrand ste
hender Mensch nimmt ein mit 30 km/h 
vorbeifahrendes Auto, genauer: dessen Mo
tor, aus vielleicht 50 Metern Entfernung 
wahr, also vor und nach sich auf eine Fahr
strecke des Wagens von insgesamt 100 Me
tern. Unser „Eckensteher“ wird das mit 
30 km/h an ihm vorbeifahrende Auto folg
lich zwölf Sekunden lang hören – so lange 
braucht dieses nämlich für die Distanz von 
100 Metern. Fährt das Auto mit 50 km/h 
an ihm vorbei, wird er es nur 7,2 Sekunden 
lang hören. Runden wir die Dauer (!) der 
Lärmbelästigung großzügig auf acht Sekun
den auf. Besser als zwölf Sekunden! 
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Der Benzinverbrauch und damit die Abgas
belastung ist bei gleichbleibend 50 km/h 
im vierten Gang definitiv geringer als bei 
30 im dritten Gang – das ist bei gleicher 
Motordrehzahl jeweils knapp über dem 
„Standgas“. Im ersten Fall braucht man 
 damit für einen Kilometer genau 72 Sekun
den, bei 30 km/h aber schon 120 Sekun
den. Wer, wie so viele von uns, zwischen
zeitlich einen „Bordcomputer“ im Wagen 
zur Verfügung hat, also auch die Funktion 
„Momentanverbrauch“, kann das nur bestä
tigen. Rechnen könnte so einfach sein. 
Aber ideologisch Verblendete haben sich 
für Fakten noch nie interessiert. Taliban 
mit grünem Turban halt.
➔ lichT – Bis zum Ende der Menschheit – 
und damit auch des Taxigewerbes – wird es 
sich nicht zu allen Beteiligten herumspre
chen, dass Licht, z.B. in Form einer Ta
schenlampe, buchstäblich zur Erhellung 
beiträgt. Zwanzig Meter von der Gehweg
kante entfernte unbeleuchtete Hausnum
merntaferl, verwitterte Namensschilder an 
der Glocke und weitere „Highlights“ (oder 
„lowlights?“) tragen dazu bei, dass bei 
Dunkelheit viele unserer hochqualifizierten 
Heizölpiloten völlig unerwartet ganz ver
wundert aus der Wäsche schauen, wenn es 
an Erleuchtung gebricht. Welcher Taxi fah
rende Hochleistungsdenker rechnet schon 
damit, dass es nachts – und im Winter be
reits tagsüber – dunkel sein könnte? Aber 
neben dem Geld für das Sportlenkrad, 
Smartphone der jeweils neuesten Genera
tion, Fernseher für ruhige Stunden, eine 
wummernde Musikanlage mit mehreren 
hundert Watt Ausgangsleistung sowie sons
tigen Schnickschnack an Bord ist für eine 
schlichte Taschenlampe natürlich nichts 
mehr übrig. Ungefähr so professionell wie 
ein Installateur, der zum Kunden in die 
Wohnung kommt, aber noch nicht mal eine 
Zange dabei hat.
➔ lOgiK – Kurz vor dem Schichtwechsel 
gegen 5.50 Uhr rief eine Dame in der Zent
rale an, um ihren Filius wegen Krankheit 
aus einer morgendlichen SchülerSammel
fahrt herausnehmen zu lassen. Der Nacht 
Telefonist, mit diesen Spezialfahrten der 
Frühschicht nicht unbedingt gut vertraut, 
bat die Anruferin, doch kurz nach Sechs 
nochmal anzurufen, denn da seien die Spe
zialisten für solche Aufträge da. Die Dame 
meinte: „Ich dachte, Sie hätten einen 
24StundenService!?“, worauf der Zentra
list erwiderte „ja scho, aba net um die 
 Uhrzeit.“
➔ lusTig – Sich ein „tripple“ zu holen 
bedeutet nicht etwa den Erwerb einer sexu
ell übertragbaren Infektionskrankheit, son
dern dreier wichtiger Titel z.B. im Fußball. 
Nun werden sich die von Roten und Grünen 
(Ude, Monatzeder) dominierten „Blauen“ 
schon über den sechsten Platz in der Zwei
ten Liga freuen müssen, wogegen die von 
Schwarzen (Hoeneß, Rummenigge usw.) 
geführten „Roten“ die – deutsche – Erstbe
steigung des Fussballolymps in Gestalt aller 
drei Pokale bzw. Schalen feiern dürfen. Wer 
jetzt übrigens mangels Interesse am Spiel 
mit dem runden Leder oder auch nur am 
FC Bayern nicht mehr durchblickt oder aber 
die Schmollecke bezogen hat, möge sich 
nicht grämen. Immerhin hat das Münchner 
Taxigewerbe ein bisserl mitgewonnen. 
Freilich: so lustig wie die „Bayern“ lassen 
wir von der bescheidenen Fiakergemeinde 
es nicht krachen. Während die Jungs sich 
ihre roten Leiberl vom selbigen reißen, 
Tänzchen aufführen, sich küssend und lieb
kosend auf und durcheinander stürzen, um 
anschließend – wie geschmackvoll – die 
„Weissbierdusche“ (Alkoholmissbrauch!) 
mit dem früher so genannten „Bad in der 
Menge“ zu verwechseln, laufen wir nach 
 einer tollen Schicht keine ObenOhne 
Ehrenrunden und jagen die anderen Taxler 
auch nicht mit dem gefüllten RiesenBier
glas quer über den Standplatz oder durch 
die Garage, um dessen Inhalt dann über ih
nen oder dem Unternehmer auszuschütten. 
Na gut, anlässlich einer sechsstelligen Son
derprämie neben dem ohnehin schon kärg
lichen Fussballerlohn wären wir vielleicht 
auch ein bisserl ausgelassener. Bis es so 
weit kommt raten wir jedoch auch zukünf
tig davon ab, einen Fahrgast, der z.B. von 
Germering nach Baldham oder von Grün
wald zum Flughafen fährt, niederzubusseln, 
oder so lange bei entblößtem Oberkörper 
und mit Freudengeheule um das Auto zu 
tanzen, bis sich der Kunde kopfschüttelnd 
ein anderes Taxi gesucht hat. Einen sol
chen Fall von „zu früh gefreut“ hat Fredl 
Fesl einst besungen, als Gerd Müller und 
Uwe Seeler noch aktiv zugange waren 
(aus dem Gedächtnis): „Plötzlich „müllerts“ 
vor dem Tore / Das Volk schreit „Uwe“, wie 
mir scheint / Da schießt der Müller glatt 
daneben / Denn er war ja nicht gemeint.“
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Die kommunale Selbstverwaltung und damit 
das kommunale Recht, Straßen zu benen
nen, fi el den Gemeinden erst nach der Re
volution und dem darauf folgenden Ende 
der Monarchie im November 1918 zu. Bis 
dahin reichten die jeweiligen Gemeinde
gremien ihre Vorschläge beim Innenminis
terium ein, und dieses behielt sich die Ge
nehmigung der Straßenbenennungen vor, 
was allerdings in den allermeisten Fällen 
reine Formsache war. Es ging lediglich um 
das formale Prinzip, dass der König von 
Bayern – damals Ludwig III. (1845–1921, 
regierte 1912–1918) der Herr über die 
 bayerische Politik bis hinab zu lokalen 
 Angelegenheiten war. 
der name
Die Bezeichnung „Volksgartenstraße“ wird 
in den Unterlagen erklärt mit „Durchzieht 
das Gelände des Volksgartens Nymphen
burg“. Die Benennung dieser unscheinbaren 
Verkehrsfl äche zeigt, dass in vielen Straße
namen eine vergangene Welt fortlebt und 
dass sie die Erinnerung an früher wichtige 
Persönlichkeiten und Einrichtungen wach 
halten, die ansonsten dem Vergessen an
heim fallen würden. Der Volksgarten nun 
bestand von 1890 bis 1916 und war damals 
der größte Vergnügungspark im Deutschen 
Reich – ein weithin unbekanntes Kapitel 
der Geschichte unserer Stadt. 
der Vergnügungspark
Der Volksgarten Nymphenburg erstreckte 
sich zwischen der Romanstraße und der 
Südlichen Auffahrtsallee sowie zwischen 
der Notburgastraße und der Döllingerstraße 
und war ein ständig geöffnetes Oktoberfest 
im Kleinen. Auf seinen 60.000 Quadratme
tern fanden 15.000 Menschen Platz an Ti
schen und auf Stühlen, insgesamt konnten 
sich gleichzeitig 30.000 Personen auf dem 
ausgedehnten Areal aufhalten. Etliche da
mals als ungewöhnlich geltende Attraktio
nen warteten auf die Besucherschaft: Ein 
Rokokosaal aus Eisen und Glaskonstruktio
nen für Tanzveranstaltungen, überragt von 
neun Kuppel im nordafrikanischen Stil; 
ein Musikpavillon, in dem die Musiker in 
Fantasieuniformen aufspielten; ein großes 
Restaurant für 3.000 Personen gleichzeitig 
mit Billardsaal und „Kaisersaal“ – so be
nannt, weil die Wandmalereien deutsche 
Kaiser zeigten. Dem Gebäude wurden vier 
Ecktürme mit Zwiebeldächern beigefügt, 
um auch von außen etwas Besonderes 
 daraus zu machen. Im Keller sorgte eine 
künstliche Tropfsteinhöhle für Aufsehen. 
Außerdem luden Arkaden zum Lustwandeln 
ein. Ein 40 Meter hoher Turm aus Eisen mit 
Aussichtsplattform in luftigen 30 Metern 
Höhe sorgte für einen Überblick über 
Schloss und Park und die damals noch fast 
unbebaute Umgebung; sensationellerweise 
führte ein elektrischer Aufzug nach oben. 
Auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel 
befand sich eine oberbayerische „Alm“, auf 
der heimatliches Brauchtum wie Schuh
platteln und Zithermusik dargeboten wur
de. Ausländisch hingegen ging es auf der 
„Magyar Csarda“ zu, auf der ungarische Zi
geunerkapellen aufspielten und die Kellner
innen in ungarischen Trachten bedienten. 
Während der warmen Jahreszeit sorgten im 
Freien Karusselle, Schiffschaukeln, Schieß
buden, eine Seilbahn, ein Glückshafen und 
eine Rutschbahn für Freude bei Alt und 
Jung. Zu besonderen Anlässen gab es 
„Amazonen“ oder „marokkanische Karawa
nen“ zu bestaunen, Feuerwerke wurden ver
anstaltet, und damals als leicht unanstän
dig empfundene und daher umso beliebtere 
Damenkapellen gaben ihr Bestes. Außer
dem sorgte ein Tierpark mit Affenhaus, 
Raubtierkäfi g, Vogelvoliere und Bärenzwin
ger für Aufsehen. 
die Verkehrs-infrastruktur
Nymphenburg wurde am 1. Januar 1899 
nach München eingemeindet. Zu jener Zeit 
war der neue Stadtteil bereits das Münch
ner Vergnügungsviertel schlechthin. Nicht 
ein Vergnügungsviertel wie das heutige 
OptimolGelände oder die FeierBanane, 
denn es gab noch keine elektrischen Ver
stärker und damit glücklicherweise auch 
keine Musik, die nicht von Menschen 
selbst gemacht wurde, sondern nur künst
lich erzeugt aus Boxen dröhnte und wum
merte. Ein Vergnügungsviertel bestand da
mals aus Gaststätten mit Blasmusik und 
für heutige Verhältnisse harmlose Ablen
kungen wie Vorführungen exotischer Tiere 
oder Gebäuden, deren Architektur ur
sprünglich aus fernen Ländern stammte. 
Außerdem spielten Schloss Nymphenburg 
und sein Park eine wichtige Rolle als An
ziehungspunkt. Das Jahr 1883 brachte die 
Anbindung des noch weit vor der Stadt 
liegenden Nymphenburgs an das Münch
ner, dampfgetriebene Straßenbahnnetz 
und damit ein Anschwellen der Besucher
zahlen, insbesondere am Sonntag, da dies 
der einzige freie Tag im Wochenrhythmus 
war. Die Gleise führten vom Stiglmaier
platz über die Nymphenburger Straße und 
die Romanstraße zur Endhaltestelle 
„Volksgarten“ in der Notburgastraße, so 
wie heute noch. Im Jahr 1900 wurde die 
Dampftrambahn durch die Elektrische er
setzt. Wer es sich hingegen leisten konn
te, nahm eine Pferdedroschke oder später 
die neuartigen Kraftdroschken, um zum 
Vergnügungsviertel zu gelangen. 
heute
Mit Beginn des Ersten Weltkrieges im Au
gust 1914 nahm das Bedürfnis nach harm
losen Vergnügungen ab, so dass der Volks
garten Nymphenburg im Januar 1916 seine 
Pforten schloss. Die Gebäude wurden im 
Laufe der Zeit abgerissen, und nur noch die 
kurz vor Kriegsbeginn benannte, unschein
bare Volksgartenstraße erinnert heute noch 
nördlich der romanstraße und südlich der Prinzenstraße sowie zwischen der notburgastraße und der döllingerstraße liegt in 
nymphenburg versteckt und weitgehend unbekannt die heute völlig unbedeutende Volksgartenstraße mit ihren fünf ungeraden 
hausnummern 1 bis 9. sie erhielt ihre benennung am 30. Oktober 1913 mit wirkung zum 1. Januar 1914, und zwar „aller -
höchst genehmigt mit entschließung des Königlichen staatsministeriums des innern“.
➔ Die volksgartenstrasse
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Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichk eiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Str eit mit der Versicherung um den meist ohnehin zu niedrigen Verdienstausf all. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Proble -
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dir ek t mit der gegnerischen Versicherung ab (Rahmenabk ommen mit vie -
len Versicher ern). Überbrückungstarif e, wenn Sie Ihr alt es Fahrz eug ve rka uf t haben, das neue noch nicht ausgelie fert wurd e.
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an den einst größten Vergnügungspark 
Deutschlands. 
In der Nähe des bei der Friedenheimer 
Brücke geplanten Münchner Hauptbahnho
fes, aber aus Sicherheitsgründen nicht in 
seiner direkten Nähe, entstand entlang 
der Nordseite der Volksgartenstraße ab 
1942 der so genannte BASABunker, was 
für „BahnSelbstanschlussAnlage“ steht. 
Der Bau wurde als Bunker ausgeführt, um 
die FernmeldeMeisterei der Deutschen 
Reichsbahn vor den zunehmenden Luft
angriffen der Alliierten zu schützen. Die 
Reichsbahn besaß damals ein eigenes, 
vom sonstigen Telefonverkehr unabhängi
ges Fernmeldenetz. Für dieses Amt von 
zentraler Bedeutung hob man eine riesige 
Baugrube aus, in die der Bunker einge
baut wurde. Er hatte zwei unterirdische 
Stockwerke mit drei Meter starken Außen
wänden und darüber eine drei Meter dicke 
Stahlbetondecke, die weit über das Stra
ßenniveau hinausragte. Bei Kriegsende 
1945 war der Rohbau zwar fertig gestellt, 
aber erst 1952 konnte der Betrieb aufge
nommen werden. Die Überführung der 
Deutschen Bahn in eine private Rechts
form 1994 führte zum Verkauf des bahnei
genen Fernmeldenetzes und zur Betriebs
schließung des BASABunkers im Jahr 
1999. Nach jahrelangem Leerstand erwarb 
eine Immobilienfirma die Anlage und 
 begann, sie seit 2008 unter gewaltigem 
Lärm, Staub und Finanzaufwand ab
brechen zu lassen, um auf dem Areal 
Townhouses – was immer das auch sein 
mag – zu errichten. Wie nicht anders zu 
erwarten, bissen sich die Finanzhaie am 
Beton ihre Zähne aus und gingen Pleite. 
Die oberirdischen Teile des Bunkers sind 
zwar verschwunden, aber die unterirdi
schen stehen noch und haben sich zu 
 einer Art von Biotop entwickelt, in dem 
sich Entenpaare ihres Lebens erfreuen und 
sich ansonsten wenig rührt. Angeblich 
hat sich ein neuer ImmobilienEntwickler 
gefunden, um die Abriss und erhofften 
Neubauarbeiten fortzuführen. Vermutlich 
wird ihn dasselbe Schicksal wie seine risi
kofreudigen, traumtänzerischen Vorgänger 
ereilen. (BW)
beneDikt weyerer
Jahrgang 1951, studierte Englisch und 
Geschichte für das Lehramt an Gymna
sien. Nach Ende seiner Ausbildung be
gann die Arbeitslosigkeit und er machte 
1981 den Taxischein. Seitdem ist er im 
Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem 
auch halbtags in der Hausaufgabenbe
treuung für Gymnasiasten. Sein beson
deres Interesse gilt der Historie und er 
hat inzwischen vier Bücher und eine 
Vielzahl von Zeitungsartikeln und Bei
trägen in Publikationen zur Geschichte 
 Münchens verfasst und veröffentlicht. 
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englisches Vorbild
Im 17. und 18. Jahrhundert waren Parkan
lagen im „französischen“ Stil beliebt, ge
kennzeichnet durch strenge geometrische 
Anordnung der Pflanzen und Wege. Ende 
des 18. Jahrhundert schließlich kam der 
„englische“ Stil auf: Die Gartenarchitekten 
schufen künstliche Parks, die aber aussa
hen, als seien sie natürlich gewachsen: 
Wasserfälle, Seen und schlängelnde Wasser
läufe, Hügel, Baumgruppen, geschwungene 
Wege, manchmal auch künstliche Ruinen, 
außerdem große Blickachsen und markante 
Gebäude, die wie zufällig im Park stehen. 
Zur selben Zeit wurde es in Europa Mode, 
Kunstgegenstände aus China beispielsweise 
aus Porzellan zu importieren und chinesi
sche Bauten nachzuahmen. In den Königli
chen Botanischen Gärten von Kew – süd
westlich von London an der Themse 
gelegen und heute ein Teil von GroßLon
don – befindet sich seit 1762 eine nach 
chinesischem Vorbild errichtete Pagode aus 
Ziegelsteinen. Der Bau ragt gut 50 Meter 
hoch und hat auf Höhe des Bodens einen 
maximalen Durchmesser von 15 Metern. Im 
Jahr 1784 trat der USamerikanische Wis
senschaftler mit britischen Wurzeln Benja
min Thompson (1753–1814), seit 1790 
bayerischer Reichsgraf von Rumford (Rum
fordstraße vom 17. Januar 1865), in kur
fürstlichbayerische Dienste, nachdem er 
zuvor in London für die britische Regie
rung gearbeitet hatte. Thompson regte die 
Anlage unseres Englischen Gartens an, und 
die Hauptstadt des Kurfürstentums Bayern 
wollte nicht hinter London, der Hauptstadt 
des britischen Weltreiches, zurückstehen, 
sondern mit ihm wenigstens ansatzweise 
gleichziehen. Auf Thompsons Anregung hin 
machte man sich auch an die Errichtung 
des Chinesischen Turmes. 
der chinesische Turm
In den Jahren 1789 bis 1790 entstand so 
nach dem Vorbild der chinesischen Pagode 
von Kew der Chinesische Turm in München, 
umgangssprachlich auch „Chinaturm“ ge
heißen, entworfen vom Militärarchitekten 
Joseph Frey (1758–1812), der anno 1796 – 
wie Kurfürst Karl Theodor (1724–1799) be
reits 1778 – aus Mannheim übergesiedelt 
war. Die KarlTheodorStraße vom 19. Mai 
1893 ist übrigens nicht nach ihm, sondern 
dem Augenarzt und Herzog in Bayern Karl 
Theodor (1839–1910) benannt, dem Na
mengeber der Augenklinik in der Nymphen
burger Straße 43. Ausgeführt wurde der 
Chinaturm unter Leitung von Johann Bap
tist Lechner (1758–1809). Unser Turm ent
spricht in vielen Details nicht seinem Lon
doner Vorbild: Mit lediglich 25 Metern ist 
er nur halb so hoch und hat am Boden ei
nen Durchmesser von 19 Metern, weswegen 
er auch weniger schlank erscheint; darüber 
hinaus ist er nicht aus Stein, sondern aus 
Holz errichtet. Die Londoner Pagode weist 
zehn Stockwerke auf, obwohl eine echte 
chinesische immer eine ungerade Anzahl 
von Stockwerken hat, wodurch Unglück ab
gewehrt werden soll. In München war man 
korrekter und näher am Ursprungsland 
 orientiert: Der Chinesische Turm besitzt 
nämlich fünf Stockwerke, hoffentlich zum 
Wohle unserer Stadt. Die einzelnen Ge
schosse sind mit einer Wendeltreppe ver
bunden und haben geschweifte Schindel
dächer, die mit vergoldeten Glocken 
geschmückt sind. Zur Bauzeit des Turmes 
befand man sich im zweiten Obergeschoss 
auf gleicher Höhe mit den Wipfeln der um
gebenden, noch jungen Bäumen, weswegen 
er seiner Funktion als Aussichtsplattform 
noch gerecht werden konnte. Heute ist das 
Besteigen allerdings leider nur mehr zu 
 besonderen Anlässen möglich. Bereits um 
1835 waren die Bäume derart gewachsen, 
dass diskutiert wurde, den Chinesischen 
Turm auf den Hügel des Monopteros zu 
 versetzen, damit man wieder die berühmte 
Aussicht genießen könne. Der Turm brannte 
1944 nach einem Bombentreffer ab und 
wurde 1952 wieder original aufgebaut. 
weitere sehenswürdigkeiten
Südlich des Turmes entstand zur selben 
Zeit die „Chinesische Wirtschaft“, ein 
rechteckiger Bau aus Holz mit vier Eck
pavillons und ebenfalls geschweiften 
 Dächern sowie einem „PorzellanZimmer“, 
alles im fernöstlichen Stil gehalten. Dieses 
Gebäude wurde 1912 durch die heute noch 
an derselben Stelle stehende „Gaststätte 
am Chinesischen Turm“ ersetzt, nunmehr 
aus Stein und ohne chinesische Anklänge, 
weil diese Mode inzwischen der Vergangen
heit angehörte. Aus dieser Gaststätte her
aus entwickelte sich der mit 7.000 Sitzplät
zen zweitgrößte Biergarten Münchens und 
wahrscheinlich der ganzen Welt, wenn man 
bedenkt, dass der Hirschgarten mit seinen 
8.000 Plätzen der allergrößte weltweit ist. 
Dies gilt so lange, bis es jemandem ge
lingt, das Gegenteil zu beweisen. In der 
Adventszeit wird hier ein kleiner, stim
mungsvoller Christkindlmarkt abgehalten. 
Bei schönem Wetter dreht sich gleich 
beim Chinesischen Turm ein romantisches 
Kinderkarussell im Stil der Biedermeierzeit, 
also der ersten Hälfte des 19. Jahrhun
derts. Hier drehen sich auf einem Innen 
und einem Außenkreis Kutschen, Wagen 
und Schlitten und 20 holzgeschnitzte Tiere 
unter der Musik einer Walzenorgel; gemalt 
und ausgesägt findet man auch Kinder
buchfiguren, Berufe, Münchner Originale 
und bayerische Trachten. 
Kocherlball
Vom Anfang des 19. Jahrhunderts stammte 
eine überdachte Tanzfläche um den Stamm 
eines lebenden Baumes herum, auf deren 
Dach ein kleines Orchester Platz fand und 
wo man sich volkstümlich vergnügte. Spä
C
➔ c hinesischer tU r M
egal ob man sich zu fuß, mit dem rad oder eben mit dem Taxi dem chinesischen Turm 
im englischen garten nähert: selbst für einheimische bleibt das plötzliche, scheinbar 
unvermittelte auftauchen des Turmes zwischen den bäumen ein erlebnis. umso mehr 
werden fremde ein aha-erlebnis haben, wenn wir sie zur adresse englischer garten 3 
fahren und der weltbekannte chinesische Turm wie aus dem nichts vor ihnen aufragt.
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Die s ehenswür Digkeiten Münchens
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ter trafen sich an jedem Sonntagmorgen im 
Sommer in aller Frühe bei schönem Wetter 
bis zu 5.000 männliche wie auch weibliche 
Hausangestellte zum Tanzen und zu damit 
zusammenhängenden Aktivitäten. Diese 
Sklaven und Sklavinnen der Moderne konn
ten sich nur ganz früh am Morgen treffen, 
da sie danach wieder arbeiten mussten, 
meist sieben Tage die Woche. Im Jahre 
1904 verboten die Behörden dieses Vergnü
gen zu ungemütlicher Stunde, weil sie – 
vermutlich zu Recht – einen „Mangel an 
Sittlichkeit“ festgestellt hatten. Anlässlich 
der Feierlichkeiten zum zweihundertjähri
gen Bestehen des Englischen Gartens wur
de die Tradition des Kocherlballes im Jahr 
1989 wieder belebt. Am dritten Sonntag im 
Juli – bei regnerischem Wetter eine Woche 
später – beginnt um 6 Uhr in der Früh die
se traditionelle Volksbelustigung, bei der 
als Köchinnen (daher der Name der Veran
staltung) und andere Hausangestellte Ver
kleidete ihre Runden drehen. Auch sind 
Dirndl und Lederhosen sowie bürgerliche 
Kleidung und Uniformen aus dem 19. Jahr
hundert beliebte Outfits. Inzwischen hat 
sich der Kocherlball zu einem Ereignis der 
Extraklasse entwickelt, das selbst in fremd
sprachigen Fremdenführern Eingang gefun
den hat. So heißt es beispielsweise in 
„Toytown Munich“ treffend: „Mix of carni
val, party and traditional costume ball.“, 
also eine „Mischung aus Fasching, Party 
und traditionellem Kostümball.“ Bis zu 
15.000 Begeisterte erscheinen zum 
Kocherl ball, allerdings mehrheitlich weni
ger zum Tanzen, als vielmehr zum Genie
ßen der morgendlichen Stimmung sowie 
auch zum unzeitigen Bierkonsum. Die 
 Tische des Biergartens sind dann weit 
im Voraus reserviert und werden völlig 
 unromantisch durch Sicherheitskräfte 
 kontrolliert. 
unterschiede
Von der 50 Meter hohen chinesischen 
 Pagode in Kew überträgt eine Kamera das 
aktuelle Wetter, was bei uns wegen der 
 hohen Bäume und des vergleichsweise 
niedrigen Chinesischen Turmes nicht mög
lich ist. Im Jahr 2003 wurden die dortigen 
Königlichen Botanischen Gärten in die 
 Liste des UNESCOWeltkulturerbes aufge
nommen, worauf unser Englische Garten 
auch noch wartet. Der Chinesische Turm 
aber ist der FiakerStandplatz der Kutsche
rei Hans Holzmann aus der Schwere Reiter
Straße 22, was es in Kew wiederum nicht 
gibt. (BW)
Foto: istockphoto
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➔ w ar UM in Die Ferne schwei Fen?
Ur La Ub dahoam
t iteltheM a
Wie dieses Beispiel zeigt, liegen für viele 
Menschen die klassischen Urlaubsziele im 
Ausland. Doch der wer echte Erholung 
sucht, abseits von touristischem Stress, der 
verbringt die schönste Zeit des Jahres dort, 
wo wir zuhause sind und macht Urlaub in 
Bayern. Dort, wo die Welt mit am schöns
ten ist. In dem Bundesland, dessen Landes
hauptstadt zu den begehrtesten Städten in 
Europa zählt, die Stadt, in der jeder gerne 
wohnen möchte. Doch das Leben in Mün
chen ist teuer, und so kann nicht jeder, 
der hier lebt, auch einen opulenten Urlaub 
finanzieren. Trotzdem muss auf Erholung 
nicht verzichtet werden, denn der Großraum 
München bietet eine reichhaltige Palette an 
Ausflugszielen, die auch den kleinen Geld
beutel einladen und zum großen Teil sogar 
ohne Auto erreichbar sind. Zweck des Ur
laubs ist Erholung, und wenn bei einem Be
rufskraftfahrer im Urlaub das Auto mal zwei 
Wochen in der Garage stehen bleibt, dann 
ist das doch schon der erste Baustein für 
entspannende Ferien. Doch nicht nur rund 
um die Landeshauptstadt München präsen
tiert sich der Freistaat Bayern in bilder
buchartiger, landschaftlicher Schönheit. 
Eine intakte Natur, gesunde Luft, kultureller 
Reichtum und die sprichwörtlich gemütliche 
bayerische Lebensart sind sein Marken 
zeichen. Ein Paradies für Erholungssuchen
de und Freizeitsportler sind die vielen 
glasklaren Seen, die Nationalparks und die 
zahlreichen Natur und Landschaftsschutz
gebiete. 
Ob Trachtenfest oder Opernfestspiele – die 
mittelalterlichen Burgen und Städtchen, 
prunkvollen Schlösser und barocken Kirchen 
bieten die optimalen Voraussetzungen für 
den jährlichen Erholungsurlaub. Jedes Jahr, 
wenn es Sommer wird, stellt sich für viele 
die Frage, wohin soll es im Urlaub denn ge
hen. Dabei wird immer mehr Menschen aus 
unserer Region bewusst, wie hoch der Stel
lenwert dieser Gegend anzusetzen ist und 
auch die Alternative „Urlaub daheim“ 
 gewählt wird.
Das Spektrum für die Gestaltung des Ur
laubs zuhause ist derart breit gefächert, 
dass wirklich für jeden etwas dabei ist. Ob 
zu Fuß oder mit dem Fahrrad, mit Bus, 
Bahn oder Auto, innerhalb einer Stunde 
sind ab München hundert von Nahzielen 
 erreichbar, die es anzusteuern lohnt, sei 
es für einen Tagesausflug zum Kloster 
Scheyern oder auch mal für ein verlängertes 
WellnesWochenende am Tegernsee. (TK)
Foto: istockphoto
ein norddeutsches Kind schreibt in seinem Tagebuch: 
dieses Jahr machen wir urlaub in bayern. für mich ist es der erste u rlaub 
im ausland, denn bisher waren wir immer in Jesolo und in bibione.
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ausflugsziele im stadtgebiet München:
die Münchner Museen
www.museeninmuenchen.de 
englischer garten
www.muenchen.de/Tourismus 
botanischer garten
www.botmuc.de 
Tierpark hellabrunn
www.tierparkhellabrunn.de 
die Pinakotheken
www.pinakothek.de 
Viktualienmarkt
www.viktualienmarktmuenchen.de 
die Münchner biergärten
www.muenchen.de/essentrinken/ 
gaststaettenbiergaerten.html 
Olympiapark
www.olympiapark.de 
schloss nymphenburg 
www.schlossnymphenburg.de 
die Münchner bäder
www.swm.de/privatkunden/mbaeder 
Urlaubs- und ausflugsziele im 
ballungsraum München:
ammersee
www.ammerseeregion.de 
starnberger see
www.starnbergerseeinfo.de 
Therme erding
www.thermeerding.de 
Therme bad wörishofen
www.thermebadwoerishofen.de 
allgäu skyline Park
www.skylinepark.de 
legoland günzburg 
www.legoland.de 
alpamare bad Tölz 
www.alpamare.de 
sommerrodelbahn
www.blombergbahn.de
bayernpark reisbach
www.bayernparkfreizeitparkfunpark.de
Playmobil funpark 
www.playmobilfunpark.de 
Märchenpark wolfratshausen
www.maerchenwaldisartal.de 
Märchenpark ruhpolding u. Marquartstein 
www.maerchenpark.de
radwege entlang isar, ammer und amper
www.guidetobavaria.com/de/ 
OberbayernRadwegRadwanderweg 
AmmerAmperRadweg.html 
Kochelsee
www.kochel.de
golfanlagen
www.citysports.de/muenchen/ 
Golf_muenchen.htm 
wandern und bergsteigen
www.guidetobavaria.com/de/Oberbayern 
BergsteigenWandernWandertouren.html 
floßfahrten
www.isarflossfahrten.de
bergbahnen (z.B. Brauneckbahn) 
www.brauneckbergbahn.de 
wanderungen im Oberland, bayrischzell 
schliersee, Tegernsee Miesbach
www.bayerischeoberlandbahn.de 
www.tegernsee.com 
wildpark Poing 
www.wildparkpoing.de
urlaub auf dem bauernhof in Oberbayern
www.bauernhofurlaub.de
ingolstadt Village
www.ingolstadtvillage.com 
gastronomische ziele im n ahbereich:
bräustüberl Kloster andechs
bräustüberl Tegernsee
www.braustuberl.de 
urthalerhof 
www.urthalerhof.de
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Montag, 1.Juli
 ➔ 10.00 – 11.00 Uhr, Marstall, 
Ente, Tod und Tulpe
 ➔ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Ich bin hier bloß der Hund
 ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Il Trovatore
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Symphonieorchester BR
 ➔ 19.30 uhr, Philharmonie, 
diana damrau
 ➔ 19.30 Uhr, Süddeutscher Verlag, 
Django Asül 
 ➔ 19.30 Uhr, Spielhalle, Spectacular
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Weibsteufel
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Satansbraten
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Romantische Serenade
 ➔ 20.00 Uhr, St. MichaelsKirche, 
Musica Viva
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Im Wald ist man nicht 
verabredet
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33Party
 ➔ Ampere, Chelsea Light
 ➔ Strom, Masters of Reality
 ➔ Augustiner Keller, 
Unterdarchinger Tanz/musi
Dienstag, 2. Juli
 ➔ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Ich bin hier bloß der Hund
 ➔ 18.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Vortragsabend
 ➔ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, 
Ich bin hier bloß der Hund
 ➔ 19.00 – 20.00 Uhr, Werkraum, 
The Killer
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Forever Young
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
John Gabriel Borkman
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Kammermusikfest
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Dreigroschenoper
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Spielhalle, 
O Death
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, 
Der Weibsteufel
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Händels Feuerwerksmusik
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Olga Peretyatko
 ➔ 20.00 Uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Im Wald ist man nicht 
verabredet
 ➔ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Bailongo
 ➔ Muffathalle, Tower of Power
 ➔ Theaterfabrik, Dinosaur Jr.
 ➔ Ampere, Bassekou Koyate
Mittwoch 3. Juli
 ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
 ➔ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Ich bin hier bloß der Hund
 ➔ 18.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, 
Lohengrin
 ➔ 19.00 – 22.20 Uhr, Residenztheater, 
Zement
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Geschichten aus dem Wiener Wald
 ➔ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Onkel Wanja
 ➔ 20.00 uhr, circus Krone, 
bonnie raitt
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Quadro Nuevo
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Ukulele Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Liederabend
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Da Huawa, da Meir und I
 ➔ Kranhalle, Guitar Wolf
 ➔ Muffathalle, Alva Noto
 ➔ Theaterfabrik, Glen Hansard
 ➔ Ampere, Rachid Tahar
 ➔ Backstage, The Aggrolites
Donnerstag, 4. Juli
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Spatz Fritz
 ➔ 10.00 – 12.00 Uhr, Residenztheater, 
Pünktchen und Anton
 ➔ 17.00 – 19.00 Uhr, Werkraum, Tusch
 ➔ 18.30 – 19.30 Uhr, Schauburg, 
Das Geschenk des weißen Pferdchens
 ➔ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, Tusch
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Prinzregenten
theater, Ariadne auf Naxos
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Gespenster
 ➔ 19.30 uhr, Philharmonie, 
diana damrau
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Kirschgarten
 ➔ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Macbeth
 ➔ 20.00 Uhr, Spielhalle, Auf der Flucht
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Summer Swing Night
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
 Heimatdamisch
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bernhard Ludwig
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
High Voltage
 ➔ Garage, Reverse Grip
 ➔ Muffathalle, Devendra Banhart
 ➔ Backstage, Mute
 ➔ Kranhalle, Saalschutz
 ➔ Crux, Bizarre Ride
Freitag, 5. Juli
 ➔ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, 
Das Geschenk des weißen Pferdchens
 ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Il Trovatore
 ➔ 19.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, 
Das Geschenk des weißen Pferdchens
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Werkraum, 
Das war auf einer Lichtung
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Michael Lifits
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Das Leben ein Traum
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Call me Good
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Trüffelschweine
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Liederabend
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/ 
Kleine Bühne, Arabboy
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Altinger und Liegl
 ➔ Sunny Red, Ramonas
 ➔ LMU, UniSommerfest
 ➔ Backstage Werk, Beady Eye
 ➔ Muffathalle, Batacuda
samstag, 6. Juli
 ➔ MOC, HeilpraktikerKongress
 ➔ 17.00 – 23.00 Uhr, Residenztheater, 
In Agonie
 ➔ 18.00 Uhr, Philharmonie, 
 Sommerkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Familienkonzert
 ➔ 19.00 uhr, Tonhalle, Mia
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Falstaff
 ➔ 19.30 Uhr, Reithalle, memento mori
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Arabella Steinbacher
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Der Komet
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Spielhalle, 
O Death
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Bauern Sterben
 ➔ 20.00 – 22.05 Uhr, Schauspielhaus, 
Plattform
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
FastfoodTheater
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festspielkonzert
 ➔ 20.00 uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Französische Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, LMU, Sinfionetta
 ➔ 21.00 Uhr, Innenhof Glyptothek, 
Nachtkonzert
 ➔ 21.30 Uhr, Schauburg, GmelchFest
 ➔ Angertorstr., Lesbisches Straßenfest
 ➔ Garage, Jammerhook
 ➔ Kranhalle, Umse
 ➔ Sunny Red, Ämbonker
 ➔ Kultfabrik, 10 Jahre Kultfabrik
 ➔ Feierwerk, Sprungbrett
sonntag, 7. Juli
 ➔ Königsplatz, Münchner Sportfestival
 ➔ 11.00 Uhr; Residenztheater, 
KurtMeiselPreis 2013
 ➔ 11.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Matinee
 ➔ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
Festspielkonzert
 ➔ 11.00 Uhr, Herkulessaal, Jagdmusik
 ➔ 16.00 Uhr, Olympiapark, 
Bavaria Run 2013
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, 
Flegeljahre
 ➔ 19.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Orchesterkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Residenztheater, 
Leonce und Lena
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Prinzregenten
theater, Ariadne auf Naxos
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Helden
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, Gespenster
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Bauern Sterben
 ➔ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Onkel Wanja
 ➔ 20.00 uhr, Odeonsplatz, 
Klassik am Odeonsplatz
 ➔ 20.00 uhr, Philharmonie, 
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 ➔ Strom, Kate MillerHeidke
 ➔ Feierwerk, Sprungbrett
in For Mation
➔ top-t er Mine JUl i 2013
Mehrtägige t er Mine J Uni 2013
 ➔ 09.05.13 – 11.08.13, 12.00 – 23.00 Uhr, Corneliusbrücke, Kulturstrand
 ➔ 16.05.13 – 15.09.13, 19.00 Uhr, Olympiapark, Kino am Olympiasee
 ➔ 17.05.13 – 08.09.13, 11.00 Uhr, Praterinsel, Praterstrand
 ➔ 06.06.13 – 08.09.13, Seebühne Westpark, Kino, Mond und Sterne
 ➔ 13.06.13 – 01.09.13, 20.00 – 01.00 Uhr, Viehhof, OpenAirKino
 ➔ 19.06.13 – 27.06.13, 20.00 Uhr, Komödie im Bay. Hof, 
Der Mann, der sich nicht traut
 ➔ 26.06.13 – 21.07.13, Olympiapark süd, Tollwood
 ➔ 27.06.13 – 31.07.13, nationaltheater, Münchner Opernfestspiele
 ➔ 28.06.13 – 06.07.13, gasteig, filmfest München
 ➔ 30.06.13 – 01.07.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Möller
 ➔ 01.07.13 – 05.07.13, Königsplatz, Tunix Festival
 ➔ 02.07.13 – 03.07.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Timo Wopp
 ➔ 02.03.13 – 03.07.13, 20.30 Uhr, Schlachthof, Da Huwa, da Meier und I
 ➔ 02.07.13 – 06.07.13, Lach und Schieß, Andreas Rebers
 ➔ 03.07.13 – 04.07.13, 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie
 ➔ 03.07.13 – 04.07.13, MOC, SicherheitsExpo
 ➔ 05.07.13 – 07.07.13, 20.00 Uhr, Schloss, Mambo
 ➔ 06.07.13 – 07.07.13, 20.30 Uhr ,Lustspielhaus, Ingo Apelt
 ➔ 06.07.13 – 08.07.13, Messe, Trendset
 ➔ 07.07.13 – 08.07.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Dieter Hildebrandt
 ➔ 07.07.13 – 09.07.13, 9.00 – 18.00 Uhr, MTC, Messe
 ➔ 08.07.13 – 12.07.13, 19.30 Uhr, Reithalle, memento mori
 ➔ 10.07.13 – 11.07.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, String of Pearls
 ➔ 10.07.13 – 13.07.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Faltsch Wagoni
 ➔ 12.07.13 – 13.07.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel
 ➔ 12.07.13 – 14.07.13, 20.00 Uhr, Schloss, Karsten Kaie
 ➔ 13.07.13 – 14.07.13, 12.00 Uhr, Olympiapark, 24 h race München 2013
 ➔ 14.07.13 – 15.07.13, MOC, ABCSalon
 ➔ 15.07.13 – 16.07.13, Muffathalle, Yan Marussisch
 ➔ 16.07.13 – 20.07.13, 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Torsten Sträter
 ➔ 16.07.13 – 20.07.13, Bayerischer Hof, JazzSommer
 ➔ 16.07.13 – 21.07.13, 20.00 uhr, circus Krone, stomp
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 ➔ 18.07.13 – 21.07.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Max Uthoff
 ➔ 19.07.13 – 20.07.13, Messe, csu-Versammlung
 ➔ 19.07.13 – 21.07.13, 9.00 – 18.00 Uhr, MTC, Messe
 ➔ 23.07.13 – 27.07.13, 19.30 Uhr, Reithalle, Cabaret
 ➔ 23.07.13 – 27.07.13, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Werner Koczwara
 ➔ 24.07.13 – 10.08.13, backstage, free & easy-festival
 ➔ 25.07.13 – 27.07.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Alf Poier
 ➔ 25.07.13 – 28.07.13, Messe, ispo bike
 ➔ 26.07.13 – 28.07.13, 20.00 Uhr, Schloss, Bluegrass Festival
 ➔ 27.07.13 – 04.08.13, 10.00 – 20.00 uhr, (27.07., 10.00 -22.00 uhr), 
Mariahilfplatz, Jakobi-dult
 ➔ 28.07.13 – 30.07.13, 9.00 – 18.00 Uhr, MTC, Messe
 ➔ 29.07.13 – 30.07.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Kissi Baumann
 ➔ 31.07.13 – 01.08.13, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Möller
 ➔ 31.07.13 – 01.08.13, arena, audi-cup
 ➔ 31.07.13 – 13.08.13, außer Mo. 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Rock the Ballet
 ➔ 31.07.13 – 14.09.13, 20.00 Uhr, Komödie im Bay. Hof, Die Perle Anna
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
34 ⁄ taxik Urier ⁄ JULI 2013
 
TAXIKURIER_Juli2013_PE.indd 34 20.06.13 13:09

Seite 35

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Montag, 8. Juli
 ➔ 10.00 – 11.00 Uhr, Marstall, 
Ente, Tod und Tulpe
 ➔ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Il Trovatore
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Woyzeck
 ➔ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Fegefeuer in Ingolstadt
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
 ➔ 20.00 Uhr, CarlOrffSaal, Volksmusik
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Kronos Quartet
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Percussion Night
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33Party
 ➔ Ampere, MS MR
 ➔ Strom, MillerHeidke
 ➔ Muffathalle, Richard Siegal
 ➔ Augustiner Keller, Derbolfinger 
Musikanten
Dienstag, 9. Juli
 ➔ Messe, BaumaschinenAuktion
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Spatz Fritz
 ➔ 18.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Vortragsabend
 ➔ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
La Traviata
 ➔ 19.00 Uhr, CarlOrffSaal, 
 Juniorkonzert
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Zoff in Chioggia
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Cuvilliestheater, 
Lola Montez
 ➔ 19.30 – 22.50 Uhr, Schauspielhaus, 
Gesäubert
 ➔ 19.30 Uhr, Spielhalle, Spectacular
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, Freie 
Universität Schwabing
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
 ➔ 20.00 uhr, Philharmonie, 
Keith Jarrett
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Italienische Sommernacht
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Igudesman & Joo
 ➔ 20.00 Uhr, Künstlerhaus, 
Orchester Jakobsplatz
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Los Dos Y Companeros
Mittwoch, 10. Juli
 ➔ 10.00 uhr, augustiner Keller, 
generalversammlung 
der Taxi-München eg
 ➔ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Zoff in Chioggia
 ➔ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Zoff in Chioggia
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Prinzregenten
theater, Ariadne auf Naxos
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Franziska
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Räuber
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
 ➔ 19.30 uhr, Philharmonie, 
diana damrau
 ➔ 19.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Besuch der alten Dame
 ➔ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, 
Die Anarchistin
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Italienische Sommernacht
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
FestspielKonzert
 ➔ zenith, atoms for Peace
 ➔ Ampere, The Black Seeds
Donnerstag, 11. Juli
 ➔ ICM, GVBHV
 ➔ 10.30 – 12.00 Uhr, Schauburg, 
Zoff in Chioggia
 ➔ 16.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, 
Tristan und Isolde
 ➔ 19.00 – 22.20 Uhr, Residenztheater, 
Zement
 ➔ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, 
Fein sein
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, Gletscher
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
The Original Glenn Miller Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Orgelnacht
 ➔ 20.00 Uhr, CarlOrffSaal, JazzNacht
 ➔ 20.00 Uhr, Theaterfabrik, 
George Thorogood
 ➔ 20.30 uhr, schlachthof, 
lizzy aumeier
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
String of Pearls
 ➔ Muffathalle, Boris Charmatz
Freitag, 12. Juli
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Spatz Fritz
 ➔ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Simon Boccanegra
 ➔ 19.00 – 23.05 Uhr, Schauspielhaus, 
Seltsames Intermezzo
 ➔ 19.00 Uhr, CarlOrffSaal, 
 JugendsinfonieOrchester
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Prinzregenten
theater, La Fille
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Apollon Quartett
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Ballade vom traurigen Cafe
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Carmina Burana
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festspielkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Grünwald Gospel
 ➔ augustiner Keller, sommerfest / 
bei schlechtwetter ersatztermin 
19. oder 26.7.
 ➔ Garage, Raven
 ➔ Muffathalle, Birthday Bash
 ➔ Paulaner-Keller, lampion-fest / bei 
schlechtwetter ersatztermin 19.7.
samstag, 13. Juli 
 ➔ 17.00 – 17.50 Uhr, Schauburg, 
Tiger und Bär
 ➔ 17.00 Uhr, Johannissaal, 
Meisterwerke der Klaviermusik
 ➔ 18.00 – 2.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Urban Prayers Convention
 ➔ 18.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Sommerkonzert
 ➔ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 19.30 – 21.45 Uhr, Prinzregenten
theater, La Fille
 ➔ 19.30 Uhr, Cuvilliestheater, Stiller
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauburg, 
Jenseits von Eden
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 – 22.45 Uhr, Nationaltheater, 
Das Rheingold
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, 
Die schönen Tage von Aranjuez
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, Gletscher
 ➔ 20.30 uhr, schlachthof, fonsi
 ➔ innenstadt, christopher street day
 ➔ Backstage, Cock Sparrer
 ➔ Garage, Deafening Opera
sonntag, 14. Juli
 ➔ MOc, abc-salon
 ➔ 10.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Urban Prayers Convention 
 ➔ 11.00 – 12.00 Uhr, Marstall, 
Ente, Tod und Tulpe
 ➔ 11.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
 ➔ 14.00 – 19.00 Uhr, CarlOrffSaal, 
Laienmusik
 ➔ 15.00 – 17.15 Uhr, Prinzregenten
theater, La Fille
 ➔ 17.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, 
Die Walküre
 ➔ 17.00 – 23.00 Uhr, Residenztheater, 
In Agonie
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.00 Uhr, Reithalle, memento mori
 ➔ 19.00 Uhr Cuvilliestheater, 
Kinderchor der Bayer. Staatsoper
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Modigliani Quartett
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, DNA
 ➔ 20.00 uhr, Philharmonie, 
ludovico einaudi
 ➔ 20.00 Uhr, Reaktorhalle, Gletscher
 ➔ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Lincoln Center Orchestra
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Ottfried Fischer
 ➔ Backstage, AntiFlag
 ➔ Kranhalle, Big Harp
Montag, 15. Juli
 ➔ 17.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Siegfried
 ➔ 19.00 Uhr, St. Magnus, 
ACapellaKonzert
 ➔ 19.30 – 21.30 Uhr, Schauburg, 
Jenseits von Eden
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Der Untergang des Hauses Usher
 ➔ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Planet Utopia
 ➔ 20.00 Uhr, Philharmonie, Diana Krall
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Last Night
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Bayerischer Kabarettpreis
 ➔ 21.00 Uhr Schlachthof, Ü 33Party
 ➔ Feierwerk, Deathgaze
 ➔ Muffathalle, Yan Marussisch
 ➔ Augustiner Keller, Neuhauser Tanz/
musi
Dienstag, 16. Juli
 ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Jenseits von Eden
 ➔ 19.00 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, 
Otello
 ➔ 19.30 – 22.30 Uhr, Prinzregenten
theater, Exit and Entrances
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Leonce und Lena
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Cuvilliestheater, 
Peggy Pickit
 ➔ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Angst
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, Hamlet ist tot
 ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, 
Maria de Buenos Aires
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Last Night
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Poetry Slam
 ➔ Kranhalle, Dengue Vever
 ➔ Backstage. Implants
 ➔ Muffathalle, Logic
Mittwoch, 17. Juli
 ➔ 10.30 – 12.30 Uhr, Schauburg, 
Jenseits von Eden
 ➔ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, 
Rigoletto
 ➔ 19.00 Uhr, Werkraum, 
Seltsames Intermezzo
 ➔ 19.00 Uhr, Brunnenhof, 
The Taming Of The Skrew 
 ➔ 19.30 – 22.25 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Strasse, die Stadt, der Überfall
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, 
Die schönen Tage von Aranjuez
 ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, 
Maria de Buenos Aires
 ➔ 20.00 Uhr, Volkstheater/Kleine Bühne, 
Im Wald ist man nicht verabredet
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festspielkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Gerd Baumann
 ➔ Feierwerk, Feels Like Home
Donnerstag, 18. Juli
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Tiger und Bär
 ➔ 16.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Götterdämmerung
 ➔ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, 
Ich bin hier bloß der Hund
 ➔ 19.30 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Orpheus steigt herab
 ➔ 19.30 Uhr, Olympiapark, B2 Run
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Kabale und Liebe
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, TheaterBar
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, OpernArien
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Die Cuba Boarischen
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Trüffelschweine
 ➔ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Coruna High
 ➔ Atomic Cafe, Cold Cave
 ➔ Kranhalle, Sinkane
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JULI 2013 ⁄ taxik Urier ⁄ 35
 
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Freitag, 19. Juli
 ➔ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Ich bin hier bloß der Hund
 ➔ 16.00 – 20.00 Uhr, Olympiapark, 
DrachenbootRennen
 ➔ 18.00 Uhr, Hochschule für Musik, 
Abschusskonzert
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 – 22.05 Uhr, Schauspielhaus, 
Macbeth
 ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, 
Looking for Heimat
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Klaus Doldinger
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Trüffelschweine
 ➔ Backstage, Protoje
 ➔ Muffathalle, Rodrigo Garcia
 ➔ Feierwerk, Earthless
 ➔ Hubertussaal, Die Vier Jahreszeiten
 ➔ Garage, Feuerkraft
samstag, 20. Juli
 ➔ 13.00 uhr, Messe, 
Oben Ohne Open air
 ➔ 16.00 uhr, circus Krone, stomp
 ➔ 19.00 – 21.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Onkel Wanja
 ➔ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, 
Rigoletto
 ➔ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, 
Ich bin hier bloß der Hund
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Leonce und Lena
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Punk Rock
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 Uhr, Akademietheater, 
Looking for Heimat
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, 
Veronika Faber
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Blechscha
den
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Die drei Mezzi
 ➔ 22.00 – 23.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Judas
 ➔ Hubertussaal, Hommage A Pavarotti
sonntag, 21. Juli
 ➔ 10.00 uhr, chinesischer Turm, 
Kocherlball 
 ➔ 11.00 uhr, rennbahn riem, 
greenfilds 2013
 ➔ 16.00 – 20.05 Uhr, Schauspielhaus, 
Seltsames Intermezzo
 ➔ 16.00 uhr, circus Krone, stomp
 ➔ 17.00 – 23.00 Uhr, Residenztheater, 
In Agonie
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 18.00 Uhr, Reithalle, Cabaret
 ➔ 19.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, 
Babylon
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Los Sombras
 ➔ 19.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Menschen in Giesing
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Punk Rock
 ➔ 20.00 uhr, lach und schieß, 
Ottfried fischer
Montag, 22. Juli
 ➔ 19.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
John Gabriel Borkman
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Hedda Gabler
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Die bitteren Tränen
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 uhr, nationaltheater, 
diana damrau
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festspielkonzert
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33Party
 ➔ Augustiner Keller, 
Frauenneuhartinger Musi
Dienstag, 23. Juli
 ➔ 9.15 – 10.05 + 10.30 – 11.20 Uhr, 
Schauburg, Tiger und Bär
 ➔ 19.00 – 22.20 Uhr, Residenztheater, 
Zement
 ➔ 19.30 – 21.15 Uhr, Schauburg, 
Intimate Stranger
 ➔ 20.00 – 21.40 Uhr, Prinzregenten
theater, Written on skin
 ➔ 20.00 – 22.05 Uhr, Schauspielhaus, 
Plattform
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, SMS
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Kubanische Nacht
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Kerstin Heiles
 ➔ Kesselhaus, John Legend
 ➔ Ampere, Karamelo
Mittwoch, 24. Juli
 ➔ 10.00 – 11.15 Uhr, Marstall, Pumuckl
 ➔ 10.30 – 12.15 Uhr, Schauburg, 
Intimate Stranger
 ➔ 11.00 Uhr, Muffathalle. Heinrich tanzt
 ➔ 18.00 Uhr, Spielhalle, 
Im Windschatten von Fegefeuer 
in Ingolstadt
 ➔ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, 
Rigoletto
 ➔ 19.00 Uhr, Muffathalle, Heinrich tanzt
 ➔ 19.30 – 21.15 Uhr, Schauburg, 
Intimate Stranger
 ➔ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Der Untergang des Hauses Usher
 ➔ 20.00 – 21.35 Uhr, Schauspielhaus, 
Fegefeuer in Ingolstadt
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, 
Der Revisor
 ➔ 20.00 Uhr, Funkhaus, Jazz live
 ➔ 20.00 Uhr Prinzregententheater, 
Alpin Drums
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Münchner Symphoniker
 ➔ 20.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festspielkonzert
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Barbara Ruscher
 ➔ arena, fc bayern – fc barcelona
 ➔ ampere, Mothers finest
 ➔ Kranhalle, Moon Duo
 ➔ Garage, Exhumed
Donnerstag, 25. Juli
 ➔ 10.30 – 12.15 Uhr, Schauburg, 
Intimate Stranger
 ➔ 11.00 – 12.00 Uhr, Muffathalle, 
Heinrich tanzt
 ➔ 18.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Don Carlo
 ➔ 19.00 – 20.00 Uhr, Muffathalle, 
Heinrich tanzt
 ➔ 19.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, 
König Lear
 ➔ 19.30 Uhr, Residenztheater, 
Leonce und Lena
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Saxophon & Harfe
 ➔ 20.00 – 21.40 Uhr, Prinzregenten
theater, Written on skin
 ➔ 20.00 Uhr, Marstall, 
Die schönen Tage von Aranjuez
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Portugiesische Nacht
 ➔ Kesselhaus, bloodhound gang
Freitag, 26. Juli
 ➔ TaxiKurier 8/13 erscheint
 ➔ 19.30 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, 
Orpheus steigt herab
 ➔ 20.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
Boris Godunow
 ➔ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Festkonzert
 ➔ 20.00 uhr, Max-Joseph-Platz, 
Oper für alle
 ➔ 20.00 Uhr Brunnenhof, 
Der Brandner Kaspar
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Schwarzblond
 ➔ Garage, Slashed
samstag, 27. Juli
 ➔ 12.00 Uhr, Kongresshalle, 
König Laurin
 ➔ 13.00 – 22.00 uhr, Taxi eg, 
straßenfest engelhardstraße
 ➔ 18.00 uhr, Olympiapark, 
Münchner sommernachtstraum
 ➔ 18.30 Uhr, Hotel Maritim, 
GourmetGipfel
 ➔ 19.00 – 20.40 Uhr, Prinzregenten
theater, Written on skin
 ➔ 19.00 – 23.05 Uhr, Schauspielhaus, 
Seltsames Intermezzo
 ➔ 20.00 Uhr, Schlachthof, Schwarzblond
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Der Brandner Kaspar
 ➔ 20.30 uhr, Max-Josef-Platz, 
Oper für alle
 ➔ 21.00 uhr, schlachthof, 
ü 33-Party rock-spezial
 ➔ 23.30 Uhr, Nationaltheater, 
Paul Van Dyk
 ➔ Garage, James Rivera
 ➔ Hubertussaal, Die Zauberflöte
samstag, 28. Juli
 ➔ 15.00 Uhr, Gartensaal, Ariel Quartet
 ➔ 18.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Don Carlo
 ➔ 18.00 Uhr, Schlachthof, 
Tango Argentino
 ➔ 19.30 Uhr, Hubertussaal, 
Die Vier Jahreszeiten
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Schwabinger Schaumschläger Show
 ➔ 20.00 – 22.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festspielkonzert
 ➔ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus, 
Onkel Wanja
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Max Uthoff
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Liederabend
 ➔ 20.00 uhr, circus Krone, 
The hooters + Manfred Mann
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Junge Wilde
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Rebers
 ➔ Feierwerk, Leftöver
 ➔ Theaterfabrik, 
donavon frankenreiter
 ➔ Muffathalle, Greentunes Festival
Montag 29. Juli
 ➔ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
Macbeth
 ➔ 19.30 Uhr, Vereinsheim, 
Blickpunkt Spot
 ➔ 20.00 Lach und Schieß, 
Stephan Zinner
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
A Tribute to Paul Simon
 ➔ 21.00 Uhr, Schlachthof, Ü 33Party
 ➔ Augustiner Keller, Lerchenauer Tanz/
musi
Dienstag, 30. Juli
 ➔ 17.00 Uhr, Skylonge, After WorkParty
 ➔ 19.00 – 21.15 Uhr, Nationaltheater, 
Boris Godunow
 ➔ 20.00 – 23.00 Uhr, Cuvilliestheater, 
Festspielkonzert
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, ChopinNacht
 ➔ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Siam Sinfonietta
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
Mittwoch, 31. Juli
 ➔ 16.00 – 21.25 Uhr, Nationaltheater, 
Parsifal
 ➔ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Spanische Nacht
 ➔ 20.00 Uhr, Lach und Schieß, 
Sigi Zimmerschied
 ➔ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Rolf Miller
 ➔ Ampere, Cumbia AllStars
 ➔ Orangehouse, Generationals
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Ort für alle ausbildungen: 
TaxiMünchen eG
(Kursraum)
Engelhardstraße 6
81369 München
taxifahrerausbildung (grundkurs)
Montag, 08.07. und 22.07., jeweils 17.30–19.30 Uhr
Mittwoch, 03., 10., 17., 24., 31.07., jeweils 17.30–19.30 Uhr 
Samstag, 06., 13., 20., 27.07., jeweils 10–13 Uhr
leistungskurs
Samstag, 06., 13., 20., 27.07., jeweils 13–17 Uhr 
(nur nach erfolgreicher Teilnahme des Grundkurses möglich)
infoveranstaltung
Montag, 01.07., 17.30 Uhr
Samstag, 06.07., 8.30 Uhr
Montag, 15.07., 17.30 Uhr
Samstag, 20.07., 8.30 Uhr
Montag, 29.07., 17.30 Uhr
anmeldung: jeweils 15 Minuten vor dem Kurs beim 
 Referenten oder zu den Öffnungszeiten in der Verwaltung
Info: (089) 21 61333, www.taxikursmünchen.de
Funkunterricht (basiskurs)
Donnerstag, 18.07., 13–17 Uhr 
(Keine Anmeldung erforderlich)
Unternehmerkurse
Jeweils Dienstag und Donnerstag 18–20.30 bzw. 21 Uhr 
Anmeldung bei Frau Elke Choleva, Telefon: (089) 21 61367,
EMail: choleva@taximuenchen.de
➔ Kurs 5/2013 vom 09.07.2013 bis 06.08.2013
➔ Kurs 6/2013 vom 17.09.2013 bis 17.10.2013
➔ Kurs 7/2013 vom 05.11.2013 bis 03.12.2013
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gewinnen sie eine Teilnahme für eine beliebige Person für den 
„grundkurs Taxifahrerausbildung“ der Taxi-München eg“.
Ja ja, der Föhn in München. Auch mancher Kollege leidet darun
ter. Manfred Kraus hat dieses Stichwort wieder einmal originell 
umgesetzt. Schicken Sie uns doch bis 10. Juli 2013 einen 
 passenden Text zu dieser Zeichnung (Adressen siehe Impressum). 
Vielleicht gewinnen Sie dann obigen Preis. Viel Spaß und Erfolg! 
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iMpressUM
der August ist für uns Berufsfahrer ein Monat zum Aufatmen. Die Münchner sind im 
 Urlaub, die Touristen ohne Auto, weniger Staus. In den Biergärten kann man sich den 
Platz aussuchen, alles ist übersichtlicher. Doch ab September nahen die Highlights. 
Mit Schulbeginn wird es dann wieder hektischer.
Atmen Sie durch und gute Umsätze.
Paul Rusch, Objektleiter
der august-TaxiKurier erscheint am 26. Juli. 
wie immer mit einer attraktiven Themen-Mischung.
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TAXIKURIER, offizielles Organ der TaxiMünchen eG
herausgeber: TaxiMünchen eG
Genossenschaft der Münchner TaxiUnternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
EMail: choleva@taximuenchen.de
Internet: www.taximuenchen.de
Chefredakteur: Frank Kuhle (FK)
Objektleiter: Paul Rusch (PR)
WernhervonBraunStraße 10A, 85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
Tel.: (0172) 5 37 37 31, EMail: rusch.e@tonline.de
Mitarbeiter an dieser ausgabe: 
Alfons Haller (AH), Werner Hillermann (WH), 
Manfred Kraus (MK), Thomas Kroker (TK), Norbert Laermann (NL), 
Alfred Lehmair (AL), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
gestaltung und art direktion: Bernhard Andreas Probst
Formenreich, Büro für Gestaltung
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
EMail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
fotografie: Dirk Tacke
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Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
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druck: Peradruck GmbH
Hofmannstraße7, 81379 München
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EMail: info@peradruck.de
Online-auftritt: Norbert Laermann
anzeigenverwaltung und anzeigengeneralvertretung: 
Münchner Verlagsvertretung
WernhervonBraunStraße 10A, 85640 Putzbrunn
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Anzeigenpreisliste: Nr. 40, gültig ab 23.12.2011
Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61368
EMail: reger@taximuenchen.de
bezugspreise: Einzelheft 2,50 Euro + Versandkosten
Abonnement Inland 30,00 Euro inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses 
Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate 
vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen.
nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle 
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind 
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der 
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung 
unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigun
gen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung 
und Verarbeitung in elektronische Systeme. 
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, 
die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel 
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr 
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht 
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inhaber der beteiligungsverhältnisse:
TaxiMünchen eG 100%
Vorstand: Frank Kuhle, Reinhard Zielinski, Alfons Haller
➔ s inglesta Dt München
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➔ t axi- w eltreise
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➔ v orschaU aUgUst 2013
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